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Inſerate
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
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ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 143.
Samstag, den 21. Inni.
1913.
Die heutige Nummer hat 30 Seiten. abſchiedung dringend not tut. Hält die augenblickliche daß man der Regierung vorwirft, das Budget leichtfertig
Stimmung im Reichstage an, ſo iſt das Schickfal der und ohne Verſtändnis aufzuſtellen. 1910 betrugen dieſe
Militärvorlage recht gefährdet, und iſt daher verſtändlich, Ueberſchreitungen 171, 1911 205 Millionen Francs, und
daß ab und zu Kriſengerüchte auftauchen und man recht
für das letzte Jahr ergibt ſich bei einem geſamten
Rech=
beſorgt dem weiteren Gange der Dinge entgegenſieht.
Das Wichtigſte vom Tage.
Vielleicht wird aber doch die Einſicht überwiegen, im nungsabſchluß von etwa 4½ Milliarden Francs eine
Der Kaiſer iſt in Hannover eingetroffen und Intereſſe der Landesverteidigung es nicht zum Aeußerſten Mehrausgabe von etwa 8 Prozent. Praktiſch ſtellt ſich
wohnte der Einweihung des neuen Rathauſes bei.
kommen zu laſſen und in letzter Stunde auch in der Dek= das Ergebnis allerdings nicht ganz ſo ſchlimm. Denn an
kungsfrage noch eine Einigung herbeizuführen. Innerhalb einzelnen Poſitionen ſind im Verlaufe des Vorjahres
Der Reichsanzeiger veröffentlicht einen der bürgerlichen Parteien beſteht der ernſtliche Wille, etwas
Dankerlaß des Kaiſers.
zuſtande zu bringen, und ſo iſt denn noch immer zu hoffen, gewiſſe Erſparniſſe gemacht worden, einzelne Ausgaben
wurden gar nicht geleiſtet, und endlich haben die Einnah=
Die Budgetkommiſſion des Reichstages be=daß das große Werk zuſtande kommt.
Ungewiß iſt es auch, wie ſich die Dinge auf dem Bal=men aus Zöllen uſw. einen höheren Ertrag geliefert, ſo
endete die erſte Leſung des Vermögens=
Zuwachs=
ſteuergeſetzes.
kan noch geſtalten werden. Wochen dauern nun bereits daß per Saldo das Defizit des Jahres ſich auf 101 467787
die Zwiſtigkeiten innerhalb der „Verbündeten” an, das
Bei der Reichstags=Stichwahl für den Wahl= Schwert ſitzt ſehr locker in der Scheide, und man war mehr Francs ſtellen wird. Das läßt in den Augen hieſiger
kreis Waldeck=Pyrmont erhielt Amtsgerichts= wie einmal ſchon daran, ſich gegenſeitig den Krieg zu er= Finanzpolitiker die Arbeit des Finanzminiſteriums mit
rat Vietmeyer (Wirtſch. Vgg.) 6337 und Friedrich Nau= klären, wenn nicht von ſeiten der Mächte, insbeſondere Recht nicht etwa beſſer erſcheinen, denn wenn gegenüber
mann (Fortſchr. Vpt.) 6575 Stimmen. Naumann iſt Rußlands, immer wieder verſucht worden wäre einen dem Voranſchlag ein Plus von über 280 Millionen her=
Ausgleich zuwege zu bringen. Als letzten Vorſchlag hat
ſomit gewählt.
Herr Saſonow den Miniſterpräſidenten der Balkanſtaaten auskommt, ſo darf infolge nicht ordentlicher Bemeſſung
Der frühere bayeriſche Miniſter Freiherr angeraten, zu einer gemeinſamen Konferenz nach Peters= der Ausgaben ſich dieſes Plus nicht ſchließlich in ein
be=
v. Feilitzſch iſt im 79. Lebensjahre geſtorben.
burg zu kommen, indeſſen will man ſeitens der Balkan= deutendes Minus verwandeln. Dabei iſt noch ein Um=
Die Breslauer Stadtverordneten=Ver=ſtaaten hieran nicht ſo recht gehen, wenn man vielleicht ſtand zu berückſichtigen: Bis zur endgültigen
Verabſchie=
ſammlung ſprach dem Magiſtrat die Bil=auch im innerſten Grunde des Herzens gern die Zeit
ge=
ligung ſowohl für die Aufführung wie für die Ab= kommen ſehen möchte, wo abgerüſtet werden kann, denn dung des Etats werden die Ausgaben von Monat zu
Mo=
ſetzung des Jahrhundert=Feſtſpiels von Gerhart Haupt= die lange Dauer des Kriegszuſtandes brinat enorme nat nach Maßgabe des Vorjahres bewilligt, und wenn,
Koſten mit ſich und ſchädigt auf das ſchärfſte Handel und wie es meiſt geſchieht, die endgültige Annahme im Juni
mann aus.
Gewerbe, und die Folge muß ſchließlich ein großer wirt= oder Juli erfolgt, ſo handelt es ſich eben nur um ein hal=
Die Königin von Spanien iſt von einem Prinzen ſchaftlicher Krach ſein, von dem ſich die Länder, wenn
über=
haupt, erſt nach vielen Jahren erholen können. Ziem= bes Rechnungsjahr. Ohnehin konnte das Budget für
glücklich entbunden worden.
lichen Schwierigkeiten begegnet auch die Durchführung der 1912 nur gewaltſam ins Gleichgewicht gebracht werden;
Die Antwort der bulgariſchen Regierung franzöſiſchen Militärvorlage, wo die Oppoſition alle Hebel die Regierung ließ ſich einfach 153 Millionen Francs „auf
auf die Note, in der die ſerbiſche Regierung die Revi= in Bewegung ſetzt, um die Durchführung der dreijährigen proviſoriſche Rechnung” bewilligen, in der Hoffnung,
die=
ſion des Vertrages fordert, iſt durch den bulgariſchen Dienſtzeit zu hintertreiben. Vollſtändig glücken wird ihr
Geſandten in Belgrad überreicht worden. Die Note das freilich nicht, aber es iſt doch vielleicht möglich, daß ſes Proviſorium durch zu erwartende Ueberſchüſſe in eine
bedeutet ein kategoriſches Nein auf die Forderungen durch ihre Hartnäckigkeit die dreijährige Denſtzeit weſent= feſte Einnahme verwandeln zu können. Aber die Ueber=
Serbiens.
liche Milderungen erfährt, wie ja wohl überhaupt nachher ſchüſſe ſind durch die Nachforderungen mehr als aufge=
Extrablätter melden den Beginn eines aar manches auf dem Papiere ſtehen bleiben wird. Einige zehrt, und das Loch im Etat bleibt beſtehen. Natürlich
ernſten Treffens in Mazedonien. Bulga= Unterſtützung in der Behandlung der Armeefrage bringen
der franzöſiſchen Regierung die neuen Wirren in Marokko, muß dies auf 1913 und 1914 ſeine Wirkung ausüben und
riſche Freiſchärler hätten die Serben an mehreren
Punk=
ten angegriffen. An amtlicher Stelle werden keine Man hat ſeinerzeit an der Seine über den ruhmreichen män hat herausgerechnet, daß für letzteres Jahr 350 Mil=
Feldzug jubiliert und noch mehr über die angeblichen Er=lionen Francs neuer Einnahmequellen erforderlich ſind,
Auskünfte erteilt.
folge bei den Verhandlungen mit Deutſchland. Es war
Geſtern begann der Prozeß gegen die Mör= aber mehr oder minder glänzender Schein, wirkliche Ruhe um einigermaßen Ordnung zu ſchaffen.
Wie erwähnt, ſehen verſtändige Perſönlichkeiten mit
der Mahmud Schefkets vor dem Kriegsgericht iſt überhaupt noch nicht zu verzeichnen geweſen, bald
er=
in Stambul.
hob ſich dieſer, bald jener Stamm, und es kam zu heftigen großer Sorge in die Zukunft. Man will im Intereſſe der
Kämpfen, in denen die Franzoſen ſich mehrfach recht blu= Landesverteidigung gern alle möglichen Opfer bringen,
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 8.
tige Köpfe holten. Aehnliche Vorgänge ſpielen ſich jetzt perlangt aber, daß nach den Grundſätzen einer ordentlichen
auch auf dem ſpaniſchen Marokkogebiet ab, und es iſt
nicht ausgeſchloſſen, daß die geſamte Marokkofrage über Finanzwirtſchaft verfahren wird, und daß die Regierung
kurz oder lang erneut zur Aufrollung gelangt.
endlich mit den gewaltſamen Experimenten und der
Politiſche Wochenſchau.
wie man ſagt — demagogiſchen Plusmacherei bricht.
C Das Kaiſerjubiläum liegt nun hinter uns. Wenn
Rüſtungen und Finanzen.
ſein Verlauf auch keine ſonderlichen Ueberraſchungen
ge=
bracht hat und auch kaum bringen konnte, ſo waren es
Deutſches Reich.
TW. Aus Paris, 20. Juni, ſchreibt man uns: Wir
doch erhebende Tage, die erneut zeigten, wie der Reichs=
— Die Monarchenbegegnung in Kiel.
gedanke in Fleiſch und Blut übergegangen iſt und wie ſtehen hier im Zeichen der Rüſtungen, und wenn man auch
Mit der italieniſchen Königsjacht „Trinacria” zur
An=
feſtgefügt das Deutſche Reich im Innern daſteht. Die nicht von Kriegsrüſtungen im eigentlichen Sinne ſprechen
jubelnden Ovationen, die dem Kaiſer dargebracht wur= kann, ſo iſt doch der Endzweck der, die Wehrkraft Frank= bordnahme des italieniſchen Königspaares für die
Ueber=
den, ſobald er ſich in der Oeffentlichkeit zeigte, waren der reichs für den Fall eines Krieges zu ſtärken. Nun herrſcht fahrt nach Stockholm werden in den Kieler Hafen die
bei=
beſte Beweis dafür, welcher Liebe und hohen Wertſchätz= ja im allgemeinen eine große Begeiſterung für die Heeres= den Schlachtkreuzer „San Marco” und „Amalfi”
einlau=
ung ſich der Monarch erfreut, der es verſtanden hat, in
25 jähriger Friedensarbeit eine Blüte der Nation auf allen vermehrung und die ſonſtigen Maßnahmen, die zu dem fen, die dem erſten Geſchwader der italieniſchen heimiſchen
Gebieten des Erwerbslebens herbeizuführen. Faſt alle erwähnten Ziele hinführen ſollen, aber einſichtige Män= Seeſtreitkräfte unter dem Befehl des Vizeadmirals Viale
deutſchen Bundesfürſten hatten ſich in Berlin eingefunden, ner aller Schichten denken doch mit Ernſt, wohl auch mit angehören. Die beiden Panzerkreuzer verdrängen je über
an ihrer Spitze der Prinzregent von Bayern, obwohl er Sorge an den ungünſtigen Einfluß, den die ungeheure Er= 10000 Tonnen und gehören mit zu den neueſten
Schlacht=
erſt vor kurzem dem Kaiſer ſeine Aufwartung gemacht hatte. höhung der Ausgaben auf die franzöſiſchen Finanzen ha=kreuzern der italieniſchen Flotte. Um den Seeweg auf
Bemerkenswert war auch der Trinkſpruch, den der König
von Sachſen bei der Fürſtentafel ausbrachte und die dar= ben muß. Man hält ja Frankreich gewöhnlich für ein der Rückfahrt von Stockholm für das italieniſche
Königs=
auf folgende Erwiderung des Kaiſers, und beide Staats= ſehr reiches Land, das ohne große Schwierigkeit neue paar zu kürzen, iſt beabſichtigt, das italieniſche
Geſchwa=
reden zeigten das innige Verhältnis, das die deutſche Ein= Laſten auf ſich nehmen kann, aber in Wirklichkeit ſieht es der Swinemünde anlaufen zu laſſen, ſo daß der König
heit ſo feſt geſchmiedet hat. Auch die bei dieſer Gelegenheit damit nicht ſo aus, wenn man das Erfordernis in Er= und die Königin auf der Heimfahrt nach Italien
in=
erfolgten äußerlichen Ehrungen waren in mancherlei Hin= wägung zieht, im Augenblicke eines Kriegsausbruches kognito Berlin paſſieren würden. Auf diplomatiſchem
ſicht bezeichnend. Einmal trat dabei die Liebe des Kaiſers
zum Militär zu Tage, andererſeits ſind aber diesmal im ſinanziell ſofort gerüſtet zu ſein. Die Metallbeſtände der Wege ſind Erkundigungen über die Hafenverhältniſſe von
Gegenſatz zu ſonſt die Kreiſe des Handels und der Indu= Bank von Frankreich, die gemeinhin als eine Reſerve zur Swinemünde eingezogen worden, ob dieſelben ein
Ein=
ſtrie bedacht worden, und der Kaiſer wollte wohl damit Deckung der erſten Koſten eines blutigen Konflikts betrach= laufen der verhältnismäßig großen königlichen Jacht
bezeugen, mit welcher Genugtuung ihn der heutige Stand tet werden, ſind tatſächlich doch Eigentum der Aktionäre „Trinacria” geſtatten. Da der Kaiſer Wilhelm=Kanal
unſeres geſamten Wirtſchaftslebens erfülle. Eine herrliche des Inſtituts, dienen überdies zur Sicherung des Noten= zurzeit infolge ſeines Umbaues für die beiden großen
Harmonie zeigten dieſe Tage, deren Verlauf auch im
Her=
umlaufs, und ihre Verwendung wäre gewiſſermaßen als Panzerkreuzer nicht paſſierbar iſt, werden die Schiffe „San
zen des Volkes fortleben wird.
Noch größere Freude hätte es ſicherlich dem Monar= Raub zu bezeichnen. Nun wird ja auf die bedeutenden Marco” und „Amalfi” den Seeweg nach der Oſtſee um
chen bereitet, wenn es möglich geweſen wäre, gerade zu ſtillen Reſerven verwieſen, die das Land in den Privat= das Kap Skagen nehmen. In den deutſchen Gewäſſern
ſeinem Herrſcherjubiläum die große Militärvorlage fertig= bahnen inſofern beſitzt, als dieſe nach Ablauf der Kon= werden die italieniſchen Kriegsſchiffe deutſche Seeoffiziere
geſtellt zu ſehen. Trotz aller Bitten vom Regierungstiſche zeſſion ohne Entſchädigung in den Beſitz des Staates an Bord nehmen, um den Gäſten die Navigation zu
er=
mit Rückſicht auf die Verwirklichung der Heeresvermehrung
zum 1. Oktober dieſes Jahres gehen die Beratungen nur übergehen. Aber das Beiſpiel der von dieſem Schickſal leichtern. Die italieniſchen Seeoffiziere tragen im
Gegen=
recht langſam vor ſich. Die zweite Leſung der Wehrvor= bereits ereilten Weſtbahn, die fortdauernd Zuſchüſſe er= ſatz zu faſt allen internationalen Flotten eine
Uniformie=
lage im Plenum nimmt ungemein viel Zeit in Anſpruch, ob= fordert, zeigt, daß man auf den Wert dieſer Reſerven nicht rung von ſchwarzer Farbe. Die drei Schiffe haben auf
wohl man in der Kommiſſion ſich bereits gründlich aus= übermäßige Hoffnungen ſetzen ſoll.
der Reiſe nach Kiel bereits die Straße von Gibraltar
paſ=
geſprochen hatte. Alle dort ergiebig erörterten Fragen wer=
Das Bedenklichſte iſt aber, daß die Regierung bereits ſiert und dampfen im Atlantik der Nordſee zu. Von
den noch einmal durchgenommen, meiſt in recht
ausführ=
licher Breite, wenn es auch hie und da zu begrüßen iſt daß ſeit längerer Zeit, ohne daß vorläufig die eigentlichen deutſchen Kriegsſchiffen liegen gerade in dieſen Tagen der
manche ſchroffen Anträge in die mildere Form von Reſo= Rüſtungsausgaben in Frage kommen, das Budget nicht Panzerkreuzer „Goeben” mit dem Konteradmiral
Trumm=
lutionen umgewandelt werden, ſodaß dadurch die Situa= ins Gleichgewicht bringen kann und andauernd neue Zu=ler und der Kreuzer „Straßburg” im Hafen von Neapel,
tion etwas erleichtert wird. An und für ſich mag es ja ſchüſſe zu bereits votierten Jahresrechnungen fordert, wo ihnen die italieniſchen Behörden und Seeoffiziere
begreiflich ſein, daß die Parteien die Gelegenheit der gro= Socben verlangt die Finanzverwaltung für 1912 (!) eine überaus gaſtliche Aufnahme bieten.
ßen Heeresverſtärkung benutzen wollen, um manche
lang=
jährigen Verbeſſerungswünſche durchzuſetzen, allerdings einen Ergänzungskredit von 10574999 Francs, und mit
— Die Reichstagsſtichwahl in
Wäldeck=
läßt ſich nicht leugnen, daß der Moment angeſichts der gan= den für das genannte Jahr bereits geſtellten Nachforde= Pyrmont. Bei der Reichstagsſtichwahl im Wahlkreiſe
zen Lage ziemlich ſchlecht gewählt iſt und daß ſich vielleicht rungen werden ſich dieſe Ergänzungen auf insgeſamt Waldeck=Pyrmont erhielt Amtsgerichtsrat Vietmeyer
doch über kurz oder lang eine andere Gelegenheit gefunden 339793511 Francs belaufen. Das ſtellt ſelbſt in Frank= (Wirtſch. Vgg.) 6327 und Friedrich Naumann (Fortſchr.
hätte, um energiſch auf die Erfüllung aller Forderungen
zu drängen. Die Folge des jetzigen Vorgehens iſt lediglich reich, wo man an Ueberſchreitungen des Etats nachgerade Volkspt.) 6593 Stimmen Naumann iſt ſomit
eine Verſchleppung der Wehrvorlage, deren baldige Ver=gewöhnt iſt, einen Rekord dar, und es iſt kein Wunder, gewählt.
Nummer 143.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Jnni 1913.
Seite 2.
ſetlichen Gründen beiſeite zu ſchieben,. Man kome es den und Händelalſchen, die Tſchechiſch Radilalen erhoden fär=
— Das Schreiden des Prinzen Ernſt(
Auguſt an den Reichskanzler hat folgenden Wortlaut: Beteiligten nicht verwehren, wenn ſie ſich gegen einen menden Proteſt und machten Zwiſchenrufe, was natürlich
Euer Exzellenz beehre ich mich in Kenntnis zu ſetzen, Druck der Behörden ſträuben, der mit dem Geſetz nicht in Beifall auf der linken Seite des Hauſes zur Folge hatte.
daß mein Vater, der Herzog von Cumberland, den Ent= Einklang ſteht. Im gleichen Sinne ſpricht ſich Profeſſor Es entſtand ein ungeheurer Tumult, währenddeſſen der
ſchluß faßte, in Ausübung der Bundesratsbeſchlüſſe vom
Dr. Stier=Somlo im „Zentralblatt der Reichsverſiche= Präſident die Sitzung unterbrach. Während der Unter=
2./7. 1885 und 28./2. 1907 ſeine Rechte auf die Regierung
brechung der Sitzung wurde faſt eine Stunde damit
ver=
im Herzogtum Braunſchweig auf mich zu übertragen. Der rung” aus.
— Die Verkehrseinnahmen der deut=handelt, daß der Abgeordnete Steinwender ſeine Bemer=
Uebernahme der Regierung in Braunſchweig durch ein
Mitglied unſeres Hauſes ſtanden bisher die vorbezeich=ſchen Eiſenbahnen im Mai 1913 betrugen im Per=kungen zurücknehme. Steinwender erklärte nach
Wieder=
neten Beſchlüſſe des Bundesrats entgegen Die bekannten,
meine Perſon betreffenden jüngſten Ereigniſſe, inſonder; ſonenverkehr 89988089 Mark (gegen das Vorjahr plus aufnahme der Sitzung, nur im eigenen Namen und nicht
heit meine Verlobung mit der Prinzeſſin Viktoria Luiſe, 7236357 Mark oder 7,56 Prozent auf 1 Kilometer), im im Namen des Ausſchuſſes geſprochen zu haben, worauf
änderten die den Beſchlüſſen zugrunde liegende Sach= und Güterverkehr 165 494344 Mark (gegen das Vorjahr plus ſich der Tumult legte. Schon vorher war es ebenfalls zu
Lärmſzenen gekommen, als ein tſchechiſch=radikaler Abge=
Rechtslage Mit Zuſtimmung meines Vaters ſuchte ich 4512729 Mark oder 1,61 Prozent).
meine Anſtellung als Offizier im preußiſchen Heere nach
— Der auswärtige Handel Deutſch=ordneter gelegentlich einer Abſtimmung „Hoch Rußland!”
und gelobte eidlich dem Kaiſer und König Treue und
Ge=
horſam. Darin liegt das Verſprechen, daß ich nichts tun lands im Mai 1913 betrug in der Einfuhr 5937735 rief, was bei den Deutſchen Proteſtrufe zur Folge hatte.
und nichts unterſtützen werde, was darauf gerichtet iſt, Tonnen, außerdem 11566 Pferde und 108 Waſſerfahrzeuge Die Sitzung ſchloß gegen ½2 Uhr nachts.
Die Beratungen der Parteien mit dem
den derzeitigen Beſitzſtand Preußens zu verändern. Dieſe
Sach= und Rechtslage wird in Verbindung mit dem Ver= (gegen 5540947 bezw. 11 257 bezw. 69 im Mai 1912), und
zicht meines Vaters auf den braunſchweigiſchen Thron in der Ausfuhr 5779149 Tonnen, außerdem 374 Pferde Miniſterpräſidenten bezüglich des Finanzplanes
nach meiner Ueberzeugung die Aufhebung der früheren und 71 Waſſerfahrzeuge (gegen 5241326 bezw. 658 bezw. führten zu einem vollſtändigen Einvernehmen. Die Par=
Beſchlüſſe des Bundesrats rechtfertigen, und es darf mir 82 im Mai 1912), in den fünf Monaten von Januar bis teien gelangten einmütig zu der Ueberzeugung, daß eine
vorbehalten ſein, die Verzichtserklärung meines Vaters Mai dieſes Jahres in der Einfuhr 27992739 Tonnen. Vertaauna der Verhandlungen über die Finanzvorlagen
auf den braunſchweigiſchen Thron ſeinerzeit zu
über=
reichen. Mit vollkommener Hochachtung Euer Exzellenz 67675 Pferde und 357 Waſſerfahrzeuge (gegen 26 434108 bis zum Herbſt erſprießlich ſei.
ergebener Prinz Ernſt Auguſt, Herzog zu Braunſchweig= bezw. 62368 bezw. 224 im gleichen Zeitabſchnitt 1912), die
Italien.
Ausfuhr 30 304674 Tonnen, 2584 Pferde, ſowie 281 Waſ=
Lüneburg. Gmunden, den 20. April.
Aus der Cyrenaika. Die Tribuna meldet aus
Zur Veröffentlichung der Erklärung des Prinzen ſerfahrzeuge (gegen 26096415 bezw. 3734 bezw. 305 im
Ernſt Auguſt von Cumberland wird, wie die Voſſiſche entſprechenden Zeitraum 1912). Die Werte erreichten (in Derna: Nachdem die jüngſten Landungen neuer italieni=
Zeitung meint, der welfiſchen Agitation ein Millionen Mark): im Mai dieſes Jahres in der Einfuhr ſcher Truppen in Merſa, Suſa und Derna gezeigt haben,
Ende bereitet. Auch das Tageblatt ſagt, das Schrei= 876.0 an Waren, ſowie 29.4 an Gold und Silber (gegen daß Italien feſt entſchloſſen iſt, mit dem Widerſtand der
ben enthalte eine Abſage an die welfiſche Agitation, die 893.8 und 13.4 im Mai 1912), in der Ausfuhr 821.7 an Beduinen in der Cyrenaika aufzuräumen, entſchloß ſich
an Deutlichkeit nichts zu wünſchen übrig laſſe. Die Na= Waren, ſowie 5.1 an Gold und Silber (gegen 710.6 und Aziz Bey, mit den regulären türkiſchen Truppen das
tionalzeitung ſchreibt: Wenn die preußiſche Regierung der 7,4 im Mai 1912); in den fünf Monaten Januar bis Lager von Etangi zu verlaſſen. Vierhundert türkiſche Sol=
Aufhebung der noch beſtehenden Bundesratsbeſchlüſſe zu= Mai dieſes Jahres in der Einfuhr 4547.5 an Waren, ſo= daten verließen demgemäß das Lager in der Richtung
ſtimmt, dann beſteht auch für die übrigen Bundesſtaaten wie 132.6 an Gold und Silber (gegen 4473.3 und 89.7 auf Bomba mit einer großen Karawane. Die italieniſchen
kein Grund, der Thronbeſteigung des Prinzen Ernſt! im gleichen Zeitabſchnitte 1912), in der Ausfuhr 4137.0 an Truppen verfolgten ſie in der Richtung auf die ägyptiſche
Auguſt entgegen zu ſein.
Waren, ſowie 46.5 an Gold und Silber (gegen 34945 und Grenze.
Das Organ der Welfen, die Deutſche Volks= 63.0 im entſprechenden Zeitxaum 1912).
Die Tribuna hebt hervor, daß England in auf=
Zeitung in Hannover, veröffentlicht auf der erſten Seite
richtiger Freundſchaft gegen Italien die
in auffälligem Druck das Schreiben des Prinzen Ernſt
Grenze gegen die Cyrenaika bewache und die Feindſelig=
Ausland.
Auguſt von Cumberland an den Reichskanzler ohne
keiten zu mildern ſuche, die gegen die italieniſche Okku=
Oeſterreich=Ungarn.
jeden Kommentar. Freiherr von Schele beruft
pation in den muſelmaniſchen Kreiſen in Kairo und
Lärmſzenen im öſterreichiſchen Abge= Alexandrien ſich geltend machten. Sicherlich trug außer
lediglich eine Generalverſammlung der Welfenpartei auf
den 29. Juni ein.
ordnetenhauſe. In der Nachmittagsſitzung am den in der Schlacht bei Etangi erlittenen Verluſten auch
— Beſſere Ausgeſtaltung der Kredit= Donnerstag kam es zu Lärmſzenen und zahlreichen dies dazu bei, daß Aziz Bey abgezogen iſt.
organiſation. Auf die Anfrage des Reichstagsabge= Zwiſchenfällen. Zunächſt wies der Tſchechiſch=Ra=
Frankreich.
ordneten Herzog (Wirtſch. Vgg.) über eine beſſere Ausge= dikale Choc die der ſlawiſchen Majorität wegen des
In der Kammer verteidigte der Sozialiſt
Four=
ſtaltung der Kreditorganiſation hat für den Reichskanzler Unterbleibens einer Kundgebung für den deut=
Staatsſekretär Delbrück u. a. ſchriftlich erwidert: „Zuſchen Kaiſer gemachten Vorwürfe zurück und ge= nier einen Antrag, in dem die Regierung aufgefordert
den vom Reichsbankpräſidenten empfohlenen Maßnahmen brauchte dabei ſo verletzende Redewendungen gegen den wird, mit den anderen Großmächten die Errichtung eines
gehörte unter anderem die Einſchränkung übertriebener deutſchen Kaiſer, daß der Vorſitzende ihm einen Ord=internationalen Parlaments zu vereinbaren.
Kreditgewährung zu Zwecken der Börſenſpekulation durch nungsruf erteilte. Der Chriſtlich=Soziale Hauſer erklärte, Der Miniſter des Aeußern Pichon anerkannte die edlen
Erhöhung des Einſchuſſes bei Ankäufen von Effekten für es hätte ſich geziemt, daß zu dem Jubiläum des deutſchen Abſichten des Redners, führte jedoch aus, daß die
Vor=
die Privatkundſchaft. Er bezeichnete dabei den Satz von Kaiſers das Parlament ſeine Glückwünſche ausge= ſchläge Utopien ſeien. Frankreich hätte keine Ausſicht, die
etwa 50 v. H. des Wertes der angekauften Effekten als ſprochen hätte. (Lebhafter Beifall und Händeklatſchen Schaffung eines internationalen Parlaments zu erreichen.
Grenze, bis zu der eine Erhöhung angeſtrebt werden ſollte, links.) Kaiſer Wilhelm ſei der Verbündete Oeſterreich= Es ſei Frankreich nicht einmal geglückt, auf der Haager
Dieſe Anregungen haben zu einer Abmachung unter faſt Ungarns, und es wäre nur eine Anſtandspflicht des öſter= Konferenz die Errichtung eines obligatoriſchen
Schieds=
allen größeren Bankfirmen Deutſchlands geführt. Dabei reichiſchen Parlaments geweſen, Glückwünſche auszuſpre= gerichts für ſolche Fälle zu erreichen, bei denen die Ehre
ſind Grundſätze vereinbart worden, welche die Bevorſchuſ= chen. Wir hätten uns keiner Partei oder einer Nation der Nationen nicht auf dem Spiele ſtehe. Unter den neun
ſung zu Spekulationszwecken erworbener Effekten einzu= gegenüber etwas vergeben, ſondern es wäre ſchön und Staaten, die das obligatoriſche Schiedsgericht abgelehnt
ſchränken und zu erſchweren beſtimmt ſind. Die Verein= vornehm geweſen. (Lebhafter Beifall und Händeklatſchen hätten, ſeien Deutſchland, Oeſterreich, Italien und die
barung bezieht ſich auf die Normen, durch welche die als links.) Generalberichterſtatter Dr. Steinwender wandte Türkei. Wenn man zu ſchnell vorgehen wollte, würde dies
Unterlage für Kredite jeder Art einſchließlich der Börſen= ſich in ſeinen Schlußbemerkungen gegen den Abgeordneten die Sache des Schiedsgerichts ſchädigen. Eine beſſere Art,
geſchäfte zugelaſſenen Wertpapiere und ihre Beleihung Choc und ſagte: „Es iſt ein Unglück, daß einzelne Frar= friedlich zu ſein, wäre, gerecht und entgegenkommend zu
feſtgelegt werden. Die Grundſätze ſind ſowohl bei Vor= tionen nicht nur gegen den deutſchen Kaiſer, ſondern ſein ohne den gefährlichen Geiſt der Herausforderung und
ſchüſſen auf bereits vorhandene Effekten im gewöhnlichen gegen das Bündnis und den Dreibund überhaupt ſind, zum das Recht für ſich zu haben, ſtark genug zu ſein, ſein Recht
Kreditgeſchäfte als auch für die Beleihung vorhandener Glück iſt aber der Dreibund und das Bündnis mit dem behaupten zu können. Frankreich laſſe ſich nicht durch
Effekten bei Börſenengagements, ſowie für die Beleihung Deutſchen Reiche nicht abhängig von der Zuſtimmung ein= Träume ſchwächen. Es werde die notwendige Stärke
be=
neuer Effekten maßgebend!”
zelner Fraktionen des Parlaments, ſondern hängt zuſam= wahren, um ſich Achtung zu verſchaffen. (Lebhafter Bei=
— Zur Zentraliſation der Kranken= men mit der Einſicht der Kraft und Treue der hohen Ver= fall.) Die für den Antrag Fournier beantragte
Dringlich=
verſicherung. Zu dieſer vielumſtrittenen Frage bündeten (lebhafter Beifall und Händeklatſchen bei den keit, die Pichon bekämpft hatte, wurde ſodann mit 419
äußert ſich Stadtrat von Frankenberg in der Sozialen Deutſch=Nationalen), mit der Logik der Tatſache, mit den gegen 142 Stimmen abgelehnt.
Praxis dahin, daß der Gedanke der einheitlichen großen Lebensbedürfniſſen der Monarchie, mit der Macht jeder
Bei der Wiederaufnahme der Debatte über die drei=
Kaſſen nicht auf die Spitze getrieben werden dürfe. Vor Perſon im Reiche, die ſich darauf etwas zugute tut, injährige Dienſtzeit bekämpft Benazet den
Gegen=
allem müſſe dabei auf die eigenartige Geſtaltung der Be= erſter Linie als Staatspolitiker zu gelten. Daher bleibt entwurf Jaurés. Die deutſchen Geſetze von 1912/13
be=
rufszweige und der Betriebsarten Wert gelegt werden. der Glückwunſch Oeſterreichs an den deutſchen Kaiſer be= wieſen, daß der deutſche Generalſtab vor allem darnach
Außerdem ſei es unzuläſſig, die ordnungsmäßigen Be=ſtehen, ob das Parlament das will oder nicht. Die
Deutſch=
ſtrebe, beſonders die jungen Truppen für einen brutalen
ſchlüſſe der Kaſſenverwaltungen aus anderen als den ge= Nationalen begleiteten dieſe Worte mit lebhaftem Beifall Angriff heranzuziehen. Benazet erinnerte dann an die
Ega
er nach Deutſchland. Die früheſten Bilder, ſo das, auf dem probte. Unzählige andere Porträts folgten; er ſelbſt gibt
Der Maler unſerer Klaſſiker, der Neunzehnjährige ſeinen Vater darſtellte, ſind noch hart, an, im ganzen 1655 Gemälde geſchaffen zu haben, von
ſteif, wie aus der Leinwand herausgeſchnitten. Mehr hatte denen allerdings nur noch gegen 400 bekannt ſind. Unter
(Zum 100. Todestage von Anton Graff,
er bei ſeinem erſten Lehrer, dem Maler Schellenberg, nicht dieſen ſind nun faſt alle bedeutenden Perſönlichkeiten jener
für ſeine Kunſt profitieren können. In Augsburg erhielt! an großen Geiſtern zu reichen Epoche, vor allem in Meiſter=
22. Juni.)
er weitere Ausbildung und dann in Ansbach bei dem Hof= werken die Größten unſerer Literatur, Klopſtock, Leſſing,
ck. Die reifſte Epoche der deutſchen äſthetiſchen Kultur, maler Schneider, der ihn tüchtig zum Kopieren ausnützte. Wieland, Herder und Schiller. Das Leſſing=Bildnis
die Zeit unſerer klaſſiſchen Dichtung, hat in der bildenden Die Manier des Porträtierens, die er ſich ſo allmählich vom September 1771 hat Erich Schmidt als das ähnlichſte,
Kunſt keine ähnlich großen Leiſtungen aufzuweiſen wie in aneignete, war die ſeit einem Jahrhundert übliche der kunſtvollſte Porträt des Dichters geprieſen. Das
Liebens=
der Kunſt des Wortes; aber durch ein gütiges Geſchick iſt großen franzöſiſchen Louis XIV.=Meiſter, der Rigaud und würdige und Geniale ſeiner Erſcheinung lebt ſo ſtark in
ihr doch ein Maler geſchenkt worden, der imſtande war, in Silveſtre. Beſonders die flotte tüchtige Kunſt des Ungarn dieſen ein wenig niederblickenden, leuchtenden Augen, daß
einem getreuen Spiegelbild Weſen, Sein und Denken jener Kupetzky, der gerade in Deutſchland viel malte, wurde für Leſſing ſelbſt ironiſch davor fragte: „Seh ich denn ſo ver=
Epoche und ihrer großen Männer feſtzuhalten. Darum ihn von Bedeutung. In Dresden erſt, wo er den größten teufelt freundlich aus?” Nicht minder ſprechend iſt ſein
lieben wir Anton Graff, den tüchtigen Schweizer, der zum Teil ſeines Lebens als Profeſſor an der Akademie ver= Herder: der ſchwärmende Seelenfreund und ekſtatiſche
Maler unſerer Klaſſiker wurde, und gedenken dankbar ſeiner bracht hat, wurde er zu dem, als der er uns teuer iſt, zu Prediger, um deſſen weiche Lippen Anmut ſpielt und deſſen
bei der 100. Wiederkehr ſeines Todestages. Strahlt uns dem Seelenmaler, der ſich vom Modeſtil immer mehr be= ſtrahlende Augen dämoniſche Leidenſchaft verkünden. Das
doch aus ſeinen Bildern der Zauber einer großartigen freite, alles äußere Beiwerk zurückdrängte um ſich ganz köſtlichſte Vermächtnis des Malers aber iſt wohl ſein
Geiſteswelt entgegen, aus der wir noch heute unſere beſte auf das im Kopf ausgedrückte innere Leben zu konzen= Schiller=Bildnis, von dem geſagt worden iſt, daß „hier
Kraft und edelſte Schönheit empfangen. Das Große und trieren. Der ausgezeichnete Kunſtkenner und Galerie= endlich einmal ein ganz Großer in Deutſchland einen kon=
Geniale, das Dämoniſche in den Perſönlichkeiten mag ihm direktor Chriſtian Ludwig von Hagedorn brachte den noch genialen Maler fand, wie Bismarck an Lenbach.”
nicht immer aufgegangen ſein; dafür erhalten wir ein völlig Unbekannten 1766 nach Elb=Athen in die feſte Stel=
Als der Schöpfer der „Räuber” aus Mannheim nach
genaues Abbild von dem Menſchlichen in ihnen, von dem, lung. „Ein Vater konnte ja nicht mehr an ihm tun, als Dresden kam, führte ihn Freund Körner der zugleich auch
was uns ihnen näher bringt, von der gemeinſamen Sie getan haben” ſo dankte ihm ein anderer Gönner des der Freund Graffs war, bald bei dem Maler ein, und im
Lebensſphäre, die alle miteinander verband und den mittel=jungen Graff Heidegger in einem kürzlich veröffentlichten Frühjahr 1786 ſaß er ihm zum erſtenmal. Eine
Zeichen=
mäßigen wie den großen Menſchen umſpielt. Ohne durch Briefe, der auch von ſeiner Weltfremdheit erzählt: „Graffs ſtudie des genialen Poeten war raſch entworfen; aber mit
großartige künſtleriſche Qualitäten zu blenden, aber ſtets Unentſchloſſenheit bei Miethung eines Gemachs iſt nichts der Malerei ging es nicht ſo ſchnell. Und da verzweifelte
tüchtig und geſchmackvoll gemalt, gewinnen Graffs Por= anderes, als Mangel an Kenntniß der großen Welt; es der durch ſeine anſpruchsvollen Modelle gewiß nicht
ver=
träts erſt aus einem näheren Umgang mit ihnen die leben= iſt ein Glück für ihn, daß er eben auf einmal in das Mittel wöhnte Maler über den Mangel an Sitzfleiſch” bei dem
dige Sprache des Herzens; ſie leben nicht losgelöſt von iſt geſetzt worden; das ſchüchterne und unentſchloſſene „unruhigen Geiſt”, in deſſen Kopf damals der Don Carlos
dem Menſchen, den ſie darſtellen, als reine Werke der Weſen wird ihn deſto eher verlaſſen, da er nothwendig entſtand. „Ich liebe es zwar ſehr”, hat Graff ſpäter ſelbſt
Schönheit ein vorausſetzungsloſes Eigenleben, ſondern ſie ſehen muß, daß man damit nichts ausrichten kann.” In erzählt, „wenn die Perſonen mir gegenüber nicht wie
Oel=
reizen an, ſich mit dem Weſen des Modells näher zu be= dem geiſtig angeregten Kreiſe, den er in Dresden antrat, götzen regungslos daſitzen oder wohl gar intereſſante
Ge=
ſchäftigen. Wer mit manchen dieſer Bilder, etwa den herr= wurde der ſchüchterne Schweizer bald zu einer bedeutenden ſichter ſchneiden, aber Freund Schiller trieb mir denn doch
lichen Werken der Leipziger Univerſitätsbibliothek länger imponierenden Perſönlichkeit, zu einem vielbegehrten die Unruhe zu weit; ich war genötigt, den ſchon auf die
verkehrt hat, die Augen dieſer Männer auf ſich ruhen Meiſter. Seine Phantaſie war nicht groß, aber ſcharf, Leinwand gezeichneten Umriß mehrmals wieder
auszu=
fühlte, während er ihre Werke las, der wird es dem alten ſicher und ruhig der Blick ſeiner feſten Augen, die uns aus wiſchen, da er mir nicht ſille hielt. Nach vier Sitzungen
Graff nicht vergeſſen, daß er ihm durch ſeine Kunſt ſo herr= ſeinem Selbſtporträt groß und voll anſchauen und deren mußte der Maler das Bild aus dem Kopf vollenden, aber
lich die Geiſteswelt aufgeſchloſſen.
ſcharfes Feuer, wie ſein Schwiegervater Sulzer erzählt, das herrlichſte Abbild des Dichters war ſo geſchaffen, ein
Aus der Schweiz, dieſer Pflegeſtätte einer natürlich viele nicht ertragen konnten. Der Satiriker Rabener und Werk von idealer Schönheit und dabei doch ähnlich, das
geſunden Kunſtauffaſſung, von der kurz vorher eine Re= Gellert, den er in ſeinem Todesjahr malte, waren die erſten, den Namen Graffs mit dem Schillers auf ewig verbindet,
generation der deutſchen Literatur ausgegangen war, kam an denen er ſeine Kunſt der geiſtigen Charakteriſtik er=
Nummer 143.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Inni 1913.
Seite 3.
Beiſtelungen, die er mit Meſinp zuſammen über die 1Mindeſtapilak von 5 Millonen Dolaer. Dieſes Kapiar ſ ein) zu Verlin, vertreten durch den Verſihenden Rechtsan=
Verwendung der Reſerven im Balkankriege machte, und haben die Mitglieder mit 20 Prozent ihres eigenen Ka= walt Dr. Voß und zwei Mitglieder; Freiherrn von
Lers=
behauptete, daß Deutſchland auf die unmittelbare Ver=pitals aufzubringen. Die Reſervebanken erhalten Re=ner. Oberleutnant im Leibdragoner=Regiment Nr. 94.
Reitlehrer bei der Kriegsakademie: Leutnant von Willich,
wendung der Reſerven verzichtet habe.
gierungsdepoſiten, wodurch die Entziehung großer
Re=
gen. von Pöllnitz, Leibdragoner=Regiment Nr. 24, kom=
Der Deputierte und ehemalige Marine=gierungsſummen vom Geldumlauf verhindert wird. An mandiert zur Militärturnanſtalt; Leutnant von
Stülpna=
miniſter Laneſſan richtete an die Miniſter der Ma= Stelle der Nationalbanknoten, die im Laufe von zwanzig gel, Leibgarde=Inf.=Regt. Nr. 115, kommandiert zur
Kriegs=
rine und des Krieges eine Interpellation über die Gründe, Jahren eingezogen werden ſollen, gibt die Regierung akademie; Verein der Heſſen und Heſſen=Naſſauer, vertreten
welche die Regierung bewogen haben, die offenſiven und durch die Reſervebanken ſogenannte Bundesreſerveſchatz= durch ihren Vorſitzenden Ingenieur Karl Gumprecht und
zwei Mitglieder; Leutnant Freſenius, Art.=Regt. Nr. 61,
defenſiven Seeſtreitskräfte Frankreichs im At=amtsnoten bis zu dem Betrage von 500 Millionen aus. kommandiert zur Kriegsakademie; Oberleutnants Oertel
lantiſchen Ozean zu unterdrücken und die meiſten Kaufmänniſche Wechſel uſw. dienen dafür als Sicherheit. und Herſing Inf.=Regt. Nr. 117, kommandiert zur Kriegs=
Küſtenverteidigungswerke von Geſchützen zu entblößen. Jede Bundesreſervebank erhält neun Direktoren, von akademie; Oberleutnant von Küchler, Art.=Regt. Nr 25,
denen drei von der zu bildenden Bundesreſervekommiſſion kommandiert zur Kriegsakademie; Oberleutnant Külp,
England.
ernannt werden. Die letztere beſteht aus neun Mitgliedern, Inf.=Regt. Nr. 118, kommandiert zur militärtechniſchen
Akademie; Reichsmilitärgerichtsräte Anſchütz, Mülberger
Unterhaus. In der letzten Sitzung wurde die nämlich dem Schatzſekretär, dem Sekretär des Ackerbaues,
Diskuſſion über die Marconi=Angelegenheit
und Koch; Reichsmilitäranwälte Kritzler und Daudt; Geh.
vier vom Präſidenten unter Zuſtimmung des Senats zu Regierungsrat Dr. Klein, Senatspräſident im
Reichsver=
wieder aufgenommen. Premierminiſter Asquith erklärte, ernennenden Mitgliedern und drei Mitgliedern, die von ſicherungsamt; Geh. Regierungsrat im Kaiſerlichen
Pa=
die Regierung könne die Reſolution der Oppoſition nicht
den Reſervebanken gewählt werden. Dieſe Kommiſſion tentamt Dr. Lehne; Regierungsrat im Kaiſerlichen
Pa=
annehmen, wenn die Reſolution in der Weiſe vorgebracht prüft die Abrechnungen der Reſervebanken, geſtattet den tentamt Forch; Geh. Kriegsrat Dr. Mörler, vortr. Rat im
würde, als ſei ſie das Urteil des Hauſes in der Marconi= Reſervebanken, die Diskontierung gewiſſer Wertpapiere Kriegsminiſterium; Geh. Regierungsrat Koch und Regie=
Unterſuchung. Es wäre dies unangemeſſen und im
höch=
rungsrat Meiſinger, beide im Kaiſerlichen Statiſtiſchen
anderer Reſervebanken, ſetzt die Diskonthöhe feſt und Amt: Legationsrat Dr. Schmitt; vortr. Rat im
Auswär=
ſten Grade unziemlich. Die Unterſuchung iſt auf Grund reguliert die Emiſſion der Schatzamtsnoten durch die Re= tigen Amt: Generalmajor von Friedrich: Abteilungschef
von Gerüchten eingeleitet, in denen die denkbar ſchwerſten ſervebanken. Die Reſervebanken können allgemeine Banz= im Großen Generalſtab: Dr. Röttgen, Vorſitzenden des
Angriffe auf die Miniſter gemacht wurden. Dieſe Be= geſchäfte betreiben, die durch die Vorlage genau begrenzt Daemſtädter Abends; Generalleutnant z. D. Winter: Geh.
hauptungen erwieſen ſich nachher als unrichtig. Das Haus werden. Die zweiprozentigen Regierungsbonds, die! Oberooſtrit Tr. Koenig vortr. Rat im Reichspoſtamt:
Vizekonſul von Hahn, kommandiert zum Auswärtigen
ſollte erklären, daß nach ſeiner einſtimmigen Meinung für die Nationalbanken die Deckung bilden, werden all= Amt; Hauptmann a. D. von Gordon; Geh.
Oberregie=
ein Miniſter in der ſchlimmſten Weiſe verleumdet worden mählich gegen dreiprozentige Regierungsbonds einge= rungsrat Jaup, vortc. Rat im Reichsamt des Innern;
ſei. (Beifall.) Die Reſolution der Oppoſition bedeute tauſcht. Die Reſervebanken ſollen ferner auch den land= Maler Prof O H. Engel.
eine Kritik. Man ſolle nach den Erklärungen der wirtſchaftlichen Kredit zu leichten Bedingungen ermög=
* Se. Königl. Hoheit der Großherzog in Berlin. Man
Miniſter nicht auf ihr beſtehen. Asquith gab zu, daß un= lichen.
ſchreibt der Darmſt. Ztg. aus Berlin: Mittwoch vormittag
geheuer viel Zeit, Störungen und Mißverſtändniſſe erſpart
kurz vor 11 Uhr erſchienen Se. Königl. Hoheit der Groß=
*
„
worden wären, wenn die Miniſter alle Tatſachen dem
herzog in Begleitung ſeines Flügeladjutanten Freiherrn
von Maſſenbach in der Großherzoglichen Geſandtſchaft am
Hauſe im vorigen Oktober offenbart hätten. Es lag in=
* Berlin, 19. Juni. Der Kaiſer iſt um 10 Uhr Kurfürſtendamm und wurden dort von dem Großh.
Ge=
deſſen kein Grund für eine derartige Enthüllung für die 48 Minuten vom Lehrter Bahnhof nach Hannover ab= ſandten Freiherrn von Biegeleben und deſſen Gemahlin
Miniſter vor, da ſie ihre Bekundungen vor der Kommiſſion gereiſt.
begrüßt. Se. Königl. Hoheit der Großherzog geruhten
machen wollten.
* Madrid, 20. Juni. Die Königin von Spa= alsdann aus den Händen des in Berlin wohnhaften
Spa=
nien iſt von einem Prinzen glücklich entbunden niſchen Botſchafters Exzellenz Polo de Bernabé die Ur=
Nach weiterer Debatte zog Buckmaſter ſeine Re= worden.
kunde des Sr. Königl. Hoheit von dem König von
Spa=
ſolution zugunſten einer anderen Reſolution zurück, die
nien verliehenen Ordens des Goldenen Vließes zu
emp=
von dem Liberalen Sir Ryland Adkins eingebracht und
fangen. Sodann nahmen Se. Königl. Hoheit die Mel=
Stadt und Land.
von der Regierung gebilligt wurde. Dieſe Reſolution
er=
dung des Kommandeurs des Infanterie=Regiments Nr 17,
Darmſtadt, 21. Juni.
klärt, daß das Haus die Ausdrücke des Bedauerns ſeitens
zu deſſen Chef Se. Königl. Hoheit ernannt worden ſind,
Sir Rufus Jſaacs und Lloyd Georges darüber annehme,
entgegen. Hieran ſchloſſen ſich Meldungen und Empfänge
Sommersanfang.
einer großen Anzahl von Beamten heſſiſcher
Staatsangehö=
daß ſie Geſchäfte in Marconi=Aktien machten, die ſie in
Am 22. Juni. vormittags um 2 Uhr 10 Minuten, tritt rigkeit und Offizieren heſſiſcher Regimenter, ſowie je einer
der Debatte im letzten Oktober nicht erwähnten. Die
Re=
die Sonne aus dem Kalenderzeichen der „Zwillinge” in Deputation des Kriegervereins ehemaliger Kameraden der
ſolution ſpricht die Miniſter davon frei, anders als bona das des Krebſes” über ihr wahrer Stand am Himmel Großh. Heſſiſchen (25.) Diviſion (Heſſiſcher Kriegerverein)
fide gehandelt zu haben und mißbilligt die den Miniſtern iſt zu dieſer Zeit Rektaſzenſion 6h 0m und Deklination zu Berlin und des Vereins der Heſſen und Heſſen=Naſſauer
gemachten Vorwürfe der Beſtechlichkeit, die als gänzlich — 23 27½, d. h. auf der Grenze der Sternbilder „Stier”, in Berlin. — Um 1 Uhr fand in der Geſandtſchaft ein
falſch erwieſen worden ſind. Bonar Law lehnte die An=„Zwillinge” und „Orion” nahe nordweſtlich vom Sterne Frühſtück zu 12 Gedecken ſtatt. — Gegen 3½ Uhr nachmit=
Eta der „Zwillinge” Sie hat damit in ihrer ſcheinbaren tags verließen Se. Königl. Hoheit der Großherzog die
Ge=
nahme dieſer Reſolution ab, war aber geneigt, in die Jahresbahn die größte nördliche Abweichung vom Aequa= ſandtſchaft, um in das Hotel Adlon zurückzukehren.
Reſolution der Oppoſitionellen die Mißbilligung über die tor erreicht und befindet ſich in ihrem ſcheinbaren Still=
* Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
den Miniſtern gemachten Vorwürfe der Beſtechlichkeit auf= ſtande, dem Solſtitium, oder im Wendepunkte der Som=herzog haben dem Eiſenbahndirektor Schilling
merſonnenwende. Von nun an nimmt ihre nördliche De= zu Darmſtadt die Erlaubnis zur Annahme und zum
Tra=
zunehmen. Nachdem noch Lloyd George geſprochen hatte, klination wieder ab, wird am 23. September, wenn die
wurde die Debatte geſchloſſen. Die Reſolution Ad= Sonne den Aequator überſchreitet, gleich 0 und darauf ſüd= gen des ihm von Sr. Königl. Hoheit dem Prinz=Regenten
kins wurde ſodann mit 346 gegen 268 Stimmen untee lich. Im Augenblick des Stolſtitiums nimmt auf der von Bayern verliehenen St. Michgels=Orden 4. Klaſſe mit
nördlichen Halbkugel der Sommer ſeinen Anfang, der der Krone, und dem Oberbahnhofsvorſteher Kühnly zu
dem Beifall der Miniſteriellen angenommen.
22. Juni iſt zugleich der längſte Tag deſſen Dauer durch Darmſtadt des ihm von Sr Königl. Hoheit dem
Prinz=
die ſehr lange Morgen= und Abenddämmerung noch er= Regenten von Bayern verliehenen St. Michaels=Orden 4.
Dänemark.
heblich ausgedehnt wird An allen Orten nördlich des Klaſſe erteilt,
* Großh. Regierungsblatt. Die Beilage Nr. 8
Zur Miniſterkriſe. Der König empfing den Parallels von 48‟ 32', der nahe von Straßburg i. Elſ.
Folkethingsabgeordneten Zahle, der ſich bereit erklärte, liegt, werden die Nächte um die Zeit des Sommersanfangs vom 20. Juni hat folgenden Inhalt: 1.
Bekannt=
das neue Miniſterium zu bilden, worauf ihm der König infolge der mitternächtigen Dämmerung überhaupt nicht machung, Vermeſſungen und Vorarbeiten für eine
elek=
dunkel, und an allen Orten nördlich des Polarkreiſes geht triſche Straßenbahn von Darmſtadt über Arheilgen,
dieſe Aufgabe übertrug.
zur Zeit des Sommerſolſtitiums die Sonne um Mitter= Egelsbach, Langen, Sprendlingen, Iſenburg nach
Offen=
bach betreffend. 2. Bekanntmachung, die für das
Rech=
nacht nicht unter, dort leuchtet die Mitternachtſonne.
Amerika.
nungsjahr 1913 zur Beſtreitung der Kommunalbedürfniſſe
Eine Botſchaft über die Währungs=
* Empfänge. Se. Königl. Hoheit der Großherzog der iſraelitiſchen Religionsgemeinde Mainz zu erhebende
reform. Präſident Wilſon wird am Montag dem
Kon=
empfingen am 18. Juni 1913 in der Großh. Geſandt: Umlage betreffend. 3. Ueberſicht der von dem Großh.
greß eine Botſchaft über die Währungsreform unterbrei= ſchaft zu Berlin; den ſpaniſchen Botſchafter Exzellenz Miniſterium des Innern für das Rechnungsjahr 1913
ten, nachdem Wilſon und der Vorſitzende des Ausſchuſſes Polo de Bernabe (zur Ueberreichung der Urkunde über die zur Beſtreitung der Gemeindebedürfniſſe der iſrgelitiſchen
für die Währungsreform ſich über die Grundzüge der Verleihung des Goldenen Vließes); Profeſſor Siegfried Religionsgemeinden des Kreiſes Schotten genehmigten
Ochs; von Eſtorff, Oberſt und Kommandeur des Inf.=Re= Umlagen. 4. Ueberſicht der von Großh. Miniſterium des
Währungsreformvorlage geeinigt haben. Nach der Vor= giments Graf Barfuß; Freiherrn von Weitershauſen, Ma= Innern für das Rechnungsjahr 1913 genehmigten
Um=
lage ſollen mindeſtens zwölf Reſerve=Bankvereinigungen jor im Kriegsminiſterium; Oberleutnant Sander, Inf.=lagen zur Beſtreitung der Kommunalbedürfniſſe der
geſchaffen werden. Alle Nationalbanken ſollen gezwungen Regt. Nr. 116, kommandiert zur Kriegsakademie; Geheimen iſraelitiſchen Religionsgemeinde Worms. 5.
Ordensver=
werden, der Vereinigung ihres Diſtrikts als Mitglied bei= Oberregierungsrat Welcker; vortragenden Rat im Mini=leihungen. 6. Ermächtigung zur Annahme und zum
zutreten. Die Staatsbanken werden zur Mitgliedſchaft ſterium der öffentlichen Arbeiten: Schöfer, expedierenden Tragen fremder Orden. 7. Namensveränderungen. 8. Zu=
Sekretär bei dem Großh. Geſandten und Bevollmächtig= laſſung zur Rechtsanwaltſchaft. 9. Dienſtnachrichten.
zugelaſſen. Die Reſervevereinigungen organiſieren in ten zum Bundesrat; Kriegerverein ehemaliger Kameraden
g. Schwurgericht. Die 26jährige Fabrikarbeiterin
jedem Diſtrikt des Bundes eine Reſervebank mit einem der Großh. Heſſiſchen (25.) Diviſion (Heſſiſcher Kriegerver= Karoline Gläsle von Steinbach hatte ſich geſtern vor
endlich, „und komponiere ſie dann ſogleich. Das iſt aus
Feuilleton.
Richard Wagner und der frans einem Guß.‟ „Ich mache es ebenſo und könnte ohne das
nichts Gutes vollbringen. Ich ſchreibe meine Gedichte
P. Münchener Theater. Am 18. Juni hatte das
Mün=
ſelbſt .. ertönte plötzlich in das andächtige Schweigen, chener Künſtler=Theatzer den erſten großen Erfolg in die=
Möliche Gpereltentonponſt.
das Wagners Worten gefolgt war, die ſchüchterne Stimme
ſem Jahre . „Die Berühmten”, Schauſpiel in drei
CK. Von einer Begegnung Richard Wagners mit eines bisher ganz ſtillen, beſcheidenen Gaſtes am anderen Akten von dem Ungarn Ludwig Hatwany, iſt ein
dem Operettenkomponiſten Hervé, dem Begründer der Ende der Tafel. Mit Staunen ſah ſich Wagner um, und
modernen Operette und Vorgänger Offenbachs, weiß der arme Teufel ſelbſt entſetzt über ſeine Kühnheit, ver= lebenſprühendes Bild aus der aufgeregten und aufregen=
Felix Duquesnel im Temps allerlei Amüſantes zu berich= ſteckte blutrot ſeine Naſe in einer Kompottſchüſſel, um den Atmoſphäre des modernen Kunſt= und
Literatur=
lebens. Eine talentvolle Frau, Malerin, Schriftſtellerin,
ten. Es war das erſte und wohl auch einzige Mal, daß ſeine Haltung wiederzugewinnen. „Wer iſt denn das?
dieſe beiden ſo ungleichen Geiſter zuſammentrafen, und fragte Wagner mit leiſer Stimme ſeinen Nachbar zur Rech= Dramatikerin, ſehnt ſich aus dem Boheme=Leben heraus
zwar geſchah es bei einem Diner, das ein deutſcher Jour= ten. „Das iſt ein ſehr begabter Muſiker, Florimond Ron= nach dem Glück in der Stille. Sie täuſcht ſich aber über
naliſt zu Ehren Wagners gab. Intereſſant iſt das Bild ger, Organiſt an der Kirche Saint=Euſtache * „So,” ſagte ſich ſelbſt. Es war nur eine platoniſche Liebe zum
bür=
der äußeren Erſcheinung Wagners, das Duquesnel ent=Wagner gleichaültig, aber unterdeſſen flüſterte ihm ſein gerlichen Glück. Die Ehe an der Seite eines Gelehrten
wirft: Er war etwas über Mittelgröße, ziemlich rund= Nachbar zur Linken ins Ohr: „Was, Sie kennen Hervé läßt ſie unbefriedigt. Zuerſt leiſer, dann lauter ertönen
lich. Sein Geſicht, das dem eines Fünfzigers glich, mit nicht, den bekannten Operettenkomponiſten? Das iſt ein die lockenden Stimmen des Ruhmes. Zuletzt ſtürzt ſie
dem das Schickſal nicht immer freundlich verfahren iſt, erſtaunlicher Kerl und Kapellmeiſter am Theater de Palais mit einer Art Naturgewalt wieder in das alte Chaos
war gefurcht von Falten und Runzeln, die er im harten Royal.‟ Daraus werde ich nicht klug,” meinte der deut= zurück, aus dem ſie ſich zu retten gehofft hatte. Unnach=
Lebenskampf empfangen. Der Kopf war groß, die Stirn ſche Meiſter kopfſchüttelnd. „Auf der einen Seite höre ich, ahmlich fein hat der Dichter das aufgepeitſchte
Nerven=
hoch, frei und ein wenig gewölbt, mit vorſpringenden der Herr iſt Organiſt, und auf der anderen, er iſt Kapell=leben dieſer „Verühmten” gezeichnet. Auch die Männer
Schläfen, die Augen braun und von ſeltſamem Blick, meiſter des Palais Royal.” „Beides iſt gleich richtig. um dieſe Frau herum, der morſche Journaliſt Römer,
leuchtend, faſt ſtreng unter dem Schatten der dichten Der Organiſt Florimond Ronger und der Kapellmeiſter der ſtreberiſche Redakteur Lucacs, der geckenhafte Schau=
Augenbrauen. Die Naſe war ſtark und gebogen, das Kinn! Hervs ſind ein und dieſelbe Perſon. Am Tage begleitet ſpieler Tibor, tragen dasſelbe Giſt der Unruhe im Leibe,
hervortretend. der Mund hart zuſammengezogen, mit er den Gottesdienſt mit ſeinem Orgelſpiel und am Abend das ſie zu keinem feſten Punkt gelangen läßt. Die
Auf=
einem verächtlichen Zug um die Lippen. Die nach hinten dirigiert er die von ihm komponierten kecken Melodien.” führung, unter der Leitung von Georg Fuchs und
zurückgeworfenen Haare kräuſelten ſich leicht und waren „Das iſt wirklich ſeltſam und nur in Paris möglich” Franz Zavrel, traf das haſtige Tempo dieſer
Sze=
ſchon ergraut. Das blaſſe Geſicht war glatt raſiert; nur ſagte Wagner erſtannt. Herve aber ſtudierte noch immer nen ausgezeichnet. Tilla Durieur bot eine
meiſter=
um das Kinn ſtanden rötlich blonde Haare, die ſich zu mit Eifer den Boden der Kompottſchüſſel, denn er fühlte liche ſeelenanatomiſche Studie einer ſolchen von ihrem
einem dünnen Bart zuſammenſchloſſen, und über das Ge= die Augen des Meiſters auf ſich gerichtet und war höchlichſt Talent und Temperament gehetzten modernen Frau.
Rei=
ſicht waren hier und da einige Warzen zerſtreut. Im geniert. Nach dem Eſſen wollte die Unterhaltung nicht cher Beifall wurde den Darſtellern zuteil, unter denen
ganzen machte er den Eindruck unfreundlicher Traurig= recht in Gang kommen, bis ſich endlich der ſchüchterne Hervé ſich beſonders Karl Clewing, Karl Goetz, Georg
keit und erinnerte an das Porträt von Melanchthon, wie ans Klavier ſetzte und ſeine luſtig tollen Weiſen ertönen Schnell und Hermann Wlach auszeichneten. Aber
es Dürer gemalt hat. Dieſe unbeſtimmte Aehnlichkeit ließ. Wagner, der bisher ernſt. ſchweigſam und zurück= auch der Dichter wurde immer wieder gerufen.
wurde noch verſtärkt durch ein ſchwarzes Samtkäppchen, haltend geblieben war, wurde ſchließlich von dem fröhlichen
* Neue Zeichnungen von Leonardo da Vinci im
Bri=
das er während des Eſſens aufbehielt, nachdem er um Reiz dieſer Melodien ergriffen; er kam ins Lachen und
die Erlaubnis dazu gebeten hatte und das er ein wenig lachte bis zu Tränen. Hervé ſpielte und ſpielte: der tiſchen Muſeum. Einen wichtigen Zuwachs hat die
be=
nach hinten geſchoben trug in der Art einer vergangenen Schweiß rann ihm herunter, er hatte ſich ſeinen langen rühmte Sammlung von Handzeichnungen im Britiſchen
Zeit.” Während des Diners war der Gaſt zunächſt! ſchwarzen Rock aufgeknöpft und hinter dem Organiſten Muſeum durch zwei mit Tinte und Feder ausgeführte
ſchweigſam, aber als man auf die Kunſt zu ſprechen kam, kam der Bohemien zum Vorſchein. Und Wagner lachte Zeichnungen Leonardos erhalten. Die koſtbaren
Blät=
geriet er allmählich in Feuer und entwickelte ſchließlich und lachte bis um 2 Uhr nachts. Die Beiden haben ſich ter, deren Echtheit durch das Zeugnis von
Sachverſtän=
unter allgemeiner lautloſer Aufmerkſamkeit ſeine Theo= nie wieder geſehen, aber Wagner vergaß dieſen Abend digen zweifellos erwieſen iſt, bereichern die 20
Leonardo=
rien, die darin gipfelten, daß der Muſiker nur dann der nicht und betrachtete von nun an Hervé als eine Art muſ=Zeichnungen des Britiſchen Muſeums um zwei
charar=
wahre Beherrſcher ſeiner Inſpiration wäre, wenn er ſich kaliſchen Phänomens, als einen Meiſter in der Kunſt der teriſtiſche neue Stücke; bekanntlich ſind Handzeichnungen
des großen italieniſchen Meiſters äußerſt ſelten, und ſo
nicht dem Dichter unterordnete und ſeine Terte ſelber ver= tollen Tonkapriolen.
iſt es ſeit einer langen Reihe von Jahren hier zum erſten
ſaßte. „Ich ſchreibe meine Dichtungen ſelbſt,” ſchloß er
Nummer 143.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Inni 1913.
Seite 4.
den Schwurgericht wegen Kindestötung in zweif minar zu Darmſadt am 9. Mirz 1914 9. Zeichenichrer.( Herr Rechtsanwalt Ruß aus Setigenſaht die Feſtrede
Fällen zu verantworten. Die Angellagte hatte im Herbſt prüſung an der Kunſtgewerbeſchule zu Mainz am 4. Mai halten wird. Das ſonſtige Programm bietet reiche Ab=
1911 und im November 1912 in Offenbach ihre neugebo= 1914; 10. Definitorialprüfung der Schulamtsaſpiranten zu wechſelung. Näheres ſiehe Anzeige in heutiger Nummer.
renen Kinder in Tücher eingewickelt, ſo daß dieſe erſtick= Darmſtadt am 27. Oktober 1913 und 13. April 1914; 11.
* Der Ortsgewerbeverein unternimmt am kommenden
ten. Die Leichen warf ſie dann in die Abortgrube. Sie Aufnahmeprüfungen an den Seminarien und Vorſemina= Mittwoch, den 25. Juni, nachmittags (1 Uhr
Hauptbahn=
iſt in vollem Umfange geſtändig. Das Gericht erkannte rien am 8. April 1914.
hof, 4. Klaſſe Aſchaffenburg) einen Ausflug nach
Aſchaf=
nach dem Wahrſpruch der Geſchworenen auf eine Geſamt=
An der erſten außerterminlichen Meiſterprüfung fenburg. Dortſelbſt Beſichtigung der
Maſchinenpapier=
ſtrafe von zwei Jahren neun Monaten
Ge=
haben ſich, wie uns berichtigend mitgeteilt wird, 143 Prüf= fabrik A.=G. (Weißpapierfabrik). Hier wird die
Zell=
fängnis, abzüglich zwei Monaten der
Unterſuchungs=
linge beteiligt. Davon 135 mit Erfolg und zwar: 18ſtoff= und Papierfabrikation vor Augen geführt. Es bedarf
haft.
Bäcker, 1 Buchdrucker, 2 Dreher, 3 Elektromechaniker, wohl kaum der Erwähnung, daß mit dem raſchen
Auf=
g. Strafkammer. Die 32jährige Ehefrau E. Loch=1 Eiſendreher, 4 Friſeure, 2 Glaſer, 1 Gürtler, 1 Kon= ſchwung von Handel und Induſtrie der Verbrauch an
Pa=
mann aus Nauheim hatte Kenntnis von dem geheimen ditor, 1 Lackierer, 6 Maurer, 1 Maurer und Zimmerer, pier immer mehr wuchs und die Nachfrage ſtieg. Vis in
Liebesverhältnis einer Bekannten, was ſie zu einem 2 Zimmerer, 2 Maſchinenſchloſſer, 1 Maſchinenbauer, die Mitte des 19. Jahrhunderts kannte man in
Deutſch=
niedrigen Erpreſſungsverſuch benützte. Sie ſchrieb dem 1 Meſſerſchmied, 13 Metzger, 1 Ofenſetzer, 1 Pfläſterer, land faſt keine anderen Quellen für Eelluloſe als Leinen,
betr. Mädchen wiederholt, ſie ſolle ihr 30 Mark ſchicken, 17 Porteſeuiller, 1 Schloſſer, 14 Schmiede, 7 Schnei=Hanf und evtl. Baumwolle, aus deren Faſern durch eine
andernfalls würde ſie das Liebesverhältnis dem Vatet derinnen, 4 Schneider, 2 Modiſtinnen, 3 Schornſteinfeger, eigentümliche Art von Verfilzung das Papier hergeſtellt
offenbaren. Sie hatte aber damit keinen Erfolg. Die7 Schreiner, 4 Schuhmacher, 4 Spengler und Inſtalla= wurde. Heute nunmehr verwendet man das Holz der
Strafkammer verurteilte ſie geſtern zu drei Monaten teure, 1 Spengler, 2 Tapezierer, 2 Uhrmacher 2 Reis=
Tanne, Fichte, guch Laubhölzer, und werden ſpeziell die
Gefängnis.
0 Zur 6. Sitzung der Stadtverordnetenverſammlung binder, 1 Dekorationsmaler, 1 Maler und Weißbinder, Pappelarten für gewiſſe Papiere verwendet. Was zuerſt
1 Maler und Lackierer.
nicht auf chemiſchem Wege ging, gelang auf mechaniſchem,
am Donnerstag, den 26. Juni, nachmittags 3½ Uhr,
Auch ein Mittel zur Säuglingsfürſorge. Die Städ= indem man durch Schleifen des Holzes lernte, einen Stoff
iſt folgende Tagesordnung feſtgeſetzt: 1.
Mitteilun=
gen. 2. Geſuch um Geſtattung einer Ausnahme von der tiſche Rechtsauskunftsſtelle ſchreibt uns: Die Lebensver=herzuſtellen, der einen teilweiſen Erſatz für die mangelnde
Beſtimmung in § 5 des Ortsbauſtatuts für Errichtung hältniſſe der außerehelichen Mütter in der letzten Zeit vor Celluloſe abgab. Heute nunmehr iſt man allerdings
wei=
eines Gewächshauſes nächſt dem Schnampelweg. 3. Ge= und der erſten Zeit nach der Geburt ſind für die Erhaltung ter und hat es die Chemie fertig gebracht, einen bleichbaren
ſuche um Befreiung von baulichen Beſtimmungen: a) des des Säuglings von der größten Bedeutung. Wird die Schliff zu fabrizieren, der nicht nur bei der Herſtellung
Artikels 50 der A. B.=O. und § 70 der Ausführungsver= Muter des Kindes in dieſer Zeit von Not bedrückt, zwingt von Zeitungspapieren und Kartons, ſondern auch als
Zu=
ordnung hierzu für Marktplatz 11; b) des§ 2 Abſ. 1 des wirtſchaftliche Not ſie, ſobald ſie ſich wieder rühren kann, ſatz zu allen möglichen Schreib= und Druckpapieren eine
Bauſtatuts für die Goetheſtraße vom 18. Februar 1907. ihr Kind in fremde Hände zu geben und ihre Erwerbs= weſentliche Rolle ſpielt. Alles dies wird hier gezeigt
4. Aenderung des Nachtrages zum Ortsbauſtatut für die tätigkeit wieder aufzunehmen, ſo iſt damit das Kind den und gibt einen Einblick in dieſen heute ſo wichtigen
Goetheſtraße. 5. Nachtrag zum Ortsbauſtatut für die größten Gefahren preisgegeben. Iſt die Mutter dagegen Induſtriezweig. Nach dieſer intereſſanten Beſichtigung
Bruchwieſen= und Bruſtſtraße. 6. Bebauungsplan vor äußerer Not geſchützt, kann ſie mit der Wiederaufnahme findet noch ein Beſuch des an ſchönſter Stelle von
Aſchaffen=
für den Exerzierplatzſtreifen längs der Allee, ihrer Arbeit wenigſtens eine angemeſſene Zeit warten und burg gelegenen Pompejanums ſtatt. Es iſt dies eine
Nach=
zwiſchen Städtiſcher Anlage und Stirn= kann ſich während dieſer Zeit ihrem Kinde widmen, ſo iſt bildung einer Wohnſtätte aus der alten Stadt Pompeji,
weg. 7. Bebauungsplan für die Oſtſeite der Straße das ein großer Gewinn. Den Schutz der Mütter in die= die 79 Jahre n. Chr. durch einen Ausbruch des Veſuvs
„Am Breitwieſenberg”, zwiſchen Dieburger Straße und ſer kritiſchen Zeit bezwecken die §§ 1715 und 1716 des verſchüttet wurde Beinahe 17 Jahrhunderte blieb dieſe
dem alten Hohlen Weg. 8. Verſetzung von Baulichkeiten B. G.B. Sie verpflichten den Vater des Kindes, der Mut= Stadt unter der Aſche und dem Geſtein unberührt liegen,
auf der Rennbahn an der Heidelberger Straße. 9. Ver=ter die Koſten der Entbindung ſowie die Koſten des Un= bis man ſeit 1748 die Ausgrabungen begann. Zu den
her=
mietung von Schaufenſtern im Oktroiaufſichtshäuschen an terhaltes für die erſten 6 Wochen nach der Entbindung ſo= vorragendſten Förderern dieſes Werkes zählte König
Lud=
der Alle. 10. Ueberführgebühren für Viehtransporte wie etwaige weitere durch die Schwangerſchaft oder die wig 1. von Bayern. Dieſer hochherzige und kunſtfinnige
mach dem Schlacht= und Viehhof. 11. Gartenarbeit der Entbindung notwendig werdende Aufwendungen zu er= Fürſt hatte den Plan einer Nachahmung ausführen laſſen,
Stadtmädchenſchule I. 12. Voranſchlag des Realgym= ſetzen und auf Verlangen ſchon vor der Geburt des Kindes was auch unter vielen Mühen und einem großen Aufwand
naſiums, der Ludwigs= und der Liebigs=Oberrealſchule den gewöhnlichen Betrag dieſer Aufwendungen ſowie den an Zeit und Geld gelang und nun vollendet vor uns ſteht.
für 1914. 13. Geſuch des Komitees „Darmſtadt im Blu=Unterhalt des Kindes für drei Monate zu hinterlegen. Ein Gang durch den Schloßgarten, Beſichtigung des
men= und Pflanzenſchmuck” um Stiftung von Pflanzen Zur Erfüllung dieſer Verpflichtung kann der Vater des Schloſſes und der Stadt ſelbſt und eine gemütliche
Aſchaf=
zu Ehrenpreiſen. 14. Geſuch der Hofmuſiker hinſichtlich Kindes ohne Klage im Wege der einſtweiligen Verfügung fenburger Stoffprobe werden den Tag beſchließen. Gäſte
ihrer Penſion. 15. Zuſchuß zur Kaufmänniſchen Fort= angehalten werden. Dieſe Beſtimmungen ſind für die willkommen. (Alles nähere in den Anzeigen.)
bildungsſchule. 16. Erhöhung der Lohnſätze in dem Säuglingsfürſorge außerordentlich wichtig. Praktiſch kom=
Tarif für die Vergebung von Buchdruckarbeiten.
men ſie aber bisher noch wenig zur Anwendung, weil ſie
* Kinotheater. In dem dreitägigen Programm ab
( Vom Großh. Hoftheater. Nach Beendigung der zu wenig bekannt ſind. Daher ſollten alle Stellen, die zu heute bis einſchließlich Montag bringt das
Olympia=
baulichen Veränderungen im Hoftheater nimmt einem Hinweiſe auf dieſe Beſtimmungen Gelegenheit haben, Theater als Hauptſchlager ein äußerſt ſpannendes
das Enſemble am 7. September ſeine Tätigkeit darauf aufmerkſam machen und die Mütter zur recht= Wild=Weſt=Drama in 2 Teilen: „In der letzten Minute‟
wieder auf. Die erſte Vorſtellung der neuen Spiel=zeitigen Wahrnehmung ihrer Rechte anhalten. Beſon= Der Autorenfilm „Madame Inkognito” eine luſtige
Ehe=
zeit bringt Richard Wagners „Tannhäuſer und der Sän= ders die Aerzte und die Hebammen und die Dienſtherr= ſtandskomödie von Wilhelm Jacobi, ſchließt ſich würdig
gerkrieg auf Wartburg” in neuer dekorativer und ſchaften könnten durch ſolche Hinweiſe viel Gutes wirken. an. Außer den erſtklaſſigen Einlagen, welche für dieſes
ſzeniſcher Einrichtung. Am Dirigentenpult wird zum
Zur Durchführung der Anſprüche wenden ſich die Min=Programm vorgeſehen ſind, iſt noch die urgelungene
Hu=
erſten Male als engagierter Kapellmeiſter Paul Otten=derbemittelten zweckmäßig an die hieſige Städ= moreske hervorzuheben „Wie der Bräutigam Brautführer
heimer ſeines Amtes walten und als ſzeniſcher Leitertiſche Rechtsauskunftsſtelle, Waldſtr. 6, die wurde‟. Ein äußerſt intereſſantes Naturſpiel bietet der
wird erſtmalig der neue Opernregiſſeur Otto Nowack fun= ihnen in allen Rechtsangelegenheiten koſtenlos Rat und Film „Eine Reiſe über die Nordſee‟. Der Wochenbericht
gieren. Auch in den Hauptrollen wird die Neueinſtudie= Beiſtand gewährt. Die Sprechſtunden der Rechtsaus= bringt wieder das Neueſte aus aller Welt. (S. Anz.)
rung gegen früher Beſetzungsänderungen aufweiſen. Am
Mittwoch, den 10. September, findet die erſte Schauſpiel= kunftsſtelle ſind vormittags von 9 bis 12 Uhr und nachmit= Das Reſidenz=Theater am Weißen Turm
vorſtellung: „Fauſt”, ſtatt. Auch dieſe Eröffnungsvor= tags von 3 bis 5 Uhr, außer Mittwoch= und Samstag= zeigt ab heute ſeinen Beſuchern zwei hervorragende
Ko=
nachmittag.
mödien: „Detektiv aus Ueberzeugung” und „Fridolins
ſtellung hat einen neuen dekorativen und ſzeniſchen Rah=
Leutnant Sommer von der hieſigen Fliegertruppe, der Leidensgeſchichten”. Den Clou des Abends bildet der
men erhalten. Die Spielleitung hat der neu ernannte
Regiſſeur Hans Baumeiſter inne, der auch den Fauſt während des Prinz=Heinrich=Zuverläſſigkeitsfluges verun= Eines=Film „Zuma” deſſen geradezu packende Wirkung
ſpielt: Kurt Weſtermann wird zum erſten Male den Me= Klückte wird nach Meldungen aus Gießen in drei Wo= durch das vollendete Spiel der Darſteller der Hauptrollen
phiſto ſpielen, Alice Hacker das Gretchen. Die übrigen chen wieder hergeſtellt ſein.
hervorgerufen wird. Das Programm enthalt neben der
Der 50. Verbandstag der heſſiſchen landwirtſchaft= intereſſanten Wochenchronik und dem ſpannenden Drama
Rollen ſind zum größten Teile neu beſetzt worden. Im
Monat September werden nachſtehende Opern neu ein= lichen Genoſſenſchaften findet Samstag, 5. Juli, vor= Louis” noch das amerikaniſche Drama „Pierrot und
ſtudiert im Repertoire erſcheinen: „Die weiße Dame”mittags 10 Uhr, in Darmſtadt im ſtädtiſchen Saalbau mit Columbine”. (Siehe Anz.)
„Lohengrin”, „Zigeunerbaron” und „Königskinder” Von folgender Tagesordnung ſtatt: 1. Jahresbericht. 2.
* Konzertveranſtaltungen. Ludwigshöhe. Wie
Schauſpielerſtaufführungen ſtehen für dieſe Zeit bevor: Vorlage und Beſcheidung der Rechnung und Bilanz für im Anzeigenteil erſichtlich, wird in dem morgigen Kon=
„Hans Sonnenſtößers Höllenfahrt” von Paul Apel, Be= 1911/12. 3. Entlaſtung des Verbandsvorſtands bezüglich zert der Kapelle des Großh. Heſſiſchen Art.=Regts. Nr. 61
linde” von Herbert Eulenberg (gleichzeitig mit dem Wie= der Geſchäftsführung und Jahresrechnung. 4. Abände= ein reichhaltiges Programm zur Aufführung gelangen.
ner Hofburgtheater) und „Marionetten” von Pierre rung des Verbandsſtatuts. 5. Neuwahl des Verbands= Einem oft gehegten Wunſche folgend hat Herr
Obermuſik=
direktors und ſeines Stellvertreters. 6. Ausſchluß von meiſter Weber eine Anzahl gern gehörter Muſikpiscen
Wolff.
Vom Parlamentariſchen Ausflug nach Oberheſſen, Verbandsgenoſſenſchaften.
in das Programm aufgenommen. — Die Garkenkon=
* Das 55. Jahresfeſt im Eliſabethenſtift wurde unter zerte im Reſtaurant Stengel=
Schmitt=
den die beiden Kammern der Stände mit der Regierung
unternahmen, ſind mehrere photographiſche Aufnahmen her= Andrang eines zahlreichen Publikums gefeiert und zugleich
(gegenüber den alten Bahnhöfen) die der rührige
Reſtau=
geſtellt worden. Eine der ſchönſten und beſtgelungenſten wurden 16 Schweſtern zu ihrem ſchweren, aber ſchönen xateur Herr Neumann in dieſem Sommer eingeführt
iſt von heute ab in unſerer Bilderauslage, Rhein= Dienſt geweiht und eingeſegnet, nachdem ſie die vorge= hat, erfreuen ſich der lebhafteſten Frequenz vorwiegend
ſtraße 23, ausgehängt. Das Bild iſt von Hofphotograph A. ſchriebene Probe= und Prüfungszeit abſolviert hatten. Eine des Familienpublikums, das an den Sonntagnachmittagen
Marx in München und Homburg v. d. H. aufgenommen Schweſter feierte ihr 50jähriges und mehrere andere ihr und sabenden einige Stunden in angenehmer Unterhalt=
und zeichnet ſich durch beſondere Klarheit und hervorra= 25jähriges Juhiläum. Nachmittags ½4 Uhr fand eine ung verbringen will. Und hierzu iſt an den warmen
gende Technik aus. Es zeigt die Gruppe der Teilnehmer Nachfeier mit Kaffee und Kuchen und anſchließenden An= Sommertagen der Platanengarten des Reſtaurants
vor=
ſprachen im Garten ſtatt.
vor der Bad=Nauheimer großen Maſchinenanlage.
züglich geeignet. Am Sonntag findet wieder ein
m. Lehrerprüfungen. Für die im laufenden Schuliahr
* Verband der Deutſchen Buchdrucker, Bezirksverein großes Gartenkonzert bei freiem Eintritt ſtatt. Für
abzuhaltenden Lehrerprüfungen ſind die nachſtehenden Ter= Darmſtadt. Am Samstag, den 21. Juni, abends halb 9 gute Getränke und preiswerte Speiſen in ausgezeichneter
mine feſtgeſetzt. 1. Die erweiterte Prüfung zu Darmſtadt Uhr, findet im Feſtſaal der Turngemeinde (Woogsplatz) Zubereitung wird Herr Reſtaurateur Neumann Sorge
am 1 Dezember 1913; 2. Prüfung iſraelitiſcher Religions= das diesjährige Johannisfeſt, verbunden mit 50= tragen.
Schützenhof. Am Sonntag und am
lehrer zu Darmſtadt am 8. Dezember 1913: 3. Entlaſſungs= jährigem Jubiläum des Gaues Mittel=Dienstag finden wiederum zwei große Konzerte der
prüfung am Seminar zu Alzey am 2. Februar 1914: 4.rhein, ſtatt. Das überaus reichhaltige Programm, be= Kapelle des Großh. Heſſiſchen Art.=Regts. Nr. 61 unter
Entlaſſungsprüfung am Seminar in Friedberg am 19. Ja=ſtehend in Vokal= und Inſtrumentalkonzert, Geſangs= und Leitung des Herrn Obermuſikmeiſters M. Weber ſtatt.
nuar und 16. Februar 1914: 5. Entlaſſungsprüfung am humoriſtiſchen Vorträgen, dürfte allen Beſuchern einige Wie im Anzeigenteil erſichtlich, iſt das Sonntag=Pro=
Seneinar in Bensheim am 9 Februar 1914; 6. Entlaſſungs= genußreiche Stunden bereiten. Die Feſtrede hält Kollege gramm beſonders reichhaltig aufgeſtellt. Zur
Abwechs=
lung und vielen Wünſchen entſprechend iſt das vierte
prüſung am Lehrerinnen=Seminar Darmſtadt am 23. Fe=Ludwig Rerhäuſer=Leipzig.
bruar 1914; 7. Pädagogiſcher Kurs, Darmſtadt, am 2.
* Katholikenverein. Am Sonntag abend veran= Dienstags=Konzert (24. Juni) ein Paul Lincke=Abend.
März 1914; 8. Prüfung der erternen Lehrerinnen am
Se=
ſtaltet der Verein eine Kaiſerſubiläumsfeier, bei welcher
Male der Londoner Sammlung gelungen, ihren Schatz ornamental geſchmückt iſt. Die tragenden Figürchen ſind gebens auf ein Zeichen von ihm, worauf ſie denn
ſchließ=
zu vermehren. Das eine der Blätter ſtellt einen Engel aus Elfenbein geſchnitten, die Flügel aus Feinſilber ge=lich jetzt die Eheſcheidung eingeleitet hat. Als Grund
in halbtniender Stellung dar, der die rechte Hand empor=formt und mit Ereme emailiert. Der Deckel iſt mit dem wird von der ſchönen Frau die Unmöglichkeit angegeben,
hebt und zweimal in derſelben Poſe gegeben iſt angen=Metallband abzunehmen, ſo daß dann die reine Kelch= ſich mit ihrem Ehemann zu vertragen. Den Anlaß für
ſcheinlich liegt eine Studie für ein größeres bisher noch form hervortritt. Dieſer Gralsbecher iſt dem Andenken dieſe Unverträglichkeit aber ſieht ſie — in ihrer
Freund=
nicht feſtgeſtelltes Werk vor. Die andere Zeichnung zeigt des Komponiſten des „Parſifal” geweiht — Blau in Gold, ſchaft. „Wir waren beide ſo viele Jahre die beſten
ein im Proſil geſehenes ſtehendes Mädchen, das ein Kind die Schäße der Erde in ebelſter Kunſt gefaßt.
Freunde geweſen; ſo glaubten wir ſchließlich, die ſchönſte
in ihrem Arm hält. Beide Blätter tragen Spuren einer
Krönung dieſer Freundſchaft wäre die Ehe. So heira=
C5 Eine Ausſtellung von Frauenkunſt in Paris. Eine teten wir denn, aber da fanden wir, daß Liebe nicht aus
leichten vorbereitenden Ausführung der Zeichnung in Ausſtellung, die ausſchließlich der Frauenkunſt gewidmet Freundſchaft entſpringt und daß wir nur gute Freunde
ſchwarzer Kreide.
iſt, wird in Paris im Pavillon de Marſan eröffnet. Sie miteinander waren, und keine Verliebten. Das haben
* Ein Gralsbecher ein Meiſterwerk der Goldſchmiede= enthält künſtleriſche Handarbeiten, und zur Beſchickung wir beide nicht ausgehalten, und ſo ging auch die
Freund=
kunſt von dem Darmſtädter Profeſor Ernſt Riegel, ſind auch die Schweiz und Ungarn aufgefordert, wo ia ſchaft in Stücke Ich glaube, daß vielleicht zwei Leute,
befindet ſich, wie wir dem Berl. Lok.=Anz. entnehmen, bekanntlich die Stickerei und andere weibliche Künſte
die aus Liebe heiraten, dann gute Freunde werden
kön=
im Muſeum in Hamburg Dieſer Pokal, deſſen Höhe 50 blühen. Im Mittelpunkt der Veranſtaltung ſteht die nen, aber das habe ich nun zu meiner Trauer erfahren,
Zentimeter beträgt, verbindet edeiſte Form mit einem Spitzenkunſt, zu deren Wiederbelebung die Ausſtellung
wundervollen Dreiklang der Farbe: dem Violett des beitragen ſoll. Beſonders werden künſtleriſche Entwürfe daß zwei gute Freunde, die ſich heiraten, nie und nim=
Steins, dem Gold und dem Silber. Seine ſtrenge und für Spitzenmuſter und vorzügliche moderne Arbeiten aus mer in der Ehe die Liebe finden.”
(2) Die Lokomotive als Feuerſpritze. In den
Ver=
ernſte Haltung entbehrt nicht lieblicher und weicher Züge, der Bretagne und Normandie gezeigt werden.
und eine ſtrahlende Feierlichkeit geht von ihm aus. Der
einigten Staaten werden die Lokomotiven in immer
* Freundſchaft und Liebe. „Ich hoffe, durch Scheid= größerem Maße als Feuerſpritzen verwendet, und die
Er=
blaue Kelch und der gleiche Deckel ſind aus einem
Ame=
thyſt geſchnitten; um den Rand des Bechers laufen, in ung die ſchöne Freundſchaft mit meinem Gatten wieder= gebniſſe ſind fehr zufriedenſtellend: es werden viele
herzuſtellen, die ich durch Heirat verlor” mit dieſem Brände, die durch ſprühende Funken entſtehen, dadurch
den Stein geſchnitten, die Worte aus „Parſifal”:
Grunde erklärte Mrs. Joſeph Lander Eaſtland, eine der gelöſcht. Vor 10 Jahren hat die Pennſylvania=Eiſen=
„Durch Mitleid wiſſend — der reine Tor —
Führerinnen der Geſellſchaft von San Franzisko, die Ein= bahn zuerſt Einrichtungen zum Feuerlöſchen an Lokomo=
Harre ſein — den ich erkor.”
leitung der Scheidung, durch die ſie ſich von ihrem Gat=tiven angebracht, und heute ſind bereits 612 Maſchinen
Der große Amethyſt iſt in Silber mit aufgelegtem ten, einem vielſachen Millionär, trennen will. Als damit ausgerüſtet, die auf die Hauptbahnhöfe des Netzes
Feingoldfiligran gefaßt; all anderen Steine des Bechers Pflaſter auf die Wundet verlangt ſie die beſcheidene verteilt ſind. Das Waſſer, das aus dem Tender kommt,
ſind ebenfalls Amethyſten. Die Gralstaube auf dem Deckel Summe von 500 000 Dollar. Der Fall der Mrs. Eaſt=wird mit Hilfe des Dampfdruckes bis 20 Meter weit
ge=
iſt aus Feingold und ganz weiß emailliert; am Fuß des land iſt charakteriſtiſch für ſo manche amerikaniſche Mil= ſchleudert. Jede Lokomotive führt 45 Meter Schlauch
Bechers ſind vier getriebene ſilberne Reliefs zwiſchen denlionärsehe. Die Heirat fand in Chicago vor zwei Jah= von 6 Zentimetern Durchmeſſer mit ſich. Man hat feſt=
Feingoldornamenten als Füllungen angebracht, die die ren ſtatt; dann ging das junge Paar nach Paris und geſtellt daß die Lokomotiven im Jahre 1911 nicht weni=
Motive des Kelches und der Taube wiederholen. Derkehrte im Herbſt vorigen Jahres — getrennt zurück. Er ger als 49 Feuersbrünſte gelöſcht haben, während es im
Sockel beſteht aus Ebenholz, das mit Elfenbeineinlagen nahm Wohnung in ſeinem Klub und ſie wartete ver= Verlaufe der vier vorhergehenden Jahre bei 153 gelang.
Nummer 143.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Juni 1913.
Seite 5.
T Dieburg, 10. Zun. Von Samslag, den 2l. bis ſEiner kommenden Generalbverſammtung ſol die Ernen, ſhes Taſchenmeſer herwvorzog. Amtegerichtrat v. Tresichow
Montag, den 23. Juni, begeht der hieſige Durnverein nung des Liquidators vorbehalten bleiben.
rief ſofort den Gerichtsdienern „Achtung!” zu. Auf
die=
ſein 50jähriges Jubiläumsfeſt unter Mitwirkung
Bad=Nauheim, 20. Juni. Bis zum 19. Juni ſind ſen Warnungsruf hin ſprang der Gerichtsdiener
Wüſten=
des Jungdeutſchlandbundes.
14993 Kurgäſte angekommen, wovon an genanntem Tage berg hinzu und fiel dem wie irrſinnig mit dem Meſſer
Offenbach, 20. Juni. Der geplante Ausbau des noch 6828 anweſend waren. Bäder wurden bis zum 19. herumfuchtelnden Angeklagten in den Arm. Es entſpann
Offenbacher Elektrizitätswerkes zu einer Ueberlandzen= Juni 168313 abgegeben.
ſich ein wilder Kampf, in deſſen Verlauf der Angeklagte
trale wird nunmehr ein neues
Konkurrenz=
dem Gerichtsdiener Wüſtenberg einen Stich verſetzte, der
unternehmen erhalten. Die bekannte
Braunkohlen=
durch Weſte und Hoſe ging, aber durch einen glücklichen
Gegen die deutſche Schmach
grube Amalia” in Seligenſtadt wurde von der Elektrizi=
Zufall nicht weiter drang. Dieſem Glückszufall hat es
tätsgeſellſchaft Brown, Bovery u. Co., A.=G. in Mann= hat ſich in Leipzig der Internationale Völkerrechtsbund zur Herr Wüſtenberg zu verdanken, daß er nicht eine tödliche
heim erworben zum Ausbau zueiner Ueber=Bekämpfung der Fremdenlegion gegründet. Verletzung davontrug Der Beamte erhielt Beiſtand durch
landzentrale Es iſt beabſichtigt, den geſamten Um= Die Internationalität dieſes rein deutſchpatriotiſchen Bun= den Gerichtsdiener Pruſchke und den Botenmeiſter Lieſe,
kreis bei billigſter Preisberechnung mit elektriſcher des beſteht lediglich darin, daß er in Gemeinſchaft mit und den vereinten Anſtrengungen, an denen ſich auch der
Energie zu verſorgen. — Der 35jährige verheiratete Spe= den übrigen an Frankreich grenzenden Ländern das Uebel Amtsanwalt Lorenz und der Aktuar Schmidt beteiligten,
zereihändler Georg Seipel aus der Groß=Haſenbach= an der Wurzel zu faſſen gedenkt. Wenn nun auch die an=gelang es, den raſenden Menſchen zu überwältigen, ihm
ſtraße 29 wurde in der Auſtraße von einem Auto=deren, von dieſer Seuche heimgeſuchten Staaten mit der das Meſſer aus der Hand zu winden und ihn
kampfun=
mobil überfahren. Er wurde am Kopf erheblich deutſchen Bewegung gemeinſam gegen dieſe ſchmachvolle fähig zu machen. Aktuar Schmidt hatte dabei eine Schnö.
t=
verletzt.
Inſtitution der Fremdenlegion in den Kampf treten, ſo wunde am Daumen ſich zugezogen. Jetzt ſtand der Wü=
11. Langen, 20. Juni. In der Sitzung des Stadt= können wir mit Beſtimmtheit hoffen, daß in abſehbarer terich infolge jenes Vorfalles wegen Widerſtandes,
Kör=
vorſtandes wurde folgendes beſchloſſen: Der Vor= Zeit dem franzöſiſchen Menſchenfang ein Ziel geſetzt wird perverletzung und Bedrohung vor der Strafkammer. Er
anſchlag der Höheren Bürgerſchule, der mit einer Ein= und der Fremdenlegion wegen Mangel an Einfuhr von behauptete vor Gericht, gar nicht zu wiſſen, was an jeuem
nahme und Ausgabe von 42604 Mk. 44 Pf. abſchließt, lebendem Menſchenmaterial die Exiſtenzmöglichkeit ge= Kage mit ihm geſchehen ſei. Als ihm ſeine Bitte, auf
wurde genehmigt. Der Zuſchuß der Stadt beträgt nommen wird.
freien Fuß zu bleiben, abgelehnt wurde, ſei er in eine
10 538 Mk. 44 Pf. Einem Geſuch des Verkehrs=Ausſchuſſes
Auch bei der Bekämpfung des Menſchenhandels ſind ſolche Erregung geraten, daß er wie geiſtesabweſend ge=
Langen zufolge wurde demſelben ein jährlicher Zuſchuß die nationalen Schranken gefallen; längſt hat der Sklaven= worden ſei. Dem widerſpricht aber die Tatſache, daß er
in Höhe von 50 Mk. aus der Stadtkaſſe bewilligt. Die handel bei den ziviliſierten Völkern ein Ende genommen, das Meſſer ſchon aufgeklappt mit ſich führte! — Der
Angebote über Herſtellung des Wieghäuschens wurden gegen den noch immer blühenden Mädchenhandel ſind in= Staatsanwalt hielt eine ſtrenge Strafe für geboten und
der Hochbaukommiſſion zur Prüfung und definitiven ternationale Vereinbarungen und Organiſationen zuſtande beantragte ein Jahr Gefängnis. Das Gericht ging über
Erteilung der Genehmigung überwieſen. Es wurde be=gekommen.
dieſen Antrag mit Rückſicht auf die Vorſtrafen des
An=
ſchloſſen, die Unterhaltungsarbeiten an den gemeinheit=
Nur ein Ueberreſt des Menſchenhandels, des Menſchen= geklagten und die Roheit, die er bei dem höchſt
gefähr=
lichen Gebäuden, ſowie Schulhäuſer auf 3 Jahre zu ver= fanges beſteht heute noch im Zeitalter der Menſchlichkeit und lichen Auftritt im Gerichtsgebäude bekundet hatte, weit
geben. Dem Turnverein Langen wurde auf ſein Geſuch der perſönlichen Freiheit; dagegen die Völker zum gemein= hinaus. Das Urteil lautete auf zwei Jahre Gefängnis.
geſtattet, Mittwochs und Samstags von ½8 bis 9 Uhr ſamen Kampf vereinen, iſt Ziel des Internationalen Völ=
Frankfurt a. M., 19. Juni. In dem Hauſe Große
abends das ſtädtiſche Schwimmbad durch ſeine neu kerrechtsbundes zur Betämpfung der Fremdenlegion.
Eſchenheimer Straße Nr. 8 waren Arbeiter damit
beſchäf=
gegründete Schwimmriege zu benutzen. Die Vergütung
Ganz iſoliert unter allen ziviliſierten Nationen be=tigt, altes Packpapier mittels eines Aufzuges von dem
vierfür beträgt: Hauptkarte zu 4 Mk. Für 40 Mann treibt Frankreich „la grande nation” heute noch den Men=dritten Stockwerk in den Hof zu transportieren. Plötz=
Nebenkarten à 1 Mk. — 40 Mk. Die Genehmigung er= ſchenfang, zehrt heimtückiſch am Blute aller Völker, um lich öffnete ſich auf bisher unaufgeklärte Weiſe die
folgt für das Jahr 1913 auf Widerruf.
ſeine Legionen zu füllen. Keine Freiwilligen, keine Ver=Tür von dem Aufzug und ein Ballen Papier und ein
S. Braunshardt, 20. Juni. Man ſchreibt uns: Wie brecher ſind es zu allermeiſt, die in die Fremdenlegion ein= Arbeiter namens Richard Luckmann ſtürzten in
ſchon am Hochzeitstage der Prinzeſſin Viktoria Luiſe ein treten; es ſind vor Hunger und Not zermürbte Bürger den zementierten Hof hinab. Die Verletzungen,
prächtiges Feſt den Auftakt zu der zurzeit ſtattfindenden aller Nationen, die durch falſche, lügenhafte Vorſpiegel= die der Arbeiter bei dem Sturze davongetragen hatte,
Gedächtnis=Ausſtellung in der Gewerbehalle bildete, ſo ungen zum „freiwilligen” Eintritt verlockt werden, um faſt waren ſo ſtark, daß er kurz nach ſeiner Einlieferung in
fand am 19. ds. Mts, in Braunshardt auf liebenswürdige nie mehr zurückzukehren. Mehr als zwei Drittel dieſer das Krankenhaus verſtarb.
Anregung der Frau von Hohmeyer eine nicht minder Unglücklichen ſind Deutſche. Mehr als 200 000. Deutſche
Frankfurt a. M., 20. Juni. Heute früh gegen 9 Uhr
gelungene Feier ſtatt. Der zahlreiche Vorſtand und die ſind bereits der Fremdenlegion zum Opfer gefallen!
ſtürzte ſich in einem Anfalle von geiſtiger Störung die
Helferinnen der Ausſtellung vereinigten ſich zu einem Pick=
Verſchwiegen wird den Betörten, welch unmenſchliche 37 Jahre alte Ehefrau des Zuſchneiders Dörfel aus dem
nick im Braunshardter Parke. Eine ſtimmungsvolle An= Mühſal, welch’ ekle Koſt, welch' barbariſche Behandlung Fenſter ihrer im zweiten Stock des Hauſes
Steinmetz=
ſprache des Fräulein von Grävenitz mit Kaiſerhoch ihrer wartet; verſchwiegen wird ihnen, daß die fünfjäh= ſtraße 6 gelegenen Wohnung auf die Straße, wobei ſie auf
beſchloß das gemeinſame Abſingen der vaterländiſchen eige Vertragszeit durch unausbleibliche nachzudienende einen gerade vorübergehenden Ausläufer fiel. Die Frau
Hymne. Iſt doch kaum ein Platz zu denken, der ſo geeig= Strafen auf das Vielfache verlängert wird; verſchwiegen wurde ſehr ſchwer verletzt ins Krankenhaus geſchafft. Der
net wäre, patriotiſche Gefühle auszulöſen! In einem wird ihnen, daß mehr als die Hälfte aller Legionäre nie= Ausläufer hat am Kopfe und an der Wirbelſäule Ver=
Tempel vor einem Tannenwäldchen ſehen wir die Büſte mals in die Heimat zurückkehrt, es ſei denn als Invalide letzungen erlitten. Er wurde in ſeine Wohnung verbracht.
der Königin Luiſe, wie ſie als junges Mädchen und Braut und Krüppel!
Wiesbaden, 20. Juni. Der Gattenmörder Koch
hier lebte, ein Kunſtwerk, auf Anregung der Familie von
Nur eine internationale Kampforganiſation kann die= aus Nied bei Frankfurt, gegen den in der kommenden
Hohmeyer zum Beifall des Kaiſers ausgeführt.
Gegen=
ſem ſchmachvollen Treiben ein Ende machen, deſſen die Woche vor dem Wiesbadener Schwurgericht verhandelt
wärtig findet Braunshardt als Heim einer echt deutſchen
Frauenerziehungsſchule im Geiſte der geliebten Königin Kulturmenſchheit ſich ſchämen muß. Ueber die Grenze aller werden ſollte, hat ſich heute Nacht in ſeiner Zelle im
Unter=
eine würdige Verwendung. Das friſche geſunde Aus= Frankreich umfaſſenden Staaten müſſen die Fäden der ſuchungsgefängnis erhängt.
Biebrich, 20. Juni. Zu den Nachrichten über den
Ver=
ſehen und die ſtrahlenden Mienen der zahlreichen Schüle= Organiſation laufen, damit nicht mehr der verfolgte
Wer=
rinnen ſtellen ihrer verehrten Vorſteherin, Fräulein ber mit dem Schritte über die ſchweizeriſch=deutſche Grenze kauf des großherzoglich luxemburgiſchen
Jagdſchloſſes Platte zu Wiesbaden meldet die
Lemp, das beſte Zeugnis aus für ihre treffliche Tätig= hohnlachend der Strafe entgehe.
Deutſchland, welches die Hauptmaſſe der Legionäre lie= Biebricher Tagespoſt aus zuverläſſiger Quelle, daß bisher
keit, und es war nur im Sinne aller geſprochen, als Herr
Rechnungsrat Jungmann den Dank der Anweſenden fert, iſt berufen, die Führerrolle in dieſem internationalen nur der umfangreiche Forſt (Wildpark) für 1½ Million
für die freundliche Aufnahme an Fräulein Lemp aus= Kampfe zu übernehmen. Deutſchland ſoll nicht mehr fer= Mark an ein Münchener Konſortium verkauft worden iſt.
drückte. Eine Darſtellung von Märchenbildern, Reigen nerhin mit ſeinen Söhnen dem Erbfeind die Kolonien er= Ueber die beabſichtigte Verwertung iſt noch nichts bekannt.
wie auch vorzügliche Geſangsvorträge einer begabten obern, aber erſt dann, wenn ſich die geſamte deutſche Na=Wegen der Abſtoßung des noch verbleibenden Jagdſchloſſes
und des Wirtſchaftsgebäudes ſchweben noch
Verhandlun=
iugendlichen Darmſtädter Künſtlerin fanden lebhaften tion ihrer Würde und patriotiſchen Pflicht bewußt ſein
gen nach verſchiedenen Seiten. Die Forderung der groß=
Beifall und ein flottes Tänzchen beendigte die genußreiche wird.
herzoglich luxemburgiſchen Finanzkammer hierfür über=
Feier.
Dieſes Ziel zu erreichen, hat ſich der Internationale
Seligenſtadt, 20. Juni. Die Gemeinderats= Völkerrechtsbund zur Bekämpfung der Fremdenlegion kon= ſteigt jedoch nicht die Höhe einer halben Million Mark.
Marburg, 20. Juni. Aufſehen erregt lt. Frkf. Ztg.
wahlen wurden auf den 9. Auguſt feſtgelegt. zu ſtituiert; er will den Kampf gegen das franzöſiſche
Werbe=
wählen ſind vier Stadträte. Es ſcheiden aus die weſen organiſieren den zu führen Pflicht jeder ſich ſelbſt= hier die Verhaftung einer kürzlich zugezogenen
Dame, die ſich hier und in anderen Städten umfang=
Herren Bezirksſparkaſſenrechner Burkard die Landwirte achtenden Nation, in erſter Linie aber Deutſchland iſt; und reicher Betrügereien ſchuldig gemacht haben ſoll. Sie
Rückert und Rachor. Für das ausgeſchiedene Mitglied der Erfolg wird auf ſeiner Fahne ſtehen. Jeder Deutſche war mit ihren angeblichen Familienangehörigen hierher
Peter Joſeph Neſſel iſt ein neues Mitglied zu wählen. muß Mitkämpfer werden und willig ſein Scherflein dazu gekommen, um eine dem Direktor des Hamburg=Eppen=
— Bei der in Ausſicht genommenen Mainkanaliſierung beitragen, um eine Inſtitution hinwegzufegen, welche die
dorfer Krankenhauſes, Profeſſor Brauer, gehörige, neben
iſt Seligenſtadt als Ausladeplatz vorgeſehen worden. deutſche Nation als Verhöhnung ihrer Selbſtachtung und deſſen hieſiger Privatklinik in der Deutſchhausſtraße be=
A Beerfelden, 20. Juni. Der diesjährige große ihres Machtbewußtſeins bedeutet.
legene Villa zu erwerben, in der ſie angeblich ein Sana=
Pferde=, Fohlen= und Zuchtviehmarkt fällt
Wer daher wahre Heimatsliebe empfindet, wer daran torium einrichten wollte. Der Ankauf iſt tatſächlich
er=
auf den 14. Juli. Die Vorbereitungen ſind im beſten denkt, daß einmal ſeine eigenen Kinder Opfer der franzö= folgt, ohne daß eine Anzahlung geleiſtet wurde. Ferner
Gange. Daß das Marktkomitee immer vollauf ſeine ſiſchen Werber werden könnten die mit den gewagteſten kreditierten eine Anzahl Firmen umfangreiche Lieferun=
Pflicht tut, beweiſt die Tatſache, daß dieſer Markt alljähr= Mitteln arbeiten, der ſchließe ſich dem Bunde an. Der gen, ſo zum Beiſpiel ein Möbelhändler für etwa 13000
lich aus den benachbarten badiſchen und bayeriſchen Ge= Jahresbeitrag iſt wenigſtens 1 Mark, mit Bundeszeitung Mark Möbel. Wer die Frau iſt, wer ihr „Gatte” und ihre
bieten aufs lebhafteſte beſucht und befahren wird. Auch3 Mark. Edlen Spendern iſt natürlich kein Ziel geſetzt. Töchter” ſind, darüber iſt die Polizei noch völlig im
heuer findet wieder eine Prämiierung ſtatt, zu der die1 Anmeldungen beim Sekretariat des Internationalen Völ= unklaren.
Landwirtſchaftskammer, der Landespferdezuchtverein und kerrechtsbundes zur Bekämpfung der Fremdenlegion,
Düſſeldorf, 20. Juni. In Kirchheim bei Rheinbach
die Stadt Beerfelden etwa 2400 Mark bereitge=Leipzig, Johannisplatz 8.
iſt die Witwe Freudgen im Alter von 100 Jahren
ſtellt haben. Schon jetzt laufen Anmeldungen ein;
5 Monaten geſtorben.
denn für die Landwirte iſt dieſer Markt geradezu ein Be=
Hamburg, 19. Juni. Die Hamburg=
Amerika=
dürfnis geworden. Er bietet ihnen Gelegenheit, ihr
Reich und Ausland.
Linie und die Hamburg=Südamerikaniſche
Zuchtmaterial zu zeigen und zu verkaufen und beſonders
Aus der Reichshauptſtadt, 20. Juni. Als Nachfo== Dampfſchiffahrtsgeſellſchaft trafen mit der
günſtigen Anlaß zum Kauf von Pferden. — Die übliche ger Erich Schmidts kam neuerdings der Wieland= Booth=Steamſhip Co. Limited in Liverpool eine Ver=
Pferdeverloſung fehlt auch heuer nicht.
forſcher Bernhard Seuffert in Frage. Geſtern wurde einbarung über den von den 3 Linien gemeinſchaft=
W. Lampertheim, 20. Juni. Ein Soldat des Inf.=er zum Rektor der Univerſität Graz gewählt. Er ſchei=lich betriebenen Dampferdienſt nach Nord=
Regts. Nr. 115 wurde heute, da er den Urlaub über= det deshalb für die Berliner Vakanz aus. — Eine Braſilien. Die Vereinbarung ſoll am 1. September in
ſchritten hatte durch einen Unteroffizier abgeholt.
unangenehme Reiſebekanntſchaft machte Kraft treten und ſieht zwecks einer beſſeren Ausnutzung
Mainz, 20. Juni. Eine Flugzeughalle für eine junge Ruſſin, die nach Berlin gekommen war um der Dampfer der drei Geſellſchaften eine Verbilligung und
Waſſerflugzeuge der Firma Gödecker befindet ſich hier Stellung als Erzieherin anzunehmen. Auf der ReiſeVereinfachung der Abfertigung vor. Ein Agenturwechſel
im Floßhafen. In nächſter Zeit ſollen Probeflüge hierher lernte ſie im Zuge eine Landsmännin kennen, findet an verſchiedenen Plätzen ſtatt, demgemäß vertreten
mit Waſſerflugzeugen hier ſtattfinden.
die ſich ihr gegenüber als eine 26 Jahre alte Schneiderin die Hamburger Linien in Zukunft die engliſche Geſer=
Worms, 20. Juni. Heute nacht wurde auf der Fran= Zirelſchock vorſtellte. Beide Damen beſchloſſen, in Ber=ſchaft auf dem Kontinent, abgeſehen von einigen
franzö=
kenthaler Staatsſtraße zwiſchen Roxheim und Boben=lin gemeinſam ein Zimmer in einem Hotel zu beziehen, ſiſchen und portugieſiſchen Plätzen, während Booth die
heim der 29 Jahre alte Fuhrknecht Ludwig Glaſer um dadurch Geld zu ſparen. Das taten ſie denn auch. Agenturen der Hamburger Geſellſchaften in Hapre,
Liſſa=
von hier durch das von ihm geleitete Fuhrwerk über= Am anderen Morgen entfernte ſich die Erzieherin, um bon, Oporto und in einigen nordbraſilianiſchen Häfen
fahren. Er wurde heute früh durch Arbeiter im Stra= bei ihrer Herrſchaft, wo ſie angeſtellt worden war, vor=übernimmt. Für den Agenturwechſel ſind lediglich
Ge=
ßengraben liegend tot aufgefunden. Glaſer war zuſprechen. Auf Rat ihrer Begleiterin, die in dem Zim= ſichtspunkte wirtſchaftlicher Art beſtimmend.
Breslau, 20. Juni. In der geſtrigen
Stadtverordne=
mit einem mit zwei Pferden beſpannten Möbelwagen mer zurückblieb, übergab das junge Mädchen ihr die
ſeines Dienſtherrn Adam Walter II. (Frieſenſtraße) in Schmuckſachen und den Gepäckſchein, damit ihr die Sachen tenſitzung lag eine Interpellation über die Zurück=
Dürkheim geweſen und auf dem Heimweg begriffen. An= auf dem Wege durch Berlin nicht geſtohlen werden könn=ziehungdesFeſtſpieles von Gerhart Hauptmann
ſcheinend iſt er vom Wagenſitz heruntergeſallen und ſo ten. Bei der Rückkehr von dieſem Gange machte die Er=vor. Profeſſor Dr. Kaufmann trat für das Stück in
unter das Fuhrwerk geraten. Die Pferde kamen mit zieherin aber die unangenehme Entdeckung, daß ihre Be= äſthetiſcher und patriotiſcher Beziehung ein, trotzdem es
dem Wagen gegen ½3 Uhr nachts ohne Fuhrmann heim= gleiterin ausgegangen war und ihre Schmuckſachen, ſo= Schwächen aufzuweiſen habe und wünſchte, die
Ver=
gelaufen. — Eine auffällige Erſcheinung zeigt ſich zur= wie den Gepäckſchein mitgenommen hatte. Nachdem ſie ſammlung möge ihre Billigung ausſprechen, ſowohl daß
zeit an der Allee der Dalbergerſtraße auf der einen Seite. eine Weile vergeblich gewartet hatte, ging ſie zum Bahn= das Stück angenommen und aufgeführt, wie daß es unter
Während die Bäume auf der linken Seite noch im üppis= hof, um ſich zu erkundigen, ob ihr Gepäck noch da ſei. Zu den obwaltenden Umſtänden ausgeſetzt worden ſei.
Ober=
ſten Grün prangen, ſtehen die auf der Gegenſeite faſt ihrem Schrecken wurde ihr aber mitgeteilt, daß eine an= bürgermeiſter Matting erwiderte, daß der Beſchluß über
ausnahmslos welk da. Von den auf der Runde am Dal= dere Ruſſin dieſes auf den Schein hin abgehoben habe. die Abſetzung mit dem Inhalt des Stückes nichts zu tun
bergerplatz im gleichen Zuge ſtehenden Akazien ſind vier Die Nachforſchungen nach der Diebin, die wahrſcheinlich habe. Nachdem ſich die Agitation an den hohen Protektor
bereits verdorrt, die gleich den übrigen noch kürzlich in mit ihrer Beute weggereiſt iſt, waren bisher ohne Er= der Ausſtellung gewandt habe, glaubte man, im Inter=
Ueppigkeit prangten. Es ſind Vorkehrungen getroffen folg. — Das Meſſer im Gerichtsſaal. Am 30. eſſe der Ausſtellung und der Stadt am beſten zu handeln,
worden zur Rettung der offenbar kranken Bäume, aber es Januar dieſes Jahres hatte ein 46jähriger Arbeiter wenn man das Stück abſetze. Auch der Dichter habe dies
kann ihnen anſcheinend nicht mehr geholfen werden. Die Georg Lindow einen unglaublichen Auftritt in einem nach den vorliegenden Gründen gebilligt. Nach längerer
Urſache der bedauerlichen Erſcheinung iſt ein Gasrohr=Verhandlungszimmer des Schöffengerichts Berlin=Mitte Diskuſſion wurde Schluß der Debatte beſchloſſen und
da=
verurſacht und mit einem Meſſer die Gerichtsperſonen mit die Billigung ausgeſprochen.
bruch.
Breslau, 20. Juni. Geſtern ſchlug bei einem ſchweren
Nackenheim, 20. Juni. Auf bis jetzt unaufgeklärte bedroht. Der ſchon 12mal wegen Vergehens und Verbre=
Weiſe brach geſtern nacht in dem Wohnhaus des Bäcker=chens, auch mehrmals wegen Bettelns und Arbeitsſcheu Gewitter der Blitz in das Haus des Arbeiters Winkler
meiſters Sorg Feuer aus, das den Dachſtuhl ein= vorbeſtrafte Menſch hatte ſich damals vor einer Abteilung in Zinklitz, tötete dieſen und ſeine Ehefrau und verletzte
des Schöffengerichts unter Vorſitz des Amtsgerichtsrats den ſiebenjährigen Sohn leicht.
äſcherte.
Friedberg, 20. Juni. Die Generalverſamm= von Tresckow wegen Unterſchlagung zu verantworten.
Neapel, 20. Juni. Der Herzog von Aoſta hat
lung der Landwirtſchaftlichen Haupt=Er wurde zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt, und ſeine der Beſatzung des „Goeben” und des „Straßburg”
genoſſenſchaft für die Provinz Oberheſſen in ſofortige Verhaftung ward angeordnet. Als ihm dies für die Selbſtverleugnung und den Mut, den ſie bei dem
Friedberg ſtimmte der Erhöhung der Geſchäftsanteile auf verkündet wurde ſah der Vorſitzende, daß der Angeklagte Brande des Arſenals bewieſen haben, ſeinen lebhaften
4000 Mark zu und beſchloß die Liquidation. in die Hoſentaſche griff und ein ſchon aufgeklapptes gro= Dank ausgeſprochen.
Nummer 143.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Inni 1913.
Seite 6.
gende, mit einer vergoldeten Spize verſechene Kuppel, die
Paris 20. Jun. Der bekaute ilalienſche Reunſahrer
ſich über der 30 Meter hohen Eingangshalle wölbt. Von
Der Kaiſer in Hannover.
Lucarelli ſtieß geſtern bei einer Uebungsfahrt für
das große Rennen des Automobilklubs mit einem Laſt=
* Hannover, 20. Juni. Der Kaiſer traf mit dieſer Halle führt eine Marmortreppe, mit
überlebens=
wagen zuſammen und wurde aus dem Auto geſchleudert.
Gefolge mittels Sonderzuges um 7 Uhr 45 Minuten hier großen, in Bronze ausgeführten Standbildern Kaiſer
Er blieb auf der Stelletot. Sein Chauffeur wurde ein und begab ſich unter lebhaften Kundgebungen des Wilhelms I. und Wilhelms II. geſchmückt, zu den
Feſt=
ſchwer verletzt.
Publikums nach dem Königlichen Schloſſe, wo er Wohn= räumen, die von erſter Künſtlerhand ausgeführt ſind. —
Der Kaiſer begab ſich um 12 Uhr zum Frühſtück beim
Paris, 20. Juni. In einer Eiſengießerei in ung nahm. Das Wetter iſt trübe.
* Hannover, 20. Juni. Die Stadt hat anläßlich kommandierenden General von Emmich an dem u. a.
Isberges bei Bethnne riß die Kette des Laſtaufzuges und
vier Monteure ſtürzten aus einer Höhe von 22 Me=des Beſuches des Kaiſers zur Einweihung des Prinz Waldemar, Oberpräſident von Wentzel, General=
Rathauſes reichen Flaggenſchmuck angelegt. Auf dem feldmarſchall von Bock und Polach, Stadtdirektor Tramm
tern hinab und wurden getötet.
Saloniki, 19. Juni. Bei Jenikoej zwiſchen Drama und Wege vom Schloß zum neuen Rathaus bildeten etwa und die Generalität des 10. Armeekorps teilnahmen.
Kanthi ſtießen zwei Eiſenbahnzüge zuſam= 14000 Schulkinder Spalier, die Knaben mit Schärpen
men, von denen einer mit bulgariſchen Truppen beſetzt in den deutſchen Farben, die Mädchen mit Blumen und
Deutſcher Reichstag.
war. Fünf bulgariſche Offiziere und 40 Soldaten wur= Kränzen im Haar. In der großen Halle des neuen
Rat=
hauſes, deſſen rieſiges Treppenhaus die Standbilder
Kai=
den getötet, viele verletzt.
* Berlin, 20. Juni. Präſident De. Kaempf er=
San Franzisko, 19. Juni. Bei einem Eiſenbahn= ſer Wilhelms des Großen und Wilhelms II. in Bronze
zuſammenſtoß bei Vallejo (Kalifornien), auf der ſchmücken und deſſen Logen von einem zahlreichen Damen= öffnet die Sitzung um 2.05 Uhr. Zunächſt ſtehen auf der
Strecke der Nava-Valley Transportation Company, flor beſetzt waren, hatten ſich verſammelt die Senatoren Tagesordnung
kurze Anfragen.
und Bürgervorſteher der Stadt Hannover, die Spitzen der
wurden zehn Perſonen getötet und 35 verletzt.
Zivil= und Militärbehörden, die Geiſtlichkeit beider Kon=
Die Abgg. Dombek und Soſinski (Polen)
fra=
feſſionen, Vertreter des Adels und der Städte, der Pro= gen, ob dem Reichskanzler bekannt ſei, daß der Oberſchle=
Graf Feilitzſch 7.
vinz und der Studentenſchaft. Von Miniſtern waren an= ſiſche Berg= und Hüttenmänniſche Verein in Kattowitz nach
* München 19. Juni. Der frühere Miniſter des weſend von Trott zu Solz, Lentze. Dallwitz, Breitenbach, den letzten Bergarbeiterſtreik über einheimiſche Arbeiter
Innern Graf Maximilian von Feilitzſch iſt heute nach= Sydow, die früheren Miniſter Studt, von Podbielski, die Ausſperrung auf drei Monate verhängt habe,
wäh=
mittag geſtorben. Graf von Feilitzſch entſtammte einem Hammerſtein=Loxten, ferner Generalfeldmarſchall von rend Tauſende von ausländiſchen Arbeitern in dieſen
In=
alten proteſtantiſchen Geſchlecht aus Oberfranken. Er Bock und Polach, General von Stützner. Kurz vor 10 duſtriewerken tätig ſeien. Ferner, ob dem Reichskanzler
war 1834 geboren als Sohn eines Rittergutsbeſitzers. Uhr erſchien Prinz Waldemar.
bekannt ſei, daß die Kgl. Preußiſche Bergwerksdirektion
Nach dem Beſuch der Univerſität München machte er glän=
* Hannover, 20. Juni. Das neue Rathaus in Zabrze dieſen Beſchlüſſen entſprechend handle, und
zende Eramen und trat 1862 in den bayeriſchen Staats= iſt heute morgen 10 Uhr in Gegenwart des Kaiſers ein= ſchließlich, was der Reichskanzler zum Schutze der
ein=
dienſt. Er begleitete als junger Beamter den König Lud= geweiht worden. Stadtdirektor Tramm begrüßte heimiſchen Arbeiter zu tun gedenke. — Miniſterialdirektor
wig II. auf einer Rundreiſe durch Bayern, bei welcherden Kaiſer mit einer Anſprache.
Dr. Caspar: Eine Ausſperrung auf drei Monate iſt in
Gelegenheit er wohl die Aufmerkſamkeit des Monarchen
In ſeiner Begrüßungsanſprache an Seine Oberſchleſien nicht verhängt worden, auch iſt keine
Kon=
beſonders auf ſich lenkte. Von 1872 bis 1879 war er Majeſtät den Kaiſer brachte StadtdirektorTramm ventionalſtrafe feſtgelegt worden. Später wurde eine Aus=
Münchener Polizeidirektor. In dieſem Amte bewährte zunächſt den tiefgefühlten Dank der Städtiſchen Kollegien ſperrung ausgeſprochen, der ſich auch die Kgl.
Bergwerks=
er ſich als äußerſt fleißiger und verſtändiger Beamter, für die hohe Gunſt der Anweſenheit des Kaiſers zum direktion angeſchloſſen hat. Sobald der preußiſche
Han=
deſſen Umſicht ziemlich allgemein von der Bürgerſchaft Ausdruck. Redner dankte den Architekten, Künſtlern und delsminiſter davon erfuhr, hat er das erforderliche
ver=
anerkannt wurde. 1879 wurde er Regierungspräſident in Handwerkern, die das große Werk ſeiner heutigen Voll= anlaßt und die Ausſperrung iſt aufgehoben worden, die
Oberbayern, aber ſchon 1881 wurde er als Nachfolger des endung entgegengeführt hätten; ein Bauwerk, das noch überhaupt nur zwei Wochen gedauert hat. Da das
Er=
iberalen Herrn von Pfeufer Miniſter des Innern. Als ſpäteren Geſchlechtern Kunde geben ſolle von einer Pe= forderliche geſchehen iſt, ſo hat der Reichskanzler keinen
die Geiſteskrankheit des Königs immer deutlicher hervor= riode deutſcher Geſchichte, in welcher die deutſchen Städte Anlaß zum Einſchreiten.
trat befand ſich Graf Feilitzſch bei jener Miniſterialkom= mit einem geeinten großen Vaterlande unter freudiger
Darauf wird die
miſſion, die ſich 1886 nach Hohenſchwangau begab und auf Vorherrſchaft eine wirtſchaftliche Entwickelung durchleben
zweite Leſung der Heeresvorlage
Befehl des Königs eine Zeitlang im Burgverließ ein= durften, wie nie zuvor in den verfloſſenen Jahrhunderten;
geſperrt wurde. Auch unter der Regentſchaft des Prinz= es ſolle zeugen von der Tatſache, daß der enge und zage fortgeſetzt. — Abg. Dr. Frank=Mannheim (Soz.) bittet,
Regenten Luitpold blieb Graf Feilitzſch der Vertrauens=Geiſt gewichen, welcher als das Erbe der Zerrüttung außerhalb der Beratung eine ihm zugegangene Depeſche
mann der Krone. Vom Zentrum wurde er damals be= nach dem 30jährigen und den napoleoniſchen Kriegen auf verleſen zu dürfen. Der Präſident erklärt ſich dazu bereit
ſonders heftig befehdet. Während es aber dieſer Partei der deutſchen Bevölkerung gelaſtet, daß der Blick wieder vorausgeſetzt, daß die bereits geſchloſſene Debatte eventuell
gelang, 1903 den Miniſterkollegen des Herrn v. Feilitzſch, aufwärts der Sonne zugewendet iſt und daß ein ſtolzer wieder zu eröffnen ſei. Dr. Frank beginnt mit der
Ver=
den Grafen Crailsheim, zu ſtürzen, blieb der jetzt Ver= Sinn ſich regt. Errichtet von Meiſterhand, das ganze leſung, wird jedoch unterbrochen durch Graf Weſtarp
ſtorbene noch bis ins Jahr 1907 hinein Miniſter des In=
Innere des Rathauſes beherrſchend, ſehen wir in den (konſ.) der der Wiedereröffnung der Debatte widerſpricht.
nern und erhielt, als er dann wegen ſeines hohen Alters beiden Standbildern vor uns die kraftvolle Geſtalt
unſe=
ſchied vom Prinz=Regenten ein äußerſt herzliches Hand= res großen Kaiſers in ſeiner erhabenen Schlichtheit, ſo Es entſpinnt ſich eine lebhafte Geſchäftsordnungsdebatte,
ſchreiben, in dem ſeine mannigfaltigen Verdienſte um wie er den Aelteren unter uns geiſtig vor Augen ſteht als an der ſich die Abgg. Haaſe (Soz.), Payer (Fortſchr. Vpt.),
Bayern in hohen Tönen gefeiert wurden. In ſeiner lan= Herrſcher deſſen treu ſorgendes Auge über ſeinem Volke Frank=Mannheim (Soz.) und Graf Weſtarp (konſ.), ſowie
gen Miniſterzeit hat Graf Feilitzſch ſeine liberale Geſinn= wacht, deſſen nie ermüdender Geiſt Ruhe und Erholung Präſident Dr. Kaempf beteiligen. Während einer ſolchen
ung nie verleugnet.
nur fand im Wirken und Schaffen für ſein Volk, und ihm Bemerkung zur Geſchäftsordnung wird dem Abg. Graf
zur Seite die Geſtalt unſeres erhabenen Kaiſers, deſſen Weſtarp von ſozialdemokratiſcher Seite Lügner”
zuge=
energiſch leuchtende Züge jeden Beſchauer zur raſtloſen rufen. (Großer Lärm.) Abg. Horn=Sachſen (Soz.) wird
Tätigkeit rufen, deſſen inneres Seelenleben aber auch zu zur Ordnung gerufen. Nach einer weiteren Bemerkung
Dankerlaß des Kaiſers.
* Berlin, 20. Juni. Der Reichsanzeiger uns ſpricht, daß nur von einem großen und ſtarken Her= des Abg. Schultz=Bromberg (Rpt.) legt Abg. Frank
zen ſich die Liebe und das Vertrauen eines Volkes erobern unter Verzicht auf die weitere Verleſung die Depeſche auf
veröffentlicht folgenden Erlaß Seiner Majeſtät und beſitzen läßt. So ſollen dieſelben als treue Hüter den Tiſch des Hauſes nieder. (Große Bewegung.)
des Kaiſers:
Darauf wird über den ſozialdemokratiſchen Antrag,
und gute Genien dieſes Haus beſchirmen, und Gottes
In dem an ernſten und frohen Gedenktagen ſo reichen reicher Segen möge auf ihm und den Handlungen der= betreffend das Militärverbot, namentlich ab=
Jahre iſt Mir ein beſonders glücklicher Tag beſchieden ge= jenigen ruhen, die berufen ſind, das Wohl der Stadt und geſtimmt. Für den Antrag ſtimmen 127, dagegen 201,
weſen, der Tag, an welchem Ich vor 25 Jahren auf den ihrer Bewohner in treuem monarchiſchem Geiſte zu för= einer enthält ſich, eine Stimme iſt ungültig. Der Antrag
Thron Meiner Väter berufen wurde. In Geſundheit dern. Stadtdirektor Tramm ſchloß mit den Worten: An wird ſomit abgelehnt. Bei der Abſtimmung über die
habe ich ihn mit Ihrer Majeſtät der Kaiſerin und Königin, Euere Kaiſerliche und Königliche Majeſtät aber richten Kommiſſionsreſolution die den gleichen Gegenſtand be=
Meiner Gemahlin, im Kreiſe unſerer Kinder und Kindes=wir die gehorſamſte Bitte, zugleich mit dem Gelöbnis trifft. bleibt das Reſultat zweifelhaft, es erfolgt
Hammel=
kinder freudig begehen können. Ich danke Gott, daß ich unwandelbarer Treue und Verehrung den Willkommens= ſprung. Für die Reſolution ſtimmen 196, dagegen 100.
mit Befriedigung zurückblicken darf auf die vergangenen gruß der Stadt in ihrem neuen Rathauſe huldvollſt ent= Die Reſolution iſt ſomit angenommen.
25 Jahre ernſten Schaffens, auf die großen Errungen= gegenzunehmen.
Alsdann wird die geſtern abgebrochene Debatte über
ſchaften, welche ſie dem Vaterlande auf allen Gebieten des
* Hannover, 20. Juni. Bei der Einweihung den ſozialdemokratiſchen Antrag, betreffend Beförderung
geiſtigen, ſozialen und wirtſchaftlichen Lebens gebracht des neuen Rathauſes hielt Se. Maj. der Kaiſer (perſönliche Tüchtigkeit, ohne Rückſicht auf Religion und
haben. Auch die beiſpielloſe Zunahme an Volkskraft und folgende Rede: Ich danke Ihnen und den Städtiſchen Politik) fortgeſetzt. — Abg. Dr. Werner=Gießen (Wirtſch.
Nationalvermögen, das auf dem Fundament der Einheit Kollegien für die freundliche Einladung zur heutigen Vgg.): Der Kampf gegen den Semitismus iſt nicht
ver=
der deutſchen Stämme und ihrer Fürſten von Kaiſer Wil= Feier. Ihre Begrüßungsworte und die mir in den ächtlicher als der Kampf, den die Sozialdemokratie gegen
helm dem Großen errichtete deutſche Haus iſt nach Innen Mauern Ihrer ſchönen Stadt heute zuteil gewordene be= das Junkertum führt. Unſere antiſemitiſche Bewegung
und Außen weiter ausgebaut zu einem geſchützten und ſonders herzliche Aufnahme ſpiegelten die freudigen Emp= rührt daher, weil der Semitismus die Welt zu beherrſchen
freundlichen Aufenthalt für ſeine Bewohner. Daß dies findungen lebhaft wider mit denen meine treue Stadt ſucht. Das Judentum iſt keine Konfeſſion, ſondern eins
unter dem befruchtenden Strahle der Friedensſonne ge=und Provin; Hannoper im Wettbewerb mit den übrigen 1 Nation, wie ſchon Schopenhauer geſagt hat.
Eharakte=
ſchehen iſt, deren Kraft jedes am Horizont auftauchende Teilen der Monarchie in dieſen feſtlichen Tagen die Ver= riſtiſch iſt auch, daß ſich eine Reihe von Reichstagsabgeord=
Gewölk ſiegreich zerſtückelte, macht mich beſonders glück= mählung meiner geliebten Tochter und mein 25jähriges neten als moſaiſch, konfeſſionslos iſraelitiſch uſw.
bezeich=
lich. Ein Herzenswunſch iſt Mir damit in Erfüllung ge= Regierungsjubiläum begleitet und mitgefeiert haben, nen. Bei ſolcher Verſchiedenheit ſehen ſie ſich doch ſehr
gangen. In reicher Fülle iſt Mir an Meinem Ehrentage Noch ganz unter dem erhebenden Eindruck dieſer feſtlichen ähnlich. (Große Heiterkeit.) Militäriſche Sachverſtändige
Liebe und treue Anhänglichkeit von allen Seiten entgegen= Begebenheiten freue ich mich, hier auch mündlich für alle bezeichnen die Juden als feige und militäriſch
unbrauch=
gebracht worden. Die erlauchten deutſchen Fürſten und die zahlreichen Beweiſe der Treue, der Liebe und des Ver=bar. Wie viel Juden waren dabei, als es hieß: Die
Deut=
die Freien Städte haben es ſich nicht nehmen laſſen, ihre trauens meinen innigſten Dank ausdrücken zu können, ſchen vor die Front! Auch im Schuldienſt hat man mit
Mich beglückende Freundſchaft und die Feſtigkeit des Zugleich beglückwünſche ich meine Haupt= und Reſidenz= Juden keine guten Erfahrungen gemacht. Wir lehnen Ju=
Bundes deutſcher Einheit durch perſönliche Ueberbring= ſtadt Hannover zu dem neuen Rathaus, zu deſſen Weihe den als Offiziere ab, oder aber es muß ein beſonders
ung freundſchaftlicher Glückwünſche von neuem zu be= wir hier verſammelt ſind. Durch langjährige mühevolle ſchweres jüdiſches Reiterregiment gebildet werden, das
ſtätigen.
Arbeit iſt es gelungen, den gewaltigen Bau zur Vollend= gegen die Koſaken reitet als „Bernſteins wilde verwegene
Das deutſche Volk hat Mir durch Abordnungen und ung zu bringen und ein Wahrzeichen des kraftvollen Auf= Jagd” (Große Heiterkeit.) — Abg. Schöpflin (Soz.):
tauſende von Zuſchriften, Telegrammen und künſtle= blühens und des wirtſchaftlichen Aufſchwunges ihrer Die antiſemitiſche Bewegung bis zu ihrem letzten Reſt Dr.
riſchen Adreſſen aus allen Gauen des Vaterlandes, aus Stadt zu errichten. Mit den beiden trefflichen Bildwer= Werner=Gießen iſt von A bis Z eine ſkandalöſe Affäre
ge=
den Kolonien und aus allen Teilen des Erdballes treue ken vor uns hat die Stadt ihren Dank für die landes= weſen. Die erſten Chriſten waren auch Juden, das ſollte
Glückwünſche kundgegeben. In Stadt und Land iſt der väterliche Fürſorge meines Hauſes in innigſter Weiſe doch ein Vertreter des Chriſtentums bedenken — (Vize=
Tag mit freudiger Teilnahme feſtlich begangen worden. zum Ausdruck gebracht.
präſident Dove bittet, zur Militärvorlage zurückzukehren.)
In den feſtlichen Veranſtaltungen der Parlamente, Be=
Um 10 Uhr traf das Automobil mit dem Gegen den Ausſchluß der Juden von den Reſerve=
Offizier=
hörden und Vereine und in den freundlichen Feſtartikeln Kaiſer der die Uniform ſeines Hannoverſchen Ula= ſtellen müßten alle Bürgerlichen demonſtrativ Front machen.
der Tagespreſſe iſt eine patriotiſche Geſinnung von außer= nen=Regiments trug, vor dem Rathaus ein. Nachdem Wenn geſagt wird, die Gaſtwirte hätten ſich für den
Boy=
gewöhnlicher Stärke zu Tage getreten. Aber nicht auf der Kaiſer die Front der Ehrenkompagnie, welche das kott ausgeſprochen, ſo entſpricht das nicht den Tatſachen.
Glückwünſche und Feſtreden allein haben ſich die Mir ge= 73. Infanterie=Regiment ſtellte, abgeſchritten hatte, wurde Das geht aus der Depeſche an Dr. Frank hervor (Hört!
widmeten Aufmerkſamkeiten und Ehrungen beſchränkt. er vom Stadtdirektor Tramm, dem Oberpräſidenten Hört!), über die wir uns vorhin ſo gut unterhalten haben.
Wenn Feſtliches mit dem Herzen empfunden wird, drängt Dr. von Wentzel und dem kommandierenden General von
(Heiterkeit.)
ſie zur Betätigung durch Dankopfer. Provinzen, Kreiſe, Emmich begrüßt und in die große Halle geleitet. Der
Generalleutnant v Wandel: Der Vorredner hat
Städte, Gemeinden und Vereine haben trotz hoher An=Hannoverſche Männergeſangverein trug Beethovens „Die aus der vorgeleſenen Depeſche die Folgerung gezogen als
forderungen an ihre Opferwilligkeit ſich gedrungen ge= Himmel rühmen des Ewigen Ehre” vor. Stadtdirektor ob ich mit meiner abgegebenen Erklärung nicht die
Wahr=
ffühlt, zahlreiche mit Meinem Namen verbundene Stif=Tramm hielt die bereits gemeldete Anſprache und bot heit geſagt hätte. Ich habe nichts zurückzunehmen, Hier
tungen zu errichten, dazu beſtimmt, die Not der Bedürf= dem Kaiſer den Ehrentrunk der Stadt dar. Der Kaiſer liegt ein Schreiben des Reichsverbandes Deutſcher
Gaſt=
itigen, Kranken und Elenden zu lindern und gemeinnützige erwiderte mit dem gemeldeten Trinkſpruch, worauf der wirteverbände, Sitz Berlin, vor, aus welchem hervorgeht,
Beſtrebungen mannigfaltigſter Art zu fördern. Zu Stadtdirektor ein dreifaches Hoch ausbrachte. Der Chor daß, wenn ein Gaſtwirt ſein Lokal nur der ſozialdemo=
Meiner Freude iſt dabei auch der in unſeren Kolonien
ſang das Niederländiſche Dankgebet. Es folgte ein län= kratiſchen Partei bezw. ihren Anhängern frei hält und
ſſegensreich wirkenden chriſtlichen Miſſionen und der mit gerer Rundgang durch den Feſtraum des Hauſes, wobei vielleicht ſelbſt ſich noch zur Sache bekennt, daß damit das
Glücksgütern nicht geſegneten Veteranen aus großer Zeit dem Kaiſer die bei dem Bau beteiligten Herren vorge= Militärverbot für berechtigt angeſehen werde. (Lebhaſte
dankbar gedacht worden. So iſt Mein Regierungs= ſtellt wurden und er ſich in das Goldene Buch der Stadt
jubiläum zur Quelle eines Segensſtromes für die deut= eintrug. Als er das Rathaus nach 11 Uhr verließ, ſang Zurufe bei den Sozialdemokraten.) Es liegt aktenmäßig
ſchen Lande noch für kommende Geſchlechter geworden. der Chor und die Feſtverſammlung die Nationalhymne. vor, ich habe dem nichts mehr hinzuzufügen.
Beglückt und bewegt durch die Begeiſterung, mit der Mein Der Kaiſer, der beim Heraustreien von den Schullin=
Abg. Erzberger (Zentr.): Ich lehne es entſchieden
Ehrentag als nationaler Feſttag gefeiert worden iſt, dern und dem Publikum ſtürmiſch begrüßt wurde, ließ ab, zum Parteifreunde Dr. Werners geſtempelt zu
wer=
den Die Achtung vor der eigenen Religion ſollte jeden
ſpreche ich jedem Einzelnen, welcher Meiner ſo freundlich die Ehrenkompagnie vorbeimarſchieren und zog den hindern, die religiöſe Ueberzeugung anderer herabzuſetzen.
gedacht und zur Erhöhung der Feſtesfreude beigetragen Stadtdirektor, ſowie den Oberpräſidenten nochmals ins Andererſeits verurteile ich es daß einem aus
Geſchäfts=
hat, auf dieſem Wege Meinen wärmſten Dank aus. Ich Geſprach. Hierauf kehrte der Kaiſer im Automobil nach rückſichten getauften Juden eine Karriere eröffnet wird.
werde auch ferner für das Wohlergehen des deutſchen dem Königlichen Schloß zurück. Stadtdirektor Tramm die ihm bis dahin verſchloſſen war. Die angeforderten
Volkes gerne Meine volle Kraft einſetzen. ſo lange Gott hat den Roten Adlerorden zweiter Klaſſe mit Eichenlaub
Offizierſtellen können nicht ſobald beſetzt werden. Will
der Herr ſie Mir erhält. Er aber wolle Mein Wirken und erhalten. Das neue Rathaus iſt mit einem Koſtenaufwand der Kriegsminiſter dieſe Lücke ausfüllen, ſo muß er den
Streben mit ſeinem Segen begleiten und das teure von mehr als 10 Millionen Mark errichtet. Das monu= unſittlichen Duellzwang beſeitigen. Dann werden hun=
Vaterland allezeit in ſeine gnädige Obhut nehmen.
mentale Bauwerk, zu dem vor zehn Jahren der Grund= derte katholiſcher Familienväter ihre Söhne Offiziere wer=
Ich erſuche Sie, dieſen Erlaß alsbald zur öffentlichen ſtein gelegt wurde, iſt nach dem Entwurf des Geheimen den laſſen. (Sehr gut.) — Abg. Bernſtein (Soz.):
Kenntnis zu bringen.
Baurats Eggert ausgeführt und nach deſſen Rücktritt von Wir müſſen bei unſerer Forderung bleiben, daß kein Teil
Neues Palais, den 19. Juni 1913.
Profeſſor Halmhuber vollendet worden. Den Mittel= des deutſchen Volkes prinzipiell von der militäriſchen
(gez.) Wilhelm, I. R.
punkt der den Ehrenhof umſchließenden einzelnen Flü= Karriere ausgeſchloſſen werden darf. Der Abg. Werner
An den Reichskanzler
gel des Rathauſes bildet eine bis faſt 100 Meter aufſtei= hat dadurch, daß er in ſeinen Ausführungen, die er über
Seite 7.
Nummer 143.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Juni 1913.
das der gemacht hat fübiſche Ofiſtere haben wir nicht, Forſchtiler deantranen den Zuſatzt Den Reichstag iſt ſnicht, den Balkanſtalen gegenütder Vorechte, ein
Prolek=
wohl aber jüdiſche Soldaten) dieſe Soldaten beleidigt, alljährlich über die Tätigkeit der Reichsbevollmächtigten torat oder Privilegien anzuſtreben. Das ſind die Grenzen
und da haben wir vermißt, daß die Militärverwaltung, Bericht zu erſtatten. Weiter beantragten die National= unſeres Desintereſſements. Ein Desintereſſement in dem
wie ſie es ſonſt tut, dieſe Beleidigung zurückgewieſen liberalen in einer Reſolution: 1. Die Reichsbevollmäch= Sinne daß wir uns für die Ereigniſſe am Balkan nicht
hat.
tigten zu Reichsbeamten zu machen, und 2. die Veran=intereſſierten, kann ſich die Monarchie nicht zu eigen machen.
Nach weiteren kurzen Ausführungen der Abgeordneten lagung beſonderen finanz= und ſteuertechniſch ausgebilde= Unſer Intereſſe iſt in erſter Reihe die Sicherung der
Heine (Soz.), Dr. Werner=Gießen (Wirtſch. Vag.), ten Beamten zu übertragen. Reichsſchatzſekretär Kühnlwirklichen Unabhängigkeit der Balkan=
Waldſtein (Fortſchr. Volkspt.) und Dr. Frank= hatte gegen den nationalliberalen Antrag nichts weſent=ſtaaten. (Lebhafter Beifall.) Sie iſt ſozuſagen das Alpha
Mannheim (Soz.) wird der Antrag abgelehnt.
liches zu erinnern Bezüglich der Reſolution wäre die und Omega unſerer Balkanpolitik. Dieſen Geſichtspunkt
Es folgt das Thema „Verwendung des Militärs zu Stellungnahme nicht ſo einfach. Die Reichsbevollmächtig= verfolgen wir auch in der jetzigen Phaſe des Balkanprob=
Polizeizwecken‟ Die Sozialdemokraten beantragen hier ten wären Reichsbeamte, aber ſie blieben im Zuſammen=lems, da zwiſchen den ſiegreichen Staaten über den Beſitz
einen Artikel 1g (Verbot der Verwendung des Militärs hang mit den Landbeamten. Der zweite Teil der Reſolu= des eroberten Gebietes Gegenſätze entſtanden ſind. Die
zu polizeilichen Zwecken im wirtſchaftlichen oder politi= tion berühre die Einzelſtaaten mit ihren ſo verſchieden= Balkanſtaaten können nun verſchiedene Arten der
Erledi=
ſchen Kampfe und als Erſatz für ſtreikende oder ausge= artigen Intereſſen. In der Abſtimmung wurde der na= gung der ſtrittigen Fragen wählen. Es iſt
ſperrte Arbeiter).
tionalliberale Antrag einſtimmig angenommen, der fort= natürlich, daß ein Schiedsgericht oder eine
Abg. Liebknecht (Soz.): Der Schwerpunkt unſerer ſchrittliche Zuſatzantrag mit 14 gegen 13 Stimmen ange= Rediation uns nicht im geringſten in der Wahr=
Anträge liegt in der Bekämpfung der Verwendung des nommen und die nationalliberale Reſolution mit beiden
ung unſeres eigenen Standpunktes bei der endgültigen
Militärs zur Durchſetzung wirtſchaftlicher Intereſſen. Punkten ebenfalls angenommen. Die Beratung wandte
Selbſt die oberſte Kommandogewalt hat bei einem Berg= ſich dann folgendem ſozialdemokratiſchen Antrag zu: Der Regelung der Balkanverhältniſſe beſchränken kann.
Selbſt=
arbeiterſtreik geſagt, bei dem geringſten Widerſtand alles Bundesrat beſtimmt die für die Veranlagung und Er=verſtändlich können wir nur eine ſolche Regelung
an=
über den Haufen zu ſchießen. Daß das Militär gegen den hebung der Beſitzſteuer der Bundesfürſten zuſtändige Be= nehmen, die die wirkliche und volle Unabhängigkeit der
inneren Feind angewendet werden ſoll, geht aus einer hörde. Gegen dieſen Antrag erhob der StaatsſekretärBalkanſtaaten ſichert (Lebhafter Beifall.) und keine
Rede des Kaiſers hervor, ebenſo aus den verſchiedenen den ſchärfſten Widerſpruch. Beim Wehrbeitrag habe eineandere Macht in den Beſitz von Vorrechten
Bergarbeiterſtreits, wie in Mansfeld, wo das Militär lVereitwilligkeitserklärung der Bundesfürſten vorgelegengelangen läßt, die dem von allen Mächten
rückſichtslos vorging, ſo daß es Tote und Verwundete und deshalb die vom Reichstag eingefügte Beſteuerung wie von uns angenommenen Grundprinzip
gab. Den Militarismus zum Hiter der Ordnung ma= nur formale Bedeutung gehabt. Hier liege die Sache aberder Unabhängigkeit der Balkanſtaaten
chen, heißt doch, den Fuchs zum Wächter im Hühnerhof anders. Die verbündeten Regierungen blieben auf ihrem ſeinen Abbruch tut. (Lebhaſter Beifall)
Die Aufrechterhaltung dieſes Grundprinzipes
betrach=
machen. Daß der jetzige Kaiſer auf das Teſtament grundſätzlichen Standpunkt beſtehen und könnten einem
König Wilhelms IV Beſeitigung der Verfaſſung, ver= etwaigen widerſprechenden Beſchluß nicht zuſtimmen. Die ten wir als ein Lebensintereſſe für uns. Die Monarchie
zichtete, wird ihm als großes Verdienſt angerechnet. Was! Regierungen müßten ſich grundſätzlich verwahren, daß in wahrt ihre eigenen Intereſſen und folgt ihrem eigenen
Be=
iſt denn beſonderes dabei? Das iſt doch kein Verdienſt. ein Geſetz, welches von der Regierung füglich nicht abge=rufe, wenn ſie den Balkanſtaaten eine Stütze ihrer freien
Es fehlt ihm bloß der Mut, dieſes Teſtament auszu= lehnt werden könne, Beſtimmungen grundſätzlicher Art und friedlichen Entwicklung und eine Bürgſchaft ihrer
Un=
führen (Unruhe.) Präſident Dr. Kaempf ruſt den hineingebracht würden, die unannehmbar ſeien. Der ſo= abhängigkeit in der Stunde der Gefahr iſt.
Abg. Liebknecht wegen dieſes Ausdrucks zur Ordnung.
zialdemokratiſche Antrag wurde gegen die Stimmen der
Dies iſt die Aufgabe, die wir zu löſen haben und wir
Abg. Lieblnecht (fortjahrend): Der Grundgedanke des Antragſteller abgeiehm. § 44 (Perſonenſtand=Annahme) hegen die Zuverſicht, daß wir mit dieſem Schritt vorwärts
Militarismus iſt nur die Sicherheit der Junker Die blieb unverändert. Es folgten die Vorſchriften über die auf dieſem Wege unſere ſüdlichen Nachbarn mit neuen
fühlen ſich nur hinter dem Schutz der Baionete wohl. Sie Beſitzſtenerertlärung. § 45 (Verpflichtung zur Abaabe Banden der Intereſſenharmonie und des Vertrauens an
können ſich aber nicht dauernd auf Bajonette ſtützen, nicht einer Beſitzſteuererklärung) wurde angenommen mit einer uns knüpfen werden. (Stürmiſcher Beifall.)
einmal die Junker mit ihrer Rhinozeroshaut. (Präſident! Modifikation, daß bei den Perſonen, deren Vermögen ſich
Dr. Kaempf erſucht den Redner, derartige Aeußerun= ſeit der Veranlagung zum Wehrbeitrag erhöht hat, dieſe
Die bulgariſche Antwort.
gen zu unterlaſſen) Das Heer ſoll lediglich zur Nieder= Erhöhung von 20 006 Mark auf 10 00 Mark herabgeſetzt
* Sofia, 19. Juni. In der Antwort auf die ſerbiſche
haltung des inneren Feindes dienen, was man mit einem wurde. Die übrigen Vorſchriften über die
Beſitzſteuer=
richtigen Volksheer nicht kann. Es heißt du ſollſt Vater erklärung bis § 58 wurden im weſentlichen unverändert Note, worin die Reviſion des Bündnisvertrages verlangt
Präſident angenommen unter einſtimmiger Streichung des § 52, der wird, gibt die bulgariſche Regierung ihrem lebhaften
und Mutter ehren, aber nicht auf ſie ſchießen. —
Dr. Kaempf rügt nachträglich den Vergleich einer der Steuerbehörde das Recht gibt, eine Verſicherung an Bedauern und der Beſtürzung darüber Ausdruck, zu
Eidesſtaat über die Richtigkeit der Steuererklärung zu ſehen, daß Serbien die verbindliche Kraft
preußiſchen Verwaltung mit dem Fuchs im Hühnerhof.
Kriegsminiſter v. Heeringen: Die Darſtellung iſt verlangen In § 59 (Beſitzſteuer und Feſtſtellungsbeſcheid des Vertrages nach geſchichtlichen
Ereig=
falſch, als ob die Armee und die Heeresvorlage zur Nie= wurde die Vermögensgrenze auf der der Feſtſtellungsbe= niſſen beſtreite welche das aus der Initiative
Bul=
derhaltung des ſozialdemokratiſchen inneren Feindes die= ſcheid über den für eine künſtige Veranlagung maßgeben= gariens hervorgehende Bündnis hätten befeſtigen ſollen.
nen ſollen. Auf die übrigen Klatſchgeſchichten des Vor= den Vermögensſtand demjenigen Steuerpflichtigen mitge= Die Note erwähnt die die Bündnisbedingungen
enthalten=
redners gehe ich nicht ein. Der Kaiſer hat die Verfaſſung teilt iſt, bei dem ſich kein oder nur ein ſteuerfreier Ver= den Dokumente, nämlich den Vertrag, das geheime
Zuſatz=
beſchworen und das deutſche Heer iſt ein ſicheres Inſtru= mögenszuwachs ergeben hat, von 6000 auf 20000 Mark abkommen, die Militärkonvention, die vier
Vereinbarun=
ment in ſeiner Hand. Der Kaiſer bricht die Verſaſſung heraufgeſetzt. Die Beſtimmungen über Rechtsmittel blie=gen und eine Erklärung der beiden Generalſtäbe, welche
nicht. Wozu malen Sie ſolche Phantaſiegemälde an die ben im weſentlichen unverändert. Ein ſozialdemokratiſcher ein unteilbares und unauflösliches Ganzes bilden. Die
Wand? Die Armee ſoll nicht in erſter Linie gegen den Antrag auf Erhebung einer Feſtſtellungsgebühr von 20 Pf. Vereinbarungen zwiſchen den Generalſtäben haben ihren
inneren Feind ſchützen, im Notfall aber auch. Daß die für ie 1000 Mark Vermögen wurde gegen die Stimmen Urſprung in der Militärkonvention, welche beſagt, daß die
Maſchinengewehre mit nach Mansfeld genommen worden der Sozialdemokraten und Fortſchrittler abgelehnt. In die Verteilung und Konzentrierung der mobiliſierten
Streit=
ſind, iſt ſelbſtverſtändlich Die Waſſen gehören eben zur Vorſchriften über die Fälligkeit der Steuer wurde einge= kräfte und die Operationen nach vorherigem Einverſtänd=
Truppe. Tatſächlich wird durch das Eingreifen der Trup= fügt, daß in landwirtſchaftlichen Betrieben nach denſelben nis der Chefs der Generalſtäbe erfolgen werden. Nach
pen immer wieder Ruhe und Ordnung geſchaffen. Wenn Grundſätzen wie im Erbſchaftsſteuergeſetz den beſonderen den erwähnten Vereinbarungen wan Bulgarien
Herr Liebinecht in dieſer Weiſe den öſterreichiſch=ungari= Verhältniſſen Rechnung getragen werden ſoll. Die Ver= nicht verpflichtet, auf den mazedoniſchen Kriegsſchauplatz
ſchen Miniſterpräſidenten kritiſtert, ſo muß ich dagegen jährungs= und Strafvorſchriſten wurden angenommen 100 00 Streiter zu entſenden, ſondern bloß eine Diviſſon,
proteſtieren. Auf die Angriffe auf die Hohenzollern ein= mit einem Antrage der Nationalliberalen: Bei der Ver= was es auch getan hat. Selbſt dieſe Diviſion konnte nach
zugehen, kann ich mir erſparen. Die Perſon des Kaiſers hängung der Strafe kann angeordnet werden, daß die Zurückdrängung der Türken über die Linie Uesküb-
Kö=
ſteht viel zu hoch, als daß Herr Liebknecht heranreichen Verurteilung auf Koſten des Schuldners öffentlich be= prülü-Iſtip hinaus auf den thraziſchen Kriegsſchauplatz
kann. Wenn er den Kaiſer als Kartätſchenprinz bezeich= kannt zu machen ſei. Der Reſt des Geſetzes wird verab= zurückgerufen werden. Serbien war verpflichtet, auf den
net, ſo weiſe ich das entſchieden zurück. Die ſozialiſtiſchen ſchiedet bis auf den Zuſatz, daß für die erſte Veranlagung thraziſchen Kriegsſchauplatz die neuen Truppen zu ent=
Ideen machen vor den Kaſernentoren Halt. Wir erziehen 10 Prozent, für die ſpätere 5 Prozent an die Bundesſtag= jenden, ſobald die Notwendigkeit, ſämtliche vereinbarten
unſere Soldaten mit Wohlwollen, aber ſtreng zu Men= ten für die Verwaltung gezahlt werden ſollen. Damit Truppen auf dem mazedoniſchen Kriegsſchauplatz
zurück=
iſchen, auf die wir uns verlaſſen können. Die Diſivlin iſt die erſte Leſung des Reichsvermögens= zubehalten, aufgehört haben würde. Serbien und
Bul=
wird nicht durch Furcht und Schrecken aufrecht erhalten, zuwachsſteuergeſetzes erledigt. Nach der garien führten ihre Verpflichtungen ſtrikte aus, nichts mehr
ſondern durch gute Behandlung. Die Armee wird im Pauſe griff die Budgetkommiſſion auf den ſeinerzeit zu= und nichts weniger. Der thraziſche Kriegsſchauplatz mußte
Kriege ihre Schuldigkeit tun, und was ich nicht hoffe, daß rückgeſtellten § 3 des Entwurfs, betreffend Aenderung im als der Hauptkriegsſchauplatz erſcheinen, beſonders da im
Finanzweſen, zurück, der nach einem nationalliberglen Aegäiſchen Meer die italieniſche und ſodann die griechiſche
es eintritt, auch gegen den inneren Feind.
Abg. Sachſe (Soz.): Die Truppen werden nur be= Antrag in folgender Faſſung angenommen wurde. Der Flotte die Türkei der Möglichkeit beraubten, ihre
aſia=
nutzt, um dem Kapital zu Hilfe zu kommen. Man läßt! in den §§ 89 und 90 des Reichsſtempelgeſetzes beſtimmte tiſchen Truppen nach Mazedonien zu ſenden, und ſie
zwan=
jetzt ſogar gegen chriſtlich organiſierte Arbeiter Soldaten Zuſchlag zu den dort vorgeſehenen Abgaben wird in der gen, ſie ausſchließlich nach Thrazien zu dirigieren. Es
Abg. Liebknecht (Soz.): Das bisherigen Höhe bis Ende des Rechnungsjahres 1914 auf= ſteht außer Zweifel, daß Bulgarien, indem es das Gros
aufmarſchieren.
Wort Kartätſchenprinz iſt von mir nur zitiert worden als rechterhalten. Die Regierung ſchlägt weiter vor die Er= dertürkiſchen Streiträfte aufden Schlachtfeldern von
Lüle=
lein Wort des Kaiſers. Vielleicht ſetzt ſich der Kriegs= mäßigung der Zuckerſteuer von 14 Mark auf 10 Mark pro Burgas und Bunar Hiſſar zerſchmetterte — von den
miniſter mit einer anderen Stelle darüber auseinander. Doppelzentner bis 1917 hinauszuſchieben. Die Kommiſ= Kämpfen und der Feſthaltung der aſiatiſchen Reſerven bei
(Heiterkeit.). — Kriegsminiſter v. Heeringen: Wir ſion nahm aber, um den fortwährenden Hinausſchiebungen Tſchataldſcha und Bulair zu ſchweigen — mehr als ſeine
denken nicht an einen Bürgerkrieg. Der Generalſtab treibt der Ermäßigung der Zuckerſteuer ein Ende zu machen, vertragsmäßige Pflicht getan hat. Bezüglich der
auch Studien über Streiks im Auslande, damit die Offi= einen nationalliberalen Antrag, betreffend Aufrechterhal= Kompenſationsforderungen, die mit der Tatſache
begrün=
ziere wiſſen, wie ſie eventuell in ſolchen Fällen vorgehen tung dieſer Steuer vorbehaltlich einer ſpäteren Ermäßi= det werden, daß Bulgarien mehr Gebiet im Oſten
ver=
müſſen. — Nach nochmaliger Erwiderung des Abgeord= gung, mit den Stimmen der Nationalliberalen, der Fort= lange, während Serbien ſolches im Weſten verliere,
kon=
neten Liebknecht ſchließt die Debatte. — Der Antrag ſchrittler und des Zentrums an. Nachdem ſich die Budget=ſtatiert die Note, daß dieſe Forderungen dem geheimen
der Sozialdemokraten wird abgelehnt. Ebenſo wird kommiſſion für die unverkürzte Aufrechterhaltung der Zuſatzabkommen zuwiderlaufen, welches die äußerſte
Zuckerſteuer in Höhe von 10 M. pro Doppelzentner ausge=Grenze der beiderſeitigen Erwerbungen im Oſten von
ein Vertagungsantrag des Abg. Bebek abgelehnt.
Es folgt die Beratuna über das Kapitel „Militär= ſprochen hatte, begann ſie die Beratung des Geſetzentwurfs Struma und von Rhodope und im Weſten und Norden
luſtiz‟ Die Budgetkommiſſion beantragt eine Reſolution wegen Aenderung des Reichsſtempelgeſetzes und nahm in von Schardagh an beſtimme. Die bulgariſche Regierung
auf Reviſion des Militärſtrafgeſetzbuches der Militär= dieſes Geſetz die Geſelſchaftsſtempel in einer von den Na= habe. von dem Gefühl der Solidarität geleitet, auch die
Nächſte ſerbiſche Regierung rechtzeitig mehr als einmal
verſtän=
ſtrafrechtsordnung und des Beſchwerderechts, Beſeitigung tionalliberalen beantragten Abänderung auf
des ſtrengen Arreſtes, Reviſion des Ehrengerichts. Die Sitzung morgen. Tagesordnung: Verſicherungs= digt, daß Bulgarien bereit ſei. Serbien zu unterſtützen.
Der Entſchluß Serbiens, auf die Adriaküſte zu verzichten,
Sozialdemokraten beantragen eine Reſolution in der die ſtempel und zweite Leſung des Wehrbeitrages.
iſt ohne Wiſſen der bulgariſchen Regierung gefaßt, und
Zuläſſigkeit der mildernden Umſtände und Straffreiheit
wenn das Aufgeben des Adriaküſtengebietes für Serbien
auf der Stelle erwiderter Beleidigungen und
Körperver=
ein von den Großmächten auferlegtes Opfer bildet, ſo
bil=
letzungen verlangt wird. — Abt. Stadthagen (Soz.):
Wir=
det die Abtretung Siliſtrias, das Aufgeben Tſchataldſchas
müſſen Rechtszuſtände ſchaffen, die des Volkes und der
Die Balkankriſe.
und der Marmaraküſte auch ein ſolches für Bulgarien.
Armee würdig ſind. Der Zuſtand des blinden Gehor=
Die Kooperation der Griechen und Montenegriner hat
Oeſterreich=Ungarn und die Kriſe.
ſams muß beſeitigt werden. Es dürſte nicht möglich ſein
die Lage nicht geändert, denn das Eingreifen der
griechi=
daß der Befehl, gegeben wird, die Soldaten ſollen auf
* Peſt, 20. Juni. In der Sitzung des Abgeordneten= ſchen und montenegriniſchen Armee, welche mit denſelben
Vater und Mutter ſchießen. Der Vorgeſetzte, der dieſen hauſes erklärte Miniſterpräſident Graf Tisza: Die fürkiſchen Streitkräften kämpften, die von den Bulgaren
Befehl gibt, muß entweder irrſinnig oder verbrecheriſch Proklamierung des Status quo und deſſen ſpäteres Fallen= abgeſchnitten waren, bat die Operationen der Serben
be=
ſein. (Unruhe.) —Präſident Dr. Kaempf ruft den Redner laſſen ſeitens der Großmächte habe dieſe wiederholt in trächtlich erleichtert. Da andererſeits die griechiſchen
An=
zur Ordnung. — Der Soldat muß auf jeden Fall gegen ſcharfen Gegenſatz zu einander gebracht. Allein für uns ſprüche auf Gegenden abzielen, welche unzweifelhaft maze=
Willkür geſchützt werden. Die Erfahrungen müſſen doch erklärt ſich dieſe Politik aus unſerem Prinzip: der Balkan doniſches Territorium ſind, auf welches Serbien keine
An=
gelehrt haben, daß auch für die militäriſche Rechtſprechung den Balkanvölkern. Wir waren für den Status quo im ſprüche zu erheben ſich verpflichtet hat, ſo beſteht kein
die mildernden Umſtände zuläſſig ſein müſſen. Die Straf= Sinne unſerer ſtets konſervativen Politik und blieben auf Grund Griechenland an der Teilung der einzelnen
zwi=
beſtimmungen über willkürliche Beſchwerdeführung ſind
geradezu eine Prämie für Mißhandlungen. Wir wollen dieſer Grundlage, ſolange wir annahmen, daß es den Bal= ſchen Bulgarien und Serbien ſtrittigen Gebiete teilnehmen
den Soldaten die Menſchenrechte zurückgeben. Wer ſie ab=kanvölkern gemäß ihrem Kräfteverhältnis nicht möglich ſei, zu laſſen Was die territoriaken Anſprüche Montenegros.
die Unabhängigkeit aus eigener Kraft zu erkämpfen. So= betrifft, ſo erklärt Bulaarien, kein diesbezügliches
Inter=
lehnt iſt mitſchuldig an den Mißhandlungen.
Darauf wird die Weiterberatung auf Samstag bald jedoch offenbar wurde, daß ſich dieſes Kräfteverhält= eſſe zu beſitzen. Auf die ſerbiſche Behauptung, daß die
nis gründlich geändert hatte und daß die Balkanvölker die Fortſetzung des Krieges nach dem Scheitern der Londoner
12 Uhr vertagt. — Schluß nach 8 Uhr.
Unabhängigkeit nicht durch die Einmiſchung einer oder Verhandlungen ausſchließlich im Intereſſe Bulgariens
er=
mehrer den Vormund ſpielender Großmächte geſchenkweiſe folgt ſei, muß bemerkt werden, daß der Abbruch der Ver=
* Berlin, 20. Juni. Die Budgetkommiſſion zu erhalten wünſchten, anerkannten wir dieſe Tatſache und handlungen und die Wiederaufnahme der Feindſeligkeiten
des Reichstags ſetzte heute in Weiterberatung nahmen die Siege der Balkanvölker ſympathiſch auf, weil im Intereſſe und im gemeinſamen Einvernehmen der
Ver=
des Beſitzſteuergeſetzes als Reichsver=wir darin ein Unterpfand ihrer dauernden Unabhängigkeit bündeten beſchloſſen wurde, ohne daß Serbien die
ge=
mögenszuwachsſteuergeſetz die Erörterung über erhielten. Wir machten das ſpezifiſche Intereſſe der Mo= ringſte Einwendung erhoben hätte: im Gegenteil, Serbien
die Beſtimmungen, betreffend die Wertermittelung, bei narchie nur nach zwei Richtungen geltend und erhoben hat nach Wiederaufnahme des Krieges ſeine Truppen
entſandt, um Montenegro behufs Einnahme Skutaris zu
§ 19 fort. Für dieſen Paragraphen wurde auf national= Einſpruch gegen eine militäriſche
Aufſtel=
liberalen Antrag die Faſſung des § 19 des Wehrbeitrags=lung Serbiens an der Adriaküſte und auf den unterſtützen, wo die Feindſeligkeiten nie aufgehört haben,
geſetzes beſchloſſen, wonach bei Aktien ohne Börſenkurs, von anderen Völkern bewohnten Gebieten und forderten ebenſo wie ſie vor Janina nicht zum Stillſtand gekommen
bei Kuren, Anteilen einer Bergwerksgeſellſchaft oder bei die Sicherung der unabhängigen ſtaatlichen waren. Die ſerbiſche Regierung ſetzt ſich mit dem Vertrag in
Anteilen einer Geſellſchaft m. b. H. der Verkaufswert der Eriſtenz des Albaneſenvolkes. (Beifall.) Wir Widerſpruch, wenn ſie als ſtrittige Zone das ganze Ge=
Aktien oder Anteile anzuſetzen iſt. Die übrigen Beſtim= bewieſen während dieſer Aktion ſtets die größte Geduld biet zwiſchen dem Schardagh und dem Rhodope=Gebirge
ſowie dem Archipel und dem Ochrida=See bezeichnet und
mungen über die Wertermittelung bis § 42 blieben
un=
verändert. Es folgt der § 43 (Veranlagungsbehörden und und Langmut, jedoch wäre es ein Fehler, dieſe Friedens= wenn ſie erklärt, daß die Art der Verteilung der Gebiete
Erhebungsſtellen). Anſtelle dieſes Paragraphen be=liebe und Geduld falſch aufzufaſſen und zu glauben, daß durch den Vertrag nicht endgültig geregelt ſei. Artikel 2
antragen die Nationalliberalen die Einſetzung detaillier= darin eine Abdikation unſerer Balkanrolle läge und wir des Zuſatzabkommens zum Bündnisvertrage beſtimmt,
ter Beſtimmungen, wonach für die Verwaltung der Be= duldeten, daß die endgültige Regelung der Balkanfragen daß territoriale Eroberungen, die gemeinſam gemacht
ſitzſteuer der Bundesſtaat zuſtändig iſt, in welchem der mit Verletzung unſerer Intereſſen und ohne unſere Zu= werden können, unter das Kondominium der beiden Ver=
Steuerpflichtige ſeinen Wohnſitz oder ſeinen gewöhnlichen ſtimmung erfolgen würde. (Lebhafter Beifall und Hände= bündeten fallen, und daß ihre Mitregierung ſofort oder
ſpäteſtens innerhalb dreier Monate nach der Wiederher=
Aufenthalt hat. Weiter werden Beſtimmungen getroffen, klatſchen.)
Gleich zu Beginn des Krieges wurde die Frage des ſtellung des Friedens erfolgen werde und zwar auf
fol=
bei mehrfachem Wohnſitz im Inlande, bei Ermangelung
eines Wohnſitzes im Inlande, ſowie bei Meinungsverſchie= Desintereſſements aufgeworfen. Wir akzeptierten ſie. Wir gender Grundlage: Serbien erkennt Bulaarien das Recht
denheiten über die Zuſtändigkeit der Bundesſtaaten. Die ſtreben keine Eroberung an und beabſichtigen auch zu auf das Gebiet öſtlich des Rhodope=Gebirges und der
Nummer 143.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Juni 1913.
Seite 8.
2 Langenſchwalbach, 20, Zumt. Der Raſſautſche iKrautenhaufe geſtorben. — Der Währige Konrad
Strung, Bulgarten erkemt Serbien das Recht zu auf
das Gebiet nördlich und weſtlich vom Schardagh. WasStädtetag, der heute und morgen hier tagt, nahm Auth von Griesheim iſt, als er in der Nähe der
Euler=
das Gebiet zwiſchen dem Schardagh, dem Rhodope=Ge= heute vormittag im Königlichen Kurhauſe ſeinen An= werke über den Main ſchwimmen wollte, ertrunken.
IIB. Frankfurt a. M., 20. Juni. Die
Frankfur=
birge, dem Archipel und dem Ochridaſee d. h was Maze= fang. 38 Städte hatten 93 Delegierte entſandt. Den
Vor=
donien betrifft, ſo wird, wenn die beiden Teile zu der ſitz führte Oberbürgermeiſter Vogt=Biebrich. Im Laufeter Pocken=Affäre, die ſeinerzeit das größte Auf=
Ueberzeugung gelangen, daß die Erklärung dieſes Ge= der Verhandlungen ſprach u. a. Oberbürgermeiſter Voigt= ſehen erregte, wurde heute vor der Strafkammer
verhan=
bietes als autonomes Gebiet unmöglich iſt, auf der Frankfurt a. M. über die Bildung von ſtädtiſchen Hypo= delt. Die beiden Aerzte Dr. Spohr und Dr. Bachem
ſtehen unter der Anklage, gegen die Anzeigepflicht ver=
Grundlage folgender Erklärung vorgegangen werden: thekenanſtalten.
* Leipzig, 20. Juni. Vor dem Reichsgericht be=ſtoßen und dadurch die Weiterverbreitung einzelner
Serbien verpflichtet ſich, nichts zu verlangen außerhalb
einer Linie, die von Gelemwerſch nördlich von Wranja gann der Spionageprozeß gegen den 20jährigen, Pockenfälle verurſacht zu haben. Die Verhandlung, zu
an der gegenwärtigen ſerbiſchen Grenze ausgeht und im aus Rußland gebürtigen Eiſenbahnrangierer Löſcher. der viele Zeugen geladen ſind, wird vorausſichtlich zwei
allgemeinen in ſüdweſtlicher Richtung verläuft, um am Der Angeklagte, der deutſcher Staatsangehöriger iſt, war Tage dauern.
Innsbruck, 20. Juni. Heute nacht iſt der Gaſt=
Ochridaſee und beim Kloſter Gabovtzi zu enden. Bul=zuletzt in Skalmierzyee als Eiſenbahnrangierer tätig.
garien verpflichtet ſich, die beſagte Grenzlinie anzunehmen, Er ſtand in Beziehungen zu ruſſiſchen Offizieren, welchen hof Sonnenſpitze im Ehrenwald ſamt der
daneben=
wenn der Kaiſer von Rußland, deſſen oberſter Schieds= er den Bahnhofsplan von Skamierzyee ausliefern wollte. ſtehenden Villa von Ganghofer in Brand
ge=
ſpruch in dieſer Frage erbeten werden wird, ſich zugunſten
Bei der Abfahrt von Kaliſch wurde er verhaftet. Den raten. Die Villa wurde ſtark beſchädigt. Der Gaſthof iſt
dieſer Linie ausſpricht. Es verſteht ſich von ſelbſt, daß
beide Teile die Verpflichtung übernehmen, als definitipe! Vorſitz führt Senatspräſident Dr. Menge, die Anklage vollſtändig abgebrannt. Eanghofer war während des
Grenze die Linie anzunehmen, welche in den obengenann= vertritt Reichsanwalt Dr. Liebenow. Erſchienen ſind 5 Brandes abweſend.
HB. Suez, 20. Juni. Die ägyptiſche
Regier=
ten Grenzen der Kaiſer von Rußland als den Rechten und Zeugen und 2 Sachverſtändige. Die Oeffentlichkeit wurde
den Intereſſen beider Teile am beſten entſprechend er= ausgeſchloſſen. Der Angeklagte wurde wegen verſuch= lung hat die türkiſchen Kriegsſchiffe, einen
achten würde. Dieſer Artikel, welcher die definitive Traceten Verrats militäriſcher Geheimniſſe un= Torpedokreuzer und 4 Kanonenboote, welche bei Beginn
der erwähnten Linien enthält, ſtellt die Grenze der ſtritti= ter Einbeziehung einer noch nicht verbüßten Gefängnis= des italieniſch=türkiſchen Krieges zurückgehalten und
ent=
gen Zone mit Genauigkeit feſt. Die gegenwärtigen An= ſtrafe zu 2 Jahren 6 Monaten 1 Woche Zucht=waffnet wurden, der türkiſchen Regierung wieder zur
ſprüche der ſerbiſchen Regierung auf eine Reviſion des haus. 5 Jahren Ehrverluſt und Stellung unter Polizei=Verfügung geſtellt. Sämtliche Kanonen und
Mu=
nition ſind auf die Schiffe wieder zurückgebracht wor=
Vertrages, die durch die im Laufe des Krieges angeblich auſſicht verurteilt.
Frankfurt a. d. O., 20. Juni. In dem Prozeſſe den. Sie haben bereits Kohlen eingenommen und
war=
geänderten Beziehungen motiviert werden, ſind nicht neu.
Schon am 16. September 1912, 6½ Monate nach dem Ab= gegen den ehemaligen Forſtreferendar Knobloch ver= ten nur noch die Ankunft der Beſatzung ab, um den
ſchluß des Bündnisvertrages und 20 Tage vor der Kriegs= neinten die Geſchworenen die Frage nach Totſchlag ägyptiſchen Hafen verlaſſen zu können. Während des
erklärung, richtete der ſerbiſche Miniſter des Aeußern an und bejahten die nach Körperverletzung mit tödlichem Aufenthaltes der Schiffe in Aegypten waren die türkiſchen
ſeine Vertreter im Auslande ein geheimes Zirkular unter Ausgang. Der Staatsanwalt beantragte fünf Jahre Ge= Soldaten in Baracken untergebracht. Die Schiffe
geden=
der Nummer 5665, das vom Miniſterpräſidenten Paſitſch fängnis. Der Vorſitzende verkündigte darauf den Be=ken ähren Kurs nach dem Roten Mer zu nehmen.
gezeichnet war und in dem er ihnen mit Bezug auf den ſchluß des Gerichts Nach § 317 der Prozeßordnung wird
Vorſchlag des Grafen Verchtold, betreffend die Dezentrali= die Sache zur nochmaligen Verhandlung für die nächſte
Der „Imperator”.
ſierung der europäiſchen Türkei, empfahl, für die Auto=Periode des hieſigen Schwurgerichts verwieſen.
* Hamburg, 19. Juni. Der „Imperator” erzielte
nomie Altſerbiens zu arbeiten und insbeſondere auf einer
Bremen, 20. Juni. Wie Bösmanns Telegraphen=
Abarenzung zu beſtehen. Dieſes Zirkular bezog unter die bureau meldet, hat heute vormittag in der katholiſchen trotz wiederholten Aufenthalts durch Nebel und ſehr ſtür=
Grenze Altſerbiens das ganze Wilajet Skutari mit dem Marienſchule ein anſcheinend geiſtesgeſtörter miſches Wetter auf der Reiſe nach New=York eine
Durch=
adriatiſchen Küſtengebiet, den nördlichen und öſtlichen Teil Mann auf die Kinder und einen Lehrer zahlreiche ſchnittsgeſchwindigkeit von 21,3 Seemeilen.
* New=York, 19. Juni. Der Dampfer „
Impe=
des Wilajets Monaſtir mit Dibra, Perlepe, Kitſchevo, Schüſſe abgegeben und ſchweres Unheil angerichtet.
Ochrida und deren Umgebung ein. Die ſerbiſche Re= Der feſtgenommene Täter iſt der 30 Jahre alte Kandidatrator” iſt heute früh an ſeinem Liegeplatz am Pier der
gierung ging, bevor ſie noch die Ergebniſſe des Friedens des höheren Lehramts Schmidt, geboren in Sülze in Han= Hamburg=Amerika=Linie in Hoboken gegangen, nachdem
kannte, mit der Abſicht vor. ihre künftigen Gebiete in Maze= nover. Von den Kindern ſind zwei tot, ſechs, darunter er geſtern abend auf der Reede eingetroffen war, wo die
donien zu vergrößern. Die zu dieſem Zweck angerufenen drei ſchwer verletzte, wurden in die Diakoniſſenanſtalt ge= Spitzen der bundesſtaatlichen und ſtädtiſchen Behörden ſich
Gründe ſind alſo offenſichtlich bloße Vorwände
ſchafft. Der Lehrer erhielt einen Schuß in den Unter= an Bord des Schiffes begeben hatten. Sie äußerten ſich
Die Schlußfolgerung der bulgariſchen Regierung leib. Der Täter hatte bei ſeiner Feſtnahme ſechs Piſto=ſehr anerkennend über die wundervollen
Einrich=
wendet ſich mit aller Form und Feſtigkeit, die ihr len mit vielen Patronen bei ſich. Er hat ſich bisher noch tungen des Schiffes und über ſeine glänzende
Manöprier=
die Verträge und die Gerechtigkeit der bulgariſchen über nichts geäußert.
fähigkeit, die ſich beim Anlegen am Pier vortrefflich be=
Sache verliehen, gegen jede Einmiſchung, ſei es einer Re=
* Bremen, 20. Juni. Nach dem Ergebnis der poli= währt hat. Tauſende von Menſchen, die ſich an den Ufern
viſion des Bündnisvertrages, ſei es einer neuen Vertei= zeilichen Vernehmung und ſeiner Papiere iſt der Täter und auf den Wolkenkratzern angeſammelt hatten,
bereite=
lung der eroberten Gebiete zwiſchen Bulgarien und Ser= des Anſchlags in der Marienſchule ein ge= ten dem Schiffe einen ungewöhnlich herzlichen
Emp=
bien, ſei es einer Teilnahme Griechenlands und Monte= wiſſer Schmidt, der Sohn eines Faktors aus dem Meck=fang.
negros an der Verteilung. Aufrichtig überzeugt von der lenburgiſchen. Er hat ſich ſeit Anfang Januar als ſtel=
Notwendigkeit und Fruchtbarkeit des Bündniſſes, das bis=
Die Kämpfe der Italiener in der Cyrenaika.
her ſo günſtige Ergebniſſe für beide Völker gezeigt hat, rich= lungsloſer Lehramtskandidat in Bremen aufgehalten. Er
iſt ein ganz heruntergekommener Menſch in geradezu zer=
* Rom, 20. Juni. Geſtern abend in Derna
aufge=
tet die bulgariſche Regierung einen brüderlichen Appell lumpter Kleidung und hat nach den Ausſagen ſeiner gebene Telegramme melden: Am Morgen des 18. Juni
an die ſerbiſche Regierung, von demſelben Geiſt ſich durch=
Logiswirtin ein menſchenſcheues, wortlarges Verhalten gingen unſere Truppen unter dem Befehl des Generals
dringen zu laſſen und von der Notwendigkeit, die
Beſtim=
an den Tag gelegt. Er hat die Tat anſcheinend in einem Briecola gleichzeitig von Derna und von Ghegob
mungen des Bündnisvertrages aufrechtzuerhalten und ein= Vorurteil gegen die Jeſuiten begangen. Da er nach den wiederum zum Angriffvor. Die Abteilung des
Ee=
zuwilligen in den Verzicht auf ſein Reviſionsbegehren,
indem es ſich hinſichtlich der Liquidierung und der Tei= Angaben der ihn unterſuchenden Aerzte geiſtesge= nerals Taſſoni marſchierte um 6 Uhr von Ghegal ab in
ſtört iſt, wurde er unverzüglich in die Irrenanſtalt Ellen der Richtung, wo die Araber mit Beduinen ihr Lager
lung der ſtritigen Kone auf die Entſcheidung des oberſten ſihergeführt. Bei ſeiner Verhaftung mußte er von den
Schiedsrichters verläßt, die in der kürzeſten Friſt erfolgen Polizeibeamten mit blanker Waffe aus der Menſchen= aufgeſchlagen hatten und mehrſtündigen Widerſtand
ſoll.
menge befreit werden, die ihn ſonſt gelyncht hätte Man leiſteten. Dann ſetzten die Abteilungen ihren Marſch über
Die Montenegriner.
fand bei ihm 10 geladene Browningpiſtolen, Ainmora nach Derna fort. Die Diviſion des Generals
* Wien 19. Juni. Die Albaniſche Korreſpondenz wovon er den größten Teil abgefeuert hatte. 21 Per: Salſa marſchierte von Derna in der Frühe des 18. Juni
meldet aus Skutari: Montenegriniſche Truppenſonen ſind verletzt, darunter der Schuldiener, der in der Richtung auf Ettang. Nach erbittertem Kampfe
beſetzte ſie die Linie Kaſren=Kaſrkerba und die Umgebung
haben die albaneſiſche Grenze 40 Kilometer nördlich von einen Schuß durch die Backen erhalten hat.
*2e
Wien, 20. Juni. Das Abgeordnetenhaus von Compo Roſſo, wo ſie die Nacht zubrachte. Am Mor=
Skutari überſchritten und am Cernifluß im Gebiete
der Maliſſoren ihr Lager aufgeſchlagen. Die Maliſſoren hat in dritter Leſung das Budgetproviſorium angenom= gen des 19. Juni rückten die Abteilungen des Generals
wurden deswegen bei dem Vizeadmiral Burney vorſtellig, men und die Verhandlüng über die Verlängerung des Salſa zum Angriff gegen, das Lager der Ettangi vor.
Nachdem ſie den Widerſtand bei Sidi Garba beſiegt und
welcher verſprach, die Montenegriner zum Rückzug zu ver= Geſchäftsordnungsproviſoriums begonnen.
* Peſt, 20. Juni. Die Regierungsblätter konſtatieren ſich der Stellung der Kaſren bemächtigt hatten, verjagten
anlaſſen. Das ganze Maliſſorengebiet iſt alarmiert, um
ein weiteres Vordringen der Montenegriner mit Waffen= in Beſprechung der Erklärungen Tiszas über ſie den Feind aus den Befeſtigungen und Schützengräben
die äußere Politik, wie er ſie geſtern darlegte, ſie ſei nur und drangen gegen 5 Uhr abends in das Lager des
Fein=
gewalt zu verhindern.
* Belgrad. 20. Juni. Das Preßbureau erfährt die folgerichtige Entwickelung jener politiſchen Richtung, des ein, das die Araber und Beduinen in eiliger Flucht
aus ſicherer Quelle: Am 17. Juni ſchoſſen in der die ſeit Jahren befolgt und die im Einvernehmen mit verließen, nachdem ſie es in Brand geſteckt hatten. Die
Nähe des Dorfes Hamzali nordweſtlich von Doiran auf Rußland feſtgelegt worden ſei. Es ſei daher nicht zu be= Verluſte der Italiener betragen 19 Tote, darunter ein
ſerbiſchem Gebiete bulgariſche Soldaten 10 Mi= fürchten, daß die Balkandinge eine Wendung nehmen Offizier und 222 Verwundete, faſt alle nur leicht, darunter
nuten auf eine ſerbiſche Patrouille, wobei ein würden, durch die das Verhältnis mit Rußland getrübt fünf Offiziere.
Sergeant verwundet wurde.
werden könnte.
Prozeß gegen die Mörder Schefkets.
* London, 20. Juni. Ein Augenzeuge des geſtern
in Gegenwart des Königs verübten Anſchlages im
* Konſtantinopel, 20. Juni. Vor dem Kriegs=
Luftfahrt.
Ascotrennen auf den Jockei erzählt: Es waren un= gericht begann geſtern abend der Prozeß gegen die
* Frankfurt a. M., 20. Juni. Die beiden Flie=mittelbar vor dem Attentat vier Mann über die Barriere Mörder Mahmud Schefket Paſchas. Von den
Angeklag=
geroffiziere Leutnant 3wickau und Leutnant Vol=geklettert. Nachdem das Pferd Trocery den jungen Mann, ten ſind 22 anweſend. Gegen 14 wird in contumaeiam
brühl, die am Mittwoch früh in einem Doppeldecker der mit einem Revolver unter dem Rufe „Halt!” auf den das Urteil gefällt werden.
von Metz zu einem Flug nach Berlin aufgeſtiegen und Jockei gezielt hatte, zu Boden geworfen hatte, hob ein
Konſtantinopel, 20. Juni. Bei dem Vorverhör
am Mittwoch in Frankfurt gelandet waren, ſind heute! zweiter Mann den Revolver auf und bedrohte die Leute, der Mörder des früheren Großweſirs
er=
morgen verunglückt. Sie hatten bei Aufenau im die ſich auf ihn ſtürzten. Er warf dann den Revolver fort klärte Topal Tewfik, der als erſter verhört wurde,
Kreiſe Gelnhauſen eine Notlandung vornehmen müſſen. und entkam.
er habe die Tat aus Ueberzeugung begangen im Ver=
Als ſie heute morgen gegen 5 Uhr wieder auftiegen,
London, 19. Juni. Der Mann, der ſich bei dem trauen auf ſeine geiſtig ihm überlegenen Komplizen. Er
fiel der Apparat in die Kinzig und wurde heutigen Rennen in Ascot einem Pferd entgegenſtürzte, ſchilderte die Tat, wobei er ſeine Komplizen anklagte,
vernichtet. Die Offiziere ſchwammen ans iſt nicht tot, er hat einen Schädelbruch erlitten und iſt nicht Wort gehalten zu haben, da ſie ihn im Stiche ge=
Ufer. Sie ſind unverletzt geblieben.
bereits operiert worden. Nach Meinung der Polizei iſt laſſen hätten. Der frühere Leutnant Mechmed Ali ſagte
Frankfurt, 20. Juni. Wie die hieſige Luftſchiff=er geiſteskrank und ſteht in keiner Verbindung mit den aus, daß der Prinz Sabah Eddin zur Ausführung des
halle mitteilt, iſt das Luftſchiff „Sachſen” heute Anhängerinnen des Frauenſtimmrechts.
Komplotts 1700 Pfund geſpendet habe Dieſelbe Summe
morgen 6.40 Uhr von Hamburg nach Berlin abgefahren.
Paris, 20. Juni. Die Kammer hat mit 496 gegen ſcheint der frühere Geſandte in Stockholm, Scheriff, ge=
Es herrſcht Nebel.
77 Stimmen den Gegenvorſchlag Jaurés, wodurch die widmet zu haben. Der Sekretär Scherife Tertef Tewfil
* Potsdam, 20. Juni Das Luftſchiff „Sach= militäriſche Dienſtzeit bis Oktober 1918 allmählich auf diente als Vermittler. Einige Tage vor der Tat begab
ſen” iſt um ½12 Uhr, von Hamburg kommend, hier ein= 6 Monate herabgeſetzt werden ſollte, abgelehnt.
ſich Kiazim nach Konſtantza, wo er mit dem früheren
Mi=
getroffen und glatt im Potsdamer Luftſchiffhafen ge=
* Petersburg, 20. Juni. In einem umfangreichen niſter des Innern, Reſchid, zuſammentraf, der von Paris
landet.
Communigus werden die Ergebniſſe der Unter=Geld zur Ausführung des Verbrechens brachte. Der An=
* Poſen, 20. Juni. Die in Rußland feſtgehaltenen ſuchung aufgeführt, welche der Senator Manuchin geklagte machte ſodann belaſtende Ausſagen über Damaf
Luftfahrer des Ballons „Wilms” ſind noch über die Ereigniſſe bei den Lena=Goldgruben im Früh= Salih Paſcha. Der Mittäter Kiazim hatte den Plan
ge=
nicht zurückgekehrt. Es fehlt jede Nachricht. Der jahr 1912 im allerhöchſten Auftrage geführt hat. Auf faßt, den früheren Miniſter des Innern, Talaot, in ein
Poſener Verein für Luftfahrt hat ſich an das General= Grund dieſer Ergebniſſe mit Genehmigung des Kaiſers Haus zu locken, ihn dort gefangen zu halten und ihm
konſulat in Warſchau gewandt wegen Freilaſſung derbeſchloß der Miniſterrat, den Miniſtern der Juſtiz, des die Bedingungen der Verſchwörer zu diktieren. Die
Luſtfahrer.
Handels und des Innern aufzutragen, die Handlungen Ausſagen des Mörders Zia ſind ſehr belaſtend für Damad
und Anordnungen der ihnen untergeordneten Beamten Salih, Reſchid Bey, die Generalſtabsoberſten Fuad und
der Verwaltungen im Zuſammenhang mit den im Rayon Kamal, ſowie den Oberſtleutnant Sekki. Im Anſchluß
Letzte Nachrichten.
der Lena=Goldgruben aufgedeckten Mißbräuchen auf das an dieſe Angaben machte der Militärgouverneur von
(Wolffs telegr Korreſp.=Bureau.)
genaueſte zu prüfen und entſprechende Maßregeln zur Konſtantinopel Mitteilungen über die Verhandlungen
* Berlin, 20. Juni. Die Nordd. Allgem. Ztg. ſchreibt: Verhütung derartiger Mißbräuche und Vorkommniſſe aus=
Kiazims mit dem Prinzen Sabah Eddin und Damad
Zu dem Regierungsjubiläum Kaiſer Wil= zuarbeiten. Dieſe ſollen dem Miniſterrat zwecks Ein= Salih, von denen der letzte in Briefwechſel mit dem in
helms war die Zahl der von den Oberhäuptern der aus bringung bei den geſetzgebenden Körperſchaften unter= Paris beſtehenden Komitee ſtand dem Scherif Paſcha,
wärtigen Mächte und Staaten geſandten Glückwünſche ſo breitet werden.
Reſchid Bey und Said Paſcha, ſowie ein auswärtiger
groß daß davon abgeſehen werden mußte, die einzelnen
Militärattaché angehörten, der die Reiſe Kiazims nach
Telegramme und ihre Antworten zu veröffentlichen. Dar=
Berlin, 20. Juni. Der Schloſſer Schulz und der Conſtantza förderte. Die Verſchwörer ſollten ein
Kabi=
unter befand ſich ein ſympathiſcher Glückwunſch Mechaniker Lemke, welche wegen des Drahtſeil= nett unter Kiamil Paſcha bilden mit dem Prinzen
Sa=
des Präſidenten der franzöſiſchen Republik. attentats im Grunewald verhaftet worden bah Eddin als Miniſter des Aeußern und Reſchid oder
Es iſt durchaus irrig, wie wir hiermit feſtſtellen, daß die= waren, ſind wieder in Freiheit geſetzt worden. Das Ismail als Miniſter des Innern.
ſer Glückwunſch in Berlin überſehen worden ſei wie ein Ergebnis der Unterſuchung war negativ.
* Konſtantinopel, 20. Juni. Ira Eddin, Ex=
Pariſer Blatt behauptet hatte. Das Telegramin iſt am
IIB. Frankfurt a. M., 20. Juni. Bankier Heß! Scheich ül Islam, und ein früherer Deputierter, der
15. Juni eingelaufen und noch am ſelben Tage beant= von der fallit gewordenen Bankfirma Plaut, Heß u. Co, Ulema Muſtafa Aſſim, ſind vor das Kriegsgericht
ge=
woriet worden.
der ſich Revolverſchüſſe beigebracht hatte, iſt heute im laden worden.
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Nummer 145.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Inni 1913.
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der Artillerie
Bekanntmachung.
rechtlich zueignet, wird mit Gefängnis bis zu einem Jahre beſtraft (§ 291 des
Die nachſtehende Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppenübungs=
Reichsſtrafgeſetzbuches).
platz bringen wir hierdurch zur allgemeinen Kenntnis.
(13487a
3. Die Erlaubnis zum Suchen verſchoſſener Munition auf dem Truppenübungs=
Darmſtadt, den 14. Juni 1913.
platz Darmſtadt wird keiner Zivilperſon erteilt.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
4. Die auf dem Uebungsplatze gelegentlich gefundenen und die im Auslauf=
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gelände aufgehobenen Munitionsteile müſſen an die im Lager eingerichtete
Ab=
nahmeſtelle abgeliefert werden, welche dafür entſprechende Geldvergütung zahlt.
Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppen=Uebungsplatz Darmſtadt
5. Zünder mit Zündladung, einzelne Zündladungen oder blindgegangene
Ge=
für die Zeit vom 23. bis 28. Inni 1913.
ſchoſſe dürfen unter keinen Umſtänden berührt werden, weil dies mit
Lebens=
gefahr verbunden iſt. Ein Nachgraben oder Freilegen von tiefer in die Erde
eingedrungenen Geſchoſſen iſt ſtreng verboten. Dabei iſt es gleichgültig, ob=
Die
Dauer der
das Geſchoß eine Granate oder ein Schrapnel, ob es mit Zünder verſehen
Datum
Tag
Bemerkungen
Abſperrung
Truppenteil Abſperrung
iſt oder nicht, ob der Finder von der Ungefährlichkeit überzeugt iſt
erſtreckt ſich
oder nicht. Der Finder hat zunächſt weiter nichts zu tun, als den Fund zu
von bis
melden und nötigenfalls die Stelle kenntlich zu machen.
Die Zertrümmerung der Blindgänger uſw. iſt lediglich durch die von dem
6 M.
23. Juni Montag
8=V.
Funde in Kenntnis zu ſetzende Kommandantur zu veranlaſſen. Der Finder
24. Juni Dienstag
erhält als Findergeld für ein blindgegangenes Geſchoß mit Zünder 1 Mk.
5= N.
25. Juni Mittwoch
10 N.
Ueber das
(Eine Mark), für einen einzelnen ſcharfen Zünder oder für ein Geſchoß ohne
30 V.
10
anze
26. Juni DonnerstagFeldartillerie 120Nachts 2 Nachts
Zünder 50 Pfg. (Fünfzig Pfennige). Am Geſchäftszimmer der Komman=
27. Juni Freitag
Abſperr=
Nachtſchießen
dantur des Truppenübungsplatzes, ſowie am Sprengſtückſchuppen und am
80 P
27. Juni Freitag
B. 12 N.
Gelände
Feuerlöſchgeräteſchuppen (Baracke Nr. 104) ſind Abbildungen von gefährlichen
27. Juni! Freitag
100Nachts 120 Nachts
Nachtſchießen
Zündern pp. ausgehängt.
28. Juni Samstag
30 V. 80 N.
Das Betreten des Uebungsplatzes gleich nach dem Abſchießen iſt den
Zivilperſonen mit Erlaubnisſchein verboten. Es iſt dies erſt eine Stunde
Bekanntmachung.
nach Beendigung des Schießens — und unter keinen Umſtänden früher
geſtattet. Denjenigen Perſonen, welche gegen dieſes Verbot verſtoßen, wird
Mit Rückſicht auf die beginnenden Scharfſchießübungen der Feld=Artillerie auf
der Erlaubnisſchein zum Betreten des Platzes entzogen.
(9132a
dem Truppenübungsplatz bringen wir Nachſtehendes zur allgemeinen Kenntnis:
Darmſtadt, den 15. April 1913.
1. Es wird auf unſere Polizeiverordnung vom 10. März 1908 hingewieſen,
wonach das Betreten des Truppenübungsplatzes Darmſtadt Zivilperſonen
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
ohne Erlaubnisſchein der Kommandantur verboten iſt.
J. V.: von Werner.
ee
Bekanntmachung.
Heugras=Verſteigerung.
Gefunden: 1 goldenes Kettenarmband. 1 Double=
Glieder=
armband. 1 helle Metallnadel mit blau und weißer Emaille=Einlage. Montag, den 30. Juni I. Js.,
Dienstag, den 24. Inni lfd. Js., nachmittags 4 Ahr, wird
1 Zwicker in braunem Lederfutteral. 1 dunkelroter Kragenſchlipps,
vormittags 10 Uhr,
das Heugras von der Fürſtenwieſe, unweit der Pumpſtation des
1 Paar gelbe Kinderſandalen. 1 blau= und weißwollener Kinder=ſoll die der Gaſtwirt Chriſtophſtädtiſchen Waſſerwerks bei Eſchollbrücken, in 21 Loſen an Ort und
ſchuh. 1 Monatsfahrkarte Darmſtadt=Frankfurt, auf den Namen Krauß Witwe in Hof i. B. und Stelle öffentlich meiſtbietend verſteigert.
(13459fs
Sulzmann ausgeſtellt. 1 Anzahl Schlüſſel. 1 Handtaſche mit Perlen Gen., in hieſiger Gemarkung ge=
Nähere Auskunft wird auf der Pumpſtation erteilt.
beſetzt und Portemonnaie mit Inhalt. 1 kleines ſilbernes Ketten=legene Liegenſchaft:
Darmſtadt, den 17. Juni 1913.
armband. — Zugeflogen: 1 Kanarienvogel.
(13518 Flur Nr. gm.
Der Oberbürgermeiſter
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: Inpolizei= XVIII 157 377 Hofreite Neue
I. V.: Jaeger.
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
Niederſtraße 22,
finden ſich: 1 Spitzhund, 1 Dachshund. 1 deutſcher Schäferhund (zu= in unſerem Geſchäftszimmer Witt=
Torfverſteigerung.
gelaufen). Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=mannſtraße 1, wiederholt zwangs=
Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten weiſe verſteigert werden.
Montag, den 23. Jnni 1913, vormittags 10 Uhr
Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vorm. um 10 Uhr, ſtatt. (13538 Die Genehmigung der Verſteige=
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 22. Juni,rung wird auch dann erfolgen, anfangend, werden auf hieſigem Rathauſe 500000 Torf an die
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends, folgende falls ein der Schätzung entſprechen= Meiſtbietenden verſteigert.
Pfungſtadt, den 17. Juni 1913.
(13382ds
Apotheken geöffnet: Hirſch=Apotheke Nieder=Ramſtädterſtraße, und des Gebot nicht eingelegt wird und
Apotheke am Juſtizpalaſt, Bismarckſtr. Alle übrigen Apothekenl andere rechtliche Hinderniſſe nicht
Großh. Bürgermeiſterei Pfungſtadt.
im Wege ſtehen.
(K17/13
ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Darmſtadt, 29. Mai 1913.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwareni. d. Haupt= u. Reſidenſtadt Darmſtadt Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
Moosverſteigerung.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
(Beſſungen). (VI,12587
½½ kg
per
Dienstag, den 24. Jnni 1913, vormittags 10 Uhr
per ½ kg
Frantz.
Ochſenfleiſch . . . . . 96 Pfg. Speck geräuchert .
. 120 Pfg.
anfangend, werden auf dem hieſigen Rathauſe 121 Haufen Moos=
Rindfleiſch . . . . . 90 „ Dörrfleiſch
. . . 110 „
Bekanntmachung.
und Nadelſtreu aus hieſigem Gemeindewald, Diſtrikt Klingsacker=
Fett, roh .
. . . 70 „ 1Schinken m. Bein . . . 120 „ Montag, den 23. Jnni l. Js.,und Malchertanne, an die Meiſtbietenden verſteigert.
Rollſchinken
140 „
Fett, ausgelaſſen . . . 80
Pfungſtadt, den 17. Juni 1913.
(13381ds
vormittags 10 Uhr,
Leber
Schweineſchmalz, roh
, „ , , ,
ſoll die dem Lackierermeiſter Adam
Kalbfleiſch . . . . . 100
Großh. Bürgermeiſterei Pfungſtadt.
u. ausgelaſſen . . . 90 „ (Schäfer Eheleuten dahier zuge=
100 „ Schwartenmagen,
Hammelfleiſch
ſchriebene Liegenſchaft.
Wach der Satzung der Darmſtädter Volksbank=Stiftung ſollen
Fleiſch=u Bratwurſt . 92
Bruſt . . 70 „
Ne-
Flur Nr. qm
deren jährliche Erträgniſſe dazu verwendet werden, befähigten
Schweinefleiſch
90 „ Leber= u. Blutwurſt . . 76 „
II 1446 391 Hofreite Laute= ſelbſtändigen Darmſtädter Bauhandwerkern ein Reiſeſtipendium oder
Rippchen, Kammſtück,
ge=
ſchlägerſtraße 6,
ſalz. Fleiſch u. Kottelets 100 „
(6926) II 1445 78 Grasgarten da= eine Beihilfe zur Teilnahme an einem Meiſterkurſus oder eine
ſelbſt,
Beihilfe zur Beſchickung einer gewerblichen Ausſtellung zu
Schlachwiehmärite Darmſiadt
II 1447 160 Grabgarten da=gewähren.
ſelbſt,
im Schlachtviehhof neben dem ſtädtiſchen Schlachthof. — Schweine=
Wir laden hiermit die Darmſtädter Bauhandwerker ein, ſich
märkte: Montags, Mittwochs und Donnerstags. Kälbermärkte: in unſerm Büro zwangsweiſe
ver=
bis ſpäteſtens 23. Jnni um die für das Jahr 1913 zu vergehende
(K20/13
Montags und Donnerstags. Bei Kälbermärkten iſt der Verkauf ſteigert werden.
Falls andere rechtliche Hinder= Spende zu bewerben. Geſuche ſind an den Vorſtand unſerer
Ge=
von Großvieh geſtattet. Bahnanſchluß. Modernſte, ſeit 3. Februar
niſſe nicht entgegenſtehen, kann Ge=noſſenſchaft zu richten. Die Entſcheidung hierüber ſteht einem Kura=
(4329a
ds. Js. geöffnete Neuanlagen.
nehmigung der Verſteigerung auch
Nähere Auskunft erteilt die
dann erfolgen, wenn das einge=torium zu, das ſich aus Mitgliedern verſchiedener dem Baugewerbe
Schlacht= und Viehhofdirektion.
legte Meiſtgebot die Schätzung nicht naheſtehender Körperſchaften zuſammenſetzt.
(12780a
erreicht.
Darmſtadt, den 9. Juni 1913.
Darmſtadt, 3. Juni 1913.
Gevaudeabbruch.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Darmſtädter Volksbank
Das Niederlegen des Wärterhauſes an den Hofſtallfourage=
Müller.
(V, 12588
eingetragene Genoſenſchaft mit beſchränkter Haftpflicht.
magazinen in der Pankratiusſtraße dahier ſoll unter Hinweis auf
den Miniſterialerlaß vom 16. Juni 1913 und deſſen ſpätere
Ergänz=
erhtänite
Wir zeigen hiermit an, dass wir die
Zinsver-
ungen in öffentlichem Wetbewerb vergeben werden. Die Bedingungen
Montag, 30. Juni I. Js.,
und Zeichnungen liegen in unſeren Amtsräumen, Paradeplatz Nr. 3,
gütung auf
vormittags 10 Uhr,
während der Dienſtſtunden zur Einſichtnahme offen.
ſoll die der Georg Simmermacher
Die Angebote ſind bis Samstag, den 28. ds. Mts., vor= Witwe dahier und deren Kindern
mittags 10 Uhr, verſchloſſen, portofrei und mit entſprechender Auf=
Schek-Konto
zugeſchriebene Liegenſchaft:
ſchrift verſehen bei uns abzugeben, woſelbſt deren Eröffnung in Gegen= Flur Nr. qm
wart der etwa erſchienenen Bieter ſtattfindet. Zuſchlagsfriſt 10 Tage. II. 1350 231 Hofreite
Kaup=
bis auf weiteres auf
Darmſtadt den 18. Juni 1913.
(IV,13446
ſtraße Nr. 7,
Großh. Hochbauamt Darmſtadt.
in unſerem Bureau zwangsweiſe
3½ Prozent
Diehl.
(K123/11
verſteigert werden.
Falls andere rechtliche Hinder=festgesetzt haben.
niſſe nicht entgegenſtehen, kann Ge=
Für Gelder mit bestimmter Kündigungsfrist bleibt
Berſteigerungs-Anzeihe. nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das einge=besondere Vereinbarung wegen der Zinsvergütung
vor-
legte Meiſtgebot die Schätzunglbehalten.
Montag, den 23. Juni I. Js., vormittags
(IV,13530,130
nicht erreicht.
9 Uhr und nachmittags 3 Uhr,
Darmstadt, den 19. Juni 1913.
Darmſtadt, 11. Juni 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
verſteigere ich im Verſteigerungslokal
Bank für Handel und Industrie.
Müller. (V,13062
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Zahlung ſtatt.
Darmſtadt, den 21. Juni 1913.
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Nummer 143.
Seite 13.
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Nummer 145.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Inni 1913.
Seite 14.
gelang auch unſerer Reichsbant, wieder größere Golbe.=fenſirchen, Harpener und Mhönirt aber ſchliehlich war
wie=
träge aus dem Auslande heranzuziehen. Allerdings herrſcht der Realiſationsluſt vorhanden; da ſich die Nachricht von
Handel und Verkehr.
bei der Induſtrie und ſodann bei einzelnen Städten und einer Erhöhung der Stabeiſenpreiſe bisher beſtätigte. Auch
Kaliwerte zeigten ſchwache Haltung. Am Kaſſainduſtrie=
* Patente und Gebrauchsmuſter. (Mitgeteilt von Gemeinden ein ſtärkerer Geldbedarf.
Die Donnerstagsbörſe geſtaltete ſich nach den vorher= markte kam weiterhin einiges Material ſchwacher Hände
Dipl.=Ing. Klemens Herszberg u. Co Patent= und
In=
genieur=Bureau, Darmſtadt, Rheinſtr. 19, Tel. 1695.) 1. Ge=gegangenen ſehr ſtillen Tagen wieder belebter, beſonders zum Verkauf, ſodaß Abſchwächungen erfolgten. Lanz
nie=
brauchsmuſter=Erteilungen: 21f. 557409. Gas= am Montangebiete, wo die Spekulation eine rührige Tä= deiger bei etwa 24134. Nur Mannesmann bei 206½ und
rohrbogen für die Spanndrähte von Straßenüberſpannun= tigkeit entfaltete. Zu den Einzelheiten des Verkehrs über= Chemiſche Albert bei 424 gut behauptet. Die
Holzverkoh=
gen mit Spannvorrichtung. Adolf Schuch, Worms, Rö= gehend, haben Deutſche Renten keine Erholung erfahren lungsinduſtrie=A.=G. Konſtanz ſagt in ihrem Bericht, daß
merſtr. 12/16. 29. 5. 13. Sch. 48482. 33b. 557510. Beu= und die 3prozentigen Gattungen ſogar weitere Einbußen eine Verringerung des Abſatzes mit der Zunahme der
telbügel. Fa. Hermann Lehmann, Offenbach a. M. 24. 2. 13. bis ¾4 Prozent erlitten. Im Zuſammenhang damit dürfte politiſchen Spannung eingetreten iſt, nachdem die Verhält=
L. 31284. 33c. 557459. Parfümglas in Metallhülſe mit der Einſpruch des Handelsminiſters von Sydow ſtehen, niſſe zu Beginn des Geſchäftsjahres 1912/13 recht günſtig
feſtſitzendem Kronenſtöpſel an welchem ein Glaspatel zur daß in der nächſten Zeit weitere Auslandsanleihen an den gelegen hatten. Infolgedeſſen ſchließt die Geſellſchaft mit
Abgabe des Parfüms befeſtigt iſt. Willy Schwaner, Offen= Börſen eingeführt werden. Die neue merikaniſche Staats= etwas größeren Vorräten als erwartet. Mit Rückkehr
fried=
bach a. M., Bahnhofſtr. 39. 20. 5. 13. Sch. 48391. 34b. anleihe und die neue mexikaniſche Eiſenbahnanleihe, an der licher Zuſtände hofft die Verwaltung aber wieder auf eine
557125. Hygieniſche Brotſchneidemaſchine. Georg Frank, ſich auch deutſche Banken beteiligt haben, werden infolge= Hebung. Die Preisgeſtaltung hat weſentliche Verände=
Bingen a. Rh. 22. 4. 13. F. 29 077. 44 a. 556735. Vor= deſſen den Weg zu den deutſchen Börſen finden und den rungen nicht erfahren abgeſehen von eſſigſaurem Kalk,
ſtecknadel mit Blumenhalter und Erfriſcher. Banken wird vorausſichtlich nichts weiter übrig bleiben, der wieder geſtiegen iſt. Die aus Holzkalk erzeugten Pro=
Johann Friedrich Müller, Darmſtadt, Infanterie= als ihre Beteiligungen im Auslande unterzubringen. Das dukte folgten in der Preisſtellung nur langſam dem Roh=
Regiment Nr. 115. 23. 4. 13. M. 46 189. 44b. 556 919. Eingreifen des Handelsminiſters iſt unter den obwaltenden material. Das trotzdem beſſere Geldergebnis begründet
Aſchenbecher welcher die Aſchenreſte uſw. aufnimmt, ohne Geldvechältniſſen als durchaus erwünſcht zu bezeichnen; die Verwaltung mit erfolgreichen Betriebsverbeſſerungen.
daß dieſelben zu ſehen ſind. Eduard Röhler, Darm= nur wäre es richtiger und wirtſchaftlicher geweſen, wenn es Die Dividende iſt auf 15 Prozent gegen 14 Prozent im
ſtadt, Teichhausſtr. 51. 19. 5. 13. R. 36013. 2. Patent=ſchon vor einigen Monaten erfolgt ſein würde. Auf die Vorjahre feſtgeſetzt worden.
Der Wochenſchluß war recht luſtlos bei großer Zurück=
Anmeldungen: 7d N 13136. Maſchine zur Herſtel= Zulaſſung von Wertpapieren an außerpreußiſchen Börſen
lung von Drahtſchraubengittern. Georg Friedrich Nau, hat der Handelsminiſter keinen Einfluß, doch darf man haltung der Spekulation. Vom Eiſenmarkte ſind zwar
Biebesheim (Heſſen). 26. 2. 12. 121. D. 25 226. Herſtellung annehmen, daß auch dieſe nicht ohne weiteres für ausländi= etwas beſſere Meldungen bekannt; ebenſo ermäßigte ſich
von Waſſerſtoff durch abwechſelndes Zerſetzen von metalli= ſche Werte zur Verfügung geſtellt werden. Bedauerlicher= der Privatdiskont auf 5¼ Prozent; aber die unſichere
ſchem Eiſen mit Waſſerdampf und Wiederreduzieren des weiſe hat die Firma M. M. Warburg u. Co. in Hamburg Lage am Balkan hält jedes Animo zurück.
entſtandenen Eiſenoryds mittelſt reduzierender gasför= ſich noch jetzt wieder an der Uebernahme einer ſchwedi=
Von Loſen notieren: Augsburger 34,90.
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miger Stoffe. Dr. O. Dieffenbach u. Dr. W. Mol= ſchen Staatsanleihe von 10 Millionen Kronen beteiligt. ger 192,75, Genua 205,— Freiburger 119,20, Mailänder 45 Darmſtadt. 24. 5. 11. 54g H. 61795. Vor= Man darf geſpannt darauf ſein, wie die Hamburger Bör= Fr. 120.—, Mailänder 10=Fr. 35,40, Meininger 35s0
Tür=
richtung zur ſelbſttätigen Abgabe von Reklamezetteln und ſenbehörden ſich zu dem ewaigen Zulaſſungsantrage ſtel= kiſche 158, Ungariſche 392.— Venediger 57.—, Raab=
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oericht.) Die bereits gehegten Erwartungen einer friedli= Papiere. Dies beweiſt die Nachfrage für die neuen 4½ pro= zent; ferner ſchließen: 4proz. Reichs von 1913 98,80 B,
chen Regelung auf dem Balkan haben ſich als trügeriſch zentigen Wladikawkas=Obligationen, die heute erſtmalig 4proz. Reichs (rückzahlbar 1918) 98 B., 3½proz. Reichs 84,70,
erwieſen und damit die politiſche Lage neuerdings unklar 93¼ Prozent notierten, während der Emiſſionskurs 92¾ 3proz. Reichs 74,20, 4proz. Heſſen von 1899 96,50, 4proz.
gemacht. Die Börſen zeigten aber demgegenüber eine Prozent war. Ferner legt die Naſſauiſche Landesbank wie= Heſſen von 1906 96,80 4proz. Heſſen von 1908/09 96,80,
große Widerſtandskraft, nachdem die beſtehenden Engage= der 5 Millionen Mark 4prozentige Schuldverſchreibungen 4proz. Heſſen (rückzahlbar 1921) 98,50, 3½proz. Heſſen
ments ziemlich geſiebt worden ſind. Die börſentechniſche zum Kurs von 98,40 Prozent in der Zeit bis einſchließlich 83,25, Zproz. Heſſen 72,20, 4proz. Darmſtädter 97.60 G.,
Situation hat ſich nach den ſcharfen Kursrückgängen ent= 12. Juli zur Subſkription auf, (auch die Bank für Handel 3½proz. Darmſtädter 85,25, 4proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr.
ſchieden gebeſſert Auch aus der rheiniſch=weſtfäliſchen und Induſtrie iſt eine der Abnahmeſtellen), die ſicher glatte (S. 18—24) 97,50, 4proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 25
Schwerinduſtrie hört man, es ſei am Eiſenmarkt zwar im Abnahme finden dürften.
bis 27) 97,60 G., 3½proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 3—5)
Ausländiſche Staatsfonds ſind im ganzen wenig ver=85,10, 3½proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 9—11) 85,20,
allgemeinen keine weſentliche Aenderung vorhanden, aber
dabei verlautet neuerdings, daß der Eingang neuer Auf= ändert; auch Serben gut behauptet; während Bulgaren Aproz. Heſſ. Komm.=Pfdbr. (S. 13—14) 97,50 G., 4proz.
träge vielfach eine gewiſſe Beſſerung erfahren habe, na= etwa 1¼ Prozent nachgaben. Die Prolongation der fälli= Heſſ. Komm.=Pfdbr. (S. 15—16) 97,60 G., 3½proz. Heſſ.
mentlich durch Eingang von Auslandsaufträgen. Die Nei= gen bulgariſchen Schatzſcheine konnte ſich nur mit erhöhtem Komm.=Pfdbr. (S. 1—3) 85,30G 3½proz. Heſſ. Komm. zu Verbandsbildungen iſt weiter im Wachſen begrif= Zinsfuß (von 6 Prozent auf 7 Prozent) ermöglichen. Chi= Pfdbr. (S. 4) 85.20 G., Darmſtädter Bank 114½, Südd.
fen und insbeſondere die Stabeiſenproduzierung in bal= neſen lagen feſter, hingegen merikaniſche Werte weiter Eiſenb.=Geſellſch. 125,— Südd. Immob.=Geſellſch. (Mainz)
diger Nähe. Dieſe Verbandsbildungen ſind ein geeigneter ſchwächer: obwohl die innerpolitiſchen Verhältniſſe eher ge= 53 G Lederwerke, vormals Spicharz (Offenbach a. M.)
Fallſchirm bei niedergehender Konjunktur. Sie wieder= beſſert erſcheinen,
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holen ſich jedesmal in ungünſtiger werdenden Zeiten. Der
Gedanke, daß vielleicht auch die Erneuerung des Kohlen= matter. In den beiden Schiffahrtsaktien (Hamburger Pa= 127 B. Chemiſche Mühlheim a. M. 62,—, Schantung 122,—.
ſyndikats unter etwaigen veränderten wirtſchaftlichen Ver= ketfahrt und Nordd. Lloyd) fanden während der ganzen South=Weſtafrika 110¾, Otavi=Anteile 1108‟ Otavi=
Ge=
hältniſſen mit weniger Schwierigkeiten verknüpft ſein wird, Woche lebhafte Umſätze ſtatt; doch ſind auch hier kleinere nußſcheine 80½. 4½proz. Ruſſen 99,50. 4proz. 1880er Ruſſen
iſt nicht ohne weiteres von der Hand zu weiſen. Die Ten= Einbußen zu verzeichnen. Es ſollen dieſe Geſellſchaften! 86,65, 4proz. 1902ec Ruſſen 88.75. 3/proz. Ruſſen 85,10,
denz an der Börſe wurde indeß vorwiegend durch die un= ganz vorzügliche Geſchäfte machen, und zwar vorwiegend 3½proz. Ruſſen 82 B. 3proz. Ruſſen 76,75, 4proz. unifiz.
ſichere Lage des Geldmarktes beinſlußt und war zeitweiſe im Perſonenverkehr. Banken haben im allgemeinen eben=Türken 85,50 Aproz. Adminiſtrations=Türken 19 G., 4proz.
verſtimmt in der Befürchtung, daß das Ultimogeld recht falls Einbußen erlitten; ſelbſt Reichsbank, trotz der hohen Bagdad=Türken 79,50, 4proz. konvert. Türken (1905/11)
teuer würde. Dies hat ſich erfreulicherweiſe bisher nicht Zinsſätze bis 131,50 nachgebend. Bemerkenswert feſt wa= 74,60, 5proz. Bulgaren 96,10, Griechen von 1890 59.—,
bewahrheitet und war Ultimogeld zuletzt zu höchſtens 7½ ren Darmſtädter Bank, die faſt unverändert gegen die Vor= Griechen von 1887 53,75 5proz. Chineſen 96,30, 4½proz.
Prozent reichlich erhältlich. Dabei iſt die Seehandlung be= woche ſchließen.
Chineſen 89,—, 5proz. Chineſen (Tientſin=Pukow) 91.—,
müht, durch Betätigung von Prolangationen bis Ende
Am Montangebiet erfolgten zeitweiſe Abſchwächun= 4½proz. Japaner 88,45, 4proz. Japaner 81,25, 4½proz.
Juli dem Markte eine Erleichterung zu verſchaffen. Es gen, dann wieder ſtärkere Erholungen, beſonders für Gel= Serben 86, —, 4proz. Serben 76,75.
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1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
39 143.
Samstag, 21. Juni.
1913.
S bet ich ie eſerpene orerienſtget it den
und dis zum n. Ledensſahre des höheren
heſſiſchen Lehrer um zwei Jahre günſtiger als
heſſiſchen Endgehalts — nur rund 2200 Mark weniger
Zur Beſoldungsreform.
für den preußiſchen Lehrer ſtellt; während letzterer
als die gleichen Bezüge der preußiſchen Lehrer
be=
ſolche erſt vom fünften Jahre nach Eintritt in den
tragen;
Zu dieſem Thema wird uns geſchrieben: Zur Vervoll=
Schuldienſt erwirbt, zählt ſie erſterem ſchon von der
ſtändigung der Mitteilungen über die Bezüge der heſſi=
8. daß der heſſiſche Lehrer zum Teil ſogar beſſer als
Schlußprüfung ab, welche nach zweijähriger
Schul=
ſchen und preußiſchen Beamten des Lokaldienſtes erſcheint
der preußiſche geſtellt iſt, während die heſſiſchen
aka=
dienſtzeit abgelegt werden kann;
es wünſchenswert, auch eine vergleichende Ueberſicht zu
demiſchen und mittleren Beamten um 10 und 19
Pro=
bringen, aus welcher die Gehalte, Penſionen und
Witwen=
zent in ihren Bezügen hinter den gleichen preußiſchen
4. daß die Verwendungszeit (Schulverwalterzeit) in
Beamten zurückbleiben;
gelder der heſſiſchen und preußiſchen Landlehrer erſehen
Heſſen und Preußen gleich günſtig iſt und in der Regel
werden können.
9. daß der heſſiſche Lehrer gegen ſechs Jahre früher als
ſofort nach Abgang vom Seminar beginnt;
der mittlere und gegen neun Jahre früher als der
Aus der nachſtehenden Ueberſicht geht im beſonderen 5, daß die Penſion (Ruhegehalt) des heſſiſchen Lehrers
hervor:
akademiſche Beamte ein Recht auf Ruhegehalt erlangt.
von Anfang an um 203 bis 1008 Mark jährlich höher
1. daß der Unterſchied in der Anſtellungszeit zu un=
Nicht zu überſehen iſt, daß die Ueberſicht nur die
Be=
iſt als die des preußiſchen Lehrers; da viele Lehrer
gunſten des heſſiſchen Lehrers zwei Jahre
be=
züge (Gehalt und Wohnungsgeld) der Landlehrer
be=
lange im Ruheſtande leben, verdient dieſe Tatſache handelt. Die Stadtlehrer mit beſonderen
Gehaltsord=
trägt; es iſt jedoch hervorzuheben, daß ein Teil der
beſonders beachtet zu werden;
heſſiſchen Lehrer im 26. und 27. Lebensjahre ſchon
an=
nungen ſtehen ſich an Gehalt und Wohnungsgeld weit
geſtellt wird;
6, daß das Witwengeld in Heſſen in den erſten zehn beſſer, als dies die Tabelle für die Lehrer auf dem Lande
2. daß die penſionsfähige Dienſtzeit des heſſiſchen
Jahren um 7 bis 420 Mark höher und vom elften nachweiſt. Die Nebenbezüge für Unterricht an der Fort=
und des preußiſchen Lehrers ſich nach übereinſtimmen=
Jahre ab um 23 bis 167 Mark jährlich niedriger bildungsſchule Privatunterricht, Organiſten= und
Lek=
iſt als in Preußen;
den Grundſätzen regelt und vom 21. Lebensjahre ab
torendienſt. Nutzungen aus Schulgütern und =gärten,
wenn u. a, der Abgang vom Seminar nicht ver= 7. daß Gehalt und Wohnungsgeld der heſſiſchen Lehrer Schülerpenſionen uſw. ſind, weil nicht penſionsfähig, außer
ſpätet erfolgte — für Beide gerechnet wird;
bis zum 54. Lebensjahre im ganzen rund 3500 Mark Rechnung geblieben.
Der heſſiſche Volksſchullehrer in Orten ohne
Gehalt des
Ruhegehalt des
Witwengeld für die Witwe des
beſonderes Gehaltsregulativ bezieht
3
gegenüber ſeinem preußiſchen Kollegen an:
heſſiſchen
22
preußiſchen
heſſiſchen preußiſchen
Lehrers bei 60ſtel Lehrers bei
Bemerkungen
preußiſchen! Gehalt Ruhegehalt Witwengeld
heſſiſchen
Volksſchul= Volksſchul=
Anſchlag der
Anſchlag für
2
Wohnung mit bzw. Wohnung von)
Lehrers
lehrers lehrers
Lehrers mehr weniger mehr weniger mehr ſweniger
St.
5
400 Mk. 120ſtel 540 Mk.
25
.,
ℳ
ℳ
ℳ,
ℳ, ℳ.
ℳ
ℳ.
ℳ
-
-
-
1120
1000
-
-
.
-
120
-
Es iſt angenommen, daß der
1000
—
-
-
1120
-
120
preußiſche und heſſiſche Lehrer im
5
(2
1000
1120
-
2
—
120
—
20. Lebensjahr das Seminar ver=
-
1120
1100
24
—
-
-
.—
20
laſſen und im 23. Lebensjahr die
—
25.
-
1120
1100
2
-
—
Schlußp üſung beſtanden haben.
*26
—
—
-
-
1400
1100
300
-
-
27
-
1100
1400
--
—
3
Die Beſoldungsvordienſt=
300
2
380
1600
1500
336
100
zeit wird in Preußen vom
—
—
874
1600
1500
—
380
4. Jahre ab nach Eintritt in den
80
100
5
19
30
M
1700
—
1600
1008
420
2
100
Schuldienſt gezählt, hier alſo vom
*98
Pu
40
(3
1700
1050
1850
150
420
25. Lebensjahre ab.
9.
32
1700
82
-
1850
420
837
23
150
Ruhegehaltsberechtigt iſt
33
1850
185
9.
-
-
354
450
3.
Dienſtzeit vom 21. Lebens=
34
2100
1850
25
450
1012
215
405
jahre an.
35
1850
—
204
2100
2
260
450
1056
36
2050
1100
In Heſſen wird die Beſol=
1409
441
50
490
2050
—
483
230
446
dungsvordienſtzeit vom Tage
26
490
—
5
2050
280
—
483
490
der erſten Verwendung im Schul=
513
203
—
30
2300
-
503
—
dienſt nach beſtandener Schluß=
1326
531
2300
40
— 200
prüfung gerechnet.
1470
588
515
2300
-
25
200
609
1521
527
Die ruhegehaltsberechtigte
42
2500
25
630
1572
579
51
2
Dienſtzeit zählt vom Tage des
-
700
693
2500
592
1728
200
n
Eintritts in den Schuldienſt; hier
44
15
2500
605
28
1783
-
20
alſo vom 21. Lebensjahre ab.
45
100
2800
68
382
1836
-
46
2800
15
696
Beſoldungsvordienſtzeit zählt
2007
100
47
2800
828
712
2064
dem heſfiſchen Lehrer normal
11
10 100
M
48
3000
849
von Beginn des 24. Lebens=
2121
13.
3000
31
786
2615
924
100
—
jahres an.
2307
1
50
3000
39
669
3100
2367
3
801
948
147
Sowohl der Volksſchullehrer in
51
880
3100
3200
864
242
972
40
100
108 Heſſen, als auch der in Preußen
2916
3200
3300
2592
1037
875
100
*½10
-
-
*
hat Anſpruch auf freie Woh=
2
3200
41
3300
2625
1053
886
„
oder eine dem ortsüblichen
3
*1.e
54
10
3400
3300
35
2658
947
1065.
1i5
—
„
Preis derſelben entſprechende bare
958
-
170
3300
55
3400
310
2688
100
1077
Entſchädigung. Bei Berechnung
500
969
323t
3300
3400
56
1089
100
2721
„
-
120 1 der Gehaltsbezüge iſt das Woh=
57
3300
3400
1
3268
2754
981
100
12
1104
-
„
3 nungsgeld außer Betracht geblieben,
58
— 124
3300
3400
3306
10.
1116
2784
992.
-
**10
„
124) dagegen wurden bei der Rutze=
44
3300
2816
3400
1128
1004
59
3344
100
—
3
gehaltsberechnung die anſchlags=
60
3300
3400
3382
—
2850
1140
1015
125
*/120
„
„
fähigen Sätze von 400 und 540
100
2880
45
3300
3400
61
3420
—
1026
1152
,
126 1 Mark in Anſatz gebracht.
2880
1026
3300
3400
45
3420
100
62
1152
126
„
2
2880
3400
3420
63
3300
1026
100
45
—
1152
12
„
2880
45
100— 5
3300
3400
64
1152
3420
1026
-
„
,
90
2880
3300
3400
3420
1152
45
100
1026
136
„
„
-
2880
5
100 — I 540
45
3300
1026
3420
90
3400
126
1152
„
„
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Ich liebe Dich!
Da — durch die atemloſe Stille kommt aus der Ferne
Mit gütevoller Abwehr die Hände halb erhoben.
Roman von Guido Kreutzer.
dumpfes Getöſe zahlloſer Stimmen — näher . .. immer Eine tiefe weiche Stimme des Troſtes.
(Nachdruck verboten.)
16
näher — ſtärker . . . immer ſtärker.
Ihr Kinder, was denn ſoll mir euer Knien vor meines
X.
Verworrenes Brauſen. Stürmende Schritte.
Hauſes Tür? Was ſoll mir denn das Strecken eurer
* Oben zwiſchen dem regelloſen Eiſengewirr der Zir=
Und jäh iſt der Platz überſchwemmt mit Menſchen, Hände gegen mich, indes die Stadt bei Tag und Nacht
kuskuppel gloſt der rötliche Schein der Notlampen. Sonſt
die bis zu den Palaſtſtufen vordringen
-
Männer; dumpf ſtöhnt und ſingt und jammernd ſchreit bei Tag
liegt der Rieſenraum in Nacht. Siebentauſendvierhundert Greiſe; Kinder; Frauen — in die Knie gebrochen — ſtöh= und Nacht herauf zu dieſem Haus?!
Menſchen reihen ſich auf den Plätzen nebeneinander .
nend — entſetzt — verzweifelt.
.. Das Fürſtentum in ſeiner edelſten Form:
Kopf an Kopf . . . von unten her; über die Logen hinweg
Wie ein Schlachtfeld, überſät mit Toten und Sterben= Schutz der Schwachen; Troſt der Bedrückten; Diener des
. . . höher . . . immer höher . . . bis hinauf zu den Ga=den
Volkes; Hüter des göttlichen Willens.
lerien — — Und ſiebentauſendvierhundert Geſichter zit=
Irgendwoher aus dem wüſten Knäuel eine hilfloſe
Das Fürſtentum als vorahnende Erfüllung der
tern in nervöſer Spannung — eins neben dem andern Stimme:
Chriſtenlehre: — und hätte der Liebe nicht! . . .
— als hätte man blaßweiße wogende Bänder durch dieſe
Oedipus!
Aber die barmherzige Stimme wächſt; wird hart und
ſtumpfe Farbloſigkeit gezogen.
Hei, wie der Name über den Platz ſchießt; hinaus ſpröde; klirrt, als ſprühte Stahl auf Stein.
Hier ein Räuſpern — dort Sporengeklirr — Raſcheln ins Land; zurückkehrt; gleich ſchmetterndem Blitz zwiſchen
Ich will dies nicht gemeldet haben erſt durch fremden
von Seide — ein Sitz klappt herunter und wieder die Maſſen ſchlägt; die tief geſenkten Stirnen hochreißt!
Mund. Ich ſelber trete hervor — ich, Oedipus! So re=
Schweigen. Schweres Atmen, als laſte auf dem ganzen
Entblößte Arme werfen ſich empor. Aus gierigen det — was treibt euch hierher?
Hauſe ſchon die drückende Wucht jener grauenhafteſten Kehlen ein Röcheln; ein einziger halberſtickter Aufſchrei:
Der Schleier reißt . .. das Drama türmt ſich auf . . .
Tragödie der Menſchheit, die nach zweitauſendjährigem
Oedipus — König — hilf uns!.
furchtbar; elementar; urgewaltig.
Schlaf zu neuem Leben erwacht und ſich brutal mit ihrer
Totenſtille.
Die Minuten rinnen — werden zu Stunden .
ehernen Tragik wie ein Keil hineinſchiebt in eine ſchwach=
Das Palaſttor öffnet ſich, als riſſen tauſend ſehn=
Und ſie Alle, die da gekommen ſind, eine literariſche
nervig und weichherzig gewordene Zeit:
tüchtige Augen es aus ſeinen Angeln.
Senſation anzuſehen und zwiſchen üive o’elock tea und
Oedipus, der König von Theben! . . .
Zwiſchen den Säulen — am Rande des Altans über Souper den dernier eri der Berliner Theaterſaiſon mit=
Reglos mit geſchloſſenen Toren liegt der Palaſt; tot=der Orcheſtra — ſteht plötzlich ein Mann . .. ein einzel= zumachen — ſie ſchauern bang zuſammen.
binſam xeckt ſich davor das Rieſenrondell des Freiplatzes. ner Mann . . . einſam unter den vielen . . . — der König;
Denn ein griechiſcher Tragiker erzählt von der Welt
Nummer 143.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Juni 1913.
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hängnis entgegenwarf:
ſendes Schreien und Toſen und Jauchzen: —
läßt durch die brauſende Symphonie der Menſchheits=
Ich bin der Sohn des Glücks und Vettern ſind mir
geſchichte das düſtere Grundmotiv aufrauſchen:
Bonn! Durieux! Bonn! Bonn!
die Monde, die mich groß und klein gemacht, die wechſeln=
Stürmende Begeiſterung aufgepeitſchter Leidenſchaf=
Im Anfang war die Schuld!
den. Wer ſolchen Stammbaum hat, der forſcht nach ſei= ten, rebellierender Gehirne, fanatiſierter Sinne: —
— — — —nem Blut!
Bonn! . . . Bonn!
-
-
Aber es hilft ihm nichts! Die Rache vollzieht ſich;
Und zwiſchen den Säulen des Palaſtes ſteht wieder
Herta Renzow hatte ſich in ihre Logenecke gedrückt;
der Spruch der Götter wird erfüllt; der Wagen des Schick= der einſame Mann — ein ganz großer unter den
deut=
die Hände um das eine Knie geſchlungen; etwas
vorge=
bengt; reglos. Halb links hinter ihr ſaß Günter von Oſt= ſals rollt heran. .. rollt hinweg über ihn — den einſti= ſchen Schauſpielern — Ferdinand Bonn . . . der all dieſe
wogenden und brauſenden Menſchenmaſſen mit ſich
ge=
heeren. Wenn er nach der Manege hinabſah, ſtreifte ſein gen Erlöſer dieſer Kadmosſtadt!
Die alturalte Vergeltungslehre des Zoroaſter, ge=riſſen und bezaubert und ſinnlos toll gemacht hat=
Blick ungewollt immer wieder dieſes ſeltſame
Mädchen=
kleidet in dunkle Worte: —
Steht ſtill und ſchlicht, die Falten ſeiner Tunika
zu=
geſicht mit dem ſcharfen Profil eines reifen Mannes und
Hofſſt Du noch immer auf Gewinn? Und blieb denn ſammengerafft; und lächelt in ſich gekehrt und neig ſich
den wiſſenden Augen einer erfahrenen Frau.
etwas treu, das Du im Leben Dir gewannſt?
.. wieder . . . immer wieder .. . immer wieder 7. .
Eine mit Silberflittern überſäte Toikette aus ſchwar=
Langes, ſchweigendes Spiel, das an den Nerven —
Seidenkrepp, die ſie trug, ſchien beinahe zu ſchwer
reißt. Dann wie ſtöhnender Klagelaut die jammervolle — — —
-
für ihre Jugend. Ihre Bruſt hob und ſenkte ſich unter
Selbſtverhöhnung eines Herrſchers, der über die Trüm=
Der Leutnant von Oſtheeren ſchrak aus ſeinem
hyp=
unregelmäßigen Atemzügen — und jedesmal funkelten mer ſeines Lebens ſich hinwegtaſtet: —
notiſchen Bann hoch Neben ihm ſtand Herta Renzow;
die Pailletten auf, als liefen glitzernde Schlangen über
Thebauer! Das iſt Oedipus, der groß war unter hatte ihm die Hand auf den Arm gelegt
ihren Körper.
dem Volke und viel beneidet war!
Bitte, kommen Sie! . . . das klang faſt aufreizend
Einmal, als der geblendete König aus dem Dunkel
Und aus ſinkendem Dunkel heraus die eine unge= ruhig in dem rings tobendenarsns
des Palaſtes in das helle Licht des Tages hinausfloh, heuerliche brütende Erkenntnis:
Er legte ihr mechaniſch den Abendmantel um die
griff ſie nach dem Arm ihres Kavaliers. Eine ſcheinbar
Drum muß ein Menſch des letzten Tages harren im Schultern; unter dem ſeidenen Kopftuch drängte ſich das
inſtinktive Bewegung, die ihr gar nicht zu Bewußtſein ſtillen, ganz im ſtillen . . .
dunkelſchwere Haar üppig hervor.
kam.
Nacht ſinkt wieder über Theben — ein blinder König
Alles in ihm war noch wirrer Aufruhr, war ein wacher
Es dauerte auch nur eine Sekunde, dann löſte ſie ihre wandert ins Exil . . .
Fiebertraum; aber — ſeltſam! — die andere Hälfte ſeines
Hand wieder von der Seinen; fiel in ihre frühere Reg=
-
-
Gehirns konzentrierte ſich auf ſeine Begleiterin.
loſigkeit zurück; ſaß faſt vergraben in dem zerflatternden — —
--
-
Dämmer des Rieſenraumes — den Kopf in den Nacken
Und während er mühſam einen Weg durch den ſchma=
Jäh flammen die beiden Kronleuchter über der
Ma=
gelegt — mit halbgeöffneten Lippen.
len Logengang bahnte, kehrte ſein Blick immer wieder zu
nege auf. Blendende Lichtfluten — ſtickiger Dunſt über
dieſem ſelbſtſicheren Geſicht zurück, wo nur die Augen
Gierig ammele ſie das fahle Eutſetzen ein, das dort dem Rieſenrund des Zirkus — Uniformen . . . Seiden= zucktenunnülern rann.
unten von der Orcheſtra aufſtieg; ihre Lungen weiteten
roben . . . Dekolletees . . . Fracks — wilder Applaus —
ſich unter der Tragik dieſes einſamen Mannes, der ſich mit frenetiſcher Jubel — die ganzen Maſſen bis zu den Em=
(Fortſetzung folgt.)
Nummer 143.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Juni 1913.
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Sonntag, den 22. Juni 1913
Lehmann hat
Ludwigshöhe.
10jähr. Stiftungs=Feſt
Sonntag, den 22. Jnni, nachmittags 4 Uhr:
Geburtstag.
auf dem Arheilger Mühlchen (13558
az
Urkomisch.
Padg
unter gütiger Mitwirkung des Geſang=Vereins „Liederkranz”.
Gl osses Milntar-Konzert
Anfang 4 Uhr. X Garten-Konzert
ausgeführt von der Kapelle des Dragoner=Regiments Nr. 23.
Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61
Kittys
Ferner Tombola=Verloſung, großes Preisſchießen, Geſangs=
(Leitung: Obermuſikmeiſter M. Weber).
Vorträge, Kinderbeluſtigungen aller Art 68 und im Saale
großes Tanzvergnügen.
Bubenstreiche Im Programm: „Freiſchütz”. „La Traviata‟.
Der Verein zieht in Gemeinſchaft mit dem Geſanaverein „Lieder=
Leichte Kavallerie. Brüderlein fein. Roſen=
Komisch.
kranz” nachmittags ½3 Uhr vom Vereinslokal, Schloßgraben 15,
mit Muſik nach dem Feſtplatz und ſind alle Freunde, Landsleute und
lieder von Ph. zu Eulenburg uſw.
Gönner des Heſſ. Odenwald=Vereins herzlichſt eingeladen, ſich dem
Eintritt einſchl. Billetſteuer 30 Pfg. (B13566
Zuge anzuſchließen. Der Rückmarſch erfolgt bei günſtiger Witterung
mit Lampions und Muſik zu Fuß.
Der Vorstand.
NB. Der hintere Garten iſt für Nichtkonzertbeſucher reſerviert.
Bei ungünſtiger Witterung Streichkonzert im Saale.
Die alte
Kamholiken-verein Darmsraat.
ital. Stadt Pisa
Sonntag, 22. Jnni 1913, abends 8 Uhr
Grosse Garten-Konzen
V
mitihren Schönheiten
Sonntag, den 22. Juni ab 4 Uhr
Herrliche Naturaufnahme.
Juphlaumsreier
in dem prachtvollen Platanen-Garten des
aus Anlaß des 25jährigen Regierungs- Hssssssaaspſ Restaurants Stengel-Schmitt
Landgraf Philipp-Anlage 18, gegenüber dem alten Bahnhof
:: Jubiläums des Deutſchen Kaiſers::
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Vom
Sämtliche Mitglieder ſind höflichſt eingeladen.
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Eintritt frei
25jähr. Regierungs-
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Nummer 143.
Darmſtädter Tagblatt, Samstaa, den 21. Juni 1913.
Seite 22.
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I!
1
Bader, Schmnertrischen, Austlugserte, Holels, Restadrunts
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Oete
Seger
Meee eneteeneengee
ann
Bad Salzſchlirf, 18 Juni. Wohl noch niemals hatten auf unſer kleines Bad Salzſchlirf beigewohnt zu haben, tenen Wege fort, ſo läßt ſich von ihm einſt Großes
er=
warten. — Erwähnt ſei noch, daß ſich bei dieſer
Gelegen=
die Anlagen des Bades Salzſchlirf einen ſo reiſten Beſuch nahm ein jeder der Feſtteilnehmer mit nach Hauſe.
Schlangenbad. Dem erſten der diesjährigen Sym= heit die Akkuſtik in dem neu erbauten, ſchönen Konzertſaal
aufzuweiſen, wie bei der Kaiſer=Jubiläums=Feier, um ſo
mehr als gleichzeitig das 75jährige Jubiläum des Bades phoniekonzerte, die ſich einer immer wachſenden Bedeut= als ganz vorzüglich erwies.
Salzſchlirf im Hintergrunde dieſer Veranſtaltung mit ge= ung in muſikaliſchen Kreiſen erfreuen, konnte man mit
Reiſepläne für den württembergiſchen Schwarzwald
feiert wurde. Etwa 2000 Perſonen waren erſchienen und um ſo größerer Spannung entgegenſehen, als ein neuer
erfreuten ſich an den glänzend illuminierten Anlagen, an Dirigent diesmal an der Spitze unſeres Orcheſters ſtand. und die Schwäbiſche Alb. Dieſe koſtenfrei durch das
In=
dem reichen Feuerwerk, dem Doppelkonzert und den Ge= Herr Kapellmeiſter Max Eilenberg bewies durch die treff= ternationale öffentliche Verkehrsbureau, Abteilung
Würt=
ſängen von Mitgliedern des Darmſtädter Hoftheaters, ſo=liche, ſchön nüanzierte Wiedergabe von Schuberts unvoll= temberg, Berlin W. 8, Unter den Linden 14, erhältliche
wie an Vorträgen und Tänzen vom Enſemble des rühm= endeter H=moll=Symphonie und Beethovens dritter Leo= Schrift enthält neben allgemein nützlichen Hinweiſen
ge=
lichſt bewährten Salzſchlirfer Kurtheaters, welche von der noren=Ouvertüre, daß der gute Ruf, der ihm voranging, naue Pläne für kürzere oder längere Reiſen und Wän=
Kurdirektion dem Publikum geboten wurde. Ein uner=ein wohlbegründeter war. Als ein Geigenkünſtler von derungen in dieſen ſchönen deutſchen Gebirgen. Sohr
wartet herrliches Kaiſerwetter ſetzte der ganzen Veranſtal=außergewöhnlicher Begabung und reichem Können erwies praktiſch ſind die genauen Wanderpläne mit Angaben
tung die Krone auf und das Publikum promenierte in ani=ſich der Soliſt des Abends, Herr Rudolf Bergmann, ein der Wanderzeiten und Höhenlage der einzelnen Punkte.
mierteſter Stimmung bei den Klängen des Doppelkonzerts Schüler Hubays; ſaubere Technik und klangvoller Vor=Von Intereſſe iſt auch das beigedruckte Verzeichnis der
und den verſchiedenen Geſängen des Künſtler=Enſembles trag verbinden ſich bei ihm mit guter Auffaſſung und fei= Würktembergiſch=Schweizeriſchen
Rund=
ganz unkurgemäß bis in die tiefe Nacht hinein, Den Ein= nem muſikaliſchen Verſtändnis, was namentlich bei der reiſekarten, die beſonders gerne auch im Anſchluß
druck, einem geſchichtlich bedeutungsvollen Moment nicht Vorführung von Mendelsſohns Violinkonzert beſtens zur an die nach Stuttgart und Ulm-Friedrichshafen
verkeh=
nur in bezug auf unſer Vaterland, ſondern auch in bezug Geltung kam. Fährt der junge Künſtler auf dem betre= renden Ferienzüge benützt werden.
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15
[ ← ][ ][ → ] Nummer 143.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Juni 1913.
Seite 23.
viel für alls übrig,was aus Deſtereich kommtz ſerner wil als wie es bei den diesmaligen ,Enabenerwelſungen: der
o
dasſelbe Komitee in freundlicher Vergeltung der deutſchen Fall geweſen. Was die Literatur anbetrifft, ſo erinnert
Gaſtfreundſchaft zugunſten der deutſchen Hausinduſtrie in man ſich der bitteren Worte, die dereinſt Theodor Fontane,
Sh.
Wien ein ähnliches Feſt ſtattfinden laſſen, fragt ſich nur, i dem die Krone und das Preußentum zu ſo tiefem Danke
ob es den gleichen Erfolg erzielen wird, wie das hieſige. verpflichtet ſind, über das fehlende Intereſſe der preu=
2
Denn ein Erfolg war es, ſchon im Rahmen der geſchicht= ßiſchen Könige für Dichter und Dichtung, für Schriftſteller
lichen Stätte, des ſich hinter dem Reichskanzlerpalais bis und Schriften ſowie über das mangelnde Verſtändnis, das
zur Königgrätzer Straße ausdehnenden lauſchigen Parkes, hierfür innerhalb unſeres Kultusminiſteriums herrſcht, ge=
8in welchem ſich der wehmütige Liebestraum des jungen äußert. Der Kaiſer kann ſich natürlich nicht um alles küm=
Prinzen Wilhelm, des ſpäteren erſten deutſchen Kaiſers, mern, dazu ſind eben ſeine Miniſter und für dieſe die
be=
mit der holden Prinzeſſin Eliſabeth Radziwill abgeſpielt treffenden Räte da. Sehr bezeichnend iſt, daß, als einſt
und deſſen von alten Bäumen beſchattete Pfade ſo oft Fürſt der Kultusminiſter von Goßler dem Kaiſer gelegentlich
Bismarck mit ſeinem getreuen Tyras durchwandelt.
eines Vortrages unſeren damals ſchon an 70 Jahre zählen=
Um dieſe Erinnerungen mochten ſich nur wenige der den Kollegen Ludwig Pietſch für eine Ordensauszeichnung
zahlreichen eleganten Beſucher und Beſucherinnen, letztere vorſchlug, der Herrſcher verwundert ausrief: „Warum
in den neueſten Frühlings= und Sommertoiletten, küm= haben Sie mir das denn nicht ſchon längſt geſagt!” Und
mern, die am Mittwoch nachmittag ſich hier zuſammen= manches „einverſtanden” des Kaiſers, das dieſer
eigen=
gefunden hatten, aus der fremden und einheimiſchen Diplo= händig an den Rand beſtimmter Eingaben gemacht, iſt
matie, den Offiziers= und Beamtenkreiſen, der Induſtriel= dann ſpäter bei dem Wege durch die Miniſterien, „
unver=
len und kaufmänniſchen Welt. Es wurde viel franzöſiſch ſtanden” geblieben.
geſprochen dazwiſchen klang auch die anheimelnde öſter:
Aehnlich, wie im Jubel und Trubel der
Jubiläums=
reichiſche Mundart hinein, manch Erlebnis und manche tage dies und jenes in unſerem öffentlichen Leben nicht
Begegnung aus den Jubiläumsfeſten wurde erzählt und die verdiente Beachtung fand, ſo die an die
Gemeinde=
des näheren erörtert, es fehlte nicht an Fürſtinnen= und behörden erfolgte Uebergabe des kürzlich fertiggeſtellten
Gräfinnentiteln und ebenſo wenig an bekannten Perſön=Schillerparkes, auf den Berlin mit vollem Recht
lichkeiten aus den verſchiedenen Ständen. Reizvoll und ſtolz ſein darf, und die Einweihung des im Friedrichshain
mannigfaltig waren die einzelnen Bilder, ob man an den gelegenen Märchenbrunnens, deſſen beſcheidene
Be=
längs wundervoller Roſenbeete aufgebauten Verkaufs= zeichnung nicht die Großartigkeit und Schönheit dieſer
zelten, in denen Damen willig die verſchiedenen, oft recht wirklich wundervollen Anlage erraten läßt. Würde ſie im
lockenden Sachen zeigten und anboten, entlangſchlenderte, Tiergarten liegen, ſo wäre ſie täglich der Zielpunkt ganzer
ob man ſein Glück in einer der mit Loſen gefüllten Urnen Scharen von Einheimiſchen und Fremden, „draußen”, in
verſuchte oder ſich zu den Weiſen der Muſikkapellen den jenem Nordoſten der Stadt befindlichen Park, dürfte ſie
Karlsbader Mokka und ſonſtige leckere Dinge inmitten in erſter Linie nur die Beachtung und Bewunderung der
blühender Gebüſche unter freiem Himmel munden ließ. dortigen Bevölkerung finden. Denn wie das Deutſche Reich
Keichennehteeen
Mit großem Geſchick waren mehrere Gehöfte eines mähri= aus ſo und ſo vielen Staaten beſteht, die in beſtimmter
ſchen Dorfes aufgebaut, in denen es weder an Kühen noch Hinſicht untereinander nicht gar ſo viel Gemeinſames
ſchnatterndem Federvieh mangelte, und deſſen Bewohner haben, ſetzt ſich Berlin, das eigentliche Berlin, aus ſo und
Berliner Stimmungsbilder.
wie Bewohnerinnen ſich des öfteren zu volkstümlichen ſo vielen Stadtteilen zuſammen, deren Bewohner von
Geſängen vereinten, auf der Wieſe liegend, oder auch mun=merkwürdiger Sondertümelei für zihren” Stadteil er=
Von Paul Lindenberg.
ter ausſchwärmten, in ihren mannigfaltigen feſtäglichen füllt ſind und ſich danach häufig in ihrem Denken und Han=
Nachdruck verboten).
Trachten, die uns in reizvollem Wechſel die vielerlei Na=deln richten auch die Grenzen ihres Quartiers nur bei be=
Die Ruhe nach dem Sturm. — Schluß der Saiſon. — Ein tionen des Habsburger Landes vor Augen führten. Das ſonderen Gelegenheiten verlaſſen, wie etwa beim
Jubi=
echt bis auf den Dialekt und die ſich läum und bei den großen Sonntagsrennen, die dann alles
letztes Zuſammenſein. — Im Parke des Reichskanzler= war alles ſehr —
palais. — Schwarz=gelb iſt Loſung. — Große Erwartungen. meiſt recht ſeltſam zu den bäuerlichen Gewandungen fü= zuſammenführen. Das Rennen am letzten Sonntag im
genden Beſchuhungen modernſter Form, denn zu dieſer Grunewald war übrigens mit einem flotten Huſaren=
— Die Millionen der Jubiläumsſpenden. — Enttäuſchun= ländlichen” Mitwirkung hatte man die Mitglieder ver=ſtücklein verknüpft, das viel mehr Aufſehen erregt hätte,
gen. — Vom Schillerpark und dem Märchenbrunnen.
ſchiedener unſerer Bühnen herangezogen. Daß das Jubi= wenn das Feſt des Kaiſers nicht ſchon im Gange geweſen
Berliner Eigenheiten. — Ein Huſarenſtücklein. — Die Zän=läum mit ſeinen vielfachen Ausgaben doch noch nicht alle wäre. Leutnant von Egan=Krieger von des Kronprinzen
Geldbeutel erſchöpft haben muß, ging aus der recht be= ſchwarzen Huſaren hatte um die dritte Nachmittagsſtunde
kereien der Sezeſſion.
ſtimmt geäußerten Hoffnung einiger beim Verkauf regſam in Magdeburg ſein Pferd zum Siege geführt, dann ein
Man erwähnt immer ſoviel der Ruhe vor dem Sturm, tätiger Damen hervor, die während der beiden Tage allein Flugzeug beſtiegen und langte mit dieſem auf der
Grune=
diesmal kann man von ihr nach demſelben ſprechen. Und für Spitzen eine Einnahme von 50 000 Mark erwarteten! waldbahn an, um ſich hier ſofort an dem von ihm vorher
ſie iſt allen willkommen und tut allen wohl nach den bunt=
Sonſt werden wohl in der nächſten Zeit die Quellen belegten Rennen zu beteiligen und ſich auch hier als Erſter
belebten und frohbewegten Kaiſertagen, welche die Ber=für wohltätige Beſtrebungen nicht ſo reichlich fließen wie den Preis zu holen.
liner Saiſon weit über den gewohnten Zeitraum aus= früher, da ja die erheblichſten Summen für die hauptſäch=
Ganz erwünſcht war es, daß bei den Ablenkungen der
gedehnt. Eine Art von offiziellem Schluß fand dieſelbe lich der ſozialen Fürſorge dienenden Jubiläums=jüngſten Zeit die Zänkereien und Stänkereien der
am Mittwoch und Donnerstag dieſer Woche durch dasſpenden, die eine Höhe von über 70 Millionen Mark Sezeſſion nicht den Widerhall fanden, der hier und da
hübſche und maleriſche Sommerfeſt, das im ſchwarz= erreichen dürften, aufgewendet wurden. Einen guten beabſichtigt war. Die Herren, die ſich in zwei feindliche,
gelben Zeichen im Garten des Auswärtigen Amtes veran= Schnitt, wie man zu ſagen pflegt, hat auch der Fiskus ge= von gegenſeitiger Erbitterung durchdrungene Lager
ge=
ſtaltet ward Schon vor längerer Zeit hatte ſich eine An=macht durch die Abgaben für Standeserhöhungen und Er=trennt, werden ja nun ihre Sachen vor Gericht zum
Aus=
zahl öſterreichiſcher und deutſcher Damen und Herren hier nenungen. Die Einnahmen hierfür wären weit größer trag bringen, und es iſt dann Zeit, dazu Stellung zu
und in Wien vereint, um in der deutſchen Reichshauptſtadt geweſen, wenn die mit dem Jubiläum verknüpften Wünſche nehmen. Aber ſchon heute muß man aufrichtig bedauern,
den Erzeugniſſen der öſterreichiſchen Haus=vieler ſich erfüllt hätten. An herben Enttäuſchungen, genau daß es ſoweit gekommen iſt und daß durch den Zwiſt im
induſtrie, hauptſächlich jenen der Spitzenherſtellung, wie bei der Amneſtie, hat’s da nicht gefehlt, denn man eigenen Hauſe das Beſtehen der Sezeſſion als ſolche über=
Förderung angedeihen zu laſſen. Nun kann man ja mit hatte auf einen weit größeren „Segen” gerechnet oder ihn haupt erheblich gefährdet erſcheint. Und das Schlimmſte:
Recht hervorheben, daß wir uns vor allen Dingen für den zum mindeſten in anderer Richtung erwartet. Die Rat= hier handelt es ſich’s weniger um Sachliches als um Per=
Abſatz der Arbeiten unſerer Hausinduſtriellen bemühen geber der Krone haben wieder einmal die gute Gelegen= ſönliches, und durch ein rechtzeitiges Einlenken oder
Nach=
müßten, aber auch hier bewahrheitet ſich das Wort, daß der heit verpaßt, an der geeigneten Stelle Vorſchläge zu machen, geben wäre die ganze ſchmutzige Wäſche vor einem verehr=
Prophet in ſeinem Vaterlande recht wenig gilt, und dann die bei ihrer Verwirklichung in weiten Kreiſen der Bevöl=lichen, ſich nur darüber beluſtigenden Publikum vermieden
hat man ja an den Geſtaden der Spree außerordentlich kerung mehr Verſtändnis und Billigung gefunden hätten, worden.
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Nummer 143.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Juni 1913.
Seite 24.
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Nummer 143.
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Nummer 143.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Juni 1913.
Seite.
Nachstehender
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veranschaulicht die Vorzüge der
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Kaliumchlorid
Mce
0,25425 10,1448
Natriumchlorid . . . . . . . 1 1,180
Metce
1 2 Liter
0,001305! nicht 10,000782
½
Natriumbromid . . . . . .
0,000155 1 bestimmt 0,000005
Natriumjodid .
„ „
Preisz 12₰ 15 ₰ 24 ₰
0,05163 10,5018
.. . . .0,4295
Natriumsulfat
2,413
2,762
Natriumhydrokarbonat . . . . 1 2,764
Lithiumhydrokarbonat . . . . 10,02306 10,008765 0.01503
Einmachgläser, gewöhnlich
. . . . 0,0038470,00884510,000516
Ammoniumchlorid .
O,4928
. . .0,02292 10,5312
Kalziumhydrckarbonat
Suchsenglas — 38. 7/4. I 1½ 2 2½ Liter Sachsenglas
Strontiumhydrokarbonat . . . . 10,000056 10,002664 O,004834
geschlossen
. . . O,000041 10,000222
Baryumhydrokarbonat
6 ₰ 79 10₰ 129 179 20 ₰ 26₰
offen
0,5403
Magnesiumhydrokarbonat . . . 10,03000 10,345
Ferrohydrokarbonat . . . . . 10,001071 10,013752
Manganohydrokarbonat . . . . 10,000861 10,00469010,000953
Preise:
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1 Liter
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Eliſabethenſtraße 10.
Nummer 143.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 21. Juni 1913.
Seite 30.
Maritusſtirche: Vormitags un 10 Uhr: Pfarer Amt mit Predigt. — Nachmitags um ½5 Uhr: Andacht
Rahtichten des Standeraus Darnſtaht l.
D. Waitz. — Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt zu Ehren des hl. Aloyſius.
Beöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und für den Weſtbezirk. Pfarrer D. Waitz — Nachmittags
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 21. Juni, nachm.
B—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für um 4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer Veller. um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Pfründnerhaus: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Um
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte. —
Um
½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion.
Geborene. Am 13. Juni: dem Bankbeamten Peter! Lautenſchläger.
Pfänder, Gutenbergſtraße 3, eine T. Hertha Margarete.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes= ½ 10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Um ½ 2 Uhr: Chriſten=
Am 12.: dem Taglöhner Johann Rohmann, Liebfrauen= dienſt. Pfarrer Lenz. — Vorm. um 11½ Uhr: Kinder=lehre. — Um 2 Uhr: Andacht. — Werktags um ¾7 Uhr:
ſtraße 74, eine T Eliſabeth. Am 17.; dem Mechaniker gottesdienſt.
Singmeſſe.
Wilhelm Franz Littmann, Weiterſtädter Weg 38, eine T.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 8½ Uhr:
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, den 22. Juni, vorm.
Lina. Am 13.: dem Mechaniker Hermann o Hafner, Wei=Chriſtenlehre (Knaben). Pfarraſſiſtent Lic. Adolph.
um 7 Uhr: Beichte. — Um ½ 8 Uhr: Amt und Predigt.
terſtädter Weg 38, ein S. Paul Adam. Am 17.: dem Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent Lie. Adolph.
Nachm. um ½ 2 Uhr: Andacht.
Keſſelſchmied Adam Wagner, Pareusſtraße 8, eine T.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarr=
Babette Katharina Eliſabeth. Am 12.: dem Maſchinen= aſſiſtent Lie. Adolph.
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ſetzer Friedrich Wilhelm Adolf Martin Knuth, Lichten=
Panluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
5th Sunday after Trinity, 22nd June 1913.
bergſtraße 73, ein S. Leo Richard. Am 10.: dem Schuh= Pfarraſſiſtent Herpel — Vorm. um 11¼ Uhr: Kinder=
Divine Service will be held in the Hofkirche
machermeiſter Johann AdamTreffert, Obergaſſe 32, eine gottesdienſt. Pfarraſſiſtent Herpel.
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T. Martha Maria. Am 18.: dem Dachdecker Wilhelm
The Rev. H. M. de Ste Croix, British Chaplain at Heidel-
Martin Krichbaum, Erbacher Straße 72. ein S. Heinrich.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 22. Juni,
berg, will officiate.
Am 16.: dem Wagner Johannes Wilhelm Schönhals, vormittags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. — Nach=
Ruthsſtraße 18, eine T. Alice Maria Auguſta. Am 16.: mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde.
Jeden Abend um
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
dem Großh. Hauptſteueramtsaſſiſtent Auguſt Wilhelm 8 Uhr: Anſprachen von auswärtigen Rednern. — Sams=
Röhler, Kauptſtraße 26, ein S. Auguſt Wilhelm Kurt. tag, den 28. Juni, abends um 9 Uhr: Bibelſtunde
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Am 19.: dem Gärtner Friedrich Ludwig Meiß, Nieder= für Beamte.—
Zweig der Stadtmiſſion
Stadtgemeinde: 15. Juni: Dem Heizer Fr.
Ramſtädter Straße 27, eine T. Ida Anna Gertrude Hertha. (Beſſungerſtraße 88, Hth.). Sonntag, den 22. Juni, vor=
Opermann T. Katharina, geb. 8. März.
Am 17: dem Bahnarbeiter Friedrich Steinbach, Fuhr=mittags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt.
Nachm.
mannſtraße 9, ein S. Georg. Am 18.: dem Brotfahrer um 3 Uhr: Bibelſtunde für Jünglinge. — Um 4 Uhr=
Johannesgemeinde: 15. Juni: Dem Tapezier
Dietrich Schneider, Wendelſtadtſtraße 44, eine T. Eliſa= Bibelſtunde für Jungfrauen. —
Freitag, den 27. Juni, Friedrich Kunz T. Katharine, geb. 20. Mai. Dem
Poſt=
beth,
boten Heinrich Lohnes S. Otto Georg, geb. 23. Mai.
abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Aufgebotene. Am 12. Juni: Fabrikarbeiter Ludwig
Martinsgemeinde: 12. Juni: Dem Fabrik=
Georg Koob, Liebfrauenſtr. 81, mit Marie Iſenberg,
Swangeliſche Gemeinſchaſt (Kiesſtr. 43): Sonnag,
arbeiter Friedrich Daniel Chriſtian Geyer T. Anna Ger=
Laufmädchen. Liebfrauenſtraße 81. Am 14.: Eiſenbahn= den 22. Juni, nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule.
bedienſteter Peter Sauer, Worms, mit Eliſabeth Mar= Abends um 8½ Uhr: Gottesdienſt. Herr Lepper aus trud, geb. 18. Maj. 15. Juni: Dem Schriftſetzer Walther
garete Keil, Darmſtadt. Am 15.: Techniker Friedrich Frankfurt a. M. — Dienstag, den 24. Juni, abends um Eugen Fritſch T. Lucie Margarete Katharine, geb.
12. Mai. Dem Spediteur Albert Vogt T. Emilie Käthe,
Wilhelm Judith. Düſſeldorf, mit Büglerin Margarete 8½ Uhr: Bibelſtunde. Prediger A. Berner.
Volz, Groß=Bieberau. Am 17.: Schreibgehilfe an der
geb. 14. Mai. 16. Juni: Dem Schloſſer Joh. Peter
Königlich Preußiſchen und Großherzoglich Heſſiſchen
Altkatholiſche Gemeinde: Sonntag, den 22. Juni, vor= Schneider S. Hans, geb. 3. Mai. Dem Eiſenbahnſekretär
Staatseiſenbahn Wilhelm Würthele, Liebigſtraße 71, mittags um 10 Uhr, im evang. Gemeindehauſe, Kahlert= Oskar Schneider S. Philipp Leonhard Oskar, geb. 5. Mai.
mit Eliſabetha Fiſcher Langſtadt. Schneider Maximilian ſtraße 26: Deutſche Meſſe mit Predigt. Pfarrverwalter 15. Juni: Dem Gärtnereibeſitzer Johann Karl Walter
Richard Pacholski, Beſſunger Straße 88, mit Kontoriſtin Johnen von Heßloch.
S. Arthur, geb. 23. März. Dem Poſtboten Jakob Bitſch
Eliſabetha Maria Weidmann Grafenſtraße 27. Kanz=
S. Rudolf Paul, geb. 29. April. Dem Fabrikarbeiter
leidiener Valentin Pfeiffer Paradeplatz 2, mit Emilie
Gottesdienſt der Aeuapoſtoliſchen Hemeinde (Lagerhaus= Konrad Wembacher T Marie, geb. 8. Mai. Dem Land=
Bauer, Karlſtraße 40. Hilfshoboiſt und Sergeant im ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. — Mitt=wirt Friedrich Karl Seibel T. Johanna Eliſabeth, geb.
Leibgarde=Infanterie=Regiment Nr. 115 Georg Guſtav woch, abends um 8½ Uhr.
25. Maf Dem Kaufmann Friedrich Wilhelm Weiſe S.
Robert Hermann Greilich, Pankratiusſtraße 37, mit
Wilh. Walther Johannes, geb. 28. Mai. Dem Schreiner
Eliſabetha Weber Chemiker Dr. Auguſt Klein, hier,
Gemeinde gläubig getauſter Ehriſten (Waptiſten), Mauer= Johann Philipp Hofmann T. Lieſelotte, geb. 30. Mai.
mit Rentiere Hedwig Maria Perk, Galitten. Am 17.: ſtraße 17: Sonntag, den 22. Juni, vorm. um ½ 10 Uhr:17. Juni: Dem Bäckereibeſitzer Leonhard Ludwig S.
Trompeter=Sergeant im Garde=Drag.=Regt. Nr 23 Karl Erbauungsſtunde. — Vorm. um ½11 Uhr: Sonntags= Helmuth, geb. 22. April.
Auguſt Michel, Marienplatz 1, mit Köchin Margareta ſchule. — Nachmittags um 4 Uhr: Predigt. Prediger
Petrusgemeinde: 15. Juni: Dem Metzger Joh.
Bickel, Heidelberger Straße 9½‟ Buchhändler Hermann Höpfner. — Mittwoch, den 25. Juni, abends um 8½ Uhr:
Valentin Ludwig Engel S. Auguſt, geb. 22. April. Dem
Vetter, Schloßgaſſe 10, mit Dorothea Höbel, Bens=Gebetſtunde.
Bäckermeiſter Jakob Bopp T. Katharina Maria
Mar=
heim. Bäcker Franz Eckert, Eckhartſtraße 35, mit Köchin
Henriette Katharina Erd, Frankfurter Straße 6. Am
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag, gareta, geb. 31. Mai. Der Schriftſetzer Ludwig Reichel
S. Georg Ludwig, geb. 9. Mai. Uneheliche T. Auauſte
18.: Bankbeamter Fritz Ewald Sehl, Landwehrſtraße 9, den 22. Juni nachm. um ½ 3 Uhr: Sonntagsſchule.
mit Marie Anna Paula Baumbach, Landwehrſtraße 9. Um 4 Uhr: Predigt. — Freitag, den 27. Juni, abends Clementine Margareta, geb. 2. März. 19. Juni: Dem
Geſtorbene. Am 16. Juni: Margaretha Geiß, geb. um ½9 Uhr: Bibel= und Gebetſtunde.
Gerichtsſchreiber=Aſpiranten Wilhelm Scheuermann T.
Schwebel, Ehefrau des Kondukteurs. 51 J., ev., Pankra=
Elſe, geb. 27. Mai.
tiusſtraße 23. Am 17.: Kammermuſiker i. P. Philipp
Katholiſche Gemeinden
Paulusgemeinde: 18. Juni: Dem Gärtner
Krenz, 77 J., ev., Hügelſtraße 63. Am 16.: Lokomotiv=
6. Sonntag nach Pfingſten, den 22. Juni 1913
Andreas Finſter S. Hans, geb. 4. Mai.
führer i P. Johann Ludwig Knodt, 70 J., ev., Die=
Kollekte für den St. Martinus=Verein
burger Straße 42. Am 17.: Katharina Ehrhardt, geb.
Getaufte aus Anſtalten: 19. Juni: Ein un
Steiner. Witwe des Fabrikaufſehers, 97 J. kath., Kranich=
St. Lndwigskirche: Samstag, den 21. Juni, nachmit= ehelicher S. Wilhelm, geb. 16. Juni.
ſteiner Straße 49. Am 18.: Kaufmann Anton Croik, tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
27 J., kath., Saalbauſtraße 25. Am 19.: Katharina Mar= zur heil. Beichte.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
gareta Schmunck, geb. Roßmann, 58 J., ev., Ehefrau des
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur
Stadtgemeinde: 18. Juni: Dr. med. Adam Wil=
Dachdeckermeiſters.
heil. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe.
* Um helm Heinrich Fleckenſtein in Berlin und Marie Wilhel=
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr: mine Gerſchlauer.
Miltärgottesdienſt mit Predigt — Um ½ 10 Uhr: Hoch=
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Martinsgemeinde: 14. Juni: Chemiker Dr.
amt mit Predigt. — Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottes=
Evangeliſche Gemeinden.
— Nachmittags um 3 Uhr: Armenſeelenandacht Wilhelm Breitwieſer und Luiſe Koch. 15. Juni. Hut
dienſt.
macher Wilhelm Birkholtz in Groß=Gerau und Marie
5. Sonntag nach Trinitatis, den 22. Juni 1913
für die Abgeſtorbenen der Gemeinde. — Abends um Simmerer. 14. Juni: Schaftenmacher Heinrich Theodor
Hofkirche: Samstag, den 21. Juni, abends um 6 Uhr: 6 Uhr: Herz=Mariä=Bruderſchaftsandacht mit Predigt.
Buſch und Margarete Katharine Müller, beide hier.
Beichte. — Sonntag, den 22. Juni, vorm. um ½10 Uhr:
Kapelle der Warmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm. 15. Juni: Former Jakob Eckert und Margarete Hofmann,
Beichte und Anmeldung zur heil. Kommunion in der um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. —
Nachm. um 2 Uhr: Aloy= beide hier. Kaufmann Franz Emil Storck und Eliſabeth
Sakriſtei. — Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit ſianiſche Andacht. — Um ½ 3 Uhr: Vortrag für die Suſanne Anna Eckert, beide hier.
Feier des heil. Abendmahls. — Mittwoch, den 25. Juni, Jugendabteilung der Jungfrauen=Kongregation. — Um
abends um 6 Uhr: Andacht.
Paulusgemeinde: 17. Juni: Monteur Georg
4 Uhr: Verſammlung der Jungfrauen=Kongregation
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Kleberger.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags Friedrich Wilhelm Henkel und Charlotte Hechler.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Velte.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Kapelle zu Nieder=Ramſtadt: Sonntag, vormittags um
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrverwalter 9 Uhr: Singmeſſe mit Predigt.
Stadtgemeinde: 16. Juni: Privatier Friedrich
Klingelhöffer. — Vorm. um 11½ Uhr: Kinder=
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 21 Juni, nach= Neuenhagen, 70 J. 1 Mon., ſtarb 13. Juni.
gottesdienſt. Pfarrer Vogel.
Abends um 6 Uhr: mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
Johannesgemeinde: 14. Juni: Rangierer
Pfarrer Beringer.
heit zur heil. Beichte.
Andreas Schmidt, 36 J., ſtarb 11. Juni.
Gemeindehaus, Kiesſtr. 17: Sonntag, den
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
Martinsgemeinde: 12. Juni: Mathilde Wrede.
22. Juni, vorm um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den Süd=heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
weſt bezirk. Pfarrer Velte. — Vorm. um 11¼ Uhr: hl. Meſſe mit Predigt. Generalkommunion der Sodalität. Tochter des Rechnungsrats, 23 J., ſtarb 11. Juni (Ein=
Chriſtenlehre für den Südoſtbezirk. Pfarrer
Kle=
ſegnung). 18. Juni: Lokomotivführer i. P. Ludw. Knodt,
Um ½ 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. — Nachmittags 70 ſtarb 16. Juni. 14. Juni: Eva Katharine Penk,
berger. — Vorm. um 11¼ Uhr: Chriſtenlehre für den um 2 Uhr: Andacht und Segen; darauf Sodalität.
Kaplaneibezirk. Pfarrer Beringer.
geb. Dieterich, Witwe des Schuhmachers, 88 J., ſtarb
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8 Uhr.
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr: 12. Juni. 18. Juni: Margarete Geiß, geb. Schwebel,
Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt (Stein= Amt mit Predigt.
Ehefrau des Eiſenbahnkondukteurs i. P., 52 J., ſtarb
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den 16. Juni.
ſtraße 24, Muſikſaal).
Johanneskirche: Kollekte für die Evangeliſchen im Aus= 21. Juni, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
lande. — Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Trauungen auswärtiger Paare: Pfarrverwalter
Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
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mittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für beide Bezirke
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
im Gemeindehaus.
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