Inſerafe
Abonnementspreis
176. Jahrgang
werden angenommen in Darmſtadt,
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
wärts nehmen die Poſtämter u. die
Agen=
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
ſowie von unſeren Agenturen und
tnren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
für Aufnahme von Anzeigen an vorge=
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 38 Seiten.
An unſere Leſer!
Schon ſeit längerer Zeit iſt es als ein
Miß=
ſtand empfunden worden, daß unſere Samstags=
Nummer für zwei Tage berechnet werden muß,
während unſere Montags=Nummer vielfach noch
Meldungen zu berückſichtigen hatte, die von den am
Sonntag erſcheinenden auswärtigen Blättern ſchon
überholt waren. Um dieſem Mißſtand zu
be=
gegnen und den Anforderungen einer
vor=
geſchrittenen Zeit Rechnung zu tragen, zugleich auch
unſer Blatt aktueller zu geſtalten, haben wir
be=
ſchloſſen, vom nächſten Quartal ab das Tagblatt
wöchentlich ſiebenmal, alſo auch am Sonntag
ehehen eu iſen, Aur ſeo Mleihent ui
dieſe Neuerung, die im Intereſſe unſerer verehrten
Abonnenten erfolgt, auch deren Beifall finden wird
und hoffen, daß ſie dazu beitragen wird, das
Tag=
blatt als Familienblatt noch heimiſcher zu machen.
Indem wir unſere Abonnenten bitten, hiervon
Renntnis zu nehmen, bemerken wir noch, daß in
dem Bezugspreiſe des Tagblatts keinerlei
Ande=
ens einten ien.
Verlag und Redaktion
des „Darmſtädter Tagblatts”.
Das Wichtigſte vom Tage.
Die bayeriſche Staatszeitung veröffentlicht eine
hochoffi=
ziöſe Erklärung über die Verufung des
Mini=
ſteriums Hertling.
Der Hauptlehrer Wagener aus Degerloch tötete im
Wahnſinn ſeine Frau und vier Kinder
und legte im Hauſe ſeines Schwiegervaters in
Mühl=
hauſen Feuer an. Als man ihn ergreifen wollte,
er=
ſchoß er acht Perſonen und verletzte zehn,
dar=
unter ſechs ſchwer.
Prinz Ludwigvon Italien, Herzog der Abruzzen.
der an dem Kaiſermandver teilnehmen wird, iſt geſtern
in Berlin eingetroffen.
General Liautey iſt in Paris angekommen. Er
erklärte daß die Lage in Marokko durchaus
zu=
friedenſtellend ſei.
In Neu=York wütete Donnerstag nacht ein heftiger
Gewitterſturm, der großen Schaden anrichtete.
Die Küſte von Karolina iſt von einem furchtbaren
Orkan heimgeſucht worden, der einige
Ortſchaf=
ten zerſtörte.
Tageskalender zur Geſchichte der
Befreiungskriege.
6. September 1813: Schlacht bei Dennewitz; die
Verbün=
deten unter dem Kronprinzen von Schweden beſiegen
die Franzoſen unter Marſchall Ney. 150 000
Kombat=
tanten, 31000 Mann Geſamtverluſt.
Die Arbeit des Reichstages.
— In den Reichsämtern hat man augenblicklich reiche
Arbeit, denn es gilt, die in den kommenden
Reichshaus=
haltsetat einzuſtellenden Poſten vorzubereiten. Daneben
gilt es, eine Reihe von Entwürfen auszuarbeiten, die in
der winterlichen Tagung der Volksvertretung vorgelegt
werden ſollen. Das Material, das des Reichstages harrt,
iſt, ſoweit ſich jetzt ſchon überſehen läßt, ziemlich
umfang=
reich, wenn es auch an Vorlagen von ſo großer
Bedeu=
tung wie im vorigen Winter fehlen wird.
Was die Außen= und Wirtſchaftspolitik anlangt, ſo
fällt hierhin die Verlängerung des Proviſoriums mit
England, da man die definitive Regelung unſerer
Han=
delsbeziehungen zum britiſchen Reiche vor der Feſtſtellung
unſeres neuen Zolltarifes nicht vorweg nehmen möchte,
wie man vor zehn Jahren in gleicher Weiſe verfuhr. Die
ſonſtigen anſtehenden Entwürfe betreffen ausnahmslos
innere Angelegenheiten, wie beiſpielsweiſe die Neuregelung
der Sonntagsruhe im Handelsgewerbe, die bekanntlich
eine weitere Ausdehnung erfahren ſoll. Auch die
Ge=
werbeordnung ſoll abermals mit einer großen Novelle
be=
dacht werden, und zwar mit einer ſolchen, die das Gaſt=
und Schankwirtſchaftsgewerbe und die mit dieſem in
Zu=
ſammenhang ſtehenden Betriebe betrifft. Auch ſoll eine
Novelle zum Geſetz über den Abſatz von Kaliſalzen
kom=
men. Ob dies freilich bereits zu dieſer Tagung möglich
ſein wird, ſteht noch dahin, denn nach neueren Meldungen
ſind im Bundesrat weitgehende
Meinungsverſchieden=
heiten vorhanden, über die ſo leicht eine Einigung nicht
zu erzielen ſein wird. Verſchiedene andere zu erwartende
Entwürfe tragen einen mehr juriſtiſchen Charakter, ſo die
Haftpflicht der Eiſenbahnen, eine Abänderung des
deut=
ſchen Wechſelrechts, das Zwangsverſteigerungsgeſetz,
Wiederaufnahme eines Diſziplinarverfahrens, ſowie ein
Luſtrechtgeſetz. Mehr ſozialpolitiſchen Charakter trägt das
Reichstheatergeſetz, ſowie ein Entwurf zur Regelung der
Unfallfürſorge im öffentlichen Dienſt; auch die Regelung
der Arbeitsverhältniſſe der Rechtsanwaltsangeſtellten
ge=
hört hierhin. Weiter ſpricht man auch davon, daß eine
Regelung der Bezüge der Altpenſionäre in Ausſicht
ge=
nommen iſt, und des weiteren ſoll eine Reform des
Tota=
liſatorgeſetzes beabſichtigt ſein, die angeblich die
Konzeſ=
ſionierung von Buchmachern vorſieht.
Man wird alſo zugeben müſſen, daß reichlich
Be=
ratungsſtöff vorliegt, noch dazu, wenn man bedenkt, daß
eine Reihe von Vorlagen, die bereits den Reichstag
be=
ſchäftigt haben, noch weiter zu beraten ſind, ſo
beiſpiels=
weiſe das Spionagegeſetz, das Poſtſcheckgeſetz, die
Kon=
kurrenzklauſel und das Erbrecht des Staates. Ob das
Leuchtmittelmonopolgeſetz, deſſen Beratung nicht von der
Stelle gerückt iſt, überhaupt zu Ende beraten werden wird,
ſteht dahin; es wäre nicht ausgeſchloſſen, daß der Entwurf
von der Regierung angeſichts der Ausſichtsloſigkeit, ihn
durchzubringen, zurückgezogen wird.
Die neue Tageszeitung
Teiung der Leitungent,
— Wir erhalten nachſtehende Zuſchrift mit der Bitte
um Abdruck:
Durch einen Teil der deutſchen Preſſe ſind in den
letz=
ten Tagen Mitteilungen über ein Preßunternehmen
ge=
gangen, das ich ſeit Jahren unter Mitwirkung angeſehener
Männer der Wiſſenſchaft und des praktiſchen Lebens
vor=
bereite, und deſſen Idee nicht nur in den maßgebenden
Kreiſen der europäiſchen Staaten, ſondern auch unter den
führenden Perſönlichkeiten der überſeeiſchen Welt mit
leb=
haftem Intereſſe, ja ich darf ſagen, vielfach geradezu mit
Begeiſterung aufgenommen wurde.
Seit drei Jahren haben wir in ſtiller, ernſter Arbeit
den Plan der neuen Zeitung, die eine Art „Weltzeitung”
werden ſoll. vorbereitet. Wir haben jede Reklame
ver=
mieden, weil es unſere Abſicht war, erſt die fertige
Ar=
beit der öffentlichen Kritik zu unterbreiten. Die
Schwie=
rigkeit unſerer Arbeit charakteriſiert der Umſtand, daß
wir zu Zeiten in zwölf Sprachen in unſerem Bureau
korreſpondieren mußten.
Durch die vorzeitige Veröffentlichung
einiger vertraulicher Schriftſtücke und durch
un=
gerechtfertigte Schlußfolgerungen, die an dieſelben
ge=
knüpft wurden, ſind wir gezwungen, aus unſerer Reſerve
herauszutreten, um durch eine obiektive Darſtellung
un=
ſerer Beſtrebungen die öffentliche Meinung des In= und
Auslandes in den Stand zu ſetzen, ſich ein eigenes Urteil
über unſeren Plan zu bilden.
Seit langem wird die internationale Preſſe als eine
der wichtigſten Informationsquellen für die Kreiſe der
Politik und des Wirtſchaftslebens anerkannt und ebenſo
für alle diejenigen die an den ſozialen und kulturellen
Fortſchritten der Welt intereſſiert ſind Aber in dem
Maße, in dem die Weltpreſſe ſich vergrößert,
vervollkomm=
net und vertieft hat, in dem Maße iſt es auch immer
ſchwieriger geworden, ſich einen Ueberblick über ſie zu
er=
halten.
Es iſt der Tagespreſſe gelungen die beſten Köpfe in
ihren Dienſt zu ziehen, aber die Tagespreſſe iſt etwas
Vergängliches, und viel Wertvolles geht verloren, weil es
keine Einrichtung gibt, das unüberſehbar gewordene
Ma=
terial, das die Weltpreſſe täglich produziert zu ſichten und
dasjenige davon, das bleibenden Wert hat, bleibend zu
erhalten.
Dieſem Uebel wollen wir verſuchen abzuhelfen durch
die Schaffung einer täglich erſcheinenden Weltrevue, die
mit Hilfe von über 30 politiſch und wirtſchaftspolitiſch
ge=
bildeten Redakteuren aus ca. 20 Sprachen ein tägliches
Weltbild auf politiſchem, wirtſchaftlichem und kulturellem
Gebiete gibt. Vorerſt zweiſprachig, deutſch und engliſch,
ſpäter auch franzöſiſch und ſpaniſch.
Die Auszüge werden ganz kurz ſein, zwiſchen 3 und
6 Zeilen. Die „Zeitung der Zeitungen” iſt in
erſter Linie für diejenigen gemacht, die mit einem
Mini=
mum von Zeit ein Maximum von Informationen ſuchen.
Sie ſoll den Dienſt der Tagespreſſe nicht erfetzen, nur
er=
gänzen. Unter jedem Auszug, den wir in der Weltrevue
„Zeitung der Zeitungen” bringen, ſind genau Titel,
Er=
ſcheinungsort und Ausgabedatum der betreffenden
Zei=
tung angegeben, aus der der Auszug ſtammt. In einem
Archiv werden wir alle Preßorgane, die wir für die
Welt=
revue regelmäßig verfolgen, aufheben. Und zwar werden
wir nicht nur Tageszeitungen kontrolieren, ſondern auch
alle wertvollen Zeitſchriften, amtliche Publikationen,
Ver=
öffentlichungen der großen Geldinſtitute der Welt, der
großen landwirtſchaftlichen Inſtitutionen und Syndikate.
alle wichtigen Publikationen, die ſich auf
Arbeiterbewe=
gung und Arbeitslöhne beziehen, auf ſoziale Fürſorge uſw.
So wird der Abonnent auf Grund der kurzen
Aus=
züge der Weltrevue die einſeitig bedruckt iſt, um für den
Zettelatalog ausgeſchnitten zu werden, noch nach Jahren
an der Hand ſeines Zettelkataloges auf die Original=
Veröffentlichungen zurückgreifen können.
Ein großes Stück Arbeit wird in dieſen täglichen
Blättern der „Weltrevuet niedergelegt ſein, die den
Telegraphen und das Kabel nicht wiederholen, noch
we=
niger erſetzen, ſondern nur ergänzen werden. Für den
Politiker, den Soziologen, den Kaufmann, den
Indu=
ſtriellen, Wiſſenſchaftler und Journaliſten werden dieſe
täglichen Weltüberſichten mit dem ungeheuren Material.
das in ihnen verarbeitet iſt, ſicherlich eine Fülle von
brauchbaren Anregungen bieten. Dabei verfolgen wir
keinerlei politiſche oder wirtſchaftliche
Dendenz, wir ſind nach jeder Richtung hin vollſtändig
unabhängig. Alle gegenteiligen Behauptungen, die
bisher darüber in die Preſſe gelangten. ſind entweder auf
falſche Informationen oder auf böſen Willen
zurückzu=
führen.
Der zweite Teil unſerer Organiſation beſteht darin,
daß wir verſuchen wollen, die überſeiſche Preiſe über die
Vorgänge in Europa in ſyſtematiſcher Weiſe zu
infor=
mieren. Die überſeiſche Preſſe iſt, wenn man von der
Preſſe der Vereinigten Staaten und von einzelnen ganz
großen Zeitungen in Südamerika, Oſtaſien und Auſtralien
abſieht, über die Vorgänge in Europa lange nicht in dem
Maße informiert, wie es im Intereſſe Europas und im
Informationsdienſte der Ueberſeegebiete wünſchenswert
wäre.
Wir haben einen weitverzweigten Informationsdienſt
organiſiert, um der überſeiſchen Preſſe in unſeren
„Europäiſchen Briefen” auch tatſächlich
zuver=
läſſiges und intereſſantes Material geben zu können,
wo=
bei wir von vielen maßgebenden Stellen des In= und
Auslandes weitgehende Zuſagen haben, uns mit Material
zu unterſtützen.
Die ausländiſche und überſeeiſche Preſſe hat dieſen
Plan der „Europäiſchen Briefe” mit großem Intereſſe
auf=
genommen. Alle Behauptungen, als ob wir „
imperia=
liſtiſche: Gedanken in dieſen „Europäiſchen
Brie=
fen” propagieren wollen, ſind freie
Schlußfolge=
rungen nicht Eingeweihter, für deren
Behaup=
tung wir jede Verantwortung ablehnen. Wir werden in
dieſen „Europäiſchen Briefen” korrekte Ueberſichten über
die politiſchen, wirtſchaftspolitiſchen, ſozialen und
kultu=
rellen Vorgänge in Europg geben. Deutſchland wird in
dieſen „Europäiſchen Briefen” jene Stellung einnehmen,
die ihm nach ſeiner politiſchen, wirtſchaftlichen und
kultu=
rellen Stellung in der Welt gebührt. Das wiſſen auch
alle diejenigen Zeitungen die ſich bereit erklärt haben,
unſere „Europäiſchen Briefe” abzudrucken, und daß wir in
gleich korrekter Weiſe über alle anderen europäiſchen
Staa=
ten berichten werden, über England, Frankreich, Rußland,
Oeſterreich=Ungarn, die romaniſchen und die
Balkan=
ſtaaten über die ſkandinaviſchen Länder uſw. Im
übri=
gen ſollte man glauben, daß die großen Zeitungen, die ſich
bereit erklärt haben, unſere „Europäiſchen Briefe”
abzu=
drucken, Kritik genug beſitzen, um über den Wert derſelben
ſelbſt entſcheiden zu können.
Der Plan dieſer doppelten Oraaniſation hat in allen
Kreiſen nicht nur Deutſchlands, ſondern auch in ſehr
maßgebenden Kreiſen des Auslandes lebhaftes
In=
tereſſe gefunden. Wenn die deutſchen
Reichsbe=
hörden ſich wohlwollend zu unſeren Beſtrebungen
geſtellt haben ſo geſchah es ſicherlich zum Teil mit aus
dem Grunde, weil wir ihnen nachweiſen konnten, daß
auch die Regierungen anderer großer europäiſcher Staaten
und wichtige politiſche, wirtſchaftliche und wiſſenſchaftliche
Kreiſe des Auslandes unſerem Plan praktiſche
Förderung=
zuteil werden laſſen, ſo daß begründete Hoffnung
vor=
handen iſt, daß es gelingen wird, unſere ſchwierige
Auf=
gabe mit Erfolg durchzuſühren und am 1. Januar 1914
mit dem regelmäßigen Erſcheinen zu beginnen.
Aber nicht nur aus den großen europäiſchen Staaten,
bei denen es ja naheliegend iſt. haben wir praktiſche
Mit=
hilfe und die Zuſicherung erhalten, durch Mithilfe die
Durchführung unſeres Planes zu ermöglichen, auch aus
den großen überſeeiſchen Staaten liegen uns
außerordent=
lich warm gehaltene Sympathiekundgebungen
ſehr maßgebender Perſönlichkeiten vor, die immer wieder,
wenn auch mit verſchiedenen Worten, die Erklärung des
bekannten Nationalökonomen von der Kiewer Univerſität
Profeſſor Wobly, wiederholen, der uns ſchreibt: „Die
neueſte Entwicklungsperiode charakteriſiert ſich namentlich
dadurch, daß ſich einzelne Völker und Nationen immer
näher zu einem einheitlichen Ganzen verbinden.
Poli=
tiſche, ſoziale und wirtſchaftliche Intereſſen vereinigen die
moderne Menſchheit durch ſtarke und gleichzeitig lebendige
Ketten, die immer ſtärker und ſtärker werden. Ihre Idee.
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 6. September 1913.
Nummer 209.
einen Preſſedienſt für die Allmenſchheit zu ſchaffen,
ent=
ſpricht ganz und gar dem reifgewordenen Bedürfnis.
Wir haben eine ſchwierige Aufgabe übernommen; wir
wiſſen, daß wir noch vieles hinzulernen müſſen, bis wir
in der Lage ſein werden, unſerem Programm
einiger=
maßen gerecht zu werden. Wir ſind jederzeit bereit,
Rat=
ſchläge mit Dank anzunehmen, aber wir glauben, ein
An=
recht darauf zu haben daß man uns Zeit läßt, unſere
be=
gonnene Arbeit zu Ende zu führen, und daß man ſich
ge=
wiſſenhaft darüber informiert, was wir beabſichtigen und
was wir leiſten, ehe man öffentlich kritiſiert. Gerade die
Preſſe hat am allerwenigſten Urſache, uns ihr Wohlwollen
und ihre Unterſtützung zu verſagen; wollen wir doch dazu
beitragen, daß die ernſte Kulturarbeit, die ſie leiſtet,
mög=
lichſt große Reſonanz in der Welt findet, daß dasjenige,
was ſie an bleibenden Werten ſchafft, auch der Kulturwelt
bleibend erhalten wird.
Arthur Kirchhoff, Berlin=Halenſee.
Deutſches Reich
— Deutſchland und die Ausſtellung in
San Franzisko. Aus Berlin wird uns geſchrieben:
Wenn ein Berliner Blatt von unterrichteter Seite gehört
haben will, die Frage, ob Deutſchland ſich amtlich in San
Franzisko beteilige, ſei noch nicht entſchieden und es ſei
immer noch möglich daß die Angelegenheit durch das
Ein=
treffen unſeres Botſchafters Grafen Bernſtorff, ſowie durch
die gleichzeitige Anweſenheit des San Franziskoer
Aus=
ſtellungsbevollmächtigten Dr. Skiff in einen neuen
Ab=
ſchnitt eintrete, ſo beruht das auf falſchen
Vorausſetzun=
gen und iſt irreführend. Nachdem die deutſche Regierung
die Beteiligung an der Ausſtellung in San Franzisko
ab=
gelehnt hat, iſt es ausgeſchloſſen, daß ſie jetzt plötzlich
an=
deren Sinnes wird. Die Ablehnung iſt erfolgt auf Grund
einer genauen Fühlungnahme mit allen intereſſierten
Kreiſen, und die Stimmen, die ſpäter in der
Oeffentlich=
keit für die Beteiligung ſich erhoben haben, ſind wahrlich
nicht zahlreich genug geweſen, um dieſe Ablehnung als
unbegründet erſcheinen zu laſſen. Die Ablehnung war
jedenfalls endgültig und wird auch endgültig bleiben.
Das ſchließt ſelbſtverſtändlich nicht aus, daß diejenigen
wirtſchaftlichen Kreiſe Deutſchlands, die trotz der
Nicht=
beteiligung des Deutſchen Reiches in San Franzisko
aus=
zuſtellen wünſchen, dabei ſeitens unſerer Vertreter alle die
Förderung erfahren werden auf die ſie als Angehörige
des Deutſchen Reiches Anſpruch haben.
— Berufsgenoſſenſchaften und
Kran=
kenkaſſen. Unter dem Vorſitz des Präſidenten des
Reichsverſicherungsamtes, Geheimrat Dr. Kaufmann, fand
am 3. September im Reichsverſicherungsamt eine
Kon=
ferenz zwiſchen Vertretern des Verbandes der deutſchen
Berufsgenoſſenſchaften und der verſchiedenen deutſchen
Krankenkaſſenverbände ſtatt. Es handelt ſich darum, nach
wiederholten Verhandlungen des
Reichsverſicherungs=
amtes mit den einzelnen Verbänden die Beziehungen
beim Heilverfahren für Unfallverletzte allgemein
vertrag=
lich zu regeln. Die Beratungen waren von dem Gedanken
geleitet, die Heilbehandlung des Unfallverletzten möglichſt
wirkſam zu geſtalten, die Uebernahme des Heilverfahrens
durch die Berufsgenoſſenſchaften innerhalb der Wartezeit
in den hierfür geeigneten Fällen zu fördern und ein
mög=
lichſt einträchtiges Zuſammenarbeiten von
Berufsgenoſſen=
ſchaften und Krankenkaſſen auf dieſem Gebiete
ſicherzu=
ſtellen. Ein entſprechender Vertrag proviſoriſchen
Cha=
rakters iſt abgeſchloſſen worden bis zum 31. Dezember
1914. Man hofft dann auf Grund der inzwiſchen
ge=
machten Erfahrungen, das Abkommen noch weiter
aus=
bauen zu können.
— Sonntagswahlen. Die letzte
Reichstags=
erſatzwahl in Landshut in Bayern war auf einen
Sonn=
tag anberaumt worden. Die Gründe für dieſe
Sonn=
tagswahl ſind nicht bekanntgegeben worden. Eine erhöhte
Wahlbeteiligung iſt jedoch nicht feſtgeſtellt worden. Wie
man erfährt, haben ſich die zuſtändigen Stellen in Preußen
gegen die Vornahme von Wahlen zum Reichstag und
Landtag an Sonntagen ausgeſprochen, da kein dringendes
Bedürfnis für Sonntagswahlen vorliegt. Der Verſuch
dürfte wohl auch kaum in Bayern wiederholt werden, weil
die katholiſche Kirche im Wiederholungsfalle
Einwendun=
gen machen würde.
— Die erhöhten Veteranenbeihilfen.
Die Veteranenbeihilfen werden vom 1. Oktober 1913 ab
bekanntlich von 120 auf 150 Mark erhöht. Es wird
dar=
auf aufmerkſam gemacht, daß die Veteranen, die Beihilfe
bezogen haben, anläßlich der Erhöhung der Beihilfe einen
Antrag nicht zu ſtellen haben. Die Auszahlung der
er=
höhten Beihilfe erfolgt ohne Antrag an alle Berechtigten.
Auch die neuen Beſtimmungen über die Gewährung der
dreimonatigen Beihilfe an die Witwen verſtorbener
Ve=
teranen treten am 1. Oktober in Kraft.
Beendigung des
Werftarbeiter=
ſtreiks. Nachdem die Holzarbeiter von Bremen
be=
ſchloſſen haben, die Arbeit durch den Arbeitsnachweis
wieder aufzunehmen, werden die Nachweiſe in Bremen,
Hamburg, Kiel, Bremerhaven und Vegeſack am Samstag
wieder geöffnet.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Fragen der auswärtigen Politik. Die
Wiener Allgemeine Zeitung erfährt von unterrichteter
Seite, die von mehreren Wiener Blättern für dieſen
Mo=
nat angekündigte Zuſammenkunft zwiſchen Berchtold und
San Giuliano in Buchlau werde in dieſem Monat noch
nicht ſtattfinden, da ſich noch manche ſchwebenden Fragen
der auswärtigen Politik ziemlich im unklaren befänden,
und daher noch nicht zu einer Ausſprache reif ſeien. Nach
einer Pariſer Meldung der Politiſchen Korreſpondenz
herrſcht in dortigen Finanzkreiſen die Anſicht vor, die
An=
gelegenheit der Bagdadbahn und der ſyriſchen Bahnen
werde wahrſcheinlich erſt nach der Wiederaufnahme der
Be=
ratungen der Internationalen Finanzkommiſſion geregelt
werden. Nach einem Londoner Bericht der Politiſchen
Korreſpondenz wird dort als wünſchenswert bezeichnet,
bei den bevorſtehenden Abmachungen über die Bagdadbahn
alles zu vermeiden, was den Anſchein eines Vorſpiels zur
Zerſtückelung der aſiatiſchen Türkei erwecken könnte, und
daher die Bildung von Eiſenbahnenzonen aus der
Erörte=
rung auszuſcheiden.
Frankreich.
Bulgariſche Anleihe. Nach einer Meldung
des Matin wünſche Bulgarien eine Anleihe von 800
Mil=
lionen Francs aufzunehmen. Frankreich, ſo meint der
Matin, würde geneigt ſein, Bulgarien eine Anleihe von
ungefähr 200 Millionen Francs zu bewilligen jedoch wäre
von dieſem Betrage die den Bulgaren bereits gewährten
80—100 Millionen Francs abzuziehen, auch ſeien die
fran=
zöſiſchen Finanzleute entſchloſſen, weder den Bulgaren noch
den Türken Mittel zu liefern, um die gegenwärtig
ſchwe=
benden Verhandlungen in die Länge zu ziehen.
Frankreich und Italien.
In bezug auf die Aeußerungen des
Miniſter=
präſidenten Barthou über das Verhältnis
zwi=
ſchen Frankreich und Italien, welche in
ita=
lieniſchen Zeitungen erſchienen ſind, ſagt der Senator
Henry Berenger in der Action: Italien verfolgt im ganzen
Mittelmeer die Verwirklichung einer Politik, die den
dauernden Intereſſen der franzöſiſchen Großmacht
ent=
gegengeſetzt iſt. Die italieniſch=franzöſiſchen Beziehungen
müſſen zunächſt und vor allem von der franzöſiſchen
Regie=
rung vom Standpunkt Frankreichs betrachtet und geregelt
werden. Das beſte Mittel, um Unfrieden zu vermeiden,
iſt, daß man demjenigen gegenüber, der uns keine
Freund=
ſchaft erweiſen will, die Bezeugungen der Freundſchaft
nicht allzu ſehr vervielfältigt.
England.
Die Lage in Dublin gibt noch immer zu
Be=
ſorgniſſen Anlaß und iſt durch den Beſchluß der
Arbeit=
geber, keinen dem Transportarbeiterverbande
Angehören=
den einzuſtellen, noch verwickelter. Der Lordmayor hat
die Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgefordert, einen
Verſtändigungsausſchuß zu bilden. Er drängt darauf,
daß ein kurzer Waffenſtillſtand abgeſchloſſen wird, damit
die Stadt vor den Schrecken eines entſetzlichen Krieges
bewahrt bleibe. Auf Erſuchen der Dubliner
Gemeinde=
behörden erklärte der Lordleutnant von Irland er halte
es für unmöglich, über das Vorgehen der Polizei bei den
jüngſten Dubliner Unruhen eine Unterſuchung anzuſtellen,
bevor nicht die Ordnung vollkommen wiederhergeſtellt ſei,
doch verſpreche er, möglichſt bald eine eingehende
Unter=
ſuchung anſtellen zu laſſen.
Belgien.
— Manöverſieg der „Belgier” über die
„Deutſchen” Am Mittwoch war der letzte Tag der
Manöver. Die rote Partei welche die einfallende
Armee=
darſtellte, griff die von der blauen Partei mit 12000 Mann
verteidigte Stellung bei Namur an. Die Angreifer
ver=
fügten über 16000 Mann. Es gelang ihnen jedoch nicht,
die Stellung zu durchbrechen. Heute wird eine Parade
vor dem König ſtattfinden. — Die franzöſiſchen Blätter
beſchäftigen ſich eingehend mit den belgiſchen Manövern
und heben hervor, daß ſie einen Verſuch darſtellen, wie
Belgien ſich bei einem deutſch=franzöſiſchen Kriege gegen
einen deutſchen Durchmarſch ſchützen könne. Es iſt
be=
kanntlich für die Franzoſen keine Frage, daß Deutſchland
einen Weg durch Belgien nehmen wird. Der Matin ſagt
in ſeiner Betrachtung über die belgiſchen Manöver, der
Ausgang der Manöver ſei ein derartiger geweſen, daß die
öffentliche Meinung völlig beruhigt ſein könne.
Rußland.
Der ruſſiſche Geſandte in Marokko,
Ro=
roſtowetz, iſt auf ſein Geſuch von ſeinem Poſten
enthoben=
worden.
Steigen der Staatseinnahmen. Nach
einer Meldung verſchiedener Blätter weiſe der
Voran=
ſchlag des Staatsbudgets ein Steigen der
Staatseinnah=
men um eine halbe Milliarde auf. Es wird amtlich als
unrichtig bezeichnet, daß die Budgetaufſtellung noch gar
nicht beendet iſt.
Vereinigte Staaten.
Wegen der Verletzung des Antitruſts
geſetzes iſt ein Prozeß anhängig gemacht, der die Aufs
löſung des angeblich beſtehenden Juwelentruſts zum Ziele
hat. Der Truſt ſoll aus zwei nationalen
Fabrikanten=
vereinigungen und ferner aus Groſſiſten beſtehen. Es
ſollen einige hundert Geſellſchaften, Firmen und einzelne
Perſonen an dem Juwelengeſchäft beteiligt ſein.
Gegen den neuen Zolltarif. Deutſchland;
Frankreich, Großbritannien, Italien, Oeſterreich=Ungarng
Spanien, Schweden, Norwegen, Dänemark, Belgien und
die Niederlande proteſtieren gegen die Klauſel des neuen
Zolltarifs, die eine fünfprozentige Herabſetzung des Zolls
ſatzes ſolcher Waren gewährt, die auf amerikaniſchen
Schif=
fen eingeführt werden und weiſen die Mächte darauf hing
daß die Beſtimmung die beſtehenden Verträge verletze.
Südafrika.
Maßregeln gegen Arbeiteraufreizuns
gen. Aus Johannesburg wird gemeldet: Die
Verhaf=
tung einer Anzahl von Mitgliedern der Arbeiterpartei iſt)
von den Behörden in Befolgung des Grundſatzes
vorge=
nommen worden, Aufreizungen und Unruhen zu
verhin=
dern. In den letzten zwei Monaten wurden
außerordent=
lich viel Reden an die Arbeiter gehalten, und einige dieſer
Reden mußten als äußerſt aufreizend angeſehen werden.
Die Behörden enthielten ſich zunächſt eines Vorgehens und
folgſchaft leiſtete, belohnte ſich, ſobald Napoleon ſich zum
Kaiſer gemacht hatte: er wird Marſchall und Fürſt von
Pontecorvo. Bis zum ſchwediſchen Thron war von da
ab nur noch ein Sprung. Für das alles bedankte ſich
Bernadotte auf ſeine, ſeinem Ehrgeiz entſprechende Art:
frech kündigte er Napoleon nach deſſen mißglücktem
ruſſi=
ſchem Feldzug die Freundſchaft. Ihm ſchien der
Augen=
blick gekommen, endlich ſelbſt das Rennen in Europa zu
machen.
Und darum war kaum einer der Verbündeten ſo auf
Napoleons Untergang erpicht, als dieſer Kronprinz von
Schweden. Am durchgreifenden Siege war ihm alles
ge=
legen, mußte ihm alles gelegen ſein; nicht nur um ſein
zu=
künftiges Skandinavienreich ging es, ſondern auch um ſein
Anſehen in Schweden, wo man ihm nicht grün war,
ob=
gleich das Königshaus ihn adoptiert hatte. Und ſomit
war er denn ein mit innerſten Intereſſen ſondergleichen
engagierter Verbündeter; nur, daß er nicht entſprechend
an der Aufgabe der Verbündeten teilnahm; nicht konnte,
weil er ein Feldhere ohne Selbſtvertrauen und
entſchloſſe=
nes Handeln war. Wie in der Politik, war er auch — das
hatte ſich in den Feldzügen des franzöſiſchen Kaiſerreichs
von 1805—1809 erwieſen — auf dem Schlachtfelde: der
Held in ihm dachte große, ſcharferblickte Schlachtenpläne
aus, aber galt es, Gedachtes auszuführen, war der Trottel
in ihm zögernd und ängſtlich. Dieſe Vorſicht erfuhr in
der jetzigen Lage noch einen Druck: er hatte nur eir von
den kriegsunluſtigen Schweden ungern geſtelltes Heer zur
Verfügung. Ging dieſes Heer in die Brüche, brauchte er
nach Schweden nicht zurückzukehren. Ergo war ſein
krie=
geriſcher Plan: „Jeden ungleichen Kampf zu vermeiden,
unter allen Umſtänden ſich die Rückzugslinie nach
Stral=
ſund offen zu halten, im Falle eines perſönlichen Angriffs
des Kaiſers dieſem immer einen Marſch voraus zu ſein,
ſich nie ſeinen Keulenſchlägen auszuſetzen, ſondern ihn
durch einen ermüdenden, langſamen methodiſchen Krieg
zu erlahmen, ihm durch Ausweichen und Wiedervorgehen
einen unfaßbaren kleinen Krieg gegen Flanken und
Ver=
bindungslinien zu bereiten und ihn durch Teilkämpfe
all=
mählich aufzureiben.”
Und weil der ſchwediſche Kronprinz im Generalſtab
keine Götter neben ſich duldete, kam die Nordarmee in ein
dem im Wortlaut wiedergegebenen Plane entſprechendes
1813.
Jubiläumsnotizen von Willi Dünwald.
Die Nordarmee:
Ihre Aufgabe. — Der ſchwediſche Kronprinz. — Gefechte:
Großbeeren und Hagelberg. — Die Schlacht bei Dennewitz
am 6. September.
Die zum Schutze Norddeutſchlands und der Mark
ge=
ſtellte über 150000 Mann ſtarke Nordarmee war gefügt
aus den Korps: Bülow, Wintzingerode, Stedingk,
Tauentzien und Wallmoden; letzteres hatte — abgeſondert
von der Armee, mit ſeinen 27000 Mann verſchiedener
Nationen: Deutſchen, Ruſſen und Briten — an der
unte=
ren Elbe den Marſchall Davout und ſeine bei Hamburg
liegenden Truppen zu hindern, entſcheidend in den Krieg
einzugreifen. Der Oberbefehl über dieſe Armee —
aus=
genommen die 50000 Preußen, die unter Tauentzien
ſelbſt=
ſtändig operieren durften — war dem neuen Alliierten,
Kronprinz Karl Johann von Schweden, von deſſen
groß=
zügiger Politik: ein gewaltiges Skandinavienreich zu
gründen, bereits geſprochen wurde, übertragen worden.
Einſt hatte dieſer Kronprinz nur Bernadotte geheißen,
war franzöſiſcher Unteroffizier geweſen, den die
Re=
volution zum Offizier machte und den die Kriege der
Republik aufwärts geführt zu den höchſten militäriſchen
Stellungen. All das, was Napoleon in Frankreich
er=
reichte, hatte er zu erreichen gedacht, zumal viele, von
ſeinen glänzenden Fähigkeiten und Eigenſchaften faſziniert,
in ihm Frankreichs kommenden Mann ſahen; ſelbſt das
Direktorium ließ ihn ſolches hoffen. Aber in Bernadotte
lebte die Seele eines Helden und die eines Trottel: hatte
der Held ſeine Pläne fertig und wollte vom großen
Ge=
danken zur hohen Tat übergehen, hinderte ihn am
Han=
deln der Trottel. Zwei Seelen wohnten, ach, in ſeiner
Bruſt: oder, um es weniger fauſtiſch auszudrücken: er war
ein Gehirnmenſch des Ausdenkens, dem die kalte Fauſt zur
Ausführung fehlte. So lief ihm denn der Tatenmenſch
Napoleon den Rang ab und für ihn, Bernadotte, war
ver=
abſäumt, Herr von Frankreich zu werden. Inzwiſchen
aber hatte er in die Familie Bonaparte eingeheiratet; dies,
d Napoleon trotz Eiferſucht aus Berechnung Ge=
Tempo, das zu langſamen, aber ſicheren Siegen führte;
zumal ſich manches änderte: Napoleon ſich nicht, wie der
Kronprinz angenommen, mit ganzer Macht gegen die=
Nordarmee wandte, ſondern eine Armee, halb ſo ſtark
wie=
die Nordarmee, entſandte. Und weil die Situationen der=
Lage ſich günſtig geſtalteten, konnte ohne Gefahr aus der
Defenſive in die Offenſive übergetreten werden.
Der aufrechte General Bülow, des Kronprinzen
hef=
tigſter Widerſacher, hatte gegen eine Aufſtellung der Armee
nördlich der Havel und Spree, wodurch die Mark und
Preußens Hauptſtadt ſchutzlos geworden, energiſch
prote=
ſtiert und ſo waren denn die Truppen ſüdlich von Beclin
geſammelt worden. Wo man etliche Tage nach
Wieder=
aufnahme der Feindſeligkeiten mit der Armee de Berlin,
geführt von Marſchall Oudinot zuſammenſtieß und bei
Trebbin, Nunsdorf und Mellen einige Gefechte, keine
Siege hatte. Nächſtentags, 22. Auguſt, dem zögernden
Oudinot auf Grund einer größeren Truppenzahl und einer
günſtigeren Stellung eine Schlacht anzubieten, war das
Beſtreben des Kronprinzen, demzufolge er die Armee ſich
zuſammenziehen hieß; jedoch ein auf anderer Stelle nicht
vorherzuſehender Durchbruch Oudinots auf Berlin zu,
ver=
langte eine noch engere Zuſammenſchiebung der Truppen
und ſo kam es erſt am 23., zweieinhalb Meilen von Berlin
entfernt, zu den ſiegreichen Gefechten bei Großbeeren und
Blankenfelde. Es war ein Ueberfall, den Oudinot, durch
Wälder gehindert den Feind zu ſichten, nicht auszurechnen
vermochte und dem ein Drittel der Armee de Berlin,
beſon=
ders vom Korps Bülow energiſch bekämpft, zum Opfer fiel.
Einige Tage ſpäter, am 27., gab es ein Treffen bei
Hagelberg, das für die märkiſche Landwehr zum großen
Tag wurde. Ihrer Verantwortung nicht bewußte
fran=
zöſiſche Vorpoſten verurſachten, daß das bei Lübnitz
auf=
geſchlagene Lager einiger Bataillone des Korps Girards
von einigen Landwehrabteilungen unter General
Hirſch=
feld überfallen wurde. So lange die Ueberfallenen vor
Ueberraſchung nicht wußten was tun, ſetzten die
Land=
wehrleute ihnen zu; kaum aber, daß ſie ſich zu wehren
be=
gannen, kamen die erſt ſo Tapferen um all ihren Mut:
nicht Befehl, nicht gütiges Zureden hielt ſie; des Blutes
(des eigenen) Anblick ungewohnt, retirierten ſie. Aber
Nummer 209.
Durmſtädter Tagblatt, Samstag, den 6. September 1913.
Seite 3.
duldeten die Reden. Dieſe Politik wird jedoch jetzt für
verfehlt angeſehen. Dem Vernehmen nach beabſichtigen
die Behörden, die ſchärfſten Maßnahmen gegen Perſonen
zu ergreifen, die durch Wort oder Tat aufreizend wirken.
* Prozeß Brandt. Wie von beſtunterrichteter
Seite mitgeteilt wird, iſt der Bureauvorſteher der Firma
Krupp, Maximilian Brandt, weder krank, noch denkt er
daran, in ein Sanatorium zu gehen. Brandt wünſcht im
Gegenteil, daß gegen ihn ſchnellſtens verhandelt wird, da
er der beſtimmten Anſicht iſt, daß er ſeine völlige
Schuld=
loſigkeit beweiſen wird. Nunmehr hat die
Staatsanwalt=
ſchaft gegen Brandt und zwei ehemalige Direktoren von
Krupp die nicht in Eſſen, ſondern in Berlin ſtationiert
ſind, wegen Beamtenbeſtechung und Verleitung zum
Ver=
rat militäriſcher Geheimniſſe Anklage erhoben. Die
Ver=
handlung findet vorausſichtlich Ende Oktober vor der erſten
Strafkammer des Landgerichts Berlin I unter dem
Vor=
ſitz des Landgerichtsdirektors Schmidt ſtatt und dauert
etwa fünf bis ſechs Tage. Die Anklage wird vom
Staats=
anwaltſchaftsrat Töpffer vertreten. Verteidiger ſind die
Rechtsanwälte Siegfried Löwenſtein und Juſtizrat von
Gordon. Gegen den früheren Vorſitzenden des
Direkto=
riums, Landrat a. D. Rötger, iſt keine Anklage erhoben
worden.
* Haag, 4. Sept. Die
Interparlamenta=
riſche Konferenz nahm einſtimmig einen Antrag
Bartholdts, des Vorſitzenden der amerikaniſchen Gruppe
in, der den Regierungen das von Staatsſekretär Bryan
vorgeſchlagene Syſtem von Schiedsgerichtsverträgen warm
mpfiehlt. Die Konferenz beſchloß, ſolche Verträge in den
Arbeitsplan der Kommiſſion für internationale
Recht=
prechung aufzunehmen, um die allgemeine Anwendung
zu erleichtern. Darauf wurde eine vom Grafen Goblet=
Alviella (Belgien) vorgeſchlagene Reſolution mit großer
Majorität angenommen, die an der dritten
Friedenskon=
erenz beteiliaten Regierungen aufzufordern ſich über die
Maßnahmen zu verſtändigen, um den Geldmarkt
neutra=
er Staaten für Anleihen kriegführender Staaten zu
ſper=
ren. Schließlich wurde eine Reſolution des Profeſſors
Eickhoff angenommen, das Weltbriefporto auf zehn
Cen=
imes bis zu einem Briefgewicht von 20 Gramm
feſtzu=
etzen. Nach der Diskuſſion über die Vorſchläge des
dä=
iſchen Verteidigungsminiſters Munch, betreffend die
Er=
lärung der ewigen Neutralität und der holländiſchen
Sruppe über Rechte und Pflichten, beſchloß die
interparla=
nentariſche Konferenz die Vorſchläge an die
Zentralkom=
niſſion zu verweiſen, die in der nächſten Konferenz
be=
ichten ſoll.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 6. September.
* Uebertragen wurde dem Lehrer Johannes
Nerle zu Nauheim, Kreis Groß=Gerau, eine
Lehrer=
elle an der Volksſchule zu Groß=Gerau; dem Lehrer
tarl Roth zu Groß=Gerau eine Turnlehrerſtelle an der
olksſchule zu Worms.
* Ernannt wurde der Militäranwärter Vizefeldwebel
luguſt Ulrich aus Frankfurt a. M. vom 1. Oktober
913 an zum Steueraufſeher und ihm der
Aufſichts=
ezirk Michelſtadt mit dem Wohnorte Michelſtadt
zuge=
dieſen.
* Johanniterorden. Durch A. K. O. vom 19. v. M.
nd von Seiner Majeſtät dem König von Preußen auf
orſchlag des Herrenmeiſters Prinzen Eitel Friedrich von
treußen und nach Prüfung durch das Kapitel 107
Ehren=
tter des Johanniterordens ernannt worden. Von
die=
n ſind 98 Deutſche, nämlich 86 Preußen, 2 Bayern, 9
zachſen und 1 Lipper. Das Ausland iſt vertreten durch
Niederländer, 2 Schweden und je 1 Ruſſen und Ungarn.
Jeder dem Großherzogtum Heſſen, noch deſſen
*5.) Diviſion gehört ein neuer Ehrenritter an. Dagegen
urden von ehemaligen Angehörigen der Diviſion der
berſtleutnant Frhr. v. Rotsmann, Flügeladjutant
r. Majeſtät des Kaiſers und Königs und Kommandeur
es 1. Garde=Feldartillerie=Regiments, und Major
Hake im Militärkabinett (beide früher im
Großher=
dglichen Artilleriekorps Nr. 25), ſowie Rittmeiſter Frhr.
Dörnberg (früher im Garde=Dragoner=Regiment
tr. 23), Eskadronchef im Küraſſier=Regiment Nr. 4, zu
hrenrittern ernannt.
— Vom Großh. Hoftheater. Am Mittwoch und
Don=
erstag gelangt der erſte Teil von Goethes „Fauſt”
n Rahmen der Abonnementsvorſtellungen für die
Buch=
aben B und C neu einſtudiert zur Aufführung. Die
ſze=
iſche Leitung der auf vier Abende verteilten Tragödie
hat Regiſſeur Baumeiſter, die zur Handlung gehörige
Muſik von Laſſen dirigiert Kapellmeiſter Kleiber. Von
Intereſſe dürften die Neubeſetzungen ſein, von welchen
Kurt Weſtermann als Mephiſto, Bruno Harprecht als
Di=
rektor im Vorſpiel, Armin Waſſermann als luſtige
Per=
ſon des Vorſpiels und Kurt Ehrle als Valentin erwähnt
ſeien. Den Fauſt ſpielt Hans Baumeiſter, das Gretchen
Käte Meißner. Neben dem laufenden Abonnement wird
auf den Fauſtzyklus ein Extraabonnement zu ermäßigten
Preiſen eröffnet. Der Kartenverkauf für die
Extraabon=
nenten beginnt heute nachmittag von 3½—5 Uhr an der
Tageslaſſe des Großh. Hoftheaters und wird an den
fol=
genden Tagen vormittags zu den üblichen Kaſſenſtunden
bis einſchließlich Dienstag, den 9. September, fortgeſetzt.
Der Verkauf für die Einzelvorſtellungen findet von
Mitt=
woch, den 10. September, zu gewöhnlichen Preiſen ſtatt.
Es ſei darauf aufmerkſam gemacht, daß während der
Ouvertüre zu „Tannhäuſer” kein Einlaß in den
Zuſchauerraum gewährt wird.
C Die Luftſchifferkompagnie Darmſtadt. Am 1.
Ok=
tober wird die von dieſem Zeitpunkt ab in Darmſtadt
gar=
niſonierende Luftſchifferkompagnie auf dem
Truppenübungsplatz eintreffen. Die Luftſchifferkompagnie
wird ſolange auf dem Truppenübungsplatz untergebracht
werden, bis die für ſie beſtimmten Kaſernenbauten uſw.
fertiggeſtellt ſind.
Das Reſerve=Infanterie=Regiment des 18.
Armee=
korps wird am 24. September zu einer 14tägigen Uebung,
bis 9. Oktober cr., auf dem Truppenübungsplatz
Darmſtadt eingezogen werden. Führer des Reſerve=
Regiments iſt Herr Oberſtleutnant Doerr vom Leibgarde=
Infanterie=Regiment Nr. 115. Das Reſerve=Regiment
wird im Laufe der Uebung auch ein
gefechtsmäßi=
ges Schießen auf dem Truppenübungsplatz abhalten.
Kriegsmäßige Verlade=Uebung der Manöverflieger.
Die 6 Flugapparate der Flugſtation Darmſtadt,
die an dem Manöver des 18. Armeekorps teilnehmen,
wur=
den geſtern abend am hieſigen Güterbahnhof verladen, um
auf dem Schienenweg ins Manövergelände verbracht zu
werden. Die Verladeübung geſchah durchaus
kriegs=
mäßig. Die Apparate wurden abmontiert und werden
an ihrem erſten Standort — Gelnhauſen — wieder
flug=
bereit aufmontiert.
O Ueber die Tätigkeit der Arbeitsnachweisſtelle
im ſtädtiſchen Hauſe, Grafenſtraße 30 (Telephon 371),
werden für den Monat Auguſt folgende Zahlen
mit=
geteilt: 646 offene Stellen, 845 Arbeitſuchende, darunter
314 Fremde, 222 Vermittelungen, darunter 62 Dienſtboten.
m Backes=Eiche. Anläßlich der Hauptverſammlung
vom Verein „Lehrerheim Vogelsberg” ſoll in der Nähe
des Hauſes „Lehrerheim” bei Schotten eine Eiche zu Ehren
des Rektors Backes aus Darmſtadt, des eifrigen Förderers
des Lehrerheims, geweiht werden. Für das
Lehrer=
heim ſind große Veränderungen geplant. Zunächſt ſoll
das Haus durch einen Anbau vergrößert und renoviert
werden. Sodann will man ein Lichtluftbad einrichten.
Dieſes und noch weitere dringende Anträge ſollen in der
Hauptverſammlung, welche am 1. Oktober auf dem
Lehrer=
heim tagt, beſchloſſen werden.
* Stenographie und Maſchinenſchreiben. Man ſchreibt
uns: Die fortgeſetzten ſteigenden Anforderungen, die im
Erwerbsleben an die kaufmänniſchen und
Bureauangeſtell=
ten herantreten, geben Veranlaſſung, erneut auf die
Kennt=
nis der Stenographie hinzuweiſen. Die
Kaufmänni=
che Stenographen=Geſellſchaft „
Gabels=
berger” eröffnet, wie aus dem Anzeigeteil unſeres
Blattes erſichtlich, am Dienstag, den 9.
Septem=
ber, in ihren Unterrichtsräumen, Mathildenplatz
Nr. 8, neue Lehrgänge für Anfänger in der
Gabelsbergerſchen Stenographie. Die
Teil=
nehmer werden auf Wunſch nach ihrem Alter in beſondere
Kurſe eingeteilt. Für Schüler beginnt am Samstag, den
13. September, ein beſonderer Lehrgang. Als zweites
Lehrfach betreibt die genannte Geſellſchaft als einziger
Verein Darmſtadts ferner Unterricht im
Maſchinenſchrei=
ben nach der Original=Underwood=Meiſterſchafts=Methode
Für den Verein kommen bei der Unterrichtserteilung nur
ideale Geſichtspunkte in Betracht; er iſt daher in der Lage,
den Unterricht zum billigſten Preiſe zu erteilen. Die
Me=
thode wird ferner auf verſchiedenen
Schreibmaſchinen=
marken gelehrt. Wer bereits von dem Gabelsbergerſchen
Syſtem Kenntnis hat, ſei auf 12 Unterrichtsabteilungen
aufmerkſam gemacht, die er als Mitglied koſtenfrei
be=
ſuchen kann. Die Geſchäftsſtelle der genannten Geſellſchaft
gibt von abends 8 Uhr ab koſtenfreie und unverbindliche
Auskunft in allen in Betracht kommenden Fragen.
* Reformſtenographie. Gelegentlich des Beſuchs der
Offenbacher Kunſtfreunde hier veranſtaltet der
Werbever=
ein Dahms für Reformſtenographie, Ortsgeuppe Darm=
ſtadt, am Sonntag, den 7. September, im „Fürſtenſagl”
Grafenſtraße, hier, ſein diesjähriges Herbſt=Tanzkränzchen,
verbunden mit muſikaliſchen Vorträgen, wozu alle Freunde
und Gönner des Vereins, ſowie Gäſte und deren
Familien=
angehörige eingeladen werden. In dankenswerter Weiſe
hat der Mandolinenkranz Darmſtadt, der ſich ja
allgemei=
ner Beliebtheit erfreut, ſeine Mitwirkung zugeſagt. Mit
der Veranſtaltung wird gleichzeitig eine
Tombolaver=
loſung verknüpft. (S. Anzeige.)
* Kaufmänniſches Stiftungsfeſt. Man ſchreibt
uns: Der Verein für Handlungs=Kommis von 1858
Kaufmänniſcher Verein) in Hamburg, Bezirk
Darm=
ſtadt, hat vor einigen Tagen einen
Vergnügungsaus=
ſchuß gebildet, der ſich mit den Vorarbeiten für das
diesjährige Stiftungsfeſt befaſſen wird. In der letzten
Sitzung wurde beſchloſſen, das Feſt am Samstag, den
11. Oktober d. Js., im Kaiſerſaal abzuhalten. Aus den
Mitgliederkreiſen iſt eine großzügige Aufführung geplant,
die ſehr zeitgemäß und außerordentlich intereſſant zu
werden verſpricht. Die Proben werden demnächſt
be=
ginnen und auch die kürzlich gegründete Jugendabteilung
wird bei der Aufführung mitwirken. Es iſt ferner
ge=
lungen, einige Mitglieder des Großh. Hoftheaters hier
zu gewinnen und demnach zu erwarten, daß den
Be=
ſuchern dieſer Veranſtaltung einige genußreiche Stunden
bereitet werden.
* Fidelio. Sonntag, den 7. September, findet im
Mathildenhöhſaal das dritte Stiftungsfeſt der
Geſell=
ſchaft „Fidelio” ſtatt, verbunden mit Theater, Tombola,
Tanz. (Siehe heutige Anzeige.)
§ Aſyl für Oſtdachloſe. Im Auguſt wurde in dem
im Lokal des 2. Polizeireviers in der Alexanderſtraße
errichteten Aſyl für Obdachloſe 229 Perſonen und in
demjenigen im Lokal des 5. Polizeireviers in der
Ludwigshöhſtraße 113 Perſonen, zuſammen 342 Perſonen
Obdach gewährt.
* Kinotheater. Man ſchreibt uns:
Reſidenz=
theater am Weißen Turm. Die fünfaktige Kinopoſſe
Franz Schönthans „Wo iſt Coletti,” erlebt heute ihre
Erſtaufführung in Darmſtadt. Künſtler mit
wohlbekann=
ten Namen, wie Madge Leſſing, Hans Junkermann,
Hein=
rich Peer und Anna Müller=Lincke ſind die Träger der
Hauptrollen. Daß bei der wilden Jagd, die ſich hinter
dem ſo hoch bewerteten Coletti entſpinnt, eine Reihe
wirk=
lich komiſcher Situationen ſich ergeben, iſt für eine
Kino=
poſſe wohl ſelbſtverſtändlich, daneben befinden ſich aber
auch einige hervorragend gelungene Aufnahmen von
allge=
meinem Intereſſe, wie der Aufſtieg und die Fahrt des
Luftſchiffes „Hanſa” und von dieſem aus aufgenommene
Bilder. — Union=Theater (Kunſtlichtſpiele,
Rhein=
ſtraße 6). Der heutige Programmwechſel bringt, der
Tra=
dition gemäß, wieder das Beſte vom Beſten. „Das
Ko=
mödiantenkind” iſt ein modernes Drama aus dem
Theater=
leben in drei Akten und einem Vorſpiel. In dieſem
er=
greifenden Lebensbild begleiten wir eine Schauſpielerin
durch alle Tiefen und über alle Höhen, um dieſe dann zum
Schluß zuſammenbrechen zu ſehen. Nicht minder zu
Her=
zen gehend iſt das kleinere Drama „In der Wildnis” in
dem eine Rothaut die Hauptrolle ſpielt. In der
Natur=
aufnahme lernen wir das Leben und Treiben der immer
ſeltener werdenden Fiſchotter kennen, damit unſere
natur=
geſchichtlichen Kenntniſſe bereichernd. Drei Humoresken
zum Totlachen ſind: Lehmann wandert aus”, „Wie einſt
im Mai” und „Roſalie iſt ſchuld”. Wer an dieſem
reich=
haltigen Programm noch nicht genug hat, kann ſich dann
noch eine ganze Anzahl Einlagen und das bekannte
Jour=
nal beſehen, wobei das Künſtlerkonzert für den
notwendi=
gen Ohrenſchmaus ſorgt.
Erbach, 5. Sept. Die Gräfin Arthur zu
Er=
bach beabſichtigt, Sonntag, den 28. September d. J., in
ihrem Hof und Garten einen „Wohltätigkeits=
Baſar zum Beſten der Armen des
Oden=
waldes und Speſſarts” zu veranſtalten.
Lindenfels, 4. Sept. Die Firma Kreuzer und
Böhringer, Granit= und Syenitwerke Lindenfels,
ver=
arbeitet neben dem hieſigen Material auch viel Syenit
aus Schweden, der bisher in Reichelsheim ausgeladen
und dann per Achſe hierher geſchafft wurde. Genannte
Firma errichtet nun in Reichelsheim einen Betrieb,
in dem die ſchwediſchen Steine verarbeitet werden ſollen.
Die Gemeinde Reichelsheim hat ſich ſehr
entgegen=
kommend gezeigt. Außer ſonſtigen Vergünſtigungen hat
ſie ſich bereit erklärt, der Firma die geſamte Bauſumme
und einen großen Teil der Koſten für die maſchinellen
Anlagen gegen mäßigen Zinsfuß auf 17 Jahre
vorzu=
ſtrecken. Nach Ablauf der erſten fünf Jahre ſoll eine
ls dann Oberſtleutnant v. d. Marwitz mit drei friſchen
Fataillonen erſchien, ließen ſie ſich wieder mit vortreiben.
nd nun gaben ſie ſich, nur dem wildgewordenen
In=
inkte folgend, ganz der Niedermetzelung des Feindes hin,
er, weil moraliſch gebrochen und willenlos geworden, ſich
ern ergeben hätte. Unnötigerweiſe, ohne ſoldatiſche Zucht
nd Haltung, ſchlug vaterländiſcher Fanatismus 3000
Nenſchen tot, die nicht weniger Menſchen, weil es Feinde
varen. Das Korps Girards ward ſozuſagen vernichtet;
as nicht erſchlagen werden konnte, wurde von
Tſcher=
itſchews Koſaken verfolgt.
*
*
Oudinot hatte wenig Vertrauen zu der Armee de
Ber=
n gehabt und daher „das ehrenvolle und glänzende
Kom=
rando” abgelehnt, womit er aber bei Napoleon kein Glück
ehabt. Nun, nach der Niederlage bei Großbeeren, ward
m das Kommando entzogen und ihm demütigenderweiſe
in Korps der Armee unterſtellt. Als nachfolgender
Ober=
efehlshaber kam Marſchall Ney, der als entſchloſſener und
nerſchrockener Soldat immer dahin entſandt wurde, wo
ine Entſcheidung herbeigeführt werden ſollte.
Zum 9. oder 10. September verlangte Napoleon von
er innerlich haltlos gewordenen Armee de Berlin, die
ch von Großbeeren nach Wittenberg zurückgezogen, den
ngriff auf Berlin. Und Ney kam dieſem Verlangen nach;
ng an, den Befehl auszuführen, obgleich er die
Unmög=
chkeit einſehen mußte. Mit der ganzen Armee, die nur
och 58000 Mann ausmachte, begann er am 5. ſeinen
vormarſch.
Der ſchwediſche Kronprinz hatte dieſe Offenſive
vor=
usgeſehen und die in Betracht kommenden Straßen von
Littenberg nach Berlin decken laſſen. Bereits bei Zahna
im das Korps Oudinot als Spitze der Berliner Armee
rit einer Diviſion des Tauentzienſchen Korps ins Gefecht.
die franzöſiſche Uebermacht war nicht zu halten, obgleich
en ganzen Tag gekämpft und 3000 Mann geopfert
wur=
en. Mit nur 300 Mann weniger kamen drei franzöſiſche
orps bis Seyda, Zalmsdorf und Naundorf. Woraufhin
ei der Nordarmee der beim Beſetzungsplan der Straßen
usgegebene Befehl fällig wurde, ſich auf den Punkt eines
Zuſammenſtoßes zuſammenziehen und den entſcheidenden
Schlag zu tun. Das ergab die Schlacht von Dennewitz.
Man ſtand am 6. September nicht gefechtsbereit in
Front; auf beiden Seiten kamen die Korps einzeln und
in zeitigen Abſtänden an. Im Marſch begriffen, prallte
der öſtliche Flügel der Nordarmee unter Tauentzien auf
das Korps Bertrand. Deſſen Angriff brachte Tauentzien
zuerſt ins Wanken, ſo daß das Räumen des Platzes
ge=
boten ſchien, doch er wagte eine letzte Attacke, weil das
Korps Bülow erwartet wurde. Sie gelang. Bülow kam
pünktlich; ſeine zuerſt marſchierende Diviſion Thümen griff
ſofort ein, wurde aber von der franzöſiſchen Diviſion
Mo=
rand derart unter Feuer geſetzt, daß ihr Rückzug
erforder=
lich wurde. Helfend ſprang auf Bülows Befehl die
Di=
viſion Heſſen=Homburg ein und vereinter Kraft gelang,
Morand zurückzuſchlagen. Solches geſchah nördlich bei
Nieder=Görsdorf.
Etwas weſtlicher, zwiſchen Dennewitz und Göhlsdorf,
waren gegen 2 Uhr mittags vom Korps Reynier die
Di=
viſion Durutte und zwei ſächſiſche Abteilungen
angekom=
men; ihnen frontierten ſich zwiſchen Wölmsdorf und
Nie=
der=Görsdorf die preußiſche Diviſion Krafft und noch bis
dahin unbeſchäftigte Teile der Diviſion Heſſen=Homburg.
Obgleich von den Preußen heldiſch verfochten, mußte
Göhlsdorf hergegeben werden. Der Kampf kam in eine
Phaſe der Ruhe; denn Reynier wollte erſt ſein Korps mit
dem von Süden kommenden Korps Oudinot verſchmelzen,
ehe er weiter entſcheidend vorgehen wollte. Die feindliche
Vereinigung zu verhüten, war Bülows Sinnen und
Trach=
ten und ſo wagte er denn einen allgemeinen Angriff auf
die ganze feindliche, ſich von Dennewitz bis Göhlsdorf
hin=
ſtreckende Linie; dies durfte Bülow wagen, denn der
An=
marſch der ſchwediſch=ruſſiſchen Armee und der Diviſion
Borſtell war bereits geſichtet worden. Dem Feinde wurde
Göhlsdorf, der linke Endpol, mit vielen Opfern
entrun=
gen. Mit friſchen Truppen, denen die ermatteten
Preu=
ßen nicht ſtandhalten konnten, kam aber nun Oudinot den
weichenden Freunden zu Hilfe: Göhlsdorf ging den
Preu=
ßen zum zweiten Male verloren. Borſtell mußte ſich
zu=
rückziehen und die Lage ſchien kritiſch zu werden.
Mar=
ſchall Ney aber erkannte die Schlappe der Preußen nicht;
ihm entging, daß es ſeinem linken Armeeflügel gegeben
war, die Schlacht zu entſcheiden. Sich zum Verderben hebt
er Oudinot aus entſcheidender Stellung und dirigiert ihn
nach rechts, auf Rohrbeck zu, wo er das Haupttreffen
ver=
meint zu führen. Und obgleich Reynier, Unheil ahnend,
Oudinot beſchwört, wenigſtens eine Diviſion ihm zu
be=
laſſen: der des Oberkommandos Enthobene, Tiefgekränkte,
folgt aufs Wort dem erhaltenen Befehl. Die franzöſiſche
Stellung iſt damit wankend geworden und wird zum
Ab=
zug reif, als Borſtells Infanterie ſich für das zweimal
verlorene Göhlsdorf in ein Handgemenge wagt.
Auf dem nördlichen Schlachtfelde, dahin Oudinot noch
unterwegs war, führte Ney um die gleiche Stunde, 5 Uhr
nachmittags, das Korps Bertrand nochmals gegen die
Preußen. Auf beiden Seiten war man aber zu matt, um
ein Ergebnis herbeizuführen. Da kamen zu ſpäter Stunde
ein paar ruſſiſche Batterien und entſchieden. Ungeordnet
floh der rechte Flügel der Berliner Armee, Dennewitz und
das ganze Schlachtfeld räumend, durch das brennende
Dorf Rohrbeck. Und auch bei Göhlsdorf, wo inzwiſchen
die ſchwediſch=ruſſiſchen Truppen die Preußen verſtärkt
hatten, löſte ſich in allgemeiner Panik der linke Flügel der
Armee de Berlin auf und floh auf Oehna zu. Die
Preu=
ßen waren zu erſchöpft, um verfolgen zu können; aber
wild hetzte ihr die ſchwediſch=ruſſiſche Kavallerie
hinter=
drein und brachte viele Trophäen zurück.
Der Armee de Berlin war, ehe ſie ihre Beſtimmung
erfüllte, ein Ziel geſetzt worden. 22000 Tote und
Ge=
fangene, über 50 Geſchütze, mehr als 400 Fahrzeuge und
4 Fahnen gingen auf dem Schlachtfelde verloren. Der
fliehende Reſt ſuchte ſich bei Dahme und Torgau
zuſam=
menzufinden. „Ich bin gänzlich geſchlagen, und noch weiß
ich nicht, ob mein Heer ſich wieder geſammelt hat,”
berich=
tete Marſchall Ney an Napoleon. Und an den
Komman=
danten von Wittenberg ſchrieb er: „Ich bin nicht mehr
Herr der Armee; ſie verſagt mir den Gehorſam und hat
ſich ſelbſt aufgelöſt”
Mehr als 10000 Preußen fingen auf dem Fläming,
dem blutigſten Schlachtfeld der Befreiungskriege, den
ewigen Schlaf an. Wie viele Schweden, wie viele Ruſſen
mit ihnen, weiß niemand.
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 6. September 1913.
Nummer 209.
jährliche Amortiſation eintreten. Das Werk kommt
dicht an den Bahnhof zu liegen und ſoll ein Teil
des=
ſelben bereits bis zu Beginn des Winters in Betrieb
geſetzt werden.
Rimbach, 5. Sept. Unter regſter Beteiligung wurde
die Bürgermeiſterwahl hier abgehalten. Von 414
Stimmberechtigten haben 400 von ihrem Wahlrecht
Ge=
brauch gemacht. Als Sieger ging Beigeordneter Schäfer
aus der Wahlurne hervor.
Viernheim, 5. Sept. Geſtern nachmittag fiel beim
Strohſetzen in der Scheune der 22jährige Georg
Helfe=
rich, Sohn eines Landwirts von hier, vom oberen
Ge=
bälk der Scheune und erlitt einen Schädelbruch. Ohne das
Bewußtſein wieder erlangt zu haben, trat der Tod nach
einer Stunde ein. — Mit dem 1. Oktober ſcheidet aus
unſerem Orte Gendarmeriewachtmeiſter Frick, der einem
Rufe nach Arheilgen bei Darmſtadt Folge zu geben hat.
Von der hieſigen Bürgerſchaft und Beamtenſchaft ſieht man
dieſen Herrn ungern ſcheiden.
Bürſtadt, 5. Sept. Der Gemeinderat ſtellte dem
Poſt=
fiskus für die neue Poſtagentur das alte Schulhaus
an der Ecke der Mainſtraße und des Kirchgäßchens zum
jährlichen Mietspreiſe von 900 Mark zur Verfügung.
Mainz, 5. Sept. Der 17jährige Tüncher Kromann,
der für ſeinen Vater, den Spenglermeiſter K., auf dem
Dache des Spritlagers im Zollhafen Arbeiten ausführte,
ſtürzte geſtern vom Dache ab. Der junge Mann
trug mehrere Schädelverletzungen und auch innere
Verletzungen davon, doch beſteht für den Schwerverletzten
keine Lebensgefahr. Die Sanitätswache brachte ihn ins
Rochushoſpital.
Worms, 5. Sept. Geſtern vormittag wurde ein
Papierwarenhändler am Neumarkt telephoniſch
ange=
rufen, angeblich von einem Baunnternehmer H., und
gebeten, eine Underwood=Schreibmaſchine zur
Anſicht dem Bauunternehmer zu ſenden. Gleich darauf
erſchien ein Mann bei dem Papierwarenhändler, um die
beſtellte Maſchine in Empfang zu nehmen. Nachdem der
Unbekannte nun mit der wertvollen Maſchine (ſie koſtet
500 Mk.) verſchwunden war, kamen dem
Schreibwaren=
händler Bedenken, und er rief telephoniſch bei dem
Bau=
unternehmer an, wo er erfuhr, daß er geprellt worden
war. Er ſchickte ſofort einen Angeſtellten nach dem
Un=
bekannten aus, und als dieſer unverrichteter Sache
zu=
rückkam, wandte er ſich an die Kriminalpolizei, die ſofort
Ermittelungen anſtellte und die Maſchine in der
Gepäck=
aufbewahrungsſtelle des Bahnhofes ermittelte. Dort
wurde ſie nun von zwei Männern bald wieder
abge=
holt; der, der ſie in dem Geſchäfte in Empfang nahm,
war nicht dabei. Die Gauner gingen nun nach dem
Feſthauſe, wo ſie von den Kriminalbeamten
feſt=
genommen wurden. Dem Dritten im Bunde iſt
man auf der Spur. Von Offenbach aus wurde die
hieſige Kriminalpolizei auf das ſaubere Kleeblatt
auf=
merkſam gemacht. Geſtern ſchon verſuchten die Schwindler
dasſelbe Manöver bei einem Schreibwarenhändler in
der Kämmererſtraße. Dieſer aber gab keine Maſchine
zur Anſicht her.
Oppenheim, 5. Sept. Wegen Unterſchlagung
amtlicher Gelder ſtellte ſich am Montag ein junger
Schreibgehilfe aus Oppenheim der Polizeibehörde in
Mainz. Er hatte einen ihm anvertrauten Betrag von
200 Mark für eigene Zwecke verbraucht.
Dittelsheim, 5. Sept. Der alte hiſtoriſche
Klopp=
berg auf dem die Ueberreſte der von Friedrich I. von
der Pfalz zerſtörten Raubburg der „Herren von
Dittels=
heim” eine lebensvolle Sprache vergangener Zeiten reden,
ſoll zu einem ſtändigen Feſtplatz hergerichtet und mit einer
Wirtſchaftshalle verſehen werden. Die erforderlichen
Geldmittel ſind zum großen Teile durch freiwillige
Spen=
der bereits aufgebracht.
Wald=Uelversheim, 5. Sept. Vom Unglück
ver=
folgt iſt der 24jährige Sohn des Bäckermeiſters Rall.
Nachdem er erſt vor kurzem bei einer Exploſion eines
Dampfkeſſels ſchwere Brandwunden am ganzen Körper
erlitten hat, iſt ihm jetzt ſchon wieder ein Unfall
zuge=
ſtoßen. Beim Zerkleinern eines Zuckerhutes durchhackte er
ſich die Finger der linken Hand. — Eine große
Zwet=
ſchenernte iſt in dieſem Jahre in unſerer Gemarkung
zu verzeichnen. Der Ertrag beläuft ſich auf etwa 20000
Zentner. Der Preis ſtellt ſich im Durchſchnitt auf 5—6 M.
pro Zentner, ſo daß rund 100000 Mark aus der
Zwetſchen=
ernte erlöſt werden dürften.
Friedberg, 5. Sept. Geſtern abend verunglückte
ein Automobil zwiſchen Obermörlen und
Ziegen=
berg. Es wurde von dem Beſitzer. Moritz Bender von
Butzbach, geſteuert. Durch Verſagen der Bremſe überſchlug
ſich das Automobil zweimal, wodurch drei Damen aus
Butzbach ſchwer verletzt wurden. — In der geſtern
abge=
haltenen Generalverſammlung der
Zucker=
fabrik Wetterau wurde die Dividende auf 5 Proz.
feſtgeſetzt, gegen 12 Proz. im Jahre zuvor.
Bad=Nauheim, 5. Sept. Herzog Paul
Fried=
rich von Mecklenburg iſt wieder zur Kur hier
ein=
getroffen.
Lich, 5. Sept. Unſer Städtchen ſtand am Mittwoch im
Zeichen der Trauer. Ueberall war auf Halbmaſt geflaggt.
Prinz Maximilian zu Solms=Hohenſolms=
Lich, ein Sohn des im hieſigen Palais wohnenden
Prin=
zen Ludwig und ein Vetter unſeres Fürſten Karl und der
Großherzogin Eleonore, wurde nämlich zur letzten Ruhe
geleitet. Der jugendliche Prinz, der durch ſein leutſeliges
Weſen in der geſamten Einwohnerſchaft großen
Sym=
pathien begegnete, war Leutnant zue See und als ſolcher
zuletzt auf dem Panzerſchiff „Gneiſenau” ſtationiert. Am
30. Juni d. J. iſt er, wie damals ſchon berichtet wurde,
in Pagan in der Südſee geſtorben. Heute langte nun die
Leiche mit dem gegen 3 Uhr von Gießen kommenden
Zuge hier an. Um 4 Uhr erfolgte vom Bahnhof aus die
Beerdigung. Dem von vier Pferden gezogenen und
von acht Soldaten des Gießener Regiments begleiteten
Leichenwagen, der reichen Kranz= und Blumenflor trug,
ſchritten die Vereine unſerer Stadt, ſowie der Gießener
Marineverein und die Regimentskapelle der 116er voraus.
Hinter dem Wagen folgten dann die nächſten Angehörigen
und Verwandten des Verſtorbenen, darunter einige hohe
Offiziere. Von Wilhelmshaven war eine Abordnung von
Marineoffizieren erſchienen. Unter den Klängen der
Trauermuſik bewegte ſich der Trauerzug, dem ſich auch
Männer und Frauen aus allen Kreiſen der Bürgerſchaft
angeſchloſſen hatten, nach der Begräbnisſtätte der
Fürſt=
lichen Familie wohin ſich ein Teil der Leidtragenden,
darunter auch der Großherzog, in der Uniform ſeines
Re=
giments, und die Großherzogin, im Auto begeben hatten.
Nach dem Vortrage des Liedes „Jeſus, meine Zuverſicht”
durch den Geſangverein „Cäcilie” und eines Chorals durch
die Militärkapelle hielt Stiftsdechant Klingelhöffer die
tiefempfundene Grabrede, der das Textwort Johs. 13,
Vers 7, zugrunde gelegt war. Nach dem Gebet wurde der
Sarg von Mitgliedern des Kriegervereins ins Grab
ge=
ſenkt, während drei Ehrenſalven des Kriegervereins
er=
tönten, worauf die Segnung der Leiche erfolgte.
(Gieß. Anz.)
(*) Stockheim, 4. Sept. Die gänzliche Auflöſung
der Zuckerfabrik ſteht jetzt bevor. Die Stadt
Büdingen hatte die Auflöſung durch zwei Prozeſſe
auf=
gehalten. Da die Stadt jedesmal den Prozeß verlor,
hat der Gemeinderat den Beſchluß gefaßt, von einer
weiteren Berufung Abſtand zu nehmen. In der
General=
verſammlung vom 24. September ſoll nun die endgültige
Auflöſung erfolgen.
Vom Manöver.
(*) 5. Sept. Beendet ſind Scharfſchießen der
Ar=
tillerie=Regimenter, vorüber ſind die Regiments= und
Brigadebeſichtigungen der Infanterie, und jetzt wirds
eigentlich erſt lebendig im Manövergelände, die
Brigade=
manöver haben ihren Anfang genommen. Es iſt ein
langgeſtrecktes Uebungsgelände, das ſich zwiſchen der
Bahnſtrecke Friedberg-Vilbel am Südabhang des
Vogelsberges und dem Kinzigtal entlang bis über den
Diſtelraſen, ja bis in den ſüdlichen Kreis Fulda und
Lauterbach ausdehnt. Die 42. Infanterie=Brigade übt im
Kreiſe Büdingen, die 49. Brigade (115er, 116er, 168er) um
Flieden, die 50. Brigade (117er und 118er) im ſüdlichen
Kreis Lauterbach bei Freienſteinau und Ulmbach.
Büdin=
gen erhält in dieſen Tagen zur Einquartierung 117er,
die ſich auf dem Durchmarſch nach Ulmbach befinden und
den dort lagernden Gegner (118er) aufſuchen. Ein großes
Manöver=Proviantamt wird in Büdingen errichtet, das
nächſten Montag eröffnet wird. Große Mengen von
Kar=
toffeln, Stroh, Hafer, Heu und Holz werden aufgeſtapelt,
eine Anzahl Schlachtochſen werden aufgekauft. In
Schlüch=
tern, Wächtersbach und Grebenhain ſind ebenfalls
Pro=
viantlager errichtet. — Die 42. Infanterie=Brigade hatte
geſtern ein heftiges Gefecht gegen einen aus den
Main=
zer Pionieren gebildeten Feind, der durch Flaggen
ver=
ſtärkt war und bei dem Schloſſe Schaumburg Aufſtellung
genommen hatte. Die Gegner rückten über Kaichen
gegen die Höhen bei Schloß Schaumburg an. Der dichte
Nebel verzögerte den Angriff, und als ziemlich raſch die
Sonne durchbrach, da begann auch ſofort das
Gewehr=
feuer, in welches ſich bald Geknatter der
Maſchinen=
gewehre und der Donner der Kanonen miſchte. Schon um
10 Uhr war der Feind in den Wald zurückgeworfen und
das Gefecht beendet. Die Orte Ilbenſtadt, Nieder=
Wöll=
ſtadt und Umgebung erhielten Einquartierung. Der
heu=
tige Tag iſt Ruhetag. Morgen wird weitergekämpft. Die
Infanterie=Regimenter werden beiderſeits durch
Ar=
tillerie=, Kavallerie= und Pionier=Abteilungen verſtärkt.
Beide Parteien erhalten auch Krankenwagen mit
Train=
beſpannung. Das Gefecht wird um Windecken und
Bruch=
köbel ſeinen Anfang nehmen. Die eigentlichen
Korvs=
manöver am 15., 16. und 17. September werden im
ſüd=
lichen Kreis Lauterbach ſtattfinden, und zwar um
Freien=
ſteinau, Radmühl, Fleſchenbach und Ulmbach. Der
Ge=
neralſtab des 18. Armeekorps kommt an dieſen Tagen nach
Ilbeshauſen und Hochwaldhauſen zu liegen.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 4. Sept. Das
griechi=
che Königspaar trifft vorausſichtlich am Samstag
kurz nach 8 Uhr auf dem Anhalter Bahnhof ein. Zum
Empfang des Königspaares ſind ſämtliche in Berlin und
Potsdam anweſenden Prinzen und Prinzeſſinnen des
königlichen Hauſes befohlen. Auch das Kaiſerpaar wird
auf dem Bahnhof erſcheinen. Es findet dort großer
mili=
täriſcher Empfang ſtatt. Vom Anhalter Bahnhof wird
das Kaiſerpaar das griechiſche Königspaar im
Automo=
bil nach Potsdam geleiten, wo die Herrſchaften in den
Fürſtenappartements Wohnung nehmen. Vorausſichtlich
wird das Königspaar vom Kronprinzen Georg und den
Prinzen Alexander und Paul, ſowie den Prinzeſſinnen
Helene und Katharina begleitet werden. Der Aufenthalt
der königlichen Familie in Potsdam iſt nur auf wenige
Tage berechnet und wird durchaus familiären Charakter
tragen. Der König und der Kronprinz werden ſodann
den Kaiſer in das Kaiſermanöver begleiten, während die
Königin mit den jüngeren Prinzen und Prinzeſſinnen ſich
zu längerem Aufenthalt nach Schloß Kronberg begibt.
In den Berliner Aerztekreiſen iſt das Bedürfnis für eine
große kliniſche Anlage vorhanden. Wie die
Bau=
welt erfährt, ſoll ein derartiges Projekt nun in
bedeuten=
dem Umfange zur Ausführung kommen. In der Näher
der Döberitzer Heerſtraße, unweit der Grunewald=
Renn=
bahn, ſoll ein Gelände erworben werden, um hier die
An=
lage, deren Koſten mehrere Millionen Mark betragen
wer=
den, durchzuführen. Das neue Inſtitut, an dem mehrere
hervorragende mediziniſche Autoritäten Anteil nehmen,
würde eine vollſtändig neue Erſcheinung für den kliniſchen
Privatbetrieb der Aerzteſchaft bedeuten. — In der
Stadt=
verordnetenſitzung wurde einſtimmig ein
ſozialdemokrati=
ſcher Antrag angenommen, der im Intereſſe der
Arbeits=
loſen eine Beſchleunigung der ſtädtiſchen
Ar=
beiten und ſofortige Einberufung der Gemiſchten
De=
putation fordert, die über die Einführung einer ſtädtiſchen
Arbeitsloſenverſicherung beraten ſoll. — Die Beſitzerin
des Auguſta=Bades in der Köpenickerſtraße, die Witwe
Reinſch, wurde heute abend gegen 9 Uhr von dem
Bademeiſter Auer erſchoſſen. Der Mörder iſt noch im
Laufe der Nacht feſtgenommen worden. Er erzählte ſeinem
Bruder, bei dem er ſich nach der Tat erkundigte, ob die
Frau tot ſei, daß er aus Eiferſucht gehandelt habe.
Der Prozeß gegen den Knabenmörder
Joſeph Ritter wird Ende dieſes Monats das
Schwurgericht beſchäftigen. Wie noch erinnerlich ſein
dürfte, war der zwölfjährige Schüler Otto Klähn am 10
Mai d. J. ermordet und Teile des zerſtückelten Leichnams
am nächſten Tage in der Kaiſerallee und auf dem
Pots=
damer Bahnhof aufgefunden worden. Als Täter wurde
ſchon vier Tage ſpäter der herrſchaftliche Diener Joſeph
Ritter ermittelt und feſtgenommen. Die
Hauptverhand=
lung der auf Mord lautenden Anklage findet am 22. und
23. September vor dem Schwurgericht I ſtatt.
Hanau, 4. Sept. Die hieſige Strafkammer hat
heute den der ſozialdemokratiſchen Partei angehörenden
Maurergeſellen Nickel aus Bruchköbel im Kreiſe Hanau
wegen des Verſuchs, bei den letzten
Landtagswahlmänner=
wahlen durch Abſchluß des Wahllokals nach Eröffnung
des Wahlaktes Wähler mit Gewalt an der Ausübung
des Wahlrechts zu verhindern und wegen
Ver=
gehens gegen den § 132 des Strafgeſetzbuches zu einem
Monat Gefängnis verurteilt.
Heilbronn, 5. Sept. Nach einem hier verbreiteten
Ge=
rücht hat ſich der nach Unterſchlagung von über 200000
Mark flüchtig gewordene Stadtpfleger Burger in Ham
burg erſchoſſen. Eine amtliche Beſtätigung der
Nach=
richt ſteht noch aus.
Helgoland, 5. Sept. Auf dem Unterſeeboot5
brach heute ein Feuer aus, das auf Heißlaufen des
Pe=
troleummotors zurückzuführen iſt. Da auch Kurzſchluß
eingetreten war, war das Boot ohne Licht. Das
Torpedo=
boot „G 4” eilte auf die Notſignale des Unterſeebootes
herbei, und dem Eingreifen des Kommandanten,
Kapi=
tänleutnants Roſenberg=Gruszpenski, gelang es, das
Feuer bald zu löſchen und eine Exploſion der
Petroleum=
behälter zu verhüten. — Das Unterſeeboot 18 rannte
heute beim Einlaufen gegen die Hafenmauer, durchſchnitt
einen 80 Zentimeter ſtarken Balken und bohrte ſich nock
20 Zentimeter tief in die Betonmauer ein. Der Schaden
iſt erheblich.
Innsbruck, 5. Sept. Ein Blitzſtrahl traf die
Familie des in San Martino di Caſtrozzo zum
Sommer=
aufenthalt weilenden bayeriſchen Barons Merkhof. Die
Frau und die Schwägerin des Barons wurden getötet
er ſelbſt und ſein Sohn wurden nur betäubt.
Venedig, 4. Sept. Ein tragiſcher Vorfall ſpielte
ſich in der vergangenen Nacht in Venedig ab. Ein junge
Paar, das ſich auf der Hochzeitsreiſe befand, fuhr in der
Nacht bei wundervollem Wetter mit einer Gondel ins
Hotel zurück. Die junge Frau lehnte ſich dabei zu weit
aus dem Gefährt, ſtürzte in das Waſſer und verſchwand
ſpurlos. Ihre Leiche konnte noch nicht geborgen werden.
Es handelt ſich um die Frau des jungen Wiener Bank=
Feuilleton.
CK. Gefährdete Hochzeitsgeſchenke. Das größte
Ge=
heimnis iſt um die Hochzeitsgeſchenke gebreitet, die
für König Manuel aus Portugal abgeſandt werden.
Wie ein engliſcher Korreſpondent aus Liſſabon berichtet,
haben die Carbonarios der republikaniſche Geheimbund,
gedroht, daß das Geſchenk des Exkönigs an ſeine Braut,
ein Diamantendiadem, das in Liſſabon gefertigt iſt,
nie=
mals ſeinen Beſtimmungsort erreichen ſoll, und ſie
be=
wachen nun ſtändig das Geſchäft, in dem dies Geſchenk
und ebenſo die Gabe der portugieſiſchen Royaliſten an den
König hergeſtellt wurden. Man ſoll beabſichtigt haben,
die Geſchenke mit Hilfe einer fremden Geſandtſchaft
abzu=
ſenden, aber die portugieſiſche Regierung ſoll dagegen
proteſtiert haben. Die Juweliere ſind jedenfalls aufs
höchſte beunruhigt durch die beſtändige Ueberwachung
und haben den Schutz der Polizei angerufen. Die
Koſt=
barkeiten, um die ſich bereits ein ſo romantiſches Rätſel
geſponnen hat, ſind ein Juwelendiadem und herrliche
Tafelbeſtecke. Der Exkönig ſchenkt ſeiner Braut ein Diadem
aus 2000 in Platin gefaßten Diamanten und Smaragden.
Die Liſſaboner Royaliſten bringen ihrem Herrſcher eine
Garnitur von Meſſern, Gabeln und Löffeln aus Silber
und Achat dar, dazu zwei diamantenüberſäte
Servietten=
ringe. Der Beſteckkaſten hat die Geſtalt eines alten
drei=
maſtigen Schiffes, wobei der Rumpf aus Silber und die
Maſten aus Achat beſtehen. Am höchſten Maſt hängt eine
goldene Laterne mit dem portugieſiſchen Wappen; auch
ſonſt ſind goldene Verzierungen angebracht. Das Schiff
trägt die Inſchrift: „Von der Stadt Liſſabon ihrem
König.”
* „Bayreuth” im Kino! Einen praktiſchen Erſatz für
die Bayreuther Feſtſpiele bietet, wie geſchrieben wird, ein
Kinematographentheater in Stuttgart. Es veranſtaltet
nämlich eine Vorführung der „ſämtlichen Werke‟
Richard Wagners innerhalb eines abendfüllenden
Kinoprogramms. Es werden hintereinander „Rienzi” der
„Fliegende Holländer” „Tannhäuſer” „Lohengrin” der
„Ring des Nibelungen”, die „Meiſterſinger”, „Triſtan und
Iſolde” und „Parſifal” aufgeführt, und die ganze Sache
dauert nur von 8 bis 11 Uhr abends. Der vielbeſchäftigte
oder der minderbemittelte Verehrer Richard Wagners, dem
Zeit oder Portemonnaie eine Wallfahrt nach Bayreuth
nicht erlauben, hat alſo jetzt Gelegenheit, ſelbſt wenn er
im traurigſten Provinzneſt wohnt, im Kientopp Erſatz zu
inden. Jeder kleine Ort kann ſich jetzt alſo ſozuſagen ſein
eigenes „Kino=Bayreuth” leiſten. Diejenigen aber — es
ſoll auch ſolche geben — die die Muſik Richard Wagners
nicht leiden können, haben nun Gelegenheit, ſeine Werke
ohne die Störungen der Muſik auf ſich wirken zu laſſen.
Gegebenenfalls bleibt es natürlich den geſchätzten Herren
Kino=Pianiſten überlaſſen, Wagners Muſik durch andere,
geeignetere Vertonungen zu erſetzen. Beiſpielsweiſe würde
es ſich mit Rückſicht auf das Publikum einer Weltſtadt vom
Range von Kyritz an der Knatter empfehlen, Tannhäuſers
„Lied an den Abendſtern” durch das viel ſchönere und
weniger veraltete Lied „Puppchen, du biſt mein
Augen=
ſtern!” zu erſetzen.
* Der Kußmarkt von Salem. Eine wahre Kußorgie
freilich, um das gleich vorweg zu nehmen, in allen
Ehren und zu wohltätigem Zwecke — hat am Montag in
dem amerikaniſchen Städtchen Salem in Ohio ſtattgefuns
den. Alle Rekorde des Küſſens, die bisher aufgeſtellt ſein
mögen, wurden dabei von einer hübſchen jungen Dame
geſchlagen, die einer der beſten Familien von Salem
ent=
ſtammt und an dieſem Tage 1666 mal geküßt wurde, und
zwar nicht nur von einem einzigen Manne, ſondern von
ſehr vielen. Andere junge Damen, die ebenfalls auf dieſem
Kußmarkt die leckeren Früchte ihrer Lippen bereitwillig,
aber zu teuerem Preiſe dahingaben, leiſteten ebenfalls
Stattliches, ſo daß im ganzen gegen 10000 Küße
verab=
folgt wurden, deren Mindeſtpreis 1 Dollar betrug. All
dies geſchah zu Nutz und Frommen eines neuen
Kranken=
hauſes in Salem, deſſen Koſten nunmehr dank der Auf=,
opferung der Mädchenwelt völlig gedeckt ſind. Zwei
Stun=
den lang dauerte die Kußſchlacht, wo während dieſer Zeit
vor den jungen Damen lange Reihen von alten und
jun=
gen Herren ſtanden, die das Ihrige für die Wohltätigkeit
tun wollten. Beſonders eifrig im Wohltun waren einige
ältere Herren mit großen Glatzen, die 6 Dollar für den
Kuß anlegten, ungeduldig warteten, bis die Reihe an ſie
kam, und ſich nach vollzogener Prozedur ſogleich am Ende
der Reihe wieder anſtellten. Im ganzen warf der
Kuß=
verkauf von Salem über 40000 Mark ab. Pfui!
* Elternſchutz. In einer engliſchen Provinzzeitung
iſt, wie das Windſor Magazine mitteilt, vor kurzem eine
Annonce erſchienen, die gewiß von ſo manchen Eltern als
zeitgemäß empfunden werden wird. Sie lautet
folgender=
maßen: „Geſucht — zwei redſelige Perſonen, wohlerfahren
auf allen Gebieten menſchlicher und übermenſchlicher
Wiſ=
ſenſchaft, männlichen oder weiblichen Geſchlechts, die
im=
ſtande ſind, alle Fragen eines kleinen Mädchens von drei
Jahren und eines Jungen von vier Jahren zu
beantwor=
ten. Die betreffende Perſon muß vier Stunden am Tage
Dienſt tun und während dieſer Zeit den Eltern Ruhe
verſchaffen.”
Nummer 209.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 6. September 1913.
Seite 5.
beamten Strerer. Dieſer konnte nur mit Mühe von dem
Gondolier abgehalten werden, ſeiner Frau in das naſſe
Grab zu folgen.
Paris, 5. Sept. Der Matin veröffentlicht Einzelheiten
über die Verhaftung der Diebe des
Perlenhals=
bandes. Danach erſchienen vor einiger Zeit zwei
Fran=
zoſen bei dem Agenten des Lloyd, Price, und erklärten
daß ſie in der Lage ſeien, das Halsband beizuſchaffen,
wenn man ihnen die Prämie von 250000 Francs
aus=
zahlen wolle. Sie ſagten, daß das Perlenhalsband ſich in
den Händen von Dieben befände, die es zu verkaufen
trachteten. Price fand dann einen ehrlichen Pariſer
Händ=
ter, den eer nach London ſandte, um den Einkäufer zu
ſpielen. Der Händler trat mit den Dieben durch
Vermitte=
lung der oben genannten beiden Franzoſen in
Unterhand=
sung. Es wurde ſchließlich eine Zuſammenkunft in einem
Hotelzimmer zwiſchen dem Händler und den Dieben
ver=
einbart und dort zeigten die Diebe das Wertſtück. Nur
däs mit Diamanten beſetzte Schloß fehlte. Nach einigem
Handeln wurde der Preis auf eine Million vereinbart.
Der Händler zahlte 200000 Francs und nahm dafür einige
beſonders wertvolle Stücke aus dem Halsbande an ſich.
Die nächſte Begegnung ſollte am folgenden Tage
ſtatt=
ſinden, an dem er die Reſtſumme von 800000 Francs
egen Uebergabe des ganzen Halsbandes zahlen ſollte.
er Händler hatte jedoch nach der erſten Unterhandlung
nit den Dieben ſolche Angſt, daß er es nicht mehr wagte,
n das Hotel zu gehen. Jeder der Diebe hatte bei der
rſten Begegnung die Hände in den Taſchen gehalten, wo
anſcheinend Revolver trugen. Der Polizei blieb alſo
eiter nichts übrig, als ſelbſt nach dem vereinbarten Ort
u gehen, wo ſie die Diebe verhaftete. Die Verhaftung
ines ſechſten Komplizen ſteht bevor. Der Diebſtahl der
alskette fand in London ſtatt. An ihm ſoll ein
Poſt=
ngeſtellter beteiligt ſein. Dieſer ſei der Polizei bekannt.
Paris, 5. Sept. In dem jüngſten
Telephon=
andal ſind nicht 5, ſondern 35 Telephondamen
ver=
ichtig, Geldgeſchäfte eines Getreidehändlers unterſtützt
t haben. Der Betrug erſtreckt ſich auch über die Provinz
Liſſabon, 5. Sept. Die Verzögerung in der
Beför=
erung des Hochzeitsgeſchenks an König
Nanuel wird damit begründet, daß der Abſender die
Zollformalitäten nicht erledigt habe.
Charlotte (Nordkarolina), 5. Sept. Die Küſte von
Karolina iſt von einem Orkan heimgeſucht
vorden. Einige Ortſchaften ſind zerſtört, die Ernte iſt
vollſtändig vernichtet. Allein in dem Bezirk Beufort
be=
ziffert ſich der Schaden auf mehr als zwei Millionen
ſollars. Auf der Inſel Ocracake hat das Unwetter
chlimm gewütet; von der etwa 500 Köpfe zählenden
Ein=
ohnerſchaft ſind viele umgekommen.
Das Urteil im Erfurter Prozeß.
In der Urteilsbegründung des Erfurter
berkriegsgerichts wurde ausgeführt: Die Angeklagten
varen angetrunken, aber nicht ſo, daß ſie nicht gewußt
ätten, daß der Gendarm ein militäriſcher Vorgeſetzter
war. Militäriſcher Aufruhr iſt zweifellos feſtgeſtellt. Er
beſteht in einem Zuſammenhalten mehrerer Perſonen des
Soldatenſtandes, die im Bewußtſein ihrer Mehrheit gegen
inen Vorgeſetzten mit Gewalt vorgehen. Die
Angeklag=
n See, Schirmer und Hagemeier ſind tätlich vorgegangen.
Wenn das Gericht auch die Ausſagen der Polizeibeamten
im weſentlichen für richtig hält, hat es einen Irrtum nicht
ür ausgeſchloſſen erachtet. Bei Kolbe lag kein Aufruhr
vor; bei Gorges iſt die Teilnahme zwar feſtgeſtellt, aber
ine Tätlichkeit. Bezüglich des Strafmaßes hat das
Ge=
icht erwogen, daß ſich die Leute während ihrer aktiven
Nilitärzeit alle gut geführt haben; ſie ſind alſo noch nicht
ls ſchlechte Elemente zu bezeichnen. Weiter war das
Ge=
cht der Anſicht, daß eigentlich die Kontrollverſammlung
nd die militäriſche Diſziplin in gar keinem
Zuſammen=
ing mit der Tat der Angeklagten ſteht. Das Gericht lehnt
ab, auf die politiſchen Verhältniſſe einzugehen. Auf
e Zugehörigkeit der Angeklagten zu einer beſtimmten
blitiſchen Partei iſt das Gericht nicht eingegangen, weil
s, was die Angeklagten geſagt haben ſollen, nämlich,
ß ſie freie Arbeiter und Sozialdemokraten ſeien, nur eine
edensart iſt, die bei betrunkenen Leuten vorkommt. Die
iedensart weiſt nur darauf hin, daß die Leute verhetzt
nd und der Alkoholmißbrauch ſie zu Ausſchreitungen
ihrte. Mit Rückſicht darauf, daß die Angeklagten ſich in
roßer Erregung befanden, daß ſie keine aktiven Soldaten
aren, daß der Vorfall in ſpäter Stunde ſich ereignete und
e Kontrollverſammlung in keiner Verbindung mit der
at ſtand, hat das Gericht das Vorliegen eines
minder=
hweren Falles angenommen. Andererſeits durfte die
strafe nicht zu gering bemeſſen werden, da die Exzeſſe
hwer waren. Die Polizeibeamten haben nichts getan
as die Leute reizen konnte, ſo daß es ſich um eine recht
rutale Tat handelte.
Der Verhandlungsführer machte die Angeklagten noch
nit dem Rechtsmittel der Reviſion beim
Reichsmilitär=
ericht bekannt. Die Angeklagten gaben hierzu keine Er
lärung ab, ſondern behielten ſich ihre Entſcheidung vor.
Luftfahrt.
Berlin-Paris.
* Hannover. 5. Sept. Der Flieger Friedrich von
er Etrich=Sport=Fliegergeſellſchaft, welcher heute morgen
m 5 Uhr 30 Min. auf dem Flugplatz Johannisthal
auf=
geſtiegen war, iſt kurz nach 7 Uhr hier auf der
Vahren=
walder Heide gelandet. Er ſtieg um 9 Uhr 17 Min. zum
Weiterfluge nach Gelſenkirchen auf. Der Flieger
beab=
ſichtigt nach Paris zu fliegen.
* Gelſenkirchen. 5. Sept. Der Flieger Friedrich
iſt heute mittag 12 Uhr in Gelſenkirchen gelandet und um
Uhr 3. Min. zum Weiterfluge nach Brüſſel
aufge=
ſtiegen.
Brüſſel, 5. Sept. Der deutſche Flieger
Friedrich iſt mit einem Paſſagier um 2 Uhr 15 Min.
auf dem Flugplatz Bergen=St. Agate gelandet.
* Brüſſel, 5. Sept. Der deutſche Flieger
Friedrich iſt um 1 Uhr in der Richtung nach
Paris weitergeflogen.
* Berlin, 5. Sept. Das Militärluftſchif
„Z. 5‟ iſt heute nachmittag, von Leipzig kommend, auf
dem Tegeler Schießplatz eingetroffen.
* Frankfurt a. M., 5. Sept. Das Luftſchiff
„Z. 1‟, das geſtern abend 8 Uhr zur Fahrt nach Liegnitz
aufgeſtiegen war, iſt um 9 Uhr 50 Min. vormittags in
Liegnitz glatt gelandet.
* Frankfurt a. M., 5. Sept. Die Frkf. Ztg. ſchreibt:
Das Militärluftſchiff, das ſeit Wochen untätig in
der Halle am Rebſtock lag, hat geſtern abend unter
Führ=
ung von Hauptmann Horn eine Nachtfahrt
ange=
reten. Es reiſt nach Liegnitz in Schleſien, um mit zwei
anderen Zeppelinen an den Kaiſermanövern teilzunehmen.
Liegnitz iſt etwa 800 Kilometer (Luftlinie) von Frankfurt
entfernt. . . Luftſchiffe, namentlich Zeppeline, ſind bei
uns nichts Neues. Zu allen Tageszeiten hat man eins
hoch über den Häuſern dahingleiten ſehen; frühmorgens,
mittags und wohl auch am ſpäten Abend, in der
Dämme=
rung. Nur im nächtlichen Dunkel war die Erſcheinung
neu. Gegen halb 9 Uhr vernahm man im Norden der
Stadt das bekannte Rollen der Maſchinen und das Klingen
der Propeller des „Z. 1‟, und bald wurde die langgeſtreckte
weiße Geſtalt auch ſichtbar. Von unten her durch die 1000
Lichter der Stadt beleuchtet, machte das Schiff einen
eigen=
artig=geſpenſterhaften Eindruck. Drei Bordlichter zuckten
wie helle Sterne auf und nieder und ließen bald einen
Streifen der Gondel, bald die Gondel etwas heller
er=
ſcheinen. Wenige Minuten erfreute man ſich des ſchönen
Anblicks. Dann verſchwand die ungewohnte Erſcheinung
hinter den hohen Häuſern.
Schreckenstat eines Wahnſinnigen.
* Mühlhauſen a. d. Enz, 5. Sept. Heute nacht
gegen ½2 Uhr hatte der Schwiegerſohn des Adlerwirtes,
Hauptlehrer Wagener aus Degerloch, offenbar in
einem Anfall von Wahnſinn, an vier Stellen Feuer
angelegt, dem drei Scheunen zum Opfer ſielen. Als man
ihn ergreifen wollte, ſchoß er mit einer Browningpiſtole
acht Perſonen nieder und verletzte zehn, dann
flüchtete er in einen Stall, wo er einen Stier niederſchoß.
Als man ihn ergriff, wurde er mit Gerätſchaften uſw. ſo
zugerichtet, daß an ſeinem Aufkommen gezweifelt wird.
Er ſoll noch 250 Patronen bei ſich gehabt haben. In der
Nähe einquartierte Soldaten halfen das Feuer löſchen.
* Degerloch, 5. Sept. Die Wohnung des
Mord=
brenners von Mühlhauſen, des 35 Jahre alten Lehrers
Wagener, wurde heute vormittag 10 Uhr von der
Staatsanwaltſchaft geöffnet. Wagener hatte, ehe er ſich
nach Mühlhauſen begab, ſeine Frau und ſeine
vier Kinder umgebracht. Man fand die Frau mit
durchſchnittener Kehle im Bette liegend. Die Kinder, die
erſtochen worden waren, befanden ſich ebenfalls in ihren
Betten.
* Mühlhauſen a. d. Enz, 5. Sept. Der Mörder
Wagener iſt von Beruf Schullehrer. Gegenwärtig in
Degerloch angeſtellt, war er früher hier als Unterlehrer
tätig. Vor vier Wochen kam er auf kurze Zeit hierher,
um ſeine beiden Kinder zu den Schwiegereltern zu
brin=
gen. Gegen 12 Uhr nachts ſahen Nachbarn des
Schul=
hauſes, daß in der Nähe eine Scheune brannte.
Als ſie ſich bei einem Manne, der in der Dunkelheit
vor=
beikam, nach der Urſache des Feuers erkundigten, fiel
ſtatt einer Antwort ein Schuß, und einer der Fragenden
ſank tot zu Boden. Der Täter wandte ſich nun nach
dem oberen Dorfe und zündete dort eine zweite große
Doppelſcheune an, von der aus noch ein Nebenhaus
in Brand geriet. Als der Landmann Chriſtian Vogel das
Fenſter öffnete und den Brandſtifter nach der
Veran=
laſſung fragen wollte, erhielt er einen Schuß in den Mund.
ſo daß er ſofort tot niederfiel. Wagener hatte den Ort
an vier Stellen angezündet, u. a. das Haus ſeiner
Schwie=
gereltern. Als er zum fünften Male verſuchte, Feuer zu
legen, wurde er erwiſcht. Er hatte zwei große
Re=
volver in den Händen, mit denen er blindlings
darauflos ſchoß. Der Polizeidiener erhielt zwei
Schüſſe, der Nachtwächter einen; wo ſich Menſchen zeigten
wurden ſie von Wagener angeſchoſſen. Im ganzen fielen
ihm acht Perſonen zum Opfer, ſieben Bürger und
ein elfjähriges Mädchen namens Marie Bader, deſſen
Eltern ſchwer verletzt wurden. Verwundet
wurden außerdem noch neun Perſonen, im ganzen ſomit
elf, davon ſechs ſchwer. Kein Menſch getraute ſich nach
den vielen Schüſſen auf die Straße. Endlich ging der
Po=
lizeidiener, obwohl verletzt, mit einem Eiſenarbeiter auf
den Wahnſinnigen los Die beiden Männer ſchlugen ihn
nieder und entrangen ihm die Waffen. Nachdem er
über=
wältigt war, wurde er von der herbeiſtrömenden, ſehr
er=
regten Bevölkerung ſchwer mißhandelt. Ohnmächtig
und ſchwer verletzt brachte man ihn ins Armenhaus. Das
Feuer dehnte ſich dank der herrſchenden Windſtille nicht
weiter aus. Nach der Ueberwältigung des Mörders nahm
die Bevölkerung die Löſcharbeiten auf, und es gelang, den
Brand auf die in Flammen aufgegangenen Gebäude zu
beſchränken.
* Mühlhauſen, 5. Sept. Wagener iſt nicht
lebensgefährlich verletzt. Die Wunde am Kopf
beſteht nur aus ſtarken Hautabſchürfungen von einem
Säbelhieb des Polizeidieners. Wagener verweigerte vor
der Gerichtskommiſſion jede Auskunft. Ein durch einen
Schuß durch die Lunge Schwerverletzter liegt im
Ster=
ben. Im Ruckſack des Wagener fand man einen
klein=
kalibrigen Revolver. Er verlangte zunächſt ſeine
Ueber=
führung aus dem Armenhauſe ins Krankenhaus.
* Degerloch. 5. Sept. Der Mordbrenner
Wagener hatte, ehe er nach Mühlhauſen fuhr, an die
Tür ſeiner Wohnung eine Tafel gehängt mit der
Mitteilung, daß die ganze Familie einen Ausflug
unter=
nommen habe und deshalb niemand zu Hauſe ſei. Die
Hausbewohner ſchenkten dieſer Mitteilung natürlich
Glau=
ben, und erſt als die Behörde heute vormittag kam, wurde
die Tür zu der Wagenerſchen Wohnung erbrochen. In
zwei Zimmern lagen die Leichen der 32 Jahre alten Frau,
der elf= bezw. neunjährigen Töchter und der beiden acht=
und ſiebenjährigen Söhne erſtochen in ihren Betten. Der
Täter war Alkoholiker, aber bei ſeinen Schulkindern
durch=
aus beliebt, obgleich er ſich manchmal zu recht heftigen
Zornesausbrüchen hinreißen ließ. Die Mitbewohner
ſchildern ihn als einen Sonderling, der jede Geſellſchaft
gemieden habe.
* Mühlhauſen, 5. Sept. Zwei der von
Wa=
gener verletzten Perſonen ſind inzwiſchen noch ver
ſtorben, ſo daß die Zahl der Opfer einſchließlich
ſeiner Frau und ſeiner Kinder nunmehr 15 beträgt.
Nach einem bei Wagener vorgefundenen Briefe hat er die
Tat langer Hand vorbereitet. Den Eindruck eines
Unzu=
rechnungsfähigen macht er nicht.
Vermiſchtes.
* Der Rückgang der Geburten in Berlin.
Nach Angaben der Statiſtik begann der Rückgang der
Ge=
burtenzahlen in Berlin ſchon vor etwa 40 Jahren; er
er=
fuhr zwar eine Unterbrechung in den neunziger Jahren
des vorigen Jahrhunderts wo im Durchſchnitt die Zahl
der in Berlin Geborenen (die Totgeborenen eingeſchloſſen)
53000 im Jahr betrug und ſich in dieſer Höhe etwa bis
1906 behauptete. Von da an begann aber der raſche
Ab=
ſturz und im Jahre 1912 ſind wir bereits bei 43000
ange=
langt. Nun muß man bedenken, (was dieſer Ziffer erſt
ihre Bedeutung gibt), daß die Einwohnerzahl des eigent=
lichen Berlins ſich in dieſer Zeit faſt verdreifacht hat. Sie
betrug 1871 etwa 820000 und im Jahre 1912 2095000
Selbſtverſtändlich hat ſich auch die Zahl der
Eheſchließ=
ungen nicht vermindert, ſondern vermehrt; ſie hat ſich ſeit
1871 beinahe verdreifacht, alſo durchaus mit der
Vermeh=
nung der Bevölkerung Schritt gehalten. Das Jahr 1871
kannte in Berlin 16450 Eheſchließende, das Jahr 1881
22 298, das Jahr 1911 45844. Trotzdem iſt die
Geburten=
zahl in der oben erwähnten Weiſe geſunken. Während es
im Jahre 1879 noch auf 100 Erſtgeborene 163 Vier=bis
Sechſt=
geborene gab, ſind im Jahre 1910 nur noch 55 Viert= bis
Sechſtgeborene vorhanden. Es kann daher nicht paradox
klingen wenn man zu dem Schluß kommt, daß die
ehe=
liche Fruchtbarkeit im jetzigen Berlin ſo niedrig iſt, wie,
mit Ausnahme von Paris, nirgendwo in Europa.
CK 12 118 Analphabeten im
franzöſi=
ſchen Heere. Durch die neueſte Statiſtik, die das
fran=
zöſiſche Kriegsminiſterium über die Zahl der des
Schrei=
bens Unkundigen in der Armee veröffentlicht, wird
er=
wieſen, daß von 249163 neueingeſtellten Rekruten des
Jahres 1911 12118 nicht ſchreiben und leſen konnten
Die Zahl iſt nur um ein geringes niedriger als die von
1910. Im Jahre 1876 freilich betrug die Zahl der
An=
alphabeten noch 46092. Die übervölkerten Departements
des Nordens und Weſtens liefern den größten
Prozent=
ſatz der Analphabeten. Das Departement du Nord iſt
mit 895, das von Pas=de=Calais mit 438 vertreten. Das
Departement des Jura hat dagegen nur 9 und das von
Oberſavoyen nur 7 Analphabeten geſtellt.
Literariſches.
Napoleons Leibarzt Jean Dominique
Larrey, war eine der ſympathiſchſten Perſönlichkeiten in
der Umgebung des großen Korſen. Das Andenken dieſes
vortrefflichen Mannes, der auch der Reorganiſator des
franzöſiſchen Sanitätsweſens wurde, ruft ein Aufſatz von
F. Friedrich in Heft 5 der „Zeiten und Völker” wach
(Monatshefte für Geſchichte, Kulturgeſchichte, Länder= und
Völkerkunde, jährlich 12 Hefte und 2 Buchbeilagen für
4,80 Mk.) Aus Heft 3, 4, 6, die uns außerdem noch
vor=
liegen, ſeien die Aufſätze „Das Wallenſtein=Rätſel” von
E. Montanus und „Deutſche Frauen zurzeit der
Freiheits=
kämpfe” von P. Matter, ſowie „Philipps II. engliſche
Brautfahrt” von Carry Brachvogel hervorgehoben.
Zu=
gleich mit Heft 6 wurde die erſte Buchbeilage „Geſchichte
der Bulgaren” von Dr. K. Floericke ausgegeben.
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Gebiet der Naturwiſſenſchaften behandelt die bekannke
Sammlung „Schreibers Taſchenbücher.” Wie den
frühe=
ren, ſo gibt auch dieſen drei neuen Bänden wieder die
ſplendide Ausſtattung mit prächtigen Farbendrucktafeln,
die die Naturobjekte in größter Naturtreue darſtellen, die
beſondere Note. In den Bearbeitern hat der Verlag einen
glücklichen Griff getan; nicht nur haben beide Namen
auf ihren Gebieten einen außerordentlich guten Klang,
ſondern die Verfaſſer haben es auch verſtanden, mit
ſach=
kundiger Hand aus der Fülle des Materials das
Wiſſens=
werteſte herauszugreifen und auf verhältnismäßig
be=
ſchränktem Raum in eine Form zu kleiden, die das
Stu=
dium der Bücher zu einem Genuß macht.
Die Berufung des Miniſteriums Hertling.
* München. 5. Sept. Gegenüber den
Ausführun=
gen, die das Hochland anläßlich des Geburtsfeſtes des
bayeriſchen Miniſterpräſidenten Freiherrn v. Hertling
be=
züglich der Berufung des gegenwärtigen
Mi=
niſteriums machte, veröffentlicht die Bayeriſche
Staatszeitung eine hochoffiziöſe Erklärung, in der
zu=
nächſt der Wortlaut des allerhöchſten Handſchreibens, das
Prinz=Regent Luitpold an den Staatsminiſter Grafen
Podewils am 22. Februar 1911 bei deſſen Rücktritt
richtete, mitgeteilt wird. Die Staatsztg. ſchreibt: Der warme
Ton, in dem die allerhöchſte Kundgebung gehalten iſt.
bekundet die dankbare Geſinnung, womit der verſtorbene
Prinz=Regent die ſelbſtloſe Hingebung und
rückhalt=
loſe Treue anerkannte, mit der Graf Podewils ihm
ge=
dient hatte. Im Hinblick hierauf erübrigt ſich eine
beſon=
dere Zurückweiſung der in dem erwähnten Artikel
enthal=
tenen Behauptung, wonach der verſtorbene Prinz=Regent
über die Täuſchung durch ſeine Ratgeber tief erbittert und
verſtimmt geweſen ſei. Nicht minder irrig iſt die
Be=
hauptung, der verſtorbene Prinz=Regent Luitpold ſei über
den Ausfall der letzten Reichstagswahlen ſowie über die
Gründe, die zur Auflöſung des bayeriſchen
Abaeordneten=
hauſes und zu den furchtbaren Wahlkämpfen führten, im
unklaren gelaſſen worden. Wir ſind zu der Erklärung
er=
mächtigt, daß ſowohl der damalige Vorſitzende im
Mi=
niſterrat. Staatsminiſter Graf Podewils, wie der
da=
malige Staatsminiſter des Innern v Brettreich dem
Re=
genten wiederholt und eingehend Vortrag über die
er=
wähnten Vorgänge erſtattet haben.
Vom Balkan.
* Belgrad, 5. Sept. Die ſtarke Gärung im
bulgariſchen Offizierkorps dauert an. Viele
höhere Offiziere ſowie Reſerveoffiziere haben den Dienſt
quittiert, und andere, die wegen des unglücklich geführten
Krieges mit Serbien proteſtierten, wurden entlaſſen. Das
Abſchiedsgeſuch des Generalmajors Marſchin, ſowie des
Generals Nazlanow wurde angenommen. Die Generäle
Kowatſchow und Iwanow ſind um ihre Entlaſſung
ein=
gekommen. Die Oberſten Semerdſchijew und Zweten
wurden aus dem Dienſt entlaſſen.
* Konſtantinopel, 4. Sept. Die
bulgari=
ſchen Delegierten und ihre tachniſchen
Beiräte=
haben heute vormittag den Großweſir beſucht, der ſie
herz=
lich empfangen hat. Nach dieſer Zuſammenkunft äußerten
die Delegierten die Hoffnung, daß man zu einem für beide
Teile erſprießlichen Uebereinkommen gelangen werde. Am
Nachmittaa machten die Delegierten weitere Beſuche, auch
bei den Botſchaftern. Die Verhandlungen werden
vor=
ausſichtlich morgen beginnen.
* Sofia, 4. Sept. General Boyadiew iſt an
Stelle des zurückgetretenen Generals Waſow zum
Kriegsminiſter ernannt worden.
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 6. September 1913.
Nummer 209,
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 5. Sept. Die Norddeutſche Allgemeine Ztg.
ſchreibt: Das Königspaar der Hellenen wird in
den nächſten Tagen Gaſt unſeres Kaiſerpaares ſein.
König Konſtantin wünſcht, ſeinem kaiſerlichen Schwager
ſeinen Dank für die Verleihung des preußiſchen
General=
feldmarſchallſtabes abzuſtatten, und die Königin Sophie
ſieht gern die Stätten wieder, wo ihr eine glückliche
Jugend beſchieden war. Der Beſuch des griechiſchen
Herr=
ſcherpaares iſt ein Familienbeſuch; wir ſind aber gewiß,
daß bei dieſem Anlaß der König Konſtantin und ſeine
hohe Gemahlin von dem deutſchen Volke mit Sympathie
begrüßt werden, die ihrem ſtarken perſönlichen Anteil an
den Erfolgen des befreundeten Griechenland gebührt.
* Neues Palais, 5. Sept. Der Herzog der
Ab=
ruzzen iſt in einem Salonwagen um 12 Uhr 48 Min.
auf der Station Wildpark eingetroffen. Er begab ſich in
Begleitung des italieniſchen Botſchafters Bollati mit der
königl. Equipage nach dem Neuen Palais. Als
Ab=
ſteigequartier ſind die Roten Kammern hergerichtet
wor=
den. Bei der Frühſtückstafel hatte die Kaiſerin zur
Rech=
ten den Herzog der Abruzzen, zur Linken den Generaloberſt
von Pleſſen; gegenüber ſaß der Kaiſer zwiſchen dem
Bot=
ſchafter Bollati und dem Staatsſekretär v. Jagow.
Außer=
dem nahm an der Frühſtückstafel die Begleitung des
Her=
zags teil, nämlich Fregattenkapitän Conz, Schiffsleutnant
Marcheſe Durazzo, der italieniſche Marineattaché
Mar=
cheſe Pallavieini, General von Chelius, Kapitän Trotha
als ſtellvertretender Chef des Marinekabinetts,
Korvetten=
kapitän Senarclens=Grancy. Der Herzog kehrte nach dem
Frühſtück nach Berlin zurück.
* Berlin, 5. Sept. Der Herzog der Abruzzen
iſt gegen 5 Uhr hier eingetroffen und hat im Hotel Adlon
Wohnung genommen.
* Berlin, 5. Sept. Ein Sargmagazin erhielt heute
morgen von dem Hausbeſitzer Braun in der Liegnitzer
Straße einen Brief, in dem dieſer für ſich, ſeine Frau
und für ſeine 20jährige Tochter Särge beſtellte. Der Brief
wurde der Polizei übergeben, welche die Familie
be=
ſinnungslos in der mit Gas angefüllten Wohnung
vorfand. Wiederbelebungsverſuche waren bisher
erfolg=
los. In einem zurückgebliebenen Briefe werden als
Grund pekuniäre Sorgen angegeben.
** Straßburg i. E., 5. Sept. Wie das Wolffſche Bureau
in Erfahrung bringen konnte, iſt ſeitens der elſaß=
lothrin=
giſchen Regierung den franzöſiſchen Staatsangehörigen
General a. D. Didio und Geniekapitän a. D. Wölflin
die nachgeſuchte Aufenthaltserlaubnis
ver=
weigert worden, weil der beabſichtigte Aufenthalt in
die Zeit der großen Herbſtübungen fiele.
* Helgoland, 5. Sept. Der ſtellvertretende Direktor
der Hamburg-Amerika=Linie, Storm=Hamburg, geriet
beim Baden am Helgoländer Strand in
Lebensge=
fahr. Als er nahe daran war, zu ertrinken, wurde er
von dem in Berlin=Südende wohnenden Sekretär Böcking,
der ihm nachſprang, gerettet.
* London, 5. Sept. Das Reuterſche Bureau erfährt,
in Tokio herrſche große Empörung infolge des
Ge=
rüchtes, daß bei dem Eindringen der Regierungstruppen
in Nanking mehrere Japaner getötet worden
ſeien. Die Preſſe verlange ein militäriſches Einſchreiten,
beſonders die Beſetzung eines chineſiſchen Hafenplatzes.
bis China Genugtuung gebe. Der Premierminiſter iſt
nach Nikko abgereiſt, um dem Kaiſer Bericht zu erſtatten.
* Mexiko, 5. Sept. Weder im Miniſterium des
Aeußern, noch in der amerikaniſchen Botſchaft ſcheint man
den Optimismus Waſhingtons bezüglich der baldigen
Löſung der zwiſchen der Union und Mexiko
herr=
ſchenden Schwierigkeiten zu teilen. Huerta habe
die Sicherheit der Amerikaner unter allen Umſtänden,
ſelbſt im Falle einer Intervention, garantiert. Nach einer
Depeſche aus Veracruz iſt Zamacona als perſönlicher
Ver=
treter Huertas mit der Vollmacht, die Unterhandlungen
zu eröffnen, nach Waſhington abgereiſt. Man glaubt,
daß er bei dem Präſidenten Wilſon eifrig für die
Not=
wendigkeit der engeren Zuſammenarbeit der beiden
Re=
gierungen eintreten wird.
— München, 5. Sept. Der 13jährige Sohn des
Klinikers Hafner wurde in der elterlichen Wohnung
von einem gleichaltrigen Knaben erſchoſſen, als die
beiden Kinder mit einer Piſtole ſpielten.
— Wien, 5. Sept. Der Biſchof Bogdanowitſch,
der gegenwärtig zum Kurgebrauch in Bad Gaſtein weilt,
unternahm vor zwei Tagen einen Ausflug ins
Lötſch=
tal, von dem er ſeitdem nicht zurückgekehrt iſt.
Man nimmt deshalb an, daß er verunglückt iſt.
— Rotterdam, 5. Sept. Bei einer Kolliſion
zwi=
ſchen einem Perſonendampfer und Schlepper ſind zwei
Schiffer und ein Heizer ertrunken. Ein vierter Matröſe
wurde von einem Ruder ſo ſchwer verletzt, daß ſein
Zu=
ſtand beſorgniserregend iſt.
— Paris, 5. Sept. Mit den ihr anvertrauten
Ju=
welen im Werte von 100000 Mark iſt die Agentin
Potte=
valle von hier verſchwunden. Man nimmt an, daß
ſie ins Ausland geflüchtet iſt.
H. B. Athen, 5. Sept. Die öffentlichen Sammlungen,
von denen es zuerſt hieß, ihr Ertrag ſei dazu beſtimmt,
für den König eine Jacht als Geſchenk des
Vol=
kes zu ſtiften, werden, wie es jetzt heißt, für ein
Flagg=
ſchiff verwendet, das dem König als Zeichen der
Dank=
barkeit des Volkes zur Verfügung geſtellt wird.
— Saida, 5. Sept. Der Bankdirektor Stock, durch
deſſen Machenſchaften der Bankverein Zeulenroda um eine
halbe Million geſchädigt wurde, ſoll ſich in der
Frem=
denlegion befinden und gebeten haben, Schritte zu
unternehmen, ihn aus der Legion zu befreien, da er bei
der Anwerbung unzurechnungsfähig geweſen ſei.
Briefkaſten.
Stammtiſch Neugierige. Nach § 186 des
Strafgeſetzbuches wird wegen Beleidigung beſtraft, wer
in Beziehung auf einen anderen eine Tatſache behauptet
oder verbreitet, welche denſelben verächtlich zu machen oder
in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet iſt,
wenn nicht dieſe Tatſache erweislich wahr
iſt. § 190 beſimmt jedoch weiter, der Beweis der Wahr. der behaupteten oder verbreiteten Tatſache ſchließt die
Beſtrafung nicht aus, wenn das Vorhandenſein einer
Be=
leidigung aus der Form der Behauptung oder Verbreitung
oder aus den Umſtänden, unter welchen ſie geſchah,
her=
vorgeht.” In Ihrem Falle handelt es ſich darum, daß
je=
mand einem anderen in einem öffentlichen Lokal
in Gegenwart Dritter vorwirft, er ſei wegen
eines Vergehens oder Verbrechens beſtraft worden. Daß
dieſe Aeußerung in einem öffentlichen Lokal und in
Gegen=
wart Dritter getan wird, erweiſt, daß der Betreffende den
anderen herabwürdigen und verächtlich machen, mit
an=
deren Worten, ihn beleidigen wollte. Der, der die
Aeußer=
ung getan, hat ſich ſtrafbar gemacht, ſelbſt wenn er die
Richtigkeit ſeiner Aeußerung beweiſt.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
An dem Südrande des Hochdruckgebietes über
Nord=
europa hatte unſer Bezirk geſtern meiſt heiteres und
trockenes Wetter; im übrigen Deutſchland fielen dagegen
ſtellenweiſe ſtarke Niederſchläge (Bromberg 61 mm). Das
nördliche Hochdruckgebiet iſt etwas zurückgewichen, während
ſich die ſüdweſtliche Depreſſion über Frankreich
ausge=
breitet hat. Wir werden morgen von dem ſüdweſtlichen
Tief beeinflußt werden.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 6.
Sep=
tember: Wolkig, zeitweiſe Niederſchläge, kühl.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Zur Linderung ſchmerzender, brennender
Füße.
Eine einfache, aber höchſt wirkungsvolle Weiſe, zarten,
ſchmerzenden oder geſchwollenen Füßen Linderung zu
ver=
ſchaffen, beſteht darin, daß man jeden Morgen in die
Strümpfe etwas ſinethiert. Talc einſtreut. Dies hält die
Füße kühl, wie heiß das Wetter auch ſei und wie lang
man zu marſchieren oder herumzuſtehen hat. Faſt alle
Un=
bilden der Füße ſind auf die Säure des Schweißes
zurück=
zuführen. Sinethiert. Talc, den man bei jedem Apotheker
und Drogiſten bekommen kann, neutraliſiert nicht nur dieſe
Säure, ſondern verſchafft den gequälten Füßen ſehr ſchnell
Linderung. Er macht außerdem enges, ſchlecht ſitzendes
Schuhwerk bequem, beſeitigt Reibungen und verhindert
Blaſenbildung. Beſonders Soldaten und Poliziſten
ge=
brauchen viel ſinethiert. Talc, weil er ſo erſtaunlich
wirkungsvoll, dabei höchſt bequem und angenehm im
(VIII, 18518
Gebrauch iſt.
Rheinisches
Maschinsnbau, Eloktrotechnit,
Ausomobllbau, Brückenhau.
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Man ſchreibt uns: In einem der 10 Schaufenſter der
Firma Möbelinduſtrie Feidel iſt zurzeit
au=
einige Tage die Einrichtung für ein Privatbüro eines
Frankfurter Großinduſtriellen ausgeſtellt. Geſamteinrich
tung einſchließlich ſämtlicher Dekorationen ſowie
Wand=
beſpannung und Bodenbelag iſt nach Entwürfen des
Architekten Eman. Margold, Mitglied der Künſtlerkoloni=
Darmſtadt, entworfen und von der Firma Möbelinduſtrie
Feidel hier ausgeführt. Ebenſo wurde die Geſamteinrich
tung des Verkaufslokals ſowie Büro= und Nebenräume des
letzte Woche hier neu eröffneten Modeſalons der Firme
Reith=Reinicke hier, Ernſt=Ludwigſtraße, nach Entwürfer
desſelben Künſtlers von der Firma Möbelinduſtrie
Feide=
hier ausgeführt.
Dampfernachrichten.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von den
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1
„Belgia” nach Baltimore, 2. Sept. 9 Uhr 30 Min
morgens in Boſton. „Cheruskia” 2. Sept. 5 Uhr
morgen=
von Norfolk nach Philadelphia. „Graf Walderſee
1. Sept. 1 Uhr nachm. in Philadelphia. „Kaiſerin
Auguſte Victoria” 2. Sept. 11 Uhr 30 Min. morgens vor
Neu=York über Cherbourg und Southampton nach
Hamburg. „Salamanca” 31. Aug. 6 Uhr abends ir
Baltimore. — Südamerika, Weſtküſte Amerikas: „Blücher
2. Sept. 8 Uhr morgens in Buenos Aires. Motorſchif
„Chriſtian X.” von Santos, 2. Sept. von Victoria nad=
Neu=York. „Habsburg” von Santos kommend, 2. Sept=
6 Uhr morgens von Rio de Janeiro und Bahia. „Köni,
Friedrich Auguſt”, von dem La Plata kommend, 1. Sept=
4 Uhr nachm. von Rio de Janeiro über Liſſabon, Vigo
Southampton und Boulogne nach Hamburg. „Pruſſia
2. Sept. außerhalb der Barre von Rio Grande do Sül=
„Siegmund” 2. Sept. nachm. von Cearä, heimkehrend
„Sparta” nach Braſilien, 1. Sept. 12 Uhr nachts vor
Antwerpen. — Verſchiedene Fahrten: „Aſſyria”, vor
Port Tampa kommend, 2. Sept. 2 Uhr nachm. in Ant
werpen. „Nicomedia” von Perſien kommend, 2. Sept
morgens von Port Said. „Windhuk”, von Afrika kom
mend, 1. Sept. von Neapel.
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ſchäftsfreunden in Pfungſtadt zur gefälligen
Kenntnisnahme, daß wir unſere Vertretung
für Pfungſtadt mit heutigem Datum
Herrn
Peter Becker Vil.
Waldſtraße 61
mit dem Rechte des Inkaſſos von Abonnements=
und Inſeratengeldern übertragen.
Herr Becker VII. beſorgt auch die Zuſtellung
unſeres Blattes und wollen ſich unſere Leſer an
denſelben wegen der Zuſtellung unſeres Blattes
und zwecks Beſeitigung evtl. Störungen in der
Zuſtellung wenden.
Darmſtädter Tagblatt.
Das Bier für die Familie. — Unerreicht in zeiser Wohlbekömmlichkeit.
(14025a
[ ← ][ ][ → ]Nummer 209.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 6. September 1913.
Seite 7.
Todes-Anzeige.
(Statt jeder besonderen Anzeige.)
Teilnehmenden Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige
Nachricht, dass heute früh unser einziger, innigstgeliebter Sohn und Neffe
Rudolf Hof, Apotheker
nach längerem Leiden gestorben ist.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Karl Hof, Lehrer, und Frau
Auguste, geb. Bierau.
Darmstadt, den 5. September 1913.
Von Beileidsbesuchen bittet man gefl. absehen zu wollen.
Beerdigung findet Sonntag, den 7. ds. Mts., nachmittags 5¼ Uhr, vom Sterbehause
Mühl-
strasse 12 aus, statt. Einsegnung ¼ Stunde vorher.
(18579
Todes=Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten
die betrübende Nachricht, daß unſer lieber,
guter Vater, Großvater und Schwiegervater
ann
nig
hoil Hemlich Bickerie
Kammermuſiker i. P.
nach langem, ſchwerem Leiden heute
ent=
ſchlafen iſt.
(18542
Die trauernden Hinterbliebenen:
Toni Bickerle,
Meta Ruſſew, geb. Bickerle,
Jordan Ruſſew, Kreisbauingenieur.
Darmſtadt,
Sofia (Bulgarien), † 4. September 1913.
Die Beerdigung findet am Samstag,
nachmit=
tags 3 Uhr, vom Portale des Darmſtädter
Friedhofes aus, ſtatt.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden unſeres lieben, unvergeßlichen
Sohnes, Bruders und Schwagers
(18507
Jakob Sahm
ſowie für die vielen Kranz= und Blumenſpenden
und die rege Beteiligung des Kathol.
Geſellen=
vereins, Rauch=Klubs, Jung=Conſtantia u. Kathol.
Lehrlingsvereins, ſagen wir auf dieſem Wege
unſeren herzlichſten Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 5. September 1913.
Tageskalender.
Samstag, 6. September.
Jortrag von Profeſſor D. Dr. Weinel von 4¼—6 Uhr
im Hörſaal 330 der Techniſchen Hochſchule (
Lehrer=
verein).
Verſammlung der Eiſenbahnbeamten und=Arbeiter
um 8½ Uhr in der „Stadt Pfungſtadt‟
lusflug des Odenwaldklubs nach der Nordweſtpfalz
(Abfahrt 12.03 Uhr).
konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Bürgerkeller
um 8 Uhr.
Ausſtellung von Schülerarbeiten der
Kunſt=
ſchule von Prof. Adolf Beyer (geöffnet von 10—1 und
3—6 Uhr).
Sonntag, 7. September.
Großh. Hoftheater, Anfang 6½ Uhr, Ende gegen
10½ Uhr (Ab. C): „Tannhäuſer”
Kaffeegeſellſchaft des Bürgervereins und
Darm=
ſtädter Fechtklubs um 3 Uhr in den Vereinsräumen.
Stiftungsfeſt der Geſellſchaft „Fidelio” im „
Mathil=
denhöhſaal”.
Tanzkränzchen des Vereins für Reform=
Steno=
graphie um 3 Uhr im „Fürſtenſaal”.
Wanderung des Tourenklubs „Die Wetterfeſten” nach
Groß=Umſtadt (Abfahrt 6.57 Uhr).
Reſtaurant
Konzerte: Bürgerkeller um 4 Uhr.
„Schweizerhaus” zu. Eberſtadt um 4 Uhr.
Hochzeitsturm. Turmzimmer und
Ausſtellungs=
räume, täglich geöffnet von 9—12 und 3—6 Uhr.
Druc und Verlag: z. 6. Filihſche Soſuchrnchench=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für des Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
Stait beſonderer Anzeige.
Heute nacht verſchied nach längerem Leiden
im Alter von 82 Jahren unſere liebe Mutter
Frau
Magdalena Conradi
geborene Kolbeck
Witwe des Großherzogl. Oberlandesgerichts=
Präſidenten i. P. Friedrich Franz Conradi,
Exzellenz.
Mina Hillebrand, geb. Conradi,
Maria Conradi,
Eliſabeth Conradi,
Friedrich Conradi, Landgerichtsrat,
Denis Hillebrand,
Hildegard Conradi, geb. Küchler.
Darmſtadt, den 5. September 1913.
Die Einäſcherung findet in Mainz in aller
Stille ſtatt.
Von Blumenſpenden bittet man abſehen zu
wollen.
(1354
Dankſagung.
Für die herzliche Teilnahme beim Hinſcheiden
unſerer lieben, unvergeßlichen Mutter
(18514
Frau Marle Senorn Mitwe
geb. Kurz
ſagt innigſten Dank
Familie Schorn.
Darmſtadt, den 6. September 1913.
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Nummer 209.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 6. September 1913.
Seite 9.
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farbig mit Besatz
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farbig
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weiß oder farbig
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3 Knabenschürzen
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I Kinder-Leibchen
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1 Posten
Waschunterröcke
breit . . . 95 ₰ 1 Pfund Kapok . . 4 95 5 1,60 m Bettbarchent für ein Kissen . . . 95 ₰ 2½ m Molton für Unter- hosen . 95 ₰ 2½ m Hemdenbiber . 95 ₰ 3,20 m Bettzeug . . . 95 ₰ 1 Bettuch, 120X175 cm 95 ₰ Posten Kinder-Sweater 95 ₰
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Fransen . . . . . 95 ₰
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tuch, rot oder grün . 95 ₰
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Häckelarbeit, weiß oder
créme
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tapestry-
artiges Gewebe . .
95 ₰
I Linoleum-Vorlage . . 95 ₰
3 m Läuferstoff .
95 ₰
Damen-Direktoir-
Hosen, farbig . .
Schotten f. Kinderkleider
Mtr. 95 ₰
Helle Karos u. Streifen für
Kinderkleider . Mtr. 95 ₰
1½ Meter Kleiderstoff,
schwarz-wB. 4
95 ₰
Blusenstoffe, schöne helle
u. dunkle Streifen, Mtr. 95 ₰
Cheviot, reine Wolle, Mtr. 95 ₰
1½ Meter Seidenbatist . 95 ₰
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ver-
schiedenen Farben . 95 ₰
Schwarze Schürzen-
Panama . . . Mtr. 95 ₰
Schwarze Kleiderstoffe
Mtr. 95 ₰
Buxkin für
Knaben-
hosen, 60 oder 70 cm 35 ₰
Gardinen
3 Meter Kongreß-Stoff,
weiß oder creme
95 ₰
3 Mtr. Scheibengardinen,
creme oder weiß
95 ₰
I od. 2 Mtr. Gardinenstoff
breit. Ware,wB.od.creme 95 ₰
2 Paar Brises-bises . . 95 ₰
1 Paar Brises-bises,
Erbstüll mit Vol. .
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1 Posten Tüll-Läufer
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oder Filztuch
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macco-
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. . 95 ₰
1 Herren-Unterjacke . . 95 ₰
1 H.-Unterhose, normal
oder gestrickt .
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I farb. Damen-Unterhose 95 ₰
1 farbige Bettjacke . . 95 ₰
I Kalmuck-Unterrock
95 ₰
1 gute Leib- u. Seelhose 95 ₰
I weißes Damenhemd
Vorderschluß
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I weiße Damenhose mit
Feston .
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I Untertaille mit schöner
Stickerei
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1 Unterrock mit Stickerei 95 ₰
I Kissenbezug mit Feston
Bogen oder Einsatz. . 95 ₰
I Wagendecke in schöner
Ausführung
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4 oder 3 Kinderlätzchen 95 ₰
6 gute Erstlingshemdchen 95 ₰
I Windelhose m. schöner
Stickerei
95 ₰
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4 od. 2 gestrickte
Kinder-
jäckchen .
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3 Stück gestrickte
Wickel-
binden
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3 farbige Windeln
95 ₰
3 Molton-Deckchen
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I Kinderteppich, weiß od.
farbig
95 ₰
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50/110 cm
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I gutes Kinder-Badetuch
100/100 cm .
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3½ m Handtuchstoff . . 95 ₰
3 m Cretonne, gediegene
Ware .
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2½ m Croise .
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2 m Piqué, kleine Dessins 95 ₰
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tücher . .
95 ₰
6 Stück Taschentücher,
schön bestickt .
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Markt 2
[ ← ][ ][ → ]Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 6. September 1913.
Nummer 209.
Mitteilung!
Dem verehrlichen Publikum zur gefl. Kenntnisnahme, dass mein Geschäft
gegen Ende September von der Firma
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übernommen wird, und gewähre ich bis dahin dem verehrlichen Publikum
auf meine schon bekannt sehr billigen Preise noch
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Die Inhaber der angeblich abhanden gekommenen Pfandſcheine
Nr. 839, 4500, 4705, 7858, 9150, 27346. 36006 und
37623 werden hiermit aufgefordert, ihre Anſprüche innerhalb
14 Tagen, vom Tage des Erſcheinens dieſer Bekanntmachung an
gerechnet, in unſerem Geſchäftszimmer — Kirchſtraße Nr. 9 — geltend
zu machen, widrigenfalls nach Ablauf dieſer Friſt gemäß § 30 der
Satzung vom 1. März 1913, betreffend das ſtädtiſche Leihamt
Darm=
ſtadt, die Kraftloserklärung der Pfandſcheine erfolgen wird.
Darmſtadt, den 4. September 1913.
(18475
Städtiſche Leihamtsverwaltung.
Paul.
mit Freilauf ſof.
Weilrad billig zu verkauf.
Wienersſtr. 46, III. rechts. (*7864
Jaſeleber-Verkauf.
Montag, den 8. September 1913, vormittags 11½ Uhr,
wird ein gutgemäſteter, zur Zucht untauglich gewordener Faſeleber
auf dem Submiſſionswege verkauft. Bedingungen liegen auf unſerem
Bureau zur Einſicht offen. Offerten ſind, mit entſprechender
Auf=
ſchrift verſehen, bis zu dem obengenannten Termin bei uns
ein=
zureichen.
(18314ds
Pfungſtadt, den 2. September 1913.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Pfungſtadt.
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Kurſe vom 5. September 1913.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
InProz.
87.
Staatspapiere.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 98,80
3½ Deutſche Reichsanl. . 83,70
74,00
do.
98,60
4 Preuß. Schatzanweiſg.
83,70
3½ do. Conſols . ..
74,20
do.
bo.
97,70
4 Bad. Staatsanleihe .
92,00
do.
½
—
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 98,60
82,70
do.
3½
73,70
do.
3"
4 Hamburger Staatsanl. 97,60
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 98,10
4 do. do. (unk. 1918) 96,80
82,40
3½
do.
71,70
do.
3
3 Sächfiſche Rente.
75,30
Württemberg unk. 1921
4
3½
bo. v. 1875 92,20
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
1¾ Griechen u. 1887
57,60
Italiener Rente
14
4½ Oeſterr. Silberrente 85,
4 do. Goldrente . . . 90,40
4 do. einheitl. Rente 81,60
3 Portug, unif. Serie I 62,75
3 do. unif. Ser. III 64,75
3 do. Spezial . . . . 9,90
5 Rumänier v. 1903. . . 99,20
v. 1890 . . 94,00
4 do.
14 do.
v. 1905 . . 88,00
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 89,00
4 do. v. 1902 . . . . 90,90
4½ do. v. 1905 . . . . 89,00
3½ Schweden . . . . . . —
4 Serbier amort. v. 1895 —
4 Türk. Admin. v. 1903 78,50
4 Türk. unifiz. v. 1903 87,80
4 Ungar. Goldrente . . . 85,20
A do. Staatsrente. . . 82,20
InPror.
3f.
5 Argentinier . . . .. . 98,20
do.
-
4½ Chile Gold=Anleiße .
5 Chinef. Staatsanleihe. 89,70
4½
—
do.
4½ Japaner . . . . . . . 91,50
5 Innere Mexikaner . . . 79,40
(3
do.
4 Gold=Mexikanerv. 1904 76,30
5 Gold=Merikaner . . .
3 Buenos Aires Provinz 66,25
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
10 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt . . . . . . . 142,00
7 Nordd. Bloyd . . . . .
122,75
6½ Südd. Eiſenb.=Beſ. . 127,50
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 69½
Einz. Mk. 408 . .
6 Baltimore und Ohio . 96,50
6 Schantungbahn . . . 125,00
8 Luremb. Prince Henri
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 27,85
6 Pennſylvania R. R. .
Letzte Induſtrie=
Aktien.
Divid.
4 Brauerei Werger . . 60,00
28 Bad. Anilin= u. Sodz=
Fabrik . .
542,00
14 Chem. Fabrik
Gries=
heim . . .
.239,75
30 Farbwerke Höchſt . . 620,00
20 Verein chem. Fabriker
Mannheim . . .
10 Cement Heidelberz . . 145,90
30 Chem. Werke Albert 440,00
14 Holzverkohlung
Kon=
ſtanz . . . . . . . 300,00
5 Lahmeyer. . . . . . . 122,50
Letzte
Iuprot.
T ivid
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12 Siemens & Halske 215,50
5 Bergmann Eleetr. ..
10 Deutſch.Ueberſee Electr. 167,10
0 Gummi Peter . . . . 80,50
0 Kunſtſeide Frankfurt
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . . . 409,00
9 Maſchinenf. Badenix 145,00
)Wittener Stahlröhren
2a
9 Steana Romana Petr. 162,2
15 Zellſtoff Waldbof . . 218,90
12,83 Bad. Zucker=Waz=
209,40
häuſel. . . . .
0 Neue Boden=A.A.=Beſ. 70,00
0 Südd. Immobilien . 49,50
Bergwerks=Aktien.
10 Aumeß=Friede . . . . 169,20
14 Bochumer Bergb. u.
Gußſt. . . . . . . 221,75
11 Deutſch=Luxemburg.=
Bergb. . . . . . . 147,00
10 Gelſenkirchener . . . . 189,50
9 Harpener . . . . . . . 190,90
18 Phönir Bergb. und
Hüttenbetrieb. . . 260½
3 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
3
Caro. . . . . . . . 75,30
6 Laurahütte . . . . . . 171,00
10 Kaliwerke Aſchersleben 143,00
13
Weſteregeln 189,25
7½ Sonth Weſt Afrieg 3o
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Gef. 87,50
44
Nordd. Lloyd=Obl. 97,10
4 Eliſabethbahn, freie . .
4 Franz=Joſefs=Bahn . . —
3 Prag=Durer . . . . .
5 Oeſterr. Staatsbahn . 100,90
4 Oeſterr. Staatsbahn . 88,20
77,90
do.
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 96,80
do.
4
73,00
Sihen
8t.
2‟ Oeſt. Sübb. (Lomb.) 53,70
3 Raab=Oedenburg .
75,00
4 Kronprinz Rudolfbahn
4 Ruſſ Südweſt. . . . . 85,10
4½ Moskau=Kaſan . . . 93,60
4
85,00
do.
4 Wladichawchas . . . . 86,00
4 Rjäſan Koslow . . . . 85,00
72,60
3 Portugieſ. Eiſenb. .. 7
4½
85,00
do.
24) Livorneſer . .
. 69,20
3 Saloniaue=Monaſtie . 62,90
4 Baadadbahn . . . .
79,50
4½ Anatoliſche Eiſenb. . 92,25
4 Miſſouri=Paeiſie. . . . 90,00
4 Northern=Paciſie . . . 94,00
4 Southern=Pacifie . . . 90,50
5 St. Louis und San
Franeisco. . . . . —
-
5 Tehuantepee . . . . . .
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Kſrich . . 195,50
7½ Vergiſch=Märkiſche
Bahn . . . . . . . 144,00
9½ Berlin. Handelsgef. .161,00
6½ Darmſtädter Bank . 115,50
12½ Deutſche Bank . 248,50
Deutſche Vereinsbank . 116,00
6 Deutſche Effekt.= und
W.=Bank . . . . . 112,00
10 Diskonto=Kommandit 185½
Dresdener Bank . . 149,90
80
10 Frankf. Hypoth.=B. 206,00
6½ Mitteld. Kreditbank 113,50
7 Nationalb. für Deutſchl. 115,80
7 Pfälziſche Bank. . . . 122,90
6,95 Reichsbank . . . . . 134,60
7 Rhein. Kreditbank. . .127,20
5 A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 107,50
7½ Wiener Bankverein . 133,75
Pfandbriefe.
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 16 u. 17. . . 94.50
Sten=
3f.
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
84,70
S. 19. . . . .
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
S.15—19, 21—26 93,50
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00
3½
84,00
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 97,20
3½
84,20
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 12, 13, 16 ..
96,60
S. 14, 15, 17, 24/26
96,60
18—23. . . . . . . .
3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, 6—8 . . . 84,20
S. 3—5 . . . . . . . . 84,00
S. 9—11 . . . . . .
84,10
4 Meininger Hyp.=Bank 95,00
3½
do.
84,00
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1917) . . 94,30
3½ do. (unk. 1914) . . 83,10
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,60
3½
85,00
bo.
Städte=
Obligationen,
Darmſtadt . . . . .
94,30
3½
do.
86,00
4 Frankfurt. . . . . . . 96,40
zu,
do.
95,70
. 1
4 Gießen .. ..... . —
3½
do
86,00
. , „
4 Heidelberg . . . . . .
93,00
31,
do.
4 Karlsruhe . . . . . . 95,00
3½
do.
86,00
-
4 Magdeburg. . . . . .
3½
.
4 Mainz . . . . . . ..
94,00
3½
do.
85,50
4 Mannheim . . . . . . 94,00
3½
do.
89,00
1 München . . . . . . . 97,50
3½ Nauheim . . . . . .
4 Nürnberg. . . . . . . 96,00
3½
do.
83,90
4 Offenbach. .
(reit
8.
86,30
3½ Offenbach . . . . . .
4 Wiesbaden . . . . . . 95,75
3½
do.
4 Worms. . . . . . . . 94,00
3½
85,50
do.
4 Liſſaboner v. 1886 . —
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche . . Tlr. 100 180,50
3½ Cöln=Mindner . 100 135,10
3 Holl. Komm. . fl. 100
3 Madrider . . Fs. 100 73,50
4 Meininger Pr.=
Pfand=
briefe . . . . . . . 136,50
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 181,00
3 Oldenburger . . .
2½ Raab=Grazer fl. 150 111,00
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger. . . . . fl. 7
Braunſchweiger Tlr. 20 196,50
Freiburger . . . . Fs. 15 112,00
Mailänder . . . . Fs.45
do. ... . F8,10 —
Meininger . . . . . fl. 7 34,70
Oeſterreicherv. 1864fl. 100 565,00
do. v. 1858fl. 100 505,00
Ungar. Staats . . fl. 100 385,00
Venediger . . . . Fs. 30
Türkiſche . . . . Fz. 400 166,00
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns . . . . 26,38
20 Franks=Stücke . . . . 16,15
Amerikaniſche Noten. . . 4,19½
Engliſche Noten . . . . . 20,42
Franzöſiſche Noten, . . . 80,80
Holländiſche Noten. . . . 168,55
Italieniſche oten . . . . 79,80
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,75
Ruſſiſche Noten . . . . .
Schweizer Noten . . . . . 80,85
Reichsbank=Diskonto.
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Kein Agent. (*7787
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
30 102.
1913.
Samstag, 6. September.
Bekanntmachung.
Den nachſtehenden Auszug aus den für die Führer von Kraftfahrzeugen
geltenden Vorſchriften bringen wir wiederholt in Erinnerung.
Darmſtadt, den 2. September 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
(18421
Auszug aus den Beſtimmungen der Verordnung des Bundesrats
vom 3. Februar 1910 über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen.
Beſondere Pflichten des Führers.
§ 17. Der Führer iſt zu beſonderer Vorſicht in Leitung und Bedienung ſeines
Fahrzeuges verpflichtet. Er darf von dem Fahrzeuge nicht abſteigen, ſolange es in
Bewegung iſt, und darf ſich von ihm nicht entfernen, ſolange die Maſchine oder der
Motor läuft; auch muß er, falls er ſich von dem Fahrzeuge entfernt die Vorrichtung
in Wirkſamkeit ſetzen, die verhindern ſoll, daß ein Unbefugter das Fahrzeug in
Be=
trieb ſetzt.
Der Führer iſt verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, daß eine nach der
Beſchaffen=
heit des Kraftfahrzeuges vermeidbare Entwickelung von Geräuſch, Rauch, Dampf oder
üblem Geruch in keinem Falle eintritt.
Das Oeffnen etwa vorhandener Auspuffklappen iſt verboten.
§ 18. Die Fahrgeſchwindigkeit iſt jederzeit ſo einzurichten, daß Unfälle und
Verkehrsſtörungen vermieden werden und daß der Führer in der Lage bleibt, unter
allen Umſtänden ſeinen Verpflichtungen Genüge zu leiſten.
Innerhalb geſchloſſener Ortsteile darf die Fahrgeſchwindigkeit von 15
Kilometer in der Stunde nicht überſchritten werden. Bei Kraftfahrzeugen von
mehr als 5,5 Tonnen Geſamtgewicht beträgt die überhaupt zuläſſige
Höchſtgeſchwindig=
keit 12 Kilometer in der Stunde; ſie kann — vorbehaltlich der Vorſchrift in Satz 1
bis auf 16 Kilometer geſteigert werden, wenn wenigſtens die Triebräder mit Gummi
bereift ſind. Auf unüberſichtlichen Wegen, insbeſondere nach Eintritt der
Dunkel=
heit oder bei ſtarkem Nebel, beim Einbiegen aus einer Straße in die andere,
bei Straßenkreuzungen, bei Straßeneinmündungen, ſcharfen Straßenkrümmungen,
bei der Ausfahrt aus Grundſtücken, die an öffentlichen Wegen liegen, und bei
der Einfahrt in ſolche Grundſtücke, bei der Annäherung an
Eiſenbahnüber=
gänge in Schienenhöhe, ferner beim Paſſieren enger Brücken und Tore, ſowie
ſchmaler oder abſchüſſiger Wege, ſowie da, wo die Wirkſamkeit der Breiſen
durch die Schlüpfrigkeit des Weges in Frage geſtellt iſt, endlich überall da, wo
ein lebhafter Verkehr herrſcht, muß langſam und ſo vorſichtig gefahren werden,
daß das Fahrzeug ſofort zum Halten gebracht werden kann.
§ 19. Der Führer hat entgegenkommende, zu überholende, in der Fahrtrichtung
ſtehende oder die Fahrtrichtung kreuzende Menſchen, ſowie die Führer von Fuhrwerken,
Reiter, Radfahrer, Viehtreiber uſw. durch deutlich hörbares Warnungszeichen
recht=
zeitig auf das Nahen des Kraftfahrzeuges aufmerkſam zu machen; auf die
Notwendig=
keit, das Warnungszeichen abzugeben, iſt in beſonderem Maße an unüberſichtlichen
Stellen zu achten.
Das Abgeben von Warnungszeichen iſt ſofort einzuſtellen, wenn Pferde oder
andere Tiere dadurch unruhig oder ſcheu werden.
Innerhalb geſchloſſener Ortsteile ſind Warnungszeichen mit der vorgeſchriebenen
Huppe abzugeben. Außerhalb geſchloſſener Ortsteile kann das Warnungszeichen auch
mit einer Fanfarentrompete abgegeben werden; dieſes Signalinſtrument darf auch loſe
im Kraftfahrzeuge mitgeführt und unter Verantwortung des Führers auch durch eine
andere, im Fahrzeug beförderte Perſon angewendet werden. Das Abgeben
lang=
gezogener Warnungsſignale, die Aehnlichkeit mit Feuerſignalen haben, ſowie die
Ver=
wendung anderer Signalinſtrumente iſt nicht ſtatthaft.
§ 20. Merkt der Führer, daß ein Pferd oder ein anderes Tier vor dem
Kraft=
fahrzeuge ſcheut, oder daß ſonſt durch das Vorbeifahren mit dem Kraftfahrzeuge
Menſchen oder Tiere in Gefahr gebracht werden, ſo hat er langſam zu fahren, ſowie
erforderlichenfalls anzuhalten und die Maſchine oder den Motor außer
Tätig=
keit zu ſetzen. Auf den Haltruf oder das Haltzeichen eines als ſolcher kenntlichen
Polizeibeamten hat der Führer ſofort anzuhalten. Zur Kenntlichmachung eines
Polizei=
beamten iſt auch das Tragen einer Dienſtmütze ausreichend.
§ 21. Beim Einbiegen in eine andere Straße iſt nach rechts in kurzer
Wendung, nach links in weitem Bogen zu fahren. Dieſe Vorſchrift gilt
ent=
ſprechend für das Durchfahren von ſcharfen oder unüberſichtlichen
Wege=
krümmungen.
Der Führer hat entgegenkommenden Kraftfahrzeugen, Fuhrwerken, Reitern,
Rädfahrern, Biehtransporten oder dergleichen rechtzeitig und genügend nach rechts
auszuweichen oder, falls dies die Umſtände oder die Oertlichkeit nicht geſtatten,
ſo=
lange anzuhalten, bis die Bahn frei iſt.
Das Vorbeifahren an eingeholten Kraftfahrzeugen, Fuhrwerken, Reitern,
Radfahrern, Viehtransporten oder dergleichen hat auf der linken Seite zu erfolgen.
An die Ortspolizeibehörden und die Gendarmerie des Kreiſes.
Wir weiſen Sie auf den vorſtehenden Auszug aus den Beſtimmungen der
Ver=
ordnung des Bundesrats vom 3. Februar 1910 über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen
wiederholt nachdrücklich hin. Insbeſondere iſt die Beachtung der Vorſchriften über
die Fahrgeſchwindigkeit genau zu überwachen und jede Ueberſchreitung der zuläſſigen
Geſchwindigkeit unnachſichtlich zur Anzeige zu bringen.
Ein beſonderes Augenmerk iſt auf das Befahren der Kreisſtraßen durch
Ver=
ſuchsautomobile (ſogenannte Probefahrten) zu richten, bei denen Ueberſchreitungen der
Vorſchriften des § 18 der Bundesratsverordnung vom 3. Februar 1910 ſich
erfahrungs=
gemäß beſonders häufig zu ereignen pflegen. Hier empfiehlt ſich die ſchärfſte Kontrolle,
damit iede Zuwiderhandlung gegen die beſtehenden Vorſchriften zur Anzeige gelangt.
Da die Vorſchriften über das Mitführen von Anhängewagen (§ 25 der
Bundes=
ratsverordnung vom 3. Februar 1910) ebenfalls häufig nicht beachtet werden, lenken
wir Ihre Aufmerkſamkeit auch auf dieſe, nachſtehend noch abgedruckten Beſtimmungen.
Darmſtadt, den 2. September 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
§ 25 der Bundesratsverordnung vom 3. Februar 1910.
Soll von einem polizeilich zugelaſſenen Kraftfahrzeug ein Anhängewagen
mit=
geführt werden, ſo genüht die Anzeige bei der höheren Verwaltungsbehörde (§ 5),
ſo=
fern den nachſtehenden Bedingungen entſprochen wird:
1. der Anhängewagen muß verſehen ſein:
a) mit einer ſicher wirkenden Bremſez.
b) mit einer zuverläſſigen, auf die Fahrbahn wirkenden Vorrichtung, die beim
Befahren von Steigungen die unbeabſichtigte Rückwärtsbewegung
ver=
hindert (Bergſtütze);
2. die Radkränze des Anhängewagens dürfen keine Unebenheiten beſitzen, die
geeignet ſind, die Fahrbahn zu beſchädigen;
3. die Verbindung der Lenkvorrichtung des Anhängewagens mit dem
Kraft=
fahrzeuge muß ſo beſchaffen ſein, daß die Räder des Anhängewagens auch
in Krümmungen möglichſt auf den Spuren der Räder des Kraftfahrzeugs
laufen;
ee e e e en en
kupelung noch eine Sicherheitskuppelung (Notluppelung) vorhanden ſein.
Der Anzeige hat der Eigentümer die Zulaſſungsbeſcheinigung für das
Kraft=
fahrzeug, ſowie das Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverſtändigen darüber
beizufügen, daß den Vorſchriften des Abſ. 1 genügt iſt; ein Vermerk über die Anzeige
iſt von der höheren Verwaltungsbehörde in die Liſte und in die Zulaſſungsbeſcheinigung
(§ 6 Abſ. 2) aufzunehmen.
Der Führer iſt dafür verantwortlich, daß der Anhängewagen ſich in
verkehrs=
ſicherem Zuſtand befindet und daß das Geſamtgewicht des Anhängewagens mit
Nutz=
laſt das jeweilige Geſamtgewichk des Kraftfahrzeugs mit Nutzlaſt nicht überſchreitet.
Falls die Bremſe des Anhängewagens nicht vom Führerſitze des Kraftfahrzeugs aus
bedient werden kann, muß auf dem Anhängewagen ein Bremſer mitfahren; in dieſem
Falle muß eine Verſtändigung zwiſchen Führer und Bremſer möglich ſein.
Das Mitführen von mehr als einem Anhängewagen iſt nur auf Grund
polizei=
licher Erlaubnis zuläſſig; das gleiche gilt bezüglich des Mitführens von einem
An=
hängewagen, ſofern den Bedingungen im Abſ. 1 Nr. 1 bis 4 nicht genügt iſt. In
dieſen Fällen iſt der Erlaubnisſchein bei der Fahrt mitzuführen und den
Polizei=
beamten auf Verlangen vorzuzeigen.
Werden Anhängewagen mitgeführt, ſo muß das dem Kraftfahrzeuge zugeteilte
polizeiliche Kennzeichen (§ 8 Abſ. 3) an der Rückſeite des Schlußwagens angebracht ſein,
Keinſcht ühr dir i. der Lenhamanden de driſte Zamnſaht
zu erhebenden Gemeindeſtenern für das Rechnungsjahr 1913.
Umlagen d. politiſchen Gemeinden
Sonſtige Ausſchläge
Ausſchlags=
Ausſchlags=
Ausſchlags=
grundlagen
koeffizienten
koeffiztenten) Bezeichnung
in Pfg. auf
in Pfg. auf.
der
Gemeinden
(S=
Art des Aus=
* 2
ſchlags und der
.
Ausſchlags=
(585
50
5
5
6
*18s
(S.
grundlagen
35
65 25
59
S=
ℳ I ℳ V ℳ
5
2
1Arheilgen . . . . 1240oobe2o2690039355,60/24,307179,031 1500,893) 6,5664 Auf d. kath. Einw.
ABraunshardt . . 73o0 2101000 2382,70l22,0581111,874
6,028
3 Eberſtadt . . . . 1132000/24709400/48001,0022,612/158,595/3797/o,859
„ ev.
ſe10ol3, 469124,331f „ „ kath. „
1950 270800 329,20148,393/194,262
4Eich . . . . . . .
Erzhauſen . . . . 20000) 3046100 6595,90131,719/156, 735
G Eſcholbrücken . . 3200 1882600 3795,40 9.350 37,889
Gräfenhauſen . . 22300 4527100 7033,1025,671ſ151,832f
Griesheim . . . . 985002018070o36735, 1022, 429/144,922fsoooſ0,837) 5,4070 „ „ ev. „
Hahn . . . . . . 11800 2646700 4061,1027,427/111/814f
10 Malchen . . . . . 3350 450400 833.0038.0771196,273f
11 Meſſel . . . . . . 18000l 3860500 5951,1025,342/138.07411o65ft,746 9,511
„ ev.
12Nieder=Beerbach . 9600l 2430100 3040.70/25,0431115.57el 30010,910 4,198) „ „ ev. „
13Nieder=Ramſtadt 1 6020014117900(34986,3014, 164114,911
14 Ober=Ramſtadt . 758001 6850900(29966,90/21 8531130,061
15 Pfungſtadt . . . . 1 70000f26200900 49207,9034,4781161,893117or0,454 2,132 „ „ ev.
652/4937/23,168) „ „ kath. „
37500 9972900/17315,10/18,417/110,5
16Roßdorf . . . .
17 Schneppenhauſen 8500 1219900 1769,50041,324195,474f
8Traiſa . . . . . . 24700l 455450012764,S0e1,5961116,444
19Waſchenbach . . . 4600 660400) 831,20143,27 (209,624f
20Weiterſtadt . . . 21000 5311600l 8696,1019,604ſ121,74e
21Wirhauſen . . . 26500 3525700 8144, 10/33,369/180,929)
Darmſtadt, am 28. Juni 1913.
(18481
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
In Vertretung: Dr. Michel.
An die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Unter Hinweis auf den nachſtehend abgedruckten Artikel 39 Ziffer 2 des
Feld=
ſtrafgeſetzes vom 13. Juli 1904 beauſtragen wir Sie, den Zeitraum, während deſſen
die Tauben demnächſt eingeſchloſſen zu halten ſind, alsbald zu beſtimmen und in
Ihren Gemeinden wiederholt öffentlich bekannt zu machen. Bei der Bekanntmachung
wollen Sie ausdrücklich darauf hinweiſen, daß mit Rüchſicht auf die Schäden, die
von Tauben zur Saatzeit angerichtet zu werden pflegen, eine genaue Beobachtung
der Vorſchrift im landwirtſchaftlichen Intereſſe verlangt werden muß.
Dem Polizei= und Feldſchutzperſonal iſt die Durchführung Ihrer
Anord=
nung anzuempfehlen.
Darmſtadt, den 2. September 1913.
(18420sf
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
Artikel 39 Ziffer 2 des Feldſtrafgeſetzes.
Mit Geldſtrafe bis zu 30 Mk. oder mit Haft bis zu einer Woche wird beſtraft:
„Wer Tauben zur Saat=oder Erntezeit innerhalb des durch die Ortspolizeibehörde
beſtimmten und öffentlich bekannt gemachten Zeitraums nicht eingeſchloſſen hält.”
Bekanntmachung.
Wegen Vornahme von Walzarbeiten ſind im Kreiſe Offenbach die
Kreisſtraßen=
ſtrecke „Mitteldick=Kreisgrenze — Groß=Gerau” vom 10. bis 24. September und
die Straßenſtrecke „Mitteldick- Geheſpitz” vom 24. September bis 11. Oktober
d. Js. für ſämtlichen Auto= und Fuhrwerksverkehr geſperrt.
Die aufgeſtellten Warnungstafeln ſind zu beachten.
Darmſtadt, den 3. September 1913.
(18540
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: von Werner.
Das Großh. Miniſterium des Innern hat dem Verband Deutſcher
Beamten=
vereine zu Berlin die Erlaubnis erteilt, 3000 Loſe einer am 6./7. November 1913 zu
veranſtaltenden Geldlotterie innerhalb des Großherzogtums in allen Beamtenkreiſen
zu vertreiben.
Nach dem von der zuſtändigen Behörde genehmigten Verloſungsplan dürfen
125000 Loſe §3 1 Mk. ausgegeben werden. Zum Vertrieb in Heſſen dürfen nur mit
dem heſiſchen Zulaſſungsſtempel verſehene Loſe gelangen.
(18419
Während der Zeit des Vertriebes der Loſe zur I. Klaſſe einer Königlich
Preußi=
ſchen Lotterie iſt Ankündigung, Ausgabe und Vertrieb der Loſe in Heſſen nicht geſtattet.
Der Vertrieb der Loſe der 1. Klaſſe 4. Preußiſch=Siddeutſchen (230. Königlich
Preußiſchen) Klaſſenlotterie wird am 4. Dezember d. Js. beginnen und die Ziehung
der 1. Klaſſe dieſer Lotterie wird am 12. und 13. Januar 1914 ſtatfinden.
(18541
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 2 Fahrräder. 1 viereckige ſilberne Filigranbroſche.
1 goldene Nadel mit 2 Perlchen und 1 Rubin. 1 ſchwarze
Hand=
taſche mit Portemonnaie nebſt Inhalt und Schlüſſel. Ein Geldbetrag
in bar. 1 vergoldeter Manſchettenknopf. 1 Brille mit geflochtenen
Haltern.
Paket Gardinenringe. 1 graues Dameniacket. 1
vier=
rädriger Weißbinderwagen. — Zugelaufen: 1 ſchw. Hund. (18522
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Dobermann. 1 Spitzhund (zugelaufen). Die Hunde
können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dort=
(18495
ſelbſt jeden Werktag, vormittags 10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 7. Sept.,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Einhorn=Apotheke Kirchſtraße, und Beſſunger
Apotheke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr
ab geſchloſſen.
Gußaſphalt= und
Betouarbeiten.
Die Herſtellung von etwa 1000 qm
Gußaſphalt=Fahrbahn in der
Luiſenſtraße ſoll verdungen werden.
Arbeitsbeſchreibungen und
Be=
dingungen liegen bei dem
unter=
zeichneten Amte, Zimmer Nr. 4,
zur Einſicht offen. Auch werden dort
die Angebotſcheine abgegeben.
Angebote ſind bis
Freitag, 12. September I. Js.,
vormittags 11 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzu=
(18523so
reichen.
Darmſtadt, 5. September 1913.
Tiefbauamt.
J. V.: Heuſel.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren i. d. Haupt= u. Reſidenzſtadt Darmſtadt
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
pert 1eg
Ochſenfleiſch .
96 Pfg.
Rindfleiſch . . . . . 90 „
Fett, roh
.. . . 70
„
Fett, ausgelaſſen . . . 80 „
Leber
80
.„ . „ 4
Kalbfleiſch
. . . 100 „
. . 100 „
Hammelfleiſch
Bruſt .
70 „
Schweinefleiſch,
Bauch=
lappen mit Zugabe. 90 „
Schweinefleiſch,
Bauch=
lappen ohne Zugabe 100 „
Schweinefleiſch,
Braten=
ſtücke .
100 „
Kotelett, Kotelettſtück u.
geſalzenes Fleiſch . 110 „
per½ kg
Dörrfleiſch
120 Pfg=
Speck
. 120 „
Schmalz, ganz und
90
ausgelaſſen .
.120
Schinken m. Bein.
Rollſchinken .
. 140
Schinken (gekocht) im
.240
Ausſchnitt .
Lenden u. Schnitzel
.140 „
Fleiſch ohne Knochen u.
130
gehacktes Fleiſch
Rippenſpeer m. Knochen 120
Rippenſpeerohne Knochen 140 „
Schwartenmagen,
Fleiſch= u. Bratwurſt 96
Leber= u. Blutwurſt .
80 „
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 6. September 1913,
Nummer 209,
GENIESSEN WELTEGE ouach GNüBERTROFFENE
AusFüHRüNG u.OOALITAT BEl CHERREICHTER PRESWORDlOKEIF
OEleiNat.
COODVERL.
TüRdlScHÜHERBRIK
Verkaufsstelle
AEIKESTKEIEvCG. Darmstadt:
Jedes Taar
50 SPECIALMARKE
FüR HERREN-C.
MEElschGRSMK. DAMENSCHCHE
Ludwigstraße 6.
(18533
Bekanntmachung.
Betreffend: Feierabendſtunde in offenen Verkaufsſtellen.
Es iſt die Wahrnehmung gemacht worden, daß die geſetzlichen
Beſtimmungen über die Feierabendſtunde für offene
Verkaufs=
iſtellen (Ladenſchluß) nicht immer beachtet werden.
Wir machen deswegen wiederholt darauf aufmerkſam, daß nach
§§ 139e und k der Gewerbeordnung und den Bekanntmachungen des
Großh. Kreisamts Darmſtadt vom 7. Oktober 1908 und 18. März
1909, abgeſehen von den ſogenannten „Ausnahmetagen”, welche von
uns beſtimmt und beſonders bekannt gemacht werden, ſämtliche
ſoffene Verkäufsſtellen — mit Ausnahme derjenigen der Konditoren
und Friſeure, für die auch weiterhin der Neunuhrladenſchluß gilt
von 8 Uhr abends bis 5 Uhr morgens und an den Samstagen
von 9 Uhr abends an für den geſchäftlichen Verkehr geſchloſſen
ſein müſſen. Die beim Ladenſchluß im Laden ſchon anweſenden
Kunden dürfen noch ausbedient, nach Eintritt des Ladenſchluſſes
aber Kunden in den Laden nicht mehr eingelaſſen werden.
Zuwiderhandlungen werden gemäß § 146a der Gewerbe=
Ordnung mit Geldſtrafe bis zu 600 Mk., im
Unvermögens=
falle mit Haft beſtraft.
Wir haben die Schutzmannſchaft mit ſtrenger Ueberwachung.
der Einhaltung der Vorſchriften über den geſetzlichen Ladenſchluß
beauftragt und werden Uebertretungen unnachſichtlich zur Anzeige
bringen laſſen.
Darmſtadt, den 3. September 1913.
(18488so
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Bekanntmachung.
Betr.: Die Wahlen zum Landtag und zur Stadtverordneten=
Verſammlung.
Nach Art. 7 Ziff. 9 des Geſetzes, die Landſtände betr., vom
3. Juni 1911, bezw. nach Art. 39 des Geſetzes, die Städteordnung
fbetr., vom 8. Juli 1911 ſind bei den Landtags= und
Stadtverordneten=
wahlen vom Stimmrecht ausgeſchloſſen Perſonen, die zur Zeit der
Wahl mit der Entrichtung der direkten Staats= oder Gemeindeſteuer
llänger als zwei Monate ſich im Rückſtande befinden.
Da vielfach Zweifel darüber beſtehen, was im Sinne dieſer
Geſetzesſtellen als „Rückſtand” gilt, bringe ich hiermit zur öffentlichen
Kenntnis, daß das Stimmrecht nur dann ausgeübt werden kann,
wenn ſämtliche mehr als zwei Monate fälligen Steuerziele
des laufenden Rechnungsjahres, ſowie die aus dem Vorjahre
noch rückſtändigen Gemeindeſteuerbeträge entrichtet ſind. „
Er=
laſſene” Steuern ſind als Rückſtand nicht anzuſehen.
Darmſtadt, den 1. September 1913.
(18401fs
Der Oberbürgermeiſter
Dr. Gläſſing.
Bauplanfeſtlegung.
Der von der Stadtverordneten=Verſammlung am 26. Juni ds.
Js. gutgeheißene Bebauungsplan für den Exerzierplatzſtreifen längs
der Allee, zwiſchen der ſtädtiſchen Anlage und dem Stirnweg, liegt
in der Zeit vom 8. bis einſchließlich 23. ds. Mts. auf dem
Stadt=
bauamt, Grafenſtraße 30, zur Einſicht offen.
Einwendungen gegen den Plan ſind, bei Meidung des
Aus=
ſchluſſes, während dieſer Friſt daſelbſt vorzubringen.
Darmſtadt, den 5. September 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Jäger.
(18615ss
2 s
Oktroi für Wein.
Der in der Stadt=Gemarkung hergeſtellte Wein und Obſtwein
unterliegt der Oktroiabgabe.
Wer Wein oder Obſtwein herſtellt, hat dies vor Beginn lder
Kelterung der Oktroiverwaltung ſchriftlich oder mündlich anzuzeigen
unter gleichzeitiger Angabe, an welchen Tagen die Kelterung begonnen
und beendet werden ſoll. Ueber die Anzeige wird eine Beſcheinigung
erteilt, die im Kelterhauſe aufzubewahren und dem mit der Aufſicht
beauftragten Oktroiperſonal auf Verlangen vorzuzeigen iſt.
Die Kelterung wird durch das Oktroiperſonal überwacht, dem
zu jeder Zeit zu geſtatten iſt, die Menge des bereiteten Moſtes, ſowohl
im Kelterhaus, als im Keller feſtzuſtellen. Vor dieſer Feſtſtellung
darf von dem gewonnenen Moſt nichts verbraucht oder entfernt
werden.
Nach beendigter Kelterung wird der Oktroi von dem hergeſtellten
Moſt nach den Sätzen des Oktroitarifs berechnet und erhoben.
Hier=
bei werden von der durch die Aufnahme ermittelten Geſamtmenge
5% für Hefe in Abzug gebracht.
Ausgenommen von den vorſtehenden Kontrollmaßregeln ſind
die Weingroßhändler, denen die im § 2 der Bekanntmachung vom
30. November 1903, betreffend den Oktroitarif, vorgeſehene
Erleichte=
rung für den Weinhandel zugeſtanden iſt. Sie haben nach Anleitung
der Verwaltung ein beſonderes Kelterregiſter zu führen, in das die
Menge des hergeſtellten Moſtes täglich gewiſſenhaft einzuſchreiben
iſt. Am Schluſſe der Kelterung haben ſie einen eigenhändig
unter=
ſchriebenen Auszug aus dieſem Regiſter der Verwaltung zuzuſtellen.
Er dient als Grundlage für die Berechnung und Erhebung des Oktrois.
Der Oktroiverwaltung ſteht das Recht zu, von dem oben
vor=
geſchriebenen Kelterregiſter Einſicht zu nehmen.
Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Beſtimmungen werden
entweder nach § 15 des Oktroi=Reglements vom 24. Auguſt 1832 als
Hinterziehung beſtraft oder, falls der Betrag des hinterzogenen Oktrois
nicht feſtgeſtellt werden kann, mit Ordnungsſtrafen von 2 Mark bis
30 Mark geahndet.
Darmſtadt, den 16. Auguſt 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
(17471a
Bekanntmachung.
Montag, 22. September I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Zimmermann
Lud=
wig Roßler Eheleuten dahier
zu=
geſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
I 427 212 Hofreite Kleine
Kaplaneigaſſe
Nr. 5,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K63/13
verſteigert werden.
Darmſtadt, 20. Auguſt 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
I. V.: Ganß, (V,17609
älteſter Gerichtsmann.
Bekanntmachung.
Montag, 22. September 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die dem 1. Heinrich Schäfer
zu Darmſtadt, 2. deſſen Ehefrau
Karoline, geb. Geiger, daſelbſt,
zu=
geſchriebenen Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
VI 487
77 Grasgarten
Moosbergſtr.,
VI 4879/10, 193 Hofreite
Moos=
bergſtr. Nr. 94,
VI 4877/10 95 Grasgarten (
Vor=
garten) daſelbſt,
VI 488 123 Grasgarten (
Vor=
garten)
Heidel=
bergerſtraße,
VI 488¾/10 285 Hofreite
Heidel=
bergerſtr. 130,
VI 489 103 Grabgarten
da=
ſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, zwangsweiſe
ver=
ſteigert werden.
Darmſtadt, 22. Auguſt 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (VI,17678
(22
Mattähenſren.
Mittwoch, 10. September1913,
vormittags 950 Uhr,
wird auf dem Hofe der
Train=
kaſerne in der Heidelbergerſtraße
Nr. 49 die Matratzenſtreu der
2. Kompagnie verſteigert. (18594
Train=Bataillon Nr. 18.
Ein halbjähriger ſprungfähiger,
zur Zucht geeigneter
Saaner Ziegenbock
(Pracht=Exemplar) zu verkaufen,
dortſelbſt 4 junge Pfauen
Victor Gunder, Forſthaus
Ein=
ſiedel, Darmſtadt.
(18506soi
toßt geg. Ratenrückzahlung
Parlehen ſchnell — reell — diskret
W. Schuchmann, Stiftſtr. 46. (*7847
Gypothekengelder an I. u. II.
Stelle, auch für induſtr.
Unter=
nehmen u. Hotels, Baugelder,
Geld=
geſchäfte jed. Art. Generalvertreter
H. Beck, Darmſtadt, Georgenſtr. 1.
Büro 10—12. 2—5 Uhr. (18601a
Welcher
edeldenkende Kapitalist
gibt mir auf mein rentabl. Anweſen
an zweit. ſich. Stelle 20000 Mark
und befreit mich dadurch aus den
Händen eines Wucherers, der meine
Exiſtenz bedroht. Guter Zinsfuß,
beſte Sicherheit, pünktliche
Zins=
zahlung. Offerten unter O. 50 an
die Expedition ds. Bl. (*7908om
Beteiligung.
Jg. Mann in den mittl. Jahr.
ſucht ſich mit einigen Mille an
einem nachweisl. rentabl. beſteh.
Unternehm. zu beteil. Geld muß
ſichergeſt. werd. Derſ. übern. a.
event. kl. eingef. Reiſetour.
efl.
Off. u. O. 35 an d. Exp. (*7820
Verloſung von
Schuldverſchrei=
bungen der Stadt Darmſtadt.
In Vollziehung des Schuldentilgungsplanes der Stadt
Darm=
ſtadt ſind nachſtehende ſtädtiſche Schuldverſchreibungen auf den
In=
haber des 4%igen Anlehens Buchſtabe N von 1907 zur
Rückzah=
lung auf den 1. Februar 1914 berufen worden, nämlich:
Abt. I zu 2000 Mk. Nr. 15, 138, 338, 467, 551, 629, 763, 812, 914,
997, 1036, 1147, 1186.
Abt. II zu 1000 Mk. Nr. 32, 296, 312, 461, 526, 807, 928, 934, 970,
1009, 1030, 1141, 1257, 1333, 1344, 1448, 1482, 1644, 1683,
1966, 1996, 2085, 2137, 2159, 2274, 2296, 2302, 2602, 2629,
2693, 2964.
Abt. III zu 500 Mk. Nr. 88, 212, 249, 524, 528, 552, 714, 763, 770,
805, 863, 1023, 1120, 1236, 1240, 1315, 1326, 1458, 1554,
1748, 1834, 2053, 2081, 2101, 2120, 2166, 2264, 2359, 2363,
2643.
Abt. IV zu 200 Mk. Nr. 138, 140, 163, 239, 320, 409, 537, 620, 717,
993, 1048, 1159, 1222, 1301, 1393.
Die Einlöſung geſchieht bei der Stadtkaſſe Darmſtadt, ſowie
bei der Deutſchen Bank, dem Bankhaus Delbrück, Schickler & Co,
der Nationalbank für Deutſchland u. dem Bankhaus Hardy & Co,,
G. m. b. H., ſämtlich in Berlin, der Deutſchen Vereinsbank, Filigle
Darmſtadt (vorm. Ed. G. Gerſt) und dem Bankhaus Ferdinand
Sander in Darmſtadt, der Deutſchen Vereinsbank in Frankfurt
am Main, der Rheiniſchen Kreditbank und der Süddeutſchen
Bank in Mannheim, dem Bankhaus Merck, Finck & Co. in München
und der Württembergiſchen Vereinsbank in Stuttgart.
Die Verzinſung der Schuldverſchreibungen hört vom 1. Februar
(18535so
1914 an auf.
Darmſtadt, den 3. September 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
Dr. Gläſſing.
Obſt=Verſteigerung.
Das Obſt an den nachbenannten Kreisſtraßen ſoll öffentlich
und meiſtbietend auf dem Baum verſteigert werden, und zwar:
Montag, den 8. September, vormittags 8 Uhr, Straße Ober=
Ramſtadt-Roßdorf bis zum Wald die Goldparmänen, daran
an=
chließend Straße Ober=Ramſtadt-Hahn Herberts Reinetten und
Straße Ober=Ramſtadt-Nieder=Modau;
an demſelben Tage, nachmittags 2½ Uhr, Straße Ober=
Ramſtadt-Tannenbaum.
Mittwoch, den 10. September, vormittags 8½ Uhr, Straße
Griesheim-Wolfskehlen, Zuſammenkunft am Ausgang von
Gries=
heim, und nachmittags 2 Uhr, Straße Griesheim-Waſſerwerk,
beginnend bei Griesheim;
am gleichen Tage, vormittags 8 Uhr, Straße Papiermühle=
Nieder=Ramſtadt, Anfang bei der Papiermühle, daran anſchließend
Straße Nieder=Ramſtadt-Ober=Ramſtadt.
Donnerstag, den 11. September, vormittags 8 Uhr, Straße
Kühler Grund — Nieder=Beerbach — Kreisgrenze, Anfang am
Kühlen Grunde;
an demſelben Tage, vormittags 8½ Uhr, Straße Roßdorf=
Gundernhauſen, beginnend am Ortsausgang von Roßdorf.
Freitag, den 12. September, vormittags 9 Uhr, Straße
Nieder=Ramſtadt-Waſchenbach, Zuſammenkunft am
Ortsaus=
gang von Nieder=Ramſtadt;
am gleichen Tage, vormittags 8½ Uhr, Straße Hahn=
Gernsheim, Anfang am Ortsausgang von Hahn, und um 11½ Uhr.
Straße Eſchollbrücken-Crumſtadt.
Montag, den 15. September, vormittags 8 Uhr, Straße
Pfungſtadt-Griesheim bis zum Walde, beginnend bei Pfungſtadt;
an demſelben Tage, vormittags 8 Uhr, Straße Darmſtadte
Kranichſtein bei den Ziegelhütten;
am gleichen Tage, vormittags 8½ Uhr, Straße Roßdorf=
Ober=Ramſtadt bis zum Walde, Zuſammenkunft am Ortsausgang
von Roßdorf.
Mittwoch, den 17. September, vormittags 8 Uhr, Straße
Wei=
terſtadt-Braunshardt, beginnend am Bahnübergang Weiterſtadt;
an demſelben Tage, vormittags 10½ Uhr, Straße Schneppene
hauſen-Abzw. Braunshardt, Anfang bei Schneppenhauſen;
desgleichen, nachmittags 2½ Uhr, Straße Gräfenhauſen-
Schneppenhauſen, beginnend bei Schneppenhauſen und 3½ Uhr,
Straße Gräfenhauſen-Mörfelden, Zuſammenkunft am
Ortsaus=
gang von Gräfenhauſen;
am gleichen Tage, vormittags 8½ Uhr, Straße Arheilgen=
Beierseich, Anfang bei Arheilgen, daran anſchließend Abzw.
Frank=
furterſtraße-Wixhauſen;
an demſelben Tage, vormittags 8 Uhr, Straße Ober=
Ram=
ſtadt-Roßdorf, bis zum Walde, Anfang bei Ober=Ramſtadt.
Donnerstag, den 18. September, vormittags 8 Uhr, Straße
Wixhauſen-Gräfenhauſen, Zuſammenkunft am Ortsausgang von
Wixhauſen;
an demſelben Tage, vormittags 8½ Uhr, Straße Roßdorf-
Spachbrücken, Anfang bei Roßdorf.
Freitag, den 19. September, vormittags 9 Uhr, Straße
Ober=Ramſtadt-Hahn, beginnend bei Ober=Ramſtadt, daran an=
(18493
ſchließend Straße Ober=Ramſtadt-Rohrbach.
Darmſtadt, den 4. September 1913.
Der Großherzogliche Kreisbauinſpektor.
Gntgehendes
Kolonialwaren-Geschäft
in günſtiger Lage iſt umſtändehalber an tüchtige Fachleute zu
ver=
mieten event. zu verkaufen. Näheres nur an Selbſtreflektanten. Gefl
(*7506ds
Offerten unter N 56 an die Expedition des Blattes.
Num r 209.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 6. September 1913.
Während
der Herbst-
et
I000
baren
Tennis-Sport-Flanell, schöne helle Streifen . . . . . . . . . . . . . . Meter 32 ₰
Grosse Posten Kleider- und Rock-Velour, nur gute Qualitäten, die regulär bedeutend
mehr kosten . . . . Serie I Meter 38 ₰ Serie II Meter 45 ₰ Serie III Meter 53 ₰
Ein Posten schöne helle Woll-Velour-Imitation . . . . . . . . . Meter nur 55 ₰
Neuheiten in Satin-Flanell für Blusen . . . . . . . . . . . . . . . Meter 58 ₰
Billiger Nachtjacken-Biber
. . . . . . . . . . . . . . . . . Meter 25 ₰
Tennis-Hemden-Flanelle, helle Muster, gestreift und kariert
Serie I Meter 28 ₰ Serie II Meter 39 ₰
Meine anerkannt guten Qualitäten in kariert und gestreiftem Hemden-Flanell
Grosse Sortimente Meter 53 ₰ 58 ₰ 68 ₰
Bett-Kattuné, schöne frische Muster . . . . . .
.. . . . . Meter 28 ₰
Satin-Cöper-Bett-Kattune, Art. Satin Augusta, grosse Mustersortimente, helle u. türk.
Muster
. . . Serie I Meter 48 ₰ Serie II Meter 58 ₰
Ein Posten farbige Jacquard-Augustä, allererstes Fabrikat, prachtvolle Dessins, Meter 68 ₰
Ein Posten feine Elsässer Renforcé-Bett-Kattune
. . . Meter 53 ₰
Ein kleiner Posten Rips-Künstler-Bett-Kattune . . . .
. . . . . . Meter 70 ₰
Musterkupons Bett-Flanelle, türkische und helle Blumenmuster für Bettbezüge, bestes
Fabrikat
Meter 65 ₰
.
. , „ „
, ,
Schürzendruck, gute Qualität .
Meter 58 ₰
Feine farbige Piqué-Faconne für Blusen, Kinderkleidchen und Matinees,
Anstands-
röcke, regulärer Wert 95 ₰ .
.,,„
Meter 55 ₰
, „ , „ „
Baumwollene Kleiderzeuge, schöne karierte Muster, doppeltbreit . . . . . Meter 48 ₰
Baumwollene Cachemir-Kleiderstoffe, doppeltbreit; für Kinder- und
Servier-
kleider.
A.
. . . . . . . . Meter 55 ₰
Karierte Bettzeuge, nur gute Qualitäten
Meter 48 ₰
Ein kleiner Posten allerschwerste rot-weiss karierte Bettzeuge
Art. Hausmacher .
Meter 68 ₰
. . . „ . ,
Rhenania, weit unter Preis, allererstes Fabrikat . .
Meter 48 ₰
. .
Weit unter Preis:
Ein Posten Schwere weisse Pelz-Pipué Blumen- u. karierte Muster . . . . Meter 58 ₰
Weisse, 130 cm breite Bett-Damaste Streifen- und Blumen-Muster
Serie I Meter 68 ₰ Serie II Meter 88 ₰ Serie III Meter 1.05
Weisse, 160 cm breite Bettdamaste
Serie I Meter 95 ₰ Serie II Meter 1.20 Serie III Meter 1.48
Ganz feine 130 cm breite weisse Brokat-Bett-Damaste
Serie I Meter 1.20 Serie II Meter 1.48 Serie III Meter 1.68 Serie IV Meter 1.85
150 cm weisse Bettuch-Dowlas
Meter 68 ₰
Schwere süddeutsche Bettuch-Dowlas
Meter 1.10 1.20 1.35
Spezialmarke für Bettücher, 150 bis 160 cm breit
Für Koltertücher ein kleiner Posten 200 cm breites Louisianatuch Meter 2.25
Ein kleiner Posten feinste 165—170 cm, 200 cm Elsässer Renforcés
allererstes Fabrikat, Restbestände, die weit unter Preis sind . . Meter 1.35 1.48 1.80
Hemden-Tuche, weiss, volle Breite . . . . . . . . . . . Meter 30 ₰ 39 ₰ 42 ₰ 48 ₰
Ia Elsässer Renforcé, nur erste Fabr., 82/84 cm brt., Serie I Meter 48 ₰ Serie II Meter 58 ₰
Louisiana, Tuch für feine Bettwäsche, ca. 84 cm breit .
. . . Meter 58 ₰
Weisse gebleichte Croisé-Biber Serie I Meter 28 ₰ Ser. II Mtr. 35 ₰ Ser. III Mtr. 38 ₰
Feine gebleichte vollweise Croise-Finette, gerauht für Hemden u. Jacken, 80 cm br.
Serie I Meter 48 ₰ Serie II Meter 58 ₰ Serie III Meter 68 ₰
Ein Posten ganz feine Hemdenflanelle, weiss, mit roten Streifen, f. Frauenhemd., Mtr. 55 ₰
Roten Bettdamast, mit kleinen Webefehlern, nur gute Qualitäten . . . . . . Meter 48 ₰
Roten Bettdamast, 130 cm breit, Meter 90 ₰ 1.35 160 cm breit, Meter 1.20 1.48
S. Denkur
An der Markthalle 61
Frankfurt am Main
(IV.18437.94
Stelleren
Weiblich
Beamter ſuchtfürſeine 17½, Jahre
alte Tochter m. guter Schulbildung,
in der kaufm. Buchführung,
Steno=
graphie, Handhabung der
Schreib=
maſchine vollſtändig ausgebildet,
Stellung auf dem Kontor
eines größeren Geſchäftes. Gefl.
Offerten unter N 93 an die
Ex=
pedition d. Bl. erbeten. (B18385
Fräulein mit la Zeugn., perf. in
Gabelsberger Stenogr.,
Schreib=
maſchine, kl. Buchführ., ſow. ſonſt.
Büroarb. ſucht per ſof. ev. a. ſp.
Stellung. Off. unt. O. 2 an die
(*7693fso
Expedition.
welch.
Jüngeres, ſta
gebildetes Fräulein, die
Darmſt. Sprach= u. Handelsſchule
1 J. m. Erfolg beſuchte, ſ.
Anfangs=
ſtellep. t. Okt. a. Kontoriſtinod.
Steno=
typiſtin. Off. u. O. 8 a. Exp. (18418gm
Fräulein, perſeit in Buch= und
Kaſſenführung, mit prima
Zeug=
niſſen, ſucht per ſofort, event. auch
ſpäter, Filiale zu übernehmen.
Off. u. O. 3 a. d. Exped. (*7697fs
in Buchführung,
Fräulein Stenegraphie u.
Maſchinenſchreib. bewandert, ſucht
alsbald Steklung. Offerten unter
N 46 an die Expedition. (*7477ms
mit Buchführg.,
Kontoristin Lohnweſen, ſow.
allen vorkommenden Bureauarb.
vertraut, ſucht ab 1. Okt. Stellung.
Off. u. N 57 an die Exp. (*7510ms
Einſ. Schneiderin empf. ſich in
(*7757
all. Näharb., ſpez. Bluſen.
K. Schäfer, Soderſtr. 33, II.
nimmt noch
M
Friseuse Kunden an.
Luiſenſtraße 30, Hth. I. (*7573ds
Tüchtige Schneiderin
p. 1. Okt. für m. Freun=
Suché din, bewährte Kinder=
Jung. Mädchen vom Lande
ſucht per 1. Okt. Stellung. Näh.
bei Nübling. Mühlſtr. 24. (18403a
Frauiein
Seite 13.
Aelt. Mädchen,weiches kochen u.
alle Hausarbeit gut verſteht, beſte
Zeugniſſe beſitzt, ſucht Stelle in
ein=
fachem Haushalt unt. beſcheidenen
Anſprüchen. Emma Frank,
ge=
werbsmäßige Stellenvermittlerin,
(18593
Karlſtraße 31.
Ein in Küche u. Hausarb., ſow.in
Pflege erfahrenes Mädchen ſucht
Stellung als Haushälterin. (18517
Näheres Mühlſtr. 12, Stb.
Junges, williges Mädchen vom
Lande ſucht Stelle zu Kindern oder
in kleinen Haushalt.
(*7771.
Zu erfragen: Hügelſtraße 9, part.
Mädchen ſucht Laufſtelle vor=
und nachmittags ſofort. (*7774so
Pankratiusſtraße 50, 2. St.
Im Nähen, Ausbeſſ., ſow. Bügeln
recht geübte Frau erbittet
Be=
ſchäftigung in und außer d. Hauſe.
Näheres in der Exped. (*7743sm
Schneiderin empf. ſich in und
außer dem Hauſe. Zu erfragen
(*7544ds
Ruthsſtr. 19, I.
geht ins Haus. Jackenkleider
Schneiderarbeit. Off. unt. N 62
an die Expedition erbeten. (18292a
Junges, gut empf. Mädchen,
das ſchneidern gelernt und ſchon in
Herrſchaftshaus gedient, ſucht zum
1. Oktober Stellung als
Haus=
mädchen. Offerten erbeten unter
O. 7 an die Expedition. (*7702fsi
Gut empfohlenes
Kinderfräulein
ſucht Stelle hier od. auf dem Lande,
ſofort od. zum 15. Sept. (18150ids
Näheres Dieburgerſtr. 21.
Saubere anſtändige Frau ſucht
Beſchäftigung für 2 Stund.
vor=
mittags: Laufdienſt, Kontor oder
Laden zu reinigen. Näheres
Laute=
ſchlägerſtraße 42, II., Vdh. (*7456ms
Junge, unabhäng. Frau
nimmt noch Kund. im Waſchen an.
Frau Horfinger, Arheilgerstr. 52. (*7428ms
Stützen, Kinderfrl., beſſ. Mädch.,
welche koch. können zu einz. Damen,
jüngere Laufmädchen ſuch. Stellen
Frau Minna Dingeldein,
ge=
werbsmäßige Stellenvermittlerin,
Eliſabethenſtraße 5.
(*7879
Pünktl. Lauftrau ſ. morgens 2 St.
Laufd., a. Ladenr. u. nachm. Stund.=
Arbeit. ſof. Näh. Expedit. (*7896
Ein Mädchen vom Lande,
18 Jahre, ſucht Stelle. Näheres
(*7899
Pankratiusſtr. 6 (Laden).
Gut empfohl. Herrſchaftstöchin u.
einf. Stütze ſuch. Stell. Katharina
läger, gewerbsmäßige Stellenver=
(*7902
mittlerin, Luiſenſtraße 34.
Fräulein, das perf. koch. kann,
ſucht Stellg. bei alleinſt. Dame
od. b. ält. Ehep., wird nicht ſo auf
hohen Gehalt geſehen wie auf
gute Behandlg. Off. u. O. 22
(*7765
an die Expedition
Oſtern aus der Schule entl. kräftig.
Mädch. ſ. Stelle in g.bürgerl. Haush.
Näh. b. Koch, Schuknechtſtr. 50, III. (*
Einetücht. Frau ſ. nachm. Beſchäft.
z. Waſch. od. Putz. Geiſtberg 4. (*7809
Aelteres Mädchen mit Kind
ſucht paſſende Stelle, eventuell in
frauenloſem Haushalt. Off. unter
O. 34 an die Expedition. (*7824
Männlich
r übern, die
Bautechnikel Anfertig. v.
Zeichn. u. ſtat. Ber. f. Hoch= und
Eiſenbetonbau als Nebenbeſchäft.
Gefl. Angeb. unt. N 58 an die
(*7513msi
Expedition.
gärtnerin I u. Säuglingspfleg. m.
gut. Zeuan., in oder um Darmſtadt
entſpr. Wirkungskreis in Familie,
Hort od. Krippe. Zuſchr m.
Gehalts=
ang. erbet. an E. Scheffler, Kinderg.,
Darmstadt, Heinrichwingertsweg 3. (*7907so
Junger Kaufmann ſucht
Neben=
beſchäftigung in d. Abendſtunden,
am liebſten Heimarbeit,
Adreſſen=
ſchreiben uſw. Gefl. Offerten unter
N 38 an die Expedition. (*7457ms
noh
anveiehenen
Bllahtotenerer Bachhalter,
ſelbſtändig in all. Büroarbeiten, mit
beſten Zeugniſſen und Referenzen,
ſucht bei beſcheidenen Anſprüchen
per 1. Oktober anderw.
Engage=
ment, eventuell auch Aushilfspoſten.
Off. u. M 34 an die Exp. (*7011sms
Hausverwaltungen
übernimmt bei Mitausführung der
Reparaturen erfahr. Handwerker.
Off. u. N37 an die Exp. erb. (*7459ms
Durchaus zuverl. und ſolider
Maſchinenſchloſſer, verh. (
Metall=
u. Eiſendreher), in einer bayer.
Kreishauptſtadt in feſt. Stell., an
Brauerei=Maſchinen tätig, möchte
ſich nach hier verändern. Selbſt.
Arbeit. gewöhnt. Gute Papiere zu
Dienſten. Gefl. Off. nebſt
Gehalts=
bezügen erb. u. O. 36 a. d. Exp. (18553
Lehrstelle bei Zahnarzt oder
Dentiſt geſucht. Gefl. Offerten
unter O. 43 an die Exped. (*7868
Fürmeinen 16jähr. geſ. u. kräftig.
Sohn ſuche ich per Oſtern 1914 eine
Aelt. gute Köch, ſucht Stelle in
kl. Haush., gut empfohl.
Allein=
mädch., welch. koch. u. alle Hausarb.
verſt., jung. Mädch. aus gut. Fam.,
welches gerne Hausarb. verrichtet,
ſucht gegen kl. Vergütung Stelle in
beſſ. Hauſe. Gertrude Hartmann,
gewerbsmäßige Stellenvermittlerin
Nieder=Ramſtädterſtr. 31. (18503
Lehrifene
a. Feinmechaniker ev. Kunſtſchloſſer.
Näh. Heidelbergerſtr. 66, I. (*773f
Ofe Sten
Wolblich
von 10—3 Uhr Stelle im
Sllche Kochen. Frau Schmidt,
Seeſtraße 3.
(*7797
Aelt. gebild. Dame beſter Fam,
durchaus zuverl. u. tücht., einige
Jahre als Hausdame tätig, ſucht
ſelbſt. Wirkungskr. p. 1. oder 15. Okt.
Off. u. O. 28 an die Exp. (*7792sms
Tüchtige, freundliche
Verkäuferin
für Schweinemetzgerei zum 1. Okt.
geſucht. Off. zu richten unt. N 78
an die Exped. ds. Bl. (18344dsi
Jüngere
Verkäuferin
Mädch., w. ſch. ged., nachm. das
Nähen erl., ſ. Monatsſt.
Weinberg=
ſtraße 14, Hinterh., part. I. (B18548
Saubere Frau ſucht Laufdienſt
für einige Stunden Alte
Nieder=
ſtraße 7, 1. Stock links. (B18546
und junges Mädchen aus
guter Familie als Lernende
für die Herren=Artikel=
Ab=
teilung ſucht Arthur Sittig,
(*7846
Luiſenplatz 4.
aus besserer Familie, gesetzten
Alt., im gesamt. Haushalt einschl.
Kochen durchaus perfekt, sucht
Stellung als Stütze der Hausfrau
in besserem Hause, sieht mehr
a. gut. Behandl. wie auf hoh. Lohn.
Gefl. Zuschriften unt. O. 44 an
die Exped. d. Bl. erbeten. (*7852
(Sichere Exiſtenz findet gebildete
Dame als Teilhaberin einer
Familienpenſion bei kleiner
Ein=
zahlung. Offerten unter N 89
(*7637fs
an die Expedition.
Tüchtige
Strohhutnäher
und Näherinnen zu dauernder
Beſchäftig. geſ. Birkholz & Co.,
Damenhutfabr. Gr.=Gerau. (18489
Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 6. September 1913.
Nummer 269.
Farden Herbstbeut
empfehle ich:
Gummi-Mäntel Nckr. 50.- 42.—34.—26.-bis 17.-
Derhy-Mäntel Mtk. 45.-—38.—32.- 26.— bis 20.-
Roz. Mäntel Mk. 38.- 33.- 26.- 25.- bis 150
Ver Hanten . . . . . . . . . Mk. 10 und 10
*150
Vel-Suchen . . . . . . . . . . . Mk. 0 und
Hegerin-Mäntel
Gummi-Capes
sog. Fischhaut
Z
Mk.
Mk.
.—19.—20.-
1250 bis 45
Loden Capes
Mk.
22.- 18.- 12.- bis 6.-
Loden-Capes
für Knaben
von Mk. 1. an
50
Ich führe nur erprobte Stoffqualitäten und biete meiner werten
Kundschaft durch eigene Anfertigung die grössten Vorteile.
L. W.
(18617
Schillerplatz 5
Erstklass. Spezialgeschäft für Herren- u. Knaben-Bekleidung.
Tücht. branchekundige
Verkäuferin
für Trikotagen u. Herren=
(18545
artikel geſucht.
apim ins Haus geſucht,
Näher nnn welche alle Arbeiten
akkurat ausführt. Off. unt. O. 49
an die Exped.
(*7881
Ste
Tuchtige Schneiderinnen
für Jackenkleider, Mäntel,
Taillenkleider und Bluſen
per ſofort geſucht.
(18500
D. Rehfeld & Co., G. m. b. HI.,
5 Ludwigstraße 5
Spezialhaus für Konfektion.
Sfrohhulz
Näherinnen
tüchtig auf Ober= und Unterſtich=
Maſchine, für kommende Saiſon
geſucht.
(18423
Louis Defize, Frankfurt a. M.
Vorzuſtellen b. Werkführer Simon,
Mainzerlandſtraße 321, II.
Fräulein
in einfacher Buchführung und
Kaſſeweſen bewandert, zu mögl.
bald. Eintritt geſucht.
Selbſt=
geſchriebene Offert. mit Angabe
der ſeitherigen Tätigkeit u.
Ge=
haltsanſprüche unter N 87
an die Exped. ds. Bl. (18612
e
Zum 1. Oktober, ſuche eine
tüchtige Stütze für Haushalt
und teilweiſe ins Geſchäft. Off.
mit Zeugnisabſchriften und
Ge=
haltsanſprüchen unter N 90 an
die Expedition ds Bl. (*7640fs
Suche Köchinnen,
Hausmäd=
chen in gute Häuſer Karolina Beck,
gewerbsmäßige Stellenvermittlerin
Eliſabethenſtraße 22, II. (*7689fs
Junges Mädchen
das zu Hauſe ſchlafen kann, für alle
Hausarbeit gegen hohen Lohn geſ.
18349dfs)
Allee 61.
Ordentliches Mädchen, welches
ſchon in beſſ. Häuſern ged., alle
Hausarb. verſt., bei hohem Lohn
zum 1. Oktober geſucht (*7701fsi
Frankfurterſtr. 90, I.
Sauberes junges Mädchen
für gut bürg. Haush. per 1. Okt.
geſ. Heidenreichſtr. 21, pt. (*7707fso
Tüchtiges älteres Mädchen,
das alle Hansarbeit verſieht und
gut kochen kann, wird zu altem
Herrn geſucht. Eintritt 1.=Oktober.
*7664fso) Wittmannſtr. 27, II.
Beſſ. Fräulein zur Führung des
Haushalts in kinderl. Familie
ge=
ſucht. Vorzuſtellen abends v. 5 5is
6 Uhr bei Rühl, Waldſtr. 9. (*7300ids
Geſucht zum 1. Ott. in Küche u.
Hausarbeit erfahrenes
Allein=
mädchen mit guten Zeugniſſen
Steinſtr. 37, part. (*7324ids
In kleine Familie ſolid., fleißiges
Alleinmädchen mit guten
Zeug=
niſſen für 1. Oktober geſucht.
(*7588ds)
Stiftſtraße 7, II.
(6
Lehrmädchen
geſucht (18188ids
I. Berger, Ernſt=Ludwigſtr.
Modes! Lehrmädchen f. 15. Sept.
geſucht. Heinheimerſtr. 22. (*7842
Es wird ein junges Mädchen
tagsüb. geſ., w. z. Hauſe ſchlaf. kann.
Soderſtraße 134, 2. Stock. (*7566dfs
gin ſofort
n0 Cam
Tüchtiges servierfräulblngeſucht
Obergaſſe 3, Ratskeller. (*7706fs
Junges, ordentl. Mädchen zum
1. Oktober geſucht.
(*7673sm
Dieburgerſtraße 14-(Laden)
Einlaches Mädchen
das ſchneidern kann u. in
Haus=
arbeit gründlich iſt, zu 2 groß.
Kind. (10 und 12 Jahre) geſucht.
*7576ds) Eliſabethenſtr. 14, II.
e nach Malng ſofort oder
Sulche 1. Oktober Köchin, welche
etwas Hausarbeit übernimmt,
od. einf. Stütze, die koch. kann u.
neben Waſchfrau bei der Wäſche
hilft. Zeugniſſe u. Gehaltsanſpr.
an Frau Major von Tabouillot, z. Zt.
*7590ds
Berchtesgaden. Villa Neuhäusl. (*3
Gesucht ag
in kleinen Haushalt zum 1. Okt.
Mädchen mit guten Zeugniſſen,
welches koch. k. Vorzuſtell. zwiſchen
2 u. 5 Uhr. Kaclſtr. 106, p. (*7436ms
Suche zum 1. Okt. ſolide, zuverläſſige,
einfache Stütze
oder beſſeres Mädchen, das kochen
kann, in aller Hausarbeit erfahren
iſt und mit Kindern gut
umzu=
gehen verſteht. Mädchen für grobe
Arbeit wird gehalten.
Vorzu=
ſtellen 12—4 Uhr, 8—9 Uhr abends
Roßdörferſtraße 89, II. (17962ids
Suche Röchin, beſ. Hausmädch.
u. Alleinmädch., jg. Mädch. n. ausw.
Fr. Sidonie Frank, Schulſtr. 9,
gewerbs=
mäßige Stellenvermittlerin. (*7832
Mei
mit guten Zeug=
Mädchen niſſen, das
bürger=
lich kochen kann, zum 1. Oktober
geſucht. Hausmädch. vorh. (B18155
Frau Regierungsrat Pfeiffer, Moserstrasse 9.
geſucht
Laufmädchen (*7125ss
Strauß & Mayer, Schulſtr. 8.
Mädchen für Küche und
Haus=
arbeit ſucht z. 1. Okt. Frau Major
Lang, Heinrichſtr. 145, pt. (18145ism
5
Kochinnen.
Alleinmädchen, Hausmädchen,
erhalten koſtenlos gute Stellen
nachgewieſen. öffentlicher
Arbeits-
nachweis, Waldſtraße 6, 1. Stock,
Telephon 371.
(18001a
Mädchen f. ein. Haush. tagsüb.
geſucht. Viktoriaſtraße 66, I. (*7905
Perf. u. bürg. Köch., beſſ.
Haus=
mädch., Alleinmädch., welch. koch. u.
nicht koch. kön., erh. paſſ. u. gute
Stell. hier u. ausw., jung. Fräul.,
welch. höb. Schule beſ. u.
Sprach=
kenntniſſe beſitzt, zu 2 groß. Kind.
nach Elſaß, Kindergärtnerin 2 Kl.
nach Mainz, hoh. Gehalt, u. beſſ.
Stubenmädch. nach Baden=Baden.
Gertrude Hartmann,
gewerbs=
mäßige Stellenvermittlerin, Nied.=
Ramſtädterſtraße 31.
(18504
Stellen finden: Herrſchaftsk.,
Beik., Hausm., Alleinm. i. Priv.=u.
Geſchäftsh. hier und außerh. durch
Johannette Weißmantel,
gewerbs=
mäßige Stellenvermittlerin,
Karl=
ſtraße 30, Telephon 1909. (*7843
Frau oder Mädchen für
vor=
mittags 2 Stunden geſucht. (*7840
Liebigſtraße 32, 1. Stock.
gonabt für Anfang Oktober ein
Cesueli junges
Mädchen zur
Aushilfe täglich 5—6 Stunden.
Rheinſtraße 33, 2. Stock. (*7845
tagsüber
Junges Mädchen geſucht
Rheinſtr. 37, Friseurgeschäft. (*7785
ſofort
Saub. Laufmädchen geſucht
(B18580
Erlenberg. 11.
Geſucht in beſſ. Haush. einfach.
Mädch., das gut Flicken u. Putzen
kann. Viktoriaſtraße 41. (*7819
Mädch., die koch., Hausmädch.,
Alleinm., a. Mädch. f. tagsüb. erh.
ſehr gute Stelle, hoh. Lohn. (*7816
Frau Susanna Röse, gewerbsmässige
Stellenvermittlerin, Kiesſtraße 35, I.
ſofort gute bürg.
Suche Köchin —6
u. gut. Hausm. in gut.
Herrſchafts=
haus an die Bergſtraße, auch gute
Odenwälder Mädchen, jüngere u.
ältere, in Privat= u. Geſchäftsh. u.
Kindermädchen, hoher Lohn.
Offerten an Frau Jäger,
ge=
werbsmäßige Stellenvermittlerin,
Zwingenberg (Bergſtraße). (18502sm
als Aus=
(1
Jüngere Putzfraul hilfe zur
Bureaureinigung morgens geſucht
*7836) Wilhelminenſtr. 31, I.
Saub., unabh. Frau od. Mädch. f.
3 St. vorm. u. 1 St. n. T. z. Spül. ſof.
geſucht. Lagerhausſtr. 16, II. (*7848
Mädchen, das Kochen kann und
etwas Hausarbeit übernimmt,
zum 1. Oktober geſucht. (*7849so
Heinrichſtraße 11, 2. Stock.
Vorzuſtellen: Hügelſtr. 55, 1. St.
Suche Köchinnen, Hausmädch.,
Alleinmädch., w. kochen können, f.
ſofort u. 1. Okt. Frau Minna
Dingel-
dein, gewerbsmäßige
Stellenver=
mittlerin, Eliſabethenſtr. 5, Tel. 531.(*
Saub. Laufmädchen von morg.
7 bis mittags 3 Uhr geſucht.
*7877)
Mühlſtraße 48, I.
mehrere Mädchen in
Sucht Herrſchafts= u.
Geſchäfts=
häuſer Katharina Jäger,
ge=
werbsmäßige Stellenvermittlerin,
Luiſenſtraße 34.
(*7903
Geſucht wird f. Ende Sept. 1 tücht.
Alleinmädchengestsn
welch. ſelbſtänd. koch., räumen u.
ſervieren kann, auch etwas von
Nähen verſt. Bevorz. wird
Oden=
wälderin. Vermittl. erw. Vorzuſtell.
tägl. zw. 2 u. 5 Uhr. Eichbergſtr. 7, I.
Junges nettes Mädchen wird
zum Ausfahren eines 2 jährigen
Kindes für vormittags 2—3
Stun=
den geſucht. Nachzufragen in der
Expedition dieſes Blattes. (*7723
Lauffrau od. Mädchen morgens
für Hausarbeit geſucht (*7825so
Annaſtraße 35. 2 Treppen.
Tüchtiges Mädchen, das ſcho
in beſſerem Haushalt gedient ha=
ſofort oder 1. Oktober geſuch
Liebigſtraße 9, 1. Stock. (1848
Sauberes Mädchen für Hau
und Kinder ſofort geſucht. (*7758s
Rhönring 31, 1. Stock, links.
Unabhängige jüngere Frau ode
ſelbſtänd. ält. Mädchen z. Führun
eines kleinen Haushaltes wege
Krankſein der Frau geſucht. Die
ſelbe muß geeignet ſein, ein
kleines Zigarren=Geſchäft einig
Std. d. Tag. mitf. z. können. Zu erf
bei Kern, Pankratiusſtr. 4, pt. (*773
Laufmädchen suchen
Strauß & Mayer,
Putz- und Modewaren. (*7822s
Männlich
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Stenc=
graph, per ſofort oder ſpäter au
dauernden Poſten geſucht. An
gebote mit Gehaltsanſprüchen un
ſeitheriger Tätigkeit unter L85
an die Expedition ds. Bl. (17874
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kann, zum Beitragen der Büche
geſ. Offerten u. O. 20 Exp. (*777
na
Er Jahr. Bautechniken
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hausſtraße 53. Tel. 54. (*7592df
(*7594df
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Bau=
ausführung per ſof. geſucht.
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Ge=
haltsanſprüche unter O. 23
an die Expedition. (13511a
Nummer 209.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 6. September 1913.
Seite 15.
Grossh. Hess.
Hoflieferant
Telephon
2215 GESF! TSOEEI! Ludwigsplatz
zeigen den Eingang der neuen
Kostum-, Kleider- und Blusenstoffe
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(18526
Damen-, Backfisch- u. Kinder-Konfektion
laufen fortgesetzt täglich ein.
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Gehalts=
iſprüchen u. O. 19 Exp. (*7780
71
An zuvertäſſigen Mann
erſandſtelle zu vergeben. Beruf
Wohnort gleich. Monatl.
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nſonſt. Standard
Spezialitäten=
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zaden).
(*7788
2o Zuveriäfſiger Mam s
geſucht für Kontor u. Lager.
Off. m. Gehaltsanſprüche u.
N 64 an die Exped. (*7542dfs
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Iilly Neuroth, Pankratiusſtr. 63,
elephon 1060. Praktiſche und
(*7735
eoretiſche Ausbildung. (*
Kreisamtlich konzeſſioniert
gin?t
Dofegr
Orirdt- und Seml-Aeiscnde
ur tücht., Sammler ſow. Vorleger,
1f ſehr leichtes Syſtem verlangt.
telier „Hanſa”, Berlin,
Branden=
urgſtraße 7273.
(III, 18351
inng a. landw. Buchh. Sekretär,
bllung Verw. erl. man ſich. n.
—3 monatl. fachm. Ausbild über
100 Beamte geford. Proſpekt frei.
andwirtſchaftl. Büro, Magdeburg,
önigſtraße 57.
(II, 18483
S
p. ſofort für dauernd geſucht. Näh. Junger Fahrburſche für Fleiſch=
Wehner & Fahr, Holzhof=transport geſucht.
allee 1.
Tücht. Schuhmacher (
Heimarbei=
ſucht Wittmannſtr. 8. (B18547
40 Mk. Wochenlohn!
Ich ſuche zum Vertriebe einesSchulſtraße 9, II.
leicht verkäuflichen, konkurrenzloſen
wandte Perſ. in dauernde Stellung.
Offert. unter O. 39 an die Exped. Nachmittagsſtunden geſucht.
dieſes Blattes.
Stadtkund. Mann als
geſ. Riedeſelſtr. 66.
Für gr. Detailgeſchäft wird ein
tüchtig. Hausburſche
m. g. Zeugn. geſucht. Derſ. hat die
Hausverwaltung mitzuübernehm.
u. erh. Wohnung im Hauſe. Off.
mit Lohnanſpr. u. O. 40 an die
Exped. d. Bl.
(18577.
Hausbursche
jüngerer Radfahrer, m. gut. Zeugn
ſofort geſucht.
(1842
Karl Illert, Metzgerei,
Wendelſtadtſtr. 20.
gieahsue
Verwallung Von veremshäusern.
Zur Verwaltung einer größeren Anzahl Vereinshäuſer wird
ein vertrauenswürdiger, noch nicht im vorgerückten Alter
ſtehender Herr geſucht. Die Stelle dürfte ſich am beſten für
einen Penſionär, der auch Erfahrung im Baufache hat, als
Nebenbeſchäftigung eignen. Off. u. M 30 an die Exped. (18004a
Heheafg 2
Ein Einkommen von jährlich wenigſtens
Mk. 15—20000 iſt bei Ausnutzung eines
auf=
ſehenerregenden geſchützten Objektes
nachweis=
lich zu verdienen. Das vornehme Unternehmen,
welches keinerlei Fachkenntniſſe erfordert, iſt
ohne Berufsſtörung von jedem Erwerber leicht
durchführbar. Nur Herren die über Mk. 3—4000
bares Kapital verfügen, wollen ſich melden.
Offert. unt. O 27 an die Expedition. (IV,18505
Intelligenter, verkehrsgewandter
Een
Hert
kaufmann, Beamter, oder Offizier a. D.
ehr angeſehener Aetiengeſellſchaft als Mitarbe
ofort geſucht. Gefl. Off. sub O. 24 Exped. erb. (3
Zur Beſetzung eines einträglichen mit Platz=
und Reiſetätigkeit verbundenen Poſtens wird ein
490₰0
leissiger, Strevsamer Hee
(auch Nichtkaufmann findet eventl. Berückſichtigung)
für alsbald geſucht. Die Stellung iſt ſelbſtändig, dauernd und
gut bezahlt. Offerten sub. S. 5475 an Haaſenſtein & Vogler,
Frankfurt a. M.
II, 14627
zur Unterſtützung des MaſchiniſtenBäckerei Walter, Dieburgerſtr. 50. (*fs V (*7662fs
(18597a B. Lengfelder, Blumenthalſtr. 115. ter) für Sohl u. Fleck dauernd ge=Jungg von 14-16 Jahren
für leichte Arbeit
geſucht.
(18576
uf Papierhdlg. H. Lautz, Rheinſtr. Schuljunge von anſtändigen
Eltern zum Austragen von Hüten
geſucht. Auna Weiner, Modes, N
(*7866 Maſſenartikels tüchtige, redege= Für ſofort wird ein ſchulpflicht.h
Junge f. leicht. (Arbeiten in den be
(18578— Wo ſagt die Expedition. (*7875 rKohn
Kaufmänniſcher=
eheling
ſowie
(*7306ids
enr
Leyrmädchen
gegen Vergütung geſucht
A. Anton
Küchen=Magazin
Eliſabethenſtraße 1. Lehrling
für das kaufm. Büro geſucht.
L. Lange, elektr. Inſtitut,
218603so)
Schulſtraße 6. G erngen hen
AWe
vermittelt Kauf, Betei=
ligung eines beſſeren Kohlen=,
Speditions= oder ähnlichen Ge=
ſchäfts in Darmſtadt. Gefl. Offert.
erbitte unter Zuſicherung ſtrengſter
Diskretion unter A M 98 an die
(*7562dfs
Expedition ds. Bl. Saub., zubert.ige Frau ſ. freie
Wohnung gegen Hausverwaltung.
Zu erfragen i. d. Exped.
(*7909 2 c
Uh
e
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Ae
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kauft fortwährend zu den höchſten
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Friedrich Tillmann,
Eliſabethenſtraße 21,
Seite 16.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 6. September 1913.
des regulären Wertes kauften wir
mit kleinen
Bleichfehler
IIIEAfIIIHIHHEIIIIIIERERAEEIIIHEEEIII
IIiimmanzanEa
die wir ab Samstag, den 6. September, zusammen mit
DaheE
L obtoh
asent
zu
auffallend billigen Preisen
verkaufen.
1 Posten Cretonne und Renforcé
80/82 cm breit, nur wirklich la Qualitäten, in stark- u.
feinfädig, regulärer Verkaufswert bis 85 ₰ per Meter
Serie r 38 ₰
Serie III 58 ₰
Serie II 48 ₰
1 Posten Bettuch-Cretonne
starkfädig, prima Qualitäten, regulärer
Verkaufswert weit höher
Meter Serie I 68 ₰
Serie 1I75 ₰
160 cm
breit
Serie III
Croisé
gut gerauhte Ware
Meter . . . . .
28
₰
Hemdentuche
als ganz besonders
billg. . . Meter 18 ₰ 25 ₰
Hemden-Halbleinen
als besonders günstige
Gelegenheit . . Meter 38₰
Handtuchstoff
grau Halbleinen
Meter nur . .
Ate gue enarm bilge
offerieren wir
130 cm brelten
Soldanuse
mit kleinen Bleichfehlern,
nur Ia Qualitäten Meter
0
2
3
160 cm breit. Bettdamast
in neuesten Mustern, seidenglänzende, Ia Qualitäten
Meter
95 ₰ 1.25
1 Posten Flock-Cöper und Flock-Piqué
Ia gut gerauhte Qualitäten, schneeweiss gebleicht 2
Meter 38 ₰ 45 ₰ 58
160 cm br. Reinleinen
gebleicht, für Bettücher, regulärer Wert
Mk. 4.—
. jetzt Meter 2.65
1 Posten 160 u. 150 cm br.
Bettuch-Halbleinen
ganz bedentend unter Preis.
150 om
Bettuchbiber, breit
als enorm billig .
Meter 85
Untertaille aus gurem
Cretonne mit breit. G
Stickereiverzierung55 ₰
Damenhemd aus prima
Cretonne mit breit. 1 C
Stickereiverzierungt.95
Untertaille aus JaCretonne
nur
H
58
Damenhemd aus guten Stoffen,
Vorder- oder Achsel- G
schluss . . . . nur 95 ₰
Damenhemd aus gutem Renforce
mit Bogen oder
Stickerei-
verzierung
1.45
sarnituren bestehend aus Taghemd und Beir
kleid aus Ia Stoffen, in eleganter
Ausführung .
Garnitur von 3.80an
Berliner Madeira-Wäsche
Damenhemd mit elegant bestickter Madeirapasse, aus
Ia Renforcé
1.95
Damenhemd aus prima Renforcé, Reformschnitt mit elegant
bestickter Madeirapasse
2.40
Damenbeinkleid aus gutem
Cretonne, Bogen- oder
Stickereiverzierung, 1.50, 95 ₰
Kissenbezug aus gutem
Oretonne, 80/80 cm groß 55 ₰
Tischtuch aus gutem
.Stück nur 95 ₰
Drell
OllCohlooiio
Stückware
liegt im
Parterre auf
Extratischen
zum Verkauf
aus.
Ollbolliooiio
Olloohnoollk
Beachten 8i
unsere
dies-
bezüglichen
Schaufenster
Markt 7.
Guggenheim &. Marx.
Cllochoollfe
Markt 7.
N§ 209.
Samstag, 6. September.
1913.
Goſtesglaube und moderne
Pellnkeranang.
I.
W. Die vom Darmſtädter Lehrerverein als
Fortbildungskurſus veranſtalteten Vorträge von Herrn
Profeſſor D. Dr. Weinel=Jena über: „Der
Gottes=
glaube und die moderne Weltanſchauung” nahmen am
Donnerstag vor einem großen Auditorium im Hörſaal 330
der Hochſchule ihren Anfang. Zunächſt konnte der
Vor=
ſitzende des Vereins, Herr Lehrer Gerbig, in der
Be=
grüßung ſeiner Freude über die überaus zahlreiche
Betei=
ligung Ausdruck geben und die Hoffnung ausſprechen, daß
die Vorträge ihren Zweck erreichen möchten, mitzuhelfen
zur Bildung einer eigenen Weltanſchauung. Beſonders
begrüßen konnte Redner Herrn Kreisſchulinſpektor Prof.
Dr. Frenzel. Herr Miniſterialrat Geheimerat Süffert,
der ſein Kommen für die Vorträge in Ausſicht geſtellt
hatte. hatte ſich für diesmal entſchuldigen laſſen.
In ſeinem nun beginnenden Vortrag ſprach Herr
Pro=
feſſor D. Dr. Weinel zunächſt über „Naturwiſſenſchaft
und Gottesglaube‟ Die neue Auffaſſung des Weltganzen,
die Aenderung des Weltbildes, die der Aufſchwung der
Näturwiſſenſchaft gebracht hat, kommt in Konflikt mit dem
alten Gottesglauben. Die Untergrabung des alten
Schöp=
fungsglaubens, die ſchon vor Darwin und Häckel
ſtatt=
gefunden hat (Herder), erneuert die Frage nach dem
Schöp=
fungsvorgang. Darwinismus und Bibel, Gottesglauben
und Entwicklungsgedanke ſcheinen ſich zu widerſprechen.
Um dieſen Widerſpruch zu löſen, handelt es ſich darum,
reinlich zu ſcheiden zwiſchen Religion und Wiſſenſchaft. Die
Wiſſenſchaft fragt nach dem „Wie?”, nicht nach dem „
Wo=
zu?”. Sie arbeitet bei der Feſtſtellung der Tatſachen ohne
Gott. Weil ſie nun aber ſo arbeitet, deshalb anzunehmen,
es gäbe keinen Gott, das iſt ein Fehlſchluß. Hier liegt der
Fehler der neuen Wiſſenſchaft. So hat dieſe Wiſſenſchaft
nur einen alten Gottesbeweis, eine Gotteshypotheſe,
ge=
ſtürzt, weiter nichts. In der Wiſſenſchaft überhaupt haben
wir eigentlich Hypotheſen auszuſchalten, ſowohl die
Got=
jeshypotheſe, wie die Hypotheſe von Stoff und Kraft.
Beides iſt Spekulation, alſo unwiſſenſchaftlich. Zur
Be=
intwortung der Frage nach dem Urſprung der Welt
ge=
tügt die Wiſſenſchaft nicht. Wiſſenſchaftlich genau können
vir den Entwickelungsgang der Welt bis an den Anfang
nicht verfolgen. Die letzten Fragen müſſen anders
beant=
vortet werden. Stellen wir uns von hier aus auf den
Bottesglauben, ſo bedeutet für uns jetzt die moderne
Welt=
inſchauung eine ungeheure Vertiefung und Ausweitung
des Gottesgedankens. Wir ſehen jetzt einen in ewiger
Jugend und Kraft ewig ſchöpfenden Gott. Die
Anſchau=
ing der Welt als Ganzes hat den altteſtamentlichen Gott
inmöglich gemacht. Dieſen Gott kennen aber ſchon
deuterojeſaijas und die Pſalmen nicht mehr; erſt recht
ſt er vergangen, als das neue Teſtament kam. Hier
aben wir einen weiten und großen Gottesbegriff. Das
Beſetz von der Erhaltung der Kraft ſcheint unſerem
Gottes=
flauben auch zu widerſprechen. Abgeſehen davon, daß
nan das Geſetz, wie die „Naturgeſetze” überhaupt, auch
1915.
pathien entgegenbrächten, Es ſei zu hoffen, daß er auch in
Zukunft, getreu ſeinem Programm, politiſche Beſtrebungen
beiſeite laſſen und ſich nur der wiſſenſchaftlichen Arbeit,
der Erforſchung der Verhältniſſe des Mittelſtandes,
wid=
men werde. Nach weiteren Begrüßungsanſprachen wurde
in die Tagesordnung eingetreten.
An erſter Stelle ſprach der Rechtslehrer Dr.
Lam=
brecht=Brüſſel über den Internationalen Verband zum
Studium der Verhältniſſe des Mittelſtandes als Faktor
der modernen Sozialpolitik. Der Redner nahm
es als Verdienſt des Verbandes in Anſpruch, daß er als
Erſter erkannt habe, daß eine Beſſerung der Verhältniſſe
des Mittelſtandes nur auf internationalem Wege erzielt
werden könne. Es ſei weiter dankbar zu begrüßen, daß
der Verband ſein Material in durchaus einwandfreier
Weiſe anſammle. Dabei habe der Verband eine erweiterte
Auffaſſung in der Mittelſtandsfrage, indem er nicht nur
die Verhältniſſe der Detailliſten und der Handwerker in
ſeine Unterſuchungen hineinbeziehe, ſondern auch die der
Landwirte. Mit ſeinen bisherigen Arbeiten habe ſich der
Verband auch die Anerkennung der Reichsregierung
er=
worben, da dieſe wiſſe, daß die Arbeiten des Verbandes
von der ſtrengſten Objektivität getragen ſeien. (Beifall.)
Es wurden hierauf geſchäftliche
Angelegen=
heiten erledigt. Dr. v. Mayr=München wurde zum
Ehrenmitglied des Verbandes ernannt. — Zum Ort der
nächſten Verbandstagung wurde Hannover gewählt
und zu deſſen Vorſitzendem Geh. Oberregierungsrat Dr.
von Seefeld. — Den zweiten Vortrag hielt Staatsrat
v. Moſthaaf=Stuttgart über die
Gewerbeförde=
rung in Württemberg. Der Redner ging davon
aus, daß Württemberg bis in die 40er Jahre des vorigen
Jahrhunderts ein faſt reiner Agrarſtaat war. Erſt nach
Gründung des Deutſchen Zollvereins begann auch
das Gewerbe aufzublühen. Zu deſſen weiteren Förderung
wurde 1848 die Zentralſtelle für Gewerbe und Handel ins
Leben gerufen, die in ihren Grundzügen noch heute beſteht.
Gegenwärtig umfaßt das Arbeitsgebiet der Zentralſtelle
die geſamte ſtaatliche Wirtſchaftspflege. Der Großbetrieb
bedürfe heute einer ſtaatlichen Förderung nicht mehr. Die
Hauptaufgabe der Zentralſtelle werde immer mehr die
Ausbildung und Förderung der Gewerbetreibenden ſein
müſſen. Der Redner ſchilderte dann eingehend die von der
Zentralſtelle ins Leben gerufenen Einrichtungen.
Die Tagung fand ihren Abſchluß mit einem
gemein=
ſamen Mittageſſen.
Literariſches.
— Führer durch die
Reichsverſicherungs=
ordnung von M. Irl (Verlag von E. Schwankl in
Er=
ding, Oberb.). Im Irlſchen Führer iſt mit Ausnahme der
Beſtimmungen über die Seeunfallverſicherung und die
Knappſchaftskaſſen alles enthalten, was über die RVO. zu
wiſſen notwendig iſt. Trotzdem das Büchlein in der
Neu=
auflage 112 Seiten umfaßt (früher waren es nur 80
Sei=
ten), iſt doch der Preis der gleich billige geblieben. Es koſtet
nämlich das einzelne Büchlein nur 50 Pfg.
e eten . Sertete
uns erfunden werden, ſondern ſchon da ſind, wenn ſie
exiſtieren. Wir können ſie höchſtens ſinden. Natürlich
können wir nur innerhalb der Geſetze wirken, aber nie
können wir uns von ihnen treiben laſſen.
Die Annahme, wir ſeien ein Stück Natur, iſt der
dogmatiſch=naturaliſtiſche Standpunkt des Monismus, den
ſelbſt Häckel nicht durchführen konnte, denn er entſpricht
nicht den Tatſachen. Wir müſſen demgegenüber ſagen,
daß wir eingeſpannt ſind in ein Rätſel von Abhängigkeit
und Unabhängigkeit, daß wir geleitet werden, aber ſo,
daß wir über den Weg der eigenen Entſchlüſſe müſſen.
Gott ſteht nicht unterhalb, ſondern innerhalb der
Natur=
geſetze, die er ſich ſelbſt geſetzt hat. Denn je freier man
wird, deſto geſetzmäßiger wird das Wirken. Bei dieſer
Erklärung haben wir aber immer wieder hinzuweiſen
auf die Grenzen der Wiſſenſchaft und uns namentlich vor
einer Ueberſchätzung der Naturwiſſenſchaft zu hüten.
Un=
wiſſenſchaftlich iſt es, den Abſchluß auf wiſſenſchaftlichem
Wege zu ſuchen. Die Menſchen ſind nicht nur
wiſſenſchaft=
liche Maſchinen (Kunſt, Muſik), ſondern ſie ſollen volle
Menſchen ſein. Heute gerade iſt dieſe Forderung immer
wieder zu erheben, wo die Spezialiſierung der
Wiſſen=
ſchaften immer weiter geht. Die einzelnen Wiſſenſchaften
beleuchten ſo nur einen Teil der Welt. Deshalb iſt es
hier am Platze, die Welt einmal als Menſch, kosmologiſch
zu betrachten, d. h. anzunehmen, daß die Welt logiſch,
mathematiſch von einer höheren Intelligenz geleitet wird.
Für unſere Religion aber iſt dieſe Betrachtung gar nicht
erſt notwendig. Religion iſt Offenbarung, eine
perſön=
liche Erfahrung mit der Gewißheit einer ſinnlichen
Wahr=
nehmung, und tritt als ſolche elementar hervor. Wie ſich
uns aber Gott offenbart, ſo offenbaren wir uns ihm
wieder im Gebet So iſt Religion ein Erleben. Dies
Erleben der Wiſſenſchaft gegenüber aufrecht zu erhalten,
dazum handelt es ſich. Das Erleben führt in die
menſch=
liche Geſchichte. So müſſen wir wieder mehr zu
geſchicht=
licher Betrachtung zurückkehren.
Die klaren, den Stempel einfacher
Selbſtverſtändlich=
keit tragenden Worte des Vortragenden löſten zum Schluß
großen Beifall aus.
Kongreſſe und Verbandstage.
Internationaler Verbandstag zum
Stu=
dium des Mittelſtandes.
— Stuttgart, 4. September.
Unter zahlreicher Beteiligung von intereſſierten
Per=
ſönlichkeiten, darunter von Vertretern ſtaatlicher und
ſtädti=
ſcher Behörden aus dem In= und Auslande, trat hier der
Internationale Verband zum Studium der Verhältniſſe
des Mittelſtandes zu ſeinem 10. Verbandstage
zu=
ſammen. Die Tagung fand inſofern auf hiſtoriſchem
Bo=
den ſtatt, als der Verband vor zehn Jahren in Stuttgart
gegründet worden iſt. An dieſe Tatſache erinnerte in ſeiner
Begrüßungsanſprache Staatsrat v. Moſthaaf, der die
Grüße der württembergiſchen Staatsregierung überbrachte.
Geheimer Oberregierungsrat Dr. von Scefeld vom
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ßiſchen Miniſterium für Handel und Gewerbe betonte, daß
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Wie wir vergeben unſern
Schuldigern
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(Nachdruck verboten.)
Und von dieſem Augenblick an war wieder ein Fieber
ihrem Körper und eine ewig wache Angſt in ihrer
eele. Sie hatte es ſich nicht ſo unendlich ſchwer gedacht,
it dem alten Leben abzuſchließen, das ihr manche ſchwere
ot gebracht hatte, aber doch ihr eigenes Leben geweſen
ar, und ein neues Leben anzufangen, deſſen beſter Teil
icht mehr ihr gehörte, ein Leben der Demütigung und
bhängigkeit Sich einem anderen Menſchen
verantwort=
ch fühlen zu müſſen, nachdem ſie ſolange nur das eigene
ewiſſen zum Richter über ihr Tun anerkennt hatte
anchmal meinte ſie noch, ſie würde es mit dem
ehrlich=
en Willen doch nicht ertragen können, und es wäre beſſer,
eber beizeiten zurückzutreten, ehe ein unheilbarer Bruch
folgte.
Aber würde ihre Abſage nicht auch ſchon jetzt den
ruch herbeiführen? Würde ihr der Baron ein zweites
kal ein Entgegenkommen zeigen? — Nein, jetzt konnte
* nicht mehr zurück. Es hieß vorwärts
Die Familienmitglieder hielten ihr Verſprechen, ſie
beeinflußten ſie nicht mit einem Wort, aber Anita entging
es nicht, daß ſie wie befreit aufatmeten, als ſie ihr Ja
hörten. In den Augen von Frau von Steltz ſchimmerten
Tränen, als ſie Anita umarmte. Wolfgang küßte ihr mit
ſeiner Begeiſterung, die ſo ſieghaft überzeugend wirken
konnte, die Hand =und ſagte einfach: Ich bin glücklich,
Couſinchen, ſehr glücklich! Brigitta nahm Heini in ihre
Arme und drückte ihn, daß er nach Atem puſtete. Ich
komme euch bald beſuchen, lange kann ich nicht ohne mein
Herzblut ſein.
Der General knurrte etwas von Halbheiten, was nicht
ſehr ſchmeichelhaft für ſeinen Vetter Drewensberg klang,
und zitierte: Ein Ganzes tun und ein Rechtes machen,
iſt beſſer als hundert betändelte Sachen! und erklärte
Anita für das tapferſte und geſcheiteſte Frauenzimmerchen,
das ihm je vorgekommen ſei.
Und nun drängte die ganze Familie auf ſofortige
Ab=
reiſe Anitas. — Nicht dies „Hangen und Bangen in
ſchwe=
bender Pein”, ſondern mutig mit beiden Füßen in das
neue Leben hineinſpringen. Nicht das aufreibende
Ge=
ſchäft des Packens und des langſamen Sichloslöſens von
den alten liebgewordenen Verhältniſſen, fort, nur foct!
Sie wollten ſchon dafür ſorgen, daß alles in Ordnung
käme, ihr Vertrag mit dem Direktor der Muſikſchule
ge=
löſt und ihre Sachen ihr nachgeſchickt würden,
Anita war ganz benommen, ganz willenlos. Und als
auf ihre Anfrage, ob Heinis Vormund, ihr Pflegevater,
ſie nach dem Lindenhaus begleiten dürfe, umgehend von
ihrem Schwiegervater eine zwar förmliche, aber doch
merk=
würdig bereitwillige und rückhaltloſe Einladung direkt an
Hartkopf eintraf, ließ ſie es zu, daß die Abreiſe bereits
auf einen der nächſten Tage feſtgeſetzt würde. Sie mußte
einſehen, daß eine längere Qual ſie nur feig und mutlos
machen würde.
Der General lachte wie ein Fuchs, als er die
Ein=
ladung an Hartkopf las.
Man merkt ihm ordentlich die Erleichterung an,
ein=
mal, ohne ſeinem Stolz etwas zu vergeben,
entgegenkom=
mend ſein zu dürfen, ſagte er. Und die beiden alten
Her=
ren lächelten ſich verſtändnisinnig zu.
17. Kapitel.
Der Abſchied, die Reiſe, die Ankunft auf der
Eiſen=
bahnſtation in der Nähe von Schloß Lindenhaus gingen
wie die Bilder einer Laterna Magica an Anita vorüber=
Sie hatte das Gefühl, als ob ſie nur der Zuſchauer beim
Schauſpiel ihres eigenen Lebens ſei. Erſt als ſie, aus
dem Bahnwagen ſteigend, eine kleine dicke Perſon in
flat=
ternden) Mantel mit lebhaften Ruderbewegungen der
Arme eilig auf ſich zukommen ſah, erwachte ſie wie aus
einem Schlaf.
Seite 20.
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Stimme der Baroneſſe Zeſina ſchon von weitem. In
ihrer weiten gelben Staubhülle und dem großkrempigen
gelben Strohhut glich ſie einem aufgeblaſenen Luftballon.
Trotz ihrer inneren Nöte fiel Anita wieder das Groteske
im Ausſehen der Baroneſſe auf. Aber ſie vergaß es
ſo=
fort über der herzlichen Begrüßung. Die Tante Zeſina
hob ſich zu Anita empor, und als dieſe ſich zu ihr
herab=
bückte, ſchlang ſie die Arme um ihren Hals und küßte ſie
und ſchien ſie gar nicht mehr freigeben zu wollen. Das
war reine, echte Freude, ja, es ſchimmerte ſogar feucht in
den grauen Augen.
Es war nicht ſo leicht, meine Liebe aber geſchafft
haben wir es! — Nun ſind wir über den Berg.
Anita wollte danken, wenigſtens mit den Lippen, da
das Herz noch nichts von Dank wußte, aber da wehrte
Zeſina ſchon ungeduldig ab.
Unſinn, Du empfindeſt ja gar nicht, was Du ſagſt!
Das kommt ſpäter, jetzt haben wir keine Zeit dazu!
Guten Tag, mein verehrter Hartkopf! — Sie gehören alſo
auch zu den Leuten, denen „die Nachwelt keine Kränze
flechtet!“ — Ich begrüße in Ihnen eine Art Kollegen und
zugleich ein Stück meiner Vergangenheit — nicht das
übelſte, trotz aller ſchlimmen Erfahrungen. — Sie werden
mir ſchrecklich viel erzählen müſſen, intereſſiere mich noch
immer brennend für die Kuliſſenwelt. — Doch, wo iſt der
Bub’? Die Hauptperſon?
Der hatte ſich hinter die Mutter verſteckt und lugte
mit großen, erſtaunten Blicken auf dieſe merkwürdige neue
Tante. Die Mutti hatte ihm geſagt, daß ſie lieb und gut
ſei und auch er nett zu ihr ſein müßte; aber ſo eine komiſche
Tante — die ſollte lieb und gut ſein? Na, er würde ja
ſehen.
Gib der Tante Zeſina Dein Händchen, Junker, und
einen dicken Schmatz, lockte Zeſina, und die Mutter mahnte:
Sage der Tante ſchönen guten Tag, Heini.
Er machte ſeine Verbeugung und küßte ihr die Hand,
aber einen „Schmatz” verweigerte er ihr entſchieden.
Wſr fahren mit einem Pony nach Hauſe, der gehört
Die, denke nur! Und alle Tage kannſt Du ausfahren.
Reiten auch? fragte Heini, ſofort brennend intereſſiert.
Natürlich auch reiten! Sieh mal, da ſteht der alte
Franz, der hat Deinem Vater das Reiten gelehrt und
freut ſich diebiſch darauf, nun auch dem kleinen Heini die
Kunſt beizubringen. Er möchte Dich gern begrüßen.
Heini muſterte den in die Drewensbergſche Livree
gekleideten alten Diener, der in vorſchriftsmäßiger
Ent=
fernung ſtand, aber erſichtlich Mühe hatte, ſich ſo
teil=
nahmslos ruhig zu verhalten; und die Kritik mußte
zu=
gunſten des Drewensbergſchen Getreuen ausgefallen ſein,
denn Heini lief plötzlich auf den alten Diener zu und gab
ihm die Hand.
Iſt das wahr, wirſt Du mich reiten lehren, alter
Franz, ganz gewiß?
Oh, junger Herr mein lieber junger Herr . .
Der alte Mann konnte nicht ſprechen vor Rührung.
Und wenn ich reiten kann, dann reiten wir mal zur
Mutter Müllern, ja? Die hat ſo geweint, als ich
weg=
gefahren bin. Und ich ſoll ihr auch ſchreiben, ob die Leute
hier lieb zu mir ſind; wirſt Du lieb zu mir ſein?
Ach, junger Herc, wer könnte es wohl übers Herz
bringen, nicht gut zu Ihnen zu ſein?
Mutti, der Mann ſagt ja „Sie” zu mir — muß
er das?
Ja, das muß er! bekräftigte Tante Zeſina höchlichſt
amüſiert. Du biſt ja jetzt ſein Herr und Gebieter.
Einen Augenblick wälzte Heini dieſen neuen Begriff
in ſeinem Köpfchen umher. Das faßte er nicht ſogleich.
Dann ſagte er treuherzig tröſtend zum Diener: Du mußt
„Sie” ſagen, alter Franz, aber fürchte Dich nicht, ich tue
Dir nichts — ganz gewiß!
Jetzt komm, Bubi, der Ottokar, der Racker, ſte
ſchlecht, wenn ihn die Fliegen plagen. Tante Zeſina
e=
griff Heinis Hand und ſegelte mit ihm von dannen. T
anderen folgten ihnen. Heini überfiel die Tante ſofo
mit tauſend Fragen.
Wer iſt Ottokar? — Wie ſieht er denn aus?
Warum beißen ihn die Fliegen? Plötzlich fragte er: B.
Du die Tante mit dem Affen?
Mit dem Affen? — Ich habe zwar dem Alkohol nie
abgeſchworen, aber daß nun gerade der Affe ein entſche
dendes Merkmal für mich iſt
Aber die Tante Gittachen ſagt doch, Du haſt ein
Affen, der immer mit dem Kopf nickt und die
Zäh=
fletſcht. Aber Attalariſten und Kanonen haſt Du nicht, ſa
Tante Gitta.
Ach ſo, den Porzellanaffen! Ja, den will ich Dirf
gar ſchenken.
Kann er ſich auch kratzen und Mücken abſuchen, n
die Affen im Zoologiſchen Garten?
Heini, rief die Mutter entſetzt, aber die Tante far
das köſtlich, und der Anblick ihres lachenden, in die Brei
verzogenen kurzen, dicken Geſichtes rief eine neue Idee
Heini wach, die er ſeiner Gewohnheit gemäß ſofert au
ſprach.
Warum ſiehſt Du denn aus wie ein Nußknacker, Tant=
Anita warf einen hilfeſuchenden Blick auf Harto, d
in Worte überſetzt gelautet haben würde: Da haben E
ſchon dieſen ſchrecklichen kleinen Schnabel! — Wie wi
das noch werden?
Heini, Du naſeweiſer böſer Bub’! ſchalt ſie, aber Z
ſina wehrte ihr. Laß uns, wir werden ganz allein ferti
Warum ſteckſt Du Dein Näschen ſo keck in die Lu
daß es hineinregnen kann? fragte ſie Heini ſtatt ein
Antwort: der fuhr ſich erſchrocken an ſeine Naſe und hie
ſie mit beiden Händen zu.
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Nummer 209.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 6. September 1913.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 6. September 1913.
Nummer 209.
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De erſ do hieß es, ,Der Verkehr=
Weer endlich mal en Sege,
Un Darmſtadt gingt jetzt mehr und mehr
Der Großſtadt ſchnell entgege.
Die Berjerſchaft, vor Stolz un Fraad,
Hott kaum ſich noch gekennt;
Doch — ſpeter dhat’s ihr widder laad,
Do hott ſe druff geſchennt.
Es war’n vor Rooches ganz eweg
Die Spießer un die Kricher,
Un ’s hieß, mer weer am Faixſe Eck
Sei Lewe net mehr ſicher.
„Verkehr” no ja, deß weer ganz ſchee,
Doch, awwer, deß Gedeeß,
Deß macht, dhet’s noch ſo weider geh’,
De ſtärkſte Gaul nerfees.
Doch weiter ging es, oh Mallehr,
Mer hott ſich net ſcheniert,
Uff aamol hot mer „den Verkehr”
Eläktriſch reguliert.
Do war nu ganz de Deiwel los,
Die goldern Ruh war futſch,
„Mit Volldampf druff” fehrt dorch die Stroß
Jetzt aach die Funkekutſch.
Un net bloß die ſorgt for „Verkehr”
Barwariſch, gottverdobbel,
Säckzionsweis raſe kreiz un kwehr
Aach noch die Audomobbel;
Die Kerchſtroß is ſchun lengſt zu eng,
Deß werd behaubt mit Recht;
Kimmt dort e Stadtrat ins Gedreng,
O jeh, do geht’s em ſchlecht.
Jedoch net uff de Stroß allaa
Dhut „der Verkehr” jetzt ſiege;
Sie fange in de Wolke a
Jetzt aach noch rum zu fliege;
Mer krickt die Gichdern, heert mer do,
Nor die Brobäller ſchnorrn;
For Angſt, es fellt aam ſchließlich ſo
E Schmaaßert uff de Knorrn.
Korzum, es ſpuckt jetzt „der Verkehr”
In Darmſtadt unuffheerlich;
Mer kann derr kaum noch ſchlofe mehr,
Un ’s Lewe is gefehrlich.
Ihr Stadträt, bremſt mit baade Hend,
Die Sach geht ſunſt zu weit,
Un ſchafft uns widder, wann Ihr kennt,
Die gude alte Zeit.
So, ich glaab, deß hab ich widder mol ſchee geſagt
un ’s werd kaaner was dra dibbe wolle. Freilich, ich hett
mer’s ja bekwehmer mache kenne, indem nemlich, daß ich
eifach geſagt hett: ſo un ſo, un mir wolle unſer Ruh hawe;
awwer erſtensmal mache mir ſo e paar ſchläächte Vers
weiders gor kaa Umſtend, un zweitensmal ſieht’s beſſer
aus (un drittensmal macht’s die Rechnung größer D.
Red.) Nemlich, deß is ſo en Drick vun uns Schriftſteller,
wann mir ebbes zu ſage hawwe, dann ſage mer deß net
klar un deitlich in eme eifache Satz, wie mer’s in de Schul
gelernt hawwe, ſundern do werd die Sach ſo lang
ver=
mimbelt un vermambelt, bis mer zuletzt ſelbſt net mehr
draus eraus kumme; un noochher ſage die gewehnliche
Leie, die wo vum Schriftſtellerhandwerk ungefehr ſo viel
verſteh’, wie e Ochs vum Tango, — do verſteh ich nemlich
aach nix devo — ja, do ſage dann die Leie: Dunnerwedder,
allerhand Hochachdung, is deß emol e ſaumäßig
geſcheid=
ter Kerl; ei, mer waaß jo gor net, wos er will! —
Awwer um damt, daß Se nu gleich wiſſ, um was
ſich’s in meim Fall dreht, ſag ich Ihne weider nix, als wie
bloß: Der Verkehr! — Nemlich beim letzte „gemiedliche
Beiſammenſein” uff em Rothaus hawwe ſe widder mol
wos iwwern Verkehr geſchwätzt, un dodruff hie hatt’s en
Haufe Eigeſandte geregent, aus dene mer entnemme konnt,
daß widder mol „Einer für alle” was dro auszuſetze hatt.
No, un „Einer für alle”, deß werrn ſo zimmlich die meiſte
ſei. — Sehe Se, un ewe die Eigeſandte, die hawwe mich
zu meim Gedicht dransſchbieriert, die warn ſo
gewiſſer=
maße der Kuß der Muſe.
Ja, nemlich der Verkehr, deß is der wunde
Punkt=
vun unſerm geliebte Reſſedenzche. Un ich glaab, wann
mer hier aach e paarmolhunnerddauſend Mak
zuſamme=
bringe dhet, un kennt dodefor em Schbidahl e Gramm=
Radium kaafe, noochher hett deß gor kaan Werd, dann die
„Verkehrskrankheit” kennt mer dodermit doch net haalen
Un wann mer ’s Radium kumbweis druffſchmiern dhet,
uff den wunde Punkt. Un awwer woher kimmt deß?
„Deß iſt die Frage”, ſeegt de Hammlädd im Wallenſteins=
Lager vun Gerhard Hauptmann. Awwer aach do will ich
Ihne druff helfe, um daß Se net im Dunkle rumzufuſchele
brauche. Alſo deß kimmt Ihne nemlich doher, weil mer
hier ſo konferſadief veralagt ſin; mir mechte uns gern als
Großſtädter uffſchbiele un hawwe dodebei Angſt, unſer
Gemiedlichkeit gingt in die Binſe. So e bische Verkehr,
haaßt’s, weer ganz ſchee, bloß die Ruh derfft dodorch net
geſteert werrn.
Wos war des beiſchbielsmeßia damols for en
Schbäck=
dachel, wie mer hier e bische Dißzieblien in de Verkehr
bringe wollt un hott agefangen, rechts zu geh.
Sellwigs=
mol is mer ganz ernergiſch hinne vorgefahrn un hott en
Uhkaß erausgewe, in de Kerchſtroß derft bloß noch rechts
geloffe werrn. Domals hab ich gedenkt: Aha, deß is
vor=
dehand bloß ſoe klaa Verſuchelche, daß ſich emol die
Publigimmer dra gewehne; mit der Zeit werd mer ſchun
Richdung eneibringe un Ordnung un en preißiſche Schneid
in die verlodderte Paſſande. Un mer hott Schildcher
wed=
der die Wand gemacht un ſtendich is aan Schutzleit drinn
erum gedabbt und hott dene, die, wo net gewißt
hawwe, wos ſich geheert, im heefliche Dinſtton zugerufe:
Rechts gehn! Un wann aaner ebbes vorgeſtellt hott, do
hott de Herr Schutzmann ſogar geſagt: Rechts gehn, bittel
Heit ſieht mer vun dem ganze Uhkaß nix mehr wie die
zwaa dreckige Schilder, un die Bubligimmer ſchuſſele
wid=
der drufflos; laafſte net, ſo gilt’s net, un es is en ganz
egal, ob ſe rechts en Ribbeſtumber krieje odder links. Ja,
die Bollezei hott ewe ihr Feldwache widder eiziehe miſſe,
bloß, weil e paar net gewißt hawwe, uff welcher Seit bei
ihne rechts un links is, un die wo ſich deßwege vun eme
Schutzmann noch lang kaa Vorſchrifte mache loſſe.
Nu hawwe awwer neilich ſoe paar leichtſinnige
Stadträt aach noch de Audomobillverkehr zugeloſſe, um
ewe de Verkehr in de Kerchſtroß widder e bische zu hewez=
Ich zum Beiſchbiel weer do aach dagege geweſe, dann
warum, ich hab kaa Audomobill, un ich bezahl doch
netz=
bloß den Haufe Steier, um damit, daß ich in de Kerchſtroß
alle Dag e paarmal iwwerfahrn werr. Die
Benzin=
brotze ſolln aafach en Umwähk mache. Freilich, wann ich
erſt emol e Audomobill hab, noochher is es wos annerſt,
dann do bezahl ich doch net bloß den Haufe Steier, um
damit daß ich net enaus fahrn kann, wo ich will.
Deß Lumpezeig, wo kaa Audo hott, ſoll mer aafach aus
em Wähk geh. Un dodra ſehe Se, daß der ganze
Verkehr=
zwaa Seite hott, wie e Wixberſcht,e hoorig un e glatt,
Un deßwege denk ich halt aach als emol an unſer gemieds
lich gut alt Zeit un ſag mer:
Ach, was war’n des ſcheene Zeite,
Wie mer im Woog noch Rohrn konnt’ ſchneide.
R. Sch.
Orl
Kriehintele Sunndage=
NoochmitdagssBedrachtunge.
Ebbes iwwer de Verkehr un ſo=
Ach Gott, wie war es ehedem
In Darmſtadt ſo gemiedlich,
So ruhig, ſo ſtill, ſo agenehm,
So ſittſam un ſo friedlich;
’s war noch die gute alte Zeit,
Do gab’s noch kaa Gedeeß,
’s ging alles in Gemiedlichkeit
Un niemand war nerfees.
Es kam kaa Deiwel in die Raaſch,
Still ging’s nor im Gemunkel,
Un awends nooch em Zabbeſtraach
War alles ſtichedunkel;
Dann Bars und Cafés un ſo Denz,
Die gabs domals noch net,
Un pinktlich lag die Reſſedenz.
De langewähk im Bett.
Aach „der Verkehr” hatt gude Weil,
E jeder is gedibbelt,
Un kaaner hott aam voller Eil
Im Laafe iwwerhibbelt;
Es ging eich alles ruhig ſein Gang,
Des Lewe war net groß,
Un ’s Gras is halwe Meter lang
Gewachſe in de Stroß.
Des aanzig Fuhrwerk, ohne Stuß,
Deß dorch die Stadt gegondelt,
Wor nor en Gaſthofsomnibuß,
Wo an die Bahn gedrondelt.
Un hatt der Kutſcher werklich mol
En Fremde drinn gehatt,
Am annern Dag ſtand’s ohne Kohl
Sofort im Wocheblatt. —
Doch eines Dags dann, korz un gut,
Da fing mer a zu hatze,
Da gab es Lewe in die Bud,
Die Ruh, die war de Katze.
Mit „Fffft=Bemmbemm”, mit Ruhs un Raach,
Mit Ellegans un Forſch,
Fuhr mer „per Strambblern”, ei de Schlag!
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Nummer 209.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 6. September 1913.
Seite 31.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Beöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
8—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 31. Aug.: Dem Fabrikarbeiter Georg
Pfeifer, Neue Ireneſtraße 19, eine T. Friederike Helene.
Am 1. Sept.: dem Tiefbauamtsarbeiter Peter Steiger,
Lauteſchlägerſtraße 14, eine T. Anna Charlotte. Am 31.
Aug.: dem Reallehrer Heinrich Lambert, Soderſtraße 76,
ein S. Heinr. Franz Peter. Am 27.: dem Kellner Georg
Schneider, Langgaſſe 39, ein S. Friedrich. Am 2. Sept.:
dem Schaffner und Wagenführer bei der elektriſchen
Stra=
ßenbahn Wilhelm Trinkaus, Landgraf=Georg=Straße 32,
eine T. Eliſabeth Ottilie Wilhelmine. Am 29. Aug.: dem
Sergeanten im Garde=Dragoner=Regiment Nr. 23 Heinr.
Luft, Riedeſelſtraße 72, ein S. Heinrich. Am 2. Sept.
dem Gaswerksrohrleger Karl Schwarz, Kiesſtraße 81,
eine T. Eliſabeth. Dem Bäcker Friedrich Henkelmann,
Heinheimerſtraße 55, ein S. Otto.
Aufgebote. Am 2. Sept.: Metzger Robert Möller in
Mainz mit Eliſabeth Bernardine Ibels in Wiesbaden.
Eiſendreher Ferdinand Pape mit Köchin Magdalene
Roſine Blank, beide in Mannheim. Werkmeiſter=Aſſiſtent
Karl Eckhardt in Mainz mit Luiſe Hartmann in
Lau=
terbach. Architekt Otto Paul Herbert Zerries in
Pforz=
heim mit Charlotte Chriſtine Pertchen,
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ſtraße 40. Am 3.: Elektromonteur Friedr. Wilh.
Kräge=
loh in Hagen mit Berta Fanny Müller, Nieder=
Ram=
ſtädter Straße 5½. Maurergeſelle J. Heinr. Görlich III.
mit Eliſabethe Auer, beide in Groß=Gerau. Chemiker
Srul Romow Grafenſtraße 27, mit Emilie Jakobine
Wolff in Kreuznach. Am 4.: Ingenieur Joſeph
Kon=
ſtantin Pade mit Marie Schmelz, Witwe, geb. Günther
in=Traiſa. Königl. Preuß. Baurat Ferdinand Trier in
Mülheim a. d. Ruhr mit Chriſtine Dorothea Sprengel
in Bad Nauheim.
Eheſchließungen. Am 30. Aug.: Friſeur A. Schäfer
mit Verkäuferin Dorothea Göbel, beide hier. Schloſſer
Auguſt Baas mit Eliſabethe Chaineux geb. Horſt, beide
hier. Buchdrucker Ludwig Becker mit Emilie Köhler,
beide hier. Gärtner Georg Kilgus mit Marie
Land=
zettel, beide hier. Bahnarbeiter Heinrich Späth in
Nau=
heim mit Eliſabethe Geibel in Nieder=Ramſtadt. Am
2. Sept.: Metzger Heinrich Speier mit Marg. Trautner,
beide hier. Am 3. Sept.: Schloſſer Auguſt Nahrgang
mit Katharina Joſt, beide hier. Am 4. Sept.: Metzger
Samuel Mainzer mit Dina Pauli, beide hier.
Geſtorbene. Am 2. Sept.: Karl Peter Poth, 6 J.,
ev., S. des Maurers Karl Poth II. in Spachbrücken, hier
Grafenſtr. 9. Taglöhnerin Eliſabeth Bigges, 18 J., ev.,
Große Kaplaneigaſſe 66. Am 4.: Emilie Bechtold geb.
Erck, 83J., ev., Ehefrau des Werkmeiſters,
Pallaswieſen=
ſtraße 5. Am 3.: Landwirtſchaftl. Arbeiter Ad.
Szym=
zak, 42 J., kath., Erbacher Straße 125.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
6—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 16. Auguſt: dem Hilfsſchaffner
Chri=
ſtroph Münſter, Neue Niederſtraße 21, ein S. Chriſtoph
Rudolf. Am 21.: dem Finanzaſpiranten Heinrich Franz,
Kiesbergſtraße 54, ein S. Heinrich Günther. Am 18.:
dem Sergeanten im Leib=Dragoner=Regiment Nr. 24
Tho=
mas Hölzel, Frankenſteinſtraße 15, eine T. Lieſelotte
Am 24.: dem praktiſchen Arzt Dr. Wilhelm Degen,
Klappacherſtraße 1, eine T. Am 20.: dem Former
Leon=
hard Jung, Ludwigshöhſtraße 10, eine T. Eliſabetha.
Am 25.: dem Tapezier Georg Knierim,
Weinberg=
ſtraße 5, ein S. Ludwig Wilhelm. Am 27.: dem
Kauf=
mann Wilhelm Friedrich Paſche, Beſſungerſtraße 104,
ein S. Rudolf. Am 22.: dem Großh. Geometer 2. Klaſſe
Adam Kappes, Grüner Weg 23, ein S. Heinrich
Wil=
helm. Am 27.: dem Rechtsanwalt Wilhelm Paul
Sar=
torius, Heinrichſtraße 160, eine T. Edith Karoline Thereſe
Am 28.: dem Schloſſer Hermann Schwab,
Sandberg=
ſtraße 54, eine T. Anna Martha. Am 25.: dem Trompeter
im Feldartillerie=Regiment Nr. 61 Karl Friedriche
Reich=
hardt, Weinbergſtraße 11, ein S. Karl Georg Heinrich.
Am 31.: dem Schriftſetzer Adam Johannes Lotter,
Karlſtraße 119, eine T. Luiſe Katharina Eva. Dem Großh.
Miniſterialregiſtrator Johann Otto Ludwig Keppel
Wittmannſtraße 41, eine T. Marie Sophie Katharina. Am
28.: dem Bezirksfeldwebel Franz Müller,
Moosberg=
ſtraße 71, ein S. Erich. Am 31.: dem Trompeter=
Sergean=
ten Hermann Oskar Scheffler, Neue Niederſtraße 11, ein
S. Ludwig Oskar Alfred. Am 2. Sept.: dem
Eiſenbahn=
ſchaffner Philipp Maul, Wingertsgäßchen 17, ein S.
Johann Philipp Alois.
Aufgebotene. Am 22. Auguſt: Gerichtsaktuar
Hein=
rich Wilhelm Eduard Jüngſt zu Höchſt a. M. mit
Eli=
ſabeth Wiegand, Rückertſtraße 27. Am 25.: Maurer
Wilhelm Plößer, Orangerieſtraße 34, mit Sophie
Wil=
helmine Apollonia Kartſcher, Weinbergſtraße 26.
Schloſ=
ſer Heinrich Konrad Emrich, Frankenſteinſtraße 11, mit
Eliſe Aſſing, Witwe, geb. Hölzer, ebenda. Am 26.:
Ma=
ſchinenſchloſſer Friedrich Ludwig Andreas Ganß,
Tan=
nenſtraße 15, mit Dorothea Geyer, Kiesbergſtraße 9.
Am 29.: Schreiner Philipp Lang, Beſſungerſtraße 27,
mit Karoline Eliſabethe Tracht, Weinbergſtraße 36½.
Am 1. Sept.: Schreiner Heinrich Zalman,
Beſſunger=
ſtraße 88, mit Margarete Franziska Kopp, daſelbſt.
Am 4.: Weißbinder Franz Landzettel,
Ludwigshöh=
ſtraße 9, mit Katharina Rinner, daſelbſt.
Eheſchließungen. Am 23. Auguſt: Prokuriſt Karl
Auguſt Böving zu Bremen mit Karolina Eliſabeth
Helene Fitting, Martinſtraße 59. Zuſchneider Wilhelm
Lochmann zu Offenbach a. M. mit Anna Maria
Katha=
rina Margarete Treiber, Martinſtraße 22. Packer Karl
Chriſtian Rudel zu Pforzheim mit Eliſabethe
Katha=
rine Trumpfheller, Heidelberger Straße 127. Am 30.:
Kaufmann Ludwig Eduard Fiſcher=Dick zu München
mit Helene Anna Wiegand, Mathildenſtraße 47.
Buch=
händler Heinrich Louis Karl Auguſt Henkel,
Schieß=
hausſtraße 8, mit Margarethe Stier, daſelbſt.
Geſtorbene. Am 27. Auguſt: Philippine Becker, geb.
Damm, Witwe des Handarbeiters, 64 J., ev.,
Sandberg=
ſtraße 46. Am 1. Sept.: Henriette Sior, geb. Weber,
Witwe des Großh. Rentamtmanns, 71 J., ev.,
Rückert=
ſtraße 24. Am 5.: Magdalena Sophie Nora Conradi,
geb. Kollbeck, Witwe des
Oberlandesgerichtspräſiden=
ten i. P., 82 J., ev., Hobrechtſtraße 12.
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
16. Sonntag nach Trinitatis, den 7. September 1913
Hoſkirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Mittwoch, den 10. Sept., abends um 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Velte.
Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Velte. — Abends um 6 Uhr: Pfarrer Kleberger.
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer
Zimmer=
mann. — Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Kleberger.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
7. Sept., nachmittags um 2 Uhr: Schluß der
Chriſten=
lehre für die Schloßgemeinde und Beſuch der Epilept.=
Anſtalt in Nieder=Ramſtadt. Pfarrer Zimmermann.
Feierabend (Stiftſtr. 51): Vorm. um 11 Uhr:
Chriſtenlehre für die Markus gemeinde. Pfarrer Vogel.
Ailitärgemeinde: Kein Gottesdienſt. —
Vormittags
um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (Steinſtr. 24,
Muſik=
ſaal). — Die Verſammlung der Konfirmierten fällt
Sonn=
tag, den 7. Sept., aus.
Johanneskirche: Sedankollekte. — Vorm. um 10 Uhr:
Pfarrer Dingeldey. — Vorm. um 11½ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. — Vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für
den Südbezirk im Gemeindehaus. Pfarrer Dingeldey.
Martinskirche: Sedankollekte. — Vorm. um 10 Uhr:
Pfarrer Widmann. Feier des hl. Abendmahls mit
Vor=
bereitung. Anmeldung von ½ 10 Uhr an in der Sakriſtei.
Vorm. um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt für den Oſt bezirk.
Pfarrer Widmann. — Nachmittags um 2 Uhr:
Chriſten=
lehre für den Oſt bezirk in der Kirche, für den Nord
bezirk im Martinsſtift, für den Weſt bezirk im
Gemeinde=
haus. — Abends um 6 Uhr: Gottesdienſt zur
Eröffnung des Konfirmanden=Unterrichts
Pfarrer D. Waitz. — Nachm. um 4 Uhr: Bibelſtunde
im Martinsſtift. Pfarrer Veller.
Eliſabethenſtiſt: Samstag, den 6. Sept., abends um
8 Uhr: Beichte. — Sonntag, den 7. Sept., vorm. um
10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit heil. Abendmahl. Pfarrer
Lenz. — Vorm. um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt.
Nachm. um 3 Uhr: Kommunion=Veſper
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Feſtkollekte für die
evang. Jugendvereinigung der Petrusgemeinde.. —
Vor=
mittags um 8½ Uhr: Chriſtenlehre (Knaben und
Mäd=
chen). Pfarrer Wagner. — Vormittags um 10 Uhr:
Feſtgottesdienſt anläßlich des 8. Jahresfeſtes der evang.
Jugendvereinigung der Petrusgemeinde. Pfarrer Goethe=
Wörrſtadt. — Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Wagner.
Pauluskirches Vormittags um 8½ Uhr: Chriſtenlehre.
Pfarrer Rückert. — Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Rückert. — Vormittags um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarrer Rückert.
Großh. Schloßkapelle zu Kranichſtein: Sonntag, den
Sept., vorm. um 11½ Uhr: Gottesdienſt. Pfarraſſiſtent
Bönning.
Evang. Gemeinde Eberſtadt: Sonntag, den 7. Sept.,
vormittags um 9½ Uhr: Gottesdienſt. Pfarrer Paul.
— Nachm. um 2 Uhr: Chriſtenlehre der Mädchen.
Pfarr=
aſſiſtent Dr. Bingel.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 7. Sept.,
vormittags 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nachmit=
tags um 4 Uhr: Bibelſtunde. —
Abends um 8½ Uhr:
Bibliſcher Vortrag. — Montag, den 8. Sept., abends um
Dienstag, den
8½ Uhr: Bibelſtunde für Frauen.
9. Sept., abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde für Jung=
— Donnerstag, den
frauen und Blaukreuz=Bibelſtunde.
11. Sept., abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde. —
Sams=
tag, den 13. Sept., abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde für
Beamte. — Zweig der Stadtmiſſion (
Beſſunger=
ſtraße 88, Hth.). Sonntag, den 7. Sept., vormittags um
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Nachmittags um 3 Uhr
— Um 4½ Uhr: Bibelſtunde
Bibelſtunde für Jünglinge.
für Jungfrauen. — Freitag, den 12. Sept., abends um
8½ Uhr: Bibelſtunde.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag, den
7. Sept., nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule. — Abends
um 8½ Uhr: Predigt. Pred. A. Maurer aus Mannheim.
— Am Dienstag abend iſt keine Bibelſtunde.
Gemeinde gläubig getauſter Chriſten (Baptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 7. Sept., vorm. um 9½ Uhr
Gottesdienſt. Prediger Reiner aus Berlin. — Vorm.
um 10½ Uhr: Sonntagsſchule. — Nachm. um 4 Uhr:
Gottedienſt. Pred. Reiner. — Abends um 6 Uhr:
Jugend=
verein. — Mittwoch, den 10. Sept., abends um 8½ Uhr:
Gebetſtunde.
Rethodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 7. Sept., nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
Um 4 Uhr: Predigt. Prediger Lutz aus Frankfurt a. M.
Freitag, den 12. Sept., abends um ½9 Uhr: Predigt.
Prediger Ekert aus Offenbach.
Katholiſche Gemeinden
17. Sonntag nach Pfingſten, den 7. September 1913
Schutzengelfeſt
St. Ludwigskirche: Samstag, den 6. September,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte.
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Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Schloßgemeinde: 17. Aug.: Dem Kaufmann Gg.
Friedrich Hein T. Karoline Anna Johanna, geb. 4. Mat.
Dem Dekorationsmaler J. J. Buckowsky T. Antonie,
geb. 13. Juli. 23. Aug.: Dem Taglöhner Wilhelm
Herz=
berger S. Martin Peter, geb. 15. Juli.
Johannesgemeinde: 29. Aug.: Dem Kaufmann
Heinrich Joſef Engelhardt T. Eliſabeth Marie Hedwig,
geb. 25. Mai. 31. Aug.: Dem Kaufmann Emil Wünſche
S. Johannes Gottfried, geb. 8. Aug. Dem Ingenieur
Martin Schifferdecker S. Hans Ludwig, geb. 4. Juli.
Martinsgemeinde: 31. Auguſt: Dem
Bahn=
arbeiter Karl Gerbig S. Heinrich, geb. 28. Juli. Dem
Schreibgehilfen Heinrich Schanz S. Wilhelm, geb. 16. Aug.
Dem Glaſer Wilhelm Müller T. Eliſabeth, geb. 17. Aug.
Dem Friſeur Georg Herling S. Otto Philipp, geb. 16. Aug.
29. Aug.: Dem Buchdrucker Otto Wilhelm T. Eliſabeth,
geb. 21. Aug.
Petrusgemeinde: 31. Aug.: Dem Gärtner Hans
Chriſtian Beck T. Emilie Hermine Marie, geb. 9. Aug.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Schloßgemeinde: 16. Aug: Weißbinder Karl
Ludwig Heinrich Lorenz und Eliſe Zimmermann. 21. Aug.:
Brotfahrer Andreas Pfeifer und Eliſe Horn Witwe, geb.
Pullmann. 23. Aug.: Fabrikarbeiter Heinrich Fiſcher
und Katharina Kreiſel. 31. Aug.: Friſeur Aug. Schäfer
und Dorothea Göbel.
Kaplaneigemeinde: 2. Sept.: Metzger Heinrich
Speier und Roſa Margarete Trautner
Martinsgemeinde: 30. Aug.: Bahnwärter Ludw.
Philipp Fries und Maria Treber. 31. Aug.: Gärtner
Georg Kilgus und Marie Landzettel. Buchdrucker
Lud=
wig Johann Georg Wilhelm Becker und Emilie Lina
Köhler, beide hier. 31. Aug.: Schloſſer Emil Auguſt
Baas mit Eliſabeth Eleonore Chaineux Witwe, geb.
Horſt, beide hier.
Paulusgemeinde: 30. Aug.: Kaufmann Ludw.
Eduard Fiſcher=Dick zu München und Helene Wiegand.
31. Aug.: Buchhändler Heinrich Louis Carl Auguſt Henkel
und Margarete Stier.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Schloßgemeinde: 19. Aug.: Buchbindermeiſter
Philipp Böcher, 71 J., ſtarb 16. Aug. Wilhelmine Supp,
ledig, 41 J., ſtarb 16. Aug. 23. Aug.: Rentner Ludwig
Lipp aus Buſſigny, 75 J., ſtarb 20. Aug. in Ems.
Kaplaneigemeinde: 30. Aug.: Georgine Schnur,
Tochter des Fabrikarbeiters, 9 Mon., ſtarb 28. Auguſt.
2. Sept.: Anna Margareta Schreiner, ledige Auslauferin,
58 J., ſtarb 31. Auguſt. 4. Sept.: Eliſe Bigges, ledige
Fabrikarbeiterin, 19 J., ſtarb 2. Sept.
Johannesgemeinde: 29. Aug.: Kaufmann
Heinrich Reichard, 20 J., ſtarb 26. Aug. 31. Auguſt:
Schleifer Heinrich Valentin, 19 J., ſtarb 29. Aug.
Martinsgemeinde: 29. Aug.: Schreinermeiſter
Georg Karl Klenk, 41 J., ſtarb 27. Aug. 31. Auguſt:
Rentner Joh. Poth, 70 J., ſtarb 29. Aug. 30. Aug.:
Schreiner Karl Hofmann, 61 J., ſtarb 28. Aug. 3. Sept.:
Marie Schorn, geb. Kunz, Witwe des Stationsvorſtehers,
81 J., ſtarb 31. Auguſt.
Petrusgemeinde: 29. Aug.: Philippine Becker,
Ehefrau des Jakob Becker, 65 J., ſtarb 27. Aug.
Paulusgemeinde: 3. Sept.: Henriette Sior, geb.
Weber, Witwe des Rentamtmanns, 72 J., ſtarb 1. Aug.
(Einſegnung.)
Trauungen auswärt. Paare: Pfarrer Beringer.
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
Vogel.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. — Um
Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr:
hl. Meſſe. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
Um 11 Uhr: letzte heil. Meſſe. — Nachmittags um 3 Uhr:
Roſenkranz=Bruderſchaftsandacht mit Predigt u. Prozeſſion.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½7 Uhr: heil. Meſſe.
Abends um 6 Uhr:
An=
dacht zu Ehren des hl. Geiſtes
Kapelle der Engliſchen Fränlein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Montag, nachm. um 4 Uhr:
Sakramentaliſche Betſtunde.
Kapelle zu Nieder=Ramſtadt: Sonntag, vormittags.
um 9 Uhr: Singmeſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 6. Sept.,
nach=
mittags um ½ 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
hl. Meſſe mit Predigt.
— Um ½10 Uhr: Hochamt und
Predigt. — Nachm. um 2 Uhr: Andacht und Segen.
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Hochamt und Predigt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
6. Sept., nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½7 Uhr: hl. Meſſe.
Um ½9 Uhr:
Amt mit Predigt. — Nachm. um ½3 Uhr: Herz=Jeſu
Andacht.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 6. Sept., nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte. — Um
Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt.
Um ½2 Uhr:
Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht. — Werktags um
¼7 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, den 7. Sept., vorm.
um 7 Uhr: Beichte. — Um ½ 8 Uhr: Amt und Predigt.
Nachmittags um ½2 Uhr: Andacht.
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H. Frankfurt a. M., 5. Sept. (
Börſenwochen=
bericht.) Die Berichtswoche eröffnete in feſter
Stim=
mung, beeinflußt durch die augenblicklich recht günſtige
Verfaſſung des Geldmarktes, wozu mehrere Umſtände
bei=
getragen haben. Die ſich immer ſtärker ausprägende
poli=
tiſche Beruhigung veranlaßt viele Kapitaliſten, die
aufge=
ſpeicherten Gelder wieder an den Markt zu bringen; durch
den ſchwächeren Geſchäftsgang in der Induſtrie werden
ge=
ringere Beträge für Neuanlagen erforderlich und die in
der Zeit der Hochkonjunktur in Anſpruch genommenen
Kre=
dite haben eine Verminderung erfahren. Es werden ſich
jedoch die für den September zu erwartenden Anſprüche
aus der Erntebewegung geltend machen, ſo daß man für
den Vierteljahrswechſel mit etwas höhern Sätzen zu
rech=
nen hat. Dieſe Eventualität kam jetzt ſchon in
überraſchen=
der Weiſe zum Ausdruck, indem der Privatdiskontſatz
auf 5½ Prozent anzog. Es ſcheint, daß dabei das
lebhaf=
tere Kaſſageſchäft beträchtliche Mittel abſorbiert, aber im
Gegenſatz hierzu brachte die Erhöhung des Privatſatzes
eine Ernüchterung für die Spekulation, die dann
anzie=
hende Prolongationsſätze befürchtet. Nachdem noch der
Dienstag in recht freundlicher Tendenz verlief. brachten
die folgenden Tage eine vorwiegende Abſchwächung.
Zu=
nächſt haben auch die matteren Neu=Yorker Kurſe, infolge
der Aufwärtsbewegung an den amerikaniſchen
Rohproduk=
tenmärkten enttäuſcht. Ebenſo verſtimmte die mattere
Stimmung an der Wiener Börſe, von der man hier glaubte,
ſolche auf ungünſtigere politiſche Meldungen
zurückzufüh=
ren. Tatſächlich lauten die Nachrichten vom= Balkan
we=
niger gut als in der letzten Zeit, wenngleich dort die
Kon=
ſtellation allem Anſchein nach über das Stadium
hinaus=
gekommen iſt in dem gelegentlich unfreundlichere Berichte
zu Beſorgniſſen Anlaß geben müſſen. Der Hauptgrund
für die Abſchwächung in Wien war offenbar die
Verteue=
rung der dortigen Lombardſätze. Der Verkehr war
in=
folge der allgemein eingetretenen Zurückhaltung ſchließlich
weſentlich ruhiger gegenüber der verfloſſenen Woche.
Zu den Einzelheiten übergehend wurden Deutſche
Renten weniger beachtet, und die Kurſe ſind faſt durchweg
ohne Veränderung, nur deutſche Städteanleihen erlitten
vereinzelte Einbußen. Nachdem in den letzten Wochen
verſchiedene Anleihen dieſer Gattung zu weſentlich
billige=
rem Preis als die älteren Emiſſionen an den
Markt gelangten, haben dieſelben vorwiegend unter
die=
ſem Kursdruck zu leiden.
Von den ausländiſchen Staatsfonds waren Ruſſiſche,
Rumäniſche und die Oeſterreichiſch=Ungariſchen in recht
gu=
ter Stimmung; ebenſo Türkiſche, von welchen beſonders
Türkiſche Loſe lebhaft gehandelt wurden und höher
ſchlie=
ßen. Dieſe Loſe dürften für die Folge noch ſtärkere
Be=
achtung finden, in Anbetracht der Gewinnausſichten und
der 6 Verloſungen jährlich; allerdings iſt Bedingung dabei
die Vorausſetzung des völligen Friedens der Türkei mit den
Nachbarſtaaten. Chineſen ſind ebenfalls befeſtigt und
Mexikaner im ganzen erholt, obgleich die Nachrichten ſo
widerſprechend wie möglich ſind.
Von Transportaktien waren Hamburger Paket und
insbeſondere Nordd. Lloyd im Vordergrunde des
Ver=
kehrs, wobei namentlich letztere anſehnlich avancierten,
an=
ſcheinend auf Meinungskäufe der Spekulation; ſonſt ſind
noch Meridional, ſowie Orientbahnen beſſer. Der Banken=
1913.
markt war durchgängig in günſtiger Dispoſition bei
höhe=
ren Kurſen.
Am Montangebiete waren zeitweiſe lebhaftere Umſätze
und dabei Kurserhöhungen; dann erfolgten Realiſationen,
die eine Abſchwächung bewirkten. Nur Laurahütte
konn=
ten anſehnlich höher ſchließen, da der demnächſt
erſchei=
nende Geſchäftsbericht ſehr befriedigend ſein ſoll. Das
Kaſſainduſtriegebiet bekundete gute Haltung, ſo daß bei
ziemlich bedeutendem Geſchäft vorwiegend
Preisbeſſerun=
gen erfolgten. Beſſere Frage beſteht für einzelne Aktien
der Automobilbranche, wie Kleyer, Daimler und
Dür=
kopp, während Benz anſcheinend auf die bevorſtehende
Kapitalerhöhung bis ungefähr 214½ gedrückt wurden.
Sonſt lagen noch Höchſter Farbwerke, Zuckerfabrik
Wag=
häuſel, Akkumulatoren, Aluminium und Alkali=
Weſter=
egeln recht feſt. Petroleumwerte ſind nach zeitweiſer
Aufwärtsbewegung wieder niedriger.
Die Freitagsbörſe nahm einen ruhigen Verlauf da
die Haltung infolge des weiter anziehenden Privatſatzes
auf 5¾/ Prozent ſehr zurückhaltend war. In
Schiffahrts=
aktien erfolaten Gewinnrealiſationen, während Aluminium
auf günſtige Geſchäftsergebniſſe anſehnlich profitierten.
Die 4prozentigen Pfandbriefe der
Landwirtſchaft=
lichen Kreditbank, welche etwa ein halbes Jahr
nicht notiert waren, wurden heute zu 71 Prozent
gehan=
delt; alſo weſentlich unter dem letztnotierten Kurs. Die
Schuhfabrik Herz. Frankfurt a. M., deklariert weiter 8
Prozent Dividende. Die Süddeutſche
Eiſenbahngeſell=
ſchaſt Darmſtadt bringt für das am 31. März
abge=
laufene Geſchäftsjahr die Verteilung einer Dividende von
6½ Prozent in Vorſchlag, Ferner ſchließen: 4proz. Reichs
von 1913 98,60. 4proz. Reichs unkündb. 1918 97,50, 3½proz
Reichs 83,90. 3proz. Reichs 74, 4proz. Heſſen v. 1899 96.25
G., 4proz. Heſſen v. 1906 96,50, 4proz. Heſſen v. 1908/09
96,80, 4proz. Heſſen unkdb v. 1912 98110, 3½proz. Heſſen
82,40 B., 3proz Heſſen 72, 4proz. Darmſtädter 9480,
3½proz. Darmſtädter 86.10 G., 4proz. Heſſ. Land.=Hyp.=
Pfandbr. (S 23—26) 97 G., 4proz. Heſſ. Land.=Hyp=
Pfandbr. (S. 27) 97,20 G. 3½proz. Heſſ. Land.=Hyp.=
Pfandbr. (S 3—5) 84 G., 3½proz. Heſſ. Land.=Hyp.=
Pfandbr. (Serie 9—11) 84.10 G. 4proz. Heſſ.
Kom.=Pfandbr. (Serie 13—14) 97 G., 4proz. Heſſ.
Kom.=Pfandbr. (Serie 15—16) 97.20 G., 3½proz. Heſſ.
Kom.=Pfandbr. (Serie 1—3) 84,20 G., 3½proz. Heſſ.
Kom.=Pfardbr. (S. 4) 8410 G., 4proz. Naſſ Landesb.=
Pfandhr. 99. 3½gproz. Naſſ. Landesb.=Pfandbr. 91.50. 3proz.
Naſſe Landb.=Pfandbr 88 G.,
Genua=Loſe 213, Meininger=
Loſel 34.40, Türkiſche=Loſe 167.20, Ungariſche Loſe 385 B
Venediger=Loſe 60½ G., Raab=Grazer=Anrechtsſcheine
39,50, Gothaer Präm. II 114,75, Donau=Regulierung 159
4proz. Bagdad=Türken 79,25. 4proz. konvent. Türken von
1905/11 75. 4½proz. Serben 87,40. Darmſtädter Bank 115.50,
Südd Eiſ.=Geſellſchaft 127.50 G South=Weſt=Afrika 114,
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Seite 34.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 6. September 1913.
Nummer 209.
IIGEIITIIIEITIIIIEIITAAAGETTTAIIIIEIIIIIIIIIIIIIIIEIEEEETHTEEEEEEEENGTIEHSIRIIIILILLII
1
Bäder, Sommerfrischen, Ausflugsorte, Hotels, Restaurants
(
Bad Langenſchwalbach. Bis zum Beginn der nächſten günſtig. Der Kurhausumbau, der überall volle Befriedig=
Saiſon wird unſer Badeort im Weinbrunnental vor dem ung erweckte, wird wohl dazu beitragen, daß die heurige
idylliſchen Weiher einen vornehmen Konzertplatz und ein Kur ſich bis Mitte Oktober ausdehnt. Von Mitte Septem=
Anarmnasannnansanansaananaanaann wansannsang wasgnngnanannnanangasangsa nanasanesnanssesanannsnsannnnnannansnanannas
Wiener Cafs erhalten. Die Pläne des Architekten Kähler
wurden von der Stadtverwaltung in der letzten Sitzung
genehmigt. — Die heurige Herbſtkur iſt zurzeit noch recht
ber ab tritt Kurtaxe=Ermäßigung ein.
Schlangenbad. Das herrliche Herbſtwetter bringt
täg=
lich großen Paſſantenzuſpruch. Unſere neuen
Kurgarten=
anlagen finden endlich nach dem verregneten Sommer noch
volle Würdigung. Das paradieſiſche Schlangenbad iſt
durch den nunmehr erſtklaſſigen Gartenreſtaurantbetrieb zu
einer Hauptattraktion für Wiesbadener Kurgäſte geworden.
92
La6ey
altbewährt bei Nieren- und Blasenleiden, Harn säure und Elweiss.
dem Zuckerkran-
Nach den neuesten Forschungen ist sie auch
ken wegen ihres günstigen Natron- und Kalkgehalts in erster Linie
zu empfehlen. Für werdende Mütter und Kinder in der Entwicklung
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damals durch alle Blätter, wie
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unbe-
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Bajazzo-Schicksal fürwahr
von ins Herz schneidender
Art, wie es kein Dichter
aus-
zusinnen vermöchte.
Ein Triumph der Lichtbildbühne.
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Licht-
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6
45
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eae
2
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verblüfſende Erfolge erzielen. Sie kommen, — ſehen. — ſiegen! Ihnen zu wiberſtehen iſt
un=
möglich, ob man will oder nicht. man muß ſolche Perſonen lieben. Woran das liegt, kann man
ſich meiſt nicht erklären, da die Betreffenden weder durch große Schönheit noch etwa durch
hervor=
ragende Geiſtesgaben ſich vor anderen auszeichnen. Oft iſt ſogar das Gegenteil der Fall, indem
ſchönen und klugen Menſchen der oder die Geliebte abſpenſtig gemacht werden durch einen
Neben=
buhler, der häßlich und geiſtig minderbegabt iſt. Dieſe ſonderbaren Geheimniſſe des Liebes= und
Seelenlebens hat nun ein bekannter Pfychologe, Dr. F. Amos, gründlich erforſcht und iſt dabet
zu dem überraſchenden Schluſſe gelangt, daß dieſe geheimnisvolle Macht ſich jede Perſon aneignen,
daß alſo jeder Herr die Zuneigung einer jeden Dame und jede Dame die Zuneigung eines
jeden Herrn eringen kann. Wie es gemacht wird, hat er in einem Buche genau beſchrieben.
Ber die darin gegebenen Regeln befolgk, erobert die Herzen im Sturme und zwingt die geliebte
Der Titel des Buches lautet: „Das Geheimnis der perſönlichen
Perſon zur Zuneigung.
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450 u. 500, kompl. Küche Mk. 120;
ferner Matratzen, einz. Bettſtellen,
Tiſche, Diwan M. 45, Chaiſelonque
verſtellb., Mk. 32, Trumeaux M. 32,
Dipl.=Schreibtiſche in prima
Aus=
führung, ganz beſonders billig.
7884) Uhland, Hügelstr. 29, Möbelwerkst.
1 Theaterab. (Part. D, mögl. 1.
Reihe) geſ. Mühlſtr. 41, p. (*7409ms
¼ MI. Rang
erſte Reihe, für die ganze
Spiel=
zeit abzugeben.
(*7814
Näheres in der Expedition.
heternhoneneat 1.
trauerhalber für die Spielzeit
abzugeben.
(*7736
Offert. unter O. 11 an die Exp.
Bucht. A. Part. abzug. (*7740
Nieder=Ramſtädterſtr. 20.
21
Enonneſtng Nr. 89 und 90 A,
A Sperrslizt Eckplätze,
zuſam=
men abzugeben. Näheres
Rhein=
ſtraße 25, Kaſſe.
(*7772
Großherz. Hoftheater
Sonntag, den 7 Sept. 1913.
1. Abonnem.=Vorſtellung. C 1.
Neu einſtud. und neu inſzeniert:
Tannhäuſer
und der Sängerkrieg auf
Wart=
burg.
Große romant. Oper in 3 Akten
von Richard Wagner.
Seten
Hermann,
Land=
graf v. Thüringen AlfredStephant
Tannhäuſer,
Georg Becker
Wolfram von S
Eſchinbach,
Walther v. d.6
Vogelweide, N
Biterolf,
5
Heinrich der
Schreiber,
Reinmar von ſs Robert Perkins
Zweter,
Otto Semper
Aug. Globerger
L. Schützendorf
8 Chriſtian Moll
Eliſabeth, Nichte
des Landgrafen
GertrudGeyers=
bach
Venus
Franz. Callwey
Ein junger Hirte . Marg. Beling=
Schäfer
Erſter
Hede Schaub
Page des Luiſe Sturmfels
Zweiter
Dritteri Land=
Annem. Liſchke
Vierter grafen Lydia Riedhof
Adh. Croneberg
Die drei Grazien Marie Schott
Marie Baranoff
Fürſten, Ritter, Grafen u.
Edel-
leutr. Edelfrauen. Pagen. Jäger.
Trabanten. Hellebardiere.
Ael=
tere u. jüng. Pilger. Sirenen.
Najaden. Nymphen. Bacchanten
und Bachantinnen ꝛc. ꝛc.
Ort der Handl.: Thüringen,
Wart=
burg.
Zeit: Anfang des 13.
Jahrhunderts.
Geſtaltung d. Bühnenbildes:
Hof=
theatermaler Kurt Kempin u.
Ma=
ſchineriedirektor E. Schwerdtfeger.
Koſtüme: Hans Müller=Hickler.
Die neuen Koſtüme ſind in den
Werkſtätten des Hoftheaters
an=
gefertigt (Garderobe=Vorſteherin
Margarethe Heß, Obergarderobier
Viktor Storck).
Preiſe der Plätze (Gew.
Preiſe):
Sperrſitz: 1.—13. Reihe
4.20 ℳ, 14.—20. Reihe 3.40 ℳ,
Par=
terre: 1.—5. Reihe 2.90 ℳ, 6.—8.
Reihe 2.35 ℳ, Proſzeniumsloge
6.20 ℳ, Mittelloge 6.20 ℳ,
Bal=
konloge 5.20 ℳ, I. Rang 4.70 ℳ,
7I. Rang: 1.—6. Reihe 2.70 ℳ,
I. u. 8. Reihe 2.15 ℳ, I. Galerie
1.35 ℳ, II. Galerie 75 ₰.
Jeder Theaterbeſucher hat auf
Grund ſeiner Eintrittskarte das
An=
recht, am Abend beim Billetteur
unentgeltlich ein Exemplar des
Programmbuches zu beziehen.
Anf. 6½ U. — Ende gegen 10½ U.
Kartenvk. v. 10½—1½ u. v. 5½ U. an.
Vorverkauf f. die Vorſtellungen:
Dienstag, 9. Sept. 2. Ab.=Vſt.
A 1. SCavalleria rusticanat.
Hierauf: „Der Bajazzo”.
Ge=
wöhnl. Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
Mittwoch, 10. Sept. 3. Ab.=Vſt.
B 1. Neu einſtud.: Goethe’s
Fauſt=Tragödie. 1. Abend:
Vorſpiel auf dem Theater.
Pro=
log im Himmel. Der Tragödie
erſter Teil, erſte Abteilung. Gew.
Preiſe. Anfang 7½ Uhr. (Vergl.
beſondere Anzeige.)
Donnerstag, 11. Sept. 4. Ab.=
Vorſtell. C 2. Neu einſtudiert:
Goethe’s Fauſt=Tragödie.
a Abend: Der Tragödie erſter
Teil, zweite Abteilung. Gewöhnl.
Preiſe. Anfang 7½ Uhr. (Vergl.
beſondere Anzeige.)
Freitag, 12. Sept. 5. Ab.=Vſt.
1. „Die ſchöne Helena.”
Kleine Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
Aus dem Spielplan.
Samstag, 13. Sept. Keine
Vor=
ſtellung.
Sonntag, 14. Sept. 6. Ab.=Vſt.
D 2. „Lohengrin.” Gewöhnl.
Preiſe. Anfang 6½ Uhr.
Seite 38.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 6. September 1913a
Nummer 209.
Bei Appetitlosigkeit
Dr. Hommel’s Haematogen
20jähriger Erfolg! (VI,2107
Warnung! Man verlange ausdrücklich den
Namen Dr. Hommel.
Sport, Spiel und Turnen.
* Fußballklub Olympia Darmſtadt 1898. Am
Sonn=
tag findet nach längerer Pauſe wieder ein intereſſantes
Wettſpiel auf dem Olympia=Sportplatz an der
Heidelberger Straße ſtatt. Die erſte
Mann=
ſchaft Olympias, die an den letzten Sonntagen auswärts
ſpielte, tritt hier gegen die gleiche Mannſchaft des
Fuß=
ballklubs Viktoria Aſchaffenburg an. Nach
dem Spiele der erſten Mannſchaften treten die A.=H.=
Mannſchaften beider Vereine zum Freundſchaftsſpiele an.
Die zweiten und dritten Mannſchaften Olympias haben
auswärts Wettſpiele auszutragen. Die zweite Mannſchaft
ſpielt in Lorſch gegen die erſte Mannſchaft der dortigen
Olympia, während die dritte Mannſchaft der gleichen
Mannſchaft der Aſchaffenburger Viktoria in Aſchaffenburg
gegenüberſteht.
G.A. Zöglingswetturnen und Turnwarteübungen. Am
Sonntag, den 7. Sept., nachmittags, finden in den Bezirken
des Main=Rheingaues der Deutſchen Turnerſchaft
Zög=
lingswetturnen ſtatt. Nachdem ſich der im vorigen Jahre
damit gemachte Verſuch vorzüglich bewährt hat, ſind dieſe
Wettkämpfe zur dauernden Einrichtung des Gaues gemacht
worden. Diesmal werden die jungen Turner ihre Kräfte
im Weithochſprung, Dreiſprung, Kugelſtoßen (20 Pfund)
und einer Freiübung meſſen. Die Zöglinge des erſten
Bezirks turnen in Neu=Iſenburg, des zweiten Bezirks in
Groß=Gerau, des dritten Bezirks in Nieder=Beerbach und
des vierten Bezirks in Münſter. An demſelben Tage,
vor=
mittags 9 Uhr, finden in denſelben Orten Turnwarte=
Uebungen ſtatt.
Nieder=Beerbach, 5. Sept. Sonntag findet
hier das Zöglingswetturnen des dritten Bezirks des
Main=Rhein=Gaues ſtatt. Turner und Turnfreunde ſind
dazu freundlichſt eingeladen. Nach Erledigung des Tur=
nens ſorgt ein Tänzchen im Gaſhaufe Zum Darmſtähdter
Hof” für angenehmen und kurzweiligen Aufenthalt.
Landwirtſchaftliches.
Frankfurt, 4. Sept. Schlachtviehmarkt.)
Amtlicher Bericht. Auftrieb: Rinder 87, Ochſen 11,
Bullen 4, Färſen und Kühe 72, Kälber 665, Schafe 137,
Schweine 1310. Marktverlauf: Kälber gedrückt,
Schafe rege, Schweine feſt, ausverkauft. Preiſe für 1
Zent=
ner Lebendgewicht (Schlachtgewicht) in Mark: 1. Kälber:
a) Doppellender, feinſte Maſt —, b) feinſte Maſt= (Vollm.=
Maſt) und beſte Saugkälber 66—68 (110—113), c)
mitt=
lere Maſt= und gute Saugkälber 60—65 (102—110), d)
ge=
ringere Saugkälber 55—58 (93—98), e) geringere
Saug=
kälber 50—53 (85—90). 2. Schafe: a) Maſtlämmer und
jüngere Maſthammel 45 (94), b) ältere Maſthammel und
gut genährte Schafe 38—39 (90—92). 3. Schweine: a)
Fett=
ſchweine über 3 Ztr. Lebendgewicht 63—65 (82—83), b)
vollfleiſchige Schweine über 2½ Ztr. Lebendgewicht 62½
bis 64 (80—82), e) vollfleiſchige Schweine über 2 Ztr.
Lebendgewicht 62½—65 (81—83), e) fleiſchige Schweine
62½—65 (81—83).
* Berlin, 4. Sept. Der Saatenſtand in
Preußen für Anfang September 1913 iſt, wenn 2 gut,
3 mittel bedeutet: Hafer 2,5 (Auguſt 1913: 2,6, September
1912: 2,8), Kartoffeln 2,6 (2,6 bezw. 2,7), Zuckerrüben 2,4
(2,4 bezw. 2,3), Futterrüben 2,5 (2,5 bezw. 2,3), Klee 2,5
(2,6 bezw. 2,7), Luzerne 2,6 (2,6 bezw. 2,7), Rieſelwieſen
2,4 (2,4 bezw. 2,4), andere Wieſen 2,8 (2,7 bezw. 2,7).
In den Bemerkungen der Statiſtiſchen Korreſpondenz
zu dem Saatenſtand in Preußen für Anfang September
1913 heißt es: Ueber Schädlinge wird nur vereinzelt
be=
richtet. Roggen und Gerſte iſt zum größten Teile gut
ein=
gefahren, nur ein kleiner Teil zeigte Auswuchs. Korn iſt
allgemein gut beſchaffen und gibt reichliche Ernte. Auch
Stroh befriedigt. Sommergetreide und Winterweizen
wurden verhältnismäßig ſpät reif und iſt dementſprechend
ſpät gemäht worden. Es iſt viel Auswuchs zu verzeichnen,
ſo daß die Erträge nicht immer den Erwartungen
entſpre=
chen. Weizen befriedigt im allgemeinen. Sowohl Korn
wie Stroh geben der Lage entſprechend genügend Erträge.
Das Mähen des Hafers geht langſam vorwärts wegen der
vielen Lagerſtellen. Die Einbringung war infolge der
naſen Witerung mit großen Schwierigkeiten verknülpſt,
wodurch ein bedeutender Teil Kornes verloren ging.
So=
weit Probedrüſche vorliegen und die Erträge
ſchätzungs=
weiſe angegeben ſind, kann man von einer guten Ernte
ſprechen; das Stroh iſt freilich meiſt ſchwarz. Die
Kar=
toffeln werden recht verſchieden eingeſchätzt. Die
Früh=
kartoffeln ſcheinen nicht ergiebig genug. Man hofft, daß
die ſpäten beſſere Erträge liefern. Zucker= und
Futter=
rüben ſind gut erholt und verſprechen gute Erträge. Den
Futtergewächſen halfen die Niederſchläge nicht dermaßen,
wie man erwartet hat. Mit der Grummeternte iſt hier
und da begonen worden, teilweiſe iſt ſie ſogar beendet.
Der Ertrag befriedigt wenig. Die Herbſtbeſtellung iſt
in=
folge der verzögerten Erntearbeiten noch ſehr im Rückſtand.
Nur vereinzelt liegen Berichte über den Beginn vor.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 de
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Botanſiſcher Garten und Lehranſtalt für
Polizeihunde.
Mehrmals im Jahre macht das Polizeiamt in den
Zeitungen die wohltätige Verordnung bekannt, in der
Hundebeſitzern, deren Hunde die Ruhe durch ihren Lärm
ſtören, Geldſtrafen bis zu 30 Mark in Ausſicht geſtellt
wer=
den. Man ſollte es nun nicht für möglich halten, daß
Beamte der nämlichen Behörde, von der die Verordnung
ausgeht, zum Abrichten von Polizeihunden einen Platz in
unmittelbarer Nähe unſeres Botaniſchen Gartens benutzen.
Der Garten ſoll Studienzwecken dienen, weiter aber auch
Ruhebedürftigen zur Erholung. Durch den ſtundenlang
anhaltenden ununterbrochenen infernaliſchen Lärm der
Hunde während des Abrichtens wird den Beſuchern des
Gartens der Aufenthalt völlig verleidet. Recht dringend
ſoll daher an den Herrn Vorſtand der Polizeibehörde die
Bitte gerichtet werden, hier einmal ſelbſt nach dem Rechten
zu ſehen. Sicher finden ſich in der Umgebung der Stadt
andere, geeignetere Plätze, und unſer Botaniſcher Garten,
der eine Zierde der Stadt iſt und für deſſen Unterhaltung
jährlich doch auch nicht geringe Beträge aufgewendet
wer=
den, bleibt in Zukunft von ähnlicher Nachbarſchaft
ver=
ſchont.
Sie brauchen
Rente Scle
Seifenpulver, Soda oder sonstige Waschzusätze,
fwenn Sie mit Persil waschen, denn dessen
selbsttätige Wirkung wird dadurch nur
beeinträch-
ſtigt und sein Gebrauch unnütz verteuert. Persil
3.
wascht ganz von selbst
ſohne Reiben und Bürsten, nur durch einmaliges
etwa halbstündiges Rochen. Also denkbar
ein-
fachste Anwendung, bei grösster Zeitersparnis und
Schonung des Gewebes. Da Persil gleichzeitig
stark desinfizierende Wirkung besitzt, so eignet es
sich besonders vorteilhaft für die Reinigung von
7
-
Kranken- u. Kinderwäsche
die dadurch vollkommen keimfrei gemacht wird
Die schmutzigste
W äsche
wird durch Persil im Nu wieder vollkommen rein
und schneeweiss, wie auf dem Rasen gebleicht.
Aller Staub, Schmutz, Schweiss, Fett, ja selbst
die hartnäckigsten Flecken verschwinden sofort,
ohne dass das Gewebe im geringsten angegriffen
wird. Deshalb besonders empfehlenswert für
ge=
werbliche Berufswäsche, wie Metzger-, Bäcker‟,
Friseure- und Anstreicherkleidung, Arbeiterkittel
und Schürzen. — Auch für
Woll- und Buntwäsche
ist Persil das idealste Waschmittel. Beim Waschen
in stark handwarmer Persillauge (ohne Kochen)
bleibt die Wolle stets locker, griffig und wird nie filzig.
Ueberall erhältlich, niemals lose, nur in Original-Paketem
HENKEI. & Co., DUssELDORF,
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