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176. Jahrgang
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Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
I 241.
Samstag, den 11. Oktober.
1913.
von einer an den Verhandlungen beteiligten Seite erfährt,
Die heutige Nummer hat 28 Seiten.Eine Kriſis im Bunde der
Land=
ſtehen die Verhandlungen zwiſchen Preußen=Braunſchweig
wirte in Heſſen und in Naſſau. und dem Hauſe Cumberland vor dem Abſchluß. Die
Das Wichtigſte vom Tage.
FC. Die feſteſte Stütze des Bundes der Land=Anweſenheit des Herzogs Ernſt Augu” bei ſeinem Vater
wirte in Südweſtdeutſchland iſt anerkannter= hing mit der endgültigen Einigung ürt= eins Reihe von
ſe zuverläſſigerſeits mitgeteilt wird, trifft der deutſche
Fragen zuſammen, die immer wieder hinausgeſchoben
wer=
aiſer am 26. Oktober zum Beſuch des Kaiſers Franz maßen das Großherzogtum Heſſen. Im
heſſi=
den mußten, da eine Uebereinſtimmung früher nicht zu er=
Koſef in Schönbrunn ein und bleibt bis zum ſchen Landtag iſt die Fraktion des Bauernbundes, d. i.
zielen war. Es iſt nun dem künftigen Herzog von Braun=
Aend des 26. Oktober. Der Beſuch trägt rein intimen Bund der Landwirte, die zweitſtärkſte Partei, und iſt
üharakter. Ein offizieller Empfang findet nicht ſtatt. ſichere Ausſicht vorhanden, daß bei den kommenden Wah= ſchweig gelungen, die letzten Schwierigkeiten zu beſeitigen.
ſit Nachricht, daß der Antrag des preußiſchen Staats=
Er iſt aus Gmunden mit dem in ſeinen Grundzügen abge=
In iniſteriums zur Erledigung der braunſchweigi=len im Herbſt 1914 die Partei die ſtärkſte dort werden
ſchloſſenen Vertrag zurückgekehrt. Die Verhandlungen,
ſchen Thronfolgefrage bereits dem Bundes=dürfte. Den Kern der Bewegung des Zuſammenſchluſſes
die nun ſchon ſeit Monaten dauern, waren reich an
Hemm=
rat zugegangen ſei, bezeichnet die Kreuzzeitung als der Landwirte bildet die Provinz Oberheſſen. Hier niſſen aller Art, und trotzdem man ſich von beiden Seiten
filſch. Zurzeit ſchweben noch Verhandlungen.
ſetzte in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ſichtlich Mühe gab, berechtigte Empfindungen zu ſchonen,
ſſti König von Spanien und der Präſident Poin= die Bauernbewegung ein, die einen ſehr volkstümlichen, gab es doch wiederholt Augenblicke, in denen die
Verhand=
caré ſind geſtern vormittag in Cartagena
einge=
ſoffen.
einen demokratiſchen Anſtrich hatte. Auf Veranlaſſung lungen ergebnislos zu enden ſchienen. Die letzte
Schwie=
ſtt König von Griechenland iſt in Begleitung der Führer dieſer Bewegung gingen die Landwirte vor rigkeit lag in dem künftigen Verhalten des Herzogs von
ds Chefs des Generalſtabes am Donnerstag nach zehn Jahren hier zum Bunde der Landwirte über. Da=Cumberland zu den hannoverſchen Welfenführern. Das Ein=
Saloniki abgereiſt.
neben ſchufen ſie ſich eine Organiſation in den „Vereinig= greifen des jungen Herzogs hat dieſen Stein des Anſtoßes
ſe Amtseinſetzung Juanſchikais hat geſtern ten Landwirten aus Heſſen und aus Naſſau”, der nahezu beſeitigt, und die Löſung iſt in einer Form gefunden
wor=
ne Zwiſchenfall ſtattgefunden.
ſämtliche größere und kleinere Landwirte, darunter zahl= den, mit der ſich Preußen zufrieden gibt. Die letzte offi=
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6 und 7.
reiche große Hofguts= und Domänenpächter aus den ge= ziöſe Erklärung zur Welfenfrage kann als Einleitung zum
nannten Gebieten, angehören. Ihre Führer vertreten die bevorſtehenden endgültigen Friedensſchluß angeſehen
wer=
landwirtſchaftlichen Intereſſen in Heſſen und in Naſſau. den. Der Bundesrat wird ſich vorausſichtlich in der zwei=
Die Strafrechtsreform.
Demgegenüber nimmt die Geſchäftsſtelle des Bundes ten Hälfte des Oktobers mit der braunſchweigiſchen Frage
— Die Kommiſſion für den Entwurf eines neuen der Landwirte in Frankfurt a. M. eine beſcheidene Stel= beſchäftigen. Es ſind ſchon Anordnungen getroffen wor=
Erefgeſetzbuches hat ihre Arbeiten nunmehr abgeſchloſ= lung ein, trotzdem ihr die Gebiete: das Großherzogtum den, die darauf ſchließen laſſen, daß das Herzogspaar zu
Während des Verlaufes ihrer Beratungen iſt eine Heſſen, Naſſau, Baden, Elſaß=Lothringen, die Pfalz und Anfang November ſeinen Einzug in Braunſchweig hält.
ſtihe von Mitteilungen über ihre Beſchlüſſe veröffent= die Kreiſe Hanau und Kreuznach unterſtehen und ſie zu
Der Berliner Lokalanzeiger ſchreibt: Von einer
hoch=
ſt worden, ſo daß im großen und ganzen man ein Bild ihrer Unterhaltung jährlich eine Summe von über 40000 ſtehenden Perſönlichkeit, die über die hannoverſchen
Ver=
ſprn hat, wie die Reform ſich geſtalten ſoll, wenngleich Mark verſchlingt. Auch hat ſie es nicht verſtanden, das hältniſſe ebenſo wie über die Anſichten der preußiſchen
Re=
ſſpfverſtändlich die Volksvertretung das letzte Wort haben Vertrauen der ſchollenpflegenden Bevölkerung zu erringen gierung unterrichtet iſt, erfahren wir: Von Prinz Ernſt
t; daß da ſehr viel geändert werden wird, iſt kaum und die entſprechende Richtung und Bewegung mit der land= Auguſt werde ein Verzicht auf die vermeintlichen Rechte
ſturtehmen, denn man hat es mit einem von Autoritäten wirtſchaftlichen Bevölkerung zu halten. Die Folge war: des Welfenhauſes, die von Preußen als nicht beſtehend
Pfältig erörterten Entwurf zu tun, und die Reichstags= Abnahme der Bundesmitglieder in dieſen Länderſtrichen. angeſehen werden, nicht gefordert und wird auch nicht
gefor=
ſten werden ihre Weisheit ſicherlich nicht höher ein= Bis zum 1. Juni ds. Js. ſtand der Frankfurter Geſchäfts= dert werden. Für das Reich und für Preußen kam es allein
ſſſten. Möglich, daß die eine oder andere Beſtimmung, ſtelle Oekonomierat Lucke=Patershauſen vor, dem gewiſſe darauf an, vom Prinzen eine Garantie zu erlangen, daß
dem allgemeinen Volksempfinden weniger entſpricht, Verdienſte um den Ausbau und die Ausbreitung des die Rechte auf Hannover, die ſein Vater zu haben glaubt,
Alenderung erfahren wird, denn zuweilen können ſich Bundesgedankens nicht abgeſprochen werden können. Bei! ſeinerſeits niemals geltend gemacht werden. Dieſe
Ga=
ſelbſt die beſten Juriſten von einer gewiſſen Welt=ſeiner Abdankung wurde von den Landwirten aus Heſſen rantie hat der Prinz vor ſeiner Hochzeit gegeben und
n heit nicht losmachen. Eine Kritik wird darum auch und aus Naſſau der heſſiſche Landtagsabgeordnete Dr. jur. neuerdings in unzweideutiger Weiſe erklärt, daß er ſich
Blatze ſein, um Beſtimmungen zu verhindern, diev. Helmolt=Friedberg, der die Aemter eines Landesvor= daran als gebunden erachte. Ob der Prinz in ſeinem
Her=
tie Reform bedeuten, ſondern vielleicht einen Rückſchritt ſitzenden des Bundes der Landwirte für das Großherzog= zen noch Rechte zu haben glaubt oder nicht, iſt ohne
prak=
ſſen würden. Einen definitiven Standpunkt wird man tum Heſſen und den Vorſitz in der Landwirtevereinigung tiſche Bedeutung. Anſprüche, die nicht geltend gemacht
einnehmen können, wenn das große Werk im ganzen aus Heſſen und aus Naſſau bekleidet, der Bundesleitung werden, ſind tot. Auch ſorgt die Reichsverfaſſung dafür,
fientlicht ſein wird, vorläufig wird man ſich begnügen als Leiter der Geſchäftsſtelle in Frankfurt a. M. vorge= daß Anſprüche, die Bundesſtaaten auf das Gebiet eines
anderen etwa zu haben glauben, ſchlummern müſſen, und
ſe, auf einige Beſchlüſſe aus der letzten Zeit kurz ein= ſchlagen.
Pien.
In allen landwirtſchaftlichen Kreiſen fand der Vor= daß der Friede des Reiches und die Harmonie unter den
Eine wichtige Neuerung bringt der Vorſchlag, auch un= ſchlag begeiſterte Aufnahme und lebhafte Befürwortung, Bundesſtaaten dadurch nicht geſtört werden können. Dazu
dete falſche Ausſagen zu beſtrafen, bisher iſt dies be= merkwürdigerweiſe ſtieß er nur auf Widerſpruch bei dem kommt, daß der Prinz bei ſeiner Thronbeſteigung die
rt ich nur zuläſſig, wenn Ausſagen vor Gericht be= Provinzialvorſitzenden des Bundes der Landwirte in Reichsverfaſſung feierlichſt anerkennen wird, die im Ar=
Aſſttworden ſind, nun gibt es aber zahlreiche Fälle, in Oberheſſen und zweiten Präſidenten des heſſiſchen Land= tikel 6 Hannovers Zugehörigkeit zu Preußen ausdrücklich
üſn ein Eid nicht abgelegt wird, mit der unangenehmen tages, Oekonomierat Korell=Angenrod. Die Bundeslei= erwähnt. Was die Welfenpartei anlangt, ſo iſt es für ſie
Aleiterſcheinung, daß es in ſolchen Fällen häufig un= tung gab Korell Gehör und übertrug dem Dr. Pieper= gleichgültig, ob Prinz Ernſt Auguſt auf vermeintliche
Alllch iſt, ein Wiederaufnahmeverfahren durchzuführen, Poſen die Frankfurter Geſchäftsſtelle. Dies rief bei den Rechte auf Hannover verzichtet oder nicht. Die Welfen=
Aſeich das Urteil auf einer nachweislich falſchen Aus= Landwirten im Großherzogtum Heſſen und denen in partei hat vorläufig nicht den Prinzen, ſondern den Herzog
veruht, da ein Wiederaufnahmeverfahren nach den Naſſau ſcharfen Proteſt hervor. Und auf Veranlaſſung von Cumberland als Prätendenten auf den Schild erhoben.
Aſlet Beſtimmungen eine Beſtrafung wegen Falſcheides des ſtellvertretenden Landesvorſitzenden für die Provinz Für die Zukunft kann ſie auf den Prinzen nicht mehr rech=
Abissſetzt; aus dieſem Grunde gibt die Kommiſſion die Oberheſſen, des Landwirts Adolf Henſel=Dortelweil, der nen, nachdem er die Garantie gegeben hat, niemals auf
ung, falſche uneidliche Ausſagen, die jemand vor= ſich um die landwirtſchaftliche Organiſation verdient ge= Hannover Anſprüche zu erheben und keine Beſtrebungen
Aſla abgibt, mit Strafe zu belegen, wenn der Vernom= macht und bei den letzten Reichstagswahlen öfter hervor= unterſtützen zu wollen, die den Beſitzſtand Preußens ge=
Aſleidurch den Richter auf die Strafbarkeit falſcher un= getreten, wurde in Friedberg in Heſſen eine Proteſtver= fährden.
— Gemeinſame Vermögensfeſtſtellung
Allcher Ausſagen ausdrücklich aufmerkſam gemacht wor= ſammlung gegen dieſe Maßnahme der Bundesleitung
ein=
für Wehrbeitrag und Beſitzſteuer. Der
Feſt=
it; ſtraflos ſollen derartige Ausſagen dann bleiben, berufen.
ſtellung des Vermögens für die Einziehung des
Wehrbei=
fln ſſie fahrläſſig abgegeben worden ſind. Auch der Be=
Dieſe Verſammlung war aus allen Teilen des
Großher=
trages, die in nicht ferner Zeit erfolgen muß, kommt eine
A wer Urkundenfälſchung hat eine etwas andere
Aus=
zogtums Heſſen ſowohl wie aus den Kreiſen Obertaunus,
weitreichendere Bedeutung inſofern zu, als dieſe Feſtſtel=
Aln gefunden, die Beſtrafung ſoll dann eintreten, wenn
Untertaunus, Höchſt a. M., Uſingen, Wiesbaden=Land und
Täuſchung über eine rechtserhebliche Tatſache beab=
Hanau gut beſucht. Mehrere heſſiſche Landtagsabgeord= lung gleichzeitig den Wert des ſteuerbaren Vermögens für
das neue Beſitzſteuergeſetz darſtellt. Somit bildet die Ver=
Mllet war. Weiter macht die Kommiſſion Vorſchläge
neue Beſtimmungen, die den Schutz der Poſt= und nete, Bezirks= und Wahlkreisvorſitzende hatten ſich
einge=
mögensfeſtſtellung für den einmaligen Wehrbeitrag die
Mſbahnbetriebe bezwecken. Vor allem ſoll die vorſätz= funden. Scharfe Worte wurden gegen die Bundesleitung Grundlage für die Ermittlung des Vermögenszuwachſes,
Verhinderung des Betriebes durch Kontraktbruch geführt, ihr Vorgehen als eine Rückſichtsloſigkeit gegen der im Beſitzſteuergeſetz zur Beſteuerung gelangen ſoll. Das
Misswillige Verzögerung in der Verrichtung des Dien= Südweſtdeutſchland bezeichnet, ein Maſſenaustritt aus dem Verfahren der Veranlagungsbehörde bei der Feſtſtellung
Meſtraft werden. Hier ſpielen wohl die im Auslande Bunde vorgeſchlagen, falls nicht der wohlberechtigte des Vermögens für die Beſteuerung des Vermögenszu=
Matten Erfahrungen mit hinein. Hierüber dürfte es im Wunſch, v. Helmolt an der Spitze der Frankfurter Ge= wachſes ſieht einen „Steuerbeſcheid” und einen „
Feſt=
rient vorausſichtlich zu lebhaften Auseinander= ſchäftsſtelle zu ſehen, reſpektiert würde. Eine fünfgliedrige ſtellungsbeſcheid” vor. Ergibt die Vergleichung der Ver=
Agen kommen, von denen die definitive Abfaſſung der Kommiſſion wurde ſchließlich gewählt, die dem Bundes= mögensfeſtſtellungen einen ſteuerpflichtigen
Vermögenszu=
innung weſentlich abhängen wird. Erwähnt ſei vorſtand den ſchärfſten Proteſt in der Angelegenheit über= wachs, ſo erteilt die Veranlagungsbehörde dem
Steuer=
pflichtigen einen Beſcheid über den Geſamtbetrag der zu
zläch noch, daß eine Vorſchrift eingefügt werden ſoll, mitteln ſoll.
Wie die Sache ihren Lauf nun nimmt, das iſt noch zahlenden Steuer und über die für eine ſpätere Veran=
Alo die mit Einwilligung des Verletzten begangene
lagung maßgebende Vermögensfeſtſtellung (Steuerbe=
Alllewerletzung ſtraffrei bleiben ſoll, ſofern die Tat an nicht abzuſehen.
ſcheid); ergibt ſich dagegen kein oder nur ein ſteuerfreier
Mür ſich nicht gegen die guten Sitten verſtößt. Jeden=
Vermögenszuwachs, ſo iſt dem Steuerpflichtigen mit einem
kat die Kommiſſion mit der Reform des Strafpro=
Deutſches Reich.
Vermögen von mehr als 20000 Mark ein Beſcheid über
alſt eine Arbeit geleiſtet, durch die ſie ſich in hohem
— Die endgültige Löſung der braun= den für eine künftige Veranlagung maßgebenden
Ver=
verdient gemacht hat.
ſchweigiſchen Frage. Wie die Tägl. Rundſchau! mögensſtand zu erteilen, ſofern dieſer nicht bereits rechts=
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Oktober 1913.
Nummer 241.
kräſtig feſtſteht (Feſtſelungsbeſcheib). Gegen beide Ve.=den Stagt30 bis 40 Miklonen Franes als Anleihe über=
Ehefdes Marine=Generalſtabdes, Fürſt Niewen, ertärt, daſt
ſcheide iſt die Einlegung von Rechtsmitteln erlaubt, und weiſen würde, wodurch die ſtaatliche Rentenemiſſion in das große Flottenprogramm in allen Einzelheiten erſti
zwar hat hier die Geſetzgebung der Bundesſtaaten näheres Höhe dieſes Betrages entfiele. Dieſes vom Staar bei der Frühjahr ausgearbeitet ſein dürfte. Es ſei ungewiß, oß
zu beſtimmen.
Südbahn aufzunehmende Anlehen würde innerhalb der es der Reichsduma vorgelegt werden würde oder nur au=
— Die Erhöhung der Bezüge der Altpen= bis Ende 1968 feſtgeſetzten Laufzeit verzinſt und getilgt Befehl des Zaren durchgeführt werden ſolle.
ſionäre. Im Reichsſchatzamt iſt eine Vorlage über werden, vorausgeſetzt, daß dieſe Transaktion die parla=
Montenegro.
weitere Erhöhungen der Bezüge für Altpenſionäre und mentariſche Genehmigung erhält. Die Anleihe ſelbſt und
Anleihe. Die Regierung hat dem Staatsrat einen
Althinterbliebene in Vorbereitung. Eine Verſtändigung ihre Ueberweiſung an den Staat würde erſt 1915 perfekt
Geſetzentwurf, betreffend die Ermächtigung zur Aufnahma
mit Preußen über den Umfang der neu zu gewährenden werden.
einer Anleihe von 250 Millionen zur Begutachtung über=
Bezüge wird ſo zeitig erwartet, daß der Entwurf dem
Frankreich.
ſandt.
Reichstage jedenfalls im nächſten Winter zugehen wird.
Gegen die Schwurgerichte. Der Freiſpruch
Türkei.
Eine ſolche Vorlage iſt nötig, weil grundſätzlich in der des Geſchäftsreiſenden Debard, der ſeinen Schwager
Die Kammerwahlen. Nach einer amtlichen Bes
Verſorgungsgeſetzgebung des Reiches eine Rückwirkung auf auf offener Straße erſchoſſen und eine vorübergehende
kanntmachung iſt der Miniſter des Innern durch einem
die Altpenſionäre nicht zugeſtanden worden iſt. Wo dies Näherin verwundet hatte, ruft in einem Teile der Preſſe
aber geſchehen iſt, hat man daran feſtgehalten, daß das heftige Angriffe gegen die Geſchworenen hervor. So Beſchluß des Miniſterrats beauftragt worden, die durch dis
Balkankriege verzögerten Wahlen zur Kammer vornehmen
vor dem Ausſcheiden bezogene penſionsfähige Dienſtein= ſchreibt die radikale Action: Das Schwurgericht iſt die
kommen die Grundlage für alle Berückſichtigungen bietet. blindeſte und lahmſte Gerichtsbarkeit geworden. Es iſt zu laſſen
Vereinigte Staaten.
Eine ſolche Rückwirkung der Penſionsgeſetze iſt ausnahms= der Schauplatz von Reklameadvokaten und ſkandalöſen
weiſe für Kriegsteilnehmer vorgeſehen, und zwar in der Wahrſprüchen. Dieſes Zerrbild demokratiſcher Gerichts=
Die Geldumlaufsbill. Der Eiſenbahnmag
Novelle zum Reichsbeamtengeſetz von 1907, im Offizier= barkeit wird ſchließlich eine Gefahr für den Unſchuldigen nat J. J. Hill unterzog in der amerikaniſchen Bankierss
penſionsgeſetz von 1906 und endlich in der Novelle zum und eine Zufluchtsſtätte für den Verbrecher werden, wenn vereinigung die Geldumlaufsbill einer Kritik und bezeich=
Reichsbeamtengeſetz und dem Offizierpenſionsgeſetz. Da= ſich das Parlament nicht entſchließt, die ſeit 50 Jahren nete ſie als zu ſozialiſtiſch, um dem Charakter der Mehls
nach kann penſionierten Offizieren und Beamten, wenn ihr angeſtrebte Umgeſtaltung der Schwurgerichte durchzu= heit des amerikaniſchen Volkes zu entſprechen. Er fühne
jährliches Geſamteinkommen unter 3000 Mark bleibt, im führen.
aus, der Plan unterſcheide ſich nur wenig von der direkten
Falle der Bedürftigkeit zu ihrer Penſion eine Beihilfe in
Die neuen Kaſernen. Gegenüber den nament=Uebernahme des vollſtändigen Beſitzes und der Kontrolle
Grenzen von fünf Sechzigſtel ihres vor dem Ausſcheiden lich von den Sozialiſten und einzelnen radikalen Blättern des Bankgeſchäftes durch die Regierung und er fügte hi
bezogenen und nach den bisherigen Geſetzen anzurechnen= gegen die Kriegsverwaltung erhobenen Vorwürfen, daß zu, daß die Abweiſung des Gedankens einer Zentralban
den penſionsfähigen Dienſteinkommens gewährt werden. die neuen Kaſernen an der Oſtgrenze teils noch nicht fer= in dieſer Form, während man ihn im Weſen annehme
Ueber dieſe Grenzen hinaus Altpenſionäre berückſichtigen tig, teils in einem geſundheitswidrigen Zuſtande ſeien, keine Ausſicht gäbe auf eine wirkliche Reform, da dieill
zu können, ſoll die neue Vorlage ermöglichen.
erklärte der Kriegsminiſter, im Kabinettsrat, daß nach der nur ein neues Element dem bereits ſo verſchieden geſtals
— Handels=Auskunftsſtellen für das Erklärung der Militärärzte die jüngſt einberufenen Re=tigen amerikaniſchen Geldumlaufſyſtem hinzufüge
Handwerk. Wie verlautet, iſt die Errichtung beſon= kruten in dieſen Kaſernen unter günſtigen Bedinaungen dem Vorgeben, es zu vereinfachen.
derer Auskunftsſtellen für das Handwerk bei den Hand= untergebracht ſein werden. Der Kriegsminiſter wird wahr=
Mexiko.
werkskammern, die ſich insbeſondere mit handelspoliti= ſcheinlich am Sonntag die neuen Kaſernenbauten in der
Niederlage der Bundestruppen.
ſchen, handelswirtſchaftlichen und handelsrechtlichen Fra= Gegend von Longwy beſichtigen.
Times melden aus Mexiko vom 8. Oktober: Infolge eine
gen zu befaſſen haben, geplant. Die moderne Entwicklung
ſchrecklichen Mißgriffs iſt eine Kolonne der Bundestruppe
des Handwerks, die von den Handwerkern vor allem auch
England.
Die auswärtigen Beziehungen. Der erſte unter dem General Alvarez durch kombinierte, von Norden
verlangt, daß ſie ſich als weitblickende Kaufleute betätigen,
bringt die Notwendigkeit mit ſich, daß ſich das Handwerk Lord der Admiralität Churchill hielt in Dundee eine Rede, und Weſten kommende Streitkräfte der Rebellen von 60
mit dem Vertrieb ſeiner Erzeugniſſe in weitſchauender in der er ausführte: Während die Entwickelung der bri= Mann zwiſchen Torreon und Durango überwältigtun
Weiſe beſchäftigt und vor allem alle Abſatzgebiete hierfür tiſchen Seemacht fortſchritt, beſſerten ſich unſere Beziehun= nach den Berichten ſo gut wie vernichtet worden.
in Betracht zieht, was wiederum ausreichende Kenntniſſe gen zu dem mächtigen Deutſchland bis heute ſtändig. Wir ſtarke Garniſon von Durango beſchloß auf die Nachc
handelspolitiſcher, handelswirtſchaftlicher und handels= ſtehen auf einer durchaus befriedigenden Grundlage. Für von dieſer Niederlage, dieſe wichtige ſtrategiſche Stell
die Nationen und die Weltnationen drohte die Gefahr, zu räumen und ſich auf die Erſatzkolonne unter dem Gen
rechtlicher Fragen zur Vorausſetzung macht.
— Erhöhung der bayeriſchen Zivilliſte. daß zwiſchen ihnen Feindſchaft entſtehe, viel mehr von der ral Trucy=Aubert, etwa 80 Meilen öſtlich, zurückzuziehe
Die liberale Fraktion des bayeriſchen Landtages faßte zu Panik als von der ruhigen Sicherheit ihrer Stärke. Daily Es herrſcht allgemeine Beſorgnis für die Stadt Torre
wo große ausländiſche Intereſſen konzentriert ſind.
der vom Miniſterium Hertling verlangten Erhöhung der Chronicle ſchreibt zu der Rede Churchills:
Die Ablenkung der Anſtrengungen des Auslandes aus Regierung iſt entſchlöſſen, alle Anſtrengungen zu mache
Zivilliſte folgenden Beſchluß: Die Liberalen lehnen die
Erhöhung der Zivilliſte für den König ab, ſind aber ge= maritimen in militäriſche Kanäle — und das iſt die wirk= um den Verluſt ſo ſchnell als möglich wieder wett
lich neue Tendenz bei dem Balkankriege — ſollte den mari= machen. Die Stadt Mexiko iſt äußerſt ruhig. Daily M
neigt, die Zivilliſte des Regenten zu erhöhen.
timen Wettbewerb erleichtern. Unſere beſſeren
Beziehun=
gen zu Deutſchland und die Abweſenheit einer tatſächlichen meldet vom 9. Oktober: Die Einnahme der Stadt Torzell
oder wirklichen Erweiterung des deutſchen Schiffbaupro= durch die Rebellen nach ſechswöchiger Belagerung
Ausland.
gramms ſeit 1912 ſind die Grundlage, auf die die Liberalen beſtätigt. Es wird berichtet, daß in Torreon Deutſche
Oeſterreich=Ungarn.
Hoffnungen begründen dürfen, und ſie müſſen auf unſerer
Spanier von den Rebellen maſſakriert worden ſind,
Seite eine andere Politik fordern, als eine weitere Be=
Keine neuen Forderungen für
Schiffs=
ſchleunigung unſeres fürchterlichen Tempos.
Ckina.
bauten. In einer Zuſchrift der Marineſektion des
Juanſchikais Amtsantritt. Juanſch
Rußland.
Kriegsminiſteriums an die Neue Freie Preſſe wird feſt=
Das Programm des Miniſters des wird bei ſeiner feierlichen Amtseinführung eine Erkläfſ
geſtellt, daß nach dem Beſchluß der letzten
Miniſterkonfe=
renz von der Marineleitung bei den Delegationen keiner= Innern. Der Miniſter des Innern Maklakow wird abgeben, in der er die Chineſen auffordern wird,
lei Forderungen für neue Schiffsbauten eingebracht wer= bald nach Eröffnung der Reichsduma mit einer Pro= die Feſtigung der Freundſchaft mit den fremden Natio
den. Das nächſte Marinebudget wird neben den durch die grammrede hervortreten, in der er folgende Neuerungen in bemüht zu ſein. Juanſchikai wird es ſich zur Aufg
letzte Balkankriſe veranlaßten Forderungen die laufenden Ausſicht ſtellen wird: Reform der Städteordnung mit machen, alle Verträge und Abkommen, welche von
Raten für die bereits bewilligten Schiffsbauten enthalten. einem Wahlſyſtem nach dem Vorbild des preußiſchen früheren chineſiſchen Regierungen mit den fremden Mäch
Die Sanierung der Südbahn. Der Neuen Wahlrechts, Verbeſſerung der finanziellen Lage der Städte, ten geſchloſſen worden ſind und ebenſo alle mit Ausſ
Freien Preſſe zufolge ſind die am Donnerstag getroffenen Umarbeitung des Verſicherungs=, Feuerwehr= und Wege= dern ordnungsgemäß abgeſchloſſenen Kontrakte genau
Abmachungen, betr. die Sanierung der Südbahn, auch für reglements, Reformen im Wohltätigkeitsweſen, Verſorgung beobachten. Fernerhin wird der Präſident alle Rechteun
die Staatsfinanzen von beſonderer Tragweite. Die Ver=verlaſſener Kinder, Reform der Gouvernements= und Privilegien, welche die Ausländer bisher in Chinagen
einbarungen enthalten nämlich den Plan, daß, wenn das Kreisverwaltungen, Bildung neuer Gouvernements in Si= ſen haben, beſtätigen.
Arrangement verwirklicht wird und auf Grund der Kapi= birien, Regelung der Kulifrage im fernen Oſten, Verbot
*
taliſierung der italieniſchen Annuität die in Ausſicht ge= der Anſiedlung von Ausländern im fernen Oſten, ſowie
* Petersburg 10. Okt. Der am 8. Oktober
nommene Anleihe der Südbahn im Betrage von 620 Mil=eine Reihe von Reformen, die ſich auf die katholiſchen, klamierte Arbeiterſtreik wächſt. Geſtern ſtreiktennal
lionen Francs zuſtande kommt, die Südbahngeſellſchaft an lutheriſchen und armeniſchen Gemeinden beziehen. — Der der Voſſiſchen Zeitung ſchon ungefähr 40000 Mann.
deren reichliches Gelingen einen ſchönen Beweis der feſt= und Amtmann Doſch in Erbach, durch Anſtimmun
Die Erinnerungsfeiern der
Völker=
lichen Anerkennung der Feier gab. Gegen neun Uhr altteutſcher Lieder, die Aufmerkſamkeit des Publilum
ſchlacht bei Leipzig in Darmſtadt und ward der heilige Scheiterhaufen, auf einem der höchſten auf den wahren Punkt zurückzuführen ſuchten. Alle Plätze
Standpunkte des Odenwäldiſchen Gebirges, nämlich in für den Tanz beſtimmt, waren mit Eichenlaub bekrämt
in Heſſen im Jahre 1814.
Eulbach ſelbſt — angezündet, und die erſte Fackel hierzu und gewährten ſo durch die einfache, aber ächt=germaniſche
(Aus alten Blättern.)
Verzierung, dem Auge einen ſchönen Genuß.
von dem Erbgrafen Carl in die Hand genommen.
Der Morgen des andern Tags ſollte aber — nur
Eine unermeßliche Menge Menſchen, der herzliche
II.
* Wir laſſen weiter den Bericht aus Dr. Hoffmanns Toaſt: „Auf Teutſchlands Wohl!” — das Jauchzen der einer ernſteren Geſtalt — nicht minder wichtig den Bewoh=
Dank= und Ehrentempel” über die Erinnerungs= freudetrunkenen Menge, das Donnern der Kanonen und nern der Grafſchaft werden Der Graf Albert hatteill
der reingeſtirnte Himmel, dann die entfernteſte Gebirgs= dem Schloßhofe, der alten Burg ſeiner Vorfahren — einem
feier in Erbach folgen. Er lautet:
kette, erleuchtet durch die ſchöne Flamme, die auch dort der älteſten Schlöſſer in dem teutſchen Vaterlande — einen
Erbach.
dem biederen Teutſchen glänzen ſollte, gewährte dem Gottesdienſt anbefohlen, an dem jeder ächtteutſch
Seitdem die Rheinbundes=Akte mit Gewalt alte und Beobachter den reinſten Genuß und das glückliche Vorſpiel ſinnte Antheil nehmen konnte.
In der Mitte des Schloſſes war ein Altar errichtet
verjährte Rechte vernichtete, und in ihrem Gefolge eine der Möglichkeit einſtiger Nationalität. Auch auf den
an=
große Umſtimmung der Gemüther — als natürliches Re= dern Dörſern des Gebirges, namentlich in Sensbach, das Zeichen zum Gottesdienſt wurde durch eine Sale
ſultat der Wandelbarkeit des menſchlichen Geiſtes — mit Bullau und Würzberg, loderten nach altteutſcher gegeben. Die Kinder ſämmtlicher Schulen von Michel
ſich führte, konnte mit Grund eine herzliche, der Wichtig= Sitte große Flammen, angezündet im Beiſein einer gro= ſtadt gingen angeführt von ihren Lehrern, im feierlichen
keit des hehren Gegenſtandes angemeſſene Feier des all= ßen Menge Volks. Auf der Höhe des Dorfes Sensbach Zuge von Michelſtadt nach Fürſtenau in den
gemeinen Erlöſungstages nicht als unbedingt erwartet bemerkte man, daß, als der Graf Albert zu Erbach= Schloßhof. In demſelben verſammelte ſich, auſſer den
werden. Indeſſen hat der Erfolg größtentheils das Fürſtenau allda das Glas ergriff, und auf das Wohl vielen Bürgern und Landleuten, die ganze Dienerſchaft=
Gegentheil bewährt, und wurde auch hier in den Gebirgs= des Vaterlandes zu trinken aufforderte, der Einklang nicht Alle Anweſende worunter ſich ſämmtliche Herrſchaften voll
thälern und auf den Höhen des Odenwaldes dem Genius nur allgemein war, ſondern auch ſo herzlich wiederholtlErbach und Fürſtenau befanden, ſchloſſen einen
der Vaterlandsliebe und Teutſchheit, ein ſchönes Opfer wurde, daß von dem prüfenden Beobachter ſchon hier ein Halbkreis um den Altar. Die feierliche Handlung wurde
ſchönes Prognoſtikon für den beabſichtigten Zweck hätte damit begonnen, daß, unter Begleitung von blaſenden
gebracht.
Nachdem beſtimmte und allgemeine Vorſchriften, die geſtellt werden können. Man glaubt hier bemerken zu Inſtrumenten, einige Verſe aus dem Liede: „Sey
Feier der Leipziger Völkerſchlacht bezweckend, ſchon darum dürfen, daß in Bezug auf die niedere Volksklaſſe, und und Ehr dem höchſten Gut ꝛc.” abgeſungen, und
nicht zu Stande kommen konnten, weil die Anſichten über beſonders in Hinſicht der nicht ſehr allgemein vorausge= hierauf von dem Pfarrer Bauer von Beerfelden
den Gegenſtand ſelbſten (wir wollen es zu Ehren der ver= gangenen Belehrung an die Landleute, die Wichtigkeit der eine der Würde der Sache entſprechende Rede gehalten
etwas Feier betreffend, dennoch von dieſen der Sinn des Feſtes wurde. Nach Beendigung derſelben wurde von einem
ſchiedenen Regierungen einmal annehmen)
verſchieden waren, und man über den Begriff von Libe= ſelbſt und der Werth deſſelben viel mehr begriffen wurde1Chor Jungfrauen und Jünglingen: „Herr Gott,dich
ralität und Humanität in dieſer Beziehung, nicht einig als dies ſonſt, im Vergleich anderer Maaßregeln, der Fallloben wir ꝛc.” mit Begleitung der muſikaliſchen n
werden konnte: ſo war es allerdings erforderlich, daß ein zu ſeyn pflegt. Es war gar nicht ſelten, Landleute äuſſerſt ſtrumente im Wechſelgeſang abgeſungen, und dabei diein
jeder Bezirk in ſeinen Veranſtaltungen den Maasſtab ſei= intereſſante Urtheile über den Zweck der Feier fällen zu einiger Entfernung ſtehenden Kanonen abgefeuert.
Während des Gottesdienſtes herrſchte die feierlichſte
ner allgemeinen Vaterlandsliebe — der oft eine ſpezielle hören; und zum Vergnügen des theilnehmenden
Beobach=
noch untergelegt werden ſollte — an den Tag geben ters bewährte es ſich hier, daß die glücklich ausgeführte Stille, ungeachtet die Verſammlung ſehr groß war, Un
Erſcheinung des Feſtes und die ſo allgemeine Würdigung es war nicht zu verkennen, daß alle Anweſenden mit
Geiſt=
mußte.
Der allgemeine Verſammlungsort für das Publikum deſſelben erfreuend für den Genius der Zeit genannt wer= und Herz dem Gottesdienſte beiwohnten. — Nach
Been=
digung deſſelben zog die ganze Verſammlung in einem
der Grafſchaft Grbach war das Jagdſchloß Eulbach den konnten. —
In Eulbach ſelbſt wurde die Nacht unter Muſik und feierlichen Zuge nach Michelſtadt, allwo in dem
Gaſt=
des um Kunſt und Wiſſenſchaft ſo hoch verdienten Grafen
Franz, der indeſſen, in Angelegenheiten ſeines Vater=Tanz in glücklicher Vermiſchung der Stände jederlei Art, hauſe zum Schwanen ein Mittagsmahl für funfzig Peiſos
dem Nationalfeſte ohnehin gemäß, — hingebracht, und nen beſtellt worden war. Die Bewohner der Städt
landes abweſend, ſeinen guten Geiſt den nähern
Umgebun=
gen mitzutheilen ſchien. — Es ward, um mit Würde die nur die Fröhlichkeit geräuſchvoller Art dann unterbro= Michelſtadt, dazu aufgefordert von dem thätien
Feierlichkeit begehen zu können, eine Subſkription eräffet chen, wenn würdige teutſche Männer, wie z. B. Herr Rath! Juſtisheamtoy Zentgraf, ſpeisten an dieſem Tagedie
.
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6
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ntich
Mummer 241.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Oktober 1913.
Seite 3
ſtünde des Streis ſind Soldarität gegenüber den ſtreit. ſielung) Prolog — Zudel=Huverürer „Prinz vonſter Die Beſträge zur Zwvaliden= und Hinerbliedenen.
den Straßenbahnarbeitern in Warſchau, Proteſt gegen Homburg”. Anfang 8 Uhr Zu dieſer Vorſtellung verſicherung ſind gegen die im
Invalidenverſicherungs=
ſt Verfolgung der Arbeiterpreſſe und auch gegen den findet ein Kartenverkauf nicht ſtatt. — Sonntag, den 19. geſetze feſtgeſetzten Beitrage erhöht worden. Die
Reichs=
hiewer Ritualmordprozeß. Der Streik dauert nur 2½
Ottober, nachmitags 2 Uhr: Vorſtellung für Schüler: verſicherungsordnung hat noch die freiwillige
Zu=
lege, denn ſonſt können die Streitenden nach dem Geſetz Prinz von Homburg‟ Zu dieſer Vorſtellungſſatzverſicherung eingeführt. Der Wert der
Zuſatz=
hort den Arbeitgebern entlaſſen werden.
findet ein Kartenverkauf nicht ſtatt. Abends Uhr: 30. marken beträgt eine Mark. Im ganzen ſind in 1912 nur
Abonnements=Vorſtellung, D 8. Zum erſten Male: „Der 71 Zuſatzmarken unſerer Verſicherungsanſtalt zur
Ver=
lachende Ehemann” Operette in drei Akten von wendung gekommen. Im Jahre 1912 ſind im Bezirke der
Stadt und Land.
Eysler. Gewöhnliche Preiſe.
Verſicherungsanſtalt Großherzogtum Heſſen eingenommen
* Von der Techniſchen Hochſchule. Die feierliche (nach Abzug der vernichteten und erſetzten Beitragsmar=
Darmſtadt, 11. Oktober.Uebergabe des Rektorats durch den Prorektor, ken) worden: 2. An Wochenbeiträgen alten Wertes:
* Uebertragen haben Se. Königl. Hoheit der Herrn Geheimen Baurat Profeſſor Wickop, an den neu= Lohnklaſſe I 41717 mit 5840,59 M. Lohnklaſſe II 334002
froßherzog dem Pfarrer Philipp Körbel zu ernannten Rektor, Herrn Geh. Hofrat Profeſſor Dr. R. mit 66 837,80 M., Lohnklaſſe III 277227 mit 66 578,64 M.,
Lichſt a. d. N. die evangeliſche Pfarrſtelle zu Groß= Müller, findet am Dienstag, den 21. Okto=Lohnklaſſe IV 211035 mit 63378,45 M., Lohnklaſſe V
ſehhrheim.
ber ds Js., vormittags 11½ Uhr, in der Aula der Hoch= 480 283 mit 172987,56 M insgeſamt 1344264 mit
* Aus der Eiſenbahngemeinſchaft. Mit Ermäch= ſchule ſtatt.
375 623,ot M. B. an Wochenbeiträgen neuen Wertes:
gung Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs wurde
Landesverſicherungsanſtalt Großh. Heſſen. Dem Lohnklaſſe I 354255 mit 56 680,80 M. Lohnklaſſe II
ſim Großh. Regierungsbaumeiſter des Eiſenbahnbaufachs ſoeben erſchienenen Verwaltungsbericht des Vor= 2 666 649 mit 639 997.68 M., Lohnklaſſe III 2 742 546 mit
rnſt Stegmayer aus Gießen die etatsmäßige Stelle ſtandes für das Jahr 1912 entnehmen wir folgendes: Die877 614,72 M., Lohntlaſſe IV 2090337 mit 836 135,80 M.,
ines Regierungsbaumeiſters in der Heſſiſch=Preußiſchen für die Provinzen des Großherzogtums in Darmſtadt, Lohnklaſſe V 3572514 mit 1714,306,72 M. insgeſamt
enbahngemeinſchaft verliehen.
Gießen und Mainz errichteten Schiedsgerichte für Ar=11 426 301 mit 4125 235,/72 M., zuſammen 12 770565 mit
* Die Erſatzwahl im 4. Wahlkreis der Provinz beiterverſicherung haben mit dem 1. Oktober 1912 aufge= 4500 858,76 M., Zuſatzmarken 71 mit 71 M., Geſamtſumme
itarkenburg, Wald=Michelbach, für den verſtorbenen hört. An ihre Stelle iſt für das Gebiet des Großherzog= 12770634 mit 4500 929,76 M., gegen 1911 mit 3 446 625,33
bg. Dr. Heydenreich, iſt auf Donnerstag, den tums ein Ober=Verſicherungsamt als ſelbſt= Mark. ſomit mehr 1054304,43 M. Die Einnahmen an
ſtändige Staatsbehörde mit dem Sitze in Darm=Beiträgen betrugen im: Jahre 1891 1601 233,82 M., im
Dezember d. Js., feſtgeſetzt.
ſtadt getreten. Es nimmt nach den Vorſchriſten derJahre 1912 4500 920,76 M.
g. Schwurgericht. Das Schwurgericht verhandelte
R. VO. die Geſchäfte der Reichsverſicherung als höhere
Ueber die Tätigkeit der Arbeitsnachweisſtelle
ſiern, am letzten Tage der dritten Schwurgerichtsperiode, Spruch=, Beſchluß= und Aufſichtsbehörde (Krankenver= im ſtädtiſchen Hauſe Grafenſtraße 30 (Telephon 371)
etter gegen den Lehrer i. P. Ludw. Heldmann wegen ſicherung) wahr. Für jede der drei Provinzen iſt eine werden für den Monat September folgende Zahlen mit=
Ur Unterſchlagungen bei der Kirchenkaſſe in Nieder=Ram=
Spruchkammer und für das Gebiet des Großherzogtums geteilt: 767 offene Stellen, 987 Arbeitſuchende, 350
Ver=
it. In dem Bericht über die erſte Verhandlung am
eine Beſchlußkammer errichtet. Die Sitzungen der Spruch=mittelungen, darunter 187 Dienſtboten.
ſſomtag war inſofern ein Irrtum unterlaufen, als nicht kammern werden in der Regel in den Provinzialhaupt=
— Kunſtverein Heſſen. Die ſo reichhaltige erſte
herſuchungsrichter Müller, ſondern Unterſuchungsrichter ſtädten Darmſtadt, Gießen und Mainz abgehalten. Für
ſich midt als Zeuge über das Geſtändnis des Angeklag= jede Provinz ſind zurzeit 40—44 Beiſitzer, je zur Hälfte Herbſtausſtellung des Kunſtvereins (Kunſthalle am
Rhein=
in in der Vorunterſuchung vernommen wurde. In der Arbeitgeber und Verſicherte, gewählt, die abwechſelnd zu tor) erfreut ſich wie zu Anfang des Beifalls ihrer
Be=
ſſtrigen Verhundlung bekundet ein als Zeuge vernom= den Sitzungen der Spruchkammer herangezogen werden, ſucher. Insbeſondere auch erregen die ſo gediegenen wie
Efer Bankier, daß Heldmann Wertpapiere im Beſitze Dieſe beſteht aus einem Mitgliede des Oberverſicherungs= freudigen Bilder des geſchmackvollen und ſenſiblen
ſite. Ob dieſe Papiere das Eigentum Heldmanns waren, amtes und ie zwei Beiſitzern der Arbeitgeber und der Ver=C. Thiemann=Dachau, ſeine meiſterlichen
Holz=
ſtine er nicht ſagen. Hilfsgerichtsſchreiber Bernius iſt ſicherten. Die Beſchlußkammer beſteht aus dem Direktor ſchnitte und famoſen Kohlezeichnungen, das
Wohl=
ſ den Vernehmungen Heldmanns am 14. Januar in und einem zweiten Mitgliede des Oberverſicherungsamts, gefallen, oft genug das berechtigte Entzücken des
ſr mſtadt und im Juni in Nieder=Ramſtadt zugegen ge= ſowie zwei Beiſitzern (Arbeitgeber und Arbeitnehmer). Beſchauers. Ein Helbild im Werte von 450 Mark
tſen. Er beſtätigt die Ausſage des Unterſuchungsrich= Die geſamten Koſten des Oberverſicherungsamtes ſind vom wurde letzthin verkauft, auf weitere Verkäufe iſt
ft. Heldmann habe nur ungenügende, ja oft ganz un= heſſiſchen Staate zu tragen, während bei den Schiedsgerich= bei der anerkannten Qualität dieſer nicht alltäglichen
ßegene und freche Antworten gegeben. In Nieder=Ram= ten für Arbeiterverſicherung nur die Vergütung des Vor=Kollektion wohl mit einiger Beſtimmtheit für die letzten
i habe er dann die Unterſchlagungen eingeſtanden. Das ſitzenden und deſſen Stellvertreter vom Staate gezahlt Tage zu rechnen. Der Schluß der Ausſtellung findet
un=
ſeld habe er für den Haushalt verwendet; Einzelheiten worden iſt. Das Großh. Heſſ. Landesverſicherungsamt in widerruflich am Sonntag, den 12. d. M., ſtatt; etwaigen
ſtüber konnte Heldmann aber nicht angeben. Lehrer Darmſtadt iſt am 1. Oktober 1912 aufgehoben worden. Die Wünſchen nach Verlängerung kann leider nicht
ſtattgege=
ſalller, Rechner des Spar= und Vorſchußvereins Rim= ihm reichsgeſetzlich übertragenen Befugniſſe ſind von die= ben werden.
ſich, bekundet, daß dem Heldmann am 7. September 1912 ſem Zeitpunkte ab auf das Reichsverſicherungsamt über=
* Zur Hundertjahrfeier. Die Vereine,
ſh) Mark Kredit in laufender Rechnung eingeräumt wor= gegangen, das nun oberſte Spruch= Beſchluß= ſowie Auf=Innungen uſw. ſeien darauf auſmerkſam gemacht,
i ſei. Die Geſchworenen bejahten die Fragen nach ſichtsbehörde für die Landesverſicherungsanſtalt Großh. daß Anmeldungen zu dem aus Anlaß der 100.
Wieder=
fineſetter Unterſchlagung im Amte als Rechner der Kir= Heſen iſt. Höhere Verwaltungsbehörde iſt in denkehr der Tage der Befreiunaskriege am Sonntag, den
ſüntaſſe Nieder=Ramſtadt, der fortgeſetzten Unterſchlagung Fällen des § 1275 Abſ. 1 § 1447 Abſ. 2 und des19. d. Mts., ſtattfindenden Feſtzug, ſoweit noch nicht
Ein anvertrauter Gelder der Epileptiſchen Anſtalt und der§ 1448 das Miniſterium des Innern, im Falle des § 1275 geſchehen, nunmehr umgehend erfolgen müſſen. Wie
Elchung der Quitung der Witwe Daun, jedoch letztere Abſ. 3 R. B. D. das zuſtändige Kreisamt. Ortspolizeibe= wir hören, waren bereits geſtern weit über 1000
Per=
ſichr in der Abſicht, ſich einen rechtswidrigen Vormögens=hörden im Sinne des 4. Buches der R.V.HO. ſind im ſonen vorgemerkt. Die Meldungen ſind unter Angabe
Erieil zu verſchaffen. In allen drei Fällen wurden ihm Großherzogtum Heſſen die Bürgermeiſtereien oder die an der Teilnehmerzahl, an den Herrn Oberbürgermeiſter zu
Albernde Umſtände zugebillgt. Der Staatsanwalt be= deren Stelle beſonders eingerichteten ſtaatlichen Polizeibe=richten. Bemerkt ſei, daß die Vereine in dem Zug
ge=
ſtingte für die Amtsunterſchlagung 1 Jahr, für diehörden oder ſtaatlich beſtellte Polizeibeamten. Als Ge=ordnet werden in der Reihenfolge, wie die Meldungen
Kiterſchlagung der Gelder der Epileptiſchen Anſtalt fünf meindebehörden und Gemeindevorſtände ſind die Bürger=auf dem Stadthaus eingehen. An die betreffenden
ſonate und die Urkundenfälſchung zwei Monate Gefäng= meiſtereien anzuſehen und als Gemeindeverbände gelten Vereine uſw. werden nach Maßgabe der Beteiligung im
ttund eine Geſamtgefängnisſtrafe von 1 Jahr 6 Mon. die Kreiſe und Provinzen, als ihre Vertretungen die Kreis=Laufe der nächſten Woche Karten zu der geſelligen
Ver=
ſi Gericht erkannte auf Einzelſtrafen von 9 bezw. 3 und und Provinzialtage. Anträge auf Leiſtungen der In=einigung am Abend des 19. Oktobers verſchickt.
* Zur Rote Kreuz=Tagung. Anläßlich der in der
Monat Gefängnis und bildete hieraus eine Geſamt= validen= und Hinterbliebenenverſicherung haben die
zu=
ſtändigen Großh. Bürgermeiſtereien entgegenzunehmen. nächſten Woche beginnenden Tagung des Verbandes
ſſtängnisſtrafe von 10 Monaten.
— Vom Großh Hoftheater. Der heutige Abend der Bei der Berufs= und Betriebszählung am 12. Juni 1907 der Deutſchen Landes=Frauenvereine und Kranken=
Eircanſchule „Echo und Narziß” beginnt um ſind im Großherzogtum Heſſen insgeſamt 256660 Per=rflegeanſtalten vom Roten Kreuz findet am Dienstag,
Uhr. Sonntag nachmittag geht als zweite Volksvor=iſonen (20,77 Prozent der Einwohnerzahl) ermittelt den 14. Oktober, abends 7½ Uhr, im Großh. Hoftheater
t ng zu ermäßigten Preiſen „Hamlett in Szene. Der worden, die zur reichsgeſetzlichen Invali=eine Feſtvorſtellung für die Mitglieder und Beſucher des
Krienverkauf findet am Tage der Vorſtellung an der denverſicherung Beiträge leiſteten, Davon ge= Kongreſſes ſtat. Die ſtädtiſche Verwaltung konnte bei der
g Slaſſe des Hoftheaters ſtatt. Am Sonntag abend hörten 181848 dem männlichen und 78812 dem weib= auf das Dankbarſte anzuerkennenden entgegenkommenden
lngt neueinſtudiert und neu inſzeniert, Mignon” lichen Geſchlechte an. Hierunter ſind jedoch auch Perſo= Haltung des Herrn Intendanten und Generaldirektors
e: Leitung von Kapellmeiſter Lert und Regiſſeur No= nen, die im Großherzogtum Heſſen bei der Kgl. Preuß. des Großh. Hoftheaters Karten für die fremden
Mit=
d zur Aufführung. Die Vorſtellung gehört im und Großh. Heſſ. Eiſenbahnverwaltung in einem die glieder des Kongreſſes zur Verfügung ſtellen. Die hier
Konnement dem Buchſtaben C. Die Titelpartie ſingt Verſicherungspflicht begründenden Arbeits= und Ver=wohnenden Mitglieder und Beſucher des Kongreſſes
I erſten Male Anna Jacobs. Die Vorſtellung beginnt dienſtverhältniſſe ſtehen und daher bei der Eiſenbahn= und die Mitglieder der intereſſierten Vereine erhalten
7½ Uhr. Am Dienstag wird auf Wunſch als Feſt= Penſionskaſſe und nicht der Landesverſicherungsanſtalt von Samstag, den 11. Oktober ab im Bureau
ifellung zu Ehren der in Darmſtadt tagenden Geſell= Großherzogtum Heſſen verſichert ſind. Die Geſamtzahl des Verkehrsvereins auf dem Ernſt=Ludwigsplatz
be=
ſüf: vom Roten Kreuz Adams romantiſch=komiſche Oper der im Jahre 1912 bei der Verſicherungsanſtalt eingegan= ſondere Ausweiſe, gegen die an der Hoftheaterkaſſe von
Uenn ich König wäre” im Abonnement für genen Quittungskarten beträgt 300 450 (1911 — 267581).1 Montag, den 13. Oktober, ab die Eintrittskarten zu
er=
ſchſtaben A wiederholt werden. Die erfolgreiche Hierunter befanden ſich 251960 Quittungskarten der dies= mäßigtem Preiſe (für Sperrſitz=, Parterre= und Logen=
Bhranknovität „Die ſpaniſche Fliege” wird am ſeitigen Verſicherungsanſtalt und 48 490 Quittungskarten, plätze) in Empfang genommen werden können. Gegeben
die auf den Namen fremder Verſicherungsanſtalten lau= wird Paul Adams indiſche Märchenoper „Wenn ich
rvoch zum erſten Male wiederholt werden.
Das weitere Repertoire für die nächſte Woche iſt: ten. Die Zahl der von fremden Verſicherungsanſtalten Könia wärg‟
G-k. Hiſtoriſcher Verein. Wie wir aus einer eben
ver=
ſtihag den 17. Oktober, 29. Abonnements=Vorſtellung, an die diesſeitige Verſicherungsanſtalt eingeſandten
ſ7. Auf Allerhöchſten Befehl: Feſtvorſtellung zur Quittungskarten betrug 53174. Unter den 251960 Quit= ſandten Einladung entnehmen, gedenkt der Hiſtoriſche
Ver=
ſhihundertfeier der Völkerſchlacht bei Leipzig. Prolog, tungskarten der eigenen Verſicherungsanſtalt befanden ein für das Großherzogtum Heſſen in ſeiner
Monatsver=
oll=DOuvertüre. Neu einſtudiert: „Prinz von ſich 169 188 Quitungskarten männlicher und 82172 Quit= ſammlung am 20. Okiober, abends 7½4 Uhr, im
Vortrags=
tungskarten weiblicher Verſicherten. 44992 Quittungs= ſaal des Landesmuſeums der folgenſchweren Tage des
mburg”. Gewöhnliche Preiſe. Anfang 7 Uhr.
ſinsstag, den 18. Oktober. Außer Abonnement. Feſt=karten trugen die Nummer „1‟. 849 Quittungskarten wa= Spätjahres 1813, in denen ſich das Großherzogtum Heſſen
Arſtellung zur Jahrhundertfeier. (3. Sondervor= ren Quittungskarten (in grauer Farbe) Selbſtverſicher= frei machen konnte von dem franzöſiſchen Bündnis, dem
Aama
ſchutz verwenden. Natürlich rentieren ſich die Reklame=
Anan, und zeigten auf dieſe Weiſe ihren
Empfänglich=
ausgaben faſt immer. Ihre größte Reklame aber iſt noch
sſ nn für das Feſtliche und Gehaltvolle des Tages.
Feuilleten.
immer die unbezahlte, jene Reklame die ſie ſich durch ihre
Speiſeſaal in dem Gaſthofe war altteutſch geſchmückt.
Leiſtungen erwerben, durch die Kritiken, die ſie in den
Die reine und heitere Fröhlichkeit, welche die ganze
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
Zeitungen erhalten.
ſtel ſchaft belebte, vermehrte ſich in ſchöner Ordnung,
* Stenographiſches Einheitsſyſtem. Am
der Graf Albert folgende Toaſte ausbrachte:
C. K. Kinder als Shakeſpeare=Darſteller.
1. und 2. Dezember finden im Kultusminiſterium unter
„Dem teutſchen Vaterlande!”
Am kommenden Sonntag wird in London, im Arts Centre
Der achtzehnte Oktober ſoll unſterblich bleiben in der dem Vorſitze der Geheimräte Klatt und Thiele neue
Be=
ratungen des Ausſchuſſes der deutſchen Stenographen= in der Mortimer Street, ein eigenartiges Theaterunter=
Bruſt und in dem Herzen eines jeden Teutſchen!”
„Den hohen verbündeten Monarchen, insbeſondere dem ſchulen über die Schaffung eines Einheitsſyſtems für die nehmen, das noch immer außerhalb Londons ſo gut wie
zu hoffenden teutſchen Kaiſer, dem edlen Franz deutſche Stenographie ſtatt. Von den Sachverſtändigen unbekannt iſt ſeine neue Spielzeit beginnen. Es handelt
ſind über 40 Syſteme eingereicht, die von dem Ausſchuſſe ſich um die Shakeſpeare=Aufführungen der „Kinder=
Reper=
dem Erſten!”
tofre=Geſellſchaft” die unter der umſichtigen Leitung von
auf ihre Verwendbarkeit geprüft werden ſollen.
Den Feldherren der verbündeten Heere!”
Mr. Clive Currie alljährlich ihre regelrechte Theaterſaiſon
Den gekrönten neuern teutſchen Volksbildnern, Arndt
* Was Bühnenkünſtler für Reklame aus= abhält und faſt ausſchließlich Shakeſpeare=Werke ſpielt.
und Jahn!” —
geben. Schauſpieler und Sänger haben es nötig, ſtändig Aber das wäre noch nichts Ungewöhnliches, nein: die
Glaube, Liebe, Hoffnung und Eintracht!”
von ſich reden zu machen, damit ſie der Mitwelt nicht aus Eigenart dieſes originellen Theaters beſteht in der Tat=
„Dem Andenken des für das Vaterland gefallenen den Augen verloren gehen. Die größte Reklame, die einſt ſache, daß hier alle Shakeſpeare=Rollen ausnahmslos von
Barden, Theodor Körner!”—
ein Sänger für ſich machen ließ, war Caruſo der in den Kindern dargeſtellt werden Die älteſte Künſtlerin des
„Allen denen, welche, mit Aufopferung ihres perſön= erſten Jahren ſeines Ruhmes nach Amerika ging, um das Enſembles die kleine Miß Vera Gay, ſteht mit ihren 15
lichen Intereſſes, an Teutſchlands Wohlfahrt Dollarland zu verblüffen. Als er zum erſtenmal in Chi= Lenzen bereits hart an der Altersgrenze. Die
Eröffnungs=
arbeiten!” —
kago auftreten ſollte, ließ er kurz vor ſeinem Gaſtſpiele vorſtellung am Sonntag bringt den „Sommernachts=
Alle dieſe Geſundheiten erregten die lebhafteſte Theil= eine eigene Zeitung gründen, die in unauffälliger Form traum”; nur einige Einzelheiten des Theaterzettels mögen
Ahns, und die Abſicht, ein Nationalfeſt zu begründen,lvon ſeiner Größe und ſeiner herrlichen Stimme zu be= verraten werden. Die Hermig wird von Miß Jvy
Ed=
im ſo fern erreicht, als jeder Anweſende nur in dieſer richten hatte. Nach ſeinem Gaſtſpiele ging die Zeitung wards geſpielt; Miß Edwards zählt 12 Lebensjahre. Den
ein, und da man in Amerika nicht lange über eine Er=Puck verkörpert die kleine Gora Goffin, die ſchon geradezu
Aehung lebte und handelte.
Ann Abend ward der durch Fröhlichkeit unvorherge= ſcheinung nachdenkt ſo ſprach auch niemand weiter von eine kleine Theaterberühmtheit geworden iſt, den Schnauz
Alluarweiſe entſtandene Ball mit dem Liede: „Heil dieſer Zeitung. Sie hate Garuſo 120000 Mark gekoſtet,ſ ſpielt Miß Medge Fauchent die in derben komiſchen
aber die Ausgabe rentierte ſich durchaus, wie der Im= Rollen ausgezeichnet ſein ſoll, während der Oberon von
ſle rm Bunde ꝛe.” eröfnet.
Uebrigens iſt hier alles das getreu beſchrieben, was preſario nach Beendigung des Gaſtſpieles feſtſtellen konnte. der Alterspräſidentin dieſes jugendlichen Enſembles dar=
Alich, durch vaterländiſches Gefühl entſtanden, auf dem Die eigentlichen Reklameregiſſeure für Bühnengrößen ſind geſtellt wird, von der ſchon erwähnten 15jährigen Vera
Ar Germaniens niedergelegt worden iſt, und wird der nämlich die Impreſarios. Auch die Duſe verſchmähte es Gay Dem Sommernachtstraum wird am Eröffnungs=
Alliche Wunſch gehegt, daß der Geiſt der beſſern Einſicht, nicht, ſich der Reklame zu bedienen, um ihren Namen noch abend eine Szene aus „Romeo und Julia” folgen, in der
Alldem — nebſt allen germaniſchen Einwohnern — auch bekannter zu machen. Bei ihrem erſten Wiener Aufenthalt Fräulein Marjorie Coulſon (10 Jahre) die Julia verkör=
Menſchen im Odenwalde erfüllt hat, ſtark genug ſeyn benutzte ſie einen eigenartigen Trick. Sie ließ in einem pert. Steenge Diſziplin und ſtarker künſtleriſcher Ehrgeiz
Mie, der Selbſtſtändigkeit ein Opfer zu bringen. Die Zeitungsinterview bekannt geben, daß ſie nach ihrer Vor=herrſcht in dieſem Kindertheater jeder der kleinen Künſt=
Wohner des Odenwaldes haben manche Anregung, nicht ſtellung Autogramme verteile, Klar, daß ſie in ihrer ler hat bereits ein anſehnliches Repertoire, für jede Shake=
Mertzten in ihren teutſchen Geſinnungen zu ſeyn; ſchon Garderobe beſtürmt wurde, Autogramme abzugeben. Die ſpeare=Rolle: denn 22. Werke Shakeſpeares bilden den
Mhalben ſie dieſes mit Gefahr ihres Lebens bewieſen, meiſten Impreſarios ſetzen einen Jahresbetrag von 100 000 Spielplan — ſind ſtets zwei Darſteller vorbereitet, man
noch vielmal wird es geſchehen, wenn gleich, durch die Mark für Reklame an. Sie laſſen Schiffe auf den Namen hat alſo auch eine regelrechte zweite Beſetzung und braucht
Mligen Folgen des Zeitgeiſtes ſtatiſtiſch entkräftet, ihre der Schauſpieler taufen, geben Erfindern große Prämien, nicht zu fürchten, daß irgend eine Laune einer dieſer
wenn ſie das Bild des betreffenden Helden als Muſter= jungen Primadonnen oder eine slötzliche Abſaze der
re Stimme nicht immer hörbar wird.
Seite 4.
Nummer 241.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Oktover1913.
es ſehr wider ſeinen Wilen durch den Druck der Ber.fder Muſit nicht zu trennen iſt, uter alln Umſähnden ge. Reu=Porter Preſe einmitig konſtalilerte, auch dort eiut
hältniſſe ausgeliefert war. Der frühere Greifswalder wahrt. Die Bedeutung der Künſtlerrollen liegt aber auch beiſpielloſen Lacherfolg errang, das Zugſtück faſt alles
ordentliche Profeſſor Geheimrat Dr. Heinrich Ulmann hat auf einem anderen Gebiet. Für Studienzwecke ſind ſie Bühnen Deutſchlands, trotzdem er in der letzten Saiſon
das Referat übernommen. Die Wahl des Redners, eines außerordentlich wertvoll, intereſſant auch für den Künſtler ungezählte Male in Szene ging. — Morgen
Sonntal=
hervorragenden Kenners der deutſchen Geſchichte, mag dem ſelbſt, der ſein eigener Zuhörer und Kritiker ſein kann. nachmittags 4 Uhr, iſt die zweite diesjährige Volksvork=
Publikum zeigen, welch hohe Würdigung der Verein dem Während ferner bisher nur der Name eines Meiſters und ſtellung zu kleinen Preiſen, in welcher einer der größte
Befreiungsjahr und beſonders der Rechtfertigung der heſ= bei den Zeitgenoſſen die Erinnerung an ſein Spiel le= Schlager des Jobſchen Repertoires, der urdrollige Schwamt
ſiſchen Politik in jener ſchweren Zeit entgegenbringt. Wenn bendig blieb, wird dieſes jetzt der Nachwelt überliefert, Meine — Deine!” zur Aufführung gelangt. Abends8
wir auf denkwürdige Tage früherer Jahre zurückblicken, wodurch die Erfindung der Spielübertragung beſonders Uhr findet die zweite Aufführung von „So n Windhund
ſo werden wir ſtets den Hiſtoriſchen Verein mit ſeinen wertvoll geworden iſt.
ſtatt. (S. Anz.)
* Schwimmfeſt im ſtädtiſchen Hallenſchwimmbad. Die
Veranſtaltungen und wiſſenſchaftlichen Leiſtungen an der
* Kinotheater. Man ſchreibt uns: Im Reſidenz
Spitze finden; ſo 1903 beim Gedächtnis des Reichsdepu= Vorbereitungen für das am morgigen Sonntag ſtattfin=theater am weißen Turm kommt ab heute das großt
tations=Hauptſchluſſes und 1906 dem des erſten Großher= dende Schwimmfeſt der Turngemeinde Darmſtadt ſind nun= Zirkusdrama Feuerfliege” zur Vorführung. Der Filim
zogs, wo beide Male der jetzige Haus= und Staatsarchiv= mehr beendet und die am vorigen Donnerstag ſtattgefun= mit vielen Anklängen an das mit ſo großem Beifall= aufä
direktor Dr. Dieterich ſprach, der gerade in der heſſiſchen dene Hauptprobe gibt die Gewißheit, daß das Feſt in allen genommene Meiſterwerk „Die vier Teufel”, hat dieſellt
Geſchichte jener Zeit wie kaum ein zweiter zu Hauſe iſt. Teilen gelingen wird. Wie bereits ſchon an dieſer Stelle
ſpannende Handlung und logiſchen Aufbau der Handlung
Man denke ferner an das Jahr 1904 mit dem umfangrei= erwähnt, wird die Veranſtaltung von Vereinen aus Darm= ſo daß das Werk dem obengenannten in nichts nachſteht
chen Werk zum 400jährigen Geburtstage Philipps des ſtadt, Frankfurt a. M., Mainz, Wiesbaden, Offenbach Eine pikante Komödie, „Zwei Tage im Paradies”, brinatt
Großmütigen und dem Vortrag, den damals der nunmeh= u. a. m. beſchickt, die ihre beſten Leute, darunter einen uns dieſes Mal die neue deutſche Firma „Uranus” unde
rige Archivrat D. Herrmann hielt, der ſich beſonders in Weltmeiſter, zu den Wettkämpfen, welche äußerſt ſpannend führt ſich damit ſehr gut ein. Der Gedanke und das Stliltl
die Reformationsgeſchichte eingearbeitet hat, oder des Eli= ſein werden, angemeldet haben. — Der Kartenverkauf hat ſind wirklich köſtlich und amüſant. Auch die beiden Humon
ſabethentages 1907 mit einem Vortrag desſelben Hiſto= rege eingeſetzt und dürfte es deshalb ratſam erſcheinen, ken von Gaumont „Poſtamt 9" und „Adolar in einer Glane
rikers. Wenn in den Jubeltagen dieſes Jahres der Hiſto= ſich recht bald in den Beſitz von Eintrittskarten zu ſetzen, rolle” ſchließen ſich dem Programm würdig an. Zus
riſche Verein der ſich ſeit mehr als dreiviertel Jahrhun= welche in den bekannten Verkaufsſtellen zu erhalten ſind. geſſen ſind nicht die Wochenchronik und die herrliche Matiti
derten die Pflege vaterländiſcher Geſchichte angelegen ſein (Näheres ſiehe Anzeige.) — Nach dem Feſt findet in der aufnahme „Die Partnachklamm”. (S. Anz.)
läßt, ſeine Privatveranſtaltung abhält, an der Geſtaltung Turnhalle am Woogsplatz die Siegerverkündigung mit an=
* Konzerte uſw. Ludwigshöhe. Morgen Some
der offiziellen Feier aber in keiner Weiſe beteiligt iſt, ſo
ſchließender Abend=Unterhaltung (Tanz) ſtatt, worauf tag konzertiert die Kapelle des Großh. Artillerie=Ko
liegt die Schuld ſicher nicht bei dem Verein ſelbſt. Jeden=ebenfalls aufmerkſam gemacht wird. — Wie uns noch unter Leitung des Herrn Obermuſikmeiſters Mickley.
falls können wir uns freuen, daß durch den angekündig= mitgeteilt wird, hat Se. Königl. Hoheit der Großherzog Programm ſind Opern, Operetten und die neueſten
ten Vortrag nunmehr auch ein berufener Vertreter der Ge= mit den beiden Prinzen ſein Erſcheinen in ſichere Aus= täten vorgeſehen.
ſicht geſtellt.
ſchichtswiſſenſchaft zu Worte kommt.
* Der Verein für Handlungs=Kommis von 1858,
* Zur Impffrage. Die Zürcher Zeitung bringt nach=
Ein Filmdrama.
folgende intereſſante Notiz, aus der hervorgeht wie in Bezirk Darmſtadt, bringt gelegentlich ſeines Stiftungs=
Wenn bisher im Kino von „großer Kunſt
den Ländern, in denen der Impfzwang nicht ſo ſtreng ge= feſtes am Samstag, den 11. d. Mts., eine eigens für
handhabt wird wie im Deutſchen Reiche, die Erfolge des dieſes Feſt geſchriebene Poſſe mit Geſang und Tanz in Rede war und wenn Dichter und Schriftſteller ſich zuſcht
deutſchen Impfgeſetzes beurteilt werden: „Tod durch 2 Akten: „Ein Aufruhr im kaufmänniſchen Erholungs= mentaten mit Kapitaliſten, um mit gewaltigem Auftan
Pocken. Aus Kairo wird uns von einem dort lebenden heim” zur Aufführung, deren Inhalt das Leben und an Menſchen, Tieren und Regiematerial Rieſenfilmns
Schweizer E. B. geſchrieben: Am 7. Auguſt wurden wir an Treiben der jungen Kaufleute im Erholungsheim dar= ſchaffen, ſo handelte es ſich, auch da, wo vom Kie
das Grab eines lieben Freundes und Mitbürgers geru= ſtellt. Es lohnt ſich der Mühe, an dieſem Feſte des ge= drama geſprochen wurde, wohl ſtets um das „Filmen
fen, um ihm die letzte Ehre zu erweiſen. Der Verſtorbene, nannten Vereins teilzunehmen, denn es ſind weder irgend welcher Ideen oder — wie bei den bekanntellt
Ernſt Frei aus Zürich, erlag den Pocken, da er nicht Arbeit noch Koſten geſcheut worden, den Mitgliedern Rieſenfilms — um gefilmte Romane. Den Ruhm,
erſte wirkliche Filmdrama geſchrieben, richtigerent
geimpft war. Trotz eifrigem Bemühen unſeres be= und Gäſten eine glänzende Veranſtaltung zu bieten.
Die Jungfrauen=Sodalität St. Eliſabeth ver= worfen zu haben, darf wohl Hanns Heinze
liebten und bewährten Arztes Dr. Hegi, der jeden
ankom=
menden Schweizer zu bewegen verſucht, ſich impfen zu anſtaltet Sonntag, den 9. November, im Konkordiaſaal, für ſich in Anſpruch nehmen, der bekanntlich ſchon, ſell
laſſen, gibt es immer noch viele, die dieſe NotwendigkeitWaldſtraße 33, einen Theaterabend. Zur Aufführung die Möglichkeiten des Films kennt, mit bemerkensmält
als unnütz und geſundheitsſchädlich betrachten. Wie wehgelangt das religiöſe Drama: „Die heilige Eliſabeth‟. Schärfe dafür eingetreten iſt daß eine Vereinigungl
es tut, einen Freund fern der Heimat in fremder ErdeEs wird ſchon ietzt auf dieſe Veranſtaltung aufmerkſam Kunſt und Lichtbild ſehr wohl durchführbar ſei und ult
zur letzten Ruheſtätte begleiten zu müſſen, wiſſen nur die gemacht. Der Reinertrag ſoll einem wohltätigen Zwecke der Durchführung wohl wert ſei, denn ſie muß zu eit
zu ſagen, die bei einer ſolchen Beerdigung zugegen ſinddienen. Karten ſind zu haben im Pfarrhaus St. neuen Kunſt führen. Er hat nun in ſeinem ll
Der langjährige Beſitzer eines hieſigen Begräbnisinſtituts 1 Eliſabeth und bei den Mitgliedern der Sodalität, Film=Drama, „Der Student von Prag”
ſeiner Art allerdings einzig daſteht, den Beweis für
ſagte zu mir: Haben Sie je gehört, daß ein Deutſcher an welch' letztere ſolche zum Verkauf anbieten.
* Der heſſiſche Polizei= und Schutzhund=Verein Berechtigung ſeines Eintretens erbracht und damſt
den Pocken ſtarb? Ich mußte verneinen, denn es ſind
tat=
ſächlich nur Engländer und Schweizer, die der Krankheit (Sitz Darmſtadt) macht nochmals auf die im Anzeigen: wiſſermaßen die Filmkunſt in eine neue Epoche ihrer nl
erliegen.” „Es iſt vielleicht angebracht” ſchreiben die teil der heutigen Nummer veröffentlichte Ankündigung wickelung gebracht. Ewers der im Bann keiner chlt
Aegyptiſchen Nachrichten, „bei dieſem Todesfall, bei die= ſeiner am Samstag, den 11. und Sonntag, den 12. d. Mts., tion ſteht, erſchließt der Dichtung ein neues Stoffgeblll
ſer Gelegenheit zu erwähnen, daß, viele Schweizer, die in auf dem Sportplatz zur Windmühle ſtattfindenden großen indem er die im Unterbewußtſein ſchlummernden Scäl
kräfte, die geheimnisvollen Stimmungen und Ahnunge
unſerer Mitte weilen, nicht geimpft ſind, da an manchen internen Polizei= und Schutzhundprüfung aufmerkſam.
* Der Heſſiſche Fechtverein Waiſenſchutz, Zweig= die den Menſchen beherrſchen und quälen, zum Gegenſtand
Orten in der Schweiz kein Impfzwang beſteht. Es ſind
aus den letzten Jahren fünf Fälle bekannt, wo Schweizer verein Darmſtadt, hält am Sonntag, den 12. Oktober, ſeiner Darſtellung macht. Ewers iſt Romantiker,e
dieſer Krankheit erlagen. Möge der vorliegende Fall allen nachmittags, im Schützenhof ein kleines Tanzver= beitet aber im Gegenſatz zu den Dichtern der alten komſt
tiſchen Schule mit vollkommen naturaliſtiſchen Aushyuht
denen ein Beiſpiel ſein die nicht geimpft ſind, damit ſie gnügen ab.
*Die Stenographen=Vereinigung „Gabelsberger” mitteln. Ein Vorgang, der unſer Grauen erregt,
dieſer unerläßlichen Notwendigkeit ſchleunigſt
nach=
hält die Nachfeier zu dem Stiftungsfeſt morgen im etwas Unerklärliches und Abſchreckendes für uns ini
kommen.”
* Schweſternkonzert. Der den Barmherzigen „Weißen Schwan” in Arheilgen ab, wie aus dem An= ſchließt, erhält durch ſeine Darſtellungskunſt, durchi
wie er die Dinge ſieht und ſchildert, die höchſte Anfll
Schweſtern zugut kommende Ertrag des Konzerts zeigenteil erſichtſich.
Jagdglück. Geſtern wurden Herrn Konſervator lichkeit. Das hat er aus ſeiner Dichtkunſt auch auftſ
am vergangenen Montag iſt, wie uns mitgeteilt wird, Schließmann Exemplare von Nußhähern, Nueikraga! Film=Drama” übertragen und in ſeinem „Studen
auf 1336 Mk. feſtgeſtellt worden.
caryocatactes, zum Ausſtopfen eingeliefert. Da dieſe Prag” ein Stück voller dramatiſcher Wucht und Kraß
* Silberhochzeit. Am 11. Oktober feiern Herr Vögel in unſerer Gegend recht ſeltene Gäſte ſind und nur lebendiger Ausdrucksform geſchaffen.
Theodor Schäfer, Muſiker, und ſeine Ehefrau geborene bei recht ſtrengem Winter hier vorkommen, wo ſie
Die Grundide des Stückes iſt ein echt Ewerſicl
Menſinger, das Feſt der Silberhochzeit.
— Phonola=Klavierabend. Man ſchreibt uns: Wa= meiſtens von Rußland in Scharen hierher ziehen, wird Gedanke: der Gegenſpieler des Helden iſt niemand an
ren die vor vielen Jahren erzeugten Vorſtellapparate me= das in Jägerkreiſen intereſſieren.
als eben dieſer Held ſelbſt der Student Balduin gill
Baldnin den Studenten, Oder auch: die Vergangenſill
chaniſchen Syſtems der Grundſtein, auf dem die Technik
* Orpheum. Gaſtſpiel Jobs Kölner Luſtige Bühne. eines Menſchen, die eine feſte Form von Fleiſch im
unabläſſig weiterbaute, ſo bildet die Solodant=Phonola
mit den Künſtlerrollen den Schlußſtein. Bei Verwen=Wie bereits gemeldet, findet heute Samstag die Premiére Blut annahm, tritt dieſem in allen Lebenslagen imit
dung der Künſtlerrollen verbleibt dem Spieler nur die der erfolgreichen Schwanknovität „So ’n Windhund” von und immer wieder entgegen, mitleidlos, unentrimna
Befolgung der genauen Vorzeichnungen des Künſtlers in C. Kraatz und C. Hoffmann ſtatt. Nicht ein einziger der ſie, — die eben nichts anderes iſt als dieſer Menſch ſelhſte
bezug auf Anſchlag und Pedaliſierung, um nicht nur künſt= in den letzten Jahren herausgekommenen Schwänke kann wird ihm zum Schickſal; und er vernichtet ſich ſelbſtll
leriſch ſondern auch in der Individualität eines erſten Mei= ſich auch nur eines annähernd ſo großen Lach= als auch er ſie vernichten will. Dieſer philoſophiſche Grundgsbalt
ſters Klavier zu ſpielen. Der Phonolaſpieler hat es aber Kaſſenerfolges rühmen, wie ihn dieſes famoſe Stück bei iſt in ein phantaſtiſches Gewand gehüllt, das dennoch üll
in der Hand, durch entiprechende Verſtellung des Tempo= allen ſeinen bisherigen Aufführungen hatte. Noch jetzt real und naturaliſtiſch aus dem Alltagsleben gegriffen
hebels von der Auffaſſung des Künſtlers abzuweichen bildet „Son Windhund”, deſſen amerikaniſche Urauffüh= Hanns Heinz Ewers hat im „Studenten von Prag
und dadurch wird der Charakter des Perſönlichen, der von rung kürzlich in Neu=York ſtattfand und der dabei, wie die lichkeiten ausgenutzt, die nur dem Kino offen ſtanden,dll
S
K
Hauptdarſtellekin eine Vorſtellung gefährden kann, denn bert M. Tompſon aus Neu=York, der ſich mit der volks= Gegend von Pleſchen unweit der ruſſiſchen Grenze
jederzeit kann ein anderer Darſteller, der die Rolle bereits wirtſchaftlichen Seite dieſer Frage eingehend beſchäftigt boren, wo ihr Vater eine kleine Wirtſchaft beſaß. Sie lil
ſtudiert hat, einſpringen.
hat, kommt auf Grund ſeiner Beobachtungen zu dem daher ein ziemlich erwachſenes Mädchen, als ſie den Du
Ergebnis, daß die Amerikaner Jahr um Jahr rund zug der Franzoſen erlebte Die blauen und roten üe
** Berliner Humor Eine Blütenleſe vom Berliner 1400 Millionen Mark in Europa zurücklaſſen und weiſt formen ſind ihr im Gedächtnis geblieben. Um den le
Witz bringt Reinhold Jülicher in dem Groß=Berliner darauf hin, daß die Regelmäßigkeit, mit der dieſe Summe bereien der Koſaken zu entgehen, flüchtete der Vater Mit
Kalender” für 1914, der ſoeben bei Karl Siegismund er= außerhalb des Landes dem Vergnügen geopfert werde, zwei Pferden und dem ſämtlichen Vieh in den nahm
ſchienen iſt. Wir geben einige Proben daraus wieder: eine überflüſſige und auf die Dauer bedentliche Abſtröm=Wald. wo ſich die Tiere vom Heibekraut nähren mitblie
O, dieſe Dienſtmädchen. Auf der Hausfrau be= ung des Nationalvermögens darſtellt. Colonel Tompſon Tagelang hat die Tochter dem Vater dorthin dasſſe
ſcheidene Frage: „Minna iſt es richtig, daß Ihr Bräuti= iſt ein eifriger Vorkämpfer eines Planes, der zuſehends getragen. Noch immer hütet die babusia (Großmuttell
gam während unſerer Abweſenheit hier gewohnt hat?“ an Anhängern gewinnt: er will die Europareiſen, wie ſie genannt wird, in Dormowo im einſtigen Polli
antwortet dieſe frech: „Na, Madame ick habe et vor rich=beſteuern, um wenigſtens etwas von dieſem Goldſtrom lande, die Gänſe. Ihr Pfarrer ſpricht von ihrer iul
tig gehalten!“ — Nicht minder frech iſt Juſte, der ihre dem eigenen Lande zu erhalten. Die Zahl der Ameri= lichen Friſche”.
Hausfrau ſagt: „Sie müſſen doch immer das letzte Wort kaner, die regelmäßig nach Europa reiſen, wächſt von Jahr
* Ueber Frauen und Freundſchaft plaudert Hedwig
haben!” worauf ſie die Antwort bekommt: „Kann ick denn zu Jahr und mit ihr auch die Geldſummen, die dem
ameri=
von Sopters in den Mitnchener Neueſten Nachrichielt
wiſſen, det Sie niſcht mehr ſagen wollen? — Neues kaniſchen Geldumlauf entzogen werden. Nach dem
von der Berliner Range. Ein Herr erzählt: Neu= Steuerprojekt Tompſons ſoll die erſte Europareiſe ſteuer= Rein aphoriſtiſch gehaltenen Ausführungen denen man ehle
lich frage ich an der Ecke Leipziger= und Friedrich=Straße frei bleiben, ſoll als der allgemeinen Bildung dienend gewiſſe Gedankentiefe nicht abſprechen kann, entnehmen
wir die Stellen, die ſich auf die Frauen beziehen:
einen kleinen Verliner Lehrſungen: „Kleiner, kannſt Du betrachtet werden; die zweite Reiſe aber ſoll mit 8 Mark
Die Unzufriedenheit des Weibes, das keine ſeinn
mir wohl ſagen, wie ich nach der Mittelſtraße gehe?‟ Der beſteuert werden, die dritte doppelt ſo hoch und alle ſol=
Fähigkeiten entſprechende Spezialbildung genoſſen hat, iſt=
Junge lächelt mich an, ſteckt die Hände in die Hoſentaſchen genden in raſch aufſteigender Skala in dieſer Art weiter.
und antwortet: „Nu jibt et in Berlin bald 3 Millionen Nur Geſchäftsleute, die aus beruflicher Notwendigkeit nur zu begreiflich. Seine beſte Kraft füllt nichts aus Md
wird von nichts ausgefüllt. Es kann dies und jenes tüſl.
Menſchen — aber ausgerechnet müſſen Se mir fragen!u —
nach Europa reiſen, wären von dieſer Steuer zu befreien. oder auch nichts, je nach Laune. So iſt ſein ganzes Daſein
Eine Berliner Lehrerin fragt auf der Straßenbahn einen! „Die gewaltigen Summen, die die Amerikaner jährlich im
8jährigen richtigen Berliner Jungen, der ein wenig appe= Auslande ausgeben,” ſo erklärte Colonel Tompſon ſind der Laune unterworfen.
Für die Frau ſo gut wie für den Mann wäre ein
titliches Näschen zeigt: Sage mal Junge, ein Taſchen= eine ſehr ſchöne Einnahme für die europäiſchen Hotelbeſitzer
und Reſtaurateure, aber wir müſſen uns darüber klar Leben zwiſchen erſprießlichere Arbeit und glücklicher Liche
tuch haſt Du wohl nicht?‟ Da ſtellt er ſich in Poſitur
Hände in die Hüften geſtemmt — und ſagt ſelbſtbewußt: werden, daß dieſe rieſigen Kapitalmengen dem Geſamtver= das Förderlichſte nur finden ſich für ſie jene beiden 8a
toren ſeltener vereint.
— Von mögen unſeres Landes entzogen werden und wahrſchein=
„Ja, ick habe eens, aber det verborge ick nich.”
Piele Männer glauben eine Frau zu verſtehen, wenn
Dummen. Von einem, der nicht gerade reich mit lich nie wieder zurückfließen. Ich bin der Meinung, daß
Mutterwitz bedacht iſt behauptet der Berliner draſtiſch; eine rationell anſteigende Steuer viele Amerikaner ver= es ihnen gelang, ihr Weſen einem bekannten Genre ein
„En Kind, wat ohne Kopp geboren iſt, bleibt zeitlebens en anlaſſen würde, ihr Geld im eigenen Lande auszugeben; reihen.
In der Frau, welche altert ringen Geiſt und Körper
Krüppel!” — Nicht minder deutlich iſt das hübſche Gleich= und auf alle Fälle könnte ein erheblicher Prozentſatz des
nis: „Wenn Dummheit weh däte, hörte man Dir ſchreien heute im Auslande zurückbleibenden Geldes für Amerika gegeneinander um die Schönheit und können ihr dieſelbe
doch nur durch Bündnis bewahren.
bis Potsdam!” — Redensarten. Anſchauliche Bilder gerettet werden. Ich gebe zu, fügte Tompſon hinzu, „daß
Gattinnen, welche ihr Aeußeres vernachläſſigen und
ſtehen dem Berliner zu Gebote wenn er ſagt: „Die Glüh= ich ſelbſt einer der ſchlimmſten bin, gegen meine eigene
ſtrümpfe ſind jut für kalte Füße,” oder, um jemanden zur Theorie verſtoße und immer wieder nach Europa fahre, ihrer Anmut verluſtig gehen ſind Vertragsbrüchige Mit
der bewundernden Neigung des Gatten begeben ſie ſich zu=
Ruhe zu verweiſen: „Halten Sie Ihre Speiſeanſtalt (oder aber ich würde gern und mit Ueberzeugung dafür eine gleich ihres Anrechtes auf Treue.
Futterluke).‟ — „Wer eine Waiſe heiratet, genießt ſeine Steuer entrichten, die meinem Lande zugute käme.”
Manche Frauen glauben heute, ſie hätten Tempera=
Schwiegereltern kalt,” heißt es philoſophiſch und wenn
* Eine Frau, die noch 1813 geſehen hat. Am 15. die= ment, wenn ſie an Ueberreizung leiden.
man bei einem Beſuch keine Aufwartung bekommen hat, ſes Monats ereignet ſich, wie Paul Holzhauſen=Bonn der
Schwache Frauen gleichen verirrten Hündchen, ſie
fol=
berichtet man darüber: „Er hat mir mit de Neeſe uff de Frankf. Ztg. ſchreibt, in dem Dörſchen Dormowoim Kreiſe gen einem jeden, der ihnen ſchmeichelt.
Diſchecke trakiertt“
Die glücklichen Gattinnen und Mütter welche gegen
Meſeritz (Provinz Poſen) der ſeltene Fall, daß ein menſch=
— 1400 Millionen Reiſegeld. Mit wachſendem Miß= liches Weſen in das 120. Lebensjahr tritt. Eine die Vierzig ihre gute Laune verlieren, gleichen den Gäſten,
vergnügen verweilt die amerikaniſche Oeffentlichkeit bei Frau, die noch die Große Armee hat nach Rußland ziehen welche ſich drücken, wenns ans Bezahlen geht.
den Summen die von den alliährlich zu ihrem Ver= und nachher die Koſaken an ihrem Hauſe hat vorüber=
Es wird bei mancher jungen Frau darüber geklagt,
gnügen nach Europa reiſenden Amerikanern jagen ſehen! Hedwig Stavne — ſo iſt ihr wirklicher daß ſie kein Herz hätte, und bei mancher alten vergeſſen,
in der alten Welt ausgegeben werden. Colonel Ro= Name — iſt nachweisbar am 15. Oktober 1794 in der dal de t,
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Nummer 241.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Oktober 1913.
Seite 5.
ſienter aber völlg verſchloſſn waren, er hat phantaſtiſche ſ180.= as in Breslau und Verlin, pronovierte 197 in ſzuſorſchen, war es leider zu ſpält. Die Tat war ſchon
ge=
ſaumbilder in die Wirklichkeit gezwungen. Das, was Breslau und habilitierte ſich 1870 als Privatdozent in ſchehen. Ueber die Urſache iſt noch nichts näheres bekannt.
ſt Bühne dem Kino voraus hat, iſt das Wort! Es han=Gießen. 1873 wurde er außerordentlicher, 1875 ordentlicher
Leipzig, 10. Okt. (Spionage=Prozeß.) Vor
Elt ſich alſo darum, dieſes gewiß große Manko ſo zu ver= Profeſſor Neben Abhandlungen über reine und ange= dem vereinigten 2. und 3. Strafſenat des Reichsgerichts
ellen, daß man es nicht vermißt; das dem Auge mehr zu wandte Mathematik veröffentlichte er „Vorleſungen über ſtand heute wieder zum erſten Male nach den Ferien ein
ſeben, was man dem Ohre ſchuldig bleiben muß. Darum neuere Geometrie‟.
Dählte der Dichter für die Aufnahmen die romantiſchen
großer Spionage=Prozeß zur Verhandlung. Die Anklage
Gießen, 10. Okt. (Rückgang der Geburten.) richtet ſich gegen den Schankwirt Bernhard Kreutner, die
Echönheiten des alten Prag, darum ſchuf er in der Doppel= Der Gieß. Anz. ſchreibt: Frau Schneidermeiſter Wamſer Schloſſer Reinhard Dringenberg und Auguſt Schäfers,
ſgur des Helden eine Ausdrucksmöglichkeit, die nur das in Gießen erfreute ſich einer weitverzweigten Kundſchaft ſämtlich aus Eſſen=Vorbeck, ſowie gegen den franzöſiſchen
ſino, nie aber die Bühne in ſolcher Vollendung zeigen bei den Frauen und Mädchen der Landbevölkerung beſon= Sprachlehrer Sacy. Nach dem Eröffnungsbeſchluß ſind die
ſinn. — Da dem Dichter erſtklaſſige darſtelleriſche Kräfte ders im Buſecker Tal und in der Wetterau als kluge Frau, Angeklagten verdächtig, ſich Zeichnungen geheim zu halten=
Verfügung ſtanden, iſt der Film auch in dieſer Be= die die Heilkunſt ausübte. Heimlich hat ſich die Frau Dok= der Gegenſtände verſchafft zu haben. Auf Antrag des
ſſehung muſtergültig, wovon uns eine Separatvorführung ter aus Gießen jahrelang in der Hauptſache damit befaßt, Reichsanwaltes wurde die Oeffentlichkeit ausgeſchloſſen.
i Uniontheater geſtern den Beweis erbrachte.
den Kinderſegen auf dem Lande zu korrigieren, bis ſie
Weimar, 9. Okt. (Eine verhängnisvolle
endlich der Juſtiz in die Hände gefallen iſt. Ihr unheil=
Reiſe.) Verhängnisvolle Folgen hatte eine an ſich harm=
* Traiſa, 10. Okt. (Konzert mit Reunion.) Im volles Treiben iſt zur Kenntnis der Staatsanwaltſchaft loſe Reiſe einer Weimarer Künſtlerin. Frau
Hofopern=
ſotel Darmſtädter Hof in Traiſa findet kommenden Sonn= gekommen, weil Frau Wamſer mit ihrer Behandlung eine ſängerin Thomaſius verſpürte plötzlich Sehnſucht nach
g Konzert mit darauffolgendem Tanz ſtatt. Die Muſik Frau an den Rand des Grabes geliefert hat. Die geführte München und reiſte mit ihrem Gatten wohlgemut dorthin.
At die Kapelle des Großh. Artillerie=Korps. Die Feſt=Unterſuchung hat ſeſtgeſtellt, daß in einem etwa 250 Ein=Leider vergaß ſie, bei ihrer vorgeſetzten Behörde, der
Ge=
ſtreit dürfte einen intereſſanten Verlauf nehmen und ein wohner zählenden Dorfe im Kreiſe Gießen, in welchem
pro Jahr früher ſtets 20 bis 22 Geburten zu verzeichnen neralintendanz des Weimarer Hoftheaters, um Urlaub
ſerßzer Beſuch zu erwarten ſein. (8. Anz.)
nachzuſuchen. So kam es, daß während ihrer Abweſenheit
* Eberſtadt 10. Okt. (Volksbildungsverein.) waren, die Geburtsziffer ſeit einigen Jahren auf vier bis ein Stück angeſetzt wurde, in dem ſie die Hauptrolle zu
ſſie im Vorjahre ſo wird der Verein auch in dieſem ſechs herunterging. Die Dorfälteſten ſchüttelten die Köpfe ſpielen hatte: die Intendanz aber erſt von der
Abweſen=
fähre dem heimiſchen Publikum wieder mit einem er=und wunderten ſich, daß der Klapperſtorch die Gemeinden heit der Künſtlerin erfuhr, als es zu ſpät war, d. h. kein
ſählten Programm aufwarten. Nachſtehend geben wir ſo ſehr ſtiefmütterlich behandelt; aber daran, daß die Ve= anderes Stück mehr angeſetzt werden konnte (?) und das
en Auszug des vorliegenden Winterprogramms: Am ſuche der klugen Frau aus Gießen an dem ſpärlichen Nach= Publikum ſchon das Hoftheater füllte. Das Haus mußte
Okt.: „Friedrich Hebbel und die Eberſtädter” I. Teil; wuchs in der Gemeinde ſchuld ſein könnten, hat keiner der deshalb an dieſem Abend geſchloſſen werden, ohne daß
ſi 24. Okt.: „Friedrich Hebbel und die Eberſtädter” Männer gedacht, bis die Staatsanwaltſchaft das Rätſel eine Vorſtellung ſtattfinden konnte. Die Folge iſt, daß
Teil; Referent: Dr. med. Aſcher=Eberſtadt. Am 1. Nov.; löſte. Frau Wamſer hatte ſich, als ſie Unheil witterte, in Frau Thomaſius ſofort nach ihrer Rückkunft ohne weiteres
Polks=Liederabend”, einleitender Vortrag, Lieder und die Sommerfriſche nach der Schweiz begeben; ſie wurde und ohne jede Entſchädigung ihrer Stellung enthoben wor=
Mitationen von Frau Johanna Braunſchweig=Schneider=dort verhaftet und nach Gießen zurückgebracht, wo ſie in den iſt. Dieſe Maßregel war nach den heſtehenden
Theater=
der feſten Villa an der Oſt=Anlage vorläufig ein ſicheres
ſankfurt. Am 7. Nov.: „Der Gottesglaube im Wandel Unterkommen fand, bis im Dezember wieder das Schwur= geſetzen nicht zu umgehen und findet nirgends — nicht
ein=
lr Religionsgeſchichte”, Referent: Lic. Zurhellen=
Frank=
mal beim Künſtlerperſonal der Hofbühne — Widerſpruch.
ſet. Am 14. Nov.: „Darwin und ſeine Lehre” mit Licht=gericht zuſammentritt, um ſich mit ihrer ſonderbaren Heil= Frau Thomaſius gehörte dem Verbande des Weimarer
Udern, Referent: Dr. E Schwartze=Frankfurt. Am 28. kunſt zu beſchäftigen.
Hoftheaters erſt ſeit einem Jahre als jugendlich=drama=
(*) Selters, 9. Okt. Getötet wurde in dem großen tiſche Sängerin an.
p.: „Die Nahrungsaufnahme und das Wachſen der
ſlanzen”, Referent: Lehrer Becker=Eberſtadt. Am 5. Dez.: Bafaltſteinbruch zwiſchen hier und Ortenberg der verhei=
Kunersdorf (Kreis Weſtſternberg), 10. Okt. (Auto=
Küpoleon I.”, Referent: Prof. M. Nierhaus=Frankfurt. ratete Arbeiter F. Schaffet. Ein mächtiger Stein löſte mobilunfall.) Geſtern verunglückte kurz vor dem
9. Jan.: „Die Gleichheit und die Ungleichheit der ſich am oberen Rande des Steinbruches los, fiel in eine Dorfe Neu=Biſchofſee ein Automobil, in welchem ſich In=
Deer im wirtſchaftlichen Leben” Referent: Reichstags=Gruppe Arbeiter und zerſchmetterte Schaffet den Kopf. Er genieur Montag und Betriebsingenieur Prohaska von der
geordneter Dr. Queſſel=Darmſtadt. Am 16. Jan.: hinterläßt eine Witwe mit acht Kindern.
Ueberlandzentrale Neumark aus Frankfurt a. d. Oder
lichtes Anſchauungen von der Freiheit der
Perſönlich=
befanden. Das Automobil ſchlug um, als es einen Wagen
ſt., Reſerent: Pfarrer Weisgerber=Meſſel. Am 30. Jan.=;
Kunſtnotizen.
überholen wollte und in den Sommerweg einbog, und fiel
mn Gutenbergs Erfindung bis zur heutigen Technik der
in den Chauſſeegraben. Montag war ſofort tot; Pro=
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach=
Bmaſchine‟ Reſerent: Schriftſetzer Franz Ihl=
Eber=
ſtehenden (Ermiknung geickiehr, behält ſich die Rehaktion ür Ureil por.
haska wurde ſchwer verletzt.
ſdt. Außerdem werden Herr Pfarrer Paul=Eberſtadt am
Witzenhauſen, 10. Okt. (Ein ausgeſtorbenes
— 1. Hofmuſik=Konzert. Für das am Mon=
Januar und Herr Pfarraſſiſtent Dr. Bingel=Eberſtadt
6. Februar ſprechen; die Themen dieſer beiden Refe= tag, den 13. d. M., im Hoftheater ſtattfindende 1. Sinfo= Dorf.) Es klingt faſt wie ein Märchen, wenn man hört,
nie=Konzert der Hofkapelle iſt ein Pianiſt, Télémaque daß es hier ein Dörfchen gibt, das von ſeinen Bewohnern
ſten ſind noch nicht bekannt.
Lambrino gewonnen worden, der unbeſtritten zu den verlaſſen iſt. Es iſt das Dorf Wollſtein, nahe bei der Stadt
* Eberſtadt, 10. Okt. (Jahrhundertfeier.) Auch Großen ſeines Faches zählt. Lambrino hat in den letz= Heſſiſch=Lichtenau, zwiſchen waldigen Höhenzügen und
ab=
k begeht man die Feier des 18. Oktober in recht wür= ten zwei Wintern in eigenen Konzerten Proben ſeiner ſeits von allem Weltverkehr gelegen. Infolge ſeiner Lage
ſer Weiſe. Acht Uhr abends wird auf dem ſogenannten großen univerſellen Künſtlerſchaft gegeben. In einer und des nur kümmerlichen Ertrag liefernden Ackerbodens
ſwäldchen, das iſt die erſte nördliche Anhöhe vor Eber= Silhouette” des Künſtlers von Dr. Thomas=San=Galli hat ſich die etwa 100 Köpfe zählende Einwohnerſchaft nach
ein großes Freudenfeuer aufflammen, das dank der leſen wir u. a.: „Man kann einen Künſtler nur allzu ſicher und nach von der Scholle losgeriſſen und iſt in alle Winde
elsilhaften Lage des Platzes weithin ſichtbar ſein dürſte. nach ſeinem Repertoire beurteilen: Nenne mir einige dei= zerſtreut worden. Eine Anzahl von ihnen iſt ſchon vor
gleicher Stunde ſetzt ſich im Orte ſelbſt ein ſtattlicher ner Programme, und ich will dir ſagen, was du als Künſt=Jahren nach Amerika ausgewandert und hat ihre
Woh=
ckelzug in Bewegung, der am Kriegerdenkmal unter ler biſt. Betrachten wir Lambrinos Revertoire, wie es nungen daheim ihrem Schickſal überlaſſen. Andere
ver=
ſtigen eines vaterländiſchen Liedes ſeinen Abſchluß aus ſeinen Programmen zu uns redet, ſo entdecken wir kauften ihren Beſitz einem benachbarten Gutsbeſitzer, um
t. Tumer vom hieſigen Turnverein (Deutſche Tur=nur Werke, die Muſik bieten für Herz und Hirn: der ver=dann ebenfalls der Heimat den Rücken zu kehren. So kam
ſtſchaft) führen dabei vor unſerer hoch gelegenen Kirche ſchiedenſten Stilarten und aus allen muſikaliſchen Zeit= ein Sonntag, an welchem zum letzten Male die Glocken
Fackelſchwingen auf, ein Schauſpiel, das ſich gewiß altern. Da iſt Bach mit ſeiner himmliſchen Strenge ebenſo geläutet wurden, und dann Gotteshaus und Schule ihre
ſtzind geſtalten wird. Eine Saalfeier ſchließt ſich an, gut wie Beethoven, der überragende Große, aber auch Pforten ſchloſſen. Verwaiſt und ausgeſtorben liegt das
Rihhend in Feſtrede, gehalten von Herrn Pfarrer Paul, Schumann, Liſzt, Brahms . . . Sie alle ſind vertreten, Kurz Dorf jetzt da; kein Kind ſpielt mehr auf der Straße und
r enchor und Einzelchören der Geſangvereine. Muſik= Lambrimo iſt wieder einmal ein umfaſſender Künſtler. . kein Huhn haſtet mehr über den Weg. Nur aus einem
bträgen des Muſikvereins und des Vereins Zitherkranz, Er iſt ein Vollblutmuſiker, der z. B. auch à verkeetion Schornſtein kräuſelt gegen Abend noch Rauch auf; die alte
rführungen des Turnvereins uſw. Sonntag vormittag Kammermuſik ſpielt. Vom Virtuoſen hat er alles, beſitzt Kuhhirtin iſt geblieben; ſie will ſich nicht von ihrer Heimat
ſhin Feſtgottesdienſt ſtatt, an dem ſich die Vereine mit eine fabelhafte Technik, doch benutzt er ſie nie zum blo= trennen. An dem ehemaligen Bürgermeiſterhauſe hängt
n Fahnen beteiligen werden. Bemerkt ſei noch, daß ßen Schein als Blendwerk, der Künſtler in ihm beherrſcht noch ein vergittertes und verwittertes Käſtchen, in dem
Semeinde zur Deckung der Koſten einen namhaften das Ganze. Neben den erfreulichen Spezialiſten, die mit früher die ſtandesamtlichen Aufgebote und
Amtsverfügun=
nag geſpendet hat.
ein paar Beſonderheiten brillieren, ſteht der eigentliche gen aushingen. Eine Tafel trägt in regenverwaſchenen
Offenbach, 10. Okt. In der Stadtverord= Künſtler, der alles kann. Glaubt ihr, Liſzt oder Rubinſtein Buchſtaben die Inſchrift: Dorf Wollſtein, Kreis
Witzen=
ſtenverſammlung ſtand u. a. die Aufhebung des wären Leute geweſen, denen bloß ein Genre der Klavier= hauſen, Regierungsbezirk Kaſſel.”
Graz, 9 Okt. (Der Schrecken der ſteiriſchen
ſieengeldes auf der Offenbach-Fechenheimer Main= muſik lag? — Sie konnten alles! Wohlan, Lambrino iſt
Berge.) Die Bemühungen, ſich der ſeit langem auf
Kor=
s zur Beratung. Für die Stadt Offenbach werden ein Künſtler dieſes Schlages, eben „auch Einer!”
und Stubalpe im ſteiriſch=kärntiſchen Grenzgebiete
hauſen=
tne durch die Aufhebung des Brückengeldes
entſtehen=
den, als Bauernſchreck verfolgten Raubtiere zu
Koſten auf etwa 3000 Mark pro Jahr belaufen. Die
bemächtigen, die fortgeſetzt Viehherden anfielen, ſind bis=
Eieverordneten gaben ihre grundſätzliche Bereitwillig=
Reich und Ausland.
her erfolglos geblieben. In Graz traf die Nachricht ein,
zur Uebernahme der Laſten. Die Errichtung einer
Aus der Reichshauptſtadt, 9. Okt. Der Feſtakt und die daß an der ſteiriſch=niederöſterreichiſchen Grenze ein
Raub=
ſbiſtriebahn, die eine Verbindung zwiſchen Hafen und
diem der Stadt bezweckt, wurde beſchloſſen und ebenfalls Eröffnung der Jubiläumsausſtellung der tier in den letzten Tagen zwei Knaben verfolgt hat. Einer
eeforderlichen Mittel für die Unterführungen im Be= Berliner Königlichen Porzellan=Manu= der Knaben bezeichnete nach einem ihm vorgelegten
Tier=
lſte von 102000 Mark unter Abtretung des erforderlichen faktur zur Feier ihres 150jährigen Beſtehens ſind, wie atlas das Tier als Pumg. — Der Landesſchulrat hat
tichen Geländes an die Eiſenbahnverwaltung bewil= nunmehr feſtſteht, im Kunſtgewerbemuſeum auf den 20. Maßnahmen zum Schutze der Schulkinder gegen
Der Vertragsentwurf zur Uebernahme der Bürg= Oktober, mittags 12 Uhr, feſtgeſetzt worden. Der Kaiſer die Raubtiergefahr getroffen. Er hat an den
Bezirksſchul=
rat in Vditsberg einen Erlaß gerichtet, der dieſer Tage
t der Stadt zur Gewährung zweiter Hypotheken hat ſein perſönliches Erſcheinen zu der Feier zugeſagt.
Heute wurde die offizielle Eröffnung der neuen Süd=den Ortsſchulräten und Schulleitern in den in Betracht
de angenommen.
weſt=Untergrundbahn vollzogen. Die Miniſter kommenden Gebieten übermittelt wurde. In dieſem
Er=
irſchhorn a. N., 10. Okt. (Die Langbeinſche von Breitenbach, von Dallwitz, Lentze, Freiherr von Schor= laſſe wurde darauf hingewieſen, daß es bisher noch nicht
m. mlung.) Seit voriger Woche weilt Herr Aſſeſſor lemer und Sydow hatten ſich mit einer ſtattlichen Reihe gelungen iſt, die Raubtiere unſchädlich zu machen,
infolge=
h. Klingelſchmitt aus Mainz in unſerem Städtchen. von Miniſterialdirektoren und Geheimräten, denen ſich deſſen die Gefahr beſteht, daß die Raubtiere in der kälteren
hat von der Forſtbehörde den Auftrag erhalten, die Vertreter faſt ſämtlicher Gemeinden Groß=Berlins und Jahreszeit und nach dem Heimtrieb der Herden von den
ſentariſation der Langbeinſchen kulturgeſchichtlichen die Spitzen der Bank= und Handelswelt anſchloſſen, ein= Bergen leicht bewogen werden können, auch Menſchen ans
rrilung im Ritterſaal des hieſigen Schloſſes vorzu= gefunden. In einem bereitſtehenden Zug wurde die erſte
zufallen, insbeſondere Schulkinder, die in den frühen Mor=
Enen. Ende dieſer Woche dürfte dieſe Arbeit beendet Fahrt nach dem neuerſchloſſenen Südweſten bis hart an genſtunden oder abends nach Eintritt der Dämmerung ein=
und darauf wird mit dem ornithologiſchen Teil durch den Rand des Grunewaldes angetreten. Bei dem feſt= ſame Waldwege im Stubgebiet paſſieren müſſen. Der
Oberförſterei ſelbſt begonnen werden. So wird end= lichen Zuſammenſein in der hinter der Endſtation in Bezirksſchulrat iſt daher ermächtigt, in ſolchen Fällen durch
dem allgemeinen Wunſche der Bevölkerung Rechnung Dahlem errichteten Feſthalle bezeichnete es der Landwirt= geeignete Verfügungen der Gefährdung der Schulkinder
ſigen und den Beſuchern die Beſichtigung der Samm=ſchaftsminiſter als eine gute Prognoſe für ein gutes Zu=vorzubeugen. Dieſe Maßnahmen beſtehen entweder in der
durch einen Katalog erleichtert.
ſammenwirken benachbarten Vororte, daß es gelungen ſei, gänzlichen Befreiung der in Betracht kommenden Schul=
Wainz. 10 Okt. (Friede mit Waldthauſen.) Berlin und ſeine Vororte in regelrechten Schnellverkehr kinder vom Schulbeſuch oder Befreiung der Kinder von
M. J. ſchreibt: Der langwierige Streit zwiſchen miteinander treten zu laſſen. Der Miniſter der öffentlichen dem Beſuche der erſten Schulſtunden und früherer Be=
Aen v. Waldthauſen und der Gemeinde Gonſenheim, Arbeiten hob hervor, daß die neue Bahn neue Gebiete er= endigung des Unterrichts in den Nachmittagsſtunden.
Alte der Stadt Mainz hat, wie wir geſtern bereits mel= ſchließen ſoll. insbeſondere auch innerhalb eines Bezir=
Paris, 10. Okt. (Vom Zuge zermalmt.) Bei
Al, ſeinen definitivett Abſchluß gefunden. Der kes, den der Staat wegen der ländlichen Ruhe für die Er=
Allugomiß wurde dadurch ermöglicht daß man ſich richtung großer wiſſenſchaftlicher Forſchungsinſtitute be= Noiſy=le=Sec wurden geſtern abend auf der Oſtbahnlinie
16 Seniorinnen der Ver= zwei Arbeiter, die mit der Ausbeſſerung des Bahndammes
teiden Seiten nachgiebig zeigte Die heſſiſche Regie=ſtimmt habe. —
lbewilligte den Ankauf des Forſthauſes Lenneberg liner Telegraphen=Beamten begehen heute beſchäftigt waren, vom Zuge erfaßt und zermalmt. Ein
einem angrenzenden Feld= und Waldkompler von ihr 40jähriges Dienſtiubiläum. Sie traten im Okto= Dritter, der leicht verletzt wurde, iſt wahnſinnig geworden.
London, 9. Okt. (Der Hungerſtreik der
40 Morgen Bodenfläche, welches Gebiet Waldthau=ber 1873 als Bahnbrecherinnen auf bisher von
Allſtheon längſt zur Abrundung ſeines Beſitzes wünſchte. weiblichem Fuße unberührtem Gebiete ihre dornenvolle Suffragetten.) Das Miniſterium veröffentlicht
Eschloßherr erklärt ſich demgegenüber bereit, die ſämt=Laufbahn an. Sie fanden, woran der Berliner Lokal= eine Erklärung, daß die Suffragetten Mary
A Einfriedigungen der privatim angekauften Wald=anzeiger erinnert, in der damaligen Kronprinzeſſin eineRichardſon und Rachel Peace die in der letzten
Aiſehen wieder zu entfernen und dieſe Grundſtücke auchliebevolle Protektorin. Der Chef der Telegraphenver=Woche das Hamptonhaus bei London in Brand
ſteck=
füllden Verkehr offen zu halten. Ob in dieſe Beſtim= waltung, Oberſt Leidam, kam ihnen mit großem Wohl=ten, und im Gefängnis die Nahrungsaufnahme verwei=
Mg auch die früher erworbenen großen Waldungen in wollen entgegen. — Auf dem Bahnhof Puttlitzſtraße wur= gerten, nicht auf Grund des Geſetzes, das eine zeitweiſe
MLudenheimer und Heidesheimer Gemarkung einbe= den heute abend die beiden Arbeiter Sperling und Lange Entlaſſung wegen Hungerſtreiks erlaubt, in Freiheit
Mien ſind, iſt bis jetzt noch nicht bekannt, doch wird dies durch den vom Lehrter Bahnhof kommenden D=Zug12 geſetzt werden Die Gefängnisbehörden ſind angewieſen
Minrnt erwartet. Auch ſoll ſich Herr v. Waldthauſen ver=überfahren. Infolge eines Windſtoßes flog dem worden, nötigenfalls zwangsweiſe die Ernährung durch=
Mtet haben, von weiteren privaten Waldankäufen in einen der Arbeiter der Hut vom Kopfe. Die beiden eilten zuführen. Die Erklärung deutet an, daß die erwähnte
ukunft Abſtand nehmen zu wollen. Tatſächlich wur= ihm über das Gleis nach, ohne den heranbraufenden Zug Geſetzesbeſtimmung in Zukunft nur bei leichteren Vergehen
Wanch bereits die letzten Waldankäufe, die noch nicht zu bemerken. Sperling war auf der Stelle tot; Lange anzuwenden iſt.
Nach den Erfahrungen, die man mit der engliſchen
wurde ſchwer verletzt.
Mtiell feſtgelegt ſind, rückgängig gemacht.
Rüdesheim, 10. Okt. Zu dem Liebesdrama, Juſtiz im Fall Pankhurſt und in anderen Fällen gemacht
Voorms, 10. Okt. Einen plötzlichen Tod erlitt
t macht ein 30 Jahre alter Geſchäftsreiſender aus das ſich, wie gemeldet, auf der Eremitage beim Nieder=hat, wird man dieſer Erklärung keinen Wert beimeſſen
Mkfutrt a. M. hier im Café Weiß. Während der Mann walddenkmal abgeſpielt hat, wird noch berichtet, daß es können.
Neu=York, 10. Okt. (Der Panamakanal.) Der
ſifſchntt zwei Herren unterhielt, wurde es ihm plötzlich ſich um den Kaufmann Herm. Freund und Fräul. Auguſte
Mblul” er ſank vom Stuhle und war ſofort tot. Der her= Becker aus Barmen handelt. Der junge Mann tötete zu= Präſident entzündet heute nachmittag durch Druck auf einen
Grufene Arzt ſtellte Schlaxanfall als Todesurſache feſt. nächſt ſeine Begleiterin durch einen Schläfenſchuß, dann Knopf das am Gamboadeich des Panamakanals
ange=
ſießen, 9. Okt. (70. Geburtstag.) Geheimer beging er auf gleiche Art Selbſtmord. Das Paar hatte brachte Dynamit. Damit fällt die letzte Schra::
Mitt Profeſſor Dr. Moritz Paſch vollendet am 8. Nov. in einem hieſigen Gaſthof übernachtet und von hier aus die den Kanal vom Meere trennt.
ſello Lebensjahr. 1843 zu Breslau geboren, abſolvierte Abſchiedsbriefe an die Angehörigen geſchrieben. Als dieſe
us Eliſabeth=Gymnaſium ſeiner Vaterſtadt, ſtudierte nach Rüdesheim telephonierten, um dem Paar ſofort nach=
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Oktober 1913.
Nummer 241.
der Antareſter Konſeren, unter den Auſpiten Rumſnſcſt
Parlamentariſches.
Luftfahrt.
geſchaffen worden ſei, nicht erſchüttern.
* In der Erſten Kammer der Stände haben Dr.
Der Flugunfall Stiploſcheks.
* Belgrad, 10. Okt. In der Skupſchtina ers
Freiherr Heyl zu Herrnsheim, Graf Kuno zu Stolberg=
* Berlin, 10. Okt. Der Unfall des Fliegers klärte in Beantwortung einer Interpellation der Mül
Roßla und Fürſt zu Iſenburg=Birſtein folgenden
An=
trag, betreffend die Errichtung einer heſſi= Stiploſchek iſt, wie dem Lokalanzeiger gemeldet wird dar=niſter des Aeußern, daß die Regierung ihre ganz
ſchen Zentralgenoſſenſchaftskaſſe einge= auf zurückzuführen, daß die Benzinzufuhr ſchlecht Aufmerkſamkeit der Frage der Organiſation des
bracht: „Hohe Erſte Kammer wolle beſchließen, Groß=funktionierte. St, entſchloß ſich daher zu einer Poſtweſens, beſonders in den neu erworbenens
herzogliche Regierung zu erſuchen um Vorlage eines Ge= Zwiſchenlandung in der Nähe von Landsberg a, d. Warthe, bieten, zuwende, und daß ſie deshalb an die deutſche
ſetzentwurfes der zum Gegenſtand hat: I. Die Errich= um den Schaden zu reparieren. Als er aus einer Höhe Regierung das Erſuchen gerichtet habe
tung einer Zentralgenoſſenſchaftskaſſe nach dem Vorbild von 700 Metern im Gleitfluge niedergehen wollte erfolgte einen höheren Poſtbeamten nach Serbien
der preußiſchen Zentralgenoſſenſchaftskaſſe, die unter Auf= durch eine Fehlzündung ein Flammenrückſtoß in den Ver=zu entſenden, der das ſerbiſche Poſtweſen eingehendd
ſicht und Leitung der Großherzoglichen Regierung ſteht gaſer, welcher Feuer fing. Die Flamme ſchlug bei der zu ſtudieren und der Regierung geeignete Vorſchläge zu
und folgende Aufgaben hat: 1. Eine Kreditquelle und Geſchwindigkeit des Apparates nach hinten und drohte, unterbreiten hätte.
* Sofia, 9. Okt. Die Regierung hat den Bal
Ausgleichſtelle für die Erwerbs= und Wirtſchaftsgenoſſen= die Flügel in Brand zu ſetzen. Mit großer
Geiſtesgegen=
ſchaften im Großherzogtum Heſſen zu ſein; in dieſer wart entſchloß ſich Stiploſchek zu einem Sturzgleitflug, eines Hafens in Porto Lagos und ſchiffbarer
Eigenſchaft den genoſſenſchaftlichen Perſonal=Kredit för= Dabei ſtieß der Apparat ſo hart auf, daß er zertrümmert näle in Bulgariſch=Thrazien, ſowie den Anſchluß der bül
dert, ſich aber von Immobiliar=Kreditgeſchäften voll= wurde. Stiploſchek und ſein Paſſagier ſprangen aus der aariſchen Eiſenbahn an die rumäniſche Bahn überdie
kommen freihält. 2. Den Gläubigergenoſſenſchaften der Maſchine heraus und kamen unverſehrt davon. Der Donau hinüber beſchloſſen. Der türkiſch=bulgas
Landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaftsbank ein Darlehen zu Aeroplan war für die ruſſiſche Militärverwaltung be=riſche Handelsvertrag iſt ſo, wie er vor deu
geben von 50 Prozent ihrer Forderungen an die Land= ſtimmt. Nach einer anderen Meldung ſoll der Apparat Kriege beſtanden hat, ab 29. September wieder in Kraſti
geſetzt worden.
wirtſchaftliche Genoſſenſchaftsbank gegen eine mäßige verbrannt ſein.
Verzinſung, ſowie gegen Verpfändung der Forderungen
* Sofia, 10. Okt. Die Pforte beauftragte dem
an die Landwirtſchaftliche Genoſſenſchaftsbank und des
* Paris, 9. Okt. Heute abend fand im Aeroklubfrüheren Kommandanten von Adrianopel, Schü
Stimmrechts auf den Aktienbeſitz. 3. Die Förderung der ein Empfang für die Vertreter der Klubs von Deutſchland, Paſcha, aus den kriegsgefangenen türkiſchen Offiziert
Liquidation der Landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaftsbank Belgien, Großbritannien, Italien, Oeſterreich, der Schweiz Kommiſſionen zu bilden, um mit dieſen die in Bunga
durch Ausübung der Gläubiger= und Aktionärrechte. und den Vereinigten Staaten ſtatt, deren Luftſchiffer am und Warna internierten Kriegsgefangenen zu empfangellt
II. Die für dieſen Zweck erſorderlichen Mittel durch In= nächſten Sonntag an einem Rennen der Kugelbal= Der bulgariſche Kriegsminiſter ſtimmte dieſer
anſpruchnahme des Staatskredits zur Verfügung zulone um den Gordon=Bennett=Pokal teilnehmen werden, fügung zu.
ſtellen.
Neunzehn Ballone werden ſtarten Nur ein Deſterreicher
* Athen, 9. Okt. Der König iſt in Begleit
In der ausführlichen Begründung dieſes Antrages und ein Amerikaner erklärten, nicht teilnehmen zu wollen. des Chefs des Generalſtabs, zweier Generalſtabsoffizie
wird auf die letzte Reſolution der Gläubigerverſamm=
* Paris 10. Okt. Der Flieger Daucourt be= und eines Adjutanten nach Saloniki abgereiſt.
lung der Landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaftsbank vom
1. September Bezug genommen, in der u. a. eine Abſchrei= abſichtigt, am 20. Oktober mit einem Eindecker und einem türkiſche Bevollmächtigte beſuchte den Miniſterpräſiden
bung von 50 Prozent auf die Forderungen bei der Land= Fluggaſt einen Flug von Paris nach Kairo anzu= Venizelos und machte ihm von der Demobili
rungsorder des Großweſirs Mitteilung.
wirtſchaftlichen Genoſſenſchaftsbank beſchloſſen wurde und treten. Der Flug ſoll über Schaffhauſen, München,
die Zahlung von 1½ Prozent des Guthabens. Durch Wien, Belgrad, Bukareſt, Konſtantinopel, Bruſſa, Konia, bat Venizelos, der griechiſchen Schiffsdiviſion im Aelll
ſchen Meer den Befehl zu erteilen, jeden Zwiſcheniüll
dieſe Beſchlüſſe, ſo heißt es weiter, ſind überall in näch= Jeruſalem und Port Said gehen. Daucourt will. die 6000 während der Transporte der heimgeſchickten türliſch
ſter Zeit von den Genoſſenſchaften große Barzahlungen Kilometer lange Strecke in einem Monat zurücklegen.
Reſerviſten nach Klein=Aſien zu vermeiden.
zu leiſten. „Was dies für das Land in einem Augenblick
* Kopenhagen, 10. Okt. Der däniſche Marine=
* Konſtantinopel, 10. Okt. Die Demohl
bedeutet, in dem die weinbautreibende Bevölkerung auf flieger Birch der in der vorigen Woche auf dem hieſigen
ſierung ſoll am 13. Oktober beginnen. DieHaſl
einen nahezu völligen Verluſt der Ernte gefaßt ſein muß, Flugplatz abſtürzte und ſchwer verletzt wurde, iſt ſeinen behörde iſt beauftragt worden, am 13. Oktober alleTa
in der die Getreidepreiſe eine ſinkende Tendenz zeigen, Verletzungen erlegen.
portſchiffe zur Verfügung des Oberkommandos bereiti
in der die Steuerlaſten außerordentlich hoch ſind, läßt ſich
halten. Die Zeitungsmeldung von der Ausfahrt
kaum ermeſſen.” Weiter wird dann ein Rückblick auf die
türkiſchen Flotte nach den Dardanellen iſt unrichtig.
Geſchichte der Genoſſenſchaftsbank geworfen. Während
Sporf, Spiel und Turnen.
Flotte, welche ſeit Beginn des Krieges, in den Dardan
für die Preußenkaſſe ausdrücklich das Verbot von Immo=
* Pferderennen zu Maiſons=Laffitte 10. Okt. Prir de len lag, iſt hier eingelaufen und befindet ſich gegenwälllt
biliarkreditgeſchäften beſteht, habe ſich gerade die
Land=
wirtſchaftliche Genoſſenſchaftsbank durch ihre Verbindung Rolleboiſe; 3000 Frs.: 1. Martinez de Hoz: Dogwood (J. zur Reparatur und Inſtandſetzung im Goldenen Ho
Die Beſetzung Weſtthraziens durch bulgariſche Trup
mit verſchiedenen anderen Geſellſchaften in die gewagte= Childs), 2. France, 3. Paillette dArgent. Ferner: Saint
ſten Immobiliarkreditgeſchäfte eingelaſſen. Eine erſtaun= Georges, Miche Dorée, Avoca, Garaztarra. 21110: 16, iſt um 10 Tage verſchoben worden.
* Konſtantinopel, 10. Okt. Der bulgariſ
liche Perſonalunion, die bei den genannten Geldinſtituten 24:10. — Prir du Terte; 5000 Frs.: 1. Baron M. de
Roth=
herrſchte, habe die Verbindung weſentlich erleichtert. Auch ſchilds Bonne Eſpérance (Legrand), 2. Royal Fronton, Delegierte Naſchewitſch iſt abgereiſt, General Sawall
enge finanzielle Beteiligungen der verſchiedenen Inſtitute 3. Meillerie. Ferner: Neſtor III, Fil d Ecoſſe, Prèten= bleibt noch einige Tage.
untereinander hatten den Ueberblick über den Stand der dante, Papagena, Eight Bells, Vice Verſa II. 438210;
verſchiedenen Banken außerordentlich erſchwert und 49, 14, 28:10. — Prix Atlantic; 10 000 Frs.: 1. L. Olry=
Letzte Nachrichten.
ſchließlich zu dem Zuſammenbruch des ganzen Syſtems Röderers Holly Hill (M. Barat) 2. Spinelle, 3. Fédaja.
geführt. Es ſei nun auffallend, daß ſich die auf r ein Ferner: Padoue II, Calvados III, Narda Handia Dop,
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
genoſſenſchaftlicher Grundlage errichteten Sole Sées, Palatin, Saint Gaudens, Reine des Félibres,
Zentrallaſſen beziehungsweiſe Zentralbanken nicht be= Guſel.
* Köln, 10. Okt. Ein Berliner Telegramm der
währt hätten, während die im Jahre 1895 gegründete
niſchen Zeitung dementiert die Erörterungen, wonach
Preußiſche Zentralgenoſſenſchaftskaſſe,
Herzog von Cumberland das Deutſche Volli
die, ähnlich der Reichsbank, unter ſtaatlicher Aufſicht und
blatt in Hannover unterſtütze. Tatſächlich ſei dies ſeit
Gerichtszeitung.
Leitung ſtehe, eine erfreuliche Entwickelung genommen
Auszahlung der Zinſen des Welfenfonds in den neunz
Der Kiewer Ritualmordprozeß.
habe und ihre Aufgabe in vollem Umfange erfülle.
Jahren nicht geſcheben.
Die geſchilderten Ereigniſſe legen den Gedanken nahe,
* Leipzig, 10. Okt. Vor dem Reichsgerich
* Kiew, 9. Okt. Nach Verleſung der Anklageſchrift
eine ähnliche Kaſſe auch für Heſſen ins Leben zu rufen im Beilisprozeß fragte der Präſident den Ange= gann, wie ſchon gemeldet, unter dem Vorſitz des Senie
und damit den landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften eine klagten, ober ſich ſchuldig bekenne Beilis antwortete: präſidenten Dr. von Pelargus die Verhandlung
Ausgleichsſtelle und Kreditquelle zu ſchaffen, die ihren Nein, ich bin ein ehemaliger Soldat, arbeitete ehrlich mein den Schankwirt Bernhard Kreutner und den Schl
Bedürfniſſen Rechnung trage und ihnen die Vorteile ge= ganzes Leben lang und dachte nur an meine Familie, Reinhard Dringenberg, ſowie den Schloſſer Aul
währe, die ihnen eine Großbank nicht geben konnte. In Frau und Kinder. Man verhaftete mich und hält mich Schäfers, ſämtlich aus Eſſen, und den Sprachlehrer ll
Heſſen erſcheine ein Eingreifen des Staates nicht nur aus ſchon 26 Monate im Gefängnts; warum, weiß ich nicht, Silveſtre de Sacy, einen franzöſiſchen Staatsangehön
dem erwähnten Geſichtspunkte, ſondern auch deshalb als Die Mutter des ermordeten Knaben, Juſch=zuletzt in Rodenkirchen wohnhaft. Kreutner und Ml
notwendig, weil man ſich des Eindrucks nicht erwehren tſchinski, ſagte unter anderem aus ihr Sohn habe genberg werden beſchuldigt, ſich zu Spionagezwe
könne, daß bei der großen Bedeutung, die die landwirt= keine Tragbänder getragen, ſondern ſich eines Strickes Zeichnungen einer hydrauliſchen Pumpe und einer ſch
ſchaftlichen Genoſſenſchaften haben, ein Eingreifen der bedient. Bis geſtern habe ſie Beilis nicht geſehen. Sie ren Geſchützkonſtruktion 1908/12, ſowie eines mechanſſchl
ſtaatlichen Verwaltung ſchon früher am Platze geweſen habe niemand als den Mörder ihres Sohnes im Verdacht. Geſchoßanſetzers verſchafft zu haben. Dringenberg ui
wäre, änhlich wie es in Preußen geſchehen iſt. Die Tat= Der Diakon Matſchugowsky, der auf Erſuchen der Schäfers ſollen allein oder gemeinſchaftlich eine Zeich
ſache, daß an der Spitze des Verbandes der heſ= Mutter Juſchtſchinski den getöteten Knaben beerdigte, ſagt der Pumpe der Aktien=Geſellſchaft Krupp in Eſſent
ſiſchen landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften ein Mann aus, daß, als der Sarg in die Gruſt verſenkt wurde, Flug=ſtohlen haben, Kreutner wird Hehlerei zur Laſt gelſſt
ſtand, deſſen frühere amtliche Stellung und deſſen Beklei= blätter verteilt worden ſeien in denen die Rechtgläubigen Silveſtre de Sacy dagegen ſoll mit Kreutner ein. Sill
dung zahlreicher, von der Allgemeinheit als öffentliche aufgefordert wurden, das Blut des chriſtgläubigen Kna=nageverbrechen im Sinne des § 1 des. Geſetzes verabteh
Aemter angeſehener Stellen ihm ein unbeſchränktes Ver=ben, das von Juden vergoſſen worden ſei, zu rächen und haben, deſſen Ausführung aber gar nicht verſucht iſt,
trauen ſchufen, laſſe die Notwendigkeit der Staatshilfe in die Iuden niederzumetzeln. Der Diakon hatte ſolch ein ſind 10 Zengen und Sachverſtändige geladen. Die Ml
dieſem Augenblick aus dieſen Geſichtspunkten gerechtfertigt Flugblatt aufbewahrt es iſt ihm jedoch geſtohlen worden. handlung findet unter Ausſchluß der Oeffentlichkeit in
erſcheinen. Das Vertrauen der Bevölkerung, die in dem Der Verteidiger Beilis bat um die Beibringung eines
* Neu=York, 10. Okt. Gegen den Prieſter Schu
Vorſitzenden des Aufſichtsrates der Landwirtſchaftlichen ſolchen Flugblattes und wies darauf hin, daß ein Exem= iſt Anklage wegen Mordes erhoben worden.
Genoſſenſchaftsbank einen ſtaatlichen Beamten erblickte und plar im Beſitze des Polizeimeiſters geweſen ſei. Der
* Tokio, 10. Okt. Als das Torpedoboot,ch
infolgedeſſen ſich um ſo bereitwilliger ſeiner Führung hin= Staatsanwalt wandte ſich gegen Bewilligung dieſer Bitteſuki” auf der Höhe von Ominato manövrierte, er
gab. dürfe nicht getäuſcht werden. Es müſſe auch der und wies darauf hin, daß die Verteilung des Flugblattes dierten die Keſſel. Das Schiff wurde in zwei ll
Wiederkehr ſolcher Zuſtände, wie wir ſie jetzt haben, vor= in keinem direkten Zuſammenhang mit der Affäre Juſch= zerriſſen und ſank ſofort. Zwei Mann der Beſatzl
gebeugt werden. Auch die ins Leben gerufene
Zentral=
tſchinski ſtehe. Das Gericht lehnte darauf den Antrag des ſind tot, 16 verwundet.
3
kaſſe der heſſiſchen landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften Verteidigers ab. Der Arbeiter Ljubtſchenko aus
Peking, 10. Okt. Die heutige Eidesleiſt
könne, wie es ſich jetzt ſchon gezeigt habe, ohne Hilfe des Saizews Fabrik ſagte aus: In der Mitte des Fabrik= des Präſidenten Juanſchikai, ſowie
Staates ihre Aufgaben nicht erfüllen. Die Verſuche, mit hofes befand ſich ein Pferdeſtall mit bewohnbarer Räum= Empfang des diplomatiſchen Korps und die Truphell
der Preußenkaſſe in eine enge Verbindung zu treten, ſchie= lichkeit, in der Frau Beilis wohnte. Im Herbſt brannte parade verliefen programmäßig ohne Zwiſchenfall. Un
nen auf einen raſchen Erfolg dieſer Beſtrebungen nicht der Pferdeſtall ab Auf Erſuchen des Verteidigers Bei= den von dem Präſidenten Empfangenen befand ſich alll
rechnen zu laſſen. Dagegen ſei für den vorliegenden An= lis ſtellte das Gericht feſt, daß der Pferdeſtall am der Gouverneur von Tſinatau.
trag ein Vorbild in der Preußenkaſſe gegeben, das volle 23. Oktober abbrannte während Beilis am 18. Auguſt
Nachahmung verdiene.
verhaftet wurde. Der Verteidiger Gruſenberg er=
— Berlin, 10. Okt. Heute nacht verſuchten zwei Mäh
ſuchte um Veröffentlichung des Protokolls über die
Hausſuchung in der Wohnung Beilis. Das Gericht lehnte ner in der Friedrichſtraße in ein Uhrengeſchäft einzu
Die Einweihung des
Völkerſchlacht=
aus formellen Gründen das Geſuch ab und gab nur be=brechen. Zwei Chauffeure beobachteten ſie und machten
kannt, daß die Hausſuchung am 9. Auguſt ſtattfand. Wäh= Polizeibeamte aufmerkſam. Man verfolgte ſie mit einem
Denkmals.
rend des Verhörs von 14 Kameraden Juſch=Automobil kreuz und quer durch die Friedrichſtadt und
* Dresden, 9. Okt. Für die Feier der Einweihung tſchinskis ſagten zwei aus, ſie hätten Juſchtſchinski verhaftete ſie.
— Nürnberg, 10. Okt. Bei der Sparkaſſed
des Völkerſchlachtdenkmals in Leipzig wird vom König=am 25. März, um 6 Uhr morgens, auf dem Schulwege
ge=
lichen Oberhofmarſchallamt nachſtehendes Pro= ſehen. Agenten der Geheimpolizei hätten gedroht, ſie Marktfleckens Kadolzburg wurde durch eine amtliche Re
gramm veröffentlicht: 10.45 Uhr Ankunft des Kaiſers einzuſperren, wenn ſie nicht ausſagten, daß ſie Juſch= viſion ein geſchickt verdeckter Fehlbetrag von rund
auf dem Hauptbahnhof in Leipzig; daſelbſt Begrüßung tſchinsli nicht geſehen hätten. Die Kameraden Juſch= 104000 Mark feſtgeſtellt, den man dem früheren Kaſſien
durch den König und großer militäriſcher Empfang. tſchinskis ſagten weiter aus, ſie hätten oft in der Nähe zur Laſt legt.
IIB. Wien, 10. Okt. Nach einer Meldung aus dem=
10.55 Uhr: Fahrt des Kaiſers mit dem König nach dem der Fabrik geſpielt und zuweilen das Fabrikterrain be=
Völkerſchlachtdenkmal. 11.15 Uhr: Verſammlung ſämtlicher treten. Die Hausknechte hätten ſie oft vertrieben. Beilis Gebiete der Stubalpe in Steiermark, wo ſeit eink
an der Feier teilnehmenden Fürſtlichkeiten und Vertreter jedoch niemals.
Reihe von Monaten unbekannte Raubtiere den
der Hanſaſtädte am Fürſtenzelt am Eingang zum Denk=
Schrecken der dortigen Bauernſchaft bilden, ſoll es ſich tate
mal; daſelbſt Empfang durch die Prinzen des königlichen
ſächlich um einen Löwen und einen großen Wolf. ſp=
Poincaré in Spanien.
Hauſes. 11½ Uhr: Einweihungsfeier, erſtens:
gemein=
wie zweikleinere Raubtiere handeln. Die
Tiere=
ſamer Geſang „Wir treten mit Beten”, zweitens: Weihe=
* Madrid 9. Okt. Präſident Poincaré und ſind dort bereits ſeit Anfang des Jahres aus einer A
rede: Kammerrat Elemens Thieme, erſter Vorſitzender Miniſter Pichon mit Gefolge wohnten heute nachmit= nagerie in einem Orte Steiermarks, deren Käſig morſch
des Deutſchen Patriotenbundes, drittens: Gemeinſamer tag einem von der Stadt gegebenen Gartenfeſt bei. war, entwichen. Geſtern hat wieder eines der Tiere einen
Geſang „Nun danket alle Gott”, viertens: Ankunft der Eil= Der Alcade überreichte Poincaré eine koſtbare goldgetrie= 1½ Jahre alten Stier getötet und faſt ganz
aufgefreſſen=
boten, fünftens: Beſichtigung des Denkmals im Innern bene Vaſe Sie tauſchten Begrüßungsanſprachen aus, in Das Raubtier iſt dem Opfer auf den Nacken geſprungen
und hat ihm die Wirbelſäule durchgebiſſen, was auf eine
durch die Fürſtlichkeiten. 12.55 Uhr: Abfahrt vom Denk= denen ſie die franzöſiſch=ſpaniſche Freundſchaft feierten.
mal zur Feier am Schwarzenbergdenkmal im Pack von
* Madrid, 9. Okt. Der König von Spanien und große Katzenart ſchließen läßt.
Turin, 10. Okt. In Buſeto, der Geburtsſtadt
Meusdorf. 1.15 Uhr: Abfahrt von dem Schwarzenberg= der Präſident Poincaré ſind heute abend nach Cartha=
Verdis, wurde geſtern ein Denkmal des Komponiſten
denkmal zur ruſſiſchen Gedächtniskirche. 1.30 Uhr:
Te=
gena abgereiſt.
deum in der Gedächtniskiche. 2 Uhr: Abfahrt von dort
enthüllt.
— Paris, 10. Okt. Im Aermelkanal ſtieß ein in
nach dem Neuen Rathaus und Frühſtück daſelbſt. 6 Uhr:
Boulogne ſtationierter Schoner mit dem Dreimaſter „Kog
Königliche Tafel im Gewandhaus. 8.10 Uhr: Abreiſe des
Vom Balkan.
lun Syre” zuſammen. Letzterer erhielt ein ſchweres Lack
Kaiſers. Um 8.15 Uhr begeben ſich die anweſenden
Fürſt=
lichkeiten mit Begleitung zur Aufführung des Oratoriums
* Bukareſt, 9. Okt. Die offiziöſe Preſſe demen= undſank in wenigen Minuten. Die geſamte Mannſchaft,
„Aus Deutſchlands großer Zeit” von Seyffardt und von tiert die Gerüchte von einer eventuellen Mobiliſie= mit Ausnahme eines Schiffsjungen und eines Matrofen,
dort um 9 Uhr nach dem Neuen Theater zur Beſichtigung rung. Die Balkanlage werde in diplomatiſchen die vermißt werden, wurde vom Schoner aufgenommen=
* Marburg, 10. Okt. Beieinem Brandunglück
der Illumination des Auguſtusplatzes.
Kreiſen optimiſtiſch beurteilt.
Grenzzwiſchen=
tälle könnten das Gleichgewicht auf dem Balkan, das in in Diedenshauſen wurde die 33jährige Tochter des Lad
5.
Aummer
finenent
Mrt!.
Kaſſel,
Feuek.
hergekrannt,
Kiel, 10
Einen Aacht
Mistel.
ſchaate 6
Ein imn eche
Pe Beſchzung
2 Joloham
ſten.
5 0, 100.
zufennen.
Eerrein inter
W A. Eie
Hlei.
A. N.
Han sen
ſlbſt geit
ſt bereits du
Eidernehl,
Rirheit
Mechstum
Eekekoſe
Mert. Berl
Hanen
Nummer 24ke
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Oktober 1913.
Seite 7.
Es Gerhardt ſo ſchwer verbramnt, daß ſe kurz dalauf
Tſchemulpo, ausgehend. „Fürſt Bülow 6. P. nachm.
r b.
Aa9 von vorzügl. Wir-
Oitavos paſſiert, ausgehend. „Hoerde‟ 6. Okt. 5 Uhr
-Salbe M. 1.30 kung gegen
Keuch-
nachm. von Yokohama nach Kobe. „Iſtria‟ 7. Okt.
Großfeuer.
husten, Masern, Scharlach, Katarrh, Influenza,
5 Uhr nachm. von Algier nach Port Said. „Liberia”
— Kaſſel, 10. Okt. Im benachbarten Mönchsdorf ent=
Karbunkel, Brandwunden u. a. Verlangen
6. Okt. 9 Uhr abends von Tſingtau nach Schanghai.
ſd Feuer. Bis Mittag ſind 15 Wohnhäuſer
San Sie Prospekt mit Heilberichten (gra=
„Macedonia” 6. Okt. 5 Uhr nachm. von Manila nach
tis) durch d. Fabr Hans Heiss,
dergebrannt, 8 Familien ſind obdachlos.
Keelung. „Preußen” 7. Okt. 8 Uhr 30 Min. morgens
Darmstadt, Rossdörferstr. 22. Zu haben in
Queſſant paſſiert, heimkehrend.
Apotheken oder durch Vermittl. d. Fabrik. (21281a
Schwerer Sturm.
— Kiel, 10. Okt. Durch den ſchweren Sturm der e
Familiennachrichten.
en Nacht iſt eine ganze Anzahl Schiffe in Seenot
ſtaten. In Holtenau wurde der große Dampfer
ſhenania” gegen die Mole geworfen und ſtark beſchä=
Am Schöneberger Strand ſanken drei Fiſcherboote.
Statt Karten!
(21214
ſt Beſatzung konnte gerettet werden.
In meinen Schaufenstern
ist in diesen Tagen eine
Unsere Trauung
Fürſt Katſura F.
grosse komplette
findet Sonntag, den 12. Oktober, nachmittags
* Jokohama, 10. Okt. Fürſt Katſura iſt heute ge=
3 Uhr, in Bermuthshain ſtatt.
iden.
(21214
Braut-Ausstattung
Darmſtadt, Bermuthshain (Kreis
Briefkaſten.
ausgestellt.
Lauterbach), den 11. Oktober 1913.
H. G. 100. Wir bedauern, Ihre Frage nicht
beantwor=
ü zu können. Uebrigens iſt der Briefkaſten nur für all=
Hans Rühl,
ſn ein intereſſierende Fragen da.
Elise Klein.
In dieser Woche: Bett-
W R. Sie erhalten die Auskunft am Poſt=Zeitungs=
Elter.
und Hauswäsche etc.,
N. N. Sie erfahren das am Poſtzeitungsſchalter
in der nächsten Woche:
Leibwäsche.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Ienn Säuglinge durch irgendwelche Umſtände nicht
Statt beſonderer Anzeige.
ſelbſt geſtillt werden können, ſo reiche man ihnen
bereits durch Generationen bewährte Neſtleiſche
Heute morgen entſchlief ſanft nach langem
Adermehl, welches durch ſeine ſtets gleichbleibende
Aiheit und Güte die abſolute Sicherheit bietet, dem! Eichbergs Nachfolger
Leiden unſer guter Vater, Onkel, Schwager,
Achstum und Gedeihen der Kinder förderlich zu ſein.
Schwiegervater und Großvater
(*11497
29 obere Wilhelminenstrasse.
Wiedoſe gratis und franko durch die Neſtle=
Geſell=
füllſt, Berlin W 57.
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Mnnannannsnnaunnsnanannannnannunnnn
(21246
Herrn Philiop Kreh
Mirz
Nachf.
ie neie Richtungt neut man de Manlingen
Kutscher
auf künſtleriſchem Gebiet. Auch die epochemachende
Ariz Kolenhaseh N8
Waſchmethode mit dem ſelbſttätigen Waſchmittel
im Alter von 7o Jahren.
„Perſil” darf dieſe Bezeichnung für ſich in Anſpruch
Königl. Spanische Hoflieferanten
nehmen. Hat doch „Perſil” eine gewaltige Umwälzung
Frankfurt a. M., Goethestraße 10.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen.
in der Wäſchebehandlung hervorgerufen. „Perſil”
wäſcht volkommen ſelbſttätig ohne Reiben und Bürſten
Fernsprecher Amt I 5351.
nur durch einmaliges ca. halbſtündiges Kochen, ſpart
Darmſtadt (Aliceſtr. 1), 10. Oktober 1913.
alſo beträchtlich an Zeit und Arbeit. Troßzdem wird die
Delikatessenhaus
(I,21219
Wäſche bei größter Schonung des Gewebes ſchneeweiß,
Die Beerdigung findet Sonntag, den 12. Okt.,
und Stadtkrüche I. Kangen.
friſch und duftig wie auf dem Raſen gebleicht. Wer
einmal mtt „Perſil” gewaſchen hat, mag es nicht nachmittags 3 Uhr, vom Portale des
Darm=
ld. Geflügel, feinste Tafelfrüchte u. Gemüse.
mehr entbehren!
ſtädter Friedhofes aus, ſtatt.
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Ein biliges Getrünt, weiches außerden ſehr gut
inlität: Brillen u. Zwicker nach ärztlicher Verordnung.
geb. Glöckner.
ſchmeckt und die Geſundheit fördert, iſt Kathreiners
Malzkaffee. 20 Taſſen koſten nur 10 Pfennig. Er
Darmſtadt, den 10. Oktober 1913.
Ane unverhoffte Erbſchaft iſt ſtets ein freudiges ſchmeckt kalt und warm gleich gut und kann daher ſo=
Wereignis, beſonders, wenn man nicht mit großen wohl im Haus, als auch bei der Arbeit getrunken
Mkggütern geſegnet iſt. Dieſer Fall tritt jedoch nicht werden. Für Kinder iſt Kathreiners Malzkaffee
be=
kallt häufig ein und deshalb muß man darauf bedacht ſonders zuträglich.
Amtlicher Wetterbericht.
Allſich ſelbſt einen Notgroſchen zurückzulegen. Aller=
Mübe wird es immer ſchwerer, bei den heutigen teuren
Hauswiriſchaſtliches.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Aln etwas zu erſparen und nur die Konſeauenz führt
Man ſchreibt uns: Dr. Thompſons Seifen=
Auf der Rückſeite des über Mitteleuropa gewanderten
billizum Ziele. Hauptſächlich iſt’s der Hausfrau in die
pulver (Marke Schwan) iſt ein ſeit langen Jahren in Tiefs hatten wir geſtern etwas kühleres wolkiges Wetter
d gegeben, durch Umſicht und rationelles Wirt= unzähligen Haushaltungen erprobtes, wirklich vorzügliches
mit Regenſchauern, im Bereich nachfolgenden hohen
ſchſten den Wohlſtand zu fördern. So verwenden z. B.
biße
Hunderttauſende Hausfrauen an Stelle der teuren Waſchmittel. Es beſteht in der Hauptſache aus einer Kern= Drucke und meiſt nördlicher Winde ſind die
Morgentem=
ſeife beſter Qualität und enthält, wie die Analyſen
bedeu=
peraturen ſtark geſunken. Das Tief hat ſich nach Rußland
Mrdutter die als vollwertigen Erſatz bekannten Spezia= tender Chemiker feſtgeſtellt haben, keinerlei Beſtandteile,
Un.: „Lorbeerkrone”, allerfeinſte buttergleiche die ſchädlich auf die Wäſche wirken könnten. Bei Verwen= verlagert, hoher Druck von Norden her über Deutſchland
Schremmargarine, „Siegerin”, Delikateß=Margarine, dung von Dr. Thompſons Seifenpulver erhält man ohne ausgebreitet. Das weſtliche Tief hat ſich nur wenig
aus=
gebreitet. Wir werden morgen unter Hochdruckeinfluß
M, Mohra”, Pflanzenbutter=Margarine, die in Ge=
Raſenbleiche blendend weiße Wäſche Ueber die Anwen= ſtehen.
ſähhtre, Aroma und Bekömmlichkeit der Naturbutter
dung belehrt die jedem Pakete aufgedruckte Gebrauchsan=
Ausſichten in Heſſen für Samstag, 11. Oktober:
Shirtig, aber viel billiger ſind.
weiſung. In der aus Dr. Thompſons Seifenpulver her=
Wechſelnd bewölkt, meiſt trocken zeitweiſe auftlarend,
ennasunannnnssnanennanssangeſtellten Lauge löſt ſich der Schmutz ohne viel mühſames
M
Reiben von ſelbſt. Man ſpart daher bei größter Schonung tagsüber mäßig warm, nachts kühl
der Wäſche Arbeit, Zeit und Geld. Die Wäſche erhält
Tageskalender.
durch Dr. Thompſons Seifenpulver einen angenehmen,
Samstag, 11. Oktober.
friſchen Geruch. Auch zum Reinigen der Hände nach
gro=
ber, ſchmutziger Arbeit und zum Reinigen und Scheuern Großh. Hoftheater, Anfang 7½ Uhr, Ende 9½ Uhr
Verlobten
(außer Abonnement): „Echo und Narziß”.
beim Hausputz iſt es ein gutes Mittel. Dr. Thompfons
Seifenpulver kann daher jeder Hausfrau aufs beſte emp=Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
4
d ie ihr künftiges Heim gediegen,
ge-
fohlen werden. Es iſt zu haben in den meiſten Drogen=, Vortrag von David Ammann um 8½ im Reſtaurant
scchmackvoll und modern einrichten
Kolonialwaren= und Seifengeſchäften. Man achte auf den
„Kaiſerſaal”
Namen „Dr. Thompſon” und auf die Schutzmarke Stiftungsfeſt des Vereins für Handlungs=Commis
wollen, wird eine Besichtigung meiner
von 1858 um 8¾ Uhr im „Kaiſerſaal”.
„Schwan”.
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feinbürgerlichen
wee Einem Teit untrer beuitgen Auſtage iſt ein
4 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr. — Gafe „Metropole”
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den hiermit hingewieſen wird.
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rannanganashansnnsnsssaan von Port Said nach Boſton. „Bayern” 7. Okt. in zurückgeſandt.
A
D
E
(14025a
Das Bier für die Familie. — Unerreicht in seiner Wohlbekömmlichkeit.
[ ← ][ ][ → ]
Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Oktober 1913.
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Staatspapiere.
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00 z½
z Argentinier . . . .. . 98,50 0 Gummi Peter 77,50 4½ Moskau=Kaſan ...
86,10 31
4 Diſche. Reichsſchatzanw. 98,30
do.
bo.
bo.
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205 Chineſ. Staatsanleihe. 97,60 30 Adler=Fahrradwerke
3½
do.
do.
..395,00 4 Rjäſan Koslow. . .
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4 Preuß. Schatzanweiſg. 98,50 4½
3 Portugieſ. Gſenh. .. 71,501 4 Heſſ Land.=Hyp.=Bank
do.
89,40 9 Maſchinenf. Badeniz 143,50 4½)
86,50
3½ do. Conſols . . . 84,7014½ Japaner . . . . . . . 90,00
do.
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do.
do.
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4 Bad. Staatsanleihe . . 97,7013
do.
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80,30 3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
3u
do.
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5 Gold=Merikaner . . .
do.
3
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do.
84,10 Aktien inländiſcher
3½
4 Northern=Paciſie . . . 95,00 S. 9—11 . . . . 84,103 Oldenburger. . . .
0 Südd. Immobilien . 57,00
74,7
do.
3
4 Southern=Paciſie . . . 91,00 4 Meininger Hyp.=Bank 95,00 2½ Raab=Grazer fl. 150 110,50
Transportanſtalten.
(5
Bergwerks=Aktien.
4 Hamburger Staatsanl. 97,7
3½
5 St. Louis und Gan
bo.
10 Hamb.=Amerika=Paket=
4 Heſſ. Staatsanleihe . 98,0
Franeisco. . . . . —
4 Rhein. Hypothek.=Bank
fahrt . . . . . . . 143,50 10 Aumetz=Friede . . . . 167,00 5 Tehnantepee . . .. . . —
4 do. do. (unk. 1918) 96,50 7 Nordd. Lloyd . . .
(unk. 1917) . . 93.60
122,901 14 Bochumer Bergb. u.
do.
3½ do. (unk. 1914)
83,10 6½ Südd. Eiſenb.=Bef. . 120,80
3½
Bank=Aktien.
Gußſt. . . . . . . 222,75
73,50
do.
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11 Deutſch=Luxemburg.=
10 Pank für elektriſche
76,4
3 Sächſiſche Rente:
3½
do.
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do. v. 1875 92,90 5 Anatol. Eiſenb. 67½
3½.
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Bank . . . . . . . 143,00
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1¾ Griechen v. 1887 . 57,306 Baltimore und Ohie .
9½ Berlin. Handelsgeſ. .161,80 3½
do.
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4 Italiener Rent=
4½ Oeſterr. Silberrent: 84,608 Luxemb. Prince Henri 167,00 3 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
12½) Deutſche Bank . . 247,603½
do.
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do. Goldrente . . . 88,200 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 27,50
6 Deutſche Vereinsbank . 116,7514 Gießen . . . . . . . .
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3½
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W.=Bank . . . . . 111,604 Heidelberg . . . .. . 93,(
13
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Aktien.
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do
7½ South Weſt Africa
8½ Dresdener Bank . . 149,80
65,00
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10 Frankf. Hypoth.=B. 207,303½
5 R imänier v. 1903 . . 98,30 28 Bad. Anilin= u.
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do
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6½ Mitteld. Kreditbank 114,30
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.552,00
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do. v. 1902 . . . . 90,5030 Farbwerke Höchſt .619,00 4 Eliſabethbahn, freie . . 88,50 6,95 Reichshank . . . . . 136,003½
do.
40
do. v. 1905 . . . . 99,85 20 Verein chem. Fabriken
4 Franz=Joſefs=Bahn . . 84,00 7 Rhein. Kreditbank. . .126,75
3½ Schweden . . . . .
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Nummer 241.
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Privathaushaltungen ohne Rückſicht auf die Höhe ihres Jahresarbeits=
Die nachſtehende Polizeiverordnung zum Schutze elektriſcher
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tlagen bringen wir zur Kenntnis. Wir empfehlen den Befolg der darin ent=
Die in der Gärtnerei, im Friedhofsbetrieb, in Park= und Gartenpflege Beſchäf=
Haltenen Vorſchriften dringend, und zwar umſomehr, als Zuwiderhandelnde ihr tigten ſind verſicherungspflichtig und wahlberechtigt nur, wenn ſie in Teilen
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ſig enes und auch das Leben anderer Perſonen gefährden könyen.
ſchaftlicher Betriebe tätig ſind.
Darmſtadt, den 27. September 1913.
(21247
Auch weibliche Verſicherte ſind wahlberechtigt.
Nicht wahlberechtigt als Verſicherte ſind:
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
1. alle Perſonen, die der beſonderen Ortskrankenkaſſe Ober=Ramſtadt oder den
Fey.
Betriebskrankenkaſſen der Firmen G. F. Heim Söhne, Ober=Ramſtadt, G. C.
Klebe G. m. b. H., Eberſtadt und Wacker & Doerr, Nieder=Ramſtadt angehören,
Polizeiverordnung zum Schutze elektriſcher Hochſpannungsanlagen.
2. alle Perſonen, die noch nicht volljährig ſind, d. h. das 21. Lebensjahr noch
Nach Artikel 64 des Geſetzes vom 8. Juli 1911, betr. die innere Verwaltung und
nicht vollendet haben,
i Vertretung der Kreiſe und Provinzen, wird unter Zuſtimmung, des Kreisausſchuſſes
3. Verſicherungspflichtige, die Mitglieder einer Erſatzkaſſe ſind und deren eigene
ind mit Genehmigung des Großherzoglichen Miniſteriums des Innern vom 7. Zuni
Rechte und Pflichten auf ihren Antrag ruhen.
91 3 zu Nr. M. d. J. 5078 für den Kreis Darmſtadt die nachſtehende Polizeiverord=
Wahlberechtigt als Arbeitgeber ſind alle Perſonen, die für ihre
verſicherungs=
ſung erlaſſen.
pflichtig Beſchäftigten Beiträge an die Allgzemeine Ortskrankenkaſſe für die Land=
§ 1.
gemeinden des Kreiſes Darmſtadt zu zahlen hätten, wenn dieſe jetzt ſchon beſtände.
Es werden hiermit alle Handlungen verboten, die geeignet ſind, den Betrieb Arbeitgeber, die vom 1. Januar 1914 an ſelbſt verſichert ſein werden, zählen zu den
ektriſcher Hochſpannungs=Anlagen zu ſtören und damit gleichzeitig das Leben von Arbeitgebern, wenn ſie regelmäßig mehr als zwei Verſicherungspflichtige beſchäftigen,
Perſonen zu gefährden. Insbeſondere wird verboten:
anderenfalls zu den Verſicherten. Hinſichtlich der Wählbarkeit ſtehen den Arbeitgebern
a) nach den Leitungen und Iſolatoren oder nach anderen Teilen der Anlagen bevollmächtigte Betriebsleiter, Geſchäftsführer und Betriebsbeamte der beteiligten
zu werfen oder zu ſchießen,
Arbeitgeber gleich.
b) die Leitungen mit irgend welchen Gegenſtänden in Berührung zu bringen,
Auch weibliche Arbeitgeber ſind wahlberechtigt.
c) die Eiſen= und Holzmaſten zu beſteigen, auf denen elektriſche Leitungen ab=
Nicht wahlberechtigt als Arbeitgeber ſind:
geſpannt ſind,
1. Arbeitgeber unſtändig Beſchäftigter als ſolche,
d) die Transformatorenhäuſer ohne beſondere Erlaubnis zu betreten.
2. Arheitgeber die noch nicht volljährig ſind, d. h. das 21. Lebensjahr noch nicht
§. 2.
vollendet haben.
Zuwiderhandlungen gegen dieſe Verordnung werden — ſoweit nicht nach den
Arbeitgeber führen für je einen verſicherungspflichtig Beſchäftigten, der
eſtehenden Geſetzen eine höhere Strafe verwirkt iſt — mit Geldſtrafe bis zu 30 Mk., 1 der allgemeinen Ortskrankenkaſſe für die Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt
n Unvermögensfalle mit entſprechender Haft beſtraft.
anzugehören hat, eine Stimme.
Dieſe Polizeiverordnung tritt mit dem Tage der Veröffentlichung in Kraft.
II. Nachweis der Wahlberechtigung.
Darmſtadt, den 27. September 1913.
Inſoweit den Bürgermeiſtereien die Verhältniſſe bekannt ſind, kann von der
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Vorlage eines Nachweiſes über die Grundlagen der Wahlberechtigung abgeſehen
werden. Die Bürgermeiſterei kann bei Zweifel über das Wahlrecht eines Verſicherten
Fey.
den Eintrag in die Liſte von dem Nachweis der Wahlberechtigung abhängig machen.
An die Großh. Bürgermeiſtereien der Landgemeinden des Kreiſes.
Dieſer Nachweis iſt in der Regel durch eine Beſcheinigung des Arbeitgebers zu er=
Wir beauftragen Sie, die vorſtehende Polizeiverordnung wiederholt auf orts= bringen. Inſoweit es ſich um Arbeitgeber handelt, deren Wahlberechtigung nicht
bliche Weiſe zu veröffentlichen und dabei nachdrücklich anf die großen Gefahren auf= ohne weiteres bekannt iſt, kann die Bürgermeiſterei von Amtswegen die erforderlichen
ſerkſam zu machen, die Zuwiderhandlungen für Leben und Geſundheit haben können.
Ermittelungen anſtellen oder dem Arbeitgeber die Vorlage eines genügenden Nach=
Ein Ausſchreiben an die Schulvorſtände zwecks Warnung der Schuliugend be= weiſes aufgeben. In vielen Fällen wird eine Beſcheinigung der ſeither zuſtändigen
alten wir uns vor.
Krankenkaſſe genügen.
Darmſtadt, den 27. September 1913.
In die Liſten ſind alle Perſonen einzutragen, die wahlberechtigt wären, wenn
die Allgemeine Ortskrankenkaſſe für die Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt nicht
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
erſt mit Wirkung vom 1. Januar 1914, ſondern mit dem Zeitpunkt der Wahl ins
Fey.
Leben treten würde.
III. Zulaſſung zur Wahl.
Bekanntmachung.
Wahlberechtigte, die ſich nicht in die Wählerliſte eintragen laſſen, werden
Für die demnächſt ſtattfindenden Wahlen der Vertreter im Ausſchuß der neu bei der demnächſt ſtattfindenden Wahl nur dann zur Wahl zugelaſſeu, wenn
ir chteten Ortskrankenkaſſe für die Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt hat das ſie ſich über ihre Wahlberechtigung gehörig ausweiſen.
erſicherungsamt Wählerliſten, getrennt für die Arbeitgeber und die Verſicherten, auf=
Als genügender Wahlausweis gilt bei Arbeitgebern:
a) eine Beſcheinigung der Bürgermeiſterei über die Anzahl der von dem
Arbeit=
uſtellen.
Zur Ausführung dieſer Beſtimmung fordern wir die Wahlberechtigten
geber beſchäftigten demnächſt ortskrankenkaſſenpflichtigen Perſonen, oder
b) inſoweit es ſich um Arbeitgeber handelt, deren Arbeitnehmer bisher ſchon
Mi, ſich zur Eintragung in die Wählerliſte bei der Großh. Bürgermeiſterei
Mitglieder einer zur Auflöſung kommenden Ortskrankenkaſſe,
Betriebs=
hnes Wohnorts, oder falls dieſer außerhalb des Kaſſenbezirks liegt, bei der
krankenkaſſe oder Gemeindekrankenverſicherung waren, eine Beſcheinigung der
hroßh. Bürgermeiſterei des Beſchäftigungsorts in der Zeit vom 13. bis
ein=
zurzeit zuſtändigen Krankenkaſſe über die Entrichtung der Beiträge unter
hließlich 20. Oktober d. Js. während der üblichen Geſchäftsſtunden zu melden.
Angabe der Zahl der gemeldeten Mitglieder oder
I. Wahlberechtigung.
c) jeder andere Ausweis, der von ſämtlichen Mitgliedern des Wahlausſchuſſes
Wahlberechtigt als Verſicherte ſind alle Perſonen, die ſeither ſchon einer
für ausreichend erachtet wird.
bnmeindekrankenverſicherung des Kreiſes, der Ortskrankenkaſſe Arheilgen oder
Zu a iſt noch zu bemerken, daß der Arbeitgeber, um die Ausſtellung des
Wahl=
kiißdorf oder der Betriebskrankenkaſſe der Firma Juſtus Hildebrand in
Pfung=
lwt angehört haben, einſchließlich der in der Land= und Forſtwirtſchaft Beſchäftigten. 1 ausweiſes zu ermöglichen, der Bürgermeiſterei die Lohnliſte oder den Nachweis der
enner folgende durch die Reichsverſicherungsordnung nun dem Verſicherungszwang 1 polizeilichen Meldung oder das Dienſtbuch der von ihm beſchäftigten wahlberechtigten
Perſonen vorzulegen hat
ſttterworfenen Perſonen, ſofern ſie gegen Entgelt beſchäftigt werden:
Als genügender Wahlausweis gilt bei Arbeitnehmern:
1. die unſtändig und im Wandergewerbe Beſchäftigten,
a) eine Beſcheinigung des Arbeitgebers, oder
2. Betriebsbeamte, Werkmeiſter und andere Angeſtellte in ähnlich
ge=
b) inſoweit es ſich um Perſonen handelt, die bisher ſchon Mitglieder einer zur
hobener Stellung, wenn ihr regelmäßiger Jahresarbeitsverdienſt 2500 Mark
Auflöſung kommenden Ortskrankenkaſſe, Betriebskrankenkaſſe oder Gemeinde=
(ſeither 2000 Mark) an Entgelt nicht überſteigt und dieſe Beſchäftigung ihren
krankenverſicherung waren, eine Beſcheinigung der zurzeit zuſtändigen
Hauptberuf bildet,
Krankenkaſſe über die Mitgliedſchaft, oder
3. Handlungsgehilfen und=Lehrlinge, Gehilfen und Lehrlinge in Apotheken,
c) jeder andere Ausweis, der von ſämtlichen Mitgliedern des Wahlausſchuſſes
wenn ihr regelmäßiger Jahresarbeitsverdienſt 2500 Mark (ſeither 2000 Mark)
für ausreichend erachtet wird.
an Entgelt nicht überſteigt und dieſe Beſchäftigung ihren Hauptberuf bildet,
Sämtliche Beſcheinigungen ſind gebühren= und ſtempelfrei zu erteilen (§§ 137,
4. Bühnen= und Orcheſtermitglieder ohne Rückſicht auf den Kunſtwert der
Leiſtungen, wenn ihr regelmäßiger Jahresarbeitsverdienſt 2500 Mark nicht 138 Reichsverſicherungsordnung).
Darmſtadt, den 4. Oktober 1913.
überſteigt,
Großherzogliches Kreisamt (Verſicherungsamt) Darmſtadt
5. Lehrer und Erzieher, wenn ihr regelmäßiger Jahresarbeitsverdienſt 2500 Mark
(20887ids
J. V.: Dr. Michel.
nicht überſteigt,
Der von der Stadtverordneten=Verſammlung am 27. v. Mts. an=
Ulmtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 ſilberne Damenuhr mit langer ſchwarzer Schnur. Konkursverfahren.
2 genommene Fluchtlinienplan für die Heidelberger Straße
goldene Vorſtecknadel! Ueber das Nachlaß=Vermögen zwiſchen Waldanfang und Gemarkungsgrenze Eberſtadt liegt
Marktnetztaſche. 1 Strohhut. 1 Filzhut.
Stein. 1 Trauring, gez. F. H. 1 Bernſtein=Zigarrenſpitze. des am 14 November 1912 ver=vom 13. bis einſchl. 28. ds. Mts. bei dem Stadtbauamte, Grafen=
Unt
Handtäſchchen mit Inhalt. 1 Schlüſſel. 1 eiſerner Träger. 1 braunesſtorbenen Georg Michael Meckelſtraße 30, offen. Einwendungen gegen den Plan ſind innerhalb der
(21216 von Eberſtadt wird heute, am Friſt, bei Vermeidung des Ausſchluſſes, daſelbſt anzubringen.
irhütchen. 1 Medaillon mit Bild,
(21192smm
Darmſtadt, den 9. Oktober 1913.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=8. Oktober 1913, nachmittags 6 Uhr,
ſhar Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=das Konkursverfahren eröffnet.
Der Oberbürgermeiſter
ſdeen ſich: 2 Spitzhunde. 1 Dobermann (zugelaufen). Die Hunde Der Nachlaßpfleger, Gerichtsvoll=
J. V.: Ekert.
Umngen von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier auslöſt wer=zieher i. P. Philipp Reibſtein
In. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt in Darmſtadt, Frankfurterſtraße 56,
(21217wird zum Konkursverwalter er=Nüchſter Zuchtvieymaru in Darmſtadt
ſſen Werktag, vorm. 10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 12. Ok=nannt.
Dienstag, den 14. Oktober 1913.
perr, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends! Konkursforderungenſindbis zum
Darmſtadt, den 6. Oktober 1913.
gunde Apotheken geöffnet: Hirſch=Apotheke, Nieder=Ramſtädter=29. Oktober 1913 bei dem Ge=
Der Oberbürgermeiſter.
ſaize, und Apotheke am Juſtizpalaſt, Bismarckſtr. Alle übrigen richte anzumelden.
(20932ms
J. V.: Schmitt.
Es wird zur Beſchlußfaſſung über
ſwpootheken ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
die Beibehaltung des ernannten
Die Küchenlieferungen für die Zeit vom 1. November 1913 bis
rh aufspreiſe der Fleiſch=u. Wurſtwareni. d. Hanpt=u. Reſidenzſtadt Darmſtadtoder die Wahl eines anderen Ver= 31. Oktober 1914 ſind zu vergeben in folgenden Loſen: I. Ko=
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
walters, ſowie über die Beſtellung
per½ kg eines Gläubigerausſchuſſes und lonial= und Spezereiwaren: II. Milch, Butter, Käſe, Eier; III.
Bäcker=
per ½ kg
120 Pfg. eintretenden Falls über die in § 132waren; IV. Fiſchwaren; V. Kartoffeln; VI. Friſche Gemüſe pp.
ſhhenfleiſch . . . .
. 96 Pfg. Dörrfleiſch . . .
Verdingstermin am 16. Oktober 1913.
inofleiſch . . . . . 90
Speck
.120 „
der Konkursordnung bezeichneten
70
Gleichzeitig wird die Abholung des Spülichts und der Abfälle
litt, roh
. . . 70 „ Schmalz, ganz und
Gegenſtände und zur Prüfung dervergeben.
90
Mitt, ausgelaſſen . . . 80 „
ausgelaſſen . .
angemeldeten Forderungen auf
Die Lieferungsbedingungen, welche auch Angaben über die
fülbier
. . . . . 80 „ Schinken m. Bein . . . 120
Mittwoch, 5. November 1913, Höhe des Bedarfs und über Form und Friſt der Angebote enthalten,
Mlisfleiſch
. . . . 100 „ Rollſchinken .
.140 „
vormittags 10 Uhr,
ſind zu beziehen gegen Einſendung von Mk. 1.—, die Bedingungen
Annamelfleiſch
. 100 „ 1Schinken (gekocht) im
vor dem unterzeichneten Gerichte,
(21195si
Bruſt . . 70 „
Neues Gerichtsgebäude, Erdge=für die Spülichtpacht gegen Mk. 0.50.
240
Ausſchnitt.
Küchenverwaltung der II. Abteilung
ſhweinefleiſch, Bauch=
Lenden u. Schnitzel
140 „ ſchoß, Zimmer Nr. 114, Termin
Straßburger Feldartillerie=Regiments Nr. 84.
ſappen mit Zugabe. 90 „ Fleiſch ohne Knochen u.
anberaumt.
hweinefleiſch,
Bauch=
gehacktes Fleiſch . . 130 „
Allen Perſonen, welche eine zur
appen ohne Zugabe 100 „
Rippenſpeer m. Knochen 120 „
Konkursmaſſe gehörige Sache in
Küchen=Lieferung.
Aeinefleiſch, Braten=
Rippenſpeerohne Knochen 140 „ Beſitz haben oder zur
Konkurs=
ſttücke .
Am 28. Oktober 1913, 9 Uhr vormittags, Vergebung
. 100 „ Schwartenmagen,
maſſe etwas ſchuldig ſind, wird
ſtllett, Kotelettſtück u.
Fleiſch= u. Bratwurſt 96 „
aufgegeben, nichts an den Nach=der Küchenvedürfniſſe und Abfälle ausſchließl. Fleiſch= und
Wurſt=
geſalzenes Fleiſch . 110 „ Leber= u. Blutwurſt:
laß zu verabfolgen oder zu waren, für die Zeit vom 1. Dezember 1913 bis 30. November 1914
80 „
leiſten, auch die Verpflichtung auf= im Unteroffizier=Speiſeſaal III117.
lie
Verſiegelte Angebote und Proben mit Aufſchrift „
Küchen=
erlegt, von dem Beſitze der Sache
Die Tieferung von Spellekartoffein
und von den Forderungen, fürllieferung” ſind bis 25. Oktober 1913 einzuſenden.
die Zeit vom 1. November 1913 bis 31. Oktober 1914 wird am
Die Lieferungsbedingungen liegen im
Bataillonsgeſchäfts=
welche ſie aus der Sache abgeſon=
. Oktober ds. Js., vormittags 10 Uhr, im Garniſonlazarett
(21200sdi
derte Befriedigung in Anſpruch zimmer offen.
, wo die Bedingungen vorher einzuſehen ſind, öffentlich vergeben. nehmen, dem Konkursverwalter bis
Küchen=Verwaltung II/117, Alicekaſerne Mainz.
Moe 19ss)
Garniſonlazarett Darmſtadt.
zum 29. Oktober 1913 Anzeige
Ein
(21228
zu machen.
Benz-Auto
r Lieferung von kannenem Bauholz, nach Liſten Großherzogliches Amtsgericht 3flammiger Gaslüster
Darmſtadt II.
billig zu verkaufen Viktoriaſtraße 8—18 Pf., 4ſitz., amerikaniſch
Ver=
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guterh., hölz. Miſtbeetfenſter, Nr. 72, im Laden. (*11380sg deck, Glasſcheibe, Doppelzündung,
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Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Oktober 1913.
Nummer 241.
geeee e gegenenennedenenenenenndeng Seriöhſe Kapitaliſten haben alſo keinen Anlaß, ihren Beſitz ſverklauf: Flot, geräumt — Schweinemarkt am
Dzzu veräußern.
Okober. Auftrieb durch Händler 143 Schweine. Preiſt
Mc,
Die Neu=Yorker Börſe hat in den letzten Tagen wieder (Schlachtgewicht 50 Kilogramm) 1. Qual. 82 Mk., 2.
Qua=
durch ihre ſtarken Kursſchwankungen, die überwiegend 81 Mk., 3. Qual. 80 Mk. Marktverlauf: Lebhaft, ausven
nach unten gerichtet ſind, eine größere Beachtung gefunden. kauft. — Kälbermarkt am 9. Oktober. Auftrie=t
Man ſollte eigentlich gewöhnt ſein, daß von dort ſtets durch Händler 145 Kälber und 1 Schaf. Preiſe (Lebend
unerwartete Ueberraſchungen kommen, denn die Speku= gewicht 50 Kilogramm) je nach Qualität 52—65 Mk
lation iſt viel ſpekulativer geartet, als in Europa. Die Her= Marktverlauf: Lebhaft.
abſetzung der verſchiedenen Induſtrieprodukte gab den
Anlaß, daß ſich dort eine große Kontermine bildete. Aber
auch die Dividendenpolitik der Union Pazifik=Bahn hat
Sport, Spiel und Turnen.
verſtimmenden Einfluß ausgeübt; man ſcheint dort
be=
sr Pferde=Rennen. Karlshorſt. Santuzza=
Preis=
ſtimmt auf die Ausſchüttung einer Extradividende
gerech=
net zu haben. Indeſſen muß aber auch die Kontermine wie= 5000 Mark, Diſtanz 3200 Meter: 1. Hrn. M. Romanus und
der die in blanko verkauften Stücke zurückkaufen und das Geſtüt Pläswitz’ Contra (R. Fritſche), 2. Kaſſala (Steß
fen), 3. Jungchen (B. Streit). Tot. 23:10. Pl. 11, 28,
bringt eine erneute Feſtigkeit.
Unſere Börſe hatte gegenüber den unbefriedigenden 12:10. Unpl.: Sühne 4), Türkenbund, Samhaca, Lodind,
Berichten eine große Widerſtandskraft und war im allge= Harriot. Leicht ¾—2½—2 Lg. — Preis von
Hannovee=
meinen eher feſter geſtimmt auf die Darlegungen in dem Ehrenpreis und 3000 Mark, Diſtanz 3600 Meter: 1. Lä
z mit seidenen.
Geſchäftsbericht des Bochumer Vereins über die gegen= Graf Bredows Waiſenknabe (Lt. Frhr. v. Buddenbrock)
:
Sammel=
wärtige Situation. Es wird trotz der ſonſt wenig erfreu=2. Red Elover (Lt. Wittnack), 3. Schlagwerk (Lt. Frhr. 99m
Wappenbildemn
lichen Geſchäftslage auf die befriedigende Beſchäftigung Berchem), Tot. 57110. Pl. 20, 25. 19110. Unpl.: Rabhiel
I
des Werkes hingewieſen. Dieſe iſt offenbar der ſtarken (4), Zine, Herea, Yatagan, Republican, Jenö, Goahea
1 15552
Beteiligung am Eiſenbahnmaterial zu danken; ein Um= Sicher 1—¾4—½ Lg. — Karlshorſter Hürden=
Rennen=
ſtand, der jüngſt ſchon betont wurde. Im Gegenſatz zum 7000 Mark, Diſtanz 3200 Meter: 1. Hrn. A. Weſtens Calata
Bochumer Bericht ſpricht ſich der der Laurahütte weniger (R. Fritſche), 2. Huſarenliebe (B. Streit), 3. Ruſtiells
Handel und Verkehr.
zuverſichtlich aus. Trotzdem und ungeachtet des niedrige= (Stübing) Tot. 129110. Pl. 24, 16. 15.10. Unph
D Poſtſcheckverkehr. Im Reichspoſtgebiet iſt dieren Auftragsbeſtandes konnten ſich Laurahütte=Aktien be= Adlershorſt (4), Carino, Miölnier, Eiſenkönig, Saiü=
Zahl der Kontoinhaber im Poſtſcheckverkehr Ende Sep= haupten. Ebenſo waren die übrigen Montanwerte gegen! Kampf, Hals, 2—3 Lg. — Ahorn=Jagd=Rennen; Ehrenpreis
und 3000 Mark, Diſtanz 3400 Meter: 1. Hrn. J. u. G.
Rei=
tember 1913 auf 83 367 geſtiegen (Zugang im Monat Sep= die Vorwoche ohne größere Veränderung.
Der deutſche Rentenmarkt erfreute ſich zwar einiger manns Niſſa (Lt. Frhr. v. Berchem), 2. Voigt (Lt. Gras
tember 822). Auf dieſen Poſtſcheckkonten wurden im
Sep=
tember gebucht 1435 Millionen Mark Gutſchriften und Nachfrage für Anlegezwecke; aber Preiserhöhungen ſind Schmettow), 3. Hadrian (Lt. v. Raven). Tot. 15:10. Pk
1438 Millionen Mark Laſtſcheiften. Das Geſamtguthaben nicht eingetreten, da ziemlich flottantes Material vorhanden 11, 12:10. Unpl.: Jupiter (4), Jaſpis (ausgebr.). Kampl
der Kontoinhaber betrug im September durchſchnittlich war. Das Gebiet für ausländiſche Staatsfonds blieb i ¾—7—5 Lg. — Herbſt=Preis; 8000 Mark. Diſtanz 3400
183,4 Millionen Mark. Im Verkehr der Reichspoſtſcheck= ruhig. Die ſtattgehabte Subſkription auf die 4½prozentige Meter: 1. Hrn. J. Neumanns Grace (H. Teichmann), 2
ämter mit dem Poſtſparkaſſenamt in Wien, der Poſtſpar= Anleihe des Fürſten zu Fürſtenberg hat einen vollen Er= Siskin (Printen), 3. Ops (Maſſon). Tot. 17110. Pl. 1,
kaſſe in Budapeſt der luremburgiſchen und belgiſchen folg gezeitigt. Banken lagen feſt; einzelne, wie Deutſche 12110. Unpl.: Oberleutnant, Tref. Leicht 2½—4—Weileg
Poſtverwaltung, ſowie den ſchweizeriſchen Poſtſcheck= und Dresdener, ſchließen höher, hingegen Petersburger
Hortenſia=Jagd=Rennen; 3000 Mark. Diſtanz 4200 Mes
bureaus wurden 7,5 Millionen Mark umgeſetzt und zwar Internationale um? Prozent nachgebend. Am Kaſſaindu= ter: 1. Hrn. H. Weſtens Helga (R. Fritſche), 2. Freuds
auf 2990 Uebertragungen in der Richtung nach und auf ſtriemarkte war die Tendenz nicht einheitlich. Recht lebhaft (Goiny), 3. Bulawayo (Schiermann). Tot. 38110. Pf,
14520 Uebertragungen in der Richtung aus dem Aus=verkehrten Allgemeine Elektrizitäts=Geſellſchaft und Schuk= 15, 17 17110. Unpl.: Melton Pet (4), Tabou, Little, Betſya
kert, wobei beſonders auf die gute finanzielle Situation Fun, Billy Goat, Coolock, Royal, Expreß, Diadem. Uehers
lande.
der erſteren hingewieſen wurde. Günſtige Stimmung be=legen 3—2—10 2g.—
Preis von Biesdorf; 3000
Makk=
ſtand für Höchſter Farbwerke und Badiſche Anilin, die an= Diſtanz 1200 Meter: 1. Hrn E. und G. Buggenhagens
H. Frankfurt a. M., 10. Okt. (Börſenwochen= ſehnlich avancierten. Wir haben ſchon ſeinerzeit an dieſer Saint George (Hewitt), 2. Armgard (Scheſter), 3. Sam
bericht.) Was die Bank von England, die in den letzten Stelle die Geſchäftsentwickelung der letzteren dargelegt, turn II (Blades). Tot 46:10. Pl. 18, 15, 70:10. Unple
vier Wochen zirka 115 Millionen Mark Gold abgeben wie überhaupt die Lage der chemiſchen Induſtrie ſchon Matze (4), Sybilla Silver Star Borchhorſt Gülngſg
mußte, veranlaßt hat, ihren Satz auf fünf Prozent zu er= durch den beträchtlichen Weltexport als durchaus gut zu Siler, Kurmark, Eden, Parole. Kampf-Kopf-1 La
höhen, war das Beſtreben des Pariſer Marktes, das aus betrachten iſt. Deutſche Gold= und Silberſcheideanſtalt ſind Hals.
Südamerika zurückſtrömende Edelmetall an ſich zu ziehen, weſentlich ſchwächer; ohne andere Gründe, als daß
an=
um die bevorſtehenden großen Emiſſionen vorzubereiten. ſcheinend ein größerer Beſitzſtand ausverkauft wird. Die
Alſo als Präventivmaßregel gegen den franzöſiſchen Wett= Preistreiberei in Naphtha hat einer ſcharfen Abſchwächung
Stimmen aus dem Publikum.
bewerb iſt in erſter Linie die engliſche Diskonterhöhung um über 50 Prozent Platz gemacht auf den Preisrückgang (Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktlen
vorgenommen worden. Damit ſind gleichzeitig die Aus= in Baku. Steama Romang blieben faſt unverändert. Ma= keinerlei Verantwortung. für ſie bleibt auf= Grund des § 21. Abſ. 2
Preigeſetes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.,
ſichten auf eine Ermäßigung des offiziellen Reichsbank= ſchinenaktien waren dieſe Woche weniger beachtet und ohne
ſatzes in größere Ferne gerückt. Der letzte Reichsbankaus= nennenswerte Veränderung. Metall=Aetzwerke wieder bis
Wie mitgeteilt wird, ſind die Verhandlungen zwi
weis iſt dabei wieder höchſt befriedigend; aber der Privat= 120 nachgebend.
ſchen Fiskus und Stadt bezüglich Uebernahme des alten
ſatz ſtieg auf 4½ Prozent (in Berlin auf 4¾ Proz.). Man
An der Freitagsbörſe übte der Wiener Rückgang der Bahndammes der Odenwaldbahn beendet. Der Bahnein= indeſſen nach wie vor mit einer weiteren normalen Lombarden= (Südbahn=) Aktien einen ungünſtigen Einfluß ſchnitt ſoll nun aufgefüllt werden. Vor dem Orpheum will
Geldmarktentwickelung am deutſchen Markt rechnen. Schon aus und bewirkte überall kleine Abſchwächungen. Man die Stadt, wie es heißt, einen freien Platz gärtneriſch an
jetzt nach Ueberwindung des Ulimo legen die Hypoheken= glaubt, daß die ſchwebenden Verhandlungen der öſter= legen. Da wäre es doch nun dringend erwünſcht
einllt=
banken aus ihren Zinseingängen wieder größere Beträge reichiſchen Regierung mit den Südbahn=Prioritären zu= möglichſt großen Platz direkt vor dieſem Etabliſſemen
in Diskonten an. Aus der rheiniſch=weſtfäliſchen Induſtrie ungunſten der Aktien enden werden. Weſentlich matter frei zu laſſen, damit die Zugangs= und beſonders
hört man, daß die vielen Erwartungen, die man auf die ſind Kleyer, Benz und Naphtha, ſowie Holzverkohlung, Zufahrtsverhältniſſe vor dem Orpheum endlich
Beendigung der Balkanwirren ſetzte und von denen man während die gute Meinung für Höchſter Farbwerke und einigermaßen würdigere werden. Iſt der Zugang dulſ
eine günſtige Einwirkung auf die wirtſchaftliche Lage er= Badiſche Anilin fortbeſtand. Schiffahrtsaktien luſtlos mit den ſchmalen Hohlen Weg, der übrigens zurzeit auch wie
hoffte, ſich bisher nicht erfüllt haben. Im Gegenteil herrſcht
Einbußen von etwa 1 Prozent. Neue Kleyer=Aktien der ſehr mangelhaft beleuchtet iſt, ohnehin ſehr primiſ
zurzeit eine drückende Stille, die namentlich im rheiniſch= notierten 375.70.
ſo iſt der Wagenverkehr oft direkt mit Lebensgefahr
weſtfäliſchen Eiſenmarkte das Gepräge gibt. Infolge der
Ferner ſchließen: 4proz. Reichs von 1913 98.25, 4proz. bunden. Alſo aus rein praktiſchen Gründen ſollte
unſicheren Geldmarktverhältniſſe hat das Herbſtgeſchäft Reichs (unkündbar bis 1918) 97.80 B., 3½proz. Reichs jetzt, wo die Gelegenheit ſo günſtig iſt, hier Platz ſchaffel
keinerlei Belebung gebracht; auch die private Bautätigkeit 84.70, 3proz. Reichs 76.10, 4proz. Heſſen von 1899 9655, ganz abgeſehen davon, daß das Orpheum doch dasi
fühlt ſich aus der gleichen Urſache ſehr beengt. Der Roh= 4proz. Heſſen von 1906 96.506., 4proz. Heſſen von 1908/09 zige Etabliſſement ſeiner Art in Darmſtadt iſt, und ihmi
eiſenverband mußte ſchließlich dieſen ungünſtigen Verhält=96.50, 4proz. Heſſen (unkündbar bis 1921) 98. 3½proz. Rückſicht auf den Fremdenverkehr ein würdigeresn
niſſen Rechnung tragen ohne die Herabſetzung des Preiſes Heſſen 83.10, Zproz. Heſſen 73.65, 4proz. Darmſtädter von recht zu gönnen iſt.
X.
für Hochofenkoks erſt abzuwarten, indem er in ſeiner Sitz=
1913 96.50, 4proz. Darmſtädter 94.20 G., 3½proz.
Darm=
ung die Roheiſenpreiſe für das erſte Halbjahr 1914 je nach ſtädter 86.50 G., 4proz. Heſſiſche Landes=Hyp.=Pfdbr. (S. 23
dem Verkaufsgebiet um 2 Mark bis 4 Mark die Tonne er=
In der Villenkolonie Ludwigshöhe wird von
bis 26) 97, 4proz. Heſſiſche Landes=Hyp.=Pfdbr. (S. 27)
mäßigte. Die Beſchäftigung der Hochofenwerke war bis=97.20, 3½proz. Heſſiſche Landes=Hyp.=Pfdbr. (S. 3—5) 84, beitern der Heag an den Geleiſen für die elektriſch
her noch ausreichend auf Grund des Auftragsbeſtandes, 3½proz. Heſſiſche Landes=Hyp.=Pfdbr. (S. 9—11) 84.10 G Straßenbahn gearbeitet. An den Geleiſen ſind jetzt unges
der indeſſen immer mehr zuſammenſchrumpft.
4proz. Heſſiſche Kom.=Pfdbr. (S. 13—14) 97, 4proz. Heſſiſche fähr ein Dutzend Uebergänge neu zu pflaſtern, was von As
Die Ausfuhraufträge ſind durch den Wettbewerb des Kom.=Pfdbr. (S 15—16) 97.20, 3½proz. Heſſiſche Kom.= beitern der Heag geſchieht. Die Rückſichtnahme, die dit
Auslandes ſtark umſtritten und nur bei entſprechenden Pfdbr. (S. 1—3) 84.20 G., 3½proz. Heſſiſche Kom.=Pfdbr. Bevölkerung ſeitens dieſer Geſellſchaft ſeit lange für ihn
Preiszugeſtändniſſen erhältlich, da ſich auch im Auslande (S. 4) 8410 G., 4proz. Naſſ. Landesbank=Pfdbr. 99, 3½= notwendigen Bedürfniſſe gewöhnt iſt, iſt auch hier wieden
das Arbeitsbedürfnis immer mehr fühlbar macht. Die proz. Naſſ. Landesbank=Pfdbr. 91.50. 3proz. Naſſ. Landes= zu beobachten: Man läßt die aufgeriſſenen Uebergange
unzureichende Beſchäftigung einzelner Werke in B=Produk= hank=Pfdbr. 88 G, Genua=Loſe 210, Meininger Loſe 34.50, von Leuten in Stand ſetzen, die gerade bei anderen
ten hat ſchon zu Betriebseinſchränkungen geführt, nament=
Türkiſche Loſe 164 40, Ungariſche Loſe 396.50, Venediger beiten entbehrlich ſind; braucht man ſie irgendwo,ſe
lich in der Stabeiſenerzeugung. Die Stabeiſenpreiſe ſind
auf einem ſolchen Tiefſtand angelangt, daß die Walzwerke, Loſe 62.50, Raab=Grazer Anrechtsſcheine 39.30, Gothaer müſſen ſie die begonnene Pflaſterung liegen laſſen wie ſie
Prämie II 120.75, Donau=Regulierung 153.25, Bagdad= iſt, und ſo liegen die Uebergänge dann wochenlang
hall=
die Stabeiſen herſtellen, ihre Rechnung nicht mehr finden Türken 80.30 B., 4proz. konv. Türken 74.80 G. 4½proz. fertig da und das Publikum mag über die Geleiſe kletten
können. Ueberhaupt hat die Zurückhaltung der Händler
Serben 87.50 G., Darmſtädter Bank 116‟ Süddeutſche und die Wagen ſehen, wo ſie herüberkommen Ganzbe
und der Rückgang im inländiſchen Eiſenverbrauch zu er= Eiſenbahngeſellſchaft 125.50, South=Weſtafrika 116½, ſonders auffallend iſt aber dieſes: Jeder Privatunten
heblichen Preisherabſetzungen in Handelseiſen geführt;
Otavi=Anteile 112. Otavi=Genußſcheine 86 Alkaliwerke nehmer iſt bei ſolchen Arbeiten — das Pflaſtern erforden
insbeſondere auch Baueiſen, deſſen Verbrauch infolge des Weſteregeln 188.10, Aluminium 274, Süddeutſche Immob= Wochen — geſetzlich verpflichtet, dafür zu ſorgen, daß ſeine
Daniederliegens der privaten Bautätigkeit nicht unweſent=
Geſellſchaft (Mainz) 56.50 G., Adlerwerke Kleyer 395, Arbeiter in den Arbeitspauſen eine angemeſſene Unte
lich zurückgegangen iſt. Auch in Grob= und Feinblechen iſt
Deutſche Gold= und Silberſcheideanſtalt 588, Chemiſche kunft finden, wo ſie vor Wind und Regen geſchützt eſſenn
das Geſchäft unbefriedigend, wenn auch in Grobblech für
den Schiffsbau in den letzten Wochen wieder etwas mehr Mühlheim a. M. 59 90. Lack= und Farbenfabriken Schramm und ruhen und wo ſie ihre Kleider trocken aufbewahren
Arbeit hereingenommen werden konnte. Die Maſchinen= (Offenbach a. M.) 276 G., Rütgerswerke 189½ B., Akkumu= können. Derartige Unterkunſtsräume ſind an dem
fraß=
latoren 352, Allgem. Elektrizitätsgeſellſchaft 245. Brown=lichen Bahnbau dann auch dort zu finden wo ein Privale
bauanſtalten, Eiſenkonſtruktionswerkſtätten und
Eiſengieße=
reien ſind im allgemeinen weder ausreichend, noch zu aus= Boveri 139.10, Lederwerke vorm. Spicharz (Offenbach a. unternehmer arbeitet. Dieſer iſt der Gewerbeaufſichtsn
kömmlichen Preiſen beſchäftigt, ſo daß hin und wieder M.) 79.50 B. Ludwigsh. Walzmühle 163, Benz=Motoren behörde unterſtellt. Die Heag iſt das nicht, aber doch wohll
Betriebseinſchränkungen vorgenommen werden mußten. zirka 192½, Daimler=Motoren 339, Bielefelder Maſchinen nur in der Vorausſetzung, daß eine ſolche Geſellſchaft die
In einer günſtigeren Lage befinden ſich die Werke, die be= Dürkopp 344, Faber und Schleicher A.=G. (Offenbach a. M.) jenigen Arbeiterſchutzeinrichtungen, die das Geſetz von
vorzugte Spezialitäten herſtellen, da ſie auch in Zeiten 120 G., Motoren Oberurſel 165.50, Waggonfabrik Fuchs dem gewöhnlichen Unternehmer zwangsweiſe verlangt
rückgängiger Konjunktur auf Preiſe halten können, und (Heidelberg) 148, Reininger, Gebhard u. Schall 201, Holz= freiwillig und aus dem Gefühl moraliſcher Pflicht und
Verantwortlichkeit heraus trifft.
verkohlung 296.
ſelten ohne ausreichende Beſchäftigung ſind.
Auf dem Ruhrkohlenmarkte iſt die Nachfrage nament=
Großh., Landesmuſeum. Sonntags und Freitags
lich in Induſtriekohlen und Hochofenkoks unbefriedigend;
Landwirtſchaftliches.
von 10—1 Uhr, ſowie Mittwochs und Sonntags
von=
desgleichen bisher in Hausbrand. Man kann über die
2—4 Uhr eintrittsfrei: Dienstags. Donnerstags und
— Schlachtviehmarkt Darmſtadt. Schweine=
Zukunft unſerer Eiſeninduſtrie vorerſt nur ein trübes
Samstags von 11—1 Uhr gegen Eintrittsgeld. — Das=
Horoſkop fällen; aber auf der anderen Seite muß man markt am 8. Oktober. Auftrieb durch Händler 147
Münzkabinett iſt geöffnet: Sonntags von 11—41
betonen, daß die veränderte Lage in dem Kursniveau be= Schweine. Preiſe (Schlachtgewicht 50 Kilogramm):
Uhr, Mittwochs von 2—4 Uhr.
reits in weitgehendem Maße zum Ausdruck gebracht iſt. 1. Qual. 82 Mk., 2. Qual. 81 Mk., 3. Qual. 80 Mk.
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[ ← ][ ][ → ] Nummer 241.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Oktober 1913.
Seite 15.
daß zur Darſtellng des Spienekbilbes nicht eiwa ein ſ.= Tägliche Rundſchaut:
Doppelgänger verwendet wurde, ſondern, daß auf ein
Anion=Theater.
und demſelben Bilde Balduin und ſein Spiegelbild beide
. . . . . Manch berühmter Dichter unſerer Tage wäre
durch denſelben Darſteller verkörpert, einander gegenüber= glücklich, auf der Bühne ſo ſorgfältig, mit ſo hingebender
treten, miteinander Karten ſpielen und völlig unabhängig
Liebe behandelt zu werden, ſeine Geſtalten von
Schau=
voneinander handeln. Die Wirkung iſt dementſprechend ſpielern wie Wegener, Grete Berger und John
Samstag, den 11. Okt. und folgende Tage: überwältigend, wozu die glänzende Darſtellung durch die Gottowt belebt zu ſehen. Ein neuer Atem weht
jetzt iſt das Kino „up to date‟. Ewers iſt ja bekannt.
hervorragendſten Mitglieder von Reinhardts Deutſchem Wegener auch, die übrigen auch. Alles Künſtler:
Theater das ihrige beiträgt. Paul Wegener, Grete Berger, die Achtung und Aufmerkſamkeit bean=
Lydia Salmonowa und John Gottowt haben ſich geradezuſpruchen dürfen. Schon deshalb hat der neue Film
ein Denkmal in dieſem klaſſiſchen Werke der Lichtſpielkunſt
Ver Städenr vehrlus geſetzt, das nicht mehr und nicht weniger als den Anbruch etwas mit Kunſt zu tun. Ich buche aber mit Vergnügen.
daß er auch ſonſt mit Kunſt zu tun hat. Denn er iſt
einer neuen Aera auf dieſem Gebiete bedeutet: die Aeraein Dichterwerk, das mit heißem Be=
Romantiſches Drama in 4 Akten
des Einzugs der „großen Kunſt” in die Kinowelt.”
von Dr. Hanns Heinz Ewers.
mühen verſucht, die Schwäche des Films
„Norddeutſche Allgemeine Zeitung”, Berlin:
zu überwinden, ſeine Härten zu mildern,
Spieldauer 1¾ Stunden. —
die wid erlichen Notbrücken alberner Er=
Mit dieſem Stück kündigt ſich — ich ſehe nicht klärung durch eine verſtändliche Handlung
Was dieſes künſtleriſch einzig daſtehende Werk für ein, weshalb man nicht als Beurteiler ſeine freie Mei= zu erſetzen.”
s Kino bedeutet, ſei an einigen Auszügen aus hervor= nung offen herausſagen ſoll
hier eine neue
ſgenden Beſprechungen erſter Blätter dargetan.
Kunſt an! So ſeltſam es erſcheinen mag! Dieſes „National=Zeitung”, Berlin:
Stück bildet den Anfang einer Schwen=
In der bekannten Zeitſchrift „Zeit im Bild” ſchreibt
kung zur Veredelung des Kinos und
. .. .
Jedenfalls ſtellt dieſer Verſuch
ſorſt Emſcher:
(21292 Hinaufziehen der langſam verblödenden Ewers”, degen
Myſtiſch=Romantiſche im
„Die Schöpfung, an der Ewers die „große Kunſt” zei= Menge auf eine wieder höhere Stufe.”
Kino mit Hilfe guter Schauſpieler zur
Geltung zu bringen, einen
beachtens=
wollte , der „Student von Prag”, erfüllt meines
ſichtens zum erſten Male die Forderung. ganz abſeits „Schleſiſche Zeitung”, Breslau:
werten Fortſchritt der Kinokunſt dar”
hm. Roman= und Bühnenhaften völlig im Filmhaften ge=
„.... Von den mannigfachen Epiſoden, aus denen
ten zu ſein, und es verbindet damit den Vorzug, gleich= ſich das „Drama” zuſammenſetzt, ſind beſonders auf= „Berliner Börſen=Courier”:
tia die ſpeziellen Möglichkeiten des Filmdramas aus= regend die Szenen, wie Balduin die Komteſſe vor dem
Den Glanzvunkt der Vorſtellung bildet
in=
chöpfen, die nach Ewers Wort erſt die Exiſtenzberechti= Tod in den Wellen errettet, dann ein unheimliches Ren= deſſen das Filmdrama „Der Student von Prag”
ſtg der Filmkunſt erweiſen ſollen.
dezvous auf dem Friedhof und die Kletterkünſte des den von Hanns Heinz Ewers. Der Verſuch, auch im
Im „Studenten von Prag”, der etwa in die Zeit von Studenten heimlich liebenden fahrenden Mädchens Ly= Kino große dramatiſche Kunſt zu zeigen,
zu verlegen iſt, läßt Ewers Balduin, den beſten duſchka. Daß ſich ein Menſch und ſeinleib=muß als vollkommen gelungen
bezeich=
ſichter und flotteſten Studenten von Prag, dem Aben=haftiger Doppelgänger treffen, wäre auf net werden.”
tier Scapinelli unbewußt ſein Spiegelbild verkaufen, dem Theater nicht ſo darzuſtellen; hier
d in grauſiger Tragik nimmt nun die weitere Handlung wird es durch allerlei photographiſche „Das Kleine Journal”:
ſe Lauf. In der Liebe. im Spiel, im Ernſt und im Tricks durchaus glaubhaft gemacht.”
Hanns Heinz Ewers hat im „Stu=
„.
ſerz, überall tritt dem Studenten ſein Spiegelbild in
„Deutſche Warte” und „Deutſche Nachrichten”, Berlin: denten von Prag” Möglichkeiten ausgenutzt.
Weg. Balduin hat, bevor er noch durch den Verkauf
... Um es gleich vorweg zu ſagen die nur dem Kino offen ſtanden, aber dem
lnes Spiegelbildes zu großem Reichtum gelangte, der
unteſſe Margit das Leben gerettet und hofft nun, als der geſtrige Abend war ein voller Ere Theater völig verſchloſſen waren, er hat vhante=
Kter Mann, ſich ihr nähern zu dürfen, obwohl er weiß, folg; denn das feſſelnde, originelle kühn=ſtiſche Traumbilder in die Wirtlichkeit
ß ſie mit ihrem Vetter verlobt iſt. Ein Duell iſt diephantaſtiſche Werk Ewers wirkte in dem vor= gezwungen. Das, was die Bühne dem Kino voraus
ſſühze und Balduin, Prags beſter Fechter, verſpricht zu= nehmen, eleganten Rahmen der U. T.=Bühne wie eine hat, iſt das Wort! Es handeltſich alſo darum,
Margits Vater ehrenwörtlich, den Gegner zu ſchonen. Theater=Premiere. Die ſpannende, echt Ewers= dieſes gewiß große Manko ſo zu verdecken, daß man es
nächſten Morgen aber als er ſich zum Duell begibt,ſche Handlung wurde durch eine glänzende nicht vermißt, das dem Auge mehr zu geben,
t ihm unterwegs ſein Spiegelbild entgegen, das eben Darſtellung unterſtützt, die auch keine Spurder was man dem Ohre ſchuldig bleiben
ſeiner Statt mit Margits Vetter gefochten und dieſenſo oft, und man muß ſagen mit Rechtmuß. Darum wählte der Dichter für die Aufnahmen die
ſſtichen hat. Dennoch gelingt es ihm. Maraits Liebe gerügten üblen Kinodramatik mehr auf= romantiſchen Schönheiten des alten Prag, darum ſchuf
fr und mehr zu erringen, bis die Komteſſe plötzlich wies. Paul Wegener vom Deutſchen Theater, fer=er in der Doppelfigur des Helden eine Ausdrucks=
Mr Grauen bemerkt, daß dem Geliebten das Spiegel= ner John Gottowt. Lydia Salmonowa, möglichkeit die nur das Kino, nie aber
Id
ſehlt. Eine letzte Zuſammenkunſt gewährt ſie ihm Grete Berger und Lothar Koerner be=die Bühne in folcher Vollendung zeigen
an Prags einſamſtem Orte, dem alten Judenfriedhof, mühten ſich mit prächtigem Erfolg um die kann.”
beide fliehen in wildem Entſetzen, als Balduins Darſtellung, die auch den Skeptiker ent= „Prager Tagblattn
Eit gelbild ihnen dort entgegentritt. Balduin flüchtet waffnen muß.”
ſſcnen Fiaker und als er den Kutſcher ablohnt, erkennt
.. Dieſes Stück, deſſen ſchwierige Hauptdoppel=
„
ſein Spiegelbild. Er ſtürzt in ſeine Wohnung, ver= „Magdeburgiſche Zeitung”:
rollen Paul Wegener geradezu meiſterhaft verkörpert,
Ganz zweifellos hat Dr. Ewers und das auch in den anderen Rollen von erſten Künſtlern
tgelt Türen und Fenſter und als dennoch ſein anderes
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hiwieder auf ihn zuſchreitet, ſeuert er ſeine Piſtole aufl im „Studenten von Prag: Mögkichkeiten gemimt wird, hat Ewers in die hinreißende Schönheit
hilEindringling ab, um ſelbſt tödlich getroffen zuſammen=ausgenutzt, die nur dem Kino offen des alten Prag gekleidet. Es gibt da Blicke in das alte
ſtehen, dem Theater aber völlig ver= Prag, die zauberiſch ſind und niemand wird ſich der Wir=
Einken.
Ein echtes Ewers=Motiv, wie dieſe kurze Inhalts=ſchloſſen ſind: er hat phantaſtiſche! kung dieſer vollendet ſchönen Aufnahmen vom Haradſchin,
ge= vom Hirſchgraben, dem Baumgarten, dem Belvedereſchloß,
be zeigt! Bei der Ausführung haben dem mutigen Traumbilder in die Wirklichkeit
trämpfer der Kinokunſt die hervorragendſten Kräftezwungen. Es handelte ſich für ihn darum, dem Auge den Prachtgärten des Fürſtenberg und Lobkowitz, von
Verfügung geſtanden, in erſter Linie der feinſinnige mehr von dem zu geben, das man dem Ohre ſchuldig blei= den winkligen Wegen und Gäßchen, auf denen die Patina
tiſche Regiſſeur Stellan Rye, der mit einer Hin= ben muß. Dieſe Aufgabe hat er mit Geſchick gelöſt; er der Hiſtorie ruht, verſchließen können. Von traumhafter
ſüpt ohne Gleichen an dieſem Werke gearbeitet hat, das ſchuf in der Doppelfigur des Helden eine Schönheit iſt der alte Jndenfriedhof im fahlen Lichte des
hwierigkeiten bot, wie noch nie ein Film zuvor. Das Ausdrucksmöglichkeit, die nur das Kino! Mondes oder der ſtolze Dom in nächtlichem Dunkel mit
ſeinem geſpenſterhaften Schatten.”
auch dem Laien ohne Weiteres klar, wenn er erfährt, in ſolcher Vollendung zeigen kann.”
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vollen Widerhall fanden, So hatte man denn auch recht geſtehe ich frei und offen, daß ich auch diesmal ſchon nach
Wenn Sie Ihr Kind
beſtimmt mit einer Freiſprechung gerechnet, beſonders nach einer halben Stunde wieder draußen und daß auch
dies=
gesund, munter und geistig frisch sich
der nachſichtigen, wiederholt ſehr milde Töne anſchlagen= mal der Eindruck der gleiche war, wie bei der erſten
Wan=
entwickeln schen wollen, so geben Sie ihm den Rede des Staatsanwalts, der eine verhältnismäßig derung durch die Räume: hier kann nur der Irrenarzt eine
Dr. Hommel’s Haematogen.
geringe Strafe beantragt hatte, über welche dann die Ge= Kritik üben! Ach, ſie wird noch ſchlimmerer Art ſein, wie
WARNUNG! Man verlange
ausdrück-
ſchworenen erheblich hinausgingen. In Paris wäre dieſe jene ſeitens der oben erwähnten Kunſtkritiker, „arm an
lich den Namen Dr. Hommel. (VI 676
„Heldin” mit dem gut bürgerlichen Namen wahrſcheinlich Phantaſie und Kenntnis, reich an Schimpfwörtern”.
freigekommen und hätte, wenn ſie es lgewollt, ihre glän=
Selbſt die überzeugteſten Anhänger und begeiſtertſten
zende Rolle geſpielt in jener Welt, die ſich alles erlaubt, Verfechter der Sezeſſion, die uns doch auch im
Ver=
nur nicht die Langeweile. Darin unterſcheidet ſich aber laufe ihrer verſchiedentlichen Ausſtellungen recht
Merk=
noch immer Berlin das ſo gern in den Wettkampf mit der würdiges und Seltſames geboten, rücken meilenweit ab
Berliner Stimmungsbilder.
älteren, glänzenden Schweſter an der Seine tritt, erheblich von dieſer „Kunſt”, obwohl ſie die Geiſter gerufen, die ſich,
von dieſer; hier herrſchen glücklicherweiſe noch andere An= wie in Goethes „Zauberlehrling”, nun ungebärdiger be=
Von Paul Lindenberg.
ſchauungen vor, und eine Hedwig Müller hätte, auch nach nehmen, wie der, der ſie hervorgelockt. Ueberhaupt iſt’s
(Nachdruck verboten.)
dem Freiſpruch, und immer vorausgeſetzt, daß ſie dazu recht ſtill geworden in der Sezeſſion, deren Vertreter ſonſt
ſe Aeſthetiker in Berlin. — Ein reiches Studiengebiet. bereit geweſen, keine Rolle bei uns geſpielt, nicht einmal ſo gern das lärmende Wort geführt Es ſcheint doch, daß
Der Roman der Hedwig Müller. — Berlins „Affäre”. in jenen Lokalen der Friedrichſtadt, deren „Hochbetrieb”, die Kämpfe innerhalb jener Künſtlergruppe folgenſchwerer
Ein unerwarteter Ausgang. — Das Flugblatt und ſeine wie es kennzeichnend in den Anzeigen lautet, ſich von 2 waren, als man es in der Oeffentlichkeit vernommen.
Aber auch ſonſt geſchehen in jenen Kreiſen Zeichen und
ßlgen. — Nochmals im „Erſten Deutſchen Herbſt=Sa= bis 6 Uhr morgens abſpielt.
Dieſer „Betrieb”, wie man hier mit dem eigens ge= Wunder, hat doch der Caſſirerſche Kunſtſalon, der ſonſt die
. — Die „ſeeliſchen Erlebniſſe” in demſelben. — Neue
prägten Worte das Ueberſchäumen weltſtädtiſcher Ver= modernſte Richtung in der Malerei pflegt gegenwärtig
dniskunſt. — Vom wiedererweckten „alten Steffeck”.
eine Ausſtellung von Gemälden und Studien Karl
gnügungsluſt bezeichnet, wird auch die Herren Aeſtheten
Aus dem Bühnenleben.
veranlaſſen Zeter und Mordio zu ſchreien, und wir wer= Steffecks veranſtaltet, die ſogar vor den Augen der
Preiſend mit viel ſchönen Reden vereinten ſich in die= den wohl bald aus allerhand Aufſätzen in in= und aus= literariſchen Apoſtel der Sezeſſion Gnade findet. Das hätte
Tagen die aus den verſchiedenſten Ländern herbeige= ländiſchen Zeitſchriften das Echo darüber vernehmen. gewiß nicht der „alte Steffeck” gedacht, deſſen
hundertjäh=
ſten Mitglieder des Kongreſſes für Aeſthetik und allge= Gewißlich auch über allerhand andere Erſcheinungen der rigen Geburtstag man in fünf Jahren feiern kann, der es
aber durchaus verdient, daß ſeine Werke aus der
Ver=
ine Kunſtwiſſenſchaft in der Aula der Univerſität und gegenwärtigen Saiſon, etwa über jene Eindrücke, die
ſtichen in kleinem, aber erleſenem Kreiſe auch von den unſere hochkultivierten Gäſte bei einem Beſuche des geſſenheit emporgezogen werden, in die man ſie abſichtlich
etiſchen Forderungen unſerer Zeit und Erſten Deutſchen Herbſt=Salons” empfingen. geſtoßen. Sein in der National=Galerie beſindliches
gro=
ßes Gemälde „Albrecht Achilles im Kampfe mit den
Nürn=
dieſe erfüllt werden können. Die meiſt ſehr gelehr= Sie ſind ja dazu durch ein Flugblatt aufgefordert worden,
bergern” erzwingt ſich noch heute durch die Lebhaftigkeit
Herren mit klingenden Namen und großen Titeln das den Titel „Aufruf gegen Kunſtkritiker”
der Figuren und die ſtarle Geſtaltungskraft der Ritter und
ſden gewiß auch in Berlin Umſchau halten, um zu führt und auf der Vorderſeite zwei etwas ſchmierige
hen theoretiſchen Studien praktiſche zu geſellen, an Stoff! Weibchen zeigt, die ſich in recht wehmütiger Stimmung Reiſigen Beachtung, und ſeine Pferde=Bilder voll Friſche
und Wahrheit werden ſtets zu den beſten ihrer Art gehören.
u fehlt’s ihnen wahrlich nicht. Das Ergebnis dürfte zu befinden ſcheinen wahrſcheinlich darüber, daß die ge=
Es iſt warm anzueckennen, daß man ſich auf dieſen
tüch=
e ein ſehr reiches ſein, und zwar in den mannigfach= ſamte Berliner Preſſe jenen Herbſt=Salon auf das
tüch=
tigen und fleißigen Meiſter, dem die Berliner Kunſt in
Abſtufungen, aber anders wird es mit den daraus zu tigſte vermöbelt hat. Natürlich zieht die Verwaltung
der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts mancherlei
ſnden Folgerungen für die Wirklichkeit ausſchauen, dieſes wunderbaren Salons gegen jene Kritiker gehörig
Anregungen verdankt beſonnen hat, und es iſt zu
wün=
ilin, die junge und impulſive Weltſtadt, kümmert ſich los: „Arm an Phantaſie und Kenntnis, reich an
Schimpf=
ſchen, daß er mit ſeinen Schöpfungen einen ſichtbaren
zlich wenig um Aeſthetik, hier nimmt man das rau= wörtern ſind ſie über den „Erſten Deutſchen Herbſt=Salon”
ſinde Leben, wie es ſtark und abwechſelungsvoll dahin= hergefallen, den auch nicht einer von ihnen länger als eine Platz in der Berliner ſtädtiſchen Kunſt=Galerie erhält, die
nach neuen Mitteilungen ja in abſehbarer Zeit geſchaffen
lht, und je erregter ſeine Wogen ſind, deſto beſſer. Die! Stunde betrachtet hat. In einer Stunde glauben dieſe
werden wird, mit beſonderer Berückſichtigung der
verſchie=
lation bildet ſchließlich den Trumpf, ſie läßt alles an= Herren, 400 neue Bilder faſſen zu können, denen ſie
faſ=
in den Hintergrund treten und ſchlägt die Gemüter ſungslos gegenüberſtanden. Sie taten, was Geſchlagene denen Kunſtſtrömungen.
Um eine Kunſtſtrömung wenn auch anderen
Charak=
r Kreiſe, ob hoch, ob niedrig, ob arm, ob reich, in ihren häufig tun: ſie ſchimpfen.” Und dann heißt’s weiter in
ters, handelte es ſich bei Herbert Eulenbergs
dieſem auch auf der Straße zur Verteilung gelangenden
Pen.
Schauſpiel „Belinde” das mit dem Volks=Schillerpreiſe
Die Herren Profeſſoren der Aeſthetik, welche ſo gern Flugblatt: „Man laſſe ſich durch die Treibereien der Kri= ausgezeichnet ward, an das ſich aber ſelbſt das Deutſche
Wolk zu ihren idealen Anſchauungen erziehen wollen, tikermaſſe nicht abhalten, den „Erſten Deutſchen Herbſt= Theater nicht gewagt, bis es nun mit keckem Entſchluſſe
zim noch ſo ſehr die Hände ringen, daß man ihren Be= Salon” anzuſehen. Hier haben keine „Jüngſten” aus= der neue Direktor des Kleinen Theaters zur Darſtellung
ſblngen und geiſtvollen Vorträgen ſo wenig Beachtung geſtellt, wie die liebe Phraſe der Kritiker lautet, keine
gebracht. Ob jene durch dieſes Stück vertretene
Kunſt=
lnkte, daß dagegen gerad’ während ihres Kongreſſes „ringenden Talente‟. Hier haben Künſtler ausgeſtellt, richtung ſich je breitere Geltung verſchaffen wird, iſt ſehr
ez Berlin mit außerordentlicher Spannung den Ro= Männer, die jahrelang, jahrzehntelang der Kunſt dienen, zu bezweifeln; zwar nicht ſo wild und zügellos wie
Wede=
ſt der Hedwig Müller verfolgte, der ſich an die in der Kunſt nicht eine photographiſche Nachahmung
äbiter Gerichtsſtätte abgeſpielt und der die Gemüter der Natur ſehen, ſondern ein ſeeliſches Erlebnis, das ſie kind, geht auch Eulenberg in ſeinen dramatiſchen Werken
ſeinen eigenen Weg, ſich herzlich wenig um Ueberlieferun=
Hunderttauſenden in Erregung gehalten. Eigentlich mit den Mitteln ihrer Kunſt, mit Farbe und Form aus= gen und Vorbilder kümmernd, was ja nur
anerkennens=
drücken.”
ſe ganz alltägliche Geſchichte, der man zuerſt kaum
wert iſt, aber doch mit merkbarem Eigenſinn die Grenzen
ſſhüge Beachtung geſchenkt, bis man aus den eingehen=
Um dieſem „ſeeliſchen Erlebnis” nachzuſpü= mißachtend, die nun einmal die Bühne ſetzt. Der Stoff
Zeitungsberichten erſah, daß es ſich hier um ein hüb= ren, das dem Schreiber dieſes bei ſeinem erſten Beſuche iſt der ſchon oft dramatiſch verwertete der Enoch Arden=
P ſchickes Mädel handelt, eine echte und rechte „helle” verſchloſſen geblieben, begab er ſich nochmals nach jenem Dichtung, daß der Verlobte ſeine Braut verläßt und ſie
Mmterin, dren in der Unterſuchungshaft verfaßze Salon” aber ach, es wollte ihm auch diesmal nicht glücken! nach längerer Rückkehr im Beſitz eines anderen findet.
hizend geſchriebene” Lebensgeſchichte mit eingehenden, Soviel Mühe er ſich auch gab, er konnte nicht eindringen Neben ergreifenden Stellen fehlt es nicht an ſolchen, die
ltten Schilderungen ihrer Liebesaffären ſelbſt die Mit= in die Geheimniſſe jener großen, nur mit blauen, grünen, unwillkürlich zum Widerſpruch reizen und die weitgehende
hher des Gerichtshofes, die Geſchworenen und natürlich gelben, roten, ſchwarzen Kringeln bedeckten Leinwand= Anforderungen an die Geduld und Diſziplin der Zuſchauer
Wiwers die Vertreter der Preſſe in hohem Grade ge= flächen, er vermochte die erhabene Ausdrucksweiſe einerſtellen. Unter den letzteren beſanden ſich viele treue
An=
t Das erotiſche Element kam hinzu, ein verſchleier= aus einem kleinen, hölzernen, grell bemalten, ſchwanzloſen hänger des Dichters, die mit lautem Ungeſtüm für ihn
den gebildeten Ständen angehörender Liebhaber, deſſen! Kinderpferdchen beſtehenden , Skulptur” nicht zu faſſen und und ſein Schauſpiel eintraten, die es aber doch nicht be=
Anim und Stand man zu erraten ſuchte, die forſche Ver= wurde nicht von einem ehrfürchtigen Schauer gepackt beim wirken werden, daß ſich dasſelbe als Bereicherung des
füllgung der Angeklagten, dann die der Aufklärung ſehr „Bildniſſe: Herrn Marinellis des Propheten des Futuris= Spielplans unſerer Bühnen erweiſt. — Und das gleiche
Plfirtige blutige Tat ſelbſt, ſchließlich noch der mit male= mus. Auf dieſem wunderſamen Werk, deſſen genialer wied der Fall ſein bei Alexander Zinns dreiaktigem
ſallem Drumherum verknüpfte Lokal=Termin im herbſt= Meiſter Severini heißt, ſieht man bloß ein Auge in dem Komödienſpiel „Die drei Brüder von Demgs=
Iin Tiergarten. — Hallob Berlin hatte ſeine „große gänzlich verzogenen Antlitz, deſſen unterer, roter Quer=kus” das unſer Königliches Schauſpielhaus zur
Erſtauf=
ir.‟1 Und verfolgte dieſe nun mit leidenſchaftlichem ſtrich wohl den Mund andeuten ſoll denn darüber ſind führung gebracht. Eine hübſch erſonnene Verwechslung
dr, was ſich nicht nur aus dem ſtürmiſchen Andrang zu Teile eines aus richtigen Haaren beſtehenden Schnurrbar= unter orientaliſcher Verpuppung zur Zeit Harun al Ra=
Berhandlungen zeigte, ſondern auch in der eifrig= tes geklebt; dieſe erſtäunliche Verkörperung der Wirklich= ſchid’s mit ſtarken Effekten und ausgleichenden Stim=
Miigen Weiſe, in der die langen Beſchreibungen der keit findet ihre weitere Fortſetzung in einem Streifen mungen. Nur etwas Zuviel von allem, und darunter lei=
Gun gen im Gerichtsſaal morgens, mittags und abends ſchwarzen Samtes, der zur Seite einer weißen Fläche auf= det der Eindruck der ſonſt ein viel harmoniſcher wäre.
Ali ungen und eifrig beſprochen wurden. Im allgemei= geklebt iſt — Frack und Oberhemde, alſo eine höchſt ein= Dieſer Verfaſſer freilich hat ſich gut vertraut gemacht mit
limaren die öffentlichen Sympathien für die Angeklagte, fache Löſung, um ſich nicht mit überflüſſigen Einzelheiten den Anforderungen des Theaters und man darf ſeinen
hinan menſchliches Mitgefühl entgegenbrachte und deren in der Malerei aufzuhalten! Auf die Gefahr hin, den ferneren Gaben mit Intereſſe entgegenſehen.
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Frau Melodie.
als Theaterkapellmeiſter, von ſeinen Garniſonen drunten
mein Bündel Geheimniſſe bei mir zu behalten!
in Dalmatien und Ungarn. Und die beiden Buben horch=
Und als wollte er nicht weiter in den Sohn dringen,
Roman von Carl Conte Scapinellt.
ten am geſpannteſten zu. Sie fragten ihn, ob er auch rei= begann er: Alſo ein gemütlicher Abend im trauen Heim,
(Nachdruck verboten.) ten könne und ob er in den Krieg müßte und ob Oeſter= über den geht nichts! Man hat alles um ſich, was man
goſef Rittner ſchwieg zu den Worten ſeines Vaters,
reich mit den Franzoſen hielte. Dumme, luſtige
Kinder=
liebt und was einem ehrlich ergeben iſt und was man ſein
lu zim Innern da ſtieg plötzlich eine heiße Sehnſucht
fragen, die er mit Geduld und Witz ihnen beantwortete. Eigen nennt. Bei ſeinen Penaten iſt man bei ſeinen Haus=
Irma auf — ob ſie kommen würde, ob ſie ihn er=
Sie hatten abgegeſſen, lautlos trug Hanſi die Teller göttern. Denen bringt man gern ein kleines Trinkopfer.
Uſntwürde? Er ſchwieg, aber der Vater merkte es kaum,
ab, die beiden Buben hörten allmählich zu fragen auf Den ganzen Tag plage ich mich gern — kümmere mich um
Anar in ſeinen eigenen Gedanken vertieft.
Go fand Frau Betta die zwei. Ihr habt Euch ja viel und bekamen Schlaf. Willig ließen ſie ſich von der Mutter die Frau und Kinder wenig — aber dann abends — da
habe ich alle Tage meinen Feſttag, abends habe ich meine
abführen.
Mlagen, meinte ſie lachend. Aber damit Eure Münder
Und nun, Joſef, gib Dein Glas her, laß Dir den luſtigen Weiheſtunden. — Trink, Joſef, trink, im Wein
büftigung kriegen, habe ich das Nachtmahl angerichtet.
t: Beſonderes, ſondern wie alle Tage. Aber ich Kratzer einſchenken! Der richtige Mann zieht das Luſtig=liegt Wahrheit!
Frau Betta und Hanſi hatten wieder das Zimmer
bre, Dir, Peppi, iſt es ja recht, wenn ich Dich gleich Saure, das Herb=Kernige dem Fad=Süßen vor! rief der
Aer ſten Abend als Familienglied, als großen Buben Profeſſor und ſchüttete dem Sohn das Weinglas voll. betreten, die Kleinen ſchliefen ſchon.
Auf Deine frohe Zukunft! rief der Vater.
ole.
Abends lieſt mir Mutter oder Hanſi die Zeitung vor.
Auf Wien, denn Wien iſt meine Zukunft! ſekundierte
Frreilich, Mutter!
Ja, und Du, Papa, ſchläfſt dazu ein! rief Hanſi in=
Nur vom Etzdorfer Wein hole ein paar Flaſchen aus der Sohn.
Sie hatten ſich beide erhoben und ſtießen ihre Gläſer digniert.
Keller — echten niederöſterreichiſchen, ſauren Wein,
Aber der Alte ärgerte ſich darüber, Soll man bei
Dei=
deer Mutter Heimat. Sauer macht luſtig, und heute aneinander. Des Alten ſchwarze Augen tauchten in die
hellen des Sohnes. Und daß Du mir bald ein Weib, ein nem monotonen Leſen nicht einſchlafen?
llen wir doch luſtig ſein! warf der Profeſſor ein.
Frau Betta gab Hanſi einen Wink, nicht weiter ſich
Sice erhoben ſich, ſchritten ins Nebenzimmer, wo der Bräutchen bringſt! ſagte er lächelnd. Aber recht bald. Wir
zu verteidigen. Sie wußte, der Vater liebte es nicht,
ſchon gedeckt war, und jeder nahm auf dem Stuhl, vergeuden ja das Beſte an die Schlechteſten!
wenn man ihm dieſe kleine Altersſchwäche vorhielt.
Joſef ſchwieg.
em er früher geſeſſen, Platz. Auch Hanſi und die Bu=
Wie heißt ſie? fragte der Vater; ſein milder, durch=
Papa ſteht ſehr früh auf, meinte Frau Betta, oft iſt
Alvaren zur Stelle. Frau Betta teilte als richtige
Haus=
alllen aus, auch Joſef erhielt von ihr ſeine Portion dringender Blick traf den Sohn und zwang ihn.
er ſchon um Sechs an ſeinem Schreibtiſch.
Irma! ſagte er errötend.
Aneſſen. Das machte ihm Spaß, plötzlich ſo als Sohn
Ja, Morgenſtunde hat Gold im Munde! ſagte der
Alſo Proſit, Irma! rief der Alte. Dann ſetzte er ſich
Meiten.
laan war ins Reden gekommen. Joſef mußte von wieder in den Lebnſtuhl. Es bleibt ſelbſtverſtändlich unter Profeſſor erfreut.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Oktober 1913.
Seite 20.
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Joſef war ganz erſtaunt, wie gut dieſe Frau aus dem fünf= oder ſechsunddreißigjährigen frau neben ihm ſaß
Volke — denn ihre Eltern waren Weinbauern aus der und ruhig erzählte und plauderte.
Auf dem Steig des Staatsbahnhofs ſchritt einige
Und plötzlich, da die Mutter raſch in die Küche ge= ſpäter Joſef Rittner in ſeiner ſchönſten Uniform ung
Kremſer Gegend — den alten Mann zu behandeln, zu
be=
ruhigen wußte. Er wußte nicht, ſollte er ihren Intellekt gangen war und Hanſi zu Joſef leiſe heranrückte, fragte duldig auf und ab.
War das heute vormittag eine freudige Ueberraſchung
bewundern oder ſollte er ihr ob der kleinen Unehrlichkeit das Mädchen mit hochrotem Kopf: Gelt, der Hauptmann
geweſen! Seit Tagen wartete er ungeduldig auf irgenden
von Seffreck iſt doch Dein beſter Freund?
grollen.
Nein, Kind, das iſt er nicht, abſolut nicht. Und der Lebenszeichen ion Irma Nemethyi. Schon grolltee
Der Vater war ſehr animiert, ſchenkte allen Wein ein,
ſogar der Mutter, die ſonſt keinen Tropfen Alkohol genoß. Freund junger Mädchen darf er auch nicht ſein, er iſt zu ihr — plötzlich begann ſeine Arbeit zu ſtocken, die ele
dien wollten ſich nicht mehr einſtellen, da traf heute ſtüh
ſchlecht dazu!
Alles mußte auf die frohe Wiederkehr des Sohnes trinken.
Schlecht — der? Faſt ängſtlich kam es von ihren dieſes kurze Telegramm ein: „Treffe abends ſiebenfün
Und auch Joſef wurde ſelbſt animiert. Er erzählte
zehn Staatsbahnhof ein, Irma.” Vor toller Freude hat
Jugendſtreiche, über die der Vater jetzt herzlich lachte, und Lippen.
Im ſelben Augenblick war der Vater, der nicht mehr er es in ſeinem Zimmer nicht mehr ausgehalten, ſondm
Frau Betta wußte von den beiden Buben mit Stolz
manche köſtliche Geſchichten zu erzählen, die ihnen aber die melodiöſe Stimme der Frau vernommen, die ihn ruhig war hinaus auf die Straße gelaufen.
Alſo, ſie kam! Was ihm nicht mehr für
menſchen=
trotzdem von der mütterlichen Hand manche Tracht Prügel ſchlafen ließ, erwacht. Wo iſt die Mutter? Sie war doch
möglich erſchienen, das trat ein. So war Irma, die Hel
gerade da! fragte er mürriſch.
eingetrager hatten.
din ſeines „Irrwiſches‟. Das war wieder ganz ihre Arh.
Frau Betta war ins Reden gekommen, wobei ihr fri=
Sie holt was, Vaterl!
Und zu Joſef gewandt, ſagte er: Ich hab’ wohl ge= plötzlich, nach langem Kampf hatte ſie ſich entſchieden
ſches Temperament losbrach, auch ſie erzählte von ihrer
Wenn ſie nun auch wirklich kam! Nicht etwa in de
Jugend, auch ſie ſprach vom Elternhauſe. Melodiſch weich, ſchlafen?
letzten Minute plötzlich ihren kaum gefaßten Entſchluß
faſt einſchmeichelnd klang ihre Stimme und hatte dabei
Ich weiß nicht! meinte Joſef gleichgültig.
etwas Sicheras und Feſtes, nur wenn ſie weit, weit zurück
Faſt mit Gewalt richtete ſich der Profeſſor in ſeinem hatte fallen laſſen!
Seine Aufregung ſteigerte ſich immer mehr und mehr
in Jugenderinnerungen war, dann wurde ſie ein wenig Stuhl auf und wollte ſich dagegen ſträuben, daß Joſef
leiſer. Und plötzlich, da Joſef aufſah, war der Vater in ſchon gehen wollte. Aber da Frau Betta kam und ſeine Herrſchaft, dieſe Ungewißheit, dieſe Qualen des Zwei
Bitte nicht unterſtützte, da ließ er den Sohn ruhig gehen. fels. Der Zug mußte doch gleich kommen. Er ſah auf
ſeinem Lehnſtuhl eingenickt.
Alle Stimmung war plötzlich von ihm gewichen — ſeine Taſchenuhr, ſah auf die Bahnhofsuhr in der Halle
Aber Frau Betta nickte Joſef zu. Laß ihn, laß den
Vater! Er ſchlummert abends immer ein bißchen! flüſterte er war ſo nüchtern und alt, für alles ſo gleichgültig faſt. Richtig, ſeine Uhr ging wieder um zwei Minuten vor
Die beiden Damen, Frau Betta und Hanſi, bemühten mußte noch ein paar Augenblicke Geduld haben — Geduld
ſie ihm zu.
ſich dafür doppelt, und Joſef mußte, ehe er ging, die beiden wenn man die erwartet, von der alles abhängt.
Joſef wollte ſich zum Gehen anſchicken.
Er benutzte dieſe langen Minuten, um ſich zu ſam=
Bleib’ nur, Pepperl! ſagte ſie mit melodiſch weicher ſchlafenden Zwillinge noch bewundern.
An der Tür ſagte Frau Betta einfach: Gelt, Du ent= meln, um gleich zu überlegen, wie er Irma entgegentreten
Stimme, als halte ſie durch den Ton den alten Mann in
ſüßem Schlaf gebannt. Er würde Dir’s nie verzeihen, ſchuldigſt den Vater, er iſt nimmer der Jüngſte. Aber wollte. Nein, er durfte ihr Vertrauen nicht täuſchen, ih
gleich ſtürmiſch begegnen. Korrekt mußte er ſein. Ihr
Setz! Dich, wir ſprechen weiter — plötzlich erwacht er, und komm’ nur recht bald, es freut und beruhigt ihn ſo.
Langſam ging Joſef Rittner den langen Weg nach aus dem Wagen helfen, ihr Händchen küſſen, ihr Gepäck
da dürfen wir gar nicht merken laſſen, daß er geſchlafen
Hauſe, und in ſeinen Gedanken beſchäftigte er ſich immer beſorgen, ſie zum Fiaker begleiten und ſie hinführen,
vo=
hat.
Die Frau begann weiter zu ſprechen, aber Joſef hörte wieder mit dem Vater und der Mutter, mit Hanſi und hin ſie es befehle. Er hielt ſich dieſes Programm genall
ihr kaum zu. Ein plötzlicher ſtiller Schmerz war in ſein den Brüdern. Als wäre eine neue Sorge und neue Freude vor Augen, zur Ausſprache war ja morgen Zeit, wenn
Herz gezogen, da er den alternden Mann, der ſich noch zugleich in ſein Leben getreten, ſo war es ihm. Bangig= er ihr ganz förmlich ſeinen erſten Beſuch machen würde=
„ewig jung” dünkte, ſchlafen ſah. Ein Unbehagen und ein keit um des Vaters Alter Bangigkeit um Frau Bettas und
(Fortſetzung folgt.)
Schmerz. Indes das blühende, warme, junge Leben der Hanſis Jugend.
Nummer 241.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Oktober 1913.
Seite 21.
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Seite 26.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Oktober 1913.
Nummer 241.
Halſein Wiwe des Förſtets, 84 J., ev, Sandbergſtr. 51.
Kapele der Darnſernigen Schweſtem: Sonntag,
vorm=
ngichen de Sinmemte Darſiall.
Am 1. Okt.; Luiſe e Hartmann, geb. Linke, Witwe des um ½, 7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um 6 Uhr: Roſen=
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und Gutsvorſtehers 80 J., kath., Hoffmannſtr. 57. Am 4.: kranzandacht.
3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für Oekonomierat Dr Auguſt Georg Leander Joſeph Hei=
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
denreich, 67 J., kath., Eichbergſtr. 24. Privatin Luiſe um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Geborene Am 4. Okt.: dem Glaſer Max Friedrich, von Zangen, 75 J., ev., Heinrichſtr. 95. Am 6.: Pri=
Kapelle in Griesheim: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
Arheilgerſtraße 82, ein S. Walter. Am 2.; dem Feuer= vatier Karl Stummer 64 J., ev., Landskronſtr. 63. hl. Meſſe mit Predigt.
mann bei der Staatseiſenbahn Philipp Opper, Blumen= Am 7.: Stationsaſſiſtent i. P. Balthaſar Schmidt, 69 J.,
St. Eliſaßeihenkirche: Samstag, den 11. Okt.,
nach=
thalſtraße 50, ein T. Johann. Am 6.: dem Kaufmann ev Heidelbergerſtr. 84.
mittags um ½ 5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Takob Störger, Frankfurterſtraße 62, ein S. Erich. Am
7.: dem Fahrburſchen Lndwig o Banyat, Pankratus=
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
Gottesdienſtliche Anzeigen.
heil. Beichte. —
ſtraße 41, ein S. Albert. Dem Bahnarbeiter Chriſtian
Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr
Evangeliſche Gemeinden.
Kübler, Magdalenenſtraße 3, eine T. Eliſabeth Am 4.:
hl. Meſſe mit Predigt. — Um ½ 10 Uhr: Hochamt und
Predigt. — Nachm. um 2 Uhr: Roſenkranzandacht und
21. Sonntag nach Trinitatis, den 12. Oktober 1913
dem Tapezier und Dekorateur Friedrich Duenſing,
Mathildenplatz 9, ein S. Friedrich Rudolf.
Hofkirche: Kein Gottesdienſt. — Mittwoch, den Segen. — Dienstag und Freitag, abends um ½6 Uhr:
Aufgebotene. Am 6. Okt. Sergeant Johann Herm. 15. Okt., abends um 6 Uhr: Andacht. — Die Konfir= Roſenkranzandacht.
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr,
Guſtav Haesler, hier, mit Ida Martha Anna Spät=manden der Hofgemeinde melden ſich am Donnerstag,
Amt und Predigt.
lich in Ober=Rüſtern. Kaufmann Ottoo Raßloff in den 16. Oktober, nachm. um 5 Uhr, in der Sakriſtei.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Kleberger.
Speyer mit Kaſſiererin Gertrud Werther, hier, Stift=
Vorm. um 11½¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer 11. Okt., nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr;
ſtraße 83. Architekt Guſtav Prenger in Friedberg in
Abends um 6 Uhr: Pfarrer Gelegenheit zur heil. Beichte.
Oberh. mit Franziska Kahle hier, Rheinſtraße 47. 1 Zimmermann.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
Eiſendreher Ludwig von der Schmitt, Schloßgarten= Wagner.
Stadtäapelle: Vorm. um 10 Uhr: Jahresfeſt heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr:
ſtraße 47, mit Anna Scherf in Roßdorf. Werkführer
Amt mit Predigt. — Nachm. um ½ 3 Uhr: Roſenkranz=
Joſeph Pfenninger, hier, Rhönring 75, mit Mariader Stadtmiſſion. Pfarrer Beringer.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8½ Uhr. andacht. — An allen Werktagen um 7 Uhr: Roſenkranz=
Dietrich in Frankfurt a. M. Am 7.: Elektromonteur
Vormittags um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (Stein= meſſe.
Karl Minier, Grafenſtraße 21, mit Fanny Kathar.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 11. Okt., nachm.
Treber in Arheilgen. Brauer Auguſt Wutz mit Mar=ſtraße 24, Muſikſaal).
Johanneskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Velte. um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtaelegenheit.
gareta Böttiger, beide in Pfungſtadt. Metzger Johann
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte. — Um
Vorm. um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. — Die An=
Peter Hannewald in Worms mit Franziska Leon=
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um
meldung der Konfirmanden durch ihre Eltern findet ſtatt:
hard in Oſthofen. Schreinergeſelle Johann Wilh. Lehr,
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Nachmittags um
Pankratiusſtraße 30½, mit Luiſe Bieger in Bullau. der Knaben am Donnerstag, den 16. Okt., der Mädchen
½2 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht.
Schreinergeſelle Ernſt Guſtav Paul Rühl, hier, mit Freitag, den 17. Okt., jedesmal nachmittags von 5—7 Uhr
Werktags um ½ 7 Uhr: Singmeſſe.
Margar. Spengler in Jugenheim. Metzger Kark im Gemeindehaus.
Kapelle zu Pſungſtadt: Sonntag, den 12. Okt., vor
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Matri in Groß=Gerau mit Margareta Bertſch in
Groß=Gerau. Am 8.: Taglöhner Leonhard Hild mit Lautenſchläger. Jahresfeſt der Jugendver= mittags um 7 Uhr: Beichte. — Um ½ 8 Uhr: Amt und
einigung. Kollekte. Feier des heil. Abendmahls mit Predigt. — Nachmittags um ½2 Uhr: Andacht.
Eliſabetha Friedrich, beide in Haſſenroth.
Vorbereitung. Anmeldung von ½ 10 Uhr an in der
Geſtorbene. Am 5. Okt.: Katharina Luſt, 3 J., ev., Sakriſtei. — Vormittags um 11½ Uhr: Kindergottes=
Gekaufte, Getraute und Beerdigte.
Tochter des Fabrikarbeiters, Liebfrauenſtraße 104. Am 7.: dienſt für den Weſt bezirk. Pfarrer D. Waitz. — Nach=
Friedrich Zopf Fuhrmann, 48 J., ev. Dornheimer mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Weg 2. Rudolf Markus Stahlecker, 7 Mte., Schuchard= Veller. — Abends um 7½ Uhr: Familiengbend der
Reformationsgemeinde: 20. Sept.: Dem
ſtraße 14. Am 8.: Adam Chriſten, Schuhmacher, 64 J., Jugendvereinigung im Gemeindehaus, Mollerſtr. 23.
Malermeiſter Friedrich Zimmermann T. Katharina Eliſas
kath., Neue Ireneſtraße 8. Katharine Gernand, geb.
Pfründnerhaus: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer beth, geb. 27. Juli. 28. Sept.: Dem Bahnarbeiter Franz
Steyer, 76 J., kath., Witwe des Lokomotivführers, Kra= D. Waitz
Beppler S. Hermann Willi, geb. 16. Sept. 29. Sept
nichſteinerſtraße 24. Am 9.: Katharina Maria Eliſabethe
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes= Dem Klaviertechniker Johann Karl Auguſt Vorrmanil
Schaub, Privatin, 73 J., ledig, Arheilgerſtraße 82.
dienſt. Pfarrer Denz. — Vorm. um 11½ Uhr: Kinder= S. Alexander Hermann Lothar Adalbert, geb. 12. Zunt
gottesdienſt.
1911. 5. Ok.: Dem Zinngiebermeiſter Johann Leonhant
Beſſunger Kirche (Bekrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr: Kaffenberger S. Johann Leonhard Walter, geb. 22. Aug
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
Pfarrer Wagner. — Vorm. um 11½ Uhr: Kinder= Dem Poſtboten Johann Ludwig Sahler T. Anna Dora
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und gottesdienſt. Pfarrer Wagner.
thea Käthe, geb. 10. Aug.
8 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes=
Lukasgemeinde: 5. Okt: Dem Reallehrer Hch
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
dienſt. Pfarrer Rückert. — Vormittags um 11¼ Uhr: Lampert S. Heinrich Franz Peter, geb. 31. Aug.
Geborene. Am 20. Sept.: dem Straßenbahnſchaffner Kindergottesdienſt. Pfarrer Rückert.
Johannesgemeinde: 8. Okt.: Dem Architektg
Evang. Gemeinde Eberſtadt: Sonntag, den 12. Oktober.
Heinrich Wällwohl Beſſungerſtr. 66, ein S. Theobald.
Am 22.; eine unehel. T. Margareta. Dem Schneider Hein=Erntedankfeſt. Vormittags um 10 Uhr: Gottes= Finke Zwillinge, T. Ilſe und Herta, geb. 20. Aug.
Martinsgemeinde: 5. Oktbr.: Dem Metzge
rich Johann Wilhelm Neuber, Karlſtr. 71 ein S. Hein= dienſt mit heil. Abendmahl. Pfarrer Paul und
Pfarr=
rich Anton. Am 26.: dem Schreinermeiſter Karl Weihl, aſſiſtent Dr. Bingel. — Nachmittags um 5 Uhr: Gottes= meiſter Wilh. Dreßler T. Johanna Regine, geb. 2. Sept
Dem Monteur Friedrich Wilhelm Adolf Michel
Kiesbergſtr. 10, ein S. Karl Verthold. Am 25.: dem Gar= dienſt. Pfarrer Paul.
Friedrich Wilhelm Adolf, geb. 7. Sept. Dem Handels
teninſpektor Joſeph Anton Purpus, Roßdörferſtr. 112,
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 12. Okt.: mann Johannes Stauder T. Katharine, geb. 6. Sehl
eine T. Elſe Meline Auguſte. Am 27.; dem Schreiner Jahresfeſt der Stadtmiſſion. Vormittags um Dem Kaufmann Philipp Schmidt S. Heinrich, gell
Karl Riſch, Beſſungerſtr. 114, ein S. Albert. Am 10 Uhr: Feſtgottesdienſt in der Stadtkapelle. Feſtpred.: 15. Sept. 6. Okt.: Dem Fabrikarbeiter Peter Kraus
3. Okt.; dem Schriftſetzer Wilhelm Johann Friedrich Herr Pfarrer Beringer. — Vorm. um 11½ Uhr: Kinder= Hermann geb. 23. Aug. Dem Zuſchneider Joſ. Bauell
Völz, Orangerieſtr. 20 eine T. Anna Sophie Katha= gottesdienſt im Stadtmiſſionsſaal.
Nachmittags um S. Kurt Jacob. 3. Okt.: Dem Kaufmann Georg Will
rina. Am 30. Sept.: dem Bureaudiener Wilhelm Kumpf, 4 Uhr: Nachfeier (Mühlſtr. 24). Feſtprediger: Herr In= Hörſter S. Friedrich Chriſtian Walter, geb. 28. Scl
Beſſungerſtr. 107, eine T. Eliſe Sophie. Am 1. Okt.: dem ſpektor Veiel (Pilgermiſſion St. Chriſchona bei Baſel). 5. Okt.: Dem Kaufmann Ludwig Weifenbach T. Apollonih
Drogiſt Hugo Hermann Wilhelm Heßenfeld, Franken=
Montag, den 13. Okt.: Frauen=Bibelſtunde fällt aus. geb. 16. Jan. Dem Buchhalter Wilh. Franz Brück
ſteinſtr. 66, eine T. Lizzie Doris. Am 2.: eine unehel. T. 1 — Dienstag, den 14. Okt., abends um 8½ Uhr: Jung= S. Wilhelm Johann, geb. 26. Juni. Dem Wagenpil
Marie Eliſabeth. Am 1.: dem Elektromonteur Georg frauen=Bibelſtunde und Blaukreuzſtunde. — Donners= Jakob Heß S. Heinrich, geb. 18. Aug. Dem Fina
Wenz, Ludwigshöhſtr. 16, ein S. Georg Hans. Am 4.: tag, den 16. Okt., abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde
aſpiranten Ernſt Friedrich Hille T. Wilhelmine Charlolſ
dem Diener Gottlieb Heinrich Klinger, Wilhelmſtr. 34, Samstag, den 18. Okt., abends um 9 Uhr: Bibelſtunde geb. 18. Sept. Dem Lehrer Karl Wembacher T. Gertd
(2
eine T. Marie Luiſe Eliſabeth. Am 8.: dem Schmied= für Beamte.
Zweig der Stadtmiſſion Eliſabeth, geb. 7. Sept.
meiſter Heinrich Mohr, Moosbergſtr. 86, eine T.
(Beſſungerſtraße 88, Hth.). Sonntag, den 12. Okt., vor=
Petrusgemeinde: 3. Okt.: Dem Hausburſchen
Aufgebotene Am 25. Sept.: Profeſſor an der Techn. mittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
— Freitag, Winand Julius Barth T. Margareta Martha,g
Hochſchule Dr. Eduard Julius Karl Schering, Roquette= den 17. Okt., abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
24. Juni.
weg 12 und Elſe Aung Helene Moritz zu Dortmund.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag,
Gutsbeſiter Erwin Ludwig e Kann auf Gut Leimershof
Getrante bei den evangeliſchen Gemeinden.
bei Bamberg und Carola Anna Elſa Maria Auguſte den 12. Okt., nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule. —
Reformationsgemeinde: 21. Sept.: Fei=
Abends um 8½ Uhr: Predigt. Prediger A. Berner aus mechaniker Peter Kaltwaſſer und Sophie Hörr. i
Flimm Schießhausſtr. 122. Am 29.: Bankbeamter
Hein=
rich Reeg, Karlſtr. 104, und Emma Preuſch, ebenda= Frankfurt. — Dienstag, den 14. Okt., abends um 8¼ Uhr: Eiſendreher Friedrich Karl Schröder und Anna Eliſabeth
ſelbſt. Schloſſer Adam Nau Sandbergſtr. 47 und Bibelſtunde. Prediger A. Berner aus Frankfurt.
Eiſinger.
Marie Ackermann zu Eberſtadt. Am 3. Okt.: Schutz=
Gottesdienſt der Neuapoſtoliſchen Gemeinde (Lagerhaus=
Lukasgemeinde: 4. Okt.: Poſtbote Gerhard
mann Otto Ernſt Wilhelm Lückemüller, Moosbergſtr. 26, ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt= Stein und Marie Hollerbach Maſchinenſchloſſer Otto
und Anng Riedel Schulſtr. 15. Am 7.: Güterboden= woch, abends um 8½ Uhr.
Friedrich Weicker und Anna Marie Sommer.
grbeiter Adam Belinger Ludwigshöhſtr 47, und Anna
Schloßgemeinde: 21. Sept.: Metzgermeiſter Wilh.
Margareta Katharina Zecker, Ludwigshöhſtr. 9. Am 8.:
Gemeinde gläubig getauſter Ehriſten (Baxtiſten), Mauer= Kahl und Margarete Rexroth.
Schuhmachermeiſter Theodor Moll, Witwer, Heidelber= ſtraße 17: Sonntag, den 12. Okt., vorm. um 9½ Uhr:
Johannesgemeinde: 9. Okt.: Schloſſer Adam
Vorm. um 10½ Uhr:
Sonntags=
gerſtraße 31, und Eleonore Ottilie Sallwey, Schulſtr. 6. Gebetverſammlung.
Am 9: Wachtmeiſter im Leib=Dragoner=Regt Nr. 24, ſchule. — Nachm. um 4 Uhr: Gottesdienſt. Prediger: Pfeil und Marie Götz von hier.
Heinrich Vesper, Holzhofallee 25, und Maria Katharina Herr Schuſter aus Worms. — Abends um 6 Uhr:
Martinsgemeinde: 4. Okt.: Schloſſer Marti
Pauline Mößer Heidelbergerſtr. 114. Tapetendruckfor= Jugendverein. — Mittwoch, den 15. Oktober, abends Schäfer und Henriette Bulka, beide hier Bäcker Joh=
Gerhardt aus Wallerſtädten und Eliſabeth Huxhorn hien
mer Andregs Arthur Müller, Karlſtr. 104, und Paulina um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Bürogehilfe Franz Scholles und Margarete Florſchü=
Bachmann zu Radheim.
Retſodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag, Landwirt Wilhelm Friedrich Haag und Henrietie Schut=
Eheſchließungen. Am 27. Sept.: Schreiner Philipp
den 12. Okt., nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Lang, Beſſungerſtr. 27 und Karoline Eliſabethe Um 4 Uhr: Predigt. Prediger Schubert aus Frank=
Tracht, Weinbergſtr. 36½. Muſiker Karl Peter Georg furt. — Freitag, den 17. Okt., abends um ½ 9 Uhr: Bibel=
Reformationsgemeinde: 15. Sept.: Anna Mar=
Geyer Ludwigshöhſtr. 76, und Katharina Emilie und Gebetſtunde.
garete Ehrhardt, geb. Büttner, Witwe des Gärtners, 84 Ja
Trautmann, Weinbergſtr. 11. Lehramtsaſſeſſor Georg
ſtarb 13. Sept. 16. Sept.: Amalie Purgold, Tocht. des
Heinrich Paul Guſtav o Waldt zu Worms und Friederike
Katholiſche Gemeinden
Juſtizrats, 69 J., ſtarb 14. Sept. 21. Sept.: Taglöhne
Helene Johanna Wehner, Heinrichwingertsweg 3. Am
Konrad Becker, 67 J., ſtarb 19. Sept. 6. Okt.: Notan
22. Sonntag nach Pfingſten, den 12. Oktober 1913
2. Okt.: Hauptmann im Feldart.=Regt. Nr. 25, Karl Fried=
St. Lndwigskirche: Samstag, den 11. Oktober, nach= und Rechtsanwalt Georg Friedrich Scriba zu
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rich Wolff Otto von Consbruch, Heidelbergerſtr. 70, und
Hubertine Eleonore Pauline Erika Freifrau von Secken= mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit Gerau, 48 J., ſtarb 4. Okt. zu Groß=Gerau.
Lukasgemeinde: 4. Oktbr.: Rentmeiſter i. P.
zur heil. Beichte. — Abends um ½7 Uhr:
Roſenkranz=
dorff zu Wiesbaden. Am 4.: Bureaugehilfe Auguſt Karl.
Theodor Lipp, 73 J., ſtarb 1. Okt. 7. Okt.: Privatin
Dreſte Karlſtr. 81 und Eliſe Lantelme, Schuchard= andacht.
Sonntag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur Luiſe von Zangen, 75 J., ſtarb 4. Okt.
ſtraße 16. Am 7.: Leutnant im Feldart.=Regt. Nr. 25, heil. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe und Roſen=
Martinsgemeinde: 2. Okt.: Philipp Kur
Yorg=Herbert Rudolf Paul Ludwig Bickel, Rheinſtr. 41, kranzandacht. — Um 7 Uhr: Austeilung der heil. Kom= Sohn des Fabrikarbeiters, 5¼ J., ſtarb 29. Sept. 7. O
und Bertha Amalie Karoline Henriette Charlotte Draudt,
Wittmannſtr. 23. Am 8.: Kunſtmaler Werner=Alvo Con= munion. — Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt mit Predigt. Anna Katharina Luſt, T. des Fabrikarbeiters, 3½
Um ½ 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. — Um 11 Uhr: ſtarb 5. Okt.
ſtantin Auguſt von Alvensleben, Heinrichwingerts=letzte heil. Meſſe. — Nachmittags um 3 Uhr: Andacht zu
Petrusgemeinde: 9. Okt.: Großh. Expeditol
weg 1, und Giſela Johanna Pauline Chriſtine Maria Ehren der hochhl. Dreifaltigkeit. — An allen Werktagen Balthaſar Schmidt, 69 J., ſtarb 7. Okt.
von Bothmer, Heidelbergerſtr. 132.
abends um ½ 7 Uhr: Roſenkranzandacht. — Von Donnerg=
Geſtorbene. Am 24. Sept.: Modiſtin Frieda Eckert, tag an beginnt die werktägige Spätmeſſe um 9 Uhr. — Am
20 J., ev., Lichtenbergſtr. 62. Am 27.: Mathilde Dorothea Samstag, vorm. um 10 Uhr: Zur Erinnerung an die
Trauungen auswärt. Paare: Pfarrer Kleberger.
Eyermann, geb. Ritter, Witwe des Pfarrers, 73 J., ev., Völkerſchlacht von Leipzig levitiertes Hochamt mit Pre=
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrg
Mathildenſtr. 46. Am 29.: Anna Maria Reichel, geb. digt und Te Deum.
Velte.
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ee Zie
Nummer 241.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Oktober 1913.
Seite 27.
Der
Lach-
olicher
Gieher
monat!
Kaffur!
S MGrossherzogliches Holthearer Darmsradt.
Die Unterzeichneten haben ſich entſchloſſen, die
MTel.
100. Wiederkehr des Völkerfrühlings von 1813,
ORPHLUr 3e9
Elizabeth Duncan-Schule.
ir Befreiung unſeres Vaterlandes von jahrelanger Fremdherrſchaft,
eſtlich zu begehen. Für die Feier ſind die Tage der für die Kämpfe
unſerer Vorväter entſcheidenden Schlacht bei Leipzig gewählt worden.
Kölner iSamstag, den 11. Oktober, 7½ Uhr abends:
(*8
Es werden ſtattfinden:
0B- Lustige Bühne
Erstaufführung von Gluck’s letzter Oper
Freitag, den 17. Oktober, abends 8½ Uhr, im Kaiſerſaal: Vortrag
.
des Herrn Profeſſors Dr. Baur über „Das Jahr 1813
und die Schlacht bei Leipzig” mit Vorträgen der Geſangs=
„ECHO und NARZISSt
Samstag,
Heute
abteilung des Militär=Anwärter=Vereins.
11. Oktbr.
anschließend Tänze zu Musik von Beethoven
Samstag, den 18. Oktober, abends 8½ Uhr, in der Turnhalle am
Woogsplatz: Hauptfeier, beſtehend aus:
und Schubert.
Anſprache des Erstaufführung
Herrn Profeſſors Dr. Karl Berger, Feſtſpiel „Aus großer
Cococococococococococococococococooo
Zeit” (Lebende Bilder), Vorträgen des Sängerchors des
der Schwank-Neuheit
Darmſtädter Lehrervereins und der Kapelle des Leibgarde=
Infanterie=Regiments Nr. 115 uſw.
Verein zur Förderung und Erhaltung
Außerdem Freudenfeuer auf dem Bismarckturm.
Eilye
1ofh
der Lantzubcht: Duncan-Schule.
Lonntag, den 19. Oktober, nachmittags 2½ Uhr: Aufſtellung desf„,D0 M Wlluhund
Feſtzugs der Darmſtädter Vereine am Paradeplatz.
Mitgliedsbeitrag Mk. 10.−.
v. C. Kratz u. A. Hoffmann Anmeldungen nimmt entgegen: Frau Dr. Willy Merck,
Nachmittags 3 Uhr: Abmarſch des von Militärkapellen
begleiteten Zugs durch die Rheinſtraße Wilhelminenſtraße,Für seine Bühne bearbeitetk
Frau Oberbürgermeister Dr. Glässing und Herr Direktor
Eliſabethenſtraße, Schulſtraße, Nieder=Ramſtädterſtraße nach
von Herm. Job.
Max Merz.
(21253
dem Bismarckturm auf dem Dommersberg. Daſelbſt Anſprache
Ein einziger ununterbrechener
des Herrn Profeſſors Kiſſinger.
Lacherfolg.
Abends 8½ Uhr in der Turnhalle am Woogsplatz:
Montag, den 13. Oktober 1913, abends 7 Uhr
Geſellige Vereinigung mit turneriſchen Darbietungen, noch=Morgen
maliger Aufführung des Feſtſpiels „Aus großer Zeit”,
Muſik=
vorträgen uſw.
Sonntag, Oktober
EaAd
S
Wir laden alle Einwohner Darmſtadts zur Teilnahme an dieſer
fiäer ein und bemerken, daß der Zutritt unentgeltlich iſt.
91120
Er9tes
Nachmittags 4 Uhr:
Numerierte Karten für den Vortrag „Die Schlacht bei Leipzig‟
Aim Großherzoglichen Hoftheater
nd die Hauptfeier am Samstag ſind vom Dienstag, den 14. OktoberII. Gr. Volks-Vorstellung
b an folgenden Stellen zu haben: Im Stadthaus, Zimmer 39, im
zum Besten des Witwen- und Waisenfonds
bei besonders kl. Preisen.
ſerkehrsbureau, bei Herrn Kaufmann Möſer, Ruthsſtraße 24, beim
der Großherzoglichen Hofmusik
ſausmeiſter der Turngemeinde und im Zigarrengeſchäft Mylius,
Kinder — Erwachsene KK
ſerdweg 2. Zur Feier am Sonntag abend ſind ab Freitag, den
30 ₰ etc. etc.
und unter Mitwirkung des Herrn Télémaque Lambrino
. Oktober, Eintrikts=Karten im Verkehrsbureau erhältlich. Mehr
aus Lelpzig.
s 2 Karten werden an eine Perſon nicht abgegeben.
64
1. Sinfonie, G-dur (op. 22)
E. Strässer.
Der Zug wird durch die Turnerſchaft aufgeſtellt und wie folgt
2
ſordnet: Jung=Darmſtadt, Kriegervereine mit den Veteranen an
2. Klavier-Konzert (C-moll Nr. 3) . . L. Beethoven.
50
Meine-
IIC
r Spitze, Turnerſchaft und weiterhin alle übrigen Vereine in der
3. Drei Klavierstücke:
ſeihenfolge, wie ſie ſich auf dem Stadthauſe gemeldet haben werden.Der Gipfelpunkt der Heiterkeit
a) Etude in As-dur
it Vereine werden ausdrücklich gebeten, den Anmarſch zum Parade=
1 F. Chopin.
b) Berceuse
ſas und den Abmarſch von dort geordnet zu vollziehen. Die an Abends 8¼ Uhr
, , ,
m Feſtzug beteiligten Körperſchaften erhalten im Verhältnis ihrer
c) La campanella
. . . . Paganini-Liszt.
ſtärke Karten zur Feier am Sontag abend zur Verfügung geſtellt.
. L. Beethoven.
4. Ouvertüre =Egmonte
Darmſtadt, den 3. Oktober 1913.
(20707sis
Der Konzertflügel von Blüthner ist aus dem Lager von
ſi. von Ewald, Staatsminiſter. von Plüskow, Generalleutnant
Con Wilanand
A. W. Zimmermann, Rheinstrasse 14.
und Diviſionskommandeur.
von Hombergk zu Vach,
Hauptprobe: Vormittags 10 Uhr: Karten zur Hauptprobe
Miniſter des Innern.
Dr. Gläſing, Oberbürgermeiſter. Lruuüigterfarnartaut niehekamt.
à Mk. 1.50 sind an der Hoftheater-Tageskasse
Dr. Dr.=Ing. Braun,
sowie in der Musikalienhandlung von Leopold
Im Residenz-Automat
Lerch, Reallehrer.
Finanzminiſter.
Schutter, Elisabethenstr. 12, zu haben.
(auch Sonntags)
Fey, Provinzialdirektor.
Mueller, Bürgermeiſter.
NB. In dieser Hauptprobe werden alle Nummern des Programms
ununterbrochen.
Hauptmann a. I. s. Lotheißen
W. Ackermann,
zu Gehör gebracht.
Chefredakteur der Heſſiſchen
für die Freiwillige Sanitäts=
Abonnementspreise: Tagespreise:
Landeszeitung.
Hauptkolonne vom Roten Kreuz.
Mk. 5.50
Mk. 28.−
Proszeniumsloge
Profeſſor Dr. Baur,
Dr. Willy Merck
„ 5.−
25.−
Balkonloge und Mittelloge . .
die Kreisgruppe des Deutſchen
für den Landesverband des
„ 4.−
20.−
Heute Samstag
I. Rang . . .
Flottenvereins.
Deutſchen Flottenvereins und die
„ 2.−
„9.−
II. Rang . . . . . . . .
E. Behre
Ortsgruppe des Deutſchen Oſt=
„ 3.50
„ 17.−
Sperrsitz . . . . . . . . .
lhefredakteur des Darmſtädter
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Metzel=
markenvereins.
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Parterre . . . . . .
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——
. —.60
„ „ „
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für den Landesverband des
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Die Abonnementskarten können abgeholt werden in der
Wehrvereins.
Roten Kreuz für die Kolonien.
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Peter Roßmann Ceopold Schutter), Hoflieferant, Elisabethenstrasse 12.
Rektor Geh. Hofrat Prof.
idie Vereinigung der Reſerves
(Daselbst sind auch Hauptprobekarten à Mk. 1.50 zu haben.)
Dr. Müller
Metzger und Wirt.
und Landwehroffiziere.
Die nicht abgeholten Karten sind beim I. Konzert (13. Okt.)
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für die Großh. Techn. Hochſchule.
Dr. Buſchmann
Restaurauon zum Nordbahnhof labends nur an der Hoftheater-Tageskasse erhältlich.
hefredakteur der Darmſt. Ztg. Frau Oberkonſiſtorialpräſident
Frankfurterſtraße 79. (*1126s
Abonnements werden entgegen genommen bei:
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Profeſſor Dr. Finger
(20984ms
A. Diedrich, Kiesstrasse 47,
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Die Darmſtädter Turnerſchaft. für die Ortsgruppe des Deutſchen
Gg. Thies Nachf., Elisabethenstrasse 12.
Frauenvereins vom Roten Kreuz! Rostaurdſion zum Schwaheneck
Profeſſor Dr. Gaul
Samstag, den 11. Oktober
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für die Kolonien.
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7s
den Verein für Verbreitung
glenngerege eee e
Profeſſor Dr. Roller
von Volksbildung.
Mtc
Mlletze
für den Darmſtädter Oberlehrer=
Lehrer Gerbig
(
verein.
Ige
ſt iden Darmſtädter Lehrerverein.
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Cohe
ſuppe
Miniſterialkanzliſt Salomon
Geh. Juſtizrat Grünewald
Grossel
für den Militär=Anwärter=Verein. wozu freundlichſt einladet
Die Abteilung Darmſtadt der
Fräulein M. Schweisgut
dautſchen Kolonialgeſellſchaft.
berminmtet
Andreas Gerhard
für den Darmſtädter Lehrerinnen=
Profeſſor Kiſſinger
Schwanenſtraße 79. (*11328
verein.
die Ortsgruppe des Jung=
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Sonntag, 12. Oktober 1913, nachm. 3 Uhr
Geh. Schulrat
deutſchland=Bundes.
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Prof. Dr. Schweisgut
Generalleutnant Korwan
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Heute Samstag (*11493
Den Heſſiſchen Landesverein für die Ortsgruppe des Allgem.
Deutſchen Schulvereins.
vom Roten Kreuz.
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Dr. Waldaeſtel
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Frau Profeſſor Lenz
tzie Frauenortsgruppe des All= Chefredakteur des Darmſtädter 18
een
(e8
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ſtelnen Deutſchen Schulvereins. Tagblatts u. für den
Landes=
verein Heſſ. Zeitungsredakteure.
wozu freundlichſt einladet
Hauptlehrer Löſch
Schwimmer-Abteilung
Heinrich Richter, Metzger u. Wirt.
Hauptmann Waldecker
u den Darmſtädter
Lehrer=
für die Vereinigten Kriegervereine.
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Heute Samstag, den 11. Okt.:
Zweigverein Darmstadt
Samstag, 11 Oktober
Heßels sonntag, 12. Okt., nachmittags 4 Uhr, im Schützenhof
6c
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Gemütliches Zusammensein
Süppe
Eintritt freil
mit Tanz z Preisschiessen.
Eintritt frei!-
(*11354
Es ladet freundlichſt ein
Es ladet freundlich ein (*11381
Peter Roth. EtwaigeVorträge bitten wir unserem Vorsitzenden mitteilen zu wollen.
Niephon Nr. 2233.
Peter Bessinger.
Wir laden hierzu unsere verehrlichen Mitglieder sowie Freunde
div. Größen,
Prmmeauſpiegel wegen Platz=
Wut erh. Kachelof. abzug. Nied.=und Gönner des Vereins höflichst ein u. erhoffen einen zahlreichen
Der Vorstand.
Wlamgel zu verkaufen. Näh. Kistens abzug. (*11405 Ramſtädterſtr. 67, pt. (*11401 1 Besuch.
(21245)
(*11417Gg. Schubkegel, Rheinſtraße 4.
Werſtr. 24, 2. Stock.
[ ← ][ ]
Seite 28.
(7
geeie
Ressischer Poldzel- u. Schutziund-verein
Sitz: Darmſtadt.
Sonntag, den 12. Oktober 1913, von vorm. 9 Uhr ab,
findet auf dem Sportplatze der Windmühle eine große
interne Polizei- u. Schutzhunde-Hauptprüfung
ſtatt. Gemeldet ſind 20 Hunde, wovon 10 am Vormittag u. 10
von nachmittags 3 Uhr ab vorgeführt werden. Nach der Prüfung
iſt im Saale der Windmühle Preisverteilung mit daran ſich
an=
ſchließender gemütlicher Unterhaltung. Programme zum Preiſe
von 50 Pfg. berechtigen zur Beſichtigung für den ganzen Tag.
Ohne Programm hat niemand Zutritt! Dieſer Vorführung„Augustinerbräu‟s-München
geht am Samstag, den 11. ds., nachmittags, eine Uebung voraus,
welche die Verwendbarkeit des Polizeihundes im
Sanitäts=
dienſt vor Augen führen ſoll und die außter Konkurrenz ſteht.
Treſſpunkt 3 Uhr auf dem Ackerfeld unweit der Hirſchköpfe füdlich
des Brunnersweges. Es werden daſelbſt gezeigt: Naſenarbeiten, Hagssetsg
Sanitätsübung und Waſſerarbeit der Polizeidienſthunde. Für
ortsanſäſſige Mitglieder gilt dieſe Bekanntmachung als Einladung
(20908is
und wird um recht zahlreiches Erſcheinen gebeten.
Der Vorstand.
Gäſte willkommen!
Geſangverein angerlun
Inhaber der Medaille für Kunst und Wissenschaft
Dirigent: Karl Grim.
gegründet 1849.
Sonntag, den 12. Oktober 1913, abends 7 Uhr:
A2 gs
im Mathildenhöhſaale, Dieburgerſtraße 26
unter gütiger Mitwirkung des „Mandolinenkranzes‟.
Theater: „Die Brieftasche‟
in Darmſtädter Mundart von Hch. Rüthlein.
Chor, heitere und ernſte Vorträge.
Eintritt pro Perſon 19 Pfg. — Tanz bis 4 Uhr.
Der Vorstand.
mor Anna Jacobg.
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Täglich
von 3—6 Uhr nachmittags:
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Von 5 Uhr ab Souper à 1 Mk. Morgen Sonntag verſchie: Kartenverkauf: an der
Tages=
denes Geflügel, Braten, Ragouts, Rumſteaks, Beefſteaks, Kote=kaſſe im Hoftheater von 9½—1½
letts, Wiener Schnitzel, Wiener Roaſtbraten, Kalbsnierenbraten, Uhr und eine Stunde vor Beginn Anfang 4 Uhr.
gefüllte Kalbsbruſt, gebackene Kalbsleber, ſaure Nieren, Schweine= der Vorſtellung; im
Verkehrs=
braten, Rippchen und ſonſt noch reichhaltige billige Speiſekarte.büro von 8—1 Uhr und von
Die meiſten Speiſen werden ſofort ſerviert. W: Von4 Uhr ab Tanz=2½, Uhr bis kurz vor Beginn der
kränzchen im weißen Saal.
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Honntag, den 12. Oktober, nachmittags von 4 Uhr an: 2 Uhr: Zweite Volksvorſtellung
KONZERT
einer Abteilung
der Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61.
Eintritt frei.
Eintritt frei.
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Darmstädter Hor, Tuisd Dienstag, 14. Okt. 26. Ab.=Vſt.
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Sonntag, den 12. Oktober
von nachmittags 4 Uhr bis morgens 4 Uhr
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ooss Oklober- Neottwöhnl. Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
Konzert mit Tanz
ausgeführt von der Kapelle des Grossh. Artilierie-Corps.
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Sonntag, den 12. Oktober
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Nummer 241.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 11. Oktober 1913.
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Saal des Hotels „zur Traube‟.
Gross-Zimmern.
Dienstag, 21. Oktober, 8 Uhr:
Restaur. „Schönthal‟
am Bahnhof.
Lieder zur Laute
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von Chr. v. Gluck’s letzter Oper Essssessgesssesssssee nudgesssessegeeeee
Echo und Narziß
§ Stenographen-Vereinigung
— 2 Salon-Humoristen, in Bearbeitung von Elizabeth u.
Hannnassasasssansaass.
In
(21193Auguſtin Duncan u. Max Merz.
Sonntag, den 12. Oktober
Muſikal. Leiter: Max Merz.
Mitwirkende:
Nachfeier
Echo: Clementine Feiſtle.B
Narziß: Au g. Globerger
in Arheilgen „Zum weißen Schwanen‟
Die Großherzogliche Hofkapelle u.
5
Abmarsch 3 Uhr bzw. Abfahrt 405 Uhr
der Großherzogliche Hofchor.
8
(*11442
vom Luisenplatz.
,,
10 Minuten Pauſe. —
*
Hierauf: Tänze.
Saaassgesegeh
Ludwig van Beethoven: Geſang
Geecht
der Mädchen aus „König Ste=
50
phan”: geſungen von Oda
Be=
gas, Evelyn Moore, Eva Unger,
Dshole
Annemarie Liſchke, Lydia Riet=LAd
G
hof und Louiſe Sturmfels.
Franz Schubert: Drei Walzer.
Sonntag, den 12. Oktober
Franz Schubert: Marche
mili=
taire.
Ers2C
Die Großherzogliche Hofkapelle.
Preiſe der Plätze (Gew.
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4.20 ℳ, 14.—20. Reihe 3.40 ℳ,
Par=
terre: 1.—5. Reihe 2.90 ℳ, 6.—8. Mimiur Streich Konzen
Reihe 2.35 ℳ, Proſzeniumsloge
ausgeführt von der
konloge 5.20 ℳ, I. Rang 4.70 ℳ,
ngaseseigtt. Elisabethen-II. Rang: 1.—6. Reihe 2.70. ℳ, Kapelle des Grossberzogl. Artilleriekorps=
7. u. 8. Reihe 2.15 ℳ, I. Galerie
Leitung Herr Obermuſikmeiſter F. Mickley
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Mühlthalstr. 19 Eberstadt Telephon Nr. 282Vorverkauf f. die Vorſtellungen: Sonntag, 12. Oktober und folgende Sonntage:
Sonntag, 12. Okt. Nachmitt.
Beginn der Wintersaison umm
zu ermäßigten Preiſen. „
Ham=
ket. Verkauf der noch vorhand. 2
Fideles Bierkonzerf
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theater am Tage der Vorſtellung, s
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Abends 7½ Uhr: 25. Ab.=Vorſt.
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inſzeniert: „Mignon”. Gew.ff. Stoff aus der Brauerei „Heſſiſcher Hof”, hell u. Münch. Brauart
Preiſe.
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Höflichſt ladet ein
Montag, 13. Okt. Erſtes
Kon=
zert der Hofmuſik. Anf. 7 Uhr.
Café Metropole.
A7. Feſtvorſtellung anläßlich des
(21251 Verbandstages der Deutſchen
Lan=
en
deskrauenvereine und Kranken=SKObePE 65
pflege=Anſtalten vom Roten Kreuz.
=Wenn ich König wärei
Emaß
Kleine Preiſe. Anfang 7½ Uhr. Erstklass. humoristische Damen-Künstier-Kapelle
Aus dem Spielplan.
(*11435
Sonntags Anfang 4 Uhr.
Mittwoch, 15. Okt. 27. Ab.=Vſt.
B7. Zum erſten Male wiederholt.
„Eag Piedtn
„Die ſpaniſche Fliege.‟ Ge=
2
Slmchas-Thord-Bans zu Gross-Gerul.
Donnerstag, 16. Okt. 28. Ab.=Bſt.
Der diesjährige israelitische Festball
8. „Martha”. Kleine Pr.
wird am Samstag, den 18. Oktober 1913,
Anfang 7½ Uhr.
im Hotel „Zum Adler‟ abgehalten.
Programm
(21197
Zum Besuche ladet ergebenst ein
zu dem am Samstag, den
Das Komitee.
11. Okt., von 12 Uhr mittags ab
findenden Konzert der Kapelle
Aan
des Großh. Art.=Regts. Nr. 61.
Griesheim.
1. „Echtes Wiener Blut”, Marſch
von E. Komzak. 2. Fantaſie aus
Samstag, 18. Oktober 1913, abends 8 Uhr,
G. Verdis „La Traviata” von L.
findet im
Stetefeld. 3. „Entr- Aet” aus der
Operette „Pariſer Leben” von J.
(*11224Offenbach. 4. Herbſtſtimmung”, Saale des „Darmstädter Hofes‟
Walzer, Sr. Königl. Hoheit dem
Großherzog gewidmet von Ellsraelitischer Festbau
Lincke. 5. „Liebliche kleine Dinger=
(Simchas Thora)
1Herren-Ueberzieherſ1 Hühner= u. 1 Gartenhausſchen:, Marſchlied aus „Die Kino=ſtatt. Für rituelle Speiſen und Getränke iſt beſtens geſorgt. Eg,
(21194
(*11472 Königin” von J. Gilbert. 6. „Er=ladet freundlichſt ein
Der Beſitzer: W. Maus.
Marſch von M. Weber.