Inſerate
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176. Jahrgang
werden angenommen in Darmſtadt.
mönatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
wärts nehmen die Poſtämter u. die
Agen=
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
ſowie von unſeren Agenturen und
tnren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
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Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
ſchriebenen Tagenwirdnichtübernommen.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 28 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Aus Korfu verlautet, daß der Kaiſer dort für den
14. September erwartet werde. Zwei Tage vorher werde
der König der Hellenen mit der königlich ariechiſchen
Familie zum Beſuche des Kaiſers in Korfu eintreffen.
Die Nachricht ſchweizeriſcher Blätter über die
Auffhe=
bung des Jeſuitengeſetzes hat ſich nicht als
richtig erwieſen. In der Stellung Preußens zum
Jeſuitengeſetz hat ſich nichts geändert.
Das deutſche Frachtſchiff Suſanna” iſt bei
den Scilly=Inſeln geſtrandet und geſunken. Die
ge=
ſamte Beſatzung wurde gerettet.
Das engliſche Parlament wurde geſtern nach
Verleſung einer Thronrede vertagt.
Der Generalreſident von Spaniſch=Marokko,
Gene=
ral Alfau, iſt infolge der zwiſchen ihm und der
Re=
gierung beſtehenden Meinungsverſchiedenheiken von
ſeinem Poſten zurückgetreten. Zu ſeinem
Nach=
folger wurde General Marina ernannt.
Tageskalender zur Geſchichte der
Befreiungskriege.
17. bis 23. Auguſt 1813: Gefechte und Treffen am Bober,
Napoleon gegen Blücher.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 5 und 6.
Das Ergebnis des Handwerks=
und Gewerbekammertages.
*⁎* Für das Handwerk hegt man bei uns in
Deutſch=
land mit Recht großes Intereſſe und mit Aufmerkſamheit
verfolgt man alle Handwerkerfragen, die ſich ja im
allge=
meinen mit denen des gewerblichen Mittelſtandes decken.
Dem diesjährigen in Halle abgehaltenen Handwerks= und
Gewerbekammertage, der ſeine Beratungen am Mittwoch
geſchloſſen hat, ſahen weite Kreiſe mit beſonderer
Span=
nung entgegen, weil kürzlich im Reichsamt des Innern
Handwerkerkonferenzen ſtattgefunden hatten, deren
Er=
gebnis im einzelnen nicht allgemein bekannt war. Auf
dieſe Konferenzen wurde denn auch in Halle vom
Regie=
rungsvertreter und vom Referenten Bezug genommen und
das Ergebnis als ſehr zufriedenſtellend bezeichnet. Es
machte einen guten Eindruck, daß die Regierung erklären
ließ, die Ausgeſtaltung der Gewerbeordnung ſolle nicht
vom grünen Tiſche aus, ſondern unter Mitwirkung des
Handwerks ſelbſt erfolgen, und in der Frage der
Abgren=
zung zwiſchen Fabrik und Handwerk beſtehe die Hoffnung,
daß ein die berechtigten Intereſſen der beteiligten Berufe
wahrender Ausgleich gefunden werde. Große
Wichtig=
keit legt man dem Umſtande bei, daß der Begriff des
Großbetriebes im Handwerke anerkannt worden iſt.
Unter den Punkten der Tagesordnung erweckte die
Frage des Verdingungsweſens, die alljährlich
wieder=
kehrt, unvermindertes Intereſſe. DerBeſchluß, eine
Hauptſtelle für das Verdingungsweſen einzurichten, wurde
einmütig gebilligt. Auch diesmal kritiſierte man es ſehr
ſcharf, daß gegen die Abſichten der Regierung und gegen
deren Verfügungen von den untergeordneten Stellen oft
ein latenter Widerſtand geleiſtet und daß die Erlaſſe der
Miniſter nicht in deren Sinne ausgeführt würden. Es iſt
dies eine alte Klage, deren Urſache nur dadurch beſeitigt
werden kann, daß mit größerer Entſchiedenheit als
bis=
her jedem Falle, in welchem Behörden oder Beamte gegen
Erlaſſe der oberſten Stelle verſtoßen, nachgegangen und
entgegengetreten wird. — Zu lebhaften Debatten gab auch
der weitere Punkt der Tagesordnung, der Schutz der
Ar=
beitswilligen, Anlaß. Man verurteilte beſonders den
Mißbrauch des Koalitionsrechts der Arbeiter, deſſen
Schä=
den fürs Handwerk eingehend beleuchtet wurden,
nament=
lich inſoweit er in Boykott ausartet, der geeignet iſt,
ein=
zelne Handwerksbetriebe zu vernichten. Von der
Selbſt=
hilfe, die bei der Machtloſigkeit der
Kleingewerbetreiben=
den unwirkſam iſt, aber auch von den beſtehenden Geſetzen
verſpricht man ſich keinen Erfolg, ſondern man verlangt
ein Spezialgeſetz. Gegen die Regierung wurden heftige
Vorwürfe gerichtet, weil ſie ſich gegenüber dem
Terroris=
mus der Arbeiter zu läſſig zeige, ihr und dem Reichstage
las man in ſehr temperamentvoller Weiſe die Leviten,
wobei hauptſächlich die ablehnende Haltung der
Reichs=
tagsmehrheit gegen das Verbot des Streikpoſtenſtehens
gerügt wurde. Die zu dieſen Punkten der Tagesordnung
gehörigen Reſolutionen fanden einmütige Zuſtimmung,
ebenſo einhellig verneinte man die Notwendigkeit einer
Ausdehnung der Unfallverſicherung auf die gewerblichen
Berufskrankheiten der Arbeiter. Verſchiedene Anträge und
Leitſätze wurden den Ausſchüſſen zur weiteren
Bearbei=
tung überwieſen.
Der Stand der Jeſuitenfrage.
* Die kürzlich vom Berner Bund verbreitete
Nach=
richt, daß Preußen und Bayern für die Aufhebung des
Jeſuitengeſetzes ſtimmen, und daß zurzeit eifrig geworben
würde, um die Bundesratsſtimmen zu erhalten, die zu
einer abſoluten Mehrheit vorhanden ſein müßten, iſt, wie
Berliner Blätter ſchreiben, ſchon deshalb unzutreffend,
weil ſich tatſächlich das preußiſche Staatsminiſterium mit
der Angelegenheit noch gar nicht beſchäftigt hat. Ebenſo
ſchätzt man denn doch die ſchwerwiegende Tragweite der
ganzen Angelegenheit gar zu leicht ein, wenn man einen
Stellungswechſel der preußiſchen Regierung von den
Be=
mühungen eines beim Berliner Hofe ſehr gern geſehenen
und in Poſen anſäſſigen Schloßhauptmanns abhängig
macht. Der Antrag des Reichstages, das Jeſuitengeſetz
aufzuheben, iſt im übrigen natürlich dem Bundesrat
bereits zugegangen, der ihn auch den Ausſchüſſen
zuge=
wieſen hat. Dieſe haben aber bisher ſich noch nicht
mit der Frage befaßt, was erſt nach den Ferien
geſchehen kann. Erſt dann kann das Plenum des
Bun=
desrats über den Antrag abſtimmen, und hierbei würden
dann die Inſtruktionen der Vertreter der einzelnen
Bun=
desſtaaten ins Gewicht fallen. Für Preußen iſt
bekannt=
lich vor längerer Zeit auf Veranlaſſung des
Reichskanz=
lers eine Denkſchrift ausgearbeitet worden, die ſich
ein=
gehend mit der Jeſuitenfrage befaßt, aber ſachlich keine
Stellung für oder gegen die Aufhebung des Geſetzes
nimmt. In unterrichteten Kreiſen nimmt man an, daß
Preußen ſeinen bisherigen Standpunkt
nicht aufgeben wird, ſo daß in Anbetracht der
ſon=
ſtigen Stellungnahme der Mehrheit der Bundesſtaaten
eine Aufhebung des Geſetzes nicht zu erwarten iſt. Würde
es geſchehen, ſo wäre die Gefahr der Hineintragung der
Angelegenheit in die Landtage der Einzelſtaaten nicht von
der Hand zu weiſen. Hierbei würde dann die Frage, ob
die landesrechtlichen Vorſchriften, die durch ein
Reichs=
geſetz aufgehoben werden, bei der Beſeitigung des
letzte=
ren wieder aufleben oder nicht, eine große Rolle ſpielen,
was wiederum mit neuen Differenzen verknüpft ſein
könnte. Dies würde beſonders für Preußen und Sachſen
gelten. In der juriſtiſchen Fachpreſſe iſt bereits mehrfach
erörtert worden, ob die Auffaſſung richtig iſt, daß die
Lan=
desgeſetzgebung während der Geltungsdauer eines
anders=
lautenden Reichsgeſetzes nur ſuspendiert, aber nicht
dauernd beſeitigt werden kann. Es würde alſo die
un=
geklärte Streitfrage entſtehen, ob die landesgeſetzlichen
Be=
ſtimmungen wieder in Kraft treten würden, ſobald das
Jeſuitengeſetz aufgehoben ſein würde, was wiederum
naturgemäß zu Weiterungen aller Art führen könnte.
Die Mächte und die Türkei.
*⁎* „Hier ſind wir und hier bleiben wir!” ſagten die
Türken, als ſie am 22. Juli nach geringem Widerſtande
der bulgariſchen Beſatzung in Adrianopel einzogen, das
ſie genau vier Monate vorher nach langer und heftiger
Gegenwehr hatten übergeben müſſen. Nun halten ſie
ſchon über drei Wochen den heiß umſtrittenen Platz
wie=
der beſetzt und denken anſcheinend in der Tat nicht daran,
ihn aufs neue zu räumen. Der erſten Verblüffung
Euro=
ſpas über die wieder erwachte türkiſche Tatkraſt ſind
ver=
ſchiedene Schritte der Großmächte bei der Pforte erfolgt,
um dieſe zur Reſpektierung der Londoner Beſchlüſſe,
ins=
beſondere der dort feſtgeſetzten Grenzlinie, Midia=Enos, zu
bewegen. Da ſich das als vergeblich erwies, verſuchte man
es mit Konzeſſionen und ſagte der Pforte zu, daß man
ſich ja nicht ſo ſtreng an jene Linie zu halten brauche,
die=
ſelbe vielmehr dem ſtrategiſchen Intereſſe der Türkei
ent=
ſprechend revidieren könne. Aber in Konſtantinopel blieb
man allen ſolchen Lockungen gegenüber kühl, man ſagte
ſo=
gar, Europa könne froh ſein, daß die Türkei ſich mit
Adrianopel und einem Stück Thrazien begnüge, ſie hätte
den Zwiſt ihrer früheren Gegner ausnutzen und weit
mehr des ihr geraubten Gebietes zurücknehmen können.
Wenngleich die Mächte dieſer Logik natürlich wenig
Ge=
ſchmack abzugewinnen vermochten, blieb ihnen nichts
wei=
ter übrig, als abzuwarten, falls ſie nicht Gewalt
anwen=
den wollten.
Dieſe ultima ratio iſt anſcheinend Gegenſtand ernſter
Erwägungen geweſen, aber die Schwierigkeiten erweiſen
ſich doch als zu groß, und über die Form des Vorgehens
herrſcht noch nicht einmal Einmütigkeit im europäiſchen
Konzerte. Rumänien hat es abgelehnt, ſich die Finger zu
verbrennen, und nun erteilte auch Rußland, auf welches
Bulgarien ſeine letzten Hoffnungen geſetzt hatte, eine
Ab=
ſage: es will nicht militäriſch vorgehen. Die Mächte
denken nun daran, die Türkei finanziell lahmzulegen und
ihr den europäiſchen Kredit zu entziehen, was vielleicht
auf die Dauer am Goldenen Horn nicht ertragen werden
könne. Vorläufig aber ſitzen die Türken ruhig in
Adria=
nopel und warten die Dinge ab, wie Allah ſie fügt. Schon
manchen Strauß haben die Mächte mit der Türkei
ausge=
fochten, dieſer um Adrianopel verſpricht einer der
inter=
eſſanteſten zu werden.
*
Der Petit Pariſien erfährt von gut unterrichteter
Seite, daß Rußland beſchloſſen habe, die Fragevon
Adrianopel vor das Forum der Großmächte zu
brin=
gen. Die ruſſiſche Regierung wird, ſo heißt es, an die
europäiſchen Kabinette den Antrag ſtellen, daß der Pforte
jede wirtſchaftliche oder finanzielle Hilfeleiſtung
verwei=
gert werde, ſo lange ſie nicht Adrianopel geräumt habe.
Dagegen erkennt Rußland das Recht der Türkei auf eine
Regelung der Grenzlinie Enos-Midia an. Miniſter
Saſanow läßt durch die Botſchafter das Terrain bei den
europäiſchen Kabinetten ſondieren. Der Petit Pariſien
verſichert, daß Rußland in ſeinem Vorhaben auf die volle
Unterſtützung Frankreichs rechnen könne. — Der Figaro
erhält aus Konſtantinopel die Mitteilung, daß ein neuer
Schritt der Botſchafter bei der Pforte unmittelbar
bevor=
ſtehe, um von ihr die Demobiliſierung der thraziſchen
Armee zu fordern.
Leutſches Reich.
— Frühere Ausgabe der nachgeprägten
Jubiläumsmünzen. Die nachgeprägten
Jubi=
läumsmünzen, deren Ausgabe urſprünglich erſt Anfang
Ok=
tober geplant war, ſollen nunmehr doch frühzeitiger zur
Ausgabe gelangen. Vor kurzem iſt bereits ein Teil der
nachgeprägten Jubiläumsmünzen, von denen vorerſt 3
Millionen Dreimarkſtücke gefertigt werden, an die
Zen=
tralkaſſen der Bundesſtaaten verſandt worden. Weiter
werden dann an die Regierungshauptkaſſen, die
Eiſen=
bahnhauptkaſſen und die Generalſtaatskaſſe
Erinnerungs=
münzen verſandt. Den Eiſenbahnhauptkaſſen werden
240000 Mark überwieſen, und es kann erwartet werden,
daß die Verteilung der Jubiläumstaler an die
Eiſenbah=
ner etwa in 14 Tagen erfolgen kann. Die Ausgabe der
polierten Regierungsjubiläumsmünzen, die für Sammler
uſw. in Betracht kommen, wird nach der Ausprägung der
3 Millionen, alſo Ende dieſes Monats erfolgen können.
Die Königliche Münze in Berlin hat 1000 Stück ſolcher
neuen Denkmünzen zu vergeben. Nach Ablieferung der
Regierungsjubiläumsmünzen wird mit der Ausprägung
von 3 Millionen Erinnerungsmünzen zur
Jahrhundert=
feier der Erhebung Preußens begonnen werden, und
man kann damit rechnen, daß bis Ende September die
Ausgabe dieſer Münzen an die Kaſſen erledigt ſein wird.
Dann ſtehen gleichfalls 1000 Stück polierte
Erinnerungs=
münzen den Sammlern zur Verfügung.
— Zum Tilianprozeß. Nach den Ergebniſſen
des Prozeſſes gegen Tilian und Genoſſen iſt Herr von
Metzen, Hauptmann a. D., hinſichtlich der Auslieferung
der Kornwalzer an den ſozialdemokratiſchen Abgeordneten
außerordentlich ſtark belaſtet, u. a. durch die Ausſage des
Zeugen Brandt, der bekundete, nach ſeiner Ueberzeugung
könne kein anderer als Herr v. Metzen die Kornwalzer
verraten haben, und durch die Tatſache, daß nur ſolche
Kornwalzer verraten wurden, die Herrn v. Metzen
zugäng=
lich waren, ganz zu ſchweigen von der unberechtigten
An=
eignung der Kornwalzer durch Herrn v. Metzen und ſein
Verhalten gegen die Firma Krupp. Gegenüber dieſen
ſtarken Verdachtsmomenten ſpielt der unerhebliche
Um=
ſtand, daß die Denunziation an Liebknecht angeblich
ano=
nym war, nur eine Rolle, die für eine ſchärfere oder
mil=
dere Beurteilung der Schuld in Frage kommt. Bei dieſer
Lage der Dinge war die Einleitung einer
ehrengericht=
lichen Unterſuchung gegen den Hauptmann a. D. v. Metzen
nicht nur zweckmäßig und in ſeinem eigenen Intereſſe
an=
gebracht, ſondern ſie war eine Notwendigkeit, um die die
militäriſchen Inſtanzen nicht herumkonnten.
— Zulaſſung von Handwerkern bei
Verdingungen in verſchiedenen
Bundes=
ſtaaten. Verſchiedene Bundesregierungen ſind
mitein=
ander in Verhandlungen getreten wegen der Zulaſſung
von Handwerkern zum Wettbewerb bei Verdingungen,
ſo=
fern dieſe nicht dem betreffenden Bundesſtaat angehören.
So hat das Großherzoglich Sachſen=Weimariſche
Staats=
miniſterium Erhebungen angeſtellt, ob die
Staatsbehör=
den des Königreichs Sachſen Unternehmer aus anderen
Bundesſtaaten ohne Einſchränkung zum Wettbewerb
zu=
laſſen, wenn es ſich um die Vergebung ſtaatlicher Aufträge
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Auguſt 1913.
Nummer 191.
handelt, oder ob beobachtet worden iſt, daß die ſächſiſche
Regierung oder deren Behörden grundſätzlich den
einhei=
miſchen Bewerbern den Vorzug geben.
Die Aufhebung des Scheckſtempels.
Die im Hanſa=Bund vereinigten Ausſchüſſe für das
deut=
ſche Handwerk und für den deutſchen Einzelhandel haben
ſich mit Eingaben an die zuſtändigen Stellen gewandt
und darin zum Ausdruck gebracht, daß es ſowohl im
Intereſſe der Angehörigen des Mittelſtandes, wie auch
ſämtlicher am Scheckverkehr beteiligter Kreiſe wäre, wenn
die Aufhebung des Scheckſtempels bereits auf den 31.
De=
zember dieſes Jahres vorgerückt würde. In einer
Ein=
gabe an den Reichstag wird noch darauf hingewieſen
wer=
den, daß die vom Reichstag beſchloſſene Aufhebung des
Scheckſtempels erſt mit dem Ablauf des 31. Dezembers
1916, was die Einnahmen des Reiches in der
Zwiſchen=
zeit aus dem Stempel anbelangt, in keinem Verhältnis
zu den Nachteilen ſtehe, die alle am Scheckverkehr
beteilig=
ten Kreiſe durch ein längeres Fortbeſtehen des
Scheck=
ſtempels erleiden. Wenn es ſich auch nur um ein kleines
MMittel handle, ſo ſei gerade in dieſen Zeiten ſchwankender
Konjunktur jeder Weg zu begrüßen, der den Gewerbeſtand
fördern könne.
— Amneſtie in Baden. Der Großherzog von
Baden hat aus Anlaß des 25jährigen
Regierungsjubi=
läums des Kaiſers 21 gerichtlich — zum Teil wegen
ſchwe=
rer Verbrechen — zu Freiheitsſtrafen verurteilten
Per=
ſonen teils durch völligen oder teilweiſen Nachlaß, teils
durch die Anordnung der vorzeitigen vorläufigen
Erlaſ=
ſung eines Teiles ihrer Strafhaft Gnade erwieſen.
Außer=
dem hat der Juſtizminiſter auf Grund der ihm
übertrage=
nen Begnadigungszuſtändigkeit aus dem gleichen Anlaß
in 55 Fällen Gnadenakte verfügt.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Die öſterreichiſche „Abrüſtung‟. Die Zeit
erfährt, daß die Erſatzreſerviſten des Jahrgangs 1912, die
im Oktober 1912 als Rekruten einberufen wurden, und
nach erfolgter Abberufung im Präſenzſtand noch faſt ein
weiteres Jahr zurückbehalten worden ſind, ſolange im
Dienſt verbleiben werden, bis die neuen Rekruten
abge=
rüſtet werden, um als Erſatz herangezogen werden zu
können. Insgeſamt werden zur Aufrechterhaltung des
Präſenzſtandes mehr denn 14000 Soldaten zurückbehalten.
Dieſer Zuſtand dürfte ſich im allergünſtigſten Fall bis zum
Spätherbſt 1914 hinziehen, da um dieſe Zeit durch die
be=
reits verſchiedentlich angekündigte Erhöhung des
Rekru=
tenkontingentes ein genügender Präſenzſtand erreicht iſt,
um die jetzt noch unter der Fahne ſtehenden
Erſatzreſer=
viſten überflüſſig zu machen.
Frankreich.
Eine Umänderung der Staatswerften
und Arſenale iſt angeſichts der bevorſtehenden
Flot=
tenneubauten beabſichtigt. Der Marineminiſter hat einen
unter dem Vorſitz des Admirals Joncquiers ſtehenden
Ausſchuß eingeſetzt, der dieſe Frage unterſuchen und die
nötigen Maßnahmen treffen ſoll. In Zukunft ſollen nur
noch in beſtimmten Werften beſtimmte Klaſſen von
Schif=
fen gebaut werden, während andere nur für Reparaturen,
Ausrüſtung und Inſtandhaltung der im Dienſte ſtehenden
Schiffe Verwendung finden ſollen. Die Verteilung ſoll
ſich folgendermaßen vollziehen: Die Werften von Breſt
und Lorient ſollen für den Bau von Kreuzern und
Linien=
ſchiffen dienen, während in Cherbourg und Rochefort Tor=
pedoboote, Unterſeeboote und Spezialſchiffe auf Kiel
ge=
legt werden ſollen. Das Arſenal von Toulon wird
aus=
ſchließlich für Dockarbeiten, Reparaturen, Ausrüſtung und
Inſtandhaltung der Schiffe Verwendung finden.
Außer=
dem hatte bisher jedes Arſenal für die einzelnen
Abtei=
lungen, wie Schiffskonſtruktionen, artilleriſtiſche
Aus=
rüſtungen, hydrauliſche Arbeiten uſw., eigene Direktionen,
die ſämtlich ohne Rückſicht auf die bei anderen Arſenalen
befindliche Direktion arbeiteten. Der Staat erlitt durch
dieſes Verfahren, beſonders bei Materialeinkäufen,
erheb=
liche Verluſte. Nun ſoll für ſämtliche dem gleichen Zweck
dienende Abteilungen der einzelnen Arſenale eine
Gene=
raldirektion geſchaffen werden, der die Regelung aller
dieſer Fragen obliegt.
Die Verteidigung der
Küſtenbefeſti=
gungen. Infolge eines Beſchluſſes des oberſten
Lan=
desverteidigungsrates iſt zwiſchen dem Kriegsminiſterium
und dem Marineminiſterium eine Vereinbarung
zuſtande=
gekommen, nach welcher die Verteidigung der
Küſtenbe=
feſtigungen von Cherbourg, Breſt, Toulon und Biſerta
nicht mehr der Feſtungsartillerie, ſondern der
Marinear=
tillerie anvertraut ſein wird. Die Maßregel tritt am
1. April 1914, zunächſt in Cherbourg, in Kraft.
Spanien.
Die Demiſſion des Generals Alfau.
In einer offiziellen Note über die Demiſſion des Generals
Alfau heißt es: Zwiſchen den Anſchauungen der
Regie=
rung und des Generals Alfau über das Marokkoproblem
beſtand nicht die völlige Uebereinſtimmung, die zur
Ent=
faltung wirkſamſter und fruchtbringendſter Tätigkeit
unbe=
dingt notwendig iſt. Die Regierung hat deshalb geglaubt,
trotz ihres Bedauerns, das Demiſſionsgeſuch des Generals
Alfau annehmen zu müſſen. Zu deſſen Nachfolger wird
General Morina ernannt.
Niederlande.
Das Geſchäftsminiſterium
Vander=
linden. Das außerparlamentariſche Kabinett, das der
frühere liberale Miniſter Dr. Cort Vanderlinden bildet,
ſoll nahezu vollſtändig ſein und einen ausgeſprochenen
liberalen Charakter tragen. Nur die Beſetzung des
Fi=
nanzminiſteriums bereitete bisher noch Schwierigkeiten.
Amerika.
Neue amerikaniſche Flottenſtationen?
Die Errichtung der engliſchen Flottenſtationen auf den
Bermudainſeln, die ſchon im Stadium ihres Projektes in
amerikaniſchen Kreiſen beunruhigte, hat, wie aus Neu=
York gemeldet wird, veranlaßt, daß jetzt die Waſhingtoner
Regierung ihrerſeits Schritte einleitet, um nach der
Voll=
endung des Panamakanals eine genügende Sicherung des
großen Werkes zu ſchaffen. So trägt ſich die Regierung
jetzt mit dem Gedanken, an die niederländiſche Regierung
heranzutreten, um wegen des Ankaufs der Inſeln Curacao
und Buenayre mit ihr zu verhandeln. Die Inſeln ſollen
zu amerikaniſchen Flottenſtationen ausgebaut werden.
Die Affäre Sulzer. Infolge der Weigerung
des Gouverneurs von Albany, Sulzer, ſein Amt
nieder=
zulegen, herrſcht in den ſtaatlichen Departements der
größte Wirrwarr. Der Vizegouverneur Glynn übernahm
die Funktionen des Gouverneurs in einem Zimmer des
Kapitols, während Sulzer ſich in ſeinem eigenen
Amts=
zimmer eingeſchloſſen hat. Ein Teil der ſtaatlichen
De=
partements hält zu Sulzer, andere zu Glynn. Das
Staatsſiegel befindet ſich im Bureau des ſtaatlichen Se=
kretärs May. Es wird gemeldet, May werde das Siegel
Glynn ausliefern; das Siegel wird ſtreng bewacht.
Ruhe in Venezuela. Berichten aus
Mara=
caibo zufolge herrſcht vollkommene Ruhe in Venezuela.
Die Verbindungen ſind wieder hergeſtellt. General
Tor=
res Caſtro, einer der Führer der Aufſtändiſchen, iſt mit
einer Anzahl Angehöriger in Porto Vabello eingetrofſen.
Man vermutet, daß der frühere Präſident Caſtro ſich an
Bord eines Schiffes außerhalb Maracaibos befindet.
Ex=
präſident Caſtro befindet ſich wahrſcheinlich in Buenayre,
einer holländiſchen Inſel in den Antillen. Es wird geſagt,
daß Caſtro Gaſt eines gewiſſen Thieles iſt, der früher
Gou=
verneur der Stadt war und mit dem Caſtro
verſchiedent=
lich in Europa zuſammengetroffen iſt, nachdem er den
Präſidentenpoſten von Venezuela verlaſſen hatte.
Buen=
ayre liegt 60 Meilen nördlich von Coro entfernt, wo die
letzte Revolution zugunſten Caſtros ſtattgefunden hat.
China.
Zur Lage. Die Times ſchreibt aus Peking vom=
13. Auguſt: Obſchon die aufrühreriſche Bewegung im
Süden jüngſt zuſammengebrochen iſt, iſt heute die Lage
ſo unbefriedigend wie nur möglich. Nanking hat
wieder=
einmal ſeine Unabhängigkeit erklärt, Tſchinkiang bei
Nan=
king wird noch von Südtruppen gehalten, Nantſchang,
die Hauptſtadt Kiangſis, und einige Plätze am Jangtſe
drohen mit Unabhängigkeitserklärungen. Die unſagbare
Langſamkeit und Schwerfälligkeit der Nordtruppen regen
hier und da zu Putſchen an, und niemand weiß, was
in Szetſchwan hinter den unterbrochenen Verbindungen
vor ſich geht.
* Schweizeriſche Spionenfurcht. Dem
Matin wird aus Genf gemeldet: Der Neuchateler
ver=
öffentlichte eine Information, worin der Bundesrat
be=
ſchuldigt wird, deutſche Offiziere im ſchweizeriſchen
topo=
graphiſchen Dienſt zu verwenden. Dieſe Nachricht wird
dementiert. Das Blatt bleibt aber dabei und ſchreibt, es
ſeien fünf Deutſche beſchäftigt, und nennt dieſe fünf mit
Namen. Wenn auch unter ihnen ſich kein deutſcher
Offi=
zier befinde, ſo gehören drei oder vier von ihnen doch
dem deutſchen Militär an und abſolvieren ihre Uebungen
in Deutſchland, und das ſei doch die Hauptſache. Das=
Blatt Liberal fügt dieſer Meldung noch hinzu: Es gibt
viele Leute in der Schweiz, welche ſo denken wie der
Neu=
chateler. In Wirklichkeit iſt in den Schweizer
Ver=
meſſungsbureaus kein Geheimnis zu wahren, denn die
angefertigten Karten ſind in jeder Buchhandlung käuflich
zu haben. Aber es iſt immerhin nicht angebracht, daß in
einem ſchweizeriſchen Staatsdienſt Untertanen des deute
ſchen Kaiſers beſchäftigt werden.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 16. Auguſt.
* Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit der
Großherzog haben dem Vorſtand des Kataſteramts,
Geh. Finanzrat Dr. Lauer zu Darmſtadt die Erlaubnis
zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Maj.
dem Deutſchen Kaiſer und König von Preußen
ver=
liehenen Roten Adler=Ordens 3. Klaſſe, ſowie dem
Kataſteringenieur Rechnungsrat Joh. Heil zu Darmſtadt
des Kronen=Ordens 4. Klaſſe erteilt.
* Von der Landesuniverſität. Se. Königl. Hoheit
der Großherzog haben den ordentlichen Profeſſor in
der philoſophiſchen Fakultät der Landesuniverſität Dr.
Otto Immiſch in Gießen auf ſein Nachſuchen mit
Wirkung vom 1. Oktober 1913 aus dem Staatsdienſte
entlaſſen.
* Entlaſſen wurde der Lehrer an der
Gemeinde=
ſchule zu Ober=Lais Hermann Schäfer mit Wirkung
vom 11. Oktober 1913 ab auf ſein Nachſuchen.
Die Weltausſtellung in Gent.
Von Paul Lindenberg.
Alſo Gent wollte ſeine Weltausſtellung
haben! Drei Jahre nach der Brüſſeler, drei kurze Jahre!
Und die ſelbſtbewußte Stadt mit reicher Bürgerſchaft hat
mit Aufwendung großer Mittel ihren Entſchluß trotz
dring=
lichſten Abratens von verſchiedenen wohlwollenden Seiten
und trotz ernſter, wiederholter Warnungen energiſch und
aufopferungsluſtig ausgeführt. Gut wenn man ſich ein
ſo großes und verantwortliches Werk leiſten kann, warum
nicht, aber es iſt zu fürchten, daß nach dem erſten Rauſch
des Entzückens über das Gelingen der Abſicht der
Katzen=
jammer nicht ausbleiben wird. Denn die hochgeſpannten
Hoffnungen auf einen ſtarken internationalen Beſuch
er=
füllten ſich nicht, die Zahl der Schauluſtigen iſt recht
ge=
ring, man flüſtert ſchon jetzt, daß es in den Fugen des
ſtolzen Baues verdächtig krachen ſoll. Natürlich ſucht man
nun die Schuld auf andere abzuwälzen, zumal auf jene
Staaten, welche eine Beteiligung abgelehnt, und unter
denen ſich auch Deutſchland befindet. Und unſere
Staats=
behörden hatten durchaus recht, der Aufforderung nicht zu
entſprechen; nach dem großen, nachhaltigen Erfolge der
deutſchen Abteilung auf der Brüſſeler Ausſtellung hätten
die umfaſſenden Aufwendungen an Mühe und Geld kaum
die erwarteten Ergebniſſe gezeitigt. Beſſeres wie in
Brüſ=
ſel wäre ja nicht zu erzielen geweſen. Entweder gut oder
gar nicht. Alſo gar nicht! Und es iſt lebhaft zu bedauern,
daß unſere Behörden nicht die „deutſche Beteiligung”
ver=
hindern konnten, ſie dürfte uns ſo, wie ſie in die
Erſchein=
ung getreten, weit mehr ſchaden, wie nutzen. Davon
nachher.
Der äußere Eindruck der Ausſtellung iſt ein ſehr
ſchmucker und großartiger. Die Hauptgebäude im
anſpre=
chenden Stile Ludwigs XVI., mattgelb getönt,
umſchlie=
ßen in geſchickter Anordnung wunderhübſche Garten= und
Parkanlagen, aus deren ſattem Grün und reichen
Blumen=
flor, den ſchimmernden Waſſerflächen und rauſchenden
Kas=
kaden ſich markige und feſſelnde Bildwerke belgiſcher
Künſt=
ler erheben. Die Ausdehnung der ganzen Anlage iſt eine
umfaſſende und geſchickte, man zog den prächtigen
Stadt=
park mit dem Muſeum der Schönen Künſte und dem
Bo=
taniſchen Garten mit hinein, hierhin die Vergnügungen
legend, die faſt ausnahmslos recht zweifelhafter
Jahr=
marktsart ſind und über denen drohend der Pleitegeier
ſchwebt.
Neben Belgien tritt gebieteriſch nur noch
Frank=
reich, das nicht weniger wie 80000 Quadratmeter
be=
anſpruchte, ir Erſcheinung, dann ſchließt ſich England
an. Sehr ſtattlich iſt das belgiſche Kunſtgewerbe
vertre=
ten, wenn es auch ſeinen franzöſiſchen Einfluß nicht
ver=
leugnen kann. Dafür ſchlägt Belgien ſeinen galliſchen
Nachbar in der Moden=Abteilung, die eine ganze Reihe
von Sälen füllt. Hier treten uns erleſener Geſchmack,
Vor=
nehmheit und Gediegenheit entgegen, mit Vermeidung des
Grellen und Auffälligen. Nachdem man durch ſehr hübſche
Dioramen und Panoramen mit der Entſtehung und
Be=
arbeitung der Seide, Baumwolle und des Linnens
ver=
traut gemacht, ſieht man in zahlloſen Szenen, Gruppen,
Einzelfiguren aus dem Familien= und Geſellſchaftsleben
die Verwendung der Stoffe. Empire und Direktoire mit
modernem Einſchlag werden noch immer bevorzugt, unter
häufiger Anwendung von altgoldenen und =ſilbernen
Stickereien, von leichten Spitzen und Flitter, weniger von
Federn und Pelz, als Schmuck, Perlen und Diamanten.
Bei der Farbengebung iſt paſtellartige, weiche Tönung
beliebt, für Geſellſchaftskleider werden gern Mouſſeline
und anſchmiegende Brokatſtoffe gewählt, für Koſtüme
Sei=
denmoiré und ähnliche gepreßte Gewebe. Ja, ja, es iſt
doch gut, wenn man bei ſolchen Fahrten eine kundige und
aufmerkſame Beobachterin zur Seite hat, nicht nur als
liebe Wander=, ſondern auch als treue Lebensgefährtin.
Glänzend und erfreuend tritt uns das franzöſiſche
Kunſtgewerbe entgegen, ſich meiſt noch immer an
be=
währte Vorbilder aus dem 17. und 18. Jahrhundert
an=
lehnend auch die billigen Sachen zeichnen ſich durch
ge=
fällige Formen aus. Daß die Ausſtellungen der
ſtaat=
lichen Sevres= wie der Gobelins=Manufaktur das
Gewähl=
teſte bergen, braucht kaum erwähnt zu werden. Lehrreich
iſt die Abteilung der angewandten dekorativen Künſte,
man bemerkt überall die gute Schule und ſorgſame
Schul=
ung und die warme Förderung ſeitens der ſtädtiſchen wie
ſtaatlichen Behörden. Auch auf den anderen Gebieten des
öffentlichen Lebens und Strebens iſt Frankreich ſehr gut
vertreten; zu dem Pavillon der Stadt Paris mit ſeinem
reichen Inhalt geſellen ſich jene der Marine und
Kolo=
nien, der Nahrungsmittel, der Wein=, Likör= und Cider=
Produktion. Und wie hell, gefällig, anſchaulich iſt das
alles angeordnet und aufgeſtellt!
England zeigt in erſter Linie ſeine herrliche
Kera=
mik, gediegene Wohnungseinrichtungen, Eiſenbahn= und
Schiffsweſen, daneben die Geſundheitspflege in den
Kolo=
nien und die Sorge für die Armen und Kranken, auch für
die Gefangenen; ſpärlicher iſt das Kunſtgewerbe vertreten,
reicher und trefflicher die Kunſt, dieſe im Palaſt der
Schö=
nen Künſte, in welchem ſonſt Belgien und Frankreich an
erſter Stelle ſtehen. An dieſen Palaſt ſchließen ſich längs
der Avenue der Nationen — mit dem ſtolzen Namen deckt
ſich nicht der Inhalt — allerhand Pavillons einzelner
Staaten, mehr oder minder dekorativ umhüllte Verkaufs=
baſare mit ſchnödem Anreißertum, beſonders in jenem
Perſiens, deſſen Teppichhändler das perſiſche
Inſektenpul=
ver gut gebrauchen können und die in die ſcheußlichſte
Verlegenheit geraten würden, wenn ſie jemand perſiſch
anredete, und in dem Italiens mit dem billigen
Marmor=
ſchund. Dagegen wußte uns Holland und Kanada Vieles
und Gutes zu zeigen, nicht minder der impoſante
Kuppel=
bau, in welchem wir mit dem Kongoſtaat vertraut gemacht
werden, bis — na, bis auf das, was man einem geehrten
Publikum vom Kongo nicht zeigt. Maleriſch ſchließen ſich
ſodann die reichgeſtalteten, Renaiſſance und Gothik in ihren
Außenſeiten vereinenden Pavillons von Gent, Brüſſel,
Antwerpen und Lüttich zuſammen, die enthalten, was die
Städte für ihre Bewohner tun, neben reichen
Erinnerungs=
gegenſtänden aus verfloſſenen Zeiten. Alt=Flandern
bil=
det ſodann ein abgeſchloſſenes Ganzes für ſich, ſehr nett
und charakteriſtiſch, aber man kommt ſich ganz verwaiſt
vor, ſo leer iſt’s da, denn die Beſichtigung koſtet ein
be=
ſonderes Eintrittsgeld.
Und nun jener dunkle, plumpe Bau mit den viereckigen
Stützen der Vorhalle, ohne jegliche Zier ſchwerfällig und
langweilig? Achtung, es ſoll das mächtige Deutſche
land vertreten! Und die Verſtimmung nimmt
weſent=
lich zu, wenn man in das ebenſo armſelige Innere
ge=
langt mit dem kärglichen Inhalt. O jeh, dieſe
Kunſtab=
teilung mit einigen Dutzend willkürlich gewählter Bilder
und dies Kunſtgewerbe mit den grellen, geſchmackloſen
Erzeugniſſen der aus Hagen ſtammenden „Deutſchen
Wan=
derausſtellung” mit den Bruno Paulſchen
Zimmereinrich=
tungen in Schiffskabinen ähnelnden winzigen, ſchlecht
be=
lichteten Räumen! Und dann eine Halle mit Reklame=
Verkäufen allerhand Tands, Malzkaffees, Schokolade,
Schuhe, Schnäpſe Kakes uſw. Das ſoll uns unſeres
Va=
terlandes Handel und Wandel zeigen, Deutſchlands Welt=
Eine beſſere Organiſation weiſt die
Ma=
machtſtellung! —
ſchinen=Abteilung auf, aber auch hier fehlt das Wuchtige,
Ausſchlaggebende Bemerkenswerte.
Um die deutſche Kunſt würdig zur Schau zu ſtellen,
hat Geh. Rat Ravené einzelne Schätze ſeiner Berliner
Galerie zur Verfügung geſtellt, ſie ſind jedoch im
weit=
entfernten Muſeum der Schönen Künſte enthalten und
kommen hier nicht in Betracht.
Seien wir offen: es wäre viel beſſer, wenn
Deutſch=
land gar nicht vertreten geweſen wäre, als ſo unter der
Hand, ganz privatim. Der Abſtand zwiſchen Belgien,
Frankreich, wie England und dieſem Deutſchland iſt
denn doch zu auffallend.
Bitter fragt man ſich: mußte es ſein? — Und die
Antwort lautet knapp und klar: nein, es mußte nicht
ſein! . . .
Nummer 191.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Auguſt 1913.
Seite 3.
* Perſonalien von der Heſſiſch=Preußiſchen
Eiſen=
bahngemeinſchaft. Im Namen der Großh. Regierung
vollzogene Ernennungen und Beförderungen: zum
Zugführer der Schaffner Kämmer zu Darmſtadt; zum
Zivilſupernumerar der Aushelfer Geoerg zu
Buden=
heim; zu Weichenſtellern die Hilfsweichenſteller Klemmer
zu Alsheim und Winter zu Lorſch.
* Erledigte Stellen. Eine mit einem
evange=
liſchen Lehrer zu beſetzende Lehrerſtelle an der
Ge=
meindeſchule zu Nieder=Ofleiden, Kreis Alsfeld
Mit der Stelle iſt Organiſtendienſt verbunden. — Die
mit einem evangeliſchen Lehrer zu beſetzende
Lehrer=
ſtelle an der Gemeindeſchule zu Wettſaaſen, Kreis
Alsfeld. Mit der Stelle iſt Organiſten= und Lektordienſt
verbunden.
— Vom Großh. Hoftheater. Kammerſänger
Walter Soomer, der im Laufe der neuen Spielzeit
an beiläufig fünfzehn Abenden als Gaſt des Hoftheaters
erſcheinen wird, tritt hier nicht nur in den Partien, die
er mit großem Erfolg bereits verkörpert hat, auf. Walter
Soomer wird außer dem Holländer, Hans Sachs, dem
Rheingold und Walküren=Wotan auch den Wolfram,
Telramund und Partien außer ſeinem Wagnerrepertoire
ſingen. Aus Anlaß des Gaſtſpiels des berühmten
Baritoniſten dürfte auch Götz” „Der Widerſpänſtigen
Zähmung” mit Soomer als Petrucchio neueinſtudiert
den Spielplan anfgenommen werden. Georg
Baklanoff, der bereits bei ſeinem erſten Gaſtſpiel
im vergangenen Winter reichſte Ehren bei unſerem
Publikum ernten konnte, hat für ſein Auftreten in
Darmſtadt, das im Monat Januar ſtattfinden wird, die
Partien des Jago im „Othello”, Scarpia in „Tosca‟
„Falſtaff” von Verdi und „Rigoletto” in Ausſicht
ge=
nommen. Die Gaſtſpiele der berühmten Gäſte dürften
im Rahmen der Abonnementsvorſtellungen ſtattfinden.
Intendant Dr. Paul Eger trifft heute wieder
in Darmſtadt ein und übernimmt ab Montag, den
18. Auguſt, die Leitung der Amtsgeſchäfte.
Süddeutſche Eiſenbahn=Geſellſchaft. Im Monat
Juli 1913 betrugen die Einnahmen in Mark aus 1.
Per=
ſonenverkehr 723302 (Juli 1912 667180), 2. Güterverkehr
89336 (85625), 3. Nebeneinnahmen 6676 (6004), 4.
Ge=
ſamt=Einnahmen 819314 (758 809).
C. Unter den 393 509 im Jahre 1913
einkommenſteuer=
pflichtigen Perſonen des Großherzogtums gehörten 353 061,
alſo 89,7 Prozent, in die zweite Abteilung (Einkommen
unter 2600 Mark) und 40 448 in die erſte Abteilung. Die
Zahl der mit 10000 Mark Eingeſchätzten betrug 572,
wäh=
rend mit 15000 Mark noch 221 und mit 20000 Mark nur
noch 113 Pflichtige figurieren. Die Klaſſe 50000 Mark
weiſt noch 9 auf, während 148 Pflichtige, worunter 50
juriſtiſche Perſonen, ein Einkommen von 101000 bis
2 292000 Mark verſteuerten.
m. Vom alten Bahnhof. Der Dampfſchöpfbagger
ar=
beitet ſtetig an der Entfernung des alten Bahndammes
weiter und iſt bis über das Terrain, das die Verbindung
zwiſchen Bismarckſtraße und Dornheimer Weg abgeben
ſoll, gelangt, ſo daß es nur noch eine Frage kurzer Zeit iſt,
bis die Verbindung hergeſtellt werden kann. Der
Platten=
belag der Abgrenzungsmauer an der Feldbergſtraße iſt
entfernt, ſo daß mit der Niederlegung der Mauer in
ab=
ſehbarer Zeit begonnen werden kann. Die Arbeiten des
Schöpfbaggers gehen eben ſcheinbar langſamer vonſtatten.
Dies liegt aber an der großen Breite des abzutragenden
Dammes.
m. Ludwig= und Aliceſtiftung. Anläßlich der
Jubi=
läumsfeierlichkeiten des 50jährigen Beſtehens der
Ludwig= und Aliceſtiftung, der Sterbekaſſe
heſſiſcher Lehrer, am Geburtstage J. K. Hoheit unſerer
Großherzogin, will man eine Witwenpenſions=
Zuſchußkaſſe ins Leben rufen. Dieſe Kaſſe hat den
Zweck, den Lehrerwitwen und Lehrerwaiſen, die nach dem
Geſetz vom 17. Juli 1912 ein geringeres Witwen= und
Waiſengeld erhalten werden, als es nach den bisher
gel=
tenden Beſtimmungen der Fall geweſen wäre, den
Aus=
fall zu erſetzen. Möge das humane Werk zuſtande kommen
und gedeihen!
* Heimverband Darmſtadt. Mit den nötigen
Um=
bauten in dem zweiten Heim. Ecke Heinrich= und
Saalbauſtraße, das beſtimmt am 1. Oktober eröffnet wird
iſt jetzt begonnen worden. Allen denen, die ſich noch nicht
feſt angemeldet haben, obwohl ſie entſchloſſen ſind, in das
Haus zu ziehen, iſt nur zu raten, dies baldmöglichſt zu
tun. Einerſeits, weil ſchon für die meiſten Räume feſte
Anmeldungen vorliegen, andererſeits, weil es jetzt noch
möglich iſt. Wünſche betreffs der Inſtandſetzung der
Zim=
mer tunlichſt zu berückſichtigen. Die hervorragend ſchöne
Lage des Hauſes mit ſeinen Ausblicken ins Grüne laſſen
es für ein Feierabendhaus ſo überaus paſſend erſcheinen,
und einige der Räume dürften auch durch ihre Lage für
ein älteres Ehepaar oder einzelne ältere Herren ſehr ge=
eignet ſein. Da es dem Vorſtand auch gelungen iſt, eine
Dame zur Leitung der Hauswirtſchaft zu gewinnen, die
ſicherlich beſtrebt ſein wird, ihrem verantwortungsvollen
Poſten nach der realen wie auch nach der idealen Seite
hin gerecht zu werden, erſcheinen alle Bedingungen
vor=
handen, die nötig ſind, um einer Reihe von einſamen
Menſchen ein behagliches Heim zu ſchaffen.
* Vortrag. Am nächſten Sonntag 4 Uhr, ſpricht in
dem Verſammlungsſaal, Mauerſtraße 17, der durch die
Zeltarbeit im vergangenen Jahre ſo allgemein bekannte
und beliebte Redner E. Dölken, Evangeliſt, was gewiß
allgemeines Intereſſe erregen dürfte. Jedermann iſt
herz=
lich hierzu eingeladen. (Siehe Anzeige im heutigen Blatt.)
* Der Geſangverein Teutonia feiert am
Sonn=
tag, den 17. Auguſt, im Städtiſchen Saalbau ſein
60jähriges Jubelfeſt: alle Vorbereitungen ſind
bereits getroffen, um das Feſt zu einem überaus ſchönen
und genußreichen zu geſtalten. Die Eintrittspreiſe ſind
ganz gering gehalten, um jedem den Beſuch des Feſtes
zu ermöglichen. Der Eintritt zum Kommers am Samstag
abend in der Reichskrone, Mühlſtraße 5, iſt frei.
(Näheres ſiehe Anzeige im heutigen Blatte.)
* Katholiſcher Geſellenverein. Man ſchreibt uns:
Hundert Jahre ſind ſeit der alorreichen Erhebung
Deutſch=
lands gegen Napoleons Uebermacht in dieſem Jahre
verfloſſen. Wahrlich ein Ereignis, das von jedem
Deutſchen gefeiert zu werden verdient. Feſtesjubel
klingt darum auch durch ganz Deutſchland hin, und
dankbar erinnern wir uns deſſen, was unſere Ahnen in
heldenmütiger Selbſtaufopferung für die deutſche
Frei=
heit getan. Viele haben ihr Blut und Leben für die
Befreiung des deutſchen Vaterlandes= aus den Ketten
franzöſiſcher Knechtſchaft geopfert. Ein Kreuzzug war
es, ein heiliger Krieg, wie der Freiheitsdichter Theodor
Körner ſagt. Durch Wort und Beiſpiel haben tapfere
Helden das deutſche Volk aufgerüttelt und zu dieſem
heiligen Krieg begeiſtert. Wer kennt nicht die
hin=
reißeuden Kriegslieder Körners, wer hat noch nichts
ge=
hört von Lützows wilder, verwegener Jagd? Dieſe
beiden Männer — Lützow und Körner — ſind auch der
Mittelpunkt des Schauſpiels „Aus großer Zeit” oder
„Lützow und ſeine Helden”, das der katholiſche
Geſellen=
verein am Sonntag, den 17. Auguſt, abends 7½ Uhr,
und am Mittwoch, den 20. Auguſt, abends 8 Uhr, im
großen Saale des Geſellenhauſes (Friedrichſtraße 30) zur
Aufführung bringen wird. Es wird ſich lohnen, dieſer
Aufführung beizuwohnen. Die Spieler haben ſich in
ihre Rollen gut eingelebt. Der Kartenvorverkauf findet
regen Abſatz. Karten ſind noch zu haben im Pfarrhaus
von St. Ludwig und im Geſellenhaus.
* Stenographieunterricht für Damen. Damen, welche
ſich einem Bureauberuf zuzuwenden beabſichtigen, ſeien
auf die vom Damen=Stenographenverein
Gabelsberger veranſtalteten Nachmittags= und
Abend=Kurſe in der Gabelsbergerſchen Stenographie
aufmerkſam gemacht. Der genannte Verein erteilt auch
Maſchirtenſchreib=Unterricht. Näheres ſiehe heutige
An=
zeige.
* Kinotheater. Reſidenztheater am weißen
Turm. Man ſchreibt uns: Heute, wo man ſich damit
be=
faßt, die Werke großer Schriftſteller auch im Film
wieder=
zugeben, durfte nichts unverſucht bleiben, auch Tolſtoi
der Lichtbühne zuzuführen. Das iſt gelungen, und zwar
wurde eines ſeiner hervorragendſten und ergreifendſten
Werke, der Roman „Die Auferſtehung” in vorzüglicher
Weiſe verfilmt. Mit Hilfe einer raffinierten Inſzenierung,
unter Mitwirkung erſter ruſſiſcher Hofſchauſpieler kommen
alle Feinheiten und die hohe dramatiſche Wirkung des
Romans, ganz im Sinne des Dichters, in höchſter
Voll=
kommenheit zur Geltung. Neben dieſem Kunſtwerk zeigt
das Programm noch ein zweiaktiges Drama „Künſtlerliebe‟.
Eine ganze Reihe erſtklaſſiger Humoresken und Komödien,
wie „Adolar und die ſchöne Sängerin” „Johns
Sommer=
urlaub” „Ein großer Herr” (Gaumont) und „Es muß ein
Schauſpieler ſein” vervollſtändigen den Spielplan. —
Das Union=Theater (Kunſtlichtſpiele Rheinſtr. 6)
hat für die kommenden Tage einen jener prachtvollen
Films zur Vorführung gewonnen, in denen wir Land und
Leute unſerer Nachbarvölker kennen lernen. „Die
Ezer=
nowska?” betitelt er ſich. Was dieſem Drama ſeinen
großen Wert verleiht, iſt die Tatſache daß er nehen einer
hervorragenden dramatiſch ſich entwickelnden Handlung
dem Beſchauer einen tiefen Blick in das Leben des
ruſſi=
ſchen Volkes tun läßt. Das überall das größte Aufſehen
erregende Werk dürfte auch in Darmſtadt den gleichen
Er=
folg wie anderwärts aufzuweiſen haben und ſollte
nie=
mand verſäumen, ſich einmal von der Wahrheit des hier
Geſagten zu überzeugen, zumal auch das übrige
Pro=
gramm ganz hervorragend iſt. Es ſei ausdrücklich darauf
hingewieſen, daß dieſer einzigartige Film neben dem
übrigen erſtklaſſigen Programm gewiſſermaßen als
beſon=
dere Zugabe vorgeführt wird.
Konzerte. Heſſiſcher Hof. Heute Samstag
abend 8 Uhr, gibt die Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts.
Nr. 61 ein populäres Konzert. Als Einlage
kom=
men zwei neue Schlager aus der Operette „Die
Kino=
königin” (C. Gilbert, Komponiſt von „Puppchen”) a) „In
der Nacht” Chanſon. b) „Liebliche kleine Dingerchen”
Marſchlied, erſtmalig zur Aufführung. (Siehe auch Anz.).
m. Eberſtadt, 15. Aug. Das Anlegen des Stücklagers
für das zweite Gleis der elektriſchen Bahn
nach Darmſtadt zu iſt in Angriff genommen und bis an
die erſten Häuſer der Villenkolonie
ge=
diehen. Seit Montag werden mit vielen Fuhrwerken
un=
unterbrochen eiſerne Schwellen und Schienen nach der
neu=
zubauenden Strecke vom Bahnhof Darmſtadt gefahren und
verteilt. Nach dem Stand der Arbeiten zu urteilen, kann
man hoffen, daß die elektriſche Straßenbahn noch bis
Herbſt in Betrieb genommen werden kann.
* Zwingenberg, 15. Aug. Nächſten Sonntag wird
hier die von nah und fern gern beſuchte Kirchweihe
gefeiert. Im „Hotel Löwen” ſpielt die Kapelle des
Feld=
artillerie=Regiments 61 (Weber) zum Tanz auf.
S
Zwingenberg, 15. Aug. Die
Gemeinderats=
wahl iſt auf den 25. Auguſt feſtgeſetzt. Es kandidieren
außer den ausſcheidenden und wieder wählbaren Herren
Simon und Löbell die Bahnbedienſteten Klein und
Rü=
dinger, ſowie die Herren Rippert (Steinhauer) und
An=
thes (Landwirt). — Der wöchentlich dreimal ſtattfindende
Obſtmarkt wird zurzeit hauptſächlich mit Birnen, Aepfeln,
Frühzwetſchen und Reineklauden beſchickt.
— Lichtenberg i. O., 14. Aug. Man ſchreibt uns: In
dem idylliſch gelegenen Luftkurort Lichtenberg
veranſtal=
tete der Regiſſeur von der Oper in Luzern, Max
Ungi=
bauer, ein Konzert und humoriſtiſchen Vortragsabend
im großen Saale des Gaſthauſes Zur ſchönen Ausſicht”
Beſitzer: Georg Schellhaas) unter Mitwirkung von
Frau=
lein Graf=Hauſer, dramatiſche Sängerin (Sopran) vom
Königlichen Stadttheater in Kaſſel, und Emil Buſchmann,
Humoriſt aus Darmſtadt. Die Klavierbegleitung hatte
Fräulein Emma Arheilger, Konzertpianiſtin, Darmſtadt,
übernommen. Die durch eine ſchöne Stimme
ausgezeich=
nete Sängerin verſtand es ſchon durch ihr erſtes Lied:
Arie aus „La Traviata” die ſehr zahlreich erſchienenen
Kurgäſte zu feſſeln. Es folgten Duette mit Max
Ungi=
bauer (Baß), welche tadellos zum Vortrag gebracht
wur=
den, und humoriſtiſche Vorträge des Emil Buſchmann,
die das Publikum in beſte Stimmung verſetzten.
Offenbach, 14. Aug. Der in Nr. 125 unſeres
Blat=
tes vom 31. Mai d. J. aus der Offenbacher Zeitung
ab=
gedruckte Artikel veranlaßt die Großh. Bezirkskaſſe
Offenbach, folgendes zu erwidern: „Seither war es
bei Großh. Bezirkskaſſe Offenbach wie auch bei anderen
Bezirkskaſſen üblich, quittierte Steuerzettel
zurückzubehal=
ten, wenn der überbrachte Geldbetrag für die Steuer und
die fällige Mahngebühr nicht ausreichte und der
fehlende Geldbetrag von dem Ueberbringer auch nicht
ſo=
fort gezahlt werden konnte. Hierbei kam es nicht ſelten
vor, daß die Zettel erſt nach Wochen abgeholt wurden,
oftmals auch der betreffende Beamte die Reſtbeträge aus
eigener Taſche zulegen mußte. Um derartigen Mißſtänden
vorzubeugen, werden neuerdings in allen Fällen der
er=
wähnten Art Geld und Zettel zurückgegeben, wobei die
Quittung in dem letzteren und der Eintrag in dem
Hilfs=
tagebuch durchſtrichen werden müſſen.
Die Darſtellung in dem eingangs erwähnten Artikel,
wonach dem Auslaufer eines Offenbacher Geſchäfts trotz
der Erklärung, die fehlende Mahngebühr ſofort zu
bezah=
len, Geld und Steuerzettel — nach Streichung der
Quit=
tung und des Bucheintrags — mit der Weiſung
zurück=
gegeben worden ſeien, die Steuer erſt nach Empfang des
Mahnzettels zu bezahlen, iſt hiernach nicht zutreffend und
beruht offenbar auf unrichtiger Auffaſſung des
Artikel=
ſchreibers oder ſeines Gewährsmannes.”
Offenbach, 15. Aug. In der geſtrigen
Stadtver=
ordnetenſitzung gab Oberbürgermeiſter Dr. Dullo
Kenntnis von dem Ausgang des Streitverfahrens
bezüg=
lich der Verleihung des Titels
Verſiche=
rungsamtmann an den amtierenden Vorſteher des
hieſigen Verſicherungsamtes durch die
Stadtverordneten=
verſammlung, der vom Kreisamt beanſtandet worden
war. Das von der Stadt deshalb anhängig gemachte
Streitverfahren iſt nunmehr in der letzten Inſtanz, dem
Verwaltungsgerichtshof, zuungunſten der Stadt
entſchieden worden. Da in anderen heſſiſchen
Städten ähnliche Titel verliehen wurden, ſollen nunmehr
Erkundigungen darüber eingezogen werden, ob man dort
ebenſo vorgegangen iſt. Um der 2. Hypothekennot
entgegen zu ſteuern, erklärken ſich die Stadtverordneten
Die Grönland=Expedition des
Hauptmanns Koch.
* Kopenhagen, 14. Aug. Das Komitee der
Grön=
landerpedition des Hauptmanns Koch hat heute mit dem
Grönlandſchiff „Godthaab” einen Bericht des Hauptmanns
Koch über den Verlauf der Expedition erhalten. Die
Ex=
pedition beſtand außer dem Leiter aus dem deutſchen
Meteorologen Dr Wegener, dem däniſchen Matroſen
Lar=
ſen und dem Jsländer Vifus Sigurdſon und wurde von
dem Schiff Godthaab” am 24. Juli 1912 auf dem Eiſe
an der Oſtküſte Grönlands gelandet. Sofort nach der
Landung entliefen 13 von den 16 mitgebrachten Ponys.
Es gelang jedoch, 10 wieder einzufangen. Am 1.
Septem=
ber hatte die Expedition mit dem geſamten Material Kap
Stop erreicht. Das neue Eis bot jedoch gcoße
Schwierig=
keiten, da es noch nicht tragfähig war, und die Expedition
verlor ein Motorboot, das unterging. Erſt nach Verlauf
von drei Wochen war das Eis ſtark genug, um Schlitten
und die Pferde zu tragen. Dr. Wegener kam dabei zu
Fall und brach eine Rippe; er überwand jedoch dieſen
Unfall bald worauf die Expedition am 13. Oktober das
Winterquartier beziehen konnte. Trotz großer
Anſtreng=
ungen gelang es der Expedition nicht, das Köniain=Luiſen=
Land zu erreichen. und Hauptmann Koch beſchloß daher,
auf dem Inlandeis zu überwintern und nicht auf dem
Lande. Das Winterhaus, das den Namen Borg echielt,
wurde 15 Kilome’er öſtlich von dem mittleren Teil von
Königin=Luiſen=Land errichtet. Dann wurden die Pferde
bis auf fünf geſchlachtet, welche mit überwintern ſollten,
und das Fleiſch der getöteten Pferde wurde als
Kraft=
futter für die letzten fünf verwandt.
Ende Oktober wurde eine Schlittenreiſe nach Königin=
Luiſen=Land unternommen. Bei dieſer ſtürzte Hauptmann
Koch in eine 12 Meter tiefe Gletſcherſpalte und brach das
rechte Bein. Drei Monate darauf war er an das
Winter=
haus gebunden, und die Schlittenreiſe konnte erſt im März
wieder aufgenommen werden. Die Ueberwinterung
ver=
lief ausgezeichnet. Die Temperatur war bis 50 Grad unter
dem Gefrierpunkt. Während der ganzen Ueberwinterung
wurden wiſſenſchaftliche Beobachtungen angeſtellt, und vom
6. März bis zum 14. April wurde eine Anzahl
Schlitten=
reiſen nach Königin=Luiſen=Land unternommen. Am 20.
April verließ die Expedition das Winterquartier mit fünf
Schlitten und fünf Pferden, um den 1200 Kilometer langen
Marſch über das Inlandeis nach der Weſtküſte Grönlands
anzutreten. Während der erſten vierzig Tage war das
Wetter außerordentlich ſchlecht bei ſtarkem Schneegeſtöber,
worunter namentlich die Pferde ſchwer zu leiden hatten.
Sie wurden ſchneeblind und ermatteten erſichtlich, ſo daß
drei von ihnen vorzeitig geſchlachtet werden mußten. Als
die Expedition weiter in das Land eindrang, wurde das
Wetter allmählich beſſer. Aber die Sonnenſtrahlen waren
für die Expeditionsmitglieder beläſtigend und es bildeten
ſich Wunden auf ihrer Haut. Die Temperatur ſtieg in der
Nacht bis unter 30 Grad Kälte. Die Pferde waren von
großem Nutzen. Bei loſem Schnee wurden Schneeſchuhe
an ihren Füßen befeſtigt. Das Futter beſtand aus Heu
und Kraftfutter. Am 11. Juni wurde das vorletzte Pferd
wegen Futtermangels geſchlachtet. Das Terrain begann
nun allmählich abzufallen, und am 2. Juni bekam die
Ex=
pedition vom Inlandeiſe aus Land in Sicht. Hier mußke
nun das letzte Pferd geſchlachtet werden, nachdem es 1100
Kilometer über das Grönlandeis zurückgelegt hatte. Die
Expedition ſetzte den Marſch fort und hatte in dem
folgen=
den Tagen viele Schwierigkeiten zu überwinden. Sie
mußte u. a. wegen ſchlechten Wetters unter einer Klippe
85 Stunden lang ohne Speiſe liegen, da der Proviant
aufgezehrt war. Am 15. Juli wollte man weiterziehen,
aber die Teilnehmer waren ſo erſchöpft vor Hunger, Kälte
und Feuchtigkeit, daß ſie nicht vermochten, ſich einen Weg
durch den tiefen Schnee zu bahnen. Sie ſchlachteten den
Hund, der ihnen auf dem ganzen Wege gefolgt war und
kochten das Fleiſch. Sie waren gerade dabei, das Mahl
zu beginnen, als ſie ein Segelboot auf dem Fjord öſtlich
von Pröven bemerkten. Durch Schüſſe und Signale riefen
ſie das Boot herbei. Es gehörte dem Paſtor Chemnitz,
der ſich ſelbſt im Boote befand und die ſehr erſchöpften
Polarforſcher nach Pröven brachte, wo ſie mit großer
Liebenswürdigkeit von dem Leiter der Kolonie
aufgenom=
men wurden und ſofort die nötige Pflege erhielten.
P
Feuilleton.
** Der Haager Friedenspalaſt. Das Werk iſt
vollen=
det, ſchon ſind die Einladungen verſandt: am 28. Auguſt
wird, anſchließend an den am 20. Auguſt im Haag
zu=
ſammentretenden Friedenskongreß, der prächtige Neubau
des Friedenspalaſtes feſtlich eröffnet werden. Das
ſtatt=
liche Bauwerk, das dank einer Stiftung Carnegies in
großzügiger Form errichtet werden konnte, erhebt ſich
in=
mitten eines prächtigen Parkes; der Bauſtil lehnt ſich an
ältere flämiſche Formen an. Ein eleganter großer Turm
beherrſcht den ganzen Kompler der Gebäude und im
Erd=
geſchoß öffnen ſich hinter zehn Arkaden ebenſo viele
ſtatt=
liche Tore. Zum Haupttor führt eine große Steintreppe,
über die man in den impoſanten Vorraum, das
Treppen=
haus, eintritt. Hier liegen, ebenfalls im Erdgeſchoß,
rechts und links von der großen Ehrentreppe ein kleiner
und ein großer öffentlicher Saal. Beide ſind von
Kon=
ferenzräumen, Bibliothekszimmern und Beratungsräumen
umgeben. Den Delegierten ſtehen beſondere Zimmer zum
Empfang von Beſuchen zur Verfügung; es fehlt auch nicht
an beſonderen Rauchzimmern und Erfriſchungsräumen.
Durch Aufzüge gelangt man in das erſte Stockwerk, wo
die ſtändigen Geſchäftsräume des Generalſekretärs des
Internationalen Friedensbureaus untergebracht ſind. Hier
befinden ſich auch die großen Archive, Arbeitszimmer, die
prachtvolle Bibliothek und der Zugang zu den Tribünen
der öffentlichen Sitzungsſäle. Auch für die körperliche
Be=
quemlichkeit der Friedensdelegierten wird geſorgt, ſchön
eingerichtete Baderäume, Maſſierſäle und ein Friſeurſalon
harren ihrer Gäſte. Die Baukoſten des Friedenspalaſtes
ſind bekanntlich zum größten Teil durch die Stiftung
Car=
negies beſtritten worden, aber an der Ausſchmückung ſind
alle großen Kulturnationen beteiligt. Aus Deutſchland
ſtammen alle Schlöſſereiſenteile und die ſchönen
ſchmiede=
eiſernen Türen. Frankreich ſandte Gobelins und Sévres=
Porzellan, England die Glasfenſter, Italien das
Marmor=
material, aus Japan kamen prachtvolle Seidenſtoffe, aus
China Porzellan und aus der Türkei koſtbare alte
orien=
taliſche Teppiche. Die Schweiz ſteuerte die großen Uhren
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Auguſt 1913.
Nummer 191
mit der grundſätzlichen Bereitwilligkeit zur Uebernahme
der Bürgſchaft bereit für den Fall, daß die heſſiſche
Lan=
deshypothekenbank oder ein anderes Geldinſtitut die
Be=
leihung nach dem Wiesbadener Muſter und auf der
Grundlage von ortsgerichtlichen Taxationen gewährt.
Offenbach, 15. Aug. Schwere Verfehlungen
im Amt haben ſich der ſtädtiſche Hafenmeiſter
Wilhelm Armbruſter und der ſtädtiſche
Fried=
hofsverwalter Otto Steitz zu ſchulden kommen
laſſen. Armbruſter hat ſich ſchon wiederholt
Unbotmäßig=
keiten gegen ſeine Vorgeſetzten erlaubt. Bei einer
Ver=
nehmung über ein derartiges Vorkommnis machte ein
Zeuge Angaben, die die Veranlaſſung gaben, die
Diſziplinarunterſuchung auch auf andere Gebiete
auszu=
dehnen. Hierbei ſtellte es ſich heraus, daß der Hafenmeiſter
ſeine Stellung dazu mißbrauchte, ſich fortgeſetzt Vorteile
zu verſchaffen. Er hat Kohlen bezogen und nicht nur die
weiteſtgehende Stundung des Kaufpreiſes in Anſpruch
ge=
nommen, ſondern ſich auch Kohlenrechnungen ohne
Be=
zahlung quittieren laſſen. Auch iſt er ſeinen Dienſtpflichten
zuwider auf eigene Rechnung als Schiffsfrachtmakler tätig
geweſen. Wegen dieſer ſchweren Dienſtverfehlungen wird
der Oberbürgermeiſter mit Ermächtigung der
Stadtver=
ordneten=Verſammlung zur Herbeiführng der
Dienſt=
entlaſſung Klage bei den Verwaltungsgerichten erheben.
Bei der Friedhofsverwaltung ſind ebenfalls größere
Un=
regelmäßigkeiten aufgedeckt worden. Der
Friedhofsver=
walter Steitz hat nach den bisherigen Ergebniſſen der
Unterſuchung ſchon ſeit mehreren Jahren Anſchaffungen
für ſeine Perſon und ſeinen Haushalt auf die ſtädtiſche
Kaſſe verrechnet. Er hat zu dieſem Zweck Rechnungen
gefälſcht, indem er auf dieſen Scheinlieferungen für die
Friedhofsverwaltung aufführte, deren Richtigkeit,
Wah=
rung im Beſitzſtandsverzeichnis uſw er beſcheinigte. Mit
den ſo zur Anweiſung gelangten Beträgen hat er dann
ſeine Privatanſchaffungen bezahlen laſſen.
Friedhofsver=
walter Steitz iſt geſtern ſeines Dienſtes enthoben worden.
Die Unterſuchung wird fortgeführt. (F. G.=A.)
WHergershauſen, 15. Aug. Die Kornernte iſt
ſeit acht Tagen beendet. Sie hat hinſichtlich der Quantität
und Qualität uneingeſchränkte Befriedigung ausgelöſt.
Mancher Kleinbauer, der ſonſt zu ſeinem Brote noch
zu=
kaufen mußte, hat dieſes Jahr eine volle Hand. Das läßt
die Leute den Verluſt vergeſſen, den ein furchtbares
Hagel=
wetter im vorigen Jahre über unſer Dorf brachte.
Zum weltlichen Synodalen der Kirchengemeinde
Sickenhofen=Hergershauſen wurde der ſeitherige Vertreter,
Bürgermeiſter Krapp=Sickenhofen, und zu deſſen
Stellver=
treter Bürgermeiſter Klein=Hergershauſen wiedergewählt.
— Stockſtadt a. Rh., 15. Aug. Der hieſige
Geſang=
verein „Sängerbund” feiert im Juni 1914 ſein
50jähriges Stiftungsfeſt verbunden mit
großem nationalen Geſangswettſtreit. Hohe
Geld= und Ehrenpreiſe ſind in Ausſicht geſtellt. Durch die
gute Bahnverbindung iſt es jedem Verein möglich, ſich an
dieſem Wettſingen zu beteiligen.
W. Lampertheim, 15. Aug. Geſtern und vorgeſtern
hielt hier Herr Hauptlehrer Glaſer einen Kurſus
über die Bekämpfung der Schnakenplage
ab. Die Vorträge fanden lebhaftes Intereſſe. Der
Ge=
meinderat beſchloß nach dieſen Vorträgen den Beitritt
zu der Vereinigung zur Bekämpfung der Stechmücken und
Schnaken zu Mannheim und Anſchaffung zweier großer
und einer kleinen Vertilgungsſpritze.
Da die hieſige
Schweinezucht enorm zugenommen hat — es ſind zurzeit
1000 Mutterſchweine vorhanden — beſchloß der
Gemeinde=
rat die Ferkelmärkte, die bisher alle 14 Tage
ſtatt=
finden, vom 1. Januar 1914 an allwöchentlich
ſtatt=
finden zu laſſen.
sd. Bürſtadt, 15. Aug. Ein aus Nied a. M.
ſtam=
mendes junges Mädchen, Elly St., das ſeit einigen
Mo=
naten bei hieſigen Verwandten zu Beſuch und zur
Er=
holung weilte, trat am Dienstag die Rückreiſe nach Nied
an. Das junge Mädchen iſt aber dort bis heute
nicht eingetroffen. Die von den beſorgten
El=
tern ſofort angeſtellten Nachforſchungen nach dem
Ver=
bleib des Mädchens waren ohne Erfolg. Da ein
ver=
heirateter Mann von hier ſeit Dienstag ebenfalls
ver=
ſchwunden iſt, wird hier angenommen, daß der Mann
mit dem noch nicht 16jährigen Mädchen durchgegangen
iſt. Dieſer Verdacht beſtätigte ſich in gewiſſem Maße, denn
die Eltern des Mädchens erhielten heute eine Karte
aus Metz, worin ihnen von fremder Hand mitgeteilt
wird, daß ſich ihre Tochter auf dem Wege
nach Luxemburg befindet und ſie unbeſorgt ſein
könnten, da ſie gut aufgehoben ſei. Die Polizei hat
ſo=
fort die Angelegenheit aufgenommen und wird es ihr
je=
denfalls noch gelingen, das verführte, etwas nervöſe
junge Mädchen zu ihren Eltern zurückzubringen.
Mainz, 15. Aug. Ein Hochſtapler, der als
Spe=
zialität die Ausplünderung gläubiger Seelen für „
Miſ=
ſionszwecke” betreibt, macht zurzeit die größeren Orte in
der Mainzer Gegend unſicher. Der Gauner tritt im Ge=
wande eines Miſſionsbruders auf und beſucht
vornehm=
lich die Familien von wirklichen Miſſionsprieſtern und
deren Verwandten, um von ihnen Geldbeträge für
die Miſſionsſprengel dieſer Miſſionäre oder ſogar für
angebliche perſönliche Zwecke dieſer Herren zu ſammeln.
In Mainz berief ſich der Schwindler auf einen jüngſt in
die Miſſionen abgereiſten Pater aus Mombach und auf
einen anderen Herrn aus Biebrich. In allen Fällen
han=
delt es ſich, wie die Polizei jetzt feſtgeſtellt hat, um puren
Schwindel. Der Gauner hat neuerdings ſein
Arbeits=
feld weiter rheinabwärts verlegt.
Gießen, 15. Aug. Nachdem im hieſigen Schlachthofe
wiederholt Kalbfelle zerſtochen wurden, hat die
Metz=
gerinnung die ſeinerzeit feſtgeſetzte Belohnung auf
Ergreifung des Täters von 50 Mark auf 100 Mark erhöht.
Gleichzeitig hat ſich die Stadtverwaltung bereit erklärt,
eine Belohnung von 100 Mark auszuſetzen. Bisher iſt es
trotz der eifrigſten Beobachtung ſeitens der Verwaltung
des Schlachthofes nicht gelungen, den Täter feſtzuſtellen.
Der Verluſt, der den Metzgern durch dieſe Beſchädigungen
erwächſt, iſt ein bedeutender; wird doch durchſchnittlich für
jedes Loch im Fell 1 Mark in Abzug gebracht.
HB. Gießen, 15. Aug. Der aus dem hieſigen
Provin=
zial=Arreſthaus ausgebrochene Verbrecher Stefan Will
aus Burckhards iſt in Koblenz bei Begehung eines
Fahr=
rad=Diebſtahls wieder feſtgenommen worden.
Friedberg, 15. Aug. Der Bahnhof Bad=Nauheim,
der völlig an alter Stelle umgebaut iſt, erhält jetzt einen
neuen Fürſtenraum, während man ihn beim
Bahnhof Friedberg ganz weggelaſſen hat
Man beabſichtigt, den Pavillon, der am alten Bahnhof
ſtand, nach dem neuen Bahnhof hinüber zu verſetzen, da
er allen Anſprüchen der Fürſtlichkeiten genügen dürfte.
Er kommt auch nur für den Zaren bei etwaigem Beſuch
in Betracht, da der Großherzog von Heſſen in der Regel
das Automobil benutzt; andere Fürſtlichkeiten ſind in
Friedberg kaum zu erwarten. Deshalb hat die
Eiſen=
bahnverwaltung, was bisher noch recht ſelten vorkam,
vom Bau eines neuen Fürſtenempfangsraumes in
Fried=
berg abgeſehen.
Bad Nauheim, 15. Aug. Einem hier zur Kur
weilen=
den Ausländer wurden aus ſeinem Hotelzimmer
Ju=
welen im Werte von mehrals 5000 Mark und
325 Mark bares Geld geſtohlen. Ferner
erbeu=
tete der Dieb einen Kreditbrief über 5000 Dollar und erhob
von der Summe bei der Frankfurter Effekten= und
Wechſel=
bank noch am gleichen Tage 1500 Dollar. Im Verdacht
ſteht ein Franzoſe im Alter von etwa 30 Jahren.
Dortelweil, 14. Aug. Eine wackere Tat vollbrachte
geſtern die 20jährige Tochter Grete des Gaſtwirtes
Vö=
mel. Sie ſprang einem vierjährigen Jungen, der in die
Nidder gefallen war, nach und hielt ihn unter größter
Lebensgefahr ſo lange über Waſſer, bis aus dem Dorfe
Hilfe herbeikam und beide den Fluten entriß.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 15. Aug. Von ſeinem Recht
der Berufung hat im Prozeß Tilian und
Genoſ=
ſen auch der Gerichtsherr Gebrauch gemacht. Er iſt mit
dem Urteil gegen die Zeugleutnants Tilian, Schleuder
und Hinſt, ſowie gegen den Oberintendanturſekretär
Pfeif=
fer und den Feuerwerker Schmidt nicht einverſtanden. —
Die Berliner Morgenpoſt will wiſſen, der Inhaber eines
Animierbankgeſchäfts in der Friedrichſtraße ſei geſtern
verhaftet und dem Unterſuchungsrichter vorgeführt
worden. Es handle ſich um den Bankier Arthur Fränkel.
— In den Ermittelungen wegen des 30000 Mark=
Be=
truges bei der Dresdener Bank iſt jetzt ein
Fortſchritt zu verzeichnen. Der Buchdrucker, bei dem die
Schwindler das Quittungsformular mit der Aufſchrift
„Bankgeſchäft B. Heinemann & Co.” beſtellt haben, hat
ſich bei der Kriminalpolizei gemeldet. Nach ſeinen
An=
gaben iſt die Beſtellung ſchon vor mehreren Monaten
er=
folgt. Leider iſt der Buchdrucker wegen der Länge der
da=
zwiſchen liegenden Zeit nicht mehr in der Lage, das
Sig=
nalement des Beſtellers anzugeben. — In einem
unbe=
wachten Augenblick ſtürzte ſich heute vormittag eine
junge Oeſterreicherin, Fräulein Hilda Urbach, die wegen
eines Nervenleidens in einem Sanatorium in der Kaiſer=
Allee untergebracht war, aus einem Fenſter des
Saales in den Vorgarten und erlitt ſo ſchwere
Verletzun=
gen, daß ſie bald darauf ſtarb. Die Leiche wurde von der
Staatsanwaltſchaft beſchlagnahmt.
— Saalburg, 14. Aug. Kurz nach ½ 5 Uhr erſchienen
der Kaiſer, die Kaiſerin und Prinz Oskar mit
großem Gefolge in ſieben Automobilen auf der Saalburg.
Die Herrſchaften empfingen nach der Beſichtigung der
neuen Funde in dem Muſeum den Profeſſor Dr. Henkel
aus Worms, der ſein Werk über die römiſchen
Finger=
ringe der Rheinlande dem Kaiſerpaar vorlegte und in
halbſtündigem, durch das lebhafte Intereſſe der Herr=
chaften angeregtem Vortrage erläuterte. Der Kaiſerlich=
Beſuch auf der Saalburg dauerte insgeſamt 1½ Stunder
(**) Gelnhauſen, 14. Aug. Der neue große Trup
penübungsplatz für das 18. Armeekorps
wird ſich auf den Höhenzügen Reißig, Horſt und Birken
hainer Höhe zwiſchen dem Oberlauf der Joſſa und der
Kinzig ausdehnen. Er erſtreckt ſich in die Gemarkungen
Villach, Lettgenbrunn, Oberndorf, Pfaffenhauſen,
Lohr=
haupten und Röhrig. Lange Verhandlungen haben
zwi=
ſchen dieſen Gemeinden und dem Militärsfiskus
ſtatt=
gefunden. Auch das große Waldgebiet der Stadt Bad=
Orb am Horſt, welches rund 1200 Hektar umfaßt, ſoll noch
angeworben werden. Die Verhandlungen haben ſich
be=
reits ſehr in die Länge gezogen. Der Militärfiskus hatte
1,8 Millionen Mark geboten. Bad=Orb befürchtet von der
Nähe des Uebungsplatzes eher Nachteile als Vorteile. Der
Platz ſoll ſo groß werden, daß 9000 Mann, alſo eine
Di=
viſion, dort üben und manövrieren kann. Es handelt ſich
um eine landſchaftlich ſchön gelegene Gegend, die alle
mög=
lichen Geländeformationen bietet: Hochebene, Schluchten,
ſteile Höhen, tiefe Täler, ſo daß der Platz ſich für
Ma=
nöprierzwecke vorzüglich eignet.
(*) Aus dem Edertale, 14. Aug. Das jüngſte Dorf
Deutſchlands, Neu=Aſel bei Vöhl, iſt
gegen=
wärtig eine Viertelſtunde von dem alten heſſiſchen
Städt=
chen im Entſtehen begriffen. Bis jetzt ſind ſechs Hofreiten
erbaut worden, weitere Neubauten ſtehen bevor. Auch ein
Gutshof ſoll am Ortsausgange nach Vöhl noch dieſes=
Jahr begonnen werden. Die Pläne zu dem ſchmucken
Gebäude hat Architekt Dr. Meyer=Hannover entworfenz
die Bauausführung liegt in Händen der Firma Bauch=
(Klein=Korbach). Die Anweſen ähneln in ihrer
Glieder=
ung den Vogelsberger Bauernhofreiten; es befinden ſich
Wohnhaus, Stallungen und Scheunen unter einem Dach,
ſo daß der Beſitzer aus ſeinem Haus direkt den Stall und
die Scheune betreten kann. Zwei der Fachwerkhäuſer ſind
mit Sprüchen verſehen; an einem ſteht „Deutſches Haus
und deutſches Land, ſchütze Gott mit ſtarker Hand” auf dem
anderen „Das eigne Haus, der eigne Herd, iſt mehr als
Gold und Silber wert”. In der Mitte des Dörfchens iſt
ein freier Platz, auf dem die junge Dorflinde grünt. Auch
eine Wirtſchaft iſt ſchon vorhanden, in welcher
Kilians=
bräu verzapft wird. Die Kinder gehen vorläufig nach
Vöhl zur Schule. Im alten Aſel werden jetzt die
Bewoh=
ner ſämtlich wegziehen, die Schule wird geſchloſſen. Eine
Anzahl Leute wollen ſich noch in Neu=Aſel anſiedeln,
andere ziehen nach Vöhl, Basdorf oder ins Waldeckſche.
Das Ackergelände der Aſeler befindet ſich
größtenteils=
jenſeits der Eder. Da nun aber der Stauſee beide Ufer
trennt, ſo wird jenſeits der Eder ein Gutshof erbaut und
dieſem das bisherige Aſeler Feld zur Bewirtſchaftung
zugewieſen. Das Dörfchen Neu=Aſel wird von den
zahl=
reichen Wanderern ſehr ſtark beſucht.
Hohemark, 14. Aug. Prinz Heinrich der
Nie=
derlande begab ſich heute nachmittag im Automobil
nach Kronberg und ſtattete dem Prinzen und der
Prin=
zeſſin Friedrich Karl von Heſſen einen Beſuch ab.
Kleve, 14. Aug. Van den Berghs Margarine=
Geſellſchaft m. b. H. beging heute das Feſt ihres
25jährigen Beſtehens. Als Vertreter der
Regie=
rung wohnten Regierungsrat Kamlah, als Vertreter der
Handelskammer Krefeld deren Vorſitzender Geheimer
Kommerzienrat Deuſſen und Syndikus Dr. Zeiß der Feier
bei. Der Generaldirektor des Werkes, Herr Leo van den
Bergh, warf in ſeiner Begrüßungsanſprache einen
Rück=
blick auf den beſcheidenen Anfang des Unternehmens und
gedachte in anerkennenden Worten des früheren Leiters,
Herrn Manger, und aller Mitarbeiter, durch deren
Aus=
dauer und Hingabe im vergangenen Vierteljahrhundert
der Aufſchwung des Werkes herbeigeführt worden iſt,
denen es im beſonderen zu danken iſt, daß der Margarine
die Anerkennung zuteil wurde, die ihr als einem unents
behrlichen Nahrungsmittel heute in allen
Bevölkerungs=
kreiſen gezollt wird. Er dankte ſodann den gegenwärtig
im Dienſte des Unternehmens ſtehenden Vertretern,
An=
geſtellten und Arbeitern, deren Zahl auf faſt 2500
ange=
wachſen iſt, und teilte mit, daß außer der jedem Einzelnen
zugedachten Gratifikation zugunſten des Perſonals und zu
Ehren des Begründers der Firma eine „Simon van den
Bergh=Stiftung” mit einem Grundkapital von 100000 M.
ins Leben gerufen worden iſt. Fernerhin wurde den in
Kleve und Kellen beſtehenden Wohlfahrtseinrichtungen
eine Reihe von Schenkungen überwieſen. Der Redner
ſchloß mit einem Hoch auf den Kaiſer, den Schutzherrn
des Handels und der Induſtrie. Vertreter der im
Außen=
dienſt ſtehenden Herren, die aus ganz Deutſchland
herbei=
geeilt waren, Wortführer des Perſonals und der Arbeiter,
bekundeten das vorzügliche Einvernehmen, das zwiſchen
ihnen und der Firma ſtets beſtanden hat. Auch die Herren
Regierungsrat Kamlah, Handelskammerpräſident Geh.
Kommerzienrat Deuſſen, die Bürgermeiſter von Kleve und
Kellen ſprachen der Firma ihre Glückwünſche aus.
wohnheit geworden. Verheiratete Frauen ſind in der
Ueberzahl, und beſonders häufig ſcheinen ſich
Schauſpiele=
rinnen dem Zigarettenrauchen zu ergeben. Dieſe
Künſt=
lerinnen ſchädigen dadurch ihr Organ ſchwer ſo daß ſie
nicht mehr gut ſprechen oder ſingen können. Eine der
er=
greifendſten Klagen, die mir zuging, kam von einer jungen
Frau, die geſtand, ihr Rauchen habe zur Vernichtung ihres
ganzen häuslichen Glückes geführt.‟ Die Behandlung, der
die Patienten und Patientinnen des neuen Krankenhauſes
unterworfen werden, beſteht darin, daß ſie ein Mundwaſſer
benutzen müſſen, welches eine geringe Löſung von
Silber=
nithrat enthält. Damit zuſammen wird eine vegetariſche
Diät durchgeführt. Wenn der Patient während dieſer
Kur raucht, ſo bewirkt das bei ihm Erbrechen. Unter den
Zahlreichen, die Heilung ſuchten befand ſich eine Familie,
beſtehend aus dem Vater, drei Söhnen, einer Tochter und
zwei Enkeln. Ein Kaufmann ſandte 200 männliche und
weibliche Angeſtellte zur Behandlung.
* In vier Staaten dienſtbar. In dem Dörfchen Niebra
in Sachſen wohnt ein Pfarrer, der nicht weniger als vier
verſchiedenen deutſchen Bundesſtaaten dient. Der Ort
ge=
hört zum Amtsgericht Werdau in Sachſen und zur
Amts=
hauptmannſchaft Zwickau, es liegt in der ſächſiſchen Enklave
zwiſchen Gera (Reuß j. L.) und Weida (Sachſen=Weimar).
Der Pfarrer iſt zunächſt zuſtändig für ſeinen Wohnort
Niebra, weiter für die beiden reußiſchen Dörfer Otticha
und Leuchtenberg und das ſächſiſche Dorf Loitzſch. Die
Filiale Hilbersdorf iſt halb ſächſiſch, halb altenburgiſch,
ſie umfaßt noch dazu die weimariſche Enklave Rößdorf.
Noch vor zehn Jahren diente der damalige Pfarrer noch
in einem ſünften Bundesſtaat, nämlich in dem
Meiningi=
ſchen Orte Moſen. Glücklicherweiſe iſt dieſer Ort
weima=
riſch geworden, ſo daß ſich der Pfarrer ſtatt nach fünf „nur”
noch nach vier verſchiedenen Kirch= und Schulordnungen
zu richten hat. Und doch hat die Sache auch wieder eine
andere Seite; gibt es doch für dieſen Pfarrer innerhalb
des Deutſchen Reiches keine kleinſtaatlichen Landesgrenzei.
bei, Amerika die koſtbaren Holzarten zur Innendekoration
und Holland lieferte als Wandſchmuck Gemälde der
flämi=
ſchen Schule. Bei der feſtlichen Eröffnung werden, ſo
weiß das Journal zu berichten, Kanonen ihre Stimmen
zu Freudenſalven erheben, ſo daß am 28. Auguſt
aus=
nahmsweiſe die Artillerie für die Sache der
Friedens=
freunde wirken wird.
* Um eine Kaiſerkrone. Größtes Aufſehen erregt
zur=
zeit in Braſilien ein Prozeß, den die Erben des 1889
ent=
thronten Kaiſers Pedro II. gegen den Staat angeſtrengt
haben. Der Klagegegenſtand iſt nichts geringeres als
eine Kaiſerkrone, und zwar die Krone, die Dom Pedro im
Juni 1887, ehe er ſeine vorletzte Europareiſe antrat, dem
Schatzamt zur Aufbewahrung übergab. Er hat ſie nie
wiederbekommen, denn kurz nachdem er zurückgekehrt war,
brach die Revolution in Rio aus. Der braſilianiſche
Kai=
ſer hatte zwei Kronen beſeſſen; die eine war aus
Staats=
mitteln bezahlt worden die andere dagegen — und um
ſie handelt es ſich in dieſem Prozeß — hatte der Kaiſer
auf Koſten ſeiner Schatulle anfertigen laſſen. Sie wurde
aufs reichſte mit Perlen und Brillanten geſchmückt. Als
nach der Revolution das kaiſerliche Haus dem Staate ſeine
Anſprüche geltend machte, wurde auch die Auslieferung
der zweiten Kaiſerkrone verlangt, aber vergebens. Erſt
jetzt haben Dom Pedros Erben ihre Anſprüche erneuert.
Ihr Vertreter, der braſilianiſche Staatsrat Dr. Joſé da
Silva Coſta, hat die Regierung verklagt. Der Prozeß,
der zahlreiche Inſtanzen durchlief, endete mit der
Verur=
teilung des Bundesfiskus zur Herausgabe der Krone oder
im Unvermögensfalle — es ſcheint nämlich, als ob. der
Streitgegenſtand nicht auffindbar ſei — zum Erſatz des
auf 200 Contos (ein Conto — 1000 Milreis)
angenomme=
nen Wertes. Nach dieſem Urteil kann es keinem Zweifel
unterliegen, daß der Fiskus auch zur Herausgabe des
Zepters und des Kaiſermantels oder wenigſtens zum
Schadenerſatz verurteilt wird, falls auch dieſe
Gegen=
ſtände verſchwunden ſein ſollten. Daß die kaiſerliche
Fa=
milie jetzt verſucht, wieder in den Beſitz der Zeichen der
kaiſerlichen Würde zu gelangen, ſoll im engſten
Zuſam=
menhang ſtehen mit den Vorgängen in der inneren
Poli=
tik Braſiliens.
* Eine Reminiſzenz. Man ſchreibt der Frkf. Ztg.”
Der fruchtbare Luſtſpieldichter Kotzebue machte in Nr. 221
des Anzeigers der Deutſchen im Jahre 1814 den Vorſchlaa
zur Errichtung eines Denkmals bei Leipzig und wandte
ſich zugleich mit einer Eingabe vom 7. September 1814 an
den Großherzog Ludewig I. von Heſſen=
Darm=
ſtadt, zu dieſem Zweck „die bei Reichenbach im
Oden=
wald auf dem Felsberg liegende ſogenannte
Rieſeen=
ſäule zu ſtiften. Die Fürſten Deutſchlands und ſeine
bemittelten Bewohner würden die zur Fortſchaffung dieſes
koſtbaren Werkes der Vorzeit erforderlichen Geldſummen
durch Subſkription aufbringen‟ Der Großherzog fand
ſich indeſſen nicht bewogen, dieſem Anſuchen zu
ent=
ſprechen, weil, wie es in ſeiner Antwort vom 12.
Sep=
tember 1814 beißt, „die Granitſäule bereits zur
Ver=
ſchönerung der neuen Stadtanlage in
Darm=
ſtadt beſtimmt ſei und in künftigen ſchicklichen
Zeitum=
ſtänden nach einem ſchon gemachten Plane dazu verwendet
werden ſolle” Aber auch dieſes Projekt ſcheiterte,
wahr=
ſcheinlich an den Koſten für den Transport nach
Darm=
ſtadt. Die Säule blieb, wo ſie die Römer gelaſſen, und
wird, ſolange das Denkmalſchutzgeſetz beſtehen wird, auch
fernerhin dort bleiben.
— Die Heilung der Zigarettenraucherinnen. Der
„Anti=Zigarettenbund von Amerika” hat in Chikago ein
Krankenhaus eröffnet, in dem Männer und Frauen
un=
entgeltlich von dem Laſter des Zigarettenrauchens geheilt
werden können. Es ſind hauptſächlich Frauen, die ſich
einer ſolchen Kur unterwerfen, denn ſie leiden ſchwerer
unter den ſchlimmen Folgen des Rauchens als die
Män=
ner. Die Leiterin des Inſtitutes, Lucy Gage Gaſton, war,
wie ſie aus ihren Erfahrungen erzählte, überraſcht von
der großen Anzahl herzzerreißender Briefe, die Frauen an
ſie geſchrieben, weil ſie dem Zigarettenlaſter verfallen.
„Viele dieſer Frauen rauchten ſchon ſeit zwanzig Jahren
Zigaretten und waren geradezu zu Sklaven dieſer Ge=
Nummer 191.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Auguſt 1915.
Seite 5.
Kaiſerslautern, 15. Aug. Der wegen Begünſtigung
des Gendarmenmörders Klingel feſtgenommene
Wirt Kolter wurde, wie die Blätter melden, auf
Anord=
nung des Unterſuchungsrichters aus der Haft entlaſſen.
Hannover, 15. Aug. Prinz Heinrich von
Preu=
ßen iſt, von Kiel kommend, zu mehrtägigem Beſuche
ſeines Sohnes, des Prinzen Waldemar, der bei der
hieſi=
gen Königlichen Regierung als Referendar tätig iſt,
ein=
getroffen.
Bergen, 14. Aug. Nach einer Mitteilung vom
deut=
ſchen Konſulat iſt die gerichtliche Verfolgung gegen die
ſieben Deutſchen eingeſtellt, welche im Verdacht
ſtanden, durch Herabwälzen von Steinen den Tod eines
jungen Mädchens in Aueland in Sognefjord verurſacht zu
haben. Die Deutſchen ſind freigelaſſen worden.
Paris, 15. Aug. Eine Diebesbande von
Ange=
ſtellten hat 3 Monate lang ſyſtematiſch in einem
Spitzen=
hauſe in Paris Bluſen und Spitzen im Werte von
über 100000 Francs geſtohlen. Sie ließen fingierte
Auf=
träge an Adreſſen beſtellen, wo ſie von Helfershelfern in
Empfang genommen wurden. Die geſtohlenen Waren
waren dann in Pariſer Vororten zu Schleuderpreiſen
ab=
geſetzt worden.
London, 15. Aug. Ein Telegramm von den
Scilly=
inſeln meldet: Heute morgen wurde bei der Inſel St.
Marys die aus 30 Mann beſtehende Beſatzung des
deut=
chen Frachtſchiffes „Suſanne” von Jquique
mit Salpeter abgegangen, in Booten gelandet. Die
„Suſanne” war geſtern nacht während Nebels auf dem
Felſen der Scillyinſeln geſtrandet und geſunken. Die
Beſatzung iſt gerettet.
Petersburg, 14. Aug. Die Polizei entdeckte heute
nacht endlich nach langem vergeblichen Fahnden eine
Spielhölle genannt „Goldener Klub”, nach deſſen
Spielſatzungen beim Makkao nur in Gold geſetzt werden
durfte. Der Klub befand ſich im Hauſe des früheren
Kurators des Petersburger Lehrbezirks, des Grafen
Muſſin=Puſchkin, und zwar in der großen, eleganten
Wohnung der Edelfrau und Offizierswitwe Beſtujef. Die
Polizei arretierte 30 Perſonen, die ſie beim Glücksſpiel
vorfand. Die Glücksſpieler waren nur elegante Damen
und Herren und gehörten zur vornehmen Petersburger
Geſellſchaft. Auch Lebedamen und Mondänen hatten
Zu=
tritt. Die Anweſenden beteiligten ſich gerade eifrig am
Haſardſpiel, als die Polizei eingriff. Im Nebenſaal ſtand
eine große, ſchön dekorierte Tafel, beſetzt mit feinſten
Likö=
ren, Weinen. Leckerbiſſen und Delikateſſen. Wegen der
glänzenden Stellungen der meiſten Beteiligten iſt die
Auf=
hebung des Klubs in aller Munde, und ganz Petersburg
hat ſeine Senſation. Die Affäre iſt ſchon beim
Unter=
ſuchungsrichter. Frau Beſtujef iſt ſchon wiederholt zur
Verantwortung gezogen worden wegen der Veranſtaltung
von Soireen zu Spielzwecken. Das Einſchreiten der
Polizei kam ſo unerwartet, daß den eindringenden
Beam=
ten eine Menge Bargeld, das auf dem Tiſche umherlag,
in die Hände fiel.
Luftfahrt.
Von der Darmſtädter Fliegerſtation.
g. Geſtern flog der Aviatik=Pilot Stoeffrer mit
dem Schirrmeiſter der Station über Mainz und
Rüſ=
ſſelsheim. Sie ſind wieder glatt bei der Station
ge=
landet. Ferner wurden mehrere größere Ueberlandflüge
auf Aviatik=Doppeldecker ausgeführt. Am Donnerstag
morgen landete Leutnant Caſtner, von der Mainzer
Truppenſchau kommend, auf dem hieſigen Flugplatze. Er
ſetzte am Abend ſeinen Flug nach Frankfurt fort.
Oſtpreußiſcher Rundflug.
* Königsberg, 14. Aug. Am heutigen, letzten
Tage des Oſtpreußiſchen Rundfluges fanden
ſich ſämtliche Militär= und Zivilflieger auf dem Flugplatz
ein, um einen Auſklärungsflug nach Pillau und in die See,
70 Kilometer, zu unternehmen. Die Flieger ſtiegen kurz
nach 5 Uhr auf und kehrten kurz nach 6 Uhr alle
wohlbe=
halten zurück. Es fanden dann noch einige Schau= und
Paſſagierflüge ſtatt. Die Wertung der ſämtlichen vier
Etappenflüge ſtellt ſich bis jetzt wie folgt: Erſter:
Alfred Friedrich, 35 Punkte; Zweiter: Kühne, 15 Punkte;
Dritter: Caſpar, minus 20 Punkte.
* Königsbera i. Pr., 14. Aug. Den Schluß des
Oſtpreußiſchen Rundfluges bildete ein
Feſt=
mahl, welches geſtern abend in der Stadthalle
abgehal=
ten wurde, bei welchem Regierungsrat Götte, der
Vor=
ſitzende des Oſtpreußiſchen Vereins für Luftſchiffahrt, die
Preisverteilung vornahm. Von den Offizierfliegern
er=
hielt den erſten Preis (Kaiſerpreis) für die beſte Zeit
auf allen Etappenflügen Leutnant Pretzell, den
zwei=
ten Preis (Preis des Kriegsminiſteriums) Leutnant
Geyer; von den Zivilfliegern für die beſte
Geſamtflug=
zeit den erſten Preis (Preis der Nationalflugſpende von
12000 Mark) Alfred Friedrich, den zweiten Preis
(8000 Mark aus der Beihilfe des Kriegsminiſteriums)
Kühne. An die Offizier= und Zivilflieger, ſowie an
die Beobachtungsoffiziere wurden zahlreiche Ehrenpreiſe
verteilt. In einer Anſprache dankte Regierungsrat Götte
beſonders der Nationalflugſpende und dem
Kriegsmini=
ſterium für die Unterſtützung und Förderung des
Rund=
fluges.
* Münſter, 14. Aug. Der Militärflieger Leutnant
Scholz, der heute früh um ½5 Uhr in Hamburg
aufge=
ſtiegen war, mußte in Celle bei Hannover eine
Not=
landuna wegen ungünſtiger Witterung vornehmen. Nach
dem Wiederaufſtieg landete er um ½8 Uhr abends in
Loddenheide bei Münſter. Er beabſichtigt, morgen früh
den Flug über Köln nach Metz förtzuſetzen.
Das Bootsunglück in Swinemünde.
* Zur Bootskataſtrophe, der ſechzehn Perſonen zum
Opfer gefallen ſind, liegt jetzt die Ausſage des Fiſchers
Friedrich Bauer in protokollariſcher Wiedergabe vor
Danach war das Boot für 28 Perſonen vermeſſen,
ein=
ſchließlich der beiden Führer. 28 Korkweſten und 2
Ret=
tungsringe waren an Bord. Von den 28 Korkweſten
la=
gen 15 vorn im Boot in einer offenen Kiſte, die anderen
13 hingen öffen im Boot an einer Wand, ſo daß die
Kork=
weſten jedermann ſichtbar waren. Im Augenblick der
Ge=
fahrt aber hat niemand an die Korkweſten gedacht, und
ſelbſt Fiſcher Bauer hat den einen Rettungsring, der in
ſeiner unmittelbarer Nähe war, nicht ergriffen! Vor der
Abfahrt war, wie Bauer weiter erklärte, ſchönes Wetter,
leichter, weſtlicher Wind, die Sonne ſchien: „Aber wir
hatten doch im großen Segel zwei Reffs und im Fockſegel
ein Reff oder zwei. Es beſtand durchaus keine Gefahr,
aber der Vorſicht wegen hatten wir dieſe Reffs geſchlagen.
Ich ſaß vorn im Boot, hielt die Schote des Fockſegels
loſe in der Hand und habe es nicht befeſtigt. Mein am
Ruder ſitzender Sohn hatte das große Segel zu bedienen
und hatte von dieſem Segel das Schot ebenfalls loſe in
der Hand. Ich bin ein alter, erfahrener Bootsmann und
bin ſchon ſeit vierzig Jahren auf dem Waſſer, und ich
weiß ganz genau, daß man die Schoten bei ſolchen Fahrten
nicht befeſtigen darf.” Nach halbſtündiger Fahrt (die
Fahr=
ten ſind in der Regel auf eine Stunde bemeſſen) wurde
Kehrt gemacht. Inzwiſchen war das Wetter böig
geworden, trotzdem ging die Wendung ganz glatt
vonſtat=
ten, auch lag das Boot auf der einen Seite etwas ſchief.
Bauer forderte darum einige Paſſagiere wiederholt auf
ſich nach der anderen Seite zu begeben: „Die Paſſagiere
weigerten ſich aber. Sie meinten, es gefiele ihnen
ganz gut, wenn ſie etwas naß würden. Als dann aber
ein Windſtoß das Boot noch mehr leewärts drückte und
das Boot Waſſer einnahm, ſprangen alle auf
und eilten nach der anderen Seite. Nun
ſank das Boot auf der anderen Seite ſehr tief, und es
nahm ſoviel Waſſer, däß es etwa dreiviertel voll Waſſer
war. Nun entſtand eine große Panik. Die im Raum
des Boots liegenden loſen Bretter (ſogenannte
Unter=
bürgen) ſchwammen im Boot, einige der Paſſagiere, die
mit den Verhältniſſen nicht vertraut waren, riefen, das
Boot habe ja keinen Boden, und es entſtand eine
Verwir=
rung. Das Boot lag nun ſo Lef im Waſſer, daß die
Bord=
wände nicht hoch genug waren, um die andrängenden
Wellen zurückzuhalten, und lief nun ganz voll Waſſer,
und ſank unter. Ich habe im Augenblick der Gefahr
das Segelſchot ſofort im Winde flattern laſſen und
her=
untergeriſſen. Ich habe auch noch geſehen, wie mein
Sohn dasſelbe tat, und ich habe ſogar noch dabei geholfen.
Ich bin mir bewußt, daß ich und mein Sohn nicht die
geringſte Schuld an dieſem Unfall haben. Wir
ha=
ben alles getan, was wir tun mußten, und was nach
un=
ſerer Erfahrung auf See zu tun war. Der Unglücksfall
wäre vermieden worden, wenn die Paſſagiere auf
meine Aufforderung gehört hätten. Es durften nicht ſo
viele an der Leeſeite ſitzen, und dann durften nicht
ſämt=
liche Paſſagiere nach der anderen Seite eilen. Wäre nicht
böiges Wetter eingetreten, das Boot hätte es aushalten
können. Aber der ganze Vorfall ereignete ſich in ſo kurzer
Zeit, daß ich nicht imſtande war, meinen Anordnungen
an die Paſſagiere durch Gewalt Nachdruck zu geben, ich
hatte ja auch mit den Segeln zu tun.
Der Staatsanwalt hat nach Anhörung verſchiedener
Perſonen und Beſichtigung des Unglücksbootes die
wei=
tere Verfolgung der Angelegenheit wegen Mangels irgend
eines ſtrafbaren Tatbeſtandes aufgegeben.
Die Beendigung des Werftarbeiterſtreiks.
* Hamburg, 15. Aug. Laut Voſſiſcher Zeitung
ſchlugen drei große Verſammlungen der
Wierft=
arbeiter dem Vorſtande vor, die Arbeit insgeſamt
wie=
der aufzunehmen. Es wurde beſchloſſen, daß die alten
Leute ſchon heute früh die Arbeit wieder aufnehmen ſollen,
und die übrigen in den nächſten Tagen nach Bedarf
ein=
zuberufen. Eine weitere Meldung des Blattes beſagt,
die Wiedereinſtellung der Arbeiter begegne großen
Schwie=
rigkeiten. Die Unternehmer verlangen, daß alle Arbeiter
ſich wegen Wiedereinſtellung an den Arbeitsnachweis der
Metallinduſtriellen wenden ſollen. Die Arbeiter haben
aber den Wunſch, geſchloſſen wieder auf den Werften zu
erſcheinen.
* Bremen, 14. Aug. Die ſtreikenden
Werft=
arbeiter beſchloſſen in einer heute vormittag
ſtattge=
habten Verſammlung, daß die Arbeit ſpäteſtens am
kom=
menden Montag wieder aufgenommen werden ſoll, aber
nicht durch die Arbeitsnachweiſe der Werften, ſondern
geſchloſſen, wie ſie niedergelegt wurde.
Landwirtſchaftliches.
C)Weinheim, 14. Aug. Die bereits abgeſchloſſene
An=
meldungsliſte für den Weinheimer Honigmarkt
den der badiſche Landesverein für
Bienen=
zucht vom 22. bis 26. ds. Mts., veranſtaltet, hat ein
Er=
gebnis gezeitigt, das die gehegten Erwartungen bei
wei=
tem übertrifft. Nicht bloß die Abteilung für
Bienenwirt=
ſchaftliche Gerätſchaften und die für lebende Völker werden
aus allen Teilen von Baden reichhaltig beſchickt ſein,
ſon=
dern auch der eigentliche Honigmarkt weiſt eine ſtarke
Beteiligung von Imkern aus Konſtanz, Freiburg,
Karls=
ruhe. Mannheim, Heidelberg, Schwetzingen, Wiesloch,
Wertheim und vielen andern Orten Badens, ſowie aus
dem heſſiſchen Nachbarlande auf. Insgeſamt
werden mehr als 60 Zentner Bienenhonig
ausge=
ſtellt ſein, darunter Einzelobjekte von einem halben bis
fünf Zentner in anſehnlichen Pyramidenbauten.
Zahl=
reiche Korporationen und die Stadt Weinheim haben
Ehrenpreiſe geſtiftet.
7
Vermiſchtes.
— Die akademiſchen Turner und die
Einweihung des Völkerſchlachtdenkmals.
In den Tagen vom 17. bis 19. Oktober wird in Leipzig ein
akademiſches Olympia ſtattfinden. Bei dieſer
Gelegen=
heit werden die akademiſchen Turner am 18. Oktober auch
der Einweihung des Völkerſchlachtdenkmals beiwohnen.
Die turneriſchen Kampf= und Feſtſpiele werden am 19.
Ok=
tober mit einem Fackelzug nach dem Denkmal würdig
be=
ſchloſſen. Dabei werden die Fackelträger rings um den
Teich Aufſtellung nehmen, während vor dem Denkmal,
alſo an der denlbar würdigſten und durch die Erinnerung
geweihten Stätte, die Preisverteilung für die Sieger bei
den Kampfſpielen ſtattſinden wird.
Literariſches.
Die Laufbahn des Ingenieurs. Von
E. Freytag Ingenieur, Generaldirektor a. D. Zweite
Auflage von Dipl.=Ing. A. Förſter. Preis geb. 5 Mk.
(Leipzig, 1913. Dr. Max Jänecke, Verlagsbuchhandlg.)
Das Buch beruht auf den Erfahrungen einer langen
Praxis. Der Verfaſſer beſchränkt ſich nicht darauf, dem
Leſer eine nüchterne Aufzählung der Anforderungen,
denen für eine beſtimmte Laufbahn Genüge getan werden
muß, zu geben, ſondern bemüht ſich, dem jungen
Inge=
nieur das Verſtändnis für alle Faktoren, die für ſeine
Laufbahn von Einfluß ſind, zu vermitteln. Der Leſer
wird es dem Verfaſſer Dank wiſſen, daß er ſeine reichen,
praktiſchen Erfahrungen der Oeffentlichkeit zum Nutzen
anderer, Aufſteigender und Suchender, vermittelt hat. Das
Buch iſt ein zuverläſſiger Ratgeber und bringt
außer=
ordentlich viel Wiſſenswertes.
Die Lage auf dem Balkan
Tagesbefehl des Königs von Rumänien.
* Bukareſt. 14. Aug. König Carol richtete
an die Armee folgenden Tagesbefehl: Der be=
geiſterte Elan, mit welchem Ihr dem Aufrufe in ſchwerer
Stunde entſprochen habt, bewies mir von neuem, daß Ihr
bereit ſeid, in jeder Stunde das Leben für das Vaterland
zu opfern. Ihr zoget fröhlich und vertrauensvoll von
Haus und Hof auf das Feld der Ehre, entſchloſſen,
kraft=
voll allen Gefahren des Krieges zu trotzen. Viele
Kame=
raden ffielen jenſeits der Donau unbarmherzig
Krank=
heiten zum Opfer. Ihr ſchmerzlicher Verluſt verwundete
mein Herz tief. Nie werde ich die Beweiſe der Liebe
ver=
geſſen, mit denen Ihr mich auf beiden Ufern der Donau
umgeben habt. An dem Tage, da die Armee unter
mei=
nen Augen zum zweitenmal über den mächtigen Strom
ſetzte, fanden die begeiſterten Rufe ein mächtiges Echo
von den Karpathen bis zum Balkan. Mein Herz iſt mit
tiefer Freude erfüllt. Ueber alles Erwarten kamt Ihr bis
zu den hohen bulgariſchen Bergen. Euer Erſcheinen
errang den Frieden ohne Blutvergießen; unſer
Land iſt um ein bedeutendes Gebiet, das unſeren Glanz
erſtarken laſſen ſoll, vergrößert und Rumäniens Anſehen
in aller Augen gehoben worden. In der Erinnerung
an die Taten werdet Ihr in Ehren auf der Bruſt das
ſichtbare Zeichen Eurer Tapferkeit tragen können und
wer=
det demnächſt zu Eurem Herd zurückkehren können mit
hoher Befriedigung, eine Pflicht erfüllt und auf die
ſtol=
zeſten Seiten in den Blättern der Geſchichte des
Vater=
landes geſchrieben zu haben. Laßt in Ehrfurcht uns
neigen und heiße Dankgebete zum Allmächtigen
empor=
ſenden, der uns beſchieden hat, ſo ſchöne Tage zu verleben.
Laſſen wir unſeren Nachfolgern Rumänien zurück ſtärker
denn je und vertrauender denn je in die Tapferkeit ſeiner
Söhne. Von ganzem Herzen danke ich der teuren Armee,
die ich immerdar mit väterlicher Liebe umgeben will.
Die Annexion der eroberten Gebiete durch Serbien.
* Belgrad, 14. Aug. Im Juſtizminiſterium iſt
eine Geſetzesvorlage, betr. die Annexion der
er=
oberten Gebiete, welche der Skupſchtina im Laufe
des nächſten Monats zur Annahme unterbreitet wird.
fertiggeſtellt werden. Pravda zufolge iſt durch den
Geſetz=
entwurf das Inkrafttreten aller im Königreich gültiger
Geſetze mit Ausnahme der parlamentariſchen
Vertre=
tungs=Geſetze in den neuerworbenen Gebieten vorgeſehen.
Der Empfang der ſerbiſchen Truppen.
* Belgrad, 13. Aug. Der Belgrader Stadtrat
be=
ſchloß, dem Ende der nächſten Woche an der Spitze der
ſiegreichen Truppen nach Belgrad zurückkehrenden
Kron=
prinzen einen feſtlichen Empfang zu bereiten. In den
Straßen werden als Kriegstrophäen türkiſche und
bul=
gariſche Geſchütze aufgeſtellt. In Anweſenheit des Hofes,
der Miniſter und des Offizierkorps wird das Denkmal=
Karageorgs, welches die ſerbiſche Armee ihrem Schöpfer
errichtete, enthüllt. Der Stadtrat veranſtaltet zu Ehren
des Offizierkorps ein Feſtbankett und bewilligte für den
Empfang 100000 Dinars.
Die Kawalafrage.
HB. Petersburg, 15. Aug. An offizieller Stelle
iſt man offenbar gewillt, die Kawalafrage im Sande
ver=
laufen zu laſſen. Man verſichert, Rußland habe ſeinen
Standpunkt in dieſer Frage keineswegs geändert, ſondern
bewahre die von vornherein eingenommene abwartende
Haltung. Nach dem Abſchluß des Bukareſter Friedens
habe der Geſandte Schebeko im Namen ſeiner Regierung
erklärt, daß Rußland ſich das Recht vorbehalte, den
Ver=
trag entweder allein oder im Verein mit anderen
Groß=
mächten einer Berichtigung zu unterziehen. Weiterhin
ſeien in dieſer Richtung keinerlei Schritte geſchehen. Da
bei den übrigen Großmächten keine Neigung vorliegt,
die Kawalafrage anzuſchneiden, ſo werde die ruſſiſche
Re=
gierung auch weiterhin eine abwartende Haltung
ein=
nehmen, um zu ſehen, was Oeſterreich unternimmt. Nach
dieſer offiziellen Information kann man mit Sicherheit
annehmen, daß die Kawalafrage eines natürlichen Todes
ſterben wird.
Letzte Nachrichten.
HB. Köln, 15. Aug. Der Korreſpondent der
Kölni=
ſchen Zeitung in Sofia telegraphiert ſeinem Blatte:
Der Transport der Truppen in ihre Heimat
voll=
zieht ſich in aller Ruhe. Die Truppen wurden in 40
Zügen, die aufeinander folgten, in ihre Heimat
beför=
dert. Die Heimkehrenden ſchmückten ihre Züge mit
Blu=
men und Grün und wurden überall von der Bevölkerung
aufs herzlichſte empfangen. In Plewna traf geſtern die
Brigade Chriſtow ein, die ſich in verſchiedenen Gefechten
gegen die Türken und zuletzt in einem Gefecht gegen die
Serben auszeichnete.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korceſp.=Bureau.)
* Berlin, 15. Aug. Die Norddeutſche Allgemeine
Zei=
tung ſchreibt: Auf dem am 12. Auguſt in Halle
ſtattgehab=
ten Handwerksgewerbekammertag iſt von
ver=
ſchiedenen Seiten die ſchon oft gehörte allgemeine
Behaup=
tung aufgeſtellt, daß ſich die ausführenden Behörden um
die das Handwerk in wohlwollender Weiſe
berückſichtigen=
den Verdingungserlaſſe nicht kümmerten. Wir
erfahren, daß man an zuſtändiger Stelle auf Grund der
Prüfung der bisher eingegangenen Beſchwerden nach den
Ergebniſſen eingehender örtlicher Erhebungen durch die
Miniſterialkommiſſare jene Behauptung nicht als berechtigt
anſieht. Solche allgemeinen und durch Tatſachen nicht
be=
legten Beſchuldigungen der ausführenden Beamten ſind
nur geeignet, die guten Beziehungen zwiſchen dem
Hand=
werk und den verdingenden Behörden zu trüben.
* Kronberg, 15. Aug. Heute abend 8 Uhr fand in
Schloß Friedrichshof Abendtafel zu 30 Gedecken
ſtatt. Während der Tafel konzertierte ein Streichorcheſter
des 81. Infanterie=Regiments.
* Hohemark, 15. Aug. Prinz Friedrich Karl
von Heſſen ſtattete heute nachmittag dem Prinzen
Heinrich der Niederlande einen längeren Beſuch ab.
* Plauen i. V., 15. Aug. Das 16jährige
Dienſt=
mädchen Puchta in Oelsnitz i. V. erkrankte an
epide=
miſcher Genickſtarre. Sie wurde ins allgemeine
Krankenhaus eingeliefert, wo ſie bald darauf ſtarb.
* Bern, 15. Aug. Frau Dr. Simon erhielt von dem
Präſidenten des Deutſchen Reichstages
folgendes Beileidstelegramm: Die Nachricht von dem
Dahinſcheiden Ihres Vaters habe ich mit tiefem
Be=
dauern erhalten und ſpreche Ihnen bewegten Herzens
mein aufrichtiges Mitgefühl aus.
* London, 15. Aug. Ein Mann der geretteten
Be=
ſatzung des bei den Seilliyinſeln geſcheiterten
deutſchen Schiffes „Suſanne” erzählte: Das
Schiff ſei mit vollen Segeln gefahren, als es ſo heftig
ſtrandete, daß das mittlere Segel und der Hauptmaſt
weggebrochen wurden. Das Schiff ſei ſo ſchnell geſunken.
daß keine Zeit war, die Boote auszuſetzen, deshalb ſeien
die Taue gekappt worden. Die Beſatzung war kaum von
Bord, als das Schiff ſank.
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Auguſt 1913.
Nummer 191.
2 Aifſadan, 15. Aug. die Polizei beſchlagnahmte
in einem Schuppen in der Umgegend Liſſabons 10
Dy=
namitpatronen, Piſtolen, Revolver, Dolche,
Arm=
bänder mit den Buchſtaben R. R. und mehrere Exemplare
eines vom Zivilkomitee herausgegebenen Manifeſtes, das
von Joao Duarte unterzeichnet iſt. Duarte wurde in dem
Weiler Teheiras verhaftet.
* Riga. 15. Aug. Die Zahl der ausſtändigen
Hafenarbeiter iſt auf 5000 geſtiegen.
HB. Berlin, 15. Aug. Eine Vorlage über die
Er=
höhung der Bezüge der Deckofffiziere wird
von dem zuſtändigen Reſſort vorbereitet. Es kann
er=
wartet werden, daß dem Bundesrat und ſpäter dem
Reichstag in nicht zu ferner Zeit ein Entwurf über eine
entſprechende Abänderung der Beſoldungsordnung
zu=
gehen wird. Weiter findet zurzeit eine Prüfung des
Luftfahr=Fürſorge=Geſetzes ſtatt, in dem eine
rückwirkende Kraft nicht vorgeſehen iſt. Als das Geſetz
für die in der Luftſchiffahrt verunglückten Mannſchaften
und Offiziere vom Reichstage angenommen wurde,
ge=
ſchah dies in der Erwartung, daß es rückwirkende Kraft
hätte. Es iſt aber bereits in einem Falle anders
entſchie=
den worden, ſo daß ſich die Notwendigkeit ergibt, daß für
die vor dem Inkrafttreten dieſes Geſetzes Verunglückten
vom 1. April ab Entſchädigungen gewährt werden. Es
handelt ſich nun darum, ob die rückwirkende Kraft noch
nachträglich in das Geſetz hineinzubringen oder auf
an=
dere Weiſe Abhilfe zu ſchaffen iſt. Bis dahin werden
auf dem Unterſtützungswege Verunglückten Zuwendungen
zuteil werden.
HB. Bad=Homburg, 15. Aug. Bei ſeinem heutigen
Morgen=Spazierritt beſichtigte der Kaiſer den in den
Kuranlagen aufgeſtellten Siameſiſchen Tempel, ein
Ge=
ſchenk des verſtorbenen Königs von Siam an die Stadt.
Heute nachmittag begaben ſich das Kaiſerpaar, ſowie Prinz
Oskar im Automobil nach Schloß Friedrichshof, wo ſie
dem Prinzenpaar Friedrich Karl von Heſſen einen Beſuch
abſtatteten.
Großen, 15. Aug. Bei der Bezirksſparkaſſe
lief mit der Poſt ein Sparkaſſenbuch ein. Der
Ab=
ſender bat um Einſendung des Betrages. Da 1700 Mark
ausbezahlt waren, der Vermerk darüber jedoch ausradiert,
ſchöpfte der Beamte Verdacht. Der Abſender konnte
er=
mittelt werden. Von dem bisherigen Inhaber war aber
keine Spur zu finden.
— Jekaterinoslawsk, 15. Aug. In einem nahen
Dorfe drangen die beiden Söhne des wohlhabenden
Bauern Bely während der Nacht in den Schlafraum
des Vaters, töteten den alten Mann durch Beilhiebe,
weil er ihnen Geld zum Branntwein einkaufen
verwei=
gerte, beraubten ihn und vertranken das Geld in der
Dorfſchenke. Sie wurden verhaftet, als ſie ſinnlos
be=
trunken waren.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
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in Baltimore. „Pennſylvania” von Neu=York kommend,
12. Aug. 11 Uhr 45 Min. abends in Hamburg. —
Süd=
amerika, Weſtküſte Amerikas: „Dortmund” 12. Aug.
nachm. von Santos. „Nauplia‟ 9. Aug. von Valparaiſo,
ausgehend. „Palatia” 12. Aug. von Paranagua. „
Poly=
neſia” nach der Weſtküſte Amerikas, 9. Aug. in Teneriffa.
Verſchiedene Fahrten: „Almeria” nach Perſien, 11. Aug.
morgens in Port Said. „Kronprinzeſſin Cecilie‟,
Aerzte=
ſtudienfahrt, 12. Aug. 1 Uhr nachm. von Graveſand.
„Kurmark” 11. Aug. in Madras. Vergnügungsdampfer
„Meteor”, ſiebente Nordlandfahrt, 12. Aug. 6 Uhr 30 Min.
morgens in Loen. „Nicaria” 12. Aug. in Buſhire.
„Nicomedia” 12. Aug. morgens von Marmagao,
aus=
gehend. „Ninive‟ 13. Aug. morgens in Buſhire. „
Nu=
mantia” nach Perſien, 13. Aug. morgens Queſſant
paſſiert. „Perſepolis” 12. Aug. von Buſhire nach Karachi.
„Swakopmund” von Afrika kommend, 12. Aug. 5 Uhr
nachm. von Vliſſingen. „Victoria Luiſe”, achte
Nord=
landfahrt, 12. Aug. 6 Uhr abends von Akureyri. „
Weſt=
phalia”, von Perſien kommend, 11. Aug. nachm. von
Port Said.
Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem
Ver=
treter Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14.
„Königin Luiſe” 9. Aug. 2 Uhr nachm. in Baltimore
angekommen. „York” 10. Aug. 7 Uhr nachm. in
Singa=
pore angekommen. „Lützow” 9. Aug. in Colombo
an=
gekommen. „Gneiſenau 12. Aug. 7 Uhr vorm. von
Antwerpen abgefahren. „Zieten” 9. Aug. 2 Uhr vorm.
in Colombo angekommen. „Sierra Cordoba”, 11. Aug.
in Liſſabon angekommen. „Erlangen” 11. Aug. in Rio
de Janeiro angekommen.
Todes= Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Geſtern abend 10½ Uhr entſchlief ſanft nach
kurzem, ſchwerem Leiden, verſehen mit den hl.
Sterbeſakramenten, meine innigſtgeliebte Gattin,
unſere liebe Tochter, Schwiegertochter,
Schwäge=
rin und Tante
(17246
Maegarethe
geb. Pfeuffer
im 38. Lebensjahre.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Georg Imhof, Reſtaurateur.
Darmſtadt, den 15. Auguſt 1913.
Schloßgraben 15.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 17. Aug.,
nachmittags 3 Uhr, vom Alice=Hoſpital (
Die=
burgerſtraße) aus, ſtatt.
Dankſagung.
Für die uns bei dem Heimgange unſeres
lieben Entſchlafenen bewieſene innige Teilnahme,
insbeſondere Herrn Pfarrer Rückert für die
troſt=
ſpendende Grabrede, der Schuhmacherinnung, der
Krankenkaſſe für Schuhmacher Deutſchlands, ſowie
dem Darmſtädter Sportklub 1905 für die
Kranz=
ſpenden ſagen herzlichen Dank
(17293
im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:
K. Krebs Wwe.
Darmſtadt, den 15. Auguſt 1913.
Statt jeder beſonderen Anzeige.
Heute morgen vor 6 Uhr verſchied mein
teurer Mann, unſer guter Vater u. Großvater
der Großh. Real=Gymnaſiallehrer i. P.
Prof. Dr. Ludwig Weis
nach langem, ſchwerem Leiden im Alter von
83 Jahren.
(17290
Marie Weis, geb. Wörrißhoffer,
Anna Otto, geb. Weis,
Luiſe Buchhold, geb. Weis,
Bezirks=Amtmann Otto,
Mem=
mingen i. Schwaben,
Direktor Dr. Buchhold,
Offen=
bach a. M.,
und 10 Enkel.
Darmſtadt, den 15. Auguſt 1913.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 17. Aug.,
nachmittags 4 Uhr, vom Hauſe Heinrichſtr. 54
aus, ſtatt; die Einſegnung ¼ Stunde vorher.
Todes=Anzeige.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
unſeren lieben Vater, Großvater u. Urgroßvater
Herrn
Johannes Dechert III.
Bürodiener i. P. bei der Main=Neckar=Bahn
nach kurzem Krankenlager im nahezu
vollen=
deten 83. Lebensjahre plötzlich und unerwartet
zu ſich in die Ewigkeit abzurufen.
Darmſtadt, den 15. Aug. 1913. (B17291
Die trauernden Hinterbliebenen.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 17. d. M.,
nachm. 3½ Uhr, vom Portale des Beſſunger
Friedhofes aus, ſtatt.
Amtlicher Wetterbericht.
Z
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Die nordöſtliche Depreſſion zieht langſam ſüdoſtwärts
ab; von Nordoſten her dringt hoher Druck. Ueber Island
liegt eine ſtarke Zyklone die uns morgen noch nicht
be=
einfluſſen dürfte. Wir haben deshalb bei nur ſchwacher
Luftbewegung zwar wolkiges, jedoch vorwiegend trockenes
Wetter zu erwarten.
Ausſichten für Heſſen am Samstag, 16. Auguſt:
Wolkig, meiſt trocken, Temperatur wenig geändert.
Tageskalender.
Samstag, 16. Auguſt.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Heſſiſcher
Hof=
um 8 Uhr,
Wander=Ausſtellung „Das Kind”
Alexander=
ſtraße 20 (geöffnet von 2—9 Uhr)
Sonntag, 17. Auguſt.
60jähriges Jubelfeſt des Geſangvereins „
Teu=
tonia” im Saalbau (10½ Uhr: Feſtakt, 3½ Uhr:
Kon=
zert uſw., 8½ Uhr: Ball).
Vortrag von Evangeliſt Dölken um 4 Uhr Mauerſtr. 17.
Schauſpiel=Aufführung aus den
Befreiungs=
kriegen um 7½ Uhr im Geſellenhaus (Kath.
Geſellen=
verein).
Sommerfeſt des Geſangvereins „Harmonie” um 4 Uhr
im „Schützenhof”.
Ritterſchießen der Priv. Schützengeſellſchaft um
2½ Uhr.
Nationale olympiſche Spiele des Darmſtädter
Sportklubs 1905 um 9 und 2 Uhr auf dem Sportplatz am
alten Schießhaus.
Ausflug des Odenwaldklubs nach dem Zipfen (Abfahrt
6.38 Uhr).
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadt”.
Verſteigerungskalender.
Montag, 18. Auguſt.
Klee= und Grummetgras=Verſteigerung
um 3 Uhr (Zuſammenkunft auf dem Pfarrwieſenweg
zu=
nächſt der Baumſchule, ſodann am Wieſenwärterhaus).
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
Das Bier für die Familie. — Enerreicht in seiner Wohlbekömwlichkeit.
[ ← ][ ][ → ]Nummer 191.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Auguſt 1913.
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Darmſtadt, 1. Juli 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
I. V.: Schmitt.
Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Auguſt 1913.
Nummer 191
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Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
30 95.
Samstag, 16. Auguſt.
1915.
Bekanntmachung.
In den Herbſtferien d. Js. werden an den drei Lehrerſeminaren (Alzey,
Bens=
heim, Friedberg) biologiſche Fortbildungskurſe für Volksſchullehrer abgehalten.
Die Kursdauer beträgt 14 Tage. Den Teilnehmern wird eine Beihilfe von 80 Mark
gewährt werden. Es iſt dabei in erſter Linie an Lehrer gedacht, die entſprechenden
Unterricht (Biologie und Naturlehre) in den oberen Klaſſen der Volksſchule oder in
der Fortbildungsſchule erteilen.
Meldungen ſind bis zum 25. Auguſt d. Js. an die unterzeichnete Behörde
(17046df
einzuſenden.
Darmſtadt, den 12. Auguſt 1913.
Großherzogliche Kreisſchulkommiſſion Darmſtadt.
Fey.
Bekanntmachung.
Die Ortsdurchfahrt Eberſtadt (Heidelbergerſtraße) von der Modaubrücke
bis zur Schulſtraße iſt behufs Einlegens eines Entwäſſerungskanals von Montag,
den 18. d. Mts. ab auf ca. 2 Wochen für Fuhrwerke, Automobile, Motorräder und
dergl. geſperrt. Der Verkehr geht auf dieſe Dauer durch die Kirchſtraße.
Die Großh. Bürgermeiſtereien Eberſtadt, Bickenbach, Seeheim und Pfungſtadt
wollen Vorſtehendes in ortsüblicher Weiſe bekannt geben.
Darmſtadt, den 12. Auguſt 1913.
(17194si
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 Vorſtecknadel in Hufeiſenform. Eine Anzahl
Schlüſſel. 1 gelbledernes Portemonnaie mit etwa 1 Mk. Inhalt.
1 Regenſchirm mit gelbem Hornariff. 2 Gläſer mit Faſſung von einer
Lorgnette. 1 Doubléarmband (Reif) mit ſchwarzer Einlage und eine
aoldene defekte Broſche. 1 Uhr mit Kette. — In einem hieſigen
Warenhaus liegen geblieben; 1 weiße Kinder=Spitzenhaube mit
grünem Band. 1 Tiſchdeckchen, gelb, mit Blumen und Spitzen.
1 weißer Kinder=Spitzenkragen mit einer Broſche (Kaiſerpaar). 1 Paar
weiße, lange, durchbrochene Halbhandſchuhe. 1 weißes ausgebogtes
Taſchentuch mit farbigem Rand. 1 Streifen ſchwarzer Samt 1 Paar
gelbe Wildlederhandſchuhe. 3 Lampenzylinder mit einem Brenner.
1 ſchwarze Straußenfeder. 2 lange ſchwarze Hutfedern. 1 graue
blaugeſtreifte Trägerſchürze mit bunter Borte. 1 braunes leeres
Portemonnaie. 1 ſchwarzes leeres Portemonngie mit Verzierung.
(17205
1 graues Lederſäckchen mit Meſſer, Fingerhut, Schlüſſel ꝛc.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Pinſcher. 1 Foxterrier (zugelaufen). Die Hunde können
von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden.
Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werktag, vormittags 10 Uhr, ſtatt.
(17206
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 17. Aug.,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Hirſch=Apotheke, Nieder=Ramſtädterſtraße, und
Apotheke am Juſtizpalaſt, Bismarckſtr. Alle übrigen Apotheken
ſind von 1 Uhr abgeſchloſſen.
Verkaufspreiſe der Kleiſch= u. Wurſtwaren t. d. Haupt= u. Reſidentſtadt Darmſtadt
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
per!
kg
Ochſenfleiſch
. 96 Pfg.
Rindfleiſch
. . . . . 35
„
Fett, roh
. . . 70
Fett, ausgelaſſen . . . 80 „
Leber
. . . . . „ 80 „
Kalbfleiſch . . . . . . 100 „
Hammelfleiſch
. 100 „
Bruſt.
70 „
Schweinefleiſch,
Bauch=
lappen mit Zugabe. 90 „
Schweinefleiſch,
Bauch=
lappen ohne Zugabe 100 „
Schweinefleiſch,
Braten=
ſtücke
.
100 „
Kotelett, Kotelettſtück u.
geſalzenes Fleiſch . 110
per ½. kg
Dörrfleiſch
120 Pfg.
Speck .
120 „
Schmalz, ganz und
ausgelaſſen . .
90 „
Schinken m. Bein . . . 120
Rollſchinken .
. 140 „
Schinken (gekocht) im
Ausſchnitt
. 240 „
Lenden u. Schnitzel
140 „
Fleiſch ohne Knochen u.
m. gehacktes Fleiſch . . 130
Rippenſpeer m. Knochen 120 „
Rippenſpeerohne Knochen 140 „
Schwartenmagen,
Fleiſch= u. Bratwurſt 96 „
Leber= u. Blutwurſt . . 80 „
(Scoh
spülung des Waſſerrohrnetzes.
Im Laufe der nächſten Woche wird eine Spülung des
Waſſer=
rohrnetzes in den unten bezeichneten Stadtteilen vorgenommen, welche
in der Zeit von 10 Uhr abends bis 5 Uhr morgens eine zeitweiſe
Unterbrechung der Waſſerabgabe, ſowie eine Trübung des Waſſers
mit ſich bringt; die Waſſerabnehmer werden deshalb gebeten, ſich
vorher mit Waſſer zu verſorgen.
Spülplan.
1. In der Nacht von Montag, den 18. zu Dienstag, den
19. ds. Mts. werden geſpült:
die Spülbezirke 1 und II.
In dieſe Bezirke fallen alle Straßenzüge ſüdlich der
Bismarck=
ſtraße, weſtlich vom Paradeplatz, nördlich des Teiles der Rheinſtraße
zwiſchen Ernſt=Ludwigs=Platz und Wilhelminenſtraße, weſtlich des
Teiles der Wilhelminenſtraße, zwiſchen Rheinſtraße und
Heinrichs=
ſtraße, weſtlich vom Wilhelminenplatz, nördlich des Teiles der
Heinrichs=
ſtraße von der Wilhelminenſtraße bis zur Heidelberger=Straße öſtlich
des Teiles der Heidelberger=Straße, zwiſchen Heinrichsſtraße und
Eſchollbrücker=Straße, nördlich der Eſchollbrücker=Straße, zwiſchen
Heidel=
berger=Straße und Stadtallee, nördlich der Stadtallee von der
Eſcholl=
brücker=Straße bis zur Main=Neckar=Bahn und öſtlich der Main=Neckar=
Bahn zwiſchen Stadt=Allee und Bismarckſtraße.
Von den dieſe Spülbezirke umgrenzenden Straßen und Plätzen
werden mitgeſpült die Bismarckſtraße, die oben angegebenen Teilſtrecken
der Wilhelminenſtraße und der Heinrichsſtraße und die Nordſeite der
Rheinſtraße, zwiſchen Ernſt=Ludwigsplatz und Wilhelminenſtraße.
Ferner wird noch mitgeſpült die Frankfurter=Straße, zwiſchen
Bis=
marck= und Kahlertſtraße.
2. In der Nacht von Mittwoch, den 20. zu Donnerstag,
den 21. ds. Mts. werden geſpült:
die Spülbezirke III und IV.
In den Spülbezirk III fallen ſämtliche Straßenzüge nördlich
der Bismarckſtraße und weſtlich der Frankfurter=Straße, ſowie die
Straßenzüge nördlich der Holzhofallee und weſtlich der Main=Neckar=
Bahn.
Von den dieſen Bezirk umſchließenden Straßen werden
mitge=
ſpült die Frankfurter=Straße von der Kahlertſtraße aus in der Richtung
nach Arheilgen und die Holzhofallee.
In den Spülbezirk IV fallen die Straßenzüge öſtlich des Teiles
der Wilhelminenſtraße, zwiſchen Heinrichs= und Rheinſtraße, ſüdlich
des Teiles der Rheinſtraße, zwiſchen Wilhelminenſtraße und Ernſt=
Ludwigs=Platz, ſüdweſtlich vom Ernſt=Ludwigs=Platz und Marktplatz,
ſüdweſtlich und weſtlich der Kirchſtraße, weſtlich des Teiles der
Karlsſtraße, zwiſchen Kirchſtraße und Heinrichsſtraße und nördlich des
Teiles der Heinrichsſtraße, zwiſchen Karls= und Wilhelminenſtraße.
Von den dieſen Spülbezirk eingrenzenden Straßen und Plätzen
werden mitgeſpült die Kirchſtraße, die oben angegebenen Strecken der
Karls= und Heinrichsſtraße, ſowie die Südweſtſeite des Ernſt=Ludwigs=
und des Marktplatzes und die Oſtſeite des Wilhelminenplatzes, ferner
wird mit dieſem Bezirk geſpült die Kapellſtraße.
3. In der Nacht von Samstag, den 23. zu Sonntag, den
24, ds. Mts. werden geſpült:
die Spülbezirke VI und VII.
Dieſe Bezirke liegen einmal zwiſchen Dieburger=bezw.
Alexander=
ſtraße und Heinrichsſtraße und erſtrecken ſich ferner vom Parade=,
Ernſt=Ludwigs= und Marktplatz, ſowie der Kirch=und Karlsſtraße bis
zum Woog und der Odenwaldbahn; ausgeſchloſſen iſt die
Mathilden=
höhe, ſowie die Alexander= und Dieburger=Straße ſelbſt.
Darmſtadt, den 13. Auguſt 1913.
(17158so
Städtiſche Waſſerwerks=Verwaltung.
Rudolph.
Backſteinlieferung.
Die Lieferung von 438000 Stück
Backſteinen für den Kanalbau ſoll
verdungen werden.
Die Lieferungs=Bedingungen
liegen bei dem Tiefbauamt,
Zim=
mer Nr. 7, zur Einſicht offen. Auch
werden dort die Angebotſcheine
abgegeben.
Angebote ſind bis
Freitag, 22. Auguſt I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle
einzu=
reichen.
(17127fs
Darmſtadt, 14. Auguſt 1913.
Tiefbauamt.
Keller.
Spülung des
Waſſer=
rohrnetzes.
In der Nacht von Samstag, den
16. auf Sonntag, den 17. d. M.,
findet eine Druckrohr=Spülung
ſtatt, welche in der Zeit von
10 Uhr abends bis 5 Uhr
morgens eine zeitweiſe
Unter=
brechung der Waſſeraßgabe, ſowie
eine Trübung des Waſſers mit ſich
bringt. Die Waſſerabnehmer
wer=
den deshalb gebeten, ſich vorher mit
Waſſer zu verſorgen.
(17159
Darmſtadt, 13. Auguſt 1913.
Städliſche Waſſerwerks=Verwaltung.
Rudolph.
kanntm
Bekanzmachung.
Samstag, 27. September I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Kaufmann Friedrich
Eckart Eheleuten dahier
zuge=
ſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
III 1026 199 Hofreite
Blumen=
thalſtraße 69,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K60/13
Darmſtadt, 12. Auguſt 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
J. V.: Ganß, (V,17180
älteſter Gerichtsmann.
Na
Dunger=Veikanf.
Am Mittwoch, den 20. Auguſt
ds. Js., 11 Uhr vormittags,
wird auf dem Hofe der
Artillerie=
kaſerne, Heidelberger Straße in
Darmſtadt, die Matratzenſtreu von
einer Batterie meiſtbietend
ver=
kauft.
(17204so
Darmſtadt, 15. Auguſt 1913.
Feld=Artillerie=Regiment Nr. 25.
Aet
einige Worte „uchthühner, Ital., 1913er Früh=
Gruner Papagel, ſprechend, 1O brut, in gr. Ausw. u. all. Farb.,
lacht, weint, für 45 Mk. zu verk. in 4-6 W. legend empf. fortw. billigſt
Näh. in der Exp.
(B16966 13811a) Schröder, Karlſtraße 27.
enſane
Matratzenuren=Verkauf.
Am Dienstag, den 19. d. M.,
um 8 Uhr vormittags,
wird in der Kaſerne am Beſſunger
Weg die Matratzenſtreu aus drei
Batterieſtällen öffentlich und
meiſt=
bietend verſteigert. (17070dfso
Darmſtadt, im Auguſt 1913.
I. Abteilung Feld=Art.=Regts. 61.
Ketieſenglatrcheſten
Am Donnerstag, den 21.
Anguſt, wird die Matraßenſtreu
einer Eskadron auf dem Hofe der
Kavalleriekaſerne an der Holzhof=
(17223
allee verſteigert.
Der Verkauf beginnt um 9 Uhr
vormittags.
Leib=Dragoner=Regiment
(2. Großh. Heſſ.) Nr. 24.
Lufen u.
Beutel
liefert billigſt (*5532ds
Jakob Skurnik
Wendelstadtstr. 28. Telephon 1791.
Getreide aller Art!
(16584a
kauft
Carl Manck Nachf., Darmstadt,
Wendelſtadtſtraße 40.
Stron
50—60 Ztr. zu verk. (B17054
Ludw. Enes, Beſſungerſtr. 66.
eiſ. Bettſtell.z. verk. 3 Mk. 2.—.
15 Zwiſchen 2 u. 3 Uhr. (*5566dfs
Aer= und Grunnegens=Beſeigerung.
Montag, den 18. Auguſt, nachmittags 3 Uhr beginnend,
wird die Kleenutzung von ca. 2 Morgen des ſtädtiſchen Geländes
am Pfarrwieſenweg und die Grummetgrasernte von der ſtädtiſchen
Pallaswieſe an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend verſteigert.
Zuſammenkunft auf dem Pfarrwieſenweg, zunächſt der
Baumſchule, ſodann am Wieſenwärterhaus.
Darmſtadt, den 12. Auguſt 1913.
Der Oberbürgermeiſter
J. V.: Jaeger.
(17080ds
Schlachwiehmärkte Darmſtadt
im Schlachtviehhof neben dem ſtädtiſchen Schlachthof. — Schweine
märkte: Montags, Mittwochs und Donnerstags. Kälbermärkte:
Montags und Donnerstags. Bei Kälbermärkten iſt der Verkauf
von Großvieh geſtattet. Bahnanſchluß. Modernſte, ſeit 3. Februar
ds. Js. geöffnete Neuanlagen.
(4329a
Nähere Auskunft erteilt die Schlacht= und Viehhofdirektion.
Prichter Zchnlehnrſt in Darmiaht
Dienstag, den 19. Auguſt 1913.
Darmſtadt, den 11. Auguſt 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
(17001ms
Vergebung von Bauarbeiten.
Die nachſtehenden Rohbauarbeiten für den Neubau eines
Hof=
dienerwohnhauſes in der Pankratiusſtraße zu Darmſtadt werden
unter Hinweis auf den Miniſterialerlaß vom 16. Juni 1893 und
deſſen Nachtrag vom 24. Februar 1911 zum Wettbewerb ausgeſchrieben:
Erd= und Maurerarbeiten: (353 chm Erdaushub, 330 cbm
Backſteinmauerwerk, 214 qm Fachwandausmauerung, 52 qm
Sand=
ſteinſockelverblendung, 363 qm Balkenfelder zu ſticken und zu ſtreichen).
Steinhauerarbeit: (12 cbm Hauſteine, wie Tür= und
Fenſter=
umrahmungen, Geſimſe, Treppentritte aus rotem Sand= oder
Kunſt=
ſtein). Beton= und Terrazzvarbeit: (Stockwerkstreppen aus
Eiſen=
beton ca. 60 lfd.m Stufen, 24 am Decken aus Eiſenbeton, 82 am
gewöhnliche Betondecken zwiſchen eiſernen Trägern, 37 qm
Beton=
boden, 25 qm Terrazzoboden). Zimmerarbeit: (44 cbm Tannenholz,
2000 Ifd. m Holzwerk abzubinden, 130 Ifd. m Dachgeſims, 380 am
Deckenſchalung, 184 am Bretterverſchläge, 1 Stockwerkstreppe mit
16 Stufen, 63 lfd.m eichene Trittſtufen für die Eiſenbetontreppe).
Eiſenlieferung: (3900kg eiſ. Träger). Grobſchloſſerarbeit: (225 kg
Kleineiſenzeug). Dachdeckerarbeit: (271 am Schieferdach, 50 Ifd.m
Schneefanggitter). Spenglerarbeit: (40 lfd.m Kandel, 21 lfd.m
Abfallrohre)
Die Verdingungsunterlagen liegen vom 12. d. Mts. ab
wäh=
rend der Dienſtſtunden auf unſerem Amte (Zimmer Nr. 6) zur
Ein=
ſichtnahme offen; die Angebotsformulare werden, ſolange der
Vor=
rat reicht, gegen Erſtattung der Selbſtkoſten daſelbſt abgegeben.
Die Angebote ſind verſchloſſen, portofrei und mit deutlicher
Aufſchrift verſehen bis Samstag, den 23. d. Mts., vormittags
10 Uhr, an uns einzureichen, worauf deren Eröffnung im Beiſein
der erſchienenen Bewerber erfolgt.
Zuſchlagsfriſt 3 Wochen.
Darmſtadt, den 6. Auguſt 1913.
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Großherzogliches Hochbauamt.
Diehl.
Obſt-Verſteigerung.
Am Mittwoch, den 20. Auguſt, vormittags 9 Uhr, werden
an der Kreisſtraße von Bahnhof Roſenhöhe bis Meierei die Früchte
von 17 Aepfelbäumen als Geleeobſt öffentlich verſteigert. (17155
Darmſtadt, den 12. Auguſt 1913.
Der Großherzogliche Kreisbauinſpektor.
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Mittwoch, 20. Auguſt I. J., vormittags 9 Uhr,
verſteigere ich in meinem Verſteigerungslokal am weißen Turm
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auf freiwilligen Antrag, wegen Auflöſung des Haushaltes, folgende
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1 Büfett, 1 Serviertiſch, 1 Ausziehtiſch, 2 kompl. Betten,
1 Waſchkommode, 2 Nachttiſche, 2 Kleiderſchränke, 1
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mode, 1 kleines Schränkchen, 2 Tiſche, verſchiedene Stühle,
2 Bauerntiſche, 1 Nähtiſch, 2 Etageren, 1 Regulator, 1
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garderobe, 1 Spiegel, Bilder, Vorhänge und Portieren,
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Eine Partie Damenkleider werden gleichfalls ausgeboten.
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Darmſtadt, den 16. Auguſt 1913.
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Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstaa, den 16. Auguſt 1915.
Nummer 191.
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*
Zum 2. September
Dankbar erinnern wir uns in dieſen Tagen wiederum der
un=
vergeßlichen, glorreichen Zeit, die uns in den ſiebziger Jahren des
vorigen Jahrhunderts den Sieg und die Gründung des Deutſchen
Reiches gebracht hat.
Auch nach Erhöhung der Penſionsbezüge der Kriegsinvaliden
und Kriegshinterbliebenen durch die Reichsgeſetzgebung, bleibt noch
Raum genug dafür, unſeren Dank für die großartigen Leiſtungen
unſeres tapferen Heeres dadurch zu betätigen, daß wir in der Zeit
des 2. September in Gotteshäuſern oder bei ſonſtigen Vereinigungen
durch unſere Gaben dazu beizutragen, das Los der Opfer des
da=
maligen Krieges auch weiterhin beſſer zu geſtalten, als Reich und
Staat allein es vermögen.
Wir wenden uns daher an die Pfarrämter und
Kirchenvor=
ſtände mit der herzlichen Bitte, bei den betreffenden Gottesdienſten
Kollekten für jenen Zweck zu erheben.
Unſere Zweigvereine erſuchen wir, für die Verbreitung dieſer
Anſprache und Durchführung unſerer Sammlung eifrig zu wirken
insbeſondere an geeigneten Orten Sammelbüchſen aufzuſtellen.
Wir bitten endlich, die Erträgniſſe der Sammlungen durch
Poſteinzahlung an unſeren Schatzmeiſter, Herrn I.
Hauptſtaatskaſſe=
direktor Dexheimer, Neckarſtraße 13, dahier einzuſenden.
Darmſtadt, den 18. Auguſt 1913,
(17268
am Tage der Schlacht bei St. Privat=Gravelotte.
Der Heſſiſche Landesverein vom Roten Kreuz, als Landesverein
der Kaiſer Wilhelm=Stiftung für Deutſche Juvaliden.
Der Vorſtand.
Korwan,
Dr. Weber,
Generalleutnant z. D.
Miniſterialrat,
Schriftführer.
Vorſitzender.
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Nummer 191
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Auguſt 1913.
Seite 13.
Sport, Spiel und Turnen.
* IV Nationale=Olympiſche=Wettkämpfe des
Darm=
ſtädter Sportklubs 1905. Man ſchreibt uns: Zu den
morgen Sonntag ſtattfindenden Olympiſchen Wettkämpfen
des Sportklubs ſind die Meldungen außerordentlich
zahl=
reich eingelaufen. Noch in keinem Jahre waren ſolche
her=
vorragenden Kräfte am Start erſchienen, wie diesmal.
Be=
ſondere Anziehungskraft dürfte die Teilnahme des
hie=
ſigen Athletenvereins, der Turngemeinde und
Turngeſell=
ſchaft ausüben, die nach Jahre langer Pauſe wieder
ſtart=
berechtigt ſind. Die beiden Darmſtädter Turnvereine
werden ihre beſten Läufer, Springer und Mehr=Kämpfer,
die zur Genüge vom Leipziger Turnfeſt bekannt ſind, zu
den Spielen entſenden. Auch der Athletenverein
Darm=
ſtadt ſtellt ſeine beſten Kämpen ins Feld und wird die
Teilnahme der Gebrüder Joſeph und Edmund Otto von
dem Darmſtädter Publikum lebhaft begrüßt werden. Wie
jedes Jahr, wird ſich auch der F.=C. Olympia=Darmſtadt
in großer Zahl an den Uebungen beteiligen und ſeine
be=
kannten Sportleute werden ſcharfe Konkurrenten im
fried=
lichen Wettkampfe abgeben. Von den auswärtigen
Leicht=
athleten ſind noch beſonders hervorzuheben Trautmann,
Lech, ſowie die beiden ſüddeutſchen Meiſter Väth und
Blink vom Verein für Raſenſpiele Mannheim, H. V.
Mül=
ler, Mandel vom Turnſportverein Frankfurt und deſſen
vorzügliche 400 Meter=Stafette, die in dieſem Jahre zum
letzten Male um den Wanderpreis des Herrn Ritter und
Edler von Oetinger kämpfen wird. Auch aus Mainz,
Worms, Stuttgart uſw. ſind bekannte Größen gemeldet.
Im Verein mit dieſen Teilnehmern wird die
leichtath=
letiſche Abteilung des Sportklubs, die mit zirka 20 Mann
antritt, auf ſcharfe Konkurrenz ſtoßen. Ebenfalls haben die
Militär= und Schüler=Wettkämpfe eine gute Beſetzung
er=
fahren, ſo daß auch hier ſpannende Kämpfe zu erwarten
ſind. An den Schülerwettkämpfen beteiligen ſich die
hie=
ſigen Schulen, ſowie die Schülerabteilungen des Fußball=
und Lawn=Tennisklubs Worms und des Darmſtädter
Sportklubs 1905. Die wertvollen Ehrenpreiſe zu dieſen
Wettkämpfen ſind im Schuhwarenhaus Salamander,
Lud=
wigſtraße, ausgeſtellt.
* Pferderennen. Karlshorſt. Poſtillion=Jagd=
Rennen; 3500 Mark, Diſtanz 3600 Meter: 1. Herrn K. von
Tepper=Laskis Hart (Sandow), 2. Stör (B. Streit),
3. Hinduprinz (V. Roſak). Tot. 14:10, Pl. 10, 10.10.
Unpl.: Edel. Ueberlegen 4 Lg.-Weile. — Preis von
Fehrbellin; Ehrenpreis und 3000 Mark, Diſtanz 3400
Me=
ter: 1. Major Engels Polichinelle (Lt. von Moſch), 2. Red
Clover (Lt. Wittmack), 3. Melton PPet (Lt. Prinz zu
Bent=
heim). Tot. 22:10, Pl. 13, 19110. Unpl.: Alpha (4), Erz
herzogin. Kanter, 2½—5—7 Lg. — Veilchen=Handikap;
5800 Mark, Diſtanz 2700 Meter: 1. Herren Schlupp u.
Co.s Jack Iriſh Miko (Rybka), 2. Ovation (Ault), 3. Sara
(Weishaupt). Tot. 90:10, Pl. 21, 23, 14:10. Unpl.:
Kata=
rakt (4), Junggeſelle (5), Cavalier, Golconda, Seilfahrt
(angeh.), Galiba (gef.). Sehr ſicher 5 Lg.-Kopf-2½ Lg.
— Kronen=Preis; Ehrenpreis und 17000 Mark, Diſtanz
5500 Meter: 1. Dr. G. Pachalys Oberbayer (Newey),
2. Thus lieber (B. Streit), 3. Diamond Hill (Brown)
Tot. 171:10, Pl. 29, 13, 28110. Unpl.: Highbridge (4)
Lyre d’Airain (5), Hilarion II (angeh.), Nowton (gef.),
Preis von
Flint (gef.). Ueberlegen 4—¾—15 Lg.
Schildhorn; Ehrenpreis und 4000 Mark, Diſtanz 3400
Me=
ter: 1. Lt. F. von Zobeltitz’ Loreley (Lt. von Raven),
2. Doma (Dr. Rieſe), 3. Süßes Mädel (Lt. Prinz zu
Bentheim). Tot. 43:10, Pl. 22, 19110. Unpl.: Dame (4),
Vagabund, Hades. Sehr ſicher 4—¾—1½ Lg. — Kinder=
Jagd=Rennen; 4100 Mark, Diſtanz 3200 Meter: 1. Herrn
H. von Tresckows Freiheit (B. Streit), 2. Seekind (Lufta),
3. Paducah (H. Weber). Tot. 26:10, Pl. 12, 20
14:10. Unpl.: Sodom (4), Neſſy (ausgebr.), Seetang,
Hydra. Sehr ſicher 3—3—½ Lg. — Preis von Graditz;
4000 Mark, Diſtanz 1200 Meter: 1. Fürſt Hohenlohe=
Oehringens Goltz (Rice), 2. Winni (Blades), 3. Raute
(Scheffer). Tot. 66:10, Pl. 21, 14, 24:10. Unpl.:
Ada=
mant (4), Cloe, Saint George, Panter, Verbrecher,
Sal=
vator, Okka, Parole, Alteſſe. Sehr leicht 1½—½ Lg.
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Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Auguſt 1913.
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Laufſt. ſof. Kahlertſtr. 26, I. (*5621fs
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Frau geht Waſchen u. Putzen
Riegerplatz 14, Manſarde. (*5854
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teils in leitenden Stellungen und auf Reiſe tätig geweſen,
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zu älterem, kinderloſem Ehepaar
für 1. September, event. früher,
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Suche zum 1. Sept. od. 1. Ok.
ein tüchtiges Mädchen, d. kochen
kann u. Hausarb. verſteht (4 erw.
Perſ.), Hausmädch. vorh. (*5674fs
Frau v. Hartmann, Annaſtr. 28.
Geſucht für 1. Sepiember ein
tücht. Dienſtmädchen. (*5659fso
Hofbäckerei Hechler, Schlossgraben 11.
Gut empfohl. Mädchen, das
kochen kann, z. 1. Sept. oder
: Okt. geſucht von Dr. Schneider,
(*5758so
Wenckſtraße 10.
Geſucht für ſofort ein in
Haus=
u. Küchenarbeit
erfahrenes Alleinmädchen,
nicht unter 20 Jahren. Vorm.
Lauffrau zur Hilfe.
Mengering=
hausen. Viktoriaſtr. 85. (17048ds
Braves, fleißiges Mädchen, w.
kochen kann, geſucht. A. Braun,
(*5717.
Alexanderſtraße 18.
Alleinmädchen, das kochen kann,
zu kleiner feiner Familie per bald
geſucht. Lohn 25 Mk. Angenehmer
Dienſt, gute Behandlung. Näh.
in der Expedition ds. Bl. (*5713
Auf 1. September wird für 2
Stunden am Tag eine pünktliche
Frau oder Mädchen geſucht.
Beckſtraße 66, I.
*5709)
geſucht.
Laufmädchen Lina Neu,
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Eliſabethenſtr. 28.
(28
Mädchen geſucht, vormittags 2,
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Nummer 191.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Auguſt 1915.
Seite 15.
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ſein u. gute Zeugn. beſitzen. Zu
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(*5764
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beſſeres tücht. Mädchen als
Haus=
hälterin, welche einfach kochen kann
u. a. Hausarb. beſorgt, zu ält. Herrn.
Anerbiet. u. J 5 a. d. Exp. erb. (*5780soi
Unabh. ſaub. Lauff.f. morg. 3 Std.
geſucht. Kiesſtraße 83, 1. St. (*5778
Junges ſauberes Mädchen für
tagsüber geſucht.
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Liebfrauenſtraße 79, 1. Stock.
Zum 1. September oder ſpäter
ſucht ein ſauberes, zuverläſſiges
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Annaſtraße 8, 2. Stock, links. (*5728
Zuverläſſige
2)
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gutempfohl. Laufn
für einige Stunden vormitt. geſucht.
Hobrechtſtraße 8, 2. Stock. (17157so
Ein ſolides fleißiges Mädchen
per 1. September geſucht. (*
5729si
Hermannſtraße 19.
fron od. Mädch.
Saubere Lauffrau 2 Std. vm.
und nachm. zum Spülen geſucht.
Heidenreichſtraße 37, II. (*5782
Alleinmädch. geſucht per 1
1. Sept.
Saalbauſtraße 69.
(*5872som
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kleinen Haushalt (2 Perſonen) gleich
oder 1. September geſucht
*5869) Frankfurterſtr. 52, part.
Saubere Stundenfrau geſucht
*5834) Schwanenſtraße 71, 1. St.
Junges, anſtändiges Mädchen
tagsüber geſucht
(*5818
Rhönring 83, 1. St.
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Suche Hausmädchen in feine
Herrſchaftsh., Alleinm., welch. koch.
können, zu einzeln. Dame und zwei
Leuten in gute Privath. Mädchen
in Geſchäftshäuſer, Zimmer= und
Küchenmädch. ſof. u. 1. Sept. u. Okt.
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Eliſabethen=
ſtraße 5. Telephon 531. (*5864
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für Samstag mittags geſucht.
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Mühlſtraße 26, 2. St., rechts. (*5808
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zuverläſſige
Kinderpflegerin
die auch im Haushalt mithilft, zu
1¼ Jahre altem Kinde mögl.
ſof. geſucht. Nur beſtempfohlene
Perſonen, die Liebe zu Kindern
haben, wollen ſich melden. (17235
Stiftſtraße 17, 2. Stock.
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einfach. Haushalts. Vorzuſprechen
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a. M., Hötel Royal.
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Privat=Kundſchaft per ſofort oder
1. September 1913. Offerten unter
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(25 Pfg. Verkauf) bezirksweiſe zu
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geführt ſind und Erfolge nachweiſen,
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Leipzig=Leutzſch.
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Off. G. R. Leipzig-Vo, 18. (I,17197
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zum Beſuche der Privatkundſchaft
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Konſum=
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Dauerndes immer ſteigendes
Ein=
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Leute wollen ſich melden Samst. u.
Sonnt. vm. Wienersſtr. 77, II. (*5813
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Willy Neuroth, Motorfahrzeuge,
Pankratiusſtr. 63. Tel. 1060. (*5694
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Grafenſtraße 18.
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Hügelſtr. 29, Laden.
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zur Unterstützung
des geschäftsführenden Generalagenten
von einer die Lebens=, Unfall= und Haftpflicht=Verſicherung
be=
treibenden erſten Verſichernngs=Geſellſchaft geſucht. Herren, die ſich
über erfolgreiche Tätigkeit im Fache ausweiſen können, bietet ſich
hier die Gelegenheit zur Erlangung einer mit großer Selbſtändigkeit
ausgeſtatteten, dabei außerordentlich einträglichen und nicht die
Möglichkeit zu Delkredere=Verluſten in ſich ſchließenden Stellung.
Gewährt werden außer Reiſeſpeſen hohes feſtes Gehalt, namhafte
Abſchluß=Proviſionen und Gratifikation.
Geeignete Bewerber, denen Verſchwiegenheit zugeſichert wird,
wollen ihre Meldungen unter O. T. 1925 an Invalidendank,
Frankfurt a. M., gelangen laſſen.
(IV,17122,73
Hoher Verdienſt.
Für den Vertrieb eines patentamtlich geſchützten Artikels wer
den für Darmſtadt und Umgegend Damen geſucht:e
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Streng reelles Geschäft (IV,17203
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Vertriebs-
stellen, welche einen Verdienst bis 200 Mk. monatlich abwerfen.
Zur Leitung resp. Uebernahme suchen wir zuverlässige Herren,
auch Damen, die eigene feste Wohnung und ca. 300 Mk. Kapital
be-
sitzen. Das Geschäft bietet eine vorzügliche Erwerbsquelle.
Näheres zu erfahren durch: K. 203 Invalidendank, Perlin W9.
Hoher Verdienst!
Fleißiger Herr (auch besserer Nichtkaufmann), der sich durch
Ueber-
nahme der Niederlage größerer Fabrik für einen Bezirk dauernde
sorgen-
freie Existenz gründen will und selbst Mk. 300—600 bar hat, schreibe
sofort an „Bamaka‟ Hannover 8, Am Schiffgraben 27. (I,17119
Solide Stellung.
Wir ſuchen zum Vertrieb unſerer konkurrenzloſen Fabrikate
einen fleißigen, nüchternen Herrn (auch Nichtkaufmann) als Vertreter
zum Beſuch von Landwirten für Darmſtadt und Umgegend.
Sehr hoher Verdienſt, auch als Nebenerwerb. Früherer
Land=
wirt, Wirtſchaftsbeamter oder Herr, der ſchon mit Landwirten
ge=
arbeitet hat, bevorzugt.
Zur Uebernahme ſind Mk. 800.— erforderlich. Herren, welche
über vorſtehenden Betrag in bar verfügen, wollen ſchriftl. Bew. mit
kurz. Ang. der Verhältn. einſ.
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Laaser & Co., G. m. b. H., Hannover.
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Darmſtadt, den 15. Auguſt 1913.
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Haushalt=, Schmelz= und Tafel=Chocoladen, ſowie Confitüren
und Cacaomaſſen, ſucht tüchtigen und gut eingeführten
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Damen-Jacken mit langen
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„ „ „ „
Aermeln 35 ₰ 3 Gläsertücher 25 ₰ Kissenbezüge, gebogt 3 Gläsertücher 32₰ Stück 55 ₰ 65 ₰ 75 ₰ 65 ₰ [ ← ][ ][ → ]
N§ 191.
Samstag, 16. Auguſt.
1913.
Man tut gut, ſich
von Zeit zu Zeit daran
zu erinnern, daß von all
den Maßnahmen, die der
moderne Menſch zur
Geſunderhaltung ſeines
Körpersvornehmen muß,
die richtige Pflege der Zähne beinahe die wichtigſte
iſt. Wenige ahnen, daß ſchadhafte Zähne nicht nur
unſer Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen, ſondern
— neue Unterſuchungen haben das in überraſchender
Weiſe bewieſen — häufig den Ausgangspunkt
mannig=
fachſter Krankheiten bilden können, deren Urſache oft
rätſelhaft blieb. Als richtig kann eine Zahnpflege nur
dann bezeichnet werden, wenn die zahnzerſtörenden
Gärungs= und Fäulniserreger, die ſich im Munde
täglich neu bilden, auch täalich unſchädlich
ge=
macht werden. Das iſt nur zu erreichen durch den
täglichen Gebrauch eines antiſeptiſchen Zahnpflegemiitels.
Die Wirkungsweiſe des Odols iſt eine ganz
eigen=
artige. Während andere Mund= und
Zahnreinigungs=
mittel, ſoweit ſie für die tägliche Zahnpflege überhaupt
in Betracht kommen, lediglich während der wenigen
Sekunden der Mundreinigung ihre Wirkung ausüben,
wirkt das Odol noch ſtundenlana, nachdem man
ſich die Zähne geputzt har, nach. Dieſe einzigartige
Dauerwirkung iſt aller Wahrſcheinlichkeit nach darauf
zurückzuführen, daß ſich das Odol beim Mundſpülen
förmlich in die Zähne und die Mundſchleimhäute
ein=
ſaugt, dieſe gewiſſermaßen imprägniert und ſo
gleich=
ſam einen antiſeptiſchen Vorrat hinterläßt, der noch
ſtundenlang den zahnzerſtörenden Fäulnis= u.
Gärungs=
prozeſſen entgegenwirkt.
(I,16960
Preis: ¼ Flaſche (Monate ausreichend) Mk. 1.50,
½ Flaſche M. —.85.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentli
ngen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
lichur
keinerlei
Verantwor=
für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Prehgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Zur Beſoldungsreviſion.
In den Nummern 178 und 182 befinden ſich zwei
Ein=
geſandts, welche ſich mit der ungenügenden heſſiſchen
Lehrerbeſoldung befaſſen und des langen und breiten
dar=
zutun verſuchen, daß die preußiſchen Volksſchullehrer ſich
künftig immer noch beſſer ſtehen würden, als die Lehrer
Heſſens, wenn die den Landſtänden zur Beratung uſw.
vorliegende Beſoldungsvorlage nicht in weſentlichen
Tei=
len zugunſten der heſſiſchen Lehrerſchaft geändert werde.
Ob und wie weit die vorgebrachten Zahlen ſtimmen,
wol=
len wir für heute unerörtert laſſen; auch ſoll es heute nicht
unſere Aufgabe ſein, zu unterſuchen, ob die Klagen wegen
der unterſchiedlichen Behandlung der Stadt= und
Land=
lehrer ihre Berechtigung, ihre großen Vorteile oder
be=
ſonderen Nachteile für die Lehrerſchaft in ihrer Geſamtheit
haben.
Der ſpringende Punkt der beiden Einſendungen
dünkt uns ein ganz anderer zu ſein. In Nr. 178 heißt es
Kaie rache
Schlaſe, Saustag, 16. Aluguſte
Einreihung in die Kategorie der mittleren Finanzbeamten,
berückſichtigt würde, hätten ſie etwa die materielle
Stel=
lung, die ihnen im Vergleich zu ihren preußiſchen Kollegen
zukommt.‟ Dieſer Satz läßt erkennen, daß der Wunſch
nicht nur nach Gleichſtellung mit den mittleren
Finanz=
beamten, ſondern ſogar nach Voranſtellung beſteht.
In Nr. 182 heißt es ebenfalls am Schluſſe: „Wenn die
maßgebenden Faktoren bei der in Heſſen bevorſtehenden
Gehaltsregulierung die von der Zweiten Ständekammer
als berechtigt anerkannte Forderung: Gleichſtellung mit
den mittleren Finanzbeamten, bewilligen würden, wären
damit auch die für den Lehrerſtand beſtehenden Här=
Die
ten und Unſtimmigkeiten beſeitigt.”
mittleren Finanzbeamten haben ſchon wiederholt zu
er=
kennen gegeben, daß ſie gegen eine wirkliche
Gleich=
ſtellung aller Volksſchullehrer mit ihnen nichts
einzuwen=
den hätten: Aber bei den Lehrern handelt es ſich gar nicht
um eine tatſächliche Gleichſtellung, ſondern nur um
eine Voran= oder Ueberſtellung über ſämtliche mittleren
Beamten. Nur im Gehalt wollen ſie mit den mittleren
Finanzbeamten gleichgeſtellt ſein, im übrigen aber weiſen
ſie eine Gleichſtellung mit dieſen weit zurück. Ihre
Fach=
preſſe ſpricht ſich darüber zuweilen ſehr deutlich aus. Es
iſt richtig, daß man in der Zweiten Ständekammer ſich
wiederholt zuſtimmend zu der Gleichſtellung ausgeſprochen
hat, aber nicht in dem Sinne, wie die Lehrer die
Gleich=
ſtellung ſich denken und ſie begehren. Wir haben einen
Abgeordneten über dieſe Gleichſtellung geſprochen und von
dieſem erfahren, daß man ſchon aus Gründen der
Gerech=
tigkeit nicht daran denken könne, den Lehrern alle Vorteile
des eigenen Berufes zu belaſſen und die wenigen
Vor=
züge der mittleren Beamtenſtellen ihnen auch noch
zuzu=
billigen. Ein Abgeordneter erklärte uns auf die Frage,
weshalb man im Landtage ſich ſo überaus
lehrerfreund=
lich zeige und ſich ſo kühl gegenüber den mittleren
Beam=
ten verhalte: „Einigkeit macht ſtark, und nur der Starke
wird gefeiert. Organiſieren Sie ſich, und Sie werden
ſehen . . . 4
Dieſer Ausſpruch war die Konzeption des
heſſiſchen Beamtenkartells!!
Die vielen Hunderte von Lehrern in Mainz,
Darm=
ſtadt, Offenbach, Worms uſw. mit beſonderen Gehalts=
und Wohnungsgeldentſchädigungstarifen ſtehen ſich heute
ſchon nachweislich bei weitem beſſer, und die
Land=
lehrer, denen ein Aufſteigen in die Stadtlehrerſtellen uſw.
nicht verwehrt iſt, ſtehen ſich jetzt ſchon nicht ſchlechter als
die mittleren Finanzbeamten, wenn man berückſichtigt,
daß die Ausbildungskoſten der Lehrer geringer als die der
mittleren Finanzbeamten ſind, daß ſie Anſpruch auf freie
Dienſtwohnung oder eine ausreichende Mietentſchädigung
haben (nicht wie der Staatsbeamte, der noch nicht einmal
ganz drei Viertel ſeines Mietaufwandes als
Wohnungs=
geld erhalten ſoll), daß ſie drei bis vier Jahre früher ihr
Auskommen finden, acht bis zehn Jahre früher angeſtellt
werden, elf Wochen Ferien haben, in welchen ihnen nicht,
wie den mittleren Beamten, die ihren Urlaub meiſtens
einarbeiten müſſen, die Arbeit liegen bleibt uſw. uſw. Wir
haben Beweiſe von Volksſchullehrern in Händen, die das
freimütig zugeſtehen.
Auch der Oberbürgermeiſter der Stadt Darmſtadt hat
in einer Denkſchrift zur ſtädtiſchen Beſoldungsvorlage u. a.
ausgeführt, daß eine unterſchiedliche Behandlung der
Volksſchullehrer gegenüber den mittleren Finanzbeamten
ſich ſchon deshalb rechtfertige, weil der Volksſchullehrer
früher in bezahlte Verwendung komme und ihm aus der
Anrechnung von Militär= und Verwalterszeit als
Beſol=
dungsvordienſtzeit, in der Verfügung über eine
weit=
aus größere dienſtfreie Zeit und in der viel größeren
Möglichkeit zum Erwerb von Nebenverdienſten ein ſehr
weſentlicher Vorteil erwachſe.
Wenn die Volksſchullehrer aber eine wirkliche
Gleich=
ſtellung mit den mittleren Finanzbeamten unter
Berück=
ſichtigung aller Momente wollen, dann iſt ſie nur möglich
und gerechtfertigt, wenn ſie ſich auf folgenden Grundſätzen
aufbaut:
1. Die durchſchnittlichen Ausbildungskoſten ſind mit
oder 5 v. H. des aufgewandten Kapitals bei der
Ge=
haltsbemeſſung in Anſatz zu bringen.
2. Der Urland (Ferien) iſ für die milren Peamten
und Lehrer gleichlang feſtzuſetzen. Solle das nicht
möglich ſein oder nicht beliebt werden, ſo wären entweder:
a) die Volksſchullehrer während 8—10 Wochen im Jahre
mit Bureauarbeiten, die ihren Fähigkeiten
entſpre=
chen, zu beſchäftigen oder
b) der Gehalt der mittleren Beamten wäre zum
Aus=
gleich für mindeſtens 8 Wochen längere Dienſtzeit im
Jahre um ½ bis ½ gegenüber dem der
Volksſchul=
lehrer zu erhöhen.
3. Der Unterricht in der Fortbildungsſchule iſt als
Pflichtunterricht unentgeltlich zu erteilen zum Ausgleich
dafür, daß der mittlere Beamte in der Woche nicht nur
bis 30, ſondern 39, 48 und mehr Stunden Dienſt zu leiſten
hat.
4. Es iſt eine Aſſiſtenten= oder Unterlehrerklaſſe
ein=
zuführen als Gegenſtück zu den Aſſiſtentenſtellen bei den
Hauptſtenerämtern, Bezirlskaſſen, Kreisämtern und
Ge=
richten. Dieſe Forderung iſt durchführbar und ſteht den
Aufgaben der Schule nicht entgegen.
5. Für die mittleren Beamten ſind die gleichen
An=
ſtellungsverhältniſſe zu ſchaffen, insbeſondere hat die
gleiche Anrechnung von Militärdienſtzeit und von
beſon=
derer Prüfung ab als Beſoldungsvordienſtzeit, wie bei
den Lehrern zu erfolgen.
6. Den mittleren Beamten, die größere Stellen zu
leiten haben, iſt, wie bei den Hauptlehrern, eine gleiche
Funktionszulage zu gewähren.
7. Die Erteilung von Privatunterricht gegen Entgelt
iſt an die Genehmigung des Miniſteriums gebunden, wie
dies auch für die mittleren Beamten für
Nebenbeſchäftig=
ungen vorgeſchrieben iſt.
8. Zum mindeſten iſt der Turnunterricht an allen
Plätzen, wo ein Lehrer damit ausreichend beſchäftigt
wer=
den kann von geeigneten Militäranwärtern zu erteilen,
die als Turnlehrer anzuſtellen ſind.
Adolf.
Bei den Anwohnern der Riedeſelſtraße hat ſich durch
die gegenwärtigen Verkehrsverhältniſſe eine ſtarke
Miß=
ſtimmung bemerkbar gemacht.
1. Von ſeiten der elektriſchen Straßenbahn:
Wer die Verhältniſſe kennt, muß zugeſtehen, daß hier eine
Halteſtelle am Platze ſei. Sobald das Publikum des
Süd=
weſtviertels und hauptſächlich der Riedeſelſtraße die
elek=
triſche Bahn in Anſpruch nimmt, will es nicht etwa zurück
an die Heinrichſtraße oder bis zum Marienplatz gehen.
Kann nicht eine Halteſtelle an der Riedeſelſtraßesund eine
an der Hügelſtraße ſein? Die Sandſtraße iſt eine
Sack=
gaſſe und hat hier die Halteſtelle ihren Zweck verfehlt. Das
Publikum, welches von der Stadt die Linie 7
Heidelberger=
ſtraße benutzt, ſteigt doch am Schloß und Rheinſtraße
hauptſächlich ein und ſteht die Halteſtelle an der
Sand=
ſtraße für dieſe Fahrtrichtung iſoliert da, hingegen in der
umgekehrten Richtung an dieſer Halteſtelle die Elektriſche
ſtets von Fahrgäſten erwartet wird. Wo kommen dieſe
Fahrgäſte her? Nur von dem ſogen. Proviantamtsviertel
und Riedeſelſtraße.
2. Warum wird nicht ein Durchgang von der
Riedeſelſtraße zur Anlage hergerichtet? Es iſt doch mit
ſehr wenigen Koſten verknüpft und würde dem Publikum
große Dienſte erweiſen, hauptſächlich den Arbeitern,
vom Train=Depot, ſowie einer großen Anzahl
Fußball=
ſpielern, welche auf dem Exerzierplatz ſpielen und ihr
Lokal in der Riedeſelſtraße haben; es müſſen ſich dieſe vor
der alten Bahnhofslinie ſtets nach links oder rechts
wen=
den; es iſt gerade für dieſe, wie für das Publikum nicht
angenehm, wenn 50—60 Mann bei ihrer Wendung des
Sonntags nachmittags mit den ruhigen Spaziergängern
zuſammenſtoßen. Auch ſehnen ſich die Bewohner der
Riedeſelſtraße nach dem Durchgang, um leichter auf den
Exerzierplatz und in die Anlage zu kommen. Es würde
dieſer Uebergang von Paſſanten ebenſo ſtark in Anſpruch
genommen, als jener der Eliſabethenſtraße. Hoffentlich
werden die leitenden Herren dem Wunſche der Bewohner
der Riedeſelſtraße entſprechen.
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Wie wir vergeben unſern
Schuldigern
Roman von E. Krickeberg.
(Nachdruck verboten.)
22
Aber vielleicht hat er gerade Ihre Partei genommen
und ſich womöglich mit ſeinem Vater Ihrer
Angelegen=
heit wegen entzweit? Erſcheint Ihnen dies undenkhar?
Ja — völlig! Um meine Perſon, die ihnen allen im
Wege ſteht, ſich entzweien — die Drewensbergs? Und
ſpeziell Eberhardt von Drewensberg ſich mit dem Vater
überwerfen, damit er nicht ihm, ſondern dem Neffen das
Majorat gebe? . . . Ich bitte Sie, Brigitte! — Sie
könn=
ten höchſtens über den einzuſchlagenden Weg uneins ſein,
das Ziel iſt ihnen beiden das gleiche. Mir iſt der alte
Herr jetzt faſt noch ſympathiſcher als der Sohn, denn er
geht rückſichtslos offen zu Werke. Man weiß, wie man
mit ihm dran iſt.
Ich ſehe, Ihr Haß wurzelt zu tief. Da iſt jedes
Wort zum Frieden vergebens, ſagte Brigitte mit einem
Ton der Mutloſigkeit.
Nein, Brigitte, ich haſſe die Verwandten meines
Man=
nes nicht — Gott behüte mich davor! Harto hat mir den
gleichen Vorwurf gemacht, und ich glaubte es ſelber und
erſchrak vor mir. Aber während ich hier die langen
Stun=
den einſam lag, habe ich mich genau geprüft: ich haſſe
mei=
nes Kindes Großeltern, ja ſelbſt ſeinen Onkel nicht. Ich
würde ihnen nichts Böſes wünſchen, wenn ſie mich ſtill
meinen Weg gehen ließen und meinem Sohn ſein Recht
gäben. Ja, ich könnte Ihnen dann ſogar verzeihen, und
wenn ſie Kindespflichten von mir verlangten, würde ich
ſie ihnen ohne Vorbehalt leiſten. Aber ſie laſſen mich ja
nicht zur Ruhe kommen, ſie hetzen mich ja immer mehr in
Angſt und Verbitterung hinein. Wenn ſie es in dieſer
erbarmungsloſen Weiſe fortſetzen, dann werde ich ſie
eines Tages wirklich haſſen, unverſöhnlich — dann aber
habe ich mir keinen Vorwurf deshalb zu machen.”
Brigitte ſchlang ihren Arm beruhigend um ſie. In
ihren Augen ſtanden Tränen. Arme, liebe Anita!!
Quä=
len Sie ſich jetzt nicht länger — mühen Sie ſich, nicht mehr
an dieſe letzte ſchlimme Sache zu denken. Heini iſt erſt
fünf und ein halbes Jahr alt, Sie haben alſo beinahe noch
ein Jahr vor ſich, ehe es zur Entſcheidung kommt.
Wa=
rum zermartern Sie ſich jetzt ſchon Kopf und Herz mit
Dingen, die noch in weiter Ferne liegen?
Für mich iſt die Entſcheidung bereits gefallen. Wie
hätte ich die Ungewißheit länger als eine Stunde
ertra=
gen? — Ich habe vorhin dem alten Baron geſchrieben,
daß
Ein erſchreckter Laut Brigittes ließ ſie innehalten.
Wie können Sie ſich ſo übereilen?
Anita ſah ſie erſtaunt an. Da gibt es doch keine
Ueber=
eilung für mich, wo ich mich doch überhaupt nur in einem
Sinn entſcheiden kann.
Ich fürchte, lenkte Brigitte ein, Sie haben in Ihrer
Erregung ſehr ſchroff geſchrieben — und man hätte doch
vielleicht einen friedlichen Weg zur Löſung des Zwiſtes
finden können . . . eine Vermittelung . . .
Zwiſchen mir und Heinis Großvater gibt es keine
Mittelsperſon. Wir verkehren direkt und gerade
mitein=
ander. Er hat mir kurz und klar ſeinen Entſchluß
mitge=
teilt, und ich habe ebenſo kurz und klar geantwortet, daß
mein Sohn einen gerichtlich beſtellten Vormund hätte, den
alten Hartkopf, daß mir deſſen Beirat vollkommen genügt
und ich im übrigen die Fähigkeit in mir fühlte, meinen
Sohn allein zu erziehen. Außerdem ſei es der beſtimmt
ausgeſprochene Wunſch ſeines Vaters geweſen, daß
ſein Kind nicht in einem Inſtitut, ſondern im Elternhauſe
unter der Obhut ſeiner Mutter aufwachſe, und an den
halte ich mich gebunden. Infolgedeſſen würde ich nie
darein willigen, Heini von mir zu laſſen, und wäre alſo
jetzt und künftig nicht imſtande, auf Vorſchläge in dieſer
Richtung einzugehen.
Das iſt reichlich ſchroff und wird die Erbitterung nur
verſtärken.
Wie man in den Wald hineinruft, ſo ſchallt es wieder
heraus, Brigitte! — Zwingen können Sie mich oder
Hei=
nis Vormund natürlich nicht, dem Befehl des
Familien=
oberhauptes zu folgen, aber es gibt andere Wege, das
Kind in ihre Gewalt zu bekommen. Wenn ſie zum
Bei=
ſpiel Anſtoß an meinem Lebenswandel finden oder
Har=
tos Perſon als nicht geeignet zum Vorwund hinſtellen
könnten, wenn ſie es bis dahin zu bringen vermöchten,
daß an meiner Zurechnungsfähigkeit Zweifel entſtehen... .
Anita, rief Brigitte entſetzt, vorwurfsvoll, und das
nennen Sie nicht gehäſſig, wenn Sie den Großeltern
Hei=
nis derartiges zutrauen?
Sie haben ihren Sohn ſterben laſſen, ohne ſich mit
ihm zu verſöhnen — ſollen ſie da Rückſicht auf mich neh=
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vor=
ſichtig zu ſein, alles zu vermeiden, was Veranlaſſung und
Gelegenheit zu Mißdeutungen geben könnte — und
da=
rum, Brigitte, werden Sie es verſtehen, wenn ich künftig
nicht mehr mit Ihnen und Ihrem Bruder ausgehen kann,
ſo glücklich ich mich bei den harmloſen Ausflügen gefühlt
habe. Der Verkehr mit einem jungen Mann fällt bei einer
Witwe natürlich auf; ſagen Sie das Ihrem Bruder, und
daß kein Schatten eines Mißtrauens gegen ihn in mir
ſelber iſt. Ich danke Ihnen von Herzen, daß Sie ſich
mei=
ner mit ſo viel Teilnahme angenommen haben. — Ich
muß viel arbeiten, viel mehr noch als bisher. Denn ich
muß jederzeit gewärtig ſein, nachweiſen zu müſſen, daß
mein Einkommen groß genug iſt, den Majoratserben des
Geſchlechtes Drewensberg ſtandesgemäß zu erziehen.
Hart=
kopf hat in letzter Zeit Stundenſchülerinnen abgewieſen
— das wird nicht mehr geſchehen. Ich werde mich auch
nicht mehr ſcheu vor der Oeffentlichkeit zurückhalten, wenn
es mir auch ſchwer wird, wieder hinauszutreten. Ich
muß mir einen größeren Bekanntenkreis ſchaffen — Harto
hat mir das immer geſagt, aber ich meinte, es ginge auch
ſo. Ich werde es nicht mehr abſchlagen, wenn ich
aufge=
fordert werde, bei Wohltätigkeitsfeſten mitzuwirken. Die
Drewensbergs können ſich die Blöße nicht geben, bei der
Frau ihres Sohnes etwas für unwürdig zu erklären, was
Gräfinnen und Fürſtinnen tun.
Sie hatte unaufhaltſam geſprochen. Es war ihr ein
Bedürfnis, ſich das alles von der Seele zu reden, und
Brigitte unterbrach ſie nicht mit einem Wort. Sie ſaß in
ſich zuſammengeſunken im Seſſel neben dem Ruhebett, den
Ellenbogen auf deſſen Lehne geſtützt und das Geſicht in
der Hand vergraben. Sie rührte ſich nicht.
Anita, die ſich aus der liegenden Stellung aufgerichtet
e Einen Augenblick
betrach=
tete ſie ſie ſchweigend mit Trauer und Sorge.
Ich fürchte, ſagte ſie endlich, Sie verſtehen mich nicht,
Brigitte.
Die ſchrak zuſammen und richtete ſich verwirrt empor.
Ich verſtehe Sie vollkommen, Anita. Sie haben ein
ſtol=
zes, tapferes Herz, dem es ſchwer wird, ſich einem Zwang
zu fügen, und viel Willenskraft. Wenn es mir bisher noch
zweifelhaft geweſen wäre, jetzt weiß ich es — Heinz von
Drewensberg hat eine Frau ſein eigen genannt, die
ſei=
ner würdig war — würdiger als irgend eine andere auf
der Welt — und Eberhardt von Drewensberg dauert mich.
Anita fuhr auf: Wie meinen Sie das?
Aber Brigitte erhob ſich eben. Hatte ſie die Frage
nicht gehört, oder wollte ſie nicht antworten? Sie ſagte
nichts und Anita fragte nicht mehr.
10. Kapitel.
Es war am Abend dieſes für Anita ſo ſchweren
Ta=
ges, als die Korridorglocke an ihrer Wohnung haſtig
ge=
zogen wurde. Heini wollte öffnen, aber Anita hielt ihn
feſt. Sie war blaß geworden und ihre Augen blickten
erſchreckt. Um dieſe ſpäte Abendſtunde pflegte ſonſt
nie=
mand mehr zu ihr zu kommen und die überſtandene
Auf=
regung hatte ſie nervös gemacht.
Hartkopf, der eben erſt mit Heini vom Spaziergang
heimgekehrt war, ſtand ſchnell auf.
Bleiben Sie, ich werde nachſehen, wer da iſt.
Viel=
leicht hat die Müllern wieder einmal den Korridorſchlüſſel
vergeſſen.
Anita ſtand mit angehaltenem Atem lauſchend. Ihr
Herz klopfte bis in den Hals hinaus. Die Mutter
Mül=
lern war das nicht, die läutete nicht in dieſer Art.
Guten Abend, Herr Hartkopf, ſagte draußen eine er=
regte Männerſtimme. Verzeihen Sie, daß ich ſo ſpät
komme, aber ich muß meine Schwägerin noch heute
ſprechen.
Ach, Mutti, Onkel Eberhardtchen, jubelte Heini und
wollte nach der Tür, aber die Mutter hatte ihn ſchon
ge=
faßt, ſo hart, wie er es von ihr nicht gewöhnt war, und
ehe er es ſich verſah, war er in ſein Spielſtübchen
ge=
ſchoben, und die Mutter befahl mit einem Ton, der ſtreng
und doch wie ein Aufſchluchzen klang:
Bleibe jetzt hier, Heini, und verhalte Dich ruhig. Ich
komme bald, Dich zu holen.
Als Hartkopf gleich darauf ins Zimmer trat mit einer
verlegenen, ängſtlich geſpannten Miene, ſtand Anita an
den Tiſch gelehnt und ſah zum Erſchrecken blaß aus. Die
großen Augen blickten ſchwarz aus dem bleichen Geſicht
und eine fieberiſche Angſt glühte in ihnen. Trotzdem
ſie ſich mit beiden Händen auf die Tiſchplatte ſtützte, ſah
man, wie ihr Körper zitterte.
Anita . . . .
Kein Wort, Harto, ſtieß ſie mit trockener Kehle hervor,
ich bin nicht nicht zu ſprechen!
Anita . . .
Ich bin nicht zu ſprechen, ſagte ſie noch einmal, und
jetzt kam der Zorn über ſie, und mit ihm die alte Kraft.
Sie richtete ſich energiſch auf. Mit Eberhardt von
Dre=
wensberg habe ich überhampt nichts mehr zu ſchaffen,
ſon=
dern allein noch mit ſeinem Vater. Ich habe ihm mein
Haus verboten, und er wagt es doch, wiederzukommen.
Der alte Hartkopf zuckte mutlos die Schultern.
Ich fürchte, Anita, Sie werden Ihren unvernünftigen
Starrſinn noch einmal bitter bereuen.
Das habe ich mit mir allein auszumachen.
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Nummer 191.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Auguſt 1915.
Seite 25.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt i.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
8 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 10. Auguſt: dem Poſtboten Ludwig
Sahler Eliſabethenſtr. 52, eine T. Anna Dorothea
Käthe, Am 12.: dem Gaswerksarbeiter Johannes
Ger=
bracht, Schwanenſtr. 2, eine T. Marie Klara. Dem
Straßenreiniger Heinrich Geßner, Große Bachgaſſe 14,
eine Tochter. Am 13.: dem Bierbrauer Johann Karl,
Feldbergſtr. 82, ein S. Hermann. Am 12.: dem Hoboiſt
im Leibgarde=Inf.=Regt. Nr. 115, Heinrich Hebbel,
Bismarckſtr. 3, ein S. Heinz Auguſt. Am 11.: dem
Stein=
hauer Jacob Hopfinger, Arheilgerſtr. 52, eine T.
Doro=
thea Marie. Am 13.: dem Fabrbikarbeiter Hermann
Weber, Kaſtanien=Allee 2, eine T. Marie Margareta.
Am 12.: dem Bäcker Georg Becker, Rhönring 57, ein S.
Richard Theodor.
Geſtorbene, Am 11. Auguſt: Helene Birn, 1 J.,
kath., Tochter des Bauarbeiters Paul Birn,
Alexan=
derſtraße 25. Privatier Johannes Wagner, 62 J., kath.,
Frankfurterſtr. 48. Emma Spies, geb. Taute, 73 J.,
ev., Witwe von Hauptmann Johannes Spies,
Frankfurter=
ſtraße 17. Am 12.: Margarethe Mathilde Greſſer, 20
J., ev., T. des Hofbuchbinders Alwin Greſſer,
Garten=
ſtraße 15. Am 13.: Marie Giebenhain, 1 Monat. T. des
Hausburſchen Wilhelm Giebenhain, Grafenſtr. 27.
Tag=
löhner Georg Jakob Back, 65 J. ev., in Elsbach, hier
Grafenſtr. 9.
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
13. Sonntag nach Trinitatis, den 17. Auguſt 1913
Hofkirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Mittwoch, den 20. Aug., abends um 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Marx.
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Vogel. — Abends um 6 Uhr: Pfarrer Zimmermann.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
17. Aug., vorm. um 9 Uhr: Chriſtenlehre für die
Lukas=
gemeinde. Pfarrer Kleberger.
Vormittags um
11¼ Uhr: Chriſtenlehre für die Kaplaneigemeinde.
Pfarrer Beringer.
Feierabend (Stiftſtr. 51): Vorm. um 9 Uhr:
Chriſtenlehre für die Markus gemeinde. Pfarrer Vogel.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8 Uhr.
Vorm. um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (
Stein=
ſtraße 24, Muſikſaal).
Johanneskirche: Kollekte für die innere Miſſion.
Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Memmert. — Vorm. um
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Widmann. Kollekte für die innere Miſſion. —
Ver=
pflichtung der neugewählten
Kirchenge=
neindevertreter. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt für den Weſt bezirk. Pfarrer D. Waitz.
Nachmittags um 4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift.
Pfarrer Schneider.
Pfründnerhaus: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
D. Waitz.
Eliſabethenſtift: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Lenz. — Vormittags um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Kollekte für die
innere Miſfion. — Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lic. Adolph. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kindergottes=
dienſt. Pfarraſſiſtent Lie. Adolph.
Pauluskirche: Kollekte für die innere Miſſion.
Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. Pfarrer Rückert.
Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Rückert.
Großh. Schloßkapelle zu Kranichſtein: Sonntag, den
17. Aug., vorm. um 11¼ Uhr: Gottesdienſt.
Pfarraſſi=
ſtent Bönning.
NB. Gottesdienſte finden in der Schloßkapelle zu
Kranichſtein in der Regel jeden erſten Sonntag im Monat,
vorm. um 11¼ Uhr, ſtatt.
Evang. Gemeinde Eberſtadt: Sonntag, den 17. Auguſt,
vormittags um 9½ Uhr: Gottesdienſt. Pfarrer Paul.
Nachm. um 2 Uhr: Chriſtenlehre für Mädchen.
Jutheriſcher Gottesdienſt. (Selbſtändige evang.=lutheriſche
Kirche.) Am 13. Sonntag nach Trinitatis, den 17. Aug.,
nachmittags um 5 Uhr, im „Feierabend”, Stiftſtr. 51:
Pfarrer Müller.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 17. Aug.,
vorm. 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Abends um
8½ Uhr: Bibliſcher Vortrag: „Die herrliche Freiheit der
Kinder Gottes. — Dienstag, den 19. Aug., abends um
8½ Uhr: Blaukreuz=Bibelſtunde.
— Donnerstag, den
21. Auguſt, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde. —
Sams=
tag, den 23. Aug., abends um 9 Uhr: Bibelſtunde für
Beamte. — Zweig der Stadtmiſſion (
Beſſunger=
ſtraße 88, Hth.). Sonntag, den 17. Auguſt, vorm. um
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Freitag, den 22. Aug.,
abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag,
den 17. Aug., nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule.
Abends um 8½ Uhr: Predigt. Pred. Berner aus
Frank=
furt a. M. — Dienstag, den 19. Auguſt, abends um
8¼ Uhr: Bibelſtunde. Pred. Berner aus Frankfurt a. M.
Gottesdienſt der Aenapoſtoliſchen Gemeinde (
Lagerhaus=
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getaufter Chriſten (Waptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 17. Aug., vorm. um 9½ Uhr:
Erbauungsſtunde. — Vormittags um 10½ Uhr:
Sonn=
tagsſchule. — Nachmittags um 4 Uhr: Predigt. Herr
Prediger Sult aus Hamburg. — Abends um 6 Uhr:
Jugendverein. — Mittwoch, den 20. Aug.: Keine
Ver=
ſammlung.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 17. Aug., nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
Um 4 Uhr: Predigt. Prediger Schubert aus
Frank=
furt a. M. — Freitag, den 22. Aug., abends um ½9 Uhr:
Bibel= und Gebetſtunde.
Katholiſche Gemeinden
14. Sonntag nach Pfingſten, den 17. Auguſt 1912
St. Ludwigskirche: Samstag, den 16. Auguſt,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. — Um
Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr:
Militärgottesdienſt mit Predigt. — Um ½10 Uhr:
Hoch=
amt mit Predigt. — Um 11 Uhr: letzte heil. Meſſe.
Nachmittags um 3 Uhr: Sakramentaliſche
Bruderſchafts=
andacht.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um ¾4 Uhr:
Vor=
trag für die Mitglieder des Marienbundes. — Um 5 Uhr
Verſammlung des 3. Ordens. — Abends um 6 Uhr:
Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Kapelle zu Ober=Ramſtadt: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
heil. Meſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 16. Aug.,
nach=
mittags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von ½7 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
hl. Meſſe mit Predigt Generalkommunion der Sodalität.
Um ½10 Uhr: Hochamt und Predigt. —
Nachmit=
tags um 2 Uhr: Andacht; ſodann Sodalität mit Vortrag
von Fräulein Platz über Lourdes.
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Amt und Predigt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
16. Aug., nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr:
Amt mit Predigt. — Nachm. um ½3 Uhr:
Sakramen=
taliſche Bruderſchaftsandacht.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 16. Aug., nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½6 Uhr: Beichte. — Um
½ 7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion,
Gemein=
ſchaftliche Kommunion der Jünglinge und Jungfrauen.
Um ½10 Uhr: Hochamt und Predigt eines fremden
Geiſtlichen. — Um ½2 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr:
Prozeſſion und Andacht. — Werktags um ¼7 Uhr:
Singmeſſe.
In der Provinzial=Pflegeanſtalt bei
Eberſtadt: Vorm. um 8 Uhr: hl. Meſſe mit Predigt.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, den 17. Aug., vorm.
um 7 Uhr: Beichte. — Um ½8 Uhr: Amt und Predigt.
Nachmittags um ½ 2 Uhr: Andacht.
Cekaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Reformationsgemeinde: 3. Aug: Dem
Gaſt=
wirt Johann Adam Wolf T. Anna Margarete Eliſabeth,
geb. 21. Juni.
Markusgemeinde: 10. Aug: Dem Rechner an
der Landwirtſchaftskammer Karl Eger S. Gerhard.
Schloßgemeinde: 27. Juli: uneheliche T. Regine
Thereſe. Dem Eiſendreher Georg Helfmann S. Georg
Wolfgang, geb. 16. April. 30. Juli: Dem Oberinſpektor
Ernſt Schwerdtfeger T. Franziska Erna Toni, geb.
3. April. 31. Juli: Dem Paketfahrer Peter Reißmann
S. Friedrich Wilhelm, geb. 26. Juli. 3. Aug.: Dem
Diener Georg Heberer T. Margarete, geb. 22. Juni. Dem
Fuhrmann Joh. Georg Heinlein T. Marie, geb. 9. Juni.
10. Aug.: Dem Kutſcher Karl Friedrich Ott T. Johanna,
geb. 17. Juli. Uneheliche T. Anna. Dem Taglöhner
Karl Creter S. Wilhelm, geb. 1. Juli.
Kaplaneigemeinde: 10. Aug.: Dem
Geflügel=
händler Leonhard Schröder T. Marie, geb. 28. Mai.
13. Aug.: Dem Taglöhner Gg. Otto Köhler S. Ferdinand,
geb. 9. Mai. 14. Aug.: Dem Taglöhner Ludw. Friedr.
Pfeffer T. Marie Marg. Regina, geb. 24. März.
Johannesgemeinde: 10. Aug.: Dem
Gemüſe=
händler Wilhelm Mißback T. Marie Ottilie Karola, geb.
24. Juli. Dem Schloſſer Auguſt Friedrich Nichelmann
S. Auguſt Friedrich, geb. 18. Juli. 13. Aug.: Dem
Fuhrmann Franz Ernſt Dornau T. Philippine Wilhelmine,
geb. 30. Juni.
Martinsgemeinde: 10. Aug.: Dem Bierfahrer
Ferdinand Rackow T. Maria Elfriede, geb. 24. Juli.
Dem Wagner Johannes Wilhelm Schönyals T. Alice
Marie Auguſte, geb. 16. Juni. 9. Aug.: Dem
Büro=
gehilfen Wilhelm Reeg T. Minna Juliane, geb. 23. Juli.
Petrusgemeinde: 10. Auguſt: Dem Schreiner
Jakob Stein S. Walter, geb. 4. Juli. Dem Bautechniker
Georg Joh. Schönig S. Willy Adam Adolf, geb. 14. Juli.
Paulusgemeinde: 10. Aug.: Dem
Straßenbahn=
ſchaffner Karl Steiger Sohn Hans, geb. 28. Juli. Dem
Lackierer Chriſtian Dietz T. Katharina Magdalene, geb.
1. Juni.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Markusgemeinde: 9. Aug.: Fabrikant Konrad
Winter aus Offenbach und Eliſe Engel.
Schloßgemeinde: 26. Juli: Albert Pfeffer und
Maria Lämmerhirt. 5. Aug.: Adam Trautmann und
Margarete Schaffnit. 7. Aug.: Peter Romig aus
Gonſen=
heim bei Mainz u. Eliſabeth Borger aus Klein=Bieberau.
11. Aug.: Arno Alex Hugo Gruſchwitz und Dorothea
Raubenheimer.
Johannesgemeinde: 9. Aug.: Hilfsſchaffner
Heinrich Greim von hier und Luiſe Mayer von
Ober=
acker. 10. Aug.: Reſervelokomotivführer Auguſt Müller
und Dorothea Reukauf von hier.
Petrusgemeinde: 9. Aug.: Hauſierer Peter
Mahler und Lina Eberhardt, beide hier. Kaufmann
Wilhelm Adolf Köhler und Georgine Karoline Wilhelmine
Stein, beide hier.
Paulusgemeinde: 11. Aug.: Forſtaſſeſſor Wilh
Scheele zu Sonneberg und Maria Spangenberg.
Brerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Reformationsgemeinde: 7. Aug.: Helene Jung,
Privatin, ledig, 57 J., ſtarb 5. Aug.
Markusgemeinde: 11. Aug.: Suſanna Barbara
Sommerlad, geb. Schieck, Ehefrau, 62 J., ſtarb 9. Aug.
Schloßgemeinde: 27. Juli: Kutſcher Peter Waas,
64 J., ſtarb 24. Juli. 28. Juli: Privatier Ludwig
Mar=
tin Schwarz, 64 J., ſtarb 26. Juli. 5. Aug.: Eliſabeth
Schenkelberg, geb. Hechler, Ehefrau des
Hauptſteueramts=
rendanten zu Bingen, 37 J., ſtarb 3. Aug. 15. Auguſt:
Margarete Mathilde Greſſer, T. des Hofbuchbinders,
20 J., ſtarb 12. Aug. Kaufmann Karl Hunold, 40 J.,
ſtarb 11. Aug.
Johannesgemeinde: 14. Aug: Emma Spies,
geb. Taute, Witwe des Großh. heſſ. Hauptmanns, 73 J.,
ſtarb 11. Aug.
Martinsgemeinde: 10. Aug.: Adolf Wolf, Sohn
des Schmieds, 9¼ J., ſtarb 8. Aug. 13. Aug.: Paul
Feith, Sohn des Gendarmerie=Wachtmeiſters i. P., 16. J.,
ſtarb 11. Aug. 7. Aug.: Fabrikarbeiter Joh. Reichert,
58 J., ſtarb 4. Aug. 12. Aug.: Luiſe Metzler, Tochter
des Keſſelſchmieds, 15 J., ſtarb 9. Aug.
Paulusgemeinde: 8. Aug.: Landwirt Chriſtian
Beſt, 77 J., ſtarb 5. Aug. 9. Aug.: Eliſabeth Vierheller,
geb. Stumpf, Witwe des Kaufmanns, 72 J., ſtarb
7. Aug. 14. Aug.: Schuhmachermeiſter Konrad Krebs,
63 J., ſtarb 11. Aug.
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Seite 26.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Auguſt 1913.
Nummer 191.
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Am 16. Auguſt, abends 8 Uhr, in der Reſt. „Reichskrone‟,
Mühlſtraße 5, KOMMERS. (Eintritt frei.)
Am 17. Auguſt, vormittags 10½ Uhr, im ſtädtiſchen Saalbau,
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3½ Uhr ab: JUBEL-FEIER. Abends 8½ Uhr:
Festball im grossen Saale.
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Hierzu ladet ergebenſt ein
(*5405
Der Fest-Ausschuss.
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„Aus großer Zeit oder Lützow und ſeine Helden‟
kommt am Sonntag, den 17. Auguſt, abends 7½ Uhr, und am
Mittwoch, den 20. Auguſt, abends 8 Uhr,
(17040ds
im großen Saal des Geſellenhauſes (Friedrichſtr. 30)
zur Aufführung.
Eintrittspreis: 1. Platz 1 Mk., 2. Platz 0,50 Mk.
Karten ſind im Vorverkauf zu haben im Geſellenhaus und im
Pfarrhaus St. Ludwig.
Hessiscner Hor.
Heute Samstag, den 16. August, abends 8 Uhr
Populäres Militär=Konzert
Kapelle des Großh. Hess. Art.-Regts. Nr. 61
Leitung: Obermusikmeister M. Weber.
2
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K
K
l 25
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Sonntag, den 17. August 1913:
IV. Harloldie Uryinp. Wertkampfe
Lauf-, Wurf-, Stoß- und Sprungübungen
15 km Stafettengehen, Schüler- u. Militärwettkämpfe
Vorkämpfe vormittags 9 Uhr Entscheidungskämpfe nachm. 2 Uhr
Eintritt: I. Platz 80 Pfg. II. Platz 60 Pfg. Vorverkauf (
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bureau): I. Platz 70 Pf. II. Platz 50 Pfg. Schüler u. Militär 15 Pfg.
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y im weissen Saal.
Frühschoppen-Konzert u. Tanl Dienstbach.
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Großſtadt=
Programm.
Die Löwenjäger.
Drama in 2 Akten.
Dieſer Film zeigt dem
Publik., wie der Mann,
um ſeine Frau zu
ret=
ten, den Kampf mit 3
Löwen aufnimmt.
Der Lohn des Lebens.
Ein ſehr ergreif. Drama.
Die Aufopferung des
Gra=
fen Lohe f. einen Knaben.
Verſcherztes Glück.
Aus dem Leben,
ergreifendes Drama.
Sellger Schleger
Detektiv
Umzug ohne Koſten.
Nauke
als Jongleur. —
Lachen und kein Ende.
Dieſes Programm
bringt noch drei ganz
hervor=
ragende Einlagen als Zu=
(*5800
gabe.
je6é Montag, 18. August
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Monats-Versammlung
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Sonntag, den 17. Auguſt, von nachm. 4 Uhr an
KONZ E
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ausgeführt von der Iſartaler Kapelle Haushammer
im Nationalkoſtüm.
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Eintritt frei!
Eintritt frei!
Sonntag, den 17. Auguſt,
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Grosses Tanz-Vergnügen
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(Militär=Muſik).
(17154
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von 4 Uhr
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Neuer pitch-pine Tanzboden.
Prima Speisen und Getränke.
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Los (3 Wurf) 20 Pf. Um Be=
*5803
teiligung bittet höflichſt
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I 19
erbitte Antwort auf Brief im
gelben Kuvert. K. K. (*5838
(Gut erh., vernickelter
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Programm
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Montag, den 18. Auguſt, findet bei mir
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von J. Villinger. 2. Ouvertüre zu
„Die Heimkehr aus der Fremde‟
von Mendelsſohn. 3. „Beim Villenkolone Bachschlug furt u. M.
Mütterlein”, Lied von S. Breu.
4. Fantaſie aus „Hoffmanns Er=
Offenbach. (Rest. u. Pens. Altes Forsthaus.
zählungen” von J.
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Nc bei Frank-
Woog, am 15. Auguſt 1913.
Waſſerhöhe am Pegel 3,80 m.
Luftwärme 14‟ C.
Waſſerwärme vorm. 7 Uhr 170 C.
Woog=Polizei=Wache.
C. Wiebeck.
16926a)
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(17112fs
(*57321 Zu erfr. in der Exp.
Roßdörferſtraße 83, II.
Nummer 191.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Auguſt 1913.
Seite 27.
GEEEHAIEIEIIIIIIIEIIIENIEIIIEEHEENETIIEIEIEEESKEISGHASEEENEE!
G
Me
65
IIs
Sommertrischen, Austlagserte, Horels, Restaufd
EEAEEEEHIIHHASEIIIIHGSEEEDHEESHEESISERIIIIIREIEESEEHEEEEEEEEEEEEEEEEGEHEEEEEEMEEEMEIEEEEEEEEEEBE M M 2
Bad Nauheim. Bis zum 7. Auguſt 1913 ſind 26812
Kurgäſte angekommen. Bäder wurden bis zum 7. Auguſt
1913 334342 abgegeben.
Salzungen. Bis zum heutigen Tag ſind 3875 Perſonen
zur Kur eingetroffen.
Bad Homburg v. d. H. Der Fremdenzuzug in der
erſten Auguſtwoche hat alle Erwartungen weit übertroffen.
Die Urſachen für den außergewöhnlich ſtarken Beſuch ſind
verſchiedener Art. Einmal iſt der Monat Auguſt einer der
glanzvollſten Monate der Hochſaiſon, wo die
Darbietun=
gen der Kurverwaltung an Mannigfaltigkeit alles in den
vorhergehenden Monaten Dageweſene noch weit
über=
treffen, dann aber hat auch der günſtige Wetterumſchlag
manchen zum Reiſen veranlaßt, der bisher zu Hauſe
ge=
blieben war. Ebenſo haben die Tatſache, daß die
Kaiſe=
rin ihren hieſigen Kuraufenthalt verlängerte, weil ihr die
Trink= und Badekur trefflich bekommen, worüber ſie ſich
wiederholt ausgeſprochen, und ferner, daß der Kaiſer hier
Aufenthalt genommen hat, zahlreiche Angehörige
beſſerer Kreiſe veranlaßt, Wohnräume hier zu belegen
und einen längeren Beſuch anzukündigen. Hotels und
Kurvillen ſind ſtändig gut beſetzt; trotzdem zahlt man
keine teuren Saiſonpreiſe, ſondern es werden gute
Leiſt=
ungen gegen angemeſſenes Entgelt geboten. Naturgemäß
iſt jetzt auch der Kur= und Badebetrieb auf ſeinem
Höhe=
punkt. In den Badehäuſern iſt ein außergewöhnlicher
Andrang, in der Brunnenallee herrſcht den ganzen Tag
über reges Leben, das ſchon morgens bei dem
Frühkon=
zert beginnt, nachmittags bei den beliebten
Kaffeekonzer=
ten in der neuen Wandelhalle am Eliſabethbrunnen noch
ſtärker zu werden pflegt, und abends im Kurgarten
ſei=
nen Höhepunkt erreicht. Das Kurpublikum iſt jetzt
durch=
aus international, Gäſte aus aller Herren Länder ſind
hier vertreten, und es iſt nicht leicht, ſie alle
zufrieden=
zuſtellen. Wenn es trotzdem gelingt, ſo iſt das nur
mög=
lich durch das Zuſammenwirken der Kur= und
Badever=
waltung mit allen Kurintereſſenten. Sehr groß iſt zurzeit
auch der Paſſantenverkehr. Ein kurzer Beſuch Homburgs
lohnt ſich ebenfalls. Es gibt da ſo viel zu ſehen, daß
einige Tage wie im Fluge vergehen, ehe man die reizende
Taunusbäderſtadt ſamt ihrer ſchönen Umgebung
einiger=
maßen kennt. Wer einmal einen kurzen Beſuch hier macht,
entſchließt ſich leicht zu einem längeren Aufenthalt. Schon
mancher Kurgaſt hat ſich, um immer die Vorzüge
Hom=
burgs genießen zu können, dauernd hier niedergelaſſen.
Königl. Bad Langenſchwalbach erfreut ſich heuer einer
ſehr ſtarken Frequenz. Die prächtigen Räume des
um=
gebauten Kurhauſes finden die ungeteilte Anerkennung
der Gäſte. Die Frequenz des Vorjahres iſt um zirka 10
Prozent überſchritten.
Schlangenbad. Das Mißtrauen, das vielfach
muſika=
liſchen Wunderkindern entgegengebracht wird, hat zum
mindeſten gegenüber dem 13jährigen Geigenkünſtler Viktor
Baer aus Wiesbaden, dem Soliſten des letzten
Symphonie=
konzertes, keine Berechtigung. Der junge Künſtler
be=
herrſcht nicht nur ſicher und techniſch vollkommen ſein
In=
ſtrument, ſondern bewies auch, zumal in der Wiedergabe
des Mozartſchen D=dur=Konzertes, eine für ſein
jugend=
liches Alter erſtaunliche Tiefe der muſikaliſchen
Auffaſ=
ſung, verbunden mit vorzüglicher Tongebung. Man darf
von ihm für die Zukunft noch Bedeutendes erhoffen. Die
Orcheſternummern fanden unter Kapellmeiſter Eilenbergs
trefflicher Leitung die übliche formvollendete Wiedergabe.
Der Beifall war nach jeder Nummer ſehr herzlich und
nötigte den jungen Soliſten zu einer Zugabe.
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(*5741)
[ ← ][ ]Nummer 191
Seire „8.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 16. Auguſt 1913.
DaRM-MesMor
GRAF
R-2EKERHEIN
Gutgespieltes Drama
erdus Eist
Humoreske.
Alessprische
Teipel
Naturaufnahme.
U. T. Wochenberich
Känstler-Konzert
17942
Theater
Rheinstr. 6: Telephon 173
beginnt am Samstag
den 16. August
die grosse Saison mit
Welt-
schlagern allerersten Ranges
Die
VVermocstia
Dramatische Studie aus
dem Leben nach russ.
Sitten und Gebräuchen in
2 Akten und 3 Teilen
von Charles Dacroix.
In den Hauptrollen:
Frl. Käthe Wittenberg
vom Kgl. Schauspielhaus
Berlin.
Herr Bernd Aldor
vom Schillertheater Berlin.
Herr Wolfgang Neff
vom Friedr. Wilhelm-Städt.
Schauspielhaus Berlin.
Gebranamldrn
Grosses Drama in 2 Akten
aus der Gesellschaft.
Formern
Anugs
Hebr-Hasin
Gesp. von dem kl. Fritzchen
Abelard.
Ab Samstag, den 16. Auguſt 1913
unſer neues, einzig daſtehendes
Weltſtaor=Nieſen=Programm.
5 große Dramen=Attraktionen.
Sie werden das Tagesgeſpräch Darmſtadts bilden.
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Die Senſation des Filmmarktes:
G
Der Soorhſage!
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Art, beherrſcht gegenwärtig ſämtliche
Groß=
ſtadt=Theater. Sämtliche Aufnahmen ſind
Originale aus dem ſchwarzen Erdteil. Unter
den größten Schwierigkeiten ſind dieſe
Auf=
nahmen zuſtande gekommen. Die beſten
Aufnahmen, die jemals bei Löwenjagden
gemacht worden ſind, finden Sie in dieſem
Film. Wunderbarer dramatiſcher Inhalt
ſtempeln dieſes Drama zu einem
Meiſter=
werk auf dem Gebiete der Lichtſpielkunſt.
Die herrlichſten Naturaufnahmen!
Uebungen der Pariſer Feuerwehr.
Höchſt intereſſante Aufnahme.
Erſtklaſſige Einlage:
Das Geſicht am Fenſter.
Ein neues Drama, das uns zeigt, wie junge Leute
in der Großſtadt verführt werden. Hervorragende
Inſzenierung und künſtleriſche Spielweiſe zeichnen
dieſes Drama aus.
Einlage: Lockre Turteltäubchen.
Eine reizende Komödie.
(*5823
Auf Irrwegen.
Tiefergreifendes Drama. Erſtklaſſiger Einakter.
Auf vielſeitigen
Wunſch!
Ein Lebenslied
Großes Drama in 2 Akten.
Wir find. es für überflüſſig, weiter
auf dieſes Kunſtwerk hinzuweiſen.
Schon der Wunſch unſeres
Publi=
kums, dieſen Film zu ſehen,
macht jed.
Komen=
tar überflüſſig.
Ein Senſations=Drama als Einlage=Schlager.
M
Die dritte Macht
Aktuelles Spionage=Drama in 3 Akten.
Dieſen Film, ein Meiſterwerk Nordiſcher
Filmkunſt, geben wir unſerm Publikum als
Extra=Einlage. Bis in die kleinſten Details
iſt dieſer Film ſorgfältig durchgearbeitet und
garantiert derſelbe als Nordiſcher Kunſtfilm
1. Klaſſe.
Spannend! Senſationell! Spannend!
Weitere Einlagen bei nicht überfülltem Hauſe.
Mit vorſtehendem Programm, in jeder Weiſe fachmänniſch
zuſammengeſtellt, iſt jedem Geſchmack Rechnung getragen
Die Filmlänge überſchreitet eine Geſamtlänge von
3500 Meter und dürfte kaum mehr überboten werden.
Wir machen ſchon heute auf unſer neues Programm für
kommenden Dienstag aufmerkſam, dasſelbe enthält außer
Naturaufnahmen, Humoresken, 3 große Schlager in
je 3 Akten, wovon inDarmſtadt noch keiner gezeigt wurde
3. Platz 30, 2. Platz 40, 1. Platz 60, Loge 80 Pf.
Schärfſte Projektion. Bilder in höchſter Vollendung.
Der neue hervorragende Spielplan
Ein Triumph der Kinematographie ist:
Hervorragendes Drama in 3 Akten nach dem berühmten Roman
„Le baiser supréme” von JULIEN SERMET.
Das spannende, abwechslungsreiche Szenarium, die
ausgezeich-
neten erstklassigen Darstellungen, die unübertreffliche Photo
graphie, die wundervollen Panoramen, ergeben als Gesamtbilc
ein hervorragendes Meisterwerk kinomatographischer Kunst.
Vornehmer Inhalt. Glänzende Regie. Feinsinniges Spiel.
Verblüffende Ausstattung.
Hervorragend dramatische Handlung.
Dieses in allen Teilen ausgezeichnet wiedergegebene Lebensbild
ist von überzeugender Realistik der Darstellung, und wird das
Interesse des Publikums in vollstem Masse in Anspruch nehmen
Auf ganz besonderen Wunsch die große Sensation:
(*6
Die Tochter des Gouverneuts
Mordischer Kunstfilm. — Grosses Filmschauspiel in 3 Akten.
Eine Filmschöpfung von grandioser Gestaltung. Was je die
Phantasie ersonnen, erscheint hier so in bestrickender
Aus-
führung, dass man den Hauch romantischer und sentimentaler
Poesie zu verspüren scheint, die die Abenteuerlust auf alle
diejenigen ausübt, die diesen herrlichen Film zu sehen
Gelegen-
heit haben. Die grossartig und wirkungsvoll angelegte Handlung
hält den Beschauer von Anfang bis zu Ende suggestiv gefangen.
Niemand versäume den Film anzusehen.
Sorilante Numoreskene
wundervolle Naturaufnahmen ergänzen mit der
kinematographischen Wochenschau
der neuesten Zeitereignisse aus aller Welt
das Riesen-Programm.
Einlagen nach Bedarf.
Sinngemässe künstlerische Musikbegleitung.
(1
Ein Besuch lohnt.
Oee
Ab heute
Mimisches Schauspiel in 2 Akten
nach dem gleichnamigen Roman von
Leo Tolstoj.
(17229
PERSONEN:
Fürst Nekljudow . . . Herr Maksimow, Hofschauspieler
Fürstin Bogatyrska,
dessen Braut . . . . Frl. Chudjakow, Hofschauspielerin
Smelkow, Kaufmann. Herr Smirnow, Hofschauspieler
Eufemia Botschkow,
Inhaberin eines
Ver-
gnügungslokals . . Fr. Argamakow, Hofschauspielerin
Katjuscha Maslowa . Fr. Karsawina, Hofschauspielerin
und das übrige Schlager-Programm!
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