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176. Jahrgang
ionatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
tren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
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gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
hriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 20 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
er Kaiſer iſt mit dem Prinz=Regenten von
Bayern geſtern früh in Poſen eingetroffen. Der
Kronprinz war ſchon vorher angekommen. Nach
der Ankunft des Kaiſers fand auf dem Exerzierplatz
große Parade des 5. Armeekorps und ſpäter
Pa=
radetafel ſtatt.
ei einem Automobilunfall in der Nähe von
Worms wurde der Beſitzer des Autos getötet,
ſeine Frau und der Chauffeur wurden ſchwer und die
Kinder leichter verletzt.
luf der Station Krojanke ſtürzte infolge Achſenbruchs
ein D=Wagen des Schnellzuges Königsberg=
Berlin um. Eine Perſon wurde getötet, zwei
wurden ſchwer verletzt.
das neue liberale Kabinett in Holland unter
dem Vorſitz von Cort van der Linden iſt gebildet.
Tageskalender zur Geſchichte der
Befreiungskriege.
7 Auguſt 1813: Die preußiſche Landwehrdiviſion
Hirſch=
feld vernichtet bei Hagelberg die von Magdeburg aus
vorgegangene franzöſiſche Diviſion Girard.
Treffen bei Pirna. Sieg der Franzoſen.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6.
Kaiſertage im Oſten.
— In dieſem Jahre finden die Kaiſermanöver
ſekanntlich zwiſchen dem 5. und 6. Armeekorps ſtatt, und
m Zuſammenhang mit dieſen ſtehen verſchiedene
Veran=
taltungen, die einen rein bürgerlichen Charakter tragen
ind den Monarchen mit der Bevölkerung in nähere
Be=
ührung bringen. In dieſem Jahre fehlt es auch nicht
in einem gewiſſen politiſchen Beigeſchmack, denn der
Kai=
er weilt auf dem heiß umſtrittenen Boden der Oſtmark,
ind bei dieſer Gelegenheit zeigen ſich wieder einmal jene
volitiſchen Regungen, die auf unſer nationales Leben
einen dunklen Schatten werfen. Immer wieder betonen
die polniſchen Führer, daß ſie ſich durchaus als Deutſche
fühlen und gar nicht daran dächten, eine Trennung der
polniſchen Landesteile von Preußen und Deutſchland
her=
beizuſehnen. Wie vereinbart ſich dieſe angeblich
natio=
nale Geſinnung aber mit dem Verhalten der polniſchen
Fraktion der Poſener Stadtvertretung, die den Beſchluß
gefäßt hat, ſich an den zu Ehren des Kaiſers
veranſtal=
teten Feſtlichkeiten abſolut nicht zu beteiligen? Iſt das
etwa nicht eine Demonſtration gegen Kaiſer und Reich?
Es beweiſt dies auf das deutlichſte, daß man
polniſcher=
ſeits eine ſchroffe Grenze gezogen wiſſen und mit den
Deutſchen nichts gemein haben will. Das iſt ein trauriges
Zeichen, das auf die Zuſtände in den Oſtmarken ein
be=
zeichnendes Licht wirft. Hieraus erhellt wieder einmal
die Unverſöhnlichkeit der Polen, es zeigt ſich eben, daß
ſſie, abgeſehen von einigen erfreulichen Ausnahmen, in
keiner Weiſe deutſch fühlen.
Die polniſche Frage iſt eben ein Problem, deren
Lö=
ſung ungemein ſchwierig iſt, wobei freilich nicht verkannt
werden darf, daß an dieſen Schwierigkeiten die
Regie=
rung zum Teil ſelbſt ſchuld iſt. Man hat in der
Polenpolitik nicht immer eine geſchickte Hand bewieſen
und die in dieſer Hinſicht gezeigte Zickzackpolitik hat gar
manches verſchuldet. Viel Schuld trägt auch die
Zerſplit=
terung der Deutſchen ſelbſt, die auch auf der Wacht im
Oſten ſich nicht zu einigen vermögen, ſondern ſich
unter=
einander nach Rang und Stand abſondern, während die
Polen ihrerſeits feſt zuſammenhalten und dadurch nicht
in letzter Linie ihre großen Erfolge gegenüber den
Deut=
ſchen erzielt haben. Vielleicht wird jetzt in den
Kaiſer=
tagen erneut ein Appell an dieſe Einigung erſchallen; ob
er freilich für die Dauer Erfolg haben wird, muß man
nach den bisher gemachten Erfahrungen leider verneinen.
*
*
„
Unter der Ueberſchrift „Polniſche
Albern=
heiten” wird der Voſſiſchen Zeitung aus Poſen
tele=
graphiert: In letzter Stunde hat auch der Poſener
pol=
niſche Baſar ſeine große Front geſchmückt, aber nur mit
grünen Girlanden, nicht aber mit Fahnen oder Emblemen.
Die in dem Baſar befindlichen fünfzehn großen polniſchen
erſtklaſſigen Geſchäfte haben nicht den geringſten Schmuck
angelegt. Die meiſten Polen dekorieren in keiner Weiſe
ihre Häuſer und Geſchäfte, mit Ausnahme einiger kleiner
Geſchäfte, die nur von deutſcher Kundſchaft leben. Das
Polentumsſt erregt gegen die Leitung des polniſchen Ba=
ſars, daß ſie ſich doch zur Ausſchmückung entſchloſſen
hat. Die Polen demonſtrieren auch in anderer Weiſe.
Eine Reihe von Papiergeſchäften hat in ihren Auslagen
nur polniſche Patrioten und polniſche Dichter ausgeſtellt
und einzelne ſtellen große Bilder von Napoleon in die
Auslage.
Der Wahlprüfungsgerichtshof.
Durch eine Parlamentskorreſpondenz wurde
ge=
meldet, daß der Wahlprüfungskommiſſion des
Reichstages im Zuſammenhang mit dem Antrag
Baſſermanns, die Wahlprüfung einer richterlichen
Inſtanz zu übertragen, bereits ein Vorſchlag auf
Errich=
tung eines Reichstagsgerichtes für
Wahlprüfun=
gen vorliege, mit dem ſich das Haus bei ſeinem
Zuſam=
mentritt zu befaſſen haben werde. Wahrſcheinlich handelt
es ſich bei dieſer Meldung um eine einfache Kombination,
da man bisher nichts davon gehört hat, daß der
Geſchäfts=
ordnungskommiſſion ein derartiger Vorſchlag
unterbrei=
tet worden ſei, und wenn der Vorwärts dieſen Teil der
Nachricht ſich von einem Mitglied der
Geſchäftsordnungs=
kommiſſion ausdrücklich dementieren läßt, ſo dürfte er
damit recht haben. Dagegen wäre es an ſich wohl
mög=
lich, daß ein derartiger Vorſchlag von irgend einer Seite
vorbereitet und der Geſchäftsordnungskommiſſion bei
einem Zuſammentritt des Reichstages vorliegen wird.
Viel Ausſicht auf Annahme dürfte er allerdings kaum
ha=
ben, nachdem der Baſſermannſche Vorſchlag, die
Wahl=
prüfung einer richterlichen Inſtanz zu übertragen,
ſeiner=
zeit beim Reichstag ſo wenig Anklang gefunden hat
ganz abgeſehen davon, daß der Vorſchlag in der von der
deutſchen Parlamentskorreſpondenz verbreiteten Form
allerdings ſehr zur Kritik herausfordert. Wenn dagegen
der Vorwärts den Baſſermannſchen Gedanken an ſich als
einen Vorſtoß der Reaktion auf die Rechte des Reichstages
bekämpft, unter Hinweis auf die Verfaſſung, wonach der
Reichstag die Legitimation ſeiner Mitglieder ſelbſt prüft,
ſo muß dem entgegengetreten werden. Gerade auf dem
Gebiete der Reichstagswahlprüfungen hat der Reichstag
bisher eine kaum zu übertreffende Unfähigkeit bewieſen.
Oft genug kommt es vor, daß Reichstagswahlprüfungen
erſt kurz vor Schluß einer Legislaturperiode erledigt
wer=
den; ja, manche werden überhaupt nicht erledigt, da die
Wahlprüfungskommiſſion einmal mit Arbeiten zu ſehr
überlaſtet iſt und zweitens die Erhebungen viel zu viel
Zeit beanſpruchen. Das ſchlimmſte aber iſt, daß die Frage
der Gültigkeit eines Reichstagsmandats, die an ſich doch
eine Rechtsfrage ſein ſollte, gewöhnlich zu einer politiſchen
Frage und darüber hinaus zu einer politiſchen Machtfrage
wird.
Der ihm in der Verfaſſung übertragenen Aufgabe, die
Legitimation ſeiner Mitglieder ſelbſt zu prüfen, hat ſich
der Reichstag wahrlich nicht gewachſen gezeigt und läßt
beſonders im Plenum andauernd die Objektivität
ver=
miſſen, die doch das erſte Erfordernis für eine derartige
richterliche Funktion iſt. Eher findet man eine objektive
Beurteilung in der Wahlprüfungskommiſſion ſelbſt,
ob=
wohl auch deren Mitglieder natürlich unter dem
Partei=
einfluß ſtehen, weil man ſich dort, wo das
Tatſachenmate=
rial eingehend bearbeitet wird, gegen ſachliche
Erwägun=
gen doch nicht vollkommen verſchließen kann. Im Plenum
dagegen wiederholt ſich ſtets das alte Spiel, daß die
inter=
eſſierten Parteien für die Gültigkeit und die gegneriſchen
Parteien gegen die Gültigkeit ſtimmen, und zwar die eine
wie die andere aus politiſchen Erwägungen heraus und
ſehr oft gegen die Stimmen ihrer eigenen Delegierten in
der Wahlprüfungskommiſſion und gegen die theoretiſch
ſeit längerer Zeit bereits anerkannten Grundſätze des
Reichstags für die Beurteilung der Wahlproteſte. Man
geht nicht zu weit, wenn man behauptet, daß die
Abſtim=
mungen über die Wahlprüfungen in den allermeiſten
Fäl=
len geradezu ſkandalös ſind und dazu beitragen müſſen,
in weiten Kreiſen unſeres Volkes das Vertrauen in die
Objektivität des Reichstages zu erſchüttern. Wer den
Glauben an den Fortſchritt auch auf dem Gebiete des
Parlamentarismus noch nicht verloren hat, wird daher
unbedingt daran feſthalten, daß es ſchließlich doch zu einem
Wahlprüfungsgerichtshof kommen wird, weil es dazu
kom=
men muß. Uebrigens hat ſich das Verfahren im
elſaß=
lothringiſchen Landesparlament vorzüglich bewährt, da
Richter ihrer ganzen beruflichen Erziehung nach viel beſſer
geeignet ſind, objektiv zu entſcheiden als Politiker, die,
und zwar nicht nur bei uns, in erſter Linie Parteimänner
und daher parteilich ſind.
Uebrigens könnte der Reichstag auch ſelbſt etwas tun,
um eine größere Objektivität bei der Behandlung dieſer
Frage zu ermöglichen, wenn er eine Kommiſſion mit der
Ausarbeitung der Grundſätze beauftragte, nachdem er
bis=
her ſelbſt bei Wahlprüfungen entſchieden hat.
Selbſt=
verſtändlich müßten dabei auch die Beſchlüſſe der
Wahl=
prüfungskommiſſion berückſichtigt werden. Eine gründliche
ſyſtematiſche Bearbeitung des Materials würde vielleicht
von ſelbſt dazu führen, eine Anzahl kleiner Geſichtspunkte
auszuſchalten, die man bisher, um dem politiſchen
Geg=
ner Abbruch zu tun, immer noch für ausſchlaggebend
ge=
halten hat.
Deutſches Reich.
— Die Erhebung der Wehrabgabe. Die
Tägliche Rundſchau ſchreibt: Die Fragebogen für die
Er=
hebung der einmaligen Wehrabgabe werden gegenwärtig
im Reichsſchatzamt gemeinſam mit den übrigen
Ausfüh=
rungsbeſtimmungen zu dem Geſetz über den einmaligen
Wehrbeitrag ausgearbeitet. Die Beſtimmungen werden
vom Bundesrat vorausſichtlich im Oktober erlaſſen
wer=
den, da das Geſetz bekanntlich am 1. Januar 1914 in Kraft
tritt. Die vom Reichsſchatzamt ausgearbeiteten
Frage=
bogen werden eine wertvolle Unterlage für die
Beurtei=
lung des deutſchen Nationalvermögens bilden. Die
Frage=
ſtellung wird, den Beſtimmungen des Geſetzes
entſpre=
chend, äußerſt ſorgfältig vorgenommen, um ein
durch=
aus klares Bild über die Vermögenslage der einzelnen
Zenſiten zu gewinnen. Das auf dieſe Weiſe gewonnene
Material wird wieder eine wichtige Unterlage für das
Vermögenszuwachsſteuergeſetz, das im Jahre 1916 zur
Ausführung gelangt. Die Fragebogen werden im Januar
ausgegeben und im Februar zugeſtellt werden. Drei
Mo=
nate nach der Zuſtellung muß das erſte Drittel des
Wehr=
beitrages bezahlt ſein. Bis längſtens Mai 1914 wird
da=
her das erſte Drittel des Wehrbeitrages eingegangen ſein.
Da der Kaſſenſchluß für das verfloſſene Etatsjahr erſt am
20. Juni erfolgt, werden daher ſämtliche Eingänge aus
dem Wehrbeitrag noch auf das Jahr 1913 aufgerechnet
werden. Der Heeresverwaltung ſteht aus den einmaligen
Ausgaben der Heeresvorlage für 1913 eine Summe von
425 Millionen Mark zur Verfügung. Die
Heeresverwal=
tung hat unmittelbar nach der Verabſchiedung des
Ge=
ſetzes große Beſtellungen gemacht, die zu Ende dieſes
und zu Anfang nächſten Jahres bezahlt ſein müſſen. Um
die notwendigen Mittel flüſſig zu machen, iſt mit der
Be=
gebung eines großen Poſtens Schatzſcheine zu rechnen. Der
Schatzanweiſungskredit beträgt 600 Millionen Mark und
von dieſer Summe ſind bisher nur für 68 Millionen
Schatzſcheine ausgegeben.
Die neue „ſozialpolitiſche”
Abtei=
lung des preußiſchen Kriegsminiſteriums,
die am 1. Oktober gebildet und dem Allgemeinen
Kriegs=
departement unterſtellt wird, kann als die „ſozialpolitiſche
Abteilung” der Heeresverwaltung angeſprochen werden.
Ihr werden die allgemeinen Arbeiterangelegenheiten für
den Geſamtbereich der Heeresverwaltung, ferner die
An=
gelegenheiten, die mit dem Verſicherungsgeſetz für
Ange=
ſtellte und mit der Gewerbeordnung ſich befaſſen,
unter=
ſtellt. Außerdem ruht bei ihr die Bearbeitung des
wich=
tigen Kapitels der Arbeiterwohnungen, ſowie aller
Ange=
legenheiten, die mit der Reichsverſicherungsordnung im
Zuſammenhang ſtehen, wie die Verwaltung der Beiträge
zur Invaliden=, Kranken= und Unfallverſicherung, und
weiter die Unterſtützungen an das nicht penſionsberechtigte
Betriebs= und Arbeiterperſonal, für das kein
Unter=
ſtützungsfonds vorhanden iſt. Auch Zuſchüſſe zu den
Ge=
meindeausgaben auf Grund des
Reichsbeſteuerungsge=
ſetzes werden von ihr verwaltet. Ferner unterſtehen der
neuen Abteilung die beſonderen Angelegenheiten der
Ar=
beiter im Bereich der Feldzeugmeiſterei, ſowie die Fragen
über Organiſation und Dienſtbetrieb, Verwaltung im
Rechnungsweſen uſw. in den Techniſchen Inſtituten des
Heeres. Dann auch noch die Beſchaffung von Maſchinen,
Betriebseinrichtungen in dieſen Inſtituten, ſofern mehrere
Abteilungen in Frage kommen. Weiter ſind der neuen
Abteilung allgemeine Angelegenheiten der Inſpektionen
der Techniſchen Inſtitute der Infanterie und Artillerie,
ſo=
wie perſönliche Angelegenheiten der Offiziere des
tech=
niſchen Offizierkorps, der höheren, mittleren und
Unter=
beamten, ſowie der im privatrechtlichen
Vertragsverhält=
nis ſtehenden Perſonen bei den Techniſchen Inſtituten
unterſtellt. Die Abteilung mußte infolge Ueberlaſtung
der Fußartillerieabteilung eingerichtet werden, deren
Wirkungskreis ſich in der Hauptſache auf eigene
Angele=
genheiten beſchränken ſoll.
Bundesrat und Dr. med. dent. Nach
den Ferien dürfte ſich, wie verlautet, der Bundesrat mit
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 27. Auguſt 1913.
Nummer
der Frage der Verleihung des Titels Dr. med. dent.,
ſo=
wie mit anderen Wünſchen der Zahnärzte befaſſen. In
einer neuen Eingabe iſt die Verleihung des Titels
bean=
tragt worden, was einem einmütigen Wunſche des
ge=
ſamten zahnärztlichen Standes entſpricht, da ſowohl alle
Dozenten der Zahnheilkunde an den Univerſitäten und
der Vereinsbund der deutſchen Zahnärzte hierfür
ein=
treten. Man gibt ſich der Hoffnung hin, daß die
zuſtän=
digen Stellen ſich den Vorſtellungen der Zahnärzte nicht
verſchließen werden, was insbeſondere im Hinblick auf
die kürzlich erſt erfolgte Verleihung des Titels Dr. med.
vet. für Veterinäre erwartet wird. Die Verleihung des
Titels Dr. med. dent. ſoll auf Grund einer Diſſertation
und einer Prüfung entſprechend den ſonſtigen
Titelver=
leihungen erfolgen. Während die Schaffung des Titels
Dr. med. dent, ein Recht der Krone darſtellt und von
dem Landesfürſten veranlaßt wird, würde die Frage der
Hinzufügung eines weiteren achten Studiumſemeſters zu
den bisherigen ſieben von den Beſchlüſſen des
Bundes=
rats abhängig ſein.
— Die evangeliſche Sammlung für die
Nationalſpende zum Kaiſerjubiläum
zu=
gunſten der chriſtlichen Miſſionen iſt ſeit der letzten
Mit=
teilung anfangs Juli wieder um 233 657 Mark geſtiegen,
ſo daß das bisherige Endreſultat 3 441170 Mark beträgt.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn und Italien.
Das Wiener Fremdenblatt hebt die große Bedeutung
der dem italieniſchen General Caneva erwieſenen
Ehrun=
gen hervor, die einen neuerlichen Beweis für die innigen
und aufrichtigen Beziehungen zwiſchen Oeſterreich=
Un=
garn und Italien bilden und einen neuerlichen Beweis
für die Feſtigkeit und Unerſchütterlichkeit der engen
Bande, die beide Reiche umſchlingen. Das auf
gegen=
ſeitigem Vertrauen und ehrlicher Freundestreue
aufge=
baute Bündnis zwiſchen Oeſterreich und Italien trat
abermals deutlich in Erſcheinung als erprobtes Bündnis,
das gerade in den letzten Monaten wieder als ein
kraft=
volles und koſtbares Unterpfand und nimmerwankender
Friedenshort ſich bewährte.
Italien.
Reiſe des Königspaares nach
Tri=
polis. Der König und die Königin von Italien haben
die Abſicht, eine Reiſe nach Lybien zu unternehmen und
hierbei alle großen Städte Lybiens zu beſuchen. Die Reiſe
dürfte im Oktober ſtattfinden. Das Königspaar wird von
einer großen Anzahl Senatoren und Deputierten begleitet
ſein. Der königlichen Jacht werden ſich zwei Geſchwader
zur Begleitung anſchließen.
Frankreich.
Das Syndikat der Weinbauern hielt in
Bolnot ſur Loignes eine Verſammlung ab, in der die
Entrüſtung der Weinbauern gegen das franzöſiſche
Par=
lament zum Ausdruck kam, das trotz des Verſprechens,
für die Beſſerung der Lage der Weinbauern zu ſorgen,
während der verfloſſenen Seſſion nichts getan habe. Die
Verſammlung erklärte, daß die Weinbauern alles tun
würden, was in ihrer Macht ſtehe, um die Lage der
Wein=
bauern zu regeln. Sie forderte die Gemeindeverwaltung
auf, zu demiſſionieren und alles zu tun, was die
Maß=
nahmen der Regierung durchkreuze, um ſo eine
Berück=
ſichtigung ihrer Wünſche zu erzwingen. Die
Verſamm=
lung ſprach ihr Bedauern aus, daß Bürger einer Republik
zu ſolchen Maßnahmen gezwungen ſeien.
Belgien.
Verhütung von Arbeitsſtreitigkeiten.
Der belgiſche Arbeitsminiſter plant eine neue Einrichtung
zur Verhütung von Arbeitsſtreitigkeiten. In jeder
Pro=
vinz ſoll ein Ausſchuß von fünf Mitgliedern eingeſetzt
werden, von denen drei der König ernennt und je eins
von den Arbeitgebern und den Arbeitern gewählt wird.
Streitigkeiten aus dem Arbeitsvertrag können dieſem
Aus=
ſchuß vorgelegt werden, der ſich dann aller Hilfsmittel
bedienen darf, um zu einer Entſcheidung zu kommen; ſo
darf er zum Beiſpiel die Bücher der Parteien nachſehen.
Rufen die Streitenden den Ausſchuß nicht an, was in
ihrem Belieben ſteht, ſo darf ſich keine andere Stelle in
den Kampf einmengen; zum Beiſpiel dürfen die
Zeitun=
gen keine Unterſtützung leiſten und keine Aufrufe der
Par=
tei an die Allgemeinheit veröffentlichen.
Zuwiderhand=
lungen ſollen beſtraft werden. Man wird eine Ergänzung
dieſer noch ſehr lückenhaften und zum Teil unklaren
An=
gaben abwarten müſſen, ehe man ſich eine richtige
Vor=
ſtellung von der vorausſichtlichen Wirkſamkeit dieſes
be=
ſonders in ſeinem letzten Teil etwas merkwürdigen
ſozial=
politiſchen Verſuches wird machen können.
Holland.
Das neue liberale Kabinett. Cort van
der Linden, der am Samstag nach der Audienz bei der
Königin mit der Bildung des neuen liberalen Kabinetts
betraut wurde, hat bereits die Zuſammenſetzung des
Mi=
niſteriums vollzogen. Wie die Zeitungen melden, wird
ſich das neue Kabinett folgendermaßen zuſammenſetzen:
Auswärtiges: Laudon (bisher Geſandter in Waſhington),
Juſtiz: Ort, Inneres und Vorſitz: Cort van der Linden,
Marine: Rambonnet, Finanzen: Bertling, Oeffentliche
Arbeiten: Lely (ehemals Ackerbauminiſter), Handel:
Pro=
feſſor Treub (ehemals Deputierter), Kolonien: Pleyte
(ehemals Advokat in Indien).
Spanien.
Die Schwierigkeiten der Spanier in
Marokko. Wie die Blätter aus Ceuta melden, wurde
das Regiment von Ceuta, als es nach ſeinem Standort
zurückkehrte, bei der Stadt plötzlich angegriffen. Auf
Sei=
ten der Spanier wurden ein Korporal und zwei Mann
getötet und ein Sergeant und drei Mann verwundet. Auch
eine Eskadron aus Villarrobledo wurde bei einem
Pa=
trouillenritt auf der Straße nach Tetuan bei
Kudiacon=
deſa angegriffen und erlitt Verluſte. Ein nach Tetuan
entſandter Sonderberichterſtatter des Imparcial erklärte
der Angriff bei Kudiacondeſa habe den Spaniern 7 Tote
und 17 Verwundete gekoſtet, und er fügte hinzu, die
Ein=
geborenen ſeien Herren des Geländes und verhöhnten die
Spanier. Wie der Berichterſtatter weiter meldet, herrſcht
unter der Bevölkerung Ceutas eine peſſimiſtiſche
Stim=
mung, da ſie fürchtet, daß die Verteidigung ungenügend
iſt und mit Schrecken ſieht, daß die Bewohner der
Vor=
ſtädte vor den Herausforderungen der Eingeborenen in
das Innere der Stadt hineinſtrömen.
Vereinigte Staaten.
Die Tarifvorlage. Der Senat nahm ohne
na=
mentliche Abſtimmung den Abſchnitt der Tarifvorlage über
die freie Einfuhr von Rohwolle an und ebenfalls das
Amendement zur Tarifreform, daß dieſer Abſchnitt am
1. Dezember in Kraft treten ſoll. Dann wurde die ganze
Freiliſte angenommen mit Ausnahme der Paragraphen
über Kunſtgegenſtände, die zur weiteren Beratung
zurück=
verwieſen wurden.
Das Verhältnis zu Mexiko. Der Abgeſandte
Präſident Wilſons, Lind, verabſchiedete ſich von dem Mi=
niſter des Aeußern Gomboa und reiſte über Veracruz nach
Waſhington zurück. Die letzte Unterhandlung ergab keine
Anzeichen, daß Mexiko von der vorigen Stellung
gegen=
über Wilſons Vorſchlägen zurückweiche. Es wird
ge=
meldet, daß Huerta die meiſten im Ruheſtand befindlichen
Offiziere zu den Fahnen zurückrief.
* Kelheim, 25. Aug. Kaiſer Franz Joſef
richtete an den Prinz=Regenten zu ſeinem heutigen
Namenstage folgendes Glückwunſchtelegramm: Intreuer
Freundſchaft bringe ich Dir meinen herzlichſten Glück= und
Segenswunſch zu Deinem heutigen Namensfeſte. Franz
Joſef.‟ — Dieſes Telegramm erreichte den Prinz=
Regenten in Kelheim, der folgendes
Antworttele=
gramm ſandte: Verſammelt in Kelheim, gedenken wir in
TTreue des Anteils Oeſterreichs an den Befreiungskriegen
und der innigen erprobten Freundſchaft; die Oeſterreich=
Ungarn mit Deutſchland verbindet. Ludwig. —
Darauf
ging von Kaiſer Franz Joſef neuerdinas
folgen=
des Telegramm in Kelheim ein: Herzlich danke ich Dir
für Dein freundliches Telegramm. Meine Gedanken ſind
den dort Verſammelten geweiht. Ich gedenke gerne und
mit Genugtuung der Teilnahme Oeſterreichs an den
Be=
freiungskriegen, ſowie der zwiſchen Deutſchland und
Oeſterreich=Ungarn beſtehenden erprobten Freundſchaft.
Franz Joſef.
*
Zur Reiſe des griechiſchen Königs
nach Berlin. Das Pariſer Journal meldet durch
ſeinen Korreſpondenten aus Athen: Prinz Andreas und
Prinzeſſin Alice werden ſich in dieſen Tagen an Bord
des Dampfers „Praga” nach Trieſt begeben, von wo ſie
nach England weiter reiſen. Ob ſie in Deutſchland
Sta=
tion machen werden, iſt noch nicht beſtimmt zu ſagen.
DDer König ſelbſt wird Ende der Woche über Oeſterreich
nach Berlin reiſen. Er wird aller Wahrſcheinlichkeit nach
in Feldmarſchallsuniform an den großen deutſchen
Ma=
növern teilnehmen. Venizelos wird den König nicht=
be=
gleiten. Der Miniſterpräſident begibt ſich vielmehr nach
einem griechiſchen Seebad, wo er ſich eine Woche zu
er=
holen gedenkt. Ende der Woche wird ſich der
Miniſter=
präſident wieder nach Athen begeben, um mit dem König
vor deſſen Abreiſe noch eine letzte Unterredung zu haben.
Dann begibt ſich Venizelos zu längerem Aufenthalt nach
Kreta. Der König wird nach ſeinem Berliner Beſuche
nach England zu ſeinen Kindern fahren und dabei dem
engliſchen Königspaar einen Beſuch abſtatten.
* Bilbao, 26. Aug. Das Königspaar=
be=
ſuchte geſtern das deutſche Schulſchiff „Hanſa” und wurde
mit militäriſchen Ehren empfangen. Beim Frühſtück trank
der König auf die deutſche Marine.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 27. Auguſt.
* Vom Hofe. Prinz und Prinzeſſin
Rein=
hard zu Solms=Lich nebſt drei Prinzeſſinnen=
Töchter ſind am Montag vormittag 11 Uhr 36 Min.
zum Beſuch im Jagdſchloß Wolfsgarten eingetroffen.
Der Großherzog iſt geſtern nacht 12 Uhr 46 Min
mit Gefolge von Kelheim in Frankfurt eingetroffen
und begab ſich hierauf im Auto nach Jagdſchloß
Wolfsgarten. (Darmſt. Ztg.)
* Militärdienſtnachrichten. Oberſtleutnant v. Rode
beim Stabe des Füſilier=Regiments Generalfeldmarſchal
Graf Moltke (Schleſiſches) Nr. 38 in Glatz, unter
Beförde=
rung zum Oberſten zum Kommandeur des Schleswig
Holſteiniſchen Infanterie=Regiments Nr. 163 in
Neumün=
ſter ernannt. (v. R. ſtand zuvor als
Bataillonskommän=
deur im Infanterie=Leib=Regiment Großherzogin Nr. 117.
Zu Oberleutnants befördert die Leutnants Frhr. vot
Follenius, Bataillonsadjutant im Infanterie=
Regi=
ment Herzog Friedrich Wilhelm von Braunſchweig (Oſt
frieſiſches) Nr. 78 in Aurich, und Riedeſel Frhrzu
Eiſenbach im Huſaren=Regiment Landgraf Fried
rich II. von Heſſen=Homburg Nr. 14 und kommandiert als
Lehrer zur Kavallerie=Telegraphenſchule in Berlin. (Di
Vorgenannten gehören Heſſen=Darmſtädtiſchen Familien
Schmidt, Unterarzt im Leibgarde=Inf.=Regt
an.)
(1. Großh. Heſſ.) Nr. 115, mit Wahrnehmung einer offenen
Aſſiſt.=Arztſtelle beauftragt.
Sternenhimmel.
Planeten. Jupiter.
Von Joſeph Lößer=
I.
Lichtſtrahlendes Sternenzelt! Andächtig und
bewun=
dernd ſchauen wir zu dir empor und verſinken in ſtille
Betrachtung über Werden und Bedeutung deiner
himm=
liſchen Lichter, ihre Verhältniſſe zur Erde, mit dem regen
Drange, ihre Geheimniſſe und Rätſel zu erkunden. Da
plötzlich ſtört die Ordnung deines Reiches der Feuerſchein
eines in Blitzeseile dahinfahrenden Meteors; flüchtig iſt
auch der Eindruck dieſes in unſerer Atmoſphäre ins
Glü=
hen geratenen außerirdiſchen Körpers, denn ſchon vertiefen
wir uns wieder ins Sinnen über die langſam
vorüber=
ziehenden vielgeſtaltigen Gruppen der Sterne. Sie ſtreifen
um den Himmelspol, die weiter von ihm abſtehenden
gehen auf und unter und werden gefolgt von anderen
Sternen, bis ſie, wenn die Sonne im Oſten den Tag
ver=
kündet, in deren Strahlen erlöſchen. Bei dieſem
regel=
mäßigen Verlauf unterſcheidet das Auge, abgeſehen von
dem Grade des Funkelns, der Helligkeit und Art der
Farbe der Sterne, nur die Lage derſelben am
Nachthim=
mel. Es nimmt dabei wahr, daß ihr gegenſeitiger Abſtand
ſich nicht ändert, die ſogenannten Sternbilder ſich alſo
ſtets in gleichbleibender Figur zeigen. Aber über die
Ent=
fernung der Sterne von der Erde erlangen wir kein Urteil.
Man iſt zunächſt verſucht, ihnen den gleichen Abſtand von
uns zu geben; da aber lehrt die Aſtronomie, wie
außer=
ordentlich groß die Unterſchiede in ihren ſchon an und für
ſich ungeheueren Entfernungen ſind. Hierzu nur wenige
Beiſpiele. Der nächſte Fixſtern e. (Alpha) im ſüdlichen
Sternbild „Centaur” — Rektaſzenſion 218‟ 12‟,
Deklina=
tion minus 60 25½ — verliert ſich ſchon in ſo weiter Ferne,
daß ſein Licht 4,6 Jahre braucht, um zu uns zu gelangen,
und dabei legt das Licht 300000 Kilometer in der Sekunde
zurück, ſo daß es von der im Mittel 149000000 Kilometer
entfernten Sonne ſchon in 8 Minuten 17 Sekunden zu uns
gelangt. Aber der Stern e im „Kleinen Bären” iſt mehr
als zehnmal ſo weit, als der nächſte Fixſtern; das ſchon
vor etwa 50 Jahren von ihm ausgegangene Licht trifft
uns erſt jetzt, und der zarte Lichtſchleier der Milchſtraße
verkündet uns gar eine Vergangenheit von 4000 und mehr
Jahren.
Der Stern e im Kleinen Bären iſt beſonders wichtig.
Um ihn ſcheinen die übrigen Sterne täglich zu kreiſen, da
die Drehungsachſe der Erde in nördlicher Verlängerung
ſehr nahe an ihm vorbeigeht. Er befindet ſich alſo in
nächſter Nähe des nördlichen Himmelspols, heißt daher
auch Polar= und Nordſtern, und kann annähernd als
„der ruhende Pol in der Erſcheinungen Flucht”, als der
ruhende Mittelpunkt der um ihn kreiſenden Sterne gelten.
Daher ſagt Caeſar in Shakeſpeares gleichnamiger
Tra=
gödie:
Doch ich bin ſtandhaft wie des Nordens Stern,
Deß unverrückte, ewig ſtete Art
Nicht ihresgleichen hat am Firmament.
Der Himmel prangt mit Funken ohne Zahl,
Und Feuer ſind ſie all’ und jeder leuchtet,
Doch einer nur behauptet ſeinen Stand.
Unter den ſich täglich regelmäßig bewegenden,
unvor=
ſtellbar weiten Sternen mit für das Auge gleich bleibender
Gruppierung nimmt man zeitweiſe aber auch ſolche wahr,
die zwar ebenfalls auf= und untergehen, jedoch ihre Lage
gegenüber den übrigen Sternen im Verlaufe der Zeit
ändern, ſei es in öſtlicher oder weſtlicher Richtung, auch
etwas auf= oder abwärts. Das ſind die Planeten, die
Wandelſterne, die wie die Erde um die Sonne laufen, das
Licht von dieſer erhalten und mit der Erde zur
Sonnen=
familie gehören, ungeheuer weite Räume zwiſchen ſich und
den Fixſternen laſſen und uns verhältnismäßig recht
nahe=
ſtehen. Der Sonne am nächſten iſt Merkur, dann folgen
Venus, Erde, Mars, die vielen kleinen Planeten, Jupiter,
Saturn, Uranus und Neptun. Uranus wurde erſt im
Jahre 1781, Neptun noch ſpäter, in 1846, entdeckt. Letzterer
iſt mit unbewaffnetem Auge nicht, erſterer nur ſchwer zu
ſehen. Die Zahl der kleinen Planeten, Planetoiden,
be=
trägt jetzt nahezu 800. Als erſter wurde „Ceres” im Jahre
1800 entdeckt; ſeit 1899 kamen zu den bis dahin
bekann=
ten etwa 300 hinzu; namentlich machte ſich darum der
Direktor der Sternwarte auf dem Königſtuhl bei
Heidel=
berg, Profeſſor Wolf (geb. 21. Juni 1863 in Heidelberg)
durch Anwendung der Photographie verdient.
Neptun iſt ungefähr 30mal ſo weit von der Sonne
entfernt wie die Erde, das macht 30X149000000
Kilo=
meter, welche vom Lichte in rund vier Stunden
zurück=
gelegt werden. Welch ein unfaßbar weiter „leerer” Raum
bis zum nächſten Fixſtern, deſſen Licht uns ja erſt in 4,6
Jahren erreicht. Alle Planeten bewegen ſich in mehr oder
weniger der Kreisform nahe kommenden Ellipſen um die
Sonne. Sie ſteht für jede Planetenbahn in einem ihrer
Brennpunkte, bildet alſo einen gemeinſchaftlichen
Brenn=
punkt der betreffenden Ellipſen. Denkt man ſich durch die
Erdbahn eine Ebene gelegt, ſo trifft dieſe das
Himmels=
gewölbe in einem Kreiſe, in dem ſich die Sonne jährlich
von Weſten nach Oſten — zu bewegen ſcheint. Dieſe
Kreis heißt „Ekliptik‟. Die Ebenen der Planetenbahne
fallen aber mit der Ekliptikebene nicht zuſammen, ſonder
ſind gegen dieſelbe unter kleinen Winkeln geneigt; als di
extremſten Neigungen ſind anzuführen Uranus mi
weniger als 1‟ (nur 46½), Merkur mit 7‟. Hiernach un
nach Maßgabe der Entfernungen zwiſchen der Erde un
den Planeten befinden oder bewegen ſich dieſe ſtets in de
Nähe der Ekliptik, nicht mehr als 8 nördlich oder ſüdlic
derſelben, in der Zone des ſogenannten Tierkreiſes m
den zwölf bekannten Sternbildern: Fiſche, Widder, Stie
Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Wage, Skorpion
Schütze, Steinbock, Waſſermann, welche auch die Sonne i
dieſer Reihenfolge von Frühlingsanfang bis wieder
Frül=
lingsanfung, alſo in dem zwiſchenliegenden Jahre durd
mißt, ſo daß ſie jedesmal nach Ablauf eines Monatsi
das folgende der genannten Sternbilder tritt. Denkt
ma=
ſich auf die Sonne verſetzt, die ja im Vergleich zu de=
Planetenbewegungen ſtille ſteht, ſo durchläuft Merkur de
Tierkreis in derſelben Richtung innerhalb 88 Tagen, Vent
während 225, Mars während 687 Tagen (— 1 Jahr 3:
Tage) uſw. Das ſind die Umlaufszeiten der Planete
um die Sonne. Dieſe ſind um ſo länger, je weiter d=
Planet von ihr entfernt, je größer alſo ſeine Bahn iſ
auch legt in gleicher Zeit der entferntere Planet eine kle
nere Strecke zurück als der nähere.
Wenn, wie ſchon angegeben, der Lauf der Planete
von der Erde aus ſich anders darſtellt, wenn ſie zeitwei
ſich auch von Oſt nach Weſt, ja nach einigem Auf=oder A
wärtsſteigen in Schleifen zu bewegen oder auch ſtill zu ſtehe
ſcheinen, ſo rührt dies von der gegenſeitigen Lage d
Erde und der Planeten in ihren Bahnen um die
Son=
her, denn wir ſehen den Planeten jeweils da, wo die vi
der Erde nach ihm gezogene Gerade die Himmelskug
trifft. Daraus aber ergeben ſich ihre beſonderen, gegen ?
Ordnung Weſt-Oſt ſcheinbar verſtoßenden Bewegung
und Stellungen. Merkur zum Beiſpiel ſtand im Dezemb
vorigen Jahres im Sternbild „Skorpion” bewegte
darin bis zum 18ten von Oſt nach Weſt etwas nördli
ſenkte ſich dann ein wenig, ging nun von Weſt nach L
etwas ſüdlich und kreuzte am 29ten wieder die Stelle,n
er am 9ten zu ſtehen ſchien; er beſchrieb alſo vom 9. bis 2
Dezember eine Schleife.
Zurzeit iſt Jupiter mit ſeinem ruhigen, gelben Lich
noch am Abendhimmel zu ſehen; im Juni und Ii
fand man ihn da allein. Saturn und Mars kommen
ni=
erſt ſpäter über den Horizont. Venus iſt als Morgenſte
vor Aufgang der Sonne im Oſten ſichtbar.
Nummer 200.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 27. Auguſt 1913.
Seite 3.
g. Ferienſtrafkammer. Eine krankhafte Eßluſt, wie
man ſie zuweilen bei geiſtig ſchlecht entwickelten Menſchen
antrifft, brachte die 14jährige K. von Dieburg unter der
Anklage des Diebſtahls vor die Ferienſtrafkammer. Schon
als ſechsjähriges Kind hat ſie ſich durch einen Diebſtahl
Geld verſchafft und dieſes reſtlos für Eßwaren ausgegeben.
Sie war aus Furcht vor Strafe von Hauſe fortgelaufen
und hier von Verwandten aufgenommen worden. Hier
hat ſie nun im Mai dieſes Jahres in der Nähe der
Kaſino=
ſtraße in drei Fällen Kindern, die einkauften, das
Porte=
monnaie weggenommen, das darin enthaltene Geld ſich
angeeignet und den Kindern das leere Portemonnaie
wie=
der in die Hand gedrückt. Sie erhielt Beträge von 4 Mk.,
4,30 Mk. und 1,70 Mk. Das Geld ſetzte ſie auch jetzt
wie=
der in Eßwaren um. Das Vorgehen des Mädchens grenzte
beinahe an Straßenraub, und in einem Falle hatte der
Staatsanwalt auch die Anklage wegen Raubes geſtellt, die
jedoch fallen gelaſſen wurde, da das betreffende Mädchen
klar und beſtimmt ausſagte, die K. habe keine Gewalt beim
Wegnehmen des Geldes angewendet. Die Anklage lautete
demnach nur auf Diebſtahl in drei Fällen. Die
Staats=
anwaltſchaft beantragte 14 Tage Gefängnis, doch beſchloß
das Gericht, die Sache zu vertagen, um die Angeklagte von
dem Kreisgeſundheitsamt auf ihren Geiſteszuſtand
unter=
ſuchen zu laſſen und nähere Erhebungen über ihr
Vor=
leben und ihre Erziehung zu machen. Das kräftig
ent=
wickelte Mädchen machte den Eindruck eines geiſtig
zurück=
gebliebenen Kindes und der Lehrer bekundete, daß ſie
etwas beſchränkt ſei. Sie befindet ſich jetzt in der
Er=
ziehungsanſtalt in Gräfenhauſen.
Auf die Anzeige des Gaſtwirts S. in Fiſchweiher bei
Heppenheim wurde der 50jährige Küfer und Landwirt
Karl Eck wegen Diebſtahls von Aepfeln vom Feldgericht
Lorſch zu 20 Mark Geldſtrafe verurteilt. In ſeiner
Er=
regung über die Anzeige ging Eck auf die hieſige
Gerichts=
ſchreiberei und fragte zunächſt nach dem Namen des
An=
zeigers. Da ihm dieſer nicht genannt werden konnte, gab
er zu Protokoll, daß er gegen den anonymen
Denunzian=
ten wegen wiſſentlich falſcher Anſchuldigung Strafantrag
ſtelle. Das Blatt wendete ſich jedoch ſo, daß ſich Eck ſelbſt
geſtern vor der hieſigen Ferienſtrafkammer wegen
wiſſent=
lich falſcher Anſchuldigung verantworten mußte. Eck war
auf Grund der beeidigten Ausſagen des Zeugen S. auch
in zweiter Inſtanz rechtskräftig wegen des Obſtdiebſtahls
verurteilt worden, da dieſer Zeuge auf das genaueſte
be=
kundete, daß er den Angeklagten in früher Morgenſtunde
beim Obſtabmachen von fiskaliſchen Bäumen erkannt habe.
Da er dieſe Ausſage in beiden Inſtanzen beſchworen hat,
hat ihm Eck durch ſeine Anzeige quaſi des Meineides
be=
ſchuldigt. Eck erklärte nun, daß er gar nicht beabſichtigt
habe, den Angeber anzuzeigen, ſondern er ſei nur zu dem
Zweck aufs Gericht gegangen, um den Angeber zu
ermit=
teln. Dieſer Angabe ſteht aber entgegen, daß er das
Pro=
tokoll ſelbſt unterſchrieben hat. Das Gericht glaubte, bei
der Schwere des Falles über die Mindeſtſtrafe noch
hin=
ausgehen zu ſollen und verurteilte den Angeklagten zu
ſechs Wochen Gefängnis. Der Staatsanwalt hatte
vier Monate beantragt.
Der 53jährige Dienſtknecht Franz Illig von Altheim
in Baden wurde wegen eines in Viernheim verübten
Ver=
brechens nach § 176,3 des Strafgeſetzbuches zu 2 Jahren
Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverluſt verurteilt.
Der Arbeiter Heinrich Sterker von Offenbach hatte
von einem inzwiſchen verſtorbenen Arbeiter Schmidt 12
Mark erhalten, die aus einem Diebſtahl herrührten, bei
dem Schmidt 42 Mark erbeutet hatte. Sterker wurde wegen
Hehlerei zu einer Woche Gefängnis verurteilt.
Vom Großh. Hoftheater. Der Spielplan
des Großh. Hoftheaters für den Monat September iſt
nunmehr endgültig feſtgeſtellt. Das Repertoire bringt als
Opernvorſtellungen an den Sonntagen des September
nach der Eröffnungsvorſtellung „Tannhäuſer” die
Kapell=
meiſter Ottenheimer dirigiert und Regiſſeur Nowack
zeniſch leitet, „Lohengrin” unter der Direktion von
Hofrat de Haan und ſzeniſcher Leitung von Regiſſeur
Lert, ſowie Johann Strauß' „Der Zigeunerbaron”
Dirigent Erich Kleiber, Spielleiter Otto Nowack. Als
Feſtvorſtellung zur Feier des Geburtsfeſtes Ihrer Königl.
Hoheit der Großherzogin wird „Die weiße Dame” in
neuer Einſtudierung unter muſikaliſcher Leitung von
Paul Ottenheimer erſcheinen. Die Eröffnungsvorſtellung
im Schauſpiel „Fauſt” wird von Regiſſeur Baumeiſter
inſzeniert; die Leitung der zur Handlung gehörigen
Muſik von Laſſen hat Kapellmeiſter Kleiber. Die erſte
Neuheit im Luſtſpielgenre bringt Paul Apels Komödie
„Hans Sonnenſtößers Höllenfahrt” unter ſzeniſcher
Leitung von Bruno Harprecht.
Nachdem nunmehr auch die neueingetretenen
Abon=
nenten am 25. und 26. Auguſt ihre Anmeldungen fün
die kommende Spielzeit abgegeben haben, kann
erfreu=
licherweiſe feſtgeſtellt werden, daß die Zahl der
Abon=
nenten wieder eine Zunahme erfahren hat. Es ſei bei
dieſer Gelegenheit darauf hingewieſen, daß der Großh.
Hoftheaterhauptkaſſe noch eine Anzahl günſtig gelegener
Plätze für neu ſich anmeldende Abonnenten zur
Ver=
fügung ſteht. auf welche Anmeldungen bis auf weiteres
täglich während der Amtsſtunden, vormittags von 10 bis
Uhr, an der Hauptkaſſe entgegengenommen werden.
Die Reihe der Abonnementsvorſtellungen eröffnet Richard
Wagners „Tannhäuſer” am Sonntag, den 7. September.
(Buchſtabe C). Die auf vier Abende anberaumte
Auf=
führung des neuinſzenierten „Fauſt” mit welchem das
Schauſpiel ſeine Tätigkeit wieder aufnimmt, fällt im
Abonnement je einer der vier Abonnementsſerien zu.
* Ausſtellung. Man ſchreibt uns: Freunde des
früheren Hofſchauſpielers F. Wendt wird es
in=
ereſſieren, eine gelungene Photographie desſelben als
Nicolai in Tolſtois „Und das Licht leuchtet in der
Finſternis” im Schaufenſter der Buchhandlung Saeng
zu ſehen. Gleichzeitig ſind Werke Tolſtois ausgeſtellt.
* Die Heſſen=Darmſtädter wieder in Amerika.
Zu Ehren ſeines Präſidenten Chriſt. Gerhardt und der
übrigen von der genußreichen Deutſchlandreiſe
zurück=
gekehrten Mitglieder veranſtaltete der Heſſ.=Darmſt.
Volksfeſt=Verein in Feſers Weinſtube an der Bowery
in Neu=York einen feſtlichen Empfang, bei dem es hoch
berging. Die nach langer Abweſenheit wieder Neu=
Yorker Luft atmenden Teilnehmer an der
Deutſchland=
fahrt der Heſſen=Darmſtädter Reiſegeſellſchaft, die Herren
Gerhardt, Simon und Mann für ſich ſelbſt und ihre
Freunde, konnten ſich der Heſſen=Darmſtädter Zeitung
zufolge nicht genug tun in Schilderungen des
präch=
igen Empfanges, der ihnen auf allen Etappen,
be=
onders aber in der Reſidenz Darmſtadt
ſelbſt, und den andern beſuchten Gegenden der engern
Heimat zuteil geworden war. Wenn ſie über etwas zu
klagen hatten, ſo war es über das ſchlechte Wetter,
das einem zeitweilig den Aufenthalt im alten Erdteil
verleidete.
* In Amerika verſtorbene Heſſen. Frau Angelika
Schreiner, geb. Kronfeld, iſt in Neu=York=City
ge=
ſtorben. Mit ihr ſchied eine Dame dahin, die durch drei
Jahrzehnte, von 1855 bis 1885, im geſellſchaftlichen Leben
des beſſeren Deutſchtums von Groß=Neu=York und
Ho=
boken eine große Rolle geſpielt und ſich großer Popularität
erfreut hat. Als 17jährige Schauſpielerin kam Fräulein
Kronſeld — ſie führt ſpäter den Bühnennamen Schreiner=
Kronfeld — mit ihren Eltern, die Mitglieder des
Darmſtädter Hoftheater=Enſembles
ge=
weſen waren, nach Neu=York. Hier trat ſie in den
Ver=
band des deutſchen Stadttheaters ein, ferner wirkte ſie in
der damaligen kurzen deutſchen Opernperiode als
Sän=
gerin mit. Wenige Jahre nach ihrer Verheiratung mit
Herrn Franz Schreiner, der ihr vor neun Jahren im Tode
vorausging, zog ſie ſich von der Bühne zurück, um ſich der
Familie und der Erziehung ihrer Kinder widmen zu
können. In den letzten 25 Jahren lebte Frau Schreiner=
Kronfeld in völliger Zurückgezogenheit nur ihrer Familie.
Nach längerem Leiden ſtarb am 28. Juli in Chillicothe,
O., Frau Katharina Juler Witwe, geborene
Gries=
heimer. Die Verſtorbene wurde am 12. Oktober 1832 in
Lampertheim geboren. Im Alter von 10 Jahren kam ſie
mit ihren Eltern nach Amerika. — Her George
Schneidewind ein geachteter Bürger von Lenzburg,
Ill., iſt am 31. Juli einem Herzleiden erlegen. Der
Da=
hingeſchiedene war in Darmſtadt geboren, und zwar
am 24. Juni 1850, erreichte ſomit ein Alter von 63 Jahren.
— In ihrer Wohnung in Pittsburg, Pa., ſtarb am 1.
Au=
auſt plötzlich Frau Chriſtine Schindehütte geb.
Schaupp, Gattin von Gottlieb Schindehütte und aus
Breitenbach gebürtig, im Alter von 75 Jahren. —
Sanft entſchlafen iſt am 7. Auguſt Frau
Eliza=
beth Surr geb. Funk Gattin von Laurent Surr,
ge=
boren am 6. September 1871 in Marbach, Heſſen.
* Concordia=Darmſtadt. Von ſchönſtem Wetter
begünſtigt unternahm der Männer=Geſangverein
„Concordia‟=Darmſtadt ſeinen diesjährigen Familien=
Ausflug mit Muſik nach Lichtenberg im Odenwald. Es
hatten ſich nahezu 200 Perſonen dazu eingefunden.
Der Weg ging von Ober=Ramſtadt nach Rohrbach,
Asbach, wo bei Gaſtwirt und Metzger Ruths
gefrüh=
ſtückt wurde. Von hier aus ging es dann durch ſchönen
Waldweg nach dem herrlich gelegenen Lichtenberg. Dort
wurde im Hotel Schanz das Mittageſſen eingenommen.
Der Mittag wurde dann durch den Vortrag einiger
Chöre und Muſikſtücke ſchön und friedlich verlebt. Nur
allzufrüh nahte die Abſchiedsſtunde und ging es dann
unter Vorantritt der Muſik zurück bis Reinheim.
* Ortsgewſerbeverein. Heute, Mittwoch, den 27. ds.
Mts., ſoll es nach Mainz gehen; dort findet die
Beſich=
tigung der Altien=Bierbrauerei ſtatt. Sie zählt zu den
bedeutendſten Induſtriezweigen von Mainz und iſt
weit=
aus das größte Brauhaus in ganz Weſt= und
Mittel=
deutſchland. Der ganze Betrieb wird ſo viel Neues und
Intereſſantes dem Fachmann und Nichtfachmann
vor=
führen, daß es ſich wohl rentiert, an der Beſichtigung
teilzunehmen. Die Mitglieder (nur Herren) erhalten
Eintrittskarten hierzu bei Herrn Sattlermeiſter Wallauer,
Rheinſtraße 37. (Siehe Anzeige.)
* Verband heſſiſcher Unterbeamter. Man ſchreibt uns:
Kommenden Sonntag, den 31. Auguſt, findet im
Reſtau=
rant „Zur Ludwigshalle” die diesjährige
Landesdele=
giertenverſammlung des Verbandes Heſſiſcher
ſtaatlicher Unterbeamten ſtatt. Einladungen an die Herren
Abgeordneten ſind ergangen und Zuſagen gegeben. Im
Vordergrunde der Tagesordnung ſteht: Stellungnahme
zur bevorſtehenden Beſoldungsreviſion, ſowie die
Geneh=
migung zur Einſichtnahme in die Polizeiakten und ferner
der Anſchluß an den Deutſchen Reichs=
Unterbeamtenver=
band. Der Reichsunterbeamtenverband ſchreibt: In allen
gemeinſamen Fragen, ſpeziell der fortſteigenden Teuerung,
ſind wir hilflos preisgegeben. Daher ſollen ſich alle
deut=
chen Unterbeamten, ſüdlich und nördlich des Mains, von
der Oſtgrenze des Reichs bis zur Weſtgrenze, ob
Militär=
anwärter oder Zivilbewerber, zuſammenſchließen. Der
Einzelne iſt ſchwach, die einzelnen Beamtenverbände ſind
macht= und einflußlos. Ein großer Unterbeamtenverband
iſt ein Machtfaktor, mit dem gerechnet werden muß. Wir
ſind in eine Zwangslage, in die Verteidigungsſtellung,
gedrängt worden. Wir ſind und bleiben uns unſerer
Pflichten als öffentliche Beamte voll und ganz bewußt und
wollen auch nichts Unrechtes, nur unſer gutes Recht! Die
Sorge für unſere Zukunft und die unſerer Familien drängt
uns zum Zuſammenſchluß!
§ Unfall. Ein Schüler wurde am Montag
nach=
mittag gegen 7 Uhr am Böllenfalltorweg ohnmächtig
betroffen. Er war mit ſeinem Fahrrad geſtürzt und
hatte ſich unterhalb des linken Auges eine ſtark blutende
Wunde zugezogen. Mittelſt Krankenautomobil iſt er
nach dem Städtiſchen Krankenhaus verbracht worden.
* Kinotheater. Man ſchreibt uns:
Reſidenz=
theater (am Weißen Turm). Auch in dieſen heißen
Tagen bietet das Theater ſeinen Beſuchern einen kühlen,
luftigen Aufenthalt. Trotz der reichlichen Ventilation wird
bei Dunkelwerden bei offenen Türen vorgeführt. In dem
heutigen Programm ſteht das große Spionagedrama in
drei Akten: „Villa Stillfried” an der Spitze der
Darbiet=
ungen. Der Verfaſſer hat als Motive die jüngſten
Spio=
nageaffären der öſterreichiſchen Armee genommen. Das
Stück iſt äußerſt logiſch aufgebaut, hat nichts von großer
Effekthaſcherei und iſt doch äußerſt ſpannend von Anfang
bis zum Ende. (S. Anz.)
Pfungſtadt, 26. Aug. Während im vorigen Jahre
die Aepfel= und Birnbäume in der hieſigen Gemarkung
keinen Ertrag brachten, iſt in dem heurigen Herbſt eine
überreiche Kernobſternt e zu erwarten. Der
hie=
ſige Obſt= und Gartenbauverein hat darum beſchloſſen,
Ende September eine Obſtausſtellung zu veranſtalten und
damit einen Obſtmarkt zu verbinden. — Einem hieſigen
Bürger, namens Schäfer, iſt es vergönnt, morgen ſeinen
90. Geburtstag zu feiern.
Pfungſtadt, 26. Aug. Im Alter von 64 Jahren iſt
in Neu=York City Herr Henry Crößmann
ſanft entſchlafen. Der Verlebte war in Pfungſtadt
ge=
boren und kam vor etwa 40 Jahren nach Amerika. T
Beerdigung fand am 9. Auguſt vom Trauerhauſe Nr. 230
Oſt 83. Str. aus unter großer Beteiligung von
Leid=
tragenden ſtatt. Der Pfungſtädter und Umgegend
Kranken=Unterſt.=Verein, ſowie die Kaulbach=Loge Nr. 401,
J. O. O. F., deren beliebtes Mitglied der Entſchlafene
war, gaben ihm das letzte Geleite.
h- Zwingenberg, 26. Aug. Bei der geſtrigen
Ge=
meinderatswahl wurden die Herren Ludw.
Si=
mon und M. Löbell wieder= und der Landwirt L.
Antes neugewählt. Die Arbeiterpartei iſt
voll=
ſtändig unterlegen.
B. Crumſtadt, 25. Aug. Am Sonntag fand hier die
Jahrhundertfeier zum Gedenken an die Befreiung
Deutſch=
lands unter allgemeiner Beteiligung der hieſigen
Ein=
wohner ſtatt. Morgens war eine Kirchenparade
ſämt=
licher hieſiger Vereine, und der Feſtgottesdienſt geſtaltete
ſich durch die Mitwirkung des Kirchengeſangvereins und
einer Muſikkapelle zu einer erhebenden Feier. Nachmittags
2 Uhr bewegte ſich ein ſtattlicher Feſtzug aller Vereine
durch die feſtlich geſchmückten Straßen. Den Anfang
mach=
ten die hieſigen Schulklaſſen, die mit ihren vielen
Fähn=
chen ein allerliebſtes Bild boten. Am Kriegerdenkmal hielt
nach Abſingen eines Liedes der oberen Schulklaſſe Herr
Pfarrer Schäfer die markige von echt deutſchem Geiſte
getragene Feſtrede. Dann entwickelte ſich auf dem
Feſt=
platze ein fröhliches Treiben. Abends wurde am Lokale
des Herrn Gaſtwirts Volk ein herrliches Feuerwerk
abge=
brannt.
Groß=Umſtadt, 26. Aug. Herr L. Hax, ein alter
deutſcher Bürger von Kanſas City Mo., iſt kürzlich
geſtorben. Er war am 9. April 1839 in Groß=Umſtadt,
geboren und kam im Alter von 14 Jahren nach Amerika.
Nach Beendigung des Bürgerkrieges zog er 1866 nach
Kanſas City, woſelbſt er einen Grocery=Laden in der
Main Straße, zwiſchen der 10. und 11. Straße, eröffnete.
Künſtler=Porträtausſtellung in München.
P Die intereſſante Ausſtellung von über 150 Porträts
zeitgenöſſiſcher Künſtler, die der Münchner
Kunſt=
verein gemeinſam mit der Renten= und
Pen=
ſionsanſtalt deutſcher bildender Künſtler
zurzeit veranſtaltet, iſt für den Pſychologen, den
Kunſt=
hiſtoriker und Kunſtfreund in gleichem Maße ergiebig.
Bei dieſer Gelegenheit ſind auch ein paar Seltenheiten
und maleriſche Delikateſſen ans Licht gekommen So das
im Format kleine, an ſeeliſcher Tiefe und Feinheit der
Malerei große Porträt Karl Raupps von Hans von
Ma=
rées aus dem Jahre 1859. Des gleichen Künſtlers frühes
Selbſtporträt nimmt ſich unter all den Geſunden, Robuſten
ringsum etwas geiſterhaft aus. Es iſt jedoch eine
ein=
dringliche Mahnung, daß echtes Malertum nicht nur in
Fauſt und Handgelenk, ſondern auch in einer
feindifferen=
zierten Seele und unter einer grübelnden Stirn ſitzen kann.
An Qualität kommt Lenbachs Porträt des Münchner
Landſchafters Eduard Schleich den beiden Marées gleich.
Das Zimmermann=Porträt Lenbachs dagegen iſt uns heute
faſt unerträglich ob ſeiner poſierenden Tiefe und
ſeiner maleriſchen Leere. Auch Defreggers
Selbſt=
porträt wirkt wie auf Porzellan gemalt und befriedigt
uns heute nicht mehr. Ein kleines Juwel iſt dagegen
das köſtliche Atelierinterieur von Klaus Meyer, in dem
uns A. L. Langhammer den Rücken zuwendet, aus dem
Jahre 1880. Ihm an die Seite zu ſtellen iſt der Gotthard
Kuehl von Paul Kießling. Der Maler ſitzt inmitten
ſeines Studios auf einem Puff. Auf den Knien hat er
ein Bild liegen, auf dem mit der Spachtel herumzuarbeiten
er ſich eben anſchickt. Kuehl hat die Zigarre zwiſchen den
Zähnen und zwinkert den Beſchauer luſtig an. Immer
wieder kehrt man zu dieſem Meiſterwerk zurück, in dem es
dem Maler gelungen iſt, auf kleinem Format zugleich
momentan und monumental zu wirken. Wir ſehen ſonſt
noch viele Porträts, die den Künſtler im Atelier oder vor
der Leinwand darſtellen. Meiſt wirken dieſe Arbeiten
je=
doch hemdärmelig und laſſen eine gewiſſe Vornehmheit
vermiſſen. Kießling, der ſeinen G. Kuehl am
unherviſch=
ſten von allen auffaßt, iſt trotzdem am vornehmſten
ge=
blieben. Von ſelteneren Bildern ſei noch Hugo v. Haberg
manns Selbſtporträt vom Jahre 1878 erwähnt.
Haber=
mann hat ſich im Jahre 1902 wieder gemalt. Beide Werke
gehören zu den gehaltvollſten und aufſchlußreichſten
Ar=
beiten der Ausſtellung. Habermann iſt der unübertroffene
Meiſter eines Neubarock in der Malerei von individuellſter
Prägung. Max Slevogt hat zwei Selbſtbildniſſe
aus=
geſtellt. Eines aus dem Jahre 1888, das andere von 1906.
Dem älteren Werk iſt entſchieden der Vorzug zu geben.
Slerogts Malerei iſt zwar lockerer, freier, aber auch
grö=
ber und ſeelenloſer geworden. Feine Arbeiten ſind ferner
noch das Bildnis des Malers Reinherz von Wilhelm
Diez, †, das Selbſtporträt Julius Exters, Rudolf
Hirt du Frénes „Horſt Hacker” Von Louis. Corinths
„Karl Becker” aus dem Jahre 1889 gilt ähnliches, wenn
auch in geringerem Grade, wie von Max Slevogt. Von
den neueſten ſtehen Leo Sambergers fünf Bildniſſe
an erſter Stelle: Ein Selbſtbildnis und die Porträts von
Daſio, J. Frank, Becker, Gundahl und Gg. Buſch. Ein=
Ueberraſchung bereitete der exzellente Pferdemaler Ernſt
L. Oſtermayer. „Er entpuppte ſich als ein ganz
her=
vorragender Silhouettenſchneider. Dieſer nur ganz
pri=
vatim, im Freundeskreis, in der Allotria uſw. geübten
Kunſt verdanken wir zirka 25 ganz meiſterliche
Schatten=
riſſe. Der ausgezeichnete Pferdekenner iſt auch ein
Men=
ſchenkenner erſten Ranges. Hier, wo alles auf die Schärfe
der Zeichnung ankommt, weiß er in Nüancen von
Haares=
breite eine Fülle von Charakteriſtik zu legen.
Feuilleton.
W „Das ewige Puppchen.‟ Ein Abonnent ſchreibt
uns: Die Feuilletonſchreiberin in der Nr. 195 Ihres
ge=
ſchätzten Blattes hat dem vielgeſchmähten Puppchen einen
geharniſchten Artikel gewidmet. Vor mehreren Wochen
bin ich in einer Zeitung der Nachbarſtadt Frankfurt
einer ähnlichen Auslaſſung begegnet. Beide Artikel
rücken in beredten Worten und mit großer Entrüſtung
dem neueſten und verbreitetſten „Schlager” unſerer
Straßenjugend energiſch auf den Leib. Ja, was iſt
eigentlich Puppchen? Wie ich ſchon erwähnte, der neueſte
Schlager unſerer Straßenjugend, ein — ich gebe das ohne
weiteres zu — aus leichtlebiger Operettenmuſik
heraus=
geriſſener Schlager, der als Gaſſenhauer ſein kurzes
Da=
ſein weiter friſtet, bis ihn — ein anderer ablöſt. Aber
bedarf es Puppchens wegen eines ſolchen Aufwandes an
Entrüſtung? Ich ſollte meinen, Puppchens Herrlichkeit,
Macht und Einfluß werden in beiden Artikeln weit
über=
ſchätzt. Iſt es mit der kleinen Fiſcherin, dem armen
Jo=
nathan, der ſeligen Male und wie ſie alle heißen mögen,
etwas anders geweſen als mit Puppchen? Unſcheinbare,
putzige, luſtige Dingerchen; dem kleinen,
phosphoreſzie=
renden Johanniskäferchen gleich, ſie blitzen auf und
ver=
ſchwinden wieder. Ein ewiges Kommen und Gehen, das
Schickſal alles Irdiſchen auf unſerer ſchönen Erde. Ich
kann mich ſchlechterdings nicht von der Notwendigkeit
überzeugen, Puppchens wegen Herz und Seele voll
düſte=
rer, banger Ahnungen über den drohenden Verfall unſerer
Jugend durchzittern zu laſſen. Deren Idealismus, ihre
Vaterlandsliebe, ihr echtes, wahres Kindergemüt ſtehen
doch — Gott ſei gedankt — auf ſtärkeren, als Puppchens
Füßen. Beinahe die Hälfte des von der geſchätzten
Schreiberin in Nr. 195 aufgeſtellten achtunggebietenden
Programms — in meinem Falle tritt noch das „
Edel=
weiß” hinzu — wird mir allabendlich vor dem
Schlafen=
gehen von einem Virtuoſen auf dem Infanterie=Signal=
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 27. Auguſt 1913.
Nummer 200.
Vor mehreren Jahren verkaufte er ſein Geſchäft und trat
bei der Fleiſchmann Yeaſt Co, ein, von welcher er nach
ſeinem Abſchied Penſion bezog. Hax war ein tüchtiger
Ge=
ſchäftsmann und ſtand wegen ſeiner Rechtlichkeit bei allen
in hoher Achtung. Es überleben ihn ſeine Gattin und drei
Kinder.
Offenbach, 26. Aug. Eine größere Zahl von
Vertre=
tern hieſiger Vereine hatte ſich geſtern abend verſammelt,
um eine gemeinſchaftliche Erinnerungsfeier an
die Völkerſchlacht bei Leipzig unſerer Stadt
vorzubereiten. Das Feſt ſoll in großem Stile gefeiert
werden. Man hofft auf die Teilnahme weiteſter Kreiſe,
zumal die Feier ſchon vor 50 Jahren in Offenbach von der
Bürgerſchaft allgemein begangen wurde.
-O- Sandbach, 26. Aug. Die hieſigen vaterländiſch
geſinnten Vereine veranſtalteten eine Gedenkfeier
zur Erinnerung an die große Zeit vor 100 Jahren. Es
war ein prachtvolles Feſt, begünſtigt von herrlichem
Wetter. Ein Lampionzug am Samstag abend führte
die hieſigen und aus den Nachbargemeinden zahlreich
er=
ſchienenen Teilnehmer auf eine Anhöhe in der Nähe des
Ortes. Hier fand eine imponierende Vorfeier ſtatt. Den
Glanzpunkt bildete ein mächtiges Freudenfeuer, das
weit=
hin im unteren Mümlingtale geſehen werden konnte. Am
Sonntag früh fand Feſtgottesdienſt ſtatt, dem die Vereine
mit Fahnen beiwohnten. Im Feſtzug war beſonders
großartig der Germaniawagen. Sehr hübſch ſahen auch
die ſchlanken Mädels und Burſchen in ihrer alten
Oden=
wälder Volkstracht aus. Ein Prolog leitete das
eigent=
liche Feſt ein. Der hieſige Männergeſangverein, der neue
Turnverein und die 1. Schulklaſſe halfen durch ihre guten
Darbietungen und Vorführungen das Feſt verſchönen.
Die Feſtrede hielt Herr Pfarrer Zimmermann. Die
Schulkinder erhielten Brezeln und Geſchenke. Sie
er=
götzten die Teilnehmer durch verſchiedene ſchöne Spiele.
Mainz, 26. Aug. In einer ſtark beſuchten
Verſamm=
lung im „Metallarbeiterheim” wurde geſtern abend den
Arbeitern der Beleuchtungsinduſtrie dad Ergebnis der
Verhandlungen mit den vereinigten Fabrikanten
mitge=
teilt. Der Entwurf des neuen Tarifs bringt den
Ar=
beitern Lohnerhöhung und Verkürzung der Arbeitszeit.
Bei der Abſtimmung waren etwa Dreiviertel der Arbeiter
für Annahme der Bedingungen, was eine
Wiederauf=
nahme der Arbeit bedeutet. Der neue Tarif
wird auf drei Jahre abgeſchloſſen werden. — Die große
Förderbahnübung des Fuß=Art.=Regts. Nr. 3
wurde geſtern nach U1tägiger Dauer beendet. Der
Ab=
bruch der Bahnlinie wickelte ſich nach dem Rücktransport
der Geſchoſſe ſehr raſch ab. — Das glänzende Abſchneiden der
Mainzer Ruderer in Gent hat in ganz Deutſchland
freudigſten Widerhall gefunden. In den bis jetzt ſchon
nach Hunderten zählenden telegraphiſch und brieflich
ein=
gelaufenen Glückwünſchen kommt überall die große Freude
und das ſtolze Bewußtſein zum Ausdruck, daß gerade der
Achter, das vornehmſte Rennen jeder Regatta, für
Deutſch=
land gewonnen wurde. Dazu kommt, daß Deutſchland ſeit
ſeiner Zugehörigkeit zu der „Fiſa” (Fédération
Inter=
nationale des Sociétés d’Aviron) zum erſten Male an den
Europameiſterſchaften teilnahm und daß alle der „Fsſa”
angehörenden Länder ſich mit ihren ausgeſuchteſten Leuten
ſan dem Rennen beteiligten. Zu den erſten Gratulanten
gehörten der Kaiſer und unſer Großherzog. Das
Telegramm des Kaiſers hatte folgenden Wortlaut: „Seine
Majeſtät der Kaiſer und König laſſen dem Mainzer
Ru=
derverein zu dem erfreulichen Erfolge in Gent allerhöchſt
ihren Glückwunſch ausſprechen. Der Geheime
Kabinetts=
rat von Valentini.” — Der Großherzog depeſchierte:
„Hocherfreut über den ſchönen Erfolg gratuliere ich
herz=
lichſt. Ernſt Ludwig.”
Der Deutſche Ruderverband
ſandte folgendes Telegramm: „Zu dem durch Sie für die
deutſche Ruderei auf der Internationalen
Meiſterſchafts=
wettfahrt erreichten Erfolge aufrichtigſte Glückwünſche.”
Mainz, 26. Aug. Ein Soldat der 5. Kompagnie
des Infanterie=Regiments Nr. 117 war wegen eines
Dienſtvergehens in eine an ſich geringe Strafe genommen
worden. Dies nahm ſich der im erſten Jahrgang
die=
nende Mann ſo zu Herzen, daß er geſtern auf dem
Ka=
ſernenflur einen Selbſtmordverſuch unternahm.
Es koſtete dabei allerdings nur den Zeigefinger der
rech=
ten Hand, den er ſich mittels einer Platzpatrone abſchoß.
Er erklärte er habe ſich erſchießen wollen.
Worms, 26. Aug. Zur Beſchaffung von
Ra=
dium für das ſtädtiſche Krankenhaus iſt eine
Samm=
lung eingeleitet worden, die 250000 Mark ergeben ſoll.
Worms, 26. Aug. Ein mit fünf Perſonen beſetztes
Automobil wollte geſtern abend auf der Weiterfahrt
nach Mainz kurz hinter der Stadt einem Fuhrwerk
aus=
weichen. Hierbei bremſte der Führer des Autos ſo ſtark,
daß ſich der Wagen zweimal überſchlug und die Inſaſſen
hinausgeſchleudert wurden. Der Beſitzer des Wagens,
ein Kaufmann Ernſt Flaskamp aus Mülheim an der
Ruhr, der auch den Wagen ſteuerte, war ſofort tot.
Seine Frau und der Chauffeur wurden ſchwer verletzt.
Sein Sohn und ſeine Tochter wurden leichter verletzt und
in das hieſige Krankenhaus eingeliefert. Die Familie
be=
fand ſich auf der Rückreiſe aus der Schweiz.
Der Polizeibericht ſchildert das Unglück
folgen=
dermaßen: Auf der Mainzer Straße zwiſchen den
Dampf=
ziegeleiwerken der Firma Kärcher & Weiler und den
Ver=
einigten Strohſtoffabriken, Gemarkung Herrnsheim, hat
ſich geſtern abend gegen halb 8 Uhr ein ſchweres
Auto=
mobilunglück zugetragen, und zwar, wie uns berichtet
wird, folgendermaßen: Der Kaufmann Ernſt Flaskamp
aus Mülheim a. d. Ruhr fuhr mit ſeinem Automobil, das
er ſelbſt führte, und in welchem ſeine Frau mit Sohn und
Tochter und der Chauffeur ſaßen, von hier in der
Rich=
tung nach Rhein=Dürkheim. Der Mineralwaſſerhändler
Peter Heß von hier, der mit ſeinem einſpännigen
Fuhr=
werk in der gleichen Richtung fuhr, wich auf das von dem
hinter ihm herkommenden Auto abgegebene Signal hin
nach rechts aus, um das Auto links vorbeifahren zu laſſen.
Durch das Signal und das ſtarke Geräuſch des in ſtarkem
Tempo fahrenden Autos ſcheute das Pferd und ſprang
wieder nach der Mitte der Straße. Der Lenker des Autos
bremſte in dieſem Augenblick ſehr ſtark, dieſes fuhr rechts
herum und überſchlug ſich, wobei die Inſaſſen in weitem
Bogen aus dem Auto herausgeſchleudert wurden.
Flas=
kamp kam unter das Auto zu liegen, infolgedeſſen ihm
Kopf und Oberkörper eingedrückt wurden, ſo daß er auf
der Stelle tot war. Die Frau und der Chauffeur wurden
ſehr ſchwer verletzt, während Sohn und Tochter mit
leich=
teren Verletzungen davonkamen. Der Arzt Dr. Waldow
aus Oſthofen, der auf telephoniſchen Anruf bald zur Stelle
war, leiſtete die erſte Hilfe. Die Verletzten wurden mittels
Autodroſchke ins Städtiſche Krankenhaus hier gebracht,
während der Tote mittels Leichenwagens in die
Leichen=
kapelle des Krankenhauſes übergeführt wurde. Das Auto,
das total beſchädigt wurde, liegt auf der Straße.
* Worms, 26. Aug. In einem hieſigen Werk kam
heute vormittag beim Reinigen einer Maſchine der
Schweißer Jakob Uhl, Vater von zwei Kindern, in eine
andere Maſchine, wobei ihm langſam der ganze
Bruſtkaſten eingedrückt wurde. Er war ſofort
tot.
Guntersblum, 26. Aug. Die von ihrem Vater durch
Revolverſchüſſe verletzte Hebamme Babette
Oswald liegt lebensgefährlich im Wormſer
Krankenhaus darnieder. Der Vater, Landwirt Oswald, der
jetzt erſt die Tragweite der Tat, die, wie er behauptet,
un=
abſichtlich geſchehen ſein ſoll, erkennt, hat einen
Nerven=
chok erlitten und liegt gleichfalls krank darnieder. Die
Unterſuchung iſt eingeleitet.
Nackenheim, 26. Aug. Eine kühne und dabei
recht gefährliche Tat führte am Samstag der
Dammwärter Hofmann aus, der auf der Kiſſelsau
ſtationiert iſt. Er hatte ſchon längſt die Beobachtung
ge=
macht, daß Obſtdiebe ſein Revier heimſuchten. Als
er in der Nacht zum Samstag auf der Lauer ſtand,
be=
merkte er einen mit vier Männern bemannten Nachen.
Raſch lief er nach ſeiner Wohnung, bewaffnete ſich mit
ſeinem Gewehr und ruderte geräuſchlos den Dieben nach.
Er entdeckte ihren Kahn, in dem bereits 3 Zentner Aepfel
lagen, ging dann ans Ufer und ſtellte die vier Diebe auf
friſcher Tat. Mit angeſchlagenem Gewehr zwang er die
vier Kerle, in ſeinen Nachen zu ſteigen und mit ihm nach
Nackenheim zu fahren. Die Diebe folgten und wurden
dort der Polizei übergeben.
Stockheim, 26. Aug. Geſtern früh entgleiſten im
Zuge 4708 die drei letzten Perſonenwagen im
hieſigen Bahnhofe infolge zu frühen Umſtellens einer
Weiche. Verletzt wurde niemand. Von Frankfurt traf ein
Aufgleiſungswagen mit den erforderlichen Mannſchaften
und Geräten hier ein.
Nidda, 26. Aug. Bei Oberſchmitten wurde heute
vor=
mittag infolge Unachtſamkeit eines jungen Fuhrmannes
ein Fuhrwerk von dem Eiſenbahnzuge
über=
fahren. Der Fuhrmann wurde verletzt, das
Pferd getötet.
Manöver des XUIlI. Armeekorps.
(*) Kanonendonner verkündigte am Montag
zum erſtenmale, daß auf den ſüdlichen Vorhöhen des
Vogelsberges da wo er ſich zur Kinzig abdacht, die
dies=
jährigen Herbſtmanöver begonnen haben. Doch erſt
ge=
ring iſt die Zahl der Truppenteile, die im Manövergelände
angelangt ſind, die verſpätete Ernte veranlaßte die
maß=
gebenden Stellen zu der Beſtimmung, daß das
Regiments=
exerzieren und Brigadeexerzieren in den Garniſonen,
bezw. auf den Uebungsplätzen bei Darmſtadt-Griesheim,
Mainz und Frankfurt ſtattfindet. Die 49. Infanterie=
Brigade (115er, 116er und 168er) übt bei Darmſtadt, die
50. (117er und 118er) auf dem Großen Mainzer Sand.
Dieſe Uebungen ſchließen in dieſen Tagen mit den üblichen
Beſichtigungen durch die Korps=, Diviſions= und Brigade=
Generäle. Am Mittwoch treffen die Regimenter der 21.
Diviſion, darunter die 81er, in der ſüdlichen Wetterau ein.
Die 81er kommen in die Gegend von Stammheim,
Nieder=
florſtadt, Bönſtadt, Stockheim die 27er Artillerie Burg=
Gräfenrode, Ilbenſtadt, Groß=Karben, Kaichen und Klein=
Karben in die Quartiere, die ſchon für die Standquartiere
vom 19. Auguſt ab beſtimmt waren. Die Truppen der 49.
Brigade verbleiben zum 27. bezw. 28. Auguſt in
Gries=
heim, um dann nach dem ſüdlichen Kreis Fulda (116er),
Schlüchtern (115er) und Elm zu rücken, etwas weiter
ſüd=
weſtlich davon in der Gegend von Wächtersbach treffen
nächſten Freitag die 117er und 118er ein. Die beiden
heſſiſchen Kavallerie=Regimenter verlaſſen Darmſtadt am
Donnerstag und Freitag, um nach mehreren Marſchtagen
in der Gegend von Steinau-Elm einzutreffen. — Den
Kanonendonner, der Montag die Manöver verkündigte,
ver=
urſachte das Feldartillerie=Regiment Nc. 25, das ſein
Scharfſchießen im Gelände zwiſchen Bindſachſen.
Geln=
haar, Kefenrod und Wennings abhielt. Die Batterien
waren etwa 2 Kilometer nordweſtlich Hitzkirchen
aufge=
ſtellt, von 9 bis 2 Uhr war das ganze Gelände abgeſperrt.
Das Scharfſchießen der 61er Artillerie wird nächſten
Frei=
tag zwiſchen Freienſteinau, Fleſchenbach, Umbach und
Kreſſenbach abgehalten. Die Schußrichtung iſt nach dem
Hohenſtein und Schnadelsberg. In den größeren Orten,
z. B. Schlüchtern, Gelnhauſen, Wächtersbach, Salmünſter
uſw. werden jetzt Proviantämter, Bäckereien, Futterlager
uſw. eingerichtet. Auch die Vorbereitungen für die
Unter=
bringung der Fliegerabteilung ſind im Gang. Gelnhauſen
iſt als Fliegerſtation vorgeſehen, die Flugzeuge
werden in beſonderen Zelten untergebracht. Sämtliche
Regimenter des Armeekorps rücken in der feldgrauen
Uniform aus. Um die Diviſions= und Korpsmanöyer
möglichſt kriegsmäßig zu geſtalten finden viele Biwals
ſtatt, auch werden die Truppen meiſt aus den
Proviani=
ämtern und Magazinen verpflegt.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 25. Aug. Die Einnah
men der Städtiſchen Straßenbahnen im Juli
dieſes Jahres betrugen 208934,85 Mark gegen 178130,85
Mark im Juli 1912, das iſt eine Tageseinnahme von 6739
Mark 83 Pfg. gegen 5746 Mark 16 Pfg. im Juli 1912. Es
wurden insgeſamt 2206630 Perſonen gegen 1896 194eim
Vorjahre befördert. — In den Berliner Hotels und
Logierhäuſern ſieht es gegenwärtig recht trübe aus.
Die Zahl der Fremden, die die Hauptſtadt während der
Sommermonate beſuchen, iſt infolge des ſchlechten,
regge=
riſchen Wetters nicht unerheblich zurückgegangen, waskauf
den Beſuch der Hotels nicht ohne Einfluß geblieben iſt
Wenn auch in den größeren Hotels das Leben einiger
maßen floriert, ſo liegen zahlreiche kleinere Hotels
holl=
ſtändig ſtill. Dasſelbe gilt auch von den übrigen
Logier=
häuſern. Dieſe Tatſache hat die merkwürdige Erſcheinung
mit ſich gebracht, daß ſolche Betriebe mehrfach
vorüber=
gehend geſchloſſen worden ſind. Die Beſitzer ſind in die
Ferien gegangen und öffnen erſt wieder zur Herbſtſaiſon.
Ein ſchweres Gewitter tobte in der Nacht zum
Montag über Groß=Berlin. Der Sonntag hatte herrliches
hochſommerliches Wetter mit ſtrahlendem Sonnenſchein
und großer Hitze gebracht, ſo daß natürlich ſchon am Vor
mittag unzählige Berliner ins Freie eilten, wobei die
Kinder mit den die üblichen Stullen bergenden Ruckſäcke
einen poſſierlichen Anblick boten. Beſonders an und au
den Gewäſſern der Umgegend entfaltete ſich ein buntes
Leben und Treiben. Abgeſehen von dem unvermeidlichen
Gedränge bei der Heimkehr verlief der Tag ungetrübt. Un
1 Uhr nachts aber ſetzte ein furchtbares Gewitter ein, das
von Marienfelde bis zum Wedding und Tegel mit
rollen=
dem Donner und wolkenbruchartigem Regen wohl eine
Stunde lang wütete.
C) Weinheim, 25. Aug. Der Badiſche Landesverein
für Bienenzucht, beſtehend aus 106 Vereinen mit 13000
Mitgliedern, hielt heute hier im Beiſein von Vertretern
aus Bayern und Elſaß=Lothringen ſeine diesjährige
Wan=
derverſammlung ab, an der 83 Delegierte mit 502 Stim
men aus ganz Baden teilnahmen. Den wichtigſten Punkt
der Tagesordnung bildete ein Antrag des badiſchen
Ge=
ſamtvorſtandes, dahin lautend, die Hauptverſammlung
ſolle zur Einigung der deutſchen
Imkerver=
bände Stellung nehmen. Die Generalverſammlung be
ſchloß einſtimmig, der Reichsvereinigung, unter
Voran=
tritt Bayerns, geſchloſſen beizutreten. Der anweſende Vor
ſitzende des Bayeriſchen Bienenzüchterverbandes,
Oekono=
mierat Büttner=München, begrüßte dieſen Beſchluß, durck
den der Gedanke der Reichsvereinigung der deutſchen
Imker als verwirklicht anzuſehen ſei. Er hofft, daß ſich
die übrigen Verbände, einſchließlich des „Imkerbundes”
horn vorgetragen, und ich kann nur ſagen, es iſt mir
dabei ebenſo zumute, wie wenn Puppchen ſich anſchickt,
das Trommelfell der geſchätzten Schreiberin in Nr. 195
zu peinigen. Man ſieht alſo, das Programm allein
machts nicht.
Nachſchrift der Redaktion: Wie Schreiber
vorſtehen=
der Zeilen ſchon angedeutet hat, iſt der Gaſſenhauer mit
einer Epidemie zu vergleichen, die plötzlich auftritt, alle
ergreift und dann wieder verſchwindet. Man erlebt dies
in einem Zeitraum von einigen Jahren immer wieder,
und je blödſinniger der Gaſſenhauer iſt, deſto anſteckender
wirkt er oft. Ein Niedergang des Geſchmackes iſt darin
wohl kaum zu erblicken, es iſt Maſſenſuggeſtion, von der
auch Widerwillige oft mit ergriffen werden. Solcher
Gaſſenhauerepidemien haben wir ſeit den ſiebziger
Jahren viele durchgemacht. Hier eine Blütenleſe davon:
„Das größte Portemonnaie hat Ludewig”, „Eins, zwei,
drei, an der Frau vorbei” „Das Kanapeelied” (Die
Seele ſchwinget ſich wohl in die Höh, juchhe!), „Fiſcherin.
du kleine” die uns in den achtziger Jahren der
Ver=
zweiflung nahe gebracht hat, „Im Grunewald iſt
Holz=
auktion”, „Mutter, der Mann mit de Koks iſt da” auf
die dann die neuen Operettenſchlager folgten. Dem
Puppchen vorauf gingen die ſchönen Singſangs: „Immer
an der Wand lang” und „Seht hier doch den Wurſtathlet,
wie er auf der Trambahn ſteht
Man lacht über dieſe
Gaſſenhauer — denn auch der Blödſinn hat ſeinen Humor
oder ärgert ſich und ſchimpft und ertappt ſich plötzlich
dabei, daß man ſie — ſelbſt mitſingt.
* Die Feſttafel in Kelheim. Die große Tafel in der
Kelheimer Banketthalle war in Hufeiſenform geſtellt, wobei
zwiſchen die Außenglieder acht Zwiſchentafeln eingeſchaltet
waren. Die Tafel der Bundesfürſten ſchmückte der
herr=
liche Schwanenaufſatz aus der Schatzkammer der Reſidenz,
deſſen gediegene Arbeit eine prächtige Faſſung in den
duf=
tigen Blumenarrangements aus den Hofgärtnereien (
zu=
meiſt Chryſantemen, Roſen. Gladeolen und vor dem
Platze des Kaiſers leuchtende, rieſige Nelken mit
Mai=
glöckchen) hatte. Im ganzen wies die Hoftafel etwa 370
Gedecke auf. Die Bedienung geſchah durch königliche
Hof=
bedienſtete; hinter den Plätzen der Fürſten und der
Bür=
germeiſter der freien Städte waren Pagen aufgeſtellt, die
ihnen die Speiſen reichten. Der Feſtſaal bot mit dem
Glanz der Uniformen und dem reichen Tafelſchmuck ein
glänzendes Bild Die Speiſekarte wies eine vorzügliche
Abbildung der Befreiungshalle mit dem zu ihren Füßen
liegenden Kelheim, unten umrankt von ornamentalem
Eichenlaub, auf, aus dem die Jahreszahlen 1813 und 1913
ſowie das königliche Wappen in Gold hervortraten. Das
Menü zeigte folgende Gänge: Suppe (Oporto rougé),
Fiſch (St. Péray mousseux), Yorkſhire=Rücken mit
Ge=
müſen (Chateau Larose 1899), Feldhühnerpaſtete (
Cham-
pagner Mumm), Kapaunen, Salat (Steinberger 1893),
Artiſchocken, Plumpudding, Gefrorenes (Ximenes). Käſe
und Käſegebäck.
** Die Frau im franzöſiſchen Heeresdienſt. Die
Frauenrechtlerinnen Frankreichs fordern nicht nur Rechte,
ſie fordern auch Pflichten. An den Anſtrengungen der
Nation, die Wehrfähigkeit des Landes zu erhöhen,
ver=
langen auch die Frauen ihren Anteil, ſie wollen nicht
zu=
rückſtehen und haben ſich jetzt in einer von 900 jungen
Damen unterzeichneten Sturmpetition an den
Kriegsmini=
ſter mit der Bitte gewandt, dafür zu ſorgen, daß den
Frauen Frankreichs die Möglichkeit gegeben werde,
Hee=
resdienſt zu verſehen. Sie denken nicht etwa daran,
Ama=
zonen=Regimenter zu bilden, ſie ſtreben Zielen zu, die
weniger abſonderlich ſind, ſie wollen die Tauſende und
Abertauſende Soldaten, die im Frieden wie im Kriege
Hilfsdienſte verſehen, erſetzen und ſo dieſen der
Schlag=
fähigkeit der Armee entzogenen Soldaten die Möglichkeit
geben, im Frontdienſt zu bleiben. „Die unterzeichneten
jungen franzöſiſchen Damen,” ſo heißt es in jener Petition,
die im Grand National veröffentlicht wird, „haben die
Ehre, Ihnen folgenden patriotiſchen Wunſch zu
unterbrei=
ten: Wenn die dreijährige Dienſtzeit in Kraft getreten iſt
wird unſere aktive Armee noch immer kleiner ſein, als die
unſeres möglichen Gegners. Dieſem Mangel kann
da=
durch abgeholfen werden, daß alle jene jetzt in den
Hilfs=
dienſten, im Sanitätsweſen und im Intendanturweſen
be=
ſchäftigten Soldaten in die Front verſetzt werden. Wir
erklären uns bereit, die Pflichten dieſer Soldaten im
Hilfs=
dienſte zu übernehmen. In der Vergangenheit haben
franzöſiſche Frauen in der Geſchichte ihre Ehrenplätze
er=
obert, wir wollen hinter ihnen nicht zurückſtehen.‟ Die
patriotiſchen Frauen Frankreichs wollen im Heeresdienſt
nicht nur als weibliche Sanitätsſoldaten dienen, ſie wollen
auch als Köchinnen, Militärſchneiderinnen, als
Verwal=
tungsbeamte und als Muſiker Dienſt tun und ſo wie ſie
ſich ausgerechnet haben, 200000 Krieger für den Dienſt mit
der Waffe frei machen.
— Das Männerideal der Japanerin. Das Ideal, das
die Frau vom Manne hat, iſt ein wichtiges Charakteriſtikum
ihres eigenen Weſens, und deshalb gibt uns vielleicht
nichts mehr Aufſchluß über die Wünſche und Hoffnungen
des ſchöneren Geſchlechts, als die Forderungen, die ſeine
Vertreterinnen an den Zukünftigen ſtellen. Wie ihre
Schweſtern im fernen Oſten in dieſer wichtigen
Angelegen=
heit denken, können unſere Damen aus den intereſſanten
Angaben einer japaniſchen Zeitſchrift erfahren. Dieſes in
Nippon weit verbreitete illuſtrierte Blatt, das den Titel
„Shukujo Gwaho, d. h. „die tugendhafte Frau” führt
hat an ſeine Leſerinnen eine Umfrage gerichtet und als
Reſultat der zahlreichen Antworten 17 Eigenſchaften
auf=
geſtellt, die die Japanerin vom Manne verlangt, wenn ſie
in ihm einen liebenswerten Genoſſen und einen guten
Ehemann erblicken ſoll. Folgende Bedingungen hat der
Mann auf Grund dieſer „idealen Forderung” zu erfüllen
Er darf nicht geizig ſein; 2. darf ſich nicht zu viel um
ſeinen Anzug kümmern; 3. muß ein männliches Ausſehen
haben; 4, darf ſich im Verkehr mit Frauen nicht, allzu
vertraulich zeigen; 5. muß ſich die Mühe nehmen, den
Frauen alles, worum ſie ihn fragen, genau
auseinander=
zuſetzen; 6. er ſoll entſchloſſen und geiſtesgegenwärtig
Nummer 200.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 27. Anguſt 1913.
Seite 5.
anſchließen werden, wonach eine das ganze Reich
um=
faſſende Körperſchaft von 155000 Imkern zuſtande käme.
Heidelberg, 25. Aug. Der wegen des großen
Müll=
heimer Eiſenbahnunglücks von der Freiburger
Strafkam=
mer zu ſechs Monaten Gefängnis verurteilte Zugmeiſter
Baehr in Heidelberg iſt auf Grund des allgemeinen
Amneſtieerlaſſes gänzlich begnadigt worden, ohne daß
er auch nur einen Tag ſeiner Freiheitsſtrafe verbüßt hatte.
Straßburg, 25. Aug. Ein Baſeler Unternehmer hatte
für Kaſernenbauten in Toul eine Anzahl Arbeiter aus
Mülhauſen für Zementierarbeiten eingeſtellt, nachdem
er ſich vorher darüber vergewiſſert hatte, daß Arbeiter aus
dem Elſaß dort beſchäftigt werden dürfen. Als die
Arbei=
ter in Toul eintrafen, wurden ſie nach Blättermeldungen
ſchon am Bahnhof von dortigen Arbeitern mit
Schimpf=
rufen empfangen. Nachdem ſie die Arbeit aufgenommen
hatten, wurden ſie plötzlich von zirka 200franzöſiſchen
Arbeitern überfallen und mit Lattenſtücken
miß=
handelt, ſo daß ſie die Flucht zum Bahnhof ergreifen
und gleich wieder abreiſen mußten. Von der neben der
Bauſtelle liegenden Kaſerne ſah die Wache ſeelenruhig zu,
wie die Arbeiter verprügelt wurden, ohne einzuſchreiten
und ohne Ruhe zu ſtiften. In Nancy nahm ſich der Chef
der Polizei der verjagten Arbeiter an und ſorgte für ſie
bis zur Weiterfahrt.
Köln, 26. Aug. In einer geſtern abend abgehaltenen,
von ehemaligen Fremdenlegionären einberufenen
und zahlreich beſuchten öffentlichen
Volksverſamm=
lung verſicherten die Redner entgegen früheren
Behaup=
tungen, daß bezahlte Werber fortgeſetzt, namentlich im
Rheinland und den Reichslanden, tätig ſeien, um junge
Deutſche in die Fremdenlegion zu locken. Bei völlig
un=
genügender Koſt hat der Legionär anſtrengende Märſche
durch heiße und ſandige Gegenden zu leiſten, wobei die
vor Ermattung zuſammengebrochenen Soldaten ihrer
Waffen beraubt und dann erbarmungslos ihrem Schickſal
überlaſſen bleiben. Andere ſchlapp gewordene Leute
wür=
den an Pferde gebunden und dadurch gezwungen, weiter
zu laufen. Die Beſtrafungen, die dem Legionär drohten,
der ſich verfehlt habe, ſeien überaus grauſam. Im Arreſt
ſeien auf einer Stube 60 Perſonen zuſammengepfercht. In
33 Paragraphen des Strafgeſetzbuches werde die
Todes=
ſtraße angedroht. Als dann aber ein Redner nach einem
Appell an die militärpflichtige Jugend, unter keinen
Um=
ſtänden der franzöſiſchen Fremdenlegion beizutreten, mit
den Worten ſchloß: „Nieder mit Frankreich! Nieder mit
der Republik!” brach ein allgemeiner Tumult los.
Der Verſammlungsleiter erklärte, daß die
Sozialdemo=
kratie dies inſzeniert habe, worauf unter ſtarkem Beifalle
ein Verſammlungsbeſucher bemerkte, daß es in Preußen=
Deutſchland beim Militär nicht viel beſſer ſei.
Leer, 26. Aug. Fünf beim Anſtreichen der Ledabrücke
beſchäftigte Arbeiter unternahmen geſtern abend
Boots=
partien. Das Boot kenterte und drei von den
Ar=
beitern ertranken.
Weimar, 25. Aug. Die Großherzogin iſt, wie
erſt jetzt bekannt gegeben wird, von einer ſchweren
Schar=
lacherkrankung geneſen und begibt ſich nunmehr zu
ihrer Erholung in eine Kuranſtalt am Bodenſee
Oſchersleben, 26. Aug. Geſtern abend entſtand durch
eine Staubexploſion in der Chemiſchen Fabrik von
Brückmann Feuer, das ſo ſtarken Rauch entwickelte, daß
die zahlreichen, auch aus den umliegenden Ortſchaften
her=
beigeeilten Feuerwehren zunächſt gar nicht in der Lage
waren, gegen den Brand vorzugehen und eine Zeitlang
auf jede Aktion verzichten mußten. Der angerichtete
Materialſchaden ſoll ſich auf etwa 1 Million belaufen.
Karlsberg, 26. Aug. Als ſich geſtern nachmittag der
30 Jahre alte unverheiratete Händler Karl Schmitt von
Karlsberg zu dem im Armenhauſe wohnenden
Gelegen=
heitsarbeiter Matthias Schott begab, gab letzterer aus
noch unbekannter Urſache mehrere Schüſſe auf Schmitt
ab, die alsbald ſeinen Tod herbeiführten. Der Mörder
der Vater einer zahlreichen Familie iſt, wurde verhaftet.
Gablonz, 26. Aug. Zu dem Bankraubverſuch
in Gablonz wird noch mitgeteilt: Ein mit unerhörter
Dreiſtigkeit am hellen Tage verſuchter Bankraub erregte
hier das größte Aufſehen. Samstag nachmittag gegen 2
Uhr betrat ein Fremder den Kaſſenraum des Spar= und
Vorſchußvereins, und zwar nicht durch den für das
Pu=
blikum beſtimmten Eingang, ſondern durch eine
Neben=
tür. Als ihm hier der Kaſſier Löbl entgegentrat und nach
einem Begehren fragte, zog der Fremde einen Revolver
hervor und feuerte einen Schuß gegen Löbl ab. Auf den
Knall hin war der Buchhalter Hauptvogel herbeigeeilt.
Sofort richtete der Fremde die (Waffe auch gegen
Haupt=
vogel und feuerte auf dieſen zwei Schüſſe ab. Eine Kugel
drang Hauptvogel unter dem rechten Auge in den Kopf,
ſo daß er bewußtlos zuſammenſtürzte. Auch auf den
herbeigeeilten Praktikanten Brösler feuerte der Räuber
einen Schuß ab. Inzwiſchen hatte der Kaſſier Löbl aus
ſeinem Pult einen geladenen Revolver ergriffen und auf
den Räuber, der bereits fünf Schüſſe abgefeuert hatte, ge=
richtet. Nunmehr ergriff der Räuber die Flucht. Vor
dem Geldinſtitut hatte ſich inzwiſchen eine große
Menſchen=
menge angeſammelt. Der aus dem Banklokal herausſtür
mende Verbrecher durchbrach mit vorgehaltenem
Revol=
ver die Menſchenmenge und rannte davon, verfolgt von
der Menge und der Polizei, der es ſchließlich gelang, den
Räuber feſtzunehmen. Die Polizei hatte Mühe, den
Bank=
räuber vor der Lynchjuſtiz des erbitterten Publikums zu
retten. Auf der Polizei wurde der Verhaftete ſofort einem
Verhöre unterzogen. Er bezeichnete ſich als den 25jährigen
Architekten Emil Fugner aus Hundorf bei Teplitz
gebür=
tig und Beſitzer einer Baukanzlei in Maffersdorf. In
Geldſchwierigkeiten geraten, will er auf den
abenteuer=
lichen Gedanken verfallen ſein, ſich durch einen Bankraub
Geld zu verſchaffen. Die Verwundung des Buchhalters
Hauptvogel wird als ſehr ernſt, wenn nicht lebensgefährlich
bezeichnet, während der Kaſſier Löbl verhältnismäßig
glimpflich davongekommen iſt, weil die Kugel an der
Schnalle ſeines Hoſenträgers abgeprallt iſt. Der
Verbre=
cher, der erſt unmittelbar vor der Tat im Kraftwagen aus
Reichenberg in Gablonz eingetroffen war, zeigte ſich nun,
nachdem ſein Plan mißlungen iſt, ganz niedergeſchlagen.
Tonlos gab er auf die an ihn gerichteten Fragen Antwort.
Oſtende, 26. Aug. Geſtern morgen ſtiegen in einem
hieſigen Hotel zwei Damen ab. Da ſie bis geſtern
abend nicht mehr zum Vorſchein gekommen waren, ließ
der Hotelier das verſchloſſene Zimmer gewaltſam öffnen.
Man fand beide tot vor. Eine der Damen hing erhängt
am Bett, die andere lag tot auf dem Boden. Anſcheinend
war ſie erdroſſelt worden. Die Perſonalien der
bei=
den Damen konnten noch nicht feſtgeſtellt werden. Man
fand bei ihnen 80 Mark deutſches Geld und einen Zettel
mit unleſerlichem Namen und den Worten „30. Auguſt,
Aachen”.
Paris, 26. Aug. Die Witwe des Generals
Bour=
baki iſt im Alter von 85 Jahren in ihrer Villa bei
Bayonne geſtorben.
Pola, 25. Aug. Heute nachmittag hat das feierliche
Leichenbegängnis des Vizeadmirals Grafen
Lon=
jius unter der Teilnahme der geſamten Garniſon und
der Zivilbehörden ſtattgefunden. Auch der deutſche
Konter=
admiral Trummler und ein Teil der Beſatzung des im
Hafen liegenden deutſchen Kreuzers „Goeben” nahmen
daran teil. Hinter dem Sarge ſchritt als Vertreter des
Kaiſers Flügeladjutant Oberſtleutnant Graf Hoyos, ihm
folgte Flügeladjutant Major Graf von Kagenek als
Ver=
treter des deutſchen Kaiſers, Oberſthofmeiſter Freiherr von
Rumerskirch in Vertretung des Erzherzogs Franz
Ferdi=
nand und Marinekommandant Admiral Haus
Catania, 25. Aug. In der vergangenen Nacht iſt über
der Stadt ein ſchwerer Aſchenregen
niedergegan=
gen. Der Aetna iſt in dichten Nebel gehüllt. Vermutlich
iſt eine Eruption erfolgt.
Stockholm, 25. Aug. Geſtern abend um 9 Uhr fuhr
bei Norrtelge ein Torpedoboot gegen ein
Motor=
boot, deſſen neun Inſaſſen ins Waſſer fielen. Drei
Perſonen, ein Mann und zwei Frauen, ertranken, die
anderen wurden gerettet.
Stockholm, 25. Aug. Wie Aftenbladet meldet, wird
der Kronprinz, begleitet von einer Abordnung von drei
Vertretern der ſchwediſchen Armee, der Einweihung
des Völkerſchlachtdenkmals in Leipzig
bei=
wohnen.
ſein; 7. er muß ein Ideal haben; 8. den Frauen die Sorge
für die Verwaltung der Geldangelegenheiten in der
Fa=
milie überlaſſen; 9. er darf ſich niemals in der Küche
zei=
gen; 10. niemals die Friſur oder die Toilette der Frauen
kritiſieren; 11. er darf nicht ſeine Zeit damit verbringen,
der Gattin ſeine Wünſche hinſichtlich des Menus oder in
anderen Geſchmacksfragen zu eingehend
auseinanderzu=
ſetzen; 12. darf ſich nie in die Angelegenheiten der Frauen
miſchen; 13. er darf nicht nach längerer Bekanntſchaft der
Frau zum Gegenſtand des Ekels werden; 14. er muß die
Tugend der Barmherzigkeit ausüben; 15, darf nicht zu
häufige und zu lange Sitzungen beim Sake abhalten; 16.
nicht in ſeine eigene Perſon verliebt ſein und 17. nicht
zu eiferſüchtig werden. Das ſind die Haupteigenſchaften,
die die „tugendhafte Frau” in Japan von dem Ideal eines
Mannes, wie ihn jede begehrt, verlangt.
* Auch ein Urteil über Hauptmanns Feſtſpiel. Die
Breslauer Sozialdemokraten planen für die Anweſenheit
des Kaiſers in Breslau eine ebenſo eigenartige wie
be=
zeichnende Demonſtration. Wie Stadtverordneter Löhe
bei der Bebel=Gedächtnisfeier im Gewerkſchaftshauſe
mit=
teilte, ſoll am 28. Auguſt das Hauptmannſche Feſtſpiel
durch einen Rezitator öffentlich vorgetragen werden. Beſſer
kann der „nationale Wert” des Hauptmannſchen Feſtſpiels
nicht gekennzeichnet werden.
* Der Löwe als Schoßtier. Eine überſpannte Pariſer
Tänzerin erſtand im Zoologiſchen Garten zu Paris einen
jungen Löwen. Da ſie mit der Verwaltung über den
Preis eines Käfigs zum Transport nicht einig werden
konnte, ſo nahm ſie das junge Tier kurzerhand in ihre
Arme, ſetzte ſich in die Straßenbahn und fuhr davon. Der
junge Löwe wurde jedoch während der Fahrt unruhig,
kratzte ſeine neue Beſitzerin und entſprang ihr ſchließlich,
Nach langer aufregender Jagd konnte der Löwe im Bois
de Boulogne gefangen werden, nachdem er zwei ihn ſcharf
verfolgenden ſehr wertvollen Hunden den Garaus
ge=
macht at.
Kaiſertage in Poſen.
* Poſen, 26. Aug. Der Kaiſer und der Prinz=
Regent Ludwig trafen um 7 Uhr 15 Minuten ein.
letzterer in ſeinem, dem königlichen Sonderzuge
einge=
fügten Salonwagen. Bei dem Einlaufen des Zuges
feuerten die Weſtforts 33 Schuß als Salut. Am
Kaiſer=
pavillon fanden ſich zum Empfange ein: der
Kron=
prinz, Prinz Eitel Friedrich, der um 6 Uhr 30 Min.
eingetroffen war, ſowie die anderen anweſenden Prinzen
des königlichen Hauſes, Fürſt zu Fürſtenberg, der
kom=
mandierende General des 5. Armeekorps General der
In=
fanterie v. Strantz, der Kommandant der Feſtung Poſen
Generalleutnant v. Koch, der Oberpräſident v.
Schwartz=
kopf, ſowie der zum Ehrendienſt beim Prinz=Regenten
befohlene Inſpekteur der 1. Kavallerie=Inſpektion
Gene=
ralleutnant Brecht. Der Kaiſer begab ſich im
Auto=
mobil nach dem königlichen Reſidenzſchloß, wo er
Wohnung nahm, ebenſo der Prinz=Regent. Der Kaiſer
und der Prinz=Regent wurden von einer ungeheuren
Menſchenmenge ſtürmiſch begrüßt. Der Kaiſer trug die
Uniform der Königsjäger zu Pferde, der Prinz=Regent
diejenige des Infanterie=Regiments Prinz=Regent
Lud=
wig von Bayern (2. Niederſchleſiſches) Nr. 47.
* Poſen, 26. Aug. Die Kaiſerin begab ſich heute
morgen 9 Uhr in einem geſchloſſenen Automobil auf das
Paradefeld bei Lewice, etwas ſpäter der Kaiſer im
offenen Automobil und mit ihm der Kronprinz. Der
Parade des 5. Armeekorps wohnten u. a. bei: der Prinz=
Regent von Bayern, die anweſenden Prinzen und
Prin=
zeſſinnen des königlichen Hauſes, die Damen und Herren
der Umgebungen, das Gefolge des kaiſerlichen
Haupt=
quartiers uſw. Die große Parade des 5. Armeekorps
ffand auf dem Exerzierplatz ſtatt. Regengüſſe haben das
Feld und die Wege aufgeweicht. Die Truppen kamen
teils nach langen Anmärſchen durchnäßt an, ebenſo die
Kriegervereine. Trotz des ſchlechten Wetters zogen viele
Tauſende von Zuſchauern zu Wagen und zu Fuß
hin=
aus. Die große Tribüne war dicht beſetzt. Die Truppen
ſtanden in zwei Treffen. Bei dem linken Flügel des
erſten Treffens ſchloſſen ſich rechtwinklig ſechs Flugzeuge
an. Die Parade befehligte der kommandierende General
v. Strantz. Gegen 9½ Uhr trafen der Kaiſer, der die
Uniform der Königsjäger zu Pferde trug, die
Kai=
ſerin, die Kronprinzeſſin, Prinzeſſin Auguſt Wilhelm,
die Söhne des Kaiſers und der Prinz=Regent von Bayern
in der Uniform ſeines 47. Regiments ein. Der Kaiſer
und die Prinzen ſtiegen zu Pferde. Nach der
Entgegen=
nahme des Frontrapports begann das Abreiten der
Truppenfronten, Sanitätskolonnen und Kriegervereine.
Nach dem Abreiten der Front fand der Vorbeimarſch
ſtatt. Es fand nur ein einmaliger Vorbeimarſch ſtatt,
wobei der Prinz=Regent ſein Infanterie=Reaiment, der
Kaiſer das Regiment der Königsjäger zu Pferde
vor=
führte. Nach der Parade kehrte die Kaiſerin im
Wagen zurück. Der Kaiſer begab ſich mit dem Prinz=
Regenten und den Prinzen zu Pferde an der Spitze der
Feldzeichen gegen 11 Uhr nach Poſen zurück.
* Poſen, 26. Aug. Die Kaiſerin kehrte zu
Wagen in Begleitung der zweiten Eskadron des
Drago=
ner=Regiments von Bredow Nr. 4 von der Parade zurück.
Der Kaiſer ritt an der Spitze der Feldzeichen durch
das Spalier, welches die Truppen, Kriegervereine,
Innun=
gen und andere Vereine, Anſiedler, Jungdeutſchland=
Gruppen, Schulen aus der Stadt und der Provinz mit
Fahnen bildeten, unter ungeheurem Jubel der Menge
zum Reſidenzſchloß zurück, wo er um 12 Uhr wieder
eintraf.
* Poſen, 26. Aug. Der Kaiſer verlieh dem
Oberpräſidenten der Provinz Poſen v. Schwartzkopf
den Kronenorden 1. Klaſſe. Der Prinz=Regent von
Bayern ſpeiſte beim kommandierenden General von
Strantz. Der Reichskanzler traf in Begleitung
ſeines Adjutanten Freiherrn v. Sell 1 Uhr 55 Minuten
hier ein und nahm am Frühſtück beim Oberpräſidenten teil,
das zu Ehren des Prinzen Oskar gegeben wurde.
Luftfahrt.
Das neue Marine=Luftſchiff.
* Friedrichshafen, 26. Aug. Am 9. September
wird vorausſichtlich das neue Marine=Luftſchiff „LII”ſeine
Probefahrten beginnen. „L II” iſt der größte Bau,
der bisher aus der Werft am Bodenſee hervorgegangen iſt.
Mit 165 Meter Länge übertrifft das Luftſchiff den „L I‟
um 3 Meter. Der Durchmeſſer von 14,9 Meter iſt indeſſen
der gleiche wie bei allen neueren Z=Typen. Abgeſehen
hiervon repräſentiert aber der „L Il” einen vollſtändig
neuen Typ. Der im ſpitzen Winkel endigende Laufgang
am unteren Teil fällt fort und iſt ins Innere des
Schiffs=
körpers verlegt worden. Eine weitere nicht unweſentliche
Neuerung iſt, daß das Schiff mit drei Gondeln ausgerüſtet
ſein wird. In zwei dieſer Gondeln wird die maſchinelle
Anlage untergebracht, die dritte iſt ausſchließlich für die
Führung beſtimmt. Die bisher größte Motorenſtärke
be=
ſaß die in Leipzig ſtationierte „Sachſen” Sie verfügt
über drei Maybach=Motoren mit zuſammen 555
Pferde=
kräften. Das neue Marine=Luftſchiff wird aber mit vier
Motoren ausgerüſtet ſein, die im ganzen achthundert
Pferdekräfte entwickeln. Demgemäß wird ſich natürlich
auch die Schnelligkeit ſteigern; man ſpricht von 95
Kilo=
metern in der Stunde. Mit den ſeitherigen maſchinellen
Anlagen wurden etwa 75 Kilometer erreicht. (Fft. Ztg.)
* Berlin, 26. Aug. Auf dem Flugplatz
Johannis=
thal, in der Fabrik der Albatros=Werke, explodierte
geſtern abend auf bisher unaufgeklärte Weiſe der
Ben=
zintank der neuen Maſchine, die für Helmut Hirth
zu dem Rundfluge um Berlin erbaut worden iſt. Beim
Rettungswerk erlitten zwei Arbeiter ſchlimme
Brandwun=
den. Die Eindecker iſt vollſtändig zerſtört.
* Zweibrücken 26. Aug. Auf einer
Uebungs=
fahrt begriffen, traf heute morgen 8 Uhr 30 Min. der
Metzer Luftkreuzer „Z 3" eunter Führung von
Haupt=
mann Lohmüller hier ein und landete glatt auf dem
Ge=
lände des Garniſonsexerzierplatzes. Um 9 Uhr 15 Min.
ſtieg das Luftſchiff wieder zur Rückfahrt nach Metz in der
Richtung St. Ingbert-Saarbrücken auf.
* Gotha, 26. Aug. Das Luftſchiff „Z 5‟ iſt um
3 Uhr 30 Min. unter Führung des Hauptmanns Lange
zu einer Fernfahrt nach Berlin aufgeſtiegen. Das
Luftſchiff paſſierte Erfurt um 3 Uhr 40 Min.
* Habsheim, 26. Aug. Der Flieger Viktor
Stöffler, der heute morgen 5 Uhr 45 Minuten auf
dem Habsheimer Flugplatze auf einem Aviatik=Pfeil=
Doppeldecker ſtartete und einen Paſſagier an Bord hatte,
landete um 1 Uhr mittags auf dem Jüterboger
Exerzierplatze. Der Flieger, ein geborener
Straß=
burger, durchflog die 620 Kilometer lange Strecke ohne
Zwiſchenlandung bei einem Durchſchnittswind von 8
Se=
kundenmetern.
* Habsheim., 26. Aug.
Die Flualeiſtung des
Fliegers Stöffler die er mit ſeinem Fluge nach
Jü=
terbog vollbrachte, iſt eine Rekordleiſtung
aller=
erſten Ranges. Sie ſtellt bezüglich der durchflogenen
Strecke einen deutſchen Rekord und bezüglich der Dauer
einen Weltrekord dar.
— Paris, 26. Aug. Bei Villacoublay ſtürzten
Leutnant Sahcever und der Mechaniker Pionier=
Unter=
offizier Lafargue mit ihrem Flugzeugapparat aus 30
Meter Höhe ab. Beide wurden getötet.
* London, 25. Aug. Der Flieger Hawker der
wegen Maſchinenſchadens bei Seaham Harbour
nieder=
gegangen war, ſtieg nach einer Stunde wieder auf und
erreichte um halb 8 Uhr Beadnell, in der Nähe von
Ber=
vick, wo er die Nacht bleiben will
* London, 26. Aug. Der Flieger Hawker hat
heute morgen 8 Uhr 5 Minuten ſeinen Flug von Beadnell
bei ſchönem Wetter fortgeſetzt
* London, 26. Aug. Der Flieger Hawker traf
auf ſeinem Rundfluge um 11 Uhr morgens in
Aber=
deen ein.
Handel und Verkehr.
Zahlungen an Poſtkaſſen mittels
Schecks. Zur Förderung der bargeldloſen Zahlungen
nehmen die an Reichsbankplätzen befindlichen
Poſt=
anſtalten außer Poſtſchecks und Reichsbankſchecks auch
Schecks auf Banken, Anſtalten, Genoſſenſchaften und
Sparkaſſen in Zahlung. Die im Scheck als Bezogene
genannte Bank uſw. muß ihre Geſchäftsſtelle im Orte
haben und ein Girokonto bei der Reichsbankſtelle des
Ortes unterhalten. Schecks dieſer Art ſind
verwend=
bar bei Einzahlungen auf Poſtanweiſungen und
Zahlkarten, beim Einkaufe von Wertzeichen im Betrage
von mindeſtens 20 Mk., bei Entrichtung von
Fernſprech=
gebühren, geſtundeten Portobeträgen und
Telegramm=
gebühren, Zeitungsgeld, Schließfachgebühren. Die
ein=
gelieferten Poſtanweiſungen und Zahlkarten werden in
dieſem Falle von den Poſtanſtalten abgeſandt, ſobald
die Reichsbank den Betrag der Poſtkaſſe gutgeſchrieben
hat. Hat der Abſender bei der Poſtanſtalt eine
Sicher=
heit hinterlegt, ſo werden die eingelieferten
Poſtan=
weiſungen und Zahlkarten ſchon vorher abgeſandt. Eine
ſolche Sicherheitsleiſtung wird jedoch von öffentlichen
Behörden, Kaſſen und Anſtalten, ſowie von Sparkaſſen
der Kreiſe, Stadt= und Landgemeinden nicht beanſprucht,
wenn ſie mit der Poſtanſtalt eine Verabredung über
das ein für allemal zu beobachtende
Einlieferungs=
verfahren getroffen haben.
Vermiſchtes.
* Zur Teilnahme an der Einweihung
des Völkerſchlachtdenkmals in Leipzig am
18. Oktober, die in Gegenwart des Kaiſers und ſämtlicher
deutſcher Bundesfürſten ſtattfindet, haben ſich bis jetzt über
10000 Teilnehmer angemeldet. Von den 2800 gleichartigen
Tribünenplätzen ſind bereits 1500 vergeben. Für die
Auf=
ſtellung der geſchloſſen erſcheinenden Vereine war
ur=
ſprünglich der große, bisher noch trocken gelaſſene Teich
in Ausſicht genommen. Das andauernde Regenwetter der
letzten Tage hat aber zu der Ueberzeugung geführt, daß er
ſich zum Feſtplatz nur wenig eignet. Wenn der Herbſt
vielleicht auch noch ſchöneres und trockeneres Wetter, als
es gegenwärtig der Fall iſt, bringen kann, ſo gebietet es
doch die Vorſicht, allen Feſtteilnehmern die Plätze auf den
großen, weite Ueberſicht bietenden Wällen zu beiden Sei=
Seike 5.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 27. Auguſt 1913
Nummer 200.
ten des Teiches anzuweiſen. Es können hier immerhin
gegen 30000 Feſtteilnehmer bequem Platz finden. Der
Teich ſelbſt wird bis zu dem Feſttage voll Waſſer gelaſſen
werden und dann das Rieſenmal deutſcher Freiheit in
ſeiner ganzen Größe und Wucht widerſpiegeln. Weitere
Anmeldungen für Feſt= und Tribünenplätze nehmen die
Geſchäftsſtellen des Deutſchen Patriotenbundes, Leipzig,
Blücherſtraße 11, ſowie ſämtliche Filialen von Haaſenſtein
und Vogler A.=G. entgegen.
B. Man ſchreibt uns: Bei den wirtſchaftlich ſchweren
Zeiten ſind die Kaufmannserholungsheime ein
wirklicher Segen für die Kaufleute. Man darf wohl mit
Recht ſagen, daß kein Sommeraufenthalt bei billigem Geld
(täglich 2,80 Mark) eine ſolche Fülle von Annehmlichkeiten
biete. Neben einer kräftigen und überaus reichlichen
Ver=
pflegung, billigen Getränken, vorzüglichen Betten in
hygie=
niſch einwandfreien Zimmern iſt es ganz beſonders der
kollegiale Ton der Gäſte untereinander, der wohltuend
wirkt. Wenn der Regen in dieſem Sommer an anderen
Plätzen die Gäſte nach Hauſe trieb oder die Laune ſinken
ließ, vereinigten ſich im Heim die Gäſte in Muſik= und
Geſellſchaftszimmern bei Sang und Spiel in zwangloſer
Geſelligkeit. Das Prinz Ludwigs=Heim zu Traunſtein
bietet durch ſeine Lage Gelegenheit zu herrlichen
Ausflü=
gen nach Salzburg, an den Chiemſee, Berchtesgaden, und
dem Ruhebedürftigen die herrlichen Tannenwälder in
nächſter Nähe mit bequemen Spaziergängen; das nahe
Vildbad Empfing gibt für mäßigen Preis Heilbäder
gegen Gicht und Rheumatismus. Die ideale Schöpfung
der deutſchen Geſellſchaft für Kaufmannserholungsheime
kann nicht hoch genug bewertet werden und findet
hoffent=
lich auch in Zukunft weitgehendſtes Intereſſe bei den
An=
geſtellten des Kaufmannsſtandes und tatkräftige
Unterſtütz=
ung von ſeiten der Firmen, denn nur dadurch kann die
Geſellſchaft in der Lage bleiben, dieſes Werk zum Segen
des Kaufmannsſtandes auszubauen und den Vielen, die
dieſes Jahr aus Platzmangel zurückgewieſen werden
muß=
ten, die Wohltat eines angenehmen und billigen
Er=
holungsaufenthaltes zu gewähren.
Eiſenbahnunglück.
HB. Schneidemühl, 26. Aug. Auf der. Station
Krojanke, 24 Kilometer von Schneidemühl, hat ſich heute
vormittag ein ſchweres Eiſenbahnunglück
er=
eignet. Infolge Achſenbruchs iſt der letzte Wagen des
D=Zuges Königsberg=Berlin beim Paſſieren des
Bahn=
hofes Krojanke um 11.35 Uhr entgleiſt und
umge=
ſtürzt. Eine Achſe des Wagens geriet ſofort in Brand.
Durch die Notbremſe wurde der Zug wenige Meter hinter
der Station zum Stehen gebracht. Der umgeſtürzte
Wa=
gen war mit Reiſenden dicht beſetzt, die faſt alle mehr
oder weniger ſchwer verletzt wurden. Nach den
bisheri=
gen Feſtſtellungen ſind zwei Perſonen ſchwer und elf
leichter verletzt worden. Einer der Schwerverletzten, der
nach einer Viſitenkarte als der Waffenmeiſter Richter aus
Aachen feſtgeſtellt wurde, ſtarb wenige Augenblicke
ſpäter. Die übrigen Verletzten haben meiſt Quetſchungen.
Schnittwunden und Brandverletzungen erlitten. Zwei
von ihnen wurden mit einem Hilfszuge, der aus
Schneide=
mühl requiriert wurde, in das dortige Krankenhaus
ge=
bracht. Die übrigen blieben in Krojanke in ärztlicher
Be=
handlung. Der D=Zug. der um 2.23 Uhr nachmittags auf
dem Schleſiſchen Bahnhof in Berlin fällig iſt, fuhr mit
etwa einſtündiger Verſpätung weiter. Der Unglückszug
wird, wie auf dem Schleſiſchen Bahnhofe bekannt gegeben
wird, mit etwa 90 Minuten Verſpätung, alſo gegen 4 Uhr
nachmittags, eintreffen.
HB. Schneidemühl, 26. Aug. Die beim
Kro=
janker Eiſenbahnunglück verletzten Perſonen, die in das
hieſige Krankenhaus eingeliefert wurden, ſind der
Land=
wirt Johann Behrend aus Hannover und eine Frau,
de=
ren Name noch nicht bekannt iſt. Behrend befand ſich auf
einer größeren Reiſe. Er wollte Verwandte in Berlin
beſuchen. Er hat ſchwere Quetſchungen an den Beinen
erlitten. Die Frau, die bis nachmittags 3 Uhr nicht
ver=
nehmungsfähig war, hat ein Bein gebrochen.
Vom Balkan.
Die bulgariſch=türkiſchen Verhafidlungen.
* Paris, 26. Aug. Der Korreſpondent des Matin
in Konſtantinopel will aus guter Quelle wiſſen, daß die
bulgariſch=türkiſchen Unterhandlungen
einen günſtigen Verlauf nehmen. Der bulgariſche
Unter=
händler Natſchewitſch habe bereits einzelne
Zugeſtänd=
niſſe gemacht. Als Grundlage des günſtigen Abkommens
ſkomme weder die Schleifung der Forts von Adrianopel,
noch die Abtretung von Kirk=Kiliſſe an die Bulgaren in
Betracht. Dagegen werden die Türken eine Berichtigung
der alten Grenze im Norden der Linie Adrianopel-Kirk=
Kiliſſe einräumen und zugunſten von Bulgariens Handel
mehrere Zugeſtändniſſe wirtſchaftlicher Natur machen.
Die Unterſuchung der Balkangreuel.
* Belgrad, 25. Aug. Die internationale
Kommiſſion zur Unterſuchung der
Bal=
kangreuel iſt hier eingetroffen. Serbien erklärte ſich
anfangs bereit, die Kommiſſion anzunehmen, erklärt jetzt
aber, ein Mitglied der Kommiſſion, Profeſſor Miljukow
aus Petersburg, wegen offen zur Schau getragener
Feindſchaft gegen Serbien und das ſerbiſche Volk,
aus=
chließen zu müſſen. Da aber alle übrigen Mitglieder
der Kommiſſion ſich mit Miljukow ſolidariſch erklärten.
kann, ſo wird ausgeführt, die Kommiſſion nicht auf
An=
erkennung Serbiens rechnen, obwohl die ſerbiſche
Regie=
rung den Mitgliedern der Kommiſſion jedes mögliche
Entgegenkommen erwieſen habe, damit ſie ungehindert
Saloniki erreichen könnten.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Düſſeldorf, 26. Aug. Bei der hieſigen
Staatsan=
waltſchaft iſt eine Depeſche eingegangen, nach welcher der
flüchtige Prokuriſt Karl Steeg von der hieſigen Filiale
des Schaaffhauſenſchen Bankvereins von dem
Kriminal=
kommiſſar Berger in Donaueſchingen
ver=
haftet worden ſei.
* Bad Iſchl, 26. Aug. Der ruſſiſche
Botſchaf=
ter v. Giers wurde heute vormittag vom Kaiſer in
halbſtündiger Audienz empfangen. Er überbrachte eine
Einladung des Zaren zur= Einweihung der ruſſiſchen
Ka=
pelle in Leipzig, die gelegentlich der Enthüllung des
Völ=
kerſchlachtdenkmals ſtattfinden ſoll.
* Waſhington, 26. Aug. Auf die Nachricht, daß Lind
Mexiko verläßt, entſchloß ſich Präſident Wilſon
endgültig, heute die Botſchaft über die mexikaniſche
Frage vor dem Kongreß zu verleſen. Die
Verhandlun=
gen mit Huerta ſind, ſoweit ſie Lind betreffen, beendet.
Weitere Mitteilungen müſſen durch den amerikaniſchen
Geſchäftsträger in Mexiko gehen. Die Botſchaft iſt in
freundſchaftlichem Tone gehalten. Sie ſtellt die
Freund=
ſchaft Amerikas gegenüber Mexiko feſt, erklärt aber
Ameri=
kas unabänderliche Oppoſition gegenüber der
mexikani=
ſchen Regierung, die auf eine von der Regel abweichende
Art ans Ruder gekommen iſt und von ehrgeizigen
Per=
ſönlichkeiten geleitet wird. Die Botſchaft kündigt formell
an, daß Huertas Regierung nicht anerkannt wird und
er=
klärt, daß keine Aufhebung der Sperre auf Waffen und
Munition eintrete. Weder Huerta noch ſeine Gegner
wür=
den Waffen oder Munition aus den Vereinigten Staaten
erhalten. Zum Schluß heißt es, es ſei Wilſons Abſicht,
wenn nötig, die Grenzpoſten zu verſtärken, um die Politik
durchführen zu können.
Waſhington, 26. Aug. Präſident Wilſon hat die
Verleſung der Sonderbotſchaft auf
mor=
gen verſchoben.
— Düſſeldorf, 26. Aug. Der geflüchtete Subdirektor
Steeg hat mit einer großen Anzahl von Firmen in
Ge=
ſchäftsverbindung geſtanden. Mit einer Firma hatte er
im letzten Jahre allein zirka 1½ Millionen Mark
umge=
ſetzt.
Großlichterfelde, 26. Aug. Zwei zehnjährige
Schulknaben ſpannten beim Hereinbrechen der
Dunkel=
heit ein Seil quer über die Straße und
banden die Enden an den Bäumen feſt. Kurz darauf
an=
kommende Radfahrer bemerkten und beſeitigten das
Hindernis. Die beiden Knaben, die aus der Nähe den
Erfolg anſehen wollten, wurden ergriffen. Sie räumten
ein, ein Attentat auf die Radfahrer geplant zu haben.
Die Erzählungen von dem Henningsdorfer Attentat
ha=
ben ſie dazu angeregt.
H. B. Thorn, 26. Aug. Der wegen Fahnenflucht und
ſchweren Diebſtahls vom Kriegsgericht zu 1½ Jahren
Zuchthaus verurteilte Musketier Berger der vor drei
Wochen in Feldwebel=Uniform aus dem Militär=
Arreſt=
hauſe in Thorn entwich, aber wieder ergriffen wurde, iſt
in letzter Nacht aus dem Thorner Garniſonlazarett, wo er
wegen Tobſuchtsanfällen in einer Arreſtzelle interniert
war, auf unerklärliche Weiſe wieder entwichen.
— Lemberg, 26. Aug. Auf den Schnellzug
Sta=
niczla-Lemberg wurde von Banditen ein Attentat
verübt, indem ſie etwa 30 Revolverſchüffe auf den Zug
ab=
gaben, durch welche ſämtliche Fenſterſcheiben zertrümmert
wurden.
— Solothurn, 26. Aug. Drei Arbeiter der
Papier=
fabrik Balsthal wurden durch heiße Lauge, welche dem
Stoffkocherkeſſel entſprang, ſo ſchwer verbrannt, daß
ſie nach einigen Stunden ſtarben. Zwei andere
Ar=
beiter wurden lebensgefährlich verletzt.
Petersburg, 26. Aug. Die polizeiliche Unterſuchung
über den Tod der in einem Zuge als Leiche
aufge=
fundenen Schauſpielerin Tarnowska hat ergeben, daß
tatſächlich Raubmord vorliegt. Es werden
Schmuck=
gegenſtände im Werte von 300000 Mark vermißt.
Philadelphig, 26. Aug. Im gynäkologiſchen
In=
ſtitut wurden zwei Aerzte und zwei Wärterinnen unter
dem Verdacht der gewerbsmäßigen
Engel=
macherei verhaftet.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Gegen Brechdurchfall und Darmkatarrh ſchützt
man die Säuglinge am beſten, wenn man ſie mit
„Kufeke” und Milch ernährt. Beides zuſammen wird
von den Kindern gut verdaut und kommt in ihrem
Darm weniger leicht zur Gärung als Kuhmilch allein.
„Kufeke” verleiht der Milch einen höheren Nährwert,
wird von allen Kindern gern genommen und ermöglicht
einen auten Uebergana zur feſten Nahrung. (IV. 17821,73
Unterrichtsweſen.
Vorbereitungskurſe zum Einjährig=
Frei=
willigen=Examen in Dr. Haenles Inſtitut,
Straßburg i. Elſ., Steinring 7. Am 1. Oktober
be=
ginnt ein neuer Kurſus, der je nach Alter und
Vor=
bildung von 12= oder 6=monatlicher Dauer iſt. Die
Vor=
bereitung beſteht aus den Lehrſtunden, die ſämtliche
Prüfungsfächer umfaſſen, und den von einem Lehrer
beaufſichtigten Arbeitsſtunden, denen ſich noch täglich
Repetitionsſtunden anſchließen. Als Ergänzung gliedert
ſich dieſen Kurſen das in ganz Deutſchland bekannte
Inſtitut zur Vorbereitung für die Ober=Sekunda=, Prima=
und Abiturientenprüfungen aller höheren Lehranſtalten
an, in dem beſonders ältere Herren, ſowie Damen in
9—15 Monaten, je nach Vorbildung, zum Ziele geführt
werden.
EEine allerliebſte Ueberraſchung für unſere Kleinen
ſind die von der Neſtle=Geſellſchaſt, Berlin W 57,
neu herausgegebenen Ausſchneidepuppen, „
Dorn=
röschen”, welche den Kindern infolge ihrer
farben=
prächtigen Ausſtattung und der mehrfachen
Um=
kleidungsmöglichkeit viele fröhliche Stunden bereiten.
Man wende ſich zwecks Erlangung derſelben an die
obengenannte Firma, die der Sendung auf Wunſch eine
Probedoſe des ſeit einem halben Jahrhundert bewährten
Kindermehles koſtenlos beifügt.
(I,17818
Inian
Verlobten
die ihr künftiges Heim gediegen,
ge-
schmackvoll und modern einrichten
wollen, wird eine Besichtigung meiner
2
feinbürgerlichen
Wohnungseinrichtungen
2
empfohlen. — Meine Möbel zeichnen
5
sich aus durch künstlerische Formen=
schöhheit, grundgediegene Qualität u.
infolge niedrigsterGeschäftsspesen
durch-
besondere Preiswürdigkeit.
S0 RUNKEE
Gr. Ochsengasse 21/23. — Tel. 287.
Dombela, die nichtfettende Hautersme, iſt gegen
Sonnenbrand, Gletſcherbrand, Geſichtsröte nach den
Seebädern, Entzündung der Haut ſpeziell an
Reibungs=
flächen des Körpers, Wundlaufen ꝛc. hinreichend bekannt.
Für den Aufenthalt an der See, auf dem Lande oder
im Gebirge iſt Kombella faſt unentbehrlich geworden.
Es verleiht der Haut eine köſtliche Friſche, bewahrt ihr
die Elaſtizität, bildet einen vortrefflichen Schutz gegen
die direkte Einwirkung der Sonnenſtrahlen und entfernt
alle Trockenheit der Haut, die durch die Reiſe, die ſcharfe
Berg= oder Seeluft oder durch den Staub der Landſtraßen
hervorgerufen wird. Für Automobiliſten, Touriſten,
Hochtouriſten, Radfahrer und andere Sporttreibende iſt
Kombella daher auch im Sommer unentbehrlich,
Literariſches.
Wehrbeitragsgeſetz und=
Reichsbeſitz=
ſteuergeſetz. Im C. H. Beckſchen Verlag in München
iſt ſoeben eine handliche Textausgabe der beiden obigen
Geſetze in einem Bändchen mit Sachregiſter (Preis gebd.
Mark) erſchienen. Wir glauben unſeren Leſern einen
Dienſt zu erweiſen, wenn wir ſie auf dieſe Ausgabe der für
jedermann wichtigen neuen Steuergeſetze aufmerkſam
machen.
— Feſtbuch für das 12. Deutſche Turnfeſt
in Leipzig, 12.—16. Juli 1913. Herausgegeben vom
Preßausſchuß, Unterausſchuß für das Feſtbuch. Mit vielen
Abbildungen, einem Lageplan vom Feſtplatze, ſowie einem
großen Stadtplan. In Kommiſſionsverlag bei Georg
Merſeburger in Leipzig. Preis gebunden in Ganzleinen
1 Mk. Jedem, der ſich für die edle Turnſache und für. die
Feſtſtadt Leipzig intereſſiert, kann die Anſchaffung des
Feſtbuches nur warm empfohlen werden. Es iſt in jeder
Buchhandlung zu haben.
Todes=Anzeige.
Allen Verwandten und Bekannten
die=
betrübende Nachricht, daß unſer lieber Bruder,
Schwager und Onkel
(B17849
Hermann Picard
Glaser
nach langem Leiden, im noch nicht vollendeten
24. Lebensjahre, ſanft entſchlafen iſt.
Um ſtille Teilnahme bitten
die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 26. Auguſt 1913.
Die Beerdigung findet Donnerstag Nachmittag
5 Uhr vom Beſſunger Friedhof aus ſtatt.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Hoher Druck bedeckt ganz Europa. Die Temperaturen
liegen in Deutſchland ſehr hoch; Niederſchläge fielen geſterr
verbreitet als Gewitterregen. Wir werden morgen nod
unter Hochdruckeinfluß ſtehen und mit Fortdauer der be
ſtehenden guten Witterung rechnen können.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 27. Auguſt
Meiſter heiter und trocken, warm, ruhig.
Tageskalender.
Beſichtigung der Mainzer Aktien=Bierbrauerei;
Ab=
fahrt nach Mainz 12.55 Uhr (Ortsgewerbeverein).
Obſt= und Gemüſeverwertungskurſus von
3—6 Uhr im „Kaiſerſaal” (Obſt= und Gartenbauverband
für den Kreis Darmſtadt).
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Bürgerkeller un=
8 Uhr. — Heſſiſcher Hof um 8 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 28. Auguſt.
Dünger=Verſteigerung um 9 Uhr in der
Ar=
tillerie=Kaſerne (Regt. Nr. 25).
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe:
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſini
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaigt
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
nach Pilsner Art 2
nach Münchner Art
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ſtunden von 8—12½ Uhr und von 2½—6 Uhr.
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und Arbeitnehmer.
Waldſtraße 6, Zimmer Nr. 6
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Männlich
ſtunden von 9—12 Uhr und von 3—6 Uhr.
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20 Pfg. und eine Vermittlungsgebühr von 1 Mk. erhoben.
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gewerbsmäßig. Stellenvermittlerin,
Ludwigſtraße 8.
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bügeln können, ſelbſtänd.
Allein=
mädchen zu ält. Dame, Alleinm.,
w. koch. u. nicht koch. kön., für
Priv.= u. Geſchäftsh. nach
Wies=
baden, einf. Stütze, w. koch. kann,
nach Mainz, zwei Hausmädch.
und Köchin für 1. und 15.
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Minna Dingeldein,
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mäßige Stellenvermittlerin,
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Nummer 200.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 27. Auguſt 1913.
Seite 8.
Donnerstag, dn 2d. 4e. Mn., und boigende Late
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NB. Gefl. Bestellungen auf Königsbier in Flaschen bitte an obige Adresse oder an Brauerei Rummel (Telephon 385) zu richten.
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in Verbindung mit der
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Dienstag, den 2. September 1913, abends 8 Uhr,
in der Turnhalle am Woogsplatz
beſtehend aus:
Feſtrede, Konzert, Geſang und turneriſchen Aufführungen.
Wir laden unſere Mitglieder nebſt ihren Familienangehörigen
zu zahlreichem Beſuche ein.
Eintrittskarten für unſere Mitglieder pp. werden ausgegeben
von Donnerstag, den 28. Auguſt ab bis Montag, den 1. September,
mitags 12 Uhr, bei den Kameraden:
1. Herrn Buchdruckereibeſitzer Bender, Beſſungerſtraße 47,
2. Herrn Kaufmann Hahn, Schwanenſtraße 20 (Ecke
Schloß=
gartenplatz) und
3. am Schalter in der Turnhalle am Woogsplatz.
Nichtmitglieder erhalten Eintrittskarten von Montag, 1. Sept.,
ab nur am Schalter in der Turnhalle am Woogsplatz.
Sämtliche Eintrittskarten werden unentgeltlich verabreicht, ohne
Eintrittskarte iſt der Zutritt nicht geſtattet.
Orden, Ehren= und Verbandsabzeichen ſind anzulegen.
Der Vorſtand.
17798)
Hessischer Hof.
Mittwoch, den 27. Auguſt, 8 Uhr abends
G
Grosses iitarkonzert
Im Programm: Adam: Ouvertüre zur Oper „Wenn ich
König wäre‟. Verdi‟ Große Fantaſie aus „Traviata”. Kremſer
Walzer=Tongemälde „Das Leben ein Tanz”. Bruno Marks: (
Cha=
rakterſtück) „Die kleinen Soldaten”. Meyerbeer: Fackeltanz (B-dur).
Conradi: Ouvertüre zu „Berlin wie es weint und lacht. (17848
Eintritt mit Programm 15 Pfg.
Darmstadt
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Waschtoiletten mit Kalt- und Warmwasserzuführung.
Bäder. Linoleumbelag in allen Zimmern.
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Menu für Mittwoch, den 27. August:
Diner von ½12 bis 2 Uhr
Mk. 1.60
Tomatensuppe
Schinken mit Spargel und
Buttersauce
Esterhazy-Braten
Kapaun m. Salat u. Kompott
Zitronencréme.
Menu 1.20 mäbon 10
Suppe, 2 Gänge nach Wahl
und Dessert.
Reichhaltige Abendkarte
Spezialplatten, sofort fertig z. Servieren, 60 Pf. bis 1 M.
Oeleg. Salon, kompl., für Empf.=
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Heute, morgen
u. übermorgen
Premiere!
grosses, sensationelles
Drama in drei Akten
nordischer Kunstfilm
in drei Akten
ergreifende Dramen
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mit der Duse Nelde
Bruno in d. Hauptrolle
als Einlage.
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Nur 3 Tage!
Senſationelle Weltſchlager allererſten Ranges.
Ein Triumph kinematographiſcher Kunſt bildet die Premiere
Die letzte Probe
Großes ſenſationelles Drama aus dem Artiſtenleben
in 3 Akten.
Schauſpiel von Desfontaines und Garbagni.
Mitten hinein in das Seelenleben der Artiſten führt den
Es iſt die ſchwüle
Beſchauer dieſer neue Senſationsfilm.
Atmoſphäre des Zirkuslebens, die hier zum Hauptmotiv.
gemacht wird, und lebenswahr ſind die Geſtalten dieſes
Dramas gezeichnet.
Ferner das Senſationsſtück:
Feuer des Lebens
oder Rosenmontag
Großes kinematographiſches Schauſpiel in 2 Akten.
Dieſes ausgezeichnete Senſationsſtück iſt überaus reich an
künſtleriſchen und effektvollen Szenen und hält den Beſchauer
von Anfang bis zu Ende in geſpannteſter Aufmerkſamkeit.
Die ganze Handlung iſt in Spiel und Aufbau das Beſte,
was hervorragende Schauſpieler herausgebracht haben.
Souper von 6 bis 10 Uhr
Mk. 1.20
Schwedische Platte
Schnitzel auf Bremer Art
mit Salat und Kompott
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mit Butter.
Reuu80 3 t. Lon.20 ₰.
Suppe, 1 Gang nach Wahl
und Dessert.
Eine weitere Glanznummer iſt der nordiſche Kunſtfilm;
Lüge des Lebens
Eminent ſpannendes und dennoch tiefergreifendes Lebensbild
in 3 Akten.
In der Hauptrolle der beliebte Schauſpieler Waldemar Psylander,
Waldemar Pſylander rim it ſich und ſeine Aufgabe ernſt. er
läßt ſich auf keine halben Wirkungen ein und arbeitet an allen=
Verſuchungen vorbei auf die ganzen. Man ſieht ihn oft mit
aufeinander gebiſſenen Lippen nachdenken, hart und männlich,
minutenlang, während der koſtſpielige Film rauſcht und nichts
bringt als dies Denken, kein Geſichterſchneiden, kein Theater=
Man ſieht ihn dann mit einer ſchwerfälligen Bewegung
an=
zeigen, daß er gefunden hat, was er ſuchte, er geht, ſpricht,
handelt, als ob es keinen Apparat, kein Publikum gäbe.
Kraft und Maß regieren ihn und er drückt ſeine Perſönlichkeit
über die eigene Leiſtung hinaus auf alle, die ihn umgeben.
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Entlaufen, weiß geſtreift,
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Pfungſtadt=Hahnmühle.
Kurſe vom 26. Auguſt 1913.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
InProz.
81
Staatspapiere.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 98,60
3½ Deutſche Reichsanl. . 83,80
3
74,20
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 98,60
3½ do. Conſols . . . 83,90
do.
74,20
do.
97,70
4 Bad. Staatsanleihe .
91,00
do.
3½
do.
84,80
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 98,40
82,75
do.
3½
do.
73,70
4 Hamburger Staatsanl. 97,60
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 98,20
4 do. do. (unk. 1918) 96,50
3½
do.
82,50
do.
72,30
3 Sächſiſche Rente.
75,50
4 Württemberg unk. 1921 97,40
½
do. v. 1875 93,70
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 97,10
1¾ Griechen v. 1887
-
4. Italiener Rente
4½ Oeſterr. Silberrente 85,30
4 do. Goldrente . . . 91,40
do. einheitl. Rente . 81,60
3 Portug. unif. Serie I 61,10
3 do. unif. Ser. III 64,80
3 do. Spezial . . . . 10,00
5 Rumänier v. 1903 .
4 do.
v. 1890 . . 93,70
do.
v. 1905 . . 88,50
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 88,40
4 do. v. 1902 . . . . 90,00
4½ do. v. 1905 . . . . 99,75
3½ Schweden . . . .
4 Serbier amort. v. 1895 —
4 Türk. Admin. v. 1903 77,80
4 Türk. unifiz. v. 1903 87,7
4 Ungar. Goldrente . . . 86,10
4 do. Staatsrente. . . 82.00
Zf.
InBrot.
5 Argentinier . . . . . . 98,00
do.
82,30
4½ Chile Gold=Anleiße . 91,75
5 Chineſ. Staatsanleihe
4½
90,90
do.
4½ Japaner . . . . . . . 91,00
5 Innere Mexikaner. . . 76,30
do.
4 Gold=Merikanerv. 1904 75,00
5 Gold=Mexikaner . . .
3 Buenos Aires Provinz 65,70
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
10 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt . . . . . . . 138,80
7 Nordd. Bloyd . . . . . 116,50
6½ Südd. Eiſenb.=Bef. . 127,50
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60½
Einz. Mk. 403 . . 113,75
6 Baltimore und Ohio
6 Schantungbahn . . .
122,00
8 Luremb. Prince Henri 164,00
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 27½
6 Pennſylvania R. R. .
Letzte Induſtrie=
Aktien.
Divid.
4 Brauerei Werger
60,00
28 Bad. Anilin= u. Soda=
Fabrik . . . . . . 545,00
14 Chem. Fabrik
Gries=
heim . . .
.236,90
30 Farbwerke Höchſt . . 613,00
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . .
10 Cement Heidelberg . . 144,00
30 Chem. Werke Albert 443,00
14 Holzverkohlung
Kon=
ſtanz . . . . . . . 310,00
5 Lahmeyer. . . . . .
Letzte
InProz.
Divid
8 Schuchert, Nürnberg 150,50
12 Siemens E Halske 213,50
5 Beramann Electr. . . 124,00
10 Deutſch. Ueberſee Electr. 163,00
69,70
0 Gummi Peter . .
0 Kunſtſeide Frankfurt
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . . 399,00
9 Maſchinenf. Badenia 145,00
0 Wittener Stahlröhren
9 Steana Romana Petr. 160,00
15 Zellſtoff Waldbof . . 220,00
12,83 Bad. Zucker=Wag=
202,50
häuſel.
0 Neue Boden=A. A.=Beſ. 70,00
0 Südd. Immobilien . 50,00
Bergwerks=Aktien.
10 Aumeß=Friede . . . . 167,05
14 Bochumer Bergb. u.
Gußſt. . . . . . . 219,25
11 Deutſch=Luxemburg.”
Bergb. . . . . . . 148,50
10 Gelſenkirchener . . . . 183½
9 Harpener . . . . . . . 187,50
18 Phönir Bergb. und
Hüttenbetrieb. . . 257,50
3 Oberſchl. Eifen=Ind.=
Caro. . . . . . . . 75,50
6 Laurahütte
. 167,00
10 Kaliwerke Aſchersleben 141,00
13
Weſteregeln 185,70
7½ South Weſt Africa 111,50
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Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Gef. 87,50
4½ Nordd. Lloyd=Obl.
4 Eliſabethbahn, freie . . 88,70
4 Franz=Joſefs=Bahn . .
-
3 Prag=Duxer . . . .
5 Oeſterr. Staatsbahn . 100,70
4 Oeſterr. Staatsbahn . 87,60
do.
76,00
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 96,30
do.
Bf.
InProt.
2¾ Oeſt. Säbb. (Lomb.) 52,60
3 Raab=Oedenburg .
74,50
4 Kronprinz Rudolfbahx 83,20
4 Ruſſ. Südweſt. . . . . 85,10
4½ Moskau=Kaſan . . . 93,40
do.
4 Wlabichawchas . . . . 86,00
4 Rjäſan Kaslow . . . . 85,00
3 Portugieſ. Eiſenb. .. 73,00
84,00
do.
2¼/0 Livorneſer . .
68,70
3 Salonique=Monaſtir . 62,25
4 Baadadbahn .
4½ Anatoliſche Eiſenb. . 92,00
4 Miſſouri=Paciſie. . . . 90,00
4 Northern=Paciſie . . . 94,50
4 Southern=Paciſie . . . 91,00
5 St. Louis und San
Franeisco. . ..
5 Tehuanteper . . . . .
-
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Bürich
7½ Bergiſch=Märkiſche
Bahn
.. . 143,60
9½ Berlin. Handelsgef. .158,00
6½ Darmſtädter Bank 114,30
12½ Deutſche Bank . . . 245,00
6 Deutſche Vereinsbank . 115,60
6 Deutſche Effekt.= un
W.=Bank . . .
111,50
10 Diskonto=Kommandit 183,20
8½ Dresdener Bank . . 147,50
10 Frankf. Hypoth.=B. 205,50
6½ Mitteld. Kreditbank 113,50
Nationalb. für Deutſchl. 114,00
7 Pfälziſche Bank. . . . 122,90
6,95 Reichsbank . . . . . 133,50
7 Rhein. Kreditbank.
.127,20
5 A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 107,00
7½ Wiener Bankverein . 130,70
Pfandbriefe.
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 16 u. 17. . . 94,50
In Proz.
(3
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
85,00
S. 19. .
„ „
4 Frankf. Hyp.=Kreditv
S.15—19, 21—26 93,50
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00
3½
84,00
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 97,20
3½
84,20
o.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
96,60
S. 12, 13, 16 .
S. 14, 15, 17, 24/26
18—23. .
. . . . . 96,60
3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, 6—8 . . . 84,20
S. 3—5 . . . . . . . . 84,00
S. 9—11 . . . . . . . 84,10
4 Meininger Hyp.=Bank 95,00
31
84,00
do.
4 Rhein. Hyvothek.=Bank
(unk. 1917) . . 94,60
3½ do. (unk. 1914) . . 83,40
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,60
3½
do.
85,00
Städte=
Obligationen.
4 Darmſtadt . . . .
94,60
3½
do
86,10
Frankfurt.
96,50
3½
do.
.,
4 Gießen . . . . . . . . —
3½
do.
86,00
4 Heibelberg . . . . . . 93,70
3½
do.
83,70
4 Karlsruhe . . . . . . 95,00
34
do.
4 Magdeburg. . .. .. —
31
do.
4 Mainz . . . . . . . 94,20
31,
do.
85,50
4 Mannheim . . . . . . 94,00
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do
89,00
München . . . . . . . 98,00
3½ Nauheim . . . . . .
Nürnberg. . . . . . . 98,00
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4 Offenbach. .
94,50
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3½
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85,50
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4 Badiſche . . . Tlr. 100 183,80
3½ Cöln=Mindner 100 135,00
3 Holl. Komm. . fl. 100
3 Madrider . . Fs. 100 —
4 Meininger Pr.=
Pfand=
briefe . . . . . . . 135,50
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 181,00
125,25
3 Oldenburger . . . . .
2½ Raab=Grazer fl. 150
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Anlehensloſe.
Augsburger. . . . . fl. 7
Braunſchweiger Tlr. 20 194,50
Freiburger . . . . Fs.15
Mailänder . . . . Fs.45
. . . Fs.10 38,00
do.
Meininger . . . . . fl. 7
Oeſterreicherv. 1864fl. 100 560,00
do. v. 1858fl. 100 502,00
Ungar. Staats . . fl. 100 382,00
Venediger . . . . Fs. 30
Türkiſche . . . . Fs. 400 160,00
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns . . . . 20,38
20 Franks=Stücke . . . . 16,17
Amerikaniſche Noten. . . 4,19
Engliſche Noten . . . . . 20,41
Franzöſiſche Noten. . . . 80,90
Holländiſche Noten. . . . 168,35
79,25
Italieniſche Noten . .
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,55
Ruſſiſche Noten . . . .
Schweizer Noten . . . . . 80,90
6%
Reichsbank=Diskonto.
Reichsbank=Lombard 3sf. 7%
Nummer 200.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 27. Auguſt 1913.
Seite 11.
Amtliche Nachrichten des Groffh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 weißer Kinderſtrohhut mit blauem Band.
Nickelbrille. 1 altes Portemonnaie mit einer Wochenfahrkarte
Weiterſtadt-Darmſtadt und einigen Pfennigen. 1 Sturmlaterne.
1 großer Schlüſſel. 1 grünlicher Kinderhut mit gelbem
Wachstuch=
rand und rotem Futter. 1 Buch (Feſtſpiele in deutſchen Reimen).
1 Radfahrergürtel mit Uhr und Kette. 1 goldene halbmondförmige
Broſche mit Perlen und Brillanten beſetzt. 1 langer weißer
durch=
brochener Halbhandſchuh.
(17797
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Foxterrier, 1 Dobermann. Die Hunde können von
den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die
Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werktag, vormittags 10 Uhr, ſtatt.
(17791
Oktroi für Wein,
Der in der Stadt=Gemarkung hergeſtellte Wein und Obſtwein
unterliegt der Oktroiabgabe.
Wer Wein oder Obſtwein herſtellt, hat dies vor Beginn der
Kelterung der Oktroiverwaltung ſchriftlich oder mündlich anzuzeigen
unter gleichzeitiger Angabe, an welchen Tagen die Kelterung begonnen
und beendet werden ſoll. Ueber die Anzeige wird eine Beſcheinigung
verteilt, die im Kelterhauſe aufzubewahren und dem mit der Aufſicht
beauftragten Oktroiperſonal auf Verlangen vorzuzeigen iſt.
Die Kelterung wird durch das Oktroiperſonal überwacht, dem
zu jeder Zeit zu geſtatten iſt, die Menge des bereiteten Moſtes, ſowohl
im Kelterhaus, als im Keller feſtzuſtellen. Vor dieſer Feſtſtellung
darf von dem gewonnenen Moſt nichts verbraucht oder entfernt
werden.
Nach beendigter Kelterung wird der Oktroi von dem hergeſtellten
Moſt nach den Sätzen des Oktroitarifs berechnet und erhoben.
Hier=
bei werden von der durch die Aufnahme ermittelten Geſamtmenge
15% für Hefe in Abzug gebracht.
Ausgenommen von den vorſtehenden Kontrollmaßregeln ſind
die Weingroßhändler, denen die im § 2 der Bekanntmachung vom
30. November 1903, betreffend den Oktroitarif, vorgeſehene
Erleichte=
rung für den Weinhandel zugeſtanden iſt. Sie haben nach Anleitung
der Verwaltung ein beſonderes Kelterregiſter zu führen, in das die
Menge des hergeſtellten Moſtes täglich gewiſſenhaft einzuſchreiben
iſt. Am Schluſſe der Kelterung haben ſie einen eigenhändig
unter=
ſchriebenen Auszug aus dieſem Regiſter der Verwaltung zuzuſtellen.
Er dient als Grundlage für die Berechnung und Erhebung des Oktrois
Der Oktroiverwaltung ſteht das Recht zu, von dem oben
vor=
geſchriebenen Kelterregiſter Einſicht zu nehmen.
Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Beſtimmungen werden
entweder nach § 15 des Oktroi=Reglements vom 24. Auguſt 1832 als
Hinterziehung beſtraft oder, falls der Betrag des hinterzogenen Oktrois
nicht feſtgeſtellt werden kann, mit Ordnungsſtrafen von 2 Mark bis
30 Mark geahndet.
Darmſtadt, den 16. Auguſt 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
I. V.: Schmitt.
(17471a
Oeffentliche Impfung.
Unentgeltliche Impf= und Nachſchautermine finden, ſolange
Bedürfnis, jeden Mittwoch, nachmittags von 5 bis 6 Uhr, im
Schulhaus in der Rundeturmſtraße, für im Vorjahr geborene,
ſowie für ältere mit der Impfung im Rückſtande verbliebenen
Kin=
der ſtatt.
(14133a
Darmſtadt, den 24. Juni 1913.
Der Oberbürgermeiſter
I. V.: Jaeger.
Nächſter Zuchtviehmarkt in Darmſtadt
Dienstag, den 2. September 1913.
Darmſtadt, den 21. Auguſt 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
(17800ms
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Gemüſe- Gurken-= und Obſtmarkt
jeden Montag, Mittwoch und Freitag
nachmittags 4¾ Uhr
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Birnen, Aepfel, Zwetſchen, prima Ware.
Faſeleberverkauf=
Montag, den 1. September 1913, vormittags 11½ Uhr,
wird ein gutgemäſteter, zur Zucht untauglich gewordener Faſeleber
auf dem Submiſſionswege verkauft. Bedingungen liegen auf unſerem
Büro zur Einſicht offen. Offerten ſind bis zu dem obengenannten
Termin bei uns einzureichen.
Pfungſtadt, den 25. Auguſt 1913.
(17796
Großherzogliche Bürgermeiſterei Pfungſtadt.
Lang.
Brennholz-Verkauf.
Heute Mittwoch, den 27. Auguſt 1913,
wird in der Neugaſſe Nr. 5, gegenüber dem alten
Schlachthaus=
platz, kleingeſchnittenes Tannen= und eichenes Brennholz, per
Zentner 1 Mk., abgegeben.
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Einzelfächer. — Eintritt nach Wunsch. — Rechtzeitige Anmeldung erbeten. (17823a
Bekanntmachung.
Mittwoch, 10. September I. J.,
vormittags 9 Uhr,
ſoll die dem Kaufmann Heinrich
Philipp Jacoby dahier
zugeſchrie=
bene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
III 957 161 Hofreite
Parcus=
ſtraße Nr. 5
III 958 73 Grabgarten
da=
ſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K32/13
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, kann
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das
einge=
legte Meiſtgebot die Schätzung
nicht erreicht.
Darmſtadt, 26. Juli 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,16184
Bekanntmachung.
Mittwoch, 24. September I. Js.,
vormittags 9 Uhr,
ſoll die dem Heinrich Schneider
dahier zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
III 1299 475 Hofreite
Alice=
ſtraße Nr. 20,
III 1299¾/10 28 Grasgarten
(Vorgarten)
daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K1/13
verſteigert werden.
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, wird
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
reicht.
Darmſtadt, 4. Auguſt 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,16940
Bekanntmachung.
Mittwoch, 24. September I. Js.,
votmittags 9 Uhr,
ſoll die der Ehefrau des
Kauf=
manns Jakob Schroth, Johanna,
geb. Merz, dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
500 Hofreite
Schul=
ſtraße 12,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K58/13
Darmſtadt, 4. Auguſt 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,16939
Bekanntmachung.
Mittwoch, 24. September1913
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Friedrich Röder
Eheleuten dahier zugeſchriebenen
Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
44 Grasgarten (Vor=
VII 6.
garten)
Mar=
tinſtraße,
VII 6¾/10 246 Hofreite
Martin=
ſtraße Nr. 74,
VII 6¾/10 348 Grabgarten
da=
ſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, wiederholt
zwangs=
weiſe verſteigert werden. (K37/13
Die Genehmigung der
Verſteige=
rung kann auch dann erfolgen, falls
kein der Schätzung entſprechendes
Gebot eingelegt wird und andere
rechtliche Hinderniſſe nicht
ent=
gegenſtehen.
Darmſtadt, 4. Auguſt 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen.)
Frantz. (VI,16941
Pferde=Verkauf.
Freitag, den 29. Anguſt 1913
vormittags 11 Uhr,
wird auf dem Hofe der
Train=
kaſerne, Darmſtadt,
Eſchollbrücker=
ſtraße 24, ein zum Dienſt
unge=
eignetes, ſechsjähriges Pferd
öffent=
lich meiſtbietend gegen Barzah=
(17873
lung verſteigert.
Train=Bataillon Nr. 18.
Dünger=Verkauf.
Am Donnerstag, den 28. Auguſt
ds. Js., 9 Uhr vormittags,
wird auf dem Hofe der
Artillerie=
kaſerne, Heidelberger Straße, die
Matratzenſtreu einer Batterie meiſt=
(17857
bietend verkauft.
Darmſtadt, 26. Auguſt 1913.
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Frankfurt (Main) und zur
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ſtellung der Wegeanlagen
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ſelbſt ſollen öffentlich vergeben
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Betriebs=
amtes eingeſehen und, ſoweit der
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beſtellgeldfreie Einſendung von
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Zeichnungen liegen daſelbſt zur
Einſicht offen. Die Eröffnung der
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Aufſchrift: „Angebot zur Erbauung
einer Wegüberführung in km 28,678
der Strecke Mainz=Frankfurt
(Main)” verſehenen und an das
Eiſenbahnbetriebsamt Mainz
einzuſendenden Angebote erfolgt am
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tags 10 Uhr, in Gegenwart
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[ ← ][ ][ → ]Seite 12.
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(Nachdruck verboten.)
31
Die Kameraden barſten vor Neid, als Wolfgang von
Steltz mit Energie durch das Gedränge dem Podium
ent=
gegenſtrebte, um die göttliche Drewensberg an ſeinem
Arm herabzugeleiten.
Der Beifall ihres Auditoriums konnte nicht ſpurlos
an Anita vorübergehen. Sie war beglückt und zugleich
be=
ſchämt von dem großen Erfolge, und dieſe Empfindungen
ſpiegelte ihr Geſicht deutlich wieder. Der Ausdruck einer
ſcheuen Seligkeit lang darüber ausgegoſſen und ihr
dank=
bares Lächeln hatte etwas rührend Liebes.
Sie hatte nicht Zeit gehabt, ſich nach Eberhardt von
Drewensberg umzuſehen. Als ihr Blick ihn ſuchte, war
er verſchwunden. Und nun hatte ſie wieder nicht Zeit,
darüber nachzudenken, wohin er gegangen ſein möchte.
Der Prinz, die Fürſtlichkeiten, die Geſandten und ihre
Damen, alle beeilten ſich, ihr die Hand zu drücken, ihr
Worte der Anerkennung, tauſend Freundlichkeiten zu
ſagen. Der General ſchüttelte ihr die Rechte, daß ſie ihr
weh tat. Die Baroneſſe Zeſina zog ſie in ihre Arme.
Herrlich, mein Kind — herrlich! Sie brauchen
wahr=
lich Ihre Schönheit nicht, um Ihr Talent zu unterſtützen.
Wie doch die Natur manchmal verſchwenderiſch
wirtſchaf=
tet! — Ihnen gibt ſie alles, und eines genügt doch
voll=
kommen, und wir armſeligen andern haben nicht einmal
ein einziges karges Bißchen.
Ach, Baroneſſe, ich danke Gott für das Talent, aber=
ſich weiß uigt ed ih ihn aucd fir die Schndei dantnr
ſoll. — Sie hat mir ſchon viel Jammer und Kummer
ge=
bracht.
Aber auch das Glück ihres Lebens, kleine Frau.
Brigitte hängte ſich in Anitas Arm. Kommen Sie,
wir wollen das Feuerwerk nicht verpaſſen. Jetzt iſt doch
der düſtere Zug von Ihrer Stirn verſchwunden. Ich habe
mich um Sie geſorgt und bin glücklich, daß Sie wieder
lächeln können.
Anita drückte den Arm der Freundin an ſich. Wie
wohl ihr die ſchlicht ausgeſprochene Teilnahme tat, und
wie ſie ſie beſchämte. Brigitte hatte ſich um ſie geſorgt,
während ſie gemeint hatte, ſie kümmere ſich gar nicht
um ſie.
Ich bin jetzt zukunfsfroher, Liebſte, das hat
mein Gemüt erleichtert. Der heutige Beifall, der
doch nicht gemacht, nicht geheuchelt war, gibt mir die
Gewißheit, daß ich mir eine gute Poſition als
Geſangs=
lehrerin erringen und genug verdienen werde, um meine
Lebensführung Heinis ſpäterer Stellung entſprechend
ein=
zurichten. Leider darf ich nicht öffentlich auftreten, aber
wenn man mich als Geſangslehrerin ſucht, kann ich nun
meine Preiſe danach ſtellen. Und wie will ich fleißig ſein!
Ich bin ja gottlob geſund, und werde meine Kraft und
meine Stimme ſorgſam ſchonen, dann werden ſie ſchon
aushalten, ſo lange Heini mich braucht. — Hernach will
ich ja gern vom Schauplatz abtreten.
Ich bewundere Sie — ſelbſt in dieſem Augenblick
denken Sie an Ihre Pflicht.
Die darf ich nie vergeſſen, Brigitte.
Sie haben Ihren Zukunftsplan fix und fertig
wenn man Sie nun aber in ſeiner Ausführung ſtört?
Die Herren ſind einfach hypnotiſiert von Ihnen und es
könnte einen geben, der alles daran ſetzte, Sie als liebes
Weib zu gewinnen?
Anita löſte brüsk ihren Arm aus dem Brigittes. Ich
war ſo glückſelig — und jetzt haben Sie mir einen Topf
kaltes Waſſer über meine Freude gegoſſen. Sie, Brigitte,
müßten doch wiſſen, daß das bei mir vollkommen
ausge=
ſchloſſen iſt. Ich habe meinem Mann freiwillig auf
ſei=
nem Totenbett gelobt, niemals den Namen Drewensberg
abzulegen . . . Brigitte, ich glaube, Sie lächeln gar?
Aber Anita! . . .
Verzeihen Sie, ich tue Ihnen unrecht, aber ſobald
das Geſpräch dieſe Dinge berührt, bäumt ſich alles in mir
auf. Sehen Sie, darum will ich auch nicht länger bleiben,
damit mir nicht die frohe Stimmung und das Vertrauen
in die Zukunft doch wieder abhanden kommen. Ich kann
unmöglich ewige Rückſichten von meiner Umgebung
ver=
langen, und die beſtgemeinten Worte tun mir oft weh.
Haben Sie nur Geduld mit mir, Liebſte, allmählich
komme ich ſchon in das rechte Fahrwaſſer. — Nun will ich
mir nur noch meinen Hut holen, er liegt im Zimmer
ne=
ben dem Podium . . . wenn Sie einen Augenblick auf
mich warten wollen.
Der Saal hatte ſich inzwiſchen faſt geleert, raſch
ſchritt Anita nach dem Zimmer hinüber, deſſen Tür nur
angelehnt war. Ihr Eintritt verurſachte kein Geräuſch.
Im Kabinett nebenan befand ſich noch jemand, und
wäh=
rend Anita vor dem Spiegel ihren Hut aufſetzte, hörte ſie
die Stimme der Schauſpielerin, die die Dialektdichtungen
vorgetragen hatte, ſagen: Sie iſt Schauſpielerin geweſen,
wenn ſie auch jetzt beſtrebt iſt, es zu verheimlichen. Sie
können mir glauben, ich muß es doch wiſſen! Und das
ſehen Sie doch auch ſelber. Dieſe raffinierte Art des Auf=
tretens und Sichgebens — die ſcheinbare Kälte und dann
das jähe Aufflammen des Temperaments — die huldvoll
beſcheidene Art, ihren Triumph entgegenzunehmen —
ge=
macht ſage ich Ihnen! . . . lauter Tricks, vor dem Spiegel
einſtudiert. Man hörte den kranken Neid aus der Stimme.
Nun, meine Gnädige, was ſchadet das? — Sie
wer=
den doch nicht für beſchämend halten, Schauſpielerin zu
ſein? Das klang ziemlich ironiſch.
O nein, Herr von Sangen! Es kommt aber auf das
Wie an.
Da haben Sie recht! Es kommt ganz auf die Art an
— und die iſt bei Frau von Drewensberg durchaus die
der feinen Dame. Es iſt ſchon manche Schauſpielerin
Fürſtin geworden.
Eine Schauſpielerin mit tadelloſen Antezedenzien,
Herr von Sangen, keine Schmierenkomödiantin mit einer
Vergangenheit.
Ich meine, gnädige Frau, das Privatleben einer
Dame eignet ſich nicht zum Geſprächsſtoff. Ich kenne die
Familie Drewensberg nicht und kann nur nach dem
heu=
tigen erſten Eindruck urteilen, und der war nach jeder
Richtung zum Vorteil der Frau von Drewensberg. Die
Tatſache iſt doch nicht zu leugnen, daß die Dame ein
phä=
nomenales Geſangstalent und außerdem eine herrliche
Erſcheinung iſt.
Der ſie ſo warm in Schutz nahm, war der junge
Offi=
zier, der die Begleitung zu ihrem Geſang geſpielt hatte.
Aber Anita erſchrak eher über ſeine Verteidigung, als
daß ſie ihm dankbar geweſen wäre. Das war ja
ge=
wöhnlich ſo, die Herren ſtanden auf ihrer Seite, würden,
wenn ſie es verlangte, mit Feuer und Schwert für ſie
ein=
treten, die Frauen wandten ſich gegen ſie, verdächtigten
ſie, weil die Herrenwelt ſie ſo umſchwärmte. Gott im
Himmel, wie dankbar würde ſie ſein, wenn ſie ſo ſtill
und von der Oeffentlichkeit unberührt leben könnte wie
Tapeten, Linkrusta, Leisten
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die meiſten anderen Frauen. — Sollte ſie gehen und die
boshafte Perſon zur Rechenſchaft ziehen? — Anita
ſchau=
derte, das würde nur dazu beitragen, die Angelegenheit
allgemein bekanntzumachen. — Sie bemühte ſich, mit
flie=
genden Händen die Nadeln im Hute zu befeſtigen.
Nun, fuhr drin die weibliche Stimme fort, Sie
wer=
den ja bald genug Gelegenheit haben, Ihren star wieder
auf der Bühne zu bewundern.
Eine Drewensberg? Das glaube ich ganz beſtimmt
nicht, gnädige Frau — leider — denn eigentlich iſt es
jammerſchade.
Pah, eine Drewensberg!
Der eigene Schwager
verleugnet ſie ja. Er iſt nicht mit ihr gekommen und
kümmert ſich überhaupt nicht um ſie. Bei ihrem Geſang
ſaß er mit einem ſo finſteren Geſicht da, daß man ihm
deutlich genug den Aerger anſah. Nachher hat er gar
den Saal verlaſſen. Die Familie verleugnet die
ehe=
malige, ganz untergeordnete Schauſpielerin, die der
Leut=
nant von Drewensberg in irgend einem Provinzneſt
auf=
geleſen hat.
Sie ſind entſchieden im Irrtum, meine Gnädige, und
ich bitte Sie, nicht weiter in dieſem Ton von einer Dame
meiner Kreiſe zu ſprechen.
Anita hielt ſich die Ohren zu und floh aus dem
Zim=
mer. Brigitte wartete an der Saaltür auf ſie, und ſie
hatte kaum Zeit, wenigſtens nach außen notdürftig Herr
ihrer Erregung zu werden, um der Freundin nicht zu
ver=
raten, daß ihre Zukunftsſeligkeit bereits gründlich
ge=
trübt ſei.
Ich will mich nur noch von der Frau Gräfin
verab=
ſchieden, dann gehe ich, ſagte ſie. Und dabei blieb ſie, ſo
ſehr ſich Brigitte bemühte, ſie zum Verweilen zu bewegen.
Ich habe Wolf verſprochen, daß wir uns nachher im
Teehaus wieder zuſammenfinden wollen. Er iſt jetzt beim
Arrangement des Koſtümtanzes drüben auf der Wieſe
Bei Abnahme von größeren Aufträgen hohen Rabatt.
Reste in jeder Rollenzahl zu jedem annehmbaren Preis,
beim Goldfiſchteich behilflich — Den wenigſtens müßten
Sie ſich noch anſehen, es wird ein märchenhaftes Bild
ſein.
Aber auch das konnte Anita nicht verlocken. Mein
Kopf hat heute ſchon ſo viel Märchenhaftes auf einmal
faſſen müſſen, daß er ganz benommen iſt.
So machten ſie ſich denn auf, die Hausfrau zu ſuchen
Das war nicht ſo leicht in dem lebhaften Hin und Her im
Park. Und während des Suchens ſpähten Anitas Augen
wieder ſcheu umher, ob Eberhardt von Drewensberg nicht
etwa irgendwo plötzlich in die Erſcheinung träte, und als
Brigitte den einſamen Weg zur Feſtwieſe einſchlagen
wollte, auf dem ihm Anita vorhin begegnet und der jetzt
durch brennende Lampions nur ſchwach erleuchtet war,
ſchreckte ſie zurück. Nicht hier, — bleiben wir im hellen
Licht.
Sie hatten dann endlich die Hausfrau getroffen, und
es war Anita mit einiger Schwierigkeit gelungen, ſich frei
zu machen.
Es iſt ſehr töricht von Ihnen, jetzt zu gehen, Sie
ſoll=
ten doch Ihren wohlverdienten Triumph erſt noch
aus=
koſten, meine liebe Frau von Drewensberg. Aber, wenn
es denn durchaus ſein muß, mein Wagen ſteht für Sie be
reit unter der Bedingung, daß Sie ſich ſehr bald wieder
bei mir ſehen laſſen.
Auf der Terraſſe hatten ſich heitere Gruppen von=
Gäſten um Pfirſichbowlen verſammelt, an einem Tiſch
präſidierte die Hofſchauſpielerin, um einen anderen,
ge=
genüber davon, ſaßen meiſt ältere Herren. Anita mußte
zwiſchen den beiden Tiſchen hindurch, um nach der Gar
derobe zu gelangen. Sie hatte ſich bereits von
Brigitt=
verabſchiedet, denn ſie wollte gern ganz unauffällig
ver=
ſchwinden.
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mittags 3 Uhr, auf der hieſigen Radrennbahn vom
Velozi=
pedklub Darmſtadt angeſetzten Rad= und Motor=Rennen,
die letzten in dieſem Jahre, ſind wiederum zahlreich ab
gegeben worden. Dabei ſteht die Qualität der Fahrer der
Quantität nicht nach, denn alles, was von Fliegern in
Süddeutſchland einen Namen hat, tritt am Sonntag in
die Schranken. Beſonderes Intereſſe beänſprucht das
Zu=
ſammentreffen des Weltmeiſters Rode mit unſerem
ein=
heimiſchen Matador Damus, dem neuen Meiſterfahrer von
Süddeutſchland. Damus hat in dieſem Jahre in ſeiner
Leiſtungsfähigkeit ſo erhebliche Fortſchritte gemacht, daß er
heute als einer der beſten deutſchen Herrenfahrer
anzuſpre=
chen iſt. Ein wichtiges Wort wird Damus ferner in dem
Mehrſitzerfahren mit ſeinem bekannten Partner
Walken=
horſt (Darmſtadt) mitſprechen, ſo daß alle Anzeichen dafür
gegeben ſind, daß unſer einheimiſches Paar bei dieſem
Wettbewerb den Auswärtigen erfolgreich die Spitze bieten
wird. Jedenfalls iſt es erfreulich, neuerdings unter den
Preisträgern der hieſigen Rennen häufig Darmſtädter
Fahrer zu finden; ein Beweis dafür, daß es dem
Velozi=
pedklub Darmſtadt gelungen iſt, mit ſeinem
Rennbahn=
betrieb tüchtige Fahrer heranzubilden, was unſerer Stadt
hinſichtlich ihres ſportlichen Rufes ohne Zweifel zum
Vor=
teil gereicht.
* Lawn=Tennis. Turnier zu Bad Homburg.
Der erſte Turniertag brachte, da ein großer Teil der
erſt=
klaſſigen Spieler in den Schlußkämpfen auswärtiger
Tur=
niere engagiert iſt, nur Spiele von minder großem
Inter=
eſſe. Im Herren=Einzelſpiel um den Homburger
Pokal ſiegte in der erſten Runde Poinzilit gegen vor
Oſtermann 611, 6:2, Adam Wetzlar gegen Olltwey 4:6, 6:2,
6:0, Lindpaintner gegen Logie o. Sp., im Herren=Einzel
um die Meiſterſchaft von Homburg in der erſten
Runde von Biſſing gegen Magnus 6:3, 6:3, in der
zwei=
ten Runde „Wolfgang” gegen Logie o. Sp., im Damen=
Einzel in der erſten Runde Frl. A. Hermans gegen Frl.
Blank o. Sp., Frl. Wißboom gegen Frl. Leſſing 611, 7.5,
in der zweiten Runde Frl. Eberſtadt gegen Frl, Hocker
63, 731.
Luftfahrt.
sr. Der Völkerſchlacht=Erinnerungsflug, der bei
gün=
ſtigem Wetter in Leipzig entſchieden wurde, ergab einen
Sieg von Leutnant Reuß mit Oberleutnant Nordt als
Paſſagier auf Albatros=Taube. Ihm fiel der
Ehrenpreis des Königs Friedrich Auguſt von Sachſen zu.
Als zweiter plazierte ſich Leutnant Bonde mit Leutnant
Müller als Paſſagier auf Deutſche Flugzeugwerke=
Doppel=
decker. Er erhielt den Ehrenpreis der Stadt Leipzig. Von
den übrigen Wettbewerben für Offiziersflieger gewann
Leutnant Reuß den Ankunfts=Preis (Ehrenpreis der
Leipziger Flugplatz=Aktiengeſellſchaft) und den
Schnellig=
keitswettbewerb (Ehrenpreis der Leipziger Neueſten
Nach=
richten), während Leutnant Bonde der Höhenpreis
zu=
fiel. Die beteiligten Zivilpiloten konkurrierten an beiden
Tagen. Am erſten Tage gewann Stiploſcheck (Jeannin=
Stahltaube) den Früh=Preis und den Dauer=Preis mit
2144:19. Im Wettbewerb um den kürzeſten Anlauf und
den kürzeſten Auslauf ſiegte Schwandt (Grade=Eindecker)
mit 64 reſp. 32 Metern. Am zweiten Tage wurde der
Früh=Preis zwiſchen Stiploſcheck, Gaſſer (D. F.=W.=Dop=
peldecker), Ingold (Aviatik=Doppeldecker) und Berton
(Otto=Doppeldecker) geteilt. Den Dauer=Preis gewann
Ingold mit 5.22:58 vor Stiploſcheck 5221141, Breton 3:31.
Den Wettbewerb um den kürzeſten Auslauf für Eindecker
gewann Schwandt mit 64 Metern, denjenigen für
Zwei=
decker Ingold mit 61,50 Metern. Im Wettbewerb um den
kürzeſten Auslauf ſiegte in der Klaſſe der Eindecker
Schwandt mit 32 Metern, für Zweidecker Oelerich mit
59,50 Metern.
sr. Bei dem Flugzeug=Rennen Paris=Deauville, das
für Waſſerflugzeuge offen iſt und über 300 Kilometer
führte, ſiegte Chémet (Borel=Eindecker) in 3 Stunden 48
Minuten (erſter Preis 20000 Francs), zweiter wurde
Le=
vaſſeur (Nieuport=Eindecker) in 7 Stunden 38 Minuten
(zweiter Preis 10000 Francs), dritter Mola (Leveque=
Flugboot) in 8 Stunden 46 Minuten (dritter Preis 6000
Francs), vierter Janoir (Deperduſſin=Eindecker) in 11
Stunden 4 Minuten (vierter Preis 4000 Francs). Von
den zwei weiteren Startern verunglückte Baron de
Mont Talent auf Brequet=Doppeldecker tödlich, ebenſo ſein
Mechaniker Metivier. Das Unglück ereignete ſich in der
Nähe von Rouen. Man beobachtete das Flugzeug in
etwa 300 Meter Höhe. Aus nicht feſtgeſtellter Urſache
ſtürzte der Apparat plötzlich ab. Die beiden Inſaſſen
flo=
gen während des Sturzes aus dem Flugzeug heraus und
auf zwei verſchiedene dort verankerte Schiffe, wo ſie
zer=
ſchmettert liegen blieben. Weymann (Nieuport=
Eindecker) hatte bei einer Zwiſchenlandung Havarie und
mußte aufgeben.
Handel und Verkehr.
* Patenke uſw. (Mitgeteilt von Dipl.=
Ing. Klemens Herszberg und Co., Patent= und
Inge=
nieur=Bureau, Darmſtadt, Rheinſtraße 19.) Patent=
Anmeldung. 36d. F. 35169. Rauchabzug für
Theaterbühnen und ähnliche Schauſtellungsräume; Zuſatz
zu Patent 247110. Johannes Fleiſcher=Nürnberg,
Ziegel=
ſtraße 45. und Johann Peter Scheuren=Mainz, Rheinallee
32. 23. 9. 12. — Gebrauchsmuſter=
Erteil=
ungen. 2a. 563 459. Tragbarer Konditorei= und
Haus=
backofen. Adam Ruckelshauſen IV.=Pfungſtadt, Heſſen,
Bahnhofſtraße. 14. 6. 13. R.36 280. 21c. 562967. Mit
Wandrückfläche verſehener zweiteiliger
Leitungseinführ=
rungskopf aus Iſoliermaterial für Rohrzuleitungen.
Adolf Schuch=Worms. 21. 7. 13. Sch. 49068. 21c. 563 424.
Zugleich als Schirmträger ausgebildete Schutzkapſel zum
Einbau elektr. Glühlampenfaſſungen. Hugo Maehler und
Wilhelm Kaege=Nieder=Ingelheim. 26. 7. 13. M. 47302.
21c. 563 425. Sicherungsgehäuſe zum Anſchrauben an
Rohre elektriſcher Wandarme. Hugo Maehler und Wilh=
Kaege=Nieder=Ingelheim. 26. 7. 13. M. 47303. 21f.
562 921. Drahtſeilſpannvorrichtung für
Straßenüber=
ſpannungen mit zwei Seilen, für elektriſche Beleuchtung
Hugo Maehler=Nieder=Ingelheim. 24. 6. 13. M. 46 905.
21f. 562922. Befeſtigungsvorrichtung für Baldachine
oder ähnliche Druckteile an elektriſchen Pendeln. Hugo
Maehler und Wilhelm Kaege=Nieder=Ingelheim. 24. 6.
13. M. 46 906. 21 k. 563 212. Nachſtellbarer Spannbogen
aus Profileiſen für parallel verlegte Tragdrähte bei
Straßenüberſpannungen. Adolf Schuch=Worms,
Römer=
ſtraße 12/16. 3. 7. 13. Sch. 48887. 37 b. 562 684.
Ton=
kaſtenverbindung an Heißluft=Schächten. Darmſtädter
Ofenfabrik und Kunſt=Keramiſche Anſtalt, Carl Weiß=
Darmſtadt. 16. 5. 13. D. 25023. 42g. 563 239.
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nahmeträger für phoniſche Aufnahmen, mit
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nut. Karl Rammelsberg=Bensheim a, d. B. 8. 7. 13.
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Metallwarenfabrik=Offenbach a. M. 14. 7. 13. H. 61.880.
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Räderdrehbänken. Collet und Engelhardt, G. m. b. H.,
Offenbach a. M. 1. 7. 13. C. 10 546. 67 a. 562742.
Vor=
richtung zum Austreiben des Werkſtücks bei
Eiſenbahn=
radſatzſchleifmaſchinen. Erſte Offenbacher Spezialfabrik
für Schmirgelwarenfabrikation, Mayer u. Schmidt,
Offen=
bach a. M. 2. 4. 13. E. 18866. 67 a. 562811.
Abdrehvor=
richtung für Profilſcheiben zum Schleifen von Keilwellen
und ähnlichen Werkſtücken. Erſte Offenbacher Spezialfabrik
für Schmirgelwarenfabrikation, Mayer u. Schmidt,
Offen=
bach a. M. 26. 9. 13. E. 17937. 67 a. 563 066.
Flächen=
ſchleifmaſchine mit freiſtehenden getrennten
Führungsbah=
nen und über denſelben angebrachten Schutzkaſten. Erſte
Offenbacher Spezialfabrik für Schmirgelwarenfabrikation,
Mayer u. Schmidt, Offenbach a. M. 16. 12. 12. E. 18 327.
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H. Frankfurt a. M., 25. Aug. Adlerwerke,
vorm. Heinr. Kleyer, A.=G., Frankfurt a. M.
Die Aktien dieſer Geſellſchaft konnten auf 403, alſo um
10 Prozent, avancieren, auf Erklärungen der Verwaltung,
daß der Geſchäftsgang ein durchaus guter ſei. Der Abſatz
bis Ende Juli d. J. zu normalen Preiſen überſteige den
des Vorjahres um mehrere Millionen Mark; die Fabrik ſei
voll beſchäftigt und die Gerüchte über neue erhebliche
Ar=
beiterentlaſſungen entbehrten jeder Unterlage.
Landwirtſchaftlichese
Getreide=Wochenbericht
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
vom 19. bis 25. Auguſt.
Aus allen Teilen des Reiches wird über Schäden
be=
richtet, die das faſt 14 Tage andauernde feuchte Wetter an
dem noch draußen ſtehenden Getreide angerichtet hat. Am
meiſten wurden Weizen und Hafer in Mitleidenſchaft
ge=
zogen, deren Ernte bei Eintritt der Regenperiode kaum
zur Hälfte erledigt war, aber auch von Roggen und Gerſte
waren ſtellenweiſe noch größere Reſte ungeborgen, die
gleichfalls minderwertig geworden ſind. Blieb die
Halt=
ung anfangs trotzdem matt, ſo hing das damit zuſammen,
daß die Verſchlechterung der Qualitäten Befürchtungen
wegen einer Erſchwerung des Exportgeſchäftes
hervor=
rief. Eine verflauende Wirkung ging aber vor allem von
dem Umſtande aus, daß Rußland ſichtlich mehr
Verkaufs=
neigung bekundete und namentlich durch billige Roggen=
Angebote dem deutſchen Ausfuhrhandel Konkurrenz
machte. In der zweiten Wochenhälfte befeſtigte ſich indes
die Stimmung, denn das Angebot ließ nach, die
Verzöger=
ung und Beſchädigung der Ernte begann im
Lieferungs=
geſchäft Kauf= und Deckungsfrage anzuregen, und hinzu
kam, daß Rußland wieder vorſichtiger wurde und ſeine
Forderungen erhöhte. Das war wohl der Grund, daß die
Nachfrage für Exportzwecke wieder lebhafter wurde und
hier und da Abſchlüſſe erzielt werden konnten. Die
Land=
wirte ſind jetzt eifrig dabei, die rückſtändigen und durch
ſtarkes Lagern erſchwerten Erntearbeiten zu Ende zu
füh=
ren, und da dann die Herbſtbeſtellung und im weiteren
Verlaufe die Hackfruchternte wenig Zeit für den
Aus=
druſch übrig laſſen dürften, ſo iſt immerhin damit zu
rech=
nen, daß die nächſten Wochen nur mäßiges Angebot
brin=
gen werden. Bemerkenswert iſt, daß ſich unter dem bisher
abgelieferten Roggen viel klamme Ware befand, deren
Abſatz an die Mühlen auf Schwierigkeiten ſtößt. Hafer
war in neuer Ware mäßig angeboten, ſo daß man ſich
mehr den alten Beſtänden zuwandte, die infolgedeſſen
all=
mählich zur Neige gehen. An Exportbegehr fehlt es
nicht, doch waren die Gebote meiſt zu niedrig, um ein
größeres Geſchäft zu ermöglichen. Für Braugerſte zeigen
ſich die Verbraucher immer noch zurückhaltend, aber auch
das Angebot, namentlich in feiner Ware, iſt mäßig.
Immerhin ſchien ſich in den letzten Tagen das Geſchäft
etwas lebhafter zu geſtalten, wobei ſich die Preiſe
für=
märkiſche, poſenſche und ſchleſiſche Gerſte zwiſchen 168 und
200 Mark bewegten. Ruſſiſche Futtergerſte gab zunächſt
weiter im Preiſe nach, um ſich ſpäter wieder zu
befeſti=
gen, da die ruſſiſchen Beſitzer zurückhaltender wurden.
Die Schätzungen der amerikaniſchen Maisernte wurden
weiter ermäßigt, was eine leichte Befeſtigung für
Plata=
mais zur Folge hatte. Für inländiſches Getreide ſtellten
ſich die Preiſe am letzten Marktage wie folgt:
Weizen
Roggen
Hafer
162 (*1
Königsberg
214 (*2
160 (* ½) 173 (
Danzig .
-
160
164 (*3.
Stettin . . . 200 (*3
157 (—
-
158
Poſen . . 200 (*4
-
158 (—
158
Breslau . . . 195
162 (— ½) 185 (—
Berlin . .. 202 (*4
7—1
168. (—
161
Magdeburg . 199 (*2
176 (—6
167 (*1
Halle . . . . 201 (*1
167 (*1
Leinzia .
. . 198 (*2
174 (44
(*1
Düſſeldorf . . 210 (—4
175
(—1 )n 168 (—
166
Köln . . . . 204 (—1
167 (— )n 168 (—
200 (—
Hannover
(—2½
185 (—5
Frankfurta. M. 206½(—3½) 176
172½ (—2½) n 175 (— )
Mannheim . . 215 (
244 (*8
173
München
172 (—2
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Sept. 203,50 (*0,25),
Peſt Okt. 194,35 (*. 0,35), Paris Aug. 223,15 (—4,45),
Liverpool Okt. 161,55 (*0,70), Chikago Sept. 133,95
0,75), Hafer:
0,75), Roggen: Berlin Sept. 165
Berlin Sept. 164,75
—0,50), Futtergerſte Südruſſ. frei
Hamburg unverzollt ſchwim. 122 (—2), Auguſt 112,50
(—0,50), Mais: La Plata ſchwim. 110 (-1), Auguſt=
September 111 (* 1,50) Mark.
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Mittwoch, 27. Auguſt.
1913.
die tägliche Zahnpflege überhaupt in Betracht kommen,
lediglich während der wenigen Sekunden des
Mund=
reinigens ihre Wirkung ausüben, wirkt das Odol noch
ſtundenlang, nachdem man ſich die Zähne geputzt hat,
nach. Durch dieſe ganz eigenartige Dauerwirkung des
Odols werden die zahnzerſtörenden Gärungs= und
Fäulnisprozeſſe im Munde ſtundenlang gehemmt bezw.
unterdrückt.
(I,17720
Preis: ¼ Flaſche (Monate ausreichend) Mk. 1.50,
½ Flaſche Mk. — 85.
Kongreſſe und Verbandstage.
Heſſiſcher Hauptverein des Evangeliſchen
Bundes.
— Bingen, 25. Aug. Stand die geſtrige
nach=
mittägige Verſammlung unter dem Zeichen der
Begeiſter=
ung, ſo war der Abend im Bahnhofſaale der Gemütlichkeit
geweiht. Der Vorſitzende Pfarrer Lermer=Bingen, gab
dabei intereſſante Daten über reformatoriſche
Beſtrebun=
gen zu Bingen im Mittelalter und zur Reformationszeit,
die mit Gewalt erſtickt wurden. Weitere Redner brachten
Begrüßungen der Nachbarvereine in Pfalz, Baden.
Rhein=
preußen; Guſtav Adolf=Verein, Innere Miſſion und
Heſ=
ſiſcher Jünglingsverein verſicherten durch Vertreter ihre
Sympathien; zuletzt ſprach noch ein alter Heſſe, der jetzt
m Norden weilt, Diviſionspfarrer Büttel=Schleswig, aus
ſeinen Binger Erinnerungen. Gemeinſam geſungene und
Chorlieder umrahmten die mit großem Beifall
aufgenom=
menen Darbietungen.
Am heutigen Morgen begannen im engeren Kreiſe
die geſchäftlichen Verhandlungen, zunächſt des
Hilfs=
ausſchuſſes für Oeſterreich. Es ſind in den letzten
fünfzehn Jahren 70502 Perſonen, im letzten Jahre allein
1867, evangeliſch geworden. Insgeſamt iſt die Zahl der
Svangeliſchen in Oeſterreich in dem letzten Jahrzehnt 1901
bis 1910 von 497804 auf 594933, d. h. um 21,58 v. H.,
ge=
tiegen, während der Zuwachs der römiſchen Katholiken in
demſelben Zeitraum nur 9,05 v. H. betrug. Uebrigens
iſt in Oeſterreich ebenſo wie in Deutſchland auch die Zahl
zer Konfeſſionsloſen ſtark geſtiegen, von 3333 im Jahre
1881 auf 20 789 im Jahre 1910. Ein ſehr erfreuliches
Wachstum zeigt die evangeliſche Sache in Steiermark, wo
die Zahl der Evangeliſchen nach der amtlichen Statiſtik
von 13 159 im Jahre 1900 auf 22351 im Jahre 1910
ge=
vachſen iſt. Aehnlich liegt die Sache in den oberſteiriſchen
Pflegegemeinden Leoben, Knittelfeld=Zeltweg und
Juden=
zurg=Murau, deren Fürſorge dem evangeliſchen Heſſenland
bliegt. Von den heſſiſchen Vikaren, die hier wirkten, ſind
die Herren Knab und Römheld in ihre Heimat
zurückge=
ehrt, während Herr Storck als deren Nachfolger nach
Steiermark gegangen iſt. Eine wertvolle Förderung für
dies evangeliſche Liebeswerk waren die Legate von Frl.
er een
im Geſamtbetrag von 8000 Mark. Eine bedeutſame
Auf=
gabe, die demnächſt ihrer Löſung entgegengehen wird, iſt
die Erhebung des Vikariats Knittelfeld zur Pfarrei.
Während der Tagung hatte eine Abordnung des
Bun=
des am Niederwald=Denkmal einen Kranz mit dem
Ge=
löbnis unwandelbarer Treue zum Reich niedergelegt. In
der Abgeordneten= und Mitgliederverſammlung des
Bun=
des war aus dem Jahresbericht des
Vorſitzen=
den beſonders das erſtaunliche Anwachſen der
Mitglieder=
zahl von Intereſſe: in Heſſen beträgt dieſe jetzt 25959, in
ganz Deutſchland iſt die halbe Million nahezu erreicht.
Dementſprechend betrug die Auflage des Heſſiſchen
Bun=
desboten über 21000 Exemplare, ihn eingeſchloſſen, ſind
insgeſamt 351000 Bundesblätter verbreitet worden.
Pfar=
rer Müller=Offenbach, der Vorſitzende des Bundes
evange=
liſcher Jugendvereine, ſprach dann über: „Evangeliſcher
Bund und Jugendarbeit‟. Er will Pflege der bewußt
deutſch=evangeliſchen Geſinnung, Aufbau des evangeliſchen
kirchlichen Gemeindelebens und religiöſe Vertiefung des
Volkslebens. Geſinnungspflege insbeſondere tut not
gegenüber der oft einſeitigen Betonung der Körperpflege.
Berufen dazu ſind in erſter Linie die Gemeinde=
Jugend=
vereine. Nur wo dieſe verſagen, bezw. wo eine
Gründ=
ung von Gemeindewegen Schwierigkeiten begegnet, ſoll
der Bund ſelbſttätig vorgehen. Die anſchließende
Dis=
kuſſion förderte keine abweichende Anſicht zutage, ſondern
zeigte freudige grundſätzliche Zuſtimmung.
Es folgte noch einmal eine öffentliche
Feſtver=
ſammlung in der Kirche, wo noch manche der
zahl=
reichen Beſucher, die geſtern wegen Ueberfüllung der
Feſt=
halle unverrichteter Dinge hatten umkehren müſſen,
Ge=
legenheit fanden, Bundesredner zu hören. Von
Begrüß=
ungsanſprachen ſind hier noch zu erwähnen: die der
Ver=
treter der theologiſchen Fakultät Gießen, Profeſſor D.
Schian, und des Friedberger Predigerſeminars, Direktor
D. Schöll. Darauf ergriff der Vorſitzende des
Hauptver=
eins, Pfarrer D. Waitz aus Darmſtadt, das Wort zu
ſei=
nem Vortrage über das Thema: „Gegenreformation einſt
und jetzt”. Von den großen Verluſten der evangeliſchen
Kirche im 17. Jahrhundert ſprach er, als ſie aus gänzlich
gewonnenen Ländern durch die Staatsgewalt, die
Inqui=
ſition und die Tätigkeit des Jeſuitenordens wieder
ver=
drängt wurde. Dieſer traurigen Zeit war dann im 18.
und der erſten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Periode
gegenſeitiger Verſtändigung und Toleranz gefolgt. Möge
ſie uns erhalten bleiben und wo ſie verloren iſt,
wieder=
kehren, eine neue Gegenreformation aber, zu der ſich mit
der beabſichtigten Wiederzulaſſung des Jeſuitenordens
be=
denkliche Perſpektiven eröffnen, ſiegreich überwunden
wer=
den! Ein guter Teil des katholiſchen Volkes will von
einem Kampf gegen den Proteſtantismus nichts wiſſen!
Hiermit war der geſchäftliche Teil der Tagung
er=
ſchöpft. Feſteſſen und Feſtfahrt auf dem Rhein ſchloſſen
ſich an, bei dem es gleichfalls an Reden nicht fehlte. Von
beſonderer Bedeutung war noch die des Pfarrers
Kopfer=
mann zu Kaub bei der Huldigung der Feſtteilnehmer am
Blücher=Denkmal dortſelbſt. Sie ſchlug noch einmal den
warmen vaterländiſchen Ton an, der ſich durch die
dies=
maligen Verhandlungen des Bundes in allen ihren
Tei=
len hindurchzog, und gab ſo der ganzen, ohne Mißklang
verlaufenen Veranſtaltung einen würdigen Abſchluß.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Keuchhuſtenkinder in der elektriſchen
Straßenbahn.
Dieſer Tage war Einſender Zeuge einer
unverant=
wortlichen Rückſichtsloſigkeit. Fuhr da ein Elternpaar mit
zwei keuchhuſtenkranken Kindern ganz ungeniert in der
elektriſchen Bahn von dem Böllenfalltor in die Stadt. Die
Kinder hatten während der Fahrt die deutlichſten
Keuch=
huſtenanfälle, rutſchten überdies auf den Bänken an den
verſchiedenſten Plätzen herum, offenbar, um recht gründlich
den ganzen Wagen, deſſen Fenſter alle geſchloſſen waren,
mit dem ausgehuſteten Anſteckungsſtoff zu infizieren.
Den=
ken denn ſolch’ rückſichtsloſe Eltern gar nicht daran, daß
mit ihnen oder nach ihnen geſunde Kinder denſelben
Wa=
gen benutzen und ſo der Anſteckungsgefahr mit der oft
lebensgefährlichen Krankheit ausgeſetzt werden? Hier
han=
delt es ſich um eine öffentliche Gefahr; die Schaffner der
elektriſchen Bahn müßten angewieſen werden Perſonen
mit den auch für den Laien leicht erkennbaren Keuchhuſten=
anfäller von der Deunhung der Straßenbahn aus
zuſchlie=
ßen. Es wäre eine dankbare Aufgabe für die der
Stadt=
verordnetenverſammlung angehörenden Aerzte, dafür zu
ſorgen, daß dem gemeingefährlichen Mißſtande gründlich
abgeholfen wird.
— Die Aufſtellung des Juſtus von Liebig=Denkmals
an dem Hauptportal der Liebigs=Oberrealſchule in der
Landwehrſtraße iſt nahezu beendet und hat ſomit
hoffent=
lich ſeinen definitiven Platz gefunden. Bei dieſer
Gelegen=
heit wäre hiermit die Bitte ausgeſprochen, das Hoftor
neben dem Denkmal, welches ſchon ſeit Beſtehen der
An=
ſtalt geſchloſſen iſt, während des Unterrichts offen zu
hal=
ten. Dieſes Schließen hat unter den Schülern bezw. deren
Eltern in dem nördlichen Stadtteil arge Erbitterung
her=
vorgerufen, und mögen dieſe Zeilen an maßgebender
Stelle dazu beitragen, daß Abhilfe geſchaffen wird,
In dankenswerter Weiſe hat die Generaldirektion
des Großh. Hoftheaters entgegen früherer Uebung einen
Arbeitsplan für die Spielzeit 1913/14 der Oeffentlichkeit
übergeben. Gern entnehmen wir demſelben daß der neue
Herr des Regimes ſowohl durch Erſtaufführungen wie
durch Neueinſtudierungen eine Bereicherung des
Reper=
toires herbeizuführen gewillt iſt. Wenn wir dabei wieder
einen „Fauſt”=Zyklus in Vorbereitung finden, ſo freuen
wir uns, daß auch die Pflege unſerer klaſſiſchen Stücke
neben der Moderne nicht vernachläſſigt werden ſoll. Aber
in inniger Berührung mit dem klaſſiſchen Literaturzeitalter
möge man auch des Stückes eines Jugendgenoſſen Goethes
eingedenk ſein, ſchon deshalb, weil ſeine ſtofflichen
Be=
ziehungen zu Goethes Gretchentragödie ihm ſeine
beſon=
dere hiſtoriſche Bedeutung geben. Wir meinen Heinrich
Leopold Wagner, deſſen Trauerſpiel „Die Kindermörderin”
verdient, einem größeren Publikum zugänglich gemacht zu
werden.
L.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
6 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 18. Aug.: dem Generalreviſor vom
Reichsverband der deutſchen landwirtſchaftlichen
Ge=
noſſenſchaften Heinrich Moll, Roßdörferſtraße 86, ein
S. Heinrich Wilhelm Leopold. Am 22.: dem Schloſſer
Adam Frey, Lauteſchlägerſtraße 32, ein S. Heinrich
Georg. Am 17.: dem Fabrikarbeiter Konrad Kempf,
Arheilgerſtraße 23½, eine T. Anna. Dem Glaſer
Wil=
helm Müller, Lauteſchlägerſtraße 9, eine T. Eliſabeth.
Am 20.: dem Architekten Georg Finke, Kaſinoſtraße 22,
Zwillingstöchter Ilſe und Herta. Am 25.: dem
Zement=
baugeſchäftsbeſitzer Giuſeppe Burlon,
Pallaswieſen=
ſtraße 85, eine T. Roſa. Am 23.: dem Fabrikarbeiter
Peter Kraus, Gardiſtenſtraße 20, ein S. Hermann. Dem
Bauarbeiter Paul Birn, Alexanderſtraße 25, eine T.
Anna. Am 22.: dem Maſchiniſten Georg Delp,
Mühl=
ſtraße 23, ein S. Hans Artur. Am 21.: dem Dachdecker
Jakob Menges, Hinkelsgaſſe 20, eine T. Eliſabeth.
Aufgebotene. Am 22. Aug.: Großh. Forſtaſſeſſor
Heinrich Kolb, Halle a. S., mit Lina Auguſte Irma
Bücking, Alsfeld. Am 23.: Hoteldiener Friedrich
Göttmann mit Eliſabete Magdalene Berg, beide in
Reinheim. Schuhmacher Friedrich Wilhelm Kiefer mit
Laufmädchen Louiſe Lenz, beide in Gießen. Am 25.:
Zuſchneider Georg Heinrich Ackermann, Hildesheim, mit
Karoline Louiſe Anders, Heinheimerſtraße 67.
Amts=
richter Franz Hermann Gros, Lorſch, mit Paula
Wentzel in Saarbrücken. Bauarbeiter Jakob Reibold,
Löffelgaſſe 27, mit Handarbeiterin Marie Brand,
Lange=
gaſſe 27.
Eheſchließungen. Am 19. Aug.: Chauffeur Wilhelm
Hocke genannt Schulte, hier, mit Ida Schäfer in
Rei=
chenbach i. Schleſien. Am 23.: Schuhmacher Peter Kadel,
mit Köchin Eliſabeth Metz, beide hier. Fabrikarbeiter
Heinrich Fiſcher mit Katharina Kreiſel, beide hier.
Bahnarbeiter Joſeph Fornoff mit Margareta Pulch,
beide hier.
Geſtorbene. Am 21. Aug.: Eliſabeth Lotz, geb.
Schmid, 66 J., ev., Witwe des Bürgermeiſtereibeamten in
Schlitz, hier Aliceſtraße 1½. Katharina Leißler, geb.
Liederbach, 41 J., ev., Ehefrau des Taglöhners,
Sand=
ſtraße 40. Am 24.: Marie Joſepha Schäfer, geb. Huther,
44 J., kath., Ehefrau des Hutmachers. Schützenſtraße 14.
Am 23.: Margarethe Lemmertz geb. Ferber, 44 J., kath.,
Ehefrau des Poſtboten, Arheilgerſtraße 68.
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Seite 18.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 27. Auguſt 1913.
Nummer 200.
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