Darmstädter Tagblatt 1913


15. Oktober 1913

[  ][ ]

S
a
ed


Da
Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
werden
angenommen in Darmſtadt,
wärks nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
tnren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit Wohnungs=Anzeiger und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. Bei
für Aufnahme von Anzeigen an vorge=
gerichtlicher
Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 245.
Mittwoch, den 15. Oktober.
1913.
Die heutige Nummer hat 28 Seiten. Deutſchlands wirtſchaftliche Entwicklung rund 5 Millionen Mitgliedern. In bezug auf den
Außenhandel hat Deutſchland Frankreich überholt
in den letzten hundert Jahren.
und wird gegenwärtig nur noch von England über=
(Ein Rückblick anläßlich der Jahrhundertfeier.)
treffen. Ein= und Ausfuhr, ohne Berückſichtigung der
Durchfuhr, betrugen:
Das Wichtigſte vom Tage.
II.
1886
1912
In dieſer konſtanten und ſchnellen Bevölkerungs= England 22858 Millionen Mk. 10345 Millionen Mk.
Geſtern vormittag wurde in Gegenwart des Großher=zunahme, insbeſondere ſeit 1870, liegt der Unterbau Deutſchland 19180
5847
zogs und der Großherzogin im Städtiſchen für den wohl nirgends übertroffenen wirtſchaftlichen Auf= Ver. Stagt. 17714
5 423
,
7
Saalbau der 7. Verbandstag der deutſchen Lan=ſchwung. Die Geburtenhäufigkeit, die 1871/1880 noch 40,7 Frankreich 11816
6060
des=Frauenvereine und deutſchen Kranken=auf 1000 Einwohner betrug, iſt bis 1911 zwar bis auf 29,5
Die deutſche Ausfuhr hat ſich hierbei in letzter Zeit
pflegeanſtalten vom Roten Kreuz eröffnet. geſunken; in ungefähr dem gleichen Maße ging, dank der
Die Verhandlungen dauern bis Donnerstag.
günſtiger gewordenen Wohnungs= und Ernährungsbedin= erfreulicherweiſe ſtärker geſteigert als die Einfuhr, ſo daß
Der Kaiſer iſt geſtern vormittag in Trier eingetrof= gungen auch in den unteren Schichten, aber auch die Serb= unſere Handelsbilanz nicht mehr ſtark paſſiv iſt (1912 naß
fen, wo die von Profeſſor Meißner=Darmſtadt erbaute lichkeit zurück, nämlich von 98.8 in 1871/1880 auf 18,2 in 1404 Millionen Mk.). Das ſeitherige Paſſivum in unſerer
neue Moſelbrücke eingeweiht wurde. Nachmittags 1911, ſo daß der Geburtenüberſchuß relativ nur von 11,9Handelsbilanz hat natürlich nichts daran geändert.
auf 11,3 ſank und mit jährlich etwa 880 000 Köpfen, im daß unſere Zahlungsbilanz (hauptſächlich infolge der
fuhr der Kaiſer nach Lieſer.
Vergleich zur Geſamtbevölkerung gerechnet, immer noch großen Zinsverpflichtung des Auslandes an uns) fort=
In Straßburg wurde am Montag der 5. Deutſche! gröder iſt als in allen anderen größeren europäiſchen Län= dauernd aktiv war. Auch in der Roheiſen= Erzeu=
dern
. Der erfreuliche Rückgang der Sterblichkeit beweiſt, gung nimmt Deutſchland die zweite Stelle ein:
Hochſchullehrertag eröffnet.
Vereinigte Staaten 29,7 Millionen Tonnen
baß Deutſchlanos Bevötterung geſünder und widerſtands=
Der Flieger Stöffler überbot geſtern mit einem fähiger geworden iſt. Trotz des ſtarken Bevölkerungs=
17,9
Deutſchland
Fluge von etwa 2200 Kilometern innerhalb von zuwachſes iſt die Auswanderung, die im Jahrzehnt
England
10,5
*
24 Stunden den bisherigen Weltrekord.
Frankreich
5,2
1881/1590 noch 1340 000 Perſonen betrug, heute kaum noch
Alles in allem zeigen die mitgeteilten Zahlen) ein
Auf dem Kohlenbergwerk Univerſal in Car= von Belang. Deutſchland bietet alſo infolge des lebhafter
diff erfolgte eine Erploſion. 700 Bergleute wur= pulſierenden Wirtſchaftslebens jetzt auch einer erheblich kraſtvolles Vorwärtsſchreiten in allen Zweigen des Wirt=
den
verſchüttet. Die Zahl der Toten ſoll ſich auf geſtiegenen Bevöllerung lohnenden Erwerb. Ja nicht nur ſchaftslebens, das die gegenwärtige Generation beim Rück=
das
, es finden heute in Landwirtſchaft, im Bergbau und blick auf die vor 100 Jahren ſiegreich durchgefochtenen Frei=
mehr
als 100 belaufen.
anderen Induſtrien etwa 600 000 ausländiſche Ar=heitskämpfe mit berechtigtem Stolze erfüllen darf.
beiter ihr Brot. Beirng die Zahl der Erwerbs=
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 8.
tätigen überhaupt 1882 noch 16,2 Millionen (354 Pro=
*) Den Jahrbüchern des Kaiſerlichen ſtatiſtiſchen
zent der Bevölkerung), ſo war ſie bis 1907 auf 24,6 Millio=Amtes, Helfferich Soziale Kultur und Volkswohlfahrt,
nen (39,7 Prozent der Bevölkerung) geſtiegen. Natur=Franz Die deutſchen Banken in 1912 und L. Pohle ente
gemäß prägt ſich dieſe ſtarke Entfaltung auf allen Ge= nommen. D. Verf.
Neue Zuſpitzung auf dem
bieten des Erwerbslebens, beſonders deutlich im Bank=
und Geldweſen, aus. Ende 1883 hatte das Reich
Bairan
einen Banknotenumlauf von 1030 Millionen Mark, Ende
Deutſches Reich.
Obwohl die Verhandlungen zwiſchen der Türkei 1912 von 2675 Millionen Mark. Der Wechſelumlauf, der
Ueber das Reiſepxogramm des Kai=
nund
=Griechenland wieder aufgenommen worden ſind und in 1872 durchſchnittlich 3216 Millionen Mark betrug, war
bis, 1911 auf 8184 Millionen Mark geſtiegen. Die Reichs=
ſers
nach dem Weſten iſt folgendes beſtimmt: Heute,
in Athen mehrmals in der Woche Beſprechungen ſtattfin= bank begann 1876 mit einem Geſamtumſatz von 37 Milliar= am 15. Oktober, verläßt der Kaiſer im Automobil Lieſer,
den, ſcheint ſich die Lage neuerdings doch wieder zuzu= den Mark, hatte 1890 die erſten hundert, 1903 die zweiten
ſpitzen. Hätten ſich die Dinge in der Zwiſchenzeit nicht hundert, 1908 die dritten hundert und 1912 die vierten um nach Gerolſtein zu fahren. Dort findet dann die Ein=
ritiſcher
geſtaltet, ſo wäre König Georg ſchwerlich wieder hundert Milliarden (414) überſchritten. 1823 arbeiteten weihung der Erlöſerkirche auf dem königlichen Kronengut
in Deutſchland 71 Kreditbanken (Aktiengeſellſchaften), die Sarabodis ſtatt, anſchließend eine Beſichtigung der Villa
ach Saloniki abgereiſt, um unter den Truppen zu weilen, neben 705 Millionen Mark Aktienkapital über 750 Millio= Sarabodis und des Muſeums. Dann erfolgt im Auto=
talſo
nahe an der Front zu ſein, und die von ihm gehalte= nen Mark fremde Gelder verfügten; 1912 waren es 15é
men Anſprachen laſſen ziemlich unverblümt durchblicken, Banken, die bei 2963 Millionen Mark Aktienkapital 9425 mobil die Fahrt nach Bonn, wo der Kaiſer in der Villa
waß man mit neuen Verwicklungen rechnet. Die vom Millionen Mark fremde Gelder ausweiſen konnten. Er= Schaumburg Wohnung nehmen wird. Der 16. und 17.
König verleſene Proklamation ſagt ausdrücklich, daß er reichten die 71 Banken von 1883 einen Geſamtreingewinn Oktober ſind für Bonn beſtimmt. Am 17. Oktober abends
von etwa 60 Millionen Mark, ſo ſchütteten die 156 Banken erfolgt die Abreiſe nach Leipzig. Am 18. früh trifft der
er Soldaten noch bedürfe, um das zu ſichern, was mit von 1912 mehr als zwei Drittel dieſer Summe, nämlich Kaiſer zur Einweihung des Denkmals in Leipzig ein.
wielen Opfern erworben worden ſei. Man werde ihn 44 Millionen Mark, allein an Tantiemen aus! Die moderng
wohl verſtehen, und deshalb müßten die Truppen trotz Wirtſchaft verlangt großes Kapital, und Deutſchland hätte Nach Beendigung der Feier, deren Programm bereits
her großen Sehnſucht, die heimatlichen Stätten wiederzu= die erzielten Fortſchritte nicht machen können, wenn nicht mitgeteilt iſt, und nach der Beſichtigung des Denkmals er=
die
jährliche Kapitalbildung annähernd Schritt ge= folgen um 12 Uhr 45 Min. die Feier am Schwarzenberg=
hehen
, die treuen und die unerſchütterlichen Wächter des halten hätte: Helfferich ſchätzt das geſamte Volksein= Denkmal, um 1 Uhr 30 Min. das Tedeum in der ruſſiſchen
Königs und des Vaterlandes bleiben. Aehnliche ernſtekommen auf jährlich rund 40 Milliarden Mark oder
Worte richtete der König nach der Parade auch an die zirka 600 Mark pro Kopf der Bevölkerung, während es Kirche, um 2 Uhr 15 Min. das Frühſtück im Rathaus und
Offiziere, in der er betonte, er hoffe, daß Griechenland die ſich 1896 erſt auf 21½ Milliarden Mark oder zirka 410 Mark um 6 Uhr abends Tafel im Gewandhaus. Am 18. Ok=
pro
Kopf belief. Das franzöſiſche Volkseinkommen
tober, abends nach 8 Uhr, ſoll die Abreiſe nach Wildpark
Herrſchaft auf dem Balkan auch in Zukunft dauernd be= iſt niedriger; es wurde 1908 auf 20 Milliarden Mark
ſtattfinden.
wwahren werde, und er ſei überzeugt, daß die Offiziere 514 Mark pro Kopf berechnet gegen damals 555 Mark
Kriegserklärung der Aerzteorgani=
wereit
ſein würden, die bisher in heldenmütiger Weiſe in Deutſchland und 815 Mark in England, das uns zwar
hewieſenen überlegenen Eigenſchaften im Notfalle wieder im Geſamtbetrag nicht übertrifft, jedoch pro Kopf der Be=ſationen an die Krankenkaſſen? Der Verband
völkerung noch erheblich voraus iſt. Nach der von Helffe= zur Wahrung der Intereſſen der deutſchen Betriebs=
nur
Geltung zu bringen.
rich weiter durchgeführten Berechnung dürfte die jährliche
Das iſt eine Sprache, die an Deutlichkeit nichts zu Vermehrung des Volksvermögens mit 9½ bis 10 krankenkaſſen bittet uns, folgendes bekannt zu geben: Die
neünſchen übrig läßt. Mag auch in erſter Linie die neue Milliarden und deſſen heutiger Stand mit 290 bis 320 Voſſiſche Zeitung und danach viele Zeitungen verbreiten
militäriſche Konzentrierung bezwecken, auf die Türken Milliarden Mark anzunehmen ſein. Einen Vergleich mit folgende Nachricht des Aerzteverbandes: Die vereinigten
eninen Druck auszuüben, ſo ſteht doch bei längerer Dauer anderen Ländern bietet die folgende Zuſammenſtellung: Krankenkaſſenverbände hätten den vom Aerztevereinsbund
Volksvermögen Durchſchnitt pro Kopf und Leipziger Aerzteverband gemachten Friedensvorſchlag
der Verhandlungen zu befürchten, daß man griechiſcher=
ſ
its ungeduldig wird und abermals die Entſcheidung den Deutſchland 290320 Milliarden Mk. 45004900 Mk. rundweg abgelehnt. Die Kaſſen wollten nicht mit den
230260
51005800
England
Aerzteorganiſationen verhandeln, ſie zeigten in Hinſicht
Waffen überläßt. Die Türkei macht, wie immer, allerlei Frankreich 232½
5900


auf freie Arztwahl und Bemeſſung des Honorars kein
Winkelzüge und wirft Fragen hinein, die mit den Frie= Ver Staaten 500
5500
2
densverhandlungen in höchſt lockerem Zuſammenhange wobei allerdings nicht außer Acht gelaſſen werden darf,1 Entgegenkommen. Dieſe Angaben ſind unrichtig. Tat=
ſtehen
. So hat beiſpielsweiſe dem Tanin zufolge die daß dieſe Zahlen zum Teil auf mehr oder weniger ge= ſache iſt folgendes:
1. Am 10 September hat eine ſiebenſtündige Ver=
Aſtforte die Aufmerkſamkeit der Mächte auf die angeblich nauen Schätzungen beruhen.
Die Sparkaſſen=Einlagen nahmen in den handlung zwiſchen Vertretern der bezeichneten zentralen
unzuläſſige Behandlung der mazedoniſchen Muſelmanen
durch die Griechen gelenkt. Falls dieſer Schritt erfolglos letzten Jahren bei uns etwa eine Milliarde Mark (in 1912 Aerzterrganiſatinnen und des Betriebskrankenkaſſenver=
etwas
weniger) zu und werden gegenwärtig annähernd bandes und am 5. Oktober eine mehrſtündige Unterredung
bgleibe, drohe die Pforte mit der Ausweiſung griechiſcher19 Milliarden Mark ausmachen (1888 nur 4½ zwiſchen den Vorſitzenden der Aerzteorganiſationen und
Notabeln und eventuell aller helleniſchen Untertanen Milliarden Mark!). Daneben ſind beiſpielsweiſe im einem Vertreter unſeres Verbandes ſtattgefunden. Dem
üverhaupt. Es liegt auf der Hand, daß dieſes Verhalten Vorjahre efür vier Millionen Mark Effekten vom Aerzteverbande iſt bekannt, daß der Betriebskrankenkaſſen=
dar
Türkei gerade nicht ſehr angenehm berühren muß in Kapitalmarkt konſumiert worden. Allein bei den 40 deut= verband dabei im Einvernehmen mit den anderen Kran=
ſchen
Hypotheken=(Aktien=)Banken und den anderen Boden= kenkaſſen=Hauptverbänden gehandelt hat. 2. Die Aerzte=
einem
Augenblick, wo man bemüht iſt, endlich einen Frie= kreditanſtalten (Landſchaften, Provinzialinſtitute) ſind jetzt organiſationen haben von vornherein rundweg die Vor=
dansſchluß
herbeizuführen. Das türkiſche Zaudern iſt viel= etwa 16 Milliarden Mark auf Grund ausgegebener Schuld= ſchläge der Krankenkaſſen abgelehnt, obwohl dieſe weit=
(eicht dadurch erklärlich, daß man in Konſtantinopel auf verſchreibungen, ferner in Städteanleihen 6 Milliarden, gehendſtes Entgegenkommen enthielten und ſich die Kran=
kenkaſſen
darin zugunſten eines allgemeinen Friedens mit
denn Beiſtand Bulgariens rechnet. Ob mit Recht oder Un= in deutſchen Reichs= und Staatsanleihen etwa 20 Milliar=
den
Mark inveſtiert, bei den privaten Lebensverſicherungs= den Aerzten außerordentlichen Beſchränkungen in ihren
wichtigſten geſetzlichen Rechten unterwerfen wollten. Die
reicht, ſei dahingeſtellt. Es iſt leicht möglich, daß man ſich
geſellſchaften rund 6 Milliarden Mark angeſammelt. Un= Vorſchläge der Kaſſen ſicherten einer möglichſt großen Zahl
aun Goldenen Horn auch verrechnet; Bulgarien hat aus= ſere Ausleihungen an das Ausland dürften zirka 20 Mil= von Aerzten eine Tätigkeit bei Krankenkaſſen und begün=
ſtigten
auch die freie Arztwahl. 3. Ueber die Höhe des
drlücklich ſeine Friedensliebe betont, und König Ferdinand liarden Mark betragen.
Weitere große Summen des Volksvermögens ſind in Honorars iſt überhaupt nicht verhandelt worden. Die
weilt zur Erholung auf ſeinen ungariſchen Beſitzungen.
Die Türkei ſpielt fraglos va banque; ſie erhofft allem Aktiengeſellſchaften nutzbar gemacht, der modernen Form Krankenkaſſen haben nur die vorgeſchlagene Bemeſſungs=
Amſcheine nach ähnliche müheloſe Erfolge, wie gegenüber für den Großbetrieb. Ende September 1909 beſtanden grundlage nach den einzelnen Leiſtungen nicht anerkennen
in Deutſchland 522 Aktiengeſelſchaften mit einem Geſamt= können. 4. Die Krankenkaſſenverbände haben nur ſolche
dem Bulgaren, ſie dürfte damit aber gründlich auf dem kapital von 14.73 Milliarden Mark (1825 in Preußen erſt Forderungen abgelehnt, welche die Auslieferung von
holzwege ſein, und man ſollte ſich am Goldenen Horn 21, 1850 100 Aktiengeſellſchaften). Seit Anfang der 1890er Krankenkaſſen und Kaſſenärzten an die Aerzteorganiſa=
hütten
, ein neues Feuer zu entfachen, an dem man ſich Jahre iſt für kleinere und Mittelwirtſchaften als jüngere tionen bedeuten.
In der Aufforderung der zentralen Aerzteorganiſatio=
Schweſter die G. m. b. H. auf dem Plan, deren es Ende
richt nicht bloß die Finger verbrennen könnte.
September 1909 nicht weniger als 16508 mit einem
nen an die Aerztevereine uſw., keine Verträge mit Kran=
Stammkapital von 3538 Millionen Mark gab. Daneben
beſtehen (Ende 1909) etwa 30000 Genoſſenſchaften mit kenkaſſen abzuſchließen, bis ein außerordentlicher Aerzte=

[ ][  ][ ]

Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
Nummer 245.
Fuhrknecht mittelſt Krankenautomobil in das Städtiſche
erehireie r ritererntes ent enete in er Mien in eriene ir e
Krankenhaus verbracht worden.
hierorts will man in der Bekundung nationalen Geden= reich aus ganz Heſſen beſuchte Verſammlung zwecks Grüt
kens der 100jährigen Wiederkehr der Befreiung unſeres dung eines Vereins zur Wahrung berechtigter Intereſſa
Vaterlandes von jahrelanger Fremdherrſchaft nicht zu= des heſſiſchen Waſſerkraftweſens und Förderung waſſet
Darf der Eigentümer eines Hundes dieſen von rückbleiben. In der letzten Gemeinderatsſitzung wirtſchaftlicher Unternehmungen ſtatt. Dem neuen Vei=
einem
angreifenden größeren Hunde bekreien; wurde die geplante Feier näher beſprochen und folgender eine traten alle erſchienenen Intereſſenten bei Als 1. Vo
Beſchluß gefaßt: Am Samstag abend ſoll ſich ein Fackel= ſitzender wurde Bürgermeiſter und Mühlenbeſitzer 61
(Urteil des Reichsgerichts vom 13. Oktober 1913.)
zug auf eine Anhöhe bewegen, woſelbſt ein Freudenfeuer Dürkes=Wahlheim zum 2. Vorſitzenden Mühlenbeſizs
abgebrannt wird, wozu die Gemeinde das Holz und even= R. Weißheimer=Alzey gewählt. Der Verein ſchließt ſühſt
sk. Am Abend des 9. September 1910 ging der Friſeur tuell die Beſtreitung der Mittel für eine Muſikkapelle be= dem Verbande mitteldeutſcher Waſſerkraftbeſitzer an.
Hugo Gärtner auf der Landſtraße von Zwin= willigt hat. Die noch vorzubereitenden Arbeiten wurden
genberg nach Auerbach ſpazieren, als plötzlich dem Militär= und Veteranenverein Wilhelm übertragen.
Bingen, 14. Okt. (Von der neuen Rheim=
vor
dem Hauſe der Frau Nathan Ricard ſein Hund, ein In lobenswerter Weiſe hat ſich derſelbe hierzu bereit er=brücke.) Der geſtrige Tag war inſofern ein für dei
kleiner Wolfsſpitz, von einem Dobermann=Pinſcher ange= klärt, damit ſich die Feier auch zu einer des Tages wür= Brückenbau denkwürdiger Tag, als am Nachmittag der
fallen wurde. Die Hunde hatten ſich heftig ineinander digen geſtalte. Die Feſtrede hält der Ortsgeiſtliche erſte Stromunterbau für einen der ſieben Strompfeille
verbiſſen. Um ſeinen entſchieden ſchwächeren Hund zu ret= Pfarrer Renner. Am Sonntag morgen findet Kirchen=fertig geſtellt werden konnte. Der mächtige eiſermi
ten, packte G den Dobermann im Nacken am Halsband parade ſtatt.
Senkkaſten, war bis auf die vorgeſchriebene Tiefe von
und verſuchtehihn zurückzuziehen. Dabei wurde er jedoch
W
Lampertheim, 14. Okt. (Geiſtliche Muſik= Meter unter Sohle hinabgearbeitet und gleichzeitig
von dem Hunde der ſich plötzlich herumdrehte und ihn aufführung.) Die vom evangeliſchen Kirchenchor ur=
ſeinem
Innern mit Eiſenbeton ausgefüllt worden, ſo daf
angriff, durch Biſſe in Arm und Füße erheblich verletzt. G. ſprünglich für den 9. November in der Kirche zum Beſten jetzt mit dem über Waſſer befindlichen Mauerwerkhs
erhob daraufhin gegen die Eigentümerin des Dobermann= des Krankenhauſes vorgeſehene geiſtliche Muſik= gonnen werden kann. Ein mit mächtigen Quaderſtelllen
pinſchers Klage auf Schadenserſatz beim Amts=aufführung iſt um 8 Tage verſchoben worden und beladenes Schiff, das ſeinen eigenen Laufkranen trüſt
gericht Zwingenberg. Die Beklaßte ſtrengte Widerklage findet nunmehr am 16. November ſtatt. Als Soliſten ha= liegt bereits am Ufer nahe der Bauſtelle, um nach da
an. Da ſich aber die Parteien mit der Entſcheidung dieſes ben ſich in hochherziger Weiſe in den Dienſt der guten verſenkten Unterbau das Material für den Oberbaudes
Gerichtes nicht begnügten, kam der Prozeß vor das Sache geſtellt und ihre freundliche Mitwirkung zugeſagt: Pfeilers zu verbringen.
Landgericht. Dieſes verurteilte die Beklagte, Frau Martha Gernsheim und Fräulein Schaaf aus
Bingen, 14. Okt. (Die Baugewerkſchule)
dem Verletzten eine erhebliche Rente zu zah= Mannheim ſowie Herr Redakteur Petri=Mannheim Anweſenheit des Geh. Rats Noack als Vertreterh
len, falls er ſchwöre, daß er wirklich von dem Dobermann= und Herr Bahnmeiſter Koch, hier. Auch bei der für den Miniſteriums in Darmſtadt und der Zentralſtelle für
pinſcher gebiſſen worden ſei. Gegen dieſes Urteil legte Abend vorgeſehenen Nachfeier haben die genannten Herr= Gewerbe, des Herrn Rockel als Vertreter der Hauſ=
die
Beklagte Berufung beim Oberlandesgericht ſchaften ihre freundliche Mitwirkung in ſichere Ausſicht werkskammer in Darmſtadt und Vertreter der ſtädtſcähn
Darmſtadt ein, wurde jedoch abgewieſen. Das geſtellt. Am 8. und 9. November werden in unſerer evan= und ſtagtlichen Behörden, der Geiſtlichkeit und zahlkeictes
Oberlandesgericht erkannte vielmehr die Auferlegung des geliſchen Gemeinde Lutherabende veranſtaltet, die Vertreter der Bürgerſchaft wurde heute das Gebäude
richterlichen Eides für durchaus gerechtfertigt an und führte von geſanglichen deklamatoriſchen und muſikaliſchen Auf= Großherzoglichen Baugewerk= und Gewerhe
über die Frage ob den Friſeur ein Selbſtverſchulden führungen umrahmt ſein werden. Anſprachen werden von ſchule ſeiner Beſtimmung übergeben.
treffe, in den Gründen aus: Es könne von einem kon= erſten Rednern gehalten. Außerdem wird auch der Er= Gebäude iſt eines der älteſten der Stadt Bingen um
kurrierenden Verſchulden des G. nicht die Rede ſein. G. hebung Deutſchlands vor hundert Jahren nochmals ge= ſtammt aus dem 14. Jahrhundert. Es wurde mit eine
habe den Dobermann nicht vorn, ſondern im Nacken am dacht werden. Die am Sonntag als Miſſionarin Koſtenaufwande von rund 70 000 Mark für die Zweckel
Halsband gefaßt. Bei dieſer Art und Weiſe konnte er eingeſegnete und abgeordnete Magdalena Wegerle von Schule umgebaut.
nicht damit rechnen, daß der Hund ſich plötzlich umdrehen hier hat heute ihre Ausreiſe nach China an=
und ihn verletzen würde. Selbſtverſchulden würde G.
getreten. Die Reiſe geht zunächſt durch die Schweiz und
vielmehr getroffen haben, wenn er ſeinen eigenen Hund Stalien wo am Mittwoch in Genua die Einſchiffung nach
Kunſtnotizen.
zurückgezogen hätte denn dann wäre er direkt in die Biß= Schantung ſtattfindet.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren ime
linie gekommen. Auch wäre er berechtigt geweſen, alles
ſehenden Erwähnang geichiebt, behält ſich die Rebartion ihr Uürteitege
Mainz, 14. Okt. (Ein blutiges Ehedrama)
zu tun, um das Leben ſeines Hundes zu retten. Deshalb
treffe ihn auch nicht aus dem Grunde ein Verſchulden, ſpielte ſich in der Nacht zum Montag in dem Parterre des
Erſter Kammermuſil=Abend
weil er ein im Vergleich zum angegriffenen viel wertvol= Hauſes Synagogenſtraße Nr. 4, ab Der 35jährige Tag= Darmſtädter Streichquartetts. Der Begiſm
leres Gut, ſein eigenes Leben, aufs Spiel geſetzt habe. löhner Ferdinand Laroche von hier, lebt ſeit einiger der dieswinterlichen Quartett=Abende ſetzt am Monich.l
Gegen dieſes Urteil legte die Eigentümerin des Dober= Zeit von ſeiner 36jährigen Frau Eleonore Uhrig aus den 20. Oktober, in der Traube in vielverſprechenhim
mann Reviſion beim Reichsgericht ein. Der Bodenheim geteennt Die Frau iſt bei einem Möbelhänd= Weiſe ein. Zum ehrenden Gedächtnis des vor hundh
höchſte Gerichtshof wies jedoch das Rechts=ler in der Rheinſtraße als Putzfrau in Stellung weil der Jahren, am 8. Oktober 1813 in Darmſtadt gebotenen
mittel zurück und erkannte die Verneinung eines Mann nicht für ſie ſorgte Vorgeſtern traf L. ſeine Frau Karl Amand Mangold iſt für den AnfangMil
konkurrierenden Verſchuldens des Friſeurs durch die Vor= auf der Straße und beſtimmte ſie mit ihm in ſeine in der Konzerts deſſen Femoll=Streichquartett gewählt wordel=
inſtanz
als richtig an. Die Frau N. R. hat alſo den vol= Synagogenſtraße belegene Wohnung mitzugehen. Abends Komponiert wurde das Werk 1870 und durch den Oultes
zwiſchen 8 und 9 Uhr hörten die Hausbewohner meh= tet=Verein der Herren Miroslaw Weber Petz. Bauti
len Schaden zu erſetzen. (Aktenzeichen: IV. 296/113.)
rere Schüſſe fallen, ſie kümmerten ſich aber nicht weiter und Reitz im Winter 1877/1875 in der Traubeſt ſohl
darum, weil ſie auch bemerkten, daß bald darauf die Frau durch die gleichen Herren in einem Muſikvereins=Konzit
tt. Bickenbach 14. Okt. (Jahrhundertfeier.) das Haus verließ. Die Frau begab ſich in ihre Stellung am 5 Mai 1879 aufgeführt. Meiſterhafte Beherrſchun
Eine würdige Vorfeier zur Jahrhundertfeier war das vom zurück und erzählte dort, daß ihr Mann mehrere Schüſſe des Quartettſtils und des ſinfoniſchen Aufbaues der lt
Männergeſangverein veranſtaltete vaterländiſche auf ſie abgegeben hätte, wovon zwei ihr in die Bruſt Sätze ſind die Merkmale des Quartetts, das inhaltlichde
Schauſpiel Lenore von Karl Holtey. Unter der eingedrungen ſeien. Gegen zwei Uhr nachts begab ſich die größten Tondichter der klaſſiſchen und romantiſchen Epolle
tüchtigen, kunſtwverſtändigen Regie des Herrn Muſiklehrers Verletzte in das Rochushoſpital, wo feſtgeſtellt wurde, als Vorbilder erkennen läßt.
Zwiſchen Manaali
G. Hofmann=Pfungſtadt wurde das Stück vorzüglich ge=
ſpielt
und war man erſtaunt, welche Leiſtungen Herr Hof= daß zwei Kugeln der Frau inder Bruſtſtecken Quartett und dem herrlichen Forellenquintett von Schle
mann mit Dilettanten erreichte. Jede Szene war gut auf= geblieben waren. Es mußte daher ſofort eine bert mit Chr. G. Eckel, dem ſeinſinnigen Franktig
gebaut, ganz beſonders die Schlußſzene eines ieden Bil= Operation an der Frau vorgenommen werden. Die Frau Kammermuſik=Pianiſten, gelangt. eine Novität, das Ol
des und ſämtliche Spieler waren ihrer Sache ſicher. Für iſt lebensgefährlich verletzt. Inzwiſchen hörten die timento für Streichquartett von Joſeph Haasal
Hausbewohner in der Synagogenſtraße Nr 4, kurz vor erſten hieſigen Aufführung. Dem Lehrer des Komponie
eine ſchöne Dekoration war vollauf Sorge getragen. Möge
der Verein mit ſeinem verdienten Dirigenten, ſeinen 11 Uhr nachts, nochmals einen Schuß. Am Montag vor= Dr. Max Reger, gewidmet, läßt das Werk deſſen Elſühe
Freunden und Gönnern noch mehr ſolch ſchöner Abende mittag fand man den Laroche in ſeiner Wohnung im Bette nicht ganz verkennen. Es iſt eine geſund empfundenghm
liegend mit einer ſchweren Schußverletzung im geiſtvollen Gedanken erfüllte und trotz der modernen
veranſtalten.
Kopfe auf. Laroche wurde nun ebenfalls ins Rochus= ſprache einfache und leicht zugängliche Muſik. Der
T. Dieburg, 14. Okt. (Firmung.) Am Samstag
prangte unſer Städtchen im Feſtgewande. Herr Biſchof hoſpital gebracht. (Eingeſtellter Dampfervers poniſt wird perſönlich der Aufführung betwohnen
Senff=Georgi der bekannte Vortragshiee
Dr. Kirſtein hielt um 4 Uhr mit dem Zug von Mainz kehr.) Mit dem heutigen Tage iſt der Dampferver=
ſeinen
Einzug. Die katholiſche Geiſtlichkeit, Korporatio= kehr für Perſonenfahrten auf dem Rheine für die dies=ler und Humoriſt, Schauſpieler und Theaterdirektor üſ
neu, Fahnendeputationen ſämtlicher Vereine der Stadt, jährige Saiſon eingeſtellt worden. Von heute ab Dresden, der in dieſer Vielſeitigkeit eine der bekanntllng
die Firmlinge, Zöglinge des Ketteler=Konviktes und die verkehrt nur noch bis auf weiteres ein Perſonendampfer Künſtler=Perſönlichkeiten Sachſens iſt, gibt Freitag,iden
geſamte Schuljugend waren zum Bahnhof gezogen, um um 10.20 Uhr nach Köln und ein Frachtſchiff um etwa 24. Oktober, abends 8 Uhr, einen Luſtigen Abend
ihrem Oberhirten einen ſchönen Empfang zu bereiten. 11.30 Uhr (unbeſtimmte Abfahrt) nach Koblenz.
im Kaiſerſaal. Auch ſein vollſtändig neues Progenn
Herr Dekan Ebersmann richtete herzliche Worte der
Worms. 14. Okt. (Stiftung.) Der kürzlich ver= wird die Vorzüge ſeiner Vielſeitigkeit zeigen und
Begrüßung an Herrn Dr. Kirſtein. Hierauf wurde der ſtorbene Wilhelm Nebel hat ſeine umfangreiche, äußerſt ſelbſtverſtändlich, daß er hier die beſten Vortragsnummen
hohe Herr unter den Klängen der Kirchenmuſik und wertvolle Münzenſammlung,
die hauptſächlich ſeines Repertoirs bringt. Billts ſind in der 5a
Glockengeläute zur Pfarrkirche geleitet, wo er die Kanzel heſſiſche insbeſondere Wormſer und Mainzer Münzen ent= muſikalien= und Pianohandlung Ga. Thies. Nachfollen
beſtieg und eine bedeutungsvolle Anſprache hielt. Ueber hält, dem Paulusmuſeum vermacht, das damit Schutter, Eliſabethenſtraße 12, bereits zu haben.=
500 Knaben und Mädchen empfingen Sonntag früh die eine Bereicherung von unſchätzbarem Wert erfahren hat.
heilige Firmung. Nachmittags 5 Uhr wurde eine
Nieder=Ingelheim, 14. Okt. (Die Ausgrab=
ſchöne
Nachfeier zu Ehren des Biſchofs im Grünen ungen an der Pfalz Kaiſer Karls des
Reich und Ausland.
Baum abgehalten.
Großen), werden wieder aufgenommen. Nach
Aus der Reichshauptſtadt. 13. Okt. Die Drahtſell=
Offenbach, 14. Okt (Unfall.) Geſtern abend gegen den bisherigen Reſultaten ſtellte ſich die hieſige Palaſt= attentate auf die Automobile hatten einen Mann namen
7 Uhr wurde an der Treppe der Mainbrücke Ecke Kaiſer= anlage als die bedeutendſte von allen karolingiſchen Bau= Maerinus auf die Idee gebracht, eine Vorrichtung h
ſtraße der zehnjährige Knabe Willy Schroth von einem ten, ſoweit ſie erforſcht werden konnten, dar. In Aachen Verhütung von Unfällen bei Drahtſeilattentalen
Radfahrer ſo heftig angefahren, daß er zu ſtehen der Rekonſtruktion der Anlage ſo große Hinderniſſe zu erfinden Um die Erfindung, praktiſch zu erprohen=
Boden ſtürzte und einen Bruch des linken Beines erlitt. entgegen, daß der dortige Bau in abſehbarer Zeit nicht kenkte er ſelber das Automobil, an welchem die Erfindung
Die Rettungswache legte ihm einen Schienenverband an, zu rekonſtruieren ſein wird. Herr Profeſſor Dr. Rauch angebracht war. Dabei wurde er aber von dem beſonden
und brachte ihn ins Krankenhaus. Wie vor einigen aus Gießen leitet auch die neueſten Ausgrabungen, die aufgeſpannten Drahtſeil erfaßt und vom Wagen geſchleile
Tagen berichtet wurde das Dienſtmädchen Louiſe Jacob ſich namentlich auch auf den nordweſtlichen Teil erſtrecken dert und getötet. Die Unterſuchung hat nun ergeben daß
aus der Mainſtraße ſeit dem 3. Oktober vermißt. Die werden, auf den auch der Kaiſer als zu erforſchendes Ge= bei der Anbringung eines Bügels am Auto ein Fellier
Leiche der Genannten wurde nun am Sonntag nach= biet hingewieſen hat. Wenn der letzte Teil der Arbeit ge= begangen worden war. Der Schloſſermeiſter, welcherehen
mittag in der Nähe des Frankfurter Floßhafens aus dem ſchehen iſt, wird ein großes Werk über unſere Pfalz ver=Apparat gemacht hat, ſoll nun wegen fahrläſſiger Tötung
Main geländet. Wie verlautet, ſoll das Mädchen aus öffentlicht werden.
verklagt werden. Ueber eine Viertelmillion Fahrgäſte
Schwermut, verurſacht durch den kürzlich erfolgten Tod
Alzey, 14 Okt. (Die heſſiſchen Mühlen= wurden am Sonntag infolge der Eröffnung der nellen
ihres Vaters, in den Tod gegangen ſein.
beſitzer.) Geſtern nachmittag fand hier in den Zwölf Schnellbahnlinie nach Wilmersdorf. Dah=
lem
und der Uhlandſtraße auf der Hoch= und Untergrund=
Die Zahl der weiblichen Ledigen im Heiratsalter iſt um ſorgfältig gedruckte und geſetzte Schrift ſchön ſteht. und die bahn befördert. Der Verkehr auf den neuen Strecken hat=
1.68 Prozent zurückgegangen; auch das Heiratsalter derFormate des Buches und Satzſpiegels ſind vortreflich ein. der Hochbahn=Geſelſchaft am Sonntag mehr als 500
Männer hat ſich verſüngt. Es heirateten 1907 ein Drittel ander angepaßt. Zu jedem der ſechs Bilder der Poſſe hat neue Fahrgäſte zugeführt. Die wegen Totſchlags Ver=
Million Männer mehr unter 30 Jahren als 1895.
Preetorius eine Lithographie gezeichnet, die die jeweilige urteilte Hedwig Müller hat auf Reviſion verzichtet.
Hauptſzene lebendig darſtellt, wobei nicht nur der Typus
FC Langenſchwalbach, 13. Okt. (Zum Ableben
* Eine Republik als Schießplatz zu klein. Seit des Datterich, ſondern auch die Typen der mithandelnden von Adolphus Buſch.) Heute nachmittag geden
1893 beſaß die Republik San Marino ein einziges Ge=
ſchütz
. Seit einigen Tagen hat der Staat drei neue Ge= Perſonen: Schmidt, Bengler, Dummbach, Marie uſw., mit 4 Uhr wurde die Leiche des am 10. Oktober in der
ſchütze erworben. Es iſt aber unmöglich, im Lande ſelbſt Witz und ſchlagender Sicherheit gegeben ſind. Die erſte Villa Lilly bei Langenſchwalbach verſtorbenen Groß=
Schießproben anzuſtellen, denn die Geſchoßtragweite von uind letzte Zeichnung aber erheben ſich zu einer faſt ſymbo= induſtriellen Adolphus Buſch. Erzellenz, von des Pilla= nach=
liſchen
Darſtellung des unſterblichen Helden; jene, indem dem Bahnhof Langenſchwalbach übergeführt. Eile
vierzehn Kilometer überſteigt um das Doppelte die größte ſie ihn in großartig renommierender Geſte darſtellt, dieſe,
Leichenfeier fand nicht ſtatt, doch aab eine große Menſchen=
Linie von einem Ende der Republik zum anderen.
gar jämmerlich von Prügeln verkrümmt und dennoch mit menge dem Toten das Geleite. Mit dem Perſonenzug513
etwas von einem verſteckten ſouveränen Spott in dem Uhr aing die Leiche die die Gemahlin des Verſtorbenen,
ſchmerzlichen Kopfe, der dieſe ewige Figur ſo hoch über ſein Sohn Auauſt, ſeine Tochter und Schwiegerſohn, Ge= Philiſter=Milien hinaushebt. Auch die Titelzeichnung heimrat von Gontard=Berlin, General Anheuſer=Karls=
Eine neue Datterich=Ausgabe.
wirkt ſymboliſch: ſie ſtellt Niebergall ſelber dar, wie er bei ruhe und General von Gontard=Berlin begleiteten, nach
* Im Inſel=Verlage 1913 erſchien: Ernſt Elias Theologie, Wein und Pfeife träumend durchs Fenſter blickt. Wiesbaden und von da über Mainz nach Bremerhavenzum
Niebergall: Datterich. Lokalpoſſe in 6 Bildern. Die Deckelzeichnung ein Muſter übrigens ſubtilſter Re= morgen mit dem Dampfer nach der Neuen Weltſ üher=
Druck der Ernſt=Ludwig=Preſſe zu Darmſtadt. Mit ſieben produktionstechnik gibt liebevoll=ironiſch, wie es Pree= geführt zu werden. Der Großherzog von Heſſen
Originallithographien und Einbandszeichnungen von Emil torius' Art iſt, allerlei gedankenvolle Embleme des Bieder= hatte einen prachtvollen Kranz geſandt. Hunderte von
meiertums, die zu einem reichen Rahmen gefaßt, die ſicher Beileidstelegrammen gingen ein, darunter Telegrämme
Preetorius.
Datterich in feſtlichem Kleide! Welchen Darmſtädter gegliederte Schrift umkränzen und die unter den zahl= des Kaiſers, des Kronprinzen, der Prinzen Eitel Fried=
und Heſſen und Verehrer dieſes unvergleichlichen Dialekt=reichen Arbeiten dieſer Art die Preetorius geſchaffen, rich, Adalbert, Auguſt Wilhelm, Oskar und Joachim hon=
ſtückes
überhaupt erfüllte nicht mit frendiger Genugtuung kompoſitoriſch wie koloriſtiſch vielleicht an erſter Stelle Preußen, des Großherzoas von Heſſen des Fürſten=Au,
dieſe Ehrenrettung Niebergalls in buchkünſtleriſcher Hin= ſteht; die Rückenzeichnung iſt ein reizend=wehmütiges Fürſtenberg. des Königlich Preußiſchen Ho marſchallamts.
aber auch zahlreiche von den einfachſten Arbeitern, denen
ſicht! Die großherzogliche Ernſt=Ludwig=Preſſe unter der immemoriam für Niebergall.
Es mag manche geben, denen dieſe Ausgabe ein zu der Verſtorbene Wohltaten erwieſen, ſo vor allem aus
Leitung von Profeſſor Kleukens hat das Typographiſche
geſchaffen, Emil Preetorius den künſtleriſchen Schmuck, preziöſes Gewand ſcheint für den Datterich; ſie mögen be= Kaſtel, Mainz, Langenſchwalbach Wiesbaden= Diez, Lim=
und aus dem Zuſammenarbeiten dieſer beiden bewährten denken, daß die Ausgabe, die nur in kleiner Auflage er= burg, Kaſſel. Darmſtadt uſw. Das Telegraphenamt in
Künſtler iſt ein einheitliches Ganze entſtanden von ſeltenem ſcheint, als ein wirkliches, ehrendes Prachtwerk gedacht iſt, Langenſchwalbach konnte den Depeſchendienſt kaum be=
Gelingen. Die Drucktype iſt die ſchlanke Kleukens=Fraktur, das freilich nur im inneren Sinne dieſem Begriff entſpre= wältigen.
München, 14. Ott. (Selbſtmord.) Der frühere
zu der, ihrem Charakter angepaßt, Kleukens die einzelnen chen ſoll; im Aeußeren aber eine berede Sprache führt von
Ueberſchriften und den Innentitel gezeichnet hat. Das der läuternden Wandlung unſeres Geſchmackes für Bücher. Hauptmann der Kaiſerlichen Schutztruppe für Deutſch=
Papier iſt von warmem, gelbem Ton, worauf die höchſt
Oſtafrika, Freiherr Ludwig v. Reitzenſtein, der ver=
Dr. R. H.

(

[ ][  ][ ]

Nummer 245.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
geblich Heilung ſeines langjährigen Rervenkeidens ſuchte, ſhabden. Das Ergehnis der neuen Forſchungen iſ, daß die
hat ſich in Marquandſtein erſchoſſen.
Gebäude früher Thermen geweſen ſind, welche erſt ſpäter
Karlsruhe, 14. Okt. (Brand eines Armen= zu einem Kaiſerpalaſt erweitert wurden. Der Kaiſer
hauſes.) Heute vormittag 6 Uhr iſt aus noch unbe= äußerte ſeine Ueberraſchung von der hohen Wichtigkeit der
kannter Urſache im benachbarten Linkenheim das Ar= neuen Ergebniſſe Vom Kaiſerpalaſt begab ſich der Kaiſer
menhaus abgebrannt, wobei eine ehemaliger Makler, na= mit ſeiner Begleitung zu Fuß an dem alten erzbiſchöflichen
mens Gerhard, der dem Trunke ergeben iſt, und ſeine Palais vorbei nach der Baſilika, der jetzigen Kirche der
Familie im Stiche gelaſſen hat, in den Flammen umge= evangeliſchen Zivil= und Militärgemeinde. Hier hatte der
kommen. Gerhard iſt vermutlich in der Trunkenheit ins evangeliſche Diviſionspfarrer Przygode die Führung.
Armenhaus gegangen, um dort zu übernachten und dann Es ſchloß ſich hieran der Beſuch des Provinzialmuſeums.
in den Flammen umgekommen.
Auch hier beſichtigte der Kaiſer auf das eingehendſte alle
Leipzig, 14. Okt. (Unterſchlagungen.) Bei Räume und intereſſierte ſich beſonders für die römiſchen
lder Leipziger Feuerverſicherungsanſtalt! Altertümer. Erſt um 1 Uhr verließ der Kaiſer das Mu=
khatzein
ſeit Jahren angeſtellter Kaſſierer größere Unter= ſeum und fuhr nach dem Regierungspräſidium. Unter=
ſſchlägungen
angeblich über 300 000 Mark, verübt. Wie wegs begrüßte ihn der Bläſerchor des biſchöflichen Kon= heute nachmittag um 4 Uhr 30 Minuten wieder auf. Nach
wie vorläufige Unterſuchung ergab ſind die Unregel=viktes mit der Wacht am Rhein. Auf dem Domfreihof
mnäßigkeiten in der Kaſſenführung ſchon vor einiger Zeit traf der Kaiſer nach 1 Uhr ein; hier wie überall vom Windböe und ſtürzte ab. Die Flieger wurden
Publikum ſtürmiſch begrüßt. Der Kaiſer nahm das Früh=
worgenommen
worden.
Geeſtemünde, 14. Okt. (Die Leiche) des beim Un= ſtück beim Regierungspräſidenten Dr. Baltz in der Dienſt= Die beiden Verunglückten wurden nach der Kaſerne des
Lergang des Marineluftſchiffes ertrunkenen Ober= wohnung des Präſidiums ein. Es waren Zimmer in den 7. Chepaurleger=Regiments gebracht.
leutnants Maltzahn iſt durch den Fiſchdampfer Juno Parterreräumen des Präſidiums für den Kaiſer frei ge=
halten
. Das Frühſtück zu 24 Gedecken wurde im erſten
aus Geeſtemünde geländet.
Zürich, 14. Okt. (Verbrannt.) Beim Brande Stock in den Verſammlungsräumen, die mit ihren alter=
eines
Pachtgutes im Ohmstale bei Luzern verbrannten tümlichen Gemälden und den ſchönen alten Gobelins einen
rvährend der Nacht zwei im Schlafe von dem ausgebroche= behaglichen Aufenthalt boten, eingenommen.
nen Feuer überraſchte Knaben.
Rom, 14. Okt. (Automobilunglück.) Ein mittag noch einen kurzen Beſuch im Offizierskaſino
Automobil=Omnibus, auf dem 34 Wähler von einer Wahr= des Infanterie=Regiments Nr. 69, welches in dem alten
verſammlung in Aguila in den Abruzen nach ihrem Kurfürſtlichen Palais ſich befindet, und bewunderte dort
Bergdorfe zurückfuhren, ſtürzte an einer ſcharfen Straßen= die große Prachttreppe und die vielen alten wertvollen
kurve 15 Meter tief in den Trento=Fluß. Anſcheinend hat Gemälde und Stuckdecken. Unter allgemeinem Zubel er= geſtiegen waren, ſind, nachdem ſie ſich im Nebel verirrt
ſeie Steuerung verſagt. Von den 34 Paſſagieren war einer ſchien der Kaiſer nach dem Frühſtück auf dem Balkon des hatten, an der belgiſch=franzöſiſchen Grenze bei Namur
dofort tot, vier wurden lebensgefährlich, 22 weniger ſchwer Regierungsgebäudes. Er ging dann zu Fuß nach dem gelandet. Sie brauchten zu der 900 Kilrmeter langen
werwundet Ein Arzt, der ſich unter den Paſſagieren des Dom hinüber und beſichtigle dieſen unter Führung des
Autos befand und zufällig unverletzt blieb, konnte die Biſchofs Korum. Der Kaiſer ſprach ſeine volle Aner=
kennung
über die großzügige Inſtandſetzung des ehrwür= portiert werden.
urſte Hilſe leiſten.
Amſterdam, 14. Okt. (Die Leiche Dr. Dieſels.) digen Gebäudes aus. Vom Dome betrat der Kaiſer in
Der Sohn Dr. Dieſels, Eduard Dieſel, beantwortete die Begleitung des Biſchofs den Kreuzgang und von da aus
Frage, die ein Journaliſt an ihn über die finanziellen die mit ihm zuſammenhängende Liebfrauenkirche, wo im Luftſchiffhafen.
Verhältniſſe ſeines Vaters richtete dahin, daß er nichts Stadtdechant Pfarrer Schmitz führte. Dieſes älteſte
mitteilen könne. Sein Vater habe ein Weltgeſchäft ge= aotiſche Bauwerk auf deutſchem Boden in ſeiner einzigen führte geſtern mit einem Zweidecker einen Flug von
wabt und es würde noch einige Monate dauern, bis die Schönheit wurde ebenfalls vom Kaiſer mit großem Inter=
Geſchäfte abgewickelt ſeien. Der Polizeikommiſſar in eſſe eingehend geſehen. Zum Schluß fuhr der Kaiſer im Zwiſchenlandung. Sequier, der zu der über 1000
Bliſſingen hat die Bürgermeiſter der Küſtenorte gebeten, Mietsautomobil nach dem Amphitheater. Hier führten
chn zu benachrichtigen, wenn die Leiche Dr. Dieſels ge= Gymnaſiaſten und Jugendvereine Freiübungen vor. Für.
ſäändet ſei und hat eine große Belohnung ausgeſetzt.
Kaiſer das Amphiheater und fuhr nochmals durch die Francs.
Der Kaiſer in Trier.
Stadt, wiederum überall bejubelt. Die Fahrt ging zuletzt
* Trier 14. Okt. Die Stadt Trier hat ſich an den neuen Kaſernenbauten vorüber nach Lieſer wo
zum Kaiſerbeſuche auf das reichſte geſchmückt. Fah= der Kaiſer im Schloß des Freiherrn von Schorlemer Woh= Ritterkreuz der Ehrenlegion verliehen,.
nen und Flaggen, Tannengewinde und Kränze, Lorbeer= nung nimmt.
lläume und Palmen zieren die Straßen. Auf dem Bahn=
hofsplatze
ſind Pilonen errichtet. Das Wetter iſt ſehr
Zur braunſchweigiſchen Frage.
ſchön. Zahlreiche Extrazüge bringen Schauluſtige aus der
Grovinz, beſonders auch aus der ſüdlichen Eifel. In den
vom Kaiſer zu durchfahrenden Straßen bildet ſich eine
Zeitung ſchreibt: In einem Artikel des Hannoverſchen Bennett:Wettflug teilnehmenden deutſchen Bal=
dochte
Keite von Zuſchauern. Die Garniſon ordnet ſich Couriers wird die bevorſtehende Erledigung der lons Hamburg, v. Pohl und Perlewitz, heute morgen in
zum Spalier vom Bahnhof bis zur Porta Nigra, dannbraunſchweigiſchen Thronfolge als ein po=
ſchließen
ſich Krieger= und Sportvereine, Innungen und litiſches Opfer bezeichnet. das aus dynaſtiſchen Rückſichten
Schulen an.
gebracht werde und ſcharf getadelt, weil des Kaiſers Toch= Bauern zu erkundigen, in welcher Gegend ſie ſich befän=
* Trier, 14. Okt. Der Kaiſer iſt mit Gefolge im ter den letzten Welfenſproſſen zum Gemahl erkor. Man den. Als die Bauern die Nationalität des Ballons er=
Zonderzuge um 9.35 Uhr vormittags auf dem Hauptbahn=
gehe
über wichtige Reichsintereſſen hinweg und treibe
hſof eingetroffen wo er von dem Oberpräſidenten der Hauspolitik. Der hierin liegende Vorwurf gegen den
Rheinprovinz, Freiherrn von Rheinbaben, empfangen Kaiſer kann nicht ſcharf genug zurückgewieſen werden. Die deutſchen Luftſchiffer wieſen ohne Mühe nach, daß ſie
mutrde. Der Kaiſer begab ſich im Autombil unter den be= Mögen auch die Anſichten über die Bedingungen für die an dem Gordon=Bennett=Wettflug teilnehmen, worauf der
ſaliſterten Kundgebungen der Menge an der Porta Nigra Thronbeſteigung des Prinzen Ernſt Auguſt in Braun= Gendarm den Bauern den Befehl gab den Ballon freizu=
vurbei
zur neuen Kaiſer=Wilhelm=Brücke.
* Trier, 14 Okt. Der Kaiſer trug den Stahl= für die Haltung des Kaiſers und der Regierung nicht dieſetzte. Heute mittag flogen fünf weitere Ballone über
hallm und den Ueberrock der Poſener Kaiſerjäger zu Heirat der Tochter des Kaiſers und dynaſtiſche Hausinter= die Stadt Angers (Departement Maineset=Loire) hinweg.
Ierde. Dem Gefolge ſchloſſen ſich auf dem Bahnhofe an eſſen, ſondern die vor der Verlobung und der Hochzeit
i= Miniſter Freiherr von Schorlemer und von Trott zu mit Zuſtimmung ſeines Vaters vom Prinzen Ernſt Auguſt ſind mehrere an dem Gordon=Bennett=Wett=
Jolz. Um 954 Uhr hielten die kaiſerlichen Automobile abgegebene Erklärung und die damit für die Zukunft des flug teilnehmende Ballone durch eine Aenderung der
u, der neuen Moſelbrücke. Hier hatten die Ver= Reiches und Preußens geleiſtete Garantie entſcheidend Windrichtung nach Weſten getrieben und in der Breiagne
rieter der Stadt Trier Aufſtellung genommen. Der Re= war.
rierungspräſident Dr. Baltz hatte kurz vor der Ankunft
dess Kaiſers eine Reihe von Ordensauszeichnungen be=
Luftfahrt.
auint gegeben und verteilt, u. a dem Erbauer der
Brücke, Profeſſor Dr. Meißner=Darmſtadt
Ein Weltrekord eines deutſchen Fliegers!
ert Roten Adlerorden 4. Klaſſe. Der Kaiſer wandte ſich
olgleich mit freundlichen Worten an den Oberbürgermeiſter
2300 Kilometer in 24 Stunden.)
.1 Bruchhauſen. Dieſer hielt hierauf eine Anſprache,
g. Darmſtadt, 14. Okt. Eine Glanzleiſtung aller=
n
der er den Willkommengruß der Bürgerſchaft zum
lusdruck brachte. Unter dem machtvollen Schutz des ge= erſten Ranges, die bisher in der Luftſchiffahrt die
in igten deutſchen Vaterlandes habe ſich auch Trier ent= Höchſtleiſtung darſtellt, vollbrachte am geſtrigen Tage Jura; 4000 Francs: 1. Pfizers Calomel, 2. Minotaure,
iskelt. So habe auch die zweite Moſelbrücke verändert
vurden können und ſolle heute an dem großen Ehrentag der Johannisthaler Flieger Viktor Stöff=4000 Francs: 1. Veil=Picards Romarin II, 2. Saint Mar=
ſel
Stadt dem Verkehr ſich öffnen unter dem Namenler, der in 24 Stunden eine Strecke von an= cet, 3. Hunter. 35110: 23, 28710. Prir de la Franche=
echiſer
=Wilhelm=Brücke als Erinnerung an das Jubeljahrnähernd 2300 Kilometern durchflog, und zwar Comte: 4000 Francs: 1. Fogciers Begu Rivage II, 2. Le=
on
des Kaiſers 25jähriger ſegensreicher Regierung. Der mit ganz geringen Ruhepauſen, die nur zur Aufnahme von Tremblay, 3. Manifeſtant. 137110: 61. 76. 23110. Prir
dherbürgerneiſter ſchloß mit dem Gelöbnis unverbrüch= Benzin und Oel benötigt wurden. Stöffler ſtartete 12 Uhr
icher Treue und brachte ein dreifaches Hoch auf
e: Kaiſer aus, in das die Anweſenden einſtimmten, nachts auf dem Johannisthaler Flugplatz mit einem Avia= Macvugis: 5000 Francs: 1. L. Prates Café Concert, 2.
Der Kaiſer dankte in dem er ſeine Genugtuung über tik=Doppeldecker. Sein Flug ging zunächſt nach Poſen, Aveyron, 3. Chloral. 136:10; 68, 33, 32:10.
a: gelungene Werk der ſchönen neuen Brücke ausſprach, von wo er bereits nach 6 Stunden, um 6 Uhr morgens,
rl habe ſich gefreut, beſonders ſo viele fröhliche Kinder= in Johannisthal wieder eintraf. 45 Minuten ſpäter ſtieg hat den Preis des Winter=Favoriten in den 15
eſtchter geſehen zu haben. Er beauftragte den Ober= er bereits zum Weiterflug nach dem Flugplatz Habs=Jahren ſeit deſſen Beſtehen ſiebenmal gewonnen, und zwar
lüngermeiſter der Bürgerſchaft ſeinen herzlichen Dank für
ſchönen herzlichen Empfang in Trier auszuſprechen, heim bei Mülhauſen im Elſaß auf, wo er mittags 1 Uhr Orelio, alſo mit zwei Söhnen, einer Enkelin und einem
lacchdem der Kaiſer die Vorſtellung einiger Stadtver= 20 Minuten landete. Um 2 Uhr 23 Minuten ſtieg Stöffler Enkel von Feſta. Die Gewinnſumme des Stalles Wein=
leder
entgegengenommen hatte, ſchritt er zur Brücke. nach Einnahme von 400 Litern Benzin zur Weiter=
eihs
weißgekleidete kleine Mädchen hielten eine rote Gir=fahrt nach Darmſtadt auf. Hier landete er auf dem Waldfried zeigt für die kommende Deckſaiſon die drei
mde quer über den Fahrdamm der Brücke geſpannt und
nitten dieſe beim Nahen des Kaiſers. Die junge Tochter Flugplatz der Fliegertruppe Darmſtadt um 5 Uhr 15 Mi=
Oberbürgermeiſters überreichte dem Kaiſer einen nuten. Nach fünf Minuten ſtieg er abermals zum Weiter=
lmmenſtrauß
. Der Kaiſer ging die ganze 315 Metkr fluge auf. Zwei Stunden ſpäter hatte er wieder nach un= im Agrippina=Jagdrennen ſeinen 50. Erfolg in dieſer Sai=
nge
Brücke ab. Die Rudervereine die in ihren Boo= gefähr 200 Kilometer Fluglänge Habsheim erreicht, und ſon und ſteht an der Spitze der gewinnreichen Herrenreiter
nrauf dem Strom parade lagen, huldigten ihm mit einem von dort begab er ſich auf die Weiterreiſe abermals mit acht Points vor Leutn. Graf Holck A. Oleinik
effachen Hipp, Hipp, Hurra! während die Glocken der
tadtkirchen läuteten. Von der wunderbaren Ausſicht nach nach Darmſtadt um 7 Uhr 15 Minuten abends. Auf Er wurde für 1914 als Stalljockei von Herrn F. C. Krüger
liden Seiten hin in das Moſeltal war der Kaiſer ent= dem Darmſtädter Flugplatz hatte die Fliegertruppe durch engagiert. Der Jockei Burns iſt für nächſtes Jahr von
t: und äußerte ſich wiederholt in dieſem Sinne Bei Scheinwerfer das Endziel kenntlich gemacht, um dem Herrn E. v. Bennigſen engagiert worden. (Frkf. Ztg.)
rt Abfahrt ſtimmte das Publikum die. Nationalhymne Flieger ein ſicheres Landen zu ermöglichen. Der Flieger
Der Kaiſer dankte immer wieder. Es begann nun überflog 9 Uhr 40 Minuten den Darm=
Weſichtigung der Stadt und ihrer Sehens=
lidigkeiten
durch den Kaiſer. Auf dem Wege nach dem ſtädter Flugplatz und hat ſofort den Rückflug
hnäglichen Schloß ſah der Kaiſer die große von dennach Habsheim angetreten. Mit ſeinem erſten An=
ſrnern
geſtellte Pyramide und durchfuhr ſpäter die kommen in Darmſtadt hatte Stöffler eine Strecke von 1600 Handelsbank beabſichtigt, ihr Aktienkapital von 48
ſrerta Nigra. In den Fenſteröffnungen des oberſten Kilometern durchflogen. Nach ſeiner zweiten Ankunft hatte Millionen Rubel auf 60 Millionen Rubel zu erhöhen. Die
choſſes waren Fanfarenbläſer in altrömiſcher Tracht
ſſtigert, die dem Kaiſer einen Willkommenaruß entgegen=er bereits mit 2000 Kilometern den bisheri= nehmen und den alten Aktionären zu einem noch feſtzu=
Uneetterten. Beim Vorbeifahren ſah der Kaiſer auf dasgen Weltrekord überboten, und nach der wei= ſetzenden Kurſe im Verhältnis von 4 zu 1 zum Bezuge an=
retmantiſche
Haus zu den heiligen drei Königen und teren Durchfliegung der Strecke Darmſtadt-Habsheim geboten werden mit der Maßgabe, daß die Einzahlungen
Hauptmarkt das Rote Haus oder Steipe und das alte dürfte er etwa 2200 bis 2300 Kilometer zurückgelegt haben.
täktkreuz.
Stöffler iſt der Chefpilot der Aviatikwerke, die
** Trier 14. Okt. Die Beſichtigung des
ſtiſerpalaſtes und der neuen Ausgrabungen ihren Sitz in Mülhauſen haben.
Mhrtte einundeinehalbe Stunde. Der Kaifer ſah zuerſt
PPalaſt von außen, dann betrat er durch das Südtor
Fliegerſtürze.
Innere. Die Führung hatten der Direktor des Provin=
* Berlin, 13. Okt. Der Offizierflugſchüler Leut=
unuſeums
Profeſſor Dr. Krüger und Regierungs=
Umzeiſter Krenkel, welche die Ausgrabungen geleitet nant König vom Infanterie=Regiment Nr. 162 iſt auf

Seite 5.
dem Alugſelde der A. G.=6, in Rieder=Reuendorf an der
Havel infolge eines zu ſteilen Gleitfluges
abgeſtürzt. Er war auf der Stelle tot. Der
Flieger ſcheint die Herrſchaft über den Apparat verloren
zu haben, da die Maſchine, die immer ſteiler flog, zuletzt
faſt ſenkrecht herabſchoß. Der Apparat überſchlug
ſich und zerſchellte am Boden. Der Höhenmeſſer ſtand auf
170 Meier.
* Straubing. 13. Okt. Oberleutnant Serno
vom Infanterie=Regiment Nr. 171 und Oberleutnant
Bohnſtädt vom Garde=Pionierbataillon in Berlin,
welche bei dem Fluge Berl in-Stuttgart- Paſ=
ſau
am Samstag nachmittag um 5 Uhr 30 Minuten in
Straubing eine Notlandung vornehmen mußten, ſtiegen
kurzem Fluge geriet die Jeannintaube in eine
erheblich verletzt, der Apparat zertrümmert.
** Johannisthal, 13. Okt. Die Flieger Viktor
Stöffler, Reichelt und Thelen ſind kurz nach
12 Uhr zu Nacht=Fernflügen um den Preis der
* Trier, 14. Okt. Der Kaiſer machte heute vor= Nationalflugſpende geſtartet. Stöffler und Thelen haben
öſtlichen, Reichelt hat weſtlichen Kurs genommen.
* Johannisthal. 14. Okt. Die beiden Flieger
Janiſch und Breton, die geſtern nacht auf einem Luſt=
verkehrs
=Doppeldecker zu einem größeren Fernſtuge auf=
Strecke 7½ Stunden. Der Apparat wird abmon=
tiert
und mit der Bahn nach Johannisthal zurücktrans=
* Leipzig, 14. Okt. Das Luftſchiff Sachſen
landete, von Johannisthal kommend, um 11 Uhr 15 Min,
* Paris, 14. Okt. Der Flieger Seguier voll=
Paris nach Bordeaur und zurück ohne jede
Kilometer langen Strecke 1247 Stunden brauchte und ſich
auf ſeinem Fluge wegen des Nebels zumeiſt nach dem
den Kaiſer war an der Stelle der alten Kaiſerloge eine Kompaß richten mußte, gewann mit dieſer Leiſtung einen
kleine Tribüne errichtet worden. Gegen 4 Uhr verließ der vom Aeroklub geſtifteten Sonderpreis von 10000
* Paris, 14. Okt. Dem Flieger Garros wurde
in Anerkennung ſeines Fluges über das Mittelmeer das
Der Gordon=Bennett=Wettflug.
* Paris, 13. Okt. Wie aus Chartres gemeldet
* Berlin, 14. Okt. Die Norddeutſche Allgemeine wird, trachteten die Führer des an dem Gordon=
der
Nähe von Chauteaudun dem Boden möglichſt nahezu=
kommen
, um ſich bei den auf dem Felde arbeitenden
kannten, klammerten ſie ſich an das Seil und verhinderten
ſo den Weiterflug und riefen einen Gendarmen herbei.
ſchweig noch auseinandergehen, feſt ſteht jedenfalls daß laſſen, der dann um 8 Uhr 30 Min. ſeinen Flug fort=
* Paris, 14. Okt. Nach eingetroffenen Nachrichten
geſichtet worden. Der deutſche Ballon Duisburg flog
abends über Fougers im Departement Jsle=et=Vilaine.
Sport, Spiel und Turnen.
* Pferdeſport. Rennen zu Saint Quen, 14. Okt.
=Prir du Bugey: 3000 Francs: 1. Widmers Oncle Lou,
e2. Origan, 3. Pitre. 83:10; 29, 28, 315110. Prir du
3. Puteaut. 212:10; 29. 14, 15:10. Prix du Valramey;
Tancarville; 10 000 Francs: 1. Thibault=Cahns Figurine,
2. Aſtolphe, 3. Ramage. 149:10; 61, 76, 23:10. Prir du
Rennerfolge. Der Weinbergſche Stall
mit Barcarole, Bravour, Fels, Fervor, Hort. Fabella und
berg beträgt nunmehr rund 466000 Mark. Das Geſtüt
Feſta=Söhne Feſtino, Fels und Fervor an. Die Taxe für
Feſtino und Fels beträgt je 1500 Mark, für Fervor 600 Mk.
Leutnant v. Moßner feierte auf Princeſſe des Urſins
ſcheidet nach Saiſonſchluß aus dem Graditzer Stall aus.
Handel und Verkehr.
* Berlin, 14. Okt. Die Internationale
neuen Aktien werden an der Dividende für 1914 voll teil=
erſt
nach dem 1. Januar 1914 neuen Stils ſtattfinden. Für
die Durchführung der Transaktion hat ſich ein Konſortium
vereinigt das bei der letzten Aktienausgabe des Inſtituts
mitgewirkt hat und dem von deutſchen Firmen angehören
die Diskonto=Geſellſchaft, die Darmſtädter Bank, Berliner
Handelsgeſellſchaft. S. Bleichröder und Mendelsſohn
u. Co., ſowie Hardy u. Co.

[ ][  ][ ]

Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
Nummer 245.
Verbandstag der Deutſchen Landes=Frauen=Vereine vom Roten
Kreuz und der Deutſchen Krankenpflege=Anſtalten
vom Roten Kreuz.
St. Darmſtadt, 14. Okt.der Wohlfahrtspflege darſtellt. Unvergeßlich ſind die ſtinnen beruhten. Dieſen Zuſammenſchluß veranſchauliche
Taten, welche mit dem Zeichen des Roten Kreuzes in dem und befeſtige der Verband der Deutſchen Landes=Frauens
(Zweiter Tag.)
Heute vormittag um halb 10 Uhr begannen im Städti= Werke der Barmherzigkeit verbunden ſind. In großen vereine vom Roten Kreuz und ſeine mächtigſten Lebens=
ſchen
Saalbau die Verhandlungen des Kongreſſes unter Aufgaben mit ſchöpferiſcher Initiative und Idealismus äußerungen ſeien die Verbandstage. Sie bilden Dahen
dem Vorſitz des Herrn Generalmajors z. D. E verth= vorgehend, hat das Rote Kreuz durch ſeine Arbeit auch das auch eines der ſtärkſten, am meiſten nach außen in die
Bewußtſein der Gegenwart von dem unerſetzlichen Werte ſcheinung tretenden Werbemittel. Das vereinte Streben
Berlin.
Zu den Verhandlungen ſind erſchienen: das Groß= unſerer Frauenarbeit vertieft. Die Treue und Zuver= aller müſſe ſich deshalb dahin richten, den Verband immer
verzogspaar, die Fürſtin Marie zu Erbach=läſſigkeit, die Selbſtvergeſſenheit und das warmherzige enger zu ſchließen, ſeine Wirkſamkeit immer mehr zu ver
Schönberg, die Herren Finanzminiſter Braun und Empfinden, die entſagungsvolle und aufopfernde Pflege tiefen zum Wohle des Vaterlandes und zum Segenfil
Gemahlin, Miniſter des Innern v. Hombergkzu Vach, unſerer Schweſtern haben eine Frauenarbeit geſchaffen, die das deutſche Volk.
Nach Worten herzlichen Dankes des Vorſitzenden
Frau Staatsminiſter Dr. Rothe, mehrere Geheimeräte zur Quelle der Erſtarkung und des Segens geworden iſt.
und Miniſterialräte, Generalleutnant Korwan, Provin= Das Rote Kreuz hat die ſchönſten und edelſten Tugenden ergreift das Wort zum zweiten Vortrag Frau Lill
zialdirektor Fey, Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing, der, deutſchen Frau nicht nur im Reiche ſondern nunmehr Gabler=München. Ihr Thema iſt:
Oberpoſtdirektor Milkau uſw. ſowie annähernd 600 auch in den Kolonien zur Entfaltung gebracht Und als
Teilnehmer, darunter 400 aus allen Teilen des Deutſchen vor noch nicht langer Zeit es ſo ſchien, als ob wir berufen Unſere Frauen vom Roten Kreuz
ſozialen und wirtſchaftlichen Leben
ſeien, einzutreten in den Kampf für das Reich, da war es
Reiches.
Wir leben gegenwärtig im Zeitalter der ſozialen
Zu ſtellvertretenden Vorſitzenden wurden die Herren die große Aufgabe und die liebevolle Arbeit des Roten
General v. Menz=München und Miniſterialrat Dr. Kratz=Kreuzes, welche in ihrer ganzen und unermeßlichen Be= ſtrebungen, und der Begriff ſozial zieht ſich wiesei
Darmſtadt, zum Schriftführer Herr Kammerherr Freiherr deutung die Herzen weiter Kreiſe unſerer Bevölkerung ge= roter Faden durch unſer öffentliches Leben. Wir verlan
wann. Möge das Rote Kreuz, ſeine Kraft und die gen heute auch von der Frau, daß ſie an allen ſoziae
von Fritſch=Weimar gewählt.
ſegenſpendende Quelle für die Allgemeinheit erhaltend, Beſtrebungen ſich beteilige, und ſchaffen ihr Gelegenhein
Begrüßungen:
ſich die hierzu nöligen Kenntniſſe anzueignen. Ind
auch fernerhin getragen ſein von der tatkräftigen Unter=
familiären
Hauswirtſchaft war es für die Hausfrau ſelbſe
ſtützung aller Kreiſe unſeres Volkes.
Der Vorſitzende verlieſt zunächſt ein
verſtändlich, aus ihrem Ueberfluß die Armen zu verſon
Es wird dann in die Tagesordnung eingetreten.
Allerhöchſtes Handſchreiben
gen. Die kulturelle Entwicklung unſerer Zeit änderte dieſ
Ihrer Majeſtät der Kaiſerin folgenden Wortlautes:
Referate.
patriarchaliſchen Zuſtände, und es war ſelbſtverſtändlich
daß die Fürſorgetätigkeit dem Hauſe abgenommen un
Zu Meiner großen Freude hat der Heſſiſche Alice=
Den erſten Vortrag über
in eine feſte Organiſation gebracht werden mußte.
Frauenverein die Vorſtände der deutſchen Landes= Frauen=
vereine
und den Verband Deutſcher Krankenpflege=Anſtal= Die Gewinnung des Volkes für die Auf=
ſozialen
Gegenſätze traten mit der Zeit immer ſchroffe
gaben der Frauenvereine vom Roten
zutage, ſie forderten gebieteriſch Hilfe. Die tiefe Kluft
ten vom Roten Kreuz eingeladen, ihren diesjährigen Ver=
Kreuz
die das moderne Wirtſchaftsleben zwiſchen den beſitzenen
bandstag in Darmſtadt abzuhalten. Der erlauchten Pro=
tektorin
des Alice=Frauenvereins und deſſen Mitgliedern hielt der Schriftführer des Vaterländiſchen Frauenver= und arbeitenden Klaſſen geſchaffen hatte, mußte überbrück
möchte Ich hierfür Meinen herzlichen Dank ausſprechen. eins, Oberverwaltungsgerichtsrat Dr Kühne=Berlin, und ein geſunder Ausgleich geſchaffen werden. ieſt
Die Mir vorgelegte Tagesordnung des Verbandstages Er führte aus, daß der Frau durch ihre natürliche Veran= ethiſchen Aufgaben der ſozialen Hilfsarbeit zu löſen,da
iſt die Frau berufen.
bezeichnet eine Reihe von für unſer Volkswohl überaus lagung gegeben ſei, auf dem Gebiete der Wohlfahrts=
Unter den Vereinen, die ſich mit der Löſung der ſoz
wichtigen Fragen, deren Beratung Ich aus der Ferne mit pflege vorkämpfend und bahnbrechend zu wirken. Sie len Probleme beſchäftigen, ſtehen die Frauenvereine= Vom
lebhaftem Intereſſe verfolgen werde. Ich verſpreche Mir handele und helfe, wo der Mann noch erwäge ſchreibe
Roten Kreuz mit an erſter Stelle, Ohne ihre eigentlicht
davon vielſeitige Anregung für die weiteren Arbeiten der und rechne. Die Erweiterung des Wiſſens= und Wirkungs= Beſtimmung aus dem Auge zu verlieren, waren unſen
Vereine und hoffe, daß der gegenſeitige Meinungsaus=kreiſes der Frau mache ſie nur noch geeigneter zur Arbeit Vereine beſtrebt ihre Tätigkeit auf alle Gebiete der Wohle
tauſch dazu beitragen wird, das Band, das die Deutſchen im Dienſte der Wohlfahrtspflege. Ein 40jähriger Friede fahrtspflege auszudehnen, und ſo ſtehen heute unſen
Landes=Frauen=Vereine und Krankenpflege=Anſtalten vom habe der ſchnellen Entwickelung der Frauenvereine vom Frauen vom Roten Kreuz mitten im ſoozin
Roten Kreuz umſchließt, immer feſter zu knüpfen, und auf Roten Kreuz die unentbehrliche Grundlage geſchaffen.len und wirtſchaftlichen Leben. In erten
ihre weitverzweigte Tätigkeit, die im Laufe der Jahre Dieſe Entwickelung dürfe aber nicht überſchätzt werden. Linie die Schweſtern und Landkrankenpflegerinnen,
früher ungeahnte Bedeutung gewonnen hat, fördernd und Noch ſtänden weite Kreiſe der Frauenwelt den Aufgaben durch ihren Beruf Einblick in das ſoziale Elend unſen
befruchtend zu wirken. Meine wärmſte Teilnahme beglei= des Roten Kreuzes ablehnend oder gleichgültig gegenüber. armen Bevölkerung bekommen und die dazu erzogen
tet die Vereine in ihrer Arbeit, die unſerem teuren deut= Aber auch die bloße Mitgliedſchaft genüge noch nicht. Nur den müſſen, nicht nur ihre Pflichten als Pflegerinnen
ſchen Vaterlande zum Segen gereichen möge.
Frauen, die mit Herz und Hand in dieſer Arbeit ſtänden, erfüllen, ſondern auch als ſozial denkende und fühlene
ſeien lebendige Glieder unſerer Vereine und erfolgreiche Menſchen. Aus der reichen Fülle unſerer Friedensabe
Neues Palais, den 12. Oktober 1913.
Träger ihrer Werbetätigkeit. Die Schöpfungen der Ver= ten bietet die Säuglings= und Kinderfürſorge ein weil
Auguſte Viktoria, I. R.
eine ſprächen wohl beredter als Wort und Schrift und be= Feld für die ſoziale Hilfsarbeit unſerer Frauen. Geille
Danach richtete der Vorſitzende herzliche Begrüßungs= ſäßen eine größere Werbekraft als Vorträge und Flug= und körperlich bedürftige Kinder zu ſchützen vor den
worte an das Großherzogspaar, beſonders an die blätter. Vielfach trete aber der Zuſammenhang zwiſchen, gen der ſie umgebenden Verhältniſſe, ſie zu geſunden M
Frau Großherzogin, die das von der hochſeligen Groß= dieſen Einrichtungen und den Vereinen nach außen hin nützlichen Menſchen zu erziehen, nach Kräften beizutra
herzogin ins Leben gerufene Werk tatkräftig fort= nicht in die Erſcheinung; zudem beſtänden noch zahlreiche eine ſtarke, aufrechte Generation heranbilden zu belli
führe. Redner ſprach die Hoffnung aus, daß die Groß=Lücken in dem Vereinsnetze. Aufgabe der leitenden Stellen wir könnten unſerer Nation und damit der Menſtäle
herzogin ihre warmherzige Teilnahme auch für die Zu=ſei es, zu ermitteln, wo die beſſernde Hand angelegt wer= keinen größeren Dienſt leiſten. Im gleichen Sinne, Mäll
kunft der Sache des Roten Kreuzes wahren möge. Er den müſſe. Dies könne durch die Herſtellung von Ueber= auch nicht immer mit dem gleichen Erfolge, läßt Ml
entbot der hohen Frau untertänigſten Willkommensgruß ſichtskarten, periodiſche Berichterſtattung, ſtändige Berei= der Tuberkuloſe= und Wohnungsfürſorge arbeiten
und ſprach den Dank des Kongreſſes aus für die Gnade, ſungen und Anſtellung beſonderer Hilfskräfte für die ſchlechten Wohnungsverhältniſſe bilden das Grund
mit der ſie auf die Bitte der Kaiſerin den Schutz des Ver=Kontrolle und die Werbetätigkeit geſchehen. Beſondere der Tuberkuloſe, und es iſt dadurch die Notwendigkeitſtl
handstages in Darmſtadt übernommen habe. und auch für Aufmerkſamkeit müſſe der Preſſe zugewendet werden. Dies geben, daß unſere Vereine beiden ein großes Augenmm
die Uebernahme des Vorſitzes des Alice=Frauenvereins. geſchehe bereits bei einzelnen Vereinen, ſo in Bayern und zuwenden. Es muß angeſtrebt werden, daß unſere M
Redner brachte dann die herzlichſten Grüße der Kaiſerin Baden, durch die Herausgabe eigener Vereinsblätter deren chen kochen und rationell wirtſchaften lernen. Im
plan unſerer Wanderkochkurſe ſoll das hauswirtſchaftliche
zum Ausdruck und erbat die Genehmigung zur Abſendung Vermehrung, beſſere Ausgeſtaltung und größere Verbrei= Rechnen beſonders betont werden. Dasſelbe ſoll fürden
eines Dankſchreibens an die Kaiſerin und von Huldi=tung fortdauernd angeſtrebt werden miſſe Vielfach werde Lehrplan der oberen Klaſſen der Volksſchulen geiordell
nungstelegrammen an die übrigen hohen Protektorinnen. als Organ die Zeitſchrift Das Rote Kreuz gehalten. Wei= werden. In unſeren Flick= und Nähkurſen geben wir e
Der Vorſitzende begrüßt weiter Frau Staatsminiſter tere bedeutſame Veröffentlichungen ſtelten die von eini= ſeren Frauen und Mädchen Gelegenheit, etwas Tüchtig
Rothe Erz., die Vertreter der Staatsregierung, Miniſter gen Vereinen herausgegebenen Kalender, Handbücher und zu lernen, was ſie im eigenen Haushalt in der Famie
des Innern von Hombergk zu Vach Exz., den Ober= Merkblätter dar. Wünſchenswert ſei eine kurze Flug=oder zum ſelbſtändigen Broterwerb verwenden könnalle
bürgermeiſter Dr. Gläſſing, ferner den General der ſchrift, die in knapen Umriſſen das zuſammenfaſſe, was
Viel Frauenkraft, die noch brach liegt, müſſen fuitt
Infanterie von Perthes als Vertreter des kaiſerlichen jede deutſche Frau vom Roten Kreuz wiſſen müſſe. Kein für das Rote Kreuz gewinnen, vor allem unſere Jugen
Kommiſſars und Generalinſpekteurs der militäriſchen Verein könne weiter der Beziehung zu der Tagespreſſe Das Kind ſchon ſoll zum Mitleid erzogen werden, 68f
Frankenpflege, die Vertreter des Zentralkomitees, des Ko=entbehren, die der Sache des Roten Kreuzes unendlich viel nie an fremdem Schmerz achtlos vorübergehen ulcht
lonialvereins uſw. Er gibt dem Bedauern Ausdruck, daß nützen könne. Was an dieſe gebracht werde, müſſe knapp, unſere mütterlichen Lehren und unſer Beiſpiel müſſen mir
die Veteraninnen der Roten Kreuzvereine, die Gräfinnen klar, aktuell und druckfertig ſein. Notwendig ſei für die in uſeren Töchtern das Bewußtſein wecken, daß il
von Itzenplitz und Türkheim, ihres hohen Alters Zentralvorſtände eine ſtändige Befaſſung mit dem In= Frauen als Angehörige eines Staates, der unſere Eriſten
wegen nicht an den Verhandlungen teilnehmen können halte der Tagespreſſe. Dieſe werde am beſten durch Be= ſchützt, und einer Nation, auf die wir ſtolz ſein können
und ruſt ſchließlich nochmals allen Teilnehmerinnen ein zug von Zeitungsausſchnitten über alle die Frauenvereine ſoziale und nationale Pflichten haben. Wer ſich dieſen
herzliches Willkommen zu.
vom Roten Kreuz angebenden Fragen und Vorgänge aus Pflichten entzieht macht ſich der Fahnenſlucht ſchulbin
der geſamten deutſchen Tagespreſſe von einem zuverläſſi= Die jungen Mädchen beſchäftigen ſich gegenwärtig viell
Miniſter des Innern von Hombergk:
Namens der Großh. Staatsregierung habe ich die gen literariſchen Bureau gewonnen. Wo es die lokalen mit Wohlfahrtsarbeiten, aber es wird zu weni
Ehre, den Verbandstag der Deutſchen Landes=Frauen=Verhältniſſe geſtatteten, ſeien verſönliche Beziehungen zuernſt genommen. Als Helferinnen werden geſchulten
vereine vom Roten Kreuz und den Verbandstag Deutſcher den Herausgebern und Schriftleitern der dort gelegenen Kräfte dem Sanitätsperſonal und den Schweſtern Anent
Krankenpflege=Anſtalten vom Roten Kreu= hier in Darm= Blätter anzubahnen. Sodann empfehle ſich die Abfaſſung behrlich ſein. Für diefenigen, die ſich für die Kranken
ſtadt willkommen zu heißen. In dieſen Tagen, in denen mit Abbildungen ausgeſtatteter Artikel über das Weſen pflege nicht eignen gibt es andere Beſchäftigung geungu
allüberall in Deutſchland die Flammen vaterländiſcher Be= der Vereine und einzelner ihrer Arbeitszweige in periodi= Für die Leitung und Verwaltung von Lazaretten und
Rekonvaleszentenheimen ſollen nur fachmänniſch ausge=
geiſterung
zum Himmel emporlodern, da gedenken wir iſchen Druckſchriften.
bildete Perſönlichkeiten in Betracht gezogen werden. Die=
Ein bedeutungsvolles Werbemittel ſtellen die Jahres= andern verfügbaren Kräfte finden je nach Befähigungi
mit ſtolzer Anerkennung auch gerne des gewichtigen An=
teils
der der deutſchen Frau an jener gewaltigen Volks=verſammlungen der Verbände und Vereine dar, die zweck= den verſchiedenen Sparten Arbeit zugewieſen. Wo= Läha
erhebung vor 100 Jahren zukommt, da befinden wir uns mäßig abwechſelnd an verſchiedenen Orten ihrer Gebiete rette vorgefehen ſind ſollen die Vorbereitungen ſchonein
in der rechten Weiheſtimmung, um ganz beſonders war= abzuhalten ſeien und durch belehrende Vorträge und den Friedenszeiten getroffen werden, um die Hilfskräfte ken=
men
Herzens die Vereinigung von Frauen zu begrüßen, Anſchluß von Ausſtellungen lebhaftere Anziehungskraft nen zu lernen. Bei Herſtellung der Materialdepots und
die es ſich zur Aufgabe geſtellt haben, ſich ſelbſtlos auf= erhalten könnten. Für dieſen Zweck ſei innerhalb des von Verbandsmaterial ſind viel Hände notwendig und
zuopfern im Dienſte werktätiger Nächſtenliebe zum Wohle Vaterländiſchen Frauenvereins gelegentlich des 25jährigen junge Mädchen hierzu beſonders geeignet. Alles, wase
unferes teuren deutſchen Vaterlandes Wenn auch die Regierungsiubiläums Seiner Mafeſtät des Kaiſers eine wir tun, müſſen wir mit Liebe und in ernſtem Erfalleng
Hauptaufgabe des Roten Kreuzes der kriegsvorbereitenden Wanderausſtellung geſchaffen worden, die alles umfaßt, übernommener Pflichten tun. Wir leben in einer ernſten
Tätigkeit gewidmet iſt und bleiben muß, ſo haben Sie was an Probeſtücken, Modellen, Abbildungen, Beſchrei= Zeit und haben die Erinnerung an eine große Zeit vor
Ihren Wirkungskreis doch längſt derart erweitert, daß bungen und ſonſtigem Material vorhanden iſt. Die ganze 1 kurzem an uns vorüberziehn laſſen, an die Tage von=
Ihre Fürſorge den jungen Menſchen ſchon bei ſeinem Ausſtellung, einſchließlich der aus leichten Holzwänden Deutſchlands tiefſter Erniedrigung, an die Zeit ſeinen
Eintritt in das Leben erfaßt und ihn begleitet bis zu ſei= zuſammenſetzbaren Abteilungen für die einzelnen Grup= alorreichen Erhebung. Dieſe Erinnerung iſt uns alskoſte
ner Selbſtändigkeit. Sie haben ſich dabei von der richtigen pen von Ausſtellungsgegenſtänden, ſei leicht transportier= bares Erbe geblieben und iſt uns eine ernſte Mahnunn
Erkenntnis leiten laſſen, daß der weiblichen Natur am bar und die Verpackung und Bezeichnung ſo gewählt, daß bereit zu ſein, wenn der Ruf an uns ergeht, in treuler
meiſten entſpricht die liebevolle Fürſorge für die Schwa= die Aufſtellung unſchwer erfolgen könne. Die Wander= Pflichterfüllung dem Roten Kreuze zu dienen im Kriege
chen und Hilfloſen. Auch dieſe Friedenstätigkeit iſt für ausſtellung werde zum erſten Male außerhalb Berlins bei und im Frieden.
Wohl der wichtigſte Vortrag der Tagung wenn auch
das Wohl des Staates und ſeiner Bürger gleich ſegens= der in dieſem Monat in Breslau ſtattfindenden Mitglieder=
reich
und gleich unentbehrlich, wie die Pflege der Verwun=verſammlung des Schleſiſchen Provinzialverbandes vor=vorwiegend von fachwiſſenſchaftlichem Intereſſe, ward
geführt werden. Weſentlich ſei es, daß bei der Zuſam= des Herrn Profeſſors Dr. Opitz=Gießen über:
deten und Kranken im Kriege.
So mögen denn auch die Verhandlungen Ihrer heuti= menſetzung der Zentral= und Provinzialvorſtände auch
gen Tagung zum weiteren Ausbau und zur Vervoll=Vertreter aller zu dem betreffenden Gebiet gehörigen grö= Die Bekämpfung der Krebskrankheit mit
kommnung auf allen Gebieten Ihrer weitverzweigten ßeren Landesteile berückſichtigt würden. Der Redner be=beſonderer Berückſichtigung der Röntgen
und Radiumſtrahlen.
Tätigkeit beitragen. Der eifrigen Unterſtützung und För=rührte ſodann die Erteilung von Divlomen an neugebil=
Redner führte aus: Die in die Preſſe gelangten Be= Ihrer Beſtrebungen durch die Organe des Staates dete Vereine ſeitens der höchſten Protektorin, die zweck=
mäßige
Ausſtellung künſtleriſch ausgeſtatteter Mitglieds= richte über Erfolge, die mit der Behandlung des Krebſes
dürfen Sie ſich allezeit gewärtig halten.
karten, die Herausgabe von Anſichtspoſtkarten und ſon= durch Radium und Meſothorium erzielt ſind, haben eine=
Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing:
ſtige zweckmäßige Werbemittel. Hervorgehoben wurde gewiſſe Erregung geſchaffen und an vielen Stellen den
Königliche Hoheit! Hochverehrte Damen und Herren! hierbei der Lichtbildervortrag, der die Geſchichte und die Wunſch rege gemacht die Behandlung der Krebskranken=
Für die Stadt Darmſtadt heiße ich die Mitglieder des Wirkſamkeit eines Landesvereins beſonders faßbar vor mit den genannten Strahlenarten durchzuführen, Einen
Verbandstages der Deutſchen Landesfrauenvereine und die Oeffentlichkeit bringen könne. Am Schluſſe wies der Reihe von Staaten aber auch Stadtgemeinden und Prie
der Krankenpflegeanſtalten vom Roten Kreuz willkommen. Vortragende darauf hin, daß die großen Erfolge der Lan= vate, haben große Mittel aufgebracht, um die Beſchaffung
Mit einer Freude, die von Herzen kommt, begrüßen wir des=Frauenvereine vom Roten Kreuz weſentlich auf dem dieſer koſtbaren Stoffe zu ermöglichen. Gegenüßergua
Sie als die Vertreter eines großen Verbandes, deſſen einmſtigen Zuſammenwirken der deutſchen Frauen unter in der Preſſe, ähnlich wie ſeinerzeit bei der Entdeckue=
ſegensreiches
Wirken ein leuchtendes Vorbild im Gebiete der Führung der Kaiſerin und der deutſchen Landesfür= des Tuberkulin durch Robert Koch, ſich breitmachendenBes=

[ ][  ][ ]

Nummer 245.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
Seite 7.
Fiſterung ſei gleich zu Anfang darauf hingewieſen daß Rückgangs der Ausgangsgeſchwulſt an anderen Stellen
nitw, 1. dit. Hate bonate i
ich die ganze Angelegenheit vorläufig noch im Verſuchs=Tochtergeſchwülſte auftauchen, und ſchließlich iſt daran feſt= Lokaltermin abgehalten, bei dem die in Betracht
t dium befindet. Es wäre höchſt bedauerlich, wenn der zuhalten, daß auch in dem Falle, wo die Muttergeſchwülſte kommenden Oertlichkeiten beſichtigt wurden. Es fand die
usvermeidliche Rückſchlag, der ſicher gegenüber den über= verſchwunden und Tochtergeſchwülſte nicht aufgetreten ſind. Vernehmung von Zeugen ſtatt, die jedoch nichts weſentlich
chwänglichen Hoffnungen, die man heute auf die Anwen=von einer Heilung erſt nach viel längerer Beobachtungs= Neues ergab. Die Sitzung wird morgen fortgeſetzt.
ung dieſes Mittel ſetzt, eintreten muß, auch das Gute, dauer geſprochen werden kann, als wie ſie jetzt zur Ver=
ons
den Radium= und Meſothoriumſtrahlen innewohnt,
fügung ſteht. Genau ſo gut, wie wir bei der operativen
inn wieder mit hinwegſchwemmen würde. Deshalb iſt Beſeitigung des Krebſes von einer Heilung ſprechen, wenn
Ein ſchweres Grubenunglück.
ime kühle Kritik mehr denn je am Platze, und erſt 5 Jahre nach der Operation die Menſchen noch geſund
i= Zukunft wird lehren, ob wirklich die großen Hoffnun= ſind, ſo trifft dies auch für die mit Radiumſtrahlen behan=
* Cardiff, 14. Okt. Auf dem Kohlenbergwerk Uni=
ert
in Erfüllung gehen können, die man heute auf die delten Kranken zu. Zuſammenfaſſend iſt alſo über dieſeverſal erfolgte heute früh zwiſchen 6 und 7 Uhr eine
ntgen= und Meſothoriumſtrahlen ſetzt.
Behandlung zu ſagen, daß wohl ſehr gute Ausſichten ſich Exploſion, die 700 Bergleute verſchüttete.
Statiſtiſche Feſtſtellungen nach den Todesurſachen und eröffnen, daß aber vorläufig von endgültigen Er= Von dieſen ſind einſtweilen 327 lebend wieder ans Tages=
lcch
Zuſammenſtellungen aus der Praxis vieler Aerztefolgen noch nicht zu ſprechen iſt. Mit anderen
licht befördert worden. Außerdem wurden ſechs Leichen
iachen es zweifellos, daß der Krebs nicht nur ein für den Worten, daß ſich die ganze Angelegenheit noch vollkommen
Unzelnen furchtbares und, wenn nicht rechtzeitige Behand= im Verſuchsſtadium befindet.
geborgen. Man glaubt, daß die Zahl der Toten ſich
g eintritt, ſicher tödliches Leiden iſt, ſondern daß er
Nun haftet der Anwendung der Radiumſtrahlen der auf 150 beläuft. Die Exploſion erfolgte heute früh zwi=
wahre
Volkskrankheit, ähnlich wie die große Nachteil an, daß der Preis der ſtrahlenden Metalle ſchen 6 und 7 Uhr, als die Tagesſchicht ſchon angefahren
uberkuloſe, aufzufaſſen iſt, deren Bekämpfung nicht außerordentlich hoch iſt. Ein Milligramm Radium= Bro=
war
.
u: zur Aufgabe des einzelnen Arztes, ſondern der Ge= mit koſtet heute etwa 500 Mark, und da die geringſte
untheit gemacht werden muß. In Ihren Kreiſen braucht Menge, mit der man auf Erfolg hoffen darf. eiwa 200
lſagt beſonders darauf hingewieſen zu werden, daß die Milligramm iſt, ſo beträgt allein der Anſchaffungs=i Der Brand des Dampfers Volturno‟.
e fach verbreitete Annahme, der Krebs ſei vollkommen preis des Mittels rund 100 000 Mark. Aehnlich ſteht es
nneilbar und kehre nach Entfernung des Eingangsher= mit dem Meſothorium, das eine noch größere Strah=
* Neu=York, 13. Okt. Eine Depeſche vom Lloyd=
e
an derſelben oder an anderer Stelle zurück, nicht den lenenergie als das Radium aufweiſt, jedoch eine ſehr viel dampfer Großer Kurfürſt meldet: Als wir beim
ſaf ſachen entſpricht. Sie wiſſen alle, daß rechtzeitige Ope= kürzere Lebensdauer beſitzt. Gewarnt werden muß auch Volturno eintrafen, brannte der Volturno furcht=
tion
wohl imſtande iſt, in einer großen Anzahl von vor der Behandlung mit zu geringen Mengen der ſtrah= bar. Durch drahtloſe Telegraphie wurde feſtgeſtellt, daß
lällen dauernde Heilung herbeizuführen. Dielenden Stoffe, denn es iſt mit großer Wahrſcheinlichkeit das Feuer in dem Vorderraum infolge einer Explo‟
ſorausſetzung für einen ſolchen Erfolg iſt aber, daß die anzunehmen, daß geringe Strahlenmengen ſtatt der er=ſion ausgebrochen war. Es wurde ermittelt, daß von
ſeunken nicht zu ſpät zum Arzte kommen, denn der Krebs hofften günſtigen ſogar eine direkte ſchädliche Wirkung auf der Mannſchaft und den Zwiſchendeckpaſſagieren 50 durch
die Exploſion und das Feuer umkamen. Zwei Boote
rohl im Anfang ein rein örtliches Leiden, ſehr bald das Krebsgewebe ausüben können.
mit 60 bis 80 Inſaſſen fuhren davon, ſie ſind jedoch an=
So wünſchenswert es iſt, daß an möglichſt vielen
ller überſchreitet er die Grenzen ſeiner Ausgangsſtelle
t dringt in benachbarte Gewebe ein, wodurch die Ent= Stellen die Beobachtungen gemacht werden können, um ſcheinend verloren. Der hohe Seegang machte die Ueber=
lnung
unmöglich gemacht wird Es wird deshalb die ſchnell endgültige Erfahrungen zu ſammeln, ſo muß ande= nahme der Paſſagiere unmöglich. Der Große Kurfürſt
ſtsgabe ſein, durch möglichſt weitverbreitete Aufklärung rerſeits vor der Behandlung mit zu geringen Mengen hat 32 Perſonen aufgefiſcht. Am Donnerstag abend um
h n zu wirken, daß möglichſt frühzeitig der Arzt gefragt und vor nicht ſachverſtändiger Handhabung aufs drin: 9 Uhr 40 Min. erfolgte die zweite Exploſion. Am Freitag
bei Tagesanbruch konnte man die übrigen Geretteten über=
id
dadurch Hilfe geſchaffen wird. An dieſer Aufgabe gendſte gewarnt werden. Uebrigens gilt auch für die Ra=
Uinzen Sie ſich in weitem Maße beteiligen. Beſonders diumbehandlung, wie für alle anderen Behandlungsmetho= nehmen.
* London, 13. Okt. Bei der Ankunft des
e Gemeindeſchweſtern, aber auch die Schweſtern, welche den, daß ſich wirklich Erfolge vorausſichtlich immer nur
Dampfers Carmania in Fiſhguard lehnte es der
Krankenhäuſern tätig ſind, haben ſehr wohl die Mög= dann werden erreichen laſſen, wenn die Kranken zeitig Kapitän ab, irgendwelche Erklärungen abzugeben, bevor
hleit, aufklärend zu wirken. Freilich ſtehen der Auf= in Behandlung treten.
er in Liverpool angekommen ſei und ſeiner Geſellſchaft
nung große Schwierigkeiten entgegen, die teils in den
An den dazu nötigen Aufklärungsarbeiten bitte ich Bericht erſtattet habe. Der an Bord des Cunarddampfers
tſachlichen Verhältniſſen, teils in der an ſich ja nicht un= gerade Sie, recht kräftig ſich zu beteiligen, Sie haben die ausgegebene Tagesbulletinbefehl beſagt jedoch: Die Paſſa=
irß
ändlichen Krebsfurcht vieler Menſchen begründet ſind. beſte Gelegenheit dazu, und es kann nicht ausbleiben, daß giere der Carmania erfuhren beim Frühſtück, daß ein
e ſachlichen Schwierigkeiten beruhen darauf, daß der gerade Ihre Tätigkeit dem Kampfe gegen den Krebs mäch= drahtloſes Telegramm eingelaufen ſei mit der Meldung,
keos nur ausnahmsweiſe ſchon im Beginn Schmerzen tige Kraft verleiht. Wer von Ihnen an dieſer Arbeit ſich daß in einer Entfernung von 78 Seemeilen ein Schiff
ie andere unangenehme Erſcheinungen zu machen pflegt. tatkräftig beteiligt, darf das Bewußtſein haben, ebenſo brenne. Als die Carmania dann das Schiff erreichte,
iſt alſo notwendig, immer wieder darauf hinzuweiſen, Gutes und Wertvolles zu leiſten, wie das die ärztliche war es offenſichtlich, daß das Feuer nicht mehr einge=
ſelbſt
anſcheinend ſehr harmloſe Veränderungen auf Kunſt vermag.
dämmt werden konnte. Der Kapitän des Volturno,
leues beruhen können, nicht müſſen. Die weitverbreitete
Die Referate wurden mit lebhaftem Beifall aufgenom= Inch, bemühte ſich nur, die Paſſagiere zu retten. Der Be=
tet
sfurcht iſt ſehr viel ſchwerer und nur durch vernünf= men. Der Vorſitzende ſprach den Referenten herzlichſten richt erzählt dann, wie die Paſſagiere der Carmania den
Dank aus. Damit ſchloß die erſte Tagung.
terr Zuſpruch zu beſeitigen.
Unglücklichen auf dem Volturno‟ Zeichen der Ermutigung
Wenn man auch die Tatſache feſthalten muß, daß
machten, die dieſe durch Schwenken der Taſchentücher er=
Empfang bei der Frau Großherzogin.
hizeitig behandelter Krebs ſehr häufig auf die Dauer
widerten. Es kamen ſodann die Lloyddampfer Seid=
Ulhar iſt, ſo läßt ſich doch auch wieder nicht verkennen.
Für nachmittags 5 Uhr waren die Kongreßteilnehmer litz und Großer Kurfürſt und andere Schiffe an.
nicht allzu oſt Rückfälle folgen, und ferner, daß zum Empfange bei Ihrer Kgl. Hoheit der Frau Groß= Bei Sonnenuntergang brachen die Flammen durch die
5 Operationen, die zu ſeiner Entfernung nötig ſind, herzogin ins Reſidenzſchloß geladen. Die Teilnehmer, großen Rauchwolken. Kapitän Inch ſandte verzweifelte
ſtrf=g recht unangenehm und auch unter Umſtänden, trotz etwa 500 an der Zahl. vornehmlich Damen, wurden vom Lilferufe aus und ließ ein Boot zu Waſſer, das der zweite
ſar Fortſchritte der Chirurgie und der Frauenheilkunde, Oberhofmarſchall Frhrn. v. Ungern=Sternberg Offizier des Volturno kommandierte, um nach dem
ſih recht gefährlich ſind. Begreiflich alſo, daß ſich der und dem dienſttuenden Kammerherrn der Großherzogin Großen Kurfürſt eine Leine zu werfen. Das Boot zer=
ſuſſch
rege gemacht hat, harmloſere und dabei wirk= empfangen und verteilten ſich dann in der Flucht derſchellte jedoch an der Seite des Großen Kurfürſt.
ſuere Mittel zu finden, um die Heilung des Krebſes her= Räume des oberen Stockwerks, wo ſie in zwangloſen Die Mannſchaft wurde wunderbarerweiſe von dem Gro=
hfführen
. Allen den Mitteln gegenüber, die im ein= Gruppen vereint blieben während der Tee ſerviert wurde, ßen Kurfürſt gerettet Dann ſandte Kapitän Inch
ttugt aufzuführen unmöglich iſt, iſt alſo ein geſundes Die Großherzogin ließ ſich durch die Herren Miniſterialrat zum letzten Male einen Hilferuf aus. Gleich darauf er=
folgte
die Exploſion, die das Schickſal des Schiffes zu be=
Parauen ſehr am Platze.
Dr. Kratz und Oberhofmarſchall Frhrn. von Ungern=
Die Sache hat ſich erſt geändert, ſeitdem man die Ent= Sternberg während des etwa zwei Stunden dauern= ſiegeln ſchien. In der Morgendämmerung hatte man be=
reits
alle Hoffnung aufgegeben, aber die See wurde ruhi=
uig
machte, daß den Röntgenſtrahlen, noch mehr
von den ſogenannten ſtrahlenden Metallen ausge; den Empfanges ſämtliche Mitglieder des Zentralkomi= ger, und jetzt ſandten die Schiffe eilends Boote zur Hilfe=
tees
, die Vorſtände der einzelnen Verbände uſw., ſowie leiſtung aus. Sie fanden, daß die Leute an Bord des
ſdien Strahlen, eine ſpezifiſche Wirkſamkeit gegen die die meiſten der anweſenden Damen vorſtellen, vor allem Volturno die ſchreckliche Nacht überlebt hatten. Als letz=
Aübiszellen zukommt. Man hat geſehen, daß gerade die
die ſehr zahlreichen Damen in Schweſterntracht, die mit ter ging Kapitän Inch mit den Schiffspapieren von Bord.
Atzellen des menſchlichen Körpers von den Rönigen= Orden und Ehrenzeichen des Roten Kreuzes ausgezeichnet
* Hapre, 13. Okt. Der Vertreter der Compagnie
ühlen beſonders leicht geſchädigt werden. Dieſe anfäng= ſind, und mit denen die Frau Großherzogin ſich vielfach
iehr ſtörende Erſcheinung die vielen Menſchen großen eingehend unterhielt. Die Damen waren von der Liebens= Transatlantique erhielt von dem Kapitän der
Tourraine eine Liſte der Schiffbrüchigen des
Eaeen zugefügt hat, ließ ſich aber verwerten zur Be=
würdigkeit
der hohen Frau entzückt.
Volturno, die ſich an Bord befinden. Die Liſte ent=
Alprung des Krebſes, da dieſer ſich im weſentlichen aus
Nachmittags von 34 Uhr war Gelegenheit geboten, hält 16 Oeſterreicher. 12 Ruſſen, 7 Deutſche, 2 Holländer,
AAlllimmlingen der Deckzellen des menſchlichen Körpers zu=
ſſſengenſetzt
. Es hat ſich gezeigt, daß ebenſo wie die Deck= das Magazin des Heſſiſchen Landesvereins vom Roten 2 Italiener, einen Bulgaren, einen Rumänen und einen
Atn ſelbſt durch die Röntgenſtrahlen geſchädigt werden Kreuz, Bleichſtraße Nr 38, zu beſichtigten. Auch ſonſt unbekannter Nationalität. Unter den Schiffbrüchigen be=
Aſim, ohne daß die umgehenden Gewebe eine bemer= wurde die freie Zeit durch Beſichtigungen der Sehens=
finden
ſich 39 Auswanderer, darunter zwei Frauen, zehn
Alen erte Schädigung erfahren, auch die Zellen des Kreb= würdigkeiten Darmſtadts ausgefüllt.
Kinder und drei Mann der Beſatzung. Mehrere Kinder
wurden bei der Kataſtrophe von ihren Eltern getrennt.
ſſenrzeit empfindlicher als die übrigen Gewebe gegen die
Abends 7½ Uhr fand im Großh. Hoftheater
Die Tourraine trifft morgen früh 8 Uhr hier ein.
Aligenſtrahlen ſind. Bei oberflächlich gelegenen Krebs=
Feſtvorſtellung
Montreal, 13. Okt. Vom Großen Kur=
Aßneüren, z. B. an der äußeren Haut, ließ ſich dann
Mluhne weiteres in vielen Fällen eine= Beſeitigung der ſtatt. Die Stadt Darmſtadt hatte dank dem Entgegen=fürſt wird drahtlos gemeldet, daß 40 Perſonen auf dem
Büzwucherungen durch die Röntgenſtrahlen erzielen. kommen der Hoftheaterleitung für die auswärtigen Teil= Volturno getötet wurden, als die Exploſion er=
dchwieriger
war es, an die weitaus häufigeren und nehmer zu der Feſtvorſtellung Eintril-karten unentgeltlich folgte. Der Kapitän ſei verletzt und befinde ſich auf dem
hlllicheren Krebſe heranzukommen, die in der Tiefe zur Verfügung geſtellt. Die hieſigen Teilnehmer erhielten Dampfer Kroonland
* London. 13. Okt. Humphreys Jones aus
ſtäöörpers gelegen ſind. Es bedurfte erſt vieler, langer Karten zu ermäßigten Preiſen. Das Theater war aus=
Aßluthe und mannigfacher Kunſtgriffe, ehe man, ohne die verkauft. Gegeben wurde Adams indiſche Märchen= Liverpool, ein Paſſagier der Carmania, erzählte einem
u ſehr zu ſchädigen, die Röntgenſtrahlen auf in der oper Wenn ich König wäre‟. Die glanzvolle Vor= Zeitungsberichterſtatter: Als der Kapitän Berr die Lage
gelegene Geſchwülſte zur Wirkung bringen konnte. ſtellung wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen Die erkannte, befahl er dem Telegraphiſten, ihn mit dem Oel=
Weſentliche bei der Aenderung beruht darauf, daß Beſetzung war bis auf die Zelide die Fräulein Hede ſchiff zu verbinden, damit dieſes Hel auf die Wellen
Aſt nurch ſogenannter Filter eine Ausleſe der Röntgen= Schaub darſtelleriſch und geſanglich porzüglich verkör= göſſe, um die bewegte See zu glätten. Die Carmania
erlangte bald eine Verbindung mit dem Oelſchiff Narra=
Mitlean traf. Gewiſſe Stoffe, von denen ich das Alumi= perte die alte
Nach der Vorſtellung fanden ſich die Kongreßteil= ganſett, deſſen Kapitän eine beruhigende Botſchaft zurück=
t
mennen möchte, laſſen nur beſtimmte Arten von
Afhlgen, und zwar die ſogenannten harten Strahlen, nehmer zu zwangloſem Beiſammenſein noch telegraphierte. Am Freitag morgen brachte er den Nar=
Alluich, während die übrigen Strahlen abgefangen wer= für ein paar Stunden in der Oper ein, die für die Teil= raganſett zur Stelle und begann ſofort hunderte von Ton=
Mit ſolchen Strahlen hat man vielfach ſehr günſtige nehmer reſerviert war. Heute vormittag werden die Ver= nen Oel in das Meer zu gießen. Im ganzen waren elf
Schiffe an jenem Morgen an der Unglücksſtelle. Alle
Ellge erzielt bei gewiſſen Arten von Geſchwülſten, die handlungen fortgeſetzt.
Schiffe beteiligten ſich in glänzender Weiſe an dem Ret=
Bkiirauen ſehr häufig vorkommen, und auch in manchen,
tungswerl. Das Delſchiff verminderte die Gewalt der
Allch ſeltenen, Fällen von Krebs. In der Mehrzahl der
Wellen beträchtlich. Beſonders ragte beim Rettungswerk
Elltheß ſich aber durch dieſe Behandlung ein Erfolg nicht
der Große Kurfürſt hervor, ebenſo die Schiffe Kroon=
Gerichtszeitung.
Mhran., Hier ſetzten nun die ſtrahlenden Metalle, als
land und Zar. Am Donnerstag ging die Sge den gan=
Aaſt Typus ich das Radium nenne, ein. Dieſe Me=
zen
Tag ſo hoch, daß keines der an der Stelle weilenden
Zum Kiewer Ritualmordprozeß.
Wilſanden Strahlen von verſchiedener Qualität, Alpha=,
Schiffe näher an den Volturno herangehen konnte, wäh=
E und Gamma=Strahlen, aus. Während die beiden
* Kiew 13. Okt. Der Student Golubew, Mitglied rend das Feuer raſend fortſchritt. Der Dampfer Kron=
Fltmannten Strahlenarten nur ein ſehr geringes Durch= der monarchiſtiſchen Organiſation, ſagte weiter aus, er prinzeſſin Cecilie vom Norddeutſchen Lloyd, der auf der
Bbungsvermögen beſitzen und auch unter Umſtänden habe im Zuſammenhang mit dem rätſelhaften Verbrechen Fahrt von Neu=York in Plymouth eingetroffen iſt, hatte
Aifofährliche Verbrennungen der Haut hervorrufen, ſo die Werke verſchiedener Autoren über Ritualmorde geleſen, feinen Kurs geändert und vergeblich nach Booten geſucht.
ggerade die Gammaſtrahlen ähnliche Eigenſchaften, ſich von der Exiſtenz derſelben überzeugt und geglaubt, es
* Neu=York, 13. Okt 5 Uhr nachm. Ein draht=
llranz
beſonders harte Röntgenſtrahlen. Ihre Durch= ſei die Pflicht jedes ruſſiſchen Bürgers, zur Aufdeckung loſes Telegramm des Kapitäns des Dampfers Kroon=
dſunngsfähigkeit
iſt größer als ſelbſt die der härteſten des Verbrechens beizutragen, um ſo mehr. als die Polizei= lond beſagt: Kapitän Inch gab den Volturno in
Whremſtrahlen. Dieſe Gammaſtrahlen machen aber etwa behörden im Gegenſatz zu den Gerichtsbehörden die Er= dem Moment auf, als die Flammen ſich tauſend Kiſten
M Prozent der geſamten von dem Radium ausge= mittelung der Wahrheit verhinderten. Er erklärte weiter: Ein näherten, die einen Teil der Ladung des Schiffes dar=
ſäln
Strahlenmengen aus, und es iſt deshalb erklär= Am Zaune der Fabrik von Saizew waren die Bretter ſtellten. Ohne Zweifel waren dieſe Kiſten die Urſachen
Maßs ſeine Wirkung nur bei Anwendung ſehr großer durchbrochen, ſo daß eine Oeffnung entſtanden war, die der Exploſion, von der Augenzeugen berichteten.
* London, 14. Okt. In der Daily Mail erklärte
Slimmengen zu erreichen iſt. Die Iſolierung der ein Menſch bequem paſſieren konnte. Die Bretter wurden
nſtrahlen läßt ſich auch durch ſogenannte Filtration ſpäter wieder angenagelt, was aus den neuen Nägeln er= Victor Hart der die erſten ausführlichen Berichte über
ihem, indem ſchon durch verhältnismäßig dünne ſichtlich iſt. Golubew ging dann zu der aus eigener Ini= das Unglück des Volturno abgab, daß er keiner=
Milllſchichten die Alpha= und Betaſtrahlen vollſtändig zu= tiative vorgenommenen Unterſuchung über und bekundete, lei Zeichen von Panik auf dem Schiffe wahrgenommen
Mhallten werden, während die Gammaſtrahlen durch ſie der Zeuge Eugen Ticheberjak habe ihm mitgeteilt daß am habe
* Liverpool, 14. Okt. Kapitän Berr vom hier
hilllt gehen und alſo auch in der Tiefe des Gewebes zu 25. März morgens Juſchtſchinsky bei ihm war, daß ſie zu=
willt
wermögen. Durch beſondere Kunſtgriffe iſt es ge= ſammen auf eine Wieſe und dann in die Wohnung Tſche= eingetroffenen Cunarddampfer Carmania gab eine
lüet die Strahlen auf photographiſchem Wege ſichtbar berjaks gingen, wo Juſchtſchinsky ſeinen Mantel auszog. Darſtellung ſeiner zahlreichen Verſuche, mit dem in Flam=
Alsdann gingen beide in einen Kaufladen. Hiernach ver= men ſtehenden Dampfer Volturno eine Verbin=
Wllichen.
Hilfe dieſer Strahlen nun iſt es in manchen ſchwand Juſchtſchinsky. Als Golubew Eugen Tſcheberjak dung herzuſtellen. Er manövrierte luvwärts, um an den
Fälll gelungen, Krebswucherungen, die einer anderweiti= weiter auszuforſchen verſuchte, ſagte ihm dieſer nichts Volturno zu kommen; es ſei zwecklos geweſen, von der
leheandlung nicht mehr zugängig waren, und ſelbſt mehr, ſondern lief davon. Aus Geſprächen mit Ludmilla Stelle aus, auf welcher ſich die Carmania befand, Ret=
imil
Tiefe des Körpers liegende Krebſe zu ſcheinbar Tſcheberjak nach dem Tode Eugen Tſcheberjaks erfuhr der tungsboote auszuſenden. Mit ſeinen Scheinwerfern wies
Mlln Rückgang zu bringen, Heute aber iſt es gerade Zeuge, daß die Kinder zuſammen mit Eugen Tſcheberjak er den Rettungsbooten der anderen Dampfer den Weg.
MPilig, zu beionen, daß wir trotzdem noch nicht von und Inſchtſchinsky zur Fabrik Saizews gingen, um zu Von den Vooten erfuhr er, daß die Paſſagiere an Vord
mlliherr Heilung ſprechen dürfen, erſtens iſt längſt nicht ſchaukeln. Beilis verſcheuchte die Kinder. Alle liefen da= des Volturno ruhig und von der ausgeſtandenen Angſt
inlt FFällen dieſe Wirkung feſtzuſtellen, zweitens hat ſich von. Juſchtſchinsky lief zum anderen Ende des Fabrik= wie gelähmt waren. Der Kapitän des Volturno zeigte
ſich ſehr tapfer, wenn man bedenkt, daß er unter ſo vielen
geilt, daß in einer großen Zahl von Fällen trotz des hofes und Beilis verfolgte ihn.

[ ][  ][ ]

Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
Nummer 245.
underen, die von daniſchen Schreten ergriſſn waren, zwar den Alrbeitern die Lohndilen mit den richtigen Be=. Stralbeven 10. Okt. 11 Uhr 30 Min, abende in Pein
allin ſeine Geiſtesgegenwart bewahrte.
trägen übergaben, ſich ſelbſt äber höhere Beträge auszahlen orleans. Willehad nach Montreal, 11. Okt 1 Uh=
London, 14. Okt. Nach Meldungen der Neu=Yorker ließen. Als die Unterſchlagungen entdeckt wurden, brachte nachm. in Quebec. Südamerika‟, Weſtküſte Amerikas
Tribung ſollen die Reeder der Urania=Geſellſchaft über= ſich Gaſtrock nach ſeiner Verhaftung auf der Polizeiwache! Dortmund, von dem La Plata kommend, 11. Okt. von
zeugt ſein, daß das Feuer auf der Volturno mit einem Taſchenmeſſer einen Stich in das Herz bei, der St. Vincent. König Wilhelm II., von dem La Plata
den Tod herbeiführte.
abſichtlichdurch Legen von Bomben im Lager=
kommend
, 12. Okt. 3 Uhr nachm. von Vigo. Naſſovia
raum entſtanden ſei.
Eſſen a. d. Ruhr, 14. Okt. In der Gemeinde Borbeck 11. Okt. morgens von Rio Grande do Sul nach Rionde
flüchtete ein 13jähriger Schüler weil er eine Janeiro. Rugia 11. Okt. 10 Uhr morgens von Para
Strafe fürchtete, in ein Schulzimmer undöffneteſämt= über Madeira, iſſabon, Leixoes und Hapre nach Ham=
liche
Gashähne. Er wurde tot aufgefunden.
Vom Balkan.
burg. Siegmund nach Braſilien, 12. Okt. 8 Uhr morgens in
Eberswialde, 14. Okt. Bei einem Einbruchs= Vliſſingen.
Oſtaſien: Hing Sang‟ 10. Okt. in Kobe
Wien, 13. Okt. Die ſerbiſche Regierung diebſtahl im Schloſſe des Grafen von SchlieffenHoerde‟ 11. Okt. 3 Uhr nachm. von Kobe nach Moiß.
bereitet eine Note an die Großmächte vor, worin wurden für 10 000 Mark Gold= und Silberſachen Macedonia 12. Okt. morgens von Keelung. nacks
ſie mitteilt, daß ſie außerhalb der in London feſtgeſetzten und 12 Orden geſtohlen.
Tſingtau. Sachſen 11. Okt. von Hongkong nach
ſerbiſch=albaniſchen Grenze einen Teil der Luma, ſowie der
Mailand, 14. Okt. Der Pfarrervon Eprella Singapore. Sambia 11. Okt. morgens in Penang,
Metoja und des oberen Drintales zu beſetzen gedenke. An= bei Perugia wurde verhaftet, weil er den Hauptſchmuck ausgehend. Saxonia 11. Okt. 3 Uhr nachm. von Periun
geblich ſoll die Beſetzung nur ſo lange dauern, bis Serbien ſeiner Kirche eine Madonna mit Kind von Pinturichio, nach Suez. Segovia 12. Okt. in Penang, ausgehend=
Garantien hat, daß die zurückgewichenen Albaneſen nicht nachdem er ſie durch eine Kopie erſetzt hatte, an einen Südmark 11. Okt. 6 Uhr morgens von Kobe nachs
mehr über die Grenze zurückkehren können. Die offizlöſe Kunſtagenten für 80 000 Lire verkauft hatte.
Yokohama.
Samouprava erklärt heute, die von Serbien beſetzten ſtra=
Paris, 14. Okt. Zwei Frauen, anſcheinend zwei
tegiſchen Punkte in Albanien würden behalten werden, bis unter 30 Jahre alte Schweſtern, wurden zuſammen=
Gottesdienſt der israelitiſchen Religiousgemeinde.
die internationale Kommiſſion die albaniſche Grenze end= geſeilt aus der Seine gezogen. Es verlautet,
Haupt=Synagoge (Friedrichſtraße 2).
gültig beſtimmt habe und im Innern Albaniens Ordnung daß die Toten einer Pariſer Patrizierfamilie angehören.
herrſchen würde.
Laubhüttenfeſt.
Briektaſten.
Mittwoch, den 15. Oktober:

Belgrad, 13. Okt. Da viele Beamte ſich wei=
Vorabendgottesdienſt 5 Uhr 30 Min.
B. 33. Das Treppenhaus iſt zu beleuchten, ſo lange
gern, ihre Verſetzung in die neuen ſerbiſchen Ge=
Donnerstag, den 16. Oktober:
biete anzunehmen, wurde in der letzten Miniſterſitzung der Verkehr im Hauſe eröffnet iſt, was in der Regel bis
beſchloſſen, derartige Beamte zu entlaſſen, und die anderen 9 Uhr abends ſein wird. Die Mitgliedſchaft einer Haft= Morgengottesdienſt 8 Uhr 30 Min. Predigt 9 Uhr
20 Min. Abendgottesdienſt 6 Uhr 20 Min.
Reſſorts zu verſtändigen, daß ſie nicht dort wieder auf= pflichtverſicherung entbindet nicht von dieſer Verpflichtung
Freitag, den 17. Oktober:
genommen werden. König Peter hat außerdem verfügt, überhaupt.
Morgengottesdienſt 8 Uhr 30 Min.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
daß eine Namensliſte dieſer Beamten in der Hofkanzlei
Sabattanfang und Feſtesausgang 5 Uhr 30 Min.
aufbewahrt werde, damit den Gehorſamsverweigerern
auch unter ſeinem Nachfolger der Wiedereintritt in den
Gestbewährie indermehl Nahrung für:
Gottesdienſt in der Synagoge der israelitiſchen Religiong
Staatsdienſt verſagt bleibt. Die oppoſitionelle Preſſe be=
sowie

gesunde
hauptet, die Beamtenverſetzung geſchehe mit Rückſicht auf
geſellſchaft.
schwächliche,
Parteiintereſſen.
und
Sukkaus=Feſt.
in dar Eatwicklung
Donnerstag, den 16. Oktober:
* Konſtantinopel, 14. Okt. Die 30. und 32. Ni=
magen

zurückgebliebene
Vorabend 5 Uhr 15 Min. Morgens 7 Uhr 45 M
zam=Diviſion, die zum 9. Korps gehören und ſich
darmkranke
Kinder.
Nachmittags 4 Uhr. Abends 6 Uhr 20 Min.
in Demotika befinden, ſind nach Gallipoli beor=
Giatenten
Freitag, den 17. Oktober
dert worden. Die hier auf Urlaub weilenden Offiziere
Morgens 7 Uhr 45 Min. Nachmittags 5 Uhr.
dieſer Truppenkörper wurden aufgefordert, direkt nach
3
von voreigl WVirkung

Samstag, den 18. Oktober:
Gallipoli ſich zu begeben. Dieſe Truppenbewegung wird
Julbe M. 1.30 gegen Plecht-n. offane
als der Beginn der Demobiliſierung betrachtet, die auch
Morgens 7 Uhr 45 Min. Nachmittags 4 Uhr.
Wunden. Rheumatismus, Nervosität, -
Sabbatausgang 6 Uhr 15 Min.
über Rodoſto und Erekli erfolgen ſoll.
morrholden u. a. Verlangen Sie Prospolt
mit Heilberichten (gratis) durch d. Fabr. Wochengottesdienſt von Sonntag, den 19. Oktober, a
Morgens 6 Uhr 15 Min. Nachmittags 5 Uhr.
on nans Heiss, Darmstadt, Ross-
Mittwoch, den 22. Okt.: Morgens 6 Uhr.
Zur Lage in Mexiko.
dörferstrasse 22. Zu haben in Apotheken od. durch
Vermittlung der Fabrik.
(18172a
* Waſhington, 13. Okt. Nach einer Konfe=
renz
zwiſchen Präſident Wilſon und dem
Staatsſekretär Bryan wurden Miniſter Lind in Vera=
eruz
und der amerikaniſche Geſandte in Meriko telegraphiſch
Die Geburt eines kräftigen
inſtrutert, dem Präſidenten Huerta und der merikani=
ſchen
Regierung vorzuſtellen, daß es in den Vereinigten
Eine gediegene, kompletts
Staaten einen ungünſtigen Eindruck machen würde, wenn
Jungen
den verhafteten merikaniſchen Abgeordneten irgend etwas
zuleide geſchähe. Präſident Wilſon äußerte ſich Beſuchern
Braut-Ausstattung
zeigen hocherfreut an
des Weißen Hauſes gegenüber, er könne nicht erkennen,
(21596
wie bei den gegenwärtigen Verhältniſſen in Meriko eine
verfaſſungsmäßige Wahl ſtattfinden könne. Obgleich die
ist einige Tage in meinen
Regierung jede Hoffnung aufgegeben habe, weiter mit
Schaufenstern und im Lokal
Dr. K. Schlippe u. Frau Gertrud
General Huerta zu verhandeln, ſo würde man doch von
der urſprünglichen Stellungnahme, daß die Merikaner
ausgestellt.
geb. Brückner.
ihre Angelegenheiten ſelber regeln müßten, nicht abgehen.
* Mexiko, 24. Okt. Huerta hat dem amerikani=
ſchen
Geſchäftsträger OShaughneſſy die Verſicherung ge=
Darmstadt, 14. Oktober 1913.
geben, daß den verhafteten Abgeordneten kein
Leid geſchehen werde. Die Mehrzahl von ihnen werde
C. F. Erb Nachf.
allerdings vor Gericht geſtellt.
Obere Elisabethenstr.
Darmſiadt, 15. dfieber.
=gs. Selbſtmord und Mordverſuch. Ein Bäcker=
burſche
gab geſtern abend in dem Hauſe Martin=
Todes=Anzeige.
(*11925
ſtraße 76 auf ein 18jähriges Dienſtmädchen, deren Eltern
in der Hinkelsgaſſe wohnen, drei Schüſſe in den ingunas=
Verwandten, Freunden und Bekannten=
Hals ab, worauf er ſich ſelbſt erſchoß. Das Mäd=
hiermit
die traurige Nachricht, daß heute mein
chen wurde in lebensgefährlichem Zuſtande
unvergeßlicher Gatte, unſer guter Vater, Groß=
durch
die Rettungswache in das Städtiſche Krankenhaus
(B21588
vater und Schwiegervater
gebracht.
Verlobten
Herr
die ihr künftiges Heim gediegen, ge-
Letzte Nachrichten.
Heinrich Schüler
schmackvoll und modern einrichten
* Berlin, 14. Okt. In dem heutigen Prozeß gegen
wollen, wird eine Besichtigung meiner
im Alter von 63 Jahren nach kurzem Leiden
den Privatdozenten Theodor Leſſing, Lektor der Kgl.
Theater in Hannover, und den Schriftſteller Siegfried
ſanft entſchlafen iſt.
feinbürgerlichen
Jacobſohn in Berlin, Herausgeber der Deutſchen
Schaubühne, wegen Vergehens gegen das Urheberſchutz=
Die trauernden Hinterbliebenen:
geſetz für Kunſt und Literatur infolge einer von dem erſt=
Wohnungseinrichtungen
m
Frau Schüler und Kinder.
genannten Angeklagten verfaßten und dem anderen ſchon
por der Erſtaufführung veröffentlichten Kritik des Suder=
empfohlen
. Meine Möbel zeichnen
Darmſtadt, den 14. Oktober 1913.
mannſchen Stückes Der gute Ruf verurteilte die dritte
sich aus durch künstlerische Formen-
Strafkammer des Landgerichts III Leſſing zu 100 Mark,
Die Beerdigung findet Donnerstag, 16. Okt.,
schönheit, grundgediegene Qualität u.
Jacobſohn zu 200 Mark Geldſtrafe. Ein Nachdrucksver=
½ Uhr auf dem Beſſunger
nachmittags 4
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
gehen wurde darin geſunden, daß in der Kritikt vor der
Friedhofe ſtatt.
Erſtaufführung der weſentliche Inhalt des Stückes wieder=
besondere
Preiswürdigkeit.
gegeben war.

HB. Berlin, 14. Okt. Vor dem Kriegsgericht deru
OPU KUNKEL
königlichen Kommandantur begann heute ein neuer
Krupp=Prozeß. Wegen Verrats militäriſcher Ge=
Gr. Ochsengasse 21/23. Tel. 287.
heimniſſe, Beſtechung, Ungehorſams uſw. hat ſich der Zeug=
Dankſagung.
feldwebel Linde zu verantworten. Der Angeklagte war
(16984a
vom Oktober 1908 bis Februar 1910 bei der Artillerie=In
Für die zahlreichen Beweiſe herzlichſter Teil=
Prüfungs=Kommiſſion, und für dieſe Zeit kommt er auch
als Lieferant für den vielfach genannten Angeſtellten, der
nahme anläßlich des Hinſcheidens unſerer lieben
Dampfernachrichten.
Firma, den Bureauchef Brandt, in Frage. Als Linde in
(21591
Schweſter und Tante
dem Verfahren gegen Unbekannt vernommen wurde, er=
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
klärte er, er verweigere auf die an ihn gerichtete Frage, Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Fräulein Katharina Schaub
ob er dem Brandt Mitteilungen gegeben und ſich dadurch Nordamerika: Alſter 11. Okt. 9 Uhr 30 Min. abends von
ſtrafbar gemacht habe die Antwort. Später legte er ein Neuorleans nach Hamburg. Armenia. von Neu=York
Geſtändnis ab Als Zeuge iſt nur Brandt geladen, ſowie kommend, 12. Okt. 11 Uhr nachts in Hamburg. Ham=
ſprechen
wir unſeren innigſten Dank aus.
zwei Sachverſtändige. Der Angeklagte wurde ſchließlich burg von Genua, Neapel und Almiria nach Neu=York,
Familie Johanna Nöſinger Wwe.,
wegen ſorrgeſeyren erſchwerten Ungeyorſams in Vervin=11. Oktober 2 Uhr nachu. Gibraltar paſſiert. Im=
dung
mit Preisgabe militäriſcher Geheimniſſe zu vier verator 11. Okt. 4 Uhr 30 Min. nachm. von Neu=York
Paul Kuthe.
,
Wochen milden Arreſts.
über Plymouth und Cherbourg nach Hamburg. Kaiſerin
Darmſtadt, den 13. Oktober 1913.
* Hamburg, 14. Okt. Auf der Vulkanwerft begingen Auguſte Victoria, von Neu=York kommend, 12. Okt.
der Kontoriſt Gaſtrock und der Kaſſnbeamte Fepfen bei 3 Uhr morgens in Hambur= Piſal von Kanada
Lohnzahlungen in der Weiſe Fälſchungen, daß ſie kommend, 12. Okt. 5 Uhr 45 Min. nachm. in Hamburg.
nach Pilsner Art E
60
nach Münchner Art
Hell Export uugs
feinste Tafelbiere
Au
Kannner 2
in Flaschen und Syphons.
3326a

[ ][  ][ ]

Nummer 245.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
Seite 9.
Das über Rordeuropa lagernde Tieſdruckgebiet dürſte uns
morgen kaum beeinfluſſen, ſo daß wir unter Hochdruck=
einfluß
bleiben werden.
Kriegerverein
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 15. Ok=
tober
: Vorwiegend heiter und trocken, tagsüber kühl,
Heute nachmittag verſchied ſanft nach
nachts kalt, Nachtfröſte.
Darmſtadt.
langem Leiden unſere gute Mutter, Groß=
mutter
und Schwiegermutter
(21597
(21492
Tageskalender.
Die Beerdigung unſeres Mit=
Mittwoch, 15. Oktober.
glieds und Feldzugskameraden
Großh. Hoftheater, Anfang 7½ Uhr, Ende gegen
Herrn Heinrich Schüler, Schloſſer
Frau Marie Leo
9½ Uhr (Ab. B): Die ſpaniſche Fliege‟.
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
findet am Donnerstag, den 16. Oktober, nach=
geb
. Thaler
Tagung des Verbandes der Deutſchen Landesfrauen=
mittags
4½ Uhr, vom Beſſunger Friedhof aus,
vereine vom Roten Kreuz um 9½ Uhr im Saalbau.
ſtatt.
Witwe des Gr. Forstmeisters Leo
Verſammlung des Bezirksvereins Beſſungen um
Wir erſuchen die Kameraden von Rahmdor
8¾4 Uhr im Gaſthaus Zum Ochſen.
bis Schulz, ſowie des 5. Bezirks, ſich dort zu
im 81. Lebensjahre.
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. Ludwigshöhe um
ververſammeln.
4 Uhr. Bürgerkeller um 8 Uhr.
Der Vorſtand.
Bilder vom Tage (Auslage Expedition Rhein=
Büdingen, Darmſtadt und Forſthaus
ſtraße 23): Das am 18. Oktober zur Einweihung gelan=
Woogsdamm, den 13. Oktober 1913.
gende Völkerſchlachtdenkmal bei Leipzig. Der deutſche
Flieger Helmuth Hirth, der Sieger beim Waſſerflug=
Die trauernden Hinterbliebenen:
zeug=Meeting in Como (Italien).
Von den Manö=
vern
in Dänemark, König Chriſtian mit ſeinem Gene=
Helene Pfannmüller, geb. Leo,
ralſtab auf einer Anhöhe. Königin Wilhelmine von
Holland im Manövergelände.
Caſimir Leo, Großh. Forſtoſſeſſor,
Verſteigerungskalender.
Danksagung.
Karl Pfannmüller, Großh. Ober=
Donnerstag, 16. Oktober.
landesgerichtsrat,
Hofreite=Verſteigerung des Philipp Andel
Elly Leo, geb. Förſtermann,
Erbacherſtraße 13) um 11 Uhr auf dem Ortsgericht I
Für die vielen Beweiſe herzlicher
Laubſtreu=Verſteigerung um 8½ Uhr in der
und vier Enkel.
Teilnahme bei dem Hinſcheiden meines
Brücherſchen Wirtſchaft zu Arheilgen.
lieben Gatten, unſres lieben Vaters,
Kunſthalle am Rheinor, geöſſnet Werlags von
Die Beerdigung findet Donnerstag nachmittag
114 und Sonntags von 104 Uhr.
¼½4 Uhr in Büdingen ſtatt.
Bruders und Sohnes ſage ich hiermit
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
unſren tiefgefühlteſten Dank.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für des Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Amtlicher Wetterbericht.
aus dem Geſchäftsleben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
Frau Eina Gilbert Wwe.
Auf der Rückſeite des über Mitteldeutſchland oſtwärts an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
wandernden Teiltiefs hatten wir geſtern zunächſt wolkiges, Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
etwas kühleres, ſpäter aufheiterndes Wetter; nachts ſanken nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
(21594
die Temperaturen an vielen Orten unter den Nullpunkt. zurückgeſandt.
Tondof-
Heuerte‟
Mamtin
2 verbliiffend
Jchlager.

MnnnnnnnnnennS Seahmnatt
8 22.
wd,
oeenwoddeg
eereveeroheg,
Sowweod.
Herren
Damen
Damen
Heprer

Größe 2526 Zmimumm

90

Ilern. o. ZI. W 890

um
M- Srss 425
Pe
Knaben.

u. Mädcher‟

2
e
ngga6
eanathe S. 0
27.12-
Se e
2.


Fein Chromleden
Eein Chromleder/
fein Chromleder‟
solides Boxleder/
Kräffiges Boxleder)
Ackkappen Gehfalfen
Lackkappen, Gehfalfer.
moderne amerik. Form.
Lackkappen ½ Schié.
moderne Form ½ breit‟.
schone Preife Forrn 7
I.
S!!!:::
eeeeegeer jue peene eeennnnete
Ae
Seeehesrenen
chuhwarenfabrik

budwigstr. nur 17
Darmstadt:
Mk.
Telephon 2137.
nnad-Lacke.
Ges:
VerkaufstelleConradIackeCBuIe
Z eneh
(21589)
Meteae
Eeee
Den Eingang aparter
Varui 2

Herbst- u. Winter-Neuhelten
Weil grosse Porträts, welche zur ſorg=
in

fältigen Ausführung viel Zeit beanſpruchen, jetzt
Eleganten Ulstern
bestellt werden ſollten, wenn ſie zu Weih-
nachtsgeschenken
bestimmt ſind.
weichen u. steifen Hüten
(Borsalino etc.)
Alle unſere Mitglieder halten ſich beſtens empfohlen.
Wildleder-Handschuhen etc.
DER VORSTAND
Nicholson-Regenmänteln
der Photographen-Innung Darmstadt
(
Sport- u. Promenade-Gamaschen
für den Kreis Darmstadt. (21312sm

Neuheiten in-Krawatten
Juchthühner, Ital., 1913er Früh= Jg. Rehpiſcher, ſchwarz m. br.
zeigt ergebenst an
brut, in gr. Ausw. u. all. Farb., a) Abz., kl. Raſſe, Männch., billig
(21367gm
in 4-6 W. legend, empf fortw. billigſt labzug. Kl. Bachgaſſe 10. (*11794
G,
1381 a) Schröder, Karlſtraße 27.
Junger ſchöner Boxer
Ital. Hühner, bald legreife,

von 2 Mk. an, ſämtlichesgeſtromt, zu verk. Als Renommier=
G. Ph. Nieder

. Zuchtgeflügel liefert Ge=hund geeignet, ſehr wachſam.
Karlſtr. 34, part., r.
fügelhof in Mergentheim 305. Ka=21577md)
DARMSTADT
(II,15324 Einige prachtv. Zuchthasen zu
Spezialhaus für Herrenmoden u. Sport talog gratis.
Deutſcher Schäferhundverk. Dieburgerſtr. 62, II. (*11827ms
Telephon 1429. 10 Monat alt, Eltern prämitert,ſein Partie Haſen, 6 u. 12 Woch.
Rheinstrasse 12½
(*11743
ſehr billig zu verkaufen. (* 1750ms alt, abzugeben
Feldbergſtr. 77, 1. St. links.
Jakob Bott, Gräfenhäuſerweg 43.

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
Seite 10.

Zee
M
=Zum Schulbeginn
sehr vorteilhafte Angebote in
eC
Anzügen u Kleidern unm Mänteln
Pijaks und Paletots
weit unter Preis.
Willy Schwab
(3
Ludwigsplatz (21572) Ecke Schulstr.
Efe
Wenn ich doch nur früher gewußt
wird Jeder mit Bechtel’s Salmiak-
Gallseife gewaſchene Stoff
hätte, daß Ihr Altbuchhorſter Mark= W16 H6u jeden Geweves, vorrätig in Paketen zu 45 Pfg.,
ſprudel ein ſo vorzügliches und
bei Friedrich Schaefer, Darmstadt. (II,9633
nachhaltig wirkendes Mittel bei

Husten
Vornehmstes
6
E

Staiser eieOrich Slsfelngser.
Da ich
und Rachenkatarrh iſt.
(2

Sängerin bin, hatte ich in jeder Be=
Lebende

ziehung ſchwer unter Erkältungen
Matron-Lithion-Quelle.
zu leiden u. alles mögliche dagegen
Gewährt gegen Gicht u. Rheumatismus.C.
eieht verchauſieh, Gaht
erfolglos verſucht. Der qualvolle
Quelles
anentbehrlich für Magenleidende.
Huſten raubte mir den Schlaf und
Splopel Karplonmeine Stimme litt auch ſehr. Auf
General-Vertreter: Martin Jahn,
ärztl. Rat trank ich Altbuchhorſter
Pallaswiesenstr. 30, Telephon 305. (16578a
per Pfund (21555 Markſprudel Starkquelle mit heißer
Milch gemiſcht, nebenbei nahm ich
immer Ihre ſo vortreffl. ſchmeckenden
Beidhunge dier Aimkrommong
von Mk. 1. un Altbuchhorſter Mineral=Paſtillen,
wodurch der Auswurf ſofort leichter
durch Versicherung von Leibrente bei der (IV,4ose,68
und lockerer wurde u. der Huſtenreiz
Preussischen Renten-Versicherungs-Anstalt
gleich nachließ. Ich trinke den Mark=
ſprudel
weiter, weil dadurch auch
Sofort beginnende gleichbleibende Rente für Männer:
Bobchdb Hochto mein Kräftezuſtand ſich zuſehends
beim Eintrittsalter (Jahre):50 55 1 60 1 65 70 75
hebt. Auch die Altbuchhorſter Mine=
jährlich
%, der Einlage: Pnts 18, ue Pas, 1II,os (14,pe (18,o
ral=Paſtillen fehlen mir ietzt nie
BeilängeremAufschub der Rentenzahlung wesentlich höhere Sätze.
mehr. Tiefſten Dank. T. Warin.
Frauen erhalten wegen ihrer längeren Lebensdauer weniger.
Viele Aerzte u. Profeſſoren empf.
die Altbuchhorster Mineral-
Sechecht
Aktiva Ende 1912: 124 Millionen Mark.
Pastillen (à 35, 50 u. 85 Pf.) zuſ. mit
Prospekte und sonstige Auskunft durch: Chr. Emil
Altbuchhorster Marksprudel
Derschow. Frankfurt a. M., Kaiserstr. 76 und Kaiserplatz 17.
Starkquelle (Fl. 65 u. 95 Pf.) als
natürliche, hervorrag. gute u. ver=
Einen guterhalt. 3fl. Gasherd afay
gaban moderne Muſter, w.
Snber Sui trauenswerte Mittel bei Huſten,
11807 Steppabcktu von 3 Mk. a. gef.
Heiſerkeit, Verſchleimung u. Erkält=billig abzugeben.
Riedlingerſtraße 43, II. links. Karlſtraße 41. Seitenb. (20324a
ung. Echt in der Engros= Nieder=
lage
Friedr. Schaefer und in der Ein faſt neuer Sitz= und Liege= (G
ut erhalt. Weißzeugſchrank
Hofdrogerie Chr. Schwinn, Rhein=wagen billig abzugeben. (*11757 zu kaufen geſucht. Gefl. Off.
Bladreichen
Blumenthalſtraße 73, II. lunter B 84 an die Exp. (*11797
(IV,20823,33
ſtraße 8.
Gebrüder Nösinger
Hoflieferanten
Grafenstrasse 19
(olner Schwarzprot

D
per Stück 50 Pfg.
im Ausſchnitt ¼ Pfd. 8 Pfg.
war
Weizenſchrotbrot
vielfach ärztlich empfohlen
ist
bei
(17423a
und
Wilhelm Mitze
bleibt
Hoflieferant.
Brot= und Wiener Feinbäckerei,
Ecke Hügel= und Schützenſtraße.
Kodernes eleg. ſchwarzwollenes
M und ſchwarzſeidenes Kleid,
grünſeidenes, ſchwarzer u. brauner
Tuchmantel, grauer Abendmantel
as Seset
6 Mark, verſchiedene Bluſen, auch
weiße, 1.50 Mark, alles wie neu,
für mittl. Figur, brauner u. grauer
Kindermantel f. 10jähr., 2.50 Mark.
Duaßu
(use Heidelbergerstu. 4, Pf.
von Kennern stets bevorzugte Getränk.
(8523a
Zu verk.: 2 neue Gaseifen mit
Viktoriastrasse 58
Apparat, Weinflaſchen
*11790) Gutenbergſtr. 43, III. r. ILeonhard Kaiser’s Biergrosshandlung Telephon 129

Nummer 245.
Achtung.
Möbel-
Käufer
Nie wiederkehrende
Gelegenheit!
60.
50 Schlafzimmer
eiche, in modernſter Ausführung,
kann ich da überaus günſtig.
abgeſchloſſen zu einem
Schleuderpreis
von 275 Mark pro Zimmer=
abgeben
. Es bietet ſich Braut=
paaren
eine außergewöhnlich
günſtige Kaufgelegenheit u. ſollte
kein Intereſſent dieſe verpaſſen,
66..
Eine komplette
2 Zimmer=
Wohnungseinrichtung
mit dieſem eleg. Schlafzimmer
2 Bettſtellen m. ſchön. Intarſien
2 prima Wollmatratzen (Jachu.=
Drell)
2 Ia Stahlmatratzen m. Gegen=
druckfedern

2 geſteppte Schonerdecken
Nachtſchränkchen mit Marmor=
u
. Apotheken=Aufbau
1 groß. Spiegelſchrank m. Schuh=
kaſten
und Meſſingſtange
1 Waſchkommode mit modern
hohem weißem Marmor und
piegelaufſatz
2 Stühle
1 Handtuchhalter
einem beſſeren Wohnzimmer:
(echt Nußbaum, fein poliert)
1 Vertiko mit 3 Kriſtallfaſſet
Spiegel und ff. Intarſie
1 eleg. Moquett=Diwan (Stoff
nach Wahl)
1 Ausziehtiſch
4 beſſere Rohrſtühle m. Intarſien
1 großes, in Gold gerahmtes
Kunſtbild (Magdalena),
110X90 cm
ſowie einer
eleganten Küchen=Einrichtung
mit ſchöner Kunſt=Verglaſung.
Alles dies zuſammen
offeriere zu dem kaum glaublich
billigen Preis von
595 Mark
bei langjähriger Garantie
für Haltbarkeit.
66..
Ich bitte verehrl. Käufer, ſich
von der außergewöhnlich vorteil=
haften
Zuſammenſtellung zu über=
zeugen
, um ſelbſt beurteilen zu
können, daß ein ſolches Angebot
nur möglich iſt, wenn man mit
kleinſtem Nutzen zufrieden ſein kann
und den Abnehmern nicht hohe
Ausſtellungs=, Dekorations= und
Ladenunkoſten aufbürdet.
Möbel=Lager
oser!
aner
88 Bessungerstr. 88
Große Auswahl
(21478a
in
Schlaf=, Speiſe= u. Herrnzimmern
und einzelne Möbel
zu denkbar billigſten Preiſen.

[ ][  ][ ]

Nummer 245.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
Seite 11.
Amtliche Nachrichten des Großh. Poltzelamts Darmſtadt,
Kanalbau.
Gefunden: Eine Anzahl Schlüſſel. 1 Taſchenmeſſer mit hellem
Fortbildungsſchule.
Stiel. 1 weißes Taſchentuch, gez. G. 1 Brille mit Futteral. 1 Doublé= Die Ausführung eines Kanals
Die Eröffnung des Unterrichts der hieſigen Fortbildungsſchule
Armband. 1 Stück rote Schnüre. 1 grauer Filzhut. 1 Marktnetz=von 60/90 cm Weite und 1900 mfür den Winter 1913/14 erfolgt am Montag, den 20. ds. Mts.,
aſche. 1 weißer Strohhut. 1 goldene Nadel mit 1 blauen und Länge aus Zementbetonröhren! 5 Uhr nachmittags, und zwar für die Schüler des vormaligen
weißen Perlchen. 1 Milchkanne. 2 Einhundertmarkſcheine. 1 Porte=oder Stampfbeton ſoll verdungen Stadtbezirks Darmſtadt in den Schulhäuſern am Ballonplatz
rnonnaie mit über 20 Mk. Inhalt. 1 größerer Geldbetrag in einem werden.
und in der Müllerſtraße, für die Schüler der vormaligen Ge=
Zuvert. 1 Zehnmarkſchein. 1 gold. Broſche in Halbmondform mit
Arbeitsbeſchreibungen und Be=meinde Beſſungen im Schulhaus in der Ludwigshöhſtraße.
Perlen und Brillanten beſetzt (Mitte Auguſt gefunden).
(21503 dingungen liegen bei dem Tief=
Zum Beſuche der Fortbildungsſchule ſind geſetzlich verpflichtet
bauamt, Zimmer Nr. 4, zur Ein=alle dieſenigen jungen Leute, die in den Jahren 1911, 1912 und 1913
Jahrhundertfeier.
ſicht offen. Auch werden dort diel aus den hieſigen Volks= und Mittelſchulen entlaſſen worden ſind und
Angebotſcheine abgegeben.
Am 17., 18. und 19. Oktober wird auch in unſerer Stadt die
diejenigen die nach ihrer Entlaſſung aus den Schulen anderer Ge=
Angebote ſind bis
M0. Wiederkehr der Befreiung unſeres Vaterlandes von jahrelanger
meinden ſich hier aufhalten, ohne anderen genügenden Schulunterricht
Dienstag, 28. Oktober 1. Js., zu genießen.
Sremdherſchaft feſtlich begangen werden.
vormittags 11 Uhr,
Ich richte aus dieſem Anlaß an die verehrliche Einwohner=
Geſuche um gänzliche oder teilweiſe Befreiung vom Beſuche
ſchaft die Bitte, durch reichen Fahnenſchmuck der Häuſer den Gefühlen bei unterzeichneter Stelle einzu=der Fortbildungsſchule ſind bei Meidung der Nichtberückſichtigung
reichen.
(21464im alsbald ſchriftlich an Großh. Kreisſchulkommiſſion Darmſtadt
ier Freude und Dankbarkeit ſichtbaren Ausdruck geben und dazu bei=
(Reckarſtraße 3) zu richten. Nach dem 15. Oktober einlaufende Ge=
tagen
zu wollen daß die Erinnerungstage, ihrer Bedeutung ent= Darmſtadt, 11. Oktober 1913.
ſuche können keine Berückſichtigung mehr finden. Bis zur Entſchei=
ſsrechend
, ein feſtliches Gepräge erhalten.
Tiefbauamt.
dung dieſer Behörde muß die Fortbildungsſchule beſucht wer=
Darmſtadt, den 14. Oktober 1913.
(21578md
Keller.
den. Die Geſuche müſſen von den Schülern ſelbſt verfaßt, geſchrieben
Der Oberbürgermeiſter:
und unterſchrieben ſein, ſowie Angaben enthalten über: Alter, Hei=
Dr. Gläſſing.
Konkursverfahren.
matsort, Namen und Geſchäft der Eltern, ſeitherigen Schulbeſuch,
nder von der Stadtverordneten=Verſammlung am 27. v. Mts. an=
Das Konkursverfahren über das dermalige Beſchäftigung des Schülers. In den Eingaben ſind die
Gründe anzuführen, aus welchen Befreiung erbeten wird; außerdem
genommene Fluchtlinienplan für die Heidelberger StraßeVermögen des Ludwig Landau,
ſind Art, ſowie Stundenzahl etwaigen anderen Unterrichts und die
zwviſchen Waldanfang und Gemarkungsgrenze Eberſtadt liegt Metzger, Liebfrauenſtraße 49, Darm=
rom
13. bis einſch! 28. ds. Mts. bei dem Stadtbauamte, Grafen=ſtadt, wird, nachdem der in dem dieſen Unterricht erteilenden Lehrer zu bezeichnen.
Die Schüler, die mit Erfolg die Winter=Tagesſchule für Bau=
ſraße
30, offen. Einwendungen gegen den Plan ſind innerhalb der Vergleichstermine vom 13. April
irriſt, hei Vermeidung des Ausſchluſſes, daſelbſt anzubringen.
1912 angenommene Zwangsver= handwerker und Metallarbeiter oder die Abend=Fortbildungsſchule
Darmſtadt, den 9. Oktober 1913.
(21192smmgleich durch rechtskräftigen Be=der Gewerbeſchule (der Beſuch einer Fachklaſſe oder des Zeichenunter=
richts
allein befreit nicht von der obligatoriſchen Fortbildungsſchule)
ſchluß vom 20. April 1912 beſtätigt
Der Oberbürgermeiſter
und die Schlußrechnung abge=oder die kaufmänniſche Fortbildungsſchule dahier beſuchen, ſind
J. V.: Ekert.
von dem Beſuche der obligatoriſchen Fortbildungsſchule befreit,
nommen iſt, hierdurch aufge= ebenſo diejenigen Schüler der landwirtſchaftlichen Winterſchule,
hoben.
(21510
welche die letztere zwei Jahre mit Erfolg beſucht haben. Ferner ſind
Bekanntmachung.
Darmſtadt, 9. Oktober 1913.
befreit die ehemaligen Schüler höherer Lehranſtalten, die ein Jahr
In der Zeit vom Donnerstag, den 16. Oktober, bis Samstag,Großh. Amtsgericht Darmſtadt I. lang die Obertertia beſucht und in den Hauptfächern das Klaſſenziel
den 18. Oktober 1913, wird der durchgehende Zugverkehr Arheilgen-
erreicht
haben.

verſtadt und umgekehrt infolge Gleisbauarbeiten am Mathilden=
Die Eltern der Schulpflichtigen oder deren Stellvertreter, ebenſo
patz unterbrochen.
die Dienſtherrſchaften und Lehrherren, die ſchulpflichtige junge Leute
Alle Arheilger Züge beginnen bezw. endigen auf dem Mathilden=
im
Dienſt oder in der Lehre haben, ſind kraft Geſetzes verpflichtet,
ſltz; alle Eberſtädter Züge in der oberen Rheinſtraße bezw. auf dem
Nammeleischdie jungen Leute zum Beſuche der Fortbildungsſchule anzuhalten
rliſenplatz.
in allen Preislagen! 0
Alrtikel 24 des Schulgeſetzes und § 120 Abſatz 2 der deutſchen Ge=
Der Durchgangsverkehr wird durch Umſteigen vom Luiſenplatz
werbeordnung). Den Schülern iſt die zum Beſuche der Fortbildungs=
Spezialität:
nuich dem Mathildenplatz und umgekehrt aufrecht erhalten.
ſchule nötige Zeit und zwar in der Ausdehnung zu laſſen, daß ſie
(21593
Darmſtadt, den 14. Oktober 1913.
vor Beginn des Unterrichts ſich genügend waſchen, ankleiden und
gerollten
auch eſſen können. Zuwiderhandlungen werden mit einer Polizei=
Heſſiſche Eiſenbahn=Aktien=Geſellſchaft.
Kalbsnierenbraten
ſtrafe von 2 bis 20 Mark (Artikel 25 des Schulgeſetzes) geahndet.
Unentſchuldigte Verſäumniſſe unterliegen den geſetzlichen Schulſtrafen
gehackte
ie 20 Pfg., im Wiederholungsfalle 40 Pfg.), welche nötigenfalls durch
Küchenlieferung.
2Haft nach Maßgabe der §§ 28 und 29 des Reichsſtrafgeſetzbuchs voll=
Kalbskoteletts
Der Bedarf an Kolonialwaren, Käſe, Gemüſe, Backwaren, Fiſch=
E
ſtreckt werden. Außerdem erfolgt zwangsweiſe Abholung in die
paren, Molkereiprodukten, Kartoffeln; Abnahme von Küchenabfällen und
täglich in allen Grössen
Schule.

Ksochen für die Abteilungsküche ſoll für die Zeit vom 1. November
vorrätig bei
Die Schüler, welche in den Winterhalbjahren 1911/12
la 3 bis 31. Oktober 1914 verdungen werden. Schriftliche Angebote,
und 1912/13 die Fortbildungsſchule dahier ſchon beſuchten,
lezeichnet mit der Aufſchrift Angebot auf Lieferung von Küchen=
haben
ſich am 20. Oktober um 5 Uhr (in Beſſungen um 4 Uhr)
egürfniſſen, ſind verſiegelt bis zum 17. Oktober 1913, früh
Louis Hein
nachmittags, in den Turnſälen derſenigen Schulhäuſer dahier ein=
fUhr
, einzureichen. Lieferungsbedingungen können in der Kaſerne,
5zufinden, in welchen ſie in den früheren Jahren Unterricht empſingen.
Hoflieferant
hiidelbergerſtraße, Zimmer 15, eingeſehen werden. Verdingungs=
Die Schüler, die Oſtern 1913 aus der Stadtknabenſchule I
Schustergasse 19, Tel. 278.
ſermin am 17. Oktober 1913, früh 10 Uhr, im Unteroffizierſpeiſeſaal.
und II, aus der Bezirksſchule in der Lagerhausſtraße, ſowie aus
(19000a
Zuſchlagsfriſt bis 28. Oktober 1913.
der Knabenmittelſchule 1 und II entlaſſen worden ſind, haben ſich
(21428im
Darmſtadt, den 10. Oktober 1913.
zu derſelben Zeit in der Turnhalle des Schulhauſes am Ballonplatz
Küchen=Verwaltung
Dunkelgr. ſtark. Koſtümrock, Gr. 46,einzufinden.
Die von auswärts in den Stadtbezirk Darmſtadt zugezogenen
eer II. Abteilung Großh. Heſſ. Feld=Art.=Regts. Nr. 25. Mk. 8. , ſchw. Chiffon=Stola,
IIIanaanssassasaM. 2., grau u. ſchw. geſtr. Winter= Schulpflichtigen müſſen ſich ebenfalls in dem Schulhaus am Ballon=
5mantel, Gr. 44, M. 9., ſchw. Tuchjacke platz melden.
Die im Bezirk der früheren Gemeinde Beſſungen wohnenden
àm. Stickerei, Gr. 46, M. 10., weiße
In meinem Auktionshause z Chev.=Jacke M. 6., ſchw. Jacke m. Schüler aus den drei Jahrgängen 1911, 1912 und 1913 haben ſich
Pelzfutter, extraweit 48-50, M. 8., Montag, den 20. d. Mts. 4 Uhr nachmittags, in der Turnhalle
Frankfurt a. M., Mainzer Landstr. 47a weiß. Filzhut f. jung. Mädch., M.5.,des Schulhauſes Ludwigshöhſtraße 42 einzufinden.
Es beſteht kein Unterſchied mehr zwiſchen Tages= und Abend=
Winterbolero=Koſt. f. 1416 jähr.
Mädch. M.8.z vf Kiesſtr. 124, II. 21 klaſſen, die Unterrichtsſtunden für alle Klaſſen können in die Zeit
finden Sie stets gute Herrschaftsmöbel, neu und ge-
zwiſchen
2 und 7 Uhr nachmittags gelegt werden. Die Klaſſen, in
braucht, als: Kompl. Schlafzimmer, Speisezimmer, mn
Kapezieren, Rolle 30 Pf, Georg denen Zeichenunterricht erteilt wird, haben wöchentlich 9 Stunden, die
Wohnzimmer und Küchen. Alle nur erdenkbaren
5C Pfoter Lichtenhergſtr. 75. (*11830übrigen Klaſſen 7 Stunden Unterricht.
einz. Möbel, Betten, Wasch-Kommoden, Schränke,
Der Fachzeichenunterricht in den Klaſſen der Metallarbeiter
Vertikos, Auszugtische, Stühle etc. (III, 19841
und Bauhandwerker wird von einem Maſchinentechniker und
einem Architekten erteilt, in der Konditorfachklaſſe unterrichtet
Meine Spezialeinrichtung, neu, 450 Mk.
im Zeichnen, Modellieren und Gewerbekunde ein Konditor.
1 englisches poliertes Schlafzimmer mit Ia Einlagen.
Den Unterricht im Fachzeichnen in der neu eingerichteten
1 komplettes poliertes Wohnzimmer und 1 kompl.
Schneiderfachklaſſe erteilt ein der Innung angehöriger Meiſter=
Küche, alles zusammen nur 450 Mk. franko Lieferung.
Alle Fortbildungsſchulpflichtige aus den Jahren 1911,1912
Ner
und 1913, die von dem Beſuche der Fortbildungsſchule befreit
Teleph.
Max Kempf, Aukt. u. Taxator. 10818.
ſein wollen, haben auch wenn ſie ſchon um Befreiung bei Großh.
Kreisſchulkommiſſion eingekommen ſind in den Turnhallen der
Jeden Tag von 8 Uhr früh bis 8 Uhr abends offen.
friſche kleine Eier
genannten Schulhäuſer ebenfalls Montag, den 20. ds. Mts., nach=
Fahrt, Fracht und Verpackung stellt sich billig, daher Johnend.
mittags präzis 5 Uhr (in Beſſungen um 4 Uhr) zu erſcheinen.
10 Sns 55 Pf.
Zu den Eltern, Lehr= und Dienſtherren ſprechen wir auch
EnRIEEngn!
diesmal das Vertrauen aus, daß ſie den großen Nutzen des der
männlichen Jugend unentgeltlich gebotenen Fortbildungsunter=
unterricht
im Kleidermachen Köch=Elerlrichts erkennen und nach Kräften bemüht ſein werden, die Zwecke
der Schule durch Ueberwachung des Schulbeſuchs und Anſpor=
nung
der Schüler zur Folgſamkeit gegen Vorſteher und Lehrer
10 Stück 68 Pfg.
und Zuſchneiden
der Schule, ſowie zu Fleiß, Ordnung und guter Sitte in und
(21402oms
außerhalv der Schule zu fördern.
lath dem Syſtem der Hirſch’ſchen Akademie, Berlin! Große Koch=Eier
Darmſtadt, den 1. Oktober 1913.
Der Vorſitzende des Schulvorſtandes.
Muſterzeichnen) und dem Syſtem der Académie de
Dr. Gläſſing, Oberhürgermeiſter.
ſpmpe de Paris, Paris (Abſtecken der Modelle am 10 Stück 78 Pfg.
B
lſtrper mit Futtermull) erteilt
(97a1a 1Friſche große StedererſiDarmstädter rädagoglum
Schulhaus: Martinstrasse 34. Internat: Kiesstrasse 95.
Staatl. konzess. Privatschule mit den Klassen
10 Stück 88 Pfg.
Tilla. Petry, Bismarckstrasse 48.
Sexta bis Oberprima aller Schulen.
Vorbereitung zum Einjährigen-, Primaner-
und Abiturienten-Examen. (B20253
ertragroße Siedeier
. 68 Abitur., 56 Priman., 141 Einjähr.;
Gesang-Unterricht
Palgg
Bisherige Erloige: außerdem bestanden 70 Schüler die
erteilt
(21241a
Immmmmmmmhmhmmmmmhihmhmmmill Aufnahmeprüf. für andere Klassen.
Anmeldungen werden nach Kiesstr. 95 erbeten. Teleph. 2501.
Mathilde Heißner, Konzertsängerin
Eiel Unter hohem Protektorat ihrer Dureniauaht der Förstin Marfe
Aaf
u Erbach-Schönberg, Prinzessin von Battenberg.
Anmeldungen vormittags Stiftstrasse 6.
r’sche
Akademie für Jonkunst
10 Stück 98 Pfg.
Prot. Ph. Schmi
t
zugleich Gesangschule für Konzert, Oper und Haus.
(Bei Beſtellung von 25 Stück an
Vanz-Unterricht.
Gegründet 1851. Elisabethenstrasse 36
liefere frei ins Haus.)
Fernsprecher 2482.
Mit Beginn des Wintersemesters (16. Oktober) wird der Lehr-
mnseren
Winterkursen kann noch teilgenommen werden.
empfiehlt
(21592
plan erweitert durch Einführung des Harfenunterrichts. Als
(21488md
Lehrkraft wurde dafür gewonnen
Gründlicher Unterricht im:
Darmſtädter
Frau Prafesser Viki Baum,
Tango-Parisien, One-step, Two-step,
Harfenistin am Grossh. Hoftheater.
Die Honorarbedingungen sind dieselben, wie für Ein-
Ragtime.
Euss4Plirtatophandttzelunterricht in der Instrumentenschule. Näheres siche Pro=
spekt
, kostenfrei zu beziehen durch die Direktion, die Musi-
Math. Rosenstock
kalienhandiungen und das Verkehrsbüro. Anmeldungen werden
H. Volkert und Tochter
Eilisabethenstr. 17, I., Ecke Wilhelminenstr.Ludwigſtr. 18, Karlſtr. 102, auf der Direktion, Elisabethenstrasse 36, entgegengenommen.
Kaupſtraße 42, Landwehrſtr. 13Sprechstunden von 1012½ Uhr.
und Nieder=Ramſtädterſtr. 53.) Die Direktion: Wilhelm Schmitt, Willy Hutter,
Zwei große
II Smoking
Ein gebrauchter Füloſen zu ver=ſ ſchwarz, lhel. Hoſ. M. 5, Hänge=
Telephon 490 u. 602.
ereide, 1 ſchwarzer Gehroc, ſow.Erkerspiegel
lampe, 3arm., M. 12, 1 Accord=
kaufen
Wendelſtadtſtraße 49,
Mc. Herrenkleider, f. mittl. Figur. billig zu verkaufen. (*11899ms
(*118321 Zither M. 12. Moſerſtr. 3, II. (III12157o
Blumenſchein.
Saalbauſtr. 63, im Laden.
Mülbergerſtr. 4, part. (*11800

[ ][  ][ ]

Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
Nummer 245.
¼ Ltr.-Fl. 10
15 Chabeso-Fabrik
no des-Tnir
25
Flaschenpfand
Jos. Zürker
Das Lobenbalter deb Mlenschen 100 Jahrer kalb
InkrChdboh
p. St. 10 Pfg.
Darmstadt
denn der Mensch lebt nicht von dem, was er isst, sondern von dem, was er verdaut. Chabeso Colc. Georgenstr. 1½
Niederlagen: In vielen Kolonialwaren- und Delikatessen-Geschäften.
M. 1.20
Tel. 1023. (16546a
Unter hohem Protektorat Ihrer Durchlaucht der Fürstin Marie zu Erbach-SchönbergPrinzessinvonBattenberg
Bei
Frer. Ph. Schmlr sche Anddene tar Tohkunst
Erkältungs- u. Stoffwechsel-
zugleich
Gesangschule für Konzert, Oper und Haus.
Fernsprecher 2482.
Gegründet 1851.
Elisabethenstr. 36.
Krammeien aner Art
Das Winter-Semester beginnt Donnerstag, den 16. Oktober.
wie Rheumatismus, Gicht, Hexenschuß,
Im Wintersemester: Vorträge des Herrn Professor Arnold Mendelssohn über die Muslka-
lschias
usw. sind
lische Formenlehre mit Analysen von Meisterwerken. (Auch für Hospitanten.)
Kunstschule: Vollständige Ausbildung in allen Fächern der Musik.
M
Dilettantenschule: Vom ersten Anfange bis zur höchstmöglichen Ausbildung.
eieklrische Lichtbader
Elementar-, Klavier- und Violinschule‟ Für Kinder unter 10 Jahren zu ermässigtem Honorar.
Einzel- und Klassenunterricht je nach Wunsch.
von vorzüglicher Wirkung.
Schriftliche oder mündliche Anmeldungen an die Direktion, Elisabethenstr. 36, erbeten. Sprechstunden
vormittags von 1012½ Uhr. Prospekte kostenfrei durch die Direktion, die Musikalienhandlungen und
Dieselben sind jederzeit zu haben im
das Verkehrgbüro.
(20834a
Die Direktion: Wilhelm Schmitt, Willy Hutter.
Saead
Ein ganz vorzüglicher
erſtklaſſige deutſche Erzeugniſſe von
Grienbau
größter Reinheit, Ergiebigkeit und
Bekömmlichkeit
ms6
Stleter
das Pfd. v. Mk. 1.20 b. Mk. 2.60.
Landgraf Philipp-Anlage 62 Tel. 835
Niederlage von:
für grössere Jungens und Jünglinge ist unser
Kasseler Hafer-
Für Damen eleg. Lichtbad separat.
Cacao
Michaelis‟. Eichel-
Vorzüge der elektr. Lichtbäder vor russ.-röm. Bäderns
Lohmann’s Nährsalz- (21557a
Germania-Drogerie 11Größte Sauberkeit, Freibleiben des Kopfes, infolgedessen
ungehinderte Einatmung frischer Luft, keine Einatmung der
Karl Steinhäuser
von Mitbenutzern mit allerlei Ausdünstung geschwängerten
Ecke Mühl= u. Nieder=Ramſtädterſtr.
Mäumider Ute

Luft. Im Dampfbad kommt es öfters vor, daß es dem
Mitglied des Rabatt-Sparvereins.
Patienten unwohl wird, was man im Lichtbad trotz größeren
Einige neue zurückgeſetzte Herbſt=
Schweißausbruches fast nie beobachtet. Auch steht der
in schwarz und dunkelbraun,
und Winter=Mäntel billig
Patient im Lichtbad immer unter Kontrolle.
(21575
aus vorzügl. weichem und doch äusserst stabilem zu verkaufen.
Preise für elektrische Lichtbäder
G. Ph. Nieder,
mit Wannenbad, Massage u. Dusche: 1 Karte Mk. 2.25
Rheinſtraße 12½ im Laden.
Leder gebaut, genäht mit Zwischensohlen
5 Karten 10.00
Für den Winterbedarf la Industrie
10
18.00
2 per Ztr. Mk. 2.40, 10 Pfd.=Probe
(e
Riesid Bllild
Gleichzeitig empfehle alle anderen Bäderarten.
29 Pfg., ſowie tiſchreife Mollebusch-
Spez. Kohlensäurebäder (Pätent Keller)
birnen p. Pfd. 22 Pf., 5 Pfd. Mk. 1.
bei L. Stilling Wwe., Hochſtraße 4,
Besichtigung dieses sehenswerten Stiefels
Massage Fangopackungen.
im Laden.
(*11821md
erwünscht.
(21489
Preise für Wannenbäder (ohne Wäsche)
Gut erhaltenes, weiß lackiertes
I. Klasse: 1 Karte Mk. 0.70 II. Klasse: 1 Karte Mk. 0,50
t1 m. Meſſingknöpfen
5 Karten 3.25
5 Karten 2.25
Kinderbeit und dazu gehöriger
4.00
10
6.00
10
Bettwäſche zu verkaufen (*11747
Neckarstr. 22, part. links.
Alle Räume sind mit Dampfheizung gut erwärmt.
Gebr. Blun
A. Anger.
21566a)
Gockow 12.
5 Markt 5.
ODamnikesle acHaschnenjabuf.
Ctnanatebauanatult.
Lußeiſerne Badewanne, faſt
neu, weg. Platzmang. b. abzug. Arheilger Mühlchen
Hbit u. Genuſtgeſchaft
erhelt.
ebenſo ein Ueberzieher f. ſtarke Fig.,
Cllenkach. ASNain
empfiehlt täglich (19218a
Dzu verkaufen, v. ſoforl. Näh. E Mädchen ſehrgroß zu kauf gef.
ſehr wenig getr., ſowie Sportanzug.
Expedition.
Näh. in der Exp. ds. Bl. (*11771 süssen Apfelmost
(*11871 Offert. unt. B 88 a. d. Exp. (*11833
2030n
e.
P
2
M


M
e
Mecher
3 in.
Pere
Zubrot Zt.
Indrn. (3e
Juſer 1 3.
Tivid
-
Kurſe vom 14. Oktober 1913.
2) Oek. Südb. (Lomb.) 53,00 3½ Frankk. Hyvoth.=Bank
3½ Offenbach . . . . . .
5,00
8 Schuchert, Mürnbers 151,25 3 Raab=Oedenhura
77,50
S. 19. . . . . . . 84,374 Wiesbaden . . . . . .
12 Siemens & Halske 215,75
390
Ditgeteilt von Hermann Reichenbach.
3½
4 Frankk. Hyp.=Kreditv.
do.
InNrot. 5 Bergmann Elestr. . . 129,0) 4 Kronprinz Rudolſbahn
3i.
InProz.
8.
4 Ruſſ. Südweſt. . . . . 85,60
S.15 19, 2126 93,504 Worms. . . . . . . . 94,00
85,30
5 Argentinier . . .. . . . 98,00 10Deutſch. Ueherſee Electr. 164,40 4½ Moskau=Kaſan . . . 94,50 4 Hamb. Hppoth.=Bank . 95,003½
Staatsvapiere.
do.
0 Gummi Peter . . . . 77,00
4 Diſche. Reichsſchatzanw. 98,604
85,801 3½
vo.
*4,004 Liſſaboner v. 1886
do.
de.
82,50 0 Kunſtſeide Frankfurt
3½ Deutſche Reichsanl. . 84,70 4½ Chile Gold=Anleiße
4 Mlabichawchas . ..
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 97,20
Verzinsliche
30 Adler=Fahrradwerk:
75,7515 Chinef. Staatsanleiße.
do.
84,20
Kleyer . . . .389,00 4 Rizſan Koslov . . .. 3½
Anlehensloſe.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 98,60 4½
89,00
3 Portugieſ. Siſenb. . 70,50 4 Heſſ. Land.=Huv.=Bank
do.
4 Badiſche . . . Tlr. 100
9 Maſchinenf. Badenin 142,50 4½
86,00
3½ do. Conſols . .. 84,6014½ Javaner . . . . .
C. 12, 18. 16
de.
96,60 3½ Cöln=Mindner , 100 13800
77.19 O Wittener Stahlröhren
75,705 Innere Merikaner..
do.
3 do.
S. 14. 15, (17, 24/26
3 Holl. Komm. ſl. 100
9 Steana Romana Vetr. 146,00 2%, Divorneſer . . . . 69,00
4 Bad. Staatsanleihe . . 97,7.)3
48,4)
3 Salonique=Monaſtir . 63,60
do.
1823. . . . . . . .
96,603 Madrider Fs. 100
91,70 4 Gold=Merikanerv. 1904 77,00 15 Zellſtoff Waldhof . . 212,00 4 Bagdadbahn . . . .
do.
80,00 3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
4 Meininger Pr.=Pfand=
50. 68.
12,83 Bih Zucker=Waz=
89,405 Gold=Merikaner . . . .
4½ Anatoliſche Eiſenb. . 92,00
S. 1 u. 2, 68 . . . 84,20
briefe . . . . . . . 137,9)
hänſel.
,.
. 200,00 2 Wiſſouri=Paciſte. . . .
S. 35 . . . . . . . . 84,004 Oeſterr. 1860er Loſe.. 178.00
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 99,00 3½ Buenos Aires Provinz 66,50 0 Neue Bodep=A. N.=Pſ. 88,00 7 Nocthern=Vacißie . . . 94,50
127,00
do.
3½
83,90 Aktien inländiſher
E. 911 . . . ..
84,103 Oldenhurger . . . .
0 Südd. Imhabilien
do.
56,00 4 Southern=Paciſie . . 90,70 4 Meininger Hyp.=Bank 95,00 2½ Raab=Grazer fl. 150 111,90
75,00 Trauzvortanſtilten.
Bergwerks=Aktien.
3½
5 St. Louis und Gan
4 Hamburger Staatsanl. 97,50 10 Hamb.=Anerika=Pakei=
84,00
do.
Unverzinsliche
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 98,00
Franeiseo. . . .
4 Rhein. Hppothek.=Bank
fahrt . . . . . . . 138,75 10 Aumeß=Friede
Anlehensloſe,
165,10 1 Tehnantepe . . .. . .
, -
4 do. do. (unk. 1918) 96,307 Nordd. Lloyd . . . . . 119,90 14 Bochumer Bergd. u.
(unf. 1917). . 23,60 Augsburger. . .
do.
3½ do. (unk. 1914).
83,20
6½ Südd. Eiſenb.=Beſ. . 120,80
Bank=Aktien.
Gußſt. . . . . . . 221,50
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,70 Braunſchweiger Tlr 20 200,00
do.
73,410 Aktienanslindiſhe:
11 Deutſch=Luremburz.=
Freiburger . . . . Fe. 15
10 Pank für elektriſce
3 Sächſiſche Rente.
3½
do.
76,4) Transvortantalten.
85.60 Mailänder . . . . 75.45
Berzb. . . . . . . 143,20
Unfern. Aßrich . . 184,25
4 Württemberg unk. 1921 93,3)
Städte=
5 Anatol. Eiſenh. 67½
do. . . . . Fs. 10
10 Gelſenkirhener . . . . 175,30 7½ Veraiſch=Märkiſche
do. v. 1875 92,90
3½
. 7
Obligationen.
Einz. Mk. 403 .
9 Harpener . . . . . . 188,60
Meininger . . . . .
Rank . ..
143,00
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
-
4 Darmſtadt . . . . . .
6 Baltimore und Ohio . 94½ 18 Phönir Bergb. und
Oeſterreicherv. 18643. 100
9½ Berlin. Handelsgeſ. .160,75 3½
53.50
1¾ Griechen v. 1887
.
6 Shantungbahn . . . . 1215
do. v. 1858fl. 100 505,00
Hüttenbetrieb. . 252,25 ). Darmſtädter Rank . 116,0014 Frankfurt. . . . . . . 96,50

Italiener Rente
Ungar. Staats . ſſ. 100
4½ Oeſterr. Silberrent: 84,7918 Lurenb. Prince Hetri 167,0) 3 Oberſhl. Eiſen=Ind.=
12½ Deutſche Bank . 248,003½
do.
Caro. . . ....
96,00Denebiger . . . . Fs. 30
4 do. Goldrente . . . 88,900 Oeſt. Südbahn (Lonb.) 24,30
Deutſche Vereinsbank . 116,254 Gießen . . . . . . . .
6 Laurahütte . . . . . . 167,50 6 Deutſche Effekt.= und
84,60Türkiſche . . . . Fs. 490 163,80
do. einheitl. Rent: . 80,50 6 Pennſylvania R. R. .
3½
do.
10 Kaliwerke Aſchersleben 141,20
W.=Bank . . . . . 111,70
Heidelberg .. .... 93,50 Gold, Eilber und
3 Portug. unif. Serie I 61,00 gett: Induſtrie=
13
Weſteregeln 188,00 10 Diskonto=Kommandit 183,50 zu)
Banknoten.
Aktien.
3 do. unif. Ser. III 64,30 Hivid.
do.
85,00
7½ South Weſt Africx
8½ Dresdener Bank
149,50 4 Karlsruhe . . . . . . 94,00 Engl Sovereians . . . . 20,40
1 Brauerei Werzer . . 65,00
do. Spezial . . . . 10,05
Prioritäts=
10 Frankf. Hnunth=M. 207,00 3½
85,80 20 Franks=Stücke . . . . 16,14
28 Bad. Anilin= u. 50da=
4 Rumänier v. 1903 . .
do.
Amerikaniſche Noten. . . 4,19½
Obligationen.
61) Mitteld. Kreditbank 114,30
Fabrik . . . . . . 548,00
3 do. v. 1890 . . 92,8)
Magdeburg. . . . . .
Nationalb. für Deutſchl. 117,50 zu
Engliſche Noten . . . . . 20,42
3½ Südd. Eiſenb.=Beſ.
do.
14 Chem. Fabrik Gries=
v
. 1905 . .
4
81,00
do.
heim . . . . . . .242,75 4½ Nordd. Lloyd=Obl. 98,50 7 Pfälziſche Bank. .. . 122,30
3 Ruſſen v. 1880 . . . . 88,00
Mainz . . . . . . .. 94,50 Franzöſiſche Noten. . . .
136,50 z:
84,50 Holländiſche Noten. . . . 168,75
do. v. 1902 . . . . 90,0)30 Farbwerke Höht . . 608 50 4 Eliſabethbahn, freie . . 88,50 6,95 Reichshank
do.
8020
7 Rhein. Kreditbank. . .126,75
do. v. 1905 . . . . 99,7020 Verein che n. Fabriken
4 Franz=Joſefs=Bahn . .
Mannheim . . . . . . 95,00 Italieniſche oten. . .
89,00 Oeſterr.=Ungariſche Noten 65,00
72,10 5 A. Schaaffhauſen.
3½ Schweden . . . . . .
do.
Mannheim . . . . 339,001 3 Prag=Durer . . . . .
3½
4 Serbier amort. v. 1895
Bankverein . . . . 106,10 1 München . . . . . . . 97,50Ruſſiſche Noten
10 Cement Heidelberz . . 134,20 5 Oeſterr. Staatsbahn . 101,0)
Schweizer Noten. .. .. 5070
Türk. Admin. v. 1903 79,00 39 Chem. Werke Albert 435,09 4 Oeſterr. Staatsbahn . 88,70 7½ Wiener Bankverein . 131,7513½ Nauheim . . . . . .
4 Türk. unifiz. v. 1903 87,4)14 Holzverkohlunz Kon=
75,40
do.
Pfandbriefe.
4 Nürnberg. . . . . . . 96,80
4 Ungar. Goldrente . . . 82,85
ſtanz . . . . . . . 293 25 5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 97,30 4 Frankf. Hypoth.=Bank
84, ,0 Reichsbank=Diskonto..
do.
4 do. Staatsrente. . . 81,0)) 5 Lahmeyer. . . . . . . 120,00
Reichsbank=Lombard Zsf. 7½
do.
74,00
S. 16 u. 17. . . 94,321 Offenbach. .

79

[ ][  ][ ]

Nummer 245.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
Rostaie
und
Manfe
die neuesten Fassons
in bekannt solider Qualität
und Verarbeitung
Ueberraschende
Auswahl
in wohl unerreichter Preiswürdigkeit
(
Kostüme
in den modernsten Stoffen englischer Art,
sowie den neuesten Uni-Stoffen
E50 9075 àn00 3950

3005405900 650
400

78
25% 295.
G2t
und höher.
Mänkel
aus den neuesten Uni- und Phantasiestoffen
1350 1750 1975 2350 2750 2950 350 4200
und höher.
Dieser Mantel
Schickes Kostüm
in Ia reinwollenem Winter-Cheviot,
offen und geschlossen zu
Wir unterhalten große Läger in Taillen-
Jacke auf Seiden-Serge gefüttert,
kleidern, Woll-, Seiden- und Spitzen-
tragen
, in Stoffen eng=
Kragen aus Astrachan mit Band-
Blusen, Kostümröcken in blau,
lischer Art, braun, grün,
schleife und farb. Plüsch-Vorstoß,
schwarz und Phantasiestoffen.
beste Verarbeitung in dunkelblau
grau meliert
und russisch grün
*950
2M
Mk.
OD Raktetsc
Me Zte Ziere
Modernes Spezialhaus für Damen-, Backfisch-
und Kinder-Konfektion. Telephon 2539. Ludwigstr. 5
21508
Serere e e
e e e e
daum uherie er ſch ihen hund ud zuend, genz Wime Grmnwpial, ericien.
Frau Melodie.
Alſo paſſen’s einmal auf, Frau Grünpichl, es wird
zögernd drückte er auch darauf einen Kuß.
Roman von Carl Conte Scapinelli.
Na, gottlob, daß Sie meine zwei Küſſe nun endlich ſpäter ſo um 11 Uhr herum eine Dame mit mir kommen.
(Nachdruck verboten.)
Bitte erſchrecken Sie nicht: eine wirklich feine Dame,
quittiert haben!
4. Kapitel.
mit der ich muſiziere. Eine Frau! Sie müſſen uns ein
Irma, wir wollen uns doch Du ſagen! bat er.
Loie Sitzung in der Bar hatte nicht mehr allzu lang
Meinetwegen, ich glaub, ich treff das Sie doch nim= bißchen die Gardedame machen, und was noch wichtiger
Abroert; als Herr Felix Bergauer durch den ſcherzhaften mer lange, fagte ſie luſtig. Aber nun, eins, zwei, drei, iſt, ein kleines Mittageſſen bereiten. Ganz beſcheiden, ein
Teller Suppe, ein Beefſteak und ein bißchen Torte vom
Un hrlichen Kuß, den Irma zum Dank für das ſchöne marſch hinein ins Bett!
el Rittner gegeben, die Gewißheit hatte, daß irgendein
Konditor!
Ja, aber wenn ſehen wir uns morgen?
Ures Band die zwei zuſammenhielt, wurde er kühler
Wenn ich das nur treffe!
Wann Du willſt!
Aber, Frau Grünpichl, eine ſo bewährte Hausfrau
bot ſchließlich ſein Aufo ihnen nicht mal zur Nach=
Alſo, ich hole Dich ab. um 11 Uhr vielleicht!
Weſahrt an. Irma und Joſef empfanden ſelbſt, wie
Gut, ich werde warten, geduldig warten, bis Du wie Sie, eine brave Muſikersfrau wie Sie. Ich muß eben
komponieren und kann nicht und mag nicht fort ins Gaſt=
d
ſie dieſer Geſellſchaft waren und empfahlen ſich bald. kommſt!
Auf dem Heimweg hing Irma feſt in ſeinem Arm und
Er wollte ſie noch einmal küſſen, aber ſie entwand ſich haus rennen.
Frau Grünpichl verſprach ſeufzend ihr möglichſtes zu
Are und tänzelte dahin, dann und wann den näſeln= raſch und drückte auf den Knopf der elektriſchen Klingel.
Tn Bergauers nachahmend.
Am nächſten Tage, da Joſef Rittner ausgeſchlafen tun. Ja, ja, es war ein Kreuz, wenn man Zimmer ver=
Scchad um die zwei Erlinger. Es ſind patente Kerle, hatte, ſah er ganz beſonders glücklich in die Welt. Es mieten mußte, und man konnte ja froh ſein um ſolch einen
iie paſſen eben nicht in Bergauers Geſellſchaft, ſagte! war kälter geworden, aber ein wunderſchöner Herbſttag Mieter, aber leider, leider, ohne dieſe Damenbekanntſchaf=
f
. Wir müſſen ſie einmal allein haben, dann tauen lag über Wien. Er wollte Irma einfach bitten, zu ihm ten ging’s nicht, und dazu hatte man eine erwachſene
filu=. Als Jünglinge waren wir enge Freunde und in ſeine behagliche Stube zu kommen. Sie würde ihn Tochter, die man hüten mußte. Sie wollte ihr wenigſtens
nicht mißverſtehen. Sie ſollte wie ein Freund bei ihm vormachen, es ſei die Schweſter des Herrn Kapellmeiſters.
en= zuſammen Muſik.
Joſef Rittner notierte ſich noch die geſtern abend ge=
Im ruhigen Geſprächen hatten ſie ſich Irmas Penſion ſitzen, während er komponierte. Er brauchte ihre Nähe
althert. Jetzt, wo ſie ſich trennen ſollten, kam wieder und wollte nicht wieder von Lokal zu Lokal ziehen und ſich fundenen Walzertöne, dann ging er raſch in die Ka=
Mülltse Unruhe über Joſef. Irma ſelbſt wurde angſt und ſie den Blicken von Fremden und den Reden von Be=ſerne, um nach dem Rechten zu ſehen, und punkt 11 Uhr
holte er Irma Nemethyi ab,
r. So, und nun Adieu und gute Nacht! ſagte ſie kurz. kannten ausſetzen.

Seite 13.

[ ][  ][ ]

Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
Nummer 245.
Saemasnananasahddsbaseas
Bashasnsahae egaanhaan
H Nur allerbeste QJualitäten zu bekannt Spezidl-Aigebote Mrallerbeste Qualitäten zu bekannt
Eilgen. Braisene
Eiligen Praisen.
in
8
18
1
oldgen
uu

D
C

Ea
Unterkleidung für Herren
Unterkleidung für Damen
Unter-Jacken, gute Qualität,
Untertaillen, gestrickt, gute C
Reform-Beinkleider
E
5 Einsatz-Hemden
1.45, 1.25, 95
. . . von 95 an
Qualitäten
Trikot, marine und
Untertaillen, fein gestr., Vorder-
Srau . . . . . von 2.95 anff
6
Immmmmmmmmimmmuhl
Unter-Jacken, solide Winter-
schluß
, mit kurzen und langen
ware . . . . . 225, 2., 1.65
E aus gutem Trikot, mit allerneuesten
Aermeln . .
. . . 195, 1.45
H farbigen und weißen Pikee-Einsätzen 1 Unter-Jacken, la Qual., Kamm- 9
Untertaillen, gefüttert u. Normal, Oh
Reform-Beinkleider
. . 3.50, 2.50
garn plattiert .
solide Qualität . 1.65, 1,45, 95
gestrickt, weiss u. schwarz, 9
25
Mk. 3.25 2.75 1.95
bis 2.95
1a
12 Normal-Hemden, bewährte
Direktoire-Hosen
Qualität . Mk. 1.70, 1.25, 95
Baumwolle, mod. Farben . . 95
8
Normal-Hemden, wollge-
auusapunsssaen
Strümpfe Sadesushassunn
2 mischt, weiche Qualität
Normal-Hemden
Mk. 325, 2.50, 2.10 In vamen-Strümpfe, Wolle,
Herren-Socken, grau, meliert 9
25
nur altbewährte gute Qua- 7
nahtlos, sehr haltbar, deutsch
in allen Preislagen . . von 50
B Normal-Hemden, Kamm-
litäten
. . . . 3.60 bis 2.25
u. englisch lang, Mk. 1.75, 1.25, 95
E
Herren-Socken, gewebt, reine
E garn plattiert Mk. 4.25 bis 3.50
Wolle, schwarz u. bunt gestickt
25
8 Damen-Strümpfe, reine
Normal-Hosen, dauerhafte
Mk. 1.95 bis 1.10
Wolle, schwarz und leder-
Normal-Hosen
Qualität . Mk. 1.25, 1.10, 95
2
Herren-Flor-Socken, uni,
farbig Mk. 2.50, 1.95, 1.75, 1.40
lIa Qualität, alle Preislagen
schwarz und bunt
B Normal-Hosen, sehr solide
Mk. 2.50 bis 1,65
6
Ware . . Mk. 2.25, 1.95, 1.45A vamen-Strümpfe, reine Wolle
Mk. 2,25, 1.25, 95, 65
5
G mit gestickten Zwickeln
Herren-Socken, reine Wolle, 1
In. Normal-Hosen, Ia Winter-
Mk. 2.95, 2.25, 1.95, 1.50
bunt gestickt . . . . Mk. 1.75
Blusenschoner
5
ware, Kammgarn, plattiert
.. . . . . . . von 95 andh
Mk. 3.50 bis 2.50 G vamen-Strümpfe, Flor, weiß,(
Füsslinge, zum Annähen
5
8 farbig und schwarz . . . 95
Par 35
E Herren-Westen, ein- u. zwei-
reihig
, in schwarz u. braun
Hehehunhebeßhhaphuhahenhsnhasannaunnanunuh Normal-Jacken
5
Mk. 9. bis 5.50, 3.75, 2.30
von 95 an
SunasahasaunauauuhauduhuhauuEEuBAhuBBhuhuRbuuhshußahhHhußuuhuHEHuhEuHugEnLuhauhunue
70

65
E. F. Teem= Fei
G
Sitrterte erete. tret ir, ere

RunsunannunasansanssragasnanaunaanussnauaannuRannanaaauaErGusnauunaugnnueuannantnunt
Sgrehenem

Dache hiermit die Darmſtädter Herrſchaftendarauf aufmeſſiſn
Mee
W daß ich täglich
Empfehle meine separaten
Külow-Pianinos
Friſche Vollmilch per Liter 22 Pff.
Damen- u. Herren-Frisier-Salons
frei ins Haus liefere.
und Flügel
Um geneiaten Zuſpruch bittet
Shampooing
Pianoforte-Fabrik
Heinrich Kämmerer IV. Wwe., Pfungstadf,
im städtischen Hallenschwimmbad. (21027a
Wilh. Arnold
18858a
Poſtkarte genügt.
königl. bayer. Hoflieferant
Auch Nicht-Badegästen sind die Salons zugängig.
Aschaffenburg. (20452a
anerk. ersttelassiges Fabrikat. Billiges Hühnerfutter! 1913er Gäuſe Eltel
Firma: Louis Hermes, Hoffriseur.
Sehr mässige Preise.
Liefere garantiert leb. Ankunftz
e
Ausputzgerste
Franko Probesendung. 10 Jahre Garantie.
10 Stück ausgewachſ. federv. Gänfe
See
Vertreter gesucht.
M
100 Pfund Mk. 6.50 mit Sack 32 Mk., 10 Stück ausgeſuchte vrimg
verſendet gegen Nachnahme
Gänſe 36 Mk. 16 St. fleiſch. Enten
Sitz=Liegewagen Gehrock=, Frack=, Smoting=An=1 Kommode, 6pol. Stühle, Nähtiſch,
züge, Zylinder zu verleihen 1 Chaiſelongue, Pelzgarnitur, alles
28 Mk. M. Müller, Neuberun
Aug. Busch,
(21915n
abzug. Weinbergſtr. 52, II. (*11680im Rheinſtraße 5, 2. Stock. (20493a gut erh. Näh. Exped. (*11377som
Neuß a. Rh. (II,18769 Nr. 139 (Oberſchleſ.).
Sie ſtand ſchon bereit, kam ihm harmlos freundlich
Rt recht, der Kadelneiſten iſt recht ich ſchak glich, f wie ſch die eine in ihr verledt und ſch vernigunßfiſt
entgegen, und ſie machten ſich auf den Weg.
zu erobern, und wie er ſich dann dagegen wehrt. Er ſetzte
wenn’s net ſtört!
Ja, Joſef, wohin laufen wir?
Irma und Joſef traten in ſein Arbeitszimmer ein ſich ans Klavier und begann, den Chor zu markieren
Zu mir!
lichter, ein wenig altmodiſcher, aber behaglich ausge= Eine duftige, zarte Muſik, die wirklich etwas Märchen=
Was fällt Dir denn ein. Ich kann Dich doch nicht ſtatteter Raum.
haftes hatte.
beſuchen!
Irma hatte ſich erhoben und ſtand hinter ihm am
So, bitte, leg’ ab! Er half ihr aus der Jacke und den
Doch, doch, ich habe für eine Garde geſorgt. Meine Hut legte er auf den Tiſch.
Klavier, in die Noten ſehend, und da der Refrain kam,
Zimmerfrau und ihre Tochter werden uns bewachen! Ich
Reizend haſt Du’s dal
begann ſie ſich ſelbſt im Takt zu wiegen, begann, ihn leiſe
verſpreche Dir überdies, brav zu ſein und Dir alles, was
Jetzt iſt freilich alles licht und ſchön, da die Muſe bei mitzuſammen.
ich von der Operette Der Irrwiſch fertig habe, vorzu= mir iſt. Der Künſtler begrüßt ſie feierlich und bittet die
Erfreut ſah er ihr nach. Weißt Du, Irma, Du ſchwebſt
ſpielen.
Muſe, nicht mehr von ihm zu weichen, recht oft bei ihm mir immer als das Irrlichtlein vor, der Irrwiſch, der ihn
Ich ſoll in die Höhle des Löwen?
einzukehren! parodierte er luſtig.
verführt! So, ſo großartig! Und er wiederholte nochmals
Du ſollſt Dein Urteil über meine Arbeit abgeben!
Die Muſe dankt und hofft, daß der Künſtler ſie ſo be= den Chor und ſchloß unmittelbar daran das Lied des lie=
Ein wenig zögerte Irma noch, dann aber ſah ſie Joſef handeln wird, wie man ein höheres Weſen behandelt, daß benden Irrlichtes und das Duett, das der junge Graf mit
in die Augen und ſagte: Ich weiß, Du biſt ohne Falſch.
ſie nicht zu entfliehen braucht! antwortete ſie ſchlagfertig. ihr im Erwachen zuſammen ſingt.
Aber nun gleich an die Arbeit. Sie ſetzte ſich behaglich in
Irma war ganz durchdrungen und erfaßt von der
Gut, ich komme. Der Melodie wegen!
Ein bißchen klopfte Irma freilich das Herz, da ſie ein Sofa und er begann den fertigen Teil der Ouvertüre1 Muſik, und trillernd ſang ſie mit. Ueber den Flügel
ihr vorzuſpielen.
die Treppe mit Rittner hinaufſtieg.
hinüber ſah er ihr zu, wie ſie leicht dahinſchwebte. Der
So, da kommt die Dame, ſagte Rittner möglichſt
Die Operette heißt Der Irrwiſch und behandelt eine Text war wicklich nicht überwältigend, aber im Verein
harmlos zu Frau Grünpichl. Das iſt meine brave Haus= alte Sage aus der Theißgegend. Ein junger Wiener Graf mit der Muſik bekam er faſt eine andere Bedeutung,
Erſchöpft vom Tanz ſank ſie ſchließlich ins Sofa zu=
wirtin
, ihr Mann war auch ein tüchtiger Muſiker, und zieht aus, um die blonde ſchöne Tochter eines ungariſchen
Freiherrn und Gutsbeſitzers heimzuführen. Aber auf dem rück, während Rittner, ganz beherrſcht von ſeinen Weiſen,
hier Frau Nemethyi, eine alte gute Bekannte von mir.
Irma verſtand ſofort, Frau Grünpichl durch ihre Wege zum Schloß, da er hoch zu Roß mit ſeinem Gefolge gleich das nächſte ſpielte.
freundliche Art zu gewinnen, ſo daß dieſe beruhigt auf= im Freien kampiert, iſt ihm ein Irrwiſch, ein Irrlicht=
Nun kommt eine Stelle, da fehlt mir noch was! ſagte
atmete. Gottlob, ſie hatte ſchon gedacht, weiß Gott was lein, erſchienen, das ihn liebt und lockt, und dem er nun er dann. Das Irrlicht wird durch den Kuß einesMen
für eine er brächte. Irma erkundigte ſich nach ihrer Toch= nachjagt, das ihn aber treulos ſitzen läßt, und ſo kehrt er ſchen zum wirklichen Fräulein und fängt’s Irrlichterln ahl
nach manchen Irrfahrten, nachdem das blonde Freifräulein ſetzte er lächelnd bei. Nun kommt ihr toller, luſtiger Zug
ter und da ging ihr gleich das Herz über.
In der Probe iſt', gnä’ Frau, das arme Haſcherl. ſchon faſt einen anderen, vom Vater Aufgezwungenen, zum ins Leben, ihr wirbelnder Tanz, ihr Aufleuchten und Ver=
Fort haben’s Proben. Sie geben ſchon wieder eine Altar führt, im Schloſſe des Freiherrn krank und elend löſchen, das macht den größten Inhalt des zweiten Al=
neue
Operette. Die andere hat ſich halt nicht gehalten! ein und freit geneſend doch das Fräulein! So ſkizzierte tes aus. Die tolle, luſtige Stimmung, ihre luſtigen und
Wie’s ſo geht beim Theater! Ein anſtändiges Mädel Rittner raſch den Inhalt der Operette: Das iſt natürlich böſen Streiche, ihr liebendes Hingeben an den jungen
nur ſehr in großen Zügen geſagt, fügte er hinzu, damit Grafen und ihr rätſelhafter Stimmungswechſel Hier
kommt ſchwer fort und kriegt halt keine große Partie!.
Das machen wir noch, Frau Grünpichl! ſagte Joſef, Du nur einen Ueberblick haſt. Die Geſchichte hat komiſche miſchen ſich Tänze, Couplets und Arien. Dahinein will
wenn Ihre Fräulein Tochter vom Theater zurückkommt, Situationen genug Das wieneriſche Element vertritt die ich mein Beſtes ſtecken, vieles iſt ſchon fertig, manchesda=
ſoll
ſie ungeniert zu uns ins Zimmer kommen. Ich nehm’ Reiſebegleitung des Grafen.
von begonnen.
grad’ meine neue Operette durch, ſo weit’s fertig iſt, da
Alſo, paſſ auf, erſter Akt: Wie dem Grafen im
(Fortſetzung folgt.)
kann ſie einmal zeigen, wie ſie ſingen kann!
Schlummer die Irrlichter etwas vortanzen und ſingen und

[ ][  ][ ]

Mummer 245.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
Seite 15.
us Sparen set eine Kunst.
Maren kann man aber nur
(
Eran, wenn man etwas wirk-
Un
at
lich gutes kauft.
Suche Laden mit Ladenzimmer,
paſſ. f. Friſeur. Off. m. Preis=
ang
. u. B 71 an die Exp. (*11778
Eine neu=
zeitliche
96 Zimmerwohn.
Dieser Rat sollte nirgends mehr beherzigt werden, als beim Einkauf
in Zweifamilienhauſe, in freier
von Schuhwaren für die Jugend. Neben absoluter Bequemlichkeit
Lage, für Oſtern 1914 zu mieten
(e
unserer Kinderstiefel ist deren Haltbarkeit die beste Empfehlung zur
geſucht von zwei alten Damen.
ständigen Deckung Ihres Bedarfs an Schuhwaren in unserem Geschäfte.
Offerten mit Preisangabe unter
B 93 an die Exp. (*11860mdf
Geſucht
Unter der Marke Petto‟
zum 1. April
führen wir einen Knaben- und Mädchen-Stiefel, der durch seine be-
zwei
4 Zimmerwohnungen
sondere Haltbarkeit den Ansprüchen der lebensfrohen Jugend in der
geräum., mit Bad u. groß. Vorpl.
in ein. Hauſe. Off. an Hausbesitzer-
Schule, beim Spiele und beim Sport in weitgehendster Weise entspricht.
Verein, Wilhelminenſtr. 19. (21486
Per 1. April 1914 geſucht
neuzeitlich einger., geräum., beſſere
zwei 4 Zimmer=Wohnungen in
Die Preise sind die niedrigsten.
einem Hauſe, event. auch ganzes
Haus mit 2 Wohnungen. Offert.
mit Preisang. unter A 40 bef.
die Expedition ds. Bl. (21084a
Geſucht p. 1. Nov. d. J. v. einem
Prof. d. Techn. Hochſch., Jung=
geſell
, in ruh. Hauſe in guter Lage,
Schuhhaus Friedrich Soeder, Hofl.
23 Zimmerwohnung, nach =
den
oder Südoſten gelegen, mit
Küche und Badezimmer, Gas od.
Ludwigstrasse 12.
Telephon 355.
elektr. Licht. Offert. unter B 82
(21584
an die Exp. ds. Bl. (*11782mg
Aelt. Dame ſ. l. b. ſſ. Vorderhauſe
abgeſchl. geräum. 2 Z.=W. m. Manſ.. Pr. v. 250 Mk. p. 1. Jan. Gefl.
Die Kegelbahn Off. unter A 86 Exped. (*11340sm
Eliſabethenſtr. 12
ſ. 23 Zim. an den Montagabenden zu Alleinſteh. Dame Wohnung
Btrausstodern Engroshaus
vergeben. Näheres beim Haus=mit Zubehör. Gefl. Offert. unter
verwalter daſelbſt.
(*118581B 72 an die Exped.
(*11774
Ein ſep. unmöbl. Zimmer geſucht
Rudolf Wolff
Uen
zwiſchen Schloß und Oſtbahnhof.
Off. u. B 73 an die Exp. (*11763
Bismarckstrasse 55 Bismarckstrasse 55
Unterricht im Zeichnen!
Studierender (*uesm
Wer gibt einem 11jährig. talen=
tierten
Jungen Anleitung im Zeich=, der techn. Hochſchule ſucht möbl
Spezialhaus allerersten Ranges
nen? Adr. u. Stundenhonor, erb Zimmer in guter Lage mit oder
unter B 66 an die Exp. (B21541ohne Penſion. Schriftl. Offert. an
August Jacobi, Landwehrſtr. 70, erb.
in:
Fräulein erteilt gründl. Klavier=
Unterricht außer dem Hauſe. Off.
Jurist
Prima Straußfedern, Paradies-Reiher,
unt. B 91 an die Exped. (*11845
ſucht 12 gut möbl. Zimmer,
Erteile gründt. Unterricht in all. mögl. m. Zentralheiz. und elektr.
Reiher Fantasies Strauß-Boas.
Fächern d. Damenſchneiderei. Beleucht. in ruh. Hauſe. (21580md
Honor. mäß. E. Steingäſſer, Zu=
Offerten mit Preisangabe unter
(20737a
ſchneide=Lehr=Inſtitut und Dam
n=B 89 an die Expedition d. Bl.
konfekt. N.=Ramſtädterſtr. 36, p. (20288a
Bekannt riesige, nicht zu übertreffende Auswahl.
Vihmer
Musit.-Unterricht
(*11371sms Voh
§ 1. Stock,
Klavier,
Eivacherstr. 15, 4 Zim.
Harmonium,
Verkauf nur gegen bar.
Einzelverkauf zu Engrospreisen.
mit Zub. per ſof. zu vm. Daſelbſt
Zither
Alicestr. 23., p., I. Anmeldezeſt 122 Uhr. kleine Wohn. im Hinterh. an nur
ruh. Familie, monatlich 22 Mark.
Für einen Schüler der Ober= Näheres parterre. 7
(*11842ms
tertia ſuche
gewiſſenhaften Lehrer! Heidelbergerſtr. 90, parterre,
je9)
ſes
ſchöne 3 Zimmer=Wohnung per
IDREaWN
G844)
zur Nachhilfe in Latein Engliſch u. alsbald zu vermieten. (B21563ms
C1844)
Franzöſ. Off. u. A 83 Exp. (21190som
Löhie Workmolakor eitaliſeher und brirater Beriede
erfolgt die Lieferung der erstklassigen, neuesten und anerkannt preiswerten
Wendelstadtstr. 49
Pelz-Kolllers und Muffen, Herren-, Damen- und Kinder-Kontektlon, Straussfedern, Mode- und Manufaktur-
Mathematik zwei 2 Z.=Wohn. ſof. z. vm. (*11813ms
waren, Wäsche- und Ausstattungs-Artikel, Trikotagen. Gardinen, Teppiche. Bei Barzahlung 5% Rabat
oder
Besond.
in Peizen, Herron- und Damon-
d
. akadem. gebild. Lehrer. Vorbrtg. Teichhausſtraße 38 2 Zimmer=
belueme
Teilzahlungen, Vorzug: Auswahl-Sendungen Konfoktion franko. Verlangen Sie
a. Einj.=, Finanz=, Geom.=, Matur.=Wohnung ſof. beziehbar. (*11812ms
von den 3 Pelz-, Konfektions- und Haupt-Katalogen die erwünschten, und reiche Stoffmuster-Kollektion.
u. Vorexamen. Nachhilfe. Sorgfält.
Kaufhaus für Deutsche Staats- und Kommunal-Beamte Abt.
ſchnelle Förderung. Mäß. Honorar. Pankratiusſtr. 10, part., kleine
Berlln SW68, Lindenstrasse 108.
(B16595 Wohnung (Stube, Kammer, Küche)
1
Wittmannſtr. 30, I.
für einz. Perſon zu verm. (21567ms
und andere
Landwirtsſöhne junge Leute
n
IIn
ſinden an d. Landw. Lehranſtalt und Sehr. Mhlfierte Zammer
molkerei, Braunſchweig, zeitgem. Ausbild. u.
gute Exiſtenz in Abt. A als Verwalter, Rech=
Landwehrſtr. 15 hübſch möbl.
Mareie Vch Heösch Darmstadt Sramchheln
nungsf. u. Sekretär, in Abt. B als Molkerei=
beamte
. Ausf. Proſp. koſtenl. d. Dir. Krause. Zimmer zu vermieten. (21568ms
kurz geſchnitten p. Ztr. Mk. 1.40, In 20 Zahr. üb. 3800 Beſucher i. Alt. von 1536 3.
ip B einfach möbl. Zim.
die grosse Landgräfin.
einſchl. Oktroi, frei Keller, liefert
(I,5351)
Waldsta. 7 zu vm. (*11819md
Dame erteilt erfolgr. Nachhllfe in Schloßgaſſe 32, I., möbl. Zim.
Aufenthalt in Prenzlau 1750 bis 1756. . J. Awerbuch
Sprachen, auch Latein; überwacht ſofort zu vermieten.
(*11817
Wendelſtadtſtraße 47.
Schularb. Vorzügl. Ref. Stundenpr. Schuchardſtr. 13, 3. Stock, gut
(16785
Von E. Mentzel.
Telephon 1422. (19348a 50 Pfg. Elisabethenstr. 44. (*11791mgm möbl. Zimmer zu verm. (21576a
Mit mehreren Illustrationen. Preis Mk. 2.50.
Englischer Unterricht.
Neue Niederſtr. 8, pt, gut möbl.
Ich kaufe Möbel
Miss Kathleen Mackimm 1 Zimmer, ev. mit Schreibt. (B21562
boeziehen in der Expedition des Tagblatts u. durch
Herdweg 61. (B21539
Betten, ganze Wohn.=Einricht. u.
Nachläſſe gegen ſof. Kaſſe. (16655a Zu ſprechen: tägl. 11½12½ Uhr.
alle Buchhandlungen.
F möbl. Z.,
J. Lich, Alexanderſtr. 3.
Mauerstr. 15 a.Wunſch
Achtung? (*118t7

mit Penſ. zu verm. (*11835
See
Gründl. Klavier= u. Violin=Unter
A
III. rechts,
als II. Hypothek als=richt erteilt A. Otto, Aliceſtr. 24, I
Primaner erteilt franz. u. engk. Schloßgartenſtr. 51, möbl. Zim.
1500 MI. bald geſucht. Offerten
Stuttgarter
mit ſchön. Ausſicht z. vm. (21582ms
unt. B 90 an die Exped. (*11831 Unterricht. Off. u. B 78 Exp. (*1125a
Gutenbergſtr. 45, part., möbl.
Lebensversicherungsbank a. G.
Wohn= u. Schlafzim. ſof. (*11829md
Ernſt=Ludwigsſtr. 5, Hth., II.,
6
möbl. Zimmer zu vm. (*11843mds
(Ilte Stuttgarter)
Lindenhofſtr. 13, part., möbl.
Zimmer per ſof. zu verm. (*11853
Gegründet 1854.
Viktoriaſtraße 32, II., großes,
Seit Bestehen der Bank eingereichte Anträge:
gut möbl. Zimmer mit Gas u. ſep.
über 2 Milliarden Mark.
Eingang an beſſ. Herrn. (*11865ms
Carl Ziegler, Darmstadt
Alle Ueberschüsse den Versicherten.
Saalbauſtr. 12, 2. Stock, ſchön
Saalbaustrasse 27
Seitherige Ueberschüsse .
217 Mil ionen Mk.
möhl. Zimmer zu verm. (*11854dg
Rasiermesserfabrik,
Seither ausgesahlte Vers.-Summen . . 302 Millionen Mk.
Stahlwaren, Toilette-Artikel
Auskünfte erteilen:
(I,21495
4 Schaufenſter
en gros en detail
in dem Oktroiaufſichtshäuschen
W. Girmscheid u. Heinr. Hilsdorf.
an der Allee (Zufahrtsſtraße zum
Bahnhof) ſind ſofort anderweit
zu vermieten. Nähere Auskunft
Stadthaus, Zimmer 64. (9094a
ſiwat-Mittagstisch (21420a ALehr. Hobelbänkem. Werkzeug
Darmſtadt, 1. Juli 1913.
ſowie eine Partie Wagner=
Schloßgartenſtraße 9.
Der Oberbürgermeiſter.
holz billig abzugeben. (*11332sds
I. V.: Schmitt.
(B21374
HTohn, Mannfakturwaren. (10416a Näheres Lauteſchlägerſtr. 9, I.
g zu köiner Originat
BeCina-Seile Preisen.
(21429a
4
Elisabethenstr. 9.
Haddseolsgle
Tarlumerie Frank, Tel. 886.

[ ][  ][ ]

e
An
rn
ur!
Um unserer werten Kundschaff auch noch weiter-
hin
in dieser Abteilung wirkliche Vorteile bieten
Fortsetzung des Kleiderstoff-Verkaufes!
:: zu können, haben wir einen grossen Posten 3:
Zirka
Meter
1

eeegese

See

2825

weit unter Preis
Ein grosser Posten
erstanden.
Kostüm-Stoffe
25
60
Kostümstoffe engl. Art, 128/130 cm breit
Reklamepreis Meter 00 Pfg.
echt englische Ware
zum grössten Teil 140 cm breit
imitierte, englische Neuheiten
Kostümstoffe
130 und 140 cm breit
Reklamepreis
Meter 3.90 5.20 5.80
950
985
920
975
5
Reklamepreis, Meter 2
4
Ein grosser Posten
Coupons
Mantelstoffe Röhren-Cotelé
Natté
Kostüm-und Mantel-Stoffe
in hübschen Farben
mit gestreift. Abseite (75
Reklamepreis H40 gestrefft, sehr dank H60
in den Längen von 25 Meter
Reklamepreis
bar im Tragen
darunter ganz teuere Qualitäten
Meter
Meter *
Reklamepreis Meter 6
enorm billig.
Crevel
IM PARTERRE
Im Schaufenster
AM MARKT, neben
Sämtliche Posten repräsentieren einen weit höheren
auf Extra-Tischen
mit blau oder grün
90 unserem NEU-BAU
untergewebt
aufgelegt.
Wert, so dass ein Kauf unbedingt Vorteile bringt.
ausgestellt
Reklamepreis Meter G





Markt 2
Mitglied des Rabatt-Sparvereins Darmstadt.
Markt 2.: zue

Molap
feilen
(n

[ ][  ][ ]

1.
Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
§ 245.
Mitwoch, 15. Stober.
1913.
kerie rubig, und nur einzeine Koſaken folgen ihren ſtraſen wir den Reſt des gloßherzoglichem Ehedaulegers=
Raub auf der Straße.
Mu
Regiments, etwa vierzig Pferde, mit den Leutnants =
wirdjede
rote, apröde u.autgesprungene Haut weib und
Kaum war unſre Kanone zweimal abgefeuert, ſo ge=niger‟), Voßfeld‟), Glock), von Bubna)
eammetweich d. Gebrauch d. allein echten Lilienmilch-
ſchah
auch ein Schuß vom rechten Ufer der Werra auf uns, uſw. Dieſe ritten mit uns vor durch den Lamboiswald,
2 und eine Granate fiel in unſre Nähe und krepierte. Wir der voll Fuhrweſen ſtak. Regen und Schnee und ein dich=
CNDaDa.
erkannten bald, daß es badiſche Artillerie war, die uns ter Nebel hemmten die Ausſicht. Als wir an der Téte
V. Bergmann Z Co., Radebeul. Tube50 Pf. Überall erhütl.
für Feinde hielt; durch Zuwinken mit weißen Tüchern angekommen waren, fing es an zu kanonieren, aber man
wollten wir uns erkenntlich machen, allein eine Partie Ko= konnte nur aus dem Einſchlagen mehrerer Kugeln in
ſaken kam in dem Augenblick aus dem Walde, fiel über die unſre Kolonne die Direktion des Feindes erkennen. In
Neue Erinnerungen heſſiſcher
badiſche Artillerie her und nahm ſie den Berg hinauf in dieſer mißlichen Lage wurde beſchloſſen, auf einem Umweg
Ifiziere aus der Zeit der Völkerſchlacht den Wald mit ſich fort; dieſe Artillerie war ohne Infan= und ſelbſt, wenn es nicht anders ſein könne, mit Hilfe der
teriebedeckung. Gleich hierauf kam ein iſolierter franzö= Bayern, nach Hanau zu kommen. Es war uns nämlich
bei Leipzig.
ſiſcher General zu uns, lobte unſer Benehmen, das er mit bekannt, daß Obriſt von Schönberg von einem franzö=
Mitgeteilt von Dr. Karl Eſſelborn.
angeſehen habe, außerordentlich, bat, ſich uns anſchließen ſiſchen General für den Reſt der heſſiſchen Truppen eine
zu dürfen, und bot uns ſeine Hilfe mit Rat und Tat an. ſchriftliche Erlaubnis hatte, ins Großherzogtum zurückzu=
(Schluß.)
Unterdeſſen fing es an, zu dunkeln, und nach und nach kehren. Allein Obriſt von Schönberg reiſte für ſich allein,
Die folgenden Tage marſchierten wir über Gotha fanden ſich mehr und mehr der geflüchteten jungen fran= wir bekamen ihn nicht mehr zu ſehen. Auf Erſuchen des
nd Eiſenach nach Vacha, wo wir den fünfund= zöſiſchen Soldaten wieder ein. Die meiſten von ihnen Leutnants Königer ritt ich nun mit den Chevaulegers
benzigſten ankamen. Wir hatten hier bereits die hatten außer den Waffen alle militäriſchen Abzeichen ab= um die Stellung des Feindes zu rekognoszieren. Wir
ountgarde der franzöſiſchen Arme überſchritten. Roch geworfen. Mehrere hatten die Hemden aus den Hoſen lenkten zu dem Ende rechts in den Wald, und nach einiger
ſt=Abend wollen wir ſienſeits der Verra bei einem Dorſe gemacht, um dadurch ein bäueriſches Anſehen zu erhal= Zeit trafen wir auf einen Schafhirten mit ſeiner Herde.
n=akieren; kaum aber zogen wir die Straße fort, ſo ten. Außerdem fand ſich eine Menge Nichlkombattanten der ſich im Dickicht verſteckt hatte. Dieſer Hirte zeigte uns
ite ſich links eine Partie Koſaken und eine Diviſion auf unſrem Berg ein, die ſich in dem Wald verſteckt hat= die Direktion der Chauſſee, die von Windecken nach Hanau
ſt rreichiſcher Huſaren. Die Koſaken fielen ſogleich in ten. Wir warteten noch, bis es völlig dunkel war in führte, und ſagte uns auch, daß in jener Gegend keine
e Straße ein. Wir zogen uns nun mit den Geſchützen der Ueberzeugung, daß ſich der Feind alsdann zurück= Truppen ſeien. Wir erreichten bald dieſe Straße und
tell rechts auf eine Höhe, und in demſelben Augenblick ziehen werde. Dann traten wir in aller Stille und wohl= rückten auf dieſer gegen Hanau vor.
n auch ein franzöſiſches Bataillon die Chauſſee herab geordnet den Rückweg nach Vacha an. Dort angekom=
Das Feuern hatte ſchon eine Weile aufgehört, und
in Frankfurt; es beſtand aus lauter neu gekleideten, ganz men, fuhren wir die Geſchütze an der Brücke über die noch immer verhüllte dicker Nebel die Ausſicht. Ganz
tinen Konſkribierten. Ihr Chef, in der größten Beſorg= Werra auf, und verbarrikadierten dieſe mit Wagen. Hin= unerwartet fiel plötzlich eine Kanonenkugel dicht über
3 wegen ſeiner jungen Leute und in der Freude über ter den Wagen wurde Inſanterie aufgeſtellt. Die Offiziere unſre Kolonne; die Chevaulegers flogen auseinander, und
ltſere Artillerie, erbot ſich, ſich ihr mit ſeinem Bataillon blieben im Wirtshaus nahe dabei. Der franzöſiſche Ge= zugleich bemerkten wir vor uns eine Bedette und gleich
ſtzuſchließen, und ſo zog ſich denn das Ganze ſchnell die neral ſchickte ſogleich einen franzöſiſchen Chaſſeurunter= hinter ihr einen Kavalleriepoſten mit einer Kanone. Zu=
itbe
hinan, während das Bataillon mit jedem Schritt offizier zurück an den Kommandanten der Avantgarde, fällig war ein württembergiſcher Trompeter bei uns Die=
ſür
in Unordnung geriet. Ich ſah recht wohl, daß auf um ihn von dem heutigen Ereignis zu benachrichtigen.
ſen ſchickten wir mit dem Auſtrage vor uns für Bahern
=Hälfte des Bataillons nicht zu rechnen war, und ord=
Am ſechsundzwanzigſten kam um ein Uhr auszugeben, die wir auch vor uns vermuteten, aber im
ſte Geshalb den noch kleinen Reſt meiner Leute denn in= morgens der Beſehl von dem General der Apant=Nebel nicht erkennen konnten, Als ſich derTrompeter der Be=
lt
e der ſtarken Märſche waren viele zurückgeblieben in garde, mit der Artillerie uſw zurückzumarſchieren und dette näherte hörten wir den Ruf: Qui vive? (Wer
iut kleine Tirailleurlinte der ſich auch mehrere franzö= ſich an die Avantgarde anzuſchließen. Zwei Stunden da?) Der erſchrockene Trompeter antwortete: Bayern
ſige Soldaten willig anſchloſſen. Bei deren Feuer fin= rückwärts kamen wir zu ihr als ſie ſich eben in Bewe= und ſogleich fiel der franzöſiſche Chaſſeur über ihn mit
in die Koſaken an zu ſtutzen. Die Kanone von allen war gung geſetzt hatte, und nun ſetzten wir uns mit ihr wie= dem Säbel her und hieb ſtark auf ihn ein. Die Chevau=
bcy
eine brauchbar und mit etwa vier Schuß verſehen,
der in Marſch, der nun nicht mehr geſtört wurde. In
ſtide abgeprotzt und ſogleich zwei Kugeln in die feind= Hünfeld machten wir zwei Stunden halt, in dem
½) Julius Königer geboren 1784 zu Jägers=
ſſ
: Kavallerie abgeſchickt. Hierdurch abgeſchreckt, hielt Wirtshauſe wurde rafraichiert (ausgeruht), in Fulda burg, geſtorben am 16. Februar 1845 als Maior in Gießen.
lich die geſchloſfene Abteilung der Hufaren an. Das übernachtet. In der Frühe des ſiebenundzwanzigſten
Ernſt Boßfeld, geboren im Jahre 1784 in
nzöſiſche Bataillon war unterdeſſen unaufhaltſam aus= marſchierten wir nach Schlüchtern ab und hielten da= Arnsberg, am 8. Februar 1814 zum Oberleutnant beför=
ſlamdergelaufen
, und die Soldaten verbargen ſich in dem ſelbſt zu Mittag zwei Stunden. In Höchſt bei Geln= bert und am 30. Juli 1816 mit dem Herzogtum Weſtfalen
ſhäd. Der Bakaillonschef und die Offiziere mit mehre= haufen wurde übernachtet.
an Preußen abgegeben
) Philipp Glock, geboren im Jahre 1784 zu
i alten Unteroffizieren und einigen Soldaten waren der
Am folgenden Tage wurde ſehr früh abmarſchiert.
Das Feld bedeckten Wafſen und Torniſter uſw., Als als wir in Langenſelbold angekommen waren, Alsbach, geſtorben als Oberſt am 17. Januar 1845 zu
vie Flüchtigen weggeworſen hatten. Der Bataillons= erfuhren wir, die Bayern hätten Hanau beſetzt. Eine Darmſtadt.
Joſeph von Bubna, geboren am 25. De=
war
in einer verzweifelten Lage. Ich ſelbſt half noch Doppelkolonne von Wagen hielt auf der Straße ſo daß
franzöſiſchen Offizieren ihre Soldaten mit Prügeln nicht weiter zu kommen war. Ich ritt mit den Artillerie= zember 1797 in Wien 1856 als Oberſt beabſchiedet, ge=
Barnmentreiben. Mit vieler Mühe wurden einige Pe= offizieren vor, um das nähere Verhältnis zu erforſchen; ſtorben am 23. November 1881 in Darmſtadt als Hofmar=
Mous formiert. Unterdeſſen hielt die feindliche Kaval= denn wir wollten bei Hanau über den Main. Unterwegs ſchall i. P.

eenrrench ere
Sce
455
(5
Ohlle
OM
2.
S. 66.
(27
Mnre (e
(2

Zi
a
L

Stets friſches Kommißbrot
Prima Induſtrie=
1


50 Pfennig, auch im Ausſchnitt,
empfiehlt Ewald, Eliſabethen=
Brillanten karfoffelnſtraße 56, Telephon 1163. (21014a
Gestrickte
Uhren, Geld- u. Silberwaren
1 Zentner 2.50
I& O
ſind Vertrauensartikel.
größeres Quantum billiger In Cmner Nacht

Mäuschen, gelbe
Dieſelben kauft man, wo am
trocknende Fußbodenfarbe kein
billigſten zu haben ſind.
1 Zentner 8 Mk.
Harttrockenöl, kein Leinölerſatz,
Keine Phantasie-Preise.Ed. Türtmann, Grafenſtr. 19. ſondern aus beſtem Leinölfirniß
Herren Westen
Keine hohe Ladenmiete.
Telephon 1425. (21304abereitet, das Pfd. 50 Pf. (19732a
Willig zu verk.: 2 eich. Krautſt
Pankratius-
Stets Gelegenheitskäufe.
Du. verſch. Kaupſtr. 44, III. (20031a Martins-Dregerie strasse 41.
25 echte
Brillant-Ringe
M
von
his
Mk. 1.95
Mk.12.25 m
mit echten Perlen, Smaragd,
Rubin und Saphiren
zu ſtaunend billigen Preiſen
1
von 25400 Mk.
4
Gold. Armbänder, Herren=
u
. Damen=Ketten, 585 geſt.,
nur nach Gewicht.
5
Goldene Herren= u. Damen=
Uhren in jeder Preislage.
in nur bewährten la Qualitäten
Uhren=Armbänder
in Gold und Silber.
en Grn
I:. Swedters Goldene Herren u. 8 Mk.
Hetzzer-Jacken
an.
Damen=Ringe von
Brillant=
Hervorrag. Auswahl.
Billige Preise.
Kollier Broſche, Nadel,
Armbänder, Ohrringe.
Massiv-goldene

Trauringe
erſtes Fabrikat, unter billigſter
Berechnung.

S. Tarlsehmd
Silberne Meſſer, Gabeln,
Löffel das Gramm v. 9 Pf. an.
Lad Eimääge
bcke Kirchstrasse u. Schustergasse Telefon 2014.
a a
21583
K. Kur&
I
erepenn bekannt billigſtes
Lletuu
Juwelen=Geſchäft
Telephon 1202. (21367gm
begeillertaufgenomen.
Feingergenſit hies euin


Soller=u. Inſtallationsarbeit.
für den Winterbedarf

Shu
Mälen fachm. u. ſolid ausgeführt.liefert zu Tagespreiſen, frei Keller Weg. Umzus b. z. verk. Küch.=Einr.,
( Z
in gericht. Revarat.=Werkſtätte.
e
2 vollſt. Bett., 2 Kinderbett., kl.

2
Ette ile in gr. Auswahl. (19522a
Bernhard AppelSchreibt., Teppiche, Sofa,2gr. Hacktl,
Generalvertretung für Frankfurt am Main und
. Heppenheimer
Schleifmühle bei Kranichſtein f. Metzg., pol. Vertiko u. V. Schwanen=
Umgebung: Wilhelm Mohr, Gartenſtraße 99.
Telephon 1776. (20202aſtraße12, Ecke Gardiſtenſtr. (*11701im I.21498)
ülieners- und Kiesstr. 80 u. 89½

[ ][  ][ ]

Seite 18.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
Nummer 245.
legersofiſiere kamen zu bill, und der Ehaſſeur ſloh. Wir Baherm in Bbacht= uſw. Der Ofigter war betrunken er 1 geſchlagen habe uſw. Mein freund Königer bot mnter=
aber
ritten mit dem Rufe France! (Frankreich!) auf ſchimpfte, murmelte noch etwas, wandte aber ſein Pferd deſſen alles auf, den General zu bewegen, noch den Abend
das Piquet zu, beſchwerten uns bei dem kommandierenden um und ritt ebenſo ſchnell davon. Wir kehrten ruhig in einen Ausfall mit der Infanterie auf die Straße nach
Offizier über unvorſichtiges Benehmen gegen befreundete die Wirtsſtube zurück.
Gelnhauſen zu machen, und verhieß ihm große Trophäen
Truppen, ſprachen von Auftrag, Hanau rekognoszieren zu
Gleich darauf meldete ein Wachtmeiſter von den Che= Geben Sie mir ein paar Pelotons Infanterie,. Herr=
müſſen
, von Beſchwerden bei dem General der Avant= vaulegers, daß ſeine Leute, die auf dem Martkplatz ab= General, ſagte er, Gott ſtraf mich, ich fang’ Ihnen dis
garde und mit dieſem fingierten Eifer befahlen wir das geſeſſen ſeien, von franzöſiſchen Kavalleriſten geſchimpft ganze Lumpenbagage.
Vorrücken der Chevaulegers, und ſofort rückten wir un= und mißhandelt würden: er bitte um Befehl, ob ſie ſich
Jetzt trat ein alter, langer öſterreichiſcher Grenadier=
geſtört
bis an die Zugbrücke von Hanau.
wehren ſollten. Als hierauf die Chevaulegers=Offi= leutnant ein es war der erſte, den ich in meinem Lebem
In dieſem Augenblick kam auch die Spitze der fran= ziere auf den Marktplatz kamen, waren die Franzoſen wie= in Dienſtfunktion geſehen und meldete dem Herrn=
zöſiſchen
Kolonne auf der Straße von Gelnhauſen an. der fort, und wie man von den Bürgern hörte, hatten ſie Generolen untertänigſt, daß dos zweite öſterreichiſche Gre=
Es war dies nicht die Avantgarde der Armee, dieſe war die Stadt wieder verlaſſen. Die Ehevaulegers wurden nadierbotoillon eingtruckt ſei, und er froge untertänigſt on=
noch
weit zurück , ſondern alle einzelnen franzöſiſchen Sol= nun einquartiert, und wir blieben in unſerm Wirtshaus wo’s einquortiert werde ihre Leute ſeien von dem Mor=
daten
der aufgelöſten Regimenter aller Waffen hatten heiſammen.
chieren ſehr her=unter. Der General erwiderte ganz kurz
ſich pelotonniert. Unteroffiziere vertraten Offiziersſtelle,
Nach etwa einer halben Stunde kam der Wirt mit! ind kalt: Die Bayern ſtehen heute Nacht auf dem Markt=
und ſo zog dieſes Freikorps mit ruhiger, feſter Haltung
Da platz, das Bataillon ſoll bei dieſen aufmarſchieren. Der=
die
Straße nach Frankfurt an uns vorüber. Wir hörten dem Rufe: Die Bayern ſind in die Stadt gerückt!
öfters die Worte: Traitres, alliés, fuvards! (Verräter, wir noch keine Antwort von unſerm abgeſchickten Boten getäuſchte Kamerad entfernte ſich ſtumm linksumkehrt=
Verbündete Ausreißer!) uſw. Wir dagegen ſprachen hatten, ſetzte uns dieſe Nachricht einigermaßen in Ver= Wir erſuchten nun noch den Herrn General, Befehl a
ſollten wir Kriegsgefangene oder gute die Vorpoſten zu geben, daß unſre Artillerie eingelaſſen
laut von Rekognoszierung in Hanau, von ordres, pa- legenheit
trouilles Bayarois uſw., um unter dergleichen Reden un= Freunde werden? Eine bayeriſche Kavalleriepatrouille werde, wir würden uns alle Mühe geben, ſie durch ſe=
ſere
Abſicht zu verbergen. Unterdeſſen erfuhren wir von mit einem Offizier kam die Straße her; ich ergriff eine heime Boten aus der franzöſiſchen Kolonne zur Stadtzu=
einem
Bürger der Vorſtadt, es ſei ſoeben eine Kapitu= Bouteille Wein und ein Glas, und ſo gingen wir ohne führen. Der General verſprach, in dieſer Beziehunglalles
lation abgeſchloſſen worden, vermöge deren binnen vier= Kopfbedeckung auf die Straße. Der bayeriſche Offizier nötige zu verfügen, und entließ uns gegen neun Uhr mit
undzwanzig Stunden weder ein Bayer noch ein Franzoſe ritt mit bloßem Säbel und mit dem Rufe auf uns zu: dem Auftrag, die Ankunft des Marſchalls Wrede abzuwan
ſich in Hanau aufhalten dürfe. Dieſem Bürger vertrauten Brüderle, ſeid Ihr do? Loßt mi emol trinke! Und da= ten, der weitere Beſtimmung geben werde. So kehrten wir
wir unſere Abſicht, daß wir übern Main nach Hauſe mit war denn Friede und Freundſchaft geſchloſſen. Wir denn in unſer Wirtshaus zurück und verblieben daſelhſt
wollten, und erſuchten ihn dieſes die Bürgerwache wiſſen erzählten ihm von dem franzöſiſchen Abenteurer und ſeinen die Nacht ungeſtört und recht vergnügt.
zu laſſen, damit uns dieſe die Zugbrücke herunterlaſſen Leuten, die er ſofort Anſtalten machte aufzuſuchen.
Mehrere Boten wurden noch die Nacht an unſre A=
möchte
. Dieſes erfolgte bald, und im Galopp ſprengten
Unterdeſſen kam denn auch unſer Bote von dem Kom= tillerie abgefertigt. Kaum graute der Tag (29. Oktoberſiu
wir durch die erſtaunten Franzoſen über die Zugbrücke, mandanten der bayeriſchen Avantgarde mit dem Auftrage wir hatten uns nach Mitternacht auf eine Streu nieder
die ſogleich hinter uns wieder aufgezogen wurde Die zurück, wir ſollten uns ganz ruhig verhalten, mit Einbruch gelegt als uns Kanonendonner erweckte. Kleingewehr=
Franzoſen ſchimpften hinter uns nach und drohten. In der Nacht würde bayeriſche Infanterie einrücken. Dies feuer erfolgte bald. Sogleich machten wir uns marſchfer=
den
Straßen von Hanau wurden wir mit: Vivat, die erfolgte auch, und es mochte etwa abends ſieben Uhr ſein, als tig und verſammelten unſre Cheveaulegers. Untel=
Heſſen ſind übergegangen! empfangen. Aus allen Fen= der Kommandant unſrer Leute von dem General Rech= deſſen näherte ſich das Kleingewehrfeuer unſte
ſtern lietzen die Frauen weiße Tücher uns zuwehen.
berg‟) auf das Rathaus berufen wurde. Ich ging mit Straße, und ein baheriſches Bataillon kam in Maſſe, M
So kamen wir denn auf dem Markte an, wir waren den Leutnants Königer und Voßfeld dahin, und den Franzoſen geworfen, die Straße herauf. Es wal
in einer neutralen Stadt, aber welches war unſer Feind? wir wurden ſehr freundlich aufgenommen. Der General nämlich nur die Avantgarde der Bayern angekommen,
Unter dieſen Umſtänden wurde beraten und beſchloſſen, in ließ ſogleich alten Rheinwein und eine Karte von Hanau Wrede mit der Hauptarmee war noch zurück. ebenſo wan=
Hanau die Ankunſt der Bahern abzuwarten und in der kommen, und ſein größtes Anliegen war nun, uns über auch erſt die Abantgarde der franzöſiſchen Arme auls
Nacht unſere Artillerie auf heimlichen Wegen nach Hanau die Lage und Stellung der Franzoſen auszuforſchen: vor= kommen. Nun hörten wir auch, daß unſre Artillenie bie
z bringen und bei Steinheim überfahren zu laſſen züglich aber wünſchte er von uns zu wiſſen, ob der Kaiſer Nacht durch einen Boten um Hanau herum nach der Steille
Der Magiſtrat nahm wegen der Neutralität Anſtand, uns mit der Hauptarmee die Straße nach Hanau komme uſw. heimer Fähre geführt worden ſei.
einzuquartieren, und es geſchah erſt unter dem Ver= Ich ſagte dem General, daß ich das kaiſerliche Hauptquartier
Unter dieſen Umſtänden, da vornehmlich die Bayern
ſprechen daß wir ſogleich den Kommandanten der bayeri= zuletzt bei Erfurt geſehen und daß ich damals gehört habe,
ſchen Avantgarde von unſerm Hierſein benachrichtigen die Hauptarmee würde die Straße nach Kaſſel einſchlagen, mit dem Feind beſchäftigt waren, beſchloſſen wir unſerſt
würden. Das wurde denn auch ſogleich, und zwar durch weil die Bayern nach dem Main im Anzug ſeien. Der Abzug auf eigene Fauſt. Am Steinheimer oder Maintor
einen Hanauer Bürger vollzogen. Unterdeſſen wurden General ſand an unſeren Erzählungen ſehr viel Inter= trat ſelbſt die bayeriſche Wache ins Gewehr und ließ andl
die Quartierbilletts für die Chevauleger beſorgt. Wir eſſe; namentlich mußte ich ihm ſagen, daß die Garden noch ungehindert paſſieren. Bei unſrer Ankunft an der Fähl
Ofiziere blieben zuſammen in einem Wirtshaus. Wir in gutem Zuſtand ſeien und daß ſie in der Schlacht bei wurden eben die letzten Geſchütze und Wagen übergefahl
mochten etwa eine halbe Stunde hier ſein, da kam der Leipnia nicht ſehr viel geliten hätten daß ich auch den ren. Nach einiger Erholung traten wir dann, vereiniſt
Wirt mit der Nachricht, die Franzoſen ſeien in der Stadt. Marſchall Augereau mit ſeinem ſehr gut erhaltenen mit der Artillerie, unſeren Marſch an. In Meſſel tumn
Ruhig gingen wir vors Haus, als eben die Straße Reſervekorps in der Ebene von Lützen am 20. Oktober den die Leute einquartiert. Leutnant Glock aber wurde
herab in voller Karriere ein Lancieroffizier von geſehen habe, daß man ſich bei Freyburg und Naumburg nach Darmſtadt geſchickt, um daſelbſt unſere Ankunſt
zu melden. Ich ſelbſt ritt noch denſelben Abend mit Leut=
der
polniſchen Garde mit gezogener Piſtole auf
*) Joſeph Graf Rechberg, Generalmajor, Bri= nant Lindenſtruth nach Darmſtadt. Der unverhoſſie
uns zu kam. Er hielt vor uns an ſchimpfte und drohte.
Ich rief ihm auf franzöſiſch zu: Schießen Sie nicht, wir gadier der Infanterie; vergl. Rangliſte der königlich Uebergang aus den letzten verhängnisvollen Tagen in hell
ſind hier im Namen des Kaiſers Sie kennen unſre Be= baieriſchen Arfnée für das Jahr 1811. S. 11. Er war an friedlichen Schoß der Eltern machte einen Eindruck alſt
ſtimmung nicht, Sie werden unglücklich, wir ſind hier zur 3. März 1769 geboren und ſtarb als General der Infanterie! mich, den ich früher niemals erlebte und nie wieder ei
leben werde.
Erhaltung der Neutralität; nehmen Sie ſich vor den zu München am 27. März 1833.
Weit über 100000 im Gebrauch.
2
ſt
Einfache oder doppelte
S
Umschaltung.

Kienrkaler
E Schwiche jeder Ar
Iner
keit, Blutarmut, Nervosität
für die Reise etc.
ist stets von einem Mangel und fortschreitendem Schwunde
an Nervensubstanz in den betroffenen schwachen Organen
Mk. 240
begleitet. Neuerdings kann man dem Organismus aber
Nervensubstanz wieder zuführen, und zwar durch Biocitin,
Grosses Modeil Nr. 7
welches Nervensubstanz in physiologisch reiner Form
nach Professor Dr. Habermanns Patenten als wichtigsten
Wik. 350
Bestandteil enthält; und hierin liegt der Grund für die
glänzenden Erfolge und für die allgemeine ärztliche An-
Spezial-Modelle für alle
erkennung des Biocitin als vertrauenswertes Kräftigungsmittel
ennitanmenchtente eeehenhte hene Zclae
Zwecke!
bei Nervosität, Blutarmut, wie überhaupt bei allen mit körper-
licher
oder nervöser Schwäche verbundenen Zuständen.
Man verlange Katalog!
Biocitin ist nur in Originalpackungen in Apotheken und
Drogerien erhältlich. Wir bitten daher, minderwertige Nach-
OernTEiSlAScrh MElt Vorführungohne Kaufzwang!
ahmungen zurückzuweisen. Falls nicht vorrätig, erfolgt
Versand portofrei von der Fabrik. Geschmacksmuster
(21511a
und Broschüre über rationelle Nervenpllege sendet auf
Wunsch kostenlos die Biocith.vabrik, Berlin § 61/69
Inh.: A. Ober, Grossh. Hoflieferant
Se en
(ige. 23
G
e
3
Wlaler CUber Karlstraße 30 Fernsprecher 2493
Sie bilden sich ein
neue Wäsche zu sehen, wenn Sie sie mit Persil ge-
waschen
haben, so blendend weiss, frisch und duſtig
ist sie danach geworden. Einſachste Anwendung,
Instrumente
billig im Gebrauch und absolut unschädlich
Christian Arnold
unter Garantie!
nur am welssen Turm.
Uabarall erhältlich, ule lose, nur in Original-Pakelen.
Eigenes Atelier für
Gelgenbau.

Salten Ia Qual.
20743a
Mee
Pferde-Rüben
Eichen=Scheitholz Mk. 1.
Buchen=Scheitholz 1.30
in Fuhren und Waggon liefert zu
(21028a
JSSEI.D
Tannen=Klötzchen 1.30
billigem Preis
Henkel’s Bleich-Soda.
n der albeliledten
Nach. Peis
1.20
Hauſpäne
Philipp Seeger III., Pfungſtadt
Zenerucht
per Zentner frei Keller.
Hahnerſtraße 8.
la. trocken, kurz geſchn. u. geſpalt.
Wer leiht Möbel für 4 Zm=
eemit
Ztür. 1Ein ſchwarzes F
Große Waſchmangeln (Hochf. Schlaßzimmer Spiegel=
2mer auf 4 Monare 7 Geſl.
ſchweres Brokatkleid! Bei Abnahme v. 5 Z. an billiger.
Martin Jahn (9267a Offerten unter B 64 an die
für Wäſchereien, kl. für Haushalt,ſchrank, prima Arb., ſehr bill., ſow.(neu), für ält. Dame paſſend, ſow.
empfiehlt Ad. Bernhardy, Frank= imit. Schlafz., hell nußb., zu 260 M.2 hellgraue Abend=Tuchmäntelſ Brennholz=Dampfſchneiderei 1 Expedition ds Blattes. (B21485
furt a. M.=Bockenheim.
(*11732 abzug. Schreinerei, Hügelſtr. 29. (*11725 billig abzug. Händler verbeten.
Ariſenſeempf. ſich in u. auß. d. Hſe.,
Pallaswieſenſtr. 30. Tel. 305.
ten jed.
(*11723
Vollſt. Bett mit Nachtſchränk=Getragene, gut erhalt. Kleider Näh. in der Exped,
C auch werd. Haararbeigesgms
chen billig zu verk. (*
(*11739
zu verkaufen. Näheres in der Vögel, Fische, Futter, Käfige Neue Zweiſp.=Federrolle zu verk. Art entgegengenommen.
B. Bergmann, Riedeſelſtraße 68.
Näh. in der Exp. ds. Bl.
Expedition ds. Bl.
(*117281 Zrenner, Vogelh., Karlstr. 16. (21236a7*11650ms) Obergaſſe 24.

[ ][  ][ ]

Nummer 245.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
Seite 19.

Wobhandr
=Anzeiger.
Erſcheint 2mal wöchentlich in der Auflage des Tagblatts, bietet ſomit die größte Gewähr für erfolgreichſte Bekanntmachung von Vermietungs=Inſeraten. Für den
:Wohnungs=Anzeiger beſtimmte Inſerate müſſen ſtets tagsvorher bis ſpäteſtens 12 Uhr mittags zur Aufgabe gelangen. Später uns zugehende Inſerate können
nur am Schluſſe des Blattes Aufnahme ſinden. Inſertionspreis: 10 Pfg. die einſpaltige Pelitzeile; von 10maliger Wiederholung an 10% Rabatt.
Lncasweg 19 (Künſtlerkolonie)
Feine
n4
Karlſtraße 46, Manſarde, 34
eine ſchöne moderne 5 Zimmer=
Mollerstrasse 17
Casinostrasse 10, III., Zimmer, Küche und allem Zubeh.
wohn. mit ged. Veranda, kompl. eine 4 Zimmerw. m. Erk., Veranda4 Zimmer mit Balkon, per Mon. an ruhige Leute per ſofort oder
Bad, ſofort zu verm. (19015ms und Zubehör per ſofort zu 35 M., per ſofort. (15975ms ſpäter zu vermieten. Näheres
Sosesgssessosssseseoe vermieten. Näheres Rheinſtr. 28,
Neckarstrasse 10
Näh. Mathildenplatz 9 1. St. (im Laden.
(17402ms
1. Stock, rechts.
inag
.Stock, 8 Zimmerwohnung,
(21534ms 1. April 1914 wegen Auflöſ. Inſelſtr. 19, II., Hth, ſchöne, helle
Mathildenstrasse 42
Bad, Gas, elektr. Licht, per
des Haush. 4 Zim.=Wohn., 1. St., 3 Zim.=Wohn. mit Speiſekammer,
1 Etage, elegante gr. 5 Zimmer=
ofort
zu vermieten.
an kinderl. Ehepaar zu verm. An=2 Keller, per ſofort billig zu ver
wohnung mit Fremdenz., Veranda,
Manarcketr. 1
zuſehen 36 Uhr.
Näh. im Kontor. (18436ms
(19465ms mieten. Näh. im Vorderh. daſelbſt
Badez., Gas u. elektr. Licht, reichl.
1. St., neuhergerichtete ſchöne
Wo ſagt die Expedition.
part. Flickinger.
(18209ms
Zubeh., neu hergerichtet, p. Oktober
4 Zim.=Wohnung nebſt Zub.,
Kiesſtr. 98, part., 4 Zimmer= Kranichſteinerſtraße 37 große
zu verm. Näh. part. (B21274ms
mit gr. Veranda p. ſofort.
Zimme
Wohnung mit Veranda ſofort 3 Zim.=Wohn. im 1. St., der Neu=
Sassarssäääääasagase
Näh. bei Gg. Ph. Geist. (20611ms
Preis 600 Mk.
(17999a zeit entſpr., wegzugsh. ſofort an
Mete te e
Mauerſtraße 8 4 Zim.=Wohn.ruhige Leute zu verm. (18302ms
Aliceſtraße 3
Wohnung mit Bad, Veranda und
0 II., ſchöne 41m. Zubehör bis 1. Nov. zu verm. Neue Niederſtraße 22, 2. St.,
Garten, beſonders geeignet für Hochparterre, 5 Zimmer, Man=Kahiertstr. 45, Z.=Wohng. Zu erfragen parterre. (20313ms 3 Zim.=W., jährl. 420 Mk. Näh.
Aerzte und Rechtsanwälte, per ſardenzimmer, Küche, Speiſek. u. m. Ver. uſw. Näh. part (21210ms
Wilhelmſtr. 25, pt. (B18499ms
ſo fort zu verm. Näh. daſelbſt Kohlenkeller zu vermieten. Näheres
Große 4 Zimmerw, II. St., mit
5 Stb., 4 Zimmer=Veranda nach dem Herrngarten,
non 101 u. 67 Uhr. (20610ms daſelbſt 2. Stock.
N
neir
(16987ms Rheinſtr. 2, Wohnung zu ver=kaf. oder ſpäter zu vm. Näh. Garten=Kranichsteinerstr 51,
8
1. Stock, ſchöne
mieten. Näheres zu erfahren beistrasse 23, a. Herrngarten. (20598ms frdl. 3 Zimmerwohn. per ſofort
Liebigſtr. 19, große Wohnung
Bingel, Vorderhaus. (18497ms
zu vm. Näh. 2. St., Fr. Ewald. (17169ms
1. 7 auf Wunſch auch nur 6 Zimmer
Soderſtr. 95 ſchöne 4 Zimmerw.
Gutenbergſtr. 19, ſch. 4 Z.=W., mit reichl. Zubeh. per 1. April 1914.
ſofort zu verm. Ein Zimmer kann Klleiistr
maine
0
neuzeitl. einger., per ſofort z. verm. Näheres 2. Stock.
(20507ms Landwehrstrasse 64
abgetrennt werden. Näh. bei Herrn
Einzuſ. v. 10 12 u. 2 4 Uhr. Näh. im
Wabſt, II. Stock.
ſchöne 3 Z.=Wohn. zu vm. (18788ms
(16981ms
eine 4 Zimmerw.,
I. Stock
Haus u. Gervinusſtr. 55. (15386ms Soderstr. 47 neu hergerichtet, Neu hergerichtete 3 Zim.=Wohn.
Landgraf Philipp=Anlage 52,
ne
(20601ms mit Gasperſofort zu vermieten.
ſofort zu vermieten.
Kiesstrasse 38
Stock, 7 Zimmer nebſt allem 56 Zimmer, ganz oder
Zu erfragen Ruthsſtr. 17, pt. (19836ms
niodernen Zubehör, Zentralheizung
ſchöne Parterrewohnung, 4 Zimmer Schwanenſtraße 41, 1. Stock,
1ſw. zu vermieten.
(18213ms geteilt, für Rechtsanwalt! nebſt allem Zubehör, per ſofort eine 4 Zimmerwohn. zu vermieten,
nag
Rheinstrasse 39
(16572ms ſofort zu beziehen.
(20665ms

oder Arzt passend, sofort zu vermieten.
ae
Ecke Moller= u. Ireneſtr. 71 Saalbauſtraße 42, 1. Stock, Seitenbau parterre, 3 Zimmer
zu vermieten.
Saambaustr. 7
mit Küche, ev. mit Werkſtatt,
(19294ms ſchöne 4 Zim.=Wohn. mit Gas und neuzeitliche 4 Zimmer=Wohnung
ngſofort zu verm. Näh. K. Ritters-
Zweifamilien-Haus
Näheres Union-Theater, Veranda, Pr. 460 M. Näh. pt. (16570msper 1. Januar zu vermieten.
(20713ms haus, Ludwigsplatz. (18824ms
Eicke Heinrichſtraße, hochparterre,
Näheres parterre.
eeee
Pallaswieſenſtraße 38, I., ſch.
7. Zimmer, hochherrſchaftlich. Gart.,
Geräumige 3 Zimmerwohung
Wienersstrasse 49, I.
viele Nebenräume bis 15. Okt. ev.5 Zimmerwohnung mit Gas und
ftüher z. verm. Näh. 1. St. (37404m allem Zubehör ſofort oder ſpäter1 4 Z.=W. m. all. Zub. p. ſofort. (*520msAllcestrasse 20½, Pt., nebſt Küche an ruhige Familie
ſofort zu vermteten. Näheres
Zimmer mit allem Zubehör.
zu vermieten.
(20307ms
(18852ms
Näheres im 1. Stock. (20934ms Pallaswieſenſtr. 25.
Marktplatz 7
Riedeſelſtraße 53, parterre,
4 Zimmer
Artillerieſtraße 9, in elegant.
Pallaswieſenſtraße 37
ſchöne 5 Zimmerwohnung mit Bade= ſchöne 4 Zim.=Wohn. m. Bade=Hauſe, 4 event. 5 gr. Part.=Zim.,
Saalbauſtraße 60, parterre, zimmer, Veranda, Gas, elektr. zim., Gas, elektr. Lichtanlage u. 12 Verandas u. Küche, Stall. für 3 Zimmerw. mit all. Zubehör per
hierrſchaftl. Wohnung, 6 Zimmer, Licht und ſonſt. Zubehör, ev. mit 11 Dampfheizung, mit reichlichem 3 Pferde, zu vermieten. Näheres
ſofort zu verm.
(18851ms
Dade= u. Fremdenzim., Mädchen=Stallung und Burſchenzim., per1) Zubehör, per ſofort zu ver=W. Holtz daſelbſt. (B17658ms
u. Bodenkammer und ſonſt. reichl.ſof. od. ſpäter zu vermieten. Näh.
onafngoag
mieten. Zu erfrag. Markt 7
Zubehör, elektr. Licht u. Gas, per 1daſelbſt.
Sie Mathlluchstrasse 31, III.
(20401ms im Laden. Einzuſehen zwiſchen
Saalbaustrasse 37
ſofort. Einzuſ. von 1012 u. Heidelbergerſtr. 77, part., ger. 3 und 6 Uhr!
(16721ms
Wohnung mit 3 Zimmer und
16 Uhr. Näh. daſelbſt od. Bau=ſchöne 5 Zim.=Wohn., Bad, 2 Balk.,
1. St., ſchöne 4 Zimmerwohnung für Kammer großem Vorplatz, Balkon
büro Pallaswieſenſtr. 26. (16571ms per ſofort. Näh. 3. Stock. (1, 445a
ſch. 4 Zim.=ſofort od. ſpäter zu verm. Näh ſund ſonſtigem Zubehör per ſofort
Kiesſtr. 45, 1. Jl.; Wohnung daſelbſt von 56 nachm. od. in der an ruhige, kinderloſe Leute zu ver=
5 Zim.=
Heinrichſtr. 112, I., Wohn. mit Zubehör zu verm. (17803ms Wirtſchaft bei Bangert. (21093ms mieten Preis Mk. 450. (19392ms
Heinrichſtraße 11, part.wegzugsh. zu vermieten. (16946ms Gutenbergſtraße 27, 2 Stock, Schützenſtraße 8., 1. Stock, 4
ſchöne 4 Zimmerwohn. mit Balkon, Zimmer=Wohnung ſofort oder Zwei 3 Zimmerwohnungen
Mgeg
elegante Herrſchaftswohnung,
Lichvergstrasse 12Badezimmer. Speiſe= und Boden=ſpäter zu vermieten.
(21199a ſind bis 1. November zu vermiet.
6 Zimmer und ſonſt. reichl.
iſt die Beletage, beſtehend aus fünf kammer nebſt Zubehör per ſofort! Näheres Riedlingerſtr. 33., II. Nieder=Ramſtädterſtr. 31, Hinterh.
Zubehör, per ſofort zu verm.
Zimmern, Küche, Bad, 2 Zimmern zu vermieten. Näh. part. (19752ms Eliſabethenſtr. 35, Vdh., II., Zu erfr. im Bäckerladen. (20355ms
Näheres bei J. Stichel, Schul=
ſtraße
1, 1. Etage. (15389msim Dachgeſchoß, Bodenkammer ꝛc.,
Mollerſtraße 40, Vorderhaus,4 Zimmerwohnung für 450 Mark Rheinſtr. 28, Manſ., Vorderhaus,
bis Ende Okt. zu verm. Einzuſehen 4 Zim., Badez., Küche, 2 Manſ.=Z.,ſof. oder ſpäter zu verm. (21243ms nach dem Hof, 3 Zimmer, Kabinetk
täglich von 1012 Uhr. Näheres Gas u. ſonſt. Zubeh., per ſofort Sandbergſtr. 64 ſehr ſchöne ſund Küche, pro Monat 28 Mark,
Schießhausſtraße 44. (B20205ms Näh. Seitenb., 2. Stock. (16573ms große neue 4= Zimmerwohn. mit ſofort zu vermieten. Näheres im
Grüner Weg 27
7 5 Zimmerw. nebſt Obere Taunusſtr. 10 iſt derBalkon, Bad u. allem Zubeh. ſof.1. Stock.
(20630ms
ſt die Beletage, enthaltend ſechs Kiesſtr. 77 Zubehör mit Bad 2. St., 4 Zim., zum Pr. v. 560 Mk. zu vermieten. Näh. daſelbſt im Hoffmannſtraße 5½ neuzeitl.
Zim., Veranda, Bad= u. Mädchen=und Gas zu vermieten. (20599ms per ſofort zu verm. (19756ms II. Stock.
(B21540ms 3 Zimmerwohnung p. 1. Jan. evtl.
inumer, Gas, elektr. Licht, der Klappacherſtraße 14, zwei
peir
ſpät. Zu erfr. Kiesſtr. 54. (20633ms
Obere Liebfrauenſtr. 38,
ſnuzeit entſprechend hergerichtet, freundliche 5 Zimmer=Wohnungen, Heidelbergerstr. 25
3. St., ſchöne, geräumige, helle,
reiswert zu vermieten. (20654a Parterre u. 1. Stock, wegen Ver=Seitenbau, 4 bis 6 Zimmer zu ruhige 4 Zimmerwohnung mit Karlstrasse 110, I. St.,
ſetzung zu vermieten. (B20690ms vermieten, event. kann Werkſtätte
Dieburgerſtr. 8, II., bei Lantz dazu eingerich. werden. (B18220ms Balkon, Veranda, Bad. Man=3 Zimmer ſof. zu verm. (B20689ms
Näh. Karlſtraße 104½ Laden.
ſardenzimmer und reichl. Zu=
& Hofmann iſt ſchöne 5 Zimmer=
behör
per 1. April 1914, oder
part., ſch. Drei=
dhöne
5 Zimmerwohnung Wohnung mit Zubeh. verſetzungs= Heidelbergerstr. 25
auch früher, zu verm. (21526msAliceſtraße 24, Zimmerwohn.
ni: Bad und ſonſt. Zubeh. event. halber ſehr preiswert per 1. Jan.
m. Vorgarten, Balkon u. Zubeh. zu
ſofort zu vermiet. (15833ms 1914 zu vermieten. (20658ms 4 Zimmerwohn., ev. mit Stallung,
er
Riedeſelſtraße 74, 1. Stock, 1500 Mk. ſofort Näh.daſ. (B20591ms
Mäheres Viktoriaſtraße 81, I.
Ecke Frankfurter= und Emil= zu vm. Näh. Seitenb. (B18219ms 4 Zimmer=Wohnung ſofort zu
(21524ms Hölgesſtr. 10, Hth. I. (Gartenausſ.)
ſtraße 9, II., freie Lage, 5 Zim.,
vermieten.
alaärnge
3 Zimmerwohn. m. Gas, Abſchl. u.
Hügelstrasse 30
Balkon, Bad, reichl. Zub. p. 1. Jan. Landskronstr. 91
Schwanenſtraße 38, I., durch allem Zubeh. per 1. Nov. (20643ms
m Wilhelminenplatz, Parterre=oder ſpäter. Näh. part. (20664ms
4 Zimmerwohnung, III. Stock, plötzl. Verſetzung des ſeith. Mieters
zelhnung enth. 5 Zim., Fremdenz.,
gr. Balkon, Bodenk. u. Badeanſchl.,4 Zimmer=Wohnung und Man= Lauteſchlägerſtraße 7, 1. Stock
tcd, Veranda u. alles Zubehör, Soderstrasse 18, I.
ſof. od. ſpäter z. verm. Preis 450 Mk. ſardenzim. mit allem Zubehör ſofort links, 3 Zim.=Wohng. mit Gas u.
eittr. Licht u. Gas zu verm. Näh. ſchöne 5 Z.=Wohn. mit reichl. Zub. Näheres parterre. (B20047ms zu verm. Näh. daſelbſt im Laden Zubehör. Pr. 350 Mk. (20450ms
aſelbſt im 2. Stock. (19967ms weg Todesfall ſof. od. ſpät. zu vm.
oder Georgenſtr. 11.
(21551ms Inſelſtr. 23, III., große ſchöne
Eckhardtſtraße 21 4 Zimmer=
ingtrat

3 Z.=Wohn. mit Bad u. Gas. (20937ms
Näh. daſelbſt parterre. (21248ms Wohnung zu vermieten. (18965ms
Wiktoriastrasse 81

3 Zimmer
5 ſchöne

Wilhelmſtraße 51, III., ſchöne
hine 5 Zimmerwohnung. Näh. Waldstr. 50, II., Zim., (Beckstr. 62, 3. Stock
3 Zimmerwohnung per 1. Nov. od.
rſelbſt im 1. Stock. (19212ms Küche, Veranda, Mädchenkammer, elegante 4 Zimmer=Wohnung Bad,
Heinheimerstr. 74, I.,ſpäter zu vermieten, monatlich
Bodenkammer, 2 Keller, Gas evtl. Küche, Balkon, Loggia, 2 Manf.,3 Zimmer, große Manſarde, zu 32 Mark. Näheres bei L. Krug,
Heinrichstr. 54, Pt., elektriſch Licht, Waſchküche. Preis2 Keller. Waſchküche, Bleichplatz,vermieten.
(20035ms
(21533msEberſtadt.
Zzimmer Bade= od. Schrankz., 680. Mark.
Eine Drei=Zimmerwohnung
(16162mper ſofort zu vermieten. Zu Müllerſtr. 7,II., 3 Z.=W. frei ge=
zemtuell
ſofort. Einzuſehen bis
3. Stock, ſerfragen Nr. 64, part. (1921mslegen, per ſofort zu verm. (19054ms mit 2 Keller, 1 Bodenkammer ſo=
omittags
4 Uhr. (18543ms Gutenbergſtr. 50, 5 Zimmer= Karlſtr. 10, II., ſehr ſch., gr. 4 Z.= Karlſtraße 34 Manſardenwoh. wie Badeeinrichtung per 1. Nov.
Ine
5 In
Wohnung, neu hergerichtet, per Wohn. zu vm., ſof. od. ſpäter beziehb. j3 Zim., neuztl. herger., per ſofort zu vermieten. Zu erfr. bei Schutz=
F-rankzurterstr. 66
(16450ms mann Heil, Ballonpl. 3. (21010ms
ſofort od. ſpäter zu verm. Näh. bei Näh. Karlſtraße 10, pt. (20308mzu verm. Pr 350 Mk
nder 2. Etage, iſt eine ſchöneKlein, Gutenbergſtr. 52, part. (15579m
Rhönring 139 ſchöne Vierzim= Ecke Liebig= u. Pallaswieſen= Frankfurterſtr. 86, frdl. 3 Zim.. 5 Zim.=Wohn. mit Balkon
Weranda nebſt reichl. Zubehör.Heidelbergerstr. 591merwohnung zu verm. (*11446sm ſtraße 43, ſchöne 3 Zimmerwohn. Wohn. z. verm. (freie Lage) (21001ms
Jagohanretp 70 II 3 Zimmer=
per
ſofort zu vermieten.
ſſt. herger., per ſof. od. ſpäter
Parterrewohnung, 5 Zimmer,
Näheres parterre. (16715ms Möosoergstr. 03, II., Wohnung,
u m. Zu erfr. dortſ. part. (21530ms Küche ꝛc auch ſehr paſſend für Dieburgerſtr. 96
Sandbergſtr. 27 3 Z.=W., Nb., p.neu hergerichtet, zu vm. (B21099ms
ledigen Offizier, per ſofort bezieh=
iſt
die
ſof. Nh. K. Koch, Eliſabſt. 49. (18242ms Liebigſtr. 81 ger. 3 Zimmerwohn.,
Hleinrichstr. 92, II. bar. zu vermieten.
(20533oms
Schießhausſtr. 29, neu herger. Has u. all. Zubeh. z. verm. 21145ms
Zammerwohn. m. Bad, Fremden=
Näheres Riedeſelſtraße 35.
nd Mädchenzimmer nebſt reichl.
3 Zimmer=Wohn. per ſofort oder Ecke Dreibrunnen= u. Wingerts=
llih
ehör verſetzungshalber p. ſofort
I. Sloch-Wohlung ſpäter zu verm. Preis monat=bergſtr. 11, gr. 3 Z.=Wohn., I.,
Zimer
Z
vmm. Einzuſ. v. 46 Uhr nachm.
(B18217ms m all. Zub. Näh. Part. (21233ms
beſtehend aus vier Zimmern, Bade=lich 25 Mk.
äh.. Gg. Hillgärtner, Liebfrauen= Hochſtr. 6, parterre, 4 Zimmer=
ſchöne

(18750ms zimmer, Küche, Balkon, evtl. mit Nied.=Ramſtädterſtr. 5½, III.,
toize 50. Telephon 1955. (20609ms Wohn. zu verm.
geräumigem 8=ſtändigen Pferde=Manſarde, hübſche 3 Zim.=Wohn.Soderstr. 7 3 Zimmer=
vw

Neue Ireneſtr. 70, 1. St. (bei ſtall, Remiſe, Heuboden u. Kutſcher=nebſt allem Zubehör an kinderloſe Wohnung per ſofort zu vermieten.
ngtnag
(112egms
niesstrasse 42, II.
Näh. daſelbſt im Laden.
der Mollerſtr.) ſchöne 4 Zim.=Wohn. zimmer preiswert per ſofort zu ver=Leute ab Oktober zu verm. Näh.
(17393ms
lte 5 Zimmerwohn. mit Veranda mit Bad, Veranda Fremden=mieten. Ebenſo daſelbſt auch eine daſelbſt, 2. Stock
Kahlertſtr. 28, Htb., m. Blickn. d.
Avermieten.
(17403ms zimmer, reichl. Zubehör u. Garten=
Ecke Feldbg.= u. Weiterſtädter= Straße, 3= Zimmerw., Küche, Keller,
anteil per ſofort zu vermieten.
ſtraße (Neubau) ſchöne 3 Zimmer=abg. Vorpl. zu verm. Pr. 23.50 M.
Im ſtädtiſchen Hauſe Luiſen=Näh. Rheinſtraße 28, I. (19751ms Fiansarden-Wonlll, wohnung. Koch=u. Leuchtgas, Balk, monatlich.
(20448t
laßze 16 iſt die Wohnung im erſten
beſtehend aus vier Wohnräumen, evtl. gerad. Manſ.=Zim. u. Bodenk.,
Uher
geſchoß des Mittelbaues, be=
grs

im Vorder=
(81
on
Lichtenbergstr. 21, III.Küche, Badezimmer ꝛc. Näheres v. Nov. Näh. Eliſabethenſtr.62,(1414ms
ßend aus 4 Zimmern, Küche
Magdalenenstr. 1, haus, 1. Stock,
Rundeturmſtr. 12, ger. 3 Zim. Keller alsbald zu vermieten. hübſche 4 Zimmerw. mit allem Zu=im Parterre daſelbſt. (21359s
Bt:werber erhalten nähere Aus=behör per alsbald z. verm. (20612ms Ecke d. Taunus= u. Liebfrauenſtr. Wohnung per ſofort. Einzuſeh.3 Zimm. m. Zubeh., ſof. z. vm. (*1412g
4 Zim.=Wohn. mit Nr. 103 eine große 4 Zim.=Wohn. 35 Uhr nachmittags. (B17447ms Lauteſchlägerſtr. 10, Seitenb.,
hſt: im Stadthaus, Zimmer P1
ſchöne 3 Zimmerwohn. an ruhige
M. 556.
Manſ.=
(12603ms Rlesſtr. 127 Zubehör ſofort od. ſim erſten Stock, Preis 450 Mk., 2
ing
(*10348mdfs Sandstrasse 4a, Wohn.,Leute per 1. November. (21521ms
inrſch. g.5 Z.=W., n.d. Roßd. Wald.,ſſpät. zu vm. Ausf. i. 2. St. (21525ms zu verwieten.
inpel. Bad u. a. Komf.v. 1. Apr.1914z.! Klappacherſtr. 40, I., d. Orang.= Rückertſtraße 10, Manſarde, 3 Zimmer mit Brenn= u. Leuchte Wienersſtr. 52, Vdh., 3 Z.W.,
. Pr. 970 M. Off. u. V73 Exp. (*955a Gart. gegenüb., 4 Z.=W. (B17649ms 4 Zimmer, Küche z. v. (B21278ms gas. ver Monat 19.50 M. (18023ms Gas, bis 1. Jan. u. eber. (*11731

[ ][  ][ ]

Seite 20.
Eliſabethenſtr. 29, Htb.
ſch. 3 Zim. Näh. Lad. (17834omsg
Elisabethenstrasse 44
3 Zimmer=Wohnung wegen Ver=
ſetzung
per 1. November ander=
weitig
zu vermieten. (20180ms
Heidelbergerſtr. 36, Manſarde,
3 ſch. Zim., gr. Küche u. a. Zub., neu
hergerichtet, zu verm. Näh. I. St
oder Laden. (Straub). (21507a
Schuknechtstr. 48,
part., freundl. 3 Zim.=Wohn
nebſt Zubeh. zu vm. Monat
30 Mk. Näh. Kirchſtraße 21,
im Eiſengeſchäft. (21513ms
Werae
8
Die ſeither von der Gräfl. Görtz=
ſchen
Brauerei Schlitz innegehabten
Räume, Wendelſtadtſtraße 49,
beſteh. aus 2 Zim.=Wohn., Lager=
keller
, Schwenkraum mit Kontor,
ſowie Stallung für 3 Pferde, ſind
ſof. od. ſpäter zu verm. Näh.
Wendelſtadtſtr. 39.
20613ms
2u. 3 Z.=
Steinackerstr. 1, Wohn.
im I. u. III. Stock.
(B21275ms
Gr. Ochsengasse 12
zwei neu hergerichtete 2 Zimmer=
Wohnungen ſofort zu vermieten.
Näh. daſelbſt bei Störger. (16621ms
Ballonplatz 7, 2 Zim.=Wohn.
ſofort zu vermieten.
(16775ms
Klappacherſtr. 78, Hth., 2 Zim.
Küche u. alles Zubeh. p. ſofort zu
verm. Preis Mk. 19.. (B18200ms
Stiftſtraße 91 eine Wohnung,
2 Zim. m. Kabinett u. all. Zubeh.,
per ſofort zu verm.
(18431ms
Rheinstrasse 123
2 große Zimmer, unmöbliert, für
Büro oder Einzelm. geeignet, zu
vermieten.
(18584ms
Weiterſtädter Weg 48, 1. St.
Wohnung von 2 Zim. u. Küche
an kinderl. Ehep. zu verm. Näh. be=
Herrn (tto Simmerer, daſ. pt. (20041ms
Heinheimerſtr. 13 ſchöne Zwei=
Zimmerwohn. per ſofort. (20309ms
Friedrichſtraße 12 2 Parterre
Zimmer ſofort.
(20306ms
Ernſt=Ludwigſtr. 3, 3. St., 2 ſch.
ger. Zim. nebſt Kab. m. Waſſ. u. Gash.
an 1od. 2 Perſ. Näh. 2 St. (20354ms
Vorderhaus, Manſ.,
Kiesſtr. 77, zwei Zimmer ohne
Küche zu vermieten.
(20600ms
Friedrichſtr. 11 2 leere Parterre=
zimmer
ſofort zu verm. (20666ms
Fuhrmannſtraße 14 2 Zimmer,
abgeſchl. Vorplatz, für 16 Mk. zu
verm. Näh. daſ. im Lad. (20632ms
Kranichſteinerſtr. 51 freundl.
Zwei=Zimmerwohnung. zu verm.
Näh. Vorderhaus 2. St. (20642ms
Obergaſſe 26 eine 2 Zimmer=
wohnung
zu vermieten. (20981ms
Forſtmeiſterplatz 5 groß. u. klein.
Zim., Küche, pt., M. 12.; ferner
i. neu. Mittelbau, 1. St., 2 eleg.
Zim. ohne Küche, mit Herd, Gas
und Waſſer.
(B20451ms
Roßdörferſtr. 30, Htb., 2 Zim=
Wohnung an ruhige Leute zu
vermieten.
(20970ms
Heinheimerſtr. 22, Hth.
Zim.=
Wohn. m. Zub. ſof. z. vm. (*10987msm
Alexanderſtr. 15,2 Zim.=Wohn.
bis 15. Oktober zu verm. (21129a
Zu erfragen Vorderhaus, part.
Wilhelmſtraße 51, partetre,
2 Zimmer=Wohnung per 1. Nov.
oder ſpät. zu vermieten. Monatlich
zu 21 Mark. Näh. bei L. Krug,
Eberſtadt.
(21202ms
Gr. Kaplaneigaſſe 29 ſchöne
helle 2 Zim.=W. ſof. zu verm. Näh.
Arheilgerſtr. 8, H. Brommer(*11427ms
Ecke Holzſtr. u. Brandg. k. frol.
2 Zim.=Wohnung.
(*11422sms
Arheilgerſtr. 75 2 Zim.=Wohn.
zu verm. Näh. Wienersſtr. 65. (20532t
Fan
Weinbergsu asse
(Vorderhaus) 2 Zimmerwohn.
mit Kammer für 18 Mk. per
Monat zu vermieten. Näheres
Orangerie=Allee 6. (B21384ms
Gs lein 2 Zim.
Arheilgerſtr. 35 Wohn. mit
Zubehör zu vermieten. (20881oms
Arheilgerſtr. 67, kleine Zwei=
Zimmerwohn. ſof. zu v. (*11795ms
Eckhardtſtr. 5, ſch. 2 Z.=W. nebſt
all. Zubehör p. ſ. Näh. Landwehr=
ſtraße
1 bei Rückert.
(*11792ms
Landwehrſtr. 62, ſchöne 2 Zim.=
Wohnung per 1. Nov. Näh. J. Dill-
mann
, Weiterſtädterweg 35. (21517ms
Karlstr. 12, Stb., frdl. 2 Zim., Manſ.,
g. einz. Perſ. Näh. Vordh., I. (21519s
Kranichſteinerſtraße 15, ſchöne
2 Zimmerwohn. im Seitenbau per
1. November zu verm. (21522ms
Geiſtberg 4, 2 Zimmerwohn. zu
verm. Preis 11 Mk.
(*11804

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1915.
Sandſtraße 4a, Manſarden=
Kahlertſtr. 11 ein gut möbl.
Wohnung, 2 Zimmer u. Kabinett,
Zimmer ſof. zu verm. (15869ms
und
gafn
mit Koch= u. Leuchtgas, per Monat
Erhst-Luuwigstr. 10
3. St.,
Mark 19.50.
(21554msAgroßer modern. Laden mit 3 Heinrichstr. 112, möbl.
205
großen Schaufenſtern, Gang=A Wohn= u. Schlafzimmer. (16947ms
u. Winterſeite, 27 Mtr. Tiefe,
Saalbauſtraße 37 einf. möbl.
130 qm Flächenraum, Zentral=A Zimmer zu verm.
1 oder 2 unmöbliert. Zimmer,
(17020ms
heizung, Gas, elektr. Licht, per
mit Penſion, ſofort oder ſpäter.
Karlſtr. 31, 2. Stock, gr. gut möbl.
Näheres in der Expedit. (B20240fſofort zu vermieten.
Zimmer zu vermieten. (17064ms
Auskunft erteilt die Firma
Gr. Kaplaneigaſſe 60, Zim.,
Marienplatz 32, part., g. möbl.
Kabinett, Küche ſof. zu vm. (212aams
Wohn= u. Schlafz. zu vm. (16648ms
Forſtmeiſterplatz 5 tl. Zimmer18 Herz Hachenburger Sohn
Schloßgartenplatz 7, nächſt d.
Telephon 339
u. Küche für 8 Mk. (B21239ms
Herrngarten, frdl. möbl. Zimmer
(
an ruhigen Herrn.
Rheinstrasse 1.
(15971ms

E
Soderſtraße 39, 1. St., freund=
(IV,12360)
Wienerſtr. 60 Manſarde an
lich möbl. Zimmer mit ſep. Eing.
einz. Perſon zu verm. (VI.19252
an ſolid. Herrn zu verm. (16022ms
Annaſtr. 4, II., möbl. Wohn=
Ialasnficag
u. Schlafzimmer zu vm. (B18075ms
Waldstrasse 22
Für Werkſtätte geeig. helle,
Liebigſtr. 41, p., g. möbl. Wohn= u.
iſt die Manſarden=Wohnung im trockene Kellerräume m. gr.
Schlafz. m. Klav. u. Schreibt. (19748ms
Seitenbau zu vermieten. (15374ms Fenſtern u. Asphalt=Fußbod.,
Pankratiusſtraße 16 keine
Pension Weidig
Gas u. Waſſerleitung, ſeparat.
Wohnung zu vermieten. (16167ms
freien Zugang nach d. Hofe, ca. Elegant möbl. Zimmer für vor=
Holzſtraße 23, Seutenb., kleine 60 am groß, evtl. mehr, p. ſofort
übergehend oder dauernd mit Pen=
zu
vermieten. Gamaſchen=
Wohnung zu vermieten. Näheres
ſion zu vermieten,
(B18201ms
fabrik Heß, Luiſenſtr. 6(18751ms
Holzſtraße 21, im Laden. (19533ms
Moſerſtr. 5 Telephon 1181.
Gr. Ochſeng. 36, Vdh., kleine
Neckarſtr. 26, parterre, möbl.
Wohn. an kinderl. Fam. (19769ms Mathildenplatz 4, großer, heller Zimmer zu vermieten. (17185ms
und trockener Raum, neu her=
Klappacherſtr. 64 freundl. geſ.
Karlſtr. 38, 2. Stock, ſchön möbl.
Wohnung, monatlich 18 Mk., pergerichtet, bequeme Zufahrt, per ſof. Zimmer zu vermieten. (18434ms
1. November beziehbar. (B20590ms oder ſpäter zu vermieten. (15797ms
Kranichſteinerſtraße 37 einfach
Lauteſchlägerſtr. 8, gr. Werkſt. möbl. Zimmer mit 2 Betten an
Kleine Manſarden=Wohnung m. elektr. Kraft, per ſof. (17165ms beſſere Arbeiter zu verm. (18303ms
zu vermieten. Näheres Blumen=
thalſtraße
115.
(21254ms Heidelbergerſtr. 19 (Torfahrt Steinackerſtr. 18 I., gut möbl.
von der Eſchollbrückerſtraße) im
kleine Wohnung, Seitenbau 3-4trockeneRäume Zim. m. ſep. Eing. (B19222ms
Hochstr. 10, neu hergerichtet, als Werkſtatt oder Magazin ge=
Aliceſtraße 14 Wohn= und
an ruhige Leute, mtl. 14 M. (*11758 eigner, ſofort zu vermieten. Näh. Schlafzim., gut möbl., an geb. Hrn.,

(19202ms
Steinſtr. 10, I. Tel. 1210. (20793ms event. auch für zwei.

(*r

Klee

Pareusſtraße 8, II., großes, gut
Mhihe
möbliertes Zimmer mit Penſion

e
Eberstadt.
zu vermieten.
(19289ms
Villa im=Mühlt., ſch. 4 Zimmerw.
Saalbauſtr. 10, I., gut möbl.
Sandstrasse 42
im Parterre und allem Zubehör,
ſowie Gartenbenutzung per ſofort Stallungen für 2 u. 3 Pferde nebſt Zim. mit Gas u. Schreibt. (19535ms
all. Zub. ſof. od. ſp. z. vm. (20402ms Kiesſtraße 40, parterre möbl.
ſehr preiswert zu vermieten.
Zimmer zu vermieten. (VI, 19272
Näh. bei W. Schoeller, Darm=Woiſalhanagnain 2 Stallungen
ſtadt, Friedrichſtr. 14, I. (21532ms Heidotvolgelstl. 4 für 5 Pferde Dieburgerſtr. 32, Hth., part.,
mit Burſchenkammer uſw., ganz od. einf. möbl. Z. an beſſ. Arb. (19500ms
Seleteräim

geteilt. Näheres 1. Stock. (20225a
Als
Wittmannſtr. 15 ſind zwei
für 23 Pferde zu verm.
ſonnige, hübſch gelegene Zim=
Stall Hügelſtr. 85. (19965ms
mer, möbliert oder unmöbl.,
Büro oder GeſchäftsloßalNeue Niederſtr. 15, Stallung
zu vermieten.
(B19503ms
Karlſtr. 3, I., 5 Zimmer nebſt für 3 Pferde ſofort zu ver=
Zubeh. ſofort preisw. zu vermiet. mieten.
(19750ms
Näh. II. St. daſelbſt. (20614ms
Landgraf Philipp=Anlage 62
Etage, ſchön möbl. Zimmer per
Mh
Kleinkinderſchule
ſofort zu verm.
(19770ms
Verſammlungs= od. Geſchäfts=
Kiesſtraße 10, 1. Stock, gut
Lagerraum.
räume, 3 hierzu geeign. Parterrer.
möbl. Zimmer zu verm. (19759a
zu 59 qm, 39 u. 16,5 gm, nebſt 2
Im alten ſtädtiſchen Lagerhaus
Manſardez., 950 M. i. J., zu verm. iſt ein für ſich abgeſchloſſener, zum
O 2 möbl. Zim.,
Offerten unter K 64 an die Aufbewahren von Möbeln uſw.Hügelstr. 55 ſep., zu verm.
Expedition d. Bl. (B18498ms geeigneter Raum, etwa 16 qm Sehr angen. zu wohnen. (19959ms
20g
groß, ſofort anderweit zu vermieten.
25 3 möbl. Zim.
fur Photographen.
Nähere Auskunft wird im Sradt=Hügelstr. 30 und Burſchen
Das ſeit 10 Jahren von Herrn haus, Zimmer 64, erteilt. (16742ms zimmer, für Offiziere geeignet und
Der Oberbürgermeiſter.
ſehr angenehm.
Hans Schramm innegeh. Atelier
(19964ms
I. V.: Schmitt.
u. Wohnung, Georgenſtr. 1½, ſoll
Kiesſtraße 57, I., möbl. Zim.
p. ſofort anderweitig vermiet.
ſep. Eingang, zu verm. (VI,20034
werden. Näh. durch C. W. Braun, Lügerraum. Karlstr. 49, ſch. möbl. Zim. wöchentl.
Darmſtadt, Martinſtr. 74. (20314ms
Mk. 3.50 m. Kaffee. Hohbach. 20388ms
Im Obergeſchoß des neuen
4) als Büroraum
Riedeſelſtraße 66, part., ein
Molierſtr. 10 oder ſonſt. ruh.ſtädtiſchen Lagerhauſes am
Geſchäft mit Gas und Telephon Güterbahnhof iſt ein für ſich ab=elegantes Wohn= u. Schlafzimmer
(20410ms
(25 qm groß) mit großem Fenſter geſchloſſener, zum Lagern von zu vermieten.
(19541t Frucht und Mehl uſw. geeigneter
baldigſt zu vermieten.

(
Raum, etwa 100 qm groß, als=
c

e
Möbl. Wohn= u. Schlaß.
bald zu vermieten.
(16720ms

G
ee

Nähere Auskunft wird im Stadt=
zu
vermieten
(20415ms
mit Werkſtatt alsbald haus, Zimmer 64, erteilt.
Mathildenplatz 5. I.
Laden zu verm. (21531ms Darmſtadt, den 1. Auguſt 1913.
Eliſabethenſtraße 37, 1. Stock.
Der Oberbürgermeiſter.
Aiesſtr. 3, part, eritet udh.
Saalbauſtraße 38 ein ſchöner
J. V.: Schmitt.
Zimmer zu vermieten. (20409ms
Laden per ſofort.
(20615ms Frockene, verſchließbare Halle, Schön möbliert. Wohn=
(330
ca. 7 m lang, 4 m breit, zum

Schutzenstr. 7, Laden 1. Okt. zu verm. Näh. Kiestr. 39, I. (1510
und Schlafzimmer
mit 2 Schaufenſter, ca. 125 OMtr.,
ev. auch getrennt, p. ſofort zu= vm.
mit oder ohne Wohnung. Näh. bei
Lagerraum.
20479ms) Waldſtraße 18, I.
OttoWolff. Wilhelminenſt. 26. (21528ms Im erſten Obergeſchoß des alten Heinrichſtraße 104, I. l., fein

ſtädtiſchen Lagerhauſes iſt die möbl. Zimmer zu verm. (20603ms
Als Bäckerfiliale
Nordhälfte, etwa 300 am groß, zum Ecke Hech- u. Kiesstr. 34, I., ſch. mbl.
Laden an der Hochſchule zu verm. Lagern von Frucht und Mehl uſw.
Z., Schreibt., ſep. Eing. (VIII,20659
Preis n. Uebereinkunft. Anfragen geeignet, alsbald zu vermieten.
erb. unt. W 99 a. d. Exp. (*11023msm
Nähere Auskunft wird im Stadt= Heinheimerſtr. 59, p., gut möbl.
mit Zim., für jed. Geſch. haus, Zimmer 64, erteilt. (21520ms Zim. mit= Kaff. 3 Mk. wöch. (20717a
aden paſſ., groß und hell, zu Darmſtadt, 8. Oktober 1913.
Mathildenſtr. 1, möbl., Zim. mit
verm. Näh. Karlſtr. 30, I. (21211ms
Der Oberbürgermeiſter:
Kabinett an Dame zu verm. (20928a
J. V.: Schmitt.
Neder=Ramſtädterſtr. 65 ein
Pankratiusſtr. 1½, pt., r., gr. ſch. m.

Laden mit kleiner Wohnung per ſof.
Z. m. Penſ., daſ. a. Mittagst. (*10860ms
oder ſpäter zu vermieten. Näh. auf
Wienersſtr. 78, 1 einf. Zim. an
dem Baubüro daſelbſt. (16950ms Mühlſtraße 60, (Kapellplatz)beſſ. Herrn z. vm. Pr. 18 Mk.(
7ims
Schöner Laden, auch für Büro feundl. möbl. Zimmer zu ver=
Viktoriaſtr. 32, II., großes gut
od. ſonſt. Zwecke geeignet, mit od. mieten.
(20940ms
möbl. Zimmer mit Gas und ſep.
ohne Wohnung zu verm. (15832ms Grafenſtr. 22 möbl. Zim. an Eingang an beſſ. Herrn. (*11012ms
Näheres Viktoriaſtraße 81, I.
1 oder 2 Herren zu vm. (19210ms
Ffründnerhausstr. 8, I., möbl. Wohn=
Mod. Laden an der Hochſchule, Roßdörferſtr. 60, II., groß., gut u. Schlafz. z. vm., auch einz. (*11agsmsm
ca. 40 gm groß, billig zu vermieten. möbl. Wohn= u. Schlafz. (20608ms Soderſtr. 41 großes, gut möbl.
Näh. Schlößgartenſtr. 55, I. (18859ms! Eliſabetheuſtraße 30, I., ſchön Zimmer, nach 2 Seiten Garten,
Laden mit 3 Zim.=Wohn., auch möbl. Zimmer zu verm. (21529ms ſof. zu verm. Näh. part. (21039a
für Büro od. ſonſt geſchäftl. Zwecke Wienersſtr. 45, I., g. m. Zim. Karlſtraße 28, 2. St., 2 gut
geeignet, zu vermieten. (16951ms mit Schreibtiſch zu verm. (15810ms möbl. Zim., event. Wohn= u Schlaf=
Näheres Soderſtraße 29.
Liebigſtraße 13, I., eleg. möbl. zimmer, per ſofort zu vm. (19949mis
Ece
Wohn= u. Schlafzimmer mit Gus
Elisabethenstrasse 14
Wendelſtadtſtr. 33, möbl. Zim.
in ruhigem Hauſe.
(15577ms
Laden m. einem Schaufenſter
an anſtändigen Arbeiter. (21232ms
Oersue
per 1. Januar, Wohnung im
Sandbergſtr. 60, Htb., I., möbl.
2. St., 5 Zim. m. Zub. alsbald
Zim. p. 1. Nov. zu verm. (*11126sm
Kiesſtraße 66
oder ſpäter zu verm. Näh. im
Ernſt=Lndwigſtr. 12, III., ſchön
1. Stock.
(20605ms
St., hübſch möbl. Wohn=
mbl
. Z. f. beſſ. Hrn. od. Dame. (21244ms
Z
u. Schlafzim. an beſſ. Herrn
Inſelſtr. 30, pt., ſchön möbl. Z.
Lauteſchlägerſtr. 6, a. d. Hoch= p. ſof. zu verm.
(16277ms
an ruh. Herrn zu verm. (*11414sm
ſchule, Laden mit Wohnung, neu
hergerichtet, zu verm. (20312msg
Pareusſtr. 6, II., Johannes
Herdweg 66, 2. Stoſck, in beſten
Gr. Ochſengaſſe 16 gr. Laden Lage der Stadt, ſind 12 ſchöne,viertel, möbl. Z. zu vm. (21256ms
m. elektr. Anſchl., f. Filiale geeig., ſof.gut möbl. Zimmer an einen Herrn Neckarstr. 4, Gth., p., I., b. Maurer,
Näh. Kleine Ochſeng. 14. (*11032mgm oder Dame zu verm. (B19973ms möbl. Zim. zu verm. (*11360soim

Nummer 245,
Aliestr. 23, II. (Loupre).
Penſion, 23 Zimmer, auch
Wohn= u. Schlafzimmer, zu
vm. Schreibtiſch, Gas. (20790a
Eliſabethenſtr. 29, I., 2fein möbl.
Zim. (Wohn= u. Schlafz.). (20936gim
Karlſtr. 30, III. r., freundl. gut
möbl. Zimmer an ſol. Herrn. (20182t
59 freundl. möb=
Waldstr. 32 liertes Zimmer
zu vermieten.
(21536t
Friedrichſtr. 16, II., gut möbl. ge
mütl. Z. i. ruh., beſſ. Haush. (19283t
Luiſenſtr. 6, III., frdl. möbl. Zim.
per ſofort zu vermieten. (2159f
Rheinſtr. 8, III., ſchön möblielte
Zimmer zu vermieten. (1989
Grafenſtr. 26, II., ein ſehr graßes
u. ein kl. gut möbl. Z. z. v. (19550f
Schützenſtr. 5, II., ſchön möbl.
Zimmermit Schreibt. zu vm. (201fff
0 2. Stock, frl.
Ob. Hügelſtr. 15 mbl. Zimm
per ſofort zu vermieten. (20288f
Gutenbergſtr. 39, I., gut möhl
Wohn= und Schlafzimmer mit
ſepar. Eingang ſofort z. v. (2040sf
Liebigſtr. 39, part., Herrn=
Schlafzimmer, eleg. ausgeſtatteh
mit Badegelegenh. zu verm. (20503f
Saalbauſtr. 13, II., I., freundll
möbl. Zimmer zu verm. (2056ff
Soderſtraße 14, I. (Kapelplat
ein gut möbl. Wohn= u. Schlaß=
zimmer
zu vermieten. (2088m
Mühlſtr. 38, I., gut möbl. Wohn=
u
. Schlafzimmer zu verm. (2075f
Wenckſtr. 34, frdl. möbl. Wohn
u. Schlafzim. m. Schreibtiſch, Gasu
evtl. Klavierbenutzung.
(20839a
Heidelbergerstr. 89, II.
ſchön mbl. Zim. ſof. zu verm. (2026fa
Möbl. Zimm. m. Penſ. zu verſ
daſelbſt guter bürgerl. Mittag=
Abendtiſch.
(20914t
Näheres Karlſtraße 27.
Wienersſtr. 46, II. I, gr. möll
Zimmer zu vermieten. (2119is
Hügelſtr. 89 frdl. möbl. Zi.
15 Mk., a. m. Penſ., z. v. (214is
Karſtr. 11, I., zwei ſel
große, fein möblierte Zimmen
vollſtändig neu eingerichtet,
ſammen oder getrennt,
vermieten.
(21366f
Waldſtr. 10, II, ſchönn
(21978a
Zimmer zu vermieten.
Heidelbergerſtr. 29, I., M.
Zim. ſof. zu vermieten. (*11225sim
Heinrichſtraße 70, 3. St., mill
liertes Zimmer, ſep. Eingang,ü
beſſerem Hauſe zu verm. (2145m
Waldſtr. 23, II. ks., ſch.mähl.
(*11615ims
Zimmer zu verm.
Saalbauſtr. 16, III., frdl. ſi0
Zimmer ſof. zu verm. (*11617imd
Anſt. Frl. k. h. möbl. Z. b. . alleinſt.
Frau, ev. m. Penſ., erh. N. Exp. (*116
Ireneſtr. 6, an d. Frankftrſt
hell. möbl. Zim. m. Gas bill. (6
Aliceſtr. 32,I. 2 mbl. Z., Ia. 10.
1 mit od ohne Penſ., ſof. (*11638im
Roßdörferſtr. 19, part., möbl.
Wohn= u. Schlafz. zu vm. (*11648im
Kaſinoſtr. 2, I., h. mbl. Wohnal.
Schlafz. a. beſſ. Hrn. b. Reinheimer. (*imd
Wienersſtr. 52 ſch.möbl. Z, Gas
Kachelof., a. W. Klav., ſof. (*11665im
Mühlſtr. 76, II., h. möbl. Z. ind.
Nähe d. höh. Schul. p. ſof. (*11662mfs
Eliſabethenſtr. 30, H., Iſchmbl
Zim. m. 1. od. 2. Bett. bill. (*11659im
Aliceſtr. 37, II., ſchön möbl.
Zimmer zu vermieten. (*11682im
Landgraf=Georgſtr. 62, II., b
Semmelmann, freundl. möbliertes
Zimmer zu vermieten. (*11694im
Pankratiusſtr. 4, I., möbl. Z,
mit od. ohne Penſ, z. verm. (*11677im
Karlſtr. 63, III., ein großes, gut
möbl. Zimm. zu vermiet. (*11673im
Stiftſtr. 41, II., nächſt der
Künſtlerkol., beſſ. möbl. Wohn=
u
. Schlafz., ev. Schlafz. m.
Betten f. 2 Herren od. Ehep.,
ſep. Eing., zu vermieten.
Daſelbſt 1 beſſ. möbl. Zimm.
(21476t
zu vermieten.
Kahlertſtr. 21, 2. St., großes
möbl. Zimmer ſof. zu verm. (21128a
E Kiesſtraße 45, pt., ſchön möbl
Zimmer m. voll. Penſ. (19282oms
Karlſtr. 30, Hth., III. I., möbl. Z.
ſep., z. verm. p. W. 3 M. m. K. (20923a
Soderſtr. 75, 2. St., gut möbl.
Zimmer zu vermieten. (21038a
Neckarſtr. 24, II. I., eleg. möbl.
Zimmer ſofort zu verm. (18130omf
Schuchardſtraße 16, II., ſchön
möbl. Zimmer zu verm. (20644oms
Erbacherſtraße 3, I., gut möbl.
Zimmer zu vermieten. (19646oms
Kahlertstr. 10, II., find. Herr od. Dame
gemütl. Heim m. gut. Verpfl. (18005ams

[ ][  ][ ]

Nummer A5.
Darmſtadter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Ortooer 1913.
Seite 21.
elegant
Schuchardſtr. 16, II.,ein gut
Friedrichſtr. 18, I,großes, gut Kaupſtr. 5, I., ſchön möbl Z. ſof. . Alieſtraße 8, I., freundl. mbl.
Iinselstr. 19, II., möbliert. mbl. Z. bei ruh. L. z. vm. (*11489sm möbl. Zim mit guter Penſ. zu 65 Mk. zu verm. Preis 18 Mk. (21518ms Zim. m. Penſ. zu verm. (*11741ms
r. Zimmer in ruh. Lage zu ver=
Hochſtr. 23, I., möbl. Zimmer
(18240oms
ſofort zu verm. Näh. part. (21515ms Grafenſtr. 18, III. I., ſchön möbl. Rhönring 65, I., ſchön möbl.
ieten. .
mit ſep. Eing. ſof. (B2153s Lagerhausstr. 4, III. frdl. möbl. Zim., Zimmer zu vermieten
(*11810ſep. Zimmer, auf Wunſch Wohn=
paſſ
. fürjung. Kaufm., ſof. zu verm.; Mühlſtr. 26, part. möbl. Man= u. Schlafzimmer, zu verm. (21506a
Grafenſtr. 27, III., I., großes Rundeturmſtr. 7, II., gr. hell mit Kaffee 16 Mk. pro Monat, ſardenzim. an ein anſtänd. Mädchen
öbl. Zimmer mit Klavier, evtl.
Alexanderſtr. 5, I., 4eleg. möbl.
Mittagstiſch, zu verm. (*11343som möbl. Z. an 1 o. 2 H. ſof. (*11788ms event. auch mit Penſion. (21516ms ſofort zu vermieten.
(*11799 Wohn= u. Schlafz. ſof. z. vm. (*11746

Landwehrſtr. 11, pt., gut möbl. Luiſenplatz 1, II. links, fein Mauerſtr. 23, Manſ., hübſch Hügelſtr. 77, Stb. I., möbl. Zim.
Eliſabethenſtr. 17, möbl. Zim. Zimmer mit Penſion zu v. (*11776 möbl. Zimmer mit guter Penſion! möbl. Zimmer, ſep. Eingang, zu ſofort zu vermieten.
(*11390som
zu vermieten
(*11748
Eſchollbrückerſtraße 3, II., iſt ſofort zu vermieten. (21523oms verm. Fräulein bevorz. (*11798 Alexanderſtr. 5, I., mbl. Zim. a.
Hochſtraße 2, I. Stock, elegant Wohn= und Schlafzimmer zu ver=
Saalbauſtr. 25, III., hübſch) Saalbauſtr. 38, II., eleg. möbl. auſt. Arbeiter ſof. zu verm. (*11745
mod. möbl. Wohn= u. Schlafzim. mieten, auch mit voll. Penſ. (*11772ms möbl. Zimmer zu verm. (21525ms Zimmer von jetzt ab bis Ende
grreiswert zu vermieten. (21029gmf
Georgenſtraße 11, II., möb=Oktober zu vermieten. (*11803 Grafenſtraße 41, Hth. pt., einf.
Alexanderſtr. 5, II., möbl. Zim.
Friedrichſtr. 22, part., hübſch m. Gas u. Schreibt. z. vm. (*11766mdliertes Zimmer mit Schlafzimmer Pankratiusſtr. 1½, pt. r., gr. ſch. m. mbl. Zim. m. ſep. Eingang. (*11752
p. öbl. Wohn= u. Schlafzimmer
ſofort zu vermieten.
Z. m. Penſ., daſ. a. Mittagst. (*11602ms Gut möbliertes Zimmer ſof.
(17101t
fort zu vermieten.
Landwehrſtr. 31, III., möbl. Näheres parterre.
(21552ms Kaſinoſtr. 2, I., g. möbl. Z. a. Damelzu vermieten.
(*11722
(*11777
Kiesſtr. 22, Hth., I., ſchönes Zimmer zu vermieten.
Näheres Wenckſtraße 7, pt.
Eliſabethenſtr. 28, I., ſehr gut m. v. o. Venſ. b. Rieigheiner (*1750md
ſaumöbl. Zimmer, pro Monat Hoffmannſtr. 5½, III., gemütl. möbl. Zimmer mit Schreibtiſch per! Roßdörferſtr. 47 gut möbl. gr. Heinheimerſtr. 22, III., Koſt u.
1ie Mk. mit Frühſtück. (VIII, 21390,8 möbl. Zim. bill. zu verm. (21514ms ſofort zu vermieten.
(21553ms Parterrezim. bill. zu vm. (*11737mf Wohn., pr. Woche 10 Mk. (*11734msg
Ba
Ze ee
Wilhelminenstrasse 19, I. Harmstädfer Hausbesnzerverein. Telephon Nr. 560.
Inſertionspreis: 10 Pfg. die einſpaltige Petitzeile;
Zu vermieten:
von 10maliger Wiederholung an 10% Rabatt.
mert Zimmer
Ecke Moſerſtraße
Niederramſtadterſtr. 156
u. Mathildenſtr. 11, 1. St.,
Einfamilienhaus
herrſchaftliche Wohnung von
Einfamilienhäuſer.
an der Querſtraße daſ., enthält
5 gleich groß. Zimmern, Bad,
2 Zimmer, herrſchaftl. eingericht.,
Küchenbalkon, mit reichlichem
Zentralheiz., mit Garten, zu verk.
Zubehör ſofort zu vermieten.
(17257ms
gvtl. zu vermieten.
Frankenſteinſtraße 68 wegen Verſetzung des Herrn Rittmeiſter
Näh. Heinrich Funk, Grafen=
Näh. Steinſtr. 10, I., Tel. Nr. 1210.
v. Schmelzing 8 Zimmer, Bad, Veranda,
ſtr. 23½, I., Tel. 446. (19035ms
Gas, elektr. Licht, Stallung ſofort. Mietpreis 2100 Mark.
5ge
8 Wohnräume, Bad, Veranda, Garten,
Herrngartenſtraße 35 Zubehör ſofort. Mietpreis 1700 Mark.
Io Zimmer-haus
Kahlertstr. 13, 2. St.,
Eichbergſtr. 19, enth. 10 Zim.,
Herrſchaftshaus mit 1012 ſehr großen Zimmern,
große ſchöne 5 Zimmerwohnung,
Martinſtraße 39mit reichl. Nebenräumen, Dienergelaß, Mädchenzim.,
Bad, Gas, elektr. Licht, Balkon,
Bodenk., 2 Keller uſw. Näheres
Bügelzim. uſw., gr. Obſtgarten für
2 Bädern, groß. Wintergart., 40 am groß. Teraſſe, Veranden, Balk., Garten, Ausſicht
1. Stock.
(19779ms
ofort oder ſpäter. Näh. daſelbit
auf Park, verſetzungshalber anderw. zu vermieten.
Me scht
15
oder beim Hausbeſitzer=Verein,
Villa Irene neben Kurhaus Trautheim (Gartenſtadt Nied.=Ramſtadt,
Wilhelminenſtr. 19, I. (19040ms
Olbrichweg 6
Traiſa), enthaltend 7 große Zimmer, Küche, Bad, Seiten=
gebäude
m. 2 groß. Zimmern, Autogarage, elektriſch. Licht, Waſſerleitung, mit großem
(Mathildenhöhe) II. Stock
Kaus Horüwer 97
parkähnlichem Garten, großem Baumgrundſtück und Gemüſegarten per ſofort zu
Herrſchaftliche 45 Zim. evtl. zu verkaufen.
eith. von Herrn Major v. Löſſl be=
Wohnung mit all. Komfort,
wohnt, enth. 14 Zimmer, Speiſeſaal,
67 Zim.,
Veranda, Garten, Bad elektr.
Haus Deiters, Alexandraweg 35 Gas, Bad.
Manſ.=Zimmer, Balkon u. Erker,
Licht, Zentralheizung, Warm=
elektriſch
Licht, per 1. Januar 1914, event. auch früher zu vermieten.
Stallung, Garten u. allem mod.
waſſerbereitung, für 1150 Mk.
Zubehör, verſetzungshalber zu vm.
ſofort zu vermiet. (18571ms
Weiteren Aufſchluß, ſowie Einſichtnahme der Pläne ꝛc. bei
Mäheres Nr. 99, II. St. (19043ms
Näh. Helnrich Funk,
18556ms) Heinrich Funk, Grafenſtraße 23½ Telephon 446.
Grafenſtr. 23½.
Tel. 446.
Grüner Weg 40
Mene en
Annastr. 61, herſchaftliche
wegen Verſetzung des Herrn
1 Zimmer
Oberſt v. Buddenbrock herr=
5 Zim.=Wohn.
Olbrichweg 6, 14 u. 16 (Mathilden=
Grafenſtr. 23, II. St., nächſt derfmit reichl. Zubehör, elektr. Licht,
ſchaftliche Wohnung, 7 Zim.
höhe)
Rheinſtraße, eleg. 5 Zimmerwohn., Bad. Näheres Steinſtraße 10, I.,
u. gr. Diele in der 1. Etage,
moderne herrſchaftliche 6 Zimmerwohnungen mit allem Aelektr. Licht, Kochgas, Bad, reichl. Tel. 1210.
19459ms
3 Z. u. reichl. Zub. in der 2. Et., Komfort, Diele, Veranda, Loggia, Küche mit Anrichte und
Zubehör, an ruh. Mieter alsbald
Balkon, Bad, elektriſch. Licht,
Speiſekammer, Nebenräumen, Bad, elektr. Licht, Warmwaſſer=
zu
vermieten.
(15428ms
Zentralheizung, Warmwaſſer=
ne

bereitung, Zentralheizung, Kohlen= u. Wäſcheaufzug, Dienſt=
bereitung
, Entſtaubungsan=
Darmstrasse 41
Beſichtigung von 1012 und
treppe uſw., zu vermieten.
Schwanenstr. 70, I.
lage ꝛc. ſofort zu vermieten. von 25 Uhr. Nachfragen Olbrichweg 10 im Büro.
Parterre: 5 Zimmerwohn.
Preis Mk. 2600 Näheres
5 Zimmerwohn., Bad, Balkon, 560 M., Manſarde: 3 Zim=
Weiteren Aufſchluß, ſowie Einſichtnahme der Pläne bei Veranda und reichlichem Zubehör.
daſelbſt part. u. Helnrich Funk,
merwohn. 300 M., trockene
Grafenſtr. 23½ Tel. 446. (19202ms
Heinrich Funk, Grafenſtraße 23½, Tel. 446. (18557ms Näh part. u. 2. Stock. (20994ms Lagerräume, gr. Hallen, als
Remiſe, Autohalle ꝛc. zu ver=
Bahnhofsplatz
wend. Näh. b. Anton Fiſcher,
1 Zimmer

u. Stirnweg ſchöne große 5 und 6 Frankfurterſtr. 12/14. (19034ms
Heinrichstr. 103, I.
Sp
AMSV

Zim.=Wohn, in der Preislage von
herrſchaftl. 8 Zim.=Wohn. m. Bad, Elchbergstrasse 26
Hausbesirzer
3001300 Mk. zu verm. Neuzeitl.
One
teranda, Balkon, Gas u. elektr. Wohn. i. 1. Stock u. Manſ., enth
(46217msLiebigstrasse 30, I. St.
organwiect Guch! Nuz ſeingerichtet.
Licht ſowie allem mod. Zubehör.3 Zim. u. Küche, 2 ſchräge, 2 gerade
Dieburgerſtr. 19 ſchöne 5 Zim.=ſelegante gr. 5 Zimmerwohn. mit
Nräheres part.
(21258ms Zim., Badez. m. E. u. all. Zubeh.,
Ser Baannaus
Wohn. ſof. oder ſpäter. Näheres Bad, Balkon, Gas, elektr. Licht u.
neu hergericht., groß. Garten. Zu
bungt Sifolge.
Hoffmannſtr. 38, part. (16998msſall. Zubeh. Zu erfr. part. (17844ms
1 Zimmer
erfragen 2 bis 4 Uhr Steinacker=
Iar u dge
5 Z.=Wohn.

ſtraße 17.
(21547s

FRhonqaöng 2
Beitag geniesen die Mfit. Hochstr. 53, I., mit großer! Bismarckstr. 64, I.
Ssae
Eichbeigsh. 25
Veranda n. wegen Verſetzung des Herrn Ober=
Asg .. gan
Riedeselstr. 46, I.
dem Gart., elektr. Licht uſw. zu ver=leutn. v. Preuſchen 5 Zim.=Wohn.
beulende
lmeegen Verſetzung des ſeitherigenſwegen Verſetzung d. Herrn Haupt=
(17845a
mieten. Näh. parterre. (*9054msmit Stallung zum 1. Nov. Näh.
UUndieters der 1. Stock m. 78 Zim.,mann v. Schröder 6 Zim.=Wohn.
(
1
Kaſinoſtr. 27 im Laden. (20054ms
lüiche, Bad, Fremdenzimmer inmit allem Zubehör per ſofor t.


bar Manſ., Schrank=, Mädchen=Näheres Eliſabethenſtraße 68, Tele=
n
-Vorlelle-a
70
Heinrichstr. 106, III.
. Bügelzim., Gas u. elektr. Licht, ſphon 454.
(20057ms
Eliſabethenſtraße 72, I.
Jede Kaubat
Prartenant. nebſt reichl. Zubehör. Landwehrſtraße 14, 3. Stock,
5 Zim.=Wohn. mit all. mod.
5 Zimmerwohn. m. kompl. Bad,
Raslu
Dräh. part. od. bei G. Bernbeck,ſchöne herrſchaftl. 6 Zim.=Wohn.
Zubehör zu verm. (16215ms
(18800ms
Balkon ꝛe.
Roßdörferſtr. 89, I.
(18049msmit Küche, Speiſekam., 1 Fremden=,
Nak. Gukunf ee
Heidelbergerſtraße 77, part,
1 Mädchenzim., Badezim. m. Bade=
Lnffme
mmafp 90
Zi Seschaftssrall. Gu-

ſchöne, geräum. 5 Zim.=W. m. Bad,
Hasaamidnuistr. 28, Hochpf. ſofen, 2 Kellerräume, Bodenver=
Karist. 1, I.
Kelmnase
2 Baikons ſof. Näh. 3. St. (21546ms
ſchlag u. Gartenant. bald. zu verm.
ſſchöne 5 Zim.=Wohn. m. all. Zub.
ſchöne 7 Zim.=Wohn., große, helle Näh. daſelbſt u. Baubüro Fr. Dely,
zum 1. Januar.
(20986ms
immer, gr. Veranda, Speiſekam., Frankfurterſtr. 80. Pr. 1200 97 (15315ms
Pbladez., Gas elektr. Licht, 3 Kam=
Wienersſtr. 66, I.
Zgere
Unaern, 2 Keller u. ſonſt. Zubehöl
Klender str. 31, I.
Martinstrasse 60
ſchöne große 5 Zimmerwohn.
Näh. daſ. 1. Stock.
(19458ms
geſund gelegene mod. 5 Zimmer=
mit
Veranda u. reichl. Zubeh.
1. Erdgeſchoß, 2. II. Stock, jeWohnung mit Mädchenzimmer per ſofort. Näh. Heinrich
Grüßer Weg 27, I.
6 Zimmer, davon 1 Z. Manſarde, ſund Bodenkammer und reichlichem Funk, Grafenſtraße 23½,
ckhardtstr. 21, I.
herrſchaftliche 6 Z.=Wohn.
tr. Veranda, Bad, Speiſek Gas, Zubehör, per ſofort oder ſpäter Telephon 446.
mit Badez., Gas, elektr.
(13559ms
Zim.=Wohn., mod. ausgeſt., p.
Gartenanteil, per ſofort. Nähereszu verm. Näheres daſelbſt u. beim
Licht, Gartenant. u. all.
Me
ſohort.
(16416ms
Heinrichſtr. 58, I.
(20670ms Verwaltungs= und Verwertungs=
Zubeh. Ruh. Lage. (28875ms

Geſellſchaft für Immobilien m.b. H., Heidelbergerstr. 61, I.
Neckarstr. 6, 3. Stock
Friedrichſtr. 13, 1. Stock Nied.=Ramſtädterſtr. 14, Tel. 2464,
moderne, geräumige 6 Zimmer=lauch Rhönring 113 I. (16419ms weg. Verſetzung herrſch. 5 Zimmer=
arrſchaftswohnung
, 7 Zimmer.
wohnung mit Gas, el. Licht Bad
Diele, Bad, Veranda, Balkon undlSchöne 6 Zim.-WOßN. Wohnung mit Badeeinrichtung,
(17340ms
ſund Gartenanteil.
Rossdörferstr. 78
u behör. Näh. daſ. part. (17263msmit 1 od. 2 Fremdenzimmern im Fremdenzimmer, Mädchenzimmer
Mt
3. Stock, Gas, Bad, Veranda, ſund reichl. Zubehör per ſofort zuſ2. Stock, Fünf=Zimmerwohnung
Garten, elektr. Licht u. allem ſonſt. vermieten. Näh. daſelbſt und beilmit allem Zubehör. Näh. Roß=
Merderstr.17, II.
(16805ms Verwaltungs= und Verwertungs=dörferſtraße 76, 2. Stock. (16806ms
Martinstr. 47, I. St. Zubeh. alsbald.
in ſehr gutem Haufe, freundl.
Weidig, Moſerſtr. 5. (Geſellſchaft f. Immobilien m. b. H.,
5 Zimmerwohnung, 580 Mk.,
geräum., herrſchaftl. 67 Zim.=
Nied=Ramſtädterſtr. 14, Tel. 2464,
Se Zce
per ſofort. Näh. Heinrich
Wohnung mit reichl. Neben=
uch
Rhönring 13, I. (16417msſ Vlbrichweg16
Funk, Grafenſtraße 23½
räumen u. Garten für 1500f
Wilheimſtr. 40, hochpart.
Telephon 446. (18560ms
(Mathildenhöhe) Parterre
Mark zum 1. Januar 1914 zu
herrſchaftliche Wohnung von Hleidelbergerstr. 9½ 1. Herrſchaftliche 5 Zimmer=
vermieten
. Näh. Heinrich

6 Zimmern u. reichl. Zubeh., Alherrſchaftl. 6 Zim.=Wohn. mit Bad. wohnung mit Diele, Küche
Funk, Grafenſtraße 23½, I.
Wohnung, Küche, 1. Oberg.,
(20373ms Zentralheizung, elektr. Licht, Gas, elektr. Licht, Erker, Veranda, mit Anrichte, Vorgarten, Bad,
Telephon 446.
(17258ms elektr. Licht, Warmwaſſerbe= Afreie Lage, per ſof. Näh. Viktorig=
Dienſttreppe u. Stallung ſof.
Bleichplatz.
Aue
reitung, Zentralheizung, für Aſtraße 81, I.
(21261ms
zu vermieten. Näh. Heinrich
1200 Mk. ſof. zu vm. (18570ms

MRmaät 69
Funk, Grafenſtraße 23½, I.
Ea
Nöh. Heinrich Zmmer
Ealeinstr. 47, Beletageig Telephon 446.
(20374ms Avilierlustr. 26, II Grafenſtr. 23½
Tel. 446.
Zi
Ztämmerw. mit Balkon, 2 Part.=
O
neuzeitl. ſchöne 6 Zim.=W., Badez.,
Heidelbergerstr. 36
im. als Wohn. od. Büro. (21259ms
Gas, Veranda u. ev. Zub. z. 1. Apr.
Meilenreichstr. 17

III. Stock, 4 Zimmer=Wohn.
in herrſchaftlicher, freier ge=ev. ſchon 1. Jan. 1914. Näh. part.
uh.
(21545ms Darmstrasse 49, I. mit gr. Verand. u. all. modern.
lneinstrasst
rasse 12, II. funder Lage, feine herrſchaftl.ſim Komptoir.
elegante ſſchöne 5 Zim.=W. zu vm. (16216ms Zubehör. Näheres Laden oder
enzugshalber 7 Zimmer mit all. 6 Zim.=Wohnung m. Bad, elektr.
Annaſtraße 44 Wohnung
5 II., 5 Zim.=Wohn. l. Stock (Straub). (18947ms
Pole. Zubeh., Zentralheizung uſw. Licht, Kohlenaufzug u. reichl. Zu=
Dm 1. April. Näh. daſelbſt 1. Stock behör zu verm. Näheres Soder=69teils ſehr gr. Zim., Balk., reicht. Bleichſtr. 28, mit Bad u. allem
rzuſ. vorm. bis 12 Uhr. (21260msſtraße 48, p. Tel 1248. (16612ms Zubeh. Näh. 1. Stock. (15204ms Zubehör. Näh. parterre. (20671ms Fortſetzung folgende Seite
e
M
he

[ ][  ][ ]

Seite 24.
dter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
Nummer 245.
Bekaunt
Fehlerfreie
Solide Quali-
Ware!
täten!
zu Ausnahmepreisen!
Für Zimmer-Belag:
Spezialität:
Hiholeum-Hädfer
200 cm breit bedr. Linoleum am 1.50, 1.60, 1.75
Rixdorfer Patent-Inlaid-
200 einfarb. Linoleum . a am von 2.50 an
in allen Breiten
Linoleum-Teppiche 2500
200 Granit-
. 2.30
Farben durch u. durch, mit stoffart.
200 Jaspe-
, 3.90
Wirkung, Größe 200X300 cm . Mk.
per, Meter . . von Mk. 1.10
3.60
200 Inlald- 2,4 mm
Abgepasste
Linoleum-Teppiche und Vorlagen, Inlaid-Läufer
Bedruckte Teppiche 1 Inlald-Linoleum-Teppiche Inlaid-Linoleum-Läufer = Vorlagen
150X200 cm . . . . . Mk. 7.50 150X200 cm . Mk. 12.00 und 15.00 67 cm breit . . per Meter Mk. 2.00 40X40 cm . . . . . . Mk. 0.50
90 cm breit . . per Meter 2.70 1 60X90 cm . . . . . . 1.50
200X250 cm . . . . . . 12.50 200X250 cm . 18.75 und 25.00 100 cm breit . . per Meter 3.25 70X115 cm . . . . . .
2.50
200X300 cm . . . . . 15.00 200X300 cm . 22.50 und 30.00 110 cm breit . . per Meter 3.45 90X140 cm . . . . . . . 3.25
Ferner: Linoleum-Reste in Läufern, sowie Stückware in bedruckt und Inlaid ganz besonders billig!
Darunter befinden sich Reste zum Auslegen für kleinere Zimmer.
(21339gm
Han beachte
Das Legen von
meine Schau-
Linoleum
Aau
erg Darmstat
fenster nach
durch eigene
derZimmerstr.
Fachleute!
Spezial-Abteilung für Linoleum.

Grossh. Rabinettsgut
Kranichſtein (21013a
5
empfiehlt durch die eigenen Milch=
Preis-Ermäßigung.
wagen frei Haus (zwei, Wagen di=
rekt
zur Stadt, ein Wagen durch
Infolge grossen Abschlusses ist es mir möglich, die
den Wald, frühzeitig durch die
Dieburgerſtraße, beſte Gelegenheit
so beliebten Straßburger
Waltbekannte, hrgientsche
die Milch früh zu bekommen)
friſche beſte Voll= und
Spar-Dauerbrenner
Kindermilch,
Sumatra-Cigarillos
Original-Sicherheits-Regulstor.
Schlagrahm,
von 25 Stück an billiger zu verkaufen und kosten solche
Regulierhar von Grad zu Grad und luſt-
ſüßen
u. ſauren Rahm,
erneuernd. Gusnenströmung und
bis auf weiteres:
Explesionen ausgeschlossen-
feinſte
Tafelbutter,
frische Eier.
Unerreicht in Konstruktion
25 Stück . Mk. 0.85
Telsph.
und Soliditst.
Adolf Hagedern 183.
100 . 3.40
n gehteten
Elisabethenstr. 8
für den Winterbedarf
C.J. Wenz, relephes 217.
Orig.-Kiste 200 . 6.60 gelbfl. Induſtrie Hochzucht
auf mildem-Lehmboden gewachſen,
Cigarren-Import- und Versandhaus
handverleſene Ware, per 100 kg
(20742a
Mk. 5. frei Keller
Karlsruher Lebensverſicherung auf Gegen=
Jakob Storck IV.,
D. Numrich
Lengfeld (Odenwald).
ſeitigkeit, vormals Allgem. Verſorgungsanſtalt.
Hauptgeschäft und Versandstelle:
ia Landhutter der Pd. 2
St. 1.35
Ecke Nieder-Ramstädter- u. Mühlstr. 76. Tel. 318.
empf. Jakob Schellhaas, Mathilden=
(20044a
Rentenabteilung.
ſtraße 9, Telephon 1697. (*11717im
G
Die Renten für 1913 können auf Vorlage der

(*737
Trinkkuren im Hause
MRentenſcheine vom 15. Oktober ds. Js. ab in Empfang.
Man befrage den Hausarzt
(174aKatten Hdsuseblanzen Fiche,
(*11326sm
Ich liefere direkt an Konsumenten nach hier u. ausw. (unt. Nachn.) ſLäuse, Käfer Moffen. Ameiseölgenommen werden bei
Detail-Abgabe auf meinem Kontor Karlstraße 45
beseifigt unterGarantie schnell.gewissenhaff.
Oberinspektor E. O. Gündner
Apenta, Apollinaris, Abmannshausen, Biliner, Brückenau, Carolaquelle, biligst mit neuesten erprobten Hitteln. Für
Dürkheimer Karlsbad, Ems, Fachingen, Friedrichshaller, Gerolstein, 1ganze Anwesen. Bäckereien, Hotels. pp.:
Roßdörferſtraße 11, I., I.
Gieshübel, Groß-Karben, Homburg, Kissingen, Kronthal, Lamscheid, IVersicherung beibilligster Jahresvergüfung.
Bei Behördenpp
Lauchstädt, Levico, Marienbad, Mergentheim, Mondorf, Namedy, Zur Selbsrhilfegebe

mibestenEr.
Neuenahr, Obersalzbr., Hunyjady, Kaiser Friedrichs-Quelle, Rhenser, aucheinzelne
folgenein ge=
atente

Salzschlirf, Königl. Selters, Schwalbach, Soden, Sulzmatt, Teinach, 11Mittelin Peckung
Führt.
Vichy, Wiesbadener Kochbr. u. Gichtwasser, Weilbach, Wildungen usw. von 50 Pfg ensb.
(Gegründet) MHostenfreier Besuch.
C. Naumann, Darmstadt
(873
Gebrauchsmuster z: Warenzeichen
Nur Karlstraße 45 :: Fernsprecher Nr. 82.

Postkarte
genügt.
Dipl. lng. Klemens Hersabera u. Co.
Zann-F raxis
Patent- und Ingenieur-Büro (20323a
O. B. Weber, Dentist
Rheinstr. 19, I. Darmstadt Telefon 1695.
bisheriger Assistent bei Zahnarzt Dr. Schlapp.
Wilhelminenstrasse 29.
S
(15817a
Sprechstunden: vorm. 91, nachm. 26, Sonntags 10 12 vorm.
erein tia biegt. (Kon geſchalte, Bein, en nechmt.
Extrahelm, 115) billig zu verk. Betten zu verk. Dietrich, Karl=
(*11634im
Bleichſtraße 36. nart. (*11644im lſtraße 12.
(7250a)

[ ][  ][ ]

Nummer 245.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
Seite 25.
Der Lach-
Tnieher
Elater
monat!
21570
Tel.
Okr HLUrT3e9
Oinon Fheafer
Rheinstrasse 6
Kölner
Telephon 173
Dosgsgasgagsgesgssassgsssgsgstsss
JOD- Lustige Bühne
Von der Presse hier und auswärts glänzend
IEee Zieleeeete tlle
Mittwoch,
rezensiertes Meisterwerk:
Heute
Ab heute der neue Pracht=Elite=Spielplan!
15. Oktbr.
und folgende Tage:
Novitäten I. Ranges
(Nur noch 3 Aufführungen)
unter anderem das hervorragende Drama
Verlorenes Lebensglück
50 h Willanund
Großes Drama in 2 Akten
Ein einziger ununterbrochener
Eine Tragödie, erſchütternd in ihrer Tragik, die ſich auf einem
Lacherfolg.
landſchaftlich reizvollen Hintergrund abſpielt, hervorragend in
der Darſtellung, ein ſelten ſchöner und eigenartiger Film.
In Köln und seldorf über 150,
in Berlin über 300 Aufführungen.
Ferner Die Kreuzer-Sonate
e
nach dem berühmten Roman von Graf Leo Tolſtoi
Schneid.=Nähmaſch. m. Fußbetr.,
in 2 Akten
Singer, pr. nähend, f. 15 Mk.
Graf Leo Tolſtoi ſchildert in ſeinem bekannten Roman Die
zu verk. Kl. Bachgaſſe 10. (*11793
Kreuzer=Sonate den unglücklichen Verlauf einer vermeintlich
Prſttl. Herren= u Damenrad, ein=
aus
Liebe geſchloſſenen Ehe und entwickelt Tendenzen, welche
Emal gef., m. Freil., 60 u. 55 Mk.,
die Ehe in ihrer heutigen Form überhaupt verwirft. Der nach
gebr., g. erh. v. M. an. Kein Kaufzw.
dieſem Roman betitelte Film behandelt in anſchaulicher und
11784)
Ludwigshöhſtr. 78.
ergreifender Weiſe dieſen Stoff.
Eine Senſation ohne Gleichen iſt der Film
Großherz. Hoftheater.
Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
bildet
27. Ab.=Vorſt. B 7.
Das Mädchen Ohne Lare
Zum erſten Male wiederholt:
Die ſpaniſche Fliege.
Dramatiſches Lebensbild in 3 Akten
den
Schwank in 3 Akten von Franz
Ehre verloren, alles verloren ſagt ein alter Spruch und
Arnold und Ernſt Bach.
ſeine Wahrheit beweiſt ſich täglich ſelbſt. So manches er=
Spielleiter: Bruno Harprecht.
ſchütternde Lebensdrama iſt die Folge eines Defektes der
Perſonen:
Clou
perſönlichen Ehre, während wiederum das Leben ſelbſt es iſt,
Ludwig Klinke,
das mit grauſamer Konſequenz ein Individuum aus der Ge=
Moſtrichfabrik. . Adolf Jordan
ſellſchaft der Ehrenhaften vertreibt, und untergehen läßt im
Emma, ſeine Frau Minna Müller=
Strom der Deklaſſiierten und wehrlos gegenüber den Stein=
Rudolph
würfen derer überläßt, die ſich ſo gern damit brüſten, zu den
der Woche
Paula, der. Tocht. Käthe Gothe
Korrekten zu gehören.
Eduard Burwig,
Reichstagsabg.,
Liebesdiplomatie
Emmas Bruder Heinrich Hacker
Ein Luſtſpiel voll köſtlichen Humors.
im
Wally, ſ. Tochter Käthe Meißner
Große Heiterkeit hervorrufende Humoresken, reizende
Alois Wimmer,
Komödien, illuſtrierte Wochenſchau der neueſten Zeit=
Emmas Schwa=
ereigniſſe
, ergänzen das Weltſtadt=Programm.
Rich. Jürgas
ger
Erſtklaſſige künſtleriſche Muſikbegleitung.
Dr. Fritz Gerlach,
Ein Beſuch lohnt ſich.
Preiſe wie gewöhnlich.
Rechtsanwalt
Br. Harprecht
Kaſſenöffnung täglich 3 Uhr.
(21587
Anton Tiedemeier A. Waſſermann
Gottlieb Meiſel . Paul Peterſen
Mathilde, ſ. Frau Sophie Doſtal
Heinrich, d. Sohn Frz. Schneider
Darmstädterstreichquartettc v. Jahr)Marie, Wirtſchaf=
terin
bei Klinke Agn. Wisthaler
Glen
Spleldauer
mann
F. Mehmel, A. Diedrich, F. Brückmann u. E. Andrä. Das Stück ſpielt in einer größeren
¾/ Stunden.
deutſchen Provinzſtadt.
Zeit: Gegenwart.
Heute vollständig neues Programm, u. a.:
Geſtaltung d. Bühnenbildes: Hof=
Wenn das Herz spricht, Grosses Drama in 2 Akten.
Kammermusik-Abenu theatermaler Kurt Kempin u. Ma=
1
ſchineriedirektor E. Schwerdtfeger.
Moritz macht es anders
Nach dem 2. Akte längere Pauſe.
Montag, 20. Oktober 1913, 8 Uhr
Moritz Prince in der Hauptrolle, usw.
(21443
Preiſe der Plätze (Gew.
Anfang der Vorführungen um 3½ Uhr.
im Hotel Zur Traubes.
Preiſe): Sperrſitz: 1.13. Reihe
4.20 , 14.20. Reihe 3.40 , Par=
Min versäume nicht, sich dieses Meisterwerk, welches
Chr. G. Eckel, Frankfurt (Klavier)
terre: 1.5. Reihe 2.90 , 6.8.
Mitwirkende. und Kammermusiker o. Müller (Bass).
Guo vadis und Die letzten Tage von Pompeii‟
gleichgestellt werden kann, anzusehen.
Programm: 1, Streichquartett F-moll von C. A. Mangold (zum Reihe 2.35 , Proſzeniumsloge
Gedächtnis des vor 100 Jahren, 8. X. 1813, geb. Meisters). 2. Diver-6.20 , Mittelloge 6.20 , Bal=
Keine Preiserhöhung.
timento für Streichquartett, op. 32, C-dur von Jos. Haas (1. hie- konloge 5.20 , I. Rang 4.70 .
usige Auff.) 3. Quintett für Klavier, Violine. Viola, Violoncello und II. Rang: 1.6. Reihe 2.70 ,
7. u. 8. Reihe 2.15 , I. Galerie
Bass (ForellenQuintett) op. 114, A-dur von Schubert.
Preise: Abonnement für 3 Abende Sperrsitz M. 8.80. Saal1.35 , II. Galerie 75 .
Kartenverkauf: an der Tages=
MM. 5.50. Einzeln: M. 3.30 und 2.20. Studenten- und Schüler:
Abonnement: Sperrsitz M. 5.50, Saal M. 3.30. Einzeln: kaſſe im Hoftheater von 9½ 1½
Am
Am
Uhr und eine Stunde vor Beginn
M. 2.20, M. 1.65 und M. 1.10.
(21573ms
weißen
weißen
KKarten bei Thies Nachf. (L. Schutter), Hofmusikalienhandlung, der Vorſtellung; im Verkehrs=
Turm Resluchz Mhleater Turm
EElisabethenstrasse 12 und an der Abendkasse. Bechstein-büro von 81 Uhr und von
½ Uhr bis kurz vor Beginn der
Konzertflügel aus dem Hofpianolager von A. W. Zimmermann,
Der größte Detektiv=Schlager
Vorſtellung. (Im Verkehrsbüro
Rheinstrasse 14.
der Gegenwart:
werden auch telephoniſch Karten=
Beſtellungen entgegengenommen.
Telephon Nr. 1582.)
Anfang 7½ U. Ende geg. 9½ U.
Dr. Garel Hama
Vorverkauf f. die Vorſtellungen:
Donnerstag, 16. Okt. 28. Ab.=Bſt.
Nordiſcher Kunſtfilm in 4 Akten.
8. Martha. Kleine Pr.
Anfang 7½ Uhr.
Bürger-Keller.
Freitag, 17. Okt. 29. Ab.=Vſt.
7. Auf Allerhöchſten
Täglich Konzert
Befehl: Feſtvorſtellung
Ein Mädchen zu verschenken!
zur Jahrhundertfeier der
Salon-Damen-Orchester.
Realiſtiſches Lebensbild in 2 Akten. (21574
Völkerſchlacht bei Leip=
3
Dir.: JOSEF ScHMIDL.
Hohenfriedberger
ig.
Die Zorn=
Marſch.
Stets freier Eintritt. (20437a
chmiede. Szeniſcher Prolog
b
von Ernſt von Wolzogen.
Samstag: Asta Mleisen Suffragette
Hierauf: Jubel=Ouvertüre.
Neu einſtudiert:
Prinz



von Homburg Gewöhnliche
Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Imiant!
Samstag, 18. Okt. Außer Ab.
U Feſtvorſtellung zur Jahr=
1.oee
6660
6
D
hundertfeier der Völker=
1
W.
chlacht bei Leipzig. (Son=
IIIIDUrlar DC Eider=Vorſtellung für die

Garniſon.) Hohenfried=
§
Die
berger Marſch.
11 L.
L. 1
2, 11 Zornſchmiede. Szen. Prolog SZur Wollsschnueht
2, 1 Treffpunkt der vornehmen Welt!
I.
von Ernſt v. Wolzogen. Hierauf:
53 Soderstrasse 53
1St
(21504a St
Jubel=Ouvert. Prinz
InRnaa
Neuer Inhaber: Alfred Wagner
von Homburg. Anf. 8 Uhr.
Zu dieſer Vorſtellung findet ein
ſ 6
S.
Kartenverkauf nicht ſtatt.
SZMESSMER
Anmeldungen auf Neu=Abonne= früher Löwenbrauerei‟ Gross-Zimmern
ments, beginnend mit den Vor=
BERUHNTE
Pſtellungen A 12, B 12, C 12 undH empfiehlt bekannt guten Mittagstischl
D 12 werden ſchon jetzt von der
Vereinszimmer mit Klavier. Kronenbier. Spaten-
THEE-MiSCHUNGEN
1Hoftheater=Hauptkaſſe entgegen=
bräu
. Prima Weine. Apfelwein vom Fass.
genommen. Kaſſeſtunden an allen
PROBEPAKETE
(19801a
Wochentagen, vormittags von 10
5 100g 055 Mk-140 Mk
36666
bis 12½ Uhr.

[ ][  ][ ]

Seite 20.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
Nummer 245.
der Geſelſchaft werden nach vorläluſiger Schähung am in 191. Braugerſte beſtelt ſilles Geſchäft während in
Ende des laufenden Jahres etwa 40 Millionen Mark be= Oeſterreich beſſere Qualitäten mehr beachtet wurden.
tragen. Trotzdem die Hamburg=Amerika=Linie im gegen= Ruſſiſche Gerſte war bei ſtarken Abladungen und unbe=
wärtigen
Jahre etwa 87 Millionen Mark für den Ausbau friedigendem Inlandsabſatz im Preiſe gedrückt, auch
ihrer Flotte und andere Erweiterungen ihres Unterneh= Mais hat ſchleppendes Konſumgeſchäft. Es ſtellten ſich
mens aufgewendet hat, iſt die Verwaltung in den vergan= die Preiſe für inländiſches Getreide am letzten Markttage
genen Jahren ſtets darauf bedacht geweſen, dem großen wie folgt:
Unternehmen eine möglichſt weitreichende Liquidität zu
Weizen
Roggen
Hafer
S
Se
wahren angeſichts der Notwendigkeit einer großen Ver= Königsberg.
157½ (* ½) 165 (


mehrung der Frachtdampfertonnage infolge der erfreu= Danzig . .
185 (2
157(

(
164 (2)
2
lichen Ausdehnung, welche der Gütertransport auf faſt allen! Stettin . . . 184 (
155 ( ( 158 (2
Gestes

Verkehrsgebieten der Geſellſchaft genommen hat, ſowie der Poſen . . . 194 (2
-
158
150 (
S
Hunduasser
neuen Aufgaben, welche der Geſellſchaft durch den Eintritt Breslau . . . 196 (
163 (*5
156 (
Meit
in den Poſt= und Paſſagierdampfer=Dienſt Oſtaſiens und Berlin
7 (4
-
. 18
der
158
½) 183 (*


S
anderen ausſichtsvollen Erweiterungen erwachſen iſt. Es Magdeburg . 184
(

163 (*1
(
172

iſt der Beſchluß gefaßt worden, daß einer demnächſt einzu= Halle . . . .
188 (2

169 (*1
(
S
berufenden außerordentlichen Generalverſammlung an die Leipzig . . . 190 (1
(
13 (
169 (


Aktionäre mit dem Antrag auf eine Erhöhung des Stamm= Dresden. . . 190 (2

164
177 (
e
kapitals um 30 Millionen Mark (alſo von 150 Millionen Roſtock . . . 180 (1
155 ( ) 151 (2)


auf 180 Millionen Mark) heranzutreten. Auf die jungen Hamburg . . 188 (5
159 (1 ) 170 (.
Aktien, die an der Dividende des nächſten Jahres ſchon Hannover . . 186 (1
e
e
160 (
164 (*2 )
Wer Odol konſequent täg= vollen Anteil erhalten, ſoll den gegenwärtigen Aktionären Düſſeldorf
50
193 (73
162 (1 ) 167 (1
ein Bezugsrecht in der Form angeboten werden, daß ähn=
5 (1 ) 172½
Frankfurt a. M. 195 (1
lich anwendet, übt nach unſeren lich wie bei der alten Aktien=Emiſſion auf je 5 alte Aktien Mannheim . . 200 (2½) 167½

½ (
178 (
heutigen Kenntniſſen die denkbar eine neue Aktie entfällt. Die Einzahlung dürfte auf drei

170 ( ) 108 (2)
Termine verteilt werden, nämlich 25 Prozent und das München . . 212 (3
Z
S
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Dez. 190,25 (4),
beſte Zahn= und Mundpflege aus. Agio am 15. November ds. Js., 25 Prozent am 5. Januar,

7,10), Paris Oft. 213,35 (2,05),
und der Reſt am 1. April 1914. Das gegenwärtige Ge= Peſt Okt. 174,70
Preis: ¼ Flaſche (Monate ausreichend) ſchäftsjahr, welches auch durch die Erfolge der Schiffe der! Liverpool Dez. 158.80 (), Chikago Dez. 132,65 (1.18
M. 1. ½ Flaſche Mk. . 85.
(I,21499
Imperator=Klaſſe ſehr günſtig beeinflußt wird, hat ſelbſt Roggen: Berlin Dez. 162 ( 2.25) Hafer: Berlin Dez.
in ſeinen Erträgniſſen die gleiche Periode des vorherge= 160,75 (0,25), Futtergerſte Südruſſ. frei Hamburg un=
gangenen
Jahres erheblich überſchritten, ſo daß es wohl verzollt ſchwim. 1090 2,50) Nov. 111,50 (*1,25),
Handel und Verkehr.
nicht zu gewagt erſcheint, heute ſchon zu ſagen, daß bei Mais: La= Plata ſchwim. 107 (1,50), Okt., Nov. 109
2,50) Mark.
Patente uſw. (Mitgeteilt von Dipl.=Ing. Kle= erhöhten Abſchreibungen und Rücklagen mit einer Divi=
mens
Herszberg u. Co., Patent= und Ingenieur=Bureau, dende mindeſtens in der gleichen Höhe der Vorjahre (10
Darmſtadt.) I. Patent=Erteilungen: 24e. 266 602.1 Prozent) für dieſes Jahrs zu rechnen iſt.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Einrichtung zur Regelung der Luftzuführung für Saug=
gaserzeuger
mit umgekehrter Zurichtung. Phil. Flechſen=
Geöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und
har, Nieder=Ramſtadt. 22. 9. 12. F. 35145. 341. 266 472.
35 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
Landwirtſchaftliches.
Diebesſicherer Frühſtückskaſten mit hin= und herſchiebbarem
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Getreide=Wochenbericht
Aufnahmefach in beiderſeits offenen Mauerkaſten. Johs.
Geborene. Am 9. Okt.: Dem Friſeur Phil. Mahr,
Funke, Auerbach (Heſſen). 12. 10. 12. F. 35270. 38c. der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats Alexanderſtraße 12, eine T. Hedwig. Am 7.: dem Fuhr=
vom
7. bis 13. Oktober.
266 724. Putz=, Schleif= und Poliermaſchine zur Holzbe=
mann
Gg. 2 Arndt, Lichtenbergſtraße 73, ein S. Geoig=
arbeitung
. Joſeph Ludwig Steingäſſer, Mainz=Mombach.
Die rückläufige Preisbewegung auf dem Weizen= Dem Portier Karl Heinrich Auguſt Gg. Ludwig Müll,
5. 9. 12 St. 17 664. Sle. 266 509. Saugkammer bei markte hat auch in der Berichtswoche angehalten. Von in Höchſt i. Odw., Zwillingstöchter hier Grafenſtraße 9,
Saugluftförderern für heißes Schüttgut. Dipl.=Ing. Fritz Nordamerika, ſowie vom Norden Rußlands liegt an= Am 8.: dem Kutſcher Georg Spuck, Pankratiusſtraße 74,
Hartmann, Darmſtadt, Gutenbergſtraße 37. 16. 4. 12. dauernd reichliches Angebot vor. Der Umſtand daß Süd= ein S. Georg. Dem Brieſträger Jakob e Seip, Landwehr=
H. 57518. II. Gebrauchsmuſter=Erteilungen: rußland mit ſeinem Weizen zurückhält und beſſere Preiſe ſtraße 29, eine T. Käthchen. Am 10.; dem Hilfs=Kultus=
4d. 570 088. Zündholzſpar=Zünder. Adam Daum, Neu= abzuwarten ſcheint, fällt demgegenüber kaum ins Gewicht. beamten Elie Dimant, Schuchardſtr. 11, eine T. Fanny
brunnenſtraße 12 und Peter Lauinger, Schuſterſtraße 62 In Deutſchland hat die durch die Feldarbeiten bedingte Hilda. Am 9.: dem Poſtboten Heinrich Kirſchner, Schu=
in
Mainz. 3. 7. 13. D. 25316. 21c. 570 135. Druckſchalter, Einſchränkung des landwirtſchaftlichen Angebots ein wei= chardſtraße 14, eine T. Berta Lina Luiſe.
der dadurch betätigt wird, daß eine Feder eine wagen= teres Nachgeben der Weizenpreiſe nicht zu verhindern
Aufgebote. Am 9. Okt.: Schneider Georg Ludwig
artige Vorrichtung zwangsläufig hin= und herbewegt und vermocht. Bei ſchwacher Kaufluſt der Mühlen und ange=
dadurch
einen Kontakt öffnet und ſchließt. Otto Lenzen, ſichts der unbefriedigenden Lage des Ausfuhrgeſchäftes Hickler in Meſſel und Marie Kathar. Köhler in Dietzen=
Bingen. 5. 9. 13. L. 32825. 30 a. 570 334. Steriliſierbares, genügt ſchon mäßiges Angebot, um einen Druck auf das bach. Bäcker Friedrich Reiſer in Marbach a. N. und
nach allen Richtungen biegſames Pantoſkop zu elektriſchen Preisniveau auszuüben. Zwar zeigt ſich Südeuropa Kathar. Bruſt in Werſau. Kutſcher Franz Becker und
Beleuchtungen von Körperhöhlen. Wilhelm Rodſchinka, aufnahmefähiger. als allgemein angenommen wurde, Eliſab. Lautenſchläger, beide in Bensheim. Am 10
Bingen. 14. 8. 13. R. 36 662. 33b. 570 214. Rupfſchlöß= namentlich die Schätzungen der franzöſiſchen Ernte deu= Weißbinder Georg Volz in Arheilgen und Katharina
chen mit Zupfer. Firma Jakob Mönch, Offenbach a. M. ten darauf hin, daß Frankreich diesmal wieder ſehr erheb= Hartmann hier, Frankfurter Straße 250. Buchbinder
6. 9. 13. 47810 33 b. 570 381. An Taſchenbügeln ange= liche Mengen fremden Weizens wird heranziehen müſſen, L. Niedermann, Karlſtraße 99, und Fabrikarbeiterint
lenkte durch Federn in Schlußſtellung gehaltene Oeſe. aber der in der Berichtswoche (erfolgte Rückgang der Kathar. Daum, Große Kaplaneigaſſe 37.
Fa. P. Schleſinger, Offenbach a. M. 8. 9. 13. Sch. 49 686. Pariſer Lieferungspreiſe verhinderte neue Exvortab=
Eheſchließungen. Am 7. Okt.: Dipl.=Ing. Emil Roß=
341. 570 950. Freiſtehende Tafelanordnung mit zwei in ſchlüſſe So drängt der ſächſiſche Weizen, der ohnehin noch mann in Duisburg mit Anna Coy hier. Am 9.: Haus=
entgegengeſetzten
Richtungen verſchiebbaren Schreibtafeln. gegen die Konkurrenz des holſteiniſchen, mecklenburgiſchen hurſche Ludwig Schäfer mit Marg. Spang, beide hier=
Hermann Rauch jun., Worms, Kämmererſtraße. 13. 9. 13. und pommerſchen Weizens zu kämpfen hat, bei mangeln= Chemiker S. Romow hier mit Emilie o Wolff in Kreung
R. 37065. 341. 570 336. Auf verſchieden große Töpfe paſ= dem Exportabzug nach Berlin was ſich durch Lieferungs= nach. Am 11.: Wagner Balthaſar Spalt hier mit Kath,
ſendes Untergeſtell für Suppen= und Saucenſiebe. Anton abgaben und eine Wertverſchlechterung von 4 Mark zum Heyl in Groß=Umſtadt. Lehrer Emil Müller in
Luckhardt, Darmſtadt, Schützenſtr. 10½. 20. 8. 13. L. 32 687. Ausdruck brachte. Auch Roggen vermochte ſich der flauen nigſtädten mit Anna Strohauer in Dornheim. Fabril
45h. 570 865. Futtertrog für Geflügel. Otto Koch, Flon= Stimmung des Weizenmarktes nicht ganz zu entziehen, arbeiter Heinrich Knöpp mit Köchin Anna Binzen,
heim (Rheinheſſen). 11. 9. 13. K. 59 820. 54 b. 570 941.doch konnten ſich die Preiſe bei ſchwachem Angebot immer=
beide
hier. Metzger Robert o Sinzinger mit Luiſe Ehr=
Briefumſchlagverſchluß. Friedrich Biebesheimer, Nieder=hin noch gut behaupten. Wenn die Exportnachfrage ſich hardt, beide hier. Kaufmann Philipp o Heberer in Mann=
Ingelheim. 13. 9. 13. B. 65508. 54b. 570942. Muſter= zuletzt mehr auf ſpätere Abladung erſtreckte, ſo wird doch heim mit Maria Heil in Reichelsheim i. Odw. Poſt=
beutelverſchluß
. Friedrich Biebesheimer, Nieder=Ingel= andauernd Ware zur Erfüllung früherer Abſchlüſſe ge= ſchaffner Friedrich Haber hier mit Eliſab. Spatz in
heim. 13. 9. 13. B. 65 509. 63 c. 570 371. Vorrichtung zur braucht. Hinzu kommt, daß Sachſen andauernd Nach= Groß=Bieberau. Stukkateur Johann Lauer mit Marg=
Verhinderung des Gleitens von Motorzweirädern. Wilh. frage bekundet und daß namentlich in Schleſien verhält= Schwöbel, beide hier. Am 13.: Taglöhner Karl Volz
Geſche, Erbach (Odenwald). 8. 9. 13. G. 34351. 64c.nismäßig hohe Preiſe für trockenen mahlfähigen Roggen mit Marg. Schumacher, beide hier. Fuhrmann Georg
570878. Abtropfblech für Wirtſchaften, Cafés, Reſtau= bewilligt werden. Der ſüdruſſiſche Roggen fällt meiſt un= Kraft mit Thereſia Kreſſel geh. Eich, beide hier.
rants uſw. Heinrich Oßwald Herbſtein (Oberheſſen). 27. befriedigend aus; Nordrußland iſt überhaupt nicht im
2. 13. 85c. 570 637. Kanaliſationsſinkkaſten. Dr.=Ing. Markte bezieht vielmehr ſelbſt Roggen aus Deutſchland.
Geſtorbene. Am 10. Okt.: Kutſcher Phil. Kreh, 76
Theodor Heyd, Darmſtadt, Herderſtraße 13. 19. 3. 12. In Hafer ſind gute Qualitäten knapp und geſucht, auch Jahre, ev., Aliceſtraße 1. Am 9.: Marie Hanſt, geb.
H. 55 266.
mittlere Qualitäten finden zuletzt mehr Beachtung. Daß1 Seip, 73 Jahre, ev., Witwe des Kanzleidieners, Rhönring
es an Exportgelegenheit nicht fehlt, zeigt der Ausweis117. Marg. Eliſabeth Klenk, geb. Meyer, ev., Ehefrau
Die Hamburg=Amerika=Linie.
über den auswärtigen Handel, wonach in den Monaten des Weißbinders in Ober=Ramſtadt, hier Grafenſtraße 9,
* Hamburg, 13. Okt. Die Hamburg=Amerika=Linie Auguſt, September 74079 Tonnen Hafer ausgeführt wur= Am 10.: Kaufmann Eugen Friedrich Karl Hohmeier, 35.
verſendet die folgende Mitteilung: Die bereiten Mittel den gegenüber 67434 im Vorjahre und 51168 Tonnen Jahre, ev., Grafenſtraße 9.



chäften.
¼ Paket 55 . ½ Paket 30 . Niederlage: C. Steinhäuser, Mühlstrasse, Ph. Secker Nachf., Bessungerstrasse, und in allen durch Plakate gekennzeichnet
Aus herſchaftlichem Haushalt
Kartoffeln
Gelegenheitskauf.
2 Bettſtellen
für den Winterbedarf
Feuer
la Induſtrie, p. Dopp.=Ztr. 4.80
nußb. pol., ſchwere Ausführung=
Napier-Phaeton
5. Geräte als: Kohlenkasten, Kohlen-
Kaiſerkrone
mit Sprungfedermatraten, dazu
füller u. Eimer empf. i. gr. Auswahl
faſſend2 Nachtſchränke m. Marmor, 16 HP eleg., kräftig und ſolid gebauter Wagen mit hervorragend Salat= und Röſtkartoffeln
ſerner dazu 1 Kleiderſchrank, neu, guter Federung, wenig benützt, wegen Abreiſe ſpottbillig zu ver= ausgeleſen per Dopp.=Ztr. 4.50 Ernst Crämer, Lndwigstrasse
alles frei Keller.
Anzuſehen bei Schroth, Autowerkſtätte und Garage in
2 beſſere Diwans, Chaiſelongue kaufen.
(*11852 Mäuschen per Zentner . . 8.
mit Decke, 40 Mk., einfache eiſerne Auerbach. (Beraſtr.)
Strickmaſchine
Kochbirnen 10 Pfund
Lgemn
Bettſtelle 9 Mk., einfache Holzbett=
neu
, mit Zubehör und Tiſch billig
(V
Aepfel in allen Preislagen
ſtelle 8 Mk., alles ſehr billig ab=
2
empfiehlt (B21537zu verkaufen. Anfragen unter
(X24
zugeben. Möbelgeſchäft Garten=
(*11859
B 94 an die Exp.
inarisiast. 2S cſeune.
M
Ph. Germann,
ſtraße 21, I., Mederle. (*11823
1 Schneidernähmaſchine.
Karlſtraße 63½. Telephon 1299.
5
benerel-Vertreter: BERNHE WESENGRUND
Winter-Kartoffeln
35
Weingrosshändlung
Gegründet 1822.
1 ſchmiedeiſ. Keſſel.
Ueberrh. Induſtrie 100 kg 4.50
7 Schöne Aussicht. ERANKEURTAM.
Für Schreiner.
1 gebr. Waſchmaſchine,
Gelbe Mäuschen à 50 kg 7.50
bitte Preisliste verlangen.
1gebr. Waſchmange
1 Hobelbank, ſowie ſämtliches
Speiſe= u. Metzgerzwiebeln
Schöne alte Jinngegenſtände, Werkzeug und 60 Blatt Eichen=billig abzug. Grafenſtr 31. (2155s
5.-
Ein noch gut erhalt. Wormſer
(dicke) 50 kg
F
Porzellan u. Vaſe billig abzug. Fourniere billig zu verkaufen
C Ofen billig zu verkaufen
eine Gas=
Franz Thüsing Nachf.,
Ein (
(B21559 Tannenſtr. 8, part., rechts. (B21560 1*1751) Lauteschlägerstr. 32. ſchöner Gasofen, und eine
(*11857 Ludwigshöhſtr. 57.
Kahlertſtr. 36
elektr. Zuglampe zu verkaufen.
3.
Näheres Erped. d. Bl. (21491mt
Srenrenſcher enternt
ervose ruereKafte
9 1,85/90 cm, Stange mit
wenn sie als tägliche Getränko
Knopf, 2,40 m, abzugeben.
Herdweg 91, I.
*11875)
Kaffee-Ersatz
26
Guleid=Krafttrunk (Nährsalzbananenkakao)
Ein Theater=
nehmen
, Nach ärstlichem Gutachten gibt es nichte beseres, nach dem Urteil gahlreicher Haustranen nichte
In allen einschlägigen Geschäf.
wohlschmeckenderes und billigeres. Schwächliche
verzielen bessere Blutbildung, nehmen sie nebenbei Guleta-Malz, ten zu haben. Quleta-Malz nur
in Apotheken und Drogerien. Wo nicht erhältlich Näheres durch Quteta-Werke, Bad Dürkheim.
Kino-Apparat
Seitdem ich Quieta-Kaffee-Ersatz trinke habe ich mein Nervenkopfweh vollständig verloren Frau L. in M., 27. 4. 13.
Nach 10tägigem Gebrauch von Quieta-Malz spürte ich Besserung meiner Schwindelanfälle. Frau Prot. . in W.
(V,21543 ſowie ſämtliches Zubehör, zirka
5000 Meter Film. u. 1 Gasofen
Quiets-Präparate führten Beseitigung periodischer Kopfschmerzen und bestes Wohlbefinden herbei. P. K. in F.
Broschüren gratis durch Dnlets-Werke, Bad Dürkhein.
billigſt abzug. Näh. Exp. (*1865ms

[ ][  ][ ]

Nummer 245.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
Seite 27.
Malhertlnt 8
Kakao
Schokolade
Besenders empfehlenswert: Deutsche, Milch-, bittere Schokolade.
feinste Konfitüren
(20641a
Staatsmedaille in Gold 1896!
Jg., kräft. Mädch. ſ. in einem Junge
Herrſchaftsh. St. als Beihilfe derſaubere Lauffrau
Unpartenscher Arbenstachwels Darmstauf.
Köchin. Off. unt. B 81 an die geſucht. Saalbauſtr. 60, III. (*11755
Expedition.
Weiblich
Grafenſtraße 30, part. (Tele=
(*11785mf Saub. Lauffrau geſucht. (*1736
1. Gewerbliche Abteilung, phon Nr. 371). Geſchäfts=
Beckſtraße 50. 2. Stock.
ännlich
ſtunden von 812½ Uhr und von 2½6 Uhr.
in Stenographie, u.
Bu
Jüng. beſ. Mädch., w. gut ſchnei=
Allgemeiner unentgeltlicher Nachweis für Arbeitgeber
Wrünlein Maſchinenſchreiben
Jung. verh. Mann ſucht per ſof. dern o. weißnähen kann, auf 15. Okt.
und Arbeitnehmer.
bewandert, mit Kenntn. in Buch= Stellung als Packer od. Auslaufer. od. ſpät. zu Herrſchaft ohn. Kind. geſ.
Waldſtraße 6, Zimmer Nr. 6
führung, ſucht Stellung zum Näh. Kiesſtraße 45, II. (*11796 Burſche vorh. Hügelſtr. 69, III. (*11742
2. Dienſtboten=Abteilung, (Telephon Nr.371). Geſchäfts=
H. Oktober. Offerten unter M. S.
ſtunden von 912 Uhr und von 36 Uhr.
(1763a
(19800a
Mauptpostlagernd.
E
Von den Herrſchaften wird eine Einſchreibgebühr von
20 Pfg. und eine Vermittlungsgebühr von 1 Mk. erhoben.
Nordbentſche Dame ſuch Stellalts
Verein für Hausbeamtinnen
Seiblich
FürDienſtboten iſt die Benutzung der Abteilung koſtenlos,
Verkäuferin od. Empfangsdame.
Hoffmannſtraße 4
Off. u. B 86 an die Exp. (*11814m-
Zentralanſtalt für Arbeits= und Wohnungsnachweis.

ſucht und empfiehlt Hausdamen
Obete Steue
Tuchnge Verkladferi Stützen, Kindergärtn., Kinderfrl.
mit Branche=Kenntniſſen geſucht. Wirtſchaftsfräulein uſw.
Gewandte Verkäuferin
Sprechſtünden töck. v. 35 Uhr Hdlederäadelletter
A. Anton
mit der beſſeren hieſigen Kund=
außer
Mittwochs und Samstags
ſchaft bekannt und vertraut, Küchen-Hagazin, Glas und Porzellan, Donnerstags auch von 1011 Uhr geſucht. Tüchtiger, ſolider Herr, einerlei welchen Berufs, findet
Eliſabethenſtraße 1. (21458a vormittags.
(17949ſichere Exiſtenz bei etwa 45000 Mk. Einkommen durch Uebernahme
ſucht Stellung in feinerem
eines Maſſenartikels der Nahrungsmittelbranche im Alleinver=
Ladengeſchäft. Gefl. Offerten
Verkauferinnen, Buchhalter=
unter
W 48 an die Expedition
trieb. Erforderlich ſind Mk. 300. in bar. Näheres durch Herrn
innen, Korreſpondentinnen, Ste=
Lamprecht, am Donnerstag, den 16. cr.
dieſes Blattes erbet. (21571ms
von 912 Uhr vormit=
nographinnen
, Maſchinenſchrei=Suche Köchin., Hausmädch., Allein= tags in: Darmstadt, Hotel Köhler‟
(*11760
berinnen finden am beſten Stellung mädch., welche koch. u. n. koch. können,
95
3. Sammeln!
Tüchtige Verkäuferin ſucht durch die Stellenvermittſungs=für hier u. ausw. für ſof. u. ſpät. Scht, Reiſender 3. Abonnent.
Mausierer
perſofort Stellung, auch Aushilfe. Zentrale desBezirks Weſt inMainz, Frau Minna Dingeldein, ge=
Offerten unter B 77 an die Kaufmänn. Verein für weibliche werbsmäßige Stellenvermittlerin, f. eine Zeitſchr. bei hoh. Prov. geſucht. jgeſucht für Feſtabzeichen zur
(*11769 Angeſtellte, Emmeransſtr. 328
Darm=
Jahrhundertfeier.
WExpedition.
Sprechſtunden tägkich von 1½ bisEliſabethenſtr. 5, Tel. 531. (*11873 Karl Rersberger, BuchhdlegusehmfoSchubkegel. Rheinſtr. 4. (*11839
ſtadt, Karlsſtraße 3.
Lauffrau für 23 Std. geſucht.
3½ Uhr. Koſtenl. Stellenvermitt=*11773) Eſchollbrückerſtr. 3, II.
Tüchige Veriähuſerin
lung für Prinzipale und Mit=
Landreiſende
Mähtngt
Der Leder=, Luxus=, Galanterie= u. glieder.
(1535a Ein Mädchen bei hohem Lohn
(*11739 zum Vertrieb von Tierpflegemitteln! Jungem Mann iſt Gelegenheit
SSpielwaren, Sport u. Hausſtand=
ſofort
geſucht
Oe e c
Oe rc
gegen hohe Proviſion geſucht. geboten, täglich 1215 Mark zu
ſſächen ſucht Stellung entweder
Neckarſtraße 20, part.
Gesucht (I,21494
Gerlach & Hailer, München, verdienen. Ausk. zwiſch. 67 Uhr
zum 1. November oder ſofort.
Tüchtiges ſauberes Mädchen, Elviraſtraße 14.
(*11848
4h
(II,21222Aliceſtr. 24, I.
Offerten unter 76 an die
im Haushalt erfahren, das auch
Suche für ſofort oder bis Weih=
Lah
Wxpedition d. Bl.
Verkauferin
(*11768
im Geſchäft mithelfen ſoll, per Ein Schuhmacher nachten einen zuverl. militärfreien
Tücht., unabhäng. Geſchäftsfrau per ſofort oder 1 November
ſofort gegen hohen Lohn geſucht. ſof. geſucht. Heinrichſtr. 66. (*11656imd
wünſcht Filiale zu übernehmen
Beſſungerſtraße 82½, III. (*11846
branchekundig, tüchtig im Ver=
Vorzuſtellen 13 Uhr nachmitt. Tüchtiger Schuhmacher ſofort
einerlei welcher Branche. Offanen
kauf, für dauernde und ſelbſt=
tunt
. B 96 an die Exped.
Junges, kräftiges. williges Mäd= gel. Lauteſchlägerſtr. 16. (*11703im
ſtändige Stellung. Angebote
Perſelte
mit Bild, Zeugnisabſchriften chen v. Lande das ſchon gedient, zu
Schneider empf. ſich im Ausbeſſ.,
Fhrkuect.
u. Gehaltsanſpr. zu richten an
zwei älteren Leute in Stelle geſucht.
Reinig. u. Aufbüg. v. Herrenkl.
Näh. in der Exped. (*11836msm
*11775) Ahaſtr. 20, Htb., 1. St.
am liebſten vom Lande, für Ge=
I. Wollschlegel,
ſchäftsfuhrwerk. Jahreslohn M. 650
Kammacher
Fräul. n. n. Kund. an im Weißnäh. Luxuswar., Lederwar., Galan=
Laufmädchen
bei freier Station. Zu erfahren
uu. Herrenheind. Arheilgerstr. 27a I. (*
ſowie jugendliche
teri=waren, Glas u. Porzellan.
durch die Expedition. (21441imdf
n. 10 bis 3 Uhr geſucht.
Tüchtige Büglerin ſumt Kund=
pal

*7) Alexanderſtraße 4, I.
ſofort geſucht.
Karisruhe i. B.
ſſchaft außer dem Hauſe. Näh.
Lehrling
S H. Brunner,
Ahaſtraße 20, Vdh., Manſ. (B21564
Tücht. Lanffrau für vormittags
Arbeiter
Inſtallation, elektr. Anlagen, Bau=
Weiſtzeugnäherin im Ausbeſſ. Tüchteige Arbeiterin uno Lehr=T einige Stunden und mittags
per ſof. geſucht. Kammfabrik Best, ſpenglerei. Eliſabethenſtr. 33. (*11esgen
zum Spülen
on Kleidern und Weißzeug geübt, mädchen geſucht. K. Sturm,
(21555ms! Auf meinem Bürokann ein Lehr=
Der Tag 1.50 Mark.
(B21565 Damenschneidermeisterin, Schuchard-geſucht. Eliſabethenſtr. 74. 2. (*11864 Griesheim.
Beſſeres Fräulein, i. Näh. gut Rockmacher geſucht, welcher ling m. beſſ. Schulbildungeintreten.
Nieder=Ramſtädterſtraße 3. strasse 18.
(*11681im
ausgeb., w. in f. Privath. dauernd wöchentlich 1 feines Stück mit=Rud. Strecker, Architekt. (*11744md
kanky empfiehlt ſich nur Weißnaheren,
für nachm. geſucht. Off. unter machen kann. Offert. unt. B 85
Flickerin außer dem Haufe,
e
o werd. ſchick garn., ältere
ſt auch im Weißnähen bewan= die auch ausbeſſert, geſucht. Off. B 80 an die Ern
(*11787ms an die Expedition ds. Bl. (*11818 Hute Sachen verw. (*11618id
Zuverläſſiger
Oert. Zu erfrauen bei Frau u. B 69 an die Exped. (*11724
Bleichſtraße 25, Gartenbau.
Tüchtiges Mädchen
Speicher, Schloßgaſſe 34, parterre.
Heizer
Woſtkarte genügt.
(*11695im
mit guten Zeugniſſen bei gutem
Lohn auf ſofort geſucht. (B21542 z. Bedienung einer Zentralheizungs=
ni

a
Mittagstisch
Heimnarbeltern
anlage für ein Haus in der Wil=
Scriba,
Besseres Fraulein,
helmſtraße geſucht. Näheres zu Fleisch u. veg. Kost von
Heidelbergerſtraße 65.
welches ſchon bei Kindern war,zur Herſtellung von Zigarren=
6c Pf. b. M. 1. im Abosz.
erfahren durch Krug & Finke
ſucht Stellung zu 12 Kindern Taschen aus Leder geſucht.
Männlie:
Architekten, Eliſabethenſtr. 54. (*1725
nicht unter 2 Jahren, oder zu Nur ſolche wollen ſich meiden,
Abendtisch
fält. Dame. Offerten unter P. 120 welche ſchon auf dieſen Artikel
Tüchtige
Woſtlagernd Biblis.
(*11756 gearbeitet. Off. u. B 83 an die
Fleisch u. vegst. Kost r.
(*11806
50 Pf. b. 70 Pf. im Abont.
Frau ſucht Laufſtelle. (*11745 Exped. d. Bl.
Herrenſchneider
Heinheimerſtraße 22, Hinterhaus, Tücht. Schnelder geſucht bei Büchhaltel
4usshalt d s brinmtn
Seibſtänd. Köch ſow. Haushält. guter Bezahl. Heidelbergerſtr. 40. (*
zum Nachtragen von Büchern ge=
: Wernser Weinmosten:
für meine Damenſchneiderei
mm. gut. Zeugn., nette Landmädch.,
ſucht. Anerbieten befördert die
geſucht
Kein Frinkzwang. (11
uch, in Darmſtadt Stell. Frau Berta
LehrmädchenExpedition unter B 53. (*11639im
Damenzimmer.
DeBling, Ludwigstraße 8, gewerbsmäßige
Anton
Lagrange
(*11780mds aus ordentlicher Familie für Schuh= Tüchtige Reiſende u. Akquiſi=
Letolenvermittierin.
Ludwigſtraße 16. (*11802
Reform-Restaurant
Sauvere Frau ſucht täglich 23 waren gegen ſofortige Vergütung teure bei hoher Proviſion geſucht.
zum Beſorgen 7 Alexanderstrasse 1 1. *9
Stunden Arbeit. Neue Irene= geſucht. Gebr. Blum. (21590 Zu meld. Reſtaurant Münchener Jungen Mann von Ausgängen
(*11761
Modes! Lehrmädch. geg. Verg. Kind’!, Neckarſtraße 4.
ſſtraße 9, 1. St. lks.
(*1182s
ſucht C. W. Leske. (*11693im
4, d. 25mon. Kurs
Mgeſ. Ludwigſtr. 17, I. (*11436smsg
mit Empfehlungen
(25
IMeals Buckh., Rendant,
Mädchen ſucht Aushilfe, geht
Steildis Verw. Prosp. frei.
(uch in feſte Stellung über Mittag. Lehrmädchen
Dir. Küstner, Leipzig-Li. 147
Mäh. Eliſabethenſtr. 78.
(*11805 aus guter Familie bei ſofortiger
Wg. Frau hat noch Tage i. Waſch. u. Vergütung geſ. Wila, Kraetzinger, 1700 Chefs such Beamts hier I. 1955e
nat erhalt= Herren
Putzen frei. Sackgaſſe 5. (*11808 Ludwigſtraße.
(21451a
Nebenverdienst und Damen.
Mleit. Mädchen, 30 J., welch. koch. u.
Off. u. B 67 an die Exp. (*11735mis
ülle Hausarb. verſt,ſow.ein 21jähr. Lauffrau, evtl. Mann
Clotz
ren 3. Begleil=
noch
nicht in Stelle gew. Mädchen, für Beſorgung der Oefen eines im

Redegew. Herrenl ung eines
welch. näh. u. büg. k., ſuch. Stell. (*11562 Zentrum d. Stadt gelegenen Büros
Lstharina Jäger (früh. Jöckel), gewerbs=für die Zeit von 88½ Uhr vorm. Photogr., denen Gelegenh. geboten
Lnl.Sila.
nnäß. Stellenvermittlerin, Inieenstr 34. geſucht. Näh. Exved. (*11637im iſt, dies zu erlernen, bei hoh. Ein=
(*11764
kommen ſofort geſucht
Beſſ. Mädchen ſucht Stellg. als Weg. Verheir. d. ſen. ſuche ich
Arheilgerſtr. 10, 1. St. links.
einf. Stütze
z. 1. Nov. ein tücht. Dienſtmäd.,
ien kl. biſſ. Haushalt, auch ausw. fern, ein ält., erf. Kinderm., beide g.
Die Seife der
5
Off. unt. B 95 a. d. Exp. (*11856ms gut. Lohn. Vorzuſtell. nachm. 46.
aus ſehr gut. Fam. (Pfarrh.) Fraf. Dr. Lecker, Nathildsgstr. 44. (B21470
vornehmen Welf!
Bame ſucht, geſtützt a. beſte Zeugn.
Lauffrau oder Laufmädchen Tihzareirtn=
u
. Empfehl., ab 1. Novbr Stelle alsgeſucht.
(*11841 Reiſende gegen hohe Proviſion
Kräutersahnenseife von köstlichem,
Stütze (am liebſten zu Kindern) od.
Kiesſtraße 129, parterre. für prima Qualitäten ſucht (auch
weichem Schaum. Macht die Haut
Geſellſchafterin in Darmſtadt od.
Suche Köch., Hausm., b. Kinder=Groſiſten) Dresdener Fabrik ſo
zart, geschmeidig und iugendfrisch.
nächſt. Umgeb. Fam.=Anſchl. erw. mädch. u. Alleinm.ſof. u. ſpät. Johan-fort. Off. u. K 92 a. d. Exp. (*112es
Ist Sparsam im Gebrauch.
Worſt. jed. nachm. 45 Uhr. mögl.neite Weismantel, gewerbsmäßige Stellen-
E
Achten Sie auf die Marke Aok‟.
Off. u. B 75 a. d. Expd. (*11765m
vermittlerin Karlstr. 30 Tel. 1939. (*11815 Mann von 1845 Jahren kann
Von beſſ. Häuſ. g. empf. Waſch=
Stück . . . . 1,40 Mark
ausbilden
Eine
für
3 Stück:
ſich
Mark
ferau nimmt noch Kunden an ſaubere Aauſfrau morgens um Chauffeur undſichere
Stück im Karton 1.50 Mark
Stiftſtr. 41, Hth. r., 1. St. (*1175912 Stunden per ſofort
(*11781Lebensſtellung ſchaffen. Lehrzeit
Verlangen Sie die Gratis-Broschüre
Zuverl. Frau ſ. Laufd. Grafen=
Stiftſtraße 13, II. 4 Wochen. Schulgeld gering. Be=
Schöner Teint Zarte Haut‟
6
raße 27, 1. St. links, Stb. (*11767 Gücht. Serv erfräulein ſof. geſucht ruf gleich. Eintritt bald. (II,21224
von den Holberger Anstalten für
hm. Reſtauration zur friſch. Quelle, Schachtschahel & Co., G. m. b. 1
Jg. ſaub. Frau ſ. Laufd. ng
Ezterikultur, Ostseebad Holberg.
(317s
(*117831 Automobilwerk, Halle an der Saale,
Stund. Döngesborng. 5.
große Kaplaneigaſſe 2.

[ ][  ]

Seite 28.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 15. Oktober 1913.
umer 245.
Vorteilhafte Angebote aus unserer Abteilung:

Kiider-konffekton
Russenkittel
Kinder-Kleider
Kinder-Kleider
Mädchen-Jacken
aus soliden Biber-Qualitäten, in weiss,
aus uni und schottischen Stoffen, passend
aus solid. Cheviot oder modernen Schotten,
aus solidem blauen Chevjot, mit und ohne
blau, hellblau und rot
für das Alter von 13 Jahren
passend für das Alter von 613 Jahren
Abzeichen
98
2.95
9.25
2.95
1.50
4.75
13.50
5.50
2.95
6.50
16.75
8.50
Mädchenjacken u. Mäntel Lammfell-Mäntel
Eisbär-Mäntel
Schul-Capes
aus Stoffen engl. Art, offen u. geschlossen
in entzückenden Farben
weiss und rot
in blau, grau und Sportfarben
zu tragen
Gr. 45 . . . . 3.20
7.50
4.50
Gr. 45 . . . . 6.25
11.50
Gr. 50 . . . . 3.60
7.75
Gr. 50 . . . . 7.00
.
15.50
Gr. 55 . . . . 4.00
9.50
Gk. 55 . . . . 7.75
Mädchen-Blusen, pasend für
Mädchen- Blusen, pasend für
Kinder-Kieider, Halbwoll,
1.20
510 Jahre
.. . . 1.45
513 Jahre
für das Alter von 13Jahren . 1.95
21550
Markt 2
Markt 2.
Gebr. Rotkschild
Morgen trifft der erſte Waggon Kuter Ueberzieher, Gr. 1,64 m,
B4
ſof. zu kaufen geſ. Off. m. Preis=
Saal des Hotels zur Traube‟.
Herrenzimer (Uberrh. Induſtriekartoffeln unt. B 87 an die Exped. (*11820
Hebr. kl. Dauerbrandofen z. k.
bekanntlich die feinſte Speiſe=
neu
, ſchwer eich., mit Schnitzerei,kartoffel, ein. Ich empfehle die= geſucht. Off. m. Pr. Mahnkopf,
Dienstag, 21. Oktober, 8 Uhr:
groß. 3tür. Bücherſchr., Diplomat,
(B21561
Lederſeſſel, Klapptiſch, 2 echte Leder=ſelbe per Zentner zu 2.50 Mk. frei Klappacherſtr. 78.
ſtühle, wird alles w. u. Preis ab=Keller, 10 Pfd.=Probe 30 Pfg.
Lieder zur Laute
A. Büchler,
gegeben. Ferner hellpol. Schlafz. *11840)
mit Matratzen für 275 Mk., Wohn= Telephon 1542. Roßdörferſtr. 26.

u. Speiſez., alles nur la Arbeit, Damenſchreibt., nußb. pol., Waren=
ſowie
feine Pitſchpine=Küche ſpott=2 ſchrank (Glasſchr.), f. jed. Geſchäft 10
22
billig. Ludwigſtr. 10, 1. St. (*11838 paſſend, 4 Rohrſtühle ſehr billig
Wer dort? (21473a
Bla
abzug. Mühlſtr. 40, I. (*11861msi hier V. Schatz, Schloßgaſſe 23.
Fagerſchuppen
Ichkomme ſof. u. zahle Ihnen für
(4mn
Wer
iſt auf Abbruch ſofort zu verkauf.
ürhe-
ieen

2
getrag. Kleid., Schuhe, Möbel, Zahn=
Laurd 6
Sunle-Kel
Stümter
*11870) Näheres Baubureau
gebiſſe, alte Federbett. ſtets diehöchſt.
Großerzogl. Manufaktur.werdenbilligu. dauerhaft geflochten, Preiſe. Tel. Nr. 1924. Poſtk. genügt.
Karten im Vorverkauf zu Mk. 3.50, 2.50, 1.50 u. 1.
Eiſ. Kinderbettſtelle m. Matratze Korbreparatur. prompt ausgeführt.
Ezu verk. Weinbergſtr. 17. (*11866 Korb= u. Stuhlflechterei von (*11374
in der Hofmusikalien- und Pianohandlung Georg Thies
Ludwig Schmidt, 2 Rundeturmſtr. 2.
Nachf., Leopold Schutter, Elisabethenstrasse 12, an der

Abendkasse Mk. 4., 3., 2., 1.50.
(21293sms
Schöner Mantelofen Arbeitwirdabgeholt. Poſtk. genügt.
kop von Körben u. Stühlen
mit Marmorpl., gut brennend, bill. Flechten prompt u.billigſt. (*11837Ich kaufs
zu vk. Landwehrſtr. 26, pt. (*11779) W. Klöß. Gr. Kaplaneigaſſe 37.getr. Herren= u. Damen=Kleider,
Franz. Vilard, ſo gut wie neu, Faſt
(*11844 1neuer Sitz- u. Liegewagen
billig zu verkaufen
30 Jahre alt, evang., auch Stiefel, Bettfedern, Gold,
Waldſtraße 34, Laden.
ſowie ein Sportwagen zu verk.
Herr, Handwerker, ſucht die Silber ꝛc. Zahle Ihnen ſtets kon=
uitten
zu verkaufen, bei Klein, Neue Ireneſtr. 20, 1. St. r. (*11811
Bekanntſchaft einer gutſituierten kurrenzl. Preiſe. Der erſte Verkauf
Obſthandlung, Saalbauſtr.,
Dame zwecks ſpäterer Heirat. überzeugt Sie. Poſtkarte genügt.
13
Ecke Sandſtr., Tel. 1476. (*11851
Witwe ohne Kind nicht ausge= Max Schnitzer, Schloßgaſſe 33
Die überraschendsten
(20922a
Zwei numerierte Karten fürf kür Gerlugelzuchter
ſchloſſen. Offerten unter B 70 Telephon 2097.
Erfolge
an die Exp. ds. Bl.
(*11740
14 St. wenig gebrauchte transport.
die Jubil.=Feier am Samstag
M
abend, den 18. Oktober, in der

Ich kaufe
Junge Witwe
Turnhalle werden gegen Besab= Hühherhäuschen
lung geſucht. Zu erfr. in der
ſucht zwecks Heirat mit beſſerem
b. Hautkrankheiten, Flech=
(21509 f. 4056 St., äußerſt ſolide u. dauerh.
Expedition d. Bl.
Herrn in ſchriftl. Verkehr zu treten. 1getragene Kleider,
ten, unreinem Teint werd.
gebaut, tadellos erhalten (nur eine
Offerten ſind hauptpostlag, unter
Am Sonntag morgen wurde in Saiſon gebraucht), einzeln oder
erzielt durch Providol
Stiefel, Uniformen,
(*11668
I. B. 10 zu richten.
der Martinskirche Schirm ver=zuſammen, billig zu verkaufen.
Seife D. R P. Preis pro
Zahngeb., Bettfed., alte Waffen,
tauſcht. Die Dame wird gebeten, Kellers Mühle, am Bahnhof Stck. 80 ., Probeſt. 50 .
n. u. 2 Jahren, wird vonFahrräder. Poſtkarte genügt.
denſelben umzutauſchen. (21586 Bickenbach.
Zu haben in Darmſtadt:
(*11850
Killd, kinderl. Ehepaar in guteM. Obstteld, Kleine Bach=
Lauteschlägerstrasse 7, bei
Bavaria-Drogerie, Hans
Pflege genommen. Off. u. B 79 gaſſe 7. Telephon 2085. Komme
Schäfer Witwe.
Wagenbrenner,
an die Exped. d. Bl.
Für Gätner u.
(20880a
(21569 auch auswärts.
Programm
Einhorn-Apotheke,
Gartenbesitzer!
Haufealte Zahngeb., p. Zahn30 Pf.
Germ.-Drog. Mühlſtr. 78,
zu dem am Mittwoch, den
216.Best, Ludwigshöhſtr. 60, I. (*165a
15. Okt., von 12 Uhr mittags ab 100 St. wenig gebrauchte eiſerne Friedr. Schäfer, Drog.,
Chr. Schwinn, Inh. W.
vor dem Neuen Palais ſtatt=
Streng diskret!
Reform-Frühbeetfenster

Reich, Drogerte,
Altes Gold
findenden Konzert der Kapelle
Ph. Seckerkig., H. Hoechſter
d. Großh. Heſſ. Train=Bat. Nr. 18. mit dazu gehörigen Holzkäſten, 3
Brillanten, Platin und Silber
Drogerie,
20
Ein Kaiſerwort, Marſchlu. 6fenſtrig, umſtändehalber äuß.
1.
kauft zum höchſten Wert (20872a
Gebr. Vierheller, Drog.,
von Jureck. 2. Ouvertüre zur preiswert, im Ganzen od. einzeln,
Juwelenhandlung Kurtz
Schuſtergaſſe 14,
Oper König Mydas von Eilen=zu verkaufen. Näheres in Kellers
% 2Pädagogſtr. 2. Telephon 1202.
Vietoria-Drogerie, Hein=
berg
. 3. Fantaſie aus Maillarts Mühle, beim BahnhofBickenbach,
getrag. Kleider,
C
mehr als jeder Andere zahle ich für
heimerſtraße 16,
(*11849
Oper Das Glöckchen des Eremiten vorm. von 812 Uhr.
beſſere getragene Herrenkleider, Ich kaufe Schuhe u. Uni=
Zentral-Drogerie, Eliſa=
von
Reckling. 4. In der NachtNertiko, Küchenſchrank, Tiſch
Schnhwaren, Beinkleider, Uni=formen, zahle die höchſten Preiſe.
bethenſtraße 30.
aus der Operette Die Kino= u. Stuhl, faſt neu, billig zu Muſter u. Broſch. gratis
formen, alte Gebiſſe uſw. Zahle 19813a) H. Wiſchniak, Neugaſſe1.
Königin von Gilbert. 5. Ver=perk. Stiftſtr. 101, part. (*11824mfg
werden zu
pro Herrenanzug bis zu 20 Mk.
ſchmähte Liebe, Walzer von Lincke.
durch Providol Geſ. m.
Flaſchen 47 Pfg.
6. Schneidige Reiter
b. H., Berlin NW. (I,21497
Marſch Sehr ſchönes Pkano mit gutem
Zarnicer, kleine Bachgaſſe 1. gekauft. W. Peldmann, Lohndiener,
aus der Operette Die beiden Hu=
Ton für 180 Mk. zu verkauf.
ſaren von Jeſſel.
*11826)
Komme auch nach auswärts. Karlſtraße 73, Gartenhaus.(20136a
Soderſtr. 7, 2. St.