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176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen= verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47.
tnren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
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ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
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Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 231.
Mittwoch, den 1. Oktober.
1915.
Die heutige Nummer hat 30 Seiten. fellos darauf ſchließen, daß man in den maßgebenden gen Bundesfürſten tief beklagt habe, und hob dann auch
Stellen die Situation für nicht unbedenklich hält.
hervor, wie ſehr der verſtorbene Regent den
Reichsgedan=
ken gefördert habe. Weiter gab der Vizepräſident erneut
*
das Gelöbnis der Treue gegenüber dem Prinz=Regenten
Das Wichtigſte vom Tage.
Ludwig, der das Erbe ſeines verſtorbenen Vaters ange=
Der offizielle Text des türkiſch=bul= treten habe und der mit den Bedürfniſſen des Landes
gariſchen Friedensvertrages lautet: Art. 7: innigſt vertraut ſei und ſeit vielen Jahren, warmes Ver=
Am Montag nachmittag wurde die erſte Sitzung der
zweiten Seſſion 1913 der bayeriſchen Ab=Die aus den von der Türkei an Bulgarien abgetretenen ſtändnis für die Intereſſen aller Stände und das Blühen
und Gedeihen aller Berufszweige gezeigt habe. Dabei
ge=
geordnetenkammer eröffnet.
Gebieten ſtammenden und dort wohnhaften Perſonen wer= dachte der Redner mit warmen Worten der Feiern aus
den bulgariſche Untertanen. Dieſe zu bulgariſchen Unter= Anlaß des Regierungsjubiläums des Kaiſers und betonte.
In Marburg wurde geſtern der 52. deutſche Phi= tanen gewordenen Perſonen werden während eines Zeit= die Glückwünſche die damals der Regent an den Kaiſer
lologentag eröffnet.
raums von vier Jahren die Freiheit haben, Ort und Stelle gerichtet habe, hätten in Bayern freudigen Widerhall
ge=
funden. Schließlich erinnerte er noch an die
vaterlän=
zugunſten der ottomaniſchen Nationalität zu optieren durch diſche Gedenkfeier in Kehlheim und die An=
Der König von Griechenland hat ſich geſtern
eine einfache Erklärung bei den lokalen bulgariſchen Be= teilnahme des deutſchen Kaiſers und der Bundesfürſten an
früh von London über Trieſt nach Athen begeben, hörden und durch Eintragung bei den ottomaniſchen Kon= derſelben. Die unerſchütterliche Treue, mit der Bayerns
wo er am Samstag früh eintrifft.
ſulaten. Die Muſelmanen in den abgetretenen Gebieten, Fürſt und Volk am Reichsgedanken hängen, haben bei
die=
ſem Nationalfeſt einen würdigen Ausdruck gefunden.
Bei einer Entgleiſung des Perſonenzuges die bulgariſche Untertanen geworden ſind, werden wäh= Darauf gedachte der Vizepräſident noch der verſtorbenen
Baku=Batum wurden 35 Perſonen getötet rend vier Jahren nicht zum Militärdienſt herangezogen Abgeordneten und vereidigte dann die Neueingetretenen.
und haben keinerlei Miltärſteuer zu bezahlen. Die Muſel=
und über 50 verletzt.
Ueber das Rechnungsergebnis für 1912/13
manen, die vom Optionsrecht Gebrauch machen, werden teilte der Finanzminiſter mit, daß die
Eiſenbahnverwal=
die abgetretenen Gebiete verlaſſen, und zwar bis zum Ab= tung für 1912 einen Ueberſchuß von 13 436 053 Mark er=
Tageskalender zur Geſchichte der
geben habe, daß aber 1913 ein Rückgang der Einnahmen
Befreiungskriege.
laufstage der oben vorgeſehenen vierjährigen Friſt, wobei eingetreten ſei. Das Ergebnis für die Geſamtperiode laſſe
ſie das Recht haben, Hab und Gut zollfrei auszuführen. ſich noch nicht abſehen. In der Poſt= und Telegraphenver=
1. Oktober 1813: Auflöſung des Königreichs Weſtfalen
Sie können jedoch Immobilien jeder Art in Stadt und waltung müſſe mit einem Ausfall von ein bis eineinhalb
(errichtet 1806 von Napoleon). Jerome Bonaparte,
Land behalten und ſie durch dritte verwalten laſſen. Millionen Mark für beide Jahre zuſammen gerechnet wer=
Bruder Napoleons, König von Weſtfalen, war am
den, dagegen ſei bei der Staatsforſtverwaltung eine Mehr=
Art. 8: Die muſelmaniſchen Untertanen Bulgariens wer= einnabme von 7 bis 8 Millionen, bei den Berg=, Hütten=
28. September aus Kaſſel, ſeiner Reſidenz, entflohen.
den in allen Gebieten Bulgariens die gleichen bürgerlichen und Salzwerken von einer Million Mark in der Finanz=
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7 und 8.
und politiſchen Rechte genießen, wie gebürtige Bulgaren. periode zu erwarten. Dagegen würde beim Etat der Zölle
und indirekten Steuern für die Finanzperiode ein Ausfall
Sie werden Gewiſſensfreiheit und Freiheit, der äußeren
von 2½g bis 3 Millionen Mark, beim Etat der direkten
Ausübung des Kultes haben. Die muſelmaniſchen Ge= Steuern ein ſolcher von ungefähr 1½ Millionen Mark zu
wohnheiten werden reſpektiert. Der Name des Sultans befürchten ſein. Im ganzen dürfte in der Finanzperiode
Der bulgariſchstürkiſche Friede. als Khalifen wird weiterhin in den öffentlichen Gebeten! 1912/13 nur ein kleiner Utzberſchuß des allgemeinen
Staatshaushalts zu erwarten ſein. Bei der Einbringung
— Der Frieden zwiſchen Bulgarien und der Muſelmanen genannt werden. Die muſelmaniſchen
Re=
des Budgets für 1914/15 wies der Finanzminiſter
der Türkei iſt nunmehr endlich in Konſtantinopel zum ligionsgemeinſchaften, die gegenwärtig beſtehen oder in auf die Einwirkung der letzten Reichsfinanzreform hin die
Abſchluß gekommen, und man hört noch vor der Zukunft errichtet werden, ihre hierarchiſche Organiſation für Bayern einen jährlichen Ausfall von ungefähr 2
Mil=
offiziellen Publikation einiges über den Inhalt des Ver= und ihre Vermögen werden anerkannt und reſpektiert. lionen bedeute. Bei der Aufſtellung des Budgets, das
trages. Das weſentlichſte, die Feſtſetzung der Art. 16: Die bulgariſche Regierung iſt auf die Rechte und mehrfach eine andere Gruppierung aufweiſe, um eine
größere Ueberſichtlichkeit und Anpaſſungsmöglichkeit an
neuen Grenze, iſt ja bereits ſeit einiger Zeit bekannt, Verpflichtungen der ottomaniſchen Regierung gegen die kaufmänniſche Buchführung zu bringen, ſei grundſätzlich
in den vorliegenden Beſtimmungen handelt es ſich in der Geſellſchaft der orientaliſchen Eiſenbahnen beſchränkt auf für die Anleihen der allgemeinen Staatsſchuld nicht nur
Hauptſache um die Ausführung der Vereinbarungen. So den für die abgetretenen Gebiete ihr konzedierten Teil der der Zinsbetrag, ſondern auch die Amortiſationsquote in
die Etats der beteiliaten Verwaltung eingeſtelt, um einem
ſollen die Armeen beider Parteien die der anderen Macht Bahnlinie. Die bulgariſche Regierung verpflichtet ſich, zu weit gehenden Anwachſen der Staatsſchuld
vorzu=
zufallenden Gebiete binnen zehn Tagen räumen, und die unverzüglich das rollende Material und andere Objekte, beugen.
Demobilmachung ſoll innerhalb dreier Wochen erfolgen, welche den genannten Eiſenbahngeſellſchaften gehören, und
Der Finanzminiſter fuhr fort: Materiell ſei die Auf=
Die diplomatiſchen Beziehungen, ſowie der Poſt= und von der bulgariſchen Regierung beſchlagnahmt wurden,ſtellung des Budgets mit außergewöhnlichen
Schwierigkeiten verknüpft geweſen. Ein Ausgleich
Eiſenbahnverkehr ſollen ſofort nach Unterzeichnung des zurückzugeben.
habe nur durch Zuſchläge zur Reichserbſchaftsſteuer vom
Die Schlußſitzung der Friedenskonferenz trug
Vertrages aufgenommen werden. Die religiöſen Ein=
1. Januar 1914 ab und Erhöhung der vom Reiche
frei=
richtungen ſollen gegenſeitig reſpektiert werden; Moſcheen, einen intimen Char akter. Der Vertrag wurde gegebenen 50 Prozent zur Zuwachsſteuer beſchafft werden
geiſtliche Stiftungen, und wohltätige Gründungen verblei= Punkt/7 Uhr unterzeichnet. Der Großweſir, welcher der können. Beide Geſetzentwürfe würden vom Finanzminiſter
ben Eigentum der muſelmaniſchen Gemeinden. Auch hin= Sitzung beiwohnte, hielt eine Anſprache, in der er ſagte: gleichzeitig vorgelegt werden. Eine weitere Steigerung
der Einnahmen ſolle die Umgeſtaltung der
Gebühren=
ſichtlich der Zivilrechte werden beſondere Beſtimmungen Ich beglückwünſche die Delegierten, daß es ihnen in ſo kur= geſetzgebung bringen. Die betreffenden Geſetzentwürfe
getroffen, desgleichen über die Orientbahn, wobei Bul= zer Zeit gelungen iſt, das grandioſe Werk des Friedens würden dem Landtage vorausſichtlich noch vor
Weih=
garien die entſprechenden Pflichten der Pforte übernimmt. im Geiſte des Ausgleichs, der Eintracht und der Verſöhn= nachten zugehen. Die ſich daraus ergebenden jährlichen
Im übrigen ſollen die Beſtimmungen des Londoner Ver=lichkeit zum Abſchluß zu bringen. Der Großweſir dankte Mehreinnahmen würden auf 3 Millionen Mark geſchätzt.
Die Einnahmen der Staatseiſenbahnen ſeien mit
trages aufrecht erhalten bleiben, ſoweit ſie durch den neuen den bulgariſchen Delegierten und ſchloß mit der Erklärung, 333 347400 (gegen die beiden Vorjahre ein Mehr von 24½
Vertrag nicht abgeändert werden. Dem offiziellen Vertrage er ſei überzeugt, daß der Friedensſchluß für beide Nationen! Millionen Mark) die Ausgaben mit 323 624500 Mark
ver=
ſind noch einige Zuſatzartikel angehängt, u. a. erklärte ſich eine neue Aera des Glückes und des Gedeihens eröffne. anſchlagt. Der Ueberſchuß von ungefähr 10¾ Millionen
die türkiſche Regierung bereit, die Bewohner der aufſtän= Der bulgariſche Delegierte Sawow dankte ungefähr mit Mark ſoll mit 3 Millionen dem Staatshaushalt, der Reſt
dem Ausgleichs= und Tilgungsfonds zugeführt
werden=
diſchen Gebiete Thraziens aufzufordern, ſich mit den neuen gleichen Worten und drückte die gleichen Wünſche aus. Der Etat für die Poſt und Telegraphen ſchließt bei 88
Zuſtänden abzufinden und ſich der bulgariſchen Autorität Der Delegierte Tontſchew ſagte auf türkiſch: Inchalla! (So Millionen mit 15 Millionen Ueberſchuß ab, von dem nach
Gott will!), worauf Talaat Bey das Zeichen zum Bei= Abrechnung des Ausgleichungsbetrages ein Reſt von einer
zu unterwerfen.
Million für allgemeine Staatszwecke bleibt Sämtliche
So ſcheint endlich alles aufs beſte geregelt, und der fall gab.
Staatsverwaltungsetats wieſen eine Steigerung der Aus=
Aus Sofia wird gemeldet: Finanzminiſter Ton= gaben von rund 12 863 000 Mark auf. Im Etat des Kal.
friedlichen Entwicklung auf dem Balkan ſtände nichts mehr
im Wege, wenn nicht andere Faktoren hinzutreten würden,tſchew erklärte, durch den Abſchluß des türkiſch=bulgari= Hauſes und des Hofes der mit einer Mehrausgabe von
die neue Verwicklungen heraufbeſchwören. Es iſt aber ſchen Friedensvertrages würden ſich die beiderſeiti=! 1068956 Mark abſchließt ſei die Zivilliſte auf 5 400000
Mark vom 1. Januar 1914 ab feſtgeſetzt. Beim Etat der
möglich, daß dieſe drohenden Komplikationen mit dazugen Beziehungen ſehr freundſchaftlich geſtalten. Die
Staatsſchulden wies der Miniſter darauf hin, daß für alle
beigetragen haben, den definitiven Friedensſchluß am letz= Türkei hat ſich bereit erklärt, ſofort mit Verhandlungen Anleihen von 1912 neben dem Zinsbetrage eine 1
½pro=
ten Ende zu beſchleunigen. Der Konflikt zwiſchen über einen Handelsvertrag zu beginnen, der ebenfalls auf zeutige Tilgung vorgeſehen ſei, ſo daß 1944 bis 1945 dieſe
der Türkeiund Griechenland iſt noch immer nicht freundſchaftlicher Grundlage abgeſchloſſen würde. Ferner Schulden vollſtändig getilgt ſein würden. Zum Schluß
gab der Minfſter eine allgemeine Ueberſicht über dis
Stei=
beendet, auf beiden Seiten rüſtet man ſich für alle Eventua= hat ſich die Türkei bereit erklärt, Bulgarien die auf tür= gerung der Staatsverwaltungsausgaben ſeit 1870‟ und
litäten, und es iſt nicht ausgeſchloſſen, daß es ſich hierbei kiſchem Gebiet verbleibende Bahn nach Dedeagatſch zur knüpfte daran die eindringliche Warnung vor weiteren
um mehr handelt, als um einen Druck auszuüben; Bul= Benutzung, auch für Truppentransporte, zu überlaſſen. Belaſtungen des Budgets, die bei der Schwierigkeit neuer
garien dagegen dürfte ſich fürs erſte hüten, ſich in Aben= Bulgarien wolle ſeine Armee wegen des albaneſiſch=ſer= belangreicher Einnahmequellen zu erſchließen und bei der
Erſchöpfung aller Reſerven in der Hauptſache nur durch
teuer zu ſtürzen, es wird jetzt alles tun müſſen, um durch biſchen Konflikts nicht mobiliſieren. Es beabſichtigt, den die direkten Steuern ausgeglichen werden könnten.
eine umfaſſende Reorganiſation wieder in die Höhe zu Belagerungszuſtand und die Zenſur aufzuheben.
kommen. Aus dieſem Grunde mag es ſehr wohl zutreffen,
Deutſches Reich.
daß Bulgarien in keiner Weiſe gedenkt, in die Diffe=
Die Löſung der Welfenfrage. Berliner
renzen zwiſchen Serbien und Albanien ein=
Bayeriſcher Landtag.
Blätter ſchreiben: An der einſtimmigen Annahme des
zugreifen, wenn man vielleicht auch in Sofia es nicht ſo
* Die bayeriſche Kammer der
Abgeord=
ungern ſehen würde, daß die Serben ordentlich zur Aderneten trat am Montag nachmittag 4 Uhr zu ihrer erſten neuen preußiſchen Antrages an den Bundesrat, der eine
Aenderung des früheren Bundesratsbeſchluſſes über die
gelaſſen werden; man iſt aber zu vernünftig, um ſich nicht
Sitzung in der zweiten Seſſion 1913 zuſammen.
Er=
ſelbſt zu ſagen, daß die Albaner auf die Dauer den Ser= ſchienen waren dazu ſämtliche Zivil=Staatsminiſter und Welfenfrage herbeiführt, iſt nicht mehr zu zweifeln. Weit
ſchwieriger aber als die politiſchen Verhandlungen, die
ben unmöglich Widerſtand leiſten können und ſchließlich zu der Kriegsminiſter.
nach der Homburger Unterredung des Herzogs von Cum=
Kreuze kriechen müſſen.
Vizepräſident von Fuchs der an Stelle des durch
In dieſer Hinſicht braucht man alſo kaum Beſorgnis den Tod ſeiner Gemahlin am Erſcheinen gehinderten Pra= berland mit Kaiſer Wilhelm und dem Reichskanzler
be=
zu hegen, dagegen iſt leider augenblicklich noch nicht abzu= ſidenten Dr. von Orterer den Vorſitz führte gedachte in reits prinzipiell erledigt waren, geſtalteten ſich die
Ab=
ſehen, welchen Ausgang die griechiſch=türkiſchen Verhand= einem längeren warmen Nachruf, den das Haus ſtehend machungen vermögensrechtlicher Art. Hier handelte es ſich
lungen nehmen werden. König Konſtantin iſt vorzeitig anhörte, des Hinſcheidens des Prinz=Regen= um die Ausſcheidung eines braunſchweigiſchen
Hausver=
ten Luitpold, deſſen Heimgang mit dem ganzen
baye=
bereits auf dem Wege nach Athen, und das läßt doch zwei= riſchen auch das deutſche Volk und der Kaiſer mit den übri= mögens, darunter die Abſonderung des bedeutenden Pri=
P
Geee
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Seite. 2.
Nummer 231.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Oktober 1913.
vatvermdgens des ketzten Herzogs von Braunſchweig, der fden wir dann nur eine ungeheure, fir den Zuſammenbruch Kandibalur zu den Präüſldenſchaſtswahlen verzichtet, ſoh
es dem Herzog von Cumberland nur als
braunſchweigi=
reife Menſchenherde beſitzen.”
daß es jetzt unabänderlich feſtſteht, daß General Huerta der
ſchem Agnaten vermacht hat. Bei dem ſehr bedeutenden
Die Balkananleihe. Der radikale Deputierte mexikaniſche Präſident bleiben wird. Präſident Wilſon
Vermögen des Herzogs von Cumberland, der gleichzeitig Periſſoud teilte den Miniſtern des Aeußern und der Fi=läßt neuerlich erklären, daß er ſich mit dieſer Wahl nie
ein=
auch wichtige teſtamentariſche Beſtimmungen getroffen hat, nanzen mit, daß er ſie über die angekündigte Balkan= verſtanden erklären könne und in dem Falle auch
weiter=
war in dieſer Hinſicht ein ſchwieriges Werk zu vollenden, anleihe interpellieren wolle, insbeſondere über deren Op= hin der mexikaniſchen Republik die Anerkennung der
Ver=
das wohl jetzt während der Anweſenheit des Prinzen Ernſt portunität und die Emiſſionsbedingungen, ſowie über einigten Staaten verſagen müſſe.
Auguſt in Gmunden zum Abſchluß gebracht worden iſt. deren Konſequenzen in handelspolitiſcher, induſtrieller und
— Bayern und die Rheinſchiffahrt. Die finanzieller Hinſicht. Dieſe Interpellation, bemerkt Periſ=
Stadt und Land.
Verhandlungen über die Schaffung einer Organiſation ſoud in ſeinem Schreiben, könne mit der Interpellation
bayeriſcher Intereſſenten an der Rheinſchiffahrt und für über die mexikaniſche Anleihe verknüpft werden, die bereits
Darmſtadt, 1. Oktober.
die Ausgeſtaltung des Mainverkehrs ſind zum Abſchluß ge= am Schluſſe der Sommerſeſſion eingebracht worden iſt.
Neues vom kandesmuſeum.
langt. Der Rheinſchiffahrtsgruppe gehören an: „Rhena=
Die Winzerfrage. Der in Nimes tagende Ver=
Die Kunſt= und hiſtoriſchen Sammlungen Großh.
nia”, Speditionsgeſellſchaft m. b. H., vorm. Leon Weiß, band der Winzer Südoſtfrankreichs faßte einen Beſchluß=
Mannheim, „Rhenania”, Rheinſchiffahrtsgeſellſchaft m. b. antrag, in welchem erklärt wird, daß die weinbautreibende Landesmuſeums erwarben vor einiger Zeit einen
inter=
eſſanten Depotfund. Herr C. Naumann in Gettenau
H., Rotterdam und Homberg (Rhein), Société Belge de Bevölkerung feſt entſchloſſen ſei, ſich nicht als Opfer für in Oberheſſen fand auf ſeinem Beſitztum, als er tief gra=
Navigation Pluvials, Antwerpen, Allgemeine Speditions= diplomatiſche Kombinationen benutzen zu laſſen, und daß ben mußte, eine große Anzahl zum Teil merkwürdig
ge=
geſellſchaft, Akt.=Geſ., Duisburg, Société Générale de Re= ſie deshalb ihre parlamentariſche Vertretung beauftrage, formte Geräte, die augenſcheinlich zur Feldbeſtellung
dien=
morquage, Antwerpen. Das Konzern, das bisher größ=mit allen Mitteln jede Regierung zu bekämpfen, die eine ten. Die Geräte ſind im Muſeum unten an der Treppe
tenteils auf dem Rhein tätig war, wird durch die vorge= Aenderung des gegenwärtig zwiſchen Frankreich und Spa= ausgeſtellt, die vom römiſchen Lichthof zum Untergeſchoß
führt. Die kleinen meſſerartigen Eiſen, die in der Mitte
ſehenen Maßnahmen in die Lage verſetzt, ſein Arbeitsfeld nien beſtehenden Handelsvertrages beantragen ſollte.
hängen, ſind Pflüge; in dieſer Geſtalt ſind ſie auch
ander=
ohne weiteres auf den kanaliſierten Main auszudehnen.
Die Einkommenſteuer. In ſeiner im General= wärts in den Hinterlaſſenſchaften der Römer gefunden wor=
Die Generalverſammlung der „Rhenania”, Speditionsge= rat gehaltenen Rede bekräftigte der Miniſterpräſident ſei= den. So z. B. birgt das Saalburgmuſeum ein ganz
ähn=
ſellſchaft m. b. H., welche die übrigen Geſellſchaften teils nen Willen, die Einkommenſteuer in dem Sinne ſozialer liches Stück. Dagegen iſt man ſich über die Verwendung
der ſeitwärts hängenden langen Eiſen noch im Unklaren.
direkt, teils indirekt kontrolliert, wird in den nächſten Ta=und fiskaliſcher Gerechtigkeit zu verwirklichen. Er ver=
Wahrſcheinlich dienten ſie ebenfalls zum Pflügen, und
gen einberufen, um ihre offizielle Zuſtimmung zu den be= ſprach aber nur das, wofür er ein endgültiges Einver= zwar ſo, daß ſie mit den erſtgenannten Pflugmeſſern
reits abgeſchloſſenen Verträgen zu erteilen.
ſtändnis der beiden Kammern erhoffen könne.
zuſammen gebraucht wurden. Dieſe mußten zuerſt die
— Die Gewerkſchaften über den Jenaer
Auszeichnung der Stadt Peronne. Der obere Kruſte des harten Bodens durchſchneiden, während
Parteitag. Das Korreſpondenzblatt der Generalkom= Miniſter des Innern Klotz hielt in Amiens eine Rede, in die ſchräg geſtellten langen Eiſen ſich tiefer eingruben und
mehr nach der Art der Sohlpflüge arbeiteten. Wie
ge=
miſſion der deutſchen Gewerkſchaften beurteilt die Ergeb= der er ankündigte, daß der Stadt Peronne (Departement
ſagt, kann man über ihre Verwendungsart nur
Vermutun=
niſſe des Jenaer Parteitages. Von dem Maſſenſtreikbe= Somme), welche im Jahre 1536 eine denkwürdige
Bela=
gen anſtellen. Hoffentlich bringen andere Funde
Klar=
ſchluß ſagt es:
gerung und während des Krieges von 1870 eine heftige heit. Auch die Frage kann aufgeworfen werden, ob
meh=
rere dieſer Pflugeiſen zu einem einzigen Geräte verbunden
Mit dieſem Beſchluß hat der Parteitag der unfrucht= Beſchießung zu beſtehen hatte, in Anerkennung ihrer
tapfe=
baren und organiſationsſchädlichen Diskutiererei über den ren Haltung das Kreuz der Ehrenlegion verliehen worden worden ſind, das dann einen komplizierten maſchinellen
Charakter gehabt hätte. Auf jeden Fall wird dieſer Fund
Maſſenſtreik einen Riegel vorgeſchoben, der hoffentlich die ſei. Am Vorabend des Tages, ſo ſagte der Miniſter
wei=
für die Kenntnis der Bodenbearbeitung zur römiſchen
gebührende Beachtung findet. Das Hamburger Echo
wen=
ter, wo das zweite Armeekorps unter dem Befehl des
det ſich allerdings gegen die angenommene Reſolution,
Zeit von großer Bedeutung ſein. Auch die beiden Gabeln
weil ſie als Bedingung für den Maſſenſtreik die vollkiom= Generals Piequart die Ehre hatte, in die vorderſte Linieſind von merkwürdiger Form. Siefmüſſen, nach der Weite
mene Uebereinſtimmung aller Vertretungen der Arbeiter= zu rücken, um, Trier gegenüberſtehend, die franzöſiſche des Schaftloches zu ſchließen, einen ſo dicken Stiel gehabt
organiſationen vorausſetzt, und meint, wenn man an den Deckung zu verſtärken, iſt es erhebend, des Heldentums un= haben, der für den Handgebrauch zum mindeſten ſehr un=
Werftarbeiterſtreik und die Beſtrafung eines „
eigenmächti=
bequem geweſen wäre. Miteinander verbunden, können
gen” Vorgehens denkt, ſo erſcheine die Bedingung derſerer Mitbürger zu gedenken. Die neuen Geſchlechter wer= ſie als Egge gedient haben. Intereſſant iſt auch der
Uebereinſtimmung bedenklich. Wir finden es aber ganz in den ihren Vorgängern nicht nachſtehen. Als eine patrio= eiſerne Beſchlag für eine hölzerne Schippe. Die
verſchie=
der Ordnung, daß dieſe Uebereinſtimmung gefordert und tiſche Pflicht haben ſie die ſchweren Laſten übernommen, denen ſpachtelartigen Geräte mögen zum Ausſtechen des
ſtrikte feſtgehalten wird, denn die Gewerkſchaften ſind ſicher= welche ihnen das neue Wehrgeſetz auferlegt, das durch die Bodens gedient haben. Die beiden Beile haben die
ge=
lich die am meiſten durch einen Maſſenſtreik in
Mitleiden=
wöhnliche Form, deren ſich die römiſchen Holzarbeiter
be=
ſchaft gezogenen Faktoren der Arbeiterbewegung, über de=großen Rüſtungen eines Nachbarlandes unvermeidlich
ge=
dienten. Das einſeitige wurde zum Spalten, das
doppel=
ren Urteil man nicht zur Tagesordnung übergehen kann. worden war.
ſeitige einmal als Hammer, dann aber auch als „Dächſel”
Wenn in ſolch einer Maſſenſtreiksſtimmung erſt einmal Ge=
Vereinigte Staaten.
zum Glätten des Holzes gebraucht. Dieſe beiden Beile
legenheit gegeben wird, alle Bedenken noch recht eingehend
ſind für die Beantwortung der Frage wichtig, ob der
zu erörtern, dann iſt das ſicherlich recht nützlich und not=
Die Tarifbill wurde vom vollzähligen
Konfe=
ganze Fund die Hinterlaſſenſchaft eines Schmiedes oder
wendig, denn der Maſſenſtreik iſt eben noch viel bedenk= renzkomitee in der ihr von ihm gegebenen Faſſung ange= eines Großbauern iſt. Wahrſcheinlich iſt das Letztere
licher als die verlangte Einigkeit aller Organe der
Arbeiter=
bewegung. — Ueber den Parteitag im ganzen urteilt das nommen. Die Tarifſätze ſind durchſchnittlich niedriger als richtig. Das Fehlen von Schmiedehandwerkzeug und die
Gewerkſchaftsorgan folgendermaßen: Der Parteitag iſt diejenigen, welche das Repräſentantenhaus und der Senat beiden Beile, die der Landwirt zum Schäften ſeiner
Ge=
von einem Teil der bürgerlichen Preſſe als ein großer urſprünglich eingebracht hatten. Die Bill wird vom Re=räte nötig hat, weiſen darauf hin. In den beiden
kupfer=
nen Keſſeln, die heute durch eine ſchöne, lebhaft blaugrüne
Sieg des Reviſionismus in der Partei gewertet und dem= präſentantenhaus und auch wahrſcheinlich vom Senat Patina ausgezeichnet ſind, wird das Mahl für die
Land=
entſprechend teils mit Jubelhymnen begrüßt und teils als
be=
ſonders gefährlich charakteriſiert worden. Wir vermögen ratifiziert werden. Das Konferenzkomitee der Tarifbill leute gekocht worden ſein. Sogar der dazu gehörige eiſerne
dieſen Auffaſſungen nicht zu folgen und können einen gro= hat folgende Zollſätze feſtgelegt:
Dreifuß iſt noch vorhanden.
ßen Fortſchritt des ſogenannten Reviſionismus in ſeinen
Für baumwollene Taſchentücher und Halstücher 25
Verhandlungen und Beſchliſen nicht entdecken. Ein ſtar= Prozent, Ermäßigung 20 Prozent, für Strümpfe 20 bis
* Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit der
ker Ruck nach rechts, eine deutliche Abſage an den Gegen= 40 Prozent für baumwollene Unterkleider 30 Prozent, für Großherzog haben durch Entſchließung vom 27.
Sep=
pol des Reviſionismus, an den Hyperradikalismus oder Tiſchdamaſt 25 Prozent Ermäßigung 15 Prozent, für tember I. J. verliehen: das Komturkreuz 2. Klaſſe
Putſchismus, wie er verſchiedentlich bezeichnet wurde, iſt Handtücher und Bettbezüge 25 Prozent, Ermäßigung 20des Verdienſtordens Philipps des
Groß=
ja nicht zu verkennen. Dieſe Kreiſe, die mancherorts das Prozent, für Seidengarn 35 Prozent, für Seidenſamte undmütigen: dem Oberſt Neuhauß, Kommandeur des 5.
Verſammlungsleben der Partei in allzu aufdringlicher Plüſche 50 Prozent, Ermäßigung 4 Prozent, für ſeidene
Weiſe beeinfluſſen, ſind heute ziemlich iſoliert worden. Ge= Taſchentücher, Halstücher und Bänder 40 Prozent. Er= Großh. Heſſ. Infanterie=Regiments Nr. 168, vom 1.
Okto=
ſiegt hat in Jena der noch allezeit geſunde Stamm der Par= mäßigung 10 Prozent, für Chiffonbekleidungsſtücke 50 ber d. J. ab Generalmajor und Inſpekteur der
Landwehl=
tei der der ewigen Krakeelerei und Prinzipienequilibriſtik Prozent, Ermäßigung 10 Prozent. für Wollgarn 18 Pro= Inſpektion Düſſeldorf; das Ehrenkreuz
desſel=
müde iſt und den großen Einfluß der Arbeiterbewegung zent, Ermäßigung 22 Prozent für Wolltuch 35 Prozent, ben Ordens: dem Oberſtleutnant Nücker,
Bataillons=
in reale Verbeſſerung der politiſchen, wirtſchaftlichen und für geſtrickte Wollſtrümpfe 20 bis 40 Prozent und für wol= Kommandeur im Infanterie=Regiment Kaiſer Wilhelm
(2. Großh. Heſſ.) Nr. 116, vom 1. Oktober d. J. ab
Oberſt=
ſozialen Verhältniſſe der Volksmaſſen umzuſetzen beſtrebt lene Bekleidungsſtücke 35 Prozent.
iſt. Möge dieſer Sieg der geſunden Vernunſt ein recht
Die Tarifbill wird, wenn ſie in der jetzigen Geſtalt leutnant beim Stabe des Inf.=Regts. von Lützow.
nachhaltiger bleiben.
(1. Rhein.) Nr. 25; die Krone zum Ritterkreuz
ratifiziert werden ſollte, einen Einnahmeüberſchuß von1. Klaſſe desſelben Ordens: dem Major Ritter
16 Millionen Dollars im erſten Jahre und 18 Millionen und Edler von Loeßl beim Stabe des Garde=Drag.=Regts.
Ausland.
Großh. Heſſ.) Nr. 23. vom 1. Oktober d. J. ab mit der
Dollars in den folgenden Jahren ergeben. Den Schätzun=
Frankreich.
gen iſt die durchſchnittliche Einfuhrmenge während der Führung des Königs=Ulanen=Regiments (1. Hannov.)
Nr. 13 Allerhöchſt beauftragt; dem Hauptmann Schotte,
Die Manöverkritik. Der Senator und ehe= letzten Jahre zugrunde gelegt. Die Bill tritt,ſobald ſie vom
Kompagniechei im 5 Großh. Heſſ. Inſ.=Regt. Nr. 168, vom
malige Offizier Humbert, der ſchon mehrere Mal als Kan= Präſidenten unterzeichnet iſt, was wahrſcheinlich innerhalb 1. Oktober d. J. ab Major beim Stabe des 3. Ober=
Elſäſſi=
didat für das Kriegsportefeuille genannt wurde, veröffent= einer Woche geſchieht, in Kraft. Ausgenommen ſind die ſchen Inf.=Reats. Nr. 172; das Ritterkreuz 1.
licht im Journal eine überaus ſcharfe Kritik über die Beſtimmungen für Rohwolle, welche für die freie Einfuhr Kläſſe desſelben Ordens: dem Hauptmann
Herbſtmanöver des Heeres, daß die Armee ſchlecht ausge= nach Ablauf des Monats Dezember in Kraft treten, und für Freiherrn von der Oſten gen. Sacken im Generalſtabe der
bildet, ſchlecht ausgerüſtet und ſchlecht befehligt ſei, und die Wollfabrikate, die nach Ablauf des Monats Januar Großh. Heſſ. (25.) Diviſion, vom 1. Oktober d. J. ab
Ritt=
meiſter und Eskadronchef im Jäger=Regiment zu Pferde
ſchließt mit den Worten: „Wenn wir unſeren Soldaten frei eingeführt werden können. Die ermäßigten Zölle für Nr. 13: dem Hauptmann von Eickſtedt Kompagniechef im
die Mittel gegeben haben werden, ſich auszubilden, wenn Zucker treten nach dem 1. März und die freie Einfuhr für Leibgarde=Inf.=Regt. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115, vom 1.
Oktober d. J. ab Major beim Stabe des Großh.
Mecklen=
wir ihnen die den Bedürfniſſen des Fortſchritts entſpre= Zucker nach dem 1. Mai 1916 in Kraft.
burgiſchen Füſilier=Regts. Nr. 90 Kaiſer Wilhelm; dem
chenden Waffen geliefert haben werden, dann werden wir
Stabsarzt Dr. Bach im Leibgarde=Inf.=Regt. (1. Großh=
Mexiko.
noch immer nichts für ſie getan haben, wenn wir ihnen
Heſſ.) Nr. 115, vom 1. Oktober d. J. ab Oberſtabsarzt und
nicht jene Führer geben, welche ihre Tapferkeit verdient.
Huerta bleibt Präſident. Nach einer amt=
Regimentsarzt des 4. Lothring. Inf.=Regts. Nr. 136; dem
Anſtatt einer ſtarken und zum Siege bereiten Armee wer=lichen Drahtnachricht aus Mexiko hat Felix Diaz auf ſeine Major Fabarius, Bataillons=Kommandeur im Inf.=Regt.
Satt
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haufen vor Kaſſel angegriffen; die Reiter ſtürzten ſich im der Stadt und war entſchloſſen, ſich zu halten. — Am 30.
Aus der eiſernen Zeit:
dichten Nebel mit Wut auf das hier ſtehende weſtfäliſche wird die Stadt aus 18 Geſchützen heftig beſchoſſen; das
Bataillon und nahmen es gefangen; dann drangen ſie in neu errichtete Fußvolk ſtürmt das Leipziger Tor und
Die Befreiung von Kaſſel.
Kaſſel ein und wurden von den Bewohnern mit Freuden dringt in Kaſſel ein, von den Bürgern mit Freude und
(1. Oktober 1813.)
aufgenommen, ſo daß ſie einen Teil der Stadt behaupte= Jubel begrüßt Nun muß Alir kapitulieren; er läßt dem
*⁎* Wohl die glänzendſte und kühnſte Unternehmung, ten. Dem fliehenden König ſandte Tſchernitſchew den Sieger noch 22 Kanonen, eine Kriegskaſſe von 79000
Ta=
die in den „Parteigängerkämpfen” der Befreiungskriege Oberſten Benkendorf nach der ſich auf die Nachhut warf, lern uſw. zurück und zieht mit ſeinen 2700 Mann ab, von
ausgeführt wurde, iſt der verwegene Ueberfall des ruſ= zehn Offiziere und 250 Mann gefangen nahm und einen den Koſaken friedlich hinausgeleitet. Ein rauſchender,
ſiſchen Generals Tſchernitſchew auf Kaſſel, großen Teil des königlichen Gepäcks eroberte. Mit Mühe jauchzender Empfang wird Tſchernitſchew zuteil, als er
der der Herrſchaft Jérömes, des Bruders Napoleons, und und Not rettete ſich der König, deſſen Diviſe das „Morgen am 1. Oktober in das befreite Kaſſel feierlich ſeinen
dem Königreich Weſtfalen ein jähes Ende wieder luſtick” geweſen war, nach Marburg und kam dann Einzug hält und im Namen des Zaren und Bernadottes
bereitete. Dem kecken Koſakenführer hatte der ewig zau= in einem recht kläglichen Aufzuge nach Koblenz. „Mein, die Auflöſung des Königreichs Weſtfalen
dernde Bernadotte nach langem Drängen die Genehmigung Mann”, ſo ſchrieb die Königin tlagend zhat ſeinen Rück=proklamiert. In Wilhelmshöhe nimmt er von den Ge=”
zu dem Zuge gegeben, „in Anbetracht, daß das Gelingen zug mit einem einzigen Kleid auf dem Leibe antreten mü= mächern des Königs Beſitz, läßt aber alles unberührt;
einer ſolchen Unternehmung den franzöſiſchen Einfluß in ſen; alles, was er beſaß, iſt tatſächlich in der Gewalt des nur ein paar Bilder und ein bronzenes Tintenfaß werden
Norddeutſchland ſehr erſchüttern müſel aber unter der Feindes. Er iſt nur von ſehr wenigen Perſonen be=als Andenken mitgenommen. Am Abend iſt große Gala=
Bedingung, ſich binnen zwei Wochen wieder beim Nord= gleitet.
vorſtellung in Jérömes Hoftheater. Am 3. Oktober zieht
heere einzufinden. So konnte Tſchernitſchew ſeine Er=
Tſchernitſchew hatte ſeinen erſten gelungenen Ueberfall er wieder ab, reich mit Kriegsvorräten beladen, von Hun=.
folge nicht recht ausnutzen; aber was ihm gelang, war von nicht ausnützen können, weil der weſtfäliſche General Ba=derten von Freiwilligen gefolgt, um zur rechten Zeit von
einer ganz außerordentlichen moraliſchen Wirkung. Mit ſtinellar mit einem Korps heranrückte. In der Nacht vom ſeinem Ausflug” zum Hauptheere zurückzukehren.
2000 Reitern und ſechs Geſchützen glückte es ihm, auf ſehr 28 zum 29. September wandte ſich der ruſſiſche Reiter=
Ieröme konnte noch ein kurzes Gaſtſpiel in Kaſſel
beſchwerlichen Schlupf= und Gebirgswegen ziemlich un= führer ihm entgegen. aber der weſtfäliſche General wartete geben, bevor er endgültig ſein Reich verließ; aber der
Ein=
bemerkt bis nach Kaſſel vorzudringen. Ein dichter, ſchwerer den Angriff des Koſaken nicht ab, ſondern ging zurück; er druck des glänzend geglückten Streiches war außerordent=
Herbſtnebel, der alles in dunkle Schleier hüllte, begünſtigte war ſeiner Truppen nicht mehr ſicher, die ſich zum großen lich; ſo bedeutend wie eine gewonnene Schlacht. Napoleon
ſeinen Plan und trug dazu bei, daß Jeröme, als er von Teile freiwillig gefangen nehmen ließen oder zu den Rus= erkannte dadurch an einem beſonders ſchlagenden Beiſpiel,
dem Andringen feindlicher Reiterei Kunde erhielt, dieſen übergingen. Auch in Kaſſel ſelbſt ergriff jedermann auf wie tönernen Füßen ſeine Herrſchaft in Deutſchland
Streitkräfte des Gegners außerordentlich überſchätzte. Er für die Befreier Partei; in kurzer Zeit bildete ſich aus ſtand; er gab zum großen Teil deswegen ſeine Stellung
ließ ſich von der Handvoll Koſaken, der ſeine Truppen weit Ueberläufern, Studenten und Freiwilligen ein Hilfsbatail= bei Dresden völlig auf. „Die Luſtbarkeiten des
König=
überlegen waren, ſo ins Bockshorn jagen, daß er unterlon, das dem langjährigen Widerſacher Jérömes, dem reichs Weſtfalen” ſagte er mit bitterem Spott, „werden
ſicherer Bedeckung mehrerer Bataillone und Schwadronen Major von Dörnberg, unterſtellt wurde. Nur der General nun bald beendet ſein.”
eilig ſeine Reſidenz verließ. Tſchernitſchew hatte unter= Alix, dem der König die Verteidigung ſeiner Reſidenz
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Nummer 231.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Oktober 1913.
Seite 3
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ab Direttionsmitglied bei der Militärtechniſchen Ala=wurde der Verleitung zum Meineid ſchuldig erkärt. Der viele Jahre ſich der Ruhe in Beſchaulichkeit erfreuen möge.
demie; dem Hauptmann Lucius, Kompagniechef im Inf.= Staatsanwalt beantragte gegen Bienefeld 1 Jahr Ge=
* Jubiläum. Am 1. Oktober iſt Herr Karl Kratz bei
Regt. Prinz Carl (4. Großh. Heſſ). Nr. 118, vom 1. Okto=fängnis und gegen Moos 5 Jahre Zuchthaus und 5 Jahre der hieſigen Firma Theodor Heyl (früher
Diefenbach=
ber d. J. ab Major beim Stabe des Inf.=Regts. Herzog Ehrverluſt. Das Gericht erkannte gegen Bienefeld Römer) 25 Jahre beſchäftigt. Er hat während dieſer.
Ferdinand von Braunſchweig (8. Weſtfäliſches) Nr. 57; auf 10 Monate Gefängnis, abzüglich 2 Monatelangen Zeit durch unerſchütterliche Pflichttreue, durch
ge=
dem Rittmeiſter von Platen, Eskadronchef im Leib=Drag.= der Unterſuchungshaft gegen Moos auf 3 Jahre duldiges, ſelbſtloſes Arbeiten ſeinen Poſten zur Zufrie=
Regt. (2. Großh. Heſſ.) Nr. 24, vom 1. Oktober d. J. ab Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverluſt. Zugleich wurde denheit der jeweiligen Geſchäftsinhaber ausgefüllt und ſich
Eskadronchef im Jäger=Regt. zu Pferde Nr. 13: dem über= Moos daukrnd die Fähigkeit abgeſprochen, vor Gericht gleichzeitig die Liebe und Achtung ſämtlicher Angeſtellten
zähligen Ritmeiſter Günther im Leib=Drag=Regt. eidlich vernommen zu werden,
erworben.
(2. Großh. Heſſ) Nr. 24, vom 1. Oktober d. J. ab beim
-g. Strafkammer I. Der 62jährige Diener Auguſt
* Die Elizabeth Duncan=Schule wird am 11. Oktober
Stabe des Jäger=Regts. zu Pferde Nr. 13; dem Stabs= E, von hier wurde in der geſtrigen Sitzung der im Großherzoglichen Hoftheater das letzte Werk Glucks,
veterinär Dr. Sturhan beim Leib=Drag.=Regt. (2. Großh. Strafkammer I wegen Verbrechens gegen § 176,3 des „Echo und Narziß”, zur Aufführung bringen. Die
Heſſ.) Nr. 24, vom 1. Oktober d. J. ab beim Huſaren=Regt. Strafgeſetzbuches zu 9 Monaten Gefängnis, ab=Oper, die zu den herrlichſten Schöpfungen des Meiſters ge=
Kaiſer Nikolaus II. von Rußland (1. Weſtfäliſches) Nr. 8; züglich 1 Monat der Unterſuchungshaft. verurteilt.
hört, wurde unter Mitarbeit von Saint=Saéns vor einer
dem Major von Griesheim, Abteilungs=Kommandeur im Der 30jährige Schloſſer Johann Georg Trautner von Reihe von Jahren nach den im Archiv der Großen Oper
2. Großh. Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 61, vom 1. Oktober d. J. Bayreuth hat am 8. und 9. September zwei hieſigen Ehe= von Paris vorhandenen Abſchriften neu herausgegeben.
ab beim Stabe des 2. Rhein. Feldart.=Reats. Nr. 23; dem frauen unter betrügeriſchen Vorſpiegelungen 5,50 Mark Der Aufführung dieſes faſt nie gehörten Werkes, dem eine
Major Freiherrn Truchſeß von und zu Wetzhauſen beim und 3 Mark abgeſchwindelt. Er wurde zu 7 Monaten wundervolle Schönheit zu eigen iſt, darf mit großem
Stabe des Großh. Heſſ. Train=Bataillons Nr. 18, vom 1. Gefängnis, abzüglich 3 Monaten der Unterſuchungs= Intereſſe entgegengeſehen werden. Anſchließend an dieſe
Oktober d. J. ab Kommandeur des Hannoverſchen Train= haft. verurteilt.
Der 24jährige Taglöhner Ludwig Erſtaufführung der Oper wird die Elizabeth Duncan=
Bataillons Nr. 10; das Ritterkreuz 2. Klaſſe Wesp von hier hat am 23. Mai in der Gemarkung Beſ= Schule das Werk an den Hoftheatern zu München,
Karls=
desſelben Ordens: dem Oberleutnant Schultze im ſunger Tanne mittels Steigeiſens die Bäume erklettert ruhe und Stuttgart zur Aufführung bringen.
5. Großh. Heſſ. Inf.=Regt. Nr. 168, vom 1. Okiober d. J. und Krähen= und Eulenneſter ausgenommen. Als ihn
Der Richard Wagner=Verein Darmſtadt hat,
ab Hauptmann beim Stabe des 1. Oberrheiniſchen Inf.= der Förſter zur Feſtſtellung ſeiner Perſonalien feſtnehmen wie wir hören, für den Winter 1913/1914 fol=
Regts. Nr. 97; dem Oberleutnant Freiherrn von Biſſing wollte, leiſtete Wesp Widerſtand und wollte mit dem gendes reichhaltige und intereſſante Programm aufgeſtellt,
im Garde=Drag.=Regt. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 23, vom 1. Steigeiſen auf den Förſter losgehen, ſo daß dieſer die das eine ganze Reihe von Künſtlern erſten Ranges zum
Oktober d. J. ab Rittmeiſter beim Stabe des Jäger=Regts. Flinte auf ihn anlegen mußte. Dabei ſchimpfte Wesp erſten Male nach Darmſtadt führen wird. Freitag, 24.
zu Pferde Nr. 5: dem Oberleutnant Freiherrn von Preu= und beleidigte den Förſter mit den gewöhnlichſten Redens= Oktober: Zum Beſten des Feſthaus=Vereins Darmſtadt:
ſchen im Garde=Drag.=Regt. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 23, vom arten. Das Gericht verurteilte ihn wegen Widerſtands Klavierabend von Karl Friedberg. Montag, 3. Novem=
1. Oktober d. J. ab Rittmeiſter und Adjutant der 41. Ka= und Beleidigung zu 6 Monaten 1 Woche Gefäng=ber: Liederabend des Baritoniſten Harry de Garmo, unter
vallerie=Brigade; dem Oberleutnant von Kaulla im Leib= nis und 1 Woche Haft. Da die Beleidigung eine öffent= Mitwirkung des Pianiſten Dr Fritz Berend. Donners=
Drag.=Regt. (2. Großh. Heſſ.) Nr. 24, vom 1. Oktober d. J. liche war ſoll das Urteil im Tagblatt veröffentlicht wer= tag, 13. November: Zum Beſten des Feſthaus=Vereins
ab im Jäger=Regt. zu Pferde Nr. 12, und dem Leutnant den. — Der ſchon wegen Betrugs vorbeſtrafte 34jährige Darmſtadt: Konzert von Frau Tilly Cahnbley=Hinken
Eichhorn im Inf.=Regt. Prinz Carl (4. Großh. Heſſ.) Mechaniker Heinrich Schmidt wird wegen eines hier (Sopran), Ernſt Cahnbley (Violoncello) und Dr. Oskar
Nr. 118, vom 1. Oktober d. J. ab in der Feſtungs=Ma=verübten Betrugs zu 1 Jahr 6 Monaten Gefäng= Kaul (Klavier). Donnerstag, 4. Dezember:
Kammer=
ſchinen=Gewehr=Abteilung Nr. 11.
nis, abzüglich 3 Wochen der Unterſuchungshaft, verur= muſikabend des Petersburger Streichquartetts. Samstag,
Se. Königl. Hoheit der Großherzog hahen dem teilt. — Die Eheleute Ludwig Stilling von Heppen= 10. Januar: Violinabend von Ernſt von Beeſey. Mon=
Hofrat Alexander Koch, Kunſtſchriftſteller und Verleger heim waren vom Schöffengericht zu geringen Strafen tag, 19. Januar: Löwe=Schubert=Abend von
Hofopern=
zu Darmſtadt, die Erlaubnis zur Annahme und zum verurteilt worden, da ſie einen Blumentopf geſtohlen ſänger Alfred Stephani. Dienstag, 2. Februar: Fünſtes
Tragen des ihm von Sr. Mai. dem Könia von Sachſen haben ſollten. Die Strafkammer hob auf ihre Berufung Konzert der Meininger Hofkapelle, unter Leitung von
Ge=
verliehenen Ritterkreuzes 1. Klaſſe des Albrecht=Ordens
neralmuſikdirektor Dr. Mar Reger. Freitag, 13. Februar:
hin die Strafe auf und erkannte auf Freiſprechung.
erteilt und dem ordentlichen Profeſſor Geheimen Hofrat
Vom Großh. Hoftheater. Die heutige Aufführung Sonaten=Abend von Adolf Buſch (Violine) und Fritz
Dr. Alexander Naumann in Gießen das Komturkreuz
Buſch (Klavier). Montag. 2. März: Konzert von Frau
2. Klaſſe des Verdienſtordens Philipps des Großmütigen von „Maria Stuart”, die im Abonnement für den
Buch=
ſtaben B ſtattfindet, beginnt um 7 Uhr. Es gelten die Marie Leroy (Sopran). Maurice Dumesnil (Klavier).
verliehen.
* Erledigte Stelle. Eine mit einem katholiſchen kleinen Preiſe Am Donnerstag gelangt im C=Abonne= und dem Komponiſten Emanuel Moor (Klavier). Mon=
Lehrer zu beſetzende Lehrerſtelle zu Laubenheim, ment der neueinſtudierte „Zigeunerbaron” von Johann tag, 16. März: Kammermuſikabend der Frankfurter Kam=
Kreis Mainz. Mit derſelben kann Organiſtendienſt ver= Strauß, der bei der Wiederaufnahme am Sonntag wie mermuſikvereinigung der Herren Konzertmeiſter Hans
Lange (Violine), Konzertmeiſter Willem Meyer (Violine),
eine Neuheit wirkte und mit reichem Beifall bedacht wurde,
bunden werden.
zur Aufführung. Am Freitag und Sonntag wird Kammer=Profeſſor Fritz Baſſermann (Viola) Ary Schuijer (
Vio=
g. Schwurgericht. Das Schwurgericht verhandelte ſänger Leo Slezak ein zweimaliges Gaſtſpiel am Großh. loncello), Karl Möchel (Kontrabaß), Auguſt Riechers (
Kla=
geſtern gegen den 19jährigen Fabrikarbeiter Philipp Hoftheater in den Partien des Rhadames und des Walter rinette), Johannes Ruge (Horn) und Heinrich Türk (Fa=
Bienefeld von Lampertheim wegen Meineids und
Stolzing abſolvieren. Das Intereſſe das ſich dieſen bei= gott), unter Mitwirkung von Profeſſor Arnold
Mendels=
gegen den 33jährigen Gaſtwirt Jakob Moos VII. aus
ſohn (Klavier). Samstag, 4. April: Abſchieds=Lieder=
Hüttenfeld, wohnhaft in Lampertheim, wegen Verlei= den Vorſtellungen zuwendet, iſt, nach der Zahl der
bis=
lang verkauften Karten zu ſchließen, ein in Darmſtadt abend von Hofopernſängerin Fräulein Gertrud
Geyers=
tung zum Meineid. Am 2. Februar hörte der
noch nicht dageweſenes. Das Verkehrsbureau und die bach. (Das Programm des 12. Vereinsabends ſteht noch
Gendarmeriewachtmeiſter Rau, daß Moos und Bienefeld
nicht feſt.)
in der Moosſchen Gaſtwirtſchaft das verbotene Haſard= Tageskaſſe des Hoftheaters geben die reſtlichen Karten bis
—. Freie Vereinigung heſſiſcher Nationalliberaler.
auf weiteres täglich ab.
ſpiel „Zwicken” ſpielten. In der Verhandlung am
Die Geſchäftsſtelle der „Freien Vereini=
Verſetzung in den Ruheſtand. Mit dem heutigengung heſſiſcher Nationalliberaler” die
3. Juli vor dem Schöffengericht Lampertheim bekundete
Tag verſchwindet eine Perſönlichkeit aus dem öffentlichen während des verfloſſenen Winterhalbjahres eine rege Agi=
Bienefeld als Zeuge unter ſeinem Eide, daß er am
frag=
lichen Abend total betrunken war, er wiſſe nicht, was an Leben, die wohl Anſpruch auf Beachtung hat. Heinrich tations= und Organiſationstätigkeit im Bezirke der 5 ihr
dem Abend geſpielt wurde. Er habe nicht gezwickt und Zinnkann, Hoftheaterdiener, der in wenigen Jahren angeſchloſſenen Reichstagswahlkreiſe entfaltete, hat zu
Be=
in der Wirtſchaft Moos ſei ſeines Wiſſens noch niemals auf eine 50jährige Wickſamkeit an unſerem Kunſtinſtitut ginn der nunmehr einſetzenden Herbſt= und
Winter=
gezwickt worden. Unmittelbar nach der Verhandlung, in hätte zurückſchauen können tritt in den wohlverdienten kampagne mit der Veranſtaltung von öffentlich=
poli=
der Moos auf Grund der entgegengeſetzten Ausſagen Ruheſtand. Unter Großherzog Ludwig III kam er ins tiſchen Verſammlungen wiederum begonnen. Am
Don=
eines anderen Zeugen zu 10 Mark Geldſtrafe verurteilt Theater als Gehilfe des Requiſiteurs Pfersdorff, und im nerstag, den 25. September d. J., ſprach ihr
Geſchäfts=
wurde, machte der Wachtmeiſter dem B. Vorhalt daß er Jahre 1888 übertrug ihm Direktor Wünzer die Stelle führer, Dr. Otto Linſe=Mainz, in einer ſehr gut
be=
falſch ausgeſagt habe. Er gab daraufhin zu, auf Veran= eines Theaterdieners. Wie verantwortungsvoll, wie ſuchten, vom Nationalliberalen Verein Offenbach
einbe=
laſſung des Moos die Unwahrheit geſagt zu haben. Als ſchwierig dieſes Amt in der Tat iſt, kann eigentlich nur der rufenen Verſammlung über „Reichspolitiſche
Tages=
dem Moos vom Unterſuchungsrichter dieſes Geſtändnis ermeſſen der in dem Betrieb ſelbſt ſteht. Zinnkann fragen”. Dasſelbe Thema behandelte er, unterſtützt von
vorgehalten wurde, gab dieſer zunächſt zu, den B. zum diente dem Inſtitut unter der Regierung Ludwig III., Dr. Keller=Oppenheim und Lehrer Germann=
Meineid verleitet zu haben, widerrief jedoch dieſes Ge= Direktion Teſcher. In den Kriegsjahren 1870—71 war Darmſtadt, am Samstag, den 27. September, in
Beerfel=
ſtändnis ſpäter und leugnete auch in der geſtrigen Ver=er bei der freiwilligen Turnerſanität und erhielt die den, und am Sonntag, den 28. September, in Hetzbach und
handlung vor dem Schwurgericht. Bienefeld gibt unum= Kriegsdenkmünze von Stahl am Nicht=Kombattanten= Michelſtadt. Vornehmlich in Michelſtadt knüpfte ſich an
wunden zu, bewußt die Unwahrheit unter ſeinem Eide bande, ſpäter wurde ihm auch die Kaiſer Wilhelm=Ge= ſeine Ausführungen eine lebhafte Auseinanderſetzung mit
bezeugt zu haben. Moos ſei acht= bis neunmal an ihn dächtnismedaille verliehen Zimkann war darn tätig der Foriſchritlichen Volksparkei, deren Anſichten die
Her=
herangetreten und habe ihn überredet, auszuſagen, er ſei unter den Direktionen Breidert Dr. Werther, Wünzer und ren Rechtsanwalt Windiſch und der fortſchrittliche
Partei=
betrunken geweſen, dann könne ihm nichts paſſieren. Wenn Werner. Im Jahre 1907 erhielt er das Allgemeine Ehren= ſekretär Kuhlmann=Darmſtadt vertraten. Demgegenüber
er aber doch eingeſteckt würde, wüßte er, was er zu ſagen zeichen für langjährige treue Dienſte (40 Jahre) und 1909 nahmen die Herren Germann ſowie der Referent
Veran=
hätte, er ſei Wirt. Er würde auch den anderen Zeugen die Kaiſerlich Ruſſiſche Silberne Medaille zum Stanis=laſſung, erneut die Ziele der Freien Vereinigung
darzu=
ſagen, ſie ſollen bekunden, Bienefeld ſei betrunken ge=lausorden. Wenn Herr Zinnkann heute in den Ruheſtand legen und unter Hinweis auf die gegneriſche Stellung
weſen. Troßz dieſes unumwundenen Geſtändniſes und tritt, ſo iſt dieſer nach einer ſo langen Tätigkeit an einem zum Bund der Landwirte und die ablehnende Haltung
ſeinem eigenen früheren Geſtändnis bleibt Moos in der Inſtitut, das auch an ſeine dienenden Organe ſo hohe An= gegenüber der Politik der „Wormſer Ecke” ebenſo deutlich
geſtrigen Verhandlung bei ſeiner Behauptung, es ſei nicht forderungen ſtellt, ſicher ein wohlverdienter. 7 Direktoren auf die prinzipiellen Unterſchiede hinzuweiſen, die die
Zwicken bei ihm geſpielt worden und er habe den Viene=des Hoftheaters durſte er ſeine Dienſte widmen undNationaliberale Partei und deshalb auch die Freie
Ver=
feld nicht beeinflußt, falſch auszuſagen. Damals habe er mit zahlreichen bedeutenden Perſönlichkeiten trat er in einigung, die nicht eine nach links gerichtete
Sonderorga=
gar nicht gewußt, was Zwicken ſei. Die Zeugen bekun= Verbindung. Wir erwähnen davon Namen wie Mitter= niſation ſondern eine Arbeitsgemeinſchaft auf dem Boden
den jedoch, daß Moos zum Zwicken aufgefordert habe. wurzer, Barnay Haaſe, Poſſart, Götze, Reichmann, Ska= der Baſſermannſchen Politik ſei, von der Fortſchrittlichen
Die Geſchworenen bejahten bezüglich des Angeklagten ria, Lederer, Fräulein Ulrich, Peſchka=Leutner, Nach= Volkspartei trennen. Erfreulicherweiſe brachten die reir=
Bienefeld die Schuldfrage nach Meineid und billigten ihm baur, Greger Dr. Pock Charlotte Frohn, Mahlknecht, ſachlichen Ausführungen der Diskuſſionsredner die
Mei=
den ſtrafmildernden§ 157, 1 zu da er ſich durch die wahr=Jaide uſw. All dieſe kannte Zinnkann und iſt ſtolz nung zum Ausdruck, daß trotz dieſer prinzipiellen
Unter=
heitsgemäße Ausſage der Verfolgung wegen eines Ver= darauf, zu ihnen in beruflichen Beziehungen geſtanden zu ſchiede im Intereſſe eines wahrhaften Liberalismus in
man faſt für eine Arbeit Schönlebers halten. Das Por=die von den Studierenden keiner fremden Nation
über=
trät hatte in München tüchtige Vertreter. Der bedeu=ſchritten werden darf. Wegen der Ausführung dieſer An=
Feuilleton.
tendſte, Edlinger, wurde ſchon genannt. Weiter iſt zu ordnung ſind die Univerſitätskuratoren mit Anweiſung
nennen George de Marces (1697—1776), Johann verſehen. Die Maßregel erſtreckt ſich nicht auf diejenigen
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
Kupetzky (1677—1740) Joſeph Hauber (1766 bis Studierenden, die jetzt ſchon zugelaſſen ſind, ſondern hat
P. Rokoko=Ausſtellung in München. Der 1834). Von F. J. Beich, Cangletto, Cuvil= nur für die künftigen Immatrikulationen Bedeutung.
Kunſtverein München veranſtaltet zurzeit in Verbindungliées, Mengs, Riedlinger, Tiſchbein und an=
CK. Eine Ausſtellung altſpaniſcher
mit dem Muſeumsverein eine große Rokoko=Ausſtellung deren altbekannten Meiſtern hat man ſich mit nur weni=
Meiſter in London wird am kommenden Samstag
(Malerei und Plaſtik), die die reſpektable Zahl von faſt gen charakteriſtiſchen Werken begnügt. obwohl Material
ihre Pforten öffnen und der Kunſtwelt Gelegenheit bie=
500 Nummern umfaßt. Dieſe Ausſtellung ſchließt gewiſ= in Hülle vorhanden geweſen wäre. Dies war ſehr klug, ten, eine Reihe von unſchätzbaren Meiſterwerken kennen
ſermaßen die großzügigen Vorführungen ab, durch welche denn durch die Miſchung des Bekannten mit dem
Unbe=
die genannten Vereinigungen mit Unterſtützung des Baye= kannteren erreichte man ein nicht nur harmoniſches, ſondern zu lernen, die ſonſt in Privatſammlungen der
Allgemein=
heit nicht zugänglich ſind. Unter den Hauptſtücken
be=
riſchen Nationalmuſeums ein Geſamtbild der Kunſt des auch neues Geſamtbild. — In der Plaſtik iſt es vor allem findet ſich auch das berühmte Selbſtvorträt Murillos aus
18. Jahrhunderts zu bieten ſich zur Aufgabe gemacht hat= Roman Anton Boos (1730—1810), der mit 25 Wer= dem Beſitze des Earl of Spencer. Nicht weniger als 12
ten. Im Jahre 1908 hatten wir die Porzellan=Ausſtel= ken am eindringlichſten zu uns ſpricht. Neben ihm iſt zu
lung, 1912 die Miniaturen=Ausſtellung; nun iſt die Ma= nennen J. B. Straub (1704—1784) und deſſen Schüler Goyas und 16 Grecos ſind zuſammengebracht worden,
lerei und Plaſtik des 18. Jahrhunderts gefolgt. Auch die F. J. Günther (1725—1775). Die Katalogiſierungs= darunter das berühmte Porträt des Don Ramon Satue
aus der Sammlung des Dr. Carvalho, der auch eine
Kunſt= und Hiſtoriſche Sammlung des Großherzoglichen arbeiten führten zu einer äußerſt intereſſanten Feſtſtellung Reihe von weiteren Scätzen ſeiner Kollektion zur Ver=
Landes=Muſeums in Darmſtadt hat in dankenswerter hinſichtlich eines der bewundertſten Meiſterwerke in der fügung geſtellt hat, darunter die heilige Familie von Zur=
Weiſe zur Vervollſtändigung der Ausſtellung beigetragen, Königl. Reſidenz. Im Audienzſaal der „Reichen Zim= haran und Werke von Ribera, Pereda und Valdes Leal.
nämlich ein Hauptwerk aus der Frühzeit unſeres Jo= mer” der Königl. Reſidenz ſteht ſeit Jahren auf dem Ofen Die Ausſtellung wird auch eine Sammlung von Werken
hann Georg Edlinger (1741—1822), ein äußerſt eine 86 Zentimeter hohe Bronze, die von je für die
Rei=
lebensvolles Porträt des Grafen Sigmund von Haim= terſtatue des Kurfürſten Max Emanuel, ein Werk des alter portugieſiſcher Meiſter umfaſſen.
hauſen. Das Hauptintereſſe konzentriert ſich auf die 16 Bildhauers Groff, gehalten wurde. Als ſolches wurde es
** Pelze, die nicht wärmen ſollen. Daß Pelz und
Werke von G. B. Tiepolo. Da gleichzeitig bei Heine= für die Ausſtellung erbeten. Die genaue Unterſuchung
mann eine Tiepolo=Ausſtellung ſtattfindet, iſt ergab nun, daß das Werk das Reiterſtandbild Lud=Thermometer, Kleidung und Witterung in einer gewiſſen
zurzeit in München eine kaum wiederkehrende Gelegen= wigs XIV. von Frankreich ſei, von Gobert im Jahre Harmonie miteinander ſtehen müſſen, das iſt eine
Anſchau=
heit, den größten Maler des Rokoko zu ſtudieren. Bayern 1695 geſchaffen. Das koſtbare Stück iſt zweifellos ein Ge= ung, die die neueſte Mode als veraltet und lächerlich
ab=
lehnt Die Leidenſchaft für ſchönes Pelzwerk, die ſich der
beſitzt beſonders viele charakteriſtiſche Studien und Skiz=ſchenk des Sonnenkönigs an Kurfürſt Max Emanuel.
* Ausländer auf unſeren Univerſitäten. Damen in letzter Zeit in einem noch nicht gekannten Grade
zen des großen Venetiäners, da dieſer drei Jahre in
Würzburg tätig war (1750—1753). Tiepolos Kunſt iſt Bekanntlich werden ſeit einiger Zeit in ſteigendem Maße bemächtigt hat, läßt es nicht zu, daß man erſt den Winter
dekorative Muſik. Seine hellen, feinſchmeckeriſch blaſſen Klagen darüber geführt, daß durch das übermäßige An=oder gar Schnee abwartet, um in die warmen Hüllen zu
Harmonien geben der oft überkühnen Kompoſition Maß wachſen der Zahl der ausländiſchen Studierenden die In=ſchlüpfen, ſondern das ganze Jahr hindurch trägt die Mon=
und Anmut. Die Stilleben von Franz Werner länder in der zweckentſprechenden Benutzung unſerer Uni= däne Pelz. So lange dieſes Lieblingsmaterial nur zur
Tamm, beſonders ſein „Weißes Kaninchen mit Früch= verſitätseinrichtungen behindert würden. Die Prüfung Garnierung und als diskreter Schmuck verwendet wird,
ten”, ſind von einer niederländiſchen Saftigkeit der Far=hat ergeben, daß dieſe Klagen der Berechtigung nicht ent= mag man die neueſte Paſſion gern gelten laſſen. Warum
ben. Zwei Landſchaften des Mannheimers Ferdinand behren. Der Kultusminiſter hat ſich deshalb, wie diefoll nicht ein ſchönes Stückchen Fell Tüll oder Seide in
Kobell, Anſichten von Aſchaffenburg, tragen ſchon ganz Norddeutſche Allgemeine Zeitung mitteilt. veranlaßt ge= ſchmalen Bändern ebenſo zieren, wie Band und Spitze?
modernes Gepräge. Beſonders die eine davon könnte ſehen, eine beſtimmte Höchſtziffer feſtzuſetzen. Aber die Tendenz. Pelz in aanzen Kleidungsſtücken zu
M
Nummer 231.
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Oktober 1913.
Heſſn ein friedliches Rebeneinmnderarbeiten der beiden ſtag ſanden Probefahrten auf der Strecke Becktraße=Oſt. derungen. Redner beionte zum Schluſe, daß unſere
Turn=
übungen für alle Altersſtufen geeignet ſeien und ſchloß mit
üiberalen Richtungen aus taktiſchen Gründen erſtrebt wer= bahnhof ſtat.
Verlaufenes Kind. Der vier Jahre alte Knabe, der wiederholten Aufforderung, ſich alle der Sache des
den müſ, um im Augenblicke der Gefahr ein vereintes
Schlagen nach rechts und links zu ermöglichen. Sämtliche welcher ſich am Sonntag nachmittag in der Meſſe ver=Turnens zuzuwenden. Lebhafter Beifall lohnte dem Vor=
Verſammlungen bedeuten zweifellos einen Erfolg für die laufen hatte und an das 6. Polizeirevier abgeliefert tragenden die trefflichen Ausführungen.
Freie Vereinigung, der für ſie ein Anſporn für ihre wei= wurde, iſt geſtern von ſeinen Angehörigen abgeholt
t. Dieburg, 29. Sept. (Jahrhundertfeier.) In
tere Agitationstätigkeit ſein wird.
worden. Er gehörte nach Roßdorf.
allen Städten und Dörfern Deutſchlands rüſtet man
Der Heſſiſche Landesverein des Allgem. evang. pro=
Hohmanns Taſchenfahrplan iſt ſoeben er= ſich, am 18. Oktober die hundertjährigen Gedenktage der
teſtantiſchen Miſſionsvereins wird ſein 2. Jahresfeſt
ſchienen. Der wegen ſeiner Ueberſichtlichkeit und Völkerſchlacht bei Leipzig und die Befreiung Deutſchlands
am 26. Oktober hier in den Mauern unſerer Stadt feiern, Reichhaltigkeit bevorzugte Fahrplan iſt gegen die letztel von der Fremdherrſchaft feſtlich zu begehen. Auch in
worüber demnächſt Näheres bekannt gegeben wird. Der Ausgabe bedeutend erweitert worden (80 Seiten Inhalt). Dieburg haben ſich Vereine zuſammengetan, um eine
Feſtgottesdienſt wird in der Pauluskirche, die Hauptver= Die allerletzten Aenderungen der Eiſenbahndirektionen würdige Feier zu veranſtalten. Der Stadtvorſtand
ſammlung nachmittags im Gemeindehaus der Stadt= ſind berückſichtigt worden; auch die Preiſe für Fahrkarten hat in ſeiner letzten Sitzung einſtimmig beſchloſſen, zu
gemeinde ſtattfinden. Außerdem werden noch beſondere ſind entſprechend der Erweiterung des Fahrplans ergänzt. dieſer patriotiſchen Feier einen Betrag von 300 Mk.
Gottesdienſte und Verſammlungen für die Kinder und Weiter enthält das Heftchen, welches zu 15 Pfg. verkauft zur Verfügung zu ſtellen. Am Samstag, den 18.
Ok=
die konfirmierte Jugend veranſtaltet. Eine beſondere wird, zur genauen Orientierung noch einen Streckenplan. tober, abends, wird von Damen und Herren das
Miſſionsausſtellung, die außerordentlich intereſſant iſt,
hiſtoriſche Feſtſpiel „Kolberg” zur Aufführung gelangen,
wird gleichfalls in jenen Tagen hier gezeigt und unter
* Kinotheater. Reſidenztheater am Weißen deſſen Leitung und Einübung Herr Profeſſor Diehl in
fachkundiger Führung erläutert werden. Als Hauptredner
iſt Superintendent Dr. theol. Schiller gewonnen wor= Turm. In dem heutigen Programm ſind zwei Lieblinge liebenswürdiger Weiſe übernommen hat. Die
Haupt=
den, der ſeit 18 Jahren mit großem Segen in Japan der Kinobeſucher zu bewundern, und zwar Suzanne Gran= feier am Sonntag, den 19. Oktober, wird ein
Volks=
feſt im Schloßgarten ſein und am Abend ſoll auf
wirkt und ſich gegenwärtig auf einer Urlaubsreiſe in dais in der Tragikomödie „So iſt das Leben” und Henny
Deutſchland aufhält. Es ſei noch darauf aufmerkſam ge= Prrten in dem dramatiſchen Lebensbild Im Glück ver= dem Rinkebühl ein großes Freudenfeuer
abge=
brannt werden. Zn dem Eilbotenlauf nach Leipzig,
macht, daß der Allgem. evang, proteſtantiſche Miſſions= geſſen”. Ueber erſtgenannten Film ſchreibt die B. Z.: Die
verein ſein Arbeitsfeld in Japan und China hat und in Hauptrolle in dieſem Felm wird von Suzanne Grandais am 17. Oktober, wird der Turnverein Dieburg
ſo vollendet dargeſtellt, daß man ſich über den ſtarken Bei= 30 Turner ſtellen.
erſterem Lande die einzige deutſche Miſſion unterhält.
H Neuſtadt i. Odw., 29. Sept. (Gemeinderats=
Seinen Sitz hat der Verein in Weimar und ſteht unter fall des zahlreich erſchienenen Puhlikums nicht wunderte.
dem Protektorate des Großherzogs von Sachſen=Weimar. Ihr Spiel iſt tatſächlich „Kunſt”. Suzanne Grandais gibtſwahl.) Heute war hier Gemeinderatswahl. Die Be=
Erſt vor wenigen Tagen hat der Geſamtverein fein 29. keine Kinomimik, ſondern Seelendarſtellung, und ihr Part=teiligung war ziemlich ſtark: von 162 Wahlberechtigten
Jahresfeſt in Braunſchweig abgehalten, das glänzend ver= ner eiſert ihr hierin nach. Die Bahnfahrt an der Riviera, haben 138 von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Es
kaufen iſt und von dem Eifer ſeiner Anhänger beredtes der Flugplatz bei Paris, die Ankunſt des Waſſerflugzeugeswurden fünf Gemeinderäte gewählt wovon einer der bür=
Zeugnis ablegte. Die Braunſchweiger hatten es ſich nicht in Monte Carlo vom Meere her, ſowie die Flucht der gerlichen und vier der ſozialdemokratiſchen Partei
ange=
nehmen laſſen, dem Verein als Feſtgabe die anſehnlicheLiebenden im Flugzeug ſind wunderbare Natnraufnah= hören. Es wurden gewählt: Albert Hottmann mit 82
Summe von 7100 Mark zu überreichen, was nach der Na=men. Der zweite Schlager iſt ein Roman aus dem Leben, Stimmen, Georg Heuſel I. mit 78, Heinrich Treſer mit 77,
tionalſpende für die Miſſion doppelt anerkannt zu wer= in dem die feine Spielart der beliebten Filmſchauſpielerin Wilhelm Knöll mit 75 und Adam Rodenhauſer II. mit
den verdient. Wir hoffen, daß die Veranſtaltungen des Henny Porten ſo recht zur Geltung kommt. Von den 75 Stimmen.
Sprendlingen, 30. Sept. (Selbſtmord.)
Der
Heſſiſchen Landesvereins auch hier in Darmſtadt einen übrigen Vorführungen ſeien noch erwähnt das
amerika=
niſche Drama „Das Gericht der Tiefe”, die Humoreske Pfläſterer Georg Weber von Sprendlingen ließ ſich
guten Boden finden werden.
* Die Starkenburger Lutheriſche Konferenz hält =Volidor als Akkumulator” und die hochintereſſante heute mittag 12 Uhr 15 Min. von dem Perſonenzuge 5610
an der Bahnſtrecke Buchſchlag-Sprendlingen an der
Sta=
ihre Hauptverſammlung am 1. und 2. Oktober Wochenchronik.
tion Sprendlingen überfahren und war ſofort tot.
in „Elim” bei Darmſtadt mit folgender Tagesordnung
* Eberſtadt, 29. Sept. (Blumenpflege.) Zu Be= Ueber die Urſache des Selbſtmordes iſt Beſtimmtes nicht
ab: Mittwoch, den 1. Oktober, nachmittags 2 Uhr: Die
Bedeutung des Ausdrucks Der Menſchenſohn” im ginn des Sommers wurden auf Veranlaſſung der Kreis= bekannt.
Munde Jeſu, Pfarrer Hickel=Darmſtadt Donnerstag, ſchulkommiſſion an etwa 300 hieſige Schulkinder Blumen=
Bürſtadt, 30. Sept. (Die zähe Henne.) In der
den 2. Oktober, vormittags 8½ Uhr; Unſere Freude am ſtecklinge verteilt, die ſie nach gegebener Anleitung pflegen Hofreite des Phil. Lurg war geſtern die Dreſchmaſchine
bl. Taufſakrament, Pfarrer Wagner=Stockſtadt. Alle ſollten. Am Freitag wurden die Pflanzen im Schulhauſe der hieſigen Dreſchgeſellſchaft im vollen Gange, als plötz=
Konferenzmitglieder, ſowie ſonſtige Freunde des luthe= ausgeſtellt; über 50 Kinder erhielten dabei als Prämie lich ein Huhn in das Getriebe flog. Zur Verwunderung
eine ſchöne Topfpflanze. Der Verein für ländliche Wohl= aller kam nach geraumer Zeit dasſelbe eingepreßt mit
riſchen Bekenntniſſes ſind herzlich eingeladen.
* Gartenbauverein Darmſtadt. Wie im An=fahrtspflege, deſſen Vorſitzender Profeſſor Dr. Frenzel an einem Buſchel Stroh lebend zur Preſſe heraus. Nach
Be=
zeigenteil erſichtlich iſt, findet nächſten Donnerstag eine die Kinder eine Anſprache richtete, hatte die Prämiierung freiung ſeiner Feſſeln ſprang das gedroſchene Huhn wie=
Monatsverſammlung ſtatt, die inſofern von er= der Kinder durch eine Geldſpende ermöglicht. Gärtner der munter davon. (?)
höhtem Intereſſe ſein dürfte, als damit eine Aus. Meyer von Eberſtadt hatte einige wertvollere Pflanzen
M. Stockſtadt a. Rh., 30. Sept. (
Genoſſenſchaft=
ſtellung von Herbſtobſtſorten verbunden iſt. als erſte Preiſe geſtiftet.
liches.) Wohl eine der am ſtärkſten durch die Kriſis der
1 Nieder= Ramſtadt, 29. Sept. Der Heſſiſche
Gleichzeitig ſoll Gelegenheit zur Beſtimmung von Obſt=
Genoſſenſchaftsbank zu Darmſtadt in Mitleidenſchaft ge=
Volksſchriftenverein veranſtaltet vom 2. bis 7.
ſorten geboten werden.
zogenen ländlichen Kaſſen iſt die hieſige Spar= und Dar=
* Literariſcher Verein. Auf die heutige Anzeige Oktober d. J. in der hieſigen Turnhalle eine reichhaltige lehenskaſſe. Obgleich die Kaſſe nur etwas über 100
Mit=
dieſes Vereins, deſſen einzige Aufgabe darin beſteht, Vilderausſtellung die den Zweck hat. Verſtändnis
glieder hat, ſo hatte ſie doch bei der Bank in Darmſtadt
ſeine Mitglieder das ganze Jahr über mit belehrender für echte und edle Kunſt auch unter die ländliche Bevölke=
116 000 Mark Guthaben. Bei der ſtattgefundenen ſehr er=
und unterhaltender Lektüre zu verſehen, ſeien Einheimiſche rung zu bringen. Auf dieſe Ausſtellung (Beſichtigung regten Generalverſammlung ſtimmten die Genoſſen dem
koſtenfrei) werden hiermit die Bewohner von Nieder=
und Neuzugezogene hierdurch hingewieſen.
Vorſchlage des Vorſtandes und Aufſichtsrat bei, auf 50
* Konſtantinfeier. Die hieſigen katholiſchen Vereine Ramſtadt, Traiſa und Maſchenhach aufmerkſam gemacht.
veranſtalten am Sonntag, den 5. Oktober, zur Feier des Ganz beſonders ſei auf die Eröffnungsfeier am Donners= Prozent der Forderung zu verzichten, ſoweit ein Konkurs
der Heſſiſchen Landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaftsbank
1600jährigen Jubiläums des Ediktes von Mailand eine tag, den 2. Oktober, nachmittags 3 Uhr, hingewieſen, wo= verhindert werden kann. Die Geſchäftsanteile wurden
Feſtverſammlung die im Konkordiaſaale des bei durch einen von großer Sachkenntnis geſtützter Vor= von 50 auf 600 Mark erhöht.
Katholikenvereins abgehalten wird. Dabei wird von trag die Zuhörer in die rechte Betrachtung von Kunſt=
Mainz, 29. Sept. (Ueberfahren.) Im Vororte
dem katholiſchen Kirchengeſangverein die Adoratio erneis werken eingeführt werden. — Vom herrlichſten Wetter be=
Verehrung des hl. Kreuzes — von Guſtav Erlemann günſtigt, veranſtaltete der hieſige Turnverein, dem Mombach hat ſich vergangene Nacht der 42 Jahre alte
ver=
zur Aufführung gebracht. Die Feſtrede wird der Oblaten= für das Jahr 1914 die Abhaltung des Gauturnfeſtes über= mögende Landwirt Georg Anton Viktor auf der
Eiſen=
tragen worden iſt, ein öffentliches Schauturnen. Erſt= bahnſtrecke Budenheim=Mombach überfahren laſſen. Dem
pater Wüſt halten. (Siehe Anzeige.)
& Die Stenographen=Vereinigung Gabelsberger, klaſſige Leiſtungen der aktiven Mannſchaft, ſowie her= Lebensmüden wurde der Kopf vom Rumpfe getrennt,
deren Veranſtaltungen ſich allgemeiner Beliebtheit er= vorragende Darbietungen der Zöalings=, der Damen=, der ebenſo der eine Arm. Gegen Viktor war eine Anzeige
er=
freuen, begeht am Samstag im Kaiſerſaal ihr 6. Stif= Schüler= und der Schülerinnen=Riegen zeugten von vor=folat; man vermutet, daß dies der Grund zu der Tat
ge=
tungsfeſt. Wie früher, ſo wird ſich in dieſem Jahre trefflicher Schulung und von reger Vereinsarbeit Beſon= weſen iſt.
M. Nackenheim, 29. Sept. (
Einbruchsdieb=
das Feſt wieder durch ein vorzügliches Programm aus= derer Beifall wurde einem von der Turnerin Frl. Lilly
Schäffer verfaßten und einſtudierten „Ernte=Reigen” derſtahl.) Während des Kirchweihfeſtes wurde bei
zeichnen. (Siehe Anzeige.)
Der Odenwaldklub Frankonia=Darmſtadt hält von Schülerinnen verſchiedener Altersſtufen vorgeführt einem hieſigen Graveur in Abweſenheit der Bewohner
am Sonntag, den 5. Oktober, im Kaiſerſaal, Grafen= wurde, zuteil. Am Abend ſprach vor einer zahlreichen Zu=ein ſchwerer Einbruchsdiebſtahl verübt. Dem
ſtraße 18,
ſeinen diesjährigen Herbſtball ab. hörerſchaft auf Anregung des Turnvereins Herr Dr. med. Dieb, der ſich mit einem Beil bewaffnet hatte, fielen Geld
(Näheres ſiehe Anzeige in heutiger Nummer)
Heid über den „Nutzen des Turnens”. In meiſter= und Wertſachen im Betrage von 100 Mark in die Hände.
* Verein der Hundefreunde von Darmſtadt und Um= hafter Weiſe entledigte ſich der Vortragende ſeiner Auf=
Bingen, 30. Sept. (
Stadtverordnetenſitz=
gegend. Bei der in Stuttgart veranſtalteten Inter=gabe. Von den Anfängen unſeres deutſchen Turnens das ung.)
) In der geſtrigen Stadtverordnetenſitzung wurde
nationalen Ausſtellung von Hunden aller von Vater Jahn vor hundert Jahren in den ſchweren beſchloſſen, eine Hundertjahrfeier zur Erinnerung an die
Raſſen erhielten Mitglieder des Vereins der Hunde= Tagen der Not begründet wurde, ausgehend, ſchilderte der Schlacht bei Leipzig gemeinſam mit den Gemeinden
Bin=
freunde=Darmſtadt für ihre ausgeſtellten Tiere Preiſe: Redner den ganzen Werdegang der Deutſchen Turnerſchaft, gerbrück und Rüdesheim zu veranſtalten, und zwar ſoll
Herr Karl Feldmann=Erumſtadt ſieben 1. zwei 2., drei die heute mit mehr als 1300 000 Mitaliedern Vereine an dieſe Gemeinſamkeit zunächſt in einer Höhenbeleuchtung
3. Preiſe, einen Ehrenpreis, ſowie den erſten Zuchtehren= allen größeren Plätzen des Reiches zählt. In ganz treff= beſtehen. Zu der hieſigen Feier ſollen die Binger Vereine,
preis; Herr Klippel=Griesheim einen 1., einen 2. und licher Weiſe beleuchtete Herr Dr. Heid vom ärztlichen vor allem der Turnverein, zu einer Beſprechung über die
Ehrenreis.
Standpunkte aus den Wert der turneriſchen Uebungen in Feier eingeladen werden. — Von dem Einbau eines
m. Die neue Verbindungslinie der elektriſchen ihrer Wirkung auf den menſchlichen Organismus. Auch Rauchverbrennungsapparates, der in einem früheren Be=
Straßenbahn Schloßgartenplatz-Oſtbahnhof wird heute die Frage des Alkoholgenuſſes ſtreifte der Redner und ſchluß vom hieſigen Elektrizitätswerk verlangt wurde, ſoll
(1. Oktober) dem Berkehr übergeben. Der ſeitherige wünſchte, daß es der Deutſchen Turnerſchaft gelingen möge, vorläufig Abſtand genommen werden. — Der Termin ber
Fahrpreis wird beibehalten, bis die elektriſche Linie ſich hiervon mehr und mehr zu emanzipieren. Großen diesjährigen Stadtverordneten=Erſatzwahlen wurde auf
Frankfurterſtraße-Oſtbahnhof eröffnet wird. Am Sonn= Wert legte er auch auf die Pflege der Spiele und Wan= Donnerstag, den 20. November, feſtgelegt.
verwenden, nimmt immer mehr zu. So konnte man zum zu machen, enthalten ſie volkstümlich geſchriebene Kom= vielleicht arrangieren wir auch Grammophonvorſtellungen
Beiſpiel in den Sommermonaten in den eleganten fran=mentare zu verſchiednen Geſetzesbeſtimmungen und ſozia= mit Lichtbildern berühmter Schauſpieler und Tenöre. Und
zöſiſchen Badeorten Damen ſehen, die vollſtändige Pelz=len Einrichtungen. So verbreitet ſith eines dieſer Hefte bei allen dieſen Veranſtaltungen werden ſich günſtige
Ge=
hüte ſich aufs Haupt geſetzt hatten, und ein Strohhut war in leicht verſtändlicher Weiſe über das Verfahren vor den legenheiten ergeben, die Wählerinnen für die Politik zu
ſchon im Auguſt hofnungslos unmodern. Dazu kommen Kaufmanns= und Gewerbegerichten, ein anderes behandelt intereſieren und ihnen die Kandidaten vorzuſtellen.”
die Pelzſtolen, die man zu jeder Jahreszeit trägt, und die Geſindeordnung, ein drittes ſpricht ſich über die An=
B. William Taft der Dahinſchwindende. Expräſident
wahrſcheinlich werden über kurz oder lang richtige Pelz= geſtelltenverſicherung aus uſw. Dem Text ſind für Ein=
Taft, der als ein Symbol behaglicher Wohlgenährtheit
kleider auftreten, in denen andere Stoffe nur eine geringe gaben und Klagen uſw. erläuternde Formulare beigege= und rundlicher Zufriedenheit trotz vieler Einwände gegen
Rolle ſpielen. Wie der Pelzmantel und die Pelzboa längſt ben. Dieſe Art der Reklame bietet infolge ihrer Eigenart
ſein politiſches Wirken ſo große Popularität in Amerika
nicht mehr zum Wärmen dienen ſollen ſo hat auch derwirtlich einmal etwas Neues und Nachahmenswertes.
gewonnen hat, beraubt ſich immer gründlicher aller jener
Muff ſeine frühere Aufgabe verloren, den Händen Schutz
Wie man Wählerinnen fängt. Der Staat Illinois ihm von der Natur in ſo reichem Maße zuerteilten
Hilfs=
gegen die Kälte zu gewähren. Man trägt ihn in der
fle=
hat den Frauen das langerſehnte Wahlrecht gewährt; nun mitel für die Erlangung der Vollsſympathie. Der
Neu=
chen breiten Form, die ſo entzückend kleidet, auch ſchon in beginnt für die Parteien die ſchwierige und ungewohnte York Herald erhält aus Neu=York dieſe ſchlimme Kunde.
dieſen ſchönen warmen Herbſtwochen, und wenn er über= Aufgabe, die gewaltige Armee der wahlberechtigten Frauen Seit ſeinem Scheiden aus dem Weißen Hauſe ſchwindet
heupt noch einen anderen Zweck erfüllen ſoll als den, zu zu organiſieren und zu überzeugten Anhängerinnen der William Taft ſozuſagen dahin; ſeit dem 4. März hat es
ſchmücken ſo übernimmt er die Rolle des Pompadours, guten Sache” zu erziehen. Schon haben die Parteivor=nicht weniger als 37 Kilogramm abgenommen, und er, des
birgt in ſeinem geräumigen Innern die Börſe und all die ſtände ihren Kriegsrat gehalten; hart ſtießen die Meinun= einſt ein Sinnbild rundlichen Behagens war, iſt heute nur
kleinen Toilettendinge, ohne die eine Modedame, die den gen aufeinander, aber ſchließlich drang doch das Programm noch ein ganz gewöhnlicher Sterblicher, der kaum ſeine
Spiegel ab und zu zur Erhöhung ihres Selbſtgefühls im= des Parteiſekretärs George MeConnelle durch, der als ein 110 Kilogramm wiegt. Und für Taft ſind 110 Kilogramm
mer zu Rate ziehen muß, nun einmal nicht exiſtieren kann. beſonderer Kenner der weiblichen Pſyche in der demokrati= eine Bagatelle. Den Anſpruch auf den herzlichen Spitz=
Die Muffs der kommenden Saiſon werden ſich innerhalb ſchen Parteiorganiſation als Autorität gilt. Nach den namen des „Big Billy” hat er jedenfalls verwirkt. Wer
eines geſchmackvollen Mittelformats halten, weder rieſen= Beſchlüſſen, die gefaßt wurden, geht der Staat Illinois ihn in Brookline in Maſſachuſetts bei den jüngſten
Golf=
groß noch ſehr klein werden; ſie ſind mit Sammet oder
einer ungewöhnlich fröhlichen und ſchönen Wahlzeit ent= Wettkämpfen ſah, blickte faſſungslos auf dieſen dürftigen
Stickerei garniert und bilden mit der Toque, die ebenfalls
gegen Denn, um die Stimmen der Frauen zu erlangen, Schaten des alten Willam Taft. Seine Geſtalt, die einſt
aus Pelz beſtehen muß, in dem verwendeten Material
ſind die Berufspoliker alf die Ide gekommen, in alln ein Stolz der Nation war, iſt geſchmolzen; ja, er hatte
ſo=
eine Harmonie. Die Muffs werden an ſchmalen Pelz= Städten und Dörfern in kurzen Zwiſchenräumen große gar, es darf nicht verſchwiegen werden, deutliche Anſätze
ſtreifen, die den Pelzbeſätzen an Kleidern ähneln, um den
Hals getragen. Fuchs war bereits im Sommer und bleiht Tanzfeſte zu veranſtalten und ſie durch die Vorführung zu einer Taille erkennen laſſen. Man wußte bereits, daß
exotiſcher moderner Tänze noch amüſanter zu geſtalten. Taft in den letzten Monaten ſich der Aufgabe widmete,
auch fernerhin das beliebteſte Pelzwerk; man begnügt ſich Auch Teekränzchen und Kartenpartien, ſowie geſell= ſeinen Ueberfluß an irdiſcher Körperfülle abzuſtreifen;
mit geringeren Arten, da Schwarz= und Silberfuchs ja nur ſchaftliche Empfänge mit Vorführung der neueſten Moden ſchon das Bekanntwerden dieſer Nachricht hatte genügt,
den Allerreichſten zu erobern möglich iſt.
ſind geplant; kurz, die wahlberechtigten Frauen von Illi= um ſeine Popularität zu verringern. Aber trotz dem Rat
B. B. Reklame und Belehrung zugleich. Eine ganz nois werden ſehr auf ihrer Hut ſein müſſen, wenn ſie ſich ſeiner volitiſchen Freunde war er von dieſem Irrwege
neuartige Reklame führen gegenwärtig mehrere Berliner nicht durch alle dieſe Verlockungen beſtechen laſſen wollen. nicht abzubringen. Er führt einen heroiſchen Krieg mit
Verkaufsgeſchäfte ein. Zur Bekanntgabe der Verkaufs= „Während des Wahlkampfes”, ſo erklärte der Sekretär ſeinem Appetit und treibt täglich mehrere Stunden
an=
gegenſtände werden hier nicht mehr die üblichen Handzet=MeConnelle, „wird mindeſtens einmal in der Woche ein ſtrengenden Sport. Und wenn dann der Wolfshunger
tel auf den Straßen verteilt. In einem kleinen gehefteten großer Ball abgehalten. Und auch nach den Wahltagen über ihn kommt, dann überliſtet er ſeinen an Entbehrungen
Büchelchen, natürlich illuſtriert, preiſen die Geſchäfte die werden zweimal im Jahr große Ballfeſte die Wählerinnen nicht gewöhnten Magen mit einem rohen Ei und ein paar
Vorzüge ihrer Waren in Qualität und Preisſtellung an. unſerer Partei zuſammenbringen. Außerdem finden Whiſt= trockenen Schnitten Toaſt. Sie transit gloria
Um aber dieſe Büchelchen dem Leſer beſonders wertvoll partien ſtatt, an denen nur Frauen teilnehmen dürfen;
Zeet e
Nummer 231.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Oktober 1913.
Seite 5.
(6) Gfieſen, 2. Sepl. Ueberfahren und gerſwurden verlet. Die beibden Haupigleiſe Köln.=Frankſut ſichts des ſaſt volſändigen Rangels von Ehrenzeichen auf
tötet wurde heute nachmittag um 3 Uhr auf dem Bahn= am Main und Frankfurt a. M.-Köln ſind für die Dauer dem Schlachtfelde von Leipzig, welche die rühmlichen
ent=
ſteig der Main=Weſer=Bahn der 27 Jahre alte Hilfsarbeiter von 5 bezw. 16 Stunden geſperrt. Die Eil= und Schnell= ſcheidenden Anteile der öſterreichiſchen Truppen an dem
Wagenbach aus Altenbuſeck. Er ſtand auf einem Pack=züge werden über die linke Rheinſeite umgeleitet. Der Waffenerfolge der verbündeten Armeen auch äußerlich
wagen; durch einen Ruck fiel er herunter direkt vor die Perſonenzugverkehr wird durch Umſteigen an der Unfall= zum Ausdruck bringen, erhielt die Verwaltung des Mili=
Räder, welche ihm die beiden Oberſchenkel abfuhren. Der ſtelle aufrecht erhalten. Die Unterſuchung über die Urſache tär=Maria=Thereſien=Ordens den Auftrag, in jedem von.
Schwerverletzte ſtarb bald darauf in der Klinik. Er hinter= des Unfalls iſt eingeleitet.
öſterreichiſchen Korps= oder Gefechtstruppen
eingenomme=
läßt zwei kleine Waiſenkinder; ſeine Frau ſtarb vor 14
Rheydt, 30. Sept. (Flüchtiger Stadtbau=nen Abſchnitte des Schlachtfeldgs einen vier Meter hohen
Tagen.
meiſter.) Seit geſtern iſt der hieſige Stadtbaumeiſter Marmorobelisk, gekrönt von einem mächtigen Doppeladlee
(*) Leihgeſtern, 30. Sept. Erſchlagen wurde hier Fiſcher, der erſt vor kurzem penſioniert wurde, plötz= aus Kanonenmetall und mit der Inſchrift zu verſehen,
der ältere Kaufmann Faber von Burſchen aus Rutters=lichverſchwunden. Es dürfte keinem Zweifel unter= welche den betreffenden Heeresteil und ſeine
Komman=
hauſen. Dieſe hatten den Sohn Fabers ſchwer mißhan= liegen, daß er die Flucht ergriffen hat. Mit ihm iſt die
delt. Der Vater war gerufen worden, um Frieden zu ſtif= Frau eines Tiecarztes verſchwunden, die ihr kleines Kind danten nennt, an jenen Punkten aufzuſtellen, welche durch
mit auf die Flucht genommen hat. Fiſcher iſt verheiratet entſcheidende Waffenerfolge oder bedeutende Verluſte der
ten; als er hinzukam, ſchlugen ihm die Rohlinge den und Vater von vier kleinen Kindern. Vor einigen Tagen Erinnerung bewahrt bleiben ſollen. Dank dem Entgegen=
Schädel ein.
wandte er ſich an die ſtädtiſche Behörde mit dem Antrage, kommen der hieſigen Behörden und der betreffenden
ſeine Penſion in eine einmalige Zahlung umzuwandeln, Grundbeſitzer welche den Baugrund unentgeltlich zur
Kunſtnotizen.
da er ſich an einem Geſchäftsunternehmen beteiligen wolle. Verfügung ſtellten, wird es möglich ſein, zwei dieſer
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach=
Die Penſion wurde daraufhin kapitaliſiert, und Fiſcher Denkmäler bis zum 18. Oktober, die übrigen drei bis
ſtehenden Erwähndng geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteit vor.
erhielt 25000 Mark ausbezahlt. Man nimmt an, daß Ende Oktober fertigzuſtellen.
— Orpheum. Gaſtſpiel „Jobs Kölner Luſtige Fiſcher den Antrag auf Kapitaliſierung ſeiner Penſion nur
Leipzig, 29. Sept. (Schwerer Unfall.) Auf
deshalb ſtellte, um ſeine Frau und die vier Kinder im Stich dem Windmihlenweg ereignete ſich heute abend ein Zu=
Bühne‟ Der famoſe Schwank Schieber” der heute
Milt=
zu laſſen und mit ſeiner Geliebten zu fliehen. Frau Fiſcher ſammenſtoß, zwiſchen einem
Straßenbahn=
woch, den 1 Oktober, den Reigen der diesjährigen
No=
vitäten eröffnet, gibt der vorzüglichen Künſtlerſchar aus hat ſich mit den Kindern zu ihren Eltern begeben.
wagen und einem Automobilomnibus bei
Eſſen (Ruhr), 30. Sept (Unfall beim Turnen.) dem der letztere umgeworfen wurde 12 Perſonen
wur=
der Rheinmetropole, die von ihrem früheren hieſigen Gaſt=
Beim Schauturnen des Bocholter Turnvereins ſtürzten den verletzt, davon 6 ſo ſchwer, daß ſie nach dem
Kranken=
ſpiel noch in beſtem Andenken ſteht, vollſte Gelegenheit, durch Zuſammenbruch einer Pyramide mehrere Turner haus gebracht werden mußten. Der Unfall wurde badurch
ihrem goldenen Humor und ihrer rheinländiſchen Froh= aus beträchtlicher Höhe herab und wurden ſchwer verletzt. hervorgerufen, daß der Omnibus, der den
Straßenbahn=
laune die Zügel ſchießen zu laſſen. Du ſollſt und mußt
Göttingen, 30. Sept. (Hinrichtung.) Der frühere i wagen überholen wollte, zu kurz einbog und infolgedeſſen
kachen!” iſt die Deviſe der fidelen Gäſte, der ſich jeder
Lakai des Kaiſers und ſpätere Schutzmann in Hannoverſch= von dieſem angerannt wurde.
beugen muß, ob er will oder nicht. Da hilft kein Wider= Münden Georg Romahn, der am 9. April vom hieſigen
Helgoland, 30. Sept. (Reſte des „L 1‟.) Der in
ſtreben, der unverwüſtliche Humor löſt jeden Widerſpruch Schwurgericht auf Grund des Indizienbeweiſes zum Tode Ymuiden eingetroffene holländiſche Fiſchdampfer „
Kathe=
in unendliches Gelächter auf. Um Zweifeln zu begegnen, verurteilt worden war, weil er ſeine Frau am 7. Januar
ring” fiſchte bei Helgoland einige Eiſenteile und Drähte
ſei darauf hingewieſen, daß der rheiniſche Dialekt in einer in Hannoverſch=Münden abſichtlich in die Weſer geſtoßen
ſolchen Form gebracht wird, daß die Darbietungen für hatte um ſich ihrer zu entledigen. iſt, nachdem der Kaiſer auf, die wahrſcheinlich vom untergegangenen
Marine=
jedermann verſtändlich ſind.
das Todesurteil beſtätigt hatte, heute morgen im Hofe des luftkreuzer „L 1‟ herrühren.
Gerichtsgefängniſſes durch den Scharfrichter Groebler=
San Sebaſtian, 30. Sept. (Exploſion.) Durch
Magdeburg durch das Fallbeil hingerichtet worden.
die vorzeitige Exploſion einer Sprengmine wurden drei
Reich und Ausland.
Leipzig, 30. Sept. (Oeſterreichiſche Erinne= bei dem Bau der Eiſenbahn von Elizonda nach Jrun
be=
rungszeichen auf dem Schlachtfelde.) Ange= ſchäftigte Arbeiter getötet, mehrere andere verwundet.
Aus der Reichshauptſtadt, 29. Sept. Wie verlautet,
beabſichtigt Prinzeſſin Viktoria Luiſe in
Be=
gleitung der Kaiſerin zur völligen Wiederherſtellung eine
längere Reiſe zu unternehmen. Als Ziel der Reiſe iſt
Deutſche Zentrale für Jugendfürforge.
Korfu oder die Riviera in Ausſicht genommen — Der oft
vertagte Progeß, den der frühere Kapelmeiſter der Kgl.
II.
noch unbekannte oder bisher unbewieſene Uebel zu ver=
Hofoper, Felix v. Weingartner, gegen den
General=
hüten. Das Verhüten, die Beſeitigung der Ur=
St. Darmſtadt, 30. September.
intendanten der Kgl. Schauſpiele zu Berlin, Grafen von
ſachen ſei das Grundprinzip der kommenden Arbeit.
Hülſen=Haeſeler, angeſtrengt hat, gelangte heute
Der zweite Tag des Kongreſſes wird um 9 Uhr früh
Die Vorſchläge des Referenten erſtrecken ſich auf fol=
(Montag), nachdem ſiebenmal vergeblich Termin angeſetzt durch den zweiten Vorſitzenden Dr. Köhne eröffnet. Den gende Gebiete:
worden war, vor der 31. Zivilkammer des Landgerichts I heutigen Verhandlungen wohnen u. a. bei die Fürſtin zu
1. der amtlichen Wohlfahrtspflege:
Vormundſchafts=
zu Berlin zur Verhandlung. Es handelt ſich, wie erinner= Wied und die Fürſtinmutter zu Erbach=Schönberg. weſen (Vormundſchaftsgericht und Vormundſchaftsämter);
lich ſein dürfte um den Klageantrag Weingartners, der Nach einigen internen geſchäftlichen Mitteilungen wird als= Haltekinderweſen; Meldepolizei; Gewerbeordnung;
dahin geht: dem Grafen Hülſen ſei zu unterſagen ferner= bald in die Tagesordnung eingetreten.
2. der freien Liebestätigkeit: Mutterſchutz (
Mutterbe=
hin zu behaupten, daß Weingartner in bezug auf ſein
frü=
ratung) und Säuglingsfürſorge; Gewinnung und
Unter=
heres Verhältnis zur Kgl. Oper kontraktbrüchig geworden
Referate.
ſtützuna von Einzelvormündern; Verbeſſerung und
Ver=
ſei. Nach längeren Vorverhandlungen einigte man ſich da=
Der Vorſitzende kommt zunächſt nochmals auf die einheitlichung von Pflegeſtellen; Nachweiſen; weitgehende
hin, daß zunächſt über die Frage des Kontraktbruches
ver=
handelt werde. — Der Polizeipräſident v. Jagow hat an geſtrige Diskuſſion zurück und reſumiert dahin, daß die öffentliche Aufklärung über die beſtehenden Uebelſtände;
die Berliner Haus= und Grundbeſitzervereine ein Schreis= beiden Referenten zum geſtern verhandelten Thema für in Angliederung an die beſtehenden Vereine: Schaffung
ben gerichtet, in dem er auf die zunehmende Zahl Geſetzesänderung eingetreten ſind. Irgendwelche Beſchlüſſe eines Netzes von Ueberwachungsſtellen, die in engſter
Füh=
von Einbrüchen und Dachſtuhlbränden hin= über die Ausgeſtaltung können natürlich nicht gefaßt wer= lung miteinander und mit den Behörden ſtehen, zwecks
weiſt. die ſtrengere Maßnahmen erforderlich machten. Der den. Doch ſei es auch zweifellos richtig, daß die heute be= vorbeugender Arbeit (Ueberwachung von Annoneen, Kon=
Präſident erwartet, daß die Hausbeſitzer dabei mitarbeiten ſtehenden Geſetzesbeſtimmungen noch beſſer ausgenutzt trolle anderer verdächtiger Erſcheinungen Austauſch von
werden. Er empfiehlt, dem Wach= und Schließperſonal werden können und miſſen. Dabei ſei nötig, die freie Feſtſtellungen) und zwecks fürſorgeriſcher Tätigkeit (
Unter=
die beſondere Beobachtung beſtimmter Räume zur Pflicht Caritas im Intereſſe des Familienſchutzes mehr zu bringung von unverſorgten Kinder, zum Beiſpiel durch
zu machen. Die Einbrecher bevorzugen Häuſer, in ſtützen und die Polizei und Verwaltungsbehörden zu der Adoption).
denen Geſchäfte von Juwelieren ſind, und ſolche, in denen Einſicht zu bringen, daß die beſtehenden Beſtimmun=
Korreferent Verwaltungsdirektor Dr
Blaum=
ſich keine Privatwohnungen befinden. Erfahrungsgemäß gen noch mehr angewandt werden müſſen. Die Be= Straßburg führt aus: In einer größeren Reihe deutſcher
würde die Nacht vom Freitag zum Samstag wegen der hörden in dieſer Beziehung anzutreiben, ſet ſchließlich auch Großſtädte und auch einzelner Länder hat man die Miß=
Lohn= und Gehaltszahlungen mit Vorliebe zu Einbrüchen Aufgabe der Zentrale. Zu prüfen ſei die Frage, ob die ſtände des Pflege= und Adoptionsſtellenweſens durch
ver=
benutzt. — Vor der 11. Strafkammer des Land= Strafrechtskommiſſion ihre Aufgabe auch in dieſer Bezie= ſchiedene Einrichtungen ſozialer Fürforge zu bekämpfen
ge=
gerichts Berlin I wurden heute wegen Urkundenfäl= hung erfüllt habe. In mediziniſchen Kreiſen neigt man ſucht. Eine der erſten in dieſer Arbeit iſt Straßburg
ge=
ſchung und Betruges, begangen gegenüber der Dresdener immer mehr zu der Anſicht, daß die Trunkſucht eine Krank= weſen. Der Referent ſchildert ein Beiſpiel einer Stadt.
Bank, anderen Kaſſe ſie auf eine gefälſchte Quittung und heit iſt und muß abgewartet werden, ob das zu erwartende um zu zeigen, in welcher Weiſe die von ſeiten des
entwendete Kontrollmarken hin 30 500 Mark ſich hatten Irrengeſetz einen Abſchnitt enthält, der ſich in erwünſchtem Vorredners vorgetragenen Mißſtände bekämpft werden
können, die Einrichtungen in Straßburg. Zum einen iſt
auszahlen laſſen, der Kaufmann Wreſchner zu einem Sinne mit der Trunkſucht befaßt.
Es wird dann in den Verhandlungen fortgefahren. Re= dort durch das ſtädtiſche Waiſen= und Jugendfürſorgeamt
Jahre und neun Monaten Gefängnis und der Kaſſenbote
Thiel dem auch der Diebſtahl der Kontrollmarken zur ferent Gerichtsaſſeſſor Tormin=Berlin behandelt das die Vermittelung des Pflegeſtellen= und
Adoptions=
weſens zwar nicht ausdrücklich geregelt, aber doch in die
Laſt fällt, zu zwei Jahren und einer Woche Gefängnis Thema:
Kinder als Erwerbsmittel.
Hand genommen bei allen unſer der Auficht des
Waiſen=
verurteilt. Der mitangeklagte Handlungsgehilfe Hartlep.
Der Referent führte aus: In der Zeit des Geburten= und Fürſorgeamtes ſtehenden Kindern. Das ſind zum einen
der gegen das Verſprechen, er ſolle 600 Mark erhalten, die
Quittung an der Kaſſe vorgezeigt hatte, wurde freige= rückganges bleibe noch zu wenig beachtet die Vergeudung alle bevormundeten Kinder, zum andern alle unter
Schutz=
ſprochen, da er von dem Betruge keine Kenntnis gehabt und der Mißbrauch der Geborenen. Er wies auf das Ver= aufſicht ſtehenden gefährdeten Kinder und Jugendliche.
Beſ=
hatte. — Bei einem Einbruch in die Wohnung einer ſagen der für das hilſloſe — insbeſondere uneheliche —allen dieſen trit das ſtädtiſche Amt in Tätigkeit, bei der
Dame im Südoſten Berlins erbeuteten Einbrecher, wäh= Kind vorhandenen Schutzinſtanzen hin: Mutter Vormund. Vermittelung einer Pflegeſtelle (ebenſo bei Adoptionen).
rend die Dame ſich auf Reiſen befand. für mehr als 10 000 Gemeindewaiſenrat, Haltekinderpolizei. Er legte dar, wie und es iſt die natürliche Folge geweſen, daß auch in den
Mark Wertſachen. U. a. wurden koſtbare Bilder aus den dieſer Schutz verſage gegenüber den Gefahren, die den außerhalb dieſes Kreiſes liegenden Fällen das Amt faſt
Kindern dadurch drohen, daß man ſich ihrer zeitweilig immer freiwillig in Anſpruch genommen iſt. Zum andern
Nahmen geſchnitten.
Frankfurt, 30. Sept. (Schwere Strafe.) Ein oder dauernd zu entledigen ſuche (Pflegekinder, „ver= iſt die Erteilung der Erlaubnis zur Annahme
ſchenkte” Kinder), insbeſondere, wenn ſich dabei auf ſeiten eines Kindes in fremde Pflege geregelt durch eine orts=
Schaffner der Linie 25 — Frankfurt-Homburg v. d. H.
hat am Abend des 22. Juni eine Fahrkarte, die der Weggebenden oder Annehmenden materielle Intereſſen polizeiliche Verordnung vom Jahre 1904, die im Jahre
ſchon für die Fahrt von Heddernheim nach Homburg ver= an Stelle des Intereſſes am Kinde eindrängten. Der Refe= 1908 ausgedehnt worden iſt auf das ganze Land
Elſaß=
rent gab eine eingehende Darſtellung aller der feſtgeſtellten! Lothringen. Die Erlaubnis muß vor Annahme des
Kin=
kauft war noch einmal für die Fahrt von Homburg
nach Heddernheim verkauft. Zwiſchen der Roſegger=Fälle, wie Kinder zu Erwerbsmitteln gemacht würden. des bei dem Polizeipräſidium nachgeſucht werden, es iſt
Er wandte ſich insbeſondere gegen die gewerbsmäßigen ihr außer den üblichen Perſonalpapieren beizufügen: ein
und Holzhauſenſtraße wurde der Wagen kontrolliert und
Haltefrauen, die ſich infolge unzureichender Vorſchriften ärztliches Zeugnis eines beamteten Arztes (meiſtens
Ge=
der Kontrolleur merkte die Unſtimmigkeit. Die Lokalbahn= einer Kontrolle zu entziehen wüßten, gegen die leichtfertige meindewaiſenarzt) über die geſundheitlichen Verhältniſſe
geſellſchaft war um den Betrag von 45 Pfennigen ge= Weggabe („Verſchenken”) von Kindern, lediglich, um ſich der Pflegerin, des Kindes der Hausgenoſſen der
Pflege=
ſchädigt. Zwei Wochen Gefängnis wegen Untreue kom= der pekuniären und ſonſtigen Laſten zu entzieben. gegen die rin und über die Beſchaffenheit der Wohnung der
nach=
men noch zu der Entlaſſung aus dem Dienſt hinzu, die Gewiſſenloſigkeit ſolcher Perſonen, die ein Kind lediglich ſuchenden Pflegerin. Das Geſuch geht zur gutachtlichen
den Schaffner getroffen hat.
um des Vermögensvorteils willen (Abfindungsfumme) an= Neußerung an das ſtädtiſche Waiſen= und Fürſoraeamt.
Saarbrücken, 30. Sept (Jahrhundertfeier der nehmen. gegen Engelmacherei. Beſonders zog der Referent! Nur wenn dieſes auf Grund ſeiner von den erſten Stellen
Völkerſchlacht.) Saarbrücken rüſtet ſich zu einer ein= gegen den einen blühenden Gewerbszweig bildenden eingeholten Erkundigungen die betreffende Perſon für in
drucksvollen Feier anläßlich des hundertjährigen Gedenk= Pflege= und Adoptionspermittelungs=Unfug und=Schwin=geſundheitlicher und ſittlicher Hinſicht einwandfrei hält,
tages der Völkerſchlacht bei Leipzig. Die Stadt wird vor del zu Felde. dem er eine bedeutende Mitſchuld an den vor= wird ſeitens des Polizeipräſidenten die Erlaubnis
allen Dingen an den beiden Tagen, 18. und 19. Oktober, erwähnten Uebeln beimaß. Einen beſonderen ſchweren erteilt. Zum dritten werden die in fremder Pflege
gehal=
der Jugend Gelegenheit bieten, ſich an dieſer patriotiſchen Schaden richteten nach ſeiner Meinung die maſſenhaften tenen Kinder, und zwar auch die ohne Entgelt unterge=
Feier zu beteiligen. Samstag, den 18. Oktober, werden Annoncen an, welche die Weggabe und Annahme von Kin= brachten, und die ehelichen Kinder (dieſe mit
Befreiungs=
auf den Höhen von Saarbrücken, wo 1870 deutſche und dern betreffen. Sie dienten nicht nur zur Leichtfertigkeit möglichkeit) bis zum Ende des zweiten Lebensjahres einer
franzöſiſche Kanonen ihr ehern Lied ſangen, bei Freuden= und dem Verbrechen, ſie verführten geradezu. Und daran ſtändigen waiſenärztlichen Kontrolle unterzogen, die
be=
feuern aus tauſenden Kinderkehlen Freiheitslieder er= ſeien vor allem die chriffrierten Adreſſen ſchuld, hinter de= reits am dritten bis ſiebenten Tage nach der
Ge=
ſchallen. Wohl ein Konträſt, der Erwähnung wert Am nen ſich alles verbergen könne. Der zurzeit dagegen unter= burt einſetzt. Hinzu tritt die durch amtliche Berufswai=
Sonntag, den 19. Oktober, nachmittags findet auf dem nommene Kampf ſei ſchwierig. koſtſvielig und umfangreich. ſeninſvektorinnen und Waiſeninſpektoren, ſowie die ehren=
Landwehrplatz eine größere patriotiſche Kundgebung ſtatt. Nach einem Rückblick über die Uebelſtände, wie ſie im Laufe amtlichen Gemeindewaiſenräte, die Waiſenpfleger, und
6000 Schulkinder werden dort wiederum Freiheitslieder früherer Zeiten geartet geweſen und wie ſie bisher be= Waiſenpflegerinnen vorgenommene ſtändige
Beaufſichti=
ſingen. Am Abend werden die hiſtoriſchen Höhen des kämpft worden ſeien, gab der Referent ein Bild des jetzi= gung aller dieſer Kinder, ſo daß über die Kinder ein außer=
Winterberges glanzvoll beleuchtet und ein großes Feuer= gen Zuſtandes. Henriette Arend habe zuerſt die Aufmerk= ordentlich enamaſchiges Netz von Kontrollen ausgeworfen
ſamkeit der Oeffentlichkeit mit ihren Schriften über „Kin= iſt. Zum Schluſſe betonte der Referent, daß in den zehn
werk an der Saar abgebrannt.
Diedenhofen, 30. Sept. Der Fähnrich Förſter, derhandel” erregt und habe perſönlich den Kampf gegen Jahren des Beſtehens der geſchilderten verſchiedenen
Für=
der durch die Schüſſe Tiegs ſchwer verletzt wurde, iſt nun das Verbrechen, insbeſondere durch Bearbeitung der ſorgeeinrichtungen des Waiſenamtes, der Jugendfürſorge,
Annoncen, aufgenommen. Einige Wohlfahrtsorganiſatio= der Berufsvormundſchaft. auf welche der Reſerent ganz
be=
doch geſtern geſtorben.
nen hätten ſich der vorbeugenden Arbeit durch Einrichtung ſonders hinwies, als Mittelpunkt der Fürſorge für in ir=
Sigmaringen, 30. Sept. König Manuel und von gemeinnützigen Adoptions=Vermittelungen und Beob= gend einer Hinſicht gefährdete Kinder, ferner der
Säug=
ſeine Gattin, die jetzt von ihrer Erkrankung gänzlich achtung und Bearbeitung der Annoncen unterzogen. Ins=lingskontrolle und des Koſtkinderweſens keine Fälle von
geneſen iſt, werden in allernächſter Zeit nach Sigmaringen beſondere habe die Deutſche Zentrale für Jugendfürforge Mißſtänden erheblicherer Art in Straßburg hervorgetreten
zurückkehren und dann einige Zeit im Schwarzwald ver= in ihrer ſeit Oktober 1911 beſtebenden Abteilung für ſeien. Es ſei ſelbſtverſtändlich, daß auch bei den beſten
weilen. Die Königin hat derſelben Quelle zufolge, an Adoption eine Stelle zur Beobachtung und Material= Fürforgeeinrichtungen einzelne Fälle von Mißſtänden
vor=
einer anfangs für infektiös gehaltenen Grippe gelitten, ſammlung auf Grund praktiſcher Arbeit geſchaffen. Die kämen, ſoweit möglich, ſei aber, nach Auffaſſung der
Fach=
die ſie ſich bei einem Beſuch in München zugezogen hatte, Abteilung arbeitet bereits mit einer ſehr großen Anzahl männer, in Straßburg derartiges ausgeſchloſſen. Dies
und zu deren Bekämpfung die Patientin ein Sanatorium von Vereinen und Behörden im ganzen Reich an der Hand liege aber nicht nur an der Güte der genannten
Einrichtun=
aufſuchen mußte. Dort erſchien König Manuel täglich von Einzelfällen zuſammen, vor allem aber mit den be= gen, ſondern auch daran — und dieſes betonte der
Refe=
mehrere Male, um ſich nach dem Befinden ſeiner Gemahlin deutenderen Organiſationen. So ſei der Boden vorberei= rent ganz beſonders —, daß in Straßburg ſämtliche Zweige
tet für die Einrichtung einer ſyſtematiſchen Bekämpfung der ſozialen Fürſorge, Armenpflege Arbeitsamt.
Woh=
zu erkundigen.
Vallendar, 29. Sept. (Zugzuſammenſtoß.) der erkannten Uebelſtände, wie ſie von dem Referenten un= nungsinſpektion. Trinkerfürſorgeſtellen uſw., ſehr gut aus=
Amtliche Meldung. Heute nachmittag 3.35 Uhr ſtießen am ter vollſtändiger Ausſchaltung alles deſſen dargelegt wor= gebaut ſeien, überall mit beruflichen Organen genügend
Südende des Baßnhofs Vallendar zwei Güterzüge den ſeien, was nicht völlig einwandfrei feſtſtehe. Es bleibe! verſehen und dadurch in die Lage geſetzt ſeien, in engem
zuſammen Mehrere Güterwagen wurden erheblich noch viel zu erforſchen übrig. Aber die von ihm vorge= Zuſammenarbeiten untereinander und mit den
angeſchloſ=
beſchädigt. Drei Beamte des Zuabegleitungsperſonals ſchlagenen Mahnahmen ſeien bereits darauf abgeſtellt, ſenen Vereinen der freien Liebestätigkeit nach allen Rich=
e
Seee
G
Nummer 231.
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Oktober 1913.
tungen Mibſtände im Pilegeſtellenweſen zu erkennen und ſanführt. Dertliche Eigentümlichkeiten ſind dabei zu be=1Thena. Die heutige Verſammkung ſol den Ziweck haben,
raſch und ſicher zu beſeitigen.
rückſichtigen. Mit einem warmen Appell an die Aerzte= zu kriſtalliſieren, erſt einmal die Fahne zu entrollen, um
Den beiden Reſerenten wurde lebhafter Beifall für ſchaft und einem verheißungsvollen Ausblick in die Zu= die ſich dann einſt alles ſcharen ſoll.
ihre überzeugenden und erſchöpfenden Ausführungen zu kunſt werden die Ausführungen geſchloſſen.
Der Vorſitzende erteilte dann das Wort dem erſten
teil. Der Vorſitzende eröffnete dann eine
Das Korreferat erſtattet Sanitätsrat Dr. Sonnen= Redner des Abends. Herrn Paſtor Bahnſon=Hamburg,
berger=Worms. Nach einigen Bemerkungen über die der das Thema
Diskuſſion.
Stellung und Bedeutung der Jugendfürſorge in der ſozia=
Ausbreitung des Kinderſchutzes über
Erſte Rednerin iſt Fräulein Dr. Baum=Düſſeldorf, len Hyaiene und kurzen hiſtoriſchen Betrachtungen beſpricht
die die Ueberwachung der außerehelichen Kinder vom Tage S. die Tätigkeit der Aerzte in der Jugendfürſorge im all=
Stadt und Land.
der Geburt an forderte. Dazu berufen iſt die Vormund= gemeinen nach den drei Richtungen, in denen ſie ſich zu
Möglichkeit der Organiſation
ſchaft, auf deren Ausgeſtaltung und umfaſſendere Organi= bewähren haben: als Arzt, Hygieniker und Lehrer! behandelte. Nachdem Herr Paſtor Bahnſon einleitend
ſation der größte Wert zu legen iſt. Dadurch muß erreicht der Geſundheit. S. geht dann des Näheren ein auf
darauf hingewieſen hatte, daß ſelbſtverſtändlich die
Be=
werden, daß die Verſchleppung der Kinder von einem Orte die Aufgaben, die der Arzt zu erfüllen hat in der Säug= einfluſſung der Geſetze den Kinderſchutz am gründlichſten
zum anderen, in der Abſicht, es ganz der Kontrolle zu ent= lingsfürſorge ſowie bei den beſonders während der
ziehen, verhindert wird. Ein ausgedehntes Meldeſyſtem Schulzeit hervortretenden Erkrankungen. Speziell be= ausbreitet, ging er dann auf das eigentliche Thema ein:
die Ausbreitung durch private Vereine. Er behandelte
muß dabei helfen. Die Armenverwaltungen dürften aus ſpricht er hier die Kategorie der ſchwächlichen und
zuerſt die Zuſammenarbeit mit allen ſtaatlichen Behörden.
fiskaliſchen Intereſſen dieſem Wandern der Kinder nicht kränklichen, der tuberkulöſen und ſkrofu= Nur durch ſehr gründliche ſorgfältige Arbeit der Vereine
Vorſchub leiſten. (Bravo.) — Paſtor Bahnſon=Ham=löſen, ſowie der mit Nervenleiden behafteten Schul= iſt es möglich, das Vertrauen der Behörden zu gewinnen,
burg weiſt auf die Schriften der Henriette Arend=Stutt= kinder. Zum=Schluß fordert Vortragender dazu auf, daß dann aber wird ſich zeigen, daß die Behörden ſehr gern
gart hin, die für den geſamten Kinderſchutz verderb= ſich die mit der Jugendfürſorge befaſſenden Vereine und
ihre Macht einſetzen und zuſammen mit den privaten
Ver=
lich wirken, da ganz falſche Eindrücke über die Zu= Perſönlichkeiten an eine Zentralorganiſation
an=
einen arbeiten werden. In der Arbeit, die außerhalb des
ſtände erweckt werden. Sodann wies er darauf hin, daß ſchließen möchten, damit bei den Jugendfürſorgebeſtrebun= Gebietes der Behörden ſtattfindet, handelt es ſich beſonders
kein Geſetz ſo nötig iſt, wie eine Beſtimmung, daß Eltern gen die namentlich in hygieniſcher Hinſicht ſo dringend er= darum, die Helfer gründlich auszubilden und ſorgfältia zu
mit rechtlicher Wirkung für beſtimmte Zeit auf die elter= wünſchte Einheit und Geſchloſſenheit bewahrt und Zer=überwachen, denn gerade für die private Jugendfürſorge
lichen Rechte verzichten. Man würde tauſenden von Kin= ſplitterung und Vergeudung von Mitteln vermieden werde iſt ein taktvolles Vorgehen unbedingte Vorausſetzung. Für
dern gute Erziehung gewährleiſten, wenn man den Pflege= (wobei lokale Eigentümlichkeiten immerhin genügend be= die Vereine handelt es ſich in erſter Linie um gefährdete
eltern eine Sicherheit geben könnte, daß ihnen die Kinder rückſichtigt werden können).
Kinder von guten Eltern. Kinder ſchlechter, Eltern müſſen
nicht ohne Grund genommen werden können Das wäre
Auch dieſen beiden Referenten ſpendet die Verſamm= den Behörden zur Behandlung überlaſſen werden.
Fer=
eine Einrichtung, die nicht wie die Adoption ſo ein= lung lebhaften Beifall. In der
nerhin gehört eine Zuſammenarbeit mit allen verwandten
greifende Wirkungen hätte. Wenn dann aus Pflege=
Vereinen zur Vorbedingung. Referent wies darauf hin.
Diskuſſion
eltern ſpäter Adoptionseltern werden, ſo iſt das ſehr
er=
beſpricht Stadtſchulrat Dr. Peters=Halle die Erwerbs= daß in Hamburg 25 derartiger Vereine ein gemeinſames
freulich. (Beifall.)
Pfarrer Zimmermann=Wixhauſen erörtert Ver= arbeit der Schulkinder unter beſonderer Berückſichtigung Jahrbuch berausgeben. Darüber hinaus iſt die
Organi=
hältniſſe aus der Gegend um Darmſtadt. In Darmſtadt ſeines Tätigkeitsbereichs in Halle. Der Prozentſatz der ſation in der Provinz, im Deutſchen Reiche und mit den
ſelbſt habe die Einrichtung der Berufsvormundſchaft ſehr erwerbstätigen Schulkinder iſt außerordentlich groß, und großen Verbänden anderer Länder zu erſtreben. In bezug
ſegensreich gewirkt, deren Ausbau über das ganze Land dieſe Tätigkeit iſt für die Kinder geſundheitlich von größ= auf die Ausbreitung der Organiſation auf dem Lande
jetzt angeſtrebt wird. Die Frauenwelt der Stadt Darm= tem Nachteil, abgeſehen davon, daß die Schulleiſtungen wies er namentlich darauf hin, daß das Land die Kinder
ſtadt iſt ſehr tapfer an der Arbeit, das Feld der Kinderfür=natürlich ſehr darunter leiden. — Bürgermeiſter Muel=aufnehmen müſſe die die Großſtadtluſt nicht vertragen
forge und des Kinderſchutzes fruchtbringend zu bebauen.ler=Darmſtadt kommt auf die vom Reſerenten Lewan=können. Im übrigen liegt auch in kleinen Städten oft
In Heſſen dürfte es ausgeſchloſſen ſein, daß Kinder ſpurlos dowsky erwähnten Volksſchülerwanderungen zu ſprechen manches für die Kinder Entartende. was er durch Beiſpiele
verſchwinden. Eine ſtändige, dauernde Beaufſichtigung und erörtert die Beſtrebungen auf dieſem Gebiete in Darm= heleat. Andererſeits kann die Stadt wieder die über das
iſt allerdings ſchwer. Anzuſtreben iſt die Schärfung des ſtadt, die bekanntlich recht ausgedehnt ſind. Er beſpricht Kindesalter hinausgewachſenen Jugendlichen verſorgen.
Volksgewiſſens. (Bravo.) — Pfarrer Bruns=Straßburg: ferner das Hilfsſchulweſen in Darmſtadt und ſtellt feſt. daß In Deutſchland fehlt bisher eine derartige große Organi=
Ich habe Jahre lang mit der Schweſter Henriette Arend es doch wohl kaum notwendia iſt, die Kinderhorte durch ſation wie in England und beſonders in Amerika. Wie
zuſammengearbeitet und kann beſtätigen, daß das von ihr Aerzte zu überwachen, da die Kinder der Horte doch durch ſie noch einmal zuſtande kommen ſoll, läßt ſich nicht ſagen.
zuſammengetragene und in die Welt hinausgetragene die Schulärzte überwacht werden. — Dr. Fürſtenheim=Wir haben den Wunſch, daß erſt einmal alle Kinderſchutz=
Material doch nicht wertlos iſt und nicht kritik= Michelſtadt begrüßt es, daß die Aerzteſchaft heute in wür= vereine ſich zu gemeinſamen Tagungen und zur Ausſprache
los verurteilt werden darf. Allerdings ſoll nicht diger Weiſe vertreten und zu Worte gekommen iſt, und über ihre Grundſätze vereinigen.
Der Vortrag wurde mit beſonders lebhaftem Beifall
beſtritten werden, daß manches hätte vermieden werden beſpricht die Verhältniſſe in kleinen Landorten, wo meiſt
können, daß manches, das gut gemeint war, zum Böſen nur ein Arzt iſt, der dann kaum Zeit findet, auf dem Ge= ausgezeichnet.
Der zweite Referent, Herr Dr. Recke=Breslau,
be=
ausſchlagen kann. Man darf ihr Material nicht kritiklos biete der Jugendfürſorge ſich zu betätigen
Wünſchens=
annehmen, aber auch nicht kritiklos verurteilen, ſondern wert wäre, daß ärztliche Jugendkunde in Verbindung mit handelte das Thema:
muß es prüfen. Vielfach iſt es mir durch die Verfolgung der Hygiene an den Univerſitäten gelehrt wird. — Direk= Was können wir vom engliſchen
Kinder=
der von Fräulein Arend gekennzeichneten Schäden gelun= tor Pietzſch=Dresden berichtet über die Tätigkeit der
ſchutz lernen?
gen, Vöſes zu verhindern. — Dr. Recke=Breslau kriti= Aerzte auf dieſem Gebiete in ſeiner Heimat und plädiert
ſiert die beſtehenden Polizeiverordnungen auf dem zur Ver=für das Zuſammenarbeiten des Arztes mit den Päda= Redner möchte nicht zu den Leuten zählen, die alles loben
handlung ſtehenden Gebiete, inſonderheit aus dem Kreiſe gogen. — Dr. Kolb=Darmſtadt hofft, daß die vielen heute und empfehlen, was nach der neueſten engliſchen Mode
Breslau, die vielfach verſchiedene Auslegung in den deut= gegebenen Anregungen ſich verwirklichen laſſen. Er ver= zugeſchnitten iſt. Doch könne man aus der umfaſſenden
ſchen Landen finden und Wirrwarr verbreiten. Immer breitet ſich dann eingehender über die Frage des Kranken= Kinderſchutzorganiſation Englands außerordentlich viel
Es ſind noch lernen. Schon rein äußerlich. Die Abfaſſung der
Jahres=
wieder muß betont werden, daß die Frauen auf dieſem kaſſenweſens der freien Arztwahl uſw. —
Gebiete ſehr ſegensreich wirken können daß die Frauen etwa 8—10 Aerzte zu Wort gemeldet, die jedoch auf An= berichte. die Monatsveröffentlichungen uſw. zeichnet ſich
gegenüber den deutſchen, die meiſt ſehr langweilig ſind,
aber noch ganz andere ausgedehntere Tätigkeit entwickeln regung des Vorſitzenden auf ihr Wort verzichten.
Die beiden Reſerenten erhalten das Schlußwort. Dr. durch vorzügliche techniſche Ausführung und Klarheit des
müßten. Notwendig iſt es, ein Netz von
Fürſorge=
ſtellen über das ganze Reich zu ſpannen. Die kleinſten Sonnenberger wendet ſich nochmals ſcharf gegen die Inhalts uſw. aus. Auch in der Finanzierung ſind die
Impfgeaner, deren Beſtrebungen eine große Gefahr für Engländer uns weit überlegen. Man finanziert dort im
Dörfer müßten einbezogen werden.
Eine Anzahl weiterer Diskuſſionsredner verzichtet in die Volksgeſundheit ſind. — Dr. Lewandowsky tritt Gegenſatz zu Deutſchland nach dem Prinzip. daß zuerſt et=
Anbetracht der vorgeſchrittenen Leit auf das Wort. — In nochmals für ärztliche Beaufſichtigung der Kinderhorte ein, was geleiſtet wird und dann, wenn man den Erfola
er=
weiſen kann, geſagt wird: das iſt notwendig, und um das
ſeinem Schlußwort weiſt der Korreferent Dr. Blaum Damit ſchließt die Veratung.— In ſeinem
fortzuſetzen, brauchen wir die und die Summe. Bei uns
nochmals auf die Wichtigkeit der Preſſe hin, deren ſoziales
Schlußwort
wird zuerſt gefragt ob das Geld da iſt. Der Engländen
Gewiſſen in bezug auf die Aufnahme verdächtiger An=
Aſſeſſor Tormin tritt ſprieht der Vorſitzende, Amtsgerichtsrat Dr Köhne, herz= iſt ſtolz darauf, daß er die großen Mittel, die er für die
zeigen geſchärſt werden müßte —
in ſeinem Schlußwort einigen Ausführungen der Diskuf= liche’ Dank aus allen Rednern, die ſo viel Anregungen Kinderſchutzorganiſationen und dergl. braucht, privat
ſionsredner entgegen und betont, daß er nicht nach neuen zum Weiterarbeiten gegeben haben. Für die nächſte Ta= aufbringt, daß er ſtaatliche Mittel verſchmäht, um ſich nicht
Beitimmung gerufen, ſondern nur den Ausbau der be= gun, des Kongreſſes liegt eine liebenswürdige Einladung in ein Abhängigkeitsverhältnis gegenüber den Behörden
ſtehenden gefordert habe. — Darauf tritt eine kurze Pauſe aus Altona vor. Herzlichſten Dank ſpricht der Vor= zu begeben. In Deutſchland wird faſt immer erſt nach der
ſitzende weiter aus Sr Kgl. Hoheit dem Großherzog, Staatshilfe gerufen. Durch Veranſtaltung von Feſten,
ein.
Um ¾1 Uhr werden die Verhandlungen fortgeſetzt. den ſtädtiſchen Behörden für die liebenswürdige Gaſt=Tees uſw. werden die wohlhabenden Kinder angehalten,
freundſchaft und allen, die ſich um die Organiſation ver=für die Armen tätig zu ſein, und ſie werden ſo zur Liebes=
Schularzt Dr. A. Lewandowski=Berlin berichtet dient gemacht haben beſonders den jungen Damen der tätigkeit erzogen, bis ſie erwachſen ſind. Der Sinn für
über
Jugendgruppe des A. D. L. V. und ſchließt darauf dieſe Art Liebestätigkeit, d. h. die Werbearbeit für die
die ſozialhygieniſchen Aufgaben der
die Tagung.
Vereine uſw., wird in die Familie getragen. In der
deutſchen Aerzteſchaft im Zuſammenhange
Herr Bürgermeiſter Mueller ſpricht dem Vorſitzen= Schutztätigkeit ſelbſt wird der größte Wert auf
Verwar=
mit der geſamten Jugendfürſorge.
den für ſeine geſchickte und liebenswürdige Leitung des nung und Aufklärung der Eltern gelegt. Nur verhältnis=
An der Hand von Leitſätzen werden dieſe Aufgaben dahin Kongreſſes unter dem Beifall der Verſammlung Dank und mäßig ſelten ſchreitet man zu Zwanasmitteln, zur
Ent=
fernung der Eltern von den Kindern. Man hat als
Grund=
entwickelt, daß der ärztliche Stand, der durch die drei gro= Anerkennung aus. — Damit ſchließt die Tagung.
Nach Schluß der Tagung fand ein gemeinſchaftliches prinzip aufgeſtellt, die Verhältniſſe in den Familien, der
ßen ſozialpolitiſchen Geſetze, beſonders aber das
Kranken=
kaſſengeſetz, in ſeiner innerlichen und ſeineren Struktur Mittageſſen im Städtiſchen Saalbau ſtatt. Nachmittags natürlichen Umgebung des Kindes, zu beſſern. Zur
Schaden genommen hat, durch die Betätigung in den Auf= 4 Uhr folgte ein Ausflug nach der „Ludwigshöhe” und von Zwangserziehung greift man höchſt ſelten und zu Strafen
gaben der Jugendhyaiene, der ſozialen Hyaiene dort aus eine Beſichtigung der Duncanſchule. Im übrigen erſt allerletzten Endes. In der Organiſation iſt das
zen=
zweiter Teil, zu einem neuen Aufſtieg ſeines Wirkens! war auch der zweite Tag wieder Beſichtigungen gewidmet traliſtiſche Syſtem auf faſt allen Gebieten durchgeführt.
Um die dekorative Ausſtattung des Saalbauſgales Dieſe Zentraliſation iſt von ungeheurem Vorteil, weil ſie
und damit zu einer erfreulichen Lukunft geführt werden
ſoll. Die Tätigkeit der Aerzte hat ſich dabei nach drei hatten ſich die Stadtgärtnerei und Stadtgarteninſpektor ein Handinhandarbeiten aller in Frage kommenden Zweige
der Jugendfürſorge, des Kinderſchutzes uſw. garantiert.
Richtungen zu bewähren: Als Aerzte Hygieniker und Leh= Klier ſehr verdient gemacht.
Die Zentraliſation ſollte auch für Deutſchland erſtrebt
rer der Geſundheit. Der Referent ſchildert die gewaltigen
werden. (Lebh. Beifall.)
Lücken, die in der ärztlich=hygieniſchen Verſorgung unſerer
Jugend noch klaffen. Er fordert u. a. Ausbau der Säug=
Der Vorſitzende eröffnete ſodann eine
Verband deutſcher Kinders
lingsfürforgeſtellen in Kinderberatungsſtellen, um dem
Ausſprache.
aufs äraſte vernachläſſigten Kleinkinderalter die Wohltaten
ſchutzvereine.
Amtmann Krapp=Darmſtadt referiert kurz über die
einer offenen Fürſorge zugänglich zu machen, ferner Ver=
Fürſorge= und Schutztätigkeit in Darmſtadt die nicht in
mehrung der Kleinſinderbewahrungsanſtalten, Krippen,
St. Darmſtadt, 30. September.
dem Sinne ſpezialiſiert ſei, wie der Herr Vorſitzende es
Kindergärten, Verbeſſerung ihrer hygieniſchen Einrichtun=
Im Anſchluß an die Tagung der Deutſchen Zentrale erwähnt hat, ſondern die ſich dem Kinde in jedem Alter
gen und organiſierte ärztliche Ueberwachung und Beratung
aller der Kleinkinderfürforge dienenden Einrichtungen. für Jugendfürſorge fand heute abend ½8 Uhr im Herr=und jeder Lage widme. Es wird dabei größter Wert ge=
Ferner weiſt er die Notwendigkeit der Ausdehnung der ſchaftsſaale des Saalbaues eine öffentliche Verſammlung legt auf die Heranziehung aller beſtehenden privaten
Or=
ſchulärztlichen Inſtitution auf ſämtliche Volksſchulen, auch des Verbandes deutſcher Kinderſchutzver= ganiſationen und aller behördlichen Organe zu
gemein=
der kleineren Städte, auf das platte Land. auf die höheren eine ſtatt. Es waren anweſend Vertreter einſchlägiger ſamem Zuſammenarbeiten. Im weiteren trat Redner
Schulen auf die Studienanſtalten und Fortbildungsſchulen Organiſationen von Hamburg, Riga. Altona, Berlin, einzelnen Ausführungen der Referenten entgegen. —
Pfar=
nach. Er beklagt, daß für die Behandlung der ſchulärzt= Osnabrück Erfurt. Magdeburg. Hannover, Leivzig, Mün= rer Backhäuſer=Hannover mußte ſeiner Genugtuung
licherſeits feſtgeſtellten Schäden aller Art noch ganz un= chen, Breslau, Barmen. Flensburg uſw. Den Vorſitz Ausdruck geben, daß es zur Gründung des Verbandes,
genügend geforgt ſei, weiſt auf die erfolgreiche Arbeit des führte hier Herr Profeſſor Dr. von Soden=Berlin, zur Vereinigung der Fürſorge= und Schutzbeſtrebungen
Komitees für Zahnpflege hin und fordert dringend die der nach kurzer, herzlicher Begrüßung der Erſchienenen uſw. gekommen iſt. Er ſtimmt auch der Forderung zu, daß
Löſung dieſer zurzeit wichtiaſten Frage der Schulhygiene. darauf hinwies, daß es das erſte Mal iſt, daß der junge auf das erzieheriſche Einwikken auf die Eltern, der
Die für die Bewahrung aufſichtsloſer Schulkinder aller! Verband ſich an die Oeffentlichkeit wagt. Er verbreitete größte Wert zu legen iſt. — Darauf wird die Sitzung ge=
Orte beſtehenden Kinderhorte entbehren noch faſt durch= ſich dann über die Tätigkeit und die Zwecke der dem Ver= ſchloſſen.
gängig der ärztlichen Verſorgung. Auch hier iſt die Abhilſe bande angeſchloſſenen Vereine. Der Schutz, den der
Ver=
dringend notwendig, ſollen die Kinderhorte ihren Auf= band ſpenden will, ſoll Kindern vom zweiten Lebensjahre
Vermiſchtes.
gaben gerecht werden. L. prüſt die zahlreichen, für dieſ ab zuteil werden. Richt in den Wirlungsbereich des Ver=
— Argentinien als Abſatzgebiel der
ſchulentlaſſene Jugend beſtehenden Vereinigungen und bandes fallen die Säuglinge und auch nicht die Schulent=
Wohlfahrtseinrichtungen auf ihre hygieniſche Verſorgung laſſenen wohl aber wollen die Kinderſchutzvereine ſich um Automobilinduſtrie gewinnt eine von Jahr zu
und deckt die beſtehenden Lücken auf. Auch alle dieſe Ver=die Verhältniſſe kümmern, unter denen die Kinder inner=Jahr ſteigende Bedeutung, wie aus den im ſoeben
er=
einigungen (Wandervögel, Pfadfinder, Jugendklubs Ju=halb ihrer Geſellichaft, der Familie und Häuslichkeit leben ſchienenen 6. Heft der Mitteilungen des Deutſch=
Argentini=
gendbünde uſw) bedürfen einer ſachgemäßen, gewährleiſte= ſoweit nicht die Schule und andere Inſtitutionen ſich um ſchen Zentralverbandes wiedergegebenen Zahlen über die
ten ärztlichen Verforgung wollen ſie nicht ihre wertvollg die Kinder kümmern und eine gewiſſe Schutztätigkeit aus= Verkehrsentwicklung in Buenos=Aires hervorgeht. Dort
Stellung in der Jugendpflege ernſthaft gefährden. L. for=üben. Es handelt ſich dabei natürlich in erſter Linie um hat im Jahre 1912 die Zahl der polizeilich regiſtrierten
dert Ausbildung der Aerzte in den Aufgaben der Jugend= Kinder, denen der natüirliche Schutz der Elternliebe uſw. Privataulomobile um 1273, die der Automobildroſchken
hygiene ſchon auf den Univerſitäten, am beſten in Ver= verſagt iſt, um Kinder, die ſchutzlos blieben bis vor etwa um 1121, die der Laſtautomobile um 52 zugenommen. ſo
bindung mit dem Hygieneunterricht. Als Ergänzung ſol= 12 Jahren, als es in die Oeffentlichkeit drang, daß ein daß ſich in Buenos=Aires am 31 Dezember 1913
insge=
len die dankenswerten Leiſtungen der ärztlichen Fortbil= Kind zu Tode gemartert worden war. Da erzwang man ſamt 5235 Automobile im Verkehr befanden. Die Zahl der
dung fortgeführt und weiter ausgebaut werden. Die ärzt= einen Einblick in die Verhältniſſe und erkannte bald, wie im Vorjahre nach Argentinien eingeführten Automobile
lichen Tätigkeiten in der Jugendhygiene müſſen angemeſſen! notwendig ein Schutz der Kinder gegen Mißhandlungen in betrug 4281, und die Einfuhr zeigt auch in dieſem Jahre
honoriert werden. Eine Verſtaatlichung oder Verſtadt= Stadt und Land iſt. Und mit dieſer Erkenntnis waren eine kräftige Fortentwicklung, denn bereits im erſten
Halb=
lichung der ärztlichen Stellen iſt bei Neuſchaffung oder Ver=bald die Ziele vorgezeichnet die die Schutzvereine zu ver=jahr wurden nicht weniger als 3001 Automohile
einge=
mehrung derſelben nicht anzuſtreben Die Freiheit des folgen haben. Als letztes Ideal ſchwebt uns vor, daß alle führ. Der Wert der im vorigen Jahre aus Deutſchland
ärztlichen Standes iſt nach Möglichkeit zu erhalten. Für Einzelſtrömungen auf dieſem Gebiete dereinſt zuſammen= nach Argentinien exportierten Perſonen=Motorwagen
be=
die Beſchaffung der aufzubringenden Mittel erneuert Lſtrömen in einen großen umſaſſenden Verband, etwa in trug nach der deutſchen Statiſtik 6 219 000 Mark, und
Ar=
ſeinen Vorſchlag der kondominialen Vereinigung von einen allumfaſſenden deutſchen Verband für Jugendwohl= gentinien gehört demnach neben Rußland,
Großbritan=
ſtaatlichen, kommunalen Behörden und Wohlfahrtsver= fahrt der etwa alljährlich zuſammen kommt, um eine nien Oeſterreich=Ungarn und Braſilien zu den
bedeutend=
einigungen, für die er als ſchon beſtehende und gut funk= Woche der Veratung aller Zweige der Kinder= und Ju=ſten ausländiſchen Abſatzgebieten der deutſchen
Automobil=
tionierende Beiſpiele die Zahnpflege und Schulſpeiſung gendfürſorge zu midmen, vielleicht mit täglich wechſelndem induſtrie.
S.
Nummer 231.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Oktober 1913.
Seite 7.
Luftfahrt.
gad ſich zunächſt nach dem füdiſchen Gebände Mauer Nr. beſtändig ſein Blut für ſeine Freiheit vergoſſen und die
12, weil er dort die Gefahr für größer hielt. Er warnte Bahnen für die Erfolge der Balkanſtaaten eröffnet hat,
Landung eines deutſchen Fliegers in Frankreich.
dort eine Parterre wohnende Frau und ging dann auf das hat noch immer keine Gerechtigkeit finden können. Hier
* Brüſſel, 29. Sept. Der deutſche Militär= Haus Nr. 10 zu, um auch dort nochmals die Bewohner zu in Südalbanien ſchmachten Hunderte unſerer Brüder in
flieger Leutnant Steffen, der in Döberitz aufgeſtie= warnen; als er aber noch einige Schritte entfernt war, griechiſchen Gefängniſſen. Sogar die nationale Haartracht
gen war, ging nachmittags 2 Uhr 30 Min. wegen Nebels ſchlug ſchon eine Stichflamme aus dem Parterre des bildet einen Gegenſtand der Verfolgung von ſeiten der
auf dem Flugplatz Berchem bei Brüſſel nieder und flog um Hauſes heraus und warf ihn zu Boden. Der Schutzmann Ortsbehörden. Die Derwiſche werden krumm und lahm
3 Uhr nach London weiter.
Schmidt, der zur ſelben Zeit am Hauſe vorüberging, will geſchlagen oder getötet. In Coritza und Delvino, das
* Paris, 30. Sept. Der hieſige Daily Mail meldet, im Parterre ein kleines Flämmchen geſehen haben, als bereits Albanien zugeſprochen iſt, herrſcht vollſtändige
daß geſtern nachmittag gegen halb 6 Uhr ein deutſcher die Exploſion erfolgte, bei welcher auch er von dem ein= Anarchie. In Nordalbanien ſetzen die Serben ihr Zer=
Offizier in Neufchatel bei Boulogne=ſur=Mer mit einem ſtürzenden Haus in dem Seitengang verſchütet wurde. ſtörungswerk fort. Die Maſſakrierung ganzer Familien
Zweidecker gelandet ſei. Der Militärflieger habe er= Zunächſt erfolgte eine Exploſion im Parterre dann eine iſt an der Tagesordnung. Jüngſt erſt wurden albaniſche
klärt, daß er in Köln aufgeſtiegen ſei mit der Abſicht, nach im Kellergeſchoß, durch die das Gebäude vollſtändig ein= Hirten gehängt und ihre Leichen zerſtückelt, Nicht einmal
England zu fliegen; daß ihn jedoch der Nebel gezwungen ſtürzte und die Bewohner unter ſich begrub.
die Unſchuld wird geachtet. Die Serben verbrennen alle
habe, niederzugehen. Der Ofizier, der außer einer Karte
Der Schreiner Wilhelm Bauer, der im Landkranken= Kinder, deren ſie ſich bemächtigen, bei lebendigem Leibe.
keinerlei Papiere bei ſich hatte, wurde verhaftet. Er haus vernommen wurde gab über den Hergang der Die unmenſchlichen Taten, die von jenen, die unſer Volk
wird die Erlaubnis zur Abreiſe erſt erhalten, wenn ſein Exploſion folgendes an: Er ſei am Abend des Un= ausrotten wollen, begangen worden ſind, haben die Alba=
Flugzeug von einem Sachverſtändigen unterſucht iſt und er glücks die Mauer entlang gegangen. Am Hauſe Nr. 10, ner zur Verzweiflung gebracht. Da ſie nichts mehr zu
ſelbſt eine die Militärbehörde befriedigende Erklärung in dem ſeine Schwiegermutter, die Witwe Lina Schild, verlieren haben, und am Ende ihrer Geduld angelangt
über ſeinen Flug über franzöſiſches Gebiet abgegeben hat, parterre wohnte habe er die Gasarbeiter bemerkt und ſind, haben unſere unglücklichen Brüder zu dem einzigen
Der Zweidecker werde inzwiſchen von Soldaten bewacht, ſtarken Gasgeruch wahrgenommen. Da ihm bekannt war, Mittel, das ihnen geblieben iſt, Zuflucht genommen: ihr
Der Vorfall habe unter der Bevölkerung großes Aufſehen! daß ſeine Schwiegermutter bei Verwandten war, die Kin=Leben teuer zu verkaufen und die Ehre ihrer Familien zu
hervorgerufen.
der Alfred Schild. Richard Schnetter und Alfred Alex ſich retten. Die Leiden, denen ſie ausgeſetzt ſind, haben ſie
* Paris, 30. Sept. Nach einer Havas=Meldung aber allein in der Wohnung befanden, ſo habe er, da er gezwungen, den erlöſenden Tod auf dem Schlachtfelde zu
aus Boulogne=ſur=Mer landete geſtern nachmittag halb 6 befürchtete, die Kinder könnten etwa unter dem ſtarken ſuchen. Im Namen der Menſchlichkeit appellieren wir an
Uhr in der Tatz ein deutſcher Flieger, angeblich namens Gasgeruch, der möglicherweiſe auch in der Wohnung vor= die ziviliſierten Nationen, ſich bei den Großmächten ins
Taube mit einem Albatros=Flugzeug. Der Flieger handen ſei, Schaden leiden, die Kinder durch Klopfen an Mittel legen zu wollen, auf daß nicht zugelaſſen werde,
habe erklärt, daß er vormittags in Berlin auf=einem Fenſter in dem Seitengäßchen nach der Nägleins= daß dieſe Bevölkerung, die ſeit Jahrhunderten der
Ver=
geſtiegen ſei in der Abſicht, Calais zu erreichen, wo gaſſe zu munter gemacht um ſie aus der Wohnung heraus= folgung ihre nationale Exiſtenz bewahren konnte, auf dieſe
er auf dem Städtiſchen Flugfelde erwartet würde. Ob es zuholen. Nachdem Alfred Schild (die beiden anderen Weiſe durch die Serben und Griechen vernichtet werde,
ſich um einen Militärflieger handelt, iſt bisher noch nicht Kinder waren taubſtumm) das Fenſter geöffnet hatte, ſtieg
Griechenland und die Türkei.
feſtgeſtellt. Die Meldung von einer Verhaf=Bauer in die Wohnung ein — offenbar ohne von dem
tungſcheint unrichtig zu ſein. Das Flugzeug ſei Perſonal der Gasanſtalt bemerkt worden zu ſein — nahm
* London, 30. Sept. Die Abreiſe des
Kö=
lediglich unter der Aufſicht eines Gendarmen belaſſen und eine Schachtel Streichhölzer aus der Taſche, umnigs Konſtantin iſt kein Zeichen für eine
Verſchär=
vom Polizeikommiſſar eine Unterſuchung eingeleitet wor= Licht anzuzünden. In dieſem Augenblick hat er geſehen, fung der griechiſch=türkiſchen Schwierigkeiten. Die Lage
den, um die Richtigkeit der Angaben des Fliegers zu kon= daß die Garinen brannten. Es erfolgter ein kanonen= ſei jedoch immer noch ſehr unſicher und müſſe es bleiben,
trollieren.
ſchußähnlicher Knall, Bauer fiel zu Boden und rutſchte bis die Forderungen der türkiſchen Delegierten, die ſich
* Köln, 30. Sept. Zur Meldung der Pariſer Daily mitſamt dem Fußboden und dem Mobiliar in die Tiefe. gegenwärtig auf dem Wege nach Athen befinden, bekannt
Mail über die Landung eines deutſchen Mili=l Von da ab war er bewußtlos. Bauer behauptet, von den ſind.
tärfliegers bei Neuſchatel teilt die hieſige Flieger= Gasarbeitern nicht aufgefordert worden zu ſein, kein Licht
* Wien, 30. Sept. Die ariechiſche
Regie=
ſtation mit: Geſtern flog der Militärflieger Leutn. Stef= zu machen, was einleuchtend iſt, da die Gasarbeiter gar rung hat alle auf der unteren Donau befindlichen
grie=
fen, der von Döberitz auf ſeinem Eindecker gekommen nicht wiſſen konnten, daß er in das Haus gehen wollte,9
chiſchen Handelsſchiffe zur ſofortigen Rückkehr
aufgefor=
war in weſtlicher Richtung weiter. Es kann ſich bei der
dert damit ſie die Dardanellen noch vor einer etwaigen
Landung bei Neufchatel um dieſen handeln.
Sperrung paſſieren könnten. Nach der heute erfolgten Wie=
IIB. Berlin, 30. Sept. Oberleutnant Hans Stef=
Erdbeben.
dereinrichtung des griechiſchen Hauptquartiers werden alle
fen, der geſtern früh auf dem Militärflugplatz Döberitz zu
beurlaubten Offiziere einberufen, ebenſo ſämtliche bereits
einem Fernfluge nach England aufgeſtiegen war und am
Erdbebenwarte Jugenheim, 30. Sept., entlaſſenen Jägertruppen.
Nachmitag Brüſſel paſſierte, iſt bei ſeinem Weiterflug auf nachmittags 5 Uhr. Nachdem mehrere Monate lang hier
* Wien, 30. Sept. Laut Wiener Allgemeinen Ztg.
frenzöfiſchem Boden feſtgehalten und bis keine größere ſeismiſche Störung beobachtet werden
auf weiteres an der Fortſetzung ſeines Unternehmens ge= konnte, wurde heute früh 8 Uhr 38 Min. 9 Sek. die lange iſt die Türkei entgegen allen Dementis entſchloſſen, die
bindert worden. Der Name Steffen wurde in der über Ruhepauſe durch ein ſchwächeres Mittelmeer=Inſelfrage bei den Friedensverhandlungen mit
An Zwiſchenfall hier eingelaufenen Depeſche zwar nicht beben unterbrochen. Nach den Berechnungen liegt derGriechenland zum mindeſten zu einer proviſoriſchen
genannt, es kann ſich hierbei aber nur um Steffen han= Herd im Aegäiſchen Meere 2100 Kilometer entfernt, nahe Entſcheidung zu bringen. Die Pforte verlangt, daß
ſämt=
liche von den Griechen beſetzten Inſeln Autonomie unter
deln. Wie weiter aus Paris gemeldet wird, hat die Nach= der Inſel Kreta.
der Souveränität des Sultans nach dem Vorbilde von
richt von der Landung eines deutſchen Offiziers unter der
Samos erhalten.
dortigen Bevölkerung große Erregung hervorgerufen.
Brände.
Letzte Nachricht.
* Paris, 30. Sept. Eine amtliche Mitteilung
be=
ſtätigt, daß der in Boulogne=ſur=Mer ge=
* Wien, 30. Sept. Die Südſlawiſche Korreſpondenz
* Berlin, 30. Sept. Heute morgen brach in der
landete deutſche Militäsflieger der Ober=Dampfſchneidemühle der Holzbearbeitungsfabrik meldet aus Belgrad. es ſei den Serhen gelungen,
leutnänt Steffen vom Fliegerkorps in Döberitz iſt. Schaul in der Reinickendorfer Straße ein Brand aus, Mawrowo und Galitſchnik zu nehmen, wobei die Alba=
Oberleutnant Steffen verſtändigte von ſeiner Notlandung der ſchnell große Ausdehnung gewann. Die Feuerwehrneſen große Verluſte erlitten hätten Bei Ochrida
fig=
die deutſche Botſchaft, welche ihrerſeits unverzüglich den hatte mehrere Stunden an der Löſchung des Brandes und den ſeit Sonntag ſehr erbitterte Kämpfe ſtatt.
zuſtändigen deutſchen und franzöſiſchen Behörden von dem den Aufräumungsarbeiten zu tun Die Fabrik und die
Vorfall Mitteilung gemacht hat. Aus Boulogne=fur=Mer Dächer der angrenzenden Häuſer ſind faſt vollſtändig
wurden 50 Mann zum Schutze des Flugzeuges des Ober=zerſtört.
Letzte Nachrichten.
leutnants Steffen entſandt. Seitens der franzöſiſchen Be=
* Höchſt, 30. Sept. Heute früh gegen 8 Uhr brach
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
hörden wird dem deutſchen Flieger großes Entgegenkom= in dem umfaſſenden Anweſen der ehemaligen
Gelatine=
men bewieſen. Man iſt überzeugt, daß die Angelegenheitfabrik Großfeuer aus. In dem Gebäude befindet
* Berlin, 30. Sept. Der Revolveranſchlag,
ſich die Werkſtätte der Flugzeugfabrik von Pega u. Emich,
raſch und ohne Schwierigkeit geregelt werden wird.
* Boulogne=ſur=Mer, 30. Sept. Der deuiſche ſowie ein großes Möbel= und Materialienlager der Mo= den geſtern der Sattler Ockert in einem Café in der
Flieger, der bei Neuſchatel gelandet iſt, erklärte auf belfabrik Gebr. Dörhöfer. Das Feuer fand reichliche Nah= Oranienburger Straße verübt hat, hat ein zweites
Befragen dem General Dupleſſy, dem Befehlshaber rung, ſo daß das ganze Anweſen in kurzer Zeit in hellen Opfer gefordert. Nachdem Ockert an den
Schußwun=
des Flieger=Kommandos: Er heiße Hans Steffen, ſei Flammen ſtand. Die Feuerwehren aus Nied und den den, die er ſich ſelbſt beigebracht hat, gleich nach der Auf=
26 Jahre alt, Leutnant beim 35. Infanterie=Regiment in umliegenden Ortſchaften hatten reichlich zu tun, bis das nahme in der Klinik geſtorben iſt, ſtarb heute auch die Ab=
Brandenburg a. d. Havel und zur Fliegerabteilung nach Feuer einigermaßen gedämpft war. Das Gebäude iſt bis wäſcherin Hedwig Martin, auf die Ockert aus Eiferſucht
auf die Grundmauern niedergebrannt. Der Schaden iſt mehrere Schüſſe abgegeben hatte. Konditor Loy, der eben=
Döberitz abkommandiert. Er wollte den Rekord Guillaux'
falls von einer Kugel getroffen worden iſt, wurde nicht
ſchlagen. Da er jedoch mit widrigen Winden zu kämpfen beträchtlich.
HB Hanau, 30 Sept. Im fürſtlichen Hofgut ſchwer verletzt.
hatte, wurde er nach Norden abgetrieben. Er war am
* Wiesbaden, 30. Sept. Der deutſche Botſchafter in
Morgen zunächſt in Köln gelandet und von dort nach zu Wächtersbach brannte geſtern abermals eine mit
Brüſſel weiter geflogen. Von Brüſſel aus habe er dem Frucht gefüllte Scheune nieder nachdem erſt vor ſechs London Fürſt Lichnowsky, iſt hier zum
Kur=
deutſchen Botſchafter in London telephoniert, daß er nach Tagen auf dem Gutshof ein Wirtſchaftsgebäude nieder= gebrauch eingetroffen und im Hotel „Roſe” abgeſtiegen.
Dover fliegen wolle. Kurz vor Boulogne verlor er die gebrannt war. Der Schaden iſt bedeutend. Es ſoll Brand=
* Hanau, 30. Sept. Die aus allen Teilen des
Regie=
rungsbezirts Kaſſel gut beſuchte 36. Hauptverſamm=
Richtung ſund iſt dann in Neufchatel gelandet. Als er ſtiftung vorliegen.
* Aſchaffenburg, 29. Sept. Bei dem Brande inlung des Heſſiſchen
Volksſchullehrerver=
einen Landmann nach dem Wege frug, erkundigte ſich ein
ebenfalls anweſender Lehrer nach ſeiner Nationalität. Er Obernburg am Main ſind 16 Gebäude ein Raub eins iſt heute nachmittag um 2 Uhr, mit einer
Vertreter=
habe ihm geantwortet, er ſei Deutſcher Er wurde von der Flammen geworden. Die Entſtehungsurſache des! Sitzung eröffnet worden.
dem Lehrer und einem Feldhüter am Wiederaufſtieg ver= Feuers iſt noch unbekannt.
* Metz, 30. Sept. In St. Privat ſchoß der Gendarm
* Sonneberg, 29. Sept. In dem benachbarten Graße auf einen Bergmann, da dieſer flüchtig ging, als
hindert, und dieſe verſtändigten auch die Behörden.
Höhnbach brach heute nachmittag durch die Unvorſich= er dieſen wegen Mißhandlung ſeiner Frau verhaften
tigkeit von Kindern ein Feuer aus. Sieben Gehöfte, ins= wollte. Der Bergmann wurde anſcheinend tödlich in den
* Reims, 29. Sept. Bei dem Gordon=Ben=geſamt 20 Gebäude, wurden eingeäſchert.
Unterleib getroffen.
nett=Fliegen gewann der Flieger Prevoſt, der
HB Obernburg a. M., 30. Sept. Das ver=
* München, 30. Sept. Ueber das Befinden der er=
200 Kilometer mit der mittleren Geſchwindigkeit von 201
Kilometer ſtündlich zurücklegte, den Gordon=Bennett=heerende Feuer, das geſtern hier ausbrach, wütete krankten Königin von Portugal wird folgendes
Pokal 1914; Zweiter wurde Vedrines, Dritter Gilbert bis ſpät nachts. 13 Häuſer und 6 Scheunen ſind Bulletin herausgegeben: Die Königin erkrankte am 18.
dem Brande zum Opfer gefallen. Zahlreiches Mobiliar September an Fieber mit gaſtriſchen Symptomen. Die
und Vierter Crombezi.
und Kleinvieh verbrannte. Große Mengen Frucht wurden Erkrankung iſt auf Darmbakterien zurückzuführen und
* Reims 29. Sept. Bei dem Wettbewerb auf pernichtet. Aus den niedergebrannten Häuſern konnte faſt
dem hieſigen Flugplatze ſind in den letzten drei Tagen fol= nichts gerettet werden auch ſind die Abgebrannten nur hatte ſich auf das rechte Nierenbecken ausgedehnt. Die
gende Höhen erreicht worden: Gilbert 5795 Meter, Par= ſchlecht verſichert. Zahlreiche Familien ſind obdachlos, Königin begab ſich ſogleich auf unſeren Rat am 22.
Sep=
wein 4532 Meter; bei Flügen mit einem Paſſagier: Gil= mehrere Häuſer wurden beſchädigt, Ueber die Entſtehungs= tember in die Mediziniſche Abteilung des von dem
mit=
unterzeichneten Prof. von Romberg geleiteten
Kranken=
bert 4348, Brindejone 3108 Meter; bei Flügen mit zwei urſache des Feuers iſt nichts bekannt.
hauſes. Es beſteht die Ausſicht, daß die Königin in ab=
Paſſagieren: Gilbert 3638, Derome 2298 Meter.
* Madrid, 29. Sept. Ein in einer
Karbid=
niederlage zu Vendrel ausgebrochener Brand ſehbarer Zeit wieder hergeſtellt iſt. König Manuel hat
droht den Ort zu zerſtören. Da Hilfe nicht unmittelbar zur im Krankenhaus Wohnung genommen. — Allwein,
Stelle iſt, wurde ein Schnellzug mit Hilfsmannſchaften ab= Romberg. Schwaß.
Das Exploſionsunglück in Koburg.
* Hamburg, 30. Sept. Das Mediziniſche Amt teilt
* Koburg, 29. Sept. Ueber das Exploſionsunglück gelaſſen.
mit: An dem an der Berliner Vörſe verbreiteten
Ge=
in Koburg am 14. September, bei dem bekanntlich 13
rücht von einem Cholerafall in Hamburg
Perſonen den Tod fanden, iſt jetzt der amtliche
Schwerer Eiſenbahnunfall.
iſt kein wahres Vort.
Bericht des Magiſtrats der Stadt Koburg erſchie=
* Bern, 30. Sept. Die Schweizeriſche Depeſchen=
* Roſtow a. Don, 29. Sept In der Nähe des
nen. Es iſt darin u. a. feſtgeſtellt, daß der Gasgeruch vor
dem Hauſe Mauer Nr. 10 ſchon um 4 Uhr nachmittags Bahnhofes Soſyka der Wladikawkas=Eiſenbahn iſt der Agentur konſtatiert, daß auch die Schweiz insbeſondere
von einem Anwohner der Mauer bemerkt wurde. Dieſer Perſonenzug Baku-Batum entgleiſt. Sechs ſeit der letzten Reviſion des franzöſiſchen
Zoll=
machte ſowohl die Gasanſtalt wiederholt, als auch einen Wagen wurden vollſtändig zerſtört 40 Perſonen wur= tarifs wiederholt in die Lage gekommen iſt, bei der
Teil der Bewohner des Unglückshauſes auf den Gasgeruch den getötet, mehr als 100 verletzt. Die Urſache des franzöſiſchen Regierung vorſtellig zu werden wegen der
aufmerkſam. Die Gasarbeiter begaben ſich gegen 6 Uhr Unfalls iſt darauf zurückzuführen, daß Uebeltäter die Verſuche der Verwaltung, vertragliche oder geſetzliche
Be=
ſtimmungen ſo auszulegen daß daraus unzuläſſige
Er=
abends an die Stelle von der der inzwiſchen immer ſtärker Schienen lockerten, um zu plündern.
* Roſtow a. Don, 30. Sept. (Amtlich.) Die ſchwerungen der Einfuhr in Frankreich ſich ergeben
Da=
gewordene Gasgeruch ausſtrömte, und der Inſtallateur
Birkner, der den auf einem Ausflug befindlichen Gas=Eiſenbahnkataſtrophe iſt durch eine bös=gegen wird es gegenüber anderslautenden
Preſſemel=
meiſter vertrat, ſtellte im Keller des Hauſes Mauer 10 willige Beſchädigung der Schienenwege dungen als völlig unzutreffend bezeichnet, daß durch die
Gasgeruch feſt. Da im Keller ſelbſt eine Gasleitung nicht herbeigeführt worden. Die Zahl der Toten beträgt 35, ſachgemäße Verfolgung dieſes Verlangens jemals auch
vorhanden war, hieß er die Straßenleitung durch Ein= die der Verletzten etwa 50. Die Verunglückten be= nur die leiſeſte Kühlung oder Trübung in den politiſchen
ſchlagen abſuchen, worauf die Straße in einer Länge von fanden ſich in dem Poſtwagen, dem Dienſtwagen und Beziehungen zwiſchen den beiden Ländern
eingetreten iſt. Die Schweiz ſetzt volles Vertrauen in die
6 Meter aufgegraben wurde. Kurz vor 10 Uhr abends zwei Wagen dritter Klaſſe.
Einſicht und Gerechtigkeit der Regierung der Republik.
wurde die Bruchſtelle entdeckt, und es wurde ermittelt,
* Paris, 30. Sept. Der 78jährige ehemalige
Mailän=
daß das in etwa 1 Meter Entfernung von dem Gebäude
der Zoologe Profeſſor Ambroſetti wurde im Pariſer
entlang führende 80 Millimeter ſtarke Hauptrohr ge=
Jardin des plantes feſtgenommen. Der anſcheinend
Vom Balkan.
brochen war. Birkner machte daraufhin die Frau des
Geiſtesgeſtörte verweilte ſtundenlang in dem Schildkröten=
Hausbeſitzers Scheps ſofort darauf aufmerkſam, daß in
Ein Aufruf albaniſcher Notabeln.
pavillon und machte den Tieren in unbewachten
den Keller Gas eingedrungen ſei, und erſuchte ſie, ſämt=
* Valona 30. Sept. Eine Anzahl albaniſcher Augenblicken ſubkutane Einſpritzungen mit einem
lichen Hausbewohnern das Anzünden von Licht,
ſowie das Betreten des Kellers bis auf weiteres zu ver=Notabeln, an der Spitze Ekrem Bey Vlora, Hairedin u. a., Mittel eigener Erſindung, das angeblich die
bieten. Inzwiſchen traf der von ſeinem Ausflug heim=richten folgenden Aufruf an die ziviliſiertenKaltblüter in Warmblüter umwandeln
gekehrte Gasmeiſter Laue an der Arbeitsſtelle ein und be= Nationen: Das albaniſche Volk, das ſeit Jahrhunderten ſollte. Die ſonſt ſehr ſchwerfälligen Tiere verübten nach
*.
Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Oktober 1913.
den Einſprihungen die unglanblchſen Sprünge und
Be=
wegungen.
Griſolles, 30. Sept. Dem ärztlichen Bulletin nach Moas Tädagogium Neuenheim-Heidelberg
zeigte der Zuſtand Winterfeldts heute vormittag
mit klein. Gymnasial- und Realklassen, modern bewährten
keine Verſchlimmerung, doch dauert die Schwäche an. DieAEinrichtungen, Sport, Spiel, Wandern, Werkstätte.
Garten-
arbeit, Förderung körperl. Schwacher, mit Schülerheim
Temperatur iſt 37,8, Puls 116, Atmung 20. Die Affektion
(Zimmer mit 1, 2 u. 3 Betten) hat im Klassen-Unterricht
der linken Lunge geht zurück.
(kein Drill) immer gleich gute Erfolge zu verzeichnen.
Cerbére, 30. Sept. Ein heftiger
Gewitter=
ſturm rief in der letzten Nacht eine Ueberſchwemmung Uebergeleitet wurden 1912/13 in Unter- und Oberprima
8/9. Kl. Gymnas., Real-Reformgymnas. u. Oberrealschulen
hervor. Der Blitz töteie drei Perſonen und ſetzte mehrere
20, in der Obersekunda (7 Kl.) 8 Schüler. Einjährige
Häuſer in Brand. Sieben Perſonen werden vermißt;
1913: Ostern 3, Herbst 14. Prüfungsergebnisse,
Jahres-
viele ſind verletzt.
Abericht.
(I,20347
* London, 30. Sept. Der König von
Griechen=
land reiſte um 11 Uhr vormittags direkt nach Trieſt undsg
Athen ab. Im Lauſe der Unteredung mit ſeiner
Um=
gebung hat er ſeine Befriedigung über die
Zuſammen=
kunſt mit Sir Edward Grey ausgebrückt.
* Konſtantinopel, 30. Sept. Im großen Bagtſche=
Tunnel der Bagdadbahn, in dem zurzeit Arbeiten ausge=
Eine
führt werden erfolgte geſtern nacht eine Exploſion.
Eine Anzahl Arbeiter iſt verunglückt. Bisher wurden drei
Tote geborgen.
Braut-
* Buenos=Aires, 30. Sept. Die Botſchaft des
Präſidenten mit welcher das Budget vorgelegt
Ausstattung
worden iſt, ſtellt feſt, daß drei Monate genügen würden,
um die Beunruhigungen hinſichtlich der Beſchränkung der
ist von heute ab in meinen
Bankkredite anläßlich der politiſchen Schwierigkeiten
Schaufenstern kurze Zeit
Europas zu beheben. Die Ernteausſichten Argentiniens
ſind ausgezeichnet. Die Ausfuhr für das erſte Halbjahr
ausgestellt
überſteige 293000 000 Peſos, die Einfuhr überſteige
209000000 Peſos.
Tanger, 29. Sept. Im ſpaniſchen Lager wütet
eine epidemiſche Krankheit, an der bereits
meh=
rere Soldaten geſtorben ſind.
Eichbergs Nachflgr.
Inh. H. ECk. Hoflieferant.
— Berlin, 30. Sept. Das Eiſenbahnregiment
Nr. 2 verläßt heute mittag ſeine bisherige Garniſon
Schöneberg, um nach Hanau überzuſiedeln.
— Köln, 30. Sept. Nach Mitteilungen aus Oberhauſen
wurde ein von Düſſeldorf nach Walſum beſtimmter Geld=
(203
brief, der 9000 Mark Kaſſenſcheine enthielt, auf
dem Wege nach dem Adreſſaten entwendet.
— Elbing, 30. Sept. In einem Anfall von
Schwer=
mut erſchoß ſich der Gerichtsaſſeſſor Erdmann, da
er fürchtete, wegen eines Sprachfehlers würde ihm die
Kariere verſchloſſen werden.
— London. 30. Sept Bei dem Blutbad in Har=
Leinenhaus Becker
riston (Miſſiſſippi), ſind, wie jetzt feſtſteht von den
Wilhelminenstralse 17.
beiden Negern welche die friedliche Bevölkerung
überſielen, neun Perſonen getötet und 20 verwundet
wor=
den. Die Verbrecher waren ſinnlos betrunken, ſie hatten
Herrenwäsche
vial Geld beim Kartenſpielen verloren. Zuerſt ſchoſſen ſie
auf die übrigen Kartenſpieler, wobei ein Neger eine
Negerin und deren kleines Kind getötet wurden.
Schließ=
lich trieb man die Neger in eine alte Mühle, wo dieſe
L
dann geſangen und gelpuncht wurden.
ee
. Auflöſung der italieniſchen Deputiertenkammer,
20412
* Rom, 30. Sept. Das Amtsblatt veröffentlicht ein
amt=
liches vom König unterzeichnetes Dekret, wodurch die Kam=
Dampfernachrichten.
mer aufgelöſt wird. Die Wahlen ſind auf den 26. Ok=
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
tober, die Stichwahlen auf den 2. November anberaumt. Der Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Zuſammentritt des neuen Parlaments iſt auf den 27. No= Nordamerika: Armenia” 27. Sept. 11 Uhr 30 Min.
vember feſtgeſetzt. Dem Dekret geht ein Expoſee voraus, morgens von Neu=York nach Hamburg. „Imperator”,
von Neu=York kommend, 27. Sept. 8 Uhr 20 Min.
in dem die Gründe zur Auflöſung dargelegt ſind.
abends auf der Elbe. „Kaiſerin Auauſte Vietoria”
Merenene
Zigeunerbaron. Anonyme Zuſchriften haben keinen mittags von Las Palmas. „Willehad” nach Quebec Island her vordringende Hoch iſt oſtwärts gewandert.
Wert. Bei Ihnen fängt der Tanz wohl erſt beim und Montreal, 28. Sept. in Rotterdam. — Weſtindien, Das ſüdweſtliche Tief hat ſich über ganz Frankreich aus=
Hopſer an?
(Schluß des redaktionellen Teils.)
abends von Vigo. „Sachſenwald” 27. Sept. in Pto. Tiefs dürften uns aber zeitweilig beeinfluſſen.
Columbia. „Steigerwald” 27. Sept. in Veracruz, aus=
Imn gehend. Syria”, von Weſtindien kommend, 27 Sept. tober: Noch meiſt heiter und trocken, warm, allmählich
Uhr 30 Min. nachm. in Hamburg. „Venetial, von Zunahme der Bewölkung.
Weſtindien kommend, 27. Gept. 7 Uhr abends von
Hapre nach Hamburg. „Weſterwald” nach Mexiko,
28. Sept. in Havana.
=
Verlobten
Familiennachrichten.
die ihr künftiges Heim gediegen,
ge-
schmackvoll und modern einrichten
wollen, wird eine Besichtigung meiner
5
feinbürgerlichen
Goldenen Hochzeit uns zuteil
gewor-
denen Glückwünsche sagen herzlichen
Wohnungseinrichtungen
Dank
empfohlen. — Meine Möbel zeichnen
sich aus durch künstlerische Formen-
W. Rudolf u. Frau.
*10277)
schönheit, grundgediegene Qualität u.
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
besondere Preiswürdigkeit.
OTTO KUNKEL-
Dankſagung.
Gr. Ochsengasse 21/28. — Tel. 287.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
(16984a
bei dem Hinſcheiden meines Vaters
(20398
Inmkanai
Unterrichtsweſen.
Johannes Oswald
Zu den Karlsruher Einj.=Freiwilligen=Prüfungen
hatten ſich etwa 60 Kandidaten gemeldet, von denen
Lehrer i. P.
mehr als 30 (darunter alle 14 Sekundaner des
Päda=
gogiums Neuenheim=Heidelberg) beſtanden.
ſage ich hiermit verbindlichſten Dank.
Der heutigen Auflage unſeres Mates liegt
ein Kartenproſpekt bei von der Deutſchen
H. E. Oswald.
Lebens=Verſicherungs=Geſellſchaft Atlas,
Ludwigs=
hafen a. Rhein, betr. eine wichtige Neuerung auf dem
Darmſtadt, 30. September 1913.
Gebiete des Verſicherungsweſens, worauf hiermit
hin=
gewieſen wird.
(20400
anrer
Z
—
e
Nummer 231.
Danksagung.
(Nur auf dieſem Wege.)
Da es uns nicht möglich iſt, für die vielen
Beweiſe herzlicher Teilnahme bei dem Ableben
unſerer innigſtgeliebten Mutter, Schwiegermutter,
Großmutter, Schweſter und Tante
(20365
Wlwe.
Frau Margarethe Schneidt
geb. Amend
jedem Einzelnen zu danken, ſo ſprechen wir
hier=
mit Allen, beſonders Herrn Pfarrer Vogel für
die troſtreichen Worte, unſeren herzl. Dank aus.
Die tieftrauernd Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 30. September 1913.
e rsuh
Dankſagung.
Für die Beweiſe aufrichtiger Teilnahme
bei dem Hinſcheiden unſerer lieben Schweſter,
Schwägerin und Tante
Louise Maurer
ſagen hiermit herzlichen Dank
(B20420
die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 30. September 1913.
eihte er reten e
Haupt=Synagoge (Friedrichſtraße 2).
Neujahrs-Fest
Mittwoch, den 1. Oktober:,
Vorabend 6 Uhr 15 Min. Predigt 6 Uhr 20 Min.
Donnerstag, den 2. Oktober:
Morgengottesdienſt 7 Uhr 30 Min. Predigt 9 Uhr
15 Min. Abendgottesdienſt 6 Uhr 45 Min.
Freitag, den 3. Oktober:
Morgengottesdienſt 7 Uhr 30 Min. Predigt 9 Uhr.
20 Min. Feſtesſchluß und Sabattanfang 6 Uhr.
Samstag, den 4. Oktober:
Morgengottesdienſt 8 Uhr 30 Min.
Sabattausgang 6 Uhr 45 Min.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Der hohe Druck über dem Feſtland, unter deſſen Ein=
27. Sept. 2 Uhr 45 Min. morgens in Neu=York. „Wasgen= fluß wir geſtern heiteres, tags warmes, nachts kühles
wald”, von Galveſton und Havana kommend, 27. Sept. Wetter hatten, iſt oſtwärts zurückgewichen; das von
Mexiko: „Calabria” 28. Sept, in Vergeruz, ausgehend. gebreitet, doch werden wir morgen noch vorwiegend im
„Dania” nach Havana und Mexiko, 27. Sept. 9 Uhr Bereich trockener Oſtwinde bleiben; Randgebilde des
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 1. Ok=
Tagesialender.
Mittwoch, 1. Oktober.
Großh. Hoftheater, Anfang 7 Uhr, Ende 10½ Uhr
(Ab. B): „Maria Stuart”.
Vorſtellung um 8 Uhr im Orpheum.
Klavierabend von Wilhelm Backhaus um 8 Uhr im
Saalbau.
Für die vielen anlässlich unserer 1 Verſammlung des Vortrupp Darmſtadt um 8¼ Uhr
im Reſtaurant „Kaiſerſaal”.
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. — Ludwigshöhe um
4 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr. — Café „Metropole”
um 8 Uhr.
Bilder vom Tage (Auslage: Expedition,
Rhein=
ſtraße 23): Von der Sereiſe der deutſchen
Kronprin=
zeſſin an Bord des Lloyddampfers „Kronprinzeſſin
Ceeilie‟ — Das enthüllte Wilhelm Buſch=Denkmal in
Wiedenſahl (Hannover). — Im Waſſerflugzeug von
Friedrichshafen nach Hamburg; der Flieger Dahm über
der Elbe in Hamburg. — Die feierliche Eröffnung des
Niederländiſchen Parlaments im Haag.
Großh. Hofbibliother, geöffnet: Montag bis
Freitag von 9—1 Uhr und 2—4 Uhr, Samstags von
9—1 Uhr.
Gewerbe=Muſeum, Neckarſtraße 3. Täglich geöffnet
von 11—12½ Uhr, Sonntags von 11—1 Uhr.
Ein=
tritt frei.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
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N. S. gen
GuGGENHEIM Z MAKK. DARMSTADT. MARKTT
Nummer 231.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Oktober 1913.
Amtliche Nachrichten des Groffh. Polizeiamts Darmſtadt.
§ 3.
Gefunden: 1 ſilberne Damenuhr mit Goldrand. 1 ſilbernes
Während der Dunkelheit, ſowie bei ſtarkem Nebel müſſen alle
Kettenarmband. 1 größere Anzahl Schlüſſel. 1 grünes Mandolinen=auf öffentlichen Straßen oder Plätzen befindlichen Fuhrwerke mit
band. 1. Broſche mit Herren= und Damenphotographie. 1 blauer hellbrennenden Laternen verſehen ſein. Der Gebrauch von Laternen
Stoffkinderhut. 1 weißer Heerenſtrohhut. 1 blauer mit Silber durch= mit farbigen Scheiben iſt unterſagt. Fuhrwerke, welche nach ihrer
wirkter Damengürtel. 1 ſchwarzes Handtäſchchen mit einem Buch. Bauart vorzugsweiſe der Perſonenbeförderung dienen, müſſen auf der
1 Stück Wachstuch. 1 Büchſe Bohnen. 1 Zwicker mit Nickelgeſtell. Vorderſeite oben rechts und links mit Laternen verſehen ſein, die ſo
1 blaues geſtricktes Damenjackett. 1 weißes Taſchentuch, gez. M. G.eingerichtet und angebracht ſind, daß ihr Lichtſchein von Entgegen=
1 kl. altes Kinderhandtäſchchen. 1 Zehnmarkſchein. 1 Vogelkäfig. (20329kommenden und Ueberholenden deutlich wahrgenommen werden kann.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei= Ausnahmsweiſe kann bei Perſonenfuhrwerken von dem Kreisrat eine
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=von vorerwähnter Beleuchtungsart abweichende Beleuchtung für
aus=
finden ſich: 1 Pinſcher, 1 Foxterrier (zugelaufen). Die Hunde können reichend erachtet und zugelaſſen werden.
von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier auslöſt werden.
Bei Fuhrwerken anderer Art genügt in der Regel die Anbring=
Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden ſung einer Laterne. Dieſe iſt an der oberen linken Seite des Fuhr=
Werktag, vormittags 10 Uhr, ſtatt.
(20331werks zu befeſtigen und nur, wenn die Art der Ladung (Feuer=
Straßenſperre. Infolge Gleisarbeiten im Dornheimer Weggefährlichkeit uſw.) die Befeſtigung am Wagen ſelbſt ausſchließt, an
wird die Feldbergſtraße zwiſchen dem Weiterſtädter= und Dorn=der linken Seite des Zugtieres (bei 2 Zugtieren des linken Zugtieres)
heimer Weg vom 30. September lfd. Js. ab auf die Dauer von un=anzubringen.
gefähr 4—6 Tagen für den Fuhrwerks= und Radfahrerverkehr ge=
Außer dieſer einen Laterne iſt aber in folgenden Fällen noch
ſperrt. — Die Zufahrt von dem Fabrikviertel nach dem Güterbahn=eine zweite zu führen:
hof kann durch die Kirſchenallee erfolgen.
(20394
a) wenn der Lichtſchein der einen Laterne von rückwärts nicht
deutlich wahrgenommen werden kann;
Bekanntmachung,
b) wenn die Ladung von Fuhrwerken ſeitlich oder nach hinten
in gefahrbringender Weiſe hervorſteht (z. B.
Langholzfuhr=
den Wagen= und Fußgängerverkehr am Großh. Hoftheater betr.
werke, Möbelwagen uſw.), und zwar an dem hervorſtehen=
Wir bringen die nachſtehenden polizeilichen Anordnungen zur
Teil der Ladung.
Regelung des Wagen= und Fußgängerverkehrs am Großh. Hoftheater
§ 4.
vom 10. Dezember 1907 erneut in Erinnerung.
(19429sdm
Fuhrwerke müſſen im Schrittmaß fahren auf allen Strecken,
Darmſtadt, den 17. September 1913.
für welche das Schrittfahren durch Lokalpolizei=Verordnung und
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
durch öffentlichen Anſchlag angeordnet iſt.
Gennes.
§ 5.
Zuwiderhandlungen gegen die Vorſchriften dieſer Polizei=Ver=
Bekanntmachung,
ordnung werden mit Geldſtrafe bis zu 60 Mark oder mit Haft bis
die Regelung des Wagen= und Fußgängerverkehrs bei Beginn zu 14 Tagen beſtraft.
und Schluß der Vorſtellungen im Großherzoglichen Hoftheater
§ 6.
zu Darmſtadt betr.
Dieſe Polizei=Verordnung tritt am 1. April 1913 in Kraft.
I. Auf Grund des § 1 der Polizeiverordnung, die Erhaltung In Kraft bleibt neben den vorſtehenden Beſtimmungen die
Polizei=
der Sicherheit und Ordnung in und vor dem Großherzoglichen Hof=Verordnung, betreffend den Verkehr von Fuhrwerken in der
Haupt=
theater zu Darmſtadt betreffend, vom 1. September 1906, haben wir lund Reſidenzſtadt Darmſtadt, vom 20. Februar 1904.
zur Regelung des Wagen= und Fußgängerverkehrs bei Beginn und
Mit Wirkung vom 1. April 1913 treten außer Kraft:
Schluß der Vorſtellungen im Großherzoglichen Hoftheater die nach=
1. die Lokalpolizei=Verordnung, betreffend Vorkehrungen gegen
ſtehenden Anordnungen getroffen, die an die Stelle der früheren
Beſchädigung durch Fuhrwerke zur Nachtzeit, vom 5. Fe=
Anordnungen (vergl. unſere Bekanntmachung vom 6. v. Mts.)
ge=
bruar 1875;
treten ſind:
2. die Polizei=Verordnung vom 19. Juni 1890, betreffend
1. Die An= und Abfahrt der Wagen vor dem Großherzoglichen
Sicherung des Verkehrs auf der Landſtraße;
Hoftheater bei Beginn und Ende der Vorſtellungen hat aus=
3. die Polizei=Verordnung vom 12. Juni 1893, betreffend die
ſchließlich unter der Säulenhalle des Hauptportals auf der Süd=
Verwendung rot und grün leuchtender Laternen an
Straßen=
ſeite des Hoftheaters, und zwar vor dem mittleren Ausgang,
fuhrwerken.
zu erfolgen.
Darmſtadt, den 25. März 1913.
2. Wagen, welche bei Beginn der Vorſtellungen Perſonen nach
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
dem Großherzoglichen Hoftheater bringen, haben von Weſten,
Fey.
d. i. von der Zeughausſtraße her, unter der Säulenhalle des
Hauptportals anzufahren und ſofort nach dem Ausſteigen der
Bauplaufeſtiegung.
Perſonen nach Oſten abzufahren.
Der von der Stadtverordneten=Verſammlung am 11. ds. Mts.
Die öſtlich des Großherzoglichen Hoftheaters aus der
Hochſchulſtraße, Alexanderſtraße oder der Straße am Schloß=angenommene Bebauungsplan für das ehemalige Bahngelände
graben anfahrenden Wagen müſſen daher an der Hinterbrücke zwiſchen Bismarck= und Landwehrſtraße liegt in der Zeit vom
des Reſidenzſchloſſes vorbei bis zur Südweſtecke des Theater=2. bis einſchließlich 17. Oktober ds. Js. auf dem Stadtbauamt,
Grafen=
platzes fahren und alsdann die obige Fahrtrichtung nehmen. ſtraße 30, zur Einſicht offen.
Einwendungen gegen den Plan ſind bei Meidung des Aus=
3. Die zum Abholen des fahrenden Publikums nach Schluß der
(20351mm
Vorſtellung beſtimmten Wagen haben auf beiden Seiten derſchluſſes während dieſer Friſt daſelbſt vorzubringen.
Darmſtadt, den 29. September 1913.
an der Oſtſeite des Theaterplatzes herziehenden Fahrbahn vor
Der Oberbürgermeiſter.
dem Reſtaurant „Zur Oper” hintereinander Aufſtellung zu
nehmen. Inſoweit daſelbſt Platz nicht mehr vorhanden iſt, hat
J. V.: Jgege”.
die Aufſtellung nach Anweiſung des dienſthabenden Polizei=
Aufnahme der Viehbeſtände in Ausführung
beamten in gleicher Weiſe auf der von dem Hoftheater nach
dem alten Theater führenden Straße zu geſchehen. Für
Auto=
des Reichsviehſeuchengeſetzes.
mobile können nötigenfalls beſondere Aufſtellungsplätze an=
Die Liſte der hieſigen Beſitzer von Pferden, die nach den
Be=
gewieſen werden.
ſtimmungen des Ausführungsgeſetzes zum Reichhviehſeuchengeſetz bei=
4. Der Aufruf bei der Abfahrt der Wagen erfolgt durch den aus=tragspflichtig ſind, liegt vom 26. September bis einſchl. 3. Oktober
ſchließlich hierzu befugten Bedienſteten des Großherzoglichen d. Js. im Stadthaus, Zimmer 56, offen.
Hoftheaters. Iſt bei dem Anfahren unter dem Hauptportal
Einwendungen ſind ebendaſelbſt während der Offenlage
vor=
ein Einſteigen ohne Zeitverluſt nicht möglich, ſo muß der zubringen.
Wagenführer abfahren und abermals auf den Aufſtellungs=
Darmſtadt, den 24. September 1913.
(19898fsm
plätzen ſo lange halten, bis er aufgerufen wirse:
Der Oberbürgermeiſter
Das Ein= und Ausſteigen an anderer Stelle als an der unter 1
J. V.: Jgeger.
angegebenen, iſt verboten.
6. Die An= und Abfahrt der Wagen hat, ſoweit dies gegebenen=
Bauplanfeſtlegung.
falls möglich iſt, im Trabe zu erfolgen. Unter der Säulenhalle
Der auf Grund Genehmigungsverfügung Großh. Miniſteriums
darf nur im Schritt gefahren werden.
7. Die vorſtehenden Beſtimmungen finden keine Anwendung auf des Innern vom 16. v. Mts. feſtgeſtellte Bebauungsplan über das
die Hofwagen, die an den Hauptportalen auf der Oſt= und Gebiet zwiſchen Allee, Feldbergſtraße, Dornheimer Weg und
Landgraf Philipps=Anlage liegt auf dem Stadtbauamt, Grafen=
Weſtſeite des Großherzoglichen Hoftheaters anfahren.
(20303
8. Es iſt verboten, unbefugt den Wagen= und Fußgängerverkehrlſtraße 30, zur Einſicht offen.
Darmſtadt, den 27. September 1913.
vor dem Hoftheater zu hindern.
Der Oberbürgermeiſter.
9. Bezüglich des Ausweichens gilt die allgemeine Beſtimmung
des § 271 des Polizeiſtrafgeſetzes, wonach bei entgegengeſetzter
J. V.: Jaeger.
Fahrtrichtung beide Wagen nach rechts und bei gleicher
Fahrt=
richtung der vordere zurückbleibende Wagen nach rechts, der
Bekanntmachung.
nachkommende überholende Wagen nach links auszuweichen hat.
II. Wer den vorſtehenden Beſtimmungen oder anderen zur Betreff: Schließung der Gemeindekrankenverſicherung Wixhauſen.
Durch Großh. Oberverſicherungsamt (Beſchlußkammer) iſt die
Regelung des Verkehrs vor dem Großherzoglichen Hoftheater
ergehen=
den Anordnungen der Aufſichtsbeamten zuwiderhandelt, wird gemäß Schließung der unterzeichneten Gemeindekrankenverſicherung mit
§ 4 der eingangs erwähnten Polizeiverordnung vom 1. September Wirkung des Ablaufs des Jahres 1913 angeordnet worden.
Dies wird unter Hinweis zur öffentlichen Kenntnis gebracht,
1906 auf Grund des § 366 pos. 10 des Reichsſtrafgeſetzbuchs mit
Geldſtrafe bis zu 150 Mk. oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft. daß die Befriedigung von Gläubigern, die ihre Forderungen nicht
binnen drei Monaten nach dieſer Bekanntmachung anmelden, ver=
Darmſtadt, den 10. Dezember 1907.
weigert werden kann. Für Anſprüche aus der Verſicherung gilt
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
dies nicht.
(20389
Wixhauſen, den 30. September 1913.
Bekanntmachung
Der Vorſtand der Gemeindekrankenverſicherung.
Für den Verkehr von Fuhrwerken und Fahrzeugen im
Pfaff.
Kreiſe Bensheim gelten hinfort die gleichen polizeilichen Vorſchriften,
wie ſie für den Kreis Darmſtadt mit Polizeiverordnung vom
Bekanntmachung.
25. März ds. Js. erlaſſen worden ſind. Dieſe Polizeiverordnung
bringen wir zugleich nachſtehend erneut zur Kenntnisnahme.
Durch Großh. Oberverſicherungsamt iſt die Schließung der
Darmſtadt, 26. September 1913.
(20330md unterzeichneten Gemeindekrankenverſicherung mit Wirkung des Ab=
Großherzogliches Polizeiamt.
laufs des Jahres 1913 angeordnet worden.
Gennes.
Dies wird unter dem Hinweis zur öffentlichen Kenntnis
ge=
bracht, daß die Befriedigung von Gläubigern, die ihre Forderungen
Polizei=Verordnung
nicht binnen drei Monaten nach dieſer Bekanntmachung anmelden,
über den Verkehr von Fuhrwerken und Fahrzengen
verweigert werden kann. Für Anſprüche aus der Verſicherung gilt
im Kreiſe Darmſtadt.
dies nicht.
(20406
Auf Grund des Artikels 64 des Geſetzes, betreffend die innere
Nieder=Beerbach, den 30. September 1913.
Verwaltung und die Vertretung der Kreiſe und der Provinzen vom
Der Vorſtand der Gemeindekrankenverſicherung.
12. Juni 1874 in der Faſſung der Bekanntmachung vom 8. Juli 1911.
Geibel.
ſowie des § 366, Ziffer 10 des Reichsſtrafgeſetzbuches, wird unter
Zu=
ſtimmung des Kreis=Ausſchuſſes und mit Genehmigung Großh.
Miniſteriums des Innern vom 17. März 1913 zu Nr. M. d. J. 4674
Verſteigerungs-Anzeige.
für den Kreis Darmſtadt Folgendes verordnet:
§ 1.
Alle auf öffentlichen Straßen verkehrende Fuhrwerke und Fahr= Mittwoch, den 1. Oktober 1913, nachm. 3 Uhr,
zeuge haben, ſofern die Beſchaffenheit der Straßen es geſtattet, dielverſteigere ich im Verſteigerungslokale „Zur Ludwigshalle‟ (
Ober=
rechte Seite der Fahrbahn einzuhalten.
gaſſe) zwangsweiſe gegen Barzahlung:
Die Vorſchriften über das Ausweichen werden hierdurch nicht
Hausmobilien durch alle Rubriken, eine Partie
berührt.
(20417
Schnitt= und Bürſtenwaren.
Beim Einbiegen in eine andere Straße iſt nach rechts in
kurzer Wendung, nach links in weitem Bogen zu fahren.
Kapp, Gerichtsvollzieher zu Darmſtadt.
Fahrzeuge im Sinne dieſer Polizei=Verordnung ſind
insbeſon=
echt u. ſtüben=„uchthühner, Jtal, 191zer
Früh=
dere auch alle Kraftfahrzeuge und alle Fahrräder, ſofern dieſe die Junger Teckel, rein, zu kaufen2 brut, in gr. Ausw. u. all. Farb.,
Fahrbahn benutzen.
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§ 2.
Der Führer eines Fuhrwerks oder Fahrzeugs hat ſeinen Sitz unter V 30 an die Exp. (*103291381 a) Schröder, Karlſtraße 27.
auf dem Fuhrwerk oder Fahrzeug ſo zu wählen, daß er die Fahrbahn Wäſche z. Glanzbügeln w. angen. Gut bürgerlichen Mittagtiſch
auch ſeitlich des Fuhrwerks oder Fahrzeugs ſtets gut überſehen kann. Pankratiusſtr. 69, I.r. (20359a 6 Schloßgartenſtr. 9. (*9850oid
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dem Holzhofe dahier ſind folgende
Preiſe pro Rm. bis auf weiteres
feſtgeſetzt:
Buchen=Scheiter I. Kl. 12 Mk.
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Kiefern=Scheiter II. Kl. 8
Scheiter II. Kl. beſtehen aus
aufgeſpaltenem Knüppelholz.
Die Beſtellungen des Holzes
haben bei Großh. Bezirkskaſſe
Darmſtadt zu erfolgen. (2609a
Darmſtadt, 25. Januar 1913.
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Nummer 231.
rmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Oktober 1913.
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Oktober 1913.
Nammer ebt.
bezeichnet, damit ſich das Perſonal im Umgana mit ihnen Oskar Walzel. Geb. 2 Mk. Erſchienen, bei Gg. Müller
von vorzügl. Wirkung
und Eugen Rentſch in München. Walzel, der geiſtvolle
-Salbe M. 1.30 gegen Flochten, ollens ganz beſonders vorſieht.
Es kommen gewiß auch Verſehen vor; denn wo ein Dresdener Literaturforſcher, gibt hier in ſeiner neueſten
Wunden, Rheumatismus, Nervosität,
Hä-
morrhoiden u. a. Verlangen Sie Prospekt Meer wogt, ſpritzen Tropfen. Aber kann eine falſche Ver= Arbeit eine unparteiiſche Würdigung der künſtleriſchen
bindung, vielleicht veranlaßt durch undeutliche Ausſprache Perſönlichkeit Richard Wagners. Durchaus iſt Walzel
2
mit Heilberichten (gratis) durch d. Fabr. der Nummernziffern, nicht einmal mit in den Kauf genom= bemüht, das eigentlich Künſtleriſche Wagners, das ſich zu=
Hans Heiss, Darmstadt, Ross- men oder doch im milden Lichte allgemein menſchlicher Un= letzt auch den Blicken Nietzſches entzogen hatte, in ſeiner
dörferstrasse 22. Zu haben in Apotheken od. durch
(18172a zulänglichkeit betrachtet werden?
Reinheit zu erfaſſen. So ſchließt ſich Walzels neue Arbeit
Vermittlung der Fabrik.
Abgeblitzte Autographenjägerinnen. Eine Dame an ſeine älteren Verſuche an, in Hebbel und Ibſen nicht
verſuchte einmal ihr Glück mit einem Autogramm bei Joſ. nur Bekenner ſondern vor allem Künſtler nachzuweiſen.
Viktor v. Scheffel. In einer größeren Geſelſchaft — ſo Das hübſche Bändchen, das mit einem intereſſanten Wag=
Vermieltes.
ſchrieb ſie dem Dichter — ſei die Frage aufgeworfen wor= nerporträt geſchmückt iſt, ſei allen Wagnerfreunden
ange=
den, ob Scheffel die Vorſtudien zum „Ekkehard” eher ge= legentlich empfohlen.
* Ein Ritter iſt den Telephoniſtinnen erſtanden! In trieben habe, als er ſich den Stoff zum „Trompeter von
der illuſtrierten Wochenſchrift „Die Deutſche Frau” (Ver=
— Geſammelte Reden und Vorträge von
Säkkingen” zurecht gelegt, oder ob ihn umgekehrt zuerſt der Heinrich Caro. Herausgegeben von Amalie Caro.
lag der „Deutſchen Frau” (Velhagen u. Klaſing), Leipzig)
nimmt ſich Ernſt Niemann dieſer viel verklagten, aber nicht „Trompeter” begeiſtert habe. Um ja einer Antwort, um 80.
231 Seiten. Mit einem Porträt. Leipzig, 1913. Otto
minder klagenden Beamtinnen an. Er ſchreibt: Die Be= die es ihr allein zu tun war, gewiß zu ſein, legte ſie einen Spamer. Vornehm kartoniert 4 Mk. Heinrich Caro war
werberinnen für den Telephoniſtenberuf müſſen wahre frankierten Briefumſchlag mit ihrer Adreſſe dem Schreiben über 20 Jahre Direktor der Badiſchen Anilin= und Soda=
Wunder der Geſundheit und Muſter chriſtlicher Langmut bei. Aber — o weh — ſchon nach wenig Tagen kam als Fabrik zu Ludwigshafen und ebenſolange
Aufſichtsrats=
ſein; ſie werden wiederholt geſiebt und ärztlich unterſucht, Antwort das Schreiben ſelbſt zurück und über dem Wort mitglied dieſer Geſellſchaft. Als Mitbegründer des
Ver=
ob ihre Nerven auch den Attacken des Dienſtes ſtandzuhal=„Trompeter” fand ſich mit Blauſtift eine große 1 gezeichnet.
eins deutſcher Ingenieure war er 1892/93 erſter Vorſitzen=
Noch niedlicher iſt der Ausgang einer ſolchen Bitte, die
ten vermögen: was ſonach von Amtes wegen getan werden
der dieſes Vereins und 1897 bis 1901 leitete er den Verein
kann, um einen glatten Fernſprechverkehr herbeizuführen, ein junges Mädchen nach der Lektüre der „Lurlei” an Jul. deutſcher Chemiker. Von beiden Vereinen wurde er zum
iſt getan worden. Aber die große Verkehrsſteigerung hat! Wolff wagte. Die junge Berlinerin — es iſt das ſchon Ehrenmitglied ernannt. Dieſe voll innerer Wärme und
trotz aller Erleichterungen und techniſcher Verbeſſerungen viele Jahre her — ſchrieb naiv und neugierig an den Dich= Herzlichkeit gehaltenen Reden und Vorträge bilden ein
auch die Telephonnervoſität wieder vermehrt, und die Be=ter, ob er ſchon verheiratet ſei. Einige Tage harrte ſie Stück Geſchichte aus dem Zeitalter des techniſchen und
amtinnen klagen viel über unhöfliches und ungebührliches vergeblich einer Antwort und — hatte ſich doch ſo auf ein wirtſchaftlichen Aufſchwunges.
Benehmen choleriſcher Teilnehmer. Jede geringfügige Autogramm gefreut. Da klingelt es eines Vormittags an
— Koch=Schicht, Der treue Buhle. (Hans=
Verzögerung, die in dem Maſſenverkehr gar nicht zu ver= ihrer Tür, und herein tritt ein hübſcher Knabe und meldet:
Sachs=Verlag in München, Preis 2 Mark.) Ein zweites
meiden iſt, wird zum Gegenſtand einer gereizten, zweck= „Empfehlung von meinem Papa, dem Herrn Julius Wolff,
Lyrikbuch der anerkannten Wiener Dichterin, deren erſtes
loſen Erörterung gemacht, in die dann je nach Tempera=er ſei verheiratet und ich wäre ſein älteſter Junge.”
von J. J. David und Franz Karl Ginzkey wärmſtens
ein=
ment und Bildung des „Angeſchloſſenen” allerlei
Unge=
geführt wurde, gelanate zur Ausgabe Ihr Wiener
Ro=
reimtheiten und Bosheiten für die Beamtin hineinfließen.
man: Eines Lebens Lied, iſt raſch zu Anſehen gekommen;
Dieſe aber ſoll immer hölich und geduldig bleiben: auch
Literariſches.
Marie Ebner von Eſchenbach, Ludwig Fulda, Hugo
Sa=
wenn in der nächſten Minute andere kommen, die bedient
— Unterrichtsbriefe zur Einführung in lus, Stefan Zweig u. a. ließen ihm beſondere Ehre zuteil
ſein wollen. Die vielleicht vor Aufregung noch Zitternde
die „Höhere Mathematik”, enthaltend: Stereo= werden. Es iſt kein weltumfaſſendes Stoffgebiet, wenn
ſoll gleich wieder alle Unbill vergeſſen haben und dienſt= metrie, Trigonometrie. Analyſis, Analytiſche Geometrie der es auch neuzeitliche Fragen berührt, das Louiſe
Koch=
freudig zur Weiterarbeit bereit ſein.
Ebene, Differential und Integral in Geſprächsform zum Schicht beherrſcht, aber eines, das jedes Menſchenherz be=
Man wende nicht ein, daß ich übertriebe. Wer die Selbſtunterrichte, verfaßt von Direktor a. D. C. G. Weitzel. wegen muß, das Troſt und Erhebung ſpenden will, weil
Verhältniſſe kennt, wird mir zuſtimmen, daß die Telepho= Das Werk erſcheint in 30 Lieferungen in Lexikonformat zu ein großes Mitempfinden von ihm ausgeht.
niſtinnen unter den Arfechtungen ihres Dienſtes viel zu 50 Pfg. Hiervon ſind bereits ſechs Lieſerungen erſchienen.
„Hundert Frauen.‟ Ein luſtiges Buch von
leiden haben, mehr als im allgemeinen bekannt iſt. Denn Auch in zwei Bänden geheftet jeden zu 7,50 Mark. (A. Guſtav Hochſtetter. Preis broſchiert 3 Mark, gebunden
die Poſtverwaltung iſt gegen Teilnehmer mit hitzigem
Temperament ſehr nachſichtig und ſucht Streitigkeiten gern Hartlebens Verlag in Wien und Leipzig.) Der Zweck des 4 Mark. Dr. S. Rabinowitz Verlag, Leipzig. „Hundert
gütlich zu ſchlichten. Zwiſchen den Fällen, in denen Teil=Werkes: Leichte Einführung in die „Höhere Mathematik” Frauen” heißt der vielverſprechende Titel, und das Werk
nehmer wegen Beleidigung des Perſonals zu einem ernſten (Stereometrie, Trigonometrie, Analyſis, Analytiſche Geo= hält, was der Titel verſpricht. Der ſcharfe Beobachter,
Geſpräch vor den Kadi zitiert werden, liegen ſicher hun=metrie der Ebene, Diſſerential und Integral) iſt bei allen der dem ſchöneren Geſchlecht von je den beſten Teil ſeiner
dert andere geſellſchaftliche Entgleiſungen, die in den bisher erſchienenen Heſten, die zunächſt Stereometrie und Aufmerkſamkeit gewidmet hat, zeigt uns in ſcharfen, kla=
Zehn Geboten nicht gerade unkerſagt ſind, aber wie Nadel=Trigonometrie umfaſſen, ganz und voll aufrecht erhalten. ren Strichen einen Kranz von hundert verſchiedenen
ſtiche auf das ſeeliſche Gleichmaß der Beamtinnen wirken. Man gewinnt immer mehr die Ueberzeugung, daß das Frauentypen. Wenn man das Buch zu Ende geleſen hat,
Es gibt Teilnehmer, die ein wahrer Schrecken des Fern=Werk von einem erfahrenen Schulmanne geſchrieben und al dieſe Erzählungen, Dialoge, Stigzen, Verſe und Brieſe.
dann meint man, nun könne keiner mehr kommen, der uns
ſprechamtes ſind. Da es vergeblich war, ſie durch Ueber= auch zum Selbſtunterricht eingerichtet iſt.
Richard Wagner in ſeiner Zeit und über die Frauen noch etwas Neuen ſagen
könntee=
redung auf den Pfad der Tugend zu locken, hat man ihre
Anſchlüſſe auf dem Amt mit einem warnenden Mene Tekelnach ſeiner Zeit. Eine Jahrhundertbetrachtung von
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hervorragende Uebungen: gut; An= und Abmarſch: ſehr 3. Eve II. Tot. 26:10.
Prix du Reſervoir; 3000 Franes, Kämmerer in Pfungſtadt, mit Klara Martha Emma
gut; Abmarſchverhalten: ſehr gut; Ausführung der Diſtanz 900 Meter: 1. Monſ. R. Carters Juliane (J. Gellrich, daſelbſt. Poſtſekretär Wilhelm Glenz, So=
Uebungen: ſehr gut. Turngemeinde Darmſtadt. Vereins= Reiff), 2. Royale Flora, 3. Cordova. Tot. 130110. — derſtr. 94, mit Luiſe Florentine Katharine Zimmer,
muſterriege Altersriege, an 2 Barren, Leiter Turnwart Prir de la Bergerie; 6000 Francs, Diſtanz 2000 Meter: Soderſtr. 102. Maurer Johannes Flauaus II. in Hähn=
Maurer Zahl der Uebungen: 15; An= und Abmarſch ſehr 1. Monſ. J. E Wideners Plaiſir d’Amour (Mac Gee), lein, mit Barbara May, daſelbſt. Gehilfe bei der Großh.
gut; Ordnungsverhalten und Ausführung der Uebungen
2 Fruorotio, 3. Freemann. Tot. 94110. —
Prix de la Bezirkskaſſe, Heinrich Heß, mit Dora Pfiſter beide,
ebenfalls ſehr gut; Schwierigkeit der Uebungen: mittel= Marche; 4000 Francs, Diſtanz 1400 Meter: 1. Monſ. D. Liebfrauenſtr. 103. Schloſſer Paul Heinrich
Schmid=
ſchwer; Auswahl des Uebungsſtoffes; ſehr zweckmäßig. Kelekians Frileur III (Mac Gee), 2. Lord Godolphin, hauſer, mit Anna Emer, beide in Homburg i. d. Pfalz.
Die Altersriege tunte mit einem Eifer, der mehr als3. Poucot. Tot. 20110.
Oberingenieur Dr.=Ing. Karl Lemberg in
lobenswert war. Turngemeinde Beſſungen. Uebungen
Plauen, mit Anna Macie Weyh in Bayreuth.
In=
mit Holzwürfeln, Vereinsmuſterriegen unter Leitung des
genieur Guſtav Heinrich Otto Max Böhne in Offen=
Euftfahrt.
Turnwarts Bläß; Zähl der Uebungen: 11; An= und
Ab=
bach a. M., mit Inhaberin eines Damen=
Konfektions=
marſch: gut; Ordnungsverhalten und Ausführung der
sr. Der zweite Tag der Berliner Herbſt= geſchäfts, Katharina Rühl, Mauerſtr. 34. Am 27.: Tele=
Uebungen: gut; Uebung leicht. Turnverein Darmſtadt.flugwoche in Johannisthal hatte darunter zu graphenaſſiſtent Eugen Ludwig Keppler, Breite Allee 47,
Vereinsriege am Barren, Leitung Turnwart Pfitzer; Zahl leiden, daß gerade bei den ungünſtigen Windverhältniſſen mit Johanna Suſanna Pfeifer, daſelbſt. Feuerwerker
der Uebungen: 8; An= und Abmarſch und Ordnungsver= die Militärwettbewerbe der kürzeſte Anlauf und die Orch. Diehl in Jüterbog, mit Barbarg Brutſcher in
halten: ſehr gut; Ausführung gut: Schwierigkeit: mittel= Steigung, zur Konkurrenz ſtanden. Es gelang E. Stoeffler Reichenbach i. O. Schloſſer Otto Karſch, hier, mit
The=
ſchwer; Zweckmäßigkeit der Auswahl: zweckmäßig.
(Albatros=Eindecker) nach 92,67 Meter innerhalb der reſia Lahr in Weiſenau.
sr. Pferdeſport. Rennen zu Hoppegarten. Maximalſtrecke von 100 Meter vom Boden frei zu kom=
Eheſchließungen. Am 25. Sept.: Kaufmann Adam
Der letzte Tag des September=Meetings, der am Montag men. — Viktor Stoeffler (Aviatik=Eindecker) und Thelen Bock in Frankfurt a M., mit Maria Schneider hier.
bei prachtvollem Herbſtwetter und gutem Beſuch vor ſich (Albatros=Doppeldecker) wurden wegen Ueberſchreitung Am 27.: Maler und Weißbinder Johs. Müller in
Frank=
ging, brachte wieder eine Fülle von wertvollen Entſchei= dieſer Strecke nicht gewertet. Im Steigungswettbewerb furt a. M. mit Maria Lochmann, hier.
Bezirksfeld=
dungen. In die drei Hauptkonkurrenzen teilen ſich die erzielte Kießling (Ago=Doppeldecker) mit 7 Minuten 44 webel Konrad Gröll in Offenbach a. M., mit Eliſabethe
Ställe Oppenheim, Weinberg und Haniel, während Gra= Sekunden für 800 Meter eine geradezu glänzende Leiſtung. Kunkelmann, hier. Bäcker Peter Engel, mit Katha=
Litz leer ausging. Sportlich am bedeutendſten war die Ihm zunächſt ſtanden Janiſch (L. V. G.=Eindecker) mit rina Glitſch, beide hier. Zuſchneider Heinrich Acker=
Begegnung der beiden ausgezeichneten Zweijährigen . 12,40 Meter; Lindpaintner gab auf und Stiploſchek mann in Hildesheim, mit Luiſe Anders, hier.
Miſchief und Melba im Herzog von Ratibor=Rennen. Die wurde als nach 5 Uhr 30 Minuten geſtartet, nicht gewer=
Geſtorbene. Am 26. Sept.: Kaufmann Karl
Schim=
heiß favoriſiekte Weinbergſche Vertreterin Melba galop= tet Die Ergebniſſe des Dauerwettbewerbes waren: Stip= mer 58 J., ev Stiftſtr. 91. Kaſſierer Adam Straub,
pierte durchweg in überlegenem Stile vor Miſchief, loſchek (Jeannin=Stahltaube), 1. Stunde Remus (Ago=35 T ev., Kiesbergſtr. 47. Am 27.: Barbara Jochim,
verlor jedoch 100 Meter vor dem Ziele eine halbe Länge Doppeldecker 48 Minuten; Gruner (Harlan=Eindecker), 69 J., kath., Ehefr. d. Oktroiaufſehers i. P., Wienersſtr. 52.
durch einen Fehler des Jockeis Bullock und konnte nur 42 Minuten; Rupp (L. V. G.=Eindecker) 37 Minuten; 1 Am 26.: Privatin Luiſe Maurer, 58 J., ev., Aliceſtr. 32.
noch bis Kopflänge aufholen. Die Reſultate ſind V. Stoeffler (Aviatik=Eindecker), 35 Minuten, Schulz, Am 27.: Rottenarbeiter Adam Körbel, 20 T ev in
folgende: Emilius=Rennen; 5000 Mark: Diſtanz 1200 (Etrich=Taube), 30 Minuten; E. Stoeffler (Albatros=Ein= Meſſel, hier Grafenſtr. 9. Am 28.: Handelsmann Abraham
Meter: 1. Hrn. W. Lindenſtädts Santa Patricia (Burns), decker), 26 Minuten; Janiſch (L V. G.=Eindecker) 25 Mi= Hirſch, 57 J., iſr., in Gräfenhauſen, hier, Grafenſtr. 9.
Heidemann=Memorial; nuten; Kießling (Ago=Doppeldecker) 22
2. Perle, 3. Alteſſe. Tot. 26:10.
Minuten; Am 27.: Marie Rieß, geb. Benz, 74 J. ev., Witwe des
6200 Mark, Diſtanz 2400 Meter: 4. Hrn. A. Weber=Nonne= Schwandt (Grade=Eindecker), 12 Minuten: Kanitz (Union Landwirts und Wirts in Zwingenberg, Kreis Bensheim,
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Novelle von Reinhold Ortmann.
Tode Erſchrockene und warf ſich mit einem Ausruf, der i Bahnhofes hatte er die Maske des alten Mannes mit
14
Nachdruck verboten.)
notwendig den Verdacht der Beamten auf ſie und auf ſeinem gewöhnlichen Ausſehen vertauſcht, feſt überzeugt,
Eine Zufallsfügung war es geweſen, daß die junge ihren Begleiter lenken mußte, in die Arme des ahnungs= daß ihn auf der Zweigbahnſtrecke niemand vermuten
Frau auf dem Bahnſteig in München eines Freundes aus loſen Dr. Marold. Um eine ſofortige Aufklärung zu ver= würde. Am nächſten Mittag ſchon war er auf jener
un=
ihrer Mädchenzeit anſichtig geworden war, des Dr. Werner hindern und womöglich einer weiteren Durchſuchung des bedeutenden Station wieder mit ſeiner Frau zuſammen=
Marold, der nach ihrer Ueberzeugung ſo wenig von ihrer Zuges vor ſeiner Abfahrt vorzubeugen, erheuchelte ſie ſo= getroffen, die mit dem erſten Morgenzuge von Roſenheim
Tätigkeit als Schauſpielerin als von ihrer Verheiratung dann in der richtigen Vorausſicht, daß man ſie hinaus= aus ihre Reiſe fortgeſetzt hatte. Da ihr richtiger Mäd=
Kenntnis haben konnte. Und in raſchem Entſchluſſe hatte ſchaffen und daß ihr ehemaliger Freund ſie nicht im Stiche chenname der Berliner Polizei nicht bekannt geweſen war,
ſie ſich zu ihm geſellt, damit es den Anſchein gewinne, als laſſen würde, eine tiefe Ohnmacht, aus der ſie auf dem und da der Steckbrief ſie nur als eine ehemalige Mia
mache ſie die Reiſe in ſeiner Geſellſchaft. Den kleinen Roſenheimer Bahnhof erſt dann erwachte, als ſie fürchten Serla bezeichnete, wie ſie ſich als Schauſpielerin genannt,
Handkoffer aber, in deſſen doppeltem Boden die bei dem mußte, beim Erſcheinen des requirierten Arztes als Simu= hielt ſie es für ungefährlich, ſich als Magda Seyfried in
Banlbetruge erbeutete Summe verborgen war, hatte ſie lantin entlarvt zu werden. Ihr Begleiter, zu deſſen Ver= Lengenbach einzumieten, und es wurde zwiſchen ihnen
bei ſich behalten, um dieſen Schatz für den Fall, daß ihr haftung ſich der Kriminalbeamte um ſo unbedenklicher verabredet, daß Leißner ihr am nächſten Tage dahin fol=
Gatte trotz ſeiner Verkleidung unterwegs angehalten und
entſchloſſen hatte, als er in ſeiner äußeren Erſcheinung gen und ſich für einen Baron Leiningen ausgeben ſollte.
verhaftet werden ſollte, vor einer Beſchlagnahme zu
ret=
eine gewiſſe Uebereinſtimung mit der Perſonalbeſchrei=
Das Spiel war vortrefflich gelungen, und niemand
ten. Irgendwelche Anzeichen mußten die Münchener
Po=
lizei auf die richtige Spur der Flüchtlinge geführt haben; bung des flüchtigen Leißner zu erkennen geglaubt, hatte hatte einen Verdacht gegen ſie geſchöpft — auch dann
denn ſchon auf der erſten Station, in Roſenheim, war ein ſich inzwiſchen hinlänglich ausgewieſen, um jeden Ver= nicht, als plötzlich Dr. Werner Marold auf der Bildfläche
Kriminalbeamter in Begleitung eines uniformierten Gen= dacht zu zerſtreuen. Und der Beamte hatte damit zu= erſchienen war, von der Sehnſucht nach ſeiner alten
Freun=
darmen im Zuge erſchienen, offenbar in der Abſicht, ihn gleich auch ſeine Begleiterin als ausreichend legitimiert din hergetrieben. Denn Magda hatte ihrem Manne kein
nach dem verfolgten Paare zu durchſuchen. Die Gefahr erachtet, ſo daß er die beiden irrtümlich Feſtgehaltenen Hehl daraus gemacht daß einſt ein ſehr zärtliches
Ver=
war damit bis zum Aeußerſten geſtiegen, denn es war unter vielen Entſchuldigungen wegen des begangenen hältnis zwiſchen ihr und dem jungen Gymnaſiallehrer
anzunehmen, daß jeder einigermaßen verdächtige Rei= Mißgeiffs entließ.
beſtanden hatte, ein Verhältnis, das von ihr auf die
rück=
ſende um ſeine Legitimation befragt werden würde. Die
Robert Leißner aber hatte unangefochten ſeine Reiſe ſichtsloſeſte Weiſe abgebrochen worden war, als ſie den
ehemalige Schauſpielerin aber verlor auch in dem kriti= bis Innsbruck und darüber hinaus auf einer anderen Entſchluß gefaßt hatte, zum Theater zu gehen,
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Z ee e e ee
(
Nummer 231.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Oktober 1913.
Seite 20.
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Meäue
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eie hut ihen Geiter and derauf vabereſtet daß Sienen gesedent, aler ſe halte ihn inner wieder mit f hend, und währand ſie mit linder Hand ſeine ſeichte
Marold möglicherweiſe nach Lengenbach kommen würde, der Verſicherung zu beſchwichtigen gewußt, daß ſie Ma= Haut trocknete, ſagte ſie milde:
Sie ſollen darum nicht verzagen. Der Herr wird
und als er ihr Vorwürfe darüber gemacht, daß ſie dem rold nicht die geringſten Zugeſtändniſſe gemacht habe und
Doktor ihren Schlupfwinkel verraten und damit die Ge= daß die ganze Komödie ja mit dem Augenblick ihrer Ab= dem reuigen Sünder ein milder Richter ſein. Wollen
fahr einer Entdeckung heraufbeſchworen habe, hatte ſie reiſe ein für allemal ausgeſpielt ſein würde. Seinem Sie, daß ich vor dieſen Zeugen wiederhole, was Sie mir
ihm lachend verſichert, daß es ihr mit jener Mitteilung ungeſtümen Drängen jedoch, ſchon jetzt auf jede Gefahr in der Nacht anvertraut haben?
Nur durch einen Blick vermochte Leißner in dieſem
gerade darum zu tun geweſen ſei, dieſe Gefahr zu ver= hin die Flucht in das Ausland zu verſuchen, hatte ſie
nicht nachgegeben, und ſo hatte ſich in ſeinem Herzen mehr Moment ſeine Zuſtimmung auszudrücken, aber die
Schwe=
ringern.
Der arme Junge hat ſich auf der gemeinſamen Fahrt und mehr ein leidenſchaftlicher Haß gegen Marold feſt=ſter hatte ihn dennoch verſtanden. Und indem ſie ſich
von München nach Roſenheim aufs neue ſterblich in mich geſetzt, deſſen Nebenbuhlerſchaft ſeinem eiferſüchtigen Arg= gegen die beiden ſtumm daſtehenden Männer wandte,
ſagte ſie:
verliebt, hatte ſie geſagt, und wie ich ihn kenne, wird er wohn bei weitem nicht ſo harmlos erſcheinen wollte, als
Der Kranke hat eine ſchwerere Schuld auf dem
Ge=
nach einer kurzen Zeit des Kämpfens und Zweifelns in Magda es ihn glauben zu machen verſuchte.
wiſſen, als er ſie Ihnen bisher bekannte. In der
Ver=
blinder Leidenſchaft alles daran ſetzen, mich, die er ja
Ja, ich haßte ihn, flüſterte er und doch wäre nichts
blendung des Haſſes und der Geldgier hat er ſeine Hand
noch immer für unverheiratet und für eine arme
Verkäu=
geſchehen, wenn nicht das Geld, das verfluchte Geld —
gegen einen Nebenmenſchen erhoben. Der Mann, mit
ferin oder dergleichen hält, zu gewinnen. Hätte er nun
Der Eintritt des Dr. Rainer nötigte ihn, ſeine Beichte
dem er geſtern in die Berge hinaufſtieg, iſt nicht durch
etwa unter dem Einfluß dieſes heißen Wunſches ange= zu unterbrechen. Vielleicht auch wäre er ſchon in der
einen Zufall verunglückt, ſondern er wurde das Opfer
fangen, nach meinem Verbleib zu forſchen oder Recherchen nächſten Minute durch ſeine Schwäche dazu gezwungen
eines Verbrechens.
nach meiner jüngſten Vergangenheit anzuſtellen, ſo wäre worden, denn die Anſtrengung des Sprechens hatte ihn
Dr. Rainer konnte einen Ausruf des Entſetzens nichk
er uns dadurch leicht viel unbequemer und gefährlicher trotz vieler Pauſen auf das äußerſte erſchöpft, und der
unterdrücken, der Poſthalter aber ſtand ſteif und
wort=
geworden als dadurch, daß er mich hier ein paar Wochen Angſtſchweiß der Todesſtunde ſtand in großen Tropfen
los, wie wenn er plötzlich zu Stein erſtarrt wäre. Was
lang unter Deinen Augen anſchmachtet. Daß ich nur an auf ſeinem Geſicht.
er hier vernahm, ſchien — für den Augenblick wenigſtens
der Naſe herumführen werde, bis für uns der rechte
Ich konnte den Geiſtlichen leider nicht mitbringen,
über das Faſſungsvermögen ſeines redlichen Gemütes
Augenblick zum Verſchwinden gekommen iſt, kannſt Du wandte ſich Dr. Rainer nach einem raſchen Blick auf den
hinauszugehen.
Die noch denken.
Verunglückten an die Schweſter, die ſich bei ſeinem Ein=
Ermordet! wiederholte der Arzt mit vor Aufregung
Als Werner Marolds Ankunft in Lengenbach dann tritt vor Tagesanbruch nach Kühgarten hinauf, wo die
und Entrüſtung flammendem Geſicht. Aber warum —
die Richtigkeit ihrer Vermutung beſtätigt hatte, war alte Walburga nach der letzten Wegzehrung verlangte, um Gottes willen, warum —?
ihrem Manne natürlich nichts anderes übrig geblieben, und er kann vor Mittag kaum zurück ſein.
Die Schweſter wollte ihm antworten, aber ein Laut,
als ſich in die ſeltſame Situation zu fügen, und er hatte
Obwohl er nur halblaut geſprochen, hatte der
Ster=
der von Leißners Lippen kam, beſtimmte ſie zu ſchweigen.
wohl oder übel auch die Anwandlungen von Eiferſucht
bende doch den Inhalt ſeiner Rede erfaßt, und er wurde
Noch einmal raffte der Sterbende all ſein Kraft
zuſam=
unterdrücken müſſen unter denen er, der ſeine Frau leiden= dadurch unverkennbar in die heftigſte Erregung verſetzt, men, um ſein Bekenntnis ſelbſt zu vollenden,
ſchaftlich liebte, bei den Huldigungen des andern oft ge= wenn ſie ſich auch bei ſeiner Unfähigkeit, ſich zu bewegen,
nug gelitten. Zwiſchen Magda und ihm hatte es freilich nur noch in dem Zucken ſeiner Geſichtsmuskeln offenbarte.
(Fortſetzung folgt.)
des öfteren, wenn ſie ſich unbeobachtet wußten, heftige Da neigte das ſanfte Antlitz der Schweſter ſich über ihn
Nummer 231.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Oktober 1913.
Seite 21.
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ſt.
ms
Nummer 231.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Oktober 1913.
Seite 25.
auch im Iulande iſt das Angebot immer noch bedeutnd ſ da Platg 1430—1470, weißer Mais 1420.=5, Weizen=
105
geweſen. Allerdings war auch in der letzten Woche ein ſchalen 9—9,25, Weizenkleie 9,50—9,75, Roggenkleie 10 bis
1.5E
Teil der Irlandsware minderwertig und konnte wegen 10,25, Futtermehl 12—14, Biertreber, getrocknet, 12,50—13,
Auswuchſes und ſchlechten Geruchs nur zu 140—150 Mark Futtergerſte 13,75—14. Weizenmehl (Baſis ab
Mann=
abgeſetzt werden. Etwas feſter lag der Roggenmarkt. Es heim) hieſiges Nr. 0 30,25—30,50, feinere Marken 30,75 bis
hängt dies damit zuſammen, daß in Rußland die Ernte 31. Nr. 1 29,50—29,75 feinere Marken 30—30,25, Nr. 2
doch nicht ſo gewaltig zu ſein ſcheint, als erwartet wurde, 27,50—27,75, feinere Marken 28—28,25, Nr. 3 26,50 bis
oder daß infolge des zunehmenden Eigenkonſums der 26,75. feinere Marken 27—27,25, Nr. 4 24,50—24,75, feinere
ruſſiſche Export nicht mehr in dem Grade wie früher den Marken 25—25,25. Roggenmehl, hieſiges. Nr. 0 25,50 bis
Weltmarkt beherrſcht. Dazu kam, daß die Nachfrage nach 26, Nr. 1 23,50—24, Nr. 2 21,75—22.
deutſchem Roggen in Ruſſiſch=Polen nach wie vor anhält,
ſo daß ſich im Oſten, wie beſonders in der Provinz Poſen,
die Preiſe behaupten konnten. Der Braugerſtenmarkt lag
Stimmen aus dem Publikum.
auch in dieſer Woche ruhig, Futtergerſte begann ſich etwas
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
zu erholen, da Rußland Zurückhaltung zeigte. Der Hafer= feinerlei Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
markt war feſt. Es ſtellten ſich die Preiſe für inländiſches
Preſtgeſeſes in völemn Umnſange der Einender verantwortlich..
Getreide am letzten Markttage in Mark pro 1000 Kilo= Zur Frage des Landeskriegerdenkmals.
gramm gegenüber der Vorwoche wie folgt:
Immer wieder erſcheinen in der hieſigen Preſſe Ein=
Weizen
Roggen Hafer
geſandts, die mit beweglichen Klagen eine Wiederver=
Königsberg
*3
157
ſetzung des Landeskriegerdenkmals bezwecken. Um falſchen
. 190½ (—2½) 158 (*1
Danzig . .
165 (*-1
Auslegungen vorzubeugen, ſchicke ich voraus, daß ich mir
155 (—2
85 Stettin . . . 184
158 (—1
—1
ſchmeichle, ein recht guter Patriot zu ſein und den Helden
158 ( —
Poſen . . 196 1—
159
von 1870/71 dankbare Verehrung entgegenbringe. Aber
196 (—
( —
155
Breslau .
156
gerade deshalb muß ich dem entgegentreten, wenn in Ein=
Berlin
. 194 (— ) 159 (*1
geſandts aus Kriegerkreiſen ſo gern Ausdrücke wie „un=
-
Magdeburg . 189
2 (—
163 (*—
würdiger Platz” „Beiſeiteſchiebung” und ſchärfere ge=
3 (—
192 (—
166
(—1
Halle . . .
17
bracht werden, als ob man ohne Rückſicht auf die Gefühle
Die neite 5 0%
Leipzig . .
. 192 (—1 ) 167
der Veteranen in pietätloſer Weiſe einer Architektenlaune
—
Dresden. . . 195 (—2 ) 164 (—1
zulieb das Denkmal in die erſte beſte, d. h. ſchlechteſte Ecke
(—2
Roſtock . . . 18
„) 153 (—3
153½ (—
Gaafs
geſchoben hätte. Jedem Einſichtigen iſt es klar daß die
3 (—3
160 (*2
170
Hamburg . . 19.
Verſetzung ſeinerzeit nach reiflichen, künſtleriſchen Er=
(—1
Braunſchweig.1
161 (*1
156
wägungen im Intereſſe des Muſeumsneubaues, ſowie
—
189 (—
162
Hannover .
Cigarette
162
des Denkmals ſelbſt erfolgt iſt. Daß die von Meſſel vor=
-
1— 1
Köln . .
. 1937
164
(*1
mut gokdmundst. mit Hohlmundst ftach
geſchlagene Löſung eine gute war, wurde von berufener
Frankfurta. M. 197 (—2½) 167½
175
Grohé A. JASMATZ AG DRESDEN OROSSrE OEUrSCE CGARETTENFABEKK
Seite ſchon mehrfach gewürdigt. Und welches ſind denn
—
-
Mannheim . . 205
170
175 (—2½) nun die Gegenvorſchläge? Ich entſinne mich eines Ein=
-
-
Straßburg . . 210
172½
geſandts, worin bedauert wurde, daß man das Gelände
170 (—
215 (—6
170
München .
Kongreſſe und Verbandstage.
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Sept. 197 (—1), an dem neuen Bahnhof bebauen wollte, anſtatt auf dieſen
* Straßburg, 29. Sept. Die 23. Tagung des Peſt Okt. 177,80 (— 6,10), Paris Sept. 223,25 (*7,30), großen, ſchönen Platz das Kriegerdenkmal zu ſtellen.:
Warum nicht gleich in Mitte des Exerzierplatzes? Es
Bundes deutſcher Bodenreformer fand heute Liverpool Okt. 158,75
(—1,85), Chikago Sept. 131,45
abend mit einer Schlußſitzung in der Aula der Univerſität (—3,10). Roggen: Berlin Dez. 165,75 (42), Futtergerſte ließe ſich ja vielleicht im Anſchluß an die Bebauung des
ihr Ende. Die Referate hatten praktiſcher Arzt Dr. Ebe= Südruſſ. frei Hamburg unverzollt ſchwim. 114 (—0,50), neuen Bahnhofsviertels ein geeigneter Platz für das
ling=Berlin und Abgeordneter Hofrat Dr. Eugen Jäger Sept. 113.50 —0,25), Mais: La Plata ſchwim. 112 Denkmal ſchaffen vielleicht auch einer, auf dem es ſo recht
„wie auf dem Präſentierteller” ſäße, was ja dem Durch=
—1,50), Okt. Nov. 114 (— 2,50) M.
übernommen. Dr. Ebeling ſprach nach einer Einleitung
ſchnittsgeſchmack leider am meiſten entſpricht. Aber hat
über die Bodenverhältniſſe in Serbien. Sodann wurden
denn der Gedanke, das Denkmal aus ſeiner alten
Um=
mehrere Reſolutionen angenommen. Dieſelben betreffen
— Groß=Gerau, 30. Sept. Der Geſchäftsgang gebung, vor dem hiſtoriſch mit der Stadt verwachſenen.
die Monopole der Braunkohleförderung durch den tſchechi=bei unſerem letzten Ferkelmarkt war ſehr flott. Die Paradeplatz, in Neuland zu verpflanzen, nicht etwas
Er=
ſchen Finanzmann Peczek; zweitens die Einführung des aufgetriebenen 873 Tiere waren alsbald glatt verkauft. kältendes? Ganz abgeſehen, daß das Denkmal mit ſeinen
zweiten Teiles des 1910 beſchloſſenen Baugeſetzes, betref=Bezahlt wurden für Ferkel 10—18 Mark, für Springer Formen nicht ſo recht in die neumodiſche Umgebung
fend den Schutz der Bauhandwerker, die Anlage der Re=20—23 Mark, für Einleger 42—44 Mark pro Stück. Am paßte? Da die Angelegenheit ja ſo gern ins „
Sentimen=
ſervefonds; drittens der Angeſtelltenverſicherung durch die Montag, den 6. Oktober, findet der nächſte Ferkelmarkt tale” übergeſpielt wird, möchte ich behaupten, in einer der=
Reichsverſicherungsanſtalt und viertens eines Gutachtens ſtatt, mit dem eine Prämiierung verbunden iſt.
artigen Verſetzung läge doch weit mehr Gefühlsroheit als
des nächſtjährigen deutſchen Juriſtentages, betreffend
II. Frankfurt 30. Sept. (Fruchtmarkt= in der ſeinerzeit vorgenommenen Verſchiebung aus der
die Hypothekarverſchuldung. Der zweite Redner, Abge= bericht.) Der Wochenmarkt zeigte nur wenig Animo,
allerdings manchem heiligen — Symmetrieachſe des
ordneter Dr. Jäger, ſprach über die Wertzuwachsſteuer. da jede Anregung fehlte. Bei reichlichem Angebot der Muſeums nach dem jetzigen Standpunkt.
Der frühere Reichstagsabgeordnte Dr. Potthoff wies auf einheimiſchen Brotfrüchte erfolgte eine weitere Abſchwä=
Es wurde ferner der Theaterplatz vorgeſchlagen. Ich
die Gefahren hin, welche dem Zuwachsſteuergeſetz durch die chung der Preiſe. Gerſte und Mais ſind ohne Verände= kann mir wohl denken, daß das Denkmal auf einen Raſen=
Ueberweiſung an die Gemeinden entſtehen. Nachdem noch rung, hingegen beſtand für Hafer größere Konſumfrage. hügel in Mitte dieſes Platzes geſtellt und von einem
zwei Reſolutionen angenommen worden waren, betreffend Futtermittel williger. Die Forderungen für Mehl wur= bronzierten Gitter umgeben, das äſthetiſche Gefühl von
die Aufnahme der vom Reich aufgegebenen 50 Prozent den etwas ermäßigt. Der Mannheimer Getreide= „Onkel Fritz” und „Tante Pauline” ſicher befriedigen
der Wertzuwachsſteuer durch die Gemeinden und zwei= markt iſt feſter. An der Berliner Produktens wird. Aber ohne die künſtleriſche Qualität dieſer
Stel=
tens das Kommunalabgabengeſetz ſchloß der Bundesvor=börſe war Getreide ziemlich feſt auf die Heraufſetzung lung näher zu prüfen, will ich nur dem meiſt üblichen
Ge=
ſitzende die Tagung mit einem Hoch auf den Verband. der ausländiſchen, auch der ruſſiſchen Offerten. Die kleine dankengang des Herrn Einſenders folgen und frage: wird
Der Verhandlung hatte auch Exzellenz Dietrich beige= Schwänze in Weizen=September=Lieferung brach zuſam= das Denkmal dort nicht noch mehr „in den Hintergrund
wohnt, deſſen Name mit der Kolonie Kiautſchau eng ver= men und der. Preis fiel infolgedeſſen um 2½ Mark, alſo! gerückt” und durch den Baumbeſtand, ſofern dieſer nicht
bunden iſt.
mehr als die Steigerung am Samstag betrug. Die Aus= geopfert werden ſoll, ganz den Blicken neugieriger
Frem=
lieferungen kontraktlicher Ware waren mehr als genügend der entzogen? Ich halte mit Vielen die Verſetzung des
und warfen dieſe Sichten ſchnell. September=Roggen Denknales nicht für notwendig, zum wemigſtens nicht
Landwirtſchaftliches.
ſcheint erledigt zu ſein. Spätere Sichten für Weizen und für deinglich. Weit nötiger iſt meines Erachtens die gärt=
Roggen waren höher; ebenſo Hafer befeſtigt auf Deckun= neriſche und architektoniſche Verſchönerung des Parade=
Kurzer Getreide wochenbericht
gen. Nach den letzten Kabelmeldungen von den ameri= platzes im Zuſammenhang mit der Umgeſtaltung den
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats kaniſchen Getreidemärkten (Chikago und Neu= gänzlich unbefriedigenden Anlage des Denkmals
Lud=
vom 23. bis 29. September.
York) waren Weizen und Mais ſchließlich feſter auf gerin= wigs IV. Ehe man daran denkt, dem in ſeinem Erfolge
Stand ſchon der Getreidemarkt während unſeres letz= geres Angebot der Farmer, ungünſtige Berichte aus Miſ= zweifelhaften Experiment der Wiederverſetzung des
Krie=
ten Berichtes im Zeichen ſinkender Tendenz, ſo hat ſie ſich ſouri und Argentinien, ſowie auf Käufe der Firma Ar= gerdenkmals abermals Geldopfer zu bringen, ſollte man
in der vorigen Woche noch weiter fortgeſetzt. Seit einigen mour, die per Maitermin viel Weizen aufnahm. Die ſicht= endlich daran gehen und aus dem Paradeplatz den Schmuck=
Tagen herrſcht faſt überall in Deutſchland nach der voran= baren Weizenvorräte ſind dort in dieſer Woche von 49,78 platz der Reſidenz machen, der er dank ſeiner Lage und
gegangenen regneriſchen und trüben Witerung ſonniges Mill. Buſh. auf 49,43 Mill. Buſh. zurückgegangen; hin= Umgebung längſt ſein könnte. Dies käme nicht zuletzt auch
Herbſtwetter, das ſowohl für die Beſtellung der Winter= gegen die Maisvorräte von 6,41 Mill. Buſh. auf 7,36 unſerem heiß umſtrittenen Kriegerdenkmale zugute und
ſaaten als auch für die Kartoffel= und Rübenernte günſtig Mill. Buſh. geſtiegen. In Kanada erhöhten ſich die Wei= vielleicht wird dann auch die „Gegenſeite” überzeugt, daß
iſt, vielfach aber auch durch die dringenden Feldarbeiten zenvorräte von 5.95 Mill. Buſh. auf 9,02 Mill. Buſh.
dann dieſes auf dem „würdigſten” Platze ſteht.
K. R.
dazu beigetragen hat, die Zufuhren an die Märkte heroh=
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilo wie folgt:
zumindern. Doch hat dieſes Moment den allgemeinen Weizen, hieſiger und Wetterauer, 19,65—19,75, nordd.
— Wer den Artikel in Nr. 227 vom 27. I. Mts. im
Preisrückgang nicht oder nur wenig aufhalten können. 16,65—19,75, kurheſſiſcher 1965—19,75, ruſſiſcher 22,50 bisTaablatt: „Einiges über Errichtung und Zweck des Schul=
Es ſcheint, daß wir in dieſem Erntejahre ſowohl in Eu= 23,50. La Plata 22,50—23, rumäniſcher 22,75—23,50 Kan=gartens der Stadtmädchenſchule I zu Darmſtadt” geleſen
ropa, mit Ausnahme von Frankreich, als auch in den über= ſas 22,50—23, Manitoba 22,50—23. Redwinter 22,50 bis hat, wird mit allen in demſelben aufgeführten Tatſachen
ſeeiſchen Exportländern eine gute Weizenernte zu ver= 23. Walla Walla 22,50—23,25. Roggen, hieſiger 16,65 übereinſtimmen. Um ſo weniger iſt es begreiflich daß die
zeichnen haben, deren preisdrückende Tendenz nue in den bis 16,75 bayeriſcher 16,70—16,75, ruſſiſcher 17,50—18, ſchönen Schulhöfe unſerer Stadt nicht zur Benutzung der
noch unſicheren Ernteausſichten der ſüdlichen Erdhälfte, amerikaniſcher —, rumäniſcher 17,56—18. Gerſte, Pfäl= Jugend auch außerhalb der Schulzeit offen ſtehen. Durch
wie in Argentinien Indien und Auſtralien ſowie in der zer 17,25—17,5, hieſige und Wetterauer 17—1735 Ried= die Offenhaltung und ausgiebigere Benutzung dieſer
Entwickelung der Winterſaaten in der nördlichen Erd= gerſte 17,15—17,50, ungariſche 24—24,50, fränkiſche 17,25 Spielplätze, auch während der Ferien, würde den durch
hälfte, ein Gegengewicht finden kann. Sowohl Rußland bis 17,50. Hafer, hieſiger, 16,25—17, bayeriſcher 16,50 das Leben auf der Straße drohenden Gefahren, der
Ver=
als auch die Vereinigten Staaten und insbeſondere auch bis 17 rumäniſcher 18,50—18,75, amerikaniſcher 17—1750, rohung der Jugend und der Beläſtigung der Bürger in
Kanada haben im Laufe der letzten Woche wieder anſehn= ruſſiſcher 1850—18,75. Mais, mired. 15—15,10, ruſſiſcher einfacher, billiger und wiriſamer Weiſe geſteuert werden
liche Mengen den weſteuropäiſchen Märkten zugeführt und 15—15,10, Donaumais 14,75—15, rumäniſcher 14,90—15,10, können.
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