O
6
C
Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
V 146.
Mittwoch, den 25. Jnni.
1915.
gang gegen eine Zunahme im Vorjahre ergab. Bei
Die heutige Nummer hat 20 Seiten.
Der Kriegsminiſter erwiderte: Das
Kriegs=
miniſterium konnte die Deportkanonen nicht verwenden
Orts=, Innungs= und Betriebskrankenkaſſen haben die
und die Induſtrie nicht verhindern, ſie zu verkaufen.
männlichen Mitglieder zu=, die weiblichen abgenommen. Eine befreundete Nation hat ſie gekauft und ihnen den
Ueber Arbeitsloſigkeit im Mai d. J. berichteten 47 Vorzug gegeben vor dem Kruppgeſchütz. Es war im
Das Wichtigſte vom Tage. Fachverbände mit 2046818 Mitgliedern. Von dieſen wa= Intereſſe der franzöſiſchen Induſtrie, daß das franzöſiſche
Der Reichstag erledigte geſtern die zweite ren im Mai d. J. 2,5 v. H., im Vormonat 23 v. H., im Geſchütz an die Stelle des deutſchen Geſchützes trat. Ich=
Leſung der Heeresvorlage.
Mai 1912 1,9 v. H. und im April 1912 1,7 v. H. arbeits= ſehe nichts, was Sie dabei am Kriegsminiſterium tadeln
können.
Die Budgetkommiſſion des Reichstages los. Der Stand der Arbeitsloſigkeit iſt alſo in dieſem
Der Sozialiſtiſch=Radikale Thalamas unterbrach den
beriet in zweiter Leſung den Geſetzentwurf über die Jahre ungünſtiger als im Vorjahre.
Kriegsminiſter und ſagte: Nimmt Italien denn nicht
Aenderung im Finanzweſen und das Beſitzſteuergeſetz.
Bei der Geſamtzahl der Arbeitsnachweiſe kommen mehr am Dreibund teil, daß Sie Italien eine befreundete
Ein konſervativer Antrag, das Kindeserbe aus dem
Zu=
wachsſteuergeſetz herauszunehmen, wurde gegen die im Berichtsmonat auf je 100 offene Stellen bei männlichen Nation nennen? (Zurufe.) Thalamas fragte ſodann, ob
Teile des Deportgeſchützes nicht übrigens in den Staats=
Stimmen der Antragſteller und des Zentrums abge= Perſonen 166 Arbeitsgeſuche gegen 160 im April 1913 und
werkſtätten hergeſtellt worden ſeien. Der Kriegsminiſter
lehnt. Weiter lag dazu ein gemeinſchaftlicher Antrag 153 im Vergleichsmonat des Vorjahres. Demnach läßt! Etienne antwortete: Ja, mit Erlaubnis des
Kriegsmini=
der Volkspartei und der Nationalliberalen vor, betref= ſich auf eine geringe Verſchlechterung gegen den Vormonat ſters. (Bewegung.) Thalamas antwortete darauf: Ich
fend Aufhebung des Wertzuwachsſteuergeſetzes. Die
Sozialdemokraten, das Zentrum und der Reichsſchatz= und gegen den gleichen Monat des Vorjahres ſchließen. habe nur Ihre Antwort feſtſtellen wollen. Der
Depu=
ſekretär bekämpften dieſen Antrag lebhaft. Er wurde
Für weibliche Perſonen kommen bei den feſtgeſtellten tierte Miſtral wollte dann die Angriffe gegen die
Liefer=
anten wieder aufnehmen, aber das Zentrum proteſtierte
jedoch mit großer Mehrheit angenommen.
Geſamtzahlen auf je 100 offene Stellen im Berichtsmonat dagegen, da dies nicht zur Beratung ſtände. Die So=
Die Londoner Preſſe begrüßt Poincaré 100 Arbeitſuchende, während die entſprechenden Zahlen zialiſten unterſtützten ihren Redner und während einiger
mit großer Wärme. Die konſervativen Blätter beben 96 im Vormonat und 97 im Mai 1912 ergeben.
Minuten herrſchte lebhafte Unruhe. Präſident.
Des=
auch diesmal hervor, daß die Entente mit Frankreich in
Der auf dem Arbeitsmarkt in Berlin und der Provinzchanel ſtellte die Ordnung wieder her. Als Miſtral dann
allererſter Linie ſteht und eine Beſſerung der
Beziehun=
gen zwiſchen Deutſchland und England die Vertrags= Brandenburg lagernde Druck hat ſich noch verſchärſt; be= von den Panzerplattenlieferanten ſprach, bemerkte der
Präſident, daß dieſes nicht zur Debatte ſtehe. Miſtral
pflichten gegenüber der Republik nicht im geringſten be= ſonders liegen das Baugewerbe und die Holzinduſtrie antwortete, er ſpreche von den Panzerplatten, um auf
einträchtigen würde.
darnieder. Auch in Schleswig=Holſtein, Lübeck und Ham= die Armeelieferanten zu kommen, die ſich in Belgien,
Beim Salutſchießen zu Ehren Poincarés burg läßt die Geſamtlage des Arbeitsmarktes faſt überall Frankreich und Deutſchland verſtändigten. Der Redner
in Cherbourg ereignete ſich ein ſchwerer Unfall. mehr oder weniger zu wünſchen übrig. In Weſtfalen und warf in heſtigſter Weiſe den Regierungen Frankreichs
Die Bedienungsmannſchaft eines Geſchützes hatte eben Lippe=Detmold hat die Lage des Arbeitsmarktes eine we= und Deutſchlands vor, die Treibereien der Preſſe zu
be=
eine Patrone eingeſchoben, als aus unbekannter Urſache
günſtigen. Er warf beſonders den franzöſiſchen
Chau=
die Entladung nach rückwärts erfolgte. Durch zurück= ſentliche Aenderung nicht erfahren; im Baugewerbe piniſten vor, Elſaß=Lothringen in den Vordergrund zu
geſchleuderte Verſchlußteile des Geſchützes wurden vier beſſerte ſich hier die Lage aber erheblich. In Heſſen, Heſſen= ſtellen. Miſtral ſagte das Elſaß wünſche zweifellos die
Kanoniere getötet und zwei andere ſchwer verletzt.
Naſſau und Waldeck hat ſich die Arbeitsloſigkeit im Ver=Autonomie und Unabhängigkeit, aber nicht um den Preis
Die bulgariſche Regierung ſoll in dem gleiche zum Vormonat im allgemeinen vermehrt, beſon= des Krieges Diejenigen, die ſich dieſer Begründung
be=
dienſen, mütßzten Anhänger einer brutalen Wegnahme
Streit mit Serbien unter dem Druck der Mächte ders in der Holzinduſtrie; im Schneidergewerbe zeigt ſich dieſer Provinz ſein. Wagen Sie es, dieſes
vorzuſchla=
nachgegeben und den ruſſiſchen Schiedsſpruch an= dagegen ein Arbeitermangel. In Bayern und Baden tritt gen? Wir Sozialiſten können ruhig erklären, daß wir für
genommen haben.
eine rückläufige Bewegung auf dem Arbeitsmarkte hervor, ein franzöſiſch=deutſches Uebereinkommen ſind. (Beifall
Geſtern vormittag wurden in Konſtanti= während in Württemberg keine weſentliche Aenderung der auf der äußerſten Linken.) Miſtral warf der Regierung
nopel die 12 wegen der Ermorduna
Schef=
vor, durch Einbringung ihres Geſetzes die deutſchen Be=
Lage zu verzeichnen iſt.
kets zum Tode Verurteilten durch den
ſchlüſſe beſchleunigt zu haben. (Widerſpruch im Zen=
Strang hingerichtet.
Die Vermittlung landwirtſchaftlicher wie induſtrieller trum und auf der Linken, Beifall auf der äußerſten
Wanderarbeiter iſt gegen den Vormonat zurückgegangen. Linken.)
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
Die Einnahme aus dem Güterverkehr deutſcher Eiſen=
Kriegsminiſter Etienne und Miniſterpräſident
bahnen ausſchließlich Bayerns betrug im Mai 1913: Barthou proteſtierten gegen dieſe Aeußerung Miſtrals.
165 494344 Mark, das ſind 7486 213 Mark weniger als im Miſtral fuhr fort, ſeine Parteigenoſſen, die nach Bern.
Der Arbeitsmarkt im Monat
gegangen ſeien, wüßten, daß die Einberufung der Jah=
Vormonat und 4 512729 Mark mehr als im gleichen Mo= resklaſſe Frankreichs in Deutſchland als Herausforder=
Ma 1915.
nat des Vorjahres. Die Mehreinnahme gegenüber dem ung aufgefaßt worden ſei. (Lebhafter Widerſpruch.)
Vorjahr beziffert ſich auf 49 Mark oder 1,61 v. H. auf Barthou erhob ſich und rief inmitten des Lärms: Es iſt
Die Lage des gewerblichen Arbeitsmarktes im Mai
abſcheulich, eine Vorſichtsmaßregel eine Herausforderung
1 Kilometer.
1913 iſt im allgemeinen sefriedigend. Zum Teil iſt eine
Im reinen Warenverkehr des Spezialhandels, der die zu nennen! (Beifall im Zentrum und auf der Linken.)
Verbeſſerung, teilweiſe aber auch eine Verſchlechterung
Barthou fügte dann in Erwiderung eines Zwiſchenrufes
Ein= und Ausfuhr in den und aus dem freien Verkehr,
des Geſchäftsganges gegenüber dem Vormonat
einge=
des Sozialiſten hinzu: Wir haben unter uns, unter
Fran=
treten. Im Vergleich zum Mai 1912 ſcheint die Beſchäf= ſowie zur und nach der Veredlung auf inländiſche Rech= zoſen geſprochen. Kommen Sie mir nicht damit, einem
nung umfaßt, hatte im Monat Mai 1913 die Einfuhr in franzöſiſchen Geſetz ein Zeugnis von Ausländern
ent=
tigung im ganzen weniger lebhaft geweſen zu ſein.
das Deutſche Reich nach den vorläufigen Feſtſtellungen gegenzuſetzen. (Lebhafter Beifall auf der Rechten, im
Der Steinkohlenbergbau des Ruhr= wie des Saar=
Zentrum und auf verſchiedenen Bänken der Linken.)
Jau=
gebiets und des Aachener Reviers war voll beſchäftigt, einen Wert von 905,37 Millionen Mark, die Ausfuhr einen ras rier von ſeinem Platz aus: Zu gleicher Zeit unter=
Wert von 826,76 Millionen Mark gegen 907,14 Millionen nehmen die Chauviniſten und Militariſten diesſeits und
Nach Beendigung des Streiks hatten auch die Gruben in
und 717,94 Millionen Mark in der entſprechenden Zeit des jenſeits der Grenze dasſelbe abſcheuliche Werk, zwei Völ=
Oberſchleſien gute Beſchäftigung. Im mitteldeutſchen
ker zu beunruhigen, die den Frieden wollen. Wie Miſtral,
Vorjahres.
Braunkohlenbergbau iſt gegen den Vormonat eher eine
wie Lieblnecht erkläre ich, daß wenn an dieſen Stim=
Verſchlechterung als eine Verbeſſerung eingetreten, im
mungen nur eine Spur von Wirklichkeit vorhanden iſt,
Lauſitzer Braunkohlengebiet hob ſich der im Anfang des
ſo iſt es die Exiſtenz einer ganzen Organiſation zur Ver=
Monats ſchwache Geſchäftsgang gegen Ende des Mai. Gur Die dreijährige Dienſtzeit
urſachung einer gewinnbringenden Panik. (Beifall auf
der äußerſten Linken, lebhafter Widerſpruch auf
zahlrei=
beſchäftigt waren Eiſenerz=, Roheiſen= wie
Kupfergewin=
in Frankreich.
chen Bänken.) Entgegen dem Widerſpruch des
Präſiden=
nung, ebenſo die Eiſengießereien. Im Eiſenerzbergbau
ten Deschanel wiederholte Jaurés, daß ein Teil der
* Die Kammer ſetzte die Beratung der Vorlage
war die Geſchäftslage beſſer als im Vormonat, in der
Preſſe in beiden Ländern eine gewinnbringende Panik
Kupferinduſtrie machte ſich jedoch ein langſamerer Ein=über die Verlängerung der militäriſchen Dienſtzeit fort. in beiden Ländern herbeigeführt habe. (Widerſpruch.)
Der Sozialiſt Briquet verteidigte ſeinen Gegen= Barthou ſaate zu Jaures: Es gibt in Frankreich keine
gang neuer Aufträge bemerkbar. Auch für die befriedigend entwurf, der die aktive militäriſche Dienſtzeit auf zwanzig ſolchen gewinnſüchtigen Organiſationen, wohl aber
Or=
beſchäftigten Eiſen= und Walzwerke wird das zum Teil Monate feſtſetzt. Briquet hielt dann unter dem Beifall ganiſationen, die den Aufruhr im Augenblick der
Kriegs=
berichtet. In der Maſchineninduſtrie iſt der Beſchäfti= der äußerſten Linken eine lange Lobrede auf die zwei= erklärung predigen. Ich fordere Sie heraus, mit mir
gungsgrad gut. Der lebhafte Geſchäftsgang in der eler= jährige Dienſtzeit und ſagte, um das Geſetz über die drei= gegen dieſe verbrecheriſchen Dinge zu proteſtieren. (
Leb=
triſchen Induſtrie erleidet im ganzen nur in der Inſtalla= jährige Dienſtzeit triumphieren zulaſſen, diskreditiere man hafter Beifall auf der Rechten, im Zentrum und auf
ver=
zu ſehr franzöſiſche Kavalleriſten und Artilleriſten. Der ſchiedenen Bänken der Linken. Lachen bei der äußerſten
tion elektriſcher Anlagen eine Verſchlechterung gegenüber Redner, der vor ſchwach beſetztem Hauſe ſprach, forderte, Linken.) Miſtral nahm darauf ſeine Anklagerede wieder
dem Vormonat. Aehnlich behauptete auch die chemiſche daß im Innern des Landes ausgebildete Truppen an der auf, die er beendete, indem er für den Geſetzentwurf Bri=
Induſtrie im ganzen ihre gute Geſchäftslage. Unbefriedi= Grenze des Landes verwandt würden; ſie bildeten eine quet eintrat.
gend ſind im ganzen auch für Mai die Berichte über dieſtärkere Deckung, als mit der dreijährigen Dienſtzeit er=
Der Geſetzentwurf Briquet wurde dar=
Lage der Baumwollſpinnerei. Auch die Wollweberei zielt werde. Briquet betonte dann gleichfalls die
Not=
wendigkeit, in ſtärkerem Maße Reſerven und Territorial=auf mit 503 gegen 70 Stimmen abgelehnt.
und Tuchinduſtrie iſt zum Teil nur mäßig beſchäftigt. In armeen heranzubilden. Briquet endete mit dem Lobe des
Augagneur verteidigte ſein Gegenprojekt, das von
der Leinenweberei tritt ein Rückgang gegenüber dem Vor= Wertes der Reſerven. — Berichterſtatter Paté ſagte: 50 Deputierten der Linken unterzeichnet iſt und die
zwei=
monat hervor. Eine Verſchlechterung des Geſchäftsganges Wir haben volles Vertrauen in den Wert und die Er= jährige Dienſtzeit mit zwei Einſtellungen, Mitte April und
haben ferner Sägewerke wie Bau= und Möbeltiſchlerei. gebenheit der Reſerven, aber gerade die Reſerven haben
Im Baugewerbe ſcheint ſich eine Beſſerung der ungün= ein vollkommenes Encadrement nötig. Eine Dienſtzeit Mitte Oktober, aufrechterhält. Er gebe nicht zu, daß man
von 20 Monaten würde zur Ausbildung der Mannſchaf= ſich in Geheimniſſe hülle, nur um keine Rechtfertigung der
ſtigen Lage bemerkbar zu machen.
ten, Unteroffiziere und Offiziere nicht genügen. (Beifall.) Forderung der dreijährigen Dienſtzeit zu geben. Er ſehe
Die Zahl der bei den berichtenden Krankenkaſſen am
Miſtral (Sozialiſt) meinte, es ſeien finanzielle nicht ein, welchen Nutzen es habe, die Kompagnien auf die
1. Juni in Arbeit ſtehenden Mitglieder übertraf diejenige Gründe, die den Militärforderungen zugrunde lägen, Stärke von 140 Mann zu bringen. Der Kriegsminiſter
des 1. Mai um 12779. An dieſer Steigerung war das und warf der Preſſe und den Heereslieferanten vor, daß
ſie zu Rüſtungen drängten. Miſtral erinnerte an die antwortete, es geſchähe deshalb, weil es auch anderswo
männliche Geſchlecht mit 22996 oder 0,62 v. H. beteiligt, Affäre Krupp und wollte Anſchuldigungen gleicher Art geſchehen ſei. Augagneur entgegnete, das ſei kein Grund.
während das weibliche einen Rückgang von 10217 Per= gegen ein franzöſiſches Haus vorbringen.
Er erklärte ſchließlich, man ſuche die nationale
Verteidi=
ſonen oder 0,62 v. H. aufweiſt. Im gleichen Monat des
Kriegsminiſter Etienne unterbrach ihn und rief: gung im ganzen um 42280 Mann zu ſtärken. Dazu genüge
Vorjahres betrug die Zunahme 0,86 v. H. bei den männ= Das iſt eine Infamie!
es, das Geſetz über die zweijährige Dienſtzeit zu verbeſ=
Miſtral erwiderte: Ich werde Beweiſe erbringen. Er
lichen und 0,41 v. H. bei den weiblichen Perſonen. Die
Zunahme an männlichen Mitgliedern war alſo in dieſem warf ſodann den großen Heereslieferanten vor, daß ſie ſern. Darauf wurde die Sitzung vertagt.
keine Patrioten ſeien, da ſie auch den eventuellen Gea=
Jahre nicht ſo ſtark wie im Vorjahre, während bei den nern franzöſiſche Waffen verkauften, namentlich
Deport=
weiblichen Mitgliedern ſich im Berichtsmonat ein Rück= kanonen.
Nummer 146.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Jnni 1913.
Seite 2.
ſimmung nicht teilzunehmen vernöge, da die Konbenion
des Gouvernenents ein Behzuchtverein gegrindet wor=
Zur Lage am Balkan.
den. Durch die Waſſererſchließung hoffe er Raum für eine Einſchränkung der in Eheſachen ausſchließlich der ka=
Bpt. Die Beziehungen Bulgariens zu Serbien weitere Viehfarmen am Meru zu gewinnen. Die Rinder= tholiſchen Kirche zuſtehenden Rechte bedeute.
Der Rektor der Univerſität gibt bekannt,
ſtehen fortgeſetzt auf des Meſſers Schneide. Welchen Ein= peſt herrſche noch in einigen Eingeborenenbezirken, werde
fluß der erneute Rücktritt des Miniſteriums Pa=aber erfolgreich durch Serumimpfung bekämpft. Der daß die Vorleſungen in vollem Umfange wieder
aufge=
ſitſch auf die bulgariſch=ſerbiſche Hochſpannung ausüben Gouverneur wies ſchließlich auf die Bedeutung der nächſt= nommen werden.
Schweiz.
wird, iſt in dieſem Augenblick nicht ſicher erkennbar. Ent= jährigen Landesausſtellung hin. Sodann wurde der Ent=
Internationaler Arbeiterſchutz. Eine
ſprechen die Meldungen der Belgrader Preſſe, daß Pa= wurf, betreffend die Bildung eines Landesrates nach dem
ſitſch ſeine Entlaſſung eingereicht habe, weil die von ihm Muſter Deutſch=Südweſtafrikas, mit der Maßgabe ange= Anfrage des Bundesrates an die europäiſchen Staaten im
befürwortete Annahme des ruſſiſchen Schiedsſpruches von nommen, daß neben 10amtlich ernannte Mitglieder l5von der Januar, wegen der Veranſtaltung einer neuen Konferenz
der Mehrzahl der Miniſter abgelehnt wurde, den Tat=Bevölkerung gewählte (ſtatt10 der Vorlage) treten und 3jäh= über internationalen Arbeiterſchutz, wurde von den
mei=
ſachen, ſo hat die ruſſiſche Vormundpolitik nicht bloß in rige ſtatt 2jährige Wahlperioden eingeführt werden ſollten, ſten Regierungen zuſtimmend beantwortet. Demnach
Sofia, ſondern auch in Belgrad zu einem Mißerfolg ge= Der Antrag von Mitgliedern aus den Nordbezirken, dem ſetzte der Bundesrat die Eröffnung der Konferenz=auf den
führt. Begründet erſcheint unter ſolchen Umſtänden die Landesrat die Beſchlußfaſſung über den Etat, ſoweit 15. September feſt und lud zur Teilnahme ein:
Deutſch=
von der Times auf bulgariſche Kreiſe zurückgeführte eigene Einnahmen des Schutzgebietes vorhanden ſind, zu land, Oeſterreich=Ungarn, Belgien, Dänemark, Spanien,
Auffaſſung, daß Rußland allein nicht die genügende Auto= geben, wurde nach eingehender Erörterung, in welcher Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg,
Nor=
rität beſitze, um den Balkanſtaaten eine Löſung des Kon= der Gouverneur auf die Unmöglichkeit des Antrages wegen, die Niederlande, Portugal, Rußland und
Schwe=
fliktes aufzuzwingen. Iſt dem aber ſo, dann können ver= gegenüber den Rechten der geſetzgebenden Körperſchaften den. Den Gegenſtand der Verhandlungen bildet die
in=
ſchiedene Nachrichten über die Anregung eines europäi= hinwies, unter Vorbehalt der Einbringung einer ent= duſtrielle Nachtarbeit Jugendlicher, der Zehnſtundentag
ſchen Schiedsgerichts bei dem Friedensbedürfnis ſprechenden Reſolution zurückgezogen. Der Entwurf, be= für die in der Induſtrie beſchäftigten Frauen und
Jugend=
der Mächte nicht wundernehmen.
treffend die Bildung eines Eiſenbahnrates, wurde ange= lichen. Die internationale Vereinigung für geſetzlichen Ar=
Naturgemäß ſcheinen an dieſer Anregung Oeſterreich= nommen, nach Ablehnung eines Antrages der Mitglieder beiterſchutz regte die Einſetzung einer internationalen
Ungarn und Rußland nicht beteiligt. Rußland hat ſich aus den Nordbezirken, einen beſonderen Eiſenbahnrat für Kommiſſion zur Beratung von Grundſätzen für eine
perio=
durch das Zaren=Telegramm an die Könige von Bulga= die Tanganjikabahn und für die Uſambarabahn zu bil= diſche Berichterſtattung über die Durchführung der
Arbei=
rien und Serbien, ſowie durch ſeine Veröffentlichung fürs den. Ferner gelangte eine Aenderung der Gewerbeſteuer= terſchutzgeſetze an. Der Vorſchlag wurde von den
Behör=
erſte dermaßen feſtgelegt, daß es ſelbſt die Erſetzung eines ordnung, betreffend die Beſeitigung der Höchſtſteuergrenze den günſtig aufgenommen. Die Kommiſſion wird vom
ruſſiſchen Schiedsſpruches durch einen europäiſchen nicht für ertragsloſe Pflanzungen, zur Annahme. Endlich Bundesrat am 11. September nach Bern einberufen
anregen kann. Oeſterreich=Ungarn bekannte ſich ſeinerſeits wurde die Pflanzenſchutzverordnung, und die Verordnung, werden.
ſoeben durch den Mund des ungariſchen Miniſterpräſiden= betreffend die Schädlingsbekämpfung, mit einigen Aen=
Spanien.
ten zu dem Grundſatze, die Selbſtändigkeit der Balkan= derungen angenommen. Bei Erörterung der Vorlage über
Romanones bleibt. Die Diſſidenten=Liberalen
ſtaaten in keiner Weiſe verkürzen zu wollen. Wenn die weitergehenden Wildſchutz wurden gegen bekannte
euro=
haben die an die Regierung gerichtete Kundgebung
unter=
übrigen Großmächte dem Gedanken der Verhütung eines päiſche Jäger Beſchuldigungen erhoben, deren
Unter=
zeichnet, in der auf die ernſten Folgen hingewieſen wird,
neuen Balkankrieges nähertreten und ein europäiſches ſuchung der Gouverneur zuſagte. Die Vorlage wurde
welche die Schließung der Cortes nach ſich ziehen würde.
Schiedsgericht als geeignetes Mittel zur Verhinderung des dann unter Verſchärfung der Beſtimmungen zum Schutze
Das Schriftſtück iſt von 116 Senatoren und Deputierten,
bulgariſch=ſerbiſchen Krieges ins Auge faſſen ſollten, wür= des weiblichen Wildes und unter Beſchränkung der
Ab=
darunter Montero Rios, unterzeichnet. Graf Romanones
den ſie ſich von der Beſorgnis leiten laſſen, daß die Lokali= ſchußzahl auf jagdbare Tiere angenommen.
erklärte, daß das Parlament unter den gegenwärtigen
ſierung des neuen Balkankrieges leicht größere Schwierig=
— Neue Unterſeeboote für die Front. Verhältniſſen nicht eröffnet werden könne. Er verfüge
keiten bereiten könnte, als die des bisherigen. Für Ruß= Die Unterſeeboots=Abnahmekommiſſion unter dem Befehl
über das Vertrauen der Mehrheit und werde deshalb
im=
land bedeutet ein europäiſches Schiedsgericht zur Ent= des Leutnants Schaper iſt nach Danzig beordert worden, Amte bleiben.
ſcheidung der bulgariſch=ſerbiſchen Streitfragen eine ſtarke um von der Marinewerft gebaute neue Unterſeeboote für
Kämpfe in Marokko. Nach einer amtlichen
Minderung der in dem Zaren=Telegramm enthaltenen die Frontdienſtaufnahme vorzubereiten. In dieſem Jahre Depeſche des Oberkommiſſars von Tetuan marſchierte die
Vormundſchaftsanſprüche über die Balkanſtaaten. In= findet die Abnahme vor dem 19. für die Flotte gebauten
Kolonne in das Gebiet Burbun und Enriach, wo
zahl=
deſſen liegt die Verhütung des Krieges zwiſchen Bulgarien Unterſeeboot ſtatt, nachdem als letztes Boot im vergange= reiche Kabylen ſich zuſammengerottet hatten. Es ent=
und Serbien, der notwendig den Zerfall des Balkan= nen Jahre „U 18” am 17. November v. J. zur erſten
In=
brannte ein heftiger Kampf, in welchem die Spanier
ſieg=
bundes im Gefolge hätte, ſo ſehr im ruſſiſchen Intereſſe, dienſtſtellung gelangen konnte. Bei den jetzt zur
Ver=
daß anzunehmen iſt, Rußland werde ſich auch mit einem fügung ſtehenden Mitteln für den weiteren Ausbau der reich waren. Sie verloren 2 Tote und 35 Verwundete,
darunter einige Offiziere. Die Eingeborenen wurden
Schiedsſpruche abfinden. Einem ſolchen zu widerſprechen, Unterſeebootsflottillen kann in dieſem Jahre wiederum
vernichtet. Die Spanier kehrten in das Lager zurück.
liegt für die Donaumonarchie kein Grund vor. Die be= mit der Abnahme von mindeſtens fünf neuen Unterſee=
Der Miniſterrat wird in Granja unter dem
Vor=
teiligten Balkanſtaaten aber haben im Laufe der Lon= booten gerechnet werden, zumal ſeit dem Jahre 1912
ſitz des Königs über die angeſichts der Lage in Marokko
doner Friedensverhandlungen die Erfahrung gemacht, daß auch wieder die Germaniawerft in Gaarden einen
Auf=
zu ergreifenden Maßnahmen, insbeſondere über die
Ent=
ſie auf die Dauer dem Willen Europas nicht widerſtehen trag zum Bau von Unterſeebooten erhalten hat. Sowohl
ſendung weiterer Verſtärkungen beſchließen.
können.
im Jahre 1911 wie auch 1912 wurden dem Unterſeeboots=
Somit wären die Ausſichten eines europäiſchen weſen je fünf neue Unterſeeboote zugeführt. Der Stapel=
Schiedsgerichts trotz der in der Sache liegenden Schwierig= lauf des Unterſeebootes „21” auf der Marinewerft in
* Kronſtadt, 23. Juni. Der Kaiſer und die
keiten nicht ungünſtig, wenn tatſächlich die in Frage kom= Danzig wurde bereits unter dem 8. Februar d. J. ge=kaiſerliche Familie haben heute die Fahrt nach
menden vier Großmächte (Deutſchland, Italien, England meldet. Der Unterſeeboots=Abnahmekommiſſion ſind den Finniſchen Schären angetreten.
und Frankreich) entſchloſſen wären, auf dem bezeichneten neuerdings zwei höhere Marinebaubeamte zugeteilt wor=
Wege die friedliche Beilegung des bulgariſch=ſerbiſchen den, die dem Unterſeebootsſchiffbau und =maſchinenbau
Stadt und Land.
Streites zu verſuchen.
angehören. Im weiteren Verlaufe des Uebungsjahres
Darmſtadt, 25. Juni.
wird eine zweite Abnahmekommiſſion für die Unterſee=
* Vom Hofe. Ihre Königl. Hoheit die
Groß=
boote gebildet werden.
Deutſches Reich.
— Entſchädigung der Gemeinden fürlherzogin iſt am Dienstag vormittag 7 Uhr 58 Min.
mit Gefolge von der Reiſe nach Schlobitten in Langen
Zur Beſteuerung der Buchmacher. Nach
Ausfall durch die Reichswertzuwachsſteuer.
eingetroffen und begaben ſich nach Jagdſchloß
Wolfs=
der Sportwelt ſieht der angekündigte Entwurf eines Ge= Die Nordd. Allg. Ztg. ſchreibt: Der Vorſtand des Preußi= garten. (Darmſt. Ztg.)
ſetzes, betreffend die Beſteuerung und Konzeſſionierung ſchen Städtetages richtete an das Reichsſchatzamt eine
g. Schwurgericht. Ein ſchreckliches Bild der
furcht=
der Buchmacher, eine Herabſetzung der Totaliſationsſteuer Eingabe, welche beantragt, falls das Reichswertzuwachs= baren Folgen des Trunkes zeigte die geſtern vor
doi=
um 16½ auf 12 Prozent vor. Die im Verhältnis zur Ein=ſteuergeſetz aufgehoben wird, die benachteiligten Gemein= Schwurgericht zur Verhandlung gekommene Anklage gegen
wohnerzahl für jede Großſtadt konzeſſionierten Buch= den in vollem Umfange zu entſchädigen, etwa durch Ueber= den 33jährigen Schornſteinfeger Michael Jäckel, geboren
zu Kirch=Brombach, zuletzt wohnhaft zu Höchſt i. O., wegen
macher dürfen ihren Geſchäftsbetrieb auch auf das Aus= weiſungen aus dem Ertrage der Reichsvermögenszu= Mordverſuchs. Der Angeklagte, deſſen Vater ſchon
land und deſſen Totaliſationsdienſt ausdehnen und müſ= wachsſteuer.
dem Allohol ſehr zugänglich geweſen ſein ſoll verheiratete
ſen vom Geſamtumſatz 6 Prozent Steuer an das Reich
ſich im Jahre 1905. Die Ehe, der ein Bube entſproß, war
Ausland.
keine glückliche. Der Mann ſoll ſehr wenig gearbeitet
zahlen.
und ſich mehr wie ihm dienlich dem Alkohol ergeben
Oeſterreich=Ungarn.
— Die Verhandlungen des
Gouverne=
haben. Die Folge war, daß der Haushalt immer mehr
mentsrates von Deutſch=Oſtafrika begannen
zurückging und die Aufgabe des Geldverdienens ſchließlich
Das Herrenhaus nahm das Haager
Ueberein=
am Montag. Der Gouverneur Dr. Schnee gab in kommen, betreffend das Ehe= und Vormundſchaftsrecht, nur noch der Ehefrau oblag. Dieſe verließ ſchließlich da
öffentlicher Sitzung eine Ueberſicht über die Ereigniſſe ſeit an. Fürſterzbiſchof Skrebensky richtete namens der dem ſie auch noch Mißhandlungen zu erdulden hatte, die
Ehe=
gemeinſchaft. Der Angeklagte hatte, um ſeiner
Trinkleiden=
der Tagung im Januar und hob die günſtige Entwicklung Epiſkopat angehörenden Mitglieder des Herrenhauſes an
ſchaft fröhnen zu können, faſt die geſamte Ausſteuer ſeiner
der Plantagenwirtſchaft wie der Eingeborenenwirtſchaft dieſes eine Zuſchrift, daß das öſterreichiſche Epiſkopat ſich Ehefrau verſetzt, ſo daß ſie wenigſtens noch die letzten
hervor, die ſich beſonders in der bedeutenden Steigerung im allgemeinen nicht der Würdigung, der durch die Kon=Trümmer ihres Haushalts davor bewahren wollte daß ſie
der Ausfuhrzahlen zeige. Im Norden ſei mit Beihilfe vention erſtrebten Vorteile verſchließe, aber an der Ab= ſich in den Händen ihres Ehegeſponſes in Alkohol
ver=
anſtatt ſinge. So lange ich unbekannt war, ſang ich ſorg= antwortete der Kellner, „aber die großen Tenöre ſind es,
los wie ein Vogel, ohne an meine Nerven zu denken. mein Herr: Ich bezahlte die Rechnung. Ein andermat
Was Caruſo von ſich erzählt.
Nun breche ich faſt zuſammen unter der Laſt eines Ruh= gab ich meinem Friſeur Geld, damit er ſeine Heimat Sta=
* Caruſo, der gegenwärtig in London neue Triumphe mes, der nicht mehr wachſen kann, aber den die leiſeſte lien wiederſehen könne. Aber er war davon ſo begeiſtert,
feiert, veröffentlicht in der Wochenſchrift Tit=Bits eine Entgleiſung meiner Stimme in Frage ſtellt. Das Publi= daß er mir das Haar auf einer Seite anſengte und mir
amüſante Plauderei in der er aus ſeinem Leben erzählt. kum, ſo wohlgeſinnt es mir auch iſt, muß doch ſo hohe das halbe Kinn wegſchnitt, und dann erzählte er noch
„Luſtige Geſchichten” hat der Herausgeber von ihm ver= Preiſe zahlen, daß es meint, ich bin ein einzigartiger den Zeitungsleuten alles über mich. Ueberhaupt die
ameri=
langt. Aber ich bin gar keine luſtige Perſon. Ich bin! Sänger, und ich erſcheine vor ihm vewundert und benei= kaniſchen Journaliſten! Sie fragen einen alles mögliche.
ſehr ernſthaft. ausgenommen in meinen tollen Augenblil= det. Deshalb bin ich oft der unglücklichſte der Menſchen.”„Wie ieben Sier” wollie einer wiſſen. „Durch atmen”,
ken. Doch ſogar in den ernſteſten Ereigniſſen meines
Und wenn er viel verdient, ſo ſtellt man auch hohe antwortete ich. Er aber fügte hinzu, daß ich „meine
Lebens kann man noch eiwas Humor ſinden. Ich lache Anforderungen an ihn. 50 Betelbrieſe kommen täglich, Bruſt dabei drei bis vier Fuß vorſtreckte, um zu zeigen,
jetzt oft, wenn ich daran denke, daß ich in meiner Anfän= Unzählige beſtürmen ihn um Gaben und die „Schwarze was ich kann.” „Schnarchen Sie?” fragte ein anderer,
gerzeit, wenn ich bei Feſtlichkeiten ſang, um etwas zu ver= Hand” bedroht ihn. . . „Nun will ich Ihnen meine Lieb= und er lachte vergnügt, als ich erwiderte: „Ich denke nein.
dienen, vor der Frage ſtand, ob ich ein Tenor ſei oder ein lingsgeſchichte aus London erzählen. Eines Abends ziehe Es ſteht nicht in meinem Kontrakt. Wenn ich annehme,
Bariton. Ich wollte dies Rätſel löſen und beſchloß da= ich mich in Covent Garden zum Bajazzo an, als ein ich täte es, würde ich einen Phonographen in meinem
her, Geſangſtunden zu nehmen; aber nach 11 Stunden ver= Mann in mein Zimmer tritt, mich auf die Schulter klopft Zimmer aufſtellen und auch noch beim Schlafen Geld
ver=
ließ ich meinen Lehrer nur deswegen, weil auch er ſich und mir ſagt: „Geben Sie mir 2800 Mark.” Ich gucke dienen.”
nicht entſcheiden konnte, ob er in mir einen Bariton oder ihn an und ſage: Wozust Er antwortet: Einkommen=
Caruſo hat nur zwei Steckenpferde: Karikaturen von
einen Tenor vor ſich hatte. Freilich war ich damals noch ſteuer”. Es war ſchon ſpät und ich ſage: „Kommen Sie Freunden zu zeichnen und das Bauchreden. Er erzählt,
gar nicht reif zum Studieren und meine Stimme war ſo wieder, ich habe nicht ſo viel Geld bei mir.” Aber er wie er ſich einſt mit dieſer Kunſt in einer eleganten
Ge=
dünn, daß meine Kollegen mir immer ſagten, ſie erinnere zieht mit der Schnelligkeit eines Verſchwörers einen ſellſchaft produzierte. „Hinter mir ſtand ein prächtiger
an nichts ſo ſehr, als an das Heulen des Windes, wenn Schein aus ſeiner Taſche, um meine Verhaftung zu be= Baum. Indem ich in das dichte Gebüſch hinaufſah, ſchrie
er durch ein offenes Fenſter geht.”
wirken. Da ſchien mir’s doch, als ginge der Spaß zu ich mit lauter wütender Stimme: „Halloh! Was tuſt du
Von dieſen biographiſchen Vorbemerkungen wendet weit, und ich ſagte dem Maneger, er ſolle dem Mann das denn da oben?” Und zu meinem Erſtaunen antwortete
ſich dann der große Tenor zu der eigentlichen Entdeckung Geld geben. Er tat es ſogleich, und nun ſagte der freund= eine dünne, ängſtliche Stimme: „Ich tue ja nichts Böſes.
ſeiner Stimme, an der der Major Nagliati großen Anteil liche Steuererheber in aller Gemitlichkeit: zund jetzt Ich wollte nur etwas zugucken.‟ Die Gäſte ſahen
einan=
hatte, „der mich, als ich beim 13. Artillerie=Regiment möchte ich noch einen guten Platz für die heutige Vor= der entzückt an. Ich nahm mich zuſammen und fuhr fort:
diente, ſingen hörte, während ich eines Tages die Knöpfe ſtellung haben.” Und er bekam ihn. Das iſt London! „Hat dir denn jemand erlaubt, darauf zu klettern?” „Ja,
an meiner Uniſorm putzte, und in mir den Ehrgeiz er=Für die Preiſe, die man mir macht, ein Beiſpiel: Ich eſſe Herr” kam es zurück; „der zweite Groom. Er iſt mein
weckte, Opernſänger zu werden.” Caruſo klagt über die ſehr gern Pfirſiche und als ich einmal vor kurzem in Vetter.” Ich verbeugte mich daraufhin triumphierend
Laſt des Ruhmes, die ihn oft zum zunglücklichſten allerBerlin in der Königlichen Oper ſang, dinierte ich in einem vor der Gefellſchaft, die in einen donnernden Applaus
Menſchen” macht. Ich geſtehe Ihnen offen, ich war glück= Reſtaurant und befahl dem Kellner, mir zwei Pfirſiche zu ausbrach. Alle ſagten, ſie hätten noch nie ſo natürlich
licher, als ich 10 Francs den Tag verdiente. Ich brauchte bringen. Als ich dann die Rechnung bekam, war ich er= klingendes Bauchreden gehört. Und ſie hatten Recht.”:;
7 Franes und ſparte 3 Franes und wußte, daß mein Rufl ſtaunt, daß ſie 30 Mark koſten ſollten. „Sind denn bei
nicht ruiniert ſein würde, wenn ich zufällig mal krächze, Ihnen die Pfirſiche ſo rar?” fragte ich ärgerlich. „O nein,”
eine
im
frenz
nei=
nach
den
6
Vor=
we
we=
in
in=
n
Ar=
alen
rios
bei=
hör
hör=
vom
uiſen
alen
ter=
pird,
irde.
ten,
ones
igen
füge
im
hen
die
ahl=
ent
ent=
ſieg
ſieg=
dete,
den
Vor=
roffo
Ent=
Nummer 146.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Inni 1913.
Seite 3.
wandeln. Als das der Angeklagte nerte nahm er in fgeteitwerden. Ein Muſilehrer in Vensheim, dem durch 1 Das Stiſtungsfeiſt fndet am 6. Zuſt d. J. im
Kaſer=
ſeiner blinden Wut die Art und zertrümmerte das Küchen= Bürgſchaften und Wechſeldiskontierungen eine Forder=ſaal ſtatt.
ſpind vollſtändig. Die Ehefrau hatte ſich unterdes eine ung von 1100 Mark an Groh zuſtand, erhielt Grabdenk=
* Ortsgewerbeverein Darmſtadt. Die von dem
andere Wohnung gemietet, in die ſie nun ihre Habſelig=mäler in Auerbach und Bürſtadt, ſowie das bereits über=Ortsgewerbeverein veranlaßte Beſichtigung
keiten barg. Sie hatte die Scheidungsklage angeſtrengt, tragene Auerbacher Material zediert. Die Kreditſchwin=der Aſchaffenburger Weißpapierfabrik
der Angeklagte erſchien aber zu dem erſten geſetzlichen deleien beging Groh beſonders dadurch, daß er an Stein= findet heute Mittwoch nachmittag mit Abfahrt vom
Sühnetermin nicht. Er äußerte zum Sühnetermin gehelieferanten ſchrieb, als ob er der Geſchäftsinhaber ſei, Hauptbahnhof ſtatt. Verbunden iſt mit dieſer Erkurſion
ich nicht, ich mache den Richter ſelbſt. Er ging in die Woh= und ſeine Vermögenslage äußerſt günſtig darſtellte. In weiter noch eine Beſichtigung des Pompejanums und
nung ſeiner Frau und forderte ſie auf, ihn einzulaſſen, Zahlung gab er wertloſe Wechſel, die niemals eingelöſt des Schloſſes Johannisburg.
welcher Wunſch ihm aber, wie leicht erklärlich, nicht er= wurden. Anderen ſpiegelte er vor, das Geld ſei bereits
* Turngeſellſchaft Darmſtadt. Das diesjährige
füllt wurde. Er ging nun einige Zeit ſeiner Arbeit in unterwegs u. a. Einige Firmen, die die Verhältniſſe des Sommerfeſt findet nächſten Sonntag, den 29. Juni,
Griesheim bei Frankfurt nach. Am 2. Oſterfeiertage kam Groh kannten, lieferten nur auf Kommiſſion. Aber der in unſerem Vereinshauſe, Dieburgerſtraße 26, ſtatt.
er nach Höchſt zurück. Hier trieb er ſich ziemlich bis zum Angeklagte kümmerte ſich nicht um die Verträge er ver= Mitgliedern und Freunden der Turnerei ſtehen in der
Abend in der Nähe des Bahnhofs in den Wirtſchaften äußerte die Waren einfach, oder er zedierte ſie. Die Fülle des Gebotenen einige genußreiche Stunden in
herum, anſcheinend, um ſeine Ehefrau, die verreiſt war Außenſtände trat er mehrmals ab, und was ähnliche Ausſicht.
zu erwarten. Am ſogen. Lehmkautenweg in Höchſt traf Schwindeleien ſind. Die Steinlieferanten ſind um Be=
* Jungdarmſtadt hält am Samstag, den 28. Juni,
er dann ſeine Frau nachdem er ſchon durch reichlichen träge bis zu 1100 Mark gekommen. Die Ehefrau gibt eine Nachtübung ab. Dann Kaffeekochen und Er=
Alkoholgenuß ziemlich aufgeregt war. Anſcheinend ohne an, ſie habe ſich nie um die Geſchäfte bekümmert, ſie wäre zählungen am Lagerfeuer. Junge Leute, die
bei=
große Diskuſſion fiel hier der Unmenſch über ſeine un= auch gar nicht imſtande, die Geſchäfte zu überſehen. Sie treten wollen können ſich hierbei melden und ſofort
glückliche Frau her und bearbeitete ſie wie unſinnig mit wurde freigeſprochen der Ehemann dagegen zu teilnehmen. Das Nähere enthält die Bekanntmachung
einem feſtſtehenden Meſſer. Nachdem er ihr ſchon etwa1 Jahr 3 Monaten Gefängnis verurteilt.
in der heutigen Nummer.
Hanſa=Bund. Man ſchreibt uns: Am Montag
20 Stiche verſetzt hatte, und ſein Opfer ihn bat, doch an
* Einbruchsdiebſtahl. Ein Einbruchsdiebſtahl wurde
ihren Buben zu denken, hob er den Kopf der zuſammen= abend hatte eine Sitzung des Geſamt=Ausſchuſſes der Be= in der Nacht zum Dienstag gegen ½1 Uhr in dem
Zi=
geſunkenen Frau in die Höhe und verſetzte ihr noch drei zirksgruppe Darmſtadt des Hanſa=Bundes ſtattgefunden, garren= und Delikateſſengeſchäft von G. L. Kriegk
Stiche in den Hals. Durch herbeieilende Leute wurde der wobei zunächſt der Bericht über die am 10. Juni d. J. Witwein der Rheinſtraße verübt. Der Einbrecher wurde
Raſende von ſeinem Opfer verſcheucht. Mit dem Rufe:ſtattgehabte Geſamt=Ausſchußſitzung des Hanſa=Bundes beobachtet, wie er in den Laden eindrang, wo er die
La=
in Berlin erſtattet wurde. In Berlin iſt feſtgeſtellt wor= denkaſſen erbrach, in denen er jedoch nur Wechſelgeld in
So, nun haſt Du Dein Fett”, verſchwand er im Walde. den, daß die Organiſation des Hanſa=Bundes eine fort= Höhe von etwa 10 Mark fand. Als er geſtört wurde er=
Die Stiche gingen in die Arme, Beine und Schultern, und geſetzt ſehr befriedigende Entwickelung nimmt. Es zählt griff er die Flucht. Er wurde von der raſch ſich
anſam=
nur der Umſtand daß keine Organe verletzt wurden iſt es der Hanſa=Bund zurzeit 69 Landes= und Provinzialver= melnden Menſchenmenge und der benachrichtigten Polizei
zu verdanken, daß ſie mit dem Leben davonkam. Der An=bände, 677 Ortsgruppen und 1776 Vertrauensleute. An= verfolgt. Es gelang ihm jedoch, zu entkommen.
geklagte, der den Eindruck eines willensſchwachen Man= geſchloſſen ſind dem Hanſa=Bund 863 Vereine und
Ver=
nes macht und der die im Banne des Alkohols verübte Tat hände. Gerade die Zahl dieſer Verbände hat ſich in der
* Kinotheater. Man ſchreibt uns: Das
Reſidenz=
bereut, gibt an, daß an dem ehelichen Unfrieden ſeine letzten Zeit beträchtlich vermehrt. Eingehend wurde in theater am weißen Turm hat heute ſein Programm
Mutter die Hauptſchuld trage. Er ſei dadurch, daß ihn Berlin nochmals über die Wehrvorlage und deren Deckung äußerſt geſchmackvoll zuſammengeſtellt und die aus allen
ſeine Frau verlaſſen wollte, in große Aufregung verſetzt geſprochen. Die wiederholte Stellungnahme des Hanſa= Gebieten zuſammengetragenen Bilder befriedigen vollauf
worden, da er ſeine Frau ſehr gern gehabt habe. Er habe Bundes zu dieſen Vorlagen iſt durch die Preſſe bereits die Beſucher. Im Mittelpunkt des Spielplanes ſteht das
auch durchaus nicht die Abſicht gehabt, ſeine Frau zu töten, bekannt geworden. Von ſeiten des Hanſa=Bundes wird zweiaktige Drama „Statiſtinnen des Lebens”. die
Dar=
ſondern er habe den Abend nur auf ſie gewartet, um ſie vor allem bedauert, daß es dem Reichstag auch jetzt nicht ſteller ſind beliebte Berliner Schauſpieler. Die
Wochen=
zur Zurücknahme der Scheidung zu bewegen. Wie er da= gelingt, zur Deckung der laufenden Ausgaben der Wehr= chronik iſt intereſſant und bietet eine Illuſtrierung der in
zu kam, das Meſſer zu ziehen. könne er nicht ſagen. Die vorlage eine Erbanfallſteuer durchzuſetzen. Anerkannt den letzten Tagen in der Welt geſchehenen Ereigniſſe, ſo
Geſchworenen bejahten die Schuldfrage nach Totſchlags= muß aber werden, daß ſeitens des Reichstags einer An= die Denkmals=Enthüllung zum 100. Geburtstag Richard
verſuch. Das Gericht erkannte auf eine Gefängnisſtrafe zahl auch vom Hanſa=Bund dringend gewünſchter Ver=Wagners. Die Wochenkarikatur zeichnet Leonhardt
von 3 Jahren 3 Monaten, abzüglich 2 Monate der beſſerungen der Deckungsvorlagen Rechnung getragen mit ſeinem übermütigen „Hilfe, Hund ohne Maulkorb!”
Unterſuchungshaft. Der Angeklagte erkannte das Urteil an. worden iſt. Weiter wurden die neuerdings in Süd= Zu vergeſſen iſt nicht die herrliche Naturaufnahme Der
g. Strafkammer. Einer jener Geſchäftsleute, die deutſchland zutage getretenen Beſtrebungen auf Einführ= Winter an der italieniſch=ſchweizeriſchen Grenze‟. (S. Inſ.)
2 Konzert. Heffiſcher Hol
Im heutigen
durch den Mißbrauch des Kredits, durch Schiebungen ung von ſtädtiſchen Stellennachweiſen für
Handlungs=
reellen Geſchäftsleuten Schmutzkonkurrenz machen und die gehilfen eingehend beſprochen, wobei die Verſammlung Mittwochskonzert der Infanteriekapelle wird ein vor=
Grundlagen des notwendigen Geſchäftskredits untergra= zu der Ueberzeugung kam, daß nach Lage der Dinge die zugsweiſe heiteres Programm zur Wiedergabe gelangen
ben, hatte ſich geſtern vor der Straftammer wegen Kre= Schaffung eines derartigen Stellennachweiſes für Darm=und ſei auch auf den Auszug desſelben im Anzeigenteil
ditſchwindels und Gläubigerſchädigung bezw. Be=ſtadt zwecklos ſei. Ueber die für den Herbſt in Ausſicht hingewieſen. „Don Quixote” von Rupprecht und „Aufzug
trugs zu verantworten. Angeklagt waren der 41jäh=ſtehenden Wahlen zur Stadtverordnetenverſammlung der Stadtwache aus der Biedermeierzeit” ſind Stücke von
rige vorbeſtrafte Steinhauer Titus Groh, geboren zu Darmſtadt fand eine Vorbeſprechung ſtatt, welche zur geſundem Humor.
Höchſtberg, zuletzt wohnhaft in Auerbach, und ſeine 36jäh= Bildung einer gleichmäßig aus Vertretern von Induſtrie,
* Eberſtadt, 24. Juni. Man ſchreibt uns: An jedem
rige Ehefrau Babette, geb. Henſel. In geradezu gemein= Großhandel. Kleinhandel, Handwerk und Angeſtellten
zu=
gefährlicher Art und Weiſe hat der Angeklagte ſich durch ſammengeſetzten Kommiſſion führte, die ſich mit den poli= ſchönen Sonntag=Morgen kommen jetzt zur
Sommers=
alle möglichen Vorſpiegelungen Kredit zu verſchaffen ge= tiſchen Parteien, ſowie den Bezirksvereinen bei der Auf= zeit ganze Scharen von Darmſtädter Ausflüglern durch
wußt und ſeine Lieferanten um mehrere Tauſende ge=ſtellung der Kandidaten in Verbindung ſetzen ſoll. Das Eberſtadt, um die Bergſtraße zu beſuchen. Sollte es ſich
ſchädigt. Der Angeklagte hat am 23. Februar 1903 in Beſtreben des Hanſa=Bundes wird dahin gehen, daß Ge= für diejenigen, die ſich nicht gerade ein weites Wander=
Auerbach ein Steinmetzgeſchäft auf ſeinen Namen ange= werbe, Handel und Induſtrie eine angemeſſene Vertret= ziel geſteckt haben, nicht empfehlen, daß ſie zunächſt erſt
einmal an der Eberſtädter Pfarrlinde, dieſem
wunder=
meldet, das er jedoch ſchon kurz danach, nämlich am 13. ung in der Stadtverordnetenverſammlung finden. In
Oktober 1903, auf den Namen ſeiner Frau übertragen den Induſtrierat der Zentrale des Hanſa=Bundes in Ber= baren, mächtigen Baum, Halt machen, den einzigartigen
ließ, mit der er ſofort nach ſeiner Verehelichung Güter= lin wurden als Vertreter der Bezirksgruppe die Herren Treppenaufgang zur evangeliſchen Kirche hinaufpilgern,
trennung vereinbart hatte. Daß die Frau nichts vom Dr. Röhm, Emil Schenck und Eugen Trier delegiert. An von dem freien Kirchplatz oben das bezaubernd ſchöne
Geſchäft verſtand, wird von beiden Angeklagten zugege=Hand der Vorträge des Geſchäftsführers der Bezirks= Bild der Hügelkette der Bergſtraße auf ſich wirken laſſen,
ben. Anſcheinend wollte ſie 1911 das Geſchäft auf den gruppe, Handelskammerfynditus Dr. Human, in einer und dann in das von Herrn Proſeſſor Pützer gänzlich
Namen ihres Bruders Auguſt übertragen, denn dieſer Anzahl von Gemeinden des Bezirks wurde über die wei= umgebaute von der rühmlichen Firma Hemming und
meldete am 23. Januar 1911 ein Geſchäft an, das er aber teren Schritte wegen Schaffung kaufmänniſcher Buch= Witte in Düſſeldorf bemalte, mit einer neuen,
ausgezeich=
niemals betrieb. Jedenfalls konnten ſich beide nicht führungen und Bekämpfung des Vorgunweſens im In=neten Orgel verſehene Gotteshaus zum
Gottes=
einig werden. Als der Plan mit dem Bruder als Stroh=tereſſe des Mittelſtandes beraten. Es wurde zur weite= dienſt eintreten, der im Sommer regelmäßig um 2910
mann ſich zerſchlug, zog man den alten, 70jährigen ren Durchführung der erfolgverſprechenden Beſtrebungen Uhr beginnt und etwa eine Stunde dauert? Wenn das
Schwiegervater heran; durch einen Vertrag vom 8. eine Anzahl von Beſchlüſſen gefaßt. Mit Befriedigung Herz unter dem Eindruck der größten Erſcheinung der
Auguſt 1911 wurden dieſem Mobiliar, eine Nähmaſchine, wurde davon Kenntnis genommen, daß die Beſtrebungen Menſchengeſchichte, wie ſie in der Perſon des Erlöſers
eine Feldſchmiede, Fahrrad uſw. verpfändet. Durch einen des Hanſa=Bundes zwecks reichsgeſetzlicher Regelung des gegeben iſt, ſteht, nimmt es die Eindrücke der Natur um
weiteren Vertrag vom 22. April 1912 wurden ihm noch Verdingungsweſens im Reichstag immer mehr Anerken= ſo lieber und dankbarer auf. Wir Eberſtädter aber
wer=
als Eigentum übertragen Grabdenkmäler in Worms= nung finden. Es beſteht begründete Hoffnung, daß ein den ſolche Darmſtädter Gäſte jederzeit herzlich will=
Neuhauſen und Materialien, die noch im Geſchäft waren, den Wünſchen des Hanſa=Bundes entſprechender Geſetz=kommen heißen.
Michelſtadt, 24. Juni. Auf bis jetzt noch nicht aufge=
und einige Zeit danach wurde ihm das ganze Geſchäft entwurf in abſehbarer Zeit dem Reichstag vorgelegt
wer=
klärte Weiſe geriet geſtern früh ¾45 Uhr das am Markt
übertragen und am 27. Mai 1912 ein Patent für ihn ge= den wird.
* St. Eliſabethkirche. Profeſſor Schwarz wird gelegene Haus der Joh. Arzt Witwe in Brand.
löſt. Nachdem er ſo alles Eigentum durch Uebertragen
ſichergeſtellt hatte konnte er die Kreditſchwindeleien un= heute abend 8 Uhr über das Thema: „Leben und Da das Feuer bald entdeckt wurde und unſere wackere
Feuerwehr auch raſch zur Stelle war, brannte nur der
geſtört treiben. Er wurde in der Folge oftmals nutzlos Sterben Jeſu Chriſti in ſeiner hl Kirche” ſprechen.
* Der Krieger= und Militärverein „Blücher” Dachſtuhl aus, das übrige Haus wurde gerettet. Der
gepfändet und mußte den Offenbarungseid leiſten. Nicht
einmal ein paar Mark für Zigarren und Druckſachen hielſt ſeine diesjährige Generalverſammlung ab. DerBrandherd war in nächſter Nähe unſeres allen
Nathau=
konnten beigetrieben werden. Ein Metzger, der einige vom Vorſitzenden verleſene Jahresbericht ließ ein ſtetes ſes, das mithin nicht unweſentlich gefährdet war.
Kelſterbach, 24. Juni. Die geſtern hier vollzogenen
Male für 800 Mark Wechſel diskontiert hatte und eine Fortſchreiten des auf 85 Mitglieder angewachſenen
Forderung von 2000 Mark an Groh ſtellt, betrachtet ſich Vereins erkennen. Zum 1. Vorſitzenden wurde Herr Gemeinderatswahlen brachten der
ſozial=
als ſtiller Teilhaber des Geſchäfts. Dem Groh ſollten Guido Kneip einſtimmig wiedergewählt; auch der demokratiſchen Partei die Mehrheit im Ge=
5 Mark Tagelohn und 3 Mark Reiſeſpeſen zuſtehen und übrige Vorſtand blieb in ſeinem alten Beſtande. Der meinderat. Auf ihre Kandidaten vereinigten ſich 320
der Reingewinn ſollte zwiſchen dieſem Zeugen und Henſel Verein gründet im neuen Jahre u. a. eine Sterbekaſſe. Stimmen, während die bürgerlichen nur 170 erhielten.
wie die Schlafſäle der Zwiſchendecker, haben Ventilations= den Orden pour le mérite. Nun war es Brauch, dem
öffnungen, die ſich zweckmäßig über den ganzen Raum dieſe Auszeichnung überbringenden Pagen elf Dukaten zu
Das wohnliche Schiff.
verteilen. Die Zimmer der erſten Kajüte ſind ſämtlich geben. Der Kapitän war aber ein armer Teufel und
* In der Geborgenheit eines ritterlichen Schiffes einzeln ventilierbar, und zwar durch einen Hebeldruck von ſagte daher zu dem Boten: „Ich weiß, was ich Ihnen
mitten auf dem Ozean Erfüllung weſentlicher kultureller dem Bewohner ſelbſt. Außerdem iſt die natürliche Luft=ſchulde, bin jedoch augenblicklich nicht bei Kaſſe und bitte
Anſprüche ausgebreitet zu finden wie in einer blühenden zufuhr durch Bullaugenfenſter allgemeiner denn je ge= Sie daher, Seiner Majeſtät den Orden zurückzubringen
Stadt: das iſt des modernen Ozeandampfers Wunder worden; denn in der ganzen erſten Klaſſe ſind Innen= und ihn mit der Urſache meiner Ablehnung bekannt zu
und Liebenswürdigkeit. Wehrhaft von außen, wohnlich kabinen alter Bauart durch eine geſchickte Anlage des machen.‟ — Der Page entledigt ſich prompt des
Auftra=
ges. Friedrich ſchickte ihn aber alsbald mit dem Orden,
Grundriſſes möglichſt vermieden worden.
von innen!
Die Gänge zwiſchen den Wohn= und Geſellſchafts= einer Rolle Geldes und einem Briefe wieder zu dem
Die Paſſagiergelaſſe des Dampfers „Imperator”
nehmen ihre Wohnlichkeit vor allem aus beiſpielloſer räumen ſetzen durch ihre Höhe und Breite in Erſtaunen. Kapitän, und der Letztere las: „Mein Lieber. Es war
Geräumigkeit. Man wolle, daß das Schiff nicht ſo fehr Das Imponierendſte ſind zwei Flure, die vom Haupt=mir ganz entfallen, daß ich Ihm noch hundert Dukaten
an Paſſagieren, als der Paſſagier am Schiffe gewinne. ſpeiſeſaal zum Treppenhaus führen; ſie unterſcheiden ſich ſchulde, welcher Er anbei mit dem wohlverdienten Ordens=
So beſchränkte man die Belegungsziffer der Kabinen in nichts von äußerſt lururiöſen und großartigen Anlagen kreuze erhält”. — „Ah”, ſagte darauf der Dekorierte
ver=
gnügt zu dem Pagen, „das ändert die Sache. Empfangen
zweiter Klaſſe auf 2—4 Perſonen, die der dritten Klaſſe gleicher Art auf dem Feſtlande.
Neben drei herrlichen Treppenaufgängen ſorgen in Sie alſo hier 21 ſtatt 11 Dukaten und melden Sie Seiner
auf 2—6 Perſonen und beteiligte ſelbſt den Auswanderer
im Zwiſchendeck an kajütenmäßiger Unterkunft. In der der erſten Kajüte drei Perſonenfahrſtühle durch 5 Etagen Majeſtät mit meinem ergebenſten Danke, daß ich, wenn
erſten Klaſſe hat der Imperator” nur noch Zimmer für für den Verkehr vom zweiten Deck bis zum Bootsdeck; der König auf ſo noble Weiſe ſeine Schulden bezahlt,
einen oder zwei Paſſagiere mit der entſprechenden An= der zweiten Kajüte iſt neben zwei Treppenhäuſern zum nicht hinter ihm zurückſtehen dürfe.”
CK Der koſtbarſte Teppich der Welt. Das
Viktoria=
zahl eleganter Metallbettſtellen zu ebener Erde. Wer die erſten Male ebenfalls ein Perſonenfahrſtuhl gegeben
and Albert=Muſeum in London hat als Leihgabe eines
Entwickelung der Paſſagierkabine von der notdürftigen worden.
Als die ſchönſten Wohnräume des Schiffes ſind in= der vier Stücke erhalten, die den berühmten „Perlentep=
Schiffskoje bis zu dieſen geräumigen Schlaf= und
Wohn=
zimmern verfolgt hat, wird den Fortſchritt würdigen folge ihrer Größe und ihrer reichen, von Künſtlerhand pich von Barodau bilden, dieſen koſtbaren Schatz der
indi=
können, der hier für alle Schiffsklaſſen eingetreten iſt und entworfenen Ausſtattung die Kaiſerzimmer, zwei Fluchten ſchen Kunſt, den die Kenner für die wunderbarſte
Stik=
ſich naturgemäß in zahlreichen Folgeerſcheinungen, von zuſammenhängender Wohn=, Schlaf= und Baderäume, kerei, die es gibt, halten. Er iſt aus vier ſymmetriſchen
der Möblierung bis zur Ventilation und Belichtung, wie= ganz beſonders bemerkenswert. Zu ihnen gehören zwei Flächen zuſammengeſetzt, deren jede 0,55 Meter im
Privatveranden, die durch Herablaſſen großer Glasſchiebe= Quadrat mißt und die genau zuſammen paſſen. Die
derholt.
Um nur ein einzelnes Beiſpiel herauszugreifen: in fenſter in offene Meeresbalkone verwandelt werden Ausführung dieſes Teppichs wurde von einem der
Vor=
gänger des gegenwärtigen Maharadſcha beſtellt der ihn
der erſten Kajüte iſt der raumſparende, ſchrankähnliche können.
als Decke für das Grab des Mohammed in Medina ſtif=
Klappwaſchtiſch verſchwunden. Statt ſeiner findet man
ten wollte. Die beſten Sticker und Juweliere von Baroda
offene Waſchtiſche, die mit allem Raffinement einer
mußten drei Jahre daran arbeiten, und das verwendete
äußerſt hygieniſchen und koſtbaren Ausſtattung, ſo mit
Feuilleton.
Material koſtete etwa 16 Millionen Mark. Nach der Fer=
Alabaſterglasplatten, facettierten Spiegeln, Warm= und
* Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben. Der bayriſche tigſtellung erhielten die ausführenden Künſtler ein Ge=
Kaltwaſſerzufluß, verſehen ſind und den Eindruck einer
Schlafzimmerbehaglichkeit hervorrufen der in dieſem Hiſtoriker Julius Meyer, der Geſchichtsſchreiber ſchenk von 40 000 Mark. Das ausgeſtellte Stück zeigt in
des Frankenlandes, iſt im Alter von 79 Jahren in Ans= der Mitte eine Blume die aus vier oder fünf Diamanten
Grade auf einem Schiffe völlig überraſchend wirkt.
gebildet iſt, und 24 Roſetten als Rahmen, von denen jede
Ferner iſt für eine vorzügliche Durchlüftung der bach geſtorben.
pg. Wie Friedrich der Große den Orden pour le 52 Diamanten erforderte. Ruhine, Smaragde und Sa=
Gänge und aller Wohngelaſſe auf dem Dampfer „
Impe=
rator” viel geſchehen. Wo immer angängig, hat man das mérite verlieh. Aus Anlaß der jüngſten Verleihungen phire ſind von Arabesken umrahmt, die aus ſchönen
Per=
alte Syſtem der gemeinſamen Ventilation verſchiedener des Ordens pour le mörite wird uns geſchrieben: Fried=len geſtickt ſind. Man begreift daß der Hindu=
Prinz=
zuſammenhängender Räume verlaſſen und iſt zur gründ= rich der Große ſandte einem Kapitän, welcher ſich durch der, von ſeiner Lieblingsfrau zum Mohammedanismus
licheren Einzeldurchlüftung übergegangen. Große Räume, ſeine Tapferkeit und ſeinen Dienſteifer hervorgetan hatte, bekehrt, in ſeiner erſten Begeiſterung dieſes Meiſterwerk
Nummer 146,
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Juni 1913.
Seite 4.
4. Dieburg, 21. Zun. Der Turnperein Die=fführte und in großer Geſchwindigkeit dem Seeuſer zu=Der Betried iſt ungeſtört, Die Urſache der Erploſton iſt
burg feierte am Sonntag ſein 50jähriges Stif= ſtrebte. Das Waſſer geriet in Bewegung, und plötzlich noch unaufgeklärt.
Osnabrück, 24. Juni. Die Mehrzahl der
er=
tungsfeſt. Eingeleitet wurde die Feier durch einen entſtand eine ungefähr 10 Meter hohe Waſſer=
Fackelzug durch die Hauptſtraßen der Stadt mit daran an= hoſe, durch die die in ihrer Nähe befindlichen Segel= und krankten Soldaten des Infanterie=Regiments
ſchließenden Feſtkommers im Mainzer Hof. Der 1. Spre= Ruderboote in ſchwere Gefahr kamen. Durch ſchnell ge= Nr. 78 befindet ſich auf dem Wege der Beſſerung.
Ge=
cher, Herr Treber, hielt die Begrüßungsanſprache. Mit troffene Vorſichtsmaßregeln gelang es jedoch, die Fahr= rüchte, daß es ſich um eine Schirlingvergiftung handle,
dreifachem „Gut Heil” auf Kaiſer und Großherzog ſchloß zeuge in Sicherheit zu bringen. Nach ungefähr zwei Mi= da die Soldaten Peterſilienkartoffeln gegeſſen haben, ſind
der Redner Herr Loeb trug hierauf einen ſchwungvollen, nuten platzte mit einem exploſionsähnlichen Knall die bisher unbeſtätat.
Kiel, 23. Juni. Der italieniſche Panzer=
Zum 75. Geburtstage Guſtav
ſelbſt verfaßten Prolog vor Die Zöglinge des Vereins Waſſerhoſe.
ſtellten unter Leitung des Turnwarts Herrn F. Rödler v. Schmollers gedenken die Blätter der Tatſache daß kreuzer Amalfi” iſt heute abend kurz vor 11 Uhr
mehrere Pyramiden und ernteten durch deren exakte Aus= der Jubilar ein Württemberger, ſeit mehr als drei Jahr= in den hieſigen Hafen eingelaufen. Der Kreuzer machte
führung ebenfalls reichen Beifall. Herr Kreisrat Dr. zehnten Hiſtoriograph der brandenburgiſchen Geſchichte! gegenüber dem Gebäude des Kaiſerlichen Jachtklubs zwi=
Wagner überreichte dem Verein eine vom Großherzog iſt. Schmoller trug zu der Hebung der Nationalökonomie=ſchen dem Flottenſlaggſchif „Friedrich der Große” und
verliehene Fahnenſchleiſe Im Laufe des Abends der Fachſtndien an der Berliner Univerſität weſentlich bei. Auf dem Linienſchiff „Kaiſer= feſt.
Oppeln, 23. Juni. Heute morgen erſchlug in
Bene=
noch durch turneriſche Uebungen unter Leitung der Turn= ſeinen Wunſch wurde von feſtlichen Veranſtaltungen
Ab=
ſchau der Gaſtwirt Dominik ſeine Ehefrau und ſeine 12 J. Rödler und Fr. Rödler ausgefüllt wurde, ergriff ſtand genommen.
Anläßlich des Hinſcheidens des Oberleut= jährige Tochter mit der Axt im Schlafe. Er iſt geiſtes=
Herr Prof. Diehl das Wort, um die Verdienſte der
Turn=
vereine für die körperliche Ertüchtigung und den natio=nants Johannes von der Schutztruppe für Deutſch=geſtört und erwürgte bezw. erdolchte bereits vor 25
Jah=
nalen Geiſt der deutſchen Jugend hervorzukehren. Herr Oſtafrika iſt bei der Schweſter des Entſchlafenen, Frau ren zwei ſeiner Kinder im Alter von ein und zwei Jahren
Beigeordneter Rödler ſprach im Namen der Stadt die Leony Soltmann, folgendes Beileidstele= im Schlafe. Er wurde damals wegen Geiſtesſtörung
Glückwünſche der Gemeinde aus. Am Sonntag konnte gramm aus Brunsbüttelkvog eingetroffen: Seine Maje= freigelaſſen. Seitdem lebte er mit ſeiner Frau im beſten
ein prächtiger Feſtzug ſich durch die reichgeſchmückten Stra= ſtät der Kaiſer haben die Meldung von dem Hinſcheiden Einvernehmen.
Stettin, 23. Juni. Das neue ſtädtiſche
Mu=
ßen nach dem Feſtplatz zu bewegen, wo ſich alsbald ein Ihres Bruders, des Oberleutnant Johannes. mit
Be=
lebhaftes Treiben entfaltete. In der Feſthalle ſpielte ſich dauern entgegengenommen, und beklagen den Verluſt einesſeum, ein nach den Plänen des Stadtbaurats Meyer
noch eine offizielle Feier ab. Nach Begrüßung durch den ſo verdienten langjährigen Offiziers der Schutztruppe.! aus den Vermächtniſſen wohlhabender Stettiner Bürger
auf der Hakenterraſſe errichteter Monumentalbau wurde
erſten Sprecher, Herrn Treber, hielt Herr Schulrat Gun= v. Valentini.
Frankfurt a. M., 24. Juni. Geſtern vormittag beobach= heute durch einen Feſtakt in Gegenwart von Vertretern
derloch die Feſtrede. Um 7 Uhr wurde die
Preis=
verteilung vorgenommen. Am Montag fand ein teten Kriminalbeamte zwei elegant gekleidete! der ſtaatlichen und ſtädtiſchen Behörden feierlich eröffnet.
Volksfeſt ſtatt. Nachmittag war Schülerwettur= Männer von etwa 28 und 40 Jahren, die ihnen verdäch= Die Weiherede hielt Oberbürgermeiſter Ackermann. Das
nen der zwei oberen Klaſſen; es traten 110 Schüler an. tig vorkamen. Sie ſprachen deshalb die beiden an und Muſeum enthält kunſt= und kulturgeſchichtliche Sammlun=
Herr Schulrat Gunderloch hielt den Schülern eine nahmen ſie feſt, als ſie ſich nicht legitimieren konnten. Bei gen, ſowie die wertvolle Dohrnſche Antikenſammlung.
Schneidemühl, 24. Juni. Heute morgen wurde aus
hierzu paſſende Anſprache über den Wert des Turnens ihrer Durchſuchung auf der Kriminalpolizei fand man
und vaterländiſche Beſtrebungen in der Neuzeit. Es folg= ihre Taſchen vollgeſtopft mit goldenen Uhren und der Küddow die Leiche der ſeit November 1912
vermiß=
ten Stabübungen, für die den beiden Herren Bertſch wertvollen Ringen. Sie machten über den Er= ten Dienſtmagd des Bauunternehmers Scharf geländet.
und Keller reicher Beifall gezollt wurde. Das Wett=werb dieſer Sachen Angaben, die offenſichtlich erlogen Der Leiche waren über dem Kopfe die Röcke
zuſammenge=
turnen beſtand aus Weitſprung, Dreiſprung und Kugel= waren. Auch über ihre Perſonalien gaben ſie eine Aus= bunden. Es liegt Mord vor.
Wien, 24. Juni. Der Selbſtmord des
Oberſt=
ſtoßen. 36 Schüler erhielten Eichenlaubkränze. Bei ein= kunft, der man keinen Glauben ſchenkte. Man ſchritt
des=
tretender Dunkelheit wurde ein Brillantfeuerwerk abge= halb zum polizeilichen Erkennungsverfahren durch Ver=leutnants Lebels hat nach den übereinſtimmenden
meſſungen, worauf die beiden ihre Perſonalien nannten. Angaben eingeweihter Perſönlichkeiten keine andere
Ur=
brannt.
Mainz, 24. Juni. Im hieſigen Hauptbahnhof über= Der eine iſt der Buchhändler Adalbert Braun, im Fe=ſache, als nervöſe Ueberreizung. Von
irgend=
gab geſtern nachmittag ein fremder Burſche einem bruar 1884 in Budapeſt geboren, und der andere der welchen Verfehlungen kann nicht geſprochen werden.
Innsbruck, 24 Juni. Am Piz Mondin, an der
Lohnmanne ein zweijähriges Mädchen mit Schneider Leopold Eisfeld, geboren am 8. Februar 1876
dem Auftrage, das Kind zu einer in Wiesbaden wohnen= in Althofen bei Budapeſt. Nach längerem Verhör er= tiroliſch=ſchweizeriſchen Grenze, iſt der Münchener
Pri=
den Familie zu bringen. Als der Lohnmann mit dem zählte Braun, er hätte die Sachen vor ſechs Wochen in vatier Edmund Thyſſen, ein Angehöriger der bekann=
Kinde dort eintraf, verweigerte die Familie di: An= Budapeſt in der Straßenbahn geſtohlen. Vor ſieben Ta= ten Induſtriellenfamilie, auf der Adlerjagd abgeſtürzt
nahme des Kindes, da es ihr völlig unbekannt ſei. Das gen hätte er den Eisfeld kennen gelernt und ſei mit ihm und tödlich verunglückt. Die Leiche iſt geborgen
Kind wurde deshalb während der Nacht hier unterge= über Wien, München und Nürnberg hierher gefahren; in worden.
Rom, 24. Juni. Auf der Rückfahrt von Neapel aus
bracht. Die ſofort angeſtellten polizeilichen Ermittelun= allen Städten hätten ſie von den geſtohlenen Wertſachen
gen ergaben, daß das keine Mädchen aus Kreuznach verſetzt. Dieſe Angabe kann jedoch nicht ſimmen, da man Rom löſte ſich geſtern abend ein Vorderrad des
Auto=
ſtammt und von ſeinem eigenen Bruder, der geiſtig nicht bei den Dieben Karten fand, nach denen ſie von Baſel wagens der Fürſtin Berta Radziwill. Das
normal ſein ſoll, ohne Wiſſen der Eltern hierher gebracht aus direkt hieher gekommen ſind. Selbſtverſtändlich wur= Gefährt überſchlug ſich in der Nähe des Caſſino an einem
und von hier nach Wiesbaden verſchickt worden war. Es den die beiden in Unterſuchungshaft genommen, während Prellſtein und wurde zertrümmert. Die Fürſtin ſtürzte
eifrig die Ermittelungen fortgeſetzt werden um in die in einen Graben und wurde bewußtlos, aber unverletzt
wird heute ſeinen Eltern wieder zugeführt.
noch wenig geklärte Angelegenheit Licht zu bringen.
herausgezogen.
Oppenheim, 24. Juni. In der Hauptverſammlung
Brüſſel, 24. Juni. Geheimer Kommerzienrat Dr.
Königſtein (Taunus), 24. Juni. Die
Großher=
des Obſt= und Gartenbauvereins für den Kreis
Oppen=
heim machte Kreisrat Wolff bekannt daß zur Erinner=zogin von Luxembura iſt mit ihrer Mutter geſtern Louis Ravené gab geſtern in Anweſenheit des
Mi=
ung an die hundertjährige Wiederkehr der abend zum Beſuche ihrer Großmutter aus Karlsruhe hier niſters für Schöne Künſte, des Miniſters für Arbeiten und
Völkerſchlacht bei Leipzig in allen Orten des Kreiſes eingetroffen; ſie gedenkt am Mittwoch nach Luxemburg Induſtrie und eines Vertreters des Auswärtigen ein
Bankett allen Behörden der Welt=Ausſtellung in Gent
Oppenheim junge Eichen gepflanzt werden zurückzukehren.
Mannheim, 23. Juni. Heute nachmittag ¾43 Uhr und einer Reihe von Künſtlern. Von deutſcher Seite war
ſollen. Dieſe Erinnerungszeichen werden vom Verein
wurde auf dem hieſigen Hauptbahnhof, wie die Neue der Geſchäftsträger Prinz Hatzfeld=Trachenberg mit den
den Gemeinden überſandt werden.
Bad. Landeszeitung meldet, der 23 Jahre alte verheiratete Herren der Geſandtſchaft erſchienen. Er brachte den Toaſt
Streckenarbeiter Karl Oechsler aus Kirrlach von einem auf den König von Belgien aus, während der Miniſter
der Schönen Künſte auf den deutſchen Kaiſer toaſtete und
einfahrenden Zuge überfahren und ſofort getötet.
Reich und Ausland.
Metz, 23. Juni. Wie die Lothringiſche Zeitung aus nachträglich die Sympathie des belgiſchen Volkes anläß=
Aus der Reichshauptſtadt, 24. Juni. Als Graf Hagendingen meldet, gab geſtern abend der Arbeiter! lich des Regierungsjubiläums des Kaiſers zum Ausdruck
Zeppelin, der bekanntlich zurzeit in Berlin weilt, von Ottmann auf der Straße ohne jede Verankaſſung brachte. Es wurde auch betont, daß man von belgiſcher
hier aus in Begleitung des Direktors Colsmann in einem mehrere Schüſſe auf die Gebrüder Körner ab; einer Seite mit Freuden die Gelegenheit ergreife um feſtzu=
Droſchkenauto nach dem Potsdamer Luftſchiffhafen der beiden, ein 24 Jahre alter junger Mann, wurde ſo ſtellen, daß die nichtoffizielle Beteiligung Deutſchlands
fuhr, geriet er durch die Unvorſichtigkeit eines ihm ent= ſchwer getroffen, daß er nach wenigen Minuten ſtarb; den deutſch=belgiſchen Beziehungen keinen Abbruch getan
habe.
gegenkommenden Chauffeurs in ernſte Gefahr. Als der andere erhielt einen Schuß in ein Bein. Der Täter
London, 23. Juni. Dem von Lloyd George eröffneten
ſein Wagen die Nauener Straße in Potsdam paſſierte, wurde ſpäter verhaftet.
dritten internationalen Straßenkonareß überbrachte
kreuzte nämlich an der Ecke der Charlottenſtraße ein an=
Mülhauſen i. E., 24. Juni. Die bei der Mülhau= als Vertreter der deutſchen Regierung Miniſterialdirektor
deres Auto im ſchnellſten Tempo ſeinen Weg. Nur der
Geiſtesgegenwart des Chauffeurs des Grafen iſt es zuſer Baugeſellſchaft entſtandenen Differenzen Lewald die Einladung, den nächſten Kongreß in
Mün=
danken, daß ein heftiger Zuſammenſtoß vermieden wurde. mit dem Verbande der Zimmerer ſind durch Schiedsſpruch chen abzuhalten. Die Mitteilung wurde mit langanhal=
Durch das plötzliche Bremſen geriet jedoch das gräfliche zugunſten der Baugeſellſchaft erledigt worden. In dem tendem Beifall aufgenommen und die Annahme der Ein=
Auto ins Schleudern drehte ſich um ſeine eigene Achſe Schiedsſpruch wird u. a. aufgeführt, daß ſeitens des Zim= ladung beſchloſſen.
New=York, 23. Juni. Den offiziellen Empfängen an
und flog auf den Bürgerſteig, Hierbei wurde eine Ar= mererverbandes Tarifbruch vorliegt und daß die Arbeit
beiterfrau von dem Kraftwagen umgeriſſen die ſich einen auf der Bauſtelle der Mülhauſener Baugeſellſchaft ſofort Bord des „Imperator” wohnten am Freitag 2000
und am Samstag 15 000 Perſonen bei. Am Sonntag
Armbruch zuzog. Der Graf, der ebenſo wie ſein Beglei= wieder aufzunehmen ſei.
Duisburg, 24. Juni. Geſtern nachmittag kenter= war dann das Schiff gegen Zahlung von 2 Mark für
ter unverletzt blieb, ſorgte für Ueberführung der Frau
in ein Krankenhaus und ſetzte dann ſeine Fahrt fort. ten auf dem Rhein zwei Boote, in denen ſich fünf Arbei=wohltätige Zwecke zur Beſichtigung freigegeben. Von
Der Chauffeur erhielt ein namhaftes Geldgeſchenk für ter befanden. Vier von ihnen ertranken, der fünfte dieſer Beſichtigungsmöglichkeit machten rund 21000
ſeine Geiſtesgegenwart.
Ein ſeltenes Natur=konnte gerettet werden.
Perſonen Gebrauch.
ſchauſpiel bot ſich den zahlreichen Ruderern und Seg=
New=York, 24. Juni. Die Heizer, Maſchinenleute und
Haltern, 23. Juni.
In der hieſigen Weſtfäliſch=
An=
lern, die den Seddinſee bei Schmöckwitz bevölkerten. In haltiſchen Sprengſtoff=A.=G. entſtand heute morgen Stewards der hier liegenden Schiffe der
Hamburg=
der Mittagsſtunde erhob ſich in geringer Entfernung vom in einem Mengehauſe eine Exploſion, durch welche Amerika=Linie beſchloſſen in einer nächtlichen
See ein Wirbelſturm, der Sand und Staub mit ſich zwei Arbeiter getötet und mehrere leicht verletzt wurden. Streikverſammlung, den hieſigen Vertretern der
Geſellſchaft die Forderung auf Erfüllung der vor der
Aus=
dem Gedächtnis des Propheten weihen wollte, ſich ſchließ= einer ſolchen exotiſchen Coiffüre, ſondern ſie wechſelt die reiſe gegebenen Verſprechungen bezüglich der Verpflegung,
lich eines anderen beſonnen und die koſtbare Arbeit be= Friſur mit dem Kleid. So haben viele Schönen, die des des Quartiers und der Behandlung zu unterbreiten, und
halten hat.
Abends ihr blondes oder ſchwarzes Haar in einer Aureole falls ſie abgewieſen werden, zu ſtreiken, wodurch die
* Haartrachten der neueſten Mode. Wie ſich in den oder Aigrette zeigen, für den Nachmittag die weißgepu= Rückfahrt des „Imperator” am Mittwoch ge=
Formen der Kleidung eine Umwälzung anbahnt, die in derte Perücke akzeptiert. Unter einem weiten Tüll= oder 1fährdet wäre.
dieſem Sommer mehr und mehr hervortritt ſo beginnt Spitzenhut ſehen dieſe hellgetönten Maſſen ſehr gut aus;
auch die Haartracht einen neuen Stil zu entfalten. Ganz auch ſonſt macht der lichte Puder alte Geſichter wieder
Deutſcher Reichstag.
anders als noch im Winter ſehen jedenfalls die Köpfe jung. Der freundliche Zauber des heute ſo beliebten
der Damen aus, die bei den Feſten der Pariſer „großen Rokoko verklärt die Züge ..
* Berlin, 24. Juni. Präſident Dr. Kaempf er=
Saiſon” bei den Gala=Vorſtellungen des Ruſſiſchen Bal=
C2) Japaniſche Taucherinnen. Das berühmte Fiſcher= öffnet die Sitzung um 3 Uhr 3 Minuten. Das Andenken
letts und den Maeterlinck= oder D’Annunzio=Premiéren dorf Toſhi in Japan beſitzt eine Spezialität, wie ſonſt des Abgeordneten Kaden (Soz.), wird in der üblichen
die neueſten Coiffüren zur Schau trugen. Deutlich geht! wohl kein anderer Ort der Welt aufzuweiſen hat. Es ſind Weiſe durch Erheben von den Sitzen geehrt.
die Tendenz dahin, daß die Friſur immer höher über den dies die ſogen. Fiſchtaucherinnen, die mit unglaublicher
Kurze Anfragen.
Kopf hinaufſteigt. Vielfach ſind die Haare bereits zu Geſchicklichkeit und fabelhafter Geſchwindigkeit in die
richtigen Helmen geformt, die über den feinen, zarten dunkelblaue Flut des Stillen Ozeans ſpringen und die
Abg. Graf Praſchma (Ztr.) fragt unter Hinweis
Stirnen wuchtig thronen. Unterlagen und künſtliche Haare Fiſche mit ihren Händen einfangen, ohne ſich beim Fang auf die Gefahren, die den deutſchen Fabriken und
Ge=
ſind aber bei dieſen Friſuren ſtreng verpönt. Wie ſie eines Netzes oder irgend eines anderen Inſtruments zu ſchäftsbetrieben durch Preisgabe von Geheimniſſen an die
ohne jedes Chignon glatt in die Höhe ſteigend getragen bedienen. In ſeinen intereſſanten, ſoeben bei Paul Caſ= anterikaniſche Konkurrenz infolge der durch die
ameri=
werden, ſo werden ſie auch nur durch einen großen ſirer erſchienen Japaniſchen Reiſebriefen gibt Arthur Neu= kaniſche Zollverwaltung geſetzlich geforderte Vorlegung
Kamm zuſammengehalten. Die letzte Neuheit beſteht ſtadt eine lebendige Schilderung dieſer Tauchkünſtlerinnen von Geſchäftsbüchern uſw. beim amerikaniſchen Zollamt
darin, daß man der Friſur eine birnenförmige Geſtalt aus dem Lande des Mikado, die er bei der Arbeit be= drohen, welche Schritte die Reichsregierung in dieſer
An=
verleiht. Die Haare werden auch mit breiten, turban= obachten konnte. Die Frauen tragen loſe weiße Hemden, gelegenheit getan habe und mit welchem Erfolg.
Wirkl.
artigen, mit bunten Steinen verſchwenderiſch geſchmückten die um die Taille mit einem Strick zuſammengebunden Geh. Legationsrat Lehmann: Die in der Anfrage
Bändern zuſammengehalten, über denen buſchige Aigret=ſind, ein weißes Kopftuch und ganz moderne Automobil= wiedergegebene Beſtimmung des gegenwärtig ſeit 1909
ten nicken oder die mit ganzen Tuffs von Federn umſteckt brillen. „Bevor die Frauen ins Waſſer ſprangen, ſtießen geltenden Zolltarifgeſetzes der Vereinigten Staaten iſt in
ſind, ſo daß man an den Kopfſchmuck kriegeriſch gerüſteter ſie einen lauten grellen Pfiff durch die Zähne und ſahen
Indianerhäuptlinge erinnert wird. Einzeln werden einige Minuten faſt regungslos in die kriſtallklaren Flu= einzelnen Fällen auf Grund des Verdachtes der Unter=
Aigretten kaum noch im Haar getragen, ſondern ſie er= ten. Sowie ſie nun einen Fiſch erblickten ſprangen ſie bewertung bei Zolldeklarationen in Anwendung gebracht
ſcheinen mindeſtens paarweiſe; eine vorn, die andere mit affenartiger Geſchwindigkeit in die Fluten, um im worden. Zu einer Ablehnung der Verzollung oder einer
hinten. Nicht minder erotiſch, wie die Fühler eines Rie=nächſten Moment wieder aufzutauchen, den Fiſch in der Verhinderung der Einfuhr deutſcher Waren nach den
Ver=
ſenkäfers, wirken lange weiche Federbüſchel, die in Hand. Man hätte glauben können, ein kreiſender Habicht einigten Staaten hat ſie bisher, ſoweit mir bekannt iſt
Pfauenaugen enden. Eine große Verſchwendung wird ſchöſſe auf eine langverfolgte Beute hinab. Es war ge= nicht geführt. Zu Vorſtellungen bei der amerikaniſchen
mit Tüll getrieben, der in vollen Maſſen mit dem Haar wiß nicht unintereſſant und verdient hier der beſonderen Regierung hat daher bis jetzt eine Veranlaſſung nicht
zuſammengebracht iſt. Man denke ſich z. B. eine Tüll=Erwähnung, daß man imſtande war, die Frauen viele vorgelegen. Nachdem aber außer der genannten
Beſtimm=
draperie, deren gedrahtete Enden in weiten Flügeln zu Meter tief unter dem Waſſer zu beobachten; das Waſſer, ung in dem Entwurf des neuen amerikaniſchen Zollgeſetzes
beiden Seiten über das Haar hinausſtehen und in einer auf dem die helle Mittagsſonne lag. war von einer un= ausdrücklich die Vorſchrift aufgenommen worden war, daß
rieſigen Schleife über der Stirn emporſteigen, vorn durch ſagbaren Klarheit. Die Frauen brachten bei jedem Unter= die amerikaniſchen Importeure wie die ausländiſchen
Ex=
eine mächtige Broſche zuſammengehalten. Oder auf dem tauchen Krebſe, große Hummern, einmal einen Fiſch von porteure auf Verlangen der amerikaniſchen Zollbeamten
Haar ſcheint ein giantiſcher Schmetterling aus ſchwarzer recht annehmbarer Größe, Seetang, Quallen und wun= und Schutzamtsagenten zur Vorlegung ihrer Geſchäfts=
Chantillyſpitze zu ſchweben, als wenn er von den Wellen derhübſche Muſcheln mit. Natürlich ſpricht man in Ma=bücher uſw. verpflichtet ſein ſollen, iſt die kaiſerliche
Re=
des blonden Haares ſogleich auffliegen wollte. Die mit mada oft von dieſen merkwürdigen Taucherinnen und ein gierung bei der Regierung in Waſhington im Sinne der
Edelſteinen beſetzten Haarnadeln ſind völlig aufgegeben: bekannter Witzbold, den ich hier traf, wollte ſogar wiſſen, Beſeitigung dieſer Vorſchrift vorſtellig geworden. Auch
an ihre Stelle treten koſtbare Haarreife, deren Ornamentik daß in Toſhi kein einziger Ehemann etwas arbeite, ſon= andere Staaten haben ſich dem Einſpruch angeſchloſſen,
in einer Verbindung von bunten Steinen und Federn be= dern daß alle zu Hauſe ſäßen, auf die Kinder Acht gäben! Welchen Erfolg die unternommenen Schritte haben
wer=
ſteht, oder Perlenſchnüre, die durch das Haar geflochten und kochten, während die Frauen durch ihre Tauchkünſte den, läßt ſich zurzeit noch nicht überſehen Nur ſo viel iſt
ſind. Die Dame von heute beanügt ſich aber nicht mit das Brot für die Familie verdienten.”
bisher bekannt, daß der Senat. dem der Tarifentwurf zur=
Nummer 146.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Inni 1913.
Seite 5.
zeit zur Veralung vorlieg, die beanſandeie Vorſchriſt ge nicht geirennt werden kömen. Für Bellidung konmen fReichsſenwpel bei der Feuerverſcherung für undewegliche
ſtrichen hat. — Darauf wird die
ſie nicht in Betracht. Die Militär=Bekleidungsämter ſind Gegenſtände mit den Sätzen der Vorlage wieder
herge=
keine Prinzipienfragen. Der Reichstag hat ſelber ge=ſtellt wurde. Es folgt die Beratung des Ergänzungsetats
zweite Beratung der Heeresvorlage
wünſcht daß ſie mit Oekonomie=Handwerkern beſetzt wer= Nach deſſen Erledigung begann die Kommiſſion die zweite
fortgeſetzt bei dem Kapitel „Körperliche Jugenderziehung” den. Daß in der Beſchäftigung als Oekonomie=Hand= Leſung des Geſetzentwurfes, betr das Erbrecht des Staa=
und den dazu vorliggenden Anträgen. Die Fortſchrittler werker eine Zurückſetzung der Soldaten liegt, trifft nicht tes. Es herrſcht vielfach die Anſicht vor zum Erſatz fün
haben zu dem Falle der Ablehnung ihres Antrages fol= zu. — Der Titel wird bewilligt, die Kommiſſionsreſo= den aus der Ablehnung dieſes Geſetzentwurfes ſich
er=
gende Reſolution eingebracht: Den Reichskanzler zu er= lution angenommen, die Reſolution der Sozialdemokraten gebenden Ausfall das Steuergeſetz von 1906 zu
verſchär=
fen. Nach längerer Geſchäftsordnungsdebatte wurde ein
ſuchen, dafür zu ſorgen, daß die verbündeten Regierungen abgelehnt.
nationalliberaler Antrag mit großer Mehrheit
angenom=
ſich über einheitliche Vorſchriften über den Turnunterricht
Bei einem ſpäteren Titel wünſcht Abg. Hebel (Ztr.) men, der höhere Sätze für die Beſteuerung der
Seitenver=
für die männliche Jugend im ſchulpflichtigen Alter einigen. Ausdehnung der Militärfahrkarten. Generalleutnant wandten fordert, um den Ausfall in den Steuererträg=
— Abg. Stadthagen (Soz.): Es iſt für uns ganz un= von Staabs ſagt dies zu. — Abg. Pfeiffer (Ztr.): Vor! niſſen zu decken. Davon werden 7 bis 8 Millionen
er=
denkbar, dem Antrag Mumm zuzuſtimmen, da er nur die= Verabſchiedung der Wehrvorlage wollen wie noch unſerem wartet Außerdem wurde der grundlegende § 1 des
Ge=
jenigen Jugendverbände unterſtützen will, die auf dem Landsmann Parſeval unſere Anerkennung ausſprechen ſetzentwurfes mit 14 Stimmen, der Nationalliberalen,
Boden der gegenwärtigen Staatsordnung ſtehen. Wir für ſeine Leiſtungen. Das 11. bayeriſche Infanterie= Sortſchrittler und Sozialdemokraten angenommen. Durch
verlangen, daß unſere Jugend zu feſten ſelbſtändigen Regiment blickt mit Freude auf die großen Erfolge zurück, dieſe Beſtimmung ſoll der Grundgedanke des Geſetzes
Charakteren erzogen wird und daß die Drangſalierung die mit den Parſevalballons erzielt wurden. Derartige aufrecht erhalten werden, doch ſoll dieſe ganze Frage aus
der Jugend wegen politiſcher oder religiöſer Geſinnung Veranſtaltungen fördern auch die Zuſammengehörigkeit den Deckungskoſten der Wehrvorlage herausgenommen
vollſtändig verſchwindet. Ich bitte daher, unſeren dahin= der Offiziere und Mannſchaften. Hierbei möchte ich auch werden. Damit hat die Budgetkommiſſion
gehenden Antrag anzunehmen. — Gans Edler Herr zu die Anfrage an die Militärverwaltung ſtellen, wie ſie ſichihre Beratungen beendet.
Putlitz (Konſ.): Wir lehnen den ſozialdemokratiſchen zu dem Verkauf von Ballons durch die Bitterfelder Ge=
Antrag ab, da wie nur einer Jugendpflege auf nationalem ſellſchaft an das Ausland ſtellt. Ein beſtimmtes Syſtem
Boden zuſtimmen können. — Abg. Dr. Liebknecht darf nicht bevorzugt werden. — Generalleutnant Wan=
Der Kaiſer.
(Soz.): Das Verbot der Ueberlaſſung von Turnhallen an del: Die Verwaltung verfolgt mit Eifer alle Verſuche,
* Hamburg, 23. Juni. Der Kaiſer iſt nach
unſere Vereine iſt auf den Kultusminiſter zurückzuführen, die mit Lenkballons vorgenommen werden. Das ſtarre
der ſich in Gegenſatz zu reichsgerichtlichen Entſcheidungen Syſtem iſt zweifellos leiſtungsfähiger als die Prallſchiffe. 2¾ Uhr an den St. Pauli=Landungsbrücken
geſtellt hat. Die Lehrtätigkeit in Privatorganiſationen Wo ſie im Ernſtfall praktiſcher ſind, werden wir ſie auch eingetroffen, wo das Pfadfinderkorps Hanſa aufgeſtellt
wird abhängig gemacht von der Beibringung des Unter= verwenden. — Der Reſt der foridauernde; Austzaben war. Die Knaben, etwa 400, begrüßten den Kaifer mit
richtserlaubnisſcheins. Auf dieſe Weiſe will man unſere wird bewilligt. — Es folgen die einmaligen Ausgaben. lautem Hurrarufen. Nachdem der Kaiſer von dem Leiter
Organiſation unmöglich machen. Da möchte ich den Der Löhnungszuſchuß für die Unteroffiziere in Elſaß und des Pfadfinderkorps den Rapport entgegengenommen
Kriegsminiſter fragen, ob die Gouvernanten und Erzieher Lothringen ſoll geſtrichen werden. — Abg. v. Galkerhatte begab er ſich an Vord der „Hohenzollern”. Um 3
der Prinzen und auch die Führer des Jungdeutſchland= (natl.) befürwortet ſeinen Antrag auf Wiederherſtellung Uhr fuhr die „Hohenzollern” nach der Unterelbe, gefolgt
bundes eine derartige Erlaubnis beibringen müſſen. Be= dieſer Poſition. Für die Familien der Unteroffiziere iſt vom Depeſchenboot „Sleipner”
* Bruns büttelkoog, 23. Juni. Der Kaiſer
kommen wir keine Antwort ſo=wiſſen wir, daß auch der 1 es von großer Bedeutung, ob ſie den Zuſchuß bekommen
Kriegsminiſter auf die Geſetze pfeift. (Präſident Dr. oder nicht. — Abg. Böhle (Soz.): Wir halten den Zu=traf um 6 Uhr an Bord der „Hohenzollern” hier
Kaempf ruft den Redner wegen dieſer Aeußerung zur Ord= ſchuß nicht für nötig. — Kriegsminiſter v Heeringen: ein. Die „Hohenzollern” ging ſofort in die Schleuſe. Der
mung.) Es iſt der bornierte militäriſche Geiſt der die Ich bitte Sie, dem Antrag der Nationalliberalen zuzu= Kaiſer begab ſich um halb 7 Uhr an Land zur Beſichtig=
Weiteraufführung des Hauptmannſchen Feſtſpiels in ſtimmen. Die Lage der Unteroffiziere iſt derartig, daß ung der neuen Schleuſenanlage.
Breslau verhindert hat. (Präſident Dr. Kaempf euft bereits Wohltätigkeitskonzerte für ſie veranſtaltet werden
* Brunsbüttelkoog, 23. Juni. Die „
Hohen=
den Redner mehrfach zur Sache.) Liebknecht fortfahrend: mußten. Elſaß=Lothringen kann das Kontingent nicht zollern” mit dem Kaiſer an Bord machte um 6 Uhr in der
ſtellen, ſchon aus dieſem Grunde wären die Zulagen ge= Schleuſe feſt. Der Kaiſer unternahm alsbald einen Spa=
Gegen dieſen Geiſt wollen wir unſere Jugend ſchützen.
Nach weiteren kurzen Ausführungen des Abg. Sachſe rechtfertigt. Der Antrag wird abgelehnt. Der Reſt ziergang. Für die Abendtafel waren an Bord geladen:
(Soz.) ſchließt die Debatte. Die namentliche Abſtimmung des Geſetzes wird ohne Debatte erledigt und ſodann wird Admiral v. Heeringen, Konteradmiral Bredow,
Kanal=
findet in ſpäterer Stunde gemeinſam mit den übrigen Ab=vertagt.
präſident Kautz. Vor Brunsbüttel paſſierte die „Hohen=
Nächſte Sitzung Mittwoch 1 Uhr 3. Leſung des zollern” die Flottille des Kaiſerlichen
Motorjacht=
ſtimmungen ſtatt. Damit iſt die zweite Leſung der
Staatsangehörigkeitsgeſetzes, kleinere Vorlagen, Diäten=klubs.
Wehrvorlagen beendigt.
geſetz für Schöffen und Geſchworene, Wahlprüfungen.
* Brunsbüttelkoog, 24. Juni. Der Kaiſer
Es folgt die Beratung des notwendigen
Schluß nach 8 Uhr.
begab ſich heute vormittag an Bord ſeiner Segeljacht
Ergänzungsetats.
Meteor” mit ihm die Herren des Gefolges und der
Admiral v. Heeringen. Der „Meteor” wurde alsbald auf
Abg. Erzberger (Ztr.) begründet einen Antrag auf
* Berlin, 24. Juni. Die Budgetkommiſſion des Strom geſchleppt. Der „Sleipner” und ein Torpedoboot
andere Etatiſierung zu dem Zwecke, Etatsüberſchreitungen Reichstags begann heute die zweite Leſung der folgten. Um 10 Uhr begann die internationale
möglichſt zu vermeiden. — Bei dem Kapitel Penſionen, Geſetzentwürfe betreffend Deckung der fort=
Segelwettfahrt des Norddeutſchen Regattavereins
Offiziere, techniſche Beamte befürwortet Abg. Büchnerdauernden Ausgaben für die Heeresver= auf der Unterelbe bei regneriſchem Wetter und weſtlicher
(Soz.) eine Reſolution auf Beſſerſtellung der Militär=ſtärkung. Zunächſt wurden aus dem Geſetzentwurf, Briſe Eine Anzahl Begleitdampfer und Boote des
Kai=
arbeiter in ſozialpolitiſcher Hinſicht ſei noch viel zu tun, betreffend Aenderung im Finanzweſen, die §§ 4.—6, die ferlichen Motorjachtklubs, ſowie andere Fahrzeuge folg=
Das Ueberſtundenweſen muß verſchwinden. Auch die die Schafung einer Gold= und Silberreſerve zur Ver=ten. Zur Regattg ſtarteten 17 Boote in vier Gruppen;
Frauenarbeit muß aus den Staatsbetrieben verſchwinden. ſtärkung des Reichskriegsſchatzes bezwecken, unverändert in Klaſſe A 1 „Meteor” „Hamburg 2” und „Germania”.
Der Titel wird angenommen. Die Kapitel Militär=Inten= angenommen. Dann wendete ſich die Kommiſſion dem Die Bahnlänge betrug 30 bezw. 20 Seemeilen
elbabwärts=
danturen, Militär=Seelſorge, MilitärqJuſtizverwaltung Beſitzſteuergeſetz (Reichsvermögenszuwachsſteuer) zu und und ebenſo zurück.
uſw. werden ohne Debate bewillgt.
nahm, wie in erſter Leſung, die §§ 1—11 (Begriff des
Sodann werden die namentlichen Abſtim= Vermögens) unverändert an. Bei den Vorſchriften über
mungen zur zweiten Leſung der Heeresvorlage und der die ſubjektive Steuerpflicht und Steuerbefreiung wurde
Die Englandreiſe Poincarés.
dazu vorliegenden Anſträge volgenommen. Unter Ab= in § 13 die untere Zuwachsgrenze bis zu der die Abgabe
* Paris, 23. Juni. Der Präſident Poincaré
lehnung aller übrigen Anträge werden die Reſolution der nicht erhoben wird, auf 10000 Mark belaſſen. In § 14,
Fortſchrittler auf Schaffung einheitlicher Vorſchriften für Abſatz 1 wurde die Erhöhung der unteren Vermögens= reiſte heute vormittag mit dem Miniſter des Aeußern
den Turnunterricht und die Reſolutionen der Budgetkom= grenze, die für die Zuwachsbeſteuerung in Betracht kommt, Pichon nach England Der Miniſter des Innern
miſſion angenommen.
von 6000 Mark auf 20 000 Mark belaſſen. Die in erſter Klotz und der Marineminiſter Baudin begleiten ihn bis
Sodann wird die zweite Leſung des Ergänzungsetats Leſung neu aufgenommene Ermäßigung der Beſteuerung Cherbourg.
* Cherbourg, 24. Juni. Präſident Poincaré
fortgeſetzt. Beim Titel „Geldverpflegungen der Truppen” einer Erbſchaft minderjähriger Deſzendenten wurde
auf=
befürwortet Abg. Lieſching (Fortſchr. Vpt.) die recht erhalten. Die Konſervativen brachten dieſen Antrag begab ſich nach ſeiner Ankunft nach dem Rathaus, wo ihn
Kommiſſionsreſolution, den Sanitätsoffizieren einen Teil aus erſter Leſung, betreffend gänzliche Befreiung des Kin= der Maire willkommen hieß und hinzufügte, daß die
ihrer Studienzeit auf das penſionsfähige Dienſtalter an= deserbes, der aber abgelehnt wurde Zu § 17 beantragten Wünſche des ganzen Volkes den Präſidenten auf engliſchem
zurechnen. — Abg. Gerlach (Ztr.) bleibt auf der Tri= die Nationalliberalen und Fortſchrittler: Der nach dem Boden begleiteten. Der Präſident dankte und ſagte: Was
büne unverſtändlich. — Abg. Dr. Becker=Rheinheſſen Zuwachsſteuergeſetz vom 14. Februar 1911 dem Reich und Sie auf dieſe Art feiern, iſt die Freundſchaft zweier großer
(wildnatl.): Wir begrüßen die Kommiſſionsreſolution. den Bundesſtaaten zufallende Anteil der Zuwachsſtener Völker, die auf ihre Unabhängigkeit und Würde ſehr viel
Leider ſind in den letzten Jahren zu viel Sanitätsoffiziere wird, wenn ein Grundſtück nach dem 1. Juli 1913 in halten und von ſelbſt in gemeinſamer Weiſe zur Freiheit,
ſabgegangen, deshalb iſt mit beſonderer Genugtuung die fremdes Eigentum übergeht, nicht mehr erhoben. Den zur Arbeit und zum Fortſchritt vereint ſind. Indem ich
Vermehrung dieſer Stellen zu konſtatieren. Handelt esGemeinden (Gemeindeverbänden) iſt geſtattet, den auf ſie mich von Ihren beſtimmten Wünſchen begleitet weiß, halte
ſich doch um Geſundheit und Leben unſerer Soldaten und entfallenden Anteil ſolange weiter zu erheben, als nicht die ich mich für weniger unwert, die Denkart Frankreichs zu
damit um die Schlagfertigkeit unſerer Armee. — Abg. Regierung des zuſtändigen Bundesſtaates Widerſpruch er= übermitteln.
Quarck (natl.): Wir ſtimmen der Kommiſſionsreſo= hebt. Einer der Antragſteller glaubte, der Antrag weiſe
lution zu — Die Reſolution wird angenommen. — Beim den geeigneten Weg zur Aufhebung des Grundſtückswert= Ein Zwiſchenfall mit bedauerlichen Folgen.
Titel Mannſchaften” beantragt die Kommiſſion in einer zuwachsſteuergeſetzes. Staatsſekretär Kühn erwiderte, die
* Cherbourg, 23. Juni. Bei den Salven, die
Reſolution die Beſſerſtellung der Unteroffiziere durch Er= plötzliche Aufhebung würde das Vertrauen in die Beſtän= zu Ehren des Präſidenten Poincaré abgefeuert wurden,
höhung der Dienſtprämie und eine frühere Gewährung digkeit der Geſetzgebung erſchüttern. Da in den Gemein= ereignete ſich ein Unglücksfall, bei dem zwei Mann
einer kleineren Prämie ſowie Anſtellungsſcheines. Eine den die Steuer weiter beſtehen bleiben ſollte, ſo würden getötet und zwei verletzt wurden. Die Urſache des
Un=
ſozialdemokratiſche Reſolution beantragt, den Militär=alle die gerügten Mißſtände weiter beſtehen. Endlich ſei glücks iſt noch nicht bekanit. Er wird auf das verſpätete
muſikern vom 1. Oktober 1913 das Muſizieren zu unter= der entſtehende finanzielle Ausfall von jährlich mindeſtens Losgehen eines Verſagers zurückgeführt. — Trotz des
Un=
ſagen. — Abg. Zubeil (Soz.): Die Klagen der Zivil= 28 Millionen Mark ganz unerträglich. In der Abſtim= glücksfalles fand ein Nachtfeſt ſtatt. Sämtliche Schiffe
muſiker über die Konkurrenz der Militärmuſiker werden mung wurde der genannte Antrag der Fortſchrittlichen und der Kriegs= und Handelsflotte waren illuminiert und die
immer größee. Die Militärmuſiker, die des Königs Rock, Nationalliberalen, betreffend Beſeitigung des Grundſtücks= den Hafen beherrſchenden Höhen bengaliſch beleuchtet.
oder richtiger den Rock des Steuerzahlers tragen, keine zuwachsſteuer=Geſetzes, angenommen, ebenſo die von ihnen
* Cherbourg, 24. Juni. Der Unglücksfall, der
Steuern zahlen, freie Wohnung uſw. haben, machen den beankragte Reſolution, dem Reichstag einen Geſetzert= ſich bei der Ankunft des Präſidenten Poincare ereignete,
Zivilmuſikern eine unwürdige Konkurrenz. Nicht die wurf vorzulegen, welcher die Vorausſetzungen regelt. unter iſt ſchwer Beim Salutſchießen wurden in dem Innenfort
künſtleriſche Leiſtung, ſondern die Uniform und die Regi= welchen den Gemeinden und Gemeindeverbänden mit Ge=zwei Artilleriſten getötet, vier andere befinden
mentsnummer bilden die Hauptzugkraft bei den Konzer=nehmigung ihrer Landesregierung die Erhebung einer ſich in hoffnungsloſem Zuſtande weitere
ten der Militärkapellen.
Steuer auf den beim Grundſtücksverkehr ſich ergebenden pier Mann ſind weniger ſchwer verletzt worden.
Generalleutnant Wandel: Bei Annahme dieſer Wertzuwachs geſtattet ſein ſoll. Reichsſchatzſekretär Kühn Eine Leiche wurde entſetzlich zerſtückelt und ebenſo ein am
Reſolution würde ein tiefer Schnitt zwiſchen Volk und erklärte, der ſoeben gefaßte Beſchluß über die Beſeitigung Knie abgeriſſenes Bein wurden aus dem Fort heraus=
Militärmuſik gemacht werden. Die Leiſtungen unſerer des Wertzuwachsſteuer=Geſetzes von 1911 bedeute einen geſchleudert. Das Geſchütz iſt unverſehrt. Der Artillerie=
Kapellen werden gefördert durch ihr Auftreten in der dauernden Ausfall von weiteren 20 Millignen. für die Leutnant, welcher die Abteilung in dem Forts befehligt
Oeffentlichkeit und durch die Kritik. Mir liegen aus allen keine Deckung vorhanden ſei, und von 75 Millionen für hatte, räumte ein, daß die Kartuſchen, welche für die fol=
Teilen des Reiches Kundgebungen vor, in denen das wei= die Uebergangszeit bis 1917. Hierauf erledigte die Kom= genden Schüſſe bereit lagen, uwvorſichtiger Weiſe im
tere Auftreten der Militärkapellen verlangt wird.
miſſion die zurückgeſtellten Paragraphen des Geſetzent=Gegenſatz zu der Vorſchriſt hinter und in die Nähe der
Sächſiſcher Generalmajor Leuckart von Weisdorf: wurfs betreffend Aenderungen im Finanzweſen, nach den Stücke gelegt worden waren, welche feuerten. Die fehler=
Die ſchon zum zweiten Male hier vorgebrachte Behaup= Beſchlüſſen erſter Leſung. Danach bleibt die Erhöhung hafte Zündröhre des abgefeuerten Schuſſes wurde nach
tung, die Stadtkapelle von Bautzen ſei durch die Kon=der Matrikularbeiträge abgelehnt. Die Zuckerſteuer wird hinten geſchleudert, fiel auf die Reſervekartuſchen und
kurrenz der Militärmuſiker zur Auflöſung gezwungen unverkürzt aufrecht erhalten und die Beſteuerung der ſetzte ſie in Flammen, worauf mitten in der Gruppe der
worden, iſt nicht richtig. — Abg. Pfeiffer (Ztr.): Ich Schecks bleibt geſtrichen. In Weiterberatung des Beſitz=Artilleriſten eine entſotzliche Erploſion herbeigeführt
muß doch die Behauptung zurückweiſen, die Beſchwerden ſteuergeſetzes wurde die Staffelung der Steuer nach § 24 wurde. Der bedauerliche Unglücksfall iſt demnach einzig
ſeien übertrieben und unrichtig. Mit dem Syſtem, wie es nach den Beſchlüſſen erſter Leſung aufrechterhalten, ebenſo und allein auf eine Unvorſichtigkeit zurückzuführen.
jetzt beſteht muß unbedingt gebrochen werden. General=§ 25a (Kinderprivileg). Die Vorſchriften über Rechts= Das Material kann in keiner Weiſe verantwortlich gemacht
leutnant Wandel: Alle Beſchweren werden gewiſſenhaft mittel (§§ 60 bis 62) bleiben unverändert nach den
Be=
werden. Der Leutnant der leichte Brandwunden
er=
geprüft und wo ſich die Begründetheit der Beſchwerde er=ſchlüſſen erſter Leſung. Bei den Vorſchriften über die
litt, wurde in Haft genommen. Eine ſtrenge
Unter=
weiſt, wird unverzüglich eingeſchritten. Wo ſich natürlich Fälligkeit der Steuer wurde auf Antrag des
Berichterſtat=
die Unrichtigkeit der Beſchwerde herausſtellt, kann ſelbſt= ters ein neuer § 65a eingeſchaltet. Danach wird, wenn ſuchung iſt eingeleitet worden.
verſtändlich nicht Abhilfe geſchaffen werden. — Sächſiſcher die Veranlagung zu Unrecht unterblieben iſt, dadurch die
Generalmajor Leuckart von Weisdorf: Daß die Pflicht zur Zahlung der Beſitzſteuer nicht berührt. Der
* Spithead, 24. Juni. Eine Salve von 21 Ka=
Stadtkapelle aufgelöſt wurde, hat ſeinen Grund darin, daß unter die Schlußvorſchriften in erſter Leſung neu aufge= nonenſchüſſen kündigte um 12 Uhr 10 Minuten die
An=
die Stadt die Anforderungen der Kapelle nicht erfüllen nommene § 77a, wonach die Bundesſtaaten für die erſte kunft des Präſidenten Poinearé an. An Bord
konnte.—— Abg. Zubeil (Soz.): Die Auflöſung iſt er=Veranlagung und Erhebung 10 Prozent, ſpäter 5 Prozent des Courbet” wurde Poincaré vom Prinzen von Wales
folgt durch die Konkurrenz der Militärkapellen. — Abg. des Betrags als Vergütung erhalten, bleibt unverändert. in Marineuniform empfangen.
Albrecht (Soz.): Das jetzige gemiſchte Syſtem in den Die Vertreter Bayerns. Württembergs und der Reichs=
* London, 24. Juni Präſident Poincaré iſt
Militär=Bekleidungsanſtalten iſt unhaltbar Es ſollten lande hatten erklärt, daß dieſe 5 Prozent nicht genügten. heute nachmittag 3 Uhr 30 Minuten in London
ein=
nur Zivilhandwerker eingeſtellt werden. Dieſes Syſtem Damit iſt die zweite Leſung des Beſitzſteuergeſetzes (
Reichs=
getroffen. Zur Begrüßung auf dem Bahnhofe hatten
hat nur zur Folge daß auch militäruntaugliche zum vermögenszuwachsſteuer) beendet. Die Kommiſſion machte ſich eingefunden: der König, der Herzog und Prinz Arthur
Militärdienſt herangezogen werden. Auch die Zwiſchen= eine Frühſtückspauſe.
von Connaught, Premierminiſter Asquith, Sir Edward
meiſter müſſen beſeitigt werden die ohne Arbeit den Ver=
Nach der Pauſe nahm die Budgetkommiſſion Grey und die anderen Miniſter.
dienſt in die eigenen Taſchen ſtecken Generalleutnant den Geſetzentwurf. betr. Aenderung des
Reichsſtempel=
von Staabs: Die neuen Oekonomie=Handwerker wer= geſetzes, nach den Beſchlüſſen der erſten Leſung an mit der
den nur für die neuen Truppen notwendig, von denen ſie Aenderung, daß der in der erſten Leſung geſtrichene
Nummer 146.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Inni 1913.
Seite 6.
iere nen eitenene er dr Zeter edn we it at emehtete e eite ir it,
Autaſtrt.
eine Nichtbeachtung dieſer Stimmung nach ſich ziehen ken ſollen, aber nicht erfüllte, 2. einen Gebietsteil als
könnte, und reichte ſeine Demiſſion ein, der ſich Juſtiz=Entſchädigung für alle Opfer, die Serbien für Bulgarien
Paris-Petersburg-Paris.
* Petersburg, 23. Juni. Der Flieger Brinde=miniſter Politſchevitſch und Volkswirtſchaftsminiſter übernahm, ohne durch einen Vertrag dazu verpflichtet zu
jonc iſt heute abend 7.40 Uhr von dem Kommandanten= Koſtu Stojanovitſch anſchloſſen. Der auf dieſe Weiſe ſein. 3. einen Gebietsteil als Entſchädigung für das
Ge=
platz aufgeſtiegen. Er überflog die Mündung der Newa herbeigeführte prinzipielle Gegenſatz innerhalb des Ka=biet, welches Bulgarien im Oſten mehr erhält. 4. einen
in Höhe von 1000 Metern und folgte dann der Baltiſchen binetts veranlaßte den Miniſterpräſidenten Paſitſch, dem Gebietsteil als Entſchädigung für das ihm vertragsmäßig
König die Demiſſion der geſamten Regierung zu unter= unſtreitig zuſtehende Gebiet im Weſten und das Küſten=
Eiſenbahn in der Richtung auf Reval.
breiten. Der König berief geſtern nachmittag den Präſi= gebiet am Adriatiſchen Meere, das Serbien verlor.
* Petersburg, 23. Juni. Brindejonc landete denten der Skupſchtina, Nikolitſch, ſowie den jungradi=
Durch die Militärkonvention hatten Serbien und
Bul=
heute abend 8 Uhr 15 Minuten auf dem Flugplatze von kalen Parteiführer Ljuba Davidovitſch. Nikolitſch habe garien ſich verpflichtet, ſoweit nicht ſpezielle Abmachungen
Gatſchina, wo ihm zu Ehren die Militärflieger ein Bankett beantragt, daß angeſichts der ernſten Lage
diebeſtehen würden, ein jedes für den Kriegsſchauplatz am
gaben. Brindeſonc wird nachts nach Reval fliegen. Skupſchtina, die gegenwärtig vertagt iſt, konſultiert wer= Wardar 100 000 Mann zu ſtellen. Eine. Aenderung dieſer
Er beabſichtigt, am 25. Juni über das Baltiſche Meer den ſolle. Davidovitſch habe der Anſicht Ausdruck ge= Abmachung wäre nur gültig, wenn ſie durch eine
beſon=
nach Stockholm zu fliegen.
geben, daß das neue Kabinett aus der altradikalen Par= dere Konvention getroffen worden wäre, die auf dieſelbe
tei gebildet werden müſſe, da ſämtliche oppoſitionellen Weiſe und in derſelben Form wie die Militärkonvention
Parteien die Regierung bei der Vertretung der vitalen abgefaßt worden wäre. Dies iſt nicht der Fall. Folglich
* London, 24. Juni. Der Flieger Fair=Intereſſen des Staates werktätig unterſtützen würden.können Verabredungen zwiſchen dem ſerbiſchen und dem
bairns, welcher bei Shoeburyneß über das Meer flog,
bulgariſchen Generalſtab die Verpflichtungen, wie ſie aus
Griechenlands Friedenstätigkeit.
ſtürzte ab, und verſchwand mit dem Apparat in den
dem Bündnisvertrag fließen, weder ändern noch neue
Fluten,
* Athen, 23. Juni. Der Miniſter des Aeu= Verpflichtungen über den Vertrag hinaus ſchaffen.
ßern führt in einer längeren Erklärung alles an, was Schließlich gelang es dem bulgariſchen Generalſtab, ſich
Griechenland bisher zur Aufrechterhaltung des Friedens durch eine am Vorabend des Krieges geſchloſſene Ueber=
Sport, Spiel und Turnen.
gelan habe. Auf die Einkadung zu einer freundſchaft= einkunft von der Verpflichtung zur Teilnahme an den
— Darmſtädter Turnerſchaft. Man ſchreibt uns: Letz=lichen Löſung und Teilung der eroberten Gebiete habe Operationen am Wardar zu befreien; aber auch in dieſer
ten Samstag fanden die Ausſcheidungskämpfe der GaueBulgarien leider nur mit Ausflüchten geantwortet, um Uebereinkunſt hat der ſerbiſche Generalſtab keine Ver=
Wiesbaden, Rheinheſſen, Nahegau und Main=Rheingau Zeit zu gewinnen, Truppen nach dem von den Griechen pflichtung hinſichtlich der Operationen an der Maritza
für die Zwölf= und Sechskämpfe zum Leipziger Turnfeſt beſetzten Gebieten zu ſchicken. Die Erklärung erinnert an übernommen. Nach dieſer Uebereinkunft ſollte die ganze
auf dem Turnplatz des Turnvereins Mainz ſtatt. Von die blutigen Zuſammenſtöße mit den Bulgaren und an ſerbiſche Armee in Mazedonien operieren, dagegen war
der Darmſtädter Turnerſchaft beteiligten ſich 5 am Zwölf= die Beſchießung der griechiſchen Kriegsſchiffe „Aworoff” nach der Militärkonvention und den Verabredungen der
und 2 Turner am Sechskampf, die alle die Probe beſtan=und ,Spetzal”. Trotz der Erregung der öfentlichen Mein=Generalſtäbe Bulgarien verpflichtet, das
Vor=
den, darunter Hermany mit der höchſten Punktzahl von ung habe die Regierung nicht mit ähnlichen Maßnah= gehen Serbiens am Wardarzuunterſtützen. Dieſe
135½g und im Sechskampf Schublegel mit der zweithöchſten men antworten wollen. Die Frage der Teilung könne Unterſtützung, welche durch die Militärkonvention auf
Punktzahl von 99½ Punkten. Sämtliche Darmſtädter nur von den vier verbündeten Staaten zuſammen ge= 100000 Mann feſtgeſetzt, dann durch eine Uebereinkunft
ſind auf Grund ihrer Leiſtungen zu den Hauptkämpfen zu=regelt werden, wie dies auch bei den Friedensprälimina= der Generalſtäbe auf drei Diviſionen und ſpäter durch
gelaſſen und berechtigen zu guten Erfolgen. Am rien der Fall geweſen ſei, wo immer die Rede davon ge= eine ergänzende Uebereinkunft auf eine Diviſion herab=
Mittwoch den 2. Juli abends halb 9 Uhr, findet weſen ſei, daß die ottomaniſchen Gebiete den Verbün= geſetzt war, beſchränkte ſich zu Anfang des Krieges auf
im großen Turnſaal der Turngemeinde, Woogsplatz, ein deten zuſammen übergeben werden ſollen. Uebrigens eine Brigade und dies, ohne daß darüber ein Einver=
Probeturnen der Wettkämpfer für das Gau= und könne man durch Sonderverhandlungen die Teilungs= ſtändnis herbeigeführt worden wäre. All dies hat Ser=
Deutſche Turnfeſt ſtatt. Es werden die allgemeinen Frei= frage entſcheiden, wo es Gebiete gäbe, die von mehr als bien zu Opfern gezwungen, die es allein tragen mußte.
übungen, die Hantelübungen für die Altersriegen, die all= zwei Ländern in Anſpruch genommen würden, und wie! Indem die Militärkonvention 300 000 Mann als
Mini=
gemeinen Uebungen für Turnerinnen, ferner zehn Muſter= könne man verkennen, daß nur ein gemeinſames Einver=mum für die Operationen am Wardar
feſt=
riegen für Zöglinge, Turner, Männer und Frauen, ge=ſtändnis das künftige Gleichgewicht zwiſchen den vier ſetzte, bezeichnete ſie dieſen Kriegsſchauplatz als den
Haupt=
turnt. Von hohem Intereſſe zu ſehen ſind die Wettübun= Staaten ſchaffen könne. Die Erklärung verweiſt auf die kriegsſchauplatz vom politiſchen, wie vom ſtrategiſchen
gen der Zwölfkämpfer für das Deutſche Turnfeſt, die in für das helleniſche Volkstum ſo empfindlichen Opfer, Geſichtspunkte aus; aber im letzten Moment erklärte der
ihrer Schwierigkeit die höchſte Kunſt des Turnens dar= denen Griechenland in Thrazien zugeſtimmt habe, ob= bulgariſche Generalſtab, daß er das Operationsfeld an der
ſtellen. Zu dieſem Probeturnen ſind alle Mitglieder der wohl es der Allianz zu Lande und zu Waſſer ſo unge= Marita als Hauptkriegsſchauplatz anſähe und daß Bul=
Darmſtädter Turnerſchaft, ſowie Turnfreunde herzlichſt heure Dienſte geleiſtet habe Ungeachtet der Behand= garien die drei verſprochenen Diviſionen nicht an den
eingeladen und haben unentgeltlich Zutritt.
lung, die den Griechen in den von Bulgarien beſetzten Wardar entſenden könnte. In dieſem Augenblick war
Gebieten widerfahren ſei, und ungeachtet der Unerfüll= Serbien gezwungen, Bulgarien nachzugeben. Es war
barkeit der bulgariſchen Forderungen werde Griechen= keine Zeit, zu überlegen oder die Frage aufzuwerfen, ob
land ſeiner Politik bis ans Ende treu bleiben. Die Er=Serbien verpflichtet ſei, die ganze Aufgabe am Wardar
Landwirtſchaftliches.
klärung ſchließt: um ein deutliches Unterpfand ſeiner allein zu übernehmen. Der bulgariſchen Hilfe beraubt,
* Groß=Gerau, 24. Juni. Der Auftrieb am letz= friedlichen Wünſche zu geben, iſt Griechenland bereit, alle war Serbien gezwungen, eine viel größere Armee zu
ten Ferkelmarkt betrug 629 Tiere. Zu Anfang des Fragen, die es angehen, einem allgemeinen Schieds=mobiliſieren, als im Artikel der Militärkonvention vor=
Marktes ſetzte ein lebhafter Geſchäftsgang ein, der jedoch gericht zu unterbreiten. Alles, was es verlangt, iſt, daß geſehen war. Ein vollſtändiger Erfolg würde nicht
mög=
am Schluſſe etwas abflaute was ſich dann auch in dem dieſes Schiedsgericht allgemein iſt und gleichzeitig von lich geweſen ſein, wenn Serbien nicht außer ſeinen eigenen
Rückgange der Preiſe bemerkbar machte. Für Ferkel wur= denſelben Schiedsrichtern ausgeübt wird. Dieſe Löſung Verpflichtungen diejenigen der Bulgaren auf ſich
genom=
den 15 bis 27 Mark. für Springer 29 bis 38 Mark und entſpricht einzig und allein der Lage, da die Gebiete men hätte. Außer dieſen Opfern erwies Serbien
wäh=
für Einleger 40 bis 50 Mark pro Stück bezahlt. Am Mon= en bloe gefordert und abgetreten worden ſind, und da die rend des ganzen Krieges den Bulgaren noch wichtigere
tag, den 30. d. M., wird der nächſte Ferkelmarkt abge=Teilung nur in gegenſeitigem Einvernehmen geſchehen unmittelbare Dienſte auf dem Kriegsſchauplatz an der
halten.
kann. Man kann das Schiedsgericht oder die Vermit= Maritza. Zuerſt ſogleich nach der Schlacht bei
Kuwa=
telung nicht in Teile zerreißen. Die Löſung drängt ſich nowo, alſo ſchon zu Beginn des Krieges, übernahm
Ser=
vom heutigen Standpunkt aus auf, und es genügt ein bien es, zwei Dibiſionen nach Adrianopel zu ſenden;
Vermiſchtes.
wenig guter Wille auf der Seite Bulgariens, um eine dann, nach Ablauf des Waffenſtillſtandes, ſandte Serbien
— Die Gasabgabe Berlins. Man ſchreibt freundſchaftliche, raſche und endgültige Regelung herbei= auch Belagerungsartillerie an die Maritza, Serbien hatte
uns: In der Fachpreſſe fand ſich kürzlich in einem Ar= zuführen.
keine Verpflichtung zu dieſer Hilfeleiſtung, ſondern ging
Bulanrien und Serbien.
tikel, der auch vielfach in die Tagespreſſe überging, die
auf die einfache Bitte der bulgariſchen Regierung darauf
Angabe, daß der Rückgang des Gasverbrauches in Berlin
* Sofia 23. Juni. Der „Mir” ſagt zur Demiſ=ein. Für dieſe Opfer iſt man Serbien eine Entſchädigung
nicht mehr abzuleugnen ſei. Demgegenüber iſt feſtzu= ſion des ſerbiſchen Miniſterpräſidenten, das ziele anſchei= ſchuldig. Serbien hätte ſie ſchon in dem Moment fordern
ſtellen, daß ſich die Zunahme desſelben in durchaus regel= nend auf eine Verſchleppung der Entſcheidung ab Dies können, in welchem es die Opfer brachte, unterließ es aber
mäßiger Weiſe vollzieht. Er betrug bei den ſtädtiſchen wäre jedoch angeſichts der höchſt geſpannten Lage un= aus Zartgefühl, eine Kompenſation zu verlangen. Der
Werken in Berlin im Kalenderjahre 1912 rund 5.5
Pro=
zent gegenüber dem Vorjahre, in den erſten vier Monaten möglich. Serbien müſſe ſogleich zwiſchen der Anerkenn= zweite Teil des Krieges nach ſeiner Unterbrechung durch
des Jahres 1913 rund 7.5 Prozent gegenüber der gleichen ung des Vertrages oder dem Krieg wählen, denn heute den Waffenſtillſtand und durch die Londoner
Verhandlun=
gen machte die Anſprucherhebung auf Entſchädigungen
Zeit des Vorjahres Der Zuwachs an Gasabnehmern ſeien nicht mehr Tage, ſondern Stunden koſtbar.
nach dem Bündnisvertrage nicht geboten. Aber der Friede
iſt größer als je. Wenn von intereſſierter Seite ausge=
* Belgrad, 24. Juni. Die offiziöſe Samouprava wurde nicht abgeſchloſſen, weil Bulgarien Thrazien mit
führt wird, daß im Jahre 1912 325 Gaskonſumenten zun kommt auf die Streitfrage zurück, ob die Vereinba=Adrianopel verlangte. An dieſen Eroberungen hatte Ser=
Elektrizität übergegangen ſeien, ſo hat dies gegenüber rung zwiſchen dem ſerbiſchen und bulgariſchen hien kein Intereſſe; aber trotzdem hat es die Opfer
ge=
den in dieſem Jahre neu hinzugekommenen Generalſtab Bulgarien von der vertraglichen Verpflich= bracht. Es hat ein Anrecht darauf, Entſchädigung für die
60 700 Gasabnehmern keine große Bedeutung, be= tung, hunderttauſend Kombattanten auf den
Kriegsſchau=
ſonders wenn man berückſichtigt, daß die Berliner Elek= platz von Wardar zu entſenden, entbinden konnte, und ſtellt Opfer des zweiten Teiles dieſes Krieges zu verlangens
trizitätswerke im Dezember 1912 im ganzen nur 40 914 feſt: Es fanden drei Beſprechungen zwiſchen beiden Ge= gleichzeitig auch für den Gebietszuwachs, der Bulgarien
Abnehmer hatten. Es ſind ſomit im vorigen Jahre weit neralſtäben nach dem Abſchluſſe des Vertrages ſtatt. Die zuteil wurde. Serbien muß aber auch dafür entſchädigt
mehr Gasabnehmer hinzugetreten, als es überhaupt erſte hat keine Aenderung der Verpflichtungen erwähnt, werden, daß es nicht nur im Intereſſe der Balkanvölker,
ſondern auch im Intereſſe des europäiſchen Friedens
Stromabnehmer der Elektrizitätswerke in Berlin gibt.
in der zweiten verlangten die Bulgaren die Herabſetzung
Die Geſamtgasabgabe der Berliner ſtädtiſchen Werke der an den Wardar zu ſchickenden Truppenzahl: die Serben große Opfer gebracht hat. Den Verzicht auf das Gebiet
ſtieg von 268 Millionen Kubikmeter in 1908 auf 231 Mil= verweigerten die Zuſtimmung bei der dritten Begegnung, nördlich von Schar Dagh und das Adriatiſche
Küſten=
lionen Kubikmeter in 1912, alſo durchſchnittlich um 13 Mil= Nachdem die Mobilmachung ſtattgefunden hatte erklärten gebiet, deſſen Beſitz eine Lebensfrage und ein Hauptgrund
lionen Kubikmeter im Jahre. Der Gasverbrauch auf die Bulgaren kategoriſch, es ſei ihnen unmöglich, hundert= zur Teilnahme Serhiens am Kriege war, machte Serbien
den Kopf der Bevölkerung beträgt zurzeit 168 Kubikmeter tauſend Kombattanten nach Mazedonien zu ſchicken. Ser= unter der Vorausſetzung des unabhängigen
Albaniens=
jährlich (die Stadt Darmſtadt hatte in 1911 nur 98 Kubik= bien ſah ſich vor die Wahl geſtellt. entweder vom Bündnis und zur Sicherung des europäiſchen Friedens. Dieſe
Um=
meter pro Kopf). Veranlaßt iſt dieſe ausgedehnte Ver=zurückzutreten oder die ganze Aufgabe und das ganze Ri= ſtände allein würden Serbien ein Recht auf Entſchädigung
wendung des Gaſes wohl vor allem durch den ſehr nie= ſiko jenes Kriegsſchauplatzes auf ſich zu nehmen. Serbien geben, die es verlangt.
drigen Gaspreis von nur 13 Pfg. pro Kubilmeter für mobilifierte ſtatt 50 000 60 000 Mann. Es beſtreite nicht
alle Verbrauchszwecke, der neuerdings durch Gewährung die verbindliche Kraſt des Vertrages, wie Bulgarien be=
Die albaniſchen Häuptlinge.
von Rabatten auch auf die kleinſten Mengen noch weiter hauptet, wenn es auch die Reviſion des Vertrages ver=
* Wien, 24. Juni. Die in Valona weilenden
ermäßigt wurde. Der Preis ſtellt ſich hierdurch auf 12.35 langte.
Häuptlinge des albaniſchen Diſtrikts von
bis 10,4 Pfg. pro Kubikmeter je nach der Verbrauchs=
Die ſerbiſche Note.
Koſſowo haben an Kaiſer Wilhelm, ſowie an die
Sou=
menge. Auf den Gasverbrauch zur. Flur= und Treppen=
* Belgrad, 24. Juni. Die Note welche die veräne von Italien und England und an den Präſidenten
beleuchtung, ſowie für Motorenbetrieb, zu Heizzwecken
und zur zentralen Warmwaſſerverſorgung werden ohne Regierung vor einigen Tagen über eine Reviſion des Poincaré gleichlautende Telegramme geſchickt, worin ſie
Rückſicht auf die Höhe des Verbrauches feſte Rabatte ge= Bündnisvertrages an die bulgariſche Regierung um Entſendung einer europäiſchen Kommiſſion
währt wodurch ſich erſterer auf 11,05 und letzterer auf richtete, hat im weſentlichen folgenden Inhalt: Die Er= erſuchen, die die ungerechtfertigten Annerionsanſprüche
104 Pfg. pro Kubikmeter ſtellt. Die Verbilligung erleich= gebniſſe der Kriegshandlung gegen die Türkei verlangen der Balkanverbündeten auf Koſſowo prüfen möge.
tert die im volkswirtſchaftlichen Intereſſe ſowie zur Min= eine baldige Reviſion des Bündnisvertrages, des
gehei=
derung der Rauch= und Rußplage in den Städten wün= men Zuſatzabkommens und der Militärkonvention. Ge=
Letzte Nachrichten.
ſchenswerte Ausbreitung des Gaſes. Werden doch durch wiſſe durch den Bündnisvertrag vorgeſchriebene Maß=
* Konſtantinopel 24. Juni Eine halbamtliche
direkte Verfeuerung der Kohle ungeheure Summen des nahmen waren im Laufe des Krieges ſolchen Veränderun= Mitteilung erklärt, das Kabinett welches entſchloſſen iſt.
Nationalvermögens (Ammoniak, Deer und dergl.) zer= gen unterworfen, daß ſie die Verbindlichkeit des Vertrags die innere und äußere Politik Mahmud Schefket Paſchas
ſtört, die bei der Gaserzeugung und Verwendung der ver= als Ganzes in Frage ſtellten und dadurch iſt die
verbind=
edelten Materialien: Gas und Koks, faſt reſtlos gewonnen liche Kraft anderer Vertragsbeſtimmungen auch verloren fortzuſetzen, werde ſich bemühen, die zwiſchen der Türkei
und den verſchiedenen Mächten ſchwebenden Fra=
und nutzbar gemacht werden.
gegangen. Der Vierbund hat, indem er beinahe das ganze gen möglichſt ſchnell und endgültig zum Beſten
türkiſche Gebiet in Europa eroberte, piel mehr erreicht, als aller Beteiligten zu regeln. Es zähle dabei
im Vertrage vorgeſehen war, daher muß die Teilung des auf die zugeſagte moraliſche und materielle Hilfe der
eroberten Gebietes eine gleichmäßige ſein. Bei dem Mächte. — Der Sultan beſtätiate zwölf über die Mör=
Die Balkankriſe.
neuen tatſächlichen Zuſtand hat Bulgarien das ganze Ge= der Mahmud Schefket Paſchas gefällte Todesurteile; auch
biet, das ihm nach dem Vertrage nicht beſtritten werden Damad Salih Paſcha wird hingerichtet werden. — Der
Rußlands Forderung.
kann, im Beſitz, während Serbien die ihm nach dem Ver= türkiſche Geſandte in Sofia und der bulgariſche Geſandte
* Belgrad 23. Juni. Nach übereinſtimmenden trage unbeſtreitbar zuſtehenden Gebiete und einen Teil in Konſtantinopel ſollen alsbald ernannt werden und ſich
Berichten der ſerbiſchen Preſſe überreichte der ruſſiſche weſtlich des Schar=Dagh mit Küſtenlandſchaft am Adria= unverzüglich auf ihre Poſten begeben.
Geſandte von Hartwig bereits am letzten Freitag der ſer= tiſchen Meer verlor. Weiter: Während die Großmächte
* Konſtantinopel, 24 Juni. Heute vormittag
biſchen Regierung die kategoriſche Forderung der ruſſi= geſtattet haben, daß Bulgarien im Oſten des
Kriegsſchau=
ſchen Regierung, dem vom Kaiſer Nikolaus angekündig= platzes Thrazien mit Adrianopel über das ihm vertrags= wurden zwölf wegen der Ermordung Mahmud
ten Schiedsſpruch ohne Vorbehalt und bedingungslos zu= mäßig unſtreitig zuſtehende Gebiet hinaus behält, haben Schefket Paſchas zum Tode Verurteilte durchden
zuſtimmen Im Laufe der Veratungen des Miniſter=ſie im Weſten Serbien den wichtigſten Teil ſeines ihm Strang hingerichtet.
rats am Samstag trat Miniſterpräſident Paſitſch für die nach dem Vertrage unſtreitbar zuſtehenden Gebietes fort=
* Konſtantinopel, 24. Juni. Außer den bereits
Annahme dieſer Forderung ein, weil die Ablehnung des genommen, indem ſie es Albanien einverleibten Diehingerichteten Angeklagten ſind noch elf wei=
Schiedsſpruches einen Krieg mit Bulgarien unvermeid=neue Baſis, auf der das Kondominium aufgeſtellt tere in contumaciam zum Tode verurteilt worden,
dar=
lich machen würde. Einige Miniſter wieſen indeſſen dar= werden müßte, muß durch ein Uebereinkommen aller Ver= unter Sabah Eddin, Scherif Paſcha, Reſchid Bey, Kemal
auf hin, daß die Annahme der Forderung mit der Auf=bündeten feſtgeſtellt werden. Dieſe neue Baſis müßte! Midhat, Oberſtleutnant Zeki, Partew Tewfik und der
Ex=
gabe des ſerbiſchen Standpunktes gleichbedeutend ſei. Serbien einen Gebietszuwachs über den Teil deputierte Ismael.
Kriegsminiſter General Bogdanowitſch verwies auf die des ſtrittigen Gebietes hinaus, der ihm nach
Stimmung in der Armee, welche unter keinen Umſtän= dem Vertrag ohnehin zuſteht zuſichern unter folgenden
den die blutig eroberten Gebiete preisgeben werde. Er Geſichtspunkten: 1. einen Gebietsteil als Entſchädigung
er=
der
der
6
in
or=
Nummer 146.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Jnni 1913.
Magenſtörungen, die Folge von
Lette Nackrichten.
zu viel Säure.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Frankfurt a. M., 24. Juni. Der bisher noch unbe=
Bei vielen ſogenannten Magenſtörungen, wie
Indi=
ſtrafte Kutſcher Peter Schmidt, der die Kellnerin geſtionen, ſaurem Aufſtoßen, akuten Schmerzen, handelt es
Jarna in Homburg v. d. H. erſchlagen hatte, wurde ſich meiſt weniger um ein ernſtes Leiden, als um einen
vom Schwurgericht zu 3 Jahren 6 Monaten Ge= Gärungsvorgang im Magen, der zur Bildung von Gaſen
fängnis verurteilt. Der Staatsanwalt hatte 4 Jahre u. Säure führt. Die Gaſe üben einen Druck auf die Magen=
Gefängnis beantragt.
wand aus, der jenes bedrückende Gefühl von Völle u. das
* Karlsruhe, 24. Juni. Aus Anlaß der geſtrigen Sodbrennen verurſacht, während die Säure die zarten
Ge=
außerordentlichen Hauptverſammlung des Ver= webe der Magenwand angreift. Dieſen Vorgang muß man
eins zur Wahrung der Rheinſchiffahrts=aber nicht etwa dem Magen ſelbſt, ſondern der gärenden
intereſſen fand heute vormittag die Feier der Er= Nahrung zuſchreiben. Dieſe Gärung u. die Bildung
über=
öffnung des Nordbeckens des ſtädtiſchen Rheinhafens ſtatt, ſchüſſiger Säure ſind unnatürlich: letztere kann darüber
das allerdings ſchon im vorigen Jahre in Betrieb genom= hinaus noch geſundheitlich gefährlich werden, wenn man ſie
men war. Auf drei mit Girlanden und Wimpeln reich= nicht beizeitenbehebt. Um der Gärung entgegenzuwirkenu. heute nachmittag 2¼ Uhr am Vorabend ihres
geſchmückten großen Raddampfern, die von der neuen die Magenſäure zu neutraliſieren, d. h. milde u. unſchädlich
Karlsruher Schiffahrtsgeſellſchaft, der Firma Matthias zu machen, genügt ein halber Teelöffel voll biſurierter Mag=
Stinnes=Mülheim=Ruhr und der Mannheimer
Lager=
neſia, wahrſcheinlich das beſte u. wirkſamſte Nahrungs=
Kor=
haus=Geſellſchaft in Mannheim zur Verfügung geſtellt rektivum, das man kennt. Man nimmt ſie in einem halben
waren, begab ſich eine große Anzahl von Mitgliedern
des Vereins und geladenen Gäſten nach dem Rhein durch Weinglas voll warmem oder auch kaltem Waſſer ſofort
den Stichkanal, dieſen abwärts bis Maxau und zurück in nach dem Eſſen, oder wenn man ſaures Aufſtoßen
be=
das Nordbecken. An der Feſtfahrt nahmen außer dem kommt. Dies beſeitigt die Gärung und neutraliſiert die
Großherzogspaar und dem Prinzenpaar Max von Ba= Säure in wenigen Minuten und befähigt den Magen,
den mit ſeinen Kindern das geſamte Miniſterium und eine ſeinen natürlichen Funktionen nunmehr unbehindert
nach=
große Anzahl Träger bekannter Namen der Induſtrie und zukommen. Biſurierte Magneſia kann man in jeder
Apo=
des Handels, der Schiffahrt uſw. teil. Nachmittags um theke oder Drogerie bekommen.
(VI, 13717,29
2 Uhr verſammelte die Handelskammer die Mitglieder
der Vereine und die ſonſtigen Feſtgäſte zu einem Mahle
in der kleinen Feſthalle.
a
* Truppenübungsplatz Ohrdruf, 24. Juni. Auf dem
Truppenübungsplatz explodierten in einer Baracken
mehrere von Soldaten in den Ofen geworfene
Infan=
ſteriepla tzpatronen. Der Ofen wurde demoliert.
Verlobten
Sechs Mann vom 1. Kurheſſiſchen Inf.=Regt. Nr. 11
ſind verletzt darunter dreiſchwer
die ihr künftiges Heim gediegen, ge-
* Osnabrück, 24. Juni. Amtlich wird gemeldet: Bei
dem Infanterieregiment Nr. 78 haben die
Erkrank=
schmackvoll und modern einrichten
ungenweiter um ſich gegriffen. Vom zweiten
wollen, wird eine Besichtigung meiner
Bataillon ſind 81 Soldaten erkrankt, vom erſten
Bataillon ſind jetzt 260 Soldaten krank Die
Ur=
feinbürgerlichen
ſache der Erkrankung iſt noch unbekannt.
* Paris, 24. Juni. Zum Schluß der heutigen
Vor=
mittagsſitzung der Kammer brachte Jaurés
Wohnungseinrichtungen 5
ſeinen Beſchlußantrag ein, daß der
Heeresaus=
ſchuß am Donnerstag einen Bericht über die richtige Ziffer
empfohlen. — Meine Möbel zeichnen
der Mannſchaftsvermehrung erſtatten möge, welche durch
sich aus durch künstlerische
Formen-
das Geſetz über die dreijährige Dienſtzeit erzielt werde.
schönheit, grundgediegene Qualität u.
Jaurés bemerkte in der Begründung ſeines
Beſchlußan=
infolge niedrigster Geschäftsspesen durch
trages, daß nach den Ziffern des Generalſtabs dieſe
Ver=
mehrung 143 000 Mann betrage, während ſie nach ſeiner
besondere Preiswürdigkeit.
Berechnung nur 7000 Mann betrage. Der
Regierungs=
kommiſſar General Legrand verſuchte, die Behauptung
OTTO KUNKEL
Waurés zu entkräften, gab jedoch dabei zu, daß der
Gene=
ralſtab einen Rechenfehler begangen habe. (Bewegung.)
Gr. Ochsengasse 21/23. — Tel. 287.
Der Obmann des Heeresausſchuſſes Le Herriſſe ſtimmte
ſo=
dann dem Jauresſchen Beſchlußantrage zu. Die Debatte
(10791a
über die Militärvorlage wird erſt morgen oder übermor= ass!
gen wieder aufgenommen werden. — In den
Wandel=
gängen der Kammer wurde der von Jaurés erzielte Er=
Aus dem Geſchäftsleben.
folg lebhaft beſprochen.
Man ſchreibt uns: Erſte Delikateſſen= undnach kurzem, ſchwerem Leiden im Alter von
— Kolmar (Poſen), 24. Juni. In Jankendorf Kolonialwaren=Ausſtellung Berlin 1913.
brannten in Abweſenheit des Eigentümers der Stall Auf dem Gebiete der Nahrungsmittel=Induſtrie nehmen
und die Scheune des Bauerngutsbeſitzers Richter nie= die Fortſchritte in der Herſtellung der Margarine
der. Der 13jährige Sohn Richters wurde während der einen breiten Raum ein. Was heute in der Vervoll=
Löſcharbeiten als Leiche im Brunnen gefunden. kommnung der Butter=Erſatzmittel geleiſtet wird, iſt ganz
erſtaunlich. Auf der Ausſtellung hat beſonders der Die Beerdigung findet Donnerstag, den 26. Juni,
Man nimmt an, daß der Knabe von dem Brandſtifter im
Sanella=Pavillon der Sana=Geſellſchaft
Brunnen ertränkt worden iſt.
m. b. H. in Cleve, ungeteilteſte Bewunderung gefunden.
HB Kopenhagen, 24. Juni. Am Samstag iſt es zu
einem Konflikt zwiſchen einem deutſchen Fiſcher Die Sana=Geſellſchaft ließ es nicht daran fehlen, den
und der däniſchen Polizei in der Horſebucht auf zahlloſen Beſuchern Koſtproben und Sanella=Gebäck zu
Fünen gekommen. Ein Polizeibeamter traf ein Motor= verabfolgen.
boot aus Apenrade, deſſen Inſaſſe auf däniſchem Gebiete
Man ſchreibt uns: 20 Rezepte zum Einmachen
fiſchte Der Fiſcher weigerte ſich, das Boot einbringen
zu laſſen, und fünf andere deutſche Boote eilten zu ſeiner erhält jede Hausfrau umſonſt in den Geſchäften, die Dr.
Hilfe herbei. Der Fiſcher bedrohte den Polizeibeamten Oetkers Fabrikate führen: wenn vergriffen ſchreibe man
mit einem Meſſer. Während des Kampfes fielen beide eine Poſtkarte an die Nährmittelfobrik Dr. A. Oetker lag, iſt ſchnell oſtwärts weiter gezogen; ſie bewirkt heute
ins Waſſer. Die fünf anderen Fiſcher retteten ihren Ka= in Bielefeld und erſuche um Zuſenduug. Das ein= wieder nach vorübergehender Aufheiterung und
Er=
meraden, ſchlugen den Polizeibeamten mit Bootshaken fachſte, billigſte und doch vorzügliche Verfahren, Einge= wärmung trübes und kühleres Wetter. Vielfach fallen
und eilten davon. Der Polizeibeamte rettete ſich ſchließ= machtes vor dem Verderben durch Schimmel und Gärung geringe Niederſchläge. Von Weſten her ſchiebt ſich
lich trotz ſeiner ſchweren Verletzungen in ſein eigenes zu ſchützen, iſt die Haltbarmachung mit Dr. Oetkers Ein=langſam ein Hochdruckgebiet vor, das jedoch nur vorüber=
Boot. Ueber den Fall wurde der Staatspolizei Bericht machehülfe (Salieil=Erſatz) und nach Dr. Oetkers Rezepten, gehend Beſſerung in Ausſicht zu ſtellen ſcheint, da neue
erſtattet.
welche in der eigenen Verſuchsküche ausprobiert ſind und Tiefs folgen.
EIB New=York, 24. Juni. Der Evening Standard ſich beſtens bewährt haben. Ein Päckchen von Dr.
bringt folgende Nachricht: Zwei Kinder im Alter von 10 Oetkers Einmachehülfe zu 10 Pfg. (3 Stück 25 Pfg.) iſt Zeitweiſe aufklärend, geringe Niederſchläge, ſchwül.
und 9 Jahren ſpielten in einem Kahn in der Nähe der ausreichend für 10 Pfd. Früchte, Gelee, Marmelade, Frucht=
Niagarafälle, als plötzlich der Kahn von der Strömung ſäfte, Gurken u. dergl. Nachahmungen weiſe man zurück.
erfaßt und den Fällen zugeführt wurde. Die an
beiden Ufern ſtehenden Zuſchauer, die nach hunderten
zählten, mußten zuſehen, wie der Kahn mit den Kindern
Dampfernachrichten.
in die Tiefe ſtürzte, ohne daß ſie Hilfe leiſten
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
konnten.
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Nordamerika: „La Plata‟ 20. Juni von Baltimore nach Verſammlung der Zivilmuſiker=Vereinigung um
Die abgelehnten Kavallerie=Regimenter.
Jackſonpille. — Weſtindien, Mexiko: „Corcovado”, von 8½ Uhr im Reſtaurant Neumann (am alten Bahnhof).
* Wie der Köln Ztg. aus Berlin gemeldet wird, ſind Mexiko und Havana kommend, 19. Juni 10 Uhr abends Konzerte: Ludwigshöhe um 4 und 8 Uhr. — Heſſiſcher
zwiſchen den Reichstagsparteien Verhandlungen im von Santander nach Plymouth und Hamburg. „Fürſt Hof um 8 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr.
Gange, um die geſtrichenen drei Kavallerie= Bismarck”, von Meriko kommend, 19. Juni nachm. von
Regimenter bei der dritten Leſung der Militärvor= Havana über Vigo, Coruna, Santander, Piymouth und
lage wieder in den Etat einzuſetzen. Die Hapre nach Hamburg. „Niederwald:, 20. Juni von
Gründe für die Notwendigkeit der Regierungsforderung St. Thomas über Hapre nach Hamburg. „Schwarz= Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 4 Uhr in der
haben wir am 9. Mai eingehend dargelegt, und wie wir wald” 20. Juni in Colon. „Steigerwald” 20. Juni in
feſtſtellen können, haben in den Beratungen der Budget= Progreſo. „Syria”, von Weſtindien kommend, 20. Juni
kommiſſion wie des Reichstages ſelbſt die Gegner der 10 Uhr abends in Hapre. „Ypiranga” nach Havana und Städtiſches Muſeum (Schloßgraben 9). Geöffnet
Vermehrung der Reiterei nicht die geringſte unſerer Be=Meriko, 20. Juni 12 Uhr mittags von Santander.
hauptungen widerlegen können. Was von ihnen vorge= Südamerika, Weſtküſte Amerikas: „Habsburg”, von
bracht wurde, war für jeden Sachverſtändigen nur eine Santos kommend, 20. Juni 2 Uhr nachm. von Bahia
Wiederholung von Schlagworten, die ſeit Jahrzehnten
bei ſolchen Gelegenheiten verwandt worden ſind. Sie be= über Teneriffa, Madeira, Liſſabon und Leixoes nach
Verſchiedene Fahrten:
Vergnügungs=
weiſen nur, daß man ſich nicht belehren laſſen will und Hamburg.—
daß parteipolitiſche doktrinäre Auffaſſungen den Ausſchlag dampfer „Meteor”, zweite Nordlandfahrt, 20. Juni 5 Uhr
geben und nicht die nüchterne Erwägung der Anforderun= 30 Min. morgens in Bergen. „Perſepolis” nach Perſien, Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
gen eines heutigen Krieges. Die Ablehnung erfolgte we=21. Juni 6 Uhr 30 Min. morgens Dover paſſiert.
Holland=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
fentlich dadurch, daß das Zentrum ſeinen Mitgliedern ihre
Abſtimmung freigegeben hatte und daß nun die Süddeut= Vertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr. 53. für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
ſchen in ihrer Verneinung beharrten. Der norddeutſche „Rotterdam” 14. Juni 10 Uhr 20 Min. von Boulogne aus der Geſchäftswelt: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Teil des Zentrums hat ſich der Erkenntnis der Notwen= abgegangen. „Nieuw. Amſterdam” 19. Juni 7 Uhr
digkeit dagegen nicht verſchloſſen, und man wird nun ab= 45 Min. vorm. Beachy Head paſſiert. „Noordam” an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
warten müſſen, ob es gelingt, in irgendeiner Form eine 17. Juni vorm. von New=York abgegangen. „Ryndam” Honorarforderungen ſind beizufügen, nachträgliche werden
Mehrheit im Reichstage für die Wiederherſtellung der 18. Juni vorm. in New=York eingetroffen. „Potsdam” nicht berückſichtigt Unverlangte Manuſkripte werden nicht
14. Juni vorm. in Rotterdam eingetroffen.
Regierungsvorlage zu finden
60
12
1
5
2
5
Seite 7.
Gee
Todes=Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Verwandten, Freunden und Bekannten
hiermit die traurige Nachricht, daß meine
innigſt=
geliebte Frau, unſere Tochter, Schweſter,
Schwägerin und Tante
(13723
Frau Maria Louise Lösch
geb. Scheid
Klavierlehrerin
37. Geburtstages nach langer Krankheit ſanft
verſchieden iſt.
Für die trauernden Hinterbliebenen:
Eduard Lösch, Darmſtraße 21.
Darmſtadt, Frankfurt, Baden=Baden, Karlsruhe,
Durmersheim, den 23. Juni 1913.
Die Beerdigung findet am Mittwoch, 25. Juni,
nachmittags 5 Uhr, vom Portale des
Fried=
hofes aus, ſtatt.
Todes=Anzeige.
Allen Freunden und Bekannten die
ſchmerz=
erfüllte Nachricht, daß heute morgen nach kurzem,
ſchwerem Krankenlager meine liebe, gute Frau,
unſere Schweſter, Schwägerin und Tante
Frau Anna Klinger
im 43. Lebensjahre ſanft dem Herrn entſchlief.
In tiefer Trauer:
Johannes Klinger.
Darmſtadt, den 24. Juni 1913.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 26. Juni,
nachm. 4 Uhr, vom Friedhofe aus, ſtatt. (*1393
Todes=Anzeige.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen
lieben Gatten, unſeren guten Vater, Großvater,
Schwiegervater, Schwager und Onkel
(13749
Herrn Adam Flachsland
Oktroiaufſeher i. P.
62 Jahren in ein beſſeres Jenſeits abzurufen.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Frau Anna Flachsland.
Darmſtadt, den 24. Juni 1913.
nachmittags 2 Uhr, vom Portale des ſtädtiſchen
Friedhofes aus, ſtatt.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Die Depreſſion, die geſtern noch weſtlich Englands
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 25. Juni:
(e
Vortrag von Profeſſor Schwarz um 8 Uhr in der
Eliſabethenkirche.
Ortsgewerbeverein: Beſichtigung der
Aſchaffen=
burger Weißpapierfabeik, des Pompejanums und des
Schloſſes Johannisberg (Abfahrt um 1 Uhr).
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 26. Juni.
„Ludwigshalle‟.
Sonn= und Feiertags, ſowie Mittwochs und
Frei=
tags von 11—1 und 3—5 Uhr, bei freiem Eintritt.
Dienstags, Donnerstags und Samstags von 10—1
Uhr (Eintritt 30 Pfg.).
e n ener 3. e. Mitſch. Zehbachunckeit.
Reich und Ausland: i. V.: Max Streeſe; für den übrigen
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
zurückgeſandt.
nach Fiisner Art
nach Münchner Art
Hell Export uaue
u feinste Tafelbiere
in Faschen und Syphons.
3826a
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Juni 1913.
Seite 8.
V222 Z.
Bürger-Keller
Um den Beweis unserer bedeutenden
täglich
Leistungsfähigkeit zu liefern,
V Konzert
haben wir nach unserem bekannten reellen Grundsatz: Pa. Qualität, rascher
Umsatz, kleiner Nutzen, eine
ab 1. Juni konzertiert
extra billige
Salon-Damen-Orchester
Rauscher
Stets freier Eintritt.
(12682a
Gehierzmner- voofe
PD
arrangiert.
Wohnungs-
Es kommen zum Verkauf ca. 60 Schlofzimmer in Eiche, Nussbaum, Birke,
Rüster, Mahagoni, Kirschbaum mit ovalen oder viereckigen Gläsern, Apotheker-
Einrichtung
eleg. hochmod. Ausführung, für
schränkchen und Umbauten usw.
nur 600 Mk. zu verkaufen. Das
Schlafzimmer beſteht aus 2 Betten
mit beſt. Inhalt, groß. 2tür. Spiegel=
Die Preise sind so weit herabgesetzt, dass es für
Braut-
ſchrank, Waſchkommode m. Marm.,
2. Nachtſchränken mit Marmor,
:: leute eine selten günstige Gelegenheit ist. ::
Handtuchhalter; Wohnzim., hübſch.
Vertiko mit Kriſtallſpieg. u. Intarſ.,
feiner Diwan (Moquettebezug),
Der Verkauf zu diesen Ausnahme-Preisen beginnt
Auszugtiſch, 4 beſſ. Stühle, ſowie
der modern. hübſch. Kücheneinricht.
mit 2 Schränken, alles mit Kunſt=
Donnerstag, den 26. Juni.
verglaſung, alles nur neu. (*1383
Unsere seitherigen Preise sind, wie bekannt, offen auf den anhängenden Etiketts
R. Bauer, Heidelbergerstr. 89, II.
Haltestelle der elektr. Bahn vorm Hause.
ausgezeichnet und sind die Ausnahme-Preise mit Rotstift ersichtlich vermerkt.
Verloren
auf dem Wege Kiesſtraße-
Hoch=
ſtraße-Martinſtraße
August Schwab jr.,
silberne Damenuhr
mit Kette. Abzugeben geg. hohe
Marienplatz 9
Rheinstrasse 41
Belohnung
(13752
5 große Schaufenster.
keine Schaufenster
Darmſtraße 1, 3. Stock.
Bitte genau die Nummer zu beachten.
(13769
Schwarz und weißgefleckter
Dachshund
abhanden gekommen. Wiederbr.
Belohn. Vor Ankauf w. gewarnt.
*1360) Prinz Chriſtianweg 4.
CasinO-Restaufant
Woog, am 24. Juni 1913.
(für Nichtmitglieder)
Waſſerhöhe am Pegel 3,85 m.
Luftwärme 150 C.
Ecke Rhein- und Neckarstrasse (Eingang Neckarstr.)
Waſſerwärme vorm. 7 Uhr 190 C.
Woog=Polizei=Wache.
Die erlesensten Naturweine
Die feinste Küche
der Grossh. Hess. Weinbau-Domäne u. Hess. Winzergenossenschaften
D6
Ragstisch
Münchener Augustinerbräu
Pfungstädter Bier
Fleisch u. veg. Kost von
60 Pf. b. M. 1.— im Abonn.
NB. Weinpreisliste gratis. Lieferung aller Weine Telephon 35s. H. Pfeil.
(9306a
frei Haus an Jedermann.
Abendtisch
Pleisch u. veget. Kost v.
ſauberer viereckiger Schließkorb
9 Stück mit
Tn
50 Pf. b. 70 Pf. im Abont.
(*135718ung Enten! Glucke nur
M. Lemier, Obergasse 15. 1 billig zu verkaufen
Landwehrſtr. 31, 3. St. 10 Mark. Kinderwagen, faſt wie
Zahle die höchſten Preiſe für
Ausschank des berühmten
neu. Heinrich Geyer,
Wein=
getragene Herren= u. Damenkl.,
:: Wormser Weinmostes:
Schuhe, Stiefel, Zahngebiſſe.
bergſtraße 36¾.
(B13775
Bernhardiner-Rüde
Kein Frinkzwang. (11
(*1198oim
Poſtkarte genügt.
M. Lemler, Obergaſſe 15. 1¼ Jahr, ſchön gezeichnet, preis=
— Damenzimmer.
Kaninchenzüchter!
wert zu verkaufen.
(*1370
Näheres in der Exp. ds. Bl.
Gold. Uhrkette
Reform-Restaurant
Brockmanns Zwergmarke
Futterkalk. (*1181omf
(Panzerkette)
Deutſche Schäferhündin,
4 Alexanderstrasse 4, 1. Stok.
gebraucht, zu kaufen geſucht. Off. 6 Monate alt, billig abzugeb. Vorrätig bei W. Nungesser,
unt. § 80 an die Exp. (*1366mfo *1346)
Kiesſtr. 2, 1. St. links.! Fernſpr. 864. Dieburgerſtr. 10.
Zubror, 3.
In Proz, 1Zf.
Sehie
Tivid
Kurſe vom 24. Juni 1913.
2¾1 Oeſt. Südb. (Lomb.) 51,00 3½ Frankf. Hypoth.=Bank
-
8 Schuchert, Nürnberg
3 Raab=Oedenburg
74,70
S. 19. . . . .
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
12 Siemens & Halske 209½
4 Kronprinz Rudolfbahn
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
InProz. Zf.
In Proz. 5 Beramann Electr. . . 122,00 4 Ruſſ. Südweſt. . . . . 83,40
87.
S. 52.
..
5 Argentinier . . . . . . 98,90 10Deutſch.Ueberſee Eleetr.
Staatspapiere.
80,80 0 Gummi Peter 64,00 4½ Moskau=Kaſan . . . 92,60 4 Hamb. Hypoth.=Bank
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 98,70
do.
3½
4
do.
bo.
0 Kunſtſeide Frankfurt 60,75 4 Wlabichawchas .. .. 84,80 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
3½ Deutſche Reichsanl. . 81,4014½ Chile Gold=Anleihe . 87,50 20 Adler:Fahrradwerke
74,605 Chineſ. Staatsanleihe.
do.
3½
4 Rjäſan Koslow . . .
do.
Preuß. Schatzanweiſg. 98,7014½
88,80
Kleyer . . . . . . 414,00 3 Portugieſ. Eiſenb. .. 71,70 4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
do.
9 Maſchinenf. Badenia 131,75
3½ do. Conſols . . . 84,40 4½ Japaner . . . . . . . 88,50
S. 12, 13, 16
do.
74,505 Innere Merikaner. . 78,50 0 Wittener Stahlröhren —
3 do.
do.
24 Livorneſer . .
. . 67,00 S. 14, 15, 17, 24/26
9 Steana Romana Petr. 148,50
4 Bad. Staatsanleihe . . 97,80
do.
3 Salonique=Monaſtir . 62,80
18—23. . . . . . . . .
do.
3½
90,60 4 Gold=Mexikanerv. 1904 79,00 15 Zellſtoff Waldhof . . 220,50 4 Bgadadbahn . . .. 79,40 3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
12,83 Bad. Zucker=Wag=
3
do.
80,00 5 Gold=Mexikaner . . . .
4½ Anatoliſche Eiſenb. 92,70
S. 1 u. 2, 6—8 . . .
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 98,903 Buenos Aires Provinz 65,10
häuſel. . . . . . . 205,00 4 Miſſouri=Paciſic. . .
S. 3—5 . . . . . . . .
0 Neue Boden=A. A.=Beſ. 74,00
3½
do.
82,90 Aktien inländiſcher
S. 9—11 . . . . . . .
0 Südd. Immobilien 53,00) 4 Northern=Paciſie . . . 93,80
3
do.
74,50 Transportanſtalten.
4 Southern=Pariſie . . .
4 Meininger Hyp.=Bank
Bergwerks=Aktien.
4 Hamburger Staatsanl. 97,60 10 Hamb.=Amerika=Paket=
80
5 St. Louis und San
do.
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 98,50
Franeisco. . . ..
4 Rhein. Hypothek.=Bank
fahrt . . . . . . . 137,90 10 Aumeß=Friede . . . . 167,00 5 Tehuantepee . . . . . . 81,50
4 do. do. (unk. 1918) 97,007 Nordd. Lloyd . . . . . 118,80 14 Bochumer Bergb. u.
(unk. 1917) .
3½
do.
6½ Südd. Eiſenb.=Beſ. . 125,80
3½ do. (unk. 1914) ..
Gußſt. . . . . .
72,10
Bank=Aktien.
do.
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf.
Aktien ausländiſcher
11 Deutſch=Luremburg.=
3 Sächſiſche Rente.
75,50
10 Bank für elektriſche
do.
3½
4 Württemberg unk. 1921 98,50 Transportanſtalten.
Bergb. . . . . . . 150,00
Untern. Bürich . . 187,75
Städte=
do. v. 1900 94,105 Anatol. Eiſenb. 60½
10 Gelſenkirchener . . . .
7½ Bergiſch=Märkiſche
Obligationen.
Einz. Mk. 403 . . 112,75 9 Harpener . . . 182,50
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 96,50
6 Baltimore und Ohio .
Darmſtadt . . . . .
Bahn . . . . . . . — 13½.
18 Phönix Bergb. und
1¾ Griechen v. 1887
9½ Berlin. Handelsgeſ. .
do.
Italiener Rente 100,006 Schantungbahn . . . . 122,00
Hüttenbetrieb. . 247,80 6½ Darmſtädter Bank . 114,00
Frankfurt. . . . . . .
3 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
4½ Oeſterr. Silberrent: 84,908 Luremb. Prince Henri
12½½ Deutſche Bank .241,20 3½
do.
4 do. Goldrente . . . 86,700 Oeſt. Südhahn (Lomb.) 25,75
Caro. . . . . . . . 74,50 6 Deutſche Vereinsbank . 114,90 4 Gießen . . . . . . . .
4 do. einheitl. Rente 81,606 Pennſylvania R. R. . 109,00 6 Laurahütte . . . . . . 158,50 6 Deutſche Effekt.= und
3½
do.
10 Kaliwerke Aſchersleben 140,10
3 Portug. unif. Serie I 62,60 gett: Induſtrie=
W.=Bank . . . . . 112,4014 Heidelberg . . . . . .
13
do. unif. Ser. III 65,30 Divid.
Aktien.
Weſteregeln 174,00 10 Diskonto=Kommandit 180,00
do.
3 do. Spezial . . . . 9,5)
4 Brauerei Werger . . 64,00
7½ South Weſt Africa 112½ 1 8½ Dresdener Bank . . 145½ 4
Karlsruhe . . . . . .
5 Rumänier v. 1903 . . 98,00 28 Bad. Anilin= u. Soda=
Prioritäts=
10 Frankf. Hypoth.=B. 205,40 3½
do.
do.
v. 1890 . . 93,60
Fabrik . .
Obligationen.
.. . . 537,00
6½ Mitteld. Kreditbank 113,404 Magdeburg. . . . . .
do.
v. 1905 . . 86,60114 Chem. Fabrik Gries=
3½ Südd. Eiſenb.=Gef. 88,10 7 Nationalb. für Deutſchl. 113,05 3½
do.
1 Ruſſen v. 1880 . . . . 85,70
heim . . . . . . . 230,50
Nordd. Lloyd=Obl. 97,00 7 Pfälziſche Bank. . . . 123,00
Mainz . . . . . . . .
do. v. 1902 . . . . 88,40130 Farbwerke Höhſt . . 596,50
Eliſabethbahn, freie . . 86,70 6,95 Reichsbank . . 131,50 3½
do.
do. v. 1905 . . . . 99,50 20 Verein chem. Fabriken
7 Rhein. Kreditbank. . .127,25
Franz=Jofefs=Bahn . .
1 Mannheim . . . . . .
31 Schweden . . . ..
Mannheim . . . . 325,00
Prag=Durer . . . . . . 71,605 A. Schaaffhauſen.
3½
do.
4 Serbier amort. v. 1895 — 10 Cement Heidelberg . . 139,25 5 Oeſterr. Staatsbahn . 100,50
Bankverein . . . . 109,50
München . . . . . .
4 Türk. Admin. v. 1903 78,60 30 Chem. Werke Albert 423,00 4 Oeſterr. Staatsbahn . 86,70 7½ Wiener Bankverein . 128,50 3½ Nauheim . . . . . .
4 Türk. unifiz. v. 1903 85,0014 Holzverkohlunz
Kon=
do.
69,20
Pfandbriefe.
Nürnberg. . . . . . .
4 Ungar. Goldrente . . . 82,50
ſtanz . . . . . . . 332,00 5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 95,60 4 Frankf. Hypoth.=Bank
3½
do.
4 do. Staatsrente. . . 80,80 5 Lahmeyer. . . . . . . 123,00) 4
do.
S. 21. . . . . . . 95,4014 Offenbach . . . . .
Nummer 146.
esidenz-
Tneater
am weissen Turm.
Ab heute:
6
Sbladotinieh
edes Lebense
Drama in 2 Akten.
Regie Theo Bouwmeester.
Personen:
Hans der Lokomotivführer:
H. Marr, Lessing-Theater,
Berlin.
Der Graf: K. Stiehler,
Les-
singtheater, Berlin.
Schuhmacher Liske: O. Fuchs,
Lessingtheater, Berlin.
Seine Tochter Gretchen:
Frl. Angerstein, N. fr.
Volks-
bühne, Berlin.
Seine Tochter Lia: Frl. Lia
ALind, Residenz-Theater, Berlin.
Zeit Gegenwart.
(13742
Tuterh. Kinder-Holz-Bettstelle, weiß.
UT Sportwag., f. neu, Klappstühlchen
bill. z. verk. Heidelbergerstr. 116. (B15757
Perſch. guterh. Möbel bill. z. verk.
Weinbergſtr. 11, Hth. I. (B13758
Konditorei u. Café
Spezialität:
395
Stte B.
Baum- Si
0
kuchen
Felix Hecker
Soderstrasse 2. Am Kapellplatz.
Telephon 122. (10667a
Programm
zu dem am Mittwoch, den
25. Juni, von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
d. Großh. Heſſ. Train=Bat. Nr. 18.
1. „Schneidige Reiter” Marſch
aus der Operette „Die beiden
Huſaren” von Jeſſel. 2.
Ouver=
ture zur Oper „Die ſchöne Galathé‟
von Suppé. 3. „La Paloma‟,
mexikaniſches Volkslied von
Yra=
diar. 4. „Das Puppenmädel”,
Walzer aus der gleichnamigen
Operette von Leo Fall. 5. „Mikado
Selection” von A. Sullivan.
6. „Herz und Hand fürs
Vater=
land”, Marſch von Blankenburg.
Zubrat. (34.
Zußen
3½ Offenbach . . . . . .
86,004 Wiesbaden . . . . . . —
do.
3½
94,204 Worms. . . . . . . . 94,60
85,00
do.
95,50
84,50 4 Liſſaboner v. 1886 . 74,00
97,60
Verzinsliche
85,00
Anlehensloſe.
4 Badiſche . . Tlr. 100 177,00
96,90 3½ Cöln=Mindner „ 100 134,30
3 Holl. Komm. . fl. 100 106,00
96,90 3 Madrider Fs. 100
4 Meininger Pr.=Pfand=
85,00
135,80
briefe . . . .
84,80 4 Oeſterr. 1860er Loſe . 176,70
84,9013
Oldenburger . . . .
95,50 2½ Raab=Grazer fl. 150 —
84,40
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
95,00 Augsburger:
. ſl. 7 35,00
84,10
97,90 Braunſchweiger Tlr. 20
Freiburger . . . . Fs. 15 125,00
85,00 Mailänder . . . . Fs.45
do. . . . . F8. 10 35,00
Meininger . . . . . fl. 7
95,90
86,20 Oeſterreicherv. 1864fl. 100 —
do. v. 1858fl. 100 487,00
96,80
Ungar. Staats . . fl. 100
95,50 Benediger . . . . Fs. 30 —
94,70Türkiſche . . . . F3. 400 155,80
94,50 Gold, Silber und
Banknoten.
84,60
96,00 Engl. Sovereigns . . . . 20,36
20 Franks=Stücke . . . . 16,20
Amerikaniſche Noten . . . 4,18
-
—Engliſche Noten . . . . . 20,40
94,70 Franzöſiſche Noten. . . . 80,90
Holländiſche Noten. . . . 168,20
94,30 Italieniſche Noten . . . . 78,90
88,00 Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,35
98,30 Ruſſiſche Noten . . . .
-
Schweizer Noten . . . . . 80,80
97,00
85,00 Reichsbank=Diskonto.
Reichsbank=Lombard Zsf. 7%
Nummer 146.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Inni 1913.
Seite 9.
Steinkohlenbezugs-Gesellschaft „Friede .
Die Hauptversammlung
findet Mittwoch, den 2. Juli, abends 8½ Uhr im Kaiſerſaal,
(Grünes Zimmer), Grafenſtraße 18, ſtatt und es werden die
Geſell=
ſchafter hierzu höfl. eingeladen.
Tagesordnung: Bericht des Vorſtandes über das abgelaufene
I!
Jahr.
Rechnungsablage u. Neuwahl des Vorſtandes.
Die Jahresrechnung liegt vom 1. Juli an zur Einſichtnahme
Oieke
Läue
der Geſellſchafter bei dem Vereinsrechner offen.
(13766msi
Thedter
Der Vorstand.
Eine Sensation!
Rheinstr.6, Tel. 2170 ₰
St. Eliſabethkirche.
Heute abend 8 Uhr:
bringt ab heute das
Höchste, was die Kine-
Populär=wiſſenſchaftlicher Vortrag.
D
Die kath. Frauen= und Männerwelt von Darmſtadt iſt herzlichſt! matographie leisten kann.
Der Wegues Verkrien!
eingeladen.
(13699
Ein äusserst spannendes Schauspiel aus dem Leben
in 2 Akten.
Eine Tragödie, die durch die überwältigende Realistik der
Moxart=Verein.
ie
Szenen wohl das gewaltigste Drama genannt werden kann.
Die wunderbare Aufmachung, die sich von Akt zu Akt
Samstag, den 28. Juni 1913, von 8½ Uhr ab:
steigernde Handlung geben diesem Film das Gepräge eines
ganz hervorragenden kinematographischen Schauspiels.
Bur bei günstiger Witterung!
Ein weiteres Zugstück:
die Alten
FamEh
Aga
Hertofen
Die Brauf des Molschungeleisenden.
Ergreifendes Lebensbild aus dem wilden Westen.
Sommernacht-Fest
In unserem zweiten Drama entwickelt sich ein
erschüttern-
im Saalbau.
des Herzensdrama. Insbesondere das dramatische,
seelen-
volle Spiel ist über jede Kritik erhaben.
Konzert. Festbeleuchtung. Tanz.
Sungen.
Anmeldungen zur Mitgliedſchaft unter der Adreſſe: „Vor=
Sirenenliebe.
Nach dem Werk
ſtand des Mozart=Vereins” bis zum 26. Juni erbeten.
Tragödie aus dem Leben einer Künstlerin
Für auswärtigen Beſuch, ſowie für junge Herren,
von Antony Mars und
Unübertroffen in der Darstellung. Packende Handlung.
welche noch kein ſelbſtändiges Einkommen haben, erhalten die Mit=
Maurice Desvallieres,
Eine Auslese der besten Novitäten aus
glieder des Vereins Eintrittskarten Samstag, den 28. Inni,
dem die bekannte Operette
nachmittags von 4 bis 6 Uhr im Vereinshauſe Schulſtr. 8.
Ernst, Humor, Natur.
Vereinsauskunftſtelle: Hofbuch= und Kunſthandlung von
Müller u. Rühle, Eliſabethenſtr. 5.
(13751
lllustrierte Wochenschau
mit den neuesten Ereignissen aus aller Welt
Die Keusche
vervollständigen den Pracht-Spielplan.
Ausserdem erstklassige Einlagen. (13768.
Jung-Darmſtadt.
Susahne
Samstag, 28. Juni, abends 8½ Uhr:
entnommen worden ist.
Abmarſch beider Abteilungen vom Exert (am Eine entzückende 2aktige
Rheintor) nach dem Griesheimer Platz.
Komödie mit dem
unüber-
trefflichen
Dort Nachtübung. Hernach Kaffeekochen. Kaffee wird ge=
Oöntorümn.
liefert. Kochgeſchirre nicht mitnehmen, wohl aber Trommeln und
In Peatrta.
Pfeifen. — Jeder bringt ein Stück Brot mit. — Sitzen am Lager=
„ Losterrt
feuer. Erzählungen. — Rückkehr gegen 12½ Uhr.
Moritz Prince
(Das deutsche Sankt Moritz)
Wer bei uns eintreten will, kann ſich auf dem
in der Hauptrolle.
Direkte Bahnverb. mit Frankfurt a. M. u. Wiesbaden.
Exert melden und ſofort teilnehmen.
(13771
Darmſtadt, 24. Juni 1913.
Ein landschaftliches
aradies. 400 Meter
Schaefer.
üb,d, Mecresspiegel,
Wahre Liebe.
Drama.
Ludwioshöhe
heilt Nervosität *
Heute Mittwoch, den 25. Juni,
(e
Der Liebling
Nachmittags 4 Uhr: Kur-Konzert
heilt Schlaflosigkeit *
ue
Abends 8 Uhr: Glosses Anena-Konzertin des Vaters.
e
Aen
Sehr gut gespieltes Drama.
Bei eintretender Dunkelheit:
Nachkuren, * * * Tüchtige Kerzte.
Prospckt frei durch die städtische Kurverwältung.
— Grosse Iuminnt
Restion des Gartens.
2
Um 1045 Lampionpolonaise mit Musik
5
Lehmann hat
e e e
nach Böllenfalltor und Kastanienallee.
Besitzer
Grand Hotel Konigstein sd. Stern
Nachmittags und abends:
Erstes und grösstes Haus. Herrliche Lage.
Pech.
Kapelle des Grossh. Hess. Art.-Regts. Nr. 61
Leitung: Obermusikmeister M. W EB ER.
In schönster Lage. Pension von
Gespielt von dem bekannten
Hotel Bender Mk. 5.— an. Prospekt verlangen.
Eintritt 30 Pfg. — 10 Karten Mk. 2.−
Komiker André Deed.
Der hintere (südliche) Garten ist immer für Nichtkonzertbesucher
Edon-Hotel und Hurhaus Taunusblioke
reserviert.
(B13710
Königsteinl. Taunus. Tel. No. 24. Angenehmer Aufenthalt.
Vorzügl. Küche. Auto-Garage. Neue Leitg.: Geschw. Rehmann.
Mulicke bezahlt
Hessischer Hof.
Beliebt ist
Mittwoch, den 25. Juni 1913:
ein Ausflug in das
seine Miete.
reizend gelegene (12430a)
MILITAR-KONZERT
Humoreske.
Rheinhotel Nierstein.
der Kapelle des Leibgarde-Regiments
Bekannt durch seine Küche und Weine.
unter Leitung des Obermuſikmeiſters H. Hauske.
Schattige Rheinterrassen, großer Saal,
Aus der Vortragsordnung: Ouvertüre zu „Die diebiſche
Autogarage, Stallung. Fernspr. 31.
Elſter” von Rossini. „Der alte Berner”, Charakterſtück von
Genua.
M. Schmeling. Melodien aus „Die geſchiedene Frau” von L. Fall.
Auf Wunſch: „Aufzug der Stadtwache” aus der Biedermeierzeit und
Die bedeutendste Hafenstadt
(13743
„Don Quixote” von Rupprecht.
Italiens.
Anfang 8 Uhr.
Eintritt mit Programm 15 Pfg.
Herrl. kolor. Naturaufnahme.
Trinkkuren im Hause
Man befrage den Hausarzt
(11747a
Soosoo.6060600
Ich liefere direkt an Konsumenten nach hier u. ausw. (unt. Nachn.)
Detail-Abgabe auf meinem Kontor Karlstraße 45
n
Apenta, Apollinaris, Aßmannshausen, Biliner, Brückenau, Carolaquelle,
Die Eiswerke
übWannnof Basssbskadt
Dürkheimer, Karlsbad, Ems, Fachingen, Friedrichshaller, Gerolstein.
Gieshübel, Groß-Karben, Homburg, Kissingen, Kronthal, Lamscheid,
Lauchstädt, Levico, Marienbad, Mergentheim, Mondorf, Namedy,
Prachtvolle Restaurationsräume mit Garten.
In Schweden.Neuenahr, Obersalzbr., Hunyjady, Kaiser Friedrichs-Quelle, Rhenser,
Salzschlirf, Königl. Selters, Schwalbach, Soden, Sulzmatt, Teinach,
Frühstück, Mittag- u. Abendessen
Vichy, Wiesbadener Kochbr. u. Gichtwasser, Weilbach, Wildungen usw.
(Gegründet
U.-T.-Wochenbericht
Reichhaltige Tageskarte (9811a
C. Naumann, Darmstadt
1873
sowie reichl. Einlagen.
Nur Karlstraße 45: Fernsprecher Nr. 82.
Vorzügl. Kaffee, Kuchen und Gefrorenes
Won heute ab jeden Mittwoch Dimmerkegelbahn, paſſend für
Reine Weine Münchner u. Helles Bier
Künstler-Konzert. 1 von 9 Uhr ab
(13730aa Wirte, und eine Efeuwand
(*141s
billig zu verkaufen
nansnannannnne: Mässige Preise, znnsnenunnnunans
Kühler Aufenthalt.
friſchen Zwiebelkuchen
Schuchardſtr. 10, Wirtſchaft.
Georg Kaiser, Woogſtraße 2
(13767
ſolſt. Bett, 1= u. Stür. Kleider=
Ernst Niemann, Hoflieferant.
Bäckerei und Konditorei.
ſchrank, gr., 2räd., überbauter
r. eich. Waſchbütte bill. zu verk. Handwagen zu jed. annehmb. Pr.
O *1412)
So6666.600664000
Kiesſtr. 81, 1. St. abzugeben Beſſungerſtr. 34. (*1406
[ ← ][ ][ → ]
Nummer 146.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Juni 1913.
Seite 10.
S=FKaffee=
Billiger Einmach=Zucker
Schade 6
Gemahlener Zucker und 9
Abſchlag!
Hutzucker gr. Hüte 52
Pfd. 23 ₰ 1 Kriſtall fein .
.. Pfd. 44 ₰
50 Pfd. 10.75 100 Pfd. 21.—
50 Pfd. 11.25 100 Pfd. 22.—
bisher Pfd. 1.35, jetzt M. 1.30
Originalſack, 200 Pfund, 41.75
„ „ 1.45, „ „1.,40
kl. Hüte
Viktoria=Kriſtall, grob, Pfd. 24 ₰
Die weiteren Sorten zu
Hutzucker ea.12 Pfd. 52
Füllerabe
50 Pfd. 11.75 100 Pfd. 23.−
Pfund 24 ₰
Originalſack, 200 Pfund, 45.− 1 M. 1.50, 1.60, 1.70, 1.80
50 Pfd. 11.75 100 Pfd. 23.−
Würfelzucker k. D. Pfd. 25 ₰ werden von jetzt ab in neuen
be=
deutend verbeſſerten Miſchungen in
Filialen in allen Stadtteilen.
Hutzucker loſe
Pfd. 25₰ do. Kriſtall 1I . . . Pfd. 24 ₰ 1 unſerer Kaffee=Großröſterei hergeſtellt.
13722
Mte en g
Gh
Laufmädchen für morgens gei,
ea
Me
Heinrichſtraße 128, I.
*13tjUnpartellscher Arbeitsnachwels Darmstadt.
Mllen en Kohlfekilch e
Stellenloſe Mädchen finden
Grafenſtraße 30, part. (Tele=
Weiblich
Tüchtige erſte Arbeiterin per Unterkunft bei Frau Bauer,
1. Gewerbliche Abteilung, phon Nr. 371).
Geſchäfts=
ſofort für dauernd geſucht. (13724 Marktplatz 12.
(7725a
6m Kontoriatin 2n0
ſtunden von 8—12½ Uhr und von 2½—6 Uhr.
Saalbauſtraße 61, I.
tücht. in Stenogr. u. Schreibmaſch,
Allgemeiner unentgeltlicher Nachweis für Arbeitgeber
Männlich
mehr. Jahre tätig, ſucht Stellg. per
und Arbeitnehmer.
Tücht. Tailenarbeiterinnen
1. Juli, evtl. ſpäter. Off. u. § 64
Waldſtraße 6, Zimmer Nr. 6
a. d. Exp. ds. Bl. erb. (*1333md geſ Konfektion, Kirchſtr. 21. (*1338md
2. Dienſtboten=Abteilung, (Telephon Nr. 371).—
Geſchäfts=
ſtunden von 9—12 Uhr und von 3—6 Uhr.
(1763a
Hoher Verdienst!
Frei
Erstklassige Modistin
Von den Herrſchaften wird eine Einſchreibgebühr von
Mädchen
In allen Städten u. Orten
20 Pfg. und eine Vermitlungsgebühr von 1 Mk. erhoben.
empf. ſich i. all. vorkom Putzarbeiten.
werden fleißige Perſonen als
Für Dienſtboten iſt die Benutzung der Abteilung koſtenlos.
Billige Preiſe. Schulſtr. 9, II. (13454a v. 14—16 Jahr. geſ. Frommann & Büute, Alleinverkäufer für eine groß=
Roßdörferſtraße 60.
(13701 artige Neuheit feſt angeſtellt.
Schneiderin nimmt noch einige
Zentralanſtalt für Arbeits= und Wohnungsnachweis.
Suche Mädchen, weiche kochen
Hoher ſtändiger Verdienſt.
Kunden an. Nied.=Ramſtädterſtr. 31,
(*1330ms können, in f. Herrſchaftsh., einige Laden u. Kapital nicht nötig.
3. Stock, links.
einf. Haus= u. Küchenmädch. f. Kur=
Offerten unter 8 71 an
Geb. ält. Dame ſucht Stellung orte, nettes ſaub. Mädch. zum An=
(*1349
die Expedition.
als Stütze od. Haush., übernimmt lernen in ein Metzgergeſch. Frau Borta
auch die Pflege einer leid. Dame, Nohling, gewerbsmäßige
Stellenver=
ev, auch auswärts. Offerten unt. mittſerin, Ludwigſtr. 8. (*182oim
Zuverläſſiger
§ 74 an die Exped. (*1358ms
Spezial-Mehle
Junges anſtändiges Mädchen Ein zuverläſſiges Mädchen ſnicht zu junger Maun
wünſcht Laufſtelle den ganzen Tag. w. im Kochen Erfahrung hat, ſucht zum Beſuch von Privatkundſchaft
Soderſtraße 54.
zum Verkauf an Bäckerkundschaft
(*1356 Kantinenpächter der Piiegerstation, und Inkaſſo zum baldigen Eintritt
Reinliche Frau hat nachmittags Truppenäbungspl. Darmstadt. (13646imd für hieſigen Platz geſucht. Kleine
vertretungsweise od. auf eigene
Rech-
frei. Karlſtr. 73, Hth., I. (*1355
Ich ſuche z. 1. Juli cr. 1 g. empf. Sicherheit erforderlich. Off. unter
nung bezirksweise abzugeben.
(I,13726
Gutempfohlene Waſchfrau Mädchen für Küche und Haus.§ 22 n. die Exp. entgeg. (13628oim
Hoher Verdienst!
nimmt noch Kunden an. Ofſert. Vermittlung erwünſcht.
Ernſt= Ate, gut eingeführte
Verſiche=
unt. § 68 an die Exp. (*1340ms Ludwigſtraße 10, II.
Offerten u. G. 6 hauptpostlag. Darmstadt.
(12425a rungs=Geſellſchaft ſucht tüchtige
Ige. Frau ſucht für morg. 2 St.
Geſucht für 1. September in kl.
Laufd., 8—10 Uhr. (Johannesviert.)ruhigen Haushalt (2 Perſonen) ein
4
V0r
Wendelſtadtſtraße 50, III. (*1339 tüchtiges, gut empfohlenes
Marbelter
ungn
m ſucht Stell.
Alleinmädchen,
Jüng. Mädchen als Lehrm. das ſelbſtänd. kochen kann. Dingel- für d. Außendienſt unt. günſtigen
in feinem Geſchäft geg. Vergütung.dein, gewerbsmäßige Stellenver=Bedingungen. Bereits bewährten
Off. u. 8 62 an die Exp. erb. (*1329 mittlerin, Eliſabethenſtr. 5. (B13544Fachleuten bietet ſich angenehme
Stell. zu Eine tüchtige Waſchfrau ſofort Poſition. Offerten unter § 76
Jüng. Mädchen 1—2 Kind.,
Der Tertrteb
geſucht. Neckarſtr. 20, pt. (*1362 an die Expedition. (IV,13737,44
oder in beſſeren kleinen Haushalt.
an zum Brötchen=
Bie
einer ſenſationellen Neuheit (D. R. P.), welche in der
Off. u. 8 63 an die Exp. erb. (*1328 Reinliche Frau tragen ſucht
Junge Frau ſucht abends La= Rich. Freudenberger, Bäckerei,
Dis 300 Haln Damenwelt leicht Abſatz findet, iſt noch für einige
den oder Büro zu putzen. Darm=
Bleichſtraße 13. (*1343
monatlich (II, 12591
ſtraße 8, 2. Stock.
Bezirke der Provinz Heſſen=Naſſau und Großher=
(*1315
Geſucht: Küchen-, Hausmädch., kann jedermann mit meinen Patent=zogtum Heſſen an nur ſolvente tüchtige Damen oder
Fran ſucht Aushilfe, geht auch mädch., welch. koch., Hanshälterin zuartikein nebenbei verdienen. Kein
putzen. Näheres i. d. Exp. (*1351 einzl. Herra, hoh. Lohn. Fr. Eleonore Roth,Laden. Verkauf ſpielend leicht. Herren, welche über 500 bis 1000 Mark verfügen,
Jung. ſaub. Mädchen ſucht in gewerbsmäßige Stellenvermittlung Für Lager 80 bis 100 Mk. nötig. zu vergeben. Ausführl. Offerten mit Referenzen unter
kl. Haushalt tagsüber Beſchäftig. Schloßgartenſtraße 49.
(*1334 K. Held, Neukölln, Emſerſtraße.
Näh. Langgaſſe 21.
M. J. 36 an Moriz Iſaac & Co., Annoncen=
(*1387 Ein tüchtiges Halbtagsmädchen
Aelt. unabh. Frau ſ. Waſch., Putz. für 1. Juligeſucht. Frau Dr-Marx,
X
*Expedition, Frankfurt a. M., Langeſtr. 57. (IV,13729,92
od. Aushilfsſtelle Holzſtr. 5. (*1386 Georgenſtraße 8, 1. Stock. (*1371md N Saarkohlen=
Wegen Platzmangel
Männich
Einfaches, williges Mädchen in Großhandlung ſucht per ſofort Tüchl. Mlaurer
beſſeren Haushalt geſucht. Villen=gut eingeführten, tüchtigen
ſehr billig!
Jg. Maun, weicher über freieſkolonie Eberſtadt,
Darmſtädter=
finden Beſchäftigung in Backſtein=
Weiße moderne Jackenkl weiße
Zeit verfügt, ſucht Nebenverd. mit ſtraße 100, parterre. (*1314md
Vertreter
arbeit bei Wilhelm Schmidt, Bau=einz. Röcke, Leinenkoſtüme,
Empier=
ſchriftl. Arb. o. dgl. Off. u. 1. M. 431 Reinliches Mädchen nachm. von
meiſter, Landau (Pfalz). (13725mdfs kleid., Bluſen, Sommermänt., Hüte,
hauptpoſtlagernd hier.
(13592a ½ 5—7 Uhrf. Kind ausfahren geſucht. gegen hohe Proviſion. Ausführl.
Stiefel, Herrenanz. für gr. Fig.,
(*1223Oferten mit Reſerenzen unter
Gut. Stenograph u. Maſchinen=Karlſtraße 117 2. Stock.
Fahrbursche
weiß. Turnhoſ., Tennish., Stiefel
ſchreiber, auch gute Handſchrift,
Ein älteres, ordentliches Mäd=
H6070F an Haasenstein & Vogler, zuverläſſ. u. nücht. findet dauernde u. Schuhe, f. Weißbinder,
Sommer=
ſucht Anfangsſtellung per 1. Juli. chen ſofort geſucht. Heinheimer=Saarbrücken 3.
(II,13728 Beſchäft. bei Gg. Ehrhardt & Söhne, anz., Knabenanz. f. 6—7 u. 13 J.,
Off. u. 8 34 an die Exved. (*1219imdſtraße 69, parterre, links. (*1317md
Feldbergſtraße 36.
Einträglichen
(13640im Bettwäſche, weiß. Damenh. u. Hoſ.,
Hochbautechniker
Suche große Anz. tücht. Mädch.
Gewandter, ſtadtkundig. Fahr=Gasl. u. viel. mehr. Teilz. geſtatt.
Nebenverdienſt
Abſolvent einer Baugewerkſchule, jeder Art hier u. ausw. Johannette
burſche geſucht Dampfmolkerei
Ballonplatz 10,
25 Jahre alt, gedient, z. Zt. in Weissmantel, gewerbsmäßige Stel=ohne beſondere Unkoſten können H. Wolf, Woogspl. 3. (13663imdf
neben der Hofapotheke, pt. (13755a
ungekündigter Stellung, mit Er=lenvermittlerin, Karlſtr. 30. (*1393ſich Herren aller Berufe durch
Jüngerer
fahrung auf Büro und Bauſtelle, Junges Mädchen zu 3½ Jahre Vermittlung von (IV,13738,44
Täglich frisch!
wünſcht ſich zu verändern p. 1. Juli, altem Kinde für nachm. geſucht.
Hausbursche
a. liebſt. Baugeſchäft o. Architektur=Näh. zwiſchen 2 und 3 Uhr
Schil=
ſofort geſucht. Friedrieh Eigenbrodt, Erdbeeren in Milch
bureau. Off. unter § 24 an die llerplatz 8, Manſarde.
G3e7 Versicherungen Tapeziererm., Herdweg 18. (B13655
Expedition.
(*1199oms
Suche perf. u. einf. Köch., beſſ. verſchaffen. Fachkenntniſſe nicht
berrſchaft= Voghurtmilch
Jg. Mann, 21 J. alt, ſ. Stellg. als Hausm., w. näh., büg., ſerv. könn., erforderlich, weil jeder Zeit fach=Geillchl purſchemit
licher Stall=
Hausburſche od. ſonſt. Poſten. Off. Alleinm., w. koch. und n. koch. k., z. männiſche Unterſtützung zur Ver=
Dickmilch
u. § 70 an die Erped. (*1552md
. u. 15. Juli u. 1. u. 15. Aug. Ger=fügung ſteht. Offert. unt. § 77guten Zeugniſſen für ſofort muß
trudeHartmann, gewerbsmäßige Stel=an die Expedition ds. Bl.
Reform-Restaurant
reit, können. Näh. Ohlyſtr. 30.(B13712
Oeene Stellentenvermittertn, 9.=Ramſtdtſtr. 31.
Alexanderstr. 4, I. (*mds
(*1382md
Mädch. od. Frau, erf.im Haus=Monatlich 60 Mk. Verdienstl! Junger ſauberer
Weiblich
halt, vor= und nachmittags einige
Tüchtige Dame zur Uebernahme
Stunden geſucht.
*13-8 einer Versandttiliale geſ. Paul Adler,
Hochſtraße 26, I. Fürnberg. Rathankurgerstr. 50. (I.3720 Tahrbaiscne
Durchaus tücht. erfahr.
zu 2 Damen nicht zu
geſucht. Grafenſtraße 33.- Neckarsulmer
Gesucht jung., beſſ. Mädchen,
das bürgerlich kochen kann und
Finanzmann
Tapezier=Lehrling geſucht
Hausarbeit verſteht. Vorzuſtellen
nachmittags von 3 Uhr ab Hügel=
Friedrich Eigenbrodt
geſucht, zur Ausbeutung eines
Dudhalern
Herdwer. 18. (B132a1 Motorrader
ſtraße 63, 2. Stock.
(13276ms
gewinnbringenden Patentes.
Modelle 1913
Geſunde Schenkamme ſof. geſ.
Of. u. 867 a. d. Ern. (*1342
geſetzten Alters, für hieſiges
Hieſiges Fabrilgeſchäft ſucht
Frau Minna Dingeldein, gewerbs=
Engros=Geſchäft per 1. Auguſt
ein und zwei Zylinder
eventuell früher geſucht. Nur
mäßige Stellenvermittlerin, Eliſa= Suche per ſof. tücht.
Schneider=
unerreicht in Qualität und Preis.
bethenſtr. 5, Tel. 531.
ſolche wollen ſich melden, die
140tgehilfen. Demſelben iſt Geiegen=Kaufmanns-Lehrling
neben ſämtlich. Büroarbeiten,
Suche Köch., Hausm. i. H., Allein=heit geboten, bei höchſter Bezahlung gegen monatl. Vergütung. (*1389mdf
Gebrauchte
firm in Buchhaltung amerikan. mädch. w. koch. k. z. 2 u. 3 P., Mädch. die Uniformſchneiderei zu erlernen. Offerten unt. § 84 a. d. Exped.
Syſtems, ſind und auf
dau=
ni Beſſungerſtr. 79.
i. Geſchäftsh., Zim.= u. Küchenm. in Hofferbeit,
Motorräder
ernden Poſten reſlektieren.
Hot., f. hier u. ausw. Frau Minna
(*1296imd
Offerten mit Gehaltsanſprüch.
Dingeldein, gewerbsmäßige
Stel=
von 2—5 HP, mit Garantie
Gedübelte Waschbütten
unt. 8 75 an die Erpedition ienvermitlerin, Eliſabethenſtr. 5,
Graveur
dieſes Blattes.
(nie zuſammenfallend)
(3697ms
billigſt
Televhon 531.
(*140s
zum 1. Julioder ſpäter per ſofort geſucht. Heinrich Best,
Planzenkübel
Gesucht in Haushalt v. 2 Per= Kammfäbrik, Griesheim b. D. (13647ims
L. Beudt Nachf.
Modes!
ſowie alle Holzgefäße liefert
ſonen ein ſolides, beſſeres Mäd=
Fr. Fey, Küfermeiſter Tannenſtr. 8.
Inh. L. Waldschmitt,
Erſtes Putzgeſchäft ſucht an=chen, das kochen kann und Haue=
Reparaturen u. Kellerarbeiten
gehende Verkäuferin.
(*1385arbeit verſteht. Zu erfragen Hob=TüchtInletäilareher
Hölgesſtr. 1. (11651a
prompt, billigſte Berechnung.
Offerten unt. § 85 a. d. Exped. rechtſtraße 8, 2. Stock. (*1380ds geſ. Pallaswieſenſtr. 87. (*1232imd Poſtkarte genügt.
(B13756
is=
er
is
63a
Nummer 146.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Inni 1913.
Seite 11.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polzeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 goldenes Ketenarmband. 1 ſchmales
weiß=
wollenes Umhängetuch. 2 Schlüſſel. 1 Schere an einer ſchwarzen
Schnur, 1 Paar große Herren=Gummiſchuhe, 1 kleines gelbes
Porte=
monnalie mit 80 Pfennigen Inhalt und 1 goldenen Ring. 2 ſchwarze
Schürzen (für Verkäuferinnen) 1 Hundemarke mit Schlößchen.
Eine Notwendigkeit
1 Aluminiumtrinkbecher. 1 Paar ſchwarze Kinderſtrumpflängen.
1 grünlichbrauner Filzhut. 1 rot und grüngeſticktes Deckchen. 1 gold.
Ohrring mit Brillant und Perle. 1 Kappe (Südweſter). 1 ſchwarze
für Touristen u. Alpinisten ist zweckmäss.
Handtaſche mit Portemonnaie, 3 Taſchentüchern und 1 Paar
Hand=
ſchuhen. 1 weißes Taſchentuch, gez. A. M. 1 weißes Kinder=Hand=
Schuhwerk, denn ohne dieses sind grosse
täſchchen mit Bildern. 1 weißer Kinderſtrohhut. 1 Hutnadel. 1 Perlen=
Touren undenkbar. Unsere in eigener
halsbändchen. 1 braunes großes Portemonnaie mit über 2 Mk. In=
Werkstätte hergestellte Marke „
Matter-
halt. 1 vergoldetes Bleiſtift. — Zugelaufen: 1 grauer Wolfshund.
horn” ist das beste, solideste u. geeignetste
Zugeflogen: 2 Kanarienvögel.
13695
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
für diesen Sport.
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Spitzhund. 2 deutſche Schäferhunde, 1 Boxer (
zuge=
laufen). Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=
Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten
Bergstiefel
Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vorm. um 10 Uhr, ſtatt. (13721
mit durchgehenden Doppelsohlen,
Oktroi für Wein.
Leder gefüttert und geschlossener
Der in der Stadt=Gemarkung hergeſtellte Wein und Obſtwein
Lasche. :: Solide Rahmenarbeit.
ſauch Johannisbeer= und Stachelbeerwein) unterliegt der Oktroi=
(
abgabe.
Wer Wein oder Obſtwein herſtellt, hat dies vor Beginn der
Preislagen: 16.50 21.50 32.-
Kelterung der Oktroiverwaltung ſchriftlich oder mündlich anzuzeigen
unter gleichzeitiger Angabe, an welchen Tagen die Kelterung begonnen
und beendet werden ſoll.; Ueber die Anzeige wird eine Beſcheinigung
Gahgemäte fehmänmieche Bodienung.
erteilt, die im Kelterhauſe aufzubewahren und dem mit der Aufſicht
Nagelung mit handgeschmied. Nägeln.
beauftragten Oktroiperſonal auf Verlangen vorzuzeigen iſt.
Die Kelterung wird durch das Oktroiperſonal überwacht, dem
zu jeder Zeit bereitwilligſt zu geſtatten iſt, die Menge des bereiteteu
Moſtes, ſowohl im Kelterhaus, als im Keller feſtzuſtellen. Vor dieſer
Feſtſtellung darf von dem gewonnenen Moſt nichts verbraucht oder
entfernt werden.
Schuhhaus Fried. Soeder
Nach beendeter Kelterung wird der Oktroi von dem hergeſtellten
Moſt nach den Sätzen des Oktroitarifs berechnet und erhoben. Hier=
Telephon 355
bei werden von der durch die Aufnahme ermittelten Geſamtmenge
Ludwigstrasse 12.
13740mfi
5 Prozent für Hefe in Abzug gebracht.
Ausgenommen von den vorſtehenden Kontrollmaßregeln ſind
die Weingroßhändler, denen die im § 2 der Bekanntmachung vom
30. November 1903, betreffend den Oktroitarif, vorgeſehene Erleichte=
,
5
rung für den Weinhandel zugeſtanden iſt. Sie haben nach Anleitung 88
5
der Verwaltung ein beſonderes Kelterregiſter zu führen, in das die
Menge des hergeſtelllen Moſtes täglich gewiſſenhaft einzuſchreiben
S=
iſt. Am Schluſſe der Kelterung haben ſie einen eigenhändig
unter=
ſchriebenen Auszug aus dieſem Regiſter der Verwaltung zuzuſtellen.
Er dient als Grundlage für die Berechnung und Erhebung des
5
Oktrois.
Der Oktroiverwaltung ſteht das Recht zu, von dem oben
vor=
geſchriebenen Kelterxegiſter Einſicht zu nehmen.
Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Beſtimmungen werden
entweder nach § 15 des Oktroi=Reglements vom 24. Auguſt 1832 als
tiere.
umminn
Hinterziehung beſtraft oder, falls der Betrag des hinterzogenen
Oktrois nicht feſtgeſtellt werden kann, mit Ordnungsſtrafen von
2 Mark bis 30 Mark geahndet.
(13745a
Darmſtadt, den 21. Juni 1913.
Der Oberbürgermeiſter
I. V.: Jaeger.
Vertreter: August Engel, Darmstadt, Schuchardstr. 8.
Haben Sie Klagen
über
Pfennigſparkaſſe Darmſtadt.
hre Gasverbrauchs-Apparate
Diejenigen Pfennig=Marken=
Baumaterlalfen
Blätter, welche eine aufvolle MarkHans Keilmnert
oder Ihre Gasbeleuchtung, ſo wenden Sie ſich wegen abgerundete Geſamteinlagebis zum
unentgeltlicher Beratung an das (13696ms Ende des abgelaufenen Viertel= DARMSTADT, Heidelbergerstrasse 63.
jahres nachweiſen, ſind nebſt den
Prima Portland-Zement „Turnhoute
ſtädtiſchen Sparkaſſebüchern
Samstag, 28. Juni 1913,
Städtische Gaswerk
an die Herren Stationserheber zur ab Station Gustavsburg Mk. 320.— per Waggon einschl.
Frankfurterſtraße 29. Veranlaſſung der Ueberſchreibung ab Lager Darmstadt Mk. 2.— per Sack Säcke
Fernruf 92.
(12698
abzuliefern.
Unsere Installateure
Weitgehendste Garantie für prima Qualität. *1398
Darmſtadt, 24. Juni 1913.
zeigen auf Verlangen rote Ausweiskarte vor.
Städtiſche Sparkaſſe Darmſtadt. Wiederverkäufer erhalten Vorzugspreise. Günstige Bedingungen.
Kräckmann,
J. V. d. Direktors.
Verſteigerungs-Anzeige.
Geſcäſte un Poheung. Zelgung.
Bauarbeiten.
Mittwoch, 25. Juni 1913, nachmittags 3 Uhr,
Die Schreinerarbeiten bei An=
Meinen werten Kunden ſowie Freunden u. Gönnern
verſteigere ich im Verſteigerungslokale „Zur Ludwigshalle” (Ober=fertigung von Möbeln, ſowie die
gaſſe) zwangsweiſe gegen Barzahlung:
Herſtellung von. Gipseſtrich= und zur gefl. Kenntnis, daß ſich mein Geſchäft nebſt Wohnung
Sprechapparat, 1 Kabelwinde mit Drahtſeil und Linoleumböden (250 qm bezw.
Schwenkkran, 27 Päckchen Kaffee, 3 Herrenanzüge (ge=250 am) für den Stadtkaſſenanbau
braucht), 1 braunes Rind, ſowie Hausmobilien durchſollen vergeben werden.
jetzt Karlſtraße 31
(13773
Bedingungen liegen bei dem
alle Rubriken.
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Darmſtadt, den 24. Juni 1913.
befindet.
Hochachtungsvoll
(*1369
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
Angebote ſind bis
Kapp, Großh. Gerichtsvollzieher.
Mittwoch, 2. Juli 1913,
V. Laubner, Schneidermeiſter.
vormittags 10 Uhr,
Adier, Continental,
(13762ms
einzureichen.
Schreibmaschinen-Lager: Ideat, Underwood
Verſteigerungs-Anzeige.
Darmſtadt, 24. Juni 1913.
und andere Systeme, neu und gebraucht, für Reise u. Privat-
Stadtbauamt.
gebrauch billig abzugeben
(13780a
Donnerstag, 26. Jnni 1913, nachmittags 4 Uhr,
Buxbaum.
Friedr. Rühl, Kranichsteinerstrasse 59½
verſteigere ich im Saale „Zur Ludwigshalle” (Obergaſſe) dahier
öffentlich meiſtbietend folgende Pfänder:
Schreiner=Arbeiten.
M
1. beſtimmt: 1 Anrichte, 1 Fleiſchmühle, 1 Raſier= Die Schreinerarbeiten bei An=Haustrauens
ſpiegel und 25 Bändchen der Unterhaltung und fertigung von Möbeln für drei
Bureaueinrichtungen im Stadthaus
des Wiſſens.
Achtung!
ſollen vergeben werden.
Bedingungen liegen bei dem
2. vorausſichtlich: verſchiedene Möbel.
(13772
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße lJede Hausfrau wünscht einen tadellosen,
Wedel, Großh. Gerichtsvollzieher, Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
sauberen und elegant glänzenden Boden.
Angebote ſind bis
Darmſtadt, Bleichſtraße 28, I.
Mittwoch, 2. Juli 1913, Alles dies bewerkstelligt das Universal-Präparat
prakt. Arzt und
vormittags 10 Uhr,
Me
(13760ms
einzureichen.
Dr. med. L. Mayer,
Kinderarzt
EE
e
Darmſtadt, 24. Juni 1913.
(13664imds
wohnt jetzt
Stadtbauamt.
ah%
Elisabethenstr. 70. Teleph. 1187.
Buxbaum.
35
Lassen Sie sich von einem unserer Herren eine
Stuhllieferung.
Wohne jetzt
Die Anlieferung von 200 StückProbe kostenlos und unverbindlich vorführen!
Stühlen für den ſtädtiſchen Saal=
Preis: 1 Liter Mk. 2.—, ½ Liter Mk. 1.—. (13779
bau ſoll vergeben werden.
70
lölgesstrasse Nr. 14, parter
Bedingungen liegen bei dem Erhältlich Mitteldeutsche Fakirol
Co-
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße! nur bei
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
Inhaber Kurt Rohde, Kaupstr. 37, Telephon 2131.
Angebote ſind bis
: Kinder=Liege=
Fliederſ. Leinen=Prinzeßtkl., w. g.,
Dienstag, 1. Juli 1913,
Sehrbillig: wagen zu verkauf.
f. gr. ſchl. Fig. b. z. v. Anz. zw.
Faur bmlland
vormittags 10 Uhr,
Neue Ireneſtr. 61, 1. St. l. (*1396
(13761ms ju. 3 Uhr u. abds. Weuckstr. 4, II. (*1336
einzureichen.
2 Bettſtellen mit Sprungrahm. ags roße Zinkbadewanne u. 1Sofa,
Schwedische Heilgymnastik und Massage! Darmſtadt, 23. Juni 1913.
(*1212
Seſſel billig zu verkaufen.
zu verkaufen
Stadtbauamt.
Spezialist für „lschias‟. (13053a
Eliſabethenſtr. 25½, 2. St. l. Gutenbergſtraße 2, parterre. (*1372
Buxbaum.
Seite 12.
Mer
4 ſch. möbl.
Karlſtr. 75, 2. Hl., Zimmer=
(m. Schreibt.) a. ſol. Herrn. (B9254ms
Dieburgerſtr. 14, II., ſch. möbl.
Zimmer zu vermieten. (9108ms
Hügelſtraße 85 2 ſchön möbl.
Zimmer zu vermieten. (9526ms
Grafenſtraße 31, I., gut möbl.
Wohn= u. Schlafzimmer. (11197ms
Saalbauſtr. 25, III., gut möbl.
Zimmer zu vermieten. (11392ms
Steinackerſtr. gut möbl., 2fenſtr.
Zim., ſep. Eing., auch mit Penſ.
Näh. Wittmannſtr. 3, II. (B11567ms
Friedrichſtraße 11, II. Stock,
möbl. Zimmer zu verm. (11604ms
Moosbergſtr. 79, III., möbl
Zimmer zu vermieten. (B10951ms
Viktoriaſtr. 59, I., ein möbl
Zimmer zu vermieten. (9795ms
Hoffmannſtr. 21, Hth., III., I.,
gut möbl. Zimm. z. verm. (9834ms
Wendelſtadtſtr. 11, II., gut
möbl. Zim. zu verm. (10025ms
Wittmannſtr. 15, 2 möbl. Z.,
(Wohn= und Schlafz.) zu verm. in
gutem Hauſe an gebildete Dame
oder älteren Herrn. (B12388ms
0
00
Alcestr. 20, II. (Lonvre)
Penſion, 2 möbl. Zimmer
zu vermieten, Schreibtiſch
Gas.
(10492ms
Landwehrſtr. 15 hübſch möbl.
Zim., ev. Wohn=u. Schlafz. (12141ms
Riedeſelſtr. 68, III., möbl. Zim
m. Kaffee p. W. Mk. 3.50. (12111ms
Hoffmannſtr. 5½, III., freundl.
möbl. Zim. ſof. od. ſpät. (12375a
Georgenſtr. 4, in gut. Hauſe,
freundl., kleines möbl. Zimmer
für ruh., ſolid. Mieter. (12310ms
Riedeſelſtr. 70, II., gut möbl.
Zimmer zu vermieten. (12598ms
Eliſabethenſtr. 23, II., neu
möbl. Wohn= u. Schlafzim. an ſolid
Herrn ſof. z. verm.
(12492ms
Marienplatz 32, part., möbl.
Wohn= u. Schlafz. ſof. z. v. (12651ms
Landwehrſtr. 1, II., eleg. möbl.
Wohn= u. Schlafzimmer. (12734a
Wienersſtr. 45, I., gut möbl.
Zimmer zu vermieten. (12917ms
Kiesſtraße 45, 2. Stock, gut
möbl. Zimmer zu verm. (13075ms
Grafenſtr. 22 möbl. Zim. an
1 oder 2 Herren zu vm. (13079ms
Stiftſtr. 52, I., gut mbl. Wohn=
und Schlafz. mit Gas und Bad
per ſofort.
(13113ms
Bleichſtr. 26, Gartenhaus, 1. St.,
kleines freundl. möbl. Zimmer
zu vermieten.
(501sm
Landwehrſtr. 6 möbl. Zimmer
(14
mit Penſion.
38ms
Schuchardſtr. 16, 2. Stock, ein
gut möbliertes Zimmer. (13167ms
Eliſabethenſtr. 31 möbl. Zim.,
part., ſep. Eingang, eventl. mit
Penſion zu vermieten. (*840sms
Heinrichſtr. 66, part., möbliert.
Zim. mit Zentralheiz. und elektr.
Licht an ruh. Herrn zu vermieten.
Näheres im 1. Stock. (13525ms
ſep., möbl. Zim.
Kiesſtr. 45, I., per ſofort, pro
Woche 4.50 Mk.
(*995sm
Heinrichſtraße 125, I., fein
möbl. großes Wohn= u. Schlafz.
zu vermieten.
(13497ms
Karlſtr. 63, III., ein großes,
gut möbl. Zim. zu verm. (B12299
Waldſtr. 23, I., I., freundl. möbl.
Zimmer mit od. ohne Penſion per
1. Juli zu vermieten. Zu erfragen
parterre.
(12450t
Wenckſtraße 34 freundl. möbl.
Wohn= u. Schlafzimmer m. Gas,
Schreibt. u. ev. Klav. zu v. (13366a
Stiftſtr. 89, 1. St., ſehr ſchön
möbl. Wohn.=u. Schlafz. m. Schreibt.,
Gas, ſep. Eing. zu vermiet. (13452a
Luiſenſtr. 32, II., b. Gg. Wedel,
einf. mbl. Z. n. d. Str. m. P. z. v. (13453a
Friedrichſtraße 22, pt., 2 fein
möbl. Wohn= u. Schlafz. per 1. Juli
ev. 15. Juli zu vermieten. (13502t
Karlſtr. 58, 1. Et, frdl.möbl. Z. m
o.oh. Penſ. a. j. Kfm. o. Beamt. (13622a
Landgraf Philipp=Anlage 18,
am alten Bahnhof 2 möblierte
Zimmer, jedes einzeln per ſofort zu
vermieten. Näh. im Comtoir der
Weinhandlung Schmitt. (13229ims
Soderſtr. 62, parterre, 2 ſchön
Schlafſt. p. Woche 2.50 Mk. (*1224im
1—2 gut möbl. Zimmer mi
Penſion ſofort zu verm.
Moſer=
ſtraße 5, Weidig.
(B4764omf
Soderſtr. 39, I., freundl. möb
Zimm. m. ſeparat. Eing. an ſolid.
Herrn zu vermiet.
(13564ms
Eliſabethenſtr. 49, II., ein
möbl. Zimmer mit gutem Bett ar
anſt. Herrn.
(13691
Karlſtr. 23, I., 1 möbl. Zim. z
ſof. od. ſp. an Herrn od. Frl. (18621
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25.
Telterer Herr in ſich. Stellung
N—
kann Zimmer haben b. allein
ſtehend. Frau Nähe Hauptbahnhof. O TAimmel Wehlung
Off. u. R 66 a. d. Exp. (*965som
mit Bad, elektr. Licht und Stallung
Muhlſtr. 76, IIII., Ecke Nied.=für 1. Pferd per 1. Auguſt geſucht
Ramſtädterſtr., hübſch möbl. Zimm. in guter Lage der Stadt, Sudvier
m. ſep. Eing. p. 1. Juli z. v. (127620ms
tel bevorzugt. Gefl. Angebote unt.
Heidelbergerſtr. 89, II., ſchön! § 18 an die Expedition des Blattes
(13610
möbl. Zimmer zu verm. (13473a erbeten.
30
Pauführer ſucht per 1. Sept.
Inselstr. 50, I. Stock
ſchöne 3 Zimmerwohnung,
hübſch möbl. Wohn= u. Schlafz., mit übern. evtl. Hausverw. Offert. m.
od. ohne Penſ. Anzuſ. b. 2 Uhr. (12693a Preisangabe u. R 45 Exp. (13422a
zeamtenwitwe mit Sohn ſucht
Eliſabethenſtraße 29, I., 2 fein
zum 1. Oktober in ruh. Hauſe
möbl. Z., Wohn=u. Schlafz. (12884oms
Kaſinoſtr. 11, Metzgerei, möbl.ſchöne 3—4Zimmerwohnung im
Zimmer zu vermieten. (11810oms Preiſe von 400—500 Mk.
Offerten mit Preisangabe unter
Waldſtr. 10, I., ſchön möbl.s 39 an die Exp.
(*1316
Zimmer zu vermieten.
(13296a
Bleichſtr. 27 kleines Zimmer Zum 1. Okt. oder früher
Woh=
nung geſucht in gutem Hauſe,
zu vermieten.
(*937sm etwa 4 Zimmer, von ruhiger Fa=
Stiftſtr. 5 1, Ecke Landgr.=Georg= milie (3 erwachſene Perſ.). Angeb.
ſtraße, möbl. Zim. z. verm. (*1368ms unt. § 33 an die Exp. (13713msm
Blumenthalſtr. 91, II., einf
möbl. Zimmer zu verm. (13735a) 3—5 Zimmerwohnung
Waldſtr. 33, II. I., fein möbl. per 1. Okt. in anſtändigem Hauſe
Zimmer zu vermieten.
(13734a geſucht. Ausführl. Off. mit Preis
Martinſtraße 78 1—2 hochfeine, unter § 60 an die Exp. (*1321
möbl. od. unmöbl. Zimmer mit od. Eine freundl. 3—4 Zim.=Wohn.
ohne Küche, Gas u. Elektr., an 1—2
in ſchöner Lage per 1. Oktob.
Perſ., per 1. Okt. z. vm. (B13731ms von kl. Familie zu mieten geſucht.
Bleichſtr. 26, Gartenh., 1. St., Off. mit Preisang. unter § 72
(*1348
möbl. Zimmer zu verm. (*1347ms an die Exped. d. Bl.
Schulſtr. 2, Hinterh., 1. St., einf
Alleinſteh. Beamten=Witwe
möbl. Zimmer zu verm. (*1353
ſucht bis 1. Oktober eine größere
Nieder=Ramſtädterſtr. 71 gut 2 Zimmerwohnung m. Manſarde.
möbl. Zimmer zu verm. (*1325mc
Offerten mit Preisangabe unter
Lauteſchlägerſtraße 6, II., 2 fein
(*1318ms
56 an die Exp.
möbl. Z. p. Mon. 15 u. 18 M. (*1322md
rr ſucht. zum 1. Ottob.
Eliſabethenſtr. 37, Htb., 1. St., Aelt. Hert hübſche 2
Zimmer=
möbl. Zimmer zu vermiet. (*1374mf wohnung in beſſ. Hauſe u. mögl.
Alexanderſtr. 5, 2. Stock, links, ruhiger, freier Lage. Offert. unter
möbl. Zimmer zu vermiet, (13744as 81 an die Exp. erbeten. (*1363
Friedrichſtraße 16, III., möbl. Ein leeres Zimmer Zm
Zim., ſep., monatl. 12 Mk. (*1384 in Stadtmitte zu mieten geſucht
Grafenſtraße 4 möbl. Zim. zu *1345ms) Gilbert, Saalbauſtr. 13.
(*1399
vermieten.
6
A
Kiesſtr. 47, II., ſch. möbl. Zim.,
Hobl. Zimmer
evtl. m. Penſ. z. verm.
(13774a
Bleichſtr. 39, 3. St., ein ſchön ſucht Geſchäftsm. z. 1. Juli. Off. u.
möbl. Zim. m. 2 Bett. z. verm. (*1395 K. 33 Arheilgen postlag. (*1359md
Lndwigsplatz 4, 3. St., möbl.
Zim. mit Gas zu vermieten. (13657t Gut möbl., ruhig. Zimmer
in der Nähe der Rheinſtraße von
ſolidem Herrn (Dauermieter) zum
Gemmer
1. Juli geſucht. Event. ganze od.
Wittmannſtraße 2 iſt eine halbe Penſion, doch iſt dies nicht
7 Zimmer=Wohnung im 3. Stock Bedingung. Off. m. Zimmerpreis
per 1. Oktober zu vermieten. unt. N 86 an die Exp. (14987fs
Näheres daſelbſt 1. Stock. (B13777ms
biturient (Gymnaſ.) ſucht von
Soderſtraße 101, 1. Stock, Mitte Juli bis Anfang Okt.
ſchöne geräumige 4 Zimmer=Woh= Ferienaufenthalt gegen Erteilung
nung mit allem Zubehör perl von Nachhilfeunterricht. Offert
1. Oktober zu vermieten. (13764ms unt. § 79 an die Exp. (*1367ms
Moosbergſtr. 63, ſchöne große
A
3 Zimmer=Wohnung mit Verandae
u. reichl. Zubeh. p. Okt. z. vm. (B13765ms
Kranichſteinerſtr. 35 Dreizim.
Gymnasiasten
Wohn. im Hinterh., neu herger.,erteilt erfahrener älterer Kandidat
ſof. zu verm. Näh. 1. St. (13770ms Nachhilfe im Hauſe zu mäßigem
Roßdörferſtr. 40, Manſarden= Preiſe. Förderung ſchwacher
zimmer zu vermieten. (13763ms Schüler und Repetition bis über
Löffelgaſſe 9, kleine Wohnung die Ferien. Offerten unter § 26
(13776ms an die Exped.
(*1201omf
zu vermieten.
Primaner
Sämtliche 5 Schaufenſter
ſucht Nachhilfe zur Anfertigung v.
in dem Oktroiaufſichtshäuschen Deutſchen Aufſätzen. Off. mit
an der Allee (Zufahrtsſtraße zum Preisang. unt. § 36 Exp. (13645im
Bahnhof) ſind ſofort anderweit
zu vermieten. Nähere Auskunft Gewiſſenh. Klavierlehrerin n.
noch ſtrebſ. Schül. an, mon. 6 M
Stadthaus, Zimmer 64. (9094a
Gefl. Off. u. § 15 a. d. Exp. (*1171om
Darmſtadt, 11. April 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
Tüchtige Klavierlehrerin
I. V.: Schmitt.
erteilt Unterricht bei billigem
Hono=
rar. Waldſtraße 50, 1. St. (13546a
Se eeeh
Gerlel
Penſion
Garlehen an grundre elle Per
geg. Möbelſicherheit ꝛc. werder
verm. Ludwigshöhſtr. 74a. (B13426
Villu-Augasta
zu vergeben. Gefl.
Darlehen Offerten u. R 64
Wilhelmſtraße 18, Tel. 898. an die Expedition ds. Bl. (*959fom
Zimmer mit und ohne Penſion
3000 Mk.
für jede Zeitdauer.
(B11660ms
auf Baugelände an allererſter Stelle
U
von Selbſtgeber zu leihen geſucht.
MeeOferten unter § 83 an die
Er=
e
pedition ds. Bl.
(*1394md
2 Zimmer m. Küche
Fer leiht jung. Mann 50 Mk.
nahe der Taunusſtr., in beſſerem, W zwecks Gründ. ein. Geſchäfts.
ruhigem Hauſe v. alleinſtehendem, Off. u. § 90 a. d. Exp. (*1411
gebildeten Herrn p. 1. Okt. geſucht.
Offerten mit Preisangabe unter
Kaufes
§ 69 an die Expedition. (*1337ms
getragene
Eine Wohnung
mit 5 Zimmern, Bad und allem GKlelder
Zubehör, in der Nähe der alten
Bahnhöfen, geſucht. Angeb. mit Uniformen aller Art, Stiefel
Preisang. u. § 66 Exp. (*1344ms Wäſche, Bettfedern, alte Waffen,
5 Zimmer,
Zahngebiſſe uſw. (13598a
Part.=Wohnung, möglichſt m
grüner Umgeb., im Südweſtviert.Obstfeld, Kl. Bachgaſſe 5
für kleinen, ruh. Haushalt. Offert. Teleph. 2085. — Poſtkarte gen.
unt. § 82 an die Exp. (*1376md m Komme auch auswärts.
Kleine Familie
Tücht. kautionsfäh. Wirtsleute
pünktl. Zinszahler, ſucht 3 Zimm.=ſuchen Reſtaurant per alsbald zu
Wohn. bis 1. Okt. ev. auch früh.,mieten, wenn möglich freie
Bier=
im Zentr. d. Stadt, wo Klavierſp., wahl, geh. auch aufs Land. Spät
jed. mäß., nicht ſtört. Saub. Eing., Kauf nicht ausgeſchloſſen.
(*1405
Beding. Off. u. § 43 a. d. E. (*1247im Offert. unt. § 87 a. d. Exped.
Nummer 146.
Juni 1913.
Weisse Wasele
6.
Dade- Wascle
Herren-Oberhemden, weiß . Mk. 2.75 an
Zephir-Hemden .
. „ 3.75 „
Macco-Wäsche .. . . . . „ 1.25 „
Einsatz-Hemden . . . . „ 1.90 „
Sport-Hemden . . .
„ 2.75 „
Kragen :: Krawatten :: Manschetten.
:: Frottiertücher z: Badehosen f. Herr.
v. 30 Pfg. an
v. 55 Pfg. an
Badehosen f. Knab.
v. 10 Pfg. an
z: Badetücher ::
:: Bade-Anzüge ::
v. Mk. 1.65 an f. Herren u. Damen.
Damen-Wäsche, weiß und farbig.
Stickerei-Röcke.
Kieler Mädchenkleider in waschecht. Stoff.
Russenkittel.
Billigste Preise.
Beste Qualitäten.
Philipp Hess
DARMSTADT
Wäscheabteilung.
13778
Kuterh. Unif.=Rock (Inf.) f. Un=
Oteroff., ſow. 1ſch. Hängelampeu. Z-Pamien Haus
Paneelbr. b. z. vk. Schulſtr. 13, II. (*
in ſchöner bevorzugter Höhenlage
enhaltend parterre, 3 gr. Zimmer
M
MKüche, erſte Etage 3 gr. Zimmer,
; für 7800 Mark Küche u. Bad, 3 Manſardenzim.,
Ein Landhaub mit groß. Gar=gr. Trockenbod., Waſchküche, Büg. ſofort zu verkaufen. ½ Stunde Zimmer 1000 qm gr. Obſt= und
von Darmſtadt gelegen. — An=Gemüſegarten, für 28000 Mk. Ver
zahlung 1500 Mark, Reſt kann hältniſſe halber zu verkaufen. Das
ſtehen bleiben. — Offerten unter! Haus kann alsbald bezogen wer=
(13688aden. Näheres Villen=Kolonie
§ 55 an die Exped.
Ludwigshöhe, Kaiſer
Wilhelm=
uche in Darmſtadt od. nächſterſtraße 101.
(*1327
Umgeb. kl. Wohnhaus mit
verkauft ſein Haus, event
Gart. u. etw. Stallg. per 1. Okt. zu Mkl mit gut. Geſchäft oder ſonſt.
mieten, ſpät. Kauf n. ausgeſchl. Off.
unt. § 16 an die Exp. (*1176om Grundſtück hier od. Umg.? Off.
nur vom Eigentüm. u. F. N. O. 5057
an Rudolf Mosse, Darmstadt. (I, 13727
Zu verkaufen
Haus zum Alleinbewohnen
Haus zum Alleinbewohnen a. d
Mathildenhöhe, enthaltend große im ſüdlichen Stadtteil, enthaltend
Diele, 9 Zimmer, 2 Balkons und 6 Zimmer mit Zubehör, Hof und
alles Zubehör ſowie ſchönen Garten. Garten, zu verkaufen. Näh. in
(*1414ms
Näh. in der Expedition. (*1185om der Exped. ds. Bl.
Haus zum Alleinbewohnen
Haushadf-Gesuch.
evtl. Zweifamilienhaus m. ſchönem
Ich ſuche in Darmſtadt Ein=
Obſtgarten, nächſt Orangeriegarten, familienhaus m. Pflanzgart. i. d.
zu verkaufen. Preis Mk. 16000. 1 Preislage v. 10—15000 Mk.
Offerten unter § 25 an die m. 3000 Mk. Anzahlung. Off.
Exved. ds. Bl.
(13630om u. § 88 a. d. Exped.
(*1408
Mehr. Landhäuſer
u. Baugelände i. d. Villenkolonie
Ludwigshöh Eberſtadt b. D. u. der
Verkauf. Vergſtr., Auerbach u. Bensheim,
Die Beſitzung des Herrn!ſind zu verkaufen Friedrich Pfeiffer,
Sanitätsrat Dr. Maurer, Architekt, Eberstadt b. D. (9530a
Steinſtr. 32 hier, beſtehend aus Peabſicht. mein 2½ſtöck. Wohnh.
einem ſoliden, gut gepflegten
J
Wenckſtraße 31
3 ſtöckigen, auch zum
Allein=
bewohnen geeigneten Hauſe, zu verkaufen. Vermittl. verbeten.
von je 5 Zimmern, Küche, Balkons
Näheres daſelbſt.
(*1364ms
und einem großen, ſelten ſchön
angelegten u. gepflegten Garten,
wird zu äußerſt günſtigen Be==Billenkolonie Everſtadt
dingungen dem Verkauf aus= Neuerbaute Villa zum
Alleinbe=
geſetzt. Gas und elektriſches Licht wohnen, 9 Wohnräume, mit
reich=
vorhanden. Parterre und I. Etagelichem Zubehör, Zentralheizung
ſind durch eine Wendeltreppe
verbunden. Der Geſamtflächen=11200 qm Garten, für den billigen
Preis von 26000 Mk. zu verkaufen
gehalt des Anweſens beträgt zirka
(13413aund per ſofort zu beziehen.
1700 qm.
Auskunft erteilen
(1113a
Weiteren Aufſchluß bei Sebaſtian
Eckler, Rheinſtr. 9, Telephon 243. 1Paul Wolf & Co., G.m.b. H.
Rheinſtraße 51.
Tauſche
Ein Grundſtück, Acker od. Gar=
Haus gegen laſtenfreies Gelände
ten zu pachten geſucht. Offert
oder Bauplätze. Offerten untermit Preis und Lage unter § 78
O. 36 an die Exped. (12891a an die Exped. ds. Bl. (*1354md
Nummer 146.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Juni 1913.
Seite 13.
Gesetzlich
Gesetzlich
etzte
Sonntags ist das Atelier nur von
Sonntags ist das Atelier nur von
morgens 11 bis nachmittags 5 Uhr
morgens 11 bis nachmittags 5 Uhr
ununterbrochen geöffnet.
ununterbrochen geöffnet.
ele!
Der vielen Nachfragen wegen
ganz gleich in welcher Preislage,
geben wir Jedem, der bis 50.Dahz bei uns eine Aufnahme bestellt, ohne irgend
eine Bedingung, wie Kaufzwang von Rahmen usw. (auch bei ½ Dutzend und Postkartenaufnahmen)
(13700ms
Mt
Janz antsck.
1000 Mk. zahlen wir dem-
Troiz der billigen Preise eine Vergrösserung seines eigenen Bildes
Garantie
jenigen, der nachweist, daß
für Haltbarkeit der
unsere Materialien nicht
(einschl. Karton 30X36 cm)
Bilder.
erstklassig sind.
in Poate
Uhilarie
12 Visites
12 Postkarten
matt
uent
1.80.
4 Mark.
von 1.90 an.
5 Mark.
ie habinete
eschw.
taPrinset
12 Kabinetts
matt
12 Visites
matt
4.80.
8 Mark.
3
für Kinder 2.50. 9 Mark.
Bei mehreren Personen u. Gruppen
Bei mehreren Personen u. Gruppen
ein kleiner Aufschlag.
vis-ä-vis d. alten Palais
Werktags geöffnet
ein kleiner Aufschlag.
9 Wilhelminenstr. 9 von s bis 7 Uhr.
Telephon 1184.
Aufnahmen bei jeder Witterung, auch bei trübem und regnerischem Wetter.
Brenntannäpfel
Achtung!
Hektoliter 85 Pf., bei 10 Hl. 80 Pf.
Brautpaare
Fichtenzapfen
Neu Chromſohlleder neut
Hektoliter 35 Pf., bei 10 Hl. 30 Pf.
(Grüne Hohlen)
Marke Goliath!
Wollen Sie wirklich reell und gut bedient sein, besuchen Sie das Heinrich Keiler Sohn
Die Haltbarkeit und Waſſerdichtigkeit iſt ohne Konkurrenz.
Heidelbergerstrasse 28.
Tel. 101. (B7715 Niemand ſollte verſäumen, die grünen Sohlen zu fordern, da die
Möbelhaus von Heinrich Kunz, Arheilgen.
Stiefel nicht mehr ſo oft beſohlt werden müſen. Ein Verſuch und
Altertümer
Als besonders preiswert habe ich eine elegante bürgerliche
Sie ſind von der enormen Haltbarkeit überzeugt. Achten Sie, bitte,
Zweizimmer-Einrichtung zusammengestellt, bestehend aus; ſpeziell Möbel, billig. (IV,12258,44 genau auf die Marke Goliath? So auch bringe ich meine neuen
Mainz, Chriſtophſtraße 9. 1Schuhwaren in empfehlende Erinnerung in Damen=, Herren= und
Modernem Schlafzimmer, nussb. poliert, mit zweiteil.
Spiegelschrank, grosser Tolleite mit echt Marmor.
Gehrock=, Frack=, Smoking=An= Kinderſtiefeln zu ſtaunend billigen Preiſen, ſowie Sandalen, Turn=
Esszimmer, dunkel eiche gebeizt, mit schwerem
Paneel-
züge, Zylinder zu verleihen ſchuhe und Pantoffeln aller Art. Unterhalte als Fachmann in
diwan, Haarpolsterung, echten Rindlederstühlen.
Rheinſtraße 5, 2. Stock. (10999a neuen Schuhwaren unter Garantie nur prima Qualitäten. (13575a
Küche, pitsch-pine, mit Anrichte, Linoleumblätter.
große gußeiſerne Torſäulen, Michael Fick, Schuhmacherei
S 1 Badeeinrichtung, 1 Tiſch zu
Gesamtpreis 920 Mark.
verk. Eliſabethenſtr. 43. (12861a
Holzstrasse 24, nächst der Stadtkirche.
Nussb. pol. Wohnzimmer: Diwan, Vertiko, Trumeaux,
Ausziehtisch, 4 Rohrstühle.
Imitiertes Schlafzimmer: 2 Betten, 2 Nachtschränke,
Kleiderschrank, Waschkommode mit Spiegelaufsatz, 2 Stühle,
1 Handtuchständer.
Sie bilden sich ein
Küche mit Messingverglasung, Schrank, Anrichte, Tisch,
neue Wäsche zu sehen, wenn Sie sie mit Persil ge-
(13385a
2 Stühle.
waschen haben, so blendenc weiss, frisch und duftig
Gesamtpreis 590 Mark.
ist sie danach geworden. Einfachste Anwendung,
billig im Gebrauch und absolut unschädlich
Franko Lieferung.
Langjährige Garantie.
unter Garantie!
Ueberall erhältlich, nie lose, nur in Origmal-Pakeien.
AiGana.
Arrand
die neuesten und besten deutschen
Nähmaschinen
mit 5jährig. fachmännischer Garantie
(11877a
Haas & Bernhard, Rheinstr. 19
. Adler, Ideal, Under=
Gebrauchte Schreibmaſchinen: wood und andere
HENKEI
(1407a
Syſteme liefert billigſt
Henkel’s Bleich-Soda.
Anch Fabeneanten der gibelienen
E
Friedrich Rühl, Kranichsteinerstr. 591/10.
Sieſchie ſch wehtlan dus nachte ſe under=
Breanwdinis i wid es von mie gebrachen, am ſiſe
Ich liebe Dich!
Was hatte ſich denn in den wenigen Wochen der Zwi= ich eine Flaſche Sekt; wird es gehalten, dann kommt die
Roman von Guido Kreutzer.
ſchenzeit nur geändert, daß er ihr nun ſo offenbar über= Flaſche Sekt auf Ihr Kontol
(Nachdruck verboten.)
legen war?
Im Endergebnis alſo ſozuſagen ein ſtiliſiertes Viel=
19
O — aus einem rein perſönlichen. Ich bin nämlich nicht
Jetzt konnte es ſich für ſie höchſtens noch um einen liebchen mit der ſicheren Gewähr auf demnächſtigen
Alkohol=
ehrgeizig genug, nochmals der Gegenſtand einer ähnlichen ehrenvollen Rückzug handeln.
genuß!
Wette zu ſein, wie ſie an jenem denkwürdigen Abend zwi=
Meine Anerkennung für Ihre Spürfähigkeit, Herr Ba=
Ich weiß doch nicht, Herr Baron, ob die Art, in der
ſchen meinem Vater und Ihnen abgeſchloſſen wurde.
ron! Sie haben tatſächlich den einzig möglichen Ausweg Sie die Angelegenheit zu behandeln belieben, die rich=
Das war ſchweres Geſchütz! Aber ſeine unbekümmerte zur Rettung gefunden!
tige iſt!
Fröhlichkeit, die ſich geſtern ſo überraſchend eingeſtellt hatte,
Sie ſtreckte ihm die Hand entgegen.
Darüber maße ich mir ſelbſtredend ebenſowenig ein
die war nicht tot zu kriegen. Er dachte nicht darum, ſich
Alſo ich bin bereit, Frieden zu ſchließen. Das heißt
Urteil an. Aber ich halte mich an die alte
Diplomaten=
in einen hoffnungsloſen Engpaß jagen zu laſſen.
unter einer ganz beſtimmten Vorausſetzung!
regel, daß Verträge da ſind, um gebrochen zu werden. Ich
Vorerſt mal machte er eine erfreuliche Feſtſtellung:
Er nahm ihre ſchmalen feinen Finger zwiſchen ſeine habe die fröhliche Hoffnung, der unfrige erleidet das gleiche
Wiſſen Sie auch, Gnädigſte, daß Sie ſehr ſchöne Augen Tatze.
Schickſal.
haben, wenn Sie ärgerlich ſind?
Und die wäre?
Herr Baron!
Und als ſie ihn perplex muſterte:
Daß Sie auf die Austragung dieſer damaligen . . .
Gnädiges Fräulein!
Abgeſehen davon iſt es natürlich tief betrübend, daß frivolen Wette endgültig verzichten!
Sie ſetzte ſich indigniert in Bewegung; er blieb
Ihr Herr Vater ſo unvorſichtig aus der Schule geplaudert
Seine Lippen ruhten einen Augenblick auf der kühlen neben ihr.
hat! Dadurch bin ich jetzt gezwungen, meinen Kriegsplan Haut.
An der Tür verhielt er nochmals den Scheitt, legte ihr
einer völligen Aenderung zu unterziehen.
die Hand auf den Arm und zwang ſie ſo, gleichfalls ſtehen
Dann wurde die Hand heftig zurückgezogen.
Ein verächtlicher Blick traf ihn.
zu bleiben.
Nun, Herr Baron?!
So! Demnach fühlen Sie ſich alſo nicht bemüßigt, mir
Gnädiges Fräulein, ich wette, Ihre Frau Tante hat
Er ſchien noch einmal zu überlegen.
irgendwie befriedigende Erklärung zu geben?!
Wenn Ihnen das kleine Ehrenwort genügt, Gnädigſte die Herrſchaften dort drüben längſt davon unterrichtet, daß
Doch, Gnädigſte! ſagte er ruhig. Ich habe Sie um
wir „Nachbarskinder” ſind. Man wird daher mit doppelt
..gut, dann ſoll die Geſchichte ruhen!
Verzeihung zu bitten, daß ich mit dieſer Wette in einem
ſcharfen Augen auf uns achten — das vergeſſen Sie nicht!
Sie begriff offenbar nicht. Er ſpezialiſierte:
Augenblick des Unmuts die Grenzen überſchritten habe.
Nämlich, das mit dem „kleinen Ehrenwort” iſt bei Und denken Sie immer daran, daß wir hier die beiden ein=
Es war ein Schweigen. Die ſchöne Giſela Krottenheim Kommißpeccos — oder auf deutſch: Offiziersliebesmahlen zigen Repräſentanten der Provinz Oſtpreußen ſind.
Das geht mich gar nichts an! replizierte ſie kurz ant
ſah prüfend in das Geſicht ihres Gegners, der ihr ſo gleich= — eine vielbenutzte Einrichtung.
mütig die ſcharfe Waffe entrungen hatte.
Auf unſern Fall angewendet hätte es ungefähr folgende gebunden.
Nummer 146.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Juni 1913.
Seite 14.
Speiſekartoffeln
alte und neue gelbfleiſchig u. weiß=A Her m. Heinmuner „barmstädt
fleiſchig, empf. billigſt (*1173oim
Gummi, Asbest, Putzwolle, Maschinen-Riemenfabrik
OPELRäder
Gg. Crössmann
Grafenſtraße 16. Telephon 2154. Telephon 315 Gegründet 1881 Telephon 315
Mas-
Alle Arten
ar tägl. friſch, verſ. g. alle Arten
Trinkeiel, Nacht. (11435a
G
Alsbach a. d. B., Poſtfach 32.
Gummiwaren
Mnilten
Seit
WrimaLandware: Hinterſchinken
Jahrzehnten
P zum Rohausſchneiden, per Pfd.
erstklassige be-
1.15 M., ſowie ſch. Vollſchinken, per
Packungen
Mainitartikel
währte Qual.
Pfd. 1.30 M. Ueber alle übrigen
zu konkur-
Wurſtwaren erbitte Preisverzeichn.
Für ff. Qual. w. gar. Verſ. nur unt.
renzlos
Asbestwaren
Für
Maschinen-
Nachn. Oberhess. Wurstiabrikation
billigem „688
Wieder-
(13110g
Ruppertenrod, Karl Völzing.
APreis
verkäufer
mn.
2 gebrauchte Sofas, 1 Diwanid Holzriemen-
Die altbekannte und beste deutsche Marke zu mässigen Preisen.
Nur
2 und Chaifelongue billig zu
Cylinderöle
C
7/Bachgans‟
scheiben
(13522a
verkaufen.
Bismarckſtraße 58.
weg 20
1kl. u. 1 gr. Hobelb., Ikl. 4räd. Hand=
Haas & Bernhard
Maschinen-
Riemen-
wag., 1 Singer=Nähmaſch. zu verk.
r
12421a
*1222im) Mühlſtr. 23, Hinterh.
Fette
Rheinstrasse 19.
(11876a
verbinder
Per u. Aufpolier. v. Möbel u.
Pianos, Aufarbeit. all. antik. Putzwolle:: Schmieröler: Oelkannen.
Kunſtgegenſt. ſow. all. Schreinerarb.
übern. E. Jansen, Bleichstr. 1. (*1012som
Herl & John, Manulatturwaren. (10416a
Sämtl. Industrie-Bedarfsartikel.
Neu!
neu Saalburgia
Beste Toilette-Seifen
loſe gewogen, das Pfd. 55 und
65 Pfg., bei Entnahme von 10 Pfd.
arkeitsoden
das füssige Bodenwachs 50u. 60 Pfg. F. B. Grodhaus,
am weißen Turm.
(13219a
Bestes Mittel zur Pflege und Erhaltung von Linoleum u. Parkett.
Ie
(61205
und Linoleum
Eleraucht
Ziee
Kinderleichtes Arbeiten. Glanz ohne die gefürchtete Glätte
beseligtunter
reinigt promptund billigst
Hehnetechel
Preis Mk. 2.— pro 1 Kg.-Flasche
dökret. gewis
Serhoffund
Elisabethenstrasse 31,
biligst mit
Fabrikanten: Bier & Henning, chem. techn. Produkte
Seigenen
Ibel & Lotz, G. m. b. H., Telephon 461.
Eräparaten.
Abesten
Bad-Homburg v. d. Höhe.
(10484a
eingefehrt
Städkt.
Zund
Niederlagen für Darmstadt: Friedrich Schaefer, Ludwigsplatz
Meer rer
Central-Drogerie Anfon Logel. Flisabethenstr. Heinrich Rosmann, Inselstr
Lelsatie.
Woreen
Luxuriöser neuer Wagen
IH
kostentreier
Seseh
E
M
Tag und Nacht
5
2
6
lapeten-industrie 1 . Schüler n
Kulanter Preis
Ge
12
Mühlstraße 78:: Ecke Niederramstädterstraße
F. Tuppert, Neckarstr. 4.
13675a)
*: Bringe mein Lager in modernen 3. —
Tapeten, Linkrusta, Leisten
ſe
Lisschranke
5p
e
Kall
M
:: u. s. W. in empfehlende Erinnerung.:
Fabrikat J. Ploschnitznik, Aſchaffenburg
n
Bei Abnahme von größeren Aufträgen hohen Rabatt.
Anerkannt ſolide Ausführung (11663a
Reste in jeder Rollenzahl zu jedem annehmbaren Preis.
Grosses Lager zu billigen Preisen
Ieren
IEEEEEEEEEEEEH2
C. J. Wenz, Darmstadt,
Elisabethenstr. 8 — Telephon 217.
Suppenwurze
u. Blasenkranke
*557
unübertroffenfinden durch Altbuchhorster
in Flaschen à ℳ0,40, 0,75, 1,40 und Mark-Sprudel Starkquelle
Frottierhandtücher und Badetücher
4.20, sowie nachgefüllt und in Korb-raſch Erleichterung und Hilfe. Die
bestes Fabrikat in verschiedenen Größen
faschen prokg ℳ3,20 in allen einschl.Nierenarbeit wird wohltuend
er=
ee
stets auf Lager :: Preise äußerst billig
Geschäften zu haben.
(12350a leichtert, Sand, Gries, Steine
auf=
eereetee
gelöſt u. fortgeſpült, die Harnſäure
Steinstraße 2, 2. Stock
Vertreter: Otto Casparygebunden und Schmerzen Drücken,
Ludwig Berbenich
(Haus Ott) (13513sm
Brennen ſchnellbehoben. Von zahlr.
Fernsprecher 819. Darmstadt.
Arheilgerstr. 10. Profeſſoren und Aerzten glänzend
Einige hübſche
Beleuchtungs=
begutachtet. Fl. 65 u. 95 Pf. in der En=
Wanderer-Fahrrad
Damenbinden Tägl. friſche Heidelbeeren
körper für Gas, ſehr
preis=
gros=Niederlage Friedr.
Schae=
wert, zu verk. Hügelſtr. 32, III. wie neu, ſehr billig
(9414afer und in der Hofdrogerie Chr.empfiehlt Rosine Federlin, Watten
empfiehlt
(*1312im
Anzuſehen morgens. (*1234imd
Grafenſtraße 26. Schwinn, Rheinſtraße 8. (IV, 11388 geschäft, Schuchardſtr. 10, I. (1116a J. Klein.
auſtr. 38. Tel. 1476.
(620a
G
2
I
Lardm, das eaſt eie ſager ſeir wil ant deherie er ſich ie beris in Launfe der nichten Wohen zu iber= ſofſeſchſtiher Angen ſonglernet Als ſei ſe es mie in.
milde. Unſere gemeinſame Heimat erlegt uns die Pflicht zeugen!
ders gewohnt geweſen . . .
auf, nach außen hin ein Herz und eine Seele zu ſein. Alſo
Und aus Gründen der Aufrechterhaltung höflicher
Du ſprödes ſtolzes Mädelchen aus deutſchem
Forſt=
greifen Sie den Ereigniſſen bitte etwas vor und bemühen Umgangsformen war es gerade die richtige Zeit, daß der hauſe — was biſt du doch für ein routinierter Salon=
Sie ſich, mir den ganzen Abend begeiſtert ins Geſicht zu alte Renzow in der Tür auftauchte.
menſch — und welch eine wundervolle Frau wirſt du
ſtarren.
Man begrüßte ſich erfreut.
mal werden! ging es ihm durch den Sinn.
Sie wollte empört an ihm vorüber; aber er vertrat ihr,
Sieh’ da — die beiden jungen Herrſchaften! Und
Und dabei in der Bruſt wieder dieſes ſeltſam
unraſt=
wie unabſichtlich, den Weg.
ſicherlich in ſchöne Heimatserinerungen vertieft. Hoffent= volle Gefühl, das niemand zu erklären vermochte; weil
Ich möchte wirklich für mein Leben gern wiſſen, Herr! lich ſtöre ich nicht.”
man die Worte nicht fand . .
Baron, woher Sie die Unverfrorenheit nehmen, in dieſem
Keineswegs, Herr Kommerziencat! beruhigte der
*
Ton mit mir zu ſprechen!
Artilleriſt. Wir waren ſowieſo auf dem Rückwege in den
Als ſie im großen Knäule nachher im Salon ſtanden,
Und der Leutnant von Oſtheeren darauf ſehr ernſt:
Salon, da wir befürchteten, unſer harmloſes Alleinſein erinnerte er ſich des geſtrigen Kaſinogaſtes.
Ganz einfach, Gnädigſte — weil ich Sie liebe und Sie könne ſonſt aufallen.
Der Kommerzienrat zog witternd die Augenbrauen
demnächſt um Ihre Hand zu bitten gedenke!
Und konſtatierte dabei mit vergnügter Schaden= hoch, als er den Namen hörte.
Eines Atemzuges Dauer ſtand die ſchöne Giſela Krot=freude, daß ſeine temperamentvolle junge Feindin ſo un=
Sierndorff — ja, der hat vor Jahren mal in meinem
tenheim faſſungslos. Ihre Augen lagen groß und dunkel gefähr am Ende ihrer Selbſtbeherrſchung angelangt war. Hauſe verkehrt. Bischen eigenartiger Herr geweſen; ließ
und verſtört auf ihm. Dann ſchlug ihr eine jähe Blutwelle
Aber jetzt wandte ſie dem jungen Offizier oſtentativ! nach ſeiner Rückkehr ins Regiment nichts mehr von ſich
ins Geſicht.
den Rücken.
hören. Aber jetzt hat er ja die Uniform ausgezogen und
Sie lachte nervös auf.
Sie ſind doch nicht etwa ohne Begleitung gekommen, iſt nur noch „Turſchampion”.
Glänzend! Geradezu eine Luſtſpielidee! Aber Sie Herr Kommerzienrat?!
Uebrigens ein brillanter Reiter — alles was recht
haben ſich noch nie im Leben gründlicher getäuſcht. Jeden=
Der Börſianer veränderte ſich auffällig. Seine ſchar= iſt. Daß er hauptſächlich für den Weſtendorffſchen Stall
falls laſſen Sie ſich geſagt ſein — ſo en passant wirbt man fen geſpannten Züge wurden verbindlich und komplaiſant. reitet, wiſſen Sie wohl Alſo gut, ich werde mich
micht um mich!
Doch, mein gnädiges Fräulein. Leider blieb nichts an= freuen, wenn er gelegentlich ſeine Karte bei uns abgibt.
Was auch gewiß nicht in meiner Abſicht liegt, Gnä= deres übrig, trotzdem ich mein möglichſtes verſuchte! Meine
Abgeſehen davon, lieber Baron — übernächſten
Sonn=
digſte. Nur iſt es in jedem Falle gut, wenn man weiß, Frau hat eine wichtige Komiteeſitzung im Aſylverein; und tag!!
wie man zueinander ſteht.
Herta iſt irgendwo zum Abendeſſen geladen, wo ſie durch=
Das „Große Armee=Hürdenrennen” nicht wahr, Herr
Ein Hohn zitterte um ihren Mund.
aus nicht abſagen konnte. Aber man hat mir auf die Kommerzienrat? erkundigte ſich Giſela Krottenheim.
Wie vollkommen recht Sie haben! Damit nun auch Seele gebunden, angelegentlichſte Grüße zu übermitteln.
Ja, Gnädigſte; und es iſt doch wohl ſelbſtverſtändlich,
ich das meinige zur Klärung beitrage, ſo geſtatten Sie
Ihr liebenswürdigſtes Lächeln beglückte den altern= daß wir uns draußen treffen?!
mir den Hinweis, daß ich niemals daran denken würde, den Finanzier.
Aber ich werde mir doch die Ehrenrettung Oſtpreu=
Ihre Werbung anzunehmen!!
Vielen Dank, Herr Kommerzienrat; bitte, ſie Ihren ßens nicht entgehen laſſen! verwahrte ſie ſich ſcheinheilig.
Wollen wir uns nicht lieber gedulden, bis dieſe Damen zu erwidern. Und hoffentlich wird meine Freude Man ſpricht ja ſeit Tagen von nichts anderem, als von
Frage ſpruchreif iſt, gnädiges Fräulein? ſchlug er voc. nächſten Donnerstag nicht wieder getäuſcht!
dieſem Rennen.
Die Entſchlüſſe einer Frau ſind ein rocher de bronce auf
Günter von Oſtheeren hörte voll Staunen zu. Dieſe
(Fortſetzung folgt.)
einem Fundament vor: Seifenblaſen., davon hoffe Selbſtſicherheit .. und wie gewandt ſie mit den bunten
Nummer 146.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Inni 1913.
Seite 15.
halten die gebeſerten Erntenusſichten die Stimmung ſ 15,0 Mk.; Weizenſchalen 9.—bis 935, Weizenleie 9.- bis
lausendfach bewährte
—immerhin unter Druck. Das Gleiche iſt auch in England 9,25, Roggenkleie 10,— bis 10,50. Futtermehl 13,— bis
Nahrung bei:
der Fall. In Deutſchland hat das Warengeſchäft keine Be=15.—. Viertreber, getrocknet 12,50—13,50, Futtergerſte
Brechdurchfall,
lebung erfahren. Das Angebot iſt zwar nicht dringend, 15,75—16,— Mk.; Weizenmehl, hieſiges (Baſis ab
Mann=
zumal der Anreiz, der ſonſt in dem Aufgelde gegenüber der heim) Nr. 0 31,25—31,50, feinere Marken 31,75—32,—
Diarrhöe,
kindermehl.
neuen Ernte liegt, diesmal fehlt. Aber andererſeits be= Nr. 1 30,25—30,50, feinere Marken 30,75—31.—, Nr. 2
-Krankenkost. Darmkatarrh, etc.
ſteht wenig Kaufneigung, das Exportgeſchäft ruht, und 29.— bis 29,50, feinere Marken 29,75—30,— Nr. 8 27,25
nur feiner Hafer wird zur Erfüllung früherer Abſchlüſſe bis 27,50 feinere Marken 27,75—28,—. Nr. 4 23,25—23,50,
geſucht. Im Lieferungsgeſchäft hat Weizen ſeinen Preis= feinere Marken 23,75—24.— Mk.; Roggenmehl. hieſiges,
ſtand in den letzten 14 Tagen nicht viel geändert nur Nr. O 25,50—25,75, Nr. 1 23,50—23,75, Nr. 2 21,75 bis
Landwirtſchaftliches.
September hat um 1¾4 Mark angezogen. Für Roggen! 22.— Mk.
* Das Jubiläumswerk der Landwirt=ſteigerten Provinzkäufe die Preiſe um 2—3 Mark, während
ſchaft. Um dem Kaiſer ihre Huldigung darzubringen Hafer mit einer Beſſerung von 1¼ bezw. 3¾ Mark ſchließt.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
haben ſich mehrere hunderte von Landwirten, ſowohl Gerſte hielt ſich im Preiſe, Mais war von Argentinien
Großgrundbeſitzer als auch bäuerliche Beſitzer, aus allen etwas höher gehalten. Es ſtellten ſich die Preiſe am letz= Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
Bundesſtaaten und den Kolonien zuſammengetan und in ten Markttage wie folgt:
— 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
einem groß angelegten Werke die Entwicklung der
Land=
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Weizen
Roggen
Hafer
wirtſchaft des Mutterlandes und der Kolonien in einzel= Königsberg
Geborene. Am 13. Juni: dem Taglöhner Karl=
165 (16
nen Betrieben geſchildert. Das Werk führt den Titel: Danzig .
—
-
Ha
163
Schuchmann, Lauteſchlägerſtr. 14, eine T. Lina. Am 18.:
„Die deutſche Landwirtſchaft unter Kaiſer Wilhelm II.‟ Stettin . . . 194 (41
163 (*1
159 (*3
dem Hausburſchen Wilhelm Giebenhain, Grafenſtr. 27,
(Verlag Marhold, Halle a. S.) Das Werk iſt dem Poſen . . . 195 (*1
164 (45
154 (*2
Zwillingstöchter Marie und Margarete. Am 19.: dem
Kaiſer bereits vor dem Jubiläumstage am 10. Juni von Breslau . . . 196 (—1
159 (—1
(—1
151
Rohrleger Adam Kreiling, Soderſtr. 7, ein S Ludwig
2 (—
dem Präſidenten des Deutſchen Landwirtſchaftsrats Dr. Berlin .
—
164 (*1
182
Valentin, Am 17.: dem Ingenier Nikolaus Mennicken,
-
-
Graf von Schwerin=Löwitz unterbreitet worden. Der Magdeburg .
164 (*4
Kahlertſtr. 5½, eine T. Agnes Katharina. Am 20.: dem
15
Kaiſer hat das Werk mit großem Intereſſe entgegenge= Halle . . . . 202 (*2
168 (*4
22.
(48
Schmied Adam Roth, Frankfurterſtr. 53, eine T.
Hilde=
nommen und allen an dem Jubiläumswerke beteiligten Leipzig
164 (—2
A
176
,
gard. Am 19.: dem Gärtner Friedrich Utech, in Auer=
(*3
170 (—
Landwirten für die freundliche Aufmerkſamkeit beſten Hamburg . .
160 (*—5
bach, ein S hier Dieburgerſtr. 21. Am 15.: dem Kauf=
(—4
172 (—3
180 (—
Dank ausſprechen laſſen. Das Werk enthält 140 Schilde= Hannover . . 19
mann Friedrich Geiger, Viktoriaſtr. 94, ein S. Friedrich
178 (—
184 (*1
rungen von Großbetrieben, darunter die Kaiſerlichen Düſſeldorf . . 218 (—
Wilhelm Paul Oskar. Am 21.: dem Großh. Finanzaſſeſſor
-
(*2
(*5
195
Güter Cadinen, Schmolſin und Urville, 229 bäuerliche Be= Frankfurt a. M.
Hermann Fourier, Wenckſtr. 43, eine T. Margot. Am
(7½ (—
7½ (—2½
ſchreibungen und 16 Berichte von Farmern und Pflanz= Mannheim . 21
22.: dem Magazinier Wilhelm Deußinger, Lichtenberg=
(—2½) 180 —
230
ungsgeſellſchaften, ſowie die Geſamtentwicklung der Land= Straßburg . .
180 (—10) ſtraße 68, ein S. Hermann Walter. Am 21.: dem Artillerie=
-
160
170
M
wirtſchaft von 1888—1913. Unter den Teilnehmern ſeien München
depotarbeiter Georg Heilmann, Darmſtr. 31, eine T.
Weltmarktpreiſe: Weizen Berlin Juli 206,25 (— 1,50), Karoline. Am 22.: dem Korpsdiener Georg Heberer,
hervorgehoben: Prinz=Regent Ludwig von Bayern mit
Leutſtetten, Prinz Friedrich Heinrich von Preußen mit Sept. 204,50 (*1,75), Peſt Okt. 190.60
4,25), Liver= Alexanderſtr. 14, eine T. Margarete.
Schloß Reinhartshauſen, Fürſt von Lichnowsky mit pool Juli 168,90 (*2,16) Chicago Juli 140,10 (*0,95),
Aufgebotene. Am 19. Juni: Kaufmann Wilhelm
Paris Juni 230,05 (—). Roggen: Berlin Juli 168 (— 1,50), Karl Repp. Rhönring 81, mit Katharina Eliſabetha
Kuchelna. Landwirtſchaftsminiſter Freiherr von Schor=
Sept. 168.50 (-2,75), Hafer: Berlin Juli 162,25 (P 1,25), Heß. Mühlſtr. 39. Lokomotivheizer Carl Paul
Wagen=
lemer mit ſeinen Weingütern, von Schubert mit Grün= Sept. 166,50 (*3,75), Futtergerſte: Südruſſ. fr. Ham= knecht zu Biſchofsheim, mit Modiſtin Sophie Antonie
Ka=
haus, die Kgl. Weinbaudomänen am Rhein und an der burg unverzolt Juni 121,50 (4.050, Herbſt 118,75 roline Eliſabeth Hinkel, Wendelſtadtſtr. 13. Am 20.:
Moſel, Staatsminiſter Frhr. von Soden mit Neufraun= (46,25), Mais: Argent. Juni/Juli 108,50 (*-0,50), Großh. Geometer 1. Klaſſe Friedr. Walch, hier, mit Anna
hofen, Frhr. von Cetto mit Reichertshauſen, Dr. Baſſer= Donau MaiſJuni 108 (4-1) Mk.
mann=Jordan und Buhl mit ihren Weingütern in der
Kath. Chriſtmann zu Bingen. Werkzeugſchleifer Felix
Pfalz, das Kgl. Julius=Spital in Würzburg, Graf von
Karl Ferdinand Reiſke zu Frankfurt a. M., mit Zigar=
Schwerin mit Löwitz, Prinz Löwenſtein mit Langenzell,
H. Frankfurt a. M., 24. Juni. (Fruchtmarkt=rengeſchäftsinhaberin Louiſe Gertrude Suſanne Baun,
von Lochow=Petkus. Eimbal=Frömsdorf, Steiger=Leute= bericht.) Der Wochenmarkt war ſehr ruhig und Land= Dieburgerſtr. 5. Schriftſetzer Ernſt Meſſenzehl mit
witz, Gebr. Dippe=Quedlinburg, von Freier=Hoppenrade, weizen bei kleinen Abſchlüſſen kaum verändert gegen die Schneiderin Eliſabeth Eleonore Fran= beide zu Frank=
Brödermann=Knegendorf. Dr. Roeſicke=Görsdorf Meyer= Vorwoche Landroggen zeigte ſich nachgiebiger, während furt a. M. Am 21.: Apotheker und Chemiker Dr. phil.
Friedrichswerth, die Deutſche Farmgeſellſchaft in Süd= Hafer und Mais gut behauptet blieben; letzterer jedoch nur Max Bruno Eger, Aliceſtr. 23, mit Thereſe Marie
weſt=Afrika, die Lindi=Kilindi=Geſelſchaft in Oſt=Afrika, knapp angeboten. Gerſte geſchäftslos. Futtermittel ſchwach e Vernhard zu Greiz. Diener Robert Heinrich Edmund
die Agupflanzungs=Geſellſchaft in Togo, die Weſtafri= bei mäßiger Nachfrage. Die Forderungen für Mehl ſind Nipkow, Artillerieſtr. 3, mit Berta Auguſte Maria
kaniſche Pflanzungsgeſellſchaft Viktoria in Kamerun, die unverändert.
Ratzke zu Ritzow. Am 23.: Fabeikarbeiter Paulus
Neuguinea Kompanje uſw. Den beiden 1300 Seiten
Der Mannheimer Getreidemarkt iſt ſtetig, Georg Boſſler, mit Arbeiterin Maria Margarte Ebert,
ſtarken Bänden ſind über 1000 Abbildungen beigegeben.
aber ſtill. An der Berliner Produktenbörſe war beide zu Offenbach a. M.
Eheſchließungen. Am 17. Juni: Gärtner Alfred
Getreide matter auf die Regenfälle in Berlin, beſonders
aber in der Provinz, die als günſtig für die Saaten er= Edel, mit Putzfrau Eliſabetha Naumann, geb. Raab,
Kurzer Getreidewochenbſericht
achtet wurden. Auch drückten Abgaben der Importeure beide hier. Poſtaſſiſtent Ferdinand Winter, mit Emma
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
und für auswärtige Rechnung. Die wachſende Ernte Roth, beide hier. Am 18.: Arzt Dr. Wilhelm
Flecken=
vom 10.—23. Juni 1913.
Rußlands ſand größere Beachtung und günſtige Beurteil=ſtein zu Verlin, mit Maria 5 Gerſchlauer, hier. Am 21.;
Während die Berichte über den Felderſtand aus dem ung. Hafer ebenfalls nachgebend auf die gerade für Som= Hilfswagenaufſeher Heinrich Buß, mit Magdalena
weſtlichen und ſüdlichen Deutſchland nach wie vor günſtig merſaaten günſtigen Regenfälle. Nach den letzten Kabel= Koppenhöfer, beide hier. Fabrilarbeiter Joſef
Wei=
lauten, haben ſich die Ausſichten in vielen öſtlich der Elbe nachrichten von den amerikaniſchen Getreide= ninger, mit Wilhelmine Geiger, beide hier.
Bahn=
gelegenen Gebieten, die bisher wenig Feuchtigkeit abbe=märkten (Chicago und New=York) war Weizen und arbeiter Chriſtian Kübler, mit Chriſtiane Ihrig, beide
kommen hatten bei andauernder Trockenheit neuerdings Mais anfangs feſt auf Käufe der Firma Armour, dann hier Fabrikarbeiter Adam Nicklas, hier, mit Eliſabetha
verſchlechtert. Es gilt dies weniger für Weizen, der un=aber ſchwächer, als die Berichte des Statiſtikers Snow5 Hieronhmus in Erlenbach. Spengler und Inſtallateur
günſtigen Witterungseſnflüſſen bisher verhältnismäßig. über die günſtigen Ernteausſichten in Nebraska und der Johs. Geyer in Rüſſelsheim mit Bertha Herwig, hier.
gut Widerſtand geleiſtet hat, als für Roggen und Hafer. à la baiſſe lautende Viſible Supply=Ausweis bekannt wur= Dentiſt Wilhelm Lampmann in Eſſen a. d. R. mit Luiſe
Von ekſterem wird berichtet, daß er häufig durch die den. Auch aus Orlahoma lagen befriedigende Erntereſul= Sturm, hier.
Geſtorbene. Am 19. Juni: Karl Heinrich Beiſel,
Stürme und den Nachtfroſt der Vorwoche in der Blüte ge=tate vor. Die ſichtbaren Weizenvorräte ſind dort in dieſer
litten habe und daß die andauernde Trockenheit die Woche von 3701 Mill. Buſh. auf 37,15 Mill. Buſh. und 8 Monate, ev. S. des Fuhrmanns Heinrich Beiſel, Feld=
Körnerbildung zu beeinträchtigen drohe. Am empfind= die Maisvorräte von 731 Mi. Buſh. auf 9,66 Mill. Buſh. bergſtr. 34. Jakob = Moos, 6 Monate kath S. des
Tag=
lichſten macht ſich der Einfluß der Dürre beim Hafer be= geſtiegen. Ebenſo erhöhten ſich die Weizenvorräte in Ka= löhners Val. Jakob Moos in Lampertheim, hier
Erbacher=
merkbar, der vielfach kurz bleibt, am Schoſſen verhindert nada in dieſer Woche von 11,15 Mill. Buſh. auf 11,40 ſtraße 25. Michgel Spamer, 3 J., kath. S. des
Eiſen=
drehers, Matthäus Spamer in Urberach, hier Erbacherſtr.
wird und auf beſonders leichten Böden ſchon mehrfach Mill. Buſh.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilo wie folgt: 25. Am 20.: Privatin Barbara Wilhelmina Schen, 74
ausgebrannte Stellen zeigt. Auch für die Hackfrüchte,
ſo=
wie für den zweiten Futterſchnitt ſind durchdringendeWeizen, hieſiger und Wetterauer, 21, —. nordd. 21,— kür=J., ev., Kaſinoſtr. 28. Katharine Klinck geb. Dieter. 69
J., ev., Witwe des Eſſigfabrikanten in Griesheim, hier,
Niederſchläge ſchon ſehr erwünſcht. In Nordamerika iſt heſſiſcher 21,— ruſſiſcher 23,25—24,50, Kanſas 23.25—24,—
die Winterweizenernte im Gange, und es ſtellt ſich immer rumäniſcher 23,25—24,50 Redwinter 22,75—23,75, Mani= Grafenſtr. 9. Am 21.: Helene Utech, geb. Schmidt, 34
mehr heraus, daß das Ergebnis nicht unerheblich hinter toba 22,50—24,25, La Plata 22,50—23,75, Walla Walla J., ev., Ehefrau des Gärtners Friedrich Utech zu
Auer=
den erſten überſchwänglichen Schätzungen zurückbleiben 22,75—24,— Mk.; Roggen, hieſiger, 17,25, bayeriſcher (Pfäl= bach, hier, Dieburgerſtr. 21. Am 19.: Kind Utech, 10
dürfte. Die Hauptbeſorgniſſe beziehen ſich drüben aber zer) 17,30, ruſſiſcher 17,50—17,75, amerikaniſcher —, —, ru= Std., ev., S. des Gärtners Friedrich Utech zu Auerbach,
auf den Frühjährsweizen, der unter Hitze und Trockenheit mäniſcher 17,50—17,75 Mk.; Gerſte, Pfälzer, 17,25—18.—Am 21.: Rudolf Kropp, 2 J., ev., S. des
Fenſter=
bereits empfindlich gelitten zu haben ſcheint. Bezüglich hieſige und Wetterauer 17,— bis 18,—, Riedgerſte 17,50 reinigers Johannes Kropp, Inſelſtr. 19. Am 22.: Eliſabeth
Rußland fehlt zurzeit noch eine klare Ueberſicht doch bis 18.— ungariſche ——, fränkiſche 17,50—18,— Mk.; Thomas, ohne Beruf. 35 J. ev zu Griesheim, hieg
ſcheinen die in der letzten Woche vorgekommenen Nieder=Hafer, hieſiger 18,50—19,— bayeriſcher 18,50—19, —, ruſſi= Grafenſtr. 9. Marie Rebenich, geb. Mitz, 53 J. ev., zu
ſchläge die Befürchtungen im Süden wieder zerſtreut zu ſcher 18,— bis 21,—, amerikaniſcher 17,75—18,50, rumäni= Bickenbach, hier Grafenſtr. 9. Am 21.: Privatin Charlotte
haben. Aus den übrigen Produktionsgebieten liegen meiſt ſcher 18,25—20.75 Mk.; Mais, mired 14,75—15,— ruſſiſcher . Weinreich, 73 J ev., hier Langegaſſe 47. Gertrud
günſtige Berichte vor, und wenn Frankreich auch in der 15,25—15,50, Donaumais 15,25—15,30, rumäniſcher 15,25 Kißner, geb. Haſenzahl, 64 J., ev. Witwe von
Dienſt=
ntächſten Saiſon auf Import angewieſen ſein dürfte, ſo bis 15,50. La Plata 15,— bis 15,50, weißer Mais 15,20 bis mann Kaſpar Kißner hier, Schwanenſtr. 8.
Von der Reise
zurück.
„Salamander
Zahnarzt
Einheits-
APRNA 1650 Luzus
F. Witt
preis 12−
Neckarstrasse 10.
3
h
SALAMANDER-
Ich wohne jetzt
Touren- u. Gebirgsstiefel
Extra kräftiges Oberleder mit
Salamander-
Saalbaustrasse 67.
starken, durchgehenden Doppel-
Luzus
sohlen u. geschloss. Staublasche
für Damen und Herren
165
Dr. med. Eichel
schwarz und braun.
Alleinverkauf:
Spezialarzt für Chirurgie.
Spez.-Laborntorium für
DARMSTADT
auf Mathias Ludwigstr. 15.
6
Untersuchungen
a
Adier=
H. Metzler, Schützenstr. 1.
Schreibmaschine
NB. Als Fachmann der Augen-
(etrag. Sticfen
Ankauf
1172oim gebr., zu kaufen geſ. Off. unt.diagnostik gebe ich jedem
Inter-
kauft.
getragener Kleider, Stiefel,
§ 73 an die Exp. (13736mdf jessenten kostenlos Auskunft über
Offerten unter § 14 an die Exp.
Wäſche, ſowie
Zahnge=
das Wesen der „Diagnose aus
(13639a
biſſe ꝛc.
den Augen” einer Wissenschaft,
192
S. Zarnicer, Kl. Bachg. 1.
Ka6f
die in Darmstadt völlig unbe-
Aufruf!
Komme auch nach auswärts.
Wer dort? (13682a
Zume Hochstekannt. ist.
(*1378
Uieru
hier V. Schatz, Alexanderſtr. 15.
Für
Preiſe für getragene Kleider, Schehe,
Wäſche uſw. =Poſtkarte genügt. Oefen und Herde
Ich komme ſof. u. zahle Ihnen für
gretrag. Kleid., Schuhe, Wäſche, Zahn=
Mue
Achtung!
Else Hochmann ſowie Waſchkeſſel
gebiſſe, alte Federbett.ſtets die höchſt.
*1280imf) Kl Ochſengaſſe 16.
werden bei billiger Berechnung
Preiſe. Tel. Nr. 1924. Poſtk. genüat. Ankauf von getrag. Schuhwaren
bill. umgeſetzt, für gutes Brennen wird
(Reg. 115) f. ſt. Fig. zu konkurrenzl. Preiſen. Poſtk. gen.Flaſchen zahle wegen dring. Bed.
Extra-Rock zu kaufen geſucht. Michael Fick, Schuhmacherei d. höchſt. Preiſe. Poſtk. wird verg. Gut erh. Kinderwagen abz. sgrantiert. Herd= und Ofenſetzer
(*13321 Blnmenschein, Wendelſtadtſtr. 49. (*
Holzſtraße 24. (13576a Rubin, Kaupſtr. 46, II. (233a Roßdörferſtraße 71, II.
Off. u. 865 an die Exped. (*1341
Nummer 146.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Inn 1913.
Seite 16.
Sohns Vohaampr
82
Waschmaschine
eklame
V
Sche
NL
Ste
ſ
75/ Ersparnis an Arbeit,
Zeit und Kosten.
Tage
Wir warnen vor minderwertigen
Nachahmungen. (12459a
Inh. A. Ober, Hofliefert.
Samstag
Freitag
Haner GOber Karlstr. 30 Tel. 2498.
Donnerstag
Mittwoch
28
27
26
25
Achtung!
Achtung!
Juni
Juni
Juni
Juni
Hausfrauen
gewähre ich
Zeit ist Geld
Sport-Anzüge
Anzüge
Darum waschet mit Cis.
auf
Sport-Mäntel
Blusen
Sport-Joppen
sämtl. Wasell-Hosen
Cis ist das beste selbsttätige Waschmittel,
die beste
Pelerinen
10
„Marke Duro‟ Waschbekleidung
Cis ist vielfach erprobt und sehr gut befunden,
Cis ist garantiert chlorfrei und unschädlich,
Cis spart Zeit, Geld, Mühe und Arbeit, (C13709
Lüster-Saccos, Lüster-Anzüge, Rohs.-Saccos, Cis liefert, weil sauerstoffhaltig, blütenweisse Wäsche.
auf
Jede Hausfrau mache deshalb einen Versuch mit
10 sämtl. Tennis-Anzüge, Strand-Anzüge, Wasch-Joppen,
Tennis-Hosen, Tennis-Saccos
Cis.
Preis: ½ Pfund-Paket 30 Pfg., ½ Pfund-Paket 55 Pfg.
Paletots Sport-Gürtel
Herren-
auf Jüngl.-
Keeelenshelen engegetechen
Ulster Gummi-Mäntel
sämtl.
Millionenfach bewährt!
Knaben-Ilnhuge Hosen Wasch-Westen
25%
1Bluse kostet 10Pf.
1Kleid kostel 75 Pf.
bis4 Paar Gardinen kosen 10 Pf.
auf
wie neu
alle Grössen
el.
Vnaben-
einen
aufzufärben.
mit und ohne
Ausdrücklich fardere mu.
een
50U PostenBlusen-Anlzuu0 Ueberkragen
Braunsschefarben
in Päckchen mit Schleifen-Schultmarke.
Die echten Brauns’schen Farben sind
zu haben in den Drogen- u. Farbenhandl. von:
Ein Posten
Ein Posten
Ein Posten
Fr. Beckenhaub
Friedr. Schäfer
Sweaters
Sweater-Anzüge 195 Wasch-Blusen
Pessunger Drogerie
H. Schaub
und Hosen
u. Hosen
zum Aussuchen
Emil Ehrecke
Chr. Schwinn
jetzt 10 ₰
jetzt 35 ₰
jetzt
Anton Fischer
Joh. Stenger
Georg Hübner
Gebr. Vierheller
G. Liebig & Co. Nachf.
C. Watzinger
Anton Logel
unteiſty.
Ludwig Zink
Wilh. Preusser
Ludwigstr.
Adolf Zachmann
Ph. Secker Nachf.
Saher-17.
lich iut ſeit 2 Jahren an gilb=
Hute
lichem Ausſchlag mit furchtbarem
Speise-Kartoffeln
(13741
Kumpf 45 Pfennig. Georg
Ger=
mann, Grafenſtraße 35. (11937a
Herrenwäsche-, Hüte- u. Mützengesch.
zu verk. Erforderl. 3000 Mk. Heinrich Hadhucken.
Mohr, Grafenſtr. 23½.
(13603ods Durch ein halbes Stück Zucker’s
Patent-Medizinal-Seife habe
Heirat.
ich das Uebel völlig beſeitigt. H. S.,
Fräulein hübſche geſunde Poliz.=Serg.” à St. 50 Pf. (15% ig)
Pfälzerin, 29 Jahre alt, prot., aus und 1.50 M. (35% ig, ſtärkſte Form).
guter Familie, von tadell. Ruf, Dazu Zuckooh-Creme (50 und
wünſcht ſich mit ſol. geb. Herrn75 Pf.). BeiFr. Schaefer, A. Logel,
in ſich. Stell. zu verheiraten. Ch. Schwinn, Drogerien, und Gg.
Streng. Diskr. zugeſich. u. verl. Frz. Frank, Parfümerie. (IV11833,27
Gefl. Offerten möglichſt mit Bild
r. Polyohon m. 5 Pfg. Einw.,
unter M. W. 92 poſtlagernd
160
Neuſtadt a. d. Haardt erbeten. gek. 250 Mk., f. 65 Mk. abzug.
(*1392 *1409)
Kl. Bachgaſſe 10.
Vermittlung verbeten.
aute wertvolle
Jung. Landwirt Amzugshalber Möbel zu verk.
War
Waſcht. u. Nachttiſch mit Marmor=
30 Jahre alt, evangeliſch, Berufplatte, Seſſ. (m. Spieldoſe), Damen=
Kutſcher, tadelloſer Ruf, wünſcht ſchreibtiſch, Serviertiſch, kl. Tiſch,
ist
die Bekanntſchaft eines ſolid., brav. Blumentiſch, Bilder (Stiche), Nacht=
Mädchens. Etwas Vermögen er=ſtuhl (Waſſerſpülung), Lüſt. (
zwei=
wünſcht. Einheiratung bevorzugt. armig), Kampferkiſte, Küchenwage,
und
Offert. unter § 86 an die Exped. Lüſterglocken, moderne Damenhüte,
Anonym zwecklos.
(*1391md 2 Jahrgänge „Woche‟.
(*1375
Einzuſehen von 4—8 Uhr nachm.
bleibt
Heirats-Gesuch.
Dieburgerſtr. 6, 1. St.
Hauptlehrer mit ſchön. Villa wünſcht
mit einem Fräulein im Aller vonHannnannnnnsnunnnund,
21 bis 22 Jahren und barer
Mit=
gift von 15 bis 20000 Mk. bekannt 5 Jeden Mittwoch Abend
zu werd. Verm. verb., anonym zweckl.
Off. u. § 89 an die Exped. (*1410 Deli-
o2
Es
Pkate Kartokfel-:
Heiraten Sie nicht:
bev. Sie über zukünft. Perſon
Pfannkuchen
u. Familie, Mitgift, üb. Verm.,
Ruf, Vorleben ꝛc. genau
in=
von Kennern stets bevorzugte Getränk.
formiert ſind. Diskr. Spezial=
Reform-Restaurant
(8523a Auskünfte überall. (VII, 11543
8 Alexanderstrasse 4, 1. Stock.
Viktoriastrasse 58 I Welt-Auskunftei „ Globus‟
(200
Leonhard Kaiser’s Biergrosshandlung:: Telephon 129
Beriin W. 35.
-
Pee
1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
N§ 146.
Mittwoch, 25. Juni.
1913.
Sne eennneneen
Würzburger Ruderverein 1875 7. 18, 2. Rheinklub Ale=und Gerechtigkeit dienen.
Die praktiſche Hausfrau
mannia=Karlsruhe 7.30½, 3. Mannheimer Rudergeſell=
Der Heſſiſche Landeslehrerverein.
ſollte beim Kochenvorbereiten ſtets ein Paket
ſchaft 7.40½. Würzburg gewinnt nach Belieben. — Preis
Huff, Obmann.
Lutz, 1. Schriftführer.
von der Kaiſerlay (Anfängervierer). 1. Frankenthaler
Ru=
derverein 7.13, 2. Hanauer „Haſſia‟ 7.17½, 3. Offenbacher
Weite Kreiſe werden die Mitteilungen über die Be=
Hlondatf„Hellas” 720. 4. Wormſer Ruderverein 7.27½. Franken= züge der Beamten mit Intereſſe geleſen, und nicht wenige
thal hält das Rennen von Anfang und ſiegt mit 1¾ Län= gewünſcht haben, auch zu dieſen Auserwählten zu
ge=
gen. — Germania=Preis (Erſter Achter). 1. Mainzer Ru= hören. Merkwürdig! Wenn dem deutſchen Michel eine
auf den Küchentiſch ſtellen.
derverein 6.04, 2. Graßhopperklub Zürich 6. 11½. Ruder= neue Belaſtung angeſonnen wird, da wird, um ſie ihm
Es laſſen ſich damit viele einfache und ſchmackhafte riege des Eſſener Turn= und Fechtklubs 6.12½, 4. Sturm= mundgerecht zu machen, häufig auf ausländiſche
Verhält=
vogel Leipzig. Mainz ſiegt mit 2 Längen. Die Preis= niſſe exemplifiziert. Da erfährt er, wieviel weniger pro
Speiſen kochen. Jedes Mondamin=Paket enthält verteilung übernahm Herr Bernhard Kahn.
Kopf der Bevölkerung er als andere Völker für das Heer
Rezepte für Sommer=Süßſpeiſen u. Zwiſchengerichte.
* Pferderennen. Die Grand=Steeple=Chaſe deſ aufzubringen hat, wieviel mehr England, Frankreich uſw.,
Verlangen Sie gratis und franko vom M
für ihre Flotte bezahlen, wieviel höher dieſe Länder die
kondamit
utbüchlein, w
Iches
Kontor, Ber= Paris. Das mit einem Ehrenpreis im Werte von 10000 Genußmittel, als Alkohol. Tabak uſw., belaſten.
Auffal=
ün G. Weiſe
probt
. Rezepte für
1 aus
Milch, Eiern Früchten und Mondamin ent= Fres. und 150 000 Fres. ausgeſtattete wertvollſte Hinder= lenderweiſe ſind unſeres Wiſſens ſolche Statiſtiken in den
fätt. Schreiben Sie ſofort. darum!
nisrennen der Welt, bildete am Sonntag das Hauptereig= Erörterungen der Beamtenbeſoldungen nicht zu Verglei=
VI, 13719
nis der Rennen zu Paris=Autenil. Die über 6500 chen herangezogen worden. Da iſt der Abdruck folgender
Meter führende Konkurrenz wurde von einem Dutzend Notiz, die vor Jahresfriſt in der Kölniſchen Zeitung
er=
ausgezeichneter Steepler beſtritten und ſah in Stoure ſchienen iſt von allgemeinem Intereſſe. Sie lautet: „Eine
Sport, Spiel und Turnen.
auch einen Vertreter engliſcher Farben am Start. Das wertvolle Statiſtik über Gehälter, die in den verſchiedenen
Rennen verlief ohne jeden Zwiſchenfall. Zunächſt hateBerufen in England verdient werden, enthielt die neueſte
Frankfurter Regatta.
Hydromel III die Führung inne. Nach dem erſten Ausgabe des Journals der Königlichen ſtatiſtiſchen Ge=
* Frankfurt a. M., 21. Juni. Die am 21., 22. und Sprung ging Marteau II in Front, gefolgt von Ultima= ſellſchaft. Der Bericht iſt von einem Ausſchuß verfaßt, der
23. Juni ſtatfindende Frankfurter
internatio=
tum, Stoure und Inquiſitif.) Das übrige Feld wurde während der letzten drei Jahre zu dieſem Zwecke tätig
nale Ruderregatta wurde heute mit den Vorren=von Ben y Gloe angeführt, doch kam keines von den an= war. Aus den Berichten iſt erſichtlich, daß der
Durch=
nen eröffnet Infolge des kühlen regneriſchen Wetters deren Pferden für den Ausgang je in Betracht. Als das ſchnittsgehalt der 56 000 Staatsbeamten männlichen
Ge=
war der Beſuch weniger zahlreich. Es kommen folgende Feld die Acht paſſiert hatte, war Stoure geſchlagen. In=ſchlechts 2000 Mark nicht überſteigt. Von den männlichen
Vereine ins Hauptrennen. Begrüßungspreis (Junior= quiſitif und Ultimatum zogen an dem führenden Mar= Beamten der lokalen Behörden erhielten 38 Prozent in
Einer), Mainzer Ruderverein, Karlsruher „Sturmpogel”, teau vorbei, doch ging Marteau in der Geraden wieder! London, 76 Prozent in den einzelnen Bezirken und 76
Ulmer Ruderklub „Donau” und Mannheimer „Amicitia”. an das vordere Paar heran, überholte auch Inquiſitif, Prozent in Schottland weniger als 3200 M. Jahresgehalt.
Strahlenbergpreis (Vierer): Hanauer Rudergeſellſchaft vermochte aber den leicht mit zwei Längen gewinnenden! Der Durchſchnitt iſt für London 2400 M., für die einzelnen
1879, Ruderklub Griesheim Wormſer Ruderverein und Ultimatum (Parfrement) des Monſ. Veil=Picard nicht Bezirke 1820 M., für Schottland 1860 M. Was die Geiſt=
Frankfurter Rudergeſellſchaft „Germania”: Preis von zu gefährden. Anderthalb Längen hinter Marteau II lichkeit der engliſchen Staatskirche anbetrifſt, ſo beziehen
Frankfurt a. M. (Gaſwierer): Sturmvogel”=Leipzig, (Vertegur) endete Inquiſitif (Hawkins) vor Ben y Gloe 11200 weniger als 3200 M., und 10 000 mehr als dieſen
Mannheimer Ruderklub, Mainzer Ruderverein und Ru= (A. Carter) und Tripot II (Powers). Tot. 45110, Pl. Betrag. Von den 12000 Geiſtlichen anderer Kirchen
be=
derriege des Eſſener Turn= und Fechtklub. Staatspreis 19, 36, 23:10. Im geſchlagenen Felde befanden ſich auch ziehen 7500 ein Durchſchnittsgehalt von 3000 M. In
(Junior=Vierer): Offenbacher „Undine”, Kaſteler Ruder= Sea Lord, der Gewinner des großen Berliner Jagd= Schottland gehören von den 6000 Geiſtlichen 1800 der
geſellſchaft, Mainzer Ruderverein und Höchſter „Naſſo= Rennens, und Hopper, der Vierte aus dieſem Karlshorſter Staatskirche und 2000 der vereinigten freien Kirche an.
via‟ Damenpreis (Einer): Ruderverein Nürnberg, Ka=Senfationsrennen.
Die große Mehrheit der erſteren und über 80 Prozent der
ſteler Rudergeſellſchaft und Hanauer Ruderklub „Haſſia‟.
letzteren beziehen mehr als 3200 M. Von den Lehrern
Heyter=Preis (Achter): Offenbacher „Undine”. „Aleman=
* Radrennen. Fiaskoder Radfernfahrt Wien= der Elementarſchulen Englands und Wales beziehen 7000
nia‟=Karlsruhe, Mainzer Rudergeſellſchaft und Kaſteler Berlin. Die vom Deutſchen Radfahrer=Bund veranſtaltete Männer und 2000 Frauen mehr als 3200 M., während
Rudergeſellſchaft.
5. Radfernfahrt Wien=Berlin, die diesmal im 30000 Männer und 123000 Frauen ein geringeres Gehalt
Die Reſultate am Sonntag waren: Begrüßungs= Gegenſatz zu den Konkurrenzen der letzten Jahre nur bekommen, für die der Durchſchnitt 2000 oder 1500 M.
Einer: 1. Mainzer Ruderverein (R. Pietz) 7 27, 2. E. den Herrenfahrern offen ſtand, endete mit einem völligen jährlich beträgt. Von denen, die in anderen als öffent=
Fiasko. Von den 55 Teilnehmern erreichten 3 das lichen Schulen tätig ſind, erhalten von fünf bei einer Ge=
Link (Ulmer Ruderklub „Donau”) 7 39, 3. A. Schulz (R.=
Vierer ohne Ziel in Mariendorf bei Berlin, und der Sieger, Paul ſamtzahl von 30 000 männlichen und 76 000 weiblichen
Kl. „Sturmpogel”=Karlsruhe) 7:39,3.
Steuermann: 1. Offenbacher R.=Kl. Undine‟ 6: 41,2, 2. Thiel=Breslau, in einer um 5 Stunden längeren Zeit. als Lehrern je einer mehr als 3200 M. Handlungsreiſende
Frankfurter N.=G. „Germania” 6 2 49 5. — Vierer um den ſie der Steger in der Herrenfahrer=Konkurrenz des Vor= und Verkäufer, von denen ungefähr 30 000 bis 50 000 vor=
Preis des Deutſchen Ruder=Verbandes: 1. Graßhopper= jahres, A. Frömming=Berlin, gebraucht hatte. Den Re= handen ſind, erhalten zum größten Teil ungefähr 75 Pro=
Klub Zürich 6: 32,8, 2. Mainzer Ruderverein 6: 43,3 3. kord für die 598 Kilometer lange Strecke hält ebenfalls zent mehr als 3200 M. In den Volkszählungen erſcheinen
R.=Kl. „Sturmvogel”=Leipzig. — Junior=Vierer um den ſeit dem Vorjahre Franz Suter mit 24 Stunden 23 Minu= außerdem noch 60 000 andere Reiſende, die bedeutend we=
Staatspreis: 1. Mainzer Ruderverein 6:57,6, 2. Kaſteler ten 5 Sekunden. Schuld an dem ſchlechten Reſultat iſt niger als 3200 M. Einkommen zu verzeichnen haben Von
Ruder=Geſellſchaft 7:09,4, 3. Offenbacher R.=Kl „Undine” zum größten Teil die außerordentlich ungünſtige Wit= den kaufmänniſchen und induſtriellen Angeſtellten erhalten
7112,2. —
Einer um den Damen=Preis: 1. Vautravers terung, der die meiſten der Amateure erlagen. Die Re= nur 20 bis höchſtens 33½ Prozent mehr als 3200 M.,
(Hanauer R.=G. „Haſſia”) 7: 29. 2. W. Walter (Ruderver=ſultate waren: 1. Paul Thiel=Breslau 30 Stunden 23 während das Durchſchnittseinkommen nur auf 1500 M
ein Nürnberg) 7:41,2, 3. V. Menz (Kaſteler R.=G., wegen Minuten 16 Sekunden, 2. P. Rothmann=Breslau 33 Stun= kommt. Das Durchſchnittseinkommen der weiblichen
Kolliſion ausgeſchieden). — Strahlenberg=Preis=Vierer: den, 3. Reitberger=München 33 Stunden 15 Minuten, Die Bureauangeſtellten beträgt 900 M. Bankangeſtellte erhal=
1. Ruder=Geſellſchaft Worms 7: 45, 2. Hanauer R.=G. bisherigen Sieger waren: 1893 Joſeph Fiſcher=München ten nach vollendetem 32. Jahre den Durchſchnitt und von
von 1870 8 05.2, 3. Frankfurter N.=G. Germania” 71142. 31 Stunden 22 Minuten 4 Sekunden, 19083 Hans Ludwig= 78000 Eiſenbahnangſtellten nur 3000 mehr als das Limit.
Vierer um den Preis der Stadt Frankſurt a. M.: 1. Nu= Soſſenheim 28 Stunden 26 Minuten 18 Sekunden 1911 während der Reſt ein Durchſchnitt von 1600 M. bezieht.”
berriege des Eſſener Turn= und Fechtklub 6: 474. 2. Hans Hartmann=Schwabach 28.03.00; 1912 Franz Suter=Wie die Verhältniſſe in der freien Schweiz liegen, das
hat voriges Jahr ein ſtädtiſcher Beamter an der gleichen
Mannheimer R. Kl. 6: 52.8. 3. R.=Kl. „Sturmvogel”=Leip= Zürich 24:23:05.
zig 6: 59,4. — Junior=Achter um den Staatspreis:
Stelle in einem mahnenden (aber wirkungsloſen) Appell
an ſeine Kollegen, den Bogen nicht zu überſpannen aus
„Amicitia”=Mannheim 6:21,8, 2. Mainzer Ruderverein
geführt. Beiſpielsweiſe, daß der ſchweizeriſche Poſtbe=
6: 29,8, 3. R.=Kl. „Sturmpogel”=Leipzig 6:31,4.
amte nicht ſoviel Gehalt hat in Franes wie ſein deutſcher
Stimmen aus dem Publikum.
* Frankfurt a. M., 23. Juni. Frankfurter
Berufsgenoſſe in Mark und keine Penſion, wie übri=
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernin
nt die Redaktion
Internationale Ruderregatta. (Zweiter Tag.)
gens allen Beamten in der Schweiz. Und er hat
hinzu=
keinerlei Verantwortung: für ſie bleibt auf (
rund des § 2 Abſ. 2 bes
Der heutige Tag war wieder vom Wetter begünſtigt und
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
gefügt, daß die Wohnungsmieten in St. Gallen z. B.
hö=
der Beſuch ein guter. Die Ergebniſſe ſind folgende:
Er=
her, Kartoffeln und Milch teurer ſind als in Darmſtadt.
Zur Beſoldungsreform.
munterungspreis (Vierer) 1. Nürnberger Ruderverein
Im Zuſammenhang mit dieſen Fragen wäre es auch über=
Zu der Veröffentlichung, betr. Ueberſicht in Nr. 143 aus intereſſant das Durchſchnitts=Berufseinkommen un=
709½ 2. Sturmvogel=Leipzig 7.17½, 3. Offenbacher
Un=
dine 7.24. Sachſenhauſen aufgegeben. Nürnberg über= unſeres Blattes, aus welcher die Gehalte, Penſionen und ſerer Aerzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Chemiker,
In=
nahm bald die Führung und gewann mit ungefähr 3 Län=Witwengeld der heſſiſchen und preußiſchen Landlehrer er= genieure, Architekten uſw. zu erfahren, ſowie auch
das=
gen. — Taunuspreis (Doppelzweier). 1. Ulmer Ruderklud ſehen werden können, ſchreibt uns der Vorſtand des jenige der zahlreichen Angehörigen der Schichten der
Nichtbeamten, die ſich mit den mittleren Beamten hin=
Donau 7.09½ 2. Frankfurter Ruderklub 7.13½, 3. Sturm= Heſſiſchen Landeslehrervereins:
1. Es iſt nicht richtig, daß die penſionsfähige ſichtlich Vorbildung und Leiſtung vergleichen laſſen. Hier
pogel=Karlsruhe 7.15, 4. Kitzinger Ruderverein. Ulm geht
bei 1000 Meter an die Spitze, Frankfurter Ruderklub Dienſtzeit der heſſiſchen und der preußiſchen Lehrer ſich iſt noch etwas zu erwähnen. In beweglichen Tönen,
ſchrift=
ſichert ſich noch im Ziel den zweiten Platz. — Kaiſer=nach übereinſtimmenden Grundſätzen regelt und vom 21. lich und in Verſammlungen, vertreten es die
Altpenſio=
preis (Vierer). 1. Graßhopper Klub Zürich 6.37½½, Lebensjahre ab für beide gerechnet wird. Die penſions= näre als ihr Recht, wegen der Teuerung eine Erhöhung
2. Mainzer Ruderverein 6.39½. Mainz führt bis 1500 fähige Dienſtzeit der heſſiſchen Lehrer an der Volksſchule ihrer Bezüge zu verlangen, entſprechend denjenigen ihrer
Meter, dann geht Zürich langſam vor und ſiegt mit einer zählt von der erſten dienſtlichen Verwendung nach der ſpäter penſionierten Kollegen. Logiſcherweiſe müßten ſich
knappen Länge. — Regattavereins=Preis. (Vierer) 1. Definitorialprüfung ab, ohne Rückſicht darauf, ob der Ab= dann Penſionäre, wäre umgekehrt eine Verbilligung der
Lebenshaltung eingetreten, eine Herabſetzung ihrer Pen=
Kaſteler Rudergeſellſchaft, 2. Offenbacher Undine, 3. Gras=gang vom Seminar verſpätet oder nicht verſpätet erfolgt. ſion gefallen laſſen. Wer wagt es auszudenken, welche
hopperklub Zürich, 4. Mannheimer Ruderklub. Bei 1500 Durchſchnittlich erfolgt die Berechnung mit dem 23. Lebens= Aufnahme eine ſolche Forderung fände?! Würde dies
Meter Kolliſion. Es erfolgt neuer Start bei 1000 Meter. jahre.
nicht als Räuberei erachtet werden, darob eine mit ele=
Spannendes Rennen, Zeit wurde keine genommen.
2. Die Prozente zur Berechnung der Ruhegehalte der mentarer Gewalt das ganze Staatsgebäude in ſei=
Preis vom Roten Hamm (Einer). 1. Ulmer Ruderklub Volksſchullehrer entſprechen nicht der Wahrheit. Der Ein= nen Grundveſten erſchütternder Orkan entfeſſelt würde?
Donau 8.03½, 2. Mannheimer Amieitia (Dr. Stein) 8.06½,ſender hat dieſelben Sätze angenommen, wie ſie für die Haben ſich dieſe Kreiſe denn ſchon einmal die Frage vor=
3. Mannheimer Amricitia 8.13½, 4. Nürnberger Ruder= Staatsbeamten in Heſſen gelten. Bei den Lehrern wer= gelegt, wie ſich die mit einem wohl in allen Fällen
ge=
verein 8.24¾. Ulm führt das Rennen von Anfang.
den aber in den erſten 10 Dienſtjahren 40 Prozent gewährt. ringeren und faſt immer mit ihren Beiträgen erworbenen
Preis von der Gerbermühle (Erſter Einer). 1. Heidelber= Dann ſteigt der Ruhegehalt mit jedem zurückgelegten Ruhegehalt lebenden Privatbeamten mit der Teuerung
ger Ruderklub 7.22½, 2. Mainzer Rudergeſellſchaft 7.35½, Dienſtjahr um 1½ Prozent. Die Prozentzahlen 44. 46, 48, abfinden, wie diejenigen, die von einer Rentenanſtalt eine
3. Mannheimer Amicitia. Heidelberg ſiegt nach Belieben. 50 und 51.5 ſind durch 40 zu erſetzen. Dann erſt iſt 40 um Leibesrente beziehen, oder die vielen betagten Leute, die
— Preis von Oberrad (Junior=Achter) 1. Frankfurter 1½ zu erhöhen. Um 2 Prozent ſteigen unſere Penſionen von den Zinſen eines kleinen Kapitals leben, das ſie nicht
Ruderklub 6.39, 2. Frankfurter Germania” 6.39½ Es nie. Da die Vorausſetzungen der Berechnung falſch ſind, antaſten dürfen? Es iſt menſchlich verſtändlich daß dieſe
erfolgt zweimal Kolliſion, Offenbacher Hellas” und Ru=müſſen auch die Schlüſſe falſch ſein, die der Einſender ge= Fragen von den Intereſſenten in die ihnen günſtige
Be=
leuchtung gerückt werden, aber hier ailt der Satz:
dergeſelſchaft Worms werden ausgeſchloſſen. — a) Preis zogen hat.
„tua res agitur”, nicht einſeitig von ihnen, ſondern auch
von Sachſenhauſen (Vierer). 1. Mainzer Rudergeſellſchaft
3. Wir müſſen es uns verſagen, die verſchiedenen fal= und beſonders von den geſamten Nichtbeamten. Ueber
6.51½, 2. Mainzer Ruderverein 6.52½, 3. Frankfurter ſchen Angaben auf das rechte Maß zurückzuführen; wir dieſe Fragen ſollte jeder nach Kräften in die weiteſten
Germania” 7.13, 4. Ruderklub Griesheim 7.19½ Schar=überlaſſen das Urteil über die Richtigkeit der Behauptun= Kreiſe volle Klarheit hineintragen. Dann wird es ſich
fes Bord= an Vord=Rennen zwiſchen den beiden Mainzer gen getroſt dem Leſer da der Nachweis erbracht iſt, daß zu erweiſen haben, ob es wirklich der Wille der Allge=
Vereinen, welches die Rudergeſellſchaft zu ihren Gunſten der Einſender die geſetzlichen Beſtimmungen zur Berech= meinheit iſt, daß die in gar mancher Hinſicht bevorzugte
entſcheidet.
b) Preis von Sachſenhauſen. 1. Kaſteler nung der Ruhegehalte und des Witwengeldes der Volks= Lage dieſer Glieder des Volksganzen auch pekuniär weit
Rudergeſellſchaft 6.36‟ 2. Mannheimer Klub 6.4½, 3.ſchullehrer durchaus nicht kennt. Empfehlen müſ= günſtiger geſtaltet werden ſoll. als die anderen Glieder
Heidelberger Klub 6.44½, 4. Ruderverein Nürnberg 6.51½
ſen wir dem Herrn Einſender aber bei künftigen Ueber= mit mindeſtens gleicher Vorbildung und Leiſtung es je=
Kaſtel führt die ganze Strecke, heißer Kampf um den zwei= ſichten ſich doch die geſetzlichen Beſtimmungen zu verſchaf= mals zu erreichen hoffen dürfen
Discite moniti.
ee e ee e
das Fahrikat der Wolfram-Lampen
Ak-
tiengesellschaft, Angsburg.
Vertretung und Lager für
Wieder-
verkäufer: Allgemein Elektro- u. Ma-
Schinentechn. Vertrieh Houls
Geierz=
höfer, G. m. b. H., Frankfurt a. M., Neue
Mainzerstrasse 14.
(IV,12997.27
M
Gardinen z. Waſchen, Spannen
Zu verkaufen ein trür. Kleider=
O(7
GEN-
Klappfeſſel
oder Bügeln das Blatt 50 Pfennig
1331
O ſchrank für 4 Mk.
te
nimmt an Wäſch. u. Bügel., Lichten=
Dieburgerſtr. 50, 1. St.mit Kiſſen 5 M., Bauerntiſch 2 M.,
Seeuct
Mehe
bergſtraße 23, 1. Stock, links. (*1373
Serviertiſch 2 M., verſch. Kiſten,
flenkfurzd2 6
Kut erhalt. Sthz= u. Liegewagen ſabzug. Martinſtr. 25, I. r. (*1379
ersoh
Winderkleider, ſpeziell Knaben=
Mee
zu verkaufen Nied.=Ramſtädter=
Hermesweg 10.
Norzügl. Privat-Mittag- u. Abendtisch
32 anzüge, werden angef. (327a
(*1320
ſtraße 11, Hth. part.
Niederlage bei: Friedrich Schaefer, Ludwigsplatz
12014a)
Landwehrſtr. .5.
Neckarſtr. 24, Vorderh. 3. St.
Nummer 146.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Inni 1913.
Seite 18.
Santeider!
ebſandn
Erſcheint 2mal wöchentlich in der Auflage des Tagblatts, bietet ſomit die größte Gewähr für erfolgreichſte Bekanntmachung von Vermietungs=Inſeraten. — Für den
Wohnungs=Anzeiger beſtimmte Inſerate müſſen ſtets tagsvorher bis ſpäteſtens 12 Uhr mittags zur Aufgabe gelangen. Später uns zugehende Inſerate können
nur am Schluſſe des Blattes Aufnahme finden.
N
Landwehrstrasse 12 Nieder-Ramstädterstr. 14
I. u. II., moderne 5 Zimmerwohn.
nahe dem Herrngarten
N
iſt per 1. Juli od. ſpäter die I. Etage mit reichlichem Zubehör per ſofort
zu verm. Dieſeit 11 Jahr. von Herrn od. ſpäter zu vm. Näh. Friſeurladen
Werrſchafriiche Wohnnngen
San.=Rat Dr. Orth innegeh. Wohng., Keitel Nr. 16 u. Heidelbergerſtr. 9½,
beſt. aus 6—7 Zim., Veranda nach 11. Stock, Telefon 2464. (8817ms
dem Garten, Bad, Waſchk., Bügel= Ecke Beck= und
Roß=
auf der Mathildenhöhe.
zim. u. ſonſt. reichhalt. Zubehör, Gas,
elektr. Licht und Teleph.=Anlage.
dörferſtraße 52
In den neu erbauten Häuſern Olbrichweg 6, 14 und 16 ſind zum 1. Oktober ds. Js.
Das Nähere parterre. (13319ms freundl. 5 Zimmerwohn., Balkon,
verſchiedene moderne herrſchaftliche 4=, 5= und 6=Zimmerwohnungen mit allem Komfort
2 große heizbare Manſardenzimmer
Diele, Veranda, Loggia, Küche mit Anrichte und Speiſekammer, Nebenräumen, Bad, elektr. Licht,
Dieburgerstr. 11, 1. St., und allem Zubehör, per 1. Jult
(8497ms
Warmwaſſerbereitung, Zentralheizung, Kohlen= und Wäſcheaufzug, Dienſttreppe uſw. zu vermieten. 6 Zimmer=Wohnung, 4 große und zu vermieten.
2kleine Zimm., perl. Ottoberz. verm.
Näheres Parterre.
Beſichtigung von 10—12 und 2—5 Uhr. Nachfragen Olbrichweg 10 im Büro.
(Es wird alles neu hergeſt.) (13341ms
in
arfarran
Wegen weiteren Verhandlungen und Einſichtnahme der Pläne wolle man ſich wenden an
In ſeinem Hauſe 6 Zim.=Etage, je Alicestr. 3, Hochparterewohn.
Heinrich Funk, Grafenſtraße 23½ — Telephon 446.
ſelbſtändige 3 Zimmer=Wohnung, 5 Zimmer, Küche, Kohlen= und
11208ms)
für 2 Herren zu vermieten. Näh. Speiſekeller, Manſardezimm. nebſt
in der Expedition ds. Bl. (13624a Vorgarten zu vermieten. (8144ms
Näheres Mathildenplatz 9, I.
150
C 97
Aech
Grunerwes 27
Grüner Weg 18, 1. Stock,
Eichbergstrasse 15, part.,Am Erlenberg 17
5 Zimmer, dazu nach Bedarf
iſt die Beletage enthaltend 6 Zim.,
Badezimmer, Veranda, nebſt Zu=2 oder 3 Manſardenz. nebſt Zu=
7 Zimmerwohn., Bad, Veranda,
(Tintenv.), herrſch. gr. 6 Zim=
Weyprechtstr. 10
behör u. Gartenbenutz. zum Preiſebehör per Auguſt zu vm. (B10573ms
Gas, elektr. Licht, reichl. Zube=merwohn. m reichl. Zubeh.,
von 1200 Mk. per 1. Auguſt zu verm.
Haus mit 8 Zim. u. nötigemhör, Gartenanteil, per 1. Juli.
Veranda, Bad, Gas, elektr.
Zubehör, Elektr. u. Gaslicht=Näheres 1. Stock. (B10514ms
Näh. daſelbſt parterre.
(13683a Roßdörferſtraße 71, 1. St.
Licht, Zentral= Heizung,
anlage, kl. Vor= und Hinter=
Garten per 1. Okt. Näh. daſ.
geräumige 5=Zimmerwohnung mit
Laguhef
garten zum 1. Juli d. J. zu
u. b. Heinrich Funk, Grafen=
3 Zi
Badezimmer und allem Zubehör
uen
verm. Weg. näh. Ausk. u.
Eichbeigstr. 28
ſtr. 23½, I. Tel. 446. (7465ms
per 1. Juli zu vermieten. (8430ms
Einſichtn. d. Hauspläne wende
Pallaswieſenſtraße 25. ſchöne Näheres parterre.
iſt in dem Freihrl. von
Günder=
man ſich a. B. L. Trier, Riedeſel=
5=Zimmerwohnung mit Zubehör
rode’ſchen Herrſchaftshauſe, durch
per ſofort zu vermieten. (8437ms
ſtraße 17, II. Tel. 1189. (1257ims Verſetzung der ſeitherigen Mieter
Herderſtr. 17, II,freundl.
5 Zim.=W., 580 Mk., per 1. Juli,
der I. u. II. Stock mit je 7 Zimm., Villa Rheinblick, Schuchardſtr. 6, I. Stock, große,
helle 5 Zimmerwohnung m. Küche 1 ev. früh. Näh. bei Heinrich Funk,
Küche, Bad, Fremdenz.=, Schrank=, Ecke Herdweg56 u. Martinſtr. 43, und Zubehör per ſofort zu verm. Grafenstr. 23½, I., Tel. 446. (9531ms
Herrngartenstr. 33
Mädchen= und Bügelzimmer, Gas iſt die herrſchaftl. Wohn. im 2. St.,
Näheres im Laden der Firma
und elektr. Licht, bei jeder Wohn. beſteh. aus 6 Zim. u. reichl. Zubeh., Seb. Schmitt.
Ma
(12356ms
--
Haus zum Alleinbewohnen, 8—9 Gartenanteil nebſt reichl. Zubehör Gartenanteil, verſetzungsh. anderw.
Steinackerstrasse 1
Wohnräume, Bad, Veranda, Gar=per 1. Juli evtl. früher zu vermiet. per 1. Juli d. J. zu verm. Einzu=
I. St., 5 Zimmer=große, ſchöne 5 Zimmerwohnung,
ten, reichlich. Zubehör, per Jahr Einzuſehen von 11—1 u. 4—6 Uhr. ſehen nachmittags. Näh. b. Architekt Darmſtr. 49, Wohn. (8993ms neuzeitlich, m. Bad. Fremdenzim.,
1700 Mk., ab 1. Juli zu vermieten.
Näh. bei G. Bernbeck, Roß=Weber, Dieburgerſtr. 8. (13491ms
Näh. Heinrich Funk, Grafen=dörferſtraße 89, I.
Veranda u. reichl. Zubeh. p. 1. Okt.
(9598ms
ſtraße 23½, I. Tel. 446. (7745ms
Landskranſtr. 89, (Neubau) 1 Zubeſichtig. zwiſch. 11—1 u. 3—5 Uhr
Mathildenstr. 41
5=Zimmer=Wohnung, I. Stock, täglich. Näh. i. Bureau daſ. (B10510ms
Bismarckstr. 82,
iſt die Beletage, beſteh. aus 6 Zim., Fremden= u. Mädchenz., Veranda,
Wegen Verſetzung des Herrnlſchöne 7 Zimmer=Wohnung im Badez., gr. Veranda, Gas, elektr. Vorder= und Hinterſeite. Preis
Rittmeiſter von Schmelzing iſt 11. Stock p. ſof. zu verm Einzuſehen Licht u. reichl. Zubehör, zum 1. Okt. 900 Mark per ſofort.
I. Etage
das Haus Frankenſteinſtr. 68vormitt. von 10—12 Uhr, nachmitt. od. früher zu verm. (13051ms Näh. Nr. 91, part. (B8707ms 5 Zim.=Wohn. m. Küche, Bad,
mit 8 Zimmern, Bad, Gas, elektr. 1 zwiſchen 3— 4 Uhr. Näh. im 2. Stock
Veranda u. hübſch. Garten
Licht u. Stallung ſof. od. ſpät. fürbei Carl Schmitt.
Ae
(7689m
Rheinstraße 6, I.
per 1. Juli zu verm. Näh. durch
M. 2150 zu verm. Bei ſof. Ueber=
E. Schlapp, Schulſtr. 5. (10498ms
nahme ev. ein. Teil Mietnachl. bis
geräum. 5—6 Zim.=Wohn., für Arzt
rnchſate t. et.
1. Okt. Näh. bei Heinrich Funke,
od. Rechtsanwalt paſſend, ſofort
Herrſchaftswohnung.
elegante Herrſchaftswohnung, oder ſpäter zu verm. Näh. Reich,
Grafenstr. 23½, I. Tel. 446. (9377ms
Eliſabethenſtr. 25½, große,
Ohlyſtr. 33, 1. St., 7 Zimmer
3—7 Zimmer u. ſonſt. reichl.
Rheinſtr. 6, III.
(11814ms ſchöne 5 Zimmer=Wohnung, 2. St.,
mit reichl. Zubehör per 1. Oktob.
Zubehör, per ſofort zu verm.
e
per 1. September zu vm. (11366ms
ev. früher zu verm. (B12347ms
Näheres bei J. Stichel, Schul=
Darmstrasse 41,
Gräuer Weg 33, I.
J. Donges & Wieſt.
Einzuſeh v. 11—12 u. 3—4 Uhr.
ſtraße 1, 1. Etage. (8697ms
Parterre=Wohnung, 7 Räume,Näheres Roauetteweg 3.
5 Zimmerwohn Balkon. Fremden=
I. Stock, 8 Räume,
zimmer, Gas, Bad. Näh. Grüner
M
e eee e e
Wülmanstr. 41
Manſarde, 4 Räume
Weg 31, II.
(B3556ms
Hochherrſchaftliche 6
Zimmer=
billigſt ſofort zu vermieten. Näh.
Heidelbergerstraße 9,
(Neubau) herrſchaftl. Beletage,
Gartenſtr. 18, III., 5 Zimmer=
Wohnung, hochpart., mit allem
im Hinterhaus, part., und Frank=
1. u. 2. Stock, je 7 Zimmer
5 Zimmer, Fremdenz., Bad,
Wohn., ſchön gel., mit reichl. Zub.,
Komfort, Badezimmer, Balkon,
furterſtr. 12/14 im Laden. (12254a
i. d. Etage, 2 Balkone, Erker,
Veranda, per 1. Juli zu verm.
Terraſſe, elektr. Licht nahe Ver=per ſofort zu vermieten. Näheres
1 Fremdenz., Badezim., Gas
Schriftl. Anfragen erbeten an
Heidelbergerſtraße 9¼, 1. Stock,
u. elektr. Licht, Kohlenaufzug
bindung der elektr. Bahn, wegen Telephon 2464.
L. ämend, Kasinostr. 2. (11172ms
(11813ms
Auflöſung des Haush. ab 1. Okt.
u. reichl. Zub. per ſof. (12035a
Neckarstrasse 10
1913 zu vermieten. Einzuſehen
1 Stock. 8 Zimmerwohnung,
Gutenbergstr. 38, I.u. 61, I.
(B12843ms
Heerdweg 99.
Leidenreichstr.
Bad, Gas, elektr. Licht, per
Hoffmannſtr. 28, hachpart. In herrl. freier u. geſund. Lageſchöne geräumige 5 Zimmer=Woh=in herrlicher, freier Lage, iſt der
1. Okt. od. 1. Sept. zu verm.
nungen mit reichlichem ZubehörII. 5 Zimmer=Stock, ganz neu=
Heidenreichſtr. 17, part., p. 1. Okt.
Näh. im Kantor. (12334ms
ſchöne Wohnung, 7 Zimmer, große u. 2. St. p. 1. Juli f. herrſch. 6 Zim.=per ſofort od. ſpäter zu vermieten. zeitlich, bis Juli zu verm. (11603ms
Veranda, Küche u. Speiſek., Badez., Wohn. m. Bad, el. Licht, Kohlenaufz. Näheres daſelbſt und Heidel=
Heidelbergerſtr. 74, geräumige
elektr. Licht und Gas, 3 Kammern, u. reichl. Zubeh.; Nr. 21 1. St. f. 5bergerſtraße 9½, 1. Stock, Tele=
5 Zimmer=Wohnung zu
ver=
phon 2464.
2 Keller und ſonſt. Zubehör, per Zim.=Wohn., elekt. Licht, Kohlenaufs
Bismarckstr. 57, 1. St.
(9008ms mieten. Näheres im Zigarren=
Oktober zu vermieten. — Alles u. Zentralheiz. ſof. bez. zu verm. Näh. Soderſtr. 75, I. Stock, ſchöneLaden daſelbſt.
(11851a
herrſchaftl. 8 Zim.=Wohn., Veranda, Nähere daſelbſt 1. St. (B12821ms Soderſtr. 48, p., Tel. 1348. (12110ms 5 Zimmer=Wohnung mit Veranda,
2 Balkons, Badezim., Waſchküche,
va
Gas, 2 Böden, Bleiche mit Trocken=
Bügelzim., Gartenbenutzung, elektr.
Liebigstrasse 15
Mathildenſtr. 10, part.
halle u. Gartenteil verſetzungshalb.
Ein
Licht u. Gas, Warmwaſſerleitg. für 1. Etage, ſchöne geräumige 7 Zim.=
Feine 5 Zimmerwohn.:
Lino=
zu vermieten. Näh. part. (7095ms
Kledeselstr. 35
Küche u. Bad u. ſonſt. reichl. Zubehörwohnung zum 1. Okt. oder eventl.
leumfußbod., elektr. Licht ꝛc. auf
Heidelbergerſtraße 81½, neu 1. Juli (auf Wunſchsofort bezieh=
Einzuſeh. v. 11—12 u.3—4 U. (12649ms Auguſt zu verm. Näh. bei Herrn Parterre=Wohnung, 6 Zimmer u. hergerichtete herrſchaftl. 5
Zimmer=
ninfg
bar) zu vermieten. (8790ms
Pabſt, v. 10-11 u. 3-5 Uhr. (13733ms 2 Entreſol, im Preiſe von Mk. wohnung, part, m. Bad, Garten,
Eindamilienhaus
900.— per ſofort zu vermieten.
Näheres Soderſtraße 70, I.
Veranda u. reichl. Zubehör p. 1. Juli
Oſtſeite der Nieder=Ramſtädter=
Dieſelbe eignet ſich auch für Bureau=evtl. früh. Näh. daſ. III. (B7376ms
1 Zimmer
zwecke. Zu erfr. im 1. St. (12727oms
ſtraße, kurz vor Haus Treuenau,
verſchiedene
Siſtſtraße 21 eleg. 6
Zimmer=
ſch)ſch
neu erbaut, 9 Zimmer mit Bad,
Mathidenstr. 42, I.
Gutenbergſtr. 50
Saalbauſtr. 7
Kammern, reichl. Zubehör, Zentral= wohnungen ſof. od. ſpät. (8698ms
5 Zimmer=hübſche 5 Zimmer=Wohnung mit
heizung, elektr. Licht, zum Septemb.
Wohnungen, neu hergerichtet, perFremdenz., Badez., Veranda, Gas
Ecke Heinrichſtraße
1. Juli zu verm. Näheres bei Klein, u. elektr. Licht, reichl. Zubeh.,
zu verk. evtl. zu vermiet. Näheres
per
Seitersweg 14, I. St. zu vermieten die ſeit 20 Jahren Gutenbergſtr. 52, part. (9086ms 1. Okt. zu verm. Näh. part. (B12286ms
K. Schembs, Steinſtr. 10. (13105a herrſchaftl., gr. 6 Z.=Wohn. mit 3 gr. von Sr. Exzellenz Generalleutnant
Zim. u. Kammer im 3. St. Näh. Ecke Schulz bewohnte Hochpart.=Wohn.
Läen
Heidelbergerstr. 59
Beck= u. Dreibrunnenſtr. 1, I. (8699ms im Zweifamilienhaus, 6 Zimmer,
1
Bismarckſtraße 56 Parterre=gr. Speiſezim. mit Aufzug, groß. Parterre=Wohnung, 5 Zimmer mit
Willelminenstraße 45,
(7780ms
Wohnung von 6 Zimmern, auch Vorratszim. neb. d. Küche, Garten=allem Zubehör.
Marktplatz 7
zu Bürozwecken geeignet, ſofort zim., große Manſ., 2 Kam., 3 Keller,
(hochpart.), ſchöne 5 Zimmer=
Kiesstrasse 135
zu. vermieten.
(7398ms Trockenbod., Gartenant., Holzſtall,
ſchöne moderne 8 Zimmer=
Wohn. m. reichlichem Zubeh,
Gas, elektr. Licht, Waſchküche, Eing. 1. Stock, ſchöne 5 Zimmerwohnung
Wohnung mit Gas, elektr.
Gas, elektr. Licht, Kohlenaufz.
Heidelbergerſtr. 9½, Eleg. Herr=f. Lieferant. für 1. Aug., bezw. 1. Okt. zu verm. Näh. parterre. (7821ms
per ſof. od. ſpät. z. verm. (1335
Lichtanl. und Dampfheizung,
ſchaftsw. 6 Z., Gas, elektr. L. nebſt Wird in allen Teilen neuzeitl.
her=
mit reichl. Zubehör p. 1. Okt.
Näh. Hölgesſtr. 1, (Laden).
Landwehrſtraße
Zub. m. od. ohne Stallung. (9247ms gericht. Näh. i. Hauſe 1. St. (11104m I. Stock, eine Wohn. von 5 Zim.,
zu vermieten, event. geteilt
zu 4 Zimmerwohn. (13324ms
mit allem Zubehör, per 1. Juli
Pallaswiesenstr. 28,
0
beziehbar, zu verm. Näheres im
Mollerstrasse
1 Zimmer
59
2. Stock, gr. geräumige 6 Zimmer=
Herdweg
Kontor Schwanenſtr. 1. (12045ms 1. Stock eine 5 Zimmer=Wohnung,
Wohnung mit reichlichem Zubehör.
elegante Herrſchaftswohn. in
Wienersſtraße 51, II., ſchöne Fremdenzimmer, Mädchenkammer,
In einem HerrſchaftshauſeNäh. Baubüro daſelbſt. (8439ms
der 1. Etage, beſtehend aus
5 Zimmerwohnung mit allem Zu=Gas u. Veranda, nebſt Zubeh. per
6 Zimm. u. reichl. Zubehör
in ſchöner, freier Lage iſt eine Hügelstr. 53, II. St., vom 1. Juli ab zu vermieten.
(13290t
behör, per 1. Julk preiswert zu 1. Juli zu vermieten.
Wohnung von 18 Zimmern mit
Ecke Zimmerſtraße
vermieten. Einzuſehen vormittags
Näheres partere. (B12398ms
Balkons, Bad, Gas, an eine oder herrſchaftl. 6 Zim.=Wohn. mit Bad,
von 10—12 Uhr.
(8229ms
Bismarckstr. 80
zwei Familien zu vermieten. — Veranda, elektr. Licht u. Heizung p.
Näheres 1. Stock.
Gefl. Off. u. N 91 a. d. Exp. (B127541. Juli zu verm. Näh. daſelbſt od.
Schöne 5 Zimmerwohnung im
Ohlystrasse 69
Karlſtraße 3, 1. St., 5 Zimmer2. Stock mit Bad u. ſämtl. Zubeh.
bei Heinr. Funk, Grafenſtr. 23½, I.
Wilhelminenplatz 15
nebſt Zubehör, ſeither Büro derper 1 Juli zu vermieten. Preis
Telephon 446.
(11583ms 1. Stock, herrſchaftl. 6 Zim.=Wohn. Mannheimer Verſicherungsgeſell= Mk. 900.—. Zu erfr. im 1. Stock,
iſt eine Wohnung, beſt. aus 9 Zimm. Eliſabethenſtr. 49, I., 6=Z.=W. p. mit reichl. Zub. per 1. Okt. d. J.ſchaft, auch als Wohnung an ruhige einzuſ. von 10—12 Uhr vorm. und
nebſt all. Zubehör, per 1. Juli zu ſofort. N. K. Koch, Heidelbst. 9½. (8438ms zu verm. Näh. part. (B12625ms Familie per 1. Juli billigſt z. verm. von 2—4 Uhr nachm.
vermieten. Näheres Wilhelminen= Heidelbergerſtaße 81½ herr=
(13304t
Näh. 2. Stock daſelbſt. (8018ms
platz 17, 1. Stock.
(8518ms ſchaftl. 6 Zimmerwohnung, 1. St.,
Heinrichſtr. 46 iſt das 2. Ober= Eliſabethenſtr. 56, neuzeitliche
05
Artillerieſtr. 9 Einfamilienh. mit Bad, Garten, Veranda und geſchoß, beſtehend aus 6 Zimmern, 5 u. 6 Zimmerwohnung ſofort zu Neue Martinstrasse 93
mit 10 hochherrſchaftl. Zimmern, reichlich. Zubehör p. 1. Juli. Näh. Bad, Veranda ꝛc. bis zum 1. Okt. vermieten. Näh. Georg Freund, mod. herrſchaftl. gr. 5 Zim.=Wohn.
Bades nebſt Sonnenb., Veranda daſelbſt 3. Stock.
(B7374msd. Js. anderweit zu verm. Ein= Lucasweg 13.
(8700ms mit allem Zubeh. per 1. Okt. zu vm.
u. 5 Nebenz., p. 1. Juli zu verm.
zuſehen vorm. von 19.—12 Uhr. Viktoriaplatz 2 große 5 Zimm.=Näh. Martinſtr. 89, II. (B113451ms
Nieder=Ramſtädterſtr. 51, II., nachmittags von 4—6 Uhr. Näh.
oder zu verkaufen.
(B13563ms ſchöne 6 Zimmer=Wohnung perSchießhausſtr. 44.
(B13078ms Wohnung ſof. od. ſpät. z. vermieten. Wienersſtr. 58, I., 5 Z.=Wohn.
Näh. W. Holtz, part., daſelbſt. ſofort zu vermieten.
(8099ms
Zu erfragen 3. Stock. (7686m m. Zub. ſof. evt. ſpät. z. v. (B12564ms
(c.
Nummer 146.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Juni 1913.
Seite 19.
Wilhelminenstrasse 19, I. Darmsfädter Hausbesitzerverein. Wilhelminenstrasse 19, I.
E mne
Zu vermieten:
rotpac
Freundl., geräumige 5 Zimmer=
Wilhelminenſtr. 4 ſchöne Manſ.,
Eichbergstrasse 19 Wohnung mit Gas u. all. Zubeh., Bleichstr. 45, II. St., (Bismarckstr. 42, I. St.3 Zimmer, Küche, Keller, an ruh.
Haus z. Alleinbewohnen, 10 Zim=nebſt Gartenanteil, per 1. Juli. —
Zimmerwohnung, Gas u. reichl. 4 Zimmer=Wohnung, 2 Entre=Leute ohne Kinder zum 1. Okt.
mer, Bad, elektr. Licht, Gas, Näh. Soderſtr. 79, part. (8177ms Zubehör. Näh. part. (10566msſſole, prachtvolle Wohnung, Gas, ſevtl. früher. Pr. 360 Mk. (12881ms
Balkon, Bügelzim. uſw., großer
ein
Kafinoſtraße 24, 2. St., ſchöneſelektr. Licht, Zubehör, 900 Mark. Karlſtraße 6, Seitenbau, ſchöne
Obſtgarten per ſofort od. ſpäter. Kahlertstr. 13, 2. St., (5 Zimmer=Wohn. mit Zub., Bad, Näheres parterre.
(9831ms3 Zimmerwohn., der Neuzeit ent=
Näheres daſelbſt od. Wilhelminen=ſgroße ſchöne 5 Zimmerwohnung, Balkon, Terraſſe, per 1. Aug. oder EckederFrankfurter=u. Pallas=Laden.
ſprechend, per ſofort. Näheres im
ſtraße 19, I., vorm. v. 10—½ 1 Uhr, Bodenk., 2 Keller kuſw. p. 1. Okt.früher. Einzuſ. von 10—12 und
nachm. v. 3—5 Uhr.
(12646ms
wieſenſtraße 19 4 Zimmerwohn.
(11856ms Näheres 1. Stock.
(13555mslvon 3—6 Uhr.
(12880msſper 1. Jull.
an
geinaEs
(11204ms
(70
Schwanenstrasse 31
Eichbergstrasse 26
uineos
Heinrichstrasse 1
8 Dieburgerstrasse 19
Neubau Ecke Nd.=Ramſtädter=ſeine 3 Zimmerwohnung und eine
Haus zum Alleinbewohnen 8 Zim=part. od. 1. Stock, 5 Zimmerwohn., ſſchöne Manſardenwohn., 5 gradeſund Riedlingerſtraße per 1. Okt. Wohnung von 2 Zimmern mit
mer, reichlichem Zubehör, großerlBadez., reichlichem Zubehör. Näh. Zimmer ſof. oder ſpäter. Näheres Geſchäftsräume mit Wohn. (part.) Zubehör, per 15. Juli. (10841ms
Garten.
(13754ms1. Stock.
(13556ms Hoffmannſtr. 38, part. (10842mszu 1800 Mk., 4 u. 3 Zimmerwohn.
zu 740, 720, 620 u. 600 Mk., 5 Zim.= Karlſtr. 87 ſchöne Manſarde,
Grafenſtr. 23, II. St., nächſt derl Hochſtr. 53, dicht am Herdweg, Wohn. (Manſ.), beſonders geeignet3 Zimmer, abgeſchl. Vorplatz u.=
Martinstr. 11½, hochpart. Rheinſtraße, eleg. 5 Zimmerwohn., 1. Stock, 5 Zim.=Wohn. mit Bad, zum Wiedervermiet. an Penſionäre, reichl. Zub. per 1. Juli, 350 Mk.
ſehr geräumige 6 Zimmer=Wohn. elektr. Licht, Kochgas, Bad, reichl. Gas, elektr. Licht, gr. Veranda nachzu 750 Mk.
Näh. bei Architektſpro Jahr. Näheres
Wilhelminen=
lauch für Büros geeignet), geſchl. Zubehör, an ruh. Mieter alsbaldldem Garten u. reichl. Zub. Näheres Ga. Scherer, Rheinſtr. 47, u. Zig.=ſtraße 19, I. Stock.
Veranda, Bad, Gas u. all. Zube=zu vermieten.
(3502ms
hör, abgeſchl. Hofraum, eventl. mit
(8500msparterre. Preis 1175 Mk. (12883ms Geſchäft L. Meyer, Nieder=Ram= Annaſtraße 4, 3. St.,
2 Zim.=
Garten, für ſofort od. ſpäter. Näh.
Schwanenstr. 70, I.
Herdweg 25, faſt wie Ein=ſtädterſtraße 14.
(12879ms Wohn. an ruhige Leute. Näheres
daſelbſt 3. Stock.
(11203ms5 Zimmerwohn. Bad, Balkon,familienhaus, 5 Zimmer, reichlich
daſelbſt.
(13753ms
Viktoriaſtr. 41, I., herrſchaftl. Veranda und reichlichem Zubehör. Zubehör, alles neu herger., großer Riedeselstr. 27, part.
6 Zimmerwohn., vornehm gehalt., Näh part. u. 2. Stock. (7768ms Obſtgarten
(13120ms
Grosser Laden
getäfelt. Speiſeſaal glasbedeckte
elegante 4 Zimmerwohnung, Gas,
einae
Bad, elektr. Licht, Veranda undmit großen Nebenräumen, inwelch.
Veranda, Warmwaſſerltg., Bad m.
Annastrasse 61
Dieburgerstr. 20, part- allem Zubehör per 1. Okt. eventl. ſeit mehreren Jahren ein
Kurz=
kompl. Einricht., reichl. Zubehör,ſchöne moderne 5 Zimmerwohn., 5 Zimmerwohn., Gas u. Zubeh. früher. Näh. 2. Stock. Einzuſehenlwaren=Engros=Geſchäft betrieben
p. ſofort od. ſpäter.
wurde, per ſofort.
Näh. Bleich=
(8504ms Bad u. reichlichem Zubeh., elektr. Näheres I. Stock. Einzuſehen vonſvon 10—12 u. 2—4 Uhr. (11854msſtraße 26, I.
Bismarckſtrl 51, II. St., ſchöne Licht, Kohlenaufzug, per 1. Okt. ev. 11—3 Uhr.
(11857ms.
(8508ms
6 Zimmerwohn. mit Baderaum, früher. Näh. Steinſtr. 10, I. (12648ms
Viktoriaſtraße 6s ſchöne 4 Z.
für Friſeur= od.
geſchl. Veranda, Gas, elektr. Licht, Hochſtr. 59, Ecke Herdweg, in
Liebfrauenſtr. 90 4 Zim= HWohn. Balkon, 2 Keller, Bleich=Schöntr Laden, Zigarren=Ge=
Vorgarten, neu hergerichtet. Näh. beſter Lage, Hochparterre, 5 Zim= merwohnung mit Zubehör Hplatz, Waſchküche, Trockenb., Man=ſchäft gut geeignet, in der Nähe
daſelbſt.
(13122msſwohn, gr. Balkon u. Vorgarten, ſ ſofort zu verm.
ſardez., zum 1. Okt. oder früher der 61er Kaſerne. Näh. Martin
(13118ms
Näh. part.
Nieder=Ramſtädterſtr. 36, pr., vorgl. Veranda, Fremdenzimmer
(12647ms Hock, Heidelbergerſtr. 44, I. (11855ms
5 Z=W. m. Zub. Anzuſ. 1—3 Uhr. ſu. Zubehör, 1. Oktober an ruhige
Soderſtr. 73, Manſ., 4 Zim.= Beſſungerſtr. 122 Manſardew., Vallonplatz 6 1 Werkſtätte per
Näh. Dieburgerſtr. 5.
(9064ms Mieter.
(13121msWohn. mit reichl. Zubeh. (7772ms3 Zimmer. Preis 220 M. (13119msſſofort.
(10084ms
Unentgeltlicher Wohnungsnachweis u. nähere Auskunft über Preis uſw. in der Geſchäftsſtelle Wilhelminenstr. 19, 1. St., zu erfragen.
Zee
M
Im ſtädtiſchen Hauſe Luiſen=
Eliſabeihenſtr. 52 ſchöne 4 Zim.= Schieſthausſtraße 55, 1. Stoc, 1. Ireneſtr. 9 a. d. Frankfurterſtr
Hügelstrasse 30
ſtraße 16 ſind alsbald zu ver=
Wohnung mit Zubehör im Seiten=in ruhigem Hauſe ſchöne 4 Zimmer=franz. Stock, ſchöne 4 Zimmerw.
mieten: 1. die Wohnung im erſten am Wilhelminenplatz, Parterre=bau per 1. Juli zu verm. Einzuſ. Wohnung mit Veranda, Koch= u. m. Zubeh. p. 1. Juli z. verm. Näh.
Obergeſchoß des Vorderhauſes,wohnung enth. 5 Zim., Fremdenz., von 2—4 Uhr.
(10925ms Leuchtgas, per 1. Okt. zu verm. b. FrauP. GraefWw., 2. St. (13287mms
beſtehend aus 5 Zimmern und Bad, Veranda u. alles Zubehör,
Gutenbergſtraße 58, I., weg=Einzuſ. v. 10 -4 Uhr. Näh. pt. (12872a
ar
Küche mit Keller und Bodenraum elektr. Licht u. Gas zu verm. Näh. zugshalber geräumige 4 Zimmer=
Kiesstr. 87, part.
n
und 2. die Wohnung im erſten daſelbſt im 2. Stock. (13708ms Wohnung mit reichlichem Zubehör
Moosbergstr. 52
ſch. 4 Zim.=W., Gas, elektr. Licht,
Obergeſchoß des Mittelbaues, be= Martinſtr. 78, 1. St., fein aus= zu verm. Näh. daſelbſt und Heidel=eine 4 Zimmerwohnung parterre,z. 1. Okt. an ruh. Miet. (13489ms
ſtehend aus 4 Zimmern, Küchegeſtattete 5 Zimmerwohn. mit all. bergerſtr. 9½, I., Tel. 2464.
(1367ms
3
und Keller.
3. Stock, Dieburgerſtraße 88, 3. Stock,
Zub., Gas u. elektr. Licht, in ſehr
„2
Lichtenbergſtraße 21, part.,
2.
elegante 4 Zimmerwohnung mit
Bewerber erhalten nähere Aus=ruh. Hauſe, iſt wegzugsh. v. 1. Juli hübſche 4 Zimmer=Wohnung Hintergeb. und eine gr. Werkſtätte Bad und ſonſt. reichl. Zubehör ſof.
kunft im Stadthaus, Zimmerabſehr preiswert z. vm. (B13732ms mit allem Zubehör per 1. Juliper ſof. od. ſpäter zu verm. Näh. zu verm. Näh. daſ. u. Pallaswieſen=
Nr. 56.
(11371ms
Wittmannſtraße 45, 1. Stock, zu vermieten.
Darmſtadt, den 14. Mai 1913.
(8403ms Heidelbergerſtr. 9½, Tel. 2464.(*2152msſtr. 26, Baubüro, Fernſpr. 100 (12705m
freundl 5 Zimmer=Wohnung mit! Lichtenbergſtraße 80, 2. Stock,
Der Oberbürgermeiſter.
Ernſt=Ludwigſtr. 3, ſch. geräum.
J. B. Jaeger.
groß. Veranda nach Süden ſowieſchöne 4 Zimmer=Wohnung per Pnsmichg
N 50 2
4=Zimmerw. im 3. Stock per 1. Okt.
Balkon auf 1. Aug.
(B13711ms1. Juli zu vermieten. (13159ms Krumschsteinerstr. 39 /1o zu verm. Näh. i. 2. Stock. (13707ms
web=
Frankfurter str. 12—14
Näheres im 3. Stock bei Bau=lwegzugshalber ſch. 4 Zim.=Wohn.
Landskronſtr. 53, part., große
führer Dauber.
große 5 Zimmer=Wohnung, ſowie Z
mit allen Bequemlichkeiten, Erker=4 Z.=Wohn. mit Bade= u. Mädch.=
Manſarde, 2 Trepp. hoch, 3 gerade
Georgenſtr. 1½ 2. Etage, iſt vorbau, Veranda, Vor= u. Hinter=zim., Veranda, Vorgart. u. all. Zub.
Karlsſtraße 63½, ſchöne 4, Z.=eine Wohn., enthalt. 4 Zim., Küche,garten in ruhig. Hauſe ſofort od. p. 1. Okt. z. vm. Näh. 1. Et. (13715ms
u 1 ſchräger Raum an einzelne Wohnung mit Balkon u. reichlich.2 Zim. in der Manſ., Keller, Gasſpäter zu verm. Näh. daſ. part.
Dame oder ruhiges Ehepaar Zubehör per ſofort zu vermieten. u. elektr. Licht, per 1. Juli d. Js. od. Riegerplatz7, part. l. (12570ms
billaſt zu vermieten.
(12253a Näh. im Laden.
1 Zimmer
(B8706ms zu verm. Näh. durch C. W. Braun,
Lucasweg 19 eine ſchöne 5
Karlſtraße 46, 1. Stock, ſchöne Martinſtraße 74.
Karlſtr. 30, ſchöne geräumige
(11109ms
Zimmerw. n. St. z. verm. (12354ms4 bis 5 Zimmerwohn. mit allem
3 Zimmerwohnung mit allem Zü=
Frankensteinstr. 59
Zu erfr. Gr. Ochſengaſſe 22, I. Zubehör per 1. Juli zu vermieten.
Näheres im Laden. (12085msNeub., Idgrf.=Gg.=Str. 34, III. 4 Zimmer=Wohnung per 1. Oktob. behör zu verm. Näh. 1. St. (7696ms
zu vermieten.
(B12841ms) Neue Niederſtr. 15, ſchöne 3. 4 Zimmerw. p. 1. Juli
Emilstrasse 17, II.
Heidelbergerſtr. 70, 4 Zimmer=Weptl 1. Auguſt.
Pankratiusſtr. 41 (Drogerie) Zimmerwohn. m. Zubeh. im 1. St.
(11206ms
wohnung zu vermieten. (9078ms
ſchöne 5 Zimmerwohn. m. Bal=
Näh. Heinrich Funk, Grafen=ſchöne 4 Zimmerwohnung (eventſofort zu vermiet. Näheres 1. St.
(8441ms
kon, Veranda und allem
Zube=
ſtraße 23½. — Telephon 446.5 Zimmer) in ruh. beſſ. Hauſe ſof. daſelbſt.
hör per 1. Okt. zu verm. ZulLandskronstr. 65 u. 67
oder ſpäter zu verm. (12894ms
Wohnungen
erfr. daſ. im 1. Stock. (12562ms 1. Stock, 4 Zimmer=Wohnungen
2
en
Pallaswieſenſtr. 41
ſch
per ſofort zu vermieten.
Zimmer=Beckstr. 62, 3. Stock mit 3. 4 u. 5 Zimmer u. reichlichem
Näheres daſelbſt.
Velingerie Schieſthausſtr. 35 Stamel.
wohnung im 2. St. mit Zubehör elegante 4 Zimmer=Wohnung, Bad, Zubehör, per ſof. und ſpät. zu verm.
Näh. Heidelbergerſtr. 9½, 1. Stock,
wegen Verſetzung part. u. 1. Stock Bismarckſtr. 9, 1. Stock, ſchöne per 1. Juli. Näh. Laden. (11609a Küche, Balkon, Loggia, 2 Manſ.,
(8442ms
2 Keller, Waſchküche, Bleichplatz, Telephon 2464.
ſchöne 5 Z.=Wohnungen mit je zwei 4 Zimmerwohnung mit Zubehör
Balkons, Fremdenz., Kohlenaufzug zu vermieten.
Spessartring 9,
zum 1. Oktober zu vermieten. Zu Kranichsteinerstrasse 28.
(7687ms
u reichl. Zub., per 1. Okt. zu verm.
3. St., ſchöne gegenüber der Villa von Oettinger, erfragen Nr. 64, part (13049ms Schöne Manſardewohng., 3 II.
Zim=
u. all. Zubeh. ſof. od. ſpät. zu verm.
Preis f. Part. 100 u. 1. St. 1200 Mk. Hölgesstr. 1, 4 Z.=Wohng. ſchöne 4 Zimmer=Wohnung mit Weinbergſtr. 35, part, frdl. Preis hv. Monat.20 Mk. (6805ms
Näh. Beſſungerſtr. 74. (B12844ms nebſt Zubehör, per 1. Juli. An=Bad u. all. Zubehörp. 1. Okt. z. verm.
4 Zimmerwohnung mit Zubehör,
5 Zimmerwohn. p. 1. Juliz. v. Neue
zuſehen von 4—5 Uhr. (7977ms Näheres im 2. Stock.
(13654aper 1. Juli, per Jahr 420.— Mk.J Niederſtr. 13, Zimmermaon. (B8714ms
Näheres parterre.
Liebigstrasse 14, part.
Näh. daſelbſt und bei Hein
rich
4 Zimmerwohnung
5 Zimmer mit Zubehör, Gas,
Funk,Grafenſtr. 23½, Tel.46, (*251ms Intelſtr. 19, Hinterhaus, ſchöne
mit Zubehör zu verm., beziehbar
3 Z.=Wohn. mit Küche, Gas, Speiſe=
Bleichplatz, Trockenboden ꝛc. per
Moosbergstr. 99
kammer, 2 Keller per 1. Juli
per 1. Oktober event. auch früher.
1. Okt. zu verm. Einzuſehen von
10—12 und 2—3 Uhr. Näheres ſI. St ſchöne 4 Zimmerwohn. Näh. Liebigſtr. 65, part. (13584a Pankratiusſtr. 10, 1. St. bilig zu verm. Näh. daſelbſt bei
im 1. Stock.
(12834ms mit Manſardenzimm. u. allem
Inſelſtr. 43, 1. St., ſchöne mod.ſchöne 4 Zimmerwohnung an Kliekinger i. Vorderh. 21, I. (8008ms
Zubehör verſetzungshalber ſof.
4 Zimmerwohn. mit Bad u. reich=ruhige Familie ab 1. Juli od. Martinſtr. 27, 1. St., 3 Zim.=
Heinrichſtr. 110, 2. St., mod. zu vermieten.
(B12348mslichem Zubeh. zum 1. Okt. zu vm. ſpäter zu vermieten. Einzuſehen Wohnung zu vermieten. Preis
herrſchaftl. gr. 5 Zim.=Wohnung,
Näh. Steinſtr. 10, 1. St. (13623ms l von 10—2 Uhr.
380 Mark.
(B10485ms
mit reichl. Zubeh. per 1. Oktober
Näheres parterre.
Wenckſtr. 9, 3. St. 4 Zimmer Rhönring 105, 4 Zimmerwhg.,
zu verm. Näh. part. und Soder=
(8024ms Moosbergstr. 26 m. 3 Z.=W. p. ſofort.
uſw. Näh. Wenckſtr. 5, pt. (8014ms
ſtraße 102, 1. Stock. (13131ms
eig
neuzeitlich eingerichtet, zu verm.
N. daſ. u. Fr. Koch, Grafenstr. 22. (8407ms
Neue Ireneſtr. 70, 1. St. (bei
(12920a Saaabaustr. 37, I. St.
Näheres parterre.
49 Seitenbau, 3 Zim.=
Allcestr. 3, Hochparterre der Mollerſtr.) ſchöne 4 Zim.=Wohn.
Taunusſtr. 39 4 Zimmerwohn. ſchöne 4 Zim.=Wohn. mit Zuhehör Ahaſtr. 1c, Wohnung. (8992ms
ab 1. Juli zu verm. Einzuſehen Waldstr. 24. Vdh., kl. 3= Zim.=
5 Zimmer mit allem Zubehör mit Bad, Veranda, Fremden=m. Bad, Balk., Veranda, bis 1. Okt. von 4—6 Uhr nachm. (12830ms Wohnung ſof. Näh. 1. St. (8804ms
zu vermieten. Näheres Mathilder=zimmer, reichl. Zubehör u. Garten=zu verm. Näh. 1. St. links. (12870m
(8432ms anteil per 1. Juli zu vermieten.
platz 9, 1. Stock.
n ſuchen für 1. Oktober
Soderſtraße 112, in feiner Ludwigshöhſtr. 25, Manſard.,
Näh. Rheinſtraße 28, I. (13493ms
Martinſtr. 7 5 Zim.=Wohr,
2 Damen eine 4 Zimmerwohn.Lage, ſch. 4 Zim.=Wohn., part., 3 Zimmer=Wohnung. (8995ms
1. Stock, an ruhige Leute per! Hochſtraße 6, 1. St., 4 Zimmer=mit Veranda im 2. St., am liebſt. Veranda, Bad, evtl. m. Garten, per
1. Okt. zu vermieten. (B13303ms wohn., neu hergerichtet. (12563ms Südoſtviertel.
* 2 I. St., 3 Zim.=
(13510sm 1. Okt. z. verm. Näh. daſ. pt. (13315ms Landwehrſtr. 20, Wohn. (*2ms
Heidelbergerſtr. 85 ſchöne 5 Zim.= Karlſtr. 83, Erdgeſchoß, 4 Zim.= Offerten unt. B 81 a. d. Exped. Gutenbergſtraße 27, 2 Stock,
Wohn., 2. St., mit Balkon u. all. Wohn. mit Bad u. Zubehör per
ſchöne 4 Zimmerwohn. mit Balkon,
See
Zubeh., per 1. Okt. z. verm. Näh. 1. Juli zu verm. Einzuſ. täglich
Badezimmer. Speiſe= und Boden=Wenckstr. 11, II. Stock
Ecke Landstron= und
daſ. u. Soderſtr. 112, pt. (13309ms von vorm. 1 Uhr bis nachm. 3 Uhr.
kammer nebſt Zubehör per 1. Okt. 3 Zim. ꝛc. per ſofort od. ſpät. zu
Heidelbergerſtraße 136,
Näheres bei Architekt Münch,
zu vermieten. Näh. part. (13524ms verm. Näh. Wenckſtr. 5, pt. (9532ms
i. kein. Hauſel. St., mod. 4 Zim.=
Herderſtr. 13, pt., frdl. 5 Zim.=Ludwigsplatz 8, II.
(B8121ms Wohn. m. Fremdenzim., Bad,
Wohn. mit 2 großen Kammern,
Rhönring 41, 1. Stock, ſchöne
Mchmaerſt. 3, 5. I.
Balkon, Veranda, Garten, 700 M., Pankratiusſtraße 4, 1. Stock, Speiſekam., Kohlenaufz., Erker
4 Zimmer=Wohnung mit Veranda,
(13278ms eine 4 Zimmerwohn. auf 1. Juljier.
per 1. Oktober.
Bad, Gas u. all. Zubehör ſofort Hübſche 3 Zim.=Wohnung m.
Glas=
u. Loggia, Gart., elektr. Licht
Näh. Heinrich Funk, Grafen=zu vermieten. Näh. im Laden öd.
zu vermieten. Näh. nur Wendel=abſchluß u. allem Zubeh. auf 1. Juli
alsb. z. verm. Näh. b. Heinrich
Soderſtraße 70, 1. St.
ſtraße 23½ Telephon 446.
(7182ms Punk, Graſenstr. 23½ I I. 46.(*214ms
(*931sms zu verm. Näh. Lukasweg 9. (10961ms
ſtadtſtraße 8, I.
Viktoriaſtr. 92, 1. St., neugeitl.
Faoe
Kranichsteinersfr
Annastr. 59, 2. Stock, 4 Zim.=Wohn. nebſt Zubeh. Ausk.
Str. 6
Mesberstr. 52, 1. St,
3. Stock, freundl.
neuzeitl. 5 Zim.=Wohn. wegen Weg=wird erteilt Nr. 90, part. (12837ms Kirchſtraße 21,4 Zimmerwoh=ſchöne4 Zimmer=Wohnung m. allem Seitenbau, 3 Zim.=Wohn. m. Zub.
zug ſofort zu vermieten. Veranden,
nednee
nung, Badezimmer u. ſonſt. Zu=Zubehör per ſofort oder ſpäter.per 1. Juli zu verm. Näh. daſ. od.
Gas, Elektr., Bad, ruhige freie Lage. Bessungerstrasse 97 behör, ab 1. Juli zu vermieten. Preis 480 Mark. Näheres daſelbſt Baubüro, Pallaswius nstr. 26. (12392ms
Näheres im Hauſe oder beim Be=4 Zimmer u. Bad nebſt allem Zub., Näheres daſelbſt.
(11581mspart. od. Schützenſtr. 5, Laden. (*1054sm Neue Ireneſtr. 7 ſchöne 3 Zim. Roßdörferſtraße. 9. (13440ms ſper 1. Juli zu verm. Näheres bei
2. Stock, moderne Kaupſtraße 26, 2. Stock, 4 Zim=Wohnung per 1. Juli zu verm.
A. Bendheim, Georgenſtr. 13.(8048ms Anrasweg 13, geräum. 4 Zim.=mer, Küche, Speiſekammer Man=Näheres im 2. Stock. (11152ms
möne
Viktoriastrasse 81
Gervinusſtraße 55, Manſarde,Wohnung mit Bad, Veranda und ſardenzimmer, 2Keller, Trockenbod.,
Beſſungerſtraße 45 ſch. Manſ.
ſchöne 5 Zimmerwohnung. Näh. 4 Zimmer mit Kammer per 1. Juli ſonſt. reichl. Zubehör zu vermieten. Gas, wegen Verſetzung z. 1. Oktober. im 2. Stock 3 Zim. m. Zubeh. ſogl.
daſelbſt im 1. Stock. (13285ms lzu vermieten.
(10494msl Näh. Hügelſtr. 30, II. (12597ms Näh. daſelbſt oder 28 3. St. (13750ms 1 ob. ſpät. an kinderl. Fam. (B11802ms
Seite 20.
Martinſtr. 95 (Gartenhaus)
eine 3 Zimmerwohnung, Heiz= u.
Leuchtgas, Veranda, Gartenanteil,
Bleichplatz, per 1. Oktober zu
ver=
mieten. Einzuſeh. von 10—1 Uhr.
Näh. Heinrichſtr. 66. (11848ms
Pankratiusſtr. 48, 2 ſchöne 3 Z.=
Wohn. per 1. Juli zu vermieten.
Näheres 2. Stock, links. (12109ms
Schöne 3 Zimmerwohnung
im 1. Stock mit Veranda, Gas,
Bleichplatz ꝛc. per 1. Juli zu verm.
Neue Ireneſtr. 64.
(B12142ms
Pankratiusſtraße 30½ ſchöne
3 Zimmerwohnung per 1. Juli zu
vermieten.
(12166ms
Donnersbergring 28 u. 32
ie im 3. Stock eine große 3 Zim.=
Wohnung. Geſunde, freie Lage,
kein Gegenüber. Näheres
Aha=
ſtraße 24, Wolff.
(B12340ms
rre
Wilhelmſtr. 51, part., ſch. 3 Z.
Wohn. m. all. Zub. per 1. Juli d. J.
zu verm., jährl. für 400 Mk., die
Wohnung kann jeden Tag
ein=
geſehen werden. Beſitzer L. Krug,
Eberstadt.
(12337ms
Eckhardtſtr. 19, Hinterhaus,
kl. 3 Zim.=Wohn. an ruh. Leute.
Preis per Monat 24 Mk. (12330ms
Neue Ireneſtr. 15 ſch. 3 Zim.=
Wohnung zu vermieten. (12569ms
Hoffmannſtr. 21, Hth., 3 Zim.=
Wohnung, part., p. 1. Juli an kleine
Familie zu vm. Preis 360 Mk. Zu
erfr. 2. Stock, Erhard. (B12373ms
Hügelſtraße 85, Manſarde,
3 Zimmer an ruhige Leute zu
vermieten.
(12567ms
N
16
Taunusstr. 51, I. Stock
ſchöne 3 Zim.=Wohn., Gas, Badez.
Zu erfr. Nr. 49, part. (12835ms
Stiftſtraße 52, Hinterh., part.,
ſchöne 3 Zimmerwohn. mit Gas
und allem Zubehör per 1. Juli
zu vermieten.
(12833ms
Frankenſteinſtr. 49 mod. 3 Zim.=
Wohn. m. Bader., abgeſchl.
Vor=
platz u. all. Zub. per 1. Okt. oder
früher. Näh. Karlſtr. 94. (12827ms
Arheilgerstr. 48
ſchöne 3 Zimmer=Wohnung, neu
hergerichtet, per ſofort zu vermiet.
Näheres Schillerplatz 7. (12873ms
Soderſtr. 34, II. Stock, ſchöne,
große 3 Zim.=Wohn. per 1. Juli,
Preis 410 Mk. jährlich. Näher=
Riedlingerſtr. 21, part. (12298t
Aliceſtr. 26, hochpart., ſchöne
3 Zimmer=Wohn. mit prächt. Balkon
ab 1. Auguſt zu vermieten. (13625t
Karlſtr. 57 iſt die Manſ.=W.,
beſteh. aus 3 Zim. u. 2 Kabinett.,
Küche, Keller, Gasanlage für Koch=
und Leuchtgas u. abgeſchl. Vorpl.
per 1. Okt., evt. auch früh. zu verm.
Näh. parterre daſelbſt. (B13583ms
Feldbergſtr. ſchöne
Dreizimmer=
wohnung zu vermieten. (13565ms
Näh. Eliſabethenſtr. 62, Fiſcher.
N
Karlstrasse 34
ſchöne 3 Zimmerwohn. mit allem
Zubehör, neuzeitlich eingerichtet,
in ſämtlichen Zimmern Linoleum,
zu vermieten.
(11189oms
Eliſabeihenſtr. 29, Htb.
ſch. 3 Zim. Näh. Lad. (13488oms
ne
Frankensteinstr. 46,
1. Stock, 3 Zimmer=Wohnung mit
Zubehör auf 1. Juli zu vermieten.
Preis 350 Mk.
(B9013m
Elsabethenstr. 45
Vdhs., I., ſchöne 3 od. 5
Zimmer=
wohnung mit Zubehör. Näheres
Vorderhaus, part.
(13277ms
Wendelſtadtſtr. 56, I., 3 Zim.=
Wohnung zu vermieten. (13125ms
tr.
Nieder-Ramstädterstr. 71,
Ecke Heinrichſtr., iſt eine 3 u. eine 4
Zimmerwohnung zu vermieten.
Näh. daſelbſt bei Herrn Fiſcher,
im Laden.
(13275ms
§0 ſch)
Saalbauſtr. 37
3 Zimmer, Küche und Zubehör
ſofort oder ſpäter zu vermieten.
Einzuſehen von 4—6 Uhr
nach=
mittags.
(12831ms
Karlſtraße 21, I. Stock, 3 Zim.=
Wohnung zu vermieten. (13323ms
Louiſenſtraße 2, Hinterhaus,
3 Zimmer, Küche u. Zubehör, per
1. Juli zu verm. Näheres bei
J. Lehmann, Georgenſtr. 7 (13325ms
30 Waldſtraße 30
Wohnung, 3 Zimmer m. Zubehör
u. Veranda, Vorderhaus, Preis
450 Mk., an kleine Familie per
1. Oktober zu verm. Einzuſehen
von 10—4 Uhr. Zu erfragen im
Parterre daſelbſt.
(13305ms
Heidelbergerſtr. 106, Neubau,
I. Stock, 3 Zimmerwohnung mit
Zubehör, 520 Mk. jährl., per 1.
Ok=
tober zu vermieten. (B13505ms
Nummer 146.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 25. Juni 1913.
Arheilgerſtr. 38 frdl. Manſ. 21
Heidelbergerſtr. 1, am Ma=
Elisabethenstr. 21, III. Zimm. m. Zub. g. 1—2. Perſ. (*38
Eent rereatr te
rienplatz, Halteſtelle der elektr.
1. Oktob. das Zahn-Atelier
ſchöne 3 Zimmerwohnung mit allem Karlſtr. 12, Stb., frdl. 2 Z.,
Straßenbahn, ſchöner, moderner
des Herrn Drautz (4 Zimmer=
Zubehör zu vermieten. (12847ms Manſ. m. Zub, an einz. Perſon.
Näheres im 1. Stock.Näh. Vorderh., 1. St. (B12600ms Wohnung) anderweit zu ver=
Laden
mieten. H. Stier. (10754ms
Pankratiusſtr. 1½ III., neuztl.
mit Ladenzimmer
Schustergasse 15
3 Zim.=W. p. 1. Aug. z. v. (*1070sm
(12420m
zu vermieten.
Für
Inſelſtr. 30, Ecke d. Roßdörfer=2 Zimmer mit Küche, monatlich
Näheres I. Etage.
ſtraße, ſch. ger. 3 Zim.=Wohn. ſof. 10 Mk. an einzelne Perſon odei
Damenkonfektions-
Näh. daſ. im 2. Stock. (413549ms kleine Familie per 1. Juli zu vm.
oder
mit Wohnung ſofort zu
Näheres Mühlſtr. 12, pt. (12046ms
Taden verm. Kranichsteinerstr. 35.
H ſchöne 2 Zim.=
D
Weissnäh-Unterricht
Näh. zu erfragen dortſ. I. Etage
Mühlstrasse 38
Liebigstr. 15 Wohnung per
part., frdl. 3 Zimmerwohnungſofort zu vermieten. Näheres bei vorzügl. geeig. Räume (13282ms oder Heinrichſtraße 98. (9243ms
Näh. Liebigſtr. 24, part.
per 1. Juli evtl. ſpät. Näheres
2) Laden m. Wohn.,
H Pabſt, Liebigſtr. 15, II. (12948ms
Grafenſtr. 2 großem Keller u.
daſelbſt und Heinrich Funk,
Neckarſtraße 4 ſchöne 2 Zim.= Schöne helle
(1385ms
Grafenſtr. 23½. Tel. 446. (13508ms
Hof ſofort zu vermieten. (12869ms
Wohnung per 1. Juli zu
ver=
a
Kontor- u. Lagerr aume,
Eckladen m. 2 Schauf. u. größ.
(13052ms
Misabelsenstr. 35, Miteib., 3 Zim.= Imieten. Mahr.
Roßdörferſtr. 26 ſchöne 2 Zim.= hochpart., ca. 80 am, elektr. StromWohn. per 1. Juli zu verm. Näh.
Wohn. m. all. Zub. z. 1. Juli. (13511ms
Obere Taunusſtraße 9, part., Wohnung m. Küche ſof. (13132ms u. Gas vorh., m. freiem Zugang Soderſtr. 102, 1. Stock. (13130ms
u. ca. 60 qm greßem, hellem Keller
3 Zimmerwohnung mit Zubehör Karlſtr. 94, Seitenbau, part.
Laden mit Magazin
p. 1. Juli 1913 zu vermieten.
per 15. September zu vermieten.frei geleg., m. Gartenausſicht, ſch.
Gamaschenfabrik Heß
für jedes Geſchäft geeignet, mit
Einzuſ. nachm. Näh. 2. St. (13499ms 2—3 Zimmerw. m. Gas u. all. Zub,
Luiſenſtraße 6.
oder ohne 3 Zimmerwohnung per
alsb. beziehb. Heinrich Lautz. (*8127ms
Stiftſtraße 56 3 Zimmerwohn=
(13286ms
ſofort zu vermieten.
Ta
12 Stb., part, gr. Rheinſtr. 127, 2 gr. Zim.f
ung an ruhige Familie per 1. Ok.
Näheres Hügelſtraße 27.
tober zu vermieten. (13500ms Karlstr. 12, 2 Z.=W. a. kl. ruh. Büro oder Einzelmieter geeignet,
(13129ms Laden m. 2 Z.=Wohn. ꝛc., 26 Mk.
Gutenbergſtr. 47, ſehr ſchöne Fam. Näh. Vdhs., 1. St. (B13274ms zu vermieten.
mtl., f. j. Geſch. Näh. Mathil lenpl. 9, II.(*
3 Zim.=Manſ.=Wohn. 15. Juli be=Kaupſtr. 44, 3. St. (am Riegerpl.),
Me
uh
ziehb. Näh. Karlſtr. 10, pt. (13704ms ſchöne, geräumige 2 Zimmerwoh=
Laden.
Die Dachgeſchoßwohnung der nung mit Veranda in gutem Hauſe
ſtädtiſchen Hofreite Rundeturm= an 1—2 Damen z. verm. (13326a Heinheimerſtr. 42 (8997ms
zu vermiet. (12839ms
Werkſtätte Kranichſteinerſtr. 31.
Taunusſtraße 1, Nebenbau
ſtraße 13, beſtehend aus 3 kl. Zim.
u. einem Kabinett nebſt Küche u. Hohler Weg, part., 3 Zimmer mit Schützenstr. 7, Laden Großer heller Raum für Werk=
Keller, iſt auf den 1. Oktober 1913 Zubeh., an ruhige Fam. (13308ms mit 2 Schaufenſter, ca. 125 Mtr.,ſtätte od. dergl. Taunusſtr. 1. (10862ms
für jährlich 240 Mk. zu vermieten. Hügelſtr. 20 2 Zim. mit Zub. mit oder ohne Wohnung. Näh. bei Waldſtr. 20, Stb., pt., ſch. Werk=
Bewerber wollen ſich unter Vor=nur an einz. Dame od. kinderloſe 1 Etio Molkt, Wilhelminenſt.26. (8422ms ſtätte, ev. auch als Lagerraum.
lage des Mietbuches im Stadthaus, Familie per 1. Juli zu vermieten.
(8411ms
mit Werkſtatt alsbald Näheres im 1. Stock.
Zimmer 56, melden. (13702ms Preis 240 Mark.
(13542ms Laden zu verm.
(8423ms
Roßdörferſtr. 30½ 3
Zimmer=
eine 2 Z.
e Z
Eliſabethenſtraße 37, 1. Stock.
Wohn. p. 1. Okt. Pr. 400 M. (2725ms Obergasse 20, Wohnung Eliſabethenſtr. 35 Laden mit
trockene Kellerränme m. gr.
zu vermieten.
(13543ms
Fenſtern u. Asphalt=Fußbod.,
M
o
kleiner 3 Zim.=Wohn. zu 750 Mk. Gas u. Waſſerleitung, ſeparat.
Rossdörierstrasse 46
Taunusſtr. 16, Manſ., 2 Zim.=pro Jahr per 1. Juli zu verm.
freien Zugang nach d. Hofe, ca.
frdl. 3 Zim.=Wohn. bis i. Okt. zu Wohnung mit allem Zubehör per Zu erfragen im 1. Stock. (13716ms
60 qm groß, evtl. mehr, p. 1. Juli
verm. Näheres daſelbſt. (*1361ms1. Auguſt zu verm.
(13706ms
me
1913 zu verm. Gamaſchen=
KI
Grafenſtraße 15, Vorderhaus,
Eckhardtstr assel
fabrik Heß, Luiſenſtr. 6(12637ms
Nd.-Ramstädterstr. 3/2Manſarde, 2 Zimmer, Küche mit Eckladen m. Wohn., für jed. Geſchäft
hübſche 3 Z.=Wohnung (Manſ.) an Gas, Keller, Boden, an kinderloſe paſſ., per ſofort zu verm. Näheres Wienersſtr. 58 kl. Werkſtätte m.
ruh. Leute ohne Kinder p. 1. Okt. zu Leute. Zu erfragen Laden. (13746a Roßdörfe ſtr. 45, part. (10755ms anſtoß. Schuppen ſof. z. v. (B12565ms
verm. Näh. Mühlſtr. 62½. (13714ms
Hetecteh e
Lauteſchlägerſtr. 8 Werkſtat m.
3 Zimmer
Ludwigsplatz 1, in erſter Ge=elektr. Vorricht. od. Lagerraum zu
Ze
Schwanenſtr. 38, 2. St., einſchäftslage, heller Laden m. zwei verm. Näh. part.
(13077ms
Schaufenſtern, 3 Magaz., Keller,
unmöbliertes Zimmer, Eingang
In Mitte der Stadt große, helle
Gr. Ochſengaſſe 14 ger. 2=Zim.=ſep. Näh. daſelbſt.
(11271ms m. Wohnung v. 4 Zim. f. 1. Okt.
Wohnung per ſofort zu vermieten.
Konnän
Fote‟
d. J. z. v. Alles Nähere Hoff=
(8140ms Forſtmeiſterpl. 5, neu. Mittelb.,
Näh. Wirtſchaft.
eleg. Zim., Küche, Gas, Waſſer, auch mannſtr. 28, 1. od. 2. St. (B7367ms Werkstdtt- oder Lagellaume
für jedes Geſchäft geeignet, per
Kranichſteinerſtr. 17, Hinter=als2 Zim. zu benutz. Mk. 17. (B12845ms
bau, 2 Zimmer und Küche ſofort
(12838ms Hölgesſtr. 10 kl. Manſardenz.
zum Möheleinſtellen ſofort. (12323ms Karlsſtraße 14 ein haden mit ſofort zu vermieten. Gas, elektr.
Licht und Kraft vorhanden.
zu vermieten.
Wohnung
Gefl. Offerten unter J 21 an
Beſſungerſtr. 66 ſch. 2 Zimmer=
(3 Zim.) p. ſof. zu verm. (8803ms die Exped. d. Bl.
(11188oms
(B5300ms Karlſtr. 94 unmöbl. Zim. mit
wohnung zu verm.
255
Ein heizb., hell.
Moosbergſtr. 93 2 Zimmer=orohne Küche, alsb. beziehb. (*312ms Schwanenstrasse 38Werkstatté. Saal mit Gas=
Wohnung per ſofort. (B8118ms
Laden mit 3 Zim.=Wohn., in dem licht, part ſofort zu verm. (*1324
Fuhrmannſtr. 14, Hinterbau,enerhh
ſeith. ein Spezereigeſchäft betrieben Nieder=Ramſtädterſtr. 13, 2. St.
kleine 2 Zimmer=Wohnung (neuz.).
(9737ms Mathildenplatz 9 verſch. wurde, iſt ſofort anderweitig zu ver=
Näheres im Laden.
leeremieten. Näheres 1. St. (12668ms
Kaupſtr. 7, I., 2 Zim. u. Küche,1 Zimmer zu vermiet.
(8147ms
24 Mk., per 1. Juli, daſ. 3 Zim. Roßdörferſtr. 27, kl. Manſ.an einz. Neue Ireneſtr. 12 Laden
im 3. Stock ſofort. Zu erfragen L. 18 M. mtl., ſof. od. ſpät. (12389ms mit 2 Z.=Wohn ſof zu verm. (9581ms
bei Jöckel II.
(9528ms
Zwei kleine Wohnungen zu
Schloßgaſſe 12 2 Zimmer=vermieten.
(12632ms
drigefp 1C
Lagerraum.
Wohnung zu vermieten. (10501ms
Näheres Blumenthalſtr. 115.
Ernst-Luuwigstt. 10
atre
Far
Im Obergeſchoß des neuen
Landwehrſtr. 15 kl. Manſ. mit großer modern. Laden mit 3
Bessungerstr asse
ſtädtiſchen Lagerhauſes am
88½ all Zub., abgeſchl. Vorpl. (13076ms Agroßen Schaufenſtern, Gang=
2 und 3 Zimmerw. zu mäßig. Pr. Wienerſtr. 60 Manſarde an u. Winterſeite, 27 Mtr. Tiefe,Güterbahnhof iſt ein für ſich
zu vermieten.
(10547ms einz. Perſon zu verm. (VII,131264130 am Flächenraum, Zentral=abgeſchloſſener, zum Lagern von
Näheres bei Hammer daſelbſt.
Frucht und Mehl ꝛc. geeigneter
heizung, Gas, elektr. Licht, per
22 Man=
Raum, etwa 72 am groß, alsbald
2 Zimmerwohnung mit Küche. Waldstrasse 22, ſarden=1. Okt. ev. früh. zu vermiet.
zu vermieten.
(11438ms
Näh. Weinbergſtr. 6a. (B10784ms wohnung im Seitenbau, p. 1. Juli
Auskunft erteilt die Firma
Nähere Auskunft wird im Stadt=
Georgenſtraße 11, Seiten= oder ſpäter zu verm. (13279ms
haus, Zimmer 64, erteilt.
bau, zwei unmöblierte Zimmer Ecke Rosdörfer- u. Wienerstr. 23 Wohnung Herz Hachenburger Sohn
Darmſtadt, den 20. Mai 1913.
an einzelne Perſon zu vermieten. mit laden zu vermieten
(13369a
Telephon 339
Dieſelben eignen ſich auch zum
Der Oberbürgermeiſter:
kleine
Rheinstrasse 1.
Aufbew. von Möbeln. (11270ms Liebfrauenstr. 61 Manſarde
J. V.: Ekert.
1zwei unmöbl.
(IV,12360)
zu vermieten.
(*1056sm
Aeue Kiesſtr. 124 Zimmer und
Gr. Ochſengaſſe 34 kl. Wohn.
Küche per 1. Juli an einz. Dame.
enit 3 Zmerthohtuine
f. monatl. 16 M. zu verm. Ausk. bei Laden n. Zubeb. (50 Mk.) v.
Näh. daſelbſt 2. Stock. (11619ms JernOberlo, Obergaſſe, i. Lad. (13703ms ſofort. Näh. Soderſtr. 29, I. (10502ms
Mer
Ecke Hoch- u. Kiesstr. 34, II., kl. 2 Z.=Tannenſtr. 8 geräum. Manſ. m.
W., Kam. aba. Vorpl., Gas, a. k. Leute
Neue Niederſtr. 15, Stallung
Pr. 22 Mk. Näh. 1. Stock. (VII11620 Abſchl. p. 1. Juli z. v. N. I., I. (B13759
für 3 Pferde ſofort zu ver=
Fre
Taunusſtr. 45, Manſ., 2 Zim= Sackgaſſe 8 eine ſchöne Woh=
(13490ms
Ernſ=Ludwigſtr. 24mtmieten.
mer=Wohnung zu vermieten. Per nung zu vermieten.
(*1381 moderner geräumiger Laden
Monat 15 Mark.
(12524t
Wendelstadtstr. 49
mit zwei Schaufenſtern und
Emmre
Schloßgaſſe 23 zwei 2 Zimmer
Kontor per 1. Juli ev. früher Auto=Garage mit großem Hof
Wohnungen zu verm. (*1264ims
zu verm. Näh. bei (6097m Aper 1. Auguſt zu verm. (13619a
zum Allein=
Zu erfr. Alexanderſtr 15, Laden.
Karl Jordan, Schirmfabrik.
für 1 od. 2 Pferde mit
Wendelſtadtſtr. 49, pt., 2 Zim.= Haus bewohnen
Stallung Burſchenz., m. o. ohne
Wohnung ſof. zu verm. (13620a
(ſeit 9 Jahren Remiſe z. verm. Heinrichſtr. 115. (*920
(Villenkolonie Eberſtadt) Laden beſtehend) mit3=
Fuhrmannſtr. 12, Stb., part.
Zimmerwohnung per ſofort mit großem Garten per 1. Oktob. evtl. 4=Zimmerwohnung per ſofort
mer
(7765msch
Per Monat 22 Mk.
(11807ms zu verm. Näh. Herderſtr. 9 und zu vermieten.
Näh. bei Klinaler, Vrdh., part. Beſſungerſtraße 108. (B13526ms
Näheres Viktoriaſtraße 81.
Wienerſtr. 78, I., möbl. Zimmer
Gegee
Pankratiusſtraße 26½, Manſ.,
Laden mitl an ruh., beſſeren Herrn zu verm.
Meee
2 Zimmer.
Weinbergſtr. 11 2 Zim.=Wohn.) Preis 18 Mk. m. Frühſtück. (13492ms
(11803ms
per ſofort, pro Jahr 400 Mark. Heinrichſtraße 112, 3. Stock,
2 Zimmer=
Wendelſtadtſtr. 46 Wohnung
Gartenstrasse 13,
Näh. Heinrich Funk, Grafen=ſchön möbl. Wohn= und Schlafzim.
ſtraße 23½, Tel. 446.
(10819ms zu vermieten.
(7816ms
in der Manſarde per 1. Juli zu 2 Parterrezimmer, f. Büro geeignet,
vermieten. Näh. 1. Stock. (12043msbilligſt zu vermieten. Näh. daſelbſt
Hügelſtraße 75, am Marienpl., im 1. Stock vormittags. (13340ms
ſchöne 2 Zimmerw. im Seitenbau
T
alsbald zu vermieten. (12353ms
Große und kleine
Wilhelminen=
Heinrichſtraße 48 Hinterb., 2
Zimmer
m. Küche ꝛc, jedoch nur an kinder=Str. 29, I. Eldge
loſe Mieter.
und
(12362ms
Näheres Kiesſtraße 92.
mit
7-8grosse Räume,reich=
Luuen andere EoRdmaten
Frankenſteinſtr. 47 ſchöne, gr. lichem Zubehör, neu hergerichtet,
2 Zimmerwohn. m. abgeſchl. Vor=beſonders geeignet für feineres
platz u. all. Zub. zu vm. (12826ms Geſchäft oder größere Bureaus,
mit und ohne Wohnung, inmitten der Stadt,
Sandbergstr. 27sch. 2 Zim.-W. p. 1. Juli.zuſammen oder geteilt, per ſofort
an verkehrsreicher Straße, ſofort zu vermieten.
Näh. Heidelbergerstr. 9½ (12828ms zu vermieten. Näheres daſelbſt
Näheres durch Heinrich Funk, Grafen=
Pallaswieſenſtr. 38 freundliche im Seitenbau oder Wendelſtadt=
Manſ.=Wohn., 2—3 Zim., Gas u.ſtraße 28, II. Stock.
(10756ms
ſtraße 23½, Telephon 446.
(12355ms
all. Zub. per 1. Juli zu verm. ZuWhotogr. Atelier zu vermieten.
erfragen parterre.
(12568ms Heidelbergerſtr. 79. (B,12877ms
Mene