Inſerate
Abonnementspreis
176. Jahrgang
werden angenommen in Darmſtadt,
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47
wärts nehmen die Poſtämter u. die
Agen=
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
ſowie von unſeren Agenturen und
tnren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
für Aufnahme von Anzeigen an vorge=
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
ſchriebenen Tagenwirdnichtübernommen.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 34 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
In Wiesbaden wurde am Donnerstag die 24.
Haupt=
perſammlung des Reichsverbandes der
deutſchen landwirtſchaftlichen
Genoſ=
ſenſchaften eröffnet.
Ein Wolkenbruch in der Umgegend von Teſchen in
Oeſterreichiſch=Schleſien richtete Ueberſchwemmungen
und großen Schaden an.
Die im Frühjahr in der Schweiz begonnene nationale
Sammlung zur Schaffung einer ſchweizeriſchen
Mili=
tärluftflotte hat nach vorläufigen Feſtſtellungen
1,4 Millionen Franken ergeben.
Der Agende Bulgare zufolge iſt es Radoslawow
ge=
lungen, das neue bulgariſche Kabinett zu
bil=
den. Miniſter des Aeußern wird Genadieſf.
Nach einer Londoner Meldung ſteht ein gemeinſamer
Schritt der Mächte in Sofia, Bukareſt und
Kon=
ſtantinopel bevor.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 5 und 6.
Die Lage am Balkan.
D Das blutige Drama am Balkan wird
immer verwickelter, aber die Berliner Börſe hat
trotzdem betreffs der Rentenwerte der Balkanſtaaten faſt
ausnahmslos Zuverſicht bekundet, ſo erheblich ſie ſonſt
in ihrer Hauſſeſtimmung beeinflußt worden war. Dieſe
Auffaſſung muß namentlich deswegen verzeichnet
wer=
den, weil ſie auch den türkiſchen Renten zugute kam,
ob=
wohl kein Zweifel mehr daran beſteht, daß die Türkei
ihre Truppen über die Grenze Enos=Midja hinaus
mar=
ſchieren ließ. Der Zweck dieſes Unternehmens iſt freilich
auch heute noch nicht klar. Es ſieht ſo aus, als ob die
Türkei hoffe, auf dem beſchrittenen Wege noch ein Stück
von Thrazien zu retten. Da aber die Grenze Enos=Midia
im Londoner Vorfrieden feſtgelegt wurde, kann es nicht
ausbleiben, daß die militäriſche Aktion der Türkei einen
Gegenſtand der Beſprechung unter den
Mächten bildet. Wegen der Rückwirkungen, die das
türkiſche Vorgehen unter Umſtänden auf andere Punkte
der Londoner Vereinbarungen üben kann, iſt es möglich,
daß ein Einſpruch der Mächte in Betracht kommt.
Ande=
rerſeits iſt durch den neuen Balkankrieg eine neue Lage
geſchaffen, auf Grund deren unangenehme Rückwirkungen
auf andere Punkte des Londoner Friedens vielleicht
aus=
bleiben oder eingeſchränkt werden.
Erſcheint deshalb die Entſcheidung der Mächte in
Sachen des türkiſchen Vorgehens noch nicht unmittelbar
dringend, ſo tritt hinzu, daß letzteres vielleicht die
Ent=
wirrung des Balkanknotens inſofern beſchleunigt, als es
Bulgarien zu einer raſcheren Einſtellung der
Feind=
ſeligkeiten mit beſtimmt. Rumänien gegenüber lenken
die Bulgaren, wie das Telegramm König Ferdinands an
König Carol bezeugt, endlich in die längſt gewieſenen
Bah=
nen ein. Bei der Mäßigung, die Rumänien in puneto
ſeiner Gebietsanſprüche beobachtet, und bei der Freiheit
des Handelns, die es ſowohl gegenüber Serben und
Grie=
chen, als auch gegenüber der Türkei beſitzt, ſcheinen
natür=
liche Bedingungen dafür vorhanden zu ſein, daß die
Be=
friedung des Balkans rumäniſcher Vermittlung noch am
eheſten gelinge. Die Schattenſeiten, bezw. die
Unmög=
lichkeit einer Intervention der Mächte hat Sir
E. Grey im Unterhauſe ſoeben erſt klar und ſcharf
be=
leuchtet. Erinnert man ſich dieſer höchſt lwichtigen
Kund=
gebung, dann muß man Pariſer Blätter, die
man=
nigfache Nachrichten von entgegengeſetzter Tendenz
ver=
breiten, mit geſteigertem Mißtrauen aus der Hand legen.
Damit iſt keineswegs geſagt, daß gegen jede vermittelnde
Tätigkeit ſchlechthin Widerſpruch erhoben werden müſſe,
zumal da von diplomatiſcher Seite verlautet, auch die
Be=
ſprechung der Miniſterpräſidenten Paſitſch und Venizelos
habe nicht die Wirkung gehabt, eine Ermäßigung der
har=
ten Friedensbedingungen Serbiens und
Griechenlands herbeizuführen. Indeſſen ſprechen
Sir E. Greys Bedenken gegen eine Intervention der
Mächte und gegen die Sonderaktion einer einzelnen
Großmacht für die Ausſichten einer rumäniſchen
Ver=
mittelung, die auch den Grundſatz „Der Balkan den
Bal=
kanvölkern” für ſich haben würde.
Wie das Reuterſche Bureau mitteilt, ſind ihm folgende
Informationen zugegangen: Die Mächte ſind im Be=
griffe, Schritte in Sofia, Konſtantinopel und Bukareſt zu
unternehmen; in Sofia, um Bulgarien zu veranlaſſen,
daß es einen Vertreter zur Konferenz mit den Miniſter.
präſidenten Serbiens und Griechenlands entſende; in
Konſtantinopel, um bei der Pforte darauf zu
drin=
gen, daß ſie nicht über die Linie Midia=Enos vorrücke,
und in Bukareſt, um Rumänien den Rat zu erteilen,
es möge Sofia nicht beſetzen. — In diplomatiſchen Kreiſen
herrſcht ſtarke Unſicherheit bezüglich der Aktion der Türkei
und Rumäniens. Es macht ſich eine bemerkenswerte
Uleberraſchung geltend über den Umſtand, daß, während
den Mächten von der Türkei mitgeteilt wurde, ſie
beab=
ſſichtige nicht, über die Grenze hinaus vorzugehen,
nun=
mmehr von Konſtantinopel ausgegangene Mitteilungen
das Vorrücken auf Adrianopel ankündigen. Dieſe
Nach=
rrichten geben indeſſen in diplomatiſchen Kreiſen keinen
Anlaß zur Beunruhigung, da man es für ſicher hält, daß
die Mächte, die entſchloſſen ſind, Bulgarien nicht
vernich=
ten zu laſſen, ebenſo dafür Sorge tragen werden, daß die
Türkei Adrianopel nicht behalten dürfte, auch wenn ſie bis
Adrianopel vorrücken ſollte, was man nicht glaubt. Die
Situation wird als ſchwierig und
ver=
wickelt, aber nicht als gefährlich betrachtet.
Wie das Neue Wiener Tagblatt erfährt, hat ſich
Kö=
nig Ferdinand außer an König Carol an mehrere
europäiſche Staatsoberhäupter, ſo aller
(Wahrſcheinlichkeit nach zunächſt an Kaiſer Franz Joſef,
mit der Bitte um Hilfe fürſein Land in der
gegen=
wärtigen ſchweren Kataſtrophe gewandt. Das Anſuchen
des Königs Ferdinand ſei bei ider Regierung in Bukareſt
durch den öſterreichiſch=ungariſchen Geſandten Prinzen zu
Fürſtenberg unterſtützt worden.
Dem Univerſul zufolge hat die Antwort König
Ca=
rols auf das Telegramm des Königs Feldinand dahin
gelautet, daß Bulgarien die Bedingungen genau angeben
möge, unter denen es die Friedenspräliminarien nicht
nur mit Rumänien, ſondern mit allen Kriegführenden zu
unterzeichnen wünſche. Nur dann könne die Einſtellung
der Feindſeligkeiten angeordnet werden. Eine offizielle
Beſtätigung dieſer Meldung liegt nicht vor.
Dem Wiener Auswärtigen Amt naheſtehende Blätter
wiſſen zu berichten, daß bei den Konferenzen des
Grafen Berchtold in Iſchl ſchwerwiegende
Ent=
ſchlüſſe über die äußere Politik gefaßt worden ſind. Im
Neuen Wiener Tagblatt heißt es, daß Inhalt und
Be=
deutung dieſer Konferenz ſchon in den nächſten Tagen
erkennbar werden würden. Die öſterreichiſch=ungariſche
Diplomatie wird auch gewiſſe aktive Schritte
unterneh=
men, um bei Beendigung der Kriegslage und der
Ord=
nung der territorialen Verhältniſſe auf dem Balkan
mit=
zuwirken. Da der Kernpunkt aller Schwierigkeiten in
Bulgarien liege, ſei anzunehmen, daß Graf Berchtold
ſſeine Aufmerkſamkeit in beſonderer Weiſe Bulgarien
zu=
gewendet habe.
Deleaſſés Mißerfolge.
* Zu den Gerüchten über den bevorſtehenden
Rück=
tritt Delcaſſés vom Botſchafterpoſten in
Petersburg ſchreibt man der Deutſchen Orient=
Kor=
reſpondenz von dort: Es unterliegt nun wohl keinem
Zweifel mehr, daß die Tage des Herrn Delcaſſé
in Petersburg gezählt ſind. Denn gerade der
Teil der ruſſiſchen Preſſe, der bemüht iſt, dem franzöſiſchen
Botſchafter gefällig zu ſein, zeigt durch den Uebereifer,
mit dem ſie ſich ſeiner Verteidigung annehmen, daß ſeine
Stellung tatſächlich erſchüttert iſt, und daß der Rücktritt
in nicht ferner Zeit erfolgen dürfte. Als Termin dafür
wird denn auch die Beendigung der Orientkriſe angegeben.
Man ſucht die ganze Entſendung Delcaſſes auf den
Pe=
tersburger Botſchafterpoſten jetzt nur als eine
vorüber=
gehende Maßnahme darzuſtellen. Aber man gibt doch
of=
fen zu, daß der Botſchafter von der Aufnahme ſeitens der
maßgebenden Kreiſe nicht überaus erbaut ſei,
und daß er über ſeine politiſchen Erfolge in
ausgeſproche=
nem Maße enttäuſcht wäre. Solche Gefühle haben
aber zweifellos nur darin ihren Urſprung, daß Delcaſſs
mach Petersburg mit zu großen Erwartungen gekommen
iſt, was ſich aus ſeiner politiſchen Vergangenheit
durch=
aus erklärt. Herr Delcaſſé verſteht eben unter Ententen
und Bündniſſen mit anderen Staaten nur Mittel, die
Frankreich nach Belieben gebrauchen kann, um jeden
ehr=
geizigen Plan gegenüber Deutſchland durchzuführen.
Nachdem zuerſt von London aus dieſe Erwartungen auf
das richtige Maß zurückgeführt ſind, hat Herr Delcaſſé
auch in Petersburg erfahren müſſen, daß Rußland keines=
wegs Neigung hat, Frankreich zuliebe in einen Krieg mit
Deutſchland und Oeſterreich=Ungarn zu geraten. Um dieſe
Enttäuſchung des franzöſiſchen Botſchafters nicht
durch ſeinen vorzeitigen Rücktritt zu offenbaren, wird nun
behauptet, er wäre überhaupt nur auf den Petersburger
Poſten „beurlaubt”, und es hätte von vornherein die
Ver=
einbarung beſtanden, ihn nur bis zur Beendigung des
Balkankrieges auf ſeinem Poſten zu belaſſen.
Deutſches Reich.
Handſchreiben Kaiſer Wilhelms an
König Georg. König Georg hat, wie die Daily Mail
erfährt, von Kaiſer Wilhelm ein Handſchreiben erhalten,
worin ſich dieſer über die europäiſche Lage äußert und
der Genugtuung darüber Ausdruck gibt, daß während der
vergangenen Zeit der internationalen Kriſen zwiſchen der
Wilhelmſtraße in Berlin und der Whitehall in London
vollkommenes Einvernehmen beſtand. Dieſes hat nicht
zum wenigſten zur Aufrechterhaltung des Friedens unter
den Großmächten beigetragen. Im Laufe des Briefes
wurde mehrfach auf das Eingreifen des Kaiſers wie des
Königs in die politiſchen Ereigniſſe der letzten Wochen
Bezug genommen. Weiterhin meldet die Daily Mail,
daß das deutſche Kaiſerpaar im Laufe des kommenden
Frühjahrs England einen Beſuch abſtatten wird.
— Deutſchland und die ſüdchineſiſche
Bewegung. Der Köln. Ztg. wird aus Berlin
ge=
ſchrieben: Der Daily Telegraph, der ſchon vor einiger
Zeit unrichtige Angaben über eine beſondere Tätigkeit
der deutſchen Diplomatie in Peking aufgeſtellt hatte,
be=
hauptet in einer neueren Meldung aus Peking,
Deutſch=
land ſei im Begriff, in China einzugreifen. Dieſe
Be=
hauptung muß mit Entſchiedenheit zurückgewieſen
wer=
den. Deutſchland betreibt keine Politik der Einmiſchung
in die Streitigkeiten zwiſchen dem Norden und dem
Sü=
den Chinas, es hat vielmehr ein Intereſſe daran, daß
dieſe Streitigkeiten beigelegt werden, ohne daß es zu
einer Einmiſchung anderer Mächte kommt, und man glaubt
hier, daß dieſe Aufgabe für die Zentralregierung in
Pe=
king nicht unlösbar iſt. Die Pekinger Meldung des
Reuterſchen Bureaus von einer Umzingelung des
deut=
ſchen Konſulats in Nanking beſtätigt ſich nicht. Uebrigens
iſt kürzlich der Kreuzer „Leipzig” in Nanking eingetroffen
und würde in der Lage ſein, nötigenfalls zum Schutz der
dortigen Deutſchen das Erforderliche zu veranlaſſen.
Selbſtverſtändlich könnte man örtliche Maßregekn zum
Schutz von deutſchem Leben und Eigentum, falls ſie
not=
wendig ſein ſollten, nicht als politiſche Einmiſchung
an=
ſehen.
— Der Termin der
Reichstagserſatz=
wahl in Ragnit=Pillkallen iſt auf den 23.
Auguſt angeſetzt worden. Konſervativer Kandidat iſt der
Landtagsabgeordnete, Gutsbeſitzer Gottſchalk. Die
Auf=
ſtellung des nationalliberalen Kandidaten erfolgt am
Samstag.
— Die Jubiläumsmünzen. Die auf Beſchluß
des Bundesrats weiter auszuprägenden
Jubiläumsmün=
zen — drei Millionen Erinnerungsmünzen zur
Jahrhun=
dertfeier der Erhebung Preußens, und drei Millionen
Regierungsjubiläumsmünzen — werden vorausſichtlich
erſt Anfang Oktober zur Ausgabe gelangen, und zwar
dürften dann die ſechs Millionen Dreimarkſtücke auf
ein=
mal herausgegeben werden. Der Bundesratsbeſchluß von
Ende Mai ds. Js., der die Ausprägung der neuen
Fünf=
markſtücke im Geſamtbetrage von 20 Millionen vorſieht,
enthält auch die Beſtimmung, daß die Münzen bis Ende
des Jahres fertiggeſtellt ſind. Die erſten Fünfmarkſtücke
mit dem neuen Kaiſerbildnis werden alſo erſt Anfang
näch=
ſten Jahres in den Verkehr gelangen. Die erſten Münzen
in laufender Ausprägung, die das neue Kaiſerbildnis
zeigen, ſind ſoeben geprägte Zwanzigmarkſtücke. Von
dieſen ſind bereits ſechs Millionen von der königlichen
Münze der Reichsbank überwieſen. Weitere drei
Millio=
nen werden jetzt folgen, und nach der Ablieferung dieſer
Summe werden vorläufig wöchentlich je 1½ Millionen
an die Reichsbank abgeliefert werden. Da die Reichsbank
neue Münzen meiſt zurückzuhalten pflegt, iſt es möglich,
daß dieſe Geldſtücke zunächſt nicht in den Verkehr lgelangen.
— Aufhebung der Leuchtmittelſteuer?
Ueber die etwaige Aufhebung der Leuchtmittelſteuer
wer=
den amtlich Ermittelungen angeſtellt. Im Verfolg eines
an den Bundesrat und Reichstag gerichteten Antrages des
Vereins zur Wahrung gemeinſamer wirtſchaftlicher
Inter=
eſſen der elektrotechniſchen Induſtrie Deutſchlands, die
durch Geſetz vom 15. Juli 1909 eingeführte
Leuchtmittel=
ſteuer in Hinſicht auf die für die heimiſche elektrotechniſche
Induſtrie eingetretenen nachteiligen Folgen aufzuheben,
ſind, wie eine Nachrichtenſtelle mitteilt, durch die
Bundes=
regierungen amtliche Erhebungen über die Wirkungen
der Leuchtmittelſteuer und die Frage ihrer etwaigen
Auf=
hebung eingeleitet worden. Die Handelsvertretungen
ſol=
len hierüber Gutachten erſtatten. Dieſe Erhebungen
die=
nen zunächſt nur informatoriſchen Zwecken.
— Die Führung des Baumeiſtertitels.
Im Anfchluß an die letzte Handwerkerkonferenz hat ein
Meinungsaustauſch zwiſchen den Kommiſſargn der
Reichsregierung und den Vertretern der an der Konferenz
beteiligten Bundesregierungen über eine Regelung der
Frage des Baumeiſtertitels durch den Bundesrat
ſtattge=
funden. Hiernach darf es als wahrſcheinlich gelten, daß
der Bundesrat demnächſt von der Ermächtigung, die
Be=
fugnis zur Führung des Meiſtertitels in Verbindung mit
einer anderen Bezeichnung, die auf eine Tätigkeit im
Baugewerbe hinweiſt, insbeſondere des Titels
Bau=
meiſter und Baugewerksmeiſter, zu regeln, Gebrauch
machen wird. Dieſe Befugnis iſt dem Bundesrat ſchon
durch die Gewerbeordnungsnovelle des Jahres 1908
er=
teilt. Dem Erlaß einheitlicher Beſtimmungen des
Bun=
desrats für das ganze Reich ſtand bisher die
Schwierig=
keit entgegen, daß im Königreich Sachſen der
Baumeiſter=
titel auch Handwerkern zugänglich iſt, die ſich in ihrem
Gewerbe hervorragend betätigt haben. Auch in einigen
anderen Bundesſtaaten beſtehen Grundſätze für die
Füh=
rung des Baumeiſtertitels, die mit einer Regelung für
das ganze Reichsgebiet nicht ohne weiteres in Einklang
zu bringen ſind. Es gilt als wahrſcheinlich, daß der Titel
Baumeiſter den Baufachleuten mit voller akademiſcher
Ausbildung vorbehalten wird. Daneben dürfte für das
Handwerk der Titel Baugewerksmeiſter eingeführt
wer=
den, und zwar für ſolche Baufachleute, die entweder durch
eine Vorbildung auf anerkannten Fachſchulen oder durch
eine Betätigung in mehreren Zweigen des
Bauhand=
werks (wie beiſpielsweiſe Maurer= und Zimmermeiſter)
eine gehobene Stellung unter ihren Berfsgenoſſen
ein=
nehmen. Mit Rückſicht auf die jetzt geltenden
abweichen=
den Beſtimmungen in einzelnen Bundesſtaaten werden
jedenfalls Uebergangsbeſtimmungen erlaſſen werden,
nach denen allen Perſonen die Weiterführung des
Bau=
meiſtertitels geſtattet wird, die ihn bis dahin rite
er=
worben haben.
— Die Sozialdemokraten und die
Bud=
getbewilligung. Der ſozialdemokratiſche badiſche
Landtagsabgeordnete Kolb empfiehlt in den
Sozialiſti=
ſchen Monatsheften dem bevorſtehenden Parteitag, die
Bewilligung des Staatshaushalts den Fraktionen der
Einzellandtage freizuſtellen:
„Nachdem unſere Rudolſtädter Genoſſen, ohne dem
geringſten Tadel zu begegnen, für das Budget mit
Zivil=
liſte, Orden und kirchlichen Ausgaben ſtimmen durften,
und nachdem unſere Reichstagsfraktion in der
Militär=
frage die Parole: Zwar keinen Mann, aber viele
Gro=
ſchen!” befolgte, dürfen auch wir Badener uns wohl der
Hoffnung hingeben, daß uns fürderhin von außen her
keine Prügel mehr zwiſchen die Beine geworfen werden.
Wenn wir in Baden auch ſobald keine ſozialdemokratiſche
Landtagsmehrheit zu erobern vermögen, ſo kann unſere
(Partei doch, vorausgeſetzt, daß man ihre politiſche
Ak=
tionsfähigkeit nicht von außen unterbindet, mit den
libe=
galen Parteien zuſammen der Politik Ziel und Richtung
geben. Das iſt allerdings dann nicht möglich, wenn das
BBudget von ihr abgelehnt wird und die Regierung
da=
mit auf die Unterſtützung der reaktionären Parteien
an=
gewieſen iſt. Die Reaktion kann nur dann matt geſetzt
werden, wenn ſie bei der Erledigung der Staatsgeſchäfte
entbehrlich geworden iſt. Es ſcheint mir ein abſolut
un=
haltbarer Zuſtand zu ſein, unſeren Genoſſen nur dort, wo
ſie die Mehrheit und damit auch die Verantwortung
haben, die Zuſtimmung zum Budget zu geſtatten,
wäh=
rend man uns Badener, die wir für die politiſche
Ent=
wicklung des Landes wahrhaftig eine nicht minder große
Verantwortung haben als die Rudolſtädter, zur ſtrikten
Einhaltung des Nürnberger bezw. Magdeburger
Partei=
beſchluſſes verpflichtet.”
Ausland.
Schweiz.
Sammlungen für eine
Militärluft=
flotte. Die im Frühjahr begonnene nationale
Samm=
lung zur Schaffung einer ſchweizeriſchen Militärluftflotte
hat nach vorläufigen Feſtſtellungen 1,4 Millionen Francs
ergeben. Da noch weitere Eingänge zu erhoffen ſind,
dürfte das Geſamtergebnis rund 1,5 Millionen Francs
betragen. Dies macht pro Kopf der Bevölkerung etwa
40 Centimes aus. Die Kollekte war der Privatinitiative
entſprungen, das Militärdepartement übernahm aber das
Patronat. Von den Schweizerkolonien im Auslande
gin=
gen ſehr erhebliche Spenden ein. Die Behörden ſchreiten
nun zur Schaffung eines Flugzeuggeſchwaders, das dem
Armeekommando direkt unterſtellt wird.
Frankreich.
Die Beratung der Heeresvorlage. In
der Kammer wurde weiter Artikel 12 erörtert, der den
Familien derjenigen Soldaten, die Ernährer der
Fa=
milien ſind, eine tägliche Entſchädigung gewährd mit
einem Zuſchlag für jedes einzelne Kind. Der Präſident
der Budgetkommiſſion Chochery warnte die Kammer vor
den finanziellen Folgen dieſes Artikels. Finanzminiſter
Charles Dumont trat für die von der Regierung
vorge=
ſchlagene Entſchädigung von 75 Centimes ein, mit einem
Zuſchlag von 50 Centimes pro Kind. Die
Armeekommiſ=
ſion erhöhte dieſe Entſchädigung auf 1,25 Francs mit
einem Zuſchlag von 50 Centimes pro Kind. Die von der
Regierung bekämpfte Entſchädigung von 1,25 Francs
wurde mit 365 gegen 204 Stimmen angenommen. Der
Zuſchlag von 50 Centimes für jedes Kind unter 16
Jah=
ren wurde dann durch Handaufheben angenommen. Im
Widerſpruch mit dem Finanzminiſter und der
Armee=
kommiſſion ſtimmte die Kammer noch für
Entſchädigun=
gen, welche bedürftigen Soldatenfamilien gewährt
wer=
den ſollen, die ſich im Auslande befinden. Ferner wurde
der Zuſatzantrag Brouſſe, wonach die in Frankreich
wohn=
haften großjährigen Söhne ausländiſcher Eltern als
Franzoſen angeſehen und in die Geſtellungsliſten
einge=
tragen werden ſollen, dem Ausſchuß für Gerichts= und
Verwaltungsreformen überwieſen, nachdem der
Regie=
rungskommiſſar erklärt hatte, daß dieſer Antrag mit dem
Rekrutierungsgeſetz nichts zu tun habe und vorherige
diplomatiſche Verhandlungen notwendig machen würde.
Aus Marokko. Wie aus Madrid gemeldet wird
hat der ſpaniſche Botſchafter bei der franzöſiſchen
Regie=
rung ſich darüber beklagt, daß in dem letzten Kampfe bei
Elkſar die Mehrheit der aufſtändiſchen Marokkaner aus
Kabylen der franzöſiſchen Zone beſtand. General Liautey
habe deshalb den der ſpaniſchen Zone benachbarten
Mi=
itärpoſten den Befehl erteilt, daß ſie die unter franzöſiſcher
Oberhoheit ſtehenden Kabylen verhindern, an den
Käm=
pfen gegen die Spanier teilzunehmen. Die ſpaniſche
Re=
gierung hat dieſe Maßnahme mit Befriedigung zur
Kenntnis genommen.
England.
Das Luftſchiffweſen der Marine.
Ma=
rineminiſter Churchill erklärte in Erwiderung auf
ver=
ſchiedene Fragen im Unterhauſe, daß in dem
Luftſchiff=
weſen der Marine erhebliche Fortſchritte gemacht worden
ſeien. Der „Parſeval” ein Muſter deutſcher
Leiſtungs=
fähigkeit, habe ſeine Probefahrten mit Erfolg abgelegt,
und habe eine Geſchwindigkeit von 42 Meilen aufrecht
erhalten. Zwei große ſtarre Luftſchiffe ſeien im Bau
be=
griffen. Der Etat für die Luftſchiffbauten wurde vom
Hauſe angenommen.
Die Schiffsbauten. Churchill erklärte im
Un=
terhauſe, er hätte bereits am Anfang der Seſſion
ausführ=
lich über die deutſch=engliſchen Beziehungen geſprochen
und er habe keinen Grund, ſeine damaligen Ausführungen
irgendwie zu modifizieren. Er müſſe indeſſen auf die
Frage der überſeeiſchen Verantwortung zurückkommen
zum Unterſchied von der Frage der Sicherheit in den
hei=
miſchen Gewäſſern. Mit Bezug auf das Mittelmeer habe
er keine neuen Tatſachen zu berichten. Zwar befänden
ſich in Italien und Oeſterreich neue Programme in
Er=
wägung; aber wir müſſen uns durch Tatſachen und nicht
durch Gerüchte leiten laſſen. Er kenne keine Tatſache,
die eine Aenderung des engliſchen Programms im
Mittel=
meer erforderlich mache. Churchill ſagte über die
kana=
diſchen Kriegsſchiffe, daß, wenn die Lücke nicht ausgefüllt
werde, am Ende des Jahres 1915 drei Schiffe zur
Vertei=
digung des Landes fehlen würden. England hätte drei
Schiffe auf Stapel legen können; aber dieſer Schritt ſei
unnötig. Es liege kein Grund vor, anzunehmen, daß
Ka=
nada keinen Beitrag zur Verteidigung leiſten werde. Die
Admiralität hätte die Beſchleunigung des Baus der drei
Kriegsſchiffe des diesjährigen Programms beſchloſſen.
IIm nächſten Jahre würde ſie beſſer in der Lage ſein, zu
beurteilen, ob eine weitere Beſchleunigung oder eine
Er=
weiterung des Programms nötig ſein werde. Im Laufe
der Debatte kritiſierte, nachdem Churchill geſprochen hatte,
der Unioniſt Lee die Schiffsbauten und ſagte, daß die
Be=
ſchleunigung des Baues von drei Schiffen in dieſem Jahre
in Wirklichkeit im Jahre 1916 gar keinen Unterſchied
ma=
chen werde. Churchill habe einen Mangel an
Selbſtändig=
keit gezeigt und habe nicht das getan, was er verſprochen
habe. Die Oppoſition ſei mit dem gegenwärtigen Stand
des Bauprogramms nicht zufrieden. Der Führer der
Ar=
beiterpartei, Ramſey Macdonald, fragte, was aus den
Verhandlungen mit Deutſchland hinſichtlich eines
Feier=
jahres für die Marinerüſtungen geworden ſei und ob man
einem ſolchen Feierjahr näher gekommen ſei.
Rußland.
Der Reichsrat iſt bis zum 14. November vertagt
worden.
Vereinigte Staaten.
Die mexikaniſche Frage. In der geſamten
Preſſe werden der Regierung Vorwürfe gemacht wegen
des unentſchiedenen Auftretens in der mexikaniſchen
Frage. Am unangenehmſten wird empfunden, daß die
jetzigen Schritte auf das Drängen des Auslandes hin
un=
ternommen werden. Die Heimrufung des Botſchafters
aus der Stadt Mexiko zum Bericht wird damit erklärt,
daß der Botſchafter entweder die Regierung hinters Licht
geführt hat oder ſſelbſt betrogen worden iſt. Die Freunde
der Regierung nehmen an, Botſchafter Wilſon ſei der=
Anſtifter der gemeinſamen gleichlautenden Note der
Diplo=
maten in Mexiko an ihre Regierungen, um die
Anerken=
nung Huertas zu erpreſſen. Der allgemeine Unwille
ge=
gen die Regierung iſt erheblich vermehrt worden durch die
Abreiſe des Staatsſekretärs Bryan zu einer
Vortragsfahrt=
in ſolchem kritiſchen Augenblick. Im Senat wird eine
Erörterung über Bryans unglaubliche Erklärungen der
letzten Tage wegen des zu ſchmalen Gehalts geſchehen.
Dieſe Erklärungen werden als entſcheidend für ſein
fer=
neres Verbleiben im Kabinett betrachtet.
* Das Geſchenk der Marine für den
Kai=
ſer. Die deutſche Kriegsmarine hat dem Kaiſer zu
ſei=
nem Regierungsjubiläum ein künſtleriſches Geſchenk
zu=
gedacht. Urſprünglich war eine große Plakette
vorge=
ſehen, die Profeſſor Walter Schott, der Berliner
Bild=
hauer, auch bereits entwarf: in der Mitte mit dem
Bild=
nis des Kaiſers, ſeitlich mit zwei Reliefdarſtellungen,
deren eine die kurbrandenburgiſche Flotte zur Zeit des
Großen Kurfürſten, deren andere ein Bild unſerer
heu=
tigen Kriegsflotte gibt. Doch wurde der Plan der
Pla=
kette aufgegeben. Statt deſſen ſtiftete nun die Marine
für den Flaggenmaſt der Kaiſerjacht „Hohenzollern” einen
ſilbernen Adler, den gleichfalls Profeſſor Schott in
Auf=
trag erhielt. Mit ausgebreiteten Schwingen wird da das
edle Tier von der Maſtſpitze ſich erheben. Der Künſtler
hat nach der japaniſchen Art die Federn des Adlers
bis ins Detail durchmodelliert. Am 6. Auguſt ſollen in
Swinemünde die zwei von Schott in verſchiedener Größe
entworfenen Tiere auf den Maſt aufprobiert werden,
da=
mit eine Entſcheidung über den Maßſtab getroffen wer=
In Epirus.
Von Elizabeth Duncan=Darmſtadt.
Der Dampfer des öſterreichiſchen Lloyds, der die Strecke
Trieſt, Brindiſi und Korfu verbindet, nähert ſich dem
Hafen von Santa Quaranta, der letzten Station vor
Korfu. Nie zuvor haben ſich hier Dampfer aufgehalten,
erſt ſeit auch dieſer Küſtenſtrich den Türken genommen iſt,
legen ſie für kurze Zeit an. Meine Schweſter Jſadora
und ich fuhren vor zehn Jahren die gleiche Strecke und
lernten das Land kennen und die Leute, die Dörfer auf
den Hügeln mit den zerſtreuten Häuſern und kleinen
Kir=
chen, mit den neugierigen Kindern und den
hochgewach=
ſenen, ſchlankbeinigen Männern. Frauen waren ſelten
zu ſehen; die ſaßen hinter den vergitterten Fenſtern,
da=
mit ſie kein fremder Blick entweihe. Das ſah traurig aus
und nüchtern. Doch heute? Vom Bord aus ſchaut man
über die Hügelketten. Die Dörfer liegen in Trümmern,
die Häuſer zerſchoſſen. Rauchgeſchwärzte Mauern ohne
Dächer, ſelbſt Kirchen fielen zu Schutt. Aber was für ein
Leben am Strand und auf den Straßen, die in die Berge
führen! Ehe man noch genau unterſcheidet, fühlt man
ſich von einer geheimen Energie angezogen, fühlt ein
Neues, Ungewohntes, Freigewordenes. Da löſte ſich ein
Bann. Hunderte von Frauen drängen ſich heran. Es
wimmelt von Leben, wie in einem Ameiſenhaufen. Sie
ſchleppen Laſten vom Bord ans Land. Maismehl, Zucker
und Petroleum ſtapeln ſie auf am Ufer im Freien, da die
Laderäume in Trümmern liegen. Kleine Pferde kommen
und werden bepackt. Sie tragen auf ihrem Rücken die
Waren über die Berge ins Land hinein. Im grellen
Sonnenlicht liegt der Weg, der vierzig Dörfer verbindet,
die alle niedergebrannt ſind. Von dem einen kleinen
Hafen Santa Quaranta müſſen die Lebensmittel in das
Innere des Landes geſchafft werden, da die Ernte
ver=
nichtet iſt.
Die Männer ſind in den Krieg gezogen, viele flohen
in fremdes Land. So ſind die Frauen hilflos und leiſten
nur noch Trägerdienſte. Sie und ihre Kinder, ſelbſt
acht=
jährige Jungen und Mädchen, ſieht man ſchwer beladen
in einer langen Reihe auf dem ſonnenglühenden Weg
ins Gebirge hinaufſteigen. Ich gehe ans Land unter die
Leute, rede mit den Frauen und frage, wie es geht. „Gut”
antworten ſie. Sie klagen nicht, ſie lächeln und ſind voll
ſtarker Energie und Zuverſicht. Ich gehe mit ihnen die
Berge hinauf. Wir kommen zu einer Herberge. Sie iſt
ohne Dach und in Trümmern. Ringsumher auf der
Erde liegen oder ſitzen Leute. Ihre Kleidung und die
wenigen Habſeligkeiten, die ſie in einem kleinen Bündel
mit ſich tragen, ſind ihr einziger Beſitz. Flüchtlinge. Sie
wandern von Platz zu Platz, von Dorf zu Dorf und ſuchen
Arbeit. Ich frage eine alte Frau mit einem kleinen Kinde,
wo ſie wohnt, von welchem Dorf ſie ſtammt. (Es iſt
Lan=
desgruß und =frage: Wie geht es Dir, aus welchem Dorfe
ſtammſt Du?) Sie hat keine Wohnung. Die Mutter des
Kindes iſt tot, der Vater im Krieg. So hütet ſie das
Kind, das zurückblieb. Die Frauen kommen heran und
erzählen, daß ſie fort müſſen. Wo eine Mauer Schutz
bietet, ſammeln ſich Obdachloſe. Aber ſie dürfen nicht.
bleiben, müſſen weiter.
Man überſieht von dieſem Hügel ein fruchtbares Tal=
Aber alles iſt zerſtört, die Brücken über den Fluß ſind
ab=
gebrochen. Von den Hügeln kommen die Frauen,
durch=
waten bis an die Bruſt den Fluß und gehen weiter, ſechs
und ſieben Stunden zum Hafen, um Arbeit zu ſuchen.
In der Nacht gehen ſie zurück. Die Kinder, die nicht mit
können, bleiben bei den alten Frauen in irgendeinem
Mauerwinkel, der Schutz gibt, oder in den ſchnell
errich=
teten primitiven Hütten mit Dächern aus geflochtenen
Baumzweigen. Ich beſuche einzelne der Dörfer, komme
nach Phinike. Im Altertum ſtand dort ein Dorf
glei=
chen Namens. Es kam Sturm und Regen. Ich bin ganz
durchnäßt und werde in die Kirche geführt, das einzige
Gebäude, das ein Dach hat und Schutz gibt. Im Innern
iſt alles zerſtört. Chorſtühle, Bilderrahmen, alles, was Holz
var, wurde von durchziehenden Truppen weggeſchleppt
zum Feuermachen. Man ſitzt auf den Steinen. Scharen
von Kindern kommen. Sie ſind alle verſchieden gekleidet.
Die Kleider erhielten ſie geſchenkt auf der Flucht aus ihren
Dörfern, in die ſie ſpäter wieder zurückkamen. Stücke
der Landestracht mit irgendwelchen Lumpen ergänzt.
Frauen kommen, bringen Holz und machen Feuer in der
Kirche, damit ich meine Kleider trocknen kann. Die Kin=
der ſammeln ſich um mich vom kleinſten bis zum größten.
Ich verteile, was ich an Speiſen mitgebracht habe. Sie
eſſen ſie nicht, ſondern ſchieben ſie dankend in ihren
Gür=
tel, und gucken freundlich und lächelnd, neugierig und
verſchämt. Sie ſind demütig und machen immer kleine
Geſten mit ihren Händen. Ich frage die Kinder, ob ſie in
die Schule gehen möchten, und die Frauen, ob ſie ſpinnen
können. Sie ſind alle aufgeregt und neugierig und
war=
ten, irgendwelche Direktiven zu erhalten. Sie eſſen wenig
und ſchlafen auf der Erde. Aber ſtatt melancholiſch und
traurig zu ſein, ſind ſie voll Energie, Eifer,
Liebenswür=
digkeit und ſelbſt in ihrer Not immer hilfsbereit,
beſchei=
den und demütig. (Ein wunderlicher Gegenſatz zur
ſelbſt=
verſtändlichen Lebensfrechheit, die wir in unſeren Städten
finden können.) Eine Frau begleitet mich vier bis fünf
Stunden. Sie führt ein Pferd, das einzige, das im Dorf.
blieb, indem man es im Keller verſteckte. Am Ende des
Weges erfahre ich, daß ihr ein Bein durchſchoſſen wurde.
Sie klagte nicht. Die Leute haben keine Häuſer und
nur=
wenig Nahrung. Die wenigen von der Regierung
ge=
ſtellten Pfund Maismehl ſind zu gering, um für alle zu
reichen.
Man warnte mich am Schiff, in die Berge zu gehen,
ich würde dort ſicher ermordet werden. Aber ich fand
keine Banden, ſondern der Liebe und Hilfe würdige
Men=
ſchen, naive Leute, die ſich in Beſcheidenheit den
Lebens=
bedingungen einfügen, die ihnen die Natur geſetzt hat.
Mein Bruder ſucht einige Frauen für Spinnarbeiten.
Es melden ſich 130. Die Wolle wird verteilt und ſie
ar=
beiten mit größtem Fleiß. Meine Schweſter läßt den
Kindern von einem griechiſchen Lehrer Unterricht geben.
Sie kommen aus entlegenen Dörfern und gehen
ſtunden=
lang. Sie bekommen eine Mahlzeit am Tage. Um neun
Uhr beginnt die Schule. Ein kleiner Junge ſteht ſchon
um ſechs Uhr früh vor dem Zelt. Und er geht abends
nicht nach Hauſe, ſondern ſchläft in einer Mauerecke, um
am nächſten Tage zur Stelle zu ſein. Und ſo gibt es
Hunderte kleiner Details, die Zeugnis geben von den
ſchönen menſchlichen Werten, die ich in Epirus finden
konnte und die der Pflege bedürfen. Das Land iſt
er=
ſchüttert und liegt brach für eine junge Saat, für die
tie=
fen Gedanken von Menſchenwürde und Humanität.
den kann. Sodann wird der Adler in Silber gegoſſen
und hierauf ganz und gar durchziſeliert.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 19. Juli.
* Vom Hofe. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog iſt am 14. Juli mit der Großfürſtin Sergius
aus London in Kiel angekommen. Am 16. d. Mts
reiſten Prinz und Prinzeſſin Heinrich von
Preußen mit ihren Gäſten zu längerem Aufenthal
nach Hemmelmark. (Darmſt. Ztg.)
* Ordensverleihung. Seine Königl. Hoheit der
Großherzog haben dem früheren Poſtagenten Adan
Müller in Ober=Hilbersheim das Allgemeine
Ehren=
zeichen mit der Inſchrift „Für treue Dienſte” an
Bande des Verdienſtordens Philipps des Großmütigen
verliehen.
* Ernannt wurden zu Regierungsbaumeiſtern die
Regierungsbauführer Theodor Derlam aus
Frank=
furt a. M., Karl Goehner aus Straßburg i. E. und
Adolf Heiß aus Darmſtadt.
* Uebertragen wurde dem Lehrer Rudolf Weyrich
zu Erbes=Büdesheim eine Lehrerſtelle an der
Gemeinde=
ſchule zu Flonheim, Kreis Alzey.
* In den Ruheſtand verſetzt wurde der
Weichen=
ſteller in der Heſſiſch=Preußiſchen Eiſenbahngemeinſchaft
Philipp Schopp zu Gundersheim mit Wirkung vom
1. Auguſt d. J. an.
D In der nichtöffentlichen Sitzung der
Stadt=
verordneten=Verſammlung wurde der Ortsgruppe
Darmſtadt des Gewerkvereins der
Heim=
arbeiterinnen Deutſchlands ein jährlicher
Bei=
trag von 200 Mk. bewilligt. Der Beitritt der Stadt zu
dem Kunſtverein für das Großherzogtum Heſſen mit
10 Anteilſcheinen wurde genehmigt. — Für ein
Hypo=
thekendarlehen, daß der Verein Volksküche
aufzu=
nehmen beabſichtigt, wurde die Bürgſchaft übernommen,
ſoweit dieſe für den die Mündelſicherheit überſteigenden
Betrag des Darlehens gefordert wird.
— Vom Großh. Hoftheater. Folgende Mitglieder ver
bleiben auch in der neuen Spielzeit im Verband des
Großh. Hoftheaters: die Regiſſeure Hacker, Baumeiſter
und Lert; die Kapellmeiſter Hofrat de Haan, Lert, Preuß
und Kleiber; die Konzertmeiſter Schmidt und
Schnurr=
buſch; die Hofſchauſpielerinnen Alſen, Gothe, Meißner,
Müller=Rudolph, Pils und Wisthaler; die Herren
Bau=
meiſter, Ehrle, Eisner, Hacker, Heinz, Jordan, Jürgas,
Kniſpel, Kroczak, Peterſen, Schneider und Weſtermann;
die Damen des Opernſoloperſonals Geyersbach, Jacobs
Kallenſee, Schaub, ſowie die Herren Becker, Bernhardt,
Globerger, Kräger, Schützendorf, Semper. Stephani,
Thomſen, Kammerſänger Weber; die Solotänzerinnen
Huber und Croneberg.
* Fahrplanwünſche. Auf eine Eingabe der
Heſſiſchen Handelskammer wurde von der
Eiſenbahn=
direktion Mainz nachſtehendes Antwortſchreiben erteilt:
„Den Empfang des Schreibens vom 11. Juli beſtätigen
wir hiermit. Für den Winterdienſt können wir
jedoch die Einlegung neuer Züge nicht in
Ausſicht ſtellen. Auch iſt die Herſtellung der von
Ihnen gewünſchten Zuganſchlüſſe zur Zeit nicht möglich.
Es wird jedoch bei Aufſtellung des Fahrplans für den
1. Mai 1914 erneut geprüft, ob eine Verbeſſerung der
von Ihnen bezeichneten Zugverbindungen ſich erreichen
läßt. Für den Winterfahrplan iſt für den
Perſonen=
zug 1295 folgender Fahrplan in Ausſicht genommen:
Frankfurt a. M. ab 11 Uhr 20 Min. vorm.,
Rüſſels=
heim 12 Uhr 4—5 Min., Biſchofsheim 12 Uhr 11—12 Min.,
Guſtavsburg-Koſtheim 12 Uhr 18—19 Min., Mainz Süd
12 Uhr 24—25 Min., Mainz Hbf. an 12 Uhr 29 Min.
nachm. Weitere Verbeſſerungen können für den Winter
nicht in Ausſicht geſtellt werden.
— Vereinigte Ortskrankenkaſſe Darmſtadt. Der
Mitgliederſtand betrug am 12. Juli l. J.
männ=
lich 9561, weiblich 6520, zuſ. 16081, in Prozenten 59,46,
440,54. Der Krankenſtand betrug am 12. Juli l. J.
männlich 444, weiblich 267, in Prozenten 4,63, 4,09
1(1912: 3,90, 4,20). An Krankengeld wurden
aus=
gezahlt in der Woche vom 7. Juli bis 12. Juli l. J.
5396,52 Mk. (1912: 4835,08 Mk.) An Wöchnerinnen
waren vorhanden am 12. Juli l. J. 30.
Sterbe=
fälle kamen vor in der Woche vom 7. Juli bis
12. Juli I. J. 1.
— Fortſchrittliche Volkspartei. Die
Wahlkreis=
leitung Darmſtadt-Groß=Gerau lädt für nächſten
Sonn=
tag zur Wahlkreisverſammlung mit
Partei=
feſt in Biſchofsheim höflichſt ein. (S. Anzeige.)
— Kilianſches Männer=Sextett. Man ſchreibt
uns: Am Samstag, den 19. Juli, gibt das rühmlichſt
bekannte Kilianſche Männer=Sextett im
Garten „Zum Schützenhof” ein einmaliges
Klonzert, bei ungünſtiger Witterung im Saale.
Das Männer=Sextett ſetzt ſich zuſammen aus erſten
Opernkräften der Hoftheater Darmſtadt, Karlsruhe und
Wiesbaden, ſowie der Stadttheater Zürich und
Bremer=
haven. Die Herren befinden ſich auf einer längeren
Konzert=
reiſe durch die Schweiz und Süddeutſchland und hatten
überall, wo ſie gaſtierten, die größten künſtleriſchen
Er=
folge zu verzeichnen. Die Erfolge ſpiegeln ſich in den
Kritiken der verſchiedenen Zeitungen. Stuttgarter
Zeitungen ſchreiben, was die ſechs Künſtler darbieten,
iſt wie aus einem Guß, es war erquickende Sangeskunſt,
was da geboten wurde auf dem Gebiete des Volksliedes
wie des Kunſtgeſanges. Es iſt ſomit ein genußreicher
Abend zu erwarten.
* Der Ortsgewerbeverein unternimmt am 27.,
28. und 29. Juli einen gemeinſamen Beſuch
der internationalen Baufach=Ausſtellung
Leipzig. Intereſſenten erhalten nähere Auskunft
bei Malermeiſter Georg Kraus, Luiſenſtraße 40
(Telephon 1972). Anmeidungen werden nur noch bis
Montag, den 21. Juli, hierſelbſt entgegengenommen.
(Siehe Anzeige.) Der Familienausflug nach
Weinheim mit Beſichtigung der Wachenburg findet
nunmehr beſtimmt am Sonntag, den 3. Auguſt, ſtatt.
Näheres folgt noch.
* Darmſtädter Turnerſchaft. Am Sonntag, den 20.
ds. Mts., abends ¾9 Uhr, findet ein feſtlicher
Empfang der vom Deutſchen Turnfeſt aus Leipzig
zurückkehrenden teils preisgekrönten Turner unſerer
Vereine ſtatt. Die Zuſammenkunft erfolgt um
7 Uhr im Turnhaus Woogsplatz, von wo aus
um 8 Uhr gemeinſchaftlich mit Muſik zum Bahnhof
marſchiert wird. Dort werden die Eintreffenden mit
Ge=
ſang und einer Begrüßungsanſprache des Vorſitzenden
der Darmſtädter Turnerſchaft Herrn Prof. Finger,
empfangen. Alsdann geht es im Zuge durch die Allee
Rheinſtraße, Wilhelminen=, Eliſabethen=, Schul=, Kirch=
und Pädagogſtraße zur Turnhalle am Woogsplatz. — Im
großen Feſtſaale daſelbſt iſt ein gemütliches
Bei=
ſammenſein, verbunden mit Vorträgen turneriſchen
Aufführungen und eventuell Tanz vorgeſehen. Es iſt
dies das erſte Mal, daß die Angehörigen der Vereine der
Darmſtädter Turnerſchaft ſich bei einer feſtlichen
Veran=
ſtaltung zuſammenfinden und wird deshalb dem Wunſche
Ausdruck gegeben, daß ſich ſowohl bei dem Empfang, wie
auch der Feier in der Woogsplatz=Turnhalle ſich die
Mit=
glieder recht zahlreich beteiligen. Zu bemerken iſt noch,
daß der Abmarſch zum Bahnhof pünktlich um 8 Uhr
be=
ginnt.
Im Wettſchwimmen errang Otto Löwer, Tg.
Darm=
ſtadt, den 10. Sieg.
* Die Turngemeinde Darmſtadt bittet ihre Mitglieder,
der Aufforderung der Darmſtädter Turnerſchaft
zum Empfang der vom Deutſchen Turnfeſte
zurückkehren=
den Turner recht zahlreich folgen zu wollen.
* Zirkus Corty=Althoff. Wie aus der heutigen
An=
zeige erſichtlich, eröffnet der Zirkus Corty=Althoff
am Montag, abends 8¼ Uhr. ſein hieſiges Gaſtſpiel mit
einem glänzenden Galaprogramm. Alle Künſtler, Damen
und Herren, werden in ihren beſten Leiſtungen vor dem
Publikum erſcheinen, um zu zeigen, daß der Zirkus Corty=
Althoff ſeinen Weltruf mit Recht genießt. Es ſei
beſon=
ders darauf hingewieſen, daß der Zirkus Corty=Althoff,
der in Brüſſel und Antwerpen ſeine eigenen ſtändigen
Zirkusbauten beſitzt, über ein wirklich konkurrenzlos
da=
ſtehendes Pferdematerial verfügt. 124 edelraſſige Pferde,
aus namhaften Geſtüten ſtammend, ſind da vereint, um
in gemeinſamer Dreſſur die Kunſt ihres Meiſters zu
zei=
gen. Ferner Elefanten, Dromedare, Zebras, Känguruhs,
Lamas, kurz, exotiſche Tiere aller Art, Maultiere und
Mauleſel, ohne jedoch dadurch den Zirkus Althoff in das
Gebiet der Menagerien zu bringen. Die Beſichtigung der
Stallungen iſt jedermann geſtattet, der Stolz und die
Zierde und zugleich das ſchönſte Reklameſtück eines
erſt=
klaſſigen Zirkus wie Corty=Althoff. Für Mittwoch, den
23., Samstag, den 26., und Sonntag, den 27. Juli, ſind je
zwei große Vorſtellungen in Ausſicht genommen, nach=
mittags 4 Uhr zu halben Preiſen für Kinder, und abends
8¼ Uhr. Die hieſige Spielzeit iſt nur bis einſchließlich
Montag, den 28. Juli, bemeſſen. Für die weiteren Tage
ſind große, abwechslungsreiche Vorſtellungen vorgeſehen.
Anſang je 8¼ Uhr abends. In jeder Vorſtellung,
gleich=
viel ob nachmittags oder abends, gelangt das geſamte
Rieſenprogramm zur Aufführung. Nicht allein alle
Dreſ=
ſuren, alle Künſtler und Künſtlerinnen, alle Clowns und.
Auguſte, auch die exotiſchen Tiergruppen werden in jeder
Vorſtellung gezeigt. Vor und nach den Vorſtellungen
ver=
kehren Sonderwagen der Straßenbahn ab Meßplatz nach
allen Richtungen. Der Billettvorverkauf für
Abendvor=
ſtellungen befindet ſich in dem Zigarrengeſchäft von H. de
Waal, Rheinſtraße 14, Tel. 656.
* Preisaufſchlag für Fleiſch= und Wurſtwaren.
Die Metzger=Innung macht bekannt, daß infolge der in
den letzten Wochen geſtiegenen und noch ſteigenden
Ein=
kaufspreiſe für Schweine ab heute ein
Preis=
ufſchlag für Fleiſch= und Wurſtwaren
eintritt.
§ Unfall. Am Donnerstag nachmittag gegen 1 Uhr
iſt in der Kranichſteinerſtraße ein Gärtner mit ſeinem
Fahrrad zu Fall gekommen und hat infolgedeſſen
inen Unterſchenkelbruch davongetragen.
gs. Unfall bei einer militäriſchen Uebung.
Geſtern vormittag wurde beim Exerzieren auf dem
Weiterſtädter Exerzierplatz ein Kanonier des 61er Artillerie=
Regiments von einem Protzwagen überfahren
und trug innerliche Verletzungen davon. Die
Rettungs=
wache brachte den Verletzten im Krankenautomobil nach
dem Lazarett.
* Kinotheater. Reſidenz=Theater. Der Clou
des heutigen Programms iſt das vieraktige
kinematogra=
phiſche Kunſtwerk der Firma Leon Gaumont=Paris: „Dars
Kind von Paris‟ Die Bilder ſind in der Darſtellung,
Ausſtattung und Regiekunſt ein beredtes Zeugnis davon,
auf welch hoher künſtleriſcher Stufe die Filmdramatik
heute ſteht. Das reizende Spiel der kleinen „Lolotte” als
Hauptdarſtellerin iſt ebenſo bewunderungswürdig wie das
feinſinnige Wirken der Regie. verbunden mit den
herr=
lichſten Aufnahmen von der Riviera und Paris. Die
übrigen Teile des Programms ſchließen ſich dieſem
Schau=
ſpiel würdig an. (Siehe Anz.) — Union=Theater
(Kunſtlichtſpiele, Rheinſtr. 6). Diesmal ſteht an der Spitze
des Gebotenen der große Lebensroman eines
Schauſpie=
lers: „Auf Abwegen” ein Drama aus der Gegenwart.
Als Einlage erſcheint ſeit langem wieder einmal ein
Werk mit Aſta Nielſen in der Hauptrolle, und zwar iſt
dies das dreiaktige Drama „Die Sünden der Väter”
Aſta Nielſen entwickelt in dieſem ergreifenden Drama ihr
künſtleriſches Können zu vollendeter Höhe. Die gebotene
Gelegenheit dürſte von vielen willkommen geheißen
wer=
den, den Liebling der Kinobeſucher wieder einmal zu
ſehen. Außer auf die hervorragenden Einlagen ſſei auf
die aktuellen Schlager, ſo die Humoresken „Der
Zauber=
hut” und „Fritzchen iſt verſchwiegen”, hingewieſen. Ein
Beſuch der größten Spielbank der Welt wird in der
Na=
turaufnahme „Monte Carlo” ermöglicht, und das
Jour=
nal führt neben vielen anderen Bildern die
Jahrhundert=
ausſtellung zu Breslau auf. Man ſieht des Schönen ſehr
viel.
* Konzerte. Heſſiſcher Hof. Beim heutigen
Konzerder Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regiments
Nr. 61 bringt Herr Obermuſikmeiſter Weber eine
Ab=
teilung: „Des deutſchen Volkes Lieblings=Ouvertüren”
zur Aufführung. Außerdem enthält das Programm Werke
von R. Wagner, A. Lortzing, G. Verdi, L. Fall. Der Arda=
Marſch lwird auf Original=Arda=Trompeten vorgetragen.
(Siehe Anzeige.) — Ludwigshöhe. Morgen,
Sonn=
taa, nachmittags 4 Uhr, großes Militär=Konzert
der Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61. Herr
Obermuſikmeiſter Weber hat im Programm außer gern
gehörten Stücken eine Abteilung Paul Linckeſcher
Kompo=
ſitionen aufgenommen, was den Wünſchen des Publikums
entſpricht. (Siehe Anzeige.) — Schützenhof. Am
Sonntag findet ein Operetten= und Lieder=
Abend der Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61
ſtatt. Herr Obermuſikmeiſter Weber leitet das Konzert.
Das Programm enthält nur gern gehörte Stücke älterer
und neuerer Meiſter. (Siehe Anzeige.)
— Auerbach, 18. Juli. Die für das zweite
Auer=
bacher Burgfeſt, welches nunmehr beſtimmt nächſten
Sonntag, den 20. Juli, ſtattfindet, getroffenen
Vorkehrungen ſind beendet und werden den Beſuchern die
Deutſch=engliſche
Etiketten=
gegenſätze.
** In den Ferienkurſen der Londoner
Univer=
ſität, an denen gegen 250 Ausländer, darunter viele
Deutſche, teilnehmen, iſt die Vorleſung über
eng=
iſche Geſellſchaftsſitten und engliſche
Eti=
ette zu einem Gegenſtand ſehr lebhafter Diskuſſionen
geworden. Eine der Dozentinnen, Miß Violet
Parting=
on, erzählt in einem Londoner Blatte von dieſen
eifri=
gen Erörterungen, bei denen die Gegenſätze zwiſchen
deut=
chen und engliſchen Geſellſchaftsſitten im Vorgerdrunde
tehen. Bekanntlich gilt es in allen angelſächſiſchen
Län=
dern als ein ſchwerer Verſtoß gegen den guten Ton, wenn
in Herr eine ihm bekannte Dame auf der Straße zuerſt
rrüßt. Man ſteht auf dem Standpunkt, daß es das Recht
der Dame iſt, darüber zu entſcheiden, welchem Herrn ſie
rlauben will, ſie in der Oeffentlichkeit zu begrüßen; der
Mann aber, der vor einer Dame den Hut zieht, ehe ſie
hm mit einem diskreten Lächeln oder einem leichten
Nicken dazu die Erlaubnis gegeben hat, gilt als ſchlecht
rzogen, gilt als Mann ohne Takt und Lebensformen.
Eine junge deutſche Dame”, ſo erzählt nun die engliſche
dozentin der Univerſität, „war nicht wenig erſtaunt, als
h ihr erklärte, es ſei ihre geſellſchaftliche Pflicht, auf der
Straße dem bekannten Herrn das erſte Erkennungszeichen
u geben.” „Ich würde das für höchſt unziemlich halten”
rwiderte mir die junge Deutſche, „in meinem
Vater=
inde verbeugt ſich ſtets der Herr zuerſt.‟ Dann
berich=
te die Dozentin, wie ſich ſpeziell die deutſchen Hörer
dar=
ber wunderten, daß der Herr auf der Straße ſtets am
ußeren Rande des Bürgerſteiges gehen muß, auch wenn
damit ſeinen Platz zur Rechten der Dame einnimmt.
er Engländer geht an der äußeren Seite des
Bürger=
eiges, um ſeine Dame gegen Staub und den
aufgewir=
lten Straßenſchmutz zu ſchützen, der beſonders bei
feuch=
m Wetter von vorüberſauſenden Gefährten ausgeht.
er deutſche Herr dagegen geht unter allen Umſtänden
nks und ſetzt auf der Straße daher die Dame dieſen
klei=
n Unannehmlichkeiten ſorglos aus.
Im Verlauf der weiteren Diskuſſionen ergaben ſich
nn noch eine Fülle von intereſſanten kleinen Gegenſätzen
iſchen deutſcher und engliſcher Etikette. Wenn der
eutſche Suppe ißt, führt er das Ende oder die Spitze
s Löffels an die Lippen; das ſieht der Engländer
wiederum als unfein an, man führt nur die Mitte bezw.
die Seite des Löffels an den Mund. Bei einem Beſuche
nimmt der engliſche Herr ſtets Hut und Stock mit in den
Salon; er betont damit, daß er Beſucher und Gaſt iſt,
während in Deutſchland der Herr vielfach den Stock
drau=
ßen läßt. Das gilt in England als zu familiär. Wenn
der deutſche Gaſt nach einer Mahlzeit ſich zurückzieht,
dankt er der Dame des Hauſes für ihre Gaſtfreundfhaft
oder wünſcht geſegnete Mahlzeit; der Engländer
empfin=
det das als ungehörig und will jede Anſpielung auf die
gewährte Mahlzeit unter allen Umſtänden vermieden
ſehen. In England gilt es als unpaſſend, wenn nach
einem Diner, wie in Deutſchland, Herren und Damen ſich
zur gleichen Zeit erheben. Die engliſche Dame hat das
Vorrecht, zuerſt aufzuſtehen und den Speiſeſaal zu
ver=
laſſen, während die Herren zurückbleiben.
Feuilleton.
* 10000 Petitionen. Ehe der Reichstag in die Ferien
ging, iſt ihm noch ein neues Bündel Petitionen
unter=
breitet worden, ſo daß die Geſamtmenge dieſer frommen
Wünſche nun nahezu auf die Zahl von 10000
angeſchwol=
len iſt. Da viele Bittſchriften Hunderte und gar
Tau=
ſende von Unterſchriften aufweiſen, ſo ſind ſtarke Teile
der Bevölkerung daran intereſſiert. Zahlreiche Petitionen
ſind freilich mit einem Schlage durch die Annahme der
Wehrvorlagen und der Beſitzſteuer erledigt worden, denn
naturgemäß ſind gerade zu dieſen beiden Fragen
zahl=
loſe Wünſche eingegangen. Hunderte ſprachen ſich für
eine Frage aus, Hunderte waren dagegen, ebenſo viele
machten Abänderungsvorſchläge. Gerade die
Steuerfra=
gen machten weite Kreiſe mobil. Bei der Wehrvorlage
wurden beſonders Wünſche nach neuen Garniſonen laut.
Es gibt aber auch zahlreiche Petitionen anderen
Charak=
ters und beſonderer Art. Herr Veit G. in Hamburg
bittet um die Beſteuerung fremdſprachiger Firmenſchilder.
Eine Zündwarenfabrik verlangt die unverzügliche
Be=
ſteuerung ſämtlicher Zündwarenerſatzmittel. Herr Auguſt
Sch. macht Vorſchläge zur Beilegung aller Kriege und
Feindſeligkeiten unter den Pölkern.
Mineralwaſſerfabri=
kanten wollen den Zucker, Ger zur Herſtellung
alkohol=
freier kohlenſaurer Erfriſchungsgetränke dient, von der
Verbrauchsabgabe befreien. Ein Pferdefeind regt eine
Reitſteuer an. Der vereidete Bücherreviſor H. in Dresden
fordert die Reichsregierung auf, zu veranlaſſen, mit der
öſterreichiſchen Regierung in Unterhandlungen zu treten,
um die Reichsinſignien des alten Römiſchen Reiches
Deutſcher Nation zurückzuerhalten. Herr Max Sch. in
Breslau empfiehlt eine Beſteuerung aller Schmuckſachen.
Frau Auguſte A. fordert für irgendeine Kränkung eine
öffentliche Ehrenerklärung. Dr. Fr. in Bern in der
Schweiz verlangt nichs weniger als die
Nichtigkeitserklär=
ung der Approbationen von Roſtock und Heidelberg. Herr
Wilhelm H. in S. bittet um Einführung des von ihm
er=
fundenen Kampfflugzeuges, beziehungsweiſe um
Gewähr=
ung eines Kredits für den Bau eines ſolchen. Herr
Müller in Wilmersdorf regt die Einführung einer
Lurus=
ſteuer auf Spiegelglas an. Herr Z. in Augsburg legt
eine von ihm konſtruierte Wahlurne vor. Zu ſpät, da eine
Einheitswahlurne bereits eingeführt iſt.
* Ein franzöſiſches Nationalfeſt in Deutſchland.
In Bad Kreuznach hat man am 14. Juli
eine „franzöſiſche Nationalfeier” veranſtaltet. Man
hat wahrſcheinlich aus geſchäftlichen Rückſichten an dieſem
Tage, an dem der franzöſiſche Chauvinismus in den
hell=
ſten Flammen ſteht, die Gebäude der Stadt in den
franzö=
ſiſchen Farben beflaggt, und durch die Kurkapelle ein
Kon=
zert mit folgendem Programm veranſtalten laſſen:
Fran=
zöſiſches Nationalfeſt; nachmittags 4—6 Uhr, unter
Leit=
ung des Herrn Muſikdirektors Hermann Inderau:
Mar=
ſeillaiſe. 1. Ouvertüre zur Oper „Fra Diavolo” von
Auber. 2. Ballettmuſik aus „Die Königin von Saba” von
Gounod. 3. Fantaſie aus der Operette „Die Glocken von
Corneville” von Planquette. 4. „Petite Suite les jeux
d’enfants” von Bizet. 5. Patrie” dramatiſche Ouvertüre
von Bizet. 6. „La joyeuſe‟. Intermezzo von May. 7.
Fantaſie aus „Johann von Lothringen” von Jonciéres.
8. Quadrille aus „Mamſell Angot” von Lecoca. In einem
deutſchen Badeorte wird alſo den Kurgäſten die
„Marſeillaiſe” vorgeſetzt als Einleitung zu einer
franzöſiſchen Nationalfeier! Mehr kann man nicht
ver=
langen.
C. K. Der Umbau von Schloß Ambras. Das
be=
rühmte hiſtoriſche Schloß Ambras in Tirol, deſſen
Ent=
ſtehung bis auf die Zeiten der Römerherrſchaft
zurück=
geht und das in den letzten Jahren von dem
öſterreichi=
ſchen Thronfolger als Sommerſitz benutzt wurde, wird
nun auf Wunſch des Erzherzogs Franz Ferdinand einem
durchgreifenden Umbau unterzogen, über den die
Bau=
welt einige intereſſante Mitteilungen macht. Der
Rieſen=
bau mit ſeinem wundervollen Schloßpark ſoll möglichſt
mannigfachſten Unterhaltungen geboten werden. Ganz
beſonders ſehenswert wird die bengaliſche und
elektriſche Beleuchtung der ganzen
Schloß=
ruine ſein. Gegen 5 Uhr wird ein großer Zeppelin=
Luſtballon eine „Fernfahrt” antreten. Eine
Kinderpolo=
näſe am Nachmittag, ſowie eine Fackelpolonäſe am
Abend, ſchließlich ein gemeinſamer Abſtieg der
Beſucher=
unter Muſikbegleitung und mit Lampions bieten
ange=
nehme Unterhaltung und allen Beſuchern ein ſicheres
Herabſteigen vom Schloßberg. Auch diesmal hat der
Ge=
ſangverein „Männerquartett Sängerluſt” ſeine
freund=
liche Mitwirkung zugeſagt. Die Muſik wird von einer
Abteilung des Feldartillerie=Regiments Nr. 61 geſtellt.
-h- Zwingenberg, 17. Juli. Die hieſige Apotheke
der Frau O. Horn Witwe ging durch Kauf in den Beſitz
des Apothekers Reinheim in Groß=Gerau über. — Der
geſtrige Markt war mit Bohnen ſehr ſtark beſchickt.
Bezahlt wurden 50 Kilo mit 18 bis 20 Mark.
-h- Von der Bergſtraße, 17. Juli. Mit dem
Korn=
ſchnitt hat man an einigen Plätzen begonnen.
h. Langen, 18. Juli. In der geſtrigen Sitzung des
Stadtvorſtandes wurde folgendes beſchloſſen: Bezüglich
der Unterhaltungsarbeiten der Volks= und Höheren
Bür=
gerſchule wurden die Voranſchläge mit 787,50 Mark und
47,25 Mark genehmigt. Verſchiedene Straßen der Stadt
ſollen neu gepflaſtert werden und beläuft ſich der
Koſten=
voranſchlag hierzu auf etwa 60000 Mark. Der
Wahlter=
min zur diesjährigen Stadtvorſtandswahl wurde auf
den 9. Auguſt ds. Js. feſtgeſetzt; es ſoll in zwei Bezirken
gewählt werden. Die Anlage von Vorgärten in der
Bahnſtraße wurden genehmigt.
Bingen, 18. Juli. Der Pfeilerbau an der neuen
Brücke Rüdesheim-Kempten iſt bereits ſoweit
gefördert, daß für die rechtsſeitige Strecke von dem
Vorſitzen=
den der Rheinſtromverwaltung, Freiherrn v. Rheinbaben,
beſondere Vorſchriftenbezüglich der
Schiff=
fahrt und der Rückſichten, die dieſe auf den Bau nehmen
ſoll, erlaſſen worden ſind. Ein Pfeiler wird bereits 20
Meter vom Rüdesheimer Ufer ein zweiter 75 Meter von
der Rüdesheimer Aue, dem Beſitztum des Grafen von
Ingelheim, erbaut. Infolgedeſſen dürfen Schiffe zwiſchen
der Aue und der Stelle, wo der zweite Pfeiler erbaut
wird, nicht mehr durchfahren. Im übrigen haben die
Schleppzüge und Schiffe auf die verſchiedenen
Beſtimmun=
gen für ſolche Fälle Rückſicht zu nehmen. Schleppzüge,
die in gleicher Richtung fahren, dürfen im Bezirke des
Brückenbaues nicht aneinander vorbei. Durch am Ufer
aufgeſtellte Tafeln iſt dieſer Bezirk kenntlich gemacht.
Schiffe, die eigene Triebkraft haben, dürfen weder mit noch
ohne Anhang mit größerer Kraft fluten, als ſie zur ſicheren
Steuerung und zur Fortbewegung nötig haben. Schiffe
ohne eigene Triebkraft haben ſich von einem jederzeit
be=
reitliegenden Schleppdampfer der Eiſenbahnverwaltung
durch die Stelle des Brückenbaues ſchleppen zu laſſen.
Flöße müſſen einen Schleppdampfer haben, falls ſie
brei=
ter als 47 Meter ſind auch noch einen Bugſierdampfer.
Falls kein Dampfer der Eiſenbahn zur Stelle iſt, müſſen
die Schiffe und Flöße ſolange verharren, bis ein ſolcher
eintrifft. Im fraglichen Bezirke das heißt im
Rüdes=
heimer Stromarm, dürfen Schiffe auch nicht vor Anker
gehen. Während der Nacht haben die Baugerüſte eine rot
ſcheinende Laterne tagsüber eine rote und weiße Flagge.
Im übrigen macht ein Wahrſchauer, der in einem Nachen
unterhalb der Bauſtelle ſich befindet, durch Hiſſen einer
roten und weißen Flagge aufmerkſam, wenn die Schiffe
vor der Wahrſchau beidrehen und das Fahrwaſſer
frei=
laſſen müſſen.
Gießen, 18. Juli. Am 12. Juli I. J., nachmittags,
wurden, wie ſchon mitgeteilt, von unbekanntem Täter oder
Tätern zwei Steine, von denen jeder etwa ½
Zent=
ner ſchwer war, auf die Bahnſtrecke Laubach-
Freienſeen, 270 Meter von dem Uebergang entfernt
wo die Straße Laubach-Schotten die Bahnſtrecke
ſchneidet, niedergelegt, ſo daß der Zug ab Laubach
5.49 Uhr nachmittags gefährdet geweſen wäre, wenn die
Steine nicht kurz vorher gefunden worden wären. Die
Kgl. Eiſenbahndirektion Frankfurt a. M. hat für die
Er=
mittelung der Täter 300 Mark ausgeſetzt. Es iſt
nicht ausgeſchloſſen, daß zwei etwa 11jährige Jungen, die
in der Nähe der betreffenden Stelle um 4 Uhr Erdbeeren
ſuchten, als Täter in Betracht kommen.
Friedberg, 18. Juli. An ſeinem 12. Geburtstag wurde
geſtern mittag der zu Beſuch hier weilende Schüler Andler
aus Frankfurt von einem Automobil überfahren und
lebensgefährlich verletzt. Wie Augenzeugen
berich=
ten, ſoll der Wagenführer ſchuldlos ſein.
Bad=Nauheim, 18. Juli. Bis zum 17. Juli ſind
22035 Kurgäſte angekommen. Bäder wurden bis zum
17. Juli 260 945 abgegeben.
Butzbach, 18. Juli. Ein 18jähriger Burſche
aus Lich ſchoß am hellen Tage mit einem Revolver auf
den nach Lich fahrenden Perſonenzug. Obwohl die
Kugel ein Abteilfenſter zertrümmerte und die
Glasſcher=
ben weit durch den Raum flogen, wurde doch keiner der
Mitreiſenden verletzt. Der Burſche wurde verhaftet.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 17. Juli. Die Zahl der
Berliner Schulkinder geht dauernd zurück. Im
Jahre 1908 betrug die Zahl der Gemeindeſchulkinder bei
einer Einwohnerzahl von 2,1 Millionen 228 455 und 1912
nur noch 224187 bei gleicher Einwohnerzahl. Die Zahl
der Gemeindeſchulkinder hat alſo um mehr als 4000
ab=
genommen. Auch die Zahl der Schüler in den ſtädtiſchen
und anderen höheren Lehranſtalten hat abgenommen. Es
hängt dies natürlich mit der allgemeinen Flucht in die
Vororte zuſammen. — Ein Muſeumsdiebſtahl
be=
ſchäftigt ſeit einigen Tagen die Kriminalpolizei. Am
vergangenen Sonntag entdeckte man im Muſeum für
Naturkunde in der Invalidenſtraße, daß in der
Tier=
ſammlung einige ausgeſtellte Tiere fehlten. Man ſah
daraufhin genauer nach und ſtellte jetzt feſt, daß zwei
kleine ausgeſtopfte Königsparadiesvögel, zwei größere
Paradiesvögel, davon einer mit gelbweißen
Schmuck=
federn und einer mit roten Schmuckfedern, ein braunes
Zobelfell, ein ſchwarzes, ein gelbes und ein weißes
Haſen=
fell, ſowie ein ausgeſtopfter Weißfuchs und ein
ausge=
ſtopfter Blaufuchs fehlten. Die Gegenſtände haben nicht
nur einen hohen Materialwert, ſondern auch einen
beſon=
deren Muſeumswert. Bei einer genaueren Beſichtigung
der Räume und Schränke ergab ſich, daß die geſtohlenen
Sachen aus den verſchloſſenen Glaskäſten geſtohlen
wor=
den waren. Da die Schränke nicht beſchädigt wurden,
muß ſie der Dieb mit Nachſchlüſſeln geöffnet haben. Der
Dieb hat ſich wahrſcheinlich am Tage vorher, alſo am
Samstag, nach der Beſuchszeit in den Räumen verſteckt
gehalten und einſchließen laſſen. Mit der Beute hat er
ſich nach dem zweiten Stockwerk begeben, ein Fenſter
ge=
öffnet, einen Nagelbohrer in das Fenſterbrett geſchraubt,
eine Jalouſieſchnur daran befeſtigt und ſich daran
herab=
gelaſſen. — Die Verhaftung eines
Zopf=
abſchneiders rief geſtern mittag in Lichtenberg
gro=
ßes Aufſehen hervor. Als die 12 Jahre alte Tochter des
ſtädtiſchen Gasarbeiters F. aus der Frankfurter Chauſſee
mit einer gleichalterigen Freundin auf dem Wochenmarkt
auf dem Traveplatz vor einem Händler ſtanden und den
Anpreiſungen des Mannes zuhörten, ſchlich ſich ein Mann
an ſie heran und ſchnitt der F., die zwei lange,
rot=
blonde Zöpfe trug, den einen ab. Das Mädchen hörte
das Knirſchen der Schere, wandte ſich um und ſah einen
Mann eiligſt davonlaufen. Die Freundin benachrichtigte
einen Schutzmann, während die F. mit anderen
Schul=
kindern den Zopfräuber verfolgten. Es gelang den
Kin=
dern auch, dieſen in dem Flur des Hauſes
Müggel=
ſtraße 26 zu ſtellen, wo er von den Poliziſten
feſtgenom=
men und nach der Wache gebracht wurde. Den
abgeſchnit=
tenen Zopf hatte er auf der Flucht weggeworfen. Der
Verhaftete iſt ein 25 Jahre alter Bauarbeiter Oswald
Rieſe aus der Müggelſtraße, der verheiratet und Vater
von zwei kleinen Kindern iſt. Der Mann litt ſchon ſeit
längerer Zeit an krankhaften Neigungen und pflegte ſtets
auf ſeinen Gängen eine Schere mitzunehmen.
München, 18. Juli. Prinnz Nikolaus von
Thurn und Taxis, der, wie berichtet, ſeine Charge
als Oberleutnant zur See der Reſerve niedergelegt und
auf ſeinen Titel als Prinz verzichtet hat, unterhielt ſeit
mehreren Monaten Beziehungen zu der Schauſpielerin
Rechberg vom Münchener Gärtnerplatztheater. Er
ver=
ſprach der Dame die Ehe und wollte ſie in London
hei=
raten. Als ſeine Familie von dieſen Heiratsplänen
er=
fuhr, veranlaßte ſie den Prinzen, vor der Heirat ſeine
Stellung und Charge niederzulegen und einen anderen
Namen anzunehmen. Ein Teil ſeines künftigen Erbes
ſoll ihm ausgezahlt werden, wenn er Europa verläßt.
Der Prinz willigte ein, nahm den Namen und Titel eines
Freiherrn v. Hochſtadt an, und wird, nachdem er
Fräulein Rechberg geheiratet hat, als Farmer nach Texas
gehen, wo er bereits durch eine Agentur Ländereien
er=
worben hat.
Schlangenbad, 16. Juli. Großfürſt Paul von
Rußland ein langjähriger Kurgaſt unſeres Ortes,
traf geſtern vormittag gegen 11 Uhr zu einem kurzen
Be=
uch hier ein, um das neue Kurhaus und die
Umgeſtal=
tung des Ortes kennen zu lernen. Der Großfürſt befand
ſich in Begleitung ſeines Sohnes und ſeiner Tochter, ſowie
ſeines perſönlichen Adjutanten. Die eingehende
Beſich=
tigung der Neuanlagen erfolgte unter Führung des
Kur=
direktors Hauptmann Laffert. Nach Einnahme des
Früh=
ſtücks im Hotel Viktoria erfolgte gegen 1 Uhr die Abreiſe.
Bochum, 18. Juli. Ein entſetzlicher
Unglücks=
fall hat ſich auf dem Bahnhof Wanne zugetragen. Als
der Poſtgehilfe Wilhelm Buſchmann ſeinen Kopf in einen
zur Beförderung von Paketen beſtimmten elektriſchen
Aufzug ſteckte, ſetzte ſich der Aufzug plötzlich nach unten
in Bewegung und trennte dem Mann den Kopf vom=
Rumpfe. Der Rumpf fiel auf den Bahnſteig, während
der Kopf mit dem Poſtwagen in den Tunnel hinabgelaſſen
wurde.
Hamburg, 18. Juli. Im Regierungsbezirk Stade
ging ein ſchwerer Wolkenbruch nieder und richtete
großen Schaden an den Vieh= und Erntebeſtänden an.
Bärenbrück bei Kottbus, 17. Juli. Ein ſeit geſtern
abend vermißtes achtjähriges Mädchen iſt
heute morgen in einem Kornfelde in der Nähe des Dorfes
ermordet aufgefunden worden. Die Leiche weiſt
zahl=
reiche Stiche auf der Bruſt und im Geſicht auf. Der Tat
verdächtig iſt ein dreizehnjähriger Stiefbruder
Richard, ein Sohn des Schuhmachermeiſters Haenſchen in
Bärenbrück. Er ſoll die Tat ausgeführt haben, während
die Eltern auf dem Felde mit Erntearbeiten beſchäftigt
varen. Der Junge leugnet hartnäckig. Er wurde ins
Gerichtsgefängnis in Peitz eingeliefert.
Paris, 17. Juli. Die Witwe des im Jahre 1908
verſtorbenen Dramatikers Victorien Sardou
beatktragte vor der Pariſer Zivilkammer, ihren Sohn
Jean Sardou unter Kuratel zu ſtellen. Der junge
Sardou hat es fertig gebracht, in drei Jahrlen ſein
väter=
liches Barerbteil in Höhe von etwa einer Viertelmillion
Mark durchzubringen und außerdem die auf ſeinen
Na=
men geſchriebenen Grundſtücke im Geſamtwerte von
400000 Mark loszuſchlagen. Nachdem er auch mit
die=
ſem Gelde fertig war, borgte er und nahm die Hilfe
ſei=
ner Muster und ſeines Schwagers, des wohlhablenden
Bühnenſchriftſtellers Rudolf de Flers, in Anſpruch. Die
Schuldenlaſt des lebensfrohen jungen Mannes wird auf
300000 Mark berechnet; er iſt ohne eigenen Erwerb und
jetzt auf die Unterſtützung durch ſeine Mutter
angewie=
ſen, die ſeine Entmündigung für nötig hält.
Paris, 18. Juli. Ueber den ſenſationellen
Dieb=
ſtahl des Perlenkolliers das aus einem
Poſt=
paket auf dem Wege von Paris nach London verſchwand,
werden noch folgende Einzelheiten bekannt. Das Paket
mit dem wertvollen Inhalt iſt am Dienstag von dem
Pariſer Vertreter des Juweliers M. Mayer abgeſchickt
worden. Das Perlenkollier beſteht aus 70 einzelnen
Per=
len im Gewichte von 3 bis 50 Gramm. Das Paket beſtand
aus einer einfachen Schachtel, die mit Papier umhüllt
war, auf dem ſich zahlreiche Siegel mit den Inſignien des
Juweliers Mayer befanden. Es wird jetzt erklärt, daß
das Paket bei ſeiner Ankunft in London einen Siegel
mehr aufgewieſen habe, als bei ſeiner Aufgabe auf dem
Pariſer Poſtamt. Das Schmuckſtück iſt bei der
Verſiche=
rungsgeſellſchaft von Lloyds für 135000 Pfund Sterling
verſichert geweſen. Das Journal erklärt, daß die Pariſer
Behörden der ganzen Affäre ſehr ſkeptiſch gegenüberſtehen.
Man meint, daß die Juweliere im allgemeinen ſo
wert=
volle Schmuckgegenſtände nicht per Poſt abſchicken und hält
die ganze Angelegenheit für einen großen Schwindel. Wie
dagegen aus London gemeldet wird hat die
Verſiche=
rungsgeſellſchaft, welche die aus dem Poſtpaket geſtohlenen
Perlen im Werte von etwa 3½ Millionen Francs
ver=
ſichert hat, einen Preis von 250000 Francs für die
Ent=
deckung des Urhebers dieſes Diebſtahls
ausge=
ſchrieben.
Nancy, 17. Juli. Das
Zuchtpolizeigericht=
hat den Studenten der Medizin Collet, welcher am 14.
Juli eine Gruppe von Deutſch=Lothringern beſchimpfte
und den Beamten Conrad aus Hayingen geſchlagen hatte,
zu 14 Tagen Gefängnis und 300 Francs
Schaden=
erſatz verurteilt.
Brüſſel, 18. Juli. Nach der Etoile Belge hat die Re= mit den Vertretern der Prinzeſſinnen
Luiſe und Stefanie Verhandlungen eingeleitet, um
den Streit über den Nachlaß König
Leo=
polds zu beendigen. Zu dieſen Verhandlungen ſind
auch die Vertreter der Prinzeſſinnen aus Wien und
Buda=
peſt angelangt.
London, 18. Juli. Prinz und Prinzeſſin
Eitel Friedrich ſind geſtern nach der Inſel Wight
bgereiſt.
Petropawlowsk, 17. Juli. Auf der Inſel
Kar=
winski landeten mit ſieben Fahrzeugen 105 Japaner
und zwangen im Dorfe Karaga die Einwohner mit
Ge=
walt, ſämtliche Vorräte an Pelzwaren auszuliefern und
raubten für große Summen Blaufuchs= und Zobelfelle.
Dann ſegelten die Japaner ſofort wieder ab.
XIl. Deutſches Turnfeſt.
— Leipzig, 17. Juli. Mit den üblichen Turnfahrs
ten, die diesmal nach dem Harz, Thüringen, Sächſiſche
Schweiz, Erzgebirge, Sudeten, das Fichtelgebirge, den
Fränkiſchen Jura, aber auch in die Alpen und an die
Waſ=
ſerkante in einer Stärke von rund 110 Fahrten gehen, hat
das 12. Deutſche Turnfeſt ſeinen Abſchluß erreicht. — Die
Preisverteilung wird jedoch noch faſt die ganze
Woche in Anſpruch nehmen, ſoweit die Sieger im Ringen,
Fechten und in den Turnſpielen in Betracht kommen. Die
geſtern abend bekannt gegebenen Reſultate betrafen nur
die Sieger im Zwölf= und Sechskampf. Die ſtundenlange
Verleſung ſchon dieſer außerordentlich langen Siegerliſten
ſpannte alle Beteiligten naturgemäß ſehr ab, und es war
ſpät geworden, als die letzten Vereine ihre
preisgekrön=
ten Mitglieder in Empfang nehmen konnten, um mit ihnen
eine Siegesfeier zu veranſtalten. Trotzdem bot geräde
der Schluß der Preisverteilung die erhebendſten Momente.
Der 87jährige Präſident der Turnerſchaft, Geh. San.=R.
Dr. Goetz oder „Der alte Goetz”, wie ihn die Turngenoſſen
nennen, ließ es ſich nicht nehmen, den erſten Siegern
per=
ſönlich die grünen Eichenkränze zu überreichen, zumal der
erſte Sieger im Zwölfkampf, Ewald Keßler, ein Mitglied
der Leipziger Turnerſchaft iſt.
Eine ſchöne Nachfeier bildete die Enthüllung der
Turnfeſt=Gedenktafel am neuen Rathaus der
Stadt Leipzig. Bekanntlich befindet ſich bereits am
Leip=
ziger alten Rathaus zur Erinnerung an das dritte
Deut=
ſche Turnfeſt im Jahre 1863 eine Gedenktafel, deren
Sei=
tenſtück nunmehr an dem neuen Rathaus prangt. An der
Enthüllungsfeier nahmen der Ausſchuß der Deutſchen
Turnerſchaft und Vertreter der Stadt Leipzig ſowie der
Leipziger Turnvereine teil. Der Vorſitzende der
Deut=
ſchen Turnerſchaft Geh. Sanitätsrat Dr. Ferd. Goetzt
ſprach vor der Enthüllung der Stadt Leipzig den
herzlich=
ſten Dank der Deutſchen Turnerſchaft dafür aus, daß ſie
dem Feſte jede erforderliche Unterſtützung gewährt habe
und erinnerte an die Feſtſtunde der Anbringung der Tafel
am alten Rathaus vor 50 Jahren, der er auch beigewohnt
hat. Liebe zum Vaterland beſeele die Deutſche
Turner=
ſchaft und habe ſie hierher zu dem Feſt geführt. Was ſie
tue, gelte der Kraft und der Stärke des Volkes jetzt und
für die Zukunft. Wenn in der Preſſe leider das Feſt aus
einem beſtimmten Anlaß herabzuwürdigen verſucht
wor=
den ſei, ſo laſſe ſich die Turnerſchaft dadurch nicht beirren;
ſie lebe in dem erhebenden Bewußtſein, ein wichtiges
nationales Werk zu vollbringen und hoffe auch weiterhin
auf die Unterſtützung vor allem der deutſchen Städte. Mit
einem dreifachen „Gut Heil!” fiel darauf die Hülle von
der ehernen Tafel, die in goldenen Lettern die Aufſchrift
trägt: „Herz und Hand dem Vaterland! In dankbarer
Erinnerung an das 12. Deutſche Turnfeſt vom 12. bis 16,
Juli 1913 in Leipzig. Die Deutſche Turnerſchaft. 1863—
1913. Profeſſor Dr. Rühl, Geſchäftsführer, Dr. Goetz,
Vorſitzender.‟ Namens der Stadt Leivzig übernahm
deren Oberbürgermeiſter Dr. Dittrich die Gedenktafel=
Nicht unerwähnt ſoll bleiben, daß das
Militär=
turnen, das zum erſten Male auf einem Deutſchen
Turnfeſte durch Mannſchaften der in Leipzig
garniſonie=
renden Regimenter vorgeführt wurde, bei den übrigen
Turnern großes Intereſſe erregte. Nach den Erhebungen
der Deutſchen Turnerſchaft traten aus ihren Vereinen zur
Armee über im Jahre 1905: 29820, 1906: 30 260, 1907:
31287, 1908: 33300, 1909: 35 222, 1910: 35912, 1911:
84 473 Mann. Es gehen 1913 mehr als zwei Armeekorps
zum Militär; im ganzen ſtehen alſo im Heer zurzeit, auf
zwei Jahrgänge verteilt, über vier Armeekorps Turner.
Auch das Frauen= und Mädchenturnen hat
auf dem diesjährigen Turnfeſt einen breiten Raum
einge=
nommen, und da ſich der Turnausſchuß die
Weiterentwick=
lung des deutſchen Frauenturnens ſehr angelegen ſein
läßt, ſo werden die künftigen Turnfeſte noch weit mehr
als bisher mit der Beteiligung von Frauen zu rechnen
haben. Nach der amtlichen Erhebung der Deutſchen
Tur=
nerſchaft haben bereits 1690 deutſche Turnvereine zu der
Pflege des Frauenturnens eigene Frauenabteilungen
ein=
gerichtet. Die meiſten Vereine mit Frauenabteilungen,
nämlich 444, hat Sachſen. Geleitet wurden die
Turn=
übungen durch 3454 Vorturnerinnen. Die meiſten
turnen=
den Frauen hat unter den deutſchen Großſtädten München
getreu in jener Form wieder hergeſtellt werden, in der
ihn der Erzherzog Ferdinand II. ſeinerzeit für ſeine
Ge=
mahlin, die Augsburger Bürgerstochter Philippine
Wel=
ſer, herrichten ließ. Insbeſondere ſoll die Faſſade den
Renaiſſance=Charakter des ſogenannten „Hochſchloſſes”
des älteſten Teiles des Bauwerkes, zurückerhalten, und
hier werden auch die Wohnräume für die Familie des
öſterreichiſchen Thronfolgers eingerichtet. Die ſpäteren
Zubauten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts,
darunter der Einbau eines vierten Stockwerkes, werden
beſeitigt. Das Hochſchloß ſoll ein einfaches, achteckiges
Renaiſſance=Türmchen erhalten, in gleicher Form und am
gleichen Platze, wie es Ferdinand II. ſeinerzeit errichten
ließ. Die im Hochſchloſſe gegenwärtig untergebrachten
Kunſt= und Altertumsſammlungen ſollen dann im
Spa=
niſchen Saale” im Waffenſaale und in der
darüberliegen=
den Bibliothek eine neue Stätte finden. Eine alte
An=
ſicht des Schloſſes aus dem Jahre 1572 zeigt zwiſchen dem
Spaniſchen Saale und dem Südtrakt ein „Ballhaus”
ge=
nanntes niedriges Gebäude, das ſpäter abgetragen wurde.
Es wird jetzt in ſeiner urſprünglichen Form wieder
er=
ſtehen und ebenfalls einen Teil der wertvollen
Sammlun=
gen aufnehmen, die auch in Zukunft dem Publikum
offen=
ſtehen ſollen. Der Umbau, der bis zum Herbſt vollendet
ſein ſoll, wird rund eine halbe Million Kronen koſten.
* Die neueſte Entfettungskur. Es lebt in Paris eine
Schauſpielerin, deren Körper, obgleich die Künſtlerin (ihr
Name wird nicht genannt) längſt nicht mehr zu den
jun=
gen gehört, dennoch ſich erſtaunlich ſchlank und
geſchmei=
dig erhält. Wie ſie das Wunder zuſtande bringt, danach
iſt oft geforſcht worden, aber es blieb in den Schleier des
Geheimniſſes gehüllt. Jetzt iſt nun, anſcheinend durch
eine Indiskretion einer Kammerzofe, dieſes
Schlankheits=
rezept bekannt geworden. Jegen Morgen läßt die
Schau=
ſpielerin nämlich ein paar Bogen Papier an ihr Bett
bringen; ſie zerreißt es in kleine Stückchen, dann wird es
über das ganze Zimmer verſtreut, und nun beginnt die
Entfettungskur: die Dame hebt nämlich mit größter
Ge=
ſchwindigkeit alle Papierſtückchen einzeln auf! Das dauert
eine reichliche halbe Stunde, während der ſie angeſtrengt
tätig iſt und alle Muskeln und Gelenke ihres Körpers
durcharbeitet. Worauf eine Frauenphantaſie nicht alles
verfällt, wenn es gilt, des Leibes Schlankheit zu
erhal=
ten! Aber dieſe „Schnitzeljagd” kann ſicherlich ihre guten
Dienſte als Morgengymnaſtik tun, und vielleicht findet das
Verfahren Nachahmerinnen.
mit 2309 aufzuweiſen; dann folgen Hamburg mit 2038,
Berlin mit 1742, Leipzig mit 1526 und Dresden mit 1368
Turnerinnen.
Zum Schluß ſeien noch einige Konſumzahlen
vom 12. Deutſchen Turnfeſt mitgeteilt: Für die
Maſſen=
quartiere wurden 4000 Zentner Stroh, 40000 Stück
Unter=
betten, 12000 Stück Oberbetten, 20000 Handtücher, 4000
Waſchkrüge und Waſchbecken, 4000 Waſſergläſer und 40 000
Stück Seife angeliefert. Neben den 49550 in den
Maſſen=
quartieren vorgeſehenen Lagerſtätten gab es noch 26000
Bürgerquartiere und über 600 Hotelzimmer, die von den
Turnern belegt waren. Zu den 100000 Feſtabzeichen
wurden 50 Zentner Metall und 50000 Meter rot=weißes
Band benötigt. Was für Mengen des beliebten Leipziger
Nationalgetränkes, der Goſe, und an übrigen Bieren,
ſo=
wie an Fleich, Brot und ſonſtigen Nahrungsmitteln in
dieſen Tagen in Leipzig vertilgt worden ſind, davon
ſchweigt des Turners Höflichkeit. Alles in allem hat das
Deutſche Turnfeſt einen reichen Segen über die Feſtſtadt
ausgegoſſen, und die nächſte Feſtſtadt, für die
wahrſchein=
lich Stuttgart oder Straßburg i. Elſ. in Frage kommt,
wird es ſchwer haben, auch nur annähernd an die
Rieſen=
ziffern des Leipziger Turnfeſtes heranzukommen.
Luftfahrt.
* Mainz, 18. Juli. Heute vormittag 6,20 Uhr
lan=
dete auf dem Großen Sand ein Euler=Doppeldecker der
Militärfliegerſtation Darmſtadt. Führer
war Gefreiter Gorlt, Beobachter Leutnant v. Heyden.
Die Flieger waren um 5,45 Uhr in Darmſtadt
aufgeſtie=
gen und haben vor der Landung Mainz und Wiesbaden
überflogen. Der Flug ſoll, je nach dem Wetter, heute
oder morgen früh über Worms, Mannheim und
Heidel=
berg fortgeſetzt werden.
* Frankfurt a. M., 18. Juli. Das
Zeppelin=
luftſchiff „Z. 20” iſt heute vormittag 9,15 Uhr zu einer
Dauerfahrt aufgeſtiegen. Die Führung liegt in den
Händen des Direktors Dürr.
Friedrichshafen, 18. Juli. Das Luftſchiff
„Z. 20‟” erſchien um 8 Uhr 20 Minuten über der Stadt
und verſchwand in nordweſtlicher Richtung. Es wird=
3 Uhr morgens wieder in Frankfurt erwartet.
* Frankfurt a. M., 18. Juli. Sergeant
Weſt=
phäly aus Hannover, der hierhier zu Flugübungen
abkommandiert war, erlitt geſtern abend bei einer erſten
Startübung mit einem ſtärkeren Motor einen
Un=
fall. Als er den Apparat über dem Boden laufen ließ
und dieſer kleine Sprünge machte, fiel er plötzlich
aus der Maſchine, deren Motor er ſcheinbar nicht
genau abgeſtellt hatte, und trug Verletzungen davon, die
zunächſt leichter Natur erſchienen; er war jedoch ſo
un=
glücklich gefallen, daß er bald nach ſeiner Ueberführung
ins Lazarett verſtarb.
sr. Die Kieler Flugwoche iſt jetzt zum
Ab=
ſchluß gelangt. Am letzten Tage unternahm Prinz
Heinrich von Preußen noch mit Leutn. Canter auf
Rumpler=Taube einen einſtündigen Flug, der über
den Flugplatz hinaus in die Umgebung Kiels ausgedehnt
wurde und zum Teil auch über den Kieler Hafen führte.
Im Dauerwettbewerb ſtellt ſich das Klaſſement
nach den vorliegenden Berechnungen wie folgt: Stiploſchek
(Jeannin=Stahltaube) 16 Stunden 30 Minuten,
Fried=
rich (Etrich=Taube) 12:38, Stoeffler (Aviatik=Pfeil=
Dop=
peldecker) 11113, Schlegel (Aviatik=Eindecker) 10:23, Schall
(Grade=Eindecker) 8:34, Schüler (Ago=Doppeldecker) 8:19,
Schwandt (Grade=Eindecker) 5:28, Leutn. Canter (
Rump=
ler=Taube) 4.55, Sedlmayr (Wright=Doppeldecker) 4:40,
Reichelt (Harlan=Eindecker) 4112. Die Flugleiſtung von
Caſpar (Gotha=Taube) iſt noch nicht feſtgeſtellt. Caſpar
unternahm noch am letzten Tage einen allerdings
unfrei=
willigen Ueberſee=Flug, auf dem er bis zur däniſchen
Küſte vordrang und nach einer Zwiſchenlandung auf
Feh=
marn ſpät abends glücklich nach dem Flugplatze
zurück=
kehrte.
* Paris, 18. Juli. Der bekannte Ingenieur und
Flieger Blériot hat eine Vorrichtung erfunden, durch
die es den Flugzeugen ermöglicht wird,fanſtatt vom
Bo=
den von einem in einer Höhe von mehreren Metern
befindlichen Stahlkabel abzufliegen und ebenſo
dieſes Kabel zur Landung zu benutzen. Viele auf dem
Flugfeld von Buc unternommenen Verſuche wurden
kine=
matographiſch aufgenommen. Man verſpricht ſich von der
neuen Erfindung Blériots beſondere Vorteile für die
Verwendung der Marineflugzeuge. Das franzöſiſche und
das engliſche Marineminiſterium haben Blériot um
Ueber=
ſendung der kinematographiſchen Films erſucht.
— Mourmelon, 18. Juli. Der Flugſchüler
Leut=
nant Chaignot ſtürzte bei der Ablegung ſeines
Pilo=
tenexamens ab. Er wurde tot aus den Trümmern
her=
vorgezogen.
Hochwaſſer in Oeſterreichiſch=Schleſien.
* Teſchen (Oeſterreichiſch=Schleſien), 17. Juli. Ein
gewaltiger Wolkenbruch verwandelte geſtern abend
die Bäche in der Umgegend von Teſchen in reißende
Ströme und überſchwemmte die Vorſtädte Brandeis,
Ellgoth und Karwin. Der Wolkenbruch richtete einen
Schaden in Höhe von ungefähr 1½ Millionen an. Die
Ortſchaften Andersdorf und Steinau ſind überſchwemmt.
In Steinau ſteht die Kirche 25 Zentimeter unter Waſſer.
Die Ernte iſt vollſtändig vernichtet.
ſche, war 56 Bataillone und 120 Kanonen ſtark und ſtand
unter dem Befehl des Generals Petrow. Ihr Verſuch
glückte anfangs, als unſere Truppen im Sühen der
Re=
galnitza kämpften, doch kam nach dem kurzen Erfolg ein
allgemeines Debacle für ſie. Die bulgariſchen Truppen
wurden endgültig von unſerem Boden vertrieben. Bei
ihrem eiligen Rückzug zerſtörten ſie die Eiſenbahnbrücke
bei Sukowo. Sie verſuchten bei Vriaglawa wieder ihre
Kräfte zu ſammeln, wurden aber durch unſere Artillerie
dezimiert. Wir machten viele Bulgaren, welche ſerbiſche
Uniform trugen, zu Gefangenen. Unſer Heer rückte bis 20
Kilometer in bulgariſches Gebiet vor, ſchlug den Feind bei
Boſilowgrad und ſchlug ihn durch die Gebirgspäſſe nach
Küſtendil zurück, wo er ſich gegenwärtig wieder ſammelt.
Die bulgariſchen Truppen zogen ſich auch von Egri=
Pa=
lanka zurück.
Die Bedrängnis Bulgariens.
— Wien 17. Juli. Oeſterreich=Ungarn hat
den Schritt König Ferdinands beim König Karol in der
wärmſten Weiſe unterſtützt.
— Bukkareſt, 17. Juli. Zu der Blättermeldung,
daß der frühere bulgariſche Miniſterpräſident Geſchow
hier zwecks direkter Verhandlungen mit Rumänien
ein=
trifft, bemerkt das liberale Organ Viltorul, Bulgarien
bleibe nur übrig, Rumäniens Forderungen reſtlos
anzu=
tehmen. Von Verhandlungen könne keine Rede mehr
ſein.
— Belgrad, 17. Juli. Laut Stampa beſtehen die
ſerbiſch=griechiſchen Forderungen an
Bul=
garien darin, daß Bulgarien ſich mit direkten
Ver=
handlungen einverſtanden erklären müſſe, ehe die
Ver=
bündeten in den Abſchluß eines Vorfriedens und die
Be=
ſchickung einer Petersburger Konferenz willigen würden
Ferner würde gefordert eine Kriegsentſchädigung, die
ſo=
fortige Abrüſtung Bulgariens und Bürgſchaft für die
Er=
füllung der genannten Bedingungen.
Die rumäniſche Zirkularnote.
* London, 17. Juli. Nach Informationen, die
dem Reuterſchen Bureau zugegangen ſind, iſt der Text
der den Mächten überreichten rumäniſchen
Zirku=
larnote folgender: Indem es ſeine Armee in Bulgarien
einmarſchieren ließ, verfolgt Rumänien nicht eine
Er=
oberungspolitik, noch ſucht es die bulgariſche Armee
zu vernichten. Seine militäriſche Aktion beruht erſtens
auf ſeiner Pflicht, für ſein Gebiet jenſeits der Donau eine
ſichere Grenze zu erlangen. Der gegenwärtige
Konflikt zwiſchen den Balkanſtaaten, insbeſondere der
Ur=
ſprung des Konflikts, welcher auf die unverſöhnliche
Hal=
tung der bulgariſchen Regierung und ihr aggreſſives
Vor=
gehen gegen ihre früheren Verbündeten zurückzuführen iſt,
bekräftigte die Regierung in ihrer Ueberzeugung, daß
eine ſtrategiſche Linie nahe der bulgariſchen Grenze
wich=
tig iſt, um in Zukunft friedliche Beziehungen zwiſchen
Ru=
mänien und Bulgarien zu ermöglichen. Die Grenze iſt die
Linie Turtukai=Dobritſch=Baltſchik mit einer gewiſſen
An=
zahl von Kilometern nach Weſten und Süden in
Ueberein=
ſtimmung mit der Geſtalt des Landes. Ueberdies
ſchlie=
ßen die wichtigen Intereſſen Rumäniens auf der
Balkan=
halbinſel aus, daß Rumänien lediglich Zuſchauer bleibt
gegenüber den Vormachttendenzen, welche
Bul=
garien unmittelbar nach dem gemeinſamen
Freiheits=
kampf zum Schaden der anderen Staaten zeigte.
Rumä=
nien, welches dauernd der Faktor für Ordnung und
Frie=
den in Oſteuropa iſt, hat die Pflicht, an der endgültigen
Regelung der Frage teilzunehmen, welche ſchon zu lange
Zeit direkt vor ſeinen Grenzen den allgemeinen Frieden
bedrobte und in der Folge ſtörte. Indem es unter dieſen
Umſtänden handelte, in der Abſicht, endgültige
Abmachun=
gen zwiſchen den Kriegführenden herbeizuführen, glaubt
Rumänien, daß es nicht nur die berechtigten Intereſſen
der unmittelbar beteiligten Parteien ſichert, ſondern auch
die Friedensbeſtrebungen der Großmächte unterſtützt.
Das Reuterſche Bureau erfährt: Die Ausführungen ſind
genau dasſelbe, wie die Forderung, welche der rumäniſche
Geſandte im Laufe der Verhandlungen mit Dr. Danew
in London ſtellte, und welche in das in London im
Januar unterzeichnete Protokoll aufgenommen worden
ſind. Seitdem hat Rumänien keine weiteren Forderungen
geſtellt.
Friedensvermittelungen.
HB. Petersburg, 18. Juli. Wie verlautet, haben
die Bemühungen der Mächte zur
Beendi=
gungdes Krieges eine gewiſſe Erleichterung dadurch
erfahren, daß eine Art von Uebereinſtimmung zwiſchen
Oeſterreich und Rußland beſteht, übertriebenen Anſprüchen
der Gegner Bulgariens entgegenzutreten, nur daß man
amit in Wien die ſerbiſchen und in Petersburg die
grie=
chiſchen Anſprüche meint. Im Miniſterium des
Auswär=
tigen liegen noch keine Einzelheiten über die
Zuſammen=
kunft der Premierminiſter in Uesküb vor, doch
ſſcheint man zu wiſſen, daß Griechenland
ſeine Forderungen nicht zu mäßigen geneigt ſei.
Serbien dagegen ſoll geneigt ſein, ſeine Anſprüche auf
ein erträgliches Maß zu bringen. Infolgedeſſen rechnet
man hier mit der Möglichkeit, daß ſich eine gewiſſe
Soli=
darität Rußlands und Oeſterreichs
herausbil=
det. Man meint, daß eine ſolche von der Sympathie
an=
derer Großmächte beider Gruppen unterſtützte Solidarität
dazu beitragen würde, Griechenland und Serbien auf eine
mittlere Linie zu bringen und dauernde Gegenſätze zwiſchen
Rußland und Oeſterreich zu mildern. Was den
Vor=
marſch der Türkei betrifft, ſo hat die
Tür=
kei hier die Verſicherung gegeben, daß ſſie
die Beſchlüſſe der Londoner Konferenz nicht
ver=
letzen will, welche ja nur die Endpunkte der Linie Enos=
Midia feſtgeſetzt habe. Wohl aber beabſichtigt die Türkei,
das zwiſchen dieſen beiden Punkten liegende Terrain bis
zu den Flüſſen Maritza und Ergene zu beſetzen. Deshalb
ſeien Lüle=Burgas und andere Punkte in Beſitz
genom=
men worden.
Bulgariſche Meldungen.
* Sofia, 18. Juli. (Meldung der Agence Bulgare.)
Ehe die griechiſchen Truppen bei ihrem Einzug
in Kilkitſch die Stadt in Brand ſteckten, machten ſie
die ganze Bevölkerung nieder. Sie ſtießen ſogar die
Kir=
chentore ein, obwohl die Kirchen unter dem Schutz ider
franzöſiſchen Flagge ſtasden, und ermordeten die
Bul=
garen, die ſich dorthin geflüchtet hatten, ebenſo einige
Mönche. Dann plünderten ſie und zerſtörten die Gebäude.
Letzte Nachrichten.
* Berlin 18. Juli. Auf Anſuchen der Königin
von Griechenland reiſen heute abend 10,50 Uhr vom
Anhalter Bahnhof zwölf Schweſtern vom
Ro=
ten Kreutz (Weſtfäliſche Schweſternſchaft) nach Athen.
Sämtliche Koſten trägt die Königin.
* Konſtantinopel, 18. Juli. Einer
Blätter=
meldung zufolge hat der bulgariſche
Unterhänd=
ler Natſchewitſch dem Großweſſir neue Vorſchläge
überreicht.
* Konſtantinopel, 18. Juli. Das ökumeniſche
Patriarchat übermittelte den Botſchaftern einen
ſchrift=
lichen Proteſt gegen die Greueltaten der
Bulgaren. Die jungtürkiſche Preſſe meldet, die
ge=
ſamte Nation ſei mit den offiziellen Mitteilungen unzu=
Der neue Balkankrieg.
Serbiſche Meldungen.
* Belgrad, 17. Juli. (Serbiſches Preſſebureau.)
Eine ſerbiſche Abteilung, welche 21 Kilometer in
bulgariſches Gebiet vorgedrungen war, nahm die
Stadt Izvor ein und warf die bulgariſchen Truppen bei
Boſilowgrad zurück. Heute ſah ſie ſich weit ſtärkeren
bul=
gariſchen Truppen gegenüber, nachdem geſtern alle
bul=
gariſchen Truppen in dieſer Gegend gegen den linken
Flügel und die Front unſerer Abteilung zuſammengezogen
waren. Auch in der Richtung der Dörfer Methouhia und
Liſſatz befand iſich eine bulgariſche Abteilung. Der Kampf
begann morgens und währte den ganzen Tag. Die
Unſ=
rigen hielten das Gefecht gegen drei Fronten aufrecht.
End=
lich, um 5 Uhr abends erhielten ſie Verſtärkungen und
zerſprengten die feindlichen Truppen, nachdem ſie mit dem
Bajonett vorgegangen waren. Der Feind wurde unter
großen Verluſten auf Subi zurückgeworfen.
* Belgrad, 18. Juli. Das ſerbiſche Preſſebureau
gibt über die augenblickliche militäriſche Lage
folgenden Bericht: Die Bulgaren dirigieren zwei Heere in
der Richtung auf Kuiaſchewatſch=Zaietſchar einerſeits und
Pirot=Miſch andererſeits in der Abſicht, ſerbiſche
Territo=
rien zu beſetzen. Die erſte Armee war 50 Bataillone und
120 Kanonen ſtark und ſtand unter dem Befehl des
Ge=
nerals Kutinſchew. Die zweite Armee, die fünfte bulgari=
fridden, wonach die türkiſchen Truppen die Linie Enos=
Midia nicht überſchreiten würden. Es ſei eine
unab=
weisbare Pflicht, die Operationen nicht ruhen zu laſſen,
bis Adrianopel, deſſen Bevölkerung größtenteils türkiſch
iſt, der Hersſchaft der wilden Bulgaren wieder entriſſen
ſei. Trotz der Unentſchloſſenheit der Regierung werde
dieſe Entwickelung eintreten. Die Janina weiſt darauf
hin, daß der Londdoner Vertrag keinen Wert mehr habe,
da er mit einem Balkanblock abgeſchloſſen worden ſei, der
jetzt nicht mehr beſtehe.
Die Unruhen in China.
* Kiukiangfu, 17. Juli. Nach einer Meldung
von vertrauenswürdiger Seite ſind die Südtruppen
zurückgeſchlagen worden. Viele fliehen nach
Ku=
ling und legen die Waffen nieder. Die Stadt Kiukiangfu
und die Forts befinden ſich im Beſitz der Nordtruppen.
In Pukou, wo ſich die Truppen zum Vorgehen nach dem
Norden ſammeln, wird rege Tätigkeit entfaltet. In
Schanghai iſt man ruhiger geworden. Der Kurs des
Dollars nähert ſich wieder ſeinem Normalſtand.
Allge=
mein wird erwartet, daß, falls die Nordtruppen einen
entſcheidenden Sieg erringen, die Bewegung in Kianſi
zuſammenbrechen wird. Allerdings wird zugegeben, daß
die Bewegung ſehr ausgedehnt iſt.
Literariſches.
— Ueber das Weſen des Schlafes bringt ein
Feuille=
ton, das im neueſten, 23. Heft der illuſtrierten Zeitſchrift
Zur guten Stunde (Deutſches Verlagshaus Bong
u. Co., Berlin W. 57, Preis des Vierzehntagsheftes
40 Pfg.) enthalten iſt, intereſſante Ausführungen. Die
be=
liebte Zeitſchrift legt ja überhaupt Wert auf neueſte,
popu=
läre Mitteilungen aus allen Gebieten der Wiſſenſchaft
und Technik. Im übrigen iſt das neu erſchienene Heft dem
Regierungsjubiläum des Kaiſers gewidmet. Den
Haupt=
leſeſtoff des Heftes aber bilden die beiden großen
Ro=
mane, von denen beſonders der Fliegerroman „Das hohe
Ziel” von Wilhelm Rubiner erwähnt zu werden verdient.
Aus dem reichen Bilderſchmuck des Heftes heben wir die
farbige Kunſtbeilage von Laſzlo, die den Kaiſer in der
Uniform des Gardedukorps darſtellt, hervor.
— Das große Licht. Ein Münchhauſen=Brevier
von Paul Scheerbart. Broſch. 3 Mk., geb. 4 Mk.
Verlag von Sally Rabinowitz in Leipzig. Die Figur
des Barons Münchhauſen, der „bekanntlich” im Jahre
1905, 180 Jahre alt, wieder in Europa auftauchte, iſt die
köſtlichſte, die der an Phantaſie wahrlich nicht arme
Dich=
ter geſchaffen hat. Den abenteuerlichen Erlebniſſen des
alten Barons, dem „bekanntlich” nichts verhaßter iſt als
das Lügen, zu folgen, iſt ein ſeltener Genuß. Aus dem
Inhalt des ausgelaſſen luſtigen Buches ſeien genannt:
Die kosmiſchen Poſtillione (eine Geſchichte, in der
Her=
mnann Bahr mit dem Baron aneinandergerät) — Das
lebendige Maſtodon — Die Perlmutterſtadt — Das
Ge=
ſpenſterfeſt uſw.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 18. Juli. Heute nacht gab der aus Garnſee
bei Marienwerder ſtammende wohnungsloſe Landwirt
Michaelis auf den ihn, als er ins Königliche Schloß
eindringen wollte, abweiſenden Schutzmann einen
Revolverſchuß ab. Der Beamte wurde an der
oberen linken Bruſtſeite verletzt, erwehrte ſich aber des
Angreifers mit dem Säbel. Die Verletzungen beider ſind
nicht lebensgefährlich.
* Berlin, 18. Juli. Die Namen der Leichen
vom Torpedoboot „§ 178‟ ſind folgende: Ober=
Maſch.=Maat Stoffer, Vater Emil Stoffer, Bromberg;
Ober=Maſch.=Maat Gent, Vater Peter Gent,
Wagenfabri=
kant in Metz; Maſch.=Maat Schröder (Fritz), Schweſter
Schröder, Everſten b. Oldenburg; Maſch.=Anwärter
Hoch=
apfel. Vater Konrad Hochapfel, Schreiber, Wildungen:
Oberheizer Gerhardt, Vater Friedrich Gerhardt,
Weichen=
ſteller, Saarbrücken; Oberheizer Eifert, Vater Friedrich
Eifert, Ackerer, Sterkrade; Oberheizer Fiſcher (Albert),
Stiefvater Laubert, Lokomotivführer, Freiburg i. B.;
Oberheizer Ogrodowczick, Vater Johann Ogrodowezick,
Arbeiter, Sargen, Kreis Czarnikau, Poſt Lubaſch;
Ober=
heizer Patecki, Mutter verw. Patecki, München=Gladbach;
Heizer Zwiertz, Vater Johann Zwiertz, Schloſſer, Köln=
Ehrenfeld; Heizer Oſſe, Vater Gottlob Oſſe, Gärtner,
Aſchersleben; Heizer Hille, Vater Adolf Hille, Arbeiter,
Hann.=Münden; Heizer Becker (Wilhelm), Vater Peter
Becker, Schornſteinfegermeiſter, Bocholt, Reg.=Bez.
Mün=
ſter i. W.; Heizer Schwarz (Wilhelm), Vater Heinrich
Schwarz, Schneider, Altona b. Hamburg; Heizer Kerren
(Oskar), Vater Peter Kerren, Schloſſermeiſter, Dülken;
Oberheizer Ley (Wilhelm), Vater Ewald Ley,
Biergroß=
händler, Sonnborn bei Elberfeld.
* Charlottenburg, 18. Juli. Nach Mitnahme von 10 12000 Mark baren Geldes in Gold und Papier iſt der
18jährige Kontoriſt Alfred Kirſchner von der
Eiſen=
bahnſpeiſewagen=Geſellſchaft Kromrey u. Söhne in
Char=
lottenburg flüchtig. Er benutzte den Augenblick der
Abweſenheit des Kaſſierers, mit dem er zuſammen in dem
Raum arbeitete, um mit der verſchloſſenen Kaſſette zu
ver=
ſchwinden.
* München, 18. Juli. Die Bayeriſche Staatszeitung
erklärt die Meldung einer auswärtigen Zeitung, wonach
Bayern im Bundesrat die Anregung hinſichtlich der
ausdrücklichen Verzichterklärung des Herzogs Ernſt
Auguſt zu Braunſchweig und Lüneburg
ge=
geben habe, für unrichtig.
* Köln, 18. Juli. Als geſtern abend ein Gefreiter und
drei Pioniere des 7. weſtfäliſchen Pionierbataillons auf
dem Uebungsplatz Mülheimer Heide eine Kiſte mit
Sig=
nalpatronen und Knallpatronen öffnete,
explo=
dierte dieſe. Der Gefreite und ein Pionier erlitten
ſchwere, die anderen leichte Verletzungen.
* Kiel. 18. Juli. Einem geſtern gefaßten Beſchluß
gemäß iſt die Mehrzahl der Arbeiter auf der
Ger=
maniawerft und den Howaldts=Werken nicht zur
Arbeit erſchienen. Die Kaiſerliche Werft iſt von
der Streikbewegung noch verſchont.
* Peitz, 18. Juli. Der unter dem Verdacht, ſeine
acht=
jährige Stiefſchweſter ermordet zu haben, ins hieſige
Ge=
richtsgefängnis eingelieferte 13jährige Richard
Hänschen aus Bärenbrück hat heute vormittag im Laufe
der Vernehmung die Tat eingeſtanden. Ueber den
Beweggrund machte der Knabe verſchiedene Angaben.
* Archangelsk, 18. Juli. In der Nähe der Station
Enza brennen 20000 Desjatinen Wald. Von den
zur Löſcharbeit hinzugezogenen Truppen wurde ein
Sol=
dat getötet.
* Mexiko, 18. Juli. Huerta hat Felix Diaz zum
Sondergeſandten ernannt, der Japan den Dank Mexikos
für die Teilnahme Zapans an der Ausſellung von 1910
ausſprechen ſoll. Diaz reiſt am Samstag nach Japan ab.
Die Ernennung ſcheint Diaz aus der Politik entfernen zu
wollen, obwohl Huerta die Hoffnung ausgedrückt hat, daß
Diaz noch vor den Präſidentenwahlen, am 26. Oktober,
zurückkehren wird.
H. B. Berlin, 18. Juli. Ein eigenartiger
Un=
fall ereignete ſich heute mittag an der Ecke der Schmid=
und Neanderſtraße. Auf einem Wagen der Chemikalien=
und Salz=Niederlage von Bahr platzte ein mit
Salz=
ſäure gefüllter Glasballon und die Säure floß auf den
Straßendamm. Zwei Radfahrer, die gerade vorbei kamen,
erlitten durch die umherſpritzende Salzſäure ſchwere
Ver=
letzungen. Außerdem fiel einer von ihnen durch
Aus=
rutſchen des Rades in die Säure und zog ſich ſo ſchwere
Brandwunden zu, daß er ins Krankenhaus geſchafft
wer=
den mußte. Ein anderer Mann, der barfuß über die
Straße lief, verbrannte ſich die Fußſohlen. Auch mehrere
Kinder trugen Verletzungen davon.
— Berlin, 18. Juli. Heute morgen wurde auf dem
Tegeler See ein kieloben treibendes Boot, in dem
verſchiedene Kleidungsſtücke feſtgeklemmt waren,
aufge=
funden. Wie feſtgeſtellt wurde, gehört das Boot dem
Bootsverleiher Meyer, der mit einem Kellner und einem
Hausburſchen bis in die ſpäte Nacht in dem Reſtaurant
Papenberge ſich aufhielt. Die drei Perſonen beſtiegen
in angetrunkenem Zuſtande das Boot, das
wahrſchein=
lich kenterte. Alle drei Perſonen ſind ertrunken. Die
Leichen konnten noch nicht geborgen werden.
— Freiburg i. Br., 18. Juli. Wegen eines Vorgangs
in akademiſchen Kreiſen ſind drei Korps der
hieſi=
gen Univerſität bis zum nächſten Jahre
ſuspen=
diert worden.
Neu=York, 18. Juli. Der Polizeileutnant
Char=
les Plitt, Beckers früherer Preßagent, legte dem
Staatsanwalt ein umfaſſendes Geſtändnis ab und
nannte alle Perſonen, die an dem Erpreſſungsſyſtem
be=
teiligt waren.
H. B. Johannesburg, 18. Juli. Die Gefahr eines
allgemeinen Eiſenbahnerausſtandes wird
immer größer, als man allgemein angenommen hatte. Die
Eiſenbahnverwaltung macht den Arbeitern gewiſſe
Zuge=
ſtändniſſe. Die Arbeiterverbände nehmen aber eine
ableh=
nende Haltung ein. Man befürchtet, daß in einer Woche
der Ausſtand vor ſich gehen wird. Die Regierung hat
alles vorbereitet, um gegenüber allen Eventualitäten
ge=
wappnet zu ſein. Alles iſt bis ins kleinſte geregelt. Ueber
die Haltung der 25000 eingeborenen Eiſenbahnarbeiter
iſt noch nichts beſtimmtes bekannt.
Briekalten.
Arbeiterverein. Das ließe ſich nur durch eine
Rund=
frage feſtſtellen.
Pfungſtädter. Die Steuer kann Ihnen für die
er=
werbsloſe Zeit erlaſſen werden. Richten Sie ein
entſpre=
chendes Geſuch an das zuſtändige Finanzamt.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Das ſüdweſtliche Hochdruckgebiet hat ſich weiter
oſt=
wärts ausgebreitet. Ein über der Nordſee lagerndes
Randtief bringt uns heute leichten Regen. Wir haben
morgen bei weſtlichen Winden zwar wolkiges Wetter,
doch höchſtens geringe Niederſchläge zu erwarten.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, 19. Juli:
Wech=
ſelnd bewölkt, höchſtens geringe Niederſchläge,
Tempera=
tur wenig geändert, weſtliche Winde.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Wue
4est
Hergestein unter Aufsicm eines
Antuwenden
Stoatl. geprüften Chemikers
besonoers der
(94
Aaarausfall:
cterA Ge oc
Wickung wissenschaft!.
TOclen
begründet.
Ueberall erhältlich
Immmmmmlli
g bad. Schw.,
u. .u. Preosp.treillöhenluftkurort
Vohrenbachd. Verkehrsv. u. Bürgermeisteramt. (II,13478
Dr. Kuhns Ruſbl. 130, 060,
Graue Haare Färbe=Pomade Nutin, 2.00, 1.00,
giftfrei. Franz Kuhn, Kron.=Parf., Nürnberg.
Hier: F. B. Grodhaus, Seifenfabr. a. weißen
Turm, ſowie in Apotheken, Drog. u. Parfüm. (V,8625
GEORG KUGEL, Architekt
Wittmannstrasse Nr. 4, Tel. 763
übernimmt das Anfertigen von Entwürfen,
Bauplänen, als auch Uebernahme der
Bau-
leitung etc. für alle Arten von Bauwerken.
Fertige Ausführung von: Villen, Landhäuser,
Einfamilienhäuser, Industrie-Bauten etc.
ohne Mehrkosten gegen den Voranschlag.
Kleine Wohnhausbauten. * Herrichten von
Wohnungen. * Ausführung von Umbauten. *
Baugelände wird jederzeit nachgewiesen. * Schnellste
Ausführung gegen mässiges Honorar, auch
auswärts. * Besuch zur Besprechung jederzeit kostenlos.
(B12060
für Spezial-Auskünfte, Er-
Detektiv-Institutmittelungen, Beobachtungen
u. Vertrauens-Angelegenneiten.
Uebernahme nur einwandfreier Aufträge. Garantie für
gewissenhafte Erledigung. Kiesstr. 34, I. Tel. 1668. (III,831
Verlobter
die ihr künftiges Heim gediegen,
ge-
schmackvoll und modern einrichten
wollen, wird eine Besichtigung meiner
feinbürgerlichen
Wohnungseinrichtungen
empfohlen. — Meine Möbel zeichnen
sich aus durch künstlerische
Formen-
schönheit, grundgediegene Qualität u.
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
besondere Preiswürdigkeit.
OTTO KUNKEL
Gr. Ochsengasse 21/23. — Tel. 287.
(10791a
Dampfernachrichten.
Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem
Ver=
treter Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14.
„Kronprinzeſſin Cecilie” 15. Juli vorm. 8½ Uhr in
Bremerhaven angekommen. „Köln” 14. Juli in
Balti=
more angekommen. „Rhein” 13. Juli in Baltimore
an=
gekommen. „Derfflinger” 15. Juli in Singapore
ange=
kommen. „Wittekind‟ 11. Juli in Quebec angekommen.
Polarfahrt: „Großer Kurfürſt” 12. Juli in Reykjavik
angekommen.
Dankſagung.
Für die uns anläßlich unſerer Silbernen
Hochzeit zuteil gewordenen Glückwünſche ſagen
wir allen Gratulanten herzlichen Dank.
J. P. Karn
und Frau, geb. Jourdan.
Forſthaus Kranichſtein.
(*3550
Todes-Anzeige.
Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass unser guter, treubesorgter
Gatte, Vater, Grossvater und Schwiegervater
Herr Schreinermeister Philipp Haun
P
heute nachmittag 3¼ Uhr nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden im Alter
(15699
von 75 Jahren verschieden ist.
Darmstadt, den 18. Juli 1913.
Die trauernd Hinterbliebenen
Elisabeth Haun, geb. Treusch
Familie Reiner
Familie Rupp
August Christmann
Otto Christmann
Erna Pallmann
Ernst Pallmann.
Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 5 Uhr vom Trauerhause, Grüner Weg 19, aus statt.
Einsegnung daselbst ¾ Stunde zuvor.
Danksagung.
Für all die Beweise herzlicher
Teil-
nahme bei dem herben Verlust, der
uns betroffen, sagen wir unsern
herz-
lichsten Dank.
(15614
Familie Eduard Simon.
Darmstadt, 18. Juli 1913.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem uns betroffenen ſchweren Verluſte unſeres
lieben Sohnes, Bruders und Schwagers
Friedrich Müller
für die zahlreichen Blumenſpenden, Herrn Pfarrer
Kleberger für ſeine troſtreiche Grabrede, den
Ge=
meindeſchweſtern, beſonders der Schweſter
Katha=
rina für ihre freundliche Hilfe, ſprechen wir hiermit
unſeren innigſten Dank aus.
(15636
Familie J. Müller,
Kiesſtraße 20.
Darmſtadt, den 18. Juli 1913.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem großen Verluſte meiner lieben Gattin,
unſerer treubeſorgten Mutter, Schweſter u. Tante
Frau Katharina Delp
geb. Massing
ſagen wir Allen unſeren innigſten Dank. (15553
Die trauernden Hinterbliebenen.
J. d. N.:
Chr. Peter Delp u. Kinder.
Darmſtadt, den 17. Juli 1913.
Tageskalender.
Samstag, 19. Juli.
Familienabend der Turngeſellſchaft um 9 Uhr im
Turnhauſe.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Heſſiſcher
Hof=
um 8 Uhr. — Schützenhof um 8¼ Uhr. — Bürgerkeller
um 8 Uhr.
Wander=Ausſtellung „Das Kind”.
Alexander=
ſtraße 20 (geöffnet von 2—9 Uhr).
Sonntag, 20. Juli.
Erſatzwahlen zur Kirchengemeindevertretung der
evang. Paulusgemeinde von 11—1 Uhr im
Gemeinde=
ſaal.
Rad=und Motorrennen um 3½ Uhr auf der
Renn=
bahn an der Heidelberger Straße.
Kaffee=Geſellſchaft des Bürgervereins Darmſtadt
und Darmſtädter Fechtklubs um 3 Uhr im Vereinss
garten.
Sommerfeſt des Katholikenvereins um 6 Uhr im
„Konkordiaſaal”.
Gemütliches Zuſammenſein der Darmſtädter
Turnerſchaft in der Turnhalle am Woogsplatz, nach Ab= der preisgekrönten Turner 8.43 Uhr am Bahnhof
Ausflug des Männerquartetts „Loreley” nach Wiess
baden (Abfahrt 7.23 Uhr).
Fortſchrittliche Volkspartei: Abfahrt nach
Biſchofsheim um 12.55 Uhr.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Schützenhof um
8 Uhr. — Bürgerkeller um 4 Uhr.
Sommerfeſt des Mandolinenkranz um 4 Uhr im
„Weißen Schwanen” zu Arheilgen.
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadt”
Zweites Auerbacher Burgfeſt um 3 Uhr.
Wander=Ausſtellung „Das Kind”,
Alexander=
ſtraße 20 (geöffnet von 11—9 Uhr).
Verſteigerungskalender,
Montag, 21. Juli.
Faſelochs= und Faſeleber=Verſteigerung
um 6 Uhr auf der Bürgermeiſterei Eberſtadt.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei,
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: J. V.: Kurt
Mitſching; für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und
Mitteilungen aus dem Geſchäftsleben: J. V.: Adam
Ileiſchmann, ſämtlich in Darmſtadt. — Für den
redaktio=
nellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die „Redaktion
des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforder=
ungen ſind beizufügen; nachträgliche werden nicht
be=
rückſichttgt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zu=
rückgeſandt.
Shbr6u
(14025a
eit.
Vorteilhafte Angebote
aus unserer Abteilung
Gardinen
Teppiche
Decken
während unseres Gr Obeh Saisen-Ausverkaufes!
Axminster-Teppiche
12/4
10/4
Grösse 8/4
6.-
10.50
sonstiger Verkaufspreis viel höher.
Boucle-Teppiche (Haargarn)
1214
10/4
Grösse 8/4
16.50
27.00
12.50
neueste Muster — zum Strapazieren vorzüglich
Linoleum-Teppiche
Grösse 200/250
Grösse 200/300
16.75
Linoleum-Teppich (Inlaid)
Besonders preiswert! Grösse 200/275 nur 18.50
Steppdecken:
Reform-Decke
Satinbezug — vollgross
3.50
4.95
Grosse Steppdecke Prima Steppdecke
mit Halbwolle-Füllung
mit Wollfüllung, bester
Satin-
zweiseitig
bezug, in allen Farben
5.50 7.25 9.75
6.50 10.50 14.00
Kaus
Markt 7
Guggenheim & Marx
Selerterereranen
Für Tennis-Spieler!
In meiner Sport-Abteilung gewähre ich
während dem Saison-Ausverkauf
auch auf Tennisschläger, Herren- und Damen-
Sport-Jacken, Touristen-Artikel etc. bei Kassa
10% Rabatt.
Nieder, Darmstadt
Rheinstrasse 12½.
(15670sms
Spezialhaus für Herren-Modewaren und Sport.
e e
Zahnärztliche Praxis
Zahn-Arzt Wolters
17 Rheinstrasse 17, Ecke Grafenstrasse
Telefon 1027
den ganzen Tag geöffnet.
Behandlung aller Mitglieder von Kassen, die
dem Krankenkassenverband angehören.
E Mien
Kartoffeln
in Fuhren, ſowie in Portionen
à 1.— Mark, liefert Schwarz,
Großh. Hofmeierei, Tel. 184. (14455a
Dachpappe
Jsolierpappe
liefert billigſt
Mayer & Sender
Waldſtraße 35. Tel. 670. (15438a
Underwood-Maschinen-Schreib-Büro
Vervielfältigungs-Anstalt
Zirkular-Druckerei — Schreib-Büro
Ernst-Ludwigstr. 9. Tel. 648. 14132a
Verschiedene hübsche Clivien
billig zu verkaufen Teichhaus=
(1541fs
ſtraße 48, 1. Stock.
ünſtige Gelegenheit! 2 mod.
G engliſche Beten, einz. Betten,
Diwan, Chaiſelongue, verſtellb.,
Kücheneinrichtung, Teppiche, Tiſche,
Stühle u. Verſch. Schwanenſtr. 12,
am Schloßgartenplatz. (*3440fs
Haustrauent
Achtung!
Das Urteil ist gefällt
dass Sie nur eine blütenweisse, duftende Wäsche
erzielen können, wenn Sie mit
CISwaschen.
½ Pfd.-Paket 30 Pf.
¼ Pfd.-Paket 55 Pf.
Spezial-Laboratorium für
DEE IN
Untersuchungen
H. Metzler
Schützenstr. 7, II.
Wissenschaftlicher Vertreter der
Naturheilmethoce und
Elektro-
homsopathie auf Grundlage der
Diagnose aus den Augen.
General-Vertreter Fr. Lambacher, Kiesbergstr.
billig
Kinen faſt
Eigenen Eisſchrank abzug.
Anzuſehen nur vormittags
15461dfs)
Soderſtraße 18.
Truchtpreſſe, 1M., Einmachfäßchen,
2 M., hohes Kinder=Dreirad,
3.50 M., 2 Hausdiener=Drillichröcke,
4 M. Pfründnerhausſtr. 18, u. (*2526
Ose
llgs Keitekden!
Ein Posten
Russenkittel
Stück
Pfennig
Posten I
Russenkittel
Knaben-Waschblusen
Wasch-Unterröcke
Kinder-Kleider
Batistblusen
jedes Stück
75
Posten II
Matinees
Waschblusen
Batistblusen
Knaben-Anzüge
Spielhosen
jedes Stück
65
Posten III
Costüm-Röcke in Leinen
Tüll-Blusen
Kinder-Paletots, Leinen
Kinder-Waschkleider
Kieler Knabenblusen
Mousselin-Blusen
jedes Stück
395
Posten IV
Morgenröcke
Kinder-Wollkleider
Costüm-Röcke
Seiden-Unterröcke
engl. Paletots
Kinder-Paletots
jedes Stück
50
E
me
Posten V
Weiße Batistkleider
Damen-Paletots, Leinen
Wasch-Voile-Blusen
Popeline-Kindermäntel
jedes Stück
Posten VI
Posten VII
Posten VIII
jedes Stück
Abend-Mäntel
jedes Stück Engl. und blaue Costüme
jedes Stück ( Engl. und blaue Costüme
Stickerei-Kleider
Leinen- und Frotte-Costüme
Schwarze lange Tuch-Mäntel
Seiden-Unterröcke
Popeline-Mäntel
Kinder-Wollkleider
Voile- und Mousseline-Kleider
Schwarze Voile- u. Tüll-Paletots
Mousselin-Kleider für Damen
Voile- und Seidenblusen
Schwarze lange Voile-Mäntel
Markt 2
Markt 2
Cebr!etstkogtd
15631
Heirat.
Techn. Beamter, evang., in ſicherer
Stellung, penſionsb., Mitte 30,
wünſcht zwecks Heirat mit einem
ev. Fräul. mit angen. Aeuß., häusl.
erzogen, in Verbindung zu treten.
Vermögen erwünſcht, doch nicht
Bedingung. Strengſte Diskretion
zugeſichert und verlangt. Gefl.
ernſtgemeinte ausführl. Anerbieten,
wenn möglich mit Photographie,
welche retourniert wird, unter B60
an die Expedition ds. Bl. (15555
21jähr. chriſtliche Waiſe
150000 Mk. Vermög.
hübſch. Aeuß., w. Heirat mit ſolid.
charakterv. Herrn. (Vermög., Relig.,
Stand gleichgült.) A. F.5385, Annonc.-
Büro, Berlin, Leipzigerstr. 31/32. (II, 140
Wztwr., beſſerer Handwerker,
50 Jahre, evang., ſch. Verdſt.
gut. Charakter, wünſcht zw. ſp.
Heirat Frl. oder Wwe. kennen zu
lernen. Off. u. B 66 a. d. Exp. (*3474
Damen und Herrén
iſt zum Heiraten ſtets gute
Ge=
legenheit geboten durch Frau
Pfeiffer Nachf., Frankfurt a. M.,
Mainzerlandſtr. 71, I.
(10830a
Damen und Herren
aller Stände iſt ſtets Gelegenheit
geboten ſich zu verheiraten durch
erſtes Heiratsvermittlungsbüro in
Darmſtadt. Offerten unter B 81
an die Exped. d. Bl.
(*3525
Wirtstocht., 21J., m. 10000 Mk.bar
Landw.=T., 28 „ „ 8000 „ „
32 „ „ 17000 „
40 „ „ 16000 „
43 „ „ 13000
u. viele andere vermögende Damen
wünſchen Heirat durch (I,15610
Frau Luise Edelmann
Frankfurt a. M., Niddastr. 60, I., a. Hptbhf.
itwe, 38 Jahre, evang., ang.
Aeußere, tüchtig im
Haus=
halt, vermögend, wünſcht zw.
ſpät. Heirat beſſeren Herrn kennen
z. lernen. Strengſte Diskr. Off. mögl.
m Bild u. B 67 a. d. Ex. (*3473
Heirat.
Tücht. Zuſchneider, verm., 29 J.
alt, ev., w. Schneiderin zw. Heirat
kenn. z. lernen. Jg. W. m. Kindn.
ausgeſchl. Off. m. Bild u. A. 66
an die Expedition.
(15299a
Relgraner Hltihemante,
Extra=Helm, Infanterie 115,
Pan=
kratiusſtraße 30½.
(*3457
Serjenige, der auf dem Wege
vom Oberwaldhaus nach dem
Einſiedel eine.
Driektasche
mit 40 Mark
in Papier, Legitimationskarte und
andere Papiere gefunden hat,
wird gebeten, wenigſtens die
Ge=
genſtände ohne Geld per Poſt zu
ſchicken nach der
Liebfrauen=
ſtraße 104, II., W. Orechow. (*353
Damenbinden
empfiehlt Rosine Federlin, Watten
geschäft, Schuchardſtr. 10, I. (1116a
Kurſe vom 18. Juli 1913.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach,
InProz.
Staatspapiere.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 98,60
3½ Deutſche Reichsanl. . 84,30
74,20
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 98,80
3½ do. Conſols . . . 84,30
74,30
do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 97,70
91,00
do.
3½
80,20
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 98,50
82,90
do.
3½
73,50
3
do.
4 Hamburger Staatsanl. 98,00
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 98,20
3 do. do. (unk. 1918) 96,80
82,80
3½
do.
72,50
3
do.
75,50
4 Sächſiſche Rente.
4 Württemberg unk. 1921 97,00
3½
do. v. 1900 94,10
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 93,00
1¾ Griechen v. 1887 54,00
Italiener Rente . . 100,00
4½ Oeſterr. Silberrente 84,20
4 do. Goldrente . . . 89,20
4 do. einheitl. Rente 81,40
3 Portug. unif. Serie I 61,50
3 do. unif. Ser. III 64,75
3 do. Spezial . . . . 9,60
5 Rumänier v. 1903 . . 98,00
4 do. v. 1890 . . 92,50
4 do. v. 1905 . .
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 87,50
4 do. v. 1902 . . . . 89,30
4½ do. v. 1905 . . . . 99,30
3½ Schweden .
4 Serbier amort. v. 1895 78,20
1 Türk. Admin. v. 1903 78,30
4 Türk. unifiz. v. 1903
4 Ungar. Goldrente . . . 83,40
4 do. Staatsrente. . . 81,25
Zſ.
InProt.
5 Argentinier . . . .. . 99,00
4
do.
4½ Chile Gold=Anleihe . 88,80
5 Chinef. Staatsanleihe. 97,70
4½
89,60
do.
4½ Japaner . . . . . . . 90,40
5 Innere Mexikaner. . . 76,80
3
50,00
do.
4 Gold=Mexikanerv. 1904 72,70
5 Gold=Mexikaner . . . .
3 Buenos Aires Provinz 65,40
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
10 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt . . . . . . . 140,00
7 Nordd. Bloyd . . . . . 119,90
6½ Südd. Eiſenb.=Gef. . 125,00
Aktienausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60½
Einz. Mk. 408 . . 111,30
6 Baltimore und Ohio . 94,50
6 Schantungbahn . . . . 119,00
8 Luremb. Prince Henri 152,00
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 26,00
6 Pennſylvania R. R. . 110,00
Letzte Induſtrie=
Divid. Aktien.
4 Brauerei Werger .
62,00
28 Bad. Anilin= u. Soda=
Fabrik
. 542,50
14 Chem. Fabrik
Griez=
heim .
.233,00
30 Farbwerke Höchſt . . 599,50
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . 328,00
10 Cement Heidelberg . . 138,60
30 Chem. Werke Albert 440,00
14 Holzverkohlung
Kon=
ſtanz . . . . . . . 308,00
5 Lahmener. . . . . . . 123.00
Seten
Dinid
8 Schuchert, Nürnberg 147,75
12 Siemens & Halske 216,50
5 Beramann Electr. . 126,50
10Deutſch. Ueberſee Electr. 162,50
0 Gummi Peter . . . . 71,00
0 Kunſtſeide Frankfurt 57,10
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . .410,75
9 Maſchinenf. Badenia 140,00
0 Wittener Stahlröhren
9 Steana Romana Petr. 149,75
15 Zellſtoff Waldhof . . 219,00
12,83 Bad. Zucker=Wag=
.. 205,00
häuſel.
0 Neue Boden=A.A.=Beſ. 73,30
0 Südd. Immobilien 48,50
Bergwerks=Aktien.
10 Aumet=Friede . . . . 165,90
14 Bochumer Bergb. u.
Gußſt. . . . . . . 218,30
11 Deutſch=Luxemburg.=
. . . . 145,90
Bergb.
.177,50
10 Gelſenkirchener .
. 186,70
9 Harpener .
18 Phönix Bergb. und
Hüttenbetrieb. . . 249½
3 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
75,00
Caro. . . .
6 Laurahütte . . . . . . 163,25
10 Kaliwerke Aſchersleben
13
Weſteregeln 178,00
7½ South Weſt Africa
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Gef. 88,10
4½ Nordd. Lloyd=Obl.
4 Eliſabethbahn, freie . . 88,30
4 Franz=Jofefs=Bahn .
3 Prag=Durer . . . . . . 70,60
5 Oeſterr. Staatsbahn . 100,90
4 Oeſterr. Staatsbahn . 87,00
74,50
do.
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 95,50
do,
4
Ge a
2¾/1 Oeſt. Südb. (Lomb.) 52,10
3 Raab=Oedenburg . . 74,50
4 Kronprinz Rudolfbahn
4 Ruſſ. Südweſt. . . . . 84,60
4½ Moskau=Kaſan . . . 93,00
4
84,50
do.
4 Wladichawchas .. . . 85,10
4 Rjäſan Koslow . . . . 85,00
3 Portugieſ. Eiſenh. .. 70,10
do.
66,80
2¼ Zivorneſer . . .
3 Salonique=Monaſtir . 59,50
78,90
4 Baadadbahn . . .
4½ Anatoliſche Eiſenb.. 92,30
4 Miſſouri=Paciſie. . ..
4 Northern=Pacifie . . . 93,70
4 Southern=Paciſie .
88,50
5 St. Louis und San
Franciscs. . . . .
5 Tehuantepec . . . . . .
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Zürich . . 190,00
7½ Bergiſch=Märkiſche
.142,40
Bahn . .
9½ Berlin. Handelsgef. .158,00
6½ Darmſtädter Bank . 113,75
12½ Deutſche Bank . . . 242,80
6 Deutſche Vereinsbank 114,75
6 Deutſche Effekt.= und
W.=Bank . . . 112,40
10 Diskonto=Kommandit 181,40
8½ Dresdener Bank 148,10
10 Frankf. Hypoth.=B. 205,80
6½ Mitteld. Kreditbank 113,50
7 Nationalb. für Deutſchl. 114,50
7 Pfälziſche Bank. . . . 122,90
6.95 Reichsbank . . . .
7 Rhein. Kreditbank. . .127,25
5 A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 107,50
(½ Wiener Bankverein . 128,30
Pfandbriefe.
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 21.. . . . . . 95,00
InProz.
Zf.
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
S. 19.
85,40
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
94,00
S.52 . .
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00
84,00
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 97,40
3½
84,40
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 12, 13, 16
96,80
S. 14, 15, 17, 24/26
18—23. . . . . . . . . 96,80
3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, 6—8 .
84,40
S. 3—5 .
83,90
S. 9—11
84,30
4 Meininger Hyp.=Bank 95,50
3½
84,40
do.
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1917) . . 94,80
3½ do. (unk. 1914) . . 83,40
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,80
84,80
3½
do.
Städte=
Obligationen.
4 Darmſtadt . . ..
3½ do.
96,70
4 Frankfurt.
3½ do.
94,70
4 Gießen .
85,50
3½ do.
93,70
4 Heidelberg
do.
84,00
4 Karlsruhe
do.
4 Magdeburg.
31
do.
4 Mainz .
95,00
do.
94,75.
Mannheim
86,00
do.
München .
94,70
Nauheim
97,00
4 Nürnberg.
do.
83,50
4 Offenbach . .
In 3.)
3½ Offenbach . .
4 Wiesbaden .
. 96,70
do.
86,00
4 Worms.
94,00
85,00
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1886 .
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche . . Tlr. 100 174,80
3½ Cöln=Mindner 100
3 Holl. Komm. . fl. 100 108,80
3 Madrider . Fs. 100
4 Meininger Pr.=Pfand=
. . . . 136,50
briefe .
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 176,50
.. 125,00
3 Oldenburger . .
2½ Raab=Grazer fl. 150
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger. . . . . fl. 7
Braunſchweiger Tlr. 20 195,00
Fs. 15 —
Freiburger .
. Fs.45 —
Mailänder
. F8.10
do.
.fl. 7 35,40
Meininger .
Oeſterreicherv. 1864fl. 100 560,00
do. v. 1858fl. 100 496,00
Ungar. Staats . . fl. 100
Venediger . . . . Fs. 30 62,50
Türkiſche . . . . Fs.400
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereians . . . . 20,40
16,25
20 Franks=Stücke .
Amerikaniſche Noten . . . 4,18½
20,42
Engliſche Noten . .
80,95
Franzöſiſche Noten. .
Holländiſche Noten. . . . 168,60
78,60
Italieniſche Noten .
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,60
Ruſſiſche Noten . . .
81,00
Schweizer Noten . . .
Reichsbank=Diskonto. . . 6%
Reichsbank=Lombard Zsf. 7%
Saison-Ausverkau
Damenhemden, Beinkleider, Nachtjacken,
In der I. Etage Extra-Auslage enormer Posten
Wäsche,
Untertaillen, Anstandsröcke usw.
3-3
zu außergewöhnlich billigen Serien-Preisen.
Serie III
Serie IV
Serie I
Serie II
Serie V
2.25
1.95
95₰
1.35
1.75
Grosse Posten angestaubte Wäsche jetzt enorm billig!
Serie I Serie II. Serie V Serte V
Ein großer Posten zurückgesetzte Korsetts
in den Weiten 54—70 cm, sortiert, früherer Preis bis 10.− Mk. . . . . . . . jetzt 2.85 3.25 3.85 4.25 4.85
Ein großer Posten
Mädchen-Wasch- und Wollkleider
Serie I
Serie II
Serie III
Serie IV
Ein
osten Knaben-Waschanzüge, Knaben-Waschblusen sowie Russenkittel
in Größe 45—100 cm, aus guten Wasch- und Wollstoffen, nur gute
Verarbeitung, im Preise bedeutend ermäßigt, jetzt zum Aussuchen
jetzt enorm
billig!
Ein Posten Damen-Handschuhe
in modernen Farben, regulärer Wert bis 1.65
Serie I
Serie III
Serie II
Ein Posten
Damen-Strümpfe
jetzt jedes Paar
45
65 ₰ 85 ₰
schwarz, gute Qualitäten, englisch lang
Serie III
SSerie I
Serie II
jetzt jedes Paar
45
32 ₰
65 ₰
aus soliden Waschstoffen, um möglichst damit zu räumen, ohne Rück-
Große Posten Unterrocke
sicht auf den früheren Wert
SERIE IV 2.95
SERIE I 1.25
SEREE II 1.95
SERIE II 2.50
weit unter
Mar5st. gr 85t urilcts
Ein Posten Damen-Taschen Preis
regulärer Wert brdeutend höher.
GeiePosten
Engl. Tüll-Gardinen
jetzt jedes Fenster, 2 Flügel
Seiie I
II III
I
Eeite Posten
Erbstüll-Stores
mit Volant, jetzt jedes Stück
III
Serie I
II
IV.
2.50 3.25 4.90 6.25
2.75 4.25 6.25 8.75
Erst Posten
Madras- u. Leinen-
Künstler-Garnituren
2 Flügel, 1 Behang
Regulärer Wert bedeutend höher
jetzt jede Garnitur . . . . . 6.25
Selten billiges Angebot!
Schwere Elsässer
Rouleaux-Damaste
160 cm breit, in hübsch. Mustern,
ereme und gold, per Meter nur 1.25
Auf alle nicht
reduzierten Waren,
ausgenommen
einige Netto-
Arttkel, gewähre
ich doppelte
Rabattmarken Prozent
oder
in bar
ST
erhüte jetztzubilligsten A
kaufspreisen
Kaafhaus T. Schneider
Wornimi=Anserrkanf.
Einem geehrten Publikum bietet ſich jetzt ganz beſondere
Gelegenheit beim Einkaufe von Stickereien, da ich zur
bevor=
ſtehenden Inventur vom 1. Juli ab auf mein geſamtes reichhaltiges
Lager in Decken, Kissen, Läufer uſw., mit Ausnahme
der ind. und chin. Handarbeiten, einen Rabatt von 15%
gewähre, und bitte um geneigten Zuſpruch.
(14229a
Hubert Bringer, Hoflieferant
Kunststickerei
Wilhelminenstrasse 35.
Klein-Adler
dielängstersehnte kleine
Schreib-
maschine. Eine genaue
Nach-
bildung der weltberühmten
grossen (14135a
Adler-Schreibmaschine
Klare Schrift. Wunderbar
leichter Anschlag.
Inh. A. Ober,
Mühler Tober, Hollieferant.
Karlstraße 30, Telephon 2498.
Krentanchtel
Hektoliter 85 Pf., bei 10 Hl. 80 Pf.
Fichtenzapfen
Hektoliter 35 Pf., bei 10 Hl. 30 Pf.
Heinrich Keller Sohn
Heidelbergerstrasse 28.
Tel, 101. (B13898
I. Hess. Versich. geg. Ungezief.
Ibel & Lotz, G. m. b. H.
Eliſabethenſtr. 31. Telephon 461.
(15645
Fabrikant
Gutenberg’s Salmiak-Terpentin-Gallselfe, w. entenbers,
Darmstadt, ist besser u. billiger wie Seifenpulver u. alle sonstigen
Waschmittel, da reine Seife ohne jeglichen Sodazusats, Rein
Auf=
springen der Hände. — Blendend weisse Wäsche ohne Bleiche, vor.
züglich für wolléne u. bunte Stoffe. Kinder- u. Krankenwäsche
sollte nur mit dieser außerordentlich desinfizierenden Seife behandelt
werden. Man verlange ausdrückl. Paketemit Schutzmarke,
Guten-
berges. Preis pro Paket 40 und 20 Pf, überall käuflich. (662a
Vertilgung von Ungeziefer jeder
Art, wie Wanzen, Käfer, Ratten,
Mäuſe, Motten uſw. billigſt unt.
Garantie und ſtrengſter Diskretion.
Für Hausbel. botels Wälkereien,
Reſtaur. uſw. Verſicherung gegen
Ungezieferbeſonders zuempfehlen.
Aeußerſt geringe Jahresprämie.
Koſtenloſe Ausſprache an Ort und
Stelle, Poſtkarte genügt. (11272a
Eim Elenfelen
Lohnkutscherei u. Pension-Stallung
Darmstadt
Tel. 530 Heidelbergerstrasse 25 Tel. 530
Empfehle meine eleganten Equipagen (mit und
ohne Gummiräder) zu allen Gelegenheiten, sowie meine
(B15442
Neuzeitlichen
Automobile!
Stets friſches Kommißbrot 2 Stück eichene Fenſter,
50 Pfg., auch i. Ausſchn., empfiehlt! 1,95X1,00 lichte Größe, billig ab=
Emald. Eliſabethenſtr. 56. (*3211mds lzugeben Soderſtr. 48. (*3322ds
Kongreſſe und Verbandstage.
2.9. Deutſcher landwirtſchaftlicher
Genoſſenſchaftstag.
— Wiesbaden, 17. Juli. In Anweſenheit von
über 600 Vertretern deutſcher landwirtſchaftlicher
Ge=
noſſenſchaften, ſowie von Delegierten befreundeter
Or=
ganiſationen aus Holland, Belgien, der Schweiz,
Däne=
mark und den Vereinigten Staaten trat heute vormittag
hier im „Paulinenſchlößchen” der Reichsverband
der deutſchen landwirtſchaftlichen
Ge=
noſſenſchaften zu ſeiner 29.
Hauptverſamm=
lung zuſammen. Der Vorſitzende Landesökonomierat
Johannſſen=Hannover eröffnete die Tagung mit einer
Begrüßung der Erſchienenen und gedachte mit ehrenden
Worten des verſtorbenen Generalanwalts Haas=
Darm=
ſtadt, des großen Organiſators des landwirtſchaftlichen
Genoſſenſchaftsweſens Der Präſident der Preußenkaſſe
Geheimrat Dr. Heiligenſtadt überbrachte die Grüße
des Finanzminiſters. Der Finanzminiſter ſei der
Mein=
ung, daß heute eine Landwirtſchaft ohne
Genoſſenſchafts=
weſen nicht mehr möglich ſei. Der deutſchen
Landwirt=
ſchaft ſtänden in der Zukunft neue ſchwere Kämpfe bevor
und die Löſung der ihr obliegenden ſchweren Aufgaben
werde nur möglich ſein und die Landwirtſchaft werde nur
dann aus dem Streit der Intereſſen als Siegerin
hervor=
gehen wenn der bisher mit ſo großem Erfolg betätigte
Genoſſenſchaftsgedanke ſich auch in Zukunft weiter
ent=
wickeln werde. (Lebh. Beifall.) Dr. Alberti=
Wies=
baden, ſprach namens des Schultze=Delitzſchen Verbandes
und betonte die Gleichartigkeit der beiderſeitigen
Auf=
gaben. Herr v. Heimburg überbrachte die Grüße der
Landwirtſchaftskammer, Juſtizrat Dietrich=Berlin
ſprach für den Verband der ländlichen Genoſſenſchaften in
Berlin.
An erſter Stelle referierte ſodann Verbandsdirektor
Petitjean=Wiesbaden über Die Entwicklung des
landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaftsweſens im
Regie=
rungsbezirk Wiesbaden‟. Er hob rühmend die Förderung
des Genoſſenſchaftsweſens im Regierungsbezirk
Wies=
baden durch die Behörden hervor und verſprach, daß der
Wiesbadener Unterverband auch in Zukunft getreu den
Bahnen des Reichsverbandes folgen werde.
An den Kaiſer wurde ſodann folgendes
Huldig=
ungstelegramm abgeſandt: „Die Vertreter von über
16000 landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften, im
Paulinen=
ſchlößchen zu Wiesbaden zu ihrer Hauptverſammlung
verſammelt, huldigen Eurer Majeſtät als dem
Schirm=
herrn des Friedens und aller gemeinnützigen Arbeit und
ſenden ihrem geliebten Kaiſer den Ausdruck der Treue,
Liebe und Verehrung.”
Hierauf erſtattete der Generalanwalt Johanſſen=
Hannover den
Jahresbericht.
In demſelben wird hervorgehoben, daß auch im
abge=
laufenen Jahre in der landwirtſchaftlichen
Genoſſen=
ſchaftsbewegung eine Steigerung zu konſtatieren ſei. Sie
umfaſſe 99 Zentralgenoſſenſchaften, 17214 Spar= und
Darlehnskaſſen, 3520 Bezugsgenoſſenſchaften, 2420
Molke=
reigenoſſenſchaften, 3839 ſonſtige Genoſſenſchaften,
zu=
ſammen 27192. Geſetzgebung und Rechtſprechung und
Verwaltung des Reiches und der Bundesſtaaten haben im
Berichtsjahre namentlich in den Fragen des Verſiche=
rungegeſetzes für Angeſielle, des Poſſcheckgeſetes, der
Wehrvorlage, des Quittungsſtempels, der Notſtandtarife
uſw. den Intereſſentenkreis der landwirtſchaftlichen
Ge=
noſſenſchaften lebhaft berührt. Der Reichsverband hat
alle dieſe geſetzgeberiſchen Vorgänge fortgeſetzt verfolgt
und die Wünſche ſeiner Mitglieder in zweckentſprechender
Weiſe beachtet. Die innere Entwicklung des
landwirt=
ſchaftlichen Genoſſenſchaftsweſens iſt gekennzeichnet durch
das eifrige Beſtreben nach einer Vervollkommnung der
Tätigkeit der Genoſſenſchaftsverbände und der einzelnen
Genoſſenſchaften. Anknüpfend an die Vorgänge im
heſ=
ſiſchen Genoſſenſchaftsweſen und an den Zuſammenbruch
der Reichsgenoſſenſchaftsbank mahnte der Vorſitzende in
ernſten Worten, die bewährten genoſſenſchaftlichen
Grund=
ſätze ſtets zu beobachten. Beſonders notwendig ſei eine
Stärkung des eigenen Kapitals durch angemeſſene
Er=
höhung der Geſchäftsanteile. Die genoſſenſchaftliche
Be=
zugstätigkeit hat ſich im Berichtsjahr in befriedigender
Weiſe fortentwickelt. Es läßt ſich eine erhebliche Zunahme
des Abſatzes an landwirtſchaftlichen Bedarfsartikeln aus
dem den Zentralgeſchäftsſtellen des Reichsverbandes
vor=
liegenden Material erkennen. Ihren Mittelpunkt bildet
die genoſſenſchaftliche Arbeit im Reichsverband der
land=
wirtſchaftlichen Genoſſenſchaften. Ihm gehören nach dem
Ausſcheiden der Raiffeiſen=Verbände nunmehr 29
Pro=
vinzial= bezw. Landesverbände mit 15930
Genoſſen=
ſchaften an. Der Reichsverband hat durch ſeine Organe
an allen mannigfachen genoſſenſchaftlichen Beſtrebungen
lebhaften Anteil genommen und hat zu ihrer Förderung
beigetragen. Die genoſſenſchaftliche Zentralkaſſe des
Reichsverbandes hatte den Genoſſenſchaften Ende 1912
insgeſamt 308 Millionen Mark an Kredit gewährt. Die
Zentralein= und Verkaufsgenoſſenſchaften ſetzten im Jahre
1912 für 269 Millionen Mark landwirtſchaftliche
Bedarfs=
artikel ab. Der Geſchäftsbericht wurde ohne Debatte
ge=
nehmigt.
Als nächſter Tagungsort wurde unter großem
Bei=
fall der Verſammlung Breslau gewählt.
Es folgten zwei Vorträge des Oekonomierats
Bier=
natzki=Kiel über „die Zwangsbezugspflicht bei den
Zen=
traleinkaufsgenoſſenſchaften und den örtlichen
Bezugs=
genoſſenſchaften” und des Generalſekretärs Berg=Karlsruhe
über „Neuere Erfahrungen auf dem Gebiet der
genoſſen=
ſchaftlichen Milchverwertung”. — Morgen werden die
Ver=
handlungen fortgeſetzt.
soziale Studentenarbeit.
Flugſchriften des Sekretariats Sozialer
Studenten=
arbeit (M.=Gladbach, Kurze Straße 10.) Heft 1. Carl
Sonnenſchein=M.=Gladbach: „Bonn am Rhein” (10 Pfg.)
— Heft 5. Anton Sack=Leipzig: „Ein Semeſter in
Mün=
chen” (15 Pfg). Nur direkt vom Sekretariat Sozialer
Studentenarbeit zu beziehen.
Sonnenſchein widmet ſeine Broſchüre der alten
rhei=
niſchen Muſenſtadt. Taucht da nicht vielen bei ihrem
Namen die Erinnerung an frohe Stunden, an Becherklang
und heitere Lieder, an muntere Mädchen und tollen
Un=
fug auf? Jawohl! Hier hat mancher ſeines Lebens
ſchönſte Zeit verbracht, an die er noch als ſilbergrauer
Philiſter gerne zurückdenkt, wenn ſein Blick auf Band und
Mütze an der Wand des trauten Arbeitszimmers fällt.
Backfiſchträume, Jugendpläne Frühlingspracht, Ausflüge,
Ballgeſpräche, Hopfengeruch, Wein, Lieder. Mancher aber
hat ſich hier auch zu Grunde gerichtet. Wein und Weib
haben es ihm angetan —, wenn er ſich nicht zur rechten
Zeit aus den Ketten des Laſters frei machen konnte Ja
Bonna, du biſt eine leichtfertige, oberflächliche Stadt.
Einen Kampf will der Verfaſſer gegen dich nicht führen.
Wohlgemerkt! Er will dich nur aufwecken aus
träumen=
dem Schlummer des Leichtſinns, er will dich einen ernſten
Weg weiſen. Dieſe Zeilen ſollen ein Aufruf ſein an deine
Söhne: Es gilt ein Beiſpiel unſerem Volke zu geben.
Der übertriebene Alkoholgenuß, das Herrenmenſchentum,
die entwürdigende Herablaſſung zu kleinen Leuten, das
Beiſpiel bequemer Nichtstuerei vergiftet das Volk bis
aufs Mark. Statt deſſen ſoll der Student mitarbeiten und
mithelfen, daß der große ſoziale Gedanke des 20.
Jahr=
hunderts verwirklicht werde. Gar viele Möglichkeiten
gibt es dazu.
Daß nun dieſe Gedanken in der Praxis durchführbar
ſind, daß es keine phantaſtiſchen Hirngeſpinſte eines
Wirr=
kopfes ſind zeigt uns Sack in der ſehr leſenswerten
Bro=
ſchüre: „Ein Semeſter in München”. Es iſt dies der
Bericht der ſozialſtudentiſchen Zentrale München über die
Arbeit des Winter=Semeſters 1912/13. Er erzählt von
regem Leben und ernſter Arbeit, von vorwärtsdrängender
Entwicklung dem Ziele entgegen. Er berichtet von der
rührigen Wirkſamkeit vieler begeiſterter Akademiker in der
Iſarſtadt, von ſtetem Wachſen in den verſchiedenſten
Ab=
teilungen, in die ſich die Zentrale gliedert: Gymnaſiaſten=,
Adreſſen=, Preſſe=, Arbeiterkurs=, Agitationsabteilung uſw.
Der Armenpflege ſchenkte man große Aufmerkſamkeit.
Wird doch im perſönlichen Verkehr mit den Armen, den
Enterbten, den Leidenden die Lebensauffaſſung
vor=
urteilsfreier. Dieſe Tätigkeit iſt, ſo unſcheinbar ſie nach
außen ſein mag, Charakterſache, eine
Perſönlichkeitsauf=
gabe. Bei der weltabgewandten Art unſerer Bildung
gilt das von der ſozialen Arbeit überhaupt.
Perſönlich=
keitsaufgaben aber werden nicht „ſpäter” nicht erſt nach
dem akademiſchen Studium gelöſt. Schöne Erfolge kann
die Vortragsabteilung verzeichnen So wurden in der
Zeit vom November 1912 bis Mitte März 1913 nicht
weniger als 92 Vorträge über die verſchiedenſten Themen
(religiöſe, ſoziale, geſchichtliche ꝛc.) gehalten. Der
Wohn=
ungsabteilung iſt es gelungen, ein ſtudentiſches
Wohn=
ungsamt zu gründen und den viel beſprochenen erſten
ſtudentiſchen Wohnungskongreß in München am 24. Mai
zuſtande zu beingen. Viel leiſtete auch die
Jugend=
abteilung. Vor allem förderte man den herzlichen
Freund=
ſchaftsverkehr mit den Lehrlingen. Spiel und Sport,
Wanderungen und Unterhaltungen verſchiedenſter Art bot
man den Söhnen des Handwerks. In den 20
Lehrlings=
vereinen wurden nicht weniger als 38 Vorträge gehalten.
Auf dem Gebiete der Jugendgerichtspflege wurde eine
recht intenſive Tätigkeit entfaltet. So wurde vor allem
das Knabenheim an der Iſartalſtraße beſucht, wo die
Studenten den obdachloſen, gefährdeten und ſtraffälligen
Knaben Unterhaltung und Belehrung boten. Ein ſchöner
Anfang; möge das Begonnene weiter blühen und
ge=
deihen!
H. L.
Großh. Landesmuſeum. Geöffnet: Sonn= und
Freitags von 10—1 Uhr, Mittwochs und Sonntags
von 3—5 Uhr, Eintritt frei; Dienstags, Donnerstags
und Samstags von 11—1 Uhr gegen Eintrittsgeld.
Kunſthalle am Rheintor, geöffnet Werktags von
11—4 und Sonntags von 10—4 Uhr.
NACHDRUcK VERBOTEN!
Samstag, den 19. Juli
gewähren wir auf alle an diesem Tage bei uns gekauften Waren
100o Rabatt
Die Preise verstehen sich für jedermann ohne Ausnahme rein
metto nur gegen Bar.
Wir machen dabei besonders darauf aufmerksam, dass diese
Extra-Vergünstigung nur für reguläre Waren gültig ist. Die bereits
reduzierten Ausverkaufs-Artikel sind nicht inbegriffen.
für schmale Füsse
Extra-Angebot!
150 Paar Damen- u. Herrenstiefel feinste Rahmenarbeit jed. Paar 8.50
uhwarenhaus
Sch
Speier inh.: Paul wilda har Ladwigstr.1e
Verkaufsstellen von Speier’s Schuhwaren: Frankfurt a. M., Zeil 123 (Zeil-Palast), Offenbach, Hanau, Worms,
Würz-
burg, Nürnberg, Stuttgart, Straßburg, Köln, Aachen, Dortmund, Leipzig, Linden, Hannover, Hamburg, Breslau,
(15681
Düsseldorf, Duisburg, Hamm, Bonn, Limburg a. d. L.
Besonders offerieren wir:
6)50
975
5
Strand-Schuhe jetzt nur . . . . . . . . . 2
67
55
Leinen-Schuhe jetzt nur . . . . . . . . 450
1950
Gebirgs-Stiefel mit Beschlag. . . . . . 1850 1550 12
Touren-Stiefel elegante Sportschuhe 2100 1750 1450
Bekanntmachung.
Die nachſtehende Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem
Truppenübungs=
platz bringen wir hierdurch zur allgemeinen Kenntnis.
(14797a
Darmſtadt, den 5. Juli 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: Dr. Reinhart.
Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppen=Uebungsplatz Darmſtadt
für die Zeit vom 21. bis 26. Juli 1913.
Die
Dauer der
Tag
Datum
Truppenteil Abſperrung Abſperrung Bemerkungen
erſtreckt ſich
von bis=
8eV.
21. Juli Montag
10 N.
80Abds. 120 Nachts
21. Juli Montag
Nachtſchießen
22. Juli 1 Dienstag
80 V. 1 10 N. 1 Ueber das
22. Julit 1Dienstag
80 Abds. 120 Nachts
ganze Nachtſchießen
Feldartillerie ! zo V.
23. Juli (Mittwoch
10 N. 11 Abſperr=
24. Juli Donnerstag
8eV.
1 Gelände
25. Juli 1 Freitag
3eV. 10N.
26. Juli Samstag
1 N.
8=V.
Jakob Hohlmann k. wurde als Feldſchüßz für die Gemeinde Rieder=Ramſtadt
verpflichtet.
Bekanntmachung.
Am 21., 22., 24. und 25. Juli 1913 von 7 Uhr vormittags bis zum Einbruch der
Dunkelheit wird Schießen mit ſcharfer Munition von Truppenteilen des XVIII.
Armee=
korps auf dem Schießplatz bei Meſſel abgehalten werden.
Schußrichtung vom Steinhügel, 1 km nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Das gefährdete Gelände:
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
. Weſten: Dammweg-Brunnersweg ausſchließlich,
„ Süden: Forſthaus Steinacker-Steinhügel ausſchließlich,
„ Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über
Milches=
wieſe-Sauwieſe-Schreibertswieſe-Geishecke einſchließlich
wird während des Schießens durch Poſten, Wegſchranken und Warnungstafeln abgeſperrt.
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten (Polizei=
Verordnung Kreisamt Darmſtadt, 25. September 1909.)
(13973a
Darmſtadt, den 25. Juni 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Michel.
Der Kanarienzucht= und Vogelſchutz=Verein, ſowie der Canarienklub, beide zu
Darmſtadt, beabſichtigen mit einer von ihnen geplanten Ausſtellung eine Verloſung
von Kanarienhähnen zu verbinden.
Das Großh. Miniſterium des Innern hat die nachgeſuchte Erlaubnis zur
Ver=
anſtaltung dieſer Verloſung unter der Bedingung erteilt, daß bis zu 5000 Loſe zu
0,35 Mk. das Stück ausgegeben werden dürfen und mindeſtens 60% des
Brutto=
erlöſes aus dem Verkaufe der Loſe zum Ankauf von Gewinngegenſtänden zu
ver=
wenden ſind.
(15557
Der Vertrieb der Loſe in der Provinz Starkenburg iſt geſtattet.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 Portemonnaie mit über 2 Mk. Inhalt und einer
Eiſenbahnfahrkarte Dieburg-Darmſtadt. 1 Zehnmarkſchein. 1 ſilb.
Damenuhr. 1 Paket Kleider. 1 ſtarker Haaraufſteckamm. 1
Taſchen=
meſſer mit Hornſtiel. 1 goldene Broſche mit 3 Opalen. 1. kleines
ſchwarzes Kinderportemonnaie mit einigem Inhalt. 1 ſilb.
Ketten=
armband. 1 großer Schlüſſel. 1 kleines braunes Portemonnaie mit
über 2 Mk. Inhalt. 1 weißes Taſchentuch und 2 mittelgroße Schlüſſel.
5 Viſitkartentäſchchen mit Karten, auf den Namen Keller lautend.
1 Zwicker mit Futteral. 1 ſilberne Filigranbroſche mit 5 Granat=
(15603
ſteinen.
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 20. Juli,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Hirſch=Apotheke, Nieder=Ramſtädterſtraße und
Apotheke am Juſtizpalaſt, Bismarckſtr. Alle übrigen Apotheken
ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Bekanntmachung.
Betreffend: Wochenmarkt.
Der Wochenmarkt iſt auf den alten Schlachthofplatz
ausge=
dehnt worden.
Die Anfahrt der Marktfuhrwerke zum Schiller= und alten
Schlachthofplatz hat von der Alexanderſtraße und dem Schloßgraben
her zu geſchehen.
Darmſtadt, den 18. Juli 1913.
(15689so
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Jſ. B.: Stumpf
Verkaufspreiſe der Sleiſch= u. Wurſtwarent. d. Haupt= u. Reſidentſtadt Darmſtadt
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
per 1g
Ochſenfleiſch
96 Pfg.
Rindfleiſch .
90
70
Fett, roh . .
Fett, ausgelaſſen . . . 80
Leber
80 „
Kalbfleiſch
100 „
. 100
Hammelfleiſch
70
Bruſt .
Schweinefleiſch,
Bauch=
lappen mit Zugabe. 90 „
Schweinefleiſch,
Bauch=
lappen ohne Zugabe 100 „
Schweinefleiſch, Braten=
. 100 „
ſtücke
Kotelett, Kotelettſtück u.
geſalzenes Fleiſch . 110 .
pert 1g
Dörrfleiſch
. 120 Pfg.
Speck
„ 120 „
Schmalz, ganz und
ausgelaſſen . .
90
Schinken m. Bein . . . 120 „
Rollſchinken .
* 140. „
Schinken (gekocht) im
Ausſchnitt
. 240
Lenden u. Schnitzel . . 140 „
Fleiſch ohne Knochen u.
gehacktes Fleiſch . . 130
Rippenſpeer m. Knochen 120 „
Rippenſpeerohne Knochen 140 „
Schwartenmagen,
Fleiſch= u. Bratwurſt 96 „
Leber= u. Blutwurſt . . 80 „
Dienachſtehende Bekanntnachung bringe ich hermit zur
öfent=
lichen Kenntnis.
Darmſtadt, den 14. Juli 1913.
Der Oberbürgermeiſter:
I. V.: Jäger.
Betr.: Antrag der Stadt Darmſtadt auf Einleitung des
Enteig=
nungsverfahrens wegen des zur Anlage der
Heidelberger=
ſtraße erforderlichen Geländes der Grundſtücke Fl. XXI
Nr. 1, 1¾/10, 2, 2¾/10 Gemarkung Darmſtadt.
Bekanntmachung.
Der Großh. Oberbürgermeiſter der Haupt= und Reſidenzſtadt
Darmſtadt hat namens der Stadt Darmſtadt auf Grund des Art. 11
der allgemeinen Bauordnung und der Art. 1 und 2 des Geſetzes vom
26. Jult 1884,
17. Juli 1899, die Enteignung von Grundeigentum betreffend, zur
Anlage der Heidelbergerſtraße Antrag auf Einleitung des
Enteig=
nungsverfahrens wegen der nachbezeichneten, in der Gemarkung
Darmſtadt gelegenen Grundſtücke geſtellt:
Inhalt
der der
Flur Nr.
Eigentümer Wohnortl Ge=
zuent=
ſamt=eign.
fläche Fläche
am am
XXI
Röder, Friedrich,
Heinz, Konrad, und Darmſtadt 918 918
Henkel, Heinrich Dritter
XXI 19 dieſelben
105 105
KxI
1538 769
41XXI 290
596 578
Dies wird zur öffentlichen Kenntnis gebracht mit dem
An=
fügen, daß der Antrag nebſt Plänen vom 14. bis 27. Juli d. Sg.
einſchl. auf dem Stadthauſe dahier — Zimmer Nr. 67 — während
der üblichen Dienſtſtunden zu jedermanns Einſicht offen liegt.
Zur Verhandlung über den Plan und die zu leiſtende
Ent=
ſchädigung, ſowie zur Entgegennahme etwaiger Einwendungen und
Anträge wird Tagfahrt vor der Lokalkommiſſion anberaumt auf:
Mittwoch, den 30. Juli 1913,
nachmittags 3 Uhr
(Sitzungsſaal des Kreisausſchuſſes, Darmſtadt. Neckarſtraße 3).
Die Eigentümer, Pächter, Mieter und ſonſtige an den
abzu=
tretenden Grundſtücken perſönlich Berechtigte, ſowie alle übrigen bei
der Enteignung Beteiligten werden aufgefordert
1. Einwendungen gegen den Plan bei Meidung des Ausſchluſſes
und Annahme der Einwilligung in die beanſpruchte Abtretung
oder Beſchränkung,
2. Erklärung auf die angebotene Entſchädigungsſumme bei
Mei=
dung der Unterſtellung der Annahme des Angebots,
3. Anträge auf Ausdehnung der Enteignung bei Meidung des
Ausſchluſſes mit kolchen,
4. Anträge auf Aufrechterhaltung beſtehender Laſten (Art. 19
des Geſ.) bei Meidung des Ausſchluſſes mit ſolchen,
5. Anträge auf Einrichtung und Unterhaltung von Anlagen,
welche für die benachbarten Grundſtücke oder im öffentlichen
Intereſſe zur Sicherung gegen Gefahren und Nachteile
not=
wendig ſind oder notwendig werden bei Meidung des
Aus=
ſchluſſes mit ſolchen,
6. etwaige noch unbekannte Anſprüche und Rechte an die zu
enteignenden Grundſtücke bei Meidung des Ausſchluſſes mit
ſolchen,
in dem oben erwähnten Termin mündlich vorzubringen. Wer am
perſönlichen Erſcheinen verhindert iſt, hat ſich zur Vermeidung
der vorgenannten Rechtsnachteile durch einen mit ſchriftlicher
Vollmacht verſehenen Bevollmächtigten vertreten zu laſſen.
Zugleich werden die Eigentümer auf folgende Beſtimmungen
der Art. 27 u. 9 des Enteignungsgeſetzes beſonders verwieſen:
1. Artikel 27: Wenn dritte Perſonen als dinglich Berechtigte oder
wegen ſonſtiger Rechtsverhältniſſe bei der Enteignung beteiligt
ſind, ſo muß ſie der Eigentümer ſofort nach Zuſtellung der
Bekanntmachung der unterzeichneten Behörde bezeichnen, welche
ſie ſodann unter Androhung des geeigneten Rechtsnachteils zu
der Tagfahrt vorzuladen hat.
Unterläßt der Eigentümer dieſe Bezeichnung, ſo bleibt
er für dieſe Anſprüche verantwortlich.
2. Artikel 9: Der Eigentümer des abzutretenden Grundſtücks muß
von Zuſtellung der Bekanntmachung an zu neuen Anlagen
oder zu einer von der bisherigen, beziehungsweiſe der
gewöhn=
lichen abweichenden Art der Bewirtſchaftung die Genehmigung
des Großh. Oberbürgermeiſters der Stadt Darmſtadt
ein=
holen, widrigenfalls dafür eine Entſchädigung demnächſt nur
inſoweit verlangt werden kann, als durch die Veränderung auch
für den öffentlichen Zweck, für welchen die Enteignung geſchieht,
der Wert des Geländes erhöht worden iſt.
Räumt der Eigentümer von dem obigen Zeitpunkt an
einem anderen ein dingliches Recht an dem zu enteignenden
Grundſtück oder ein perſönliches Recht auf deſſen Benutzung
ohne Genehmigung des Großh. Oberbürgermeiſters von
Darm=
ſtadt ein, ſo ſteht jenem anderen an die Stadt ein Anſpruch
auf eine beſondere Entſchädigung nicht zu.
Die Unternehmerin wird zu dem Termin unter dem
Rechts=
nachteile geladen, daß im Falle ihres Ausbleibens Verzichtleiſtung
auf Fortſetzung des Enteignungsverfahrens unterſtellt und ſie mit
den bis dahin entſtandenen Koſten belaſtet werden wird. (15239ism
Darmſtadt, den 9. Juli 1913.
Der Vorſitzende der Lokalkommiſſion:
Piſtor, Großh. Regierungsrat.
Bekanntmachung.
Betr.: Die Wahlen zur Stadtverordneten=Verſammlung.
Nach Art. 38 I des Geſetzes die Städteordnung betr., vom
8. Juli 1911 ſind wahlberechtigt „alle männlichen Einwohner, welche
die deutſche Reichsangehörigkeit beſitzen und ſeit drei Jahren in der
Gemeinde wohnen, unter der Vorausſetzung, daß ſie am
Wahltae=
das fünfundzwanzigſte Lebensjahr vollendet haben und vom 1. April
des dem Rechnungsjahr, in welchem die Wahl ſtattfindet,
vor=
hergehenden Jahres an gemeindeſteuerpflichtig ſind”.
Nach Art. 38 IIa ſind jedoch auch ſolche Perſonen wahlberechtigt,
bei denen die Vorausſetzungen der Wahlberechtigung im übrigen
vorliegen und die nur deshalb nicht zur Gemeindeſteuer hinzugezogen
ſind weil ſie in Gemäßheit des Art. 5 Abſ. 1 u. 2 des Geſetzes vom
12. Auguſt 1890, die allgemeine Einkommenſteuer betr, bei der
Be=
ſteuerung mit anderen Perſonen zuſammen als eine Perſon angeſehen
werden.
Ich richte an die hiernach in Betracht kommenden, im Geſchäft
der Eltern tätigen Söhne, ſowie an dieſenigen männlichen Perſonen,
die aus Mangel an Mitteln zur Führung eines eigenen Haushalts
in die Haushaltung ihrer Eltern oder Kinder aufgenommen wurden,
die Aufforderung, ſich alsbald im Stadthauſe, Zimmer Nr. 6, zu
melden, um ihre Aufnahme in die Liſte der Stimmberechtigten zu
beantragen.
Darmſtadt, den 2. Juli 1913.
(15098ss
Der Oberbürgermeiſter:
J. V.: Schmitt,
Schlachtviehmärkte Darmſtadt
im Schlachtviehhof neben dem ſtädtiſchen Schlachthof. —
Schweine=
märkte: Montags, Mittwochs und Donnerstags. Kälbermärkte:
Montags und Donnerstags. Bei Kälbermärkten iſt der Verkauf
von Großvieh geſtattet. Bahnanſchluß. Modernſte, ſeit 3. Februar
(4329a
ds. Js. geöffnete Neuanlagen.
Nähere Auskunft erteilt die
Schlacht= und Viehhofdirektion.
Spottbillig! Küchenſchr., 2tür.
Kleiderſchr., 4 Stühle, Spieg.
*3562) Alexanderſtr. 17½, Hth., III.
Guterh.üerr. Aus., Hose, Krag. Nr. 18,
Manschett., für ſtarke Fig. zu verk.
Näh. in der Expedition. (*3537sid
Uederſicht
der Durchſchnittspreiſe von
folgen=
den Früchter und
Verbrguchsgegen=
ſtänden in der Zeit
vom 1. bis 15. Juli 1913:
per Sack à 100 Kilo
Weizen von Mk. 21.— bis 23.—
„18.-
„ 20.-
Korn
„ 19.50
„ 18.—
Gerſte
Hafer
. 19.− „ 21.—
Butter ½ Kilo Mk. 1.40
Butter in Partien Mk. 1.30
Eier per Stück 9 Pfg.
Eier in Partien per 25 Stück
Mt. 2.
Kartoffeln per 100 Kilo Mk. 8.—
Kartoffeln per 25 Kilo Mk. 2.—
Kornſtroh per 50 Kilo Mk. 3.—
Heu per 50 Kilo Mk. 4.—
Darmſtadt, 18. Juli 1913.
Großh. Polizeiamt Darmſtadt.
Die Herren Armenärzte
Dr. Langsdorf und Dr. Degen
werden während ihrer
Abweſen=
heit in der Armenpraxis vertreten
durch Herrn Dr. Bönning,
Mühl=
ſtraße 12 bezw. durch Herrn Dr.
Hammer, Beſſungerſtraße 3.
Darmſtadt, 15. Jult 1913.
Städtiſches Armen= und
Fürforgeamt.
Krapp. (15673
Bekanntmachung.
In dem Konkursverfahren über
das Vermögen des Jakob
Leiß=
ler III. in Nieder=Ramſtadt wird
Termin zur Abnahme der
Schluß=
rechnung des Verwalters, zur
Er=
hebung von Einwendungen gegen
das Schlußverzeichnis der bei der
Verteilung zu berückſichtigenden
Forderungen, ſowie zur Prüfung
der nachträglich angemeldeten
For=
derungen anberaumt auf (15635
Montag, 11. Auguſt 1913,
vormittags 11 Uhr
Zimmer 118, Neues
Gerichtsge=
bäude, Mathildenplatz.
Darmſtadt, 17. Juli 1913.
Großherzogliches Amtsgericht II.
Bekanntmachung.
Mittwoch, 13. Auguſt I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Kaufmann Auguſt
Kuhlmann, z. Zt. in Brisbane in
Auſtralien, und deſſen Sohn
Fried=
rich Wilhelm Kuhlmann daſelbſt,
im Grundbuch hieſiger Gemarkung
zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. am
III 596¾/10 244 Hofreite
Rhön=
ring Nr. 11,
III 596 65 Grasgarten,
Vorgarten,
daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (B8712
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, kann
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
reicht.
Darmſtadt, 14. Juli 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,15586
Bekanntmachung.
Montag, 11. Auguſt I. Js.,
vormittags 10 Uhr
ſoll die dem Mathias
Schieß=
linger dahier zugeſchriebene
Lie=
genſchaft:
Flur Nr. qm
IV 242 534 Hofreite
Land=
graf
Philpps=
anlage Nr. 24,
in unſerem Büro zwangsweiſe
ver=
ſteigert werden.
(B8912
Darmſtadt, 2. Juli 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,14565
Darmſtädter Herbſtmeſſe 1913.
Für die vom 21. bis 30. September 1913 dauernde
Herbſt=
meſſe und die am 21., 22. und 28. September ds. Js. ſtattfindende
Beſſunger Kirch= und Nachkirchweihe werden auf Grund eines
neuen Belegungsplans die folgenden Plätze auf dem Wege des
ſchriftlichen Angebots vergeben.
a. Herbſtmeſſe:
1. für ein Dampfkaruſſell bis 18 m Durchmeſſer,
2. für ein Karuſſell oder eine Schaukel (ohne Dampfbetrieb)
bis 15 m Durchmeſſer,
3. für ein Karuſſell (ohne Dampfbetrieb) bis 12m Durchmeſſer,
4. für ein Hippodrom oder großes Schaugeſchäft bis 22 m
Durchmeſſer.
5. für ein großes Schaugeſchäft bis 22 m Front und 10 m
Tiefe (einſchl. Stützen),
6. für mehrere Schaubuden in verſchiedenen Größen,
7. für mehrere Schießbuden und
8. für eine Photographiebnde.
b. Beſſunger Kirch= und Nachkirchweihe.
1. ein Platz von 11 m Durchmeſſer für Karuſſell oder Schaukel
ohne Dampfbetrieb,
2. ein Schau= oder Schießbudenplatz bis 8 m Front und
6 m Tiefe.
Die Bedingungen mit Angebotsſchein und Plan ſind gegen
Einſendung von 50 Pfg. von dem Unterzeichneten zu bezihen. Sie
liegen nebſt dem Plan auch bei dem ſtädtiſchen Marktmeiſter (
Rat=
haus am Marktplatz) zur Einſicht offen.
Allen Angeboten ſind genaue Angaben über die Größe und
die einzelnen Abmeſſungen der Geſchäfte beizufügen. Angebote auf
Schaubudenplätze müſſen außerdem eingehende Angaben über die
Art des Unternehmens enthalten.
Angebote ſind, unter Verwendung der vorgeſchriebenen
An=
gebotsſcheine und mit der Aufſchrift „Angebot auf Meßplätze”
ver=
ſehen, bis ſpäteſtens
Donnerstag, den 24. Juli
bei dem Unterzeichneten einzureichen.
Die ſämtlichen übrigen Plätze werden öffentlich verſteigert
und zwar:
1. mehrere Plätze für große Zuckerbuden mit 8, 9 und 10 m
Front und 2½ m Tiefe,
2. ein oder zwei Plätze für Waffelbuden von 8 m Front und
2½—3½ m Tiefe,
3. die ſämtlichen Plätze für Verkaufsbuden und
4. die Plätze für Geſchirr, Glas und Porzellan.
Bemerkt wird, daß die am Hallenſchwimmbad gelegenen,
bis=
her aus freier Hand abgegebenen Plätze von 3: 2,20 m und 2: 2,20 m
bei der Verſteigerung zum Ausgebot gelangen.
Die Verſteigerung findet ſtatt am Dienstag, den 2.
Sep=
tember, vormittags 9½ Uhr, im oberen Lokale der Turngemeinde
am Woogsplatz.
(14588a
Der Meßplan und die Verſteigerungsbedingungen liegen
bei dem ſtädtiſchen Marktmeiſter zur Einſicht offen.
Darmſtadt, den 28. Juni 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
Bekanntmachung.
Nach Beendigung der baulichen Unterhaltungsarbeiten iſt das
ſtädtiſche Leihamt von Montag, den 21. Juli lfd. Js.,
vormit=
tags von 8 Uhr an, für das Publikum wieder geöffnet.
Darmſtadt, den 17. Juli 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
I. V.: Schmitt.
(15627so
Bekanntmachung.
Die eingeſchriebene Hilfskaſſe Nr. 13 Weiterſtadt bei Darmſtadt
hut ſich am 23. April 1913 aufgelöſt, beſtätigt durch Senatsbeſchluß
des Kaiſerlichen Aufſichtsamtes für Privatverſicherung in Berlin vom
19. Juni 1913.
Dieſelbe iſt in Liquidation getreten und iſt der ſeitherige
Vor=
ſtand zu Liquidatoren beſtellt worden. Es werden nun alle Gläubiger,
welche noch Forderungen an die Hilfskaſſe Nr. 13 zu machen haben,
aufgefordert, ihre Forderungen bis längſtens 1. Oktober 1913
bei dem Unterzeichneten einzureichen.
(15621
Weiterſtadt, den 18. Juli 1913.
Der Vorſtand der eingeſchriebenen Hilfskaſſe Nr. 13 Weiterſtadt.
J. A.: Beſt, I. Vorſitzender.
Onfolge der in den letzten Wochen rapid geſtiegenen
und noch weiter ſteigenden Einkaufspreiſe für
Schweine ſehen ſich die hieſigen Schweinemetzger
ge=
zwungen, ab Samstag, den 19. Juli 1913 einen
Preisaufſchlag für Fleiſch= und Wurſtwaren
ein=
treten zu laſſen. Näheres wollen Sie aus der amt=
(15608
lichen Veröffentlichung erſehen.
Metzger=Innung Darmſtadt.
Gestatte mir auf meine
Henmugherischen-Raren
aufmerksam zu machen. Anwendbar und bewährt bei Nerven-
und Stoffwechsel-Leiden, Zirkulations- und
Funktions-
störungen, wie z. B.: Rheuma, Gicht, Ischias, Herz-, Leber-,
Magen-, Nieren-, Blasen-, Darm- und Haut-Leiden;
Schreib-, Kiavierspiel-u. a. Krämpfe: Hysterie, Lähmung.
Geschwulste (Kopf, Ohren, Augen u. a.), Schmerzen aller Art.
Johanna Becker
Mitglied der Vereinigung Deutscher Magnetopathen, E. V., gegr. 1888
Darmstadt, Rossdörferstrasse 28
(15696a
(früher Teichhausstrasse 53, I.)
Uhr.
Sprechzeit: Dienstag und Freitag 9—12 und 3-
Besuche auch im Hause der Patienten. Vorzügl. Referenzen. hies. Familien
Jungen Damen
wird prakt. und theoret. Unterricht im Zuſchneiden und
Kleidermachen erteilt. Es werden auch Abendkurſe gegeben.
E. Arheilger, Kranichsteinerstr. 57.
*3555)
Oflam. Hallers Gasſparkocher,
1 Gasarm für 10 Mk. zu
ver=
kaufen. Rhönring 69, II. (*3507soi
Einsp. Kastenwagen
bill. zu verk. Kirſchenallee 11, II. (*
Seltener Gelegenheitskauf!
Kleiderſchrank, Vertiko, Kommode,
Sofatiſch, Rauchtiſch, Diw.,
Hand=
tuchgeſtell, Kinderſtühlchen
*3563)
Karlſtraße 38, 1. St.
Bekanntmachung.
Montag, 4. Auguſt 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Friedrich Röder
Eheleuten dahier zugeſchriebenen
Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
VI 516 123
Grab=
garten Franken=
48 Gras=
ſtein=
ſtraße,
garten
VI 516¾/10 218 Hofreite
Franken=
ſtraße Nr. 58,
VI 516/10 36 Grasgarten (
Vor=
garten) daſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, wiederholt
zwangs=
weiſe verſteigert werden.
Dieſe Verſteigerung iſt mit
un=
bedingtem Zuſchlag angeordnet.
Darmſtadt, 8. Juli 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen.)
Frantz. (VI,15146
egzugsh. wird 1 eleg.
Herrenzimmer, 1
Wohn=
zimmer, 1
Dienſtmädchen=
zimm., 1 Klubſeſſel,
Küchen=
einrichtung, Haush.=Eisſchr.
Flurſtänder, eleg.
Ofen=
ſchirm, 1neue Nähmaſchine
billig verkauft. (15691so
Der Verkauf findet Dienstag, den
22. Juli, von vorm. 9 Uhr ab, ſtatt
Hölgesſtraße 11, 1. Stock.
aſt n. Sportw., Ballſch. Nr. 37 45
3461
Tpſch. a. z. vk. Schützenſtr. 10½, II.(*
h von mattiert. Eichenhz.
Schranſ m. hoh. Aufſatz, paſſ. ſ.
Herrenz. od. Biblioth., 1 Stehpult,
ſchwarz lack. m. Gold, bill. zu verk.
(15646a
Näheres in der Exp.
Neuer Ostnaten, Frankiurt a. Mtes
Jlafen-e Industrie-Anlagen
im Osten
Der ſtadt frankfurt M.
Verkauf u. Vermietung von Industriegelände u. Lagerplätzen.
Plätze mit eigenem Ufer am Wasser. Modernste Kraneinrichtungen.
Alle Plätze mit Gle sanschlüssen und alle Strassen mit Kanal,
Wasserleitung, elektrischen Kabeln, Telephonleitungen,
Feuer-
meldeleitungen usw. Nahe Lage zum Ostbahnhof und zur Stadt,
gute Strassenbahnverbindungen. Alle Ufer und Plätze hochwasserfrei,
Hafen auch als Sicherheits- und Ueberwinterungs-Hafen ausgebildet.
Günstiger Untergrund. Leichte Arbeiterbeschaffung.
Verkaufspreise von 15 Mk. pro qm aufwärts mit Einschluss
der Strassenfreilegung, Herstellung der Strassen und der Gleise.
Erleichterte Zahlungsbedingungen.
Frankfurt a. M. 430000 Einwohner. Zentrale Lage.
Aufnahme-
fähiges Hinterland. Verkehrsmittelpunkt mit grossem Fremdenverkehr.
In jeder Beziehung moderne Großstadt mit vorzüglichsten
hygie-
nischen Einrichtungen und sehr geringer Sterblichkeit. Günstige
Steuerverhältnisse. (Auskunft über Frankfurt a. M. und Umgebung
erteilt kostenlos der Frankfurter Verkehrsverein, Bahnhofsplatz8.)
Hafenverkehr im Westhafen von 156000 t auf 2000000 t
ge-
stiegen. Neuer Osthafen umfasst 40 ha Wasserfiächen, 14 km
Ufer, 45 ha Lagerplätze, 55 ha Wasserindustrie-Gelände, 200 ha
Binnenindustrie-Gelände. Gesamtkosten 72 Millionen Mark.
Nähere Auskuntt erteilt die städtische Hafenbaudirektion Frank-
(IV218
furt a. M, Rathans-Südbau.
Saison-Ausverkauf n.
Ginsätzen,
Füll- und
Spackhtel-
Stoffen
Ginsätze
Füll- und
Spacktelstoſſe
Mtr.
Mtr.
₰ 30₰ 3₰ 150 2.50
₰ 30₰ 75₰ 35₰ 1.59
und teuerer — für Blousen und Kleider
Kleider-Füll an ie0 en brei, scbnehastes Mete 1.50
Damen-Gürtel
Gummi, schwarz
und farbig
Stück 10
Ein großer Posten
Damen- u. Kinder-Gürtel
jedes Stück
Spiizen Krugen
für Blousen
Sückt 68₰
35₰
für Leinen-Mäntel
Stück 1.50 und 1.55
Div. Kragen u. Jabots
jedes Stück
3
Gebr. Rotfsghtad
Markt 2
(15644)
Utarkt 2
Liebigstrasse 13
in ruh. Hauſe, ebener Erde, 5=Z.=
Wohng. (3 Zimm. u. 2
Halbgeſchoß=
zimm.) per 1. Okt. zu verm. Näh.
Frankfurterſtr. 16, II. (15692ms
Nied.-Ramstädterstr. 57 ger. 5 Z.=W.
m. a. Z. z. vm. Z. erfr. i. Lad. (15677ms
Landwehrſtr. 18, pt, 4 Z.=
Wohnung, neuzeitl., Badezim.,
Manſarde u. ſonſt. Zubeh., in
feiner Gegend und vornehm.
Haus. Anzuſehen bis 3 Uhr
mittags.
(*3564
Gardiſtenſtr. 23, Hochpart.,
Wohnung von 3 Zimmern,
Glas=
abſchl., Gas= u. Waſſerltg., ſofort,
Preis 28 Mk., evtl. auch 4 Zimmer
zuſ. 36 Mk. monatl. Näheres
2. St. bei Jäger oder 3 St. bei
Schmunk an Wochentagen abends
nach 6 Uhr.
(15693s
Saalbaustrasse
Ecke Sandſtr., I., ſchöne 3 Z.=W.
mit Zubehör zu vm. Näheres bei
Gaſtwirt H. Grüll, (Odeon). (*3571sm
Schöne 3 Zim.=Wohnung im
Seitenbau ſof. zu verm. Näheres
Eliſabethenſtr. 58 (Laden). (15676ms
2 ſchöne unmöbl. Zimmer,
ge=
eignet für Büro od. einz. Herren
od. Damen, ſofort zu verm. Näh.
Eliſabethenſtr. 58 (Laden). (15675ms
Arheilgerſtr. 14 eine 2 Zim=
Wohnung nebſt Zubeh. (*3548
Holzſtr. 17 ein großes Zimmer
u. Kabinett, Küche u.
Bodenkam=
mer, für 16 Mk. an eine ruhige
Familie zu vermieten. (15694ms
Schulzengaſſe 7, Wohn., mtl.
13 Mark. Nachzufragen vormitt.
Trompp.
(15668s
um
Pallaswieſenſtr. 38, II., möbl.
Zimmer zu vermieten. (*3577
Schönes Vereinszimmer mit
Klavier zu vergeben. H. Bangert,
Saalbauſtraße 37.
(*3574
per alsbald 3—4 Zim=
Suché mer=Wohnung,
mög=
lichſt mit Werkſtätte, Mitte der
Stadt. Offerten unter B 85 an
die Expedition ds. Bl. (*3538
helle Räume oder kleine
2—3 Wohnung alsb. od. ſpäter,
möglichſt part. oder 1. Stock, im
Stadtinnern für Bürozwecke geſ.
Näh. Ang. üb. Größe u. Preis unt.
B 92 an die Exp. erb. (*3565
Kinderlose Eheleute,
pünktl. Zahler, ſuch. p. 1. Okt. im
Martinsv. 3 Z.=W. (Dauerwohn.)
Off. u. B 8 an die Exped. (*3263ms
3 Zimmerwohnung
in gut. Lage, Nähe d. elektr. Bahn, p.
bald z. miet.geſ. Off. m. Pr. u. gen.
Be=
chr. erb. unt.W74 a. d. Exp. (*2746ds
Zeltere, alleinſtehende Dame ſucht
3—4=Zim.=Wohnung, wo
Ab=
vermietung geſtattet. Offert. unt.
B 69 an die Expedition. (*3495
lleinſtehende Dame mit Kind
A ſucht kleine 2—3 Zimmer=
Wohnung. Offerten mit
Preis=
angabe u. B 90 a. d. Exp. (*3541
ſ. unmöbl. Zimmer, Nähe
Dieburgerſtraße. Off. u. B83
an die Exped. d. Bl.
(*3527
Sgarmoblzimmer
werden zum 1. Auguſt mit guter
Penſion von Ehepaar mit 1 Kind
(6 Jahre) für längere Zeit geſucht.
Angebote mit Preis u. H. 2978
an die Exped. d. Blattes. (IV, 15618
ſucht möbl. Wohn= u.
Herr Schlafzimmer.
Offerten mit Preisangabe unter
B 87 an die Exp.
(*3549
Kaufgeſuch.
Kaufe ein kleines Haus
in Beſſungen im Preis von
10—12000 Mk. Etwas
Gar=
ten muß dabei ſein. Off. bitte
unt. B 93 an die Exp. d. Bl.
zu richten.
(15695a
Stelen
K a. Ratenrückzahlung,
Darlehen Geſchäftskapital wird
diskret beſorgt. Offert.
unter A 51 an die Exp.
(*3546
Habe ſofort zu verkaufen:
Hochf. Wohnungseinricht.
ſchwer eichen Schlafzimmer mit
groß. Spiegelſchr., Waſchkom. mit
Marm. u. Toilette, 2 Betten mit
prima Inhalt, 2 Nachttiſche mit
Marmor und aufgebautem
Apo=
thekſchränkchen, 2 Stühle,
Hand=
tuchſtänder, ſowie ſehr feines
nuß=
baum pol. Wohnzimmer u. groß.
pitch-pine-Küche mit Linoleum,
alles zuſ. f. nur 775 Mk. abzug.
Daſ. auch ſchwer eich. Speiſezim.
*3561) Rhönring 101, part.
2GRochkow 1.3.
CDamnlkeadel SeAasckinenfe
Olenbach. alcKain
Oen
Stenographie — Gabelsberger
Schreibmaschinen-Unterricht versch.
Systeme, Schönschreiben, Rundschr.,
Vervielfält.-Unterr. Schützenstr. 5, I.,
seither Soderstr. 12. (9268a
Mathematik d. akad. gebild. Lehrer
Sorgfält. ſchnelle Förderung. Mäß.
Honor. Wittmannſtr. 30, I. (B14573
englischen
Wer erteilt unterricht
zwei Stunden wöchentlich bei mir
im Hauſe. Offerten mit
Honorar=
angabe erbitte unter B 76 an die
(B15619
Expedition.
Berlitz-School.
Vom 9. Juli bis 31. August
auf Privat- u. Zirkelunterricht
19/0 Kaban.
Franzöſ. Unterrichtin den
Abend=
ſtunden von Franzoſe od.
Fran=
zöſin geſucht. Offert. m. Preis u.
B 72 an die Expedition. (*3487
Wanderer-Fahrrad
(9414a
wie neu, ſehr billig
Grafenſtraße 26.
im Zu=
Gründl. Unterricht ſchneiden
u. Kleidermachen ert. E. Greb,
Ernſt=Ludwigſtr. 15 (H. Henkel). (14
ſſiſche Chronik
H
Monatsſchrift für Familien= und Ortsgeſchichte
in Heſſen und Heſſen=Naſſau
Begründet und herausgegeben von
Dr. Hermann Bräuning=Oktavio u. D. Dr. Wilh. Diehl
Preis: Jährlich 12 Hefte: 6 Mark, vierteljährlich 3 Hefte:
1,50 Mark, Einzelhefte gegen Voreinſendung des Betrags
60 Pfge. Probehefte unentgeltlich.
Man abonniert bei dem Verlag der „Heſſiſchen Chronik”
(L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei, Darmſtadt) und allen
Buchhandlungen.
(7461so
Far wirischurten
in Darmstadt geeignete Leute geſucht. Offerten unter U 85
an die Expedition ds. Blattes.
(14472a
mperial Bar
Ludwigsplatz 2.
(13906a
Anter=Sekundaner ſucht Nachh. in
Engl. u. Franz. während der
Ferien. Offerten mit Preis unter
B 71 an die Expedition. (*3488
2 Zylinder ¾ P. S., mit
amerikaniſchem Verdeck,
Step=
neyrad oder Windſchutzſcheibe,
guter Bergſteiger,
umſtände=
halber zu jedem annehmbaren
Preis gibt ab Josef Horneck,
Höchst a. M., Kaſinoſtr. 1a. (I, 15
Ein Paar Brillant=Ohringe
mit ſchönen großen Steinen, ſowie
einige Ringe mit prima Steinen,
Herren- und Damen-Uhren
billig bei
(*3580
A. KURTZ
Pädagogſtraße 2.
barenden Sähen. Eine ſchtbare Unterſtüzung erfuhr der
Markt durch die von der Seehandlung erfolgte
Auszahl=
ung der verfügbar gewordenen Beträge an das
Anleihe=
konſortium. Dabei darf aber nicht vergeſſen werden, daß
am 29. Juli das Konſortium wieder eine Einzahlung
leiſten muß. Die Börſe braucht nach wie vor nur wenig
Geld, dagegen ſcheint man ſeitens der Induſtrie
neuer=
dings aufgrund der Berichte über die Flüſſigkeit des
Geldmarktes wieder größere Anſprüche zu ſtellen. Von
einer beſonderen Abdeckung der Kredite ſeitens der
In=
duſtrie, worauf ſchon lange hingearbeitet wird, iſt es
wie=
der ruhiger geworden.
Durch den Balkankrieg wird unſer Geldmarkt inſofern
anſcheinend nicht anſehnlich in Anfpruch genommen, als
die großen Beſtellungen, die von allen Balkanſtaaten, auch
der Türkei, in Deutſchland (wie auch in den meiſten
an=
deren Ländern) gemacht worden, wohl ausſchließlich auf
Kredit erfolgen. Dafür muß die Induſtrie wieder den
Kredit bei den Bankverbindungen in Anſpruch nehmen,
und dies iſt naturgemäß rückwirkend auf den geſamten
Geldmarkt. Verſchiedene Balkanſtaaten haben zwar
Schatzſcheine in Zahlung gegeben, aber auch dieſe können
nur ſchwer Unterkommen finden. Ueber die Lage der
In=
duſtrie ſelbſt kann nur Befriedigendes geſagt werden,
ins=
beſondere die Elektriſche und die Maſchinen=Induſtrie
haben gute Beſchäftigung; auch für die Textilinduſtrie ſind
die Ausſichten allgemein gute. Die Preiſe für
baum=
wollene Garne ſind in den letzten Wochen keinen großen
Schwankungen unterworfen geweſen. Die lebhafte
Kauf=
luſt, welche in den letzten Monaten beſtand, hat dazu
ge=
führt, daß die Konſumenten für längere Zeit ihren
Be=
darf gedeckt haben, ſo daß das Geſchäft jetzt ziemlich ſtill
geworden iſt. Die Spinnereien dürften derart mit Orders
verſehen ſein, daß ſie auf abſehbare Zeit ihre Spindeln
voll laufen laſſen können. In der Baumwollweberei
ſcheint ſich die gefürchtete öſterreichiſche Konkurrenz für
Gewebe und noch mehr für Geſpinnſte vermindert zu
haben.
Das Kohlengeſchäft muß nach wie vor noch als
be=
friedigend bezeichnet werden; der etwas ſchleppendere
in=
ländiſche Bedarf wird durch eine Vergrößerung des
Ex=
portgeſchäftes wettgemacht Hingegen hat ſich die Lage
am rheiniſch=weſtfäliſchen Eiſenmarkt weiter verſchlechtert.
Auf allen Gebieten herrſcht die größte Zurückhaltung, und
es wird nur das Allernotwendigſte eingedeckt. Viele
Werke ſuchen um jeden Preis Spezifikationen
herauszu=
holen, wodurch die Preiſe immer mehr nach unten
getrie=
ben werden. Die Verhandlungen zwecks Bildung eines
Stabeiſenverbandes haben nicht vermocht, die Händler
und Verbraucher aus ihrer Reſerve herauszulocken, da
dieſe durchweg nicht an einen Erfolg der Verhandlungen
glauben. Die Beſchäftigung in Halbzeug hat durch den
engliſchen Streik, welcher die Siſtierung beſtehender
Auf=
träge zur Folge gehabt hat, eine weitere Abſchwächung
erfahren und der Preis für das dritte Quartal wurde um
5 Mark pro Tonne herabgeſetzt. Auch in Formeiſen haben
die Aufträge nachgelaſſen, und eine Beſſerung dürfte nicht
eher eintreten, als bis die Geld= und Bauverhältniſſe
ge=
ſundere werden. Ebenſo ſind die Aufträge in Walzdraht
nicht derart daß eine volle Beſchäftigung der Walzſtraßen
Handel und Verkehr.
— Gebrauchsmuſter=Erteillungen.
Mit=
geteilt von Dipl.=Ing. Klemens Herszberg u. Co.,
Pa=
tent= und Ingenieur=Bureau, Darmſtadt, Rheinſtraße 19.
144 à 560 015. Haarnaidel, Wilhelm. Gerling, Darmſtadt,
Waldſtraße 30. 13. 6. 13. C 33 551. — Patent=
Ertei=
lungen. 15 & 263 151. Selbſttätiger Bogenausleger für
thpographiſche und lithographiſche Schnell= und
Rota=
ſtionspreſſen, Faber u. Schleicher, Akt.=Geſ., Offenbach am
Main, 31. 3. 12. F34 212.
H. Frankfurt a. M., 18. Juli. (
Börſenwochen=
bericht.) Die Friedenshoffnungen hatten während der
erſten Wochenhälfte dem Verkehr eine größere Belebung
geben können und auch die Spekulation entfaltete eine
lange nicht geſehene Rührigkeit. Dabei kamen wieder
be=
deutende Order aus der Provinz und aus
Kapitaliſtenkrei=
ſen an den Markt, ſo daß überall Kursſteigerungen
erfolg=
ten. Schon an der Abendbörſe vom Mittwoch erfolgte
ein ungünſtiger Umſchwung in der Tendenz; ausgehend
durch die Befürchtung, daß doch nicht alles ſo glatt auf
dem Balkan beendigt würde. Die Nachrichten kommen
jetzt neuerdings mit dem widerſprechendſten Inhalt und
dabei in ſo reichhaltiger Fülle, daß man ſich kaum in
rich=
tiger Weiſe auskennt. Das Hauptfazit bildet die fernere
Einigkeit der Mächte und damit deren endliches und
ein=
mütiges Vorgehen in der Balkanfrage. Denn die Börſen
brauchen Ruhe in der Politik, und nach den zuletzt
gemach=
ten Enttäuſchungen recht bald Ruhe. Die
Donnerstags=
börſe war der Lage entſprechend ſehr zurückhaltend; es
mangelte an Kaufluſt und infolgedeſſen fanden vielfach
Kurseinbußen ſtatt, da zeitweiſe größere Verkaufsorders
vorlagen. Auf dem Geldmarkte hingegen iſt die Situation
weiter freundlicher geworden, ſo daß die Frage einer
Dis=
kontermäßigung ſeitens der Reichsbank vielleicht in
Er=
wägung gezogen werden dürfte. Der Status der Bank
für die zweite Juliwoche bringt eine recht kräftige
Er=
holung. Das Inſtitut verfügt nämlich über ein ſteuerfreies
Notenkontingent von 99,18 Millionen Mark gegen 166,21
Millionen Mark Notenſteuer vor acht Tagen Die
Erleich=
terung des Wechſelportefeuilles iſt ebenfalls bedeutend;
auch der Goldbeſtand ſtieg weiter um 39,43 Millionen M.
auf 1138,943 Millionen Mark. Angeſichts der abermaligen
Trübung der Balkanfrage darf man ſich allerdings keinem
allzu großen Optimismus hingeben und muß etwas
Ge=
duld haben. Der Privatdiskontſatz hält ſich auf 4½—4½
Prozent; ob er aber weiter zurückgehen wird, iſt fraglich,
denn immerhin beſteht ein Unterſchied gegen den offiziellen
Reichsbankſatz von 1½ Prozent. Als Geldgeber ſind
ſo=
wohl die Seehandlung wie auch die Preußiſche Zentral=
Genoſſenſchaftskaſſe im Markte. Von beiden Seiten ſind
Diskonten gekauft und kurzes wie auch Geld bis Ende
Juli gegeben worden, und zwar zu beſonders zu verein=
möglch wäre. Im Gegenſath hierzu iſt die Geſchäſtslage
in Eiſenbahnmaterial als recht günſtig zu bezeichnen; es
liegt genügend Arbeit vor und weitere Abrufe der
abge=
ſchloſſenen Mengen ſind zu erwarten. Auch für Stabeiſen
liegen die Verhältniſſe nicht ſchlecht; es ſind eine Anzahl
Abſchlüſſe pro zweites Semeſter getätigt worden, und
beſteht weitere Verkaufsmöglichkeit, wenn auch zu
zurück=
gehenden Preiſen. Der Markt wird namentlich durch
belgiſche Unterbietungen beeinflußt. Vom amerikaniſchen
Eiſen= und Stahlmarkt wird berichtet, daß die Lage ein
beſſeres Ausſehen erkennen laſſe; die Intereſſenten meinen,
daß die Preiſe, nachdem ſie ſchon ſo ſtark gedrückt ſind,
bald wieder anziehen dürften, weil der Bedarf
zweifels=
ohne groß iſt und die allgemeine Wirtſchaftslage in
Amerika, nachdem die aus dem Wechſel des Zollſyſtems
reſultierenden Schwierigkeiten überwunden ſein werden,
günſtige Chancen bietet.
Zu den Einzelheiten des Verkehrs übergehend, iſt
diesmal eine weſentlich beſſere Tendenz für Deutſche
Ren=
ten zu konſtatieren; beſonderer Nachfrage erfreuten ſich die
3½prozentige Reichs und Preußiſche Konſols, ſowie
4prozentige heſſiſche Gattungen. Am 23. Juli findet die
Subſkription auf 13 Millionnen Mark 4prozentiger
Würt=
temberger Staatsobligationen (in Darmſtadt bei der
Bank=
für Handel und Induſtrie und bei der Filiale der
Deut=
ſchen Vereinsbank) ſtatt. Der Emiſſionspreis von 96.40
Prozent bezw. 96.60 Prozent trägt den veränderten
Geld=
verhältniſſen Rechnung und gewährt dem Beſitzer eine
Verzinſung ſeines Kapitals von etwa 4,15 Prozent, wobei
er noch den Vorteil hat, daß eine Rückzahlung oder eine
zwangsweiſe Konverſion vor Ablauf von 22 Jahren
(alſo 1935) nicht erfolgen kann.
Von den ausländiſchen Staatsfonds lagen die
Oeſter=
reich=Ungariſchen feſt bei anziehenden Preiſen, auch 190ger
Ruſſen; die verſchiedenen Rumänen, ſowie alle
Balkan=
werte, einſchließlich der Bulgaren, waren gebeſſert.
Chi=
neſen blieben gut behauptet, da man den vorliegenden,
allerdings ſehr ſtark aufgetragenen Unruhenachrichten
geringe Bedeutung beimißt.
Von Transportaktien waren Hamburger=Paketfahrt,
Norddeutſcher Lloyd und Südbahn am belebteſten und
zeitweiſe ſteigend, aber ſchließlich wieder auf die Kurſe
der Vorwoche zurückgehend. Die Verhandlungen mit den
Regierungsvertretern über die Oeſterreichiſche Südbahn=
Sanierung wurden zu einem vorläufigen Ende geführt,
wobei es ſich im weſentlichen um eine Art
Generalaus=
ſprache, ohne daß endgültige Formulierungen erfolgten,
handelte. Dieſe ſollen erſt bei der Fortſetzung im
Sep=
tember ſtattfinden. Es beſteht der Eindruck, daß ein
Boden für die Verſtändigung gefunden werden kann.
Bankaktien haben ganz anſehnlich avancieren können und
ſchließen auch in guter Stimmung; ebenſo waren
Priori=
täten zum größten Teile in beſſerer Frage, und am meiſten
Staatsbahn= und Südbahn=Gattungen anziehend.
Am Montanmarkte entwickelte ſich ſtärkeres Geſchäft
bei ſchwankenden Kurſen auf bedeutendes
Spekulations=
intereſſe, wobei für Bochumer gute Meinungskäufe
vor=
lagen. Oberſchleſiſche Eiſenbedarf, ſowie Oberſchleſiſche
Eiſeninduſtrie waren namhaft gebeſſert.
Wie ſchütze ich
meinen Körper
vor Krankheit
und Siechtum
Wie
verlängere ich
mein Leben
Der Hunderhäßrige.
indem ich meine Nahrungsmittel richtig wähle!
Prof. Metſchnikoff, der große Gelehrte, beſchäftigt ſich ſeit einer Reihe von Jahren mit der Erforſchung einer Verlängerung des menſchlichen Lebens. Seine
ſcharf=
ſinnigen Beobachtungen haben ihn zu dem Ergebnis geführt, daß überall da ganz erſtaunliche Langlebigkeit beobachtet wird, wo die Menſchen Nahrungsmittel
bevorzugen, die den Milchſäurebazillus enthalten und die Wiſſenſchaft erkennt dieſe Theorie an, indem ſie dieſem Bazillus den Beinamen „die Langlebigkeit” zugeſtand.
Auf dieſer Baſis fußend, hat die Chemie ein neues Nahrungs= und Genußmittel in den Handel gebracht:
30
211
55
Chabeſo iſt ſehr wohlſchmeckend, alkoholfrei u. wirkt durch ſeinen Gehalt an
Milchſäure
höchſt wohltuend auf den Körper, indem es die genoſſenen Speiſeu leichter
verdanlich macht und ſie ſo umſetzt, wie der Organismus ſie am
günſtigſten verwertet.
Dadurch bewahrt Chabeſo
den Körper vor Folgeerſcheinungen ſchlechter Verdauung (vor Magen=,
Darm=
u. Stoffwechſelkrankheiten, vor Gicht, Jſchias=, Rheumatismus=, Leber=, Gallen=
und Nierenleiden, Bleichſucht, Migräne, Neuraſthenie, Hypochondrie, Hyſterie,
Furunkuloſe, vor allerlei Hautausſchlägen, Mattigkeit, Stuhlverſtopfung uſw.,
Krankheiten die auf ſchlechte Verdauung zurückzuführen ſind, und erhält jung
bis ins höchſte Alter.
Es wird ausdrücklich betont, daß Chabeſo kein Heilmittel, ſondern ein
Nahrungs= und Genußmittel iſt.
Wohl beſitzt die in Chabeſo enthaltene Milchſäure all die oben
ge=
ſchilderten guten Eigenſchaften und übt die
glücklichſten Wirkungen
bei regelmäßigem Gebrauch aus. Doch bei bereits vorhandenen ſpezifiſchen
Krankheiten ſoll es nicht als Medizin herangezogen werden, da kann natürlich
nur der Arzt raten. Er mag in ſolchen Fällen entſcheiden, ob und wie
Chabeſo zu verwenden iſt.
Ein namhafter engliſcher Arzt Dr. Salzbury Scharpe ſchreibt über mit
Milchſäure hergeſtellte Getränke: „Ich fand, daß dieſes Präparat alle
guten Reſultate gab, die man mit Sauermilch erzielen kann, mit dem
weiteren Vorteil, daß es ſchmackhaft war und gern genommen wurde.”
Die Chabeſo=Getränke ſind von ausgezeichneter Wirkung. Sie
beſitzen in hervorragender Weiſe zunächſt alle Eigenſchaften ſonſtiger
alkohol=
freier Getränke, unterſcheiden ſich von dieſen aber vorteilhaft dadurch, daß
ſie nicht gefärbt ſind, keine Schaum= und Konſervierungsmittel enthalten.
Sie ſind alſo vollkommen rein.
Ueber den hohen und geſundheitlichen Wert der Milchſäure und
der Chabeſo=Getränke iſt eine aufklärende Broſchüre zuſammengeſtellt, die
von der Ehabeſo=Geſelſchaft m. b. H. in Mainz, ſowie von den
unten=
ſtehenden Fabriken gern jedem Intereſſenten überſandt wird. Die
Fabri=
kation unterſteht der Aufſicht und Kontrolle des approb.
Nahrungsmittel=
chemikers, Herrn Dr. Büſchler. Schon von den verſchiedenſten Seiten wird
die günſtige Wirkung des Chabeſo auf die Verdauung nach regelmäßigem
kürzerem Gebrauch beſtätigt, namentlich die fühlbare Erleichterung nach
(15698
Fleiſchgenuß.
,, ,
fl. 65 Pf.
Preiſe äußerſt niedrig frei ins Haus Füreinzel. Flaſchen: 1. Ltr. 10 Pf. ), Ntr. 15 Pf.,1 Ntr. 25 Pf.
kl. Fl. 50 „
Für Wiederverkäufer entſprechender Rabatt. Chabeſo=Lig, Flaſche 1.20
Flaſchenpfand 10 Pfg.
Georgenstrasse 1½2
Telephon 1023.
Chabeſo=Fabrik Jos. Zürker Darmstadt,
Auf dem Kaſainduſtriegebiete wurden beſonders die
Elektrizitätsaktien lebhaft gehandelt und ſind ſchließlich
über den Kurſen der Vorwoche. Chemiſche und
Maſchinen=
werte lagen ruhiger, nur Deutſche Gold= und
Silber=
ſcheideanſtalt wieder anſehnlich höher; ferner haben noch
Motoren Oberurſel, Gasmotoren Deutz und Gummi=
Peter einige Prozent profitiert.
Die Freitagsbörſe geſtaltete ſich etwas
hoffnungs=
voller auf das Friedensgeſuch Ferdinands von
Bulga=
rien an den Rumänierkönig, welch letzterer für den
Frie=
den jedenfalls jetzt als ausſchlaggebend gilt. London
kam eher ſchwächer, doch ſtimulierte dabei die Mattigkeit
für Gold=Shares. Bemerkenswert iſt der Rückgang der
Mexikan. National auf 393a reſp. 9½. Am
Kaſſainduſtrie=
markte ſtiegen Gummi=Peter auf 71 und Benz notierte
228½; ſonſt waren zum Teil kleinere Einbußen.
Von Loſen notieren: Augsburger 34.40,
Braunſchwei=
ger 193, Meininger 34.80, Genua 205, Türkiſche 157.80,
Freiburger 115B Ungariſche 385, Mailänder 45=Fr.=L.
130, Mailänder 10=Fr.=L. 37.50, Venediger 61.75, Raab=
Grazer Anrechtsſcheine 38.30, in Reichsmark; Gothaer
Prämie II 113.75, Donau=Regulierung 148, Madrider 72,
in Prozent; ferner ſchließen: 4proz. Reichs von 1913
98.80 G 4proz. Reichs (unkündbar bis 1918) 97.80, 3
½=
proz. Reichs 84.40, 3proz. Reichs 74.10, 4proz. Heſſen von
1899 97, 4proz. Heſſen von 1906 97, 4proz. Heſſen von
1908/09 96.45, 4proz. Heſſen (unkündbar bis 1921) 98.20,
3½proz. Heſſen 82.70 B., 3proz. Heſſen 72.50 B., 4proz.
Darmſtädter 94.75 G 3½proz. Darmſtädter 86.20 G.,
4proz. Heſſiſche Landes=Hyp.=Pfdbr. (S. 18—23) 97.20 G.,
4proz. Heſſiſche Landes=Hyp.=Pfdbr. (S. 24—25) 97.40 G.,
3½proz. Heſſiſche Landes=Hyp.=Pfdbr. (S. 3—5) 84.20 G.,
3½proz. Heſſiſche Landes=Hyp.=Pfdbr. (S. 9—11) 84.30 G.,
4proz. Heſſiſche Kommunal=Pfdbr. (S. 10—12) 97.20,
4proz. Heſſiſche Kommunal=Pfdbr. (S. 13—14) 97.40 G.,
3½proz. Heſſiſche Kommunal=Pfdbr. (S. 1—3) 84.40,
3½proz. Heſſiſche Kommunal=Pfdbr. (Serie 4) 84.30 G.,
Darmſtädter Bank 113.60 G., Süddeutſche Eiſenbahn=Geſ.
123.50 G., Süddeutſche Immobil.=Geſ. (Mainz) 48.50 G.,
Lederwerke vorm. Spicharz (Offenbach a. M.) 65. Lack=
und Farbenfabr. Schramm (Offenbach a. M.) 260, Faber
& Schleicher, Aktiengeſellſchaft (Offenbach a. M.) 127 B.,
Chemiſche Mühlheim a. M. 61.60, Schantung 119, South=
Weſtafrika 111 G., Otavi=Anteile 113 G., Otavi=
Genuß=
ſcheine 81, 4½proz. Ruſſen 99.40, 4proz. 1880er Ruſſen
87.50 B., 4proz. 1902er Ruſſen 89.25, 3¼oproz. Ruſſen 856.,
3½proz. Ruſſen 78.60, 3proz. Ruſſen 70.75, 4proz. Unifiz.
Türken 84.75. 4proz. Bagdad=Türken 78.70, Aproz. Adm.=
Türken 78.50, 4proz. Convert. Türken 1905/11 73.50 G.,
5proz. Bulgaren 93, 4½proz. Serben 86 G., 4proz. Serben
78.20, Griechen von 1890 59 G., Griechen von 1887 54 G.,
5proz. Chineſen 97.50, 4½proz. Chineſen 90 G., 5proz.
Chineſen (Tientſin=Pukow) 92.30, 4½proz. Japaner 90.40,
4proz. Japanen 79 B.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich,)
— Wäre es nicht möglich, die Hausnummer
überall ſo anzubringen, daß ſie von dem darnach
Suchen=
den gefunden werden könnte? Bei den mit Vorgärten
verſehenen Häuſern iſt die Nummer vielfach durch Bäume
und Sträucher verdeckt, während ſie am Hoftor an=
gebracht überallſchtbar wäre, Es bedaef wohl nur
die=
ſer leiſen Anregung zur Abhelfung des von Vielen
empfundenen Uebelſtandes.
N. N.
Literariſches.
* Neu erſchienene Broſchüren: Aus der
Exportpraxis. Winke für zweckmäßige Ausführung der
Verſandarbeiten beim Stückgutverkehr nach dem
euro=
päiſchen Ausland und nach überſeeiſchen Ländern. Von
Walter Heß. (Sonderabdruck aus „Güterverſand” 13.
Band von Violets Globus=Bücherei.) 38 Seiten. 8‟ Preis
60 Pfg. — Biermer: Die finanzielle Mobilmachung.
Vor=
träge von Geh. Hofrat Prof. Dr. M. Biermer. Aus dem
Nachlaß herausgegeben von Prof. Liefmann. 55 Seiten.
Preis 1.,50 Mk. (Verlag Emil Roth, Gießen.) — „
Rei=
nigung, Auffriſchung, Verjüngung des Blutes durch
Pflanzen und Kräuter” Von Dr. med. Paczkowski, Arzt.
12. Auflage. 1.50 Mk. Hof=Verlagsbuchhandlung
Ed=
mund Demme, Leipzig. — Das gefährliche Alter oder:
Die Wechſeljahre der Frau. Gefahren, Verhütung und
Behandlung. Von Dr. med. Kühner, Arzt und Herzogl.
Kreisphyſikus z. D. 4. Auflage. (0,50 Mk.) Hof=Verlag
Edmund Demme, Leipzig. — Ueber den Wert des
deut=
ſchen Turnens. Eine Sammlung von Urteilen
hervor=
ragender Zeitgenoſſen. Ihrer lieben Berliner
Turner=
ſchaft=Korp. zum 50. Stiftungsfeſt in Dankbarkeit und
Verehrung zugeeignet von Sanitätsrat Dr. Robert
Ja=
coby, Ludwig Sixtus und Alfred Flatow. Preis 1,50 Mk.
Crefeld 1913. Verlag von Guſtav Hohns. — Dr. jur. Ed.
Karlemeyer: Außenſtände ohne Koſten erfolgreich
ein=
ziehen nach einem neuen Verfahren. Ein praktiſcher
Rat=
geber für deutſche Gläubiger mit fertigen Formularen.
20.—22. Auflage ſeit Dezember 1912. Preis 75 Pfg.
Ver=
lagsanſtalt Emil Abigt, Wiesbaden.
* Neuerſchienene Broſchüren: Der deutſche
Verfall. Vortrag, gehalten am 21. Januar 1913 zu
Ber=
lin von Adolf Bartels, Profeſſor in Weimar. Leipzig 1913.
Armanenverlag Robert Burger. — Beinleiden,
Krampf=
adern, Unterſchenkelgeſchwüre (offene Beine, Kindsbeine,
Beinſchäden, trockene Flechte, Salzfluß), ihr Weſen, ihre
Urſachen, Erſcheinungen, Verhütung und naturgemäße
Be=
handlung. Nach dem neueſten wiſſenſchaftlichen
Stand=
punkte, ſowie nach eigenen reichen Erfahrungen
darge=
ſtellt von Dr. med. Kühner. 3. Auflage. (0.60 Mk.)
Leip=
zig, Hof=Verlagsbuchhandlung Edmund Demme. — Die
Erkrankungen der Lunge und ihre Heilbarkeit. Eine
populär=wiſſenſchaftliche Studie von Dr. med. Weiß.
Preis 50 Pfg. Peuleke u. Co., Halle a. S. — Chroniſche
kalte Füße, Weſen. Wirkung, Verhütung und Heilung.
Von Dr. Orlob und Dr. Walſer. (0,30 Mk.) 7. Auflage.
Hof=Verlag von Edmund Demme, Leipzig. — Leitfaden
für die Erlernung des Schreibens mit der linken Hand
von F. W. Schmidt. Berlin SW. 11. Emil Hartmann,
Buchdruckerei, Königgrätzer Straße 40. — Moderne
Flug=
maſchinen. Herausgegeben von Dipl.=Ing. Alfred
Mar=
cel Joachimezyk. Preis 60 Pfg. Verlag von Klaſing u.
Co., Berlin W. 9 2. Auflage.
* NeueReiſebücher: Tirol und
Vorarl=
berg. Bayeriſches Hochland und Algäu, Salzburg, Ober=
und Nieder=Oeſterreich, Steiermark, Kärnten und Krain.
Von Th. Trautwein. Bearbeitet von Anton
Edlin=
ger und Heinrich Heß. 18., vermehrte Auflage. Mit 83
Karten und Plänen. Wien, A. Edlingers Verlag, 1913.
Preis in grüner Leinwand geb. 8 Mk., Brieftaſchen=Aus=
gabe 0 Mk. Der große Ofalenführer Trautweins iſt
ſoeben, auf das ſorgſamſte bearbeitet, in 18. Auflage
er=
ſchienen. Das ausgezeichnete Buch hat ſeine in
Tou=
riſtenkreiſen längſt verdientermaßen gewürdigten
Vor=
züge: Reichhaltigkeit und Zuverläſſigkeit, praktiſche
Ein=
teilung des Stoffes und überſichtliche Darſtellung, auch in
dieſer neuen Ausgabe beibehalten. Konſequent wurden
auch in dieſer neuen Auflage die beliebteren Touren und
Gipfelbeſteigungen ausführlich behandelt. Die
Ergänz=
ung des Textes erſtreckt ſich bis auf die allerjüngſte Zeit.
Einen wertvollen Beſtandteil des Buches bildet das
vor=
zügliche Kartenmaterial, das nunmehr 83 Karten und
Pläne umfaßt. Nach wie vor iſt Trautweins Buch wohl
der beſte Führer für Tirol und das ganze Gebiet der
Oſt=
alpen und die neue Ausgabe kann jedem Alpenreiſenden,
dem bequemen Wanderer wie dem Hochtouriſten, auf das
angelegentlichſte empfohlen werden.
— Lindemann, Dr. B.: Die Erde. Eine
all=
gemeinverſtändliche Geologie. Band 2: Geologie der
deutſchen Landſchaften. Lieferung 5, 6, 7. Vollſtändig in
10 Lieferungen à 80 Pfg. Stuttgart, Kosmos,
Geſell=
ſchaft der Naturfreunde (Franckhſche Verlagshandlung).
In dem zweiten Bande dieſer populären Geologie
wer=
den die geologiſchen Provinzen der deutſchen Landſchaft
einzeln durchgegangen. Die moderne Literatur iſt
wie=
der fleißig benutzt, und auch vom rein wiſſenſchaftlichen
Standpunkt läßt ſich nichts gegen die Art der Darſtellung
einwenden, ſo daß dieſes Werk dem der Geologie
Ferner=
ſtehenden zur Einarbeitung in dieſes ſchwierige Gebiet
vorbehaltlos empfohlen werden kann. Die Ausſtattung
iſt die altbekannt gute, die zahlreichen Tafeln und
Photo=
graphien gereichen dem Werk zur Zierde.
— Ueber die Grundlagen der
Zucker=
krankheit und ihrer Behandlung. Von Dr.
Hans Lungwitz, Spezialarzt für Zuckerkranke, Berlin.
Preis broſch. 2,50 Mk geb 3,50 Mk. Adler=Verlag,
G. m. b. H., Berlin W. 50. Dieſes intereſſante und
bedeut=
ſame Werk des bekannten Berliner Spezialarztes enthält
eine in außergewöhnlich anziehender,
gemeinverſtänd=
licher Form abgefaßte Darſtellung des Weſens der
Zucker=
krankheit, ſo daß der Kranke erkennen kann, worauf dieſes
ebenſo merkwürdige wie verhängnisvolle Leiden
eigent=
lich beruht, wie ſich die Behandlung zu geſtalten hat und
welche Ausſichten es bietet.
— Fabbrikbauten. Von R. Lotz, Zivilingenieur,
Berlin=Pankow. Mit 149 Abbildungen im Terte.
Zwei=
tes Tauſend. Preis geb 3.60 M. (Leipzia. Dr. Man
Jänecke, Verlagsbuchhandlung) Der Verfaſſer will den
Leſer über die bei der Herſtellung von Fabrikbauten in
der Hauptſache in Frage kommenden Punkte unterrichten.
Das Buch, das zuſammen mit in der gleichen Sammlung
erſchienenen Bände über die Einrichtung von Fabriken
ein überſichtliches Bild über alle bei Fabrikneubauten
auftretenden Fragen gibt, kann allen Intereſſenten
emp=
fohlen werden.
— Von Profeſſor W Liebenow erſcheint im Gea=
Verlag. G. m. b. H., Berlin W. 35, eine „Eiſenbahn=
und Reiſekarte von Mittel=Europa‟ Der
Maßſtab 1: 2000 000 iſt für die Karte ein recht günſtiger,
denn ſie bleibt handlich und bringt alles, was für den
Reiſenden notwendig iſt. Sie zeigt die deutſchen
Bundes=
ſtaaten farbig und das Ausland im Grenzkolorit. Für
Orientierungen über Eiſenbahnverbindungen, ſowie über
politiſche Einteilungen iſt ſie beſtens zu empfehlen. Der
Preis von 80 Pfg, für die in Umſchlag gefalzte Karte
er=
möglicht die Anſchaffung jedermann.
Sekurven-Verkauf
Damen-Schürzen.
Haus-Schürze, Doppeldruck . . 38 ₰
Haus-Schürze aus solidem
Baum-
wollzeug... . . . 65 ₰
Haus-Schürze mit Volant und
Tasche . . . . . . . . . 1.15
Mieder-Schürze aus gutem Stoff
mit Volant . . . . . . . 35 ₰
Hänger-Reform-Schürze mit
Volant und Tasche . . . . 1.05
Kleider-Kimono-Schürze,
fest-
sitzend, vorteilhafte Ausführung 2.00
Knaben-Schürzen
entzückende neue Muster
gute Qualitäten . Stück 20₰
Enorm billig!
Ein Posten
Blusen-Schürzen
mit gestickt. Bordüre
u. Volant, gar.
wasch-
bar . . . jedes Stück 80 ₰
in enen
Kinder-Schürzen groß. Ausw.
weiß. Sch. schw. Sch. farb. Sch.
r. 99 an v. 46 an
.60₰
Damen-Schürzen.
Satin-Zierschürze, türk. Dessins
waschecht . . . . . . . . 65 ₰
Satin-Zierschürze, hübsche eleg.
Dessins mit Träger . .
. 95 ₰
Weisse Zierschürze mit Stickerei
schön verarbeitet . . . . 45, 35 ₰
Weisse Zierschürze mit Träger
und schöner Stickerei . . . . 35
SchwarzeReform-Kleiderschürze
vollständig gross, aus solidem,
haltbarem Stoff . . . . .
75
Schw. Zierschürzen aus
Cache-
mire, Lüster, hübsch verarbeitet
mit und ohne Träger . .
Wasch-Leinen
in Popeline
mit
Rostuh Hooke
Stoffe engl. Art
MainizerVarenkaus
(15679
Markt 7
Guggenheim & Marx
Markt 7
[ ← ][ ][ → ]wollen wir möglichst mit sämtlichen Sommer-Waren
räumen und empfehlen zu spottbilligen Preisen:
Damenstrümpfe
schwarz u. braun, engl.
Kinder-Söckchen
Damenhandschuhe
Serie II
Serie
jede
jed
5₰
Postn 7 5 ₰
Fort
im Verkaufswert bis 6.50 Mk.
bessere Qualitäten
Damen-Reform-Hosen
Damenhemden, Hosen u. Jacken
solides Hemdentuch mit Stickerei . .
in schöner
Verarbeitung
Kinder-Hänger- u. Ref.-Schürzen
in verschiedenen Grössen . . . 95 und
Damen-Blusen-Schürzen
voll groß und weit, schön verarbeitet
guter, solider
Qualität, nur
alle Größen
Hosen
Hemden in
Jacken
Rucksäcke
Reisekartons
Japan. Reisekörbe
alle Größen
anfangend Stück
Waschtisch-Decken . . .
5₰
Wachstuch-Wandschoner
125 cm lang
Wachstuch-Tischdecken 5s cmbreit 88 ₰ Stück 88 ₰
Milieux, schön bestickt
.. . 28₰ Milieux, Läcker, 2 Deckchen . . zusammen 88 ₰
..68 ₰
Russenkittel in versch. Größen Herren-Wasch-Wester in schönen neuen Mustern
statt 4.90 nur 1.7
[ ← ][ ][ → ]
Sport, Spiel und Turnen.
Sr. Pferderennen. Rennen zu Karlshorſt, 17, Juli.
Priemel Jagd=Rennen; 3300 Mark, Diſtanz 3200 Meter:
1. Hauptm. R. Spiekermann’s Reſi, 2. Spionskop, 3.
Aſia=
tin. Tot. 29110 — Perleberger Jagd=Rennen;
Ehren=
ſpreis und 3000 Mark, Diſtanz 3600 Meter: 1. Lt. Graf
Strachwitz’ Diamond Hill, 2. Wackerlos 3. Steinau. Tot.
27710. — Morgenrot=Hürden=Rennen; 8000 Mark, Diſtanz
2700 Meter: 1. Hr. H. Weſten’s Blücher, 2. Polia, 3.
Ova=
tion. Tot. 14:10. — Berolina; Ehrenpreis und 15000
Mark, Diſtanz 4200 Meter: 1. Freiherrn H. v. Reiſchach’s
Jungtürke, 2. Riff, 3. Chantecler. Tot. 50110. — Markt=
Jagd=Rennen; 3000 Mark, Diſtanz 3600 Meter: 1. Geſtüt
Pläswitz! Dalmio, 2. Blue Dragee, 3. Tabou. Tot.
108:10. — Preis von Mönchsheim; 8000 Mark, Diſtanz
8200 Meter: 1. Hr. H. v. Treskow’s Sühne, 2. Jungchen
3. Eytra. Tot. 64:10.
Rennen zu Maiſons=Laffitte 17 Juli.
Prir de Reux: 5000 Francs, Diſtanz 2400 Meter: 1. Monſ.
L. de Paula Machado’s Deſir II, 2. Ukaſe II, 3. Omnis.
Tot. 31110. — Prix Kasbah: 5000 Francs, Diſtanz 800
See
Meter: 1. Monſ. J. Rutgers Le Roy’s Khania 2. Alecte
VI. 3. Primavera. Tot. 117110. — Prix Moulins=la=
Marche; 10000 Francs, Diſtanz 2000 Meter: 1. Monſ. L.
Gros‟ Bibre, 2. Queſture, 3. Lucknow. Tot. 50110. —
Prix de Saint=Lucen; 5000 Francs, Diſtanz 1600 Meter:
1. Monſ. Achille Fould’s Dauni, 2. Palatin, 3. Eve II. Tot.
38:10. — Prix Le Sagitaire; 5000 Francs, Diſtanz 800
Meter: 1. Monſ. E. Blancs Foucet, 2. Leſſo, 3. Rocco.
Tot. 38:10.
* Radſport. Radſportliches Programm
des Gau 9 D. R.=B. Die ſportlichen Veranſtaltungen
im Gau 9 des Deutſchen Radfahrer=Bundes ſind für den
Reſt der Saiſon wie folgt feſtgeſetzt worden: 20. Juli:
Wanderfahrt Wiesbaden-Idſtein-Hofheim. 27. Juli:
Gaupreisfahren über 100 Kilometer. 10. Auguſt:
Wander=
fahrt ins Wiſperthal, anſchließend Rheindampferfahrt
Caub-Mainz. 17. Auguſt: Gaupreisfahren über 50
Kilo=
meter. 24. Auguſt: Vereinsſtafettenfahrt über 150
Kilo=
meter. 7. September: Bundespreisfahren über 12
Stun=
den. 14. September: Vereinsmannſchaftsfahren.
Rad= und Motorrennen zu Darmſtadt.
Das Programm zu dem am Sonntag, dien 20. Juli,
nach=
mittags 3½ Uhr, ſtattfindenden Rad= und
Motor=
rennen iſt nunmehr komplett, und es wird ein
erſt=
klaſſiger Renntag dem Darmſtädter Sportpublikum
ge=
boten. Der Velozipedklub, der ſich durch die Hebung des
Radſports große Verdienſte erworben hat, verdient ein
volles Haus. Die Meldungen ſind ſo zahlreich erfolgt,
Haß außer den drei und vier Vorläufen noch
Zwiſchen=
läufe ſtattfinden müſſen, ſo daß zum Endlauf der
Meiſter=
ſchaften ſund des Wanderpreisfahrens nur die beſten
Fahrer ſich gegenüberſtehen. Auch das Tandemrennen muß
mit Vorläufen ausgefahren werden, ebenſo ſind drei
Läufe in dem Motorrennen erforderlich. Es wird am
morgigen Sonntag bei allen Rennen heiße Kämpfe und
ſpannende Momente geben. Der Vorverkauf hat in
An=
betracht des guten Programms lebhaft eingeſetzt, ein
Zei=
chen, daß das hieſige Sportpublikum einem guten
Sport=
programm immer hold iſt. Die zur Verteilung
gelangen=
den Ehrenpreiſe ſind im Schaufenſter des
Hoffriſeurge=
ſchäftes von W. Hermes, Luiſenſtraße, ausgeſtellt.
— Eine Zuverläſſigkeitsfahrt Mainz-
Ludwigshafen - Mainz (ca. 160 Kilometer) wird
am Sonntag, den 27. Juli, vom Konſulat Mainz der
Deut=
ſchen Radfahrer=Union veranſtaltet. Die Beteiligung iſt
offen für alle Wertpreisfahrer ohne Unterſchied der
Ver=
bandsangehörigkeit Die Strecke führt von Mainz über
Weiſenau, Laubenheim, Bodenheim, Nackenheim,
Nier=
ſtein, Oppenheim, Guntersblum, Worms, Frankenthal
nach Ludwigshafen (Einſchreibkontrolle) und zurück. Sechs
Ehrenpreiſe im Werte von 50. 30, 20, 15, 10 und 5 Mark
ſind ausgeſetzt. Meldungen ſind zu richten an Herrn Kurt
Duerholz, Mainz. Allg. Radfahrer=Union D. T. C.,
Deutſchhausplatz 10.
sr. Die Wagenfahrt des Allgemeinen Deutſchen
Auto=
mobil=Klubs (A. D. A. C.), die anläßlich des
Jubiläums=
tages des A. D. A.C. in München veranſtaltet wird, wurde
am Mittwoch mit der Abnahme der Wagen in
Mei=
ningen eingeleitet. Von den urſprünglich gemeldeten
Teil=
nehmern fehlten 8, dafür kam ein Wanderer=Wagen hinzu.
Im ganzen wurden 68 Wagen abgenommen und zwar 60
Vierrad=Wagen und 8 Dreirad=Wagen. Die Vierrad=
Wagen verteilen ſich auf die einzelnen Firmen wie folgt:
8 Hanſa, 5 Sperber, je 4 Wanderer und Brennabor, je 3
Horch Apollo, Bergmann=Metallurgique, Neckarsulm und
M. A.F., je 2 Premier, Hupmobil, Darracg, Loreley,
Preſto und R. A.W., ſowie ein Benz. Dixi, Dürkopp,
Deſſauer, Gaggenau, Opel, Rex Simplex, Stoewer,
Phä=
nomen und F.N. An Dreirad=Wagen nahmen teil:
5 Phänomobil, 2 Magnet und ein Torpedo. Die erſte
Etappe führt am Dienstag über die 305 Kilometer lange
Strecke Meiningen, Würzburg, Nürnberg, Regensburg.
— Fußballſport. Am Sonntag findet auf dem
Exer=
zierplatz ein Fußballwettkampf zwiſchen dem
(Leibdragoner=Regiment Nr. 23 und der Spielriege der
Turngemeinde Beſſungen ſtatt.
hv Bad Homburg, 17. Juli. Das deutſche
Offi=
ziers=Lawn=Tennis=Tournier eine der
in=
ttereſſanteſten und beſtbeſuchteſten Veranſtaltungen auf
die=
ſem Gebiete des Sports, wird vom 21. Juli ab in Bad
Homburg ſtattfinden. Zu dieſem Tournier, an dem
ſich überaus zalllreiche Offiziere der deutſchen Armee und
Marine beteiligen werden, hat der Kaiſer einen
Goldpokal als Ehrenpreis geſtiftet. Ein
weiterer prachtvoller Ehrenpreis wurde vom Fürſten
zu Lippe=Schaumburg ausgeſetzt. An dem
Tour=
nier, das auf den tadellos gepflegten und allen Anfor=
Herungen entſprechenden Tennisplätzen in dem Kurpark
in Bad Homburg ſtattſindet, werden außer der Kaiſerin
auch die Prinzen Joachim und Adalbert, eventuell auch
das Kronprinzenpaar teilnehmen.
Landwirtſchaftliches.
Schlachtviehmarkt Darmſtadt.
Schweine=
markt am 16. Juli. Auftrieb durch Händler 157 Schweine,
durch die Bezugsvereinigung 00 Schweine. Preiſe:
1. Qual., ausgeſuchte Ware (Schlachtgewicht 50 Kilogramm)
82 Mk., 2. Qual. 81 Mk., 3. Qual. 80 Mk. Marktverlauf:
Mäßig; Ueberſtand. — Schweinemarkt am 17. Juli.
Auf=
trieb durch Händler 133 Schweine, durch die
Bezugsver=
einigung 00 Schweine. Preiſe: 1. Qual., ausgeſuchte
Ware (Schlachtgewicht 50 Kilogramm) 82. Mk., 2. Qual.
81 Mk., 3. Qual. 80 Mk. Marktverlauf: Rege; Ueberſtand.
— Kälbermarkt am 17. Juli. Auftrieb 158 Kälber. Preiſe
je nach Qualität (Lebendgewicht 50 Kilogramm) 50 bis
62,50 Mk. Marktverlauf: Schleppend.
Frankfurt, 17. Juli. Schlachtviehmarkt.
(Amtlicher Bericht.) Auftrieb: Rinder 102, Ochſen 32,
Bullen 4, Kühe 66, Kälber 529. Schafe 52. Preiſe für
1 Zentner Lebendgewicht (Schlachtgewicht) in Mark:
feinſte Maſtkälber 66—68 (110—113), mittlere Maſt= und
beſte Saugkälber 60—63 (102—107), geringere Maſt= und
gute Saugkälber 54—58 (92—98). Schafe 47,— (98,—).
Schweine: vollfleiſchige von 80—100 Kg. 63,50—65 (83—84),
vollfleiſchige unter 80 Kg. 62—65 (80—82), vollfleiſchige
von 100—520 Kg. 62.50—65 (81—84). — Geſchäft bei
Käl=
bern und Schafen ruhig, der Markt ausverkauft; Schweine
faſt ausverkauft.
Gelegenheitskauf
Bkoeibter
s Kolfen
Regulärer Wert
Mk. 11.—bis 12.50
jetzt pro Stück
Mk.
da Schönheitsfehler.
(15343a
lonst Lindel
Schuchardstr. 8.
Zu verkaufens
1 Bettſtelle m. Matratze, 1
Waſch=
kommode u. Nachttiſch m. Marm., 1 Kommode, 1 Vertiko,
Kücheneinrichtung u. Gasherd.
Alles g. erh. Stiftſtr. 29, p., l. (*3479
Neueskaufmänn. Werk
(30 Mk. gekoſtet) f. 6 Mk., wenig
gebr. Harfenzither ſehr billig zu
verkaufen, nur nach 6 Uhr. Neue
Ireneſtraße 12,
3492
Hin gr. Kinderbett zu verkaufen
E½ Rhönring 91, pt. (*3498
U
einzelne Stücke, sowie ganze Braut- u. Wohnungs-
Ausstattungen unter koulanten Bedingungen
Aur Greuf
Die Anzahlung ist gering und wird so bemessen, dass
sich jeder leicht ein gemütliches Heim schaffen kann.
Die Abzahlung bestimmt der Käufer selbst seinen Ver-
(15643
hältnissen entsprechend.
Aauhrkarf
Darmstadt
Bleichstr. 30
Aeltestes, grösstes und leistungsfähigstes Geschäft
am Platze.
Petrolenmkocher
garant. gefahr- u. geruchlos
von 85 Pfg. an.
Original Hallers
Gaskocher
Sparsam im Gebrauch
von 95 Pfg. an.
Spirituskocher
in bewährten Fabrikaten
von 35 Pfg. an.
(13421a
Otto
chf.
Nielschmaun ideh
G. m. b. H.
Verkauf.
Eine ältere Palme, ſchönes Exem
plar, 1 Meter hoch, mit weiter
Aus=
legung, billig zu verkaufen
Inſelſtr. 20, 1. St.
15687)
billig zu ver=
Gut erh. Anzug kaufen.
Emilſtr. 17, 1. St.
*3551)
Wegen Wegzug zu verk.:
2 ſchöne Gaskronleuchter,
1 Korrid.=Hängeglühl.=Gasarm,
1elektr. Schlafzim.=Beleuchtung,
acht Volt Akkumulator, Wandarm,
Schalter und Leitungsdraht
*3533) Eliſabethenſtr. 25½, 2 Tr. r.
Unter anderem
Kinematographisches Schauspiels
156.
in 4 Akten
von der Firma LEON GAUMONT, Paris.
Vorführungsdauer ca. 2 Stunden
Ze
Oiion Feufer
Rheinstraße 6. — Telephon 173.
Das Grosstadtprogramm
für
Samstag, Sonntag, Montag und Dienstag.
In I. Abt.:
Aur-Abwegen.
Lebensroman eines Schauspielers.
Großes Drama in 3 Akten.
Gachtn Darward.
Drama nach dem berühmten Roman von Walter Scott.
Bus ensune Hausehen!
Herr Bernard von der Comédie francaise hat die
Hauptrolle.
Der Zäuberhar
gutgespielte
Frirzchen ist ver
Komödien
Schwiesen
gespielt von dem 10jährigen Fritzchen Abelard
welcher mit einem Jahreseinkommen von 12000 Mark
engagiert ist.
Honte Carlo.
Herrl. Naturaufnahme.
U.-T. Wochenschau.
Als Einlage:
Die Sanden dervarer!
Mimisches Drama in 3 Akten von Urban Gad.
In der Hauptrolle:
AStd Rieisen
Ein Drama der Lebenden, ein Abbild des Lebens.
Künstler-Konzert. — Hohe luftige Räume.
IV. Platz 19 Pfg.
Sonntags Anfang 3 Uhr. (15595
Veteru. Nestädai „Wechmd Necf
Truppenübungsplatz Darmstadt Telephon Nr. 877
hält
— Haltestelle der Strassenbahn: „Brauerei‟
Angenehmer Familienaufenthalt
seine schönen Räumlichkeiten (mit prachtvoller
Garten-Terrasse) bestens empfohlen.
11562a)
Vorzügl. Speisen und Getränke. — Guten Kaffee, Kuchen etc.
H. Woelfing, Besitzer.
Se
Das Erbacher Volksfeſt,
7 der ſogenannte Eulbacher Markt, wird Sonntag, den 20.,
Montag, den 21. und Sonntag, den 27. Juli l. Js.,
dahier abgehalten, wozu freundlichſt einladet
Erbach i. O., am 1. Juli 1913
Großherzogl. Bürgermeiſterei Erbach.
Stegmüller.
15099ss)
M
auf dem
Ein Acker Korn Halm
z. vk. Näh. Moosbergſtr. 53. (B15600
eichene Bütte nebſt Waſch=
1 maſchine, gut erhalt., zu verk.
(*3476
Weiterſtädterweg 35.
Schlager-Programm!
Ab Samstag, den
19. Juli 1913:
Grosses Drama
in 3 Akten.
Unserm geehrten
Publikum geben wir
hier einen Film, wie
er in Darmstadt noch
nicht zu sehen war.
In allen Plätzen feiert
derselbe die höchsten
Triumphe, und erste
Fachleute bezeichnen
denselben als einzig
dastehendes
Meister-
werk.
Sensations-Drama.
Bubis Lehrzeit.
Wir verweisen auf
un-
sere letzten Filme. Bubi
spielt meisterhaft.
Capug.
Naturaufnahme.
Die
Stationsassistentin.
Aeusserst spannendes
Drama.
Der Wochenbericht
des I. Kinos.
Neues aus aller Welt.
Stumme
Verehrung
Dramain 2 Akten.
Höchste Vollendung
in künstlerischem
Spiel, sowie im
Auf-
bau der Ereignisse
zeichnen dieses
Drama aus.
Einlagen.
Der
kleine Drachentöter.
Ergreifendes Drama.
In Cardague.
Naturaufnahme.
(*3557
Faſt neue leichte
Bockbüchsſtinte
16/9,3, ſehr preiswert abzugeben.
Näheres Exped.
(*3374soi
Programm
zu dem am Samstag, den
19. Juli, von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
des Großh. Garde=Dragoner=
Regiments Nr. 23.
1. „Einzug der Gäſte auf der
Wartburg” von Richard Wagner.
2. Fantaſie aus der Oper „
Tief=
land” von d’Albert. 3. „Man lacht,
man lebt, man liebt”, Walzer aus
„Die Kino=Königin” von J.
Gil=
bert. 4. Potpourri aus „
Regiments=
tochter” von Donizetti. 5. „Trude‟,
eueſter Wackler aus der Operette
„Der luſtige Kakadu” von H. Lewin.
6. „Deutſchlands Fürſten”, Marſch
von H. Blankenburg.
Ab heute das grosse
Weltstadt=Programm
grosse
Woog, am 18. Juli 1913.
Waſſerhöhe am Pegel 3,88 m.
Luftwärme 160 C.
Waſſerwärme vorm. 7 Uhr 190 C.
Woog=Polizei=Wache.
Wirksam
ist der
Spannend
hervorragende Kunstfilm
Auf Abwegen.
Grosses Drama aus der Gegenwart
in II Akten
Lebensroman eines Schauspielers.
Dieses Bild behandelt ein Problem, welches jetzt im
Mittel-
punkte des allgemeinen Interesses steht.
Ein sehr fesselnder Inhalt.
Tiefen der Seele-
Ein ergreifendes Drama aus dem Leben in II Akten.
Dieser hervorragende Schlager, ein packendes
Seelengemälde, ist vollspannender Momente.
Eine der größten Sensationen, die je auf den
Kino-
markt gebracht wurden.
Auf vielseitigen Wunsch!
Das große Meisterwerk
Der Tod als Passagier
oder
Die Todesfahrt im Aeroplan
Großes Sensationsdrama in 3 Akten
Ein Stück voll packender Realistik u. erschütternder Tragik
Der rechte Weg.
Ein tragisches Lebensbild.
Eine aus dem Leben gegriffene Handlung, deren mit vollster
Echtheit gezeichnete Menschentypen größtes Interesse
er-
regen werden.
Eine Auslese der besten
Novitäten
aus
Humer — Ernst — Natur
vervollständigen das Riesen-Programm.
Täglich von 3½ Uhr
(15690
Künstler-Konzert
ausgeführt von Gebr. von Harscher.
Ein Besuch lohnt!
weiß. Turm
Iimmmimm
Ab heute
nur Tage
Nur noch 7 Tage!
INVVEr!
SteNeSVEKKFEz1U
Infolge der ungünstigen Witterung sind unsere Läger in Wasch-Konfektion trotz enormer
Ver-
käufe in den letzten Tagen nicht wesentlich kleiner geworden. Wir sind daher gezwungen, durch
noch billigere Preise eine Total-Räumung herbeizuführen. Ohne Rücksicht auf
Ver-
lust haben wir die dem Ausverkauf unterstellten Waren noch einmal bedeutend im
Preise heruntergesetzt. Dielgebotenen Vorteile in den letzten 7 Ausverkaufstagen sind so
außer-
gewöhnlich, daß niemand versäumen sollte, diese Gelegenheit, selten billig zu kaufen, wahrzunehmen.
Ein Posten Weiße Batist- und Waschvoile-Blusen
halsfrei und
hochge-
schlossen . . . . jetzt 75 ₰ 1.75 2.50 3.90 4.50
Ein Posten Weiße Stickerei- u. Waschvoile-Kleider
mit eleganten Durchsätzen
und Stickereien . . . jetzt 6.75 9.50 12.50 15.50
Hochelegante Lingerie-Blusen
handgestickt und handgehäkelt, jetzt auffallend billig!
Ein ganz außergewöhnliches Angebot in
schwarzseidenen Blusen
früherer Preis bis 39.−
jetzt 6.75 9.75 16.75 19.75 22.50
Modernes Spezialhaus für Damen-, Backfisch-
und Kinder-Konfektion. — Telephon 2539. Ludwigstr. 5
Ein Posten wollene Taillen-Kleider in allen Farben
früherer Preis bis 58.— . . . . jetzt 14.75 22.75 29.75
Ein Posten hochelegante Gesellschafts-, Tee- u.
früh. Pr. bis
Straßenkleider 165., jetzt 25.50 39.— 49.- 59.-
Große Post. Matinés aus besten Waschstoffen
jetzt . . .
. . . . . 1.25 1.85 2.95 3.75
Große Post. Lammfell-Matinés in allen Farben
früh. Preis bis 19.50, jetzt 1.50 3.45 6.50 9.75 14.50
Große Post. Morgenröcke, Mousseline und Wollmousseline
früherer Preis bis 24.50 . jetzt 4.75 7.75 12.75 15.50
Große Post. Lammfell-Morgenröcke in allen Farben
früh. Preis bis
45.− . jetzt 4.25 7.75 15.50 19.50 25.50 29.-
Kinder-Wasch-Konfektion
zu ganz erstaunlich billigen Ausverkaufs-Preisen!
15671
BEACHTEN SIE UNSERE AUSLAGENI
Elektrische Anlagen
für
Licht, Kraft und Schwachstrom
Ludwig Pohl
Heinheimerstraße 15. — Telephon 1324.
Pläne und Kostenanschläge gratis. (15401a
Fernsprecher 819.
Suppenwürze
unübertroffen
in Flaschen à ℳ0,40, 0,75, 1,40 und
4.20, sowie nachgefüllt und in
Korb-
flaschen prokg ℳ3,20 in allen einschl.
Geschäften zu haben.
(12350a
Vertreter: Otto Caspary
Darmstadt.
Arheilgerstr. 10.
e
und Tischbillards
in neuester unübertroffener Konstruktion
Neuhusen’s
berühmte Internationale
Match-Convex-Banden
(Sümtl. Eillardrsguisiten)
J. Neuhusen’s Billardfabrik
Hoflieferanten
Sr. Kgl. Hoh. d. Grossh. v. Meckl.-Schwerin
Berlin W9, Potsdamer Str. 20
32 gold. Medalllen Ehrenpreise
AKönlgl. Preuss. Staatsmedalie
Gegr. 1860 —
Vertreter: L. Reiss.
München, Müllerstr. 14. (I,6368
ur Rs
empfiehlt:
Reise-Luftkissen
Reise-Badewannen
Reise-Irrigatore
Reise-Mecessaires
-Reise-Wärmeflaschen
Schwammbentel
Badehauben
Seifentaschen
Trinkbecher
Gummi-Wäsche
in größter Auswahl billigſt.
Schul-
am
Lud-
strasse 1 Herh Heimaner wigsplatz.
(14320a
Telephon 2508
Erstes Gummi-Spezial-Geschäft am Platze.
Ich liebe Dich!
Roman von Guido Kreutzer.
Copyright by Carl Duncker, Berlin W. 35.
(Nachdruck verboten.)
40
Drüben zuckte ein glühender Feuerſtrahl auf, krachend
zerriß der Schuß. Günter von Oſtheeren ſpürte einen
brennenden Schmerz in dem hochgereckten Arm. Mit
unterdrücktem Fluch ließ er ihn ſinken.
Einen Atemzug ſpäter berührte Elias Krottenheim
den Abzug des Drillings. Wie greller Hammerſchlag
klang es.
Und im flammrot quirlenden Pulverdampf ließ
drü=
ben der Mann, der zuerſt geſchoſſen hatte, die Flinte los,
warf beide Arme in die Luft und brach, ſich halb
über=
ſchlagend, zuſammen.
Zum zweitenmal knallte der Drilling, Schrotkörner
praſſelten um die Zwillingsbuche. Der andere Kerl, der
gerade eine jähe Bewegung gemacht hatte, um den
Ge=
wehrkolben an die Backe zu bekommen, heulte laut auf.
Weg von dem Baum!
Der Wilddieb ließ das Gewehr fallen und gehorchte
beſinnungslos. Faſt ſtürzend erreichte er die Lichtung.
Vier, fünf Schritte, da blieb er ſtehen, zitternd, aſchfahl
im Geſicht.
Krottenheim lud erſt die beiden abgeſchoſſenen Läufe
wieder, ehe er mit der Waffe in der Hand hinter dem
Hollundergebüſch hervortrat. Gefolgt von dem jungen
Offizier, ging er auf ſeinen Gegner zu. Der hatte den
Kopf halb von den Herankommenden fortgewandt.
Da ſtutzte der Forſtmeiſter, die Augen wurden weit,
überweit — noch ein, zwei Schritte — und . . .
Pioneit Es ſiang nie ein aursender Aſchrel=
Dann zu Günter von Oſtheeren gewandt:
Einer unſerer Vorarbeiter!
Der Wilddieb ſah zu Boden. Flammende Feuermale
lohten in ſeinem Geſicht.
Oſtwärts hellte zögernd der junge Morgen auf. Wie
lichtgraue Seidenſchleier zogen ſich hochſteigende
Nebel=
maſſen über die Wieſenſchlenke. Ein Schoof Krickenten
kam mit unruhigem Flügelſchlag vom Witſchuner Bruch
her. Ganz in der Nähe ſchnarrte eine Rohrdommel.
Dann wieder Stille, wo man nur das ſchwere Atmen
des Forſtmeiſters hörte.
Und wer iſt der andere, der — da drüben — liegt?
Der Martens, Herr Forſtmeiſter! klang es würgend
zurück.
Der Mar . . . Elias Krottenheim ſprang auf ihn zu
und packte ihn an der Bruſt. Seine Hände krampften
ſich in den Rock des Vorarbeiters. Sein Atem flog. Seine
Stimme überſchlug ſich faſt.
Um Chriſti willen, Menſchen, ſeid Ihr denn
wahn=
ſinnig?! Sie und der Martens — meine — meine älteſten
Leute, mit denen ich drei Jahre lang zuſammen gearbeitet
habe!! Und Ihr treibt Wilddieberei? Ihr ſchießt auf
mich? Auf mich, der ich für Euch ſtets ein Herz und gutes
Wort gehabt habe?!! Ja — aber — wie — Menſch,
wie . .
Er ließ die Hände ſinken; er wandte ſich ab.
Iſt er — tot?
Ja, Herr Forſtmeiſter, ſagte jener; es klang wie das
Weinen eines Kindes.
Da hing der Alte mit einer müden, taſtenden
Be=
wegung den Drilling über. Seine Stimme war brüchig
und tonlos.
Das hier kann bis nachher alles ſo bleiben, wie es
iſt. Kommen Sie jetzt mit zur Förſterei Ronnsdorff, die
liegt am nächſten. Immer drei Schritt voraus, die Hände
auf dem Rücken — ſo iſt es — iſt es ja nun einmal
Ver=
ordnung, Piontek!
Und während dort hinten rechts über der
Kiefern=
ſchonung die erſten blaßroſa Schimmer des nahenden
Morgens aufglommen, wanderten die drei den langen,
bitterſchweren Weg zurück.
*
In Ronnsdorff gab es große Aufregung. Trotz
frü=
her Morgenſtunde war der Förſter Wolff bereits auf, um
ſich zu einem Reviergang fertig zu machen, als der
Ge=
fangenentransport anlangte.
Der alte Herr erklärte mit wenigen Worten die
Vor=
gänge dieſer Nacht, aber ſein Untergebener ſtarrte ihn
ſo entgeiſtert an, als halte er ihn für irrſinnig.
Auf Sie geſchoſſen, Herr Forſtmeiſter? Martens tot
— und der Piontek . . . da iſt es allerdings kein Wunder,
wenn wir ergebnislos Nacht für Nacht im Revier lagen!
Das iſt ja ungeheuerlich! Das iſt ja kaum denkbar!
Ich diene jetzt achtunddreißig Jahre, Herr Forſtmeiſter,
aber ſowas habe ich noch nicht erlebt!
Er fand ſich kaum zurecht; nur mit vieler Mühe
konnte man ihn überzeugen.
Dann wurde vor allen Dingen erſt die Wunde des
jungen Offiziers von der geſchickten Förſterin
ausgewa=
ſchen, verbunden und der Arm in eine ſchwarze Schlinge
gelegt. Die Kugel war, ohne den Knochen zu berühren,
glatt durch das dicke Fleiſch des Oberarmes gegangen.
Trotzdem hatte es ſtarken Blutverluſt gegeben.
Drei Wochen, Herr Baron, tröſtete der Förſter, dann
iſt nichts mehr übrig, als eine ſchöne Narbe!
EnvenarAusverkauf
Wir veröffentlichen keine Preise, sondern bitten die verehrlichen Kunden, sich von unseren
reduzierten Inventur-Preisen
ohne Kaufzwang zu überzeugen
(15259a
Telephon 2104
Telephon 2104
H. NAU &SoH
Schustergasse 16
Neben der „Krone‟
Schustergasse 16.
Meiner geſchätzten Kundſchaft
zur Nachricht, daß nunmehr die Aufträge in 3—4 Tagen zur
Ab=
lieferung gelangen können.
(1514fa
Hochachtungsvoll
A. Pfirsch, Mech. Strumpfstrickerei,
Beckerſtraße 26, I.
FAurf
Sterilisierapparate, Konservengläser, Fruchtsaftseiher
hervorragend in ihrer Güte
praktisch und billig.
(15199a
Niederlagen bei
A. Anton, Elisabethenstr. 1, Telephon 832
C. J. Wenz, Elisabethenstr. 8, Telephon 217
(5 205de) Wendeiſtadtſtr. 8, 1.
neite tindernngen 1. ert.
6 ſöban) Pallaswieſenſtr. 50.
Mladchenrad
neu hergerichtet,35 Mk. Müller & Ober,
Karlſtraße 30.
(152820ms
Schöner Sitz= u. Liegewag., ſow.
2 Konzert=Zithern zu verk.
*3109ims) Rundeturmſtr. 15, III.
Die surechende
Oil
ist in verschied.
Ausführun-
gen eingetroffen u. lade zur
Besichtigung geehrte
Inter-
essenten ergebenst ein.
Gg. Kart
Hofuhrmacher
Darmstadt, Ludwigstr. 20.
(15455msm)
Eine wertvolle Bibliothek für das Haus!
Für wenig Geld eine für alle Zeit wertvolle Bibliothek
zuerwerben— dieſe Gelegenheit bietet ſich Ihnen durch Abonnement
auf die im Verlage der Union Deutſche Verlagsgeſellſchaft
in Stuttgart erſcheinende
Bibliothek der Unterhaltung
unld Ges Wissels.
Die Bibliothek der Unterhaltung und des Wiſſens”
er=
ſcheint bereits ihm 37. Jahrgang.
(V,15285
In vielen Millionen von Bänden verbreitet
erfüllt ſie ihr Programm: jedem Bücherliebhaber Gelegenheit
zu geben zur Anlegung einer wirklich gediegenen, ſpannendſte
Unterhaltung und eine unerſchöpfliche Fundgrube des Wiſſens
zugleich bietenden
Privatbibliothek
aufs allerbeſte.
Die „Bibliothek der Unterhaltung und des Wiſſens”
er=
ſcheint in 13 vierwöchentlichen, reich illuſtrierten, elegant in
echte Leinwand gebundenen Bänden mit Goldrücken= und
Deckelpreſſung. Jeder Band iſt mit einem hübſchen, farbigen
Umſchlag verſehen. Um die Anſchaffung auch weniger
Be=
mittelten zu ermöglichen, beträgt der Abonnnementspreis
nur 75 Pfennig für den Band
ein Preis, zu welchem der Buchbinder im einzelnen noch nicht
einmal den bloßen Einband zu liefern imſtande wäre.
Beſtellungen nehmen Buch= und
Kolportage=
handlungen, Journalexpeditionenꝛc. entgegen.
Anion Deutſche Verlagsgeſellſchaft in Stuttgart, Berlin, Leipzig.
Achtungt
Ankauf von getrag. Schuhwaren
zu konkurrenzl. Preiſen. Poſtr. gen.
Michael Fick, Schuhmacherei
Holzſtraße 24. (13576a
tebrauchtes Bett, Schrank, gold.
G Damenuhr mit Kette u.
Hänge=
lampe, ſehr gut erh., zu verk.
*3186ids) Dieburgerſtr. 8, 2. St.
ehrock, Frack=, Smoking=
An=
züge, Zylinder zu verleihen
Rheinſtraße 5, 2. Stock. (10939a
Trübe Stickereien K Strauss & Mayer, Hoflieteranten.
Die bequemſte Manier, noch einen gediegenen
Nach=
urlaub herauszuſchinden! lächelte der Artilleriſt.
Etwas blaß ſaß er in ſeinem Stuhl ſzurückgelehnt
und wartete, bis die dienſtlichen Maßnahmen beſprochen
waren. Draußen wurde inzwiſchen der Wagen
ange=
ſpannt, der die beiden Herren zur Oberförſterei
zurück=
bringen ſollte.
Allſo wir ſind uns klar, Förſter Wolff?
Jawohl, Herr Forſtmeiſter. Der Henze kommt gegen
Mittag herüber, und wir transportieren den Piontek
dann gemeinſam nach Erlengrund; ſolange bleibt er hier
in Gewahrſam.
Gut; und richten Sie ſich ſo ein, daß Sie um
ſpä=
teſtens drei Uhr auf der Oberförſterei ſind, damit ich gleich
das Protokoll aufſetzen und den dienſtlichen Bericht an
die Regierung in Gumbinnen, ſowie das Landratsamt
in Tilſit abfaſſen kann. Bis dahin wird ja die
Unter=
ſuchungskommiſſion aus der Kreisſtadt eingetroffen ſein.
Früher darf auch die Leiche des erſchoſſenen
Klafter=
meiſters nicht geborgen werden.
Er wandte ſich an den Leutnant:
Sie, lieber Baron, muß ich ſchon erſuchen, heute bis
zum Abend mein unfreiwilliger Gaſt zu bleiben, damit
Sie den Herren vom Gericht, wenn ſie an Ort und Stelle
den Tatbeſtand aufnehmen, Ihre Zeugenausſagen machen
können.
Man ſah ſich gegenſeitig in die Augen und konſtatierte
insgeheim, daß die nächtliche Begegnung auf der
Kreis=
chauſſee alle Ausſicht hatte, durch den ferneren Verlauf des
Tages an Peinlichkeit weit übertroffen zu werden.
Elias Krottenheim bekam plötzlich die Zimmerwärme
e e
Selbſtverſtändlich würden ſich Ihre Eltern durch Ihr
langes Fernbleiben beunruhigen. Ich ſchicke alſo nachher
ſofort einen Boten.
Und Günter von Oſtheeren darauf mit impertinenter
Höflichkeit:
Haben Sie die Güte, Herr Forſtmeiſter! Meine
El=
tern können ja dann am Nachmittag nach Erlengrund
her=
überkommen, damit die ganze Familie wieder
zuſam=
men iſt!
Gerade zur rechten Zeit tauchte die Frau Förſter im
Türrahmen auf, um den Herren eine Taſſe Kaffee nach
der durchwachten Nacht anzubieten. Man konnte
an=
ſtandshalber nicht gut ablehnen und trank im Stehen ein
paar Schluck, um ſich dann ſchleunigſt auf dem Wagen zu
inſtallieren.
Sonſt beunruhigt ſich meine Tochter, wenn ſie
auf=
ſteht und ich bin noch nicht zu Hauſe! motivierte der
alte Herr.
Einen Kutſcher lehnte er aber ab; denn er hatte den
unklaren Argwohn, daß dieſer Heimweg ihm irgendwie
Interpellationen bringen würde, die für Bedientenohren
durchaus nicht geeignet ſeien.
Der leichte Wagen ratterte vom Hofe, die Ulmenallee
hinunter, bog nach links in einen grasüberwucherten
Waldweg ein.
Hier ließ Elias Krottenheim die Pferde in Schritt
fallen, nahm die geſunde Rechte des Jüngeren zwiſchen
ſeine Hände und drückte ſie kräftig.
Alſo, lieber Baron, jetzt ſind wir endlich allein und
jetzt will ich Ihnen auch danken für das, was Sie heut
nacht aun mir geien haben. Weiß der Teuſe, wie ſehr ich
Sie unterſchätzte! Sie ſind ein tapferer Kerl!
Aber, Herr Forſtmeiſter, ich bitte Sie dringend, von
einer ſelbſtverſtändlichen Sache nicht ſolch Aufhebens zu
machen. Sie an meiner Stelle hätten genau ſo gehandelt;
demnach brauchen Sie mir gar nichts zu danken — gar
nichts!
Nee, ſagte der Erlengrunder beſtimmt; keine
Beſchei=
denheit am unrechten Platz. Wenn das noch keine
Veran=
laſſung zur Dankbarkeit iſt, wär ich tatſächlich neugierig,
ſolchen Fall mal kennen zu lernen.
Da beißt keine Maus einen Faden von ab — Sie
haben mir das Leben und meinem Mädel den Vater
ge=
rettet! Vor ein paar Wochen ſind wir zwei beiden uns
ge=
diegen in die Haare gefahren. Gut; iſt nun mal geſchehen
und hatte ja auch ſeine ganz ſpeziellen Gründe.
Heut aber, Baron, heut ſtehen wir nicht mehr gleich zu
gleich, ſondern Sie haben das Uebergewicht. Damit
neh=
men Sir mir aber die Ruhe und die Sicherheit. Alſo
machen Sie mal einen diskutablen Vorſchlag, wie wir da
die Balanze wiederfinden!
Das war ein deutliches Entgegenkommen; war mehr,
als der junge Offizier eigentlich erwartet hatte. Jetzt
brauchte er nur zu ſagen: — Geben Sie mir die Giſa zur
Frau! und die Schuld war beglichen. Denn das
neuge=
ſchenkte Leben hob den Eid auf, den man, halb
beſin=
nungslos vor Gram, einer Toten geleiſtet hatte.
(Schluß folgt.)
Wie kuriert man in Bad Salzhauſen? Badle= und
Trinkkuren, ſowie Luft wirken hier als Heilmittel. Die
Solbäder werden in einem neuerbauten Badehauſe von
gefälliger, mitt der Umgebung harmonierender Architektur
genommen. Das mit 23 der Hygiene und den
Anfor=
derungen der Beqnemlichkeit entſprechenden Badezellen,
einem Inhalatorium, einem Leſezimmer, einer lichten
Wartehalle und einer keramiſchen Ausſtellung verſehen iſt.
Die Sollbäder werden genau zu den vom Arzte
verord=
neten bezw. vom Badenden beliebten Temperaturen zu
den vorausbelegten Zeiten und mit eventuellem Zuſatz
von Mutterlauge verabfolgt. Auch Kohlenſäure= und
Fichtennaklelextraktbäder ſind zu haben. Zu Trinkkuren
werden außer den drei Salzquellen die Lithium=, die
Schwefel= und die Stahlquelle verwendet. Erſtere
lau=
fen in der Trinkhalle aus. Letztere drei ſind erſt vor
we=
nigen Jahren neu gefaßt worden. Sie liegen in den
Kuranlagen zerſtreut. Die Temperaturen der
Trink=
quellen bewegen ſich zwiſchen 11 und 16 Grad Celſius.
Bei Erkrankungen der Atmungsorgane empfiehlt ſich
neben dem Gebrauch des oben erwähnten Inhalatoriums
auch die Einatmung der dem Gradierwerk
entſtrömen=
den Luft. Die rinas um das Gradierwerk laufende
Ga=
lerie iſt zu dieſem Zwecke gedeckt und mit bequemen Sitzen
aller Art verſehen. Neben Bade= und Trinkkuren übt die
ſehr reine und abſolut ſtaubfreie, meiſt etwas bewegte
und daher während der heißen Jahreszeit wohltuend
er=
friſchende Waldluft einen höchſt heilſamen Einfluß auf das
Nervenſyſtem und den menſchlichen Geſamtorganismus
aus, ſo daß ſich das Bad auch für Luftkurzwecke ſehr
empfiehlt. In umſichtiger Weiſe iſt die Staatsregierung
auch für Anſtellung eines beſonderen Badearztes zur
Be=
ratung der Kurgäſte beſorgt geweſen. Luftige, geſunde
Wohnungen mit guter Verpflegung und aufmerkſamer
Bedienung ſtehen ſtets zur Aufnahme bereit.
ko Die Hochſaiſon in Bad Homburg hat kräftig
ein=
geſetzt und berechtigt nach den bisherigen Erfahrungen zu
den beſten Hoffnungen. Die zahlreichen, ſo idylliſch
rings um den großen Kurpark gelegenen Kurvillen und
die in der ganzen anmutigen Taunusſtadt verſtreuten
komfortablen Hotels ſind gut beſetzt. Unter den
Kur=
gäſten befinden ſich Mitglieder der beſten Geſellſchalt des
In= und Auslandes, Staatsmänner, hohe Militärs,
Für=
ſten und Fürſtinnen. Einen beſonderen Glanzpunkt der
eben begonnenen Hochſaiſon bildet naturgemäß die
An=
weſenheit der Kaiſerin, die hier ſeit einigen Wochen mit
beſtem Erfolge der Kur obliegt. Der regelmäßige
Ge=
brauch der Bäder und der tägliche Genuß des
weltbekann=
ten heilkräftigen Eliſabcthenbrunnens haben ihren
Ein=
fluß auf die Geſundheit der hohen Frau ausgeübt. Die
Kaiſerin erfreut ſich des beſten Wohlbefindens und hat
bereits wiederholt ihrer Freude über die treffliche
Wir=
kung der Homburger Heilfaktoren Ausdruck verliehen.
Schlangenbad, 17. Juli. Daß ein Konzert von Frau
Elly Ney van Hoogſtraten in muſikliebenden Kreiſen ein
Ereignis bedeutet, bewies auch geſtern abend wieder der
dichtgefüllte große Konzertſaal. Von nah und fern waren
die Bewunderer der gefeierten Künſtlerin herbeigeeilt, und
ſie ſehen ſich für den Aufwand an Zeit und Mühe
reich=
lich entſchädigt, denn Frau Ney ſpielte wieder einmal
herrlich. Wie ſie den reichen Stimmungsgehalt des
Beet=
hovenſchen Es=dur=Konzerts mit durchdringender
Meiſter=
ſchaft erfaßte und wiedergab ſo war auch der Vortrag
jedes der einzelnen Klavierſtücke eine vollendete
Kunſt=
leiſtung. Ganz beſonders verdient neben ihr aber auch
die ganz vortreffliche Direktion des Herrn van Hoogſtraten
gelobt zu werden, der während des Es=dur=Konzerts das
Kurorcheſter leitete. Unnötig, zu ſagen, daß Frau Ney
Beifall und Blumenſpenden in reichlichſtem Maße zuteil
wurden.
Salzſchlirf bei Fulda. Die Heilwirkungen richten ſich
gegen Gicht, chroniſches Rheuma, Podagra, Harnſäure
und Phosphatdiatheſe, Steinleiden aller Art, wie
Nieren=
gries, Nieren= und Blaſenſteine, Gallengries und
Gallen=
ſteine, Arterienverkalkung, Herzleiden, chroniſche
Verſtopf=
ung und Hämorhoidalleiden, Leber= und
Unterleibanſchop=
pungen, Exſudate und Entzündungen chroniſcher Natur,
Bronchialkatarrhe, ſowie die durch harnſäure Diatheſe
ver=
urſachten Stoffwechſelſtörungen wie Zuckerkrankheit und
Fettſucht. Die Heilerfolge von Salzſchlirf bei Gicht,
Ader=
verkalkung und harnſäure Diatheſe, ſind wunderbar zu
nennen. Ich habe nicht einen Kranken von Hunderten
ge=
ſprochen, der nicht die vorzüglichen Heilreſultate von Salz=
ſchlirf rühmte. Viele von den Gefragten hatten vorher
ſchon vergeblich Karlsbad, Wiesbaden, Kiſſingen,
Oepen=
hauſen beſucht. Ich würde mich freuen, wenn ich mit
die=
ſen Zeilen Leidende auf Bad Salzſchlirf aufmerkſam
ge=
macht habe und dieſelben gleichfalls hier Heilung oder
Linderung ihrer Leiden fänden. Wer von Hauſe nicht
ab=
kömmlich iſt, verſuche es vorerſt mit einer häuslichen
Trink=
kur von Bonifaciusbrunnen, worüber die Kurdirektion
gerne franko Broſchüren auf Anfrage zuſendet.
Solbad und Inhalatorium Salzungen (Thüringen),
12. Juli. Bis zum geſtrigen Tage ſind hier 2516 Perſonen
zur Kur eingetroffen.
Nordſeebad Büſum. Der Badekommiſſar Herr E. von
Müller=Berneck iſt für weitere drei Jahre von der
Orts=
vertretung bei Verdoppelung der Dienſtaufwandszulage
verpflichtet worden.
Wanderungen und Rundreiſen im Schwarzwald
Einen Wandervorſchlag für eine 16tägige Tour, ſowie
Angaben über empfehlenswerte Rundreiſen durch den
badöſchen Schwarzwald enthält die unter obigem Tite
erſchienene Druckſache, die durch das Internationale
öffentliche, Verkehrsbureau, Abt. Baden, Berlin W. 8
Unter den Linden 14, koſtenlos erhältlich iſt. Die Wan
derungen und Rundreiſen berühren all die bevorzugter
Punkte dieſes herrlichen Waldgebirges, deſſen Hautge
birgskamm, nördlich bei Karlsruhe und Pforzheim
be=
ginnend, ſich durch das Großherzogtum Baden bis zu den
Oberrhein hinzieht. Berühmte vornehme Villen= und
Bäderſtädte mit ihrem internationalen Leben wechſeln
mit einſamen Hochtälern und trauten
Schwarzwaldhäu=
ſern mit den maleriſchen Trachten der Bewohner. Bald
führt die Wanderung hinauf auf ausſichtsreiche Höhen,
bald hinab durch wildromantiſche enge Felſentäler an
Waldſeen, Waſſerfällen und Wildbächen vorüber. Auf
kurzen Fahrten mit den intereſſanten Gebirgsbahnen des
Schwarzwaldes bewundert der Reiſende neben einer
herrlichen abwechslungsreichen Landſchaft die
hervorragen=
den Meiſterwerke der Technik, die in zahlreichen Tunnels
Viadukten, Brücken uſw vertreten ſind. Als Anhang
enthält die praktiſche Druckſache ein Verzeichnis der feſten
Rundreiſekarten Baden-Schwarzwald-Schweiz.
9 Thermalquellen von anerkannter Wirkung bei
Stoffwechsel-
krankheiten, Zirkulationsstörungen, Frauenleiden.
An-
erkannte Spezialärzte. Dank seiner paradiesischen Lage und
und absoluten Ruhe ein seit Jahrhunderten
Weltbekannt bei Blutarmut und Frauenkrankheiten.
Unbestrittene Erfolge bei Herzerkrankungen. — Hervorragende
Spezialärzte. — Modernes Kurhaus mit neuen Anlagen. Herrlich
gelegene, gut gepflegte Sportplätze (Golf und Tennis).
Wasserversand der Stahlquellen zu Hauskuren.
Prospekte durch Verwaltung des Kgl. Bades Langenschwalbach.
Seit Beginn der Saison mit prächtigem, modernem Kurhausneu-
I,15141)
bau versehen.
Wasserversand der Schlangenquelle zu kosmetischen Hauskuren.
Prospekt durch Verwaltung des Kgl. Bades Schlangenbad
Kohlensäurereiche Stahlbäder mustergültige Koorbadeeinrichtungen.
Altbewährt für Konservierung des leints
Hotel-Pension, Restaurant
am Wild-Park b. Darmstadt
Mod. Neubau. Zimmer mit
vorzügl. Pens. v. Mk. 4.50 ab.
Telephon Nr. 44.
— Familien-Arrangements —
weitgeh. Entgegenkommen.
Krort E7
Fuhrwerk zu Diensten. 6₰
Nächste Bahnstation: Messel (20 Min.)
fügliei, frischte hausbaetene ſuchen, forion.
Kranz etc.
(10105a
Separate Gesellschafts-Säle.
Erstklassige Küche.
Diners und Soupers.
Binding-Bier und
Löwenbräu-- München.
Passende Züge ab Darmstadt:
7u0 914 1005 112r 1o0 350 5o etc.
Ab Messel: 118 325 521 647 731 et
Sommerfrische Ernsthofen (Odenw.)
Gaſthaus zur Polf. 151485ms
Neuerbaute hübsche Fremdenzimmer und Saal, Bad,
Tele-
phon im Hause, Ruf Vermittlungsamt Ernsthofen. Pensionspreis
Mark 3.50.
Besitzer Axt.
Luftkurhaus Trautheim
Neu eröffnet.
Schöne Lage zwischen Darmstadt u. Nieder-Ramstadt.
Vorzügliche Verpflegung.
Fremdenzimmer.
Pension nach Vereinbarung.
Gut gepflegte Biere.
Kaffee! Täglich frische Kuchen. Kaffee!
Um gütigen Zuspruch bittet
(9905a
C. Böcke
(früher Restaurant „12 Apostel‟, Worms).
Schloss Lichtenberg
auf einer 300 Meter hohen Bergkuppe prächtig gelegen,
mit 30 hohen luftigen, neuhergerichteten Fremdenzimmern,
mit herrlichem Rundblick, ist in meinen Besitz übergegangen.
Dadurch bin ich in der Lage, Erholungsbedürftigen etwas
zu bieten, was weit über den Odenwald hinaus seines Gleichen
sucht. Verlangen Sie Prospekt bei Georg Schellhaas,
Besitzer des Gasthauses „Zur schönen Aussicht‟, Lichtenberg,
Post Niedernhausen im Odenwald. Telephon Amt
Rein-
heim (Hessen) No. 15.
(13064a
Idyll. Bauernhof — Sehr
Hof Schleiersbac) beliebter Luftkurort —
Meilenw. romant. Hochwald b. Hof — Leiterwagenpart. n.
Lindenfels ꝛc. — Poſt u. Bahnſtat. Fränk.=Crumbach i. O. —
Ausführl. Proſp. fr. i. d. Exp. u. v. Beſ. Heinrich Böhm. (1011
Seilad Wiipren un Beige
Mathildenbad.
Ruhige, staubfre
ge ob dem Neckar, herrlicher Blick
gesättigte Sole
(93520a
er
n 4 Mk.
Luftkurort (10194
Hotel Odenwald
Eindchteis 1. 0 El. Licht, Zentralhzg., Pens. M.
Perle des Odenwalds.
4.50—5.-. Tel. 9. Bes.: A. Vogel.
Beliebt ist
ein Ausflug in das
reizend gelegene
Rheinhotel Nierstein.
Bekannt durch seine Küche und Weine.
Schattige Rheinterrassen, großer Saal,
Autogarage, Stallung. Fernspr. 31.
Sommerfrische Altenburg
20 Min. v. Stat. Alsfeld, Oberhessen. Große Waldungen
in nächster Nähe des Orts, Gasthaus „Zur Linde‟,
Besitzer G. Herdt, Telephon 22. — Bad im Hause.
Anerkannt vorzügl. Küche. (12588a) Großer schattig. Garten.
Bergzavern südpfalz. Prächtige
bestbesucht. Luftkurort
in schönster Lage der
Nadel-, Laubholz-, Edelkastanien-Waldung. Weinberge.
Beliebte Niederlassung für pens. Beamte, Rentner etc.
— Mäßige Umlagen. — Quellwasserltg. — Elektr. Licht.
Näh. durch die Stadtverwaltung. Prosp. vers. auch die
Kurhäuser: Behret, Konz, Pfaff, Waldhorn, Sanatorium
Dr. Lindemann. Hotel Bad. Hof u. Hotel Roessel. (II,9749
Schwarzw.), Hotel u. Pens.
Bad Griesbach Adlerbad. Stahlquelle. Bad.
im Hause. Pens. 5 Mk. Prosp. Tel. Nr. 1. Frz. Nock. (10199a
Hotel Engel
Jtlaat Angenchmer Sommeraufenthalt
im badischen
: Odenwald:
450 Mtr. üb. d. M.
in waldreicher Höhenlage bei
bekannter vorzügl. Verpflegung.
Pension Preis Mk. 3.80. Pro-
Spekt gratis. — Telephon No. 4.
E. Hofmann. (12577a
klimatiſcher Kurort am
Fuße der hiſtor. berühmten
Anldwener Reichsfeſte Trifels mit
vor=
zügl. Burgwirtſchaft. Land=
(Rheinpfalz)
ſchaftlich einer der ſchönſten
und beſtbeſuchten
Ausflugs=
punkte d. Pfalz.
Ausgangs=
punkt zu vielen herrl. Touren nach der Haardt und den
Vogeſen. Zu kürzerem oder läng. Aufenthalt beſtens
empf. Schnellzugsſtat. der Linie Landau=Saarbrücken=
Metz. Proſp. verſendet das Bürgermeiſteramt. (10268a
Wohin in die Sommerfrische7?
Man verlange IIIustr. Prospekt vom
Hochwald-
kurhotel in dem idyllisch 530 m ü. M. gelegenen
von herrlichem Hochwald umgebenen Luftkurort
(13928a
Allenbach, Kreis Bernkastel.
II. 10204
[ ← ][ ][ → ]Pfsgeuerbverein Harmsfadf.
f
Sememlamer Beluch
der internationalen Baufach=Ausſtellung
Leibeig
am 27., 28. und 29. Juli.
Anmeldung hierzu nur noch bis Montag, den 21. Juli, bei
Malermeiſter Georg Kraus, Luiſenſtraße 40 (Telephon 1972).
Intereſſenten wird nähere Auskunft erteilt.
(15561
Verein für Geflügel- und Vogelzucht
35
12
Montag, den 21. Juli 1913,
abends 8½ Uhr,
Monats=Verſammlung
im Vereinslokal (15616
Mies
„Zur Stadt Pfungstadt‟
Der Vorstand.
Raagassasausessesesseseegegeeess
S.
Mandomnenkranz Darmstauf
Gegründet 1911
Mitglied des Verbandes süddeutscher Mandolin- und Guitarre-Vereine.
Sonntag, den 20. Juli 1913:
Selnerlest
im Saal u. Garten der Restauration zum weißen Schwanen
(Erzgräber), Arheilgen.
Konzert
7
Tanz
Tombola.
Konzert: Ensemble-Vorträge des 16 Personen starken
Mandolin- und Guitarre-Orchesters des Vereins, Solo
für Guitarre, für Mandoline und für Zither. Ferner
Lieder zur Laute, sowie humoristische Vorträge.
Tanz: Gutbesetzte Tanzmusik.
Tombola: Sehr reichhaltig. I. Gewinn eine Mandoline
mit Etui (Wert 30 Mk.) nebst Gratis-Unterricht. Die
Mandoline ist dem Lager der Firma M. Gerbert,
Geigen-
bauer, Musikinstrumenten- u. Musikalienhaus,
Rhein-
straße 17 (Ecke Grafenstraße), entnommen, woselbst
sie im Schaufenster ausgestellt ist.
Anfang 4 Uhr.
Eintritt frei.
Zu dieser Veranstaltung gestatten wir uns, Gönner
und Freunde des Vereins höflichst einzuladen.
Hochachtungsvoll
Der Vorstand.
AB. Mitglieder werden gebeten, ihre Mitgliedskarten
mitzubringen.
(*3470
32
Schutzenhol.
Samstag, den 19. Juli 1913, abends 8¼ Uhr,
Hohzer
des rühmlich bekannten
Kilian’schen Männer-Sextetts
Mitglieder erſter Hof= und Stadttheater.
I. Tenor S. Asbel, Großh. Hoftheater Darmſtadt.
L. Conzelly, Stadttheater Zürich.
J. Gerharts, Königl. Theater Wiesbaden.
II.
I. Baß W. Danziger, Stadttheater Bremerhafen.
H. Geyer, Großh. Hoftheater Darmſtadt.
II.
J. Braun, Großh. Hoftheater Karlsruhe.
II.
Bei ungünſtiger Witterung im Saale. (15588
Eintritt 50 Pfg.
henter
Darmstadt, Rheinstr. 2
Samstag, Sonntag
und Montag!
Ein Drama aus dem
Der Wildwest-Schlager
in 2 Akten
Sonntag, den 20. Juli 1913
3½ Uhr nachmittags
auf der
Radrennbahn Heidelbergerstrasse
Sinnreiche Inszenierung,
verwegene Reiterszenen u.
die wirklichen
Naturauf-
nahmen von
Mexikostem-
peln diesen Film zu einem
Kinowerk I. Ranges.
(*3521
Ergreifendes Drama
Dieser Einakter zeigt uns
die Aufopferung eines
Arztes, der auf dem Wege
einem Kinde das Leben
zu retten, durch
unvor-
hergesehene Fälle
ver-
hindert wird, seinen Weg
fortzusetzen, jedoch durch
eine heldenhafte Tat das
Kind vom sicheren Tod
errettet.
Dieser Film entstammt
der bekannten Firma
Gaumont-Paris.
II. Auerbacher Burgfest
in Auerbach an der Bergstrasse
Sonntag, den 20. Juli 1913
unter gütiger Mitwirkung des Geſangvereins „Männerquartett
Sängerluſt” Auerbach
TANZ.
KONZERT und
Nachmittags: Kinderpolonaiſe — Abends: Fackelpolonaiſe
Muſik: Eine Abteilung der Kapelle des Feld=Art.=Regts. Nr. 61
(Obermuſikmeiſter M. Weber) Darmſtadt
Aufsteigen eines Zeppelin-Luftschiffes
(15596
Bei einbrechender Dunkelheit:
Bengaliſche und elektriſche Schloßbeleuchtung.
Anfang 3 Uhr. — Gemeinſamer Abſtieg mit Muſik und
Lam=
vions 11 Uhr abends. Letzter Zug nach Darmſtadt=Frankfurt: 1226.
Eine vorzügl. Komödie!
Diverse Humoresken!
und
Einlagen nach Bedarf
vervollständigen das
Programm.
I. Pl. 65 Z, II. Pl. 35 ₰
III. Pl. 19 ₰
Strümpfe
zu konkurrenzl. Preiſen liefert
Mech. Strumpf-Strickerei
Beckerſtraße 26,
A. Pfirsch, 1. Stock. (5488a
Sehr
ſchönes
kaufen
Piano
(*3516
billig zu ver=
Soderſtr. 7, II.
Fleisch u. veg. Kost von
60 Pf. b. H. 1.— im Abonn.
bendtisch
Fleisch r. veget. Kost 7.
50 Pf. b. 70 Pf. im Abont.
Kusschank des berühmten
:: Wormser Weinmostes::
Kein Frinkzwang. 11
— Damenzimmer.
Reform-Restaurant
4 Alexanderstrasse 4, 1. Stork.
u. a. Meisterschaft v. Südwestdeutschland über
1u. 25 km, Wanderpreisfahren, Tandem-Rennen
Gauverbands-Motorrennen etc.
Preise der Plätze und Vorverkaufstellen siehe Plakate.
Mitglieder haben freien Zutritt. Numerierte Karten
nur Verkehrsbureau.
(15352ids
Veranstalter Velocipedclub.
Somntng, 20. Zut, nchu. 6 Uhr,
2 Mete JomtlerTest
6
2
(
Mir koßzeer u. Jatz.
6
3
5
Alle Vereinsmitglieder
(
werden hiermit höfl. eingeladen.
Ee
15433ms)
Der Vorſtand.
en Sonntag Familienabend mit Tanz im Vereinshaus=
Fortschritliche volkspartel Barmstaat.
Nächſten Sonntag, den 20. Juli 1913, nachm. 2 Uhr, findeh
im Schadt’ſchen Saalbau zu Biſchofsheim
Wahlkreis=
verſammlung ſtatt. Hieran anſchließend das Sommerfeſt des
Wahlkreiſes.
Unſere Mitglieder nebſt Familien werden höfl. erſucht, ſich recht
zahlreich zu beteiligen. — Abfahrt: Hauptbahnhof 1255 Uhr.
Der Vorstand.
15609)
Voranzeige.
(1563
Tourenkluh „Die Wetterfesten‟, Darnstalt.
Sonntag,
Rheinfahrt.
den 3. Auguſt:
Die Teilnehmer werden gebeten, ſich bis zum 30. Juli bei
K. Zessler, Marktſtraße, in die dort aufliegende Liſte einzuzeichnen,
wo auch jede weitere Auskunft erteilt wird.
Der Vorstand.
Hessischer Hof
Heute Sometag, den 19. Juli, abends 8 Uhr:
Grosses Militär-Konzert
Kapelle des Grossh. Hess. Art.-Regts. Nr. 61
Leitung: Obermusikmeister M. Weber.
im Progranm: Der fliegende Holländer. Undine. Aida.
Brüderlein fein.
II. Teil:
Des Deutschen Volkes Lieblings-Ouverturen
Martha. Dichter u. Bauer. Leichte Cavallerie. Orpheus in der
Unterwelt. — Eintritt 15 Pfg einschliesslich Programm. (15633.
Ludw
Shohe
Sonntag, den 20. Juli, nachmittags 4 Uhr:
Grosses Iihar-Ronzent
Kapelle (grösserer Teil) des Grossh. Hess. Art.
Regts. Nr. 61.
(B15661
Leitung: Obermusikmeister M. WEBER.
HI. Teil des Programms: Paul Linke.
Ausserdem: „Wir präsentieren” „Orpheus in der Unterwelt‟
„Der liebe Augustin‟. „Autoliebchen‟
Eintritt 30 Pfg.
Der hintere Garten ist für Nicht-Konzertbesucher.
Bei ungünstiger Witterung Konzert in den Sälen.
Elisabethen-
Restauration zur Stadt Pfungstadt, strasse 2.
Mittagstiſch à 1.10 Mk. und 75 Pfg., im Abonnement billiger.
(*3459
Von 5 Uhr ab Souper à 1 Mk.
Morgen Sonntag ganz besonders reichhaltige
Speisekarte.
Die meiſten Speiſen werden ſofort ſerviert. Eis!
Von 4 Uhr ab Tanzkränzchen im weißen Saale.
Dienstbach.
vorzügl.
Ein faſt neues Proakt, 4ſtz.,
Eleicht, mit abnehmb. Sommer=1 Stück Apfelwein Qualität
verdeck und für Geſchäftswagen
eingerichtet, zu verkaufen. (*2917sms
Kranichſteinerſtr. 18.
ganz oder geteilt, umſtändehalber
ſofort zu verkaufen. Offerten u.
A 79 an d. Exvedition. (*3147ids
Für die Reise ins Gebirge
die See
billigste Kaufgelegenheit in meinem
Saiserl-Ausverkauf
In Begenschutzkleidung außergewöhnlich große Auswahl
61
Selsau
Ludwigsplatz, Ecke Schulstrasse.
(15667
Der andauernd zweifelhaften Witterung
wegen findet das für heute, den 19. d. Mts.,
angekündigte
Sommernachtfeſt
nicht ſtatt.
Dafür iſt im Monat Oktober die
Veran=
ſtaltung eines Familienabends im Saalbau
in Ausſicht genommen.
(IV,15612
Der Vorstand.
Bürger=Keller
Täglich konzertiert
Salon-Damen-Orchester
Dir.: Rich. Nobitschek.
Stets freier Eintritt.
(15025a
AK
SasHHHHHSmSia-e
CR
Kegler!
Vom 9. bis 13. August 1913 findet auf dem
Festhallen-Gelände in Frankfurt a. M.
und
Bannerweihe grosses Geldpreiskegeln
auf 10 neuerbauten Bahnen statt. (13725m
Wertvolle Ehren- und Geldpreise
Kegler-Vereinigung für Süd- u. Mitteldeutschland E. V.
(Mitglied des Deutschen Keglerbundes)
S Festbureau: Kronprinzenbau, Kronprinzenstr. 41.
G
Motorrad
(Wanderer)
faſt neu, preiswert abzugeben.
Näh. Schulſtr. 6, I. St. (15501dso
Martie gut. Koshaars bill zu verk.
* Dieburgerſtr. 20, II. (15585a
gut erhaltenes Fahrrad
Ein
abreiſehalber bill. zu verk. (*3543
Eliſabethenſtr. 56, Hth., 1. St.
in Aquarium mit Fiſchen bill.
(*3545
zu verkaufen
Lauteſchlägerſtraße 42, 2. St.
Sonntag, 20. Juli, nachm. von 3 Uhr an
Kaffee=Geſellſchaft
im Vereinsgarten, Saalbaustr. 67
Bei ungünstiger Witterung in den Vereinsräumen.
(1595 AAK6.
.
e
5 gut erhaltene, große eiſerne
Amerikaner Oefen, für große
Räume paſſend, zuſammen oder
einzeln billig zu
verkau=
fen Ernſt=Ludwigſtraße 12, im
Laden.
(*3076os
Suche Rückladung
von Würzburg nach Darmſtadt
für Ende Sept. für eine Zweizimm.=
Wohn. nebſt Küche und Zubehör.
Angeb. an Zahlmeiſt.=Aſpir. Wunder,
2. Train=Bat. Würzburg. (15469ds
Wann fährr Möbelwagen nach
2 Mainz u. leer zurück? (*3544so
Off. Kämmer, Mainz. Pankratiusstr. 30, I.
Schmied=
eiferne Wendeltreppe
4 m hoch, zu verkaufen. Näheres
bei Schloſſermeiſter E. Bieger,
(15560sid
Waldſtraße 25.
nimmt Monats=
Damenfrisenn kunden z. Pr.
v. 7 Mk. mit Ond. an, ſowie
An=
fertigen aller moderner Haarbeiten
zu den billigſten Preiſen.
15145a) Schuchardſtr. 16, part.
getr. Herren= u. Damen=Kleider,
auch Stiefel, Bettfedern, Gold,
Silber ꝛc. Zahle Ihnen ſtets
kon=
kurrenzl. Preiſe. Der erſte Verkauf
überzeugt Sie. Poſtkarte genügt.
Max Schnitzer, Schloßgaſſe 33.
Telephon 2097.
(15031a
Sooesesesegsssgeseee&e
2 Achtung! Achtung!
Kaufe getragene Herren=
S
und Damenkleider, ſowie
Schuhe, Gold. Silb.,
Zahn=
gebiſſe, Bettfedern. Zahle
ſtets höchſte Preiſe.
2 Kletzewski, Schloßg. 29.
Poſtkarte genügt. (15234a 2
Saessgseseteste
getr. Stiefel.
Ien
0 Offerten unt.
B 11 an die Exp.
(*3278mfs
aufe
(14898a
Achtung!
Für
Flaschen, Gummi u. Säcke zahle wegen
dring. Bed. d. höchſt. Preiſe. Poſtk.
wird verg. Rubin. Kaupſtr. 46, II.
Daufe fortwährend gebrauchte
R Flaſchen. W. Poldmann,
Lohn=
diener, Karlſtr. 73, Gartenh. (13391a
ine gebr. Hobelbank zu kaufen
Eigeſ. Off. m. Preisangabe unt.
B 82 an die Exp. d. Bl. (*3528
Schul’scher Feisenkeiler
Dieburgerstrasse 85.
Einem verehrl. Publikum die ergebene
Mit-
teilung, daß ich den Betrieb obengenannten
Aus-
schankes übernommen habe.
Ich empfehle besonders
Vorzüglichen Mittagstisch von 12—2 Uhr.
(Im Abonnement zu ermäßigten Preisen.)
Reichhaltige Frühstücks- und Abendkarte
Stammessen.
Im Ausschank- Rummelbräu-Heil Export.
Prachtvoller Wirischaftssarten.
Gemütliche Lokaliäten. .. Gesellschaftszimmer.
Hochachtungsvoll
Heinrich Brückner
(seither Konkordiasaal).
etragene
Kleider
Stiefel, Zahngebiſſe uſw. (15466a
M. Obstfeld, Kl. Bachg. 7
Teleph. 2085. — Poſtkarte gen.
Spanische Wand
zirka 3—4 m breit, zu kaufen geſ.
Off. u. B 70 a. d. Exp. (*3489
Hügelstrasse 24.
Schützenhol,
Sonntag, 20. Juli, abends 8 Uhr:
Militär=Konzert
Kapelle des Großherzogl. Heſſ. Artillerie=Regts. Nr. 61
Leitung: Obermuſikmeiſter M. Weber.
Operetten- und Lieder
Abend.
Eintritt 15 Pfennig.
(*3570
ergnügungs-
Reisen in die Schweiz
tebrauchtes, eiſern. Tor geſucht,
Breite 2,50—3,00 m, Höhe 2,00
bis 2,50 m. Offerten unter B 80
(*3524
an die Exped. d. Bl.
ab Basel finden statt:
II. Klasse:
Am 23., 27. und 28. Juli 1913.
III. Klasse:
Am 22., 24. und 31. Juli 1913.
Hervorragend billige Preise. — Vorzügliche
Verpflegung, Unterkunft, Trinkgelder,
Versiche-
rung und Führung inbegriffen.
Verlangen Sie unsern grossen, illustrierten Prospekt
über Reisen im Juli, August und September 1913.
(15601a
Schweizerisches Reisebureau
24=4
„Planer, Zürich.
Zweigbureaus: Luzern und Lugano.
mif seidenen.
Sammel=
-Wappenbilder
1.15552
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.
Berlin und die ſchöne Gegend. — Wie man früher darüber
dachte. — Potsdam! — Eine Ausſtellung im
Kunſt=
gewerbemuſeum. — Potsdam im Bilde. —
Dampferfahr=
ten um die Inſel. — Paretz. — Ein Idyll aus vergangener
Zeit. — Der Lieblingsort der Königin Luiſe. — Andenken
und Erinnerungen. — Das Königspaar zum letzten Male
in Paretz. — „Die Stätte, die ein guter Menſch betrat”.
Als zu Beginn des vorigen Jahrhunderts der
be=
rühmte Altertumsforſcher Friedrich Auguſt Wolf nach
Ber=
lin übergeſiedelt war von der Akademie der Wiſſenſchaften
berufen, um hier wiſſenſchaftliche Vorträge zu halten und
an der Einrichtung der neuzubegründenden Univerſität
mitzuwirken, erwiderte er ſarkaſtiſch auf die Frage, wie
ihm die Gegend gefalle: Oh, Berlin hat Raum genug für
eine ſchöne Gegend!‟ Dann aber, als er Potsdam
kennen gelernt, lobte er dieſes mit ſeinen Schlöſſern und
kunſtgeſchmückten, herrlichen Parkanlagen in beredter Weiſe,
nur klagte er, daß das Hinkommen koſtſpielig und
zeit=
raubend wäre, er würde ſonſt häufiger dort Anregung und
Erholung von ſeinen mühſamen wiſſenſchaftlichen Arbeiten
und auch von mancherlei Verdruß mit den Behörden
ſuchen. Jetzt kann man Potsdam ſchon zu den Vororten
Berlins rechnen, denn mittelſt des Schnellzuges iſt es in
einer halben Stunde zu erreichen, neben den etwas länger
währenden Verbindungen durch die Wannſee= und
Stadt=
bahn, und grad’ in dieſen ſommerlichen Ferientagen
neh=
men Tauſende und Abertauſende von Berlinern die
lieb=
liche Nachbarreſidenz zum Ziel ihrer Ausflüge. Die
Mehrzahl von ihnen erledigt dieſelben nach feſtſtehenden
Plan, kümmert ſich wenig um die Stadt ſelbſt, begibt ſich
ſofort nach Sansſouci, durchwandert den Park bis zum
Neuen Palais und endet im romantiſchen Wildpark, von
deſſen Station die Heimreiſe angetreten wird.
Was Potsdam und deſſe Uingebung an Schinm
und Feſſelndem bietet, zeigt uns eine gegenwärtig im
Lichthofe unſeres Kunſtgewerbemuſeums
veranſtaltete Ausſtellung von etwa 800 Aufnahmen,
die nur Potsdam und die in ſeinem Bannkreiſe liegenden
Schlöſſer uſw umfaſſen und die größtenteils, außer den
Originalzeichnungen, Aquarellen, Kupferſtichen und
ſon=
ſtigen bildneriſchen Veröffentlichungen, von der
König=
lichen Meßbildanſtalt herrühren. Es iſt wirklich ein
Ge=
nuß, ſich hier in Einzelheiten zu vertiefen, das Alte mit
dem Neuen zu vergleichen, geſchichtliche Erinnerungen zu
beleben, ſich mit weniger Bekanntem oder auch ganz
Un=
bekanntem zu beſchäftigen. Zu letzterem gehört für die
meiſten Ausflügler das Schlößchen Paretz, das jetzt
erſt durch die allſonntäglich und zweimal wöchentlich von
der Dampfſchiffgeſellſchaft „Stern” mit ſehr hübſchen und
behaglich ausgeſtatteten Dampfern unternommenen
Rund=
fahrten um die Inſel Potsdam dem Beſuche erſchloſſen
worden iſt, der bisher mit allerhand Schwierigkeiten
ver=
bunden war. Ein anmutiges, liebenswürdiges Idyll
ſo finden wir noch heute dies Paretz, wenn wir es von
der Dampfſchiffhalteſtelle aus nach kurzer Wanderung durch
eine abwechslungsvolle, lauſchige Landſchaft erreichen.
Das einſtöckige, herrſchaftliche Haus, die mit ihren Kronen
dicht verſchlungenen, ſchattigen alten Bäume des Parkes,
die niederen, ſchmucken Häuschen des Dorfes haben ſich in
nichts gegen früher verändert, die Zeit iſt ſpurlos an
ihnen vorübergegangen und hat ſie ſelbſt mit Telegraph
und Eiſenbahn verſchont. Nirgends aber treffen wir auf
Anzeichen des Verfalles. Alles ſieht freundlich und
ge=
fällig aus, als warte es des Kommens der Herrin.
Im Dezember 1793 hatte die Vermählung Friedrich
Wilhelms der damals noch Kronprinz war mit Luiſe
ſtattgefunden; nachdem die bei dieſer Gelegenheit
veran=
ſtalteten Feſtlichkeiten vorüber waren, ſuchte der
Kron=
prinz ſich und ſeine Gattin vom Hofleben in Berlin wie
in Potsdam, in dem eine Gräfin Lichtenau die
tonange=
bende Rolle ſpielte, fern zu halten. Er veranlaßte den
Kauf des Gutes und Dörfchens Paretz für dreißigtauſend
Taler, die der König im Namen ſeines Sohnes bezahlte.
Die nötigen Veränderungen beſorgte der Hofmarſchall von
Maſſow; ein neues herrſchaftliches Wohngebäude wurde
in einfachſtem Stile erbaut, dagegen wurde dem Park
be=
ſondere Sorgfalt gewidmet, denn Friedrich Wilhelm wie
Luiſe liebten die Blumen und pflegten aufmerkſam
ein=
zelne ſeltene Arten. „Nur immer denken, daß ich ſchlichter
Gutsherr in Paretz ſein will”, hatte der Kronprinz geſagt,
als er die Anordnungen zum Umbau und zur neueren
Einrichtung des Gutshofes gegeben hatte und die
Kron=
prinzeſſin hatte auf die Bemerkung einer Fürſtin, die nicht
begriff, daß Luiſe Wochen und Monate in der ländlichen
Einſamkeit weilte, erwidert: „Ich bin glücklich als
gnä=
dige Frau von Paretz‟ Dieſes Glück und dieſe Vorliebe
für den Aufenthalt in Paretz blieben auch, als Friedrich
Wilhelm zur Regierung gelangt war. „Der König wird
von den Einkünften des Kronprinzen leben müſſen” — das
hatte er am Tage nach ſeiner Thronbeſteigung geäußert,
und am ſelben Tage bemerkte er, als bei der Tafel zwei
Schüſſeln mehr wie ſonſt aufgetragen wurden: „Wozu das,
ich habe doch ſeit geſtern keinen größeren Magen
be=
kommen!”
So blieb denn auch in Paretz alles beim alten, Fragen
der Etikette gab es hier nicht, und die geſtrenge und
zere=
monielle Oberhofmeiſterin Gräfin Voß mag oft das ehr=
würdige, araue Haupt geſchitelt haben. Hier war es
ja, wo ſich einſt die Königin bei ihrem Gemahl erkundigte,
weshalb ſich der General von Köckeritz ſtets ſo ſchnell nach
der Tafel empfehle, und der König den Grund angab, daß
es dem General Bedürfnis ſei, gleich nach dem Eſſen ſein
Pfeifchen zu rauchen. Als ſich am folgenden Tage der
ergraute Kriegsmann kurz nach Beendigung der Tafel
er=
heben wollte, trat die Königin, in der einen Hand eine
ge=
ſtopfte Pfeife, in der anderen einen brennenden Wachsſtock
und Fidibus, auf ihn zu: „Nun, lieber Köckeritz, heute
ſollen Sie mir nicht wieder entwiſchen. Sie müſſen hier
bei uns Ihre Pfeife rauchen, ſtecken Sie an!” Der König
lachte behaglich und ſagte: „Das haſt Du, liebe Luiſe,
charmant gemacht.” Trotz ſeines Sträubens mußte der
General die Pfeife anzünden und durfte ſie von nun an
in Gegenwart der königlichen Familie jeden
Mittag=
rauchen.
Für die königlichen Kinder war die in Paretz
ver=
lebte Zeit ſtets von Freude und Frohſinn erfüllt, in dem
weiten Park tummelten ſie ſich den lieben, langen Tag
umher und übten ſich im „Soldatenſpielen” Sie wohnten
im niederen Parterregeſchoß; jeder Prinz und jede
Prin=
zeſſin hatte ein ſchmales, niederes Zimmerchen für ſich,
welche Räumlichkeiten ſich heute noch in demſelben
Zu=
ſtande befinden, wie ſie benutzt wurden, überhaupt iſt die
ganze Einrichtung des Herrſchaftshauſes unverändert
ge=
blieben. Neben den von den Kindern bewohnten Kam=,
mern, die mit bunten Tapeten, an denen kleiße engliſche=
Bildchen hängen, und mit einfachem Tiſch und Spiegel
verſehen ſind, befindet ſich ihr gemeinſchaftliches
Schlaf=
gemach. Nie verging ein Tag, an deſſen Morgen und
Abend nicht das Königspaar die Kinder hier aufgeſucht
und mit ihnen geſcherzt hätte. Der König, der ſonſt ernſt
und gemeſſen, ja oft ganz abgeſchloſſen war, taute hier
auf, hier kannte er keine Sorgen und keine Laſten der
Re=
gierung, hier war er nur liebender Gatte und Vater, und
ſtets fanden ſich in ſeinen Taſchen kleine Geſchenke und
Ueberraſchungen welche diejenigen erhielten, über welche
die Königin Lobenswertes mitgeteilt.
Unmittelbar an das Schlafzimmer der Kinder ſtößt
der Geſellſchaftsſalon mit einer hübſchen Ausſicht auf den
Park; den nebenliegenden chineſiſchen Saal in welchem
noch viele bei ſchlechtem Wetter benutzt geweſene
Spiel=
zeuge der Kinder aufbewahrt werden, durchſchreitend.
ge=
langt man in das Arbeitszimmer der Königin mit ſeinen
blaugeſtrichenen Wänden, ſeinem ſchmuckloſen Meublement,
mit zahlreichen Gebrauchsgegenſtänden und mancher von
der Herrſcherin gefertigten Stickerei. Ebenſo einfach iſt
das benachbarte Arbeitszimmer des Königs mit ſeinem
Bibliothekſchrank, mit einer Anzahl wertvoller alter
Ber=
liner Anſichten und mit den Jugendbildniſſen der
Kinder=
darunter Prinz Wilhelm im Alter von 9 Jahren mit
offenem, freundlichem Geſicht. Von den übrigen Räumen
erwähnen wir noch das Schlafzimmer des Königspaares
mit den ſchmalen niederen Himmelbetten und dem
Schreib=
tiſch, wie dem Spinett der Königin, und ihr
nebenanlie=
gendes Toilettenzimmer mit den einſt ſtattlich gefüllt
ge=
weſenen Wäſcheſpinden und =ſchränken. Nirgends iſt
auch=
nur der beſcheidenſte Luxus, kaum einmal Bequemlichkeit
ausgeprägt, all’ und jedes Stück iſt einfach und dauerhaft
und doch mutet uns jeder Raum behaglich und gemütvol
an, und man findet es begreiflich daß ſich hier das
Herr=
ſcherpaar wohler und zufriedener fühlte, als in den ſtolzen
Räumlichkeiten des Potsdamer und Berliner Schloſſes.
Sonderangebot
in meinem diesjährigen
Iventur-Nasverkauf
Für
Kinder!
oker
Moan
Für
Erwachsene!
Um den von mir seit vielen Jahren geführten Artikel BETTEN und BETTSTELEEN noch besser einzuführen,
habe ich eine Anzahl Betten im Preise ganz bedeutend zurückgesetzt. Es bietet sich daher jetzt die denkbar
günstigste Gelegenheit zum Ankauf eines guten Bettes.
Bettstellen für Erwachsene, von den einfachsten — Preis jetzt Mk. 6.—, 8.—, 10.− bis 19.—
bis zu den elegantesten Messingbetten, Preis jetzt Mk. 19.50, 23.—, 25.—, 27.− bis 55.−
Bettstellen für Kinder, Preis jetzt Mk. 15.—, 17.—, 18.50, 20.−, 21.—, 22.—
Eine Anzahl älterer Kinderbettstellen, früherer Preis Mk. 25.— bis 34.—, jetzt jedes Bett Mk. 15.−-
Ausstellung mit Preisen.
Bitte beachten Sie meine Schaufenster.
ooderkaistuse
(15620sm
am Rathaus.
Marktplatz,
Die zwanglos ſch das Leben in Dareh abſpilt, geſt
daraus hervor, daß ſich zur gewohnten Stunde nach der
Tafel häufig die Dorfkinder im Gartenſalon einſtellten
und von dem König Kuchen und Obſt erhielten, während
ihnen die Königin kleine, in Pappe gepreßte Bildchen
ſchenkte. von denen noch heute einige in Paretzer
Bauern=
ſtuben als teure Andenken aufbewahrt werden. Jeden
Einwohner des Dörkleins kannte die königliche Familie
perſönlich und jeder fand ein freundliches Gehör und eine
willige Hand. Beſondere Freude machte es dem König,
abends mit ſeiner Gemahlin Arm in Arm die Dorfſtraße
entlang zu wandeln und ſich mit den Leuten zu
unter=
halten.
Ein für Paretz ereignisvoller, von den königlichen
Kindern ſchon lange vorher herbeigeſehnter Tag war der
des Erntefeſtes. Die Schnitter und die Schnitterinnen in
feſtlichem Kleide holten die königliche Familie aus dem
Schloſſe ab und führten ſie im Jubel nach dem Tanzplatze,
auf welchem, nachdem die Großmagd eine Anſprache an
den gekrönten „Schulzen von Paretz” gehalten und dieſer
dieſelbe erwidert, der fröhliche Reigen beim Klange der
Dorfmuſik durch die Königin und den König eröffnet
wurde. Zahlreiche Buden in der Nähe des unter freiem
Himmel gelegenen Tanzplatzes ſorgten für Unterhaltung
und Leckereien. „Frau Königin, mir auch was,” rief
jauchzend die Dorfjugend und drängte ſich um die hohe
Frau, welche die Flachsköpfe würfeln ließ und Zuckerzeug
wie Backwaren an ſie verteilte. Am Abend war im
Herr=
ſchaftshauſe Ball, zu dem auch die an dieſem Tage in
Paretz weilenden Fremden zugelaſſen und auf das
lie=
benswürdigſte bewirtet wurden.
Die glückſelige Zeit ſollte ſchneller als jeder dachte,
ihr Ende finden. An einem der letzten Dezembertage 1809,
vor ihrer Rückkehr aus Oſtpreußen nach Berlin, hatte die
Königin in banger Stimmung in ihr Tagebuch geſchrieben:
So werde ich denn bald in Berlin zurück ſein und
wie=
dergegeben ſo vielen treuen Herzen, die mich lieben und
achten, Mir wird es bei dem Gedaien ganz belommen
vor Freude, und ich vergieße viele Thränen, wenn ich
daran denke, daß ich alles auf dem nämlichen Platze finde,
und doch alles ſo ganz anders iſt, daß ich nicht begreife,
wie es dort werden wird. Schwarze Ahnungen ängſtigen
mich; immer möchte ich allein hinter meinem
Schirmleuch=
ter ſitzen, mich meinen Gedanken überlaſſen.”
Wenige Monate nachher ſuchte die Königin Paretz
wieder auf an einem lächelnden Frühlingstage des
Jah=
res 1810 — es war das letztemal, daß ſie hier weilte.
Die Königin begrüßte wieder an der Seite ihres
Ge=
mahls, erzählt uns Eglert, die Stätten, an denen ſie ſo
oft glücklich geweſen war, und vergaß das Unglück, das
ſie inzwiſchen betroffen. Der einſame ſtille, angenehme
Ort war derſelbe geblieben; dieſelbe, die in ihrem feſten
Kreislauf ewige Natur, geſchmückt mit friſcher, immer von
neuem blühender Kraſt. Beide gingen Arm in Arm auf
und ab und genoſſen: am längſten ruhten und verweilten
ſie an der Stelle, die ſie beſonders liebte, da, wo die
Aus=
ſicht im Park ſich auftut, und man eine offene, freie An=
und Fernſicht auf die im maleriſchen Farbenſpiel
dalie=
genden üppigen Wieſen und die fernen Kirchdörfer hat,
deren Glockentöne, getragen von ſanften Lüften,
geiſter=
haft herüber hallen. Hie und da ſieht man im hellen Lichte
den Havelſtrom durchſchimmern; auf demſelben ſchwimmen
ſtill und ruhig Schiffe mit gefüllten Segeln und hohen
Maſten. In der umſchatteten, helldunklen Grotte war die
Königin oft und gern geweſen, hier hatte ſie oft geſeſſen
und an den frohen Spielen ihrer Kinder Freude gehabt,
hier hatte ſie in ſtiller, froher Einſamkeit manches
unter=
haltende Buch geleſen, hier war ſie in ſeliger Luſt oft mit
dem König auf= und abgegangen. Hier war es auch, wo
ſie — achl ſie ahnte es nicht! — zum letztenmal in der
wohltuenden ſanften Stimmung der Wehmut einen
ſchö=
nen Frühlingsabend genoß; ſie konnte ſich nicht von
die=
ſem Punkt trennen, und als beim Untergang der Sonne
der König daran erinnerte, daß es Zeit zum Aufbruch ſei,
bat ſe, um den Aufſenhalt zu verlüingen, daß ſie nicht
erſt zu dem entfernt liegenden Schloſſe zurückzugehen
brauchten, ſondern die Wagen auf der nahen Landſtraße
heranfahren und ſie ſich da einſetzen könnten. Ehe dies
beſtellt und geſchehen, verging noch einige Zeit, während
der die Königin an dem prächtigen Schauſpiel der
unter=
gehenden Sonne ihre ſtille Erbauung hatte. Sie ſtand
auf, faßte den König an, an ſeinem Arme ging ſie
lang=
ſam und ſinnend den Steig zum Fahrweg hinab durch die
Pforte zu dem vorgefahrenen Wagen — zum letztenmal,
ſie ſah Paretz nie wieder!
Es war der 20. Mai, dieſer Abſchiedstag von Paretz,
und ſtets gedachte der König ſeiner in tiefer Rührung.
Den Weg durch den Park, den ſeine Gemahlin zum
letzten=
male mit ihm gewandelt, ließ er mit Blumen einfaſſen,
und in die Wölbung der kleinen Pforte, durch die ſie die
Wagen erreicht, ein L. und jenes Datum einſchnitzen; nie
mehr übrigens wurde dieſe Tür benutzt. An der
Grotte=
aber, von der aus die Königin noch einmal die friedliche
Gegend überblickt, wurde eine eiſerne Tafel befeſtigt mit
den in goldenen Buchſtaben darauf ſtehenden Worten:
„Gedenke der Abgeſchiedenen” Häufig weilte der König
hier mit ſeinen Kindern, und mit überwältigendem
Ge=
fühle mag er oft genug den im Schlafzimmer der Königin
noch heute aufbewahrten kleinen, aus Eichenlaub und
Feldblumen beſtehenden Kranz betrachtet haben, den ſeine
Gemahlin an jenem Maitage gewunden.
Wohin unſer Fuß im Gebiet von Paretz auch führt,
keine Stelle können wir uns ohne die Geſtalt der Königin
denken, und aus dem Flüſtern der Bäume, wie aus dem
Rauſchen des Windes ſcheint uns ihr Name zu ertönen.
Nie aber dürfte mit mehr Recht das Dichterwort
ange=
wendet werden, wie auf dieſen heimiſchen Erdenwinkel:
„Die Stätte, die ein guter Menſch betrat, iſt eingeweiht!”
Und freundlich umfängt uns noch lange die Erinnerung,
wenn wir uns wieder im rauſchenden Berliner Leben und
Treiben befinden.
Grosser Saison-Ausverkauf
19. Juh
in
Sehanwaren!
bis 15. August
Einige Beispiele:
Für Herren:
Bitte meine Schaufenster zu beachten!
Art. 332. Preiswerte Wichsleder-Hakenstiefel
holagenagelt.
. per Paar Mk. 3.95
Art. 8223. Echt Chevreaux-Hakenstiefel, Besatz ohne Naht,
elegante Form . . . . . . . . . per Paar Mk. 5,95
Art. 8035. Echt Chevreau-Herren-Knopfstiefel ohne Seiten
per Paar Mk. 5.95
naht, sehr preiswert:
Art. 7800. Hocheleg. braun echt Boxkalf-Hakenstiefe
Derbyschnitt, Goodyear-Weit, erstkl, Fabrikat, Mk. 14.50
Für Damen:
Mrt zub, Megeboangenehnhe, emit
. per Paar Mk. 2.25
.
Art. 8106. Echt Chevreaux-Damen-Schnürstiefel,
Derby-
per Paar Mk. 5.95
schnitt, moderne amerik. Form .
Art. 2151. Echt Chevreaux-Halbschuhe mit Derbyschnitt,
per Paar Mk. 5.90
moderne amerik. Form
Art. 8062. Echt Chevreaux-Schnürstiefel mit Lackkappen
er Paar Mk. 6.75
und Pressfalten, sehr preiswert .
Für Kinder!
Elegante echt Chevreaux-Mädchen-Knopfstiefel, bequeme Form
27
—30
Mk. 3.98 Mk. 4.65
Art. W 43. Preiswerte Leder-Schnürstiefel mit Absatzfleck
23—24
98 Pfg. Mk. 1.38 Mk. 1.58
Es kommen dabei zum Verkauf Herren- und Damenstiefel, erstklassige Fabrikate, von Mk. 2.98 an bis Mk. 15.−
(15562
solange Vorrat.
Grösstes und leistungsfähigstes
DAR-MSTADT
Schuhwarenhaus Süddeutschlands
R. Altschüler
Elisabethenstrasse 7.
Heisschette.Hatung.
Gesellschaft
mit
beschr.
Ernst-Ludwigstrasse 19.
Saison-Ausverkauf!
1 Posten Spielwaren zu halben Preisen.
1 Posten Damen-Handtaschen zu halben Preisen,
1 Posten Damen-Gürtel jedes Stück 25 Pfg.
Diese Artikel sind auf Extratischen ausgelegt.
Grosse Auswahl in Nippsachen, Blumenvasen,
Reiseandenken, Schmuckgegenständen,
Rucksäcken, Touristen-Stöcken,
Feld-
flaschen, Hängematten, sehr billig.
Ganz besonders billig, soweit Vorrat:
1 Posten Einmach- und Geleegläser,
Ansatz-
flaschen, Einkochgläser mit Verschluss.
(14576ms)
Hochfeines Schlaßzimmer
echt Mahagoni, mit 1,80 m breitem
Spiegelſchrank, iſt billigſt zu verk.
15067a) Waldſtr. 33, eine Tr. r.
Einen
preis=
Eneuen Federstosskarren wert
zu verkaufen Mühlſtr. 9. (14679a
ſehr preisw.abzug.
Wegzugsh. Sofagarnitur mit
engl. Cret. (120 M.), weiße Schlafz.=
Möbel, kl. Kredenz (30 M.), Stühle,
Auszieht., Beleuchtungskörp.,
Vor=
hänge u. a. m. Näh. Exp. (*3119is
Zuterh. Badeofen u.=Wanne z,
verk. Friedrichſtr. 14½, pt. (*3523
Albernen
empfiehlt per Flaſche von 75 Pfg
an (bei Abnahme von 30 Fl. billiger
Philipp Barth
Weinhandlung
Darmſtadt (13582a
Dieburgerſtr. 5. Telephon 1646.
Düroſchreibtiſch, Schreibpult, Gas=
Plüſt. bill. Wienersſtr. 80, I. (*3503so
Tabakſtaub u. Rippen
vorzügl. gegen Motten und
Un=
geziefer an Pflanzen, abzugeben
(15195a
Waldſtraße 38.
Schirmfabrik Schluter,
Kirchſtraße 27
Reparaturen u. Ueberziehen ver
ſofort, billig und gut. (10874a
2ae
SculzMarde
36
Schranths
Gemahlene
Salmiak-Terpentin-Seife
reinigt und schont die
wäsche;
pro Paket 15 Pfg.
Bestes und billgstes
Seifenpulver.
Der beste Schuts Logen Ainbrach-Diebstanl-
Schäden und eine Bernhigung für die Reisegeit
ist der Abschluss einer Versicherung. Die Prämien sind gering.
Auskunft und Prospekte durch die
(11558a
Nachener und Münchener Feuer-Versich.-
Gesellschaft
Darmstadt, Ernst Ludwigstrasse 6, I. X. Klein.
Willam Lasson’s Hlair-Elizir
nimmt unter allen gegen das Ausfallen der Haare,
Sowie zur Stürkung und Kräftigung des Haarwuchses
empfohlenen Mitteln unstreitig den ersten Rang ein.
Es besitzt zwar nicht die Eigenschaft an Stellen, wo
überhaupt keine Haarwurzeln vorhanden sind, Haare zu
erzeußen — (denn ein solches Mittel sibt es nicht,
wennschon dies von manchen auderen Tineturen in den
Zeitungen fälschlich behauptet wird) — wohl aber stärkt
es die Kopfhaut und die Haarwurzeln derantig, ansr ikt
Ausfallen des Haares in kurzer Zeit aufhört und sich
aus den Wurzeln, so lange diese eben noch nicht
abge-
storben sind, neues Haar entwickelt, wie dies bereits
durch zahlreiche praktische Versuche festgestellt ſet.
Auf die Farbe des Haares hat dieses Mittel keinen.
Einfluss, auch enthält es Keinerlei der Gesundheit
irsendwie schädliche Stoffe.
Preis per Flacon Mk. 3.50 u. 4.50 Ges. gesch.
In Darmstadt ist diese Tinctur nur ächt zu haben bei:
Carl Bley, Parfümerie, Wilhelminenstrasse 33. (I,8552
Generalvertreter: Georg Kinen. Frankfurt a. M.. Westendstr. 3
[ ← ][ ][ → ]nzeiger.
Erſcheint 2 mal wöchentlich in der Auflage des Tagblatts, bietet ſomit die größte Gewähr für erfolgreichſte Bekanntmachung von Vermietungs=Inſeraten. — Für den
Wohnungs=Anzeiger beſtimmte Inſerate müſſen ſtets tagsvorher bis ſpäteſtens 12 Uhr mittags zur Aufgabe gelangen. Später uns zugehende Inſerate können
nur am Schluſſe des Blattes Aufnahme finden.
Viktoriaſtraße 47, 1. Stock
ilſchöne 6 Zimmerwohn. mit allem Steinackerstrasse 1
Herrſchaftliche Wohnungen
auf der Mathildenhöhe.
In den neu erbauten Häuſern Olbrichweg 6, 14 und 16 ſind zum 1. Oktober ds. Js.
verſchiedene moderne herrſchaftliche 4=, 5= und 6=Zimmerwohnungen mit allem Komfort
Diele, Veranda, Loggia, Küche mit Anrichte und Speiſekammer, Nebenräumen, Bad, elektr. Licht
Warmwaſſerbereitung, Zentralheizung, Kohlen= und Wäſcheaufzug, Dienſttreppe uſw. zu vermieten,
Beſichtigung von 10—12 und 2—5 Uhr. Nachfragen Olbrichweg 10 im Büro.
Wegen weiteren Verhandlungen und Einſichtnahme der Pläne wolle man ſich wenden an
11208ms)
Heinrich Funk, Grafenſtraße 23½ — Telephon 446.
Wegen Verſetzung des Herrn
Rittmeiſter von Schmelzing iſt
das Haus Frankenſteinſtr. 68
mits Zimmern, Bad, Gas, elektr.
Licht u.Stallung ſof. od. ſpät. für
M. 2150 zu verm. Bei ſof.
Ueber=
nahmeev. ein. Teil Mietnachl. bis
1. Okt. Näh. bei Heinrich Funk,
Grafenstr. 23½, I. Tel. 446. (9377ms
Herrngarienstr. 33
Haus zum Alleinbewohnen, 8—9
Wohnräume, Bad, Veranda,
Gar=
ten, reichlich. Zubehör, per Jahr
1700 Mk., per ſofort zu vermieten.
Näh. Heinrich Funk,
Grafen=
ſtraße 23½, I. Tel. 446. (14568ms
Herrſchaftshaus
mit 10—12 ſehr großen Zimm.
Amit reichl. Nebenräum.,
Diener=
gelaß, Mädchenzimm., 2 Bäd.,
groß. Wintergart., 40 am groß.
Teraſſe, Veranden, Balk., Gart.,
Ausſicht auf Park per 1. Okt.
verſetzungsh. anderw. zu verm.
Näh. Schützenſtr. 5 u. Heinr.
Funk, Grafenſtr. 23½ Tel. 446.
Artillerieſtr. 7 Einfamilienhaus,
10 herrſchaftl., gr. Räume, Badez.,
5 Manſard., 2 gr. Terraſſen, Gas=,
Waſſer=, elektr. Lichtleit.,
Speiſen=
aufzug, gr. Bodenräume, alles neu
hergericht., ſof. zu beziehen. Näh.
W. Holts, Artillerieſtr. 9. (B15139s
7
ſchöne moderne 8 Zimmer=
Wohnung mit Gas, elektr.
Lichtanl. und Dampfheizung,
mit reichl. Zubehör v. 1. Iſt.
zu verm. Zu erfrag. Markt7
im Laden.
(13324ms
Einfamilienhaus
Oſtſeite der Nieder=
Ramſtädter=
ſtraße, kurz vor Haus Treuenau,
neu erbaut, 9 Zimmer mit Bad,
Kammern, reichl. Zubehör,
Zentral=
heizung, elektr. Licht, zum Septemb.
zu verk. evtl. zu vermiet. Näheres
K. Schembs, Steinſtr. 10. (13105a
Rheinstrasse 43
iſt der zweite Stock per
ſofort anderweit vermietbar.
Er enthält 8 Zimmer
Bade=
zimmer und reichlich. Zubehör,
Elektr. und Gasinſtallation,
Gartenbenutzung, Stall für
3 Pferde. Beſichtigung zwiſchen
11—1 und 5—7 Uhr geſtattet.
Näheres bei Juſtizrat Dr. Bender,
Caſinoſtraße 8.
(15114s
Darmstrasse 41
Manſarden=Wohnung,
1. Stock 8 Räume,
parterre 5 Räume
billigſt zu vermieten. Näheres
Hinterhaus, part., od.
Frankfurter=
ſtraße 12/14, im Laden. (15565ms
Herrſchaftshaus
beſtehend aus zwölf
Haupt=
zimmern u. reichl. Nebengelaß
in feinſter Lage per 1. Oit.
zu verm. Näheres nur durch
Ludwig Ater, Eliſabethen=
(13916s
ſtraße 34.
Pilſieninengiat 15
iſt eine Wohnung, beſt. aus 9 Zimm.
nebſt all. Zubehör, per ſofort od.
1 Oktober zu vermieten. Näheres
Wilhelminenplatz 17, 1. St. (15115ms
Hoffmannſtr. 28, hochpart.
ſchöne Wohnung, 7 Zimmer, große
Veranda, Küche u. Speiſek., Badez.,
elektr. Licht und Gas, 3 Kammern,
2 Keller und ſonſt. Zubehör, per
1. Oktober zu vermieten. — Alles
Nähere daſelbſt 1. St. (B12821ms
Liebigstrasse 15
I. Etage, ſchöne 7 Zimmerwohn.,
groß. Balkon, für Auguſt od. ſpät.
zu verm. Einzuſ. 10—11 u. 3—4 Uhr.
Von der Wohnung würde ein
Reflektant mit zeig. Möb. 2 Zim.,
evtl. mit voll. Penſ., in Jahresmiete
übernehmen. Nähere Auskunft bei
Herrn Pabst. 2. Stock. (15109ms
Neckarstr. 6, 3. Slock
Herrſchaftswohnung, 7 Zimmer,
Diele, Bad, Veranda, Balkon und
Zubehör per 1. Okt. zu vermieten.
Näh. daſelbſt part. (14246ms
Hügelſtr. 6, I., ſchöne gr. 7 Zim.=
Wohnung mit Bad Veranda und
Garten, per 1. Oktober zu
ver=
mieten. Näh. daſelbſt von 10—1
und 6—7 Uhr.
(14316ms
Eichbergstrasse 15, part.,
7 Zimmerwohn., Bad, Veranda,
Gas, elektr. Licht, reichl.
Zube=
hör, Gartenanteil, per ſofort.
Näheres 1. Stock. (B10514ms
Herrſchaftswohnung.
Ohlyſtr. 33, 1. St., 7 Zimmer
mit reichl. Zubehör per 1. Oktob.
ev. früher zu verm. (B12347ms
Einzuſeh v. 11—12 u. 3—4 Uhr.
Näheres Wittmannſtraße 36.
Eichbergstr.
iſt in dem Freihrl. von
Günder=
rode’ſchen Herrſchaftshauſe, durch
Verſetzung der ſeitherigen Mieter
der I. u. II. Stock mit je 7 Zimm.,
Küche, Bad, Fremdenz.=, Schrank=,
Mädchen= und Bügelzimmer Gas
und elektr. Licht, bei jeder Wohn.
Gartenanteil nebſt reichl. Zubehör
alsbald od. 1. Okt. zu vermieten.
Einzuſehen von 11—1 u. 4—6 Uhr.
Näb bei G. Bernbeck,
Roß=
dörferſtraße 89, I.
(9598s
En dauſe en
iſt der Parterreſtock,
enthaltend 7 Zimmer
mit Zentralheizung,
reichem Zubehör u.
Gartenbenutzung per
alsbald zu vermieten.
Näh. nur durch die
Firma Joseph Trier,
Hofmöbelfabrik,
Wil=
helminenſtraße 25.
Se
Stiftſtraße 21 eleg. 6
Zimmer=
wohnungen ſof. od. ſpät. (15390ms
Hügelstr. 53, II. St.,
Ecke Zimmerſtraße
herrſchaftl. 6 Zim.=Wohn. mit Bad,
Veranda, elektr. Licht u. Heizung p.
ſofort zu verm. Näh. daſelbſt od.
bei Heinr. Funk, Grafenſtr. 23½, I.
Telephon 446.
(11583ms
emctret . aet.
elegante Herrſchaftswohnung,
6—7 Zimmer u. ſonſt. reichl.
Zubehör, per ſofort zu verm.
Näheres bei J. Stichel,
Schul=
ſtraße 1, 1. Etage. (15389ms
Dieburgerstr. 11, 1. St.,
6 Zimmer=Wohnung, 4 große und
2kleine Zimm., per 1. Oktober z. verm.
Es wird alles neu hergeſt.) (1334fms
Mathildenstr. 41
iſt die Beletage, beſteh. aus 6 Zim.,
Badez, gr. Veranda, Gas, elektr.
Licht u. reichl. Zubehör, zumt. Okt.
od. früher zu verm.
(13051ms
e e e eg gre .
helminenſtr., 1. St., 6 Zim.
mit Nebenräumen, für Büro
geeignet. Teleph., Gas, elektr.
Licht, Preis 900 Mk., per ſof.
(155390ms
oder ſpäter.
Reinrichstr. 152, III.
neuztl. 6 Zimmerw. m. reichl.
Zu=
behör, Zentralh., p. 1. Okt. z. verm.
Näh. Soderſtr. 102, I. (14488ms
M denſtr. 1eeen
geſchoß, beſtehend aus 6 Zimmern,
Bad, Veranda ꝛc. bis zum 1. Okt.
d. Js. anderweit zu verm.
Ein=
zuſehen vorm. von 10—12 Uhr,
nachmittags von 4—6 Uhr. Näh.
Schießhausſtr. 44. (B13078ms
Salbaustr. 60, poart.,
elegante Herrſchaftswohnung,
6 Zimmer, Bad u. ſonſtigem reichl.
Zubeb. Einzuſehen vormittags von
10—1 Uhr, nachmittags v. 4—6 Uhr.
Näheres daſelbſt oder Baubüro,
Pallaswieſenſtraße 26. (14328ms
Hügelstr. 69, III.,
herrſchaftl. Wohnung, 6 Zimmer,
Badeeinrichtung, elektr. Licht,
Zentralheizung per 1. Oktober.
Näheres Heinrich Funk,
Grafen=
ſtraße 23½ Tel. 446. (14331ms
Heidenreichſtraße 17
in herrſchaftlicher, freier
ge=
ſunder Lage Parterre per
1. Oktober und 2. Stock per
ſofort feine herrſchaftliche 6
Zim=
merwohnung mit Bad, elektr.
Licht, Kohlenaufzug und reichl.
Zubeh. zu verm. Näheres
Soder=
ſtraße 48 p. Tel. 1348. (14912ms
Kledeselstr. 38
Parterre=Wohnung, 6 Zimmer u.
2 Entreſol, im Preiſe von Mk.
900.— per ſofort zu vermieten. —
Dieſelbe eignet ſich auch für
Bureau=
zwecke. Zu erfr. im 1. St. (12727oms
Für Mieter und Vermieter
kostenfreier Wohnungsnachweis
Ludwig Alter, Elisabethenstr. 34. (11560a
Zubehör per 1. Okt. zu vermieten.
Näh. dortſ. im 2. Stock. (14885ms
liche Wohnung, 1. Stock, ſeither
Avon Herrn Hauptmann v. Gilſ.
bewohnt, verſetzungsh. per 1. Okt
zu verm., dieſelbe beſteht aus 6 Zim.
Bad, Küche, Speiſekam., Verandas
Mädchen= u. Manſardenſt., Gas u
elektr. Licht, Gartenanteil u. Zub.
Näh. daſelbſt 2. Stock. (B14280m Heinrichſtraße 11, 1. Slage,
herrſchaftliche Wohnung, 6 Z.,
2 Fremdenz., Mädchenz., Boden=
kam. und allen ſonſt. Bequeml.
per 1. Oktober zu verm. Näh.
daſelbſt und bei J. Stichel,
Schulſtr. 1, I. Etage. (14610ms Mriter r.
6 Zimmerw. nebſt 2 geraden Zim=
mern u. 2 Kammern im III. St.
verſezungswegen per 1. Okt. evtl.
früher zu vermieten. (B15192ms 51 Heinrichstrasse 51
I. Stock, herrſchaftl. 6 Zimmer=
wohnung, Bad, inkl. Zentral=
heizung, elektr. Licht, Gas ꝛe.
nebſt allem Zubehör, ſchöne
große Veranda, iſt per 1. Okt.
d. J. z. verm. Näh. Karlſtr. 61,
Büro, Hinterh. (B4519ims Mühlſtr. 32, I., 6 Zim.=Wigie.
zu verm. Näh. part. (15381ms Anheimihenstr. 50, I., (Beletage) herrſchaftliche Wohnung,
16 Zimmer, Badez. nebſt Zubehör
z. vm. Näh. Grafenſtr. 15, I. (14801a Friedrichſtr. 13, 1. Stock
moderne, geräumige 6 Zimmer=
Wohnung mit Badeeinrichtung,
Fremdenzimmer, Mädchenzimmer
und reichl. Zubehör per 1. Okt. zu
vermieten. Näh. daſelbſt und
Heidelbergerſtraße 9½, 1. Stock,
Telephon 2464, auch durch Bau=
führer Albin Hohmann, Rhön=
ring 113.
(14940ms Haus zum Alleinbewohnen
Herrngartenſtr. 35, 6 Zim.,
Zubehör, Vor= u. Hintergart.,
Zentralheizung, per 1. Okt.
zu verm. Näheres Heinrich
Funk, Grafenſtraße 23½
Telephon 446. (14873ms Me
Wohnung, der Neuzeit entſprech,
(B15585s
per 1. Okt. zu verm. M Pallaswieſenſtraße 25, ſchöne
5=Zimmerwohnung mit Zubehör
per ſofort zu vermieten. (15123ms Schuchardſtr. 6, I. Stock, große,
helle 5 Zimmerwohnung m. Küche
und Zubehör per ſofort zu verm.
Näheres im Laden der Firma
Seb. Schmitt. (12356ms Gutenbergſtr. 38, part.
u. I., 61, II. u. 51 III.
ſchöne geräumige 5 Zimmer= Woh=
nungen mit reichlichem Zubehör
per ſofort od. ſpäter zu vermieten.
Näheres daſelbſt und Heidel=
bergerſtraße 9½, 1. Stock, Tele=
phon 2464, auch durch Bauführer
Albin Hohmann, Rhönring 103.(15580ms 3. Stock,
Gutenbergſtr. 50, 5 Zimmer=
Wohnung, neu hergerichtet per
ſofort zu verm. Näheres bei Klein,
Gutenbergſtr. 52, part. (15579ms Heidelbergerstr. 59
Parterre=Wohnung, 5 Zimmer mit
allem Zubehör.
(14567ms Nieder-Ramstädterstr. 14
I. Stock, moderne 5 Zimmerwohn.
mit reichlichem Zubehör per ſofort
od. ſpäter zu vm. Näh. Friſeurladen
Keitel Nr. 16 u. Heidelbergerſtr. 9½,
1. Stock, Teleſon 2464, auch durch
Bauführer Albin Hohmann,
Rhönring 103.
(15388ms Landwehrſtraße
I. Stock eine Wohn. von 5 Zim.,
mit allem Zubehör, per ſofort
beziehbar, zu verm. Näheres im
Kontor Schwanenſtr. 1. (42045ms Alesstrasse 135
1. Stock, ſchöne 5 Zimmerwohnung
zu verm. Näh. parterre. (14565ms
große, ſchöne 5—6 Zim.=Wohnung,
neuzeitlich, m. Bad, Fremdenzim.,
Veranda u. reichl. Zubeh. p. 1. Okt.
Zu beſichtig. zwiſch. 11—1 u. 3—5 Uhr.
Näheres im Bureau daſ. (B10510ms
Mathildenſtr. 10, part.
Feine 5 Zimmerwohn.:
Lino=
leumfußbod., elektr. Licht ꝛc. per
ſofort zu vermieten. (15391ms
Näheres Soderſtraße 70, I.
Ecke Beck= und
Roß=
dörferſtraße 52
freundl. 5 Zimmerwohn., Balkon,
2große heizbare Manſardenzimmer
und allem Zubehör, per 1. Aug.,
ev. ſofort zu vermieten. (15117ms
Näheres Parterre.
Herderſtr. 17, III, freundl.
5 Zim.=W., 580 Mk., per ſofort
zu vm. Näh. bei Heinrich Funk,
Grafenstr. 23½, I., Tel. 446. (9531ms
Mathildenstr. 42, I.
hübſche 5 Zimmer=Wohnung mit
Fremdenz., Badez., Veranda, Gas
u. elektr. Licht, reichl. Zubeh., per
1. Okt. zu verm. Näh. part. (B256ms
Lucgsweg 19 eine ſchöne 5
Zimmerw. n. St. z. verm. (12354ms
Einzuſehen von 4—6 Uhr.
I. Ltage
5 Zim.=Wohn. m. Küche, Bad,
Veranda u. hübſch. Garten
per ſofort zu verm. Näh. durch
B. Schlapp, Schulſtr. 5. (*9498ms
Verlängerte Schießhausſtr. 80
wegen Verſetzung part. u. 1. Stock
ſchöne 5 Z.=Wohnungen mit je zwei
Balkons, Fremdenz., Kohlenaufzug.
u. reichl. Zub., per 1. Okt. zu verm.
Preis f. Part. 1100 u. 1. St. 1200 Mk.
Näh. Beſſungerſtr. 74. (B12844ms
Gartenſtr. 18, III., 5 Zimmer=
Wohn., ſchön gel., mit reichl. Zub.,
per ſofort od. ſpäter zu verm. Näh.
Heidelbergerſtr. 9½, 1. Stock,
Tele=
phon 2464, auch durch Bauführer
Albin Hohmann, Rhönring 103. (11315ms
Liebigstrasse 14, part.
5 Zimmer mit Zubehör, Gas,
Bleichplatz, Trockenboden ꝛc. per
1. Okt. zu verm. Einzuſehen von
10—12 und 2—3 Uhr. Näheres
im 1. Stock.
(12834ms
Heidelbergerſtr. 85 ſchöne 5 Zim.=
Wohn., 2. St., mit Balkon u. all.
Zubeh., per 1. Okt. z. verm. Näh.
daſ. u. Soderſtr. 112, pt. (13309ms
Allcestr. 3, Hochparterre
5 Zimmer mit allem Zubehör
zu vermieten. Näheres
Mathilden=
platz 9, 1. Stock.
(15121ms
Miktoriastrasse 81
ſchöne 5 Zimmerwohnung. Näh.
daſelbſt im 1. Stock. (13285ms
Heidelbergerſtr. 77, part., ger.
ſchöne 5 Zimmerwohn., Bad, 2 Balk.
per 1. Okt. Näh. 3. Stock. (13861a
Rügelstrasse 30
am Wilhelminenplatz,
Parterre=
wohnung enth. 5 Zim., Fremdenz.,
Bad, Veranda u. alles Zubehör,
elektr. Licht u. Gas zu verm. Näh.
daſelbſt im 2. Stock. (13705ms
Wittmannſtraße 45, 1. Stock
freundl. 5 Zimmer=Wohnung mit
groß. Veranda nach Süden ſowie
Balkon auf 1. Aug. (B13711ms
Taunusſtraße 3, part., 5 ſchöne
Zimmer und Badezimmer per
1. Oktober evtl. früher. (13910ms
in d.Nähe
Ueue Martinſtr. 66 d.
Paulus=
kirche, 1. St., 5 Zim., geräum. Vorpl.,
m. vollſt. Bad, 1. Okt. Anzuſ. von
3—5 Uhr.
(B14006ms
Roßdörferſtr. 86, freie Lage,
3. Stock, verſetzungshalber große
5 Zimmerwohn. m. reichl. Zubeh.
für Oktober zu verm. (12143ms
Heinrichstr. 92, II.
5 Zimmerwohn. m. Bad, Fremden=
und Mädchenzimmer nebſt reichl.
Zubehör verſetzungshalber p. 1. Okt.
z. vm. Einzuſ. v. 4—6 Uhr nachm.
Näh. Gg. Hillgärtner,
Liebfrauen=
ſtraße 50. Telephon 1955. (14241ms
Klappacherſtr. 14, part., freundl.
5 Zimmer=Wohnung mit
Bade=
zimmer und großem Vorgarten,
Preis 900 Mark. (B14354ms
Gutenbergſtr. 21, I., geräum.
mod. 5 Zimmerwohnung mit Bad,
Veranda, 2 Kamm., Vor= u.
Hinter=
garten, per 1. Okt. zu vermiet.
(14554ms
Näheres part.
Kiesſtraße 45, 1. Stock, ſchöne
5 Zimmer=Wohnung mit Zubehör
(14261ms
zu vermieten.
Badezimmer, Speiſe= und Boden=4 Z.=W. auf 1 Oktober an ruhige
kammer nebſt Zubehör per 1. Okt. Mieter. Zu erfr. im 1. St. (14993ms ſchöne 4 Zimmerw. m. Balk. u. groß.
franz. Stock, ſchöne 4 Zimmerw.l Garten an kl. Fam. z. verm. Preis
m. Zubeh. per ſofort z. verm. Näh. 1500 reſp. 700 M. Z. erfr. I. (B14569ms b. FrauP. GraefWw., 2. St.(13287mms Karlſtr. 10, ſehr ſchöne groß
Kaupſtraße 26, 2. Stock, 4 Zim=4 Zim.=Wohn. per 1. Okt. zu verm.
mer, Küche, Speiſekammer, Man= Näh. Karlſtr. 10, part. (14551ms Wegzugshalber
4 Zimmerwohn.z. verm. eine ſchöne 4 Zimmer=
(13999ms Anichſteinerſtr., 1. St., per 1. Aug.
Zu erfr. Bleichſtr. 22, II. (14557ms im., Veranda, Vorgart. u. all. Zub. Karlſtr. 54, I., 4 Zimm. und
Küche p. 1. Okt. zu verm. (B14661ms Im ſtädtiſchen Hauſe Luiſen= Große 4 Zimmer=Wohn., II. St.,
ſtraße 16 iſt die Wohnung imerſten mit Veranda nach dem Herrn=
garten, zu verm. Näh. Garten=
ſtraße 23 a. Herrngarten. (14553ms Landskron= u. Ludwigs=
Ecke höhſtraße iſt der 1. Stock,
kunft im Stadthaus, Zimmer4 Zimmer, Bad, reichliches Zube=
hör, Balkon und großer Garten,
per 1. Oktober, event. früher, zu
vermieten. Einzuſehen von 10 bis
12 Uhr. Näheres Wittmannſtr. 2,
(B14544ms W., el. Licht etc. p. 1. Okt. (14156ms Zimmer mit Zubehör p. 1. Oktob.
Einzuſehen von 12—3 Uhr. Näh.
Bismarckſtraße 48, part. (14539ms u. reichl. Zubeh. z. 1. Okt. bill. zu Rhönring 19, 1. Stock, ſchöne
vm. Näh. Kiesſtr. 84, II. (14212ms4 Zimmer=Wohnung mit Balkon
und Veranda, zum 1. Okt. zu verm.
Näh. II., E.-O.-Sekretär Schüttler. (14992ms am. Pfründner=
ſchöne 4 Zimmerw. mit allem Zub.,
in freier Lage, kein Gegenüber, per
1. Okt. zu verm. Näh. part. (14869ms Friedrichſtraße 13, part
ſchöne Vierzimmerwohnung mit
Mädchen= und Fremdenzimmer,
reichlichem Zubehör, per 1. Okt.
zu vermieten. Näheres daſelbſt
und Heidelbergerſtr. 9½, 1. Stock
Telephon 2464, auch durch Bau=
führer Albin Hohmann, Rhön=
ring 113.
(14941ms 2 II., ſchöne 4
Kahlertstr. 40, Z.=Wohng.
m. Ver. uſw. Näh. part. (14920ms Heidelbergerſtr. 107, pt., ſchöne
4 Zimmer=Wohnung mit Balkon,
p. ſofort od. 1. Oktober. (B14944ms Neue Kiesbergſtr. 37, 1. St.
(B12841ms 4 Zim.=W. per 1. Okt. (B14577ms Per 1. Oktober 1913
ſchöne 4 Zimmerwohn. im III. St.
Ecke Stiftſtr. u. Lindenhofſtr.,
Zim. mit Linoleumbelag, Balkon
u. Veranda, Bad u. Speiſekam. ꝛc.,
all. neuzeitl. hergericht., Pr. 750 Mk.
Näheres im Erdgeſchoß. (VII, 14631 3. Etage, enthaltend vier Zimmer,
Bad mit kompletter Einrichtung
und allem ſonſtigen Zubehör per
1. Okt. zu vm. Näh. L. Wagner,
Schloßgartenſtraße 69. (14538s Mühlſtr. 66, Kapellplatz, III.,
ſchöne 4 Zimmer=Wohnung mit
Badezimmer, 2 Manſ., Veranda,
per 1. Oktober zu verm. Näheres
Dieburgerſtraße 4, 1. St. Anzuſ.
gr. Veranda per 1. Okt. d. J.v. 10—12 u. 2—4 Uhr. (14550ms Schöne 4 Zimmerwohnung mit
Zubehör zum 1. Oktober zu ver=
mieten. Zu erfragen Heidelberger=
ſtraße 98, I.
(15010a Mathildenplatz 7, Hintergeb.,
2. St., 4 Zimmer=Wohnung, Blick
nach dem Garten, Bleichplatz u. ſonſt.
Zubehör, zu vermieten. (15172ms
Näh. L. Dintelmann, Tel. 1457. Rhönring 69, 2. Stock, ſchöne
4 Zim.=Wohn. weg. Wegzug alsb.
od. p. 1. Okt. an ruh. Fam. anderw.
zu verm. Näh. Nr. 71, I. (15221ms Sandbergstr. 66, 2. St.
4 Zim.=Wohn., Badez. mit kompl.
Bad, freie Lage, zu verm. (B15183ms Zim.=Wohn. mit
Kiesſtr. 127 Zubehör ſofort od.
ſpät. zu vm. Ausk. i. 2. St. (15112ms Kiesſtraße 9, 4 Zimmer= Woh=
nung, 2. Stock, mit Gas, per
1. Oktober zu vermieten. (15097a Mollerstrasse 17
eine 4 Zimmerw. m. Erk., Veranda
und Zubeh. bis zum 1. Oktober zu
vermieten. Näheres Rheinſtr. 28,
1. Stock, rechts.
153ms
Obere Wienersſtr. 80
1. Stock, eine freundliche 5 Zimmer=
Wohnung mit Balkon nebſt Zub.
in ruhigem Hauſe vor ſchönem
Garten, nächſt Halteſtelle der elektr.
Bahn u. nahe der Viktoriaſchule,
per 1. Okt. zu verm. (14343ms
Stiſtſtr. 89, part.,5 Zim.=Wohn.
m. Gas, kl. Werkſt. u. Garten, p. 1. Okt.
z. v. Preis 630 Mk. Einzuſ. v. 10-12u.
2-4 Uhr. Näh. Mühlſtr. 26. (14348ms
Heidelbergerſtr. 36, 2. St., ger
5 Z.=W. m. all. Zub., gr. Ver., p. 1. Okt.
Nah. 1. St. od. Laden. Straub. (14312a
Rossdörferstr. 78
2. Stock, Fünf=Zimmerwohnung
mit allem Zubehör per 1. Oktober
zu vermieten. Näh.
Roßdörfer=
ſtraße 76, 2. Stock. (14670ms
Kiesſtraße 38, 1. Stock, ſchöne
neu hergericht. 5 Zimmerwohnung
per 1. Oktober zu verm. (14543ms
Frankfurterstr. 84
große herrſchaftl. 5 Zimmerwohn.
mit all. Zubeh., ohne Gegenüber
Warmwaſſeranlage, per 1. Okt. od.
früher. Näh. 1. Stock. (14471a
Heinheimerſtr. 12, I. Etage,
5 Zimmer, Küche, Gas, Bad mit
vollſtänd. Einricht. (Gasofen), hüb.
Grt. H. L. Schlapp, Sc ulstr. (14596ms
Heidelbergerſtr. 81, 1. Stock
5 Zimmerwohnung, 3
Manſarden=
zimmer, Mädchenzim., mit ſchön.
Obſtgart. p. 1. Okt. zu verm. (14648ms
Eliſabethenſtr. 45, 1. Stock,
ſchöne 5 Zimmerwohn. mit Bad.
(14871ms
Näheres parterre.
Wilhelminenſtraße 17½ Fünf=
Zimmerwohnung mit
Zentral=
heizung und allem Zubehör, im
2. Obergeſchoß, per 1. Oktober
zu vermieten. Näh.
Frankfurter=
ſtraße 16½, parterre. (15023ms
Frankfurterſtr. 32, part.
eine ſchöne 5 Zimmerwohn. mit
2 Entreſols u. Zubehör auf 1. Okt.
zu vermieten. Näh. daſelbſt bei
Frau Zängerle im 1. Stock. (14884ms
Darmſtraße 49, 1. Stock, fünf
Zimmer zu vermieten. (14533oms
Hügelſtr. 32, zwei 5
Zimmer=
wohnungen mit Fremdenz., Bad,
Gas, Veranda u. all. Zubeh. ſofort
z. verm. Näh. parterre. (14913ms
Neue Martinstrasse 93
mod. herrſchaftl. gr. 5 Zim.=Wohn.
mit allem Zubeh. per 1. Okt. zu vm.
Näheres Martinſtraße 74, part.
(B11345ims
C. W. Braun.
Ernst-Ludwigstr. 18, II.,
5 Zim.=Wohnung, neuhergerichtet,
alsbald oder ſpät. zu verm. Näh.
1. Stock, von 10—3 Uhr. (14815ids
Frankfurterstr. 66
in der 2. Etage, iſt eine ſchöne
geräum. 5 Zim.=Wohn. mit Balkon
u. Veranda nebſt reichl. Zubehör,
vollſt. herger., per ſof. od. ſpäter
zu vm. Zu erfr. dortſ. part. (15110ms
Mathildenstr. 11, 2. Stock,
Frdl. ger.5 Z.=W. m. gr. Fremdenz.
u. 2 Kam. in der Manſ., Bad. mit
Einr. u. Küchenbalk. per 1. Okt.
Näheres Heinrich Funk,
Grafen=
ſtraße 23½, Tel. 446. (14168t
Mollerstrasse 9
1. Stock eine 5 Zimmer=Wohnung,
Fremdenzimmer, Mädchenkammer,
Gas u. Veranda, nebſt Zubeh. per
ſofort zu vermieten. (15498t
Wegzugshalb. am 1. Gkt. zu verm.
Grüner Weg 48, parterre,
5 Zim.=Wohn. mit Küche, Speiſek.,
Bad, elektr. Licht, Gas, ſchön.
Vor=
garten u. groß. Veranda; dazu noch
gehörig im 3. Stock 1 Fremdenzim.,
Mädchenzim. u. Wäſchek. (B15193ms
In den Neubauten am
Haupt=
bahnhofe ſind neuzeitl. eingerichtete
Wohnungen mit 5 und im
Dach=
geſchoſſe 6 Zimmern zu vermiet. u.
könn. nach Wunſch bezog. werden.
Näh. Dieburgerſtr. 89. (14561oms
Aleranderſtraße 5 Fünf Zim.=
Wohnung zu vermieten. (15291oms
Dieburgerſtraße 54, 1. Stock,
Wohnung 5 Zimmer mit allem
Zubehör, ohne Gegenüber, mit
ſchönem Ausblick, zu vermieten.
Näheres parterre. (14065oms
Niederramſtädterſtr. 18, II.,
ſch. 5 Zim.=Wohn. m. reichl. Zubeh.
per 1. Oktober zu verm. (15382ms
Kiesſtr. 77, I., 5 Zim.=Wohn. mit
Zubeh. per 1. Okt. zu verm. (15380ms
Auf 1. Oktober oder früher:
Klappacherstr. 6, Erdgesch.
5 Zimmer mit Zubehör u. Vorgart.,
Gas u. elektr. Licht. (B12144s
Karlſtraße 12, 5 Zimmer mi
Zub. p. 1, Okt. Näh. 1. St. (14528s
Ecke Rhein= u. Georgenſtraße,
2. St., 5 Z., ſeith. v. Fr. Beck=Swirles,
Dentiſtin, bew., per 1. Okt. od. ſpät.
z. v. Näh. Georgenſtr. 1, II. (14710s
5 parterre,
Mathildenstr. 20, 5 Zimmer=
Wohnung mit Zubehör (eventuell
2 Manſ.=Zim.) an ruhige Mieter.
Oberförster Eckstorm Wwe. (B14280s
Viktoriastrasse 85
(am Viktoriaplatz)
iſt die I. Etage, enthaltend 5
be=
ſonders große Zimmer, Bad und
Küche, Fremdenzim. u. Bodenkam.
per ſofort zu verm. Näh. daſ. od.
b. L. Wagner, Schloßgartenstr. 69. (10799s
Bessungerstrasse 111,
hübſche 5 Z.=W., 1. Stock, mit
ſämtl. Zubeh., Bad, Veranda,
Fremdenz. u. Gartenanteil uſw.,
bis 1. Okt. zu verm. Einzuſeh.
werktäglich v. 11—4 Uhr. Näh.
daſ u. Beſſungerſtr. 2. (B14651s
Inſelſtr. 20, part., 5 Zimmer=
Wohn. per 1. Okt. zu verm. (15185s
Wienersſtr. 66, I., ſchöne große
5 Zimmer=Wohnung mit Veranda
u. reichl. Zub. per 1. Aug., eventl.
auch ſpäter, zu vermieten. Näh.
Heinrich Funk, Grafenſtr. 23½,
1. Stock, Telephon 446. (15629ms
Mathildenſtraße 9 Parterre=
Wohn., 5 Zim. mit all. Zub. ſof.
billig. Zu erfragen daſ. (15641s
Liebigstrasse 25
parterre, ſchöne 5 Zimmer=
Wohnung, Bad, Veranda,
Gas, elektr. Licht, mit reichl.
Zubehör, zum 1. Okt. d. J.
zu verm. Näh. im Kontor
oder 2. Stock. (15568ms
Karlsſtraße 63½, ſchöne 4 Z
Wohnung mit Balkon u. reichlich.
Zubehör per ſofort zu vermieten.
Näh. im Laden.
(B14284ms
Heidelbergerſtr. 70, 4
Zimmer=
wohnung zu vermieten. (15124ms
Bessungerstrasse 97
4 Zimmer u. Bad nebſt allem Zub.,
per ſofort zu verm. Näheres bei
H. Bendheim, Georgenſtr. 13. (14889ms
Bismarckſtr. 9, 1. Stock, ſchöne
Zimmerwohnung mit Zubehör
zu vermieten. (14564ms
Wenckſtr. 9, 3. St., 4 Zimmer
uſw. Näh. Wenckſtr. 5, pt. (14891ms
Viktoriaſtr. 92, 1. St., neuzeitl.
4 Zim.=Wohn. nebſt Zubeh. Ausk.
wird erteilt Nr. 30, part. (12837ms
Neue Ireneſtr. 70, 1. St. (bei
der Mollerſtr.) ſchöne 4 Zim.=Wohn.
mit Bad, Veranda,
Fremden=
zimmer, reichl. Zubehör u.
Garten=
anteil per ſofort zu vermieten. —
Näh. Rheinſtraße 28, I. (13493ms
Gutenbergſtraße 58, I.,
weg=
zugshalber geräumige 4 Zimmer=
Wohnung mit reichlichem Zubehör
zu verm. Näh. daſelbſt und
Heidel=
bergerſtr. 9½, I., Tel. 2464 auch durch
Bauführer Albin Hohmann,
(11368ms
Rhönring 103.
Georgenſtr. 1½, 2. Etage, iſt
eine Wohn., enthalt. 4 Zim., Küche,
2 Zim. in der Manſ., Keller, Gas
u. elektr. Licht, per ſofort zu
ver=
mieten. Näh. durch C. W. Braun,
Martinſtraße 74.
(11109ms
Hochſtr. 6, parterre, 4 Zimmer=
Wohn. zu verm. (12563ms
Pankratiusſtraße 4, 1. Stock,
eine 4 Zimmerwohnung per ſofort
zu vermieten. Näh. im Laden od.
Soderſtraße 70, 1. St. (13920ms
Ernſt=Ludwigſtr. 3, ſch. geräum.
4=Zimmerw. im 3. Stock per 1. Okt.
zu verm. Näh. i. 2. Stock. (13707ms
Inſelſtr. 43, 1. St., ſchöne mod.
4 Zimmerwohn. mit Bad u.
reich=
lichem Zubeh. zum 1. Okt. zu vm.
Näh. Steinſtr. 10, 1. St. Einzuſ.
von 10—12 u. 2—3 Uhr. (13623ms
Nrub., Ddgrf.=Gg.=Str. 34, III.
geräum. 4 Zimmerwohn. per
1. Oktober.
(11206ms
Näh. Heinrich Funk,
Grafen=
ſtraße 23½. — Telephon 446.
Beckstr. 62, 3. Stock
elegante 4 Zimmer=Wohnung, Bad,
Küche, Balkon, Loggia, 2 Manſ.,
2 Keller. Waſchküche, Bleichplatz,
zum 1. Oktober zu vermieten. Zu
erfragen Nr. 64, part. (13049ms
Weinbergſtr. 35, part., frdl.
4 Zimmerwohnung mit Zubehör,
per ſofort, per Jahr 420.— Mk.
Näh. daſelbſt und bei Heinrich
Funk, Grafenſtr. 23½, Tel. 446. (19281m
Soderſtraße 112, in feiner
Lage, ſch. 4 Zim.=Wohn., part.,
Veranda, Bad, evtl. m. Garten, per
3 verm. Näh. daſ. nt. (13318
Gutenbergſtraße 27, 2 Stock
zu vermieten. Näh. part. (13524ms Aliceſtr. 24, 3. St., ſow. 1. St.
Ireneſtr. 9 a. d. Frankfurterſtr.
ſardenzimmer, 2Keller, Trockenbod.,
Gas, wegen Verſetzung z. 1. Oktober.
Näh. daſelbſt oder 28 3. St. (13750ms
Neckarstr. 4 (Neub), p. 1. Okt.Awohn., Ecke Heinheim.= u. Kra=
zu vermieten.
Landstronſtr. 53, part., große
4 Z.=Wohn. mit Bade= u. Mädch.. 1. Okt. z. vm. Näh. 1. Et. (13715ms
Obergeſchoß des Mittelbaues,
be=
ſtehend aus 4 Zimmern, Küche
und Keller alsbald zu vermieten.
Bewerber erhalten nähere Aus=
Nr. 56.
(11371ms
Neue Schwanenstr. 71
mod. 4 Z.=Wohn. m. a. Komfort, d.
Neuz. Einſ. v. 10—1 Uhr. (13963ms ( 1. Stock.
Caſinoſtr. 12, 1. Et., mod. 4 Z.= Viktorigſtraße 75, 2. St., vier
Mauerſtraße 30, 3. St., ſchöne
4 Zimmerwohnung mit Veranda
Blumenkhalſtr. 109, 1. St.,
ſchöne 4 Zim.=Wohn. mit Manſ. u.
Gartenanteil per 1. Okt. für 460 ℳ
zu verm. Näheres Wolk, Soder=Mollerſtr. 25, hausgarten,
ſtraße 101, 2. St.
(14338ms
Lichtenbergstr. 21, III.
hübſche 4 Zimmerw. mit allem
Zu=
behör per 1. Aug. z. verm. (14245ms
Sandbergstr. 50, III.
große 4 Zimmerw. mit Veranda
und reichl. Zubehör zu verm. Näh.
Heidelbergerſtraße 84. (B1429ims
Moosbergstr. 52
eine 4 Zimmerwohnung parterre,
3. Stock,
„ 2.
Hintergeb. und eine gr. Werkſtätte
per ſof. od. ſpäter zu verm. Näh.
Heidelbergerſtr. 9½, Tel. 2464. (12152m
Frankensteinstr. 59
4 Zimmer=Wohnung per 1. Oktob.
zu vermieten.
Soderſtraße 101, 1. Stock,
Ecke der Inſelſtraße, in ſchöner
Lage, nächſt dem Walde, große
moderne 4 Zimmerwohnung, friſch
hergerichtet, mit Gas, Manſarde
und allem Zubehör per 1. Okt. zu
verm. Preis 650 Mk. Einzuſeh. von
10—12 u. 2—4 Uhr. NäheresWolx, Pallaswieſenſtraße 14 iſt die
Soderſtr. 101, II. (14337ms
Ireneſtr. 11, 3. Stock, an der
Frankfurterſtraße, ſchöne 4 Zim.=
Wohnung zum 1. Okt. zu verm.
Näheres part.
(14256ms
Bismarckstr. 74
1. Stock, ſchöne 4 Zimmer=
Wohnung nebſt Zub., mit
Näh. bei Gg. Ph. Geist. (14263ms
Seitersweg 10, II., mod. 4 Zim.
Wohn. m. Bad, Veranda u. Zubeh.,
per 1. Oktober zu vermieten.
Ein=
zuſehen täglich von 3—6 Uhr
nach=
mittags. Näheres beim
Eigen=
tümer, parterre.
(14314a
am Kapellplatz,
Soderſtr. 4, ſchöne freundl.
4 Zim.=Wohn. m. Zubeh. per
1. Oktober zu verm. (14300ms
Näheres im 1. Stock.
Eiſchbeihenſtraſte 23, Merden,
haus, 2. Stock, 4 Zimmer=
Woh=
nung mit Zubehör per 1. Oktober
(14624ms
zu vermieten.
Heinheimerſtr. 12, part., 4 Zim.,
Mädchenkammer, Küche. (14593ms
Näh. bei Frau Harting, Heinheimerstr. 16,I
Moosbergſtr. 97 n. d.
Heidel=
bergerſtr., Halteſt. der elektr. Bahn,
gr. mod. 4 Zim.=Wohn. m. Zub., per
1. Okt. zu vm. Näh. part. (B14571ms
Heidelbergerſtr. 36, III., 4
m. a. Zub., gr. Ver., per 1. Okt. Näh.
1. Stock oder Laden. (Strauh ) (14509a
Bismarckſtr. 56 gr. Wohnung,
4 Zimmer, 2 Entreſols, ſofort ſehr
preiswert zu vermieten. (14868ms
wohn. (Manſ.) m. Zubeh., 500 M.
per Okt. zu vermiet. — Würde ſich
auch z. Möbeleinſt. eignen. (15105ms
Für Mieter und Vermieter
kostenfreier Wohnungsnachweis
Ludwig Alter, Elisabethenstr. 34. (11561a
Kiesstrasse 94, I. Stock
ſchöne 4 Zimmerw. mit 2 Balkons
u. reichl. Zubeh., Gas, elektr. Licht,
per 1. Okt. zu verm. Einzuſ. v. 3—5
Uhr nachm. Näh. daſ. pt. (14324ms
Pallaswiesenstr. 41
ſchöne 4 Zimmerwohn. m. Zubeh.,
im II. St., ſof. beziehbar. Näheres
daſelbſt im Laden.
(15366a
Malktplatz 7
ſchöne moderne 4 Zimmer=
Wohn. m. Gas, elektr.
Licht=
anlage u. Dampfheizung, m.
reichl. Zubehör p. 1. Oktober
zu vermieten. Zu erfragen
Markt 7 (im Laden). (15377m
Gutenbergſtr. 19, ſch. 4 Z.=W.,
neuzeitl. einger., per 1. Okt. z. verm.
Einzuſ. v. 10— 12 u. 2—4 Uhr. Näh. im
Haus u. Gervinusſtr. 55. (15386ms
Stiſtſtr. 1, III, ſchöne 4 Zim.=
Wohn. p. 1. Oktober. Preis 500 Mk.
Näh. Heinrichſtr. 80. (15384ms
Liebigſtr. 65, 2. St., 4 Zimmer
mit Zubehör per 1. Oktober.
Be=
ſichtigung 11—12 und 2—4 Uhr.
Näheres parterre. (13976mds
Neue Kiesbergſtraße 52
ruhige, geſ. Lage, 1. St. 4 Zim.=
Wohn. 480 Mk. per ſofort oder
ſpäter, 2. Stock 450 Mk., per
1. Okt. Näh. dorten part. oder
Schützenſtr. 5, Laden. (15507a
Mollerſtr. 34, pt., neuzeitliche
4 Z.=W., vollſt. Gasbadeeinr., Balk.,
Manſ., p. 1. Okt. Z. erfr. I. (15403a
0 4 Zimmer=
Herrngartenſtr. 29 Wohnung
auf 1. Okt. zu verm. (15597a
Kranichſteinerſtraße 57, part.,
per 1. Okt. neuzeitl. 4 Zim.=Wohn.
mit all. Zubeh. (Bad einſchließl.
Gasofen) zu v. Näh. 1. St. (15567ms
Schießhausſtraße 55, 1. Stock,
in ruhigem Hauſe ſchöne 4 Zimmer=
Wohnung mit Veranda, Koch= u.
Leuchtgas, per 1. Okt. zu verm.
Einzuſ. v. 10—3Uhr. Näh. pt. (15574ms
Neue Ireneſtr. 7 ſchöne 3 Zim.=
Wohnung per ſofort zu verm.
Näheres im Laden. (11152ms
Wohnungen
mit 3, 4 u. 5 Zimmer u. reichlichem
Zubehör, per ſof. und ſpät. zu verm.
Näh. Heidelbergerſtr. 9½, 1. Stock,
Telephon 2464, auch durch
Bau=
führer Albin Hohmann, Rhön=
(15118ms
ring 103.
Neue Niederſtr. 15, ſchöne 3=
Zimmerwohn. m. Zubeh. im 1. St.
ſofort zu vermiet. Näheres 1. St.
daſelbſt.
(15119ms
3
Zimmerwohn. p. 1. Aug. z. v. Neue
Niederſtr. 13, Zimmermann. (B14287ms
Dieburgerſtr. 18, Htb. II.
Hübſche 3 Zim.=Wohnung m.
Glas=
abſchluß u. allem Zubeh. per ſofort
zu verm. Näh. Lukasweg 9. (10961ms
Kranichsteinerstr. 6
Seitenbau, 3 Zim.=Wohn. m. Zub.
per ſofort zu verm. Näh. daſ. od,
Baubüro, Pallaswiesenstr. 26. (12392ms
Martinſtr. 95 (Gartenhaus)
eine 3 Zimmerwohnung, Heiz= u.
Leuchtgas, Veranda, Gartenanteil,
Bleichplatz, per 1. Oktober zu
ver=
mieten. Einzuſeh. von 10—1 Uhr.
Näh. Heinrichſtr. 66. (11848ms
Pankratiusſtr. 48, 2 ſchöne 3 Z.=
Wohn. per ſofort zu vermieten.
Näheres 2. Stock, links. (12109ms
Vonnersbergeing 28 u. 32
je im 3. Stock eine große 3 Zim.=
Wohnung. Geſunde, freie Lage,
kein Gegenüber. Näheres
Aha=
ſtraße 24, Wolff. (B12340ms
Roßdörferſtr. 30½, 3 Zimmer=
Wohn. p. 1. Okt. Pr. 400 M. (13752ms
Moosbergstr. 26 m. 3 Z.=W. p. ſofort.
N. daſ. u. Fr. Koch. Grafenstr. 22. (15120ms
Schöne 3 Zimmerwohnung
im 1. Stock mit Veranda, Gas,
Bleichplatz ꝛc. per ſofort zu verm.
Neue Ireneſtr. 64. (B12142ms
Hoffmannſtr. 21, Hth., 3 Zim.=
Wohnung, part., per ſofort an kleine
Familie zu vm. Preis 360 Mk. Zu
erfr. 2. Stock, Erhard. (B12373ms
Hügelſtraße 85, Manſarde,
3 Zimmer an ruhige Leute zu
(12567ms
vermieten.
Arheilgerstr. 48
ſchöne 3 Zimmer=Wohnung, neu
hergerichtet, per ſofort zu vermiet.
Näheres Schillerplatz 7. (12873ms
Karlſtr. 57 iſt die Manſ.=W.,
beſteh. aus 3 Zim. u. 2 Kabinett.,
Küche, Keller, Gasanlage für Koch=
und Leuchtgas u. abgeſchl. Vorpl.
per 1. Okt., evt. auch früh. zu verm.
Näh. parterre daſelbſt. (B13583ms
Wilhelminenstrasse 19, I. Darmstädter Hausbesitzerverein
—Zu vermieten:
Eliſabethenſtr. 1, Seitb., 1. St. Artillerieſtr. 7 u. 9, in feinem
2 Zmmete ZimmerLunder. Phillpp-Anlage & Dieburgerstrasse 19 14 Zimmer, Küche, Manſ., KellerlHauſe (getr. Einfamil=Haus) 3 ev.
Heinrichſtr. 103, 1. St., ſchöne 2. Stock, 5 ſchöne Zimmer, Bad u.
Telephon Nr. 560.
geräumige Wohn. von 8 Zimmern
nebſt Bad, mtt allem Zubehör, der
Neuzeit entſprechend, per 1. Oft.
Näheres part.
(14702ms
Fhehtene e
Ecke Hügelſtr., 6—7
Zimmer=
wohn., auch für größ. Büro
geeignet, per Oktober ds. J.
zu vermiet. Wird neu
her=
gerichtet. Näh. Herdweg 91, I.
u. Alice=Bazar,
Wilhelminen=
ſtraße 21.
(15647s
Martinstr. 11½, hochpart.
ſehr geräumige 6 od. 4 Zim.=Wohn.
(auch für Büros geeignet), geſchl.
Veranda, Bad, Gas u. all.
Zube=
hör, abgeſchl. Hofraum, eventl. mit
Garten, für ſofort od. ſpäter. Näh.
daſelbſt 3. Stock.
(11203ms
Landwehrſtraße 14, 3. Stock,
ſchöne herrſchaftl. 6 Zim.=Wohn.
mit Küche, Speiſekam., 1 Fremden=,
1 Mädchenzim., Badezim. m.
Bade=
ſchlag u. Gartenant. bald. zu verm.
Näh. daſelbſt u. Baubüro Fr. Delp,
Frankfurterſtr 80. Pr. 1200 M. (15045ms
Seitersweg 14, 6 Zimmerw.
m. Zubeh. Näh. bei Söder,
Drei=
brunnenſtraße 1. (15215ms
Annaſtr. 44, elegante 6 bis 8
Zimmerwohnung per 1. Oktober.
Näheres 1. Stock. (15204ms
6 Zimmerwohn vornehm gehalt.,
getäfelt. Speiſeſaal, glasbedeckte
Veranda, Warmwaſſerltg., Bad m.
p. ſofort od. ſpäter. (15427ms1
Bismarckſtr. 51, II. St., ſchöneſerfrag. Landwehrſtr. 20. (14953ms
6 Zimmerwohn. mit Baderaum,
geſchl. Veranda, Gas, elektr. Licht,1. Stock, 5 Zim.=Wohn. mit Bad,
Vorgarten, neu hergerichtet. Näh.
daſelbſt.
Ecke der Heinheimer= u. Laute=s
ſchlägerſtraße 27, 1. St., 6 Zim.=
Wohnung u. reichliches Zubehör
per ſofort.
(13986s
n Zubeh., alles vollſtändig neu
her=
gerichtet, per ſofort oder ſpäter zu
verm. Näh. im 2. Stock. (15424ms
Grafenſtr. 12 (Ecke Rheinſtr.)
I. Etage, 5 Zimmer mit Gas u.
elektr. Licht, Bad, Zentral=Heizung
und allem modernen Komfort
zu vermieten.
(15560ms
Landwehrſtraße 18, 2. Stock,
ſchöne geräumige 5=
Zimmerwoh=
nung mit Küche, Speiſekammer, Bismarckstr. 42, I. St.
Bad mit Badeofen, 2 Manſarden=4 Zimmer=Wohnung, 2
Entre=
zimmer, 2 Keller und Garten
anteil per ſofort zu vermieten.
Näheres daſelbſt und Baubureau
Fr. Delp, Frankfurterſtraße 80,
Mietpreis 950 Mark. (15649ms
lſchöne Manſardenwohn., 5 grade
Zimmer ſof. oder ſpäter. Näheres
Hoffmannſtr. 38, part. (10842ms
Dieburgerstr. 20, part.
5 Zimmerwohn., Gas u. Zubeh.
Näheres 1. Stock. Einzuſehen von
11—3 Uhr.
(11857ms
ſole, prachtvolle Wohnung, Gas,
elektr. Licht, Zubehör, 900 Mark.
Näheres parterre.
(2831ms
Annaſtr. 19, part., ſchöne5 Zim.=
Wohn. nebſt Zub., ohne Gegenüb.,
Mk. 600, zum 1 Okt. d. J. (14697ms
Grafenſtr. 23, II. St., nächſt der
Rheinſtraße, eleg. 5 Zimmerwohn.,
elektr. Licht, Kochgas, Bad, reichl.
Zubehör, an ruh. Mieter alsbald
zu vermieten.
(15428ms
Schwanenstr. 70, I.
5 Zimmerwohn., Bad, Balkon,
ofen, 2 Kellerräume, Bodenver=Veranda und reichlichem Zubehör.
Näh part. u. 2 Stock. (14689ms 41 Rhönring 41
Siehſrenenſtr. 50 e
merwohnung mit Zubehör
ſofort zu verm.
(13118ms
eſper 1. Okt. d. J. Mk. 525. (14701ms
Gutenbergſtr. 39, II., 4 Zim.=
Wohn., neu herger., mit Balkon u.
Zubehör per ſofort zu vermieten.
Näh. parterre. (15556ms
Aliceſtraße 6, 1. St., 4 Zimm.=
Wohn. m. Badezim., Balkon, Gas
u. Zubehör zum 1. Okt. ds. Js.
Näheres daſelbſt (14360ms
eene eeee
neu herger. 4 Z=Wohn. m. all Zub.
p. 1. Aug., 600 M. Näheres
Wil=
helminenſtraße 19, I. St. (15211ms
Soderſtr. 6½, 4 Zim.=Wohn.,
Küche u. Bodenk., ab 1. Okt., eventl.
auch früher, zu verm., monatl. 30 Mk.
Zu erfr. part. u. 1. St. (14699ms
Neubau Ecke Nd.=Ramſtädter=
und Riedlingerſtraße per 1. Okt.
=Geſchäftsräume mit Wohn. (part.)
zu 1800 Mk., 4 u. 3 Zimmerwohn.
zu 740, 720, 620 u. 600 Mk., 5 Zim.=
Wohn. (Manſ.), beſonders geeignete
zum Wiedervermiet an Penſionäre3
zu 750 Mk. — Näh. bei Architekt
Gg. Scherer, Rheinſtr. 47, u. Zig.=
Geſchäft L. Meyer, Nieder=
Ram=
ſtädterſtraße 14.
(12879ms
1 Zimmer
Wilhelminenſtr. 4 ſchöne Manſ.,
3 Zimmer, Küche, Keller, an ruh.
Leute ohne Kinder zum 1. Okt.
evtl. früher. Pr. 360 Mk. (12881ms
Soderstrasse 45
2. Stock, ſchöne große 5 Zim.=
Wohnung ſehr preiswert per
1. Mkober.
(13987ms
4 Zim.=Wohnung, Bad, Veranda,
Gas u. all. Zub., ſofort zu verm.
Näh. Wendelſtadtſtr. 8, I. (15207ms
Soderſtr. 70, Manſ.=Wohn,
4 Zimm., 1 Kamm., Küche u. Kell.,g
Ap. 1. Okt. Näh. 1. St. (15203ms
Beſſungerſtr. 122 Manſardew.,
3 Zimmer. Preis 220 M. (13119ms
Karlſtr. 87 ſchöne 3 Zim.=Wohn.
z. 1. Okt. d. Js. Näh. daſ. (14693ms.
Steinſtr. 37, Ecke Heinrichſtr.,
frdl. neuherger. Manſ.=Wohnung,
3 Zimmer, Küche und Kammer,
(nur gerade Räume), 2 Keller, Gas,
elektr. Licht, per 1. Oktober an einz.
Dame. Näh. part. (15202ms
4 od. 5ſehr gr. Part.=Zim., Veranda
u. Küche, Stalſ. 3 Pferde zu verm.
Näh. Holtz, Artillerieſtr. 2 (15651s
Rhönring 31, 1. Stock links,
ſchöne geräumige 3 Zimmer=
Woh=
nung mit allem Zubehör per 1. Juli
zu verm. Mietpreis 430 M. Näh.
daſ. u. Frankfurterſtr. 80. (15656ms
Rhönring 31, parterre, ſchöne
3 Zimmerwohnung mit allem
Zubehör per 1. Oktober zu verm.
Mietpreis 400 Mk. Näh. daſelbſt
und Frankfurterſtr. 80. (15657ms
Karlſtr. 87 ſchöne Manſ.=Wohn.,
3 Zim., abgeſchl. Vorplatz, reichl.
Zub., ſofort. Näh.
Wilhelminen=
ſtraße 19, I. Stock. (15430ms
7 Zimmer
Schwanenſtraße 31, Meohn.,
2 Zimmer mit Zubehör zu verm.
Näheres parterre. (14951ms
Mauerſtr. 22, ſch. 2 Zimmerw.,
Küche, Bodenk., Keller, f. 22 Mk.
mon., p. 1. Aug. Näh. daſ. (15212ms
Hügelſtr. 65, Htb., 2 Zimmer,
Kammer, Küche und Zubehör, an
kinderl. Familie zu verm. (15208ms
Mathildenplatz 2
1 kleine Zweizimmerwohnung im
Seitenbau per ſofort zu vermieten.
Näh. daſ, Laden. (15680ms
Kndlertr. 1, . I.
große ſchöne 5 Zimmerwohnung,
Bodenk., 2 Keller uſw. p. 1. Okt.
Näheres 1. Stock.
(13555ms
Deiurſchſtr. 37 ſcht. ten
Viktoriaſtr. 41, I., herrſchaftl. Wohn., 2. Stock, mit reichl. Zubeh. 4 Zim.=Wohn., Manſ.=Zim., Gas
ſp. 1. Okt. d. Js. Einzuſ. v. 10—12
Landwehrſtraße 24 eleg.
Fünf=
kompl. Einricht., reichl. Zubehör, Zimmerwohnung, 1. Stock, zum Gas, Veranda u. all. Bequemlichk.
1. Oktober ds. Js. zu verm. Zu
Hochſtr. 53, dicht am Herdweg,
Gas, elektr. Licht, gr. Veranda nacht
(13122ms dem Garten u. reichl. Zub. Näheres
parterre. Preis 1175 Mk. (12883ms
Liebigſtr. 25, part., ſchöne
Gas, elektr. Licht u. Zubehör zum
1. Okt. ds. Js.
(14361ms
Näheres im Kontor u. 2. St. zu vermieten.
Kaſnoſtraße 24, 2. St., 5 großeſwohn., Balkon, 2 Keller, Bleich=
Näh. daſelbſt, part. (12880ms Näh. part.
Annastr. 6, I. Etage
2Bad, per 1. Okt. oder früher. —1d
u. 3—5 Uhr. Näh. part. (14694ms Näh. Wendelſtadtſtr. 8, I. (15206ms
Alte Niederſtr. 25 ſch. gr. 4 Zim.,
p. ſofort. Pr. 460 M. p. J. (8506s
Eichbergſtr. 26, Haus ganz od.
geteilt pr. 1. Okt. zu vermiet.
Ent=
hält 5 Keller, 4 Zimmer u. Küche
i. part., 3 Zim. u. Küche i. I. St.,
4 Zim. u. Badezim. i. II. St., m.
gr. Garten u. Waſchküche. Wird
neu hergerichtet. Näh. Steinacker=
5 Zimm.=Wohn., Bad, Veranda, ſſſtraße 17, pt. von 1—4. (15654ms
Bismarckſtr. 21 ſchöne 4 Zim.=
Wohn. i. Gartengebäude z. 1. Oktob.
(15652ms
Viktoriaſtraße 63 ſchöne 4 Z. Zimmer, gr. Veranda, Balkon, ſplatz, Waſchküche, Trockenb., Man=
Bad uſw., ſofort zu vermieten. ſardez., zum 1. Okt. oder früher.
Eſchollbrückerſtr. 3, ſchöne 3
Zimmerw. m. gr. Kam., Küche,
„abgeſchl. Vorpl., 3. Et., p. 1. Okt.
zu verm. Einzuſ. v. 10—12 und=
2—4 Uhr. Näh. daſ. (15205ms
Frankenſteinſtr. 49 mod. 3 Zim.=
Wohnung mit Badezim. und Zub.
Näh. Karlſtraße 94 (15659ms
Grosser Laden
mit großen Nebenräumen, in welch.
ſeit mehreren Jahren ein
Kurz=
waren=Engros=Geſchäft betrieben
wurde, per ſofort. — Näh.
Bleich=
lſtraße 26, I.
(15429ms
Lichtenbergſtr. 65, part., ſchöne
geräumige 3 Zimmerwohg. mit
Bad, 2 Keller, 1 Kammer und
Gartenanteil per 1. Oktober zu
ver=
mieten. Mietpreis 500 Mk. Näh.
daſ. u. Frankfurterſtr. 80. (15658ms
Mathildenpl. 2, Hh., II., 3 Zim.=
Wohn. pr. 1. Aug. zu vermiet. Näh.
daſ. Laden.
(15655ms
Rhönring 83 gr. ſchöne 3 Zim.=
Wohn., freie Lage, Veranda,
Erker=
vorbau, auf Wunſch mit Garten z.
1. Okt. z. verm. Näh. Nr. 81. (15653ms
Tannenſtr. 23 (Eckhaus), 2. St.,
ſchöne 3 Zimmer=Wohnung per
(12647msſl. Oktober zu verm. (14700msſc
ſchäftslage, heller Laden m. zwei
Schaufenſtern, 3 Magaz., Keller,
m. Wohnung v. 4 Zim. f. 1. Dk.
d. J. z. v. Alles Nähere
Wilhel=
minenſtraße 19, 1. St. (14838ms
Fraiſenſtr. 1 gr. andeit u. gr.
erker zu vermiet. Näh.
Feldberg=
ſtraße 72.
(15685ms
Ballonplatz 6 1 Werkſtätte per
(10084ms
ſofort.
Drangerieſtr. 8 große, helle
Werkſtätte im Seitenbau. (5,20 auf
r14,20 m). Näheres
Wilhelminen=
ſtraße 19, I. St.
(15214ms
Unentgeltlicher Wohnungsnachweis u. nähere Auskunft über Preis uſw. in der Geſchäftsſtelle Wilhelminenstr. 19, 1. St., zu erfragen.
Iuſelſtr. 21,I., ſhöne 3 Zim.=Wohnung mit Küche und Gas,
Manſarde, 2 Keller per 1. Aug. a. c.
zu verm. Näh. daſ. im 1. Stock
bei Flickinger. (14250ms Kiesſtr. 80½, mod. 3 Z.=Wohn.
mit Veranda u. all. Zubeh., ev. mit
Bad, an nur kleine Familie. Preis
450 Mk. Näh. Kiesſtr. 80, part. (14915ms Viktoriaſtr. 73, III. I., ſch. 3 Zim.=
(13275ms Wohn. p. 1. Okt. zu verm. Einzuſeh.
nachmittags v. 1—5 Uhr. Näh. daſ.
bei Herrn Rohmig, 3. St. r. (14295ms Erbacherstrasse 17, II.,
ſchöne 3 Z.=Wohn. z. vm. (14414ms Saalbauſtraße 78 3 Zimmer=
wohnung zum Pr. v. 500 Mk. zum
1. Okt. Näh. Soderſtr. 102, I. (14482ms 3 Zimmerwohnung mit reich=
lichem Zubehör per 1. Oktober zu
vermieten. Näheres Pallaswieſen=
ſtraße 23, im Laden. (14476ms (13305ms Waldſtr. 24, Stb., 3 Z.=W. p.1. Okt.
Einzuſ. 11—4. Näh. Vdh., I. (14685ms Pallaswieſenſtr. 37 eine ſchöne
große neuhergerichtete 3 Zimmer=
Wohnung m. Gas u. allem Zubehör
i. Hinterh. f.340 Mk. alsbald z. verm.
Näh. Vorderhaus, 1. St., I. (14667ms Pankratiusſtr. 47, II., 3 Zim.=
Wohnung mit Zubehör, per
1. Oktober zu verm. (14614ms Lauieschlägerstr. 6
3 Zimmer u. a. Z. im 1. Stock per
1. Oktober zu vermieten. (14583ms 3 Zimmer=Wohnung an ruh.
Familie zu vermieten. Näh. Hein=
heimerſtraße 15 im Laden. (14711ms Frankenſteinſtr. 36 neuzeitlich
eingerichtete 3 Zimmer=Wohn. per
1. Okt. Näh. part. rechts. (B14575ms Neue Ireneſtr. 68 (b.d. Mollerſtr.)
3 Zimmerwohnungen im I. u. III.
Stock mit großen Manſardenzim.,
Veranda u. Gartenanteil z. 1. Okt.
zu v. Näh. Rheinſtr. 28, I.I. (14611ms Schießhausſtr. 29 ſch. 3 Z.=W.
(Manſ )n 1. Aug. ev. ſpäter. (B14355ms Schöne 3 Zimmerwohn. mit
Gas u. Veranda per 1. Okt. Näh.
Schuchardſtr. 4, I. r. (15113ms Wienersſtr. 70, Stb., ( Garten=
haus), part., ſch. 3 Zim.=Wohn. m.
Zub. u. gr. Gart. p. 1. Okt. (*32ms Hinterh 11. St,
Ahastr. 22, frdl. 3 Zimmer=
wohnung per 1. Aug., Mk. 23.—
II. Näh. b. Eisemanu, Ahaſtr. 22. (15106ms h.
part., Vorder=
Bleichstr. 2.9, haus, eine
3 Zimmerwohn. zu verm. (*2916sm Ruthsſtr. 13 u. 15 drei ſchöne
it
rt3 Z.=Wohn. p. Aug., Sept. u. Okt.
ei z. vm. Näh. Ruthsſtr. 17, pt. (*272ms st
Frankensteinstr. 62
in feinem Hauſe, parterre, große
ermoderne 3 Zimmerwohnung mit
sBad u. Veranda, wegzugshalber
per ſofort zu vermieten. Näheres
m=Heinrich Funk, Grafenſtr. 23½
(15378ms
9 Telephon 446. r
s Frankensteinstrasse 48
iſt im II. St. eine ſchöne Wohn.,
rt,beſtehend aus 3 Zimmern, Küche,
5Speiſekammer ꝛc. zu vm. Wegen
8.Beſichtigung u. weitere Auskunft
beliebe man daſ. in der Parterre=
Wohnung nachzufragen. (15375ms nParkusstr. 19, n. d. Pallaswieſenſtr.,
t,3 Z.=W. a. r. L. Näh. 1. St. r. (15387ms Soderſtr. 40, 1. St., 3 Zimm. p.
1 Okt. N. Roßdörferſtr. 27. (15421ms
ei! Mathildenplatz 11, Manſarde,
3 Zimmerwohnung zu vermiet. Zu
erfragen daſ. 1. Stock. (14456ids Gardiſtenſtr. 18, I., 3 Zimmerw.
per 1. Auauſt. Näh. part. (15458ms Müllerſtraße 7 Drei=Zimmer=
Wohnung zu vermieten. (15429a
er Mathildenplatz 18, Ecke Hof=
ſtallſtraße, Hinterhaus, 3 Zimmer
u. große Küche zu verm. (13050s Wienersſtr. 68, 3 Zim.=W. ſof.
nslod. ſv. Näh. Wienersſtr. 52. (*3537so
Elisabethenstr. 45
Vdhs., I., ſchöne 3 od. 5
Zimmer=
wohnung mit Zubehör. Näheres
Vorderhaus, part.
(13277ms
Nieder-Ramstädterstr. 71,
Ecke Heinrichſtr., iſt eine 3 u. eine 4
Zimmerwohnung zu vermieten.
Näh. daſelbſt bei Herrn Fiſcher,
im Laden.
Saalbauſtr. 37
3 Zimmer, Küche und Zubehör
ſofort oder ſpäter zu vermieten.
Einzuſehen von 4—6 Uhr
nach=
mittags.
(12831ms
30 Waldſtraße 30
Wohnung, 3 Zimmer m. Zubehör
u. Veranda, Vorderhaus, Preis
450 Mk., an kleine Familie per
1. Oktober zu verm. Einzuſehen
von 10—4 Uhr. Zu erfragen im
Bürg daſelbſt.
Nd.-Ramstädterstr. 5½
hübſche 3 Z.=Wohnung (Manſ.) an
ruh. Leute ohne Kinder p. 1. Okt. zu
vm. Näh. Mühlſtr. 62, II. (13714ms
Moosbergſtr. 63, ſchöne große
3 Zimmer=Wohnung mit Veranda
u. reichl. Zubeh.p. Oft. z. vm. (B195ms
Taunusſtraße 1, Nebenbau
Hohler Weg, part., 3 Zimmer mit
Zubeh., an ruhige Fam. (13308ms
Heidelbergerſtr. 23, III.,
gegen=
über Heinrichſtr ſchöne 3 Z.=W. mit
gr. Küche, abgeſchl. Vorpl. u. Zubeh.
zu verm. Näh. im 1. St. (13970ms
Schützenſtraße 18, Manſarden=
Wohnung, 3 Zimmer mit Zubehör,
Gas, Glasabſchluß, per 1. Oktober
event. früher zu verm. (14167ms
Sandſtr. 42, eine 3 u. 2 Zimer=
Wohnung zu vermieten u. gleich
zu beziehen.
(14022ms
Wingertsgäßchen 11 ſch.3 Z.=W.
ſof. zu verm. Preis mtl. 25 Mk. Näh.
Heidelbergerſtraße 123. (B14277ms
Eliſabethenſtr. 35, Vorderh.,
1. Stock, 3 Zim.=Wohn. mit Zub.
zm 1. Aug. zu verm. (14258ms
3 Zimmer=Wohn.,zu verm. (15546a
Bismarckstr. 76
3 gr. Zimmer mit kompl. Bad,
Küche, Manſ., 2 Keller,
wegzugs=
halb. p. 1. Okt. Pr. Mk. 550.
Ein=
zuſeh. v. 10-12 u. 2-4 Uhr. (14676t
ſchöne 3 evtl. 4 Zim.=Wohnn
Wendelſtadtſtr. 3, part.(
Schulstrasse 6, II.,
ſchöne 3 Zimmer=Wohnung mit
Mehnecen
L. Lange.
eener e
Liebigstr. 44
etet e
Preis 410 Mk. jährlich. A
Riedlingerſtr. 21, part. (14
Karlstrasse 34
ſchöne 3 Zimmerwohn. mit al
Zubehör, neuzeitlich eingerick
in ſämtlichen Zimmern Linolet
(1189e
zu vermieten.
Zmntr ut dernteht.
Landwehrſtraße 26,
3 Zimmer zu verm. (1
Eliſahelhentr. 29, Mb.
ſch. 3 Zim. Näh. Lad. (13488om
chit
e te
Heidelbergerſtraße 88
Rosdörierstr.3, I.I.
hübſche 3 Zimmerw. per 1. Oktober
verſetzungshalb. zu verm. (*3270ms
. Zimage ohtreite e hlahte
Fuhrmannſtr. 18, Manſarde,
Heidelbergerſtraße 75 3 Zim.=
Manſarde an einzelne Dame oder
kinderl. Ehepaar zu verm. (*3217
Mollerſtraße 40, Seitenbau,
3 Zimmer, Küche, Speiſekam., Gas,
abgeſchl. Vorplatz, per 1. Oktober.
Näh. Seitenbau, 2. Stock. (15570ms
Parkusſtr. 2, part., 3 Zim.=W.
per 1. Okt. zu v. Näh. 1. St. (15572ms
Ahaſtr. 20, Mittelbau, 1. St.,
freundliche 3 Zimmerwohnung per
1. Aug., 25 Mark. Näh. bei
Eiſe=
mann, Ahaſtraße 22. (15576ms
ſchöne
Panktratiusſtr. 63 3 Zimmer=
Wohnung zu vermieten. (*3467so
Frankfurterstr. 12/14
1. Stock 3 Zimmer,
2. Stock 4 Zimmer (15566ms
billigſt zu vermieten. Anton
Fischer. Adler-Drogerie.
1 Zimmer
Wohnung ver ſofort zu vermieten.
Näh. Wirtſchaft.
(15122ms
Moosbergſtr. 93 2 Zimmer=
Wohnung per ſofort. (B14286ms
Kaupſtr. 7, im 1. Stock 2 Zim.
u. Küche für 24 Mk., und im 3. Stock
3 Zim. ſofort zu verm. Zu erfragen
bei Jöckel II.
(6528ms
Karlſtr. 12, Stb., frdl. 2. Z.,
Manſ. m. Zub., an einz. Perſon.
Näh. Vorderh., 1. St. (B12600ms
Die ſeither von der Gräfl.
Görh=
ſchen Brauerei Schlitz innegehabten
Räume, Wendelſtadtſtraße 49,
beſteh. aus 2 Zim.=Wohn.,
Lager=
keller, Schwenkraum mit Kontor,
ſowie Stallung für 3 Pferde, ſind
ſof. od. ſpäter zu verm. Näh.
Mendelſtadtſtr. 39. 14341ms
Schustergasse 15
2 vimmer mit Küche, monatlich
10 Mk. an einzelne Perſon oder
kleine Familie per ſofort zu vm.
Näheres Mühlſtr. 12, pt. (13946ms
eine 2 Z=
Obergasse 26, Wohnung
(13543ms
zu vermieten.
2—3 Zimmerw. m. Gas u. all. Zub.,
alsb. beziehb. Heinrich Lautz. (13127m
frei geleg., m. Gartenausſicht, ſch.1 Zimmer zu vermieten. (15626ms Zim.=Wohn
Müllerstr. 16 Freundl. 2 Zimmer=Wohnung
mit Zubehör ſofort zu vermieten.
Näheres Langgaſſe 51. (*3453soi Kranichſteinerſtr. 10, Seitenb., 9 kleine 2 Zim.=
Manſ.=W., 2—3 Zim., Gas u. all. Arheilgerſtr. 18 W. (15571ms! Raum f. Flaſchenbierhandl. od. Moosbergſtr. 50 2 Zim.=Wohn.,
p. 1. Okt. Näh. Vdh., 1. St. (14684ms Küche u. Gas an ruh. Perſon. (*3381
mmer Sandſtr. 28, Htb., 2 Zim.=Wohn. Schwanenſtr. 38, 2. St., ein
mit Zubehör zu verm. (14623ms unmöbliertes Zimmer, Eingang Sir. 29, u. Eläge
Martinſtraße 78, 2. Stock, ſehr ſep. Näh. daſelbſt. (11271ms und ohne Küche, ſowie Manſardz. eleg. Zim., Küche, Gas, Waſſer, auch lichem Zubehör, neu hergerichtet,
und ſonſtiges Zubehör, ſehr preis= als 2 Zim. zu benutz. Mk. 17. (B12345ms beſonders geeignet für feineres Karlſtr. 94 unmöbl. Zim. mit
Lichteubergſtr. 78, Hinterhs., o. ohne Küche, alsb. beziehb. (13128ms zuſammen oder geteilt, per ſofort Zu erfr. Vorderhs., I. (*2691ms zimmer zu vermieten. (13763msſtraße 28, II. Stock. (10756ms Arheilgerſtr. 69 ſchöne Manſ., Lauteſchlägerſtr. 17 unmöbl.
2 Zim. m. Gas u. Zubeh. (15337ms Zimmer auf Wunſch mit Gas.
Näh. daſ. Hinterhs., I. (14595ms 1. Oktob. das Zahn-Atelier Pankratiusſtr. 26½, Manſ., Liebigstr. 48 Kuche (Manſ.) mieten. H. Stier. (10754ms
(14875ms Roßdörferſtraße 24, 1. Stock, Arheilgerſtr. 9 ein Zimmer u.! Rheinſtr. 12¾ 2 gr. Zim. f.
zwei Zimmer zu verm. (14537oms Küche mit Zub. zu verm. (15111ms Büro oder Einzelmieter geeignet, Zimmer u.
Seestrasse 3 Küche nebſt
Zubeh. bis 1. Aug. zu vm. (*5070msm Arheilgerſtr. 78, gr. unmöbl Näh. Ludwigshöhſtr. 84, I. (B14893ms Schuchardſtr. 6, 3. St., 1 event.
2 Zimmer zu verm. (*3299dsm Für Pbotographen. Holzſtr. 20, ein kleines Logis,
ſchöne, helle, geräumige 2 Zimmer=Zimm. u. Küche zu vm. (15500ms) Hans Schramm innegeh. Atelier Wohnung im Vorderhaus per als= Groß. Manſ.=Zim. ſof. zu verm. u. Wohnung, Georgenſtr. 1½, ſoll
Näh. Heidelbergerſtr. 9½. (15344is Herdweg 91, II.
1 Zim. nach Norden, 2 kleinere, mit
Zentralheiz. u. Gaskochgelegenheit! völliger Betriebsaufgabe
nebſt Kammer zu verm. (B10033s Ein unmöbl., großes Parterre=
zimmer mit ſep. Eingang zu verm.
Zigarrengeſchäft.
(*3506 m
uh Zwei kleine Wohnungen zu
vermieten.
(12632ms
Näheres Blumenthalſtr. 115. Wienerſtr. 60 Manſarde an Friedrichſtr. 12 2 Zim., part. für Gr. Ochſengaſſe 34 kl. Wohn.
f. monatl. 16 M. zu verm. Ausk. bei
JeanOberle, Obergaſſe, i. Lad. (13703ms u. die Manſarde zu vm. (14381ms kl. Manſ. zu v. Näh. 1. St. (14883ms Landwehrstrasse 17
geräumige Manſarden=Wohnung Eliſabethenſtraße 37, 1. Stock.
mit reichl. Zubehör per 1. Oktober
zu vermieten. Näheres daſelbſt
im 1. Stock.
(15180ms Waidstrasse 22
iſt die Manſarden=Wohnung im
Seitenbau zu vermieten. (15374ms 2 kleine Wohnungen alsbald
zu vermieten. Näh. bei Oberle,
Obergaſſe, im Laden. (15405a Liebfrauenstrasse 61
kleine Manſarde zu verm.
48 Wilhelminenstr. 8
zwei ſchöne, kleine Wohnungen,
paſſend für einz. Dame od. einz.
Herrn, auf 1. Okt. zu verm. Preis Hof ſofort zu vermieten. (12869ms
480 Mark u. 550 Mark. (15622ms ein kl. Logis zu
Hinkelsgaſſe
erm. (*3454 Schießhausſtr. 25 Manſ.=W. f.
kl. Fam. p. ſof., Pr. 15 Mk. (B15581 Eberstadt.
Villa im Mühlt., ſch. 4 Zimmerw.
(*3384sm im Parterre und allem Zubehör,
ſowie Gartenbenutzung per 1. Okt
ſehr preiswert zu vermieten.
Näh. bei W. Schoeller, Darm=
ſtadt, Rheinſtraße 7. (15107ms Selterwaſſerfabr. p. ſof. od. ſpät.
zu verm. 1. Mohr, Neckarſtr. 4. (14240ms Wilheimien=
it
7-8grosse Räume,reich=
Geſchäft oder größere Bureaus,
zu vermieten. Näheres daſelbſt
Roßdörferſtr. 40, Manſarden= im Seitenbau oder Wendelſtadt= Le
Ernſt Ludwigſtr. 3 iſt per
des Herrn Drautz (4 Zimmer=
1 Zimmer mit Wohnung) anderweit zu ver= zu vermieten.
(13129ms Als
Büro oder Geſchäftslokal
Zim. m. ſep. Eing., Waſſer u. Koch=) Karlſtr. 3, I., 5 Zimmer nebſt
ofen, p. 1. Auguſt zu verm. (15417ms1 Zubeh. ſofort preisw. zu vermiet.
Näh. II. St. daſelbſt. (14238ms Das ſeit 10 Jahren von Herrn
p. 1. Okt. 1913 anderweitig vermiet.
werden. Näh. durch C. W. Braun,
Darmſtadt, Martinſtr. 74. (14016ms Wegen
zweiſtöckig. maſſives Arbeiterhaus,
zweiſtöck. Fabrikationsgebäude, ein=
ſtöckiges Maſchinenhaus mit Werk=
Zu erfragen Rheinſtraße 20, imſtätten, alles dicht beieinander ge=
legen, zu Magazinen oder zu Ge=
werbebetrieb ſehr geeignet, ſofort
billig zu vermieten.
(11110s
Darmſtädter Aktienziegelei,
Kranichſteinerſtraße 71. Rheinstrasse 12½
Landwehrſtr. 15 kl. Manſ. mit Büro und Lagerräume zu ver=
all. Zub., abgeſchl. Vorpl. (13076ms mieten. Näh. 3. Stock. (14562s einz. Perſon zu verm. (VII,14145 Büro geeig., u. gr. Weinkell. (15575ids Schützenstr. 7, Laden
mit 2 Schaufenſter, ca. 125 Mtr.,
mit oder ohne Wohnung. Näh. bei
Otto Wolff, Wilhelminenſt. 26. (15125ms mit Werkſtatt alsbald
Laden zu verm. (15126ms Eliſabethenſtr. 35 Laden mit
kleiner 3 Zim.=Wohn. zu 750 Mk.
pro Jahr per ſofort zu verm.
Zu erfragen im 1. Stock. (13716ms Eckhardtstrassel
Eckladen m. Wohn., für jed. Geſchäft
paſſ., per ſofort zu verm. Näheres
Roßdörferſtr. 45, part. (10755ms mit 3=Zimmerwohnung
Laden n. Zubeh. (550 Mk.) p.
ſofort. Näh. Soderſtr. 29, I. (10502ms (ſeit 9 Jahren
Laden beſtehend)mitz=.
evtl. 4=Zimmerwohnung per ſofort
zu vermieten.
(14566ms
Näheres Viktoriaſtraße 81. Laden m. Wohn.,
Grafenſtr. 2 großem Keller u. Eckladen m. 2 Schauf. u. größ
Wohn. per ſofort zu verm. Näh.
Soderſtr. 102, 1. Stock. (13130ms Gr. Ochſengaſſe 30, ſeith.
Tadel v. Gebr. Marschallik bew., z. v.
Zu erfr. Marktpl. 6, Keilmann. (14881ms mit Zim., für jed. Geſch.
Laden paſſ., groß und hell, zu
verm. Näh. Karlſtr. 30, I. (14919ms Schöner Laden
mit Nebenraum, 2 Schaufenſter,
Nähe des Markts, zu vermieten.
Zu erfragen in der Exp. (14247ms Saalbauſtraße 38 ein ſchöner
Laden per 1. Oktober. (14378ms Kleinerer Laden
m. Kontor Ob. Eliſabethen=
ſtraße p. 1. Okt. zu verm.
Näh. in der Exp. (15152ms
Mollerstrasse 43
ſchöne 2 Zimmer=Wohn. mit allem
Zub. zu verm. Anzuſ. vormittags
im 1. Stock bei Hutzler. (14260ms 2 Zimmer u. Küche zu vm. (*3462
Pallaswieſenſtr. 38 freundliche
Zub. ſof. z. vm. Näh. part. (14264ms
Waldſtr. 24 gr. 2 Z.=W. m. Ver.
Roßdörferſtr. 40 2 Zim.=Wohn.
an ruh. Familie zu verm. (14681ms
feine 2—3 Zimmer=Wohnung mit Forſtmeiſterpl. 5, neu. Mittelb.
wert z. 1. Okt. zu verm. (B14994ms
1. St., ſchöne 2 Z. Wohn. mit gr.
Küche, Trockenboden, p. 1. Aug. z. v.
Schloßgaſſe 12, 1. Stock, zwei
Zimmer zu vermieten. (14529oms
zwei Zimmer zu verm. (14536oms zu vermieten.
Frankenſteinſtr. 36 2
Zimmer=
wohnung, neuzeitlich eingerichtet,
per 1. Oktober zu v. (B14932ms
Landskronstr. 73
Manſarde, 2 Z., Küche, Vorpl., 2 Kell.
an einz. Dame o. ruh. L. Pr. 18 M.
42 Elisabethenstr. 42
bald an nur kleine, ruhige Familie,
(14882ms
Preis 18 Mark.
Alexanderſtr. 4, pt., 2 leere
Zimmer per ſof. z. verm. (14914ms
mit Keller per
2 Zimmerwohn. 1. Oktober an
alleinſtehende Perſon zu verm.
Näh. Beckſtr. 83, part. (14969ms
Wendelſtadtſtr. 49, 2 Zimmer=
Wohnung für kleine Familie per
1. Auguſt zu vermieten. (15042a
Magdalenenſtr. 6, Seitenbau,
parterre, 2 Zimmerwohnung, die
neu renopiert wird, f. 17 Mk. mtl.
Näh. Saalbauſtr. 38, II. (*3245mds
Hachſtr. 22, kl. 2 Zimmerw.
an ruh. Miet zu verm. (14659ids
Landwehrstr. 68, ſch. 2 Zimmerw.
18u. 20 M., N. Bahnh., z. verm. (14684a
Herrl. 2 Zim.=Wohn., Villa,
m. od. oh. a. Zubeh., an Herrn o.
Dame, ev. m. Penſ. zu vm. Ludwigshöh-
Kolonie, Darmstädterstr. 136. (*3054msm
Pankratiusſtr. 58 ſch. 2 Zim.= Ludwigſtraße 18 der 2. Stock
Wohnung alsbald zu vermieten.
Näheres daſ. im Laden. (*3110ms Ecke Kies= u. Karlſtraße 26
2 ſchöne unmöbl. Zimmer per
1. Auguſt an ſoliden Herrn zu
vermieten. Zu erfragen Nieder=
Ramſtädterſtr. 51, I. (*3231ms
Wendelſtadtſtr. 54, Manſ.,2 Zim.
u. alles Zubeh. an ruh. Leute zum
15. Auguſt. Näh. part. (15418ms
Blumenthalſtr. 1, im Seitenb.,
kleine neu hergerichtete Wohnung,
2 Zimmer, ohne Küche, ſof. zu verm.
Näh. Vorderhaus, part. (15412a
Heidelbergerſtr. 61, Stb.,ſchöne
2 Zimmerwohnung m. Gartenanteil
Zu erfragen im 1. St. (B15394ms
Eckhardtſtr. 1, part., 2 Z.=W. mit
Gas u. Kabinett, p. 1. Aug. z. verm.
Näh. Roßdörferſtr. 45, part. (15227ms
Beſſungerſtr. 92 ſchöne große
Manſard.=Wohn., daſelbſt ſchöne
2=Zimmer=Whg., 1. Et., ſof. (B15445
Lichtenbergſtr. 78, ſchöne 2
Zim=
merwohnung auf 1. Aug. zu verm.
Näh. Vorderhaus, I. St. (*3277ms
Arheilgerſtr. 38 freundl. Manſ.,
2 Zim. m. Zub., a. 1—2 Perſ. (15457ms
9 unmöblierte Zimmer zu verm.
Näheres Exped. (8214s
Beſungerſtr. 70, 2 Zim.=Wohn.
m. Hausgarten zu vermiet. (B13531s
2 Zim.=Wohn.
Erbacherſtr. 16 p. Mon. 14 Mk.,
desgl. 2 Z.=W. für 1—2 Leute per
Monat 10 Mk., evtl. zuſammen zu
verm. Näh. Stiftſtr. 19. (14683s
Moosbergſtr. 68, 1. Stock
ſchöne 2 Zimmerwohn. mit großer
Küche per 1. Oktober zu vermieten.
Näheres part.
(B14572s
Kaupſtr. 30, 3. St., 2 Z.=Wohn.
nebſt Küche mit allem Zubehör, per
1. Oktober zu vermieten. (15161s
Ballonplatz 10, Stb., kleine 2 Z.=
Wohnung ſofort zu verm. (15062a
Tannenſtr. 8, kleine Wohnung,
2 Zimmer, zu vermieten. (B15664
Dieburgerſtr. 40, Vorderh., p.,
2 Zim.=Wohn. zu verm. (*3539
Schloßgaſſe 12 zwei Zimmer
zu vermieten.
(15624oms
Dieburgerſtr. 42 kleine Wohn.
14 Mk. monatl., zu verm. (*3396
Oilla Neie
neben Kurhaus Trautheim
(Gartenſtadt Nied.=Ramſtadt,
Traiſa), enthaltend 7 große
Zimmer, Küche, Bad,
Seiten=
gebäude m. 2 groß. Zimmern,
Autogarage, elektriſch. Licht,
Waſſerleitung, mit großem
parkähnlichemGarten, großem
Baumgrundſtück u.
Gemüſe=
garten per 1. Oktober zu
ver=
mieten evtl. zu verkaufen.
Näh. Heinrich Funk,
Grafen=
ſtraße 23½, Tel. 446. (14542ms
für Schweine=
1ſchöner Laden metz gerei geeig.)
per Herbſt zu vermieten. (13501s
Waldſtr. 26, Ecke Saalbauſtr.
Große und kleine
und
Lauen andere Lokamdten
mit und ohne Wohnung, inmitten der Stadt,
an verkehrsreicher Straße, ſofort zu vermieten.
Näheres durch Heinrich Funk,
Grafen=
ſtraße 23½, Telephon 446.
(12355ms
Mrichertertr , et ne
anſtoßend. 3 Zimmerw. m. Zubeh.
ſof. od. ſpät. zu vermiet. (15155ms
Heinheimerſtraße 42 Laden
zu vermieten.
(14531oms
Laden der Papierbranche,
Laute=
ſchlägerſtr. 6, iſt p. 1. Okt. anderw. zu
verm. Näh. 1. St., Schäfer. (15885ms
(Schöner Eckladen mit zwei
Schaufenſtern im Martinsviertel,
für jedes Geſchäft geeignet, per
ſofort zu vermieten. Reflektanten
erhalten Auskunft unter A 98 an
(15440a
die Expedition.
Laden
(15452a
Gr. Ochſengaſſe 16, mit
Gas=
u. elektr. Anſchluß u. Wohnung im
I. Stock, zuſammen oder geteilt zu
vermieten. Näheres Schulſtr. 8, pt.
Loaisensn. 2
per ſofort
Laden, 6 Zimmer parterre, Küche
nebſt Zubehör.
1. Stock 7 Zim., Küche u. Zubeh.
2 Zimmer im Seitenbau.
Näheres bei Herrn H. Bendheim,
Georgenſtraße 13.
(6899s
Kralſtr. 12, Laden m. 4 Z.=Wohn.
u. Zubeh. p. 1. Okt. Näh. 1. St. (14345s
Beſſungerſtr. 70 kl. Laden mit
Stube u. 2 Zim.=Wohn. (B12061s
Laden m. 2 Zimmer=Wohn., freg.
Lage, 26 Mk. monatl., ſof. Näheres
(*3515
Mathildenplatz 9, II.
zu vermiet. (12839ms
Werkſtätte Kranichſteinerſtr. 34.
Waldſtr. 20, Stb., pt., ſch.
Werk=
ſtätte, ev. auch als Lagerraum.
Näheres im 2. Stock. (15116ms
Wienersſtr. 58 Il. Wertſtätte m.
anſtoß. Schuppen ſof. z. v. (B12565ms
Für Werkſtätte geeig. helle,
trockene Kellerränme m. gr.
Fenſtern u. Asphalt=Fußbod.,
Gas u. Waſſerleitung, ſeparat.
freien Zugang nach d. Hofe, ca.
60 am groß, evtl. mehr, p. ſofort
zu vermieten.
Gamaſchen=
fabrik Heß, Luiſenſtr. 6(12637ms
Lauteſchlägerſtraße 6 heizbare
Werkſtätte zu verm. (14248ms
Für Schuhmacher oder ſonſtigen
ruhigen Handwerker große helle
Werkſtätte mit Zimmer zu vermiet.
Z. erfr. Heidelbergerſtr. 61, I. (B15395ms
gr. heller Raum
Taunusstr. a als Autohalle,
Remise, Werkstätte, zum
Möbel-
einstellen uſw.
(14242ms
Kranichſteinerſtraße 11 eine
Scheuer zu vermieten. (14548ms
Lagerraum.
Im Obergeſchoß des neuen
ſtädtiſchen Lagerhauſes am
Güterbahnhof iſt ein für ſich
abgeſchloſſener, zum Lagern von
Frucht und Mehl ꝛc. geeigneter
Raum, etwa 72 am groß, alsbald
zu vermieten.
(11438ms
Nähere Auskunft wird im
Stadt=
haus, Zimmer 64, erteilt.
Darmſtadt, den 20. Mai 1913.
Der Oberbürgermeiſter:
J. V.: Ekert.
ee
Lagerplatz
mit Lagerſchuppen an der
Roß=
dörferſtr. zu vm. Näh. Arch. Münch,
Ludwigspl. 8, Tel. 1693. (14412ds
Schuchardstr. 14
iſt ein Parterreraum, geeignet
zum Einſtellen von Möbeln,
per ſofort billig zu vermieten.
Näheres bei Deuſter, Markt=
(15243ms
platz=11½.
Sandbergſtraße 59, Hinterbau,
großer heller Raum für
Möbel=
lagerung, Werkſtätte oder Remiſe
zu vermieten. Breite Einfahrt. Näh.
Barth, Heidelbergerſtr. 136, II. (15400a
Neue Niederſtr. 15, Stallung
für 3 Pferde ſofort zu
ver=
mieten.
(13490ms
Karlſtraße 60 Stallung zu
vermieten.
(B14278s
2 große Keller mit Gas, Waſſer
per ſofort od. ſpät. zu vermieten.
(14239ms I. Mohr, Neckarſtr. 4.
Nächst dem alten Bahnhofe
Bleichſtraße 47 ſchöne Keller zu
verm. Näheres daſelbſt. (*3451sm
Wienerſtr. 78, I., möbl. Zimmer
an ruh., beſſeren Herrn zu verm.
Preis 18 Mk. m. Frühſtück. (13492ms
Dieburgerſtr. 14,II., ſch. möbl.
Zimmer zu vermieten. (15578ms
Hügelſtraße 85 2 ſchön möbl.
Zimmer zu vermieten. (9526ms
Grafenſtraße 31, I., gut möbl.
Wohn= u. Schlafzimmer. (11197ms
Viktoriaſtr. 59, I., ein möbl.
Zimmer zu vermieten. (9795ms
Landwehrſtr. 15 hübſch möbl.
Zim., ev. Wohn=u. Schlafz. (12141ms
Riedeſelſtr. 70, II., gut möbl.
Zimmer zu vermieten. (12598ms
Kiesſtraße 45, 2. Stock, gut
möbl. Zimmer zu verm. (13075ms
Grafenſtr. 22 möbl. Zim. an
oder 2 Herren zu vm. (13079ms
Stiſtſtr. 52, I., gut mbl. Wohn=
und Schlafz. mit Gas und Bad
per ſofort.
(13113ms
Landwehrſtr. 6 möbl. Zimmer
mit Penſion.
(13288ms
Steinackerſtr. 18, I., gut möbl.
Zimmer, ſep. Eingang, an beſſeren
Herrn.
(B13962ms
Georgenſtr. 4, in gut. Hauſe,
freundl., kleines möbl. Zimmer
für ruh., ſolid. Mieter. (14109ms
Saalbauſtr. 25, III., gut möbl.
Zimmer zu vermieten. (11392ms
Kiesſtr. 52, pt., möbl. Zimmer,
ſepar. Eingang, per ſof. (VII,14110
Saalbauſtr. 13, II. I., freundl.
möbl. Zim. p. ſof. zu v. (14262ms
Roßdörferſtr. 60, II., groß, gut
möbl. Wohn= u. Schlafz. (14259ms
Wendelſtadtſtr. 11, II., gut
möbl. Zim. zu verm. (10025ms
Wittmannſtr. 15, 2 möbl. Z.,
(Wohn= und Schlafz.) zu verm. in
gutem Hauſe an gebildete Dame
oder älteren Herrn. (B12388ms
Alicestr. 23, II. (Lonpre),
Penſion, 2 möbl. Zimmer
zu vermieten, Schreibtiſch,
(10492ms
Gas.
Ecke Wendelſtadt= u.
Lagerhaus=
ſtraße ſchöne möbl. Zim. mit o. ohne
Penſ. a. Tage, Woch. u. Mon. (14424ms
Mühlſtraße 60, III., (
Kapell=
platz) freundl. möbl. Zimmer zum
1. Aug. zu vermieten. (14630ms
Kiesſtr. 3, 2. St., möbl. Zim.
zu vermieten. W. 3.50. (*2674ms
Schuchardſtr. 16, III., gut möbl
Zimmer zu vermieten. (15174ms
Eliſabethenſtraße 30, I., ſchön
möbl. Zimmer zu verm. (15178ms
Nieder=Ramſtädterſtraße 54,
Hinterb., 1. St. l., bei Daum, ſchön
möbl. Zim., ſof. beziehbar. (15181ms
Hochſtraße 42, 2. Stock, möbl.
Zimmer zu vermieten. (B15136ms
Soderſtraße 62, part., 2 ſchöne
Schlafſt., p. W. 2.50 M. (*3192ims
Mühlſtr. 76, III., Ecke Nied.=
Ramſtädterſtr., hübſch möbl. Zimm.
m. ſep. Eing. p. ſofort z. v. (72732oms
hübſch möbl.
Inselstr. 38, I., Zimmer mit
der ohne Penſion zu vermieten.
Anzuſehen bis 2 Uhr. (14502a
Villenkolonie Eberſtadt, Kaiſer
Wilhelmſtr. 98 möbl. Zimmer
mit Balkon zu verm. (15260a
Eliſabethenſtraße 29, I., 2 fein
möbl. Z., Wohn=u. Schlafz. (12884oms
Wenckſtr. 6, II., möbl.
Wohn=
u. Schlafz. zu verm. (14251oms
Kahlertſtr. 21, II. St., möbl.
Zimmer ſofort zu verm. (*3283ms
Schön möbliert. Wohn=
und Schlafzimmer
per 1. Auguſt zu vermieten, evtl.
auch etwas früher. Näheres in
der Expedition ds. Bl. (15459a
Friedrichſtraße 22, pt., 2 fein
möbl. Wohn= u. Schlafz. per ſofort
ev. 15. Juli zu vermieten. (13502t
Viktoriaplatz 9 möbl. Zimmer
zu vermieten.
(13803t
Ludwigsplatz 8, Vordhs., III.,
frdl. möbl. Z. a. ſol. Herrn. (14863a
Ecke Grafen= u. Wieſenſtr. 1
ſch. möbl. Zimm. ſof. zu vm. (15335t
Kiesſtr. 18 gut möbl.
Wohn=
u. Schlafz., 2 Bett., ev. m. Penſ.
od. Küche, per 1. Aug. z. vm. (15434t
Eliſabethenſtr. 49, II., einf.möbl
Zim. m. g. Bett bill. zu verm. (15485a
möbliert.
Grafenſtr. 8, 1. St., Zimmer
per ſofort zu verm.
(*3399fs
gut
Karlſtraße 47, 1. St., möbl.
Zimmer ſofort zu verm. (15545a
Liebfrauenſtr. 84, Manſarde,
möbl. Zimmer an ſoliden Arbeiter
zu vermieten.
(*3386fs
Parkusſtr. 15, pt., möbl. Zim.
ſof. od. ſpäter zu verm., zu 15 Mk.
mit Kaffee monatlich. (*3388fs
Schuchardſtr. 11, II., ſch. möbl.
Mathildenplatz 5, 2. Stock, in
gut. Hauſe, möbl. Zimmer an nette
anſtändige Dame per 1. Auguſt
oder ſpäter zu vermieten. (*3417fs
Roßdörferſtraße 28, Manſ.,
möbl. Zimmer ſofort. (15362a
Grafenſtr. 39, 2. St., ſch. möbl.
Wohn= u. Schlafz. z. verm. (14121a
Schützenſtraße 18, Stb., ein
möbl. Zimmer zu verm. (13043ids
ſtelle, p. Woche nur 3 Mk. (*3115ids
Eliſabethenſtr. 42, II., möbl.
Zimmer mit oder ohne Penſion
zu vermieten.
(15336ids
Waldſtr. 32, Stb. r., II., ſchön
möbl. Zimmer ſof. zu verm. (15096a
Luisenplatz 1, 3. St.
ſchön möbl. Zimmer zu verm.,
event. mit Penſion. Klavierben.,
Schreibtiſch, Bad, Gas od. elektr.
Licht. Freie ſch. Lage. (*3333dsm
Mod. Wohn= u. Schlaßim.
ſowie einzelne Zimmer ab 1. Aug.
für jede Zeitdauer zu vm. (15506a
Neckarſtraße 22, 2. Stock
nächſt der Dragoner=Kaſerne.
Schützenſtr. 10, II., möbl. Zim.
zu vermieten.
(*3123is
Waldſtraße 2 möbl. Zimmer für jedes Geſchäft geeignet, billig
zu vermieten.
Möbl. Zim. ſof. od. ſpäter, zu an die Exped. ds. Bl. (B15006
jedem Preis u. jeder Lage der Stad
zu verm. Näh. Wohnungsnachweis,
Rückertſtraße 8.
(*3480
Friedrichſtr. 11, II., g. möbl. Z.,
ev. m. 2 Bett. ſof. z. vm. (15590ms
Schulſtr. 3 III., g. möbl. Z. z. Roquekewes20
vm. Anz. 8—10 Uhr vorm. (15591ids
Karlſtr. 21 einf. frdl. möbl. Z.
an ruh. Herrn zu vermieten. (*349118 Zimmer mit allem Zubehör
Kiesſtr. 7, I., möbl. Zimmer und großem Garten enthaltend,
bis zum 1. Auguſt z. vm. (*3486sm
Kiesſtr. 3, II., möbl. Zimmer Kaſinoſtr. 8, o. Roquettew. 22. (B11007
z. vm., pr. Woche 3.50 Mk. (*3485sm
Wendelſtadtſtraße 56, I. r., g.
Schlafſt. a. anſt. Arb. z. vm. (*3484
Stiftſtr. 89, I., ſehr ſch. möbl.
Wohn= u. Schlafz. m. Schreibtiſch,
Gas, ſep. Eingang zu vm. (*3536
Fuchsſtraße 10 behagl. möbl.,
großes Zimmer in feinem Hauſe22 Zim. enthaltend, br. Korridore,
an ſoliden Herrn zu verm. (15634szur Errichtung eines Familien=
Waldſtraße 16 gut möbliertes Penſionates geeignet, auf längere
Wohn= und Schlafzimmer, ſowie
einz. Zim. ſofort zu verm. (15640a Alles nähere in der Exped. (B14817
Mühlſtr. 26, I. r., möbl. Manſ.=
Zimmer, per Woche 2.50 Mk. (*3458
Schützenſtr. 10½, II., ſch. ſaub.
Schlafſt. an ſol. Mann ſof. (*3460 wohnungen, Gas= und elektr. An=
Sandbergſtr. 27, I. r., möbl. billig zu verkaufen. Näheres Schul=
Zimmer mit oder ohne Penſion
ſofort zu vermieten. (B15598ids
Karlſtraße 30, III. r., gut möbl.
Zimmer an ſ. r. Herrn. (15592t
Riedeſelſtr. 66, I., gut möbl.
Zim. ſof. zu verm.
Zim. zu vm. A. W. Penſ. (15569ms Darmſtädter Straße, geeignet für
Soderſtr. 56, part., ſchön möbl.kleine Wohnhäuſer, zu äußerſt
Zim., evtl. Wohn= u. Schlafzim., günſtigen Bedingungen, billig zu
in fein. Hauſe ſof. zu verm. (15573ms verkaufen. Auch werden evtl
Luiſenſtr. 34, I., 2 ſep., eleg. möbl.
Zimmer mit Ausſicht auf Palais=Dienſten.
garten zu vermieten. (*3456
Wohn= u. Schlafzimmer mit Gus einſchl. Bauplatz.
ia ruhigem Hauſe.
45577ms
Telephonieren Sie nicht
wenn Sie Ihre Vermietungsanzeige abbestellen, da dies schon oft zu
Missverständnissen Anlass gegeben hat, sondern machen Sie bitte Ihre
Abbestellung schriftlich!
Darmstädter Tagblatt.
Landwehrſtr. 1, II. (Herrngart.),
ſchön möbl. Zim. zu verm. (*3466sm
D
Schüler oder Schülerinnen
welche höhere Lehranſtalten in
Darmſtadt beſuchen, können ſehr
gute Penſion und Beaufſichtigung,
eventl. Nachhilfe, in gebildeter
Familie erhalten. Offert. unt. A 4
an die Exped. ds. Bl. (15041a
In Darmstadt
Haus mit Garten für 15000 Mk.
zu kaufen geſucht. Offerten unter
A 78 an die Exped. erb. (15338a
in Darmſtadt
oder Umgegend
Sdche reelle Wohn=u.
Geſchäftshäuſer, ſowie
Ge=
ſchäfte u. Grundſtücke aller
Art. Off. u. B 75 Exp. (*3505
für Ausſtellungs=
Ein Erker
zwecke zu
ver=
mieten Dieburgerſtr. 18. (14745t
in dem Oktroiaufſichtshäuschen
an der Allee (Zufahrtsſtraße zum
Bahnhof) ſind ſofort anderweit
zu vermieten. Nähere Auskunft
Stadthaus, Zimmer 64. (9094a
Darmſtadt, 1. Juli 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
Eckhaus
in dichtbevölkerter ſüdlicher Lage
Zim. m. Klav. u. Schreibt. (*3411fso Darmſtadts, welches ſich für jedes
Geſchäft umbauenläßt, für 18000 M.
zu verkaufen oder für längere Zeit
zu vermieten.
(B13068
Bei längerem Pachtvertrag wird
der Umbau vom Eigentümer
her=
geſtellt. Näheres durch
Architekt Gg. Kugel,
Wittmannſtraße 4.
Vilia im Tintenviertel
Karlſtr. 28½, III., ſch. Schlaf= hochherrſchaftl., 10 Zimmer, Garten,
gr. Veranda, Zentralheizung, weg.
Wegzug zu verk. Näheres durch
Paul Wolf & Co., G. m. b. H.,
(14637a
Rheinſtraße 51.
Reelles Angebot.
Verkaufe mein kleines Haus
Garten, elektr. Licht, Gas u.
Waſſerleitung für 12600
für Arb. o. kl. Beamten gut an die Expd. d. Bl.
geeignet. Ger. Anz.
erforder=
lich. Off. erb. unter B 78
Griesheim.
Eine ſchöne Wohnung in neuem
4 SchaufenſterHauſe, gute Lage, enhaltend 4
Zim=
mer, Küche, Speiſekammer, gedeckte
Veranda, Gas und Waſſerleitung,
Kloſett, 2 Keller, Garten u. allem
Zubehör iſt ſofort zu vermieten.
Näh. b. V. Becker, Ludwigſtr. 2/10=
Käufer für meinen
Suche
großen Villenbeſitz
mit herrl. gr. Garten, wie auch
für das große ſog. „alte
Herren=
haus” Beides zuſ. würde ſich
a. vorzügl. für ein Sanatorium
oder dergl. eignen. Herrenhaus
allein a. für kleine ſaub. Induſt.
Dr. Büchner, Pfungstadt. (15128a
ich beschaffe
langjähr., durch lauf. Inſertion in
über 700 deutſch. Tages= u. Fachztg.
Käufer und
Teilhaber
weshalb ich allerorts alle mir
über=
tragenen Objekte ſofort u.
fort=
geſetzt anbieten kann. Wer
ſchnell u. gut verk. will od. Teilh.
ſucht, verlange unverbindl. Beſuch.
Conrad Otto (fr. E. Kommen Nchf.)
Köln a. Rh., Kreuzgaſſe 8. (II,15554
gr. Hof m. Toreinfahrt, Werkſtätte
(15540oms zu verkaufen. Offert. unt. W 77
Das Anwesel
in vornehmster Lage des
Tintenvierteis
iſt zu verkaufen. Näheres
Bau=
bureau Mahr & Markwort.
2
4000 Mark zu
1. Hypolh. 5 pCt. geſucht. Off.
in Darmſtadt mit großem unt. B 47 an die Exp. (*3389fs
Wer leiht einem ſtrebſamen
Ge=
ſchäftsmann zu ſeinem weite=
Mark ſofort unter günſtigen ren Unternehmen 3—4000 Mk.
Bedingungen. Dasſelbe iſtlgegen gute Zinſen? Off. u. B54
(*3432fs
5000 Mk. II. Hypothek
an die Exp. d. Bl. (15639a Ageſucht auf gutes Objekt in guter
Lage. Offerten unter B 23 an
die Expedition.
(*3331ds
18000 Mark
als 1. Hypothek von erſtklaſſiger
Firma auf gutes Objekt geſucht.
Angebote u. B 64 a. d. Exp. (*3471sd
unter
14000 Mark Garantie
als 1. Hypothek mit Nachlaß geſucht.
Angebote u. B 65 a. d. Exp. (*3472sd
ſucht
Junger Ehemann 200 Mk.
gegen hohe Zinſen u. Sicherheit.
Rückzahlung 5. Jan. 1914. Off.
u. B 73 a. d. Expedition. (*3496
Heidelbergerſtraße
zunächſt der Artilleriekaſerne,
Herrſchaftshaus
Zeit zu vermieten od. zu verkaufen.
Gr. Schſengaſſe 16
Haus mit 2 Läden, 3
Zimmer=
ſchluß, bei ſehr mäßiger Anzahlung
(15453a
ſtraße 8, pärt.
Grianor
(*34971von rund 12500 am, in der Ge=
Karlſtr. 28½, part., gut möbl. markung Eberſtadt an der Alten
einzelne Bauplätze abgegeben.
Fertige Baupläne ſtehen zu
(B15157
Die Koſten eines Hauſes be=
Liebigſtraße 13, I., eleg. möbl.tragen zwiſchen 12—17000 Mark,
Gefl. Anfr. unt. A 25 a. d. Exp.
Darlehen
von 100 bis 400 Mark auf
ein Jahr bei monatl. Rückzahl.
gibt Selbſtgeb. an verheir.
Be=
amte und beſſere Privatangeſtellte
geg. Abſchluß klein. Lebensverſich.
Keine Vorſpeſen und dergleichen.
Strengſte Diskretion zugeſichert.
Ausführliche Off. unter U 76
an die Expedition ds. Bl. (14440
Toaar-Ausverkauf
wegen Aufgabe des Ladengeschäftes zu
gedem unnenmbaren Preise
in Glas, Porzellan, Steingut, irdenem
Geschirr usw.
Ph. Jacobi IV.
Bessungerstr. 2.
315662)
Oberurseler
Teeröl
Dieselmotore
Oberurseler
Locomotiven
Vorteilhaftestes Transportmittel für
Bauunter-
nehmungen, Industrie, Gruben, Hüttenwerke,
Rangierbetrieb, ca. 1000 Stck. bereits geliefert.
pedition Monnard, Feldbergstr. An- u. Abholung v.
u. Reise-Effekten etc. Prompte Bedienung. Teleph. 555.
I C
Haricnen
slegt überall!
Offizieren, Beamten, Haus=
Gütern
(695a
beſitzern, Landwirten, Geſchäfts=
und ſicheren Privatleuten gibt
an=
geſehene Bankgeſellſchaft (keine
Ge=
noſſenſchaft) in jeder Höhe ohne
Verſicherungs= noch
Bürgſchafts=
zwang. Größtes und vornehmſtes
Inſtitut der Branche. Erſtklaſſige
Referenzen! Streng diskrete
Er=
ledigung! Ehe Sie in
Wucher=
oder Schwindlerhände fallen,
rich=
ten Sie vertrauensvoll eine
un=
verbindliche Anfrage an den
Generalvertreter Schröder,
Berlin-Schöneberg 94,
Wexſtr. 63. (IV,13495,109
gibtohne Bürgen, ſchnell,reeil,
610 kul. Ratenrückz. ſeit 1891 beſteh.
Firma Schulz, Berlin 108,
Kreuzbergſtr. 21. Rückporto. (7316a
Hypothekengelder
d. Selbſtgeber. Ratenrückzahl.
H. König, Arheilgen. (*3500
Das beweiſen die zahlreichen und großen
Nachbeſtellungen und Alſchlüſſe. Niemand
ſoll darum verſäumen, eine Probe mit Fakirol
auf Parkett und Linoleumboden anzuſtellen.
Fakirol wird der Liebling
im Haushalt.
Zu haben bei dem Fabrikanten
(15684
Kurt Rohde, Kaupstr. 37, Tel. 2131.
Mitteldeutsche Fakirol-Co., Rohde & Drautz.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
6 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 13. Juli: Dem Eiſenbahnſchloſſer Ph.
Delp, Liebfrauenſtraße 42, ein S. Adolf. Am 15.: dem
Taglöhner Wilhelm Herzberger, Obergaſſe 26, ein S.
Martin Peter. Dem Fabrikarbeiter Wilhelm F. Maurer,
Rhönring 135, eine T. Cornelia. Dem Schaffner bei der
Staatsbahn Vinzenz Pfleghaur, Bismarckſtraße 70, ein
Sohn Anton.
Aufgebotene. Am 15. Juli: Kaufmann Ernſt Edm.
Hackmann in Günzburg und Anna M. Martha Geiſt,
hier. Hilfsſchaffner Hch. Greim, Blumenthalſtraße 111,
ind Luiſe Mayer in Oberacker (Amt Bretten). Am 16.:
Mechaniker Heinrich Müller II. in Ober=Ramſtadt und
Margar. Schanz, ebenda. Vorzeichner Georg Philipp
Friedrich Geiß, Pankratiusſtraße 23, und Dienſtmädchen
Meta Helduſer, ebenda.
Geſtorbene. Am 14. Juli: Handlungsgehilfe
Fried=
rich Müller, 23 Jahre, ev., Kiesſtraße 20. Am 15.: Kath.
Thomas, ein Jahr, ev., T. des Milchhändlers in
Schnep=
penhauſen, hier Grafenſtraße 9. Anna Maria
Schnell=
bacher geb. Doſch, 89 Jahre, ev., Witwe des Lehrers in
Mörfelden, hier Erbacher Straße 25. Hans Schroth,
15 Min., Mollerſtraße 44. Am 16.: Kanzleiſekretär Joſeph
Herrmann, 62 Jahre, kath., Eliſabethenſtraße 47. Am
15.: Taglöhner Otto Schütz, 15 Jahre, kath., Große
Kaplaneigaſſe 35. Katharina Delp geb. Maſſing, 64 J.,
ev., Ehefrau des Bäckermeiſters, Schloßgaſſe 22.
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
9. Sonntag nach Trinitatis, den 20. Juli 1913
Hofkirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Kollekte für die evangeliſchen Gemeinden in Oeſterreich.
— Mittwoch, den 23. Juli, abends um 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Kollekte für den Kirchbau in Budenheim.
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer
Zimmer=
mann (Einführung durch Dekan Schneider). Kollekte
für den Kirchbau in Budenheim. — Abends um 6 Uhr:
Pfarrer Beringer. Kollekte für den Kirchbau in
Budenheim.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
20. Juli, vorm. um 11¼ Uhr: Chriſtenlehre für die
Kaplaneigemeinde. Pfarrer Beringer.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8 Uhr.
Johanneskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Müller.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lautenſchläger. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kindergottes=
dienſt für den Weſt bezirk. Pfarrer D. Waitz. —
Nach=
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer
Veller.
Pfründnerhans: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Widmann.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Hickel. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
Pfarraſſiſtent Lic. Adolph.
Panluskirche: Bormittags um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Rückert. — Von 11—1 Uhr im
Gemeinde=
ſaal: Ergänzungswahl zur Kirchengemeindevertretung.
Evang. Gemeinde Eberſtadt: Sonntag, den 20. Juli,
vormittags um 9½ Uhr: Gottesdienſt. Pfarrer Paul. —
Nachm. um 2 Uhr: Chriſtenlehre der Knaben.
Stadtmiſton (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 20. Zuli,
nachmittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Abends um
8½ Uhr: Bibliſcher Vortrag. — Dienstag, den 22. Juli,
abends um 8½ Uhr: Blaukreuz=Bibelſtunde. —
Donners=
tag, den 24. Juli, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Samstag, den 26. Juli, abends um 9 Uhr: Bibelſtunde
für Beamte. — Zweig der Stadtmiſſion (
Beſſunger=
ſtraße 88, Hth.). Sonntag, den 20. Juli, vorm. um
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Nachmittags um 3 Uhr:
Bibelſtunde für Jünglinge. — Um 4½ Uhr: Bibelſtunde
für Jungfrauen. — Freitag, den 25. Juli, abends um
8½ Uhr: Bibelſtunde.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag,
den 20. Juli, nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule.
Abends um 8½ Uhr: Predigt. — Dienstag, den 22. Juli,
abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde. Prediger Berner aus
Frankfurt a. M.
Gottesdienſt der Aenapoſtoliſchen Gemeinde (
Lagerhaus=
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getauſter Chriſten (Baptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 20. Juli, vorm. um ½10 Uhr:
Gebetsverſammlung. Kandidat Sult. — Vorm. um
½11 Uhr: Sonntagsſchule. — Nachmittags um 4 Uhr:
Predigt. Kandidat Sult. — Mittwoch, den 23. Juli,
abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde. Kandidat Sult.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 20. Juli, nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule. —
Um 4 Uhr: Predigt. — Freitag, den 25. Juli, abends um
½9 Uhr: Bibel= und Gebetſtunde.
Katholiſche Gemeinden
10. Sonntag nach Pfingſten, den 20. Juli 1913
St. Lndwigskirche: Samstag, den 19. Juli,
nachmit=
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
Kollekte für den Kirchbau zu Dexheim in Rheinheſſen
Sonntag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. — Um
7 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr:
hl. Meſſe. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt. —
Um 11 Uhr: letzte hl. Meſſe. — Nachmittags um 3 Uhr:
Sakramentaliſche Bruderſchaftsandacht.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um 5 Uhr:
Ver=
ſammlung des 3. Ordens. — Abends um 6 Uhr:
Aloy=
ſianiſche Andacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Kapelle zu Ober=Ramſtadt: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
hl. Meſſe mit Predigt.
Ailitärgemeinde (Uebungsplatz bei Griesheim):
Sonntag, vorm. um 9 Uhr: Singmeſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 19. Juli,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
hl. Meſſe mit Predigt. Generalkommunion der
Sodali=
tät. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt. —
Nach=
nittags um 2 Uhr: Sakramentaliſche Andacht. —
Sodali=
ät fällt aus.
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Amt mit Predigt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
19. Juli, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Lf
Kollkte für Derheim
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr:
Amt mit Predigt. — Nachmittags um ½3 Uhr:
Sakra=
mentaliſche Bruderſchaftsandacht.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 19. Juli, nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte. — Um
½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um
½10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Um ½2 Uhr:
Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht. — Werktags um
¼7 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, den 20. Juli, vorm.
um 7 Uhr: Beichte. — Um ½8 Uhr: Amt und Predigt.
— Nachmittags um ½2 Uhr: Andacht.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Lukasgemeinde: 15. Juli: Dem Küfer Val.
Krämer T. Frieda, geb. 21. Mai.
Kaplaneigemeinde: 13. Juli: Dem
Fabrik=
arbeiter Philipp Schnur T. Georgine, geb. 28. Nov. 1912.
Dem Taglöhner Georg Müller S. Ernſt, geb. 10. Mai.
15. Juli: Dem Schloſſer Franz Recke S. Ernſt, geb.
8. Mai.
Johannesgemeinde: 13. Juli: Dem
Güterboden=
arbeiter Wilhelm Jugenheimer T. Dorothea Luiſe, geb.
28. Juni. Dem Ofenſetzer Heinrich Blumenſchein T.
Eliſabeth, geb. 1. Juli. 17. Juli: Dem Kaufmann Th.
Schneider T. Dorothea Eliſabeth Annelieſe, geb. 14. Mai.
Martinsgemeinde: 11. Juli: Dem
Buchhand=
lungs=Gehilfen Max Albert Opitz S. Kurt Bernhard,
geb. 11. Juli. 13. Juli: Dem Kernmacher Georg Wilh.
Gehbauer S. Georg Wilhelm, geb. 14. Mai. Dem
Schrift=
ſetzer Philipp Metzter T. Elſe, geb. 1. Juli.
Paulusgemeinde: 10. Juli: Dem Metzger
David Kaffenberger T. Käte Luiſe, geb. 20. März.
13. Juli: Dem Stukkateur Heinrich Bauer S. Jakob
Ludwig, geb. 20. Mai. Dem Kaiſerl. Bankvorſtand Hch.
Rudolf Lade zu Bruchſal S. Wolf Otto Friedrich, geb.
6. Juni.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Lukasgemeinde: 17. Juli: Architekt und
Bau=
geſchäftsinhaber Wilhelm Heinrich Andreß und Anna
Katharina Linck.
Martinsgemeinde: 12. Juli: Poſtbote Ludwig
Johann Sahler und Anna Marie Schellhaas, beide hier.
16. Juli: Student Erich Reinhold Karl Bauer und
Luiſe Neumann, beide hier.
Paulusgemeinde: 12. Juli: Fabrikant Guſtav
Keller zu Kaſſel und Martha Frach. Diplom=Ingenieur
Johannes Friedrich Ludwig Julius Lutz zu Jena und
Eliſabeth Ehrenberg.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Lukasgemeinde: 17. Juli: Kaufmann Friedrich
Müller, 23 J., ſtarb 14. Juli.
Martinsgemeinde: 11. Juli: Thereſe
Schuch=
mann, geb. Riedlinger, Ehefrau des Monteurs, 62 J.,
ſtarb 9. Juli. 13. Juli: Kurt Bernhard Opitz, Sohn des
Buchhandlungsgehilſen, 3 St., ſtarb 11. Juli.
Paulusgemeinde: 16. Juli: Henriette Hoffmann,
geb. Beyer, Witwe des Stadtgerichtsdiener=Subſtituten,
77 J., ſtarb 14. Juli. Redakteur i. P. Eduard Simon,
74 J., ſtarb 15. Juli (Einſegnung).
Trauungen auswärtiger Paare: Pfarrer Velte.
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
Vogel.
reinigt man am besten wie folgt: Man löst
Bersil das selbsttätige Waschmittel
in stark handwarmem Wasser auf. Dann die Wäsche, ohne sie zu kochen,
etwa ½ Stunde in dieser Lauge schwenken, hierauf gut ausspülen und
aus-
drücken, nicht auswringen. Das Trocknen darf an nicht zu heissen Orten
oder an direkter Sonne geschehen.
Die Wolle bleibt locker, griffig und wird nicht filzig!
Ueberall erhältlich, niemals lose, aur in Original-Paketen.
Auch Fabrikanten
HENKEI. & Co., DUssELDORF. der allbeliebten Henkel’s Bleich-Soda.
IV, 6402,37
Achuns. Umzuge
werden von 5 M. an übernommen
L. Haußners
Möbeltransportgeſchäft,
Rundeturmſtraße 1. (*3517
Neu= und Auſtricken
von Strümpfen ſow. Beinlängen
auf der Maſchine billig u. prompt
Heinheimerſtr. 50, 3. Stock. (827a
ardinen u. Stärkwäſche aller
Art wird zum Bügeln
ange=
nommen Schützenſtr. 6, II. (*3547
Schriftliche Arbeiten
jeder Art werden ſchnell u. billig
beſorgt. Zu ſprechen zwiſchen 12 u.
1 Uhr. Müller, Sandſtr. 28. (*3514
Gelegenheitsk. Noch
Ahtung! neues Damenrad mit
Freil. 60 M., desgl. 2 Herrenräd. m.
Freil., alte Fahrräder von 15 M. an.
Beſichtigung ohne Kaufzwang.
*3531)
Ludwigshöhſtr. 78
beseitigt unter 6
diskret, gewis
billigst mit
Fräparaten.
eingefohr
Städt.
staatl Be-
Ostenfreie
Garantie, schnell,
senhaffund
eigenen
estens
Geschäfts-Empfehlung.
Unterzeichneter hat in Darmſtadt,
Wieners=
ſtraße 57, eine Korkenfabrik errichtet.
Empfehle mich in allen Sorten Weinkorken, ſowie Faßſpun
den bei guter Qualität und ſehr billigen Preiſen. Werden auch in
kleinen Abgaben geliefert.
(*356
Hochachtungsvollſt
Gg. Bernhard.
Uee
VGenerel-Vertreter: BERNHP WESENGRUND
Weingrosshandlung
Gegründet 1822.
7 Schöne Aussicht. FRANKEURTA-M.
Bitte Preisliste verlangen.
Dablouer
iſt das beſte, ſparſamſte und billigſte
Metall=
putzmittel der Neuzeit für alle Metalle.
Bis jetzt einzig dastehend.
Käuflich in allen einſchlagenden Geſchäften. —
Wieder=
verkäufer überall geſucht.
Meitteldenische Faktrol-Co.
Kaupſtraße 37.
(15683
Neue Kartoffeln
Ueberrheiner
Kaiserkronen
großfallende, gute Ware, per 100 kg
,50 Mk. Wiederverkäufer billiger
bei Gg. Crößmann, Grafenſtr. 16.
Telephon 2154. Auf dem
Wochen=
markt am Schillerplatz u. Mittwochs
und Freitags a. Riegerplatz. (*3579soi
Pillig zu verkaufen: Blumentiſch
m. Blumen, Waſchtiſch,
Kuchen=
form, Waſchbock, Gaslampe,
Küchen=
ſchrank, Topfbr., Waſſerb.,
Grammo=
phon, geeign. f. Wirtſch., Lötlampe
u. Werkzeug Aliceſtr. 6, II. (*3556
Wegen Sterbefall: Küchenſchr.,
Tiſche, Sofa, Vertiko,
Näh=
tiſch uſw., echtes Grammophon m.
gr. Meſſingtrichter u. Platten, alles
ſehr gut erhalten, billig zu verk.
*3558) Neue Ireneſtr. 21, III.
Ntür. Schrank, 1 Spiegel und
2 1 alter Nähtiſch billig
abzu=
geben Landwehrſtr. 6. (*3560
Willige Möbel zu verk.: Diwan,
Chaiſelongue, Kinder=Sitz= u.
Liegewagen
(*3568
Kaſinoſtraße 21, 1. St.
Partie Nippfiguren, ganz od.
1 getrennt, u. Spielſachen z. verk.,
ferner 1 Reiſekoffer u. 1 echte gr.
Reiſetaſche. Zu erfr. bis
nach=
mittags 4 Uhr. Näh. Exp. (*3512
1 Gaszuglampe,
komplett, 1 Zither m. Noten billig
abzugeben. Heinrichſtr. 78, I. (*3508
Gourenrad (Freilauf) m.
Garantie=
ſchein u. reichl. Zubehör ſof. bill.
z. verk. Alexanderſtr. 25. L. r. (*3510
Vorzügl. Privatmittagstisch
für beſſ. Herren u. Damen, für
Damen ſeparates Zimmer,
Hölges=
ſtraße 1, I.
(14189a
Privat-Mittagstisch
Nieder-Ramstädterstr. 34, I. (14457a
Febr. Fahrrad m. Freil., ſof. zu
pk. Alexanderſtr. 25. I., r. (*3509
San.-RatDr. L. Orfh
Bismarckſtraße 57, II.,
iſt verreiſt und wird gütigſt
ver=
treten durch die Herren:
San.-Rat Dr. Birnbaum,
San.-Rat Dr. Buchhold,
Dr. Draudt,
(15373mfs
Dr. Kautzsch,
San.-Rat Dr. W. Ortb,
Dr. Schneider.
Währ. mein. Abweſenh. w. d. Hrn.;
Dr. Birnbaum, Georgenſtr. 8,
Dr. Habicht, Kaſinoſtr. 2,
Dr. Happel, Sandſtr. 26,
Dr. Leydhecker, Heinrichſtr. 23, u.
Dr. Sior, Hochſtr. 60 (15674so
die Güte haben, mich in meiner
ärztlichen Praxis zu vertreten.
Dr. Arthur Hoffmann.
Während meiner
Abwesenheit
haben die Herren (*5281ms
San.-Bat Dr. Birnbaum, Georgenſtr.
San.-Rat Dr. Buchhold, Viktoriaſtr.
San.-Rat Dr. Gutenberg, Waldſtraße
San.-Rat Dr. Holländer, Ludwigspl.
Dr. Kautsch, Bismarckſtraße
San.-Rat Dr. Markel, Waldſtraße
die Güte mich zu vertreten.
Dr. Bodenheimer
Heidelbergerstrasse 6.
Oel-Mäntel
Mk. 1850 and 100
sog. Fisch-
Hegerin-Mamzen haut, Mk. 17₰ 20₰ 18.− 28₰
Gummi-Capes.
Mk. 20.- 1250 bs 650
Loden-Capes Mtk. 28.- 22.- 16.- 12.— bis 8.-
Oel-Jacken
Mk. 60 und 7
= Im Saison-Ausverkauf ouf Loden- und Gummi-Mäntel 15% Rabatt.
15680
Schillerplatz 5
Erstklass. Spezialgeschäft für Herren- u. Knaben-Bekleidung.
Karlstr. 23, Fel. 1282
H. Lohr,
Flaschenbier-Depöt — Brauereifüllung — empfiehlt
Groß-Gerauer Union-Bräu, Hildebrand Pilsener und Kaiserbräu,
Fay- und Kaiserbier, Kulmbacher, Köstritzer, Fürstenberg- und
Spatenbräu, Ia Speierling, Export- und Gesundheits-Apfelwein,
sowie sämtliche Mineral- und Tatelwasser. (15584a
Vertreter des Namsdysprudei. — Prompte Bedienung zugesichert.
Ernte 1913
leues Filder Sauerkraut 3 Pfd.
Pfd. 18 Pf. 58 Pf.
Neue Grünkern „40,115
Neue Kartoffeln,, 5,, 14,
(Kaiserkrone)
10 Pfd. 40 Pf., 50 Pfd. Mk. 1.90
100 Pfd. Mk. 3.75
Sommer-Malta Pfd. 13 Pf. 38 Pf
Goldgelbe Neapler
für Salat
„,
9
25 ₰
Neue Superior-Matjes-Heringe
Stück 10 Pf., 2 Stück 18 Pf.
10 Stück 85 Pf.
Zusendung frei Haus.
Telephon 137.
Emander Fald
1 Kirchstrasse 1.
(15686
Kanarienhähne
Bernhardiner-Rüde
billig zu verkaufen
(*3529
M. Jeck, Marktplatz 11½, 3 St.
Eingang Marktſtraße.
1½ Jahr alt, preiswert zu verk.
(*3308dsi
Näh. in der Exp.
Gut erhaltener Sitz= u.
Liege=
wagen billig zu verkaufen Achtung?
Nieder=Ramſtädterſtr. 11, pt. (*3468
Kein Aufschlag
Achtung
finden ſtreng
diskr.liebevolle
Aufnahme bei
deutſcher Heb=
Dan
— amme a. D.;
kein Heinderich), kein Vormund
erforderlich, was überall unum=
(VII,62
gänglich iſt.
Witwe L. Baer, Nancy
(Frankreich), Rue Paſteur 3
Damen-Sport-u. Reisehüte
große Auswahl, billige Preiſe, da
eigenes Fabrikat.
(15032a
Schulſtraße 9, II.
Ein 7jähriges
ſchweres Arbeitspferd
(Fuchswallach), 3 Wagen und
ſonſtige Ackergerätſchaften ſollen
wegen Aufgabe der Landwirtſchaft
am Mittwoch, den 23. Julil. J.,
vormittags 9 Uhr, zu Arheilgen,
Mühlſtraße 47, öffentlich freiwillig
verſteigert werden.
(15604si
Arheilgen, 17. Juli 1913.
Daniel Merlau III.
ausChp.=
Hübsch. ges. Rehpinsch. Sieger
Wotan=Minerva billig z. verk.
(*3202ids
Eliſabethenſtr. 5, I.
aſſer. Schweizer Sanenziege,
Rſowie gr. ſch. Begleithund z.
verk. Eberſtadt, Hochſtr. 8. (*3469
Padago=Windhund,
Hündin, 7 Monate, ſelten ſchöner,
eleg. Begleithund, weiß mit br.
Zeichnung, billig zu verkaufen
Auerbach, Darmſtädterſtr. 61,
Teleph. 424. (15602so
ine Kaute Miſt zu verkaufen
E Weinbergſtr. 31. (B35599
Nur erſtklaſſiges Maſtfleiſch per Pfd. 78 Pfg.
NB. Schweinefleiſch und Wurſtwaren
Würſtchen per Stück 15 Pfg.
Nur Kiesstraße Nr. 21 im Fleischverkauf.
Tapeten-Neuheiten
hervorragend schöne Auswahl in jeder Preislage. (15605sms
Best-Tapeten weit unter Preis.
Tapetenhaus Carl Hochstaetter
Elisabethenstr. 29. Hoflieferant. Telephon 725.
Die beſte Gelegenheit
gebrauchte Möbel aller Art am ſchnellſten und
ſicherſten zu verwerten, bietet mein Unternehmen:
Uebernahme zur Versteigerung und Verkauf
vollständiger Haushaltungen, wie Nachlässe,
einzelne Möbel etc.
Auf Wunſch vorherige Taxation. — Geſchäftsprinzip: korrekt,
diskret und bill. Berechnung. — Abrechnung kann ſofort nach
Verſteigernug und Verkauf erfolgen.
Weg= und Umziehenden beſtens empfohlen.
Bitte meine Verſteigerungs= und Verkaufsanzeigen zu beachten.
— Beste Referenzen.
(4303a
Johannes Krummeck, Auktionator u. Taxator
Telephon 1774 Bleichstrasse Nr. 1. Telephon 1774.
Für unſer hieſiges Vereinshaus ſuchen wir zum 1. Oktober
oder früher einen tüchtigen und kautionsfähigen
Restaurateur.
Schriftliche Angebote erbittet
(15544fs
Der Vorſtand des Katholiken=Vereins.
Legehühner
1,15 rebhfarb. Italiener, z. verkauf.
Klappacherſtr. 14, Lang. (B15441
Ein ſchöner deutſcher
Schäfer=
hund billig abzug. (*3303ds
Zu erfragen in der Exv.
Duchthühner, Ital., 1913er
Früh=
brut , in gr. Ausw. u. all. Farb.,
in 4-6 W. legend, empf. fortw. billigſt
13811a) Schröder, Karlſtraße 27.
billig
Zwei junge Hunde zu
verk. Schloßgaſſe 32, I. (*3504
Saison-Ausverkauf
Letzte 1oofe
Unser Saison-Ausverkauf endigt:
Mittwoch, den 23. Juli.
abends 8 Uhr.
Bis dahin auf alle
Costüme, Kleider- und Blusenstoffe, Mousseline,
10% Skonto
Herrenstoffe, Weisswaren und fertige Wäsche
Auf DAMEN-CONFEOTION, neueste Stücke
25% Skonto
(15672
Zurückgestellte Stücke mit weit höherem Nachlass.
Benutzen Sie noch diese billige Kaufgelegenheit.
Grossh. Hess. Hoflieferanten
1
Telephon 2475.
Gebr. Höslein Ludwigsplatz
Welblieh
Müälie 1. Getiälluin
ſ. Herren= Hüte, Mützen, Pelzwaren,
ſowie Herrenartikel, durchaus
be=
wandert, ſucht per 1. September
oder ſpäter Stellung. Off. unter
B 49 an die Exp. erbet. (*3419fs
nimmt noch Kun
Schneiderin den an Kahlert=
(*3553sm
ſtraße 1, I., rechts.
Aelt. Büglerin empf. ſich in u. auß
d. Hauſe. Off. u. A 75 Exp. (*2337ss
Tücht. Schneiderin empfiehlt
ſich in u. außer dem Hauſe (*3518
Eliſabethenſtr. 49, Hth. II.
Perf. Schneiderin nimmt noch
Kund. an. Weinbergſtr. 5. p. (B15666
Gutempfohlene Frau nimmt noch
Kunden zum Waſchen und Putzen
an. Off. u. B 86 a. d. Exp. (*3534
rf. Köchin empfiehlt ſich bei
EFeſtlichkeiten, gehr auch als
3475
Aush. Zu erfr. Kaupſtr. 52. pt.(
Gebildete einfache Frau
tüchtig im Haushalt und Geſchäft,
ſucht tagsüber paſſende Stellung,
auch zu einz. Dame mutterloſen
Haushalt oder zu Kindern. Gefl.
Off. u. A 14 a. d. Exp. (*2912ms
Frau h. n. ½ Tage frei z. Waſchen.
Eliſabethenſtr. 43, Htb. Mſd. (*3481
Tücht. Flickfrau h. noch Tage frei
Offerten unt. B 68 Exped. (*3502
Beſſeres Mädchen ſucht
Stellung
uls Hausmädchen, eventuell auch
als Köchin, am liebſten
Offiziers=
haushalt. Karlſtraße 52. (B15564
Rücherrevisionen
übernimmt C. Lippert, Mann=
(15559sos
heim M 4. Nr. 4.
alle ſchrift=
Buchführung, liche Arbeit.
Korreſpondenz, Abſchrift. ꝛc. beſorgt
tüchtiger Kaufmann, als
Haupt=
od. Nebenbeſchäftig., a. übern. derſ.
Vertrauensſtell. geg. mäß. Vergüt.
Gefl. Off. u. B 61 Exped. (*3452sms
Junger, verh. Mann mit beſten
Empfehlungen ſucht Stellung als
Bürodiener oder ähnlichen Poſten.
Gefl. Offerten u. B 77 an die
Expedition ds. Blattes. (*3513
Bautechniker
Abſolvent einer ſtaatl.
Baugewerk=
ſchule, mit Bau= und Büropraxis,
künſtleriſch befähigter, flotter
Zeich=
ner ſucht Stellung ab 1. September
Ifd. Jahr. Off. erb. u. „Bautechniker”
poſtlag. Gießen (Heſſen). (*3540
Ein zuverläſſiger,
kautionsfähiger Mann
ſucht Vertrauenspoſten als
Haus=
verwalter oder dergl. Offerten u.
B 84 an die Exped. (*3526sid
Nebenbeſchäftigung gleich welch.
Art, kann noch f. einige Std. am Tg.
übernommen werden. Näh. bei Jean
Metzger, Alexanderſtr. 8. (15630sid
Per 1. Aug. ſuche ich
Nebenbe=
ſchäftigung als Kaſſier, Vertreter
od. Reiſepoſten, uſw.
Kranichſteiner=
ſtraße 1, Laden.
(*3554
Welblich
bis 1. Sep=
Verkäuferin tember geſucht.
E. Ekert’s Nachfolger, Ernſt=
Ludwigſtraße 12
(*3383
Ein tüchtiges, nur gut empfohlenes
in kl. Haush. ſo=
Alleinmädchen fort geſucht. Zu
ſpr. ½ 12 Uhr u. von 3—½6 Uhr.
Soderſtr. 4
2 Tr. (15642a
I. Putz-Arbeiterin
die flott zu garnieren verſteht, ſucht
per 1. September ein hieſiges
Putzgeſchäft. Offerten nebſt
Ge=
haltsanſprüchen unter 2 2
poſt=
lagernd erbeten.
(15583a
Zum ſofortigen Eintritt werden
mehrere
jüngere Mädchen
zur Anlernung für leichte
Nähmaſchinen=Arbeiten
geſucht. (*3310dfs
Heß, Luiſenſtraße 6.
Frauen und Mädchen
erhalten dauernde und lohnende
Beſchäftigung bei
(15009a
J. Schönberg, Pallaswieſenſtr. 98,
Sortieranſtalt.
Zuarbeiterinnenſow. Lehrmädch.
für Putz geſ. Hochſtr. 23, I. (14370a
Junges Mädchen
Modes! kann das Putzfach
gründlich erlernen. Anna Berſch,
Schuchardſtraße 13.
(*3573
Lehrmädchen
wird gegen Vergütung aus guter
Familie geſucht.
(15419ms
Schuhhaus Neptun,
Marktplatz.
gegen Ver=
Lehrmädchen gütung gef.
Rheinſtraße 7.
(*3576
Lehrmädchen
für Haus= u. Küchengeräte bei
ſofortiger Vergütung geſucht.
Off. u. B88a. d. Exp. (15669a
Alleinmädchen von außerhalb,
ſchon gedient, ſof. od. 1. Auguſt
geſucht Landwehrſtr. 2, II. (*3428fs
Zum 1. Oktober
tüchtiges, in jeder Hausarbeit
be=
wandertes, evangeliſches
Haus=
mädchen geſucht. Nur ſolche, die
gute Zeugniſſe aufzuweiſen haben
und denen an guter, dauernder
Stellung gelegen iſt, mögen ſich
melden. Offerten mit
Gehalts=
anſprüchen ſind zu richten an
Frau von Steinau-Steinrück
Zell (Kreis Erbach)
Odenwald. (15504dsi
Saub. Mädchen von 8—10 Uhr
und nachmittags zum Spülen geſ.
33530) Gutenbergſtraße 37, II.
Tüchtige Waſchfrau geſucht
*3403) Landwehrſtr. 15, 2. Stock.
Saubere Lauffrau für morgens
2 Stunden u. mittags zum Spülen
geſucht Bleichſtraße 15. (23494
Ein junges Laufmädchen für
nachmittags geſucht
(*3482
Speſſartring 11, part.
Ordentl. Dienſtm. i. kl. Haush. geſ.
Ludwigsplatz 2, 2. Stock. (*3504
geſucht für Küche
Mädchen und Hausarbeit.
Reſtaurant Kaiſerſaal. (*3455so
Männlich
Ein tüichtiger jingerer
Buchhalter
zum baldigen Eintritt von einem
hieſigen Engrosgeſchäft geſucht.
Derſelbe muß mit der Führung
des amerik. Journals, ſowie mit
der Expedition vollkommen
ver=
traut ſein.
Selbſtgeſchriebene Offerten mit
Gehaltsanſprüchen befördert unt.
B 52 die Exped. d. Bl. (15538fso
Architekt
flott. Zeichner u. Darſteller, m.
Büropraris per ſof. geſ. Off.
m. Gehaltsanſpr., Vorlage von
Zeugn. u. Zeichnungen erb. (15638a
Architekt L. Schäfer, Darmſtadt.
Agent ſof. geſucht. H.
jürgen=
sen & Co., Zigarren= u. Zigaretten=
(I,3034
Fabrik, Hamburg 22.
50
Hauſierer geſ.,
Millionen=
artikel, in jed. Haushalt gebr.
H. König, Arheilgen,
Dieburgerſtraße 53. (*3499
Herren
aller Kreiſe, welche ſich eine
Lebensſtellung
ſchaffen wollen, werden von einer
großen Verſ.=Akt.=Geſ. als Beamte
(nicht für Büro) geſucht. Gehälter
werden nach Uebereinkunft von
150 bis 300 Mk.
monatlich und höher gezahlt.
Hier=
zu kommen noch Nebenbezüge.
Nichtfachleute
werden koſtenlos eingearbeitet und
auch während dieſer Zeit bezahlt.
Off. mit Lebenslauf an L. Hühn,
Mannheim, erbeten. (15473ds
Ein im Maſchinenſchreiben und
Stenographie gewandter (*3490sm
n
Schreibgehilfe geſucht
Juſtizrat Hermann Metz,
Großh. Notar, Bismarckſtraße 39.
hervorragend in Eigenacquiſition,
befähigt, Agenturnetz zu ſchaffen
und die Agenten in die Branche
einzuführen, an ſyſtematiſches
Ar=
beiten gewöhnt, für den Platz
Darmstadt und Umgebung
von renommierter Lebens= und
Ausſteuerverſicherungsanſtalt (auch
Leben ohne ärztliche Unterſuchung)
bei ſehr günſtigen Bedingungen
geſucht. Energiſche, einwandfreie
Perſönlichkeiten belieben Offerten
einzureichen unter „Hauptagent”
an die Expedition ds. Bl. (*15617
zum ſof. Eintritt
2 Bauführer für größ. ausw.
Bauausf. geſ. Nur ſolche m.
her=
vorr. Praxis u. beſt. Zeugn. wollen.
ſich melden. Off. m.
Gehalts=
anſpr. u. Handſkizzen erb. Architekt
L. Schäfer, Darmſtadt. (15637a
Stellesuchende u. Prinzipale
benutzen mit best. Erfolge unsere
aner-
kannt leistungsfähige Stellenvermittlg.,
die bis 77000 Stellen vermittelte.
jetzt über
Verlangen
Siekostenlose Zusendungd. Prospelts?
Kaufmännischer Verein, Frankfurt a. M.
Tüchtiger
Stadtreiſender
(15127a
zum Beſuch der Ladeninhaber ſowie beſter Privatkundſchaft
per ſofort gegen feſtes Gehalt geſucht. Schriftliche Bewerbungen
an Weber & Preuß, Darmſtadt, Schulſtraße 10, erbeten.
1 fleiß., ehrl. Mädchen aus
aut. Fam. z. 1. Auguſt geſucht. Frau
Böcher, Alexanderſtr. 9. (15404a
Zuverl. Mädch. f. vorm. 8—12 Uhr
geſ., 2 Std. z. Mithilfe i. Haush. u.
2 Std. z. Spaziereng. m. 5jähr. Jung.
Roßdörferſtraße 51, 2. St. (*3572
Ordentl. Frau wird für morgens
u. mittags einige Stunden für
ſo=
fort geſ. Bleichſtr. 49, I., I. (*356)
Suche große Anz. Mädchen in
g. Privat= u. Geſchäftshäuſ., Lad.=
Fräul. in Metzg. u. Diener in Penſ.
Johannette Weißmantel,
gewerbs=
mäßige Stellenvermittlerin, Karl=
(*3559
ſtraße 30.
Vertretung
von erſtklaſſiger Sekt=Kellerei
zu vergeben
für Darmſtadt und Umgebung
Nur ſeriöſe, ſtrebſame Herren in geordneten
Verhältniſſen, welche Fühlung zum
Wein=
handel, zu Kaſinos, Hotels ꝛc. haben, wollen
gefl. Offerten mit Referenzenangabe unter
F. L. R. 925 an die Exped. d. Bl. einreichen.
Sehtlrjange — Kapitin
Schiffsoffizier-Karriere d.
Handels-
marine, IIIustr. Broschüre
kosten-
los. Heinr. Zabel, Altona (Elbe),
Breitestr. 46, III.
(II,15270
I. Darmstädter
Chauffeur-Schule
Frankfurterſtraße 130
bildet Federmann in kurzer Zeit
zum Chauffeur aus. Auf Wunſch
wird der Unterricht auch Sonntags
und abends erteilt. Offene Stellen
koſtenlos.
(*3522
Erste Deutsche Automobil-fachschule
Chauffeur-Schule
gegr. 10oa Mainz lelef. 94of
Staatl. beaufsicht. Lehranstalt mit
conz-Stellenvermiltl. Prosp. gratis-
Redegew. Leute find. nach kurz.
Probetätigkeit feſte Anſtellung m.
Geh. u. Prov. f. e. ſehr leicht verkäufl.
Bedarfsartikel. Reflektant., d. kleine
Kautionſtell. kön., woll. ſ. Samstag,
d. 19., u. Montag,*21., zw. 5 u. 6 Uhr
Wittmannſtraße 43 meld. (*3477
1 tücht., ſelbſt. Polierer geſucht
B15663)
Ludwigshöhſtr. 27.
Mauter.
ſucht. Selr Aundret,
(*3511
Junger (3
ſauberer Fahrburſche
geſucht
(*3425fs
Grafenſtraße 33, Laden.
Kontor=
Laufburſche
im Alter von ca. 16 Jahren für
größeres kaufmänniſches Geſchäft
ſofort geſucht. Off. mit
Gehalts=
anſpr. u. B 59 an die Exp. (15548fs
Junger kräftiger Bursche
der mit Fuhrwerk umgehen kann,
für dauernd geſucht. Nur ſolche
mit guten Zeugniſſen wollen ſich
melden.
(*3312dsi
Wo ſagt die Exped. ds. Bl.
Geſucht einen ſauberen
Haus=
burſchen von 14—16 Jahren für
leichte Arbeit. Näh. Exped. (3566
kräftig
Arbeitsjungenfleiß.,
15—17 Jahre alt, ſofort geſucht
B15665)
Karlſtraße 102, II.
Ein braver,
ehrlicher Schuljunge
f. nachm. geſucht. F. W. Pfersdorff,
Luiſenplatz. 4.
(*3463
ehflnig
aus gutem Hauſe per ſofort von
Fabrikgeſchäft geſucht. Offerten
unter B 74 an die Expedition
dieſes Blattes erbeten.
(1561s
Beſſere, noch rüſt. Witwe ſucht
gegen Führung eines beſſ.
Haus=
halts oder Pflege eines ſchönen
Gartens, Beaufſichtigung eines
Hauſes, billige hübſche
Woh=
nung. Offerten unter B 79 an
(15678so
die Exped. erbeten.
Verein für
(50
(15609
Hausbeamtinnen
Hoffmannſtr. 4
ferienhalber geſchloſſen
vom 21. Juli bis 21. Anguſt.
Maars=
ausgekämmte und abgeſchnittene
kauft fortwährend zu den höchſten
(7846a
Preiſen
Friedrich Tillmann,
Eliſabethenſtraße 21.
AurCrage!
biseinschl. Montag, 28. Juli
Der grosse weltbekannte und weltberühmte
Feus
Cort
Direktor und Eigentümer Pierre Althoff, Ritter pp., Wohnsitz Münster 1. Westf.
adt, auf dem Meßplatz am Hallenschwimmbad
Erotthung. Mentug, 21. Jan, ubenus U Vohr!
Es gibt verschiedene kleinere
Unter-
nehmen namens „Althoff” aber es gibt nur einen Circus CofkV Althoff
Verbunden mit grossem, reichbesetztem exotischem Tierpark.
Gegründet
1853in Wien.
reist mit 86 achs. Sonderzügen, die mit 2 Lokomotiven die
62 eigenen Transportwagen von Stadt zu Stadt befördern, „=Corty Althoff‟
bietet seine Vorstellungen in 8 riesigen Zelten, darunter
das Hauptzuschauerzelt, 5600 Personen fassend, mit größter
Eleganz ausgestattet. „Corty Althoff‟
unterhält ständig einen prachtvollen, reichhaltigen
Marstall mit 124 Pferden
in neuester Form dressiert, Gruppen von 2—80 Stück, der
Marstall bildet allein eine Sehenswürdigkeit. „Corty Althoff‟
besitzt Tiere aus allen Zonen, vereint zu einer
grossen exotischen Tierschau.
Täglich vormittags von 11—½1 Uhr zu besichtigen, für
Erwachsene 20 Pfg., Kinder 10 Pfg. Eintritt. es
„Corty Althoff‟
bietet in einer jeden einzelnen Vorstellung
26 erstkl. Programmnummern
Produktionen von allen Gebieten, wozu sonst
2 Circusmanegen
erforderlich wären, um die zahlreichen Piecen dem Pub-
likum vorzuführen. 6
„Corty Althoff‟
zeigt sich in seiner heutigen Anschauung als
das grösste aller Unternehmen
welches gegenwärtig mit rein circens. Programm auf dem
europäischen Continent reist und stützt sich nur
auf seine wahre und reelle Reklame. „Corty Althoffee
ist nicht zu verwechseln mit den vielen kleinen Unter-
nehmen, die nur „Althoff” heißen. 16e
„Corty Althoff‟
kommt mit seinem ungeteilten Betrieb. Ankunft in
Darmstadt, Montag, 21 cr., vormittags.
Cireus Corty Althoff, der „Grosse‟
ist und bleibt das führende Unternehmen.
Loge (numeriert), Mark 3.30; Sperrsitz (numeriert), Mark 2.20, I. Platz Mark 1.65, II. Platz
Preise der Plätze: Mark 1.10, Galerie 55 Pfennig. — Nachmittags halbe Preise auf allen Plätzen für Kinder unter
12 Jah. u. Militär. — Militär v. Feldwebel abwärts an Wochentagen abends: I. Platz Mark 1.10, II. Platz 70 Pfennig, Galerie 35 Pfennig.
Alleiniger Billetvorverkauf ab heute
15632
Cigarrengeschäft HuGO DE WAAL, Rheinstrasse 14:: Telefon 656.
Strickmaschine Off. erbeten
unter B 91 an die Exp. (*3552sis Laſchinenſtrickerin empfiehlt!
W ſich bei billg. Preiſen (*3375
Luiſenſtr. 40, part. (Näh. Groſch.) Milchgeſchäft
zu kauf. geſ. Näh. Exp. (*3578so Ein großer Kaſſenſchrank zu
E verkaufen. Preis 80 Mark.
Heidelbergerſtr. 23, 1. St. (*3464 große Raſſe, zu
verk.
(*3581
Hun
Jung= Sohlen, Holz und Briketts
It empfiehlt ins Haus geliefert
Kranichſteinerſtr. 6, Hth., 1. St. IIV14146) J. Müller, Kiesſtr. 20.
El
ſucht bessere Pension.
Herr Offerten unter B 89 an
die Expedition d. Bl. (*3542so
In meinem Saison- u. Inventur-Ausverkau.
bietet sich Ihnen noch kurze Zeit Gelegenheit, Waren guter und bester
Leib-Wäsche
(15688
Qualität ausserordentlich billig einzukaufen.
für Herren, Damen
und Kinder.
Bett-, Tisch-,
Haus- u. Küchen-
Wäsche.
Ausstattungen
Alle ausrangierten u. trüben Sachen habe ich nochmals im Preise
ermässigt und auf Extratischen zum Aussuchen ausgelegt!
Spezial-
Geschäft
Ludwig Schwaé
RABATT
auf alle nicht
be-
sonders ermässigten
regulären Waren.
Ernst-Ludwigstr. 23.