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176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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werden angenommen in Darmſtadt,
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Samstag, den 4. Oktober.
N 234.
1913.
Die heutige Nummer hat 32 Seiten. Löſung werden Einfluß üben wollen. Aber grundſätzlich! Anſtrengungen machen werden, die neue Lage der Dinge
zu verbieten, daß die Türkei und Griechenland unmittelbar jenſeits des Atlantic für ſich auszunutzen, ſo entſteht
über die Inſeln verhandeln, dazu haben die Großmächte! Deutſchland eine ſehr ſcharfe Konkurrenz, und es muß auf
keinen erſichtlichen Grund. Wird ſich indeſſen Griechen= dem Poſten ſein, wenn es von den neu gebotenen Chancen
Das Wichtigſte vom Tage.
land zu ſolchen unmittelbaren Verhandlungen mit der in angemeſſenem Maße mit profitieren will.
Der Kaiſer iſt geſtern von Rominten nach Königs=Türkei bereit finden? Die Antwort hierauf dürfte davon
abhängig ſein, ob Griechenland Ausſichten hat, auf dem
bera und Langfuhr abgefahren.
Bei dem Zuſammenſtoß zweier Züge in Plauen i. V. Wege unmittelbarer Verhandlungen mit der Türkei ſein
Deutſches Reich.
Intereſſe in der Inſelfrage ausreichend geltend zu machen.
wurde der Zugführer getötet.
Das Oktoberprogramm des Kaiſers.
*
*
Der Durchſtich des Mont=d'Or=Tunnels
Der Kaiſer hat bei ſeinem diesjährigen Aufenthalt in
Ro=
auf der Linie Fresne=Vallorbe (Kanton Waadt) erfolgte
Reuter erfährt, daß die neuen Forderungen minten, der in den erſten Tagen durch ſchlechtes Wetter
am Donnerstag abend an der vorgeſehenen Stelle.
der Türkei, obgleich ſie keine Ueberraſchung hervor= ſtark beeinträchtigt war, zehn Hirſche zur Strecke gebracht.
der ſerbiſche Miniſterpräſident Paſitſch iſt
rufen, doch in amtlichen griechiſchen Kreiſen als Am Freitag verließ der Kaiſer Rominten, um von
am Donnerstag abend in Wien eingetroffen.
die Urſache für eine ernſthaftere Geſtal= dort aus die Rückreiſe über Königsberg nach Langfuhr
Der Khedive von Aegypten iſt nach Europatung der Lage angeſehen werden. Bei der anzutreten; an beiden Orten war ein kürzerer Aufenthalt
abgereiſt.
letzten Verſchiebung der Rückkehr Reſchid Beys geplant. Am Samstag trifft der Kaiſer in Potsdam ein
nach Athen wird mitgeteilt, daß er plötzlich erkrankt und begibt ſich am Tage darauf nach Hubertusſtock, wo er
Tageskalender zur Geſchichte der
ſei und durch einen anderen Vertreter erſetzt würde. Gleich= ſich bis zum 13. Oktober aufhalten wird. Die Kaiſerin
Befreiungskriege.
zeitig ließ man durchblicken, daß die Türkei beabſichtige, die wird ebenfalls in Hubertusſtock anweſend ſein. Am 13.
. und 5. Oktober 1813: Uebergang der verbündeten Nord= Inſelfrage aufzuwerfen und ſo die Baſis der türkiſch= Oktober nachmittags tritt der Kaiſer von Potsdam aus die
Armee über die Elbe bei Roßla: ſie vereinigt ſich mit
griechiſchen Verhandlungen vollſtändig zu verſchieben. Die Reiſe nach Trier an, wo die Ankunft am 14. vormittags
der ſchleſiſchen am 7. bei Mühlbeck.
griechiſche Regierung iſt jedoch der Anſicht, daß die Inſel= erfolgt. Es findet kein offizieller Empfang ſtatt. Vor=
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6.
frage nichts mit dem Vertrage zu tun habe, der ſachlich be= geſehen ſind die Beſichtigung der Kaiſer=Wilhelm=Brücke,
reits abgeſchloſſen iſt. Die übrigen Fragen ſind bereits der Ausgrabungen beim Kaiſerpalaſt, des
Provinzial=
durch formelle Entſcheidung der Mächte, an welcher nichts muſeums, des Amphitheaters, der Baſilika des Domes
änderbar iſt, geregelt worden. Inzwiſchen zwingen die und der Liebfrauenkirche. Nachmittags fährt der Kaiſer
Der türkiſch=bulgariſche
Vereinigung beträchtlicher Streitkräfte auf dem Feſtlande, nach Lieſer und nimmt beim Landwirtſchaftsminiſter
Friedensvertrag und die Inlels 30 Kilometer von Chios, und die Verſchiebung als Irre= von Schorlemer Wohnung. Am 15. Oktober begibt
guläre verkleideter Truppen die griechiſche Regierung zu ſich der Kaiſer nach Gerolſtein zur
Kirchen=
frage.
Vorſichtsmaßregeln, um jede Ueberraſchung von ſeiten der einweihung und zur Beſichtigung des neuen
Kron=
gutes Villa Sarabodis. Am gleichen Tage reiſt der Kai=
— Der Friede zwiſchen der Türkei und Bulgarien iſt türkiſchen Streitkräfte zu verhindern.
ſer im Auto weiter nach Bonn, wo er in der Villa
Schaum=
gun endlich nach wochenlangen Verhandlungen zuſtande
burg abſteigt und ſich bis zum 17. abends aufhält. Von
gekommen. Er macht endgültig den ſchönen Traum des
Bonn aus fährt der Kaiſer mit dem Hofzug nach Leipzig
Hoburgers von einem balkaniſchen Kaiſertum zunichte,
Der wirtſchaftspolitiſche
zur Einweihung des Völkerſchlachtdenkmals und kehrt am
wenigſtens auf Jahre hinaus; denn die im letzten Kriege
Bulgarien geſchlagenen Wunden werden nicht ſo leicht Umſchwung in den Vereinigten 18. abends wieder nach Potsdam zurück.
vernarben, und es wird jahrelanger Arbeit bedürfen, ehe
— Der Ausſchuß für das Einführungs=
Stadten.
Bulgarien ſich erholt haben wird. Gewiß iſt eine
Ver=
geſetz zum neuen Strafgeſetzbuch. Ein aus
*⁎* Die endgültige Verabſchiedung des neuen
Zoll=
trrößerung des Reiches erfolgt, und es iſt gelungen, die
ſechs Mitgliedern beſtehender Ausſchuß wird noch im
Grenze bis zum Aegäiſchen Meere auszudehnen, aber man tarifs in der nordamerikaniſchen Union ſteht unmittelbar Laufe des Oktober zuſammentreten, um mit den
Beratun=
hat doch einen großen Teil des Gebietes, das man unter bevor, und die Erwartungen, daß die Anhänger eines Ab= gen und Arbeiten zwecks Aufſtellung eines
Einführungs=
ſchweren Opfern erobert hatte, wieder herausgeben müſſen. rückens vom Hochſchutzzoll Sieger bleiben würden, haben geſetzentwurfs für das neue Strafrecht zu beginnen. Die
A drianopelverbleibt den Türken trotz der un= ſich erfüllt. Wenigſtens geht das aus den bisherigen Ab= Arbeiten, die die Aufſtellung des Einführungsgeſetzes
er=
geheuren blutigen Opfer, die die Eroberung der Feſtung ſtimmungen in den beiden geſetzgebenden Körperſchaften fordert, werden ſich wiederum recht umfangreich geſtalten.
ſeinerzeit gekoſtet hatte. Es mag den Bulgaren bitter an= hervor. Dagegen iſt die Stimmung im Lande natürlich Es ſind jedenfalls über 100 Reichsgeſetze vorhanden, die
gekommen ſein, ein derartiges Zugeſtändnis zu machen, noch immer eine geteilte, was ja bei dem Intereſſengegen= in dieſer Hinſicht zu prüfen ſind. Dementſprechend dürfte
aber ſie waren jetzt am Ende ihrer Kraft, und es blieb ſatz in wirtſchaftlichen Dingen jenſeits des Atlantic kein das neue Einführungsgeſetz vorausſichtlich auch einen
grö=
eben nichts anderes übrig, als in den ſauren Apfel zu Wunder iſt. War doch überhaupt der Umſchwung, der ſich ßeren Umfang annehmen als das jetzt gültige
Ein=
beißen, da nirgends ſich eine Hand zu ihren Gunſten regte, auf politiſchem und wirtſchaftlichem Gebiete vollzog, vielen führungsgeſetz zum Strafgeſetzbuch. Nach Auflöſung der
nicht einmal in Petersburg, wo man ſich anfänglich der überraſchend gekommen, und hätte es erſt recht niemand Strafrechtskommiſſion iſt man im Reichsjuſtizamt mit der
Bulgaren annehmen wollte, ſchließlich aber doch davon für wahrſcheinlich gehalten, daß der Sieg der Demokraten Schlußredaktion des Vorentwurfs beſchäftigt, der ſoeben
Abſtand nahm, weil man wohl fürchtete, ſich dabei die eine einſchneidende Umwälzung in der Zollpolitik zur von der Strafrechtskommiſſion fertiggeſtellt wurde. Gleich=
Folge haben werde; denn die letzten Male, daß die Demo=
Finger zu verbrennen.
zeitig werden Erläuterungen ausgearbeitet, in denen zum
Das vom Großweſir an den bulgariſchen kraten ans Ruder gekommen waren, hatten wohl leichte allgemeinen Verſtändnis die Motive klargelegt werden, die
Miniſterpräſidenten Genadiew gerich= Anläufe im Abrücken vom Hochſchutzzoll gezeitigt, aber viel für die Strafrechtskommiſſion bei der Aufſtellung des
letz=
ſte te Telegramm lautet: Es bereitet mir eine lebhafte war dabei nicht erreicht worden, und es machte ſich allge= ten Vorentwurfs zum Strafgeſetzbuch maßgebend waren.
Freude, Euer Exzellenz die Unterzeichnung des Friedens= mein die Auffaſſung geltend, daß der Unterſchied in der Die Erläuterungen werden in einer Denkſchrift oder in
vertrages zu melden, der nicht ermangeln wird, für die wirtſchaftlichen Tendenz der beiden maßgebenden Par= ähnlicher Form gleichzeitig mit dem fertiggeſtellten
Vor=
beiden benachbarten Nationen eine Aera der Eintracht und teien Nordamerikas ſich mehr und mehr verwiſcht habe.
entwurf veröffentlicht werden, was vorausſichtlich auch
Wohlfahrt zu eröffnen. Miniſterpräſident Genadiew Das ſcheint nun doch nicht der Fall zu ſein, denn was die
vom Einführungsgeſetz zu erwarten iſt. Da die Arbeiten
erwiderte darauf: Die Nachricht von der Unterzeichnung Demokraten jetzt an Zollerleichterungen geleiſtet haben, längere Zeit beanſpruchen, läßt ſich ſchon jetzt ſagen, daß
des Friedensvertrages hat wahre Freude hervorgerufen. ſtellt einen ganz bedeutenden Fortſchritt auf dem Wege
im Laufe dieſes Jahres jedenfalls mit einer Veröffent=
Ich beehre mich, Ihnen aus dieſem Anlaß die Glück= zum Finanzzoll dar, und die enragierten Hochſchutzzöllner, lichung des Vorentwurfs der Strafrechtskommiſſion nebſt
vlinſche der bulgariſchen Regierung zu übermitteln und wozu in erſter Linie die Truſtleute gehören, ſehen den Erläuterungen nicht zu rechnen iſt. Aus den Beſchlüſſen
hern einigen Wunſche ſowie der feſten Entſchloſſenheit Aus= wirtſchaftlichen Ruin ihres Landes voraus. Es iſt
ſelbſt=
des Ausſchuſſes für die Beratung des Strafgeſetzbuches iſt
Druck zu geben, unſere Bemühungen darauf zu richten, zwi= verſtändlich ein ſehr gewagtes Experiment, das jetzt in
als bemerkenswert noch die Beſtimmung über
Automobil=
ſchen dem ottomaniſchen Reiche und Bulgarien Beziehun= der Union gemacht wird. Niemand kann wiſſen, wie es verbrechen nachzutragen. Der Ausſchuß hat beſchloſſen,
eri guter Nachbarſchaft ſowie aufrichtiger, dauerhafter ausſchlägt, ob die Optimiſten oder die Gegner Recht
be=
nicht nur die Gefährdung der Straßen durch Subſtanz=
Freundſchaft zu ſchaffen. Auf dieſer feſten Grundlage halten werden, jedenfalls hat das Ausland ein großes
In=
beſchädigung, ſondern auch eine Hindernisbereitung ohne
önnen wir die Wohlfahrt und Fortſchritte beider Länder tereſſe an dem Umſchwung, und in gewiſſem Maße ſind
die Chancen, daß der Abſatzmarkt Nordamerikas für die Subſtanzbeſchädigung (Spannen eines Seiles,
Glas=
ſnd einen gedeihlichen Frieden anbahnen.
Die Nachricht, daß die Botſchafter der Türkei von der europäiſchen Induſtrien leichter zugänglich wird, nicht un= ſtreuen) unter Strafe zu ſtellen; die Strafe wird verſchärft
bei Todesfolge. Ein Verſuch iſt auch ſtrafbar.
Pforte den Auftrag erhielten, die Großmächte um günſtig.
— Die Reform des Irrenrechts. Daß unſer
Das gilt namentlich auch für Deutſchland, wenngleich
hre grundſätzliche Zuſtimmung zu direkten türkiſch=
grie=
biſchen Verhandlungen über die Aegäiſchen Inſeln wir immer wieder davor warnen müſſen, allzu große Hoff= Irrenrecht reformbedürftig iſt, wird kaum beſtritten
wer=
ſu erſuchen, iſt bisher authentiſch noch nicht beſtätigt wor= nungen auf die neue amerikaniſche Tarifpolitik zu ſetzen. den können. Natürlich begegnet eine zeitgemäße
Neu=
ſen. Hieraus auf die Unrichtigkeit dieſer Nachricht zu Man darf nicht annehmen, daß die Amerikaner ſelbſt unter regelung dieſer ungemein ſchwierigen Materie allerlei
hließen, wäre jedoch nicht angebracht; denn nach den Er= dem demokratiſchen Regime der Welt Konzeſſionen machen, Widerſtänden. Schon die Frage, ob hier Landesrecht oder
ührungen, die die Türkei während der Balkankriege ohne entweder ein Selbſtintereſſe daran zu haben oder ent= Reichsrecht obwalten und ob man nicht auch den
Ge=
nachte, liegt es für ſie nahe, die Löſung der Inſelfrage auf ſprechende Gegenleiſtungen zu verlangen. In dieſer Hin= meinden weitgehende Befugniſſe gewähren ſoll, beſchwört
ſem Wege unmittelbarer Verhandlungen mit Griechenland ſicht wird man bald erfahren, wie teuer die Union ihre allerlei nicht einfache Fragen herauf. Aber auch von
ärzt=
ſu verſuchen. Warum ſollte in der Inſelfrage nicht mög= Zugeſtändniſſe in Anſatz bringt. Die Zollfreiheit, welche licher Seite wird einer Reform des Irrenweſens ernſtlich
ſch ſein, was betreffs der Adrianopelfrage mit Bulgarien der neue Tarif für ausländiſche Rohmaterialien feſtſetzt, das Wort geredet. In parlamentariſchen Kreiſen drängt
ſurchgeführt werden konnte? Allerdings darf in Sachen ſchafft dem deutſchen Export keine Vorteile, da wir ja faſt man aber neuerdings mit Macht zu einer Neuregelung des
ſer Inſeln nicht vergeſſen werden, daß einige Großmächte, ausſchließlich Fabrikate ausführen; uns intereſſiert die Ver=Irrenrechts, da das Mißtrauen des Volkes gegen die
die Italien und Großbritannien, an der endgültigen Lö= minderung des Zolles für eine Reihe von Fertigfabrikaten jetzige Handhabung der Irrenpflege erheblich gewachſen
ſing der Inſelfrage intereſſiert ſind und deshalb auf ihre und auch der Halbfabrikate. Da alle Länder große und durch mehrere Fehlgriffe gewaltig verſtärkt worden
M
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Oktober 1913.
Nummer 234.
Seite. 2.
iſ. Iſt es doch, unter den gegenwürtigen Verhäliniſen füber verſchiedene internagtionale Fragen, beſonders über
Großh. Regierungsblat. Die Beilage Nr. 2,
vom 3. Oktober, hat folgenden Inhalt: 1.
Bekannt=
die Lage Spaniens unter dem Geſichtspunkte der
inter=
möglich, daß Perſonen ins Irrenhaus gebracht werden,
ohne daß ihnen die Möglichkeit gegeben worden iſt, ſich vor nationalen Politik. Romanones hofft, die Reiſe des Prä= machung, die ſummariſche Ueberſicht der Einnahme und
Ausgabe der Genoſſenſchaftskaſſe für
Kommunalforſt=
dem Richter zu äußern, ohne daß eine Verhandlung ſtatt= ſidenten Poincaré werde einen Erfolg bedeuten.
warte für das Rechnungsjahr 1911 betr. 2.
Sum=
gefunden hat oder ein Urteil gefällt worden iſt. Es wird
mariſche Ueberſicht der Rechnung der Großh. Landes=
Schweden.
waiſenkaſſe zu Darmſtadt für das Rechnungsjahr 1911.
daher gleich bei Beginn der Parlamente ſowohl im Reichs=
Regentſchaft. Der Kronprinz wurde wegen der 3. Bekanntmachung die Aufbringung der Mittel zur
tage als auch im preußiſchen Abgeordnetenhauſe erneut
Beſtreitung der Bedürfniſſe der Landiudenſchaft der
Erkrankung König Guſtavs zum Regenten eingeſetzt.
auf die Bedeutung dieſer Frage hingewieſen und die Re=
Prsvinz Oberheſſen für 1912. (Ri.) 4. Ueberſicht über
gierung aufgefordert werden, nun unverzüglich mit den
die in den Landgemeinden des Kreiſes Worms zu
Mexiko.
notwendigen Reformvorſchlägen hervorzutreten.
erhebenden Gemeindeſteuern für das Rechnungsjahr
Das Ende der Revolution. Nach einem 1913. 5. Namensveränderung. 6. Dienſtentlaſſungen.
— Beſuch Dſchawid Beys in Berlin. Wie
die B. Z. erfährt, wird der frühere Finanzminiſter Dſcha= offiziellen, bei der mexikaniſchen Geſandtſchaft in Berlin 7. Nachweis der Befähigung zur Uebernahme eines
eingegangenen Telegramm hat die Regierung Mexikos die Kirchenamts. 8. Ruheſtandsverſetzungen.
wid Bey demnächſt nach Berlin kommen, um hier über
g. Das Schwurgericht verhandelte geſtern gegen die
Revolution niedergeworfen. Die militäriſchen Operationen
die zwiſchen der Türkei und Deutſchland ſchwebenden
fi=
gegen die Rebellen im Norden haben keine Bedeutung beiden 20jährigen Bäckergeſellen Konrad Hofmann
nanzpolitiſchen Fragen zu verhandeln. Es handelt ſich mehr. Die Regierung verfügt bereits die endgültige Ver= und Anton Kexel von Darmſtadt wegen eines in der
Gemarkung Spachbrücken begangenen Verbrechens nach
dabei um die Regelung der kleinaſiatiſchen
Eiſenbahn=
legung der Truppen behufs einer Kontrolle über die Nord=
§ 176,2 des Strafgeſetzbuches. Die Geſchworenen
ver=
pläne und um eine Beteiligung Deutſchlands an der tür= ſtaaten, die rebellierten. Die Wahlen ſollen ſtattfinden, neinten die Schuldfragen, worauf das Urteil
da=
kiſchen Anleihe.
weil dies in Uebereinſtimmung mit dem Verſprechen ſteht, hin verkündet wurde, daß beide Angeklagten
freizu=
das die Regierung am 1. April 1913 der Nation gegebenſprechen ſind.
Ausland.
In der nichtöffentlichen Sitzung der
Stadt=
hat. Die Regierung iſt entſchloſſen, allen Kandidaten Ga=
Oeſterreich und Italien.
rantien zu gewähren. Es liegen bereits zwei Bewerbun= verordneten=Verſammlung wurde die Anſtellung des
Schutzmanns Ludwig Ackermann und die Ver=
Der öſterreichiſche Miniſterpräſident Graf Stürgkh gen für den Poſten eines Präſidenten bezw. Vizepräſiden= ſetzung des Fleiſchbeſchauers Heinrich Sommer in den
erklärte dem Wiener Korreſpondenten des Corriere della ten vor: Diaz=Requena und Camboa=Raſſon, andere ſind Ruheſtand genehmigt.
Sera, daß die öſterreichiſchen Behörden durchaus freund= angekündigt, darunter Calero=Flores Mayon.
— Vom Großh. Hoftheater. Morgen verabſchiedet ſich
liche Geſinnungen gegen die italieniſchen Untertanen, wie
Leo Slezak in den „Meiſterſingern von Nürnberg‟. Das
*
auch gegen die Bürger des Königreichs Italien hegen und
Abonnement iſt aufgehoben, es gelten erhöhte Preiſe. Der
Beginn der Vorſtellung iſt auf 6 Uhr angeſetzt. Am
ſich ohne Parteinahme lediglich von Geſetzmäßigkeit ihnen
* Die Fremdenlegion. Zu den geſtern
mitge=
gegenüber leiten laſſen. Das italieniſche Element werde teilten Unterſuchungen des Matin über die Zuſtände in Dienstag gelangt die Komödienneuheit „Hans
Sonnen=
ſtößers Höllenfahrt”, die bei der letzten Wiederholung
wegen ſeiner hohen kulturellen und wirtſchaftlichen Ent= der Fremdenlegion ſchreiben die Berl. N. Nachrichten:
wickelung von allen ſtaatlichen Organen Oeſterreichs mit Schon die Unterſcheidung von „Elſaß=Lothringern” und vielen Anklang fand, im A.=Abonnement zur Aufführung,
„Deutſchen” als zwei beſondere „Nationen” ſpricht Bände Es gelten zum erſtenmal die kleinen Preiſe. Für
Mitt=
woch iſt als B=Abonnements=Vorſtellung eine Wiederauf=
Wohlwollen bewertet. Die Erklärung macht einen vor= für den Geiſt, in welchem dieſe „Unterſuchung” geführt nahme von Lehärs „Luſtiger Witwe” mit Joſefine
Becken=
züglichen Eindruck und trifft glücklich zuſammen mit der wurde Die alberne Fiktion als ob Elſaß=Lothringer und
in der Titelrolle und Bruno Harprecht als Danilo
ange=
offenen Bekundung in römiſchen Zeitungen, daß ſie die Deutſche zweierlei ſeien, wird eben in der franzöſiſchen
Hetzpreſſe unentwegt aufrecht erhalten und kommt z. B. ſetzt. Für dieſe Vorſtellung gelten die kleinen Preiſe. Am
Mißdeutung der Abſichten Oeſterreichs in Südtirol
be=
auch darin zum Ausdruck, daß Elſaß=Lothringen in den Donnerstag findet die Erſtaufführung des Schwankes
dauern.
Auslandsnachrichten vielfach als beſonderer Staat” neben „Die ſpaniſche Fliege” von Arnold und Bach ſtatt. Das
Werk, das gegenwärtig den Spielplan des Berliner Luſt=
Oeſterreic=Ungarn.
Deutſchland aufgeführt wird. Da die Elſaß=Lothringer ſpielhauſes beherrſcht, hat überall die größte Heiterkeit
für uns und für alle Nichtfranzoſen aber Deutſche ſind. ſo
Heneralſtabschef von Hötzendorff. In iſt deren Zahl alſo tatſächlich ſehr viel größer als der Ma= und beifälligſte Aufnahme gefunden.
Der Spielplan für die letzten Tage der nächſten
der letzten Audienz wurde endgültig entſchieden, daß Ge= tin=Mann behauptet. Daß die franzöſiſche Regierung
amt=
neralſtabschef von Hötzendorff auf ſeinem Poſten verbleibt, lich keine „Werber” für die Legion im Auslande kennt, mag Woche iſt: Freitag, 10. Oktober. 24. Abonnementsvorſtel=
Die Meinungsverſchiedenheiten mit dem Thronfolger ſind zutreffen. Aber tatſächlich ſind genug derartige gemein= lung. D. 6. „Der Zigeunerbaron.” Gewöhnliche Preiſe.
gefährliche Menſchenhändler namentlich in Weſt= und Süd= Anfang 7 Uhr. — Samstag, 11. Oktober Außer
Abonne=
durch die Vermittelung des Grafen Berchtold beſeitigt und weſtdeutſchland tätig und ſchon mehr als einmal bei ihrem ment. Abend der Duncan=Schule. Zum erſten Male: „Echo
dem Generalſtabschef iſt ein uneingeſchränkter Wirkungs= ſchändlichen Gewerbe erwiſcht worden. Man hat auch nicht und Nareiß” (Gluck). Gewöhnliche Preiſe. Anfang 7½
kreis verbürgt worden. Er erhält demnächſt die höchſte gehört, daß die franzöſiſche Regierung die lebendige Ware Uhr. — Sonntag, 12. Oktober. Nachmittags 2 Uhr „
Ham=
zurückgewieſen hätte die ſie ihr zuführten, nur deshalb, let.” (Zweite Volksvorſtellung zu ermäßiaten Preiſen)
Auszeichnung, das Großkreuz des Stephanordens.
Abends 7½ Uhr: 25. Abonnementsvorſtellung. C. 7. Neu
weil ſie nicht amtlich beſtellte Stlavenjäger waren. Was
aber vollends das gute Leben angeht, das die Legionäre einſtudiert und neu inſzeniert: „Mignon.” Gewöhnliche
Italien.
nach dem Matin führen ſollen, ſo haben wir hundertfache Preiſe.
PA Zur Tagung des Verbandes der Deutſchen Landes=
Der Papſt und die Wahlen. Gegenüber Zeugniſſe von aus dieſer Hölle Entkommenen dafür, wie
den in einem Teile der Preſſe ausgedrückten Zweifeln, ob dreiſt und verlogen dieſe Behauptung iſt. Muß doch der Frauenvereine vom Roten Kreuz und des Verbandes
der Papſt darin gewilligt habe, daß die Katholiken bei Matin=Sachverſtändige ſelbſt zugeben, daß die Legionäre Deutſcher Krankenpflegeanſtalten vom Roten Kreuz
er=
den beſtändigen „Spleen” haben, wegzulaufen, der ſie bei fahren wir, daß nunmehr auch das nähere Programm für
den nächſten Wahlen wählen dürfen, ſchreibt der Oſſerva=
„gutem” Leben ganz gewiß nicht befallen würde Und die Tagung des letzteren Verbandes feſtſteht. Hiernach
tore Romano: Da die römiſche Vereinigung geeignete In= wenn viele dieſer Unglücklichen nach fünf Jahren ſich der ergibt ſich folgende Tagesordnung: Montag, den 13,
ſtruktionen erhalten hat, beſchloß die katholiſche Wähler= franzöſiſchen Regierung erneut verkaufen, ſo tun ſie das Oktober, abends 8 Uhr: Begrüßung der auswärtigen
vereinigung Enthaltung in allen politiſchen Kollegien nur, weil ſie für jede bürgerliche Beſchäftigung verdorben, Gäſte durch den Alice=Frauenverein in den Räumen der
heimatlos und mittellos ſind und daher in ihrer Not kei= Vereinigten Geſellſchaft, Rheinſtraße 36. Dienstag,
Roms.
den 14. Oktober, vormittags halb 10 Uhr: Tagung des
nen anderen Ausweg wiſſen.
Frankreich.
Verbandes der Deutſchen Landes=Frauenvereine im Städ=
Die Spanienreiſe Poincarés. Auf
An=
tiſchen Saalbau, Riedeſelſtraße 40. Vorträge: 1. Die
Ge=
winnung des Volkes für die Aufgaben der Frauenvereine
Stadt und Land.
ordnung des Marineminiſters werden ſich anläßlich der
(Oberverwaltungsgerichtsrat Dr.
vom Roten Kreuz
Spanienreiſe des Präſidenten der Republik die Panzer=
Darmſtadt, 4. Oktober. Kühne=Berlin). 2. Unſere Frauen vom Roten Kreuz im
ſchiffe „Voltaire‟, „Mirabeau”, „Danton” und „Diderot”,
Vom Hofe. Prinz und Prinzeſſin Franzſozialen und wirtſchaftlichen Leben (Frau Lilly
Gabler=
ſowie zwei Torpedoboote nach Carthagena begeben, um Joſeph von Battenberg nahmen vorgeſtern München). 3. Die Bekämpfung der Krebskrankheit mit
an der von der ſpaniſchen Regierung zu Ehren des Präſi= an der Frühſtückstafel in Jagdſchloß Wolfsgarten beſonderer Berückſichtigung der Röntgen= und
Rieium=
ſtrahlen (Profeſſor Dr. Opitz=Gießen). Nachmittags um
teil. (Darmſt. Ztg.)
denten Poincaré geplanten Flottenſchau teilzunehmen.
* Pfarrperſonalie. Se. Königl. Hoheit der Groß=5 Uhr: Empfang durch Ihre Kgl. Hoheit die Großherzogin
Die Manöverkritik. Einer Blättermeldung
herzog haben den evangeliſchen Pfarrer Ludwig von Heſſen. Abends halb 8 Uhr: Feſtvorſtellung im
Groß=
zufolge wird der Miniſterrat am Samstag anläßlich der an Göhrs zu Bickenbach auf ſein Nachſuchen unter Aner= herzoglichen Hoftheater: „Wenn ich König wäre‟.
Mitt=
den Herbſtmanövern geübten Kritik ſich mit der Frage be= kennung ſeiner langjährigen treu geleiſteten Dienſte und woch, den 15. Oktober vormittags halb 10 Uhr:
Fort=
ſchäftigen, ob in dem Oberbefehl zweier Armeekorps, unter Erteilung des Charakters als Kirchenrat, mit ſetzung der Tagung des Verbandes der Deutſchen
Landes=
welche an dieſen Manövern teilgenommen haben, Verän= Wirkung vom 1. November lfd. Js., in den Ruheſtand Frauenvereine vom Roten Kreuz. Vorträge: 1. Die
Ent=
wickelung der Deutſchen Frauenvereine vom Roten Kreuz
derungen vorzunehmen ſeien. Die Veränderungen werden verſetzt.
Schulperſonalien. Uebertragen wurde dem Schul= ſeit 1910 (Geh. Rat Profeſſor Dr. Pannwitz=Berlin).2
nur eine beſchränkte Zahl von Generalen betreffen. Aus= amtsaſpiranten Heinrich Becker aus Gau=Odernheim, Die Wohnungsfrage und die Frauenvereine (Frau
Ober=
gedehntere Maßnahmen jedoch werden hinſichtlich des Kreis Alzey, die erledigte Lehrerſtelle an der Volksſchule bürgermeiſter Lauter=Karlsruhe und Fräulein Dr. Kröhne,
Perſonals des Intendanturdienſtes getroffen werden, der zu Schannenbach, Kreis Bensheim. — In den Ruhe= Kreiswohnungsinſpektorin des Kreiſes Worms). 3. Die
ſtand verſetzt wurde der Hauptlehrer an der Volksſchule Schweſtern= und Hilfsſchweſternfrage im Ruſſiſch=
Japani=
ſich bei den Manövern als mangelhaft erwieſen hat.
zu Griesheim, Kreis Darmſtadt, Heinrich Winter auf ſchen, ſowie in den letzten Balkankriegen (Dr. v.
Oettingen=
ſein Nachſuchen, unter Anerkennung ſeiner langjährigen Berlin). Nachmittags 3 Uhr: Tagung des Verbandes
Spanien.
Deutſcher Krankenpflegeanſtalten vom Roten Kreuz.
treuen Dienſte, vom 1. November 1913 an.
Der Miniſterrat unter dem Vorſitz des Königs
Erledigt iſt die Stelle eines Steueraufſehers bei Geſchäftsbericht über das letzte Jahr (Geh. Oberjuſtizra
hörte einen Vortrag des Miniſterpräſidenten Romanones Großh. Hauptſteueramt Mainz.
Chuchul=Stendal). 2. Vorträge: a) Erfahrungen bei der
Senenenen ge bolds der Birelie der gentre. Mglchlen e geuſerner Traſt ene a
ſtelle in Kiek, mit den Hnateiſchen Elementen eine neue ſchloß, gelang es unter eigener Lebensgefahr einer iuns
Komet Weſtphal gefunden.
Ephemeride des von Delavan am Obſervatorium in gen Franzöſin doch, der dem Tode geweihten Königin
AK. Seit längerer Zeit erwarten die Aſtronomen mit La Plata entdeckten Kometen berechnet die die Iden= heimlich einen Prieſter zuzuführen, der wenige Tage von
Spannung die Wiederkehr und Wiederauffindung des amtität mit dem Kometen 1852 IV (Weſtphal) unzweifel=der Hinrichtung in mitternächtiger Stunde in der Zelle
24. Juli 1852 von Weſtphal entdeckten periodiſchen haft ergab. Das Geſtirn ſtand bei ſeiner Auffindung nahe der Gefangenen die Meſſe zelebrierte und Marie
Antol=
nette die Kommunion reichte. Das war der Abbs Mäß=
Kometen 1852 IV (Weſtphal), der bei einer Umlaufs= weſtlich vom Sterne Alpha des „Waſſermannes”.
In ſeine Sonnennähe gelangt der Komet am nin, der unter der Maske eines „Altkleiderhändlers als
zeit von rund 61 Jahren jetzt wieder zu ſeiner
Sonnen=
nähe zurückkehren muß. Neben anderen Bahnberechnun= 26. November bei einem Abſtande von 1.25 Erdbahnhalb= „Onkel Charles” bei den Schweſtern Fouché Unterſchlußf
gen, wie beſonders der von M. Viliev=St. Petersburg,meſſern. Das ſchnell nordweſtlich fortſchreitende Geſtirn gefunden hatte.
Die beiden Schweſtern hatten es ſich zur Aufgabe
ge=
iſt nun die von Adolf Hnatek, k. k. Sternwarte in Wien, durchzieht ſeit dem 3. Oktober das Bild des „Füllens”
mit großer Genauigkeit und unter Berückſichtigung der tritt am 12. Oktober in den „Delphin” über und bewegt macht, den unglücklichen Gefangenen Troſt und Hilfe zu
nach dem Jahre 1852 ſtattgehabten planetariſchen Störun= ſich nachher durch das „Füchschen” zum „Schwan”; es bringen, täglich ſuchten ſie die Zellen auf, brachten dent
gen dieſes Kometen durchgeführt worden. Hnatek ver=wird, obwohl es ſich bereits wieder von der Erde ent= Verhafteten allerlei kleine Geſchenke, und da man von
öfentlichte ſeine im Dezember 1911 abgeſchloſſene Auf=fernt, vorausſichtlich noch für das unbewaffnete Auge ſicht. den mildherzigen jungen Mädchen nichts Schlimmes l
bar, ohne ſich iedoch zu einer aufallenden Erſcheinung befürchten zu haben glaubte, ließ die Direkion der Goll
ſuchungs=Ephemeride im Januar 1912.
Auf Grund dieſer Berechnungen, die Weſtphal für zu entwickeln. Komet 1852 IV (Weſtphal) erhält als vier= eiergerie die beiden auch ungeſtört ihre Tätigkeit aus
das Jahr 1912, Viljev für das Jahr 1913 gab, war man ter Komet dieſes Jahres die Nebenbezeichnung 1913 4.üben. Die eine der beiden Schweſtern wandte ſich
ſchließ=
lich an einen der Gendarmen mit der Bitte heimlich auch
darauf an den füdlichen Obſervatorien, für die der Komet
die Königin aufſuchen zu dürfen. „Unmöglich!” hieß es
zuerſt ſichtbar werden ſolte bemüht, ihn aufzufinden. Am
erſt, aber ein paar Goldſtücke halfen nach. Marie Antol=
27. September, abends, erhielt die Zentralſtelle in Kiel
Die letzte Meſſe der Marie
nettes Zelle wurde ſtändig von vier Gendarmen bewacht
ein Telegramm von Pickering aus Cambridge (Maſſ.):
zwei von ihnen waren rohe, harte Geſellen, die beiden
„Komet Delavan beobachtet von Huſſey 1913, Sept.
Antoinette.
anderen gutmütige Leute. Um 12 Uhr nachts wurden
26. 5978 Greenw. Zeit. Rektafzenſion 21h 54m 18.4s,
** Ein ergreifendes Bild aus den letzten Lei= die beiden Wächter, von denen Beiſtand nicht zu erhoffen
u ſichtbar im kleinen Teleſtop,
Deklination — 2% 34 2
wahrſcheinlich Weſtphal.‟ Das von der Zentralſtelle ſofort denstagen der unglücklichen Königin geweſen wäre regelmäßig von den anderen abgelöſt: und
an die anderen Obſervatorien weitergegebene Telegramm Marie Antoinette, die in ihrer Zelle in der Pa=mit ihrer Hilfe durſte Fräulein Fouchs endlich die Zellel
veranlaßte die Aſtronomen an zahlreichen Sternwarten, riſer Conciergerie, des tröſtenden Zuſpruches ihrer letz= der Königin betreten. Trotz der ſpäten Stunde war Marke
das Geſtirn aufzuſuchen und ſeine Poſition uſw. feſtzu= ten Freunde beraubt, ſtill und gefaßt die Stunde ihrer Antoinette noch nicht zur Ruhe gegangen, und die junge
ſtellen. So liefen, da der Komet auch für die nördlichen Hinrichtung erwartete, gibt G. Lenotre in einem Aufſatz, Beſucherin erzählte ſpäter, wie ſeltſam ſie der Anblick der
Sternwarten ſehr günſtig ſteht, alsbald Nachrichten über der in den Leetures pour Tous veröffentlicht wird. SolleFürſtin erſchüttert habe; troßz ihrer Jugend waren dig
Beobachtungen von Vergedorf, Kopenhagen, Wien, es nicht möglich ſein, der ſo furchtbar heimgeſuchten Frau Haare infolge der Leiden der letzten Monate ergraut, der
Waſhington. Padua, Uecle, Utrecht, Capodimente, Königs= wenigſtens die Tröſtungen ihrer Religion zu gewähren?Teint bleich von der langen Haft, aber ſelbſt in ihrer
ärm=
berg u. a. O. ein. Graff (Bergedorf) beſchreibt das Ge=Es war nicht daran zu denken, auf gewöhnlichem Wegelichen ſchwarzen Tracht ſtrahlte eine unbeſchreibliche ſtille
ſtirn als runden Nebel mit hellem Kern von der Größe 8,0, einem Geiſtlichen, der den Eid auf das Regime der Würde von der unglücklichen Frau aus. Wortlos
zurück=
andere Beobachter geben die Helligkeit ähnlich an, einige Schreckensherrſchaft verweigert hatte, Zutritt zu der heltend, kühl und offenbar mißtrauiſch empfing die
Köni=
bemerkten auch ſchon einen ſchwachen Schweif im Inſtru=königlichen Gefangenen zu verſchaffen, der Prieſter hätte ain den unerwarteten Beſuch; als aber die Beſuche des
ment. Endlich telegraphierte Pickering noch einmal: nie ſein Ziel erreichen können und wäre von vornherein Fräuleins Fouche in den folgenden Nächten ſich wieder=
Leutſchner telegraphiert, daß der Komet Delavan identiſch dem Tode verfallen geweſen. Aber trotz der wachſamen holten, wurde Marie Antoinette freundlicher, und als das
iſt mit Weſtphal. Periode 60.121 Jahre.” Inzwiſchen Grauſamkeit, mit der man Marie Antoinette von der junge Mädchen von der Möglichkeit ſprach, der Königen
e M
*34.
(6
, 191.
ich.
icht in
Nummer 234.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Oktober 1913.
Seite 3.
Schweſernausbildung (Gheſarzt Dr. Heler=Luedlindurg): des bervorzuheben: Der zunehmende Wohſland unſererSeptember 1913 wurden behandelt. 765 Kinder
b) Freiwillige Kriegshelferinnen in ihrer Bedeutung für Bevölkerung hat eine Veränderung im deutſchen Leben (519 Mädchen, 249 Knaben) mit 841 Konſultationen.
die Schweſtern des Verbandes (Chefarzt Dr. Richter= zur Folge gehabt, die alle ernſt denkenden Menſchen mit Gefüllt wurden: 830 Zäbne, ausgezogen wurden: 522
Mariendorf). Nachmittags halb 4 Uhr: Beſichtigung des großer Sorge erfüllen muß. Das Streben nach wirt= Zähne (475 Milchzähne, 47 bleibende Zähne. Zahl der
Säuglingsheims durch diejenigen Herrſchaften, die nicht ſchaftlichen Werten iſt für viele der Hauptinhalt des Lebens Tage, an denen Sprechſtunden abgehalten wurden: 26.
an der Tagung des Verbandes Deuſcher Krankenpflege=geworden und der Kampf um wittſchaftliche Giter der
C. In der Beſſunger Orangerieallee ſind in den
letz=
anſtalten vom Roten Kreuz teilnehmen wollen. Abends Hauptinhalt unſeres öffentlichen Lebens. Dieſe Geiſtes=ten Tagen die noch übriggebliebenen alten Lindenbäume
Uhr: Gemeinſames Eſſen im Städtiſchen Saalbau. richtung vergißt, daß es letzten Endes nicht auf die leb= gefällt worden, um durch junge erſetzt zu werden.
Donnerstag, den 16. Oktober, vormittags 9 Uhr: loſe Sache, ſondern auf den lebendigen Menſchen
an=
gs. Gefährliche Spielerei. Geſtern nachmittag ½4 Uhr
Fortſetzung der Tagung des Verbandes Deutſcher Kran= kommt, daß weder der Einzelne noch auch das Volk ſchließ= füllten Jungens in der Nähe des neuen Schießhauſes eine
kenpflegeanſtalten vom Roten Kreuz. Vorträge: 1. Dielich irgendeinen Vorteil haben, wenn ſich lediglich die
Lehren des Balkankrieges für die Schweſtern des Verban=Sachgüter zu Bergen häufen, der Menſch dabei aber er= Flaſche mit Karbid und brachten ſie zur Exploſion,
Ein 13jähriger Junge wurde durch Glasſplitter an beiden
des (Prof. Dr. Colmers=Koburg). 2. Die Rote Kreuz= drückt wird. Demgegenüber betont der Vortrupp, daß die Augen und am Halſe ſchwer verletzt. Das rechte Auge
Schweſter in der Privatpflege (Frau Prof. Cornelie Fragen, die das Schickſal eines Volkes beſtimmen, weder,
Hötzſch=Berlin). 3. Ideal und Wirklichkeit in bezug auf wie man früher glaubte, die politiſchen, noch, wie man dürfte verloren ſein. Der Junge wurde durch die
Ret=
ethiſche Fortbildung der Verbandsſchweſtern (Frau Oberin jetzt meint, die wirtſchaftlichen, ſondern raſſenhygieniſche tungswache mit dem Krankenkraftwagen ins Krankenhaus
Helmers=Magdeburg). 4. Berichte der Arbeitskommiſſio= und ſoziale ſind. Dieſe müſſen die beſtimmenden Mächte verbracht.
nen für techniſche Schulung, erziehliche Fortbildung, Ver=unſeres öffentlichen Lebens werden, wenn wir weiter
wendung und Lebensführung, Unterhalt, Kleidung und leben wollen. Dieſen Mächten den ihnen gebührenden
* Orpheum. (Gaſtſpiel Jobs Kölner luſtige Bühne.)
Ausrüſtung der Verbandsſchweſtern, Ban und Einrichtung Platz zu verſchaffen, das iſt das Ziel des Vortrupps. Der brillante Schwank „Schieber” mit dem die luſtigen
der Verbandsanſtalten. Urlaubserholung der Verbands= Dementſprechend hat er im vergangenen Jahre überall Gäſte ihr hieſiges Gaſtſpiel ſo erfolgreich eröffneten, geht
ſchweſtern und Verſicherungsweſen im Verband. Nach= dort einen Einfluß auf Behörden, Volksvertretung und nur noch wenige Male in Szene; wer das übermütige
mittags halb 4 Uhr: Beſichtigung des Alice=Hoſpitals und öffentliche Meinung zu gewinnen geſucht, wo die wirt= Stück noch nicht geſehen, verſäume es daher ja nicht, eine
anderer Anſtalten. Für die Herrſchaften, die nicht an der ſchaftlichen Intereſſen einzelner Gruppen zu einer Ge= der nächſten Vorſtellungen zu beſuchen. — Morgen Sonn=
Beſichtigung der Vereinsanſtalten teilnehmen, Ausflug fahr für die allgemeine Raſſenhygiene zu werden drohten. tag, 5. Oktober, finden zwei Vorſtellungen ſtatt;
nach=
nach dem Oberwaldhaus (15 Minuten vom Endpunkt der Der Vorſitzende berichtete über die in dieſem Sinne unter= mittags 4 Uhr bei beſonders kleinen Preiſen Volks= und
elektriſchen Straßenbahn): Kaffee. Abends 8 Uhr: Ein= nommenen praktiſchen Schritte zunächſt auf dem Gebiete Familien=Vorſtellung mit einer ungekürzten Aufführung
ladung durch die Stadt Darmſtadt im Städtiſchen Aus= der Bodenſpekulation und der Schundliteratur, und über des Lach=Schlagers „Schieber”. (S. Anz.)
ſtellungsgebäude auf der Künſtlerkolonie (an Stelle der die Veranſtaltungen zur Förderung einer neuen edlen
* Kinotheater. American Bio. Man ſchreibt
urſprünglich vorgeſehenen geſelligen Vereinigung in dem deutſchen Jugendkultur und einer Reſorm unſerer Er=uns: In dem heutigen Programm gelangt das große
Muſikvereinsſaal und im Hotel=Reſtaurant Heß. Frei= ziehungsmethoden. Für den kommenden Winter iſt eine Werk „Des Lebens Wogen” zur Vorführung. Die Firma
tag, den 17. Oktober: Bei genügender Beteiligung Ab=Vortragsreihe und praktiſche Stellungnahme zu einſchlägi= Robert Glombeck=Berlin hat ſchon ſo manchen Schlager
fahrt von Darmſtadt=Hauptbahnhof 9 Uhr 4 Min. vor=gen Fragen in Ausſicht genommen. Endlich wurde noch herausgebracht, doch darf kein einziger den Anſpruch
er=
mittags nach Offenbach zur Beſichtigung des Stadtkran= zur Beteiligung an dem „freideutſchen Jugendtag auf dem heben, das Intereſſe und die Spannung des Publikums
kenhauſes; nachmittags geſelliges Zuſammenſein im Pal=Hohen Meißner bei Kaſſel” aufgefordert, der in bewuß= in ſolchem Grade erregt zu haben, wie dieſer
Zentauro=
mengarten in Frankfurt a. M.
tem Gegenſatze zu den übrigen patriotiſchen Kommerſen film: „Des Lebens Wogen”. In drei Akten enthüllt er
im dumpfigen Saale im Sinne unſeres Kaiſers ohne gei= uns menſchliche Leidenſchaften, die unvermittelt auftreten
* Die hieſige Freiwillige Sanitätskolonne vom ſtige Getränke die Erinnerung an die Befreiungskriege und ſich zu einem Vulkan entwickeln, der mit elementarer
Roten Krenz eröffnete Donnerstag abend ihren unter freiem Himmel bei Wettkämpfen, volkstümlichen Kraft die Sinne und das Gemüt zu Taten verleitet, die
Winterkurſus in der Turnhalle in der Eliſabethen= Spielen und Volkstänzen uſw. am ſlammenden Holzſtoße von den furchtbarſten Folgen ſind. Das ganze Bild hier
ſtraße. Neben der ſtark vertretenen alten Mannſchaft feiern will.
zu entrollen, dazu genügt der Raum nicht. Szene auf
hatte ſich auch eine große Zahl von jungen Leuten ein=
Jahrhundertfeier der Stadt Darmſtadt. Auf die Szene ſind kleine Kabinettſtücke der Schauſpielkunſt, die,
gefunden, etwa 20, die im beginnenden Kurſus ſich zu im heutigen Tagblatt erſcheinende Anzeige ſei hierdurch durch eine vortreffliche Photographie wiedergegeben, das
Dem ehrenvollen Beruf ausbilden wollen. Herr
Haupt=
beſonders aufmerkſam gemacht. Die Vereine müſſen ſich Verſtändnis der Handlung jedermann ermöglichen,
mann à la suite Lotheißen begrüßte die Erſchienenen wegen Teilnahme an dem Feſtzug bis Freitag, den 10.
* Konzert. Ludwigshöhe. Morgen Sonntag
mit herzlichen Worten und wies hin auf den hähen Oktober, bei der Stadtverwaltung anmelden. Die
Reihen=
idealen Zweck, dem ſich der freiwillige Krankenpfleger folge in dem Zug wird angeordnet, wie die Meldungen konzerliert die Kapelle des Leibgarde=Regiments unter
rwidmet und auf die große Bedeutung eines gut
or=
perſönlicher Leitung des Obermuſikmeiſters Hauske. Aus
auf dem Stadthauſe einlaufen.
ganiſierten Sanitätsweſens vor allem im Kriegsfalle
dem Programm ſeien hervorgehoben die Motive aus den
* Schweſternkonzert. Dank dem freundlichen Ent= „Meiſterſingern” und das Spinnerlied mit der Ballade
Ihrer Bedeutung und ihrer verantwortungsvollen
Auf=
gabe können die Sanitätskolonnen aber nur gerecht gegenkommen der Preſſe, die ſo oft bereitwilligſt ihre aus dem „Fliegenden Holländer” von R. Wagner,
werden, wenn ſie ſchon in Friedenszeiten eine genügende Spalten für das Wohltätigkeitskonzert geöffnet hielt. dank Siameſiſcher Brautzug” von Löhrl, Fantaſie aus „In=
Ausbildung erfahren haben und ſich an ſtraffe, militäriſch der unermüdlichen Tätigkeit der Damen, die von Straße digo” (Tauſend und eine Nacht) von Joh. Strauß.
ſtrenge Erfüllung ihrer Pflichten gewöhnt haben. Die zu Straße treppauf treppab eilten, iſt der Kartenverkauf
Wohltat einer ſtets bereiten, ſchnelien Hilfeleiſtung auch ein flotter geworden, ſo daß ein recht erfreuliches Ergeb=
Offenbach, 3. Okt. (Obſt= und
Gartenbau=
n Friedenszeiten wird von der Bevölkerung immer nis zu erhoffen iſt. Möge dieſe Nachricht den Künſtiern
mehr gewürdigt und geſchätzt, was die dauernd ſteigende die freudige Genugtuung bringen, daß ihrem ſelbſtloſen Ausſtellung.) Im Beiſein der Vertreter der ſtädti=
Inanſpruchnahme der hieſigen Rettungswache beweiſe. Wirken am Montag der gewünſchte Erfolg geſichert iſt. ſchen ſtaatlichen und Kreisbehörden, der Bürgermeiſter
Der Rettungsdienſt ſei in Friedenszeiten auch gleichzeitig Karten ſind noch zu haben bei den im Programm ange= des Kreiſes Offenbach, zahlreicher Ehrengäſte, ſowie
die beſte Möglichkeit zur praktiſchen Ausbildung in der gebenen Verkaufsſtellen, ſowie am Montag abend an der Freunde und Gönner des Obſt= und Gartenbaues wurde
heute mittag von Geheimen Regierungsrat Lochmann in
ſachgemäßen Behandlung verwundeter und kranker Kaſſe des Städtiſchen Saalbaues.
* Die Stenographen=Vereinigung Gabelsberger feiert feierlicher Weiſe die Eröffnung der Kreis=Obſt= und Gar=
Menſchen. Eine weitere praktiſche
Ausbildungsmöglich=
ſreit biete der Krankenpflegekurſus im Kranken=heute, wie aus dem Anzeigenteil erſichtlich, ihr Stiftungs=tenbau=Ausſtellung vollzogen, die von dem Obſt= und
baus, den jedes Mitglied, dem es ſeine Zeit erlaubt, feſt im Kaiſer= und Fürſtenſaal. Der Vergnügungsaus= Gartenbauverband für den Kreis Offenbach in Verbindung
mitmachen kann, da ihm eine genügende finanzielle ſchuß hat alle Vorbereitungen getroffen, um das Feſt, wie mit dem zehnjährigen Verbandsjubiläum in den ſämt=
Unterſtützung gewährt wird. Nach den Begrüßungs= in früheren Jahren, in jeder Beziehung glanzvoll zu ge= lichen Räumen des Stadtgartens veranſtaltet iſt. Ein
worten wurde an die neuen Mitglieder, die ſchon einige ſtalten. Neben einem Luſtſpiel „Vor der Ballpauſe” kommt Rundgang durch die Ausſtellung zeigt, daß die gehegten
Stunden Unterricht genoſſen hatten, durch den Führer „Mädels von heute” zur Aufführung. Das Konzert wird Erwartungen ſich nicht nur beſtätigt haben, ſondern dieſe
Bogel über das dort Gelernte Fragen geſtellt. Ueber= ausgeführt von einer Abteilung der Kapelle des Leib=bei weitem übertroffen werden. Die Ausſtellung, die mit
ihren 600 Ausſtellungsgegenſtänden ein umfaſſendes Bild
iſchend präziſe Antworten zeigten die Kenntniſſe, garde=Inf.=Regis. Nr. 115.
heie ſich die Leute ſchon erworben hatten über den Bau
* Städtiſche Leſe= und Bücherhalle. Im Sep=des Standes des Obſt= und Gemuſebaues einſchließlich der
des menſchlichen Körpers und die Funktion ſeinertember wurde die Leſehalle im ganzen von 3392 Per= Obſt= und Gemüſeverwertung darſtellt, weiſt eine ſo außer=
Organe. Der beginnende Kurſus ſoll bis Weihnachten ſonen beſucht (im September 1912 von 3443), durch= ordentlich reiche Beſchickung auf, daß die geräumige
Aus=
hauern; die regelmäßigen Unterrichtsabende finden ſchnittlich an jedem Tag von 113 Beſuchern. Aus der ſtellungshalle nicht ausgereicht hat um die geſamten
Aus=
zeimal wöchentlich, Montag und Donnerstag von ½9 Bücherhalle nach Hauſe entliehen wurden im ganzen ſtellungsprodukte unterbringen zu können, ſo daß noch eine
tüs 10 Uhr in der Turnhalle in der Eliſabethenſtraße 9175 Bänd— 912: 8826), darunter 3311 wiſſenſchaftliche Zelthalle im Garten errichtet werden mußte. Mit der
ſtatt. In den erſten Stunden können ſich immer noch und belehrinde Werke. Die Zahl der ſeit 1. April d. J. Ausſtellung iſt eine Prämierung verbunden. Es wurden
Neueintretende melden. Es wäre zu wünſchen, daß neu eingeſchriebenen Leſer ſtieg auf 3159. An Bücher= u. a. neben den Ehrenpreiſen der Stadt Offenbach, des
recht viele junge Männer von der Gelegenheit Gebrauch
geſchenken gingen in dieſem Monat weiter ein: Von Kreisausſchuſſes und der Verbandsvereine ſolche von dem
machen würden um ſich die Fähigkeiten zu erwerben, Herrn Dr. Hammann ein von ihm verfaßtes Werk von Grafen von Schönborn, Landgrafen von Heſſen, ſowie
dee ſie in Stand ſetzen, dem Mitmenſchen durch ſchnelle Herrn Rentner Jochheim 2 Bde., von Frl. G. Kaiſer Grafen von Yſenburg=Büdingen geſtiftet. Die Ausſtel=
und ſachgemäße Hilfe bei Unglücksfällen oft zum 2 Bde., von dem Lehrerverein für Naturkunde 1 Bd., lung. deren Beſuch allen Freunden und Liebhabern nur
Lebensretter zu werden.
Herr Regierungsrat von Herrn Kunſtmaler Mangold 4 Bde., von Frl. L. empfohlen werden kann, iſt vom Freitag bis einſchließlich
Gennes, Vorſtand des Polizeiamtes, wohnte der Menzlaw 1 Bd., von Frl. H. Römer 1 Bd., von Frei= Montag, den 6. Oktober, geöffnet. Ihren Abſchluß bildet
Verſammlung bei. Mit einem Hurra auf unſeren frau von Stein 1 Jahrg. Zeitſchr., von Frl. Joh. Trier am letzten Ausſtellungstage ein großer Obſtmarkt, auf dem
Großherzog, den Protektor der Kolonne, wurde die Er=1 Jahrg. Zeitſchr., aus dem Nachlaß des Herrn Profeſſors Quantitäten von 10, 15 und 25 Pfund käuflich erworben
öffnungsverſammlung geſchloſſen.
Weis 11 Vde. Allen Gebern herzlichen Dank! Weitere werden können.
* Der Vortrupp Darmſtadt, eine Zuſammenfaſſung Schenkungen von Büchern und Zeitſhriften, ſoweit ſolche
Offenbach, 3. Okt. (Die Beute der Angler.)
er meiſten ſozialen und lebensreformeriſchen hieſigen nicht veraltet, ſind jederzeit willkommen.
Einen etwas ungewöhnlichen Fang machten zwei Herren,
* Zahnärztliche Poliklinik für die Volksſchul= die auf der Fechenheimer Seite des Mains angelten. In
rganiſationen, hielt ſeine erſte diesjährige öffentliche
verſammlung ab. Aus dem Jahresbericht des Ob=kinder der Stadt Darmſtadt, Waldſtraße 21; Sprech: ihre Fangapparate verfing ſich eine Leiche, die, nach der
ſannes, des Herrn Rechtsanwalts Staedel, iſt folgen= ſtunden 9—12, 2—5, Samstags 2—4 Uhr. Im Monat Kleidung zu ſchließen, die eines Sträflings iſt. Die
Mut
e
Se
Beeeernewate
S
heimlich einen Prieſter zuzuführen, atmete Marie Antoi=das Winterſemeſter 1913/14 neue Immatrikulationen von Uebergriffen der Männer ſchützen kann. Ein italieniſcher
ruſſiſchen Studierenden in Berlin nicht vorgenommen Offizier der in Murzuk in Quartier liegt, erzähſt nicht
tette tief auf.
In der Folgezeit gelang es dem Fräulein Fouché, werden. Andere Ausländer werden von dieſer Verfügung ohne Verwunderung von dem eigenartigen Machtmittel,
das die Frauen anwenden, wenn ſie von ihrem Ehemanne
lich mit Hilfe der Gendarmen nachts mit dem vermeint= überhaupt nicht betroffen.
ichen Onkel Charles bei der Königin einzuſchleichen, und
* Schutz bedrohter Tierarten. Die 13. Sektion der 85. beleidigt oder mißhandelt werden. Sobald eine Frau ſich
in den erſten Tagen des Oktober — 120 Jahre ſind ſeit= Verſammlung deutſcher Naturforſcher und Aerzte in Wien in ihrer Würde als Gattin oder Mutter beleidigt fühlt,
em vergangen — hörte Marie Antoinette, nachdem vor= gab ihrer Uebereinſtimmung mit den Ausführungen des eilt die Gekränkte vor die Wohnung des Scheiks und ſtößt
ber zwei Leuchter und die erforderlichen kirchlichen Geräte Herrn Profeſſors J. Schillings zum Schutze bedrohter hier einen charakteriſtiſchen Schrei aus. Sofort eilen von
ſingeſchmuggelt worden waren, ihre letzte Meſſe. Die Tierarten Ausdruck und erklärte es für dringend notwen= überall her die Frauen und Mädchen herbei, und alsbald
Pendarmen waren verſtändigt und beide wohnten, zu= dig, daß alle in Betracht kommenden Stellen, insbeſondere wird die Tſcharmakſa proklamiert. Und das iſt nichts
Emmen mit Fräulein Fouché, der traurigen Stunde bei. die geſetzgebenden Körperſchaften, ihre Aufmerkſamkeit und anderes als ein regelrechter Streik: alle Frauen legen
ſo=
aſtig wurde der kleine Tiſch zum Altar hergerichtet, Fürſorge der Erhaltung unſerer Naturſchätze zuwenden. fort ihre häusliche Tätigkeit nieder und rühren keinen
und der Abbe begann ſein Amt. Bei der Kommunion Den ſoeben erfolgten Beſchluß des Senats der Vereinig= Finger mehr. Je nach der Schwere der Beleidigung dehnt
küeten die vier Anweſenden nieder, die Königin demü= ten Staaten von Nord=Amerika, dem Geſetzesvorſchlage ſich der Streik bisweilen über 4 bis 5 Tage oder Nächte
ka in ihrer Mitte; auf einen Wink des Geiſtlichen ſchritt ſeine Zuſtimmung zu geben, wonach keinerlei Federn wil= aus. Und er endet meiſt nur durch die Vermittelung eines
ſe dann zu ihm zum Altar und empfing die Hoſtie: und der Vögel mehr in den Vereinigten Staaten eingeführt Notablen oder eines Marabus, der dem Schuldigen eine
dieſem Augenblick erſchütterte ein herzzerbrechendes werden dürfen, begrüßte die Verſammlung auf das freu= Strafe auferlegt: er muß der beleidigten Frau Sühne=
Echluchzen ihren Körper. Dann empfingen auch Fräu= digſte und ſah in dieſem Vorgehen einen einfachen Weg geſchenke machen wohlriechende Eſſenzen und — Butter.
Die Perſönlichkeiten, die bei ſolchen Kriſen als
Vermitt=
in Fouché und die beiden Gendarmen die Kommunion.” zur Löſung einer wichtigen Frage des Naturſchutzes.
ler wirken, werden von den Eingeborenen die „Uet Eu
der Abbé Magnin mußte bald darauf nach England
ml. Die Löſung einer brennenden Theaterfrage. Wäh= Nau” genannt und genießen bei den Frauen dankbare
liehen. Als dann an dem Unglückstage des 13. Oktober
er Abbé Girard, der das Zivilgrundgeſetz der Revolu= rend wir uns andauernd den Kopf darüber zerbrechen, wie Achtung.
ſon beſchworen hatte der Königin vor dem Zug zur dem Uebel der die Ausſicht hindernden Hüte und des Kopf=
* Raſieren mit Motor. Raſieren mit Motor! Wie
uillotine ſeine Dienſte anbot, lehnte Marie Antoinette putzes der Damen im Theater zu ſteuern ſei, hat dieſes
ſe dankend ab, und als Girard ihr vorſtellte, was man Problem längſt bei den in Theaterdingen ſonſt recht rück= neckiſch ſich das anhört, welche liebliche Ausſichten es
ge=
gen würde, wenn man erführe, daß ſie in ihrer letzten ſtändigen Türken eine ebenſo einſache wie praktiſche L5= währt. Du brauchſt Dich nicht mehr vor den Strapazen
tunde den Troſt der Religion abgewieſen habe, konnte ſung gefunden, wenn man dem „Monde Artiſte‟ Glauben des Raſierens zu ſträuben. Du brauchſt nur Dich einzu=
Narie Antoinette ſtill erwidern: „Dann ſagen Sie den ſchenken darf. An den Theatern in Konſtantinopel prangt, ſeifen, einen elektriſchen Kontakt einzuſtecken, Dein
hold=
ſeliges Geſicht dem Motormeſſer hinzuhalten und das
Luten, die Sie danach fragen, daß die Barmherzigkeit wie das Blatt mitteilt, folgendes Plakat: Um allen
Zu=
ſchauern unterſchiedslos einen gleichgünſtigen Ausblick Raſieren geht herrlich und in Freuden. Wenigſtens nach
der Anſicht einer amerikaniſchen Firma, die ſoeben einen
ottes dafür geſorgt hat.”
auf die Bühne zu geſtatten, hat die Direktion beſchloſſen. Raſiermotor in den Handel bringt. Die kleine Maſchine
daß ſich das Publikum der erſten drei Parkettreihen auf
den Boden zu legen, das der nächſten drei Reihen nieder; ſieht aus wie ein Apfel; ſie iſt mit einer elektriſchen Schnur
und einem Steckkontakt verſehen, der ſich überall leicht an=
Feuilleton.
zuknien und das der übrigen Reihen ſtehend der Vorſtel= beingen läßt. An der ſchmaleren Seite befinden ſich meh=
* Die Ausländerfrage an den Hochſchulen. Zue Frage lung beizuwohnen hat.” Gibt es eine ſinnreichere und rere kleine Meſſerſchneiden, die ſichelförmige Bewegungen
machen und ſo das Haar abſchaben. Der Gedanke iſt ſchön,
r Immatrikulation ausländiſcher Studenten an der zweckentſprechendere Verordnung?
B. Wie die Araberinnen ihre Männer erziehen. Die die Anwendung billig — ob aber der Raſierende dabei
Mniverſität Berlin wird mitgeteilt, daß es ſich einſtweilen
ſſcht um die Beſchränkung der Aufnahme von Angehörigen Araberinnen von Tripolis, die Frauen von Murzuk, der lauter Freuden und Wonnen erlebt, das möge
dahin=
ſider Nation handelt ſondern nur um ruſſiſche Stu=Hauptſtadt von Fezzan haben ohne Theorie, nur aus dem geſtellt ſein.
ſſierende. Das Miniſterium hat angeordnet, daß für Inſtinkt heraus, das Problem gelöſt, wie man ſich vor
Nummer 234.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Oktober 1913,
Seite 4.
eriener en un 1 anete deg e n enererſten en e denerun er re ene iter ueine, dir eſtie r entect
hat anſcheinend ſchon mehrere Wochen im Waſſer gelegen, ſtadt Friebberg mit 289500 Mark bei 102 Prozent, darauf wurden auf behördliche Anordnung auf unbeſtimmte Zeit
Irgendwelche Erkennungszeichen führte der Tote nicht bei folgen Butzbach mit 101 680 Mark bei 112.74 Vilbel mit geſchloſſen. Die Häuſer, in denen erkrankte Kinder ſind,
ſich. Er trug braune Hoſe und die kurz anliegende Jacke 100000 Mark bei 139,2, Rockenberg mit 32 600 Mark bei 168 tragen die Aufſchrift: Kinderlähmung. Zutritt verboten!
der Sträflinge, ſowie kurz geſchorenes Haar. Sein Alter Aſſenheim mit 30 000 Mark bei 107,2. Nieder=Florſtadt mit
Mülhauſen i. Elſ., 3. Okt. (Einbrecher.) In der
wird auf etwa 50 Jahre geſchätzt.
30 000 Mark bei 132.4. Ilbenſtadt mit 29 000 Mark bei vergangenen Nacht zwiſchen 2 und 3 Uhr gelang es einer
„ Beerfelden, 2. Okt. (Jahrhundertfeier.) 137,2, Gambach mit 28050 Mark bei 156,3, Ockſtadt mit Bande von vermutlich mehreren Dieben in die Bureaus
Auch der hieſige Platz rüſtet ſich, den 18. Oktober entſpre= 28 000 Mark bei 112,6 vom Hundert. Die niedrigſten Be= räume des am Nordbahnhof gelegenen Speditionsgeſchäfs,
chend zu begehen. Die Schulen haben Platz und Material träge bringen auf: Oes 260 Mark bei 177,6, Feldgemar= tes Th. Hanhart und Co., durch das Fenſter einzudringen
für ein Freudenfeuer geſichert, und an dem Zug der Ju= kung Straßheim 1800 Mark bei 63,6, Hauſen 2000 Mark und einen Geldſchrank mit ungefähr 2000 Mark Inhält,
gend nach dem Feſtplatz am Abend des 18. Oktober wer= bei 264,3, Burg=Gräfenrode 2200 Mark bei 24,2, Maibach fortzuſchaffen. Die Diebe erbrachen noch verſchiedene
den gewiß die meiſten hieſigen Vereine teilnehmen. Die 2500 Mark bei 168,5 und Bodenrod 2700 bei 225 vom Hun= Schubladen und verſuchten auch, einen zweiten Geldſchrank
Gemeindevertretung hat durch Bewilligung der Mittel zu dert. Folgende Gemeinden haben den höchſten Ausſchlag, mitzunehmen, was ihnen aber nicht gelang. Von den
Brezeln für die Schuljugend auch das ihrige beigetragen, ſind alſo im Verhältnis am höchſten mit Umlagen belaſtet: Tätern fehlt bisher jede Spur.
und ſo werden wir unter den Gemeinden ſein, die geſchicht= Hauſen 264,3, Trais=Münzenberg 253,5, Griedel 200,9 vom
Wiſſenau Oberamt Ravensburg, 3. Okt. (
Ehe=
lichen Erinnerungen entſprechend Rechnung zu tragen Hundert.
tragödie.) Als heute früh ½5 Uhr der Pächter des
wiſſen
D Bad Salzhauſen, 3. Okt. In der diesjährigen Sai= Gaſthofes „Zum Stern” Bernhard Wetzel, ſich in das=
Mainz, 3. Okt. Unter den hiſtoriſchen Fun= ſon war unſer Bad von 1891 Kurfremden beſucht Schlafzimmer begeben wollte, fand er die Tür verſchloſſen,
den, die bei den Ausgrabungsarbeiten auf dem Dom= (1912 — 1086). Es wurden im ganzen 11205 Bäder Er öffnete ſie gewaltſam und feuerte alsbald auf den in
platze in Fulda zutage gefördert wurden, fand man in (1912 — 8743) und 1085 Inhalationen (1912 — 336) ab= der Schlafſtube befindlichen Ruß aus Weiherſtobel, der ſich
einem Steinſarge eine Bronzeplatte. Die ſauber geputzte gegeben.
in den Kleiderſchrank geflüchtet hatte einen Schuß ab der
Platte enthält nur das Wort Otto. Zur weiteren
Behand=
in den Kopf eindrang. Darauf verſuchte er ſeine Frau,
lung und Erforſchung iſt das Fundſtück an die hieſige
die ſich gleichfalls in der Stube aufhielt, durch einen Schuß
Kunſtnotizen.
Muſeumsverwaltung abgeſchickt worden.
in die Herzgegend zu töten. Ruß dürfte kaum mit dem
(leber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc. deren im Nach=
Mainz, 3. Otk. (Odenwaldklub.) In Mainz
Leben davonkommen. Die Verletzungen der Frau ſcheinen
ſrehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Rebaktion ihr Urteil vor.
hat ſich eine neue Ortsgruppe des Odenwaldklubs
gegrün=
nicht lebensgefährlich zu ſein.
* Konſtantinfeier. Adoratio Crucis.
det, die die Freunde des Wanderns und des Odenwalds
Hamburg, 3. Okt. Wegen des Einbruchs in das
Verehrung des heiligen Kreuzes, ein Myſterium für
in Mainz zuſammenſchließen will, und der unter der
Mit=
arbeit bewährter Klubgenoſſen, die früher im Klubgebiet Soli, Chor. Piano und Harmonium von G. Erlemann Gold= und Uhrwaren=Geſchäft von Dietrich Roſenbrack
betitelt ſich ein Werk, welches morgen abend gelegentlich der in Hamburg iſt der 25jährige Maler Vollhardt aus
tätig waren, trotz der Entfernung von dem eigentlichen Konſtantinfeier von dem katholiſchen Kirchen= Hamburg vergangene Nacht in Altona verhaftet wor=
Arbeitsfeld des Klubs, eine erfreuliche Entwickelung ingeſangverein St. Ludwig im Konkordiaſaale hier den. Die Wertſachen ſind ſämtlich bei ihm vorgefunden
Ausſicht ſteht. An der Spitze des neugegründeten Zweig= erſtmalig zur Aufführung gelangt Ueber den Komponiſten. worden.
vereins ſteht Herr Dr. Kolb, der den Darmſtädter Klub= der in Darmſtadt wohl nicht bekannt ſein dürfte, ſei in
Forſt in der Lauſitz, 3. Okt. Bei einer
Treib=
genoſſen als rüſtiger Wanderer und begeiſterter Freund Kürze folgendes mitgeteilt: Guſtav Erlemann, geb. jagd in Kahren entlud ſich laut dem Berliner
Lokal=
des Odenwalds bekannt iſt.
am 29. März 1876 zu Neuwied, erhielt vom achten Jahre anzeiger das Gewehr eines Jagdgaſtes aus Berlin. Die
Worms, 3. Okt. Ueberfahren wurde in der ab Unterricht in Klavierſpiel, Harmonielehre und Orgel= Kugel tötete den 12jährigen Knaben Alfred Rinza.
Unterführung in der Gauſtraße ein 7 Jahre altes Mäd= ſpiel in Neuwied und Koblenz und beſuchte gleichzeitia
Plauen i. V., 3. Okt. (Zugzuſammenſtoß.) Wie
chen durch ein leers Fuhrwerk einer hieſigen Fabrik. Das das Gymnaſium ſeiner Vaterſtadt. Später war er län= der Vogtländiſche Anzeiger aus Reichenbach erfährt ſind
Mädchen, das mit anderen Kindern neben dem Fuhrwerk gere Jahre Schüler des verſtorbenen Kirchenmuſikers heute morgen 3 Uhr 45 Min. auf dem Güterbahnhof des
hergelaufen war, iſt anſcheinend von einem anderen Kinde Biel. 1897 trat er als Eleve in das Könial Akademiſche
Oberen Bahnhofes ein einfahrender Güterzug und eine
angerempelt worden, wodurch es zu Fall kam und unter Inſtitut für Kirchenmuſik in Berlin. Von Oſtern 1899 bis
das Fuhrwerk geriet. Die Verletzung beſteht anſcheinend Herbſt 1902 an der Könial. Aſademie der Künſte zu Verlin leere Rangiermaſchine zuſammengeſtoßen. Beide Ma=,
ſchinen wurden beſchädigt. Der erſte Packwagen iſt
voll=
in einer ſtarken Quetſchung des linken Unterſchenkels. Den immatrikuliert, war er Schüler von Profeſſor Dr. Max
Bruch. Nachdem Erlemann ſpäter als Lehrer am Stern= ſtändig zertrümmert. Der Zugführer Wunderwald aus
Fuhrmann trifft keine Schuld.
Nackenheim, 3. Okt. (Einbrüche.) Eine unange= ſchen Konſervatorium zu Berlin tätig geweſen, ging er Zwickau iſt tot. Der Materialſchaden iſt bedeutend.
Gleiwitz, 2. Okt. (Prozeß Knittel.) In dem
nehme Ueberraſchung wurde einer hieſigen Familie zu= 1904 nach Trier, wo er die dortige Kirchenmuſikſchule
teil, als ſie die Wahrnehmung machen mußte, daß, wäh= gründete, als deren Leiter er beute noch tätig iſt. Erle= Prozeß gegen den Amtsrichter Knittel wurde um
Mitter=
rend der Hausherr mit ſeiner Frau bei der Tanzmuſik mann ſchrieb eine große Anzahl Kompoſitionen verſchie= nacht das Urteil gefällt. Amtsrichter Knittel wurde wegen
weilte, ein Dieb dem Hauſe einen Beſuch abgeſtattet, 100 denen Genres. Als ſein bedeutendſtes Werk dürfte die im Beleidigung einer Reihe höherer Offiziere zu einer Geld=
Mark Bargeld und eine goldene Damenuhr geſtohlen vorigen, Jahre erſchienene und bereits in über 50 Städten ſtrafe von 2400 Mark und zu den Koſten verurteilt.
aufgeführte „Adoratio Crucis” gelten. Zu der
Wien, 3. Okt. (Exploſion.) Die Blätter melden
hatte. Der Dieb konnte trotz eines herbeigeholten Poli= Kompoſition ſelbſt ſei folgendes bemerkt: Das Werk glie= aus Fiume: Heute nacht erfolgte im Regierungspalais des
zeihundes nicht ermittelt werden. Es ſcheint übrigens, dert ſich in drei Teile, deren Tert der Liturgie der Kar=Gouverneurs eine heſtige Exploſion, die durch eine Dynas
als ob eine ganze Diebesbande auf die hieſige Gegend los= woche entnommen iſt. Der erſte Teil bringt nach ſeinem mitbombe oder Patrone hervorgerufen worden iſt.
Nähe=
gelaſſen ſei. Im nahen rechtsrheiniſchen Büttelborn und ernſten, würdevollen Vorſpiel die Aufforderung einer Ver=res liegt bis jetzt nicht vor.
in Bauſchheim wurde in dieſer Woche ebenfalls wieder= ehrung des heiligen Kreuzes. Daran ſchließt ſich ein
Graz, 2. Okt. (Die geheimnisvollen
Raub=
holt eingebrochen. In letzterem Orte benutzte der Dieb, a capella=Chor: Die Klagevorwürfe Jeſu, der im
ſo=
der alle Möbel im Zimmer entzweiſchlug, weil er genannten Falso=bordone=Stil geſchrieben iſt. Der zweite tiere.) Die Umgebung von Leoben blieb auch nicht von
nichts fand, auch die Kirchweihtage zum nächtlichen Ein= Teil beginnt mit einem vierſtimmigen Frauenchor: Dein den Raubtieren verſchont, denn ſeit 3 Monaten wurde in
bruch.
Kreuz, o Herr. verehren wir.‟ Daran ſchließt ſich der Gai bei Troifach in Wald und in anderen Orten bereits
* Pfaffen=Schwabenheim 2. Okt. Der Rhein= ganze Chor mit der Bitte: „Gott ſei uns gnädig”, worauf eine große Anzahl von Schafen Rindern und Kälbern tot
heſſiſche Verein für Innere Miſſion feierte die Antiphon: Dein Kreuz, o Herr, verehren wir” wieder= oder ſchwer verletzt auf den Weiden angetroffen. In
eini=
in unſerer Kirche ſein Jahresfeſt. Die Häuſer des Dorfes holt wird. Als ein Glanzpunkt und als tiefempfundene gen Fällen wurde feſtgeſtellt, daß Hunde die Uebeltäter
waren reich beflaggt, und zahlreiche Feſtgäſte waren von Kompofitign dürſte die darauffolgende Arie für Sopran: waren, während man ein andermal einen Wolf oder einen
nah und fern gekommen, ſo daß das geräumige Gottes= „Crux üidelis” (Kreuz, du treues) bezeichnet werden, deren Löwen vermutete. Nach den bisherigen Erhebungen in
haus ſie kaum faſſen konnte. Die Feſtpredigt hielt der weihevolle und erhabene Weiſe einen tiefgehenden Ein= Oberſteiermark handelt es ſich hauptſächlich um Zug= oder
Vereinsgeiſtliche für Innere Miſion, Pfarrer Memmert druck auf die Zuhörer machen wird. Der Höhenunkt des Kettenhunde, die man in der Nacht frei laufen ließ. So
aus Darmſtadt, über Matth. 5, 14: Ihr ſeid das Licht ganzen gipfelt in dem nun beginnenden dritten Teil, der wurde feſtgeſtellt, daß ein einziger Hund in einer Nacht
der Welt”. Wegen der ſchon vorgeſchrittenen Jahreszeit einzig und allein den Hymnus: „Vezilla Regis prodeunt” allein 12 Schafe teils tötete, teils ſchwer verletzte. In
konnte die Nachverſammlung nicht, wie ſonſt üblich, im (Des Königs Banner wallt hervor) enthält. Der meiſter= Wald haben 2 Hunde mehrere Tiere zerriſſen. Dieſe Hunde
Freien abgehalten werden; ſie wurde deshalb unmittel= haft gearbeitete Chor in D=dur ſteigert ſich zu faſzinieren= wurden in behördlichem Auftrage getötet. Die Art der
bar an den Feſtgottesdienſt in der Kirche angeſchloſſen, der Wirkuna an der Stelle in F-dur: „Fulget erucis my=
Als erſter Redner begrüßte der Superintendent der Pro=sterium” (Das Kreuzgeheimnis ſtrahlt empor), der eine Verletzung iſt immer dieſelbe: Am Halſe iſt ihnen die
Gur=
vinz, Oberkonſiſtorialrat Euler die Feſtverſammlung und tiefempfundene, der Sopranarie entnommene Kantilene gel durchgebiſſen am Hinterteil ſind ſie angefreſſen. Manche
in A-dur folgt. Nochmals vereinigen ſich dann alle Chor= Beſitzer, denen Vieh getötet wurde, ließen ſich erſt nach
eindringlichem Befragen zu dem Geſtändniſſe herbei, daß.
wies hin auf erſchreckende Genußſucht, Gleichgültigkeit ſtimmen zu dem herrlichen Schlußſatz: „Te fons salutis”
gegen Chriſtus und Gottentfremdung der Maſſen, beſon= (Die Quelle des Heils), um in einem mächtig brauſenden nicht ein Wolf oder ein ähnliches Raubtier die Tiere tötete,
ſondern der eigene Haushund. Aehnliche Fälle, wie ſie in
ders in der Großſtadt. Alsdann begrüßte der Schriſtfüh= gehtſtimmigen Amen” zu verflingen Es ſei noch
er=
rer des Rheinheſſiſchen Vereins für Innere Miſſion, wähnt, daß der nunmehr aus über 70 Mitgliedern den letzten Monaten zu verzeichnen waren, ſind eigentlich
Pfarrer Lic. Dr. Bert aus Mainz, die Feſtgemeinde im beſtehende Chor nicht Zeit noch Mühe bei Einſtudierung nichts Neues, es wurde feſtgeſtellt, daß alle Jahre viel
Namen des Landes= und des Provinzialvereins und ſtellte des Werkes geſcheut hat, um ſo Gewähr für eine muſter= Weidevieh das Leben durch biſſige Hunde einbüßen mußte,
als eine der erſten und wichtigſten Aufgaben der Inneren gültige und wirkungsvolle Aufführung zu bieten.
nur wurde dies in den Vorjahren nie bekannt gegeben.
Miſſion in der Gegenwart die Pflege und Fürſorge der
Genf, 3. Okt. (Der Durchſtich des Mont d’Or=
Jugend dar, wie gerade in unſerer Zeit das Intereſſe an
Tunnels), des für den Kanton Waadt wichtigſten
der Jugend und für die Jugend mit Recht im Mittelpunkt
Reich und Ausland.
Tunnels der Linie Fresne=Vallorbe, erfolgte geſtern abend
chriſtlicher Liebesarbeit ſtehe; denn „wer die Jugend hat,
7 Uhr 10 Minuten genau an der vorgeſehenen Stelle. Die
Aus der Reichshauptſtadt, 2. Okt. Die goldene
hat die Zukunft”. Darauf berichtete Pfarrer Zimmermann
Durchbohrung, für welche 32 Monate angeſetzt waren, bea
aus Darmſtadt aus ſeiner langjährigen Erfahrung als Hochzeit feierte der frühere Kriegsminiſter General der
anſpruchte infolge des im Dezember 1912 erfolgten Waſſer=
Leiter der Erziehungsanſtalt „Ohly=Stift” und des Er= Infanterie à la suite des Grenadierregiments Nr. 89 Wal= einbruches von 10 000 Liter in der Sekunde 34½ Monatel
ziehungsvereins im Dekanat Darmſtadt von dem reichen ter Bronſart v Schellendorf der Generaladjutant Der Tunnel hat eine Länge von 6090 Meter. Die bis zur
Segen der die Arbeit der Inneren Miſſion an den Für= des Kaiſers. Das Jubelehepaar, der General und ſeine Gleislegung erforderlichen Arbeiten werden noch vier
ſorgezöglingen begleitet. Pfarrer Memmert führte ſodann Gemahlin Harriet. geb. Donner, verlebte das Feſt in beſter Monate beanſpruchen, und die geſamte Linie, durch welchen
die Zuhörer durch die Heſſiſche Epileptiſchen=Anſtalt und Geſundheit auf ſeinem Gutsſitze Marienhof bei Krakow. —
die Fahrzeit Paris-Lauſanne um eine Stunde verkürzt
das Krüppelheim in Nieder=Ramſtadt und führte in er= In Groß=Lichterfelde wurde geſtern nachmittag die verhei= wird, dürfte im März 1914 eröffnet werden.
greifenden Bildern das Elend der Inſaſſen dieſer Häuſer ratete Tochter des Bezirksſchornſteinfegers Bumke, Frau
Madrid, 2. Okt. (Zugzuſammenſtoß.) Durch
vor Augen, aber er zeigte auch, wie chriſtliche Liebe und Gage, von einem jungen Mann hinterrücks ange=
Pflege ihnen ihre Leiden tragen und beſſern helfen, ja fallen und einer Handtaſche beraubt, die ſie über dem den Zuſammenſtoß zweier Züge in der Nähe von Mirando
durch geeignete Beſchäftigung und paſſende Arbeit ihnen rechten Arm trug. Die Frau war geſtern damit beſchäf= wurden vier Perſonen getötet und 23 verletzt.
Madrid, 3. Okt. (Untat eines Geiſteskran
noch Freude am Leben und innere Befriedigung bereiten. tigt, Gelder für ihren Vater einzukaſſieren. Der Atten=
In einem kurzen Schlußwort forderte Pfarrer Türck aus täter ſtürzte ſich auf ſie, würgte ſie am Halſe und enteiß ken.) Ein 26jähriger Mann namens Sanchez, der
Boſſenheim unter Hinweis auf die Freiheitskriege vor ihr außer der Handtaſche, in der ſich einige hundert Mark ſeit kurzem geiſtesgeſtört iſt, hat ſeiner Mutter die Kehle
100 Jahren auf, mitzuhelfen in dem heiligen Freiheits= bares Geld befanden, eine Uhr. Es gelang dieſem, unver= durchſchnitten und das Dienſtmädchen, welches der Mutter
kampf, den die Innere Miſſion führt gegen die unheim= folgt auf ſeinem Fahrrad zu entkommen. — Geſtern abend helfen wollte, ſchwer verwundet. Er bedrohte die Polizeis
lichen Mächte der Finſternis, die breite Schichten des deut= fuhr der Chauffeur Chriſtian Jenſen mit einem Kraft= beamten und ergriff die Flucht, wurde jedoch verhaftet,
ſchen Volkes in eine ſchmachvolle Knechtſchaft der Sünde wagen durch die Rathenower Straße und ſtieß Ecke Vor Gericht hat er erklärt, daß er ſeine Mutter getöte
und des Laſters gezwungen haben. Er ſchloß ſodann mit Stendaler Straße mit dem Geſicht gegen ein über die habe, weil ſie ihm nichts nütze.
Gebet und Segen die erhebende Feier. Die Pauſen zwi= Straße geſpanntes Seil. Er erlitt an der Naſen=
Madrid, 3. Okt. Die Ueberſchwemmungen
ſchen den einzelnen Anſprachen wurden paſſend durch Ge= wurzel und am rechten Auge Verletzungen. Zwei vier= haben größeren Schaden angerichtet als man zuerſt
an=
meindegeſang und Vorträge des hieſigen wohlgeſchulten zehnjährige Jungen, Urban und Fröhlich, hatten laut nahm. Der Schaden in den Diſtrikten Sobreas, Pades
Kirchengeſangvereins ausgefüllt. Es war ein erheben= B. Z. das Seil geſpannt Nur dem Umſtand daß der eine und Vales wird auf über 10 Millionen Peſetas geſchätzt
des Feſt.
Junge noch in letzter Minute das Seil lockerte, iſt es Hunderte von Tierleichen liegen auf den Feldern, die jetzt
Gaulsheim. 3. Okt. (Von einer Telegraphen= zuzuſchreiben, daß kein größeres Unglück erfolgte — Der wieder trocken ſind. Man befürchtet deshalb eine
Epi=
ſtange erſchlagen.) Ein ſchwerer Unglücksfall ereig= Kegelklub Pankow veranſtaltete aus Anlaß ſeines 25jäh= demie. Die Ortſchaft Mareſa hat furchtbar gelitten. Inl
nete ſich auf dem Platze der Imprägnierwerke der Gebr. rigen Beſtehens eine Kremſerfahrt nach dem Serria ſind die Elektrizitätswerke zerſtört und in San
Himmelsbach. Nachdem eine von mehreren Leuten ge= Grunewald. Als der Wagen die Spandauer Chauſſee Giovanni Villatorada ſind drei Fabriken eingeſtürzt.
tragene Telegraphenſtange abgeworfen worden war, fand paſſierte, ſchlug er plötzlich um. Alle 20 Inſaſſen wurden
London, 2. Okt. (Nach 23 Jahren wiederges
man unter dieſer den 24jährigen Arbeiter Rettweiler aus auf die Chauſſee geſchlendert und teilweiſe erheblich
ver=
funden.) Geſtern wurde in der Nähe des Kap Horn
Büdesheim tot vor. Er hatte eine große Kopfwunde.
wundet. Im ganzen erlitten 16 Perſonen Verletzungen. in einer Bucht nach 23 Jahren der Segler „Marlborouahi
sd. Aus Rheinheſſen, 3. Okt. (Einbrecher und Einem Poſtſchaffner wurde der Arm gebrochen, während aus Glasgow entdeckt, der im Januar 1890 von Neu=See=
Fahrraddieb.) Einem Friſeur in Lorſch wurde wäh= ſein greiſer Vater einen Naſenbeinbruch davontrug. An= land mit gefrorenem Hammelfleiſch und Wolle an Bord
rend er einen Kunden bediente, ſein neues Fahrrad ge= dere erlitten Verletzungen im Geſicht oder Quetſchungen. abgefahren iſt und dann ſpurlos verſchwand. An Bord
ſtohlen. Er hatte das Rad gewohnheitsgemäß vor dem Die Verwundeten mußten faſt ſämtlich ärztliche Hilfe in ſollen 20 Skelette gefunden worden ſein. Die Beſatzung
Anſpruch nehmen.
Hauſe ſtehen als plötzlich ein Unbekannter damit
davon=
hatte aus 33 Mann beſtanden.
München, 3. Okt. (Eine Prämie für die
Er=
fuhr. Die ſofort aufgenommene Verfolgung blieb ohne
Odeſſa, 3. Okt. (Eiſenbahn=Unglück.) Die Ur=
Reſultat. — In Mettenheim wurde bei dem Spezereihänd= greifung von Werbern der Fremdenlegion.)
ſache der Eiſenbahn=Kataſtrophe im Kaukaſus, bei der 40
ler Kieſel eingebrochen, die Ladenkaſſe und eine Kom=Ein Mitglied des deutſchen Schutzverbandes gegen die Perſonen getötet und faſt hundert verletzt wurden, iſt auf
mode erbrochen und ein größerer Geldbetrag geſtohlen. Fremdenlegion, Sitz München, ſichert eine Prämie bis ſchlechtes Schwellenmaterial zurückgeführt. Der ruſſiſche
Man glaubt beide Straftaten auf den Knecht Stumpf 300 Mark demjenigen zu, der den erſten Werber für die Verkehrsminiſter hat an der Unterſuchung teilgenommen,
zurückführen zu ſollen, der auch in Biblis die Einbrüche franzöſiſche Fremdenlegion auf deutſchem Gebiete anzeigt, Der Ort bietet durch die überall umher liegenden Leichen
verübte.
ſo daß ſeine Verhaftung und Beſtrafung erfolgen kann.
einen gräßlichen Anblick. Es wurde feſtgeſtellt, daß viele
(*) Aus dem Kreiſe Friedberg, 2. Okt. (Steuer=
Kaiſerslautern, 3. Okt. (Spinale Kinderläh= Bahnſchwellen vollſtändig morſch waren. Das Publikum
liches.) An Gemeindeſtenern erheben die 72 Gemeindenmung.) Die ſpinale Kinderlähmung greift in der Pfalz, hat ſich Teile von Schwellen mitgenommen, um ſie als
unſeres Kreiſes insgeſamt 1871000 Mark. An erſter beſonders in der Gegend von Landſtuhl, immer weiter um Beweisſtücke bei ihren Schadenserſatzanſprüchen zu ver=
Stelle ſtehen Bad=Nauheim mit 364000 Mark bei einem ſich. In drei Orten des Bezirksamtes Landſtuhl liegen wenden.
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Nummer 234.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Oktober 1913.
Seite 5.
Santa Marta da Pocea de Monte, in Braſien um ein Anpeſen im Beitze der Ameriean Bridge Som=
Gerichtesſtung.
nach Porte Alegre gehen. Dieſe amerikaniſchen Bot= pany in die Luft zu ſprengen. Der Staatsanwalt hat eine
ſchaften werden dann auf einen Ozeandampfer übernom= Liſte über zwölf Dynamitattentate und ähnliche Verbre=
* Bochum, 2. Okt. Die intereſſante Frage, ob die men und von Lehe=Bremerhaven weiter nach Leipzig be=chen aufgeſtellt, welche durch das Geſtändnis Davis’ auf=
Ueblichkeit von Geſchenken an Chauffeure im
Handel mit Bedarfsartikeln und Zubehörteilen für Auto= fördert. Es werden in den Tagen vom 16. bis 18. Okto= gedeckt ſein ſollen. Dieſe Enthüllungen ſollen viele
ge=
mobile den Charakter von Schmiergeldern aus= ber die folgenden Läufe ſtattfinden:
heimnisvolle Verbrechen gegen das Eigentum, die in den
ſchließe, beſchäftigte geſtern die Strafkammer Bochum.
Lauf 1: Dieſer Lauf übernimmt die Urkunden aus letzten Jahren vorgekommen ſind, aufklären.
Der Inhaber eines Reparatur= und Garage=Unternehmens Nordamerika und Braſilien und beginnt an der Landeſtelle
für Automobile, Ernſt Zeidler in Bochum, hatte ſich in= des Poſtdampfers in Lehe=Bremerhaven. Es
folge eines Strafantrages des Vereins gegen das Be= nehmen daran in Deutſchland 2330 Läufer teil, die 468
Literariſches.
ſtechungsweſen Sitz Berlin, wegen Beſtechung zu verant= Kilometer zurücklegen.
Lauf 2: Der Lauf beginnt in Knivsberg bei
worten. Die Vernehmung von ſechs Chauffeuren gewerb=
Die Leſe literariſche Wochenſchrift für das
licher Betriebe in Bochum ergab, daß Zeidler regelmäßig Flensburg, 3660 Läufer, 731 Kilometer.
deutſche Volk mit der Beigabe Die Bücher der Leſe,
ſämtliche Chauffeure, die ihm Aufträge brachten, mit Zi=
Lauf 3: Anfang am Ernſt Moritz Arndt=Denk= herausgegeben von Theodor Etzel, Preis der 52 Hefte mit
garren und Getränken bewirtete ihnen zu Weihnachten mal auf Rügen, 2780 Läufer, 535 Kilometer.
den Jahresbüchern jährlich nur 6 Mark Probenummern
Geldgeſchenke machte und einzelnen Chauffeuren, die über
Lauf 4: Anfang in Tauroggen, 5109 Läufer, 1021 auf Wunſch koſtenlos durch die Geſchäftsſtelle der Leſe,
Geldverlegenheit klagten, auch „Darlehen” gegeben hatte. Kilometer.
Stuttgart, Ludwigſtraße 26. Aus dem Inhalt der neue=
Der Angeklagte gab dies zu, betonte aber, daß dies all=
Lauf 5: Anfang auf den Schlachtfeldern von ſten Nummer: Der Lindenbaum, Erzählung von Heinrich
gemein und insbeſondere auch ſeitens ſeiner Konkurrenten Kulm=Nollendorf, 5205 Läufer, 635 Kilometer.Seidel; die Fokſchot, Skizze aus dem Seemannsleben von
in Bochum geſchehe. Er erbot ſich, dies zu beweiſen, und
Lauf 6: Anfang an der Ruhmeshalle in Kel= Hermann Horn; Strandung des Fiſchdampfers „
Württem=
bezog ſich auch auf einen Bericht, den die Handelskammer heim, 2518 Läufer, 502 Kilometer.
berg” von Bremen: Gedichte von Delius und Gottfried
Bochum auf Befragen der Statsanwaltſchaft erſtattet
Lauf 7: Abläufe an der Zeppelinwerft in Keller; Finniſche Sprichwörter; Kurzweilige Geſchichten.
hatte. Ferner erklärte der Angeklagte, es müſſe ihm nach= Friedrichshafen, vom Hohenzollern, Hohenſtau= Außerdem enthält die reichhaltige Nummer die Fortſetzung
gewieſen werden, daß er die Chauffeure zu einem unlaute= fen und von Stuttgart, 4390 Läufer, 877 Kilometer.
des ſpannenden Koſakenromans „Taraß Bulba” von
Niko=
ren Verhalten beſtimmt habe. Das Gericht unterſtellte die
Lauf 8: Anfang auf dem Schlachtfeldvon Gra= laus Gogol. Neueingetretenen Abonnenten werden die be=
Ueblichkeit der Geſchenke ohne weiteres als wahr, betonte velotte, Nebenläufe von Ems vom Niederwalddenk= reits erſchienenen Kapitel auf Wunſch nachgeliefert.
aber, daß dies den Angeklagten durchaus nicht entlaſten mal und von Straßburg, 6249 Läufer, 1236 Kilometer.
Einen vollen Griff in das intereſſante prickelnde
könne. Die Ueblichkeit bilde keine ausreichende Erklärung
Lauf 9: Anfang auf dem Schlachtfelde von Getriebe Wiens tut Adam Müller=Guttenbrunn mit ſeinen
für die Hingabe der Geſchenke. Es bleibe vielmehr ledig= Waterloo, in Weſel, auf dem Hermannsdenkmal und Erzählungen „Grenzen der Liebe=
Kürſchners
lich der Schluß, daß der Angeklagte durch die ſyſtemati= auf dem Kyffhäuſerdenkmal, 5514 Läufer, 1240 Kilometer. Bücherſchatz Nr. 913 (Hermann Hillger Verlag, Berlin
ſchen Zuwendungen die Ehauffeure ſeinen geſchäftlichen
In Deutſchland werden insgeſamt 7145 Kilometer, in W. 9). Mit dichteriſcher Schöpferkraft beherrſcht der be=
Intereſſen dienſtbar machen, ſie alſo „ſchmieren” wollte. Amerika 600 Kilometer durcheilt werden.
kannte Meiſter der Erzählerkunſt, dem ein großes Publikum
Richtig ſei, daß die Befragung einer Reihe von Firmen
Auch durch Darmſtadt wird einer dieſer Läufe zu eigen iſt, das Milieu. Ob er das Leben des
Klein=
ſeitens der Handelskammer Bochum die Ueblichkeit der
Zuwendungen beſtätigt habe. Die Handelskammer habe führen, der Nebenlauf Straßburg=Hanau. bürgers mit dem echten Wiener Gmüat” ſchildert, oder
jedoch ihre eigene Auffaſſung dahin präziſiert, daß dieſer Derſelbe beginnt in Straßburg am 16. Oktober abends ob er uns von den Wogen des Theaterlebens umbranden
„Brauch” mit der Strafbeſtimmung gegen Beſtechung nicht 9 Uhr, geht die Nacht hindurch und paſſiert morgens um läßt, immer verſteht er es, uns mit ſeinen Augen ſehen zu
zu vereinbaren ſei. Der Beweis eines unlauteren Ver=5 Uhr die heſſiſche Landesgrenze Vor Bensheim machen.
haltens der Chauffeure ſei nicht erforderlich, es genüge wird der Main=Rhein=Gau die Führung übernehmen, die
Die altbewährte Wiener Mode repräſentiert
volkommen, daß der Angeklagte die Abſicht hatte die Bergſtraße entlang, ſo daß der Lauf zwiſchen 7 und 8 Uhr ſich uns in ganz neuer und prächtiger Ausſtattung. Schon
Chauffeure dazu zu veranlaſſen, und daß die Chauffeure morgens Darmſtadt durcheilt. Jeder Läufer hat 200 Meter das entzückende Umſchlaabild verſpricht viel, und der
In=
eventuell dementſprechend handeln konnten. Das Urteil zu durchlaufen. Durch Darmſtadt werden je 100 Meter halt kommt dem auch volkommen nach. Auf ſchönen
Kunſt=
lautete unter Verückſichtigung der Unbeſcholtenheit des gelaufen. — Um Intereſſenten einen Einblick in die Vor=blättern werden uns die neueſten Moden in farbenpräch=
Angeklagten auf 50 Mark Geldſtrafe, eventuell zehn arbeiten dieſer Läufe zu geben, ſind die Pläne nebſt tiger Darſtellung geboten. Beſonders verlockend nehmen
Streckenverzeichnis für die Strecke Bensheim-Bayeriſche ſich die bunten Handarbeiten aus, die in den modernen
Tage Gefängnis.
Landesgrenze ſowie eine Hauptüberſichtskarte ſämtlicher Farbenwirkungen jeder Dame die hellſte Freude bereiten
müſſen. Wir lernen aus dem Hefte die bizarren Entwürfe
Läufe im Schaufenſter der Hofbuchhandlung E. Schlapp, aus dem Preisausſchreiben des Jungwiener=Modekomitees
Luftfahrf.
Schulſtraße, ausgehängt.
kennen, und ein luſtiger Artikel über Kindermädchen trifft
* Frankfurt, 3. Okt. Aus Anlaß der
Jahrhun=
den Nagel auf den Kopf. In dem vorliegenden Hefte
dertfeier veranſtaltet die „Delag” am Samstag, 18. Okt.,
beginnt auch ein neuer großer Frauenroman, und Frau
Zeppelin=Fahrten zu ermäßigten Preiſen.
Erdbeben.
Markanne Stern zeiat in Wort und Bild, wie man zwei
Während des ganzen Tages unternimmt die „Viktoria
*Panama, 2. Okt. Aus den Orten in dem Innern ausgezeichnete Mehlſpeiſen herſtellt. Hier iſt eine ideale
Luiſe‟ Rundfahrten zum Preiſe von 50 Mark pro Perſon.
Panamas kommen Berichte über Schäden durch das Frauenzeitung geſchaffen, die in keinem Hauſe fehlen darf.
Auf dem Flugplatz am Rebſtock ſtürzte der Flieger
Trautwein aus 10 Meter Höhe ab. Der Flieger erlitt geſtrige Erdbeben. In Los=Santos iſt die Polizei=
Verletzungen am Naſenbein; ſein Apparat wurde zer=ſtation und der Regierungspalaſt beſchädigt worden. In
einem anderen Orte wurden drei Häuſer zerſtört. In
Paſitſch in Wien.
trümmert.
Macaracat und Las=Tablas ſtürzten zwei Kirchtürme und
* Wien, 3. Okt. Vor dem Frühſtück beſuchte Mini=
* Hamburg, 3. Okt. Der Flieger Dahm, der andere Gebäude ein. Oberſt Goethals erhielt Berichte aus
um 12 Uhr 16 Min. nachts mit ſeinem Monteur im Waſſer= allen Teilen der Kanalzone, in denen mitgeteilt wird, daß ſterpräſident Paſitſch den Grafen Berchtold in dem
Miniſterium des Aeußern.
flugzeuge zum Fluge nach Memel aufgeſtiegen iſt, ſtürzte im Panamakanal keine Schäden angerichtet worden ſind.
zwiſchen 1 Uhr und halb 2 Uhr morgens vor dem neuen
* Wien 3. Okt. Miniſterpräſident Paſitſch
Hafen Schulau, anſcheinend infolge einer Benzinexploſion,
äußerte über ſeine Unterredung mit dem Grafen
in die Elbe, auf der dichter Nebel herrſchte. Hamburger
Verchtold einem Vertreter der Neuen Freien Preſſe
Bombenexploſion.
Herren, die eine Segelpartie unternahmen, wurden durch
gegenüber u. a.: Meine Unterredung mit dem Grafen
die Hilferufe des Fliegers aufmerkſam und alarmierten
* Fiume, 3. Okt. Die Bombenexploſion Berchtold trug ein freundſchaftliches Gepräge. Ich hatte
die Beſatzung des in der Nähe liegenden Zollkreuzers im Gouverneurpalaſt erfolgte um 1 Uhr nachts. Das und habe die Ueberzeugung, daß die Kontroverſen zwi=
Falke” die die beiden Flieger an Bord nahm. Dahm, Archivgebäude iſt ſtark beſchädigt und die darin befind= ſchen uns und Oeſterreich=Ungarn nicht ſolcher Natur ſind,
der ſich an dem Propeller des Flugzeuges feſtgehalten lichen Möbel und Schriftſtücke vernichtet worden. Verletzt daß ſie nicht überbrückbar wären. Wenn beiderſeits guter
thatte, wurde leicht verletzt, während der Monteuer ſchwer wurde niemand. Die Täter ſind unbekannt.
Wille beſteht, ſo können ſie unſchwer ausgeglichen werden.
werletzt in das Krankenhaus gebracht wurde Das Flug=
* Fiume, 3. Okt. Der Gouverneur Graf Stefan Ich hatte den Eindruck, daß hier in Wien ein guter Wille
zeug wurde durch den Schleppdampfer „Hai” geborgen. Wickenburg, in deſſen Palaſt die Bombenexplo= herrſcht, und darum ſehe ich hoffnungsvoll in die Zukunft.
* Kopenhagen, 2. Okt. Der däniſche Marine=ſion erfolgt iſt befindet ſich auf Urlaub in Wiſchenau. Es wurden Fragen angeſchnitten, die in naher Zukunft
fflieger Birch iſt heute abend 6 Uhr infolge Kenterns ſei= Eine Lokalbeſichtigung hat ergeben, daß das Archiv nicht Gegenſtand von Unterhandlungen zwiſchen uns und
imes Flugzeuges in einer Kurpe, mit Leutnant Thiele vernichtet worden iſt; es ſind nur etwa 20 Aktenſtücke be= Oeſterreich=Ungarn bilden ſollen: Die Frage des
Handels=
aals Paſſagier, aus 10 Meter Höhe abgeſtürzt. Wäh= ſchädigt worden. In Polizeikreiſen wird angenommen, vertrages und die Frage der Eiſenbahnen. Ich hoffe, heute
erend Thiele abſprang, wurde Birch unter den Trümmern daß die Täter beabſichtigt hatten, durch Vernichtung der noch eine Begegnung mit dem Miniſter der Reichsfinanzen
ides Apparates begraben. Schwer verletzt wurde er in ein Archive geſer Aktenſtücke zu beſeitigen. Drei verdäch= zu haben, um mit ihm die Frage des Anſchluſſes unſerer
Krankenhaus gebracht.
Bahnen an das Bosniſche Eiſenbahnnetz erörtern zu
kön=
tige Perſot.en ſind verhaftet worden.
nen. Bezüglich Albaniens bemerkte der Miniſterpräſident,
es ſei durchaus der Wunſch Serbiens, daß die
Beſtim=
mungen des Londoner Vertrages, betreffend des zukünfti=
Sporf, Spiel und Turnen.
Eine amerikaniſche Dynamitaffäre.
gen Albaniens, ganz ausgeführt werden.
Eilbotenläufe der Deutſchen Turnerſchaft
* Neu=York, 2. Okt. Hier iſt ein Mann namens
* Wien, 3. Okt. An dem Frühſtück im
Miniſte=
zum Völkerſchlachtdenkmal.
Davis alias Odonell unter der Beſchuldigung ver= rium des Aeußern zu Ehren des Miniſterpräſidenten Pa=
* Das Völkerſchlachtdenkmal bei Leipzig wird am haftet worden, er habe am 3. September 1911 die Eiſen= ſitſch nahmen die Miniſterpräſidenten Grafen Stuergkh
18. Oktober in feierlicher Weiſe eingeweiht werden. Die bahnbrücke von Mount Vernon im Staat Neu= und Tiſza, der ſerbiſche Geſandte Iwanowitſch, der
deutſche Turnerſchaft beteiligt ſich in einer eigenartigen York geſprengt. Nach der Ausſage des ihn verhaften= Finanzminiſter v. Bilinski und die Sektionschefs Freiherr
kurneriſchen Weiſe, wie ſie in ihrer Art in dieſer Groß=den Polizeiagenten hat Davis ein Geſtändnis abgelegt, v. Maechio und Graf Forgach teil.
artigkeit in der ganzen Welt noch nicht geſehen worden durch das verſchiedene Beamte der Labour=Union in die
iſt. Es ſollen aus dieſem feſtlichen Anlaſſe Eilbotenläufe Angelegenheit verwickelt worden ſind. Die Affäre
ver=
aus allen Teilen des Deutſchen Reiches von vaterländiſch ſpricht eben ſolches Aufſehen zu erregen, wie die
gericht=
denkwürdigen Plätzen aus nach Leipzig vorgenommen liche Unterſuchung, die 1912 im Zuſammenhang mit einer
Vom Balkan.
werden. Durch insgeſamt 40 000 Läufer ſoll durch die von Reihe von Dynamitattentaten in den Weſtſtaaten gegen
Die ſerbiſch=albaniſchen Feindſeligkeiten.
Hand zu Hand weitergegebenen Urkunden bezeugt wer=die Arbeiterführer ſtattfand. Dieſe Attentate erreichten
den, wie ganz Deutſchland an dem feſtlichen Ereignis damals ihren Höhepunkt durch die Sprengung der Ge=
* Wien, 2. Okt. Das Wiener Korr.=Bureau meldet
freudigen Anteil nimmt. Ja nicht bloß das engere Deutſch=ſchäftsräume der Zeitung Los Angeles Times
aus Belgrad: Der öſterreichiſch=ungariſche
Geſchäfts=
land wird an dieſer patriotiſchen Kundgebung teilnehmen,
* Indianapolis, 2. Okt. Der Schatzmeiſterſekre= träger Stork erſchien auf dem hieſigen Auswärtigen Amte
auch aus dem verbündeten Oeſterreich werden die Turner tär der Metallarbeiter Harry Oones iſt unter der Beſchul= und erinnerte namens ſeiner Regierung in zugleich
ihre Botſchaft nach der Feſtſtadt bringen. Ja ſelbſt die digung der Verſchwörung verhaftet worden; er ſoll freundſchaftlicher aber eindringlicher und warnender Weiſe
Heutſchen Amerikas werden bei dieſer Gelegenheit dem in die Angelegenheit des in Neu=York verhafteten Davis anläßlich der militäriſchen Maßnahmen, welche
Mutterlande ihre Anhänglichkeit bezeugen. In Nordame=verwickelt ſein. Die Verhaftung erfolgte auf Veranlaſſung von ſerbiſcher Seite gegen den auf ſerbiſchem Territorium
ſtika wird ein Lauf von Waſhington über Phila= eines Privatdetektivs, der Oones beſchuldigte mit 50 an= ausgebrochenen Aufſtand ergriffen wurden, an die
Not=
velphia nach Neu=York, in Südamerika von deren Metallarbeitern Dynamit befördert zu haben, wendigkeit der Reſpektierung der Londoner
Beſchlüſſe, betreffend Albanien und deſſen
wir nochmals zurückkommen. Die Darſtellung iſt die Grenzen. Der Stellvertreter des Miniſters des Aeußern
Großherzogliches Hoftheater, eines gereiften und intelligenten Künſtlers, der ſouverän Spalaſkowitſch erwiderte daß Serbien nur
Verteidigungs=
über ſeiner Rolle ſteht und iſt frei von allen theatraliſchen maßnahmen gegen albaniſche Angriffe getroffen habe daß
itaa, den 3. Oktober.
Aeußerlichkeiten und Effekthaſchereien. Der gefeierte Gaſt es nicht daran denke, ſich des albaniſchen Territoriums zu
erntete ſchon im 1. Akte bei offener Szene begeiſterten Bei= bemächtigen, und feſt entſchloſſen ſei, die Beſchlüſſe der
Arda.
fall. der ſich nach jedem Akte ſteigerte
Mächte zu achten. Analoge Erklärungen gab Spalajko=
W-l. Vor vollbeſetztem, faſt ausverkauftem Hauſe be=
Die Beſetzung der übrigen Partien war dieſelbe ge= witſch auch gegenüber den Vertretern der anderen
gann heute abend Herr Kammerſänger Leo Slezak ſein blieben wie bei der letzten Aufführung, bis auf die des Mächte ab.
lauf zwei Abende berechnetes Gaſtſpiel als Rhadames in Amonasro, die erſtmalig Herr Verkins ſang. Er ge=
Bulgarien und Weſt=Thrazien.
Verdis „Arda”. Herr Slezak iſt ein Stimmphänomen und bietet über die für dieſe Partie nötige ſtimmliche Energie.
Konſtantinopel, 2. Okt. Die Verſtändigung
ſvon ſo reicher und vielſeitiger Begabung, daß es ſchwer ſeine Bewegungen ſind aber noch zu unruhig und
unge=
ſiſt, zu ſagen, ob er in dieſer Partie ſeine ganze künſtleriſche ſchult Frl. Geyersbach ſang die Titelpartie, nament= zwiſchen Bulgarien und den Bewohnern Weſt=
Kndividualität offenbart hat. Um zu einem abſchließen= lich in den ſchon genannten beiden Hauptſzenen, ſo ſchön, Thraziens, iſt noch nicht erzielt, weil die hier
weilen=
den und erſchöpfenden Urteil über ihn zu kommen, muß daß man darüber vergeſſen konnte, daß ihre Anforderungen den thraziſchen Delegierten lieber den hauptſtädtiſchen
Ver=
man ihn in mehreren Partien verſchiedenen Charakters die ſtimmliche Leiſtungsfähigkeit einer jugendlichen Sän= gnügungen nachgehen als entſcheidende Beſchlüſſe zu
gehört haben. Mit einer hünenhaften Erſcheinung ver= gerin überſteigen, vielmehr nach der einer dramatiſchen faſſen. Die bulgariſchen Delegierten erklären, daß die
einigt er ein Organ von rieſiger Tragkraft und Ausdrucks= Sängerin gemeſſen ſind Frl. Jacobs ſang die Am= 100000 Mann ſtarke bulgariſche Armee bei weiterer
Ver=
fähigkeit, das beſonders in der höheren Lage mit geradezu neris anfangs mit etwas unruhiger Tongebung, die aber zögerung Befehl zur Okkupation Weſt=Thraziens erhalten
ſtaunenswerter Leichtigkeit und Müheloſigkeit ausgibt ſpäter einer größeren Gleichmäßigkeit des Vortrages wich. werde Die proviſoriſche Regierung Weſt=Thraziens has
und eine ſabelhaſte Tonfülle entfaltet. Der Umſtand, daß Herr Stephani als Oberprieſter bot die gewohnte
treſf=
ſer mit einer Indispoſition zu kämpfen hatte, erſchwerte liche Leiſtung. Die kleine Partie des Königs ſang Herr inzwiſchen eigene Briefmarken ausgegeben.
Der albaniſche Thron.
und trübte anfangs etwas die Tongebung in der tieferen Schützendorf mit dem ſtimmlichen Aufwand, die ſie
Lage, bis er jene „weggeſungen” hatte und dann in deri erfordert.
* Köln, 3. Okt. In Ergänzung der Meldung des
In dem Tanz des 2. Aktes war eine Stilumformung
großen Szene des 3. Aktes und dem Schlußduett den
Höhe=
punkt ſeiner Leiſtung erreichte. Wie er durch ſein Rieſen= ins echt Aegyptiſche vorgenommen worden, die ſehr ori= Wiener Deutſchen Volksblattes, Prinz Friedrich
organ ſtimmlich alle anderen übertraf und ſie durch ſeine ainell und hübſch wirkte. Zu rügen iſt aber, daß die Wilhelm zu Wies werde Mitte dieſes Monats in
Hünengeſtalt um Haupteslänge überragte, ſo ſtellte er auch Damen des Balletts mit unbekleideten Achſelhöhlen tanzen. Wien eintreffen, erfährt der Gewährsmann der Kölniſchen
durch den Prunk ſeiner Koſtüme alle anderen in den Bis auf eine ſzeniſche Verbeſſerung im erſten Teil des Zeitung daß der Prinz ſich von Wien nach Rom begeben
Schatten Namentlich das Gewand in der Prunkſzenel 2. Aktes, in dem die Szene in die Mitte der Bühne ver= wird. Der Zweck der Reiſe iſt zunächſt die Vorſtellung bei
des 2. Aktes fiel durch ſeine raffinierte Pracht auf. Auf legt worden war, war der äußere Rahmen der Oper den leitenden Perſönlichkeiten und Erkundigung nach den
Bedingungen, unter denen eine etwaige Bewerbung des
die Kunſt ſeines Geſanges, die das Heldiſche und Lyriſche derſelbe geblieben.
Prinzen um den albaniſchen Füxſtenthrog exjolgen ſall.
im merkwürdiger Weiſe zu verſchmelzen verſteht, werden
Sen
Nummer 234.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Oktober 1913.
Seite 6.
Kreunt ent en er it c e e te en ec ernte uiner er eren e Mhefe gaeit e gantlich ir er itenente
kam Schmitt einen Tobſuchtsanfall er zerriß ſeinen Roſen= hatte.
nahme der Kandidatur endgültig entſcheiden.
kranz und ſchleuderte ihn unter die Zeitungsvertreter.
Letzte Nachrichten.
Staatsſekretär Solf.
* Peking, 3. Okt. Das Parlament hat beſchloſſen,
* Kano (Britiſch=Nigerien), 1. Okt. Staatsſekretär
* Sofia, 3. Okt. In der nächſten Zeit begibt ſich daß der Präſident auf fünf Jahre gewählt und daß
Dr. Solf iſt am 26. September in Lagos angekommen,
wo=
eine bulgariſche Kommiſſion zur Uebernahme der bul=er auch für eine zweite Amtsperiode wählbar ſein ſoll.
ihm ein feſtlicher Empfang durch die engliſche Regierung
gariſchen Kriegsgefangenen nach Griechenland.
Die griechiſche Kommiſſion zur Uebernahme der grie=
HB Berlin, 3 Okt. Nachdem bereits in der vorigen bereitet wurde. Alle Schiffe des Hafens waren geflaggt,
Woche der in Potsdam bei einem Freunde zu Beſuch wei= Der Gouverneur erſchien mit den Beamten an der
Lana=
chiſchen Gefangenen kommt nach Sofia.
* Sofia, 3. Okt. Die Agence Bulgare bezeichnet die lende ſchleſiſche Graf Sch, unter dem Verdacht, ſich dungsbrücke, wo eine Ehrenkompagnie aufgeſtellt war=
Meldungen von einer Mobiliſierung in Bul=gewiſſer Verfehlungen ſchuldig gemacht zu haben, feſt= Im Gouvernementsgebäude fand ein Diner ſtatt, bei dem
garien als vollſtändig unbegründet. Sie iſt genommen, aber bald wieder freigelaſſen worden war, der Gouverneur eine deutſch=freundliche Rede hielt,
wor=
ferner ermächtigt die Meldungen über eine Banden= erfolgte geſtern auf Veranlaſſung der Hamburger Staats= auf der Staatsſekretär entſprechend erwiderte Am 27.
bildung zum Fall in Serbien beſtimmteſt zu dementieren. anwaltſchaft die Verhaftung des in einer Penſion im September fuhr er im Luxusextrazuge nach Kano. Die=
Weſten Berlins wohnenden Grafen Sch. Der Graf mußte Lokomotive war mit dem Reichsadler und deutſchen Flag=
* Konſtantinopel, 3. Okt. Der Generalliſſimus jedoch am Abend wieder freigelaſſen werden, da der gen geſchmückt. Auf ſämtlichen Hauptſtationen fand eine
hat an alle Armeekorps einen Tagesbefehl gerichtet, in ſchon vor längerer Zeit ausgeſtellte Haftbefehl keine Gül= Begrüßung durch die Beamten, die Kaufmannſchaft und
welchem er von der Unterzeichnung des türkiſch=bul= tigkeit mehr beſaß. Welcher Natur die dem Grafen Sch. machthabende Eingeborene ſtatt. Am 29. war in Zungeru,
gariſchen Friedensvertrages Mitteilung macht. zur Laſt gelegten Beſchuldigungen ſind iſt nicht bekannt. der Hauptſtadt Nordnigeriens, ebenfalls ofizieller Empfang.
Er ſagt: Nach den großen militäriſchen Unglücksfällen und
— Verin, 3. Okt. Bei einer Depoſitenkaſſe hate vor Am 30. September traf der Staatsſekretär in Kano ein,
den ernſten Gefahren für den Beſtand des Reiches wurde einigen Tagen ein Mann, der eine Dienſtmütze trug, an= wo ihn der Reſident und der Emir mit Reiterſcharen in
eine feſte Grenze erreicht und die durch geſchichtliche Tra= geblich im Auftrage der Gasanſtalt Rollen mit Zehn=orientaliſchem Gepränge auf dem Bahnhof erwarteten,
ditionen mit der Türkei verknüpften Städte wurden pfennigſtücken eingewechſelt. Jetzt ſtellte ſich heraus, daß Dr. Solf fand überall herzlichſte Aufnahme.
zurückerobert. Die Regierung gewann die politiſche Si= in den Rollen Holzſtäbchen enthalten waren, die
tuätion. Dieſe glücklichen, alle Hoffnungen übertreffenden durch eingegoſſenes Blei das richtige Gewicht erhalten
Japan und China.
Reſultate ſind die Folge der Ausdauer Feſtigkeit und hatten. Der Mann wurde auf einer anderen Depoſitenkaſſe
Ruhe, welche die Armee bei Ausführung der Wünſche desverhaftet, als er denſelben Trick wiederholen wollte.
* Peking, 3. Okt. Die japaniſche Geſandtſchaft teilt”
Sultans und der Beſtrebungen der leitenden Männer an Es iſt ein 32jähriger Mechaniker.
mit, daß Japan keine neuen Forderungen an
— Berlin, 3. Okt. Der Amtsgerichtsrat Röder aus China geſtellt habe. Ein Teil der urſprünglichen
For=
den Tag legte. Der Tagesbefehl dankt der Armee und
gibt der Hoffnung Ausdruck, daß ſie auf dieſem Wege fort= der Courbiereſtraße machte in einem Anfall von geiſtiger derungen Japans ſei bereits zur Zufriedenheit erfüllt
wor=
fahren werde denn die Armee die frei von perſönlichem Störung geſtern abend ſeinem Leben ein Ende.
den und Japan erwarte, daß China der Forderung auf
— Gorgaſt bei Küſtrin 3 Okt. Hier erſtach der Beſtrafung der ſchuldigen Offiziere und Soldaten und
Ehrgeiz dem Dienſte für das Vaterland ergeben ſei, könne
in naher Zukunft noch größere Erfolge erringen und Ver= Maurer Haniſch den Gärtner Müller wegen einer Entſchädigung der Hinterbliebenen der drei ermordeten
Neckerei.
Japaner entſprechen werde.
lorenes wiedergewinnen.
— Danzig, 3. Okt. Unter dem Verdacht der Scheck=
* Konſtantinopel, 3. Okt. Sechs zumfälſchung wurden bei der Hauptſtelle der Norddeutſchen
Chineſiſche Anleihen.
Tode verurteilte Griechen ſind geſtern in Adria= Kreditbank der Prokuriſt Haupt und der Rendant Blei
nopel hingerichtet worden. Das ökumeniſche Pa=verhaftet.
* London, 3. Okt. Die Morning Poſt meldet aus
triarchat hat Schritte unternommen, um die Begnadigung
— Paris, 3. Okt. Der junge Baronett Frederic Wil= Schanghai vom 2. d. M.: Die Regierung verhandelt mit
der übrigen zum Tode verurteilten Griechen zu erwirken. liams, der einer reichen engliſchen Adelsfamilie an= der Fünfmächtegruppe über eine ſofortige
An=
gehört, wurde in ſeinem Schlafzimmer, das er in eine Artleihe von 25 Millionen Pfund Sterling zu
Grabgewölbe verwandelt hatte, im tiefſten Aether=den früheren Bedingungen. Die Gruppe ſoll eine gewiſſe
Letzte Nachrichten.
ſchlafe vorgefunden. Er ſtarb in den Armen ſeiner aus Kontrolle über die Verwendung der Gelder erhalten.
3. London, 3. Okt. Die Morning Poſt meldet: Zwi=
England herbeigeeilten Muter geſtern im Krankenhaus.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
— Petersburg, 3. Okt. Auf der Hauptwache in ſchen der Britiſh and Chineſe Corporation und der Stadt
* Berlin, 3. Okt. Die Meldung, daß der Panzer=Wilng entſtand ein Streit zwiſchen den Sol= Nanking iſt ein Abkommen über eine Anleihe
von=
kreuzer „Goeben” nach Dedeagatſch abgegangen ſei, daten, der zu einer offenen Meuterei ausartete. Der500 000 Pfund Sterling zuſtande gekommen. Der
Feldwebel, der Ruhe forderte wurde niedergeſchlagen, Emiſſionspreis der 6prozentigen Anleihe beträgt 90. Die
iſt unrichtig; er liegt nach wie vor in Polg.
* Straßburg, 3. Okt. Inbezug auf einen in einem worauf die Hauptwache angegriffen wurde Der Haupt= Anleihe wird durch lokale Steuern und Abgaben
garan=
weſtdeutſchen Blatte erſchienenen Artikel „Statthal=rädelsführer, Nagipin, und zwei andere Soldaten wurden tiert. Sie bedarf noch der Beſtätigung in London und
Peking.
terwechſel in Elſaß=Lothringen” erfahren wir getötet, die übrigen verhaftet.
— Neu=York, 3. Okt. Der junge Hermann Oelrich,
* London, 3. Okt. Die Times melden aus Waſhington
von maßgebender Stelle, daß von einem Statthalterwechſel
der Sohn des unlängſt verſtorbenen deutſch=amerikaniſchen vom 2. d. M., daß die Gewährung einer Anleihe von
nichts bekannt ſei. Ebenſo iſt die in jenem Artkel auf= Multimillionärs, wurde geſtern verhaftet, weil er400000 Pfund Sterling ſeitens der Vereinigten
geſtellte Behauptung von enem gewiſſen Perſonalwechſel
im oberſten Verwaltungsdienſt frei erfunden und eine junge Dame namens Lucie Singleton angeblich durch Staaten an Nicaragua baldigſt zu erwarten ſei. Die
Meſſerſtiche verletzt habe. Die junge Dame, die Tochter Anleihe ſoll durch Zolleinnahmen, die bereits unter
ameri=
entbehrt jeder Grundlage.
eines Bergwerksbeſitzers aus Teras, will am vergangenen kaniſcher Kontrolle ſtehen, garantiert werden.
* München, 3. Okt. Ueber das Befinden der Ge= Dienstag mit einem Studenten, den ſie unter dem Namen
mahlindes Königs Manuel iſt folgendes Bulletin
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Elaghorn kennen lernte, diniert haben und nachher auf
veröffentlicht worden: Die Königin iſt ſeit vier Tagen einer Spazierfahrt in einem Automobil von ihm mit einem
fieberfrei, die Erkrankung des rechten Nierenbeckens hat
ſich weſentlich gebeſſert. Die Schmerzen hörten faſt völlig Inſtrument geſtochen worden ſein. Das Automobil fuhr
Für unſere Kleinen.
auf, das Geſamtbefinden iſt vortrefflich. Wenn die Er=gegen einen Baum; die Dame wurde dabei nicht unerheb=
Jede Mutter findet in „Califig” dem bekannten
holung in der bisherigen Weiſe fortſchreitet, wird die Kö= lich verletzt. Sie lud den Studenten zu einem Beſuche ein
nigin mit ihrem Gemahl die ſchon vor der Erkrankung und ließ ihn in ihrer Wohnung von einem Detektiv ver= „Californiſchen Feigen=Sirup”, einen wahren Freund für
ihre Kinder. „Califig” bewährt ſich beſtens bei
Appetit=
geplante Reiſe von Sigmaringen nach England antreten haften, wobei der junge Mann identifiziert wurde.
mangel, ſchlechter Verdauung, Verſtopfung und anderen
können.
Störungen des Verdauungsorganismus, indem es die
Vom Bundesrat.
* Marburg a. d. Lahn, 3. Okt. Als Ort der Tagung
Organe gründlich reinigt, den Stuhlgang milde anregt,
des nächſten Philologentages iſt Münſter ge=
* Berlin, 3. Okt. In der Sitzung des Bundesrats ohne zu reizen oder zu ſchwächen. Der liebliche Geſchmack
wählt worden.
wurde die Wahl der Bundesſtaaten in Ausſchüfſe des Ealiſig” behagt den Kindern ſo, daß ſie dies an=
Hamburg, 3. Okt. Auf dem Sternſchanzenbahnhof von 3 bis 11 vollzogen. Den zuſtändigen Ausſchüſſen genehme Abführmittel immer gerne nehmen. (I,20634
ſind heute mittag zwei Bahnarbeiter beim Ueberſchreiten wurden überwieſen ein Antrag Bayerns, Württembergs. In allen Apotheken zu haben, in Originalſlaſchen zu Mk. 1.50; ertra große
der Gleiſe von einem Vorortzug erfaßt und getötet Badens und Elſaß=Lothringens, betreffend den Entwurf Flaſche Mk. 2.50. Beſt.: Spr. hei Californ. 75, Ext. Sonn. 1iqu. 20, Elix.
Carvoph. comp. 5.
worden.
des Geſetzes über die Aenderung des Zollvereinigungs=
* Leipzig, 3. Okt. Das Reichsgericht verwarf die geſetzes vom 3. Juli 1867, den Entwurf des Geſetzes über
(7
Reviſion der Witwe des Karuſſellbeſitzers Koeckritz die Wiederaufnahme des Diſziplinarverfahrens, den Ent=
S
SAAkademie für Sozial- und
Han-
aus Drebkau, die am 28. Juni in Kottbus zum Tode wurf von Beſtimmungen über die Herſtellung von
Zi=
delswissenschaften
verurteilt worden war, weil ſie im Februar 1913 garren uſw in der Heimarbeit, den Entwurf der Aus=
Beginn des Wintersemesters
ihren Geliebten, den Arbeiter Karl Fröhlich ermordet und führungsbeſtimmungen zu § 107/1 des Branntweinſteuer=
GFrankfurt a. M. 28. Oktober.
geſetzes, den Entwurf der Ausführungsbeſtimmungen über
die Leiche im Hauſe verbrannt hatte.
Das Vorleſungsverzeichnis, das ſämtliche Fächer
* Reichenbach (Vogtland), 3. Okt. Amtlich. Heute die Gewährung von Beihilfen an Kriegsteilnehmer und
der Handelshochſchule einſchließt, ſowie die Prüfungsordnungen
morgen kurz vor 4 Uhr ſtieß am oberen Bahnhof der den Entwurf der Vorſchriften zur Abänderung der
Vor=
für die kaufmänniſche Diplom=, die Handelslehrer= und die
hierfelbſt einfahrende Zwickau=Hofer Güterzug Nr. 6214 ſchriſten über den Befähigungsnachweis und die Prüfung
Verſicherungsverſtändigen=Prüfung werden unentgeltlich von
mit der Maſchine des Reichenbach=Altenburger Güterzuges der Maſchiniſten auf Seedampfſchiffen. Zugeſtimmt wurde
Der Verwaltungsausſchuß:
Nr. 6303 zuſammen wodurch der Zugführerwagen, der der Aenderung der Zuckerſteuer und der Ausführungs= der Quäſtur zugeſandt.
Dr. Adickes, Oberbürgermeiſter a. D.
I,15160)
Poſtwagen und der Eilgutwagen zertrümmert wurden, beſtimmungen, dem Antrage, betreffend die Ausführungs=
Mehrere Wagen ſind entgleiſt. Der Zugführer Wunder= beſtimmungen zum Reichsſtempelgeſetz vom 3. Juli 1913,
wald aus Zwickau wurde tödlich verletzt. Der Verkehr und der Vorlage, betreffend die Amtsdauer der
gegen=
mit u. ohne Steie, enpliehſt biliget
wurde während der Betriebsſtörung durch Umleiten über wärtigen nichtſtändigen Mitglieder des Reichsverſiche= Gey20ldse7 u. i reichster Auswanl (18449a
rungsamtes aus dem Stande der Arbeitgeber und
Ver=
andere Gleiſe aufrecht erhalten.
F. W Pfersdorff, Hofoptiker. Nur Luisenplatz 4.
* Neuſtrelitz, 3. Okt. Wie die Landeszeitung mitteilt, ſicherten.
iſt von den beiden Großherzögen von Mecklenburg die
Spezialität: Brillen u. Zwicker nach ärztlicher Verordnung
Streikende Beamten.
Wiedereröffnung der Verhandlungen des
EB Rom, 3. Okt. Die Gemeindebeamten der Stadt „uoloſoloſotOionolololonOlotololOloſotolonololonen
außerordentlichen Landtages auf den 20. Oktober
feſt=
geſetzt worden. Die Verhandlungen finden wieder in Neapel hatten ſeit Monaten eine Erhöhung ihrer niedrigen
Gtröſre ſlbſchet., Arehntet
Schwerin ſtatt und betreffen die bekannten Verfaſſungs= Gehälter verlangt Als der Provinzialrat geſtern das
Verlangen der Beamten abwies, traten ſämtliche
vorlagen des Frühjahrs.
Wittmannstrasse Hr. 4, Tel. 763
* Breslau, 3. Okt. Der Direktordes Varietésſtädtiſchen Angeſtellten vom Generalſekretär derg
5 übernimmt das Anfertigen von Entwürfen,
Zeltgarten” Romani iſt mit ſeiner Ehefrau ohne Stadt bis zum letzten Amtsdiener in den Ausſtand.
Angabe des Reiſeziels und ohne Anordnungen über die Sie verließen die Bureaus. Da auch die Standesbeamten 5 Bauplänen, als auch Uebernahme der
Bau-
leitung etc. für alle Arten von Bauwerken.
Fortführung des Varietés zu hinterlaſſen, verſchwun= ſtreiken, mußten ſämtliche zur Trauung erſchienenen
O Fertige Ausführung von: Villen, Landhäuser,
den. Romani ſoll 70 000 Mark eigene Erſparniſſe bei dem Brautpaare betrübt wieder abziehen.
Einfamilienhäuser, Industrie-Bauten etc.
Unternehmen zugeſetzt und große Verbindlichkeiten
hinter=
ohne Mehrkosten gegen den Voranschlag.
laſſen haben.
Von der franzöſiſchen Armee.
Kleine Wohnhausbauten. * Herrichten von
* Königsberg, 3. Okt. Der Kaiſer iſt heute vormit=
* Paris, 3. Okt. Unter Hinweis auf die während der 16
Wohnungen. * Ausführung von Umbauten. * O
tag 9 Uhr 40 Min. im Sonderzuge von Rominten nach letzten Manöver gemachten Erfahrungen verlangt der De=
Baugelände wird jederzeit nachgewiesen. ℳ Schnellste
Königsberg abgefahren. Der Landrat v. Gehren putierte und ehemalige Kriegsminiſter Meſſimy im Matin, S
Ausführung gegen mässiges Honorar, auch
war zur Verabſchiedung am Bahnhof erſchienen. Der daß die Altersgrenze für Generäle auf 60 und für
Ober=
auswärts . * Besuch zur Besprechung jederzeit kostenlos.
Kaiſer begibt ſich in Königsberg zu den neuen Kaſernenſten auf 58 Jahre herabgeſetzt werde. Durch dieſe
Maß=
ſeines Grenadier=Regiments König Friedrich Wilhelm I., nahme würde die Armee einen unermeßlichen Kräftezu=Snolcholoſoſolowolotofototoloiololoholololdſcſoté
wo er im Kreiſe der Offiziere frühſtückt. Um 3 Uhr begibt wachs erlangen. Die Gelegenheit ſei günſtig. Das
Parla=
ſich der Kaiſer nach Langfuhr.
ment ſchicke ſich an, den Offizieren aller Grade eine ſehr
fre
e
Eiste Darmstädter
* Waſhington, 3. Okt. Der Senat hat den Kon= beträchtliche Solderhöhung zu bewilligen. Dieſe werde
ferenzbericht über die Tarifbill mit 36 gegen 17 Stim= nur durchgeführt werden, wenn gleichzeitig durch die Her=
Werkstätte f. Grabmalkunstr
men angenommen, den Vermittlungsvorſchlag des Reprä=abſetzung der Altersgrenze für Generäle und höhere
45
und Kunstgewerbe
fentantenhauſes, betreffend die Beſteuerung der Terminge=Offiziere eine Verjüngung der Kadres erzielt werde.
4
ſchäfte in Baumwolle, abgelehnt und auch den eigenen Ab=
Wilhelm Götze
änderungsantrag hierzu fallen gelaſſen. Hierdurch ſcheidet
Freiſpruch eines Mörders.
die Frage der Tarifbill, ſoweit der Senat in Betracht
akademischer Bidhauer
* Paris, 3. Okt. Die Geſchworenen von Beauvais
kommt, aus. Die Bill wird heute dem Repräſentanten=
Karlstrasse 94.
hauſe wieder zugehen, dann dem Präſidenten vorgelegt (Departement Ooiſe) ſprachen den Landwirt Portier,
und von ihm wahrſcheinlich Freitag nacht unterzeichnet der ſeinen Vater auf Anſtiften ſeiner Mutter getötet hatte,
Ständige Ausstellung von
Grab-
frei. Die Verhandlung ergab, daß der Ermordete, der
und dadurch zum Geſetz werden.
denkmälern bei freiem Eintritt.
Neu=York 3. Okt. Die Leichenſchaujury erkannte eine Zeitlang in einem Irrenhauſe untergebracht geweſen
B4580
in dem Fall Aumüller den Prieſter Schmitt für war, ſeine Frau und ſeine Kinder in der grauſamſten
S
12
(14025a
Das Bier für die Famidie. — Unerreicht in seiner Wahlbekömmlichkeit.
T
[ ← ][ ][ → ]
treiäe
S
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Lan=
t war.
ei dem
wol=
Am 27.
md
ſo ein.
tren in
erteten.
2
eten
Nummer 234.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den a. Oktober 1913.
Seite 7.
anunaansaannannnnnnnnaunaaaunuanuagan 6
Wan ſchreibt uns: Dee, Kaſſe oder Kakao ? Vom
Tagesialender.
hygieniſchen Standpunkte ſollte unter den Haus=
Samstag, 4. Oktober.
getränken der Kakao unbedingt die erſte Stelle ein=
Großh. Hoftheater Anfang 8 Uhr, Ende gegen
nehmen. Tee und Kaffee ſind Genußmittel, Kakao
10½ Uhr (Sonder=Vorſtellung): „Im weißen Rößl”.
dagegen iſt ein Nahrungsmittel, und zwar eines der Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Verlobten
nährkräftigſten, wohlſchmeckendſten und bekömmlichſten.
Wer Kakao zu kaufen verſteht, achtet auf die Marke. Stiftungsfeſt der Stenographen=Vereinigung „
Ga=
belsberger” um 8½ Uhr im „Kaiſerſaal”.
Die Subſtanzen, die die Wiſſenſchaft als Haupterfordernis
die ihr künftiges Heim gediegen,
ge-
zur Stärkung des Körpers und Geiſtes bezeichnet — in Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. — Ludwigshöhe um 4
schmackvoll und modern einrichten
Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr. — Café „Metropole‟
Bergers Kakao=Pulver ſind ſie in beſtlöslicher
um 8 Uhr.
wollen, wird eine Besichtigung meiner
Form und in denkbar günſtigem Verhältnis enthalten:
Eiweiß, Fett und Kohlehydrate, aus der Fabrik von Bilder vom Tage (Auslage: Expedition, Rhein=
Robert Berger, Pößneck j. Th.
ſtraße 23): Von der Seereiſe der deutſchen
Kronprin=
feinbürgerlichen
zeſſin an Bord des Lloyddampfers „Kronprinzeſſin
u. für Sperial-Auskünfte, Br.
Cecilie‟. — Das enthüllte Wilhelm Buſch=Denkmal in
Detektiv-Institurmittelungen, Beobachtungen
Wohnungseinrichtungen
Wiedenſahl (Hannover).
Im Waſſerflugzeug von
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Friedrichshafen nach Hamburg; der Flieger Dahm über
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9—1 Uhr.
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An der Grenze zwiſchen hohem und tiefem Druck Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Suppe, wenn man die Reſte mit der nötigen Menge hatte unſer Bezirk bei allmählich über Süd nach Südweſt Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
Fleiſchbrühe, die man raſch und billig aus Maggi’s drehenden Winden und zunehmender Bewölkung mildes,
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
Bouillon=Würfeln herſtellt, verrührt, dann
auf=
trockenes Wetter. Das ſüdweſtliche Tief hat einen
Aus=
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Seite 9.
[ ← ][ ][ → ] Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Oktober 1913.
Nummer 234.
Seite 10.
Ze
Dr. Hammer
mien n
affur
verrein.
Die Unterzeichneten haben ſich entſchloſſen, die
Die Herren Dr. Degen,
N
Dr. Nahm,
rnothtbohe
100. Wiederkehr des Völkerfrühlings von 1813,
Dr. Schneider
der Befreiung unſeres Vaterlandes von jahrelanger Fremdherrſchaft,werden die Güte haben, mich in
meiner Praxis zu vertreten.
feſtlich zu begehen. Für die Feier ſind die Tage der für die Kämpfe
unſerer Vorväter entſcheidenden Schlacht bei Leipzig gewählt worden.
Es werden ſtattfinden:
Br. Wenmeti Schuckert-Geselschalt
Freitag, den 17. Oktober, abends 8½ Uhr, im Kaiſerſaal: Vortrag
von (*10292mds
des Herrn Profeſſors Dr. Baur über „Die Schlacht bei
für elektrische Industrie, Akt.-Ges., Mannheim
Leipzia”, mit Vorträgen der Geſangsabteilung des Militär= der Reise zurück.
Anwärter=Vereins.
MenHalltaße
Mad
Samstag, den 18. Oktober, abends 8½ Uhr, in der Turnhalle am
Baubüro Reinheim i. 0.
Woogsplatz: Hauptfeier, beſtehend aus: Anſprache des
Ia Talelapfei
Herrn Profeſſors Dr. Karl Berger, Feſtſpiel „Aus großer
Erbauerin der Ortsleitungsnetze im Anschluss
Zeit‟ (Lebende Bilder), Vorträgen des Sängerchors des Dauerware b. Frühjahr 1914.
Darmſtädter Lehrervereins und der Kapelle des Leibgarde=Feinſte Qualität
an die Ueberlandzentrale der Heag
Infanterie=Regiments Nr. 115 uſw.
Spalier= und Hochſtammfrüchte,
(Hess. Eisenb.-Akt.-Ges.).
Außerdem Freudenfeuer auf dem Bismarckturm.
Sonntag, den 19. Oktober, nachmittags 2½ Uhr: Aufſtellung des gemiſcht in 5 Sorten, nämlich:
GravensteinerGoldparmäne Von der Rheinischen Schuckert-Gesellschaft wur-
Feſtzugs der Darmſtädter Vereine am Paradeplatz.=
Nachmittags 3 Uhr: Abmarſch des von Militärkapellen Kräuter-Reinette, Gold-
Rei-
den in den letzten Jahren ausgeführt, bezw. befinden
begleiteten Zugs durch die Rheinſtraße Wilhelminenſtraße, nette, Champagner-Reinette
sich im Bau: die Ueberlandzentrale des Rheinhessischen
Eliſabethenſtraße, Schulſtraße, Nieder=Ramſtädterſtraße nachliefert à Zentner (Netto=Gewicht
Elektrizitäts-Verbandes für die Provinz Rheinhessen,
dem Bismarckturm auf dem Dommersberg. Daſelbſt Anſprache zu 29 Mk. (ſo lange der
Vor=
die Ueberlandzentrale Mainz (Ried), die Ueberlandzentrale
rat reicht) (20725n
der Pfalzwerke-A.-G. für die Rheinpfalz, die
Ueberland-
des Herrn Profeſſors Kiſſinger.
zentrale Edenkoben, die Ueberlandzentrale Bammenthal,
Abends 8½ Uhr in der Turnhalle am Woogsplatz:
die Burg Dottendorf
die Ueberlandzentrae Unter-Elsass, die Ueberlandzentrals
Geſellige Vereinigung mit turneriſchen Darbietungen,
noch=
in Bonn.
Achern, die Ueberlandzentrale der Moselkreise Licht- u.
maliger Aufführung des Feſtſpiels „Aus großer Zeit”, Muſik= Sorgfältigſte Kiſtenpackung(Lagen=
Kraftwerke-A.-G., die Ueberlandzentrale Mayen (Rhld.),
vorträgen uſw.
packung) frei.
das Leitungsnetz der Stadt Rastatt, die Ueberlandzen-
Wir laden alle Einwohner Darmſtadts zur Teilnahme an dieſer
trale für den Jagstkreis (Wrttbg.) und das bayr. Ried
einrgefanna
thgotohonf
Feier ein und bemerken, daß der Zutritt unentgeltlich iſt.
Alrvestenend. Welntestaurant
für ca. 400 Gemeinden, etc. etc.
Numerierte Karten für den Vortrag „Die Schlacht bei Leipzig” Alters halb. alsb. zu verm. Off. u.
Ausführung von Licht- und Kraftanlagen im An-
und die Hauptfeier am Samstag ſind vom Dienstag, den 14. OktoberW 14 an die Exped. (*10748som
schluss an die Leitungsnetze der Heag.
ab an folgenden Stellen zu haben: Im Stadthaus, Zimmer 39, im Mlavierſtimmer Schultze, Kam=
Verkehrsbureau, bei Herrn Kaufmann Möſer, Ruthsſtraße 24, beim Zt mermuiker, Herderſtraße 11.
lagenieurbesuche und Voranschläge kostenlos.
Hausmeiſter der Turngemeinde und im Zigarrengeſchäft Mylius, Aufträge nimmt auch entgegen
IIV 20661.7
Herdweg 2. Zur Feier am Sonntag abend ſind ab Freitag, den! Walthers Leihbibliothek,
17. Oktober, Eintritts=Karten im Verkehrsbureau erhältlich. Mehr Wilhelminenſtraße 13. (19736a
Me
als 2 Karten werden an eine Perſon nicht abgegeben.
15
Die hieſigen Vereine, Innungen uſw. fordern wir auf bis
Wirtschafts-Uebernahme.
ſpäteſtens Freitag, den 10. Oktober, dem unterzeichneten Ober= 5O1
Den geehrten Gäſten, der Nachbarſchaft, ſowie einem titl.
Geſamt=
bürgermeiſter mitzuteilen, ob und mit wieviel Perſonen ſie ſich anſUnter- lricht i publikum und Vereinen bringe ich hiermit zur gefl. Kenntnis, daß
dem Feſtzug beteiligen wollen.
Der Zug wird durch die Turnerſchaft aufgeſtellt und wie folgt
geordnet: Jung=Darmſtadt, Kriegervereine mit den Veteranen anasttzonk., ich ab heute das altrenommierte
der Spitze, Turnerſchaft und weiterhin alle übrigen Vereine in der i 2On=né=Audt (ouakungeuthi4
Get
Reihenfolge, wie ſie ſich auf dem Stadthauſe gemeldet haben werden.
Die Vereine werden ausdrücklich gebeten, den Anmarſch zum Parade=Wenag=Gaug, Gufſunch, MResladfahr Schmlt!
platz und den Abmarſch von dort geordnet zu vollziehen. Die an
(früher STENGEL.)
dem Feſtzug beteiligten Körperſchaften erhalten im Verhältnis ihrerHoniſeu Wajun, Gntuogtuzſin=
Landgraf Philipp=Anlage 18, vis-a-vis dem alten Bahnhof,
Stärke Karten zur Feier am Sontag abend zur Verfügung geſtellt.
Ga=Baböchen 1Mloſſeſtrakte ſl(übernommen habe.
n.
Darmſtadt, den 3. Oktober 1913.
Aukuo.
Durch Verabreichung nur vorzüglicher Speiſen und Getränke
(Schönberger Bier. Weine erſter Firmen) wird es mein Beſtreben ſein,
Dr. von Ewald, Staatsminiſter.
von Hombergk zu Vach,
meine geehrten Gäſte zufrieden zu ſtellen und bitte ich um geneigten
Miniſter des Innern.
(*10667
Dr. Dr.=Ing. Braun,
Zuſpruch.
err
Hochachtungsvoll
von Plüskow, Generalleutnant
Finanzminiſter.
und Diviſionskommandeur.
Gustav Ganssmann u. Frau.
Fey, Provinzialdirektor.
Hlee ee
Dr. Gläſſing, Oberbürgermeiſter.
Oiplomhondeisſehrer und gericht.
Mueller, Bürgermeiſter.
Lerch, Reallehrer.
m
beeidigter Bücherrevisor.
Guten, billigen Mittags- u. Abendtisch.
W. Ackermann,
Profeſſor Dr. Baur,
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Chefredakteur der Heſſiſchen
für die Kreisgruppe des DeutſchenHeute Samstag, Abend-Konzert bei freiem Eintritt.20s
Landeszeitung.
Flottenvereins.
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E. Behre
Rechtsanwalt Dr. Bopp
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Mss
Chefredakteur des Darmſtädter für die Ortsgruppe des Deutſchen
Täglichen Anzeigers.
in erteilt Unterricht in
Wehrvereins.
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Französin Engl., Franzöſiſch,
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Amtsgerichtsrat Breidenbach
Dr. Buſchmann
Fur Vaamatsrädcher
(*10571fs
für die Vereinigung der Reſerve= Chefredakteur der Darmſt. Ztg. auch Ueberſetzen.
Viktoriaſtraße 75, II.
und Landwehroffiziere.
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für die Ortsgruppe des Allgem.ſchinen, Stenographie (
Gabels=
verein.
Deutſchen Schulvereins.
berger) Schützenſtr. 5, I. (
Dr. Waldaeſtel
Hauptmann Waldecker
Chefredakteur des Darmſtädter
Achtung!
*12
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meinen vereinigt. Die Telephon=Nr. 295 iſt die
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[ ← ][ ][ → ]
*34.
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
A 18.
Samslag, 4. Pftober.
1913.
im Süden: Forſthaus Steinacker=Steinhigel ausſchlieblich,
Bekanntmachung.
„ Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über
Milches=
en
Am 2., 3. und 4. Oktober 1913, von 72 vormittags bis zum Einbruch der
Dunkel=
wieſe-Sauwieſe-Schreibertswieſe-Geishecke einſchließlich
heit, wird Schießen mit ſcharfer Munition von Truppenteilen des XVIII. Armeekorps wird während des Schießens durch Poſten, Wegeſchranken und Warnungstafeln
ab=
geſperrt.
auf dem Schießplatz bei Meſſel abgehalten werden.
Schußrichtung vom Steinhügel, 1 km nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten. (Polizeiverord=
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
nung Kreisamt Darmſtadt 25. September 1900)
Das gefährdete Gelände:
Darmſtadt, den 25. September 1913.
(19995a
im Porden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
„ Weſten: Dammweg-Brunnersweg ausſchließlich,
J. V.: Dr. Reinhart.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
e anderdet aues ſDiellufuhrvongausſiehricht
Gefunden: 1 ſiberne Damenuhr mit Goldrand und langerreichend geſchützt ſein, ſowie mit trockenem (feſtgedielten, zementierten
geſtäkelter ſchwarzer Schnur (dieſelbe hat eine Frau in einem größeren oder aſphaltierten) Fußboden verſehen ſein. Für jeden Arbeiter muß
und Schutt
Kaufhaus hier liegen laſſen). Eine Anzahl Schlüſſel. 2 rotlederne ein Luftraum von mindeſtens 10 Kubikmeter in jedem Schlafraum nach der Ablagerungsſtelle am
Portemonnaies mit einigem Inhalt. 1 Taſchenmeſſer mit weißem vorhanden ſein. Die Schlafräume müſſen mit Fenſtern verſehen ſein, Glasberg kann bis auf weiteres
Stiel. 1 Roſenkranz mit Perlmuttperlen. 32 Pfennige (loſe). 1 großer welche die direkte Luftzuführung von außen ermöglichen. Auf dengeſtattet werden. Erlaubnisſcheine
Hundemaulkorb. 1 ſilbernes Kettenarmband mit Anhänger 1 ſilb.1 Kopf der zuläſſigen höchſten Zahl von Bewohnern ſoll mindeſtens werden erteilt vom
(20640
Kettenarmband. 1 grünes Mandolinenband. 1 ſilbernes Halskettchen ¼ Luadratmeter Fenſteröffnung vorhanden ſein.
Tiefbauamt,
mit 3 Amethyſten. 1 ſilbernes Armband mit Amethyſt. 2 Nadeln
§ 2. Für jeden Arbeiter muß in dem Schlafraum eine be=
Hügelſtraße 31/33.
mit Amethyſten. 1 Doubléhalskette mit Anhängern. 1 braunes ſondere Lagerſtätte und entweder in dem Schlafraum oder in einem
Städtiſches
Portemonnaie mit Inhalt. 1 größerer Geldbetrag in einem Kuvert. neben demſelben gelegenen Raume eine beſondere Waſchvorrichtung
1 ſilberne Herrenuhr. 1 ſilberne Damenuhr mit Goldrand. 1 weißes vorhanden ſein. Schlafräume, Lagerſtätten und Waſchvorrichtungen
Hallenſchwimmbad.
Damenjackett. 1 Zehnmarkſchein. 1 kleine runde Kindermatroſen= ſind ſtets in einem, den ordnungsmäßigen Gebrauch ermöglichenden
Darmstadt
mütze. 1 gelber Damenhandſchuh. — Zugelaufen: 1 junger deutſcher ſauberen Zuſtande zu erhalten.
Mühlſtraße Nr. 33.
Schäferhund.
(20629
§ 3. (Aufgehoben.)
Schwimmbäder, Wannenbäder,
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
§ 4. Mehl und Backwaren ſind in geeigneten Be=Brauſebäder, Heißluft=, Dampf=,
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=hältern aufzubewahren und zu transportieren, ſowie gegen Maſſage= und Duſchbäder,
Elek=
finden ſich: 1 Wolfshund (zugelaufen). Die Hunde können von den Verunreinigung ausreichend zuſchützen. Insbeſon= triſchlichtbäder und Kohlen=
Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier auslöſt werden. Die Ver=dere müſſen die zum Transport der Backwaren
ſäurebäder.
ſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag,dienenden Körbe, Mahnen uſw. ſtets in reinlichſtem Zu= Die Anſtalt iſt zur Zeit
ge=
vormittags 10 Uhr, ſtatt.
(20648ſtande erhalten werden und dürfen nicht zur Auf=öffnet
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 5. Ok=bewahrunganderer Gegenſtände verwendet werden.
I. an Werktagen:
ttober, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends Ebenſo muß ſich das die Backwaren herumtragende Per=von morgens 8 Uhr bis abends
folgende Apotheken geöffnet: Einhorn=Apotheke, Kirchſtraße, und ſonal beſonderer Reinlichkeit auch in der Kleidung
8 Uhr ununterbrochen.
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind vonbefleißigen und bei dem Transport iede Verun=
Samstags bis 8½ Uhr.
1 Uhr ab geſchloſſen.
reinigung der Backwaren durch Ueberdecken der Körbe II. an Sonn= und Feiertagen:
mit reinen Decken von heiler Farbe vermeiden.
von morgens 3 Uhr bis
Bekanntmachung
§ 5. In jeder Backſtube muß eine an die ſtädtiſche Waſſerleitung
12½ Uhr. (20693a
unmittelbar angeſchloſſene Waſcheinrichtung vorhanden ſein, welche
über die Dauer des Geſindedienſtverhältniſſes.
Kaſſenſchluß:
Nach den Beſtimmungen der Artikel 6 und 7 des Geſetzes, die das Abſpülen der Hände und Arme ermöglicht.
für die Schwimm=, Wannen= und
Sind die räumlichen Verhältniſſe der Backſtube derartig, daß für
Geſindeordnung betreffend, vom 28. April 1877 in der Faſſung vom
Brauſebäder ½ Stunde
3. Auguſt 1809 und des Ortsſtatuts für die Stadt Darmſtadt vom die Anbringung der Waſchvorichtung kein geeigneter Platz vorhanden für die Schwitzbäder 1½ Stunde
12. Februar 1900 gelten ſämtliche Dienſtbotenverträge, für welche iſt oder daß die in der Backſtube aufgeſtellten oder gebrauchten
Back=
vor Ablauf der Badezeit.
micht ausdrücklich eine beſtimmte Dienſtdauer vereinbart oder aus materialien oder Geräte bei Benützung einer daſelbſt angebrachten
Die Badeverwaltung.
Den Umſtänden zweifellos zu entnehmen iſt, als auf die Dauer Waſchvorrichtung der Gefahr einer Verunreinigung ausgeſetzt würden,
ſo iſt die Waſchvorrichtung in dem Backhauſe, inſofern dieſes
unmittel=
eines Kalendervierteljahres abgeſchloſſen.
Bekanntmachung.
Wird ein ſolcher Dienſtvertrag nicht vier Wochen vor dem dar an die Backſtube anſtößt, oder, wenn dies untunlich iſt, in einem
Ablauf des Kalendervierteljahres aufgekündigt, ſo iſt er ſtill=unmittelbar an die Backſtube anſtoßenden, jederzeit leicht zugänglichen Mittwoch, 8. Oktober I. Js.,
ſchweigend auf ein weiteres Kalendervierteljahr als erneut Raum anzubringen.
vormittags 10 Uhr.
§ 6. Der Arbeitgeber darf keinen Arbeiter beſchäftigen, ſoll die den Schloſſermeiſter
Alexan=
anzuſehen.
Es ergibt ſich hieraus, daß in der Stadt Darmſtadt Dienſt=welcher an einer anſteckenden und ekelerregenden Krankheit leidet. der Köhler Eheleuten dahier
zu=
botenverträge nur auf den 1. Januar, 1. April, 1. Juli und Tritt eine ſolche Krankheit bei einem im Dienſt befindlichen Arbeiter geſchriebene Liegenſchaft:
u. Oktober aufgekündigt werden können, und daß die Kündigung ein, ſo iſt von dem Erkrankten die Arbeit im Bäckereigewerbe bis zur Flur Nr. qm
päteſtens vier Wochen vor dem jeweiligen Termin erfolgt ſein vollſtändigen Heilung einzuſtellen. In dieſem Falle ſind die Lager=IV. 181 400 Hofreite
Kaſino=
muß, es ſei denn, daß ausdrücklich etwas anderes zwiſchen den ſtätten und die ſonſt vom Arbeiter benutzten Gegenſtände gehörig zu
ſtraße Nr. 16,
Parteien vereinbart oder mit Sicherheit aus den obwaltenden Um=reinigen und, ſoweit nötig, in der ſtädtiſchen Desinfektionsanſtalt zu in unſerem Bureau zwangsweiſe
desinfizieren.
ſtänden zu entnehmen iſt.
verſteigert werden.
(K45/13
§ 7. Zuwiderhandlungen gegen die vorſtehenden Beſtimm=
Dies gilt auch dann, wenn der Lohn nach Monaten be=
Falls andere rechtliche
Hinder=
meſſen iſt, da der von monatlicher Lohnzahlung handelnde Abſ. 4 ungen werden — falls nicht andere geſetzliche Beſtimmungen, ins=niſſe nicht entgegenſtehen, wird
Ge=
des Art. 6 der Geſindeordnung mit den übrigen Beſtimmungen des beſondere dieſenigen des Geſetzes vom 1. Juli 1893, betreffend die nehmigung der Verſteigerung auch
polizeiliche Beaufſichtigung der Mietwohnungen und Schlafſtellen, dann erfolgen, wenn das eingelegte
Art. 6 durch das erwähnte Ortsſtatut außer Kraft geſetzt iſt.
Ebenſo macht es keinen Unterſchied, ob ein Dienſtverhältnis verletzt ſind — mit Geldſtrafe bis zu 30 Mark beſtraft.
Meiſtgebot die Schätzung nicht er=
Sofern infolge obiger Vorſchriften eine bauliche Veränderung reicht.
am Anfang oder erſt im Laufe eines Kalendervierteljahres
ein=
gegangen worden iſt, da ein im Laufe des Kalendervierteljahres vorgenominen, oder eine beſondere Einrichtung getroffen werden muß, Darmſtadt, 16. September 1913.
üngegangenes Dienſtverhältnis zunächſt bis zum Ende des Kalender=tritt eine Strafbarkeit erſt ein, wenn eine von der Polizeibehörde Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
(20586fs
nierteljahres und dann in der oben bezeichneten Weiſe von Viertel=hierfür geſetzte angemeſſene Friſt fruchtlos verſtrichen iſt.
Müller. (V,19452
jahr zu Vierteljahr weiterläuft.
Das Kalendervierteljahr beginnt mit dem erſten Werktag eines
M
Bekanntmachung
Viertelſahres und endigt mit dem Beginn des folgenden Kalender=
Die Beſtimmungen des Margarinegeſetzes (Reichsgeſetz, betr.
nierteljahres (Ortsſtatut vom 12. Februar 1900, Abſatz 2).
Empfehle:
den Verkehr mit Butter, Käſe, Schmalz und deren Erſatzmittel, vom
Darmſtadt, den 1. Oktober 1913.
(20587
15. Juni 197), werden von den Verkäufern häufig noch nicht in der
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Weiſe beachtet, wie es nötig iſt, um Strafanzeigen zu vermeiden.
Gennes.
Wir bringen darum nachſtehend wiederholt die Vorſchrifeen des ge=
Morddeutsche
nannten Geſetzes, gegen die am meiſten verſtoßen wird, erneut zur
Bekanntmachung.
Kenntnis der Beteiligten mit dem Anfügen, daß wir jede Ueber=
Die nachſtehende Polizeiverordnung bringen wir hierdnrch in tretung zur Anzeige bringen werden.
(20589) Warstwaren
Erinnerung.
Darmſtadt. den 1. Oktober 1913,
Darmſtadt, den 1. Oktober 1913.
(20576
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Hochfeine Gothaer
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Gennes.
Gennes.
Auszug aus dem Margarinegeſetz.
Gerrelatwurst
Polizeiverordnung
§ 1 Abſatz 1: Die Geſchäftsräume und ſonſtigen
Verkaufs=
das Reiten und Fahren über den Exerzierplatz zu Darmſtadtſtellen einſchließlich der Marktſtände, in denen Margarine, Margarine=Braunſchweig. Schlackwurſt
käſe oder Kunſtſpeiſefett gewerbsmäßig verkauft oder feilgehalten wird,
betreffend.
§ 1. Das Jahren und Reiten von Zivilverſonen auf dem müſſen an in die Augen fallender Stelle die deutliche, nicht verwiſch=
1. Zeim
Exerzierplatz zu Darmſtadt iſt verboten. Nur in Ausnahmefällen bare Inſchrift „Verkauf von Margarine‟, „Verkauf von
Margarine=
kann dasſelbe geſtattet werden. Die Erlaubnis iſt bei der Großh. käſe”, „Verkauf von Kunſtſpeiſefett” tragen.
§ 2: Die Gefäße und äußeren Umhüllungen, in welchen Mar=Ia Kalbs=Leberwurſt
Kommandantur nachzuſuchen und wird eintretenden Falles durch
eine auf Namen lautende Karte ſchriftlich und nur für die Perſon des garine, Margarinekäſe oder Kunſtſpeiſefett gewerbsmäßig verkauft „ Sardellen=Leberwurſt
oder feilgehalten wird, müſſen an in die Augen fallenden Stellen die
Nachſuchenden auf Widerruf erteilt,
§ 2. Der betreffende Reiter bezw. Wagenführer muß die deutliche, nicht verwiſchbare Inſchrift „Margarine” „Margarinekäſe”,
Narte beim Betreten des Exerzierplatzes bei ſich führen und auf „Kunſtſpeiſefett” tragen. Die Gefäße müſſen außerdem mit einem „ Belikateß=Leberwurſt
Verlangen nicht nur den Exekutivbeamten der Polizeibehörde, ſon=ſtets ſichtbaren, bandförmigen Streifen von roter Farbe verſehen ſein,
Thüringer Rotwurſt
„
dern auch den zur Aufſicht beſtimmten Militärperſonen bezw. Be=welcher bei Gefäßen bis 35 cm Höhe mindeſtens 2 cm, bei höheren
(mit Fleiſchſtücken)
Gefäßen mindeſtens 5 om breit ſein muß.
antten der Miltärverwaltung vorzeigen.
Wird Margarine, Margarinekäſe oder Kunſtſpeiſefett in ganzen
§ 3. Fuhrwerke und Reiter, welche ihren Weg von der
Darm=
ſtadt=Griesheimer Staatsſtraße auf den Exerzierplatz und umgekehrt Gebinden oder Kiſten gewerbsmäßig verkauft oder feilgehalten, ſo hat! „, Zungen=Rotwurſt
nehmen, dürfen hierzu nur den nächſt der ſtädtiſchen Anlage herge= die Inſchrift außerdem den Namen oder die Firma des Fabrikanten,
Münchner Vierwurſt
ſowie die von dem Fabrikanten zur Kennzeichnung der Beſchaffenheit
ſte lten, gepflaſterten Uebergang benutzen.
§ 4. Zuwiderhandlungen gegen obige Vorſchriften werden,ſeiner Erzeugniſſe angewendeten Zeichen (Fabrikmarke) zu enthalten.
Im gewerbsmäßigen Einzelverkaufe müſſen Margarine, Mar= Pommerſche Knackwurſt
nkoweit nicht § 366 pos. 10 des Strafgeſetzbuchs zur Anwendung
garinekäſe und Kunſtſpeiſefett an den Käufer in einer Umhüllung
ab=
zelangt, mit einer Geldſtrafe bis zu 30 Mark beſtraft.
gegeben werden, auf welcher die Inſchrift „Margaring,; „Margarine= Hausmacher Preßkopf
Darmſtadt, den 20. Februar 1886.
käſe”, „Kunſtſpeiſefett, mit dem Namen oder der Firma des Ver=
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Pariſer Lachsſchinken
käufers angebracht iſt.
Wird Margarine oder Margarinekäſe in regelmäßig geformten
Bekanntmachung.
Stücken gewerbsmäßig verkauft oder feilgehalten, ſo müſſen dieſelben! Diverse Sorten
Wir ſehen uns veranlaßt, die nachſtehende Polizeiverord= von Würfelform ſein, auch muß denſelben die Inſchrift „Margarine‟,
ltung für die Stadt Darmſtadt, betreffend die Ver=
„Margarinekäſet eingepreßt ſein.
ſü tung von Geſundheitsgefahren bei dem Betriebe
§ 3 Abſatz 1: Die Vermiſchung von Butter oder Butterſchmalz
ion Bäckereien, vom 12. April 1897 und 21. März 1899, mit Margarine oder anderen Speiſefetten zum Zwecke des Handels
Aufschni
rneut bekannt zu machen. Dabei weiſen wir beſonders auf die mit dieſen Miſchungen iſt verboten.
§ 4 und 6 dieſer Verordnung hin. Die Schutzmannſchaft iſt ange=
(VIII,20708
§ 4 Abſatz 1: In Räumen, woſelbſt Butter oder
Butter=
bieſen, auf die genaue Befolgung der genannten Verordnung zu achten ſchmalz gewerbsmäßig hergeſtellt, aufbewahrt, verpackt oder feilge=
Darmſtadt, den 1. Oktober 1913.
halten wird, iſt die Herſtellung, Aufbewahrung, Verpackung oder das
Feilhalten von Margarine oder Kunſtſpeiſefett verboten. Ebenſo iſt
I6
Großherzogliches Polizeiamt.
in Räumen, woſelbſt Käſe gewerbsmäßig hergeſtellt, aufbewahrt,
Gennes.
Ferdas
verpackt oder feilgehalten wird, die Herſtellung, Aufbewahrung,
Ver=
packung oder das Feilhalten von Margarinekäſe unterſagt.
Polizeiverordnung
Verſchied. Federbetten zu verk. Gebrauchter Schrank zu kaufen Delikatessen-Handlung
für die Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt,
geſucht. Offerten mit Preis u.
Anzuſehen bis 3 Uhr (20704
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etreffend die Verhütung von Geſundheitsgefahren bei dem Betriebe
Blumenthalſtraße 47, 1. St. V 88 an die Expedition. (*10602
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641 Telephon 641.
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Vom 12. April 1897 und 21. März 1899.
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§ 1. Die in Bäckereien den Arbeitern (Geſellen, Gehilfen und braucht, abzugeben
Obere Liebfrauenſtr. 42, part.unt. V 21 a. d. Exped. (*10261mss
lehrlingen) zugewieſenen Schlafräume müſſen entweder ordnungs=
Nummer 234.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Oktober 1913.
Seite 12.
En unſer Handels=Regiſter, Ab. Verianſehreiſeder Fleſchu. Wurſtwaren. . Hauſt u. Seſbenſteht armſtaht
Warnung
teilung A, wurden folgende Ein=
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
per ½ kg
träge vollzogen:
vor dem unlauteren Geſchäftsgebahren von
Sertenlos=
per ½ kg
Am 22. September 1913.
Dörrfleiſch . . . . . 120 Pfg.
geſellſchaften.
Ochſenfleiſch . . . . . 96 Pfg.
. 120 „
Schon wiederholt iſt vor dem unlauteren Geſchäftsgebahren Neu eingetragen die Firma:Rindfleiſch . . . . . 90 „ Speck
Reinhardt & Comp., Fett, roh
Schmalz, ganz und
.,,
Zahlreicher in= und ausländiſcher, beſonders niederländiſcher und
„
90
Darmſtadt.
ausgelaſſen . .
Fett, ausgelaſſen . . .
,
däniſcher Unternehmer, ſog. Serienlos=Spielgeſellſchaften, gewarnt
Perſönlich haftende Geſellſchafter Leber
.. . . . 80 „ Schinken m. Bein . . . 120
worden.
.140 „
Kalbfleiſch
... . . . 100 „ Rollſchinken .
Das Weſen dieſer Unternehmen beſteht darin, daß der Unter=ſind:
1. Wilhelm Reinhardt, Eiſen= Hammelfleiſch
. 100 „ 1 Schinken (gekocht) im
nehmer einen Anteil an Serienloſen oder die Ausſicht auf den Gewinn
. 240
Bruſt .
Ausſchnitt
gießer,
70 „
aus einer größeren oder kleineren Anzahl ſolcher Loſe verkauft, und
Lenden u. Schnitzel .
140
2. Johann Neukirch, Modell= Schweinefleiſch,
Bauch=
daß die Zahlung des Kaufpreiſes in der Regel in Raten erfolgen kann.
ſchreiner,
lappen mit Zugabe. 90 „ Fleiſch ohne Knochen u.
Der Vertrieb ſolcher Geſchäfte iſt ſtrafbar. Denn handelt
gehacktes Fleiſch . . 130
3. Heinrich Weingärtner, Eiſen=Schweinefleiſch,
Bauch=
es ſich um den Verkauf von Gewinnausſichten, ſo iſt dies als öffent=
Rippenſpeer m. Knochen 120
gießer,
lappen ohne Zugabe 100 „
liche Veranſtaltung einer Lotterie ohne obrigkeitliche Erlaubnis an=
Rippenſpeerohne Knochen 140
Schweinefleiſch,
Braten=
zuſehen (§ 286 des R.=Str.=Geſ. B.); werden Losanteile gegen alle in Darmſtadt.
. 100 „ Schwartenmagen,
ſtücke
Teilzahlungen verkauft, ſo liegt ein Vergehen gegen § 7 des Reichs= Die offene Handelsgeſellſchaft
Fleiſch= u. Bratwurſt 96 „
geſetzes, betreffend die Abzahlungsgeſchäfte vom 16. Mai 1894hat am 1. Dezember 1908 be= Kotelett, Kotelettſtück u.
geſalzenes Fleiſch 110 „ Leber= u. Blutwurſt . . 80 „.
(R.=Geſ.=Bl., S. 450) vor. Der gewerbsmäßige Verkauf von Losanteilen gonnen.
Hinſichtlich der Firma:
ſete
wird aber auch in der Regel gegen das Heſſiſche Geſetz, betreffend
Erich Meinhardt, Darm=
Betr.: Das Einhalten der Tauben zur Saatzeit.
den Handel mit Anteilen und Abſchnitten von Loſen zu Lotterien
ſtadt.
Ich beſtimme hiermit, daß die Tauben von nun an bis zum
und Ausſpielungen, vom 11. April 1896 (R.=Bl. S. 47) verſtoßen.
Die Firma iſt erloſchen.
15. k. Mts. eingeſperrt gehalten werden müſſen.
Es kommt ferner das Heſſiſche Geſetz vom 14. Februar 1906
Am 23. Dezember 1913.
Zuwiderhandlungen werden nach Art. 39, Ziffer 2, des Feld=
(Reg.=Bl. S. 45) in Betracht, wonach das Spielen in außerheſſichen
Hinſichtlich der Firma:
ſtrafgeſetzes mit Geldſtrafe bis zu 30 Mark oder mit Haft bis zu
Lotterien, die nicht mit ſtaatlicher Genehmigung im Großher=
Georg Loewer, Darmſtadt. einer Woche beſtraft.
zogtum zugelaſſen ſind, bei Geldſtrafe bis zu 600 Mark im
Die offene Handelsgeſellſchaft iſt
Mit Rückſicht auf die großen Schäden, die von den Tauben
Großherzogtum Heſſen verboten iſt.
Wenn hiernach einerſeits derjenige, der einer derartigen Serien=mit Wirkung vom 1. September zur Saatzeit angerichtet zu werden pflegen, muß eine genaus
losgeſellſchaft beitritt, nicht nur hierdurch ſich an dem ſtrafbaren Tun 1913 aufgelöſt. Geſchäft und FirmalBeobachtung der Vorſchrift im landwirtſchaftlichen Intereſſe
ver=
des Unternehmers beteiligt, ſondern in den meiſten Fällen (ſofern es ſind auf den ſeitherigen Geſell=langt werden.
ſich nicht ausſchließlich um im Großherzogtum Heſſen zugelaſſeneſchafter Georg Loewer, Kaufmann
Eine ſtrenge Ueberwachung der Durchführung dieſer Anordnung
Loterie=Loſe handelt) ſelbſt eine mit empfindlicher Strafe bedrohte in Darmſtadt, als Einzelkaufmann iſt daher veranlaßt worden.
Handlung begeht, ſo iſt andererſeits hiermit für ihn in den meiſten übergegangen.
Auf die Militärbrieftauben der Mitglieder des hieſigen Brief=
Am 25. September 1913.
taubenklubs findet vorſtehendes nur inſoweit Anwendung, als dies
Fällen auch eine erhebliche Vermögensſchädigung verbunden, wie
Neu eingetragen die Firma: das Reichsgeſetz vom 28. Mai 1894, den Schutz der Brieftauben
be=
ſich aus nachſtehendem ergibt.
Anna Reith, geb. Rei= treffend, zuläßt.
Die Serienlosgeſellſchaften beruhen faſt ohne Ausnahme
(20260is
nicke, Darmſtadt.
auf ſchwindelhafter Grundlage. Die Beitritseinladungen ſaſſen
Darmſtadt, den 25. September 1913.
Inhaberin: Anna Reith, geb.
die Natur des Geſchäfts und die den Teilnehmern zuſtehenden Rechte
Der Oberbürgermeiſter.
Reinicke, in Darmſtadt.
nicht klar erkennen. Das Publikum wird durch die Anpreiſung, daß
J. V.: Jaeger.
jedes Los gewinnt und Nieten nicht exiſtieren, ſowie durch die fett= Hinſichtlich der Firmen:
J. Rothermel, Darmſtadt.
gedruckten Geſamtbeträge der Gewinne angelockt. Dabei iſt meiſt nicht
Haferlieferung.
Geſchäft ſamt Firma iſt auf
bekannt und kann auch aus den Ankündigungen gar nicht erſehen
Kaufmann Karl Rothermel
werden, daß die Zahl der Teilnehmer an den fraglichen Geſellſchaften
Für die ſtädt. Faſelſtallungen ſollen 60 Zentner Hafer
an=
in Darmſtadt übergegangen. geliefert werden.
unbeſchränkt iſt, die Summe der einzelnen Beiträge den von dem
2. Heinrich Bober, Darm=
Unternehmer gezahlten Kaufpreis der Loſe um ein vielfaches über=
Angebote und Haferproben ſind bis längſtens
ſtadt.
ſteigen und daß deshalb der auf den Teilnehmer entfallende Gewinn=
Montag, den 6. lfd. Mts., vormittags 10 Uhr,
Die Firma iſt erloſchen.
betrag faſt ausnahmslos nur einen verſchwindenden Teil der
Ge=
einzureichen.
Am 26. September 1913.
ſamtſumme der gezahlten Beiträge ausmachen wird. Dazu beſteht
Die Bedingungen liegen im Stadthaus, Zimmer Nr. 39, zur
nicht einmal die Gewähr, daß der Unternehmer ſich im Beſitze der! Hinſichtlich der Firmen:
*1. Eduard Zernin, Darmſtadt. Einſicht auf.
Loſe befindet, an denen die Teilnehmer einen Anteil erwerben ſolln.
Darmſtadt, den 2. Oktober 1913.
(20556fs
Die Firma iſt erloſchen.
Zweiſel der letzterwähnten Art ſind namentlich hinſichtlich der aus=
Der Oberbürgermeiſter
2. Mitteldeutſche Fakirol Co.
ländiſchen Unternehmer gerechtfertigt, welche das Geſchäft in Deutſch=
J. B.: Jaeger.
Rohde & Drautz,
Darm=
land betreiben oder durch Agenten betreiben laſſen.
ſtadt.
Wir ſehen uns veranlaßt auf dieſe Geſichtspunkte wiederholt
Gen=
Geſchäft und Firma ſind auf
hinzuweiſen, da trotz häufiger Warnungen in der Preſſe, trotz zahl=
Die Tieferung von Spenekartoffeln
reicher Beſtrafungen von Unternehmern derartiger Spielgeſellſchaften, Kaufmann Albert Iſaak Mayer
trotz der traurigen Erfahrungen vieler Spieler ſich immer noch Leutelund Kaufmann Felix Mayer, für die Zeit vom 1. November 1913 bis 31. Oktober 1914 wird am
finden, die auf die verlockenden Anerbieten hereinfallen, namentlich beide in Frankfurt a. M., als per=13. Oktober ds. Js., vormittags 10 Uhr, im Garniſonlazarett,
wenn die Geſchäftsunternehmer unter einer hochtrabenden Firma wie ſönlich haftende Geſellſchafter über=hier, wo die Bedingungen vorher einzuſehen ſind, öffentlich vergeben.
Garniſonlazarett Darmſtadt.
20619ss)
„Internationale Vereinsbank”, „Nationale Renten= und Kreditbank” gegangen.
Die Firma iſt geändert in:
oder dergl. auftreten.
Mitteldeutſche Fakirol Co.
Aus den angegebenen Gründen warnen wir auch davor, den in
Küchenlieferungen.
Rohde & Drautz Nachf.
letzter Zeit hieſigen Einwohnern zugegangenen Aufforderungen aus=
Am 27. September 1913.
Die Lieferung von Kartoffeln, Gemüſe, Viktualien und
Back=
ländiſcher Bankfirmen zu folgen und als Vertreter dieſer Firmen
Neu eingetragen die Firma:waren ſowie Abgabe des Spülichts für die vier Kompagnien des
Teilnehmer für Serienlosgeſellſchaften zu werben.
Friſch c Klein, Darmſtadt. Bataillons ſoll. vom 1. November 1913 ab auf ein Jahr verdungen
Da ſowohl der Handel mit Losanteilen in der fingierten Form
des Geſellſchaftsſpiels als auch deſſen Unterſtützung ſeitens der Perſönlich haftende Geſellſchaf= werden. Die Lieferungsbedingungen liegen in der Küche der 1. und
Zeitungen durch Aufnahme von Anzeigen und Proſpekten ſtrafbarter ſind:
3. Kompagnie, Eſchollbrückerſtraße 24, zur Einſicht offen.
1. Kaufmann Solo Friſch in
Angebote mit Proben ſind verſiegelt und mit entſprechender
iſt, erſcheint es im Intereſſe der Allgemeinheit ratſam, die Aufnahme
Heidelberg,
(20639
derartiger Reklamen ſowie die Verbreitung ſolcher Proſpekte abzulehnen.
Aufſchrift verſehen bis zum Eröffnungstermine,
2. Kaufmann Hirſch Sigall in
Darmſtadt, den 1. Oktober 1913.
(20583is
den 8. Oktober 1913, vormittags 11 Uhr,
Darmſtadt,
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
3. Kaufmann David Friſch in portofrei bei der Kaſſenverwaltung abzugeben.
Gennes.
Darmſtadt,
Train=Bataillon Nr. 18.
4. Kaufmann Lion Klein in
Bekanntmachung.
Wolldorf, Amt Wiesloch.
Die nachſtehende Polizeiverordnung bringen wir erneut zur Die offene Handelsgeſellſchaft
Verdingung.
hat am 1. September 1913
be=
allgemeinen Kenntnis.
Die Lieferung der Küchenbedürfniſſe, ſowie die Abnahme der
(20626
(20647si gonnen.
Darmſtadt, den 2. Oktober 1913.
Küchenabfälle der II. Abteilung Feld=Artillerie=Regiments Nr. 61
Darmſtadt, 27. September 1913.
Großherzogliches Polizeiamt.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.für die Zeit vom 1. November 1913 bis 31. Oktober 1914 ſollen ver=
Gennes.
geben werden. Für die Lieferung von Kartoffeln werden Landwirte
bevorzugt. Die Bedingungen können im Geſchäftszimmer — Zim=
Bekanntmachung.
Polizeiverordnung,
(20638
mer 50 — der Artilleriekaſerne eingeſehen werden.
In unſer Genoſſenſchafts=Re=
Schriftliche und verſiegelte Angebote mit der Aufſchrift: „And
betreffend die Regelung des Fuhrwerksverkehrs in der
Schwanen=
giſter iſt heute bei Nr. 27 Spar=gebot auf Lieferung von Küchenbedürfniſſen” verſehen, ſind bis zum
ſtraße, zwiſchen der Schloßgarten= und der Gardiſtenſtraße.
Auf Grund des Artikels 56 der Städteordnung wird nach An=und Darlehnskaſſe, eingetragene 15. Oktober 1913, um 10 Uhr vormittags, an die unterzeichnete
hören der Stadtverordnetenverſammlung mit Genehmigung des Großh. Genoſſenſchaft mit unbeſchränkter Küchenverwaltung einzuſenden.
Miniſteriums des Innern vom 28. Mai 1910 zu Nr. M. d. J. 8525 Haftpflicht in Braunshardt, ein=
Babenhauſen, den 2. Oktober 1913.
getragen:
verordnet, was folgt:
Die Bekanntmachungen der Ge=
Küchenverwaltung der II. Abteilung
§ 1. Die Schwanenſtraße zwiſchen der Schloßgarten= und der
Gardiſtenſtraße wird für den durchgehenden Verkehr von Fuhrwerken,noſſenſchaft erfolgen in dem Organ
Feldartillerie=Regiments Nr. 61.
Automobilen und Motorfahrrädern in der Richtung von der Gar=der Heſiſchen Landwirtſchaftlichen
Genoſſenſchaften, dem „Heſſen=umamaunaannnunnmannnumnwaunnnnnannnnaumaunu
diſten= nach der Schloßgartenſtraße geſperrt.
(20645
Die genannte Straßenſtrecke darf nur von der Schloßgarten=land”.
ſtraße aus befahren werden. Fuhrwerke haben im Schritt zu fahren. Darmſtadt, 30. September 1913.
§ 2. Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Beſtimmung werden Großherzoaliches Amtsgericht II.
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auf Grund des § 366, Ziffer 10 des R.=St.=G.=B. mit Geldſtrafe bis
zu 60 Mk. oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft.
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(20646
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[ ← ][ ][ → ]
234,
Nummer 234.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Oktober 1913.
Seite 13.
(42
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ℳ 45.-, 36.—, 29.-, L2.
1,
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aus blau u. schwarz.
Kamm-
modernste Macharten, in Tüll, Seide,
88)
Kostüm-Röcke garn-Cheviot, mod. englisch
Blusen, sowie apartest. Wollstoffen, in hochelegantester
gemasterten Stoffen, neuesten Streifen, sowie Engadiner Loden
Ausführung
für Sportzwecke . . . ℳ 17.50, 12.50, 8.75, 6.50, 4.90, 3.50, 26
ℳ 14.50, 9.75, 6.50, 4.95, 3.90,
2.95
I
annunananrune
nnunnnannnsannnnnnnnnnanaunuasauannanaanunnunnnaane
241!
4
ut 2
Hut-Formen
Einfach garnierte Hüte
Elegant garnierte Hüte
Filz-Gamins, Velour imit., in allen mod.
Moderne kleine Form, mit Ripsband-
Moderne Formen, mit eleg. Phantasie-
Garnitur
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Farben . . . . . . . . ℳ 2.75, 2.25, 1.75
und Samt-Garnitur
ℳ 8.75, 7.50, 6.75
Elegante kleine Form, mit flotter Band-
Moderne Plüsch-Formen, mit Strauss-
Wollfilz, neueste Formen . ℳ 4.25, 3.50, 2.95
Garnitur . . . . . . . ℳ 3.50, 2.95, 2.50
Bandeaux u. hochsteh, Garn, ℳ 10.50, 8.75, 7.90
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kenommen.
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(B20419ſchrank zu verk. Zu erfr. Exp. (*1964;
3. Schneidern,
Nähere Auskünfte, Prüfungsergebnisse durch den Vorsteher
6i
2. Bluſenkurſus,
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den 11. und Dienstag, den 14. Oktober, vormittags von 10
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ſtraße 4, entgegengenommen.
bember 1913; Schullgeld 30 Mk. Die Direition der Schule iſt berech=
Handarbeits=Seminar, Haushaltungs=Seminar und
Handels=
tigt, Maſer= und Weißbinderlehrlingen, die drei Winter hindurch die 1913er Frühbr. lief. unt. Gar. leb.
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Miniſteriums des Innern vom 30. Mai 1908 die Wirkung der Zeug=15 gr. Enten30 M., 20 Zuchthühner,
niſſe über das Beſtehen der Geſellenprüfung beigelegt iſt. (§ 131 Ab=ſchöne Raſſe, Farbe n. Wunſch, beſte
ſatz 2 der Gewerbeordnung) Programm und jede weitere Auskunſt Eierleg.3—4 Mon. alt26 M. Probek.
durch die Direktion. Anmeldung möglichſt bald an die Direktion 6 Zuchthühner 8 M. A. Streusund,Darmstädter Padagogiut
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Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Oktover 1913.
Nummer 234.
Armumiſitminpantihmnunmnunngengenumniſſer.
Kluge Elſe (4), Gedula, Pracht, Sybilla, Scylla, Jenn, Ba= Hyp.=Pfandbr. (S. 3—5) 84 G., 3½proz. Heſſ. Land.=Hyp=
Z
ZZZ
ZZ
Mlunanninunth.
billarde, Fata Morgana II. Armgard, Parole, Gülnare, Pfandbr. (S. 9—11) 84,10 G., 4proz. Heſſ. Kom.=Pfandbr=
Rennen; 3000 Mark, Diſtanz 1200 Meter: 1. Herrn W. 97,20, 3½proz. Heſſ. Kom.=Pfandbr. (S. 1—3) 84,20 G.,
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3
zeß Viktoria Luiſe (Oleinik), 3. Antiqua (Davies). Tot. Ldsbk.=Pfandbr. 99, 3½proz. Naſſ. Ldsbk.=Pfandbr. 91.50.
(agſtamme
39110. Pl. 18, 45216:10. Unpl.: Oval (4), Jefra, Geduld, 3proz. Naſſ. Ldsbk.=Pfandbr. 88 G., Genua=Loſe 212. Mei=
2
Silex, Goldquelle, Poſeidon, Thuriswind. Sehr ſicher, ninger Loſe 34,50, Türkiſche Loſe 164,40, Ungariſche Loſe
389, Venediger Loſe 63,90, Raab=Grazer=Anrechtsſcheine
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S22
2
Bagdadtürken 80,50, 4proz. konvert. Türken 74,50, 4½proz.
de
Serben 87.70. Darmſtädter Bank 116,40 G., Südd. Eiſen=
Handel und Verkehr.
bahn=Geſellſchaft 121½, South=Weſtafrika 117½ G., Otavi=
H. Frankfurt a. M., 3. Okt. (Börſenwochen= Anteile 111 G., Otavi=Genußſcheine 84 G., Alkaliwerke
ClGARETTENbericht.) Die erſten Geſchäftstage der Berichtswoche Weſteregeln 190, Aluminium 276. Südd. Immobilien=Ges
waren im ganzen zuverſichtlicher, da die Geldlage entſchie= ſellſchaft Mainz 56,50 G., Adlerwerke Kleyer 403 B., Deuts
ſche Gold= und Silber=Scheideanſtalt 599,50, Chemiſche
den erleichtert erſcheint und konnte der Privatſatz auf 49,16 Mülheim a. M. 59,80 Lack= und Farbenfabrik Schramm,
2
ZZ
Prozent zurückgehen. Am Donnerstag nahm der Verkehr,
infolge des iſraelitiſchen Neujahrsfeſtes, einen ungewöhn= Offenbach a. M., 280 G., Rötgerswerke 189, Akkumulatoren
2
Miiimug.
357 Allgemeine Elektrizitäts=Geſellſchaft 246¼, Brown,
lich ruhigen Verlauf; aber die Tendenz blieb weiterhin
feſt. Die Meldung, daß die Bank von England ihren Dis= Boveri 140.80, Lederwerke vorm. Spicharz Offenbach a. M.,
Mnnnnnuelunncuntnnſtlh.
mit
seidenen
kont von 4½ Prozent auf 5 Prozent erhöhe, blieb ein= 79,50 B., Ludwigshafener Walzmühle 163 G., Benz=Motos
ren etwa 205½, Daimler=Motoren 341, Bielefelder Ma=
Sammel-
Waopenbild
ern
druckslos da dafür große Goldentnahmen für Aegypten ſchinen Dürkopp 347 B., Faber und Schleicher, Akt.=Geſ.,
.15
64
und Indien dieſe Maßnahmen erforderten.
Offenbach a. M. 120 B., Motoren=Oberurſel 166,75. Wag=
Man erinnerte ſich dabei an die jüngſte Bemerkungi gonfabrik Fuchs. Heidelberg, 149 B Reiniger, Gebhard
des Vizepräſidenten der Reichsbank, wonach die Entſchei= und Schall 199,75, Holzverkohlung 299.
Luftfahrt.
dungen etwaiger Diskontveränderungen ſeitens des Deut=
Berliner Herbſt=Flugwoche.
ſchen Zentral=Noteninſtituts unabhängig von der
Maß=
sr. Eine vorzügliche Witterung begünſtigte, wie an nahme des engliſchen fallen dürften Die politiſchen Nach=
Literariſches.
den vorangegangenen Tagen, am Donnerstag die Wett=richten wurden im günſtigeren Sinne gedeutet. Davon,
flüge auf dem Flugfelde Johannisthal. Beſonders um daß der ſerbiſche Miniſterpräſident Paſitſch nach Wien
„Das Geheimnis der edlen und
rech=
den Dauerpreis kamen ſehr viele Bewerber heraus und kommen wird, verſpricht man ſich immerhin eine beſſere ten Handarbeit und all ihr unvergänglicher Reiz
machten Flüge von längerer Dauer, als an den vorange= Verſtändigung Oeſterreichs mit Serbien über die alba= beruht allein darin: Das Material zu erhöhen und die
gangenen Tagen. Insgeſamt ſtarteten darum 18 Flieger niſche Angelegenheit, die mancherſeits beunruhigt. Guten Arbeit der Hände zu ſchönen Formen umzuwandeln, die
von denen Kanitz (Union=Pfeil=Doppeldecker) und Reiterer Eindruck machte die Nachricht aus Konſtantinopel, wonach ſich alle mit Stolz zeigen können. An einer guten Hand=
(Etrich=Taube) mit je 92 Minuten die längſten Flugzeiten in Kreiſen der Pforte die Gerüchte für unrichtig er= arbeit darf keine gleichgültige, keine liebloſe und
gehalt=
aufzuweiſen hatten. Nach ihnen folgten Fiedler (Luft=klärt werden, daß die Türkei die Verhandlungen mit loſe Form zu ſehen ſein. Jedes Detail muß von glei=
Griechenland in die Länge ziehen wolle. Schiffahrtsaktien cher Intenſität ſein; denn alle Energie bleibt in der
Welt=
fahrzeug=Taube) mit 84 Minuten, Schulz (Etrich=Taube)
waren reger bevorzugt. Die Spekulation ſcheint zu hof= erhalten und von jedem Erzeugnis künſtleriſcher
Hand=
mit 83 Minuten, Kammerer (Wright=Doppeldecker) mit 55 fen, daß der zunächſt gekündigte nordatlantiſche Schiff= arbeit gilt, daß die bearbeitete Fläche das ganze emſige
Minuten, Wrobel (Wright=Doppeldecker) mit 51 Minuten, fahrtspool bis Jahresende wieder zuſtande kommen werde Spiel, das kluge Mühen der geſchicken Finger wie ein
Schwandt, E. Stoeffler, Stiploſchek, Krieger, Thelen, Ja= und war angenehm durch die Beobachtung berührt, daß die Spiegel zurückſtrahlt.” So leſen wir im Oktoberheft der
niſch, Röver, Kießling, Sablatnig, Böhm, Kohnert und Hamburger Paketfahrt=Geſellſchaft eine Erhöhung ihrer bekannten Stickerei=Zeitung und Spitzen=
Gruner erzielten geringere Zeiten. Bei den Höhenflügen Quote nicht auf ausſchließliche Koſten des Norddeutſchen Repue” (Darmſtadt, Verlagsanſtalt Alexander Koch),
vollbrachte Fiedler mit 3900 Meter die beſte Leiſtung, wäh= Lloyds verlangt. Eine ſpezielle Anregung bot die
Kurs=
rend Reiterer ſich auf 2110 Meter ſchraubte. Außer den ſteigerung der Kanadaſhares (in Verlin bis 2971.) infolge das als erſtes Heft des neuen Jahrgangs ſoeben mit einer
Dauer= und Höhenflügen fand ein Vorgaberennen ſtatt, der Vermutung, daß die Verteilung eines Bonus im Laufe verſchwenderiſchen Fülle edelſten Materials
herausgekom=
an dem ſich V. Stoeffler (Aviatik=Doppeldecker), Wrobel, dieſes Geſchäftsjahres aus den Landverkäufen nicht aus= men iſt. Es iſt eine hochſtehende, feingeiſtige Auffaſſung
der künſtleriſchen Handarbeit, die in dieſem vornehmen
Thelen, Krieger und Gruner auf Harlan=Eindecker betei= geſchloſſen ſei.
Organ vertreten wird. So wird die Zeitſchrift nicht nur
ligten. Von ihnen hatte V. Stoeffler mit 360 Kilogramm
Zu den Einzelheiten des Verkehrs übergehend, waren zur Chronik, zum Vorlagenwerk, ſondern auch zur unüber=
Belaſtung und 3 Min. 36 Sek. Vorgabe das beſte Han= Deutſche Renten durchweg in guter Dispoſition, wenn auch trefflichen Geſchmacksſchule. Ständig hebt ſich die
Qua=
dikap, während Gruner mit nur 120 Kilogramm Malmann keine nennenswerten Veränderungen zu verzeichnen ſind.
war. Er hatte ferner zu geben an Krieger mit 200 Kilo= Auch einzelne ausländiſche Staatsfonds, wie Oeſterreichiſch=lität der künſtleriſchen Handarbeiten und die
Stickerei=
gramm Belaſtung 1 Min. 27 Sek., an Thelen mit 300 Ungariſche Renten, ſowie Mexikaner, waren belebter. Dem Zeitung macht ſich ſeit Jahren zum vorzüglichſten Förde=
Kilogramm Belaſtung 2337 und an Wrobel mit 140 Kilo= erneuten ungariſchen Geldbedarf gegenüber hat das Kon= rer dieſer gegen früher enormen Qualitätsſteigerung. Das
gramm 2141. Wrobel konnte wegen Kettenbruches am ſortium, welches ſich für die Uebernahme ungariſcher Oktoberheft wird das Entzücken jeder Frau ausmachen.
Rennen nicht teilnehmen. Von den übrigen vier Bewer=Staatsanleihen gebildet hat, dem Finanzminiſter ange= Neben hochwertigen zeitgenöſſiſchen Arbeiten, die ganz
bern verſchenkte am Start keiner nennenswerte Sekunden. raten, den für die nächſte Zeit zu befriedigenden Bedarf den Geiſt der neuen kunſtgewerblichen Errungenſchaften
Sieger blieb V. Stoeffler mit 12 Min. 12 Sek. vor Thelen von etwa 150 Millionen Kronen durch Ausgabe von 4½= atmen, bringt es köſtliche Arbeiten der Vergangenheit,
mit 13112, Krieger 14:50 und Grunder 16:22. Die Verſuche prozentigen zwei bis drei Jahre laufender Schatzſcheine altſchwediſche Wollſtickereien (Truhendecke, Wandbehang),
um den kürzeſten Anlauf mit kriegsmäßiger Belaſtung er= zu decken und die Ende dieſes Jahres fällig werdenden altruſſiſche farbige Durchbrucharbeiten, altitalieniſche
Re=
forderten 23 Starts, jedoch gelang es nur Thelen, mit 250 Millionen Kronen 4½ prozentiger Schatzſcheine von tioella= und Klöppelſpitzen und reizvolle Nähſpitzen, flan=
7084 Meter die vorgeſchriebene Mindeſtleiſtung von 100 1910 zu erneuern. Für die Fundierung dieſer Anleihen driſche Leinenrißſpitzen, alte Brüſſeler Klöppelarbeiten
Meter zu unterbieten. Alle übrigen Anlaufsverſuche wur= will man alſo eine beſſere Verfaſſung des Geldmarktes ab= und altengliſche Nadelſpitzen, lauter Leiſtungen von
warten. Serben, waren erholt und ruſſiſche ſehr ruhig. meiſterlicher Vollendung. Aus der zeitgenöſſiſchen
Pro=
den nicht gewertet.
Die ſpekulativeren 1902er Ruſſen ſchließen ſchwächer. Ruſ= duktion ragen die als Rahmenbilder geſtalteten bunten
ſiſche Prioritäten waren teilweiſe geſuchter: vor allem aber Stickereien von Emma Tanger. Melitta Löffler, Herta Koch
die 4½prozentigen ruſſiſchen Prioritäten bevorzugt. Am hervor, deren entzückendes Stickereibild „Troubadour”
Sport, Spiel und Turnen.
Montag, den 6. ds. Mts., werden 22 Millionen Mark 4½= farbig wiedergegeben iſt. Melitta Löffler zeigt außerdem
* Fauſtball. Am Sonntag, den 5. Oktober, ſpielt die prozentige Hypotheken=Obligationen des Fürſten von Für= Kiſſen, Sachets und kapriziöſe Teewärmer Emma
Tan=
erſte Fauſtballmannſchaft des Turnvereins Darmſtadt ſtenberg zum Emiſſionspreis von 99 Prozent in Darm=ger vorbildliche kirchliche Stickereien. Von Ungarns
reich=
gegen die gleiche des Sportklubs „Hellas”=Frankfurt=Ober=ſtadt bei der Bank für Handel und Induſtrie und der entwickelter Volkskunſt lebt das ſchöne Schaffen von Maria
rad.
Filiale der Deutſchen Vereinsbank zur Subſtription auf=Femes=Peſt, den Geiſt kecker moderner Illuſtration atmen
* Fußball. Das Spiel der erſten Mannſchaften des gelegt und iſt eine ſtärkere Beteiligung zu Anlagezwecken die ſcherzhaften, gekurbelten Wandfüllungen, die Pan
D. S. C. 05 und des Fußballvereins Frankenthal ver=vorauszuſehen. Bezüglich der eben in Wien ſtattfindenden Leni für das deutſche Ausſtellungsreſtaurant in Gent
ge=
ſpricht eines der ſpannendſten der diesjährigen Saiſon zu Verhandlungen, betreffend die Südbahn=Sanierung, wur= liefert hat. Viele Spitzen= und Stickſchulen ſind mit
muſter=
werden. Frankenthal ſtand im letzten Jahre mit an der den die Vertreter der Südbahn=Prioritäten Donnerstag
Spitze und konnte Sportklubs erſte Elf in Frankenthal vom öſterreichiſchen Finanzminiſter empfangen, wobei haften Leiſtungen vertreten: ſo die Schulen der Fürſtin
Pleß (Fächerblatt, Kinderhäubchen), die Königl.
Klöppel=
ſchlagen. Auch das Spiel in Darmſtadt endete nach äußerſt beide Teile ihren Standpunkt darlegten, der immer noch
ſcharfem Kampfe nur mit einem knappen Siege des D. in einer der grundlegenden Fragen eine unüberbrückbare ſchulen in Stadlern=Oberpfalz (geklöppelte Täſchchen),
fer=
ner die ruſſiſchen Schulen der Großfürſtin El.
Feodo=
differenz ergibt.
S. C.
rowna, der Fürſtinnen Teniſchew und Golitzin (Taſchen=
* Athletik. Am Sonntag, den 12. Oktober feiert der
Transportaktien waren mit Ausnahme der ziemlich tuchſpitzen uſw.) Kinderhäubchen in Knüpfarbeit zeigt
Kraft=Sport=Verein „Darmſtadt 1910” ſein drittes Stif= belebten Schiffahrtswerte ruhiger; feſter ſchließen
Süd=
tungsfeſt. Es finden bei demſelben Herausforderungs= bahn und Raab=Oedenburger (bis 71.20). Der Banken= Helene Nichterlein=Roßleben, Einſätze, neue deutſche
Klöp=
ringkämpfe gegen die beiden erfolgreichen Teilnehmer an markt bekundete günſtige Haltung: bei Kursbeſſerung der pelſpitzen, Kragenſpitzen bringt Leni Matthaei: Fichus
Pompadours, Beutel in Seide. Perlen, Häkel= und
der Stockholmer Olympiade 1912, Herren L. Sauerhöfer: Aktien der leitenden Inſtitute.
Macraméarbeit, Kreuzſtichentwürfe, Monogramme, zahle
Ludwigshafen a. R. und P. Oehler=Frankfurt a. M. ſtatt.
Am Montangebiete war die Stimmuna infolge der reiche Klöppelmotive für Leinendecken, Bettwäſche u. a.=
Beide zählen zu den beſten kontinentalen Ringern. Am Unſicherheit in der Montaninduſtrie ebenfalls ſchwankend
21. September I. J. errang Herr Oehler in Kaſſel die mit vorwiegenden wenn auch nur kleineren Preisabſchwä= köſtliche Spitzenroben uſw. mögen zur Vervollſtändigung
deutſche Meiſterſchaft im Schwergewichtringen. Da auch chungen. Der Kaſſaindnſtriemarkt war im ganzen ruhigerder Inhaltsangabe noch angeführt ſein. Nicht zu
ver=
der Kraft=Sport=Verein über hervorragende Ringer ver=nur in einzeinen Elektrizitätspapieren, wie Allgem. Elek= geſſen der ſchönen gehaltvollen Tertbeiträge, des kritiſchen
trizitätsgeſellſchaft, ſowie in Schuckert entwickelte ſich größe= Modeberichts, der knappen Berichterſtattung über alles
fügt, ſo dürften ſpannende Kämpfe zu erwarten ſein.
er. Pferderennen. Karlshorſt Märkiſches Hür= res Animo, ohne daß beſondere Gründe vorhanden waren. „Wiſſenswerte‟. Das Oktoberheft der Kochſchen Stickerei=
Sodann erfolgten wieder ſtärkere Schwankungen in „Naph= Zeitung (pro Quartal 2.50 Mk.) muß jeder deutſchen
denrennen; 4300 Mark. Diſtanz 3000 Meter: 1. Herrn W.
Dodels Hebron (Weber), 2. Rache (Streit), 3. Jung= tha”, zwiſchen 440—433—452, ohne daß ſichtbares Geſchäft Frau, ſoweit ſie Sinn für edle, gehaltvolle Handarbeit
De=
darin ſtattfand. Chemiſche und Maſchinenwerte waren ſitzt, zur ſpeziellen Nutzung aufs wärmſte empfohlen
geſelle (Wurſt). Tot. 5710. Pl. 18, 18, 14110. Unpl.: luſtlos und eher etwas ſchwächer. In dem Rückgang der werden.
Roſenkavalier (4), Wavellit, Fromme Helene, Methuſa= Metall=Aetzwerke iſt ein Stillſtand eingetreten; dieſelben
Der vorliegende 1. Band der Gedichte von Rudoll
lem, Salut (gef.), Immo (ausgebr.), Quo vadis (gef.), konnten ſich bis 124½. anſcheinend auf Interventionskäufe, Schiff: „Jugend=Gedichte” ſpiegelt mit dem in
Seneca. Leicht, 2—½ Lg.-Hals. — Preis von Stralau; erholen. Alkaliwerke Weſteregeln bis 190 anziehend. Die einiger Zeit folgenden 2. Bande: „Spätere Ge=
Ehrenpreis und 4200 Mark, Diſtanz 5200 Meter: 1. Herrn Aktien der Sektkellerei Frankfurt a M. vormals Gebrüder dichte‟ Bilder aus einem langen, gemütstiefen und ere
R. Schwartz’ Saint Mihiel (Herr Herfeldt), 2. Diamond Feiſt waren recht feſt (113) da die deklarierte Dividende innerungsreichen Leben wider Der bereits im Greiſena
Hill (Leutn. Graf Strachwitz), 3. Journaliſte (Leutn. Graf von 7 Prozent, welche der vorjährigen gleichkommt, guten alter ſtehende Dichter tritt hiermit zum erſtenmal in
Holck). Tot. 62110. Pl. 18, 12:10. Unpl.: Angela. Gegen= Eindruck machte.
Deutſchland vor die Oeffentlichkeit, nachdem er vor wee
wehr, 117.
—3 Lg. —
Jagdrennen der Dreijährigen;
Die Freitagsbörſe verlief ſehr ruhia bei indes gut be= nigen Jahren in Paris eine Auswahl Lafontaineſchen
16000 Mark, Diſtanz 3800 Meter: 1. Herren J. und G. Rei= haupteter Tendenz. Man glaubt neuerdings, daß das un= Fabeln in deutſchen Verſen herausgegeben hatte, die
aro=
manns Courier (Kahl), 2. Reform (Newey), 3. Pilgrim gariſche Anleihekonſortium bereits im November mit ſei= ßen Beifall fanden. Die genannten zwei Bändchen um=
(Printen): Tot. 29110. Pl. 13, 22, 13:10. Unpl.: Polia ner Aktion hervortreten wird, was für eine günſtige Ge= faſſen einen Zeitraum von ungefähr 50 Jahren.
Aanes Feuſtels Sohn Roman von Fellie
14), Jungchen (5), Lärm, Jen5, Brabant, Barbelle, Nord=ſtaltung des Geldmarktes ſchon in nächſter Zeit betrachtet
ſtern, Waldmeiſter. Kampf, Kopf-2—4 Lg. — Manöver= wird. Elektrizitätsaktien waren wieder ziemlich belebt, Hollgender. Kronen=Verlag, G. m. b. H. Berlin=
Sagdrennen; Ehrenpreis und 4000 Mark, Diſtanz 4200 während Montanwerte auf die Ermäßigung der Walz= SW. 68. Preis 1 Mark. Die Kronen=Bücher bleiben auf
Meter: 1. Kronprinz Wilhelms Mooſe (Lt. Graf Strach= drahtpreiſe etwas niedriger ſchließen. Neue Aktien der dem auten Wege, dem großen Publikum für billiges Geld
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Die=
witz), 2. Glenmorgan (Leutn. v. Egan=Krieger), 3. Pro= Adlerwerke notierten 386½.
ſer neue Band, der ſchon in ſeiner Ausſtattung ähnliche
gnoſe (Leutn. Graf Saurma). Tot. 65:10. Pl. 24, 16:10.
Ferner ſchließen: 4proz. Reichs von 1913 98 40, 4proz.
Bucherſcheinungen übertrifft, ragt auch in ſeinem Inhalt
Unpl.: Mr. Girdle (gef.), Miß Fife (gef.). Ueberlegen, 8—3 Reichs unkündbar 1918 97,80 G., 3½proz. Reichs 84,70, weit über den Durchſchnitt der heutigen Romanliteratun
Längen. — Preis von Falkenberg; Ehrenpreis und 6000 3proz. Reichs 76,40, 4proz. Heſſen von 1899 96,60, 4proz. hinaus. Wer Felir Hollaender kennt, weiß, wie tief en
Mark Diſtanz 5200 Meter: 1. Geſtüt Pläswitz’ Ritterſchlag Heſſen von 1906 96.25, 4proz. Heſſen von 1908/09 96,50, empfinden, wie packend und intereſſant er ſchildern kann,
(R. Fritſche), 2. Großherzog (Newey). Tot. 16110. Un= 4proz. Heſſen unkündbar 1921 98, 3½proz. Heſſen 83, 3proz. Das Schickſal eines großen Schauſpielers ſoll dieſem
Ro=
plaziert: Doppelgänger (gef.). Leicht, 6 Lg. —
Stuten= Heſſen 73,40, 4proz. Darmſtädter von 1913 96,60, 4proz. man zugrunde liegen — er wird auch ohnedies den vielen
preis: 3500 Mark, Diſtanz 1200 Meter: 1. Herrn F. A. von Darmſtädter 94,50 G., 3½proz. Darmſtädter 86,50 G., 4proz.
Goßlers Alteſſe II (W. Plüſchke), 2. Eichenblatt (Davies), Heſſ. Land.=Hyp.=Pfandbr. (S 23—26) 97, Aproz. Heff. Freunden der Kronen=Bücher ſehr wilkommen ſein.
3. Hanna (Slade). Tot. 89:10. Pl. 22, 29, 2310. Unpl.: Land.=Hyp.=Pfandbr (S 27.
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„Vier hilft viel
gilt nicht für Liebig’s Fleisch-Extrakt. Schon ein wenig hilft viel und das ist es, was ihn im Gebrauch so wohlfeil macht. Häufig genügt schon eine
Messerspitze voll um einem Topf Suppe oder Gemüse, einem Gericht Hülsenfrüchte oder anderem vollen, kräftigen Geschmack zu verleihen. Durch die
Schaffung der „Liebig-Kugeln” (Preis 5 Stück 25 Pfg.) ist es jeder Hausfrau möglich, gut und billig zu kochen.
(VIII,20622,5
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Seite 16.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Oktober 1913.
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Bleichstrusse 37
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habe ich mein allen Anforderungen der Neuzeit entsprechend eingerichtetes Möbelhaus
51 Bleichstrasse 51
(früher Hotel „Kölnischer Hof‟)
Mit dieser Eröffnung habe ich gleichzeitig das für Darmstadt neue, jeden Zweifel
ausschliessende
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eingeführt. Dieses System garantiert meine seither gewahrten reellen Grundsätze,
von welchen sich jedermann durch die an jedem Gegenstand offen angeschriebenen
Bar- und Zielpreise (Differenz nur 1o Prozent) überzeugen kann.
Die vorerwähnte Differenz von nur 10 Prozent zwischen Bar- und Zielpreis
entspricht dem Zinsverlust des auf Jahre verteilten Zahlungszieles.
Die Tilgung des Kaufpreises bei Kauf auf Ziel kann Käufer seinen
Verhält-
nissen entsprechend selbst bestimmen.
In meinen geschmackvoll arrangierten Laden- und Verkaufsräumen sind in
grösster Auswahl komplette Zimmer- und Küchen-Einrichtungen sowie einzelne Möbel,
in allen Preislagen, Holz- und Stilarten, ausgestellt.
Durch die bedeutende Vergrösserung meines Möbelhauses habe ich für diese
Saison günstige Abschlüsse gemacht und bin hierdurch in der Lage, bei Bar- oder
Zielpreis, unter Uebernahme der weitgehendsten Garantien, die grössten Vorteile zu
bieten und lade Interessenten ohne jegliche Kaufverpflichtung zur gefl. Besichtigung ein.
Adam Karn
jetzt Bleichstrasse 51.
20655
Nummer 234.
[ ← ][ ][ → ] 1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
zu 284.
Sanstag, 4. Pftober.
1913.
Fickdoria Luwieſel
ſieſe Mbſtorb. Freilich Roß im Schloſ, awwer deß öhut mer grad gemant als beit mer de Franzoſe zeige woler
nir, dann es gibt ſogar Leit, die wo iwwer allerhand guckt, mir kenne grad ſo ungezoge ſei, wie die Ranſier!
Sache redde, wovo ſe noch net emol im Schlof e Ahnung Ja es hott Gottverdebbel net viel gefehlt un da hette ſe
5 devo hawwe. Un deß is doch emol klor. Wer heidigs= deß ſcheene Luftſchiffche for lauter Neigierd zu Herſchebrei
dags noch net in eme werkliche Luftſchiff gefahrn is, un verdrickt. Daß dodebei, außer e paar verkwetſchte Naſe,
wer noch net emol en Vergaſer vum eme Brobäller unner= Schie’baacher un Haddeknäcker, un außer e paar verbrochene
ſcheide kann, der gilt iwwerhaubt nix in die Geſellſchaft. Rejeſcherm un Schbazierſtöck weider nir baſſiert is, hott
Briehinkels Sunndags=
Frieher hott’s ſchun gelangt, wann mer uff dauſend Meter mich werklich gewunnert. Froh war ich awwer, wie die
gege de Wind nooch Bennſien geſtunke hott. Heit muß „Fickdoria Luwieſe” widder ihr Brobäller ſchnorrn hott
Noochmitdags=Bedrachtunge.
mer mindeſtens vun eme klaane Abſtertzche verzehle kenne. loſſe un mit eme Seifzer der Erleichterung hab ich ihr
Un damit nu die Juchend beizeit e Ahnung krickt vun noochgerufe: Fahre wohl un flatſchere! —
Frieher un heit. — Allerhand Konkräſſer. — Schun widder
de Fliegerei, werd die nechſt Woch im Ausſtellungshaus
Iwwrigens maan ich, es weer doch noch e bische deier.
* Ausſtellung. — Juchendvierſorg, Kinnerſchutz un
Flug=
e Flugſchiffausſtellung uffgemacht mit Wettbewerb un ſo. Sibbzich Mak un ſechzig Fennig! Do nimmt mer ſich
Zeig. — Die Fliegerſchbrach. — Un wie mer ſich drinn aus= Do kenne unſer Buwe mol zeige, wos ſeſich alles als Flug=liewer bei eme Frieſehr in Darmſtadt e Monatskadd for e
wrickt. — Die Fickdoria Luwieſe. — Darmſtadt und Nanſie.
ſchiffcher in die Reih gedeichſelt hawwe. Nemlich deß muß Mak fuffzig, wege’m Haarſchneide un ſo. Un wann mer
— Stadtratsſitzunge uff em „Helle Kreiz”.
Vermeſſungs= mer unſere flugbegeiſterte Heinerbuwe loſſe, die „Affejadik= deß net will. kann mer froh ſei, daß aach noch die
Eiſe=
amt un Kwetſchekuche.
kermundart” die hawwe ſe ſchun los. Dann wie jeder bahn eniwwer geht in dere wo ſich’s ſchließlich aach net
’s is doch werklich ganz koloſſahl, was ſich unſer Beruf ſei eige Schbrach hott, ſo hott nadierlich der Flieger= viel ungefehrlicher fehrt wie in eme Luftſchiff.
Städtche entgege frieher gemacht hott. Net wohr, wer hott1 beruf gach ſei, un die Fliegerſchbrach is des erſte, was mer
Drotzdem is es doch ſehr anerkennungswert, daß de
frieher was vun Darmſtadt gewißt. Kaa Menſch. Odder kenne muß, wann mer fliege will. — Wos alſo nu die Herr Finanzminiſter und de Herr Oberborſemaaſter des
keechſtens ſo e Kunſtgeleerter, der wo ſich die holzbaaniche Schbrach betrifft, do muß ich ſage, mei Fritzche hott ſe los, Geld dra gehenkt hawwe un ſin for ſibbzich Mak eniwwer
Maddona im Muſejum ageguckt hott. Vielleicht hott gach aus em Aeff=Aeff; un ich glaab, es fehlt em jetzt net mehr gefahrn un for ſechzich Fennig widder haam. Uff die Art
der aane odder der annere noch gewißt, daß hier de Lie= viel zum Afſeiadicker. Ich ſag derr ihne, wann der ihne hawweſe doch emol en Iwwerblick krickt. Vielleicht kennt
wig die Fleiſchbrieh erſunne hott, un daß hier de Worm=afängt und ſchmeißt mit Schbortzausdrick um ſich, do mer gach die zukinftige Stadtratskanndidahde emol in ema
Fahme fawriziert werd. — Zu dere Zeit, wo Darmſtadt brauche ſe gor net zu fliege, do werd’s ihne ſchun ſchwin= Luftſchiff e bische iwwer Darmſtadt erumfahrn, um
da=
noch ſein Dornrößchesſchlaf geſchlofe hott, hott ſich emol delich vum bloße Zuheern. Un um damit, daß ſe aache mit ſe ei bische e Iwwerſicht krieje iwwer die ganz Ge=
Ganer nooch Darmſtadt vererrt, indem er awends um zehn bische was devobrofediern un for den Fall, daß ſe demnächſt ſchicht, un damit ſe e Eiſicht krieje vun de zukinftige Aus=
Uhr hier akumme is. No, der is gemächlich vum Bahnhof gach des Fliege lerne wolle, will ich ihne mol in ſo e ſichte.
die Rheinſtroß enuff gedrondelt bis em am Feixe Eck klag Bliedeles vun dene fachtechniſche Schbortzausdrick ei=
Wie ich mer nemlich hab ſage loſſe, werrn in Bezug=
Endlich aaner begegent 18. Den hott er gefragt wo die weihe Heitzudag ſegt mer alſo net mert „Gehaam, Du nahm betreffend vun de Stadtverordneteſitzunge verſchie=
Eilexanderſtroß weer; awwer der hotts ſelbſt net gewißt. Schläächtkobb, bei Dir is e Schraub los! — Heit ſeegt dene Reierunge eigefiehrt. Erſtensmal ſolle kinfdichhie
Noch ere Stund is em widder aaner begegent am Marien= mer: „Gehaam, Du windſchiefer Adecker, Du hoſt was am die Stadtratsſitzunge uff eme „Helle Kreiz” ſtattfinne mit
blatz, un do hott er den gefrogt, awwer der hott’s aach Brobäller!“ — Odder: Halt Dei dreckig Ausbuffrohr, Herſcheſſe un ſo. Do werd aach endlich der mangelhafte
et gewißt. Wie widder e Stund erum war, hott er in de ſunſt haag ich Derr uff Dein Vergaſer, daß Der de Uff= Rathausſaal iwwerfliſſig, der wo unſere Stadträt ſo wie
Karlsſtraß aan laafe ſehe, un do hott er den gefragt, wo drieb ausgeht!” — Odder: Ich krick Dich an de Reißlein, ſo ſchun lang im Mage leiht. Zweitensmal dauern dann
ſpie Alexanderſtroß weer, un do ſeegt der zu em: „Jetzt daß Derr des Gas aus alle Knobblöcher kimmt!— Odder: die Sitzunge net mehr ſo lang, un wann de Ower mol en
ragen Sie mich ſchon zum drittemal, — ich bin ja ſelbſt Ich verſetz Der aa in Dein Balloh, daß De die Brobäller Atrag eibringt un will ebbesbewillicht hawwe, dann werrn
remd hier!“ . . . .
im Himmel ſchnorrn heerſt!— Un ſo.
net erſt fors fimſache Redde gehalle un ſors dreiſache
Deß kennt nadierlich heidichendags net mehr baſſiern,
Jedenfalls ſehe ſe ſchun allaans dadra, daß mer ſich Dinde verſchmiert, bis mers endlich ablehne dhut; naa,
mndem weil die Fremde in Darmſtadt bald beſſer Beſcheid mit dere neie Fliegerſchbroch ſehr gebüld ausdricke kann. do werd die Sach ganz glatt bewillicht, weil ewe jeder
wiſſe wie die Eiheimiſche. Un deß kimmt ewve doher, weil Beſuners im Afäckt. Awwer aach ſunſt im gewöhnliche Stadtrat glaabt, die Subb dhet kalt wern. Am
Sams=
ner ewe alle Johr e paar Ausſtellunge hier hawwe un el Lewe kann mer ſe ganz ſchee awende. So ſeegt mer, dag is die Sach beim Grenzgang es erſtemal geprobt
gar Konkräſſer, die wo Leit hierher bringe; Leit, die wo wanns heit bei aam „Bffft!” macht un er muß ſein Kon= worrn. Freilich for de A’fang hott’s noch net ganz ſo
ſch hier e Rendeßfouhz gewe, un die wo iwwer allerhand kurs amelde: „Dem is de Bennſien ausgange.” Wann geklabbt un de Herr Berjemaaſter Mueller hatt ſein Laſt,
ſwiſchdiche Frage Beſprechunge hawe. So hawwe in dere ganer maant, de Kellner hett en bemogelt un er will deß= bis er mit gude Worte die Herrn Stadträt vun de gedeckte
Woch die Juchendvierforgler hier getagt un die Kinner=halb haus noch emol noochmeſſe, dann ſeegt mer: „Der Dafel eweg ins Sitzungszimmer gelooſt hatt. Awwer
ſchitzter. No, un ſo Art Leit, wanns dene hier gefalle gibt Ballaſt abl‟ Un wchn mer e Mädchen freegt., ob ſe mit de Zeit geht deß ſchun beſſer. Nadierlich miſſe awwer
koit, ſo mache ſe Reklahme ſor unſer Stadt un dodorch aam will, dann ſeegt ſe, bei ihr weer net zu lande. Un aach unſer verſchiedene ſädtiſche Aemter e bische beſſer
teerrn mer ewe bekannt. Freilich, mei Ruhsdutt, die wo wann ganer zuviel „Sieße” gedrunke hott, daß es em net uff em Damm ſei. Deß Vermeſſungsamt hott
beiſchbiels=
tive iwwer alles ihr Geſchnudel halte dhut, die hott de=mehr ganz langt bis haam, nochher ſeegt mer der hett meßig beim letzte Grenzgangeſſe vollſtendich verſagt,
in=
igam gemault un hott geſagt, wann die Juchendvierſorg= alleritt e Notlandung vornemme miſſe un winſcht em gute dem weil de Kwetſchekuche net gelangt hott. For die
Zu=
ſer devor ſorge dhete, daß die „Juchend” beizeit en Mann Beſſerung un „Flug Heil!
— No un deß is doch ſehr gut kunft hott des Vermeſſungsamt eifach zu berechne, wieviel
krecgt, do braicht mer aach kaan „Kinnerſchutz”. No, was wann mer ſich in ſolche Lewenslage eſtändich ausdrickeKwaddratmeder Kwetſcheluche uff en Kubickmeter
Stadt=
terſteht die Schläächtſchwätzern vun Juchendvierſorge= un kann, un waaß ſich mit ere moderne Redensart erauszu=rat gehn. Un wann die Sach noochher net ſtimmt. werd
innnerſchutzbeſtrewunge. Deß verſteh ich ja kaum.
de Herr Fleckenſtein am Ohrche genumme. Un wos des
diffidiern.
Dann nemlich an de richdiche Bennemedidhät fehlts bische Kwetſchekuche abelangt, ſoviel werd doch der Stadt=
Vun de Flugſchifferei, uff gut Deitſch Affeiadick”,
ver=
ſieh ich ſchun mehr, indem weil ich do ſo kwahſie deß bin, noch gor viele, die wo ſunſt immer de dicke Willem ſäckel noch uffbringe, Heiligkanonenrohr noch emol! —
R. Sch.
n ös mer ſo landlaifich en Fachmann nennt. Ich hab nem= makiern. Deß hott mer beiſchbielsmeßig am Sunndag
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Nummer 234.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Oktober 1913.
Seite 18.
Päotographen -Aunung Darmstadt
für den Kreis Darmstadt.
Infolge Sonntagsruhe im Photographen-Gewerbe sind die
Ateliers in den Winter-Monaten vom 1. Oktober bis 31. März an
den Sonntagen geöffnet von 11 bis 4 Uhr Mittags. Für die
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Seite 19.
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Alte Liebe.
allin geweſen iſt mit ſeinen Erinnerungen und ſeinen Flur — ich ſaß Hand in Hand mit Dir in den traulichen,
Novelle von Reinhold Ortmann.
Gedanken — den ſicheren Tod vor Augen und völlig gelöſt winterlichen Stübchen, das unſer Heim, unſere Welt,
Nachdruck verhoten.)
von aller kleinen, ſelbſtiſchen Aengſtlichkeit des Lebens — unſere ſtille Inſel der Seligkeit war — ich hielt Dich in
Er nahm das mit den Zügen einer ſchönen, gleich= dann, meine geliebte Helene, findet man wohl noch leichter meinen Armen und fühlte den weichen Druck Deines
ſſtäßigen Frauenſchrift bedeckte Blatt aus ihrer Hand und und beſſer als im Gotteshaus oder in der Kloſterzelle durch Mundes auf meinen Lippen. Und wenn ich dann
er=
ſit damit an das Fenſter.
alle Dunkelheiten den Weg zu ſich ſelbſt zurück. Und wie wachte, wenn ich die ſchroffe, unerſteigliche Felswand zu
Meine geliebte Helene! las er. Vergönne mir’s, Dich ich in den langen Stunden einſamer Zwieſprache mit! meiner Linken wiederſah, und den unergründlichen
Ab=
ſich ein einziges Mal ſo zu nennen. Es kann Dich nicht meinem Gewiſſen die armſelige Nichtigkeit und Vergäng= grund zu meiner Rechten, dann war mir von dem Glück
kinken, denn der, der Dir auf ſeinem Sterbelager dieſen lichkeit einer nur aus dem rebelliſchen Blute geborenen, meiner Träume noch immer ein ſo holder Lichtſchein im
hien gibt, iſt allen irdiſchen Wünſchen und Hoffnungen verlogenen Leidenſchaft erkannt habe, ſo lernte ich in dieſen Herzen zurückgeblieben, daß ich mit einem Lächeln die
krickt. Ein wunſchloſer Sterbender aber braucht nicht Stunden auch verſtehen, was mich, mir ſelber halb unbe= Augen ſchließen konnte, um in aller körperlichen Qual
Uhr zu lügen. Und ſo darf ich es wohl noch einmal aus= wußt, in entſchwundenen beſſeren Tagen ſo ſehnſüchtig geduldig jenes letzten Entſchlummerns zu harren, das mie
ſſechen, daß ich Dich liebe, daß ich Dich niemals ſo tief, zu Deiner ſtillen Herzensreinheit gezogen. Ich begriff nach kurzer Prüfung den langen, den köſtlichen Frieden
wahr und ſo innig geliebt habe wie jetzt im Angeſicht vielleicht zum erſtenmal, was ich in Dir beſeſſen, und was brächte.
Ich habe es, bei Gott, nicht gewünſcht, daß wackere
lhiner mit Sehnſucht erwarteten Erlöſung. Wohl hat es ich von mir geworfen gleich dem törichten Kinde, das ein
ßes harten Läuterungsprozeſſes bedurft, um meine ver= Kleinod fahren läßt, um mit beiden Händen in eine ver= Männer ihr vielleicht für Weib und Kinder wertvolles
Leben aufs Spiel ſetzen ſollten, um meinem kurzen
Da=
ndete und verirrte Seele von allen Schlacken und allem führeriſch leuchtende, verzehrende Flamme zu greifen.
hriutz einer niedrigen Leidenſchaft zu befreien: aber die
Du ſollſt mich nicht beweinen um der Leiden willen, ſeinsreſt noch ein paar Stunden oder Tage hinzuzufügen.
Auterung iſt darum auch eine ſo vollſtändige geworden, die ich zwei Tage hindurch erduldet. Denn ſie waren ſo Da es aber der Wille des Schickſals war, daß es ſo
ge=
die Erregungen jenes widerwärtigen Rauſches jetzt furchtbar nicht, wie Deine Einbildungskraft ſie Dir aus= ſchehe, nehme ich auch das in demütiger Ergebung hin.
liter mir liegen wie ein wirrer Fiebertraum. — Ich ent= malen mag. Die unbarmherzige Sonne ſo wenig, die Was gute Menſchenherzen mir noch ſo kurz vor dem Ende
ſüldige nichts, und ich verſuche nicht, zu erklären, wo= zur Mittagszeit ſtundenlang auf meinen wunden Kopf an ſchwerer Dankesſchuld aufgebürdet haben, ich kann es
ſich heute nicht einmal mehr in meinem eigenen Herzen herniederbrannte, als der eiſige Sturm, der meine zerbro= nicht anders mehr tilgen als mit ohnmächtigen Worten
le Erklärung zu finden vermag. Aber mir iſt auch nicht chenen Glieder erſtarren machte — weder Durſt und Fie= des Dankes. Heißer aber und inniger, meine geliebte
ung um Deine Verzeihung. Dieſe verworrene Epiſode ber, noch der wütende Schmerz, der zuweilen an meinen Helene, ſoll keines dieſer Worte ſein als das, womit ich
ines Lebens — eine verhängnisvolle Epiſode freilich — Nerven zerrte, haben die lieblichen Traumbilder ver= Dir danken will für jene wonnevollen, troſtreichen Träume
d mich in Deiner Erinnerung nicht mehr beſudeln, ſcheuchen können, die mich immer und immer wieder in auf meinem Felſenlager. Und wie Du bei mir geweſen
Uhdem Du weißt, daß ich in meine letzten Lebensſtunden der vollen, farbigen Wahrheit des wirklichen Lebens um= biſt, als ich mich von allen anderen verlaſſen und vergeſſen
ſchts hinübergenommen habe von der unlauteren Glut, gaben. Und was all dieſen Bildern Licht und Wärme glauben mußte, ſo wirſt Du auch bei mir ſein in jenem
vielleicht zu keiner Zeit etwas anderes geweſen iſt, und troſtvolle Süßigkeit gab, das warſt Du, meine geliebte Augenblick des letzten Scheidens, den meine müde Seele
Helene — Du — Du — immer nur Du! Ich wandelte herbeiwünſcht, wie der ermattete Wanderer die beitere
eine Exaltation meiner kranken Nerven.
(305
Nummer 234.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Oktober 1913.
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Rube des gaſtlichen Obdachs erſehnt, deſſen freundlich feſſor eingeſchlagenen Methode beobachtet. Aber er ſetzte der ſteigen. Aber wiederkommen — wiederkommen werde
doch vielleicht in übergroßer Verehrung für die ärztliche ich ganz gewiß. Denn wenn wir auch auf den Befehl
helle Fenſter er ſchon in der Ferne blinken ſieht.
Lebe wohl, mein Lieb, mein Troſt, mein letzter be= Kunſt des Fachgenoſſen manches als Verdienſt auf ſeine! dieſes unerbittlichen Profeſſors unſere Hochzeitsreiſe nach
glückender Sonnenſtrahl: Und beweine mich nicht, ſondern Rechnung, was mit größerem Recht der jungen Pflegerin dem warmen, ſonnigen Süden machen müſſen — mit den
gönne mir großmütig meinen hart erkämpften Frieden! zugeſchrieben worden wäre, von der die Ordensſchweſter Schwalben ſind wir doch wieder da. Denn ſonniger als
Noch lange, nachdem er zu Ende geleſen, ſtand Pro= in der Sorge um den Kranken abgelöſt worden war. Und mir hier das Leben aufgegangen iſt, iſt’s doch ganz
ge=
feſſor Bergmann mit abgewandtem Kopfe, und als er der die Kurzſichtigkeit war ihm wohl zu verzeihen, denn von wiß nirgends in der ganzen, weiten Welt.
Schweſter endlich ſein Geſicht zukehrte, glitzerten noch die den Arzneimitteln, die da in Frage kamen, war ja in kei=
Eine liebe kleine Hand ſtahl ſich weich und zärtlich
nem wiſſenſchaftlichen Lehrbuch und in keiner Pharma= in die ſeine. Dann noch einmal Zuruf und Hüteſchwenken
Tränen in ſeinen Augen.
Komm! ſagte er leiſe. Nun glaube auch ich, daß es kopöe zu leſen. —
hüben und drüben. Ein luſtiger Peitſchenknall und von
Die Maisfelder im Lengenbacher Tal waren längſt den Bergen widerhallend die ſchmetternden Klänge des
am beſten iſt, wenn wir auf der Stelle zu ihm gehen.
Und er führte die Verſtummte, auf deren Antlitz es abgeerntet, und bis an die Waldgrenze hinunter waren Poſthorns, das der lange Kaß’l kaum jemal mit mehr Ges
noch immer wie das Leuchten eines ſtillen Glückes lag, die Berghänge mit friſchem Schnee bedeckt, als die drei fühl geblaſen haben mochte als an dieſem Herbſtmorgen,
hinaus, um den Weg in Werner Marolds Krankenzimmer letzten ſeiner Sommergäſte von dem wackeren Hann=Tobi Mit dem Abſchied war’s vorbei und aus der Stille des
Abſchied nahmen. Aber es war ein Abſchied, bei dem es weltentlegenen Tales ging’s in geſtrecktem Galopp wieder
zu erfragen.
nichts als fröhliche Geſichter gab, wennſchon” ſich recht hinein in das volle, raſch pulſierende Leben.
Daß die ſchöne Teufelin, der ſie ſo viel bitteres Weh
Seit dem Augenblick, da ſich Helene zum erſtenmal merklich auch ein wenig Rührung in das heitere Hin und
zu danken hatten, da draußen noch einmal ihre Wege
kreu=
über das Lager des Schwerverletzten geneigt hatte, um Wider der letzten Grüße miſchte.
Es war ſeine beſte Equipage, die der Poſthalter von zen könnte, fürchteten die beiden glücklichen jungen
Men=
ſeine bleichen Lippen zu küſſen, war in ſeinem Zuſtand
eine nahezu wunderbare Wendung zum Beſſeren einge= Lengenbach für die Abreiſenden hatte vorfahren laſſen, ſchenkinder nicht mehr, denn Magda war ſpurlos
ver=
treten. Der beſcheidene Lengenbacher Landarzt war natür= und er ſelber war mit ſtarkem Arm dem bleichen Manne, ſchollen, und das Aufgebot aller polizeilichen Hilfsmittel
lich mit Freuden bereit geweſen, ſich mit dem berühmten der ſich beim Gehen noch recht ſchwer auf einen Stock hatte ſich als machtlos erwieſen, ihrer überlegenen
weib=
norddeutſchen Kollegen, dem als Autorität anerkannten ſtützen mußte, beim Einſteigen behilflich.
lichen Klugheit und den Waffen ihrer verderblichen Schön=
Chirurgen, in die Behandlung des Patienten zu teilen.
Dank, lieber Hann=Tobi, Dank! ſagte Dr. Werner heit den Sieg abzugewinnen.
Und voll neidloſer Bewunderung hatte er von Tag zu Marold mit warmem Händedruck. Auf Ihre Berge werde
Ende.
Tag die augenfällig günſtige Wirkung der von dem Pro= ich mit meinem ſteifen Bein ja nun ſchwerlich jemals wie=
34,
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(19970a
Nummer 234.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Oktober 1913.
Seite 21.
rntenſch dir eienen der Sir. nmetite ſanen enenereie en Pete eit ere net
Neue Erinnerungen heſſiſcher
bei der Bundesmiltärkommiſion zu Frankfüurt a. M. berſen oder breizehnten an zugleich mit dem ebenſalls
er=
traut. Am 4. Dezember desſelben Jahres verſetzte ihn der krankten Oberſten von Schönberg,) dem Kommandeur
Offiziere aus der Zeit der Völkerſchlacht Großherzog zur Suite der Infanterie, und am 26. April des zweiten Infanterieregiments, in der Kaleſche des
bei Leipzig.
1859 wurde er zum Generalmaſor ernannt. Zu ſeinem Prinzen nachgefahren. Obgleich ich mich nun am Abend
fünfzigjährigen Dienſtjubiläum am 1. Juli 1862 wurde des fünfzehnten in Pranitſch bereits wieder herge=
Mitgeteilt von Dr. Karl Eſſelborn.?)
ihm das Kommandeurkreuz erſter Klaſſe des Ludewig= ſtellt fühlte, ſo war ich doch durch meine noch zurückgeblie=
Das letzte Kapitel der heſſiſchen Rheinbundszeit trägt ordens und am 30. Juli 1864 der Charakter als General= bene Schwäche am Morgen des ſechzehnten veranlaßt,
die Ueberſchrift „Leipzig‟”. In der Schlacht, die der fran= leutnant verliehen. Frey ſtarb zu Darmſtadt am 17. noch einmal in jene Kaleſche einzuſteigen. Meine
Wieder=
zöſiſchen Fremdherrſchaft in Deutſchland den Todesſtoß 1 Auguſt 1870.
herſtellung war jedoch ſo vollkommen, daß ich, auf die bald
verſetzte, kämpften die Heſſen als Bundesgenoſſen Napo=
Seine Erinnerungen an die Schlacht bei Leipzig,
ver=
leons. Weder in der Schlacht noch unmittelbar nachher anlaßt durch die fünfzigjährige Wiederkehr des Jahres=eingetroffene Nachricht, es ſei alles, noch möglicherweiſe
gingen ſie in das Heerlager der gegen den Kaiſer Ver= tages dieſer Schlacht, ſind im Oktober 1863 niedergeſchrie= entbehrliche Fuhrweſen beordert, durch Leipzig
zurückzu=
bündeten über. Erſt am 4. November 1813 eröffnete der ben. Sie erſcheinen hier in einer unbedeutend gekürzten gehen, meinen Dienſt wieder antreten, und mein Pferd
Großherzog Ludewig I. zu Mannheim, wohin er vor Bearbeitung. Die in dem Original angewandte Tren= beſteigen konnte. Dieſes Pferd war von dem Hauptmann
den herannahenden Heeren der Franzoſen und der Ver= nung in allgemeine Erinnerungen und in ſolche, „welche Keim) im Sommer 1812 aus Spanien mitgebracht
wor=
bündeten geflohen war, dem franzöſiſchen Geſandten Ven=den Erzähler mehr beſonders berühren”, wurde aufge= den, es war von ausgezeichneter, überall bewunderter
deuil, daß er ſich von dem Rheinbund losgeſagt und mit geben und beide Teile ineinander verwoben. Während Schönheit und dabei ein vorzüglicher Läuſer. Das
veran=
den Verbündeten vereinigt habe Wohlan” entgegnete Frey in dem Original von ſich als dem „Erzähler”laßte meinen Kommandeur, mir zu ſagen, daß Prinz
ihm hierauf der Franzoſe, „der Kaiſer läßt Eurer König= „Schreiber dieſes” uſw. ſpricht, redet er in der folgenden Emil beabſichtige, mir jenes Pferd neben gleichzeitiger
lichen Hoheit ſagen daß er nach wenig Monaten nach Bearbeitung ſtets in der erſten Perſon von ſich.
Abgabe eines ſeiner Pferde abzukaufen. Ich erwiderte
Deutſchland zurückkehren und dann Ihr Land derart ver=
Von allen Erinnerungen heſſiſcher Teilnehmer an den natürlich, daß ſeine großherzogliche Hoheit über Reiter
wüſten werde, daß kein Stein auf dem andern bleibe, daß napoleoniſchen Kriegen ſind die Friedrich Pepplers. und Pferd zu befehlen habe. Gleich nach dieſer
Unter=
er gegen Sie und die Ihrigen alles tun werde, was die Schilderung meiner Gefangenſchaft in Rußland vom redung begann nun die Schlacht, am 16. und am 19. Ok=
Entrüſtung über Verrat und gebrochene Treue ihm ein= Jahre 1812 bis 1814‟ (Neuausgabe als Band 1 der „Heſ= tober mußte beim Hinabſteigen in den Stadtgraben der
gibt.‟ „Wenn der Kaiſer”, antwortete darauf der Groß= ſiſchen Volksbücher‟ Darmſtadt, 1908) am bekannteſten Beſitzer desſelben Pferdes die Hand öffnen, worin er,
herzog mit feſter Stimme, „mit ſeinem Gewiſſen vereinigen geworden. Wie Peppler am Ende ſeiner Erinnerungen er= natürlich abgeſeſſen, deſſen Zügel hielt.
kann ſo zu handeln, wie Sie ſagen, ſo werde ich mit mei= zählt, war ſein Quartier in Darmſtadt nach ſeiner Rück=
Von den ſechs heſſiſchen Bataillonen, die nebſt einer
nen Untertanen zuſammen untergehen, ich mit ihnen, ſie kehr aus der Gefangenſchaft bei dem Geheimen Referendar Fußbatterie von acht Geſchützen, unter dem Kommando des
gewiß nicht ohne mich! Wie es kommen ſoll, überlaſſe ich Schmidt. Dieſer Mann war Wilhelm Theophil
Prinzen Emil in Verbindung mit einer badiſchen
Bri=
der Vorſehung Gottes.”
Schmidt (geboren in Darmſtadt als Sohn des fürſtlichen
Großherzog Ludewig I., der mit dem Anſchluß an Amtsaſſeſſors Friedrich Theophilus Schmidt am 15. No= gade damals eine von dem franzöſiſchen Diviſionsgeneral
Napoleon im Jahre 1806 gewartet hatte, bis es ſich für den vember 1756, geſtorben ebenda am 6. Januar 1819) ver= Grafen Marchand befehligte Diviſion bildeten, waren
Fortbeſtand ſeines Staates um Sein oder Nichtſein han= heiratet mit Eliſabethe Friederica Dorotheg am 16. Oktober bei Beginn der Schlacht dieſes Tages wohl
delte, war nun „der letzte der ſüddeutſchen Fürſten, der das Sonnemann. Beide ſind die Eltern des Verfaſſers gegen zehn Uhr morgens fünf Bataillone, ſowie die
Fuß=
ſinkende Schiff des Korſen verließ”. Er hielt dem frem= der hier an zweiter Stelle wiedergegebenen Erinnerungen, batterie bei dem Dorfe Holzhauſen, öſtlich von
Leip=
den Eroberer dem er ſo viel verdankte, bis zum äußerſten Franz Schmidt, der am 30. Januar 1791 in Darm= zig, aufgeſtellt. In dieſer Aufſtellung wurden wie ich mich,
die Treue. Das iſt ohne Zweifel ein Zug von Größe, der ſtadt geboren war. Am 11. November 1807 war Schmidt damals Leutnant und Adjutant beim erſten Bataillon des
rückhaltslos anerkannt zu werden verdient, obwohl er mit als Korporal in das Großh. Artilleriekorps eingetreten. großherzoglichen erſten Infanterieregiments, noch
voll=
dem deutſchnationalen Empfinden im Widerſpruch ſteht. Am 14, Februar 1809 war er Sckondeleutnant im Garde= kommen erinnere, die Präſenzſtärken der Truppen einge=
Dieſes treue Feſthalten an dem einmal, wenn auch im füſilierbataillon (1. Bataillon des 2. Infanterieregiments geben, und es war hierbei die Stärke dieſes Bataillons
Augenblick höchſter Not geſchloſſenen Bündnis iſt ein be=
Nr. 116) geworden. In dieſem Dienſtgrade machte er den nach einer Notiz des damaligen Hauptmanns von
wunderungswürdiges Beiſpiel der alten Heſſentreue”. Feldzug gegen Oeſterreich im Jahre 1809 mit und wurde Lyncker’) 15 Offiziere, 345 Unteroffiziere und Soldaten
Unter dieſem Geſichtspunkt allein wird die geſchichtliche! am 6. Juli bei Wagram durch einen Prellſchuß am rechten und drei Spielleute, im ganzen 363 Köpfe.
Betrachtung der Handlungsweiſe eines ſo edlen Fürſten, Arm getroffen. Im Jahre 1812 zog er mit nach Rußland.
Alsbald nach Beginn der Schlacht, wurde von der
twie es Ludewig war. gerecht.
und er gehörte zu den wenigen, die mit heiler Haut und franzöſiſchen Kavallerie eine vor unſerer Front gelegene
Die Heſſen brauchen daher in dieſen Tagen, wo ganz ohne in Gefangenſchaft geraten zu ſein aus den Eisſteppen iſolierte Höhe, der Kolmberg, zwiſchen den Dörfern Lie=
Deutſchland in patriotiſcher Begeiſterung die Erinnerung des Zarenreiches zurückkehrten und „mit den Reſten der
an die Tage feiert, wo es vor hundert Jahren wieder frei zu einem leichten Infanterieregiment vereinigten beiden bertwolkwitz und Seifertshayn gelegen durch
wom Joche fremder Knechtſchaft wurde, nicht mit Erröten Füſilierbataillone den Winter durch bis zum Beginn des eine Charge genommen und dann von den
großherzog=
aauf die Geſchichte ihres engeren Vaterlandes in jener Zeit Feldzuges von 1813 in naher Verbindung mit der alten lichen Truppen beſetzt, ſo daß dieſe den äußerſten linken
Zu blicken. Jetzt, wo allenthalben Erinnerungen an jene Garde Napoleons dem Feinde gegenüberſtanden, um erſt Flügel der franzöſiſchen Hauptarmee mit Front gegen
ZZeit wachgerufen werden, dürfen auch ſie erhobenen Blickes unmittelbar vor der Schlacht bei Lützen (2. Mai 1813) in Süden bildeten. An dem Kampfe dieſes Tages nahmen
an Erinnerungen herantreten, die von den Kämpfen der ihr neuformiertes Regiment wieder einzutreten”. In die= jedoch die Heſſen keinen Anteil, obgleich ſie am Nachmittage
ſer Schlacht wurde er durch zwei Prellſchüſſe in den rech= auf der genannten Höhe, erſt von dieſer ſelbſt und dann
Heſſen in der Leipziger Schlacht berichten.
Schilderungen von Schlachten ſind immer am lebens= ten Fuß und den rechten Hinterbacken verwundet, doch aus der Gegend von Groß=Pößna von feindlicher
Ar=
wollſten und anſchaulichſten, wenn ſie von Augenzeugen waren ſeine Wunden nach fünf Tagen wieder ſoweit ge= tillerie beſchoſſen wurden. Die Beſchießung erfolgte
je=
verfaßt ſind. Die Unmittelbarkeit haben ſie vor allen Dar= heilt, daß er wieder marſchieren konnte. Zwei Tage nach doch aus ſo großen Entfernungen, daß von ihnen das
tellungen voraus, die nicht aus der Quelle eigener An= ſeiner Verwundung, am 4. Mai 1813, wurde er zum Pre= Feuer nicht erwidert wurde Nur einzelne Geſchoſſe
er=
chauung ſchöpfen. Aus dieſem Grunde und, weil es an= mierleutnant und am 25. Februar 1814 zum Kapitän be= reichten uns in Rollſchüſſen, was uns aber nicht veranlaßte,
nemeſſen iſt, bei Erinnerungsfeiern Vetergnen zu Wort fördert. Ebenſo wie an den Feldzügen des Jahres 1813. die lagernden Mannſchaften unter das Gewehr zu
ver=
ommen zu laſſen, ſeien an dieſer Stelle zwei noch nicht nahm er an denen der Jahre 1814 und 1815 teil. Am ſammeln. Nur ein Offizier unſeres Bataillons,
Haupt=
veröffentlichte Erinnerungen heſſiſcher Offiziere mitgeteilt. 16. Januar 1824 wurde er ins Leibgarderegiment verſetzt, mann von Schwarzenau,) der ſitzend der Beſchießung ent=
Der eine dieſer Offiziere teilte in der Völkerſchlacht mit am 13 Dezember 1837 zum Major und am 31. März 1841 gegenſah, wurde hierbei durch eine Geſchützkugel am
hnem Anführer der Heſſen, dem Prinzen Emil, das Los zum Mitglied des Kriegsminiſteriums ernannt Seine Mantel geſtreiſt.
der Gefangenſchaft, dem andern gelang es, ſich von Leipzig Beförderung zum Oberſtleutnant erfolgte am 18. Auguſt
Die Nacht vom 16. auf den 17. Oktober, die wir auf
mach der Heimat durchzuſchlagen.
1843, die zum Oberſten am 2 März 1847 und die zum der Höhe, dem Kolmberg, ohne irgend Material zum
Die an erſter Stelle mitgeteilten Erinnerungen haben Generalmajor am 9. Juni 1855. Zwei Jahre darauf, am Lagern und Feuern verbrachten war, weil ein kalter
den nachmaligen Generalmajor Chriſtian Konrad 29. September 1857 ſtarb er zu Darmſtadt, wenige Wochen Wind über die Höhe zog, für die hungernde Mannſchaft
Frey zum Verfaſſer und ſind handſchriftlich in der Großh. vor Vollendung ſeines fünfzigſten Dienſtiahres. „Uner= eine der härteren des ganzen Feldzuges. Die wenigen.
Kabinettsbibliothek vorhanden. Sie führen den Titel: müdlichen Dienſteifer ſtrenge Gewiſſenhaftiakeit in Er=
Einnerungen an die Schlachten und Kämpfe bei Leipzig füllung aller ſeiner Pflichten und willige Daranſetzung nur ſpärlich unterhaltenen Feuer, wurden dabei, zum Teil
kom 16. bis 19 Oktober 1813, namentlich in Beziehung aller ſeiner Kräfte im Kriege wie im Frieden” zühmt ſein nur allein, durch Sättel und Piſtolenhalfter umliegender
auf das 1. Bataillon des Großh. Heſſiſchen 1. Infanterie= Nekrolog (Darmſtädter Zeitung 1857, S. 1809) als die erſchoſſener Pferde genährt.
Auch während des ganzen 17. Oktobers, wo bei der
Regiments, damals unter dem Kommando des Großh. Hauptzüge ſeines Charakters.
Das im folgenden Gebotene bildet den Schluß ſeines franzöſiſchen Hauptarmee das Feuer vollkommen ruhte
Majors Prinzen Auguſt von Sayn=Wittgenſtein=
Berle=
lturg, Durchlaucht, nunmehrigen Herzoglich Naſſauiſchen Tagebuches von dem Feldzuge von 1812, deſſen Original und nur nördlich von Leipzig her Kanonendonner gehört
Staatsminiſters”
Ihr Verfaſſer erblickte, laut des Kir= der Enkel des Verfaſſers, Dr. med. Fritz Schmidt in wurde, blieben wir unverändert in dieſer Stellung. Der
esenbuches der Darmſtädter evangeliſchen Gemeinde, am! Darmſtadt, beſitzt. Eine gekürzte Abſchrift davon wird im Tag vom 17. Oktober, ſowie die Nacht von dieſem Tage
12. März 1798 als Sohn des fürſtlichen Amtsverwalters Großh. Haus= und Staatsarchiv aufbewahrt. Das Tage= auf den achtzehnten waren dagegen beſſer als der Tag und
des Amtes Pfungſtadt Georg Ludwig Gottlieb buch beginnt mit dem Januar 1812. Die Zeit vom 21. Ok= die Nacht, die vorhergingen. Es wurden Kartoffeln zur
rey und deſſen Gattin, Charlotte Johanna, geb. tober 1812 ab „wurde im Jahre 1822 nach einer Marſch= Nahrung und Holz zur Feuerung herbeigeſchafft; und da
Kylius, in Darmſtadt das Licht der Welt. Bereits am route ſowie nach Erinnerungen und Notizen” abgefaßt. eine während des ſiebzehnten für den Marſchall Mae=
Juli 1812 trat er als Kadett in das Leibgarderegiment Dem im folgenden mitgeteilten Stücke aus dieſem Tage=donald dicht kei dem Bataillon erbaute große
Breter=
en. Ein Zeugnis des Kapitäns Lyncker vom 4. Juni buch liegt die Originalhandſchrift zugrunde; die daran hütte nicht von dieſem bezogen, vielmehr von deren Er=
1312, deſſen mathematiſchen Unterricht Frey genoſſen hatte, vorgenommenen Aenderungen ſind rein äußerlicher Natur hauer, einem Hauptmann des Bataillons übergeben
beſagt, daß „er dabei ſo vielen Fleiß und einen ſo glück= und ganz unweſentlich Von der Erſetzung zahlreicher wurde, ſo wurden drei Hauptmännern Schwarzenau.
lichen Eifer mit ſeinen ausgezeichneten Talenten verbunden Fremdwörter durch die heute dafür gebräuchlichen deutſchen Roſenberg’) und Pfaff‟), ſowie mir hier eine gute
habe, und daß er ſich zu einem ſehr brauchbaren Mili= Wörter wurde, ebenſo wie bei den Freyſchen Erinnerun= nächtliche Unterkunft bereitet.
(Fortſetzung folgt.)
tür emporarbeiten werde wenn er .. fernerhin ſich be= gen. abgeſehen, weil die Fremdwörter der damaligen Zeit
ſtrebe, ein vorzügliches Mitglied des Standes zu werden, entſprechen: auch die Sprache tar nicht von der Fremd=
1) Ernſt Ludwig von Schönberg, geboren
dem er.. mit Leidenſchaft ergeben ſei”. Obwohl er „zur herrſchaft unberührt. Die Anmerkungen zu beiden Er=
Foortſetzung ſeiner Studien noch zwei Jahre dienſtfrei ge= innerungen enthalten nur Notizen über nicht allgemein be= zu Eisleben am 4. Mai 1771, von 1813—1815
Kommandeur=
des 2. Infanterieregiments, geſtorben am 21. Dezember
liſſen werden” ſollte, führte der Mangel an Offizieren da= kannte Perſönlichkeiten.
Uhen, daß er ſchon am 23. Februar 1813 zum Leutnant er=
Die Mitteilung der vorliegenden beiden Erinnerungen 1820 zu Darmſtadt als Generalmajor.
Karl Keim, geboren am 1. April 1784 zu
Pirma=
nannt wurde. Anfang April des gleichen Jahres zog er ins war nur möglich durch das freundliche Entgegenkommen
ſield und machte den Krieg in Schleſien und in den Jahren des Direktors der=Kabinettsbibliother Seiner Königlichen ſens, geſtorben am 10. September 1850 zu Worms als
Mk14 und 1815 den in Frankreich mit. Seine weitere mili= Hoheit des. Großherzogs, Herrn Hauptmann Viktorl Oberſt.
käriſche Laufbahn verlief folgendermaßen: Am 23. März Zobel ſowie des Herrn Dr. Fritz Schmidt: beiden
) Ludwig Lyncker, geboren am 20. Auguſt
22 wurde er Premierleutnant, am 19. November 1825 Herren ſei deshalb an dieſer Stelle gedankt.
1780, am 30. Mai 1835 in den Adelſtand erhoben, ſeit 26.
ſputrde er unter Verleihung des Charakters als Kapitän
Auguſt 1840 Generalmajor, geſtorben zu Bad Homburg
zim Erzieher des Prinzen Alerander (1823—1857) be=
I. Erinnerungen an die Schlachten und Kämpfe vom am 21. Juli 1844.
ſtimnmt und am 25. Auguſt 1840 Major. Nachdem ſeine
4) Georg Karl von Schwarzenau, geboren
16. bis 19. Oktober 1813.
Stellung bei dem Prinzen Alexander im April 1841
auf=
zu Regensburg am 7. Februar 1786.
Von Chriſtian Frey.
ſehört und er um Verſetzung in den Ruheſtand gebeten
) Karl Ferdinand von Roſenberg ge=
Ich war noch nicht ganz fünfzehn Jahre alt, als ich im
hette, wurde er am 18. Auguſt des nämlichen Jahres zum
boren am 14. November 1777 zu Königsberg; infolge der
Mitglied des Kriegsminiſteriums und am 24. September Februar 1813 zum Offizier aufrückte. Die Verluſte des
8415 zum Oberſten ernannt. Wegen eines Augenübels trat Feldzuges von 1812 hatten damals dazu genötiat, die er= am 18. Oktober 1813 erhaltenen Wunde, wodurch er den
t am 30. März 1848 zeitweilig in den Ruheſtand. Als ledigten Offizierſtellen ſelbſt mit Knaben zu beſetzen. Ich linken Arm verlor, zum Felddienſt untauglich, am 15.
t ſich bereits Ende Mai des folgenden Jahres wieder marſchierte nach eben vollendetem fünfzehnten Lebensjahre März 1814 zum zweiten Platzmajor in Darmſtadt ernannt,
un Dienſtleiſtung hatte bereitſtellen können, wurde er am Anfang April 1813 aus und übernahm nach wenigen 1840 charakteriſierter Oberſt, ſeit 19. April 1848 im Ruhe=
Juni 1849 dem Kommandanten der erſten Diviſion der Tagen den Dienſt als Bataillonsadiutant, der mir im Juli ſtand, geſtorben zu Darmſtadt am 22. Auguſt 1848.
Georg Franz Pfaff, geboren am 11.
Septem=
niſchen Main und Neckar vereinigten Reichstruppen, dem 1813 definitiv übertragen wurde. Es war vielleicht nur
neralmajor Schaeffer von Bernſtein (1789 bis die große Güte und Nachſicht meines Kommandanten, die ber 1782 zu Darmſtadt, als Sohn des landgröflichen
851), zur Oberleitung des Verpflegungsweſens der Divi= es mir möglich machten die Anſtrengungen und Entbeh= Obriſten Franz Ludwig Pfaff (F 1799) geſtorben
im zur Verfügung geſtellt und am 30. November 1850 rungen des letzten Abſchnitts des Feldzuges von 1813 zu ebendaſelbſt als Generalleutnant à la suite der
Infan=
terie am 27. Mai 1857. Vgl. Großh. Heſſiſche Zeitung
ertragen.
Am 11. Oktober 1813 war ich bei Pretſch erkrankt Nr. 241 vom 31. Auguſt 1847, S. 1515 und Darmſtädter
*) Herausgegeben auf Veranlaſſung des Heſſiſchen
olksſchriftenvereins.
und wurde infolge eines ſtets mit tiefer Rührung emp= Zeitung Nr. 147, vom 28. Mai 1857. S. 756.
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Nummer 234.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Oktober 1913.
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Haupf
Chnh
Nummer 234.
Darmſtädter Tagblatt, Samstaa, den 4. Oktober 1913.
Seite 15.
nblig und mitzlich geweſen, die in Belin Milionen ver= ſchert, daß das Schiſf in einem Tage eine Strecke von
dienen gewollt und die dagegen Millionen und Millionen 25 Kilometern zurücklegen kann!” Man denke: 25
Kilo=
eingebüßt. Siehe den Fürſten Egon zu Fürſten=meter zwiſchen Sonnenauf= und Untergang! Aber dieſe
Schwachnche, Blatarme,nervose berg. Durchlaucht, Oberſt à la suite, Oberſtmarſchall „rieſenhafte‟ Schnelligkeit veranlaßte unſere Urgroßväter
Seiner Majeſtät des Kaiſers, der jetzt einen Teil ſeines nicht, ihr koſtbares Leben oder ihr Hab und Gut dem
un=
gebrauchen mit großem Erfolg Dr. Hommel’s
Grundbeſitzes als Sicherheit für eine 20 Millionen=An= heimlichen „Feuerſchiff” anzuvertrauen. Wenigſtens nicht,
Haematogen. Warnung: Man verlange
leihe die jedenfalls zur Deckung umfaſſender Verpflich= wie es die Königliche Poſtverwaltung wünſchen mußte,
ausdrücklich den Namen Dr. Hommel.
tungen dienen wird, gegeben hat. Und andere durchlauch= um bei einem regelmäßigen Spree=Haveldienſt auf ihre
VI. 20627)
tige Herren, die dem ſogenannten Fürſtenkonzern ange= Koſten zu kommen, weshalb ſie die Dampfſchiffslinie
wie=
hören, haben nicht minder verluſtreiche Erfahrungen hier der eingehen ließ. Weich andere Zahlen heutel Hatte
gemacht. Wie mag ſich da der Freiherrvon Oppen= doch die oben erwähnte „Stern”=Geſellſchaft im Jahre 1912
heim die Hände reiben, der in ſeiner Weiſe ſpekulierte auf ihren unſere märkiſchen Wäſſer befahrenden 67 Dampf=
Berliner Stimmungsbilder.
und zwar auf dem „grünen Raſen” denn eine runde halbe ſchiffen und Motorbooten nicht weniger wie 2 490 487
Von Paul Lindenberg.
Million Mark brachte ihm ſein Rennſtall in dieſer nun Fahrgäſte befördert.
abgelaufenen Saiſon: „Das iſt ein Geſchäft, das bringt
(Nachdruck verboten.)
Sicherlich wird noch manch' Jährchen vergehen, ehe
Goldmacherei einſt und heute. — Die modernen Adepten. noch was ein,” mag er oft genug freudig vor ſich hin= unſer Luftſchiffverkehr auch nur annähernd gleiche Ziffern
ſummen. Und auch unſer Freund Caruſo kann dieſe aufzuweiſen haben wird. Die Zukunft ſollen ja, wie man
— Allerhand Methoden des Geldgewinnens und des Ver= Melodie wohlgefällig anſtimmen da ſeine in der zweiten ſagt, mehr wie die großen Luftſchiffe die flinken
Luftfahr=
lierens! — Schlimme Erfahrungen. — Ein Lied der Ar= Hälfte dieſes Monats ſtattfindenden vier Gaſtſpiel=Abende zeuge haben, die es aber bei uns erſt bis zur Mitnahme
beit. — Der neue Oſthafen. — Berlin zu Waſſer. — Vom in der Königlichen Oper ſchon ausverkauft ſind, d. h. man von drei Paſſagieren gebracht. Und auch das wurde am
erſten Dampfſchiff und vom heutigen Verkehr. — Auf dem kann auf regelrechtem Wege keine Karten mehr erhalten. vergangenen Sonntag auf dem Johannisthaler
Dafür werden in den Zeitungen mit über 50 Prozent Gefilde ſchon mit Bewunderung vermerkt, zumal der
Johannisthaler Flugplatze. — Im Banne des Tango.
Aufſchlag Billetts angeboten, ein Parkettplatz für die betreffende kühne Führer des Doppeldeckers in kurzer Friſt
Aus dem Theaterleben.
Kleinigkeit von 100 Mark.
eine Höhe von ſaſt 3000 Metern erreichte und damit einen
Die Goldmacherei, alſo die Kunſt, Gold zu
Ein anderes Lied wenn auch in markiger Proſa, Höhen=Woltrekord erzielte. Ueberhaupt bewieſen
verſchie=
machen, ſei es mittels des famoſen Steins der Weiſen, ſei ſtimmte am letzten Sonntag unſer Oberbürger= dene unſerer Flieger in dieſen Wochen einen großen
es durch allerhand geheimnisvolle chemiſche Verſuche, ſtand meiſter Wermuth an gelegentlich der Einweihung Schneid, langte doch der eine von ihnen in Paris an, der
in Berlin ſtets in Blüte und fand jederzeit ihre eifrigen des mit einem Aufwand von über 17 Millionen Mark andere in Warſchau und will der dritte London ſeinen
Anhänger. Noch heute hat für viele Beſucher die von den geſchaffenen neuen Oſthafens, und zwar das Lied un= flüchtigen Beſuch abſtatten. Die großen Preiſe der Na=
Havelwellen koſend umwogte Pfauen=Inſel etwas beſon= ermüdlicher, vorwärts drängender, weite Ziele berückſich= tionalflugſpende haben hier in entſcheidender Weiſe
mit=
ders Anziehendes dadurch, daß hier der Alchimiſt des tigender Arbeit. Welche Bedeutung dieſem Hafen, dem gewirkt, und man darf erwarten, daß, nachdem dieſe
Feen=
großen Kurfürſten, Johann Kunkel in ſeinem innerhalb ſich in abſehbarer Zeit, der Weſthafen zugeſellen ſoll, flüge derart geglückt, der Bann gebrochen iſt und ſich mit
dichten Waldesſchattens verborgenen Laboratorium nach beigemeſſen wird ging ſchon daraus hervor, daß Stettin, unternehmungsfrohem Mut die gewonnenen wichtigen
der künſtlichen Gewinnung des Goldes geſtrebt. Er und. Magdeburg, Hamburg und Breslau Mitglieder ihrer Erfahrungen verbinden werden, um den erfolgreichen
Wett=
ſeine Genoſſen haben ſeitdem viele Anhänger und ſtädtiſchen Körperſchaften, ſowie Vertreter ihrer kauf= kampf mit den franzöſiſchen Fliegern aufzunehmen. In
Nachfolger gehabt und werden ſie ſtets haben, nur daß männiſchen Kreiſe und der Schiffahrt entſandt hatten. enger Verbindung mit jenen Erfahrungen ſtehen die
Pro=
ſie ſich nicht mehr chemiſcher Mittel bedienen, ſondern auf Mit Recht erwähnte der Oberbürgermeiſter, daß unſere ben mit Lichtſignalen, die jetzt mehrmals abends in
Jo=
andere und noch leichtere Weiſe das Gold gewinnen, indem brave, beſcheidene Spree auf ihrem breiten Rücken weit hannisthal unternommen wurden, um den Fliegern nach
ſies den Taſchen ihrer lieben Mitmenſchen zu entlocken mehr trägt, als man ihr zutraut, beförderten doch die Ver=Einbruch der Dunkelheit den Weg zu weiſen und den
wiſſen. Wie der kürzlich in Wiesbaden verhaftete falſche liner Waſſerläufe im letzten Jahre an 100 Millionen Zent= ſicheren Ankerplatz zu künden.
Bergwerksdirektor der auch in Berlin mit großem Glück ner. Noch vor zehn Jahren hatte unſer Waſſerſtraßenver=
Um Proben gänzlich anderer Art handelt ſich’s im
ſeinen Köder ausgeworfen, wie ein verkrachter Kaufmann, kehr ein größeres Gewicht an Maſſengütern hierher be= Theater der Moden” in welchem der Andrang am
ſtärk=
der einem harmloſen Gutsbeſitzer aus der Provinz unter fördert, als das geſamte Eiſenbahnnetz Berlins. Seitdem ſten zu beſtimmten Nachmittagsſtunden iſt in denen dort
Vorſpiegelung der Wettbeteiligung an Rennen 15 000 iſt ein Rückgang eingetreten, dem man nun durch die neuen der Tango=Tanz vorgeführt wird. Durch die Haupt=
Mark abgenommen, wie verſchiedene andere Hochſtapler großartigen Hafenanlagen einen Halt gebieten will, ſchon halle zieht ſich ein ſchmales Podium, auf dem verſchiedene
und Hochſtaplerinnen, deren dunkle Wege in einem dem= mit Rückſicht auf die ſicher zu erwartenden Verkehrs= und Paare — ein grazibſes Dänchen mil einer ſchwarzen
nächſt hier ſtattfindenden, großen Wucherprozeß durch die Abſatzbedingungen durch den Berlin-Stettiner Groß= Halbmaske vor dem von blondem Haar umrahmten, ſchma=
Staatsanwaltſchaft aufgehellt werden ſollen. Auch die ſchiffahrtsweg mit ſeinen Verbindungten zur Oſt= und len Geſicht — iene amerikaniſche Gliederverrenkung vor=
Geldbeſorgungen der Prinzeſſin Luiſe von Koburg und Nordſee. Ein charakteriſtiſches Wort prägte in ſeiner An= führen. Das Gedränge der vielen hunderte von Damen
ihres ſteten Begleiters dürften dabei eine Rolle ſpielen ſprache der Eiſenbahnminiſter v. Breitenbach, der, und Herren, um nur ja jede Bewegung der Tanzenden
und wird man hierbei von neuem erfahren, welche Ge= nachdem er auf die außerordentliche, durch den Verkehr be= genau zu verfolgen, iſt faſt lebensgefährlich, und man
er=
ſchäfte und Geſchäftchen gemacht werden, um den Leichtſinn einflußte wirtſchaftliche Entwicklung Berlins hingewieſen, ſtaunt immer wieder, daß unſere ſonſt ſo zarten und ner=
und die Verſchwendungsſucht beſtimmter Perſonen auszu= bemerkte, daß der Verkehr wie Naturgewalt, wie eine un= vöſen Evaſchweſtern, welche die Fahrt in einem gefüllten
nutzen.
bezwingbare Großmacht wirke, die alle Widerſtände über= Untergrundbahnwagen als ein „Verhängnis” anſehen, in
In der Tat liegt häufig noch immer das Geld auf der winde und unter Umſtänden beiſeite werfe.
dieſem quetſchenden Gedränge und in dieſer heißen, par=
Straße, man muß es nur aufzuheben verſtehen und darf
Wer ſich übrigens für unſeren heimiſchen Fluß und fümerfüllten Stickluft geduldig Stunde um Stunde
ver=
ſich die Finger dabei nicht beſchmudeln! Dasſelbe gold= den geſchichtlichen Gang des Verkehrs auf demſelben harren. „Und das hat mit ſeinem Zauber der Tango,
haltige Berlinſen Pflaſter verſchlingt anderer= intereſſiert, der nehme die vor kurzem aus Anlaß des der Tango getan!” Das kann ja recht nett für den
Win=
ſeits aber auch wieder enorme Summen und auch 25jährigen Beſtehens der Spree=Havel=Dampfſchiffahrt= ter werden, und wenn man jenen Andrang und jene
hier wundert man ſich, mit welcher Leichtigkeit ſie gegeben Geſellſchaft „Stern” erſchienene, ſehr hübſch illuſtrierte wahrhaft leidenſchaftliche Teilnahme für den neuen Tanz
und verloren werden, Ein kennzeichnendes Beiſpiel dafür Feſtſchrift zur Hand, die auch reiches hiſtoriſches Ma= beobachtet verſteht man, daß Mar Reinhardt in der
Vor=
iſt der Zuſammenbruch des dieſer Tage zur Zwangsver= terial enthält. Man kann aus demſelben entnehmen, daß liebe des Berliner Publikums für die exotiſchen Tänze eine
ſteigerung gelangten Boardinghouſes auf Charlottenburger Berlin nicht nur eine der erſten deutſchen Städte war die ſchlimme Gefährdung des Theaterbeſuches erblickt.
Gebiet, welches großangelegte Unternehmen einzig und Dampfſchiffsverkehr erhielt, ſondern daß auf unſerer
Derſelbe Max Reinhardt bereitete uns mit ſeiner
allein einer Grundſtücksſpekulation entſprang, die man heimiſchen Spree überhaupt das erſte Dampfſchiff„Taſſo”=Aufführung im Deutſchen Theater
von vornherein als verfehlte betrachten mußte. Ganz un= fuhr, das auf deutſchem Boden erbaut wurde, und zwar eine frohe Ueberraſchung. Er hatte diesmal von allem
denkbar war’s nämlich, daß die hineingeſteckten, gewal= im Jahre 1816 auf einer Werft bei Pichelsdorf. Noch in Zuviel in dekorativer Hinſicht und von jedwedem ſzeniſchen
tigen Summen von etwa 12 Millionen Mark ſich je ver= demſelben Jahre wurde dieſes Schiff, ein Raddampfer, in Mätchen abgeſehen und ließ in ſehr guter Beſetzung die
zinſen konnten; der Zuſammenbruch war unvermeidlich, Dienſt geſtelt, es fuhr zwiſchen Verlin und Potsdam für Dichtung als ſolche zu uns ſprechen, und dafür ſei ihm
mit erheblichen Verluſten vieler ſchmerzlich Beteiligter, Rechnung der Königlichen Poſt. Eine Berliner Wochen= aufrichtiger Dank. — Weniger dafür, daß er in den Kam=
und man darf jetzt geſpannt ſein, was nun aus dem ſtol= ſchrift berichtete damals: „Heute gegen Mittag erblickten merſpielen ſeines Theaters ein Luſtſpiel der beiden
zen Bau in ſeiner weiteren Ausnutzung werden wird. wir auf der ſchönen Spree ein wundervolles Schauſpiel. Pariſer „Poeten” de Flers und de Caillavet: „Die gol=
Und ähnlich verhält es ſich wenn auch in kleinerem Maße. Ein ziemlich großes Schiff, ohne Maſt und Ruder, kam denen Palmen” zur Aufführung gebracht Die
Ver=
mit der „Sprechenden Uhr=Aktiengeſellſchaft”, die gleichfalls in ungemeiner Schnelle dahergefahren. Die Ufer der Spree faſſer wollten eine Satire auf die bekannten Unſterblichen
dieſer Tage verkracht iſt, was von der erſten Minute ihrer und die am Land vor Anker liegenden Schiffe waren in der franzöſiſchen Akademie ſchreiben aber es blieb bei
Begründung an zu erwarten war. Das Geſcheiteſte wäre einem Augenblick von der herbeiſtrömenden Volksmenge gutem Willen. Und doch hätte gerade dieſer Stoff ſoviel
geweſen, wenn ſich die Geldgeber vor ihrer Beteiligung bedeckt. Das die allgemeine Neugier reizende Schiff war Anlaß gegeben um Witz und Spott freien Lauf zu laſſen.
derartige Uhren auf den Tiſch geſtellt hätten, die von ein nach engliſchem Muſter auf der Schiffswerft bei Die Langeweile des Ganzen war auch auf die Darſteller
Stunde zu Stunde den Warnungsruf erſchallen ließen: Spandau erbautes Dampfboot. Jedermann wollte den und Darſtellerinnen übergegangen, die nur zum Teil die
„Die Sache geht faul! Die Sache geht faul!” Und ſolche inneren Raum dieſes Wunderſchiffes und die Kräfte er= ſchemenhaften Figuren mit friſchem Leben zu erfüllen
nimmermüden Warner wären auch anderen Kapitaliſten forſchen, welche dasſelbe in Bewegung ſetzte. Man ver= wußten
95
C
SUoyedgdueeuu
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Nach den neuesten Forschungen ist sie auch
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Nummer 234.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 4. Oktober 1913.
Seite 31.
Gemeindehaus, Hofgartenſtraße 3: Mon=ſAmt mit Predigt. — Nachm. um ½ 3 Uhr: Herz=Jeſu=
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
tag, den 6. Okt., vorm. um 11 Uhr: Vorſtandsſitzung des Andacht.
Frauenvereins. — Abends um 8¼ Uhr: Vortrag von
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 4. Okt., nachm.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und Fräulein Frenkel über „Frauennot in Indien”.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
8 —5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes=
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte. — Um
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
dienſt mit Feier des heil. Abendmahls. Pfarraſſiſtent
½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um
Geborene. Am 29. September: dem Damenſchneider Sann. Kollekte für den Kirchenfonde. —Fermiittags
10 Uhr: Hochamt und Predigt.
— Nachmitags um
Heinrich d Feth, Eliſabethenſtr 61, eine 2. Dina. Dem um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarraſſtent Sann.
12 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht.
Schloſſer Heinrich Gunder, Mühlſtraße 13, eine T. Doro=
Evang. Gemeinde Eberſtadt: Sonntag, den 5. Oktober, Werktags um 17 Uhr: Singmeſſe.
thea Margareta Juliane. Dem Wagenaufſeher bei der vormittags um 10 Uhr: Gottesdienſt. Pfarrer Paul.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, den 5. Okt., vor=
Staatsbahn Bernhard Mehm Pankratiusſtr. 71, ein S. Nachmittags um 2 Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarraſſi= mittags um 7 Uhr: Beichte. — Um ½ 8 Uhr: Amt und
Karl. Am 28.; dem Dreher Friedeich Haſſelmann, Lieb=ſtent Dr. Bingel.
Predigt. — Nachmittags um ½, 2 Uhr.: Andacht.
Lutheriſcher Gottesdienſt. (Selbſtändige evang.=lutheriſche
frauenſtr. 41, eine T. Eliſe Katharina Philippine Am
30.: dem Taglöhner Adam Marquardt Lindenhoftr. 1, Kirche.) Am 20. Sonntag nach Trinitalis, den 5. Oktober,
Getaufte, Getraute und Beerdigke.
ein S. Adam. Am 28.: dem Kaufmann Wilhelm Hoerſter, nachmittags um 5 Uhr, im „Feierabend”, Stiftſtr 51:
Liebfrauenſtr. 110, ein S. Friedrich Chriſtian Walter Am Predigt und heil. Abendmahl (Beichte um ½5 Uhr).
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
1 Oktober: dem Taglöhner Johannes Werkmann, Pfarrer Müller.
Markusgemeinde: 27. Sept.: Dem Bankbeamten
Mühlſtraße 9, ein S. Heinrich Am 27. September: dem
Auguſt Ludwig Rudolf Brill T. Gertrud Agnes Luiſe,
Tapeziermeiſter Wilhelm Harth, Rheinſtr. 47, ein S.
Stadtmiſſien (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 5. Okt., geb. 23. Juli. 28. Sept.: Dem Milchfahrer Gg. Leonhard
Erich Kurt. Am 29.; dem Kaufmann Proſper Engel, vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Nachmit= Schellhaas T. Franziska Margarete, geb. 25. Auguſt.
Inſelſtr. 27, eine T. Anna Magdalena Hildegard. Am tags um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Abends um 8½ Uhr: 1 29. Sept.: Dem Dr. Wilhelm Ernſt Georg Rauff S.
30.: dem Friſeur Johannes Matheis, Obergaſſe 36, eine Bibliſcher Vortrag. — Montag, den 6. Okt., abends um Georg Willy Hermann, geb. 8. Juni.
8½ Uhr: Bibelſtunde für Frauen. — Dienstag, den
T. Anna Eva.
Kaplaneigemeinde: 28. Sept.: Dem Chorſänger
Aufgebotene Am 29. September: Diamantſchleifer 7. Okt., abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde für Jung= Ludwig Emil Ferdinand Wenzel T. Johannette Friederike,
Johann Jak. Stegmüller, mit Maria Sabine Ham=frauen und Blaukreuz=Bibelſtunde. — Donnerstag, den geb. 5. Sept. Dem Schloſſer Karl Ludwig Sommerkorn
burger, beide zu Erbach i. O. Unteroffizier Phil. Guter=9. Okt., abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde. — Samstag, S. Heinrich, geb. 11. Sept.
muth, hier, mit Hebamme Gertrude Herbert zu Ober= den 11. Okt., abends um 9 Uhr: Bibelſtunde für Beamte.
Johannesgemeinde: 28. Sept.: Dem Fuhrmann
Olm. Kammermuſiker Ulrich Rohde, hier, Taunusſtr.
Zweig der Stadtmiſſion (Beſſungerſtraße 88, Reinhard Huthmann S. Wendelin Reinhard, geb. 7. Sept.
25, mit Marie Bohländer, hier, Eliſabethenſtr. 48. Kauf=Hth.). Sonntag, den 5. Okt., vormittags um 11½ Uhr: Dem Metzger Anton Leitner T. Anna Alma, geb. 19. Febr.
mann Karl Jungknecht, hier, Heinheimerſtr. 20, mit Kindergottesdienſt. — Nachmittags um 3 Uhr: Bibel= 1. Okt.: Dem Fuhrmann Johannes Drechsler T. Anna, geb.
Eliſabethe Biermann, hier, Magdalenenſtr. 40. Rechts=ſtunde für Jünglinge. — Um 4½ Uhr: Bibelſtunde für 10. Sept.
Freitag, den 10. Oktober, abends um
anwalt Karl Vogt zu Annaburg, mit Eliſabetha Mül= Jungfrauen. —
Martinsgemeinde: 28. Sept.: Dem Schloſſer
ler, hier, Karlſtr. 30. Am 30.: Bildhauer=Modelleur Peter 8½ Uhr: Bibelſtunde.
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Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag, T. Juſtine Margarete, geb. 25. Aug. Dem Schuhmacher
ſtädterſtr. 31, mit Haushälterin Juliane Frank, Schul= den 5. Okt., nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule. —
Abends um 8½ Uhr: Predigt. Prediger A. Berner aus Karl Emil Späth S. Karl Georg, geb. 4. Sept.
ſtraße 15. beide hier. Am 1. Oktober: Regierungsbau=
Frankfurt. — Dienstag, den 7. Okt., abends um 3¼ Uhr:
Petrusgemeinde: 28. Sept.: Dem Schreiner
meiſter Karl Storck, Stiftſtr. 56 mit Berig e Müler,
Bibelſtunde. Prediger A. Berner aus Frankfurt.
Georg Adam Kartſcher S. Valentin, geb. 3. Sept. Dem
geb. Kohler, Heinrichſtr. 63, beide hier.
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ev Sohn des Fabrikarbeiters Gg. Kurr Pankratius=ſtraße 4: Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. — Mitt= Günther, geb. 21. Aug.
ſtraße 48. Am 1. Oktober: Barbier Wilhelm Mar= woch, abends um 8½ Uhr.
Paulusgemeinde: 21. Sept.: Dem Tapezier Gg.
quardt, 58 J., ev., in Guntersblum wohnhaft, hier Er=
Rethodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag, Knierim S. Ludwig Wilhelm, geb. 25. Aug. 28. Sept.;
bacherſtr. 25. Rentmeiſter i. P. Theodor Lipp. 73 J.,
Dem Taglöhner Karl Friedrich Waffenſchmidt S. Karl
ev., Soderſtr. 18. Am 2.: Schmied Adam Bert. 45 J., ev., den 5. Okt., nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
Friedrich, geb. 11. Sept. 2. Okt.: Dem Kaufmann
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in Nieder=Ramſtadt, hier, Grafenſtr. 9. Schloſſer Fer= Um 4 Uhr: Predigt. Prediger Lutz aus Frankfurt.
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dinand Schön, 37 J., ev., in Arheilgen, hier Grafen= Freitag, den 10. Okt., abends um ½9 Uhr: Bibel= und
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Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
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Gottesdienſtliche Anzeigen.
Lukasgemeinde: 2. Okt: Geflügelmetzger Jakob=
21. Sonntag nach Pfingſten, den 5. Oktober 1913
Dölcher aus Hergershauſen und Friederike Feick Großh.
Evangeliſche Gemeinden.
Roſenkranzfeſt und Konſtantinfeier
Oberlehrer Karl Rothermel und Eliſabeth Schaffner.
20. Sonntag nach Trinitatis, den 5. Oktober 1913
St. Lndwigskirche: Samstag, den 4. Oktober, nach=
Kaplaneigemeinde: 27. Sept.: Bäcker Peter Engel
Erntedankfeſt
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur und Katharine Glitſch. Schulverwalter Ernſt Heinrich
Hofkirche: Kein Gottesdienſt.
heil. Beichte. — Abends um ½ 7 Uhr: Roſenkranzandacht. Schott und Anna Kath. Marg. Hubach von Griesheim.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Velte.
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur
Johannesgemeinde: 27. Sept.: Bezirksfeldwebel
Feier des heil. Abendmahls mit Vorbereitung. Kollekte heil. Beichte. — Um 8 Uhr= erſte hl. Meſſe und Roſenkranz= Konrad Gröll in Offenbach a. M. und Eliſabeth
Kunkel=
ffür die evangeliſche Bewegung in Oeſterreich. —
Vorm. andacht. — Um 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um 8 Uhr: Militär= mann von hier.
gottesdienſt mit Predigt. — Um ½ 10 Uhr: Levitiertes
um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte.
Martinsgemeinde: 27 Sept.: Zuſchneider Gg.
Abends um 6 Uhr: Pfarrer Weißgerber von Meſſel. Hochamt mit Predigt. — Um 11 Uhr: letzte heil. Meſſe. Heinrich Ackermann zu Hildesheim und Karoline Luſſe
Kollekte für die evangeliſche Bewegung in Oeſterreich.
Um ½ 12 Uhr: Polniſche Predigt. — Nachmittags um Anders. 28. Sept.: Maler und Weißbinder Johannes
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Zimmer=3 Uhr: Roſenkranz=Bruderſchaftsandacht mit Predigt und Müller aus Frankfurt und Marie Lochmann hier.
ann. Kollekte für die evangeliſche Bewegung in ſakramentaliſcher Prozeſſion. — Abends um 6 Uhr:
Petrusgemeinde: 27. Sept.: Schreiner Philipp
Oeſterreich.
Roſenkranzandacht. — Von Montag an beginnt die werk= Lang dahier und Karoline Eliſabeth Tracht dahier.
Gemeindehaus Kiesſtraße 17: Sonntag, den tägige Frühmeſſe um ½7 Uhr.
An allen Werktagen
Paulusgemeinde: 28. Sept.: Muſiker Karl
5. Okt., nachm. um 2 Uhr: Taubſtummengottes= abends um ½ 7 Uhr: Roſenkranzandacht.
Peter Georg Geyer und Katharine Emilie Trautmann.
Dienſt. Profeſſor D Dr. Diehl aus Friedberg.
Kavelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8½ Uhr. um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um 2 Uhr: Roſen=
Markusgemeinde: 26. Sept.: Rentner Julius
Vormittags um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (Stein= kranzandacht.
ſtraße 24, Muſikſaal).
Kapelle der Engliſchen Fräukein: Sonntag, vormittags Karl Nikolaus Schulz, 55 J ſtarb 23. Sept zu Alsbach.
Johanneskirche: Kollekte für die Kleinkinderſchule.
28. Sept.: Kaufmann Karl Auguſt Schimmer, 55 J. 9 M.,
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Kapelle zu Nieder=Ramſtadt: Sonntag, vormittags ſtarb 26. Sept. 29. Sept.: Witwe Margarete Schneidt.
Worm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent Lautenſchläger.—
Der Kindergottesdienſt fällt aus.
geb. Amend, 68 J., ſtarb 27. Sept.
um 9 Uhr: hl. Meſſe mit Predigt.
Martinsgemeinde: 27 Sept.: Frida Eckert,
Martinskirche: Kollekte für das Eliſabethenſtift.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 4. Okt., nachmit=
Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer D. Waitz. — Vormit=tags um ½ 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit i Tochter des Elektrotechnikers, 20 J. ſtarb 24. September.
29. Sept.: Lehrer i. P. Johannes Oswald, zuletzt
wohn=
dags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt für den Oſt=zur beil. Beichte.
beezirk. Pfarrer Widmann. — Nachmittags um 2 Uhr:
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur haft in Eberſtadt, 77 J., ſtarb 26. Sept.
Petrusgemeinde: 28. Sept.: Kaſſierer Adam
Kindergottesdienſt für den Weſt bezirk. Pfarrer D. Waitz. heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
Abends um 6 Uhr: Pfarrer Widmann. — Nachm. hl. Meſſe mit Predigt. — Um ½ 10 Uhr: Hochamt, Straub, 35 J., ſtarb 26. Sept. 1. Okt.: Anna Maria
um 4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer Veller. Predigt (Konſtantinfeier). — Nachm. um 2 Uhr: Andacht Reichel, geb. Hallſtein, Witwe des Förſters, 84 J., ſtarb
Pfründnerhaus: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer und Segen. — Dienstag u. Freitag, abends um ½ 6 Uhr: 29. September.
Widmann.
Paulusgemeinde: 29. Septbr.: Privatin Luiſe
Roſenkranz.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes=
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr: Maurer, 58 J., ſtarb 26. Sept. 30 Sept: Mathilde
Eyer=
mann, geb. Ritter, Witwe des Pfarrers, 73 J., ſtarb
dienſt. Pfarrer Hickel. — Vorm. um 11½ Uhr: Kinder= Amt und Predigt.
gottesdienſt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den 27. Sept.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Kollekte für die
Okt., nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Trauungen auswärt. Paare: Pfarrer Kleberger.
Kirche. — Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Waaner. Feier Gelegenheit zur heil. Beichte.
tes heil. Abendmahls mit vorangehender Beichte. An=
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
meldungen dazu von ½ 10 Uhr ab in der Sakriſtei erbeten. heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½ 9 Uhr: Velte.
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