Darmstädter Tagblatt 1913


26. Juli 1913

[  ][ ]

Inſerate
Abonnementspreis
176. Jahrgang
werden angenommen in Darmſtadt,
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
tnuren
Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit Wohnungs=Anzeiger und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. Bez
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
für Aufnahme von Anzeigen an vorge=
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.

Die heutige Nummer hat 32 Seiten.

Das Wichtigſte vom Tage.

Der Kaiſer verlieh dem 1. Kurheſſiſchen Inf.=
Regt. Nr. 81 in Frankfurt anläßlich der Jahr=
hundertfeier
des Regiments den Namen Land=
graf
Friedrich von Heſſen, Erſtes Kur=
heſſiſches
Infanterie=Regiment Nr. 81.
Der Großherzog von Oldenburg unterzog ſich
in Raſtede wegen heftiger Geſichtsnervenentzündung einer
Operation, die glücklich verlaufen iſt.
Der Flieger Hirth hat geſtern den Flug von
Johannisthal nach Mannheim in 5½
Stunden ohne Zwiſchenlandung ausgeführt.
Der König und die Königin von Spanien
trafen geſtern vormittag aus San Sebaſtian in Paris
ein, um abends nach London weiter zu reiſen. Präſident
Poincare gab dem Königspaar zu Ehren ein Früh=
ſtück
.
Nach der Auffaſſung Berliner diplomatiſcher Kreiſe ſchei=
nen
ſich die Großmächte über die gemeinſamen
Schritte gegen die Türkei noch nicht völlig ge=
einigt
zu haben, doch rückt eine Flotten=Demonſtration
allmählich in greifbare Nähe.
König Ferdinand proteſtierte in einer An=
ſprache
an die Vertreter der Großmächte gegen das
Vorgehen der türkiſchen Armee.

Tageskalender zur Geſchichte der
Befreiungskriege.
26. Juli 1813: Napoleon trifft mit ſeiner Gemahlin in
Mainz zuſammen; er verläßt die Stadt am 1. Auguſt
und geht nach Dresden.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6.

Das Schickſal der franzöſiſchen
Militärvorlage.

** In Frankreich hat man noch immer ſeine Not mit
der Militärvorlage. Der eigentliche Heeresentwurf iſt
ja endlich am Ende der vorigen Woche unter Dach und Fach
gebracht worden, indeſſen mit einer Einſchränkung, die die
urſprünglich beabſichtigte Wirkung des Geſetzes zunichte
machte: den Beſtimmungen über die dreijährige Dienſt=
zeit
wird keine rückwirkende Kraft gewährt, ſo daß ſie erſt
mit dem Jahre 1915 in Kraft treten. Das bedeutet eine
weſentliche Schwächung der Regierungsvorlage, die das
Miniſterium ſich ruhig gefallen läßt, da es froh ſein kann,
wenigſtens dies erreicht zu haben. Je mehr Monate in
das Land gingen, deſto größer wurde der Widerſtand
gegen die Einführung der dreijährigen Dienſtzeit, und es
tat das Beſte, wenn es ſich mit dieſer Abſchlagszahlung
begnügte. Nun aber gilt es, ähnlich wie bei uns in
Deutſchland, auch für die Deckung zu ſorgen, und hier
ſind die Schwierigkeiten keine geringeren. Zwecks Auf=
bringung
der Koſten will man eine allgemeine geſtaffelte
Einkommenſteuer einführen, die bis jetzt in Frankreich
überhaupt noch nicht beſtand, da man ſich mit Mobiliar=
und indirekten Steuern begnügte. Aber ſchon hier ſetzen
die Schwierigkeiten ein, die Oppoſition gegen die neue
Einkommenſteuer reſp. gegen deren gar zu weit gehende
Ausdehnung regt ſich ſofort, und man iſt mit der Vorlage
noch lange nicht über den Berg, zumal ja auch der Senat
ein Wörtlein mitzuſprechen hat. Die oppoſitionellen Par=
teien
verlangen die Einführung einer Vermögensſteuer
und eine durchgreifende Finanzreform, während Barthou
und der Finanzminiſter Dumont dem Wunſche der Konſer=
vativen
folgen und den beſitzenden Klaſſen nur ein Drittel
der Mehrlaſten auferlegen wollen. Die Regierung bean=
tragt
eine Einkommenſteuer zur Deckung von 100 Millio=
nen
, die weiteren 300 Millionen ſollen durch Erbfolge=
gebühren
und eine Beſteuerung kaufmänniſcher Trans=
aktionen
gedeckt werden. In Regierungskreiſen gibt man
ſich der Hoffnung hin, daß der größte Teil der Deputier=
ten
, die für das Geſetz über die dreijährige Dienſtzeit ge=
ſtimmt
haben, dem Kabinett auch jetzt treu bleiben werden.
Die Beratung über die Koſtenfrage begann am Don=
nerstag
und führte zu einer Auseinanderſetzung zwiſchen
dem Wortführer der Radikal=Sozialen Herrn Caillaux und
dem Miniſterpräſidenten Barthou, der ſchließlich den Rück=
zug
antreten mußte, um eine förmliche Niederlage zu ver=
meiden
. Die Debatte wird von den radikalen Blättern
mit lebhafter Befriedigung erörtert.
So ſchreibt die Lanterne: Wenn dieſer Tag auch nicht
jene große Umwälzung in der Frage der Steuerreform
gebracht hat, welche die Demokratie fordert, ſo darf man
doch zum mindeſten annehmen, daß der Widerſtand der

letzten republikaniſchen Gegner derſelben geſchwunden iſt.
Der Radical meint: Unſer Sieg iſt zu vollſtändig, als
daß wir nicht die Herren Caillaux und Barthou dazu be=
glückwünſchen
ſollten, daß ſie durch ihre ſchließliche Ver=
ſtändigung
den Gegnern die weitere Bekämpfung der
Steuerreform unmöglich gemacht haben. Die Regierung
braucht nur auf dem eingeſchlagenen Wege auszuharren;
ſie wird bei dieſer Aufgabe alle Republikaner hinter ſich
haben. Die konſervative und gemäßigte Preſſe dagegen
gibt ihrem Mißvergnigen ziemlich unverhohlen Ausdruck.
Das Echo de Paris ſagt: Gewiß, man wird behaupten
können daß die Verſprechungen des Miniſterpräſidenten
nur Verſprechungen ſeien und gewiſſe Vorbehalte enthal=
ten
. Man wird darin auch einen parlamentariſchen
Schachzug erblicken können, durch den das auf den Sturz
des Kabinetts abzielende Manöver der Radikalen ver=
eitelt
werden ſollte. Aber der Miniſterpräſident hat viel=
leicht
eine allzu große Geſchicklichkeit an den Tag gelegt.
Das Land wird nicht begreifen, daß Barthou, der ſeine
Gegner bisher durch kräftige Gegenangriffe beſiegt hat,
diesmal die Taktik geändert und in der ſo ernſten Frage
der Einkommenſteuer Verpflichtungen übernommen hat,
welche geeignet ſind, die Sparer Frankreichs zu beunruhi=
gen
und außerdem den Radikalen und Sozialiſten Waffen
gegen das Miniſterium felbſt in die Hand zu geben.

Protektor Uncle Sam.

** Man hat ſchon lange damit gerechnet, daß die
Vereinigten Staaten einmal die kleinen
mittelamerikaniſchen Republiken, von denen
einzelne in ſteter Fehde miteinander liegen oder doch
wenigſtens durch Revolutionen von ſich reden machen,
unter ihre Fittiche nehmen würden, wie das bereits mit
Kuba geſchehen iſt. Deshalb konnte auch die Nachricht von
dem Abſchluß eines Vertrages mit Nicaragua,
bei welchem es ſich nicht nur um die Herrſchaft über den
Nicaragua=Kanal, ſondern um eine Art Protektorat über
die ganze Republik handelt, keine große Ueberraſchung
hervorrufen.
Nicaragua iſt das größte, aber auch das rückſtändigſte
der Staatsgebilde Zentralamerikas und galt von jeher
als ein Wetterwinkel dieſes Teils der weſtlichen Hemi=
ſphäre
. Bei den inneren Wirren ſpielten neben den inne=
ren
Umtrieben ehrgeiziger Perſonen materielle Gründe
die Hauptrolle, indem die eine Partei an die Staatskrippe
gelangen wollte, von der ſich die andere nicht verdrängen
laſſen mochte. Dabei iſt Nicaragua ein fruchtbares, unter
geordneten Verhältniſſen zukunftsreiches, von der Kultur
freilich noch etwas entferntes Land mit ertragreicher Vieh=
zucht
, ausgedehntem Ackerbau, großen Bananen=, Kaffee=,
Kakao=, Zuckerrohr= und Tabakpflanzungen. Auch deut=
ſches
Kapital iſt in Nicaragua angelegt, namentlich in den
Kaffeeplantagen, und große deutſche Handelshäuſer haben
dort Niederlaſſungen. Der direkte Warenaustauſch mit
uns iſt ja nicht erheblich, er beziffert ſich auf rund 2½
Millionen Mark in der Einfuhr aus Deutſchland und auf
1½ Millionen in der Ausfuhr dahin, aber er iſt doch noch
ausdehnungsfähig, wenn auch die Vereinigten Staaten
den Vorrang haben.
Letztere hatten ſchon mehrfach Anlaß, ſich um die Ver=
hältniſſe
in Nicaragua zu kümmern, und zum Schutze ihrer
Intereſſen ſandten ſie verſchiedentlich Kriegsſchiffe dorthin.
So ließen ſie im Mai 1910 Marineſoldaten landen und be=
einflußten
damals auch die Präſidentenwahl. Man wird
ſich erinnern, daß im Juli desſelben Jahres die Regierung
von Nicaragua ſich mit einem Proteſt gegen die Ein=
miſchung
der Vereinigten Staaten in die inneren Ange=
legenheiten
des Landes in die Oeffentlichkeit flüchtete und
das Deutſche Reich, England, Frankreich, Italien und
Spanien um Intervention in Waſhington bat. Jetzt
ſcheint man aber eine ſolche Einmiſchung nicht mehr als
läſtig zu empfinden; der Dollar hat ſeine Wirkung getan,
und in der Tat wird die Finanzkraft des Landes gefeſtigt,
die Erſchließung ſeiner natürlichen Schätze erleichtert und
ſeine kulturelle Entwicklung mit der Hilfe Uncle Sams
weſentlich gefördert werden, der ſich vielleicht auch noch
zum Protektor anderer kleiner amerikaniſcher Republiken
aufſchwingt.

Eine Meldung der Aſſociated Preß aus San Joſé
(Coſta Rica) beſagt: Eine Kabelmeldung aus Waſhington,
daß Staatsſekretär Bryan ein Protektorat der Ver=
einigten
Staaten über die mittelamerika=
niſchen
Staaten plane, hat hier große Aufregung
verurſacht. Die Proteſte häufen ſich in der Preſſe ſowohl,
wie in allen Kreiſen des Publikums. Eine allgemeine
Proteſtverſammlung wurde angekündigt.

Mißwirtſchaft im franzöſiſchen
Militärluftſchiffweſen.

* Es iſt nicht alles Gold, was glänzt. Das trifft
auch für die Militärluftſchiffahrt in Frankreich zu, mit der
man im Auslande ſo ſehr imponieren wollte. Demgegen=
über
hört man mit einigem Erſtaunen dem Matin zu,
der nicht eigentlich im Verdacht ſteht, ſeine Leſer gegen das
Heer ſcharf zu machen. In einer der letzten Num=
mern
des Matin, und nicht nur dort, ſondern
auch in anderen Blättern (ſogar in ſehr re=
gierungsfreundlichen
) wird über die jämmer=
lichen
Zuſtände im franzöſiſchen Mili=
tärluftſchiffweſen
geklagt. Der Matin insbeſon=
dere
tadelt die völlig ungenügende Organiſation und die
ſeit einiger Zeit unter den Offizieren des Heeres einge=
tretene
Unluſt, ſich weiter mit der Flugtechnik zu befaſſen.
Seit einem Jahre iſt die Zahl der Geſuche um Aufnahme
in das Fliegerkorps von 81 auf 32 gefallen. Begeiſterung
für die Flugſache und das Vertrauen auf eine würdige
Anerkennung der unter Lebensgefahr ausgeführten
Leiſtungen ſind längſt verloren gegangen. Zahlreiche Un=
fälle
ſind durch mangelhafte Ausrüſtung verurſacht, ſo daß
die Offiziere längſt darauf verzichtet haben, ihr Leben
nutzlos aufs Spiel zu ſetzen. Mit den großen Ergänzungs=
krediten
wird Verſchwendung getrieben. Koſtſpielige
Apparate wurden angekauft, für die es an den nötigen
Schuppen fehlte. Die Flugzeuge bleiben offen liegen und
gehen zugrunde. Die Zahlungen an Lieferanten laſſen
an Pünktlichkeit viel zu wünſchen übrig. Nach Anſicht des
Matin fehlt es im Oberkommando an fähigen Kräften.
Die Deputiertenkammer wird wieder einmal zu Hilfe ge=
rufen
, um dieſen Schwierigkeiten abzuhelfen. Noch vor
den Ferien gelangt der Regierungsantrag über die Er=
richtung
, einer dem Kriegsminiſterium anzugliedernden
Direktion für Militärluftſchiffahrt zur Verhandlung. Als
Leiter dieſer neuen Abteilung wird Oberſt Cordonnier,
Kommandeur des 119. Infanterie=Regiments genannt.

Deutſches Reich.

Ein Reichs=Submiſſionsamt. Wie der
Aufruf des Reichsdeutſchen Mittelſtands=Verbandes zu
dem am 23. und 24. Auguſt in Leipzig ſtattfindenden
3. Reichsdeutſchen Mittelſtandstage u. a. hervorhebt, wird
die Frage der Errichtung eines Reichs=Submiſſionsamtes
ein überaus wichtiger Verhandlungsgegenſtand des
3. Reichsdeutſchen Mittelſtandstages ſein. Durch die vor=
bildliche
Arbeit des Reichsdeutſchen Mittelſtands= Verban=
des
und der Mittelſtands=Vereinigung im Königreich
Sachſen iſt die Frage nach der Zweckmäßigkeit der Sub=
miſſionsämter
für das Handwerk im bejahenden Sinne
entſchieden worden. Es beſteht jedoch ſchon jetzt die Ge=
fahr
, daß infolge übereilter Gründungen neuer Aemter
durch Stellen, denen die unentbehrliche praktiſche Erfah=
rung
auf dieſem überaus ſchwierigen Gebiete abgeht, der
gute Gedanke zum großen Schaden für das Handwerk in
einem allgemeinen Mißerfolg endet. Um einem ſolchen
Unglück, deſſen verhängnisvolle Folgen für den ſelbſtän=
digen
Mittelſtand gar nicht abzuſehen wären, wirkungsvoll
zu begegnen, iſt die Errichtung eines Reichs= Submiſſions=
amtes
, dem die in Sachſen gemachten wertvollen Erfah=
rungen
zur Verfügung ſtehen, ein Gebot der Notwendig=
keit
. Bei der Einrichtung der Einzelämter darf die auf
praktiſche Erfahrungen geſtützte Beihilfe durch eine Reichs=
zentralſtelle
nirgends fehlen. Dieſe Frage kann nur dann
zum Segen des gewerblichen Mittelſtandes gelöſt werden,
wenn das geſamte Handwerk, ebenſo wie bisher, auch in
Zukunft geſchloſſen die Forderungen des Reichsdeutſchen
Mittelſtands=Verbandes unterſtützt. Auf dem 3. Reichs=
deutſchen
Mittelſtandstage ſoll dies öffentlich zum macht=
vollen
Ausdruck gelangen.
Verabſchiedete Offiziere im Handel
und in der Induſtrie. Der neue preußiſche Kriegs=
miniſter
hat den Handelskammern ein Schreiben zugehen
laſſen, in dem er den dringenden Wunſch ausſpricht, ver=
abſchiedeten
Offizieren Stellung im Handel und in der In=
duſtrie
zu verſchaffen. Die ſtaatliche Fürſorge für die
mit Ausſicht auf Anſtellung im Zivildienſt entlaſſenen
Offiziere reiche nicht aus.
Vor allen Dingen erſcheint es nötig, den Kreis der
den verabſchiedeten Offizieren zugänglichen Stellen tun=
lichſt
zu erweitern und es iſt dringend zu wünſchen, daß
geeigneten Perſönlichkeiten unter den verabſchiedeten Offi=
zieren
Anſtellung im Zivildienſte auch in Bank=, Handels=
und Induſtriekreiſen verſchafft oder ihnen hierzu wenig=
ſters
die Wege geebnet werden. In dem Beſtreben, dieſe

[ ][  ][ ]

Seite 2.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Nummer 173,

Angelegenheit zu fördern, geſtattet ſich das Kriegsminiſte=
rium
ergebenſt die Bitte auszuſprechen, auch im dortigen
Bezirk dahin wirken zu wollen, daß den mit Ausſicht auf
Anſtellung im Zivildienſte verabſchiedeten Offizieren der
Zutritt zu geeigneten Stellen des Handels und der Indu=
ſtrie
ermöglicht wird. Einer grundſätzlichen Offenhaltung
beſtimmter Stellen des gewerblichen Lebens für verab=
ſchiedete
Offiziere dürften wohl mancherlei Schwierigkeiten
entgegenſtehen, dagegen möchte es nicht zweifelhaft ſein,
daß Offiziere in Stellen, die beſonderes Vertrauen, Dis=
ponierungstalent
uſw. mehr als kaufmänniſches Wiſſen
erfordern, vermöge ihrer Erziehung im Heere Gutes leiſten
werden.
Wie ſich die Handelskammern dazu ſtellen, wird man
wohl bald erfahren.
Keine Abänderung des preußiſchen
Wahlrechts. Nach einer Preßmeldung ſollte das ge=
ſamte
ſtatiſtiſche Material, das für die letzten Landtags=
wahlen
in Preußen von Bedeutung iſt, dem Königlichen
Statiſtiſchen Amte überwieſen ſein, um es zu einer ge=
eigneten
Wahlſtatiſtik zu verarbeiten, woraus der Schluß
gezogen wurde, daß dieſe Wahlſtatiſtik für die Beſchaffung
von Material für die beabſichtigte Wahlreform dienen
ſollte. Wie verlautet, handelt es ſich bei der Bearbeitung
der Statiſtik für die Landtagswahlen nicht un
einen beſonderen Vorgang, der mit der Ab=
änderung
des preußiſchen Wahlrechts in Verbindung zu
bringen iſt, ſondern derartige ſtatiſtiſche Bearbeitungen
finden jedesmal ſtatt, wenn die Wahlen geweſen ſind.
Die Art, in welcher das Material bearbeitet werden ſoll
weicht auch von der ſonſt üblichen nicht ab. Man kann
annehmen, daß dieſe Arbeiten im Statiſtiſchen Landesamt
etwa ein Jahr beanſpruchen werden. Wenn auch die
Frage der Wahlrechtsänderung nicht aus dem Auge ver=
loren
iſt und dauernd Erwägungen darüber ſtattfinden,
ſo ſind zurzeit jedenfalls Vorbereitungen für die Auf=
ſtellung
eines neuen Entwurfes nicht im Gange. Dem=
entſprechend
läßt ſich jetzt auch noch gar nicht ſagen, ob
und wann eine Wahlrechtsvorlage an den Landtag gelan=
gen
kann.
Der Krupp=Prozeß. Die Nationalzeitung
meldet, das Kriegsminiſterium habe doch zunächſt den
Wunſch geäußert, der Krupp=Prozeß möge unter Aus=
ſchluß
der Oeffentlichkeit ſtattfinden; in den Akten ſtehe
der Vermerk: Das Kriegsminiſterium wünſcht, daß die
Verhandlungen im Intereſſe der Landesverteidigung un=
ter
Ausſchluß der Oeffentlichkeit geführt werden. Später
ſei man aber von dieſer Forderung abgekommen und habe
ſich damit begnügt, zu fordern, daß bei Erörterung der
Einzelfälle die Oeffentlichkeit ausgeſchloſſen ſei. Da es
Ach nun aber um 900 Einzelfälle handle, werde der Aus=
ſchluß
der Oeffentlichkeit ziemlich lange dauern und ſich
wohl auch auf die Plädoyers und die Urteilsbegründung
erſtrecken, denn in dieſen müßten die Einzelfälle berichtet
werden.

Ausland.

Oeſterreich=Ungarn.
Die Finanzkriſis in Böhmen. Der Kaiſer
empfing in Iſchl den Miniſterpräſidenten Grafen Stürgkh=
und den Miniſter des Innern Freiherrn von Heinold zu
einer gemeinſamen zweiſtündigen Audienz, bei welcher
die Miniſter über aktuelle Fragen der inneren Politik be=
richteten
. Hierbei wurde insbeſondere die Finanzkriſe in
Böhmen einer eingehenden Darlegung unterzogen, um
den Kaiſer über den Stand der Angelegenheiten, ſowie
über die Auffaſſungen, welche in den Kreiſen der Re=
gierung
darüber beſtehen, genau zu unterrichten. Später

wurde der Oberſtlandmarſchall von Böhmen, Geheimrat
Lobkowitz, vom Kaiſer in Audienz empfangen.
Italien.
Die Schweizergarde. Das Giornale d’Italia
meldet: Vom 23. bis 24. Juli vormittags verließen bereits
11 Schweizergarden den Vatikan, 10 kündigten ihre Ab=
reiſe
für den 24. Juli abends an. Oberſt Repond begab
ſich zu Merry del Val und ſetzte ihm die Notwendigkeit
auseinander, nach und nach auch alle anderen Unterzeich=
ner
der bekannten Eingabe zu verabſchieden. Mit der
angekündigten Entfernung von Garden iſt das Korps ſo
zuſammengeſchmolzen, daß diejenigen Garden, die blieben,
ganz außerordentliche Arbeit verrichten müſſen. Es er=
folgten
bereits Proteſte und neue Beſchuldigungen. Es
iſt vorauszuſehen, daß binnen kurzem alle 50 Unterzeichner
jener Eingabe abgereiſt ſind, d. h. das ganze Korps mit
Ausnahme von zwei Garden, die nicht unterzeichnet haben.
Das Giornale d’Italia fügt hinzu, Hauptmann Glaſſon
ſei nach Rom zurückgekehrt, aber nach kurzer Zeit wieder
in die Schweiz zurückgereiſt. Der Oſſervatore Romano
veröffentlicht einen von Merry del Val an Repond ge=
richteten
Brief, demzufolge einige Schweizergarden aus=
treten
, andere ausgewieſen wurden und andere demiſſio=
nieren
. Das Blatt fügt hinzu, daß dies den Gerüchten in
den Zeitungen ein Ende machen werde, die größtenteils
übertrieben ſeien, ſo z. B. die Anſchuldigungen gegen
Glaſſon, deſſen Entfernung lediglich aus diſziplinaren
Gründen erfolgt ſei.
Frankreich.
Die Koſten der Heeresvorlage. Die Kam=
mer
nahm die Diskuſſion über den Antrag Jacquier
wieder auf, welcher beſtimmt, daß ſämtliche durch die
Militärvorlage verurſachten Ausgaben durch eine pro=
greſſive
Einkommenſteuer, eine Beſteuerung des Kapitals
und des Vermögenszuwachſes zu decken ſind. Der Links=
republikaner
Landry hat dazu einen Gegenantrag einge=
bracht
, welcher lautet: Die Kammer erachtet es als
die Pflicht der Reichen, die Koſten für die Verteidigung
auf ſich zu laden. Sie iſt deshalb entſchloſſen, die Aus=
gaben
für die Militärvorlage durch Beſteuerung des Ver=
mögens
zu decken, insbeſondere durch eine progreſſive Be=
ſteuerung
der Einkommen und eine progreſſive Taxe auf
das Kapital. Die Kammer ladet die Regierung unter Ab=
lehnung
jedes Zuſatzes ein, ihr ſofort bei Beginn der
Herbſtſeſſion die entſprechende Vorlage zu unterbreiten.
Caillaux beſtieg die Tribüne und bemerkte, daß die Geſetz=
entwürfe
, welche Barthou verfprochen hätte, der Kammer
nach ihrem Wiederzuſammentritt vorzulegen, nicht ſofort
die nötigen Mittel ſchaffen würden. Caillaux forderte,
daß dem Geſetzentwurf das Haushaltungsgeſetz einverleibt
würde. Wenn die Regierung zuſtimme, würde der Zu=
ſatzantrag
zurückgezogen werden. Barthou erwiderte,
wenn die Steuerreform nicht vor der Abſtimmung über
den Etat von 1914 verwirklicht würde, würde er die Ein=
verleibung
der Geſetzentwürfe vorſchlagen können. Der
radikale Abgeordnete Javal erklärte darauf, daß die Ver=
ſprechungen
des Miniſterpräſidenten der radikalen Partei
genügen und daß er deshalb den Antrag Jacquier
zurückziehe. Die Debatte endet ohne Abſtimmung. Die
Kammer ſetzt die Verhandlung fort.
Bei der Beratung des Dreijahrgeſetzes
hat der Heeresausſchuß des Senats nach längerer Erör=
terung
die Beſtimmung über die Unterſtützung der Fa=
milienernährer
angenommen; lediglich um die Verabſchie=
dung
der Vorlage nicht zu verzögern, doch wird der Aus=

ſchuß von der Regierung verlangen, daß die Zahl der
Familienernährer möglichſt genau feſtgelegt werde. Der
Ausſchuß hat ſeine Beratungen am Freitag be=
endet
, doch wird die Debatte im Plenum des Senats
kaum vor nächſten Donnerstag beginnen können. Falls,
wie vorauszuſehen, der Gegenvorſchlag Herriot auf Ein=
führung
einer 30monatigen Dienſtzeit abgelehnt wird, be=
abſichtigt
der radikale Senator Deirre, die Einführung
einer 32monatigen Dienſtzeit zu beantragen.
Aus dem neuen Kamerun. Die Arbeiten
der franzöſiſch=deutſchen Kommiſſion zur Feſtlegung der
Grenze in Zentral=Afrika und Kamerun gehen bei der
einen Abteilung mit bewundernswerter Schnelligkeit, bei
der anderen mit großer Langſamkeit vor ſich. Im Oſten
ſind die Arbeiten nahezu beendet, im Süden von Kamerun
gehen ſie etwas weniger raſch von ſtatten, da die Deutſchen
durch das Gebiet feindlicher Stämme gehen müſſen und
häufig müſſen die Franzoſen den Deutſchen zu Hilfe eilen,
Beſonders mußten ſie in dem Gebiet der Pahui Hilfe=
leiſten
, da dieſe die Deutſchen angriffen und einen Unter=
offizier
getötet hatten. In der Sumpfzone mußte Leut=
nant
Karcher einige Tage auf im Waſſer liegenden Wur=
zeln
zubringen. Um die Wege wieder zu finden, iſt dier
Kommiſſion gezwungen, Zeichen an den Bäumen zu ma=, da man die Sonne hier überhaupt kaum ſieht. Die=
dritte
Abteilung im Süden hat dieſe Zone bereits über=
wunden
.
England.
Die großen Flottenmanöver, an denen
347 Fahrzeuge der roten Angriffs= und der blauen Ver=
teidigungsflotte
teilnahmen, haben am Donnerstag be=
gonnen
. Die rote Partei landete bei Grimsby 1500
Mann. Die Städte Grimsby, Cleethorpes, Immingham,
ſowie die Kohlenvorräte der Admiralität ſind in die
Hände des Angreifers gefallen, welcher im Gefechte bei
den Fiſchdocks vollſtändig ſiegte. Die Einnahme von
Grimsby und Immingham durch die rote Flotte war eing
vollſtändige. Die Matroſen gingen in Immingham an
Land und würden im Ernſtfalle die Eiſenbahn in die Luſt
geſprengt haben. Die Torpedobootszerſtörer Sylviet
Leopard Vigilant und Avon und verſchiedene Un=
terſeeboote
wurden genommen. Als ſich die rote Flotte
näherte, fuhr ein Verteidigungstorpedo in der Richtung
nach Hull, kehrte aber ſpäter zurück. Im Ernſtfalle wäre
es ihm gelungen, während der Truppenlandung zwei
Transportſchiffe in die Luft zu ſprengen.
Englands Intereſſen in Mexiko. In
der Sitzung des Unterhauſes gab Staatsſekretär Grey auf
eine Anfrage, welche Maßnahmen die britiſche Regierung
zum Schutze der durch die Rebellion in Mexiko an Leben
und Gut bedrohten Staatsangehörigen zu ergreifen ge=
denke
, folgende Erklärung ab: Es iſt Tatſache, daß ſo=
wohl
die britiſchen Intereſſen als auch diejenigen der an=
deren
Staaten unter den gegenwärtigen Verhältniſſen ge=
litten
haben. Ich gebe zu, daß das Leben der Ausländer
in erheblichem Maße bedroht iſt. Ich werde die Entſen
dung eines Kriegsſchiffes in die merikaniſchen Gewäſſeh
ganordnen, falls ſich eine ſolche als notwendig erweiſen
ſollte.
Vereinigte Staaten.
Antitruſt=Geſetzgebung. Es wird bekannt,
daß Wilſon eine Antitruſt=Geſetzgebung vorbereitet, welche
er im Dezember dem Kongreß vorzulegen beabſichtigt. Es
heißt, Wilſon plane ein weiteres Stdtut, durch das die=
Monopole genau umſchrieben werden, ohne daß es nötig
werde, das Shermangeſetz zu amendieren.

Der Herr ohne Hut.

Der Hut ſei die Urſache der Glatze Iſt das wirk=
lich
ſo? Der Spezialarzt Dr. A. Kann führt als Ur=
ſachen
des Haarausfalles in ſeinem Buche Der Haaraus=
fall
, Urſache und Behandlung Berlin 1913, im weſent=
lichen
zwei an: Die Vernachläſſigung der Lebensbedingun=
gen
eines normalen Haarwuchſes durch das Tragen von
Kopfbedeckungen und die Ueberanſtrengung des Nerven=
ſyſtems
, wie ſie unſere heutige Kultur mit ſich bringt. Der
erſte Punkt iſt ſcheinbar ganz klar. Organe, welche wir
nicht üben, verkümmern, und wenn wir dem Wärmeſchutz
des Kopfes, den das Haar zweifellos mit zu beſorgen hat
durch beſondere Kopfbedeckungen beſorgen laſſen, fällt für
das Haar die Anregung fort, ſich dazu tüchtig zu erhalten.
Es muß verkümmern und ſchließlich als überflüſſig ganz
ausbleiben. Leider aber iſt die Sache nicht ſo einfach, und
ganz andere Momente ſpielen hier noch eine bedeutende
Rolle. Man vergleiche das folgende: Die vorderaſiatiſchen
Völker, ſo lange ſie die Weltgeſchichte kennt, von den Zei
ten des alten Perſerreiches her bis zu den heutigen Tür=
ken
mit dem enganſchließenden Fez und Perſern mit der
warmen Lammfellmütze, ſind ſtets ſtreng bedeckten Haup=
tes
gegangen. Trotzdem iſt der Haarwuchs nicht verküm=
mert
; ſie haben noch ihr volles Haupthaar. Bei den Chi=
neſen
gilt es ſeit Jahrtauſenden (erſt im vorigen
Jahre hat die Revolution mit dieſer Anſchauung gebro=
chen
) als die größte Schmach, unbedeckt zu erſcheinen, ſo
daß dort die katholiſche Kirche ſeit Paul V ſogar die Meſ=
ſen
mit bedecktem Haupte leſen läßt, und nur verurteilte
Verbrecher müſſen der Kopfbedeckung entbehren. Trotz=
dem
finden wir dort bis in die neueſte Zeit hinein den
langen, vollen Zopf. Aufmerkſame Beobachter wollen ſo=
gar
innerhalb der modernen Kulturvölker ähnliche Wider=
ſprüche
bemerkt haben. Bei unſeren Vettern in England
und Amerika gibt es viel weniger Glatzen als bei uns,
obgleich dort die Männerwelt ſei langem ſelbſt in geſchloſ=
ſenen
Räumen, wie Reſtaurant und Kontor, in der Regel
den Hut aufläßt, und der Deutſche durch das Abſetzen des
Hutes in dieſen Räumen und die ewige Hutſchwenkerei
auf der Straße allgemein auffällt. Tatſächlich hat im
Daily Mirror ein Londoner Arzt behauptet, daß das Ab=
nehmen
des Hutes zum Grüßen auf der Straße, wodurch
der Kopf plötzlich kalter Zugluft ausgeſetzt wird von
Erkältungen abgeſehen, auch dem Haarwachstum als ſol=
chem
nicht gut bekommt. Da könnte alſo ein umgekehrter
Zuſammenhang beſtehen.
Im Lande ſelbſt laden die Haarverhältniſſe bei den
zwei Geſchlechtern zum Vergleiche ein. Unſere Frauen
trugen durch das ganze Mittelalter bis in die Neuzeit

laut kirchlichen Machtgebots das Weltluſt bedeutende und
zur Sünde verführende‟ Haar ſorgfältig bedeckt, und haben
heute noch in der Oeffentlichkeit und in Geſellſchaft, ſelbſt
in geſchloſſenen Räumen ganze Nachmittage und Abende
lang die mächtigen Hüte, die in der Regel viel ſchwerer
ſind und viel ſchwerer auf dem Kopfe laſten als Männer=
hüte
, feſt geſteckt und unverrückbar auf dem Haare ſitzend:
aber trotzdem iſt im allgemeinen von Haarausfall in dem
Maße wie bei den Männern keine Rede! Schon die Be=
trachtung
des eigenen Körpers gibt zu bedenken: Sollte
die gütige Mutter Natur bei den Menſchen wirklich ſo un=
überlegt
gehandelt haben, den Kopf allein eines beſonderen
Schutzes zu würdigen, dagegen den übrigen Körper mit
ebenſo wichtigen Organen nicht; während bei den übrigen
Säugetieren mit Haarſchutz, Hunden, Katzen, Schafen,
Rindern, gerade umgekehrt der Kopf der am dünnſten
behaarte Körperteil iſt? Sitzt doch auch die Mähne des
Roſſes und des Löwen nicht am Kopfe, ſondern am Hals!
Dieſe Betrachtungen leiten mühelos zum zweiten Punkte
der Ausführungen Dr. Kanns über, daß es ſich bei dem
menſchlichen Haare nicht ſowohl um ein Schutzorgan, um
ein lebenswichtiges Produkt des Körpers handelt, als
vielmehr um ein Zier= und Schmuckſtück, eine Luxus=
produktion
, die mit dem Zeitpunkt der Körperreife ihre
höchſte Ueppigkeit erreicht. Auch andere Fachgelehrte, wie
zum Beiſpiel Profeſſor Kromeyer, weiſen auf die wichtige
Rolle hin, die das menſchliche Haar in dieſer Hinſicht zu
ſpielen hat. Als ein Zeichen des Ueberfluſſes, nicht als
notwendiges Bedürfnis, erſcheint der Haarwuchs. Da nun
bei einer Störung in der Oekonomie des Körperhaushalts
naturgemäß zunächſt die Luxusproduktion eingeſchränkt
wird. muß eine Herabſetzung der allgemeinen Lebenskraft
eines Volkes ſich auch in der Verminderung des Haar=
wuchſes
bemerklich machen. Dieſer Herabſetzung der all=
gemeinen
Lebenskraft, der Schwächung des Ner=
venſyſtems
wie ſie unſere heutige Kultur, der
gewaltige Kampf ums Daſein, mit ſich bringt, mißt der
Verfaſſer die Hauptſchuld an Haarausfall und
Glatzenbildung zu. Der enge Zuſammenhang zwi=
ſchen
Nerven, ſeeliſchen Zuſtänden und Haarausfall wird
auch dem Laien erkennbar in jenen kraſſen Fällen, wo unter
dem Einfluß eines pſychiſchen Choks in wenigen Tagen
die Haare, man möchte ſagen, vom Kopfe abfallen. Wäh=
rend
der Haarausfall noch vor nicht zu langer Zeit eine
Domäne der Männer war, hat die moderne Kultur, die
Teilnahme der Frauen am Erwerbsleben, nun das Uebel
auch auf die Frauenwelt übertragen. Für den Arzt ſind
heute Verkäuferinnen und Bureaufräuleins, die neben der
Neuraſthenie auch über Haarleiden klagen, eine alltägliche
Erſcheinung. So, ſehen wir den Haarausfall als Kultur=
übel
auftreten, unabhängig von dem Tragen oder Weg=

laſſen der Kopfbedeckung. Den beſten Beweis hierfür
bieten die alten Römer. Obgleich dieſe, wie bekannt, ſtets
barhaupt gingen, hatten auch ſie an dieſem Uebel zu
leiden. Es muß ſogar recht verbreitet geweſen ſein, denn
Plinius hat im 29. Buch ſeiner Naturgeſchichte eine
mehrere Seiten lange Aufzählung von Glatzenmitteln,
und von Caeſar wird berichtet, daß er von allen ihm
vom Senat angebotenen Ehren nur den Lorbeerkranz an=
nahm
, weil er damit ſeine Glatze verdecken konnte.
Das Gehenohne Hut hilft alſo leider nicht gegen
die Glatze, doch es wäre in anderer Hinſicht praktiſch und
bequem. Man ſpart die Kopfbedeckung, ſie wird nicht=
vertauſcht
und vergeſſen, und welche Vorteile bietet es beim
Grüßen! Allerdings hört man ſchon unwillige Stimmen
von Meiſtern der Schule, die des guten Beiſpiels wegen
ſich die Mühe des Deckelns machen müſſen, während
es die hutloſe Jugend ſo leicht hat und die ſchrecklich,
zu ſagen ein Nachlaſſen der deutſchen Hutzieherei be=
fürchten
. Aber auch die Lehrer der Schönheitspflege er=
heben
ihre Stimme: Das Haar wird durch die Einwirk=
ung
von Luft und Sonne unanſehnlich, trocken, verliert
an Glanz und Farbe. Es ſei daran erinnert, daß ſelbſt
die primitivſten Landarbeiterinnen ohne Schönheitsrück=
ſichten
gerade in der warmen Jahreszeit ſtets ein Kopf=
tuch
tragen. Dann das Geſicht! Jeder weiß, daß man
in der Sonne unwillkürlich die Augen zuſammenkneift
und die Augenbrauen hervortreten läßt, um die Augen
zu ſchützen. Ohne Hut wird dies leicht zur Gewohnheit,
ſchließlich zu einem bleibenden Geſichtszug und das Ge=
ſicht
wird hierdurch verhäßlicht. Dann die Sommer=
ſproſſen
uſw.! Einen wirklichen ernſten Einwurf machen aber
die Archäologen. Die Baumſärge aus dem Norden
Deutſchlands (Schleswig=Holſtein und Jütland) haben
uns wohlerhaltene Leichen aus der älteren Bronzezeit
mit Haut, Haar und Kleidung herausgegeben (ſ. u. a.:
Sophus, Müller: Nordiſche Altertumskunde, Straßburg,
1897). Alle männlichen Leichen hatten Mützen von dickem,
krimmerartigem Wollenſtoff auf dem unverkürzten Haare,
manche ſogar noch eine zweite Mütze in einer Schachtel
aus Baumrinde als Beigabe. Die Toten waren nach
allen Merkmalen Germanen. Man ſchätzt die Zeit, in der
ſie lebten, auf rund 1000 Jahre vor Chriſti. Wenn alſo
unſere Vorfahren im Urzuſtande, 1000 Jahre vor dem
Erſcheinen der erſten Kultur in Deutſchland wegen der
Unbill unſeres Klimas zu einer dicken wollenen Mütze
als ſtändiger Tracht greifen mußten, ſo kann die Frage,
ob wir heutzutage (mit obendrein unnatürlich geſtutztem
Haar) der Kopfbedeckung entbehren können, kaum mehr
geſtellt werden. Der Herr ohne Hut muß nach alledem
We.
leider die Ausnahme bleiben.

[ ][  ][ ]

Nummer 173.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Seite 3.

China.
Die Konzeſſionen für Eiſenbahnbau=
ten
, die Sunyatſen im Herbſt erhalten hatte, ſind an=
nulliert
worden. Unter den Konzeſſionen war bisher nur
ein Kontrakt für eine Bahn von Canton nach Tſchung=
kingfu
mit einer engliſchen Firma abgeſchloſſen worden.

* Berlin, 24. Juli. Der von der Ständigen
Ausſtellungskommiſſion für die Deutſche Induſtrie orga=
niſierte
Heimiſche Arbeitsausſchuß für die II. Allge=
meine
Deutſch=Oſtafrikaniſche Landes=
Ausſtellung Daresſalam 1914 hatte ſich geſtern
zu einer Sitzung vereinigt, an der außer Geheimrat Bus=
ley
, dem Vertreter des ſeinerzeit auf Reiſen befindlichen
Präſidenten der Ständigen Ausſtellungskommiſſion, Ge=
heimrat
Goldberger, der Regierungskommiſſar, Geheimer
Oberregierungsrat Haber, der Generaldirektor Sorge,
Magdeburg, und auch der aus Afrika zurückgekehrte Vor=
ſitzende
des Kolonial=Wirtſchaftlichen Komitees. Herr
Supf, teilnahmen. Die Beratungen galten im Weſent=
lichen
der endgültigen Feſtſetzung der für mutterländiſche
Ausſteller beſtimmten Ausſtellungsbedingungen. Auch
wurde beſchloſſen, ſich an weitere intereſſierte Kreiſe wegen
der Beſchaffung der notwendigen Geldmittel zu wenden.
Ferner wurde in Ausſicht genommen, die Eröffnung der
Mittellandbahn, ſowie das 25jährige Jubiläum der
Schutztruppe, Zu deren Feier die Ausſtellung ſtattfindet,
zur Organiſation einer Deutſchoſtafrika=Schau
zu benutzen, in deren Rahmen auch die Einweihung der
vom Kolonial=Wirtſchaftlichen Komitee projektierten Ma=
ſchiniſtenſchule
in Daresſalam, Reiſen in das Innere der
Kolonie zur Beſichtigung des Plantagengebietes der Mit=
telland
= und der Uſambara=Bahn, eventuelle Jagdaus=
flüge
mit der Nordbahn in das Kilimandſcharogebiet und
nach Nairobi, ſowie Beſuche von Zanzibar uſw figurieren
ſollen. Die Geſchäftsſtelle des Heimiſchen Arbeitsaus=
ſchuſſes
, an die alle Anfragen zu richten ſind, befindet ſich:
Berlin NW. 40. Roonſtraße 1.
* Rom, 25. Juli. Die Agenzia Stefani veröffent=
licht
folgende Note: Einige Tagesblätter, beſonders im
Auslande, die ſich mit der Spionageaffäre des
Morozzo della Rocca beſchäftigten, haben Nach=
richten
verbreitet, die dem Falle eine Wichtigkeit beimeſſen,
die er nicht beſitzt. Morozzo wurde wegen Spionagever=
dacht
verhaftet und man hat ein reguläres gerichtliches
Unterſuchungsverfahren eingeleitet, das allein genau den
Wert der Anklage wird feſtſtellen können. Aber ſchon jetzt
kann man mit Beſtimmtheit ſagen, daß die Spionagever=
brechen
oder Spionageverſuche eine andere und weit ge=
ringere
= Bedeutung haben, als man allgemein annimmt.
Morozzo war Zivilbeamter des Kriegsminiſteriums bis
1911, wo er mit dem Range eines Sektionschefs, der auf
der Stufenleiter der Beamtenlaufbahn in Italien eine ſehr
beſcheidene iſt, zurücktrat. Morozzo beſchäftigte ſich nur
mit Verwaltungsangelegenheiten, konnte jedoch aus dienſt=
lichen
Gründen keine geheimen Dokumente beſitzen, noch
von geheimen Berichten Kenntnis haben.

Stadt und Land.
Darmſtadt, 26. Juli.

* Von der Landesuniverſität. Se. Königl. Hoheit
der Großherzog haben den ordentlichen Profeſſor in
der philoſophiſchen Fakultät der Landesuniverſität Dr.
Johannes Haller in Gießen auf ſein Nachſuchen
mit Wirkung vom 1. Oktober 1913 aus dem Staatsdienſt
entlaſſen.
* Uebertragen wurde dem Pedellen an der Real=
ſchule
zu Gernsheim Wilhelm Parr die Pedellenſtelle
an dem Gymnaſium zu Worms mit Wirkung vom
1. Auguſt 1913 an.
* Verliehen wurde das Ehrenzeichen für Mitglieder
Freiwilliger Feuerwehren durch Entſchließung Sr. Königl.
Hoheit des Großherzogs Alfred Buſchmann,
Julius Blecher, Anton Becker, Philipp Winter,
Philipp Krämer, Johann Philipp Baider, Peter
Baider, Georg Franz, Johann Heinrich Wenzel,

Philipp Peter Blecher Friedrich Hammann
Heinrich Scholz, Auguſt Buch, Johann Karl Liſt=
berger
, Heinrich Wagner, Heinrich Backes VI.,
Heinrich Suffner, Peter Giar, Chriſtian Marx,
Philipp Ludwig Röhmig, ſämtlich zu Ober=Rosbach.
* Erledigte Stelle. Die mit einem evange=
liſchen
Lehrer zu beſetzende Lehrerſtelle zu Erzbach.
Das Präſentationsrecht ſteht dem Herrn Grafen zu
Erbach=Erbach zu. Dem Inhaber der Stelle kann eine
beſondere Ortszulage gewährt werden.
-g. Ferienſtrafkammer. Wegen Verbrechens nach
§ 176,3 des Strafgeſetzbuches wurde geſtern der 16 jäh=
rige
Hausburſche Philipp Hörr von hier zu 8 Mona=
ten
Gefängnis, abzüglich 1 Monat der Unterſuch
ungshaft, verurteilt. Der 23jährige Glasbläſer Johann
Anton Hammerſchmied aus Tremoſchna (Böhmen)
hat am 25. Juni, als er von einem Schutzmann wegen
Bettelns verhaftet wurde, einen falſchen Namen ange=
geben
. Mit dieſem Namen ließ er ſich auch ins Gefange=
nenregiſter
eintragen. Er wurde wegen Urkundenfälſch=
ung
zu 3 Monaten und wegen Bettelns und Angabe
eines falſchen Namens zu 4 Wochen Gefängnis ver=
urteilt
. Der 16jährige Arbeiter Georg Philipp Bauer
von Friedberg iſt am 9. Juli in die Wohnung des Adam
Becker in Raunheim eingeſtiegen und eignete ſich einen
Geldbetrag von 10 Mark an. Das Geld benutzte er, um
ſeinen Kirchweihbeſuch fortſetzen zu können. Er war erſt
14 Tage zuvor aus dem Gefängnis entlaſſen worden,
weshalb das Gericht über die zuläſſige Mindeſtſtrafe hin=
ausgeht
und auf 4 Monate Gefängnis erkennt.
In gemeingefährlicher Weiſe benutzte der 24jährige Hau=
ſierer
Georg Zeig von Lauf bei Nürnberg ſein Hau=
ſierergewerbe
, um Diebſtähle zu begehen. Er hat bei
einem Unfall ſeine rechte Hand verloren und wohl nur
mit Rückſicht hierauf haben ihm die Behörden den Wan=
dergewerbeſchein
erteilt. Er iſt bereits wiederholt vorbe=
ſtraft
. Am 30. April hat er in Offenbach in einem Hauſe
der Wieſenſtraße ſeine Waren angeboten. Hierbei be=
merkte
er, daß bei einer Wohnung die Tür offen ſtand.
Er ſchlich ſich ein und entwendete eine Uhr mit Kette im
Werte von 27 Mark. Die Uhr hat er für 2 Mark verſetzt
und den Pfandſchein verkauft. Er wurde wegen Rückfall=
diebſtahls
zu 10 Monaten Gefängnis, abzüglich
1 Monat der Unterſuchungshaft, verurteilt. Der vor=
beſtrafte
47jährige Waſenmeiſter Vernhard Trinkaus V
von Nieder=Kainsbach annoncierte in der Tierbörſe eine
friſchmelkende, hochträchtige Ziege, die wegen Futterman=
gels
zu verkaufen ſei. Ein Bürger von Klein=Steinheim
ſetzte ſich mit ihm in Verbindung und erhielt die Ant=
wort
, daß der Kaufpreis von 30 Mark zur Hälfte anzu=
zahlen
ſei. Er tat dies, ſah aber weder das Geld wieder,
noch bekam er die Ziege. Der Angeklagte hatte überhaupt
keine Ziege, hatte auch nicht, wie er angab, wegen des
Ankaufs einer Ziege Unterhandlungen geführt. Er hatte
lediglich den Gemeindeziegenbock in Pflege. In einem
anderen Fall hat er das Fell einer gefallenen Kuh ver=
kaufen
ſollen. Den erhaltenen Betrag von 26 Mark ver=
wendete
er zum Ausgleichen einer Geldſtrafe und der
Eigentümer der Kuhhaut war um ſein Geld geprellt.
Der Angeklagte gibt nach vielem Zureden zu, daß er in
beiden Fällen die Abſicht des Betruges hatte. Er wird
wegen Betrugs im Rückfall zu 6 Monaten Gefäng=
nis
verurteilt. Ein bei einem hieſigen Reſtaurateuc
beſchäftigt geweſener Kellner hatte ſeine Stellung plötzlich
verlaſſen, ohne abzurechnen. Die Tageseinnahme von 124
Maxk nahm er mit. Das Schöffengericht hatte den An=
geklagten
wegen Unterſchlagung zu 6 Wochen Gefängnis
verurteilt. Gegen dieſes Urteil legte der Verurteilte Be=
rufung
ein. Er war von dem Erſcheinen in der geſtrigen
Verhandlung wegen weiter Entfernung entbunden, da er
in Hamburg in Stellung iſt. Er gibt an. er ſei damals in
großer Not geweſen und habe nicht beabſichtigt, das Geld
zu behalten. 10 Mark hat er ſchon zurückgezahlt. Das
Gericht ermäßigt die Strafe auf 3 Wochen Ge=
fängnis
.
Rh. Von der Techniſchen Hochſchule. Der Beginn
der Vorleſungen und Uebungen im Win=
ter
=Semeſter 1913/14 iſt auf den 21. Oktober 1913
feſtgeſetzt. Am gleichen Tage findet in der Aula die Rek=

toratsübergabe an den neuen Rektor, Herrn Geh. Hofrat
Profeſſor Dr. Müller, ſtatt. Die Einſchreibungen für
das Winter=Semeſter beginnen am 17. Oktober und endi=
gen
am 17. November 1913. Zu Beginn des Winter=
Semeſters 1913/14 ſind an Studierende der Hochſchule
zu vergeben: 1. Etwa 9 Studiengeld=Erlaſſe; 2. ein even=
tuell
zwei Stipendien aus der Stipendien=Stiftung von
Heinrich und Helene Keller; 3. einige Stipendien aus der
Stiftung des Frankfurter Bezirksvereins deutſcher Inge=
nieure
uſw; 4. ein Heyl=Stipendium; 5. ein Ignatz=Metz=
Stipendium; 6. ein eventuell mehrere Stipendien aus der
Mar Mueller= und Delphine Mueller=Alewyn=Stiftung
an ſtrebſame und befähigte Studierende zu ihrer weiteren
wiſſenſchaftlichen Ausbildung, zu wiſſenſchaftlichen Arbei=
ten
oder Reiſen; auch ehemaligen Studierenden zu den=
ſelben
Zwecken, jedoch in der Regel nur ſolchen, die nicht
länger als ein Jahr zuvor ihre Studien vollendet haben.
* Ausſtellung. Man ſchreibt uns: Eine kleine,
aber durch ihre Originalität und Vielſeitigkeit auffallende
Ausſtellung lockt ſeit kurzem die Paſſanten der Karl=
ſtraße
, wo der Architekt Germann im Hauſe Karl=
ſtraße
20 eine kleine Ueberſicht ſeiner Leiſtungen und
Fähigkeiten durch Modelle Entwürfe, Zeichnungen,
Skizzen uſw. zur Schau geſtellt hat, au. Der junge Künſtler,
im elterlichen Schreinergeſchäft ausgebildet, beſuchte
längere Zeit die Kunſtgewerbeſchule in Mainz, genügte
ſeiner Militärpflicht und hat ſich dann bis vor kurzem
in den Wiener Werkſtätten unter dem bekannten
Architekten Profeſſor Joſ. Hoffmann weitergebildet, der
mit unſerem Meiſter Olbrich einen Lehrer, den Pro=
feſſor
Wagner, hatte. Herr Germann zeigt in ſeiner
mit unleugbarem Geſchick veranſtalteten Schau ſein viel=
ſeitiges
Talent auf allen Gebieten, ſowohl als Architekt,
wie in der Innendekoration, auf kunſtgewerblichem Ge=
biete
, in Malerei auf Druckſtoffe, Leder uſw. Auch in
der Keramik iſt er bewandert. Germann hat ſchon
mehrfach ſeine Kenntniſſe auch in der Praxis verwertet
und hat ſicher noch eine Zukunft.
Vereinigte Ortskrankenkaſſe Darmſtadt. Der
Mitgliederſtand betrug am 19. Juli l. J. männ=
lich
9569, weiblich 6524, zuſ. 16093, in Prozenten 59,59,
40,41. Der Krankenſtand betrug am 19. Juli l. J.
männlich 448, weiblich 268, in Prozenten 4,68, 4,23,
(1912: 3,96, 4,46). An Krankengeld wurden aus=
gezahlt
in der Woche vom 14. Juli bis 19. Juli I. J.
5565,36 Mk. (1912: 5202,95 Mk.) An Wöchnerinnen
waren vorhanden am 19. Juli l. J. 31. Sterbe=
fälle
kamen vor in der Woche vom 14. Juli bis
19. Juli I. J. 1.
Die Zweigverwaltung Darmſtadt des Deut=
ſchen
Techniker=Verbandes hat ſich mit einer Bitt=
ſchrift
an die Herrn Chefs des Baugewerbes, ſowie an
diejenigen Herren Prinzipale gewandt, welche Bautechniker
beſchäftigen, worin dieſelben gebeten werden, ihren tech=
niſchen
Angeſtellten durch Bewilligung von Ur=
laub
, ſowie eines entſprechenden Zuſchuſſes den Be=
ſuch
der Internationalen Baufach=Aus
ſtellung in Leipzig zu ermöglichen. Genannte
Zweigverwaltung geht von dem Standpunkte aus, daß
ein derartiger Beſuch der J. B. A. nicht nur den tech=
iſchen
Beamten der Stadtbehörden zukommen ſoll,
ſondern daß vor allen Dingen auch die techniſchen An=
geſtellten
in Privatbetrieben ſich von den Fortſchritten,
welche auf den Gebieten des internationalen Hoch=
und Tiefbauweſens ꝛc. in den letzten Jahren gemacht
worden ſind, durch perſönliche Augenſcheinnahme über=
zeugen
ſollen. Es braucht wohl nicht beſonders betont zu.
werden, daß durch den Beſuch einer derartigen Aus=
ſtellung
die Angeſtellten ihre Kenntniſſe erweitern, welche
wohl nicht zuletzt dem Geſchäft wieder zugute kommen.
Die Bezirksverwaltung Leipzig des Verbandes ( Bau=
meiſter
Otto Sommer, Leipzig=Plagwitz, Paußnitz=
ſtraße
5) iſt zu jeder Unterſtützung in bezug auf Führung
und Wohnungsnachweis gern bereit.
Die Priv. Schützengeſellſchaft Darmſtadt hält
morgen für ihre Mitglieder ein Preisſchießen ab,
das zugleich eine Nachfeier des 350jährigen Jubiläums=
ſchießens
bilden ſoll. Geſchoſſen wird auf 175 Meter, und
wird jeder Teilnehmer einen Preis nach eigener Wahl
erhalten. Außerdem werden eine ölgemalte Scheibe und

Feuilleton.

Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
* Vom Univerſitätsſtudium der Frau.
Die Zahl der an den 21 Univerſitäten des Reichs ſtudie=
renden
Frauen, die als vollberechtigte akademiſche Bürger
eingeſchrieben ſind, beläuft ſich dieſen Sommer auf 3436
gegen 2958 im Vorjahr. Dazu kommen noch 1037 Frauen
die als Hörerinnen zu einzelnen Vorleſungen zugelaſſen
ſind. Insgeſamt genießen demnach derzeit 4473 Damen
die neuzeitliche Errungenſchaft des Frauenſtudiums. Phi=
loſophie
, Philologie, Geſchichte und verwandte Fächer
ſtudieren 1791 Frauen (gegen 1635 im vorjährigen Som=
merhalbjahr
), Medizin 790 (625), Mathematik und Natur=
wiſſenſchaften
659 (539), Volkswirtſchaft und Landwirt=
ſchaft
100 (74), Rechtswiſſenſchaft 49 (39), Zahnheilkunde
26 (28), evangeliſche Theologie 12 (11) und Pharmazie 9
(7). Der ſtarke Zufluß zur Philologie und zur Mathematik
und Naturwiſſenſchaften, den Fächern, die zum höheren
Lehramt führen, hat demnach auch dieſen Sommer, wenn
auch nicht in dem Maße wie in den Vorjahren, angehalten
Am ſtärkſten haben die Medizinerinnen zugenommen, deren
Verhältnisanteil am Frauenſtudium dadurch wieder etwas
in die Höhe ging. Die Geſamtheit der Studentinnen iſt
derzeit mit 5,69 v. H. am deutſchen Univerſitätsunterricht=
beteiligt
gegen 4,96 v. H. im Vorjahr. Die einzelnen
Univerſitäten ſind dieſen Sommer gegenüber dem Vorjahr
alle, ausgenommen Erlangen, ſtärker von Studentinnen
beſucht. An der Spitze ſteht Berlin mit 770, dann folgt
Bonn mit 344, München hat 299 Freiburg 257 Heidel=
berg
238, Göttingen 237. Münſter 189, Marburg 163, Bres
lau 158, Leipzig 145, Königsberg 115, Jena 91, Greifs=
wald
86, Halle 83, Kiel 71. Straßburg 58, Tübingen 45,
Gießen 30, Erlangen 23, Würzburg 18 und Roſtock 12.
* Aegyptiſche Funde auf Kreta. Die italie=
niſche
archäologiſche Miſſion, deren Leiter Profeſſor Hacherr
iſt, machte kürzlich auf Kreta bedeutende Entdeckungen. Er
fand in Gortina einen den ägyptiſchen Gottheiten geweih=
ten
Tempel. Das Architrav trägt eine Widmung an
Flavia Philyra die das Gebäude gebaut hatte. Er ent=
deckte
eine Statue des ägyptiſchen Gottes Saraphis und
eine ausgezeichnete Statue des Iſis und des Merkur,
ferner Bruchſtücke einer Koloſſalſtatue einer Frau und eine
weibliche Büſte, vielleicht der Gründerin des Tempels.
Die Statuen waren von Marmor. Außerdem fand man
irdene Bildſäulen. Im Mittelſchiff des Gebäudes befin=
det
ſich eine kleine Treppe, die zu einem unterirdiſchen
Baſſin führt, wo religiöſe Zeremonien und Reinigung
abgehalten wurden. An den Treppenſeiten befinden ſich

zwei Niſchen für kleinere Statuen. Die Nachforſchungen
werden noch fortgeſetzt. Im Innern der Inſel fand die
Miſſion eine große Anzahl noch unveröffentlichter In=
ſchriftentexte
.

C. K. Wie die elegante Dame ihren Hund kleidet. Der
Luxus der Hundetoiletten, der ſich auf der Pariſer Hunde=
ausſtellung
wieder in voller Pracht entfaltete, gibt der
mondänen Frau viel Kopfzerbrechen auf, denn ein ſchickes
Ausſehen des ſie begleitenden Lieblings gehört zu der voll=
kommenen
Silhouette ihrer Erſcheinung. Leder allein tut
es jetzt nicht mehr bei Halsband und Leine, wie Jacques
Luſſigny in einer Plauderei des Figaro verrät, ſondern
der Ciſeleur, der Goldſchmied und der Juwelier
müſſen an der koſtbaren Verſchönerung dieſer Dinge ar=
beiten
. Alle Zuſammenſtellungen ſind erlaubt, wenn ſie
harmoniſch ſind und zu der Individualität des Trägers
paſſen. Ihre Bulldogge iſt dunkelgefleckt? Dann nehmen
ſie rotes Leder und vergoldetes Silber. Iſt ſie weißge=
fleckt
, ſo muß ſie weißes Leder mit einer Verzierung von
Türkiſen tragen. Aber niemals verwende man ein Hals=
band
aus Haaren. Das iſt höchſt unmodern. Für all die
kleinen Schoßhündchen, den King=Charles, den Bologneſer,
den Peking= und Japanerhund kommt nur ein ſchmales,
aus ſehr feinen Maſchen gearbeitetes ſilbernes Halsband
in Betracht, mit einem winzigen Vorlegeſchloß verſehen
und mit feiner Ziſelierung verziert. Elegant, aber für den
Hundedandy ſchwierig zu tragen, iſt ein Halsband von ein=
fachem
Lackleder. Eine entzückende Zuſammenſtellung
für einen niedlichen Affenpinſcher iſt ein Bruſtriemen, der
bei einem ſchwarzen Tiere aus weißem, mit Opalen ver=
zierten
Leder ſein muß. Windſpiele ſchreiten in hellen, mit
Borten garnierten Schabracken einher. Für das Auto=
mobil
beſteht die Toilette des Modehundes aus engliſchen
Stoffen und Pelz. Weite Mäntel, weiche Plaids, alles
von einfacher, ruhiger Farbe, bilden die Reiſetoilette. Die
Seitentaſche mit dem früher beliebten, nun als läppiſch
empfundenen Taſchentuch iſt verpönt. Am Meeresſtrande
präſentieren ſich die kahl geſchorenen Hunde in anliegenden
Trikots, doch haben ſie auch waſſerdichte Kleidung mit, da=
mit
ſie ſich nicht erkälten. Die letzte Neuheit des guten
Hundetons aber beſteht in dem Gebrauch von Schuhen,
die für größere Ausflüge feſt und widerſtandsfähig gear=
beitet
ſind, in der Stadt aber ſehr fein und niedlich ſein
müſſen; ja dieſe eleganten Hunde tragen ſogar Ueberſchuhe
aus Samt, um die heikle Farbe ihrer Seidenſchuhe zu
ſchonen. Zum Schuh gehört unbedingt das Armband‟
oder beſſer Schuhband. Extravagante Damen ſollen ſogar
verſucht haben, das Armband noch mit einer niedlichen
kleinen Uhr auszuſtatten, aber dieſe Mode hat in der vier=
füßigen
Lebewelt keinen Anklang gefunden, denn dieſen
Glücklichen ſchlägt keine Stunde

Ein 40000 Mark=Preis für eine ſittenreine Oper.
Aus Neu=York wird berichtet: Ein intereſſantes Preis=
ausſchreiben
hat der amerikaniſche Muſical Club erlaſſen,
um ein Gegengewicht gegen die vielfach kraſſen und nach
amerikaniſchem Empfinden ſchlüpfrigen Stoffe der meiſten
modernen Opern zu gewinnen. Der Klub hat beſchloſſen,
einen Preis von 10000 Dollar, alſo von mehr als 40000
Mark zu ſtiften und zwar für eine Oper, deren Handlung
es vermeidet, in Sphären hinabzuſteigen, die als peinlich
oder anſtößig empfunden werden können.
* Was eine abweſende Frau wert iſt hat in dieſen
Tagen ein kundiger franzöſiſcher Richter, der außerdem ein
ſehr galanter Mann zu ſein ſcheint, rechtskräftig entſchie=
den
. Es handelte ſich, wie im Temps ausgeführt iſt, um
die Frau Gemahlin eines Arztes die anſcheinend ihren
Mann ſatt hatte. Sie wollte ſich ſcheiden laſſen, aber da
von ſeiten des Ehemannes nicht das geringſte Verſchulden
vorlag, wurde ſie vom Gerichte abgewieſen. Darauf ver=
ließ
ſie kurz entſchloſſen das Heim ihres Gatten und wei=
gerte
ſich, zurückzukehren. Aber der Pariſer Arzt war nicht
geſonnen, auf ſein Eheglück zu verzichten und als Mah=
nungen
fruchtlos blieben, wandte er ſich ans Gericht, um
die Rückkehr ſeiner Frau zu erzwingen. Das Gericht gab
ihm Recht und billigte dem Kläger auch eine Art finan=
ziellen
Schadenerſatzes zu;für jeden weiteren Tag, den die
Frau fern von ihrem ehelichen Heim verbringen würde,
ſollte ſie ihrem Herrn Gemahl auch noch 100 Francs
zahlen. Aber dieſe ſchmeichelhafte Bewertung ihrer Per=
ſönlichkeit
erſchien der Frau Doktor zu hoch und ſie legte
Berufung ein. Die fünfte Kammer des Appellationshofes
hat nun die frühere Entſcheidung relegiert und ein für
allemal feſtgeſtellt, was die Abweſenheit einer Ehefrau für
den Gatten wert iſt. Die Frau Doktor wurde verurteilt,
ihrem Manne fortab für jeden Tag der Abweſenheit von
ihrem Heime 25 Francs zu bezahlen. Das bedeutet für
den verlaſſenen Gatten immerhin eine Rente von 9000
Francs.
* Immer höflich! Lebhafte Heiterkeit erregt eine Be=
kanntmachung
der Kur= und Badeverwaltung in Homburg,
die an der Trinkhalle angebracht iſt. Während die eng=
liſchen
und franzöſiſchen Kurgäſte in ihrer Mutterſprache
in der höflichſten Form gebeten werden, nicht auf den
Boden zu ſpeien, heißt die Bekanntmachung für die deut=
ſchen
Gäſte in dem bekannten Jargon alſo: Es iſt ver=
boten
, auf den Boden zu ſpucken! Den Ausländern macht
der ſtramnte Befehlston den Deutſchen gegenüber viel
Spaß. Die Bekanntmachung war auch in der Stadtver=
ordnetenverſammlung
Gegenſtand einer Anfrage. Aehn=
liche
Höflichkeiten gegen die Ausländer kann man auch in
den Bekanntmachungen der Speiſewagen der D=Züge
finden.

[ ][  ][ ]

Seite 4.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Jnli 1915.

Nummer 173.

der Becher der Stadt Darmſtadt heraus=
geſchoſſen
. Alles gegen eine Einlage von 1 Mk. inkluſive
Zeigergeld.
Der Gaſtwirte=Verein Stadt= und Landkreis
Darmſtadt hielt, wie man uns ſchreibt, am Donnerstag
eine Mitgliederverſammlung bei Mitglied
Wolf, Waldſtraße hier, ab. Nach Begrüßung der Mit=
glieder
durch den Vorſitzenden und Verleſung des
Protokolls der letzten Mitgliederverſammlung durch den
Schriftführer erſtattete der Vorſitzende Bericht über die
Generalverſammlung des Verbandskohlenſäurewerks des
Selters=Sprudels Auguſta Victoria zu Löhnberg a. d.
Lahn. Er gab bekannt, daß durch die Schleuder=
konkurrenz
der Kohlenſäurewerke auch das Verbands=
werk
weſentlich in Mitleidenſchaft gezogen war, ſo daß
das Werk noch im vergangenen Jahr rund 25000 Mk.
an der Kohlenſäure zugeſetzt hat. Auch der Waſſerver=
brauch
war im vergangenen Jahre durch langanhaltende
ungünſtige Witterung gegen das Vorjahr vermindert.
Um das Bankkonto herabzuſetzen, wurde eine große
Summe des Ueberſchuſſes verwendet, trotzdem war das
Werk in der Lage, eine Dividende von 4 Proz. verteilen
zu können. Vom Verleſen des Berichts über den
21. Bundestag in Trier wurde Abſtand genommen, da
der ſtenographiſche Bericht im Fachorgan erſcheint. Es
wurde beſchloſſen, am Mittwoch, den 6. Auguſt, einen
Familienausflug zu Behrens=Hufnagel nach
Traiſa zu veranſtalten, Abmarſch nachmittags 3 Uhr
vom Böllenfalltor. Lebhafte Klage wurde über den
immer mehr zunehmenden Flaſchenbierhandel
geführt und zwar wurde auf das Beſtimmteſte behauptet,
daß die Brauereien den Spezerei= ꝛc. Händlern eine
Extravergütung für Flaſchenbier geben, ſo daß ſich für
dieſelben die Flaſche 1 Pfg. billiger ſtellt, außerdem er=
halten
dieſelben Eisſchränke und Eis genügend zur
Verfügung geſtellt, welche Vergünſtigung den Wirten
nicht zuteil wird. Der Vorſtand wurde beauftragt, über
dieſen Punkt mit den Brauereien in Verbindung zu
treten, eventuell ſoll auch vom Verein aus der Frage
gemeinſamen Einkaufs von Spezereiwaren ꝛc. näher
getreten werden.
Der Ortsgewerbeverein wird am übernächſten
Sonntag, den 3. Auguſt, einen Familienausflug
nach Weinheim veranſtalten. Hauptzweck hierbei
iſt u. a. die Beſichtigung der Wachenburg,
wozu der Erbauer derſelben, Herr Profeſſor Wienkoop,
Direktor der Großh. Landesbaugewerkſchule, die Führung
gütigſt übernommen hat. Nähere Mitteilungen folgen noch.
* Der Geſangverein Melomanen hält ſein dies=
jähriges
Sommerfeſt am Sonntag, den 3. Auguſt,
nachmittags 4 Uhr beginnend, im Saale und Garten der
Brauerei Zum Schützenhof hier ab. Abwechſelnd mit
den künſtleriſchen Darbietungen einer Abteilung der
Kapelle Weber wird der aktive Chor verſchiedene neue
Lieder zu Gehör bringen und ſich damit zum erſtenmale
unter der Leitung ſeines neuen Dirigenten in der Oeffent=
lichkeit
zeigen. Durch Kinderſpiele und ſonſtige geſellige
Unterhaltungen wird das Programm in geeigneter
Weiſe ergänzt, während im Saale Gelegenheit zum
Tanze gegeben iſt.
* Zirkus Corty=Althoff. Der hier zurzeit gaſtierende
Zirkus Corty=Althoff wird am heutigen Sams=
tag
und morgigen Sonntag die verſchiedenſten Veran=
ſtaltungen
bieten, ſo an jedem Vormittag eine
große Probe, verbunden mit Tierſchau, zu welcher Er=
wachſene
20 Pfg. und Kinder 10 Pfg. Eintrittsgeld zahlen.
An den Nachmittagen finden um 4 Uhr große
Kinder= und Familien=Vorſtellungen mit
einem Programm von 24 Nummern, darunter viele Neu=
heiten
, ſtatt. Zu dieſen Nachmittags=Vorſtellungen zahlen
Kinder unter 12 Jahren und Militär auf allen Plätzen
halbe Kaſſenpreiſe. Die beiden Abende bringen um 8½
Uhr je eine große Gala=Vorſtellung, in welcher ſich ein
Rieſenprogramm von 30 Nummern abwickeln wird. Alle
großen Attraktionen des diesjährigen Jubiläums= Pro=
gramms
des Zirkus Corty=Althoff werden auftreten, ſo
vor allen Dingen Konſul Patſy, der menſchliche Schim=
panſe
, und Roſſis vier muſikaliſche Wunder=Elefanten.
Am Montag abend findet das hieſige Gaſtſpiel des Zirkus
Corty=Althoff mit einer großen Gala=Parade=Vorſtellung
zum Ehrenabend für Herrn und Frau Direktor Althoff
ſeinen Abſchluß. Auch an dieſem Abend wird das Pro=
gramm
30 Nummern umfaſſen; zum letzten Male werden
ſich alle großen Nummern zeigen, neben den wunderbaren
und reizenden Pferdedreſſuren des Direktorenpaares alle
exotiſchen Tiere und ſämtliche übrigen Artiſten. Da eine
Verlängerung des hieſigen Gaſtſpiels vollſtändig ausge=
ſchloſſen
iſt, ſo kann ein Beſuch der letzten Veranſtaltungen
des Zirkus Corty=Althoff nur empfohlen werden.

* Kinotheater. Der Spielplan des Reſidenz=
Theaters am weißen Turm weiſt auch in dieſer Woche
die gewohnte Reichhaltigkeit auf. Zuerſt präſentiert ſich
Gaumont mit der herrlichen Naturaufnahme Stürzende
Wogen dann erſcheint der Liebling des Publikums Der
kleine Bubi in Bubi und der Rattenfänger und ſorgt
für heiteres Spiel und angenehme Stimmung. Die
amerikaniſche Firma Vitograph iſt mit einer Komödie
Die Verwandten ſeiner Frau und mit einem Drama
Der Gefangene vertreten. Der Clou des Programms iſt
wieder ein nordiſcher Kunſtfilm Zufall des Glücks mit
Waldemar Pſylander in der Hauptrolle. Der Film bringt
eine ſich von Szene zu Szene ſteigernde Handlung und die
durch die vorzügliche Aufmachung, durch die meiſterhafte
Regie und nicht zuletzt durch die gute Darſtellung der ein=
zelnen
Charaktere den Zuſchauer von Anfang an ungemein
feſſelt. Zu erwähnen iſt noch die gelungene Aufnahme
der Firma Gaumont Se. Maj, der Kaiſer läßt ſich an
Bord des Imperator kinematographieren (S. Anz.)
Union=Theater (Kunſtlichtſpiele Rheinſtraße 6).
Außerordentliche Erfolge hatte das U.=T. in der letzten Zeit
mit ſeinen hochaktuellen Programms. Es wird ſich auch
für die Zukunft des in es geſetzten Vertrauens als würdig
erweiſen. So wird es in der zweiten Hälfte dieſer Woche
einen Film bringen, der ſich durch beſondere Lebenswahr=
heit
auszeichnet und in dem die berühmte Kinodarſtellerin
Frl. Céliat die Hauptrolle ſpielt. Das ſenſationelle Drama
betitelt ſich Das fremde Kind und dürfte allerſeits ge=
fallen
. Auch an komiſchen Nummern iſt das Programm
ſehr reich und weiſt es an Hauptſtücken die zwei Humores=
ken
Moritz und ſein Freund und Die gute Belohnung
auf. Der Wiſſenſchaft und Belehrung dient der Film
Zwei kleine Kruſtentiere und das Journal bietet wieder
die neueſten Ereigniſſe der Welt im Bild. Außerdem ſind
noch eine Reihe von Einlagen vorhanden, die alle Wünſche
zu befriedigen in der Lage ſind.
* Konzerte. Ludwigshöhe. Infolge des durch
die Ungunſt der Witterung verurſachten Ausfalles ver=
ſchiedener
Abendkonzerte iſt für heute Sams=
tag
, den 26. Juli ein ſolches eingeſchoben. Es iſt an=
ſchließend
an das Nachmittags=Kurkonzert um 8 Uhr ein
Streichmuſik=Konzert (Moderner Operetten= und
Wiener Walzerabend) vorgeſehen, welcher ebenfalls von

der Kapelle des Leibgarde=Regiments unter Herrn Ober=
muſikmeiſters
Hauske durchgeführt wird. Morgen
Sonntag, 27. Juli, konzertiert das Muſikkorps des
Leibgarde=Regiments unter Herrn H. Hauskes Leitung.
Der hintere Garten ſteht den Nichtkonzertbeſuchern offen,
worauf beſonders hingewieſen ſei. (Siehe auch Anz.)
Im Brauerei=Ausſchank Fay findet Sonntag,
27. Juli, ein künſtleri ſches Konzert im Garten
ſtatt; es ſteht jedem Beſucher ein genußreicher Abend be=
vor
. (Siehe auch Anzeige.) Im Platanengarten
des Reſtaurants Stengel=Schmitt, gegenüber
dem alten Bahnhof, findet morgen Sonntag wieder großes
Konzert bei freiem Eintritt ſtatt. Herr Reſtaurateur
Neumann hat in ſeiner Küche eine Neuerung eingeführt,
indem ſämtliche Speiſen nach Pfälzer Art zubereitet und
ſehr billig ſerviert werden. (Siehe auch Anz.) Schützen=
hof
. Am Sonntag abend konzertiert die Kapelle des
Großh. Heſſ. Garde=Drag.=Regts. Nr. 23 unter perſön=
licher
Leitung des Herrn Obermuſikmeiſters Alb. Mit=
telſtädt
nach einem vorzüglich gewählten Programm,
das größtenteils Neuheiten enthält; auch wird der Cor=
net
=à=Piſton=Victuoſe Herr Albert Wehlan einige Solo=
ſtücke
zu Gehör bringen. Bei ungünſtiger Witterung
Streichkonzert im Saale, (Siehe Anzeige.)

t. Dieburg, 24. Juli. Der Kaninchenzuchtver=
ein
Dieburg veranſtaltet am 30. und 31. Auguſt und
am 1. September d. J. in der Stadthalle hier ſeine
2. allgemeine Kaninchen=Ausſtellung, ver=
bunden
mit Prämiierung und Verloſung. Bis jetzt ſind
ſchon zahlreiche Anmeldungen erfolgt und verſpricht die
Ausſtellung eine reichhaltige zu werden. Weitere Anmeld=
ungen
ſind bis zum 20. Auguſt an den Kaninchenzucht=
verein
Dieburg einzureichen.
Offenbach, 25. Juli. In einer hieſigen Maſchinen=
fabrik
ſind in letzter Zeit Diebſtähle von Rotguß
und anderen Edelmetallen in größerem Umfange vorge=
kommen
, ohne daß der Täter ermittelt werden konnte.
Geſtern gelang es nun einem Kriminalbeamten, einen
Arbeiter der Firma, den 18 Jahre alten Former Friedrich
Dech, Guſtav=Adolf=Straße 34, in dem Augenblick feſt=
zunehmen
, als er ein ſchweres Rad aus Rotguß im
Werte von ca. 60 Mark bei einem Althändler verkaufen
wollte. Der Dieb wurde verhaftet.
Heppenheim, 25. Juli. Zu der geſtrigen Verſteige=
rung
der Bühler Frühzwetſchen waren zahl=
reiche
Liebhaber ſelbſt aus weiter Ferne erſchienen. Das
fragliche Zwetſchenfeld, das der Gemeinde gehört und mit
185 Bäumen bepflanzt iſt, wurde zunächſt in 20 Einzel=
loſen
ausgeboten, wodurch 1521 M. erzielt waren. So=
dann
wurde der Ertrag ſämtlicher Bäume ausgeboten.
Peter Helfert von hier bot darauf 1550 M., wofür ihm der
Zuſchlag erteilt wurde. Bemerkt muß werden, daß die
meiſten Bäume nur mäßig, viele gering und nur die wenig=
ſten
reich behangen ſind. Auch die letzteren bedürfen keiner
Stützen.
W. Lampertheim, 24. Juli. Der Brieftauben=
klub
Heimatliebe veranſtaltete in dieſer Woche ſei=
nen
erſten diesjährigen Wettflug ab Frankfurt mit jungen
Tauben. Dem Wettflug vorausgegangen waren drei Vor=
touren
, und zwar von Biblis, Goddelau und Darmſtadt,
bei denen die Tierchen immer prompt zurückkamen. Da
jedoch an dem betreffenden Tage ſehr ſchlechtes Wetter
war, ſo waren die Züchter über den Flug ſehr beſorgt,
was ſich jedoch als unnötig erwies, denn in einer Stunde
kam die erſte Taube zurück. Den erſten Preis erhielt M.
Edinger, den zweiten P. Kern, den dritten F. Weygand.
Lampertheim, 25. Juli. In der geſtrigen Gemeinde=
ratsſitzung
wurde der in der letzten Sitzung geſtellte
Antrag auf Anſtellung eines Berufsbürgermeiſters
nach längerer Debatte zurückgezogen.
Lindenfels, 25. Juli. Das Lindenfelſer
Burgfeſt, welches in letzter Woche wegen des ſchlechten
Wetters verſchoben werden mußte, findet bei einiger=
maßen
günſtiger Witterung am nächſten Sonntag, den
27. Juli, und Montag, den 28. Juli, ſtatt.
r. Heubach, 24. Juli. Nachdem der erſte Kom=
mandant
derhieſigen Freiwilligen Feuer=
wehr
, Herr Polizeidiener i. P. Heinrich Lutz, ſein Amt
niederlegte, wurde dasſelbe in einer geſtern abend ſtatt=
gefundenen
Vorſtandsſitzung der Wehr dem zweiten Kom=
mandanten
, Herrn Georg Schimpf I., übertragen. Ob=
gleich
dieſe Amtsniederlegung allgemein bedauert wird,
ſo iſt es doch um ſo erfreulicher, daß Herr Lutz ſich bereit
erklärte, ſeinem Nachfolger allezeit mit Rat und Tat be=
hilflich
zu ſein. Die Wählerliſte zur Ge=
meinderatswahl
liegt bis einſchließlich den 28.
dieſes Monats auf dem Bureau der hieſigen Bürger=
meiſterei
zur Einſicht der Intereſſenten offen.
Mainz, 25. Juli. Der Pionier Johann Meixner
aus Ginsheim, von der 3. Kompagnie des 21. Pionier=
Bataillons in Kaſtel, hatte ſich vor dem Kriegsgericht
wegen Selbſtverſtümmelung zu verantworten.
Der Beſchuldigte, von Beruf Schiffer, hatte ſich am 12.
Juni in Kaſtel auf der Kaſernenſtube, als niemand an=
weſend
war, mit ſeinem Dienſtgewehr durch eine Platz=
patrone
den linken Zeigefinger abgeſchoſſen. Der Ange=
klagte
beſtreitet die Selbſtverſtümmelung. Nach dem Gut=
achten
des vernommenen Stabsarztes hindert die Verſtüm=
melung
den Angeklagten nicht in ſeiner Dienſtfähigkeit.
Das Gericht verurteilte den Angeklagten wegen vorſätz=
licher
Selbſtverſtümmelung zu 1½ Jahren Gefäng=
nis
und Verſetzung in dierzweite Klaſſe. Der Verurteilte
wurde ſofort in Haft genommen.
Gonſenheim, 25. Juli. Geſtern nachmittag gegen
2 Uhr entſtand an dem Uebergang der Draiſerſtraße über
die Staatsbahn beinahe ein größeres Unglück
dadurch, daß der dienſttuende Schrankenwärter gegen ſeine
Vorſchrift es unterlaſſen hatte, rechtzeitig die Schranke zu
ſchließen. Das den Uebergang paſſierende mit zwei Pfer=
den
beſpannte Fuhrwerk des Unternehmers Andres wurde
von dem fahrplanmäßigen Perſonenzug erfaßt
und zertrümmert; während die Pferde mit heiler
Haut davonkamen, wurde der Fuhrmann Spindler herab=
geſchleudert
und erlitt ſchwere Quetſchungen der rechten
Seite; eine Lebensgefahr beſteht glücklicherweiſe nicht.
Worms, 25. Juli. Unſere Gemäldegalerie, die
ſich noch zum größten Teil aus auswärtigen Leihgaben
zuſammenſetzt, hat bereits eine wertvolle Zuweiſung er=
fahren
. Generalmajor Frhr. v. Heyl=Darmſtadt hat die
Sammlung durch ein Bild Franz v. Lenbachs berei=
chert
. Es iſt das Porträt des verſtorbenen Münchener Bild=
hauers
und Architekten Lorenz Gedon, der auch für unſere
Stadt von beſonderer Bedeutung war. Ein 20jähriger
Mann verſuchte ſich durch Gas zu vergiften; es ge=
lang
, ihn ins Leben zurückzurufen; er wurde ſofort ins
Krankenhaus übergeführt. Der Grund ſoll in Liebes=
kummer
zu ſuchen ſein.
Oppenheim, 25. Juli. Am 13. Juli überfiel ein
Sohn eines hieſigen Weinkommiſſionärs mit ſeinem
Freunde, einem Schreibgehilfen, in der Wormſer Straße
einen Chauffeur und verprügelten ihn in brutaler
Weiſe. Der Chauffeur ſtellte wegen des Ueberfalles
Strafantrag. Daraufhin erſtatteten die beiden Kom=
plizen
gegen den Chauffeur Anzeige. Durch einwandfreie

Zeugen wurde aber die falſche Anſchuldigung feſtgeſtellt.
Da der Täter nach Amerika auswandern wollte, wurde
er in Schutzhaft genommen. Bei der von dem
Polizeidiener Kipp vorgenommenen Verhaftung wurde bei
dem Verhafteten ein geladener ſechsläufiger Revolver
vorgefunden.
Wies=Oppenheim. 25. Juli. Die 70 Zigeuner, die
am Dienstag abend hier ankamen, trieben bereits am Mitt=
woch
ihr Unweſen in der Gegend, indem ſie die Obſt=
bäume
plünderten. Geſtern weilte der Kreisamtmann von
Worms hier mit Gendarmerie, um ſie zum Verlaſſen des
Ortes aufzufordern. Sie erwiderten, daß ſie ſich zur Wehr
ſetzen würden. Da es ſich um eine Bande von 70 Köpfen
handelt, dürfte es heute nachmittag zu erregten Szenen
kommen.
* Gießen, 25. Juli. Die hieſige Strafkammer hat
den Getreide= und Mehlhändler Leopold Borngäſſer
wegen Betruges und Fälſchungvon Privat=
urkunden
in zehn Fällen und wegen neun Betrugs=
verſuchen
zu 4½ Jahren Zuchthaus und ſechs Jah=
ren
Ehrverluſt verurteilt. Sechs Monate der Unter=
ſuchungshaft
wurden auf die zu verbüßende Strafe ange=
rechnet
. Sein Bruder Nathan erhielt wegen Beihilfe
14 Tage Gefängnis.

Reich und Ausland

Aus der Reichshauptſtadt, 24. Juli. Bei den in der
Chauſſeeſtraße in Angriff genommenen Ausſchach=
tungsarbeiten
zu dem Bau der neuen Nord= Süd=
bahn
ereignete ſich heute abend gegen 10 Uhr ein Un=
glück
, das leicht ſchlimmere Folgen hätte nach ſich ziehen
können. Aus einem defekten Hauptwaſſerrohr ſtrömten
plötzlich Waſſermaſſen hervor, und eine etwa einen Meter
dicke Waſſerſäule ſtrömte in der Höhe von einem Meter
heraus. In noch nicht 10 Minuten waren die angrenzen=
den
Teile der Chauſſee= und Invalidenſtraße überſchwemmt.
Das Straßenpflaſter ſtürzte in einem Umkreiſe von etwa
16 Quadratmetern ein und riß einen Leitungsmaſt der
Straßenbahn um, ſo daß dieſer geſtützt werden mußte.
Die Baugrube der unter der Chauſſeeſtraße verlaufenden
Nord=Süd=Untergrundbahn lief voll Waſſer. Da zu dieſer
Zeit Arbeiter nicht beſchäftigt waren, kamen keine Men=
ſchenleben
zu Schaden. Beſondere Schädigungen hofft man
bis heute früh ſoweit zu beheben, daß der Durchfahrtver=
kehr
wieder aufgenommen werden kann. Wie berichtet,
fiel kürzlich die Verhandlung gegen den Zigaretten=
fabrikanten
Aron Koghen einer Vertagung an=
heim
, da den Anträgen der Verteidigung auf nochmalige
Vernehmung der reichen Verwandten des Angeklagten in
Kiew ſtattgegeben werden mußte. Die Verwandten haben
jetzt durch Rechtsanwalt Dr. Puppe eine Kaution von
150000 Mark anbieten laſſen, um die Haftentlaſſung des
Angeklagten der in der 1¼jährigen Unterſuchungshaft
ſchwer herzleidend geworden iſt, zu erwirken. Trotz der
Höhe der Summe hat das Gericht die Haftentlaſſung ab=
gelehnt
, da die Gefahr beſtehe daß Koghen dieſes Geld
im Stiche laſſen und ins Ausland flüchten würde.
Unter dem dringenden Verdacht des Wuchers und der
Beihilfe zum Wucher iſt die in Berliner Lebeweltkreiſen
bekannte Gräfin Anna Maria Eliſabeth Katharina Fiſch=
ler
von Treuberg, geb. Uhl aus Offenbach verhaftet
und in das Moabiter Unterſuchungsgefängnis eingeliefert
worden. Der Verhafteten wird zur Laſt gelegt, mit Offi=
zieren
und Söhnen aus ariſtokratiſchen Familien Wucher=
geſchäfte
gemacht zu haben. Es wird ihr weiter vorge=
worfen
, daß ſie mit bekannten Berliner Wucherern in
Verbindung geſtanden und dieſen Leute, die ſich in Geld=
verlegenheit
befanden, zugeführt habe. Die Unterſuchung
gegen die Gräfin ſoll einen außerordentlich gcoßen Um=
fang
angenommen haben. Die Gräfin iſt im Jahre 1811
in Offenbach a. M. geboren. Mit 20 Jahren heiratete ſie
einen Kaufmann. Aus dieſer Ehe ging eine Tochter her=
vor
, die ſich in Berlin bei ihrer Mutter aufhält. Die Ehe
wurde jedoch bald wieder geſchieden. Die Frau ſiedelte
dann nach Frankfurt a. M. über und nach einigen Jahren
nach Berlin. Hier ſtand ſie bald im Mittelpunkt der
Lebewelt.
(*) Frankfurt, 24. Juli. Wohl an 20000 ehemalige
Angehörige des Infanterie=Regiments Nr. 81
trafen im Laufe des Nachmittags ein; zahlreiche Sonder=
züge
aus Kurheſſen und Weſtfalen brachten über Gießen,
Wetzlar, Fulda, Gelnhauſen und Friedberg die ehemali=
gen
81er hierher. Da mehr Leute kamen, als gemeldet
waren, ſo reichten die Gutſcheinhefte und Regimentsab=
zeichen
nicht aus. Im Kaſino des Regiments erfolgte
um 4 Uhr die Ueberreichung der dem Offizierkorps zuge=
dachten
Geſchenke und Stiftungen. Die ehemaligen Regi=
mentsangehörigen
übergaben ein Stiftungskapital zur
Unterſtützung von Unteroffizieren und Mannſchaften.
Die Hauptfeier in der Feſthalle begann um
8 Uhr abends im Beiſein des Inhabers des Regiments,
des Prinzen Friedrich Karl von Heſſen; die Feſthalle war
überfüllt. Es wurden lebende Bilder aus der Geſchichte
des Regiments geſtellt. Den Text dazu ſprach Herr Wendt
vom Schauſpielhauſe. Die Bilder ſtellten dar: Gefecht bei
Siebenbrunn 1814, Am Auetor in Kaſſel 1840, Vor Metz.
1870, Rückkehr aus Frankreich 1871 und Kaiſerhuldigung.
Ein Chor von 600 bis 700 Soldaten trug Kriegs= und
Soldatenlieder mit Orcheſterbegleitung vor. Die Begeiſte=
rung
erreichte ihren Höhepunkt, als Prinz Friedrich Karl
das Kaiſerhoch ausbrachte. Stehend wurde Heil dir im
Siegerkranz und Deutſchland über alles geſungen. Ein
lebhaftes Treiben herrſchte in allen Wirtſchaftsräumen des
Feſtplatzes. Auch die Feſtabzeichen und Programme wur=
den
koſtenlos abgegeben. Zwei Regimentskapellen konzer=
tierten
bis 11 Uhr auf dem Feſtplatze. Um halb 12 Uhr
begann der Abſchluß des erſten Feſttages, der große
Zapfenſtreich. Morgen finden Feſtgottesdienſt, Parade
und Feſteſſen auf Koſten der Stadt Frankfurt ſtatt.
Einen rieſigen Reſtaurationsbetrieb er=
fordert
die Bewirtung der Teilnehmer an der Feier. An
dem Eſſen, das die Stadt gibt, nehmen 12000 Perſonen
teil; hierzu ſind 180 Hektoliter Bier geſtiftet und 30000
Zigarren. Heute abend bekamen die Teilnehmer auf
Koſten des Regiments 12000 Paar Würſtchen, 44000 Glas
Bier. Für den Reſtaurationsbetrieb ſind 30000 Sitzplätze
vorgeſehen; beſchäftigt werden 360 Kellner, 60 Münchener
Kellnerinnen, 40 Köche, 10 Geſchäftsführer, über 100 Per=
ſonen
Hilfsperſonal. An Inventar ſind erforderlich:
20000 Gläſer, 15000 Beſtecke, 30000 Teller, 2000 Tiſch=
decken
uſw.
F.C. Rüdesheim, 25. Juli. Auf dem Niederwald
war geplant, ein Hotel und großes Reſtaura=
tionsgebäude
in der Nähe des Denkmals zu er=
richten
. Gegen dieſes Projekt hatten die Stadtverord=
neten
und der Magiſtrat der Stadt Rüdesheim energiſch
Stellung genommen im Intereſſe der Rüdesheimer Hotel=
induſtrie
und des dortigen Gaſtwirtegewerbes. Der Mi=
niſter
für Landwirtſchaft, Domänen und Forſten hat dem
Projekt einen Riegel vorgeſchoben, indem er die Geneh=
migungverſagt
hat. Jedoch wird die mit dem frag=
lichen
Projekt in Verbindung ſtehende Waſſerverſorg=

[ ][  ][ ]

Nummer 173.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Seite 5.

ung des Niederwaldes zur Ausführung gebracht werden,
entweder durch eine Waſſerleitung vom Hahnengraben
bei Aulhauſen her oder durch Beſchaffung des Waſſers
auf elektriſchem Wege von dem Waſſerwerk der Stadt
Rüdesheim.
Wien, 25. Juli. Auf der Halteſtelle Sauris=Kitzloch
ſind bei dem Embacher Vorwerk große Erdbeweg=
ungen
erfolgt. Der Weg nach dem Maſchinenhauſe der
Aluminiumfabrik Lend und zur Kitzlocher Klamm iſt ver=
legt
. Mehrere Brücken ſind verſchwunden. Die Berg=
hänge
ſind in Bewegung und bei weiteren Regengüſſen
werden unabſehbare Folgen befürchtet.
Wien, 25. Juli. Ein von der Wiener Bank= und Wech=
ſelſtuben
=Aktiengeſellſchaft Merkur vor einigen Tagen an
die Berliner Handels= und Gewerbebank Altberlin abge=
ſandter
Wertbrief, der 11000 Rubel enthielt, iſt wäh=
rend
des Transportes durch die Poſt verſchwunden.
Die Sendung war verſichert.
London, 24. Juli. Der bekannte Londoner Rechts=
anwalt
Arthur Newton, der ſeinerzeit den Gattenmör=
der
Crippen verteidigte, wurde vom hieſigen Schwur=
gericht
des Old Bailey Gerichtshofes wegen Betruges zu
drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Er war, wie
gemeldet, angeklagt, in Gemeinſchaft mit einem Agen=
ten
Bennett, der ſich für den bekannten amerikaniſchen
Zeitungsmagnaten Gordon Bennett ausgab, und mit dem
Grafen Andor Feſtetics den Doktor Hans Thorſch aus
Prag um 370000 Mark für den Ankauf angeblicher Forſt=
gebiete
in Kanada geprellt zu haben. Bennett wurde zu
18 Monaten Zwangsarbeit verurteilt. Graf Andor Feſte=
tics
iſt noch nicht feſtgenommen.

Luftfahrt.

Ein Flug Berlin-Mannheim.
* Johannisthal, 25. Juli. Heute früh 3.50 Uhr
iſt Oberingenieur Hirth mit dem Ingenieur Otto als
Begleiter auf einer Albatrostaube zu einem Fernflug
nach Mannheim aufgeſtiegen.
* Mannheim, 25. Juli. Oberingenieur Hirth
iſt um 8 Uhr 45 Minuten glatt gelandet. Er hat den
Flug von Johannisthal ohne Zwiſchenlandung
zurückgelegt.
* Mannheim, 25. Juli. Der um 8 Uhr 45 Min.
hier gelandete Flieger Hirth ſprach ſich ſehr lobend
über den ihm zur Verfügung geſtellten Benz=Motor aus.
Auf der fünfſtündigen Fahrt habe er nur 120 Liter
Benzin verbraucht. Er ſei mit 190 Litern Benzin auf=
geſtiegen
und habe bei ſeiner Landung in Mannheim noch
70 Liter Vorrat gehabt. Teilweiſe vollzog ſich die Fahrt
über den Wolken und Hirth ſtieg bis zu einer Höhe
von 17002000 Meter auf. Bei Würzburg erreichte
er die Mainlinie, von wo aus er in direktem Fluge, bei
Aſchaffenburg abzweigend, hierher flog. An dem Ge=
rücht
, daß Hirth die Albatros=Werke verlaſſen und zu den
Benz=Werken übergehen werde, ſei kein wahres Wort.

Diplomatenluftfahrt über Berlin.
Eine ganze Reihe auswärtiger Staatsmänner hat ſich
am Dönnerstag nachmittag um halb 6 Uhr die Reichs=
hauptſtadt
von oben angeſehen. Es fuhren nämlich mit
dem Zeppelinluftſchiff Viktoria Luiſe vom Pots=
damer
Luftſchiffhafen aus folgende Herren: der franzöſiſche
Botſchafter Jules Cambon der Botſchaftsſekretär
Baron A. de Ravignan, der Botſchaftsrät Louis Her=
mite
, ferner der britiſche Geſchäftsträger Earl Gran=
ville
, der ſpaniſche Botſchaftsſekretär Rocca de To=
ſgores
, der belgiſche Legationsrat Peltzer mit Frau
und Tochter, der amerikaniſche Geſchäftsträger Grew
der amerikaniſche Botſchaftsſekretär Ruddock.
* Frankfurt a. M., 25. Juli. Da ſich die Witte=
rungsverhältniſſe
günſtiger geſtaltet haben, wird das
(Delag=Luftſchiff Viktoria Luiſe wieder
hier Station nehmen. Es dürfte vorausſichtlich heute
in Potsdam zur Fahrt hierher aufſteigen. Seine Ankunft
wird hier morgen früh erwartet.
* Rödelheim, 25. Juli. Auf dem Flugplatze am
Rebſtock ereignete ſich geſtern abend ein Fliegerunfall,
bei dem die beiden Inſaſſen des Flugzeuges ſchwere Ver=
letzungen
erlitten. Der Pilot Schäfer ſtürzte mit
ſeinem Eindecker eigener Konſtruktion, auf dem ſich noch
der Monteur Stengler befand, in unmittelbarer Nähe
des Forſthauſes Biegwald ab. Die beiden Flieger wur=
den
ins Frankfurter ſtädtiſche Krankenhaus verbracht. Der
Apparat iſt vollſtändig zertrümmert. Stengler hat ſehr
ſchwere innere Verletzungen davongetragen. Der Flieger
Schäfer, der in Gemeinſchaft mit Herrn Grebe einen Ein=
decker
(Taube) konſtruiert hat, führt ſchon ſeit
einiger Zeit fortlaufend recht gut gelungene Flüge aus.
Der Flieger hatte beabſichtigt, am kommenden Sonntag
in ſeiner Vaterſtadt Dillenburg a. d. Lahn Schau=
flüge
zu veranſtalten. Bei einem Uebungsfluge am geſt=
rigen
Nachmittag, den er auf ſeinem mit einem 100 pferdi=
gen
Argus=Motor ausgerüſteten Flugapparat unternahm.
nahm er den 23jährigen Mechaniker Wilhelm Stengler als
Paſſagier mit. Die Flieger ſtarteten in der Richtung von
Weſten nach Oſten gegen den Wind, konnten aber auf dem
Platze ſelbſt nicht recht hoch kommen und befanden ſich da=
her
erſt in einer Höhe von 50 Metern, als ſie den Wald
erreichten. Da der Wald ſtellenweiſe eine Höhe von 3035
Metern erreicht, blieb der Apparat, der von einer kleinen
Böe erfaßt und etwas hinuntergedrückt wurde, an einem
Baume mit dem rechten Flügel hängen und wurde auf
die Seite geſchleudert. Beim Fallen ſchlug der Apparat
zwei Bäume völlig durch. Die Maſchine, die mit dem
Kopf zuerſt herunterkam, ſchleuderte hier=
bei
den Mechaniker Stengler her=
aus
. Dieſer überſchlug ſich, erlitt ſchwere
Verletzungen am Kopf, und es wurden ihm vier Rippen
eingedrückt. Der Pilot ſelbſt wurde durch einen vorne am
Motor ſich einhängenden Aſt mit aller Wucht unter das
Kinn getroffen ſo daß er bewußtlos wurde. Durch das
Brechen der Sicherungsgurte wurde er dann auf den rech=
ten
Flügel geworfen. Der Apparat wurde bei der Affäre,
die ſich um 7 Uhr 10 Minuten ereignete, nur wenig be=
ſchädigt
. Die Flieger wurden mit zwei Rettungsauto=
mobilen
ins ſtädtiſche Krankenhaus gebracht, wo Schäfer
noch ohne Bewußtſein daniederliegt.
* Frankfurt a. M., 25. Juli. Der geſtern abend
verunglückte Paſſagier Stengel iſt in der Nacht noch
ſeinen Verletzungen erlegen.

Sport, Spiel und Turnen.

* Todesſturz auf der Radrennbahn. Auf der Straß
burger Radrennbahn ereignete ſich am Donners=
tag
abend ein ſchwerer Sturz. Beim Training kam
der auch in Darmſtadt bekannte Rennfahrer Kraft
infolge eines Riemendefektes an ſeiner Führungsmaſchine
ſo unglücklich zu Fall, daß er ſchwere Kopfverletzungen

und eine Gehirnerſchütterung erlitt. Er verſtarb bald=
darauf
.

Der Werftarbeiterſtreik.

Stettin, 25. Juli. Eine Verſammlung
der hieſigen Verwaltungsſtelle des Metall=
arbeiterverbandes
erklärte, daß die Haltung der
Zentralvorſtände nicht gutzuheißen ſei. Es wurde be=
ſchloſſen
, von Anfang dieſer Woche an die Streikunterſtütz=
ung
auszuzahlen. Die Einberufung einer außerordent=
lichen
Generalverſammlung des Verbandes wurde ge=
fordert
.
* Bremen, 25. Juli. Die Werftarbeiter an
der Unterweſer haben, der Weſerzeitung zufolge,
geſtern abend gegen eine verſchwindende Minderheit be=
ſchloſſen
, in den Streik zu treten. Die Lloyd=
arbeiter
haben eine Beteiligung an dem Streik abgelehnt.
Die Zentrale zahlt eine Unterſtützung nur für die an der
Unterweſer ſtreikenden Werftarbeiter.
* Bremen, 25. Juli. Zu dem Streik der
Weſerwerften berichtet die Weſerzeitung: Die Mit=
glieder
des Holzarbeiterverbandes, die bisher nicht mit=
ſtreikten
, haben ihren Standpunkt fallen gelaſſen. Nahezu
700 Holzarbeiter der Werft=Aktiengeſellſchaft Weſer reich=
ten
heute morgen ihre Kündigung ein. Sie werden am
Samstag die Arbeit niederlegen. Auf den Atlaswerken,
wo etwa 220 Holzarbeiter beſchäftigt ſind, werden dieſelben
wahrſcheinlich heute ſchon ausſtändig. Die Verträge der
Arbeiter in Bremerhaven=Geeſtemünde ſehen keine Kün=
digung
vor; deshalb verlaſſen ſie bereits heute morgen
nach Ablieferung ihrer Handwerkszeuge die Werften von
Joh. C. Tecklenborg, Aktiengeſellſchaft, G. Seebeck, A.=G
und Rickmers, Reismühlen, Reederei und Schiffsbau=A. G.
Die Arbeiter des techniſchen Betriebes des Norddeutſchen
Lloyds in Bremerhaven lehnten den Streik bislang ab.
Sie werden ſich aber heute abend in einer Verſammlung
nochmals mit der Sache befaſſen. Die Geſamtzahl
der Streikenden in den Hafenorten beträgt an=
nähernd
6000.

Ausfuhr.

S. Der Außenhandel im Gegenſatz zum Binnenhandel
zerfällt in Einfuhr= und Ausfuhrhandel; die Gegenüber=
ſtellung
der Werte dieſer beiden Teile des Außenhandels
eines Volkes ergibt ſeine Handelsbilanz Man nennt
ſie günſtig (aktiv), wenn die Ausfuhr die Einfuhr an
Wert überragt, und umgekehrt. Aber man darf nicht
glauben, daß die Handelsbilanz ohne weiteres die wirk=
liche
Bilanz der mit dem Auslande getauſchten Werte dar=
ſtelle
; für die Bilanzierung der wirtſchaftlichen Beziehun=
gen
zwiſchen Völkern kommen noch andere Werte in Be=
tracht
als nur die Menge der ein= und ausgeführten
Waren, nämlich Inveſtierung von Kapitalien in Anlehen
des Auslandes, in induſtriellen und Handelsunternehm=
ungen
und in Transportleiſtungen für das Ausland. Es
kann alſo auch eine ungünſtige (ſogenannte paſſive‟
Handelsbilanz für ein handeltreibendes Volk Vorteil be=
deuten
, zum Beiſpiel beim Deutſchen Reich, das um 1900
für 1,5 Milliarden mehr ein= als ausführte und dabei doch
ſeine ganze Volkswirtſchaft auf dem Ertrag ſeiner ans
Ausland abzuſetzenden Arbeit aufbaut.
Ausfuhrverbote, die die ältere Volkswirtſchaft haupt=
ſächlich
hinſichtlich von Rohſtoffen kannte, ſind heute noch
als Maßnahmen ſanitärer Natur oder in Kriegszeiten
denkbar (Verbot von Getreide=, Kriegsmaterial=, Pferde=
uſw
. Ausfuhr). Ebenſo ſind bei uns ſeit 1873 die Aus=
fuhrzölle
verſchwunden. Dagegen kennt die neuere Volks=
wirtſchaft
in größerem Umfange Mittel zur Förderung
der Ausfuhr in Geſtalt von Ausfuhrprämien die
entweder offene (direkte) oder verſteckte (indirekte) ſein
können, was dann der Fall iſt, wenn die Rückvergütung
für die bei der Einfuhr einer Ware gezahlten Zoll= und
Steuerbeträge ſo hoch iſt, daß ſie dieſe Beträge überſteigt:
ſo in Deutſchland für Branntwein (Rückvergütung der
Zuſchlagſteuer), Bier, Tabak und Tabakfabrikate, und vor
allem für aus heimiſchem Getreide hergeſtellte Mühlen=
fabrikate
.
Die Einfuhrſcheine welche hier noch Erwähn=
ung
finden ſollen, ſind die bei der Ausfuhr von Getreide
Hülſenfrüchten, Mehl und Mühlenfabrikaten gegebenen
Beſcheinigungen der Zollbehörden über das ausgeführte
Quantum und die Zollſumme, die dieſes Quantum bei
der Einfuhr zu zahlen hätte. Man nimmt alſo an,
jedes Quantum Getreide, Mehl uſw auch das inländi=
ſcher
Herkunft, das ausgeführt wird, ſei zuerſt gegen Zoll
eingeführt worden, und für dieſe angenommene Zollzahl=
ung
wird eine entſprechende Rückvergütung in der Form
der Einfuhrſcheine geleiſtet. Dieſe Einfuhrſcheine werden
von den Zollkaſſen bei der Einfuhr von Getreide, Hülſen=
früchten
, Mehl, Malz, aber auch von Rohkaffee und Pe=
troleum
während der Dauer von 6 Monaten nach dem
Ausſtellungstag in Zahlung genommen. Ihre Einführ=
ung
, d. h. die Aufhebung des Identitätsnachweiſes (1894)
geſchah zunächſt im Intereſſe des Getreidehandels im
Oſten und Süden Deutſchlands, deſſen Getreideexport durch
die Getreidezölle und die durch ſie veranlaßte Verteuer=
ung
des inländiſchen Getreides faſt völlig lahmgelegt
wurde, und ſie wirken für den Exporteur als Exportprämie
etwa in der Hölle des Zolls, der für das Getreide bei der
Einfuhr bezahlt werden mußte. Da ſie das Angebot in=
ländiſchen
Getreides auf dem Inlandsmarkt verringern,
tragen ſie dazu bei, den Inlandspreis um den Zollbetrag
über dem Weltmarktpreis zu halten. Durch die beträcht=
liche
Ausfuhr, beſonders inländiſchen Roggens, machen
die Einfuhrſcheine der Reichskaſſe erhebliche Ausfälle; ſo
koſteten ſie dem Reich bei allen Getreidearten und Mehl
zuſammen im Jahre 1908 etwa 29 Millionen Mark und
1909 etwa 19 Millionen Mark. Im Reichstag wurde des=
halb
im Jahre 1909 beantragt, die Geltung der Einfuhr=
ſcheine
auf 3 Monate zu beſchränken und ſie nur zu Zoll=
zahlungen
bei Einfuhr der nämlichen Sorte Ge=
treide
, für deren Ausfuhr ſie erteilt wurden, zuzulaſſen.
Der Antrag wurde jedoch abgelehnt, ebenſo ein weiterer
Antrag, das Syſtem der Einfuhrſcheine auch auf die Aus=
fuhr
von Walzeiſenfabrikaten auszudehnen. Die Einfuhr=
ſcheine
ſollten dann dazu dienen, Roheiſen und Halbzeug
einzuführen.

Vermiſchtes.

CK. Deutſchland auf der baltiſchen Aus=
ſtellung
. Der ſchwediſchen Einladung zur Beteiligung
an der großen baltiſchen Ausſtellung, die im kommenden
Jahre in Malmö ſtattfindet, wird, wie die Bauwelt mit=
teilt
, neben Rußland und Dänemark auch Deutſchland
Folge leiſten. Auf dem 60000 Quadratmeter großen
maleriſch am Waſſer gelegenen Gelände wird die deutſche
Halle, unmittelbar neben der großen Induſtriehalle, an
dem arkadengeſchmückten großen Zentralhof ihre
Stätte finden. Die deutſche Halle wird 15000 Quadrat=
meter
faſſen und aus drei mächtigen Längshallen und einer

Anzahl Querbauten beſtehen, die um zwei Lichthöfe an=
geordnet
ſind. Man hat ſich hierbei im weſentlichen an
die für die deutſche Baukunſt ſo charakteriſtiſche Waren=
hausarchitektur
gehalten, die durch Meſſel ſo mächtig ge=
fördert
wurde. Die ſchwediſchen Bauten ſind bereits
unter Dach und Fach, an der deutſchen Halle haben die
Arbeiten begonnen, ſo daß der Bau zum Herbſte fertig
wird.
C. K. Neu=Yorker Brandſtatiſtik. Der ſo=
eben
erſchienene Bericht über das Feuerlöſchweſen Neu=
Yorks läßt erkennen, daß der vor Jahresfriſt eingeleitete
energiſche Feldzug gegen das gefährliche Ueberhandneh=
men
der Brandſtiftungen bereits günſtige Erfolge ge=
zeitigt
hat. Der Verluſt durch Brandſchaden bezifferte ſich
während der letzten ſechs Monate auf 3 580000 Dollars
gegenüber den 5820000 Dollars im entſprechenden Se=
meſter
des Vorjahres. Zugleich iſt die Zahl der Brände
auf 6605 geſunken, gegenüber 8455 in der entſprechenden
Zeit des Vorjahres. Wenngleich die Zahlen noch immer
ſehr hoch ſind, zeigen ſie doch die Tendenz zu normaleren
Verhältniſſen, was vor allem durch eine ſtrenge Ueber=
wachung
des ſchlimmſten Branddiſtriktes, der zwiſchen der
69. und 106. Straße am Eaſt River liegt, erzielt werden
konnte. Im Vorjahre zählte man in dieſer Gegend 55
Brände im Monat, im gegenwärtigen Jahre iſt der Durch=
ſchnitt
nur 17.

Literariſches.

Badiſcher Automobilfahrplan. Mehr
und mehr erſchließt das Auto auch die einſamſten Schwarz=
waldwinkel
und die ausſichtsreichen Bergeshöhen. Ein
engmaſchiges Netz von Autolinien kreuz und quer durch
den Schwarzwald hat ſich in den letzten Jahren gebildet
und mit jedem Sommer kommen neue Verbindungen
hinzu. Ein ausführlicher Automobilfahrplan mit Fahr=
preiſen
nebſt Angaben über Höhenrundfahrten iſt koſten=
los
durch das Internationale öffentliche Verkehrsbureau,
Abteilung Baden, Berlin W. 8, Unter den Linden 14, er=
hältlich
.
Unter den zahlreichen Gäſten, die das Regierungs=
jubiläum
des Kaiſers nach Berlin führte, ragte eine Per=
ſönlichkeit
hervor, die man eigentlich dort nicht erwartet
hatte Andrew Carnegie. Er, der beſonders durch den
Kaiſer ausgezeichnet wurde, lenkte die Aufmerkſamkeit da=
durch
wiederum auf ſich, daß er bei dieſer Gelegenheit eine
größere Stiftung im Intereſſe des Weltfriedens machte.
Von ihm, ſeinem Werdegang, ſeinen Erfolgen und ſeinen
Beſtrebungen ſpricht in der Nummer 28 der Garten=
laube
ein genauer Kenner, der amerikaniſche Rooſevelt=
Profeſſor Sloane von der Berliner Univerſität. Er urteilt
aus eigener Anſchauung und behandelt das Thema in
ganz origineller Weiſe. Beſonderes Intereſſe werden die
Mitteilungen über das kulturelle Streben des einzigartigen
Mannes erregen. Vor allem ſpricht hier das an, was uns
Sloane über die Propaganda des Weltfriedens und ſeine
praktiſche Förderung durch Carnegie zu ſagen hat, und
daß es ſich hier durchaus nicht um ein Jagen nach utopiſti=
ſchen
Zielen handelt.
Prof. Dr. Karl Kindermann: Zur Per=
ſönlichkeit
. (Verlag von Ernſt Heinrich Moritz,
Stuttgart. Broſch. 2 Mk., geb. 3 Mk. Zur Perſönlich=
keit
von Hochſchulprofeſſor Dr. Kindermann, Hohenheim=
Stuttgart, behandelt von einer geſchloſſenen moder=
nen
Weltanſchauung aus eine größere Zahl bedeutender
Zeitfragen. Die Arbeit verdankt ihr Entſtehen den Vor=
trägen
des Verfaſſers, welche er in allen Teilen Deutſch=
lands
gehalten. Wer neben ſeinem Beruf an der Arbeit
für allgemeine Intereſſen teilnehmen will, findet hier
reiche Anregungen in ſachlicher Weiſe.
Junk’s Natur=Führer: Tirol v. Prof.
K. W. v. Dalla Torre. Ein Band in Baedecker=Focmat
von 500 Seiten mit einer ſchönen kolorierten Karte in
Groß=Folio (auf welcher alle weſentlichen naturwiſſen=
ſchaftlichen
Eintragungen gemacht ſind). Leinenband.
Preis 6 Mark. Etwas ganz Neuartiges und lange Er=
ſehntes
: Antwort auf die Tauſende von Fragen, die
jeden Gebildeten während jeder Wandrung beſchäftigen
und die bisher ohne Antwort bleiben mußten. Was für
Pflanzen wachſen hier? Wie entſtanden dieſe Berge, die=
ſer
See? Was für Tiere kamen und kommen vor? Welchen
Stammes ſind die Menſchen? Naturſagen, Erdbeben,
Klima, Bergbau Ackerbau, Ueberſchwemmungen, Muren,
Gletſcherausbrüche, Epidemien uſw. So erfährt ider
Touriſt von Tal zu Tal und in dieſem von Ort zu Ort
wandernd (alſo genau wie im Baedecker u. ä.) eine unge=
heure
Fülle von allem, was in einem andern Reiſeführer
nicht ſtehen kann. (Der Inder des Buches umfaßt zirka
5000 Namen!) Die Mitteilungen des D. Oe. Alpenver=
eins
haben erſt vor wenigen Monaten in einem langen
Aufſatz von Steinitzer auf das dringende Bedürfnis nach
einem ſolchen Vademecum hingewieſen.

Der neue Balkankrieg.

Friedensverhandlungen.
* Sofia, 24. Juli. König Carol hat an König
Ferdinand eine ſehr herzliche Depeſche geſandt, in der er=
mitteilte
, daß Rumänien bereits bei den Serben und
Griechen einen ſofortigen Waffenſtillſtand be=
antragt
habe, und daß zur Beſchleunigung des Abſchluſſes
desſelben der rumäniſche Militärbevollmächtigte im ſer=
biſchen
Hauptquartier als Delegierter nach Niſch entſandt
werden würde.
* Bukareſt, 24. Juli. In der diplomatiſchen
Lage trat ſeit geſtern eine Aenderung ein. Die ſer=
biſche
Regierung ging von ihrem bisherigen Stand=
punkte
, nach welchen die Einſtellung der Feindſeligkeiten
den Verhandlungen in Bukareſt vorangehen ſollte ab und
wünſcht jetzt, daß der geſamte Komplex von Fragen in
Bukareſt verhandelt werde, während die Feindſeligkeiten
fortdauern. Serbien begründet ſeinen Standpunkt mit
dem Hinweiſe darauf, daß die Alarmnachrichten aus Sofia
übertrieben ſind. Somit ſchloß ſich die ſerbiſche Regierung
der Auffaſſung Griechenlands an.
H.B. Bukareſt 25. Juli. In Niſch finden noch
immer Verhandlungen über die ſofortige Ein=
ſtellung
der Feindſeligkeiten ſtatt Die Verhandlungen
über einen endgültigen Waffenſtillſtand ſowie über den
Frieden werden, wie nunmehr feſtſteht, in Bukareſt vor
ſich gehen. Die Hauptſchwierigkeit ſieht man in dem Ver=
halten
der Griechen, die auf dem Beſitz Kawallas be=
ſtehen
.
* Athen 25. Juli. Ein neuer freundſchaft=
licher
Schritt Rußlands bei den Kabinetten in
Athen und Belgrad beſteht auf der Notwendigkeit,
wegen des überaus kritiſchen Zuſtandes in Bulgarien, der
den Status quo ernſtlich bedrohe einen Waffenſtill=
ſtand
abzuſchließen. Dem Schritte Rußlands folgte

[ ][  ][ ]

Seite 6.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Nummer 173.

geſtern ein ähnlicher Schritt Oeſterreich=Ungarns. Die
Heſtia glaubt zu wiſſen, daß ſowohl die griechiſche wie die
ſerbiſche Regierung auf dieſe Schritte antworteten, daß es
ihnen in Anbetracht der bulgariſchen Hinterhaltigkeit un=
möglich
ſei, einen Waffenſtillſtand vor der Unterzeichnung
der Friedenspräliminarien anzunehmen. Die Zeitungen
melden, König Konſtantin habe in Erwiderung auf
die Depeſche des Königs von Rumänien die Gründe aus=
einandergeſetzt
, aus denen er in Uebereinſtimmung mit
der Regierung einen Waffenſtillſtand zurückweiſe, der nur
angenommen werden könnte, wenn Bulgarien die Frie=
densbedingungen
annehmen würde.
Die Londoner Botſchafterkonferenz.
*London, 24. Juli. Die Konferenz der
Botſchafter dauerte 2½ Stunden. Das Datum der
nächſten Sitzung iſt nicht feſtgeſetzt. Die Botſchafter ſollen
izur Teilnahme direkt aufgefordert werden ſobald einige
Botſchafter Inſtruktionen erhalten hinſichtlich beſtimmter
Einzelheiten des Status Albaniens, oder früher, falls
irgend eine neue Entwicklung eintritt. Die Konferenz
verhandelte wiederum über den italieniſchen Entwurf für
das Statut Albaniens. Es wird erwartet, daß in der
nächſten Zuſammenkunft ein Einvernehmen über dieſen
Punkt erzielt wird. Weiter wird darüber verhandelt,
welche Schritte angeſichts der Aktion der Türkei,
die Ueberſchreitung der Grenzlinie Enos=Midia, unter=
nommen
werden ſollen. Alle ſind darüber einig, daß
irgend ein Schritt getan werden müßte, um die Entſchei=
dung
der Mächte aufrechtzuerhalten. Es wurde jedoch kein
formeller Vorſchlag gemacht auf welchem Wege dies er=
reicht
werden ſoll. Die Berichte, daß die Türken auf
Philippopel vorrücken, verurſachten das Gefühl einer ge=
wiſſen
Beſtürzung. Es heißt, daß König Ferdinand von
Bulgarien eine Intervention der Großmächte erbeten habe.
Ein Proteſt des Königs Ferdinand.
* Sofia 24. Juli. Infolge der Nachricht über das
Vordringen der Türken in bulgariſches
Gebiet wurden alle Geſandten der Großmächte in das
Palais geladen, wo der König und der Miniſter des
Aeußern ihrer Entrüſtung über dieſe Verletzung des
Völkerrechtes Ausdruck verliehen und um das ſofortige
Einſchreiten der Großmächte baten. Die Anſprache,
welche der König vor den Vertretern der Groß=
mächte
im Palais hielt, hat folgenden Wortlaut: Ich
fühle mich gedrungen, vor Europa gegen das unquali=
fizierbare
Vorgehen der türkiſchen Armee zu proteſtieren,
welche, nicht zufrieden damit, den Londoner Vertrag ver=
letzt
zu haben, dazu übergeht, in das alte Gebiet des
Königsreichs in der Richtung nach Tirnowo, Sliven und
Jamboli einzufallen und dabei furchtbare Ausſchreitungen
begeht, indem ſie Dörfer niederbrennt die Einwohner
maſſakriert und in ganz Thrazien Schrecken verbreitet. Ich
kann nicht glauben, daß die Großmächte, die ihre Namen
mit dem diplomatiſchen Akt verknüpft haben, und der jetzt
mit Füßen getreten wird, gleichgültig betrachten, was
heute begangen wird, und untätig bleiben vor der Be=
leidigung
, die ihnen zugefügt wurde, vor den Untaten,
deren Opfer wir ſind. In der Not, in welcher ſich die bul=
gariſche
Nation befindet, appelliere ich in ihrem Namen
an die Vertreter der Ziviliſation und bitte Europa, durch
Ihre Vermittlung, meine Herren, den Leiden der Bevölke=
rung
ein Ende zu ſetzen, die vor den alten Unterdrückern
flieht.
Bulgariſche Greueltaten.
* Saloniki, 24. Juli. (Preſſebureau.) Des grie=
chiſchen
Miniſteriums des Auswärtigen Unterſuchungen
über die Grauſſamkeiten der Bulgaren in
Dokſat ergaben, daß die Bulgaren die Stadt verließen,
ehe ſie ſie vollſtändig zerſtörten. Die Einwohner bildeten
eine Bürgermiliz, um die Angriffe der Komitatſchis zu=
rückzuſchlagen
. Nach einem vergeblichen Angriff fuhren
die Bulgaren in der Nacht vom Samstag vier Feldge=
ſſchütze
auf, während von den Einwohnern viele nach Ka=
walla
und in die Berge flohen, ſchloß ſich ein Teil in die
Häuſer ein. Plötzlich erſchien bulgariſche Kavallerie, auf
der anderen Seite drangen 400 Soldaten in die Stadt.
Es begann ein Gemetzel. Frauen, Kinder und Greiſe wur=
den
erbarmungslos hingeſchlachtet; alle in Dokſat zurück=
gebliebenen
Frauen wurden von Soldaten und Offizieren
vergewaltigt. Die Mütter mußten anſehen, wie ihre Kin=
der
aus den Fenſtern auf die Bajonette geworfen wurden
Die Metzeleien dauerten den ganzen Tag an. Mehrere
Offiziere nahmen teil, ebenſo Zivilbeamte, darunter der
Friedensrichter Vaſoff und der Polizeichef Priſto. Abends
verließen die Bulgaren mit ihrer Beute die Stadt. Sol=
daten
, auf ihren Bajonetten ſechs Monate alte Kinder tra=
igend
, ſchritten den Truppen voran. Unter den Opfern
befinden ſich zwei Prieſter, die in der Kirche niedergemacht
wurden.
Griechiſche Meldungen.
* Athen, 24. Juli. (Agence d’Athènes.) Das
Kriegsminiſterium veröffentlicht eine Depeſche
aaus dem Hauptquartier. Danach beſetzten die
griechiſchen Truppen Dobriniſta und Baniſta und ſchlugen
den Feind nördlich von Mahomia zurück. Alle Dörfer
wurden verlaſſen gefunden. Die Bulgaren zündeten einige
Dörfer an, um den Vormarſch der griechiſchen Truppen zu
erſchweren. Einige von den Brandſtiftern wurden auf
friſcher Tat ergriffen und beſtraft. Auch auf dem linken
Flügel erlitt der Feind fortwährend Niederlagen.
Das Vorgehen der Türken
* Konſtantinopel, 24. Juli, 6 Uhr abends. Die
Pforte übermittelte nach Sofia die Antwortnote, in
welcher ſie mit Bezug auf ihre letzte Zirkularnote erklärt,
daß ſie ſich zum gegenſeitigen Schutze entſchloß, die natür=
liche
Grenze Maritza- Adrianopel wiederher=
zuſtellen
.
* Sofia, 24. Juli, 3½ Uhr. (Meldung der Agence
Bulgare.) Die türkiſchen Truppen, die auf dem
alten bulgariſchen Territorium vorrücken und auf ihrem
Zuge alles niederbrennen und niedermetzeln, haben das
Dorf Karaptſcha auf der Straße von Küzülſtgatſch nach
Jamboli erreicht. Längs der ganzen Grenze flieht die Be=
völkerung
in wilder Flucht in das Innere des Landes.
Letzte Nachrichten.
HB Bonn a. Rh., 25 Juli. Der Bonner Gen.=Anz.
erhält zur Lage in Sofia Mitteilungen eines dortigen

Bonners. Die Zuſtände in der Stadt ſeien derart, daß
für nichts garantiert werden könne. Ohne blutige Zu=
ſammenſtöße
mit der machtloſen Polizei vergehe faſt kein
Tag. Militär müßte häufig zum Schutze der von Volks=
anſammlungen
bedrohten ausländiſchen Geſandtſchaften
einſchreiten. Die Wut des Volkes richtet ſich vor allem
gegen Danew. Der Korreſpondent verſichert, daß, falls
der Vormarſch der Serben auf Sofia zur Wirklichkeit wer=
den
ſſollte, heller Aufruhr ausbrechen würde.
HB Paris, 25. Juli. Hier herrſcht der Eindruck
vor, daß die geſtrige Sitzung der Botſchafterkonfe=
renz
die Löſung der Balkanfrage nur ſehr we=
nig
vorwärts gebracht hat. Es ſoll ein gleichzeitiger, aber
nicht gemeinſamer Schritt der Botſchafter in Konſtonti=
nopel
beſchloſſen worden ſein, um die Türkei zu be=
wegen
, Adrianopel wieder herauszugeben. Solche gleich=
zeitigen
und mehr oder minder gemeinſamen Schritte
haben wir ja während der Orientkriſe ſchon viele erlebt.
Was geſchehen wird wenn die Türkei ſich um dieſe euro=
päiſchen
Schritte nicht kümmert, weiß niemand. Eine
effektive Flottendemonſtration vor Konſtantinopel, wo faſt
nur europäiſche Gebäude und Werte den Kanonen aus=
geſetzt
wären, wäre, ſo meint man hier, vollkommen wir=
kungslos
. Der Matin glaubt, man habe geſtern erwogen,
ein internationales Beſatzungskorps an der europäiſchen
Küſte der Türkei landen und auf Konſtantinopel mar=
ſchieren
zu laſſen, aber ein ſolches Experiment wäre nur
nach wochenlangen Vorbereitungen möglich und könnte
ſſehr gefährlich werden. Die Pariſer Preſſe neigt heute
etwas entſchiedener dem Gedanken zu, daß die Türken nicht
in Adrianopel bleiben dürfen. Aber ſie iſt auch darüber
einig, daß Europa dieſem Problem in aller Ratloſigkeit
gegenüberſteht.
* Bukareſt, 25. Juli. Die rumäniſche Re=
gierung
hat an Serbien, Griechenland und Montenegro
eine Einladung geſandt, Delegierte für die Verhand=
lungen
über den Waffenſtillſtand und den Frieden
nach Bukareſt zu ſenden.
* Bukareſt. 25. Juli. Wie bekannt wird, iſt der
Königin Eliſabeth zu Wohltätigkeitszwecken im
Zuſammenhange mit der Mobilmachung auch von Herrn
Kruvpvon Bohlen und Halbach die Summe von
25000 Lei überwieſen worden.

Die Unruhen in China.

* Mukden, 24. Juli. Infolge der Vorgänge
im Süden erhielt der Tutu die Vollmacht, an den
Orten, wo es zu gären beginnt, den Kriegszuſtand
zu erklären. Die Agenten Huanghſiengs ſind heute
hier eingetroffen, um die Mandſchurei und die innere
Mongolei zur Empörung aufzureizen, damit die Truppen
der Mandſchurei nicht im Süden verwendet werden
können.
* Schanghai, 24. Juli. Während der Kämpfe
der letzten Nacht errangen die Nordtruppen einen größe=
ren
Erfolg, bemächtigten ſich der Hangtſchou= Eiſen=
bahn
und ſchlugen die Südtruppen auf der ganzen Linie
zurück, indem ſie ihnen große Verluſte zufügten. Die Sol=
daten
der Südtruppen ſind demoraliſiert; viele warfen
Uniform und Gewehre von ſich und ergaben ſich. Heute
Nacht wird ein entſcheidender Kampf erwartet. Es geht
das Gerücht, daß ſich Nanking in den Händen der
Nordtruppen befindet.
* Schanghai, 24. Juli. (1 Uhr 55 Minuten früh.)
Während der letzten 24 Stunden ſind mehrere An=
griffe
auf das Arſenal gemacht worden. Spät am
Abend ergriffen die Regierungstruppen die Offenſive und
drängten die Rebellen auf Nantao, eine ſüdliche Vorſtadt
der Chineſenſtadt. Eine große Zahl der Rebellen iſt
deſertiert.

Letzte Nachrichten.

(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Sasbach, 25. Juli. Der Reichstagsabgeordnete Prä=
lat
Dr. Lender in Sasbach iſt infolge einer Erkältung
ſchwer erkrankt und in der letzten Nacht mit den
Sterbeſakramenten verſehen worden. Heute morgen iſt
im Befinden des 83jährigen eine leichte Beſſerung ein=
getreten
, ſo daß die unmittelbare Lebensgefahr als be=
ſeitigt
betrachtet werden kann, wenn auch ſein Zuſtand
wegen ſeines hohen Alters zu Befürchtungen Anlaß gibt.
* Kielce, 25. Juli. Bei einem Brande im benach=
barten
Nowiny kam die aus fünf Perſonen beſtebende
Familie des Händlers Leskowitz um.
* St. Nikola (Donau), 25. Juli. Ein mit Holz
beladener Schlepper fuhr heute bei der Talfahrt
auf einen Felſen auf, erhielt ein Leck und ſank. Sechs
Perſonen ſind ertrunken. Der Steuermann und
ein Kind wurden gerettet.
* Baleſtrand, 24. Juli. Der Kaiſer arbeitete heute
vormittag, verteilte dann die Preiſe nach dem Damen=
rudern
und hörte den kriegsgeſchichtlichen Vortrag des
Generals von Freytag. Das Frühſtück wurde dann auf
der geſtern angekommenen Jacht von Mr. Max Wächter
eingenommen. Am Nachmittag beehrte der Kaiſer einen
Tee bei Profeſſor Dahl.
* Bad Iſchl, 25. Juli. Der Kaiſer empfing heute
vormittag den Oberſtlandmarſchall von Böhmen, Prin=
zen
Lobköwitz. Der Kaiſer nahm die Demiſſion des
Prinzen an und überreichte ihm den Orden vom Goldenen
Vlies.
* Innsbruck, 25. Juli. Auf der Karwendelbahn
ereignete ſich geſtern ein bedauernswerter Un=
fall
. Der von Scharmitz ankommende Perſonenzug ſollte
auf dem Weſtbahnhof einige leere Wagen angekoppelt er=
halten
. Der Motorführer des Zuges holte dieſe aus der
Remiſe, fuhr aber mit ſolcher Wucht auf den vollbeſetzten
Perſonenzug, daß mehrere Wagen ſtark beſchädigt wur=
den
. Die Reiſenden wurden durcheinander geworfen.
Etwa 20 derſelben erlitten nicht unerhebliche Verletzungen.
Der Motorführer wurde vorläufig außer Dienſt geſtellt.
* Paris, 25. Juli. Die Kammer hat vom =
nanzgeſetz
den vom Senat beſeitigten Artikel, der den
Kohlengruben ab 1. Oktober eine Steuer von 25 Cen=
times
pro Tonne auferlegt, getrennt. Das Geſamt=
budget
wurde mit 450 gegen 69 Stimmen
angenommen.

* Paris, 25. Juli. Der König und die Köni=
gin
von Spanien trafen heute morgen um 8 Uhr 15
Minuten auf dem hieſigen Bahnhof ein, wo ſie von dem
Präſidenten Poincaré mit Gemahlin und dem Mi=
niſter
des Aeußern Pichon mit Gemahlin empfangen
wurden. Zu Ehren des ſpaniſchen Königspaares fand
heute mittag im Elyſée Frühſtück im intimen Kreiſe ſtatt,
* Ceuta, 25. Juli. (Amtliche Meldung.) Das ſpa=
niſche
Kanonenboot Laya ging nach Punta
Sammar, wo geſtern das italieniſche Schiff Peſchale‟
ſtrandete, ab. Es hilft den Dampfer flott zu machen, um
zu verhindern, daß das Schiff durch die zahlreich herbei=
geſtrömten
bewaffneten Kabylen geplündert wird.

Frankfurt, 25. Juli. Die Jahrhundertfeier
der 81er wurde heute nach dem großen Wecken um
9 Uhr auf dem Feſthallengelände mit einem Gottes=
dienſt
unter freiem Himmel eröffnet. Nachdem die
Orden verteilt und die militäriſchen Veränderungen be=
kanntgegeben
waren, brachte der kommandierende General
das Hoch auf den Kaiſer aus und verlas folgendes
Handſchreiben des Kaiſers: Ich entbiete dem
1. Kurheſſiſchen Infanterie=Regiment Nr. 81 zu ſeiner Ju=
biläumsfeier
Meinen königlichen Gruß und verleihe ihm
als ein Zeichen Meiner gnädigen Anerkennung für treu
geleiſtete Dienſte den Namen Infanterie=Regiment
Landgraf Friedrich I. von Heſſen=Kaſſel
1. Kurheſſiſches Nr. 81 Ich tue dies im Vertrauen, daß,
wenn das Vaterland ruft, es den Vätern in Treue und
Arbeit gleichtun wird. Es folgte die Parade, an der
das ganze Regiment und die alten Jahrgänge teilnahmen.
Mit dem Abſchreiten der Front durch den Prinzen Fried=
rich
Karl hatte das militäriſche Schauſpiel ſein Ende er=
reicht
. Sodann ſammelte man ſich zum Feſtmahl in
der großen Halle, zu dem die Stadt die ehemaligen
Regimentskameraden eingeladen hatte. In zwei Abtei=
lungen
mit je 7500 Mann erfolgte die Speiſung. Während
des Mahls hielt Bürgermeiſter Dr. Luppe eine Be=
grüßungsanſprache
, in der er auf die guten Beziehungen
hinwies, die ſtets zwiſchen Stadt und Militär geherrſcht
haben. Oberbürgermeiſter Voigt hatte ein Glückwunſch=
telegramm
geſandt. Der Regimentskommandeur, Oberſt
v. Trabiſch=Wächter, dankte mit einem Hoch auf die
Stadt.
Aachen, 25. Juli. Heute nacht iſt es gelungen, die
erſte Leiche der auf der Zeche Carolus Magnust
verunglückten 14 Bergleute zu bergen. Es iſt die des
Bergmanns Dreher aus Usbach.
Blauſtein, 25. Juli. Die Ehefrau des kürzlich ers
ſchoſſenen Gaſtwirtes Koche hat ein Geſtändnis ab=
gelegt
, nach welchem ihr Geliebter, der Knecht Stegers,
mit ihrem Einverſtändnis ihren Mann ermordete. Die
Frau und der Knecht wurden verhaftet.
Lüttich, 25. Juli. Bei dem Ort Jemappes fand
man in einem Haferfelde die Leiche des 15jährigen Me=
chanikerlehrlings
Papenberg gefeſſelt auf. Der
Tat muß ein heftiger Kampf vorausgegangen ſein, denn
der Körper des Ermordeten weiſt eine große Anzahl von
Wunden auf.
(Schluß des redaktionellen Teils.)

Rheinisches

Technikum Bingen

Maschinenbau, Eioktrotschnit,
Automobllbau, Brückenhau.
Direktion Professor Hoepke

Chauffaurkurse.

I. 15132.


Vohrenbdeh

ba l. Schw. ,800m
. d. u., Prosp. treiniohenluftkuroff
d. -Verkehrsv. u. Bürgermeisteramt. (II,13478

SiololololonololoiolOlololOlolonolonolotololoieho
S GEORG KUGEL, Architekt
Wittmannstrasse Nr. 4, Tel. 763
5 übernimmt das Anfertigen von Entwürfen,
5 Bauplänen, als auch Uebernahme der Bau-
5 leitung etc. für alle Arten von Bauwerken.
Fertige Ausführung von: Villen, Landhäuser,
Einfamilienhäuser, Industrie-Bauten etc.
ohne Mehrkosten gegen den Voranschlag.
Kleine Wohnbausbauten. & Herrichten von
Wohnungen. * Ausführung von Umbauten. *
Baugelände wird jederzeit nachgewiesen. * Schnellste
Ausführung gegen mässiges Honorar, auch

auswärts. * Besuch zur Besprechung jederzeit kostenlos.
(B12060
OlOloſoloſololoſoloſolotololofololobſolotolololo
verſammeln ſich
zeirmissions-Freunde Sonntag nachmittag
4.
Uhr Mauerſtraße 17.
(*3999
InnRR

Verlobten
die ihr künftiges Heim gediegen, ge-
schmackvoll
und modern einrichten
wollen, wird eine Besichtigung meiner
feinbürgerlichen
Wohnungseinrichtungen
empfohlen. Meine Möbel zeichnen
sich aus durch künstlerische Formen-
schönheit
, grundgediegene Qualität u.
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
besondere Preiswürdigkeit.
OTTO KUNKEL-
Gr. Ochsengasse 21/23. Tel. 287.

Unerreicht in seiner Wohlbekömmlichkeit.

(14025a

[ ][  ][ ]

Nummer 173.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Seite 7.

Erste Darmstädter
Werkstätte f. Grabmalkunst
und Kunstgewerbe
Wilhelm Götze

akademischer Biidhauer
Karlstrasse 94.
Ständige Ausstellung von Grab-
denkmälern
bei freiem Eintritt.

B4580.

. für Spezial-Auskünfte, Er-
Detektiv-Institutmittelungen, Beobachtungen
u. Vertrauens-Angelegenheiten.
Uebernahme nur einwandfreier Aufträge. Garantie für
gewissenhafte Brledigung. Kiesstr. 34, I. Tel. 1668. (III,831

Statt besonderer Anzeige.
Ihre VERMAHLUNG beehren sich hier-
durch
ergebenst anzuzeigen
Hofschauspieler Franz Schneider
und Frau Käte, geb. Gothe.

Darmstadt, den 26. Juli 1913
Schlossgartenstrasse 67.

(15987

(Statt beſonderer Anzeige.)

Anzeige.
Todes=
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
meine liebe Gattin, unſere treubeſorgte Mutter,
Schwiegermutter, Großmutter, Schweſter,
Schwägerin und Tante
(16071

geb. Finck
heute morgen 10¾ Uhr nach ſchwerem, in Ge=
duld
ertragenem Leiden, verſehen mit den heil.
Sterbeſakramenten, im Alter von 54 Jahren
zu ſich in die Ewigkeit abzurufen.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Georg Frühwein, Zugführer,
Johannes Frühwein, Kaplan,
Greta Frühwein,
Eliſabeth Frühwein, Lehrerin,
Peter Frühwein, Kaufmann,
Henny Frühwein, geb. Fries,
und ein Enkel.
Darmſtadt, den 25. Juli 1913.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 27. Juli,
nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehauſe Alice=
ſtraße
28 aus, ſtatt.

Todes=Anzeige.
Unſere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter,
(*4074
Großmutter, Schweſter und Tante
Frau
Helene Marquardt
geb. Seifert
iſt heute nach langem, ſchwerem Leiden ſanft
im Herrn entſchlafen.
Offenbach a. M., 24. Juli 1913.
Im Namen der Hinterbliebenen:
Eliſabeth Baas, geb. Marquardt,
Anna Marquardt,
Karl Baas.
Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag
3 Uhr auf dem Darmſtädter Friedhofe ſtatt.

Dampfernachrichten.

Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem Ver=
treter
Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14.
Kronprinz Wilhelm 22. Juli 3 Uhr nachm. in Neu=
York angekommen. Breslau 22. Juli 10 Uhr vorm.
in Philadelphia angekommen. Prinz Friedrich Wil=
helm
21. Juli 7 Uhr vorm. in Neu=York angekommen.
Sierra Ventana 21. Juli in Buenos Aires ange=
kommen
. Willehad 19. Juli in Quebec angekommen.
Prinzregent Luitpold 21. Juli 5 Uhr morg. in
Alexandrien angekommen. Polarfahrt: Großer Kur=
fürſt
21. Juli von Virgohafen abgefahren.
Holland=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr. 53.
Rotterdam 10. Juli 10 Uhr vorm. in Rotterdam ein=
getroffen
. Noordam 22. Juli vorm. von Neu=York
abgegangen. Ryndam 21. Juli nachm. in Neu=York
eingetroffen. Potsdam 19. Juli vorm. in Rotterdam
eingetroffen.

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Unter dem Einfluß des Hochdruckgebietes hatten wir
geſtern bei meiſt öſtlichen Winden warmes, aufheitern=
des
Wetter mit geringen Niederſchlägen. Immer noch
bedeckt der hohe Druck ganz Nordeuropa, während über
Südoſteuropa ein Gebiet tiefen Druckes liegt. Wir
werden morgen unter Hochdruckeinfluß bleiben und ziem=
lich
heiteres, warmes Wetter zu erwarten haben.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 26. Juli:
Meiſt heiter und trocken, ziemlich warm, Gewitter=
neigung
.

Tageskalender.
Samstag, 26. Juli.

Konzerte: Ludwigshöhe um 4 und 8 Uhr. Heſſiſcher
Hof um 8 Uhr. Bürgerkeller um 8 Uhr. Reſtaurant
Metropole um 8 Uhr.
Vorſtellungen um 4 und 8¼ Uhr im Zirkus Corty=
Althoff.
Wander=Ausſtellung Das Kind. Alexander=
ſtraße
20 (geöffnet von 29 Uhr).
Sonntag, 27. Juli.
Konzert des Koſchat=Quintetts um 8 Uhr im Saalbau.
Vorſtellungen um 4 und 8¼ Uhr im Zirkus Corty=
Althoff.
Preisſchießen der Priv. Schützengeſellſchaft um
3 Uhr.
Ausflug des Vereins ſtädtiſcher Arbeiter und Be=
dienſteter
nach der Pumpſtation bei Eſchollbrücken ( Ab=
marſch
um 1½ Uhr vom Luiſenplatz).
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. Schützenhof um
8 Uhr. Bürgerkeller um 4 Uhr. Reſtaurant
Metropole um 4 Uhr. Brauerei=Ausſchank Fay.
Wander=Ausſtellung Das Kind, Alexander=
ſtraße
20 (geöffnet von 119 Uhr).

Verſteigerungskalender.
Montag, 28. Juli.

Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 2½ Uhr im
ſtädtiſchen Pfandlokal (altes Hoftheater).
Karuſſellplätze= uſw. Verſteigerung um
3 Uhr auf der Bürgermeiſterei Eberſtadt

Städtiſches Muſeum (Schloßgraben 9). Geöffnet
Sonn= und Feiertags, ſowie Mittwochs und Frei=
tags
von 111 und 35 Uhr, bei freiem Eintritt.
Dienstags, Donnerstags und Samstags von 101
Uhr (Eintritt 30 Pfg.).

Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: J. V.: Kurt
Mitſching; für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und
Mitteilungen aus dem Geſchäftsleben: J. V.: Adam
Sleiſchmann, ſämtlich in Darmſtadt. Für den redaktio=
nellen
Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die Redaktion
des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige Honorarforder=
ungen
ſind beizufügen; nachträgliche werden nicht be=
rückſichttgt
. Unverlangte Manuſkripte werden nicht zu=
rückgeſandt
.

Reste
Reste Reste
Reste Reste
Reste
Reste Reste
Reste
Reste Reste Reste
Reste
Reste
Reste
Reste Reste
Reste

Reste

Reste
Reste
Reste
Reste
Reste
Reste
Reste
Reste
Ste
ste

Beginn des Verkaufs
Iran
heute Samstad

Reste
Reste

Reste
Reste
Reste

Kaufhaus

Reste

DrIRIVISTTDDT.

(16033

Res‟

[ ][  ][ ]

ohne Kaufzwang zu überzeugen

Telephon 2104

Telephon 2104

Neben der Krone‟

Seite 8.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Nummer 173,

Montag. den 28. Jutt 1913

se

meines

Saisoft Gasverkagfe0
zu bedeutend herabgesetzten Preisen
Schußwaren
Jer
Seectriatese

Habe ſofort zu verkaufen:
Hochf. Wohnungseinricht.
ſchwer eichen Schlafzimmer mit
groß. Spiegelſchr., Waſchkom. mit
Marm. u. Toilette, 2 Betten mit
prima Inhalt, 2 Nachttiſche mit
Marmor und aufgebautem Apo=
thekſchränkchen
, 2 Stühle, Hand=
tuchſtänder
, ſowie ſehr feines nuß=
baum
pol. Wohnzimmer u. groß.
pitch-pine-Küche mit Linoleum,
alles zuſ. f. nur 775 Mk. abzug.
Daſ. auch ſchwer eich. Speiſezim.
*4111) Rhönring 101, part.
elegenheitskauf! Kleiderſchr.,
Diwan, Kommode, Rauchtiſch,
Sofatiſch, Anrichte billig zu verk.
Karlſtraße 38, I.
(*4093
rammophon mit Platten um=
ſtändehalber
billig zu verk.
Gutenbergſtraße 33, I. (*4082
asbadeofen mit Brauſe, faſt
neu, ebenſo ein Kinderliege=
und Sitzwagen billig zu verkaufen
Schießhausſtraße 27. (B16045
Gohannisbeeren per Pfd. 25 Pfg.
(*4101
Wenckſtraße 27.

Ludwigstrasse 3

Achten Sie bitte genau auf
die Firma und Hausnummer

Ludwigstrasse 3.

Von der Reise zurück
Zunharzr Werner
Ernst-Ludwigstr. 21. (IV, 16059,5
erialeiadernlchſin ſir
Sk!
Untersuchungen
H. Metzler
Schützenstr. 7, II.
Wissenschaftlicher Vertreter der
Naturheilmethode und Elektro-
homöopathie
auf Grundlage der
Diagnose aus den Augen.

Inventur-Ausverkauf
Wir veröffentlichen keine Preise, sondern bitten die verehrlichen Kunden, sich von unseren

reduzierten Inventur

isen

Kurſe vom 25. Juli 1913.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.

InProz.
Staatspapiere.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 98,60
3½ Deutſche Reichsanl. . 84,30
74,00
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 98,60
84,30
3½ do. Conſols
74,30
3 bo. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 97,70
90,60
do.
3½
do.
3
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 98,80
82,90
do.
73,80
do.
4 Hamburger Staatsanl. 98,00
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 98,20
3 do. do. (unk. 1918) 96,50
83,00
do.
do.
72,80

4 Sächſiſche Rente.
75,25
4 Württemberg unk. 1921 97,30
do. v. 1875 94,20
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 95,25
1¾ Griechen v. 1887 . 54,40
4 Italiener Rente . . 100,00
4½ Oeſterr. Silberrente 81,40
4 do. Goldrente . . . 89,60
4 do. einheitl. Rente . 81,30
3 Portug, unif. Serie I 61,50
3. do. unif. Ser. III 64,80
9,80
3 do. Spezial .
5 Rumänier v. 1903 . . 98,80
4 do. v. 1890 .
4 do. v. 1905 . . 86,20
4 Ruſſen v. 1880
89,80
4 do. v. 1902.
99,.30
4½ do. v. 1905.
3½ Schweden .
4 Serbier amort. v. 1895 79,00
4 Türk. Admin. v. 1903 77,00
4 Türk. unifiz. v. 1903
4 Ungar. Goldrente . . . 83,70
4 do. Staatsrente.

Zf.
InProt=
5 Argentinier .
. 98,80
4
do.
4½ Chile Gold=Anleihe . 90,00
5 Chinef. Staatsanleihe. 97,70
4½
do.
4½ Japaner . . . . ..
91,10
5 Innere Mexikaner:
76,30
do.
4 Gold=Mexikanerv. 1904 73,50
5 Gold=Merikaner .
3 Buenos Aires Prdvinz 65,60
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
10 Hamb.=Amerika= Paket=
fahrt
. . . . . . . 138,40
7 Nordd. Lloyd .
116,25
6½ Südd. Eiſenb.=Bef. . 127,00
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60½
Einz. Mk. 408 . . 111,25
6 Baltimore und Ohio . 975/
6 Schantungbahn . . . . 118,50
8 Luxemb. Prince Henri 158,25
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 26,00
6 Pennſylvania R. R. . 112,00
Letzte Induſtrie=
Divih. Aktien.
60,00
4 Brauerei Werger
28 Bad. Anilin= u. Soda=
.543,00
Fabrik
14 Chem. Fabrik Gries=
heim

.230,00
30 Farbwerke Höhſt . 602,50
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . 332,25
10 Cement Heidelberg . . 138,60
30 Chem. Werke Albert 445,00
14 Holzverkohlunz Kon=
ſtanz

.310,50
5 Lahmever.
.122.50


Proi.
Tiod
8 Schuchert, Nürnberg 146,25
12 Siemens & Halske 214,75
5 Bergmann Electr. . . 126,50
10 Deutſch. Ueberſee Electr. 162,75
0 Gummi Peter . . . . 71,00
0 Kunſtſeide Frankfurt
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . . . 410,00
9 Maſchinenf. Badenia 140,00
0 Wittener Stahlröhren
9 Steana Romana Petr. 152,50
15 Zellſtoff Waldbof . . 220,00
12,83 Bad. Zucker=Wag=
203,00
häuſel.
0 Neue Boden=A. A.=Beſ. 73,30
0 Südd. Immobilien . 48,50
Bergwerks=Aktien.
10 Aumetz=Friede . . . . 166,50
14 Bochumer Bergb. u.
219,50
Gußſt. . . . .
11 Deutſch=Luxemburg.=
.. . 145,80
Bergb. .
10 Gelſenkirchener . . . . 178,10
. . 186,25
9 Harpener .
18 Phönir Bergb. und
Hüttenbetrieb. . . 248½
3 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
76,00
Caro.
6 Laurahütte . . . . . . 165,00
10 Kaliwerke Aſchersleben 145,50
Weſteregeln 188,00
13
7½ South Weſt Afrieg 111,50
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 88,10
4½ Nordd. Lloyd=Obl.
4 Eliſabethbahn, freie . . 88,30
4 Franz=Jofefs=Bahn .
71,10
3 Prag=Durer
5 Oeſterr. Staatsbahn . 100,90
4 Oeſterr. Staatsbahn .
75,70
do.
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 95,50
4

Jubes.
2¾ Oeſt. Sübb. (Lomb.) 51,90
3 Raab=Oedenburg
74,10
4 Kronprinz Rudolfbahn
4 Ruſſ. Südweſt. .
84,50
4½ Moskau=Kaſan . . . 93,40
84,30
do.
4 Wladichawchas b. . . . 85,50
4 Rjäſan Koslow .
84,30
3 Portugieſ. Eiſend.
73,00
4½
85,00
do.
2½ Livorneſer .
67,00
3 Salonique=Monaſtir . 60,80
4 Baadadbahn .
78,80
4½ Anatoliſche Eiſenb.. 91,60
4 Miſſouri=Paciſie.
4 Northern=Pacific
94,70
4 Southern=Paciſie .
88,90
5 St. Bouis und San
Francisco. . . . .
* Tehnantepee . . . . .
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Kürich . . 193,00
7½ Bergiſch=Märkiſche
Bahn .
..142,70
9½ Berlin. Handelsgef. .159,00
6½ Darmſtädter Bank . 113,75
12½ Deutſche Bank . . . 243,00
6 Deutſche Vereinsbank . 114,60
6 Deutſche Effekt.= und
W.=Bank . . . . . 112,40
10 Diskonto=Kommandit 180%
8½ Dresdener Bank 148,60
10 Frankf. Hypoth.=B. 205,50
6½ Mitteld. Kreditbank 113,90
Nationalb. für Deutſchl. 114,45
7 Pfälziſche Bank. . . . 122,90
6,95 Reichsbank
133,50
7 Rhein. Kreditbank. . .127,25
5 A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 108,50
7½ Wiener Bankverein . 128,80
Pfandbriefe.
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 16 u. 17. . . 94,90

Zf.
InProz.
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
85,40
S. 19.
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
S.1519, 2126 93,50
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00
3½
84,00
do.
4 Heff. Land.=Hyp.=Bank 97,40
3½
84,40
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 12, 13, 16
96,80
S. 14, 15, 17, 24/26
1823.
96,80
3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
84,40
S. 1 u. 2, 68
S. 35
83,90
S. 911
84,30
4 Meininger Hyp.=Bank 95,50
84,40
bo.
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1917) . . 94,60
3½ do. (unk. 1914) . . 83,40
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,80
84,80
do.
Städte=
Obligationen.
4 Darmſtadt .
94,90
51. do.
86,20
96,40
Frankfurt.
96,00
3½ do.
. 94,30
4 Gießen .
85,00
3½ do.
94,20
4 Heidelberg
3½ do.
84,00
4 Karlsruhe
3½
be.
83,30
4 Magdeburg.
3½ do.
4 Mainz . .
93,90
do.
4 Mannheim
95,00
89,00
do.
94,70
4 München .
Nauheim
4 Nürnberg.
97,50
84,00
do.
4 Offenbach.

In Proz.
3½ Offenbach . . . .
4 Wiesbaden . . . . .
3½ do.
. 94,00
4 Worms.
85,00
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1886 .
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche . . . Tlr. 100 180,00
3½ Cöln=Mindner 100 134,60
3 Holl. Komm. fl. 100 109,00
3 Madrider . . Fs. 100
4 Meininger Pr.= Pfand=
briefe
. . . . . . . 136,50
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 176,90
3 Oldenburger . . . . . . 125,10
2½ Raab=Grazer fl. 150 110,10
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
.fl. 7
Augsburger. .
Braunſchweiger Tlr. 20 196,00
Freiburger . . . . Fs.15
Mailänder . . . . Fs.45 160,00
do. . . . . Fs.10
Meininger . . . . . fl. 7
Oeſterreicherv. 1864fl. 100 560,00
do. v. 1858fl. 100 499,00
ungar. Staats . . ſl. 100 381,00
Venediger . . . . Fs. 30
Türkiſche . . . . Fs. 400 156,60
Gold, Silber und
Banknoten.
20,40
Engl. Sovereigns . .
16,25
20 Franks=Stücke .
Amerikaniſche Noten . . . 4,18½
20/42
Engliſche Noten . .
81,00
Franzöſiſche Noten..
.168,55
Holländiſche Noten. .
78,50
Italieniſche Noten . .
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,50
Ruſſiſche Noten . . . .
Schweizer Noten . . . . . 81,00
Reichsbank=Diskonto. .
Reichsbank=Lombard Zsf. 7%

[ ][  ][ ]

Enorm billige

Preiswerte

Vorteilhafte

En
Wasch-Unterröcke . jetzt 755 Kinderkleider . . . jetzt 75 Matinés . . . . . jetz 1.65 Batistblusen . . jetzt 75 Tüllblusen . . . . jetzt 2.45 Musselin-Blusen . . jetzt 2.95 Morgenröcke . . . jetzt 4.50 Seiden-Unterröcke . jetzt 4.50 Weiße Batistkleider jetzt 6.95 Stickerei-Kleider . . jetzt 9.50 Russenkittel . . . jetzt 58

Abgepasste Gardinen
940
Paar jetzt von Lan
Erbstüll-Stores
B60
Stück jetzt 4.75 u. 3
Rouleaux
Stück jetzt 1.75 u.
Vitrages
Paar jetzt
Brises-Bises, engl. Tüll
Paar jetzt 55
Brises-Bises, Erbstüll
Paar jetzt 70
Kongress-Stoff
8
jetzt
Scheiben-Gardinen
Meter jetzt 11
Breite Gardinen

von
Quadrate .
Millieux . . . . von
Läufer . . . . von
Kissenplatten . vor
1 Posten
Tablettdeckchen
19

15 an
68 an
B5 an
58 an

Sommer-

5
Sommer-Normalhemden
jetzt 98 u. 1
Sommer-Normalhosen
jetzt 95 , 1.25 u.
Einsatz-Hemden
jetzt 1.25, 1.75 u. 185

40 75 60 90

Cretonne-Hemden
mit Spitze . . . . jetzt 15
Cretonne-Hemden
mit Bogen . . . . jetzt
Cretonne-Hemden
mit gest. Passe . jetzt
Cretonne-Beinkleider
mit Feston . . . . jetzt 95
Cretonne-Beinkleider
mit Stickerei . . . jetzt1
Croisé-Nachtjacken
mit Bogen . . . . jetzt
Untertaillen
jetzt 82, 72, 65 und 62
Weiße Anstandsröcke 435

on Jan

Schürzendruck, 116/118 cm breit
Meter 68

Schürzenbaumwollzeug, 116 cm breit
Meter 56

Meter 25
Meter 33
Meter 38

[ ][  ][ ]

Seite 10.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Nummer 173.

G. Hauptmann
Aneinstr.1s

Ecke Rhein- u. Grafenstr.

Ecke Rhein- u. Grafenstr.

Voranzeige!
Montag, 28. Juli
bis
Freitag, 15. August
Saison-Ausverkauf!
Kurze u. lange Damen-
Sommerhandschuhe
in allen Farben
von 30 an

Voranzeige!
Montag, 28. Juli
bis
Freitag, 15. August
Saison-Ausverkauf!
Ein Posten
weisse
Damen-Glacé-Handschuhe
per Paar 75
Damenkragen von 15 an

Selbstbinder u. Krawatten in allen Formen . .
. von 30 an
Herren-Westen bedeutend zurückgesetzt
von Mk. 2.00 an
Westen-Gürtel
von Mk. 1.00 an
,

Farbige Garnituren
von 75 an
,
Ein Posten Normal-Hemden wegen Aufgabe des Artikels p. Hemd Mk. 1.75 u. 2.00
Auf alle nicht zurückgesetzte Waren 10 Prozent Rabatt! (16055

Loiner Hochschuie fur Kommundie und Sozidie verwanung.
Das Vorleſungs=Verzeichnis für das Winter=Semeſter 1913/14 iſt erſchienen und durch das
Sekretariat der Hochſchule zu beziehen. Beginn der Vorleſungen und Uebungen am 21. Oktober.
Nähere Auskunft erteilt der mitunterzeichnete Abteilungsdirektor.
(I,15999
Der Studiendirektor
Der Abteilungsdirektor der Hochſchule
der Cölner Hochſchulen:
für kommunale und ſoziale Verwaltung:
Profeſſor Dr. Chr. Eckert.
Profeſſor Dr. Adolf Weber.

ürſtliches Konſerbatorinm in Sondershaufen
(gegründet 1883).
Dirigenten-, Gesang-, Orchester-, Klavierschule.
Theorie. Orgel. Kammermuſik. Kunſt= und Muſikgeſchichte. Großes Schülerorcheſter
und Opernaufführungen, dirigiert durch Schüler. Mitwirkung in der Hofkapelle. Voll=
ſtändige
Ausbildung für Oper und Konzert, Reife=Prüfungen und Zeugniſſe. Freiſtellen
für Bläſer und Baſſiſten. Aufnahme 1. Oktober, Oſtern und jederzeit. Proſpelt koſtenlos.
Hofkapellmeiſter Prof. Corbach.
II,15984)

Bandels-Bochschule
Mannheim.
Das Vorlesungsverzeichnis für das Winter-
Semester 1913/14 ist erschienen und kann vom Sekretariat
unentgeltlich bezogen werden. Erste Immatrikulation:
20. Oktober. Beginn der Vorlesungen: 21. Oktober.
Nähere Auskunft auf Anfrage.
(III, 1600

Schönes Haus unter Preis zu verkaufen

in Eberſtadt, beſte Lage, 9 gr. Zimmer und Zubehör, Garten, Gas
(15982a
Waſſer. Offerten unter C 1 an die Expedition.

Cireus Corty=Althoff.
Der
(*4079
Pferdedünger
iſt abzugeben. Näheres beim
Stallmeiſter Mirow.

zu verkauf. Schulſtr. 13, III. (*4098

Ein prakt, ſehr gut. Raſtädter
Herd u. 1 Säulen=Ofen billig

Fahrrad m. Freil. f. 33 Mk. ſof.
& zu vk. Alexanderstr. 25, I., r. (*4120

mpfehle mich im Liefern von
Grabdenkmälern

aller Arten.
Bedienung

Billige Preiſe, reelle
(709a

Peter Karn,
Friedhof=Allee. Telephon 1396
Wohnung: Friedrichſtraße 11.

mit Gewächshaus
Gärtnerei und Wohnung am
Nordbahnhof zu verm. (*4000
Offert. unt. D 28 an die Exped.

Ein ſehr gutgehendes Obst=
und Eier-Geschäft wegen
plötzl. Erkrankung ff. z. 500 M.
zu verk. Anfr. an Agenten Streng.
Landwehrſtraße 19½. (*4064
Fachleufe
ſuchen Reſtaurant oder am Bahn=
hof
gelegenes Gaſthaus zu pachten,
ſpäter Kauf nicht ausgeſchloſſen.
Offerten mit Jahresumſatz unter
74 an die Exped. (*3818ds

Zu kaufen geſucht
23000 qm Baugelände. Ver=
käufer
müßte 1012000 Mk. Bau=
geld
, welches auf gute II. Hypo=
thek
ſichergeſtellt wird, zugeben.
Offerten unter D 12 an die Ex=
pedition
erbeten. (*3925fso

Wer ſein Grundſtück
m. od. ohne Geſchäft, Gewerbebetr.,
Landwirtſchaft verkaufen oder
aufnehmen will,
Teilhaber verl. m. unverbindl.
Beſ. Ich kann alle Obj. ſof. u. fort=
geſ
. a. Reflekt. allerorts anbieten.
Conrad Otto (fr. E. Kommen Nchf.)
Köln a. Rh., Kreuzgaſſe 8. (II,15158

Grlanot
von rund 12500 qm, in der Ge=
markung
Eberſtadt an der Alten
Darmſtädter Straße, geeignet für
kleine Wohnhäuſer, zu äußerſt
günſtigen Bedingungen, billig zu
verkaufen. Auch werden evtl.
einzelne Bauplätze abgegeben.
Fertige Baupläne ſtehen zu
(B15157
Dienſten.
Die Koſten eines Hauſes be=
tragen
zwiſchen 1217000 Mark,
einſchl. Bauplatz.
Gefl. Anfr. unt. A 25 a. d. Exp.

Darlehen
Hypothekengeld., Wechſeldisk.
oder dergl. ſchnellſt. durch (*4075
H. König, Arheilgen, Dieburger=
ſtraße
53, Sprechz. 122 u. 78 Uhr.

Wer leiht einem jung. Geſchäfts=
mann
(Hauseigentümer) 3 b.
4000 Mk. auf 5 Jahre u. unter
welch. Bedingungen? Nur Selbſt=
geber
wollen ſich melden. Off. unt.
D 6 an die Exp.
(*3905fs

II. Hypothek=
Mk. 20 000.
zu zeitgem. Beding. auf la Objekte
auszuleihen. Ausf. Off. u. A. z. 101
hauptpoſtl. Darmſtadt. (*4010

auf I. Hyp.
Mk. 65 000. zu bill. Zinsſ.
ohne Nebenk. auszuleihen. Off.
u. D 29 a. d. Exped. erb. (*4009

gibtohne Bürgen, ſchnell,reell,
GEll kul. Ratenrückz. ſeit 1891 beſteh.
Firma Schulz, Berlin 108,
Kreuzbergſtr. 21. Rückvorto. (7316a

Großes Finanzgeſchäft
gewährt unter coulanten Beding=
ungen
Darlehen gegen Ratenzahl.
auf Schuldſcheine, Renten, Wechſel,
Mobilien oder Bürgſchaften. Es be=
leiht
Erbſchaften, Legaten, Reve=
nüen
, Hypotheken, gibt Kredite auf
Buchforderungen und Werte aller
Art uſw. Streng reelle u. diskrete
Erledigung aller Geſchäfte. Gene=
ralvertreter
H. Beck, Darmſtadt,
Georgenſtraße 1, 2. St. Büro 10
bis 12, 3 bis 5 Uhr. (16072a

a. Ratenrückzahlung,
Darlehen Geſchäftskapital wird

diskret beſorgt. Offert.
unter D 52 an die Exped. (*4112

Darlenen
Offizieren, Beamten, Haus=
beſitzern
, Landwirten, Geſchäfts=
und ſicheren Privatleuten gibt an=
geſehene
Bankgeſellſchaft (keine Ge=
noſſenſchaft
) in jeder Höhe ohne
Verſicherungs= noch Bürgſchafts=
zwang
. Größtes und vornehmſtes
Inſtitut der Branche. Erſtklaſſige
Referenzen! Streng diskrete Er=
ledigung
! Ehe Sie in Wucher=
oder
Schwindlerhände fallen, rich=
ten
Sie vertrauensvoll eine un=
verbindliche
Anfrage an den
Generalvertreter Schröder,
Berlin-Schöneberg 94.
Wexſtr. 63. (IV,13495,109

Darlehen
von 100 bis 400 Mark auf
ein Jahr bei monatl. Rückzahl.
gibt Selbſtgeb. an verheir. Be=
amte
und beſſere Privatangeſtellte
geg. Abſchluß klein. Lebensverſich.
Keine Vorſpeſen und dergleichen.
Strengſte Diskretion zugeſichert.
Ausfuhrliche Off. unter U 76
an die Expedition ds. Bl. (14440a

Jagoverpachtung.

Montag, den 11. Auguſt I. J., nachm. 1 Uhr,
wird auf hieſigem Rathaus die Feldjagd der Gemarkung Lengfeld
auf 6 Jahre öffentlich verpachtet; das Jagdgebiet umfaßt 913 ha.
Der Bahnhof Lengfeld liegt inmitten des Jagdbezirks und von
Bahnhof Wiebelsbach=Heubach iſt der Jagdbezirk in ca. 8 Minuten
zu Fuß zu erreichen.
(15996ss
Lengfeld, am 24. Juli 1913.
Großh. Bürgermeiſterei Lengfeld.
Bundſchuh.

Um Irrtümer vorzubeugen, mein Unternehmen ſei hier nen
aufgetaucht, folgendes: Mein Geſchäft betreibe nunmehr ca. 2 Jahre
mit beſten Erfolgen und beſten Empfehlungen. Die neue Firmen=
bezeichnung
entſtand nur durch handelsgeſetzlichen Eintrag. Im
übrigen bitte ich meine Inſerate u. Plakate gütigſt zu beachten. (*4122
Hessische Ungeziefer-Vernichtungs-Zentrale
(Spezialgeſchäft für Ungeziefer=Vernichtung)
Juhaber: Karl W. Schäfer, Blumenthalſtr. 41, Telephon1859.

Konsumenten
kaufen Bindfaden u. Packkordel gut u. billig
in dem Spezial-Engros-Geschäft von
Hermann Hachenburger
37 Rheinstrasse 37. Telephon 1829. (5297a
Snitifur für Canzkunst.
Bringe dem geehrten Publikum zur gefl. Kenntnis, daß ich noch
Anmeldungen für die im Hotel Prinz Carl’ ſtattfindenden Herbſt=
und Winterkurſe von 115 Uhr in meiner Wohnung, Kranichſteiner=
ſtraße
44, parterre, entgegennehme.
(16037a
Johanna Georg, geb. Merz
(frühere Großherzogliche Hof=Solo=Tänzerin.)

die Lieſerung der Träger, Schmiede= und Eienarbeiten für die
Sanitätskaſerne, das Leichen= und Desinfektionshaus, Chefarzt=

und Verwaltungsgebäude beim Neubau eines Garniſon=Lazaretts zu
Darmſtadt ſollen in 2 Loſen vergeben werden.
Los I Sanitätskaſerne, Leichen= und Desinfektionshaus,
Los II Chefarzt= und Verwaltungsgebäude.
Die Bedingungen und Zeichnungen liegen im Neubaubüro für
das Garniſon=Lazarett, Eſchollbrückerſtraße (Akaziengarten), während
der Dienſtſtunden von 8 bis 12 Uhr vormittags und 3 bis 6 Uhr
nachmittags zur Einſicht offen und können daſelbſt die Verdingungs=
unierlagen
gegen poſt= und beſtellgeldfreie Einſendung von Mk. 1.10
für Los I und 90 Pfg. für Los II bezogen werden. Es bleibt vor=
behalten
, die in den einzelnen Loſen vorkommenden Arbeiten und
Lieferungen getrennt zu vergeben.
Die ausgefüllten Angebote ſind verſiegelt und mit entſprechen=
der
Aufſchrift verſehen nebſt den vorgeſchriebenen Proben bis zum
Dienstag, den 12. Auguſt, vormittags 10 Uhr, an das vor=
genannte
Geſchäftszimmer einzuſenden, zu welcher Zeit die Eröff=
nung
erfolgt.
Die Zuſchlagsfriſt beträgt für Los I 4 Wochen, für Los II
(IV,16070,85
8 Wochen.
Darmſtadt, den 25. Juli 1913.
Die Bauleitung des Garniſonlazarett=Neubaues.

MSchfur

Süße Algier=

15997

Tegäden

8

Kartoffeln

10 Pfund

Kaiſerkronen

Zentner ohne Sack 3.50
Neues Sauerkraut heutiger Tagespr. Pfd. 12
.. Stück 9
Neue Salzgurken. . .
Pfd. 1.30
,
Feine Tafelbutter
Pfd. 1.40
Extrafeine Tafelbutter

[ ][  ][ ]

3 56.

Die
Dauer der
Tag
Truppenteil 1 Abſperrung Abſperrung Bemerkungen
Datum
erſtreckt ſich
von bis
8o V.
Ueber das
28. Juli 1 Montag
ganze
80 V.
29. JuliDienstag
Feldartillerie ! zo V.
Abſperr=
30. Juli 1 Mittwoch
Gelände
80V.

31. Juli Donnerstag

Samstag, 26. Zuſt.

1913.

Bekanntmachung.

Wir bringen zur Kenntnis der Beteiligten, daß Heu neuer Ernte unmittelbar
von der Wieſe bei Großh. Proviankamt Darmſtadt angefahren werden kann. Es
muß jedoch vollkommen trocken und nicht ſchwitzend beim Amt ankommen.
Darmſtadt, den 22. Juli 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: Dr. Reinhart.
An die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien der Landgemeinden
des Kreiſes.
Wir empfehlen Ihnen, die Beteiligten auf vorſtehende Bekanntmachung noch
(15900dsi
beſonders hinzuweiſen.
Darmſtadt, den 22. Juli 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: Dr. Reinhart.

Bekanntmachung.

Die nachſtehende Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppenübungs=
(14797a
platz bringen wir hierdurch zur allgemeinen Kenntnis.
Darmſtadt, den 5. Juli 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
Inſammenſtellung der Schießtage auf dem Ernppen=Uebungsplatz Darmſtadt
für die Zeit vom 28. bis 31. Juli 1913.

Bekanntmachung.

Am 28., 29. und 31. Juli 1913, von 7 Uhr vormittags bis zum Einbruch der
Dunkelheit wird Schießen mit ſcharfer Munition von Truppenteilen des XVIII. Armee=
korps
auf dem Schießplatz bei Meſſel abgehalten werden.
Schußrichtung vom Steinhügel, 1 km nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Das gefährdete Gelände=
im
Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
Weſten: Dammweg-Brunnersweg ausſchließlich,
Süden: Forſthaus Steinacker-Steinhügel ausſchließlich,
Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über Milches=
wieſe
-Sauwieſe-Schreibertswieſe-Geishecke einſchließlich
wird während des Schießens durch Poſten, Wegſchranken und Warnungstafeln abgeſperrt.
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten (Polizei=
Verordnung Kreisamt Darmſtadt, 25. September 1909.)
(13973a
Darmſtadt, den 25. Juni 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Michel.

Bekanntmachung.

Der Phyſikaliſche Verein zu Frankfurt a. M. veranſtaltet auch in dieſem Jahre
an der Eleitrolechniſchen Lehranſtalt einen Kurſus über Anlage und Priſung von
Blitzableitern, der namentlich dazu dienen ſoll, die beteiligten Beamten und Berufs=
kreiſe
mit den dafür maßgebenden Geſichtspunkten vertraut zu machen.
Der Unterricht findet in der Woche von Montag, den 8. bis Samstag, den
13. September d. Js. täglich vormittags von 10 bis 12 und nachmitags von 3 bis
5 Uhr ſtatt, ſo daß es den in den Nachbarſtädten und Ortſchaften wohnenden Inter=
eſſenten
ermöglicht iſt, ohne allzu große Zeitopfer an dem Kurſus teilzunehmen.
Die Gebühr für die Teilnahme beträgt 30 Mark.
Intereſſenten, welche an dem Kurſus teilzunehmen beabſichtigen, empfehlen wir,
ſich alsbald bei dem Vorſtand des Phyſikaliſchen Vereins zu Frankfurt a. M. anzumelden.
(15968
Darmſtadt, den 21. Juli 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
In Vertr.: v. Werner.

Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.

Gefunden: 1 altes braunes Portemonnaie mit etwa 1 Mk.
Inhalt. 1 Zwicker. 1 grauer geflochtener Damengürtel, 1 ſchwarze
Damenſchürze. 1 einzeiner ſchwarzer Handſchuh. 4 kleine Schlüſſel!
an einem Ring. 1 großer und 1 kleiner Schlüſſel (zuſammengebund.).
2 mittelgroße Schlüſſel. 1 gelber Damenring mit rotem Stein.
1 Taſchentuch, gez. M. 1 gelblich=braunes Schildkrötportemonnaie
mit 1 Mk. Inhalt. 1 kleine Milchkanne. 1 mittelgroßer Schlüſſel.
1 goldener Herrenring mit hellila Stein. 1 goldene Damenuhr in
Lederarmband. 1 ſchwarzer Samtgürtel. 2 mittelgroße und 1kleiner
Meſſingſchlüſſel (zuſammengebunden). 1 Taſchenmeſſer mit Perlmutt=
(15994
ſtiel. Zugelaufen: 1 Kriegshund.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
licher
Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
finden
ſich: 1 deutſche Dogge, 1 Dachshund. 1 Spitzhund, 1 Pinſcher,
2 Foxterrier, 1 Kriegshund (zugelaufen). Die Hunde können von den
Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Ver=
ſteigerung
der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werk=
(16604
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 27. Juli,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Merckſche Engel=Apotheke Rheinſtraße, und
Beſſunger Apotheke Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von
1 Uhr ab geſchloffen.

Veräaufspreiſeder Kleiſch= u. Wurſtwarent. d. Hanpt= u. Keſtdenzſtadt Harmſtadt
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)

per ½ kg
Ochſenfleiſch .
96 Pfg.
90
Rindſleiſch . .
: 70
Fett, roh . .
Fett, ausgelaſſen . . . 80
Leber
80
Kalbfleiſch
100
,
Hammelfleiſch
. 100
Bruſt:
70
Schweinefleiſch, Bauch=
lappen
mit Zugabe. 90
Schweinefleiſch, Bauch=
lappen
ohne Zugabe 100
Schweinefleiſch, Braten=
ſtücke

100
Kotelett, Kotelettſtück u.
geſalzenes Fleiſch . 110

per½,
.120 Pfg.
Dörrfleiſch
Speck
. 120
Schmalz, ganz und
ausgelaſſen . .
90
Schinken m. Bein.
. 120
Rollſchinken
140

Schinken (gekocht) im
Ausſchnitt
240
Lenden u. Schnitzel
140
Fleiſch ohne Knochen u.
gehacktes Fleiſch . . 130
Rippenſpeer m. Knochen 120
Rippenſpeerohne Knochen 140
Schwartenmagen,
Fleiſch= u. Bratwurſt 96
Leber= u. Blutwurſt . . 80

Lieferung

von Weißzeug, Bettwerks= und Kleiderſtoffen, Wolle uſw. für
das ſtädt. Pfründnerhaus u. das ſtädt. Armenhaus zu Darmſtadt.
Es ſollen die nachverzeichneten Gegenſtände auf dem Ver=
dingungswege
angeſchafft werden, nämlich:
150m graues Köperfutter . .
0,80 m breit
, ,
150 Schecktuch zu Putzlumpen . . .
0,70
100 Leinen zu Bettüchern . . . . 1,401,50
50 graues Leinen zu Küchenhandtüchern 0,50
100
Strohſäcken .
1,20
100 Matratzendrell . . . . . .
1,20
50 Baumwollſtoff zu Frauenkleidern
0,80
50 Druckzeug
0,80
50½ Gebild Leinen zu Kinderhandtüchern 0,50
100 Halbleinen zu Kinderbettüchern 1,401,50
25 graues Leinen zu Küchenſchürzen . 0,90
50 blaues
Schürzen .
0,80
60 Baumwollſtoff zu Männerkleidern . 1,20
100 Oafordſtoff zu Hemden .
0,80
50 Baumwollſtoff zu Frauenröcken . . 0,70
6 Dtzd. farbige Taſchentücher für Männer
5
Kinder
20 kg graue Wolle zu Strümpfen.
Wir laden Lieferungsluſtige ein, ihre mit bezüglicher Aufſchrift
verſehenen Angebote verſchloſſen am Samstag, den 9. Auguſt d. Js.,
vormittags zwiſchen 10 und 11 Uhr, in den im unteren linken
Hausflur des Stadthauſes aufgehängten Kaſten für Verdingungs=
angebote
einzulegen, Muſterſtücke dagegen bei dem Oberverwalter
der ſtädt. Armenanſtalten, Frankfurterſtraße 35, abzugeben. Der
Letztere wird den Intereſſenten jede gewünſchte Auskunft erteilen,
auch Muſter uſw. vorlegen.
Wir bemerken noch, daß die Preiſe lediglich in dem Angebot
und nicht auf den einzureichenden Muſterſtücken anzugeben ſind.
Die Muſterſtücke ſollen mit einem Zeichen verſehen ſein, welches
auch in dem Angebot enthalten ſein muß. Das Zeichen darf nicht
ſo gewählt werden, daß aus demſelben die anbietende Firma er=
kennbar
iſt.
Darmſtadt, den 23. Juli 1913.
(16056ss
Städtiſches Armen= und Fürſorgeamt.
Krapp.

Hobermann (R.), ¾ jähr., ſchwarz
mit roſtbraun, ſchönes Tier,
unter aller Garantie zu verkaufen.
Näh. Gartenſtr. 19, I., links. (*4046

Juchthühner, Ital., 1913er Früh=
O brut, in gr. Ausw. u. all. Farb.,
in 4-6 W. legend. empf fortw. billigſt
13811a) Schröder, Karlſtraße 27.

Steuer=Erhebung.

Das 2. Ziel der Gemeinde=
ſtener
für das Rechnungsjahr
11913 iſt, bei Vermeidung der Mah=
nung
, bis Ende dieſes Monats
an den Werktagen, vormitags von.
8 bis 12½ Uhr, hierher zu ent=
richten
.
Im Intereſſe raſcheſter Ab=
fertigung
an den Zahlſchaltern
wird gebeten, die Gelder abge=
zählt
bereit zu halten.
Darmſtadt, den 15. Juli 1913.
Die Stadtkaſſe.
Koch. (15463a

Bekanntmachung.

Mittwoch, 13. Auguſt l. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Kaufmann Auguſt
Kuhlmann, z. Zt. in Brisbane in
Auſtralien, und deſſen Sohn Fried=
rich
Wilhelm Kuhlmann daſelbſt,
im Grundbuch hieſiger Gemarkung
zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. am
III 596¾/10 244 Hofreite Rhön=
ring
Nr. 11,
III 596 65 Grasgarten,
Vorgarten,
daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K6712
Falls andere rechtliche Hinder=
niſſe
nicht entgegenſtehen, kann Ge=
nehmigung
der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht er=
reicht
.
Darmſtadt, 14. Juli 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,15586

Konkursverfahren.

Ueber das Vermögen des Back=
ſteinfabrikanten
Georg Michel II.
in Hahn bei Pfungſtadt wird
heute, am 24. Juli 1913, mittags
1215 Uhr, das Konkursverfahren
eröffnet.
Der Gerichtsvollzieher i. P. Phi=
lipp
Reibſtein in Darmſtadt,
Frankfurterſtraße Nr. 56, wird zum
Konkursverwalter ernannt.
Konkursforderungen ſind bis zum
14. Auguſt 1913 bei dem Ge=
richte
anzumelden.
Es wird zur Beſchlußfaſſung über
die Beibehaltung des ernannten
oder die Wahl eines anderen Ver=
walters
, ſowie über die Beſtellung
eines Gläubigerausſchuſſes und
eintretenden Falls über die in § 132
der Konkursordnung bezeichneten
Gegenſtände und zur Prüfung der
angemeldeten Forderungen auf
Samstag, 23. Auguſt 1913,
vormittags 10 Uhr,
vor dem unterzeichneten Gerichte,
Neues Gerichtsgebäude, Erdge=
ſchoß
, Saal Nr. 118, Termin an=
beraumt
.
Allen Perſonen, welche eine zur
Konkursmaſſe gehörige Sache in
Beſitz haben oder zur Konkurs=
maſſe
etwas ſchuldig ſind, wird
aufgegeben, nichts an den Gemein=
ſchuldner
zu verabfolgen oder zu
leiſten, auch die Verpflichtung auf=
erlegt
, von dem Beſitze der Sache
und von den Forderungen, für
welche ſie aus der Sache abgeſon=
derte
Befriedigung in Anſpruch
nehmen, dem Konkursverwalter bis
zum 14. Auguſt 1913 Anzeige
(15986
zu machen.
Großherzogliches Amtsgericht
Darmſtadt II.

Bekanntmachung.

Betr.: Rechtsmittel gegen die Gemeindeſteuerveranlagung für 1913.
Auf Grund der Art. 46 und 50 des Gemeindeumlagengeſetzes
vom 8. Juli 1911 hat Großh. Miniſterium der Finanzen, Abteilung
für Steuerweſen, die Friſt, innerhalb deren Rechtsmittel gegen die
Gemeindeſteuerveranlagung für 1913 bei der erſten Inſtanz anhängig
gemacht werden können für die Stadt Darmſtadt bis zum 25. Auguſt
ds. Js. einſchließlich erſtreckt.
Ausgenommen von der Friſterſtreckung ſind diejenigen Rechts=
mittel
, die das für die ſtaatliche Veranlagung bereits rechtskräftig
feſtgeſtellte Einkommen zu Gegenſtand haben.
Dies wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht.
(15966
Darmſtadt, den 24. Juli 1913.
Großh. Finanzamt Darmſtadt I.
Stroh.

Schlachtviehmärkte Darmſtadt

im Schlachtviehhof neben dem ſtädtiſchen Schlachthof. Schweine=
märkte
: Montags, Mittwochs und Donnerstags. Kälbermärkte:
Montags und Donnerstags. Bei Kälbermärkten iſt der Verkauf
von Großvieh geſtattet. Bahnanſchluß. Modernſte, ſeit 3. Februar
(4329a
ds. Js. geöffnete Neuanlagen.
Nähere Auskunft erteilt die
Schlacht= und Viehhofdirektion.

Nichſter Zuchwviehmart in Darmſtaht

Dienstag, den 29. Juli 1913.
Darmſtadt, den 21. Juli 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
(15792ms
I. V.: Schmitt.

Bekanntmachung.

Montag, 4. Auguſt 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Friedrich Röder
Eheleuten dahier zugeſchriebenen
Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
VI 516 123 Grab=
garten
Franken=
48 Gras= 7 ſtein=
ſtraße
,
garten
VI 516//10 218 Hofreite Franken=
ſtraße
Nr. 58,
VI 516/10 36 Grasgarten ( Vor=
garten
) daſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
mannſtraße
1, wiederholt zwangs=
weiſe
verſteigert werden.
Dieſe Verſteigerung iſt mit un=
bedingtem
Zuſchlag angeordnet.
Darmſtadt, 8. Juli 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen.)
Frank. (VI,15146

Bekanntmachung.

Am 26. Juli (Samstag),
nachmittags 5 Uhr
ſoll auf hieſigem Eilgutſchuppen
1 Hahn mit 3 Hennen
öffentlich an den Meiſtbietenden
gegen ſofortige Barzahlung ver=
kauft
werden.
(16061
Darmſtadt, 25. Juli 1913.
Großh. Eilgutabfertigung, Hptbhf.

Eine alt, gut
G erhaltene Iial. Geige
mit großem Ton und 1 Servier=
tiſch
zu verkaufen. (*3914fso
Einzuſehen nur vormittags
Wienersſtraße. 73, 1. St.

Eichen=Scheitholz Mk. 1.
1.30
Buchen=Scheitholz
1.40
Tannen=Klötzchen
per Zentner frei Keller.
la. trocken, kurz geſchn. u. geſpalt.
Bei Abnahme v. 5 Z. an billiger.1
Martin Jahn. (9267a
Brennholz=Dampfſchneiderei
Pallaswieſenſtr. 30. Tel. 305.

Mahaamauungansnannaanu
* Ziehung: 19. August 1913

Gnerener
n
Geld-Lotterte
5 1e9s

21000
10000
3000
1000

Poste und Uiete m
S Lose à 1 Mk., 25 Pfg. estra bei
allen Lossverkaufsetellen oder direkt
durch:
1n
* L. F. Ohnacker, Darmstadt,
* Rich. Buchacker, Giessen.
m
IS-ARHHRIHHE!
Bremhalz=berſtunſ.
Samstag, den 26. Jnli
wird Beckerſtraße 6
kleingeſchnittenes Brennholz
per Ztr. zu 1 Mk. und 1,20 Mk.
(*4037
verkauft.

Seltenes Angebot! Hochf apartes
Spei ſezimmer, dkl. Eiche,
zu jedem annehmbaren Preis,
Schlafzimmer, poliert und
Eiche, Küche, pitch=pine u. in
lackiert, Diwan, Chaiſelongue,
Betſtellen, Matratzen, Waſch=
kommode
, Trumeauſpiegel und
Flurgarderoben, alles neu, z. Zt.
ganz billig abzugeben. (*4023
Möbelwerkſtätte, Mathildenpl. 8

Lhragaslampen zu verkaufen
Nieder=Ramſtädterſtr. 32,
Seitenbau. (*4014

[ ][  ][ ]

Seite 12.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Nummer 179.

GnAAgAEESIAEEIIHIIIEIIIIIIIIEHEHEREENHIINSHNNITHIHHIIEIAE

Bad Homburg. Wir ſind mitten in der Hochſaiſon,
das erkennt man ohne weiteres an dem überaus ſtarken
Beſuch, den unſere herrliche Taunusſtadt zurzeit aufzuwei=
ſen
hat. Gegen das Vorjahr iſt die Frequenz abermals ge=
ſtiegen
, wie das ſeit einer Reihe von Jahren der Fall iſt.
Das Geheimnis dieſes ſtändigen Fortſchrittes unſeres Ba=
des
liegt darin, daß hier auf allen Gebieten ſtets Neues
und ſtets das Beſte geboten wird. Mag es ſich um die
Badehäuſer, die gegenwärtige außerordentlich frequentiert
ſind, mag es ſich um die Einrichtungen für die Trinkkur
handeln, es geſchieht in jeder Beziehung viel, und die Kur=
gäſte
überzeugen ſich bei ihrem Hierſein, wie Homburg
vorwärts geht. In einem ſo weltbekannten Bade iſt es
zwar kaum noch möglich, etwas zu verbeſſern, aber doch
finden Stadt= und Kurverwaltung alljährlich manches
heraus, das neu geſchaffen oder vorteilhaft verändert wird.
Genau ſo wie das bei den Einrichtungen für Heilzwecke
der Fall iſt, findet man das Fortſchreiten auch bei den hier
gebotenen Vergnügungen, ſowie bei den ſportlichen Unter=
haltungen
aller Art. In welch idealem Zuſtand befindet
ſich zum Beiſpiel der Tennisplatz, wie reizend und zu
ſſportlicher Betätigung einladend iſt der Golfplatz einer der
beſten Europas ausgeſtattet und wie hübſch angelegt iſt
der Platz für das Tontaubenſchießen. Die unterhalten=
den
Darbietungen im Kurhaus ſind von ſolcher Vielſeitig=
keit
, und wechſeln ſo geſchickt ab, daß jedermann etwas für
ſeinen Geſchmack findet. Der Erholungſuchende hat viel=
fache
Anregungen, der Geſunde Amüſement aller Art, ganz
wie er es wünſcht. Die Beſitzer der Hotels und Kurvillen,

in denen man behaglich und zu angemeſſenen Preiſen Un=
terkunft
findet, tun alles, um ihren Gäſten den hieſigen
Aufenthalt angenehm zu geſtalten. Sie vereinigen ihre
Beſtrebungen mit denen der Stadt= und Kurverwaltung,
die dahin gehen, allen Kurgäſten das Beſte zu bieten und
ſie durchaus zufriedenzuſtellen.
Bad Salzhauſen. Wie anderswärts fehlt es auch hier
in dieſem Sommer nicht an ausgiebigem Regen. Und da
hat man wieder Gelegenheit, beſtätigt zu finden, welche
Notwendigkeit für einen Badeort gute, durchläſſige, raſch
trocknende Promenadenwege von großer Ausdehnung und
welches Bedürfnis vor dem Regen geſchützte, gedeckte Ver=
anden
ſind. Man kann hier tatſächlich bei jeder Witterung
trocknen Fußes die größten Spaziergänge in reinſter Luft
ohne Anſtrengung ausführen, und auch daſelbſt an den
kälteſten Tagen die Sommertemperatur bei Tage nicht un=
ter
15 Grad Celſius ſinkt, an geſchützten Plätzen, wie z. B
unter der Wandelhalle des Gradierbaus (und den gedeck=
ten
Veranden der Penſionen) im Freien ſitzen. Das ſind
Tatſachen, die in unſerem naſſen Sommer die Wirkung der
Kur hervorragend unterſtützen.
Schlangenbad. Die hieſige Kurdirektion veranſtaltete
einen Automobilausflug über Langenſchwalbach= Holz=
hauſen
=Naſſau nach Bad=Ems unter Benutzung eines Ge=
ſellſchaftswagens
der Autoverkehrsgeſellſchaft, Wiesbaden.
Die ſehr erheblichen Steigungen der Chauſſee bei Kemel
und bei Naſſau wurden von dem ſchweren mit 19 Perſonen
beſetzten Wagen ſpielend überwunden. Die Fahrtzeit be=
trug
für die 53 Kilometer lange Strecke Schlangenbad=Ems

1¾ Stunden. Da die ſehr bequeme und angenehme Fahrt
auch vom ſchönſten Wetter begünſtigt war, ſo waren alle
Teilnehmer von dem Ausflug voll befriedigt. Die Kur=
verwaltung
beabſichtigt, allwöchentlich eine derartige Auto=
mobilfahrt
zu arrangieren; für nächſte Woche iſt ein Aus=
flug
nach dem Niederwald geplant.
Salzungen. Die Beſuchsziffer der zur Kur hier wei=
lenden
Perſonen betrug bis jetzt 2950.
Baden=Baden. Die Frequenz der zur Kur ſich hier
aufhaltenden Fremden erreichte bis jetzt die Zahl 40010.
Rundreiſekarten Württemberg-Schweiß. Aus An=
laß
der nach Stuttgart und Ulm-Friedrichshafen ver=
kehrenden
Ferienſonderzüge machen wir auf die feſten
württembergiſch=ſchweizeriſchen Rundreiſekarten aufmerk=
ſam
, die wie die gewöhnlichen Fahrkarten das ganze
Jahr hindurch in Stuttgart Hbf. und Ulm Hbf. bezw.
durch Vermittelung jeder württembergiſchen Bahnſtation
(durch die Poſt gegen 40 Pfg. Einſchreibebriefporto) aus=
gegeben
werden. Sie gelten zumeiſt 60 Tage in Schnell=
zügen
mit beliebiger Fahrtunterbrechung. Ihre Inhaber
genießen auf verſchiedenen Bergbahnen der Schweiz
Fahrpreisermäßigung. Württembergiſche Rundreiſekar=
ten
beſtehen nach verſchiedenen Teilen der Schweiz und
berühren die beſuchenswerten Gegenden der Schwäbiſchen
Alb, des württembergiſchen Neckarlandes, Bodenſees,
Schwarzwaldes und Oberſchwabens. Ein neues Ver=
zeichnis
iſt koſtenlos durch das Internationale öffent=
liche
Verkehrsbureau, Abt. Württemberg, Berlin W. 8,
Unter den Linden 14, erhältlich.

Luftkurhaus Trautheim
Neu eröffnet.
Schöne Lage zwischen Darmstadt u. Nieder-Ramstadt.
Vorzügliche Verpflegung.
Fremdenzimmer.
Pension nach Vereinbarung.
Gut gepflegte Biere.
Kaffee! Täglich frische Kuchen. Kaffee!
Um gütigen Zuspruch bittet
(9905a
C. Böcke
(früher Restaurant 12 Apostel‟, Worms).

Sommerlische Menbutg
20 Min. v. Stat. Alsfeld, Oberhessen. Große Waldungen
in nächster Nähe des Orts, Gasthaus Zur Linde‟
Besitzer G. Herdt, Telephon 22. Bad im Hause.
Anerkännt vorzügl. Küche. (12588a) Großer schattig. Garten.
Hotel Engel.
Nkaadi Angenehmer Sommeraufenthalt
in waldreicher Höhenlage bei
bekannter vorzügl. Verpflegung.
im badischen
Pension Preis Mk. 3.80. Pro-
: Odenwald : spekt gratis. Telephon No. 4.
L. Hofmann. (12577a
450 Mtr. üb. d. M.

(Schwarzw.), Hotel u. Peus.
Bad Griesbach Aalerbad. Stahlquelle. Bäd.
im Hause. Pens. 5 Mk. Prosp. Tel. Nr. 1. Frz. Nock. (10199a

Schloss Lichtenberg
auf einer 300 Meter hohen Bergkuppe prächtig gelegen,
mit 30 hohen luftigen, neuhergerichteten Fremdenzimmern,
mit herrlichem Rundblick, ist in meinen Besitz übergegangen.
Dadurch bin ich in der Lage, Erholungsbedürftigen etwas
zu bieten, was weit über den Odenwald hinaus seines Gleichen
sucht. Verlangen Sie Prospekt bei Georg Schellhaas,
Besitzer des Gasthauses Zur schönen Aussicht‟, Lichtenberg,
Post Niedernhausen im Odenwald. Telephon Amt Rein-
heim
(Hessen) No. 15.
(13064a
Luftkurort
Willlenllisbad
bei Hanau a. M. Eine Perle des deutschen Süden.
Kurhaus. Pension. Treffpunkt der Automobil-Klubs.
Militär-Konzerte. Keine Kurtaxe. Unweit: Wiesbaden,
Nauheim, Frankfurt a. M., Homburg v. d. Höhe, Philipps-
ruhe
. Man verlange Prospekt.
(10193a

Wohin in die Sommerfrische??
Man verlange IIlustr. Prospekt vom Hochwald-
kurhotel
in dem idyllisch 530 m ü. M. gelegenen
von herrlichem Hochwald umgebenen Luftkurort
Allenbach, Kreis Bernkastcl.
(13928a

Beliebt ist
ein Ausflug in das
reizend gelegene

Rheinhotel Nierstein.
Bekannt durch seine Küche und Weine.
Schattige Rheinterrassen, großer Saal,
Autogarage, Stallung. Fernspr. 31.

klimatiſcher Kurort am
Fuße der hiſtor. berühmten
Anlnweler Reichsfeſte Trifels mit vor=
zügl
. Burgwirtſchaft. Land=
(Rheinpfalz)
ſchaftlich einer der ſchönſten
und beſtbeſuchten Ausflugs=
punkte
d. Pfalz. Ausgangs=
punkt
zu vielen herrl. Touren nach der Haardt und den
Vogeſen. Zu kürzerem oder läng. Aufenthalt beſtens
empf. Schnellzugsſtat. der Linie Landau=Saarbrücken=
Metz. Proſp. verſendet das Bürgermeiſteramt. (10238a

Freie Reise

Ostseebad Ost-Dievenow
bei Cammin 1. P. (2 Std. v. Stettin). Näh. d
Prosp. der Badedirekt.

(I,11117

Hotel-Pension, Restaurant
am Wild-Park b. Darmstadt
Mod. Neubau. Zimmer mit
vorzügl. Pens. v. Mk. 4.50 ab.
Telephon Nr. 44.
Familien-Arrangements
weitgeh. Entgegenkommen.

r EI1
Fuhrwerk zu Diensten.

Nächste Bahnstation: Messel (20 Min.)
Tägliehn frische hausbaetene Ruehen, Torien.
(10105a
Kranz etc.

Separate Gesellschafts-Säle.
Erstklassige Küche.
Diners und Soupers.
Binding-Bier und
Löwenbräu- München.
Passende Züge ab Darmstadt:
750 914 1005 1151 100 350 505 etc.
Ab Messel: 118 325 H21 647 731 etc.

Luftkurort (10194
HotelOdenwald
Eihdenteis 1. C. El. Licht, Zentralhzg., Pens. MI.

Perle des Odenwalds.

4.505.-. Tel. 9. Bes.: A. Vogel.

Idhll. Bauernhof Sehr
Hof Schleiersbau) beliebter Luftkurort
Meilenw. romant. Hochwald b. Hof Leiterwagenpart. n.
Lindenfels ꝛc. Poſt u. Bahnſtat. Fränk.=Crumbach i. O.
Ausführl. Proſp. fr. i. d. Exp. u. v. Beſ. Heinrich Böhm. (19112g

Laden mit Wohnung
im Martinsviertel geſucht. Off. u
D 56 an die Exp. d. Bl. (*4103

Gleich oder zum 1. Oktober
(B16038
wird eine Wohnung
von 910 Herrſchaftszimm.
u. Zubehör mit Garten u.
Stallung für 3 Pferde geſ.
Ganzes Haus in Höhenlage
bevorz. Angeb. m. Preisang.
u. D 46 a. d. Geſchäftsſtelle.

3 Zimmer=Wohnung
mit Zubeh. in ſonniger Lage wird
von ruh. Familie per 1. Oktober
geſucht. Mietpreis bis 380 Mk.
(Martinsviertel bevorzugt.) Haus=
verw
. wird eventl. übernommen.
Gefl. Off. u. D 42 a. d. Exp. (*4047

Prautpaar ſucht per 1. Oktober
2 eine freundliche 3 Zimmer=
wohnung
mit Zubehör (Bad) im
Preiſe von 300360 Mk. Offert.
unter D 3 an die Exp. (*3896fs

Kinderlose Eheleute,
pünktl. Zahler, ſuch. p. 1. Okt. im
Martinsv. 3 Z.=W. (Dauerwohn.)
Off. u. B 8 an die Exped. (*3263ms

von 2 ält. Damen (höh.
Geſuchl Beamtenfam.) ſonnige
34 Zim.=Wohn. in freier Gegend.
Näh. d. Elektr. Pr. 6700 M. Zuſchr.
erb. unt. C 24 an die Exp. (15758ms

Beamtenfamilie mit 1 Kind
ſucht in der Nähe der Mittelſchule
(Friedrichſtraße) in ruhigem Hauſe
zum 1. Septbr. oder 1. Oktbr. eine
2 oder kleinere 3 Zimmerwoh=
nung
. Off. u. C 72 Exv. (*3823ds

Tinderloſes Ehepaar ſucht für
ſofort 34 Zimmer= Woh=
nung
. Offerten unter D 47 an
die Expedition d. Bl. (*4071

t per 1. Okt. kl. Häusch.
Geſucht o. kl. Hinterh. v. 23 Z.,
m. Gart., v. pünktl. Mietzahl. ohne
Kind. Beſſungen bevorz. Offert.
u. D 53 an die Exped. (B16066

Schöne2 Z. od. kl. 3 Z.=W. v. tinderl.
Ehep. zu miet. geſucht. Off. m.
Preis u. D 44 an die Exped. (*4063

Alleinſt. Dame mit Kind ſucht
23 Zimmer=Wohnung ev. mit
Laden, wo Wäſcherei u. Bügelei be=
trieben
werd. kann. Off. m. Preisang.
unt. D 40 an die Exped. (*4068

gut möblierte Zimmer von
2 kinderloſ. Ehepaar für einige
Monate geſucht; ſolche mit Garten
oder in der Nähe des Waldes
bevorzugt, evtl. auch in näherer
oder weiterer Umgeb. von Darm=
ſtadt
. Offert. mit Preis uſw. unt.
D 27 a. d. Exped. ds. Bl. (*3984sm

2 hübſch möblierte, mögl.
1 ruhige und ungeſtörte
Zimmer auf ca. 2 Monate ſofort
geſucht. Nähe Alexanderſtraße.
Offerten mit Preisangabe unter
C 80 an die Exp. (15887dfs

uhige Familie mit einem Kind
R ſucht geräumige 2 Zimmerw.
mit Zubehör per 1. Sept. od. 1. Okt.
Off. u. D 19 an die Exp. (*3993

En der Nähe der Rheinſtraße
a ſuche ich ein gut möbliertes
Zimmer mit Schreibtiſch. Offert.
m. Preis u. D 35 a. d. Exp. (*4036

ntike, eingelegte Kommode
zu verkaufen
(*4100
Villa Maulbeerallee, part.,
Arheilgen.

Der Herr, der heute mittag
zwiſchen 12 u. 1 Uhr auf der
Poſt in der Rheinſtr. einen Spazier=
ſtock
verſehentlich mitnahm, wird
gebeten, denſelben Landwehr=
ſtraße
15, I. abzugeben. (*4134

eine kleine alt=
Verloren modiſche Hals=
kette
von drei Reihen Granat=
perlen
. Abzugeben gegen Be=
lohnung
Allee 39. (*4123

Entlaufen am23 JuliForterrier,
alt, männl., der Kopf auf einer
Seite braun mit braun. Ohr, üb. d.
and. Auge br. Fleck, Rute geſtutzt.
Abzug. gegen Belohnung und Ver=
gütung
des Fahrgeldes Uebungspl.
Darmstadt, Hotel Wölfing. (*3959fs

uh

Stenographie Gabelsberger
Schreibmaschinen-Unterricht versch.
Systeme, Schönschreiben, Rundschr.,
Vervielfält.-Unterr. Schützenstr. 5, I.,
seither Soderstr. 12.
(9268a

des höheren Lehr=
Kandidal amts erteilt ſorg=
fältigen
Nachhilfeunterricht. Off.
unter C 29 Expedition. (15770ids

Mathematik d. akad. gebild. Lehrer
Sorgfält. ſchnelle Förderung. Mäß.
Honor. Wittmannſtr. 30, I. (B14573

gut und billig im
Tanzen lehrt Weißen Saale d.
Stadt Pfungſtadt‟, Eliſabethenſtr.
Privatſtunden zu jeder Tageszeit.
Philipp Scholl, Tanzlehrer,
(*3941fs
Mühlſtr. 26, 2. St.

im Zu=
Gründl. Unterricht ſchneiden
u. Kleidermachen ert. E. Greb.
Ernſt=Ludwigſtr. 15 (H. Henkel), (14047g

Abschlag!
G
Süsse Algier-Trauben Piund 45 Pfg.
Kartoffeln
Kaiserkrone‟, 10 Pfund 30 Pfg. 100 Pfund 3.25 Mark
Neues Filder Delikatess-Sauerkraut
Samstag eintreffend, per Pfund 10 Pfg.
Neue Grünkern, ganz u. gemahlen
Vorzüglich gebrannten Kaffee
per Pfund 1.40 Mark.
Zusendung frei Haus. (16060

Emanuel Fuld

Kirchstr. 1.
Tel. Nr. 137.

Mittagstisch
Restaurant Bavaria‟
15865a) Grafenſtraße 21.

1 Morgen Korn auf den Halm
4 zu verkaufen. Näheres Becker=
ſtraße
33, 2. St.
(*4116

Hautionsf. Leute ſuchen gutgeh.
N. Wirtſchaft. Off. unt. D 49
an die Expedition d. Bl. (*4115

Tüchtige Wirtsleute
ſuchen eine Wirtſchaft auf Hekto=
liter
gleich oder bis 1. Oktober zu
übernehmen. Off. unter D 50
an die Exped. d. Bl.
(*4114

Zuterhalt. Fahrrad ev. Pfand=
ſchein
zu kaufen geſucht. Off.
u. D 45 an die Exped. (*4060

Amſtändehalber eine faſt neue
Strickmaſchine zu verkaufen.
Anzuſehen Sonntag v. 104 Uhr
Viktoriaſtraße 72, 3. St. lks. (*4099
Dobermannpinſcher, ſchön ge=
zeichn
., dar. 4 Rüd., 1 Hünd., bill.
zu verk. Gutenbergſtr. 15, pt. (*4089
abe 5 junge Hunde ( Bern=
hardiner
) billig zu verkaufen,
7 Wochen alt. Chriſtoph Lexen,
(*4108
Uebungsplatz.
dunge Hafen, belgiſche Rieſer

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Jmi 1913.
Nummer 173.

Seite 13.

I.1516

derarige Stadien zu durchlaufen haben. Am Geldmart
hat ſich einige Nachfrage geltend gemacht, worauf der
Privat=Diskontſatz bis 4¼ Prozent anziehen konnte. Da
der Herbſt mit ſeinen Anſprüchen herannaht und die
Finanzierung der anſcheinend recht günſtigen Ernte bei
uns nicht unbeträchtliche Summen erfordern dürfte, ſo
iſt vorerſt an eine Diskontermäßigung nicht zu denken.
Man muß vielmehr damit rechnen, daß für Induſtrie und
Handel billiges Geld für die nächſte Zeit kaum zur Ver=
fügung
ſteht. Daß der augenblickliche offizielle Zinsfuß
aber für die Dauer von den kreditnehmenden Kreiſen er=
tragen
werden könnte, erſcheint mehr als zweifelhaft. Von
allen Seiten wird daher das Intereſſe darauf gerichtet
ſein, die Anſprüche an den Geldmarkt nach Möglichkeit
einzuſchränken, und dies bedeutet in letzter Linie ein wei=
teres
Zurückgehen des Konſums und der Konjunktur.
Was die börſentechniſche Seite der Frage anbelangt,
ſo iſt es zweifellos, daß eine große Reihe der an unſerer
Börſe gehandelten Aktien, auf ihre Rente geprüft, bereits
billig erſcheint. Kapitaliſten, welche Effekten mit ihrem
eigenen Gelde erwerben, können daher wohl mit Käufen
ſpeziell niedrig ſtehender Werte beginnen. Anders liegt es
aber mit ſolchen Kreiſen, welche ſpekulative Käufe auf
Kredit unternehmen. Hier ſcheint Vorſicht immerhin noch
angebracht. Man muß damit rechnen, daß die ſowohl für
den Inlandverbrauch wie vor allen Dingen für das Ex=
portgeſchäft
rückgängigen Preiſe unſeren großen Werken,
nachdem die alten Aufträge aufgearbeitet ſind, eine weſent=
liche
Minderung der Einnahmen bringen werden und daß
das Bekanntwerden der ſchlechteren Ausweiſe ſchließlich
ihre Einwirkung auch auf die Aktienmärkte nicht verfehlen
wird. Berückſichtigen muß man auch, daß unter dem Ein=
fluß
der allgemeinen Geldverhältniſſe auf dem Anlage=
gebiet
eine Umwertung des Zinsertrages ſtattgefunden
hat. Namentlich die Anleihen der Kommunen ſind nur
noch zu Preiſen unterzubringen, welche eine beinahe
4½prozentige Verzinſung ergeben. Vielfach ſind die Geld=
bedürfniſſe
von dieſer Seite durch kurzfriſtige Geldbeſchaf=
fung
für den Moment befriedigt und die definitive Re=
gelung
auf ſpätere Zeit vertagt worden. Zweifellos wird
eine allgemeine Zurückhaltung mit der Zeit dem Geld=
markte
zugute kommen und, von einem billigen Geldmarkt
ausgehend, werden auch wieder allgemein beſſere Verhält=
niſſe
Platz greifen. Speziell unſere großen chemiſchen
Werke haben ſich in den letzten Jahren ſo konſolidiert und
ſich durch Nutzbarmachung der neueſten Fortſchritte der
Technik auf ein ſo billiges Produktionsniveau geſtellt, daß
ſie auch ſchlechtere Zeiten gut überſtehen werden.
Zu den Einzelheiten des Verkehrs übergehend, lagen
deutſche Renten im ganzen feſt, wenn auch das Geſchäft
darin hätte lebhafter ſein dürfen. Die am Mittwoch zur
Subſkription aufgelegten 4prozentigen Württembergiſchen
Staatsobligationen hatten einen guten Erfolg gehabt.
Es werden die Schuldbuchzeichnungen voll berückſichtigt,
während bei den freien Stücken ein kleiner Abſtrich er=
folgt
. Von den ausländiſchen Staatsfonds waren die
meiſten Gattungen in guter Haltung mit anziehenden
Preiſen; auch Bulgaren konnten wieder anſehnlich profi=
tieren
, nachdem jetzt die Friedensfrage zur Tatſache wird.
Hingegen wurden 5prozentige innere Mexikaner weiter
zu nachgebenden Kurſen gehandelt, während 4prozentiges
Mexikaniſches Gold von 1904 und 4½prozentige Mexika=
niſche
Irrigat.=Anleihe höher ſchließen. Von Transport=
aktien
waren Süddeutſche Eiſenbahn=Geſellſchaft und Süd=
bahn
, ſowie auch 3prozentige Südbahn=Prioritäten ſtär=

Handel und Verkehr.

Patent=Erteilungen. (Mitgeteilt von
Dipl.=Ing. Klemens Herszberg u. Co., Patent= und Inge=
nieur
=Bureau, Darmſtadt, Rheinſtraße 19.) 22 k. 263 292.
Verfahren zur Verbeſſerung von Rußen beliebiger Her=
kunft
. Dr. Otto Dieffenbach, Herdweg 86, und Dr. Wil=
helm
Moldenhauer, Inſelſtraße 24, Darmſtadt. 18. 2. 12.
D. 26 534.
H. Frankfurt a. M., 25. Juli. ( Börſen=
wochenbericht
.) Die reichhaltigen Meldungen vom
Balkan, einſchließlich der andauernden Friedensſchal=
meien
und dabei das neuerliche Eingreifen der Türkei,
wurden von den Börſen derart aufgenommen, daß an
einen baldigen Friedensſchluß beſtimmt geglaubt wird.
denn Europa braucht endlich Ruhe, und die Einmütigkeit
der Mächte beſtätigt dies. Hingegen ſind in wirtſchaft=
licher
Beziehung verſchiedene ungünſtige Vorkommniſſe
zu verzeichnen. So hörte man mit Bedauern, daß Diffe=
renzen
zwiſchen der Hamburger Paketfahrt=Geſellſchaft
und dem Norddeutſchen Lloyd ausgebrochen ſind, die be=
ſonders
im Hinblick auf die ſcharfe Konkurrenz des Aus=
landes
verſtimmten. Es handelt ſich darum, daß die erſtere
Geſellſchaft anſtatt der ihr ſeither zuſtehenden Beteilig=
ungsquote
von 43 Prozent eine ſolche von 47 Prozent
vom Norddeutſchen Lloyd unter entſprechender Reduktion
von deſſen Quote verlange. Allerdings hofft man auf
eine ſchließliche Einigung, zumal die Gefährdung des be=
ſtehenden
Pools anſcheinend in keinem Verhältnis zu
den divergierenden Quotenintereſſen ſteht. Immerhin
unterlagen Schiffahrtsaktien einer Kurseinbuße von etwa
2½ Prozent auf größere Abgaben, da gerade in der letz=
ten
Zeit ſich ein ſtärkeres Intereſſe infolge der günſti=
gen
Einnahmen entwickelt hatte. Dadurch wurde auch
die Geſamtſtimmung zeitweiſe ungünſtig beeinflußt und
brachte insbeſondere noch für Montanwerte Rückgänge
bis etwa 2 Prozent. Die Einwirkung auf dem Montan=
gebiet
wurde verſtärkt durch den vorläufigen Abbruch der
Verhandlungen wegen Errichtung eines Stabeiſenverban=
des
. Man nahm allerdings dieſe Nachricht nicht ſo tra=
giſch
, weiß man doch, wie oft Syndikatsverhandlungen

ker geſragt, hingegen Schantung, ſowie die beiden Schift=
fahrtswerte
matter. Am Bankenmarkt erfolgten für
Reichsbank, Deutſche, Dresdener und Diskonto=Commandit
kleine Abſchwächungen, wogegen Deutſche Effekten= und
Wechſelbank, ſowie Darmſtädter im Kurs profitierten.
Montanpapiere ſchließen vorwiegend ſchwächer auf Spe=
kulationsabgaben
infolge der verſchiedenen Preisdrückun=
gen
, und Bochumer Bergbau ſchließen unverändert feſt
gegenüber der Vorwoche. Nach dem Bericht des Stahl=
werksverbandes
ſtellte ſich der Geſamtverſand für den Mo=
nat
Juni auf 606000 Tonnen und für das Geſchäftsjahr
1912/13 auf 6 514000 Tonnen. Den größten Rekord zeigt
der Verſand an Eiſenbahnoberbaumaterial, der im Juni
1913 mit 282000 Tonnen alle Zahlen der Vormonate um
etwa 50000 Tonnen übertrifft und der im letzten Ge=
ſchäftsjahr
2 613000 Tonnen gegen 2177000 Tonnen im
Vorjahr betragen hat.
Das Kaſſainduſtriegebiet war dieſe Woche ſehr ruhig,
und da geringe Kaufluſt vorlag, ſo ſind überwiegend
Kurseinbußen zu verzeichnen. Einzelne Preiserhöhungen
erfolgten für Steana=Romana, Naphtha, Chemiſche Albert,
Bielefelder Maſchinen Dürkopp und Mannesmann. Am
29. Juli findet eine Subſkription auf 15.000000 4 prozen=
tige
Eſſener Stadtanleihe zum Preiſe von 93½ Prozent
ſtatt, wofür auch in Darmſtadt das Bankhaus Her=
mann
Wertheim Anmeldungen entgegennimmt.
Die Freitagsbörſe eröffnete in luſtloſer Haltung, doch
konnte ſpäter eine beſſere Stimmung Platz greifen, da für
die politiſche Situation eine günſtigere Auffaſſung die
Oberhand gewann. Das Geſchäft blieb im allgemeinen
ruhig, nur Montanaktien lebhafter und weſentlich erholt.
Ferner ſchließen: 4proz. Reichs von 1913 98,60 G,
4proz. Reichs (unkündbar bis 1918) 97,70 B, 3½proz.
Reichs 84,30, 3proz. Reichs 74,10, 4proz. Heſſen von 1899
96,75, 4proz. Heſſen von 1906 96,50 G, 4proz. Heſſen von
1908/09 96,50, 4proz. Heſſen (rückzahlbar 1921) 98,20,
3½proz. Heſſen 83, 3proz. Heſſen 72½, 4proz. Darmſtädter
95 G, 3½proz. Darmſtädter 86,20 G, 4proz. Heſſ. Land.=
Hyp.=Pfdbr. (S. 2326) 97,20 G, 4proz. Heſſ. Land.=Hyp.=
Pfdbr. (S. 27) 97,40 G, 3½proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr.
(S. 35) 83,90 G, 3½proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 9
bis 11) 84,30, 4proz. Heſſ. Komm.=Pfdbr. (S. 1314)
97,20 6, 4proz. Heſſ. Komm.=Pfdbr. (S. 1516) 97,406,
3½proz. Heſſ. Komm.=Pfdbr. (S. 13) 84,40 G, 3½proz.
Heſſ. Komm.=Pfdbr. (S. 4) 84,30 G, 4proz. Naſſ. Landes=
bank
99, 3½proz. Naſſ. Landesbank 91,50, 3proz. Naſſ.
Landesbank 88, Genuar Loſe 205, Meininger Loſe 34,50,
Türkiſche Loſe 157,80, Ungariſche Loſe 381, Venediger
Loſe 62,90, Raab=Grazer Anr.=Sch. 38,50, Gothaer Prä=
mie
II 115,25, Donau=Regulierung 160, 4proz. Bagdad=
Türken 78½ G, 4proz. konvert. Türken von 1905/11 73,50,
4½proz. Serben 86½, Darmſtädter Bank 113½, Südd.
Eiſenb.=Geſ. 127, South=Weſtafrika 112½, Otavi=Anteile
107, Otavi=Genußſcheine 84, Kaliwerke Weſteregeln 188,50,
Aluminium 257½ Südd. Immob.=Geſ. 48½ G Deutſche
Gold= und Silberſcheide=Anſtalt 604½, Chemiſche Mül=
heim
a. M. 61,60, Lack= und Farb.=Fabr. Schramm,
Offenbach a. M. 262, Rütgerswerke 185, Akkumulatoren
38744, Allg. Elektr.=Geſ. 240, Brown=Boweri 146, Leder=
werke
, vorm. Spicharz, Offenbach a. M. 69,30, Adlerwerke
Kleyer 410, Benz=Motoren zirka 229, Dürkopp=Maſchinen
Bielefeld 355, Faber u. Schleicher, A.=G., Offenbach a. M.
127, Motorenfabrik Oberurſel 164, Ludwigshafener Walz=
mühle
159½, Waggonfabrik Fuchs, Heidelberg 140, Rei=
niger
, Gebhard u. Schall 202, Holzverkohlung 310,50.

16054

zur keise
finden Sie zweckmäßige Kleidung in meinem
mit bedeutender Preisermässigung.

Saison-Ausverkauf

leichte graue Kamm-

Reise-Anzuge garn- u. Cher.-Qual.
Mk. 55. 40. 32. 25.
weit geschnittene elegante
Relse-Ulster rassons, 1- und 2reihig.
Mk. 60. 50. 40. 30.
hochgeschlossen, gut
Staub-wiantel imprägniert. Qualität.
Mk. 36. 32. 28. 20.
Gebirgstrachten für Knaben:
mit kurzen oder
Loden-Anzuge langen Hosen:
Mk. 45. 36. 26. 18.

Loden-Capes Qualtäten, federleicht
Mk. 28. 22. 15. 11.

: best imprägnierte::

Sozeherwlantel Schultereinlags.
Mk. 33. 28. 25. 20.

m. wasserdichter

PniFhess, Darmstaur
Erstklassiges Spezialgeschäft für Herren- und Knaben-Bekleidung.

[ ][  ][ ]

Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.
Während der letzten Woche unseres

Nummer 173.

Saison-Ausverkaufes
bringen wir aus allen Abteilungen

Able

.

und Abschnitte zu enorm billigen Preisen.
Beachten Sie unser diesbezügliches Schaufenster.

16029

Serie

enthaltend:

Mousseline, imit., hübsche Muster,
mit und ohne Bordüre . Meter
Leinen, imit., uni und mit hüb-
schen
Streifen . . . . . Meter

Gardinen-Stoffe,
neue Muster

. Meter
Batist à jour für Kleider, Blusen
Meter
und Schürzen
Zimmer-Läufer
Meter
Weisswaren .
Meter

Serie III enthaltend:

Mousseline, reine Wolle, neueste
Muster, mit u. ohne Bordüre, Mtr.

Blusen-Stoffe in neuen, eleganten
Mustern
. Meter

Foulardine in grossem Muster-
sortiment
, regulärer Verkaufswert
weit höher
. . Meter

Schürzen-Baumwollzeuge, nur
Ia Fabrikate
Meter

Serie 11 enthaltend=
Mousseline, reine Wolle, hübsche
. . Meter
Muster .
,
Kleider-Baumwollzeuge für
. Meter
Kleider
Köper-Satin, schwere Ware, für
. . Meter
Bettbezüge
Leinen für Kleider, Blusen, Meter
Schürzen-Satin, neuest. Must., Mtr.
Kleider-Satin, gute Qualität, Mtr.
Läuferstoffe f. Zim. u. Trepp., Mtr.
Gardinenstoffe, 100 cm breit, gute
. Meter
Ware

Serie IV

enthaltend:

Kleiderstoffe für Kleider und
Blusen, nur neueste Muster, gute
Qualitäten
. Meter

Seidenstoffe für Blusen, in Taffet,
Louisienne und den modernsten
Bindungen .
. Meter

Leinen, Mousseline, Foular-
dine
, Weißwaren, Künstl.-
Leinen, 130 cm .
. Meter

Linoleum, Gardinen, jed. Meter

FanerSarenau

7 MARKT 7

Guggenheim & Marx

7 MARKT 7

Ee

Weiblich

Drautei

19 Jahre alt, perfekt in Gabels=
berger
Stenographie, bewandert in
der Buchführung und ſämtlichen
Bureauarbeiten, ſucht, geſtützt auf
la Zeugniſſe, p. ſofort od. 1. Aug.
Stellung. Offerten unter F 4
W4257 an Rudolf Mosse,
Worms.
(I,15920

Aelt. Fräulein ſucht Stelle im
Geſchäft, wo Vorkenntniſſe nicht
erforderl., übernimmt auch etwas
Hausarb. Off. u. D 33 Exp. (*4043

Stenotypistin

in Buchhaltung bewandert, 21 J.,
ſucht ſich zum 1. Sept. zu verändern.
Gefl. Off. u. D 41 a. d. Exp. (*4067

Geprüfte Rotekreuz=Schweſter
empf. ſich in Kranken,= Wochen= u.
Kinderpflege für hier u. auswärts.
Dieſelbe iſt bis Mitte Auguſt wieder
frei. Gefl. Offerten unter C 31
an die Expedition ds. Bl. (*3664ids

nimmt noch Kunden
Friseuse an, 3.50 Mk. pro Mt.

Off. u. D 9 an die Exp. (*3912fs

Perfekte Schneiderin wünſcht
noch einige Kunden. Riedeſel=
ſtraße
42, parterre links. (*3998se

Männlich

alle ſchrift=
Buchführung, liche Arbeit.

Korreſpondenz, Abſchrift. ꝛc. beſorgt
tüchtiger Kaufmann, als Haupt=
od
. Nebenbeſchäftig., a. übern. derſ.
Vertrauensſtell. geg. mäß. Vergüt.
Gefl. Off. u. B 61 Exped. (*3452sms
Jung., miltärfrei. Mann ſucht
Stellung, gleich welcher Art. Off.
unt. D 51 an die Exped. (*4092

Verh., gewiſſenh.Mann, Buchbd.,
ſucht irgendw. Nebenbeſchäftigung,
auch Schreibarbeit. Offerten unt.
C 67 an die Expedition. (*3787ms

übernimmt C. Lippert, Mann=
heim
M 4. Nr. 4. (15559sos

Jg. Mann, verh., ſucht mittags
einige Stunden Beſchäft. Grafen=
ſtraße
4, Mittelbau, 2. St. (*4069

16j. j. Radf. ſ. mitags Stelle.
(B16042) Sandbergſtr. 46 I.

Me

Weiblich

II. Pulz-Arbenern

die flott zu garnieren verſteht, ſucht
per 1. September ein hieſiges
Putzgeſchäft. Offerten nebſt Ge=
haltsanſprüchen
unter 2 2 poſt=
lagernd
erbeten.
(15583a

die auchim
Caillenarbeiterin, Aufſtecken

bewandert, bei guter Bez. geſucht
Konfektion, Kirchſtr. 21. (*3927fs

An=
gehende
Putz=Arbeiterinnen
u. Lehrmädchen ſucht per 1. Sep=
tember
Adolf Geiger. (16009

Frauen und Mädchen
erhalten dauernde und lohnende
Beſchäftigung bei
(15009a
J. Schönberg, Pallaswieſenſtr. 98,
Sortieranſtalt.

Genote Arbeiterinnen

auf dauernd geſucht. (16074a
D. Mareus, Konfektion,
Mühlſtr. 78 Ecke N.=Ramſtädterſtr.

Kernende

aus guter Familie für meine
Herren=Artikel=Abteilung geſ.
Bei guten Leiſtungen größere
Vergütung. Arthur Sittig.
(*4085
Luiſenplatz 4.

Lehrmädchen
gegen Vergütung geſucht Laute=
ſchlägerſtr
. 24, Blumengeſchäft.

Lehrmädchen

für Haus= u. Küchengeräte bei
ſofortiger Vergütung geſucht.
Off. u. B 88 a. d. Exp. (15669a

Lehrmädchen f. Kurz= Weiß=u.
Wollw. geſ. Off. u. D 36 Exp. (*4035g
Ein älteres, beſſeres Mädchen,
das auch etwas kochen kann, für
leichte Hausarbeit u. zur Bedienung
einer leidenden Dame per ſofort
geſucht. Adreſſe: Frau Sofie Jirsak,
Schloßgartenſtr. 67, II. (*3934fs

Zuverl., reinl. Lauffrau oder
Mädch. vorm. 3, nachm. 2 St. geſ.
Näh. Taunusſtr. 1, I. (*3943fso

das koch. kann und
Mädchen, Hausarb. verricht.,

in kleinen Haushalt geſucht.
Off. u. D 18 an die Exp. (*3963fs

T. Schneiderin nimmtnoch kunde
an. Weinbergstr. 5, p. (B16044)

Beſſere Witwe mittlerer Jahre
ſucht, geſtützt auf gute Zeugniſſe,
Vertrauensſtelle, könnte auch Filiale
übernehmen. Off. unt. D. 48 an
die Exped. d. Bl.
(*4076

Von älterem Ehepaare wird ein
geſundes, tüchtiges, älteres Mäd=
chen
für Anfang September in
guten Haushalt für Küche u. Haus
geſucht. Näheres von morgens
312 oder mittags von 23 Uhr
Bismarckſtr. 47, parterre, oder im
ſtädtiſchen Arbeitsnachweis Wald=
(15822ms
ſtraße 6.
Geſucht 1. Okt. zu Herſchaft von
2 Perſ. ein mit gut. Zeugn. verſehenes
ehrbares Dienſtmädchen bei liebe=
vollſter
Behandl. und gutem Lohn.
Offerten unter D 30 an die Expe=
dition
dieſes Blattes. (*4005

m. g. Empfehlungen
Mädchen nimmt Aushilfe an.
Näh. Eliſabethenſtraße 76, I, früh.
Oktroihaus.
(*4081

Zuverlässiges Mädchen
od. Frau v. 8 Uhr bis nach d. Spülen
geſucht. Wendelſtadtſtr. 34. (*4085

Sung. Kaufmann ſucht Stellung
A per 1. 9. od. 1. 10. in e. Fabrik=
geſchäft
. Bew. in Stenographie u.
Maſchinenſchr., vertr. mit einf. u.
dopp. Buchf., ſowie mit allen and.
Büroarbeiten. Gefl. Offerten erb.
u. D 11 an die Exped. (*3919fs

Geſucht w. ein ehrl. tücht. Mädch.
Saalbauſtr. 16, parterre. (16035sm
Ein junges Mädchen mittags
zu einem 5 jährigen Knaben geſucht.
Wendelſtadtſtr. 31, 1. St. (*3990

z. Beſorgen
Ordentl. Mädchen von Aus=

gängen und Reinmachen ſofort
geſucht J. Ph. Leuthner, Ernſt=
Ludwigſtraße 2. (16019s0

Saubere Frau oder Mädchen
ſofort geſucht von 8 bis 4 Uhr
nachm. Nieder=Ramſtädterſtraße
(*4030
Nr. 31 (Laden).

Aelt. Mädch. od. Frau geſ. von
88 Uhr Magdalenenſtr. 3. (*4026

Privat-Pflegerin

zu einer kranken Dame geſ. Off.
erb. u. D 54 an die Exp. (*4110

Männlich

Tüchtiger Schreiner, 28 J., ſ. d.
Stellung in Kundſchaft= Möbel=
oder
ſonſtigem Geſchäft. Pankratius=
ſtraße
1½ 3. Stock, links. (*4019;

Geltiſsjunge Kapttin
Schiffsoffizier-Karriere d. Handels-
marine
. IIIustr. Broschüre kosten-
los
. Heinr. Zabel, Altona (Elbe),
(II,15270
Preitestr. 46, III.

[ ][  ][ ]

Nummer 173.

Darmſtädter Tagblatt, Samste
den 26. Jnli 1913.

Seite 15.

Erſteingeführte Lebens=,
Unfall=, Haftpflicht=
Verſicherung
mit guten Nebenbranchen,
ſ. für den dort. Bez. zur Unter=
ſtützung
der Agenten einen tücht.

Für ſtrebſame Herren iſt die
Möglichkeit geboten, ein gutes Ge=
ſchäft
und damit verbunden eine
hohe Einnahme zu erzielen. Die
Geſ. gewährt Gehalt, Proviſionen
und auskömmliche Reiſeſpeſen.
Offerten unter F. W. T. 235
an Rudolf Mosse, Frank-
furt
a. M.
(I,15943
Jüngerer
Bürobeamter
geſucht. Offerten mit ſelbſtge=
ſchriebenem
Lebenslauf, Gehalts=
anſprüchen
und Zeugnisabſchriften
erbeten unter C 88 an die Expe=
dition
dieſes Blattes. (15878ds

Tüchtiger, perfekter

zum Eintritt per 1. September
geſucht. Nur ſolche, welche
ſchöne Handſchrift haben u.
ſicher u. zuverläſſig im Arbeit.
ſind, wollen Offert. mit Zeug=
nisabſchriften
u. Gehaltsan=
ſprüchen
unter C 90 an die
Expedition richten. (15911ds

Wir ſuchen für Heſſen einen
tüchtigen Fachmann
als General-Agenten
gegen hohe, feſte Bezüge, Proviſion,
Reiſeſpeſen ꝛc. Meldungen, die
diskret behandelt werden, erbitten
wir an uns direkt oder an unſer
Bezirksbüro Frankfurt am Main,
Braubachſtraße 25. Teutonia,
Verſicherungsaktiengeſellſchaft in
Leipzig.
(II,15983

Hilſe zum Anlegen von Geſchäfts=
büchern
geſ. Off. u. D 37 Exp. (*403a
Hassia- Dauerwäscheée
beſte Bezugsquelle für Vertreter,
Händler, Läden, Vereine. Wer
ſich ſchon damit befaßt, bitte
ſofort melden, da enorme Vor=
teile
. Heldt, Dauerwäsche-
fabr
., Langen, Bezirk Darm-
stadt
.
(15747ids

Für das techniſche Büreau einer
Maschinenfabrik
ein flotter, tüchtiger
Konstrukteur
für allgemeinen Maſchinenbau
geſucht. Schriftl. Off. u. D. R. 503
an Daube & Co., Frankfurt a. M. (III, 16os

Mk. 460.
monatl. kann jede ſtrebſ. Perſon,
ganz gleich wo wohnh. o. welch. Be=
ruf
, dauernd verdienen. Streng
reelle Sache, daher kein Kapital
erforderlich. Nur ehrl. und
zuverläſſ. Leute wollen Poſtkarte
ſchreiben unt. K. 2371 an Ann.=
Exp. Daube & Co., Cöln. (III, 16000

tägl. z. verdienen. Proſp.
210Mk. frei. Adressen-Verlag
Joh. H. Schultz, Cöln 146. (I,16002

Strebſame Leute
finden jederzeit Anſtellung mit
Wochenlohn u. Proviſion. Keine
Verſicherung. Reflektanten können
ſich täglich zwiſchen 5 und 6 Uhr
Wittmannſtr. 43 melden. (*3860ds

Leichter Poſten, ff. Exiſtenz! Wer
* Zeit u. 200 Mk. Betriebskapital
hat, der ſende ſeine Adreſſe ſofort
an d. Exp. d. Bl. ein. Wir ver=
geben
für Darmſtadt u. Umgebung
d. Alleinverkauf einiger leicht ver=
käuflicher
Artikel D. R. G. M. und
zahlen 30 Mk. Wohnungszuſchuß
pro Monat. Paßt auch für den
einfachſten Mann, da keine Kennt=
niſſe
erforderl. u. doch hohen Ver=
dienſt
bringt. Off. u. D 43 Exp. (*4050

Zur Jührune
eines feinen Zigarrengeſchä
wird geſchäftsgewande
Persönlichkeit gesuch
Sehr paſſend als Nebenbeſ
tigung für jüngeres Ehepaar.
Kaution, welche ſichergeſtellt:
erforderlich. Gefl. Off. unt. D
an die Exped.
(*410

1 kräftiger Arbeiter geſ
Waldſtraße 35.
(160

ſEin junger Hausburſche ge
Näh. Parkusſtraße 1. (*

In der Preislage

Damen- und Herrenstiefel stark, solide in den
Sohlen, besonders für breite empfindliche Füsse. Kräftige
Tourenstiefel, Sohlen genagelt, kerniges Rindleder :: ::
Braun oder schwarz Boxcalfleder, mod.
romenäde. Formen in verschiedenen Ausführungen,
eleg. Aussehen, bequeme breite Böden
Weiss Kalbleder Halbschuhe in modernster Fasson,
Weiss Nubuck Damen-Schuhe, das Neueste in dieser
Art. Elegante Knopfhalbschuhe, chice Wildlederschuhe

Luxusausführungen

Inh.: Paul Wildau

eterteteten et e etetretn rt . teg ete enten,. etet. te,
Worms, Würzburg, Nürnberg, Stuttgart, Strassburg, Köln, Aachen, Dortmund, Leipzig, Linden,
Hannöver. Hamburg Breslau. Düsseldorf Duisburg Hamm. Bonn, Limburg a d

Bekanntmachung.
Die Stelle eines Maſchiniſten
und Heizers in hieſiger Zentrale
iſt neu zu beſetzen. Bewerber
müſſen im Freileitungsbau und In=
ſtallationsarbeiten
mehrere Jahre
tätig geweſen ſein. Monteure
werden bevorzugt und können ſich
dieſelben im Maſchinenweſen und
Heizungsanlagen vervollkommnen.
. Anmeldungen ſind bis zum
28. Juli 1913 bei der Großherzogl.
Bürgermeiſterei Pfungſtadt ein=
zureichen
.
(15915ds
Pfungſtadt, den 23. Juli 1913.
Städtiſches
Elektrizitätswerk Pfungſtadt.
gez.: Lang.

Hausburſche
jüngerer, kräftiger Mann, ſofort
für dauernd geſucht (B15884
Ludwigshöhe.

Jüngerer Hausburſche, ſauber
ſolid, zum ſofortigen Eintritt
eſucht. Radfahren nötig. (15941a
Roßdörferſtr. 35 (Laden).

Hochſtr. 12, II., freundl. möbl.
Zim. Mt. 14 Mk. m. Kaffee. (*3904fs

I. Darmstädter
Chauffeur-Schule
Frankfurterſtraße 130
bildet Jedermann in kurzer Zeit
zum Chauffeur aus. Auf Wunſch
wird der Unterricht auch Sonntags
und abends erteilt. Offene Stellen
(*3522
koſtenlos.

esucht
werden eine Partie Backſtein=
maurer
mit Kolonnenführer.
Joh. Glod, Baugeſch., Sablon-Metz,
Kaiſer=Wilhelmſtraße 26. (15938fs

Gutenbergſtr. 15, I., hübſch
möbl. Zimmer, ſep., z. vm. (*3923aim

e e e ete
möbl. Zim. bill. zu verm. (*3931fso

Arheilgerſtr. 4, II., 3 hübſch möbl.
Zim. (Wohn= u. 2 Schlafz.), ſep. Eing.,
Gas, Schreibtiſch, auch einz. (*3916fso

Mauerſtr. 12, part. 2 möbl. Z.
z. v., immer v. Milit. bew. (*3939fso

Waldſtr. 11, 3. Stock, hübſch
möbl. Zim. ſof. zu verm. (15989ms
Schloßgartenplatz 7, nächſt d.
Herrngarten, frdl. möbl. Zimmer
an ruhigen Herrn. (15971ms
Waldſtr. 8, II., freundl. möbl.
Manſardenz. zu verm. (*3989
Waldſtr. 8, II., gut möbliertes
Wohn= u. Schlafzim. mit elektr.
Licht, Schreibt., Telephonben. (*3987
Schloßgartenſtr. 11, II., ſep.,
gut m. Zim. u. 1 einf. m. Z., ſof. (*4002
Riegerplatz 8, II., rechts, ſchön
möbliertes Zimmer. (15961a
Bleichſtraße 39, II., möbliertes
Zimmer mit Penſion. (16013ms
Eliſabethenſtr. 37, Htb., 1. St.,
möbl. Zimmer zu verm. (*4027
Grafenſtr. 8, 1. Stock, kleines
möbl. Zimmer per ſofort. (*4028

Grafenſtraße 8, 1. Stock, ſchön
möbl. Zimmer mit elektr. Beleuch=
tung
, auch mit Penſion, per ſofort
zu vermieten.
(*4029

Grafenſtr. 27, III., links, gut
möbl. Zimmer per ſofort. (*4031so

Soderſtraße 39, 1. St., freund=
lich
möbl. Zimmer mit ſep. Eing.
an ſolid. Herrn zu verm. (16022ms

Zumenhaltraße 7, II.,
frdl. möbl. Zimmer zu vm. (*4006
Liebfrauenſtr. 110, II. r., a. d.
Kranichſteinerſtr., hübſch möbl. Z.
per ſof. od. ſpäter f. anſt. Fräulein
od. Herrn preisw. zu verm. (*4070

Kahlertſtr. 5½, I., herrl. Lage,
frdl. möbl. Zimmer, Schreibtiſch,
für ruhigen Mieter. (25 Mk.) (*4915
Stiſtſtraße 89, 1. St., ſehr ſch.
möbl. Wohn= u. Schlafz. m. Schreibt.,
Gas, ſep. Eing., zu verm. (*4038

ee et .
g. möbl. Wohn= u. Schlafz. (*4016sm

Liebfrauenstrasse 72, pt.,
möbl. Wohn= u. Schlafz., auch nur
Schlafz., billig zu vermieten. (*4013

Liebfrauenſtr. 84, Manſarde,
möbl. Zimmer zu vermiet. (*4018

Ein einf. möbl. Zim. m. Koſt
an Arbeiter zu verm. Zu erfrag.
in der Expd. d. Bl.
(*4040

Kaſinoſtr. 2, I., b. Reinheimer, g.
möbl. Z. an eine Dame. (*4041

Aliceſtr. 22, I., g. möbl. Wohn=
u
. Schlafz. m. gr. Balkon, Schreibt.,
Klavier, Gasbel., ſof. zu vm. (*4042

Schützenſtr. 10½, II., ſch. Schifft.
(Manſ.) an ſol. Mann ſof. (*4057

Landwehrſtr. 11, part., gr. g.
möbl. Zim. zu verm.
(*4065

Mühlſtr. 68, I. (am Kapellpl.)
hübſch möbl. Z. m. Gas, Schreibt.
an beſſ. Herrn (Beamt.) (16030ids

Kaſinoſtr. 17 einf. möbl. Man=
ſardez
. Näh. Buchbinderei. (16031ms

renston Iinn
Elisabethenstr. 4 (Zentrum
gut möblierte Zimmer auf jede
Zeitdauer
(16065a

Waldſtr. 23, II. I., möbl. Zim.
(*4106so
ſofort zu vermieten.

Eckhardtſtr. 13, I., freie Lage,
2 ſchön möbl. Zim., ſep. Eingang,
mit Schreibtiſch, zu verm. (*4104
Neckarſtr. 18, I., g. möbl. kl. Wohn=
u
. Schlafz. z. verm. (Alleinm.) (*4074
Luisenstr. 34, I., 2 eleg. Zim., ſep., m.
Ausſicht in Palaisgart. ſofort. (*4073
Eliſabethenſtr. 25, Hth., k. jung.,
anſtänd. Arb. Schlafſt. erh. (*4090

Vereinstokal
30 Perſonen faſſend, ſep. Eingang,
Klavierbenutzung, zu vergeben
16084a)
Schwanenſtraße 79.

Müllerſtr. 7, II., 3 Z.=W., freige=
legen
, per 1. Okt. zu verm. (16057ms
Gardiſtenſtr. 2 eine ſchöne 2 Zim.
Wohnung zu vermieten. (*4078

Kaſinoſtr. 17, Manſ.= Zim. u. Küche
a. einz. Perſ. Näh. Buchb. (16058ms

für Ausſtellungs=
Ein Erlel zwecke zu ver=
mieten
Dieburgerſtr. 18. (14745t

4 Schaufenſter
in dem Oktroiaufſichtshäuschen
an der Allee (Zufahrtsſtraße zum
Bahnhof) ſind ſofort anderweit
zu vermieten. Nähere Auskunft
Stadthaus, Zimmer 64. (9094a
Darmſtadt, 1. Juli 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
Herren=Wäſche zum Waſchen,
Bügeln und Ausbeſſern wird ange=
nommen
bei ſorgf. Ausführung.
Näh. Eliſabethenſtraße 76, I, früh.
(*4080
Oktroihaus.
Dahrräder u. Nähmaſchinen re=
pariert
gut u. billig Reparatur=
werkſtätte
Chr. Debus, Nieder=
Ramſtädterſtraße 57a. Telephon
(*4097
Nr. 1737.

Ktarkes Tourenrad m. Frlf. u.
Garantieſch. ſof. bill. zu verk.
*4118) Alexanderſtr. 25, I., r.

rennabor=Kinderwag., faſt neu,
ſofort billig zu verkauf. (*4119
Alexanderſtraße 25, I., r.

Ludwigshöhſtr. 9 ſind 2 Wohn.
billig zu vermieten.
(B16042
Näheres Ludwigshöhſtr. 23, I.

Schüler oder Schülerinnen
welche höhere Lehranſtalten in
Darmſtadt beſuchen, können ſehr
gute Penſion und Beaufſichtigung,
eventl. Nachhilfe, in gebildeter
Familie erhalten. Offert. unt. A 4
an die Exped ds. Bl. (15041a

[ ][  ][ ]

Seite 16.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Nummer 173.

Mey
solange
Vorrat!

I viereckige Salatiere (Steingut)
groß . . . . .
4

1 ovale Fleischplatte

10 Stück Speiseteller

46

1 Posten Waschbecken,
bunt . . . . . .

Stück

4

2

I Kaffeeflasche (Emaille) mit Patent-
verschluß
. . . . . . . . . .48

1 Posten Milchtöpfe (Emaille)
16 cm . . . . . . .

4

I Schrubber, I Scheuerbürste und
1 Stück Kernseife . . zusammen

E

6 Pack Seifenpulver, I Scheuertuch u.

2 Pack Seifensand

zusammen

1 Wichskasten und
1 Glanzbürste . .

zusammen

I Handtuchhalter, gelb lackiert .
48
1 Messerputzbank und
I Dose Schmirgel
Susammen. 48
2 B

1 Posten Zwiebel- und Topflappen-
behälter
. . . .
. Stück
1 Küchensieb mit 2 Griffen

1 großer Spankorb

1 Toiletteneimer, lackiert

12 Kleiderbügel

AE

1 Batterdose, 1 Zackerschale und
3 Glasteller . . . . . zusammen
6 Kaffeelöffel im Etul . .
4

I Fenstereimer mit Aufschrift

I emaillierte, viereckige Bratpfanne
mit 2 Griffen . . . . . . .

2

I Spankorb, I Wäscheleine und
60 Klammern .. .. . . zusammen

2

I Handtuchhalter mit dekorierter Ein-
lage
. ....

2

I Karton mit 6 verschiedenen Bürsten
75
I Spirituskocher und I Teekessel
zusammen 75

1 großer Briefkasten . .

2

I Kartoffelpresse, verzinnt .
75

2

1 Gießkanne, 5 Liter

2

I Schirmständer, lackiert

,

1 ovale Fleischplatte und
1 runde Schüssel . .
zusammen

6 Speiseteller, echt Porzellan .
25
5 Einmachgläser, à 1½ Liter, zusammen
75
3 Steintöpfe, à ¾ Ltr., Wurf zusammen 75
6 Glasschüsseln im Satz
15

6 Weingläser mit Tablett, zusammen
75.

I groß.

Posten Aluminiumgeschirre
früher bis 1.25 . .
jetzt Stück

2

1 Bügelbrett und
1 Aermelbrett . . . . . zusammen 1,45 1 Topfbrett, Buchenholz, 80 cm
lang . .......
45 I Kaffeemühle mit Messingtrichter
Ia Werk

1 1.45 Buttermaschine, I Liter . . . .
1 .5 I Garten-Gießkanne, 10 Liter . 1.45 1 Wäscheleine, 40 Meter . . 1.45 1 emaill. Teigschüssel, 42 cm Durch-
messer
. .
e 1.45 I Waschbecken und
I Krug, sehr groß . . . zusammen 145 1 Kaffeetopf, Emaille, 20 cm Durch-
messer
, mit Deckel . . . . . 1.45 1 großer Zinkeimer und
2 Scheuertücher ..
zusammen 45 I verzinnte Backform und
1 Durchschlag . . . . . zusammen 45 1 emaillierter Fleischtopf, 28 cm Durch-
messer
. . . . . . .
1.4 1 Krauthobel mit 2 Ia Messern 1 großer Deckelkorb . . . I Bohnenschneidmaschine . . 1 Petrolkocher, 2flammig . . 3 Einmachgläser, 5 Liter . zusammen

1 großer ovaler Waschkorb
1.45

Fliegenschränke, Eismaschinen, gewähren wir während der
Auf
billigen Haushalt-Tage1
Fruchtpressen und Hängematten

Rabatt.

16040

[ ][  ][ ]

173.

Samstag, 26. Juli.

1913.

Das 30 =Paket Mondamin
genügt für 6 leichte ½ Liter Flammeris. Nur 35 g
Mondamin, ½ Liter Milch und 1 Ei ergeben den köſtlichſten Pudding,
den man mit geſchmorten Früchten oder Törthen ſervieren kann.
Dieſe Zwiſchenſpeiſe iſt ſchmackhafter, auch
nahrhafter als die mit künſtlichen Puddingpulvern
bereitete, die kein Eigehalt haben.
Hondahrrn
berleiht Milchſpeiſen den köſtlichen Sahnegeſchmack.
Das Rezept dazu iſt mit 23 weiteren Rezepten für Sommer=
peiſen
im B=Büchlein zu ſinden, aratis und franko erhältlich vom
Mondamin=Kontor, Berlin, 6.2. Schreiben Sieſofor tdarumt
VI. 15985

MKongreie und verbandstags.

18. Deutſcher Reichsfeuerwehrtag.
Leipzig, 24. Juli. Die Verhandlungen des 18.
Deutſchen Reichsfeuerwehrtages, der heute hier zu ſeiner
mehrtägigen Hauptverſammlung zuſammengetreten iſt,
wurden eingeleitet durch die Eröffnung der großen mit
der Tagung verbundenen Ausſtellung, die ein hoch=
intereſſantes
Bild der Entwickelung des deutſchen Feuer=
llöſchweſens
von ſeinen Uranfängen an bis zum heutigen
Tage bietet. Die Ausſtellung zeigt die vollendetſten Ein=
richtungen
und Hilfsmittel des Feuerlöſchweſens und gibt
einen anſchaulichen Ueberblick über die neueſten Erzeug=
Iniſſe der umfangreichen, weitverzweigten Induſtrie des
Feuerlöſch= und Rettungsweſens. Was die nahezu 100
Firmen auf dieſem Gebiete geleiſtet haben, iſt von den
Feuerwehrverbänden und Berufsfeuerwehren übernom=
men
worden. Auf einem beſonderen Gelände der Aus=
ſtellung
werden Brand= und Löſchproben vorgeführt und
zu den intereſſanteſten Verſuchsobjekten gehören die für
Theater und andere große Räume geſchaffenen Feuerſchutz=
vorrichtungen
, die erkennen laſſen, daß beſonders auch auf
dieſem Gebiete die Induſtrie im Verein mit der Feuer=
wehr
auf immer neue Mittel zum Schutze des Publikums
ſinnt.
Die Eröffnung der Ausſtellung fand in der Vor=
Stragshalle der Feuerwehrausſtellung ſtatt, die auf dem
Meßplatz errichtet, iſt. Zu der Feierlichkeit waren u. a.
Verſchienen der kommandierende General v. Kirchbach, der
Kreishauptmann v. Burgsdorf, der Oberbürgermeiſter von
Leipzig und der Bürgermeiſter Dr. Weber, der Dezernent
für die Leipziger Feuerwehr Stadtrat Dr. Barthold und
eine große Anzahl weiterer Stadträte uſw. Der Vor=
ſitzende
des Hauptausſchuſſes für den 18. Deutſchen Reichs=
feuerwehrtag
Dr. Reddemann=Leipzig begrüßte die An=
weſenden
und ſprach dem Rat und dem Oberbürgermeiſter
der Stadt ſeinen Dank aus und wies weiter darauf hin,
daß die Ausſtellung eine weſentliche Förderung dadurch
erfahren hat, daß der König von Sachſen das Protektorat
übernahm. Er brachte ein Hoch auf den König aus und

Santg. 20. Zul.
die Technik des Feuerlöſchweſens vorgeſchritten iſt. Aus
der wiſſenſchaftlichen Abteilung kann man aber auch erſehen,
daß hier tüchtig weitergearbeitet wird. Jedes Haltmachen
würde ja auch den Anfang eines Verdorrens bedeuten.
Das aus kleinen Anfängen emporgewachſene Feuerwehr=
weſen
iſt zu einem gewaltigen Faktor geworden. Wäh=
rend
man ſich früher nur auf den Kampf gegen die Natur=
gewalt
des Feuers beſchränkte, iſt man heute mehr und
mehr dazu übergegangen, das Hauptgewicht auf die Vor=
beugung
gegen Feuer zu legen. Die meiſten Feuer wer=
den
heute nicht mehr durch Waſſer, ſondern durch Tinte
gelöſcht. Die jüngſte Wiſſenſchaft iſt die Ingenieurkunſt.
Wenn man hört, daß in Deutſchland jährlich 150 Mil=
lionen
dem Feuer zum Opfer fallen, muß jeder anerkennen,
daß hier noch ſehr viel zu leiſten iſt. Man wende nicht
ein, daß der größte Teil dieſer Summe durch die Verſiche=
rungsgeſellſchaften
gedeckt wird; ein großer Teil des
Nationalvermögens geht dabei verloren. Fertig ſteht nun
die Feuerwehrausſtellung da und ich bitte den Herrn Ober=
bürgermeiſter
, dieſelbe zu eröffnen. Bevor der Ober=
bürgermeiſter
Dr. Dittrich das Wort ergriff, verteilte der
Kreishauptmann die Auszeichnungen, die der König von
Sachſen anläßlich des Feuerwehrtages und der Ausſtel=
lungseröffnung
verliehen hat.
Hierauf erklärte Oberbürgermeiſter Dr. Dittrich die
Ausſtellung für eröffnet mit dem Wunſche, daß ſie an
ihrem Teile das geſamte Feuerlöſchweſen fördern möge,
daß ſie insbeſondere den Schutz für den Feuerwehrmann
und ſeinen Beruf erhöhe und daß ſie das Intereſſe des
Volkes für das Feuerlöſchweſen erwecken und fördern
möge. Magiſtratsrat Lang ſprach ſodann im Namen
des Ausſchuſſes des Reichsdeutſchen Feuerwehrverbandes
dem Rat der Stadt Leipzig und den Ausſtellern den Dank
des Verbandes aus, womit der feierliche Eröffnungsakt
beendet war.

Sport, Spiel und Turnen.

* Pferdeſport. Rennen zu Karlshorſt, 24. Juli.
Immergrün=Jagdrennen; 3000 Mark Diſtanz 3200 Meter:
1. Herrn W. Dodels Heloiſe, 2. Zandvoort, 3. Stör. Tot.
43:10. Preis von Augsburg; Ehrenpreis und 3000 Mk.,
Diſtanz 4000 Meter: 1. Leutn. Struves Wackerlos, 2. Had=
wiga
, 3. Rod Clover. Tot. 25110. Sommer=Preis;
8000 Mark, Diſtanz 270 Meter: 1. Herrn Weſtens Blücher,
2. Brabant, 3. Polia. Tot. 23:10. Herkules= Jagd=
rennen
; Ehrenpreis und 8000 Mark, Diſtanz 3400 Meter:
1. Rittm. Graf Strachwit) South, 2. Erla, 3. Chanteeler.
Tot. 129110. Aurora=Jagdrennen: 6000 Mark, Diſtanz
3200 Meter: 1. Herren K. und. A. Utzſchneiders Clown,
2. Kontra, 3. Spionskop. Tot. 21:10. Preis von
Wuſtermark: Ehrenpreis und 3000 Mark, Diſtanz 4200
Meter: 1. Herrn H. Katz’ Aſtree III, 2. La Tour, 3. Jeſ=
ſonda
. Tot. 76:10. Preis von Sadowa; 3000 Mark,
Diſtanz 1200 Meter: 1. Herrn E. Walters Panna, 2. Frei=
mut
, 3. Alteſſe II. Tot. 41:10.
sr. Rennen zu Maiſons=Lafitte, 24. Juli.
Prix de Jardy; 10000 Francs, Diſtanz 3200 Meter:

Th. Rehs Raſol, e
Tot. 70:10. Prir de Courteilee; 5000 Francs, Diſtanz
1000 Meter: 1. Monſ. A. Veil=Picards Joſeline II,
2. Sourdine, 3. Jarnac. Tot. 30110.
* Offiziers=Lawn=Tennis=Turnier zu Homburg. Am
Donnerstag fanden die Spiele, die wegen des Regenwet=
ters
zwei Tage ruhten, ihren Fortgang. Die Preisvertei=
lung
fand Freitag nachmittag ſtatt. Die einzelnen Re=
ſultate
ſind: Herren=Einzel um den Kaiſerpreis: zweite
Runde v. Wilm gegen Krengel 8:6, 6:2, dritte Runde von
Leſſer gegen Nonn 6.0, 6:2, v. Gersdorff gegen Bartels
1:6, 614, 6,3, Daub gegen v. Haugk 6:1, 6:1, v. Wilm
gegen v. Loeper 836, 62, vierte Runde v. Leſſer gegen von
Gersdorf 6 3, 62, Daub gegen v. Wilm 62. 6.3. Im
Herren=Doppel ohne Vorgabe ſiegten in der erſten Runde
Bartels=v. Wilm gegen Wätjen=v. Grote 60, 622, H. Be=
ring
=Krengel gegen v. Loeper=Kern 6:3, 517, 64, in der
Schlußrunde Spielberg=Daub gegen Wolff=v. Leſſer 216,
6:1, 64. Im Herren=Einzel mit Vorgabe ſiegte in der er=
ſten
Runde Bartels (½½) gegen Daub (15.4) 622, 670,
Prinz zu Schaumburg=Lippe (*-½/) gegen H. Bering (½)
6:2, 6:3, v. d. Kneſebeck (15.2) gegen. v. Wilm ( 15.3)
6.5, 2.6, 622, F. Bering (15) gegen Nonn (*15½) 6.5,
6.5, in der zweiten Runde Kern o. Sp. gegen v. Sommer=
feld
, Krengel (16) gegen Bartels 6:2. 611, Wolff gegen
Leſſer (½) 64, 3:6, 7.5, Prinz zu Schaumburg=Lippe
gegen v. Loeper 2:6, 611, 622. Weihe (30) gegen Spiel=
berg
6:5, 5t6, 6:3, v. d. Kneſebeck gegen Weiß (½) o.
Sp., F. Bering gegen Wätjen (15.4) 60. 6:1, du Vinage
(15) gegen v. Grote (-15½) 6:4, 615, in der dritten
Runde Krengel gegen Kern 6:3. 6:2, Wolff gegen Prinz
zu Schaumburg=Lippe 6:5, 2.6, 7.5, v. d. Kneſebeck gegen
Weihe, F. Bering gegen du Vinage 6:1, 62. Im Herren=
Doppel mit Vorgabe gewannen in der erſten Runde F.
Bering=Daub (30) gegen Bartels=Kern (½) 6:4, 246,
62, v. Münſtermann=du Vinage (½) gegen v. Sommer=
feld
=v. Leſſer ( 15) o. Sp., Wolff=v. Wilm (15.4) ge=
gen
Graf Wrangel=Weihe (15.1) 611, 6:4, Wätjen=v.
Grote ( 15.2) gegen Prinz zu Schaumburg=Lippe=v Loe=
per
(½) 6:4, 6:5, in der zweiten Runde v. d. Kneſebeck=
H. Berina gegen v. Hauak=v. Gersdorff (15.4) 6.5, 4.6,
6:4, Wolff=Wilm gegen Wätjen=Grote 6:2, 5:6, 622.

Luftfahrt.

sr. Der neue Schütte=Lanz.=Lenkballon,
der für die Militärbehörde von der Luftſchiffwerft Schütte=
Lanz zurzeit erbaut wird, ſoll entgegen anderslautenden
Meldungen den kürzlich verunglückten S. L. 1 an
Größe zwar übertreffen, aber nur einen In=
halt
von 22 000 Kubikmetern erhalten. Er wird
alſo um 2000 Kubikmeter größer ſein, als das erſte
Schütte=Lanz=Luftſchiff. Zum Antrieb dienen drei Moto=
ren
von zuſammen 550 Pferdeſtärken. Sie werden in zwei
Gondeln untergebracht Eine weitere Neuerung an dem
Schiffe wird die Anbringung eines Laufganges ſein zwi=
ſchen
den beiden Gondeln; eine Konſtruktion, die ſich bei
den Zeppelin=Luftſchiffen bereits im Laufe der Jahre
ſehr gut bewährt hat. Dieſer Laufgang ſoll ſo bequem
eingerichtet werden, daß er bei größeren Fahrten auch für
die Mannſchaften als Aufenthalt dienen kann.

baebpapge
Jsolierpappe
liefern billigſt
Mayer & Sender
Waldſtraße 35. Tel. 670. (15438a

Wirtstiſch, großer Kraut=
hobel
und kleine Einmach=
fäſſer
zu verkaufen Hoffmann=
ſtraße
3, Seitenb.
(*3873ds

1 Kommode ant. Lampe zu verk.
*3858ds) Eſchollbrückerſtr. 12, Stb.

121!
I
I
I1!
In22!
IIIR2111!
I!
In!
EE2
Inna
II!!
Susunsdunsnaamsnunnnnne susn

einzelne Stücke, sowie ganze Braut- u. Wohnungs-
Ausstattungen unter koulanten Bedingungen
Auf Credit
Die Anzahlung ist gering und wird so bemessen, dass
sich jeder leicht ein gemütliches Heim schaffen kann.
Die Abzahlung bestimmt der Käufer selbst seinen Ver-
(16005
hältnissen entsprechend.
Raufrkark
Darmstadt:: Bleichstr. 30
Aeltestes, grösstes und leistungsfähigstes Geschäft
am Platze.

Mee eneeee e e ce
HEEf
II!
IIE12g-
GIENIIE12f!
I
IREI!
Inf
Mhusanannns
Manas!
mansung
SaE2

deren Echtheit garentient dieser
0

ehenbiet etene
und dieAufschrißt fabrikat der
Sternwollspinnerei Aftuns Bahrenfeld

Aus reiner Wblle hergestellt
nichteinlaufend: nicht filzend.

Das Beste gegen Schweißfuß
Qualitäten 68

füur bſansc ſlachnehe un gengegeien
S

Als Spezialität empfehle:
Täglich friſche Dickmilch in
Gläſern und Krügen
Süßen Rahm Sauren Rahm
Schmierkäſe
Lauterbacher Schnippches
Ueberrheiner Delikatess- Bauernhand-
käse
, ſowie gr. Ausw. in garant.
vollfetten in= u. ausländ. Käſen
Täglich friſche Trink=Eier
la allerf. Holl. Süßrahmtafel=
butter
, vom Block ſowie in ½ Pfd.
Stücken zum Tagespreis
la oberheſſiſche Landbutter
per Pfd. 1.30, bei Abnahme von
10 Pfund zu 1.20
Wiederverkäufer Vorzugspreiſe.
Lieferung frei Haus.
Verſand nach allen Stadtteilen.
15046a
Ewalds
Eier-, Butter- u. Käsespezialgeschäft
Telephon 1163 Elisabethenstr. 56.

Ladenlüſter
3fl., für Gas, billigſt abzugeben
15814a) Wilhelminenſtr. 21.

[ ][  ][ ]

Nummer 173

Landgraf-Philipp-Anlage 6

Depositenkasse: Wilhelminenstrasse 14
Aktienkapital u. Reserven: 192 Millionen Mark

Vorteilhaffestes Transportmittel für Baunnter-
nehmungen
, Industrie, Gruben, Hüttenwerke,
Rangierbetrieb, ca. 1000 Stck. bereits geliefert.

Seite 18.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Scheuermann’s Bienenstände
Hohlerweg 95 Telefon 1156
Bienenhonig neuer Ernte per Pfd. 1 M.
Verkaufsstelle nur:
L. ENGELHARD Nachfolger, Darmstadt, Gr. Ochseng. 27.
Daselbst auch alle zur Bienenzucht nötige Gerätschaften wie:
Wabenzangen, Imkerhandschuhe, Imkerschleier u.-hauben, Rauch-
apparate
, Königinfangkäfige, Absperrgitter, Ia. Kunstwaben,
16052a
Honiggläser etc. etc.

Oberurseler
Teeröl
Dieselmotore

Oberurseler
Locomotiven

Lackierte Bettstellen
Ia Ausführung
Mk. 15.50, 19.50,
23., 25.-, 29..

Polierte Bettstellen
echt nussb., i. Eiche
Mk. 45., 48.-, 56..

Patent-Matratzen . Mk.
Seegras-Matratzen Mk.
Woll-Matratzen . Mk
Kapok-Matratzen . Mk.

13.50 16. 17.50
17.50 14. 9.75
27. 24. 22.50
58. 48. 39.50

Roßhaar-Matratzen Mk. 110. 95. 80.
(15995
Markt 11
Betten-
Spezial-haus Suchdanl Tel.21ss

Die neue Zigarre!

Jede Sorte lst, Im Gegensatz zu dem herkömmlichen Verfahren, überall in der gleichen Auf-
machung
, unter der gleichen Bezeichnung und zum gleichen Preise erhältlich. Durch dieses
neuartige, für den Konsumenten ausserordentlich angenehme Verfahren, ermöglicht es die Fabrik
dem Raucher, seine einmal ausprobierte und für gut befundene Zigarre überall, zu Hause und
auf der Reise, sofort zu erkennen und in gewohnter Weise zu verlangen. Jede Kiste trägt zum
Zeichen der Echtheit den Aufdruck: Georgsburg-Zigarrenfabriken, Hamburg und
eine Nummer, die den überall gleichen Verkaufspreis bedeutet.
Alleinverkauf für Darmstadt: Ludwig Meyer, Zeughausstr. 7, Lauteschlägerstr. ½, N.-Ramstädterstr. 14.
Für den Stadtteil Bessungen: V. Dörsam, Bessungerstr. 37.
VI, 14091,44

Für die Reisezeit:
Ausländisches Geld
Stahlkammern (Safes) von 5 Mark an für ein Fach
Kreditbriefe ev. für die ganze Welt gültig.

Feuer- u. diebessichere Aufbewahrung von Wertpapieren
und Wertgegenständen aller Art
Verwaltung von Wertpapierbeständen auch Hypotheken
Verzinsung von Bardepositen (gegen Einlagebücher)
REEEEMENGu8
Nähere Auskunft an unseren Schaltern.

ule beite eelegenheit
gebrauchte Möbel aller Art am ſchnellſten und Brenhholz

ſicherſten zu verwerten, bietet mein Unternehmen:
Uebernahme zur Versteigerung und Verkauf
vollständiger Haushaltungen, wie Nachlässe,
einzelne Möbel etc.
Auf Wunſch vorherige Taxation. Geſchäftsprinzip: korrekt,
diskret und bill. Berechnung. Abrechnung kann ſofort nach
Verſteigeruug und Verkauf erfolgen.
Weg= und Umziehenden beſtens empfohlen.
Bitte meine Verſteigerungs= und Verkaufsanzeigen zu beachten.
- Beste Referenzen.
(4303a
Johannes Krummeck, Anktionator u. Taxator
Telephon 1774 Bleichstrasse Nr. 1. Telephon 1774

Zahnärztliche Praxis
Zam Arzt Wolters
17 Rheinstrasse 17, Ecke Grafenstrasse
Telefon 1027
den ganzen Tag geöffnet.
Behandlung aller Mitglieder von Kassen, die
dem Krankenkassenverband angehören.

14137a

von eige
Prima Gänſefedern ner Zucht
(*3985
billig zu verkaufen.
Kaſtanien=Allee 20, nächſt der
Kranichſteinerſtraße.

ehrock=, Frack=, Smoking= An=
züge
, Zylinder zu verleihen
Rheinſtraße 5, 2. Stock. (10999a

Mdtr hert Matetlice
große Auswahl, billige Preiſe, da
(15032a
igenes Fabrikat.
Schulſtraße 9, II.

Pill. Möb. z. v. Diwan, Kinderw.,
Büfett Kaſinoſtr. 21, I. (*3830ds

klein gemacht und gut getrocknet,
liefert zu Mk. 1.20 per Zentner
frei Haus
(15879ds
Ludwig Alter,
Hofmöbelfabrik, Kirſchenallee 12.

zu verkaufen.
Strickmaschir
Off. erbeten
unter B 91 an die Exp. (*3552sis

Pianino, ſehr gutes Inſtrument,
gegen Kaſſe für 350 Mk. zu
verkaufen. Anzuſehen von
Uhr Annaſtr. 6, II.
(*4001

I. Hess. Versich. geg. Ungezief.
Ibel & Lotz, G. m. b. H.
Eliſabethenſtr. 31. Telephon 461.

Vertilgung von Ungeziefer jeder
Art, wie Wanzen, Käfer, Ratten,
Mäuſe, Motten uſw. billigſt unt.
Garantie und ſtrengſter Diskretion.

Für Hausbeſ., Hotels, Bäckereien,
Reſtaur. uſw. Verſicherung gegen
Ungeziefer beſonders zu empfehlen.
Aeußerſt geringe Jahresprämie.
Koſtenloſe Ausſprache an Ort und

Achtung?
Achtung!
Verkaufe von heute ab und folgende Tage
Ca. 1600 Pfd. erstklass. Mast-Ochsenfleisch
das Pfund zu 80 Pfg.
Schweinefleisch, Wurstwaren, Würstchen
(*4004
zu den bekannten billigen Preiſen.
Nur Kiesſtraße Nr. 21 im Fleiſchverkauf.
Grauer

Militärmantel
mögl. von Art.=Korps 25, geſucht.
Offerten mit genauer Preisangabe
unter C 13 an die Exp. (*3625oms
Rollschutzwände
eig. Fabrikat, billigſt. (15402a
G. Gehbauer, Rolladenfabr.
N.=Ramſtädterſtr. 69. Tel. 1372

Einige
Fahrräder
zurückgeſetzt, mit Garantie, billigſt.
Hölgesstraße 1. (15863a

ente enene eie

[ ][  ][ ]

Nummer 173.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Infolge der ungünstigen Witterung haben wir große Quantitäten

zurückbehalten. Wir verkaufen dieselben größtenteils mit erheblichem Verlust.
Blusen aus Seide, Woll, Baumwoll-, Stickereistoffen, aus Volle und Batist
2.20 2.50 3.
90 1.10 1.30 1.50 1.90 2.
Auf die ohnehin schon sehr billigen Preise unserer Wasch-Konfektion gewähren wir auf
Kostüme 30% Rabatt, zu Kostüm-Röcke 20% Rabatt.

Ludwigsplatz

Dieses Lager besteht ausschließlich aus Stücken dieser Saison.

Gebrader Gou

Ludwigsplatz

Fernsprecher 819.

Suppenwurze
unübertroffen
in Flaschen à 0,40, 0,75, 1,40 und
4.20, sowie nachgefüllt und in Korb-
flaschen
pro kg 3,20 in allen einschl.
. Geschäften zu haben.
(12350a
Vertreter: Otto Caspary
Darmstadt. Arheilgerstr. 10.

Regale
gebraucht, ca. 180X80X30 cm, kauft
Karlſtraße 67, pt. (B15763

20% RABATT
gewähre bis zum 31. Juli 1913
auf einen Poſten
Kleiderbürſten
Staubbeſen
Handfeger
Haarbürſten
Wichsbürſten
Kardätſchen.
Ferner verkaufe ich billigſt:
ca. 20 Stück Haushaltungs= und Geſchäfts=
Leitern, ſolide Ware, ſowie Doppel=Leitern in
all. Größ. für Weißbinder, Tapezierer, Inſtallateure.
Günstige Gelegenheit.

Spezialgeschäft Steiner
Luiſenplatz Nr. 1, neben der Weinſtube.
(*5904ds

Tur Wirise
in Darmstadt geeignete Leute geſucht.
an die Expedition ds. Blattes.

Offerten unter U 85
(14472a

Kauft nur das unübertroffene
Ungeziefermittel
Thurmelin
in Gläſern zu 30, 60 Pf. u. Mk. 1.
Zuhaben in Apotheken u. Drogerien
Darmſtadts und Umgebung.

die große, die praktiſche Mode,
in tadelloſer Ausführung bei
M. Neukirch
Eliſabethenſtr. 5, I. (13054a

Vien!

Karlstr. 25, Tel. 1782
H. Lohr,
Flaschenbier-Depöt Brauereifüllung empfiehlt
Groß-Gerauer Union-Bräu, Hildebrand Pilsener und Kaiserbräu,
Fay- und Kaiserbier, Kulmbacher, Köstritzer, Fürstenberg- und
Spatenbräu, Ia Speierling, Export- und Gesundheits-Apfelwein,
sowie sämtliche Mineral- und Tafelwasser. (15584a
Vertreter des Namedysprudel. Prompte Bedierung zugesichert.

dielängstersehnte kleine Schreib-
maschine
. Eine genaue Nach-
bildung
der weltberühmten
grossen (14135a
Adler-Schreibmaschine
Klare Schrift. Wunderbar
leichter Anscblag.
Inh. A. Ober,
Malel Wober, Hoflieferant.

Karlstraße 30, Telephon 2498.
Underwood-Maschinen-Schreib-Büro
Vervielfältigungs-Anstalt
Zirkular-Druckerei Schreib-Büro
Ernst-Ludwigstr. 9. Tel. 648. 14132a

Wie wir vergeben unſern
Schuldigern
Roman von E. Krickeberg.
(Nachdruck verboten.)

Sie hatte ſich feſt vorgenommen, ruhig zu ſein. Bern=
hard
Hartkopf liebte es nicht, wenn ſie ihrem Temperament
nachgab, aber das war ſtärker als ſie. Er ſah ihre Auf=
regung
ſofort.
Nun begütigte er, hat es einmal wieder überge=
ſkocht
? Kind . .
O, wenn Sie wüßten, Harto, wie er mich geplagt hat.
Laſſen Sie mich nur wenigſtens erſt ablegen.
Er beeilte ſich keineswegs damit, hing ſehr umſtänd=
lich
Zylinder und Paletot an den Garderobenſtänder,
bürſtete kunſtgerecht vor dem Spiegel die wenigen grauen
Haare vom Hinterkopf über den kahlen Scheitel und trat
dann langſam zu ihr ins Zimmer. Ein hoher, ſehr hage=
rer
Mann mit einem ausgeprägten bartloſen Schauſpie=
lergeſicht
. Scharf ſprang die lange, gerade, ſchöngeſchnit=
tene
Naſe aus dem hohlen Antlitz mit dem grau=gelben
Teint. Die Augen lagen tief in ungewöhnlich großen
Höhlen unter der überhängenden Stirn und den grauen
buſchigen Brauen. Ihr Blick ſchaute klug und kühl und
gleichgültig in die Welt, mit der ihr Beſitzer längſt abge=
ſchloſſen
hatte. Er war ein Mann, der nichts mehr vom
Leben erwartete und nichts mehr verlangte.
Sein ſchwarzer langſchößiger Rock war an den Nähten
bereits etwas fadenſcheinig, aber von tadelloſer Sauber=
keit
, wie ſeine ganze würdige Erſcheinung. Würde und
Sauberkeit waren überhaupt auf den erſten Blick die her=
vorßechenden
Eigenſchaften des ehemaligen Schauſpielers.

Ohne den ſchwarzen Rock, die tadelloſe Krawatte und den
blitzblanken Zylinder war der alte Hartkopf ſchlechterdings
nicht zu denken.
Anita hatte ſich in die Sofaecke unter das Bild ihres
Mannes geſetzt. Sie nahm ſich zuſammen, um ruhig zu
ſcheinen, aber an der nervöſen Art, mit der ihre Finger
am Taſchentuchzipfel zerrten, erkannte Hartkopf deutlich
genug, daß ihre Faſſung erkünſtelt war.
Er ſetzte ſich ihr gegenüber. Alſo er war da, der
Gefürchtete?
Da unterbrach ſie ihn ſchon. Gefürchtet habe ich ihn
eigentlich nicht, Harto, es war mir nur unangenehm, mit
ihm zuſammenzutreffen. Daß eine Einigung nicht mög=
lich
ſein würde, wußte ich ja im voraus . . . aber jetzt,
glaube ich, fürchte ich ihn.
Hartkopf ſah ſie ſcharf an: Demnach hat er ſich auf den
ſchroff=feindſeligen Standpunkt ſeiner Eltern geſtellt?
Ja und nein . . . oder doch ſicher ja. Er weiß
es nur zu verbergen hat verſucht, Heini an ſich zu ziehen.
Vielleicht will er ihn mir rauben, um mich hintenherum zu
treffen! Aber das Schrecklichſte für mich iſt zunächſt
dieſe fürchterliche Aehnlichkeit mit Heinz. Denken Sie,
Harto, er iſt durchaus nicht hübſch und faſt düſter ernſt, und
doch gleicht er frappierend ſeinem ſchönen und heiteren
Bruder.
Das müßte Sie doch eigentlich milder gegen ihn ſtim=
men
.
Im Gegenteil, fuhr ſie auf, es beleidigt, es kränkt
mich und flößt mir Bangen ein.
Hartkopf beobachtete ſie mit ſeinen klugen Augen, wie
ſie mit den zitternden Händen das Taſchentuch faſt zerriß
und mit flackernden Blicken um ſich ſtarrte, und dabei
wurde ſeine Miene nun auch unruhig und ſorgenvoll.

eie ſeten e et hitent rehen
Ihre Sache herzlich ſchlecht geführt.
Aber ſie ſchüttelte nur heftig abwehrend den Kopf. Ich
habe getan, was ich tun konnte, aber jetzt habe ich nur
Sinn für das eine: dieſe Aehnlichkeit wird helfen, ihm
meines Kindes Herz zuzuwenden. Heini hat ſeinen Papa
nicht vergeſſen, und das ſo lebenswahre Bild hat dazu bei=
getragen
, die Erinnerung an ſein Aeußeres friſch in ihm
zu erhalten. Er ſelber hat herausgefunden, daß der neue
Onkel dem Papa gleicht.
Verſtehen Sie denn nicht, fragte ſie ungeduldig, als
er noch immer ſchwieg, daß das dem Eberhardt von Dre=
wensberg
eine Macht gibt, die er zu meinen Ungunſten an=
wenden
kann, wenn er klug iſt? Und er iſt klug. Er
hats bewieſen, indem er ſofort einlenkte, ganz andere Töne
anſchlug, ſobald ſich ihm Heini in ſeiner kindlichen Unver=
nunft
treuherzig näherte.
Vielleicht erweiſt ſich dieſe Unvernunft des Kleinen
doch noch als eine, wenn auch unfreiwillige Klugheit,
Anita! Vielleicht iſt Eberhardt von Drewensberg gar
nicht ſo feindlich gegen Sie geſonnen! . . . Oder der Lieb=
reiz
des Kindes hat ſeinen Zorn gegen Sie erſchüttert!
Können Sie ſich denn gar nicht in den Gedanken hin=
einfinden
, daß Sie doch noch zum Frieden mit der Fa=
milie
Ihres Mannes gelangen könnten?
Sie zuckte auf und rief laut und heftig: Nein nie!
Zu der alten Schmach hat der Drewensberg noch eine neue
gefügt, indem er mir ins Geſicht hinein meine dunkle
Vergangenheit vorwarf. Meint man es gut mit einem
Kinde, deſſen Mutter man auf ſo ſchnöde, heimtückiſche
Weiſe anzugreifen und unſchädlich zu machen ſucht?
Sie meinen mit dieſer Mutter leichtes Spiel zu haben,
bieten ihr einfach als Köder eine gute Rente eine Lap=

[ ][  ][ ]

regulärer Wert bedeutend höher.

Ludwigsplatz

Eine äußerst aparte
Wohnungs=Einrichtunc
2

Elektrische Anlagen

bestehend aus Schlafzimmer in mahagoni poliert, mit 160 cm breitem
3 türig. Spiegelschrank, einem Esszimmer in eichen, einem Herren-
zimmer
in eichen, sowie einer Küche in pitsch-pine prima lasiert,

zum billigen Gesamtpreise von Mark 2050
habe ich unter anderem in meinem neuen
ElEwenvelen

Zweiggeſchäft Rheinstraße 39 (neben Britanniabotel)

aufgestellt u. lade ich zur unverbindlichen Besichtigung dieser sowie
der übrigen dortselbst sich befindlichen Einrichtungen ergebenst ein.
Ferner möchte ich auf die grosse Auswahl fertiger Musterzimmer
im Hauptausstellungshaus Heinrichstr. 67
hinweisen. Dem Umfange meiner Firmaentsprechend, finden sich diese
Einrichtungen in mannigfaltigster Preislage vor u. empfehle ich hiermit:

Licht, Kraft und Schwachstrom
Ludwig Pohl
Heinheimerstraße 15. Telephon 1324.
Pläne und Kostenanschläge gratis. (15401a

Lohnkutscherel u. Tensioh-Stalung
Darmstadt
Tel. 530 Heidelbergerstrasse 25 Tel. 530
Empfehle meine eleganten Equipagen (mit und
ohne Gummiräder) zu allen Gelegenheiten, sowie meine
(B15442
Neuzeitlichen

Mk. 198 250 325 375 450 550 610 700 u. S. W.
Mk. 395 450 545 600 685 795 815 855 u. s. w.
Mk. 338 400 475 525 650
5 725 885 u. S.w.
15 805 840 910
Mk. 595
0 1050 1150 u. S. W.
Mk. 82 115 145 175 195 235 250 275 u. s.w.
Die Besichtigung ist ohne Kaufverpflichtung.
(13117a

Automobile!

pedition Monnard, Feldbergstr. An- u. Abholung v. Gütern
u. Reise-Effekten etc. Prompte Bedienung. Teleph. 553. (695a

Darmstädter Möbel=Einrichtungshaus

Ludwig Stritzinger Darmstadt

Hauptausstellungshaus: Heinrichstr. 67, Ecke Martinstr.
Zweiggeschäft: Rheinstraße 39, neben dem Britannia-Hotel.

Tapeten-Neuheiten
hervorragend schöne Auswahl in jeder Preislage. (15605sms
Rest-Tapeten weit unter Preis-
Tapetenhaus Carl Hochstaetter

Schirmfabrik Schlüter
Kirchſtraße 27
Reparaturen u. Ueberziehen ver
ſofort, billig und gut. (10874a

eitent enate
Damenfriseul kunden z. Pr.

v. 7 Mk. mit Ond. an, ſowie An=
fertigen
aller moderner Haarbeiten
zu den billigſten Preiſen.
15145a) Schuchardſtr. 16, part.

Gut erhaltener
Kinderwagen

Elisabethenstr. 29.

Hoflieferant.

Telephon 725.

billig zu verkaufen Lauteſchläger=
ſtraße
17, 2. Stock rechts. (*3806dfs

Wie neu

wird Jeder mit Bechtel’s Salmiak-
Gallseife gewaſchene Stoff

jeden Gewebes, vorrätig in Paketen zu 45 Pfg.,
bei Friedrich Schaefer, Darmstadt. (II,9633

palie für die Drewensbergs! Und eine ſolche obſkure
Schauſpielerin, die ſittlich minderwertig, armſelig und je=
denfalls
auch ſkrupellos iſt, die wird eine pekuniäre lebens=
längliche
Unterſtützung der eigenen Perſon den ungewiſſen
Ausſichten ihres Sohnes auf ein dereinſtiges großes Erbe
ſelbſtverſtändlich vorziehen Nun ſieht man, daß man ſich
geirrt hat und ändert ſeine Taktik. Man heuchelt Inter=
eſſe
und Teilnahme für ihr Kind, um es deſto ſicherer um
ſeine Zukunft betrügen zu können. Daß Eberhardt von
Drewensberg dabei ſelber ſeine Kunſt verſucht, nehme ich
ihm nicht einmal übel. Er iſts ja, der geſchädigt wer=
den
ſoll.
Harto wiegte ſinnend ſeinen grauen Kopf. Ich weiß
doch nicht, Anita, ob Ihr Urteil richtig ſein kann. Ihr
Mann hielt viel von ſeinem Bruder, hat ihn ſtets als Edel=
mann
im beſten Sinne des Wortes geſchildert und nie auf=
gehört
zu hoffen, daß wenigſtens mit ihm das alte Fami=
lienband
wieder geknüpft werden würde.
Heinz hat von allen Menſchen gut und groß gedacht!
Plötzlich blieb ſie vor Harto ſtehen, und den Kopf ener=
giſch
aufwerfend, rief ſie leidenſchaftlich: Und wenn ſelbſt
dieſer, nach menſchlichem Ermeſſen unmögliche Umſchwung
in der Geſinnung der Drewensberg eintreten ſollte er
kommt zu ſpät! Der Schimpf, den mir Eberhardt von Dre=
wensberg
heute angetan hat, iſt nicht abzuwaſchen durch
ein Meer von Güte.

Anita! Der alte Mann hob beſchwichtigend ſeine
Hand. Denken Se an die vielen der Unſeren, die unter
demſelben Verdacht der Unmoral unſchuldig leiden wie
Sie, weil es, das dürfen wir uns doch nicht verhehlen,
genug Leichtfertige unter uns Schauſpielern gibt.
Das iſt etwas ganz anderes, Harto! Die große Menge
kann nicht wiſſen, wie es um uns ſteht, ihr gegenüber
bin ich keine Individualität, ſondern nur ein Glied einer
großen Gemeinſchaft. Dieſe mag auch von mir denken,
was ſie will, wenn ich nur vor mir ſelber rein daſtehe.
Selbſt Eberhardt von Drewensberg als Menſch geht mich
nichts an, mag er über mich perſönlich urteilen, wie er
Luſt hat! Aber er hat Heinis Mutter beſchimpft, ſeines
Bruders Ehre im Grabe beſudelt das iſts ! Das
darf ich nicht vergeſſen und verzeihen! Ich würde nicht
wagen, zu Heinz’ Bild emporzublicken, wenn ich es täte,
denn das iſt etwas, was Heinz ſelbſt nie und nimmermehr
verwinden würde.
Der alte Mann ſtrich ſich mit der hageren Hand lang=
ſam
über die Stirn. Er ſeufzte ſchwer.
Und doch haben Sie kein Recht, Anita, ſich trennend
dazwiſchenzuſtellen, wenn die Familie Ihres Mannes
Frieden mit dem Kinde ſchließen will.
Oh! fuhr ſie auf. Das habe ich wohl! Das Kind
iſt in ſeiner Ehre gekränkt wie ich, und ich habe dafür zu
ſorgen, daß es nicht noch einmal ähnlichen Beſchimpfungen

ausgeſetzt wird. Und die Drewensbergs mit ihren Vor=
urteilen
, ihrer Ungerechtigkeit und Hartherzigkeit ſind
ſchlechte Vorbilder für ein empfängliches Kindergemüt.
Es iſt meine Pflicht, meinen Sohn von ihrem Einfluß
fernzuhalten. Sie ſollen ihm ſein Recht laſſen, weiter
haben wir nichts miteinander zu tun. Mit meinem Wil=
len
wird er niemals Freundlichkeiten von ihnen annehmen.
Bis er ſelber zu entſcheiden vermag, was er zu ſei=
nem
Beſten für notwendig hält, unterbrach der Alte ernſt.
Sie preßte die verſchränkten Hände auf die Bruſt
und atmete ſchwer. Ja Harto! Und Gott gebe, daß er
dann nicht ſeine Mutter vergißt!
Wie ſollte das enden? Mit dieſer bangen Frage
legte ſich Anita zu Bett, mit ihr ſtand ſie des Morgens
wieder auf und wie ein Schemen ging ſie den Tag hin=
durch
neben ihr her. Wie ſollte das enden? Eberhardt
von Drewensberg hatte Gefallen an dem Knaben gefun=
den
oder fand es für gut, ihn zu heucheln. Das eine ſo
ſchlimm wie das andere.
Und der Onkel hatte auch bereits angefangen, eine
Rolle in des Kindes Leben zu ſpielen. Tauſendmal am
Tage fragte der Kleine nach dem neuen Onkel, und
wann er käme. Und wenn auch die verſprochenen Wein=
trauben
der eigentliche Magnet für ihn waren . .. nun,
mit Leckerbiſſen erkauft man eines Kindes Herz.
(Fortſetzung folgt.)

[ ][  ][ ]

Nummer 173.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Seite 21.

Wer Odol konſequent täglich
anwendet, übt nach unſeren
heutigen Kenntniſſen die denk=
bar
beſte Zahn= und Mundpflege aus.
Preis: ¼ Flaſche (Monate ausreichend) M. 1.50,
(I,15965
½ Flaſche M. .85.

Briehinkels Sunndags=
Noochmitdags=Bedrachtunge.

* Erdbewe, die Elektriſch un ’s Wetter. Alſo do
muß ich ſchun ſage, wann aaner dodriwwer kaan deitſche
Auſatz ſchreiwe kann, der wo em mindeſtens en Einzer=
eidrage
dhut, dann ſoll er ſich ſei Schulgeld widder raus=
bezahle
loſſe. Mir langt’s. Un ich glaab ſogar, daß ich
deß, deß wo ich do driwwer zu ſage hab gor net all in ge=
wehnlicher
Broſa erausmache kann, ſundern daß ich aach
widder mal, un ſo laad mer’s dhut, per Vers kumme muß.
Freilich iwwer’s Erdbewe do kann mer ſich eigentlich
gor kaan Vers mache, indem weil deß en Zuſtand is bei
dem aam des Dichte un ſo vergeh dhut Un ich hab ja
gach zeither immer gemaant in ere ziffiliſierte Gegend
un in eme bollezeilich geregelte Staatsweſe derf ſo was
iwwerhaubt net mehr vorkumme. Ganz beſunners weil’s
ja aach erſt vor zwaa Johr baſſiert is un weil mer do
doch gewitzig hett ſei miſſe, und hett gege derardiche Extra=
denz
, die wo ſich unſer Mutter Erd, die alt Schachtel, in
ihre alte Dag noch erlaawe dhut, die entſprechende Vor=
ſichtsmaßregel
dreffe kenne. Awwer nadierlich, do hocke
Se ’s ganze Jahr beiſamme im Reichsdag un im Land=
dag
un uff em Rothaus un denke an nir, un wiſſe net wie
ſe die Zeit dodſchlage ſolle, un kumme dann uff allerhand
Iddeje, un vor lauter Langweil ecfinne ſe allerhand nir=
nutzige
Boſſe un Steiern un Erläß un ſo. Awwer an’s
Erdbewe denkt kaaner. Un wann dann ’s Gewackel afengt
un ’s Erdbewe geht los, dann ſchlage ſe die Hend iwwer’m
Kobb zſamme un dhun ſo als godderſprich was graw=
welt
do.
Awwer Godd ſei Dank, mir als Staatsberjer un
Steierzahler mir braiche uns deß net zu gefalle zu geloſſe.
Wenigſtens ich for mei Daal hab ganz briefadiem an de
Reichskanzler e ganz außerordentlich Extra= Geſchwindigs=
keits
=Dringlichkeits=Alfrag eigebracht, indem daß ich em
geſchriwwe hab: Iſt es dem Herrn Reichskanzler be=
kannt
, daß in Mittelſiedweſt=Deitſchland un de umliegende
Bollezeiämter fullgahniſche Umdriewe ſtadt=
finne
, die wo in ſtaatsgefehrlicher Weis die Ruh un öffent=
lliche
Ordnuſig un die Berjer beim Mitdageſſe ſtörn, un waas
gedenkt der Herrn Reichskanzler dadegegen zu dhun,

Hochachtungswollun ſo.; Un jeit kann er meinstwege de
Reichsdag einberufe un kann e paar Erlaſſe loslaſſe un
kann mobill mache, wege mir ſogar automobill, damits
raſcher geht, jedenfalls ich hab mei Schuldigkeit gedha.
Un wann die Schubbſerei net uffheert, un mir krieje
ſchließlich mol ſo en unnererdiſche Stumber, daß ſchließ=
lich
ganz Bade, Werſchteberg un Heſſe iwwer die fran=
zöſiſch
Grenz ritſcht un land in Lunnefille odder in Nan=
zieh
, wie ſelle mol der Zebbelin un des Flugſchiff, nooch=
her
weſch ich mei Hend in Unſchuld un in Saafebrieh, un
es ſoll mer nor kaaner kumme un ſoll lamediern wolle un
ſoll ſage ſo und ſo, ſunſt ſtaab ich en, daß er die Baa
verliert.
Ich for mei Daal hab em Strudel de Uffdrag gewe, wann
er mol ſo uff ere Verſteigerung e getrage Erdbewewadd
krieje kann, ſoll er mer ſe ſteigern. Die henk ich mer nooch=
her
gach noch an die Uhrkedd zu meim Kommbaß nooch=
her
mags werrn wie’s will. Un dann kaaf ich mer aach
noch en billige Gummiulſter, ewe wo ſo gewiſſermaße
die reinſt Ausverkaafsebbedemie ausgebroche is, krickt
mer ſe jo noochgeworfe un wann’s noochher emol los=
geht
un es regent Sodomm un Gummorah, noochher
kimmt’s bei mir wenigſtens net bis uff die Haut.
Daß deß nemlich bei dem Gliema, deß wo ewe bei
uns mode is emol eidreffe kennt, deß dhet mich gornet
verwunnern, dann deß ſin jo ewe Zuſtend, die gehn ſchun
ins aſchgraue. Wann awwer aaner denkt er kennt ſich in
dem Fall uff unſer Borjermaaſterei verloſſe ſo is er na=
dierlich
verloſſe, dann die hot ewe bloß ihr Laſt mit dem
widderſpenſtige Verkehrshinnernis, mit dem ebbiläbbdiche.
De Herr Borjemaaſter Mueller konnt gam werklich in de
Seel laad dhu in de letzte Stadtratsſitzung, dann do ſin
die ganze Stadträt iwwer’n hergefalle un hawwe die
Sinde der Heag an em heimgeſucht bis ins dritte un vierte
Glied.
Es is awwer aach merkwerdich. Wann mer uff em
Rothaus gornet mehr waaß iwwer was mer reſſeniern
ſoll, dann muß deß Unglicksworm, des ebbeläbbdiche her=
halte
. Un wo ſe nor die Kuraaſch uff aamol her hawwe,
die Stadträt. Wann mer ſe ſo geheert hot, do war doch
jeder beſcheide gerechnet e halwer Stroßebahndirekder. No
was kann do ſchließlich e aanzlinger Borjemaaſter degege
mache?
Mich hott’s jo iwwerhaubt ſchun gewunnert, daß die
Heag noch net hergange is und hott de Stadt widder den
ganze Beddel for die Fieß geworfe un hott geſagt: ſo,
wann ihr’s beſſer verſteht, dann dhut ihr emol widder uff
e Weil Stroßebahnches, gebt uns nor erſt unſer Bickel
widder! Jedenfalls wann ich Heag weer, ich dhet mer
net ſo vun jedem Grehdie und Blehdie uff de Nas erum
danze loſſe. Dann ſchließlich un endlich is doch immer noch
des Bubbligumm for die Elekdriſch do, un net etwa umge=
kehrt
, wie ſo e paar Kragehler glaawe, die wo ’s ganze
Jahr an de Straßebahn erum zu nergele hawwe, blos weil
ſe als emol en Zehner verfahrn, un do maane ſe ſie
kennte for en Zwanziger reſſeniern und kreegte aach noch
Rabaddmacke druff.
Wann awwer aaner abſolud ſchimbfe un reſſeniern
will, do ſteht em doch aach noch e anner Matrial zu Ver=
fiegung
, wo er ſein Krobſch ausleern kann. Muß deß
dann allemol die Heag ſei? Un wann alle Streng reiße,
kann mer ſich immer noch iwwer den verkorkſte Summer
mobſe un kann emol dem alte Petrus die Lefidde leſe,
daß em Heern und Sehe vergeht, ungefehr ſo:
Peteus hoſte dann kaa Herz
Dhuſt de Dich ſo druff verſteife?
Guck, mer ſin doch net im Merz
Kannſte dann deß net begreife?
Dein Kallenner taucht ſcheints nix,
Loß derr aan vum Blättche ſchicke,
Doch jetzt dhu aach, awwer fix,
Uff e anner Knöbbche dricke.

Peins, beſe dam inan Eim
Mehr for unſern deitſche Summer?
In de Hundsdäg ſin mer drinn
Un noch friert’s aam an die Gummer.
Ja, waaß Gott, jetzt mißt die Sunn
Fetze vun de Haut aam ziehe,
Awwer ſeit vier Woche ſchun:
Dhuſte uns des Oos entziehe.
Petrus, biſte dann gepickt?
Guck die Landleit a die Bauern,
Ach die ſin derr ſo bedrickt
Un ſin werklich zu bedauern.
Werd’s jetzt net geheerig haaß,
Schwer gemeiert noochher ſin ſe,
All ihr Mieh un all ihr Schwaaß
Un ihr Ernt geht in die Binſe.
Petrus hoſte kaa Vernunft,
Willſte uns dann ganz verſaafe?
Guck, die Schubladiſtezunſt
Dhut jetzt langſam ausverkaafe‟;
Halb verſchenkt werd faſt der Kram
Doch was kann deß alles nitze
Bei dem Wetter bleibt dehaam
Jedes in ſeim Bahjes ſitze.
Petrus, hoſte dann kaa Herrn?
Guck die Mädcher a’ die ſieße,
Drene dick wie Gummernkern
Dhun en aus de Aage fließe.
Ja, Du hoſt’s bei en verſchidd,
's kann kag Bobb Dich mehr verknuſe,
Mach ’mol Du die Mode mit
In dorchbrochene Strimb und Bluhſe.
Petrus, hoſte kaa Gefiehl
Mehr for unſer Heinerkibbe?
Ach Du waaßt’s ihr heechſtes Ziel
Is es in die Fleuds zu hibbe.
Doch dorch ſoe Widderung,
Dhuſte bloß die Bloos verdaddern
Un es fengt derr Alt und Jung
In de Badhos a zu ſchnaddern,
Petrus, ei ich glaab du biſt!
Willſte uns dann ganz verwäſſern?
Godd verhaag die Ebbelkiſt,
Naa, deß Wedder muß ſich beſſern.
Lang ſchun uff de hoche Kand
Hott ſein Feriegibs e Jeder
Un de Ruckſack an de Wand
Blinzelt nooch em Baromeder.
Petrus, ſei doch nor kaan Drobb
Alt Gemiesraub loß die Schbuzze!
Setz net uff Dein dicke Kobb,
Dann deß kann ich net verbutze
Petrus naa, du dhuſt dich ſchnerrn,
Willſte dich an uns verſindige?
Leßt Du’s jetzt net annerſt werrn
Dhun mer Dir die Freundſchaft kind'ge!
No, alſo, ’s is doch widder ſo kumme wie ich ’s vun
Afang a broffezeit hab, ’s hott Vers gewwe. Awwer
deß hilft jetzt! No un wann’s net hilft, do mag in
Gottes Name e annerer um gud Wedder bidde, mir is es
Worſcht, ich dhu dann eifach de Summer aus em Kal=
lenner
ſtreiche und fang gleich mit em Spätherbſt a. Dann
ſtimmt’s ungefehr mit em Wedder.
R. Sch.

Großh. Landesmuſeum. Geöffnet: Sonn= und
Freitags von 101 Uhr, Mittwochs und Sonntags
von 35 Uhr, Eintritt frei: Dienstags, Donnerstags
und Samstags von 111 Uhr gegen Eintrittsgeld.
Kunſthalle am Rheintor, geöffnet Werktags von
114 und Sonntags von 104 Uhr.

Saisen-Ausverkauf.

Damen- u. Kinderhüte, Damen-Blusen,
S. Carl Schnar
Wäsche, Damen- u. Kinder-Schürzen,
Ecke Kirchstraße und Schustergasse.
Sweaters, Einsatzhemden, Unterkleider
: Strümpfe, Handschuhe, Krawatten
Während des Sateon-Ausveriauis gewitire ut ust uie nleht zurickgesetzten Krlitel 10, Sabatbel bareutlung,

(16017

Der böste Schutz Legen Aineruch-Blebstall-
Dar
Schauen und Uile Berunigung lur ule Heisezelt

ist der Abschluss einer Versicherung. Die Prämien sind gering.
Auskunft und Prospekte durch die
(11558a
Hachener und Münchener Feuer-Versich.-
Gesellschaft
Darmstadt, Ernst Ludwigstrasse 6, I. X. Klein.

Für jede sparsame Hausfrau!

½ Dtz.-Paar Dtz.-Paar
5.50
.30 1.50 2.75
Antonie Pfirsch,
cht genüet Post:

Menantertigung 1 Normale
Beinlängen . Größen
Mech. Strumpf-Strickerei Beckerstr. 26, I.

per Paar
Anstricken v. Strümpfen Mk. .30 1.50 2. 98
.60 3.

Tabakſtaub u. Rippen
vorzügl. gegen Motten und Un=
geziefer
an Pflanzen, abzugeben
Waldſtraße 38.
(15195a

ZVer Lichtpaus-Appardte
50 X60 cm u. 80 X 122 cm, billig
abzugeben Heinrichſtr. 66 (15877ds

Brenntannäpfel
Hektoliter 85 Pf., bei 10 Hl. 80 Pf.
Fichtenzapfen
Hektoliter 35 Pf., bei 10 Hl. 30 Pf.
Heinrich Keller Sohn
Heidelbergerstrasse 28.
Tel. 101. (B13898

Helpedd-Fantrad
wie neu, mit Garantie, äußerſt
(*3790ms
Hölgesſtr. 1.

Feinster

garantiert reines Gärungsprodukt, mit hohem Weingehalt,
paſteuriſiert und filtriert, frei von Eſſigaalen, in bekannter Güte
und Haltbarkeit, empfiehlt in Korbflaſchen von 3 und 5 Liter Inhalt
3. J. Diefenbach.
Jede Korbflaſche iſt mit Siegel= und Firmenſtempel ver=
ſehen
. Niederlagen in den bekannten Kolonialwaren= und Delikateſſen=
(15980a
handlungen.

in faſt neuer Gasbadeofen mit
EWanne und allen zugehör.
Nöhren wegzugshalber preiswert
(*3901
zu verkaufen.
Anzuſehen von 911 und 24
Uhr, Mathildenſtraße 33.

(Art Gold=
Zug=Kronleuchter bronze), 5
Flammen, für Gas u. Petroleum
verwendbar, zum Preiſe von Mk.
25. zu verkaufen. (*3983sm
Lenner, Kirchſtraße 8.

[ ][  ][ ]

Seite 22.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Inli 1913.

Nummer 173.

GefsgenerbvereinWarmsfadf.

Sonntag, den 3. Auzuſt 1913
kamilienausſtlug nach Weinhenn
zur
Besichtigung der wachenburg

unter Führung des Erbauers
(15998
Herrn Professor Wienkoop
Direktors der Großherzoglichen Landesbaugewerkſchule.

Priv. Schutzengelellſchaf

Darmſtadt

Sonntag, 27. Jnli 1913,
nachmittags 3 Uhr

Iuternes Preis=
ſchießen
auf Stand

verbund. mit dem Schießen
um den Becher der Stadt
Darmſtadt.
Außerdem wird eine ölgemalte Ehrenſcheibe herausgeſchoſſen.
Einlage 1 Mark inkl. Zeigergeld.
Um zahlreiches Erſcheinen erſucht
Der Vorſtand.
15988)

Protektor Se. Kgl. Hoheit der Großherzog
Sonntag, den 3. Auguſt,
nachmittags 4 Uhr:

Sommerfest

Kinderspiele, turn. Aufführungen, Tombola, Schießstanc
unter Mitwirkung der Singmannſchaft.

Abends: Tanz.

Fremde können durch Mitglieder eingeführt werden.
Ausweis für Mitglieder II. Quartalskarte.

(16010s

Darmstadt.
lesangverein
Melomanen‟

Gegr. 1844.

Protektor S. K. H. der Großherzog.
-

Sommerfest

Sonntag, den 3. August, nachm. 4 Uhr,
im Garten und Saal des Schützenhofs.

Konzert der Kapelle Weber. Gesangsvorträge.
Kinderspiele. Tombola.
Im Saale Tanz.
Es ladet ergebenst ein
Der Vorstand.
15970ss)

Verein ſtädtiſcher Arbeiter und Bedienſteter.
Am Sonntag, den 27. Juli, findet ein
Ausflu
nach der Pumpſtation bei Eſchollbrücken
ſtatt, verbunden mit einem
(15967
Gemütlichen Beiſammenſein in Griesheim
im Kaiſerſaal

wozu wir unſere Mitglieder mit werter Familie ergebenſt einladen.
Freunde ſind willkommen.
Abmarſch um 1½ Uhr vom Luiſenplatz.
Der Vorstand.
NB. Bei ungünſtiger Witterung findet der Ausflug an
40. Auguſt ſtatt.

GHHHäun
Kegler!

Vom 9. bis 13. August 1913 findet auf dem
Festhallen-Gelände in Frankfurt a. M.

Bannerweihe

und

grosses

Geldpreiskegeln

auf 10 neuerbauten Bahnen statt. (13798a
Wertvolle Ehren- und Geldpreise
Kegler-Vereinigung für Süd- u. Mitteldeutschland E. V.
(Mitglied des Deutschen Keglerbundes)
Festbureau: Kronprinzenbau, Kronprinzenstr. 41.

SHHHHHHHHEH
utes Zugpferd, 2ſpänn. Kaſten= in guterhalt. Herren=Fahrrad
wagen verkauft billig. (*4003 E zu verkaufen. Näheres in der
Näheres in der Expedition. 1Expedition dieſes Blattes. (*4066

mietweise!

Vierzylinder mit ſehr be=
quemer
Karoſſerie für halbe
und ganze Tagestouren,
Reiſen ꝛc., mit Chauffeur,
billig zu vermieten.
Anfragen unter C 98 an
die Exped. ds. Bl. (15981a

(Fabr. Deutſch), Mittelgröße, faſt
noch neu, auch für Privatmann
paſſend iſt um die Hälfte des
Anſchaffungspreis (380 Mk.), für
190 Mk. zu verkaufen.

1 Zahlkasse

Regiſtrierung, faſt neuer Zuſtand,
paſſ. für Zigarren= oder Spezerei=
handlung
, billig zu verkaufen.
Schreibtisch

Nußb. poliert, mit Aufſatz, gek.
140 Mk., für 95 Mk., Bureauſchreib=
tiſch
24 Mk., 1 Stehpult 18 Mk.

8 Diwans

gut erhalten, in Moquette, von
32 Mk. an, Sofa, neu gepolſtert u.
bezogen, 28 Mk., Seſſel 1025 Mk.

Zinkbadewanne

noch ſehr gut erhalten, mit Ablauf=
vorrichtung
, 20 Mk.
Wagners Gelegenheitsgeschäf
Karlſtraße 41. (*4077

Seſſleinerm. Spieldoſe Nacht.m.
2 Marmorpl., 2 Tiſch. (ſchw. Bauern=
tiſch
, rot. Tucht.)ält. Gash., Kampfer=
kiſte
, Handtuchgeſt., Waſchgar., Mar=
kiſen
, Nachtſtuhl mit Waſſerſp., Reiß=
brett
., wiſſenſchaftl. Werke(Architekt.)
zu verk. Stiftſtraße 35, I. (*4053

Hausverwaltungen
übern. zu kulanten Bedingungen,
diesbez. Kaution kann geſtellt werd.
B. Baer, Landwehrſtr. 18. (16007a

in der Altſtadt, anderweitig zu
vermieten. Gefl. Off. unt. D 24
an die Expedition ds. Bl. (15957fs

Fleisch u. veg. Kost von
60 Pf. b. M. 1. im Abonn.

Fleisch u. veget. Kost v.
50 Pf. b. 70 Pf. im Abonn.

Ausschank des berühmten
:: Wormser Weinmostes::

Kein Frinkzwang. 1I1
Damenzimmer.

Reform-Restaurant

4 Alexanderstrasse 4, 1. Stock.

Woog, am 25. Juli 1913.
Waſſerhöhe am Pegel 3,87 m.
Luftwärme 150 C.
Waſſerwärme vorm. 7 Uhr 170 C.
Woog=Polizei=Wache.

Programm
zu dem am Samstag, den
26. Juli, von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais ſtatt=
findenden
Konzert der Kapelle
des Großh. Art.=Korps (Nr. 25).
1. Nibelungen=Marſch von Sonn=
tag
. 2. Ouverture zur Oper
Aleſſandro Stradella von Flo=
tow
. 3. Fantaſie aus der Oper
La Vie de Böhème von Puccini.
4. Das Leben ein Tanz Walzer=
Tongemälde von Kremſer
5. Schlummerliedchen von Kockert.
6. Unter’n Linden Marſch aus
der Poſſe Filmzauber von
Bernauer.

Sonntag, den 27. Juli
vormittags 11¼ Uhr ab auf dem
Paradeplatz Konzert d. Kapelle
des Großh. Garde=Dragoner=
Regiments Nr. 23.
Programm:
1. Torero=Marſch von C. Friede=
mann
. 2. Fantaſie aus Regi=
mentstochter
v. Donizetti. 3. Vor=
ſpiel
und Huldigungsmarſch aus
der Oper Jorſalfar von Ed. Grieg.
4. Liebliche kleine Dingerchen
aus der Operette Die Kino=
Königin von J. Gilbert. 5. An
der ſchönen blauen Donau, Wal=
zer
von Joh. Strauß. 6. Deutſch=
lands
Fürſten, Marſch von H.
Blankenburg.

Städtischer Saalbau

(bei schönem Wetter im Garten)
Sonntag, den 27. Juli, 8 Uhr abends
Einziges Konzert

des

Rosohnr Venfart
k. k. Hofoper, Wien.

Karten im Vorverkauf in der Hofmusikalienhand-
lung
Georg Thies Nachf. (Leopold Schutter), Elisa-
(15736ids
bethenstrasse 12.
Preise der Plätze: im Vorverkauf 80 Pfg., an der
Abendkasse 1 Mark.

Ludwioshöhe

Samstag, den 26. Juli 1913

Nachmittags 4 Uhr

Kurkonzert

Anschließend:

Abendkonzert
(Streichmuſik)
Joderne Operetten und Wiener Walzer

*4096)

Alexanderstrasse 23.
Sonntag, den 27. Juli 1913:

künstlerisches Konzert

wozu freundlichſt einladet
W. Appel, Restaurateun

Gleichzeitig bringe ich meine vorzügliche Küche in empfehlende
Erinnerung.

In empfehlende Erinnerung bringe mein

IT

60 mit schönen Lokalitäten und großem Garten 66
48 Bleichstraße 48

Mittagstisch von 122 Uhr à 1.10, 1.50 und 2.00 Mark,
im Abonnement 10 Karten 9.00 und 12.00 Mark
6o Abendtisch nach der Karte mit reicher Auswahl 66
(beste Zubereitung)
666 Erstklassige Biere, offene und Flaschenweine 666
6666650 Spezialität 19IIer Naturwein eeeee66

16027sis)

Hochachtungsvoll
FRITZ WALTER.

mberlal Ban
Ludwigsplatz 2.

(13906a

Freildehpelsion Waadfe

befindet sich jetzt im nenen Heim
(15776a
Heinrichstrasse 55
Elegant möbl. Zimmer, vorzügl. Küche, Zentralheizung, elektr. Licht.
Teleph. 1954. Fri. K. u. M. Gaulé.

Eine faſt
neuer, ſchwarz. Maß=Gehrock=
Anzug für mittl., kräft. Figur
ſowie 2 größ. Vogelhecken ſpott=
billig
zu verkaufen Kranichſteiner
ſtraße 51 (Villa, part.). (*4048

3 Dobermannpinscher

Zu verkaufen:
große eiſerne Bettſtelle ( Himmel=
bett
) mit Federmatratze, guterh.
großer Kupferwaſchkeſſel, Kinder=
waſchtiſch
, kleiner Gaskocher
*3986si) Martinſtraße 70, I.

dar. 2 Rüd., 3 Mon. alt, reinraſſig,
ſtaupefr., v. pr. Abſtamm., b. z. vk.
od. geg. Fahrrad zu tauſchen. Off
unter C 99 an die Exp. (*3399fs
Kleiderſchrank billig verk.
Mauerſtr. 18. part. (*3996

Photo=Apparat
(neu) zu verkaufen, event. Umtauſch
(*3988
gegen ein Fahrrad.
W. Schilling, Heinheimerſtr. 61.
Kleiderſchr., Tiſch, Spiegel
Alexanderſtr. 17½ Hts., III. (*335

ausgeführt v. d. Kapelle des Leibgarderegiments.
Leitung: Obermuſikmeiſter H. Hauske.
NB. Der hintere Garten iſt für Nichtkonzertbeſucher reſerviert.

ausgeführt von derſelben Kapelle.
(B16016
Anfang 4 u. 8 Uhr.
Eintritt 30 Pfg.

1.
Brauerer-Ausschank u. a

[ ][  ][ ]

Nummer 173.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Jnli 1913.

Seite 23.

Bürger=Keller
Täglich konzertiert
Salon-Damen-Orchester
Dir.: Rich. Nobitschek.
Stets freier Eintritt.

KA. V. 7 7

Sonntag, den 27. Juli 1913:

der Kapelle des Leibgarde-Regiments
unter Leitung des Obermusikmeisters H. HAUsKE.
Anfang 4 Uhr. (B16068) Eintritt 30 Pfg.
NB. Für Nichtkonzertbeſucher iſt der hintere Garten geöffnet.

Schützenhof Hügelstrasse 24
Sonntag, den 27. Juli 1913, abends 8 Uhr (bei jeder Witterung,
Großes Militär=Konzert
der Kapelle des Großh. Heſſ. Garde=Dragoner=Regiments Nr. 23
unter perſönlicher Leitung des Herrn Obermuſikmeiſters
Alb. Mittelstädt.
Vorzüglich gewähltes Programm, u. a.: Cornet à Piston-Solo des
(*4109
Herrn Alb. Wehlau.
Eintritt 15 Pfennig. a
Eintritt 15 Pfennig.
Bei ungünſtiger Witterung Streichkonzert im Saale.

(
hessischer Hof.
Heute Samstag, den 26. Juli, abends 8 Uhr
grosses Iiitur Ronzert
m Programm: Pilgerchor und Lied an den Abendstern.
Große Fantasie aus der Oper Der Trompeter von Säckingen.
Waffenruf des Kaisers. Ein deutscher Liederkranz. Großes
Kaiserlieder-Potpourri über beliebte Männerchöre.
Eintritt 15 Pfg. einschliesslich Programm. (16063

laglich Ranstier Nonzer!

Anfang 4 Uhr

*412

Café Metropole.

OüOlOlOlOtOlOtOlOtolOiOiOtOlolOſOloiololiololotolololonololo
Original Pfälzer Spezial-Küche

Neu!

Pikant!

Fein!

im Restaurant Stengel-Schmitt
gegenüber dem alten Bahnhof.
Diners, Soupers von 60 Pfg. an.
Im Abonnement billiger.
Speisen à la Karte zu jeder Tageszeit.
Spezialitäten:
Kalbshaxen . . 1. Nierenbraten . . 0.60
Kalbskoteletts . 0.60 Schweinelendch. 0.60 ₰₰
Wiener Schnitzel 0.60,, Schweinebraten . 0.60
Schnitzel à la Holst. 0.60 , Beefsteak . . . 0.60

Jeden Sonntag
ab 4 Uhr: Grosses Garten-Konzert
Eintritt frei!
Es ladet höflichst ein
Carl Neumann, Restaurateur.

NB. Große u. kleine Vereinslokalitäten mit Klavierbenutzung
und separatem Eingange sind noch zu vergeben. (*4094

AcholloholoſtenctolololcfolololclollololollOloholololCiofollé
Elisabethen-
Restauration zur Stadt Pfungstadt, strasse 2.
Mittagstiſch à 1.10 Mk. und 75 Pfg., im Abonnement billiger
Von 5 Uhr ab Souper à 1 Mk.
(*3995
Morgen Sonntag Verſchiedenes: Braten, Ragouts, Rum=
ſteaks
, Lendenbeefſteaks, Kalbshaxen, Kalbsbraten, gebackene
Kalbsleber, gefüllte Kalbsbruſt, Schweinerücken, ſauere Nieren,
Schnitzel=Holſtein, Pfungſtadt=Koteletts
Eis
Eis! und ſonſt noch reichhaltige, Speiſekarte.
Die meiſten Speiſen werden ſofort ſerviert.
Dienstbach.

Reelles Angebot.
Verkaufe mein kleines Haus
in Darmſtadt mit großem
Garten, elektr. Licht, Gas u.
Waſſerleitung für 12600
Mark ſofort unter günſtigen
Bedingungen. Dasſelbe iſt
für Arb. o. kl. Beamten gut
geeignet. Ger. Anz. erforder=
lich
. Off. erb. unter B 78
an die Exp. d. Bl. (15639a

Im Sadostolerter
in beſter Lage, 2½ſtöckiges
4 Zimmerhaus
ganz freiſtehend, mit Vor=u. großem
Hintergart. unter Taxe zu ver=
kaufen
. Offerten unter C 21 an
die Exped. ds. Bl. erbeten. (15740a

In einem Voror von Darmſtad
iſt ein Haus, der Neuzeit ent=
ſprechend
eingerichtet, enthaltend
12 Wohnräume, Veranda, 2 Küchen,
Speiſekammer, Innenkloſett, Gas
u. Waſſerleitung, ein dazu gehör.
großer parkähnlicher Garten, ange=
legt
mit tragbaren Obſtbäumen,
Sträuchern, Spargel, Gemüſe, zu
dem billigen Preis von 20000 Mk.
zu verkaufen.
Offerten unter D 25 an die
Expedition ds. Bl.
(*3992

Eckhaus
in dichtbevölkerter ſüdlicher Lage
Darmſtadts, welches ſich für jedes
Geſchäft umbauenläßt, für 18000 M.
zu verkaufen oder für längere Zeit
zu vermieten.
(B13068
Bei längerem Pachtvertrag wird
der Umbau vom Eigentümer her=
geſtellt
. Näheres durch
Architekt Gg. Kugel,
Wittmannſtraße 4.

Heidelbergerſtraße
zunächſt der Artilleriekaſerne,
Herrſchaftshaus
22 Zim. enthaltend, br. Korridore,
zur Errichtung eines Familien=
Penſionates geeignet, auf längere
Zeit zu vermieten od. zu verkaufen.
Alles nähere in der Exped. (B14817

Das Anwesen
Ke
Geffeweg 20
in vornehmster Lage des
Tintenviertels
8 Zimmer mit allem Zubehör
und großem Garten enthaltend,
iſt zu verkaufen. Näheres Bau=
bureau
Mahr & Markwort,
Kaſinoſtr. 8, o. Roquettew. 22. (B1400

Gr. Ochſengaſſe 16
Haus mit 2 Läden, 3 Zimmer=
wohnungen
, Gas= und elektr. An=
ſchluß
, bei ſehr mäßiger Anzahlung
billig zu verkaufen. Näheres Schul=
ſtraße
8, part.
(15453a

Käufer für meinen
Suche großen Villenbeſitz
mit herrl. gr. Garten, wie auch
für das große ſog. alte Herren=
haus
Beides zuſ. würde ſich
a. vorzügl. für ein Sanatorium
oder dergl. eignen. Herrenhaus
allein a. für kleine ſaub. Induſt.
Dr. Büchner, Pfungstadt. (15128a

Haus im Martinsviertel
gr. Hof m. Toreinfahrt, Werkſtätte,
für jedes Geſchäft geeignet, billig
zu verkaufen. Offert. unt. W 77
an die Exped. ds. Bl. (B15006

Haus
zu kaufen gesucht.
Kaufe in Darmſtadt od. Beſſungen
ein Haus im Preiſe von 18000 bis
20000 Mk., wenn ein kleineres
Landhaus mit großem Garten im
Werte von 9600 Mk. in Zahlung
genommen wird. Offerten erbeten
unter C 79 an die Exp. (15891a

Nieder-=Ramſtadt.
Verkaufe mein neu erbaut. Fünf=
Zimmerhaus unter ſehr günſtigen
Bedingungen. Das Haus iſt mit
allem modernen Komfort neu er=
baut
: elektr. Licht, Waſſerleitung,
Kanal, 2 Spülkloſetts, Bad, 2 ab=
geſchl
. Vorplätze, Waſchküche nebſt
reichl. Keller= u. Bodenräumen, u.
iſt zur Ein= u. Zweifamilienwoh=
nung
gleich gut eingerichtet, Vor=
u
. Hintergarten, freie, nicht verbau=
bare
Lage, 5 Min. von der Bahn=
ſtation
, direkt an der Kreisſtraße,
vorm Villen=Quartier Lohgerb.
Alles Nähere durch den Beſitzer
Wilhelmn Schick, Weißbinder=
meiſter
, Nieder-Ramstadt. (15815a

grosse Sensationen!

Ganz beſonders hervorzuheben iſt das Meiſterwerk
Einer Mutter Opfer
Eine Tragödie aus dem Leben.
Noch nie iſt ein Drama von ſolch überwältigender Wir=
kung
gezeigt worden. Szenen von geradezu erſchütternder
Tragik und Lebenswahrheit enthält dieſer Film, vertieft
durch das unvergleichliche Spiel erſter Bühnenkünſtler.
Uebertrifft alles bisher Dageweſene!
Als weiterer Kunſtfilm
Die Hand des Schicksals
Ein tiefergreifendes dramatiſches Lebensbild.
Eine Fülle der Ereigniſſe, wie ſie wohl noch kein drama=
tiſcher
Film geboten hat, drängt ſich hier im Raume eines
Zweiakters zuſammen. Ohne Gewaltmittel iſt eine aufs
äußerſte ſpannende Handlung, eine Senſation geſchaffen,
die ihresgleichen ſucht.
Packende Handlung. Feſſelnd von Anfang bis zum
Schluß. Glänzende Regie. Erſtklaſſ. Photographie.
Ferner
Der Geheimnisvolle
Aufſehen erregendes Bild. Aeußerſt feſſelnde Handlung.
Dieſer Film behandelt ein ergreifendes Thema, das, unter=
ſtützt
durch vollendetes Spiel und Szenerien, den ungeteilten
Beifall aller Beſucher findet.
Auf ganz beſonderen Wunſch als Extra=Einlage:
Das einsame Häuschen
Ergreifendes Drama aus dem Leben der Gegenwart.
Dieſes aus dem Leben gegriffene Schauſpiel übertrifft in
ſeiner Art alles bisher Dageweſene. Handlung, Spiel und
Szenerien ſind in jeder Hinſicht meiſterhaft und vorbildlich,
ein Drama, wie es wuchtiger und die Herzen der Beſchauer
aufrüttelnder wohl noch nicht auf den Markt gebracht
worden iſt.
(16062
Reizvolle Naturbilder
Ergötzliche Humoresken
ergänzen mit dem neueſten Pathé-Journal der neueſten
Zeitereigniſſe das ſelten
ſchön zuſammengeſtellte Rieſenprogramm.

Erſtklaſſige, künſtleriſche Muſikbegleitung.
Schöne, weiche, klare Bilder.

Nur bis 28. Juli in Darmstadt.

Verbuhden mit dar
modernsten ezotischen
Verschau auf Reisenl

Spielplan für Samstag, 26. Juli u. Sonntag, 27. Juli:

Samstag, 26. Juli
vormittags 10½12½ Uhr:
Große Probe
u. Tierschau
Erw. 20 Pf. Kinder 10 E

Samstag, 26. Juli, nachm. 4 Uhr-
Kinder- u. Familien-
Vorstellung
Kinder unter 12 Jahren und Militär
auf allen Plätzen halbe Preise.

Samstag, 26. Juli, abends 8¼ Uhr:
Grosse Gala-Vorstellung
Programm-Nummern,
30
darunter viele Neuheiten! 30

sonntag, 27. Juli
vormittags 1112½ Uhr:
Große Probe
u. Tierschau
ürw. 20 Pf. Kinder 10

Sonntag, 27. Juli, nachm. 4 Uhr:
Letzte Kinder- und
Familien-Vorstellung
. Programm-
E Nummern. 22

Sonntag, 27. Juli, abends 8¼ Uhr:
Gala-Elite-Vorstellung
Riesen-Weltstadt-Programm von
30 Nummern 30

Montag, 28. Juli, abends 8¼ Uhr:
Gala-Parade-Vorstellung
für Herrn und
Ehrenabend Frau pirekter Althoff,

In jeder Vorstellung u. a.:
Konsul Patsy, Mensch oder Affe?
Rossi’s 4 musikalische Wunder-Elefanten.

Keine Verlängerung.

71,1904t

glaſche aller Art zum Bügeln
u. Glanzbügeln wird fort=
während
angen. Bügsgeſchäft,
(*4011
Hofſtallſtraße 8, part.

mit Wappen
Petschaften zu kaufen ge=
ſucht
. Offert. mit Preis u. D E 24
Harmssadt poſtlagernd. (*4072

[ ][  ][ ]

Seite 24.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Nummer 173.

Ab Samstag, den 26. Juli 1913
unser unerreichtes neues
Wellstaur
Kiesen Progranm.
Nur 3 Tage; das Tagesgespräch Darmstadts.

enwart?
Die Se
Smlaven des Goldes
Grosses amerikanisches Drama in 3 Akten.
In diesem Drama, das wir für hier unter grossen
Kosten verpflichtet haben, zeigen wir unserm Publi-
kum
die seltsamen Manieren eines amerikanischen
Millionärs, der mit einem vermeintlichen Riesen-
vermögen
den Wilden Westen bereist. Amerikanischen
Wegelagerern gelingt es durch List, den Mann in
ihre Gewalt zu bekommen, um sich in den Besitz
der Schätze zu setzen. Gross ist das Erstaunen,
als beim Oeffnen der Kisten ein furchtbarer Fund
gemacht wird.
Spannend. Sensationell. Spannend.

Die Konkurrenten
Eine reizende Komödie.
Von Göteborg nach Kristiania
Ein Bild aus Dänemark.
Das neueste Bild von Wanda Treumann
und Viggo Larsen:

Der Schlager
der Gegenwart!
Die berühmte Filmdiva und der
geniale Regisseur
Wanda Treumann Viggo Larsen
ihrem unerreicht dastehenden

3 aktigen Drama

Zensrecht

Wir halten es für überflüssig, unser
Publikum anf diesen Film besonders
aufmerksam zu machen. Eine neue
Höchstleistung auf dem Gebiete
moderner Lichtspielkunst.
Vorführungsdauer
ca, 50 Minuten.

Einlage Schlager I. Ranges
(läuft in jeder Vorstellung)
Der Liebe Kraft
Grosses Drama in 3 Akten.
Meisterhaft gespielt, entrollt sich Bild für Bild
vor unsern Augen. Glänzende Spielweise, ver-
bunden
mit wunderbarem Charakterspiel und
lebenswahrer Aufbauung, geben diesem Dramn mit
Recht den Titel Meisterwerk.

Einlagen bei nicht überfülltem Hause:
12 Leo will dünner werden. Humor.
13 Die Liebe eines Blumenmädchens. Drama.
14 Der Wochenbericht des I. Kinos. Aktuell.
15 Flüsse und Wasserfälle in der Nor-
mandie
. Natur.
ſir haben mit vorstehendem Riesen-Programm jedem,
auch dem verwöhntesten Geschmack Rechnung ge-
tragen
. Unsere Programme sind von einem Fach-
mann
zusammengestellt und werden wir es als unsere
Pflicht ansehn, stets das Neueste und Beste zu bieten.
Erstklassige Projektion!
Bilder in höchster Vollendung!
Anfang 3 Uhr. Sichern Sie sich schon mittags einen Platz.

*4020)

Die Direktion.

en
Medter
Rheinstr. 6 Tel. 173.
Programm

In I. Abt.:

Dus Feiide

0

Drama in 3 Akten.
Fräulein Celiat, die weltbe-
rühmte
Kinodiva, in der
Hauptrolle.
n der Whlauls
Verloren.
Ergreif. kolor. Drama.
ſchuld une
Bekenkrilis.
Gutgesp. Drama.
Hernz und
Sei Freunde
Komödie von Moritz Prince.
Frnzenen
list klein aber
Schau.
Gespielt von dem kleinen
Fritzchen Abelard.
2 meie
Salbwasser
Kraskentere.
Interessante wissenschaftl.
Aufnahme. (15969
IV. Platz 19 Pfg.
Künstlerkonzert.
Reichhaltige Einlagen.
Sonntag Anfang 3 Uhr.

am

weiß. Turm
Iiimmmmmmmmmmn
Ab heute
Nur 3 Tage! Bis inkl. Montag
Nordischer

Kunstjilm
Zaldn des

Der Roman eines
Spielers in 3 Akten
mit
Waldemar
Psylander
in der Hauptrolle.

Der kleine Bubi in
einer Hauptrolle

Seine Majestät 1ässt
sich auf d. Imperator
kinematographieren
etc. etc.
(16038

Bradererlusschan Schur
25 Schlossgasse 25
ff. Spezial-Bier (dunkel)
Vorzügliche Küche (*4049
Bestes Frühstücks-Lokal.

Truppenübungsplatz Darmstadt Telephon

Haltestelle der Strassenbahn: Brauerei‟
Angenehmer Familienaufenthalt

hält seine schönen Räumlichkeiten (mit prachtvoller
Garten-Terrasse) bestens empfohlen.
Vorzügl. Speisen und Getränke. Guten Kaffee, Kuchen etc.
H. Woelfing, Besitzer.
11562a)

Vmpia d hester
Rheinstr. 2 DARMSTADT Rheinstr. 2.

zum Waſchen, Bügeln
Wäsche und Flicken wird an=
genommen
. Schloßgaſſe 20. (*386a
21jähr. chriſtliche Waiſe
150000 Mk. Vermög.
hübſch. Aeuß., w. Heirat mit ſolid.,
charakterv. Herrn. (Vermög., Relig.,
Stand gleichgült.) A. F.5385, Annonc.-
Büro, Berlin, Leipzigerstr. 31/32. (II, 14076
Damen und Herren
iſt zum Heiraten ſtets gute Ge=
legenheit
geboten durch Frau
Pfeiffer Nachf., Frankfurt a. M.,
Mainzerlandſtr. 71, I. (10830a
Damen
bürgerl. u. beſſerer Stände, finden
paſſende Heirat durch
Frau Direktor Herold
Frankfurt a. M. (15787ids
Günthersburgallee 30.
finden ſtreng
diskr. liebevolle
Aufnahme bei
Bamen deutſcher Heb=
amme
a. D.;
kein Heimbericht, kein Vormund
erforderlich, was überall unum=
(VII,62
gänglich iſt.
Witwe L. Baer, Nancy
(Frankreich), Rue Paſteur 36. verk. Martinſtr. 27, part.

Samstag, Sonntag u. Montag
Unübertroffen!
Hervorragend!
Aeusserst spannend!
ist das durchweg von hervorragenden u. bekannten
italien. Schauspielern dargestellte Detektiv-Drama
in 2 Akten
(*4021
2
Die Geier
En
Durch verschwenderische Lebensweise ist der Graf
Wildenfels auf die schiefe Ebene gekommen, u. gänz-
lich
ohne Barmittel sucht der Enterbte in Verbindung
mit seinen Komplizen durch Intrigue in den Besitz
des Geldes seiner Schwester zu gelangen. Um zum
Ziele zu kommen, scheuen sie vor nichts zurück.
Hierselbst entrollen sich äusserst spannende Szenen
vor den Augen des Fublikums.

Postlagernd P. S. Postamt 9.
Eine Komödie der Firma Gaumont Paris.
Nichts als Lachsalven u. Heiterkeitsstürme!
Häusliches Glück
Tiefergreifendes Drama.
Das Neueste aus aller Welt.
Böse Buben vierter Streich
Humoreske.
Kommen!
Sehen!
Lachen?
Einlagen.
I. Platz 65 , II. Platz 35 , III. Platz 19 .

Ein gut
billig
erhaltener Küchenſchrank zu

(*4024

Große,
billig zu
ſtarte Hundehütte verkaufen
Spreng, Karlſtr. 40, II. (*4025

[ ][  ][ ]

Nummer 173.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Seite 25.

geſtalltes Heim ein, das mancherei koſtate Er=
innerungen
an die ferne Heimat und an ſeine Familie
birgt, ſo in dem weiten, vornehmen Empfangsſalon das
lebensgroße charakteriſtiſch durchgeführte Bildnis ſeines
Vaters Ghaſt Mukthar=Paſcha, der ſich ſeinen ehrenden
Beinamen Ghaſi der Ruhmreiche im ruſſiſch= türki=
ſchen
Kriege und auch ſpäter als Großweſir redlich erwor=
ben
hat. Etwa Anfang der vierziger Jahre ſtehend, von
hoher, ſchlanker Geſtalt, das ſchmale, blaſſe Geſicht mit den
ausdrucksvollen Augen von kurzem, dunklem Vollbart
umrahmt, drückt des Botſchafters ganzes Weſen und Sich=
geben
ruhigen Ernſt und aufrichtige Liebenswürdigkeit
aus; ſein Deutſch iſt tadellos, trat er doch als Fahnen=
junker
in unſer 2. Garde=Regiment zu Fuß ein und war
in demſelben mehrere Jahre Offizier. Wie ſehr er das
Deutſche ſchätzt, geht daraus hervor, daß auch ſein hüb=
ſches
zehnjähriges Söhnchen, der glücklichen Ehe des
Paſchas mit einer nahen Verwandten des Khediven von
Aegypten entſtammend, gewandt unſere Sprache ſpricht,
obwohl es jetzt zum erſten Male auf deutſchem Boden
weilt; der gewandte und offene Knabe erhielt den Unter=
richt
in Konſtantinopel und eine ſorgſame Bildung nach
deutſchem Muſter. Ein merkwürdiger Zufall iſt es, daß
an demſelben Tage, an welchem die Türken wieder in
Adrianopel einrückten hier die deutſche Ausgabe des
Buches des Botſchafters: Meine Führung im
Balkankriege‟ (Berlin, Verlag von Ernſt Siegfried
Mittler und Sohn) erſchien, mit der kennzeichnenden Wid=
mung
: Dem 2. Garde=Regiment zu Fuß, dem ich vor 27
Jahren lange Zeit angehöete und dem ich mein beſcheide=
nes
Wiſſen und Können verdanke, widme ich in treuem
Angedenken die deutſche Ausgabe meiner Kriegserlebniſſe
auf dem Thraziſchen Schlachtfelde. Es iſt hier nicht der
Platz, auf das bedeutſame Werk, das von tiefſter Vater=
landsliebe
erfüllt iſt, näher einzugehen, nur ſei erwähnt,
daß ſich ſein Verfaſſer, ganz abgeſehen von den militäriſchen
Beobachtungen und Mitteilungen, als feſſelnder Schilderer
zeigt, deſſen packenden Darſtellungen auch nicht militäriſche
Leſer mit großer Spannung folgen. Und was beſonders
ſympathiſch berührt: der Erzähler nimmt kein Blatt vor
den Mund, er ſucht nichts zu beſchönigen und zu ver=
heimlichen
, im Gegenteil, er hält ſeinen Landsleuten einen
ſcharf reflektierenden Spiegel vor und kennzeichnet mit
mahnenden Worten die türkiſchen Zuſtände, die zum Zu=
ſammenbruch
der Herrſchaft in Europa führten. Dieſer
Mann mit offenem Blick und gereiften Anſchauungen
dürfte ſeinem Vaterlande noch von großem Nutzen ſein.
Von anderen Perſonen handelten kürzlich allerhand
Mitteilungen, die uns wichtige Veränderungen in den
hohen Hofämtern ankündeten. So ſoll die Amtsnieder=
legung
des Oberhof= und Hausmarſchalls des Kaiſers,
Grafen zu Eulenburg, beſchloſſene Sache ſein und
ſeinem Beiſpiele ſollen der Hausmarſchall Freiherr von
Lyncker und der Oberhofſtallmeiſter Freiherr von
Reiſchach ſowie der Hofmarſchall Graf Henckel von
Donnersmarck folgen. Grad die Beſetzung des Poſtens
eines Oberhofmarſchalls iſt von weitgehender Bedeutung
auch über den Bannkreis des Schloſſes und die ja ziemlich
eng gezogenen Grenzen der Hofgeſellſchaft hinaus. Der
Oberhofmarſchall ſteht immer in engſter Fühlung mit dem
Herrſcher er darf als Bindeglied zwiſchen dieſem und
Jenen, die zum Kaiſer in perſönliche Berührung zu treten
gedenken, angeſehen werden, ebenſo wie er innerhalb des
Hofſtaates in des Wortes wahrſtem Sinne der Haus=
hofmeiſter
iſt, der zwiſchen dem kaiſerlichen Hausherrn

Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.

Das friedliche Berlin. Echos von draußen. Die Auf=
nahme
der Kriegsnachrichten. Bulgaren und Türken.
Beim türkiſchen Botſchafter. Mahmud Mukthar=Paſcha.
Ein Freund Deutſchlands. Sein Buch über den Feld=
zug
in Thrazien. Perſonalveränderungen in unſeren
Hofämtern. Was ein Oberhofmarſchall bedeutet.
Verantwortung und Tätigkeit. Im Innern des Königs=
ſchloſſes
. Streifzüge durch unſere Kunſtausſtellung.
Zeitgeſchichtliche Ereigniſſe und ihre Künſtler. Zu viel
Kunſt und zu wenig Gunſt.
Ueber allen Wipfeln iſt Ruh‟ in den
Miniſterien ſpürt man jetzt keinen Hauch mehr vom poli=
tiſchen
Leben, die Exzellenzen ſind auf Urlaub, wichtige
Angelegenheiten ſcheint’s überhaupt nicht zu geben, die
Herren Kaſtellane in ihren Pförtnerſtuben und die Herren
Diener in den Anmelderäumen ſchauen verwundert auf,
wenn ſich ein Beſucher meldet und eine Frage an ſie rich=
tet
. Selbſt die großen Ereigniſſe am Balkan finden hier
nicht mehr das Intereſſe, das ihnen noch vor kurzem zu=
teil
geworden, man hat ſich allmählich an all die furcht=
baren
Nachrichten der Zerſtörungswut und Barbarei ge=
wöhnt
und hofft, daß alles doch noch ein befriedigendes
Ende finden wird: freilich, wenn man einen der Sieben=
malweiſen
fragt, wie er ſich dieſes befriedigende Ende‟
vorſtellt, ſo kommt er in die fatalſte Verlegenheit! Der
jähe Sturz Bulgariens von ſtolzer Höhe wird noch immer
beſprochen, man ſteht wie vor einem Rätſel und kann ſich
die unklugen Handlungen des bisherigen Miniſterpräſi=
denten
und Leiters der äußeren Angelegenheiten Dr.
Danew’s nicht erklären; von ihm kann man auch ſagen,
daß er weniger ein ministre des affaires étrangeres war,
als ein ministre étranger aux affaires und leider da=
durch
ſein Land in das größte Unglück geſtürzt hat, denn
bei einem rechtzeitigen Einlenken wären dieſe ſchweren
Schickſalsſchläge zu vermeiden geweſen. Als einer der
ſchlimmſten geſellt ſich zu letzteren die Beſetzung Adria=
nopels
durch die Türken, ein Ereignis, deſſen Bedeutung
heute noch gar nicht zu überſehen iſt.
Die Kunde davon dürfte einen Mann hier mit beſon=
derer
Genugtuung erfüllt haben, den ſeit Anfang April in
Berlin weilenden Türkiſchen Botſchafter Mah=
mud
Mukthar=Paſcha, den ehemaligen Generalliſſi=
mus
der türkiſchen Armee, der die Seele des Widerſtandes
vor Tſchataldſcha war, bei den heißen Kämpfen dort ſchwer
verwundet und dann im Deutſchen Hoſpital in Konſtan=
tinopel
ſorgſam gepflegt wurde, ſo daß er nach ſeiner
Wiederherſtellung den hieſigen verantwortlichen Poſtelt
übernehmen konnte. In einer Villa der lauſchigen un=
mittelbar
am Tiergarten gelegenen Rauchſtraße richtete er
ſich ſein ſchmuckes, mit auserleſenem Geſchmack aus=

und deſen dienender Ungebung u dieſes ,Ddienen oſt in
ganz direktem, oft aber nur in idealem Sinne aufgefaßt
vermittelt. Von ihm hängen zahlreiche Audienzen und
Empfänge ab er unterrichtet den Herrſcher über alle Vor=
gänge
im Hofſtaate, er ſetzt die Reiſeprogramme auf und
veranlaßt nach der kaiſerlichen Genehmigung die Ausfüh=
rung
derſelben, er regelt mehr oder minder den täglichen
Kreislauf der von dem Monarchen zu bewältigenden Ar=
beiten
und macht ihn auf dieſe und jene Verpflichtung
aufmerkſam. Gleichzeitig muß er auf die genaue Ein=
teilung
dieſer Arbeiten und Pflichten ſehen, damit keine
Ermüdung eintritt, wie er es anderſeits wieder verhüten
muß, daß ſich jene Arbeiten anhäufen und gar liegen blei=
ben
. An ihn wenden ſich diejenigen Perſonen, die aus
irgendeiner Veranlaſſung wünſchen, dem Kaiſer dies oder
das zu unterbreiten, und er wählt all’ die aus, die Ein=
ladungen
zu Hofe erhalten und entſprechendenfalls bei
einer ſich darbietenden Gelegenheit den kaiſerlichen Herr=
ſchaften
vorgeſtellt werden. Dem Oberhofmarſchall, der
gleichfalls Ober=Zeremonienmeiſter iſt, da ſich früher zwi=
ſchen
den beiden Behörden und deren Vertretern allerhand
Reibungen ergeben hatten, liegt es ſodann ob, bis ins
kleinſte hinein alles auszuarbeiten für beſonders feſtliche
Gelegenheiten, ſo für die großen, mit der kaiſerlichen Fa=
milie
in enger Verbindung ſtehenden Feierlichkeiten, wie
Taufen, Einſegnungen, Hochzeiten uſw., bei fürſtlichen Be=
ſuchen
und dergleichen mehr. Graf Eulenburg, unter
deſſen Vorgänger nicht alles recht geklappt und zu mancher=
lei
Beſchwerden und unliebſamen Erörterungen geführt
hatte, hat ſich während der 13 Jahre, in denen er ſein
wahrlich nicht leichtes Amt verſehen, große Verdienſte um
die ganze Hofverwaltung erworben, bei der alles nach dem
Schnürchen geht. Was das bedeuten will, kann nur der er=
meſſen
der einen näheren Einblick in die vielumfaſſende
Verwaltung genommen, zu der ja auch das Königliche
Schloß ſelbſt mit ſeinen hunderten von Sälen, Zimmern
und ſonſtigen Räumen gehört.
In die Prunkräume dieſes Schloſſes führt
uns eine große Zahl prächtiger Photographien, welche die
Architektur=Abteilung unſerer Kunſtaus=
ſtellung
im Glaspalaſt enthält. Auch im Bilde er=
kennen
wir, wieviele koſtbare Kunſtwerke dort angehäuft
ſind in geſchickter und unaufdringlicher Verteilung die
Wohnräume ſchmückend. Ueberhaupt birgt jene Abteilung,
wenn man ſie jetzt mit Muße durchwandert, eine Fülle der
wichtigſten und anregendſten Modelle, Abbildungen und
Pläne die uns eine klare Darſtellung einer ganzen Reihe
ſchönheitsvoller und gewaltiger Bauten geben, die inner=
halb
des letzten Vierteljahrhunderts in Berlin und den
preußiſchen Landen entſtanden ſind Hier erhalten wir
auch einen näheren Einblick in die Neubauten der König=
lichen
Muſeen auf unſerer ſpreeumſpülten Muſeumsinſel
und in jene der Königlichen Bibliothek Unter den Linden,
die ihrer allmählichen Fertigſtellung entgegengeht. Leider
hat man verſäumt die Entwürfe zur Königlichen Oper
auszuſtellen, man hätte, wenn uns in dieſen Räumen auch
nur fertige Bauten vorgeführt werden, wohl eine Aus=
nahme
machen können, um damit ein größeres Publikum
bekannt zu machen. Gegenwärtig freilich, in dieſen ſoge=
nannten
Hundstagen, ſind die Beſucher der Ausſtellungs=
ſäle
leicht zu zählen, man merkt deutlich die ſommerliche
Ruhe und nicht minder deutlich, wieviele Mundarten es
im teuren deutſchen Vaterlande gibt, denn meiſt ſind es
Fremde, die man hier antrifft. Leider macht ſich auch die
allgemeine Ungunſt der Zeiten ſehr bemerkbar, denn höchſt

Sveders Saisen-Ausverkauf

Obwohl der Zuspruch des
Publikums während unserer
Ausverkaufs-Tage überaus
regewar, gewähren die noch
vorhandenen Vorräte dem,
der sich die kleine Mühe
des Aussuchens nicht ver-
driessen
lässt, noch zahl-
reiche
Gelegenheiten zum
ganz enorm billigen
Einkauf!
Die Preise sind teilweise nochmals reduziert.

ehanhaus Frieur. Sveder Horl
16028so
12 Ludwigstrasse 12.

[ ][  ][ ]

Seite 26.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Nummer 173.

ſelten erblickt man einen Zettel mit dem erſehnten Worte
Verkauft und wenn man ihn ſieht, ſo handelt ſich’s meiſt
um Ankäufe des Staates, der Kommiſſion für die Kunſt=
ausſtellungslotterie
, der Schweſterſtädte Berlin und Char=
lottenburg
, die übrigens diesmal eine ſehr gute Wahl ge=
troffen
; namentlich Charlottenburg hat mit Erwerbung
des köſtlichen Entenbildes von Alexander Koeſter
einen ſicheren Griff getan.
Unter den Gemälden übt die größte Anziehungskraft
Anton von Werner’s Eröffnung des Reichs=
tages
im Weißen Saale des Berliner
Schloſſes am 2 5. Juni 1888 aus; man ſieht, welches
Intereſſe zeitgeſchichtlichen Ereigniſſen, zumal wenn mit
ihnen der Kaiſer und eine Reihe bekannter Perſönlich=
keiten
verknüpft ſind, erwecken: hier kann einer den ande=
ren
auf dies und das aufmerkſam machen, kann ſeine
Kenntniſſe leuchten laſſen in der Hervorhebung der einen
oder anderen Perſönlichkeit, kann ſich in politiſchen oder
ſonſtigen Erörterungen ergehen. Dies Bild ſagt eben den
Leuten etwas, es bedeutet ihnen ein Stück des Miterlebten,
beſchäftigt ihre Gedankenwelt und prägt ſich ihrer Erinne=

rung weit mehr ein, als irgendein Meiſterwerk, das in
ſeinen künſtleriſchen Eigenſchaften viel höher ſteht. Von
dem erwähnten Standpunkt aus, zugleich aber auch vom
künſtleriſchen, lenkt ein anderes figurenreiches Gemälde,
das man leider in einem der Nebenſäle untergebracht hat,
die Aufmerkſamkeit auf ſich: William Papes
Letzte Sitzung der Königlichen Akademie
der Wiſſenſchaften im Alten Hauſe Unter
den Linden Hier ſind es die Größen des Geiſtes, die
ſich um den länglichen Tiſch im ſchlichten Raum geſchart
haben, an einem Winterabend, in matter und doch war=
mer
Beleuchtung, die um ſo eigenartiger die in ihrer Ver=
ſchiedenheit
auffallenden Geſichtszüge dieſer meiſt welt=
berühmten
Träger der Wiſſenſchaften und Kultur hervor=
treten
läßt, eines Mommſen, eines Treitſchke Helmholtz,
du Bois=Reymond Curtius Zeller und vieler anderer.
Dem Künſtler iſt ſeine ſchwierige Aufgabe ganz hervor=
ragend
gelungen, das Bild iſt ein Zeit=Dokument im
beſten Sinne des Wortes und wird noch zu ferneren Ge=
ſchlechtern
ſeine beredte Sprache führen.
Auffallend iſt es übrigens, wie wenige unſerer jünge=

ren Maler ſich zeitgeſchichtlichen Ereigniſſen zuwenden und
wie ſehr auch das einſt ſo beliebte Genrebild ins Hinter=
treffen
geraten, das nur noch von einzelnen älteren
Meiſtern gepflegt wird, vor allem von Paul Meyer=
heim
deſſen friſche und behagliche Darſtellungen ſeine
große Gemeinde immer wieder erfreuen. Sonſt herrſchen
Landſchaft und Porträt vor, eine ſtarke Berückſichtigung
finden auch unſere heimiſchen Küſten und unſere Seeſtädte.
Aber, wenn man dieſe endloſen Räume durchwandert, die
diesmal an 2000 Kunſtwerke enthalten, unter denen ſoviel
Gutes und verhältnismäßig wenig Mittelmäßiges ver=
treten
iſt, fragt man ſich immer wieder und wieder: was
wird nur aus all den Bildern und Bildwerken nach Schluß
der Ausſtellung und wieviele Hoffnungen werden mit
ihrem Nichtverkauftſein begraben! Die Ueberfüllung des
Künſtlerberufes und das Hervordrängen der Durchſchnitts=
talente
zeigt ſich hier in grellem Licht, ein Weniger wär
Mehr und würde zweckentſprechender für die Kunſt und
deren Freunde ſein!

(16021a)

Seeosee

Geſchaftserognung uno Empreylung.
Einem verehrten Publikum und Einwohnerſchaft
von Darmſtadt die ergebene Mitteilung, daß ich
unter dem Heutigen ein hochelegantes
Privat=Antsmobil
zu Lohnzwecken in Betrieb geſetzt habe und halte mich
verehrl. Herrſchaften bei billigſtem Fahrpreis beſtens
empfohlen.
Meine Garage befindet ſich Heidelbergerſtr. 38.
Hochachtungsvoll
Wilh. Lehé
ſeither Chauffeur in Firma E. Ehrenreich.
Telephon 438.
*4107)
Sesssseessaeeeese

Tausende von Hausfrauen

haben-das Urteil anerkannt, dass sie beim Waschen
mit

Geld, Zeit, Mühe und Arbeit gespart und
dennoch eine blütenweisse, duftende Wäsche
erzielt haben.

General-Vertreter Fr. Lambacker, Kiesbergstr. 58

Wohnungs= und Geſchäfts=Verlegung.
Meinen werten Kunden, ſowie Freunden und
Gönnern zur gefl. Kenntnis, daß ſich mein Geſchäft
nebſt Wohnung jetzt
68 Mühlſtraße 68
(am Kapellplatz) befindet.
HHochachtungsvoll
(*4062
Pius Hug, Damenschneider.

Weicher edle Menſchenfreund
würde einem in großer Notlage
befindlichen verheirateten Mann
(4 kleine Kinder, ſchwächliche Frau)
mit Gymnaſialbildung und aus
ſ. geacht. Fam. m. Kleid. (4042)und
Schuhz. (Größe 38), a. mit Schreibarb.
ꝛc. unterſtützen. Näh. Exp. (*3847dfs

e
6

aſt neuer Sportw. u. vſch. and. z.vf.
Schützenſtr. 10½, 2. St. (*4056

Billig zu verkaufen:
1 Schreibtiſch, 2 Kleiderſchränke,
1= u. 2türig, 2 große Bücher=
geſtelle
, 1 Diwan, 2 vollſtänd.
Bettſtellen, 2 Nähmaſchinen f.
Schäfte=Fabrikation, 2 Fahr=
(*3903fso
räder.
Obstfeld, Kl. Bachg. 7.

Getragene Jackenkleider
in grau u. dunkelblau, Größe 42, 44,
bill. z. verk. Kahlertſtr. 37, I. (*4022

Spanische wand
34 m br., zu kauf. geſ. Offert.
m. Preisang. u. B 70 a. d. Exp. (*3501

e
2
Wer dort? (15783a
hier V. Schatz, Alexanderſtr. 15.
Ich komme ſof. u. zahle Ihnen für
getrag. Kleid., Schuhe, Wäſche, Zahn=
gebiſſe
, alte Federbett. ſtets diehöchſt.
Preiſe. Tel. Nr. 1924. Poſtk. genügt.

V (14898a
Achtung.
für

Flaschen zahle wegen dring. Bed.
d. höchſt. Preiſe. Poſtk. wird verg.
Rubin, Kaupſtraße 46, II.
Achtung.
Ankauf von getrag. Schuhwaren
zu konkurrenzl. Preiſen. Poſtk. gen
Michael Fick, Schuhmacherei
Holzſtraße 24. (13576a

r. Herren= u. Damen=Kleider,
h Stiefel, Bettfedern, Gold,
ber ꝛc. Zahle Ihnen ſtets kon=
enzl
. Preiſe. Der erſte Verkauf
rzeugt Sie. Poſtkarte genügt.
x Schnitzer, Schloßgaſſe 33.
ephon 2097.
(15857a

Kaufe
getragene
Kleider
Stiefel, Zahngebiſſe uſw. (15466a
M. Obstfeld, Kl. Bachg. 7
Teleph. 2085. Poſtkarte gen

V

aufe alt. Zahngeb., 1 Zahn 30 Pfg. Stiftz. 1m.
G. Best, Lud wigshöhstr. 60, I. (16008a

Kaufe
getr. Militär=Stiefel.
Off. u. D 34 a. d. Exp. (*4939so

errenſchreibtiſch (Diplomat),
Z
gut erh., zu kaufen geſucht. Off.
m. Preisang. u. D 38 Exp. (*4032
werden zu aller=
Flaſchen höchſt. Preiſ. ge=
kauft
. W. Feldmann, Lohndiener,
Karlſtr. 73, Gartenhaus. (15835a

Erſtes deutſches

Tawari
DARMSTADTE
Schwanenſtraße 70. Telephon 1864. Viktoriaſtraße 81.

Wichtig für:
Villenbesitzer, Hausbesitzer, Hotelbesitzer,
Cafétiers, Restaurateure,
Ladeninhaber, Pensionate, Behörden, Büroinhaber,
Krankenhäuser, Private.
Wir reinigen auf neu mit RlöGELV* D. R. P.
weiße Decken
Gobelins
Papier=Tapeten
Wandgemälde
gemalte Decken
Stoff=Tapeten
Stuck=Decken
Dekorationen
Seiden=Tapeten
Bedeutend billiger u. schneller als Neutapezieren u. Neustreichen.

Kein Ausräumen der Zimmer, keine Staub-
Wichtig! entwicklung, keine Betriebsstörung!
Referenzen aus feinſten Geſchäfts= und Privatkreiſen.
Besuch und Vorführung kostenlos. (14662a

Taschen-Uhren
selbstleuchtend
mit
Radium-Zeigern und Punkten
sind äusserst praktisch, um im Dunkeln
ohne Licht die Zeit ablesen zu können.
Jede Taschenuhr kann in kurzer
Zeit ca. 2 Stunden mit Radium
versehen werden.
(16020sd

ud. Karp, Hofuhrmacher

Lndwigstrasse 20, Darmstadt.

[ ][  ][ ]

Nummer 173.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Seite 27.


hnung.

Erſcheink 2mal wöchentlich in der Auflage des Tagblatts, bietet ſomit die größte Gewähr für erfolgreichſte Bekanntmachung von Vermietungs=Inſeraten. Für den
Wohnungs=Anzeiger beſtimmte Inſerate müſſen ſtets tagsvorher bis ſpäteſtens 12 Uhr mittags zur Aufgabe gelangen. Später uns zugehende Inſerate können
nur am Schluſſe des Blattes Aufnahme finden.
2 herrſchaftliche Wohnungen
Heinrichſtraße 11 (Hochparterre u. Beletage) zum 1. Oktober.
Es ſind pro Etage 6 Zimmer inkl. Bad, ſowie 2 Fremdenzimmer, in
der 3. Etage außerdem Mädchen= und Bodenzim., elektr. u. Gaslicht
Herrſchaftliche Wohnungen
u. ſonſt alles Zubehör Näh. bei J. Stichel. Schulſtr. 1. (13812a

auf der Mathildenhöhe.
In den neu erbauten Häuſern Olbrichweg 6, 14 und 16 ſind zum 1. Oktober ds. Js.
verſchiedene moderne herrſchaftliche 4=, 5= und 6=Zimmerwohnungen mit allem Komfort
Diele, Veranda, Loggia, Küche mit Anrichte und Speiſekammer, Nebenräumen, Bad, elektr. Licht
Warmwaſſerbereitung, Zentralheizung, Kohlen= und Wäſcheaufzug, Dienſttreppe uſw. zu vermieten,
Beſichtigung von 1012 und 25 Uhr. Nachfragen Olbrichweg 10 im Büro.
Wegen weiteren Verhandlungen und Einſichtnahme der Pläne wolle man ſich wenden an
11208ms)
Heinrich Funk, Grafenſtraße 23½ Telephon 446.

Wegen Verſetzung des Herrn
Rittmeiſter von Schmelzing iſt
das Haus Frankenſteinſtr. 68
mit8 Zimmern, Bad, Gas, elektr.
Licht u. Stallung ſof. od. ſpät. für
M. 2150 zu verm. Beiſof. Ueber=
nahmeev
. ein. Teil Mietnachl. bis
1. Okt. Näh. bei Heinrich Funk,
Grafenstr. 23½, I. Tel. 446. (15811ms

Herrngarienstr. 3
Haus zum Alleinbewohnen, 89
Wohnräume, Bad, Veranda, Gar=
ten
, reichlich. Zubehör, per Jahr
1700 Mf., per ſofort zu vermieten.
Näh. Heinrich Funk, Grafen=
ſtraße
23½, I. Tel. 446. (14568ms

Neckarstrase 10
1. Stock, 8 Zimmerwohnung,
Bad, Gas, elektr. Licht, per
1. Okt. od. 1. Sept. zu verm.
Näh. im Kontor. (12334ms

Wilhelminenplatz 15
iſt eine Wohnung, beſt. aus 9 Zimm.
nebſt all. Zubehör, per ſofort od.
1. Oktober zu vermieten. Näheres
Wilhelminenplatz 17, 1. St. (15115ms

7

ſchöne moderne 8 Zimmer=
Wohnung mit Gas, elektr.
Lichtanl. und Dampfheizuns
mit reichl. Zubehör p. 1. Okt.
zu verm. Zuerfrag. Markt?
im Laden.
(13324ms

Hrſchſiehen=
mit
1012 ſehr großen Zimm.
mit reichl. Nebenräum., Diener=
gelaß
, Mädchenzimm., 2 Bäd.,
groß. Wintergart., 40 am groß.
Keraſſe, Veranden, Balk., Gart.,
Ausſicht auf Park per 1. Okt.
verſetzungsh. anderw. zu verm.
Näh. Schützenſtr. 5 u. Heinr.
Fuuk, Grafenſtr. 23½, Tel. 446.

Krilerteſtr. Stuchmitendarns,
10 herſchaftl, gr. Päume, Badez.,
5 Manſard., 2 gr. Terraſſen, Gas=,
Waſſer=, elektr. Lichtleit., Speiſen=
aufzug
, gr. Bodenräume, alles neu
hergericht., ſof. zu beziehen. Näh.
W. Nolile, Artillerieſtr. 9. (B15139s

OM
iſt der zweite Stock per
ſofort anderweit vermietbar.
Er enthält 8 Zimmer Bade=
zimmer
und reichlich. Zubehör,
Elektr. und Gasinſtallation,
Gartenbenutzung, Stall für
3 Pferde. Beſichtigung zwiſchen
111 und 57 Uhr geſtattet.
Näheres bei Juſtizrat Dr. Bender,
Caſinoſtraße 8.
(15114s

Herrſchaftshaus
beſtehend aus zwölf Haupt=
zimmern
u. reichl. Nebengelaß
in feinſter Lage per 1. Bkk.
zu verm. Näheres nur durch
Ludwig Alter, Eliſabethen=
ſtraße
34.
(13916s

Fehentr 2 lcget
ſchöne Wohnung, 7 Zimmer, große
Veranda, Küche u. Speiſek., Badez.,
elektr. Licht und Gas, 3 Kammern.
2 Keller und ſonſt. Zubehör, per
1. Oktober zu vermieten. Alles
Nähere daſelbſt 1. St. (B12821ms

Liebigstraune 13
I. Etage, ſchöne 7 Zimmerwohn.,
groß. Balkon, für Auguſt od. ſpät.
zu verm. Einzuſ. 1011 u. 34 Uhr.
Von der Wohnung würde ein
Reflektant mit eig. Möb. 2 Zim.,
evtl. mit voll. Penſ., in Jahresmiete
übernehmen. Nähere Auskunft bei
Herrn babst. 2. Stock. (15109ms

Herrſchaftswohnung.
Ohlyſtr. 33, 1. St., 7 Zimmer
mit reichl. Zubehör per 1. Oktob.
ev. früher zu verm. (B12347ms
Einzuſeh. v. 1112 u. 34 Uhr.
Näheres Wittmannſtraße 36.

Eichbergstrasse 15, part.,
7 Zimmerwohn., Bad, Veranda,
Gas, elektr. Licht, reichl. Zube=
hör
. Gartenanteil, per ſofort.
Näheres 1. Stock. (B10514ms

Meckarstr. 6, 3. Stock
Herrſchaftswohnung, 7 Zimmer,
Diele, Bad, Veranda, Balkon und
Zubehör per 1. Okt. zu vermieten.
Näh. daſelbſt part. (14246ms

Hügelſtr. 6, I., ſchöne gr. 7 Zim.=
Wohnung mit Bad, Veranda und
Garten, per 1. Oktober zu ver=
mieten
. Näh. daſelbſt von 101
und 67 Uhr.
(14316ms

Eichbergstr. 28
iſt in dem Freihrl. von Günder=
rodeſchen
Herrſchaftshauſe, durch
Verſetzung der ſeitherigen Mieter
der I. u. II. Stock mit je 7 Zimm.,
Küche, Bad, Fremdenz.=, Schrank=,
Mädchen= und Bügelzimmer, Gas
und elektr. Licht, bei jeder Wohn.
Gartenanteil nebſt reichl. Zubehör
alsbald od. 1. Okt. zu vermieten.
Einzuſehen von 111 u. 46 Uhr.
Näh. bei G. Bernbeck, Roß=
dörferſtraße
89, I.
(9598s

Ein etentet

iſt der Parterreſtock,
enthaltend 7 Zimmer
mit Zentralheizung,
reichem Zubehör u.
Gartenbenutzung per
alsbald zu vermieten.
Näh. nur durch die
Firma Joseph Trier,
Hofmöbelfabrik, Wil=
helminenſtraße
25.

Dieburgerstr. 11, 1. St.,
6 Zimmer=Wohnung, 4 große und
2kleine Zimm., per 1. Oktober z. verm.
Es wird alles neu hergeſt.) (13341ms

Heinrichſtraße 11, part.
elegante Herrſchaftswohnung,
67 Zimmer u. ſonſt. reichl.
Zubehör, per ſofort zu verm.
Näheres bei J. Stichel, Schul=
ſtraße
1, 1. Etage. (15389ms

Stiſtſtraſe 21 leg, 2
wohnungen ſof. od. ſpät (5390ms

Moſerſtraße 11, 1. St, eleg.
6 Zimmerw. nebſt 2 geraden Zim=
mern
u. 2 Kammern im III. St.
verſetzungswegen per 1. Okt. evtl.
früher zu vermieten. (B15192ms

Heinrichstr. 152, III.
neuztl. 6 Zimmerw. m. reichl. Zu=
behör
, Zentralh., p. 1. Okt. z. verm.
Näh. Soderſtr. 100 I. (14488ms

ee ger i dare n. Sber=
geſchoß
beſtehend aus 6 Zimmern,
Bad, Veranda ꝛc. bis zum 1. Okt.
d. Js. anderweit zu verm. Ein=
zuſehen
vorm. von 1012 Uhr,
nachmittags von 46 Uhr. Näh.
Schießhausſtr. 44. (B13078ms

Saalbaustr. 60, part.,
elegante Herrſchaftswohnung,
6 Zimmer Bad u. ſonſtigem reichl.
Zubeh. Einzuſehen vormittags von
101 Uhr, nachmittags v. 46 Uhr.
Näheres daſelbſt oder Baubüro,
Pallaswieſenſtraße 26. (14328ms

Hügelstr. 69, III.,
herrſchaftl. Wohnung, 6 Zimmer,
Badeeinrichtung, elektr. Licht,
Zentralheizung per 1. Oktober.
Näheres Heinrich Funk, Grafen=
ſtraße
23½, Tel. 446. (14331ms

Heidenreichſtraße 17
in herrſchaftlicher, freier ge=
funder
Lage Parterre per
1. Oktober und 2. Stock per
ſoſort feine herrſchaftliche 6 Zim=
merwohnung
mit Bad, elektr.
Licht, Kohlenaufzug und reichl.
Zubeh. zu verm. Näheres Soder=
ſtraße
48, p. Tel. 1348. (14912ms

Viktoriaſtraße 47, 1. Stock
ſchöne 6 Zimmerwohn. mit allem
Zubehör per 1. Okt. zu vermieten.
Näh. dortſ. im 2. Stock. (14885ms

Herdweg 99 iſt die herrſchaft=
liche
Wohnung, 1. Stock, ſeither
von Herrn Hauptmann v. Gilſa
bewohnt, verſetzungsh. per 1. Okt.
zu verm.; dieſelbe beſteht aus 6 Zim.,
Bad, Küche, Speiſekam., Verandas,
Mädchen= u. Manſardenſt., Gas u.
elektr. Licht, Gartenanteil u. Zub.
Näh. daſelbſt 2. Stock. (B14290ms

Mathildenstr. 41
iſt die Beletage, beſteh. aus 6 Zim.,
Badez., gr. Veranda, Gas, elektr.
Licht u. reichl. Zubehör, zum 1. Okt.
od. früher zu verm. (13051ms

Heinrichſtraße 11, I. Etage,
herrſchaftliche Wohnung, 6 Z.,
2 Fremdenz., Mädchenz. Boden=
kam
. und allen ſonſt. Bequeml.
per 1. Oktober zu verm. Näh.
daſelbſt und bei J. Stichel,
Schulſtr. 1, I. Etage. (14610ms

Riedeselstr. 35
Parterre=Wohnung, 6 Zimmer u.
2 Entreſol im Preiſe von Mk.
900. per ſofort zu vermieten.
Dieſelbe eignet ſich auch für Bureau=
zwecke
. Zu erfr. im 1. St. (2727oms

Heidelbergerstrasse
Nähe Heinrichſtr., ſchöne 6 Zim=
merwohnung
im II. Stock für
1000 Mk. pr. ſofort oder ſpäter zu
vermieten. Näheres bei Paul
Wolf & Co., G. m. b. H. (15824ms

Für Mieter und Vermieter
kostenfreier Wohnungsnachweis
Ludwig Alter, Elisabethenstr. 34. (11560a

Schöne 6 Zim.-Wohn.
mit 1 od. 2 Fremdenzimmern im
3. Stock, Gas, Bad, Veranda,
Speiſekammer u. allem ſonſtigen
Zubehör alsbald oder zum 1. Ok=
tober
zu vermieten. (B15806ms
Weidig, Moſerſtr. 5.

Seene e Ze e e
I. Stock, herrſchaftl. 6 Zimmer=
wohnung
, Bad, inkl. Zentral=
heizung
, elektr. Licht, Gas ꝛc.
nebſt allem Zubehör, ſchöne
große Veranda, iſt per 1. Okt.
d. J. z. verm. Näh. Karlſtr. 61,
Büro, Hinterh. (B15191ms

Friedrichſtr. 13, 1. Stock
moderne, geräumige 6 Zimmer=
Wohnung mit Badeeinrichtung,
Fremdenzimmer, Mädchenzimmer
und reichl. Zubehör per 1. Okt. zu
vermieten. Näh. daſelbſt und
Heidelbergerſtraße 9½, 1. Stock,
Telephon 2464, auch durch Bau=
führer
Albin Hohmann, Rhön=
ring
13.
(14940ms

Haus zum Alleinbewohnen
Herrngartenſtr. 35, 6 Zim.,
Zubehör, Vor= u. Hintergart.,
Zentralheizung, per 1. Okt.
zu verm. Näheres Heinrich
Funk, Grafenſtraße 23½,
Telephon 446. (14873ms

Steinackerſtraße 1 6 Zimmer=
Wohnung, der Neuzeit entſprech.,
per 1. Okt. zu verm. (B15582s

Allheiminenstr. 30, I.,
(Beletage) herrſchaftliche Wohnung,
6 Zimmer Badez. nebſt Zubehör
z. vm. Näh. Grafenſtr. 15, I. (14801a

Pallaswieſenſtraße 25, ſchöne
5=Zimmerwohnung mit Zubehör
per ſofort zu vermieten. (15123ms

Landwehrſtraße
I. Stock, eine Wohn. von 5 Zim.,
mit allem Zubehör, per ſofort
beziehbar, zu verm. Näheres im
Kontor Schwanenſtr 1. (12045ms

3. Stock,
Gutenbergſtr. 50, 5 Zimmer=
Wohnung, neu hergerichtet, per
ſofort zu verm. Näheres bei Klein,
Gutenbergſtr. 52, part. (15579ms

Heidelbergerstr. 59
Parterre=Wohnung, 5 Zimmer mit
allem Zubehör.
(14567ms

Nieder-Ramstädterstr. 14
I. Stock, moderne 5 Zimmerwohn.
mit reichlichem Zubehör per ſofort
od. ſpäter zu vm. Näh. Friſeurladen
Keitel Nr. 16 u. Heidelbergerſtr. 9½
1. Stock, Telefon 2464, auch durch
Bauführer Albin Hohmann,
Rhönring 103.
(15388ms

Kiesstrasse 135
1. Stock, ſchöne 5 Zimmerwohnung
zu verm. Näh. parterre. (14565ms

Lucasweg 19 eine ſchöne 5
Zimmerw. n. St. z. verm. (12354ms
Einzuſehen von 46 Uhr.

Steinackerstrasse 1
große, ſchöne 56 Zim.=Wohnung,
neuzeitlich, mit Bad, reichl. Zube=
hör
. Zubeſichtigen zwiſchen 11-1 u.
35 Uhr.
(B10510ms

Herderſtr. 17, II., freundl.
5 Zim.=W. 580 Mk., per ſofort
zu vm. Näh. bei Heinrich Funk,
Gratenstr. 23½, I., Ie., 46. (15079ms

eermente Schteihansſt. 235
wegen Verſetzung part. u. 1. Stock
ſchöne 5 Z.=Wohnungen mit je zwei
Balkons, Fremdenz., Kohlenaufzug
v reichl. Zub., per 1. Okt. zu verm.
Preis f. Part. 1100 u. 1. St. 1200 Mk.
Näh. Beſſungerſtr 74. (B12844ms

fiestr. , Mocharierd
5 Zimmer mit allem Zubehör
zu vermieten. Näheres Mathilden=
platz
9, 1. Stock.
(15121ms

Mirioriastrase 81
ſchöne 5 Zimmerwohnung. Näh.
daſelbſt im 1. Stock. (13285ms

Heidelbergerſtr. 77, part, ger.
ſchöne 5 Zimmerwohn Bad,2 Balk.
per 1. Okt. Näh. 3. Stock. (13861a

Hügelstrasse 30
am Wilhelminenplatz, Parterre=
wohnung
enth. 5 Zim., Fremdenz.,
Bad, Veranda u. alles Zubehör,
elektr. Licht u. Gas zu verm. Näh.
daſelbſt im 2. Stock. (43708ms

Wittmannſtraße 45, 1. Stock
freundl. 5 Zimmer=Wohnung mit
groß. Veranda nach Süden ſowie
Balkon auf 1. Aug. (B13711ms

Taunusſtraße 3, part., 5 ſchöne
Zimmer und Badezimmer ver
Oktober evtl. früher. (13910ms

in d. Nähe
Aene Martinſtr. 66 d. Paulus=
kirche
, 1 St., 5 Zim., geräum. Vorpl.,
m. vollſt. Bad, 1. Okt. Anzuſ. von
35 Uhr.
(B14006ms

Roßdörferſtr. 86, freie Lage,
3. Stock, verſetzungshalber große
5 Zimmerwohn. m. reichl. Zubeh.
für Oktober zu verm. (12143ms

Gutenbergſtr. 21, I., geräum.
mod. 5 Zimmerwohnung mit Bad,
Veranda, 2 Kamm., Vor= u. Hinter=
garten
, per 1. Okt. zu vermiet.
Näheres part.
(14554ms

Auf 1. Oktober oder früher:
Aaperdhelstr s rterict.
5 Zimmer mit Zubehör u. Vorgart.,
Gas u. elektr. Licht. (B12144s

Liebigstrasse 14, part.
5 Zimmer mit Zubehör, Gas,
Bleichplatz, Trockenboden ꝛc. per
11. Okt. zu verm. Einzuſehen von
1012 und 23 Uhr. Näheres
(12834ms
im 1. Stock.

Heidelbergerſtr. 85 ſchöne 5 Zim.=
Wohn., 2. St., mit Balkon u. all.
Zubeh., per 1. Okt. z. verm. Näh.
daſ. u. Soderſtr. 112, pt. (13309ms

Karlſtraße 12 5 Zimmer mit
Zub. p. 1. Okt. Näh. 1. St. (14528s

Ecke Rhein= u. Georgenſtraße,
2. St., 5 Z., ſeith. v. Fr. Beck=Swirles,
Dentiſtin, bew., per 1. Okt. od. ſpät.
z. v. Näh. Georgenſtr. 1, II. (14710s

parterre,
Mathildenstr. 28, 5 Zimmer=
Wohnung mit Zubehör (eventuell
2 Manſ.=Zim.) an ruhige Mieter.
Oberförster Eckstorm Wwe. (B14280s

Viktoriastrasse 85
(am Viktoriaplatz)
iſt die I. Etage, enthaltend 5 be=
ſonders
große Zimmer, Bad und
Küche, Fremdenzim. u. Bodenkam.
per ſofort zu verm. Näh. daſ. od.
b. I. Waguer. Sehlebgartenstr. 69 (10799s
ee ee
hübſche 5 Z.=W. 1. Stock, mit
ſämtl. Zubeh., Bad, Veranda,
Fremdenz. u. Gartenanteiluſw.,
bis 1. Okt. zu verm. Einzuſeh.
Awerktäglich v. 114 Uhr. Näh.
daſ u. Beſſungerſtr. 2. (B14651s

Inſelſtr. 20, part., 5 Zimmer=
Wohn. per 1. Okt. zu verm. (15185s

Heinrichstr. 93, II.
5 Zimmerwohn. m. Bad, Fremden=
und Mädchenzimmer nebſt reichl.
Zubehör verſetzungshalber p. 1. Okt.
z. vm. Einzuſ. v. 46 Uhr nachm.
Näh. Gg. Hillgärtner, Liebfrauen=
ſtraße
50. Telephon 1955. (14241ms

Klappacherſtr. 14, part, freundl.
5 Zimmer=Wohnung mit Bade=
zimmer
und großem Vorgarten,
(B14354ms
Preis 900 Mark.

Kiesſtraße 45, 1. Stock, ſchöne
5 Zimmer=Wohnung mit Zubehör
(1426ims
zu vermieten.

Obere Wienersſtr. 80
1. Stock, eine freundliche 5 Zimmer=
Wohnung mit Balkon nebſt Zub.
in ruhigem Hauſe vor ſchönem
Garten, nächſt Halteſtelle der elektr.
Bahn u. nahe der Viktoriaſchule,
per 1. Okt. zu verm. (14343ms

Stiſtſtr. 89, part. 5 Zim.=Wohn.
m. Gas, kl. Werkſt. u. Garten, p. 1. Okt.
z. v. Preis 630 Mk. Einzuſ. v. 10-12u.
2-4 Uhr. Näh. Mühlſtr. 26. (14348ms

Heidelbergerſtr. 36, 2. St., ger.
5 Z.=W.m. all. Zub., gr. Ver., p. 1. Okt.
Näh. 1. St. od. Laden. Straub.(14312a

Rossdörferstr. 78
2. Stock, Fünf=Zimmerwohnung
mit allem Zubehör per 1. Oktober
zu vermieten. Näh. Roßdörfer=
ſtraße
76, 2. Stock.
(14670ms

[ ][  ][ ]

Seite 28.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Nummer 173.

Kiesſtraße 38, 1. Stock, ſchöne
neu hergericht. 5 Zimmerwohnung
per 1. Oktober zu verm. (14543ms

Frankfurterstr. 84
große herrſchaftl. 5 Zimmerwohn.
mit all. Zubeh., ohne Gegenüber,
Warmwaſſeranlage, per 1. Okt. od.
früher. Näh. 1. Stock. (14471a

Heinheimerſtr. 12, I. Etage,
5 Zimmer, Küche, Gas, Bad mit
vollſtänd. Einricht. (Gasofen), hüb.
Grt. H. L. Schlapp, Schulstr. (14596ms

Heidelbergerſtr. 81, 1. Stock
5 Zimmerwohnung, 3 Manſarden=
zimmer
, Mädchenzim., mit ſchön.
Obſtgart. p. 1. Okt. zu verm. (14648ms

Eliſabethenſtr. 45, 1. Stock,
ſchöne 5 Zimmerwohn. mit Bad.
Näheres parterre.
(14871ms

Frankfurterſtr. 32, part.
eine ſchöne 5 Zimmerwohn. mit
2 Entreſols u. Zubehör auf 1. Okt.
zu vermieten. Näh. daſelbſt bei
Frau Zängerle im 1. Stock. (14884ms

Frankfurterstr. 66
in der 2. Etage, iſt eine ſchöne
igeräum. 5 Zim.=Wohn. mit Balkon
u. Veranda nebſt reichl. Zubehör,
vollſt. herger., per ſof. od. ſpäter
zu vm. Zu erfr. dortſ. part. (15110ms

Niederramſtädterſtr. 18, II.
iſch. 5 Zim.=Wohn. m. reichl. Zubeh.
per 1. Oktober zu verm. (15382ms

Kiesſtr. 77, I., 5 Zim.=Wohn. mit
Zubeh. per 1. Okt. zu verm. (15380ms

Wienersſtr. 66, I., ſchöne große
5 Zimmer=Wohnung mit Veranda
ju. reichl. Zub. per 1. Aug., eventl.
jauch ſpäter, zu vermieten. Näh.
Heinrich Funk, Grafenſtr. 23½,
11. Stock, Telephon 446. (15629ms

Liebigstrasse 25
parterre, ſchöne 5 Zimmer=
Wohnung, Bad, Veranda,
Gas, elektr. Licht, mit reichl.
Zubehör, zum 1. Okt. d. J.
zu verm. Näh. im Kontor
oder 2. Stock. (15568ms

Schuchardstr. 10, II.,
Näh. b. M. Kattler, Rheinstr. 3. (159s

Darmſtraße 49, 1. Stock, fünf
Zimmer zu vermieten. (14533oms
In den Neubauten am Haupt=
bahnhofe
ſind neuzeitl. eingerichtete
Wohnungen mit 5 und im Dach=
geſchoſſe
6 Zimmern zu vermiet. u.
könn. nach Wunſch bezog. werden.
Näh. Dieburgerſtr. 89. (145610ms

Alexanderſtraße 5 Fünf Zim.=
Wohnung zu vermieten. (15291oms

Liebigstrasse 13
in ruh. Hauſe, ebener Erde, 5=Z.=
Wohng. (3 Zimm. u. 2 Halbgeſchoß
zimm.) per 1. Okt. zu verm. Näh.
Frankfurterſtr. 16, II. (15692ms

Nied.-Ramstädterstr. 57 ger.5 Z.=W.
m. a. Z. z. vm. Z. erfr. i. Lad. (15677ms

Mathildenstr. 11, 2. Stock,
Frdl. ger.5 Z.=W. m. gr. Fremdenz.
u. 2 Kam. in der Manſ., Bad. mit
Einr. u. Küchenbalk. per 1. Okt.
Näheres Heinrich Funk, Grafen=
ſtraße
23½, Tel. 446. (14168ms

Hügeſtr. 32, zwei 5 Zimmer=
wohnungen
mit Fremdenz., Bad,
Gas, Veranda u. all. Zubeh. ſofort
z. verm. Näh. parterre. (14913ms

Neue Martinstrasse 93
mod. herrſchaftl. gr. 5 Zim.=Wohn.
mit allem Zubeh. per 1. Okt. zu vm.
Näheres Martinſtraße 74, part.
C. W. Braun. (B11345ims

Blumenthalſtr. 41, 1. Stock,
große 5 Zimmerwohn. für 600 Mk.
alsb. z. vm. Näh. i. 1. St. r. (15826ms

Mathildenstrasse 42
1 Etage, elegante gr. 5 Zimmer=
wohnung
mit Fremdenz., Veranda,
Badez., Gas u. elektr. Licht, reichl.
Zubeh., neu hergerichtet, p. Oktober
zu verm. Näh. part. (B15830ms
egeeege
a
egee

Wegzugshalb. am 1. Okt. zu verm.
Grüner Weg 48, parterre,
5 Zim.=Wohn. m. Küche, Speiſek.,
Bad, elektr. Licht, Gas, ſchön. Vor=
garten
u. groß. Veranda; dazu noch
gehörig im 3. St., 1 Fremdenzim.,
Mädchenz. u. Wäſchek. (B15836ms

Schöne 5 Zimmerwohnung
mit Bad und ſonſt. Zubeh. event.
per ſofort zu vermiet. (15833ms
Näheres Viktoriaſtraße 81, I.

Ernst-Ludwigstr. 18, II.,
5 Zim.=Wohnung, neuhergerichtet,
alsbald oder ſpät. zu verm. Näh.
1. Stock, von 103 Uhr. (14815ids

Mollerstrasse 9
1. Stock eine 5 Zimmer=Wohnung,
Fremdenzimmer, Mädchenkammer,
Gas u. Veranda, nebſt Zubeh. per
ſofort zu vermieten.
(15498t

Luiſenſtraße 34, Vorderhaus
1. Oktober. Näh. bei Gg. Korbus
(16032ms
Luiſenſtraße 36.
im Heidelbergerſtr. 70, 4 Zimmer=
wohnung
zu vermieten. (15124ms Bessungerstrasse 97
per ſofort zu verm. Näheres bei
H. Bendheim, Georgenſtr. 13. (14889ms zu vermieten. Wenckſtr. 9, 3. St., 4 Zimmer
uſw. Näh. Wenckſtr. 5, pt. (14891ms Frankfurterſtraße, ſchöne 4 Zim.= 4 Zim.=Wohn. nebſt Zubeh. Ausk.
wird erteilt Nr. 90, part. (12837ms Neue Ireneſtr. 70, 1. St. (bei
der Mollerſtr.) ſchöne 4 Zim.=Wohn.
mit Bad, Veranda, Fremden=
zimmer
, reichl. Zubehör u. Garten=
anteil
per ſofort zu vermieten.
Näh. Rheinſtraße 28, I. (13493ms Gutenbergſtraße 58, I., weg=
Wohnung mit reichlichem Zubehör
bergerſtr. 9½, I., Tel. 2464 auch durch
Bauführer Albin Hohmann,
Rhönring 103. (11368ms tümer, parterre. Georgenſtr. 1½, 2. Etage, iſt
eine Wohn., enthalt. 4 Zim., Küche,
2 Zim. in der Manſ., Keller, Gas
u. elektr. Licht, per ſofort zu ver= Hochſtr. 6, parterre, 4 Zimmer=
Wohn. zu verm. Pankratiusſtraße 4, 1. Stock,
eine 4 Zimmerwohnung per ſofort
zu vermieten. Näh. im Laden od.
Soderſtraße 70, 1. St. (13920ms Ernſt=Ludwigſtr. 3, ſch. geräum. Inſelſtr. 43, 1. St., ſchöne mod.
4 Zimmerwohn. mit Bad u. reich=
lichem
Zubeh. zum 1. Okt. zu vm. Aliceſtr. 24, 3. St., ſow. 1. St.,
Näh. Steinſtr. 10, 1. St. Einzuſ. Beckstr. 62, 3. Stock
elegante 4 Zimmer=Wohnung, Bad,
Küche, Balkon, Loggia, 2 Manſ.,
2 Keller, Waſchküche, Bleichplatz,
zum 1. Oktober zu vermieten. Zu
erfragen Nr. 64, part. (13049ms 1. Okt. z. verm. Näh. daſ. pt. (13318ms Gutenbergſtraße 27, 2. Stock
ſchöne 4 Zimmerwohn. mit Balkon,
Badezimmer, Speiſe= und Boden=
kammer
nebſt Zubehör per 1. Okt.
zu vermieten. Näh. part. (13524ms franz. Stock, ſchöne 4 Zimmerw.
m. Zubeh. per ſofort z. verm. Näh.
b. Frau P. Graef Ww., 2. St. (13287ms Zimmerwohn.
Neckarstr. 4 (Neub), p. 1. Okt.
zu vermieten.
(13999ms Caſinoſtr. 12, 1. Et., mod. 4 Z.= Landskronſtr. 53, part., große Im ſtädtiſchen Hauſe Luiſen=
ſtraße
16 iſt die Wohnung im erſten
und Keller alsbald zu vermieten.
Bewerber erhalten nähere Aus=
kunft
im Stadthaus, Zimmer
Nr. 56.
(11371ms Blumenthalſtr. 109, 1. St.,
ſchöne 4 Zim.=Wohn. mit Manſ. u.
Gartenanteil per 1. Okt. für 460
zu verm. Näheres Wolf, Soder=
ſtraße
101, 2. St. (14338ms

Per 1. Oktober 1913

Gutenbergstr. 61, II. u. 51, III., Lichtenbergstr. 21, III.
hübſche 4 Zimmerw. mit allem Zu=
behör
per 1. Aug. z. verm. (14245ms n
Sanabergstr. 58, III.
u.
große 4 Zimmerw. mit Veranda
und reichl. Zubehör zu verm. Näh.
Heidelbergerſtraße 84. (B14291ms ſchöne 5 Zimmerwohn. zu verm.eine 4 Zimmerwohnung parterre,
,
2
1. Stock, Fünfzimmerwohnung per Hintergeb. und eine gr. Werkſtätte
per ſof. od. ſpäter zu verm. Näh.
Heidelbergerſtr. 9½, Tel. 2464. (12152ms Frankensteinstr. 59
(B12841ms
zu vermieten. Soderſtraße 101, 1. Stock,
Ecke der Inſelſtraße, in ſchöner
Lage, nächſt dem Walde, große
4 Zimmer u. Bad nebſt allem Zub., moderne 4 Zimmerwohnung, friſch
hergerichtet, mit Gas, Manſarde
und allem Zubehör per 1. Okt. zu
Bismarckſtr. 9, 1. Stock, ſchöne verm. Preis 650 Mk. Einzuſeh. von
4 Zimmerwohnung mit Zubehör 1012 u. 24 Uhr. NäheresWolf,
(14564ms Soderſtr. 101, II.
(14337ms r Ireneſtr. 11, 3. Stock, an der
Viktoriaſtr. 92, 1. St., neuzeitl. Wohnung zum 1. Okt. zu verm.
Näheres part.
(14256ms Mienarckstr. 71
1. Stock, ſchöne 4 Zimmer=
Wohnung nebſt Zub., mit zugshalber geräumige 4 Zimmer= Seitersweg 10, II., mod. 4 Zim.=
Wohn. m. Bad, Veranda u. Zubeh.,
zu verm. Näh. daſelbſt und Heidel=per 1. Oktober zu vermieten. Ein=
zuſehen
täglich von 36 Uhr nach=
mittags
. Näheres beim Eigen= daſelbſt im Laden. (15366a
(14314a haus, 2. Stock, 4 Zimmer= Woh=
nung
mit Zubehör per 1. Oktober
zu vermieten.
(14624ms mieten. Näh. durch C. W. Braun, Heinheimerſtr. 12, part., 4 Zim., Wohn. p. 1. Oktober. Preis 500 Mk.
Martinſtraße 74. (11109ms Mädchenkammer, Küche. (14593ms Näh. Heinrichſtr. 80. (15384ms
Näh. beiFrau Harting, Heinheimerstr. 16, I. (12563ms Moosbergſtr. 97 n. d. Heidel=freundl. 4 Zimmerwohnung mit
bergerſtr., Halteſt. der elektr. Bahn,
gr. mod. 4 Zim.=Wohn. m. Zub., per
1. Okt. zu vm. Näh. part. (B14571ms Heidelbergerſtr. 36, III., 4 Z.
m. a. Zub., gr. Ver., per 1. Okt. Näh.
4=Zimmerw. im 3. Stock per 1. Okt. 1 1. Stock oder Laden. (Straub) (14509a zu verm. Näh. i. 2. Stock. (13707ms Bismarckſtr. 56 gr. Wohnung,
4 Zimmer, 2 Entreſols, ſofort ſehr
preiswert zu vermieten. (14868ms ſchöne 4 Zimmerw. m. Balk. u. groß.
von 1012 u. 23 Uhr. (13623ms Garten an kl. Fam. z. verm. Preis
500 reſp. 700 M. Z. erfr. I. (B14569ms 4 Zim.=Wohn. per 1. Okt. zu verm.
Näh. Karlſtr. 10, part. (14551ms Wegzugshalber
Soderſtraße 112, in feiner z. verm. eine ſchöne 4 Zimmer=V
Lage, ſch. 4 Zim.=Wohn., part., ſwohn., Ecke Heinheim.= u. Kra=Einzuſ. v. 103Uhr. Näh. pt. (B15574ms
Veranda, Bad, evtl. m. Garten, perſnichſteinerſtr., 1. St., per 1. Aug.
Zu erfr. Bleichſtr. 22, II. (*483ms Taunusſtraße 36, ſchöne, 1 Karlſtr. 54, I., 4 Zimm. und
Küche p. 1. Okt. zu verm. (B14661ms Landskron= u. Ludwigs=
Ecke höhſtraße iſt der 1. Stock,
Ireneſtr. 9 a. d. Frankfurterſtr. 14 Zimmer, Bad, reichliches Zube=ſchöne 4 Zim.=Wohn. mit Speiſe=
hör
, Balkon und großer Garten,
per 1. Oktober, event. früher, zu
vermieten. Einzuſehen von 10 bis
12 Uhr. Näheres Wittmannſtr. 2,1 boden, per 1. Oktober zu vermieten.
1. Stock. Viktoriaſtraße 75, 2. St., vier
Zimmer mit Zubehör p. 1. Oktob.
Einzuſehen von 123 Uhr. Näh.
W., el. Licht etc. p. 1. Okt. (14156ms Bismarckſtraße 48, part. (14539ms 4 Z.=Wohn. mit Bade= u. Mädch.= Rhönring 19, 1. Stock, ſchöne Näh. Heinrich Fank, Grafen=
zim
., Veranda, Vorgart. u. all. Zub. 4 Zimmer=Wohnung mit Balkon
p. 1. Okt. z. vm. Näh. 1. Et. (13715ms und Veranda, zum 1. Okt. zu verm.
Näh. II., E.-O.-Sekretär Schüttler. (14992ms am Pfründner=
Obergeſchoß des Mittelbaues, be=Mollerſtr. 25, hausgarten,
ſtehend aus 4 Zimmern, Kücheſchöne 4 Zimmerw. mit allem Zub.,
in freier Lage, kein Gegenüber, per
1. Okt. zu verm. Näh. part. (14869ms Friedrichſtraße 13, part.
ſchöne Vierzimmerwohnung mit
Mädchen= und Fremdenzimmer,
reichlichem Zubehör, per 1. Okt.
zu vermieten. Näheres daſelbſt
und Heidelbergerſtr. 9½, 1. Stock,
Telephon 2464, auch durch Bau=
führer
Albin Hohmann, Rhön=
(14941ms
ring 113. Sandbergstr. 66, 2. St.
Bad, freie Lage, zu verm. (B15183ms

Für Mieter und Vermieter
kostenfreier Wohnungsnachweis
Ludwig Alter, Elisabethenstr. 34. (11561a

Mer Hleſtrgſtr 71,1. Z.
4 Zim.=W. per 1. Okt. (B14577ms II., ſchöne 4
Kahlertstr. 45, Z.=Wohng.
m. Ver. uſw. Näh. part. (14920ms Mühlſtr. 66, Kapellplatz, III.
ſchöne 4 Zimmer=Wohnung mit
Badezimmer, 2 Manſ., Veranda,
per 1. Oktober zu verm. Näheres
Dieburgerſtraße 4, 1. St. Anzuſ.
Moosbergstr. 52 v. 1012 u. 24 Uhr. (14550ms 3. Stock, Mollerſtr. 34, pt., neuzeitliche
4 Z.=W., vollſt. Gasbadeeinr., Balk.,
Manſ., p. 1. Okt. Z. erfr. I. (15403a Mathildenplatz 7, Hintergeb.,
2. St., 4 Zimmer=Wohnung, Blick
nach dem Garten, Bleichplatz u. ſonſt.
Zubehör, zu vermieten. (15172ms
4 Zimmer=Wohnung per 1. Oktob. Näh. L. Dintelmann, Tel. 1457. Zim.=Wohn. mit
Kiesſtr. 127 Zubehör ſofort od.
ſpät. zu vm. Ausk. i. 2. St. (15112ms Kiesſtraße 9, 4 Zimmer=Woh
nung, 2. Stock, mit Gas, per
1. Oktober zu vermieten. (15097a Mollerstrasse 17
eine 4 Zimmerw. m. Erk., Veranda
und Zubeh. bis zum 1. Oktober zu
vermieten. Näheres Rheinſtr. 28,
(15153ms
1. Stock, rechts. Eliſabethenſtr. 23 4 Zimmer=
wohn
. (Manſ.) m. Zubeh., 500 M.,
per Okt. zu vermiet. Würde ſich
auch z. Möbeleinſt. eignen. (15105ms Kiesstrasse 94, I. Stock
gr. Veranda per 1. Okt. d. J. Aſchöne 4 Zimmer=Wohnung mit
Näh. bei Gg. Ph. Geist. (14263ms 2 Balkons u. reichl.: Zubeh., Gas,
elektr. Licht, per 1. Okt. zu verm.
Näheres daſ. part. (14324ms Pallaswiesenstr. 41
ſchöne 4 Zimmerwohn. m. Zubeh.,
im II. St., ſof. beziehbar. Näheres Eliſabethenſtraße 35, Vorder= Gutenbergſtr. 19, ſch. 4 Z.=W.,
neuzeitl. einger., per 1. Okt. z. verm.
Einzuſ. v. 1012 u. 24 Uhr. Näh. im
Haus u. Gervinusſtr. 55.
5386ms Stiſtſtr. 1, III., ſchöne 4 Zim.= Ernſt=Ludwigſtr. 9, III. St.
Gas, Bad u. Zubehör per ſof. zu
verm. Näh. daſ., II. Et. (B15837t Neue Kiesbergſtraße 52
ruhige, geſ. Lage, 1. St. 4 Zim.=
Wohn. 480 Mk. per ſofort oder
ſpäter, 2. Stock 450 Mk., per
1. Okt. Näh. dorten part. oder
Schützenſtr. 5, Laden. (15507a 4 Zimmer=
Herrngartenſtr. 29 Wohnung
auf 1. Okt. zu verm.
(15597a Kranichſteinerſtraße 57, part.,
Karlſtr. 10, ſehr ſchöne große per 1. Okt. neuzeitl. 4 Zim.=Wohn.
mit all. Zubeh. (Bad einſchließl.
Gasofen) zu v. Näh. 1. St. (15567ms Schießhausſtraße 55, 1. Stock,
in ruhigem Hauſe ſchöne 4 Zimmer=
Wohnung mit Veranda, Koch= u.
Leuchtgas, per 1. Okt. zu verm. 3. Stock,
große 4 Zimmerwohn. mit allem
Zubehör per 1. Oktober zu ver=
mieten
. Zu erfragen Kranich=
ſteinerſtraße
44, 1. Stock. (15823ms Mollerſtr. 42, I. Obergeſchoß,
kammer, Badezimmer, Herren=
zimmer
, Kammer, 2 Kell., Veranda,
Bleichgart., Waſchküche u. Trocken=
(B14544ms Näheres daſelbſt. (15798ms Neubau Landgraf-Georgstr. 34,
2. u. 3. St., je eine geräum. mod.
4 Zim.=Wohn. mit Zubeh., per
1. Okt., evtl. auch früher, z. verm
ſtraße 23½, I., Tel. 446. (15754ms Klappacherſtr. 46, I., 4 Z. W.
Einz. v. 46 Uhr nachm. (B15807ms Wienersstrasse 49, I.
4 Z.=W. m. all. Zub. p. 1. Okt. (15805ms Liebigſtr. 65, 2. St., 4 Zimmer
mit Zubehör per 1. Oktober. Be=
ſichtigung
1112 und 24 Uhr.
Näheres parterre. (13976mds Eliſabethenſtr. 23, Manſ.=W.,
4 Z. u. Nebenr. a. ruh. Leute. (15992t Lichtenbergstr. 26, II.
4 Zimmer uſw. u. reichl. Zubehör
z. vm. Näh. Bleichſtr. 40. (15977ms Mauerſtraße 30, 3. St., ſchöne
4 Zimmerwohnung mit Veranda
4 Zim.=Wohn., Badez. mit kompl.u. reichl. Zubeh. z. 1. Okt. bill. zu
vm. Näh. Kiesſtr. 84, II. (15972ms 3 Zimmer Neue Ireneſtr. 7 ſchöne 3 Zim.=
Wohnung per ſofort zu verm.
Näheres im Laden. (11152ms

Kranichsteinerstr. 6
Seitenbau, 3 Zim.=Wohn. m. Zub.
per ſofort zu verm. Näh. daſ. od.
Baubüro, Pallaswiesenstr. 26. (12392ms

Wohnungen
mit 3, 4 u. 5 Zimmer u. reichlichem
Zubehör, per ſof. und ſpät. zu verm.
Näh. Heidelbergerſtr. 9½, 1. Stock,
Telephon 2464, auch durch Bau=
führer
Albin Hohmann, Rhön=
ring
103.
(15118ms

Neue Niederſtr. 15, ſchöne 3=
Zimmerwohn. m. Zubeh. im 1. St.
ſofort zu vermiet. Näheres 1. St.
daſelbſt.
(15119ms

5 Zimmerwohn.p. 1. Aug. z. v. Neue
Niederſtr. 13, Zimmermann. (B14287ms

Dieburgerſtr. 18, Htb. II.
Hübſche 3 Zim.=Wohnung m. Glas=
abſchluß
u. allem Zubeh. per ſofort
zu verm. Näh. Lukasweg 9. (10961ms

Martinſtr. 95 (Gartenhaus)
eine 3 Zimmerwohnung, Heiz= u.
Leuchtgas, Veranda, Gartenanteil,
Bleichplatz, per 1. Oktober zu ver=
mieten
. Einzuſeh. von 101 Uhr.
Näh. Heinrichſtr. 66. (11848ms

Donnersbergring 28 u. 32
je im 3. Stock eine große 3 Zim.=
Wohnung. Geſunde, freie Lage,
kein Gegenüber. Näheres Aha=
(B12340ms
ſtraße 24, Wolff.

Mosbergstr. 26 m. 3 Z.=W. p. ſofort.
N. daſ. u. Fr. Koch. Grafenstr. 22. (15120ms

Hoffmannſtr. 21, Hth., 3 Zim.=
Wohnung, part., per ſofort an kleine
Familie zu vm. Preis 360 Mk. Zu
erfr. 2. Stock, Erhard. (B12373ms

Hügelſtraße 85, Manſarde,
3 Zimmer an ruhige Leute zu
(12567ms
vermieten.

Arheilgerstr. 48
ſchöne 3 Zimmer=Wohnung, neu
hergerichtet, per ſofort zu vermiet.
Näheres Schillerplatz 7. (12873ms

Elisabeihenstr. 45
Vdhs., I., ſchöne 3 od. 5 Zimmer=
wohnung
mit Zubehör. Näheres
Vorderhaus, part. (13277ms

Nieder-Ramstädterstr. 71,
Ecke Heinrichſtr., iſt eine 3 u. eine 4
Zimmerwohnung zu vermieten.
Näh. daſelbſt bei Herrn Fiſcher,
im Laden.
(13275ms

Saalbauſtr. 37
3 Zimmer, Küche unde Zubehör
ſofort oder ſpäter zu vermieten.
Einzuſehen von 46 Uhr nach=
(12831ms
mittags.

30 Waldſtraße 30
Wohnung, 3 Zimmer m. Zubehör
u. Veranda, Vorderhaus, Preis
450 Mk., an kleine Familie per
1. Oktober zu verm. Einzuſehen
von 104 Uhr. Zu erfragen im
Büro daſelbſt.
(13305ms

Md.-Ramstädterstr. 5½
hübſche 3 Z.=Wohnung (Manſ.) an
ruh. Leute ohne Kinder p. 1. Okt. zu
vm. Näh. Mühlſtr. 62, II. (13714ms

Moosbergſtr. 63, ſchöne große
3 Zimmer=Wohnung mit Veranda

u. reichl. Zubeh. p. Okt. z. vm. (B1

85ms

Taunusſtraße 1, Nebenbau
Hohler Weg, part., 3 Zimmer mit
Zubeh., an ruhige Fam. (13308ms

Heidelbergerſtr. 23, III., gegen=
über
Heinrichſtr., ſchöne 3 Z.=W. mit
gr. Küche, abgeſchl. Vorpl. u. Zubeh.
zu verm. Näh. im 1. St. (13970ms

Schützenſtraße 18, Manſarden=
Wohnung, 3 Zimmer mit Zubehör,
Gas, Glasabſchluß, per 1. Oktober
event. früher zu verm. (14167ms

Sandſtr. 42, eine 3 u. 2 Zimer=
Wohnung zu vermieten u. gleich
(14022ms
zu beziehen.

Wingertsgäßchen 11 ſch.3 Z.=W.
ſof. zu verm. Preis mtl. 25 Mk. Näh.
Heidelbergerſtraße 123. (B14277ms
Viktoriaſtr. 73, III. I, ſch. 3 Zim.=
Wohn. p. 1. Okt. zu verm. Einzuſeh.
nachmittags v. 15 Uhr. Näh. daſ.
bei Herrn Rohmig, 3. St. r. (14295ms

Inſelſtr. 21, II., ſchöne 3 Zim.=
Wohnung mit Küche und Gas,
Manſarde, 2 Keller per 1. Aug. a. c.
zu verm. Näh. daſ. im 1. Stock
bei Flickinger. (14250ms

Erbacherstrasse 17, II.,
ſchöne 3 Z.=Wohn. z. vm. (14414ms

Saalbauſtraße 78 3 Zimmer=
wohnung
zum Pr. v. 500 Mk. zum
1. Okt. Näh. Soderſtr. 102, I. (14489ms

3 Zimmerwohnung (Manſarde)
mit reichlichem Zubehör p. 1. Okt.
zu verm. Näheres Pallaswieſen=
ſtraße
23, im Laden. (14476ms

Marktplatz 7
ſchöne moderne 3 Zimmer=
Wohn. m. Gas, elektr. Licht=
anlage
u. Dampfheizung, m.
reichl. Zubehör p. 1. Oktober
zu vermieten. Zu erfragen
Markt 7 (im Laden). (15377ms

[ ][  ][ ]

Nummer 173.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Seite 29.

Wilhelminenstrasse 19, I. Darmstädter Hausbesitzerverein. Telephon Nr. 560.
Zu vermieten:

Z imerte Zimmer

Heinrichſtr. 103, 1. St., ſchöneg
geräumige Wohn. von 8 Zimmern
nebſt Bad, mit allem Zubehör, der
Neuzeit entſprechend, per 1 Oft.
Näheres part.
(14702ms

Darmstrasse 41
1. Stock: 8 Zimmer
Parterre: 5 Zimmer
Manſardenwohnung: drei
und vier Zimmer
zu vermieten. Näh. Hinterh.
parterre oder Frankfurter=
ſtraße
12/14, Laden. (15842ms

Eichbergſtr. 26
Haus ganz oder geteilt pr. 1. Okt.
zu vermieten. Enthält 5 Keller,
4 Zimmer u. Küche i= Part, 3 Zim.
u. Küche i. 1. St, 4 Zim. u. Bades.
i. II. St., m. gr. Garten u. Waſch=
küche
. Wird neu hergerichtet. Näh.e
Steinackerſtr. 17, pt. v. 14. (15654ms

Martinstr. 11½, hochpart.
ſehr geräumige 6 od. 4 Zim.=Wohn.
(auch für Büros geeignet), geſchl.
Veranda, Bad, Gas u. all. Zube=
hör
, abgeſchl. Hofraum, eventl. mit
Garten, für ſofort od. ſpäter. Näh.
(11203ms
daſelbſt 3. Stock.

Landwehrſtraße 14, 3. Stock,
ſchöne herrſchaftl. 6 Zim.=Wohn.
mit Küche, Speiſekam., 1 Fremden=,
1 Mädchenzim., Badezim. m. Bade=
ofen
, 2 Kellerräume, Bodenver=
ſchlag
u. Gartenant. bald. zu verm.
Näh. daſelbſt u. Baubüro Fr. Delp,
Frankfurterſtr. 80. Pr. 1200 M. (15645ms

Seitersweg 14, 6 Zimmerw.
m. Zubeh. Näh. bei Söder, Drei=
brunnenſtraße
1.
(15215ms

Viktoriaſtr. 41, I., herrſchaftl.
6 Zimmerwohn., vornehm gehalt.,
getäfelt. Speiſeſaal, glasbedeckte
Veranda, Warmwaſſerltg., Bad m.
kompl. Einricht reichl. Zubehör,
p. ſofort od. ſpäter. (15427ms
Ecke der Heinheimer= u. Laute=
ſchlägerſtraße
27, 1. St., 6 Zim.=
Wohnung u. reichliches Zubehör
(13986s
per ſofort.
Mühlstrasse 32, I.
ſchöne 6 Zim.=Wohn. m. Bad, event.
elektr. Licht u. Zub. Näh. pt. (1804 ims

Bismarckſtr. 51, II. St., ſchöne
6 Zimmerwohn. mit Baderaum,
geſchl. Veranda, Gas, elektr. Licht,
Vorgarten, neu hergerichtet. Näh.
daſelbſt.
(13122ms
Tühelninegstr. 5, I.,
Ecke Hügelſtr., 67 Zimmer=
wohn
., auch für größ. Büro
geeignet, per Oktober ds. J.
zu vermiet. Wird neu her=
gerichtet
. Näh. Herdweg91, I.
u. Alice=Bazar, Wilhelminen=
(15647s
ſtraße 21.

Kahlertstr. 13, 2. St.,
lgroße ſchöne 5 Zimmerwohnung,
Bodenk., 2 Keller uſw. p. 1. Okt.
Näheres 1. Stock.
(13555ms

Ecke Beck= und Roß=
dörferſtraße
52
freundl. 5 Zimmerwohn., Balkon,
2 große heizbare Manſardenzimmer
und allem Zubehör, per 1. Aug.
ev. ſofort zu vermieten. (16050ms
Näheres Parterre:

Grafenſtr. 12 (Ecke Rheinſtr.)
I. Etage, 5 Zimmer mit Gas u.
lelektr. Licht, Bad, Zentral=Heizung
und allem modernen, Komfort
(15560ms
zu vermieten.

Landwehrſtraße 18, 2. Stock,
ſchöne geräumige 5= Zimmerwoh=
nung
mit Küche, Speiſekammer,
Bad mit Badeofen, 2 Manſarden=
zimmer
, 2 Keller und Garten=
anteil
per ſofort zu vermieten.
Näheres daſelbſt und Baubureau
Fr. Delp, Frankfurterſtraße 30.
Mietpreis 950 Mark. (15649ms

Liebigstrasse 30, I.
ſchöne geräum. 5 Zim.=Wohn. mit
Bad, Balkon, Veranda und allem,
Zubeh. per 1. Okt. oder 1. Jan.
zu verm. Zu erfrag. part. (16048ms
Wilhelminenſtraße 17½ Fünf=
Zimmerwohnung mit Zentral=
heizung
und allem Zubehör, im
2. Obergeſchoß, per 1. Oktober
zu vermieten. Näh. Frankfurter=
ſtraße
16½, parterre. (15845ms

Liebigſtr. 25, part., ſchöne
5 Zimm.=Wohn., Bad, Veranda,
Gas, elektr. Licht u. Zubehörzum
1. Okt. ds. Js.
(14361ms
Näheres im Kontor u. 2. St.

5 Z.=Wohn.
Hochstr. 53, I., mit großer

Annaſtr. 10, part., ſchöne5 Zim.=
Wohn. nebſt Zub., ohne Gegenüb.,
Mk. 600, zum 1. Okt. d. J. (14697ms

Grakenſtr. 23, II. St., nächſt der
Rheinſtraße, eleg. 5 Zimmerwohn.,
elektr. Licht, Kochgas, Bad, reichl.
Zubehör, an ruh. Mieter alsbald
(15428ms
zu vermieten.

Schwanenstr. 70, I.
5 Zimmerwohn., Bad, Balkon,
Veranda und reichlichem Zubehör.
Näh part. u. 2. Stock. (14689msſe

Soderstrasse 45
2. Stock, ſchöne große 5 Zim.=
Wohnung ſehr preiswert per
(13987ms
1. Oktober.

Veranda n. Gart., elektr. Licht uſw. zu ver=
mieten
. Näh. parterre. (12883ms

Dieburgerstrasse 19
ſchöne Manſardenwohn., 5 grade
Zimmer ſof. oder ſpäter. Näheres
Hoffmannſtr. 38, part. (10842ms

Dieburgerstr. 20, part.
5 Zimmerwohn., Gas u. Zubeh.
Näheres I. Stock. Einzuſehen von
113 Uhr.
(11857ms

3 Zimmer

Bismarckstr. 42, I. St.
4 Zimmer=Wohnung, 2 Entre=
ſole
, prachtvolle Wohnung, Gas,
elektr. Licht, Zubehör, 900 Mark.
Näheres parterre.
(9831ms=

e
merwohnung mit Zubehör
ſofort zu verm.
(13118ms

Kaſinsſtraßte 24, . St.
helle Zimmer, gr. Veranda, Balkon,
Bad uſw., zu verm., ſofort beziehb.
Näh. daſelbſt, part. (12880ms
Mathildenſtr. 10, part.
Feine 5 Zimmerwohn.: Lino=
elegante
leumfußbod., elektr. Licht ꝛc. per lper 1. Okt. d. J. Mk. 525. (14701ms Nr. 81.

Draugerieſter ee
neit herger. 4 3.=Wohn m. all Zub.
ſp. 1. Aug., 600 M. Näheres Wil=
helminenſtraße
19, I. St. (15211mst
Soderſtr. 70, Manſ.=Wohn.,
4 Zimm., 1 Kamm., Küche u. Kell.,
p. 1. Okt. Näh. 1. St. (15203ms
Eliſabethenſtr. 1, Seitb., 1. St.
4 Zimmer, Küche Manſ., Keller
Annaſtraße 44 Wohnungl ſofort zu vermieten. (15844ms Alte Niederſtr. 25 ſch. gr. 4 Zim., Tannenſtr. 23 (Eckhaus), 2. St., Werkſtätte im Seitenbau. (5,20 auf

69teils ſehr gr. Zim., Balk., reichl.
Zubeh. Näh. 1. Stock. (15204ms
Unentgeltlicher Wohnungsnachweis u. nähere Auskunft über Preis uſw. in der Geſchäftsſtelle Wilhelminenstr. 19, 1. St., zu erfragen.

Heidelbergerstr. 61, III.
4 Zim.=Wohn. m. Bad, Gartenant.,
ept. elektr. Licht, zu verm. (16049sm
r
A Mhertatr 1.
4 Zim.=Wohnung, Bad, Veranda,
Gas u. all. Zub., ſofort zu verm.
Näh. Wendelſtadtſtr. 8, I. (15207ms

Aliceſtraße 6, 1. St., 4 Zimm.=
Wohn. m. Badezim., Balkon, Gasu
u. Zubehör zum 1. Okt. ds. Js.
(14360ms
Näheres daſelbſt

Soderſtr. 6½, 4 Zim.=Wohn.,
Küche u. Bodenk., ab 1. Okt., eventl.
auch früher, zu verm., monatl. 30 Mk.
1 Zu erfr. part. u. 1. St. (14699ms

Annastr. 6, 1. Etage
4 Zim.=Wohn., Manſ.=Zim., Gas,
Bad, per 1. Okt. oder früher.
Näh. Wendelſtadtſtr. 8, I. (15206ms

Bismarckſtr. 21
ſchöne 4 Zim.=Wohn. i. Gartengebd.
z. 1. Oktob. zu vermieten. (15652ms

Gutenbergſtr. 39
II., 4 Zim.=Wohn., neu herger., m.
Balkon u. Zubehör per ſofort zu
vermieten. Näh. part. (15556ms

jmr

Wilhelmingnſtr. 4ſchöne Manſ.,
3 Zimmer, Küche, Keller, an rub.
Leute ohne Kinder zum 1. Okt.
evtl. früher. Pr. 360 Mk. (12881ms

Beſſungerſtr. 122 Manſardew.,
4 Zimmer. Preis 220 M (13119ms

Frankfurterstr. 12/14
1. Stock: 3 Zimmer
2. Stock: 4 Zimmer
billigſt zu vermiet. Anton Fischer,
Adler-Drogerie.
(15843ms
Artiileriestrasse 7u. 9
in fein. Hauſe (getr. Einf=Haus) Z ev.
4 od. 5 ſehr gr. Part.=Zim., Veranda
u. Küche, Stall f. 3 Pferde zu verm.
Näh. Holtz, Artillerieſtr. 9. (15651s

Rhönring 31, 1. Stock links,
ſchöne geräumige 3 Zimmer= Woß=
nung
mit allem Zubehör per 1. Juli
zu verm. Mietpreis 430 M. Näh.
daſ. u. Frankfurterſtr. 80. (15656ms

Rhönring 31, parterre, ſchöne
3 Zimmerwohnung mit allem
Zubehör per 1. Oktober zu verm.
Mietpreis 400 Mk. Näh. daſelbſt
zund Frankfurterſtr. 80. (15657ms

ereet . e.
2 Zimmer mit Zubehör zu verm.
Näheres parterre. (14951ms

Hügelſtr. 65, Htb., 2 Zimmer,
Kammer, Küche und Zubehör, an
einderſ. Familie zu verm. (15208ms

Grosser Laden
mit großen Nebenräumen, inwelch.
ſeit mehreren Jahren ein Kurz=
waren
=Engros=Geſchäft betrieben
wurde, per ſofort. Näh. Bleich=
ſtraße
26, I.
(15425ms

Steinſtr. 37, Ecke Heinrichſtr.,
frdl. neuherger Manſ.=Wohnung,
13 Zimmer, Küche und Kammer=
(nur gerade Räume), 2 Keller, Gas,
ſelektr. Licht, per 1. Oktober an einz.
Dame. Näh. part. (15202ms

Frankenſteinſtr. 49 mod. 3 Zim.=
Wohnung mit Badezim. und Zub.
Näh. Karlſtraße 94. (15659ms

Lichtenbergſtr. 65, part., ſchöne
geräumige 3 Zimmerwohg. mit
Bad, 2 Keller, 1 (Kammer und
Gartenanteil per 1. Oktober zu ver=
mieten
. Mietpreis 500 Mk. Näh.
daſ. u. Frankfurterſtr. 80. (15658ms

S
ſchäftslage, heller Laden m. zwei
Schaufenſtern, 3 Magaz., Keller,
m. Wohnung v. 4 Zim. f. 1. Okt.
d. J. z. v. Alles Nähere Wilhel=
minenſtraße
19, 1. St. (14838ms
Grafenſtraße 4
gr. Laden m. gr. Erker zu verm.
Näh. Feldbergſtraße 72. (15685ms

Mathildenpl. 2
Hh., II., 3 Zim.=Wohn. pr. 1. Aug. zu
verm. Näh. daſ. Laden. (15655ms

Sihönring 85
gr. ſchöne 3 Zim.=Wohn., freie Lage,
Veranda, Erkervorbau, auf Wunſch
mit Garten z. 1. Okt. z. verm. Näh.ſſofort.
Näheres Soderſtraße 70, I. 1Gas, Veranda u. all. Bequemlichk. ſſchöne 3 Zimmer=Wohnung per4,20 m). Näheres Wilhelminen=
p
. ſofort. Pr. 460 M. p. J. (8506s/1. Oktober zu verm. (14700msſtraße 19, I. St.

Heidelbergerſtr. 1, am Ma=
rienplatz
, Halteſtelle der elektr.
Straßenbahn, ſchöner, moderner
Laden
mit Ladenzimmer
zu vermieten.
(1605im
Näheres I. Etage.

ee et
(10084ms
(15653ms Hrangerieſtr. 8 große, helle
(15214ms

Waldſtr. 24, Stb., 3 Z.W. p. Pt.
Einzuſ. 114. Näh. Vdh., I. (14685ms

Lauteschlägerstr. 6
3 Zimmer u. a. Z. im 1. Stock per
1. Oktober zu vermieten. (14583ms

eingerichtete 3 Zimmer=Wohn. per
1. Okt. Näh. part. rechts. (B14575ms

NeueIreneſtr. 68(b. 5. Mollerſtr.)
3 Zimmer=Wohnung im I. Stock
m. großen Manſardenzim., Veranda
v. Gartenanteil z. 1. Okt. zu vm.
Näh. Rheinſtr. 28, I. I. (14611ms

Schießhausſtr. 29 ſch. 3 Z.=W.
(Manſ.)p. 1.Aug. ev ſpäter (B14355ms

Keicbenerstr 1 II.,
3 Zimmer, große Manſarde, per
1 Auguſt zu vermieten. (15173ms

ſchöne 3 Zim=
Liebigstr. 44 merwohnung
im 2. Stock in ruhigem Hauſe per
1 Oktober zu vermieten. (15151ms

Neckarſtr. 26, Hth., 3 Zimmer
und. Kabinet.
(15154ms

Heidelbergerſtraße 88
Htb., I., eine ſchöne neu hergericht.
3 Zimmerw. an ruh. Leute zu vm.
Näh. Gervinusſtr. 79, II. (B15437ms

Ressdörferstr. 46, I., I.
hübſche 3 Zimmerw. per 1. Oktober
verſetzungshalb. zu verm. (*3270ms
Frankensteinstr. 62
in feinem Hauſe, parterre, große
moderne 3 Zimmerwohnung mit
Bad u. Veranda, wegzugshalber
per ſofort zu vermieten. Näheres
Heinrich Funk, Grafenſtr. 23½,
Telephon 446.
(5375ms
Farkustr. 19, n. d. Pallaswieſenſtr.,
3 Z.=W. a. r. L. Näh. 1. St. r. (15387ms
Soderſtr. 40, 1. St., 3 Zimm. p.
1. Okt. N.Roßdörferſtr. 27. (15421ms

Schöne 3 Zimmerwohn. mit
Gas u. Veranda per 1. Okt. Näh. Hinterh. II. St.,
Ahastr. 22, frdl. 3 Zimmer=
wohnung
per 1. Aug., Mk. 23.
Frankenſteinſtr. 36 neuzeitlich Näh. b. Zisemann, Ahaſtr. 22. (*5196n z. vm. Näh. Ruthsſtr. 17, pt. (*590ms iſt im II. St. eine ſchöne Wohn.,
beſtehend aus 3 Zimmern, Küche,
Speiſekammer ꝛc. zu vm. Wegen
Beſichtigung u. weitere Auskunft
beliebe man daſ. in der Parterre=
Wohnung nachzufragen. (15375ms Mollerſtraße 40, Seitenbau,
3 Zimmer Küche, Speiſekam, Gas,
abgeſchl. Vorplatz, per 1. Oktober.
Näh. Seitenbau, 2. Stock. (15570ms Eliſabethenſtr. 29, Htb.
ſch. 3 Zim. Näh. Lad. (13488oms Ahaſtr. 20, Mittelban, 1. St.,
mann, Ahaſtraße 22. (15576ms Parkusſtr. 2, part., 3 Zim.=W.
per 1. Okt. zu v. Näh. 1. St. (15572ms Liebfrauenſtraße 100, 3. Stock,
ſchöne 3 evtl. 4 Zim.=Wohn mit all.
Zub. per 1. Okt. zu verm. Näh.
Wendelſtadtſtr. 33, part. (14880ms Karlstrasse 34
ſchöne 3 Zimmerwohn. mit allem
Zubehör neuzeitlich eingerichtet,
in ſämtlichen Zimmern Linoleum,
zu vermieten. Ahaſtraße 12, Seitenbau, drei
Zimmer zu vermieten. (14532oms Landwehrſtraße 26, 1. Stock,
3 Zimmer zu verm. (14534gms

Gardiſtenſtr. 18, I., 3 Zimmerw.
per 1. Auguſt. Näh. part. (15458ms

Mathildenplatz 11, Manſarde,
3 Zimmerwohnung zu vermiet. Zu
erfragen daſ. 1. Stock. (14456ids

Ludwigshöhſtraße 25, Mant,
3 Zimmer, zu verm. (15625oms Schuchardſtr. 4, I. r. (15113ms Fuhrmannſtr. 18, Manſarde,
3. Zimmer zu verm. (19628oms Mathildenplatz 18, Ecke Hof=
ſtalſtraße
, Hinterhaus, 3 Zimmer
u. große Küche zu verm. (13050s Ruthsſtr. 13 u. 15 drei ſchöne Schuknechtſtr. 50, part., 3 Zim.=
3 Z.=Wohn. p. Aug., Sept. u. Okt. Wohn. p. ſof. zu verm. (*3819ds Schulstrasse 6, II.,
Frankensteinstrasse 48ſchöne 3 Zimmer=Wohnung mit
Küche u. ſonſtigem Zubehör ſofort
zu vermieten. Näh. im Laden bei
L. Lange.
(15363t Bismarckstr. 76
3 gr. Zimmer mit kompl. Bad,
Küche, Manſ., 2 Keller, wegzugs=
halb
. p. 1. Okt. Pr. Mk. 550. Ein=
Azuſeh. v. 10 12u. 2. 4 Uhr. (14676t eine ſchöne
Kaupſtraße 51, II.,freundliche
3 Zimmerwohnung per 1. Aug. d. J.,
freundliche 3 Zimmerwohnung per event. ſpäter zu verm. Näh. bei
1. Aug., 25 Mark. Näh. bei Eiſe=R. Ringler, Waldſtr. 54. (15892a Ballonplatz 7, 3 Zimmerwohn.
zu vermieten.
(15859ms Wienersſtr. 68, 3 Zim.=W. ſof.
od. ſp. Näh. Wienersſtr. 52. (*3908fs Schöne 3 Zim.=Wohnung im
Seitenbau ſof. zu verm. Näheres
Eliſabethenſtr. 58 (Laden). (15676ms Fuhrmannſtr. 2, II. Obergeſchoß,
hübſche 3 Zim.=Wohn. ſamt reichl.
Zubeh., p.ſof. od. . Oktober. z. verm.
Näh. Schuhladen, daſelbſt. (*5122ms Neue Ireneſtr. 15 ſch. 3 Zim=
(15762oms merwohnung zu verm. (15825ms Karlſtr. 20, Seitenbau, eine
3 u. eine 2 Z.=W. m. Zub. zu vm.
Näh. Karlſtr. 20, 1. St. (15976ms Gervinusſtraße 49, II., 3 Zim.=
Wohnung Bodenkammer, 2 Keller,
Balkon, Trockenboden, per 1. Ok=
tober
zu vermieten. (16014ms

Casinostrasse 10, III., Schustergasse 15

3 Zimmer mit Balkon, per Mon.
35 M., per 1. Oktober. (15975ms
Näh. Mathildenplatz 9, 1. St.

Mitte der Stadt 3 Zimmer=
Wohnung 3. Stock, mit Speiſe=
kammer
und großer Veranda per
1. Oktober zu vermieten. Näheres
Gartenſtr. 23, am Herrng. (16015ms

Pankratiusſtr. 47, frdl. 3 Z.=W.
m. Gas u. Bodenk. p. 1. Okt. zu verm.
Zu erfr. parterre links. (16006ms
Pankratiusſtr. 48, ſchöne 3 Z.=W. Waldſtr. 24 gr. 2 Z.=W. m. Ver.
p. 1. Sept. z. verm. Näh. II., I. (16011ms
Darmſtraße 21, Manſ., 3 Zim.,
Gas, neu hergerichtet, zum 1. Aug.
zu verm. Näh. parterre. (16024a Sandſtr. 28, Htb., 2 Zim.=Wohn.

2 Zimmer mit Küche, monatlich
10 Mk. an einzelne Perſon oder
kleine Familie per ſofort zu vm.
Näheres Mühlſtr. 12, pt. (12946ms

Karlſtr. 94, Seitenbau, part.,
frei geleg., m. Gartenausſicht, ſch.
23 Zimmerw. m. Gas u. all. Zub.,
alsb. beziehb. Heinrich Lautz. (1313mms

Kirchſtraße 21
1. St., 3 Zim.=W. mit Bade=
zim
. u. ſonſt Zub. per 1. Okt.
ev. 1. Septbr. zu verm.; ein
4. Zim., welches ſich auch als
Bürozim. verwenden läßt, k.
mitverm. werden. (16034a
Schuknechtſtraße 50
3 Zim.=Wohn. mit Zubehör
per 15. Aug. zu verm., Preis
30 Mk. monatl. Näh. Kirch=
ſtraße
21 im Eiſengeſchäft.

ee en
Wohnung per ſofort zu vermieten.
Näh. Wirtſchaft.
(15122ms
Kaupſtr. 2, im 1. Stock 2 Zim.
u. Küche für 24 Mk., und im 3. Stock
3 Zim. ſofort zu verm. Zu erfragen
(15978ms
bei Jöckel II.
Die ſeither von der Gräfl. Görtz=
ſchen
Brauerei Schlitz innegehabten
Räume, Wendelſtadtſtraße 49,
beſteh. aus 2 Zim.=Wohn., Lager=
ikeller
, Schwenkraum mit Kontor,
ſowie Stallung für 3 Pferde, ſind
ſof. od. ſpäter zu verm. Näh.
Wendelſtadtſtr. 39.
*14341ms

Pallaswieſenſtr. 38 freundliche
Manſ.=W., 23 Zim., Gas u. all.
Zub. ſof. z. vm. Näh. part. (14264ms
p. 1. Okt. Näh. Vdh., 1. St. (14684ms
Roßdörferſtr. 40 2 Zim.=Wohn.
an ruh. Familie zu verm. (14681ms
mit Zubehör zu verm. (14623ms
mit Keller per
2 Zimmerwohn. 1. Oktober an
alleinſtehende Perſon zu verm.
Näh. Beckſtr. 83, part. (14969ms
Frankenſteinſtr. 36 2 Zimmer=
wohnung
, neuzeitlich eingerichtet,
per 1. Oktober zu v. (B14932ms
Landskronstr. 73
Manſarde, 2 Z., Küche, Vorpl., 2 Kell.,
an einz. Dame v. ruh. 2. Pr. 18 M.
Näh. Ludwigshöhſtr. 84, I. (B14893ms
42 Elisabethenstr. 42
ſchöne, helle, geräumige 2 Zimmer=
Wohnung im Vorderhaus per als=
bald
an nur kleine, ruhige Familie,
(14882ms
Preis 18 Mark
Alexanderſtr. 4, pt., 2 leere
Zimmer per ſof. z. verm. (14914ms
Wendelſtadtſtr. 49, 2 Zimmer=
Wohnung für kleine Familie per
1. Auguſt zu vermieten. (15042a
Herrl. 2 Zim.=Wohn., Villa,
m. od. oh. a. Zubeh., an Herrn o.
Dame, ev. m. Penſ. zu vm. Ludwigshöh=
Kolonie. Darmstädterstr. 136. (*3054msm
Ballonplatz 10, Stb., kleine 2 Z.=
Wohnung ſofort zu verm. (15062a

[ ][  ][ ]

Seite 30.
Heidelbergerſtr. 61, Stb.,ſchöne
2 Zimmerwohnung m. Gartenanteil
Zu erfragen im 1. St. (B15394ms

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

unmöblierte Zimmer zu verm.
2 Näheres Exped.
(8214s

Beſſungerſtr. 70, 2 Zim.=Wohn.
m. Hausgartenzu vermiet. (B13531s
2 Zim.=Wohn.
Erbacherſtraße p. Mon. 14 Mk.,
desgl. 2 Z.=W. für 12 Leute per
Monat 10 Mk., evtl. zuſammen zu
vm. Näh. Stiftſtr. 19, Büro. (14683s
Moosbergſtr. 68, 1. Stock
ſchöne 2 Zimmerwohn. mit großer
Küche per 1. Oktober zu vermieten.
Näheres part.
(B14572s

Kaupſtr. 30, 3. St., 2 Z.=Wohn.
nebſt Küche mit allem Zubehör, per
1. Oktober zu vermieten. (15161s

Eckhardtſtr. 1, part., 2 Z.=W. mit
Gas u. Kabinett, p. 1. Aug. z. verm.
Näh. Roßdörferſtr. 45, part. (15227ms
Beſſungerſtr. 92 ſchöne große
Manſard.=Wohn., daſelbſt ſchöne
2=Zimmer=Whg., 1. Et., ſof. (B15445

Arheilgerſtr. 38 freundl. Manſ.,
2 Zim. m. Zub., a. 12 Perſ. (15457ms
Alexanderſtraße 15 2 unmöbl.
Zimmer zu vermieten. (15626ms

kleine 2 Zim.=
Arheilgerſtr. 1.
W. (15571ms

Schloßgaſſe 12, 1. Stock, zwei
Zimmer zu vermieten. (14529oms

Pankratiusſtr. 26½, Manſ.,
zwei Zimmer zu verm. (14536oms
Roßdörferſtraße 24, 1. Stock,
zwei Zimmer zu verm. (14537oms

Heidelbergerstr. 69, II.,
2 Zim., Küche u. Zubeh.oh. Gegen=
über
, Ausſicht in d. Emilsgarten,
a. kinderl. Ehep. od. alleinſt. Dame
p. 1. Aug. ev. ſp. z. v. Näh. p. (B18517ms

Lauteſchlägerſtr. 11 eine Zwei=
zimmerwohn
. zu verm. (15710oms
2 ſchöne unmöbl. Zimmer, ge=
eignet
für Büro od. einz. Herren
od. Damen, ſofort zu verm. Näh.
Eliſabethenſtr. 58 (Laden). (15675ms
Schloßgaſſe 12 zwei Zimmer
zu vermieten.
(15624oms
Lichtenbergſtr. 73, Hth., 2 gr.
Zimmer m. K. ſof. z. verm. (*3638ims
Roßdörferſtr. 46, part., frdl.
2 Zimmerwohnung mit Zubehör
wegzugsh. bis 1. Sept. zu verm.
Näheres daſelbſt. (*3781ms
Stiftſtr. 91, 2 Zimmer u. Küche
mit all. Zubeh. z. verm. (15795ms
Magdalenenſtraße 6, parterre,
Seitenbau, 2 Zimmerwohnung,
welche renoviert wird, zu verm.
Näh. Saalbauſtr. 38, II. (15831ids
Hochſtr. 22, kl. 2 Zimmerw.
an ruh. Miet zu verm. (14659ids
Kiesſtr. 21 im Hinterhaus eine
kl. 2 Zim.=W. zu verm. (15772ids
Landwehrstr. 68, ſch. 2 Zimmerw.
18 u. 20 M., N. Bahnh., z. verm. (14864a
Landwehrſtr. 45, Stb., 2 Z. u.
K. p. 1. Aug. Z. erfr. Stb. I. (15590ms
Steinackerstr. 1, III.,
2 Zim. m. Küche a. einz. P. (15974ms
Kiesſtr. 15, 2 Zimmerwohnung
ſofort zu vermieten. (15973ms
Kranichſteinerſtr. 10, Seitenb.,
2 Zim. u. Küche zu verm. (*3900 beſonders geeignet für feineres
Arheilgerſtraße 14 Zweizim.=
Wohn. nebſt Zubehör.
(*4055

Schwanenſtr. 38, 2. St., ein
unmöbliertes Zimmer, Eingang
ſep. Näh. daſelbſt. (11271ms
Forſtmeiſterpl. 5, neu. Mittelb.,
eleg. Zim., Küche, Gas, Waſſer, auch
als 2 Zim. zu benutz. Mk. 17. (B12345m
Karlſtr. 94 unmöbl. Zim. mit
o. ohne Küche, alsb. beziehb. (13125ms Büro oder Einzelmieter geeignet,
Roßdörferſtr. 40, Manſarden=
zimmer
zu vermieten. (13763ms
1 Zimmer mit
Liebigstr. 48 Kuche (Manſ.)

zu vermieten.

(14875ms

Arheilgerſtr. 9 ein Zimmer u.
Küche mit Zub. zu verm. (15111ms
Holzſtr. 20, ein kleines Logis,
Zimm. u. Küche zu vm. (15500ms
Holzſtr. 12 ein großes Zimmer
u. Kabinett, Küche u. Bodenkam=
Familie zu vermieten. (15694ms
Eliſabethenſtr. 45, 1 Zim., Küche,
Zubeh. u. Abſchluß z. verm. (15793ms
Herdweg 91, II.
1 Zim. nach Norden, 2 kleinere, mit
Zentralheiz. u. Gaskochgelegenheit
nebſt Kammer zu verm. (B10033s
Groß. Manſ.= Zim. ſof. zu verm.
Näh. Heidelbergerſtr. 9½ (15344is

Zwei kleine Wohnungen zu
vermieten.
(12632ms
Näheres Blumenthalſtr. 115.
Gr. Ochſengaſſe 34 kl. Wohn.
f. monatl. 16 M. zu verm. Ausk. bei
JeanOberle, Obergaſſe, i. Lad. (13703ms

Wienerſtr. 60 Manarde anf
einz. Perſon zu verm. (VII,14145

Ecke Kies= u. Karlſtraße 26
kl. Manſ. zu v. Näh. 1. St. (14883ms

(15180ms
im 1. Stock.

Schulzengaſſe 7, Wohn., mtl.
13 Mark. Nachzufragen vor=
mittags
.

Liebfrauenstr. 61

Wohnung, Preis 18 M. (*4061so

Landwehrſtr. 15 kl. Manſ. mit: Eckhardtstrasse 1

Waldstrasse 22

Schießhausſtr. 25 Manſ.=W. f.
kl. Fam. p. ſof., Pr. 15 Mk. (B15581

geg
ſardenwohnung zu verm. Preis
400 Mk. Näh. im 2. St. (15828ms

Pankratiusſtr. 50, kleine Wohn.

Oilia Irene
neben Kurhaus Trautheim
(Gartenſtadt Nied.=Ramſtadt,
Traiſa), enthaltend 7 große
Zimmer, Küche, Bad, Seiten=
gebäude
m. 2 groß. Zimmern,
Autogarage, elektriſch. Licht,
Waſſerleitung, mit großem
parkähnlichem Garten, großem
Baumgrundſtück u. Gemüſe=
garten
per 1. Oktober zu ver=
mieten
evtl. zu verkaufen.
Näh. Heinrich Funk, Grafen=
ſtraße
23½, Tel. 446. (14542ms

Eberstadt.
Villa im Mühlt., ſch. 4 Zimmerw.
ſowie Gartenbenutzung per 1. Okt.
ſehr preiswert zu vermieten.
Näh. bei W. Schoeller, Darm=
ſtadt
, Rheinſtraße 7. (15107ms

Raum f. Flaſchenbierhandl. od.
Selterwaſſerfabr. p. ſof. od. ſpät
1424
zu verm. J. Hohr, Neckarſtr. 4. (14246ms
Wilhelminen=
Str. 29, I. Etage
mit
7-8grosse Räume, reich=
lichem
Zubehör, neu hergerichtet, Lodischstr. 2
Geſchäft oder größere Bureaus,
zuſammen oder geteilt, per ſofort
zu vermieten. Näheres daſelbſt1. Stock 7 Zim., Küche u. Zubeh.
im Seitenbau oder Wendelſtadt=
ſtraße
28, II. Stock. (10756ms

Ernſt Ludwigſtr. 3 iſt per
1. Oktob. das Zahn-Atelier
des Herrn Drautz (4 Zimmer=
Wohnung) anderweit zu ver=
mieten
. H. Stier. (10754ms

zu vermieten.
(13129ms
Als
Büro oder Geſchäftslokal
Karlſtr. 3, I., 5 Zimmer nebſt
Zubeh. ſofort preisw. zu vermiet.
Näh. II. St. daſelbſt. (14238ms
Für Photographen.
Das ſeit 10 Jahren von Herrn
Hans Schramm innegeh. Atelier
mer, für 16 Mk. an eine ruhige u. Wohnung, Georgenſtr. 1½, ſoll
p. 1. Okt. 1913 anderweitig vermiet.
werden. Näh. durch C. W. Braun,
Darmſtadt, Martinſtr. 74. (14016ms
Wegen
völliger Betriebsaufgabe
zweiſtöckig. maſſives Arbeiterhaus,
zweiſtöck. Fabrikationsgebäude, ein=
ſtöckiges
Maſchinenhaus mit Werk=
ſtätten
, alles dicht beieinander ge=
legen
, zu Magazinen oder zu Ge=
werbebetrieb
ſehr geeignet, ſofort
billig zu vermieten.
(11110s
Darmſtädter Aktienziegelei,
Kranichſteinerſtraße 71.
Büro und Lagerräume zu ver=
mieten
. Näh. 3. Stock. (14562s

Friedrichſtr. 12 2 Iim, part, ür
Büro geeig., u. gr. Weinkell. (15575ids

u. die Manſarde zu vm. (14381ms Ernst-Ludwigstr. 23, I., Scheuer zu vermieten. (14548ms
für
(Büro od. Geschäftszwecke
Landwehrstrasse 17 großes 4fenſtriges Zimmer mi
geräumige Manſarden=Wohnung ſeparatem Eingang per ſofort od
mit reichl. Zubehör per 1. Oktober ſpäter z. vermieten. Näh. daſelb
zu vermieten. Näheres daſelbſt und Telephon 1548. (B15499oms (1566ss Schützenstr. 7, Laden Raum, etwa 72 am groß, alsbal
Dieburgerſtr. 42, e. kl. Wohn. mit 2 Schaufenſter, ca. 125 MMtr., zu vermieten.
zu verm., 14 M. monatlich. (*3994 mit oder ohne Wohnung. Näh. be
Otto Wolff, Wilhelminenſt. 26. (15125mshaus, Zimmer 64, erteilt. mit Werkſtatt alsbald
kleine Manſarde zu verm. (*4008 Lddel zu verm. (15126ms
Frankenſteinſtraße 13 ſchöne Eliſabethenſtraße 37, 1. Stock. all. Zub., abgeſchl. Vorpl. (13076ms Eckladen m. Wohn., für jed. Geſchäft mit 3 Zimmerwohnung
iſt die Manſarden=Wohnung im Lädenl n. Zubeh. (550 Mk.) p.
Seitenbau zu vermieten. (15374ms ſofort. Näh. Soderſtr. 29, I. (10502ms Laden m. Wohn.,
Grafenſtr. 2 großem Keller u.
Hof ſofort zu vermieten. (12869ms rdem Eckladen m. 2 Schauf. u. größ
Loniſenſtr. 30, alten Palais=Wohn. per ſofort zu verm. Näh.
garten, ſchöne geräumige Man=Soderſtr. 102, 1. Stock. (13130ms Näheres bei Deuſter, Markt= mit Zim., für jed. Geſch.
Laden paſſ., groß und hell, zu
für einzelne Perſon. (*3739msi verm. Näh. Karlſtr. 30, I. (14919ms Schöner Laden
mit Nebenraum, 2 Schaufenſter,
Nähe des Markts, zu vermieten.
Zu erfragen in der Exp. (14247ms Saalbauſtraße 38 ein ſchöner
Laden per 1. Oktober. (14378ms Ze
Kleinerer Laden
m. Kontor Ob. Eliſabethen=
ſtraße
p. 1. Okt. zu verm.
Näh. in der Exp. (15152ms
Zete e Laden der Papierbrauche, Laute=
ſchlägerſtr
. 6, iſt p. 1. Okt. anderw. zu
verm. Näh. 1. St., Schäfer. (15285ms Schöner Bekladen mit zwei
Schaufenſtern im Martinsviertel,
für jedes Geſchäft geeignet, per
ſofort zu vermieten. Reflektanten
erhalten Auskunft unter A 98 an
die Expedition.
(15440a im Parterre und allem Zubehör, Schöner Laden, auch für Büro
od. ſonſt. Zwecke geeignet, mit od.
ohne Wohnung zu verm. (15832ms
Näheres Viktoriaſtraße 81, I. (15452a
Laden
Gr. Ochſengaſſe 16, mit Gas=
u
. elektr. Anſchluß u. Wohnung im
vermieten. Näheres Schulſtr. 8, pt. Heinheimerſtraße 42 Laden
zu vermieten.
(14531oms für Schweine=
1ſchöner Laden metz gerei geeig.
per Herbſt zu vermieten. (13501s
Waldſtr. 26, Ecke Saalbauſtr. per ſofort
Laden, 6 Zimmer parterre, Küche
nebſt Zubehör.
2 Zimmer im Seitenbau.
Näheres bei Herrn H. Bendheim,
Georgenſtraße 13.
(6899s Kralſtr. 12, Laden m. 4 Z.=Wohn.
u. Zubeh. p. 1. Okt. Näh. 1. St. (14345s Beſſungerſtr. 70 kl. Laden mit
Stube u. 2 Zim.=Wohn. (B12061s Mathildenſtr. 9 Laden f. Friseure
Rheinſtr. 12 2 gr. Zim. f. nebſt 4 Zimmern per ſofort billig.
Zu erfragen daſelbſt. (15782a Wienersſtraße 38, Laden mit
3 Zim.=Wohn. gleich oder ſpäter
billig zu vermieten. (16012ms Schöner Laden m. 2 Schaufenſt.
in verkehrsr. Lage, Zentr., billig z.
vm. Näh. Karlſtr. 3, Laden. (*401'sm Waldſtr. 20, Stb., pt., ſch. Werk=
ſtätte
, ev. auch als Lagerraum.
Näheres im 2. Stock. (15116ms Wienersſtr. 58 kl. Werkſtätte m.
anſtoß. Schuppen ſof. z. v. (B12565ms Für Werkſtätte geeig. helle,
trockene Kellerränme m. gr.
Fenſtern u. Asphalt=Fußbod.,
Gas u. Waſſerleitung, ſeparat.
freien Zugang nach d. Hofe, ca.
60 qm groß, evtl. mehr, p. ſofort
zu vermieten. Gamaſchen=
ſabrik
Heß, Luiſenſtr. 6(12637ms ruhigen Handwerker große helle Hochſtraße 42, 2. Stock, möbl.
Werkſtätte mit Zimmerzu vermiet. Zimmer zu vermieten. (B15136ms
Rheinstrasse 12½ Z. erfr. Heidelbergerſtr. 61, I. (B1222ms M Kranichſteinerſtraße 11 ein
it
Lagerraum
ſt
s Im Obergeſchoß des neue
ſtädtiſchen Lagerhauſes au
Güterbahnhof iſt ein für ſic
abgeſchloſſener, zum Lagern vor
Frucht und Mehl ꝛc. geeignete
(11438ms
i Nähere Auskunft wird im Stadt
Darmſtadt, den 20. Mai 1913.
Der Oberbürgermeiſter:
J. V.: Ekert.
t! Sandbergſtraße 59, Hinterbau
paſſ., per ſofort zu verm. Näheresgroßer heller Raum für Möbel
Roßdörferſtr. 45, part. (10755mslagerung, Werkſtätte oder Remiſ
zu vermieten. Breite Einfahrt. Näh
.Barth, Heidelbergerſtr. 136, II. (15400 Schuchardstr. 14
iſt ein Parterreraum, geeignet
1 zum Einſtellen von Möbeln,
.1 per ſofort billig zu vermieten.
(15243ms
platz 11½ Mathildenblat 4, groher, bel
und trockener Raum, neu her
gerichtet, bequeme Zufahrt, per ſof
oder ſpäter zu vermieten. (15797m Eingefriedigter
Lagerplatz
mit Lagerſchuppen an der Roß=
dörferſtr
. zu vm. Näh. Arch. Münch
Ludwigspl. 8, Tel. 1693. (14412ds Uer
e Neue Niederſtr. 15, Stallung
für 3 Pferde ſofort zu ver=
mieten
.
(13490ms Karlſtraße 60 Stallung zu
vermieten.
(B14278s Lällen 2 große Keller mit Gas, Waſſer
per ſofort od. ſpät. zu vermieten.
(14239ms J. Mohr, Neckarſtr. 4. Mlierte Zimmer Wienerſtr. 78, I., möbl. Zimmer
an ruh., beſſeren Herrn zu verm.
Preis 18 Mk. m. Frühſtück. (13492ms Dieburgerſtr. 14, II., ſch. möbl.
Zimmer zu vermieten. (15578ms Hügelſtraße 85 2 ſchön möbl.
I. Stock, zuſammen oder geteilt zu Zimmer zu vermieten. (9526ms Grafenſtraße 31, I., gut möbl
Wohn= u. Schlafzimmer. (11197ms Viktoriaſtr. 59, I., ein möbl.
Zimmer zu vermieten. (9795ms Landwehrſtr. 15 hübſch möbl
Zim., ev. Wohn=u. Schlafz. (12141ms Kiesſtraße 45, 2. Stock, gut
möbl. Zimmer zu verm. (13075ms Grafenſtr. 22 möbl. Zim. an
1 oder 2 Herren zu vm. (13079ms Stiftſtr. 52, I., gut mbl. Wohn=
und Schlafz. mit Gas und Bad
per ſofort.
(13113ms Landwehrſtr. 6 möbl. Zimmer
ev. mit Penſion zu verm. (13288ms Steinackerſtr. 18, I., gut möbl.
Zimmer, ſep. Eingang, an beſſeren
Herrn.
(B13962ms Georgenſtr. 4, in gut. Hauſe,
freundl., kleines möbl. Zimmer
für ruh., ſolid. Mieter. (14109ms Roßdörferſtr. 60, II., groß., gut
möbl. Wohn= u. Schlafz. (14259ms Wendelſtadtſtr. 11, II., gut
möbl. Zim. zu verm. (10025ms Alicestr. 23, II. (Loupre),
Penſion, 2 möbl. Zimmer
zu vermieten, Schreibtiſch,
Gas.
(10492ms Ecke Wendelſtadt= u. Lagerhaus=
ſtraße
ſchöne möbl. Zim. mit o. ohne
Penſ. a. Tage, Woch. u. Mon. (14424ms Mühlſtraße 60, III., ( Kapell=
platz
) freundl. möbl. Zimmer zum
1. Aug. zu vermieten. (14630ms Kiesſtr. 3, 2. St., möbl. Zim.
zu vermieten. W. 3.50. (*2674ms Schuchardſtr. 16, II., gutimöbl.
Zimmer zu vermieten. (15174ms Eliſabethenſtraße 30, I., ſchön
möbl. Zimmer zu verm. (15178ms

ſtätte, gr. Raum.

Nieder=Ramſtädterſtraße 54,
Hinterb., 1. St. I., bei Daum, ſchön
Für Schuhmacher oder ſonſtigen möbl. Zim., ſof. beziehbar. (15181ms
gur
le, Werk=Karlſtraße 47, 1. St., möbl.
(14242ms
Zimmer ſofort zu verm. (15545a

Nummer 173.
Schön möbliert. Wohn=
und Schlafzimmer
per 1. Auguſt zu vermieten, evtl.
auch etwas früher. Näheres in
der Expedition ds. Bl. (15459a

Mod. Mahn. u. Schlaſin.
ſowie einzelne Zimmer ab 1. Aug.
für jede Zeitdauer zu vm. (15506a
Neckarſtraße 22, 2. Stock
nächſt der Dragoner=Kaſerne.

Wenckſtr. 6, II., möbl. Wohn=
u
. Schlafz. zu verm. (14251oms

Waldſtraße 16 gut möbliertes
Wohn= und Schlafzimmer, ſowie
einz. Zim. ſofort zu verm. (15640a

Mühlſtr. 76, III., Ecke Nied.=
Ramſtädterſtr., hübſch möbl. Zimm.
m. ſep. Eing. p. ſofort z. v. (I2752oms

hübſch möbl.
Inselstr. 38, I., Zimmer mit
oder ohne Penſion zu vermieten.
Anzuſehen bis 2 Uhr. (14502a

Karlſtr. 28½ part., gut möbl.
Zim. zu vm. A. W. Penſ. (15569ms

Soderſtr. 56, part., ſchön möbl.
Zim., evtl. Wohn= u. Schlafzim.,
in fein. Hauſe ſof. zu verm. (15573ms

Louiſenſtraße 30, II., gegen=
über
dem alten Palaisgarten,
ſchön möbliertes Wohn= u. Schlaf=
zimmer
zu vermieten. (15827ms
Stiſtſtraße 51, Ecke Landgraf
Georgſtr., möbl. Zim. (*3774ms
Wienersſtr. 45, I., g. m. Zim.
m. ſep. Eing., an ſol. Herrn. (15810ms
Holzſtr. 22, möbl. Zim. ſowie
gute Schlafſtell., mit u. ohne Koſt,
billig zu vermieten. (*3777ms
Schulſtr. 15, II., g. m. Zim. m.
Frühſt. 18 M., p. Mon. (15813a
Heinheimerſtr. 31½, I., möbl.
Zimm. an Frl. od. Herrn mit od.
ohne Penſ. p. ſof. zu verm. (*3793ms
Eliſabethenſtr. 25½, II., gut
möbl. Zim. an beſſ. Fräulein zu ver=
mieten
, eventl. mit Penſion. (15802ms
Teichhausſtr. 55, I., einſ. möbl.
Wohn= u. Schlafzim., auch einzeln,
mit oder ohne Penſion, per 1. Aug.
billig zu verm.
(15801ms
Nieder=Ramſtädterſtr. 31, II. I., g.
möbl. Z. ſof. preisw. z. verm. (157980ms
Fuchsſtraße 10 behagl. möbl.,
großes Zimmer in feinem Hauſe
an ſoliden Herrn zu verm. (15634s
Neue Schwanenſtr. 72, II., 2
gut möbl. Zim. zu vm. (*3768mds
1 Eliſabethenſtr. 42, II., möbl.
Zimmer mit oder ohne Penſion
zu vermieten.
(15336ids
Schulſtr. 3 III., g. möbl. Z. z.
vm. Anz. 810 Uhr vorm. (15591ids
Sandbergſtr. 27, I. r., möbl.
Zimmer mit oder ohne Penſion
ſofort zu vermieten. (B15598ids
Schützenſtraße 18, Stb., ein
möbl. Zimmer zu verm. (13043ids
Roßdörferſtraße 28, Manſ.,
möbl. Zimmer ſofort. (15362a
Kahlertſtr. 11 ein gut möbl.
Zimmer ſof. zu verm. (15869ms
Eliſabethenſtr. 43, Milb., 2. St.
links, gut möbl. ſepar. Zimmer ſof.
od. 1. Auguſt zu verm. (*3762ds
N.=Ramſtädterſtr. 58 eleg. möbl.
Wohn= u. Schlafz. zu vm. (15870ms
Frankfurterſtr. 53, III., ſchön
mbl. Zim. a. beſſ. Arb. z. vm. (*3834ds
Ludwigsplatz 4, 2. Etage, gut
möbliertes Zimmer. (*3835ds
Eliſabethenſtr. 35, II., I., (Paus)
gut möbl. Zimmer ſof. b. (15872a
Soderſtraße 6½, Kapellplatz, ſ.
g. möbl. Zim. zu verm. (15909ids
Karlſtraße 30, III. r., gut möbl.
Zimmer an ſ. r. Herrn. (15592t
Viktoriaplatz 9 möbl. Zimmer
zu vermieten.
(13803t
Ecke Grafen= u. Wieſenſtr. 1
ſch. möbl. Zimm. ſof. zu vm. (15335t
Kiesſtr. 18 gut möbl. Wohn=
u
. Schlafz., 2 Bett., ev. m. Penſ.
od. Küche, per 1. Aug. z. vm. (15434t
Eliſabethenſtr. 49, II., einf. möbl.
Zim. m. g. Bett bill. zu verm. (15485a
Schuchardſtr. 1 1, II., ſch. möbl. Zim.
m. Klav. u. Schreibt. u. kl. Z. bill. (15789a

Obere Hügelſtr. 19, Ecke
Schützenſtr., II. Etage, möbl.
Zimmer für Tage, Wochen u.
Monate ſof. zu verm. (15829t

Bleichſtr. 51, III, 1 gut möbl.
Zimmer zu vermiet. (15858t
Grafenſtr. 26, II., 1gr. u. 1I.
gut möbl. Zimmer zu verm. (15894t
Schloßgartenſtr. 9, I., ſchön
möbl. Zim. mit guter Penſ. (15917a
Mathildenplatz 7, II., ſchönes
Wohn= u. Schlafz., neu möbl., per
1. Auguſt zu vermieten (15924a

Friedrichſtr. 11, II., g. möbl. Z.,
ev. m. 2 Bett. ſof. z. vm. (15590ms

Liebigſtraße 13, I., eleg. möbl.
Wohn= u. Schlafzimmer mit Gas
in ruhigem Hauſe. (15577ms
Eliſabethenſtraße 29, I., 2 fein
möbl. Z., Wohn=u. Schlafz. (12884oms

[ ][  ][ ]

Nummer 173.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Seite 31.

Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.

Geöffnet an Wochentagen von 9 12 Uhr vorm. und
6 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 15. Juli: Dem Kolporteur Gottfried
Huther, Lichtenbergſtraße 74, ein S. Erich. Am 22.:
dem Werkzeugſchloſſer Friedrich Hedtler, Blumenthal=
ſtraße
95, ein S. Friedrich Adam Franz Hermann Georg.
Am 18.: dem Fabrikarbeiter Joh. Georg Adam Katzen=
meier
, Wienersſtraße 66, ein S. Hans. Dem Landgeſtüts=
beiknecht
Friedrich Ott, Gartenſtraße 17, eine T. Eliſa=
beth
Johanna. Am 21.: dem Metalldreher Aug. Neu=
haus
, Eckhardtſtraße 3, ein S. Wilhelm Friedrich.
Aufgebotene. Am 22. Juli: Steinhauer Georg Ro=
thenberger
in Ueberau und Eva Margareta Benker, da=
ſelbſt
. Schloſſer Heinrich Groh, Dornheimer Weg 31,
und Anna Margareta Göbel in Lampertheim. Bäcker
Michael Vollrath, Liebigſtraße 3, und Köchin Chriſtina
Urſtadt, Wilhelmſtraße 28. Fuhrmann Georg Peter
Kraft, Langegaſſe 29, und Lauffrau Thereſia, gerufen
Maria, Kreßel, daſelbſt. Metzger Karl Kronenberger
in Erdhauſen und Verkäuferin Emma Helene Zimmer=
mann
, ebenda. Taglöhner Viktor Jomann, Schloß=
gartenſtraße
21, und Hedwig Anna Elsbeth Brink, da=
ſelbſt
. Kellner Johann Heinrich Schwan, Saalbauſtr.
Nr. 13, und Karolina Auguſte Wilhelmine Burmeiſter in
Güſtrow. Buchdrucker Johann Georg Wilh. Ludwig
Becker, Magdalenenſtraße 5, und Hausmädchen Lina
Emilie Köhler, Heinrichſtraße 47. Reſervelokomotiv=
führer
Auguſt Müller, Fuhrmannſtraße 12, und Doro=
thea
Maria Magdalena Reukauf, Feldbergſtraße 88.
Am 23.: Kaufmann Ludw. Friedrich Daniel Steingäßer,
Nieder=Ramſtädter Straße 57, und Anna Eliſab. Kern
in Heppenheim. Dr.=Ing. Paul Alexander Schmitt in
Charlottenburg und Ella Heyd in Butzbach. Landwirt
Jakob Trinkaus III. in Brensbach und Dienſtmagd Kath.
Margaretha Trinkaus in Nieder=Kainsbach. Weißbinder
Karl Ludwig Heinrich Lorenz, Alexanderſtraße 13, und
Dienſtbote Eliſa Zimmermann, daſelbſt. Am 24.: In=
genieur
Paul Emil Max Münter, Wendelſtadtſtraße 52,
und Anna Berta Hulda Ida Minning in Ueckermünde.
Schloſſer Adam Leonhard Jakob in Zwingenberg und
Margaretha Karolina Kiſſel, ebenda.
Geſtorbene. Am 21. Juli: Roſalie Eliſe Parcus,
ohne Beruf, ev., Friedrichſtraße 26. Stadtkaſſediener i. P.
Michael Franz, 76 Jahre, ev., Wienersſtraße 52. Am
22.: Lina Hering, 14 J., ev., T. des Wäſchereibeſitzers,
Schießhausſtraße 112. Am 23.: Schuhmacher Johann P.
Trautmann, 55 Jahre, ev., Heinheimerſtraße 61. Am
22.: Anna Kath. Steiger geb. Emig, 57 Jahre, ev., Ehe=
frau
des Kaufmanns in König, hier Lagerhausſtraße 24.
Am 23.: Eliſabeth Bernhard geb. Müller, 49 Jahre, ev.,
Ehefrau des Landwirts in Ober=Ramſtadt, hier Grafen=
ſtraße
9.

Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.

Geöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und
35 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 11. Juli: Dem Kaufmann Johann
Baptiſt Eyßen, Sandbergſtraße 25, eine T. Katharina
Marie. Am 10.: dem Sergeant im Großh. Artilleriekorps
Philipp Roßmann, Weinbergſtraße 45, ein S. Philipp.
Am 14.: dem Apotheker Georg Friedrich Th. Heidrich,
Rückertſtraße 26, ein S. Hans Hermann Friedrich. Am 9.:
dem Telegraphenanwärter Friedrich Guſtav Froeſe zu
Frankfurt a. M. ein S. Otto Auguſt Guſtav, Moosberg=
ſtraße
54. Am 14.: dem Bauführer Johann Gg. Schönig,
Beſſunger Straße 66, ein S. Willi Adam Adolf. Am 18.:
dem Badewärter Heinrich Stein, Karlſtraße 58, eine T.
Marie Babette. Dem Oberleitungsaufſeher Philipp
Stephan, Schießhausſtraße 9, ein S. Wilhelm Ludwig.
Am 13.: dem Aſſiſtenten am Chem. Inſtitut der Großh.
Techn. Hochſchule Darmſtadt Dr. phil. Walter Schaeffer,
Hohler Weg. 42½, ein S. Am 19.: dem Ser=
geant
im Leib=Dragoner=Regiment Nr. 24 Ferd.
Herzberger, Tannenſtraße 23, eine T. Anna Gertrude.
Am 23.: dem Eiſengießer Heinrich Boller, Neue Nieder=
ſtraße
13, eine T. Eliſabeth.
Aufgebotene. Am 11. Juli: Kaufmann Wilhelm Ad.
Köhler, Herderſtraße 15, und Georgine Karoline Wil=
helmine
Stein, Tannenſtraße 42. Am 14.: Forſtaſſeſſor
Wilhelm Heinrich Siegfried Scheele zu Sonneberg und
Marie Auguſta Sophia Spangenberg, Steinackerſtr. 14.
Am 21.: Spengler und Inſtallateur Philipp Bockard,
Sandbergſtraße 35, und Maria Dreher, Ludwigshöh=
ſtraße
35. Am 19.: Hauſierer Peter Mahler, Witwer,
Heidelberger Straße 127, und Lina Ehrhardt, daſelbſt.
Eheſchließungen. Am 12. Juli: Fabrikant Guſtav
Keller zu Kaſſel und Anna Martha Frach, Ohlyſtr. 36.
Am 12.: Diplom=Ingenieur Johannes Friedrich Ludwig
Julius Lutz zu Jena und Eliſabeth Ehrenberg, Am
Erlenberg 10. Am 17.: Architekt und Baugeſchäftsinhaber
Wilhelm Heinrich Andreß, Schloßgartenſtraße 55, und
Anna Katharina Linck, Roquetteweg 6. Am 19.: Poſt=
aſſiſtent
Georg Philipp Schmidt zu Eberſtadt und Lilli
Margarethe Eliſe Hermine Hofmann, Beſſunger Straße
111. Bankbeamter Joſeph Adelberger zu Saarbrücken
und Anna Eliſabeth Sabine Angelika Monnard, Anna=
ſtraße
59.
Sterbefälle. Am 11. Juli: Leonhard Herrmann, S.
des Taglöhners, 3 Mon., ev., Beſſunger Straße 70. Am
14.: Henriette Hofmann geb. Beyer, Witwe des Stadt=
gerichtsdieners
, 77 Jahre, ev., Herdweg 15. Am 15.:
Redakteur i. P. Eduard Simon, 74 Jahre, ev., Rückert=
ſtraße
11. Am 18.: Nikolaus Bitſch, 1 Mon., kath., Beſ=
ſunger
Straße 87. Schreinermeiſter Phil. Hann, 74 J.,
ev., Grünerweg 19. Am 19.: Gardeſergeant i. P. Karl
Ritzert, 38 Jahre, ev., Beſſunger Straße 112. Am 21.:
Gymnaſiallehrer i. P. Profeſſor Dr. Heinrich Schopp,
78 Jahre, ev., Eichbergſtraße 4. Hans Friedrich Gimbel,
S. des Stadttaglöhners, 8 Mon., ev., Neue Niederſtr. 15.

Gottesdienſtliche Anzeigen.

Evangeliſche Gemeinden.
10. Sonntag nach Trinitatis, den 27. Juli 1913
Hofkirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Mittwoch, den 30. Juli, abends um 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Vogel.
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Zimmer=
mann
. Abends um 6 Uhr: Pfarraſſiſtent Lic.
Adolph.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
27. Juli, vorm. um 11¼ Uhr: Chriſtenlehre für die
Schloßgemeinde. Pfarrer Zimmermann.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8 Uhr.
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Dingeldey. Vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre
für den Südbezirk im Gemeindehaus. Pfarrer
Dingeldey.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Wid=
mann
. Kindergottesdienſt fällt aus. Nachm. um
2 Uhr: Chriſtenlehre für den Weſt bezirk im Gemeinde=
haus
. Nachmittags um 4 Uhr: Bibelſtunde im Martins=
ſtift
. Pfarrer Veller.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes=
dienſt
. Pfarrer Hickel. Kindergottesdienſt fällt aus.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 8½ Uhr:
Chriſtenlehre (Knaben und Mädchen). Pfarraſſiſtent
Lic. Adolph. Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lic. Adolph.
Fauluskirche: Vormittags um 8½ Uhr: Chriſten=
lehre
(auch für den Aſſiſtentenbezirk). Pfarrer Rückert.
Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. Pfarrer Rückert.
Kollekte für Budenheim.
Evang. Gemeinde Eberſtadt: Sonntag, den 27. Juli,
vormittags um 9½ Uhr: Gottesdienſt. Pfarraſſiſtent Dr.
Bingel.

Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 27. Juli,
nachmittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. Abends um
8½ Uhr: Bibliſcher Vortrag. Dienstag, den 29. Juli,
abends um 8½ Uhr: Blaukreuz=Bibelſtunde. Donners=
tag
, den 31. Juli, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Samstag, den 2. Aug., abends um 9 Uhr: Bibelſtunde
für Beamte. Zweig der Stadtmiſſion ( Beſſunger=
ſtraße
88, Hth.). Sonntag, den 27. Juli, vorm. um
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Nachmittags um 3 Uhr:
Bibelſtunde für Jünglinge. Um 4½ Uhr: Bibelſtunde
für Jungfrauen. Freitag, den 1. Auguſt, abends um
8½ Uhr: Bibelſtunde.

Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag,
den 27. Juli, nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule.
Abends um 8½ Uhr: Predigt. Dienstag, den 29. Juli,
abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde. Prediger Berner aus
Frankfurt a. M.

Gottesdienſt der Aenapoſtoliſchen Gemeinde ( Lagerhaus=
ſtraße
4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. Mitt=
woch
, abends um 8½ Uhr.

Gemeinde gläubig getaufter Chriſten (Baptiſten), Mauer=
ſtraße
17: Sonntag, den 27. Juli, vorm. um ½10 Uhr:
Prediger Höpfner. Vorm. um ½11 Uhr: Kinder=
gottesdienſt
. Nachm. um 4 Uhr: Prediger Sund
aus Hamburg. Abends um 6½ Uhr: Bibelſtunde:
Die leiblichen Verwandten Jeſu‟ Prediger Sund.
hr: Bibel=
Mittwoch, den 30. Juli, aben
um
ſtunde.

Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 27. Juli, nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
Um 4 Uhr: Predigt. Freitag, den 1. Aug., abends um
½9 Uhr: Bibel= und Gebetſtunde. Prediger Eckert aus
Offenbach.

Katholiſche Gemeinden
11. Sonntag nach Pfingſten, den 27. Juli 1913
St. Ludwigskirche: Samstag, den 26. Juli, nachmit=
tags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. Um
7 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Um 8 Uhr:
Militärgottesdienſt mit Predigt. Um ½10 Uhr: Hoch=
amt
mit Predigt. Um 11 Uhr: letzte heil. Meſſe.
Nachmittags um 3 Uhr: Armenſeelenandacht für die
Abgeſtorbenen der Gemeinde. Abends um 6 Uhr:
Herz=Mariä=Bruderſchaftsandacht mit Predigt. Donners=
tag
, nachm. um 5 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Freitag, vorm. um ¼9 Uhr: Segenamt zu Ehren des
Herzens Jeſu.
Kapelle der Warmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½7 Uhr: heil. Meſſe. Nachm. um 2 Uhr: Aloy=
ſianiſche
Andacht. Um ½3 Uhr: Vortrag für die
Jugendabteilung der Jungfrauen=Kongregation. Um
4 Uhr: Verſammlung der Jungfrauen=Kongregation.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Kapelle in Griesheim: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
Singmeſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 26. Juli, nach=
mittags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
heit
zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. Um 8 Uhr:
hl. Meſſe. Um ½ 10 Uhr: Hochamt. Nachmittags
um 2 Uhr: Andacht und Segen. Donnerstag, abends
um 5 Uhr: Beichtgelegenheit. Freitag, abends um
½6 Uhr: Herz=Jeſu=Andacht.
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Hochamt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
26. Juli, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. Um ½9 Uhr:
Amt mit Predigt. Nachm. um ½3 Uhr: Armen=
ſeelenandacht
. Donnerstag, nachmittags um 5 Uhr:
Gelegenheit zur hl. Beichte.

Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 26. Juli, nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte. Um
½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. Um
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. Um ½2 Uhr:
Chriſtenlehre. Um 2 Uhr: Andacht. Werktags um:
¼7 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, den 27. Juli, vorm.
um 7 Uhr: Beichte. Um ½ 8 Uhr: Amt und Predigt=
Nachmittags um ½ 2 Uhr: Andacht.

Getaufte, Getraute und Beerdigte.

Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Reformationsgemeinde: 30. Juni: unehelicher
S. Friedrich Karl Anton, geb. 19. Juni. 6. Juli: Dem
Kaufmann Erich Walter Hiller S. Georg Walter, geb.
16. Mai. 13. Juli: Dem Hausburſchen Wilhelm Gieben=
hain
Zwillingstöchter Marie u. Margarete, geb. 18. Juni.
Markusgemeinde: 13. Juli: Dem Oberpoſt=
ſekretär
Wilhelm Niebel T. Luiſe, geb. 4. Mai. 14. Juli:
Dem Schneider Adam Bär S. Walter, geb. 26. Mai.
22. Juli: Dem Schaffner und Wagenführer Emil Hor=
lacher
T. Katharina Lina Karoline, geb. 24. Juli.
Schloßgemeinde: 14. Juli: Unehelicher Sohn
Theodor, geb. 21. Juni. 24. Juli: Dem Reallehrer Jo=
hann
Karl Wrede T. Lieſelotte, geb. 17. Mai. Unehel.
S. Hubert, geb. 9. Juni.
Kaplaneigemeinde: 20. Juli: Dem Schutz=
mann
Friedrich Reinhard Günter T. Regina Margarete,
geb. 24. Juni.
Johannesgemeinde: 20. Juli: Dem Schmied
Adam Roth T. Hildegard, geb. 20. Juni. Dem Kutſcher
Johann Neſſelhauf T. Elfriede Gertrud Marie, geb.
19. Febr.
Martinsgemeinde: 17. Juli: Dem Bahn=
arbeiter
Heinrich Rebenich T. Ilſe Anna, geb. 21. Juni.
Dem Kutſcher Georg Philipp Bonn S. Heinrich, geb.
24. Juni. 20. Juli: Dem Bahnarbeiter Friedrich Stein=
bach
S. Georg, geb. 17. Juni. Dem Fuhrmann Philipp=
Michael Krämer T. Marie, geb. 27. Juni. Dem Büro=
diätar
Friedrich Joſ. Bellmann T. Frieda, geb. 30. Juni.
10. Juli: Dem Schreibgehilfen Franz Philipp Schmidt
T. Klara, geb. 22. Juni. Dem Schloſſer Chriſtian Jung=
blut
S. Hans Günter, geb. 29. Juni. 13. Juli: Dem.
Poſtſchaffner Louis Schmidt T. Herta Margarete Eliſe
Friederike, geb. 26. Juni. 17. Juli: Dem Dachdecker
Adolf Aßmus S. Auguſt Adolf, geb. 5. März. Dem
Former Karl Hübner T. Margarete Auguſte, geb. 6. April.,
20. Juli: Dem Hauptſteueramtsaſſiſtenten Auguſt Wilh.;
Röhler S. Auguſt Wilhelm Kurt, geb. 16. Juni. Dem
Vorarbeiter Georg Wilhelm Valentin Deußinger S. Her=
mann
Walter, geb. 13. Juni. Dem Fabrikarbeiter Joh.;
Gabriel Rupprecht S. Joſef, geb. 29. Juni.
Petrusgemeinde: 20. Juli: Dem Kaufmann
Wilh. Friedrich Jänicke T. Pauline Kitty, geb. 3. Febr.
Dem Schreiner Heinrich Auguſt Phil. Rühl T. Emilie!
Berta, geb. 10. Juni. Dem Kaufmann Walter Hans
Erich Schweter T. Annelieſe, geb. 27. Juni.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Reformationsgemeinde: 21. Juni: Spengler
und Inſtallateur Johannes Geyer und Berta Auguſte
Henriette Herwig. 10. Juli: Bäcker Georg Bernhard
Lehr zu Brensbach und Katharina Albert. Kaufmann
Wilhelm Hermes zu Weidenau und Eliſe Henriette
Möller. 12. Juli: Hofrat Dr. Emil Friedrich Martin
Kleemann in Stuttgart u. Wilhelmine Schilling. 13. Juli:
Schneider Maximiltan Richard Pachalski und Eliſabetha
Maria Weidmann.
Markusgemeinde: 5. Juli: Kaufmann Wilhelm
Schmuck und Katharina Karoline Luiſe Hildebrandt.
Bürogehilfe Auguſt Rück und Barbara Charlotte Land=
zettel
. Schaffner und Wagenführer Jakob Becker und
Margarete Volk. Lokomotivheizer Otto Theodor Lorenz
und Anna Margarete Eliſe Chriſtiane Biedenkapp. 12. Juli:
Maurer Guſtav Vierheller und Katharina Walther.
Schloßgemeinde: 17. Juli: Hermann Vetter und
Dorothea Höbel. 19. Juli: Nikolaus Simon und Eliſa=
beth
Krämer.
Kaplaneigemeinde: 20. Juli: Kaufmann Wilh.
Karl Repp und Katharine Eliſabethe Heß.
Johannesgemeinde: 20. Juli: Lokomotivheizer
Paul Wagenknecht in Biſchofsheim und Eliſabeth Hinkel!
von hier.
Martinsgemeinde: 12. Juli: Fabrikarbeiter
Ludwig Korb und Marie Iſenberg. 17. Juli: Lehrer
Adam Born in Mainz und Anna Dickel. 19. Juli: Tag=
löhner
Georg Hartmann und Anna Hotz. Handlungs=
gehilfe
Georg Fuchs und Juliane Ströhl. 22. Juli:
Ziegler Leonhard Vornoff und Margarete Daab, beide
aus Brensbach.
Petrusgemeinde: 19. Juli: Poſtaſſiſtent Georg
Philipp Schmidt zu Eberſtadt und Lilli Margarete Eliſe
Hermine Hofmann dahier.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Markusgemeinde: 13. Juli: Katharia Beck, geb.
Birkenſtock, Ehefrau, 73 J. 4 Mon, ſtarb 11. Juli. 24. Juli:
Stadtkaſſediener i. P. Michael Franz, 76 J. 5 Mon.,
ſtarb 21. Juli.
Schloßgemeinde: 12. Juli: Marie Magdalene
Rau, geb. König, Ehefrau des Joh. Georg Karl Rau,
58 J., ſtarb 10. Juli. 17. Juli: Katharine Delp, geb.
Maſſing, Ehefrau des Bäckermeiſters, 62 J. 23. Juli:
Poſtſekretär i. P. Ferdinand Quick, 42 J., ſtarb 20. Juli.
Martinsgemeinde: 10. Juli: Erika Blümler,
Tochter des Kellners, 2 J., ſtarb 8. Juli. 22. Juli:
Bahnwärter i. P. Alexander Unger, 84 J., ſtarb 20. Juli
Petrusgemeinde: 15. Juli: Marie Merkel, Ehe=
frau
des Großh. Aktuariatsaſſiſtenten, 43 J, ſtarb 13 Juli.
21. Juli: Gardeſergeant i. P. Karl Ritzert, 38. J., ſtarb
19. Juli. 23. Juli: Hans Friedrich Gimbel, S. des ſtädt.
Arbeiters, 8 Mon., ſtarb 21. Juli. 24. Juli: Großh.
Oberlehrer i. P. Profeſſor Dr. Heinrich Schopp, 79 J.,
ſtarb 21. Juli.

Trauungen auswärtiger Paare: Pfarrer Vogel.
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
Zimmermann.

eane Sähe HII5 Meine e hie Mee ei Me e hhten Bas 20

Me
NE
en
=

Stickereien, Gardinen, Waschseide sowie alle zarten Stoſfe, die keine rauhe Behandlung
beim Waschen vertragen, werden vollkommen rein,blendend weiss und wie neu durch

Bersil das seibsttätige Waschmittel

wäscht von selbst, ohne Reiben und Bürsten, daher grösste Schonung des Gewebes.
Bester Ersatz-für Rasenbleiche.
Ueberall erhätthch, miemals
r in Original-Pake
Auch Fabrikanten
HENKEI. & Co., D0sSEI.DoRf. der aübeliebten Henkel’s Bleich-Soda.

[ ][  ]

Seite 32.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Juli 1913.

Nummer 173,

Von Montag, den 28. Juli bis Freitag, den 15. August

dauert unser diesjähriger grosser

Dieser bringt für sämtliche am Lager befindliche Frühjahrs- und Sommer-Bekleidung ganz erhebliche Preis-Reduzierungen und
bietet zahlreiche aussergewöhnlich preiswerte Gelegenheitskäufe in allen Abteilungen. Wir offerieren unter vielem anderen:
Aus der Herren-Abteilung:

(VII,16003

unseren Vorrat Herren-Anzüge
ein- und zweireihige Fassons in der Preis-
lage
bis 42.
jetzt zum Ausverkaufspreis v. Mk. 28. u.
unseren Vorrat Herren-Anzüge
ein- und zweireihige Fassons in der Preis-
lage
von Mk. 43. bis 57.
zum Ausverkaufspreis von Mk.
unseren Vorrat Herren-Anzüge
ein- und zwetreilige Fasons, nur aus=
schliesslich
bessere Qualitäten bis Mk. 67.
zum Ausverkaufspreis von Mk.

38.

unseren Vorrat Ulster und Paletots
leichte und halbschwere Qualitäten, in
der Preislage von Mk. 27. bis 32.
Ausverkaufspreis Mk.
unseren Vorrat Ulster und Paletots
bestere Qunlitäten, dunktel- u. mittellard,
in der Preislage von Mk. 33. bis 42.
Ausverkaufspreis Mk.
unseren Vorrat Frühjahrs-Ulster
und Früjehrs Palstots, nur prima Qualt.
(viele auf Seide gearbeitet) in der Preis-
lage
bis M. 80.. Ausverkaufspr. 58., 48.- u.

28.

Sonder-Angebot: Frühjahrs-Paletots
ausstrapazierfähig., halbschweren marengo
Cheviot, mit prima Rhadamé-Seide abgefütt.
Ausverkaufspreis Mk.
unseren Vorrat Herren-Hosen

38.-

gute Buxkin- und Kammgarn-Qualitäten,
in der Preislage bis Mk. 10.50. jetzt ein-
geteilt
in Serien zu . . . Mk. 7.50 und
unseren Vorrat Herren-Hosen
aus vorsüglichen, durehgeneben gans
feinen Kammgarnen, reg. Pr. bis Mk. 20.
Ausverkaufspreis Mk. 13. und

Sonder-Anbot: Marengo-Saccos und Westen

zwelrellig, auf 2 od. 3 Knopf gearbeitet, prima Qualität,
erstklassige deutsche Fabrikate, tadellos verarbeitet
Ausverkaufspreis Mk.

28.-

Sonder-Angebot: Gutaways und Westen
aus rauhem marengo Cheviot tadellos verarbeitet, auf
1 oder 2 Knopf, ganz besonders billig
Ausverkaufspreis Mk.

28.-

Aus der Hochsommer- und Sport-Abteilung:

325

unseren Vorrat Pohseid.-farb. Saccos
neus u. moderne Fasons, unt u. gestreift
nur beste licht-,luft- u.waschechte Qualität.,
in den Preislagen bis Mk. 8.75
Ausverkaufspreis Mk. 5. und
unseren Vorrat Hochsommer-Anzüge
aus Lüster, Leinen, imitiert. Rohseide,
Alpacca etc. etc., in den Preislagen bis
Mk. 32., Ausverkaufspreis Mk. 22., 17. u. 15.
unseren Vorrat Hochsommer-Anzüge
aus Lüster, Leinen, Flanell, imitiert Roh-
seide
, leichten Tennisstoffen, in den Preis-
lagen
bis Mk. 42., Ausverkaufspreis Mk. 28.
zwei Posten Bozener

unseren Vorrat Hochsommer-Anzüge
beste Qunlitäten echte Hohseide, gans gute
Tennis- u. Flanellstoffe,sowie moderne zwei-
reihige
Anzüge aus extra schweremMohair-
Lüster, in der. Preislage bis Mk. 75.
Ausverkaufspreis Mk. 48. und
unseren Vorrat Lüster-Saccos
aus dunkellarbigen u. hellfarbigen Läster-
stoffen
, in den Preislagen bis Mk. 11.
Ausverkaufspreis Mk. 7.50, 5. und
unseren Vorrat Lüster-Saccos
nur gute Apaen- u. Mohatr-Gualt, alles
neue Ausmusterungen u. Farben, sowie uni
blaue und schwarze Saccos, in den Preis-
lagen
b. Mk. 23., Ausverkaufspreis M. 13 u. 10.
Mäntel

375

zwei Posten Touristen-Anzüge
aus glatten und gemusterten guten Loden-
stoffen
. schöne Falten-Fassons, seither. Preis
b. Mk. 32., Ausverkaufspreis Mk. 22. und

zwei

Posten Touristen-Anzüge

nur gute und beste Qualitäten, darunter
solche aus englisch. Homespun- und Tweed-
Stoffen, Anzüge mit kurzer oder langer
Hose . . Ausverkaufspreis Mk. 38. und

28.-

Sonder-Angebot:

Sommer-Westen

hervorragend gute Qualitäten aus imprignierten Strich-
u
. Kamelhaar-Loden, zum Teil feinste, reinwollene feder-
leichte
Qualitäten, weit und bequem geschnittene Fassons,
aus Reststoffen aufgearbeitet, Ausverkaufspreis Mk. 17.u.

13.-

ein Posten von mehreren Hundert Stück,
darunter auch grosse Quantitäten für sehr
korpulente Herren (bis 140 cm Bundweite)
besonders preiswert, Ausverkaufspreis Mk.
einen Posten Gummi-Mäntel
aus vorzüglichen Qualitäten, in neueu Sport-Farben,
garantiert wasserdicht, hochgeschlossen, weite
Glocken-Fassons, wesentlich unter dem regulären Preis
Ausverkaufspreis Mk.

215

17.-

Tennis-Hesen Leinen-Saceos Staub-Mäntel

Ferner im Preis reduziert:
-Anzüge Schilfleinen-Anzüge Loden-

Loden-Mäntel Sport-Hosen

Aus der Knaben- und Jünglings-Abteilung:

unseren Vorrat Jünglings-Anzüge
ein- u. zweireihig, ferner marengo Saccos
und Westen, nur moderne u. besonders gut
Pearbeitete Qualität., in den Preislagen bis
Mk. 34., Ausverkaufspreis Mk. 22. und
unseren Vorrat Jünglings-Anzüge
ein- und zwetreihig, auschliesslieh allr.
beste Oualitäten in extra feiner Verarbeitung.
darunter blane u. märenge Anzüge, in.den
Preislagen bis Mk. 62.
Ausverkaufspreis Mk. 48., 38. und
zwei grosse Posten Norfolk-Anzüge
für Kuaben von 7-12 Jahren, aus schr
guten Strapazier-Stoffen mit ganz gefütt.
Knie-Hose, besonders preiswert, weil aus
Reststücken angefertigt
Ausverkaufspreis Mk. 10. und

17.-

28.

zwei grosse Posten Norfolk-Anzüge
für grösere Schüler bis 17 Jahre, eben=
falls
meist aus Reststücken angefert. beson-
ders
preisw., Ausverkaufspreis Mk. 17. u.
zwei grosse Posten Khaben-Anzüge
aus reinwollenem dunkelblauen Cheviot,
sowie aus gemust. Stoffen, ganz gefüttert,
Prinz Heinrich-, Jacken-, deutsche. und
amerik. Blusen-Anzüge mit abknöpfbarer
Garnitur, ganz besonders preiswert
Ausverkaufspreis Mk. 10. und

13.-

mehrere Hundert Knaben-Anzüge
ausschliesslich beste Oualitäten in allen er-
denkl
. Fassons, wie: Jacken-, Prinz Hein-
rich
-, Cutaway-, deutsche, amerik., fran-
zösische
und Brüss. Blusen-Anzüge, feine
Baby-Anzüge etc., in den Preislagen bis
Mk. 30., Ausverkaufspreis Mk. 17. und 13.

zwei grosse Posten Knaben-Hosen
für das Alter von 3 bis 9 Jahren, aus dunkelblauen, rein-

unseren gesamten Vorrat Wasch-Anzüge
bestehend aus nur guten u. besten Qualität.,
original Kieler- u. amerlkr. Blusen-Lassons,
Prinz Heinrich- u. Jacken-Anzüge, Baby-
Anzüge etc, etc., bis zur Preislage von
Mk. 18., ganz wesentlich reduziert und in
Serien eingstell, zu Mk. 10., 7.50, 5.
3.75, 2.75 und
unseren gesamten Vorrat Wasch-Blusen
Matrosen-, original Kieler- und Henden-
Blusen, sowie ein grosser Posten Sport-
hemden
aus vorzügl. waschbaren Drell-,
Leinen-, Satin- und Zephyr-Stoffen, ganz
wesentlich im Preise reduziert u. in Serien

wollenen, vorzüglichen Cheviots, ganz gefütt., enorm billig
Ausverkaufspreis Mk. 3.75 und

275

Aingetell. zu Mk. 5., 3.75, 2.75, 1.15 u.
einen grossen Posten Schüler-Pelerinen
aus guten, grauen u. brämnlichen inprägniert.
Strichloden-Guaſtären bis zu 1I5 em
Länge, enorm billig, Ausverkaufspreis Mk.
einen grossen Posten Knaben-Hosen
für das Alter von 3 bis 9 Jahren, aus Buxkin-Resten
gearbeitet
Ausverkaufspreis

95

95

jeden Sliek ist mit dem Auererkautereis deulieh augereieinet. Dis rösen für Korpulente Heren werien kast alle zu den
gleichen Preisen wie normale Grössen verkauft. Aenderungen an den reduzierten Sachen werden nur gegen besondere
Berechnung vorgenommen. Versand nur gegen Nachnahme, für nicht Zusagendes Retrag zurück. Keine Auswahlsendungen.

Frankfurt a. Main Zeil 112 (neben der Hauptpost) erste und zweite Etage (Fahrstuhl).