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176. Jahrgang
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Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 238.
Mittwoch, den 8. Oktober.
1913.
daß im allgemeinen die Beſucher höherer Lehranſtalten im Herbſt und Winter zugehen ſollen. Hierzu gehören der
Die heutige Nummer hat 24 Seiten.
nicht ſo militärtüchtig ſind wie die Schüler aus den Entwurf, betreffend die Wiederaufnahme eines Diſzipli=
Volksſchulen, da dieſe nicht ſo lange Zeit auf der Schul= narverfahrens für Reichsbeamte, der Entwurf über die
bank geſeſſen haben. Wie der Korreſpondenz Heer und Verlängerung des deutſch=engliſchen Handelsproviſoriums,
Das Wichtigſte vom Tage.
Politik von militäriſcher Seite geſchrieben wird, iſt dieſe das Luftrechtsgeſetz, der Entwurf zur Regelung der Un=
Der Reichskanzler iſt geſtern vormittag von Mün= Annahme aber irrig. Im Gegenteil, im letzten Bericht, fallfürſorge im öffentlichen Dienſte, der Entwurf über
der nach den Zählkarten über die Militärtauglichkeit im die geſetzliche Regelung der Bezüge der Altpenſionäre, der
chen nach Schloß Linderhof zur Jagd abgereiſt.
Präſident Poincaré iſt geſtern vormittag 10 Uhr allgemeinen gewonnen iſt, wurde feſtgeſtellt, daß der Pro= Entwurf über die Haftpflicht der Eiſenbahnen und die
zentſatz der Schüler höherer Lehranſtalten, die ſich für neue Wechſelordnung. Die erſten neuen Etats werden
30 Minuten in Madrid angekommen.
§ önig Ferdinand von Bulgarien iſt in das den Militärdienſt als tauglich bewährt haben, höher iſt dem Bundesrate bereits in der zweiten Oktoberhälfte zur
als der Prozentſatz der übrigen Wehrpflichtigen. Zif=Beſchlußfaſſung zugehen, die großen Etats erſt Anfang
Ausland abgereiſt.
November.
ie Königin von Griechenland iſt mit ihren Kin= fernmäßig dargeſtellt, ſtellt ſich das Verhältnis wie
dern geſtern aus England wieder auf Schloß Fried= 64,7:57,3 v. H. Das heißt, von ſämtlichen Schülern hö=
Die deutſch=franzöſiſchen
Beziehun=
richshof eingetroffen.
herer Lehranſtalten ſind 64,7 v. H. als militärtauglich gen. Der Pariſer Temps erklärt in Anknüpfung an die
ie Stadt Nome (Alaska) iſt durch einen furchtbaren befunden worden, während von den übrigen Wehrpflich= deutſchen Preſſebetrachtungen über die Behandlung Win=
Sturm faſt ganz zerſtört. 500 Häuſer ſind bereits tigen nur 57,3 v. H. geeignet waren. Intereſſant iſt fer= terfeldts und Steffens in Frankreich in einem Artikel über
eingeſtürzt.
nerhin der Nachweis, daß ein längerer Schulbeſuch mili= die deutſch=franzöſiſchen Beziehungen, Deutſchland müſſe
riyuanhung iſt mit 610 von 719 Stimmen zum tärtauglicher macht. Denn während die Gymnaſiaſten zugeben, daß Frankreich es in den letzten vierzig Jahren
Vizepräſidenten der Republik China und Realſchüler, welche ihre Lehranſtalt bis zum 19. Le= niemals angegriffen oder provoziert habe, und Frankreich
gewählt worden.
bensjahre beſuchten, in den weitaus meiſten Fällen mili= müſſe anerkennen, daß Deutſchland doch der Bismarckſchen
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6.
tärtauglich waren, ſtellten diejenigen Schüler höherer Lehr= Hegemonie=Politik treu geblieben ſei, ſeine allmähliche
anſtalten, welche die Schule ſchon mit dem 16. Lebensjahre Entwickelung der neuen Bedingung des internationalen
verließen, den größten Teil der Militäruntauglichen. Die Lebens angepaßt habe. Der Konflikt zwiſchen beiden
Untauglichkeit war alſo nicht in der Schule erworben wor= Staaten habe einen rein diplomatiſchen Charakter ange=
Das ungariſche
Rbgeordneten=
den, ſondern trat zumeiſt erſt ein, nachdem die Militär=nommen. Es wäre frevelhaft, wenn man nicht alle
Dif=
ferenzen freundſchaftlich regeln würde, da die
Hauptinter=
pflichtigen die Schule bereits verlaſſen hatten.
Kaus,
Daraus geht die intereſſante Tatſache hervor, daß eſſen, die Wiederherſtellung der territorialen Integrität
pelches am 26. Juni durch königlichen Erlaß vertagt
wor=
der lange Schulbeſuch nicht in dem Maße geſundheitsſchäd= Frankreichs und die diplomatiſche Hegemonie
Deutſch=
ſert war, tritt heute wieder zuſammen. Die ſchwierigen lich iſt, wie man bisher annahm. Wenn auch die Kurz=lands, weder Frankreich noch Deutſchland dazu beſtimmt
nnerpolitiſchen Verhältniſſe Ungarns ſpiegelten ſich in ſichtigkeit durch den längeren Schulbeſuch ſtark gefördert haben, die Waffen zu ergreifen.
ſſen Parlamentsverhandlungen der laufenden Legislatur= wird — von den Abiturienten waren 65,5 v. H., von den
— Die abgelehnte Reichsanwaltſtelle.
eriode ſehr lebhaft wieder — zu lebhaft bekanntlich, ſo Einjährigen dagegen nur 58 v. H. kurzſichtig — ſo wer= Dem Vernehmen nach wird die Juſtizverwaltung im
as es erwünſcht wäre, ein ruhigerer und ſachlicherer Ton den doch die anderen Organe durch die ſtrenge Zucht auf nächſten Reichsetat die bereits für 1913 beantragte, vom
ſiillte wieder Einkehr in das Abgeordnetenhaus, das in der Schule, welche auch das Privatleben der Schüler be= Reichstag aber abgelehnte ſechſte Reichsanwaltſtelle von
ttter Zeit ſo oft der Schauplatz beſonders wüſter Szenen wacht und vor Ausſchweifungen bewahrt, geſund erhal= neuem anfordern, weil ſie für eine ordnungsmäßige
Ab=
ſar, die mit der Würde einer Volksvertretung ſich nicht ten. Von den Wehrpflichtigen, welche nur die Volksſchule wickelung der Geſchäfte beim Reichsgericht nicht zu ent=
Einklang bringen ließen und natürlich auch auf die Er= beſucht haben, waren nur 9 v. H., von den Bauern ſogar behren iſt. Man nimmt an, daß ſich diesmal im Reichstag
dägung der geſetzgeberiſchen Arbeiten hemmend einwirk= nur 3 v. H. kurzſichtig. Trotzdem aber war das Verhält= eine Mehrheit für die neue Stelle finden wird. Die Reichs=
Die gewalttätige Obſtruktion ſcheint auch auf einen nis der Militäruntauglichen hier viel größer, da beſonders anwaltſchaft beſteht zurzeit aus dem Oberreichsanwalt,
ſell der Oppoſition einen beſchämenden Eindruck nicht
in der Stadt die Militärpflichtigen vielfach Schaden an fünf Reichsanwälten und drei Hilfsarbeitern. Die Zahl
ſerffehlt zu haben, wenigſtens könnte man das aus der ihrer Geſundheit genommen hatten. Es läßt ſich nicht der Strafſachen iſt von 5507 im Jahre 1907 auf 6807 im
ſſildung der neuen Partei des Grafen Julius Andraſſy perkennen, daß die Schuld daran nur die verhältnis= letzten Jahre angewachſen. Dazu kommt die dauernde Zu=
Inmehmen, welche die techniſche Obſtruktion verwirft, mäßige Freiheit der Lebensführung tragen mag, die den nahme der Spionageprozeſſe, die von der
Reichsanwalt=
ſtan muß abwarten, welche Bedeutung dieſe Partei, die
ſchulentlaſſenen Jünglingen im allgemeinen möglich ge= ſchaft in erſter Inſtanz zu bearbeiten ſind. Die Geſchäfte
r Begründer als eine Verfaſſungspartei bezeichnet und
der Reichsanwaltſchaft ſind alſo andauernd in einer
er=
macht wird.
vamit in Gegenſatz zur Regierungspartei ſtellt, der man
heblichen Zunahme begriffen. Ueber die Notwendigkeit
in Vorwurf der Verfaſſungsverletzung macht, in der
inne=
einer Bewilligung der ſechſten Stelle kann alſo kein
Zwei=
n Politik Ungarns erlangen wird. Neben der Forderung Die Präſidentenwahl in Ching. fel beſtehen.
ſer Reviſion des eben erſt umgemodelten Wahlrechts hat
— Fiskaliſche Wohnungen für Offi=
* Juanſchikai iſt, wie ſchon gemeldet, zum erſten
eſe Partei noch kein einheitliches Programm
herausge=
ben, ihr gehören Mitglieder verſchiedener Oppoſitions= ordentlichen Präſidenten der Republik China auf eine ziere. Eine Korreſpondenz meldet, dem preußiſchen
ſuopen an, aber die Erwartung hat doch eine gewiſſe Be=Amtszeit von fünf Jahren gewählt wor= Kriegsminiſterium ſeien aus einer Reihe von Städten,
die neue Garniſonen oder Garniſonverſtärkungen erhalten
ſchkigung, daß die Partei bei aller Gegenſätzlichkeit zur den. Der erſte Wahlgang wurde infolge eines Verſehens
ſegierung einen gemäßigteren Ton anſchlagen und nach für ungültig erklärt. Bei der nochmaligen Abſtimmung haben, lebhafte Klagen über die Höhe der
Wohnungs=
höglichkeit die tumultuariſchen Szenen im Parlament zu erhielt Juanſchikai nicht die nötige Zweidrittelmehrheit, mieten zugegangen. Beſonders an die verheirateten
Offi=
ziere würden vielfach Forderungen geſtellt, die den Wert
hrrteiden ſuchen wird. Damit iſt nicht etwa geſagt, daß es entfielen auf ihn von 756 Stimmen nur 471 und 154
r Stand der Regierung ein leichterer zu werden ver= auf Liyuanhung, 28 auf Wutungfang, einzelne auf Hſiungh= des Gebotenen weit überſtiegen. Auch Offiziere, die den
betreffenden Garniſonen ſchon länger angehörten, hätten
ſſſicht; in der Bekämpfung des Kabinetts Tisza iſt die ge= ſiling Sunyatſen, 123 waren zerſplittert. Im zweiten
ſſimre Oppoſition nach wie vor einig, und die Debatten Wahlgang wurde wieder keine Zweidrittelmehrheit er=eine bedeutende Steigerung der Mieten erfahren. Die
ſrden an Lebhaftigkeit nichts zu wünſchen übrig laſſen, zielt. Von 745 Stimmen erhielt Juanſchikai 498, Liyuan= Heeresverwaltung habe von den Städten, die als
Garni=
ſinm die oppoſitionellen Forderungen einer Beſchränkung hung 162, Wutungfang 24, die übrigen waren zerſplittert, ſonen in Frage kamen, ausdrücklich die Zuſicherung
ver=
ſ Machtbefugniſſe des Abgeordnetenhauspräſidenten wie Bei der Stichwahl wurden 703 abgegeben. Juan= langt, daß den verheirateten Offizieren preiswerte
Woh=
ſerhaupt einer Reform der Geſchäftsordnung des Parla=ſchikai erhielt 507 und Liyuanhung 179 Stimmen. Die nungen zur Verfügung ſtünden. Angeſichts der
Nicht=
übrigen waren ungültig. Juanſchikai war alſo gewählt, innehaltung dieſer Zuſage iſt, wie die genannte
Korreſpon=
mes zur Verhandlung kommen.
Das Auswärtige Amt hat die Geſandtſchaften denz erfährt, die Heeresverwaltung mit Erwägungen be=
Außer dem Etat und den noch rückſtändigen geſetz=
Periſchen Arbeiten wird die Tätigkeit des Abgeordneten= ſofort von der Wahl Juanſchikais benachrichtigt. Die ſchäftigt, ob dieſem Mißſtande nicht durch den Bau
fis=
ſiſes der in Vorbereitung befindlichen neuen Militär= Noten der Mächte, in denen die Republik anerkannt wird, kaliſcher Wohnungen für verheiratete Offiziere
abzu=
blnge zu gelten haben, die eine abermalige Erhöhung ſind nach dem Auswärtigen Amt unterwegs. Das Aus= helfen ſei.
— Mit der Prägung der erſten Fünf=
Rekrutenkontingents des gemeinſamen Heeres zur Ver= wärtige Amt übernahm vorher die Gewähr, daß der
neu=
fkung des Friedensſtandes bei den Infanterie=Kom= gewählte Präſident alle mit der Mandſchuregierung abge=markſtücke mit dem neuen Bildnis des Kaiſers wird
rien, bei der Feldartillerie und bei der Feſtungsartil= ſchloſſenen Verträge und die beſtehende Zollverwaltung demnächſt begonnen, ſo daß die Ablieferung der erſten
Rate dieſer Münzen an die Reichsbank eventuell noch im
ſie, ſowie auch eine Vermehrung der ungariſchen Honved= aufrechterhalte.
Der chineſiſche Geſandte in Berlin, Dr. Jen, erklärte, Laufe dieſes Monats erfolgen dürfte. Es ſollen zunächſt
oallerie verlangt. Da die Andraſſy=Partei die
Siche=
im ganzen 10 Millionen ſolcher Fünfmarkſtücke von der
lig der Schlagfertigkeit der Armee anſtrebt, ſo kann ſie daß nach ſeiner Ueberzeugung Juanſchikai ein konſtitu=
Berliner Münze geprägt werden.
d den Beweis liefern, daß ſie es damit ernſt meint undtioneller Präſident ſein werde. Seine Gegner,
— Neue Mittel für Luftſchiffahrt. Zur
Regierung auf dieſem Gebiete keine Schwierigkeiten insbeſondere der zurzeit von China abweſende Sunyatſen,
werden, wie der Geſandte glaubt, keinen neuen Wider= vermehrten Sicherſtellung der Grenzen des Deutſchen
iten wird.
ſtand gegen Juanſchikai entfachen, zumal deſſen Stellung Reiches fordert der Etat neue Mittel für zwei
Luftſchiff=
durch die Anerkennung der Republik durch die Mächte im ſtationen für die Heeresverwaltung in den öſtlichen Pro=
Mmilitärtauglichkeit der Volks= Innern des Reiches weſentlich geſtärkt werde. Die drin= vinzen.
— Die bayeriſche Königsfrage. Mit der
Müler und der Gymnaſiaſten, gendſte Aufgabe des Präſidenten ſei, die Ordnung der
Finanzen. Veränderungen in der gegenwärtigen Regie= Frage der Erhöhung der bayeriſchen Zivilliſte wird in
parlamentariſchen Kreiſen wieder die Königsfrage be=
* Es wurden jüngſt Erhebungen über die Militär=rung werde Juanſchikai wohl nicht vornehmen.
handelt. In der Königsfrage hat ſeinerzeit beim Wechfel
Wlichkeit der „Einjährigen” und der Volksſchüler
ver=
der Regentſchaft die liberale Fraktion den Standpunkt
Maltet. Es wird nun von Intereſſe ſein, das Verhält=
Deutſches Reich.
eingenommen, daß ſie die Königsfrage auf verfaſſungs=
Wider Militärtauglichen, welche die Volksſchule beſucht
— Vorlagen für den Bundesrat. Der mäßigem Wege unter Mitwirkung des Landtages löſen
haln, zu den Militärtauglichen, die Schüler höherer
Manſtalten waren, insbeſondere der Einjährig=Frei= Bundesrat wird ſich im Laufe des Oktober mit einer Reihe will, und daß ſie von liberaler Seite objektiv und
ſachge=
mſigen, feſtzuſtellen. Die allgemeine Anſicht geht dahin, von Vorlagen zu beſchäftigen haben, die dem Reichstage mäß für ſich behandelt werden ſoll, gleichviel wie die
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. Oktober 1913.
Seite 2.
Stlung der Partet zum derzeitigen Minſterium ſ. Die ſeine wichtige Bedentung. Die Iutereiſen miſſe in Ein, ſeuns an der Marimilianſtraße Heule mitlag aden des
liberale Fraktion, ſo ſchreiben die Münch. N. Nachrichten, klang gebracht werden, wenn die Annäherung zwiſchen Staatsminiſter des Innern Freiherr von
Soden=
würde einer glatten Erledigung auf dem Wege der Mit= den Nationen feſt und dauerhaft ſein ſoll. Die Kaufleute Fraunhofen nebſt Gemahlin zu Ehren des
Reichs=
wirkung des Landtags keine Schwierigkeit bereitet haben. ſind die Vorläufer ſolcher erfolgreicher Verſtändigungen. Geſandten von Treutler, Unterſtaatsſekretär Wahnſchaffe,
Auf dieſem Standpunkt ſteht die Fraktion auch heute noch.
England.
Die Hinderniſſe lagen, wie bekannt, beim Zentrum. In
der Zentrumsfraktion hat die Gruppe Freiherr von
Mal=
ſen die Königsfrage zu Fall gebracht, obwohl Freiherr
von Malſen dem Miniſterpräſidenten vorher, wie bisher delsamts an, ein aus Unternehmern und Arbeitern zu= ordnetenhauſes teilnahmen. Den Nachmittag verwandte
unwiderſprochen geblieben iſt, bei der vertraulichen Füh= ſammengeſetztes Verſtändigungskomitee zu ſchaffen, wäh= der Reichskanzler zu einem Beſuche der Kunſtausſtellung
lung ein zuſagendes Gutachten erſtattet hatte. Das Gut=rend die Unternehmer ihn verwarfen.
achten des Rechtsanwalts Dr. Bloch hat nun in der
Zen=
trumspreſſe Anlaß gegeben, die Königsfrage eingehender Bahn. Wie das Reuterſche Bureau erfährt, haben am preudiſche Geſandte von Treutler zu Ehren des
Reichs=
zu behandeln, wobei in einer Zuſchrift an die Kölniſche Samstag Sitzungen des Verwaltungsrates und des Di= kanzlers ein Diner an dem teilnahmen: Miniſterpräſis
Volkszeitung der neuerliche Standpunkt der
Zentrums=
fraktion alſo umſchrieben wird:
Die Erhöhung der Zivilliſte iſt ſachlich motiviert, und men Vertreter aus Petersburg und London teil. Es fand Geſandte, der Staatsſekretär des Reichsſchatzamtes a.
das iſt immer die beſte Motivierung; den Wunſch aber, eine allgemeine Erörterung der ruſſiſchen Vorſchläge über Freiherr von Stengel, die Herren der preußiſchen Geſandts
daß ganze Arbeit gemacht werde, teilen auch wir. Nur die Eiſenbahn in Nordperſien ſtatt, während für Südper= ſchaft u. a. m.
daß wir mit Rückſicht auf die Darlegungen Dr. Hollwecks
ſien noch kein beſtimmter Plan aufgeſtellt worden iſt.
und Dr. Blochs der Anſicht ſind, daß die ganze Arbeit
nicht Sache des Landtages iſt, wie diejenigen zu glauben
Spanien.
ſcheinen, die einer Wiederaufrollung der Königsfrage das
Audienz des Generals Liautey beim
Wort reden, da mit dem Tode des Freiherrn v. Malſen
der Hauptwiderſtand im Zentrum gefallen ſei. Den Land= König. Der franzöſiſche Generalreſident von Marokko, ſei. Seit Anerkennung der Republik durch die Großſti
tag geht nach der eingangs ſtizzierten Rechtslage die Kö= General Liautey, iſt am Montag in Madrid eingetroffen mächte gebe es den Titel König und Königin von Portu
nigsfrage als ſolche nichts an, das iſt Sache des Regenten und abends vom König empfangen worden. Er beobachtet gal nicht mehr. Die bayeriſche Regierung erwiderte, das
und ſeiner Verater.
vollſtes Stillſchweigen über die zweiſtündige Audienz, da Bulletin ſei nicht von ihr ausgegangen.
Inwieweit die Anſicht der geſamten Zentrumsfraktion
damit wiedergegeben wird, bleibt abzuwarten. Die Re=er über dieſelbe vor allem dem Präſidenten Poincaré und
dem Miniſter Pichon Bericht erſtatten wolle. Immerhin ringer und das Allgemeinbefinden heute etwas beſſer. Der
gierung ſteht auf dem Standpunkt, daß der
verfaſſungs=
könne man ſagen, daß der Gedankenaustauſch des Königs den König behandelnde Arzt erklärte im Aftonbladet, daß
mäßige Weg der gegebene iſt, und daß ein Rückgriff auf Alfons mit dem General Liautey die Unterredungen er= ſich nicht das geringſte Symptom zeigte, daß der König
die goldene Bulle nicht mehr begründet werden kann.
mit Poincaré und Pichon haben werden.
Ausland.
Rußland.
Oeſterreich=Ungarn.
Der Marineetat iſt in der Reichsduma einge=
Paſitſch über ſeinen Beſuch in Wien.
bracht worden. Er ſieht außerordentliche Ausgaben im
In einer Unterredung mit dem Mitarbeiter der Politika Betrage von 250397540 Rubel vor, was gegen das
Vor=
erklärte der Miniſterpräſident, daß ihm in Wien ein
auf=
merkſamer, ſogar herzlicher Empfang bereitet worden ſei.
Die Hälfte dieſer Mehrausgaben entfällt auf die Erhöhung
Auf beiden Seiten habe ſich der feſte Wille für die
der Kredite zur Fortſetzung des Baues neuer Schiffe für
Herſtellung freundſchaftlicher Beziehungen zwiſchen den
die Schwarze=Meerflotte.
beiden Staaten gezeigt. Inwieweit die Verhandlungen
Aſien.
von Erfolg begleitet ſein würden, werde ſich bald er=
Die Unabhängigkeit der Philippinen.
weiſen. „Es ſcheint mir,” fügte der Miniſterpräſident
hin=
zu, „daß dies nicht ſchwer ſein wird.” Bezüglich des al= Der Generalgouverneur der Philippinen erklärte, die Po=langjährigen treuen Dienſte, mit Wirkung vom 16. Ok
baneſiſchen Aufſtandes und des drohenden türkiſch=griechi= litik der amerikaniſchen Regierung ziele auf die Unab= tober 1913 an in den Ruheſtand verſetzt und ihm aus
ſchen Konfliktes drückte der Miniſterpräſident die Anſicht hängigkeit der Philippinen ab. Als erſte Maßnahme in dieſem Anlaß die Krone zum Ritterkreuz 1. Klaſſe des
aus, daß mit Rückſicht auf die allgemeine Ermüdung Kom= dieſer Richtung werde er den Eingeborenen unverzüglich
plikationen vermieden werden können.
Botſchafterwechſel. Das Amtsblatt veröffent= Oberhauſe entſprechend. Damit erlangen die Eingebore= Hoheit des Großherzogs Philipp Kunz II. zu
licht die Enthebung des öſterreichiſch=ungariſchen Botſchaf= nen in den beiden geſetzgebenden Körperſchaften die Mehr= Arheilgen.
heit.
ters in Petersburg, Grafen von Thurn, von ſeinem Poſten
Mexiko.
auf ſein Anſuchen. Gleichzeitig wird die Ernennung des
Sektionschefs Grafen Szapary zum Petersburger
Bot=
mit Ausnahme des Kriegsminiſteriums, eine völlige Ver= Gemünden, Kreis Alsfeld, eine Lehrerſtelle an der Volks
ſchafter bekannt gegeben.
änderung zur Folge. Die Mehrzahl der Miniſter tauſchte
Frankreich.
untereinander ihre Portefeuilles aus. Zum Miniſter des Gießen, die erledigte Lehrerſtelle an der Volksſchule zu
Das
Die Beziehungen zum Vatikan.
Aeußern wurde Querido Mohena ernannt.
Journal behauptet, der Papſt wäre durchaus bereit, über
die Wiederaufnahme der diplomatiſchen Beziehungen
zwi=
ſchen dem Vatikan und Frankreich zu verhandeln, voraus=
* Die Erbſchaft des Kaiſers. Die Nord=Wallernhauſen, Kreis Büdingen.
geſetzt, daß er einen mit regelrechten Befugniſſen ausge= deutſche Allgemeine Zeitung ſchreibt: Wie ſeinerzeit
ge=
ſtatteten Unterhändler vor ſich hätte. In den letzten Jah= meldet wurde, beſtimmte der am 18. Juli in Kauſchwitz
bei Plauen geſtorbene Gutsbeſitzer Hermann Knorr teſta= Lehrerſtelle an der Volksſchule zu Gedern, Kreig
ren ſeien beim Vatikan nicht weniger als 57 Perſönlich= mentariſch, daß ſein Vermögen dem zur Zeit ſeines Ab= Schotten, präſentierte Lehrer Heinrich Liſt zue
keiten erſchienen, die ſich für Bevollmächtigte der franzö= lebens regierenden deutſchen Kaiſer zufallen und für das krücken, in demſelben Kreiſe, für dieſe Stelle; der von
ſiſchen Regierung ausgegeben hätten, dieſe Eigenſchaft deutſche Heer oder die deutſche Marine verwendet werden dem Herrn Fürſten zu Stolberg=Wernigerode=Gedem
aber nur infolge ihrer Einbildungskraft oder ihrer Eitel= ſolle. Der Kaiſer nahm zur Verwirklichung des mit der auf die erledigte erſte Lehrerſtelle an der Volksſchule au
keit beſaßen.
Die franzöſiſch=ſpaniſche Annäherung. ſetzliche Erbin geweſen wäre, erhält die ihr zuſtehende Kreiſe, für dieſe Stelle.
Der ſpaniſche Miniſterpräſident Graf Romanones er=, Hälfte des geſamten Nachlaſſes, der nach den bisherigen
klärte einem Berichterſtatter, die wirtſchaftlichen Beſpre= Schätzungen über 800 000 Mark beträgt. Im übrigen ſol= zu beſetzende Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule au
chungen zwiſchen der ſpaniſchen und der franzöſiſchen Re= Richtſchnur genommen werden, die bei Stiftungen und bunden
gierung ſeien zwar im Gange, hätten ſich aber bisher nur Zuwendungen an juriſtiſche Perſonen maßgebend ſind.
in allgemeinen Linien bewegt. Wir werden, fuhr
Roma=
nones fort, zur ſelben Zeit mit dem Präſidenten der Re= Bethmann Hollweg beſichtigte heute vormittag unter Füh= preußiſcher Orden erteilt und zwar: Des Ehrengroß
publik auch die Vertreter der franzöſiſchen Handelskreiſe rung des Reichsrates Dr. Oskar von Miller den Neubau komturkreuzes des Großherzoglich Oldenburgiſchen
Haus=
des Deutſchen Muſeums auf der Iſarinſel und die wiſſen= und Verdienſt=Ordens des Herzogs Peter Friedril
empfangen. Dieſe Beſuche haben, meiner Anſicht nach, ſchaftlichen Sammlungen im Gebaude des Deutſchen Mu= Ludwig: dem Generalmajor v. Storch, Kommanden
Erſter Deutſcher Herbſtſalon, künſtleriſche Produktion leiten muß, um ſie vor Ueber= oder gelbe Pferde male. Wer aber die wunderſame Lyrl
Berlin hat ſeinen Herbſtſalon. Der Unkundige der Hand. Wie weit aber viele dieſer expreſſioniſtiſchen Gemälden emporſteigen, der wird ihm aus ſeiner eiceſe
wird achtlos dieſe Mitteilung zur Kenntnis nehmen. Ber= Künſtler hiervon noch entſernt ſind, zeigt die große Zahlartigen Koloriſtik keinen Vorwurf machen. Den tiefſten
lin eröffnet faſt jeden Tag einen neuen Salon, in dem unbefriedigender Reſultate, die oft nichts mehr als einer Eindruck hinterläßt er diesmal mit der ergreifendena
man Tee oder Kunſt ſerviert, man wird allmählich abge= erzentriſchen Laune oder dem heimlichen Drang, zu bluf= gik ſeiner „Tierſchickſale”. Auch von Henri
Rol=
ſtumpft gegen jede neue Kriſtalliſation im Werdeprozeß fen oder zu verſpotten, entſprungen zu ſein ſcheinen. Daſeaus kleinen Gemälden geht ein Zauber aus, wie
des großſtädtiſchen Lebens. Doch wem die Geiſtesrichtung bringt beiſpielsweiſe ein Franzoſe Mare Chagall nur einer echten künſtleriſchen Perſönlichkeit zu entſprine
des Pariſer salon dautomne nicht unbekannt iſt, der ahnt ein Bild, das er mit dem geiſtvollen Titel „Rußland, den gen vermag. Wenn auch die Zeichnung faſt dilettantiſch
ſchon im voraus, was er hinter den Wänden des in die= Eſeln und den anderen” belegt. Man ſieht die Dächer anmutet und die Kompoſition eine oft allzu nüchter
ſen Tagen eröffneten deutſchen Herbſtſalons zu ſuchen hat. einer Stadt, auf denen eine teufliſche Kuh ihr Standquar=Einfachheit ſucht, ſo ſpricht doch gerade aus dieſer Schlichit
Er weiß, daß er hier in den wilden Strudel der letzten tier aufgeſchlagen hat, um ein Lamm und ein affenähn= heit das Weſen der von ihm erkannten Dinge mit umſe
Bewegungen auf dem Gebiete der bildenden Kunſt hinein= liches Weſen zu ſäugen, während eine weibliche Geſtalt, ſtärkerer Eindringlichkeit. Mit einem anbetenden Staung
gezogen wird, als deren treibende Kräfte der Expreſſionis= deren Kopf ſich vom Rumpfe gelöſt hat, mit einer Gieß=ſieht er die Welt an, einerlei, ob ſie ſich ihm in dem Mäh
mus und ſeine Auswüchſe, der Futurismus und der kanne in der Hand in der Luft ſchwebt. Es iſt unverſtänd= chenhaften tropiſcher Urwälder oder in der winterliche
Kubismus, auf den Plan treten. Man irrt ſich hiermitlich, was dieſes Hirngeſpinſt, dem die Ausſtellung noch Strenge einer mitteleuropäiſchen Flußlandſchaft offenbarl
nicht über das Weſen der Berliner Veranſtaltung, die es manche ähnliche zur Seite ſtellen kann, mit ernſter, kultur= Anerkennenswerte künſtleriſche Qualitäten beſitzt auch
ſich zur Aufgabe macht, einen Ueberblick über die neue Be= fördernder Kunſt zu tun hat. Zum mindeſten bleibt es Lyonel Feiningers „Radrennen”, das mit ſpar
wegung in den bildenden Künſten aller Länder zu geben. eine unverantwortliche Verſchwendung ſchöpferiſcher Kraft. ſam verwendeten kubiſtiſchen Mitteln Bewegungsmotivez
Wer dieſe Berliner Ausſtellung der jüngſten Kunſt=Bilder für Eſel und ähnliche Subjekte zu malen, es ſei löſen ſucht. Außerdem ſind noch einige Künſtler,ie
richtungen betritt, ohne ſich bisher mit ihnen intenſiv be= denn, daß ein völlig unkünſtleriſcher Hochmutsteufel da= Stanislaus Stückgold, F. A. Seehauſen
ſchäftigt zu haben, der wird ſich in einen Herenkeſſel ge=hinter ſteckt.
worfen glauben. Grinſende Teufel ſcheinen aus den Wän=
Neben ſolchen Entgleiſungen bringt aber die Ausſtel= beiten zu nennen. Aber hiermit iſt auch die Zahlder
den herauszutreten, ihn zu verhöhnen und ihn erbar=lung manches hervorragende expreſſioniſtiſche Kunſtwerk, ernſt zu nehmenden Künſtler erſchöpft, es ſei denn, daß
mungslos hin und her zu ſtoßen; flammende Farben bren= das bereits Anſpruch auf allgemeine Wertſchätzung er= man die abſtrakten Farbenmelodien eines Kandinskh
nen und Exploſionen glaubt er zu vernehmen, die die Luft heben kann. Obenan ſteht Alfred Kubin mit einer unter den von dem Künſtler ſelbſt geforderten Geſichts
erſchüttern. Es gärt, ziſcht und faucht um ihn her von reichhaltigen Kollektion grotesker Zeichnungen. Aus einer punkten betrachtet, nämlich, daß er lediglich durch
Farhen=
neuen Ideen” getrieben, die ans Licht wollen, Kurven Gebärde, einem Blick oder irgend einem troſtloſen Zu=harmonien, losgelöſt vom Gegenſtändlichen, einen dem
ſpringen auf, Linien fahren wie Raketen ſenkrecht in dieſtand wächſt das Grauen, das hinter ſeinen Motiven Weſen der Muſik verwandten Eindruck hervorzurufenl
Luft oder ſinken wie ein Spinngewebe zuſammen, in das wohnt, ins Ungeheuerliche und löſt dieſelben beklemmen= beabſichtigt. Obwohl man auch die delikaten Farbenzu
ein Windſtoß gefahren iſt. Es gehört felbſt für den Unter= den Schauer aus, die in den Erzählungen Edgar Allan ſammenſtellungen bewundern mag, ſo wird man dennoch
richteten ſchon ein großes Maß guten Willens dazu. ſich Poes entſteigen. Kubin beſchreitet von allen hier zu nicht über die Tatſache hinwegkommen, daß die Ziele deſ
in dieſer Wirrnis zurecht zu finden und die Richtlinien Worte kommenden Expreſſioniſten den verſtändlichſten Malerei andere ſind, als die von Kandinsky eingeſche
aller dieſer künſtleriſchen Programme zu erkennen. Der Weg, indem er den Gegenſtänden den Wert des Anſchau= genen, daß ſich ſeine Mittel nur an den äſthetiſchen Ge=
Expreſſionismus macht dies noch am leichteſten, da er mit lichen läßt, ſie höchſtens der von ihm erlebten Stimmung ſchmack, niemals aber an die zum Miterleben bereite
Einſt hohe Ziele verfolgt und alle gedanklichen Experi= durch verſtändliche Umformung anpaßt. Weiter geht ſchon Seele des Beſchauers wenden. Die Ehrlichkeit
Kandins=
mente ausſchaltet. Er ſucht die Seele aller Dinge in der Franz Marc, da dieſer die Farben zu Hilfe nimmt, kys überzeugt trotzdem in höherem Maße als die zahlreich
Stimmung, die ſie umgibt, und will ſie uns vermitteln, um ſeine lyriſchen Empfindungen zu vermitteln. Es iſt vertretenen Arbeiten extremer futuriſtiſcher und kubiſtiſche
indem er das Körperliche nach der empfundenen Stim= ihm oft zum Vorwurf gemacht worden, daß er die Dinge Maler. Um dieſen Mangel an unmittelbarer Uehen
Nümmer 238.
kanzlers eine Frühſtückstafel, an welcher außer dem
Miniſterpräſident Freiherr von Hertling, Staatsminiſten
Graf von Erailsheim mit ſämtlichen aktiven Staatsmini=
Die Verhandlungen in Dublin ſind ge=ſtern, Staatsſekretär des Reichsſchatzamts a. D Freiherk
ſcheitert. Die Arbeiter nahmen den Vorſchlag des Han= von Stengel, die Präſidenten der Kammer und der
Reichs=
räte, ſowie die Vizepräſidenten der Kammer des
Abge=
im Glaspalaſt, ſowie des Nationalmuſeums. Heute mor=
Verhandlungen über die nordperſiſchel gen war der Reichskanzler zum Denkmal des verewigten
Prinz=Regenten Luitpold gegangen. Abends gab der
rektoriums der Studiengeſellſchaft für die transperſiſche dent Freiherr von Hertling, Staatsminiſter Graf von=
Bahn ſtattgefunden. An den beiden Verhandlungen nah= Crailsheim. Staatsminiſter Freiherr von Soden=
Frauen=
hofen, der ſächſiſche, der badiſche und der württembergiſche
* Ein Proteſt der portugieſiſchen Res
gierung.: Die portugieſiſche Regierung hat bei deſ
bayeriſchen dagegen proteſtiert, daß in dem offiziellen
Bulletin über das Befinden der Gemahlin Don Manuels
der Titel „Königin von Portugal” angewende
* Stockholm, 6. Okt. Der König hat in
Nacht zum Montag gut geſchlafen. Die Schmerzen ſindge
leichtern werde, die ſeine Miniſter in den nächſten Tagen an Krebs leide. Alle diesbezüglichen Gerüchte entbehref
jeder Grundlage.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 8. Oktober=
* Vom Hofe. Se. Königl. Hoheit der Groß
jahr eine Mehrausgabe von 22225127 Rubel bedeutet. herzog empfingen in Jagdſchloß Wolfsgarten den
Geheimen Oberbaurat Hofmann. — Prinzeſſin Marik
zu Solms=Lich iſt zum Beſuch in Jagdſchloß Wolf
garten eingetroffen. (Darmſt. Ztg.)
* Schulperſonalien. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog haben den Oberlehrer am Ludwig=Georgs
Gymnaſium zu Darmſtadt Profeſſor Dr. Otto Zimmer
mann auf ſein Nachſuchen, unter Anerkennung ſeinen
Verdienſtordens Philipps des Großmütigen verliehen.
* Berliehen wurde das Ehrenzeichen für Mitglieden
die Majorität in der Philippinenkommiſſion geben, dem Freiwilliger Feuerwehren durch Entſchließung Sr. Könial
* Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten
Wilhelm Hölzinger aus Mittel=Gründau die Lehrer
ſtelle an der Volksſchule zu Appenrod, Kreis Alsfeld
Die Reorganiſation des Kabinetts hatte, dem Schulamtsaſpiranten Karl Becker aus Nieden
ſchule zu Nieder=Ofleiden, in demſelben Kreiſe; dem
Schulamtsaſpiranten Karl Klee aus Holzheim, Kreis
Deckenbach, Kreis Alsfeld; dem Schulamtsaſpirantell
Jakob Wien aus Rodheim v. d. H., Kreis Friedberg
die erledigte erſte Lehrerſtelle an der Volksſchule
* Beſtätigt wurde der von dem Herrn Fürſtenzu
Stolberg=Wernigerode=Gedern auf die erledigte zweill
Zuwendung verfolgten vaterländiſchen Zwecks die Erb= Ranſtadt, im Kreiſe Büdingen, präſentierte Schulamts
ſchaft an. Die Witwe des Teſtators, die die einzige ge= aſpirant Georg Müller aus Uſenborn, in demſelben
* Erledigt iſt die mit einem katholiſchen Lehre
len auf Beſtimmung des Kaiſers die Grundſätze zur Vockenrode. Mit der Stelle iſt Organiſtendienſt ve
* Ordensverleihungen. Se. Maj. der König von
* München, 6. Okt. Der Reichskanzler von Preußen haben die Erlaubnis zur Anlegung nicht
mung umformt. Daß hier ein weiſes Taktgefühl die mit unnatürlichen Farben wiedergebe, daß er z. B. blaue
treibungen und Enigleiſungen zu bewahren liegt auf empfunden hat, die aus ſeinen zum Gedicht gewordeſtil
Albert Bloch mit gelungenen expreſſioniſtiſchenA
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des Reis=
(iniſten
Graf, p
ſeig)
Nummer 238.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. Oktober 1913.
Seite 3.
engernerdrnden des Mielich Falian
1 Von der Heag wird darauf aufmerſam gemacht, fAllrbeſe halte, das ſie in ihrer Kunſt ſie bervor=
Ehrenkreuzes erſter Klaſſe: dem Generalmajor Herhudt daß die Linie 9 vorläuſig noch in der bisherigen Weiſe, gebracht
hat=
t. Rohden, Inſpektor der Infanterie=Schulen.
d. h. vom Oſtbahnhof über die Landgraf=Philipp=Anlage
* Der Ortsgewerbeverein hat ſeine Mitglieder für
* Militardienſtnachrichten. Walther, Lt. im zum Schloßgartenplatz geführt wird, und die Fahrzeiten kommenden Freitag zu einer außerordentlichen
Inf.=Regt. Prinz Carl (4. Großh. Heſſiſchen) Nr. 118, des früheren Winterfahrplans beibehalten ſind. Nach Generalverſammlung eingeladen, in der zunächſt
tehufs Uebertritts in Königl. Bayer. Militärdienſte der Fertigſtellung der Bauarbeiten in der Luiſenſtraße, am ausführliche Berichte über die Tätigkeit des Vorſtandes,
Lbſchied bewilligt. — Zum Beſuch des I. (91.) Lehrganges Mathildenplatz und in der oberen Bismarckſtraße wird die der Gewerbeſchule und der Großh. chemiſchen
tm 1. Oktober 1913 bis 10. Februar 1914 zur Feld= Linie, wie bereits auf den neu herausgegebenen Fahr= Prüfungsſtation für die Gewerbe gegeben
wer=
irtillerie=Schießſchule kommandiert Hauptmann v. Gilſa, plänen vermerkt. vom Oſtbahnhof über den Mathilden= den. Im Anſchluß hieran ſollen einige
zweckdien=
k.=R. 25, und Oberlt. Hartmann, F=R. 61. — Zum platz durch die Bismarckſtraße bis zum Schloßgartenplatzliche Aenderungen der Satzungen durchberaten, die Rech=
Feſuch der Lehrgänge 1913/14 für Leutnants vom 1. Ok= geführt werden. Auf den Fahrplänen iſt ausdrücklich an= nungsablage für 1912 abgenommen, die Erſatzwahl für
tober 1913 bis 31. Januar 1914 zur Feldartillerie= gegeben, daß die Inbetriebnahme dieſer neuen Linien= ein vorzeitig ausgeſchiedenes Vorſtandsmitglied veranlaßt
Schießſchule kommandiert: v. Schubert, F.=R. 25, führung noch beſonders bekannt gegeben wird, und dürfte und die Vertreter in den Ausſchuß des Landesgewerbe=
2 ickel, F.=R. 6l.
dies in etwa vier Wochen erfolgen.
vereins und für den Bezirksverband beſtimmt werden.
g. Schwurgericht. Der 19jährige unbeſtrafte Tag=
Poſtbriefbeſtellung. Bei dem hieſigen Voſt= Die Verſammlung wird einen intereſſanten Ueberblick übec
ihner Johann Reich von Erfelden, der ſich wegen eines
amt 1 werden die eingehenden Briefſendungen werk= die im letzten Halbjahr geleiſteten Arbeiten, die als
beſon=
erbrechens nach § 176,1 des Strafgeſetzbuches vor dem
täglich in folgender Weiſe beſtellt; bei der I. Be=ders nennenswerte bezeichnet werden können, geben.
Echwurgericht zu verantworten hatte, wurde
freige=
ſtellung um 60 vormittags: die mit den Poſten von
* Odenwaldklub. Die Ortsgruppe Darmſtadt des
ſſprochen, da die Geſchworenen die Schuldfragen ver= 640 nachts bis 540 vormittags eingegangenen Brief=Odenwaldklubs unternimmt am nächſten Sonntag, den 12.
einten.
ſendungen; bei der II. Beſtellung um 910 vorm.; die mit Oktober, ihre ſiebente Wanderung. Sie führt in
-g. Kriegsgericht. Der Dragoner Wilhelm Merz gen. den Poſten von 640 vorm. bis 845 vormittags ein=die herrlichen Waldungen des hinteren
Nauheim vom Dragoner=Regiment Nr. 23, aus
Nieder=
gegangenen Brieſſendungen; bei der III. Beſtellung um Odenwaldes. Von Schöllenbach geht es über Heſſel=
Selters (Kreis Limburg), unternahm am 17. März eigen= 10 nachmittags: die mit den Poſten von 950 vorm. bis bach, ein Stück durch den Fürſtl. Leiningenſchen Park nach
neichtig einen Spazierritt mit ſeinem Dienſtpferd. In 1220 nachm. eingegangenen Briefſendungen; bei der den drei Seen und von da nach Würzberg. Dortſelbſt
Aindernhauſen machte er Raſt und ſtellte das Pferd bei IV. Beſtellung um 415 nachm.; die mit den Poſten findet im Gaſthof „Zum grünen Baum” Frühſtücksraſt
inem dortigen Gaſtwirt ein mit dem Bemerken, die Ver= von 205 nachm. bis 355 nachm. eingegangenen Brief=ſtatt. Die Wirtin verſpricht, die ſtattliche Wanderſchar gut
ſlegung trage die Schwadron. Es entſtanden für das ſendungen: bei der V. Beſtellung um 640 nachm.: die zu bewirten. Da aber der Marſch bis dahin ziemlich
erd 80 und für ihn 96 Pfennig Koſten, die von dermit den Poſten von 55 nachm. bis 616 nachm. ein= lang und keine geeignete Gelegenheit zur Einkehr geboten
Schwadron erſtattet und dem Merz wieder von der Löhn=gegangenen Briefſendungen. Bei der V. Beſtellung um iſt, bitten die Führer, den Ruckſack mit einem kleinen
Früh=
ig abgezogen wurden. Wegen unerlaubter Entfernung 640 nachm. werden Einſchreibbriefe nicht abgetragen. ſtück zu verſehen. Von Würzberg ziehen die Wanderer
pur er vom Standgericht zu 14 Tagen ſtrengem Arreſt An Sonn= und Feiertagen findet nur eine Brief= durch den Eulbacher Park am Jagdſchloß vorbei über
Wei=
ſerurteilt worden. Bei einer Reviſion wurde feſtgeſtelt, beſtellung um 80 vorm. ſtatt, die alle bis 720 vorm. ein=tengeſäß. Mommart nach König, wo das „Deutſche Haus”
ſaß Merz auch einen Betrug begangen hat dadurch, daß gegangenen Brieſſendungen mit Ausnahme der nicht ſeine gaſtlichen Pforten öffnet. — Die prächtigen
Waldun=
r das Pferd auf Schwadronskoſten verpflegen ließ. Das eiligen Druckſachen umfaßt. Die ſpäter eingehenden Brief= gen in bunter Herbſtfärbung zwiſchen dunklen Nadelwäl=
Friegsgericht verurteilte ihn geſtern zu 5 Tagen ſendungen und die nicht eiligen Druckſachen werden dern bieten ſich der Wanderſchar ebenſo freundlich dar, wie
ſefängnis. — Wegen Beharrens im unge hor= Montags bei der I. Beſtellung abgetragen. — Die den Führern bei der Vortour. Alſo Friſchauft zur
ſieben=
am vor verſammelter Mannſchaft hatte ſich näheren Angaben ſind aus dem im Schaltervorraum ten Wanderung.
ei zumReſerve=Regt. auf demGriesheimer Truppenübungs= aushängenden Poſtberichte erſichtlich, der auch für
* Phonola=Vorführung. Arnoldſcher Muſikſaal,
litz vom 24. September bis 7. Oktober eingezogene Re=25 Pf. an den Poſtſchaltern und durch die Briefträger Ecke Erhacherſtraße. Man ſchreibt uns: Der diesjährige erſte
wiſt Georg Thomann von Reichelsdorf bei Bam= zu beziehen iſt.
Phonola=Klavierabend findet am 13. Otober ſtat. Der
ſeig vor dem Kriegsgericht zu verantworten. Er hatte
* Wahlen zum Kaufmannsgericht. Man ſchreibt hier beſtens bekannte Phonola=Interpret, Herr Lamp
n 1. Oktober einen Heimatsgenoſſen getroffen und zur uns: Kurz nach der amtlichen Wahlausſchreibung wurde aus Leipzig, hat für den erſten Abend ein jeder
Ge=
biniegelung der Wiederſehensfreude verkonſumierte der die erſte Beiſitzer=Vorſchlagsliſte eingereicht. Es war die ſchmacksrichtung auf muſikaliſchem Gebiete Rechnung
ſtgellagte 12 Schoppen Vier. In der dadurch ſehr ge=Liſte des Deutſchnationalen Handlungsgehilfen=Ver=tragendes Programm zuſammengeſtellt. (Näheres in der
hnenen Stimmung begab er ſich zum Unterricht. Hier be= bandes, welche deshalb die amtliche Bezeichnung Liſtel heutigen Anzeige,)
ſaun er einen Kameraden zu frozzeln, der ihn gemeldet Nr. 1 enthält. Im Wahlkampfe ſtehen ſämtliche übrigen
* Neue Stenographiekurſe. Die Kaufmänniſche
arte, weil ihm Thomann ein Kommißbrot an den Kopf Angeſtelltenverbände, die vorausſichtlich miteinander Stenographen=Geſellſchaft „Gabelsberger” eröffnet, wie
Eworfen hatte. Auf die Anordnung des Oberleutnants verbündet ſind, dem Deutſchnationalen Handlungs= ſchonmehrfach in unſerem Blatte angekündigt, am Freitag,
felt er augenblicklich Ruhe, fing jedoch nach einer Weile gehilfen=Verband gegenüber.
den 10. d. Mts., in ihren eigenen Unterrichtsräumen,
bi neuem an. Dem Hauptmann gegenüber, dem derUngehor=
* Eine würdige Feier fand im Kaiſerſaal hier zu Mathildenplatz 8, neue Anfängerkurſe in Stenographie
ſte gemeldet wurde, ſuchte er ſich in aufgeregtem Zuſtande Ehren des aus ſeinen Stellungen als Vorſitzender der und Maſchinenſchreiben. Die Kurſe erfreuen ſich durch
t ſein Verhalten zu entſchuldigen und es bedurfte meh= Vereinigung Darmſtädter Zimmermeiſter wie als Vor=den Umſtand, daß der Unterricht nicht in Schulzimmern
ſtrer Befehle um ihn zum Weitergehen zu veranlaſſen. ſitzender und Mitbegründer des Verbandes der heſiſchen und in großen Klaſſen abgehalten wird, einer ſteigenden
as Kriegsgericht verurteilte den Angeklagten zu 45 Zimmermeiſter wegen herannahenden Alters ausſcheiden= Beteiligung. Der Unterricht erfolgt ausſchließlich durch
la gen Gefängnis.
den Zimmermeiſters Stadtverordneten Ph. Wittmann in der Praxis ſtehende kaufmänniſche Angeſtellte, wie
Vom Großh. Hoftheater. Die heutige Vorſtellung ſtatt. Hierzu waren Vertreter der Handwerkskammer, des denn auch die übrigen muſtergültigen Vereinseinrich=
Lehärs Operette „Die luſtige Witwe”, die im B= Gewerbevereins des Mitteldeutſchen Arbeitgeberverban= tungen der Geſellſchaft für die weitere Fortbildung
bnnement ſtattfindet, beginnt um 7½ Uhr. Es gelten des, deſſen Mitbegründer Wittmann ebenfalls war und beſte Gewähr bieten. Die nicht gewerbsmäßige,
koſten=
ſekleinen Preiſe. Am Donnerstag gelangt im C=Abonne= andere Vertreter und Freunde erſchienen. Zimmermeiſterfreie Stellenvermittlung, in Verbindung mit der hohen
it der Schwank „Die ſpaniſche Fliege” von Haury begrüßte nach einem durch die Singmannſchaft der Mitgliederzahl, in der zahlreiche Darmſtädter Firmen
imz Arnold und Ernſt Bach zur Erſtaufführung. Das Beſſunger Turngemeinde unter ihrem Dirigenten Etzold
als unterſtützende Mitglieder vertreten ſind, geben
Ge=
eraus luſtige Werk, deſſen Verfaſſer zwei bekannte Ber= exakt vorgetragenen Chor die Erſchienenen und feierte legenheit zu paſſenden Stellungen. Wir verweiſen auf
im Schauſpieler ſind, weiſt eine Anzahl ungemein dank= dann in herzlichen Worten die großen Verdienſte
die Anzeigen in unſerem Blatte.
rer Rollen auf, die bei uns von den Damen Müller= Wittmanns um das Handwerk im allgemeinen wie
trolph. Gothe. Meißner Doſtal Wisthaler und den um die Zimmermeiſter im beſonderen. Für die heſſiſche
rgen Jordan, Hacker, Jürgas, Harprecht, der auch die Handwerkskammer ſprach Herr Rockel, für den Orts=
* Orpheum. Selten iſt hier ſo andauernd und ſo
herz=
hielleitung inne hat, Waſſermann, Peterſen und Schnei= gewerbeverein Stadtverordneter Sames und für den
Mit=
dargeſtellt werden. „Die ſpaniſche Fliege” beherrſcht teldeutſchen Arbeitgeberverband Maurermeiſter W. Ganß, lich gelacht worden, als bei den gegenwärtigen
Aufführun=
gmwärtig den Spielplan faſt ſämtlicher Bühnen und Alle ſchilderten das verdienſtvolle Wirken und den regen gen des tollen Schwankes „Schieber” durch Jobs
Köl=
überall einen durchſchlagenden Heiterkeitserfolg er= Eifer, den der Jubilar in treuer, biederer dabei ſehr ſach= ner Luſtige Bühne. Die heiteren Gäſte verſtehen es
meiſter=
igen. Am Freitag wird die erfolgreiche Neueinſtudie= kundiger Weiſe allzeit gezeigt habe. Herr Wittmann wurde lich, das ſtets gut beſetzte Haus im Handumdrehen in die
des „Zigeunerbaron” im D=Abonnement wiederholt von der Vereinigung Darmſtädter Zimmermeiſter wie von fidelſte Stimmung zu verſetzen, dabei lediglich durch ihren
dem Verband der heſſiſchen Zimmermeiſter zum Ehren= wahrhaft goldenen Humor wirkend. Frau Direktor Job,
roen. Am Samstag findet der Abend der Eliza=vorſitzenden ernannt. Herr Haury überreichte dem ſowie Herr Finking, welche beide infolge Erkrankung in
Uh Duncan=Schule unter Leitung von Direktor Jubilar zwei in ſehr künſtleriſcher Weiſe durch Fräulein den bisherigen Vorſtellungen noch nicht mitgewirkt habeen
Merz ſtatt. Zur Aufführung gelangt Glucks letzte Lena Reiß im Atelier Margold auf der Künſtlerkolonie ſind nunmehr wieder hergeſtellt und haben folgende
Rol=
in Darmſtadt bislang unbekannte Oper „Echo und ausgeführte Diplome Durch einige weitere Chöre wurde len im Schieber” übernommen: Frau Job als „Frau
iß”. Vom Großh. Hoftheater wirken mit Clementine die ſehr eindrucksvolle Veranſtaltung beendet.
Langen” und Herr Finking als „Anton” (Tünnes). Hatte
Ae Anna Jacobs, Auguſt Globerger, die Hofkapelle
* Der Heſſiſche Landesverband des Allgemeinen Evan= das Stück in der bisherigen Beſetzung ſchon einen ganz
er Leitung von Mar Merz und der Hofchor. Der
Ver=
ſſtlltung wird allſeits das größte Intereſſe entgegen= geliſch=Proteſtantiſchen Miſſionsvereins feiert am 26. außergewöhnlichen Erfolg, ſo wird ſich dieſer durch die Mit=
Oktober hier in Darmſtadt ſein 2. Jahresfeſt, worüber wirkung der beiden beliebten Künſtler denen ihre Rollen
rncht. Das Abonnement iſt an dieſem Abend aufge= Näheres demnächſt im Anzeigenteil zu erſehen iſt.
geradezu auf den Leib geſchrieben ſind, ſicher bis zu der
hert.
höchſten Polnz ſteigern. Die amüſanten „Schieber” wer=
* Vom heſſiſchen Staatsſchuldbuch. In den Monaten
* Ueber die Schweſtern Wieſenthal entnehmen wir den in der neuen Beſetzung nur noch drei Tage, bis
Frei=
ric., September 1913 ſind im heſſiſchen Staatsſchuldbuch einem uns vorliegenden Briefe: Ihre diesjährige Herbſt= tag, den Spielplan beherrſchen, um dann einem neuen
er=
bitre 2 714700 Mark eingetragen worden Für den t=urnee beginnen die Künſtlerinnen mit einer Auführung
probten Schlager das Feld zu räumen. (S. Anz.)
btrober 1913 ſtellt ſich danach die geſamte Buchſchuld auf in Darmſtadt am 9. Oktober. Ganz beſonderes Intereſſe
* Kinotheater. Man ſchreibt uns: Reſidenz=
(5 700 Mark. Beteiligt ſind hieran: Private mit in ihrem Programm werden die Tänze aus „LArleſienne”
B88900 Mark Handelsfirmen mit 1730500 Mark. Ge= von G. Bizet erregen. Bertha wird ein Adagietto” tan=theater am Weißen Turm. Nur ein Wort des Lobes
lſchaften und rechtsfähige Vermögensmaſſen mit zen, deſſen Ausführung allein aus ihren Ideen entſprungen hört man über den Kunſtfilm „Die Verlobten” nach dem
3p 70 Mark, nichtrechtsfähige Vermögensmaſſen mit iſt, und Elſa tanzt ein „Paſtorale” von dem ein hervor=berühmten Roman von Manzoni in ſechs Akten. Die
ragender Kunſtkenner ſchreibt, daß er es weit, weit für das Direktion hat ſich auf vielſeitigen Wunſch entſchloſſen, die
5M 600 Mark
zungskraft nach Möglichkeit zu verſchleiern, verfallenſcher Naturen, die er von ſeinen Wänden herab zu Worte! Widmung”, deſſen ſanfter Mittelſatz ihr wohl am beſten
Anreiſten dieſer Künſter auf den Ausweg, ihre Mach=kommen läßt, anderenfalls hätte man nur den Eindruck lag, folgte. Dieſe und die beiden Mörikelieder von Hugo
e mit tieffinnigen Bezeichnungen zu belegen, hinter einer verzerrten Grimaſſe mit nach Hauſe genommen. Wolf (Weylas Geſang und „Verborgenheit”) trugen ihr
Illin man die geiſtige Größe ahnen ſoll, die ihre Kunſt Hoffen wir, daß dieſe jüngſten Beſtrebungen in der Male= lebhaften Beifall des Publikums und ehrenden Hervorruf
it zu geben vermag Zentrifugale Kräfte‟ „Pla=rei ihre Kinderkrankheiten bald überwunden haben, oder ein. Herr Stephani, ein auch im Konzertſaal ſtets
lhe Emanation” „Myſtiſches Bild” Auflöſung von daß wenigſtens der nächſtjährige Herbſtſalon ſich gegen wieder gern gehörter vielſeitiger Künſtler, erfreute durch
Aomen am Tiſch”, „Auflöſung einer Zuckerdoſe” uſw. experimentelle Launen unreifer Perſönlichkeiten zu ſeinem den ausdrucksvollen und dramatiſch belebten Vortrag von
fünf Liedern aus Schuberts „Winterreiſe”, von denen ihm
lnerkt der Katalog. Die beſte Antwort auf dieſe biseigenen Vorteil ſtrenger abſchließen wird.
beſonders die 3 letzten wohlverdienten rauſchenden Bei=
Elden Blödſinn heranreichenden Ueberſpanntheiten iſt
Dr. Walter Georgi.
fall ſicherten.
ſllbefreiendes Lachen, mit dem man dieſen närriſchen
Den weiteren inſtrumental=ſoliſtiſchen Teil des Pro=
Süickationen den Rücken kehrt. Echte Kunſt hat weder
gramms bildeten Vorträge für Klavier und Violoncello.
it elaunays ſpektralanalytiſchen Scherzen, noch mit
Vorzügliche pianiſtiſche Schulung ließ Fräulein Mila von
Süherinis Geſchmackloſigkeiten, der die Wirkung ſei=
Konzerte.
Willmann in dem Vortrag der bekannten Orgel=
Tol=
orträts, des Futuriſtenführers Marinetti,
dadurch=
mm. Auch das diesjährige Konzert zum Beſten kata von Bach erkennen, die von dem glänzenden
Vir=
ſedchhen zu müſſen glaubt, daß er ihm einen halben
Sturrbart aus echten (!) Haaren aufklebte, etwas zu tun. der Barmherzigen Schweſtern, das am Montag tuoſen Carl Tauſig auf das Pianoforte mit ausgeſuchten
Kunſt ſteckt auch nicht in Fillas und Legers abend imStädtiſchen Saalbau ſtattfand, zeichnete ſich durch techniſchen Schwierigkeiten übertragen iſt, denen die Künſt=
Aer bildern, ebenſo wenig wie in Paul Klees kind= das gewählte und vielſeitige Programm aus, deſſen ge= lerin vollkommen gerecht wurde. So intereſſant auch der
ſchmackvolle Zuſammenſtellung wiederum ein beſonderes Verſuch iſt, die obertonreiche Klangfarbe und die Wucht
lüchr Kritzeleien.
Es hat keinen Wert, auf weitere Entgleiſungen auf= Verdienſt des langjährigen Leiters dieſer Konzerte, Herrn der Pedalſtimmen der Orgel auf dem Klavier
nachzu=
mialfam zu machen. Es ſei nur mit Bedauern hervorge= Hofkapellmeiſters Hofrat de Haan war. Beethovens bilden, ſo kann doch die Wirkung der Kompoſition auf dem
hün, daß dieſe Uebertreibungen auf die Kunſt ange= Es=Dur=Quintett (Opus 16) für Klavier, Oboe, Klarinette, Saiteninſtrument (das ohnehin auf die durch mehrere
Mldier philoſophiſcher Ideen ſich bereits zu einer Manie Fagott und Horn eröffnete in paſſender Weiſe den Abend Takte weiterklingenden beſonders wirkſamen Haltetöne in
Allbewachſen haben, die viel Unheil unter den jüngeren und gab den Herren Kreß, Winkler, Wendorf und der Fuge verzichten muß) nur ganz entfernt der Original=
Vällilern anrichtet. Experimentelle Spielereien, wie ſie Rohde Gelegenheit in dieſer klangfarbenreichen Zu= wirkung nahe kommen, zumal Tauſigs Auffaſſung noch von
dlFuturismus und Kubismus treiben, ſind von der ſammenſetzung der Inſtrumente die dem weiten Raum der heute veralteten allzu maſſiven Vortragsweiſe beein=
Müllen Kunſt noch viel weiter entfernt, als der Weg von des Saales ſo gut entſpricht, ine Verein mit Herrn Hofrat flußt iſt und den reizvollen Mittelſtimmen zu wenig
Be=
düimöglichen intellektuellen Verſtändnis des Beſchauers de Haan in vollendetem Zuſammenſpiel ihre Kunſtfertig= achtung ſchenkt; immerhin iſt aber Pianiſten das Studium
bilin deſſem ſeekiſchen Miterleben, zur höchſten inneren keit zu bewähren. Prachtvolle ſoliſtiſche Melodiephraſen derſelben an der Hand der Bachſchen Originalnotierung
Wiſterung, als dem Endzweck aller vollendeten Kunſt=ſind beſonders im Andanteſatz an die Einzelinſtrumente nützlich und fördernd. Eine geiſtvolle und vornehme Auf=
Wöll. Ihre Kennzeichen ſind ſchlichte Größe und eine ausgeteilt, deren geſättigter voller Zuſammenklang in faſſung bekundete Fräulein von Willmann dann noch bei
miſttelbare Sprache, die ohne die Brücke intellektueller Akkorden zu Beginn des Satzes an die ruhige Wirkung dem Vortrag der Soloſtücke von Rachmaninoff und Ghopin
und in der ganz meiſterhaft geſpielten glänzenden Konzert=
Erkgungen ſich zur Seele des Beſchauers findet. Dem 1 von Orgelharmonien erinnert.
Großes Intereſſe wurde ſelbſtverſtändlich den Solo=etide von Mar=Dowell. Zwei Soloſtüicke für Violonello,
Gleiment aber fehlt ſtets das Ueberzeugende der
Voll=
enig, darum hat es auch kein Anrecht, als Kunſtwerk geſängen der beliebten Mitglieder der Hofoper Frau Fran= Andacht von D. Popper und Gitarre von Moszkowski.
anckehen zu werden, um ſo weniger, wenn es ſich noch ziska Callwey und Herrn Alfred Stephani ent= wurden von Herrn Hofmuſiker Hugo Andrege mit
gegengebracht. Mit einer noch wenig bekannten von zarter Tongebung in der Kantilene und ſtilvoll zu Gehör
allſhmplizierte intellektuelle Syſteme aufbaut.
ieht man alſo das Fazit dieſes erſten deutſchen A. J. Boruttau (dem Gatten der Frau Callwey) ver= gebracht und wurden begeiſtert aufgenommen. Die um=
Heliſalons, ſo kann man weder von einem künſtleriſchen deutſchten und geſetzten ſchwediſchen Volksballade für So= fangreiche Klavierbegleitung führte Herr Hofrat de Haan
Elädg, noch von einem ausgeſprochenen Mißerfolg reden. pran führte ſich Frau Callwey ein, auf welche Schu= ſehr geſchmackvoll durch.
Bolldieſem bewahrt ihn eine Anzahl wahrhaft künſtleri= manns von zarter Empfindung getragenen Geſang
Nummer 238.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. Oktober 1913,
Seite 4.
Verführung dieſes Kunſtwerts bis Freitag zu verkängern. Dieſe Verordnung führte dann dazu, daß am 15. Dezemberſvon der Dahn iſt die Landſchaſt hervorragend, rechſis hgn
Aus dem neuen Zuſatzprogramm wird erwähnt vor allem 1911 gegen den 39jährigen Kaufmann Konrad Cahen gegen nicht. Die Grundſtückseigentümer ſeien nicht
ſtraf=
das große Drama „Wenn die Glocken läuten” in 3 Akten. in Frankfurt und den 44jährigen Hugo Detſch in Bor= bar, da ſie bereit waren, die Tafeln zu entfernen.
Das Gericht verurteilte den Angeklagten Cahen zut
Auch die kleineren Films: Großmutter, Elschens Puppe! hagen=Rummelsburg Strafantrag geſtellt wurde, da
und Tölpel, ſowie die intereſſante Wochenchronik verdie= ſie nicht Veranlaſſung genommen hatten, die von ihnen 50 Mark und Detſch zu 20 Mark Geldſtrafe Es erkannte
rechts und links der Bahnlinie bei Zwingenberg und! dahin, daß die Landſchaft nicht durch einen Strich in zweit
nen erwähnt zu werden.
Bensheim aufgeſtellten Reklameſchilder zu entfernen. Teile geteilt werden kann. Die Konſequenz wäre dann,
Union=Theater (Kunſtlichtſpiele, Rheinſtraße 6). Ueber die Angelegenheit ſelbſt wurde bereits mehrfach be= daß die weſtliche Seite vogelfrei wäre. Es ſei aber den
Nachdem das Rieſenwerk „Die letzten Tage von Pompeji
richtet. Das Schöffengericht hatte zum Teil auf Frei= Schutz beider Teile beabſichtigt geweſen.
über acht Tage das Programm beherrſchte, wird von heute, ſprechung erkannt, zum andern Teil geringe Geldſtrafen
Mittwoch, an wieder die Abwechſelung zu ihrem Rechte ausgeſprochen. Es nahm an, daß man nur die Gegend
Pfungſtadt, 7. Okt. (Obſterträgniſſe.) Reiche
kommen. Da iſt zunächſt einer der beliebten Aſta Niel= öſtlich der Bahnlinie als landſchaftlich hervorragend be= Einnahmen haben die hieſigen Landwirte aus ihren
Obſt=
ſen=Schlager: „Komödianten”, ein mimiſches Drama in zeichnen könne. Die weſtliche Seite falle nicht unter dieſen erträgniſſen, zumal bei den heurigen hohen Preiſen. Für
zwei Akten, zu nennen, dem das ebenfalls zweiaktige Ge= Begriff. weshalb bezüglich der auf dieſer Seite aufgeſtell= beſſere Sorten Aepfel werden 10—14 Mark und für Birnen
ſellſchaftsdrama „Um ihre Ehre” in nichts nachſtehen dürfte. ten Reklametafeln auf Freiſprechung erkannt wurde.
8—10 Mark pro Zentner bezahlt. — Die Kartoffels
An größeren Humoresken ſind vertreten „Unverbeſſerlich”
Die Strafkammer hatte ſich bereits mit der Berufungernte iſt dank der günſtigen Witterung bald beendet=
und „Willy und die Gummiſohlen”, von denen die erſt= der Staatsanwaltſchaft in dieſer Sache zu befaſſen. Es Der Durchſchnittspreis der Kartoffeln beträgt 4—4,50 Mh
genannte ebenfalls zwei Akte hat. Neben den vielen inter= wurde in der letzten Sitzung beſchloſſen, Unterlagen zu be= für den Doppelzentner. — (Selbſtmord.) Heute früh
eſſanten Einlagen bildet der Film „Die maleriſchen Küſten ſchaffen für die Frage der Verjährung der Vergehen und hat ſich der 62 Jahre alte Fuhrwerksunternehmer Ludwigl
Kataloniens” eine weſentliche Ergänzung des Großſtadt= der Rechtsgültigkeit der kreisrätlichen Verordnung. In= Gunkel in ſeinem Speicher erhängt. Die Beweggründe zu
Programms, das an Gediegenheit und geſchmackvoller Zu= zwiſchen hat das Oberlandesgericht am 30. Juni d. J. in der Tat ſind ſeinen Angehörigen unbekannt —
Feuer=
ſammenſtellung wohl nicht ſo leicht übertroffen zu werden einer anderen Sache entſchieden, daß es ſich im gleichen glarm ertönte am ſpäten Nachmittag. Die raſch zum
vermag. — Bei dieſer Gelegenheit ſei aber ſchon jetzt dar= Falle wie in der vorliegenden Sache um Dauerunter= Stelle geweſene Feuerwehr konnte das in einem Schuppem
auf aufmerkſam gemacht, daß in den nächſten Tagen im laſſungsdelikte handelt, daß alſo eine Verjährung nicht in
ausgebrochene Feuer löſchen, bevor es größere Ver=
Union=Theater der wirkliches und berechtigtes Aufſehen! Frage kommt. Auch die Rechtsgültigkeit der Verordnung
heerungen angerichtet hatte.
erregende Film Der Student von Prag” zur Vorführung wurde bejaht.
Bensheim, 7. Okt. (Ausſtellung.) Am verganges
gelangt; ein Werk, deſſen Eigenartigkeit allgemein an=
In der geſtrigen erneuten Verhandlung äußerte nen Samstag wurde aus Anlaß des 25jährigen Beſtehenss
erkannt iſt und über das demnächſt noch ein Wort zu ver= ſich Geh. Baurat Profeſſor Wickop als Sachver= der Gewerbeſchule zu Bensheim in den Räumen derſelbent
lieren ſein wird.
ſtändiger darüber, ob die Aufſtellung jener
Re=
in Anweſenheit von Vertretern der Behörden, der Stahli
klametafeln als mißſtändig
zu
bezeichnen ſei. Bensheim, der Handwerkskammer uſw. eine umfangreichs
Perſönlich ſtehe er auf dem Standpunkt, daß die
Die Flugmodell=Ausſtellung.
Beſeitigung der Außenreklame, die das Landſchaftsbild Ausſtellung von Schülerarbeiten eröffnet, die bis eine
Die von der Großh. Heſſiſchen Vereinigung für verunziere, als wünſchenswert zu bezeichnen ſei. Im ſchließlich 15. Oktober d. J. täglich von vormittags 10—5
Luftfahrt in Darmſtadt, E. V., im Ausſtellungshauſe auf vorliegenden Falle müßte aber die geſetzliche Voraus= Uhr und nachmittags von 2—5 Uhr frei beſichtigt werden
der Mathildenhöhe veranſtaltete Flugmodellausſtellung ſetzung berückſichtigt werden, ob die Tafeln als mißſtändig kann. Es befinden ſich in 4 geräumigen Sälen die zeichnes
wird morgen früh ½10 Uhr eröffnet werden. Es wird zu bezeichnen ſeien. Der Standpunkt des Schöffengerichts riſchen Arbeiten der Handwerkerfortbildungss
mit Hochdruck goarbeitet, damit die Ausſtellung rechtzeitig könne nicht als richtig erkannt werden, denn man könneſchule, ſowie diejenigen der dreiklaſſigen Gewerbes
fertig wird woran übrigens nicht zu zweiſeln iſt. Daß die Landſchaft nicht in zwei Teile ſcheiden Auch die Ge=ſchule, nach den einzeinen Fächern und den verſchiedenem
das Intereſſe beſonders unſerer Jugend, an dem Flug=gend weſtlich der Bahnlinie habe ihre beſondere Schön=Gewerben geordnet die vervollſtändigt werden durch eins
ſport außerordentlich rege iſt, beweiſt die große Zahl der heit. Es mache auch nichts aus, wenn eine Tafel vor! Anzahl Modellierarbeiten. In zwei weiteren, im 2. Obers
Apparate und Modelle, die zur Ausſtellung gelangen. Die dem Kiefernwald ſtehe, denn auch dieſer Kieſernwald habe geſchoß befindlichen Sälen ſind die Arbeiten der Malers
ſeinen äſthetiſchen Wert, deſſen Verunſtaltung ebenſo ärger=ſchule in den verſchiedenen Techniken vorgeführt, worlſs
Einlieferung von Flugzeugmodellen iſt über alles
Erwar=
lich empfunden werde wie die Verunſtaltung einer hervor=ter ſich auch bemalte Gebrauchsgegenſtände, Möbel uſw
ten zahlreich vor ſich gegangen und die Hoffnungen, die ragenderen Gegend. Auch die Schilder an einer Scheune vor befinden. Die ausgeſtellten Arbeiten, die Zeugnis ablegem
ſich an die Ausſtellung knüpften, ſind voll erfüllt. Der Bensheim, möge die Scheune auch an ſich häßlich ſein. von der Tüchtigkeit und erſprießlichen Tätigkeit der Lehlen
Zweck der Veranſtaltung, das Intereſſe für das Flugweſen bilden einen Mißſtand. Die Scheune gehöre zum Blick und vom Fleiß und der Strebſamkeit der Schüler, fanden
in breitere Kreiſe zu tragen und vor allem die Jugend auf das romantiſch liegende Bensheim, und durch die Re= bei den Anweſenden allſeitige Anerkennung. In einem
für die Sache zu gewinnen, iſt, wie ſchon heute mit Be= klamebilder werde der Blick häßlich unterbrochen. Von beſonderen Raum ſind die eigenen Arbeiten des an den
friedigung feſtgeſtellt werden kann, gelungen. Beſonders den Tafeln, die der Angeklagte Cahen aufſtellen ließ. ſei Malerſchule tätigen Fachlehrers Hans Nolpa zur Scha
fällt es auf. mit welchem Eifer ſich die Jugend den flug= auch nicht eine einzige davon auszunehmen, ſie ſeien ſämt= geſtellt die einen Einblick in die vielſeitige und erfolgs
ſportlichen Ideen hingegeben hat, welches Verſtändnis ſie lich als mißſtändig zu bezeichnen, da ſie ſich in keiner Weiſe reiche Tätigkeit des Genannten auf dem Gebiet der graphis
ſich bereits darin erworben hat und mit welcher geradezu irgendwie in das Landſchaftsbild einpaßten. Sie wirkten
peinlichen Sorgfalt an der größten Anzahl der Apparate durch ihren Entwurf und ihre grellen Farben ſchon an ſich ſchen Kunſt gewähren. Der Beſuch der Jubiläums=Auss
gearbeitet worden iſt. Auch die Zahl der zum Wett= mißſtändig und geradezu häßlich. Anders verhielte es ſich ſtellung der Bensheimer Gewerbe= und Malerſchule wird
fliegen angemeldeten Apparate iſt außerordentlich mit den von Detſch aufgeſtellten Reklametafeln. Sie ſeien allen denjenigen reiche Anregung bieten, die der
Heran=
groß. Und die Vielſeitigkeit der Ideen, wie in den jun= gefälliger im Entwurf und angenehmer in der Farbenzu= bildung eines tüchtigen Handwerkerſtandes und der Wits
gen Köpfen das Problem des Fliegens noch beſſer und ſammenſtellung, und anſcheinend ſei möglichſt ein Ein= derbelebung einer volkstümlichen Handwerkskunſt warmes
ſicherer gelöſt werden kann, ſpiegelt die Mannigfaltigkeit paſſen in das Landſchaftsbild angeſtrebt worden. Man Intereſſe entgegenbringen,
nn. Wald=Michelbach, 7. Okt. (Ehrung.) Der am
der Konſtruktionen wieder. Es ſind Ein= und Mehrdecker müſſe dieſe Reklame in der Landſchaft vom Standpunkt des
ausgeſtellt, weiter Flugdrachen, Pfeilflieger uſw. Außer durchſchnittlich Gebildeten betrachten und nicht von dem 1. Oktober dieſes Jahres nach 14jähriger Amtstätigkeit in
den Modellen iſt in dem erſten großen Saal auch ein flug= des Durchſchnittsreiſenden. Der Zweck des Denkmalſchutz=Wald=Michelbach nach Darmſtadt verſetzte Herr Obeki
fertiger Apparat, den Mitglieder der der Vereinigung an= geſetzes ſei eben nicht die Aufrechterhaltung und Beſtäti= amtsrichter Rudolf Wünzer wurde bei ſeinem Scheiden
geſchloſſenen Flugſvortvereinigung ſelbſt angefertigt und gung des äſthetiſchen Empfindens des Durchſchnittsmen= von dem Gemeindevorſtand einſtimmig zum Ehrenbürgen
mit Z0pferdigem Motor ausgerüſtet haben. Weiter der ſchen, ſondern es wolle auch darüber hinaus erzieheriſch der Gemeinde Wald=Michelbach ernannt. Der Ehrens
Gleitflieger, mit dem die Gleitflugverſuche in der Rhön wirken. Nicht bloß erhaltend, ſondern auch beſſernd wollen bürgerbrief wurde von dem Hofkalligraph
Göttmann=
die Denkmalſchutzbeſtrebungen wirken. Da das Geſetz! Darmſtadt in kunſtvollſter Weiſe auf Pergament
ausge=
ausgeführt wurden, u. v. a.
Die Ausſtellung iſt ſehr geſchickt und überſichtlich ge=eine beſtimmte Umgrenzung nicht treffe müßten eben die führt. Die Herſtellung der feinen Saffian=Ledermappe mit
ordnet. Auf langen Tiſchen ſtehen die kleineren Apparate, hier in Frage ſtehenden Tafeln einer Prüfung hinſichtlich reicher Kunſtvergoldung war Herrn Hofbuchbindermeiſten
am Boden einige große. Es ſind insgeſamt über 390 ihrer Mißſtändigkeit unterzogen werden. Der Sachver= J. Thomas hier übertragen. Die Ueberreichung begl
ſtändige geht dann näher auf die einzelnen Tafeln ein Ehrenbürgerbriefs an Herrn Wünzer fand in Wälht
Modelle ausgeſtellt, gegen 60 bei der erſten Aus=
und ſpricht ſodann die Hoffnung aus daß die neue Bau= Michelbach durch Bürgermeiſter Stein und den Gemeindes
ſtellung in Frankfurt.
ordnung eine weitergehende, zuverläſſige Grundlage für vorſtand bei einer gemeinſamen Abſchiedsfeier ſtatt
den Denkmalsſchutz ſchaffen werde.
Offenbach, 7. Okt. (Hausſuchung beim Offen
Der Angeklagte Detſch geht hierauf eingehend auf bacher Abendblatt.) In der Redaktion der Erpe
Die Verſchandelung der Bergſtraße durch
ſeine Geſchäftsprinzivien ein; er habe ſich ſtets bemüht, dition und der Druckerei des ſozialdemokratiſchen Offem
die Streckenreklame.
nur wirklich einwandfreie Reklametafeln aufzuſtellen. Auch bacher Abendblattes wurde von der Polizei eine Haus
g Seit einigen Jahren macht ſich die mit großen Mit= die hier fraglichen Tafeln ſeien nach dem Entwurf eines unterſuchung vorgenommen. Es handelt ſich un
teln arbeitende Reklame=Induſtrie durch eine großzügige erſtklaſſigen Künſtlers gefertigt, und es ſei bei der Aufſtel= einen Artikel, betitelt: Rekrutenabſchied”, der in de
Reklame mit großen Plakattafeln an beiden Seiten der lung ſtets darauf Bedacht genommen worden, daß ſich die Nummer 226 des Abendblattes ſtand und eine Verächt
Bahnſtrecken bemerkbar. Große Firmen haben es unter= Tafeln in das Landſchaftsbild einpaßten. — Staatsanwaltlichung der Armee enthielt. Die Hausſuchung
nommen, im Auftrage der reklamebedürftigen Induſtrie Dr. Krua betonte, daß man, wie es der Herr Sachver= hatte das Ergebnis, daß einige Nummern der betreffen
und des Handels ganz Deutſchland mit einem lückenloſen ſtändige richtig ausführte, nicht den Standpunkt des Durch=
Netz von gewaltſam ſich in das Geſichtsfeld drängenden ſchnittsreiſenden der Beurteilung der Frage der Miß= den Zeitung beſchlagnahmt wurden, daß aber wederdas
Manuſkript noch die Platten vorgefunden wurden. Gegen
Anpreiſungen von allen möglichen Waren zu verſehen. ſtändigkeit zugrunde legen könne wie es das Schöffen=
Aeſthetiſch empfindende Menſchen haben ſich mit Recht da= gericht in ſeinem Urteil vom 25. Juni getan habe, ſondern den verantwortlichen Redakteur Kaul iſt Strafanträ
gegen gewendet, daß auch landſchaftlich ſchöne Gegenden den Geſchmack des durchſchnittlich Gebildeten. Von die= wegen Vergehens gegen den § 131 des Strafgeſetzbuchen
durch derartige meiſt unſchöne Reklametafeln verunziert ſem Standpunkt aus ſeien die Tafeln zweifellos mißſtän= ergangen. — Die Jubiläums=Kreis=
Obſt=
werden. In Heſſen hat man ſich in dem Denkmalſchutz= dig, da ſie die ruhige Linie der Landſchaft zu ſtören ge=und Gartenbau= Ausſtellung für den Kreiſl
geſetz ein brauchbares Mittel zur Vermeidung und Beſei= eignet ſeien und durch ihre grellen Farben aufdringlich Offenbach wurde am Montag abend geſchloſſen.
tigung von unſchön wirkenden, die Landſchaft verunſtal= ſich in das Geſichtsfeld ſchöben. Die Bergſtraße ſei ohne Ausſtellung hatte während ihrer dreitägigen Dauer ein
tenden Plakaten geſchaffen. Geſtützt auf Artikel 35,3 des Zweifel hervorragend ſchön und wohl eine der ſchönſten Beſuchszahl von über 4500 Perſonen aufzuweiſen. Be
Denkmalſchutzgeſetzes, erließ der Kreisrat des Kreiſes Gegenden Deutſchlands Es gehe auch nicht an, dieſe Land= am Montag in Verbindung mit der Ausſtellung abgehlll
Bensheim am 28. April 1911 eine Verordnung, in der das ſchaft durch eine Bahnlinie in zwei Hälften zu zerteilen, tene Obſtmarkt für die Obſtzüchter des Kreiſes Wat
Anbringen von Reklametafeln in 300 Meter Entfernung Die Bergſtraße iſt eine einheitliche Landſchaft und eins mit etwa 70 Zentnern Obſt beſchickt, das bei ziemlie
rechts und links von der Bahnlinie unterſagt wurde. gehört zum anderen. Es iſt ein Unding, zu ſagen links hohen Preiſen ſchnell abgeſetzt wurde. Der Zentner Obs,
durch ein engliſches Segelſchiff, das nach Umſegelung des im Parkett auf den teuren Plätzen das anſpruchsvoller=
Kap Horn Lyttleton auf Neu=Seeland angelaufen hat und Publikum drängte. Man ſtelle ſich vor: das Oberhaupt de
Feuilleton.
deſſen Kapitän eine knappe, aber um ſo erſchütterndere Vereinigten Staaten auf dem billigſten Theaterplatz!
sh. Ein ſchwimmender Rieſenſarg. Vor wenigen Schilderung des Zuſtandes gibt, in dem der Schiffskada= Snobs ſchütteln die Köpfe. Nur wenige Leute erkannte
ver mit den Menſchenleichen gefunden wurde. Der Ka= Präſident Wilſon, der ſich auf ſeinem Galerieplatz inde
Tagen erregten Mitteilungen aus Schiffahrtskreiſen
all=
pitän ſchildert, wie er mit ſeinem Schiffe dicht an der erſten Reihen ſehr wohl zu fühlen ſchien und ſpäter ies
gemeines Aufſehen in welchen von der Auffindung eines Küſte bei Puntas Arenas entlang geſegelt und dort eine klärte, daß er dieſen Platz gewählt habe, weil er von ihr
vor 23 Jahren in See gegangenen ſchottiſchen Segelſchiffes
berichtet wurde, an deſſen Bord nicht weniger als 20 Ste= kleine Bucht angelaufen habe, in welcher ein Schiff ge=aus eine beſſere Ausſicht über die Bühne habe, als vor
lette vorgefunden wurden. Neuere Nachrichten über das ſichtet wurde, das nur mehr Spuren von Segeln trug und Parkett denn das Theater beſteht nur aus Parkett un
Schickſal des Unglücksſchiffes, das nach faſt einem Viertel= von deſſen Mannſchaft niemand etwas von ſich hören oder einer Galerie. Wenige Minuten vor Schluß der Vos
jahrhundert in einer einſamen Bucht am Kap Horn auf=ſehen ließ Dabei hatten die Maſten die allen Schiffs=ſtellung verſchwand Wilſon mit ſeinem Freunde und wahl
gefunden worden iſt, bringen Einzelheiten die uns die leuten bekannte grüne Färbung, die auf außergewöhn= derte durch eine Seitenpforte des Theaters gemächlie
Tragödie, die aus dem ſtolzen Sealer „Marl=lich langen Aufenthalt des Schiffes in Wind und Wetter nach Hauſe, während ſich am Hauptportal die Volksmena
ſchließen läßt. Den das Schiff betretenden Seeleuten bot drängte, die dem Präſidenten Ovationen darbringe
borough” einen ſchwimmenden Rieſenſarg gemacht hat, ſich ein ſchauerlicher Anblick. Am Steuerrad zunächſt ein wollte.
in knappen kurzen Zügen ſchildern, ohne deshalb das ent=
B. Das Schwimmbad der Hunde. In Rom un
ſetzliche Drama minder ſchreckensvoll erſcheinen zu laſſen. Skelett, wenige Schritte davon in einem Gang drei wei=
Vor 23 Jahren verließ das ſtolze, in der alten ſchottiſchen tere, auf der Kommandobrücke die letzten Reſte des Füh= Pompeji bewundern wir die zu höchſtem Lurus un
Handelsſtadt am Elnde beheimatete Schiff den Hafen von rers des Schiffes, der auch im ſchweren letzten Kampfe Raffinement erhobene Badekultur der alten Römer. Abe
Lyttleton auf Neu=Seeland, um mit einer Ladung von ſeinen Poſten nicht verlaſſen hatte; an Bord geiſterhafte unſere Gegenwart braucht ſich nicht mehr zu ſorgen, wü
Wolle und gefrorenem Hammelfleiſch in ſeine Heimat Ruhe, über dem Schiff der Moderhauch des Todes und haben es weiter gebracht. In den nächſten Tagen wir
zurückzukehren. Weder Kapitan Hirt, der Führer des der Verweſung. Mit Mühe war am Leib des Schiffes in Paris, in einer Avenue in der Nachbarſchaft den
Schiffes, noch einer ſeiner 33 Gefährten, noch die vier noch der Name „Marlborough” und die Heimat des Elyſée, ein prachtvoll ausgeſtattetes, großes neues Lurus
Paſſagiere, die der Marlborough” an Bord hatte, haben Schiffes, „Glasgow”, zu leſen, ſo daß es leider keinem Bad eröffnet, das ſich von allen anderen derartigen grof
die Heimat wieder geſehen. Die Schickſale des Fahrzeu= Zweifel unterliegen kann, daß ein Zufall zur Entdeckung ſtädtiſchen Unternehmungen durch eine beſondere Eigen
ges bis zu ſeiner Auffindung laſſen ſich nur vermuten, einer Tragödie auf dem Meere geführt hat, wie ſie die tümlichkeit unterſcheidet: das vornehme Badepublikum wir
hier ausſchließlich aus — Hunden beſtehen. Ob auchf
Seit mitten im Winter des Jahres 1890 der Segler im Geſchichte der Schiffahrt nur wenige kennt.
C.K. Präſident Wilſon auf der Galerie. Die ame= die Hundebeſitzer vielleicht ein paar Badezellen vorgeſehen
Kampf der Winterſtürme ſich anſchickte, das Kap Horn zu
umlaufen, kann niemand mit Sicherheit behaupten, das rikaniſchen Vorkämpfer eines „republikaniſchen Hofzere=ſind, weiß das Pariſer Blatt, das die Nachricht brins
unglückliche Schiff wieder geſehen zu haben, bis es jetzt moniells”, die den Präſidenten der Vereinigten Staaten einſtweilen nicht zu verraten; für die Hunde iſt jedes
endlich mit einer grauſigen Fracht zufällig entdeckt wor= zum Mittelpunkt einer umſtändlichen, auf ſteife Würde falls in jeder Weiſe geſorgt, ſie haben ihr Schwimmbaſſtad
den iſt. Wie das fagenhafie Schiff des „Fliegenden bedachten Etikette machen wollen, miſſen eine neue bittere ihre Wannenbäder, ihre heißen und kalten Duſchen Arn
Holinders” ſoll es zwar bald am Kab Horn, bald bei Entäuſchung verzeichnen: In ſeiner Zufriedenheit über alles, was ein Badefreund begehrt. Nur eines ſcheint
Magellan, bald an der vatagoniſchen Küſte, mit Wind und die Durchbringung des neuen Tarifgeſetzes gönnte ſich man verſäumt zu haben: ruſſiſche und römiſcheiriſch
Wogen kämpfend, geſehen worden ſein, ohne daß ihm Präſident Wilſon eine gemütliche Abendunterhaltung, in= Badezellen für die Vierfüßler. Aber das läßt ſich
Hilfe gebracht werden konnte; ob es ſich aber wirklich um dem er, von ſeinem Freunde und Arzte Grayſon begleitet, hoffentlich nachholen.
* Gegen die „Vogelhüte” der Damen. Aus Neu
den „Marlborough” gehandelt, vermochte mit Sicherheit ſorglos zu Fuß zu dem neuen kleinen Vaudeville=Theater
niemand anzugeben. Nun haben die furchtbare Traaik, die von Keith pilgerte, ſich für 50 Cent einen Galerieplatz er= York wird gemeldet: Auf Grund des neuen Vogelſchuchs
kaum auszudenkenden geiſtigen und leiblichen Qualen ſtand und ſich von der hohen Warte dieſes Platzes herab geſetzes wurden die Federn auf den Hüten
ankommend=
der unglücklichen Beſatzung ihre Aufklärung gefunden herzlich über die Vorſtellung amüſierte, während ſich unten Damen konfisziert.
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Nummer 238.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. Oktober 1913.
Seite 5.
kam je nach der Art auf 20, 2 und 30 Mart zu ſehen. ſAlin ſchon dieſes Scherzos wegen verdient die Sinſonie
Freiburg 1. 9., 7. Dk. (Zwei Kinder totge=
Nachmittags wurde vom Geh. Regierungsrat Lochmann gehört zu werden. Die Aufführung unter Steinbach war fahren.) Geſtern nachmittag hat ein D=Zug bei
Rings=
die Preisverteilung vorgenommen. — Seit letzten Freitag vollendet und trug dem Komponiſten wiederholte Hervor= heim auf einem Bahnübergang zwei Kinder überfahren;
iſt ein Dienſtmädchen, das in der Mainſtraße 153 bedienſtet1 rufe ein.”
beide waren ſofort tot. Wie verlautet, ſoll die Schranke
par, verſchwunden. Das aus Mansbach im Kreiſe
* Zum Lieder=Abend der Frau Ba=nicht geſchloſſen geweſen ſein und dadurch das Unglück her=
Hünfeld ſtammende Mädchen namens Louiſe Jacob hatronin Elſa Laura von Wolzogen. Bevor beigeführt worden ſein.
fich unter Umſtänden entfernt die mit Beſtimmtheit dar= Elſa Laura von Wolzogen, unſere heimiſche Künſtlerin,
Straßburg, 6. Okt. (Eine Lügenmeldung.)
auf ſchließen laſſen, daß es ſich ein Leid angetan hat. Seit ihre diesjährige große Konzertreiſe antritt, auf der ſie Die amtliche Straßburger Korreſpondenz veröffentlicht
dem Weggange der Genannten fehlt von ihr jede Spur. ihrer anmutigen Kunſt abermals neue Provinzen, näm= folgende Erklärung: Die Freie Preſſe hat in ihrer Nr. 219
H. Lampertheim, 6. Okt. (Miſſionarin.) Eine lich Ungarn, Siebenbürgen, Rumänien, zu erobern ge= vom 19. September ds. Is. eine aus einem Züricher
Sen=
ſchlichte, eindrucksvolle Feier konnte die evangeliſche Ge= denkt, wird ſie, wie ſchon mitgeteilt, ihren Darmſtädter ſationsblatt entnommene Nachricht gebracht, wonach ein
gneinde Lampertheim geſtern begehen. Ein Lampertheimer Mitbürgern am 21. Oktober im Saale „Zur Trauben das Mitglied des Kaiſerhauſes während ſeiner
Kind, Schweſter Magdalene Wegerle, wird vom Deutſchen Ergebnis ihres ſommerlichen Fleißes vorführen. Frau Studienzeit in Straßburg Schuldverbindlichkei=
Frauenmiſſions=Bund als Miſſionarin ausgeſandt. Nach= von Wolzogen hat wiederum in Bibliotheken, in ſeltenen ten in Höhe von einer halben Million Mark eingegangen
Hem die Genannte ihre Ausbildung im Bibelhaus zu alten Werken und privaten Handſchriſten verborgene ſei und behufs Herbeiſchaffung zu ihrer Deckung Verbin=
Freienwalde und in der ärztlichen Miſſionsanſtalt zu Schätze an Volksliedern und volkstümlichen, vergeſſenen dung mit gewerbsmäßigen Geldvermittlern geſucht habe.
Tübingen genoſſen, ſowie zur Aneignung der Sprachkennt= Kunſtliedern entdeckt, bearbeitet und neugeſtaltet, ſo daß Dieſe Nachricht, die auch von anderen Zeitungen
über=
riſſe ſich eine Zeitlang in London aufgehalten hatte er= den Freunden dieſer unterhaltſamen und feinen Kunſt nommen wurde, entbehrt jeder tatſächlichen Grundlage
folgte geſtern ihre Abordnung und Einſegnung als Miſſio= ſicher ein genußreicher Abend in Ausſicht ſteht. — Aus und beruht von Anfang bis zum Ende auf Erfindung.
Wie weiter gemeldet wird hat Prinz Joachim, der
iarin in der hieſigen evangeliſchen Kirche. Es war aus den zahlreichen uns vorliegenden Kritiken aus jüngerer
dieſem Anlaß eine große Anzahl auswärtiger Frauen und Zeit fügen wir hier einige an: „Elſa Laura, die Gattin, jüngſte Sohn des Kaiſers (um dieſen handelt es ſich näm=
Jungfrauen hierher gekommen, um der Feier beizu= ſang mit einſchmeichelnder Stimme allerlei Chanſons, kul=lich), gegen die Freie Preſſe und das Journal
d’Alſace=
turgeſchichtliche, eigen komponierte fremdſprachliche und Lorraine Strafantrag wegen Beleidigung geſtellt.
rvohnen. Schweſter Wegerle wird am kommenden Montag Dialektgeſänge. Sie hat viel Charme und Geiſt und cha=
Arnſtadt, 6. Okt. (Ein Denkmal für die
hre Ausreiſe nach China antreten. Die evangeliſche Ge= rakteriſiert ebenſo gut die brünſtig myſtiſche Glut der in Marlitt.) Geſtern nachmittag wurde hier ein
Denk=
rneinde Lampertheim, aus deren Mitte ſchon eine ſtattliche ihren Heiland verliebten mittelalterlichen Nonne wie mal für die Marlitt enthüllt. Das Denkmal erhebt ſich
Anzahl Schweſtern hervorgegangen iſt, kann ſtolz darauf den frechen, unbekümmert liebenden Soldaten, der von am Eingang zur Geburtsſtadt der Dichterin an der
ein, jetzt auch eine Miſſionarin zu entſenden.
dem Gelegenheitsſchatz Abſchied nimmt.” — Wer Elſa Außenmauer des alten Friedhofes auf dem ſie begraben
Mainz, 7. Okt. (Rettungseinrichtungen an Laura von Wolzogen einmal gehört hat, behält für im= liegt. Es iſt ein kleiner runder, offener Tempel, an deſſen
den Rheinufern.) Nach der am 17. vor. Mts. im mer den Eindruck ihrer eliebenswürdigen Kunſt, ihres Mittelſockel das Reliefbild der Marlitt angebracht iſt. Das
Bürgerhof abgehaltenen Verſammlung wurden von der großen muſikaliſchen Stilgefühls und ihres eigenen Zau= Bild iſt von dem in Berlin lebenden Bildhauer Viktor
Freiwiligen Sanitäts=Hauptkolonne vom Roten Kreuz bers im Vortrag des Lautenliedes. Beide. Elſa Laura Seifert ausgeführt worden
Blankeneſe, 7. Okt. (Großfeuer.) In der
Zucker=
des Mainzer Kriegervereins die einleitenden Schritte zur und Ernſt, ſchöpfen aus demſelben Born lachender Le=
Gründung einer Waſſer=Rettungsabtei= bensluſt, darum wirkt ihre Geberde ſo echt, ihr Lied ſo mühle der Zuckerraffinerie Hamburg=Schulau von
Micha=
helles E Co. brach heute vormitag gegen 10 Uhr infolge
ung getan. Die geforderte Anregung der Einſchärfung warm und zu Herzen gehend.”
Heißlaufens eines Lagers Feuer aus, das ſich ſchnell
aus=
weſtehender polizeilicher Vorſchriften über das Halten der
* Die Mazdaznanloge Darmſtadt eröffnet
Dampfboote beim Aus= und Einſchiffen von Steuerleuten einen Kurſus über Wiedergeburt des Körpers und des dehnte. Die ganze Fabrik ſteht in Flammen. Die
Ham=
burger Feuerwehr eilte der Ortsfeuerwehr mit
Spritzen=
geſchah in einer Eingabe an die Polizeidirektion. Weiter Geiſtes mit vorangehendem öffentlichen Vortrag über die dampfern auf der Elbe zu Hilfe.
ſtoll herbeigeführt werden die Ausrüſtung der Fährmanns= Entwickelungslehre der Arier am 10. Oktober im Fürſten=
Innsbruck 6. Okt. (Großfeuer.) In San Pelle=
Nachen mit Rettungsringen, Anſchaffung zweier weithin ſaale, Grafenſtraße 20. Für Intereſſenten findet die
Fort=
arino in den Dolomiten iſt in der vergangenen Nacht das
ſächtbarer angeſtrichener, am Mainzer und Kaſteler Ufer ſetzung ſtatt am 11., 12., 17. Oktober in den oberen Räu= Hotel Monzoni ſamt den Nebengebäuden, dem Zollamt
u ſtationierender Rettungsnachen mit Rettungsgeräten, men desſelben Lokals. Referent Herr David Ammann und der Finanzwachſtation mit allem Inventar abge=
Anbringung von Rettungsringen an der Straßenbrücke uſw. aus Leipzig. Die Lehre von der Wiedergeburt iſt von der brannt. Der Schaden iſt bedeutend.
Die unentgeltlichen Ausbildungskurſe im Rettungsdienſt größten Tragweite für die höchſte Entwickelung ſowohl
Brüſſel, 6. Okt. (Ein Zwiſchenfall.) In einem
Anlegung von Notverbänden, Belebungsverſuche und des Individuums wie der ganzen Nation. Sie eröffnet hieſigen Kabarett ereignete ſich geſtern abend ein
unlieb=
künſtliche Atmung, Nachenlenken und Arbeiten mit demWahrheiten und Prinzipien, welche eine neue Aera der ſamer Zwiſchenfall. Ein franzöſiſcher Liederfänger trug
„Kringel'=Apparat zum Auffinden im Waſſer Verſunkener) Philoſophie und des Geſellſchaftslebens herbeiführen wer= einige Lieder vor, in denen die Lothringer und Elſäſſer
uſw ſolln in aller Bälde ihren Anfang nehmen. An die den und zeigt die Wege zur Heilung des Krebsübels als Stammesgenoſſen und dergleichen bezeichnet wurden.
in Betracht kommenden Betriebe und Geſellſchaften wur= unſerer Zeit, welche auf der Unkenntnis der Geſetze des Einige anweſende Deutſche proteſtierten laut, und es kam
den Fragebogen geſandt.
Sexuallebens beruht. Sie weiſt den Weg zum wahren ſchließlich zu einem derartigen Tumult, daß der Sänger
* Weiſenau, 6. Okt. (Jahresfeſt.) Der Guſtav= Glück in der Ehe, zur Zeugung vollkommener Nachkom= gezwungen war, ſeinen Vortrag abzubrechen.
Adolf=Zweigverein Mainz feierte hier ſein men, zur Erreichung von Jugendlichkeit, Schönheit und
London, 6. Okt. Die Suffragette Annie Kenney.
Jahresfeſt. In dieſem Jahre kam der Guſtav=Adolf=Ver= Vollkommenheit, wahrer Männlichkeit und Weiblichkeit bis die vorläufig auf freien Fuß geſetzt worden war, wurde
fin beſonders gern in ſeine ehemalige Pflegegemeinde, zum Tode, zur Entwickelung der Selbſtändigkeit und In= heute nachmittag in einer großen Verſammlung von
An=
denn dieſe kann auf eine 30jährige Wirkſamkeit zurückblik= dividualität. Sie löſt die ſchwierigſten Lebensprobleme, hängerinnen des Frauenſtimmrechts wieder verhaftet.
ten, während deren der Guſtav=Adolſ=Verein für die Ge=beſonders die Frauenfrage. Dieſe Lehre, überall mit Be=Dabei kam es zwiſchen den Polizeibeamten und den
er=
nreinde ſehr viel Gutes getan hat. Das Gefühl dankbarer wunderung und Dankbarkeit aufgenommen, beruht nicht bitterten Frauen, die ſich Fräulein Kenneys Verhaftung
Freude im Rückblick auf die Vergangenheit kam deshalb auf Experimenten, ſondern iſt ein uraltes, erprobtes Sy= widerſetzten, zu einem Kampf. Wegen Widerſtands gegen
hei dem Feſt in Wort und Lied mehrfach zum Ausdruck, ſtem; ſeit vielen Jahrtauſenden das Geheimnis des Maz=die Polizei wurden acht Perſonen feſtgenommen.
Moskau, 6. Okt. (Streikausſchreitungen.)
Am Vormittag verſammelte der Ortsgeiſtliche Pfarrer Dr. daznanordens, Dieſe Lehren ſind der Kernpunkt und die
Bert die Jugend zu einem Gottesdienſt, in dem die Tätig= Grundlage aller Religionen und werden jetzt öffentlich An dem Proteſtſtreik nehmen 14095 Arbeiter von fünfzig
leit des Guſtav=Adolf=Vereins beſprochen wurde. Nach= gelehrt. Alle Erwachſenen geht dieſe Lehre an; Lebens= Unternehmungen teil, darunter 22 Druckereien, was
we=
mittags um 3 Uhr war Feſtgottesdienſt; Pfarrer Rings=mut, Geſundheit, Glück und Weisheit ſind die Früchte die= niger als 10 Prozent der Geſamtzahl der Arbeiter
Mos=
kaus ausmacht. Die ſtreikenden Setzer verſuchten, den
hauſen=Mainz predigte über Hebr. 10, 32—35. Pfarrer ſer uralten, neuen Lehre.
Straßenbahnverkehr zu hemmen. Sie ſchlugen an einer
Schuſter=Mainz erſtattete den Jahresbericht, und Dekan
Stelle die Fenſter eines Straßenbahnwagens ein und
Liz. Jakob=Mainz überbrachte der Gemeinde die
Segens=
zwangen die Fahrgäſte, auszuſteigen. An einer anderen
wünſche des Großh. Oberkonſiſtoriums. Denjenigen Her=
Reich und Ausland.
Stelle griffen Arbeiter einen Straßenbahnwagen an,
wo=
teen vom Kirchenvorſtand, die ſeit Gründung der Gemeinde
Aus der Reichshauptſtadt, 6. Okt. Heute nachmittag bei ein Arbeiter einen Polizeioffizier ſchwer verletzte;
das Amt eines Kirchenvorſtehers bekleidet hatten, und dem
ſechs Arbeiter wurden verhaftet Da die
Straßenbahn=
iſchendiener, der ebenfalls ſchon 30 Jahre lang in ſeinem traten die Teilnehmer des in Berlin ſtattfindenden
wienſt ſteht, ſprach er im Auftrage des Großh. Oberkonſi=Erſten Kongreſſes für Aeſthetik und allge= angeſtellten weitere Ueberfälle befürchteten, wurde gegen
3 Uhr nachmittags der Straßenbahnverkehr, welcher bis
ſmrriums die Anerkennung der oberſten Kirchenbehörde meine Kunſtwiſſenſchaft in der Aula der Univerſität zu= dahin unter polizeilicher Bewachung erfolgte, eingeſtellt.
aus. Nachmittags um 4 Uhr verſammelte man ſich zur ſammen. Es ergab ſich, daß der von deutſcher Seite er=
Colombo, 6. Okt. (Durch große Ueberſchwem=
Lachverſammlung in der Turnhalle, bei der Pfarraſſiſtent gangenen Einladung eine große Zahl von Gelehrten alleemungen) ſind auf Ceylon die Eiſenbahnen zerſtört wor=
Estrack=Guſtavsburg einen Bericht über die intereſſante Fakultäten und Lager aus allen europäiſchen Kultur= den. 25 Kulis wurden durch einen Erdrutſch lebendig be=
Gseſchichte der ehemaligen ſchwediſchen Feſtung Guſtavs=ländern gefolgt war. Mit dem Rektor Grafen Baudiſſin an graben. Unter den vielen Ertrunkenen befindet ſich auch
burg und die Entſtehung des Ortes gab. Er bat die Ver= der Spitze fanden ſich alle Berliner Univerſitätslehrer zur ein europäiſcher Pflanzer.
ſammelten um Bauſteine für die Guſtav=Adolf=Kirche ſei= Begrüßung ein. Für die Stadt Berlin war Bürgermeiſter
Neu=York, 7. Okt. (Zerſtörung einer Stadt.)
ner Gemeinde. Der Ortsgeiſtliche ſprach Worte der Be= Reicke erſchienen. Die Reihe der Anſprachen wurde von Nach einem Telegramm aus Nome (Alaska) iſt die Stadt
grüßung und gedachte des verſtorbenen Geh. Kirchenrates Profeſſor Deſſoir eröffnet. Es folgten Ausführungen des durch einen ſchrecklichen Sturm faſt ganz zer=
Nrohnhäuſer; Zigarrenfabrikant Schmidt=Weiſenau dankte Rektors, des Miniſterialdirektors Schmidt für das Unter=ſtört worden. 500 Häuſer ſind bereits eingeſtürzt,
wei=
alllen denen, die zum Gelingen des Feſtes beigetragen richtsminiſterium und ſolche der Profeſſoren Hoerms= tere ſind dem Einſturz nahe. Der Schaden wird auf 1½
haben. Im Gottesdienſt ſangen die Kirchenchöre von Wei= Wien, von Beothy=Budapeſt, Igel=Baſel, Baſch=Paris, Sir Millionen Dollars geſchätzt. Man befürchtet, daß der
kom=
ſnau und Laubenheim, ferner die Schulkinder; in der Charles Waldſtein=Cambridge, Heiberg=Kopenhagen mende Winter große Entbehrungen mit ſich bringen wird.
Nachverſammlung wirkten auch die Kirchenchöre aus Mainz Wrangel=Lund und Grau=Kriſtiania. — Im Prozeß
und den Vororten von Mainz mit. Mehrere Maſſenchöre gegen die Hedwig Müller ließ der Staatsanwalt in
Frankfurter Oktober=Meeting.
ſimtlicher Vereine und Vorträge einzelner Chöre boten ſeinem Plaidoyer die Anklage auf Mord fallen und
be=
richen Genuß. Die Kollekte betrug 56 Mark und wurde antragte Verurteilung wegen Totſchlages unter Zubillig=
Sch. Frankfurt a. M., 7. Okt.
für die Gemeinden Guſtavsburg und Laubenheim beſtimmt. ung mildernder Unſtände — Ein Verliner der von einer
Der letzte Tag des Jubiläumsmeeting brachte, trotz=
Geſchäftsreiſe aus Braſilien heimkehrte, berichtet über das
Nierſtein, 7. Okt. Bei der Gemeinderatswahl
am Samstag ſtimmten von 935 Wahlberechtigten 499 ab. Ende des früheren Rechtsanwalts Paul Brede= dem die großen Preiſe des erſten Tages fehlten, in jeder
reck, der wegen Unterſchlagung und Betruges im Auguſt Beziehung einen vollen Erfolg. Schönes Wetter, guter
Gsewählt wurden E. Förſter, A. Trabold, A. Sander IV.,
1912 aus Berlin flüchtete und ſeitdem ſteckbrieflich verfolgt Beſuch und intereſſanter Sport mit vielen Ueberraſchun=
Hch. Kehl und Frz. K. Schmitt.
Lauterbach, 6. Okt. (Eiſenbahnattentat.) Ge= wird. Bredereck hat danach in einem Hotel in Sao gen gaben dem Renntag die Signatur. Das heutige
Er=
ſtern nachmittag wurden zwiſchen Alteburg und Hart= Paolo, wo er von dem deutſchen Konſul zur Legitimations= eignis, das Wäldchens=Rennen mit dem
Staats=
usannshain große Steine auf den Schienen vorge= prüfung aufgefordert wurde, Selbſtmord durch Vergiftung preis vereinte allerdings nur drei Pferde am Start. Eine
funden. Es liegt ohne Zweifel Bahnfrevel vor, um den begangen. — Der Kutſcher Scharnow ließ ſeine Fran Konkurrenz gegen das zurzeit beſte dreijährige Pferd, wie
es Frhrn. von Oppenheims Orchidee iſt, ſchien den anderen
fülligen Zug der um 5½ Uhr in Stockheim ankommt, zum und ſeine drei Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren Not
Ställen ausſichtslos. Daß auch die Wetter Oppenheim
Entgleiſen zu bringen. Das hieſige Betriebsamt ſetzte leiden. Die Frau verließ mit den Kindern das Heim und
günſtig geſinnt waren bewieſen die Vorwetten. Ueber
eine angemeſſene Belohnung auf die Entdeckung der! zog zu ihrem Bruder. Vergebens verſuchte Scharnow ſie ! 7000 wurden auf Orchidee und nur 500 auf Blumenſegen
Däter aus.
zu bewegen zu ihm zurückzukehren. Geſtern abend erſchien und Metaſtaſio vorgeſetzt. Der Weinbergſche Henaſt, der
er in der Wohnung, in welche die Frau inzwiſchen über= in flotter Pace führte, ſchien ein gutes Rennen zu machen.
geſiedelt war. Als ihm ſeine Frau öffnete, hielt er ihr nach einer halben Strecke ließ er jedoch nach, ſo daß ihn
Kunſtnotizen.
einen Revolver vor das Geſicht und ſagte, daß ſie jetzt Blumenſegen einholte. Beim Nieder=Räder Bogen zog
laber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
alle daran glauben müßten. Die Bedrohte war ſo geiſtes= Orchidee los und gewann ſvielend. Für kas zweite
Ftehenden Ernähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr ürteit ogt.
gegenwärtig, ihrem Mann in die Arme zu fallen, ſo daß 10 000=Mark=Rennen, das Herbſt=Jaad=Rennen
— Das 1. Sinfonie=Konzert der Hof= dieſer nicht ſchießen konnte. Sie riß ſich dann von ihm los über 4000 Meter, ſchickte der Starter 6 Pferde auf die
kapelle am 13. d. M. im Hoftheater wird mit einer und lief davon. Als der Attentäter den Bruder ſeiner Reiſe. Der frühere Weinbergſche Jockey OlConnor, der
Neuheit, der G=dur=Sinfonie von Ewald Sträſſer, Frau kommen hörte, richtete er die Waffe gegen ſich ſelbſt für die Konkurrenz aus Frankreich verſchrieben war, blieb
mit Zobten Sieger während er in zwei anderen
Konkur=
leimgeleitet. Ueber die Uraufführung in Köln am 24. und tötete ſich durch einen Schuß in die rechte Schläfe.
Nrärz 1909 wurde von dort dem Hamburger Fremdenblatt
Wiesbaden, 6. Okt. (Eiſenbahnunfall.) Heute renzen nicht den Erwartungen der vielen Wetter
ent=
berichtet: „Ewald Sträſſer der als Lehrer am hieſigen abend kurz nach 6 Uhr ſtießen auf dem Bahnhof Erben= ſprach. Im Jugend=Handikap wurde den Wettern
AKconſervatorium wirkt, iſt zweifellos ein entſchiedenes, heim auf der Eiſenbahnbrücke über die Wiesbadener eine Ueberraſchung. indem Leutnant Richards Lichterloh
Aſchzöpferiſches Talent; durch wertvolle Kammermuſikkom= Straße zwei vollbeſetzte Arbeiterzüge zu= gegen die viel gewetteten Aſtarte und Hasdrubal als
preſitionen hat er das ſchon bewieſen. Eines ſeiner Quar=ſammen. Mehrere Wagen entgleiſten. Die Maſchinen erſter durchs Ziel ging. Das Abſchieds=
Handi=
teizte gehört zum Repertoire von Roſé und Genoſſen. der beiden Züge wurden ſtark beſchädigt. Der Material= kap mit 14 Startern erinnerte an längſt vergangene Zei=
Täente ihm da Brahms als Vorbild, ſo auch in ſeiner Sin= ſchaden iſt groß. Mehrere Perſonen ſind verletzt worden, ten in Niederrad. Jockey Archibald holte ſich hier mit
ſtmie, ſoweit die Form und die ſtrenge Durchbildung des einige von ihnen ſo ſchwer, daß ſie in das WiesbadenerWencks Gleam ſeinen zweiten Sieg. Noch größer als die
ſpo lyphonen Satzes in Betracht kommen. Alles abſolute Krankenhaus gebracht werden mußten. Der Zuſammen= Siegquote waren hier die Gelder auf zweiten und dritten
Platz. Es gab 202 und 96 10. Im einzeinen ergaben
Muſikohne Liebäugeln mit einem Programm. ſtoß wurde dadurch gemildert, daß beide Züge im Ein=
Auuch keine Verwendung der Inſtrumente für äußere Wir= bezw. Ausfahren begriffen waren. Die Urſache ſteht noch die Rennen, die ohne Unfall verliefen, folgende Reſultate:
Entſchädigungs=Rennen. 8000 M. 1400
ltumgen zum effektvollen Aufputz, ſondern eine in erſter nicht feſt, dürfte aber im vorzeitigen Ablaſſen des von
Wiesbaden kommenden Zuges zu finden ſein. Einzelhei= Meter. 1. E. v. Bennigſens Floh (Shurgold) 2. F Lin=
Lnnie auf die Bogeninſtrumente geſtützte
Orcheſterbehand=
denſtaedts Peruſia (Burns), 3. Frhrn. v. Oppenheims
Alumg ohne Grellheit des Bleches, von vielem Wohl= ten fehlen noch.
Adamant (Archibald) Ferner: Moet (Teichmann), Ro=
Hemsbach a. d. B 7. Okt. (Feuer.) Geſtern abend falv (Oleinck), Jubilans (Bullock). ¾ L., 2 L., 1½ L.
kl ang. Am beſten ſcheinen mir die beiden Mittelſätze.
lein ſchönes Lento von warmer Melodik und doch voller entſtand hier eine große Feuersbrunſt, welche drei Moet Vierter. 17310; 14. 31.10.
Wäldchens=Rennen. Staatspreis. 10 000 M
Kurnſt, indem ſich als Mittelſatz eine Fuge mit dem Haupt= mit Frucht gefüllte Scheunen in Aſche legte Die
Scheu=
thema und dem Anfang des zweiten einfügt, ſo unge= nen gehören dem Kaufmann Moſes Oppenheimer, der und 3500 M. 2000 Meter. 1. Frhrn. v. Oppenheims
wungen, als könne es nicht anders ſein, und ein Scherzo, Witwe Heinrich Hopp und der Witwe Joſeph Eck. Der Orchidee II (Archibald) 2. R. A. Vaughs Blumenſegen
n dem aus dem rhythmiſch aparten thematiſchen Material Gebäudeſchaden allein beträgt etwa 6000 Mark. Es wird (Teichmann), 3. A. und C. v. Weinbergs Metaſtaſio (
Bul=
immer neue Gebilde emporwachſen und das ſich in ſeinem Brandſtiftung vermutet. Die Hemsbacher Feuer=loch. 10110, 2 L., 8 L.
Preis von Sachſenhauſen. Jagdrennen.
vmmor beſonders in dem köſtlichen Trio (Mufette) zu wehr war angeſtrengt mit den Löſcharbeiten beſchäftigt.
eimer Bedeutung erhebt die dazu berechtigt, den Satz als Heute vormittag ſtiegen noch ſtarke Rauchwolken aus den 5000 M. 4000 Meter 1. Em. Müllers Princeſſe des
Ur=
ſins (Dyhr), 2. Pfizers Onwentſia (O'Connor), 3. Lt.
eimen der beſten der neuen Sinfonieliteratur zu bezeichuen. Trümmerhaufen.
Nummer 238.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. Oktober 1913.
Seite 6.
2 Kronderg i. 2., 7. Ot. Pring Heinrich von
Krhrn. v. Lotbeiz Ahalaide (Schuler). Ferner: Dre
Peirente ir Soenten
Preußen war heute mittag auf Schloß Friedrichshof
d'Airain (Kühl), Grande Ourſe (Gerteis) Melilla
* Bayonne, 6. Okt. Der Präſident Poincaré eingetroffen, um ſeine drei Schweſtern und ihre Familien
(Knight) Sunbath (Hammer), Sea Sick (R. Francke),
Laura (Krattiger), Bobolink (Cavello), Antimone (Gge=beſuchte Dax und Bayonne, wo er an dem ihm zu zu begrüßen. Er nahm an der Frühſtückstaſel teil und
dicke). ¾ L., 2 L., 3 L., Lyre d’Airain Vierte. 138:10; 20, Ehren von der Stadt veranſtalteten Frühſtück teilnahm. fuhr dann im Automobil nach Wolfsgarten zurück.
Die Bürgermeiſter von Irun und San Sebaſtian und
14, 17110.
* Heilbronn. 7. Okt. Stadtpfleger Burger,
Jugend=Handikap. 8000 M. 1400 Meter. einige Stadtverordnete der beiden ſpaniſchen Städte waren der nach Verübung zahlreicher Unterſchlagungen ins
1 Lt. Richards Lichterloh (Teichmann) 2. A. und C. von zur Begrüßung herübergekommen.
Ausland geflüchtet war, iſt, wie laut Württemberger Zei=
Weinbergs Aſarte (Buloch), 3. E. v. Bennigſens Kupfer=
* Irun, 6. Okt. Präſident Poincaré iſt hier tung hier zuverläſſig verlautet, in Athen
verhaf=
nagel (Shurgold). Ferner: Nordbahn (Wedgewood), eingetroffen. Zum Empfang waren der Bürger=tet worden. Seine Anſicht, daß die griechiſchen Be=
Eile mit Weile (Schläfke). Hasdrubal (Burns), Achilles meiſter und die Mitglieder der Kommiſſion erſchienen, die! hörden ihn nicht ausliefern würden, beruht auf einem
(Davies). Hals, ½ L., 1 L. Hasdrubal Vierter. 97110, König Alfons als Ehrendienſt entgegengeſandt hatte Die Irrtum. Er befindet ſich in Athen in Unterſuchungshaft
25, 14, 22110.
Truppen erwieſen die milltäriſchen Ehren. Der Bürger=und wird, wenn die notwendigen Formalitäten vollzogen
Herbſt=Jagdrennen. Ehrenpreis und 10000 M. meiſter bewillkommnete den Präſidenten, der die Begrüß= ſind, der hieſigen Staatsanwaltſchaft ausgehändigt wers
4000 Meter. 1. H. Pringsheims Zobten (O'Connor), 2. H.
Vaerſts Perdita (Dyhr), 3. W. Hagemanns Abſage (Gä= ungsanſprache erwiderte. Vor ſeiner Abreiſe von Frun den.
* Braunſchweig, 7. Okt. Die Landeszeitung meldets
erhielt Präſident Poincaré vom König von Spanien
fol=
dicke). Ferner: Succurs (Schuller), Geraldine (Kühl),
Junker (E. Francke). 4 L., 2 L., ½ L. Geraldine Vierte. gendes Telegramm: „Im Augenblick Ihrer Ankunft Hofkapellmeiſter Riedel, der ſeit 33 Jahren Dirigent
in Spanien beeile ich mich mit wahrer Freude Sie herz= der Hofkapelle war, iſt am Montag abend einem Schlag=
30:10; 19, 15:10.
Abſchieds=Handikap. 6000 M. 1400 Meter, lich willkommen zu heißen und wiederhole Ihnen den anfall erlegen.
* Dresden, 7. Okt. Gegenüber dem in verſchiedenen
1 H. Wenckes Gleam (Archibald), 2. E. v. Benniaſens Ausdruck der Gefühle aufrichtiger Freundſchaft und leb=
Inigo (Shatwell) 3. Dr. Voigts Hendred (Eleminſon). heſter Sympathien für Frankreich, welche glück= auswärtigen Blättern aufgetauchten Gerücht, daß dieſen
Ferner: Orlade (Bulloch Mae Inthre (Shurgold), Ba=licherweiſe das ſpaniſche Volk von ganzem Herzen teilt Tage im Herrnskretſchamer Jaadrevier aus dem dichten
ſalt II (Teichmann). Jskoodah (O'Connor), Hofwarpnir Ich hege den aufrichtigen Wunſch, daß die Eindrücke Ihres Gebüſch zwei ſcharfe Schüſſe auf den König
abgeſchoſſen worden ſeien, iſt der Landesdienſt zu der Er=
(Schläfke) Sybille (Lane), For (Scheffer), Sideslip (Sum=1 Aufenthaltes unter uns die angenehmſten ſein mögen.”
ter), Twigged it (Blades), Rainbow Trout (Oleinik), Präſident Poincare an wortete: Ich danke Eurer Maje= klärung ermächtigt, daß an zuſtändiger Stelle von einem
Drhade (Davies). Hals, ½ L., ¾4 L. Raibow Trout Vier=ſtät für die liebenswürdigen Willkommenwünſche. Ich derartigen Vorfall abſolut nicht das geringſte
be=
habe bereits beim Betreten Spaniens die Aufrichtigkeit der kannt iſt.
ter. 67:10; 25, 202. 96.10.
* Apenrade, 7. Okt. Auf der Chauſſee bei Stoerum
Gefühle des ſpaniſchen Volkes für Frankreich kennen
ge=
lernt und bin glücklich, Ihnen meinerſeits alle Wünſche wurde heute vormittag ein Fuhrwerk mit 5 Perſonen
meines Landes für Eure Majeſtät und Ihre edle Nation von einem Automobil überholt Das Pferd ſcheute
Luftfahrt.
der Wagen kippte um und die Inſaſſen wurden heraus=
* Dresden, 7. Okt. Der Flieger Pegoud wurde auszuſprechen.”
geſchleudert, wobei ſie teils ſchwer verletzt wurden. Das
verpflichtet, auf dem Flugplatz, der am 26. Oktober ein=
* Madrid, 7 Okt. Präſident Poincaré iſt um Automobil fuhr davon. Ein ſpäter kommendes Automo=
10 Uhr 30 Minuten auf dem Nordbahnhof angekommen bil nahm die Verletzten auf und brachte ſie nach dem
geweiht wird, am 31. d. M. zu fliegen.
und vom König, den Prinzen und Prinzeſſinnen des Krankenhaus in Apenrade.
Königlichen Hauſes, den Mitgliedern der Regierung und
Hirth, Sieger in Como.
* Blankeneſe, 7. Okt. Den vereinten Anſtrengungen
der franzöſiſchen Botſchaft und verſchiedenen Abordnun=
* Como, 7. Okt. Der Flieger Helmuth Hirth gen begrüßt worden. Der Präſident und der König be= der Ortsfeuerwehr, der Hamburger und der Ab
tonger Feuerwehr gelang es, das Feuer auf die
Zucker=
ſiegte auf dem Albatros=Eindecker gegen die Flieger Mo= gaben ſich nach dem Königlichen Schloſſe.
rane, Fiſcher und Chemet, die auf Morane=Saulnier=
Far=
mühle Hamburg=Schnlau zu beſchränken und das große
Zuckerlager zu retten. Das Fabrikgebäude iſt völlig auss
man=Doppeldecker flogen.
gebrannt.
Vom Balkan.
Ein Flieger=Konflikt.
* Breslau, 7. Okt. Heute nacht drangen Diebe, ver
* Frankfurt a. M., 7. Okt. Ein hoher bulgari= mutlich internationale Einbrecher, in dasus
HB. London, 7. Okt. Während ſeines Fluges vom
ſcher Diplomat hatte mit dem Londoner Vertreter welengeſchäft von Karl Schubert in der Kloſtell
4. Mai von Bremen nach England überflog der
franzö=
ſiſche Flieger Brindejone in großer Höhe London. des Frankfurter Generalanzeigers eine Beſprechung, in ſtraße erbrachen zwei Panzerſchränke und raubten Ge
Ein Paragraph des britiſchen Aero=Klubs beſagt nun, der er u. a. ausführte, daß Bulgarien jetzt weder und Juwelen im Geſamtwerte von 70 000 Mark. Die Ein
daß Flige über bewohnten Städten verboten ſind. Der an einen Krieg denke, noch auch Bündniſſe abzu= brecher verſchafften ſich den Zugang zum Laden, indem
Nero=Klub von England hat deshalb Brindejone disqua=ſchließen ſucht, weil es zu dem einen zu ſehr erſchöpft ſie vom Keller ein Loch durch den Fußboden ſchlugen.
* Paris, 7. Okt. Nach Blättermeldungen dürfte
lifiziert. Er kann alſo nicht an öffentlichen Flügen und iſt und für das andere zu wenig zu bieten habe. Aber
Wettbewerben in England teilnehmen. Daraufhin ſind Bulgarien werde arbeiten, um eines Tages die Brüder Präſident Poincaré anläßlich der Eröffnung der
zwei angeſehene Mitglieder des Klubs, Sir Graham in Mazedonien, für deren Befreiung Bulgarien in den durch den Tunnel Mont d’Or führenden Eiſenbahn
White und Richard Gater, aus dem Klub ausgetreten. Krieg gezogen ſei, von den neuen Unterdrückern zu be= Fiasne Vallorbe im nächſten Frühjahr dem ſchweizen
Sie ſagen, daß ein fremder Flieger die Beſtimmung nicht freien. Die bulgariſche Regierung habe die Gewißheit, riſchen Bundespräſidenten einen. Beſuch
habe wiſſen können und auch nicht habe disqualifiziert daß Rumänien mit ſeinem Einmarſch nicht auf eigeneabſtatten.
* Dünaburg, 7. Okt. Bei der Einfahrt in den
Bahn=
werden können. Auf alle Fälle hätte man, wenn man Fauſt handelte, ſondern zu ſeinem infamen Vorgehen von
über Brindejone zu Gericht ſitzen wollte, ihn vorher hören zwei Großmächten geradezu aufgefordert worden ſei” hof ſtieß ein Schnellzug aus Kiew mit einer Lokosl
Ferner habe die bulgariſche Diplomatie die dokumentari= motive zuſammen. 14 Perſonen wurden getötet
müſſen.
ſchen Beweiſe in der Hand, daß Serbien ſchon Ende des 17 ſchwer und 11 leicht verletzt.
vorjährigen Oktober, kaum drei Wochen nach der Kriegs=
* Tokio, 7. Okt. Nach einem amtlichen Bulletiniſt
Vermiſchtes.
ertlärung, ſeine Politik der „Treuloſigkeit” gegen Bulga= Fürſt Katſurg ernſtlich erkrankt. Nach ſeinen
* Das Chriſtentum in Japan. Der Vize=rien begonnen habe. Nach dem Einzug in Strumitza Rückkehr nach Tokio im September trat bei ihm ein raſchen
miniſter des Innern in Japan, Tomkonami, hat am wurde der Weitermarſch der Truppen nach Doiran von Kräfteverfall ein, der durch eine Affektion des Gehirns
25. Februar ds. Js. 83 Delegierte der in Japan haupt= der ſerbiſchen Truppenleitung mitgeteilt; in Wirklichkeit verſchlimmert wird.
ſächlichſten Religionen, des Buddhismus, des Shintois= aber ſeien die Soldaten aus den Kaſernen in die Bürger= und des Chriſtentums zu einer Konferenz eingeladen, quartiere von Strumitza gezogen. Bulgariens größter
Karlsruhe, 7. Okt. In der Nacht von Samstagl
in der denn auch im Laufe des Jahres gemeinſame Be= Fehler ſei es geweſen, daß es ſeinen Verbündeten die zum Sonntag erſchoß der Landhausbeſitzer Macleh
ratungen abgehalten worden ſind über neue Mittel und Treue hielt.
ſeinen Nachbarn, den Kaufmann und Villenbeſitzen
Wege, wie dieſe Religionen das ſittliche Leben des Vol=
* Sofia, 6. Okt. König Ferdinand richtete Schweyer aus Ueberlingen im Badezimmer des letzteren
kes neu zu feſtigen und zu heben imſtande ſeien. Selbſt=während des heutigen Kronrates eine Anſprache an die Schweyer hat Mackley erſucht, mit ihm in den Baderalimn
verſtändlich iſt damit keine Religionsmiſchung geplant. Miniſter, in der er ſagte, es ſei ihm in dieſen ſchwierigen zu gehen.
die einzelnen Religionen wahren ihre Sonderheit. Das Zeiten ein Troſt, Männer zu Ratgebern zu haben, die bei
Dortmund, 7. Okt. Das Töchterchen des Profe
bemerkenswerteſte an dieſer Konferenz iſt dies, daß hier der Löſung der ſchwierigen Aufgaben große Vaterlands= ſors Mirus, des Vorſitzenden des Impfgegnerverein
zum erſten Male das Chriſtentum von der japani= liebe und Selbſtaufopferung bewieſen hätten. — Wie an Dortmund, iſt auf Veranlaſſung der Regierung aus dem
ſchen Regierung faktiſch anerkannt worden iſt. Die
Konferenz hat einige Leitſätze aufgeſtellt, welche eine ge= zuſtändiger Stelle verlautet, iſt im Kronrat außer der Er= Städtiſchen Lyzeum ausgeſchloſſen worden, weil ein
ung=
meinſame Zuſammenarbeit beſchließen, und ein geſelliges gänzung des Kabinetts und der Auflöſung der Sobranje geimpftes Kind Gefahren für andere mit ſich
Beiſammenſein hat die Vertreter der drei Religionen ver= am 9. Oktober auch die Feſtſetzung der Neuwahlen auf bringe. (!) Profeſſor Mirus hat den Staat und die Stadt
einigt. Der Allgemeine Evangeliſche Miſſionsverein der den 9. Dezember beſchloſſen worden; ferner die Inangriff= gemeinde auf Schadenerſatz verklagt.
in Japan als einzige deutſche evangeliſche Mif= nahme des Baues der Bahnlinie Hasköj-Gümüldſching”
— Innsbruck, 7. Okt. Am Annenberg im
Ulſen=
ſionsgeſellſchaft arbeitet, wird ſelbſtverſtändlich Pottolago, und endlich eine Unterſuchung über die Kom= tale wurde ein drei Zentner ſchwerer Bär erlegt.
auch von dieſem neuen Regierungskurs Vorteil haben. mandoführung, den Intendanturdienſt und die Requi=
Seine Arbeit hat ſich auch im letzten Jahre, trotz des To=ſitionen während des Krieges.
Briefkaſten.
des zweier japaniſcher Pfarrer, durchaus gedeihlich ent=
* Athen, 6. Okt. Die türkiſchen Bevoll=
K. H. 100. Hausgewerbetreibende, ſowie Heimarbeiter
wickeit. Seine Arbeitsſtätten ſind um zwei weitere ver=mächt igten haben heute den Miniſter des Aeußern ſind krankenverſicherungspflichtig. Erſtere auf Grund desl
mehrt worden. Die Zahl der Taufen hat 23 betragen. aufgeſucht und ihm die türkiſchen Gegenvorſchläge über=§ 2 Poſ. 4 uſw. des Ortsſtatuts für Darmſtadt vom 15
Dieſe an ſich kleine Zahl ſtellt einen ſchönen Erfolg dar, reicht. Miniſter Panas erbat Zeit, um mit den Vorſchlä=Juli 1893. Beide müſſen vom Arbeitgeber zur Vereinigten
da ſie ſich durchaus auf der Höhe der Zahlen hält, die an= gen ſich bekannt zu machen.
Ortskrankenkaſſe angemeldet werden.
dere Miſſionsgeſellſchaften erreichen. Seine Erfolge laſ=
* Paris, 7. Okt Nach einer Blättermeldung aus
ſen ſich, wie die der Miſſion überhaupt, nicht gut in
Zah=
len konzentrieren. Der Einfluß des Chriſtentums auf Cetinje hat König Nikolaus bei einer Unterredung
Amtlicher Wetterbericht.
das Volksleben, beſonders der gebildeten Kreiſe iſt nach mit dem öſterreichiſchen Geſandten die Notwendig=
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
maßgebenden japaniſchen Urteilen gerade durch die Arbeit keit engerer Beziehungen zwiſchen Oeſterreich=
Ungarn und Serbien ausgeſprochen und ſogar über die
des proteſtantiſchen Miſſionsvereins ſtark gefördert wor=
Das nördliche Hochdruckgebiet hat ſtark abgenommen
den. Daher kann auch der genannte Verein ſich ein Ver= Anſtellung öſterreichiſcher Offiziere und Beamte für die und ſich nach dem Feſtlande verlagert, während das weſte
dienſt daran zuſchreiben, daß das Chriſtentum in Japan Dauer von drei Jahren geſprochen. Aus Anlaß dieſer liche Tief ſich beträchtlich verſtärkt und oſtwärts verlagen
ſich jetzt ſchon eine ſo achtbare Stellung erworben hat. Der Unterredung iſt das Gerücht verbreitet daß Könia
Nito=
genannte Verein bedarf aber weiterer größerer Unter= laus verſtimmt darüber ſei, daß Rußland ihm in der hat. Die Temperaturen ſind ſeit geſtern etwas geſunken=
Wir werden morgen mit zunehmendem Einfluß des
Skutarifrage ſo geringe Unterſtützung gewährt habe Daß
ſtützung, damit auch das deutſche Chriſtentum in Japan er Annäherung an Oeſterreich=Ungarn geſucht habe, ſei Tiefdruckgebietes trübes, regneriſches Wetter haben.
in Zukunft würdig vertreten ſei.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, 8. Oktober
mehr aus der Abſicht hervorgegangen, Maßnahmen zu
treffen, um korrekte Beziehungen zu Oeſterreich zu ſichern. Meiſt trüb und wolkig, Regenfälle, mäßig warm.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Literariſches.
Letzte Nachrichten.
— „Die deutſche Bühnenkunſt der Gegenwart”.
en
Oe e e
lautet der Titel einer geiſtvollen und feſſelnden Abhand=
(Wolffs telegr. Korceſp.=Bureau.)
lung Julius Babs, welche die Entwickelung ſzeniſcher
* Berlin, 7. Okt. Zu der Meldung von der Wahl
Kunſt unſerer Zeit in klarſtem Lichte zeigt und dabei die
Das Augfeld-Phonola
Perſönlichkeiten Otto Brahm und Mar Reinhardt in den Juanſchikais zum erſten verfaſſungs=
Mittelpunkt der Handlung ſtellt. Aus dem übrigen In=mäßigen Präſidenten von China ſchreibt
die Norddeutſche Allgemeine Zeitung: Bei dem Antritt
halt des neuen zweiten Heftes der vornehm illuſtrierten ſeines hohen Amtes das er dem Vertrauen ſeiner Mit=
Piano
Zeiſchriſt Moderne Kunſt (Verlag Rich. Bong, Ver=bürger und ſeiner erprobten Tüchtigkeit verdankt, wird
lin W. 57. Preis des Vierzehntagsheftes 60 Pfg.) heben er von Deutſchland mit aufrichtigen Glückwünſchen be=
7kann auf den
wir noch beſonders Dr. Oskar Anwands Aufſatz über grüßt. Schwere Aufgaben der inneren und äußeren Po=
Tasten oder mittels
Hans Meid hervor, dieſen phantaſievollen und begabteſten litik warten der Löſung von ſeiner ſtarken und klugen
unſerer jungen Radierer. Wie dieſe Abhandlung mit Ab= Hand. Wir hoffen, daß es ihm vergönnt iſt, ſeine Ver=
Weingebauter Phonola
ge-
bildungen nach Radierungen Hans Meids künſtleriſch aus= dienſte. die der patriotiſche Führer des neuen Ehina ſich um
spielt werden. Wer früher ni
geſtaltet iſt, ſo ſteht auch der übrige Vilderſchmuck des ſein Vaterland erworben hat, durch weitere Leiſtungen
Heftes mit ſeinen Aquarell=Fakſimiles und Schwarz=Weiß= für deſſen Wohlfahrt zu vermehren.
Weine Taste berührte, vermag jetz
blättern nach Gemälden von Corot, Alexander Köſter,
* Berlin, 7. Okt. Die Geſchworenen bejahten
Falles, was die Musikliteratur bietet,
Gyuale von Benczur, Koch — Zeuthen uſw. auf hoher in der Verhandlung gegen Hedwig Müller nach
künſtleriſcher Stufe. Einen ſtarken Reiz verleiht dem zweiſtündiger Beratung die Frage nach Totſchlag
künstlerisch vollendet selbst zu spielen.
neuen Jahrgang der Modernen Kunſt die Reproduktion und billiaten der Angeklagten mildernde Umſtände zu.
Vorführung bzw. Broschüre
bereit-
ihrer Kunſtbeilagen in dem neuen Tieſdruckverfahren, das Der Staatsanwalt beantragte 1 Jahr 6 Monate
hier zum erſten Male für Bildwiedergaben großen For= Gefängnis. Das Gericht ging, ein äußerſt ſeltener
willigst. — Alleinvertretung:/
mats in Anwendung kommt und eine ſo edle Hell=Dunkel= Fall vor einem Schwurgericht, erheblich über dieſen
An=
wirkung ausübt. Auch hieraus geht hervor, daß dieſe trag hinaus und erkannte auf 2 Jahre 6 Monate Ge=
Karl Arnold
Zeitſchrift mit den Errungenſchaften moderner Kunſt und fängnis abzüglich 6 Monate der Unterſuchungshaft.
Technik ſtändig Schritt zu halten weiß. Für Romanlektüre
* Wiesbaden, 7. Okt. Eine kürzlich hier verſtorbene
Ecke Erbacherstrasse
in beſtem Sinne ſorgt die Fortſetzung von Klaus Rittlands ältere Dame vermachte der Ehefrau des Schreinergehilfen
nächst dem
(Eliſabeth Heinroths) Erzählungswerk „Die Ehen des Gibner von hier, die jahrelang bei ihr Aufwartedienſte
Herrn von Brenkhuſen” welche die aufteimende, tragiſche verrichtete ihr Vermögen von 1½ Miklionen
Schwimmbad.7
Liebe eines Oberpräſidialrats zu einem ſüddeutſchen Mäd= Mark. Das Teſtament iſt nach dem Ausſpruch von
chen aus dem Volke in ſpannender Weiſe ſchildert.
Juriſten unanſechtbar. Der Bruder der Erblaſſerin hat
(20‟
ſich deshalb auch mit einer bereitwillig angebotenen
Summe von 300000 Mark für zufriedengeſtellt erklärt.
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Mitt
t hg
Nummer 238.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. Oktober 1913.
Hie ſchlechte Verdauung, an der neroöſe Schulinderſ Havang und Merito, 5. Dt. 2 Uhr nachm. in Ant=
(65
wie auch viele Erwachſene leiden, bedingt eine vor= werpen. „Niederwald”, von Weſtindien kommend, 5. Okt.
ichtige Ernährungsweiſe. Sehr leicht verdaulich, zugleich 5 Uhr 45 Min. nachm. in Hamburg. Steigerwald‟”
uber nahrhaft, wohlſchmeckend und billig iſt das alt= 5. Okt. von Tampico. „Weſterwald” 3. Okt. in Tampico,
bewährte Nährmittel „Kufeke”; es regt den Appetit ausgehend. — Oſtaſien: „Altmark” 5. Okt. 2 Uhr nachm.
em, hält die Verdauung in Ordnung und trägt weſent= in Emden, ausgehend. „Ambria” nach Neu=York, 4. Okt.
lch zur Hebung des allgemeinen Wohlbefindens bei. 3 Uhr nachm. von Manila. „Bayern” 4. Okt. in Dalny,
„Kufeke” iſt bequem in den gewohnten täglichen ausgehend. „Bermuda” 5. Okt. nachm. in Marſeille,
Speiſen zu nehmen, — bei der Zubereitung bediene heimkehrend. „Braſilia” 5. Okt. morgens in Port Said,
mian ſich des „Kufeke”=Kochbüchleins, das in den Ver=ausgehend. „Graecia” 4. Okt. von Sabang nach Suez.
jaufsſtellen gratis abgegeben wird.
(IV,20967,75 „Hinſang” 4. Okt. 6 Uhr morgens von Schanghai nach
Moii.
„Preußen” 3. Okt. 8 Uhr abends Gibraltar
MIansnassgassnpaſſiert, heimkehrend. „Sileſia” 5. Okt. 3 Uhr nachm.
Gibraltar paſſiert, heimkehrend. „Südmark” 3. Okt.
12 Uhr mittags von Schanghai nach Moji. — „Rhenania”
2. Okt. von Durban, heimkehrend.
Kunſthalle am Rheintor, geöffnet Werktags von
Verlobten
11—4 und Sonntags von 10—4 Uhr.
die ihr künftiges Heim gediegen, ge-
Familiennachrichten.
schmackvoll und modern einrichten
wollen, wird eine Besichtigung meiner
feinbürgerlichen
Todes=Anzeige.
Wohnungseinrichtungen
empfohlen. — Meine Möbel zeichnen
Heute morgen 3 Uhr entſchlief ſanft nach
sich aus durch künstlerische
Formen-
kurzem aber ſchwerem Leiden mein lieber Gatte,
schönheit, grundgediegene Qualität u.
unſer Vater, Bruder, Schwager und Onkel
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
besondere Preiswürdigkeit.
Herr Friedrich Zoof.
OTTO KUNKEL
Gr. Ochsengasse 21/23. — Tel. 287.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
(16984a
Inaa!
Frau Susanna Zopf,
Käthe Zopf, Darmstadt,
Dampfernachrichten.
Dornheimerweg 2.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Darmſtadt, Weinheim a. d.
Z.,
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den 7. Oktober 1913.
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1. Okt. 11 Uhr vorm. in Neu=York. „Savoia”, von
Sdavannah kommend, 4. Okt. 12 Uhr nachts in Havre.
Die Einſegnung findet Mittwoch nachmittag
Strathleven” 4. Okt. 5 Uhr nachm. von Newport News
um 4 Uhr im ſtädtiſchen Krankenhaus ſtatt;
nuch Neuorleans. — Weſtindien, Mexiko: „Aſſyria‟
die Beerdigung am Donnerstag nachmittag
I. Okt. in Progreſo, ausgehend. „Corcovado” nach
in Weinheim a. d. B.
(20996
Havana und Mexiko, 5. Okt. 3 Uhr nachm. von Vigo.
Fürſt Bismarck”, von Mexiko und Havana kommend,
. Okt. 1 Uhr nachm. von Havre. „Grunewald” nach
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Kurſe vom 7. Oktober 1913.
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77,40
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12 Siemens & Halske 217½½
Ditgeteilt von Hermann Reichenbach.
InProt. 5 Beramann Elecir. . . 130,00 4 Kronprinz Rudolfbahn
InProz. 3.
5 Argentinier . . . .. . 98,40 10Deutſch. Ueberſee Electr. 165,70 4 Ruſſ. Südweſt. . . . . 86,00
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0 Gummi Peter . 78,50 4½ Moskau=Kaſan . . . 94,50 4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00 3½
86,00
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Otſche. Reichsſchatzanw. —
do.
do.
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Deutſche Reichsanl. . 84,90 4½ Chile Gold=Anleihe . 91,10 30 Adler=Fahrradwerk=
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76,205 Chineſ. Staatsanleihe.
do.
Kleyer . . . . . . 399,00
89,00
4½
do.
Nreuß. Schatzanweiſg.
9 Maſchinenf. Badenix 143,50 3 Portugieſ. Sſenb. . 71,50 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
86,00
do.
do. Conſols . . . 84,90 4½ Japaner . . . . . . . 90,00
78,25 0 Wittener Stahlröhren
68,80
76,205 Innere Merikaner. .
do.
do.
9 Steana Romana Petr. 148,50 2¼0 Livorneſer
3 Salonique=Monaſtir .
Bad. Staatsanleihe . . 97,70
do.
92,00 4 Gold=Merikanerv. 1904 76,50 15 Zellſtoff Waldhof . . 215,10 4 Baadadbahn . . . . . . 80,20 3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
do.
(32
5 Gold=Merikaner . . 95,30 12,83 Bad. Zucker=Wag=
4½ Anatoliſche Eiſend. . 92,2
do.
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Mayr. Eiſenbahnanleihe 98,80 3½ Buenos Aires Provinz 67,00 0 Neue Boden=A. A.=Beſ. —
4 Northern=Paciſie . . . 94,80
do.
83,75 Aktien inländiſcher
0 Südd. Immobilien. —
do.
74,70 Transportanſtalten.
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kbamburger Staatsanl. 97,70 10 Hamb.=Amerika=
Paket=
ſoeſſ. Staatsanleihe
98,00
Francisco. . . . .
fahrt . . . . . . . 144,10 10 Aumetz=Friede . . . . 166,90 Tehnantepee . . .. . . —
wo. do. (unk. 1918) 96,607 Nordd. Lloyd . . . . . 123,20 14 Bochumer Bergb. u.
do.
M
83,10 6½ Südd. Eiſenb.=Beſ. . 121,50
Gußſt. . . . . . . 221,70
Bank=Aktien.
do.
73,90
Aktien ausländiſcher
11 Deutſch=Luxemburz.=
10 Bank für elektriſche
Ssächſiſche Rente.
76,20
3½
Bergb. . . . . . . 146,00
Württemberg unk. 1921 93,30 Transportanſtalten.
Untern. Zürich . 184,00
10 Gelſenkirchener . . . . 178,60 7½ Vergiſch=Märkiſche
do. v. 1875 92,9015 Anatol. Eiſenb. 60½
Einz. Mk. 403 . . —
9 Harpener . . . . . . . 190,00
143,00
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. Griechen v. 1837 . 55,606 Baltimore und Ohis . 94,25 18 Phönir Bergh. und
9½ Berlin. Handelsgeſ. .161,00 3½
6 Schantungbahn . . . . 122½
Hüttenbetrieb. . . 253,00 gu) Darmſtädter Bank . 116,50
Italiener Rente
Oeſterr. Silberrent: 84,8018 Luxemb. Prince Heuri 167,00! 3 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
12½) Deutſche Bank . 247,70(3½
0 Oeſt. Südbahn (Vomb.) 27½
Caro. . . . . . . . 73,50 6 Deutſche Vereinsbank . 117,004 Gießen
do. Goldrente . . .
6 Laurahütte . . . . . . 168,00 6 Deutſche Effekt.= und
do. einheitl. Rent: 81,006 Pennſylvania R. R. .
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13
Weſteregeln 190,00 10 Diskonto=Kommanbit 184,80 a
do. unif. Ser. III 64,50 Hioid.
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N umänier v. 1903 . .
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Obligationen.
do. v. 1890 . . 93,50
Fabrik..
545,00
Nationalb. für Deutſchl. 118,251 3t)
do.
v. 1905 . . 87,9014 Chem. Fabrik Gries=
3½ Südd. Eiſenb.=Gef. 87,40
Rruſſen v. 1880 . . . . 88,70
heim . . . . .245,00 4½ Nordd. Bloyd=Obl.
do. v. 1902 . . . . 90,60 30 Farbwerke Höchſt .609,25 4 Eliſabethbahn, freie . . 89,00 6,95 Reichsbank . . 135,503½
do. v. 1905 . . . . 100,00 20 Verein chem. Fabriken
Franz=Joſefs=Bahn . .
31
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Lfürk. Admin. v. 1903 79,20130 Chem. Werke Albert 434,501 4 Oeſterr. Staatsbahn . 89,00 7½ Wiener Bankverein . 131,80 3½ Nauheim . . . . . .
Pfandbriefe.
75,30
do.
Tüürk. unifiz. v. 1903 87,1014 Holzverkohlung Kon=
3
3½
Unngar. Goldrente . . . 83,70
ſtanz . . . . . . . 296.751 5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 97,00 4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 16 u. 17. . . 94,30 4 Offenbach. .
do.
wo. Staatsrente. . . 81,25 5 Lahmeyer. . . . . . . 120,0) 4
Seite 7.
Kriegerverein
Darmſtadt.
(21036
Die Beerdigung unſeres
Mit=
glieds und Feldzugskameraden
Herrn Balthaſar Schmidt,
Stationsaſſi=
ſtent i. P., findet am Donnerstag den 9. d. M.,
nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des
Darm=
ſtädter Friedhofes aus, ſtatt.
Wir erſuchen die Kameraden von Lahr
bis Probſt, ſowie des 6. Bezirks, ſich dort
zu verſammeln.
Der Vorſtand.
Tageskalender.
Mittwoch, 8. Oktober.
Großh. Hoftheater, Anfang 7½ Uhr, Ende 10½
Uhr (Ab. B): „Die luſtige Witwe”.
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Lichtbilder=Vortrag von Schriftſteller Wegener
um 8½ Uhr im „Fürſtenſaal” (Impfzwangsgegnerverein).
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr.
Ludwigshöhe um
4 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr.
Bilder vom Tage (Auslage: Expedition.
Rhein=
ſtraße 23): Von der Tauſendjahrfeier in Kaſſel, Blick
auf den geſchmückten Friedrichsplatz während der
Ge=
ſangsvorträge — Enthüllung des Prinz=Regent=
Luit=
pold=Denkmals in München — Flieger Ingenieur
Sa=
blatnig ſtellte mit 2830 Metern einen neuen
Höhenwelt=
rekord im Fluge mit drei Paſſagieren auf —
Opern=
komponiſt Giuſeppe Verdi, zur Feier ſeines 100.
Ge=
burtstages am 9. Oktober 1913.
Beſichtigung des Großh.
Reſtdenzſchlof=
es: Dienstags und Freitags von 3—4 Uhr,
Sonn=
tags von 11—1 Uhr. Eintrittskarten werden beim
Schloßinſpektor abgegeben: Einzelkarte 50 Pfg.,
Fa=
milienkarten (3 Perſonen) zu 1 Mk.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hoſbuchdruckerei,
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
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S. 14, 15, 17, 24/26
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18—23. . . . . . . . .
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. 137,00
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84,00
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3½ do. (unk. 1914) . . 83,30 Augsburger. . . .
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Darmſtadt . . . . .. 94,50 Meininger . ſſ. 7
85,50Oeſterreicherv. 1864ff. 100 —
do.
do. v. 1858fl. 100 505,00
.. 96,50
Frankfurt. ..
Ungar. Staats . fl. 100 396,00
do.
96,00Venediger . . . . Fs. 30
.... .
—Türkiſche . . . . Fs. 490 163,00
do.
Heidelberg . .. :. . 93,701 Gold, Silber und
Banknoten.
84,00
do.
20,42
94,00 Engl. Sovereigns . .
4 Karlsruhe . . . .. . 85,20 20 Franks=Stücke . . . . 16,15
do.
Amerikaniſche Noten. . . 4,19½
Engliſche Noten . . . . . 20,41
do.
Pfälziſche Bank. . . . 122,304 Mainz . . . . . . .. 94,40 Franzöſiſche Noten. . . . 80,90
85,201 Holländiſche Noten. . . . 168,85
do.
Rhein. Kreditbank. . .126,754 Mannheim . . . . . . 95,20 Italieniſche Noten . . . . 80,20
89,00 Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,80
do.
Bankverein . . . . 106,90 4 München . . . . . . . 97,50 Ruſſiſche Noten . . . . .
Schweizer Noten . . . . . 80,85
4 Nürnberg. . . . . . . 96,75
do.
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—Reichsbank=Lombard Zsf. 7%
hes
Seite 8.
Darmgadter Tagblatt, Mittwoih, den 8. Ottober 1913.
Nummer 238.
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Nummer 238.
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Seite 10.
Nummer 238.
Darmſtädter 'Tagblatt, Miktwoch, den 8. Oktober 1913.
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vielen anderen Sportsarten hängt der Erfolg kommiſſionen der Haushaltungsſchulen zu Langen und
und oft das Leben von der ruhigen und Lindheim zu richten, welche ebenſo wie die Landwirt= Schlachtvieh= und Fleiſchbeſchau im Deutſchen
ſchaftskammer ſelbſt auch ausführliche Programme und An=
Reiche.
ſicheren Hand und von höchſter körperlicher — meldebogen auf Verlangen verſendet. Bei nach dem 1.
* Aus der im 3. Vierteljahrsheft zur Statiſtik des Deut=
Leiſtungsfähigkeit ab. Da das Coffein Herz, § Dezember 1913 eingehenden Anmeldungen iſt Berückſich= ſchen Reiches, 1213, veröffentlichten Zuſammenſtellung des
tigung zweifelhaft.
Kaiſerlichen Statiſtiſchen Amts der im 2. Vierteljahr
Nerven und ſonſtige Organe ſchwächt, ſo be= S
1913 beſchauten Schlachttiere ergibt ſich, daß der
Schlacht=
vorzugen wiſſende Sportsleute den coffeinfreien
vieh= und Fleiſchbeſchau unterzogen wurden:
Getreide=Wochenbericht
Kaffee Hag.
im 2. Vierteljahr
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
1913
1912
vom 30. September bis 6. Oktober 1913.
33285
38649
Pferde und andere Einhufer
Handel und verkehr.
Der Getreidemarkt zeigte auch in der Berichtswoche
125 649 129216
Ochſen . . . . .
O Patente. (Mitgeteilt von Dipl.=Ing. Klemens überwiegend matte Haltung. Zwar lag von Rußland
136965 115 652
Bullen . . . . . . . . .
Kühe.
Herszberg u. Co., Patent= und Ingenieur=Bureau, Darm= eine halbamtliche Schätzung vor, die weſentlich niedriger
392 305 421820
Jungrinder über drei Monate alt 200 837 225 650
ſtadt, Rheinſtraße 19.) 1. Patent=Erteilungen. lautet als die des Statiſtiſchen Zentralkomitees, auch hält
Kälber unter drei Monate alt . 1166 259 1309 106
12o. 266 120. Verfahren zur Darſtellung von Alkylmilch= Rußland ſichtlich mit dem Verkauf zurück, zumal die Ban=
4 175 992 4 302 862
ſäureeſtern. Dr. Walther Neuberger, Bensheim a. d. B. ken die Ware unter günſtigen Bedingungen beleihen, Aber
Schweine . . . . . . . .
440 973 454 938
Schafe . . . . . . . . . .
6. 1. 13. N. 18 942. 21 k. 266 203. Projektionslampe; Zuſ. ebenſowenig wie dieſe Verhältniſſe vermochten Klagen
175308 204 235
zu Pat. 228 632. Nicolaas A. Halberſtma, Darmſtadt. über Trockenheit in Indien und über ungünſtige Wachs=
Ziegen . . . . . . . . .
1237
1184
Hunde . . . . . . .
20. 4. 12. H. 57 548. — 2. Gebrauchsmuſter=Ertei= tumsbedingungen im Süden Argentiniens den von den
lungen. 49a. 569936. Mehrſpindlige Schnellbohr= ſtarken kanadiſchen Weizenablieferungen ausgehenden
maſchine. H. Hommel, Mainz, Geſellſchaft m. b. H., Druck zu mildern. Angeſichts des willigen nordamerika=
H. Frankfurt a. M., 7. Okt. (Fruchtmarkts
Mainz. 5. 7. 13. H. 61755. 58 a. 569 716. Zweiteiliger niſchen Angebotes und der bisher beſtehenden guten Ernte= bericht.) Am Wochenmarkt, der übrigens nur wenig
hydrauliſcher Röhrenpreßkolben mit Gleit= und Abdich= ausſichten Auſtraliens hält ſich die Unternehmungsluſt belebt war, wurde Landweizen wieder ſtark angeboten und
tungsrohr. Heidesheimer Maſchinenfabrik Meinke, Krebs überall in engen Grenzen und der Umſtand, daß Frank= auch im Preis billiger abgegeben; ebenſo lagen ausläns
u. Wegener, Heidesheim b. Mainz. 18. 8. 13. H. 62379.reich fortgeſetzt fremden Weizen heranzieht, fällt bei der diſche Brotfrüchte ſchwächer. Landroggen hingegen blieh
63 d. 568 912. Hinderradfederung für Fahrräder und der= Fülle des vorhandenen Materials bisher nicht ſonderlich gut behauptet, da größere Konſumfrage beſtand. Hafen
gleichen mit ſchwingender Achſe. Paul Hippel, Offen= ins Gewicht. In Deutſchland ſind dem Angebot durch die gleichfalls in beſſerer Frage bei unverändertem Preis
bach a. M., Sprendlinger Landſtraße 9. 27. 8. 13. H. 61855. Hackfruchternte und durch die Herbſtbeſtellung zurzeit enge gegen die Vorwoche. Gerſte und Mais ſtill. Die Fordes
63 o. 569 021. Pneumatik mit radial wellenförmig verlau= Grenzen gezogen, ohne daß der Weizenmarkt dadurch ein rungen für Mehl ſind nicht ermäßigt; wogegen
Futtermit=
fenden Erhöhungen und Vertiefungen auf der Lauffläche. feſteres Ausſehen bekommen hätte. Das Ausland bietet tel williger waren.
Offenbacher Gummiwerke Karl Stoeckicht, G m. b. H., ſehr niedrige Preiſe, ſo daß ſich das Exportgeſchäft ſehr
Der Mannheimer Getreidemarkt zeigte
Offenbach a. M. 1. 9. 13. O. 8081 77f. 569820. Stehauf= ſchwierig geſtaltet. Dabei hat der ſächſiſche Weizen noch ſchwache Tendenz. — An der Berliner
Produkten=
figur mit beweglicher Zunge. Offenbacher Celluloid= und mit der Konkurrenz des ſehr billig angebotenen pommer=börſe war die Haltung für Getreide nicht einheitlichs
Hartgummiwarenfabrik Reich, Galdmann u. Co.,
Offen=
ſchen und holſteiniſchen Weizens zu kämpfen, und im Oſten Weizen lag matter auf die billigen und reichlichen Auss
bach a. M. 28. 8. 13. O. 8071. 81c. 569 251. Schachtelver= ſind es die ſchlechten Qualitäten, die das Geſchäft er=landsofferten, ſowie auf Abgaben der Importeure. Rogs
ſchluß mit Traggriff. Alfred Stütz, Mainz, Hafenſtraße 9. ſchweren und auf die Preiſe drücken. Demgegenüber ver= gen wurde beſſer bezahlt auf Oktoberdeckungen und die
28. 8. 13. St. 18 259.
mochte Roggen ſeinen Preisſtand bei ſchwachem Angebot größere Exportnachfrage; hingegen iſt Hafer abgeſchwächt
verhältnismäßig gut zu behaupten, teilweiſe ſogar eine bei ziemlich bedeutendem Angebot, aber bei geringer Ware=
Befeſtigung zu erfahren, zumal der Abzug über die Oſt=
Nach den letzten Kabelnachrichten von den amerikas
Landwirtſchaftliches.
grenze anhält auch über die Seeplätze andauernd Ware niſchen Getreidemärkten (Chikago und Neu=
Landwirtſchaftliche Haushaltungsſchulen zu Langen und fortgeht und ſich im Inlande, namentlich in Sachſen. Be= York) waren Weizen und Mais zu Beginn matter geſtimmt,
Lindheim.
gehr geltend macht. Von Rußland kommt nur wenig da eine Zunahme der Vorräte zu verzeichnen war und
— Die Landwirtſchaftskammer Darmſtadt eröffnet am Ware heraus. Für Braugerſte zeigen ſich die Käufer gleichzeitig die Firma Armour in Dezemberware als Ver=
3. Januar 1914 den erſten fünfmonatigen Haushal= weiter reſerviert doch fehlt es nicht an Abzug nach dem käufer auftrat. Später konnte leichte Befeſtigung die
Ober=
tungskurſus für das Jahr 1914 an ihren Haushaltungs= Rhein und nach Thüringen. Ruſſiſche Gerſte war billiger, hand gewinnen auf die umfangreichen Verſchiffungen von
ſchulen zu Langen und Lindheim. Der praktiſche indes ſchien ſich das Geſchäft zu den ermäßigten Preiſen den Seeplätzen und Antündigung ungünſtigeren Weterst
und theoretiſche Haushaltungsunterricht erſtreckt ſich auf etwas zu beleben. Hafer iſt in guten Qualitäten knapp Die ſichtbaren Weizenvorräte ſind dort in dieſer Woche
die Anleitung im ſelbſtändigen Kochen mit Rückſicht auf und begehrt, in abfallender Ware ſchwer verkäuflich. Mars von 49,43 Millionen Buſhels auf 53,26 Mill. Buſh. und die
die Bedürfniſſe des ländlichen und bürgerlichen Tiſches war bei ſchwachem Konſum durch zweithändiges Angebot Maisvorräte von 7,36 Mill. Buſh. auf 9,15 Mill. Buſh=
Zubereitung und Aufbewahrung der Speiſen, in der Käſe= gedrückt. Es ſtellten ſich die Preiſe für inländiſches Ge=geſtiegen. Auch in Kanada erhöhten ſich die
Weizenvor=
bereitung, Federviehpflege, Gartenwirtſchaft, im Waſchen treide am letzten Markttage wie folgt:
räte in dieſer Woche von 9,12 Mill. Buſh. auf 11,42 Mill
und Bügeln, Reinhalten des Hauſes, Buchführung. Da
Buſhels.
Weizen
Roggen
Hafer
in dieſem Kurſus auch ein ſehr gründlicher Handarbeits= Königsberg.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilogramm wie
157
165 (
unterricht, in welchem das Stricken, Wäſche=Schnittzeich= Danzig 19
187 (—3½) 157 (—1
folgt: Weizen, hieſiger und Wetterauer 19.50— 19.60,
166 (1
nen, Wäſchezuſchneiden, Hand= und Maſchinennähen, Stettin . . . 184
Norddeutſcher 19.50—19.75, Kurheſſiſcher 19.50—19.60, Las
-
155 (—
158 7—
Ausbeſſern erkernt wird da ferner auch allgemein bildende Poſen . . . 196 (—
plata 22.50—23, Ruſſiſcher 22.25—23.25. Rumäniſcher 22.75
159 (—
158 (—
-
Fächer, wie Aufſatz, Rechnen, Singen, Geſundheitslehre Breslau . . . 196 (—
186 (— 1bis 23.25, Kanſas 22.25—22.75, Manitoba 22.50—23, Red=
158
und Krankenpflege gelehrt werden, iſt die Teilnahme an Berlin
(—3
winter 22.50—23, Walla Walla 22.50—23; Roggen hies
( —
. 19
158½ (— ½) 182
187 (—
dem Unterricht nicht nur Töchtern von Landwirten, ſon= Magdeburg
(— 1ſiger 16.50—16.60, Bayeriſcher 16.50—16.60, Ruſſiſcher
) 162 (—1
172
dern auch denen des Mittelſtandes ſehr zu empfehlen. Daß Halle . . . . 190 (—2
17.50—18, Rumäniſcher 17.50—18, Amerikaniſcher
168 (*2
(—2
15
zur Erlernung eines ſo großen Lehrplanes, wie des oben Leipzig . . . 191 (—1
Gerſte. Pfälzer 17.25—17.75, hieſige und Wetterauer
169 (*2
173 (—
angeführten, ein mehrmonatiger Lehrkurſus notwendig iſt, Dresden. . . 192 (—3
177 (—
16.50—17.25, Riedgerſte 17.15—17.50, Fränkiſche 17.25 bis
164
iſt als ſelbſtverſtändlich zu betrachten. Wenn auch in letz= Roſtock . . . 181
155 (*1½) 158 (—
17.50, Ungariſche 24—24.50; Hafer, hieſiger 16.25—171
. 195 (—
ter Zeit vielfach kurze Wander=Haushaltungskurſe er= Hamburg
160
170 (— ) Bayeriſcher 16.75——17.25, Ruſſiſcher 18.50—18.75, Amerika
richtet wurden, auf denen in einigen Wochen die Ein= Braunſchweig . 183 (—
161 (—
— )niſcher 17—17.50, Rumäniſcher 18.50—18.75; Mais mired
führung in einige Obliegenheiten des Haushaltes bezweckt Hannover .
160 (—2 ) 162 (—
15—15.10, Ruſſiſcher 15—15.10, Donaumais 14.75—15,
187
werden ſoll, ſo muß doch jeder Vater, der ſeiner Tochter Frankfurta. M. 196 (—1
186 (—1½) 172½ (—2½) Rumäniſcher 15—15.10, Laplata 14.80—14.90, Weißer Mais
die gründliche Ausbildung in den hausmütterlichen Pflich= Mannheim.
202½ (—2½) 167½ (—2½) 178 (*3
14.90—15, Weizenſchalen 9—9.25, Weizenkleie 9—9.50, Rog=
170%—
ten geben laſſen will, ſeinem Kinde einen längeren Unter=München . . 215
170 (—
genkleie 10—10.25, Futtermehl 12—14, Biertreber getrock
richt zukommen laſſen. Die Landwirtſchaftskammer kommt
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Okt. 191 (—4,50, net 12.50—13, Futtergerſte 13.75—14;
Weizenmehl=
den Eltern ſehr entgegen, indem ſie den Unterrichts= und Dez. 194,25 (—3,50), Peſt Okt. 181,70 (*3,55), Paris (Baſis ab Mannheim) hieſiges Nr. 0 30—30.25, feinere
Penſionspreis denkbar niedrigſt feſtgeſetzt hat. Für Unter= Okt. 215,40 (—5,65), Liverpool Dez. 158,80
2,10), Marken 30.50—30.75, Nr. 1 29.50—29.75, feinere
Marken=
richt und Logis ſind pro Kurſus von Heſſinnen 25 Mark, Chikago Dez. 133,80 (—0,95), Roggen: Berlin Okt. 160 30—30.25, Nr. 2 28.50—28.75, feinere Marken 29—29.25,
für Nichtheſſinnen 40 Mark zu bezahlen. Die Koſten für
— 1,50), Dez. 164,25 (— 1,50), Hafer: Berlin Okt. 155,50 Nr. 3 26.50—26.75, feinere Marken 27—27.25, Nr. 4 22.50
Verpflegung berechnen ſich nach der wirklichen Auf=(— 4,50), Dezember 161 (—2,25), Futtergerſte Südruſſ. bis 22.75, feinere Marken 23—23.25;
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Nr. 42
zenme
2 21.50-
eutſh.
5 Dg
Nummer 238.
Darmſtädter 2
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 Taſchenmeſſer mit weißem Stiel. 2 kl. Schlüſſel
a einem Ring. 1 ſchwarze Straußenfeder. 1 kleines Portemonnaie
m it einigen Pfennigen und einigen Freimarken. 1 ſchwarzes
Spitzen=
tach. 1 ſchwarzer Samtgürtel. 1 Doppelſchlüſſel. 1 Buch. 1 kleine
Herrenuhr mit Anhänger. 1 kleines Portemonnaie mit üb. 2 Mk. Inhalt
umd 2 kleinen Photographien. 1 Marktkorbdeckchen (grün mit gelben
Stickereien). 1 farbiger Damenſchirm mit Ueberzug. 1 gold. rundes
Medaillon. 1 gelber Damenhandſchuh. 1 ſilberne Damenuhr mit
lunger ſchwarzer Schnur.
(20947
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
ſaher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
fimden ſich: 1 Spitzhund, 1 Pinſcher. 1 Foxterrier, 1 Dobermann
zugelaufen). Die Hunde können von den Eigentümern bei dem
5 Polizei=Revier auslöſt werden. Die Verſteigerung der nicht
aus=
gelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vorm. 10 Uhr, ſtatt. (20954
hf.
Nachſter Zuchtviehmaru in Darmſtadt
Dienstag, den 14. Oktober 1913.
Darmſtadt, den 6. Oktober 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
(20932ms
I. V.: Schmitt.
äccal.
IP
Eleferung von Lebensmillen.
Die für das Wirtſchaftsjahr 1913/1914 in der Küche der I.
Ab=
ttälung Feldart.=Regiments Nr. 61 erforderlichen Kartoffeln, Gemüſe,
Fülſenfrüchte und ſonſtigen Beköſtigungsmittel ausſchließlich Kaffee
urnd Salz, ſowie Abgabe der Küchenabfälle (Spülicht) ſollen vergeben
nerden. Die Lieferungsbedingungen können täglich auf Zimmer 18
m Stabsgebäude der Kaſerne am Beſſungerweg eingeſehen werden.
Schriftliche Angebote mit der Aufſchrift Lieferung von
Lebens=
mitteln” und Proben ſind bis zum 15. Oktober 1913 an die
Abteilung des Feldartillerie=Regiments Nr. 61 verſchloſſen
ein=
zu. reichen.
(20953md
Darmſtadt, im Oktober 1913.
Die Küchenverwaltung 161.
Frhr. v. Wangenheim.
Bergebung von Küchenlieſerungen.
Die Lieferung des Bedarfs an Kolonialwaren, Gemüſe, Milch,
Molkereiprodukten und Kartoffeln, ſowie die Abnahme der
Küchen=
gſofälle (Spülicht) ſoll für die Zeit vom 1. November 1913 bis 31.
Ok=
te ber 1914 verdungen werden.
Die allgemeinen Lieferungsbedingungen liegen im
Geſchäfts=
zimmer der 5. (Funker=) Kompagnie des Telegraphen=Bataillons Nr. 3,
Baracke 38, Zimmer 8, zur Einſicht und Anerkennung aus.
Die Angebote ſind in verſchloſſenem Umſchlag mit der
Auf=
ſcorift „Angebot auf Küchenlieferungen für die Zeit vom 1. November
1 13 bis 31. Oktober 1914” verſehen an die unterzeichnete
Küchen=
orrwaltung einzureichen. Letzter Einreichungstermin iſt der 15.
Ok=
ſte ber 1913, 10 Uhr vorm., zu welcher Zeit die Eröffnung der
Angebote auf dem obengenannten Geſchäftszimmer ſtattfindet.
For=
nulare können bei der Kompagnie unentgeltlich bezogen werden.
(21025md
Truppenübungsplatz Darmſtadt, 7. Oktober 1913.
Die Küchenverwaltung der 5. (Funker=) Kompagnie
Telegraphen=Bataillon Nr. 3.
Bekanntmachung
Die Lieferung des Bedarfs an Kartoffeln, Gemüſe, Viktualien,
Her, Milch, Backwaren, Mehl, ſowie die Abgabe des Spülichts und
dar Speiſenreſte einſchl. Knochen, ſoll für die Zeit vom 1. November
a13 bis 31. Oktober 1914 vergeben werden.
Die Lieferungsbedingungen können im Bataillons=
Geſchäfts=
zirnmer (Wirtſchaftsbau, Stube Nr. 11) von 3 bis 5 Uhr nachmittags
ſingeſehen werden.
Angebote mit entſprechender Aufſchrift ſind bis zum 15. Oktober,
12 Uhr mittags, verſiegelt dem Bataillon einzuſenden. Die
Eröff=
nuung findet um dieſe Zeit ſtatt. Der Zuſchlag wird ſchriftlich
mit=
zitteilt.
(20831oim
Küchenverwaltung
dies II. Bataillons Leibgarde=Infanterie=Regts. Nr. 115.
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Angebote ſind verſiegelt und mit
der Aufſchrift „Entwäſſerungs=
Kanal Kranichſtein” bis
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bestimmt am nächsten Samstag,
tag, den 27. Oktober 1913,
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den 11., und Montag, den 13. cr.
mittags 11 Uhr, einzureichen.
Zuſchlagsfriſt 4 Wochen.
Darmſtadt, 4. Oktober 1913.
Großh. Eiſenbahnbetriebsamt1.
Lose à Mk. 1.— 11 Lose für Mk. 10.-
Bekanntmachung.
2222gggesgssssgesesgeggessssesgeesseéééé
Mittwoch, 12. November I. Js.,
Zu haben bei den hiesigen Königl. Preuss.
Lotterte-
vormittags 11 Uhr,
ſoll die der Witwe des Zimmer=
Einnehmern, sowie den bekannten Verkaufsstellen. (21035mf
manns Jakob Appelmann, Anna
Margarete, geb. Montag, dahier
und deren Kindern zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
III 594¾/10 222 Hofreite
Rhön=
ring Nr. 15,
Diesen Samstag Zichung!
67 Grasgarten
III 594
(Vorgarten)
daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
Eisenacher Geld-Lotterie
verſteigert werden.
(K73/13
Darmſtadt, 6. Oktober 1913.
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Müller. (V20974
Hauptgewinn Mk. 20000
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Lose à Mk. 1.— noch zu haben bei:
ferde=Verſteigerung.
Freitag, den 10. Oktober,
Königlich Preussischer
vormittags 9 Uhr,
Chr. Kulmann, Lotterie-Einnehmer
werden auf dem Hofe der Kaſerne
Wilhelminenstr. 9, gegenüber dem alten Palais. Tel. 351.
Eſchollbrückerſtraße 24 ca. 10
über=
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meiſtbietend gegen Barzahlung
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Frau Melodie.
habt, daß mir, dem eitlen Vater, der Kamm noch mehr Unſinn, ſüßer Unſinn, darinnen ſtehen, ſo viel als möglich,
Roman von Carl Conte Scapinelli.
ſchwoll. Plötzlich haben Sie von allen Seiten neuen Zu= er konnte in der Stunde nicht anders, er mußte ſie hier
(Nachbruck verboten.) lauf bekommen und gerade jetzt in der Stunde ſind neue haben, und darum wagte er einfach dieſen kecken Vorſtoß.
Er rief den Kellner, ließ ſich eine Briefmarke geben,
Von alledem wußte Joſeph Rittner kaum etwas, er aufgeſtiegen, ſchöne liebe Frau Irma: zu Ihrem Preis.
ſättte es auch nicht geglaubt, wenn es ihm jemand er= Denn ich allein wäre melodienlos, erſt wenn ich an dem zahlte und machte ſich auf den Heimweg.
Wien und Irma, die beiden zuſammen, mußten ihm
ähelt hätte, ſie waren ſich ja nie ſo nahe gekommen, hatten Rhythmus Ihrer Geſtalt, an das trillernde Lächeln, an
ſotwenig miteinander geſprochen, und nur aus ihren ſtillen das lockende Tönen Ihres Stimmchen denke, — dann fängt Erfolg geben, Wien und Irma, da heraus floſſen ſeine
Bünſchen war unerkannt für den anderen Teil jene innige es in mir zu tönen und zu ſingen an. Dann formen ſich Melodien, Wien und Irma hieß ſeine Zukunft. Er
zwei=
felte keinen Augenblick daran, daß er ſich durchſetzen würde,
die Weiſen zu Ihrem Preis.
Seelenbeziehung gewachſen, die ſie voneinander nicht los=
Ich möchte Ihre Geſchichte in Töne ſchreiben, jeder — er war gewohnt, mit zäher Energie alles zu erreichen,
ſomimen ließ.
was er wollte. Auch diesmal mußte er ſiegen. — Aufrecht,
Wenn er komponierte, ſtand ſie vor ihm, wenn aus Ton ein Loblied auf Sie. — Aber nur in der Sehnſucht
ſer Hauptrolle der Operette ſich ſeine Weiſen formten, ſind Sie da, ſind Sie bei mir, und viel, viel mehr würden ſtolz, voll ſchöner und ſüßer Hoffnung ſchritt er heim.
ſſachte er an ſie, — und jetzt, da er langſam die neuge= ſich meine Melodien freuen, wenn ſie leibhaftig vor Ihnen
Zweites Kapitel.
onenen Weiſen vor ſeinem geiſtigen Ohr Revue paſſieren ſtänden und ſich in Ihr ſüßes, kleines Ohr ſchmeicheln
Am nächſten Tage hatte Rittner am Vormittag eine
eis, — nun ſtand ſie im Geiſte an ſeiner Seite.
könnten. — Sie wollten doch früher immer nach Wien, Muſikprobe in der Kaſerne, über der er die ſeeliſche Erreg=
Was Wunder, daß er im Ueberſchwang ſeines Seh= haben auch ſicher eine Tante hier, der die Reiſe gelten ſoll. ung des geſtrigen Abends bald vergaß. Da war er
wie=
lens, in der gehobenen Stimmung über ſeinen heutigen
— Alſo kommen Sie, kommen Sie! Herr Kapellmeiſter der ganz der ſtrenge und umſichtige Dirigent, der, ohne
ſieg am Dirigentenpult in Wien, ſich vom ſchläfrigen Rittner iſt angewieſen, Sie am Bahnhof mit ſeinen Melo= Haſt und ohne Nerven anſcheinend, ein Stück ſo oft
durch=
eliner außer einem Schnaps Briefpapier und Tinte kom= dien feſtlich zu empfangen. Wien iſt ja ſchön, ſo hell, ſo nehmen ließ, bis es ſo geſpielt wurde, wie er es wollte.
tem ließ und mitten in der öden Halle des allzu prunk= leuchtend und ſo luſtig, ſo ganz geſchaffen für Sie, die Sie Er konnte darin unerbittlich ſein — aber dennoch liebten
ufteen Ringſtraßencafés, keck auf ein Kuvert den Namen doch unter der Enge der Provinzſtadt leiden. Ganz Wien ihn ſeine Leute. Sie wußten, er belohnte ſie auch wieder
ſind die Adreſſe: Irma Nemethyi ſetzte und auf dem wird gern zu Ihren Dienſten ſein, am meiſten aber meine für ihren Fleiß.
rigefbogen einen Brief an ſie zu ſchreiben begann, bei Wenigkeit, den Sie zum glücklichſten und melodiereichſten
Während ſie luſtig darauf los probten, erſchien der
n: er ganz vergaß, wie wenig in der Tat zwiſchen ihnen Menſchen machen werden durch Ihren lieben Anblick. Ich Oberſt ſelbſt im Muſikſaal und drückte Rittner ſeinen
weiß, Sie kommen, Sie müſſen ja kommen, denn es hängt
ſteand, und wie ſcheinbar abwehrend ſie ſich ihm auch
Dank für den geſtrigen Erfolg aus. Sehr brav, ſehr brav,
ja alles für mich davon ab.
inn Abſchied gegeben.
Herr Kapellmeiſter — hab ſchon gehört, daß Sie geſtern die
Verehrte Frau Irma!
Wenn Sie geſtatten, ſo küßt Ihnen in Erfurcht das Wiener begeiſterten! rief der Oberſt mit ſeiner knarrenden,
Ihr Joſef Rittner.”
Nicht ich, den Sie ja gar nicht mögen, ſondern meine zarte Händchen
heiſeren Stimme. Wir müſſen die beſte Militärmuſik in
ſſtel odien ſchreiben Ihnen. Sie ſind in Wien angekommen
Er hatte dieſe Zeilen in innerer Erregung raſch aufs Wien haben, das macht dem Regiment ſofort eine Menge
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. Oktober 1913.
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empfahl er ſich. Er war gottlob heute abend noch frei, hinaus.
Alsdann bitte, ſiehſt es, Kapellmeiſter! ſagte der oft würde das freilich in der Zukunft nicht paſſieren, denn
Du mußt den Herrn Kapellmeiſter bitten, daß er
Muſikoffizier Hauptmann von Seffreck, der längſt ſtill im hier in Wien hatte man faſt alle Tage abends wo anders einmal eine größere Partie einſtudiert — paß auf,er
Saale der Probe zugehört, ich hab geſagt, der Alte wird zu ſpielen. Es war auch ſchließlich recht, ſo konnte ſich tut’s! meinte die Mutter zu der jungen, hochgeſchoſſenen,
Dich beloben! Und verdienſt es auch. Und Schweſterl ſeine Kapelle raſch ein Renommee verſchaffen, und ſein blonden, friſchen Tochter.
Name würde ſchneller bekannt.
haſt, reizendes! Ja, ja!
Aber geh. — Ich trau mich nicht. Ich komme ja doch
Dieſes Lob, das der kaum erblühten Hanſi galt,
Den heutigen Abend hatte er ja ſeinen Eltern und nicht weiter. Ich bin zu anſtändig fürs Theater! meinte
ärgerte Rittner. Er kannte Seffreck, den alten Schwere= ſeinen Stiefgeſchwiſtern verſprochen. Bis nachmittags um das ſchüchterne Linerl.
nöter und Schuldenmacher, der ſo manches Mädchen ſchon fünf Uhr wollte er noch an ſeiner Operette arbeiten und
War net ſchlecht, Du haſt eine Stimme, zehnmäl
mit ſeinem ſchwarzen Bart betört. Ach, laß doch meine dann erſt hingehen. Hier in Wien war er in dieſer Be= ſchöner wie Eure erſte Kraft — nur heraus mußt Dich
Schweſter aus dem Spiele, ſie iſt noch ein Kind!
ziehung wenigſtens ein freier Mann, er wohnte außerhalb trauen, und gſcheit ſein, Kind, Dich nicht vergeben!
Aber ein ſchönes, Pepperl, ein wunderbares!
Aber abholen darfſt mich net immer vom Theater,
der Kaſerne, brauchte nicht zur Offiziersmeſſe eſſen zu
Rittner klopfte ungeduldig mit dem Taktſtock, die gehen, traf nicht ſo viel Kameraden vom Regiment an Mutterl — da lachen mich die anderen aus!
Muſiker ſtimmten abermals ihre Inſtrumente, und die jeder Ecke, die ihn begleiten wollten oder in ein Café lock=
Laß ſie lachen — ſie werden ſchon weinen, die dum=
Probe ging weiter. Aber der Kapellmeiſter war jetzt merk= ten. O gewiß, er liebte das Leben mit den Offizieren; men Dinger! Zuerſt iſt alles ein Himmel, da holt ſie ſo
würdig ſchlechter Laune, ſchimpfte auf die Muſiker, ließ ſie draußen in den kleinen Städten, wo man aufeinander an= ein reicher Kerl ab, ſoupiert mit ihnen, ja, ja, aber auf
immer wiederholen. — Ihm ging Seffrecks Art, wie er gewieſen war, war es ſehr nett geweſen. Aber jetzt, jetzt einmal laßt er’s doch ſitzen! — Na, na, Maderl, laß Dich
von ſeiner Schweſter ſprach, nicht aus dem Sinn. Nein, wollte er für ſich arbeiten, wollte der Komponiſt ſein, nicht hüten!
Glaubſt wirklich, daß die Herren ſo ſchlecht ſind?
der Kerl ſollte dem jungen, lieben, unerfahrenen Ding immer der Kapellmeiſter. Dazu war Wien gerade recht.
Freilich, freilich, Kind!
Er hatte im zweiten Bezirk ſich zwei hübſche Zimmer
den Kopf nicht verdrehen. Denn an eine Heirat war bei
Glaubſt, daß der Herr von Erlinger auch ſo ſchlecht
Hanſis Armut und Seffrecks ſchlechter Lage nicht zu den= bei einer Witwe genommen, deren Tochter am Karltheater
ken — und ſelbſt wenn ſie Geld hätten — die zwei dürften im Chor mitſang, eine Muſikerfamilie, deren Oberhaupt wär?
Die Mutter erſchrak. Welcher Herr von Erlingen
kein Paar werden. Aber ſofort fiel Rittner wieder ein, einſt ſelbſt eine kleine Kapelle gehabt. Irgend ein
Schau=
daß ſeine Phantaſie ihm durchgegangen war, daß, weil ſpieler, den er von der Provinz kannte und der jetzt am fragte ſie ſcharf.
die beiden ſich geſtern zum erſten Male geſehen, und Seff= Karltheater engagiert war, hatte ihm die Wohnung emp=
Ja, Du weißt doch, Mutterl, der mir nur die Blumen
reck, der Schwerenöter, ſie ſchön fand, des argen doch noch fohlen. Dort fand er, was er brauchte: ein gutes Klavier jüngſt geſchickt hat!
und ein ſtilles, behagliches Heim.
Wenn er was von Dir will, ſagſt ihm, er ſoll mit mit
gar nichts beſtand.
Horack, Sie ſorgen, daß wir morgen im Volksgarten
Die abgehärmte Frau war froh, einen ſo guten und reden, Maderl!
Aber er hat doch noch nicht einmal mit mir geſprochen,
auch die Geigen mitnehmen. Ich lege ein Streichmuſikſtück vor allem einen ſo muſikverſtändigen Mieter zu haben,
ein — Verſtanden!? rief Rittner dem Muſikfeldwebel zu. und tat alles, was ſie Rittner nur an den Augen abſehen nur g’wart hat er auf mich und mich groß ang’ſchaut!
Das ſan die G’fährlichen! ſagte die Mutter und nahm
Und Sie, Wanjeck, Sie üben noch auf Ihrem Horn. Die konnte. Da er, wenn er komponierte, nicht gern zum
Töne müſſen ſo rein wie ein Waſſerquell herauskommen, Eſſen ins Gaſthaus ging, briet ſie ihm raſch ein Schnitzel ſich vor, ihre Lina nie allein vom Theater heimgehenzu
ſonſt laß ich Ihre Solonummer fallen!
oder ein Beefſteak, holte ihm ein Glas Pilſner, trug das laſſen, und einmal mit dem Kapellmeiſter zu reden, damt
Rittner gab noch verſchiedene Anordnungen für den alles auf den Zehenſpitzen hinein, lauſchte wohl auch inter= er dem Linerl eine große Partie einſtudiere.
morgigen Abend, auch wollte er noch am Vormittag des eſſiert den Tönen, die er dem Klavier entlockte, ſeufzte,
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Darmstadt, den 6. Oktober 1913.
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Darmſäoker Tagblatt, Mittwoch, den 8. Oktober 1913.
Seite 15.
Die zwar änderſt anſtrengende, aber ganß herliche fdieſe Veründerungen während des Kluges ſelbſt warge=
Fahrt hatte ihr Ende erreicht. Sie war durch die ſchön= nommen werden können und ſofern das Flugzeug während
Gegenden unſeres Vaterlandes gegangen, und zugleich des Fluges wieder in ſeinen urſprünglichen Zuſtand
ge=
in autoſportlicher Beziehung ſo geſchickt gewählt, daß den bracht werden kann, d. h. alſo, man will größere Geſchwin=
Veranſtaltern uneingeſchränktes Lob gebührt. Alle befah= digkeiten als 70 Kilometer geſtatten, wenn das Flugzeug
§renen Straßen waren faſt ausnahmslos von vorzüglicher auf eine marimale Stundengeſchwindigkeit von 70 Kilo=
Beſchaffenheit und führten über Terrainunterſchiede, wie meter zurückgebracht werden kann. Zu dem Zwecke ſoll.
ſie eine Fahrt durch Norddeutſchland kaum zu bieten ver=das Tragſlächenareal verändert werden können, Ebenſo
mag. Die beſonders angefertigte Tourenkarte, die Wege= ſind Flugzeuge mit einem verſtellbaren Einfallswinkel der
markierung, Unterkunſt der Fahrer und Wagen hier inTragſlächen dentbar Falls die neuen Bedingungen für
Darmſtadt im Hotel Köhler, draußen in den bereits ge= das Gordon=Bennett=Rennen 1914 Geltung erlangen, wird
nannten Hotels und Garagen, die ſchnelle Verſorgung mit man jedenfalls mit intereſſanten konſtruktiven Neuerungen
Betriebsſtoffen uſw., die Arbeit der Starter und Richter, rechnen können, die auch für die Heeresverwaltung von
Unfallhilfe, kurz, alles klappte tadellos. Der Arbeitsaus= nicht zu unterſchätzender Bedeutung ſind, da man gerade
ſchuß hatte ſeine volle Schuldigkeit getan, und wenn man für militäriſche Zwecke einmal ſchnelle Apparate benötigt,
bedenkt, daß neben dieſen vielen Fragen techniſcher Art das andere Mal aber auch Flugzeuge, die in der Lage ſind,
auch noch eine Reihe ſolcher geſelliger und repräſentativer zwecks genauer Beobachtung von feindlichen Stellen ꝛc.
be=
von ihm ausgezeichnet erledigt wurde, ſo kann man den ſtimmte Gebiete mit einer möglichſt geringen Geſchwindig=
Sportleuten und der Leitung des Heſſiſchen Automobil= keit zu durchfliegen.
Klubs zu dem Reſultat der wirklich großzügig angelegten
Veranſtaltung nur herzlich gratulieren, er kann ſich mit
ihr allen Schweſterklubs ruhig an die Seite ſtellen, ſie
Sport, Spiel und Turnen.
wird ein Ruhmesblatt in ſeiner Vereinsgeſchichte bleiben.
Deutſch=Akademiſches Olympia Leipzig 1913.
Das endgültige Reſultat der Konkurrenz kann erſt nach
der Prüfung ſämtlicher Kontcollbücher in einigen Tagen
Der am 1. Oktober erfolgte Meldeſchluß ergab ein
beſtimmt werden.
auch die kühnſten Erwartungen überraſchendes Reſultat,
inſofern nicht weniger als 590 Einzelteilnehmer 1730
Nen=
nungen abgaben. Zu den allgemeinen Freiübungen, zu
denen alle an turneriſchen Konkurrenzen teilnehmenden
Luftfahrt.
Wettkämpfer verpflichtet ſind, werden gegen 450 Mann
an=
sr. Das Gordon=Bennett=Rennen der Flugmaſchinen, treten, eine Zahl, wie ſie noch keine ſtudentiſche
turnſport=
bei dem in dieſem Jahre zum erſten Male von Flug=liche Veranſtaltung aufzuweiſen hatte; das Gros der
maſchinen Geſchwindigkeiten von mehr als 200 Kilometer Teilnehmer werden hier wie bei den turneriſchen
Wett=
in der Stunde erzielt wurden, wird 1914 vorausſichtlich kämpfen überhaupt der Akademiſche Turnbund mit 222
unter neuen Bedingungen zum Austrag gelangen. Wie und der Allgemeine Nkademiſche Turnabend Leipzig mit
ſchon kürzlich erwähnt, hat die Kommiſſion der Fedératon 100 Mann ſtellen. Den Zwölſkanpf aedenken 133, den
Südweſtdeutſche Zuverläſſigkeitsfahrt. Aeronautique Internationale Vorſchläge des Aviatikers Sechskampf 221 Mann zu beſtreiten. Die Turnſpiele (an
Weymann entgegengenommen, die vor allen Dingen darauf erſter Stelle Fauſtball) weiſen eine Beſetzung von 49
hinausgehen, eine Garantie für die Sicherheit der Apparate Spielmannſchaften auf. Zu den leichtathletiſchen Wett=
* Im Himmel ſcheinen die Automobiliſten gute zu bieten. Man iſt zu der Einſicht gelangt, daß es ein kämpfen, in denen außer dem Akademiſchen Sportbund auch
freunde zu haben — das iſt ihnen zu gönnen, denn auf Unding iſt. die Geſchwindigkeiten der Flugmaſchinen ſtän= die Deutſche Burſchenſchaft und die farbentragenden Tur=
Erden haben ſie noch Feinde genug. Strahlender Son= dig zu erhöhen, wenn man nicht gleichzeitig auch die Mög= nerſchaften ſtark beteiligt ſind, wurden 530 Nennungen
ab=
ſimſchein begrüßte ſie heute früh um 972 Uhr an der Murg=lichkeit hat, die Geſchwindigkeit der Aparate zwecks Lan=gegeben. Am ſtärtſten iſt die Meiſterſchaft im Weitſprung
Clſtraße in Freudenſtadt, wohin der Start gelegt war. dung auf ein normales Maß zurückzuführen. Die Inter= (51) und 100 Meter=Lauf (49) beſetzt. Ein außerordentlich
ne Fahrt folgte zunächſt dem lieblichen Tal dieſes Flüß= nationale Aeronautiſche Kommiſſion will daher zu dem abwechſelungsreiches und packendes Bild werden die
Eil=
hens und bog dann bei Raumünſach ſcharf nach Weſten Gordon=Bennett=Rennen des Jahres 1914 nur noch Appa= botenläufe in ihrer vierfachen Konkurrenzmöglichkeit als
t.. Freilich die zirka 1000 Meter Höhe des Sands bei rate zulaſſen, die in einem Ausſcheidungsrennen gewiſſe Vereins=, Hochſchul=, Ortsverbands= und Bundesſtafette
Lnden=Baden gaben den Konkurrenten noch eine harte Bedingungen erfüllen, So ſoll jeder Konkurrent eine bilden. Unerwartet ſtarke Beteiligung finden auch die
uß zu knacken, zumal die Straße weich und durch die Strecke von 20 Kilometer hin und zurück in Höhe von Schwimmwettkämpfe und Fechturniere mit 210 bezw. 60
egeinabfuhr ſtellenweiſe ſtart verbraucht war. Aber alle weniger als drei Metern ohne Berührung des Bodens Reinnungen. Nachennungen ſind nur unter Beiſügung
ſiherwanden dieſe letzte große Schwierigkeit glatt und nun durchfliegen, und zwar mit einer marimalen Durchſchnitts= des doppelten Feſtbeitrags (nämlich 4 Mark) und
um=
tung es durch die Ebene über Karlsruhe, Heidelberg und geſchwindigkeit von 70 Kilometer. Das Rennen ſelbſt ſoll gehend zu erledigen. Die Schlußrunde der Akademiſchen
bin Odenwald der Heimat zu. Gegen 5 Uhr waren alle dann als reiner Schnelligkeitswettbewerb beſtehen bleiben Fußballmeiſterſchaft Deutſchlands, ſowie die Vorläufe zu
biine ernſtliche Unfälle am Ziel, von wo ſie in feierlichem und wieder über 200 Kilometer gehen. Den Konſtrukteuren den Stafetten finden bereits am 18. Oktober, nachmittags,
ag durch die Sportskollegen, unter denen ſich auch wieder=ſoll trotz der genannten Einſchränkung der Fluggeſchwin=ſtatt. Die Quartier= und Startkarten, ſowie die ſonſtigen
lim Se. Durchlaucht Prinz Otto zu Schaumburg=Lippe digkeit doch jede Freiheit gegeben werden. Man will des= Ausweiſe werden in dem Geſchäftszimmer für das
Deutſch=
ingefunden hatte, zum Klubheim begleitet wurden. Dort halb alle Veränderungen am Flugzeuge, die eine Erhöh= Akademiſche Olympia Leipzig 1913 (Univerſitäts=
Haupt=
ung der Stundenleiſtung ermöglichen, freigeben, ſofern gebäude, rechtes Erdgeſchoß, Zimmer A) ausgegeben.
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Weſte und Bluſe.
Beſchreibung zu unſeren Abbildungen.
Nr. 62466. Bei den Koſtümmodellen iſt es vor allem die Cutawayjacke, welcher
Aeber die Weſte iſt ſchon viel geſprochen und geſchrieben worden, aber
die führende Rolleszufällt, denn ſowohl beim engliſch geſchneiderten Genre wie auch bei
erſt jetzt wird ſie ſo recht „ins praktiſche Leben” eintreten, nachdem ſie einige
den legereren Modellen franzöſiſchen Charakters wird ſpeziell dieſe Moderichtung vor=
Monate lang ausſchließliches Drivilegium großer Modedamen war. Die
wiegend zu ſinden ſein. Muſter 62 466 iſt ein ſehr elegantes, in einem bekannten Pariſer
Weſte wird bald als ſelbſtändiges Kleidungsſtück getragen, bald iſt ſie in die
Hauſe entworfenes Modell, das ſich vorzugsweiſe zur Herſtellung aus glatter oder
ge=
rippler Seide oder Moiré eignet, doch können auch Ratiné, Doplin, feine Serge bei der
Jacke eingearbeitet. Kein Stoff erſcheint den großen Coukuriers als zu koſtbar
Anfertigung in Betracht gezogen werden. Die Jacke iſt mit einer ſelbſtändigen Weſte
oder zu ſchlecht, um für dieſen Zweck verwendet zu werden — herrliche
golddurch=
ausgeſtatket, die am beſten aus broſchierter Seide zur Geltung gebracht wird; andernfalls
wirkte Brokate, gemuſterte oder geſtreifte Sammete, geblumter Kattun lugen aus
laſſen ſich auch alle neuen Kunſtgewebe hier vortrefflich verwenden. Wenn die Jacke
den Jackenausſchnitten hervor. And zwar beſteht nicht nur die „Vorderfaſſade‟
zu einer Bluſe getragen werden ſoll, die man nicht gern verdecken möchte, kann vor
einer Verwendung der Weſte abgeſehen werden, und dann wird die Jacke immer noch
dieſer Weſten aus dem koſtbaren Stoff, nein, ſie werden durchweg aus demſelben
ein elegantes, an ſich apartes Modell bleiben. Dem glatt geſchnittenen Rückenteil,
hergeſtellt, vorn in der Regel mit kleinen über den Taillenſchluß übergreifenden
der nur in der Taille ein wenig falkig iſt, und deſſen unkere Darkie ſich gegen die Mitte
Schößchen, hinten mit dem Taillenſchluß abſchließend. Indem man gelegentlich die
zu ſtark verlängert, fügen ſich die abgeſchweiften Vorderteile an, die in Daſſen=
Jacke ablegt, wird dann
tiefe mit je zwei Falten
verſehen ſind. Die Aermel
auch ihnen Gelegenheit
ſind glatt eingeſetzt und
gegeben, ihre Neize zu
können in ganzer oder in
62688
zeigen. Aber bunt
Dreiviertellänge gearbeitet
können ſie nur zu weißen
werden. Material für
mittelgroße Damen: 2,20m
Bluſengetragenwerden,
Stoff88cm breit, mit 1,50m
und zwar am beſten zu
Stoff 70 cm breit für die
die lange,
ſolchen,
Weſte. Muſter 62466 iſt in
ſchlichte Bluſenärmel
6 Größen, von 81 bis 107cm
Oberweite, erhältlich.
haben und aus glattem
Baumwolltüll, feinem
Nr. 62588. Eine Daſſe
Spitzenſtoff oder glatter
mit vertiefter Schulker, die
S
Bluſenfülle darunter ein=
Waſchſeide beſtehen.
Scller
gereiht, den oberen Teil der
Kleidſam und elegant
A
Aermel womöglich
ange=
ſind Weſten aus weißer
ſchnitten, ſolche Einzelheiten
Charmeuſe oder weißer
verleihen einer Hemdbluſe
Men
ſofort die Qualität des
Otkomanſeide, die mit
Neuen und Eleganken und
großem Amlegekragen
ſind überdies kleidſam und
ausgeſtattet werden, die
jugendlich. Muſter 62588
e
ſtellt ſolch eine Bluſe dar
auf der Straße über den
rift
die ſich überdies noch durch
4 %
Jackenkragen überfallen.
1
den beliebten neuen Kragen
Es liegt auf der Hand,
1t
auszeichnet, der entweder
iſch
M
daß die Weſten nur
zurückgeſchlagen oder hoch
29½
—
ille
e
geſchloſſen getragen werden
Berechtigung haben bei
Mr
C 1.5 w.ch
Sc)
kann. Auf Wunſch kann
Jacken, deren Nevers
S
dieſer Kragen durch ein
S
tief ausgeſchnitten iſt,
Kragenbündchen zum Tra=
*2
und deren Schöße ſich
gen von ſelbſtändigen Kra
gen erſetztwerden. Makerial
ſtark frackmäßig öffnen.
für mittelgroße Figuren
Neu, hochapart, aber
für die Bluſe mit langen
vielleichtdochfür manche
Aermeln 1,90m Stoff88 cm
Frau kleidſam, ſind
breit. Muſter 62588 iſt in
die Weſten aus den
7 Größen, von 81bis 112cm
Oberweite, erhältlich.
WWiener Werkſtäkten”
(2400
mit wahrhaft monu=
Nr. 62688. Das unter
4 Muſtern in
Nr. 62688 gezeichnete
Kleid=
chen kann aus glattem oder
Handdruck geziert.
End=
gemuſtertem Zephir, aus
lich iſt die Weſte auch
Batiſt oder Wollmuſſelin
vom praktiſchen
Stand=
gearbeitet werden.
Ab=
punkk aus zu empfehlen,
ſtechender Stoff wird für
den Daſſenbeſatz und für
inſofern als ſie, über
M
den Gürtel verwendet, und
unſere luftigen
Winter=
auch der runde Kragen, den
bluſen übergezogen, eine
man an Stelle des
Daſſen=
wärmende Hülle abgibt,
beſatzes wählen kann, kommt
in abſtechender Farbe am
die ſich nicht zu ſchämen
beſten zur Geltung. Die
braucht, ſich zu zeigen,
unker einer Gibſonfalke
ein=
die, weungleich ihr auf
geſetzten Aermel arbeitet
der Straße vielleicht
man enkweder in ganzer
Länge oder beliebig kürzer;
nicht geſtattet iſt, zur
die langen Aermel kann
Geltung zu kommen,
man glatt herſtellen oder
doch gelegentlich eines
ſie auch längs der Anter=
Beſuches, wenndie Jacke
kanke einreihen und mit
einem ſchmalen Bündchen
geöffnet und
zurückge=
lt
C29ss
beſetzen. Das ſehr kurze
Mee
ſchlagen wird, als ein
Röckchen, welches an die
Dokument intimer
Ele=
glatt in den Gürtel ge=
62585
62566 à 62766
ganz von großer
Kleid=
ſpannte oder loſe eingereihte
Bluſe gefügt wird, iſt in Falten gelegt. Material für ein vierjähriges Kind: 2,65 m
ſamkeit daſteht. So zum Beiſpiel ſah ich zu einem ganz einfachen Trotkeur=
Stoff 70 cm breit, mit 45 cm abſtechendem Stoff 80 cm breit. Muſter 62688 iſt in
kleide aus bräunlichem Covertcoat — aus dem Muſterhauſe von Creed —
7 Größen, für 2 bis 8 Jahre, erhältlich.
zu deſſen leicht gerafftem Nock eine Jacke von ſtark prononcierker „Cutaway”=
Nr. 62766. Ein Nockmodell von wahrer Eleganz, das ohne irgendwie auffallend
form gehörte, eine Weſte aus gobelinblauem, golddurchwirktem Brokat tragen,
oder extravagant auszuſehen, alle Kennzeichen der jüngſten Mode in ſich vereinigt, kann
mittels ſchöner Straßknöpfe geſchloſſen. Dazu einen der ſtark langgezogenen
nach Muſter 62766 angefertigt werden. Man kann den Nock aus einem oder aus zwei Teilen
Toques aus Sammet in der Farbe der Weſte, aber bedeutend dunkler
herſtellen und ihn, mit der entſprechenden Bluſe verbunden, als ganzes Kleid
ver=
lediglich mit zwei hochſtehenden „Zipfelchen” — oder Ohren, wie man nun
arbeiten oder ihn auch als ſelbſtändigen Nock zu verſchiedenen Bluſen tragen. Das
Modell iſt mit empireartig gehobener Gürtellinie gearbeitet und in runder Länge
dieſen drolligen Aufputz nennen will — aus Sammet garniert.
abgeſchnitten. Material für den Rock in Mittelgröße 1,65 m Stoff 125 cm breit.
Nötigenfalls kann man zu den Weſten einen Amlegekragen aus feiner
Nuſter 62766 iſt in 6 Größen, von 56 bis 81 cm Taillenſchluß und 94 bis 122 cm
Batiſtſtickerei tragen; er würde, ſpeziell gelblich eingefärbt, gut zum Stil des
Hüftenweite, erhältlich.
Ganzen paſſen — d. h. in dem Falle, als unter derſelben eine zum Halſe
Nr. 62955. Als ein apartes Kleid verdient Modell 62955 bezeichnet zu werden.
hoch ſchließende Bluſe getragen würde. Selbſt dieſe iſt, wenn ſie Anſpruch
Es ſtellt ſich aus einer kleidſamen Bluſe mit Gibſonfalten und aus einem fünfteiligen
darauf macht, der letzten Modernität zu entſprechen, nur mit einer ſtark
Rock zuſammen, der in runder Länge geſchnitten wird. Der Nock iſt vorn leicht drapiert
transparenten Gimpe ausgeſtattet, beſſer geſagt, mit einem mehr oder weniger
und hinten mit einem Daneel gearbeitet. Wie bei allen neuen Modellen verengt ſich
die Silhouette nach unten zu, läßt aber auch immer noch eine genügende Weike der
Anter=
tief herabreichenden herzförmigen Einſatz aus glattem Waſchtüll, der auf
kante, und zwar wird der in Mittelgröße gearbeitete Rock unten ungefähr 1,70 m meſſen.
einige Schritte Entfernung den Eindruck auslöſt, der Hals ſei bloß, denn
Die Bluſe kann loſe und faltig oder glatt in den Gürtel geſpannk getragen werden und
wir ſind definitiv zur Mode unſerer Argroßmütter und früheren Altvordern
wird über eine feſtanliegende Futterkaille gearbeitet. Die glatt in ein etwas ausgerundetes
zurückgekehrt, die das ängſtliche Verhüllen des Halſes bei Tageslicht nicht
Armloch gefügten Aermel können entweder in ganzer Länge oder dreiviertellang hergeſtellt
werden. Es bleibt dem perſönlichen Geſchmack überlaſſen, die Bluſe hochgeſchloſſen oder
kannten. Ob einfache Bluſe oder elegantes Nachmittagskleid — wir ſehen
halsfrei zu arbeiten. Rock und Bluſe ſind in empireartig gehobener Gürtellinie
zuſammen=
einen manchmal recht tiefen herzförmigen Ausſchnitt, einen Ausſchnitt, der
gefügt, und die Gürkelnaht wird entweder durch einen ſchmalen Gürtel oder durch eine
beginnt, auch den Nacken frei zu laſſen, und das, ſolange es die Temperatur
moderne Gürtelſchärpe verdeckt. Material für mittelgroße Damen 4,30 m Stoff 88 cm
breit, mit 40 cm Spitzentüll 46 cm breit für die Daſſenbekleidung und den Stehkragen.
irgend erlaubt, nicht nur im geſchloſſenen Naum, ſondern auch auf der
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M. v. Suttner.
Straße. Was wollen die Hygieniker noch mehr?
Nachdruck auch mik Quellenangabe verboten.
Seite 22.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. Oktober 1913.
Nummer 238.
nung, daß es möglich ſei, durch Beſchliſſevon Vereinen
Miehichen de Slaneianie Dermſanr.
und Parlamenten den Krieg aus der Welt zu ſchaffen.
Dazu ſei die Meinung zu den Feindſeligkeiten zu ſehr ein: Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. unds
—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur
für=
gewurzelt: aber der Hoffnung könne man ſich hingeben,
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
daß die Völker einmal nur dann zum Schwerte greifen,
wenn alle anderen Möglichkeiten verſucht worden ſeien.
Geborene. Am 30. Sept.: dem Hausburſchen Karll
Das ſei das Hauptziel des Verbandes für internationale
Creter, Schloßgaſſe 3, ein S. Johann Martin. Deug
Verſtändigung. — Ueber den „Internationalen Chauffeur Joſeph Jaud Lauteſchlägerſtr. 8, eine T.
Gerichtshof für Forderungen von Privat= Marie Am 1 Okt.: dem Kernmacher Friedrich
Rohr=
perſonen gegen ausländiſche Staaten” refe= bach, Arheilgerſtr. 19, eine T. Wilhelmine Eliſabeth
Aung=
rierte Profeſſor Maurer=Würzburg. Der Redner Am 28. Sept.: dem Hofmuſikdiener Wilhelm
Trümpel=
ſprach die Ueberzeugung aus daß bewaffnete Interventio= mann, Wenckſtr. 6, eine T. Ehriſtine Meta. Am 2. Otts
4
nen künſtig nicht mehr erfolgen dürſten. Es bleibe nur dem Großh. Oberlehrer Profeſſor Dr. Karl Rollers
e
das Mittel der Schiedsgerichte.
— Das dritte Referat Nieolaiweg 10, eine T. Irmgard Anita Mathilde Melh=
G
erſtattete Hofrat Friedländer über „Die Bedeu= Am 27. Sept.; dem Einleger Andreas Leichtlein, Hohlers
8
tung der Suggeſtion im Völkerleben”. Die weg 5, ein S. Adam. Am 5. Okt.: dem Straßenreiniger=
Maſſe ſei für die Suggeſtion viel empfänglicher wie das Heinrich Breitwieſer Liebfrauenſtr. 80, ein S. Adolfg
einzelne Individuum, weil ſie komplizierter und impul= Am 6.; dem Modellſchreiner Balthaſar Schäfer, Pan.)
ſiver ſei. Ein Tummelplatz gefährlicher Maſſenſuggeſtion kratiusſtr. 80 ein S. Hans Am 5.: dem Schreiner Wil= in neuerer Zeit beſonders der internationale Chau= helm Friederich, Mauerſtr. 3, ein S. Rudi Leonhatd
Die einzigartige Wirkung vinismus, der ein typiſches Beiſpiel von der Macht der Ludwig. Am 3.: dem Bureaugehilfen Heinrich Roeder,
des Odols beruht aller Wahr= Suggeſtion bilde. Ebenſo gefährlich iſt die überſchäu= Rhönring 77, eine T. Eliſabeth Sofie. Am 4.: dem
mende nationale Suageſtion. Die Forderung, die der! Lackierer Karl Heinbüchner Kranichſteinerſtr. 34, eine
ſcheinlichkeit nach darauf, daß ſich Verband erheben müſſe, ſei: Mehr Individualität, mehr Margareta Juliane Marie. Dem Bureaubeamten Nikolaus
das Odol beim Mundſpülen förmlich in die Zähne Charakter, weniger Suggeſtibilität. — Ueber die Ein= Arnold, Wenckſtr. 56, ein S.
wirkungpolitiſcher Kriſen auf die Finanz=
Aufgebotene. Am 2. Okt.: Schreinergehilfe Petn
und die Mundſchleimhaut einſaugt und dieſe gewiſſer=lage, ſpeziell auf die Banken und Börſen, ſprach der frü= Noſtadt, mit Maria Moter, beide in Ober=Ramſtadt
maßen imprägniert. Man begreife das ungemein Be= here Direktor der Deutſchen Bank in Frankfurt a. M., Präparateur Johann Schreiber in Lübeck, mit Margat,
Meier, und Redakteur Bengrio von der Frankfurter Otto, Gutenbergſtr. 28. Bureaugehilfe Friedr. Backes,
deutſame dieſer ganz einzigartigen Wirkungsweiſe des Zeitung. Der erſtere kam zu dem Schluſſe: Politiſche Kri= Pankratiusſtr. 67, mit Margar. Lücker. Pankratiusſtr.70
Odols. Während andere Mund= und Zahnpflegemittel ſen verurſachen wirtſchaftliche Kriſen, aber, von einer Ver= Kapellmeiſter Auguſt Weisgerber in Baden=Baden, mit
ſtändigungspolitik unterſtützt, vermag ſich der VerkehrThereſe Merkel, Rhönring 121. Kaufmann Friedrich
lediglich während der wenigen Sekunden der Mund= kräftig zu entfalten. Redakteur Benario erklärte das Ver= Jacobi, mit Haushälterin Luiſe Sperzel. beide Liehe
reinigung ihre Wirkung ausüben, wirkt das Odol noch trauen für den Lebensnerv des Kredits. Die fundamen= frauenſtr. 91. Am 3.: Gerichtsaſſeſſor Doktor Johan
tale Vorausſetzung für das Vertrauen ſeien politiſche Valentin Andres, hier mit Marie Charlotte Millen
ſtundenlang, nachdem man ſich die Zähne geputzt Ruhe und der Friedenszuſtand. Der Redner führte an in Kaſſel. Schuhmacher Wilh. Stahl in Gelnhaar m
hat, nach. Ueber dieſe Dauerwirkung des Odols ſind Hand der Ereigniſſe die Störungen auf, welche die letzte Näherin Emma Bauer in Bindſachſen. Hausdiene
Balkankriſe auf den verſchiedenen Märkten hervorgerufen Georg Hübner, Brandgaſſe 14, mit Chriſtiana Karolins
ſehr intereſſante wiſſenſchaftliche Unterſuchungen ange= habe, ſo auch auf dem Getreidemarkt, bei den Fertigfabri= (gerufen Johanna) Preis, daſelbſt. Am 4.: Konſervato
ſtellt worden, die übereinſtimmend erwieſen haben, katen und beſonders bei der Textilinduſtrie Gewonnen Emil Irle, mit Martha Edlich, beide in Breslau
hätten durch den Krieg nur die Aktiengeſellſchaften für Schmied Anton Wembacher in Waſchenbach, mit Eliſſ
daß dieſe unvergleichliche Eigenſchaft des Odols Waffen und Munition, aber bezahlt hat dieſen Gewinn Katharing Eichhorn in Nieder=Beerbach.
bei keinem der für die tägliche Mund= und Zahn= der geſamte Handel, die Induſtrie und das Gewerbe halb
Eheſchließungen. Am 2. Okt.: Fabrikarbeiter Philipp
Europas. Die Ausführungen aller Referenten wurden Friedrich, hier, mit Lina Schmidt, hier. Am 4.: Ka
pflege überhaupt in Betracht kommenden Präparate mit ſtürmiſchem Beifall aufgenommen. — Der Vormittags= ſernenwärter Joſeph Fuchsloch mit Maria Rich
ſich findet.
ſitzung ſchloß ſich ein Frühſtück an, das von der Tucher= beide hier. Elektroingenieur Friedrich Oeſer in 2uds
ſchen Brauerei gegeben wurde. Nachmittags fand ein wigshafen a. Rh., mit Helene Zürtz, hier. Bureaus
Wer Odol konſequent täglich anwendet, übt demnach Ausflug in den Tiergarten ſtatt. Gleichzeitig wurde eine gehilfe Franz Scholles, mit Margarete Florſchü
die denkbar beſte Zahn= und Mundpflege aus.
Verſammlung in den Räumen der Handelskammer abge= beide hier. Eiſendreher Friedrich Schröder, mit Bücel
halten, in der die Teilnehmer der Tagung eine Liga für lerin Anng Eiſinger, beide hier. Maſchinenſchloſſen
Preis: ¼ Flaſche (Monate ausreichend) M. 1.50,
die deutſch=franzöſiſche Verſtändigung gründeten.
Otto Weicker, mit Schneiderin Anna Schneider, beide
½ Flaſche M. —. 85.
(I,20861
* Nürnberg, 6. Okt. In der großen öffentlichen hier Landwirt Wilhelm Haag, mit Köchin Henriette
Verſammlung des Verbandes für internationale Verſtän= Schuck, beide hier. Bäcker Johs. Gerhardt in Waller=
Kongreiſe und Verbandstage. digung ſprach Profeſſor Schücking über das Thema ſtädten, mit Eliſabethe Hurhorn, hier. Gaſtwirt Jakahl
„Kultur und Krieg‟. Er warf die Frage auf, ob Lotz, mit Stütze der Hausfrau Maria Anna Paulieg
2. Kongreß für internationale
der Krieg das Volk reicher machen könne. Die Frage ſei Joſephine e Glombitza, beide hier. Straßenbahnſchafften
Verſtändigung.
zu verneinen. Die vielen Milliarden, die die Völker jähr= Adam Raber, hier, mit Eliſabetha Beilſtein in Griesn
* Nürnberg, 6. Okt. In der heutigen öffentlichen lich für unſinnige Rüſtungen ausgäben, ſollten dazu ver= heim bei Darmſtadt. Althändler Nikolaus Schaden
Verſammlung reſerierte das Mitglied des öſterreichiſchen wendet werden, die wachſende Armut in den unteren mit Katharina Reuß, geb. Sattler beide in Bensheim
Herrenhauſes, Hofrat Lammaſch, Delegierter auf der Klaſſen zu bekämpfen und die Kunſt den niederen Schich=
Geſtorbene. Am 3. Okt.: Ernſt Ludwig Millen
Haager Friedenskonferenz und Vizepräſident des Inſti=ten zugänglich zu machen. Der franzöſiſche Senator 19 Tage, ev., hier Grafenſtr. 9. Am 4.: Marie Schwarze
tuts de droit internationale über: „Fortbildung der inter= d'Eſtournelles de Conſtant berichtete franzöſiſch über eine geb. Weilhart, Witwe des Holzmachers, 73 J., kath., Macs
nationalen Schiedsgerichtsbarkeit‟ Der Redner führte deutſchfranzöſiſche Annäherung, die ſich herbeiführen laſſe, dalenenſtr. 19. Anna Katharine s Nicklas, geb. Breitt
u. a. aus: Die meiſten Verträge beſchränken ſich auf die wenn auf beiben Seiten der gute Wille hierzu vorhanden wieſer, Witwe des Bahnwärters, ev., 59 J. aus Eil
Pflicht zur ſchiedsgerichtlichen Vorlage auf Rechtsſtreitig= ſei. Der Reichstagsabgeordnete Haußmann ſprach über bach i. O hier Erbacherſtr. 25. Am 5.: Wilhelm Fiſchen
keiten, aber einige Verträge beziehen ſich auf ſpezielle dasſelbe Thema und erklärte, die Deutſchen ſeien bereit, Weichenſteller, 58 J., ev. zu Bahnhof Kranichſtein, hie
Fälle, ſo der Vertrag zwiſchen Deutſchland und Frankreich ſich mit Frankreich zu verſtändigen. Das deutſche Volk Erbacherſtr. 29. Am 6.: Joſeph Mohr Gaſtwirt. 54 I
vom 4. November 1911, wodurch ſich beide Kontrahenten ſei keineswegs von Haß gegen Frankreich erfüllt, die kath., Heidelbergerſtr 15. Johann Heinrich Lapp, Schuhe
verpflichten, Streitigkeiten, die aus der Auslegung des Schuld trügen allein die Chauviniſten. Mit Dankesworten macher, 62 J., ev., Mühlſtr. 17.
Marokkovertrages entſtehen, einem Schiedsgericht zu unter= an die drei Redner, deren Ausführungen ſtürmiſchen
Bei=
breiten. So find eminent wichtige politiſche Fragen dem fall ſanden, ſchloß der Vorſitzende die zweite Tagung des Städtiſche Schulzahnklinik, Luiſenſtraße A
Schiedsgericht übertragen. Der Redner iſt nicht der Mei= Verbandes.
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Nummer 238.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. Oktober 1913.
Seite 23.
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3
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1. Sinfonie, G-dur (op. 22)
L. Beethoven,
2. Klavier-Konzert (C-moll Nr. 3) .
Um ihre Ehre
1ew „Ukn3. Drei Klavierstücke:
Eine Filmschöpfung von aussergewöhnlich geschickter
a) Etude in As-dur .
ab Rotterdam
F. Chopin.
Szenenführung in 2 Akten.
b) Berceuse
e
mit der Via Boulogne-sur-Mer
.. . . Paganini-Eis
c) La campanella
Holland Amerika Linie.
. L. Beethoven,
Komodlanten
4. Ouvertüre =Egmonte
Erstkl., bis 24170 Reg.-Tonnen große
Der Konzertflügel von Blüthner ist aus dem Lager von
Doppelschrauben-Dampfer. (17311a
A. W. Zimmermann, Rheinstrasse 14.
Mimisches Drama
Neuer Dreischraubendampfer „
Staten-
dam‟ v. 35000 Reg.-Tonnen — 45000 Hauptprobe: Vormittags 10 Uhr: Karten zur Hauptproh
in 2 Akten
à Mk. 1.50 sind an der Hoftheater-Tageskass
Tonnen Wasserverdrängung im Bau.
von
sowie in der Musikalienhandlung von Leopol
Kajüts-Billette und Auskunft durch
Schutter, Elisabethenstr. 12, zu haben.
Urban Gad.
Aug. Cellarius, Darmstadt
NB. In dieser Hauptprobe werden alle Nummern des Programm
Bleichstr. 53 — Tel. 483.
zu Gehör gebracht.
In der Hauptrolle:
Abonnementspreise: Tagespreises
Mk. 5.50
Grossh. Kabinettsgut
Mk. 28.−
Proszeniumsloge
„ 5.−
25.−
Balkonloge und Mittelloge . .
Kranichſtein (21013a
„ 4.—
„ 20.−
A5td
I. Rang . . .
empfiehlt durch die eigenen Milch=
,
„ 2.−
9.−
II. Rang . . . . . . . .
wagen frei Haus (zwei Wagen di=
„ 3.50
Sperrsitz . . . . . . . . . . 17.−
rekt zur Stadt, ein Wagen durch
2.20
Parterre
. . . . . . . . 10.−
den Wald, frühzeitig durch die
1.−
I. Galerie . . . . . . . . . —
Dieburgerſtraße, beſte Gelegenheit
MNielsen.
„ —.60
II. Galerie . . . . . . .
die Milch früh zu bekommen)
Die Abonnementskarten können abgeholt werden ind
friſche beſte Voll= und
Pianoforte- u. Musikalienhandlung von Gg. Thies Nachfl
Kindermilch,
Nur die Erinnerung bleibt
(Leopold Schutter), Hoflieferant, Elisabethenstrasse
(Daselbst sind auch Hauptprobekarten à Mk. 1.50 zu haben
Schlagrahm,
gutgespieltes Drama.
Die nicht abgeholten Karten sind beim I. Konzert (13.
Okt=
ſüßen u. ſauren Nahm, abends nur an der Hoftheater-Tageskasse erhältlich.
Willy und die Gummisohlen
feinſte Tafelbutter,
Abonnements werden entgegen genommen bei:
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Der Student von Prag
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