Darmstädter Tagblatt 1913


28. Juni 1913

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S
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176. Jahrgang

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Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
149.
1913.
Samstag, den 28. Inni.
Die heutige Nummer hat 42 Seiten. Zeit einen kalten Waſſerſtrahl nach Paris zu ſenden und Ritterorden wenigſtens ſuchte die Außenſeiten des Vater=
zu
betonen, daß man durchaus wünſche, mit Deutſchland landes auf. Wer dem Adel wohl will und ſeine Bedeu=
auf
beſtem Fuße zu leben.
tung in ſeinem Wirken für das Vaterland ſieht, kann zu
Ich ſei, gewährt mir die Bitte in Eurem Bunde der keinem anderen Ergebnis kommen. Ein Reichstag, der
Dritte. Nach Frankreich und Deutſchland will nun auch dieſe Forderung, knapp formuliert der Heeresverwaltung
Das Wichtigſte vom Tage.
Außland mit einer großen Miltärvorlage kommen, die auf demfelben Brett überreicht hätte, auf dem 120 000
Der Heſſen=Darmſtädter Volksfeſtverein der Chef des Generalſtabes in der Duma angekündigt Mann und eine Milliarde dargebracht werden, dürfte
aus Amerika traf geſtern abend nach 7 Uhr zu Be= hat. Welchen Umfang dieſe Forderungen haben werden, keine Abweiſung zu befürchten haben. So aber iſt die
iſt vorläufig noch nicht mitgeteilt worden; nach den An= Wirkung verpufft.
ſuch in Darmſtadt ein.
Offenen und lauten Widerſpruch fanden die Be=
deutungen
, die gemacht wurden, ſcheinen ſie aber recht er=
Zwiſchen dem deutſchen Kaiſer und dem heblich zu ſein. Man wird das weitere abwarten müſſen. ſchlüſſe der Budgetkommiſſion über den
Welfenhauſe ſoll die Vereinbarung getroffen ſein, Irgendwelcher Grund zur Beunruhigung für uns iſt aber Wehrbeitrag in kaufmänniſchen und gewerblichen Kreiſen.
daß Herzog Ernſt Auguſt am 31. Oktober ds. Js. die keineswegs gegeben, Rußland zieht eben die Konſequen= Die Kommiſſion hat indem ſie ſich nicht begnügte, eine
Regentſchaft in Braunſchweig antritt und ſeinen feier= zen aus der geſamten internationalen Lage.
erträgliche Staffelung einzuführen und die Grenze für
lichen Einzug in Braunſchweig hält.
Der das ganze Volk am meiſten intereſſierenden Frage die Heranziehung der Einkommen herab= diejenige für
Die Kaiſerin begibt ſich am 1. Juli von Potsdam der Heeresvermehrung und des Wehrbeitrages iſt in fol= die Heranziehung der Vermögen heraufzuſetzen, es fertig
gebracht, die Einigkeit über den Wehrbeitrag zu ſtören.
nach Kiel, um dort zuſammen mit dem Kaiſer am 3. Juli gendem ein beſonderer Aufſatz gewidmet.
Mancher unſerer Leſer mag ſich gewundert haben, daß
den Beſuch des Königs von Italien zu
wir nicht fortlaufend zu den Beſchlüſſen der Budgetkom=
empfangen
. Die Monarchen=Zuſammenkunft wird nur
miſſion, angefangen von dem jubelnd begrüßten Zuſam=
einen
Tag dauern.
menarbeiten des Liberalismus und der Sozialdemokra=
Ein Rückblick.
Der Reichstag erledigte geſtern die Deckungs=
tie
in der geſchäftlichen Behandlung von Wehr und
* Wichtige Einzelheiten und unwichtiger Kleinkram Deckung, Stellung genommen haben. Oft fehlte aber die
vorlage in zweiter Leſung. Die dritte Leſung
der Wehrvorlage und der Deckungsvorlage erfolgt heute drohen die großen Linien des Werkes von 1913, das der feſte Unterlage zur Beurteilung der Beſchlüſſe und auch
Verſtärkung des deutſchen Waffenſchutzes dienen ſoll, zu der ſich anbahnenden Verſtändigung. Eins ward durch
worauf ſich der Reichstag bis zum 20. November ver=
verwiſchen
. Wenn je, dann mußte man diesmal wün= das andere bedingt, und durch ſpätere Entſcheidungen er=
tagen
wird.
ſchen, daß das Volk des Werkes, das doch ſein eigenes hielten die früheren erſt Sinn und Bedeutung. Doch läßt
Der Richter am oberſten Gerichtshofe in ſein wird, froh werde. Dazu waren die Vorbedingungen ſich der Eindruck nicht mehr bannen, daß bei der Deckung
Neu=York, Watſon Gerhard, wurde zum Bot= vorhanden. Zwar der Anlaß war ernſt und düſter. Deroſt allzu leichtfertig von der Regierungsvorlage abge=
ſchafter
in Verkin auserſehen, nachdem die Wahl Dreibundturm drohte an einer ſeiner Ecken abzurutſchen. wichen wurde. Man arbeitete anſcheinend mit Geſetzes=
Spuckels fallen gelaſſen wurde. Gerhard iſt 46 Jahre alt Das Fundament war zu Anfang des Jahres 1913 minder paragraphen und Steuerziſſern wie der Bildhauer, mit
und in Geneſeo im Staate Neu=York geboren,
feſt als Anfang 1912. Nicht Urſache und Schuld feſtzu= weichem Ton. Außenſtehende konnten da den Wunſch nicht
ſtellen war da die Hauptſache, ſondern den Schaden gut unterdrücken: es möge dem Rauſche nicht ein böſer Katzen=
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
zu machen. Die Regierung hat den Entſchluß zum Han= jammer ſolgen. Die Fahrkartenſteuer, die Scheckſteuer
deln gefaßt; ſie hat die Verſtärkung des Landheeres, nicht und anderes mahnt, wenn auch gewiß nicht von jeder
der Flotte, ins Auge gefaßt und ſich dafür entſchieden, im parlamentariſchen Steueranregung, ſo doch von undor=
Politiſche Wochenſchau.
allgemeinen nicht neue Regimenter, ſondern Vermehrung ſichtiger Steuermache und hochmütigem Herabblicken auf
der Mannſchaftszahl in den beſtehenden Formationen zu die Vorſchläge der objektiven Regierungsſtellen ab. Der
C) Eine alte innerpolitiſche Frage ſcheint jetzt endlich fordern. Beide wichtigen Entſcheidungen ſind von der Reichstag hat während ſeines mehr als 40jährigen Be=
ihrer
Löſung entgegen zu gehen. Aller Vorausſicht nach überwältigenden Mehrheit des an den vaterländiſchen ſtehens noch keine unſterblichen Verdienſte um die deutſche
wird Prinz Ernſt Auguſt in abſehbarer Zeit den Dingen mitarbeitenden Bürgertums gebilligt worden. Steuer= und Finanzverfaſlung erworben, Als er ſich Bis=
Braunſchweiger Thron beſteigen, da ein offizieller Noch wichtiger war, daß wenigſtens nach Annahme der marcks Finanzplänen verſagte, war der weitere Blick
Verzicht des Herzogs von Cumberland auf Braunſchweig Heeresverwaltung die 60 000 Jünglinge, die jährlich ſchwerlich auf des Reichstags Seite. Das vielgeſchmähte
vorliegt und der Prinz in einem Schreiben an den Reichs= mehr eingeſtellt werden ſollen. da ſind. Mutter Germania preußiſche Parlament hat höhere Verdienſte, aber auch ſie
kanzler unter Zuſtimmung ſeines Vaters erklärt hat, daß wollte alle oder doch faſt alle ihre mannhaften Kinder, beſtehen nicht ſowohl darin, daß es geniale Ideen faßte
er den Treueid als Offizier geleiſtet habe und daß in die= wie es gut und gerecht iſt, unter die Landesverteidiger und verwirklichte, als vielmehr darin, daß das Klaſſen=
ſem
ohne weiteres das Verſprechen liege, gegen den Be= einreihen. Noch war die Sonne Deutſchlands im Auf= parlament: einem genialen Führer, Miquel, ſolgte und
ſtand Preußens in ſeiner jetzigen Geſtalt nichts zu unter= ſteigen: die dunken Schatten ſah man nicht weil man eine laſſenſteuer einführte: eine, die den reicheren
nehmen oder darauf abzielende Bewegungen zu unter=ſie nicht ſehen wolte; die auf Zahlen ſchwörende Zeit Klaſſen abſolut und prozentuell weit höhere Laſten auflegt
ſtützen. Aus der Veröffentlichung dieſes Schreibens darf vernachläſigte den ſturzartigen Rückgang der Geburten=als den ärmeren Klaſſen.
wohl der Schluß gezogen werden, daß die Tage der Re= zahl und bedachte nicht, daß, wenn Mitterchen Rußland
Es läßt ſich nicht verkennen, daß von der Rechten ge=
gentſchaft
in Braunſchweig gezählt ſind und daß der recht= nur ein Menſchenalter fruchtbar wie bisher bliebe, fündigt ward, indem immer wieder Aktignen un=
mäßige
Thronerbe in nicht allzu langer Friſt ſeinen Ein= Deutſchland daneben zur Macht zweiten Ranges herab= ternommen wurden, die als einſeitige, ungerechte
zug halten wird. Wie verlautet, gibt man ſich mit der er= ſinken wird. Die wenigen, die auch das bedachten, hielten Begünſtigungen der Landwirtſchaft, namentlich, des
wähnten Erklärung des Prinzen Ernſt Auguſt an den es mit dem Hektorſpruche: Ein Wahrzeichen nur gibt Großgrundbeſitzes, ausgelegt werden konnten. An=
leitenden
Stellen im Reiche zufrieden und will keine wei= es.
dererſeits ſollten die Viberalen ſich nicht ſo feſt
tergehende Forderungen ſtellen, da ia indirekt, wenn auch
Wer auf die nächſte Zukunft blickte ſah das Hochziel: darauf verlaſſen, daß ſie bei einem Wett=
nicht
offen ausgeſprochen, der Verzicht auf Hannover Regiment an Regiment, Reitergeſchwader an Geſchwader, lauf um die Gunſt der Maſſen und um Steuerbeſtimmun=
darin
liege. Wie es heißt, werde bereits an dem Ent= ein Volksheer, ſo groß, wie es noch niemals auf deutſcher gen zum Schaden der Beſitzenden die Konſervativen und
wurfe zu dem von Preußen in dieſer Hinſicht zu ſtellen= Erde erwachſen iſt. Schickſalsnöte, Schickſalsahnungen, das Zentrum immer mit Leichtigkeit ſchlagen werden; die
den Initiativantrage beim Bundesrat gearbeitet, der der Schickſalskräfte, das gehört immer zu einer großen Wehr= Konſervativen verſtehen ſich keutzutage auch auf die. De=
neugeſchaffenen
Lage Nechnung trägt und die Konſequen=vorlage. Sie wendet ſich, da ſie die Hinaabe des Lebens! magogie, wovon kürzlich ein Beiſpiel gegeben wurde.
zen daraus ziehen will. Man wird allenthalben mit der verlangt, an Gedanken und Kräfte, die über dem Leben Aber es lag auch in der Haltung der liberalen Parteien
Löſung der Frage gern einverſtanden ſein und gleichzeitig des Einzelnen ſtehen. Das deutſche Volk, dem nie auf ein Hindernis für die Verſtändigung mit den bürgerlichen
auch wünſchen, daß man für den Herzog Johann Albrecht längere Zeit die Götter nicht ein glückliches Genießen, Parteien rechts von ihnen. Dies Hindernis iſt hochpoliti=
zu
Mecklenburg, der ſo lange getreulich das ihm anver= das wünſchen wir ihm nicht, aber auch nicht ein ſtaatliches ſcher Art. Die liberalen Parteien beabſichtigen offenbar
traute Amt verwaltet hat, einen anderen Poſten finden Daſein in Ehren vergönnt haben, will ſich nicht entreißen nicht, nach einer etwaigen Durchführung der Wehr= und
wird, auf dem er in ſegensreicher Arbeit ſeine hohen laſſen, was es durch Bismarck erworben hat, und war Deckungsvorlagen die Schärfe ihres parteinolitiſchen Ge=
Eigenſchaften zu verwerten in der Lage iſt.
bereit, zur Erreichung des militäriſchen Höchſtſtandes das genſatzes gegen Rechts zu mildern. Man kann das ent=
Dem Ende entgegen gehen wohl auch die Dinge auf Notwendige zu tun. So war es vor drei Monaten. Der nehmen aus ungezählten Lebensäußerungen dieſer Par=
dem
Balkan. Sie ſtanden in der letzten Woche auf des Wehrbeitrag zur Deckung der einmaligen Ausgaben war teien. Man iſt zwar zu poſitiver Arbeit mit den anderen
Meſſers Schneide man mußte jeden Augenblick den Aus= geradezu volkstümlich. Der Reichstag iſt nicht von Schuld bürgerlichen Parteien bereit, das iſt ſicherlich nicht nur
bruch des Krieges erwarten, und verſchiedene Vorpoſten= freizuſprechen, wenn die Stimmung etwas glücklicher= eine Phraſe, aber man will den Gegenſatz gegen Zentrum
plänkeleien hatten bereits begonnen. Die Diplomatie ar= weiſe nicht allzuſehr abgeflaut iſt. Im Reichstage und Konſervative nicht abmildern. Es ſcheint im Weſen
beitete mit Hochdruck, und ſchließlich ſcheinen ihre Be= ſpricht man gerne von den Imponderabilien, beachtet ſie aller Parteien zu liegen daß ſie mehr an ihrer Partei=
mühungen
auch von Erfolg gekrönt zu ſein. Erfreulicher= aber ſelbſt nicht immer. Begeiſterung iſt keine Herings= politik hängen als am Staate, mehr an ihrem Haß als an
weiſe hat ſich Bulgarien als nicht ganz unverſöhnlich ge= ware, die man einpökelt. Die falzige Lake kritiſcher Partei= ihrer Liebe. Dieſer Gegenſatz gegen die Schwarzblauen
zeigt und zur Nachgiebigkeit ſich inſofern bereit erklärt, reden iſt ihr nicht zuträglich. Von mehreren Seiten, auch iſt zum geſtaltenden Prinzip des deutſchen Parteilebens
als es gewillt iſt, die Forderung gemeinſamer Garniſonen von nationalliberaler, iſt erkannt worden daß die natio= geworden. Es iſt auch nicht richtig, wenn kürzlich die
in den ſtrittigen Gebieten fallen zu laſſen, und angeſichts nale Stimmung das Schwungrad des Werkes ſei, und ſunaliberalen Blätter den Abſtand ihrer Geſinnungsge=
dieſes
Einlenkens dürſte die Petersburger Miniſterkon= man hat dieſe bewegende Kraſt zu erhalten geſucht. Aber noſſen von den Konſervativen als gleich weit wie den
ferenz vorausſichtlich zuſtande kommen und den Schieds= dann kam Sitzung über Sitzung, und nun verlangen von der Sozialdemokratie bemaßen; in Wahrheit fühlen
ſpruch des Zaren vorbereiten. Es tut wahrlich not, daß auch die wohlmeinenden Parlamentarier vom Volke daß ſich dieſe Kreiſe dem Zentrum und den Konſervativen oft
jetzt endlich die Stuation auf dem Balkan ſich klärt, da es dieſe ſleißzige Arbeit anerkenne Sie finden es undank=
ſerner
als der Sozialdemotratie: das iſt eine einfache,
es unmöglich ſo weiter gehen kann, wenn nicht Handel bar, wenn das nicht geſchieht Der ganze taktiſche Krieg unbeſtreitbare Tatſache der Parteipſychologie Die an den
und Wandel auf das ſchärfſte auf Jahre hinaus geſchädigt der Parteien, von der erſten Fraktionsſitzung und den Parteiverhandlungen beteiliaten liberalen Reichstaasmit=
werden
ſollen. Ebenſo iſt es auch möglich, daß es endlich zurückhaltenden Reden bei der erſten Leſung bis zum glieder hatten gewiß gegen unentſchuldbare Starrheit und
zur Unterzeichnung des Friedensvertrages kommen wird, eifrigen Feuergefecht, in dem Reden. Anträge und Ab= Unnachgiebigkeit der Konſervativen zu kämpfen, aber
damit in der Türkei Ruhe und Ordnung wieder einkehren ſtimmungen die Kampfmittel ſind: das alles iſt zweifellos zweifelos war für die Vemühungen auch die bei den
können. Die inneren Wirren müſſen dort aufhören, wenn eine ſtarke geiſtige und körperliche Anſtrengung und ſcheint! Rechten feſtbegründete Ueberzeugung ein Hindernis, daß
nicht der volſtändige Ruin des Reiches unaufhaltſam in den Beteiligten das Gefühl zu erwecken, ſchöpferiſch ſie ſelbſt, wenn ſie ausreichende Zugeſtändniſſe in der
fortſchreiten ſoll.
tätig geweſen zu ſein. Von außen ſieht es anders aus. Deckungsfrage machte, auch weiterhin von dem ent=
In Frankreich ſchwelgt man wieder einmal in Wonne. Weniger wäre mehr geweſen
ſchiedenen Liberalismus als der Inbegriff des Rück=
Präſident Poincaré hat bei ſeinem Londoner Aufenthalt
Das gilt auch von den Forderungen zur Reform des ſtandes und des Volksverrats gekennzeichnet werden würde.
eine ſo herzliche Aufnahme gefunden, wie es ſich gegen= Heeres und von den Ideen zur Umgeſtaltung der Steuern.
Die Schlußfolgerung iſt der Sieg ſachlicher Erwa=
über
dem Staatsoberhaupt eines aus politiſchen Gründen Eine Reſolution kann wirkungsvoller ſein als zwanzig. gungen und die Schaffung ſachlich guter Steuergeſetze wird
befreundeten Landes gebührt, und ſelbſtverſtändlich war Der Wunſch, in Reſolutionen Gedanken über die Reform erleichtert, wenn alle daran mitarbeitenden bürgerlichen
dieſe einem Bündnis ſehr nahekommende Freundſchaft in des Heeresweſens niederzulegen iſt an ſich verſtändlich. Parteien die Gewißheit haben, daß die Verſtändigung auf
den Toaſten entſprechend gefeiert worden. Es wäre da=Wir gehören nicht zu denen, die jedes Wort der Krittk am dem Boden gegenſeitiger Achtung erfolgt und daß dieſe
her verfehlt, wenn man die Bedeutung der in London ge= Heere aus dem Reichstage verbannen wollen. Wenn der Achtung ſich nicht ſchon am nächſten Tage in das Gegen=
wechſelten
Trinkſprüche überſchätzen wollte. Auch Herr! Deutſche das Heer lieben ſoll. muß er auch an ſeiner ſtän= teil verkehrt.
Pichon hat vor einiger Zeit ſelbſt offen bekannt, daß die digen Vervollkommnung mitarbeiten können. Aber der
Reiſe keineswegs die Erreichung eines beſonderen Reſul= Reichstag hätte eine Frage, die ihm beſonders am Herzen
tates bezwecken ſollte, ſondern lediglich dazu dienen dürfte lag, herausgreifen ſollen. Dazu wäre die Frage des
Deutſches Reich.
die beſtehende Entente weiter zu kräftigen. Anders iſt der Adels im Heere geeignet geweſen. Es ſcheint ſich in wei=
Als Termin für die Uebernahme der
Beſuch Poincarés nicht aufzufaſſen, und wir gönnen un= ten Kreiſen eine Uebereinſtimmung anzubahnen, daß die
ſerem weſtlichen Nachbarn gern das Vergnügen, ſich an Anſammlung des Adels in beſtimmten Regimentern dem Regentſchaft in Braunſchweig durch den Herzog
den Trinkſprüchen zu beranſchen. Die Engländer haben Begriff der ſoldatiſchen Kameradſchaft, und daß die Sta=
Ernſt Auguſt iſt nach einer Meldung des Neuen Wiener
ja gezeigt, daß ſie ſehr nüchterne Politiker ſind, und ſie tionierung dieſer Regimenter fern von den Grenzen auch
haben ſich ja auch nicht geſcheut, gerade in einer kritiſchen noch dem ritterlichen Sinn widerſpricht. Der Deutſche Tagbl. zwiſchen dem Kaiſer und dem Welfenhauſe der

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Nümmer 149.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Juni 1915.
Seite 2.
geltungsgebanen abſehe und Fürforge, Erziehungs, und
als Mindeſmaß deſen, was dem Gebot der Piligeit emt=
z
. Mioder d. Z. vereinbart worden. An dieſem Tage
ſpreche, daß den Aktien ohne Börſennotiz eine 7prozentige, Sicherungsmaßregeln einführe. Durch die Annahme die=
werde
der feierliche Einzug in Braunſchweig erfolgen.
Der Bundesrat überwies an denfür G. m. b. H.=Anteile eine Sprozentige Rentabilität bei ſer Entwürfe werde das Herrenhaus die Peſſimiſten
Reichskanzler: a) den Geſetzentwurf, betr. Beſchäf= der Wertfeſtſtellung zugrunde gelegt werde. Die Kreuz= widerlegen, welche den geſetzgebenden Körperſchaften der
tigung von Hilfsrichtern beim Reichsgericht; b) den Ent= Zeitung ſagt in einem Artikel Vor ernſten Entſcheidun= neuen Zeit die Fähigkeit zur Schaffung größerer Geſetze
wurf der Verordnung, betr. die Tagegelder und Reiſe= gen: Für das in Ausſicht genommene Kompromiß kann abſprechen. Die Beſchlüſſe des Hauſes würden aber auch
koſten der Schöffen und Geſchworenen; e) die Vorſchriften die konſervative Partei die Verantwortung nicht über= die durch mannigfache Hemmungen ſtark beeinträchtigte
über die Rechnungslegung der Krankenkaſſen; d) den Ent= nehmen. Dieſe beruht im weſentlichen auf den verbünde= Tätigkeit des anderen Hauſes anfeuern und aneifern hel=
wurf
der Bekanntmachung, betr. die weitere Amtsdauer ten Regierungen und den Parteien der Linken und dem fen, das in großen geſetzgeberiſchen Fragen immer gern
bahnbrechend ſein möchte und daher um ſo mehr es faſt
von Vertretern der Arbeitgeber und Verſicherten bei den Zentrum.
Der neue amerikaniſche Botſchafter. als Schande empfinden müßte, wenn im Volkshauſe ein
Verſicherungsanſtalten; e) den Geſetzentwurf, betr. Ange=
ſtelltenverſicherung
der Privatlehrer. Dem Beſchluſſe des An Stelle des zurückgetretenen amerikaniſchen Botſchafters Reformwerk, auf welches man ſeit Jahrzehnten warte,
Reichstages, die Bindung für die Ausgabe kleiner Bank= Leiſhman iſt der New=Yorker Oberrichter Watſon Ger=welches die Erfüllung einer alten Verheißung bedeute und
noten preiszugeben, wurde zugeſtimmt. Zum Vorſitzen=hard zum amerikaniſchen Botſchafter beſtimmt. Er reiſte welches in ſeiner gegenwärtigen Geſtalt ſich den beſten
den der Berufungskommiſſion für Ordnungsſtrafverfahren auf dem Imperator nach Europa ab. Gerhard iſt 46 Werken gleicher Art kühn an die Seite ſtellen dürfte, das=
wegen
des verbotenen Börſenterminhandels wurde Unter= Jahre alt und genießt den Ruf eines ebenſo gebildeten Schickſal zahlreicher Vorlagen teilen müßte, die in dem
ſtaatsſekretär Richter, zum ſtellvertretenden Vorſitzenden wie gemäßigten Mannes. Das hohe Richteramt, das er Archive den Schlaf pflegen. (Heiterkeit und lebhafter
Direktor im Reichsamt des Innern Müller gewählt. Der lange Zeit inne hatte, hielt ihn nicht ab, ſich als Sports= Beifall.) Der Präſident des Oberſten Gerichts= und Kaſſa=
tionshofes
, Freiherr v. Rehber, erklärte, die Oeffentlichkeit
Antrag der ſächſiſchen Bevollmächtigten zum Bundesrat, mann auf den verſchiedenſten Gebieten zu betätigen.
Einneuer Fall Jatho? Ein Gegenſtück zum und die juriſtiſchen Kreiſe brächten dem Reformwerk die=
betr
. die zollfreie Einfuhr von Kultusgegenſtänden,
Prieſtergewändern und Glocken, für die in Leipzig er= Falle Jatho=Traub ſcheint ſich nach einer Mitteilung des größte Befriedigung zum mindeſten wegen ſeiner echt
richtete ruſſiſche Gedächtniskirche wurde genehmigt. Fer= Lok.=Anz. in Flensburg entwickeln zu wollen. Der Haupt= öſterreichiſchen Marke entgegen. Graf Pilinski (Rechte)
ner wurde beſchloſſen, daß Erhebungen von Verzugszinſen paſtor Anderſen der St.=Johannis=Gemeinde, ein beantragte die Zurückverweiſung der Entwürfe an die
auf dem Gebiete der Zölle und Reichsſteuern, abgeſehen Geiſtlicher, der dort bereits ſeit etwa 27 Jahren amtiert, Kommiſſion zur Erreichung einer weiteren Einſchränkung
von beſonders geregelten Ausnahmefällen, unzuläſſig hat wegen ſeiner Amtsführung bereits dreimal vom Kie= des Inſtituts der Schöffengerichte. Der Oberlandes=
ſind
. Der Vorlage, betr. Befreiung von der Verſicherungs= ler Konſiſtorium eine Rüge erhalten, die letzte in etwas gerichtspräſident von Innsbruck, Frhr. von Gall, trat für
pflicht nach § 1232 der Reichsverſicherungsordnung, und ſchärferer Form in der Art einer Verwarnung. Die erſte die völlige Abſchaffung der Geſchworenengerichte ein. Er
dem Antrag Preußens, betr. Ausführung des Börſen= Rüge wurde ihm im Jahre 1908 wegen der Tendenz ſei=unterſtützte den Antrag Pilinski und ſprach ſich im Falle
geſetzes hinſichtlich der Metallbörſe, wurde zugeſtimmt. ner Broſchüre Antiklerikus erteilt. Auf dieſe wie auf der Ablehnung dieſes Antrages für die Ablehnung der
Dem Geſetzentwurf, betr. Aenderung der Gebührenord= eine zweite Rüge, die Anderſen im Jahre 1911 wegen ſei= ganzen Entwürfe aus. Juſtizminiſter Dr. von Hochen=
nung
für Zeugen und Sachverſtändige, wurde in der erſten nes Verhaltens bei der Beerdigung der Ueberreſte einesburger verteidigte die Heranziehung der Laienelemente
durch Einäſcherung beſtatteten Gemeindemitgliedes erhielt, bei der Strafrechtspflege und trat für die Kommiſſions=
und zweiten Leſung zugeſtimmt.
Der Wehrbeitrag. Nach den Beſchlüſſen wobei ihm Uebertretung kirchlicher Verordnungen vorge= vorſchläge ein. Freiherr von Glanz beantragte unter Hin=
der
Budgetkommiſſion wird der Wehrbeitrag aus Ver= worfen wurde, hat Anderſen nicht reagiert. Im Mai und weis auf die Zunahme der Spionagefälle in der letzten
mögen und Einkommen folgende Staffelung erfahren: Juni d. J. nun hat Paſtor Anderſen eine dritte Rüge in Zeit, gemäß dem Beiſpiele Rußlands und Englands, eine
Form einer ernſtlichen Verwarnung erhalten, und zwar verſchärfte Beſtrafung der Spionage. Er erinnerte daran,
A. Wehrbeitrag aus dem Vermögen.
Beitragsfreie Vermögensgrenze: 10000 M., wenn der wegen ſeiner modernen Anſchauungen, vor allem über die daß auch dem Deutſchen Reichstag in den letzten Tagen
Pflichtige ein Einkommen von mehr als 4000 M. hat: Perſon Jeſu, die er in einer Wochenplauderei unter dem ein ähnlicher Geſetzentwurf zugegangen ſei. Landesver=
30000 M., wenn der Pflichtige ein Einkommen von mehr Titel Sonntagsgedanken in der Flensburger Norddeut= teidigungsminiſter General der Infanterie Freiherr von
als 2000 M. bis zu 4000 M. hat; 50000 M., wenn der ſchen Zeitung veröffentlichte. Gegen dieſe Rüge wender Georges begrüßte den Antrag Glanz. Hierauf wurde
Pflichtige ein Einkommen von 2000 M. und darunter hat, ſich Anderſen in einem offenen Briefe an das Konſiſto= die Fortſetzung der Verhandlungen vertagt.
rium Kiel und appelliert an die höhere Inſtanz, nämlich
Der Beitrag beträgt bei einem Vermögen bis zu
Frankreich.
das geſunde chriſtliche Standesbewußtſein.
50000 M. und bei größeren Vermögen
In dem Kampfe um die dreijährige
Eine Erinnerung an den Fall Sohſt.
von den erſten
50 000 M. 0,5 v. H.
Bekanntlich hatte der Kaiſer und König in ſeiner Rede im Dienſtzeit in der Kammer führte Leyques u. a.
den nächſt. angef. od. vollen
50000 0,35
Deutſchen Landwirtſchaftsrat am 12. Februar über ſeinen aus: Man müſſe auf einen kurzen, aber rückſichtsloſen
100000 0,5
, ,
,
300000 0;
. .
, ,
früheren Pächter in Cadinen einige ungünſtige Bemerkun= Feldzug gefaßt ſein. Es ſei zweifellos ein Unglück
,
,
500000 0,ss gen gemacht. Nachdem der Herrſcher über ſeinen Irrtumfür die Welt, daß Frankreich und Deutſch=
1000000 1,1


aufgeklärt worden war, hat er ſofort Gelegenheit genom=land uneinig ſeien. Welch ein Glück wäre
3000000 1,
, ,
5000000 1,4 men, Herrn Sohſt Genugtuung widerfahren zu laſſen. Wie da Einigkeit! (Lebhafter Beifall auf der äußerſten
von den höheren Beträgen
1,5 , ,
ein Berliner Blat hört, hat der Kaiſer und König jetzt Linken.) Eine Verbindung ihres Geiſtes und ihrer Kraft
aus dem ihm vorgelegten, zum Abdruck beſtimmten Steno= wäre ein unſchätzbarer Gewinn der ganzen Welt. Aber
B. Wehrbeitrag vom Einkommen.
Die Abgabe vom Einkommen beträgt bei einem Ein= gramm die Stelle über den Pächter eigenhändig die geſchichtlichen Erinnerungen laſteten auf Frankreich
herausgeſtrichen. Deshalb lautet in dem ſoeben er= mit allen durch Generationen vererbten Pflichten. ( Bei=
kommen
:
bis zu 10000 M. 1 v. H. des Einkomm.,ſchienenen Verhandlungsbericht jener Vollverſammlung fall im Zentrum und auf verſchiedenen Bänken.) Man
des Deutſchen Landwirtſchaftsrats, abgedruckt im Archiv werde zweifellos eine Verſtändigung in der Frage der
von mehr als
10000 M. bis zu 15000 M. 1, v. H. des Einkomm. des Deutſchen Landwirtſchaftsrats, der betreffende Satz Dienſtzeit finden. (Lebhafter Beifall links.) Die Kam=
5000 20000 1,4
nur: Es kommt dazu, daß ein Teil dieſes lebenden In= mer müſſe entſcheiden, ob Frankreich nach dem Wunſche
000 25000 1,s

ventars dazu beſtimmt iſt, ein Vorwerk neu zu beſetzen, des Generals von Bernhardi als europäiſche Macht ver=
28 00
, 30000 1,s ,
,
ſchwinden ſolle. (Lebhafter Beifall rechts, im Zentrum
das ich jetzt in eigene Regie übernehmen will.
30000 35000 2
, ,
und auf verſchiedenen Bänken der Linken.)
000 40000 2,5
40000 50000 3
Der große Eindruck, den die Rede des Miniſter=
Ausland.
0000 60000 3,5
präſidenten Barthou in der Kammer hervorgerufen
Oeſterreich=Ungarn.
60 000 70 000 4
Das Herrenhaus verhandelte heute über die Ge= hat, zeigt ſich auch in den Erörterungen der Preſſe. Alle
70000 80000 4,5
diejenigen Blätter, die für die dreijährige Dienſtzeit ein=
80 000 100 000 5
ſetzesvorlagen zur Reform des Strafgeſetzes.
100000 200000 6
treten, ſprechen die lebhafteſte Befriedigung darüber aus,
, , ,
200 600 500 000 7
Berichterſtatter Hofrat Lammarſch rühmte die Vorzüge daß der Miniſterpräſident ſo entſchieden alle Gegenpro=
500 000 .
des vorliegenden Reformwerkes, welches der öſterreichi=
. . . 3
jekte und etwaige Vermittelungsvorſchläge bekämpft habe.
Nach den Berechnungen des Reichsſchatzamtes würde ſchen Rechtsentwicklung ſich eng anſchließe, dabei aber Der Figaro meint, nach der ſo beſtimmten und mutigen
der Beitrag betragen: vom Vermögen 880 Millionen, vom alles berückſichtige, was in den fremden Geſetzgebungen Erklärung Barthous ſei es die Pflicht des Parlaments,
Einkommen 80 Millionen. Vom Vermögen der Aktienge= brauchbar erſchienen ſei. Die Reform rege eine Indivi= der Regierung Gefolgſchaft zu leiſten und ihre Vorſchläge
ſellſchaften und Kommanditgeſellſchaften auf Aktien würde dualiſierung und Verinnerlichung des Strafrechts an, anzunehmen, um dieſe Erörterungen zu beendigen, die
ſich unter Zugrundelegung eines mittleren Beitragsſatzes ſchränke die Todesſtrafe ſehr ein, führe die bedingte Ent=
zwei
große Nationen in einen ſo gefahrvollen Fieber=
von
etwa 0,95 v. H. ein Wehrbeitrag von 35,246 Millionen laſſung und den bedingten Strafnachlaß in das Geſetz ein,
zuſtand verſetzten.
Mark, rund 35 Millionen Mark und, wenn man noch die begrenze die Bildung von Geſchworenengerichten in Ver=
England.
Abgabepflicht der ausländiſchen Geſellſchaften in Rechnung bindung mit der Einführung von Schöffengerichten uſw.
Unterhaus. Der Abgeordnete King (radikal)
ſtellt, ſchätzungsweiſe rund 40 Millionen Mark ergeben. Juſtizminiſter Dr. v. Hochenburger betonte, die Vorlage
Die Geſamtſumme beträgt alſo eine Milliarde.
bedeute ein Kompromiß zwiſchen der klaſſiſchen Schule fragte, ob beabſichtigt werde, Heinrich Groſſe, der
Zu den neuen Steuervorlagen ſind im und der neuen Schule, indem ſie zugunſten Jugendlicher wegen Spionage verurteilt ſei, freizulaſſen. Mc. Kenna
Reichstag nicht weniger als 111 Petitionen eingegangen.
und Erwachſener, die ſich bisher wohlverhalten haben, erwiderte, die britiſche Regierung würdige wohl die von
Der Verein Berliner Kaufleute und Induſtrieller fordert durch Mittel des bedingten Strafnachlaſſes von dem Ver= der deutſchen Regierung im Falle der drei britiſchen Offi=
des
Waſſers beteiligen, um das Schiff vor dem Untergang Fuß; es war wunderbar, ihm zuzuſehen. Der Schlitten
Aus Kapitän Scotts Tagebuch, zu retten. Der Dienſt wurde in zwei Abteilungen von hielt an und wir ſprangen hinaus. Sogleich war uns
Leutnant Evans organiſiert ſchreibt Scott; wir muß= die Situation klar. Wir waren über die Brücke einer
ck. Im Juliheft des Strand Magazine beginnt die ten mit Eimern arbeiten, und die Leute mühten ſich um Gletſcherſpalte gefahren; der Schlitten hatte auf ihr ange=
Veröffentlichung der Tagebücher des Kapitän Scott, in die verſtopfte Handpumpe. Was für ein verzweifeltes halten, während die Hunde in ihrem Geſchirr in den Ab=
denen
die erſte zuſammenhängende Geſchichte der britiſch= Mittel, das Schiff vor dem Sinken zu bewahren, tatſächlich grund jagten und ſo hängen blieben zwiſchen dem Schlit=
antartiſchen
Expedition von 19101913 erzählt wird. Die ein Verſuch, das Waſſer auszuſchöpfen! Doch. ſofeltſames ten und dem Leithunde. Warum der Schlitten und wie
Darſtellung iſt aus den Aufzeichnungen des Polarforſchers ſcheinen mag, unſere Anſtrengungen waren nicht fruchtlos, ſelbſt nicht in den Abgrund ſtürzten, weiß ich nicht, ich
von Leonhard Hurley geſchöpft und vom Kommander Die Keite der Eimer, vier Stunden lang aufrechterhalten, denke, der Bruchteil eines Pfundes, den wir nehr gewo=
Evans ſorgfältig durchgeſehen. Zahlreiche von Scott auf= zuſammen mit dem Tröpfeln von der Pumpe wurde gen hätten, würde genügt haben, uns hinab zu ſchleudern.
genommene Photographien begleiten und beleben dieſchließlich des Waſſers Herr.: Bei dieſem Abenteuer Wir zogen den Schliten ganz auf die Brücke und machten
Schilderung. Als die erſten Nachrichten von dem tragiſchen wurden nur zwei Hunde und einige Feuerung verloren, ihn feſt; dann guckten wir in die Tiefe des Abgrundes.
Ende Scotts uns erreichten, wurden kurze Auszüge aus und das Schiff erreichte glücklich am 10. Dezember das Da hingen die Hunde in allen möglichen phantaſtiſchen
ſeinen Notizbüchern mitgeteilt aber das Unglüick kam ſo Eis der Antarktik. Bei Kap Evans, in der Nähe des Stellungen, heulten jämmerlich und waren augenſchein=
unerwartet
und ſchien ſo unerklärlich, daß ſo mancher Mount Erebus erfolgte die Landung; alle Vorräte wur=lich furchtbae erſchrocken‟ Die Hunde wurden alle ge=
fragte
ob wohl die ganze Wahrheit bekannt geworden den ausgeſchifft und ſicher aufgeſtapelt. Mit dem Anlegen rettet, aber Scott kletterte ſelbſt 60 Fuß in die Eisſpalte
ſei, ob nicht manches dem Publikum vorenthalten wurde. von Depots in ſüdlicher Richtung verbrachte man faſt hinein, um die letzten beiden zu erreichen,
In den Worten des toten Helden wird man nun die3 Monate, und auch dieſe einleitenden Arbeiten begegne=
Ein andermal gerieten ſie mit ihren Ponys in
ausführliche und volle Wahrheit dieſer ergreifenden Tat ten vielen Schwierigkeiten und unerwarteten Gefahren. ſchwere Gefahr; die Fahrt ging über Eisſchollen, und da=
von
den Anfängen bis zum traurigen Ende leſen können Das größte Hindernis für ſchnelles Forkommen bot der zwiſchen war offenes Waſſer in dem die wilden Wal=
und ſich davon überzeugen, daß Scott mit ſeiner Erklär= weiche Schnee; die größten Gefahren für das Leben der fiſche drohend ſchnauften. Nur mit unendlicher Schwie=
ung
recht hatte derzufolge ſein und ſeiner Kameraden Menſchen und Tiere drohten durch die verborgenen Spal= rigkeit gelang es, die Tiere zu retten; nur ein Pony glitt
Tod auf eine Reihe von unglücklichen Umſtänden zurück= ten, die unmöglich zu erkennen waren, bis ſie unter den bei einem Sprung aus und fiel ins Waſſer. Wir zogen
zuführen iſt, die Menſchenwitz nicht vorausſehen und nicht Füßen erſchienen. Ein aufregendes Abentener von dieſen ihn heraus und brachten ihn auf eine Eisſcholle, rings
abwenden konnte.
erſten Reiſen erzählt Scott: Wir fuhren auf unſern um uns Walfiſche in wilder Aufregung. Das arme Tier
Schon mit der Ausreiſe begann das Mißgeſchick. We= Schlitten. Plötzlich ſchrie Wilſon: Haltet den Schlitten konnte nicht mehr aufſtehen und die einzige Gnade war,
nige Tage nach der Abfahrt von Neu=Seeland am 26. No=an! und ich ſah, wie er mit einem Bein in einer Spalte es zu töten. Während Scott dieſe Anfangsreiſen von
vember 1910, nämlich ſchon am 1. des folgenden Monats, verſchwand. Ich ſprang hinzu, ſah aber nichts. Fünf ſeinem Lager bei Mount Erebus aus unternahm, hörte
geriet die Terra Nova in einen furchtbaren Sturm, der Minuten ſpäter als die Schlittenzüge nebeneinander her= er, daß ſein Rivale Amundſen die Walfiſchbai erreicht
beinahe Schiff und Mannſchaft auf den Boden des Me=liefen, waren plötzlich die mittleren Hunde unſeres Zuges hatte 120 engliſche Meilen näher am Pol. Scott ließ ſich
res geworfen und der Erpedition ein vorzeitiges Endefort. In einem Augenblick ſank der ganze Zug. Paar=aber dadurch nicht bewegen, ſeine Vorbereitungen zu über=
bereitet
hätte. Die Pumpen verſagten, und ſo mußten weiſe kamen uns die Tiere aus den Augen, wobei jedes haſten, ſondern blieb bei der ſorgfältigen Ausführung
die Gelehrten und Forſcher, die ſich auf dieſe Arbeit we=
Paar ſich anſtrengte, feſten Fuß zu faſſen. Osman der ſeiner vorher ſo genau überlegten Pläne.
nig verſtanden, aus allen Kräften ſich an dem Ausſchöpfen Führer, wandte all ſeine Kräfte auf und behielt feſten

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Nummer 149.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Inni 1913.
Seite 3.
ziere gezeigte Milde, und wenn jetzt ein deutſcher Ofizierſſträubende und un ſich ſchlagende Angelagte nach der ſWunſch, eine inernationale Verbindung unter den
hier wegen Spionage verurteilt werde, ſo würde es der Kaſernenwache gebracht, wo er noch weiter tobte und gläubigen Eiſenbahnern herbeizuführen, einen Schritt
britiſchen Regierung viel Vergnügen bereiten, in gleicher beim Zerſchlagen einer Fenſterſcheibe ſich eine Schnitt= vorwärts gebracht. Zu wiederholten Malen gaben die
wunde an der Hand zuzog. Der Angeklagte wurde zu auswärtigen Gäſte ihrer Freude warmen Ausdruck,
Weiſe vorzugehen, wie die deutſche Regierung. Groſſe 5 Wochen Mittelarreſt verurteilt. Der Dragoner unter den deutſchen Eiſenbahnbrüdern weilen zu können
ſei kein Offizier der deutſchen Armee, ſein Strafregiſter Omeiß aus Ober=Erlenbach vom Dragoner=Regiment 23 und ſo herzlich und brüderlich empfangen worden zu
ſchließe eine Verurteilung zu Zuchthaus in Singapore ein, hat am 16. Juni in der Kantine ein von einem ſein. Auch an der ſchönen Umgegend, den herrlichen
weil er falſche Noten in Umlauf geſetzt habe. So könne Kameraden liegen gelaſſenes Portemonnaie mit Juhalt! Waldungen, konnten ſich die Gäſte erfreuen, indem am
ſich angeeignet. Das Geld nahm er zu ſich, während Mittwoch nachmittag ein Ausflug nach dem Oberwald=
dieſer
Fall nicht mit dem Falle der britiſchen Offiziereer das Portemonnaie wegwarf. Als man ihm die Tat hauſe gemacht wurde. Sehr ſchwer war ihnen der Ab=
verglichen
werden.
vorwarf, leugnete er zunächſt, gab aber auf weiteres ſchied am Donnerstag mittag. Nach ihrer Ausſage war
Spanien.
Zureden das Geld heraus. Er wurde zu 16 Tagen ihnen ſelten ein ſo warmer Empfang, eine ſo herzliche
Zu den Kämpfen in Marokko. Die Rif= Mittelarreſt verurteilt.
Aufnahme, eine ſo vorzügliche Verpflegung zuteil ge=
2
In der nichtöffentlichen Sitzung der Stadtver= worden als in Darmſtadt. Es iſt wahr, die Gaſtgeber
leute haben die von ihnen gefangenen Matroſen des ge= ordneten=Verſammlung wurde die Anſtellung des in Darmſtadt haben eine ſeltene Gaſtfreundſchaft gezeigt.
ſtrandeten Kanonenbootes Conchas freigelaſſen und dem Friedrich Günther ais Schutzmann genehmigt.
Die Gäſte fühlten ſich wirklich wohl. Das ſollte auf
Kapitän des Kanonenbootes Recalde übergeben.
D) Von der Techniſchen Hochſchule. Der Diplom= ihren Wunſch auch öffentlich zum Ausdruck gebracht und
Der Ausſchuß der ſozialiſtiſchen Frauen beſchloß einen Ingenieur Hermann Krieger aus Frankfurt a. M. öffentlich Dank geſagt werden. Mit ſolch herrlichen Er=
hat
ſich am 26. Juni an der hieſigen Techniſchen Hoch=lebniſſen konnten die lieben Gäſte wieder mit neuer
Aufruf an alle Frauen Spaniens mit der Aufforderung, ſchule der mündlichen Doktor=Ingenieur=Prüfung im Freudigkeit auf ihren ſchweren und verantwortungs=
gegen
den Krieg in Marokko zu proteſtieren. Bauingenieurfach mit Erfolg unterzogen.
vollen Poſten zurückehren. Die Konferenztage werden
Am 6. Juli ſoll eine Rieſenverſammlung und Kundgebung
Photographiſches Inſtitut der Großh. Techniſchen bei ihnen und bei den Gaſtgebern und Stadtmiſſions=
der
ſozialiſtiſchen Partei erfolgen.
Hochſchule. Am Mittwoch, den 2. Juli, wird eine photo= freunden in dankbarer Erinnerung bleiben.
graphiſche Exkurſion nach Wetzlar veranſtal=
Deutſche oder lateiniſche Buchſtaben? Wie
tet. Die Verſammlung der Teilnehmer am Haupt= aus dem Anzeigenteile d. Bl. hervorgeht, ſoll nächſten
bahnhof erfolgt 7 Uhr 40 Minuten, die Abfahrt nach Wetz= Donnerstag, den 3. Juli, abends, im Hotel Prinz
* Berlin 27. Juni. Wie der Lokal=Anzeiger von lar (über Frankfurt-Gießen) 8 Uhr 1 Minute, Ankunft Karl eine Verſammlung der Freunde deutſcher Schrift
unterrichteter Seite erfährt, iſt die halbamtliche Mit=10 Uhr 25 Minuten; hierauf Beſichtigung der Stadt unter ſtattfinden. Da mit dem Reichstagsbeſchluß im vorigen
teilung, daß ein Beſuch des Kaiſers in Gmun= allgemeiner Führung, dann gemeinſchaftliches Mittageſſen Winter die Streitfrage keineswegs entſchieden iſt, viel=
den
in den nächſten Monaten nicht beabſichtigt ſei, der im Hotel Keſſel, und ſpäter Beſichtigung der optiſchen mehr der ſeit 1985 arbeitende Lateinſchriſtverein ſein
Nachdruck auf dieſe Zeitbeſtimmung zu legen. Man Werkſtätten E Leitz. Hierauf Photographieren in Wetzlar. Ziel mit verſtärkten Mitteln zu erreichen ſucht, ſo ſind
will falſchen Schlußfolgerungen vorbeugen wenn der 7 Uhr 5 Minuten erfolgt die Rückfahrt nach Darmſtadt, alle Freunde und Freundinnen der deutſcheu Schrift,
Kaiſerbeſuch etwas ſpäter als in der Preſſe angegeben Ankunſt 9 Uhr 41 Minuten.
einerlei ob Mitglieder der Vereinigung oder nicht, bei
wurde, erfolgt.
* Dienſtiubiläen. Herr Profeſſor Dr phil. Weller, der Beratung erwünſcht. Von den in den letzten
Vorſtand des chemiſchen Unterſuchungsamtes, hier begeht Jahren geſchaffenen neuen Druckſchriften werden Proben
am 1. Juli d. J. die Feier ſeines 2jährigen Dienſtiubl= gegeben.
Stadt und Land.
läums, was gewiß viele Kreiſe intereſſieren wird, zumal
Im Intereſſe möglichſt frühzeitiger Inangriff=
Darmſtad:, 28. Juni.
genannter Herr ſowohl bei den hieſigen als auch bei vielen nahme der Arbeiten zum weiteren Ausbau der
auswärtigen Behörden und Körperſchaften eine ſehr be= Fernſprechanlagen iſt es erforderlich, daß die An=
-g. Strafkammer. Wegen zweier ſchwerer Ein=kannte Perſönlichkeit ſein dürfte.
meldungen neuer Fernſprechanſchlüſſe ſpäteſtens
bruchsdiebſtähle hatte ſich geſtern der bekannte
Am 1. Juli feiert Herr Zugführer Adam König,bis zum 25. Juli den Kaiſerlichen Telegraphen=
Offenbacher Anarchiſt Schloſſer Eiſenreich vor der hier Kaſinoſtr. 30, ſein 25jähriges Beamten=anſtalten vorliegen. Verſpätet angemeldete An=
Strafkammer zu verantworten; wegen Hehlerei und Be=
jubiläum
. Bereits über 30 Jahre hat er in voller ſchlüſſe, die infolgedeſſen außerhalb des Bauplans nur
günſtigung der Gaſtwirt Friedrich Sommer, ebenfalls körperlicher Geſundheit den Fahrdienſt verſehen. Er wurde mit Mehraufwendungen (z. B. durch beſondere Ent=
von
Offenbach. Beim Schuhmacher Max Streitmann in 1888 als Schaffner und 1892 als Zugführer bei der ehe= ſendung einer Baukolonne uſw.) herzuſtellen ſind, werden
Offenbach war am 30. Mai 1912 eingebrochen worden, maligen Main=Neckarbahn angeſtellt. An Ehrungen dürfte in dem laufenden Bauabſchnitt nur dann ausgeführt,
wobei die Einbrecher Stemmeiſen und falſche Schlüſſel
wenn die Antragſteller zu den entſtehenden Mehrkoſten
benutzten. Es fielen ihnen 300 Mark bares Geld, eine es dem hier ſehr beliebten Beamten gewiß nicht fehlen.
Im Silberkranz. Sonntaa, den 29. Juni, feiert einen Zuſchuß von 15 Mk. leiſten oder wenn dieſe
Uhr mit Kette und Schmuckſachen im Werte von 200 Mark Herr Kaufmann Hermann Deutſch, langjähriger Mehrkoſten den Betrag von 30 Mk. überſteigen, den
in die Hände. Man konnte zunächſt eine Spur von den Prokuriſt der Firma E. Merck, das Feſt der Silbernen wirklich aufgewendeten Koſtenbetrag erſtatten.
Einbrechern nicht entdecken. Erſt ſpäter ſtellte man feſt, daß Hochzeit.
* Deutſchvölkiſcher Turnverein Jahn. Für die
die geſtohlene goldene Uhr mit Kette in Frankfurt ver=
Kleinbrauereibetrieb. Man ſchreibt uns: In welch Schülerabteilung des Vereins iſt am nächſten
ſſetzt war. Man ermittelte, daß dies der Wirt Sommer ruinöſer Weiſe die neuzeitliche Geſetzgebung auf die Eri= Sonntag zur Erinnerung an den Befreiungskampf vor
war; dieſer leugnete zunächſt, die Uhr von Eiſenreich er=ſtenz der zum vielgeſchützten‟ Mittelſtand gehörigen Ge= 100 Jahren, beſonders zum Andenken der Lützower Frei=
halten
zu haben. Als ihm weiteres Leugnen nutzlos er= werbe einwirkt, zeigt ein Vorgang, der ſich ſoeben mit den ſchar. beim Kohlberg eine Waldfeier vorgeſehen.
ſchien, gab er dann zu, die Uhr von Eiſenreich zum Ver= von jeher wegen ihres vorzüglichen Stoffes hoch ange= Dieſe wird in gewohnter ſchlichter Weiſe beginnend mit
ſetzen erhalten zu haben, will aber nichts von dem Verdacht ſehenen Kleinbrauereien vollzieht. Durch die erorbitante Schauturnen der Schüler bei Geſang völiſcher Lieder und
des Diebſtahls gewußt haben, der auf Eiſenreich ruhte. Belaſtung mit der im Jahre 1909 bei der Reichsfinanz= heiteren Spielen vor ſich gehen. Die Eltern der Schüler,
Dieſer war unterdeſſen in Bamberg verhaftet, und er reform eingeführten Brauſteuer war vor einiger Zeit be= beſonders auch Freunde echt deutſcher Jugendpflege ſeien
wurde bereits wegen anderer ſchwerer Einbrüche zu 5 reits der Beſitzer der ſeit mehr als fünfzig Jahren be= auf dieſe einzigartige Veranſtaltung aufmerkſam gemacht,
Jahren Zuchthaus verurteilt. Er leugnete ebenfalls an= ſtehenden Brauerei Erker in der Bleichſtraße genötigt, da hier Gelegenheit geboten iſt, eine Anzahl jugendlicher
fangs, die Uhr dem Sommer gegeben zu haben; ſpäter ſeinen Brauereibetrieb einzuſtellen, woran wohl auch teil= Turner bei ernſter Betätigung und munterem Treiben zu
geſtand er dann ein, er habe ſie von einem Unbekannten weiſe die Verlegung der Perſonenbahnhöfe mit Schuld beobachten und hierbei die Sonderart, dieſer Jugender=
gekauft
. Weiter wurde dem Angeklagten E. ein anderer trägt. Nunmehr wurde auch die einige hundert Jahre alte ziehung zu erfaſſen und zu würdigen. (Näheres in der
ſchwerer Einbruchsdiebſtahl zur Laſt gelegt. Er hatte aus Brauerei in der Schloßgaſſe früher unter dem Namen Anzeige)
einer Filiale von Latſcha in Offenbach mittels Einbruchs Schloß=Appel weithin bekannt und berühmt durch
Mozart=Verein. Wegen andauernd ungünſtiger
zirka 20 Wüeſte und 36 Mark bares Geld geſtohlen. Hier lihr Dier das ſeine vorzügliche Beſchaffenheit dem WaſſerWitterung iſt die Abhaltung des für morgen ange=
behauptete
er, er habe die Würſte in einem Eiſenbahn= des im Haus befindlichen Goldenen Brunnens verdan= kündigten Sommernachtfeſtes auf Samstag, den
wagen gefunden. Eiſenreich, der im Unterſuchungsgefäng= ken ſoll, außer Betrieb geſetzt. Wie wir hören, ſoll ſich 19. Juli verſchoben worden.
nis durch mehrere Kaſſiber an Freunde ſeine Schuld ver= die Großbrauerei Diſchinger (Hanauer Hof) die beiden
* Mainzer Flottenfahrt. Die Anmeldefriſt für die
raten hatte und die Verhandlung auf alle Art und Weiſe durch die Ungunſt der Zeiten zur Aufgabe gezwungenen von der Kreisgruppe Mainz des Deutſchen Flotten=
in
die Länge zu ziehen verſuchte, wurde zu einer Geſamt= Unternehmen angegliedert haben, die nun nur mehr die vereins veranſtaltete Flottenfahrt (Lübeck=Kiel= Hamhurg=
ſtrafe
von 6 Jahren Zuchthaus verurteilt. Som= dazu gehörigen Wirtſchaften weiter betreiben laſſen wird. Friedrichsruh=Helgoland vom 16. bis 23. Juli) läuft in
mer erhielt wegen Begünſtigung eine Geldſtrafe von 50
* Ueber die Tagung der chriſtlichen Eiſenbahner kürzeſter Zeit ab. Baldige Anmeldung iſt ſehr ratſam.
Mark, die mit 10 Tagen Haft zu verbüßen ſind. Die 10 ſchreibt man uns: Das waren wieder Tage der inneren Reiſepläne durch die Kreisgruppe Mainz, Profeſſor
Tage gelten durch die Unterſuchungshaft als verbüßt. Er Sammlung und Ergnickung für die lieben Eiſenbahner, Kraemer, Rheinalle 26. Die Mitbenutzung des
erkennt die Strafe an, Eiſenreich will ſich die Sache noch die zu ihrer 14. Hauptverſammlung aus allen Teilen Sonderzuges kann einer beſchränkten Anzahl von
Deutſchlands in Darmſtadt zuſammengekommen waren! Leuten, die nur nach Hamburg oder Lübeck wollen, bei
überlegen.
. Kriegsgericht. Vor dem Kriegsgericht hatte ſich Schon am Begrüßungsabend war der Stadtmiſſions= ſofortiger Anmeldung gegen Erſtattung des
der Musketier Anton Breitenbach vom Infanterie=ſaal in der Mählſtraße von etwa 200 Gäſten beſetzt. Sonderzugpreiſes, etwa die Hälfte des gewöhn=
Regiment Nr. 118 wegen unerlaubter Entfernung, Das Thema: Jeſu Sinn in Beziehung auf das tägliche lichen Preiſes, gewährt werden.
Widerſtandes und Beſchädigung von Dienſtgegenſtänden Leben wurde an den beiden Konferenztagen nach allen
8 Unfall. Am Donnerstag nachmittag gegen 6 Uhr
zu verantworten. Der Angeklagte, der ſchon wiederholt Seiten beleuchtet und dabei klang und drang derwurde in der Kirchſtraße eine auswärtige Botenfrau von
vorbeſtraft iſt, war am 7. Juni nach Offenbach beur= Wunſch immer lauter hindurch Jeſu ähnlicher zu werden. einem Radfahrer umgefahren. Die Frau kam zu Fall
laubt. Da er nicht wiederkam, ſolte ihn ein Gefreiter An den beiden Evangeliſationsabenden war der Saal und trug eine Verletzung am Hinterkopfe und Haut=
holen
. Dieſer traf den Breitenbach auch, B. weigerte gedrängt voll und man körte eine klare Botſchaft des abſchürfungen am Arme davon.
ſich aber. mitzugeben. Mit Hile eines inzwiſchen Epangeliums. Durch die Anweſenheit von Delegierten
§ Feſtgenommen wurde ein 42 Jahre alter Schuh=
bazugekommenen
Schutzmanns wurde der ſich heſtig aus London, Edinburg, New=York iſt der langgehegte macher aus Guſtrow, welcher von Homburg v. d. H.
enden G, e e ese Geteweicher von Homburg v. 5. 8.
Eine Erinnerung an Lilieneron. mir, höchſt ernſt über meine linke Schulter den kommen= gönnend, halb begreifend. ha er ſchwelgt in ihren
den Ereigniſſen geſpannt entgegenſehend. War ſie doch Armen! Wann iſt ſie da? Zerreißt ſie mir die Porter=
Von Hugo Andreſen=Wörishöffer, Frankfurt. feſt davon überzeugt, ein Geiſteskranker käme zu mir. ſtunde?
Nach ruek verhoten.
Bei mir eintretend, machte er, halb in der Zimmertür,
Nein, mein lieber Vetter, nein, morgen! Morgen!
Das Mädchen gab mir eine Karte, die der Poſtbote halt, ſah Dora an nun, wie Lilieneron eben ein hol= Morgen! Ha jetzt wieder hell, ganz anderer Laut;
eben für mich gebracht hatte, und verſuchte ein Lächeln, einſteiniſches hübſches Mädchen anſehen konnte, zeigte ihr fluchartig, zornig angriffsluſtig: Ha morgen! Warten,
kleines zu verbergen. Ich gehöre zu jenen unglücklichen, ſein gutes, gutes, herzgewinnendes Lächeln und rief: Du warten, warten! O, dreimal infames Wartenmüſſen. Jetzt
die ſich einem hübſchen, ſauberen Dienſtmädchen gegen= kommſt direkt von Island. Huchoo, und haſt ſie dir dort komm aber mein Teurer, ſonſt überfällt uns noch zu guter=
über
total waffenlos fühlen und darum kann bei mir von einem Felſen geraubt, was ?u
letzt eine Unangemeldete, weißt Du? Eine Unangemeldetel,
ein Dienſtmädchen lächeln.
Endlich war in des Mädchens Bruſt Ruhe eingezogen, das ſind die gefährlichſten! Die lieben Türhüterinnen durch
Geſing nie iſt es mir begreiflich geworden, was nachdem ſie ihn in meinem Zimmer ſah, unſere Hände Wintertage und Hundstagsglut. Komm, komm. mein
das ein Lebenlang nur von Grog und vaterländiſchem noch immer ineinander. Und als Lilieneron dann eines Alter!
Tabak bewegte Gehirn des Eckernförder Fiſchers, dem Tages wieder vor der ihm öffnenden Rieſin ſtand, und ihr
Und ſchon im Hinausgehen wendet er ſich um und
ſonnverbrannten, biedern Vater dieſes Mädchens auf den ſofort, noch auf dem Korridor, mit tralalalalaaga eine ſieht mich meinen Brief zerreißen und in den Ofen werfen.
Gedanken gebracht hat, ſein rothaariges Kind Geſina zu Blume und ein Stück Schokolade übergab, da gehörte auch Aber da! Jetzt hatte er doch noch Zeit, um mir ſeine War=
taufen
. Wie uns Männern beim Eintritt ins preußiſche Dora zu dem großen Kreis ſeiner Verehrer.
nungsrede zu halten.
Heer die Wohltat des Geimpftwerdens noch einmal zuteil
Alſo, ſie gab mir heute lächelnd die Karte, die er mir
Allmächtiger; was machſt Du da? Na, ia, mein Al=
wird
, ſo mußte Geſing es hinnehmen, daß ich ſie umkauſte geſchiet hatte Herrn Aſſurbannipal Hugo Andreſen, ter. Du wirſt noch was erleben! So in den Ofen mit den
in demſelben Augenblick, als ich aus ihrem Munde dieſen Großhandelsherr und Flottenbeſitzer. Villa Trotz. Ham= Schnipfeln? Er brennt ja nicht! Na, ja; as Vou like it,
Namen hörte, der bei mir bis zu dieſer Minute die Vor= burg. Placa de la salada brillante (Eimsbüttlerſtraße Huchoo! Das machte ich denn doch, denn doch etwas an=
ſtellung
einer ganz verblaßten, halb gelben, langen, ekel= Nr. 9).
ders; etwas anders Bitte in ſiebzehn Myriaden Fetzen
haften Tante auslöſt, die viel Geld zu vererben hat und
So ſtands auf der Adreſſe. Die großen eigentümlichen zerreiße Deine Liebesbriefe, und dann dieſe ins helle
mit der man ſich ſehr ſchlecht ſteht.
Buchſtaben kannte Dora längſt und ſämtliche Momente, Feuer. Anders gehts ja nicht:; Du wirſt an nich denken,
Eine mächtige Figur hatte Geſina; und bei der ſel= die ſie mit ihm erlebt hatte, tauchten auf in ihr und ſie mein Junge. Aber jetzt komm. Machſt Du das im Som=
tenen
Größe war ſie doch ganz proportioniert. Ein ſtar= lächelte. Lächelte, als kleines, beſcheidenes Ausdrucksmit= mer genau ſo? Mein Gott, hüte Dich wenigſtens vor
kes hübſches Geſicht, umrahmt von viel ſchön=rotem Haar. tel für das, was ſie empfand für Liliencron, den Herzen= den Sommeröfen, Du Ahnungsloſer, ſie liegen ja vier
Ein echtes Weib vom nordiſchen Strand; und ſowas muß gewinner, und dem ſie Worte weder geben konnte, noch Monate brach. Und da ſtopft Du ja nach und nach tauſend
durfte.
nur Dora heißen.
Geheinmiſſe hinein; ich warne Eure Ahnungsloſigkeit, ich
Und Dora gab mir lächelnd meine Karte. Warum?
Ich las weiter: Heute (Montag, den 10. Dez.), komme warne! Ich ſage Dir die alten Stubenfrauen, die Kehr=
Als mein Vetter Liliencron eines Tages an meiner Tür ich zu Dir, um 11411 Ich will noch einmal mit Dir ein weiber, die reißen dieſe Schnipſel mit fanatiſchem Behagen
geklingelt hatte und Dora ihm zum erſten Male gegen= Glas Porter trinken alter Junge, Huchoo. bevor Du Deine in ihre Schürzen und ſetzen ſie mit unerhörter, un er- hör=
überſtand
, erſchrak ſie; denn noch bevor Liliencron mit diesjährige (o heiliger Wuſtmann!) Reiſe nach Indien ter Frauengeduld durch Monate und Jahre neugierig zu=
einem
Wort nach mir gefragt hatte, hatte er ſchon mit ſei= antrittſt. Grüße den Radſcha auf das artigſte von mir. ſammen, bis der Teufelstag da iſt, und ſie können Die
ner kräftigen, hellen Stimme jenes: Ha! hervorgeſtoßen, Suche ſein Herz zu gewinnen für die hungernden teutſchen grinſend zähnefletſchend, all Deine Amouren auf den Tiſch
das alle, die ihn kannten, von ihm oft gehört haben, als Tichter. Bleibt der Nabob ungerührt, ſo ſieh zu, im Laufe legen. Entſetzlicher Gedanke! bah! Entſetzlich! Ganze Ge=
den
fröhlichen, kecken Vorreiter ſofort folgenden Entzückens. der Unterhaltung (ſprichſt Du ſchon perfekt indiſch?)
ſchlechter haben dieſe Ofenbeſtien ſchon um ihr Glück ge=
Ha, alſo drang es in Doras Ohr; Ia bella Valkpra ihm einige Diamanten vom Saume zu pflücken! Alſo: bracht, indem ſie die zuſammengeklebten Fetzen eines Tages
blonde Rieſin Brunhilde Hagen naht‟ und Li= um 141 Huchool Ewig der Deine A. K. (alter Kerl).
der Frau auf den Frühſtückstiſch legten. Entſetzlich! Und
Mit dem Glockenſchlag war er natürlich da. Juſt was ſtand in den Briefen? Was wars? Immer derſelbe
liencrons gelbes Spazierrohr hob ſich gegen die verwirrte
Türöffnerin in Schwertauslage. Iſt er zu Hauſe?
hielt ich einen Brief von ihr in Händen und durch= Wiſchwaſch! Mine, Trine Stinel Immer dasſelbe, uralte
Aber das hatte Dora gar nicht mehr abgewartet. Und haſtete die Zeilen.
Gewäſch von der ewig alten, ewig neuen netzewerfenden,
Ha, kam es wieder begleitet von ſeinem ſchel= verfluchten, ha, nicht zu bezwingenden
es war auch nicht nötig: denn ich hate die geliebte Stimme
des geliebten Menſchen ja ſofort erkannt und ſtand ſchon miſchen Lächeln, hervor: ha, gedämpft, verhalten und

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Nummer 149.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Jnni 1913.
Seite 4.
Egelsbach, 27. Juni. Der Geſangverein Sän=
wegen
Strafpolſtreckung ſeäbrieſlich verſolgt wird, und ſ Erfahrungen, gepaart mit einer guten Aufaſſungsgabe
ein 35 Jahre alter Mann aus Bochum, welcher von und gründlichen Beobachtung der Verhältniſſe, verſtanden, gerluſt=Egelsbach begeht am 28., 29. und 30. Juni d. J.
ſein 25jähriges Jubiläum. Vom Feſtausſchuß iſt die Ver=
der
Staatsanwaltſchaft Hagen wegen Urkundenfälſchung die Firma weiter zu entwickeln.
Die Einrichtung geeigneter maſchineller Anlagen für anſtaltung aufs beſte vorbereitet. Der feſtgebende Ver=
verfolgt
wird.
die Reinigung der Samen, die von Jahr zu Jahr ver=ein iſt in der Umgebung beſtens bekannt und werden des=
* Kinotheater. Man ſchreibt uns: Reſidenz=größert und verbeſſert wurden die Errichtung eines halb auch viele auswärtige Gäſte zum Feſt erwartet.
B. Leeheim, 26. Juni. Geſtern nachmittag wurde in
theater am weißen Turm. In erſter Linie iſt wohl das eigenen Laboratoriums zur Prüfung der Saaten nebſt
Senſationsdrama von der Nordiſchen Film=Komp. Ge= vielen anderen geſchäftlichen Reformen, ſind Werke des der Nähe des Bensheimer Hofes von Herrn Gärtner
kreuzte Klingen in 2 Akten zu nennen. Die Schärfe der Jubilars im Laufe der Jahre. Aber nicht allein auf die= Melchior und Monteur Wächter ein Prachtexemplar
ſem Gebiete, ſondern namentlich auch in der Kleng= und von einem Buſſard, der auf Haſen Jagd machte, er=
Bilder, die Handlung und Spiel der obengenannten Firma Waldſamen=Induſtrie (eine beſondere Spezialität des legt. Der Raubvogel hat eine Flügelſpannweite von
ſind vorzüglich. Neben dieſer Vorführung ſehen wir noch Hauſes Appel) hat Herr Heyn ganz Bedeutendes geleiſtet. über einem Meter.
das große vaterländiſche Filmſchauſpiel Aus Deutſchlands So hat er ſchon vor einem Jahrzehnt die Wichtigkeit der
Kelſterbach, 27 Juni. Der Schloſſer Popiolek, der
Ruhmestagen 1870/71. Der große Film iſt ſo geſchickt Provenienzfrage in Kiefernſamen, d. h. der Verwendung in der Diebſtahls= und Hehleraffäre zu 6 Mo=
gemacht
, die Darſteller ſo glücklich gewählt, daß man meint, nur deutſchen Kiefernſamens in deutſchen Forſtkulturen,
die alten Helden dieſer großen Zeiten wieder auferſtan= erkannt und wurde ſo ein tätiger Mitarbeiter dieſer neu= naten Gefängnis verurteilt worden war, iſt geſtorben.
Hier fiel der 8 Jahre alte Sohn des Bürgers Mich.
den zu ſehen. So bemerken wir König Wilhelm in Ems, zeitlichen Richtung, die allerdings nicht allein für die
die Kämpfe bei Wörth. Spichern, St. Privat, Sedan, König Forſtbewirtſchaftung, ſondern auch namentlich für die Schalle in den Main und ertrank.
Mainz, 27. Juni. Der Denkmalrat für das
Wilhelm mit Napoleon vor Schloß Bellevne die Kaiſer= Klenganſtalten weſentliche Umwandlungen hervorrief und
proklamation zu Verſailles, und Bismarck, Moltke, Kron= für die letzteren ſchwierige Anforderungen brachte mit Großherzogtum Heſſen trat am Donnerstag in
prinz Friedrich uſw. Auch die anderen Darbietungen deren Erfüllung zum Wohl und zur Förderung des deut= Mainz zu einer Tagung zuſammen. Die Zuſammenkunft
ſorgen dafür, daß das Programm als ein ganz erſtklaſſiges ſchen Waldes der Jubilar muſtergültig hervorgetreten iſt. galt in erſter Linie den Herſtellungsarbeiten am Dome zu
bezeichnet werden kann. (Siehe Anzeige.)
Union=Seine vielfachen Aufklärungen in Forſtzeitſchriſten, ſowie Mainz, die nach eingehender Erläuterung und Beſprech=
theater
(Kunſtlichtſpiele Rheinſtraße 6). Troßdem die ſeine Dentſchriſt, die eifrig für die Provenienzfrage ein=ung durch den Denkmalrat beſichtigt würden. Daran
Leitung des Uniontheaters dem minderbemittelten Publi= treten, ſind in Fachkreiſen wohlbekannt; auch ſind ſeine in reihte ſich die Sitzung an. Den Schluß bildete nachmittags
kum dädurch entgegenkam, daß ſie außer dem ſeitherigen den letzten Jahren eingerichteten Verſuchsgärten und die Beſichtigung des Kurfürſtlichen Schloſſes in Mainz
3. Platz noch einen beſonderen Platz zum Preiſe von 19 =felder zur Beobachtung des Wachstums und der Pro= und ſeiner Sammlungen.
Pfennig abgibt, erfährt die Gediegenheit des Programms ventenzunterſchiede der Pflanzen, namentlich der Kiefern=
Mainz, 27. Juni. In dem Prozeſſe hieſiger Militär=
nicht
den geringſten Abbruch. So läßt das in den nächſten pflanzen, beſonderer Erwähnung wert.
kreiſe gegen einen hieſigen Rechtsanwalt es handelt
Tagen vorgeführte Programm an Reichhaltigkeit nichts zu
Dieſe bedeutungsvollen und für die Forſtwiſſenſchaft ſich um eine Reſerveoffizierswahl und ihre Folgen iſt
wünſchen übrig. Drei vorzügliche Dramen vertreten den und Forſtwirtſchaft einſchlagenden Arbeiten hatten die eine überraſchende Wendung eingetreten. Kurz vor den
ernſten Teil, von denen wiederum das prächtig kolorierte Berufung des Herrn Kommerzienrats Heyn zum prakti= vier Verhandlungstagen wurden plötzlich vom Kaiſer=
Drama Der letzte Gang, das in der italieniſchen Finanz=ſchen Bevater in die Samenkommiſſion des deutſchen Forſt=lichen Kabinett in Berlin die Prozeß=Akten
welt ſpielt, den erſten Platz einnimmt. Exotiſchen Charat= wirtſchaftsrates zur Folge, worin er als ſehr tätiges Mit=eingefordert. Wie man von zuverläſſier Seite hört,
ters ſind die Dramen Die junge Indianerin und Der glied wirkt. Das Syſtem der Kontrollklengfirmen des läßt ſich der höchſte Kriegsherr über die einzelnen Pha=
Bräutigam der Geiſha‟. Den humoriſtiſchen Teil beſtrei= deutſchen Forſtwirtſchaftsrates hat er mit ins Leben ge= ſen des Prozeſſes Bericht erſtatten und behält ſich die end=
ten
die reizenden Humoresken Fritzchen handelt mit Gips= rufen und damit der Privatklenginduſtrie wieder einen gültige Entſcheidung vor. Das Eingreifen des Kaiſers
figuren mit dem 10jährigen Abelard in der Hauptrolle ſicheren Abſatz ihrer Produktion in deutſchem Kiefernſamen in dieſe Reſerveoffiziersaffäre geht auf einen Entſchluß
und Der Schleier der Schönheit. Auch die reizende Ko= und die ihr gebührende Stellung gegenüber der Forſtwirt= zurück, den der oberſte Kriegsherr unter dem Eindruck der
mödie Die Dollarkönigin dürfte vielen Gefallen ſinden. ſchaft errungen. Die in den Jahren 1900/03 beſtandene Klagen von Katholiken über Willkürlichkeiten bei der
Eine vorzügliche Naturaufnahme die zu den Ruinen der Vereinigung deutſcher Klenganſtaltsbeſitzer hat Herrn Wahl faßte, wonach alle derartigen Vorkommniſſe ihm
ägyptiſchen Tempel führt, und der Uniontheater=Wochen= Kommerzienrat Heyn zum Vorſitzenden gehabt: außerdem vorgelegt werden müßten. Nicht weniger als 43
bericht ergänzen das reichhaltige und großſtädtiſche Pro= gehört er ſchon ſeit Jahrzehnten dem Ausſchuß der Ver=ſtädtiſche Beamten wohnen in auswärtigen=
einigung
deutſchen Samenhändler, Berlin, an uſw. Im Orten und ein großer Teil davon 23 Stunden von
gramm.
Jahre 1905 wurde dem Jubilar von Sr. Kgl. Hoheit dem Mainz entfernt. Durch eine Verfügung des Overbürger=
* Konzertveranſtaltungen. Ludwigshöhe. Wie Großherzog der Charakter als Kommerzienrat verliehen. meiſters, die die Genehmigung der Stadtverordneten
im Anzeigenteil erſichtlich, enthält das morgige Konzert
Seine ſtarke geſchäftliche Inanſpruchnahme ließ ihm fand, ſollen die Beamten veranlaßt werden, im Dienſt=
der
Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61 nur gern keine größere perſönliche Beteiligung in der Oeffentlichkeit bezirke der Stadt ihre Wohnung zu nehmen. Es wurde
gehörte Muſikſtücke. Bei ungünſtiger Witterung findet zu, wenngleich er auch einige Jahre die Präſidentſchaft hervorgehoben, daß die ſteuerzahlenden Geſchäftsleute
das Konzert im Saale ſtatt und wird das Programm mit des Gartenbauvereins Darmſtadt führte und rührig zu und Hausbeſitzer ein Recht darauf hätten, daß die ſtädti=
Streichmuſik ausgeführt. Beim heutigen Konzert der Ka= deſſen weiterem Gedeihen gewirkt, ſowie ſich an vielen ſchen Beamten in Mainz wohnten. Die proviſo=
pelle
des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61 enthält das Pro= Kunſt= und gemeinnützigen Beſtrebungen ſeiner Vaterſtadt riſche Kläranlage in der Nähe des früheren Rhein=
gramm
eine ganze Abteilung Ouvertüren (des deutſchen hervorragend betätigt hat. Mit Genugtuung kann Herrtors iſt fertig und wird heute in Tätigkeit geſetzt
Volkes Lieblingsouvertüren), Außerdem wird auf Origi= Kommerzienrat Heyn, der demnächſt in ſein 55. Lebens=werden. Die Anlage, die auf einer Fläche von 50 000
nal=Aidatrompeten der Triumphmarſch a. d. Op. Aida jahr eintritt, auf die 25 Jahre ſeiner geſchäftlichen Tätig= Quadratfuß errichtet worden iſt, koſtet ohne Bauplatz
zur Aufführung gebracht. (Siehe Anzeige) Schützen=keit als Beſitzer der Firma Conrad Appel zurückblicken, 60 000 Mark und wird für 15 Jahre den Bedürfniſſen der
hof. An Sonntag und Dienstag finden wiederum welche er in ihren Spezialitäten zu einer Weltfirma erſten Stadt genügen. Die Einrichtung iſt mechaniſcher Art,
zwei große Konzerte der Kapelle des Großh. Heſſ. Ranges und beſten Rufes geführt hat. Es ſeien ihm an während eine Reihe anderer Städte das weniger empfeh=
Feldart.=Regts Nr. 61 (größerer Teil) unter Herrn Ober= ſeinem Jubiläunstage die beſten Wünſche dargebracht. lenswerte Syſtem der biologiſchen Klärung eingeführt
muſikmeiſters M. Weber perſönlicher Leitung ſtatt. Beide Möge es ihm bei weiterer zufröedenſtellender Geſundheit, hat. Der Klärungs=Prozeß geht in folgender Weiſe
Progeamme enthalten abwechſlungsreiche Muſik: Sonntag geiſtiger Friſche und ſeitheriger Schaffenstüchtigkeit ver=vor ſich: Die ganze Maſſe wie ſie dem Kanalnetz ent=
Paul Lincke=Abend: Dienstag Opereten= und Liederabend. gönnt ſein, ſeinem Hauſe als bewährter Leiter noch eineſtrömt, wird in einen mächtigen Behälter geleitet, deſſen
Bei ungünſtiger Witterung Sonntag Streichkonzert im Reihe von Jahren vorzuſtehen.
Sieb nur Beſtandteile unter 2 Millimetern durchläßt. Dieſe
Saale. (Siehe Anzeige.) Am Sonntag findet wiederum
Da anläßlich des nächſtjährigen 125jährigen Beſtehens feſte Maſſe wird durch ſechs große, ſich ſtändig von unten
in dem prachtvollen Platanengarten des Reſtaurants der Firma eine angemeſſene größere Feier in Ausſicht zu nach oben um ihre Achſen duehende Kugelbürſten gerei=
Stengel=Schmitt, gegenüber dem alten Bahnhof, ein nehmen iſt, wird Herr Kommerzienrat Heyn, wie wir nigt und dann in einen Elevator geworfen, von wo aus
großes Gartenkonzert ſtatt. Das Konzert beginnt hören, ſeinen diesjährigen Ehrentag nur im engſten Kreis ſie per Achſe auf die Lagerfelder bei Budenheim beför=
um
4 Uhr nachmittags. Der Eintritt iſt frei. Wie aus und mit ſeinen Mitarbeitern feſtlich begehen.
dert wird, während die Flüſſigkeit nach dem Rhein
dem Anzeigenteil erſichtlich, finden die Konzerte in Zukunſt
ſtrömt.
bei ungünſtiger Witterung im großen Dichterſaale ſtatt.
Worms, 27. Juni. Ein hoffnungsvoller 12jähriger
Auerbach, 27. Juni. Für das am Sonntag im
großartigen Stile ſtattfindende Burgfeſt werden um= Gymnaſiaſt aus der Umgebung hatte Kirſchen ge=
faſſende
Vorkehrungen getroffen. Es werden den Be=geſſen und darauf Waſſer getrunken. Es
Jubiläum des Kommerzienrats Ludwig Heyn. ſuchern die manniafachſten Unterhaltungen geboten wer= ſtellten ſich bald heftige Schmerzen ein und im Verlauf
-r. Auch weitere Kreiſe dürfte es intereſſieren, daß den. Von ganz beſonderer Anziehungskraft auf die Be= einer Stunde ſtarb der Junge. Möge dieſer tief=
am
1. Juli d. J. Herr Kommerzienrat Ludwig Heyn ſein! ſucher von nah und fern wird die bengaliſche und bedauerliche Todesfall der Allgemeinheit erneut zur
G5jähriges Jubiläum als Inhaber der Firma Conradelektriſche Beleuchtung der ganzen Burg=Warnung dienen.
ruine ſein. Zuerſt erſtrahlt die Burg auf einen Kano=
Bingen, 27. Juni. Mit dem Bau der Rhein=
Appel begehen wird.
nenſchuß hin in bengaliſchem Grün= und Rot=Feuer; ein brücke bei Bingen wird es jetzt Ernſt. Die Bohrun=
Bekanntlich iſt Darmſtadt ſchon ſeit vielen Jahrzehnten zweiter Kanonenſchuß gibt das Zeichen zur einſetzenden gen, die bisher an den beiderſeitigen Rheinufern bei
der Sitz eines ausgedehnten Samenhandels und nament= elektriſchen Beleuchtung der Zinnen, Fenſter, Türen und Gaulsheim=Kempten und oberhalb Rüdesheim vorgenom=
lich
Waldſamengeſchäfts, welches im benachbarten Gries= Umfaſſungsmauern. Im Verlauf des Burgfeſtes wird
heim ſeinen Urſprung hat. Dort iſt 1789 durch den Ur= auch ein großer Zeppelin=Luftkreuzer ſeinen Aufſtieg men wurden, ſind ihrem Abſchluſſe nahe. Zu Anfang
großvater des Jubilars die Firma begründet worden; vom Schloß nehmen und eine Fernfahrt antreten. Eine!Juli wird in Bingen ein Baubureau errichtet,
dieſe wurde 1856 von deſſen Geſchäftsnachfolgern für Kinderpolonäſe am Nachmittag, ſowie eine Fackelpolonäſe dem ein Regierungsbaumeiſter der Eiſenbahndirektion
größere Ausdehnung nach Darmſtadt verlegt. Mit Ueber= am Abend, ſchließlich um 11 Uhr ein gemeinſamer Abſtieg Mainz vorſtehen wird. Dieſem wird eine größere An=
nahme
des Geſchäfts am 1. Juli 1888 von den Vorgängern der Beſucher unter Muſikbegleitung und mit Lampions zahl bautechniſcher Hilfskräfte zugeteilt. Die Brücke wird
(ſeinem Vater Ernſt Ludwig Heyn und Oheim Conrad werden angenehme Unterhaltung gewähren. Der Ge= im ganzen 7 große Bogen erhalten. Mit der Eröffnung
Appel) hat es Herr Kommerzienrat Ludwig Heyn ſangverein Männerquartett=Sängerluſt hat bei dem Feſte der Bauarbeiten ſelbſt dürfte eine große Anzahl Arbeiter
durch ſeinen raſtloſen Fleiß und tüchtige Schaffenskraft, ſeine Mitwirkung zugeſagt. Die Muſik ſtellt eine Abtei= lohnende Beſchäftigung finden.
Gießen, 26. Juni. Aus Auſtin, Texas, wird berichtet!
ſowie ſeine im In= und Auslande und nicht minder im lung des Feldartillerie=Regiments Nr. 61 und werden die
eigenen väterlichen Geſchäft erworbenen Kenntniſſe und neueſten Muſik= und Tanzweiſen Jung und Alt erfreuen. Am letzten Montag erreichte Neu=Ulm die Trauerkunde
die Gemeinde Bensheim kräftigen und ſegnen Er Bewegung. Der Kopf fällt herab und das iſt alles.
ſchenke uns allzeit Frieden, damit dieſes Friedenswerk Wiederum naht der Totengeſang. Eine zweite weiße
Zum 50 jährigen Juhiläum
Bluſe: es iſt Damad Sali Paſcha, der Gatte der Prin=
nicht
geſtört werde!
der evangeliſchen Kirche zu Bensheim.
zeſſin Munir Sultane der Nichte des Sultans. Auch für
ihn keine Gnade. Ruhig und gleichgültig tritt er vor. Er
Von Profeſſor Chr. Lenhardt.
Feuilleton.
ſtreift die Soldaten mit einem Blick. Er ſteigt auf den
* Am zweiten Oſtertage 1852 wurde in Bensheim ein
* Die Hinrichtung der Mörder Mahmud Scheftets. Es Schemel und bietet ſich wortlos dem Tode dar Und die
Betſaal eingeweiht, und zum erſten Male nach mehr als iſt 3 Uhr morgens. Hinter der Bajazet=Moſchee ſteigt ein andern kommen der Reihe nach: Topal Tewfik, er ruft:
Tewfik ſtirbt, aber 1000 Tewfiks werden ihm folgen,
250 Jahren wieder ein evangeliſcher Gottesdienſt gehalten. dichter Glanz empor, verdunkelt den Schimmer des Mon=
Am 9. Juni 1859 wurde der Grundſtein zur evangeliſchen des, der im Laub der Platanen liegt, und läßt im reinen Muhib, der murmelt: Vaterland, Vaterland! Leut=
Kirche gelegt und die Glocken geweiht, die in einem Schup= Morgenſchein auf dem Bajazet=Platz 12 Galgen auf= nant Mehmed Ali, der mit ironiſcher Stimme ſagt:
pen aufgehängt waren. Die Kirche ſelbſt wurde am 10. tauchen. Klar und ſcharf heben ſie ſich ab von dem roſigen Meine Herrchen, jetzt herrſchen Sie! Alle ſterben
November 1863 eingeweiht.
Frühhimmel, dieſe 12 dreifüßigen Pyramiden, von kleinen mutig. Um 4 Uhr erſcheint der letzte Djevad. Um ½5
Von beſonderem Intereſſe dürfte folgendes Schreiben Rollen bekrönt, an denen ſchlaff und melancholiſch die Uhr iſt alles vorbei. Um 9 Uhr iſt der Bajazet=Platz
ſchwarz von Menſchen, die die 12 Gehenkten mit den
ſein: Ich will ſehr gern dem Wunſche des Oberſtleut= Stricke hängen. Die Morgenröte iſt da, und vom nahen
nants a. D. Schragmüller entſprechen, indem Ich geſtatte, Minaret hallen feierlich die Gebete des Muezzin, der den wachsbleichen Geſichtern beſtaunen. Der Korreſpondent
daß eine der 4 Glocken der Kirche des Städtchens Bens=jungen Tag grüßt. So viel Anmut und Zartheit ſchwebt des Matin, der dieſe Schilderung ſeinem Blatte über=
heim
mit dem Namen Meines am 27. Januar c. ge= um dieſen Platz in Waffen, der für den Tod zugerüſtet iſt. mittelt, ſchreibt, daß er dieſes entſetzliche Schauſpiel nie=
borenen
Sohnes Friedrich Wilhelm Victor Albert verſehen Doch ſchon miſchen ſich wenige hundert Meter entfernt im mals vergeſſen werde.
werde. Berlin, den 11. März 1859.
CK. Eine Rieſenſtraße vom Atlantiſchen zum Großen
Hofe des Seraskirats dumpfe Klagen in den lieblichen
Friedrich Wilhelm, Prinz von Preußen.
Morgengeſang. Ein Prieſter ſingt das Totengebet für die Ozean. Ueber ein gewaltiges Unternehmen auf dem Ge=
biete
des Kunſtſtraßenbaues wird in der Bauwelt berich=
An den Großherzoglich Heſſiſchen Prälaten Herrn Dr. Verurteilten: Gott iſt groß! Gott iſt groß! Es gibt nur
Carl Zimmermann zu Darmſtadt.
einen Gott! Langſam, langſam nähert ſich dies dumpfe tet. Infolge der frühen Entwicklung des Eiſenbahnnetzes
Die eigenhändige Unterſchrift des nachmaligen Kaiſers Singen; es kommt immer mehr heran. Und da! Da er= in den Vereinigten Staaten ſind die Landſtraßen bisher
Friedrich iſt äußerſt charakteriſtiſch.
ſcheint plötzlich an dem Torgitter des Kriegsminiſteriums arg vernachläſſigt worden und ſind in einem Zuſtande, der
Es mögen hier die Worte der Weihe folgen, geſprochen ein weißer Kittel. Es iſt der erſte der Delinquenten. Hochmehr an deutſche Feldwege erinnert. Nachdem nun aber
von dem Prälaten Dr. Carl Zimmermann nach Weihung erhobenen Hauptes, mit entſchloſſener Miene marſchiert der Kraftwagenverkehr für Lurus und Geſchäftszwecke
immer größere Bedeutung gewonnen hat, iſt das Bedürf=
der
Ludwigs=, Mathilden= und Eliſabethenglocke: Und er zwiſchen einigen Gendarmen. Als er ſich dem Galgen
nis, gepflegte Kunſtſtraßen zu haben, ſtärker geworden,
dieſe Friedrich Wilhelm=Glocke, genannt nach dem jüng= nähert, hört man den Schrei einer hellen Stimme: Das
ſten Sprößling des preußiſchen Königshauſes, der an iſt Kiazim! Kiazim, der ſterben ſoll! Er ſtirbt mit Freu= und ſo haben die amerikaniſchen Zementfabrikanten auf
ihrer Jahresverſammlung in Chicago jetzt beſchloſſen,
demſelben Tage geboren wurde, als man den Kirchbau den! Kiazim ſtirbt, aber Hunderttauſend Kiazims erheben
beſchloß, ſoll dich laden zum Gebet, und weil ſie eines ſich neu! Es lebe die Gerechtigkeit! Nieder die Frei= eine modernſte‟ Straße zu bauen, die quer durch die Ver=
Kindleins Namen trägt, daran mahnen, daß wir nur, maurer! Nieder die Tyrannen. . . Mit lauter Stimme einigten Staaten in einer Länge von 6400 Kilometer von
wenn wir wie die Kinder beten, recht beten. Dazu ſei ſielieſt ein Offizier den Verurteilten das Todesurteil vor. Ozean zu Ozean läuft. Die Koſten für das Rieſenunter=
geweiht
, daß ſie Euch allezeit zurufe: Betet ohne Unter= Er klagt Scherif Paſcha an, Sabbah=Eddin, Damad Sali nehm belaufen ſich auf etwa 10 Millionen Dollar; die
laßt:
Paſcha. Bei jedem Namen ſchreit Kiazim: Mögen ſie1 Zementfabrikanten werden 4 Millionen dazu aufbringen,
So dürfte wohl die Stadt Bensheim die erſte im ewig leben! Die Formalität iſt zu Ende. Kiazim indem ſie von ihrer Jahresproduktion ein Prozent für die
deutſchen Lande ſein, die ein Denkmal aus Erz und Eiſen, ſpringt auf einen Holzſchemel. Ein letzter Schrei: Es nächſten 3 Jahre beiſteuern, und die übrigen Koſten ſollen
unſeres Kaiſers Wilhelm beſitzt. Möchten ſich ſtets die lebe die Gerechtigkeit! Ein Fußtritt gegen den Schemel. Staaten, Gemeinden und Bürger durch freiwillige Beis
Worte der Urkunde, die Großherzog Ludwig in den Die Henker ziehen den Strick an. . . Hauptmann Kiazim träge beſchaffen.
Grundſtein einlegen ließ, erfüllen: Gott der Herr wolle iſt gehenkt. Sein Körper hat keinen Sprung gemacht, keine

[ ][  ][ ]

Nummer 149.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Jnni 1913.
Seite 5.
won dem Ableben eines früheren Bürgers, derm FakobſAbſchluß. Das iſt in weſenlichen das Grupenbild der
Reuſaldt a. d. H. 27 Junl. Der in benachbarten
Rinn. Am Tage darauf langte ſein Leichnam in Neu= diesjährigen Szenerie Durch die faſt durchweg geänder= Schönthal wohnende Fabrikant Ottmann wurde vor 14
Ulm an und wurde vom Hauſe ſeines Bruders ten Aufzüge repräſentiert ſich der Tell in ſeiner wunderbar Monaten von ſeiner Ehefrau mit vier Mädchen be=
John Rinn zur letzten Ruheſtätte auf dem Neu= ſchönen Szenerie als etwas ganz Neues. Man muß es ſchenkt. Dieſer Tage kam ſeine Frau abermals nieder,
flmer Friedhofe geleitet.
Jakob Rinn wurde am 12. ſchon geſehen haben, welch edle Begeiſterung allſonntäg= diesmal mit Drillingen lauter Knaben.
April 1838 zu Gießen geboren. Im Jahre 1856 kam lich in den Herzen aller Beſucher geweckt und in die Welt
Hamburg, 26. Juni. Der Dampfer Imperator
er mit ſeiner Mutter, drei Brüdern und einer Schweſter hinausgetragen wird, um ermeſſen zu können, welch rei= der Hamburg=Amerika=Linie verließ geſtern fahrplan=
nach
Texas. Sie ließen ſich in der Nähe von Induſtry cher Segen von dem Oetigheimer Tellſpiel ausgeht. (Am mäßig Neu=York. Die durch einige Blätter verbeite=
nieder
und betrieben Landwirtſchaft mit gutem Erfolge. Spielplatz ſelbſt werden bei jedem Spiel 500 bis 600 Text= ten Gerüchte von Schwierigkeiten, welche das Perſonal
Bei Ausbruch des Bürgerkrieges wurde auch er zu den bücher abgeſetzt.) Eine wunderbar ſchöne Szenerie, eine gemacht haben ſoll, ſind unzutreffend. Der Direktion
Waffen gerufen. Er nahm Dienſt in Co. D. 2. Bataillon, vorzügliche Darſtellungskunſt, ein tief zu Herzen gehendes ſind keinerlei Beſchwerden ſeitens der Mannſchaft zuge=
Wauls Legion. In einem Gefecht bei Orford, Miſſ., im Singen werden Oetingheim ſeine Ueberlegenheit ſtets gangen.
Dezember 1862, wurde er geſangen genommen und fünf ſichern.
Monate in Gefangenſchaft gehalten; er wurde aber zei=
Hamburg, 27. Juni. Nach dem Genuß von gehack=
tig
genug ausgewechſelt, um die Belagerung in Vicks=
tem
rohem Fleiſch erkrankten geſtern in St.
burg mitzumachen. Am 15. Dezember 1865 ſchloß er den
Pauli und Altona insgeſamt 13 Perſonen. Das Ge=
Reich und Ausland.
Eheſtand mit Fräulein Sophie Wilke und richtete ſich eine
ſundheitsamt ſtellte feſt, daß alle 13 in einem Reſtaurant
Farm in der Nähe von Poſt Oak Point ein, die er mit
Aus der Reichshauptſtadt, 27. Juni. Am Leib=rohes Fleiſch gegeſſen hatten. Beſonders ſchwer erkrank=
gutem
Erfolge bewirtſchaftete bis Neu=Ulm Bahnſtation niz=Tage der Akademie erfolgten nachſtehende ten mehrere Angeſtellte des Lokals. Eine Köchin liegt in
wurde. Da verkaufte er die Farm und betrieb ein Kom= Verkündungen der Verteilung der Leibniz=Medaillen: Die ernſtem Zuſtande im Krankenhauſe.
miſſionsgeſchäft dortſelbſt. Nachdem ſeine Gattin geſtor= goldene Medaille erhielt Profeſſor Georg Schweinfurth
Lemberg, 26. Juni. In Zolkiew verletzte in dem Hof=
ben
und die Kinder ihr eigenes Heim gegründet, ſiedelte wegen ſeiner Erforſchung Nordoſt= und Zentralafrikas raume eines Gymnaſiums der wegen ruſſenfreundlicher
er zu ſeinen Kindern über. Ihn überleben fünf Kinder. auf dem Gebiete der Geologie Botanik, Archäologie und Agitation ausgeſchloſſene 18jährige Gymnaſiaſt
Friedberg, 27. Juni. Vom preußiſchen Kriegsmini= Linguiſtil; die ſilberne Medaille haben erhalten Profeſſor Michalczuk den Gymnaſialdirektor Eliasz durch
ſterium wurde heute dem Magiſtrat telegraphiſch mitge= Hibſch in Tetſchen wegen ſeiner Arbeiten auf dem Gebiete Schläge mit einem Eiſenſtabe am Kopfe. Michalezuk iſt
teilt, daß Friedberg als Standort für ein Ba=der Geologie Nordböhmens, Präziſionsmechaniker Richter feſtgenommen worden.
taillon Infanterie beſtimmt ſei, die Erfüllung der wegen ſeiner Vervollkommnung des Thermometers. Ar=
Paris, 27. Juni. Aus einem Auktionshauſe wurden
geſtellten Bedingungen für die Unterkunft vorausgeſetzt.
chivar Witte=Schwerin wegen hiſtoriſcher Arbeiten, ſowie Juwelen im Werte von 200000 Mk. geſtohlen.
Profeſſor Georg Wolff in Frankfurt a. M. wegen ſeiner
Tarbes, 26. Juni. In der Werkſtätte des 24. Ar=
Bad Nanheim, 27. Juni. Bis zum 26. Juni ſind Limesforſchung. Die auf einer Deutſchland= tillerie=Regiments explodierte eine nicht krepierte
16 488 Kurgäſte angekommen, wovon an genanntem Tagereiſe begriffenen Mitglieder der Ameri=Granate, mit deren Auseinandernahme einige Sol=
noch
6647 anweſend waren. Bäder wurden bis zum 26. can Spciety of Mechanical Engineers, etwa daten beſchäftigt waren. Zwei Soldaten wurden in Stücke
Juni 191945 abgegeben.
200 Herren und 100 Damen, trafen heute, von Dresdenzerriſſen, zwei andere ſchwer verletzt. Die Wertſtätte iſt
Ober=Rosbach, 27. Juni. In unſerem Mangan= kommend, in der Reichshauptſtadt ein. Abends wurden teilweiſe zerſtört.
Eiſenſtein=Bergwerk, in dem kürzlich vier Berg= ſie in den Feſträumen des Weinhauſes Rheingold von
leute verunglückten, wird wieder weiter gear= dem Berliner Bezirksverein Deutſcher Ingenieure feier=
beitet
. Nahezu hundert Bergleute ſind darin be= lich und herzlich begrüßt. Den Abend eröffnete ein Rede=
Die Kieler Woche.
ſchäftigt.
akt wobei der zweite Vorſitzende des Bezirksvereins,
* Kiel, 26. Juni. Bei der internationalen Segel=
Stadecken, 27. Juni. Zu den Kaſſen, die von dem Diplom=Ingenieur C. Fehlert, in deutſcher und engliſcher wettfahrt des Kaiſerlichen Jachtklubs auf der Kieler
Genoſſenſchaftskrach in Darmſtadt am ſchwerſten betroffen Sprache den amerikaniſchen Freunden und zugleich den Förde erhielt in der 8=Meter=Klaſſe Mariechen den
ſind, gehört vor allem die Darlehenskaſſe zu deutichen Ehrengäſten, insbeſondere den Vertretern der Ehrenpreis der Stadt Kiel; in der 7=Meterklaſſe wurde
Stadecken. Nicht weniger als 120000 Mark hat Reichsſtaatsbehörden, den Rektoren der Univerſität, der Beb Erſte, Panne Zweite, Star 2 Dritte: Dad
die Kaſſe an die verkrachte Genoſſen=Techniſchen Hochſchule und der Bergakademie ein herz= wurde nicht gezeitet, Paul war nicht geſtartet. In der
ſchaftsbank zu fordern. Weit über die Hälfte liches Willkommen entbot, indem er in großen Zügen ein 6=Meterklaſſe erhielten Windſpiel 18 den erſten, Ha=
dieſer
Summe geht ſicher verloren. Drei volle Tages= Bild über die Entwickelung der techniſchen Wiſſenſchaf= rald 5 den zweiten, Schelm den dritten Preis, Hans
ſitzungen hielt die Kaſſe an den drei letzten Sonntagen ten und Künſte, insbeſondere der elektriſchen Induſtrie Jürgen 3 den vierten und Feinsliebchen 9 den fünften
ab, um Ordnung in die überaus ſchwierigen Verhältniſſe in Deutſchland und Amerika entwarf. Dem Redner, der Preis: Wawi brach der Maſt Ilſet wurde nicht ge=
zu
bringen. Die drohende Liquidation der Kaſſe konnte unter lebhaftem Beifall die Ingenieurwiſſenſchaft und zeitet, Flapper gab auf. Sirocco und Mosquito
nur mit Mühe verhindert werden. Der Weiterbeſtand den Beſuch der amerikaniſchen Gäſte als eine geiſtige Brücke waren nicht geſtartet. In der 5=Meterklaſſe bekam den
wurde durch Erhöhung der Geſchäftsanteile von 50 auf zwiſchen Deutſchland und Amerika bezeichnete, erwiderte erſten Preis Achmed‟ Die Windſtärke war 56.
1170 Mark pro Mitglied ermöglicht.
unter ſtürmiſcher Zuſtimmung der Präſident der Society
Ergebnis der Wettfahrten der Sonder=
Alsfeld 27. Juni. Beim Abſchlagen der Empore imof Mechanical Engineers, Mr. James Hartneß=Spring= klaſſe auf der Kieler Förde: 1. Reſi 5. 2. Tilly 17.
ſüdlichen Seitenſchiff der Walpurgiskirche kamen, field. Daran ſchloß ſich ein Abendeſſen im Kaiſerſaal, 3. Molch 4. Serum, 5. Angela 6. Eliſabeth‟,
laut Darmſt. Ztg., in den Brettern des Fußbodens Reſte wobei ſich raſch eine überaus freundliche und lebhafte Jeck 4 Sonntagskind 2 und Lucifer gaben auf; Lu=
eines
mittelalterlichen Bildes zutage. EsStimmung entwickelte. Der morgige Tag wird den Be= nula und Gertrud 4 ſtarteten nicht. Der Kronprinz
ſind zwei zweiſeitig bemalte Bretter wohl von der Tür ſichtigungen der großen Betriebe der Firmen Allgemeine und Prinz Adalbert ſteuerten ihre Jachten ſelbſt. Prinz
eines Altarbildes. Auf der einen Seite die nach unten Elektrizitäts=Geſellſchaft, Siemens u. Halske Siemens u. Heinrich von Preußen führte das Steuer der Tilly 17
gelegen war, iſt die auf Leinwand hergeſtellte, auf Gold= Schuckert, Bergmann, Ludwig Loewe und A. Borſig ge= Zahlreiche gut beſetzte Begleitdampfer, Pinaſſen und
tarund angebrachte Malerei ziemlich gut erhalten. Sie widmet. Ein unterirdiſcher Gang iſt in Ora= Boote waren bei der Regatta anweſend.
ſtellt anſcheinend Maria dar, umgeben von den ſie ver= nienburg entdeckt worden, der von dem Schloſſe nach dem
* Kiel 26. Juni Zur heutigen Abendtafel
ehrenden Apoſteln, von denen noch 8 zu erkennen ſind. Auf Waiſenhauſe führt. Es wurden Ausſchachtungsarbeiten waren der Vorſtand des Kaiſerlichen Jachtklubs und
der anderen Seite war das Bild unmittelbar auf Holz ge= im Vorgarten des Schloſſes ausgeführt, bei denen meh= einige Jachtbeſitzer geladen. Dier Kaiſer ſaß zwiſchen
malt. Dieſe Seite diente als Fußboden; ſo iſt die Mitte rere Arbeiter beſchäftigt waren. Ein Arbeiter verſchwand dem Admiral v. Arnim (Vorſitzender des Jachtklubs) und
des Bildes völlig zertreten. Es ſtellte den Verrat des plötzlich vor den Augen ſeiner Kollegen in einem etwa dem Colonel Me. Calmont. Außerdem waren geladen
Judas dar. Zu erkennen ſind noch Geſicht und Geſtalt des zwei Meter tiefen Loche. Die ſofort vorgenommene u. a. vom Vorſtand des Jachtklubs Schloßhauptmann
Herrn und die Geſtalt des Judas Auf dem anderen Brett Unterſuchung ergab, daß es ſich um ein etwa 200 Jahre Graf v. Hahn=Neuhaus, Profeſſor Busley, Konteradmiral
ſteht ein bärtiger Knecht mit einer langen Lanze. Der beſtehendes Kellergewölbe von ziemlich beträchtlicher Aus= Sarnow. Gutsbeſitzer v Schiller=Buckhagen, Konteradmi=
Charakter des Bildes ſtimmt mit den am Anfang des 16. dehnung handelt von dem aus verſchiedene Gänge nach ral Köller, Vizeadmiral Barandon, von den Jachtbeſitzern
Jahrhunderts gemalten alten Gemälden im Chor überein, der Havel und dem Schloßpark führen. Auf Veranlaſ= Geſandter Krupp von Bohlen und Halbach, Graf von
Ueber die Kunſtverachtung einer Zeit, die wertvolle Ge= ſung der Königlichen Regierung in Potsdam wird eine Tiele=Winkler Major von Stumm. Präſident von Ber=
mälde
als Fußboden benutzt kann man nicht genug ſtau= Beſichtigung durch Sachverſtändige vorgenommen werden. ruth (Antwerpener Jachtklub), Generalſekretär Albert
nen. Die Bilder ſind vorläufig im Muſeum untergebracht,
Die Entführung eines Knaben aus der Griſar (Königl. Belgiſcher Jachtklub). Sir. Mar Wächter,
das am 6. Juli ſeiner Eröffnung entgegenſieht.
Schule. Der Gutsbeſitzer und Offizier Janus aus Profeſſor Dr von Oechelhäuſer. Chefkonſtrukteun Johs.
Waringshaus bei Itzehoe, der ſeit mehreren Jahren mit Anker, Profeſſor Hergeſell Oberſt von Winterfeldt.
ſeiner in Verlin lebenden Ehefrau im Prozeſſe wegen
* Kiel, 27. Juni. Die italieniſche Königsjacht
Kunſtnotizen.
Eheſcheidung liegt, hatte neben dieſem einen beſonderen
Tringeria iſt heute früh, von Stagen kommend,
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach= Prozeß auf Herausgabe des einzigen, 12 Jahre alten hier eingetroffen und hat neben der Hohenzollern feſt=
ſtehenden
Ernähnung eeſchieht, behält ſich die Redaktion fer Ureit vor.
Sohnes angeſtrengt, der ſich bei ſeiner Mutter aufhielt.
Während der erſte Prozeß noch nicht zur Entſcheidung ge: gemacht.
Naturtheater Oetigheim.
* Kiel 27. Juni. Der Kaiſer begab ſich um
langt iſt gewann der Gutsbeſitzer den anderen in allen 9 Uhr 15 Min. an Bord des Meteor, um an der
* Die diesjährigen Tellſpiele auf der prächtigen Na=drei Inſtanzen. Die Mutter weigerte ſich aber auch jetzt
turbühne Oetigheim erfreuen ſich fortgeſetzt größerer Be=noch, den Knaben herauszugeben. Der Vater betraute Regatta teilzunehmen.
* Laboe, 27. Juni. Der Kaiſer begab ſich an
liebtheit. Faſt jeden Spieltag iſt das Spiel von hervor= deshalb mit der Zuführung ſeines Knaben den Rechts=
ragenden
Perſönlichkeiten aus Militär=, Beamten und Ge= anwalt Dr. Poſener, der daraufhin mit einem Gerichts= Bord ſeiner Jacht Meteor, die vom Depeſchenboot
ſchäftskreiſen beſucht. Sehr rege ſtellen ſich auch die Ver= vollzieher und zwei weiteren Perſonen im Mommſen= Sleipner gefolgt, zur Regatta auf die Förde
eine, zum Teil aus weiter Ferne ein, die ſich die gewährte Gymnaſium in der Wormſer Straße, wo der Knabe die hinausging. Zum Mitſegeln waren geladen: Der Fürſt
Vergünſtigung nutzbar machen, ſo war auch das Spiel am
Quarta beſuchte, erſchien. Er ließ den Knaben durch den von Mongco mit Begleitung, Großadmiral von Tir=
letzten
Sonntag unter anderem von Vereinen von Lahr,
Heidelberg, Schriesheim uſw. beſucht. Trotz des ſchlech= Schuldiener herausrufen und den ſich zuerſt ſträubenden pitz, die Admirale v. Pohl und Cörper von Secken=
ten
Vormittagswetters belief ſich der Beſuch am letzten und weinenden Jungen in einen vor der Tür des Schul= dorff. die Vizeadmirale von Ingenohl und Bachmann und
Sonntag wieder auf über 3000 Perſonen. Die diesjährige gebäudes haltenden geſchloſſenen Privatkraftwagen brin= Admiral à la suite von Arnim. Um 10,15 Uhr begann
Tellſzenerie, zu einem wahren Kunſtwerk umgebaut, gen, der dann eiligſt davonfuhr. Der Knabe beruhigte ſich auf der Kieler Förde die große Se ewettfahrt und
Die Bühnen= bald auf Zureden des Rechtsanwalts, der ihn unverzüg= das Handicap des Kaiſerlichen Jachtklubs bei kühlem,
lohnt allein ſchon den Beſuch.
ſzenerie bietet in ihrer Gruppierung weſentliche Aen= lich dem Vater zuführte. Leute, die den Vorfall ſahen, trübem Wetter. Die Viktoria Luiſe der Hamburg= Ame=
derungen
. Den ſzeniſchen Mittelpunkt bildet wieder das konnten ſich die Sache natürlich nicht erklären, und ſo rika=Linie lag beim Start in der Strander Bucht. 26
Stauffacherhaus das nach vorn und hinten gegen früher waren in der Gegend bald Gerüchte von einer gewaltſamen Rennjachten hatten gemeldet In der erſten Klaſſe ſtarteten
um 10.20 Uhr in der Stranderbucht: Meteor, Hamburg
reicher ausgebaut iſt und einen Blick in die Waldland= Entführung im Umlauf.
1 Germarnia Neue Margherita. Um 10.30 Uhr
Rüdesheim, 27. Juni. Geſtern traten hier Vertreter
ſchaft zuläßt. Daran reihen ſich nach rechts eine Mauer
und die düſtere Burg Zwing=Uri. Eine große Freitreppe der preußiſchen und badiſchen Regierung, der Stadt und begann das Handicap für die Jachten Orion uſw., um
führt zum Herrenhaus. Dadurch kann die früher aanz ſeit= Handelskammer Mannheim und der Mannheimer Reede= 11,05 Uhr ſtarteten bei Heikendorf die in dieſem Jahre be=
lich
vorgeführte Zwinguriſzene mehr nach der Mitte der reien zu einer Beratung über die Vertiefung des ſonders intereſſierend durch die neue Beſetzung die 19
Bühne gerückt werden. Weit nach rechts folgt Altdorf mit Rheins um einen halben Meter zwiſchen St. m= und die 15m=Klaſſe, und die anderen mittleren Jachten.
einigen wunderbar ſchön gruppierten Schweizerhäuschen. Goar und Mannheim und über den Plan des Schlent
* Laboe, 27. Juni Als erſte von allen Jach=
Im Hintergrunde einer Dorfſtraße ſehen wir etwas an=ſenbaues am Binger Loch zuſammen. Wenn man ten ging etwa um 1½ Uhr Margherita durchs Ziel
ſteigend das Klöſterlein der barmherzigen Brüder mit auch darin übereinſtimmte daß die Rheinvertiefung nütz= bei Loboe, als zweite führte Meteor, dann Hamburg
einem Kirchlein und kleinen Friedhof Dahinter erheben
ſich, vom Rot der Abendſonne belichtet, ſchneebedeckte lich und erſtrebenswert ſei, ſo wünſchte man doch eine 2, endlich Germania.
Alpengipfel. Im Vorderarunde nach rechts folgt als ſeit= nochmalige Unterſuchung durch eine Anzahl von erſten und
licher Abſchluß die Dorfkirche von Altdorf. Kehren wir maßgebenden Waſſerbautechnikern darüber ob im Binger
Literariſches.
wieder zur Mitte zurück, ſo reiht ſich links an das Stauf= Loch an Stelle der Schleuſe ein offener Kanal hergeſtellt
facherhaus eine maleriſche Baumgruppe, Stauffachers werden könne. Für den Fall, daß die Unvermeidlichkeit
Vom Bücherwurm, einer Monatsſchrift für
Edelſitz träumeriſch rauſchend überſchattend, mit einer des Schleuſenbaues ſich endgültig herausſtellen ſollte, wur=Bücherfreunde erſcheint ſoeben das Juni=Heft als
Ruhebank. Der ſich anreihende in die Böſchung hinein= den gewiſſe Verbeſſerungen im Bau der Schleuſe und der Sonderheft über die Zeit der Freiheitskriege. Ludwig
gegrabene und von mächtigen Felsblöcken flankierte Durch= Zuführungskanäle als wünſchenswert bezeichnet.
Thoma ſchrieb für das Heft in ſeiner bayeriſch=kräftigen
gang dient als hohle Gaſſe, die ſich allmählich nach hinten
Koblenz, 27. Juni. In Franken bei Sinzig er= Sprache und Art einen Leitartikel, den zu leſen eine Wohl=
im
Walddunkel verliert. Von romantiſchen Felspartien tränkte, vermutlich in einem Anfall von Geiſtesſtörung, tat iſt nach ſo mancher offiziellen Rede, die der Feſt= und
umrahmt, ſchließt ſich weiter an der Urner See, von dem die Lehrerswitwe Pertzborn ihre vier Kinder im Alter Zeitgenoſſe ſtaunend hören mußte. Nach dieſem kleinen
wir zwar nur eine kleine Ausbuchtung zu ſehen bekommen, von einem bis ſieben Jahren in einer Waſchbütte. Hierauf Abſtecher ins Politiſche folgt ſofort wieder die Umkehr
die aber genügt, um die Abfahrt des Kahnes zur Dar= entfernte ſich die Frau. Sie wurde ſpäter bei ihren Eltern ins Rein=Literariſche mit den beiden Stücken: Der 16.
ſtellung zu bringen. Ueber den See hinweg ſehen wir im
Oktober und Der 18. Oktober zwei ungemein anſchau=
Hintergrunde einen abſtürzenden Gießbach Auf dem wel= gefunden.
Mülhauſen (Elſaß), 26. Juni. Hier droht eine Ge=liche und lebendige Völkerſchlachtberichte nach Auf=
lig
gegen das Hochgeſtade anſteigenden Hügelhang folgen neralausſperrung ſämtlicher freiorganiſierten zeichnungen von Teilnehmern und Zuſchauern. Die folgen=
zunächſt
Landſchaftsbilder mit Nadelholzgruppen; hier ha= Zimmerer infolge Nichtanerkennung des Schieds=den vier Bildnisſtizzen Heinrich von Treitſchkes erfaſſen
den wir auch wieder das Rütli zu ſuchen Weiter zurück
ſpruches, welcher die Zimmerer wegen Tarifbruches zur Fichte, Schleiermacher. Arndt und Jahn in ihren charalte=
gehen
natürliche Grasflächen ganz unmerklich zur Dekora=
tion
über und ſchließen mit maleriſchen Alpenlandſchaften ſofortigen Wiederaufnahme der Arbeit verurteilte. Hinzu=riſtiſchſten Seiten. Wer den Briefſchreiber Blücher noch
und ſchnee= und eisbedeckten Alpenſirnen ab. Hoch obengetreten ſind neue Diſſerenzen, die darin beſtehen, daß die nicht kennt, wird mit herzlichem Vergnügen die beiden
bekommen wir kleine Häuſergruppen mit dem trauten Zimmerer ſich weigern, den mit dem Arbeitgeberbund Briefe an ſein libes malchen aus London und Meudon
Dorfkirchlein von Bürgeln zu ſehen. Faſt auf der Höhe für das Baugewerbe dem Bauarbeiterverband und dem genießen. Am kritiſchen Teil des Heftes, der diesmal.
des Hochgeſtades ſteht im Vordergrunde das maleriſche Verband chriſtlicher Arbeiter vereinbarten Tarif abzu= ſehr umfangreich geworden iſt, arbeiteten hauptſächlich
Tellhaus, in dem auch in dieſem Jahr der Taubenſchlag ſchließen. Der Arbeitgeberbund für das Baugewerbe mit Profeſſor Dr. E. Vorkowsky, Dr. Friedrich Schulze=
nicht
fehlt. Das Haus umgibt ein kleiner Hof mit einem hatte eine letzte gütliche Einigung verſucht und den Zim= Leipzig und Dr. Adolf Saager, alle drei fachmänniſche
idylliſchen Blumengärtchen. Hinter dem Tellhaus verdeckt mererverband in Hamburg um Vermittelung gebeten, Kenner der Literatur der Kriegsjahre; der angefügte Ka=
ein
mächtiger Felsvorſprung das Orgelhaus. dur äußer= durch ſofortige Entſendung eines Mitgliedes nach Mül=talog über dieſe Literatur, die unüberſehbar geworden
ſten Linken, ganz auf der Höhe des Hochgeſtades bildet ein hauſen. Wenn bis Montag abend keine Einigung erzielt iſt, wird vielen willkommen ſein. Belebt wird das Heſt
prächtiges Landſchaftsbild mit anſteigenden Wieſenflächen, iſt, werden ſämtliche freiorganiſierten Zimmerer ausge= durch zeitgenöſſiſche Bilder und Gedichte. Das wirkungs=
volle
Titelblatt zeichnete G. A. Friedrichſon.
einigen Gehöften und einem aufſteigenden Bergwald den ſperrt werden.

[ ][  ][ ]

Nummer 194.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Inni 1913.
Seite 6.
Im übrigen würzte froße Unterhaltung das Nähl.
er tries eieien ere ernt ert
und große Schalen mit Blumen, Girlanden und Kränze Für Kunſtgenüſſe ſorgte außer der Kapelle noch das treff=
Bellen Amerinas zu Beſuch
mit Schleifen ergänzen das ſchöne dekorative Bild. Auch hier liche Vokalquartett Indorf mit mehreren Geſän=
ſind
die Ecken wieder zu köſtlichen lauſchigen Niſchen umge= gen. Erſt nach Mitternacht trennte man ſich
in Darmſtadt.
Es iſt wohl richtig, daß der Deutſche im Auslande wandelt. Hier, wo ſpäter der Tee ſerviert wird hat
Das Programm für Samstag
ſich ſeiner neuen Umgebung ſchnell anpaßt. Aber daß er auch die Muſik die Kapelle des Leibgarde=Regiments
ſeine Heimat vergißt, das iſt wohl nicht ſo. Tief im Her= unter Obermuſikmeiſter Hauske ihren Platz gefunden. gab Bürgermeiſter Mueller bekannt. Danach finden
In dem dritten Saal, dem großen Querſaal am Hoch= noch ſtatt: Um 10½ Uhr Empfang der 8 Herren des
zen drinnen bewahrt er ſie wohl, ſeine heiße Liebe zur
Heimat, und auch wenn er im andern Weltteil eine neue zeitsturm, aus dem ebenfalls die Kojenwände entfernt Reiſebundes beim Großherzog. Zu gleicher Zeit
Heimat gefunden, erkaltet dieſe Liebe nicht. Und das be= ſind, ſteht ein Rieſenbuffet mit dem Beſten, was Empfang der ſämtlichen Damen bei der Großherzo=
ruht
auf Gegenſeitigkeit. Auch wir vergeſſen derer nicht, Herrn Smets Küche und Keller liefern konnten. An gin. Der Ort der Audienz wird noch im Hotel bekannt
die drüben überm großen Teich ihren Wigwam aufge= ca. 50 Tiſchen verteilen ſich hier die Feſtgäſte, um den von gegeben. Nach dem Empfang wird am Denkmal Lud=
ſchlagen
, die deutſche Art und deutſche Sitte, deutſches der Stadt gebotenen Imbiß einzunehmen. Jeden Tiſchwigs IV ein Kranz niedergelegt. Im Anſchluß daran
Familienleben und deutſche Liebe über die Weltmeere tra= ſchmückt eine hohe Vaſe mit lebenden Roſen. An den finden Beſichtigungen unter Führung ſtatt. Es ſollen
gen und dort dem Deutſchtum eine neue Stätte bereiten. grauen Wänden hängen grüne Tannenkränze und die das Landesmuſeum, das Hallenſchwimmbad, um 3½ Uhr
nachmittags das Schloß und die Holbeinſche Madonna
Beſonders herzlich hängen die alten Heſſendarmſtädter Ecken füllen wieder prächtige Pflanzendekorationen.
beſichtigt werden. Um 4 Uhr wird im Oberwaldhaus
an ihrer ſchönen alten Heimat und beſonders heiß ſchlagen
Zum
der Kaffee eingenommen. Abends werden nach dem
offiziellen Empfang der Stadt
ihnen die Herzen derer entgegen, die im alten Vaterland
Abendeſſen die letzten Stunden des Beſuchs im Kaſino
verblieben und die manchmal wohl ſehnſüchtig ihre Blicke
hielt, nachdem die Feſtverſammlung ſich an den Herrlich= der Vereinigten Geſellſchaft verbracht.
M. St.
wenden hinüber zu den Amerikanern. Und wenn einmal keiten der vorzüglichen Küche des Herrn Smets vom
eine Gelegenheit ſich bietet, denen von drüben zu bewei= Saalbau reſtauriert hatte,
ſen, daß im alten Heſſenlande noch ſtarte Herzen ihnen
Bürgermeiſter Mueller
Poincarés Englandfahrt.
entgegenſchlagen daß die Heſſentrene auch kein Welten=
meer
trenten kann dann wird dieſe Gelegenheit mit die Begrüßungsanſprache. Er entledigte ſich zunächſt eines
* London, 26. Juni. Wie das Reuterſche Bureau
Freuden ergriffen. Das bewieſen die Darmſtädter geſtern Auftrages des Oberbürgermeiſters Dr. Gläſſing, der erfährt, hatten Pichon und Cambon heute vormittag
abend, als die auf einer Deutſchlandreiſe begriffenen Mit= auf das lebhafteſte bedauert, durch eine Dienſtreiſe ver= während des Beſuches des Präſidenten Poincaré in
glieder des Heſſen=Darmſtädter Volksfeſtver= hindert zu ſein, an dem ſchönen Empfang teilzunehmen. Windſor eine lange Beſprechung im Auswärtigen Amt
eins in Neu=York hier eintrafen, Beim
Er läßt der Reiſegeſellſchaft herzliches Willkommen ent= mit Sir Edward Grey und Nicolſen. Am Nach=
bieten
und wünſcht, daß die Tage in Darmſtadt in dauern=mittag hatten Grey und Nieolſen eine Unterredung im St.
der Erinnerung haſten bleiben mögen. Auch mich drängt
Empfang auf dem Bahnhof,
es nach der kurzen Begrüßung am Bahnhof nochmals James=Palaſt mit Poincaré, die über eine Stunde dauerte
der ſich außergewöhnlich herzlich geſtaltete. Tauſende gro= auszuſprechen wie ſehr wir in Darmſtadt uns gefreut und der auch Cambon und Pichon beiwohnten. Das
ßer und kleiner Heiner hielten den Bahnhofsplatz um= haben über Ihren Beſuch, wie ſehr wir beſtrebt ſind, Reuterſche Bureau iſt ermächtigt mitzuteilen, daß das Ge=
ſäumt
, ſodaß es der Polizei kaum möglich war, dem Be= Ihnen den Aufenthalt ſo angenehm wie möglich zu ge= biet der Unterredung nicht nur die Balkankriſis und die
ſuch der Verein erſchien mit über 100 Damen und Her=ſtalten. Dieſe Freude iſt aber eine ganz natürliche. Wir Aufrechterhaltung des Friedens einſchloß, ſondern auch
ren eine Gaſſe zu bahnen. Vor der Bahnhofshalle hatte gehören ja zuſammen. Es mag ja wohl ſein, daß Deut= die Türkei betreffende Fragen einſchließlich der Angelegen=
die
Kapelle des Leibgarde=Regiments Aufſtellung genom= ſche drüben ihre Heimat bald vergeſſen, das iſt ein altes heiten, die in dieſem Lande für beide Staaten von Inter=
men
, die die alten Heſſen=Darmſtädter, die unter Hurra Erbübel aus der Zeit der Zerriſſenheit des alten deutſchen eſſe ſind. Alle Angelegenheiten von gegenſeitigem Inter=
und Hoch langſam zum Empfangskomitee geleitet wur= Vaterlandes her. Heute aber iſt das anders geworden eſſe für England und Frankreich wurden berührt. Ein
den, mit dem Marſch The Star ſpangled Banner be= Wir fühlen uns einig und zuſammengehörig, wenn auch formelles Protokoll wurde nicht unterzeichnet, doch ließen
grüßte. Im Namen der Stadt Darmſtadt und des Emp= Weltmeere uns trennen. Wir ſind eines Sinnes und die Unterredungen die Tatſache erkennen, daß die Anſich=
einer
Art, ſind Brüder und Schweſtern. Daran ſten beider Regierungen ſich in vollommener Ueberein=
fangskomitees
hielt
ändert nichts die Tatſache, daß Sie jenſeits des Ozeans ſtimmung befinden. Alle Punkte des bisher in der Politik
eine neue Heimat gefunden haben, während wir auf derbeider Regierungen beſtehenden Uebereinkommens wurden
Bürgermeiſter Mueller
alten Scholle geblieben ſind. Ihr Heimatgefühl iſt ſtark, beſtätigt.
eine Begrüßungsanſprache: Im Namen der Stadtverwal= das dokumentiert Ihre Reiſe, die Sie ja durch ganz
Der Vertreter des Reuterſchen Bureaus wurde von
tung heiße ich Sie auf das herzlichſte willkommen in Deutſchland führt, die Sie unternommen haben, um Ihr Pichon kurz vor der Abreiſe Poincarés im James=Palaſt
Ihrer alten Heimat. Mit Hurra und herzlichem Hoch Vaterland wiederzuſehen. Unſer Deutſchtum, unſer deut= empfangen. Bei der Unterhaltung über den Beſuch Poin=
haben
die Darmſtädter Sie ſoeben begrüßt. Es darf ſches Weſen haben Sie dort hinüber gebracht, mit deut=carés ſagte der franzöſiſche Miniſter des Aeußern, der
Ihnen das der Beweis dafür ſein, daß wir Sie in der ſcher Tüchtigkeit und deutſcher Ehrlichkeit das Volk dort Eindruck, den der Präſident von ſeinem Beſuche
alten Heimat nicht vergeſſen haben, daß wir im Gegenteil durchſetzt in den Vereinigten Staaten, wo Sie berufen in England gehabt habe, ſei in jeder Hinſicht
beſtrebt ſind, die Beziehungen der alten zur neuen Welt ſind, das Deutſchtum hochzuhalten.
vorzüglich. Der Präſident ſei tief ergriffen von dem Emp=
immer
enger zu knüpfen. Wie Brüder und Schweſtern
Meine Damen und Herren! Sie werden morgen fange geweſen, den ihm der König, die Regierung und
fühlen wir uns heute, und wir reichen Ihnen von Herzen
die Hand zum Bruderkuß. Die Heſſen=Darmſtädter empfangen werden vom Großherzog und der Groß=das Volk in London bereitet hätten. Er könne nur noch=
herzogin
. Ich bin überzeugt, daß dieſer Empfang mals feſtſtellen, wie ſehr die Entente zwiſchen Frankreich
leben hoch!
ſehr herzlich werden wird. Ich weiß, daß das Groß= und England durch den Beſuch des Präſidenten geſtärkt
In das Hoch ſtimmten herzlichſt auch alle die Tau= herzogspaar die alte Heſſentreue zu ſchätzen weiß. Sie ſei. Ein Beweis dafür, welcher Dienſt der ganzen Welt
ſende ein. Die Muſik ſpielte Deutſchland, Deutſchland ſind darum gewiß mit mir einverſtanden, wenn wir heute durch dieſe Verſtändigung erwieſen worden ſei, ſei darin
über alles.
abend zuerſt unſeres großherzoglichen Paares zu erblicken, was durch ſie im Dienſte des internationalen
Der Präſident des Vereins, Herr Gerhard, dankte gedenken und mit dieſem des Kaiſers und auch des
Friedens und im Intereſſe von ganz Europa geſchehen
im Namen der Heſſen=Darmſtädter, von denen mancher Präſidenten der Vereinigten Staaten. Sie leben ſei. Die Beſprechungen, welche ich mit Sir Edward Grey
ſich verſtohlen eine Träne der Rührung aus dem Auge hoch, hoch, hoch!
gehabt habe, fuhr Pichon fort, beſtätigten nicht nur die
wiſchte, herzlichſt in kurzen Worten für den ſchönen
Brauſend ſtimmte die Feſtverſammlung ein. Die früheren Eindrücke, ſondern zeigten auch, daß beide Ka=
Empfang und brachte ein dreifaches Hoch auf Darm=Muſik ſpielte Unter dem Sternenbanner, und im An= binette über alle allgemeinen politiſchen Fragen und über
ſtadt aus.
ſchluß daran ſang die Feſtverſammlung Deutſchland alles was die Aufrechterhaltung des Friedens betrifft,
Deutſchland über alles. Der Präſident des Volksfeſt= ſich durchaus und vollkommen in Uebereinſtimmung befin=
Darauf überreichte Bürgermeiſter Muellers Töchter= pereins
den. Auf dieſe Weiſe ſchuf der Beſuch des Präſidenten ein
lein Sigrid der Gattin des Reiſemarſchalls, Herrn
Herr Gerhard
Henry Feldmann, einen Roſenſtrauß mit einem
neues Friedenselement für die Nationen der Welt.
herzlichen Willkomm.
dankte wieder in herzlichen Worten im Namen des Ver=
* London, 27. Juni. Sir Grey gab geſtern
Frau Feldmann erwiderte darauf mit folgendem eins für die herzliche Begrüßung und den großartigen abend im Auswärtigen Amt ein Feſtmahl zu Ehren
Empfang und rühmte das feſte und treue Zuſammen=Poincarés, an dem der Prinz von Wales, der Herzog
Gedichtchen:
halten der Heſſen=Darmſtädter. Er freue ſich, daß es noch lvon Connaught und die Mitglieder des Kabinets teil=
Mein liebes Fräulein nimm von uns entgegen
immer ſo iſt in der alten Heimat. Sein Hoch galt wieder nahmen. Nach dem Feſtmahl wohnte der Präſident dem
Den beſten Dank für dieſen Blumenſtrauß;
der Stadt Darmſtadt.
von den engliſchen Majeſtäten ihm zu Ehren veranſtalte=
Der Heimatgruß wird ſicher uns zum Segen,
Im Namen des Deutſchen Sprachvereins ſprach ten Ballfeſt, an dem 3000 Perſonen teilnahmen, bei. Auch
Nicht Ort und Zeit löſcht die Erinnerung aus.
das geſamte diplomatiſche Korps war erſchienen.
Wenn wir zur neuen Heimat wiederkehren,
Profeſſor A. E. Berger:
* London, 27. Juni. Das Daily Chronicle ſchreibt
Nachdem die alte uns mit Lieb umſchloß,
Liebe Landsleute aus Neu=York! An dieſem feſtlichen über den Beſuch des Präſidenten Poincaré,
In neuer Treue werden wir verehren
Abend empfindet auch der Darmſtädter Sprachverein dieer bedeute keine Veränderung in der diplomatiſchen
Dich Heimatland, ſo herlich, ſchön und groß.
ehrenvolle Pflicht, Sie zu begrüßen und Ihnen herzlichen Situation, außer daß Freundſchaften zwiſchen demokrati=
Doch, daß auch du gedenkſt in fernen Tagen
Dank zu ſagen für das, was Sie alle drüben für dieſchen Nationen, wie zwiſchen der engliſchen und franzö=
Des Heſſen=Darmſtädter Volksfeſt=Verein,
deutſche Sprache, die deutſche Sitte und das deutſche Lied ſiſchen von Zeit zu Zeit einer öffentlichen Bekundung und
Den von Neu=York die Sehnſucht hergetragen
tun. Dank dafür, daß Sie deutſche Sprache und deutſche Beglaubigung bedürften. Das Blatt findet zwei charak=
Laß dies Geſchenk dir lieb Erinnerung ſein!
Art drüben hochhalten und feſtigen. Der gewaltige Auf=teriſtiſche Züge in den Reden der letzten Tage. Nämlich,
und überreichte dem kleinen Frl. Mueller ein ſchönes ſchwung, den die deutſche Nation genommen, hat auch das daß ſie keine Bezugnahme auf Rußland und keine Anden=
Erinnerungsgeſchent.
Deutſchtum im Auslande ſtark gemacht. Aber mit dieſem tung maritimen und militäriſchen Charakters enthielten.
Erſtarken ſind dem Auslands=Deutſchen auch große Pflich= Hieraus folge, daß die Entente keine militäriſche Ueber=
Unter den Klängen des Hohenfriedbergermarſches ten erwachſen. Dieſe zu erfüllen, arbeiten Sie wohl alle einkunft ſei, wie der Dreibund oder der Zweibund=
ſchritten
die amerikaniſchen Gäſte dann zu den bereit= zu Ihrem Teile mit. Eine der ſchwerſten und für die Graphie betont, daß die Hauptfrage über die beiden Re=
ſteherden
, mit Fähnchen geſchmückten Sonderwagen der deutſche Nation wichtigſten Aufgaben erwächſt Ihnen in gierungen einig ſeien, und die alle andern beherrſcht der
Elektriſchen Straßenbahn. Bei der Abfahrt ſpielte die der Pflege und in dem Eintreten für die deutſche Sprache, allgemeine Friede ſei, keine andere Nation habe Urſache,
Muſik Unter dem Sternenbanner, unter brauſenden die ja ſchon viele Lehranſtalten in Amerika zum Gegen= die engliſch=franzöſiſchen Feſtlichkeiten der letzten Tage mit
Hochrufen fuhren die Wagen zur Stadt. In den Straßen ſtand des Unterrichts gemacht haben. Wir danken Ihnen Argwohn oder Beſorgnis zu betrachten. Daily News
bildeten Tauſende Spalier.
allen, daß Sie unſere ſchöne und edle deutſche Sprache ſchreibt: Die geſtrigen Communiqués enthielten wenig
Um 8½ Uhr fanden ſich die Beſucher mit zahlreichen drüben zur Geltung und Herrſchaft bringen helfen, und neues und noch weniger Einzelheiten, aber ſie werden all=
geladenen
Gäſten im Ausſtellunshauſe ein, wo ihnen die wir bitten, in dieſem Streben weiter fortzufahren, damit gemein willkommen ſein, ſolange die engliſch=franzöſiſche
Stadt einen ſchönen Empfang bereitete.
zur Tat werde das ſtolze Wort: Am deutſchen Verſtändigung gelten wird, daß ſie für eine allgemeine
Weſen ſoll einmal noch die Welt geneſeni europäiſche Verſtändigung wirkt und ſo liegt darin ihre
Die Feſträume.
(Lebhaftes Bravo!) Die Rede endete mit einem ſtür= beſte Begründung.
Die großen Säle des Olbrigſchen Ausſtellungsgebäu= miſch widerhallenden Hoch auf die deutſche Weltſprache
* London, 27. Juni. Präſident Poincaré
des, ſonſt der ernſten Kunſt gewidmet, heute fröhlicher Auch dieſer Toaſt wurde mit lebhaftem Beifall aufge= verließ heute morgen London, um über Doyer
Unterhaltung ſtimmungsvollen Rahmen bietend, ſind nicht nommen.
nach Frankreich zurückzukehren. Auf dem Bahnhof fanden
wieder zu erkennen. Unſere Stadtgärtnerei hat
Dann begrüßte unſer Darmſtädter Lokalpoet
ſich der König der Prinz von Wales Prinz Arthur von
ein Meiſterwerk in der ſtilvoll vornehmen und doch unge=
Connaught und Staatsſekretär Grey ein.
Robert Schneider
mein anheimelnden Dekoration mit durchweg lebenden
Blumen, Palmen und ſonſtigem Grün geleiſtet. Beſon= die amerikaniſchen Gäſte mit einem köſtlichen Gedicht in
ders in dem großen Ehrenſaal. der in ſchier verſchwenderi= Dacmſtädter Mundart, oft von ſtürmiſchem Beifall unter=
ſcher
Fülle von Palmen, ſtiliſierten Lorbeerbäumen, Blu= brochen. Wir geben hier als Koſtprobe die erſte
Die Balkankriſe.
men und Girlanden ein üppig prangendes Bild füdlicher Strophe wieder:
Gegen Bulgarien.
Schönheit hervorzaubert. Man wandelt in des Wortes
Gott zum Gruß, Ihr liewe Heſſel
beſtem Sinne unter Palmen, die in der Dekoration über=
* Belgrad, 27. Juni. Der hier weilende monte=
Ach, wie hott’s uns doch gekreid,
all beſtimmend ſind. Die Wände umziehen, in Tannen=
negriniſche
Miniſterpräſident erklärte. Monſtenegro
Daß Ihr uns net habt vergeſſe
girlanden eingerahmt, Bilder aus dem Odenwald und der
werde in einem Kriege Serbien gegen Bulgarien
Un emol gekumme ſeid.
Bergſtraße geſchaffen von Herrn Klumps Meiſterhand.
Ja. daß Ihr hierher gedibbelt.
unterſtützen.
Der Miniſterpräſident überbrachte
Vorbeerwände teilen den Raum rundherum in einzelne
Deß beweiſt doch ſchließtlich nor,
König Peter ein Handſchreiben König Nikitas.
Koſen auf, die wieder mit reizvollen Zeichnungen von
daß uſf’s Engſte Ihr verknibbelt
* Sofia 27 Juni. In der heute hier eingegan=
Hans Weyl geſchmückt ſind, ebenfalls heimatliche Mo=
Mit de Heumat noch wie vor.
genen griechiſchen Antwortnote wird an dem bulgariſchen
tive darſtellend. Den Boden decken koſtbare Perſerteppiche
Un ſo haaß ich Euch willkumme
Vorſchlag gemiſchter Beſatzungen vorbeigegangen und
und Möbel aller Stile, vom zierlichen Rokoko bis zum
In de Reſſedenz am Woog,
drohend erklärt, daß die griechiſche Flotte und das
ſchweren geſchnitzten Eichentiſch moderner Kunſt, ſind
Daß Ihr herzlichſt uffgenumme,
Heer bereit ſeien, ſich einer kriegeriſchen Provokation Bul=
auf
die Niſchen und ſonſt im Saale, überall lauſchige Plätz=
No. deß is doch gor kaa Frog:
gariens zu ſtellen.
chen bildend, verteilt. Koſtbare antike Seſſel, von ſtiliſier=
Seid aach halb amerigehniſch
Ihr, von all dem Jänkiekram,
ten Bäumen flankiert, füllen die vier Ecken aus. Und
Die Finanzkommiſſion.
Mit de Heumat bliebt Ihr aania,
überall ſtehen lebende Roſen und Heckenroſen in hohen
* Paris, 27. Juni. Die Finanzkommiſſion für die
Dann: Dehaam is doch Dehaam!
Paſen. Das elektriſche Licht, matt gedämpft, wirft ſeinen
Balkanangelegenheiten hielt heute zwei Sitzungen ab. Die
Deshalb konnt Ihr aach net bend’ge
ſtimmungswebenden Schein über das prächtige dekora=
Eier Sehnſucht, ohne Scherz.
tive Bild.
Kommiſſion beſchäftigte ſich mit dem Studium der vrer
Dann deß klane Heſſländche,
der ottomaniſchen Delegation vorgelegten Tabellen über
Im anſchließenden großen Mittelſaal ſind die Quer=
Liggt Eich doch zu ſehr am Herz,
den Stand der türkiſchen Staatsſchuld im Augenblick der
wände der Koſen entfernt. So ſieht man erſt, wie groß
Ja, Ihr kennt es net verberje,
Kriegserklärung. Die ottomaniſche Delegation wird dem=
und ſchön dieſer Saal iſt. An den beiden Längswänden,
Un Ihr ſchreibt aach uff’s Panier,
nächſt neue Tabellen über den Stand der türkiſchen Staats=
den
Mittelgang breit für den Verkehr freilaſſend, ſtehen
Froh und ſtolz: Vivat Laddwerje,
ſchuld im Augenblick der Unterzeichnung des Friedens
runde Tiſche. An den Wänden, zwiſchen Türen und Fen=
Heſſe=Darmſtädter ſein mir!
überreichen.

[ ][  ][ ]


ahe
St.
Lerte
Das
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2

1
Zeit
s.

Nummer 149.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Juni 1913.
Seite 7.
Mam hateſich mehere Schiſ beigebracht,war aber noch
Letzte Nachrichten.
bei vollem Bewußtſein. Er wurde ins Krankenhaus ge=
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
bracht und dürfte mit dem Leben davonkommen. Es Krankenunterſtützungs=Bund der
ſcheint, daß die Tat in beiderſeitigem Einvernehmen began=
Berlin, 27. Juni. Der Statthalter von Elſaß= gen wurde. Der Grund dazu ſcheinen Nahrungsſorgen
Schneider, Filiale Darmſtadt.
Lothringen, Graf Wedel, iſt heute morgen 7 Uhr 55 zu ſein.
Minuten hier eingetroffen.
II. B. Gneſen, 27. Juni. Die 70jährige Rent=
Berlin, 27. Juni. Der Reichsanzeiger meldet die Ver=nerin Paczkoweka in Gneſen wurde heute früh erdroſ=
leihung
des Sterns zum Roten Adlerorden zweiter Klaſſelſelt in ihrer Wohnung aufgeſunden. Die Täterin iſt
Todes=Anzeige.
an den ordentlichen Profeſſor der juriſtiſchen Fakultät der ihre Haushälterin, die verhaftet wurde und bereits ein
Univerſität Kiel Geh. Juſtizrat Albert Hoenel, ſowie Geſtändnis abgelegt hat. Es liegt Raubmord vor.
Unſeren Mitgliedern zur Nachricht, daß
die Verleihung des Roten Adlerordens zweiter Klaſſe mit
das Mitglied
(13990
Eichenlaub an den Bildhauer Prof. Adolf Bruett in
Briefkaſten.
Verlin=Halenſee.
Ph. S., hier. Nach der Taxation der Steuerbehörde.
Peter Schwind
Berlin, 27. Juni. In dem Prozeß gegen die
Sittenſchutzleute verurteilte das Gericht den Kri=
Anticher Peterdberiat.
geſtorben iſt. Die Beerdigung findet Samstag,
minalſittenbeamten Thiede unter Freiſprechung von der
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.

Anklage der Beamtenbeſtechung zu drei Monaten
den 28. d. M., nachmittags um 4 Uhr, vom
Gefängnis wegen Zuhälterei. Frau Thiede
Das weſtliche Hochdruckgebiet hat ſich weiter oſtwärts
Portale des Friedhofes aus, ſtatt.
wurde von der Anklage der Kuppelei freigeſprochen. Die verlagert, während das nordöſtliche Tief nach Oſten
Um zahlreiche Beteiligung bittet
Sittenbeamten Seegebarth und Bachmann wurden frei=zurückgewichen iſt. An der Grenze zwiſchen hohem und
geſprochen.
tiefem Druck hatten wir bei nordweſtlichen Winden meiſt
Der Vorstand.
* Leipzig, 27. Juni. In dem Spionageprozeß kühles, trübes Wetter mit einzelnen Regenſchauern. Mit
gegen den Zeichnerlehrling Köhler aus Eſſen a. d. R. zunehmendem Einfluß des Hochdruckgebietes werden wir

wurde heute nachmittag das Urteil gefällt. Der An= auf eine allmähliche Beſſerung des Wetters hoffen dürfen.
geklagte wurde zu drei Jahren Gefängnis ver=
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 28. Juni:
urteilt, wovon zwei Monate der Unterſuchungshaft ab= Veränderlich, Bewölkung und Niederſchläge abnehmend,

gerechnet werden. Der Angeklagte, der bei der Firma mäßig warm, nordweſtliche bis weſtliche Winde.
Krupp mit dem Kopieren von Zeichnungen beſchäftigt
(Schluß des redaktionellen Teils.)
war, eignete ſich fünf Zeichnungen an und bot ſie Frank=
Todes=Anzeige.
reich, England, Rußland und Oeſterreich zum Verkauf an
in der Annahme, daß ſie geheim zu haltende Konſtruk= (Folche Kinder gedeihen wirklich, deren Ernährung
Donnerstag entſchlief ſanft unſer lieber
und Verdauung durch Neſtles Kindermehl
tionen enthielten. Köhler erhielt nur von Frankreich für
Vater
zwei ſolcher Zeichnungen zuſammen 70 Mark. Nur zwei geregelt iſt. Erhältlich in Apotheken und Drogerien zu
(*1647
1,40 Mk. ½ Doſe und 0,75 Mk. ½ Doſe. Probedoſe
von den elf Zeichnungen waren geheim zu halten.
Gastwirt
* Stuttgart, 27. Juni. Der Delegiertentag verſendet auf Wunſch an jedermann: Neſtle=Geſell=
(I,13930
des Verbandes Deutſcher Journaliſten=ſchaft, Berlin W 57.
gonn
und Schriftſtellervereine wurde heute vormit=
Salgbal.Schw., 30 0m M.g
Säam,
Adam Hamm
u dn. Frass.treihlohenluftkarort
tag im Stadtgarten durch den Vorſitzenden des Vororts
Hamburg, Dr. Arthur Obſt, eröffnet. Anweſend war Vohenbachg verkehrsr. u. Bürgermeisteramt. (II,13478
im 85. Lebensjahre.
Miniſterpräſident von Weizſäcker, Präſident von
Hebernoce vom evangeliſchen Konſiſtorium, mehrere andere
Weiterſtadt, den 27. Juni 1913.
Vertreter der ſtaatlichen Behörden, der Präſident der
Zweiten Kammer v. Kraut, der bayeriſche Geſandte Graf
Die trauernden Hinterbliebenen.
v. Moy und als Vertreter der Landgemeinden Geheimrat
Mein
Dr. Ludwig. Im Namen des württembergiſchen Landes=
Die Beerdigung findet Samstag, den 28. Juni,
verbandes begrüßte Redakteur Hefel die Verſammelten.
Saison-Ausverkauf
Hierauf ergriff Präſident Weizſäcker das Wort, um die
nachmittags 5 Uhr, vom Sterbehauſe aus, ſtatt.

Anweſenden im Namen der Staatsregierung zu begrüßen,
die zu den Mitgliedern teils perſönliche, teils amtliche
findet in den Tagen
Beziehungen habe. Die Zeilung begleite heute den Men=
ſchen
vom Morgen bis zum Abend und man könne nicht
mehr ohne ſie leben, beſonders nicht mehr die Miniſter. Dienstag, Mittwoch, Donnerstag u. Freitag
Wenn ein Miniſter in die Ferien gehe, könne er wohl
Dankſagung.
1. bis 4. Juli statt.
die Akten, nicht aber die Zeitung miſſen, ſondern ohne
Für die vielen Beweiſe innigſter Teilnahme
ſie ſei er kein Miniſter mehr. Redner begrüßte die Ver=
beim
Hinſcheiden meiner teuren Frau, unſerer
ſammlung als Leute des Fortſchritts und als Pfleger
lieben Mutter
(*1653
der Ideale. Dr Ludwig begrüßte die Verſammelten im
Namen der Stadt Stuttgart.
Kath. Raab
* Danzig, 27 Juni. Im Stadtverordnetenſitzungs=
Anna Klinger
ſoale des Rathauſes fand heute vormittag unter dem Vor=
vorm
.
ſtze des Kommerzienrats Fiſcher=Mannheim in Ver=
geb
. de Berge
tretung des Hern Dr. K. Lanz die Hauptverſamm=
ALlCE-BAZAR
lung des 5. Luftflottentages ſtatt. Ort der
ſagen wir Allen, insbeſondere meinen lieben Mit=
nächſten
Sitzung iſt Roſtock.
arbeitern, ſowie für die reichen Blumenſpenden,
Darmstadt
* Wien, 27. Juni. Das Herrenhaus nahm in
unſeren herzlichen Dank.
zweiter und dritter Leſung die Vorlagen betreffend die 1 Spezialgeschäft für Braut-u. Baby-Ausstattungen.
Johann Klinger u. Familie.
Reform des Strafrechts ſamt Abänderungsanträ=
gen
, und betreffend die Verſchärfung der Strafen
Darmſtadt, den 27. Juni 1913.
wegen Spionage an und begann ſodann die zweite
Das Geschäft ist von 1215 Uhr geschlossen.
Leſung des Budgetproviſoriums.
* Paris, 27. Juni. In der Kammer verſprach bei
Mre
der Beratung über die Bewilligung der Kredite Finanz=
Samstag, den 28. Juni.
miniſter Charles Dumont, daß vom nächſten Rech=
(13875som
Monatsverſammlung der Turngemeinde Darm=
nungsjahre
ab ein beſonderes Budget für Ma=
für
Sporial-Auskünfte, Pr.
ſtadt.
rolko aufgeſtellt wird. Bei der Beſprechung des ſieben=Detektiv-Institurmittelungen, Beobachtungen
ten Budgetzwölftels erhoben mehrere ſozialiſtiſche Radi=
u. Vextrauens-Angelegenheiten. Nachtübung von Jung=Darmſtadt (Abmarſch um 8½
Uhr vom Exerzierplatz).
kale lebhaften Widerſpruch gegen die Finanzmethode. Uebernahme nur einwandfreier Aufträge. Garantie für
Jaurés tadelte die Regierung, daß ſie das Budget nicht gewissenhafte Erledigung. Kiesstr. 34, I. Tel. 1668. (III.s31 Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. Bürgerkeller
um 8 Uhr. Heſſiſcher Hof um 8 Uhr. Konzerthaus
zur Abſtimmung bringen laſſen wolle und entgegen der
MahnusawanznnaazanWRnnaunannnimamun
Metropol um 8 Uhr.
deutſchen Bürgerſchaft die franzöſiſche nicht den patrioti=
ſchen
und militäriſchen Anforderungen entſprechend zu=
Sonntag, den 29. Juni.
ſtimme. Jaurss warf der Regierung vor, ſie wolle zuerſt
Sommerfeſt der Turngeſellſchaft um 4 Uhr im Turn=
die
Militärvorlage durchbringen, um nachher den armen
hauſe.
2
Klaſſen das nötige Geld abzuverlangen. Der Finanz=
Waldfeier der Schülerabteilung des deutſchvölkiſchen
Verlobten
miniſter erklärte, er könne am Montag in der Budget=
Turnvereins Jahn in den Steinbrüchen am Kolberg
kommiſſion über die Einſtellung der finanziellen Bedürf=
(Abmarſch 2½ Uhr Ecke Roßdörfer= und Heidenreich=
5
niſſe im Budget Mitteilungen machen und ſich am Don=
die
ihr künftiges Heim gediegen, ge-
ſtraße
).
nerstag vor der Kommiſſion über die Einkommenſteuer
schmackvoll und modern einrichten
Generalverſammlung des Hausbauvereins der
äußern. Lenair (Soz.) erklärte, er lehne es ab, das
Burſchenſchaft Friſia‟=Darmſtadt um 11 Uhr zu Wies=
wollen
, wird eine Besichtigung meiner
ſiebente Budgetzwölftel zu bewilligen, um nicht die Ver=
baden
, Moritzſtraße 49.
antwortung für eine ſolche Lage mit zu übernehmen.
Konzerte uſw.: Ludwigshöhe um 4 Uhr. Bürger=
feinbürgerlichen

Darauf ergriff Miniſterpräſident Barthou das Wort.
keller um 4 Uhr. Konzerthaus Metropol um 4 Uhr.
* Paris, 27 Juni. Die Kammer nahm ein provi=
Reſtaurant Stengel=Schmitt um 4 Uhr. Schützen=
ſoriſches
Budgetzwölftel mit 477 gegen 93
5
Wohnungseinrichtungen
hof um 8 Uhr.
Stimmen an, nachdem Jaurés ſeinen Vertagungsantrag
50jähriges Jubiläum des Geſangvereins Har=
empfohlen
. Meine Möbel zeichnen
monie zu Nieder=Ramſtadt.
zurückzog.
* Madrid 27 Juni. Aus Alhucemas wird ge=
sich
aus durch künstlerische Formen-
Auerbacher Burgfeſt um 3 Uhr.
meldet: Der Schiffsfähnrich und andere Leute des Kano=
Verſteigerungskalender.
schönheit, grundgediegene Qualität u.
nenbootes General Conchas ſind nicht von den Ma=
Montag, den 30. Juni.
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
rokkanern freigelaſſen worden, ſondern ent=
Hofreite=Verſteigerung der Georg Simmer=
besondere
Preiswürdigkeit.
ſprungen. Zwei den Spaniern ergebene Kabylen
macher Witwe (Kaupſtraße 7) um 10 Uhr auf dem Orts=
täuſchten
die Wachſamkeit der mit der Bewachung der Ge=
gericht
I.
fangenen beauftragten Eingeborenen. Sie drangen bei
OTTO KUNKEL
Hofreite=Verſteigerung der Chriſtoph Krauß
ihnen ein, entführten ſie nach dem Strande und ſprangen
5
Witwe (Neue Niederſtraße 22) um 10 Uhr auf dem
mit ihnen in ein Kanoe und ruderten eiligſt davon. Die Gr. Ochsengasse 21/23. Tel. 287.
Ortsgericht II.
Marokkaner verfolgten ſie und ſchoſſen mehrmals. Im
2
Torf=Verſteigerung um 10 Uhr im Rathaus zu
(10791a
Augenblick, als die Lage bedenklich wurde, wurden ſie von
Pfungſtadt.
einem Kanonenboot bemerkt und alle wurden wohlbehal= nnRanaa!!
ten an Vord genommen.
Kunſthalle am Rheintor, geöfnet Werltegs von

et

* urgo, 27. Juni. Hier eingetroffene Mongolen be=
114 und Sonntags von 104 Uhr.
Erste Darmstädter 85
richten, daß etwa 60 mongoliſche Lomas, die vor
ag

Werkstätte f. Grabmalkunstl
den verfolgenden Chineſen in die Nähe der Kuchota=
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
S B
Pagode geflüchtet waren und ſich dort verbarrikadierten,
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
8
und Kunstgewerbe
Reich und Ausland: i. V.: Mar Streſe; für den übrigen
verbrannt wurden.
S
(40
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Mar Streeſe;
Wilhelm Götze
H. B. Berlin, 27. Juni. In der Hauptſtraße zu Schöne=
für
den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
Sakademischer Bildhauer
berg hat ſich heute mittag in dem Hauſe Nr. 114 eine Fa=
aus
der Geſchäftswelt: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
milien=Tragödie abgeſpielt. Der 38 Jahre alte
Karlstrasse 94.
Agent Wilhelm Rehfeldt feuerte in ſeiner Wohnung= ſi. die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Stärdige Ausstellung von Grab-
Ge
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
einen Schuß auf ſeine um 3 Jahre jüngere Frau ab und
richtete die Waffe dann gegen ſich ſelbſt. Als man in diesl denkmälern bei freiem Eintritt. ſSeggesadenſeee! nicht berückſichtigt Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
B4580
Wohnung eindrang, fand man die Frau ſterbend vor, der
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VA

[ ][  ][ ]

Nummer 149.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Juni 1913.
Seite 8.
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[ ][  ][ ]

Nummer 149,
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Juni 1913.
Seite 9.
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fällt . . .
14013

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Jnni 1913.
Seite 10.
Erhebung der
Gemeindeſtener.
Die Friſt zur Entrichtung des
Ende Mai fällig geweſenen erſten
Zieles der Gemeindeſteuern wurde
bis 5. Juli l. Js. erſtreckt. Zah=
lung
hat bei Meidung des Bei=
treibungs
=Verfahrens an den
Werktagen, vormittags von 8 bis
12½ Uhr, hierher zu erfolgen.
Im Intereſſe raſcheſter Abfer=
tigung
an den Zahlſchaltern wird
erſucht, die Gelder abgezählt bereit
(13690a
zu halten.
Darmſtadt, 21. Juni 1913.
Die Stadtkaſſe.
Koch.
Bauarbeiten.
Die Schreinerarbeiten bei An=
fertigung
von Möbeln, ſowie die
onenen
Herſtellung von Gipseſtrich= und
Hersmcn
Linoleumböden (250 qm bezw.
Eornen
250 am) für den Stadtkaſſenanbau
ſollen vergeben werden.
Bedingungen liegen bei dem
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
Angebote ſind bis
Mittwoch, 2. Juli 1913,
vormittags 10 Uhr,
(13762ms
einzureichen.
Darmſtadt, 24. Juni 1913.
Stadtbauamt=
Buxbaum.
In unſer Handels=Regiſter, Ab=
teilung
A, wurden folgende
Einträge vollzogen:
(13980
Am 12. Juni 1913.
Hinſichtlich der Firma:
Theodor Kalbfuß (J. A.
(1
Zoeppritz), Inhaber Wil=Lobadebeberz
4
helm Kalbfuß.
BADE-ANZUGE für Kinder aus OP HERREN-BADEHOSEN Kattun 99
Theodor Kalbfuß, Kaufmann in
Darmſtadt, iſt zum Prokuriſten
von 30an
Kattun . . . . . . . von 30an
beſtellt.
495 HERREN-BADEHOSEN Trikot O5
Die Firma iſt geändert in:
Theodor Kalbfuß (J. A.
von SJan
BADE-ANNZUGE für Damen von 1an
Zoeppritz).
Am 19. Juni 1913.
BADE-ANZUGE Trikot, f. Kinder 400 BADE-KOPFTUcHER (Neuheit) 160
Gelöſcht die Firma von Amts=
von
an
von 1an
(13941
wegen:
750
Georg Cornel, Darmſtadt.
BADE-ANZUGE Trikot, f. Damen 900
Darmſtadt, 26. Juni 1913.
BADE-MANTEL von 16.50 bis 4
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
sol. Ausf. .
von Zan
9
In unſer Handels=Regiſter, Ab=
2 BADE-HANDTUcHER
teilung B, wurde heute einge=
von
30an
tragen hinſichtlich der Firma:
BADE-MUTZEN für Kinder von I0an
120
Holzbau=Syſtem Meltzer,
Geſellſchaft mit beſchränk=
96 KINDER-BADETUCHER . von 1an
ter Haftung, Darmſtadt.
BADE-MUTZEN für Damen von 30an BADETUcHER sol. Qualität in 950
Nikolas Mennicken, Ingenieur
in Darmſtadt, iſt zum Prokuriſten
195 allen Grössen . von 7.50 bis & 2.
GUMIMI-BADE-MUTZEN für
beſtellt.
(13942
285
von 1an
Damen . .
Darmſtadt, 24. Juni 1913.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
Z BADE-TEPPIcH . . .
von 3 an
KIIVDER-BADEHOSEN gewebt
von Uan FROTTIER-STOFF am Stück-
Johlen=Verkauf.
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wird am
1. Juli 1913, mittags 12 Uhr,
an Stallbaracke 21 auf dem Trup=
penübungsplatze
Darmſtadt öffent=
Markk
lich meiſtbietend gegen Barzahlung
(13902
verſteigert.
Geor. Rothschd
2
II. Abteilung
Feld=Artillerie=Regiment84.
M
Zwelfau. Hahdadrrent-in Damen= und ein Herrenrad Ginderkleiver, ſpeziell 3rnaben=Herrenwäsche-, Hüte- u. h.ütz engese I.
zu kauf. geſucht. Hermann Joſeph, zu kaufen geſucht. Offert. mit anzüge, werden angef. ( 3227a zu verk. Erforderl. 3000 Mk. Heinrich
Aliceſtraße 21, parterre.
(13996 Preisangabe u. 165 Exped. (*16941 Neckarſtr. 24, Vorderh. 3. St.Mohr, Grafenſtr. 23½. (13603ods verk. Mühlſtr. 37, Stb. (*1689
date
Snbre. 3.
InProz. Bf.
Dirid
Kurſe vom 27. Juni 1913.
2½ Oeſt. Südb. (Lomb.) 51,90 3½ Frankf. Hypoth.=Bank
8 Schuchert, Nürnberg 144,30 3 Raab=Oedenbura . . 74,20
S. 19 . . . .
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
12 Siemens & Halske 209,00 4 Kronprinz Rudolfbahn
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
InProz. Zi.
InProt. 5 Veramann Electr. . . 122,50 4 Ruſſ. Südweſt. . . . .
8.
S. 52 . .

5 Argentinier . . . . . . 98,60 10Deutſch. Ueberſee Electr. 169,70
Staatspapiere.
80,50 0 Gummi Peter . . . . 60,00 4½ Moskau=Raſan . . . 93,00 4 Hamb. Hypoth.=Bank.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 98,50
do.
84,30 3½
do.
0 Kunſtſeide Frankfurt 60,50 4 Wladichawchas .. . . 84,70 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
3½ Deutſche Reichsanl. . 84,30 4½ Chile Gold=Anleiße . 88,40 30 Adler=Fahrradwerke
74,305 Chineſ. Staatsanleihe. 96,60
do.
2,
31
4 Rjäſan Koslow . . ..
do.
Kleyer . . . . . . 409,00
4 Preuß. Schatzanweiſg. 98,50 4½
do.
89,
9,20
3½ do. Conſols . . . 84,304½ Japaner . . . . . . . 88,80 9 Maſchinenf. Badenia 131,50 3 Portugieſ. Eiſenb. . 71,70 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
4½/
85,00
do.
S. 12, 13. 16
0 Wittener Stahlröhren
do. do.
74,305 Innere Mexikaner . . . 77,00 9 Steana Romana Petr. 149,50 2¼, Livorneſer . . 67,30
S. 14, 15, 17, 24/26
4 Bad. Staatsanleihe . . 97,803
50,20
do.
3 Salonique=Monaſtir . 62,00 1823. . . . . . . . .
91,00 4 Gold=Mexikanerv. 1901 77,00
do.
15 Zellſtoff Waldbof . . 222,50 4 Baadadbahn . . . . . . 79,10 3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
½
12,83 Bad. Zucker=Wag=
80,005 Gold=Mexikaner . . ..
do.

. . . . . 205,50 4½ Anatoliſche Eiſenb.. 92,30
S. 1 u. 2, 68 . . .
häuſel.
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 98,50) 3 Buenos Aires Provin)
S. 35 . . . . . . . .
0 Neue Boden=A. A.=Beſ. 74,00 4 Miſſouri=Paciſte. . .
do.
83,10 Aktien inländiſcher
4 Northern=Paciſic . . . 93,80
S. 911 . . . . . .
37
do.
0 Südd. Immobilien . 52,00 4 Southern=Pacifie 87,50 4 Meininger Hyp.=Bank
74,70 Transportanſtalten.
Bergwerks=Aktien.
4 Hamburger Staatsanl. 97,60 10 Hamb.=Amerika=Paket=
3½
5 St. Louis und San
do.
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 98,50
Franeisco. . . . . 14 Rhein. Hypothek.=Bank
fahrt . . . . . . . 137,80 10 Aumeß=Friede . . . . 166,00 1 Tehuantepec . . . . ..
4 do. do. (unk. 1918) 96,50 7 Nordd. Lloyd . . . . . 118,00 14 Bochumer Bergb. u.
(unk. 1917).
do.
3½
72,296½ Südd. Eiſenb.=Zef. . 125,50
3½ do. (unk. 1914)
Gußſt. . . . . . . 209,50
Bank=Aktien.
do.
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf.
Aktien ausländiſcher
11 Deutſch=Luremburg.=
3 Sächſiſche Rente.
75,50
10 Bank für elektriſche
3½
do.
4 Württemberg unk. 1921 98,20 Transvortanſtalten.
Bergb. . . . . . . 148,50
Untern. Kürich . . 188,00
Städte=
do
. v. 1900 94,105 Anatol. Eiſenb. 60½
10 Gelſenkirchener . . . . 177,00 7½ Pergiſch=Märkiſche
Obligationen.
Einz. Mk. 408 . . 112,25 9 Harpener . . . . . . . 184,20
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
Bahn . . . . . . . 143,004 Darmſtadt . . . ..
6 Baltimore und Ohis . 92,50 18 Phönir Bergb. und
1½ Griechen v. 1387
½ Berlin. Handelsgeſ. .156,003½
do.
Italiener Rente 100,00 6 Schantungbahn . . . . 120,80
Hüttenbetrieb. . . 245,75 6½½ Darmſtädter Bank . 113,75
Frankfurt. . . . . . .
4½ Oeſterr. Silberrente 84,508 Luremb. Prince Henri
3 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
12½ Deutſche Bank .241,303½ do.
do. Goldrente . . . 86,7010 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 25,35
4
Caro. . . . . . . . 73,50 6 Deutſche Vereinsbank . 114,904 Gießen . . . . . . . .
do. einheitl. Rente 81,306 Pennſylvania R. R. . 109,00 6 Laurahütte . . . . . . 160,00 6 Deutſche Effekt.= und
3½
do.
10 Kaliwerke Aſchersleben 140,00
3 Portug. unif. Serie I 62,60
Letzte Indnſtrie=
W.=Bank . . . . . 112,25
13
1 Heidelberg . . . . . .
do. unif. Ser. III 65,20 Divid.
Aktien.
Weſteregeln 176,25 10 Diskonto=Kommandit 179,50 3½
do.
3 do. Spezial . . . . 9,70
4 Brauerei Werger
62.00 7½ South Weſt Afriex 110,50 8½ Dresdener Bank 145,604 Karlsruhe .
5 Rumänier v. 1903 . . 98,10 28 Bad. Anilin= u. Soda:
Prioritäts=
10 Frankf. Hypoth.=B. 205,00 3½
do.
v. 1890 . .
do.
Obligationen.
Fabrik . . . .
536,00
6½ Mitteld. Kreditbank 113,40 4 Magdeburg. . . . . .
do. v. 1905 . . 14 Chem. Fabrik Gries=
3½ Südd. Eiſenb.=Gef. 88,10 7 Nationalb. für Deutſchl. 113,25 3½
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 86,40
heim . . . .
. . 232,00 1 4½ Nordd. Lloyd=Obl.
7 Pfälziſche Bank. . . . 122,90
Mainz . . . . . ..
4 do. v. 1902 . . . . 88,9030 Farbwerke Höht . 596.75 4 Eliſabethbahn, freie . . 87,25 6,95 Reichsbank . . . . . 130,70 13½
do.
4½ do. v. 1905 . . . . 99,6020 Verein chem. Fabriken
Franz=Jofefs=Bahn . .
7 Rhein. Kreditbank. . .127,25 4 Mannheim
31 Schweden . . . . . . 84,60
Mannheim . . . 325,00 3 Prag=Duxer . . . . . . 71,90 5 A. Schaaffhauſen.
3½
do.
4 Serbier amort. v. 1895 77,0010 Cement Heidelberg . . 139,00 5 Oeſterr. Staatsbahn . 100,50
Bankverein . . . . 109,00
4 München . . . . . .
4 Türk. Admin. v. 1903 78,5030 Chem. Werke Albert 425,00 1 Oeſterr. Staatsbahn . 86,80 7½ Wiener Bankverein . 129,00 3½ Nauhein
4 Türk. unifiz. v. 1903 85,50 14 Holzverkohlung Kon=
do
.
72,60
Pfandbriefe.
Nürnberg. . . . . . .
4 Ungar. Goldrente . . . 83,10
ſtanz . . . . . . . 334,25 5 Oeſterr. Südb. (Lomb.)
3½
4 Frankf. Hypoth.=Bank
4 do. Staatsrente. . . 81,50) 5 Lahmeyer. . . . . . .
do.
71,10
S. 21. . . . . . . 95,404 Offenbach

Nummer 149.
Bekanntmachung.
Mittwoch, 16. Juli I. Js.,
vormittags 11 Uhr,
ſollen die dem Philipp Adam und
dem Philipp Wilhelm Adam zu
Nieder=Modau, im Grundbuch hie=
ſiger
Gemarkung zugeſchriebenen
Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
34 264 1225) Acker über der
27 1542/ Pallaswieſe
37
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K104/12
verſteigert werden.
Falls andere rechtliche Hinder=
niſſe
nicht entgegenſtehen, kann Ge=
nehmigung
der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das einge=
legte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, 24. Juni 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,13951
Bekanntmachung.
Freitag, 18. Juli I. Js.,
vormittags 11 Uhr,
ſoll die der Sängerſchaft Ascania,
e. V., dahier zugeſchriebene Lie=
genſchaft
:
Flur Nr. qm
I 1665 372 Grab=
garten

5i
I 1666 174 Gras=
garten

I 1668 311 Hofreite
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K23/13
verſteigert werden.
Falls andere rechtliche Hinder=
niſſe
nicht entgegenſtehen, kann Ge=
nehmigung
der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das einge=
legte
Meiſtgebot die Schätzung
nicht erreicht.
Darmſtadt, 26. Juni 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,13950
Bekanntmachung.
Montag, 30. Juni I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die der Georg Simmermacher
Witwe dahier und deren Kindern
zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 1350 231 Hofreite Kaup=
ſtraße
Nr. 7,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K123/11
Falls andere rechtliche Hinder=
niſſe
nicht entgegenſtehen, kann Ge=
nehmigung
der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das einge=
legte
Meiſtgebot die Schätzung
nicht erreicht.
Darmſtadt, 11. Juni 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,13062
Bekanntmachung.
Mittwoch, 16. Juli I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Schloſſermeiſter
Alexander Köhler Eheleuten da=
hier
zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
V 181 400 Hofreite Kaſino=
ſtraße
Nr. 16,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K,77/12
Darmſtadt, 6. Juni 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,13061
mit Freilauf, gut
Fahrrad erhalten, billig zu
Jupert. 134.
3n Frot
3½ Offenbach . . . . . .
25,504 Wiesbaden . . . . . .
-
3½
do.
94,204 Worms. . . . . . . . 94,00
95,003½
85,00
do.
84,00 14 Liſſaboner v. 1886 . 73,50
97,60
Verzinsliche
85,00
Anlehensloſe.
Badiſche . . . Tlr. 100 177,00
96.90 3½ Cöln=Mindner , 100 133,60
3 Holl. Komm. . fl. 100 106,70
96,90 3 Madrider . . Fs. 100
4 Meininger Pr.=Pfand=
85,00
briefe . . . . . . . 135,10
84,804 Oeſterr. 1860er Loſe . 176,50
84,903 Oldenburger . . . ..
95,50 2½ Raab=Grazer fl. 150 112,30
84,40
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
95,00
ſl. 7 35,00
83,70Augsburger. ..
-
97,90 Braunſchweiger Tlr. 20
85,00 Freiburger . . . . Fs.15
Mailänder . . . . Fs.45
do. .. . . Fs.10 35,00
95,90Meininger . . . . . fl. 7
86,501 Oeſterreicherv. 1864fl. 100 560,00
do. v. 1858fl. 100 495,00
96,00
96,00 Ungar. Staats . . fl.100
94,10 Venediger . . . . Fs. 30 55,00
84,20Türkiſche . . . . Fs. 400 155,80
93,50 Gold, Silber und
Banknoten.
84,70
96,00 Engl. Sovereigns . . .. 20,36
83,00 20 Franks=Stücke . . . . 16,21
Amerikaniſche Noten . . . 4,17½
Engliſche Noten . . . . . 20,40
94,70 Franzöſiſche Noten. . . . 80,90
Holländiſche Noten. . . . 168,20
78,80
94,30 Italieniſche Noten . ..
83,00 Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,50
98,30 Ruſſiſche Noten . . . . .
82,75 Schweizer Noten . . . . . 80,80
84,70 Reichsbank=Diskonto.
Reichsbank=Lombard Zsf. 7%

[ ][  ][ ]

veiſe

beiſe
der=
Ge=

Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
38 74.
Samstag, 28. Juni.
1913.
S nördlich Meſſi in nordnordweſtlſcher
Bekanntmachung.
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Die nachſtehende Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppenübungs=
Das gefährdete Gelände:
platz bringen wir hierdurch zur allgemeinen Kenntnis.
(13989a
Darmſtadt, den 25. Juni 1913.
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Weſten: Dammweg-Brunnersweg ausſchließlich,
Süden: Forſthaus Steinacker-Steinhügel ausſchließlich,
J. V.: Dr. Michel.
Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über Milches=
Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Trnppen=Uebungsplatz Darmſtadt
wieſe-Sauwieſe-Schreibertswieſe-Geishecke einſchließlich
für die Zeit vom 30. Juni bis 4. Juli 1913.
wird während des Schießens durch Poſten, Wegſchranken und Warnungstafeln abgeſperrt.
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten (Polizei=
Die
Verordnung Kreisamt Darmſtadt, 25. September 1909.)
Dauer der
Datum
Tag
Truppenteil
Abſperrung Bemerkungen
Abſperrung
Darmſtadt, den 25. Juni 1913.
(13973a
erſtreckt ſich
von bis
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: Dr. Michel.
30. Juni Montag
80 V. 10 N.
Ueber das
1. Juli
Dienstag
120 M.
9e V.
gange
Bekanntmachung.
Feldartillerie
60 B.
-
2. Juli Mittwoch
10 N.
Abſperr=
4. Juli 1 Freitag
Wir bringen zur Kenntnis der Beteiligten, daß Heu neuer Ernte unmittelbar
80 V.
10 N.
Gelände
von der Wieſe bei Großh. Proviantamt Darmſtadt angefahren werden kann. Es
muß jedoch vollkommen trocken, noch nicht ſchwitzend beim Amt ankommen.
Bekanntmachung.
Darmſtadt, am 27. Juni 1913.
(13968sid
Am 1., 3. und 4. Juli 1913 von 7 Uhr vormittags bis zum Einbruch der Dunkel=
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
heit wird Schießen mit ſcharfer Munition von Truppenteilen des XVIII. Armee=
korps
auf dem Schießplatz bei Meſſel abgehalten werden.
J. V.: Dr. Reinhart.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadtz,
c) bei großen, d. h. aus mehr als 5 Zimmern und etwaigem
Banarbeiten.
Gefunden: 1 mattgoldene Nadel mit Kinderzahn als An=
Zubehör beſtehenden Wohnungen am dritten Tage des fol=
hänger
. 1 Zehnmarkſtück. 1 vergoldeter runder Manſchettenknopf.
Die bei Einrichtung der Apo=
genden
Monats, ſpäteſtens 12 Uhr mittags, beendet ſein.
Füllfederhalter in einer Schachtel, 1 Spazierſtock mit gebogenem
§ 2. Die im §1 beſtimmten Räumungsfriſten werden nur mit theke des Stadtkrankenhauſes im
Griff. 1 kleines weißes Spitzentaſchentuch. 1 ſeidener Damenregen=der Beſchränkung gewährt, daß
Gebäude Wieſenſtraße 11 vorkom=
ſchirm
mit gebogenem ſilbernen Griff. 1 Pfandſchein, auf den Namen
a) bei Wohnungen, welche aus 3 bis 4 Zimmern und etwaigem menden Schreinerarbeiten (Mobi=
Maul lautend. 1 vergoldeter runder Anhänger mit 4 roten Stein=
Zubehör beſtehen, ein Zimmer,
liar), Terrazzo= und Weißbinder=
chen
. 1 vergoldetes dünnes Bleiſtift. 1 ſchmales weißwollenes
b) bei Wohnungen, welche aus mehr als 4 Zimmern und et=arbeiten ſollen vergeben werden.
Umhängetuch.
(13943
Bedingungen liegen bei dem
waigem Zubehör beſtehen, zwei Zimmer
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: Inpolizei=ſchon am erſten Tag des folgenden Monats, ſpäteſtens 12 Uhr mit=unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=tags, vollſtändig geräumt ſind.
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
finden ſich: 1 Dachshund. 1 deutſcher Schäferhund (zugelaufen). Die
Angebote ſind bis
§ 3. Kann der Mieter ſchon mit der Beendigung des Miet=
Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausge=verhältniſſes ſeinen Ueberzug in die neue Wohnung bewerkſtelligen, Samstag, den 5. Juli 1913,
löſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findetſo finden die Vorſchriften der §§ 1, 2 keine Anwendung.
vormittags 10 Uhr,
dortſelbſt jeden Werktag, vorm. um 10 Uhr, ſtatt.
Hat der Vermieter auf Grund eines ihm geſetzlich oder ver=einzureichen.
(14035si
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 29. Juni, tragsmäßig zuſtehenden Rechtes das Mietverhältnis ohne Einhaltung Darmſtadt, 25. Juni 1913.
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende einer Kündigungsfriſt gekündigt, ſo ſtehen die in den §§ 1, 2 bezeich=
Stadtbauamt.
Apotheken geöffnet: Merckſche Engel=Apotheke, Rheinſtraße,
und neten Räumungsfriſten dem Mieter nicht zu.
Buxbaum.
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von
Fällt der Tag, an welchem nach den §§ 1, 2 die Räumung
§ 4.
uhllief
er
1 Uhr ab geſchloſſen.
ganz oder teilweiſe zu beendigen iſt, auf einen Sonntag oder einen
Stuhlnieferung.
ſtaatlich anerkannten allgemeinen Feiertag, ſo tritt an die Stelle des Die Anlieferung von 200 Stück
Bekanntmachung.
Sonntags oder des Feiertags der nächſtfolgende Werſtag.
Stühlen für den ſtädtiſchen Saal=
Darmſtadt, den 27. November 1906.
Der Schweinemarkt beginnt von Montag, den 30. Juni, ab
bau ſoll vergeben werden.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
erſt um 8 Uhr vormittags (vergl. §§ 14 und 15 der Marktordnung
Bedingungen liegen bei dem
vom 2. Januar 1913).
Morneweg.
(13805ds
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Darmſtadt, den 23. Juni 1913.
Nr. 30, Ziminer Nr. 9, offen.
Städtiſche Leſe= und Bücherhalle.
Angebote ſind bis
Großherzogliches Polizeiamt.
Dienstag, 1. Juli 1913,
Wegen Prüfung der Bücherbeſtände ſind alle aus der ſtädti=
Gennes.
vormittags 10 Uhr,
ſchen Bücherhalle entliehenen Bücher bis ſpäteſtens
Verkaufspreiſe der Kleiſch= u. Wurſtwarent. d. Haupt= u. Reſidenzſtadt Darmſtadt
einzureichen.
(13761ms
Samstag, den 12. Juli ds. Js.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
Darmſtadt, 23. Juni 1913.
zurückzuliefern.
per ½ kg
per½. 1g
Stadtbauamt.
Vom 14. bis 27. Juli einſchließlich bleibt die Bücherhalle ge=
Ochſenfleiſch . . . . . 96 Pfg. Speck, geräuchert . . . 120 Pfg. ſchloſſen.
Buxbaum.
(13879fso
Rindfleiſch . . . . . 9
0 (Dörrfleiſch
110
Von Montag, den 28. Juli an, können wieder Bücher ent=
W
Fett, roh .

Schinken m. Bein . . . 120 liehen werden.
Schreiner=Arbeiten.
Rollſchinken . .
Fett, ausgelaſſen . . .
80
140
Darmſtadt, den 25. Juni 1913.
Die Schreinerarbeiten bei An=
Leber
Schweineſchmalz, roh
.
Der Oberbürgermeiſter.
Kalbfleiſch
fertigung von Möbeln für drei
u. ausgelaſſen .
. . . . 100
90
J. V.: Mueller.
Bureaueinrichtungen im Stadthaus
.100 Schwartenmagen,
Hammelfleiſch
ſollen vergeben werden.
Fleiſch= u. Bratwurſt . 92
Bruſt . . 70
Schweinefleiſch .
Bedingungen liegen bei dem
90 Leber= u. Blutwurſt.
Schlachtviehmärtte Darmſtadt
76
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Rippchen, Kammſtück, ge=
im
Schlachtviehhof neben dem ſtädtiſchen Schlachthof.
Schweine= Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
ſalz. Fleiſch u. Kottelets 100
(6926märkte: Montags, Mittwochs und Donnerstags. Kälbermärkte:
Angebote ſind bis
Montags und Donnerstags. Bei Kälbermärkten iſt der Verkauf
Mittwoch, 2. Juli 1913,
Einhaltung der Fluchtlinien.
von Großvieh geſtattet. Bahnanſchluß. Modernſte, ſeit 3. Februar
vormittags 10 Uhr,
Die Stadtverordneten=Verſammlung hat durch Beſchluß vom ds. Js. geöffnete Neuanlagen.
(4329a einzureichen.
(13760ms
Nähere Auskunft erteilt die
29. v. Mts. zu dem § 10 der Baupolizeiordnung, der lautet:
Darmſtadt, 24. Juni 1913.
In den Straßen mit Vorgärten ſind Balkone und Erker
Schlacht= und Viehhofdirektion.
Stadtbauamt.
nur geſtattet wenn ſie um das 1½fache des Vorſprungs vor
Buxbaum.
die Baufluchtlinie von der Nachbargrenze entfernt bleiben.
Bekanntmachung.
Dieſer Vorſprung darf nicht mehr als die Hälfte der Vor=
gartenbreite
und bei größerer Tiefe der Vorgärten als 6 MeterBetreffend: Die Amtstage bei Großherzoglichem Eichamt Konkursverfahren.
Darmſtadt.
nicht über 3 Meter betragen,
Ueber das Vermögen des Bäcker=
Das Großherzogl. Eichamt Darmſtadt Woogſtraße 4, Fern=meiſters und Gaſtwirts Ludwig
den folgenden Zuſatz zur Annahme empfohlen:
Dieſe Vorſchriften und die Beſtimmungen in § 9 der Bau=ſprecher 2121 iſt bis auf weiteres nur Dienstags und Sams=Kaffenberger III. in Roßdorf
polizeiordnung finden auch für Straßen mit doppelten Flucht=tags, vormittags von 812 und nachmittags von 26 Uhr, für das wird heute, am 27. Juni 1913,
linien mit der Maßgabe Anwendung, daß die vorgeſehene Publikim geöffnet.
vormittags 10 Uhr, das Konkurs=
Da außer der angegebenen Zeit die Abfertigung nicht verlangt verfahren eröffnet.
Grundfläche für Vorbauten vollſtändig überbaut werden kann.
Die Höhe der Vorbauten muß iedoch zur Geſamtgebäudehöhe werden kann, wird den Intereſſenten empfohlen, die vorſtehend be=
Der Gerichtsvollzieher i. P.
im angemeſſenen Verhältnis der Unterordnung ſtehen. In zeichneten Amtstage zu benutzen.
(13955so Philipp Reibſtein in Darm=
Darmſtadt, den 20. Juni 1913.
den oberen Stockwerken ſind gleichfalls Vorbauten bis zur
ſtadt, Frankfurterſtraße 56,
Großherzogliche Eichungs=Inſpektion.
Straßenſluchtlinie vorſpringend geſtattet.
wird zum Konkursverwalter er=
Im übrigen, insbeſondere für die Geſtaltung des Ueber=
Köbrich.
Filſinger.nannt.
gangs an den Grenzen, gelten auch hier die Vorſchriften in
Konkursforderungen ſind bis zum
Art. 48 des Ortsbauſtatuts und für die Befeſtigung von un=
14. Juli 1913 bei dem Gerichte
benutztem Vorbautenland die Beſtimmungen des § 25 des
Pferde=Verſteigerung.
anzumelden.
(13386a
Ortsbauſtatuts.
Es wird zur Beſchlußfaſſung über
Einwendungen gegen dieſen Zuſatz ſind bei dem Stadtbaugmt,Donnerstag, 3. Juli 1913, vormittags 10 Uhr, die Beibehaltung des ernannten
Grafenſtraße 30, in der Zeit vom 20. Juni bis einſchließlich 5. Juliſollen im Großh. Hofmarſtalle dahier drei ausrangierte Landgeſtüts=oder die Wahl eines anderen Ver=
ds
. Js. vorzubringen.
beſchäler unter der Bedingung des ſofortigen Abſchlachtens ver=walters, ſowie über die Beſtellung
Darmſtadt, den 17. Juni 1913.
ſteigert werden. Ueber das Abſchlachten iſt ein beglaubigtes vete=eines Gläubigerausſchuſſes und
Der Oberbürgermeiſter.
rinärärztliches Zeugnis einzureichen und iſt bis zur Erbringung eintretenden Falls über die in § 132
desſelben eine Kaution von 100 Mark für jeden zu ſchlachtenden der Konkursordnung bezeichneten
I. V.: Jaeger.
Gegenſtände und zur Prüfung der
Hengſt ſofort zu hinterlegen.
(13981
angemeldeten Forderungen auf
Räumungsfriſten bei der Wohnungsmiete.
Darmſtadt, den 27. Juni 1913.
Dienstag, den 22. Juli 1913,
Zum bevorſtehenden Vierteljahreswechſel bringe ich nachſtehendes
Großherzogliche Landgeſtüts=Direktion.
vormittags 11½ Uhr,
Ortsſtatut wiederholt zur Kenntnis. Wenn nicht anderes vereinbart
von Willich.
vor dem unterzeichneten Gerichte,
iſt, iſt für die Dauer der ſtatutariſchen Räumungsfriſten Mietzins
Neues Gerichtsgebäude am Ma=
(13643ims
an den bisherigen Vermieter nicht zu entrichten.
thildenplatz, Erdgeſchoß, Saal 118,
Torfverſteigerung.
Darmſtadt, den 20. Juni 1913.
Termin anberaumt.
Der Oberbürgermeiſter
Montag, den 30. Juni 1913, vormittags 10 Uhr! Allen Perſonen, welche eine zur
I. V.: Ekert.
anfangend, werden auf hieſigem Rathauſe
Konkursmaſſe gehörige Sache in
Auf Grund des Geſetzes vom 6. Januar 1906, betreffend die
Beſitz haben oder zur Konkurs=
ca
. 300000 Stück Torf
Räumungsfriſten bei der Wohnungsmiete, wird auf Beſchluß der
maſſe etwas ſchuldig ſind, wird
Stadtverordneten=Verſammlung vom 31. Mai 1906, ſowie nach An= an die Meiſtbietenden verſteigert.
aufgegeben, nichts an den Gemein=
Pfungſtadt, den 24. Juni 1913.
hörung des Kreisausſchuſſes und mit Genehmigung Großherzoglichen
ſchuldner zu verabfolgen oder zu
Miniſteriums des Innern vom 2. November 1906 zu Nr. M. d. J.
leiſten, auch die Verpflichtung auf=
Großh. Bürgermeiſterei Pfungſtadt.
erlegt, von dem Beſitze der Sache
37271 folgendes Orsſtatut erlaſſen, deſſen Beſtimmungen ſofort in 13787ds)
J. V.: Nungeſſer.
und von den Forderungen, für
Kraſt treten.
§ 1. Endigt das Mietverhältnis am Schluſſe eines Kalender=
Voe
welche ſie aus der Sache abgeſon=
prakt
. Arzt und
Dr. Med. L. Mayer,
derte Befriedigung in Anſpruch
vierteljahres, ſo muß die Räumung gemieteter Wohnungsräume
Kinderarzt
nehmen. dem Konkursverwalter bis
durch den Mieter:
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[ ][  ][ ]

Nummer 146.
Juni 1913.
Tagblatt, Samstag, den 28.
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Nummer 149.


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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Juni 1913.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Jnni 1913.
Seite 14.
Solololonololoſoteoſoſoſoſoſoſofoloſoſolotoloig f Auſtrages, die von Eingeborenen geſperte Elappenſtrecke ſ u
der Grenzexpediton zu öffnen, am 17. April zuſammen
GEORG KUGEL, Architekt 5 mit einem farbigen Soldaten bei Akogo im deutſchen
5
5Munigebiet tödlich verwundet worden iſt. Dieſe Nachricht Ler Baſſermann=Erzberger die Konſequenzen gezogen.
22
Wittmannstrasse Nr. 4, Tel. 763
iſt bereits Anfang Mai eingetroffen und ſofort veröffent=
C übernimmt das Anfertigen von Entwürfen,
Bauplänen, als auch Uebernahme der Bau- * licht worden
Abg. Liebknecht (Soz.) fragt: Was hat der Herr
5 leitung etc. für alle Arten von Bauwerken.
25
Reichskanzler zur Ausführung des in der Sitzung vom
S Fertige Ausführung von: Villen, Landhäuser,
23. April gefaßten Beſchluſſes, betreffend Berufung einer
§ Einfamilienhäuser, Industrie-Bauten etc.
Kommiſſion zur Prüfung der Rüſtungslieferungen, ver=
g
ohne Mehrkosten gegen den Voranschlag. O
2
anlaßt? Wie wird die Kommiſſion im einzelnen zuſam=
S Kleine Wohnhausbauten. & Herrichten von
2mengeſetzt ſein? Wann ſoll ſie zuſammentreten?
Wohnungen. * Ausführung von Umbauten. *
Unterſtaatsſekretär Dr Richter: Der Herr Reichs=
Baugelände wird jederzeit nachgewiesen. Schnellste
kanzler hat den Herrn Staatsſekretär des Innern mit dies Gebiet nicht weiter beſchritten wird. (Lachen rechts.)
Ausführung gegen mässiges Honorar, auch
den Vorarbeiten für die Kommiſſion beauftragt und hat ihn
auswärts. * Besuch zur Besprechung jederzeit kostenlos.
demnächſt mit der Leitung betraut. Der Herr Staatsſekre=
(B12260
tär iſt mit den politiſchen Parteien des Reiches über die
Hloloſoſolololotolololololckoſoloſolohowolotstolo Auswahl der Mitglieder in Verbindung getreten. Ueber kratie fällt das Verdienſt dieſer Geſetzgebung nicht zu. Die
die Zuſammenſetzung ſchweben aber noch Erörterungen.
Der Zuſammentritt wird wahrſcheinlich erſt nach den d
Deutſcher Reichstag.
Sommerferien im Herbſt erfolgen.
Es folgt der von Mitgliedern aller Parteien einge=
* Berlin, 27 Juni. Präſident Dr. Kaempf er=
öffnet
um 10 Uhr 5 Minuten die Sitzung. Auf der Tages= brachte Geſetzentwurf, betreffend
ordnung ſtehen
Angeſtelltenverſicherung der Privatlehrer.
kurze Anfragen.
Abg. Dr. Gerlach (Zentr.) fragt unter Hinweis und auf einen Antrag Baſſermanns auch in dritter Leſung
auf das Vorgehen des Regierungspräſidenten v. Grodzki! erledigt. Die Erlaubnis zur Einleitung einer Privat=
in
Münſter, der die Fortſetzung von Ererzitien, die die klage gegen den Abg. Blunck (Vpt.) wird nicht erteilt. So=
Jeſuiten Mitte Juni in Eulefeld in Weſtfalen abhielten, dann tritt das Haus in die zweite Leſung des Geſetzes bündeten Regierungen ſich ſchließlich auch mit den Be=
verbot
und ſich dadurch in Widerſpruch mit der Erklärung auf Aenderung des Schutzgebietsgeſetzes (Vereinsrecht ſchlüſſen der Kommiſſion einverſtanden erklären. Die Aus=
des
Reichskanzlers vom November 1912 ſetzte, daß in der und Eintragung von Geſchäftsbetrieben). Das Geſetz wird
bisherigen Praris keine Aenderung eintreten ſoll, was der in zweiter Leſung ohne Debatte angenommen.
Reichskanzler zu tun gedenke, um einen derartigen Wider=
Es folgt die zweite Leſung des Geſetzes auf
ſtand einzelner ſtaatlicher Behörden gegen die Anordnun=
gen
des Bundesrates zu beſeitigen.
Aenderungen im Finanzweſen.
Miniſterialdirektor Dr. Caſpar: Es iſt zutreffend,
Abg. Baſſermann (natl.): Wir werden einem
daß der Regierungspräſident in Münſter die betreffenden
Beſitzſtenergeſetz zuſtimmen. Es iſt klar, daß nicht die
Behörden daſelbſt erſucht hat, eine von ihm für geſetz= Wehrvorlage, ſondern die laufenden Deckungen die größ=
widrig
erachtete Tätigkeit der Paters der Geſellſchaft Jeſu
in Münſter zu verhindern, und daß dieſem Erſuchen ſei= ten Schwierigkeiten machen mußten. Wir konnten nicht
tens der kirchlichen Behörden entſprochen worden iſt. Die zugeben, daß durch die veredelten Matrikularbeiträge das
Anfrage findet in dieſem Vorgehen einen Widerſpruch mit Reich weiter Koſtgänger bei den Bundesſtaaten ſei. Das gut!) Die jetzige unheilvolle Geſetzgebung machen wir
der früher von derſelben Behörde geübten Praris und einen war ein alter Grundſatz des Fürſten Bismarck, an dem
Widerſtand gegen die Anordnungen des Bundesrats Was auch wir ſtets feſtgehalten haben. Die Abwälzung von rungen des Aba. Dr. Südekum (Soz.) bemerkt
den letzteren Vorwurf betrifft, ſo hat der Staatsſekretär 80 Millionen auf die Bundesſtaaten war keine Deckung,
des Innern darauf hingewieſen, daß es bei der Struktur ſie war nur eine Abwälzung der Vorlage auf die Einzel=
des
Geſetzes vom 4. Juli 1872 und der dazu erlaſſenen Aus= landtage. Die Selbſtändigkeit der Bundesgeſetze wird der vorgeſchlagene Weg der gangbarſte iſt, der auch Rück=
führungsverordnung
ſchwer iſt, eine völig übereinſtim= aufgehoben. wenn vorgeſchrieben wird, wie das Reich die
mende Handhabung in allen Teilen des Reiches zu ſichern Erledigung der einzelſtaatlichen Finanzvorlagen erledigt
Der Grund liegt in der vorwiegenden Natur der zu tref= wiſſen will; auch würde eine Kontrolle des Reiches über
fenden Maßnahmen gegenüber Handlungen, deren Zweck, die Landesgeſetze recht unliebſam empfunden werden. und die Differenz als Zuwachs verſteuert. Selbſtverſtänd=
Inhalt und Gegenſtand im voraus nicht völlig überſehen Eine Stärkung des Reichsgedankens wäre durchaus nicht I
werden kann. Es wird alſo dem Regierungspräſidenten zu erwarten geweſen. Von der Wiedereinbringung der A
in Münſter der Vorwurf eines unberechtigten Widerſtan= Erbanfallſtener von 1909 haben wir abgeſehen, weil es
des gegenüber Anordnungen des Bundesrats nicht gemacht vaterländiſche Pflicht iſt, bei der großen nationalen Auf= viele Millionen aufgebracht werden müſſen, ſo ſind natür=
werden
können, ſelbſt wenn vorliegender Fall abweichend gabe der Heeresverſtärkung eine Einigung zwiſchen den I
von einem gleichgelagerten früheren behandelt ſein ſollte. Parteien herbeizuführen. (Sehr richtig!) Sodann lagen ziehen. Ein anderer Weg iſt uns bis heute nicht gezeigt
Inwieweit das letztere der Fall iſt, unterliegt der Auf= unſere Bedenken auf finanziellem Gebiete. Dazu kam das u
klärung. Der Herr Reichskanzler iſt nach wie vor in Unannehmbar der Regierung, deren Widerſtand nicht
grundſätzlicher Uebereinſtimmung mit den verbündeten überwunden werden konnte Auch die Proteſte aus den
Regierungen und insbeſondere mit der königlich preußi= intereſſierten Kreiſen durften nicht unbeachtet bleiben.
ſchen Regierung der Anſicht, daß Verſchärfungen der frü= (Der Reichskanzler betritt den Saal.) Für die jetzige Re=
heren
Praxis vermieden werden können. Das königlich gelung ſpricht, daß durch eine Reichsvermögensſteuer die
preußiſche Miniſterium der Geiſtlichen und Unterrichtsan= Deckung gefunden wird. Auch dem Grundſatz: Keine ſich der Abſtimmung.
gelegenheiten und das des Innern haben hierauf die zu= Ausgaben ohne Deckung wird entſprochen. Ebenſo wird
ſtändigen Behörden durch einen Erlaß vom 12. Dezember mit der Art dieſer Steuer eine alte Forderung erfüllt.
1912 ausdrücklich hingewieſen. Der Herr Reichskanzler Der Scheckſtempel wird aufgehoben, die beſtehende Zu= Ende des Rechnungsjahres 1917 aufrechterhalten werden.
hat den vorliegenden Fall zum Anlaß genommen, mit dem wachsſteuer wird abgeändert, da ſie zu Beſchwerden An= Die Kommiſſion hat dieſe Beſtimmung hinſichtlich der
preußiſchen Miniſter der geiſtlichen und Unterrichtsan=laß gibt. Wir ſind der Ueberzeugung daß in einer
gelegenheiten erneut in Verbindung zu treten, damit großen nationalen Frage der Heeresverſtärkung es vater=
dieſer
nochmals die Angelegenheit an der Hand des Er=ländiſche Pflicht iſt, die alten erbitterten Parteiſtreitig=
laſſes
eingehend prüſt und damit eine gleichmäßige mit der keiten zu vermeiden, um dem In= und Auslande zu zei=
früheren
Praxis übereinſtimmende Handhabung des Ge= gen, daß die Wehrvorlage getragen iſt von dem feſten
Willen des Volkes, auch die nötigen Opfer zu bringen. v
ſetzes und ſeiner Ausführungsbeſtimmungen für Preußen
(Lebhafter Beifall.)
geſichert wird.
Abg. Dr. Südekum (Soz.): Wir ſehen in der Vor=
Abg. Brey (Soz.) fragt an: 1. Iſt der Herr Reichs=
kanzler
in der Lage, darüber Auskunft zu geben, daß im lage nicht die Sicherung des Vaterlandes ſondern eine
erhöhte Gefahr, und werden deshalb aus richtig verſtan=
78. Infanterie=Regiment in Osnabrück
denem Patriotismus die Vorlage ablehnen. Da ſich aber dieſe Kommiſionsvorſchläge wird verbunden mit § 7.
zahlreiche Mannſchaften erkrankt
augenſcheinlich für die Vorlage hier eine Mehrheit finden 2
ſind? 2. Sind dem Herrn Reichskanzler die Urſachen der wird ſo werden wir wenigſtens alles daran ſetzen, daß (Zuwachsſteuerbefreiung).
Epidemie bekannt? 3. Welche Anordnungen hat der Herr! die Laſten der neuen Heeresvermehrung den beſitzenden
Reichskanzler getroffen, um Wiederholungen ſolcher Er= Klaſſen aufgebürdet werden. Wir ſind gewillt, den Vor= iſt nicht nur verſprochen, ſondern auch geſetzlich feſtgelegt
krankungen vorzubeugen?
ſchlägen der Kommiſſion zu folgen und die §§ 1 und 2 worden. Womit ſoll die Zuckerinduſtrie in Zukunft über=
abzulehnen
und die veredelten Matrikularbeiträge zu ver=
Generaloberarzt Dr. Schulzen: Die Zahl der beim werfen. (Große Unruhe im Hauſe.)
Das Zentrum hat
1 Bataillon des Infanterie=Regiments Nr. 78 erkrankten
Mannſchaften betrug bis zum 25. d. M. 293 Mann, beim jetzt eine andere Anſicht als früher Augenſcheinlich in= ſteuer geholfen werden. Abg. Graf Carmer=Zie=
2. Bataillon 49 Mann. Die Erkrankungen betreffen den folge des andauernden Druckes der Sozialdemokratie will
Verdauungskanal, bei vielen wurde auch vorübergehend es ſich jetzt auch nicht mehr gegen die Kindesbeſteuerung
Fieber feſtgeſtellt. Mit Ausnahme zweier Fälle von Herz=wehren. Wenn die Vorſchläge der Kommiſſion nicht ſo
ſchwäche war der Verlauf bisber leicht; auch dieſe ſind in befriedigend ausgefallen ſind, wie ſie hätten ſein können,
Geneſung. Die Urſache der Erankungen hat ſich mit ſolliegt allein die Schuld bei den Nationalliberalen, Was werden alle Kraft einſetzen, daß die vom Bundesrat zu=
an
dieſer Beſitzſteuer unſozial iſt, fällt nicht uns zur Laſt.
Sicherheit bisher nicht feſtſtellen laſſen. Als mutmaßliche Was an dieſen Grundſätzen gut iſt, iſt aber auf unſer
Entſtehungsurſache wird das Fleiſch einer am 17. d. M.
im Städtiſchen Schlachtviehhof zu Osnabrück geſchlachteten Konto zu ſetzen. Nur unter dem Drucke der Sozialdemo=
und von beamteten Tierärzten als geſund begutachteten Kuh kratie wäre eine Reichsvermögens= und Erbſchaftsſteuer und die §§ 3 und 3a (Zuckerſteuer) werden angenommen
möglich, deren Einführung die Kreuzzeitung und die 1
angeſehen, da auch außer bei den Mannſchaften, die von Deutſche Tageszeitung zugeſteht. (Sehr richtig! rechts.) a
dem Fleiſch dieſes Tieres genoſſen haben, in Kreiſen der
bürgerlichen Bevölkerung Erkrankungen vorkamen, die das Die Folge wird und muß ſein, daß eine wirklich direkte zurückgeſtellt. § 4 fordert eine Vermehrung des Silber=
Steuer für das Reich eingeführt wird und daß der jetzige
Fleiſch von dem gleichen Fleiſcher, der für die Truppen Schritt nur den Anfang darſtellt. Ich bitte Sie den kon=
geliefert
, ihr Fleiſch bezogen haben. Erkrankt iſt auch ein ſervativen Antrag abzulehnen und bei den Beſchlüſſen
Maſor der das Mannſchaftseſſen gekoſtet und geprüſt hat.
Das Fleiſch iſt von dem Vertragsſchlächter bezogen wor= der Kommiſſion zu verbleiben. (Beifall bei den Soz.)
den der ſchon ſeit ſechs Jahren den Fleiſchbedarf zur prinzipiellen Paragraphen namentlich abgeſtimmt
größten Zufriedenheit geliefert hat: es war mit dem ge= werden.
ſetzlichen Stempel des Schlachthofes verſehen und hatte
bei der Abnahme, wie in der Küche feſtgeſtellt wurde, ein
geſundes Ausſehen. Eine Notſchlachtung war daher nicht zu bitten, unſerem Antrage auf Wiederherſtellung der Re= A
vorgenommen, das Vieh alſo auch in lebendem Zuſtande gierungsvorlage zuzuſtimmen. Sodann habe ich unſerem erſten Paragraphen des Beſitſteuergeſetzes erledigt. Die
amtlich unterſucht worden. Eine anläßlich des FallesBedauern Ausdruck zu geben, daß die verbündeten Re=Konſerbativen beantragen einen beſonderen § 16 der
militäriſcherſeits vorgenommene Beſichtigung des Schlacht= gierungen ihre Vorlage nicht mit Entſchiedenheit und
hofes zeitigte ein durchaus zufriedenſtellendes Ergebnis: Nachdruck verteidigt haben. (Lebhaſtes Sehr richtig!
es ſind dort die geſetzlichen Vorſchriften beobachtet. rechts.) Auch wir hatten gegen die Vorlage erhebliche
Wenn trotzdem das Fleiſch die Geſundheitsſtörung her= Bedenken. Wollte man Steuern an das Reich überweiſen, kommt die Zeit, wo dieſe gerechte Steuer weiter ausgebaut
vorgerufen hat, ſo liegt aller Wahrſcheinlichkeit nach ein ſo ſolte man die Stempelſteuer dazu verwenden. Dieſen
Steuer ließe ſich ſehr gut ſteigern, und das würde eine
Fall vor der nach dem Stande der Wiſſenſchaft, trotz aller
vom Geſetz vorgeſchriebenen Vorſichtsmaßnahmen, nicht gute Einnahmequelle für das Reich ſein. Das hier vor=
verhütet
werden kann.
geſchlagene ſubſidiäre Beſitzſteuergeſetz bedeutet einen
Abg. Dr. Weill (Soz.) fragt: Iſt der Reichskanz=ſchweren Eingriff in die Rechte der Bundesſtaaten. Meine werde. Dabei bleiben Erbſchaften bis zu 20 000 Mark
ler in der Lage darüber Auskunft zu geben ob die in politiſchen Freunde ſind bereit, alles zu bewilligen, was
der franzöſiſchen Preſſe verbreiteten Nachrichten zu= für die Landesverteidigung notwendig iſt. Wir ſind be=
reit
den ganzen Bedarf auf den Beſitz zu nehmen. Aber
treffen, daß
wenn man uns zumutet, die einzelſtaatliche Finanzhoheit trag (Beſeitigung der Kindeserbebeſteuerung) iſt nament=
deutſche
Truppen in Kamerun ein verluſt= freizugeben ſo geht das über das Maß des Erträglichen
reiches Gefecht
hinaus. (Sehr richtig rechts.) Das Beſitzſteuergeſetz um=
gehabt
haben?
faßt die Reichserbſchaftsſteuer und die Reichsvermögens= t
Direktor im Reichskolonialamt Leim: Meine Herren! ſteuer. Wie ungerecht dieſe iſt erkennt man daraus, daß
Von der franzöſiſchen Preſſe iſt gemeldet worden, daß der durch die Vermögenszuwachsſteuer derienige Teil des
Maior Zimmermann bei Etone ein Gefecht mit Einge= Vermögens erfaßt wird, der nicht einen unnötigen Auf=
borenen
beſtand, bei dem ein Unterofizier Seifert und 12 wand, ſondern eine Einſchränkung des unndtigen Auf=liegt ein Kompromißantrag vor, wonach den Gemeinden
Soldaten gefallen ſein ſollen. Von einem ſolchen Zuſam=wands bedeutet. Das iſt eine Beſteuerung der Sparſam= die Beibehaltung der Wertzuwachsſtener zugeſtanden wer=
menſtoß
iſt weder beim Kolonialamt, noch beim Gouver=keit Die verbündeten Regierungen haben ſelber früher den ſoll. Staatsſekretär Kühn: Der Grundgedanke
neur der Kolonie, den wir zur telegraphiſchen Bericht= erklärt, daß eine Reichsvermögensſteuer für ſie unan= des Geſetzes von 1911 war die Beſteuerung des müheloſen,
erſtattung aufgeſordert haben, etwas bekannt. Es darf nehmbar ſei Noch nie iſt eine Regierungsvorlage ſo
angenommen werden, daß es ſich um ein früheres Gefecht wenig menſchlich behandelt worden wie die Deckungsvor= tige Geſetz, ſo muß das Vertrauen in die Beſtändigkeit
handelt und daß ſich die franzöſiſche Meldung auf den lage. Wer an den verfaſſungsrechtlichen Grundlagen und der Reichsgeſetzgebung erſchüttert werden. Die ſchlechte
Tod des Vizefeldwebels Siewertſen bezieht, der bei der an dem bundesſtaatlichen Charakter des Reiches nicht Wirkung des Geſetzes und auch die Koſten würden B.
Durchfübrung des ihm vom Major Zimmermann erteilten rütteln will, den möchte ich nochmals auf die volle Trag= ſtehen bleiben. Abg. Haaſe (Soz.): Der Kompromif.

Nummer 120
mie ler Snſelteg aiheriten tr ih.
nen jede Verantwortung ab. (Lebhafter Beifall rechts.)
Staatsſekretär Kühn: Die Regierung hat aus der
Gegen eine Reichsbeſitſteuer hat die Realierung die er=
heblichſten
Bedenken auch heute noch. Wenn wir uns
trotzdem entſchließen, dieſen Weg heute zu betreten, wie
ihn die Kommiſſion zeigt, ſo tun wir es, weil wir das
große Werk, das jetzt ſeiner Vollendung entgegengeht, tun=
lichſt
mit allſeitiger Zuſtimmung fertigſtellen möchten
(Beifall); wir werden es tun in Anerkennung des
Reichstags als den anderen Faktor der Geſetzgebung
(Bravo! links), dann aber auch in der Vorausſetzung, daß
Wir ſtehen vor einer ernſten Frage. Die Belaſtung des
Volkes iſt ungeheuer. Jedenfalls werden wir die Vor=
ſchläge
des Reichstages ernſtlich prüfen. Der Sozialdemo=
Regierungen haben den Weg gezeigt. Der Grundgedanke
der Sozialdemokraten iſt nicht ſozial. ſondern ſozialdemo=
kratiſch
. Noch niemals iſt an eine Steuergeſetzgebung ſo
einmütig und bereitwilig von allen Seiten herangegangen
worden, wie an die jetige, und das iſt alch ein Moment.
mit dem die Vertreter der Regierungen zu rechnen haben.
Abg. v. Payer (Fortſchr. Volkspt.): Wie für die
Das Geſetz wird ohne Debatte in erſter und zweiter Leſung Heeresvorlage, ſo müſſen wir nun auch für die Deckung
eintreten. Graf Schwerin=Löwitz hat uns keinen beſſeren
Weg gezeigt. Ich habe es nicht nötig, einen toten Ge=
danken
nochmals tot zu ſchlagen. Ich hoffe, daß die ver=
führungen
des Grafen v. Schwerin=Löwitz ſind uns ein
Beweis dafür daß wir uns auf dem rechten Wege be=
finden
. Es ſcheint, daß in der Finanzgeſetzgebung eine
Aenderung eintritt; ſtatt von rechts, wird von der Linken
den Geſetzen der Stempel aufgedrückt. Darüber wollen
wir uns freuen und uns auch weiter auf unſere Kraft be=
ſinnen
. (Lebhaftes Bravo!) Abg. Schultz=Bromberg
(Reichspt.): Eine Reichsbeſitzſteuer muß erträglich ſein
für den Steuerträger, einträglich für den Fiskus und ver=
träglich
mit dem Wortlaut der Reichsverfaſſung. (Sehr
nicht mit. (Beifall.) Nach nochmaligen kurzen Ausfüh=
Staatsſekretär Kühn: Hätte der Abg. Schultz der
Kommiſſion angehört, ſo würde er überzeugt ſein, daß
ſicht auf die einzelnen Bundesſtaaten nimmt. Die Un=
durchführbarkeit
der Vorlage iſt keineswegs nachgewieſen
worden. Alle drei Jahre wird das Vermögen feſtgeſtellt
lich ſind die Erträgniſſe der Steuer noch ſchwankend. Die
gegenwärtige Konjunktur läßt ſich für ein erſt ſpäteres
Inkraftſetzen eben nicht als Unterlage anſehen. Wenn
lich die leiſtungsfähigen Steuerzahler zunächſt heranzu=
worden
.
In namentlicher Abſtimmung wird der Antrag Graf
Weſtarp auf Aufrechterhaltung der §§ 1 und 2 der Vor=
lage
mit 272 gegen 91 Stimmen abgelehnt. Dafür ſtimmen
nur die Deutſchkonſervativen, die Reichspartei und die
Wirtſchaftliche Vereinigung. Zwei Abgeordnete enthalten
Nach § 3 der Vorlage ſollen die Scheckſteuer und der
Zuſchlag zum Grundſtücksbeſitzwechſel=Stempel bis zum
Zuckerſteuer geſtrichen und folgende neue Faſſung vorge=
ſchlagen
: § 3a des Geſetzes wegen Aenderung des Zucker=
ſteuergeſetzes
, Artikel 5 des Geſetzes wegen Aenderungen
im Finanzweſen von 1909 (Grundſtücksumſatzſteuer) und
das Geſetz über die Deckung der Koſten der Verſtärkung
von Her und Flotte von 1912 werden aufgehoben. § 3b:
Die Beſteuerung von Schecks und ihnen gleichgeſtellten
Quittungen hört mit Ablauf 1916 auf. Weiter werden in
einem neuen § Ze verſchiedene Aenderungen des Erb=
ſchaftsſteuergeſetzes
vorgeſchlagen. Die Diskuſſion über
Abſ. 1 der Kommiſſionsbeſchlüſſe zum Beſitzſteuergeſetz
Aba. Kleye (natl.): Die Aufhebung der Zuckerſteuer
haupt noch rechnen? Abg. Wurm (Soz.): Der Zucker=
induſtrie
kann vor allem durch Aufhebung der Zucker=
ſerwitz
(konſ.): Wir beantragen, die Zuckerſteuer bis
zum 1. April 1918 beizubehalten. Aba. v. Meding
(Welfe): Die Sozialdemokraten hätten ihre Macht an=
wenden
ſollen, dieſe Konſumſteuer zu Leſeitigen. Wir
geſagte Herabſetzung der Zuckerſteuer im Intereſſe der
Induſtrie und des Konſums endlich in Kraft tritt.
Damit ſchließt die Diskuſſion Der Abänderungsantrag
und gemäß § 3b der Scheckſtempel zum 1. Januar 1917
aufgehoben. Einige Teile des Geſetzes werden einſtweilen
beſtandes für den Kriegsbedarf. § 5 verlangt 120 Mil=
lionen
Goldreſerve. Abg. Arendt (Reichspt.): Die
Verdoppelung unſeres Silberbeſtandes iſt dringend nötig.
zumal für den Kleinverkehr das Papiergeld vom Uebel
Auf Antrag des Grafen Weſtarp wird über die iſt. Abg. Molkenbuhr (Soz.): Wir halten die Pa=
ragraphen
für einen Schaden für unſer Wirtſchaftsleben
und werden gegen ſie ſtimmen. Die Paragraphen wer=
Abg. v. Schwerin=Löwitz (konſ.): Ich habe Sie! den, ebenſo wie die folgenden, unverändert angenommen.
Bei allgemeiner Unruhe im Hauſe werden ſodann die
das Kindeserbe bei der Reichsvermögenstzuwachsſteuer
freilaſſen will. Abg. Arnſtadt (konſ.) begründet die=
ſen
Antrag. Abg. Dr. David (Soz.): Hoffentlich
wird. (Beiſall) Aba. Fiſchbeck (Fortſchr. Vpt.):
Wenn die Agrarier fürchten, daß ihr Beſitztum gefährdet
wird, ſo wird es von einem konſervativen Bauernvertreter
immer ſo dargeſtelt, als ob der Bauernſtand ruiniert
frei, die nächſtarößeren Erbſchaften genießen für unmün=
dige
Kinder erhebliche Bevorzugung. Damit ſchließt die
Debatte Die Abſtimmung über den konſervativen An=
lich
. Es ſtimmen von 367 Abgeordneten 150 für, 207 gegen
den Antrag, 10 enthalten ſich der Abſtimmung. Der An=
trag
iſt ſomit abgelehnt. (Beifall links.)
Darauf beainnt die Debatte über den § 17 ( Beſeiti=
gung
der Reichswertzuwachsſteuer) und einen den gleichen
Gegenſtand betreffenden Antrag des Zentrums. Weiter
unverdienten Gewinnes. Beſeitiat man dieſes vernünf=

[ ][  ][ ]

uns
wie
das
en
des
Imng
Por=
Imo=
1

9.

Nummer 149.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Juni 1913.
Seite 15.
antrag iſt eine verſtelte Beſeitlung des Wertzuwachs=
darſtell
. Die Inanſprichnahme der Dant ſei zwar
Sport, Spiel und Turnen.
ſteuergeſetzes. Wir verlangen, daß die Regierungsvorlage
weſentlich höher als im Vorjahre, aber die Bank gehe
wiederhergeſtellt wird. Abg. Jäger (Ztr.) befürwor=
* Automobilſiege heſſiſcher Induſtrie. Im Rennen im Vergleich zum 23. März diesmal weſentlich ſtärker dem
tet einen Antrag, vor dem Inkrafttreten des Vermögens= um den Grand Prix von Spanien, Klaſſe 2, wurde Quartalswechſel entgegen. Am 23. März habe die ſteuer=
zuwachsſtenergeſetzes
gewiſſe Härten der Wertzuwachs= der von Herm Roman Manzano geſteuerte Opel=freie Rotenreſerve 70 Milionen Mark betragen gegen 266
ſteuer durch Geſetz zu beſeitigen. Abg. Blunck (Fort=Tourenwagen erſter Sieger. Opel, der kleinſte Wagen im Millionen Mark am 23. Juni. Eine ſehr befriedigende
ſchrittliche Volkspt.) befürwortet eine Abänderung eines Rennen, erhielt neben dem erſten Preis auch den Madri= Entwickelung zeige der Goldbeſtand, der am 23. März 951
Teiles des Kompromißantrages.
Abg. Schiffer= der Pokal. Ein Telegramm aus Hannover meldet Millionen ausmachte und jetzt 1115 Millionen betrage und
Magdeburg (natl.): Wir wollen den Gemeinden das ge= den Sieg des Herrn Ingenieurs Paul de Bruhn auf ſomit den weitaus größten Goldbeſtand bilde, den die
ſetzliche Recht geben, die Wertzuwachsſteuer ihren Be=
Die Sozialdemokraten (Abg. ſeinem 14/30 PS.=Opel=Tourenwagen in der Sternfahrt Reichsbank je gehabt hätte. Die Zunahme des Gold=
dürfniſſen
anzupaſſen
Haaſe) ſtellen den Antrag, den Teil des Kompromißan= des Hannoverſchen Aufomobilklubs Abteilung B Klaſſe 1; beſtandes ſei auf die niedrigen Deviſenkurſe zurückzu=
trages
, wonach die im Zuwachsſteuergeſetz dem Bundesrat einziger Fahrer ohne Strafpunkte der 320 Kilometer lan= führen Die Zunahme habe hier im letzten Vierteljahr
übertragene Beſugnis bei dieſem Geſetz auf die Landes= gen Strecke. Auch bei der kriegsmäßigen Ballonver=126 Millionen Mark betragen, im erſten Semeſter 1913
folgung des Großh. Mecklenburgiſchen Automobilklubs im ganzen 175 Millionen Mark, während ſich die Gold=
zentralbehörden
übertragen werden ſoll, zu ſtreichen.
Nach weiteren kurzen Bemerkungen des Abg. Behrens ſiegten zwei Opel=Tourenwagen. Den erſten Preis ge= zunahme im ganzen erſten Semeſter des Vorjahres nur
(Wirtſch. Vag.) wird der Kompromißantrag mit einem wann Herr Direktor Holtz=Roſtock, den zweiten Se. Kgl. auf 60 Millionen Mark belief. Trotz dieſer Verhältniſſe
ſchlöſſen aber die große Anſpannung auf dem Geldmarkte
Zuſatzantrag Blunck (Fortſchr. Volkspt.) angenommen: Hoheit der Großherzog von Mecklenburg=Schwerin.
und der bevorſtehende Quartalswechſel mit ſeinen jeden=
Für entſchädigungsberechtigte Gemeinden kann die Lan=
deszentralbehörde
anordnen, daß, ſoweit die Zuwachs=
falls
ſehr bedeutenden Anſprüchen eine Diskontermäßig=
ſteuer
vor dem 1. Januar 1911 beſtanden hat, mit Wirkung
ung aus.
Luftfahrt.
von dieſem Tage ab bis auf weiteres der Durchſchnitts=
* Chalon=ſur=Marne, 27. Juni. Der Flie=
ertrag
verbleibt. Alle übrigen Anträge werden abge=
Literariſches.
lehnt. Abg. Zehnter (Ztr.) beantragt die Einfügung ger Foulgouier iſt aus einer Höhe von 70 Metern
Der Baumeiſter Monatshefte für Architel=
eines
§ 17a: Steht das der Beſteuerung unterliegende abgeſtürzt. Er war ſofort tot.
tur und Baupraxis, herausgegeben von Architekt Herm.
Vermögei in ſeiner Nutznießung einem andern zu, ſo
Janſen Berlin. Schriftleiter Architekt Karl Zetzſche, Ver=
fällt
der Wehrbeitrag, falls nicht rechtsgeſchäftlich Beſon=
lin
. Vierteljährlich 6 Mk., einzelne Hefte (mit ca. 40 Ab=
deres
beſtimmt wurde, dem Eigentümer zur Laſt. Der
Heer und Flotte.
Antrag wird angenommen, ebenſo weitere Paragraphen
hildungen und 10 Tafeln) 3 Mk. Verlag von Georg D.
* Bravourleiſtung einer Gebirgs=W. Callwey, München. Das Juniheft des Baumeiſters
in der Kommiſſionsfaſſung mit kleinen redaktionellen
Aenderungen, desgleichen § 30 (Verkaufswert der Aktien haubitzbatterie. Aus Molveno in Tirol wird (11. Jahrgang, Heft 9) iſt zur Hauptſache zwei deutſchen
und Kure). § 43 enthält die Beſtimmungen der zur den M. N. N. berichtet: Am 20. Juni traf um 9 Uhr abends
Baukünſtlern gewidmet, die ein grauſames Geſchick in der
Reichsbeſitzſteuer zuſtändigen Behörden.
Abg. Haaſe die Haubitzbatterie des 1. Gebirgsartillerie=Regiments Vollkraft ihres Schaffens aus einer regen Tätigkeit hin=
(Soz.) befürwortet, dieſem Paragraphen folgenden Zuſatz Kaiſer aus Trient in Molveno ein. Sie war mit 5 Offi=
zu
geben: Der Bundesrat beſtimmt die für die Veran= zieren, 100 Mann, 60 Pferden und 4 Geſchützen (zu je weggerafft hat. Wie groß der Verluſt iſt, den wie in dem
lagung und Erhebung des Wehrbeitrages für die Fürſten 3 Karreneinheiten) am ſelben Tage um 2 Uhr früh von Hinſcheiden von Otto March, Charlottenburg, und
Trient aufgebrochen, erreichte um 5 Uhr früh Covelo, er= Gabriel von Seidl, München, zu beklagen haben, kön=
zuſtändige
Behörde.
ſtieg bis 12 Uhr 40 Minuten nachmittags den bisher nur nen wir heute noch kaum ermeſſen. Friedrich von Thierſch
Staatsſekretär Kühn bittet, dieſen Zuſatz abzuleh= einmal von einer Haubitzbatterie erreichten Giovanni=Paß widmet dem ſüddeutſchen Meiſter einen tiefempfundenen
nen. Abg. Graf von Weſtarp (konſ.): Wir ſtehen auch (1909) und hielt dort Mittagsraſt. Gleichzeitig wurden Nachruf. Mit einer perſpektiviſchen Anſicht, Grundriſſen,
jetzt noch auf dem Standpunkt, daß an der Steuerfreiheit hier die mitgeführten Brieſtauben der Station Trient auf= Schnitten und Faſſaden ſowie einem kurzen Baubericht
der Fürſten nicht gerüttelt werden kann. Abg. Fiſch= gelaſſen. Um ½2 Uhr nachmittags faßte der Kommandant wird eine meiſterliche Schöpfung Otto Marchs vorge=
beck
(Fortſchr. Vpt.): Die Steuerpflicht der Fürſten be= des Regiments. Oberſt Terboglav, auf Grund der einige führt: der Landſitz Heinenhof bei Potsdam. Es iſt außer=
ſteht
, ob der Antrag vom Hauſe angenommen wird oder Stunden vorausgeſchickten Rekognoſzierung den Entſchluß, ordentlich intereſſant, neben dieſer Schöpfung ländlicher
nicht. Der Antrag wird angenommen, ebenſo § 43 und nicht wie bei der erſten Erſteigung gegen Terlago, ſondern Baukunſt die holländiſchen Landhäuſer des Architekten S.
folgende. Bei den Schlußvorſchriſten befürwortet Abg. gegen Molveno abzuſteigen. Dieſe Abſtiegsroute iſt un= de Elereg im Haag zu ſehen, denen ebenfalls ein erläu=
Ricklein (Elſ.=Lothr.) einen Antrag, Elſaß=Lothringen geheuer ſteil, für die Fahrbreite einer Haubitzbatterie weg= teinder Artikel beigegeben iſt. Als größere Publikationen
einen Erſatz für den Ausfall des Ertrags einer Erbſchafts=los, ſo daß der Abſtieg durch enge Waſſerriſſe und über bringt das Hauptblatt noch mit Erläuterungsberichten das
ſteuer zuzubilligen. Abg. Wurm (Soz.): Wenn die elſ.= ſteinſchlaggefährliche Steilkare mit großen Schwierigkeiten Stadtbad und die Ruhrbrücke in Mülheim an der Ruhr
lothr. Regierung ein nationales Erbſchaftsſteuergeſetz ein= erfolgen mußte. Die geſamte Batterie mußte dreimal mit= der Architekten H. Helbing, Mülheim a. R. und Hermann
gebracht hätte hätten wir dem Antrag zugeſtimmt. tels Seilzug über ſchwierige Felspartien abgelaſſen wer= Billing, Karlsruhe und das Grundwaſſerwerk Hattersheim
Elſaß=Lothr. Miniſterialrat Norbis: Ein entſprechendes den. Von Molveno aus konnte man die letzte Phaſe
die Abfahrt der Geſchütze über ein etwa 1 Kilometer lan= des Architekten H. Daſen in Frankfurt a. M.
Geſetz wird wieder eingebracht werden.
Der Antrag
wird angenommen. Der Reſt des Geſetzes wird ange= ges, 40gradiges Steilkar recht gut beobachten. Die
Pferde wurden ausgeſpannt und geführt, während die Man nimmt etwas Gutes zu eſſen mit,
nommen und die dazu vorliegenden Reſolutionen debatte= Geſchütze von der Mannſchaft am Seile mit frappierender
Schnelligkeit zu Tal geſchafft wurden. Dieſe Leiſtung kann 9wenn man größere Spaziergänge und Touren macht
los für erledigt erklärt.
warum nicht ſtets auch Fays ächte Sodener Mineral=
Sodann wird die zweite Leſung eines Nachtragsetats in jeder Hinſicht als kriegsmäßiger Rekord für Haubitz=
batterien
bezeichnet werden, da ſie als feldmäßige Höchſt= Paſtillen? Die gehören faktiſch zu jeder Ausrüſtung.
Sie wirken durſtſtillend und laſſen Magenverſtim=
fortgeſetzt
, durch den die Zölle und Steuern den jetzigen
Beſchluſſen entſprechend abgeändert werden. Er wird de= leiſtung ein Grenzmaß des Möglichen darſtellt.
Amungen nicht aufkommen; ſie ſind vortrefflich bei
plötzlich auftretenden Reizungen der Atmungsorgane,
battelos erledigt. Nach der Erledigung einiger Peti=
bei
Heiſerkeit, Schlingbeſchwerden, Huſtenreiz ꝛc., alles
tionen wird vertagt. Nächſte Sitzung: Sams=
Handel und Verkehr.
Dinge die ſchon mancher von einem Ausflug mit heim=
tag
10 Uhr. Tagesordnung: Petitionen, Verta=
* Berlin, 27. Juni. In der heutigen Sitzung desgebracht hat. Daraus ergibt ſich die Nutzanwendung, daß
gungsantrag bis zum 20. November 1913,
kleine Vorlagen, dritte Leſung der Wehrvor=Zentralausſchuſſes der Reichsbank führte 4man Fays ächte Sodener man achte auf den Namen
4=Fay‟ überall zur Hand haben ſoll. Die Schachtel
lage und der Deckungsvorlagen. Schluß der Vorſitzende, Geheimrat Schmiedecke, aus, daß ſich
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Nummer 149.
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Der de Wage n nchts deilden enſand in 6e.
Ste ſch öinter don Sſhent au, ais elberie ſie
dränge. Die Zuſchauermaſſen ſtauten ſich; dann wichen von ſeiner Seite ein Wort der Anerkennung und Vertei=
Ich liebe Dich!
ſie auseinander.
digung.
Roman von Guido Kreutzer.
Die Starter für das Große Armee=Hürdenrennen
Etwas ganz ſeltſam Entgegenkommendes lag in ihrem
22
Nachdruck verboten,) waren abgewogen und kamen jetzt einzeln zu den Ställen kurzen, ſtreifenden Blick.
Herta Renzow ſchwieg. Sie machte ein verächtliches herüber.
Der Artilleriſt aber hatte in dieſem Moment ein un=
Geſicht. Sie empfand faſt körperliche Abneigung gegen
Auch der Leutnant von Oſtheeren; die weiche Feld= definierbares Gefühl der Abneigung nicht ſo ſehr gegen
den gnomenhaften häßlichen Engländer mit der unver=
mütze
in die Stirn gezogen, den Sattel unter dem Arm, dieſes junge Mädchen mit den alten erfahrenen Augen,
meidlichen Shagpfeife. Trotz ihrer Tennisleidenſchaft im Geſpräch mit einem Deutzer Küraſſier, von dem er ſich als vielmehr gegen die intim familiären Angelegenheiten,
haßte ſie alles, was zu der nation of shopkeepers den aber auf halbem Wege trennte.
die hier inmitten fremder Menſchen zur Sprache kamen.
Nation der Krämer gehörte.
Er gab Joe Night, der ihm entgegen gegangen war,
Er blieb ganz gelaſſen in ſeinem Einwurf:
Ich denke, der Baron Oſtheeren wird Ihnen Aus= ſeinen Sattel.
Daraus dürfen Sie dem Rittmeiſter keinen Vorwurf
kunft geben können, warf Brau von Berns ein. Er
Well, old friend. Push on!
müßte ſich inzwiſchen doch eigentlich informiert haben.
machen, gnädiges Fräulein! Der Weſtendorffſche Stall
Dann trat er zur Gruppe ſeiner Freunde.
hat für die Geheimniskrämerei nun mal was übrig, und
Wo ſteckt er denn übrigens?
Alſo, meine Herrſchaften Herr Kommerzienrat, die
ſeine Reiter müſſen ſich darnach richten!
Er wird abgewogen und holt ſich die Bleiplatten, brennende Frage des Tages: Ingraban wird von
die der Handicaper ihn als totes Gewicht mit ins Ren= Sierndorff geſteuert!
Wie uneigennützig, daß gerade Sie ſich für Ihren
nen gibt.
ſchärfſten Gegner ſo ins Zeug legen!
Ausgerechnet! ſagte der Börſianer ergeben. Das Fou=
Aber Sie haben das Gewicht doch angenommen? er= lardtuch trat heftig in Aktion. Aber diesmal war es
Er ſah ſie befremdet an.
kundigte ſich Alwa Frixen, der von den weißen Ga=
kalter
Schweiß!
Aber, Gnädigſte, das iſt doch nicht perſönlich! Pri
maſchen bis zum Cutaway und ſchmalkrempigen Pariſer
Herta Renzow bekam wieder ihr geſpanntes Geſicht. vate Empfindungen haben doch mit dem Sport nichts zu
Halbzylinder wieder mal im first elas fitting war.
Das iſt ein ſehr eigenartiges Verhalten von dem tun! Außerdem kenne ich Herrn Rittmeiſter Sierndorff
Renzow zuckte die Achſeln.
Was ſoll man ſchon tun?! Außerdem ſind wir mit Herrn, lieber Papa! ſagte ſie ſcharf. Als er vor drei nur ganz oberflächlich!
Sie antwortete nicht, ſondern wandte ſich an Graf
neunundſechzig Kilo noch verhältnismäßig ſanft wegge= Tagen bei uns Beſuch machte, ließ er kein Wort davon ver=
kommen
. Wenn dem Hengſt nur die Diſtanz nicht zu lauten, obwohl er genau merken mußte, daß Dir gerade Frixen, den ſie ſofort in ein eifriges Geſpräch verwickelte.
dieſes Pferd Sorge bereitete.
Der alte Renzow ging zu den Boxes hinüber, um
weit iſt!
Hätteſt ihn nur etwas weniger kühl behandeln ſollen das Satteln des Northern ocean zu überwachen und
Und der Baron iſt ein ſo komiſcher Menſch! Ich
dann wäre er vielleicht eher mit der Sprache heraus= dem Hengſt noch ſchnell die übliche Flaſche Sekt zu geben.
wollte ihm noch einige gute Ratſchläge geben; aber den=
ken
Sie, er läßt ſich was ſagen? Regulär über den gerückt! antwortete der Alte mit mattwehrender Handbe= Denn der Preis von Grunewald wurde ſchon gelaufen,
und danach kam die Hauptattraktion des Tages.
wegung.
Schnabel gefahren iſt er mir!

[ ][  ][ ]

Nummer 149.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Inni 1913.
Seite 20.
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und nie in die angemeine Genſthſtuming des
und deren Nichte.
Sein zwingender Blick umfaßte ſie; ruhte unverwandl
Herrn? Etwas flau wahrſcheinlich!
Alſo, meine Damen, endlich ein freier Moment, um
Leider muß ich Ihnen dieſe Genugtuung rauben, auf ihr; gab ſie nicht frei.
mit Ihnen zu plaudern und Sie erſt mal in Ruhe zu be= Gnädigſte. Ich fühle mit ſoweit recht paſſabel.
Erinnern Sie ſich, was der Oberleutnant Lanzoff
grüßen. Denn bisher war dazu kaum Gelegenheit.
da drüben kommt er übrigens vor einigen Tagen zu
Seine gelaſſene Ruhe irritierte ſie doch.
Sagen Sie, gnädige Frau, ich ſchaue mich ſchon die ganze
Kein Premierenfieber? vergewiſſerte ſie ſich ent= Ihnen ſagte? Er nannte Sie mein Glücksmedium! . .
Zeit vergebens nach Ihrem Herrn Bruder um. Sofern täuſcht.
Und das müſſen Sie mir auch ſein . . . denn das Rennen
ich Sie richtig verſtanden habe, ſollte er heute doch ganz
Der Rennreiter ſchnippte mit der Reitgerte nach einer wird ſchwer.
beſtimmt hier auftauchen?
Alſo wollen Sie mir das verſprechen?
Fliege.
Frau von Berns lächelte gezwungen.
Sie ſtand reglos; ſie hatte den Kopf zur Seite ge=
Dann ſah er hoch.
Iſt auch geſchehen, Herr Baron! Aber gleich hinter
Wenigſtens bedeutend weniger, als damals an dem wendet und horchte wie gebannt nach den Tribünen
den Kaſſenſchaltern traf er einen Bekannten, einen Guts= Tage in Margenthin kurz bevor ich Sie kennen lernen hinüber, wo der Lärm unvermittelt anſchwoll.
beſitzer aus Schleſien, und ſeitdem ſind die beiden Herren ſollte.
Der Preis vom Grunewald iſt ausgeritten, gnädiges
ſpurlos verſchwunden.
Und in dieſer ruhigen Einſchränkung lag etwas Fräulein ich muß in den Sattel. Es iſt höchſte Zeit!
Wahrſcheinlich ſehen ſie ſich hier die Gegend ein biß= Fremdes, das ſie verwirrt machte. Haſtig ſchob ſie die ſagte er dringend.
chen an! warf Giſela ein. Hoffentlich tritt er wenigſtens Hand in den Arm der Generalkonſulin.
Da ſah ſie ihn hilflos an; mit tiefen zuckenden Augen.
im Laufe der nächſten halben Stunde wieder in die Er=
Komm, Tante. Wir wollen gehen!
Ein leiſes Zittern lief durch ihre Geſtalt. Es war wie ein
ſcheinung; ſein Tribünenbillett haben wir ihm jedenfalls
Frau von Berns hatte plötzlich wieder ihr indiffe= innerlicher Zuſammenbruch.
angebaumelt!
rentes Lächeln.
Ja . . . Sie ſollen ſiegen . . . . . er hörte es kaum
Vielleicht empfiehlt es ſich, meine Damen, wenn Ste
Du haſt recht, Gifa. Jetzt kann man uns hier nicht ſo leiſe.
ſich jetzt ſo langſam nach vorn konzentrieren, ſonſt kom=
mehr
brauchen.
Und ehe er noch ein Wort des Dankes gefunden, ſtand
men Sie ſpäter gerade zwiſchen all das kleine Volk, das
Alſo auf Wiederſehen.
er allein. Sie war ſchon drüben bei ihrer Tante, die dem
beim Grunewald=Preis geſetzt hat und ſofort nach der
Die Damen verabſchiedeten ſich vorläufig.
Entſcheidung zum Totaliſator läuft, um den eventuellen
Sattelplatz zuſchritt.
Noch eins, gnädiges Fräulein! ſagte der Artilleriſt,
Gewinn einzuheimſen. Es gibt ſo komiſche Herrſchaften,
Da tauchte plötzlich vorn auch der langvermißte Elias
die in ewiger Angſt um ihr Geld ſind!
als Giſela Krottenheim ſich ſchon zum Gehen wandte Krottenheim auf; neben ihm ein Herr mit grünem Jäger=
Die Generalkonſulin muſterte wohlwollend ſein gleich= und er war ſehr ernſt. Bitte vergeſſen Sie für die nächſte hut und impertinent geſundem Geſicht wahrſcheinlich
mütiges Geſicht.
halbe Stunde unſern alten Hader und ſuggerieren Sie der ſchleſiſche Agrarier.
Schade, daß man Ihnen nicht Glück wünſchen darf, ſich die feſte Erwartung, daß ich das Rennen mache!
Dem Artilleriſten aber war mit einem Male die Luſt
Herr Baron!
Ich denke, Ihnen nützt nur ein komplizierter Genick= zu langem Begrüßungspalaver vergangen. Das hatte ja
Verbindlichſten Dank, meine gnädige Frau. Aber ein bruch? fragte ſie ſpöttiſch.
ſchließlich auch bis nachher Zeit . . . oder bis morgen
recht komplizierter Genickbruch iſt nach den nun einmal
Von Ihnen nicht . . . Sie müſſen wir den Sieg wün= oder übermorgen.
feſtſtehenden Turfregeln ungleich ausſichtsvoller.
ſchen! Ich brauche das, wenn ich Erfolg haben ſoll.
Er drehte ſich um und ging zu ſeinem Northern ocean,
Die Gottesgabe verſuchte einen kleinen Sturmlauf.
Sie wehrte ſich.
(Fortſetzung folgt.)

[ ][  ][ ]

Nummer 149.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Juni 1913.
Seite 21.
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Nummer 149.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Jnni 1913.
Seite 22.
verſtät Spithale und Schauſel in rege Tätigkeit treien ſund heiter wirkt das FränlſchThüringiſche Gehoſt, zu
Mimnunn nng
werden. Daß hier auch in architektoniſcher Hinſicht Gutes dem im Gegenſatz das Oberbayeriſche, das Tiroler und
Sohe
,
geleiſtet wird iſt dringend zu wünſchen, dann wird man Schweizer Haus ſtehen; außerordentlich gefällig wirkt das
weniger den Fortfall des ſchattenſpendenden, liebenswür= Schwarzwald=Haus, von welchem aus wir zu dem Elſäſ=
Seinchoher Gunst ..
digen, für viele bemoſte Häupter mit traulichen Erinne= ſiſchen und Rheinländiſchen gelangen. Ganz andere Bau=
rungen
aus der Burſchenzeit verbundenen Idylls bekla=art weiſen die Heimſtätten Oſtpreußens und des Spree=
25
gen. Mit Recht hob in der Berliner Stadtverordneten= walds auf ſie leiten hinüber zum Märkiſchen Docf, deſſen
verſammlung, in der jene Umänderungen beſchloſſen wur= kleine Häuschen ſich um die mit alten Linden beſtandene
den, Oberbürgermeiſter Wermuth hervor, daß auch die Dorfaue mit Dorfteich und Spritzenhaus, begrenzt durch
Verſchönerung des Stadtbildes ihre Rechte die gedrungene Dorfkirche, gruppieren. Lebhaft zu wün=
hat
. Die Kunſt, ſo bemerkte er, iſt nicht nur Selbſtzweck, ſchen iſt, daß die Hoffnungen der Erbauer in Erfüllung
ſie birgt auch hohe wirtſchaftliche Werte in ſich. Wie ſehr gehen und daß ſich zahlreicher Beſuch auch von Berlin aus
ſie das Gedeihen gerade der Gemeinden zu beeinfluſſen einſtellt.
vermag, haben uns München und die rheiniſchen Städte
Sehr hoffnungsfreudig müſſen die Mitglieder eines
praktiſch vor Augen geführt. Mit der Schönheit Hand in anderen kleinen Komitees ſein, das anfangs dieſer Woche
0

Hand geht die Geſundheit; für Licht und Luft, für die eine Sitzung in der hieſigen Kolonialbank abhielt, in der

Auskehrung überalterter Zuſtände zu ſorgen, iſt eine der das nähere über eine Deutſch=Engliſche Luft=
vornehmſten
Pflichten unſerer ſtädtiſchen Verwaltungen.
ſchiff=Expedition zur Erforſchung von Neu=
g
.
Zu dieſen Pflichten gehört auch, wie des öfteren ſchon her= Guinea beratſchlagt wurde. Noch vor wenigen Jahren
mit seidenen Sammel=
5
S. 2
vorgehoben, die Sorge nicht nur für die gegenwärtige hätte man geglaubt, daß man es hier mit der Idee eines
Wappenbildern
6
Generation, ſondern auch für die zukünftige. Man kennt
eSofe
Jules Verneſchen Romans zu tun hätte, heute hat die
Minmimnmmmmammmmmmmnmnimmmisinmmmhnmnnuiſ ja die häufigen Erörterungen, um Berlin den erſehnten
Wald= und Wieſengürtel zu verſchaffen, wozu der be= Sache einen durchaus ſicheren Untergrund. Notabene wenn
das erforderliche Sümmchen von 3 Millionen Mark aufge=
I,1733
rühmte Zweckverband das ſeinige tun ſoll. Ohne die
bracht wird und ſich auch ſonſt das weitere Praktiſche zu=
Dienſte des letzteren in Anſpruch zu nehmen, ſcheint jetzt ſammenfügt! Daß es ſich hier nicht um eine Luftſpiegelung
Berliner Stimmungsbilder.
Berlin ſelbſt ein tüchtiges Stück vorwärts gekommen zu des Publikums handelt, geht daraus hervor, daß Männer=
ſein
um der Stadt und deren Bevölkerung neue, herrliche wie Major von Tſchudi, Profeſſor R. Neuhauß und Ober=
Von Paul Lindenberg.
Waldgebiete zu erſchließen, letztere vor einer Zerſtückelung leutnant Graetz dem Komitee angehören, deſſen Ehren=
Nachdruck verboten .
oder Bebauung zu bewahren und ihre zahlreichen Gewäſ=
präſidium
der Großherzogvon Heſſen übernommen.
Das geleſenſte Buch. Hinaus aus Berlin. Fremde ſer für die Waſſerverſorgung der Reichshauptſtadt in ge= Gewiß mag es verlockend ſein, von der Höhe herab das
Beſucher. Amerikaniſche Landwirte und Ingenieure. eigneter Weiſe auszunutzen. Es handelt ſich hier um den bisber faſt gar nicht erſchloſſene Innere der größten Inſel
Aufgaben der Reichshauptſtadt. Bauliches und Er= Plan Berlins, die unweit Bernau gelegene, faſt 18000 der Südſee in deren Beſitz ſich Deutſchland, England und
bauliches. Neue Waldungen für Groß=Berlins Bevölke= Morgen große Herrſchaft Lanke, deren ſtille Seen Holland teilen, zu erforſchen, und man lauſcht geſpannt,
umſchließende meilenweite wundervolle Forſten ſeit lan=
wenn
uns berichtet wird: welch großartige, ideale, ſchöpfe=
rung
. Das deutſche Dorf. Ein volkstümliches Frei= gem zu den Lieblingsausflügen der Verliner gehören, zu riſche Aufgabe hier dem modernen Motorluftſchiff erblüht,
licht=Muſeum. Kühne Pläne. Die Erforſchung Neu= erwerben man nennt den Preis von 20 Millionen Mk. das den Blick freigibt auf all die Flußläufe, die das Land
Guincas vom Luftſchiff aus. Verlockende Schilderungen, und damit auf praktiſche Art einen Teil der Waldfrage zu durchziehen, auf Berge, Sattel und Schluchten, auf Hänge
löſen. Der ganze Plan, deſſen Zuſtandekommen man als und Plateaus, auf Urwald und Steppe, auf Brachland
Allerhand Wenn’s. Muſikaliſches.
geſichert annehmen kann, dürfte in unſerer geſamten Be= und bebaute wie bewohnte Felder, die ſich durch ihre hel=
Das geleſenſte Buch dürfte gegenwärtig das Kurs= völkerung eine beifallsfrohe Aufnahme finden.
lere Färbung deutlich dem Auge kennzeichnen und nach
buch ſein! Groß iſt der Drang, den ſteinernen Bann Ber=
Ein anderer, früher bereits von verſchiedenen Seiten ihrem Umfange auf die Zahl der Bewohner ſchließen laſ=
lins
zu verlaſſen und möglichſt weit entfernt vom Weich= aufgenommener, jetzt aber von einer kleinen Zahl tüchtiger
ſen. Was das Auge ſchaut, regiſtriert mit unfehlbarer
bilde des Baren die erſehnte Erholung zu finden. Aus Männer an deren Spitze der Konſul Heinz Bothmer ſteht, Genauigkeit das Objektiv des photographiſchen Apparates.
den ſchwarzen, ſonſt ſo trockenen Zahlenreihen der abge= energiſch geförderter Plan geht in kurzem ſeiner Durch=
Dieſe Aufnahmen ſollen nur Mittel zum Zweck werden;
henden und ankommenden Züge ſteigen farbenfrohe, ab= führung entgegen und zwar jener des Deutſchen
wechſlungsreiche Bilder auf von rauſchenden Wogen, die Dorfes‟. Es handelt ſich hier um ein volkstümliches das mehrjährige Forſchungsprogramm der Expedition er=
ſtreckt
ſich auf Land und Leute, Flora und Fauna, Mine=
den
weißen Badeſtrand beſpülen, von ſatten Triften mit Freilicht=Muſeum, das aus materiellen Gründen leider
gaſtlichen Meiereien, von endloſen Waldungen, unter de= nicht vor den Toren Berlins ſeinen Platz gefunden, ſon= ralien und Rohſtoffe, auf mancherlei wiſſenſchaftliche Ge=
biete
und auf die Löſung der Frage einer großzügigen
ren grünen Hallen man ſtundenlang wandern kann, von dern unweit der alten Chur= und Hauptſtadt Brandenburg wirtſchaftlichen Erſchließung des Landes. Für letztere er=
eisumpanzerten
Felsgipfeln, die das Ziel kühner Aufſtiege an der Havel. Dieſe hat auf das bereitwilligſte ein an öffnet die berechtigte Annahme, daß ſich auf den Hochpla=
bilden
. Während bei uns die Koffer gepackt werden und Wald und Waſſer ſchön gelegenes Gebiet nahe dem Gör=
teaus
im Innern der Inſel in einer dichteren Bevölke=
in
kurzem der große Auszug beginnt, treffen hier denſee zur Verfügung geſtellt und ſeit längerer Friſt ſind
rung Abhilfe für den jetzt die Entwicklung der Plantagen
aus der Ferne andere Reiſeſcharen ein, um es ſich auf dort bereits zahlloſe fleißige Hände tätig, um eine Reihe
Verliner Boden kürzere oder längere Zeit hindurch be= Bauten erſtehen zu laſſen, die uns auf das getreueſte ein= hemmenden Arbeitermangel findet, und das reiche Gols=
vorkommen
in den Flüſſen mit dem Rückſchluß auf reiche
quem zu machen. Den amerikaniſchen Landwirten, die zelne bäuerliche Wohnſtätten und ganze Gehöfte aus den Mineralienſchätze in den Bergen eine verlockende Per=
während
der Kaiſertage unſere Gäſte waren, und auch ſei= verſchiedenen deutſchen Gauen verkörpern. Wer je und
ſpektive. Ja, das klingt alles ſehr hübſch und an=
tens
unſerer Staatsbehörden eine liebenswürdige Auf= ihrer ſind viele Tauſende das Freilicht=Muſeum auf
nahme fanden, folgen in kurzem dreihundert hervorra= dem Skanſen bei Stockholm beſucht hat, möchte nicht wün= ziehend, aber es ſind vorläufig mit dieſem großartigen
gende amerikaniſche Ingenieure mit ihren Da=ſchen, daß etwas Aehnliches auch bei uns ins Leben geru= Kulturwerk, als welches die Expedition bezeichnet wird,
ſo viele Wenn’s verbunden, daß man noch recht abwar=
men
, die auf einer Rundreiſe durch Deutſchland begriffen fen würde! Material genug iſt dafür vorhanden, iſt es tend. dem Ganzen gegenüberſtehen muß. Es frägt ſich,
ſind. Die Fahrt erfolgte auf Anregung des umſichtigen doch gerade eine Eigenart der verſchiedenen deutſchen Lan=
und einflußreichen Vereins Deutſcher Ingenieure, der ſich desteile, daß ſie in ihren ländlichen Wohnſtätten, in der wie ſich England dazu verhält, und ob ſich überhaupt ein
enges Zuſammenarbeiten von Deutſchen, Engländern und
in erſter Linie die Aufgabe geſtellt hat, ein inniges Zu= inneren Einrichtung derſelben, in Kleidung, Sitten und Holländern ermöglichen läßt. Auf dem feſten Boden iſt’s
ſammengehen der geiſtigen Kräfte deutſcher Technik zum Gebräuchen die alten Ueberlieferungen treu bewahrt haben. bisher nur ſelten gelungen, wer weiß, ob es in der Luft
Wohle der geſamten vaterländiſchen Induſtrie zu bewirken, Jene ländlichen Wohnſtätten nun zu einem maleriſchen
der darüber hinaus aber auch einen näheren Zuſammen= Ganzen zuſammenzuſchließen, iſt die Abſicht der Veranſtil= beſſer gelingt. Wird was draus, ſo wird man hier ſicher
den ſtaunenden Spreeathener Ausruf vernehmen können:
hang unterhält mit den ausländiſchen. Berufsgenoſſen. ter des Deutſchen Dorfes. In dieſem ſollen, wie es in
Man wird den Amerikanern, die an der ſoeben in Leip= dem Geleitwort einer ſoeben erſchienenen, ſehr hübſch aus= Donnerwetter, da liegt Muſike drin!
zig ſtattgefundenen Hauptverſammlung des Vereins Deut= geſtatteten Werbeſchrift hervorgeht alle deutſchen Bauern=
An tönender Muſik fehlts uns hier jetzt nicht, hat doch
ſcher Ingenteure teilgenommen, eine Reihe unſerer häufer aus Oſt und Weſt, aus Nord und Süd in ihren das Deutſche Mufikfeſt ſeinen Anfang genommen,
großen induſtriellen Werke zeigen, daneben ſollen ſie aber hauptſächlichſten Arten vertreten ſein. Durch geſchickte An= das vom Allgemeinen Deutſchen Muſiker=
auch
die Mehrzahl der deutſchen Reſidenzen und verſchie= lagen und Baumgruppen getrennt, wird jedes Gehöft ein Verband veranſtaltet wird und das man als eine muſi=
dene
unſerer ſo maleriſchen, altertümlichen Städte und abgeſchloſſenes Ganzes bilden. Die Inneneinrichtung die= kaliſche Nachfeier des Kaiſerjubiläums betrachten kann.
Städtchen kennen lernen, die abſeits der großen Touriſten= ſer Bauten ſoll uns die Lebensweiſe unſerer Altpordern Gleichzeitig als eine große muſikaliſche Heerſchau denn
ſtraßen liegen. Sicherlich wird alles geſchehen, damit ſie vor Augen führen, indem nur die zu einer Wirtſchaft not= der ſeit vierzig Jahren beſtehende genannte Verband zählt
eine Fülle wichtiger Eindrucke gewinnen und ihre Reiſe wendigen Haus= und Ackergeräte Aufſtellung finden ſo an 17000 Mitglieder und iſt über ganz Deutſchland ver=
ein
weiteres willkommenes Glied bildet für das gemein= daß das Ganze den Eindrck macht, als wären die Bewohner breitet; ſeine ſtraffe Organiſation hat viel zur wirtſchaft=
ſame
Verſtändnis großer Kulturaufgaben deüben und mitten in der Arbeit. Invaliden in alter Bauerntracht, lichen Hebung der Orcheſter=Muſiker beigetragen, die zum
hüben.
ſollen die Häuſer beaufſichtigen, die ihnen gleichzeitig ein Dank dafür ohne Entgelt dieſe Berliner Konzerte, an denen
Aufgaben anderer Art harren ihrer Löſung gemättliches Heim für ihren Lebensabend bieten. Die ſtets 250 Künſtler, immer unter einem anderen Dirigen=
auch
bei uns; zu erſprießlicher Mitwirkung daran dürfte Gruppierung der Häuſer beſtimmen landſchaftliche, kunſtge= ten, teilnehmen, geben. Naturgemäß muß man da mit
der ſoeben gewählte neue Städtebauer
Stadtbaurat ſchichtliche und geogeaphiſche Geſichtspunkte. Auf einem Maſſenwirkungen rechnen, die beſtimmte Programme be=
Beuſter, der bisher erfolgreich in Königsberg i. Pr. tätig von runenbedeckten Opferſteinen eingefaßten ſtillen Wald= dingen und alles Zartere ausſchließen; eine dadurch ent=
geweſen
, beruſen ſein. Große bauliche Umwandlungen wege, vorbei am aligermaniſchen Hünengrabe, gelangt ſtehende gewiſſe Gleichförmigleit wird durch das Inter=
im
Herzen Berlins ſtehen ja bevor, man weiß, daß bald man zunächſt zum Frieſiſchen Hauſe, an das ſich das Nie= eſſante des Ganzen und durch die freudigen Darbietun=
in
nächſter Nähe des Kaſtanienwäldchens hinter der Uni= derſächſiſche und das Weſtfäliſche anſchließen. Freundlich gen aufgehoben.
Samstag Sonntag Montag
Gesetzlich
Gesetzlich
Sonntags ist das Atelier nur von
unwiderruflich
Sonntags ist das Atelier nur von
morgens 11 bis nachmittags 5 Uhr
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ununterbrochen geöffnet.
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letzte Gratistage!
Jedem, der an diesen 3 Tagen, ganz gleich in welcher Preislage, bei uns eine Aufnahme bestellt, ohne
irgend eine Bedingung, wie Kaufzwang von Rahmen usw. (auch bei ½ Dutzend und Postkartenaufnahmen) geben wir
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erstklassig sind.
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Bei mehreren Personen u. Gruppen
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vis-ä-vis d. alten Palais
Werktags geöffnet
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Aufnahmen bei jeder Witterung, auch bei trübem und regnerischem Wetter.

[ ][  ][ ]

Nummer 145.
Warmſtävter Tagblatt, Samstag, den 28. Inni 1913.
Stite 23.
InnRIIEERRIRnEIHAETEIMMEIEHIIsIAaIgaEEssaaiu!
enräe
E

Bäder, Sommerfrischen, Ausflugsorte, Hoteis, Restaurants ee
Oeteen geneuen
Se eene Sue
Meehe
IzannimnmannzihaHAaHEHEIfanan
Bad Homburg v. d. Höhe. Was das Frühjahr ver= platze. Die Kurtaxe iſt mäßig und die Tarife für die ver= Baden und andere hohe Herrſchaften haben die Königin=
ſprochen
, hat der Sommer gehalten, die Frequenz iſt leb= ſchiedenartigſten wertvollen Heilbäder, die dem Beſucher Mutter wiederholt hier beſucht. Auch das Zeppelin= Luſt=
hafter
wie im letzten Jahre. Neben unſeren deutſchen hier in zwei allen modernen Anforderungen entſprechend ſchiff Sachſen iſt dreimal über Wildbad erſchienen und
Landsleuten, die das Hauptkontingent der Beſucher bil= eingerichteten Städtiſchen Badehäuſern zur Verfügung hat dem hohen Kurgaſt ſeine Huldigung dargebracht. Zum
den, ſind die Ausländer ſtark vertreten, und es läßt ſich ſtehen, ſind ſo gehalten, daß jedermann ſie benützen kann. Andenken an den Kuraufenthalt der Königin=Mutter
ſchon jetzt feſtſtellen, daß die Engländer wieder recht zahl= Die Zeiten des einſtigen Luxusbades ſind vorüber. Hom= wurde ein Spazierweg auf dem Sommerberg Königin
reich hierher kommen. Homburg hatte von jeher einen burg iſt durchaus Heilbad geworden; gleichwohl findet Emma=Weg genannt. Auf den 24. d. M. hat ſich die
internationalen Zuſchnitt; die Angehörigen aller Nationen natürlich auch die vornehme Welt hier Zerſtreuungen und Herzogin Mar von Württemberg aus Regensburg als
fühlen ſich hier wohl und nehmen gerne hier Aufenthalt. Anregungen aller Art. Man braucht nür die ProgrammeKurgaſt angemeldet.
Leider iſt infolge des internationalen Zuſchnittes unſeres der Kurverwaltung durchzuſehen, um zu finden, daß nie=
Nordſeebad Büſum (Holſtein). Die Ferien=Sonder=
Bades vereinzelt die Meinung verbreitet, daß hier nur mals hohes Eintrittsgeld für irgend eine Veranſtaltung züge, die zu Beginn der Schulferien verkehren, erleichtern
für wohlhabende Leute der Aufenthalt möglich ſei, wäh= erhoben wird, ſondern daß die Preiſe niemals höher, viel= und verbilligen die Badereiſe ganz bedeutend. Ab Berlin
rend Wenigerbemittelte wegen zu hohen Preiſen hier län= fach ſogar niedriger ſind, wie in anderen Badeorten. Wer zum Beiſpiel ſind am 5. Juli, am 15. Juli und in der
gere Zeit nicht verweilen könnten. Nichts iſt unbegrün= einmal hier war und ſich überzeugt hat, wie angenehm Nacht vom 14. zum 15. Auguſt und am 15. Auguſt Ferien=
deter
als ein ſolches Vorurteil. Gerade hier findet man und preiswürdig man hier ſeinen Aufenthalt zu geſtalten Sonderzüge nach Hamburg vorgeſehen. In Hamburg
Kurgäſte aus allen Geſellſchaftsſchichten; hier iſt in bezug vermag, der kehrt gerne immer wieder zurück. Gibt es doch werden gegen Vorzeigung der Sonderzug=Rückfahrkarten
auf Wohnung, Verpflegung uſw. allen Bevölkerungskreiſen Stammgäſte, die allſommerlich ſeit mehr als einem Vier=Anſchluß=Sonderrückfahrkarten nach Büſum für 6,80 Mark
Rechnung getragen. Da jedermann genügend Auswahl teljahrhundert immer wieder hier verweilen.
mit gleicher Zeitdauer verabfolgt. Dieſelbe Erleichterung
in bezug auf Wohnung uſw. hat, ſo ſteht es ihm völlg
Wildbad (württ. Schwarzwald) Die Königin=Mutter wird auf allen übrigen deutſchen Eiſenbahnen in den
frei, das zu nehmen, was ihm konveniert. Die Einrich= der Niederlande iſt nach ſechswöchigem Kurgebrauch, über Ferien=Sonderzügen zu Beginn der Schulferien gewährt.
tung der Homburger Hotels und Kurvillen iſt eine durch= deſſen Erfolg ſie ſich ſehr befriedigt ausgeſprochen hat, nach Man erkundige ſich ja genau bei den Fahrkarten= Ausgabe=
aus
moderne, ſie iſt in jeder Beziehung auf der Höhe, ohne ihrer Sommerreſidenz Soeſtdyk (Holland) abgereiſt. = ſtellen.
daß die Preiſe teurer wären, als an einem anderen Kur= nig Wilhelm von Württemberg, die Großherzogin von
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[ ][  ][ ]

Nummer 149.
Darmſtädter Tagblatt, Samstaa, den 28. Juni 1913.
Seite 24.
M e e e
Steintollelbeugs esellelaft. Frielete.

3
Ficz. Hesangvere
Die Hauptversammiung
24
findet Mittwoch, den 2. Juli, abends 8½ Uhr im Kaiſerſaal,
12
Eui
(Grünes Zimmer), Grafenſtraße 18, ſtatt und es werden die Geſell=
2
ſchafter hierzu höfl. eingeladen.
Mhlarm
B
Tagesordnung: Bericht des Vorſtandes über das abgelaufene
Jahr.
Theuter
Rechnungsablage u. Neuwahl des Vorſtandes.
Hieder-Ramstac
5
Die Jahresrechnung liegt vom 1. Juli an zur Einſichtnahme
(13766msiARheinstr. 6 Tel. 2170
der Geſellſchafter bei dem Vereinsrechner offen.
Feier des 50jähr. Beſtehens, verbunden mit
bringt für
Der Vorstand.
Großem Geſangswettſtreit unter Beteiligung
Samstag, Sonntag,
Kumgatget
von 35 Vereinen
00
Montag und Dienstag
Turngesenschafr Darmstaut.
am 28., 29. und 30. Juni ds. Js.
ein ganz hervorragendes
Sonntag, den 29. Juni, von
Samstag, 28. Juni 8½ Uhr abends: Fackelzug Feſt=
Serikte
kommers Brillantfeuerwerk.
nachmittags 4 Uhr ab
Programm.
Sonntag, 29. Juni (Hauptfeſttag), 9½ Uhr: Beginn des
5
Klaſſenſingens in 3 Lokalen.
Sommerfest

Die 3 Stadtklaſſen und noch nicht preisgekrönten
Vereine ſingen im Gaſthaus Zur Poſt (neben dem
in unſerem Turnhauſe, Dieburgerſtr. 26
Feſtplatz); die 1. und 2. Landklaſſe im Bayeriſchen
Der leizte
Konzert, turnerische Aufführungen,
Hof, Stiftsſtr.; die 3. Landklaſſe im Schützenhof,
5
Ober=Ramſtädterſtraße.
Gesangsvorträge,
1½ Uhr nachm.: Feſtzug nach dem Feſtplatz (in der Nähe

der Bahn).
Gung
Kinderbelustigungen usw.
Feſtredner: Herr Prof. Kissinger, Darmſtadt.
ergreifendes Drama
92½ Uhr: Höchſtes Ehrenſingen im Saale Zur Poſt.
Von abends 8 Uhr ab BALL.
aus der italien. Finanzwelt,
Uhr: Preisverteilung auf dem Feſtplatz.
Eintritt nachmittags 15 Pfg., abends frei. (13901
kolor., in 2. Akten.
(13900
L 8 Uhr abends: Feſtball in 3 Sälen.
B58
Der Vorstand.
Montag, 30. Juni, nachmittags 2 Uhr:
E
Hp
Die junge
Volksfeſt auf dem Feſtplatz.
A
Waldteler der Schulerabtenung
E
SEeEEEEEEEeEEESeEEEEEEEEEnneß
(zum Gedächtnis der Lützower Freiſchaar)
Mainerm
am 29. Brachmond (Juni)
Drama.
Auerbacher Burgfest
in den Steinbrüchen am Kohlberg.
in Auerbach a. d. Bergstraße
Abmarſch nachmittags 2½ Uhr ab Ecke Roßdörfer= u. Heidenreichſtr Ser Blaufan
Sonntag, den 29. Juni 1913
unter gütiger Mitwirkung des Gesangvereins Männerquartett Sängerlust‟ Auerbach
Deutſchvölkiſcher Turnverein Jahn‟ Darmſtadt
der Geislia
Konzert und Tanz
(13991
Drama.
(Deutſcher Turnerbund).
Nachmittags: Kinderpolonaiſe, abends Fackelpolonaiſe
Muſik: eine Abteilung der Kapelle des Feldartillerie=
Regiments Nr. 61, Ober=Muſikmeiſter M. Weber
Schützenhof.
Fritzchen
Aufsteigen eines Zeppelin-Luftschiffes
Sonntag, den 29. Juni
abends 8 Uhr:
Bei einbrechender Dunkelheit:
Dienstag, den 1. Juli
handelt mit
Bengalische und elektrische
Große Militär=Konzerte
Schlossbeleuchtung
Kapelle (größerer Teil) des Großh. Hess. Feld-Art.-Regts. Nr. 61
Gipsfiguren
Gemeinſamer Abſtieg, mit Muſik
Leitung: Obermuſikmeiſter M. Weber.
Anfang 3 Uhr X
Humoreske
und Lampions 11 Uhr abends
geſp. von dem kl. 10jährigen
Sonntag: Paul Linke-Abend. Dienstag: Operetten=u. Liederabend.
Letzter Zug nach Darmſtadt-Frankfurt: 122 (13974
Fritzchen Abelard.
Das Sonntag=Konzert findet bei ungünſtiger Witterung im Saale ſtatt.
Eintrittt 15 Pfg.
(*1693
alal
R

Deeie
Der Schleier
Glosses darten -Konzer!
Bessischer Hol.
Hu
Heute Samstag, den 28. Juni, abends 8 Uhr:
jeden Sonntag in dem prachtvoll neurenovierten
der Schonhelt
Humoreske.
Großes Militär=Konzert
Platanengarten des
Kapelle des Grossh. Hess. Art.-Regts. Nr. 61
Die
Vollar-
Restaurants Stengel-Schmitt
Leitung: Obermusikmeister M. W EB E R.
gegenüber dem alten Bahnhof
Im Programm: Desdeutſchen Volkes Lieblings=Ouvertüren
Anfang 4 Uhr.
Martha, Leichte Kavallerie, Dichter und Bauer, Orpheus in der
Eintritt frei.
Königin
Unterwelt, Triumphmarſch a. d. Op. Alda mit Original=Alda=
Komödie.
trompeten. Elntritt mit Programm 15 Pfg.
(13960
C. Neumann, Reſtaurateur.
NB. Bei ungünſtiger Witterung finden die Konzerte im großen
1
(*1688
Mkulen ESopl.Dichterſaale ſtatt.
C
Lüdwigshone
Elisabethen-
Restauration z. Stadt Pfungstadt, strasse 2.
Sonntag, den 29. Juni (Peter und Paul)
Teilpel (13940 Mittagstiſch à 1.10 Mk. u. 75 Pfg., im Abonnement billiger.
herrl. Naturaufnahme.
Von 5 Uhr ab Soupers à 1 Mk.
(*1595
nachmittags 4 Uhr
Morgen Sonntag verschiedenes: Braten, Ragouts, Rumsteaks,
Wochenbericht Beefsteaks, Kalbsbraten, Kalbshaxen, Kalbsnierenbraten, ge-
Grosses Miilltär-KonzertDas Neueste aus aller Welt.backene Kalbsleber, Schweinebraten, Schweinerücken, sauere
Nieren, gefüllte Kalbsbrust, Stadt Pfungstadt-Koteletts, Schnitzel-
Künstler-Konzert.
Holstein und sonst noch abwechselnde, reichhaltige Speisekarte.
Kapelle (grösserer Teil) des Grossh. Hess. Art.-Regts. Nr. 61
Angenehmer Aufenthalt.
Leitung: Ober-Musikmeister M. Weber.
Ej Die meiſten Speiſen werden ſofort ſerviert. Eis
Helles Pfungstädter Export-Bier
Im Programm: Ungarische Lustspiel-Ouverture. Carmen.
III. Platz B 19 Pfg.
Glöckchen des Bromiten. Noch sind die Tage der Rosen,
Schöner schattiger Garten.
Dienstbach.
:: : La Paloma, Hupf mein Mäderl. Weaner Mad’l. .
große gußeiſerne Torſäulen,
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Eintritt 30 Pfg.
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Der hintere Garten ist immer für Nichtkonzertbesucher reserviert Tabakſtaub u. Rippen
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vorzügl. gegen Motten und Un=
geziefer
an Pflanzen, abzugeben
Prachtvolle Restaurationsräume mit Garten.
Waldſtraße 38.
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Hugenschütz reisenkeller.
Frühstück, Mittag- u. Abendessen
VZZZ
Morgen Sonntag, den 29. Jnni:
Reichhaltige Tageskarte (9811a
2

Grosses
Vrrügl. Kafle, Kuchen und Gefrorenes
Volks=Fest.
Bürger-Keller

Reine Weine Münchner u. Helles Bier
Eintritt frei.
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täglich
Hans Tod.

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Metropol‟.
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essssigsssess.
Sab 1. Juni konzertiert
Täglich Künstler=Konzert
So lange Saiſon dauert
Täglich frisch!
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des beliebten Harzer Damen-Orchesters
Erdbeeren in Milch
Direktion: Herm. Ernst.
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Kronberger Erdbeeren
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zum billigſten Tagespreis
Morgen Sonntag: Extra grosses Programm
empfiehlt
(12675a
Stets freier Eintritt.
Dickmilch
zum Abschied der Kapelle.
(12682a
Jak. Schellhaas

Anfang 4 Uhr.
Eintritt frei.
Reform-Restaurant
Saalbaustrasse 63½.
Programm 10 Pfg.
§ Bier Glas 15 Pfg.

Telephon 1697.
Alexanderstr. 4, I. (*nds

[ ][  ][ ]

Nummer 149.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Juni 1913.
Seite 25.
mardverſuch mit Körberverezung und böblichen Erfolg. ſchrau hoce, do haberts als enol mit em große Aamol=
Na, mit ſo eme Steierzeddel ſtermt mer eme unſchuldige aans: un bis ſe aam ſein Kram erausgediftelt hawwe,
Berjer net grad ſo ins Haus; do gehört ſich’s, deß mern do geht Zeit druff. Awwer jetzt, wo alles mit de Maſchin
mindeſtens e paar Stund vorher ſchonend uff deß Unglick gerechent werd, do kann mer aach verlange, daß mer ſein
vorbereite dhut.
Steierzeddel pinktlich zugeſtellt krickt.
Unner de ſunſtige Errungeſchafte, die, wo ſich unſer
Ja, un jetzt der Steierzeddel an ſich. Naa, Herr
Owerborjemaaſter, ich bin gewiß kaa Schbielverderwer Stadtverwaltung geleiſt hott, is außer der Steiereinemm=
ich
mach ganz gern emol en Schbaß mit un kann waaß maſchin aach noch der neie Stadtratsfänger zu
Gott ſo en klaane Feez verdrage, awwer deß geht zu weit; erwehne, der unner dem Name O bleib bei mir un geh
8daß geht zu weit, entſchiede zu weit, ganz ent= nicht fort bereits zum Badent agemeld is. Nemlich, unſer
ſchiede zu weit. Deß ſin doch kaa Schbäß mehr, Goddver=Stadträt hawwe ſich die ganz Zeit immer zu ſelte ſehe
men
debbel! Aam ſo en unkwallefiezierbare Babierboge zu loſſe beim Herr Owerborjemaaſter, der ’s doch ſo gern
ſchicke. Aach noch mit Kubboh dro. Un mit rote Nim=mit en zu dhu hott, un ſie hawwe immer ums Stadthaus
merncher druff. Un runde Löchelcher drinn, zum abreißeerum en große Boge gemacht. Jetzt hott mer alſo en
Un kauder ſo Schigahne. Naa, offe geſtanne, deß hott mich Abberad erfunne, der wo die Stadtpädder, wie ſe im die
geseltz
koloſſal gefurt. Ich for mei Daal maan emol, der alte Neh vum Stadthaus kumme, ſofort aziehe dhut wie die
Steierzeddel hett noch lang ſein Dinſt dhu kenne und weer Micke un dhut ſe feſthalte. Die vorig Woch is der erſte
in ſeine Schlichtheit grad groß genug geweſe, un die Stadtrad mit ſeine ſämtliche Gliedmaße dra henke ge=
Summ, die wo druff geſtanne hott, gach. Oh Kondrol= bliwwe, un zwar ſo feſt, daß ſe haamſchicke mußte un
Elien
lehr: im Gegedaal. im Notfall, hett mer noch e greeßer mußte annere Klader hole, un wie ſe mit de Sunndags=
Zahl druffmole kenne. Muß mer awwer und grad kluft kumme ſin, warn die Werkdagsklaader an meim
OALIII CIGARETTE
extra wege dere ortsübliche Uffbeſſerung, die wo mer Stadtrad ſo feſtgebabbt, daß mern in de Schees haam=
diß
Johr uff unſerm Steierzeddel widder bewilligt hawwe fohrn mußt, un muß ſe mit warm Waſſer abwaaſche.
3.
krickt, muß mer do, frog ich, muß mer do aach gleich wid= Un eifach is der Abberad, koloſſal eifach; blos e Faß voll
der ſo en Uffwand dreiwe, daß mer aam for lauder Groß= Babb, deß werd in die Dorfahrt vum Stadthaus ge=
dhunerigkeit
de reinſte Frachtbrief vun eme Steierzeddel lſtellt . . . . . .
No, deß ſoll de annern Stadtvädder zur Lehr diene!
ſchicke dhut, der wo noch net emol in en Briefordner enei=
Briehinkels Sunndags=
Ferner is unner die ſuſſtige Errungeſchafte, die wo
baſſe dhut, viel weniger in e dobbeltgemobbelt Buch=
unſer
Stadt uffzuweiſe hott. aach der Sangſchabboh=
Noochmitdags=Bedrachtunge. führung.
Ich hab mer allerdings vun ere ganz vertrauenser= Verein zu nenne, un die Berierſchaft hott ſich bereits
Alſo, Sie werrn’s ſchun an de Iwwerſchrift gemerkt weckender Perſohn ſage loſſe, daß es ſein gude Grund ſchun in zwaa Lager geſpalt. Es ſin dodriwwer ſchun
hawwe. ’s is nix. Vun wege im von un ſo. Noch net hett, wege wos mer die Steierzeddel diß Johr ſo groß ganz erregte Eigeſandte in de Blätter losgeloſſe worrn
emol zu ere ganz beſcheidene Tiddelatzion hott’s gelangt. gemacht hett. No, wos deß bedrifft, nooch meine lang= un deſſentwege will ich jetzt aach net länger hinnerm Berg
die wo sſchließlich immerhin un in de meiſte Fäll aach jährige Erfahrunge als pp. Steierzahler, hab ich noch nie halte un will mich zu dere Sach vernemme loſſe, un will
ebbes abwerfe dhut, wie beiſchbielsmeßig: vorgedragener gemerkt, daß mer um en Grund verlege geweſe is wann mein Krobſch ausleern, un es ſoll mer dann nor kaaner
Rad im Kulldußminiſterium, odder meintwege blos mer die Steierzeddel e bische greßer mache will. Anner=kumme un follſage ſo un ſo, un ich hett gach meim Semſt
Schenerahlkonſul ärjend ſo wo. Ich glaab, ſo e Schärſchie ſeits hott mer awwer in de allgemeine Oeffentlichkeit aach dezu gewe ſolle, damit mer gewißt hett, wo mer dro wer
hett ich noch ganz gut neweher verſehe kenne. Gott, un den gude Grund noch niemals bedabbele kenne.
un ſo. Alſo ufgebaßt, die Hend uff de Diſch un zuge=
ich
weer ſchließlich aach mit eme ganz klaane Tiddel zu=
Wos nu den dißjährige Grund bedrifft, daß mer die horcht. Nemlich:
fridde geweſe, un wann gach blos e Stickerers ſer bis acht= Steierzeddel ſo ſaumäßig groß gemacht hat, ſo liggt die
's Neiſte, was jetzt werd gebode,
dauſend Märkelcher debei abgefalle weern '8 Johr; ’s weer Sach ſo, Nemlich des Steiereinemme werd jetzt faweriks=
Un was mer jetzt immer ſieht,
als beſſer geweſe wie gor nir. Un ich weer ganz ruhig meßig bedriwwe; jeder Kaſſierer is an en Modohr age=
Ei, deß is die Blattkobbmode‟
geweſe, un ganz zufridde, un hett gewiß kaa Eigeſandte ſchloſſe, es werd blos noch elektriſch gerechent un zu=
Vun die Herrn mit ohne Hiet.
in die Zeidung eneigemacht un kaa Schkahla in Punkto ſammediffediert, un eh mer ſich’s verguckt, is mer ſei Geld
Un es dhun die Sangſchabbohler
vun wege iwwer mei Gehaltsverhältniſſe.
Sich jetzt gor net mehr ſcheniern,
los. Ja, jetzt brummts uff de Stadtkaß. Die kenne dorch
Dann ſie fiehle ſich ſo wohler
Ja noch net emol en Orden odder e Medallje is bei den maſchinelle Bedrieb jetzt Steier einemme uff Deiwel
Un dhun beſſer dranſchbieriern.
de Ziehung for mich eraus kumme. Un mei Staarösche kumm erraus. Die kenne jetzt mehr einemme als wie ſe
Halwe Millemeter groß
hatt ſich ſchun ſo druff gefraad. Ich glaab, wann ich derr einemme; alles per elektriſch. Frieher, wos war frieher
Leßt die Haarn mer wachſe blos,
Ihne ärjend ſo e beſſer Medallje verwiſcht hett, mit Brill= die Sach ſo umſtendlich, do hott mer an jedem Schalter
Un der Rockeborjer Haarſchnitt
jande un Roſine beſetzt; ich glaab, mei Knallerbs weer ertra zwaa Mann gebraucht, die wo die Steier eige=
Macht ſich werklich ganz famos.
for lauter Hochmut un Dinkel iwwergeſchnabbt, un ich numme hawwe; jetzt brauch mer an jedem Schalter blos
hett höchſtens blos Sunndags Du zu ihr ſage derfe;aan, der wo die Maſchin bedient, un an, der wo ’s
Frieher war es als ſchanierlich
an de gewehnliche Wochedage hett ich ſe ſietze miſſe.
Publigumm bedient, alles annere macht der Steier=
Un hatt ganer do e Blatt,
No alſo wie geſagt, ’s war nix, un ich hab vergäwens einemmabberad. Deß is jo allerdings en koloſſale
No, do hott er ganz nadierlich
in de Zeidung nooch meim Nome gelinzt un hab um= Fortſchridd gege frieher, un deß kennt aam jo ſchließlich
Aach e Atzel) druff gehatt.
ſunſt ndoch em Briefdräger geſpickeliert, der wo mer den widder mit dene große Steierzeddel ausſehne.
Dann mer hielt es net for Tugend,
Brief vun ’s Kaiſers bringe hott ſolle. Statt deſſe kimmt
Ja, die Ooſemaſchin die dhut alles mache, ſubbdra=
Un e jeder dacht eich do:
en Schutzmann, en großherzoglich heſſiſcher Schutzmann, hiern, mullblidiziern, abſtrachiern, un diffdideriern. Aw=
Der hatt, ſcheint’s, in ſeine Jugend
un bringt mir en Steierzeddel! Hawwe wer nu maan ich gach, wann mer doch emol die elektriſche
Aach zu enge Stiewel o.
Se dor noch Worte? So e Entdeiſchung. No, ich war Rechenmaſchine hott, ſo kennt mer doch jetzt aach kinfdich
Heit is ſtolz druff jedermann
gach im erſte Agageblick ganz pärrbläcks, ſunſt hett ich em defor ſorje, daß mer die Steierzeddel beizeit krieje, un net
Un is froh, wann dann un wann
was annerſter geſagt, dem Herr Schutzmann. Is deß erſt, wann gleich zwaa Ziel uff aamol fellig ſin. Die ganz
Er ſei Häärncher uff ſeim Wärrſching
gach e Ord in eme kulldiefierte Staatsweſe, daß mer aam Zeit war ich jo ruhig dezu un hab nix geſagt, wann ich
Mit dem Schwamm ſich käme kann.
ſo haamdiggiſch vun hinnerrücks mit ſo eme Steierzeddel mein Steierzeddel e halb Johr zu ſpet krickt hab; denn
iwwerfalle dhut? Ei, deß is jo ſchun der reinſte Raub= ich hab mer gedenkt, bei dene Herrn, die wo an de Steier= *) Atzel Perücke.
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Nummer 149.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Juni 1913.
Seite 26.
hat die Winſche ſeiner Miglieder ſteis warm vertreten fmaunial. Anſchließend an dieſes Spiel trit die zweite
Heit brauch miemand ſich zu ſcheme,
und auch den allgemeinen Beamtenſorgen ſeine Aufmerk= Mannſchaft Alemannias gegen die erſte des Fußball=
Is ſei Kobb blank wie e Kern;
ſamkeit gewidmet. Er erſtrebt namentlich, daß die für die klubs Viktoria=Klein=Gerau an.
Erſtens, wege im Agenehme,
Militäranwärter gegebenen Anſtellungsgrundſätze inne=
Zweitens, is es aach modern.
gehalten werden. Ferner ſtrebt er die Verbeſſerung der
Un dozu kimmt jetzt des Neiſte,
Vermiſchtes.
Wie geſagt, mer peiſt ſelbſt druff
Lage der Unterbeamten durch Abſchaffung der Arreſtſtra=
fen
, Anſtellung auf Lebenszeit, durch Erhöhung ihrer Be=
Un dhut ſich den Lurus leiſte
C.K. Schutz vor der Eisberggefahr auf hoher See.
Un ſetzt gor kaan Hut mer uff.
züge und der Schaffung moderner Amtsbezeichnungen an. Nachdem ſich in letzter Zeit in der Fahrtlinie der trans=
Doch deß dhun net blos die Herrn,
Bei den mittleren Beamten iſt ſeine Tätigkeit auf die atlantiſchen Dampfer große Eisberge gezeigt haben, wird
Aach die Dame mache ’s gern;
Verkürzung der Diätarzeit gerichtet. Für die Kommunal= die Frage, wie die von ihnen drohende Gefahr rechtzeitig
Fröhlich loſſe ſe ſich ſcheine
beamten tritt er für die Durchführung der Anrechnung abgewendet werden könnte, von neuem lebhaft erörtert.
Schee die Sunn uff’s bloße Herrn
eines Teiles der Militärdienſtzeit auf das Beſoldungs= Ehe die großen Schnelldampfer auf dem Ozean erſchienen,
dienſtalter ein. Der Bund hat eine eigene Zeitung, die war die gewöhnliche Schutzmaßregel, wenn ein Schiff in
Un es werd dofor als Grund heit
zweimal im Monat in einer Auflage von etwa 80000 die Eisbergzone gekommen war, das Herablaſſen eines
Aach blauſiewel aam gemacht,
Exemplaren erſcheint. An Wohlfahrtseinrichtungen hat Thermometers in das Waſſer und die häufige Kontrolle,
Dann es weer for die Geſundheit
er eine Sterbekaſſe, deren Sitz in Vierſen iſt und der etwaob ſich ein ſchnelles Sinken der Temperatur bemerkbar
So en Bloddkobbi agebracht.
15000 Mitglieder angehören. Im letzten Jahre ſind rd. mache. Bei der heutigen Geſchwindigkeit von 23 und ſo=
Noch vor korzem dhat entfalte
1200 neue Verſicherungen abgeſchloſſen worden mit einer gar 25 Knoten iſt dieſe Methode jedoch nicht mehr ſchnell
Mer deß Gegedaal als Lehr,
Verſicherungsſumme von rd. 1 Million Mark. An Unter= genug und man hat nach anderen Hilfsmitteln geſucht.
Un mer ſollt en uffbehalte
ſtützungen hat der Bund im letzten Jahre rd. 15500 Mark So hat Dr. Coplans von der Univerſität Leeds einen
Selbſt beim Gruß, weil’s ſchädlich weer.
an Mitglieder und deren Hinterbliebenen gezahlt. Für Apparat konſtruiert, der die Nähe von Eisbergen durch
So was macht die Menſche doll.
rechtſuchende Mitglieder beſteht eine Rechtsſchutzkaſſe, die Regiſtrierung des Salzgehalts im Meerwaſſer anzeigt;
Jeder freegt ganz kummervoll,
im Vorjahre rd. 600 Mark aufgewandt hat. Seinerje näher der Eisberg dem Schiffe iſt, um ſo geringer iſt
Ob ſein Hut er uff ſoll loſſe,
Richtung getreu hat der Bundestag bei ſeinem Zuſam= der Salzgehalt. In Verbindung mit den Regierungen
Odder ob ern abdhu ſoll.
mentreten Huldigungstelegramme an den Kaiſer, viele1 der Vereinigten Staaten und Kanadas führt Dr. Coplans
No, ich will net mit eich ſtreite,
deutſche Bundesfürſten und die höchſten Behörden geſandt. gegenwärtig eine Reihe von Verſuchen aus, von denen
Waaß, wos gut is for mein Kobb;
Unter dem Beratungsſtoff nimmt die Abänderung der man ſich wichtige Ergebniſſe erhofft. Auch das frühere
Drauß im Wald und auf der Heide
Anſtellungsgrundſätze für die Unteroffiziere, ſowie das Hilfsmittel, der Thermometer, wird in verfeinerter Form
Henkt mei Hut am Weſteknobb.
Mannſchaftsverſorgungsgeſetz die erſte Stelle ein.
von Profeſſor Howard T. Barnes von Montreal der
Awwer, da es ohne Zweck is,
Schiffahrt im Kampfe gegen die Eisberggefahr wieder
Setzt ich in de Stadt en uff.
nutzbar gemacht. Profeſſor Barnes benutzte ein Mikrother=
Sport, Spiel und Turnen.
Weil die Luft voll Staab un Dreck is.
mometer, das ſehr viel feinere Schwankungen als ein
Un der ftigt aam owedruff.
* Nationale olympiſche Wettkämpfe unter dem Pro=gewöhnliches anzeigt und das ſich außerdem ſelbſt regi=
Doch habt ihr defor kaa Forcht,
tektorat des Großherzogs veranſtaltet am 13.ſtriert. Während einer Fahrt über den Ozean von Ha=
No, dann ſeid ganz unbeſorgt,
Juli der Fußballklub Olympia‟=Darmſtadt 1898 auf lifax zum Briſtolkanal konnte der Forſcher mit einem ſol=
Laaft baarfießig un bloßköbbig;
ſeinem an der Heidelberger Straße gelegenen Sportplatz, chen Inſtrument eine ununterbrochene Aufzeichnung der
R. Sch.
Mir perſönlich is es Worſcht.
Das vorjährige muſtergültig verlaufene Feſt dürfte wohl Meerestemperaturen erzielen. Das Mikrothermometer iſt
noch vielen in Erinnerung ſein. Auch diesmal wird der ein elektriſches Thermometer mit einem genauen Regi=
Veranſtalter nichts unterlaſſen, um den hieſigen Sport=ſtrierapparat. Das Inſtrument ermöglicht vor allem die
Kongreſſe und Verbandstage. intereffenten wieder erſtlaſſigen Sport zu bieten. Seine Beobachtung der Eisbergwirkung, der Profeſſor Barnes
guten Beziehungen zu vielen auswärtigen Ver=große Bedeutung zuſchreibt. Während ſonſt die Tempe=
einen
dürften ihm dabei ſehr zu ſtatten kommen, ratur des Waſſers im allgemeinen in einer geraden Linie
Der Bund Deutſcher Militäranwärter
hält vom 25. bis 29. Juni ſeinen Bündest ag in Gera ebenſo auch die ihm geſtifteten Wanderpreiſe. Be= angezeigt wird, iſt beim Nahen eines Eisberges das merk=
die
Zahl der Bewerber würdige Phänomen zu beobachten, daß das Inſtrument
ab. Der Bund zählte wie wir dem vom erſten Vorſitzen= ſonders groß wird
den Rechnungsrat Pertſch mündlich erſtatteten Jahres= im 3mal1000 Meter=Stafettenlaufen um den Wanderpreis zunächſt eine ſteigende Temperatur aufweiſt, der dann
bericht entnehmen, am 1. April d. J. 740 Vereine mit des Großherzogs werden, den diesmal übrigens der Fuß=aber ein ſchnelles Fallen folgt Nach Profeſſor Barnes=
77942 Mitgliedern und iſt jetzt auf rund 80 000 Mitglieder ballklub Olhmpia ſelbſt zu verteidigen hat. Auch für Erklärung verläßt das Waſſer von dem ſchmelzenden Eis=
angewachſen
. Der Bund verfolgt in jeder Beziehung das 1500 Meter=Stafettenlaufen um den Wanderpreis des berg den Berg und fließt allmählich nach außen, wobei es
nationale Beſtrebungen und ſucht die wirtſchaftliche Lage Herrn Generalmajors von Heyl. 1. Vorſitzenden des Heſſi= durch die Sonne erwärmt wird. Wo das Waſſer vom
der Mitglieder, die meiſt dem mittleren und unteren ſchen Landesverbandes Jung=Deutſchland, den der Fuß=Eisberg und das Salzwaſſer zuſammentreffen, iſt das
Beamtenſtande angehören, zu verbeſſern. Unter oſt ballub 1880=Frankfurt zu verteidigen hat, ſtehen zahl=erſtere wärmer, weil in dem ketzteren die Erwärmung
ſchwierigen Verhältniſſen hat er ſich 18 Jahre durchge=reiche Meldungen in Ausſicht. Der letztgenannte Verein durch die Sonne von der vertilalen Zirkulation des Waſ=
kämpft
. Erfolge und Mißerfolge ſind nicht ausgeblieben, wird auch den Wanderpreis des Fußballklubs Olympia ſers aufgehoben wird. Profeſſor Barnes hat beobachtet,
Hie und da haben ſich einige Mitglieder auch politiſch in im 400 Meter=Stafettenlaufen verteidigen. Außer dieſen daß beim Herannahen eines Eisberges ſich die Tempera=
allen
bürgerlichen Parteien mit Erfolg betätigt. Mit= Konkurrenzen kommen noch abwechſelnd zum Austrag: tur von 5,5 Grad Celſius auf 7 Grad erhob, während ſie
arbeit der Mitglieder an allen öffentlichen und gemein=Läuſe über kurze und lange Strecken, Weit=, Hoch= und noch tiefer ſiel, als der Eisberg vorüber war Obwohl
nützigen Beſtrebungen iſt überall bemerkbar und ſindet Stabhochſpringen Kugelſtoßen, ſowie Speer=, Diskus= auch dieſe Unterſuchungen noch nicht abgeſchloſſen ſind, ſo
iſt doch wahrſcheinlich auch hier ein neuer Weg eröffnet,
beſondere Förderung. Unverkennbar hat ſich der Bundund Schlenderballwerfen.
* Tußball. Am Sonntag ſpielt in Gräfenhauſen der zu praktiſchen Erfolgen führt. Es würde natürlich
um die Hebung des Anſehens der ehemaligen Unteroffi=
ziere
der Armee und Marine verdient gemacht. Seine mit Genehmigung des Süddeutſchen Fußballverbandes nicht ſchwer ſein, ein automatiſches Warnungsſignal mit
Mitglieder hängen mit großer Liebe an ihm, was im die erſte Mannſchaft des Sportvereins Germania=Mör= dieſem Aparat zu verbinden, der die Annäherung eines
letzten Winter oft ſpontan zum Ausdruck kam. Der Bund felden gegen die erſte Mannſchaft des Sportklubs Ale=Eisberges ſofort anzeigen würde.
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Nummer 149.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Inni 1913.
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Seite 30.
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[ ][  ][ ]

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Nummer 149.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Inni 1913.
Seite 31.
Stadtircher Vorm. un 10 Uhr.: Pfarrer Vogel. ( Feſt der hl. Apoſtelfürſten Petrus u. Paulus
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Feier des heil. Abendmahls mit Vorbereitung. Kollekte
Kollekte für den hl. Vater
für das heſſiſche Krüppelheim. Vorm. um 11½ Uhr:
Geöffnet an Wochentagen von 9 12 Uhr vorm. und Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
heil. Beichte. Um ½ 7 Uhr: hl. Meſſe. Um ½ 9 Uhr:
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer. Amt mit Predigt. Nachmittags um ½3 Uhr: Andacht
Kollekte für das heſſiſche Krüppelheim.
Vorm. um zu Ehren des hl. Aloyſius. Donnerstag, nachm. um
Geborene. Am 22. Juni: dem Bureaugehilfen Phi= 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Kleberger. 5 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
lipp Schmidt Kranichſteinerſtraße 46 eine T. Klara. Am! Abends um 6 Uhr: Pfarramtskandidat Hamburger.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 28. Juni, nachm.
24.: dem Kutſcher Philipp Bonn Neue Ireneſtraße 15, Kollekte für das heſſiſche Krüppelheim.
ein S. Heinrich. Am 24.: dem Schaffner und Wagenführer
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
bei der elektriſchen Straßenbahn Emil Horlacher Wie= 29. Juni, vorm. um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den Süd=
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte. Um
nerſtraße 76, eine D. Katharina Lina Karoline. Am 21.;weſt bezirk. Pfarrer Velte.
½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. Um
dem Gaſtwirt Adam Wolf, Waldſtraße 23, eine T. Anna
½10 Uhr: Hochamt und Predigt.Um ½2 Uhr: Chriſten=
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8 Uhr.
Margarethe Eliſabeth. Am 20.: dem Former Wilhelm
lehre. Um 2 Uhr: Andacht. Um 5 Uhr: Andacht
Vormittags um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (Stein= zu Ehren des heil. Aloyſius. Werktags um ¾7 Uhr:
Feldmann, Landwehrſtraße 62, eine T. Marie. Am 24.: ſtraße 24, Muſikſaal).
dem Spengler und Inſtallateur Adalbert Denne, Stift=
Singmeſſe.
Johanneskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Marx.
ſtraße 42, eine T. Erna. Am 19.: dem Eierleuchter Salomon
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, den 29. Juni, vorm.
Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Schneider, Neue Ireneſtraße 57, ein S Max. Am 21.:
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent um 7 Uhr: Beichte. Um ½ 8 Uhr: Amt und Predigt.
dem Bahnarbeiter Heinrich Rebenich, Arheilgerſtr. 50, eine

Nachmittags um ½ 2 Uhr: Andacht. Mittwoch,
T. Ilſe Anna. Am 19.: dem Brieſträger Ludwig e Fil=Lautenſchläger. Vorm. um 11½ Uhr: Kinder=nachm. um 5½ Uhr: hl. Meſſe; darauf Prozeſſion zur
gottesdienſt für den Oſt bezirk. Pfarrer Widmann.
ſinger, Liebfrauenſtraße 74, ein S. Ludwig.
Wallfahrt nach Maria Einſiedel bei Gernsheim.
2 Uhr: Ehriſtenlehre für den Nord bezirk im Martins=
Aufgebotene. Am 23. Juni: Maurer Guſtav Vier= ſtift, für den Oſtbezirk in der Kirche, für den Weſt=
heller
, Dieburgerſtraße 32, und Katharina Walther, bezirk im Gemeindehaus. de
The Church of England Service
Nachmittags um 4 Uhr:
6th Sunday after Trinity, 29th June 1913.
Stiftſtraße 50. Buchdrucker Kurt Heinrich Auguſt Rühl, Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer Veller.
Arheilgerſtraße 71, und Schneiderin Marig 6 Sommer,
Divine Service followed by Holy Communion will be
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes=
Schützenſtraße 8. Am 24.: Damenfriſeur Friedrich Max
held in the Hofkirche at 11,30 a. m.
Hermann Schultz, Wiesbaden, und Friſeuſe Eliſabeth dienſt. Pfarrer Lenz. Vorm. um 11¼ Uhr: Kinder=The Rev, H. M. de SteCroix, British Chaplain at Heidel-
Dörr, Rhönring 91. Handarbeiter Ludwig Chriſtian gottesdienſt.
berg, will officiate.
Layh, hier, und Chriſtiane Karoline Ludwig, Fried=
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 8½ Uhr:
richsruhe. Am 25.: Fabrikarbeiter Johannes Leonhard Chriſtenlehre (Mädchen), Pfarrer Wagner. Vormit=
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Heilmann, Worms, und Eliſabeth Merkel, Rockenhau= tags um 10 Uhr: Pfarrer Wagner. Vormittags
ſen. Fabrikarbeiter Heinrich Wittmann, zurzeit Drag.= um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Wagner.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Garde=Regt. Nr. 23, hier, und Näherin Magdalena El=
Pauluskirche: Chriſtenlehre fällt aus. Vorm. um
Stadtgemeinde: 22. Juni: Dem Geometer
ſishaus, Edingen Küfer Wilhelm Konrad Volk, Groß=10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit Feier des hl. Abend= 1. Kl. Ludwig Jakob Rinn S. Karl, geb. 26. Mai.
Zimmern, und Köchin Chriſtina Marie Zinn, Stift= mahls. Pfarraſſiſtent Lie. Adolph. Kindergottes= Dem Oberpoſtſchaffner Emil Seifert S. Alfred Emil, geb.
ſtraße 89. Former Heinrich Schmitt, Speyer, und Nähe= dienſt fällt aus.
25. Mai. Dem Buchdrucker Johann Karl Rudolf T.
rin Klara Mohr, Bensheim. Kaufmann Johann
Emilie, geb. 21. April. 23. Juni: Dem Schneider Rein=
Diehl, und Verkäuferin Philippine Katharina Heitzen=
Stadtmiſſton (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 29. Juni, hard Auguſt Gutbrod T. Margarete, geb. 7. Juni.
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Nach=
roeder
, Geiſtberg 5.
24. Juni: Eine unehel. Tochter Annemarie, geb 6. März.
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde.
Geſtorbene. Am 23. Juni: Maria Löſch, geb. Scheid,
Dienstag, den 1. Juni: Dem Schneider Johann Ludwig Willmann T.
1. Juli, abends um 8½ Uhr: Blaukreuz=Bibelſtunde.
Dorothea Katharina Ottilie, geb. 18. Mai. 13. Juni:
36 Jahre, ev., Ehefrau des Kaufmanns, Darmſtraße 21. Donnerstag den 3. Juli, abends um 8½ Uhr: Bibel= Dem Kellner Heinrich Friedrich Wilhelm Lorenz S. Fried=
Am 24.: Anna Klinger, geb. Deberge, 43 Jahre, kath., ſtunde. Samstag, den 5. Juli, abends um 9 Uhr: rich Karl, geb. 17. Jan. Dem Schmied Johann Heinrich
Ehefrau des Fabrikarbeiters, Rhönring 121. Am 23.: Bibelſtunde für Beamte. Zweig der Stadt= Blümler S. Helmuth Günther, geb. 17. April. 14. Juni:
Oktroiaufſeher i. P. Adam Flachsland, 62 Jahre, ev., miſſion (Beſſungerſtr. 88, Hth.). Sonntag, den 29. Juli, Unehelicher S. Erwin Auguſt Jakob, geb. 23. Mai. 15. Juni:
Arheilgerſtraße 27a. Am 23.: Kutſcher Georg Peter vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Nach=
Mohr. 31 Jahre, ev., von Etzen=Geſäß, hier, Erbacherſtraße mittags um 3 Uhr: Bibelſtunde für Jünglinge. Um Dem Taglöhner Johannes Schneider T. Mathilde, geb.
1. Mai. 26. Juni: Dem Kaufmann Konrad Koch S.
25. Am 24.: Anna Katharina Fuchs geb. Gerſchlauer, 4 Uhr: Bibelſtunde für Jungfrauen.
Freitag, den Ernſt Konrad, geb. 3. Juni. 22. Juni: Dem Schachte
84 Jahre, ev. Witwe des Sparkaſſenrechners, Hoffmann= 4. Juli, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
ſtraße 6. Am 25.: Katharina Margarethe o Petri, geb.
meiſter Vitus Fiſcher T. Barbara Margarete, geb. 10. Juni.
von der Schmitt, 82 Jahre ev., Ehefrau des Stadttaglöh=
Dem Weißbinder Johannes Ludwig Chelius S. Ludwig,
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag, geb. 10. Juni. 25. Juni: Dem Hilfsarbeiter Jakob
ners, Arheilgerſtraße 12. Am 25.; dem Kellner Georg den 29. Juni, nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule.
Grimm T. Katharina, geb. 9. Juni. Dem Hausburſchen
Huppert, 30 Jahre, ev., Pankratiusſtr. 1½. Am 25.: Tape= Abends um 8½ Uhr: Predigt. Prediger Berner.
Karl Saffra S. Karl Chriſtoph, geb. 13. Mai. Dem
ziermeiſter Johannes Fries. 64 Jahre ev., Kiesſtraße 43. Dienstag, den 1. Juli, abends um 8½ Uhr: Bibel= Schreiner Ludwig Heinrich Konrad Bieger T. Suſanna,
Am 26.: Zimmerlehrling Heinrich Jäger, 15 Jahre, ev., ſtunde. Prediger Berner aus Frankfurt a. M.
geb. 21. April. Dem Taglöhner Ernſt Ludwig Krämer
in Schönberg, hier Erbacherſtraße 25.
Gottesdienſt der Renapoſtoliſchen Hemeinde (Lagerhaus= S. Karl Ernſt Ludwig, geb. 24. Nov.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. Mitt=
Johannesgemeinde: 22. Juni: Dem Geſchäfts=
woch
, abends um 8½ Uhr.
führer Hermann Melior S. Armin Friedrich Alexander
Geöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und
Auguſt, geb. 11. Mai.
85 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
Gemeinde glänbig getanſter Chriſten (Waptiſten), Mauer=
dringende
Fälle und Sterbefallsanzeigen.
ſtraße 17: Sonntag, den 20. Juni, vorm. um ½ 10 Uhr:
Martinsgemeinde: 15. Juni: Dem Fabrik=
Geborene. Am 13. Juni: dem Magazinverwalter Erbauungsſtunde. Vorm. um ½11 Uhr: Kinder= arbeiter Heinrich Ludwig Weber S. Karl Heinrich, geb.
Matthigs Kiſſel Ludwigshöhſtraße 52, eine T. Erna gottesdienſt. Nachmittags um 4 Uhr: Predigt. 6. Mai. 20. Juni: Dem Buchhalter Rich. Paul Starke
Katharina Eliſabeth. Am 10.; ein unehelicher Sohn Otto. Abends um 6 Uhr: Jugendverein. Mittwoch, den S. Max Karl, geb. 12. Juni. 22. Juni: Dem Bäcker
Am 12.: dem Schmied Georg Leonhard Foshag, Sand= 2. Juli, abends um 8½ Uhr: Gebetſtunde.
Otto Ernſt Kühnen S. Peter Ernſt, geb. 19. Mai. Dem
Taglöhner Martin Heid T. Eliſabeth Katharine geh.
bergſtraße 59, eine T. Marie Eliſabeth. Am 9.: dem
Rethodiſlengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag, 1. Juni. Dem Schmied Johann Peter Weimar T. Marg=
Dachdecker Karl Friedrich Aßmuth Orangerieſtraße 32,
ein S. Georg Karl. Am 12.: ein unhelicher Sohn Nikolaus den 29. Juni, nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
geb. 16. Mai. Dem Gärtner Franz Steckly S. Ernſt
Um 4 Uhr: Predigt. Freitag, den 4. Juli, abends! Vincenz, geb. 2. Juni. 23. Juni: Dem Buchbinder
Am 11.: dem Schloſſer Daniel Müller, Schießhausſtraße 20, um ½½ 9 Uhr: Bibel= und Gebetſtunde. Prediger Eckert Johann Heinrich Huth S. Kurt Walter, geb. 26. Mai.
ein S. Wilhelm. Am 19.: dem Direktor der Berlitzſchule
und Sprachlehrer John Young Stewart, Wilhelmi= aus Offenbach.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
nenſtraße 19, eine T. Anna Maria. Am 19.: dem Wei=
Katholiſche Gemeinden
Stadtgemeinde: 17. Juni: Poſtaſſiſtent Ferdi=
chenſteller
Jakob Röder, Heidelbergerſtraße 36, einen S.
nand Winter und Emma Roth. 22. Juni: Dentiſt
7. Sonntag nach Pfingſten, den 29. Juni 1913
Wilhelm Walter.
Chriſtian Otto Wilhelm Lampmann in Eſſen a. d. Ruhr
Aufgebotene. Am 17. Juni: Architekt und Baugeſchäfts=
Großes Gebet
und Friederike Helene Luiſe Sturm. 7. Juni: Monteur
inhaber Wilhelm Heinrich Andreß, Schloßgartenſtraße 55,
Kollekte für den heil. Vater
Georg Heinrich Stein und Joſepha Oßwald. 21. Juni:
und Anna Katharina Linck, Roquetteweg 6. Am 17.:
St. Ludwigskirches Samstag, den 28. Juni, nachmit= Spenaler und Inſtallateur Johannes Geyer und Vertha
Sergeant im Großh. Artilleriekorps Otto Emil Karltags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: GelegenheitAuguſte Henriette Herwig. Chriſtian Gottlieb Kübler
Teſchner, Heidelbergerſtraße 47 und Magdalene Fell, zur keil. Beichte.
und Chriſtiane Ihrig. 23. Juni: Lokomotivheizer Georg
Eliſabethenſtraße 30. Am 17.: Poſtaſſiſtent Georg Philipp
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur Friedrich Vöglin zu Ober=Roden und Luiſe Heß.
Schmidt zu Eberſtadt und Lili Margarethe Eliſe Her=heil. Beichte.
Um 6 Uhr: Eröffnung des Großen
Martinsgemeinde: 21. Juni: Fabrikarbeiter
mine Hofmann, Beſſungerſtraße 111. Am 18.: Schuh= Gebetes und erſte heil. Meſſe. Um 7 Uhr: Aus=
macher
Benjamin Henning, Beſſungerſtraße 92, und teilung der heil. Kommunion. Um 8 Uhr: Militärgottes= Adam Auguſt Nicklas hier und Eliſabeth Hieronymus
Paula Zrenner, daſelbſt.
aus Erlenbach.
dienſt. Um 1 10 Uhr: hl. Meſſe. Um 11 Uhr: letzte
Eheſchließungen. Am 14. Juni: Großh. Hoftheater= hl. Meſſe. Nachmittags um 5 Uhr: letzte Betſtunde
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
friſeur Wilhelm Ludwig Karl Joſeph Hermes, Luiſen= und darauf Schluß des Großen Gebetes mit Prozeſſion
Stadtgemeinde: 24. Juni: Rud. Kropp, 15 Mon.,
ſtraße 2. und Gertrude Marie Joſephine Bieger, Rückert= und Te Deum.
Donnerstag, nachm. um 5 Uhr: Ge=
ſtraße
14. Am 17.: Monteur Georg Friedrich Wilhelm legenheit zur hl. Beichte. Freitag, vorm. um ½0 Uhr:ſtarb 21. Juni. 25. Juni: Ehefrau Marie Löſch, geb.
Scheid, 37 J., ſtarb 23. Juni. 31. Mai: Marie Rück,
Henkel Schießhausſtraße 38 und Charlotte Hechler, Segenamt zu Ehren des Herzens Jeſu.
geb. Gerth, Witwe des Bureaudieners, 72 J., ſtarb zu
daſelbſt. Am 17.: Tapezier Karl Emil Geppert, Kiesberg=
Kapelle der Warmberzigen Schweſtern: Sonntag, vorm. Vohwinkel bei Elberfeld 29. Mai. 19. Juni: Kammer=
ſtraße
2, und Katharina Spieß Witwe. geb. Ereter, Beſ= um 2 7 Uhr: heil. Meſſe. Nachm. um 2 Uhr: Aloy= muſiker i. P. Philipp Krenz, 77 J., ſtarb 19. Juni. Marie
ſungerſtraße 55. Am 19.: Apothekenbeſitzer Erich Viktor ſianiſche Andacht.
Dahmer, geb. Rauſch, Witwe des Kaufmanns, 82 J.,
Auguſt Ernſt Erdtmann zu Krefeld und Eliſabeth Luiſe
Kapelle der Engliſchen Fräulein; Sonntag, vormittags ſtarb 16. Juni zu Groß=Gerau. 22. Juni: Katharine
Blumenthal Heinrichſtraße 15. Am 21.: Taglöhner Ni= um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Schmunck, Ehefrau des Dachdeckermeiſters, 58 J., ſtarb
kolaus Weiler, Forſtmeiſterſtraße 5, und Margarethe
Kapelle in Griesheim: Sonntag, vorm. um 9 Uhr: 19. Juni. 24. Juni: Charlotte Weinreich, ohne Beruf,
Weiler geb. Gries, daſelbſt. Am 26.: Gärtner Johan= Singmeſſe mit Predigt.
73 J., ſtarb 21. Juni. 26. Juni: Oberförſter C. Kohlhepp,
nes Sieck zu Vilbel und Anna Bürſtlein, Beſſunger=
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 28. Juni, nach= 49 J., ſtarb 20. Juni zu Marburg. Eliſabethe Schu=
ſtraße
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mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen= macher, geb. Jung, Witwe des Kunſtmalers, 64 J., ſtarb
Sterbefälle. Am 14. Juni: Major i. P. Hermann heit zur heil. Beichte.
24. Juni zu Eberſtadt.
Diery, 82 Jahre, ev. Annaſtraße 6. Am 18.: Lehrer i. P.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
Johannesgemeinde: 22. Juni. Barbara Scheu,
Heinrich Etling, 62 Jahre, ev., Moosbergſtraße 55. Am heil. Beichte. Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. Um 8 Uhr:
20.: Sofie Emilie Bührmann, Tochter des Emaillierers, hl. Meſſe mit Predigt. Um ½ 10 Uhr: Hochamt mit T. des verſt. Kaufmanns, 75 J., ſtarb 20. Juni.
1 Jahr, kathol., Donnersbergring 34.
Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Andacht und Segen.
Martinsgemeinde: 24. Juni: Gertrud Kißner,
Donnerstag, von 56 Uhr: hl. Beichte. Freitag, geb. Haßenzahl, Witwe des Dienſtmanns, 54 J., ſtarb
abends um ½ 6 Uhr: Herz=Jeſu=Andacht.
Gottesdienſtliche Anzeigen.
21. Juni.
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Evangeliſche Gemeinden.
Amt mit Predigt.
6. Sonntag nach Trinitatis, den 29. Juni 1913
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
Trauungen auswärtiger Paare: Pfarrer Velte.
Hofkirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. 28. Juni, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
Mittwoch, den 2. Juli, abends um 6 Uhr: Andacht. Gelegenheit zur heil. Beichte.
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Seite 32.
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2. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
e9 140.
Samstag, 28. Juni.
1913.
Einen
mee

große Beträge zur Verfügung ſtellten, wenn auch bei ſchaft und Technik je beſchäftigt haben. So erfolgreich
(VI,1482
Nehmen Sie
Zinsſätzen bis etwa 7 Prozent. Dabei iſt der Status auch unter kaufmänniſchen Geſichtspunkten die ſynthetiſche
täglich ein Likörgläschen Dr. Hommel’s
der Reichsbank ganz befriedigend und die eifrigen Be= Gewinnung des Indigo durch die Geſellſchaft war und
Haematogen unmittelbar vor der Haupt-
ſtrebungen
diefes Inſtituts zur Heranziehung von Gold offenbar noch iſt, ſo wird ſie doch durch die Ammoniak=
mahlzeit
! Ihr Appetit wird reger, Ihr Ner-
ſind
weiter mit Erfolg gekrönt worden.
fabrikation aller Vorausſicht nach in ihrem geldlichen
vensystem erstarkt, die körperlichen Kräfte
Zu den Einzelheiten des Geſchäfts übergehend, haben Erträgnis beträchtlich übertroffen. Der Geſchäftsgang in
werden gehoben. Warnung: Man verlange
deutſche Renten im ganzen eine gute Haltung bekundet. der Teerfarbeninduſtrie läßt ebenfalls nichts zu wünſchen
ausdrücklich den Namen Dr. Hommel.
6prozentige Heſſen verkehrten zeitweiſe ziemlich lebhaft übrig. Von ſonſtigen Aktien haben Metall=Aetzwerke
Ue erh
und notieren ſchließlich feſter. Ausländiſche Staatsfonds München einen Rückgang bis 166 erlitten, angeblich auf
ſind vorwiegend gebeſſert, insbeſondere auch Balkanwerte Abgaben aus dem Beſitz eines Großaktionärs; ſerner ſind
auf die friedlicher geſinnte Haltung dieſer Mächte. Neuer= Akkumulatoren und Gummi Peter niedriger.
dings ſchwächer lagen Merikaner. Die neue Gprozentige
Handel und Verkehr.
Die Freitagsbörſe war bei Beginn ſehr reſerviert,
merikaniſche Staatsanleihe von 1913 gelangt demnächſt befeſtigte ſich aber im Verlaufe da beſſere Londoner
H. Frankfurt a. M., 27. Juni. (Börſen= an den auswärtigen Börſen, und zwar vorerſt mit einem Kurſe eintrafen und der Privatdiskont ſich bis 5½ Pro=
wochenbericht
.) Diesmal ſcheinen die Friedensaus= Betrag von 151½ Millionen Francs, zur Emiſſion. Der zent ermäßigte.
ſichten auf dem Balkan eine feſtere Baſis zu gewinnen Subſkriptionspreis iſt auf 95¾ Prozent normiert.
Kaſſainduſtriewerte zum Teil etwas ſchwächer. Benz
und damit den Hauptgrund der Börfenverſtimmung zu
Von Transportaktien zeigten ſich beide Schiffahrts
beſeitigen. Dieſe Woche geſtaltete ſich der Verkehr aller= IHamburger Paletfahrt und Norddeuiſcher Lloyd), ſowie 241. Man iſt übrigens wegen der Berliner Untimoligui=
dings
ſehr ruhig, denn nach den vielen Tagen des Lebens Allgemeine Lokal= und Straßenbahn bevorzugt und höher, dation, die ſich etwas ſchwieriger geſtaltet, zurückhaltend.
in Hangen und Bangen iſt es nicht zu verdenken, wenn während Südbahn (Lombarden) etwas im Kurs ein= Die Aktiengeſellſchaft Brown, Boveri u. Co. hatte ein
recht günſtiges Geſchäftsjahr, doch dürfte mit Rückſicht auf
eine gewiſſe nervöſe Erſchlaffung eintritt. Jedenfalls büßten.
Der Bankenmarkt hatte nur kleine Veränderungen, die allgemeine Lage keine höhere Dividende als 8 Pro=
weht
jetzt ein beſſerer Wind, und wenn die Geldverhält=
niſſe
wieder in normale Bahnen kommen, dann bleibt das jedoch blieb eine feſte Stimmung überwiegend. Am Mon= zent, gegen 7 Prozent, im Vorjahre, verteilt werden.
Von Lofen notieren: Augsburger 34,25. Braunſchwei=
Geſchäft und das Animo auch nicht aus. Ein günſtigeres tangebiet hat der Beſchluß des Deutſchen Stahlwerksver=
Symptom bildet das Vorhandenſein reichlichen Geldes, bandes, den Halbzeugpreis für das dritte Quartal die= ger 189,50, Meininger 34,20, Genuger 201, Türkiſche 155,80,
wobei die Nachfrage nicht übermäßig groß iſt. Die Börſe ſes Jahres um 5 Mark pro Tonne zu ermäßigen, keinen Freiburger 120,90, Ungariſche 399, Mailänder 45=Fr.=Loſe
hat nur einen geringen Bedarf, der anſcheinend zum aller= Eindruck gemacht ebenſo wenig der Beſchluß des Weſt=130, Venediger 55, Mailänder 10=F.=Loſe 34,80, Raab=
größten
Teil bereits gedeckt zu ſein ſcheint. Soweit ſich deutſchen Eiſenhändlerkartells, eine weitere: Ermäßig= Grazer Anr.=Scheine 39,40 in Reichsmart, Gothaer Prä=
beurteilen
läßt, dürften in letzter Zeit recht anſehnliche ung des Lagerpreiſes für Stabeiſenbleche und Bandeiſen mie II 115, Madrider 72, Donau=Regulierung 150,20 ir
Beträge hereingeholt worden ſein, die aus den außerſt um 10 Mark mit Wirkung vom 1. Juli d. J. ab eintreten Prozenten; ferner ſchließen: 4proz. Reichs von 1als 9850,
vorteilhaften Handelsausweiſen reſultieren. Aus dem zu laſſen. Man hofft auf günſtige Verhandlungen zur 4proz. Reichs (rückzahlbar 1918) 97,60, 3½proz. Reichs
Auslande ſind neuerdings doch noch, wenn auch kleinere, Bildung einer deutſchen Stabeiſenvereinigung, die dann 84,30, 3proz. Reichs 74,45, 4proz. Heſſen von 1899 97, 4proz.
Beträge gekommen, die mit der ſchwediſchen Anleihe im deſto einmütiger die Preisregulierung feſtſetzen könnte. Heſſen von 1906 97, 4proz. Heſſen von 1908,09 97, 4proz.
Zuſammenhang ſtehen. Mit dem Geldhergeben an die Vom Kohlen= und Koksmarkt hört man von ſehr ſtarkem Heſſen (rückzahlbar 1921) 98.50, 3½proz. Heſſen 83,90,
Induſtrie und ganz beſonders an die Kommunen hat man Abſatz. Die Spekulation entwickelte größere Kauſtätig= Zproz. Heſſen 72,20, 4proz. Darmſtädter 95,.90, 31mrog.
hingegen in letzter Zeit ſehr zurückgehalten; die Anſprüche keit, ſo daß überall Kurserhöhungen erfolgten, wenn auch Darmſtädter 87,10, 4proz. Heſſ. Land.=Hup.=Pfdbr. (S. 18
waren vielfach dringend und haben ſich derart angehäuft, ſchließlich Gewinſtrealiſationen wieder etwas drückten. bis 24) 97,50, 4proz Heſſ. Land.=Hyp.=Pidbr. (S. 2527)
daß die Nachfrage verſtärkt herantreten wird. Ueberhaupt Harpener Bergbau waren beſonders geſucht auf die Aus=97,60 G, 3½proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 35)
hat man allen Zahlungen gegenüber ſich recht reſerviert ſicht einer Dividende von 11 Prozent gegen 9 Prozent im 84,80 G, 3½proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 911)
84,90 G. 4proz. Heſſ. Komm.=Pfdbr. (S. 1314) 97,50,
verhalten, um ſich für den Semeſterſchluß ſtark zu machen. Vorjahre.
Am Kaſſainduſtriemarkt konnte eine beſſere Grund= 4proz. Heſſ. Komm.=Pfdbr. (S. 1516) 97,60. 3½proz.
Die frühzeitigen Vorbereitungen haben alſo, ſoweit ſich
bis jetzt überſehen läßt, gute Früchte getragen, und es ſtimnuna Platz greifen, um ſo mehr, als das Publikum Heſſ. Komm.=Pfdbr. (S. 13) 85 G, 3½proz. Heſſ. Komm. durchaus zu wünſchen, daß dies auch noch in den und die Provinz wieder Ordre ſandten; es waren nament: Pfdhr (S. 4) 84,90 G. Darmſtädter Bank 113½, Südd.
nächſten Tagen weiter ſo bleibt. Die fällige Einzahlung lich die chemiſchen Gattungen bevorzugt. Die chemiſche Eiſenb.=Geſ. 125,50 Südd. Immob.=Geſ. (Mainz) 53 G.
auf die letzte Reichs= und preußiſche Staatsanleihe iſt Induſtrie iſt auch eine der zukunftsreichſten geworden, Lederwerke vorm Spicharz (Offenbach a. M.) 70 6, Lack=
glatt
erfolgt, ohne daß der Geldmarkt dadurch im minde= und gerade die deutſchen Fabriken ſind in der Welt faſt und Farb.=Fabr. Schramm (Offenbach a. M.) 272B,
ſten tangtert worden wäre. Es läßt ſich wohl amnehmen, unerreicht. Bei der Badiſchen Anilin= und Kaber u. Schleicher (Offenbach a. M.) 127 B Ehemiſche
daß ein ſehr großer Teil bereits voll gezahlt worden iſt; Sodafabrik hat die Arbeiterzahl, welche im vergan= Mühlheim a. M. 63, Schantung 121¼. South=Weſtafrika
ebenſo leicht ſanden die ſeinerzeit prolongierten Beträgegenen Jahre 8640 betrug das zehnte Tauſend über=1116, Otavi=Anteile 11450, Otavi=Genußſcheine 8250,
für die Schatzanweifungen des Frühjahres ihres Erle= ſchritten. Dieſe beträchtliche Anzahl neu eingeſtellter Ar= 4½proz. Ruſſen 99,70 B, 4proz. 1880er Ruſſen 86,50, 4proz.
Digung. Der Markt hat ſomit bis nach dem 1. Juli Ruhe, beiter, die faſt täglich noch wächſt, ſol hauptſachlich für 190der Ruſſen 88 70. 3½aproz. Ruſſen 84,60, Pproz. Ruſ=
und auch dann werden wohl erſt die Schatzwechſel ange= die neue große Ammoniakfabrir in Oppau beſtimmt ſein, fen 72, Iproz. Ruſſen 72.25 Aproz. uniſtz. Türken 85 G,
mommen werden, die das Konſortium zu übernehmen welche in ihrem erſten Teile in wenigen Wochen in Be= 4proz. Adminiſtr.=Türken 78,50 G, Aproz. Bagdad=Türken
ſich verpflichtet hat und die etwa 50 Millionen Mark be= trieb kommt, aber noch vor Fertigſtellung dieſes Teiles 79,10. 4proz. konvert. Türken 1905/1911 5proz. Bul=
tragen
werden. Die Seehandlung bot in all dieſer Zeit wieder bedeutend vergrößert wird. Dieſe zweite Anilin= garen 96,75, Griechen von 1890 59,25. Griechen von 1887
eine weſentliche Stütze und hat im Geldgeben und für fabrik wird aus den überſchüſſigen laufenden Mitteln 56, 5proz. Ehineſen 96,30, 4½proz. Chineſen 89,10, 5proz.
Prolongationszwecke großes Entgegenkommen gezeigt, erbaut. Mit der ſynthetiſchen Herſtellung des Ammo= Chinefen (Tientſin=Pukow) 91G 41gproz. Japaner 88,95,
womit der Börſe ſehr gedient wurde Ebenſo dürfen die niaks, wie ſie der Geſellſchaft dank der großantigen Er= 4proz. Japaner 81,25, 4½proz. Serben 86,30, Aproz. Ser=
Preußiſche Zentral=Genoſſenſchaftskaſſe und die Hypothe= findung des Profeſſors Habers geglückt iſt, wurde eines ben 77G.
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Nummer 149.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Inni 1913.
Darmstadter Konsum-, Spar- u. Proaukuons-Genossensenart
Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftung.
Jahresschluß betreffend:
Am 30. Juni ſchließt unſer Geſchäftsjahr. Um die Rückvergütung berechnen zu können, müſſen
alle Konſum= und Lieferantenmarken rechtzeitig in
den Verteilungsſtellen umgetauſcht bezw. abgeliefert werden.
Bei der Ablieferung iſt Mitgliedsbuch und Umtauſchkarte unbedingt mitzubringen.
Die Ablieferungen erfolgen in den Läden.
Am Donnerstag, den 3. Juli für die Mitglieder der
Verteilungsſtelle Nr. 1, Schloßgartenplatz 11
Nr. 2, Grafenſtraße 27
r. 3, Sandbergſtraße 27
Nr. 12, Liebfrauenſtraße 91.
Am Samstag, vormittags, den 5. Juli
Verteilungsſtelle Nr. 5, Büttelborn
Nr. 4 und 16 Griesheim
Am Montag, den 7. Juli
Verteilungsſtelle Nr. 6, Eberſtadt
Nr. 7, Pfungſtadt.
Am Dienstag, den 8. Juli
Verteilungsſtelle Nr. 8, Gräfenhauſen
Nr. 11, Weiterſtadt
Nr. 9, Nieder=Ramſtädterſtraße 16.
Am Mittwoch, den 9. Juli
Verteilungsſtelle Nr. 13, Nieder=Ramſtadt.
Nr. 14, Feldbergſtraße 69.
Nr. 15, Groß=Zimmern.
Wir erſuchen unſere verehrl. Mitglieder, die angeſetzten Termine ſtreng einzühalten. Nach dem
15. Juli können auch im Kontor keine Marken mehr entgegengenommen werden, da mit der Verarbeitung
der Rückvergütung begonnen werden muß und kommen bis dahin nicht abgelieferte Marken im nächſten
(13953
Mit genoſſenſchaftlichem Gruß!
Jahre zur Verrechnung.
Der Vorstand.
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Nummer 149.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Inni 1913.
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Ab heute das neue Riesenprogramm. U. a.:
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Alle Mitglieder der Heſſen=Naſſauiſchen Bau=
gewerks
=Berufsgenoſſenſchaft werden gebeten, ſich
Freunde deutſcher Schrift.
an der
Donnerstag, den 3. Juli, abends 8 Uhr,
esidenz-
Montag, den 30. Juni 1913
im Hotel Zum Prinzen Carl (Schulſtr.)
vormittags 10 Uhr
im Städtiſchen Saalbau in Darmſtadt HKtlneater
Mitgliederverſammlung.
ſtattfindenden
am weißen Turm.
Tagesordnung:
Ssssss
1. Bericht über den bisherigen Verlauf des Schrift=
32. ordentlichen Genoſſenſchafts=Verſammlung
Ab heute
kampfes und über die nächſten Maßnahmen.
gefl. recht zahlreich beteiligen zu wollen.
2. Anträge aus der Verſammlung.
Das neue
Es empfiehlt ſich, den Mitgliedſchein mitzubringen.
3. Vorzeigung von Proben neuer deutſcher Schriften.
Riesen-
Alle Freunde und Freundinnen der deutſchen
Darmſtadt, den 27. Juni 1913.
Schrift, Mitglieder wie Nichtmitglieder der Vereinigung,
Programm
Der Vorſtand:
ſind willkommen.
u. a.
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Sames, Vorſitzender.
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Eintritt frei!
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Erschütterndes Drama aus dem Leben in 3 Akten.
zu dem am Samstag, den
z. Der Sturm im Goif von Gascogne
Dieses im engsten Familienkreise abspielende, äusserst de-
28. Juni, von 12 Uhr mittags ab
herrliches Naturſchauſpiel
zent u. spannend durchgeführte Drama, mit seiner befreien-
vor
dem Neuen Palais ſtatt=
den
, wenn auch erschütternden Lösung, übt einen ebenso
findenden Konzert der Kapelle
starken, wie veredelnden Eindruck aus.
des Inf.=(Leibgarde=)Regts. Nr. 115.
. In der Mausefalle

1. Marſch der Kurbrandenburger
Als zweites Drama:
köſtliche Humoreske
von C. Zimmer. 2. Ouverture zu
Aer.
Wenn ich König wäre von A.
Das Geschick eines Königs.
Adam. 3. Motive aus Die Wal=
Grosses historisches Drama in 2 Akten.
küre von R. Wagner. 4. Ein
HEines der traurigsten Ereignisse in der Geschichte ist das
Sommerabend, Walzer von E.
Ende des Königs Jakob I. von Schottland.
6.
Freiheit oder Tod
Waldteufel. 5. Vergiß für mich
die Roſe nicht! Lied von A.

ein Drama unter Waſſer in drei Akten
G.
Kugler. 6. Der Eroberer, Marſch
Sklaventreue.
In dieſem Drama, geſpielt von unſeren Lieb=
von
R. Schneider.
Ergreifendes Drama in 1 Akt.
lingen Wanda Treumann u. Viggo Larſen,
Sonntag, den 29. Juni
iſt eine Ehe=Tragödie eingeflochten, wie ſie
vormittags 11¼ Uhr ab auf dem
HU MO R.
Paradeplatz Konzert d. Kapelle
ſpannender nicht gezeigt werden kann.
Frlizchen u. die Jungfrau von Orleans, zwerchfellerschütternd.
des Großh. Art.=Regts. Nr. 61.
Memoiren einer Schauspie erin, reizende Komödie.
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Pathé Journal: Sport, Mode, Kunst, Literatur.
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meiſter Hauskegewidmet). 2. Ouver=
Diverse Einlagen.g
herrliche Naturaufnahme
ture zu Orpheus in der Unter=
Sgeſ
5
welt von J. Offenbach. 3. Inter-


mezzo et Danse espagnole aus
9. Die Stimme ihres Kindes
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der
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Nummer 149.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Inni 1913.
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Nummer 149.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 28. Juni 1913.
Seite 38.
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Nummer 149.
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Nummer 149.
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Nummer 149.
Darmſtädter=Tagblatt, Samstag, den 28. Juni 1913.
Seite 42.
Herrn Dixi ſei erwidert, daß der Vergleich der heſ=
erſt
nach Ablegung der Schlußprüfung, alſo mit dem 22.,
oder durchſchnittlich mit dem 23. Lebensjahre beginnt, wäh= ſiſchen mittleren mit den preußiſchen mittleren Beamten
Stimmen aus dem Publikum.
rend die heſſiſchen Staatsbeamten ſolche erſt vom Beginne in Nr. 145 dieſes Blattes für die Beamten gedacht iſt, die
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion des 26. Lebensjahres ab erwarten können Unterſchied in Preußen aus dem Supernumeriat hervorgegangen ſind,
keinerket Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
34 Jahre. Sofort nach der feſten Anſtellung hat der und denen in Heſſen die Beamten, die die Kreisamts=
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Volksſchullehrer einen Rechtsanſpruch auf 40 Prozent bureauvorſteher=, Aktuar= und Finanzprüfung I. Kategorie
ſeines Gehalts als Ruhegehalt; er iſt mithin in der Regel abgelegt haben, alſo die Kreisamtsbureauvorſteher, Ak=
Zur Beſoldungsreform!
Die Herren Huff und Lutz haben recht, dem Verfaſſer mit 2728 Jahren ſchon ruhegehaltsberechtigt. Der tuare, Bezirkskaſſiere Hauptamtskontrolleure, Steuer=
der
vergleichenden Tabelle über die Bezüge der heſſiſchen Staatsbeamte dagegen erlangt dieſe Berechtigung ab= amtsrendanten, Reviſionsinſpektoren pp. ganz abgeſehen
und preußiſchen Volksſchullehrer iſt tatſächlich ein unlieb= geſehen von den richterlichen Beamten erſt, 5 Jahre nach von den mittleren Zentralbeamten, die ja in Preußen viel
ſames Verſehen unterlaufen, indem er im Augenblick nicht der Anſtellung, ſo daß der akademiſche Beamte 4142 und höher bezahlt werden gegenüberſtehen. Dieſe in Heſ=
ſen
in die Gehaltsklaſſe 21004400 M. eingereihten Be=
bedachte
, daß für die heſſiſchen Lehrer andere Ruhegehalts= der mittlere 3940 Jahre alt wird, bis er von Rechts amten ſind durchweg in Preußen mindeſtens in der
beſtimmungen wie für die heſſiſchen Staatsbeamten beſte= wegen einen Ruhegehalt beanſpruchen kann. Die ruhege= Gehaltsklaſſe mit 21004500 M. aufgeführt. Von einem
hen. Eine Irreführung der Oeffentlichkeit war aber von haltsberechtigte Dienſtzeit der heſſiſchen Lehrer iſt um Pergleich mit den beſtbezahlten preußiſchen mittleren Lokal=
vornherein
ausgeſchloſſen, denn wer ſo offen die Grundla= 2 Jahre ungünſtiger als die der preußiſchen Lehrer. Beamten kann alſo gar keine Rede ſein; es iſt nur der
gen ſeiner Berechnung bekannt gibt, wie es der Verfaſſer Mit 61 Jahren erreicht der heſſiſche Lehrer 83,5 Prozent, preußiſche Normalgehalt angenommen. Oder glaubt der
getan hat, der will nichts Unrechtes tun, und hat im der preußiſche 75 Prozent ſeines Gehalts als Ruhegehalt, Herr Einſender, die heſſiſchen mittleren Beamten mit
voraus damit gerechnet, daß etwaige Irrtümer von inter= und zwar bezieht erſterer im Falle der Zuruheſetzung 3173 Primareife ſollten ſich mit der preußiſchen Aſſiſtenten=
eſſierter
Seite berichtet werden würden. Der Verfaſſer Mark und letzterer 2880 Mark. Mit 40 Dienſtjahren er= klaſſe vergleichen? Vergleichen kann man gerechterweiſe
hat ſich in dieſer Erwartung auch nicht getäuſcht, denn hält der Staatsbeamte 90 Prozent ſeines Gehalts als nur in ſeiner Art Gleiches, aber nicht Ungleichartiges. Herr
prompt, wie immer, erſcheint der Landeslehrerverein auf Ruhegehalt; er ſteht dann mindeſtens im 66. Lebensjahre. Disi ſcheint übrigens ſein wahres Geſicht zu verbergen,
dem Plan und läßt das Verſehen feſtſtellen. Man hätte Vom 40.50. Dienſtjahre erhöht ſich ſeine Penſion! denn es dürfte ihm nicht darum zu tun ſein, im heſſiſchen
dabei aber erwarten dürfen, daß die beiden Herren Ver=überhaupt nicht. Erſt mit vollendetem 50. Staatshaushalt Erſparniſſe zu erzielen, ſondern nur für
treter eine richtige Berechnung ſogleich brächten. Doch Dienſtjahre kann er im 76. Lebensjahre ſeinen vollen Ge= eine gewiſſe Anwärterklaſſe eine größere Anſtellungsmög=
dieſe
Arbeit erſparen ſie ſich und ziehen es vor, ſich in halt als Ruhegehalt erhalten wenn er es erlebt. Der lichkeit zu ſchaffen. Daß Preußen verhältnismäßig mehr
Andeutungen zu ergehen, die ſie in den Satz zuſammenfaſ= Volksſchullehrer erreicht mit Beginn des 66. Jahres 91 Beamte hat als Heſſen, das dürfte für den, der die preu=
ſen
: Da die Vorausſetzungen der Berechnung falſch ſind, Prozent, ſteigend für jedes weitere Dienſt= ßiſche Beamtenſtatiſtik kennt. kein Geheimnis ſein. Erſpar=
müſſen
auch die Schlüſſe falſch ſein. Dem iſt aber nicht jahr um 1.5 Prozent bis zu 100 Prozent im 72. niſſe mit der erweiterten Annahme der von dem Herrn
ſo. Der Teil der Ueberſicht, welcher die Gehalts= und Jahre, natürlich auch wenn er es erlebt. Der Ruhege= Einſender gedachten Anwärterkategorie erzielen zu wol=
Wohnungsgeldbezüge oder die freie Dienſtwohnung, das halt der heſſiſchen Lehrer iſt für 14 Jahre um 44101 Mark len, dürfte, wie Preußen beweiſt, ausgeſchloſſen und das
Gegenteil richtig ſein. Wenn aber Herr Dixi glaubt, mit
Beſoldungsdienſtalter uſw betrifft, iſt von den Herren niedriger und in den übrigen Jahren in wechſelnden Be= der Schaffung einer Aſſiſtentenklaſſe etwas neues für Heſ=
Huff und Lutz nicht beanſtandet worden, weil er mit trif= trägen bis zu 920 Mark höher als der der Lehrer Preu= ſen zu bringen, ſo ſei ihm damit gedient, daß dieſe Aſſi=
tigen
Gründen nicht beantwortet werden konnte. Und trotz ßens In den erſten 10 Jahren nach der Anſtellung iſt das ſtentenklaſſe bei uns in Heſſen ſeither ſchon genau ſo wie
der Anwendung der Staatsbeamtenruhegehaltsſätze an heſſiſche Witwengeld um 7420 Mark höher als in Preu= in Preußen vorhanden war. Was ſind denn in Heſſen die
Stelle der für die Lehrer geltenden iſt das Bild nicht ſehr ßen; dagegen iſt es vom 11. Jahre ab um 12281 Mark Aktuariatsaſſiſtenten, Regiſtratoren bei den Gerichten, Be=
weſentlich
unrichtig geworden. Zum Beweiſe dafür folgt niedriger als das der preußiſchen Lehrerswitwe.
zirkskaſſeaſſiſtenten, Kreisamtsgehilfen, Steueramtsaſſi=
Aus den vorſtehenden Ausführungen und der nachſte= ſtenten, Steuereinnehmer, Steueramtskontrolleure, Haupt=
über
die Ruhegehalte und Witwengelder der heſſiſchen im
Vergleich mit den preußiſchen Lehrern nachſtehende neue henden Ueberſicht mögen die verehrlichen Leſer nun weiter ſteueramtsaſſiſtenten und Finanzamtsgehilfen im Lokal=
Ueberſicht, in welcher die Ruhegehaltsſätze des Geſetzes, beurteilen, ob durch das unterlaufene Verſehen vitale dienſt, die Bureauaſſiſtenten bei den Zentralen, der
betr. die Penſionierung der Volksſchullehrer vom 28. 10. Intereſſen der Volksſchullehrer verletzt worden ſind, und Staatsſchuldenkaſſe und Oberrechnungskammer anders als
1905. angewendet ſind. Ferner wird noch bemerkt: Aus ob die Herren Huff und Lutz berechtigt waren, am Schluſſei eine Nachbildung der preußiſchen Aſſiſtentenklaſſe nur mit
der Ueberſicht ergibt ſich, daß die ruhegehaltsfähige Dienſt= ihrer Erklärung auszurufen: Nur durch Wahrheit kann dem Unterſchied, daß ein Teil dieſer Stellen für mittlere
Beamte eingangs erwähnter Kategorien als Durchgangs=
zeit
nicht, wie in Nr. 146 mitgeteilt, mit dem 21., ſondern man der Wahrheit und Gerechtigkeit dienen!
N.
ſtellen vorbehalten iſt, und keine reine Klaſſe mit für die
Meen
Aſſiſtenten=Laufbahn abgeſchloſſenen Endgehalt darſtellt.
Der heſſiſche Volksſchul=
Ruhegehalt des
Witwengeld ir
Alſo, Herr Dixi, mit Ihrer Anregung iſt es nichts, viel=
.
lehrer od. deſſen Witwe
leicht dürfte aber bei den Militär=Intendanturen dieſe
1.
2)
bezieht gegenüber dem
heſſiſchen
preußiſchen
Frage zu erörtern ſein, denn dorten hat man nur mittlere
Lehrer od. deſſen Witwe
Volksſchul=
5
Lehrers bei
Beamte der Gehaltsklaſſe 21004500 M. und zwar nach
6oſtel
in Preußen an:
Sm
Bemerkungen
lehrers bei
Anſchlag
5
dem Stand 1912 740 Stellen, und außerdem 30 Kanz=
Anſchlag der bezw. von 540 Mk.
liſten 16503000 M.
Si
Etiam disi‟.
Witwen=
Ruhe=
5
Wohnung
für
8
S.
St.
geld
120ſtel
gehalt
mit 400 Mk.
Wohnung
An der neu eröffneten elektriſchen
85
mehr lwenigerlmehrſweniger
Bahnlinie Rheinſtraße Heidelberger


3.
)
2
14. 21.
Straße ſind bis jetzt verhältnismäßig wenige Halte=
ſtellen
errichtet. Vor allem wäre noch eine ſolche an der
40
-
30 38040
-
760
-
Das Witwengeld des Hermannſtraße erwünſcht, in der ſich das Seminar für
*760
2

*60
21
60
-
760
384
heſſiſchenLehrers beträgt Volksſchullehrerinnen, eine Mittelſchule und das Beſ=
-
840
4
20
420
840
mindeſtens 216 Mk. od. ſunger Poſtamt befinden. Auch für den Weg nach dem
1201
-
840
798
10
420
1 des Gehalts bis 2500 Darmſtädter und Beſſunger Friedhof wäre ein ſolcher
B6
420
840
837

Mark bei über 2500 Mk. Haltepunkt wertvoll. Hoffentlich entſchließen ſich die maß=
,
33
55
450
354
934
879
Gehalt mindeſtens 500 gebenden Faktoren bald dazu.
C.
450
44
101
Mark, ſonſt 30% des
445
1056
1
Ruhegehalts, ſobald 500
450
5
e
54
76
11
27
Mark erreicht ſind.
;
112.
46
Literariſches.
60
47,5
490
Vom 4050. Dienſt=
116
164
38
49
80
jahr wird im Falle des
* Neu erſchienene Broſchüren: Die Herren=

3550
1ict
1326
500
Ablebens die Witwen= maßſchneiderei in Darmſtadk und Umgebung. Von Hand=
531

59
40
29
1404
penſion nur aus 90%werkskammerſyndikus Engelbach in Darmſtadt. Abdruck
1470
40
30
109 1des Gehalts erſt mit aus dem Werke: Die Heimarbeit im rhein=mainiſchen
7
144
53,
1
500
130
42
vollendetem 50. Dienſt= Wirtſchaftsgebiet. Monographien, herausgegeben im
7
13
56,5
193
172.
89
500
jahr 30% vom vollen Auftrage des Wiſſenſchaftlichen Ausſchuſſes der Heim=
3185,
20
Gehalt berechnet.
18
arbeitausſtellung Frankfurt a. M. 1908 von Profeſſor
205
101
59,5
1904
15
Dr. Paul Arndt. Dritter Band, erſter Teil. Verlag von
(2
3161
2007
55
586
Guſtav Fiſcher in Jena. 1913. Georg Wagner, Grund=
80.=
62,5
60
47

lagen der Schrift für Schule und Leben. Leitfaden, 56
61
225
270
(
Be
19
55
Seiten mit Abbildungen, Preis 60 Pfg. Heft mit Bei=
55
M
669
4
255
65,5
ſpielen, 15 Tafeln und drei Liniaturen, Format 23mal31
9.
2
Zentimeter Preis 40 Pfg. Verlag für Schriftkunde und
32
2427
40
Schriftunterricht Heintze & Blanckertz, Berlin NO. 43.

,
at
-
5
70
17
Subſtitutionsbeweis des großen Fermatſchen Satzes auf
165.
-
2574
3
28
41
Grund der Formel (a-b) von Lehrer O. A. Bergholz.
,
,
28)
(065
27
116
232
333 1
Verlag von H. S. Art’l, Deſſau. Preis 1,50 Mark.
267
238
871
4.
227
,
Adrianopel und die Zukunft Europas. Ein Mahnwort an
1089
8t
27.
die Großmächte und Völker Europas. Hermann Walther,
88
215
1104

Verlagsbuchhandlung, Berlin SWV. 68, Lindenſtraße 3.

2784
215
Wie groß iſt mein Geſchäftsgewinn?
Preis 20 Pfg.
44

3059
8
30
(24
Praktiſche Anleitung zur Ermittelung des Betriebsrein=
3
Aine
3116
25
2
gewinnes unter Berückſichtigung des ſteuerbaren Einkom=
45
2h
15
2880
1152
,
mens aus Handel und Gewerbe. Von Dr. jur. R. Caleb,
660
3230
85
45
350
183
(152
Handelsſchuldirektor in Straßburg i. E. Muthſche Ver=
3 86,

1152
lagshandlung in Stuttgart. Preis kart. 2 Mk.; Porto
(8
290=
4 88
334
148
1004
20 Pfg. Das Verſicherungsgeſetz für Angeſtellte. Voll=
89,5
131
340
4
21
ſtändige Textausgabe mit Verordnung des Bundesrates
91
5n
45
1026
15
126
und der Reichsverſicherungsanſtalt, Tabellen und einer
28
45
1026
126
225
(690
ausführlichen Einleitung von Generaldirektor F. Schmel=
45
94

3572
1026)
zer, Magdeburg. Band 159 der Bücher des Wiſſens. Her=
95,5
45
362.
2860
749
126
115.
ausgegeben von der Vereinigung Die Wiſſenſchaft für
97
3686
45
21 8
2880
102
126
Alle‟. Berlin, 1913. Hermann Hillger, Verlag, Berlin
743
8,5
2880
1026) 11152
126
W. 9, Potsdamer Straße 124/125. Preis broſch. 50 Pfg.,
72 1100
3800
45
2880

1148 1152 920
12
gebunden 70 Pfg.
G
C
Sed Sore Cadaugda
altbewährt bei Nieren- und Blasenleiden, Harn säureundEiweiss. Die Helenenquelle ist die Hauptquelle Wildungens und steht in ihrer über-
Nach den neuesten Forschungen ist sie auch
dem Zuckerkran-
aus
glücklichen Zusammensetzung einzig in der Welt da. Daher ist Vorsicht gegen-
ken
wegen ihres günstigen Natron- und Kalkgehalts in erster Linie über allen Empfehlungen von Ersatzmitteln geboten. Schriften frei durch
zu empfehlen. Für werdende Mütter und Kinder in der Entwicklung
Fürstliche Wildunger Mineralquellen A.-G., Bad Wildungen. 1912: 14327 Bade-
ist
sie für die Knochenbildung von hoher Bedeutung.
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