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176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 140.
Mittwoch, den 18. Inni.
1913.
Die heutige Nummer hat 22 Seiten.
Feier des Kaiſer=Jubiläums ihren Eindruck auch auf die ſtriellen Oeſterreichs am 14. September in einem Orte
ſozialdemokratiſchen Maſſen nicht verfehlen. Um das zu Nordböhmens getagt und der Zentralverband deutſcher
verhüten, ſpielt der Vorwärts als ſtärkſten Trumpf die Induſtrieller eine Delegiertenverſammlung zu Leipzig am
Behauptung aus, daß die Wirtſchaftspolitik des Reiches 1 15. September abgehalten haben wird, ſoll am 16. Sep=
Das Wichtigſte vom Tage.
in den letzten Jahrzehnten einer Handvoll Junker und tember ein gemeinſamer Kongreß zu Leipzig abgehalten
Beim Empfang der deutſchen Bundes= Kapitaliſten rieſenhafte Reichtümer in den Schoß geworfen werden, auf dem Vertreter der deutſchen und der
öſter=
fürſten und der Präſidenten der Freien Städte hielt habe, während für die Arbeiterſchaft unter dem gewollten reichiſchen Induſtrie Vorträge über aktuelle
wirtſchafts=
der Prinz=Regent von Bayern eine längere oder ungewollten Einfluß des Monarchen nur „ſchwerſte politiſche Fragen halten werden. Ein gemeinſames Feſt=
Anſprache, auf die der Kaiſer erwiderte.
Strafen” abgefallen ſeien. Dieſe abſichtsvolle Irrefüh= mahl ſoll die Tagung beſchließen. Eine ſolche Annäherung
Auf dem Schacht I und II der Kruppſchen
Zeche „Hannover” bei Bochum wurde bei Ar= rung kann durch ſozialiſtiſche Zeugniſſe der induſtriellen Kreiſe der beiden verbündeten Reiche
er=
beiten im Geſtein eine verſehentlich ſitzengebliebene widerlegt werden. Vor einigen Wochen erſt hat die ſcheint durchaus erwünſcht.
Sprengladung angebohrt Es erfolate eine Exploſion, anarcho=ſozialiſtiſche Einigkeit über das Strafkonto der
durch die der Hauer Schulz auf der Stelle getötet wurde, ſozialdemokratiſchen Arbeiterbewegung in den Jahren
während zwei andere Bergleute lebensgefährlicke Ver=
Ausland.
letzungen erlitten.
1890 bis 1912 eine Statiſtik veröffentlicht, die einen ſehr
Oeſterreich=Ungarn.
Auf der Werft von Tecklenborg in Geeſte=ſtarken Rückgang der ſtattgehabten Beſtrafungen
verzeich=
münde, der größten deutſchen Segelſchiffwerft, iſt ein net. Während im Berichtsjahre 1890/1891 mehr als 87
Bei der Verhandlung einer Schulvor=
Rieſenfeuer ausgebrochen. Der Tiſchlereibetrieb Jahre Gefängnis und mehr als 18000 Mark Geldſtrafe lage äußerte ſich Montag der Unterrichtsminiſter
Janko=
iſt völlig vernichtet. Der Schaden wird auf über eine verhängt wurden, betrug im Berichtsjahre 1911/1912 vies in anerkennenswerter Weiſe über die Notwendig=
Million geſchätt.
Eine Depeſche aus Plymouth beſagt, daß das Pan= die Geſamtzahl der Gefängnisſtrafen (ohne den Berg=keit, den deutſchen Sprachunterricht in den
un=
zerſchiff „Magnifizenz”
bei ſtarkem Nebel in arbeiterſtreik) nur 20 Jahre 7 Monate 15 Wochen und die gariſchen Schulen ſorgfältiger zu betreiben. Er glaube,
der Nähe des Hafens auf Grund geraten ſei.
Geldſtrafen bezifferten ſich bloß auf 3671 Mark. Wenn daß Ungarn auf die Verbreitung der Kenntnis der deut=
Das Segelſchiff „Nikaria” geriet nach dem Ver= alſo dem Kaiſer überhaupt ein Einfluß auf das Strafkonto ſchen Sprache das größte Gewicht legen müſſe. Ungarn
laſſen des aaſens von Smyrna in die Minenzone der ſozialdemokratiſchen Arbeiterbewegung zugeſchrieben ſei heute nicht von der Gefahr der Germaniſierung bedroht,
und wurde durch Eryloſion einer Mine zum Sinken ge= werden darf, dann hat ſich dieſer Einfluß in einer Ver= ſondern eher von der Gefahr, daß die Kenntnis der
deut=
bracht. Die ganze Beſatzung wurde gerettet.
ringerung des Strafkontos wirkſam gezeigt.
ſchen Sprache verſiegt. Das aber wäre tatſächlich eine
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 5.
Die andere Behauptung des Vorwärts, daß die Wirt= große Gefahr; denn Ungarn ſtehe mitten in der
germani=
ſchaftspolitik der letzten Jahrzehnte nur einer Handvoll ſchen Kultur und könne dieſer viel danken. Es wäre ein
Junker und Kapitaliſten zuſtatten gekommen ſei, wird verhängnisvoller Fehler, gerade jetzt, wo Ungarn von dem
Die Kaiſerlichen Gnadenerialle. durch den Sozialdemokraten Richard Calwer in ſeinen deutſchen Volke am meiſten lernen könne, auf den deutſchen
*⁎* Unter den vom Kaiſer aus Anlaß ſeines Regie= Jahresberichten über den Wirtſchafts= und Arbeitsmarkt
Sprachunterricht nicht das allergrößte Gewicht zu legen.
rungsjubiläums verſügten Gnadenerlaſſen ſteht die teil= auf das gründlichſte widerlegt. Der unſeres Wiſſens letzte
weiſe Amneſtie obenan. Sie erſtreckt ſich auf Zivilperſo= dieſer Jahresberichte, unter dem Titel „Das Wirtſchafts=
Italien.
nen und auf Angehörige des Heeres, ſowie der Marine jahr 1909‟ erſchienen (Jena, Guſtav Fiſcher), berechnet den
Monarchenbegegnung. Der Figaro bringt
und greift erheblich weiter, als man bisher annahm. Die Jahresdurchſchnittslohn des großgewerblichen Vollarbei= ein Telegramm aus Rom, welches beſagt, daß der König
Höhe der Strafe ſoll, wie es ſonſt wohl bei ſolchen all= ters während der Jahre 1906—1909 auf rund 1027, 1069, von Italien während ſeiner Reiſe nach Schweden von
gemeinen Amneſtien der Fall zu ſein pflegt, nicht allein 1073, 1078 Mark und fährt fort: „Das durchſchnittliche dem Marquis di San Giuliano begleitet ſein wird. Da
ausſchlaggebend ſein für den Eintritt der Gnade, was! Lohnniveau der großgewerblichen Arbeiterſchaft hat ſich der König auf der Rückreiſe mit Kaiſer Wilhelm in Kiel
nur zu billigen iſt, denn auch zu hohen Freiheitsſtrafen demnach im Berichtsjahre weiter etwas erhöht, und zwar zuſammentreffen wird, ſo glaubt man, daß der italieniſche
Verurteilte können ihr Vergehen oder Verbrechen aus betrug die Zunahme gegenüber dem Vorjahre 4,63 Mark; Miniſter des Aeußern hauptſächlich deshalb den Monar=
Not, Leichtſinn, Unbeſonnenheit oder infolge Verführung im Vorjahre hatte ſie 4,55 Mark und 1907 41,45 Mark be=chen begleitet. Der Beſuch des Königs von Italien in
begangen haben. Beſonders bemerkenswert iſt es, daß tragen. In den letzten drei Jahren ſeit 1906 hat der Schweden iſt ein reiner Höflichkeitsakt und gibt zu
poli=
von der Begnadigung allein ausdrücklich ausgeſchloſſen durchſchnittliche Jahresverdienſt um 50,63 Mark oder 4,9 tiſchen Diskuſſionen keine Veranlaſſung. Man glaubt alſo,
ſein ſollen diejenigen Perſonen der Armee und Marine, Prozent zugenommen.” — Da der Durchſchnittslohn der daß in Kiel politiſche Beratungen ſtattfinden werden.
welche wegen Beleidigung oder vorſchriftswidriger Be= Bergarbeiter, der im Jahre 1909 rund 1351 Mark betrug,
handlung eines Untergebenen diſziplinariſch beſtraft wor= im Jahre 1888 auf rund 777 Mark berechnet worden iſt,
Schweiz.
den ſind. Es geht daraus hervor, wie ſtreng der ſo veranſchaulicht dieſes Beiſpiel ganz beſonders die Halt=
Im Nationalrat wurde beim Bundesrat
ange=
oberſte Kriegsherr die Soldatenmiß=! loſigkeit jener Behauptung des Vorwärts.
fragt, welche Bewandtnis die militäriſchen Anlagen
hät=
ihandlungen und ähnliche Delikte ver=
— Das Kaiſerjubiläum und die Polen. ten, die Deutſchland nördlich von Baſel zur Sicherung
urteilt. Das kann im Volke nur den beſten Eindruck Die Polenpreſſe iſt eifrig bemüht, ihren Leſern begreiflich einer Brücke im Gebiete des Hüninger Feſtungsſervituts
machen und wird hoffentlich ſeine Wirkung auf alle die= zu machen, daß es eines Polen unwürdig ſei, an den baue. Bundespräſident Müller antwortete, die Anlagen
jenigen nicht verfehlen, die es nicht laſſen können, ihre Kaiſerjubiläumsfeiern teilzunehmen. So ſchreibt z. B. hätten laut Bericht des Militärdepartements kein Schuß=
Stellung als Vorgeſetzte zu mißbrauchen.
der Dziennik Kujawski (Hohenſalza):
feld in der Richtung gegen die Schweiz. Der Bundesrat
Es iſt bekanntlich das erſte Mal, daß Kaiſer Wilhelm
„Die preußiſche Polizei weiß recht gut, daß die Polen erachte die Bauten nicht als unter die Beſtimmungen des
ſeit ſeinem Regierungsantritte eine allgemeinere Amneſtie an keiner dieſer Feierlichkeiten teilnehmen werden. Sie Pariſer Vertrages von 1815 fallend, ſo daß zurzeit kein
erläßt. Man hat in der Preſſe viel darüber geſchrieben,! würden dadurch nur ihr Polentum verleugnen und die
Anlaß zu einer Reklamation Deutſchland gegenüber
vor=
daß der Kaiſer von ſeinem Gnadenrechte, welches ihm ja Deutſchen von ihrer Loyalität doch nicht überzeugen. Die
nur als König von Preußen bezw. gegenüber dem im Deutſchen würden in der Teilnahme entweder einen Er= liege. Doch behalte der Bundesrat die Dinge im Auge
folg ihrer germaniſatoriſchen Politik oder eine Feigheit,
preußiſchen Heere vereinigten Kontingenten zuſteht, bis= einen Mangel bürgerlichen Mutes der Polen erblicken.
Frankreich.
her in größerem Umfange keinen Gebrauch gemacht hat Ein wahrer Deutſcher muß heute zugeben, daß ſich unter
Die dreijährige Dienſtzeit. Der Miniſter=
— weder bei ſeiner Thronbeſteigung noch bei ſeiner Sil= den gegenwärtigen Verhältniſſen ein Pole von allen
präſident verſicherte auf die Ausführungen des
Deputier=
berhochzeit. Aber offiziös wurde darauf hingewieſen, preußiſchen Feierlichkeiten fernhalten muß.”
Der Dziennik Bydgoski (Bromberg) äußert ſich u. a. ten Thomas in der Kammer von neuem, daß der Oberſte
daß nach dem beſtehenden Brauche bei Familienfeſten des
Kriegsrat alle vorgeſchlagenen Löſungen, die den deut=
Kaiſerhauſes keine Amneſtie gewährt werde, und die Re= wie folgt:
„Wie können die Deutſchen erwarten, daß die pol=ſchen Rüſtungen begegnen ſollten, geprüſt habe, daß er
gierungsübernahme durch den Kaiſer erfolgte zu kurz nach niſchen Vereine mit ihnen gemeinſam bei den Jubiläums= alle Einwendungen erwogen und ſich einmütig und frei
dem Thronwechſel im März 1888, wo Begnadigungen in feiern Freude empfinden? Das würden die Deutſchen
erheblicher Anzahl ſtattgefunden hatten. Uebrigens finden ſelbſt verabſcheuen. Wir nehmen es den Deutſchen nicht für die dreijährige Dienſtzeit ausgeſprochen habe. Das
ja auch unter dem jetzigen Kaiſer fortgeſetzt Begnadigun= übel, daß ſie ſich aus Anlaß des ſilbernen Kaiſerjubiläums Gerücht, daß der Geſetzentwurf über die dreijährige
gen in einzelnen Fällen ſtatt, die während der 25jährigen freuen; ihre Nation hat durch den Kaiſer den Gipfel der Dienſtzeit infolge eines im letzten Sommer zwiſchen dem
Entwicklung erreicht. Wir haben aber in dieſen Zeiten Kaiſer von Rußland und dem Präſidenten der Republie
Regierungszeit zuſammen eine ſtattliche Zahl ergeben.
nur Niederlagen erlitten, auf uns ſind nur Donnerſchläge
Die vom Kaiſer jetzt erlaſſene Amneſtie wird ergänzt niedergeſauſt — aus der Hand des Kaiſers. Wir werden abgeſchloſſenen Uebereinkommens eingebracht wurde und
Frankreich ſich ſeiner Freiheit begeben habe, ſei
unbe=
durch eine in den einzelnen Bundesſtaaten verfügte, und alſo abſeits ſtehen, denn das iſt kein Feſt für uns.”
Die Budgetkommiſſion des Reichs=gründet. Ferner erklärte der Miniſterpräſident, die von
ſo darf man denn annehmen, daß ein Strahl des Lichts
von der Feier am Kaiſerhofe ſich auch in recht viele Zellen tages hat ihre für geſtern vormittag angeſetzte Sitzung Frankreich geforderte Anſtrengung ſei keine
Herausforde=
ergießt, in denen Väter, Söhne, Mütter und Töchter die auf heute vormittag verſchoben, da geſtern die Verhand= rung, ſondern eine Erwiderung. (Lebhafter Beifall im
Folgen des Leichtſinns und der Verführung ſchwer büßen. lungen der Parteiführer mit der Regierung über das Zentrum und auf verſchiedenen Bänken.) Barthou fügte
Viele Tauſende direkt und indirekt von der Gnade Be= Beſitzſteuerkompromiß weitergingen. Die Zentrums= noch hinzu, daß das verbündete Rußland gleichfalls die
troffenen werden dem Kaiſer herzlich dankbar ſein und fraktion hielt geſtern eine Sitzungab, in der ebenfalls das nötigen Anſtrengungen mache, damit die franzöſiſche und
die ruſſiſche Armee bereit ſeien, allen Eventualitäten zu
hoffentlich ſich auch des Enadenbeweiſes würdig zeigen. Beſitzſteuerkompromiß zur Debatte ſtand.
Die am 12. Juni eröffnete preußiſche begegnen. (Langanhaltende Bewegung auf allen Bänken
Landtagsſeſſion iſt durch eine allerhöchſte Botſchaft und Beifall.)
Deuſſches Reich.
Der ſozialiſtiſche Deputierte Rouanet hat zu dem
geſchloſſen worden.
Oeſterreichiſche und deutſche Indu=Geſetz über die dreijährige Dienſtzeit einen Zuſatzantrag
— Kaiſer=Jubiläum und
Sozialdemo=
kratie. Die ſozialdemokratiſche Preſſe ſchärft ihren Le=ſtrielle. Nachdem ſchon im vorigen Jahre öſterreichi= eingebracht, in welchem die Amneſtierung der wegen
ſern auf die mannigfachſte Art ein, daß die ſozialdemo= ſche und deutſche Induſtrielle auf der Ausſtellung in Mün= der jüngſten Militärkundgebungen beſtraften Soldaten
kratiſche Partei bei der Feier des Regierungsjubiläums chen eine gemeinſame Tagung abgehalten haben, iſt eine verlangt wird.
Der Geburten=Rückgang. Der Leiter des
des Kaiſers abſeits ſtehe. Mit mehr oder weniger Ge=ſolche auch gelegentlich der Internationalen
Baufachaus=
häſſigkeit abgefaßt, verraten dieſe ſozialdemokratiſchen ſtellung in Leirzig am 16. September d. J. in Ausſicht Statiſtiſchen Amtes Bertillon teilt mit, daß im Jahre 1912
Auslaſſungen die Beſorgnis, es könne die ſonſt allgemeine genommen. Nachdem der Zentralverband der Indu= die Ziffer der Geburten in ganz Frankreich (750651) die
Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 18. Juni 1913.
Seite 2.
Iiſſe der Todesſüll (32740) nur um brolt überſiegen ſ und H. leiſete am 20. Anguſt 1910 den Ofenbarungbeid ſ.Während der Mandver der Heſſchen Diviſon wird
habe. Die Jahre 1911 und 1912 ſeien in dieſer Hinſicht! Ein halbes Jahr nach der Leiſtung des Offenbarungseides der Großherzog vorausſichtlich auf Schloß Romrod
erfuhr Schaum. daß Höfling doch Geld im Beſitz hatte. reſidieren.
die ſchlechteſten ſeit dem Jahre 1800 geweſen.
Verband für Jugendwohlfahrt und Jugendfür=
Er teilte den Sachverhalt der Anklagebehörde mit, die die
Vorunterſuchung gegen Höfling einleitete. Dieſer gab ſorge in der Stadt Darmſtadt. Der Arbeitsausſchuß für
Amerika.
Präſident Wilſon dringt in einer Botſchaft an denn auch ohne weiteres Leugnen zu den Meineid ge= die bewahrende Jugendfürſorge hält unter ſeinem
Vor=
ſchworen zu haben. Er gab an, von Schmidt dazu ange= ſitzenden Herrn Profeſſor Kiſſinger am Montag, ven
den Kongreß auf unverzügliche Reviſion der Geſetze über ſtiftet worden zu ſein. Daraufhin wurde auch dieſer in 30. Juni, nachmittags 5 Uhr, im Herrſchaftsſaale des
die Geldumlaufsmittel der Banken. Der Präſident ſpricht Haft genommen. Schmidt hatte ſtets den Angeklagten Städtiſchen Saalbaues eine Sitzung mit nachfolgender
die Erwartung aus, daß das Geldumlaufsgeſetz in kurzem Höfling in Rechtsfragen beraten und ſo hatte ſich H. auch Tagesordnung ab: 1. Mitteilungen. 2. Aufgabe und
in dieſem Falle an Schmidt gewandt. Als ſich die beiden Einrichtung der obligatoriſchen Mädchen=
Fortbildungs=
in beiden Häuſern eingebracht werden wird. Senator ſpäter entzweiten, ſchrieb Schmidt an Schaum einen Zet=ſchule (Referent Herr Lehrer Heinrich Schäfer, Leiter
Owen, welcher die Anregung zu dem Geſetz gegeben hat, tel, er wüßte, wie Schaum wieder zu ſeinem Gelde kom= der Hauswirtſchaftlichen Fortbildungsſchule). 3.
Ent=
befürwortet das Syſtem zur Schaffung von Sicherheits= men könnte Er möchte in dieſer Sache zu ihm kommen. gegennahme von Wünſchen und Anregungen aus dem
ge=
fonds für die einzelnen Bezirke mit einer zentralen Auf= Als dies Schaum tat, teilte ihm Schmidt mit daß der meinſamen Arbeitsgebiet. Da die Frage der obligatoti=
Höfling mehrere hundert Mark bares Geld im Beſitz habe.
ſichtsbehörde. Die letztere ſoll der Bundesregierung unter= Der von ihm benachrichtigte Gendarmeriewachtmeiſter ſchen Einführung von Mädchen=Fortbildungsſchulen in
fand am 19. März 1913 im Bette des Höfling etwa 500 M. den nächſten Jahren eine Löſung finden muß, wird das
ſtehen.
Die Finanzkommiſſion des Senats Höfling, der ein tadelloſes Vorleben und keinerlei bezügliche Referat in weiten Kreiſen gewiß großes
Inter=
verwarf den Vorſchlag des General=Staatsanwalts, wo= Vorſtrafen aufzuweiſen hat, iſt ein alter Kriegsinvalide eſſe finden.
— Tarifverhandlungen im Weißbindergewerbe.
Die=
von 1870/1871. Er gibt zu, daß er bei Leiſtung des
nach die Produktion der Tabakfabrikanten nach einer lei= Offenbarungseides 768 Mark beſeſſen habe, die er nicht ſer Tage trat unter dem unparteiiſchen Vorſitz des Herrn
tenden Skala verſteuert werden ſollte, dergeſtalt, daß die angab. Er habe den Schmidt gefragt, was er da machen Bürgermeiſters Mueller das Ortstarifamt für
großen Fabriken im Verhältnis mehr zu zahlen hätten, als ſolle, als die Zwangsvollſtreckung gegen ihn eingeleitet das Weißbinder=, Maler= und
Lackierer=
wurde. Schmidt habe ihm geraten, den Offenbarungseid gewerbe aus der gleichen Zahl von Meiſtern
die Produktion ſteigt.
zu leiſten, dann könnte ihm Schaum den Buckel runter= und Gehilfen beſtehend, zuſammen, um den Abl=
Der Oberſte Gerichtshof hat das Geſetz des rutſchen. Der Angeklagte Schmidt iſt ein übelbeleumdeter, ſchluß des Ortstarifvertrages auf Grund
Staates Kanſas als verfaſſungswidrig aufgehoben, wel= vielfach vorbeſtrafter Menſch, der durch eine Krankheit des kürzlich fertiggeſtellten Reichstarifvertrages
vor=
ches für den Oeltransport eine Maximalrate feſtſetzte. Das kein rechtes Bein verloren hat. Er verdient ſeinen Le= zubereiten. Es gelang, über ſämtliche Punkte, deren
Urteil wird damit begründet, daß das Geſetz für jede bensunterhalt durch Makler= und Rechtskonſulentenge= Regelung der Reichstarifvertrag dem Ortstarifamt und
ſchäfte. Er beſtreitet ganz energiſch, den Höfling zu dem den örtlichen Organiſationen überläßt, eine Einigung zu
Uebertretung eine Buße von 500 Dollar feſtſetzte. Da= Meineid angeſtiftet zu haben. Er habe, als er den wahren erzielen, mit Ausnahme der Lohnfeſtſetzung. Hier hat die
durch wurde die Bahn verhindert, eine gerichtliche Ent= Sachverhalt erfuhr dem Schaum die Mitteilung gemacht. Gehilfenſchaft über den Schiedsſpruch der Unparteiiſchen
ſcheidung darüber herbeizuführen, ob die Raten konfiska= Er gibt auf Vorhalt zu, daß dies geſchah, nachdem er ſich hinausgehende Wünſche die ihre Berechtigung aus in
mit Höfling verfeindet hatte. Schmidt hatte die Vermö= dieſem Jahre mit einer Reihe hieſiger Weißbindergeſchäfte
foriſch ſeien oder nicht.
gensaufſtellung nach Angabe des Höfling angefertigt. Als abgeſchloſſenen Sonderverträge herleiten, von der örtlichen
dieſe Aufſtellung vom Gericht wegen formeller Fehler Organiſation der Arbeitgeber im Weißbinder= uſw.
Ge=
beanſtandet wurde ſchrieb Höfling die zweite Aufſtellung, werbe jedoch nicht anerkannt werden. Es ſind in Kürze in
Stadt und Land.
H. gibt an, daß Schmidt von ſeinen Verhältniſſen genau dieſer Hinſicht weitre Verhandlungen in Ausſicht
genom=
informiert war, denn er habe ja auch die Korreſpondenz men, die hoffentlich dazu führen, daß der Abſchluß des
Darmſtadt, 18. Juni.
mit einem Rechtsanwalt in Wiesbaden geführt, durch wel= Ortstarifvertrages und mit ihm der Friede im Weiß=
* Vom Hofe. Se. Königl. Hoheit der Groß= chen Rechtsſtreit Höfling von ſeinem früheren Dienſtherrn binder=, Maler= und Lackierergewerbe für die nächſten drei
herzog traf am Sonntag abend im Auto von Eſſen einige hundert Mark erhielt. — Zeuge Unterſuchungsrich= Jahre geſichert wird.
* Sektion Darmſtadt, D. u. Oe. Alpenverein.
in Lich ein. Die Großherzoglichen Herrſchaften begaben ter Müller erklärt, daß er in ſeiner langen Strafpraxis
lich am Montag mitag 1 Uhr 20 Min. mit Gefolge von noch keinen Fall kennen gelernt habe, wo ein des Meineids Am letzten Samstag fand im Vereinszimmer (Reſtau=
Gießen nach Berlin, wo S. K. H. der Großherzog Beſchuldigter ſo unumwunden ſeine Schuld eingeſtanden ration Sitte) die letzte Monatsverſammlung vor der
anläßlich des Regierungsjubiläums S. M. des Deutſchen habe. Der Angeklagte Schmidt habe erklärt, er habe dem üblichen Sommerpauſe ſtatt, woran ſich ein einfaches
Kaiſers verblieb; J. K. H. die Großherzogin reiſte nach Höfling geraten, er ſolle doch die geringe Summe zahlen. Nachteſſen anſchloß, das einen ſchönen Verlauf nahm.
Schlobitten weiter. Der Großherzog wurde bei ſeiner Darauf habe ihm Höfling geſagt, er habe das Geld zum Wie herlömmlich, wurde der Bericht des Schriftführers
Ankunft um 10 Uhr 12 Min. auf Bahnhof Charlotten= Schuldendecken verwendet. — Höfling beſtreitet, daß ihm über die bekannt gewordenen Touren und Beſteigungen
burg vom Prinzen Heinrich empfangen. Er nahm im ! Schmidt geraten habe, das Geld zu zahlen. — Mehrere der Mitglieder im vergangenen Sommer vorgelegt. Und
frühere Dienſtherren des Höfling geben dem Angeklagten wenn auch bekanntlich der Wettergott damals viele Ab=
Königlichen Schloß Wohnung.
* Keine Audienzen. Se. Königl. Hoheit der Groß= H. das beſte Zeugnis. — Der Angeklagte Schmidt hat ſichten und Pläne zu nichte gemacht hatte, ſo erfreuten
herzog werden am Mittwoch weder Audienzen erteilen, nach anderen Zeugenausſagen den denkbar ſchlechteſten ſich doch andere eines günſtigeren Loſes und manche,
Ruf. Die Geſchworenen bejahten die Schuldfragen ſonſt einfache Tour zeugte unter ſchwierigen Umſtänden
noch Meldungen und Vorträge entgegennehmen.
* Perſonalien von der Heſſiſch=Preußiſchen Eiſen= nach Meineid bezw. Anſtiftung dazu. Das Gericht ver= ausgeführt, von Schneid und Wagemut der Wanderer.
bahngemeinſchaft. Im Namen der Großh. Regierung urteilte den Angeklagten Höfling zu einem Jahre! Möge der Sommer 1913 den Gebirgsfreunden ſeine
vollzogene Ernennungen und Beförderungen: zum Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverluſt. Von der volle Gunſt ſchenken! In ſeinen Mitteilungen gab der
Eiſenbahnaſſiſtent der komm. Eiſenbahnaſiſtent (Diätar) Unterſuchungshaft werden ihm zwei Monate angerechnet. Vorſitzende u. a. bekannt, daß vom Hüttenbauausſchuß
Robert Kornmayer zu Eberſtadt; zu Weichenſtellern Der Angellagte Schmidt wird zu einem Jahre die Einſtellung einer bedeutenden Summe zum weiteren
die Bahnwärter Johann Ahlheim zu Bickenbach und drei Monaten Zuchthaus und zehn Jahren Ehr= Ausbau der Darmſtädter Hütte, deren Bedeutung für
verluſt verurteilt. Ihm wird ein Monat Unterſuchungs= Hochtouriſten und Ausflügler von dem lieblichen St.,
Adam Wendel zu Darmſtadt, ſowie die
Hilfsweichen=
ſteller Johann Croßmann zu Bürſtadt und Johann haft auf die Strafe angerechnet.
Anton alljährlich zunimmt, in den Voranſchlag der
Die diesjährigen Herbſtübungen des 18. Armee= Hauptverſammlung in Regensburg eingeſtellt worden
Reinheimer zu Stockſtadt a. Rh. Se. Königl. Hoheit korps. Die Brigademanöver der verſtärkten 41.
der Großherzog haben den Weichenſtellern Adam Infanterie=Brigade finden vom 5. bis 8. September in iſt, ſo daß die von einem hieſigen Architekten entworfenen
Fläne für den Umbau der Hütte und die Anlage einer
Hechler zu Darmſtadt und Friedrich Hartmann zu Babenhauſen im Kreiſe Dieburg ſtatt; die verſtärkte Waſſerleitung nunmehr ausgeführt werden können. —
Babenhauſen, dem Bahnhofspförtner Adam Erbes
zu Darmſtadt und dem Bahnwärter Adam Dullmaier 42. Infanterie=Brigade manövriert vom 5. bis 8. Sept. Die Anmeldeſtelle für Unfälle im Gebirge wird ſich, wie
zu Biebesheim aus Anlaß der Verſetzung in den Ruhe= bei Windecken im Kreiſe Hanau. Die verſtärkte 49. In= in früheren Jahren, in der Tennerſchen Apotheke
ſtand das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift fanterie=Brigade (Infanterie=Regimenter 115, 116 und (Wilhelminenplatz) befinden. Die Monatsausflüge werden
168. Dragoner 24, Feldartillerie 61, 1. und 2., Pioniere 25, erſt im September wieder aufgenommen, während die
„Für treue Dienſten verliehen.
3., Train 18) manöpriert vom 4. bis 6. September zwi= wöchentlichen Zuſammenkünfte am Freitag abend im
g. Schwurgericht. Das Schwurgericht der Provinz ſchen Steinau im Kreiſe Schlüchtern und Opperz in dem Vereinszimmer (Reſtauration Sitte) auch im Sommer
Starkenbure begann geſtern unter dem Vorſitz des Großh. Kreiſe Fulda. Die verſtärkte 50. Infanterie=Brigade
Landgerichtsrats Dr. Stein ſeine Sitzungen. Einlei= (Infanterie=Regimenter 117 und 118, Dragoner 23, Feld=ſtattfinden, wo Wanderluſtige in allen alpinen Fragen
tend teilte der Vorſitzende mit, daß die diesmalige Tagung artillerie=Regiment 25, 3. und 4., Pioniere 25. 4. Train gern beraten werden.
* In Amerika verſtorbene Heſſen. Nach längerer
etwa zwei Wochen dauern werde. Die für Donnerstag 18) üben vom 5. bis 8. September zwiſchen Gelnhauſen
Krankheit iſt am 28. Mai in ſeiner letzten Wohnung,
angeſetzte Verhandlung fällt jedenfalls aus, und bleibt dieſer und Freien=Steinau im Kreiſe Lauterbach in Oberheſſen.
Tag ſitzungsfrei, Angeklagt waren geſtern wegen Mein=
Nr. 1924 Walton Avenue, Cleveland. Ohio, Herr
Die 21. Diviſion mit Unteroffizierſchule Biebrich, zwei Michael Thierolf im Alter von 54 Jahren aus
eids bezw. Anſtiftung dazu der 65jährige Taglöhner Joh.
Balthaſar Höfling und der 39jährige Makler Georg Batterien I., Fußartillerie=Regiment 3, Pioniere 21 und dieſem Leben geſchieden. Der Verſtorbene erblickte am
Schmidt III., beide von Langen. Vertreter der An= 1. und 2., Train 18 manöpriert vom 9. bis 13. September 16. April 1859 in Neuſtadt i. O., Heſſen=Darmſtadt, das
klage iſt Gerichtsaſſeſſor Dr. Callmann, Verteidiger Juſtiz=bei Altenſtadt im Kreiſe Büdingen. Die 25. Diviſion mit Licht der Welt und kam im Jahre 1681 nach Amerika.
rat Dr. Oberndorf und Rechtsanwalt Dr. Collin. Der Stab, Kommando der Pioniere des 18. Armeekorps, Pio= Er war von Beruf Maler, welches Geſchäft er auch in:
Angeklagte Höfling wohnte vom Herbſt 1911 bis zum niere 25 und 3. und 4., Train 18, mannövriert vom 9.—13. Amerika mit Erfolg betrieb.
Frühjahr 1912 bei dem Fabrikarbeiter Schaum in Langen September zwiſchen Gelnhauſen und Opperz. Am 15.,
in Koſt und Logis. Als der Angeklagte auszog, forderte 16. und 17. September findet in dem Gelände zwiſchen
* Kinotheater. Reſidenz=Theater am
Schaum noch einen erheblichen Betrag. Höfling ſtellte Steinau im Kreiſe Schlüchtern und Grebenhain im Kreiſe
eine Gegenforderung für einen Acker, den er für Schaum Lauterbach in Oberheſſen das Korpsmanöver ſtatt und Weißen Turm. Um den ſchönen Film „Märchenfeſt
bearbeitet hatte. Da man ſich nicht einigen konnte, wurde wird am 17. das ganze 18. Armeekorps gegen einen mar= beim kleinen König” auch den Kindern, weiche nicht in
Schaum klagbar. Es kam zu einem Vergleich demzufolge kierten Feind fechten. Nach der Uebung am 17. Septem=Begleitung ihrer Eltern das Theater beſuchen können,
Höfling auf ſeine Forderung verzichtete und ſich verpflich= ber kehrt die Infanterie mittels Bahn in ihre Standorte zugänglich zu machen, hat ſich die Direktion entſchloſſen,
tete, an Schaum 30 Mark zu zahlen. Da ſich H. zur Zah=lzurück, während die beritenen Truppen und die Maſchi=heute nachmitt ag von 2—3 und 3—4 Uhr eine
lung nicht herbeiließ, kam es zur Zwangsvollſtreckung nengewehr=Abteilungen den Fußmarſch dorthin antreten, Schülervorſtellung zu ermäßigten Preiſen zu
Gemahl dem Eroberer als Geißel anzubieten. In dieſer erhalten hatte, Einer mit einem zerſchmetterten Bein
leidenſchaftlichen Aufopferungsfreudigkeit ſchrieb ſie da= wünſchte mit Lachen, nur wieder auf den Beinen ſtehen zu
Aus der eiſernen Zeit.
mals an den in Paris weilenden Gatten: „Wenn ich bei können, dann wollte er bald wieder nach ſein; das Trau=
Eine fürſtliche Vorkämpferin.
Dir ſein kann, gleichviel im Kerker oder in Paläſten, wenn rigſte war mir Einer, der durch die Bruſt geſchoſſen war,
nur mit Ehre, — dort ereile ich Dich bald — wenn es wohl ſterben wird, der gerade gegenüber ſeinem verwun=
O.K Unter den edlen Frauengeſtalten, die am preu= dann einſt beendet iſt, kehren wir beglückt zurück ins Vater= deten Bruder lag, der ihm nun zuſehen mußte, wie er
ßiſchen Hofe in der großen Epoche vor 100 Jahren für die land — Wenn es möglich aber wäre, daß ihm das Zögern ſtarb.” Bei Groß=Görſchen war ihe geliebter Bruder Leo=
Sache der Freiheit wirkten und kämpften, verdient in die= zu lange dauerte mit den Bezahlungen und er es anders pold verwundet; all ihre Gebete für ſeine Geneſung ſtickte
ſem Jahr der Erinnerung vor allem eine preußiſche Prin=mit Dir enden wollie — o, da gibt es ja wohl Wege ge=ſie in eine Fahne der Freiwiligen, an der ſie arbeitete,
zeſin als leuchtendes Vorbild und Muſter geprieſen zu nug zu ſeinem Herzen, oder nicht Herz, daß er mich mit aber ſie ſollte ihn nicht wiederſehen. Als nach dem
Rück=
werden: die Prinzeſſin Wilhelm von Preußen, Dir gehen ließe! — Wir ſtehen allein jetzt,
wir dürfen zug der Heere Berlin in neuer Gefahr ſchwebte, hielt ſie
deren kraftvolle bedeutende Perſönlichkeit und hingeben= es.
O dann ſind wir ja auf ewig ſelig!
furchtlos im Schloſſe aus; war allen zugänglich und
hilf=
der Opferſinn ſie zur geiſtigen Führerin der deutſchen
Dies letzte Opfer, das ſie bis in den Tod zu bringen reich, und die Berliner dankten ihr durch ein Ständchen,
Frauenwelt in der Zeit der Freiheitskriege machten. Sie bereit war, wurde nicht von ihr gefordert. Aber in den das ſie unter der Führung Karl Maria von Webers ihr
iſt die einzige, die neben der Königin Luiſe genannt wer= Jahren des ſtillen Wiederaufbaues des Staates, bei dem brachten. Die Tagebuchaufzeichnungen ſpiegeln die heiße
den kann, und wenn auch ihr Bild in dem Gedenken des umfaſſenden Reformwerk, war ſie raſtlos tätig und ihr Freude wieder, mit der die Prinzeſſin dann den Siegen
Volkes durch die Lichtgeſtalt der hohen Dulderin auf dem anfeuerndes Wirken, ihr geiſtiger Verkehr mit den großen der Verbündeten folgte. „Es fängt an, faſt traumhaft,
Thron verdunkelt iſt, ſo dürfen wir doch gerade jetzt ins Männern, die damals für Preußens Zukunſt arbeiteten, herrlich zu gehen,” ſchreibt ſie auf die Kunde von der
Gedächtnis zurückrufen, daß die Prinzeſſin nach dem Tode bedeutete eine Macht am Hofe trug viel dazu bei, daß die Schlacht an der Katzbach, „es ſtürzt alles über den
Tyran=
der Königin gleichſam das ideale Erbe antrat, das dieſe neuen Ideen feſten Fuß faſſen konnten. Beſonders zu nen zuſammen, alle ſeine eigenen Gebäude wanken, ſeine
hinterlaſſen, und wie ſie dem König eine Stütze, den ver=Stein hat ſie in einem engen Freundſchaftsverhältnis Stunde muß gekommen ſein.” „Ein großer Tag iſt
ge=
waiſten Kindern eine zweite Mutter wurde, ſo auch den geſtanden, ihm mit Rat und Tat bei ſeinem großen Werk kommen!” jubelt ſie nach der Völkerſchlacht von Leipzig.
Gedanken der Befreiung des Vaterlandes immerdar auf= geholfen, und es war ihr ein tiefer Schmerz, als der ge= „Die Stadt iſt illuminiert, die Luft erfüllt das
Freuden=
recht erhielt.
niale Staatsmann, durch den Haß Napoleons gezwungen, geſchrei des Volks, ein unaufhörliches Schießen begleitet
Marianne von Heſſen war bereits durch ihren ſeinen Poſten verlaſſen und in fremde Dienſte treten mußte. das Vivatrufen. Gott hat glorreich geſiegt
Ich ſah
deutſchgefinnten Vater zur Liebe für die Heimat erzogen Doch nach der langen Zeit des Unglücks war es ihr ver=nie ſo Etwas, das Rufen der jubelnden Menſchen ſtieg zum
worden. Als dann die Neunzehnjährige dem Prinzen gönnt, die Morgenröte einer neuen Spoche jubelnd zu be= Himmel ich weinte und dachte: Deutſchland, Deutſchland
Wilhelm als Gattin nach Berlin folgte errang ſie durch grüßen und Anteil zu nehmen an der Befreiung, an dem iſt befreit! Lebte doch die Königin noch! Wie wird
Leo=
ihr ſchlichtes Weſen und ihre ungewöhnlichen Geiſtes= Siege der Ideen, für die ſie ſo lange gekämpft. Als das Volk pold herablächeln vom Himmel!” Und am Silveſterabend
gaben raſch die Liebe des Hofes und des Volkes. Die aufſtand und der Sturm losbrach, da ſammelte und or= betet ſie: „Allmächtiger Gott, gieb der Welt ein Jahr
Tage des nationalen Unglücks und der ſchwerſten Demü= ganiſierte ſie die Kräfte der Frauen für die große Sache, 1813 noch einmal glorreich beendet, beſchloſſen in dieſem
tigung fanden ſie gefaßt und mutig, obwohl ſie ihr Teuer=indem ſie den Frauen=Verein ins Leben rief, für 1814. Jahre.
ſtes dahingeben mußte: die Flucht in der rauhen Jahres= Ausrüſtung der Krieger und für Pflege der Verwundeten
Sie durfte die große Zeit noch lange überleben; am 14.
zeit nach Königsberg koſtete ihren beiden kleinen Kindern ſorgte. Ueberall war ſie voran, unermüdlich im Anregen, April 1846 iſt ſie geſtorben. Ihr Schwiegerſohn, der
Kö=
das Leben. Daß ihr Eharakter aus dieſer Zeit der Prüf= im Geben und Helfen und legte in den Lazaretten ſelbſt! nig Mar von Bayern, hat in empfundenen Verſen die Zier
ung nur größer und geſtählter hervorging, beweiſt die Tat= Hand an. „Am Sonntag, den 25. April.” ſo heißt es in und Krone deutſcher Frauen” gefeiert: In der Prüfung
ſache, daß ihr auch das höchſte Opfer für das Vaterland ihrem Tagebuch, „war ich zum erſten Male in unſerem ſchweren Tagen, 7 Wo der Korſe Deutſchland ſchlug,
nicht zu ſchwer dünkte. Um eine Herabſetzung der von Hoſpital, ſeitdem es gefüllt iſt; ſo muthvoll und freund= Fürſten ihm zu Füßen lagen „ und Europa Feſſeln trug,
Napoleon dem Lande auferlegten Kontribution zu erlan= lich und dankbar fand ich Alle, daß es rührend war. Einer Hat ſie treulich mitgelitten Für des Vaterlandes Ruhm,
gen, kam ſie auf den mannhaften Entſchluß, ſich mit ihrem freute ſich nur, daß er die Wunde nicht aegen die Ruſſen Geiſtig hat ſie mitgeſtritten 7 Für der Freiheit Heiligtum!”
Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 18. Juni 1913.
Seite 3.
veranſtalten. Um 4 Uhr begimt dann das Progranm für ſ und konnte ebenſo wie der Zug ſeine Fahrt dald wieder ihm in die neue Wohnung in der Kopenſtraße zu jiehen
Erwachſene. — Hervorzuheben ſei aus dieſer Vorführung fortſetzen. Der Schaden beſteht hauptſächlich in ausgelau= und vertraute ihm, zumal, die Räume hübſch ausgeſtattet
derdreiaktige Kunſtfilm „Ihr guter Ruf” mit der beliebten fenem Bier und zertrümmerten Eisblöcken. Eine Schuld waren, nicht nur ſeine Erſparniſſe von 500 Mark, ſondern
Kinoſchauſpielerin Frl. Henny Porten in der Haupt= trifft anſcheinend niemand, denn die Wegeverhältniſſe ſind auch ſeine Nähmaſchine und ſeine ganze Ausſteuer an, Als
rolle. Auf vielſeitigen Wunſch wird der Film Märchen= an der Unfallſtelle derart ungünſtig, daß Wagen und Zug die beglückte Braut am Abend vor dem Tage, der zum
feſt noch 3 Tage, alſo bis inkl. Freitag, als Einlage vor= bis zum letzten Augenblick nichts von einander ſehen kön= Gang nach dem Standesamt beſtimmt war, von der
Ar=
geführt. — Union=Theater (Kunſtlichtſpiele Rhein= nen. Schon mehrere Unfälle ſind die Folgen dieſes Zu= beit heimkehrte, war der ſaubere Bräutigam mit ihren
Er=
ſtraße 6). Auch für die zweite Hälfte dieſer Woche hat ſtandes geweſen.
ſparniſſen und mit allem, was ſie ſonſt noch mitgebracht
die Leitung des U. T. ein vorzügliches Programm zu=
Beerfelden, 17. Juni. Sein dreißigjähriges hatte, verſchwunden. Auch die Ausſteuer und die
Näh=
ſammengeſtellt. Da iſt zunächſt die dreiaktige Komödie Stiftungsfeſt beging geſtern der hieſige Kirchen= maſchine hatte er zum Trödler gebracht. Am nächſten
Mor=
gen kam auch noch ein Althändler und holte die ganze Ein=
„Die ſtärkere Macht” zu nennen, in deſſen Hauptrollen geſangverein gemeinſam mit den benachbarten Chö= richtung der beiden Stuben und der Küche ab Es ergab
die erſten Kräfte der berühmten Comedie Francaiſe zu ren des Dekanats. Der Feſtgottesdienſt mittags brachte ſich, daß der Gauner die Möbel auf Abzahlung gekauft
Paris mitwirken. So u. a. die gefeierte Schönheit Frl. ein abwechslungsreiches Programm: Vorträge des Michel= und nur eine geringe Anzahlung geleiſtet hatte. Dann hatte
Robinne und der erſte Liebhaber Alexandre. Beide ſtädter und hieſigen Kirchenchors, des hieſigen Schülerchors, er ſie an den Althändler veräußert, der ſie mitnahm, weil
bürgen für etwas ganz Hervorragendes. Sodann des Rothenberger und hieſigen Poſaunenchors wechſelten der Wirt ihn daran nicht hindern konnte. Das Nachfehen
kann man mühelos einen Ausflug nach den Höhlen mit Geſängen der Gemeinde. Herr Oberpfarrer Wahl, hat außer dem betörten Mädchen der Möbelhändler. Den
von Beaume in einer prächtigen Naturaufnahme machen, hier, gedachte in ſeiner Anſprache des feiernden Vereins Gipfel der Frechheit erreichte der Schwindler in einem
und wer ſich einmal recht auslachen will, dem iſt dazu und ſeines Dirigenten, des Herrn Lehrers Göbel, der Brief an den Hauswirt, in dem er ihm ſchrieb, er habe die
Gelegenheit geboten, wenn er die Komödie „Moritz in nun 24 Jahre den Verein leitet; auch die allgemeine Be= Wohnung nicht länger behalten können, weil ſie geſund=
Gefahr” beſieht. Die in der letzten Zeit durch ihre
Taten beſonders oft genannten Suffragetten können deutung des geſtrigen Tages fand entſprechende Berückſich= heitsgefährlich war. Als dem betrogenen Mädchen das
wir im „Pathé=Journal” neben anderen ſchönen Auf= tigung. Herr Dekan Bernbeck=Michelſtadt brachte die Verbrecheralbum vorgelegt wurde, erkannte es den
nahmen bei einem Straßenumzuge in New.York beob= Wünſche des Dekanats. Am Feſtgottesdienſt nahmen auch Schwindler in einem alten Betrüger wieder, der erſt
kürz=
achten. Einlagen vervollſtändigen das intereſſante und J. E. der Graf und die Gräfin zu Erbach=Für= lich das Gefängnis verlaſſen und ſich nach dem neuen
ſtenau teil. Die Nachfeier auf dem Marktplatz verlief Streich wahrſcheinlich nach Oeſterreich gewandt hat.
abwechſelungsreiche Programm.
ebenfalls in ſchönſter Weiſe. Vokal= und Inſtrumentalvor= Ein ſchweres Brandunglück hat ſich geſtern nachmit=
* Konzert. Im Garten des Heſſiſchen Hofes träge erfreuten die Zuhörer. Anſprachen hielten noch Herr tag im Norden der Stadt zugetragen. In dem Hauſe
Kopenhagener Straße Nr. 12 ſpielten in der Wohnung des
konzertiert heute Mittwoch, Herr Obermuſikmeiſter Hauske Stadtpfarrer Heß=Michelſtadt und Herr Oberpfarrer Wahl, Maurers Joachim mehrere Kinder, darunter auch ſeine
mit der Kapelle des Leibgarde=Regiments. Die Vortrags= hier. Die ganze Feier verlief in gelungenſter Weiſe.
folge iſt die bereits für das letzte Mittwochskonzert
vor=
ſechsjährige Tochter. Die Kleine holte eine Stocklaternei
geſehene, welches infolge der ungünſtigen Witterung aus=
Mainz, 17. Juni. Aus Chicago, Ill., wird unterm hervor und zündete ſie an. Als die Kinder nun mit der
fallen mußte. Ein genußreicher Abend kann in Ausſicht 4. d. M. berichtet: Ein Scheck über eine Million Dollars Laterne durch die Stuben gingen, fing das Papier Feuer.
geſtellt werden. (Siehe auch Anzeige.)
iſt das Hochzeitsgeſchenk Adolphus Buſchs, des Multimil= Sofort entzündeten ſich auch die Kleider des Mädchens, und
lionärs und Brauereibeſitzers von St. Louis, Mo., an in wenigen Sekunden ſtand das unglückliche Kind in
hel=
ſeine Enkelin, Fräulein Lillian Magnus, die ſich hier len Flammen. Die Spielgefährten rannten ſchreiend
j. Von der Bergſtraße, 16. Juni. Maſſenhaft erfolgen heute abend mit Sydney L. Berg verheiraten wird. Der aus der Wohnung heraus, und nun eilten Nachbarn in
die Austritte aus den Spar= und Darlehns=Scheck iſt bereits vor einigen Tagen bei den Eltern der die Wohnung. Man erſtickte die Flammen, doch war der
kaſſen und landwirtſchaftlichen Konſumvereinen. Be= Braut angekommen. Er befand ſich in einem Briefum= ganze Körper der Kleinen ſchon über und über mit
Brand=
ſonders treten diejenigen Mitglieder aus, die keine Ver=ſchlag, auf dem die Worte ſtanden: „Nicht vor Mittwoch wunden ſchwerſter Art bedeckt. In völlig hoffnungsloſem
bindlichkeiten an die Kaſſe haben. Selbſt die beſtfundier= zu öffnen”; indeſſen geſtern konnte die Braut ihre Neu=
Zuſtande wurde das Kind nach dem Krankenhaus am
teſten Kaſſen werden in ihrem Weiterbeſtande gefährdet, gierde nicht mehr unterdrücken und nachdem ſie den Friedrichshain gebracht.
wenn die Austritte auch ferner ſo erfolgen, wie in der Scheck betrachtet und genau ſieben Stellen gezählt hatte,
letzten Zeit. Die Spargelder werden maſſenhaft abgeho=
Mannheim, 17. Juni. Geſtern nachmittag wurde im
ben und neue Einlagen erfolgen faſt gar nicht mehr. Es beeilte ſie ſich, ihrem Bräutigam von der Freigebigkeit Käferthaler Walde bei Waldhof ein Liebespaar
er=
iſt geradezu traurig, wie die ſo wohltätig wirkenden Ge= des Großvaters zu erzählen. — Herr Buſch ſtammt be=ſchoſſen aufgefunden. Die Erſchoſſenen, die beide einen
noſſenſchaftskaſſen durch den Zuſammenbruch der Geno?= kanntlich aus Kaſtel=Mainz.
Schuß in das Herz hatten, ſind der 25 Jahre alte Heinrich
ſenſchaftsbank in Darmſtadt nun mit Gewalt ihrem Unter=
Heidesheim, 17. Juni. Zu erregten Szenen kam Funk aus Frankenberg in Heſſen und die 20 Jahre alte
gange entgegengehen. Die Leiter der einzelnen Kaſſen es am Sonntag nachmittag gelegentlich einer außeror= Kontoriſtin Helene Ziegler aus Höchſt a M. Da der
Re=
müſſen ratlos zuſehen, wie ihr ſchönes Werk vernichtet dentlichen Generalverſammlung der land= volver ſich noch in der Hand des Funk befand, ſo wird
an=
wird.
wirtſchaftlichen Spar= und Darlehnsgenoſ= genommen, daß er zuerſt die Ziegler und dann ſich ſelber
Heppenheim a. d. B., 17. Juni. Der Steinhauer Jean
ſenſchaft. Durch die Unterſuchungskommiſſion wurde erſchoſſen hat. Aus hinterlaſſenen Notizen geht hervor, daß
Emig ſtürzte in einem hieſigen Steinbruch feſtgeſtellt, daß auf Grund einer bereits vor fünf Jahren beide freiwillig, aus noch nicht feſtgeſtellten Urſachen, aus
ab und erlitt tödliche Verletzungen.
von einem Verbandsreviſor aus Darmſtadt vorgenomme= dem Leben ſcheiden wollten.
T Dieburg, 16. Juni. Man ſchreibt uns: Heute nen eingehenden Reviſion ein auf unlautere Machinationen
Der in Höchſt a. M. wohnhafte junge Mann, der in
wurde hier eine allgemeine Schulfeier zum 25= des Rechners Peter Vieber zurückzuführendes De= Offenbach beſchäftigt war, hat ſich in ſeiner Stellung
um=
jährigen Regierungsjubiläum des Kaiſers fizit von etwa 56 000 Mk. vorhanden geweſen ſei, fangreiche Bücherfälſchungen und Unterſchlagungen
zu=
veranſtaltet. Um halb 9 Uhr verſammelten ſich ſämtliche daß aber der Auſſichtsrat weder den untreuen Rechner zur ſchulden kommen laſſen, worauf der Selbſtmord zurückzu=
Schulkinder, über 1200, mit ihren Lehrern am Marktplatz, Anzeige gebracht, noch der Generalverſammlung von dem führen ſein dürfte. Daß das junge Mädchen mit in den
wo um 9 Uhr der Abmarſch nach der Fohlenweide ſtatt= Defizit Mitteilung gemacht habe was einer Tatſachen= Tod ging, dürfte nur dem unwiderſtehlichen Einfluß, den
fand. Dort angekommen, wurde das Lied „Deutſchland, verſchleierung gegenüber den Genoſſen gleich zu ach= er auf das junge Mädchen ausübte, zuzuſchreiben ſein.
Deutſchland über alles” geſungen. Herr Oberlehrer ten ſei. Durch Verluſt von 15 Aktien der verkrachten Darm=
Ludwigshafen, 17. Jnni. Die vier in verſchiedenen
Diehl hielt ſodann eine von echt patriotiſchem Geiſte ſtädter Genoſſenſchaft erleidet die Heidesheimer Genoſſen= Stadtteilen auf geſtern abend einberufenen
Bürger=
getragene Rede. Sein Hoch galt dem Kaiſer. Hierauf ſchaft ein weiteres Defizit von 15000 Mark, ſodaß der von verſammlungen genehmigten die vom Stadtrat
be=
wurde die Kaiſerhymne geſungen und Brezeln unter die den Mitgliedern zu gleichen Teilen zu tragende Geſamtver= antragte Aufnahme einer Anleihe von 3 800000
Kinder verteilt. Turneriſche Spiele und Reigen wurden luſt 70 bis 75000 Mark beträgt. Die Mitteilung des Vor= Mark, die für Schulhausneubauten, Errichtung eines
in ſchönſter Weiſe ausgeführt. Mit frohem Mut und ſtandes daß jedes Mitglied etwa 500 bis 600 Mark zu zah= Verwaltungsgebäudes, Erwerb von Bau= und
Induſtrie=
vaterländiſchen Geſängen zog die junge Schar wieder der len habe, löſte einen Sturm der Entrüſtung aus da die gelände uſw. dienen ſoll.
Heimat zu.
Mitglieder meiſt unbemittelte kleine Leute (Eiſenbahn=
Stuttgart 17. Juni. Geheimer Hofrat Dr. v. Sieg=
K. Erzhauſen, 17. Juni. Auch hier wurde das Kai= beamte uſw.) ſind. Die meiſten Mitglieder verweigern dielin hat, wie der Schwäbiſche Merkur berichtet, die Mittel
ſeriubiläum in würdiger Weiſe gefeiert Am Sonn=
Zahlung mit der Begründung, daß in erſter Linie der Auf= zu einer großen archäologiſchen Expedition nach
tag früh trat der Kriegerverein zur Kirchenparade an. Am ſichtsrat für den der Genoſſenſchaft durch die Untreue des Aegypten und Nubien zur Verfügung geſtellt. Die
Nachmittag wurde im Gaſthaus „Zur Krone” die
eigent=
liche Feier gehalten. Der Präſident, Herr Trautmann, Rechners Bieber erwachſenen Schaden verantwortlich ſei, wiſſenſchaftliche Oberleitung hat der Leipziger Aegyptologe
wies in ſeiner Feſtrede auf die Bedeutung des Tages hin, weil er es jahrelang an der nötigen Aufſicht habe fehlen Profeſſor Dr. Steindorff, der ſchon früher eine von Sieglin
Herr Pfarrer Schäfer verlas verſchiedene Ausſprüche laſſen.
geſtiftete Expedition geleitet hatte. Die Expedition beginnt
(*) Großen=Buſeck, 16. Juni. Verfloſſene Nacht ge= ihre Arbeit im Herbſt in einer mittelägyptiſchen Totenſtadt.
vom Kaiſer, aus welchen zu entnehmen war welchen
Standpunkt er als evangeliſcher Chriſt einnimmt. Montag riet ein fremder Sänger, der dem Geſangwettſtreit bei=
Stuttgart, 17. Juni. Die elektrotechniſche Firma
Ro=
nachmittag fand im Walde öffentliche Schulfeier ſtatt, be= gewohnt hatte, aus Unvorſichtigkeit auf den Bahnkörper bert Boſch, die kürzlich wegen des Vorgehens des
Metall=
ſtehend aus Geſängen, Vorträgen und verſchiedenen Wett= und wurde von dem aus Gießen eintreffenden Zuge arbeiterverbandes alle Arbeiter ausſperrte,
veröffent=
ſpielen. Herr Lehrer Kretzmüller hielt eine der Be=erfaßt und ſofort getötet.
licht eine Erklärung, wonach ſie allen
nichtorganiſier=
deutung der Feier entſprechende Anſprache. Die Gemeinde
ten Arbeitern die gleiche Unterſtützung zukommen
hatte für die Kinder Wecke, Brezeln und Würſtchen
ge=
läßt, wie ſie der Metallarbeiterverband ſeinen Mitgliedern
Reich und Ausland.
ſtiftet
gewährt.
Dreieichenhain, 17. Juni. Geſtern vormittag gegen 11
Aus der Reichshauptſtadt, 17. Juni. Das zweite
München, 17. Juni. In der vergangenen Nacht iſt
Uhr ereignete ſich an der Kreuzung der Chauſſee Sprend= Garde=Regiment zu Fuß beging geſtern den Tag, unerwartet der Land= und Reichstagsabgeordnete
Frei=
lingen-Dreieichenhain mit den Geleiſen der Kleinbahn an dem es vor 100 Jahren errichtet wurde. Heute, morgen herr v. Malſen geſtorben.
Buchſchlag-Oberroden ein Unglücksfall. Ein Laſt= und übermorgen finden Feiern in den Kaſernen und im
Paſewalk, 16. Juni. Geſtern iſt hier ein 16jähriger
automobil der Brauerei Henninger paſſierte den Ueber= Offizierskaſino ſtatt. — Seine Braut, den Hauswirt und Zigarrenarbeiter als Leiche gefunden worden; anſcheinend
gang in dem Augenblick, als ein Zug der Kleinbahn den Möbelhändler geprellt hat ein Heiratsſchwindler iſt er ermordet worden. Als Mörder ſoll ein
Arbeits=
herannahte, der das Automobil am hinteren Ende erfaßte der aufs Ganze ging Ein hieſiges Mädchen lernte kürzlich kollege in Betracht kommen. Die Leiche wies Würge=
und umwarf. Der Führer des Wagens und ſein Beglei= einen angeblichen Klempner Fritz Mühling kennen, der ihm merkmale auf.
ter wurden von ihren Sitzen geſchleudert, kamen aber mit i die Ehe verſprach und es bald auf das Standesamt führen
Glückſtadt, 17. Juni. Die Glückſtädter Fortuna meldet:
heiler Haut davon. Das Automobil war wenig beſchädigt wollte. Das Mädchen ließ ſich überreden, ſchon vorher zu Bei dem geſtrigen Feſtzuge ſcheuten die Pferde eines
E
iſt nicht nur die höchſte, die je bei Chriſtie für ein Bild muß, um ſeinen Gedanken auszudrücken, reizt den Stotte=
Feuilleton.
bezahlt wurde auch die Geſamteinnahme dieſes Tages rer zu immer neuen Verſuchen an. Der Laie macht
zwi=
von 2 400000 Mark überſteigt jeden Tageserlös, der bis= ſchen den mit dieſem Sprachfehler Behafteten weiter keinen
* Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben. Ein
Keuch=
huſtenheilmittel. Der Direktor des Pariſer her in dem berühmten Auktionsraum der King=Street Unterſchied, aber für den Kenner ſind die Formen des
erzielt wurde. Das Bild der ſchönen Gattin des Sir John Stotterns, wie Dr. L. Caze in der Revue ausführt, un=
Paſteuer=Inſtituts, Roux, teilte in der Sitzung
der Akademie der Wiſſenſchaften mit, daß es dem Leiter de la Pole war in der Familie des erſten Beſitzers ſeit endlich mannigfaltig, und man kann ſagen, daß es nicht
des Paſteur=Inſtituts in Tunis, Nicolle, und ſei= dem Jahre 1786 geblieben, in dem es der engliſche Mei= zwei Stotterer gibt, die in derſelben Art und Weiſe
ſtot=
ſter malte. Ein anderer Romney das Bildnis des Ober= tern. Je nach dem Ort und den einzelnen Gelegenheiten
nem Aſſiſtenten, Conor, gelungen ſei, mittels
Keuch=
huſtenbazillen ein Serum zu finden, mit dem in einer ſten James Clitherow, brachte faſt 144000 Mark, einen ſind die Buchſtaben und die Lautverbindungen, über die
Preis, der unter anderen Umſtänden ebenfalls größtes der Einzelne ſtolpert, ſehr verſchieden. Die Pauſen, die
größeren Anzahl von Fällen eine ſchnellere Heilung des Aufſehen erregt hätte, denn auch er iſt ſchon beträchtlich Zwiſchenlaute, die das Herausbringen jedes Wortes be=
Keuchhuſtens erzielt worden ſei.
für dieſen Meiſter der engliſchen Schule, der nicht einmal gleiten, haben je nach den Umſtänden ganz verſchiedene
Puccinis „Pläne‟ Es iſt etwas Eigentüm= zu den allererſten zählt. Einen anderen Rekordpreis er= Stärkegrade. Die einen, die beim Sprechen ſehr ſtottern,
liches um die Opernpläne Puccinis; kaum vergeht ein zielte auf der Verſteigerung eine Landſchaft des großen reden frei und fließend ohne die geringſte Unterbrechung,
Tag, an dem man nicht von einer neuen „nächſten Oper” Holländers Hobbemae. Dieſer Maler der Mühle und wenn ſie Verſe deklamieren. Andere, die unfähig ſind, ein
hört, die das Rampenlicht erblicken ſoll. Kürzlich wurde der weiten Alleen, der in einem Amſterdamer Arbeits=
Gedicht aufzuſagen, ohne daß ſie ſo ziemlich bei jedem
berichtet, daß er ſelbſt an einem Libretto arbeite, das auf hauſe geſtorben iſt, hat ſich gewiß nicht träumen laſſen, Wort ſtocken, ſingen ein ganzes Lied flott herunter. Zu
Kiplings „Das Licht erloſch” beruhe; dann war wieder daß einmal für eins ſeiner Werke 322 500 Mark
be=
von der Vertonung einer ſpaniſchen Komödie „Heitere zahlt werden würden. Das Bild, das dem Brauer Ga, dem Stottern beim Sprechen kann ſich noch das Stottern
beim Schreiben geſellen, jene wunderliche Art der Schrift,
Seelen” die Rede, aber eben erklärte der Komponiſt einem Perkins gehört hatte, war von ihm 1890 für 70 000 Mk.
bei der man durch beſtändig wiederkehrende Zwiſchen=
Pariſer Journaliſten, daß er darauf verzichten müſſe, da gekauft worden.
räume bei den einzelnen Schriftzeichen die Hinderniſſe
er=
der zweite Akt zu viele Schwierigkeiten bereite. Auch der
Diphtheritis=Behandlung mit heißer kennen kann, die der Schreibende zu überwinden hat, wenn
Plan. GabrieleD’ Annunzios „La Strage degli Innocenti”
als Oper zu bearbeiten, iſt geſcheitert, weil ſich über die Luft. Ein neues Mittel der Behandlung von Diphthe= er die Lautkomplexe in ſeinem Geiſte bildet. Die Buch=
Einzelheiten Meinungsverſchiedenheiten zwiſchen den bei= ritis hat der franzöſiſche Arzt Rendu angewandt. Er ſtellte ſtaben bereiten dann dieſelbe Mühe, ohne Stocken in die
feſt, daß die Diphtheritisbazillen zugrunde gehen, wenn
Feder zu kommen, wie die Worte beim Sprechen. Das
den Künſtlern erhoben. Das Neueſte iſt nun, daß
Puc=
eini zwei kurze Opern ſchreiben will, beides Ein= ſie fünf Minuten einer Temperatur von 60 Grad oder Stottern beginnt gewöhnlich ſich ſchon in der Kindheit
zwi=
akter, aber völlig verſchieden im Stil, die an einem Abend zwei Minuten 70 Grad ausgeſetzt werden. Wenn die ſchen dem 4. und 11. Jahre bemerkbar zu machen; es gibt
aufgeführt werden ſollen. Der Vorwurf der einen iſt Lippen und das Geſicht durch Waſſerkompreſſen geſchützt
werden, ſo können die oberen Atmungswege heiße Luft jedoch auch zahlreiche Fälle, in denen es erſt in der
Puber=
tätsperiode auftritt. Der Sprachfehler kann erblich ſein;
eine Liebes= und Eiferſuchtsgeſchichte von einem
franzöſi=
ſchen Autor, und die andere iſt Puccini von einem jungen bis zu 100 Grad zwei Minuten lang und 60 Grad eine
Landsmann, Valentino Soldani, übergeben worden und halbe Stunde lang aushalten. Nachdem dies durch vor= er kann unter dem Einfluß einer plötzlichen ſtarken
Erreg=
bereitende Verſuche feſtgeſtellt war, behandelte Dr. Rendu ung entſtehen oder unter atmoſphäriſchen Einflüſſen.
Viel=
behandelt das Leben der Santa Margeritha di Cortona,
33 Fälle von Diphtheritis mit heißer Luft, während er zu fach iſt es jedoch unmöglich, die genauen Urſachen dafür an=
Rieſenpreiſe für Bilder. Die Rekordpreiſe gleicher Zeit eine andere Gruppe von 33 Erkrankten der zugeben. Eine Krankheit, wie Diphtheritis oder die
Ma=
ſcheinen ſich auf den diesjährigen Sommerauktionen jagen Serumbehandlung unterwarf. Der Erfolg war in beiden ſern, kann das Stottern beſeitigen. Ueber die tieferen
Ur=
ſachen dieſer merkwürdigen Erſcheinungen gehen die
An=
zu wollen, denn dem Rembrandt der Steengracht=Galerie, Fälle der gleiche, die Sterblichkeit überſchritt nicht 15
ſichten auseinander. Man hat das Stottern aus
organi=
der für 880 000 Mark verkauft wurde, ſchließt ſich nun ein Prozent.
ſchen, anatomiſch feſtzuſtellenden Fehlern herleiten wollen;
Romney an, deſſen Preis noch viel erſtaunlicher an=
* Neues vom Stottern. „Niemand ſpricht lieber, als ſicherlich ſpielen auch Unvollkommenheiten des
Sprech=
mutet. Auf der Auktion bei Chriſtie in London wurde
für das Porträt der Anne de la Pole von Romney die der Stotterer” hat Diderot geſagt und der feine Pſycho= organs eine Rolle. Aber daraus allein iſt es nicht zu er=
Summe von 827 400 Mark angelegt. Dieſe Summe loge hatte gut beobachtet. Die Anſtrengung, die er machen klären: es müſſen auch noch nervöſe Störungen hinzukom=
Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 18. Juni 1913.
Seite 4.
Wagens und raſten in die Menge himein. Ein refähriger t ſcheden mußte, jedoch Reſerweoſiſer blieb. Dann wurdef durchaus bewährt. Dieſes Iuſtiut koſtet uns nichts und
Trömmel Bürgermeiſter eines Kaſſeler Vorortes mit 150 bringt uns den Offizierserſabz. Dem Gebanken, Turnern
Veteran wurde getötet, zwei Perſonen ſchwer und einige
Mark Gehalt. Nach der Einverleibung ſeiner Gemeinde und ſonſtigen Befähigten den einjährigen Dienſt zu
er=
leicht verletzt.
Bremerhaven, 17. Juni. Auf der Werſt von Teck= wurde Trömmel von der Kaſſeler Stadtverwaltung über= möglichen, ſtimmen wir zu. Daß unſere Bauernſöhne es
lenborg in Geeſtemünde der größten Segelſchiffs= nommen, verſchwand jedoch ſchon damals nach einem als ungerecht empfinden, daß ſie drei Jahre dienen
müſ=
werft, brach ein Rieſenfeuer aus, das die Tiſch= wüſten Gelage mit Damen nach Paris. Als er mit dem! ſen, trifft nicht zu. Die wohlhabenden Bauern ſchicken
lerei völlig vernichtete. Der Schaden wird auf eine Mil= mitgenommenen Gelde fertig war, kehrte er reumütig zu= ihre Söhne in die Stadt zur Schule, die Söhne der
klei=
rück und ſchied aus dem Dienſte der Stadt Kaſſel, ehe ein nen Bauern dienen aber heute noch ſehr gern freiwillig
lion geſchätzt.
Bremerhaven, 17. Juni. Zu dem Brande auf der Diſziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet werden konnte. zwei, drei und vier Jahre. (Widerſpruch bei den Sozial=
Werft von Tecklenborg=Geeſtemünde iſt noch Trotzdem wurde er kurze Zeit darauf als Bürgermeiſter in demokraten. Lebhaftes: Sehr richtig!) Ich kann
feſtſtel=
zu berichten: Das Feuer brach gegen 10½ Uhr aus. Völlig Hirſchberg im Fürſtentum Reuß angeſtellt, und bald dar= len, daß wenn die Bauernjungen auf Urlaub kommen,
niedergebrannt ſind die Sägerei, Tiſchlerei und einige auf wählte man ihn auch als Abgeordneten in den reußi= ſie mit Stolz erfüllt ſind, des Königs Rock zu tragen. Die
Holzlagerſchuppen. Verſchiedene andere Gebäude erlitten ſchen Landtag. Als er dann wieder durch ſeine wüſten einjährige Dienſtzeit allgemein einzuführen, iſt undenkbar,
geringen Brandſchaden. Die Entſtehungsurſache des Trinkgelage ſich unmöglich gemacht hatte, gab man ihm namentlich in dem Augenblick, wo Frankreich im Begriffe
den Rat, ſich um eine neue Stelle zu bewerben, und ein ſteht, die dreijährige Dienſtzeit einzuführen. Wir müßten
Feuers iſt unbekannt.
Schwerin, 17. Juni. (Amtlich.) Geſtern abend fuhr unverſtändliches gütiges Geſchick wollte es, daß Trömmel bei dieſer kürzeren Dienſtzeit eine halbjährige
Rekruten=
in Zachun der Strecke Schwerin-Hagenow der Perſonen= darauf Bürgermeiſter von Uſedom wurde Allerdings periode haben. Zeitweilig würde unſer Heer nur aus
hatte er ſich überall als reichen Fabrikantenſohn und Mil= Offizieren und Unteroffizieren beſtehen. Das iſt einfach
zug 89 auf den dort haltenden Güterzug 6212 auf. Einige lionär vorgeſtellt, und die Uſedomer bewilligten ihm ohne undenkbar. Der Hauptwert dies Militärdienſtes liegt in
Reiſende und der Lokomotivführer des Perſonenzuges wur= weiteres 4000 Mark Anfangsgehalt. Es fiel auch nicht der Erziehung zur Pflichttreue. Wer den Frieden liebt,
den leicht verletzt. Der Materialſchaden iſt nicht erheb= weiter auf, daß Trömmel trotz ſeiner hohen Einkünfte bald darf an den Einrichtungen der Armee, vor allem aber an
lich. Das durchgehende Gleiſe iſt nicht geſperrt. Die un= verſchiedene Mitglieder des Uſedomer Stadtverordneten= der zwei= und dreiſährigen Dienſtzeit nicht rütteln.
terſuchung iſt eingeleitet.
kollegiums und namentlich auch die ſtädtiſchen Beamten
Kriegsminiſter v. Heeringen: Herr Gradnauer
Innsbruck, 16. Juni. Der Apotheker Schnabelegger anpumpte, ebenſowenig, wie es ihm ſchadete, daß er mit hat in der Verkürzung der Dienſtzeit ein Mittel zur
Ein=
aus Kitzbühl iſt geſtern von der Karlſpitze im Kaiſer= Vorliebe in Matroſen= und Fiſcherherbergen verkehrte, wo ſchränkung der Rüſtungen aeſehen. Dem kann ich nicht
gebirge abgeſtürzt. Die furchtbar verſtümmelte Leiche er bis zum frühen Morgen Schnaps trank. Wiederholte zuſtimmen, ein taugliches Mittel zu dieſem Zweck iſt es
iſt geborgen.
Deliriumanfälle und Verhältniſſe zu Warenhaus= und jedenfalls nicht. Die Koſten würden erheblich wachſen.
Rom, 16 Juni. Der Artillerieoberſt Roſſi Nähmädchen vermochten ſeinem Anſehen keinen nennens= Durch die Herabſetzung der Dienſtzeit wollen Sie die
in Florenz überraſchte geſtern mittag ſeine Frau und werten Schaden zuzufügen, weil er immer wieder große Leiſtungsfähigkeit und Zuverläſſigkeit der Armee mindern.
ihren Liebhaber und ſchoß beide nieder. Die 43 Jahre Geldſummen aus ſeinem väterlichen Erbe zur Verfügung (Widerſpruch bei den Sozialdemokraten.) Sie
ſchwächen=
alte Frau iſt Mutter von ſieben Kindern geweſen. Der geſtelt erhielt, die er aber nicht zur Deckung ſeiner Schul=dadurch die Sicherheit des Vaterlandes. Die
Zuverläſſig=
äkteſte Sohn iſt Oberleutnant. Der Liebhaber war ein den, ſondern zur Weiterführung ſeines verſchwenderiſchen keit unſeres Heeres beruht nicht darauf, daß die Diſziplin
Militärarzt. nach anderer Meldung ein Student.
Lebens verbrauchte Im Frühjahr 1911 unternahm Tröm=mit Schrecken gelehrt wird, ſondern daß eine ſachgemäße
Malland, 17. Juni. Geſtern abend hielten die ſtrei=mel dann ſeine vielbeſprochene erſte Ausreiſe im Dämmer= Erziehung ſtatfindet. Nicht nur Schießen und
Marſchieren=
kenden Arbeiter eine große Verſammlung ab, wobei zuſtande, die ihn über Berlin nach Paris führte Auch da= iſt für das Heer notwendig, ſondern vor allen Dingen
verſchiedene Reden gehalten wurden. Nach der Verſamm= mals befand ſich ein junges Mädchen in ſeiner Begleitung, moraliſche Eigenſchaften, die das Heer geeignet machen,
lung zogen die Arbeiter nach dem Innern der Stadt. Die doch kam er bekanntlich mit einem blauen Auge davon, in ernſter Zeit das Rückgrat des Staates zu bilden. Ohne
Straßen waren durch Inſanterie und Kavallerie abgeſperrt. weil ihm ſein angeblicher Dämmerzuſtand auch von ärzt= Ueberſchätzung der Parade halte ich die Paradeübungen
Der Andrang der Maſſen war jedoch ſo groß, daß der Kor=licher Seite beſtätigt und von den Uſedomern entſchuldigt durchaus noch für am Platze. Eine Ueberlaſtung iſt nicht
don durchbrochen wurde. Verſchiedene Arbeiter gerieten wurde. Nach und nach wurden aber immer ſchärfere Be= vorhanden. Die Paraden geben einen guten, raſchen und
unter die Pferdehufe, und eine Anzahl Soldaten wurden ſchwerden laut ſowohl gegen ſeine Amts= wie ſeine private ſicheren Ueberblick über die Ausbildung der Truppe. Sie
durch Stockſchläge verwundet. Ein Leutnant erhielt von Lebensführung, und insbeſondere wurde er beſchuldigt, ſind auch eine Art Vollsſeſt. (Lachen bei den
Sotial=
einem Arbeiter einen Meſſerſtich und mußte ins Hoſpital Beziehungen zu einer verheirateten Frau zu unterhalten. demotraten.) Taufende freuen ſich an ihrem Anblick.
geſchafft werden. An verſchiedenen Stellen der Stadt wur= In dieſem Falle war man gegen Trömmel mit Erpreſſun= Ihnen (zu den Sozialdemokraten) iſt das natürlich nicht
den die Straßenbahnwagen angegriffen, wobei es zu hef= gen vorgegangen, und die Folge davon war, daß er wie= angenehm. Die Freiſinnigen verlangen eine
Erweite=
der wahnſinnig trank, ſo daß ſein Dämmerzuſtand zum rung der Periode zwiſchen der Reſerviſtenentlaſſung und
tigen Schlägereien kam. Es gab eine Anzahl Verwundete
zweitenmal akut wurde und er abermals ſpurlos ver= der Rekruteneinſtellung. Schon jetzt tritt eine größere
und verſchiedene Verhaftungen wurden vorgenommen.—
ſchwand. Von dieſer dritten Flucht nach Paris iſt Tröm= Pauſe hier ein, eine Ausdehnung iſt nicht denkbar, wollen
In Rom verſammelten ſich etwa hundert Arbeiter trotz mel bekanntlich nicht zurückgekehrt, ſondern in die Frem= wir nicht einen gewiſſen Schwächezuſtand haben. Eine
des Verbots der Polizei auf dem Platz Bella Carette, um denlegion eingetreten. Nach alledem ſcheint es jetzt auf= Verkürzung der Dienſtzeit entſprechend der körperlichen
ihre Solidarität mit den Mailänder Arbeitern auszudrük= geklärt, weshalb Trömmel nicht mehr den Wunſch haben und geiſtigen Ausbildung der Jugend iſt zurzeit noch nicht
ken. Die Straßen und der Platz waren durch Militär ab= kann, nach Deutſchland zurückzukehren, ſondern den Ver= ſpruchreif. Ein guter Turner iſt noch lange kein guter
geſperrt. Auch hierbei kam es zu einer Schlägerei, bei der tretern franzöſiſcher Blätter die Erklärungen abgegeben Soldat. Die Ausdehnung des Künſtler=Paragraphen auf
es eine Anzahl Verwundete gab.
hat, die urſprünglich ganz unglaubwürdig erſchienen ſind. die Turner iſt nicht angängig. Die Beſeitigung des Ein=
Brüſſel, 17. Juni. Geſtern nachmittag wurde auf der
Bezeichnend für die treffliche Beobachtungsgabe Tol= jährig=Freiwilligen=Privilegs würde uns rund 24 Mil=
Weltausſtellung zu Gent eine retroſpektive Kunſt= ſtois iſt es noch, daß, wie im „Lebenden Leichnam”, ſo lionen koſten. Auch dieſer Geſichtspunkt iſt zu beachten.
Ausſtellung eröffnet, die ſich mit den niederländiſchen auch im Falle des Bürgermeiſters Trömmel die beleidigte Wenn geſagt wird, daß die Serben und Bulgaren eine=
Kunſtſchätzen früherer Jahrhunderte beſchäftigt, und welche und verlaſſene Ehefrau troßz alledem ihren Mann nicht kürzere Dienſtzeit haben, ſo habe ich zu erwidern, daß
auch auf das Kunſtgewerbe ſich ausdehnt. Dieſer Ausſtel= vergeſſen kann, ſondern noch immer bemüht ſein ſoll, ihn für dieſe abgehärteten Völker ganz andere
Vorbedingun=
gen für die militäriſche Ausbildung gelten, als bei uns.
lung gehört die Ravenéſche Galerie von Berlin an, deren zurück zu gewinnen.
Ich bitte Sie, alle Anträge abzulehnen. (Beifall rechts.)
Beſitzer, Geheimer Kommerzienrat Ravené, ſie der Stadt
Abg. Lieſching (Fortſchr. Volkspt.): Die Sozial=
Gent während der Dauer der Ausſtellung zur Verfügung
demokraten wollen eine Herabſetzung der Friedensprä=
Deutſcher Reichstag.
geſtellt hat.
ſenzſtärke erreichen; bei ihrem Streben nach einer Ver=
London, 16. Juni. In der Londoner Vorſtadt Wal=
* Berlin, 17. Juni.
kürzung der Dienſtzeit ſchütten ſie aber das Kind mit dem
worth durchſchnitt ein bei ſeiner Schweſter zur Miete
Präſident Dr. Kaempf eröffnet die Sitzung um Bade aus, wenn das Einjährig=Freiwilligen=Privileg
be=
wohnender, anſcheinend irrſinniger junger Mann namens
Molley der elfjährigen Carolina Piks, die mit ihren Eltern 1½ Uhr mit folgenden Worten: Meine Herren! Der ſeitigt werden ſolte. Wir wollen, daß dieſes Privileg
vom Reichstage erfolgten Ermächtigung zufolge hat geſtern auch auf den Mittelſtand und die Handwerker ausgedehnt
ein Stockwerk tiefer wohnte, den Hals.
Konſtantinopel, 17. Juni. Das Segelſchiff „Ni= der Vorſtand des Reichstags Seiner Majeſtät dem Kaiſer wird. Der Paradedienſt iſt noch lange nicht genug
ein=
caria” geriet heute nach dem Verlaſſen des Hafens von die Glückwünſche des Reichstages zu ſeinem 25jährigen geſchränkt. Durch eine andere Organiſation wäre ſchon
Smhrna in die Minenzone und wurde durch Explo= Regierungsjubiläum ausgeſprochen, Seine Majeſtät laſ= heute eine Verkürzung der Dienſtzeit möglich; das wird
ſion einer Mine zum Sinken gebracht. Die ganze Be= ſen für die Glückwünſche des Reichstages danken und ha= noch mehr der Fall ſein, wenn auf die beſſere körperliche
ſatzung iſt geretet worden. Ein Matrofe wurde ver=ben in der Antwort hervorgehoben die Worte, die Seine und geiſtige Ausbildung der Jugend Rückſicht genommen
Majeſtät ſeinerzeit geſprochen haben: Ein Reich, ein wird. (Beifall.) — Abg. Schultz=Erfurt (Soz.): Der
wundet.
Kriegsminiſter hat die Paraden als notwendig bezeichnet
New=York, 17. Juni. Geſtern ſah man zum erſten Mass Volk ein Gott!
Das Andenken des verſtorbenen Abg. Freiherrn zur Aufrechterhaltung der Volksfeſte. Das iſt kein
Argu=
eine Abteilung junger Polizeifrauen, in eine
ſchmucke blaue Uniform gekleidet, welche die Aufgabe hat=v. Malſen=Waldkirch (Zentr.) wird in der üblichen Weiſe ment, ſondern ein Witz. Im übrigen entſpricht dieſe
Aeußerung dem Standpunkt des zünftigen Militärs. Es
ten, an den Badeplätzen von Newport darauf zu achten, geehrt.
In der dritten Beratung nimmt das Haus den Ge= wird behauptet, wir wollten die Miliz, um die Regierung
daß niemand ein verbotenes Badekoſtüm trägr.
ſetzentwurf zur Einführung des Geſetzes über zu ſchwächen. Dabei wird Regierung und Vaterland für
den Unterſtützungswohnſitz im Königreich identiſch erklärt. Reformen geſchehen immer, wenn ein
Bayern unverändert endgültig im ganzen an. — Dar= Muß dahinter ſteckt. Vor 1806 wäre auch Scharnhorſts
Bürgermeiſter Trömmel.
Reform unmöglich geweſen. Der Kadavergehorſam und
auf wird die
sh. Berlin, 17. Juni. Als ein überraſchendes
Gegen=
die muffige freiheitsfeindliche Luft in der Kaſerne
ent=
zweite Beratung der Wehrvorlage
ſtück zum „Lebenden Leichnam” Tolſtois, der gegenwärtig
ſprechen nicht der heutigen Zeit. Die Heeresorganiſation
in Max Reinhardts Deutſchem Theater in Berlin volle mit einem Antrag der Sozialdemokraten, einen beſonde= paßt nicht in das wirtſchaftliche Gefüge Der ſelbſtändig
Häuſer macht, erſcheint nunmehr der jetzt in der Fremden=ren Artikel 1a einzuſchalten auf Einführung der einjäh= denkende Mann wird zum Automaten, der innere Menſch
legion in Algier befindliche frühere Uſedomer Bürger=rigen Dienſtzeit unter Beſeitigung des Einjährig=Frei= kann aber nicht ſo uniformiert werden wie der äußere.
meiſter Paul Trömmel, über deſſen Fahrten und willigen=Privilegs fortgeſetzt. — Abg. Graf Praſchma Die Zurückſetzung der ärmeren Bevölkerung wird als
Abenteuer man ſich bis heute nicht recht im klaren ge= (Zentr.): Wir werden den Antrag der Sozialdemokraten ungerecht empfunden. Auch die Abgeordneten um Herrn
weſen iſt. Darnach entſtammt Trömmel, der jetzt im ablehnen. Seine Durchführung iſt unmöglich: ebenſo Mumm herum haben ſtets auf die Ungerechtigkeit des
Anfang der dreißiger Jahre ſteht, einer alten angeſehenen lehnen wir den Antrag der Fortſchrittler ab, ſoweit er Einjährigen=Privilegs hingewieſen. Wenn von leitenden
Kaufmanns= und Fabrikantenfamilie in Sangerhauſen. ſich auf eine Verkürzung der Dienſtzeit bezieht Das In= Perſonen des Junzdeutſchlandbundes der Krieg verherr=
Schon als Leutnant im 57. Infanterie=Regiment in Weſel ſtitut des Einjährig=Freiwilligen=Dienſtes hat ſich ſehr gut licht wird, ſo iſt das eine Verſündigung an den Seelen
begann Trömmel zu trinken und veriubelte in wenigen bewährt. Wir wollen es beibehalten und werden auch unſerer Jugend. (Zuſtimmung bei den Sozialdemokraten)
Jahren faſt eine Viertelmilion des ihm von ſeinem einer Erweiterung der Möglichkeit, die Berechtigung zum Man ſollte unſerer heranwachſenden Jugend doch nicht
reichen Vater hinterlaſſenen Erbes. Seine Trunkſucht einjährigen Dienſt zu erlangen, gerne zuſtimmen. — Abg. eine einſeitige politiſche Richtung aufdrängen. Selbſt
mi=
wurde ſchließlich ſo ſtark, daß er aus dem aktiven Dienſt Rehbel (konſ.): Das Einjährigen=Privileg hat ſich litäriſche Sachverſtändige haben ſich ernſthaft gegen die
men. Erſt in jüngſter Zeit beſchäftigt ſich die moderne der dazu gehörigen Portion Kartoffeln, einer gewaltigen ſchers mit ihrem kleinen Sohn und begleitet von Mrs.
Neurologie mehr und mehr mit dieſem Problem, und durch Portion weißer Rüben und einem Laib Brot in einer Wilſon, der Witwe des mit Scott verunglückten Führers
ihre Feſtſtellungen iſt die Heilung des Stotterns auf eine Viertelſtunde. Nach dem Eſſen ſoll er dann dieſes nette des wiſſenſchaftlichen Stabes, in einem Schlepper der
ganz neue Baſis geſtellt worden. Es ſoll ſich beim Auf= Frühſtück noch mit einer Gallone Porter begoſſen haben. „Terra Nova” entgegengefahren, um jedes Aufſehen bei
treten dieſes Sprachfehlers um eine Pſychaſthenie, eine be= Eigenartig und nicht gerade von menſchenfreundlichen In= der allgemeinen Begrüßung zu vermeiden. In tiefe Trauer
ſondere Art nervöſer Störungen handeln, die nur durch ſtinkten eingegeben war ein Müter=Rennen, bei dem gehüllt ließen ſich die beiden Damen alles zeigen, was auf
Anwendung pſochologiſcher Methoden durch eine Stärkung Frauen mit ihren Babhs zehnmal um einen großen Platz dem Schiff für ſie beſonderes Intereiſſe haben konnte, und
des Willens durch die es dem Stotterer gelingt, die herumrennen ſollten und den Preis diejenige erhielt, die der kleine Peter, dem der ſchmerzvolle Hintergrund der
nervöſen Hemmungen zu überwinden, geheilt werden kann. als erſte dieſe Leiſtung vollbracht hatte. Mehrere der Szene noch nicht zum Bewußtſein kam, wanderte an der
C. K. Seltſame Wettkämpfe. Frankreich iſt das klaſſi= Frauen ſtießen aneinander, ſielen mit ihrer koſtbaren Laſt Hand eines Matroſen vergnügt an Bord umher. Als das
ſche Land für ſeltſame Wettbewerbe und wunderliche hin und drei der Kleinen kamen zu Schaden. Die Preis= Schiff einlief, nahm der Kommandant Evans den Kleinen
Spiele So wurde dort vor kurzem ein Ratten=Fangen trägerin ſiegte mit 4 Längen und erhielt 20 Mark ſowie auf den Arm und ließ ihn die herzlichen Grüße, die die am
zu Aniche bei Douai veranſtaltet, bei dem der den Preis eine Babyausſtattung. Wettkämpfe im Lerchen=Singen fin= Kai verſammelte Menge ihm und ſeiner Mutter darbrachte,
davontragen ſollte, der die meiſten in einer Arena losgelaf= den in Nordengland häufig ſtatt, während man in Frank= erwidern. Am Sonntag wurde ein Gottesdienſt
abgehal=
ſcnen Ratten fangen und „mit eigener Hand töten” würde. reich Wettkämpfe im Krähen von Hähnen gern veranſtaltet. ten, bei dem der amtierende Biſchof der Opfer im Kampfe
Das Vergnügen lag dabei auf ſeiten der Zuſchauer, wäh= Die Tiere werden von den Bauern lange Zeit vorher ſchon für den Fortſchritt der Wiſſenſchaft gedachte.
rend die Bewerber bei dem ebenſo mühevollen wie unap= abgerichtet und derjenige Beherrſcher des Hühnerhofes,
* Der Lohn einer guten Tat. Ein Darlehen von 700
petitlichen Geſchäft wenig Freude fanden. Ein anderer der innerhalb einer Viertelſtunde die größte Menge von Dollar, das Dr. S. Higley aus Wellſton in Ohio vor einem
ſeltſamer Wettkampf, der von einer Arbeiter=Vereinigung Rufen ausſtößt, iſt Champion und erhält nicht nur einen Vierteljahrhundert einem damals hart ums Leben
kämp=
in Paris veranſtaltet wurde, ſetzte einen Geldpreis dem= beträchtlichen Preis, ſondern trägt auch ſeinem Beſitzer und fenden Farmerburſchen Charles Froelich gab, hat nunmehr
jenigen aus, der innerhalb einer Viertelſtunde am meiſten ſeinem Dorf ſtolzen Ruhm ein.
dem Darleiher mehr als tauſendfältige Frucht getragen.
eſſen würde. Der glückliche Gewinner war ein Straßen=
* Die Heimkehr der „Terra Nova”. Aus London wird Mit dem geliehenen Gelde verſchaffte ſich der junge
Froe=
arbeiter, der in der feſtgeſetzten Leit drei große Schüſſeln berichtet: Eine ergreifende Szene ſpielte ſich am Sonn=lich eine gute Ausbildung und ging dann als
Bergwerks=
mit Fleiſch und Gemüſe in ſeinem Magen verſchwinden abend in Cardiff ab, wo nach genau 3 Jahren die „Terra Ingenieur nach Auſtralien Hier hatte er Glück und konnte
ließ. Aehnliche Wettkämpfe, in denen es ſich um Gewalt= Nova” wieder heimkehrte, die Kapitän Scott und ſeine nach 8 Jahren ſeinem Wohltäter die Schuld mit Zinſen
leiſtungen bei Tiſche handelte, ſind ja von altersher ſehr Kameraden zu ihrer denkwürdigen und verhängnisvollen und Zinſeszinſen zurückahlen. Froelich beſuchte damals
beliebt geweſen und kommen auch heute noch immer wieder Reiſe zum Südpol hinausgeführt hatte Tauſende von 1 Dr. Higley, erzählte, daß er in Auſtralien mehr erwerbe.
vor. Originell iſt freilich der Wettbewerb den einmal nor= Leuten, darunter viele Verwandte und Freunde der Offi= als er in ſeinen kühnſten Träumen gehofft, und war voll
wegiſche Fiſcher veranſtalteten. Die Waffen mit denen ziere und der Mannſchaft, erwarteten das Schiff, und eine! Dankes für ſeinen alten Gläubiger. Dann hörte dieſer,
hier gekämpft wurde, waren nämlich nicht wohlſchmeckende tiefe Bewegung ging durch die Menge als es vor dem Ha= der unterdeſſen älter wurde und jetzt, wo er das 70. Jahr
Beefſteaks oder ſaftige Würſtchen, ſondern Salzheringe, fen erſchien, die Flaggen wehten im Winde Sirenen heul= erreicht hat in beſcheidenen Verhältniſſen lebt, lange nichts
die ohne die ſo notwendige Anfeuchtung in möglichſt gro= ten, Raketen wurden abgefeuert, und einen Augenblick ſchie= mehr von Froelich, bis dieſer Tage ein Rechtsanwalt aus
ßer Zahl verſpeiſt werden mußten. In dem engliſchen nen alle die Tragödie vergeſſen zu haben, die ſich dort un= Melbourne in Wellſton eintraf und Higley die Mittei=
Oertchen Turnpike bei Newington verzehrte einmal ein ten im arktiſchen Eiſe abgeſpielt hatte und deren Folge es lung machte, daß Froelich geſtorben ſei und ihm ſein gan=
Mann namens Baker, wie eine engliſche Wochenſchrift zu war, daß das Schiff ohne ſeinen Führer heimkehrte. Schon zes Vermögen von einer Million Dollar
hinter=
erzählen weiß, eine Hammelkeule, die 9½ Pfund wog, mit lange vorher war die Gemahlin des unglücklichen For= laſſen habeg
Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 18. Juni 1913.
Seite 5. .
Beirebungen und das Gebaren des Zungdeutſchlandum=ein feriges Konpromis vorzlegen, da ſich deſſet end=
Literariſches.
des ausgeſprochen. Trotzdem wird der Bund von den gültiger Formulierung gewiſſe Schwierigkeiten entgegen=
Behörden gefördert, während man unſeren unpolitiſchen geſtellt haben. Vor allem widerſtrebt noch, wie ſchon
Griebens Reiſeführer, Band 67: „Tirol
Jugendvereinen fortwährend Steine in den Weg legt. Die früher betont wurde, ein Teil des Zentrums. Aber man und Vorarlberg” 28. Auflage Mit 12 Karten.
Schranken, die jetzt zwiſchen Militär und Volk aufgerich=wird bei den weiteren Beratungen in der Budgetkom= (3 Mark.) Verlag Albert Goldſchmidt, Berlin W. 35.
tet werden, müſſen beſeitigt werden und wir werden für miſſion an den bisher in Ausſicht genommenen Grund= Das Wertollſte eines Reiſebuches iſt ſeine Verläßlichkeit
ihre Beſeitigung ſorgen. (Beifall bei den Sozialdemo= lagen feſthalten, in der Hoffnung, auf ſie vielleicht doch und Aktualität. Beides trifft bei der Neuauflage des eat
kraten.)
eben erſchienenen Führers durch Tirol dieſer bewährten
eine Mehrheit vereinigen zu können.
Kriegsminiſter v. Heeringen: Der Vorredner
Sammlung zu. Der Band enthält wieder alles
Wiſſens=
hat mich in einigen Punkten falſch verſtanden. Ich habe
werte und Nötige in bezug auf Verkehrs= und
Unterkunfts=
darauf hingewieſen, daß der einjährige Dienſt ſeine
Nach=
verhältniſſe, die bis auf den Stand der jüngſten Gegen=
Luftfahrt.
teile hätte, aber wir haben zum Beiſpiel im letzten
Feld=
wart genaueſtens Berückſichtigung gefunden haben. Auch
zug auch Vorteile daraus gezogen. Natürlich erfordert
* Darmſtadt, 17. Juni. Ein Zeppelin=Kreu= die der Touriſtik gewidmeten Kapitel ſind ſorgfältig
revi=
die Ausbildung der Einjährigen wegen der Kürze der Zeit zer überflog heute morgen kur; nach 7 Uhr in ſüdweſt= diert und ergänzt worden. Neu behandelt wurde die
kürz=
mehr Arbeit. Bei wenigen Perſonen läßt ſich das leiſten, licher Richtung unſere Stadt. Da das Schiff keine Be=lich in ihrer ganzen Länge dem Betrieb übergebene
Kar=
aber nicht bei allgemeiner Einführung der einjährigen zeichnung trug, iſt es wahrſcheinlich „L. Z. 19‟ geweſen. wendelbahn (Mittenwald=Scharnitz=Seefeld=Innsbruck),
Dienſtzeit. Ferner habe ich geſagt, daß die Paraden auch
* Frankfurt, 17. Juni. Die Frankf. Ztg. ſchreibt: die ein neues bedeutendes Touriſtengebiet erſchließt. Nebſt
ihre Berechtigung hätten, aber nicht, daß aus dieſem Auf dem Flugplatz am Rebſtock hat ſich in der letzten Zeit dem Text wurden die reichlichen kartographiſchen Beilagen
Grunde eine längere Dienſtzeit nötig wäre. Die Herab= eine Anzahl Flugzeugkonſtrukteure angeſiedelt, die ſeither um eine Karte über das Gebiet der Karwendelbahn
ver=
ſetzung der einjährigen Dienſtzeit zeitigt keine gute Aus= im Stillen an ihren Ideen gearbeitet hatten. Am Sonn= mehrt, ſo daß dieſer gediegene und dabei billige Führer
bildung und ſchädigt die Kampfkraft der Armee. Deshalb tag wollten dieſe Aviatiker zum erſten Male an die durch Tirol als derzeit aktuellſter Reiſebegleiter bei dem
muß ich der Verkürzung der Dienſtzeit entſchieden wider= Oeffentlichkeit treten. Sie kündigten durch Plakate eine Beſuch des ſchönen öſterreichiſchen Alpenvorlandes beſtens
ſprechen. Die Kritik des Vorredners ſtützt ſich auf längſt Flugzeugparade mit Schauflügen an und empfohlen werden kann.
veraltete und beſeitigte Mißſtände. Die Prinzipien bei
Tatü-tata. 100 heitere Bilder von S. M.
der Ausbildung der Rekruten ſind neuerdings nicht ge= hatten die Genugtuung, daß etwa dreitauſend Perſonen Ausgewählt von Paul Kraemer. In effektvollem
vier=
ändert worden. Schon ſeit Jahren werden die jungen ihrem Rufe Folge leiſteten. Das Publikum iſt aber nicht
Soldaten ſofort ins Gelände geführt und dort ausgebil= auf ſeine Koſten gekommen; es ſah wohl zehn Flugzeuge, farbigen Original=Umſchlag nach einer Original=
Zeich=
nung von Koch=Gotha. Preis 1,50 Mark. Unter dem
det. Die Jungdeutſchlandbewegung iſt uns ſehr ſympathiſch darunter einige eigenartige Typen, aber das angekün=
Sie iſt beſſer, als wenn die Jugend zu politiſchen Zwecken digte Schaufliegen fiel trotz des günſtigen Wetters aus. vorſtehenden Titel iſt im Verlage der Luſtigen Blätter
in Berlin SWV. 68 ſoeben eine Sammlung der 100 beſten
ausgenutzt wird. (Sehr richtig rechts. Zurufe bei den Nur der Pilot Trautwein wagte ſich gegen 8 Uhr ſatiriſchen Zeichnungen über Wilhelm II., die während
Sozialdemokraten: Iſt das nicht politiſch?) Kriegsminiſter abends in die Luft, die übrigen Apparate blieben auf ſeiner 25jährigen Regierung im Rahmen der Luſtigen
v. Heeringen (fortfahrend): Nein! Die Hauptſache bei dem Boden, ſchon deshalb, weil ſie nicht ausprobiert Blätter veröffentlicht worden ſind, erſchienen. Das
der Jugendbewegung iſt nicht Soldatenſpielerei, ſondern ſind. Das Publikum gab ſeiner Unzufriedenheit
wieder=
äußerſt geſchmackvoll ausgeſtattete kleine Quart=Album
eine gute körperliche und geiſtige Ausbildung. Die Sta= holt Ausdruck. Gegen die Veranſtaltung an ſich iſt nichts
tuten des Junadeutſchlandbundes beſagen, daß die Ju=einzuwenden, nur die Art der Ankündigung fordert zum darf jedenfalls als eine der originellſten und amüfanteſten
gend zu wahrhaften und wehrhaften Männern erzogen Proteſt heraus, denn die Veranſtalter wußten, daß von Publikationen zum Kaiſer=Jubiläum bezeichnet werden,
werde, damit ſie den Dienſt fürs Vaterland verſehen den vorgezeigten Apparaten nur ein einziger flugfähig denn mehr als jede andere der zahlreichen Feſtſchriften
können. Freiherrn von der Goltz bin ich dankbar für ſeine war. (Pilot Trautwein flog den Eineinhalbdecker dek läßt gerade dieſe Sammlung den reichen Wechſel an
Tätigkeit für den Bund. Dem Bund wünſche ich weiteres Deutſchen Sommerflugzeugwerke, deren Fabrik= Stimmungen und Geſchehniſſen wieder aufleben, der das
letzte Vierteljahrhundert der Weltgeſchichte erfüllte.
Gedeihen. (Lebhafter Beifall.) — Abg. Koch (Fortſchr. betrieb bekanntlich nach Darmſtadt verlegt wird.)
Volkspt.): Das Einjährigen=Privileg muß erweitert wer=
* München, 17. Juni. Der Flieger Hirth
er=
den. Den Abſolventen von Mittel=, Baugewerks= und hielt für ſeinen Flug rund um München den erſten Preis
Letzte Nachrichten.
Realſchulen muß der Berechtigungsſchein erteilt werden. von 6000 Mark für die beſte Geſamtflugleiſtung.
Darin liegt ein gut Stück Mittelſtandspolitik. Ein Grund
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Paris, 17. Juni. Von den am Sonntag in St.
für die Beſeitigung des Privilegs iſt nicht zu erkennen,
zumal durch die langen Reſerveübungen die Differenz mit Cloud aufgeſtiegenen 20 Freiballons haben 15 den
* Worms, 17. Juni. In der Lederentfettungsanſtalt
der zweijährigen Dienſtzeit faſt aufgehoben wird. (Bravo Aermelkanal überflogen und ſind in England ge= der Lederwerke Cornelius Heyl entzündeten ſich
links.) — Abg. Quark=Frankfurt a. M. (Soz.): Esllandet. Die Luftſchiffer Dubonnet und Jourdan wur= heute mittag infolge einer noch nicht aufgeklärten Urſache
wird im Volke große Enttäuſchung hervorrufen, daß dieſe den von einem holländiſchen Dampfer im Meere treibend Benzindämpfe. Die Feuerwehr konnte des Brandes in
Vorlage wieder ohne jede Gegenleiſtung an Reformen hin= und an die Trümmer ihrer Ballons geklammert aufge= kurzer Zeit Herr werden. Acht in der Anſtalt
beſchäf=
ausgehen wird. Das zweite aktive Jahr ſoll nur dazu funden und nach Southampton gebracht.
tigte Leute wurden durch Brandwunden ſchwer
ver=
dienen, die Leute von demokratiſchen Reſormen abzuhal=
* Petersburg, 17. Juni. Der franzöſiſche letzt
ten. (Beifall bei den Sozialdemokraten.)
Kriegs= Flieger Brindejonc iſt heute vormittag 11 Uhr
* Brandenburg a. d. H., 17. Juni. Der heute mittag
miniſter v. Heeringen: Wenn hier geſagt wurde, daß 25 Minuten auf dem hieſigen Kommandantenflugplatz ein= 22,54 Uhr hier abgehende D=Zug 30 entgleiſte in der
das kameradſchaftliche Verhältnis zwiſchen Offizieren getroffen. Er legte die Strecke von Dwinsk nach hier Nähe von Großwuſterwitz. Die beiden letzten Wagen
und Mannſchaften nach Beendigung des Krieges aufge= bei ſtarkem Winde in 3 Stunden 50 Minuten zurück und ſprangen aus den Schienen und rollten die Böſchung
hört habe, ſo iſt das eine Beleidigung für das Offizier= beabſichtigt, nach einer zweitägigen Erholung, die Rück= hinab. Der Schaffner Kloß=Berlin wurde getötet.
korps, das Gut und Blut für das Vaterland eingeſetzt hat.
(Lebhafter Beifall.) — Aba. Zubeil (Soz.): Auch die kehr nach Paris über Helſingfors, Stockholm und Kopen= Drei Perſonen, Marie Hebermann=Schönberg, Bernhard
Giefeler=Iſerlohn und Albert Drücker=Verlin, erſtere
gemeinen Soldaten haben 1870 ihr Gut und Blut hinge= hagen anzutreten.
ſchwer, ſind verletzt worden.
geben. Mit der Kriegserklärung verſchwanden die Rind=
* Wildbad, 17. Juni. Die Königin=Mutter
viecher und Ochſen aus der Kaſerne. Da tranken die Offi=
Der Balkankrieg.
der Niederlande iſt nach fünfeinhalbwöchigem
ziere ſogar mit uns aus einer Pulle. Bei Eintritt des
Kuraufenthalt heute vormittag wieder abgereiſt.
Friedens, als die Offiziere nichts mehr zu befürchten hat=
Vom Kreuzer „Hamidieh”.
* Konſtantinopel, 17. Juni. Der Mörder Nasmi
ten (Lärm rechts. Pfuirufe.), änderte ſich die Sachlage,
H. B. Paris, 17. Juni. Der New=Yorker Herald iſt wider Erwarten entſchlüpft. Als die Polizei das
auch bei der Okkupationsarmee mit einem Schlage. Da
kamen die Ochſen. Rindviecher und Rhinozeroſſe wieder meldet aus Suez: Der bekannte türkiſche Kreuzer „Hami= Haus der Schweſter Nasmis während der Nach: umſtellte
zum Vorſchein. Fragen Sie die Veteranen des dritten dieh” iſt von neuem im Roten Meer geſehen worden. Hier und eindrang, erklärte ſie, ihr Bruder ſei morgens weg=
Armeekorps, die werden es Ihnen ſagen.
laufen Gerüchte um, daß vier griechiſche Kriegsgefangene gegangen.
* Konſtantinopel, 17. Juni. Am 12. Juni durch=
Kriegsminiſter v. Heeringen: Ich wollte nicht vor ein Kriegsgericht geſtellt werden und an Bord des
ſagen, daß die Soldaten nicht ihr Gut und Blut für ihr Schiffes erſchoſſen werden. Das Kriegsſchiff hatte inſchwamm der Oberleutnant zur See Becker von der
Vaterland hingegeben hätten. Selbſtverſtändlich müſſen Hodeida für kurze Zeit angelegt und war dann nach der „Loreley”, dem deutſchen Stationsſchiff vor
Konſtan=
die Offiziere in Not und Gefahr vorangehen. Das zeigen Inſel Kamaran abgedampft, wo es ſich verborgen hält, tinopel, in 120 Minuten den Bosporus zwiſchen
auch die hohen Prozentſätze der gefallenen Offiziere, die um ſchleunigſt notwendige Reparaturen vorzunehmen. In Therapia und Beikos und mußte die ſehr ſtarke
Strö=
edeutend größer ſind als bei den Soldaten. Zur Cha= Hodeida ſetzte die „Hamidieh” ſechs griechiſche Kriegs= mung des Bosporus, die hier von der aſiatiſchen nach
rakteriſierung der Behauptung, nach Friedensſchluß hät= gefangene an Land. Der franzöſiſche Konſul, der dort die der europäiſchen Küſte gerichtet iſt, überwinden.
ten ſich die Offiziere nicht mehr gefürchtet, fehlen mir die griechiſchen Intereſſen wahrnimmt, ſtellte das Verlangen,
Berlin, 17. Juni.
parlamentariſchen Worte. (Lachen bei den Sozialdemo= die Kriegsgefangenen zu beſuchen. Dies wurde ihm je=
In der Iſraelſchen
kraten.
Beifall rechts.) Die deutſchen Offiziere fürchten doch verweigert mit der Begründung, daß die Gefangenen Pyrotechniſchen Fabrik in der Müllerſtraße 61
ſich überhaupt nicht. Eine ſolche Aeußerung iſt eine Be= ottomaniſche Untertanen ſeien. Sie wurden ins Gefäng= brach auf unaufgeklärte Weiſe Feuer aus. Zwanzig in
leidigung nicht nur für jeden Offizier, ſondern auch für nis gebracht und werden demnächſt in die Heimat zurück= einem Raum befindliche Arbeiterinnen wurden mit
knap=
die
Soldaten.
Damit ſchließt die Debatte. Die Ab=vefördert. Man ſagt, daß der Kommandant der „Hami= per Not gerettet. Das Kind der Arbeiterin Wolff aus der
ſtimmungen erfolgen in der nächſten Sitzung.
Amſterdamer Straße verbrannte.
dieh” den Befehl erhalten hat, nach dem perſiſchen Golf
München, 17. Juni. In der Nähe von Schuſſen=
Es
folgt die Beratung des Kapitels
abzudampfen, wo ſchwere Unruhen ausgebrochen ſind.
hauſen fuhr ein Automobil, in dem ſich die
Burſchenweſen.
Gräfin Sandicell befand, gegen einen Baum.
Die Inſaſſen wurden herausgeſchleudert. Die Gräfin
Kommiſſion beantragt eine Verringerung der
Vermiſchtes.
wurde leicht ihre Kammeriunafer ſchwer verletzt.
Burſchen Die Sozialdemokraten beantragen einen Pa=
Hohlitſch (Thüringen) 17. Juni. Bei einer Vor=
* Schiffsjungen für die deutſche
Han=
ragraphen 1h, wonach die Burſchen für häusliche
Dienſt=
verrichtungen nicht verwendet werden dürfen. — Abg, delsmarine! Schon wiederholt hat der Deutſche führung brach das 15 Meter hohe Seil und
Stücklen (Soz) begründet dieſen Antrag: Das Bur= Schulſchiff=Verein, der auf ſeinen Schulſchiffen jährlich der Seiltänzer ſtürzte auf einen 7jährigen
ſchenweſen verſtößt gegen den klaren Wortlaut des Ge= einer großen Zahl kräftiger, unbeſcholtener junger Leute Knaben, der tödlich verletzt wurde. Der Seiltänzer
er=
ſetzes. Die Beſeitigung der Burſchen für die Zeugoffiziere den Seemannsberuf eröffnet, vor einigen gewerbsmäßigen litt ſchwere Verletzungen; er ſtarb bald darauf.
HB. Königsberg, 17. Juni. Die Affäre des.
Kö=
bedeutet eine Deklaſſierung dieſer Kategorie. — General= Stellenvermittlern gewarnt, die beſonders Jungen aus
leutnant Wandel: Das war die gleiche Rede mit den dem Inlande durch volltönende Anzeigen verleiten, durch nigsberger Küraſſier=Oberleutnants von der Trenck,
der vor einigen Tagen wegen Verfehlungen
privat=
gleichen Unrichtiakeiten, wie wir ſie in der Kommiſion ihze Vermittelung Stellung als Schiffsjungen in der
gehört haben. Nicht 30 000, ſondern nur 11000 dienſtfreie Handelsmarine zu ſuchen. Die Leiſtungen dieſer Herren dienſtlicher Natur zur Beobachtung ſeines Geiſteszuſtandes
ins Königsberger Garniſonslazarett eingeliefert wurde.
Burſchen ſind vorhanden. Wir können doch den höheren ſtehen zum mindeſten nicht im Verhältnis zu den Unkoſten, iſt jetzt völlig aufgeklärt. Oberleutnant von der Trenck
Offizieren nicht zumuten, ihre Pferde ſelbſt zu putzen. Die die die Unterbringung der jungen Leute durch ſie verur= hatte bei einem Liebesmahl im Kaſino der Wrangel=
Abfindung der Zeugoffiziere und Feuerwerker erfolgte auf ſacht. Es kommt dieſen Vermittlern mehr, oder man kann Küraſſiere ſeinen Vorgeſetzten, einen Maior,
Wunſch dieſer Offiziere und bedeutet keine Zurückſetzung ruhig ſagen, nur auf das Geldverdienen an. Wir möch tätlich angegriffen und ſchwer verletzt. Der Major
gegenüber den übrigen Offizieren. Ich bitte, ſämtliche ten es daher nicht unterlaſſen, nochmals darauf aufmerk= mußte in einer Tragbahre in ſeine Wohnung gebracht
geſtellte Anträge abzulehnen. — Abg. Gräfe=Güſtrow ſam zu machen daß ſeeluſtige junge Leute ſich in erſter werden. Zwiſchen dem Major und dem Oberleutnant be=
(konſ.): Wir lehnen ſämtliche Anträge ab. Wir haben Linie an den Deutſchen Schulſchiff=Verein. Bremen, Herr=ſtanden, wie verlautet, ſchon ſeit längerer Zeit
Differen=
das Vertrauen zu der Militärverwaltung, daß ſie, wo lichkeit 5, wenden ſollten. Der Deutſche Schulſchiff=Verein zen. Oberleutnant von der Trenck wurde aus dem La=
Beſſerung nottut, ſelbſt vorgehen wird.
Abg. Graf beſitzt zwei Schulſchiffe, das Schulſchiff „Prinzeß Eitel zarett bereits ins Militär=Arreſthaus übergeführt. Er
Praſchma (Zentr.): Mit dem ſozialdemokratiſchen An= Friedrich” und „Großherzogin Eliſabeth”, ein drittes Schiff wird als ein etwas jähzorniger, aber liebenswürdiger,
trag läßt ſich nichts anfangen, wir lehnen ihn deshalb ab. befindet ſich im Bau. Auf dem Schulſchiffe „Prinzeß tüchtiger Reiter=Offizier geſchildert. Vor einiger Zeit er=
Der Kommiſſionsreſolution werden wir dagegen zuſtim= Eitel Friedrich” werden junge Leute im Alter von 14½ hielt er für eine Rettungstat die Rettungs=Medaille.
men. — Aba. Schöpflin (Soz.): Die Angabe, daß es bis 16 Jahren, und, falls ſie die Berechtigung zum ein=
Genf. 17. Juni Unter den beim Bau des Monte
nur 11000 Burſchen gebe, findet bei uns keinen Glauben. jährig=freiwilligen Militärdienſt auf einer Schule erwor= D'Or=Tunnels bei Vallorbe beſchäftigten italieniſchen
Es gibt ja viel mehr Offiziere. —
Generalleutnant ben haben, im Alter bis zu 18 Jahren ausgebildet, die Arbeitern brach vergangene Nacht ein blutiger
Wandel: Man muß mir Glauben ſchenken, daß nur
11000 Burſchen bei Offizieren abkommandiert ſind. Wir zum größten Teil ſpäter die Navigationsſchule beſuchen Streit aus. Mehrere Arbeiter wurden getötet und
finden die Einrichtung des Burſchenweſens in allen und Schiffsoffizier in der Handelsmarine werden wollen. verletzt Drei Verhaftungen wurden vorgenommen.
Die Ausbildung koſtet im erſten Jahre 250 Mark für Ver=
IIB. Paris, 17. Juni. Der Direktor des hieſigen
Ländern.
Damit ſchließt die Debatte. Die Abſtimmung wird pflegung und 175 Mark für Kleidung, zuſammen 425 Mk. Paſteurſchen Inſtituts teilte mit, daß es dem Leiter des
ebenfalls auf die morgige Sitzung angeſetzt. Nächſte Auf dem Schulſchiffe „Großherzogin Eliſabeth” werden Paſteurſchen Inſtituts in Tunis. Nicolle und ſeinem
dagegen unbeſcholtene junge Leute im Alter von 14½ bis Aſſiſtenten Conor gelungen ſei. mittels Keuchhuſten=
Sitzung: Mittwoch, 3 Uhr. Weiterberatung.
18 Jahren aus unbemittelten Kreiſen unſerer Bevölkerung Bazillen ein Serum herzuſtellen, mit dem in einer
Schluß 6 Uhr.
koſtenlos ausgebildet, unterhalten und verpflegt. Auch die großen Anzahl von Fällen eine ſchnellere Heilung von
Zahlung der Kleidung im Betrage von 130 Mark wird den Keuchhuſten erzielt worden ſei.
— Berlin, 17. Juni Der Budgetkommiſ= Jungen im Bedürftigkeitsfalle erlaſſen. Dieſe Jungen
ſion, die morgen ihre Beratungen wieder aufnimmt, finden ſpäter als Leichtmatroſen, Matroſen und Unter=
Meuternde Polizei.
dürfte ein fertiges Kompromiß noch nicht! offiziere lohnenden Verdienſt in der niederen
Seemanns=
vorgelegt werden können, da ſich dem in for= laufbahn auf deutſchen Handelsdampfern.
* Rio de Janeiro, 16. Juni. Die Polizei in
Ma=
meller Hinſicht gewiſſe Widerſtände entgegenſtellen. Aber
Die nächſte Einſtellung findet auf dem Schul=naos hat gemeutert. Der Kommandant wurde
ver=
man glaubt, daß bei der Weiterberatung in der Kom= ſchiffe „Prinzeß Eitel Friedrich” im September d. T. auf letzt. Der Gouverneur iſt mit ſeiner Familie und ſeinen
miſſion die in Ausſicht genommenen Grundzüge feſtge= dem Schulſchiff „Großherzogin Eliſabeth” im April 1914 Freunden in das Hauptquartier geflohen.
halten werden, und man hofft, vielleicht doch noch zu einer ſtatt. Die Annahme=Bedingungen können koſtenlos von der
Die Meuterer von Mangos drangen in die Geſchäfts=
Mehrheit zu gelangen.
Geſchäftsſtelle des Deutſchen Schulſchiff=Vereins, Bremen, räume der Manaos Improvements Comp. ein und zerſtör=
HB. Berlin, 17. Juni. Die vertraulichen Herrlichkeit 5, bezogen werden. Die Anmeldungen für die ten ſie.
Verhandlungen über das Steuerkompromiß im September d. J. erfolgende Einſtellung auf dem
* Rio de Janeiro, 17. Juni. Die Kaſerne der
gehen weiter. Heute nachmittag werden die beteiligten Schulſchiffe „Prinzeß Eitel Friedrich” müſſen unter Ein= ſeit geſtern meuternd en Polizei in Mangos
Herren wieder zuſammenkommen, um ihre Vorberatung ſendung der in den Annahme=Bedingungen geforderten wurde heute bei Tagesanbruch von Bundestruppen
ein=
abzuſchließen. Wie der Lokalanzeiger hört, wird ſich Papiere bis Ende Juli auf der Geſchäftsſtelle des Deut= genommen. Die Ordnung iſt wieder hergeſtellt Die
nunmehr die Budgetkommiſſion mit dem Beſitzſteuergeſetz ſchen Schulſchiff=Vereins, Bremen, Herrlichkeit 5, einge=Stadt iſt wieder ruhig. Geſtern wurden vier Offiziere
zu befaſſen haben. Es iſt nicht beabſichtigt, ihr morgen i troffen ſein.
verwundet und einer getötet.
LEN2.
.2
Nummer 110.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 18. Innt 1915.
Seite 6.
Zum Regierungs=Zubiläum des deutſchen Kaiſers.
Hanſeſtädte: Die hohen Verbündeten des Kaiſers treffen keit der deutſchen Fürſten, der freien und Hanſeſtädte, des
Des Kaiſers Verfaſſungstreue.
in der Reichshauptſtadt ein, um Seiner Majeſtät ihre ganzen deutſchen Volkes, der unerſchütterlichen Einigkeit,
* Berlin, 16. Juni. Naturgemäß bildete die Feier
der Kgl. Friedrich=Wilhelms=Univerſitzt Glückwünſche zum Regierungsjubiläum darzubringen. die des Deutſchen Reiches Macht und Glanz nach außen
den Mittelpunkt der akademiſchen Veranſtaltungen in Ber= In der feierlichen Kundgebung der Fürſten und der freien und im Innern für immer verbürgt. Möge dem Schiffe
Städte kommt weithin erkennbar zum Ausdruck, wie feſt des Deutſchen Reiches unter Euerer Majeſtät ſtarker
Führ=
lin zum ſilbernen Jubiläum des Kaiſers. Die Feier und innig Kaiſer und Bundesfürſten, Reich und Einzel= ung wie bisher auf viele, viele Jahre glückhafte Fahrt
empfing ihre Bedeutung nicht allein durch die großzügige ſtaaten ſich einander verbunden wiſſen. Auf dem Boden beſchieden ſein! Möge Gottes Gnade und Segen auf
Rede des bekannten Lehrers für ſtaatliche Verwaltungs= der vor mehr als vier Jahrzehnten in gemeinſamer An=Euerer Majeſtät, auf der huldreichen Kaiſerin und auf
geſchichte, Profeſſor Dr. Hintze, ſondern auch durch eine ſtrengung errungenen Einheit hat ſich der Reichsgedanke dem ganzen, in reichſter Blüte ſtehenden Hohenzollern
im Rahmen dieſer Rede gemachte hochintereſſante lebendig und fruchtbar bewährt. Die Verfaſſung, wie ſie hauſe ruhen! Unſere Glückwünſche an dieſem Feſttage.
Mitteilung über eine Tat des Kaiſers am Beginn dem Reiche im Einvernehmen aller Bundesmitglieder ge= unſere Segenswünſche für die Zukunft der Regierung
ſeiner Regierungstätigkeit, die die Stellung König Wil= gegeben iſt, befähigte die Nation zu machtvoller Ent=Euerer Majeſtät faſſen wir zuſammen in dem Rufe: Seine
helms II. zur Verfaſſung in einer unzweideutigen Weiſe wickelung ihrer Geſamtkraft und die einzelnen Staaten Majeſtät, der deutſche Kaiſer und König von Preußen,
ausdrückt. Nachdem vom Chor das „Niederländiſche und Stämme zu ungeſtärkter Weiterbildung des eigenen Wilhelm II., lebe hoch!
Dankgebet” verklungen war, nahm Profeſſor Dr. Hintze Lebens. In ſeinen Fürſten verehrt das deutſche Volk die
Auf die Rede des Prinz=Regenten Ludwig von
das Wort zur Feſtrede. Er wies eingangs darauf hin, Träger einer Ueberlieferung wie die Führer zu neuem Bayern antwortete Se. Maj. der Kaiſer folgendes:
daß die Univerſität heute zum dritten Male ein 25jähriges Aufſtieg. In engſtem gegenſeitigen Vertrauen unter
Euere Königliche Hoheit und alle hier vereinten er=
Regierungsjubiläum eines ihrer königlichen Schirmherrn Wahrung der berechtigten Beſonderheiten ihres Landes
feiere. 1822 für König Friedrich Wilhelm III., 1886 für und mit Rat und Tat für das Beſte des Reiches zu wir= lauchten deutſchen Bundesfürſten, die hohen Vertreter der
freien und Hanſeſtädte bitte Ich, für die Mir bereitete
Kaiſer Wilhelm I. und heute für Kaiſer Wilhelm II. Mit ken, iſt das Ziel, das die deutſchen Fürſten unbeirrt im Ehrung Meinen innigen Dank entgegenzunehmen. Von
welcher Entſchiedenheit ſich der Kaiſer von Anfang Auge haben. So gewinnt die bevorſtehende
Kundgeb=
an auf den Boden der Verfaſſung geſtellt hat, ung der Bundestreue für Kaiſer und Reich einen tiefen Herzen und mit Freude danke Ich für die kunſtreiche
das erhellt aus einem bisher noch unbekannten Gehalt. Gilt ſie doch als der Träger der Reichsgewalt, Ehrengabe, die unter einem Mir beſonders willkommenen
hiſtoriſchen Vorgang, den Seine Majeſtät ſelbſt die die während eines Vierteljahrhunderts im Geiſte der Bilde Deutſchlands einige Stärke und den Wert aller
Glieder des Reiches für unſere Macht und Größe vor die
Gnade gehabt hat, vor Jahren gelegentlich eines Empfan= Reichsgründer ihres erhabenen Amtes waltete. Wir
Augen führt. Die durch die Bundesverträge umſchloſſene
ges mir mitzuteilen: und ich glaube, die mir damals zu= bringen den Bundesfürſten der Regierungen und den
Vielgeſtaltigkeit unſeres ſtaatlichen Lebens bedeutet einen
gleich erteilte allerhöchſte Ermächtigung, davon Gebrauch regierenden Bürgermeiſtern der freien und Hanſeſtädte nationalen Reichtum, den nach innen wie nach außen zu
zu machen, bei keiner beſſeren Gelegenheit benutzen zu ehrerbietige Willkommensgrüße. Wir ſind überzeugt, daß
ſchirmen Ich als Meine erhabene Kaiſerliche Pflicht
er=
können, als heute an dieſer Stelle. Seine Majeſtit er= auch unſere Bevölkerung den hohen Verbündeten des kenne. Wenn die Erfüllung dieſer Aufgabe, an die Ich
zählte, daß er von dem Juſtizminiſter und Kronſyndikus Kaiſers eine herzliche Aufnahme bereitet.
in jungen Jahren nach dem Vorbilde der beiden unver=
Dr. Friedberg in den letzten Stunden ſeines Kaiſerlichen
geßlichen erſten Kaiſer herangetreten bin, in der ſeither
Vaters darauf hingewieſen worden ſei, daß ihm ſofort
Der Großherzog von Heſſen traf um 10 Uhr perfloſſenen Zeit gelungen iſt, ſo war dies nur möglich
nach deſſen Hinſcheiden ein für dieſen Fall bereit gehaltenes 12 Minuten auf dem Bahnhof Charlottenburg, ein und dank der Unterſtützung, die Ich bei Meinen hohen
Ver=
verſchloſſenes Schriftſtück von großer Wichtigkeit vorgelegt wurde vom Prinzen Heinrich empfangen. Er nahm im bündeten gefunden habe. Euere Königliche Hoheit haben
werden würde, und in der Tat war dies das erſte was Königlichen Schloß Wohnung. Um 11 Uhr traf der Groß= der reichen Entwickelung zu gedenken geruht, die uns
Seine Majeſtät auf ſeinem Schreibtiſch vorfand. Er öff= herzog von Baden auf dem Anhalter Bahnhof ein. Prinz mit den Segnungen des Friedens während der letzten 25
nete es und erkannte ſofort die charakteriſtiſchen Schrift=Eitel Friedrich, der zum Empfang erſchienen war, gelei= Jahre vergönnt war. Wir ſind vorwärts gekommen, wie
züge König Friedrich Wilhelms IV. mit vielen tete ihn nach dem Königlichen Schloß.
in Heer und Flotte, ſo auch in der Landwirtſchaft und
Unterſtreichungen und Ausrufungszeichen, wie dieſer zu
* Berlin, 17. Juni. Der König von Sachſen der Induſtrie, in Handel, in Schiffahrt und Verkehr, in
ſchreiben pflegte. Es war ein politiſches Teſta= kam um 1,20 Uhr auf dem Anhalter Bahnhof an und Wiſſenſchaften und Technik, in den Künſten und — auch
ment, das jedem Thronfolger beim Regierungsantritt wurde vom Kronprinzen empfangen; er nahm im König= das iſt wichtig — in den körperlichen Uebungen. Fern
vorgelegt werden mußte und es enthielt eine in den ſtärk= lichen Schloſſe Wohnung. In ſeinem Gefolge befinden liegt Mir der Gedanke, als Verdienſt für einzelne in
An=
ſten und bewegteſten Wendungen gehaltene Mahnung, ſich: Hausmarſchall von Metzſch=Reichenbach, General= ſpruch zu nehmen, was Geſamtleiſtungen der Nation
die Verfaſſung noch vor der Beeidigung um= major von Tettenborn, Flügeladiutant von Metzſch.
ſind. Wenn aber Euere Königliche Hoheit ſo freundlich
zuſtoßen. Kaiſer Wilhelm II. aber hatte ebenſowenig Um 11,10 Uhr traf der Großherzog von Mecklen= Meinen Anteil an Deutſchlands Vorwärtsſtreben
er=
wie ſeine beiden Vorgänger irgend welche Neigung, die= burg=Strelitz auf dem Stetiner Bahnhof ein und wähnt haben, ſo drängt es Mich, hier zu bezeugen, mit
ſem Appell ſeines Königlichen Großoheims zu folgen; aber wurde vom Prinzen Eitel Friedrich empfangen; er nahm welcher Dankbarkeit ich die vielen Jahre hindurch
ver=
er ging weiter. Er erwog, daß die Möglichkeit nicht aus= im Königlichen Schloſſe Wohnung. In ſeinem Gefolge folgt habe, daß alle Bundesfürſten und die Regierungen
geſchloſſen ſei, daß in Zukunſt einmal ein junger uner= befinden ſich Flügeladjutant Major von Krell, Oberleut= der freien und Hanſeſtädte, jeder in ſeinen Gebieten, jeder
fahrener Herrſcher zur Regierung käme, auf den dieſes nant von Bülow. —
Der Großherzog von im eigenen Bereich, mitgearbeitet haben, wie an der Er=
Teſtament doch vielleicht einen verhängnisvollen Eindruck Mecklenburg=Schwerin traf um 11,35 Uhr auf ſtarkung unſeres nationalen Lebens, ſo auch an dem
wirt=
hätte machen können: „Und ſeitdem,” ſagte Seine Maje= dem Lehrter Bahnhof ein und wurde vom Prinzen Adal= ſchaftlichen Aufſchwung des Reiches und an einer
deut=
ſtät, „war es mir, als ob ich ein Pulverfaß im Hauſe hätte bert empfangen; er nahm Wohnung im Kronprinzlichen ſchen Kultur. So ſoll es auch weitergehen, damit wir in
und es ließ mir keine Ruhe, als bis das Teſtament ver= Palais. In ſeinem Gefolge befinden ſich Flügeladjutant Ehren beſtehen können vor den Begründern der
Reichs=
nichtet war.‟ Es wurde verbrannt, und das Kuvert an Oberſtleutnant Freiherr von Heintze und Hauptmann von einheit, die auf uns niederblicken aus der Ewigkeit! Auf
das Königliche Hausarchiv abgegeben mit der Bemerkung: Witzendorf.
die gütigen Worte, die im Namen der hier Verſammelten
„Inhalt vernichſtet.‟ Mit ſolchen Entſchiedenheit.
Euere Königliche Hoheit Mir und Meinem Hauſe
gewid=
hat der Kaiſer von ſeinem Regierungsantritt an ſich ſelbſt
* Berlin, 17. Juni Bei dem heutigen Empfange met haben, erwidere Ich mit den herzlichſten Wünſchen
und ſein Haus auf den Boden der preußiſchen Verfaſſung der deutſchen Bundesfürſten und der Präſidenten der Se= für Deutſchlands Fürſten und Ihre Hohen Familien, für
geſtellt; und nicht weniger ſtark iſt in ihm die Gewiſſen= nate der freien Städte hielt Seine Königliche Hoheit die Bürgermeiſter und Senate der freien und
Hanſe=
haftigkeit gegenüber den verfaſſungsmäßigen Rechten der Prinz Ludwig, des Königreichs Bayern Verweſer, ſtädte. Alle Zeit Meine Kräfte dem Wohl des geſamten
Bundesregierungen und Volksvertretung im Reiche. Es folgende Anſprache an Seine Majeſtät:
Volkes zu weihen und zu Meinen Hohen Verbündeten
iſt nichts von abſolutiſtiſchem Geiſte in ſeiner Regierungs=
Ew. Kaiſerliche und Königliche Majeſtät! Ganz zu ſtehen in deutſcher Treue, das ſind die Gefühle die
weiſe, wohl aber eine ungewöhnliche, raſtlos ſich betäti= Deutſchland begeht in feſtlicher Stimmung den Tag, an heute in Dankbarkeit und Zuverſicht Mein Herz erfüllen.
gende Energie. Kaiſer Wilhelm II. iſt wie ſelten ein dem Euere Majeſtät auf ein fünfundzwanzigjähriges
Huldigungszug der Innungen.
Fürſt, eine Epochengeſtalt, die die Wende der Zeiten mar= ſegensreiches Walten als deutſcher Kaiſer und König von
kiert. Der Redner führte das auf den verſchiedenen Ge= Preußen zurückblicken. Die deutſchen Bundesfürſten und
* Berlin, 17. Juni. Angelockt durch das prächtige
bieten aus und ſchloß dann mit herzlichen Segenswünſchen die Vertreter der Senate der freien und Hanſeſtädte, die mit Hohenzollernwetter hatte eine gewaltige, ſommerlich ge=
und dem Gelöbnis unwandelbarer Treue.
dem führenden Bundesſtaate Preußen in engſter, unauf= kleidete Menſchenmenge ſich Unter den Linden, im
Luſt=
löslicher Gemeinſchaft im Deutſchen Reiche vereinigt ſind, garten, auf den Dächern des Zeughauſes, des Muſeums
Feſtvorſtellung im Opernhauſe.
fühlen ſich in erſter Linie berufen, dieſer freudigen Stim= und des Domes angeſammelt, um den Feſtzug der
* Berlin, 16. Juni. Der Kaiſer und die Kai=mung feierlich Ausdruck zu geben. Sie haben ſich des= Innungen zu ſehen, der vom Königsplatz durch die
ſerin machten heute nachmittag eine Ausfahrt im halb heute hier verſammelt, um Euerer Majeſtät die Linden kommen ſollte, um dem Kaiſer zu huldigen. Gegen
offenen Automobil wobei ſie von vielen Taufenden, die wärmſten Glück= und Segenswünſche darzubringen. Als 11 Uhr ertönten Trommelwirbel von den Linden her,
ſich Unter den Linden und im Tiergarten ergingen, mit im Jahre 1888 der Gründer des neuen Deutſchen Reiches, eine weiße Wolke wälzte ſich heran. Sobald der Feſtzug
andauernden Ovationen begrüßt wurden. um 634 Uhr Euerer Majeſtät unvergeßlicher Herr Großvater, reich an die Schloßbrücke paſſierte, ſetzte die Muſik mit der
Natio=
war im königlichen Schloß bei den Majeſtäten Familien= Jahren, reicher noch an großen Erfolgen, heimgegangen nalhymne ein. Der Kaiſer mit ſeinen Söhnen und mit
tafel für die anweſenden Fürſtlichkeiten für die Gefolge und die Heldengeſtalt Kaiſer Friedrichs allzufrüh und dem jungen Paar erſchien auf dem Balkon des zweiten
Marſchalltafel. Gegen 8 Uhr begaben ſich die Majeſtäten viel beklagt dahingeſchieden war, haben Euere Majeſtät Stockes. Ein Herold zu Pferde eröffnete den Zug. Eine
nach dem Opernhauſe, wiederum von der dichtge= in jungen Jahren mit hohem Idealismus und ernſtem Gruppe der Bäcker, ganz in Weiß mit Rieſenbrezeln,
drängten Menge mit herzlichen Zurufen begrüßt. Der Pflichtbewußtſein die Würden und Aufgaben des Königs folgte. Feſtwagen, Fahnen. Muſikchöre, Herren im
Zuſchauerraum des Opernhauſes war mit Nelkengeranken von Preußen und deutſchen Kaiſers angetreten. Allzeit ſchwarzen Rock mit blauen Schärpen, Lehrlinge. Geſellen
in allen Schattierungen von Rot und Teppichen geſchmückt. Mehrer des Deutſchen Reiches zu ſein, nicht an kriegeri= in Arbeitstracht wechſelten. Der Kaiſer, der ſichtlich in
Im Parkett ſah man Offiziere, Beamte, Vectreter derſchen Eroberungen, ſondern an Gütern und Gaben des fröhlichſter Laune war, winkte beſonders den hell geklei=
Stadt Berlin, Männer der Wiſſenſchaft und Kunſt und Friedens, auf dem Gebiete nationaler Wohlfahrt. Frei= deten Mädchen im Feſtwagen zu. Ein Hoch nach dem
viele Herren von am Vormittag empfangenen Deputa=heit und Geſittung, das hat Euerer Majeſtät hochſeliger anderen ſchallte hinauf zu dem Monarchen, der
unaufhör=
tionen, im Rang ſah man die Herren und Damen des Herr Großvater in der Geburtsſtunde des deutſchen Kai= lich ſalutierte. Stürmiſche Heiterkeit erregte im Zug der
diplomatiſchen Korps, in den Logen die Generalität, die ſertums als Leitſatz für ſich und ſeine Nachfolger ver=Bäcker ein aus Teig gebackener „Erſatz Zeppelin 14. Eine
Miniſter und den hohen Adel mit Damen. In der großen kündet. Dieſem hohen Ziele, das Euere Majeſtät nach Innung folge der anderen. Da kamen Friſeure,
Heil=
rechtsſeitigen Proſzeniumsloge hatten ſämtliche Botſchaf= Uebernahme der Regierung in der Thronrede vom 25. gehilfen, Böttcher, Buchbinder, Drechſler mit einem
Rie=
ter mit ihren Gemahlinnen Platz genommen, daneben in Juni 1888 vor verſammeltem Reichstag ſich zu eigen ge= ſenſchachſpiel, Schneider mit gezogenem Degen, den auch
macht haben, ſind Euere Majeſtät all die Jahre her un= die Bäcker getragen. Beſonders reizvoll war der Wagen
der kleineren Loge der Reichskanzler und Frau v. Beth= beirrt treu geblieben. Euere Majeſtät haben ſich in der der Fiſcher, mit einem rieſigen Netz beſpannt;
Fiſcher=
mann Hollweg, und Staatsſekretär v. Jagow. General=
Führung der auswärtigen Volitik des Reiches wie im geſellen, als Matroſen gekleidet, trugen geſchmückte
Fiſch=
intendant v. Hülſen geleitete den Hof in die Große Loge. Innern ſtets aufs neue als Wahrer des Friedens bewie= käſten und rieſige Netze Jede der 17 Gruppen zog vor=
Der Kaiſer in der Uniform des 1. Garderegiments, und ſen, immer darauf bedacht, dem Reiche die Stärke zu über unter dem Vorantritt eines Muſikkorps. Die
Gla=
die Kaiſerin, die eine lichtgrüne Robe trug, nahmen an ſichern, die eines ehrenvollen Friedens Gewähr iſt. Glän= ſer mit bunten Glasfenſtern und einer geſprungenen
der Logenbrüſtung Platz, neben dem Kaiſer die Kronprin= zend iſt der wirtſchaftliche Aufſchwung, den Deutſchland Fenſterſcheibe die Goldſchmiede mit einem Feſtwagen,
zeſſin, Prinzeſſin Eitel Friedrich und Prinzeſſin Auguſt in dieſen 25 Friedensjahren genommen und der in allen den Ehrenjungfrauen in mittelalterlicher Kleidung
Wilhelm, neben der Kaiſerin Prinzeſſin Heinrich und Prin= Teilen des Reiches und in allen Schichten der Bevölker= ſchmückten; Lehrbuben mit ſilbernen Pokalen flankierten
zeſſin Friedrich Leopold. Die anderen anweſenden Fürſt= ung die Zunahme des Wohlſtandes gebracht hat. Um= die beiden Seiten. Ein wahres Wunderwerk war der
lichkeiten hinter den genannten, die jüngeren Prinzen in faſſend und ſorgſam wurden die ſozialen Einrichtungen Wagen der Klempner und Kupferſchmiede, dem zwei
Rit=
den rechts= und linksſeitigen Ausbauten der Loge. Unter zum Wohle der arbeitenden Klaſſen erweitert und aus= ter mit blitzendem Harniſch voranritten. Die Konditoren
ihnen bemerkte man auch den Prinzen Ernſt Auguſt, Her=gebaut. Die Wehrkraft des Deutſchen Reiches iſt in nie zeigten einen rieſigen Baumkuchen. Schier unabſehbar
zog zu Braunſchweig und Lüneburg. Gegeben wurde ermüdender Arbeit gepflegt und gefördert worden. Ins=wälzte ſich der Zug heran und die Sonne brannte. Es
der erſte Alt von „Lohengrin”, unter der Leitung des Ge= beſondere hat ſich die Marine unter verfönlicher Initia=folgten die Lackierer, die Köche mit Löffeln und Kelle.
neralmuſikdirektor Leo Blech mit Berger in der Titelrolle. tive Euerer Majeſtät aus kleinen Anfängen zu achtung= Großen Jubel unter dem Publikum und bei den Fürſt=
Nach der Vorſtellung hielten die Majeſtäten in dem blu= gebietender Stärke entwickelt. Was an ſittlichen Kräf=lichkeiten erregten die weißgewaſchenen Schornſteinfeger
mengeſchmückten Foher Gerele ab.
ten, was an Edlem und Schönem im deutſchen Volke in ſchwarzer Tracht. Die Maler und Tapezierer zogen
lebendig iſt, konnte der Aufmunterung durch Euere Maje= mit einem rieſigen Sofa vorüber, die Schloſſer erkannte
Der letzte Feſttag.
ſtät ſicher ſein. Den Blick auf das Ganze und Einigende man an Hämmern und Zangen und einer kunſtvoll gear=
* Verlin, 17. Juni. Der Kaiſer unternahm heute
gerichtet, haben Euere Maieſtät den Wert und die Be=beiteten Kaſſette. Ein von 6 Pferden gezogener Wagen
früh einen Spazierritt und frühſtückte ſodann mit der deutung der Einzelſtaaten im verfaſſungsmäßigen Orga= führte einen 5 Meter hohen Schlüſſel in der Mitte. Bei
Kaiſerin. Im Laufe des Vormittags empfing der nismus des Reiches nicht verkannt. Die Erhaltung der den Schloſſern folgte in einem beſonderen Wagen, von
Kaiſer eine Deputation von Offizieren des ihnen für die Förderung ihrer Kulturaufgaben unentbehr= zwei Ehrenjungfrauen begleitet, der 101 Jahre alte Mei=
Leibgarde=Huſarenregiments zur Entgegen=lichen Lebenskraft, ihre Rechte und Intereſſen durften ſter Fritſch. Den Schmieden wurde ein Hufeiſen
voran=
nahme eines Ehrengeſchenkes. Um 11 Uhr ſah der Kaiſer des kaiſerlichen Schutzes ſich erfreuen. Hierfür wie für getragen. Die Schuhmacher zeigten an Stiefeln aus
vom Balkon des Schloſſes aus umgeben von den Prinzen alles, was Euere Majeſtät in dieſen fünfundzwanzig allen Jahrhunderten, darunter rieſigen Schnabelſchuhen,
des kaiſerlichen Hauſes und der Prinzeſſin Viktoria Luiſe, Jahren zum Beſten unſeres großen Vaterlandes erſtrebt die Entwickelung ihres Handwerks. Beſonders glänzend
den Huldigungszug der Innungen. Die Fürſt= und geleiſtet haben, möchten die deutſchen Bundesfürſten war der Zug der Tiſchler, deſſen drei Feſtwagen auch
lichkeiten ſahen dem Schauſpiel von den Fenſtern des und die freien und Hanſeſtädte in dieſer Stunde ihren bei dem Kaiſer große Freude erregten. Die Wander=
Schloſſes aus zu.
freudigen Dank zum Ausdruck bringen. Als äußeres burſchen in Trachten der Biedermeierzeit wurden viel be=
Zeichen unſerer Gefühle und Geſinnungen bitten wir jubelt. Die Wagenbauer zeigten an dem Miniaturmodell
Die deutſchen Bundesfürſten.
Euere Majeſtät, den Tafelaufſatz huldvollſt entgegenzu= eines alten Reiſewagens und eines modernen
Automo=
nehmen, den wir einſtweilen im Entwurf hier zu über=bils die Fortſchritte der Zeit. Ein rieſiges, mit einem
Zum Empfang.
reichen geſtatten. Das Schiff, das er darſtellt, umrahmt Muſikkorps beſetztes Automobil leitete die Gruppe der
* Berlin, 16. Juni. Die Norddeutſche Allge= von den Wappenſchildern der deutſchen Bundesſtaaten Fuhrherren ein. Ein Frachtwagen von Anno 1813 ſowie
meine Zeitung ſchreibt zum Eintreffen der mit dem Reichsadler auf ſchwellendem Segel und der Kais die übrigen altmodiſchen Vehikel gefielen ſehr; beſonders
Bundesfürſten und der Bürgermeiſter der freien und ſerkrone als Schiffszier, ſoll ein Symbol ſein der Einig=aber erregte ein einſam dazwiſchen wandernder Hand=
Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 18. Jum 1913.
Seite 7.
erenenter et ſinie etectie Ze nete
Hamburg, 16. Jun. Anläßlich des Regierungs=1Dienſtreiſtung bein genannten Regiment kommandiert;
dengeſchmückte moderne Autoomnibuſſe mit Beamten in jubiläums ſind alle öffentlichen und viele privaten Ge= während dieſer Dienſtleiſtung iſt ſein Patent als vom
Uniform brachten in die Gegenwart zurück und ſchloſſen bäude und die Werften der Schiffe reich beflaggt. 1. Juli 1911 datiert anzuſehen. v. Britzke, Hauptmann
den Zug, der eine Stunde gedauert hatte. Nach einem Abends findet auf der Alſter eine große Korſofahrt und im Lauenburg. Feldart.=Regt. Nr. 45, in das Großh.
von dem Publikum ausgebrachten Hurra auf den Kaiſer Feuerwerk ſtatt.
Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 25 als Batteriechef verſetzt. Frhr.
verließen die Fürſtlichkeiten den Balkon. Sofort begann
* Duisburg, 17. Juni. Anläßlich des Regierungs= Truchſeß von und zu Wetzhauſen, Major beim
die Anfahrt der Bundesfürſten in Galakaroſſe.
jubiläums des Kaiſers ſind von der Stadtverordneten= Stabe des Großh. Heſſ. Train=Batls. Nr. 18, ein Patent
verſammlung folgende Stiftungen beſchloſſen worden; ſeines Dienſtgrades erhalten. v. Heuſer, Hauptmann
Familientafel.
100000 Mark zur Errichtung eines Mu ſeums der und Batteriechef im Großh. Artilleriekorps, 1. Großh=
Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 25, als Lehrer zur Kriegsſchule
* Berlin, 17 Juni. Bei der Familientafel Stadt Duisburg, 250000 Mark für Arbeiter und in Potsdam verſetzt. v. Dewitz, Rittmeiſter und
Platz=
um 1 Uhr im kaiſerlichen Schloſſe führte der Prinz=Angeſtellte der Duisburg=Ruhrorter Häfen, ſowie major in Mainz, zum Vorſtand der Militär=Lehrſchmiede
Regent von Bayern die Kaiſerin, der Kaiſer die Kron= für deren Angehörige und 23 000 Mark zur Unterſtützung in Hannover ernannt. Krebs, Feſtungsbau=Oberleutn.
prinzeſſin, der König von Sachſen die Prinzeſſin Ernſt von Veteranen oder deren Witwen,
Auguſt Wilhelm, der König von Württemberg die
Her=
bei der Fortif. in Mainz, zur Fortif. in Poſen=Oſt verſetzt.
zogin von Schleswig=Holſtein. Die übrigen Bundes=
Von Beendigung der Schlußübungsreiſe der
Kriegsaka=
fürſten, die Bürgermeiſter der freien Städte und die
an=
demie im Juli bis zur Beendigung der Herbſtübungen
Aus dem Auslande
deren Prinzen und Prinzeſſinnen des königlichen Hau=
1913 auf ſein Anſuchen zur Dienſtleiſtung kommandiert:
ſes ſchloſſen ſich an.
liegen noch folgende Meldungen von Intereſſe vor:
v. Küchler, Oberleutnant im Großh. Artilleriekorps,
Galatafel.
Paris, 17. Juni. In der Republique Frangaiſe 1. Großh. Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 25, zum Luftſchiffer=
Bataillon Nr. 1. Für den gleichen Zeitraum zur Nach=
* Berlin, 17. Juni. Bei der Galatafel im Schloß widmet der Deputierte und ehemalige Miniſter Jules
hielt der König von Sachſen folgenden Trinkſpruch: Roché dem Regierungsjubiläum des Kaiſers einen aus= holung von Dienſtleiſtungen, die wegen Urlaubs aus
dienſtlichem Anlaß oder wegen Krankheit verſäumt oder
Euere Majeſtät haben uns ſchon heute vormittag geſtattet, führlichen Artikel, in welchem er insbeſondere den wirt= vorzeitig abgebrochen wurden, kommandiert: Giſeke,
Euerer Majeſtät in feierlicher Form die Glückwünſche ſchaftlichen Aufſchwung Deutſchlands ſchildert. Das deutſche Oberleutn. im 7. Rhein. Inf.=Regt. Nr. 69, zum
Leib=
darzubringen, die den deutſchen Bundesfürſten und den Volk, ſchreibt Jules Roché, irrt nicht wenn es dankbar Drag.=Regt. (2. Großh. Heſſ.) Nr. 24, Frhr. v. Ucker=
Vertretern der Senate der freien und Hanſeſtädte zum das Verdienſt ſeines Kaiſers an dieſem erſtaunlichen mann (Paul) Leutnant im Königin Eliſabeth Garde=
25jährigen Regierungsjubiläum Euerer Majeſtät dank= Fortſchritt anerkennt. Die deutſche Regierung weiß, daß Grenadier=Regt. Nr. 3, zum Garde=Drag.=Regt. (1. Gr.
bar auf dem Herzen lagen. Se. Königl. Hoheit der Prinz= die Sicherheit der Bürger in der Ausübung ihrer Rechte Heſſ.) Nr. 23. Am 30. Juni ſcheidet aus der Marine aus
Regent von Bayern hat hierbei auf das ſegensreiche Wir= und der Verwertung ihrer Hilfsquellen die erſte Beding= und wird mit dem 1. Juli 1913 im Heere angeſtellt:
ken Euerer Majeſtät zur Erhaltung des Friedens hinge= ung des Fortſchrittes bildet. In Frankreich dagegen be=Hebold, Oberleutn. im dritten Stamm=Seebataillon,
wieſen und dem Dank dafür Ausdruck gegeben, daß Euere mühen ſich die Regierungen, neue Urſachen zur Beunruhig= im 5. Großh. Heſſ. Inf.=Regt. Nr. 168. v. Ilſemann,
Majeſtät das Anſehen unſeres Reiches gewahrt und ſeine ung zu ſchaffen und den Rechten der Freiheit, dem Eigen= Leutn, im Leibgarde=Inf.=Regt. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115,
Wohlfahrt gemehrt haben. Aber nicht nur in frohen und tum, dem Kapital und dem Unternehmungsgeiſt immer zum Oberleutnant befördert. Ein Patent ihres
Dienſt=
heiteren Stunden, auch in ernſtem Streben ſtehen Volk neue Schäden zuzufügen. — Im Paris Journal ſchreibt grades vom 22. Juni 1913 haben erhalten: die Leutnants
und Bundesfürſten zu ihrem Kaiſer und ſo iſt mit Gottes der radikale Deputierte Francois Delonele: Wilhelm II. Weiß im 5. Großh. Heſſ. Inf.=Regt. Nr. 168 und
Segen Handel und Wandel ſichtbar gediehen. Wir, die hat in den 25 Jahren ſeiner Regierung für ſein Leben ein Zühlsdorff im 2. Großh. Heſſ. Feldart.=Regt. Nr. 61.
wir mit Euerer Majeſtät durch heilige Bündnisverträge monumentales Werk geſchaffen. Er hat den Frieden zu Zu Leutnants mit Patent vom 17. Juni 1911 befördert:
zum Wohle unſeres geſamten Vaterlandes in unverbrüch= wahren gewußt und für ſein Reich koſtbarere Ergebniſſe die Fähnriche Offenbächer im Inf.=Leib=Regt.
Groß=
licher Treue verbunden ſind, dürfen es dankbar rühmen, erlangt, als die glorreichſten Siege bringen könnten. In herzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117 und Schloenbach
daß es Euerer Maieſtät jederzeit gelungen iſt, auch unter allen Ländern, in allen Weltteilen haben ſich die Deutſchen im Niederſchleſ Pionier=Bat. Nr. 5, dieſer unter
Verſetz=
den ſchwierigſten Verhältniſſen für die Bedürfniſſe des dieſe überragende Stellung errungen. Dies iſt zunächſt ung in das 5. Großh. Heſſ. Inf.=Regt. Nr. 168. Zu Leut=
Reiches zu ſorgen unter voller Wahrung der Selbſtän= der Niederlage Frankreichs von 1870, dann aber und in nants befördert: die Fähnriche v. Wenz zu
Nieder=
digkeit der Einzelſtaaten, die ſie zur Erfüllung ihrer erſter Linie der großartigen friedlichen und noch mehr derlahnſteim im Leibgarde=Inf.=Regt. (1. Großh. Heſſ.)
Kulturaufgaben bedürfen, In der Wahrung der Grund= großartigen wirtſchaftlichen Politik des Kaiſers zu danken. Nr. 115 und v. Erhardt im Inf.=Regt. Kaiſer
Wil=
lagen dieſer Selbſtändigkeit iſt die erfreulichſte Gewähr Niemals werden die Deutſchen ihrem Kaiſer ein Denkmal helm (2. Großh. Heſſ.) Nr. 116. Zu Fähnrichen befördert:
zu erblicken für die Wohlfahrt des Reiches. Euere Maſe=ſetzen können, das hoch genug wäre. Dieſer Herrſchen hat die Unterofiziere: Walter im Iuf=Regt. Kaiſer
Wil=
ſtät dürfen verſichert ſein, daß in gleicher Treue und in 25 Jahren, ohne das Schwert zu ziehen, ein Werk ver= helm (2. Gr. Heſſ.) Nr. 116, Licht im Garde=Drag.=Regt.
Pflichterfüllung, als dem Leitſtern des Reiches, alle feſt= wirklicht, welches alle von Engländern und Franzoſen in (1. Gr. Heſſ.) Nr. 23, Bodenbender im 2. Gr. Heſſ.
halten wollen, die zum Jubiläum Euerer Majeſtät von drei Jahrhunderten voller Kämpfe und Opfer geſchaffenen Feldart.=Regt. Nr. 61. — Im Beurlaubtenſtande. Zum
Norden und Süden, Oſt und Weſt, vom Erzgebirge und Werke übertrifft.
Oberleutnant befördert: Köbrich (I Darmſtadt), Ltn.
Bodenſee, Nord= und Oſtſee, von den deutſchen Mittel=
* Sarajewo, 16. Juni. Zur Feier des Regier= des erſten Aufgebots des zweiten Garde=
Landwehr=
gebirgen herbeigeeilt ſind. Euere Majeſtäten konnten ungsjubiläums des Kaiſers wurde in der evan= Regiments. Zum Leutn. der Reſerve befördert:
Mein=
vor wenigen Wochen mit einem glänzenden Familienfeſt geliſchen Kirche ein Feſtgottesdienſt abgehalten, dem der hold (Stargard), Vizefeldwebel des Leibgarde=Inf. Kreiſe hoher Gäſte unter den Glückwünſchen des
gan=
zen Volkes die liebreizende einzige Tochter vermählen, deutſche Konſul Landeschef Potiorek, die Spitzen der Zi= Regts. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115. Winter (II Köln),
vil= und Militärbehörden, die reichsdeutſche Kolonie und Oberleutn. des Großh. Heſſ. Train=Bataillons Nr. 18, zu
Möge dieſes frohe Feſt eine günſtige Vorbedeutung ſein,
daß die Politik des Friedens die gleiche bleiben wird, ein zahlreiches Publikum beiwohnten. Nach dem Gottes= den Reſerveoffizieren des Kraftfahr=Bataillons verſetzt.
Ich bitte die Anweſenden, mit mir einzuſtimmen in den dienſt fuhr der Landeschef zum deutſchen Konſulat, um Zu Leutnants der Reſerve befördert: die Vizefeldwebel:
Niebergall (Mainz), des 2. Naſſauiſchen Inf.=Regts.
ſeine Glückwünſche abzuſtatten. Mittags gab der Landes=
Ruf: der König und die Kaiſerin hoch, hoch hoch!
ſr. 88, Schwöbel (Mainz), des Inf.=Leib=Regts.
chef ein Galadiner, wozu die Mitglieder des deutſchen
Die Muſik ſpielte die Nationalhymne.
Großherzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117, Ruckelshau=
Konſulats geladen waren. Der Landeschef brachte denſen (Gießen), des Inf.=Regts. Prinz Karl (4. Großh.
Der Kaiſer erwiderte mit folgendem Trinkſpruch: Trinkſpruch auf den Kaiſer aus.
Euere Majeſtät haben die Gnade gehabt, hier in weite=
Heſſ.) Nr. 118; die Vizewachtmeiſter: Weber (
Frank=
xem Kreiſe den Ausdruck gütiger Wünſche und herzlicher
* Santiago de Chile, 17. Juni. Die deutſche Ko=furt a. M.), des Garde=Drag.=Regts. (1. Großh. Heſſ.)
Geſinnung zu wiederholen, den heute in einer früheren lonie feierte geſtern enthuſiaſtiſch das Regierungsjubi= Nr. 23, Mayer (Mainz), des Badiſchen Train=Batls.
Zuſammenkunft Mein hoher Verbündeter, der Prinz= läum des Kaiſers. Der deutſche Geſandte nahm die Glück= Nr. 14, Reichardt (Worms), des Großh. Heſſ. Train=
Regent von Bayern, Mir kundzugeben geruht haben. Ich wünſche der anderen Geſandten, Regierungsvertreter und Batls. Nr. 18. Verſetzt: Monſcheuer (II Darmſtadt),
bitte Euere Majeſtät und alle Fürſten und Vertreter der zahlreicher Nobilitäten entgegen.
Leutnant der Reſerve des 3. Lothring. Inf.=Regts. Nr.
Hanſeſtädte, Meiner beſten Dankbarkeit für die ſo herz=
* Hongkong, 17. Juni. Geſtern begannen die Feiern! 135, zu den Reſerveoffizieren des Kraftfahr=Bataillons.
lich dargebrachten Beweiſe der Liebe gewiß zu ſein, die für das Kaiſerjubiläum mit einem Gottesdienſt in — Im Sanitätskorps. Im aktiven Heere. Dr. Wil=
Mir zum 25jährigen Jubiläum Meiner Regierung dar= der Kathedrale, dem der engliſche Gouverneur Francis berg, Oberſtabsarzt a. D. in Bremen, zuletzt
Regiments=
gebracht wurden. Ich freue Mich, daß in ſo glänzender May, ſowie Vertreter der Marine=, Militär= und Zivil= arzt des Garde=Drag.=Regts. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 23,
Weiſe die unverbrüchliche Bundesfreundſchaft beſtätigt behörden beiwohnten. Heute gab der deutſche Klub der Charakter als Generaloberarzt verliehen. Zum
Ober=
wurde, die durch nichts beeinträchtigt iſt und allen in einen Empfang, zu dem auch der Gouverneur, Vertreter arzt befördert: Dr. Remertz, Aſſiſtenzarzt beim 2. Gr.
Fleiſch und Blut übergegangen iſt. An der Einigung ſämtlicher Behörden und hervorragende Mitglieder der Heſſiſchen Feldart.=Regt. Nr. 61. Im Beurlaubtenſtande.
der Staaten und dem Emporblühen des Reiches mit= Bürgerſchaft erſchienen waren. Der deutſche Konſul wies Zum Oberarzt befördert: Aſſiſtenzart der Reſerve Dr.
gewirkt zu haben, dieſe Anerkennung Meiner hohen Ver=auf die freundlichen Beziehungen zwiſchen Engländern Lotz (Mainz).
bündeten gibt mir das Bewußtſein, daß ich Mein Kai= und Deutſchen hin. Der Gouverneur antwortete in deut=
Es erhielten: Den Roten Adlerorden dritter Klaſſe
ſerliches Amt mit Gottes Hilfe im rechten Sinne führte, ſcher Sprache; er verſicherte die Anweſenden des guten mit der Schleife: Oberſt z. D. v. Falkenhayn, Kom=
Die Unantaſtbarkeit der Selbſtändigkeit der Einzelſtaaten Willens der Engländer und der aufrichtigſten Bewunde= mandeur des Landwehrbezirks I Darmſtadt; den Roten
iſt der oberſte Grundſatz Meiner Regierung und die Vor= rung für den Kaiſer. Der Rede des Gouverneurs wurde Adlerorden vierter Klaſſe: Oberſtabsarzt Dr. Peters,
ausſetzung für die deutſche Einheit, in der nur das Heil ſtürmiſcher Beifall geſpendet.
Regimentsarzt des Inf.=Regts. Prinz Karl (4. Großh.
für alle Zukunft zu erblicken iſt. Euere Majeſtät geruhten
Heſſ.) Nr. 118; den Stern zum Königlichen Kronenorden
auch, in freundlicher Anteilnahme des Glückes zu
geden=
zweiter Klaſſe: Generalleutnant z. D. von Viebahn
ken, das Uns durch die Vermählung unſerer Tochter
be=
in Meiningen, zuletzt Generalmajor und Kommandeur der
ſchieden worden iſt. Es würde Mich freuen, ſagen zu Ernehnungen, Beförderungen und Ordensverleihungen 50. Infanterie=Brigade (2. Großh. Heſſiſche); den Kgl.
in der Armee.
können, daß hierin ein Widerſchein für eine freundliche
Kronenorden dritter Klaſſe: die Oberſtleutnants Doerr
Zukunft zu erblicken ſei, in dieſem Jahre, das nicht nur
Großherzog von Heſſen und bei Rhein beim Stabe des Leibgarde=Inf.=Regts. (1. Großh. Heſſ.)
ein Jahr freudigen, ſondern auch ernſten Gedenkens war. Königliche Hoheit, General der Infanterie, Inhaber des Nr. 115, Eggersſ, Kommandeur des Großh. Artil=
Dieſe Gefühle laſſen Sie zuſammenklingen: die deutſchen Leibgarde=Infanterie=Regiments (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115 leriekorps, 1. Großh. Heſſ. Feldart.=Regts. Nr. 25, von
Bundesfürſten, die Vertreter der Hanſeſtädte hurra, uſw., a. l. s. des erſten Garde=Regiments zu Fuß und des Herff, Kommandeur des 2. Rhein. Feldart.=Regts.
hurra, hurrat
erſten See=Bataillons, auch zum Chef des Inf.=Regts. Nr. 23; den Königlichen Kronenorden vierter Klaſſe: der=
Die Muſik ſpielte Deutſchland, Deutſchland über Graf Barfuß (4. Weſtfäliſches) Nr. 17 ernannt. Burg=Oberleutn. Deiß im 5. Großh. Heſſ. Inf.=Regt. Nr. 168.
alles”. Der Kaiſer trank darauf den Bundesfürſten zu. graf und Graf zu Dohna=Schlobitten, General=
Ferner wurde Blättermeldungen zufolge der erbu
leutnant, bisher General a. 1. s., Militär=Bevollmächtigter liche Adel noch verliehen: Hauptmann Keim im Leib=
Amneſtie.
am Kaiſerlich Ruſſiſchen Hofe, attachiert der Perſon Sr. garde=Infanterie=Regiment Nr. 115, Darmſtadt.
Den Gnadenerlaſſen des Kaiſers haben ſich mehrere Maj. des Kaiſers aller Reußen und zugeteilt dem Haupt=
Bundesfürſten und die freien Städte angeſchloſſen. Es quartier desſelben, unter Belaſſung in dieſer Stellung
und unter Ernennung zum Generaladſutanten Sr. Maſ.
liegen u. a. folgende Meldungen vor:
Literariſches.
* München, 16. Juni. Der Prinz=Regent beab= des Kaiſers und Königs, zum General der Kavallerie
be=
ſichtigt, anläßlich des Kaiſeriubiläums eine Amneſtiefördert. Dem Wachtmeiſter a D Frieß in Mainz,
— Zu dem Einkommen=Steuer=Geſetz iſt
zu erlaſſen und hat den Juſtizminiſter beauftragt, wei= früher im jetzigen Leib=Drag.=Regt. (2. Großh. Heſſ.) ſoeben ein Kommentar, bearbeitet von Finanzaſſeſſor
teres zu veranlaſſen.
Nr. 24, der Charakter als Leutnant verliehen. Katt= W. Schmidt in Darmſtadt, erſchienen. Alles für den
* Karlsruhe, 16. Juni. Der Großherzog von rein, Hauptmann a. D. in Elſterwerda, zuletzt im jetzi= Steuerzahler Wiſſenswerte enthält dieſes praktiſche Buch
gen Inf.=Regt. Prinz Karl (4. Großh. Heſſ.) Nr. 118, die eingehend erklärt und an Beiſpielen und Muſterdeklaratio=
Baden beabſichtigt die Begnadigung einer Anzahl Erlaubnis zum Tragen der Uniform dieſes Regiments nen erläutert, ſo daß jeder bei Abgabe ſeiner
Steuererklä=
durch badiſche Gerichte rechtskräftig verurteilter Perſonen an Stelle ſeiner bisherigen Uniform erteilt. Zum Oberſt= rung und bei Nachprüfung ſeines Steuerzettels ſich ſelbſt
und hat das Staatsminiſterium mit der Vorbereitung des leutnant befördert: Ritter und Edler v. Braun, Major leicht orientieren und unterrichten kann. Preis des Buches
Gnadenaktes beauftragt.
und Bataillonskommandeur im Inf.=Leib=Regt. Großher= gebunden 3 Mk., Verlag J. Diemer in Mainz, Erhältlich
* Rudolſtadt, 17. Juni. Die Rudolſtädtiſche Lan= zogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117. Unter Beförderung zum in allen hieſigen Buchhandlungen.
deszeitung meldet: Der Fürſt von Schwarzburg=überzähligen Major befördert: von Weſternhagen,
Rudolſtadt hat ſich bewogen gefühlt, anläß= Hauptmann und Kompagniechef im Königin Eliſabeth
lich des Regierungsjubiläums des Kaiſers durch Erlaß Garde=Grenadier=Regt. Nr. 3, zum Stabe des Leibgarde=
DDie ſchlimmſten Feinde der Kinder ſind die beſonders
und Milderung von Strafen im weiteren Inf.=Regts. (1. Großh. Heſſ.) Nr. 115. Kotzenberg,
im Sommer auftretenden Magen= und Darm=
Umfange Gnade zu üben. Die Gnadenerweiſe ſollen Hauptmann und Kompagniechef im Inf.=Leib=Regiment
vornehmlich ſolche Perſonen treffen, die durch Not, Leicht=Großherzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117, zum Platzmajor erkrankungen. Den beſten Schutz dagegen bietet die
ſinn, Unbeſonnenheit oder Verfehlung zu Straftaten ver= in Mainz, Heimann, Hauptmann beim Stab des Inf.=rationelle „Kufeker=Nahrung mit Beigabe von Milch.
Leib=Regt. Großherzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117, zum Dieſe ſeit vielen Jahren bewährte Nahrung führt dem
anlaßt worden ſind.
* Bückeburg, 16. Juni. Der Fürſt zu Schaum= Kompagniechef ernannt. Keim, Hauptmann beim Organismus alle Nährſtoffe zu, die zu ſeinem Aufbau
burg=Lippe erließ eine Amneſtie für alle Perſo= Stabe des Leibgarde=Inf.=Regts. (1. Großh. Heſſ.) Nr.uötig ſind, und macht ihn dadurch widerſtandsfähiger
nen, die zu ihren Straftaten durch Not, Leichtſinn, Un= 115, ein Patent ſeines Dienſtgrades erhalten. Unter Be=gegen Krankheiten. Die im „Kufeke” enthaltenen
Mineral= und Eiweißſtoffe fördern die Knochen= und
beſonnenheit oder Verführung veranlaßt worden ſind.
förderung zu Hauptleuten verſetzt: die Oberleutnants Muskelentwicklung aufs günſtigſte.
(IV, 13272,70
* Lübeck, 16. Juni. Der Senat erließ anläßlich Ewald im Inf.=Regt. Prinz Louis Ferdinand von
des Regierungsjubiläums des Kaiſers eine Amneſtie! Preußen (2. Magdeburg.) Nr. 27, zum Stabe des Inf.
Neruwelfillfon
für Vergehen, die durch Not, Leichtſinn, Unbeſonnenheit Leib=Regts. Großherzogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117, und
A „armstädter Nel
Stockme yer im 5. Großh. Heſſ. Inf.=Regt. Nr. 168.
oder Verführung veranlaßt worden ſind.
Behrens=Hufnagel.
* Bremen, 16. Jnni. Anläßlich des Regierungsjubi= zum Stabe des 7. Badiſchen Inf.=Regts. Nr. 142. Deiß, Araisde Telephon 47. — Amt ober-Ramstadt.
läums des Kaiſers erließ der Senat der Freien Hanſe= Oberleutnant im 5. Großh. Heſſ. Inf.=Regt. Nr. 168, zum
8
M
ſtadt Bremen eine Amneſtie auf Erlaß oder Milderung überzähligen Hauptmann befördert. Schindler,
Ober=
leutnant im Füſ.=Regt. Prinz Heinrich von Preußena Mittwoch, den 18. Jnni
von Strafen in geeigneten Fällen, vornehmlich für ſolche
(Brandenburg.) Nr. 35, in das 5. Großh. Heſſ. Inf. nachmittags 4 Uhr ab:
Perſonen, die zu ihren Straftaten durch Nrt, Leichtſinn,
2.
Unbeſsgnenheit oder Verführung veranlaßt warden ſind 1 Negt. Nr. 168 verſetzt Haſenbach, Leutn. der Reſerve
des Inf.=Regts. von Vorcke (4. Pomm.) Nr. 21 (I Darm= Milltar-Konzert. 83
ſtadt), unter Erteilung der Erlaubnis zum Uebertritt in
Eintritt 15 Pfg. — Keine erhöhte Preiſe.
1 das aktive Heer vom 1. Juli 1913 ab auf ein Jahr zur
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 18. Inni 1913.
Seite 8.
maren das beſte Reſultat, indem ſie 2 golbene und
Gooossoooöooooogod 1fiberne Plakette, ferner noch 5 wertvolle Ehrenpreiſe
Oerhielten. Die Benz=Automobile bewieſen hiermit
G
wie derum ihre abſolute Ueberlegenheit.
Ein neuer europäiſcher Rekord wurde am
Mai d. Js. bei St. Petersburg aufgeſtellt. Der
26.
200 PS.=Rennwagen durchfuhr 1 Werſt 1067 m in
19 Sekunden. Dieſes Rennen fand unter ſtarker Be=
Oteiligung der Konkurrenz ſtatt.
rg
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Während der Reiſezeit
(12965a
& ſenden wir auf Verlangen unſeren verehrlichen
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kann in dieſem Jahre auf ſein 25 jähriges Beſtehen zu=
G empfänger dem Beſtellpoſtamte direkt zu erſtatten O rückblicken. Die Firma erhält täglich freiwillige
An=
bzw. werden von dem betreffenden Brieſträger
erkennungen über gute Lieferungen und wird hiermit
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ſtillſchweigend kaſſiert. Für jeden angefangenen O auf die in heutiger Nummer befindliche Beilage auf=
G Monat iſt die Ueberweiſungs= und Zuſtellungs= O merkſam gemacht.
(I,13357
gebühr voll zu entrichten. Anträge auf Ueber= D
C weiſung erbiten wir uns
Dampfernachrichten.
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einige Tage vor der Abreiſe
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
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Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
einige Tage vor der Abreiſe
Nordamerika: „Eineinnati” von Boſton kommend,
C Unterbrechungen im Abonnenent vermieden
O meldet drahtlos, am 15. Juni 4 Uhr nachm. in Ply=
C bleiben.
mouth zu ſein. „Graf Walderſee‟ 11. Juni 11 Uhr
Poſtabonnenten unſeres Blattes müſſen
Ovorm. von Philadelphia über Boulogne nach Hamburg.
G die Ueberweiſung bei ihrem zuſtändigen Poſt=
O „Moltke” von New=York nach Neapel und Genua,
C amte beantragen.
13. Juni 11 Uhr vorm. von Gibraltar. „Preſident tags 6 Uhr, vom Friedhofsportal aus, ſtatt.
C
O Grant”, von New=York kommend, meldet drahtlos, am
Darmstädter Tagblatt.
Sid=
14. Juni 2 Uhr nachm. in Plymouth zu ſein.
O
amerika, Weſtküſte Amerikas: „Palatia”, von dem La
666669660666656500 Plata kommend, 11. Juni von St. Vinent. „Pontos”,
von dem La Plata kommend, 13. Juni 1 Uhr morgens
von Teneriffa. „Siegmund” von Nordbraſilien
kom=
mend, 14. Juni 5 Uhr 30 Min. morgens auf der Elbe.
„Valeſia” 13. Juni morgens von Rio Grande do Sul überall trockenes Wetter. Nur Kiew und Thorſhaon
Eine
dampfer „Meteor=, von der erſten Nordlandreiſe kom= weiter an. Das Hochdruckgebiet hat ſich jetzt auf etwas
Braut-
mend, 14. Juni 8 Uhr morgens auf der Elbe. „Ucker= über 765 Millimeter verflacht. Ueber Island liegt ein
mark”, von Indien kommend, 13. Juni 9 Uhr abends in Tief von unter 760 Millimeter. Es ſind daher Gewitter=
- -
Hamburg. „Windhuk”, von Afrika kommend, 13. Juni zu erwarten, die wieder einen Witterungsumſchlag in
Ausstattung
1 Uhr 30 Min. nachm. von Bliſſingen.
ist von heute ab für einige
Familiennachrichten.
Tage in meinen
Schau-
fenstern ausgestellt.
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Aus dem Geſchäftsleben.
Darmſtadt, den 17. Juni 1913.
Man ſchreidt uns: Die internationale Tatra=
Adria=Fahrt, die 7 Tage dauerte, darunter ein
Ruhetag, führte über eine Strecke von 2178 km auf
Familie Hermann Boeffinger.
größtenteils grundloſen Straßen in der ungariſchen
Ebene, dann in die Karſt an der Adria und ſchließlich
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 19. Juni,
in das ungariſche Hochgebirge, die Tatra. Zu dieſer
Fahrt ſtarteten in Budapeſt 31 Wagen, darunter vormittags 10½ Uhr, von der Friedhofskapelle
aus, ſtatt.
(*770
4 Benzwagen ſeiner außer Konkurrenz). 2 davon trafen
ſtraſpunktlos am Ziel ein und einer mit der geringſten
Punktzahl. Sie erreichten unter ſämtlichen Konkurrenz=
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Nummer 140.
Statt beſonderer Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten
8 machen wir hierdurch die traurige Mitteilung,
daß unſere innigſtgeliebte Mutter,
Schwieger=
mutter und Großmutter, die verwitwete
Frau Conrad Dahmer
Marie geborene Rauſch
geſtern nach vollendetem 82. Lebensjahre von
langem, ſchwerem Leiden durch einen ſanften
Tod erlöſt wurde.
(*776
Die trauernden Hinterbliebenen.
Im Auftrage:
Neunobel, Großh. Gerichtsaktuar.
Groß=Gerau, den 17. Juni 1913.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 19. Juni,
nachmittags 4 Uhr, in Darmſtadt von der
Kapelle des Hauptfriedhofes aus, ſtatt.
Todes=Anzeige.
Hiermit die traurige Nachricht, daß
Sonn=
tag nacht mein lieber Gatte und unſer Vater
Norbert Müller
im Alter von 45 Jahren ſanft entſchlafen iſt.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Karoline Müller nebſt Kindern,
Nieder=Ramſtädterſtraße 31.
(*830
Darmſtadt, den 17. Juni 1913.
Die Beerdigung findet am Mittwoch, nachmit=
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Bei hohem Druck hatten wir geſtern heiteres und
nach Roſario. — Verſchiedene Fahrten: Vergnügungs= melden Niederſchlag. Die Temperaturen ſteigen ſtetig
Ausſicht ſtellen können.
Ausſichten für Mittwoch, 18. Juni: Zunächſt noch
heiter und trocken, ſpäter Gewitter.
Tageskalender.
Monatsverſammlung der Stenographen=
Vereinig=
ung um 9 Uhr im „Fürſtenſaal”.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 und 8 Uhr. — Heſſiſcher
Hof um 8 Uhr — Bürgerkeller um 8 Uhr. —
Rummel=
bräu um 8 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 19. Juni.
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(Orangerieſtraße 8) um 11 Uhr auf dem Ortsgericht II.
Grünfutter=Verſteigerung um 5 Uhr (
Zuſam=
menkunft am Wieſenwärterhaus).
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland i. V.: Mar Streſet für den übrigen
redaktignellen Teil und Letzte Nachrichten. Mar Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus der Geſchäftswelt: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarſorderungen ſind beizufügen, nachträgliche werden
nicht berückſichtigt Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
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Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 18. Inni 1913.
Seite 9.
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Darmſtädter
Seite 10.
Einlädung
zur General=Versammlung
am Freitag, den 27. Juni, abends 8½ Uhr
im oberen Saale des „Prinzen Karl”, Schulſtraße.
Tagesordnung:
1. Berichterſtattung über den Stand der Genoſſenſchafts=
Angelegenheiten.
2. Vorlage der Bilanz für 1912, Beſchlußfaſſung über die
Ent=
laſtung des Vorſtandes.
3. Wahl von Aufſichtsratsmitgliedern.
4. Antrag auf Abänderung des § 27 Abſ. 1. des Statuts.
(13184om
5. Verſchiedenes.
Darmſtadt, den 12. Juni 1913.
Der Aufſichtsrat der gemeinnützigen
Gartenſtadt=Genoſſenſchaft.
Gretzſchel, Vorſitzender.
12
Ludwioshöhe
Heute Mittwoch, den 18. Jnni, nachm. 4 Uhr:
KUR-KONZERTT
(B13328
Abends 8 Uhr:
Abendkonzert mit Reunion
Das Nachmittagskonzert enthält anlässlich des
Regierungs-
jubiläums des Kaisers eine Festabteilung.
Zum Schluß des Abendkonzerts (10‟) gemeinſchaftliche
Lampionpolonaiſe mit Muſik nach dem Böllenfalltor und
der Kaſtanienallee.
Kapelle des Grossh. Hess. Art.-Regts. Nr. 61
Leitung: Obermuſikmeiſter M. Weber.
10 Karten Mk. 2.—
Eintritt 30 Pfg.
Der hintere Garten iſt für Nichtkonzertbeſucher reſerviert.
Hoseiaalaon
Braderer Hessischer Her.
Mittwoch, den 18. Jnni 1913
MILITAR-KONZERT
(13314
ausgeführt von der
Kapelle des Leibgarde=Regiments (größerem Teile)
unter Leitung des Obermuſikmeiſters H. Hauske.
U. a. im Programm: Solostücke, neuere Operettenmusik.
Anfang 8 Uhr. Eintritt mit Programm 15 Pfg.
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Schlager-Programm vom 17. bis 20. Juni.
Programm
für
Verschollen.
Mittwoch, Donnerstag
Drama in 3 Akten. — Vorführungsdauer 1 Stunde.
und Freitag:
Ein an spannenden Momenten, welche alle aus dem Leben
gegriffen sind, reiches Drama. Gespielt von den hervor-
Die stärkere Macht.
ragendsten Künstlern. In diesem Film zeigen wir unserm
Komödie in 3 Akten, in der
Publikum, in welcher Form die schrecklichste aller
Krank-
bekannte
Hauptrolle die
heiten, die Tuberkulose übertragen werden kann.
Pariſer Modeſchönheit Frl.
Robinne von der Comedie
Adolars postlagernde Liebe. Eine tolle Humoreske.
Francaise.
Blumenkorso auf dem Neckar. Wunderbare Natur-
Moritz in Gefahr.
(*771
aufnahme.
Humoreske. Geſpielt von
Weitere Programm-Nummern siehe weiter unten.
Herrn Prince.
Truppe Ramon.
Variété=Akt.
Ausflug nach den
Höhlen von Beaume.
Herrliche Naturaufnahme.
25
1
jähriges
Ernst-Ludwigstr. 23, am Bismarckdenkmal.
1ä
Reglerungs-Jubhlaum
Nur kurze Zeit!
Sr. Majestät Kaiser WilhelmII.
Versäumen Sie keinesfalls den neuen Elite-Spielplan.
Anläßlich des 25jähr.
Re=
gierungs=Jubiläums Seiner
Hauptschlager:
Majeſtät Kaiſer Wilhelm II.
bringen wir ein Bild, in dem
die intereſſanteſten Ereigniſſe
der Regierung Kaiſer Wil=
Dei
Theaterrearer
helm II., insbeſondere der
letzten Jahre, feſtgehalten
Dramatische Handlung aus dem Theaterleben
worden ſind.
in 3 Akten.
Dieſer Film bringt nach=
Nach dem Stück von Gustav Grillet. — Kunstfilm
ſtehende Ereigniſſe:
der Firma Pathé Freres, Paris.
Potsdam: 200=Jahrfeier.
„Der Theaterteufel” ein Drama der rauhen Wirk-
Grünau: Kaiſerregatta
an=
lichkeit, deren Verhältnisse den Zuschauer packen
läßlich des Beſuches des
und bis in die Seele umstricken, veranschaulicht
Königs von Bulgarien.
den traurigen Gegensatz des Schauspielerlebens,
Wilhelmshaven:
Enthül=
dessen erkünstelte Fröhlichkeit oft die Tränen des
lung d. Coligny=Denkmals.
Elends verbirgt.
Dahlem: Beſuch des neuen
phyſikaliſchen Inſtitutes.
Ahlbeck: Beſichtigung des
Antar.
Kinderſtiftes.
Bückeburg: Hirſchjagd 1912
Eine Tragödie aus dem Leben.
Potsdam: Vorführung des
Auch unser zweiter Schlager steht unerreicht da in
Lehrbataillons.
Bezug auf faszinierende Wiedergabe und Handlung.
Swinemünde: Ankunft der
„Hohenzollern” u. Morgen=
Der zerrissene Brief.
ſpaziergang.
Berlin: Einweihung der So=
Ein zu Herzen gehender dramatischer Einakter
phienkirche 1912.
Berlin: Univerſitäts=Beſuch
(13322
Humor.
1912.
Weimar: Beſuch zur Tauf=
Reisende Musikanten. Nichts als Lachen.
feier am Großh. Hofe.
Hänschens Trompete. Ergötzliche Komik.
Berlin: Parole=Ausgabe am
Natur.
Neujahrstage 1913, Seine
Maj. mit ſeinen Söhnen.
Quer durch die Krim. Kolorierte Naturaufnahme.
Berlin: Frühjahrs=Parade
Pathe-Journal, mit den neuesten Zeitereignissen.
1913.
Bremen: Beſuch des Rat=
Ausserdem Extra-Einlagen.
hauſes 1913.
Gute Ventilation. —
Kühler Theaterraum.
Kaiſermanöver 1912.
Königsberg:
Hundertjahr=
feier 1913.
Berlin: Eröffnung der
Ju=
biläums=Kunſtausſtellung.
Berlin: Der Empfang ſämt=
Sooe660600
licher Fürſtlichkeiten zur
Hochzeit der Prinzeſſin
Vik=
toria Luiſe m. Prinz Ernſt
Aug. v. Cumberland. — Die
auptbahnhof Darmstadt
Hochzeitsfeierlichkeiten in
Berlin.
Berlin, Stadion: In An=
Prachtvolle Restaurationsräume mit Garten.
weſenheit J.
M. des
deutſchen Kaiſerpaares ſo=
Frühstück, Mittag- u. Abendessen
wie vieler Fürſtlichkeiten
und hoher Würdenträger
Reichhaltige Tageskarte (9811a
fand hier die Einweihung
des zirka 30000 Perſonen
Vorzügl. Kaffee, Kuchen und Gefrorenes
faſſenden „Deutſchen
Sta=
dions” ſtatt.
Reine Weine Münchner u. Helles Bier
Grünau bei Berlin:
Kaiſer=
nananansannnnns: Mässige Preise. ananannunanauns
Jubiläums=Regatta und
Huldigungsfahrt vor S. M.
dem Deutſchen Kaiſer.
Ernst Niemann, Hoflieferant.
Ahlbeck: Einweihung des
neuen Kinder=Aſyls in
Sooo5o.66500600
Gegenwart J. M. des
Deutſchen Kaiſerpaares.
Dieſe letztere Aufnahme iſt
wohl eine der ſchönſten u.
Weitere Nummern aus unserem
intereſſanteſten
unſeres
Deutſchen Kaiſerpaares.
Man ſieht Ihre Majeſtäten
Schlager-Programm:
umringt von einerfröhlichen
Kinderſchar. Zum Schluß
verſammeln ſich dieſe in
Der Wochenbericht des I. Darmstädter Kino.
echt kindlicher Weiſe, um ſich
Das neueste auf allen Gebieten.
mit Ihren Majeſtäten von
dem bereitſtehenden Auf=
Ein gesühnter Fehltritt.
nahmeoperateur der Firma
Pathé Frères & Co. auf=
Ein zu Herzen gehendes Drama.
nehmen zu laſſen. Im
ge=
gebenen Moment gibt der
Herr und Frau Dataphon.
Kaiſer den Kindern ein
Eine Perle des Humors.
Zeichen, ihre Blicke nach
(*772
dem Aufnahme=Apparat zu
richten.
— In dem Bild
Und als das Unglück kam.
kommt die Liebe u. Freude
Wunderbares Drama.
des Kaiſerpaares zu Kindern
in ergreifender Weiſe zum
Einlage.
Drama.
Ausdruck.
(13345
Me
Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 18. Juni 1913.
Seite 11.
Mittwoch
Mittwoch
Donnerstag
Donnerstag
Freitag
Freitag
Wasent
oF
Samstag
Samstag
und Abschnitte
1
11
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Serie I
Serie II
Serie III
Serie IV
Serie V
Serie VI
Serie VII
jeder Rest
jeder Rest
jeder Rest
jeder Rest
jeder Rest
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125
150
495
25pe.
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10 Pfg.
95₰
1—
1—
Serie VIII
Serie IX
Serie X
Ausstellung im rechten
jeder Rest
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finden ſich: 1 Dobermann. 1 deutſcher Schäferhund, 1 Foxterrier
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(zugelaufen). Die Hunde können von den Eigentümern bei dem
Bekanntmachung.
5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht wünſcht mit Herren oder Fräulein
ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags um Franz. geg. Deutſch auszutauſchen.
Die Liſten der zur Wahl der Kirchengemeinde=Vertretung
10 Uhr, ſtatt.
(13335 Es w. erw., Ausfl. m. Rad z. machen.ſtimmberechtigten Gemeinde=Glieder der beiden Beſſunger evang.
Off. u. B 10 an die Exped. (*777 Kirchengemeinden liegen zu jedermanns Einſicht am 20., 21. und
23. Juni offen für die Paulus=Gemeinde im Pfarrhaus Nieber=
Gründlicher
Heugrasverſteigerung.
galweg 20, für die Petrus=Gemeinde im Pfarrhaus Beſſunger=
Violin-Unterricht
ſtraße 65. Reklamationen können in dieſer Zeit bei dem Kirchen=
Freitag, den 20. d. Mts., nachmittags 3½ Uhr
wird erteilt von konſervatoriſch vorſtand vorgebracht werden.
(13321
beginnend, wird das Heugras von den Teich= und Scheftheimerwieſen, gebild. Herrn. Näh. Alexander=
Darmſtadt, den 17. Juni 1913.
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der Paulus=Gemeinde:
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zum Durchſpiel der 18 Bruckner=
Wagner, Pfarrer.
auf dem Scheftheimerweg.
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Darmſtadt, den 17. Juni 1913.
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Nummer 145.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 18. Jnni 1913.
Seite 12.
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Nummer 120.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 18. Jum 1913.
Seite 13.
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Ich betreibe gegen frühzeitigen Haarschwund seit einem Jahrzehnt intensive Haarpflege,
musste indess dabei konstatieren, dass die wechselweise angewendeten Haarwässer — aus-
„Seit Jahren war ich müde u. matt,
nahmslos Produkte namhafter Firmen — sämtlich versagten. Vor drei Jahren erprobte
hatte häufig wahnſinnige Kopf=
Kaſſenſchrank
ich dann Dr. Dralle’s Birkenwasser; seildem ist in meinem Haarausfall nahezu völliger
Still-
ſchmerzen u. jede Luſt zum Arbeiten
gut erhalten, neue
Konſtruk=
stand eingetreten, und das erfrischende Birkenwasser ist mir für tägliche Kopfwaschungen
und zum Leben verloren: Der
tion, 2 Treſore, umzugshalber
ein unentbehrlicher Toilettenartikel geworden, der sich ausserdem bei Kongestionen und
Arzt ſagte, es ſei ein veraltetes
preiswert zu verkaufen.
Kopfweh allemal vortrefflich bewährt . . . Nicht wenige dürften mir für dies spontan
Näh. Exped. (*572oms
abgegebene Gutachten dankbar sein.
Hofrat Dr. R. in MI.
eren-
Mein Kopfhaar, das zuvor anfing bedenklich zu ergrauen, hat durch Ihr Beste Toilette-Seifen
Birkenwasser wieder einen schönen hellgelben Glanz bekommen. Die Schuppenloſe gewogen, das Pfd. 55 und
enh.
Ge
sind ganz verschwunden . . . Es handelt sich um ein hervorragendes Fabrikat. 65 Pfg., bei Entnahme von 10 Pfd.
(297
Dr. S., prakt. Arst. 50 u. 60 Pfg. F. B. Grodhaus.
u. Blasenleiden,
2
am weißen Turm.
(13219a
daneben Darmträgheit infolge55
Nachdem ich mit Ihrem antiseptischen Birkenwasser gute Erfolge
auf-
ſitzender Lebensweiſe. Auf ärztl.
zuweisen habe, bitte ich . .
Dr. med. H., Spezialarzt in D. Wenig gebrauchtes
Rat trank ich Altbuchhorster
ne Zhe
Mark-Sprudel Starkquelle
Um Haarboden und Haarschaft geschmeidig und gesund zu erhalten
(Jod=Eiſen=Mangan=
Kochſalz=
ſgun
Flano
amanet
und das Wachstum anzuregen und zu fördern, verdient sicherlich Ihr Fabrikat den
quelle). Schon nach einigen Flaſchen
Vorzug vor allen andern . . . ich werde Ihr Birkenwasser auch fernerhin in
fühlte ich mich als ganz anderer
Auf so viele interessevolle, neugierige, teils jpreiswert zu verk.
Zahlungser-
meiner Klientel empfehlen . ..
Menſch. Die Urinabſonderung
auch neiderfüllte Fragen, womit das schöne Haar meines Töchterchens be- leicht. gewährt; auf Wunsch auch
wurde lebhaft und ſchmerzlos und
handelt würde, lautet immer nur eine Antwort: „Dr. Dralle’s Birkenwasser elin Miete, unt. Anrechnung lt.
Ver-
blieb es ſeitdem. Ich trinke den
Dr. med, Z. in C.trag. Anfragen an (IV,13193,70
Markſprudel jetzt täglich, habe mich
Iinniiiig
Mi!
Pianohaus Lichtenstein
nie ſo wohl und geſund gefühlt
c
Frankfurt a. M., Zeil 102.
: Die Originale der vorstehenden Schreiben, welche diese Originale in
Ab-
wie heute. H. B.” Aerztl. warm
schrift bzw. im Auszug wiedergeben, habe ich eingesehen, und mich von;
empf. Fl. 65 u. 95 Pf. in der Engros= Preis M. 1.85 u. 3.70
zu haben in allen Par- 5 deren Echtheit überzeugt, was hierdurch von mir bescheinigt wird.
Achtung!
Billig zu verk.
Niederlage Friedr Schaefer und
fümorien, Proverien u.
in der Hofdrogerie Chr. Schwinn,
* Altona, den 4. März 1913.
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Meeseeennnanrnannssnnnnnsunnnensanunnnsansasssannnnsans 18 Mk. Ludwigshöhſtr. 78. (*702im
gteucda
ſemn
6
2
1
6
legt eine Königliche Staatsregierung auf ordnungsmäßig keller deponieren und hinter dir abſchließen, damit ich die
geführte Tabellen einen ungleich größeren Wert.
Giſela mal eine Stunde ganz für mich allein hab. Ich
Ich liebe Dich!
So wurde Alwin Henze, Forſtaufſeher und Sekretär, muß nämlich noch ein Hühnchen mit ihe pflücken!
Roman von Guido Kreutzer.
zum Märtyrer ſeiner Wahrheitsliebe.
Schließ auf, ſchließ auf, Elias! Nach der andern Rich=
(Nachdruck verboten.)
13
Der alte Krottenheim aber hatte vom häuslichen Glück tung hin brauchſt du dich aber nicht mehr anzuſtrengen —
Das Perſonal beteuerte verſtockt, nichts geſehen und vorläufig genug. Er hängte den Drilling über die Schul= der Brief nach Berlin iſt doch ſchon weg!
gehört zu haben. Schließlich war Herr Henze noch der ter, ließ den „Haſſan” aus dem Zwinger und wanderte
Welcher Brief?! fuhr der Forſtmeiſter hoch.
einzige, der das Banner der Wahrheit hochhielt.
nach dem Witſchuner Bruch hinunter, wo ſeit dem Früh=
Der Brief an Tante Tilly, Papa, orientierte man ihn
Das gnädige Fräulein iſt vorhin mit dem Einſpän= jahr ein paar Reiher horſteten und die Karpfenteiche aus= aus der dunkeln Laubenecke..
ner vom Hof gefahren. Die Margenthiner Chauſſe
her=
fraßen.
Und was haſt du ihr geſchrieben?
unter.
Daß ich Anfang übernächſter Woche ihrer freundlichen
Schon ſaß er feſt.
Am Abend gab es endlich das langerſehnte Wieder= Einladung folgen und nach Berlin kommen werde.
Woher wiſſen Sie denn das ſo genau?? wünſchte ſehen mit gleichzeitigem Beſuch.
Dumpfes Schweigen.
man von ihm zu wiſſen.
Als nämlich der Forſtmeiſter von ſeinem Waldgang
Das Geſicht des Hausherrn nahm allgemach eine
Ich hab’ ganz zufällig rausgeſehen, Herr
Forſt=
zwei Reiher hatten daran glauben müſſen — wieder intenſive Röte an. Und dann ſetzte er ſich in Poſitur und
zurückkehrte, fand er in der Parklaube ſeine Tochter in begann alſo:
meiſter.
Da pflanzte ſich der Hausherr drohend vor ihm auf Geſellſchaft des alten Barons Oſtheeren.
Giſela .
Seine Begrüßung fiel etwas kurz aus; aber der
und rollte die Augen.
Aber ſchon unterbrach ihn der Margenthiner.
Ach Sie — haben Sie von jetztan die Freundlichkeit Margenthiner ließ ſich nicht einſchüchtern.
Alſo, Elias, du haſt ja ſo recht mit dem was du hier
Na, alter Kronenſohn, ſcheinſt mir ja ein richtiger alles erzählen willſt. Aber laß man lieber. Zu retten iſt
und ſehen Sie „ganz zufällig” lieber ein bischen in Ihre
Schreibereien, ja? Sie glauben gar nicht, wieviel über= Rabenvater zu ſein! Dein einziges Kind muß bei frem= ja doch nichts mehr. Denn wenn du jetzt noch nachträglich
raſchende Neuigkeiten Ihrer darin noch warten.
den Leuten Unterkunft ſuchen, weil du dich bis in die ſin= deiner Schweſter eine Abſage ſchickſt, beleidigſt du ſie dop=
Die Holzzettel, die Förſter Rinkau vor drei Tagen kende Nacht herumtreibſt!
pelt und ſtifteſt nur Unfrieden.
Elias Krottenheim war keineswegs begeiſtert.
Außerdem kannſt du deinem Mädelchen die paar
Mo=
abgeliefert hat, treiben ſich noch immer auf Ihrem
Ich will dir was ſagen, Adolf. Schließlich biſt du nate Berlin wicklich gönnen; hier auf unſerm oſtpreußi=
Tiſch herum und Umtriebsberechnungen haben Sie da
zu=
ſtande gebracht . . . . — alſo lieber Freund, Sie beſitzen doch ſchon ein erwachſener Menſch und haſt deinen Ver= ſchen Kaff ſetzt ſie ja auf die Dauer Stockflecke an vor
lau=
eine blühende Phantaſie! Aber nach meinen Erfahrungen ſtand beiſammen. Alſo ich warde dichtt e Wrig= ter Lanarweile,
Seite 14.
Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 18. Juni 1913.
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Als der Gaſt ſich ein paar Stunden ſpäter mit
ſchwe=
nicht abſpeiſen. Er ſprang auf und begann auf dem
Kies=
kann ich dir heute ſchon ſagen, daß deine Autorität end= rem Kopf und unſicherem Beinwerk verabſchiedete, gab es
weg vor der Parklaube hin und her zu marſchieren.
gültig in die Brüche geht.
noch eine Debatte. Denn Elias Krottenheim hatte
inzwi=
ſchen ſeine Männlichkeit wiedergefunden und wollte durch=
Der andere ſah ihn zweifelnd an.
Da hört ja die Weltgeſchichte auf! Sowas hat man
Ja, ja, meinte er endlich, aber weißt du, vielleicht wäre aus keinen Wagen ſpendieren, weil er ſich darauf
ver=
mir denn doch noch nie geboten! Ausdrücklich habe ich ihr
es viel beſſer und wirkungsvoller, du beſorgteſt das —
ſteifte, Spazierengehen in lauer Nachtluft mit ziſchendem
klargemacht, daß ich dieſen Berliner Beſuch nicht wünſche
— und ein paar Stunden ſpäter ſetzt ſie ſich hin und dis= ſozuſagen in meinem Auftrage. Eine entſprechende Voll= Schädel wäre unglaublich geſund.
macht würde ich dir mitgeben.
Da wurde der Margenthiner aber lebhaft:
poniert einfach über meinen Kopf weg! Ja . . . bin ich
Und der Margenthiner darauf mit ſeinem boshafteſten
Weißt du auch, mein Sohn, daß du ein ganz
undank=
denn ein kraftloſer Tapergreis oder bin ich noch Herr im
Lächeln:
barer Geſelle biſt? Erſt tu ich dir die Ehre an, drei Fla=
Hauſe?!
Nu ſag mir blos das eine, lieber Knabe — wo bleibt ſchen deines mörderiſchen Rotweins zu vertilgen, und jetzt
Herc im Hauſe natürlich!” beſtätigte man ihm heute
denn nun eigentlich deine Männlichkeit?!
willſt du mich heimtückiſch meinem Schickſal überlaſſen und
ſchon zum zweiten Male. Aber weißt du, den Brief hat
Und in dem Schweigen, das jetzt folgte, ſahen ſich die dich ſchlafen legen?!
ſich die Giſa nicht allein ausgeklütet, ſondern mit meiner beiden verlorenen Männer mit einem langen Blick an.
Was meinſt du — wenn ich dieſen Wein eine ganze
Frau zuſammen. Und nun mach mal was gegen zwei
Die junge Sünderin aber, die ſich in eine Ecke ge= Stunde lang auf der Chauſſee in mir herumſtuckere, dann
Weibsleute!
fängt er doch wieder an zu . . . . . . mouſſieren!!
drückt und mäuschenſtill zugehört hatte, hielt es allmählich
Der Forſtmeiſter blieb ruckhaft vor ihm ſtehen und maß
Und ich hab es wahrlich nicht um dich verdient, daß
doch für geraten, ſich aus dem Staube zu machen und die
verächtlich dieſe geruhſame Friedlichkeit.
du mich alten gebrechlichen Mann ſolcherlei Bedrängniſſen
Vorbereitungen zum Abendbrot zu treffen.
ausſetzt!
Eine bequeme Theorie haſt du dir da zurechtgelegt,
Vergiß nicht den Kellerſchlüſſel, Giſachen! rief ihr
lieber Adolf! Nun kannſt du mir vielleicht verraten, wo
So kam der alte Oſtheeren doch noch zu ſeinem Wagen.
der Beſucher nach.
dabei deine Männlichkeit bleibt, he?
Elias Krottenheim aber hatte in ſelbiger Nacht
Und erſt, als ſie beide allein waren, wandte er ſich
Albdruck. Er träumte von einem fabelhaft ſtarken Hirſch,
Darauf fand der alte Oſtheeren keine direkte Antwort.
bekümmert an ſeinen Kumpan
den man ihm direkt vor der Naſe wegſchoß. Vor Aerger
Statt deſſen wußte er einen guten Rat.
Du, Elias, ich glaub, wir haben uns mit, unſerer
darüber wachte er auf. Als er endlich wieder einſchlief,
Ich ſeh ja ein, Elias, daß es von meiner Frau unrecht Männlichkeit eben ein bischen verheddert. Haſt du das
narrte ihn derſelbe Spuk! Und da ſich das im Laufe der
geweſen iſt, die Giſa zu dieſer brieflichen Zuſage zu ver= impertinente Geſicht von deinem Mädel geſehen?
Nacht noch ein halbes Dutzendmal wiederholte, ſo
präſen=
leiten. Das darfſt du ſelbſtverſtändlich nicht auf dir ſitzen
höhniſch, endlich
So? fragte Elias Krottenheim
tierte er ſich morgens am Kaffeetiſch eigentlich in recht
laſſen. Alſo wenn du nun nächſtens mal wieder bei uns
ſcheinſt du einzuſehen, wie recht ich hatte, oder behaupteſt
wenig imponierender Verfaſſung.
biſt, kannſt du der Tina gehörig die Leviten leſen?
du immer noch, ich ſei hier auf Roſen gebettet?!
Giſela aber baute dem geſchlagenen Gegner goldene
Ich?
Ja, die Weibsleute!! reflektierte der alte Baron weh= Brücken — ſie war von beängſtigender Höflichkeit.
Jawohl — du! bohrte ſein Intimus. Gerade du biſt mütig. Jedenfalls wollen wir uns für die Zukunft vor=
So kam man um die gefährliche Klippe des erſten
un=
der geeignete Mann dafür, die Intereſſen deiner Ge= nehmen, derartige Auseinanderſetzungen lieber unter vier ſtörten Wiederſehens zwiſchen Vater und Tochter, und
ſchlechtsgenoſſen würdig zu vertreten. Denn du biſt ein Augen abzumachen. Es iſt wirklich beſſer!
der Familienſinn feierte wahre Orgien,
Charakter und haſt den erforderlichen furor teutonious. —
—
-
—
(Fortſetzung folgt..
Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 18. Jnni 1913.
Seite 15.
und an den Reichslag die dringende Bite, die Sonntags= neuerdings zwiſchen der Reichslagskommiſion und den
Kongreſie und Verbandstage, ruhe im Handelsgewerbe einheitlich für das ganze Reichverbündeten Regierungen erörterten Vorſchläge zur
Lö=
nach folgenden Geſichtspunkten zu regeln: 1. Im Handels= ſung der Konkurrenzklauſelfrage kein Intereſſe mehr haben
13. Deutſcher Handlungsgehilfentag.
gewerbe dürfen Gehilfen, Lehrlinge, und Arbeiter an würden. Am zweiten Tag ſprach in einer überreich
* Frankfurt a. M., 17. Juni. Am Samstag be= Sonn= und Feſttagen nicht beſchäftigt werden, mit Aus= beſuchten Verſammlung zunächſt Prof. Dr. Kaupp=
Mün=
gann hier der vom Deutſch=nationalen Hand=nahme des letzten Sonntages vor Weihnachten, an dem chen über Frauenarbeit und Raſſenbygiene Nach einigen
lungsgehilfen=Verbande einberufene 13. Deutſche eine Beſchäftigung bis zu 10 Stunden, aber nicht nach 7 Uhr geſchäftlichen Mitteilungen des Vorſitzenden nahm Alfred
Handlungsgehilfentag. Gegen 1200 Teilnehmer aus dem abends, geſtattet iſt. 2. In offenen Verkaufsſtellen ſolcher Roth=Hamburg das Wort zu dem Thema: „Die vater=
In= und Auslande mochten die weiten Räume füllen. An Gewerbe, die ſich ausſchließlich mit dem Vertrieb von Milch, ländiſche Jngendpflege” Als letzter Redner ſprach Richard
Ehrengäſten waren u. a. vertreten: Regierungsrat Pfeif= friſchen Backwaren, Blumen, Eis und ähnlichen Erzeug= Döring=Hamburg über „Nationale Aufgaben des
Deut=
fer vom Großh. heſſiſchen Miniſterium. Kurz nach 3 Uhr niſſen befaſſen, die nur in friſchem Zuſtande gebraucht wer= ſchen Handels‟ Die Vorträge wurden mit lebhaftem
Bei=
eröffnete der Verbandsvorſteher Bechly=Hamburg die Ta= den können, darf an Sonn= und Feſttagen ein Gewerbebe= fall aufgenommen. Nach einem kurzen Schlußwort des
gung mit einem geſchichtlichen Rückblick. Regterungsaſſeſ= trieb während 3 Stunden, jedoch nicht über 12 Uhr mit= Verbandsvorſtehers Bechly wurde dann der 13. Deutſche
ſor Dr. Walter ſprach namens des Regierungspräſiden= tags hinaus, ſtattfinden. Ueber die Neuordnung des kauf= Handlungsgehilfentag geſchloſſen.
ten des Kreiſes Wiesbaden. Regierungsrat Pfeiffer männiſchen Arbeitsnachweiſes ſprach Max
Habermann=
überbrachte die beſonderen Grüße der Großh. heſſ. Regie= Altona. Die einſtimmig angenommene Entſchließung lau=
Dritter Deutſcher Vogelſchutztag.
rung. Anknüpfend an die Erinnerungen, die der letzte heſ= tet: Die heute beſtehenden Formen des kaufmänniſchen
ſiſche Handlungsgehilfentag in Mainz hinterlaſſen hat, gab Arbeitsnachweiſes ſind unzuträglich. Wenn dieſer für die
* Hamburg, 17. Juni. Im großen Saale det
der Redner zu erkennen, daß man ſich angeſichts der emſi= Handlungsgehilfen und Kaufleute, ſeine wichtigſte Auf= „Alſterluſt” trat der Dritte Deutſche
Vogelſchutz=
gen Arbeit, die innerhalb des Verbandes geleiſtet wird, gabe: 1. auf die raſcheſte Weiſe den geeigneten Handlungs= tag zu ſeinen diesjährigen Beratungen zuſammen. Der
ſagen müſſe, auch eine geſetzliche Standesvertrerung könne gehilfen an die für ihn paſſende offene Stelle zu bringen; 2. Vorſitzende, Dr. Günther=Freiburg i. Breisgau, hob in
nicht mehr leiſten, als dieſer Verband. Als erſter Punkt Klarheit über die Lage des kaufmänniſchen Arbeitsmarktes zu ſeiner Begrüßungsanſprache hervor, daß für die Tätigkeit
der Tagesordnung ſtand die Standespolitiſche Jahresſchau verſchaffen, erfüllen ſoll, bedarf er dringend der zeitgemäßen des Vogelſchutzverbandes das wichtiaſte Moment die ver=
1911/12 zur Beratung. Sie lag gedruckt vor und wurde Neugeſtaltung. Dieſe iſt herbeizuführen durch Schaffung ſönliche Ausſprache ſei. Profeſſor Dr. Dietrich=Hamburg
ohne Frörterung genehmigt. Zur Frage: Vereinheitli= paritätiſch verwalteter kaufmänniſcher Arbeitsnachweiſe auf betonte, daß die Arbeit des Vogelſchutzverbandes ſich im
chung des Privatangeſtelltenrechts legte Viktor Blo= öffentlich=rechtlicher Grundlage, die den Unterbau für eine weſentlichen in den durch das neue Reichsvogelſchutzgeſetz
bel=Hamburg folgende Entſchließung vor: 1 Der 13. Deut= von der Geſetzgebung zu ſchaffende Reichsvermittlungsſtelle feſtgelegten Richtlinien bewege. Nach einigen geſchaftlichen
Mitteilungen des Vorſitzenden wurde als Tagungsort für
ſche Handlungsgehilfentag ſtellt ſich den Beſtrebungen der bilden ſollen. Die beteiligten Kreiſe ſind zu den Koſten den nächſten Vogelſchutztag Mühlhauſen i. Th.
ge=
übrigen Privatangeſtellten, ihre Rechtslage zu verbeſſern, dieſer Einrichtungen heranzuziehen. Bis zur reichsgeſetz= wählt mit Rückſicht darauf, daß ſich in den deſſen Nähe
durchaus nicht entgegen. 2. Die Handlungsgehilfenſchaft lichen Regelung dieſer Frage muß es Aufgabe der Bun= die bekannten Berlepſchen Vogelſchutzanlagen beſinden, die
verurteilt jedoch mit aller Entſchiedenheit die Beſtrebungen, desſtaaten ſein, unter Mitwirkung der Gemeinden, Pro= eine eingehende Beſichtigung als Muſteranlagen verdienen.
das Recht aller Privatangeſtellten oder ſogar das geſamte vinzial= und kommunalen Verbände die Neugeſtaltung des Nach einem Vortrage des Profeſſors Strick über Vogel=
Arbeitsrecht in einem beſonderen Geſetzbuche zuſammenzu= kaufmänniſchen Stellennachweiſes in die Wege zu leiten. ſchutzgehölze in den Vierlanden referierte Glaſer=Altona
tragen. Die Handlungsgehilfen legen den größten Wert Ueber die Konkurrenzklauſel ſprach Paul Elberding= über das wichtige Thema der
Schnakenbekämp=
darauf, daß ihr Privatrecht im Handelsgeſetzbuch behandelt Hamburg. Er unterbreitete folgende Entſchließung, die fung. Eine im Sinne der Darlegungen des Referenten
iſt und dort bleibt. Sie erblicken darin ein wichtiges einſtimmig angenommen wurde: Der 13. Deutſche Hand= lautende Reſolution wurde angenommen. Ueber die Ar=
Merkmal daß ſie nach wie vor als Teil des Handelsſtandeslungsgehilfentag erhebt aufs neue die Forderung nach völ= beiten der Jagdſchutzkommiſſion referierte Dr. Günther.
gewertet werden und weigern ſich, ſich mit den übrigen Pri=liger Beſeitigung der Konkurrenzklauſel. Er vermag nur Er verlangte, daß die Lehrer Vogelſchutzkurſe beſuchen und
vatangeſtellten künſtlich zu einem Privatangeſtelltenſtande in der Erfüllung dieſes Verlangens eine befriedigende und eine Verbeſſerung des Jagdhüterſtandes angeſtrebt werde.
zuſammenſchweißen zu laſſen. 3. Der 13. Deutſche Hand= gerechte Löſung dieſer Frage zu erblicken. Der Hand= Gemeinden, Amtsvorſtände und Landwirte ſollten zut
lungsgehilfentag fordert nachdrücklich, daß das Handlungs= lungsgehilfentag bedauert, daß die 12. Kommiſſion nicht in kontraktlichen Feſtlegung der Schußzeiten für gewiſſe
gehilfenrecht nach den Beſchlüſſen des 11. Deutſchen Hand= allen Teilen den Verbeſſerungsvorſchlägen des Deutſchen Tiere veranlaßt werden. Ueber Naturſchutzbeſtrebungen
lungsgehilfentages bald verbeſſert werde. Die Handlungs= Handlungsgehilfen=Verbandes gefolgt iſt, erkennt nichts= bei der Jugend berichtete Profeſſor Schwarz=Rotenburg.
Ingenieur Hähnle=Gingen ſprach über Vogelſchutz und
gehilfenſchaft darf keineswegs in ihrem Vorwärtskommen deſtoweniger aber an, daß die Beſchlüſſe der erſten
Kom=
durch Rückſichten auf die Beſtrebungen anderer Privatan= miſſionsleſung eine erhebliche Verbeſſerung der gänzlich Elektrizität. An den für die Vögel beſonders gefährlichen
geſtelltengruppen beeinträchtigt werden. 4. Insbeſondere unzulänglichen Regierungsvorlage bedeuten. Unbeſchadet Telegraphenleitungen ſind ſeit längerer Zeit
Sitzgelegen=
lehnt es der 13. Deutſche Handlungsgehilfentag ab die ſeines grundſätzlichen Verlangens nach völliger Beſeiti= heiten für die Vögel angebracht, die eine Berührung mit
den Drähten verhindern. Profeſſor Dr. Dietrich=Hamburg
Gerichtsbarkeit der Handlungsgehilfen durch Unterſtellung gung der Konkurrenzklauſel würde der Handlungsgehil= behandelte die Frage, welche geſetzlichen Beſtimmungen
aller Privatangeſtellten unter die Kaufmannsgerichte rder fentag in dieſen Beſchlüſſen eine annehmbare Abſchlags= zu einem ausreichenden Schutz der Seevögel unbedingt
gar durch die Verſchmelzung der Gewerbe= und Kauf= zahlung auf dieſe Forderung erblicken. Der Handlungsge= notwendig ſeien. In der Diskuſſion wurde die zweckloſe
mannsgerichte zu Arbeitsgerichten verſchlechtern zu laſſen. hilfentag bedauert den Mangel an Rückſicht, auf die wohl= Jagd auf Seevögel namentlich in Bädern uſw. lebhaft
Dieſe Entſchließung wurde nach kurzer Erörterung einſtim=begründeten Forderungen der Handlungsgehilfen, der in beklagt. Den Schluß der Taguna bildete ein Vortrag von
mig angenommen. Zur Frage der Sonntagsruhe wurde der Ablehnung der wichtigſten Kommiſſionsbeſchlüſſe zum Aſſeſſor Hähnel über den Vogelſchutz in großen,
zuſam=
folgende Entſchließung vorgelegt: Der 13. Deutſche Hand= Ausdruck kommt. Er erklärt gleichzeitig, daß die Hand= menhängenden Wäldern, wobei namentlich die Bedeutung.
lungsgehilfentag richtet an die verbündeten Regierungen lungsgehilfen an einem Geſetze auf der Grundlage der der Winterfütterung betont wurde.
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[ ← ][ ][ → ] 1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
§. 140.
Mitwoch, 13. Zumt.
1918.
ofihielle Vertreier beieilgen. Auch die Zeppelin= ſDas Werk erſchein in 30 Pefſerungen in Veritonſormat
Luftſchiffahrt=Geſellſchaft wird möglichſt am zu50 Pf. Auch in zwei Bänden geh. jeden zu 7 M. 50 Pf.
29. oder 30. Juni zu Ehren der Turner ein Luftſchiff (A. Hartleben’s Verlag in Wien und Leipzig.) Der Zweck
nach Gau= Algesheim entſenden. Nach bis= des Werkes iſt vornehmlich, den Leſer auf ſehr einfache
herigen Meldungen werden 1428 Wetturner, 5—6000 Mi= und leicht verſtändliche Weiſe in die „Höhere Mathematil=
Sme
litärwetturner ohne die Mitglieder der 128 Riegen teil= einzuführen. Der Verfaſſer kann dieſen Zweck um ſo eher
nehmen. 30 Vereine ſtehen noch mit den Meldungen aus. erreichen, als er auf Grund ſeiner 25jährigen Schulpraxis
Sr. Lawn=Tennis. Die Lawn=Tennis=Welt=und einer noch längeren Lehrtätigkeit als Dozent für
Sport, Spiel und Turnen.
meiſterſchaften wurden jetzt in St. Elond bei Pa=Mathematik in ihren verſchiedenen Gebieten auf manche
* Olympiſcher Sport. Man ſchreibt uns: Die Vor=ris endgültig entſchieden. Am vorletzten Tage wurden Vereinfachung und klarere Darſtellungsart gekommen iſt.
ſaiſon iſt nun vorüber und es hat auf den Sportfeſten vorwiegend Herren=Doppelſpiele erledigt. Decugis=Ger= Auch iſt bei Beurteilung des Werkes ſehr wohl zu
berück=
nirgends an Ueberraſchungen gefehlt. Zahlreiche ſchöne mot ſiegten über Rahe=H. Kleinſchroth 3:6 8:6 75 6:3, ſichtigen, daß es zum Selbſtunterrichte beſtimmt iſt, alſo
Erfolge konnte der Fußballklub Olympia 1898 wurden dann aber von Froitzheim=Wilding 3:6 63 6.2 in ſeinen Erklärungen, Beiſpielen und Aufgaben uſw. etwas
nicht nur in Lauf=, ſondern auch in Werfkonkurrenzen er=577 715 geſchlagen. R. Kleinſchroth=v. Biſſing ſiegten über weitgehender als gewöhnlich ſein mußte. Durch häufige
zielen. Eine außerordentliche Auszeichnung war es noch Kinzl=v. Weſſely 6:3 2:6 6:8 6:3 6:0. Am letzten Tage Wiederholungen, Fragen mit Antworten, Beiſpiele mit
für den Fußballklub Olympia, daß er allein zwei Mit=ſiegte zunächſt im Herren=Einzelſpiel um die Weltmeiſter=Erklärungen und vollſtändiger Ausrechnung ſowie durch
glieder für das 1500 Meter=Mannſchaftslaufen bei der ſchaft der Auſtralier A. F. Wilding über den Franzoſen Prüfungsfragen mit Löſung und beſonders durch die
Stadioneinweihung in Verlin in die aus vier Läufern (Gobert mit 633 62 1.6 675. Die Damenweltmeiſterſchaft Geſprächsform wird der Zweck des Buches noch
weſent=
beſtehende Mannſchaft Süddeutſchlands einſtellen mußte. gewann die junge Hamburgerin Fräulein Rieck, die im lich unterſtützt.
Wenn in dieſer Konkurrenz Joſ. Schröck dicht hinter den i Vorjahre in der Schlußrunde unterlag. Sie ſiegte in der
beiden beſten deutſchen Mittelſtreckenläufern von Sigel und diesjährigen Schlußrunde über die Verteidigerin des
Nahrichten des Standeramts Darnſaptl.
Mickler den dritten Platz belegen konnte und ferner tagsTitels, Fräulein Broquedis=Frankreich, in 6:3 4:6 6:4. Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
darauf in einem ſehr gut beſchickten 800 Meter=Laufen Im Herren=Doppelſpiel konnte dann überraſchenderweiſe 6 —5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
ganz knapp hinter dem Sieger das Ziel paſſieren konnte, das deutſche Paar R. Kleinſchroth=v Biſſing die
glän=
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
ſo hat er damit ſeine hohe Klaſſe bewieſen. Am letzten zende Kombination Wilding=Froitzheim in der Schluß=
Geborene. Am 11. Juni: dem Kellner Phil. Emil
Sonntag konnten ſich wieder Mitglieder Olympias in runde mit 7.0 0:6 63 9.7 abfertigen.
Mannheim und Fechenheim trotz großer Konkurrenz recht
Albus, Pankratiusſtraße 35, eine T. Frieda Erna. Am
gut behaupten. In Mannheim bei den großen nationalen
12.: dem Dachdeckerhilfsarbeiter Heinrich Höhr Don:
Luftfahrt.
Wettkämpfen des Vereins für Raſenſpiele, die von
Duis=
gesborngaſſe 2, eine T. Katharina. Am 14.: dem Major
burg, Frankfurt und Straßburg fehr zahlreich beſchickt
sr. Die internationale Wiener Flugwoche, die eine im Leibgarde=Infanterie=Regiment Nr. 115 Viktor Auguſt
waren, ſiegte Hans Schröck im 1000 Meter=Juniorlaufen. glänzende Beteiligung aufzuweiſen hat, nahm am Sonn= Otto Maximilian Schwierz, Seitersweg 14, ein S.
Burtſchell wurde Zweiter im 50 und 100 Meter=Junior= tag mit intereſſanten Flügen ihren Anfang. Bei dem Wolfgang Guido Ernſt Kurt. Am 11.: dem Taglöhner
laufen, und der noch jugendliche Scriba erhielt den drit= prächtigen Wetter waren etwa 30 000 Zuſchauer auf das Johann Adam Göbel, Brandgaſſe 12, eine T.
Marga=
ten Preis im 100 Meter=Schülerlaufen. In Fechenheim Flugfeld Aſpern hinausgeſtrömt. Um den Höhenwett= reta. Am 9.: dem Feuermann bei der Staatsbahn
Fried=
rich Oßmann, Blumenthalſtraße 58, ein S. Karl. Am
vertrat Jutte den Fußballklub Olympia aufs rühmlichſte, bewerb gelang es zwei Fliegern, beſtehende Weltrekorde
denn er ſiegte überlegen im Kugelſtoßen mit 11,27 Meter 1 zu überbieten, und zwar verbeſſerte ſowohl der Oeſter= 10.: dem Schachtmeiſter Vitus Fiſcher, Große Ochſen.
über Mantel=Frankfurt und im Schleuderballwerfen mit reicher Illner mit einem Lohner=Pfeil=Doppeldecker ſo= gaſſe 20, eine T. Barbara Margarete.
Eheſchließungen. Am 10. Juni: Privatbeamter Paul
mehr als 46 Metern über den deutſchen Meiſter Dörr= wie auch der Franzoſe Perreyon mit einem Bleriot=Ein=
Frankfurt. Am nächſten Sonntag begibt ſich der Fußball= decker den ſeit dem 23. Juli vorigen Jahres von dem Briel in Wien mit Friederike Kläden, hier. Am 12.:
Alub Olympia nach Karlsruhe, wo er einen Wander= öſterreichiſchen Oberleutnant von Plaſchke (Lohner=Daim, Krankenpfleger Adam Hübner, hier, mit Anna
Schön=
preis zu verteidigen hat. Da dieſe Veranſtaltung inter= ler=Doppeldecker) mit 3580 Meter gehaltenen Höhenwelt= wolf, hier. Schloſſer Philipp Schroth mit Köchin
Eli=
national iſt und ſehr gute Beſetzung erwartet wird, darf rekord mit zwei Paſſagieren. Illner erreichte 3950 Me= ſabetha Knobloch, beide hier. Am 14.: Hutmacher
Wil=
man auf das Abſchneiden der Darmſtädter ſehr geſpannt ter, Perreyon 4700 Meter. Ferner zeichnete ſich Aude= helm Virkholz in Groß=Gerau mit Marie Simmerer,
ſein.
mars aus. Der Schweizer gewann den Preis für den hier. Chemiker Dr. Wilhelm Breitwieſer mit Luiſe
Mit vielen Teilnehmern an den letztgenannten Veran= erſten Flug des Tages und den Preis für die ſchnellſte! Koch, beide hier. Schaftenmacher Heinrich Buſch
ſaltungen ſind bereits Verhandlungen wegen Beteiligung Runde, die er mit einer durchſchnittlichen Stunden= mit Katharine Müller, beide hier. Former Jakob
an den diesjährigen am 13. Juli ſtattfindenden natio= geſchwindigkeit von 150 Metern abſolvierte. Der Fran= Eckert mit Margareta Hofmann, beide hier,
Kauf=
nalen Wettkämpfen des Fußballklubs Olympia zoſe Chevillard, der dem Publikum aufregende Flug=mann Franz Storck mit Eliſabethe Eckert, beide
eingeleitet. Seine Königliche Hoheit der Großherzog! kunſtſtücke vorführte, ſiegte in einem Wettbewerb, in dem hier. Fabrikarbeiter Wilhelm Lich mit
Krankenpflege=
hat über dieſes Feſt das Protektorat übernommen. Die es darauf ankam, eine Acht in möglichſt kurzer Zeit zu rin Sophie Knuſt, beide hier.
Geſtorbene. Am 12. Juni: Eva Katharina Penk,
Veranſtaltung wird auch mit Rückſicht auf das erſt vor l heſchreiben. Ehevillard abſolvierte den Flug in 98,2
Se=
geb. Dietrich, Witwe des Schuhmachermeiſters 88 J., ev.,
kurzem gefeierte fünfzehnjährige Beſtehen des Vereins kunden. Perreyon als =nächſter gebrauchte 40,3 Sck.
Frankfurterſtraße 100. Am 13.: Privatier Ph. Friedr.
beſonders großzügig angelegt ſein und dem hieſigen Pu=
Neuenhagen, 70 J., ev. Gervinusſtraße 51. Am 11.:
blikum ein anſchauliches Bild von dieſem immer mehr
Literariſches.
Rangierer Andreas Schmidt, 36 J., ev., Feldberg=
Anhänger findenden Sport geben.
— Unterrichtsbriefe zur Einführung in die ſtraße 79. Am 15.: Buchhändler Norbert Müller, 45 J.,
— Gau=Algesheim, 16. Juni. Gelegentlich des
Gauturnfeſtes des 5. Gaues Rheinheſſen, „Höhere Mathematik',enthaltend: Stereometrie, Trigo= kath., Nieder=Ramſtädterſtraße 31. Am 16.: Hedwig
der 159 Vereine mit rund 17 000 Mitgliedern zählt wer= nometrie, Analyſis, Analytiſche Geometrie der Ebene,
Rumpf, geb, Troeger Ehefrau des Reviſors, 56 J.,
den ſich die Spitzen der Staatsregierung, der Militär=Differential und Integral in Geſprächsform zum Selbſt= kath., Kiesſtraße 76.
Am 14.: Fabrikarbeiter Peter
behörde, der Schulbehörde, der Ständekammer uſw. durch unterrichte, verfaßt von Direktor a. D. C. G. Weitzel. Hertel, 30 J., kath., Bensheim.
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Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 18. Jum 1975.
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(25
27
28
35
5
45
46
Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 18. Juni 1913.
Seite 22.
jahr um 68 bis 619 Mark und von dieſem Jahre ab
nenrenter ne e t eiere
um 450 Mark jährlich höher als die des preußiſchen
Stimmen aus dem Publikum.
licht haben, dürfte es auch von Intereſſe ſein, an Hand
Beamten. Das Verhältnis iſt alſo günſtiger wie bei
Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion der nachſtehenden Tabelle die Bezüge (Gehalt und
Wohn=
den heſſiſchen mittleren Beamten.
keinerlei Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
ungsgeld) eines heſſiſchen akademiſchen und eines preu=
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
6. Die heſſiſche Witwenpenſion iſt nur während 2
ßiſchen akademiſchen Lokalbeamten kennen zu lernen. Fol=
Jahren höher als die preußiſche; in der übrigen
Darmſtädter Verkehrsverhältniſſe!
gende Unterſchiede fallen dabei beſonders ins Auge:
Zeit bleibt ſie dagegen mit wechſelnden Beträgen bis
Kürzlich führte die Großh. Handelskammer Klage
1. Der heſſiſche akademiſche Lokalbeamte wird, wenn
zu 471 Mark vom 66. Lebensjahre ab ſtändig
über die ſchlechte Verbindung Kaiſerslautern=Darmſtadt.
man von den Oberlehrern abſieht, um 3 Jahre
ſpä=
zurück.
Schreiber dieſes fuhr vor einigen Tagen mit dem Eilzug
ter als der gleichalterige preußiſche Lokalbeamte an=
7. An Gehalt und Wohnungsgeld nimmt der heſſiſche
2,23 Uhr nachmittags ab Kaiſerslautern und kam 3,24
geſtellt.
akademiſche Lokalbeamte bis zum 54. Lebensjahre
Uhr in Ludwigshafen und 3,35 Uhr in Mannheim an.
2. Die penſionsfähige (ruhegehaltsberechtigte)
etwa 15000 Mark weniger als ſein preußiſcher
Nach Worms, Mainz, Frankfurt, Wiesbaden uſw. hat man
Dienſtzeit zählt dem heſſiſchen wie dem preußiſchen
Kollege ein. Beim heſſiſchen mittleren Beamten ſind
— weit
ge=
direkten Anſchluß, aber nach Darmſtadt —
akademiſchen Beamten, wenn er die Staatsprüfung
es ſogar 28000 Mark.
fehlt. Man muß bis 5,08 Uhr in Mannheim liegen und
nicht verſpätet abgelegt und keine Verzögerung oder
8. Bis zum 66. Lebensjahr erhält der heſſiſche
akade=
kommt per Bummelzug glücklich 7,07 Uhr abends hier an,
Unterbrechung in der dienſtlichen Verwendung
ein=
miſche Beamte rund 24000 Mark oder 10 Prozent —
wenn man nicht vorzieht, den Umweg über Heidelberg
trat, vom 26. Lebensjahre ab.
gegen 19 Prozent bei den mittleren Beamten
zu machen, um von da nach einſtündiger Wartezeit den
3. An Beſoldungsvordienſtzeit können dem
weniger an Wohnungsgeld und Gehalt als ſein preu=
Schnellzug 5,04 Uhr zu benutzen, welcher 6,01 Uhr in
heſſiſchen akademiſchen Beamten vom 34.
Lebens=
ßiſcher Kollege.
Darmſtadt eintrifft. Es iſt Zeit, daß man ſich in
Darm=
jahre ab volle 6 Jahre angerechnet werden, während
Legte man der Berechnung das Anſtellungsalter der
ſtadt ernſtlich aufrafft und der Eiſenbahndirektion Mainz
dem preußiſchen Beamten nur die 7 Jahre
über=
ſteigende Zeit der dienſtlichen Verwendung bis zu heſſiſchen Oberlehrer zugrunde, ſo würde ſich das Bild
zeigt, daß die hieſige Geſchäftswelt ebenfalls „ihren Platz
auf heſſiſcher Seite weſentlich günſtiger geſtalten. Es
an der Sonne” verlangt.
zwei vollen Jahren gezählt werden kann.
4. Ein Unterſchied in dem Beginn der ſtaatlichen Ver=iſt aber nicht außer Rückſicht zu laſſen, daß hier die
Ver=
wendung beſteht bei den akademiſchen Beamten Heſ=hältniſſe in der nächſten Zeit ſich weſentlich ändern.
Zur Beſoldungsreform.
Die Gleichſtellung mit den preußiſchen Akademikern
ſens und Preußens im allgemeinen nicht.
Hierzu erhalten wir folgende Zuſchrift: Nachdem Sie
5. Die Penſion des heſſiſchen akademiſchen Beamten müſſen auch die heſſiſchen akademiſchen Beamten als ein
in dankenswerter Weiſe eine vergleichende
Zuſammen=
iſt von der feſten Anſtellung an bis zum 66. Lebens= Gebot der Gerechtigkeit bezeichnen.
ſtellung der Bezüge eines mittleren heſſiſchen und eines
1
Der heſſiſche alademiſche Lokal=Beamte hat Die Witwe des
Der heſſiſche akademiſche Lokal=Beamte
Der preußiſche akademiſche Lokal=Beamte
gegenüber dem preußiſchen akad. Beamten an heſſiſchen akad.
der Skala 3000—6500 ℳ bezieht:
der Skala 3000—7200 ℳ bezieht:
Beamt. bezieht
1.
3
-
(*8
1
gegenüber dem
(5g
(ets
2
B
2 GehaltWohnungsgeld Ruhegehalt preuß. Beamten
.
Anmerkungen
35
an Witwengeld
5e
mehr lweniger mehr lweniger mehr lweniger! mehr weniger
55
(55
5
25s
50
Se
8
ℳ
44.
*. 7
ℳ
2
7
ℳ
ℳ
ℳ
2
L
-
L
ℳ
-
-
-
Es iſt angenommen, daß das
(2100
(210
2
-
Staatsexamen vom heſſiſchen
150
-
—
—
-
-
—
und preußiſchen Beamten im
2400
-
(6e1
-
-
150
25. Lebensjahre abgelegt wurde.
—
0
—
-
-
-
-
30
-
-
—
Der preußiſche akademiſche
—
-
-
-
150
31
12
Beamte gelangt in der Regel im
-
300
G=
-
-
3.
34. Lebensjahr zur Anſtellung.
-
-
3000
13000
2en
-
-
—
800
Als Beſoldungsvordienſt=
300
13000
34
8
-
-
-
3000
zeit wird ihm die Zeit gerech=
800
3000
597
g 1o.
-
1492
597
600
net, welche er länger als 7
(3000
3600
800
70
-
613 —
730
100
2179 30
1566
62
Jahre im Staatsdienſt beſchäf=
654
3500
3600 800
-
5
677
22.
10
65
800
657
60%
730
—tigt war, jedoch höchſtens bis
164
3500
3600
8
a02
54,5) 2306
800
780
1947
3500
18 zu 2 Jahren. Im vorliegenden
420
,
5.
692
0—
79
03
813
800 2
4000
20
Fall iſt er im 26.=Lebensjahr
2649
420
„
5
30
81
-
35
„
211
4000
846
272
5
in Verwendung gekommen, von
800
,
730
838
2791
246
984
4000
146 welchem Jahr ab die Dienſtzeit
,
2
28
1023
4800
950
4500
255
27
3165
,
88 gerechnet iſt.
—
300
978
4800
800
3 2649
1061
4500
5
Die ruhegehaltsberech=
-
-
3033
997
-
392
4500
63,
1215
5400
tigte Dienſtzeit zählt von der
130
2
5
800
1118
5000
3137
65
5400
3725 „
Staatsprüfung nach Ableiſtung
2
-
155
4C
5000
730
1144
3243 „
19
5400
811
des Dienſteides ab; hier vom
297
-
S
1000
A
1170
3664
5000
„ 1467
30
6000
„
26. Lebensjahr.
-
216
49 60
5500
800 33
-
1299
547
4330
1515
3783 „
76
-
3897
2.
-
1328
0 6000
5500
800
1560
4424
730 71
1746
-
390
1100
5500
730
00 35
1356
4517
436
51.
660
Der heſſiſche akad. Lokal=
-
6
29
448
1794
6000 730
52 66
800 1 36
4981 1 „ I 1495
beamte kommt, mit Ausnahme
1525
320
800
6000 730
5082
660
1845
600
4611
30
75,5
58
2046
der Oberlehrer, welche ſeither bis
730
6000
800
1555
518a
,
58
1200
7200
5115
zu 8 Jahren beſſer daran waren,
:
397
55
720.
80
6500
5676
730
170a
0 „ 2100
5250
390
in der Regel erſt mit vollendetem
41
30 80
1736
6500
2154
538
7200
5784
5 „
406
72
-
36. Lebensjahr zur Anſtellung.
42
1758 1 —
730
1 5857
6500
0
5451 1 „ 2181
2
1779
730
58
5929
6500
2208
-
5520 „
Beſoldungs=Vordrenſt=
83 601
41
5586
43
235
6500
1801
730
7200 800
59
700
zeit kann ihm vom 34. Lebens=
-
2262
-
439
800
4
60
1823
6500
6074
730
652
,
jahr ab bis zu 6 Jahren gerech=
-
-
4
445
70
730
6500
80
1844
5721
6146 „
61
80
„ 2289
net werden.
-
-
800
43
450
730
578
6500
62
6218 „ 1866
„ 2316
200
Ruhegehaltsberechtigte
730
455
65
800
435
6500
629
„ 1888
2343
5856 „
-
T—
461 Dienſtzeit wird bei Verwendung
70 441
—700
730
6500
800 44 5922
6363 1 „ 1909
64
„ 2370
—
466 1 vom 26. Lebensjahre ab von
44:
-
—
730 89
700
6500
1931
2397
800 *9/100 5991 „
6435 „
— 471
70 450 —
dieſem Jahre an gerechnet.
700
800 45 6057
6500
66 1 7200
730 90 6507 „ 1953
„ 2424
* Der preußiſche Beamte angeſtellt. — 1 Der heſſiſche Beamte angeſtellt.
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Mr.
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6. Jahrgang
werden angenommen in Darmſtaßt,
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
s=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
Tehmähn s Assmuz-Lirchfabrik
ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Sbreinberd, Eae
oper-A Vertaue gE,
armſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
.
5 Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
1913.
stag, den 19. Juni.
Begenehere ſenſelden erterne
tament verfaßte, durch welches er einen zöſiſche Allianz aufzufriſchen, wird mit etwaigen Intrigen
Reichebant Gro Conto Gann=konto=
Saot fürilandelu lndusrie, Gepostentese Sorendeg
auszuüben verſuchte, noch im an den maßgebenden ruſſiſchen Stellen in Anbetracht der
(25
vonsmeh kane Rorsto hm berin.
Geiſteskräfte war, iſt aus den Mittei= guten Beziehungen, die unbedingt auch zwiſchen Deutſch=
Ktitſtr. 18
enernnmemamtr.
ors Hintze nicht erſichtlich. Jedenfalls land und Rußland beſtehen, wenig Glück haben.
See igane Postpollgrabfertgua
kaiſer Dank dafür, daß er mit raſchem
fährliche Dokument aus der Welt ge=
Deutſches Reich.
von ſeinen eigenen Anſchauungen über
HuchevonLenmanngAssiny, Spreinbers nzweideutig Zeugnis abgelegt hat.
— Das Kaiſer=Jubiläum und
Oeſter=
reich=Ungarn. Kaiſer Franz Joſef hat in einem
Jahren im In- und Aüslande einen
Ed in über 100000 Familien
eigenen Armeebefehl des Regierungsjubiläums ſeines
Ggeführt und haben sich wegen
E2
deutſchen Verbündeten gedacht; das ungariſche Abgeord=
Iiſch=franzöſiſche
er düte bereits seit über 20 Weifrut geschatten!
netenhaus hat in feierlichſter und würdigſter Form dem
deutſchen Kaiſer ſeine Glückwünſche ausgeſprochen; im
Bündnis.
öſterreichiſchen Abgeordnetenhauſe aber iſt der Präſident
Zeit halten die offiziellen Kreiſe Frank=
Dr. Sylveſter durch den Widerſpruch der Tſchechen
ge=
endig, die Welt daran zu erinnern, daß
Vir wollen Sie nicht
nötigt worden, jene Beglückwünſchung Kaiſer Wilhelms
ſußland noch fortbeſteyt. Neuerdings
e Regierung es für zweckmäßig gehal= zu unterlaſſen! Die Tſchechen drohten mit der
Auffüh=
in marktschreierischer Weise auf unsere Firma aufmerksam machen, wir
rung von Skandalſzenen, falls der Präſident ſeine Abſicht
wollen Sie lediglich darauf hinweisen, daß bei der heutigen teuren
is mit der dreijährigen Dienſtzeit, die
verwirklichen wolle, und gaben vor, in dem geplanten
Zeit jedermann unbedingt prüfen muß, ob er seinen Bedarf in
Frankreich wieder einführen will, in
eingen. Auf eine Anfrage aus dem Höflichkeitsakt eine politiſche Kundgebung von großer Be=
Anzus-Stoffen, Paletot-Ulster-Stoffen,
wa eine Abmachung mit der ruſſiſchen deutung zu erblicken. Die Tſchechen haben damit einen
Deutſchenhaß betätigt, der als ſolcher niemand mehr in
Hosen-, Joppen-, Westen- und Sport-Stoffen, sowie
Vorjahre anläßlich des Beſuches
Poin=
trde, für das Regierungsprojekt mitbe= Erſtaunen ſetzen wird, der aber im Zuſammenhange mit
Damen-Tuchen und Kostüm-Stoffen
der Weltlage die beſondere Aufmerkſamkeit Deutſchlands
klärte der Miniſterpräſident Barthou,
m uns direkt nicht doch bedeutend billiger erhalten kann, wofür Sie
gleichen Kraftanſtrengungen mache, da= um ſo mehr erheiſcht, als auch der Polenklub des
öſter=
bisher anderwärts sehr hohe Preise bezahlen mußten.
reichiſchen Abgeordnetenhauſes nach den vorliegenden
für alle Eventualitäten bereit ſeien.
e er das Gerücht als unbegründet, daß Meldungen keinen Finger zur Verhinderung des
tſchechi=
ſchen Vorhabens gerührt, ſondern dem Präſidenten
gegen=
über die dreijährige Dienſtzeit infolge
Kammgarn-Cheviot
über den Verzicht auf die Kundgebung angeraten hat.
ommer zwiſchen dem Zaren und dem
Reklame-
Jubiläums-
eine hochedle selbst fabrizierte Qualität, für
Allerdings wird der deutſche Nationalverband eine
Glück=
n der Republik abgeſchloſſenen Ueber=
Amräge und bamenſtostäne, in ehungtr. heil.
wunſchkundgebung erlaſſen. Aber damit ändert ſich nichts
biau, Junkelblau und braun, 140cmbreite Ware.
arlament eingebracht worden ſei. Das
ngebot!
Marke!
an der Tatſache, daß in der öſterreichiſchen Volksvertre=
Ausnahmepreis à Meter Mark 5.50!
ſei keine Provokation, ſondern eine
Ab=
tung das Slaventum ſtark genug iſt, aus Deutſchenhaß
ieſe Ausführungen des Miniſterpräſi=
Hier abtrennen.
gegenüber dem Monarchen des eng verbündeten Deutſchen
er Kammer bei einem großen Teil der
Reiches eine Handlung ſelbſtverſtändlicher Höflichkeit zu
n langanhaltenden ſtürmiſchen Beifall
verhindern. Welche Faktoren hinter dieſer herausfordern=
Urteile unserer Kunden.
Raum für
terielle Rede war, wie nachträglich be=
Aus tauser en einige Beispiele.
Postkarte.
unvorbereitet gehalten worden. Im den Haltung der Tſchechen unter Umſtänden ſtecken
kön=
die
nen, muß unerörtert bleiben. Auch nur für ſich genom=
Der gelielerte Stoff ist zur aller-
5
Pfennig-
hatte man vereinbart, daß der
Mini=
besten Zufriedenheit ausgelallen und
men, bedeutet dieſer lehrreiche Vorgang im
öſterreichi=
an iedem Käufer die Firma der
Marke
gen Pichon die Verteidigung der
fran=
eellität wegen nur empfehlen, auch
ſchen Abgeordnetenhauſe einen nachträglichen Grund meh:
lianz gegen die ſcharfen Angriffe von
Krieſt man in Anbetracht der Biligkreit
für die Einbringung der deutſchen Wehrvorlage, deren
jroßen Nutzen.
Herrn Barthou überlaſſen ſoll. Die
Firma
Kgl. Sch. Gustav Schneider.
Notwendigkeit durch die Haltung des öſterrbichiſchen
der Oppoſition keine Gelegenheit geben,
Slaventums hell beleuchtet wird.
Mit den von Ihnen bezogenen Stoffen
der auswärtigen Politik zu berühren
n ich in jeder Beriehung zutrieden.
Nach Bekanntgabe der Amneſtie=
Er=
in hatte von 4 verschiedenen Firmen
die gegenwärtigen Beziehungen zwi=
Muster bestellt, aber Ihre waren den
täben von Paris und Petersburg auf laſſe wurde ſeitens der Staatsanwaltſchaften eine emſige
Lehmann & Assmy
hderen weit überlegen, in Qualität
pwie billigem Preis.
rtrauens, das ſie einander zurzeit ent=Tätigkeit entfaltet, um die Akten zu prüfen, ob ein Straf=
Oesby.
J. Lund.
Tuchfabrik und Versand
rörtern. Daher hielt es der Miniſter= erlaß zu empfehlen ſei oder nicht. Die Arbeiten waren
Stoflernalten. Sehr zutrieden, Merde
daß Barthou durch eine Zwiſchenbe= weit umſangreicher als bei früheren Anläſſen dieſer Art.
lich bei Bedart wieder an Sie wenden.
ilgemeine Notwendigkeit der Kriegsbe= Es iſt zu erwarten, daß bald die Vorbereitungen völlig
hein Schneidermeister erielärte, beser
ind billiger könnte ich nicht kaufen.
erbündeten ſich und die Regierung aus erledigt ſein werden und ſich dann für viele die Gefängnis=
IWiesbaden. J. Winterfeld.
türen öffnen. Dem Vernehmen nach wird die Zahl der=
Rachdem ſein heute in Pesit der
ktik zeigte die Mehrheit der Kammer jenigen, auf die die Gnadenerlaſſe Anwendung finden, doch
Koffe gelangt bin, kann ich Ihnen meine
Pile Anerkennung zollen. Mehr als 15
„und es iſt ſehr leicht möglich, daß die recht groß ſein.
fhre Laufe leir von Ihnen und geiallen
Spremberg autw.
Aus Kamerun. Von der bisherigen
Reſiden=
hir ihre fabrikate am allerbesten.
die Betonung der ruſſiſch=franzöſiſchen
um
Aug. Kramer.
fm. ...
aft dem Geſetz über die dreijährige tur Adamaua iſt, laut dem Kameruner Amtsblatt, der
E. S. 13.
ammer neue Anhänger eingebracht hat, ſüdliche Teil abgetrennt und als ſelbſtändige Reſidentur
arthou allerdings ſehr gut gebrauchen, Ngaundere mit Amtsſitz in der gleichnamigen Stadt
ein=
gerichtet-worden. Die bisherige Reſidentur Adamaua
er=
iſt die Gegnerſchaft nicht zu unter=
Innahme der Vorlage bis jetzt keines= hält die Benennung „Reſidentur Garua‟. Der Amtsſitz
Auch der Kriegsminiſter Etienne hielt bleibt in Garua. Von dem bisher franzöſiſchen Gebiet
eine große Erleichterung, als es geſchehen war, denn ſei= wegs geſichert.
nen Nachfolgern konnte ſich nun der Verſucher nicht mehr es in derſelben Kammerſitzung abermals für notwendig, in Nordkamerun wird der Reſidentur Garua das Gebiet
nahen, ſie zu einem Schritte zu bewegen, der verhäng= das neue Geſetz in längerer Rede zu begründen. Seine der Lame= und Mundang=Heiden zugeteilt. Um eine Ver=
Auslaſſungen gipfeln darin, daß die wahre Urſache derzögerung der Arbeiten der deutſch=franzöſiſchen
Grenz=
nisvolle Folgen gehabt hätte.
Kaiſer Wilhelm hat eine hohe Meinung von ſeiner franzöſiſchen Heeresverſtärkungen in der Erhöhung der expedition zu vermeiden, müſſen aus dem ſüdlichen Teile
Stellung, und zwar mit Recht; er ſteht auf dem Stand= Friedensſtärke der deutſchen Armee auf 860000 Mann zu des Bezirks Wolö=Ntem zahlreiche Arbeiter für die
Ex=
punkt, daß ihm ſein Amt von Gott gegeben ſei, dem al=erblicken ſei. Eine Regierung, die ſolche Projekte er= pedition geſtellt und erhebliche Mengen von Verpflegung
lein er Rechenſchaft abzulegen habe, aber ſeine Stellung fahre und keine Gegenmaßregeln treffe, würde ihrer geliefert werden, ſodaß die Bevölkerung dieſes Gebietes
zur Verfaſſung zeigt doch, wie unrecht man ihm oft getan Pflicht nicht gerecht werden. Die dreijährige Dienſtzeit für die unbeſchränkte Aufnahme des öffentlichen Verkehrs
hat, wenn man aus einzelnen ſeiner Reden eine Gering= ſei notwendig für den Schutz des Landes, von dem das zeitweiſe nicht geeignet erſcheint. Es iſt daher der ſüdliche
ſchätzung der Verfaſſung herausleſen zu können glaubte. Schickſal Frankreichs abhänge. Daß die franzöſiſche Re=Teil des Bezirks Wolö=Ntem für die Dauer der Arbeiten
Insbeſondere der Begriff des Gottesgnadentums läßt ſich gierung es nicht leicht hat, die dreijährige Dienſtzeit im der Grenzexpedition daſelbſt für geſperrtes Gebiet erklärt
ſehr wohl mit der Verfaſſungstreue vereinigen, und Kai= Parlament durchzuſetzen, beweiſen die zahlreichen Reden, worden. Die Ein= und Abſetzung politiſch bedeutender
ſer Wilhelm hat letztere ja auch nie durch Betonung des die gerade Herr Etienne bei jeder Gelegenheit hält. Die eingeborener Machthaber iſt von der vorherigen Geneh.
erſteren vernachläſſigt, vielmehr kann ihm das Zeugnis Verantwortung für die franzöſiſche Militärvorlage ſucht migung des Gouvernements abhängig gemacht, ſoweit
nicht verſagt werden, daß er ſich im Laufe ſeiner Regierung er dann ſtets auf Deutſchland abzuwälzen, das nach ſei= nicht zwingende politiſche Gründe die ſofortige Entfernung
ner Anſicht nur deshalb weiter rüſte, um eines Tages erheiſchen.
als ein konſtitutioneller Fürſt erwieſen hat.
Wie König Friedrich Wilhelm IV. über die ihm im Frankreich zu überfallen. Allen gegenteiligen Verſiche=
Ausland.
Sturmjahre 1848 abgerungenen Volksrechte dachte, iſt kein rungen der deutſchen Regierung will Herr Etienne keinen
Frankreich.
Geheimnis. Nie hat er vergeſſen können, daß er der Glauben beimeſſen, oder er tut wenigſtens ſo, um ſein
Jaurés Kampf gegen die dreijährige
Macht des Volkes ſich beugen und dieſem Konzeſſionen beſtes Agitationsmittel nicht aus der Hand zu geben.
Wir Deutſchen nehmen die Erklärungen franzöſiſcher Dienſtzeit. In der Kammer erklärte Jaurés, daß er
machen mußte. Der ganze Groll des Königs ſpricht aus
einem Briefe an Bunſen, worin er in den heftigſten und Miniſter nicht ſo tragiſch, weil wir ganz gut wiſſen, daß und ſeine Freunde bei dem Geſetz, betreffend die
Ver=
ſchärfſten Ausdrücken über die ihm von der Frankfurter ſie gern über das Ziel hinausſchießen. Deshalb brauchen längerung der militäriſchen Dienſtzeit, gegen die Dring=
Nationalverſammlung angebotene Kaiſerkrone urteilt, die wir uns auch über die neuerliche Verſicherung, daß Ruß= lichkeit und gegen den Eintritt in die Diskuſſion ſtimmen
er nicht aus den Händen des Volkes, ſondern aus den= land gleichfalls gegen Deutſchland rüſte, nicht beſonders würden. Bei der Abſtimmung wird die Dringlichkeit mit
jenigen der Fürſten entgegennehmen wollte und be=aufzuregen. Herr Delcaſſé, der jetzt in Petersburg ſitzt, 375 gegen 190 und der Eintritt in die Diskuſſion mit 381
kanntlich auch ablehnte. Ob Friedrich Wilhelm, als er und ſeine ganze Kraft aufbieten wird, die ruſſiſch=fran=gegen 189 Stimmen beſchloſſen. Es erhielt darauf Vaillant
85
5
-
26
35
36
43
47
49
50
Nummer 140.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 18. Juni 1913.
Seite 22.
jahr um 68 bis 619 Mark und von dieſem Jahre ab
Sterertentene erene eht rter
Stimmen aus dem Publikum.
um 450 Mark jährlich höher als die des preußiſchen
licht haben, dürfte es auch von Intereſſe ſein, an Hand
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übern
Beamten. Das Verhältnis iſt alſo günſtiger wie bei
mt die Redaktion der nachſtehenden Tabelle die Bezüge (Gehalt und
Wohn=
rund d
keinerlet Verantwortung: für ſie bleibt au
den heſſiſchen mittleren Beamten.
Abſ. 2 des ungsgeld) eines heſſiſchen akademiſchen und eines preu=
Pretzgeſetes in vollem Unſange der Einſender verantwortlich.)
6. Die heſſiſche Witwenpenſion iſt nur während 2
ßiſchen akademiſchen Lokalbeamten kennen zu lernen. Fol=
Darmſtädter Verkehrsverhältniſſe!
Jahren höher als die preußiſche; in der übrigen
gende Unterſchiede fallen dabei beſonders ins Auge:
Zeit bleibt ſie dagegen mit wechſelnden Beträgen bis
Kürzlich führte die Großh. Handelskammer Klage
1. Der heſſiſche akademiſche Lokalbeamte wird wenn
zu 471 Mark vom 66. Lebensjahre ab ſtändig
über die ſchlechte Verbindung Kaiſerslautern=Darmſtadt.
man von den Oberlehrern abſieht, um 3 Jahre
ſpä=
zurück.
Schreiber dieſes fuhr vor einigen Tagen mit dem Eilzug
ter als der gleichalterige preußiſche Lokalbeamte an=
D ar MWAWLAWDENAEEENEITRFT
2.23 Uhr nachmittags ab Kaiſerslautern und kam 3,24
geſtellt.
Uhr in Ludwigshafen und 3,35 Uhr in Mannheim an.
2. Die penſionsfähige (ruhe
Nach Worms, Mainz, Frankfurt, Wiesbaden uſw. hat man
Dienſtzeit zählt dem heſſiſchen wi
direkten Anſchluß, aber nach Darmſtadt — — weit
ge=
akademiſchen Beamten, wenn er 1
fehlt. Man muß bis 5,08 Uhr in Mannheim liegen und
nicht verſpätet abgelegt und keine
kommt per Bummelzug glücklich 7,07 Uhr abends hier an,
Lehmann & Assmy, Spremberg-L.
Unterbrechung in der dienſtlichen
wenn man nicht vorzieht, den Umweg über Heidelberg
trat, vom 26. Lebensjahre ab.
bieten mit ihrer außergewöhnlich reichhaltigen und vornehm ausgestatteten
zu machen, um von da nach einſtündiger Wartezeit den
3. An Beſoldungsvordienſtz
Kollektion etwas ganz besonderes inbezug auf
Schnellzug 5,04 Uhr zu benutzen, welcher 6,01 Uhr in
heſſiſchen akademiſchen Beamten
Darmſtadt eintrifft. Es iſt Zeit, daß man ſich in
Darm=
jahre ab volle 6 Jahre angerechnet
ſtadt ernſtlich aufrafft und der Eiſenbahndirektion Mainz
dem preußiſchen Beamten nur die
Neuheiten der Saison
zeigt, daß die hieſige Geſchäftswelt ebenfalls „ihren Platz
ſteigende Zeit der dienſtlichen Ve
an der Sonne” verlangt.
zwei vollen Jahren gezählt werden und findet selbst der verwöhnteste Geschmack Befriedigung. Durch unser System
4. Ein Unterſchied in dem Beginn de
Zur Beſoldungsreform.
wendung beſteht bei den akademiſe
Verkauf direkt an Private
Hierzu erhalten wir folgende Zuſchrift: Nachdem Sie
ſens und Preußens im allgemeine
in dankenswerter Weiſe eine vergleichende
Zuſammen=
haben Sie bei unseren wirklich billigen Vor=
5. Die Penſion des heſſiſchen akade:
zugspreisen den Vorteil, für wenig Geld stets Moderne
ſtellung der Bezüge eines mittleren heſſiſchen und eines
iſt von der feſten Anſtellung an bis
e
Der preußiſche akademiſche Lokal=Beamte
Der heſſiſche akademiſche Lokal=Beamte Der
ala 3000—7200 ℳ bezieht:
geger
der Ske
der Skala 3000—6500 ℳ bezieht:
-
1
E g
S
-
2n
elegante Kleidung
(.5 ₰
a
5 3
Es
Slan an
G
S c g
zu tragen. — Unsere Qualitäten sind hochfein,
55
bezüglich Haltbarkeit und Farbechtheit
uner-
mehr
reicht, sie verarbeiten sich tadellos, was
25 5
55
6
25
8 6
2
uns schon viele Schneidermeister bestätigten; sind vor
(34.
30
2
allem griffig und weich, angenehm und dauernd schön.
70
Aus der großen Auswahl offerieren wir nur beispielsweise:
-
(2100
2100
-
2250
-
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Enterdig für Aurng und Rostün)
24.
M.20 ₰
-
——
-
2400
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700
5 —
-
-
2
P255
—
gestreift, ca. 140 cm breit,
51
Mk. 2.70 an
-
-
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Streichgarn-Heltons, Meter von . . . . . . .
700
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haltbarster Knaben-Anzug, ca. 140
-
-
Mk. 2.90 an
Zwirn-Buckskins, em breit, Meter von . . . .
-
-
(in
S)
-
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285
edle Anzugware, ca. 140 cm
-
-
1300
(3000
(27
Mk. 6,00 an
Kammgarn-Qualitäten, breit, Mieter von . .
2
-
3000
3000
00
380
2
3000
-
3000
800
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192
80
letzte Neuheiten, ca. 140 cm breit, Meter von .
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(3000
3600
200
1560
3600
3500
654
-
21
2177
feinfädig und tropfenecht, ca. 130 cm breit, Mk. 3.70 an
594e
Damentuche, Meter von . . . .
3600
1641
3500
65
-
800
780
1947
4200
3500
257
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264
1
203
800
4000 7
4200
-
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813
0
3
Fremde und Original englische Fabrikate konkurrenzlos billig.
730
800
16
-
2720
4000
2115
4200
846
80
2460
984
Probe-Aufträge haben stets zu dauernder Kundschaft geführt.
27
18
4000
50
4800
730
791
48.
80
4500
2556
-
950
1023
3165
Nicht gefallende Ware wird anstandslos umgetauscht, oder Geld
,
4800 800
2646
1061
30 62
32
4500
2
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800
3033
5400
4500
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1144
381
7
68
5000
6000
1467
800
3669
3897
1170
80
6000
33
3783
5500
1515
1299
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800
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4611
1525
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6000
5115
730
2046
800
200
„ 1555
5189
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5250
6500
1703
30.
720
5676 1 „
„ 2100
200
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7200
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2208
5929
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7200
78
6500
5586 „
1801
2235
6001 „
80
7200
6500
2262
5652
6074 „ 1823
No. 2. Anzugstoffe (schwarz und dunkelfarbig) (mittel und helle Farben). No. 3. Paletol
730
7200
S825
6500
86
5721 „ 2289
6146 „ 1 1844
Ez 1 und Ulsterstoffe. No. 4. Hosen-Stoffe, No. 5. Joppen- und Lodenstoffe. No. 6. Damentuchg
5
730
5787 „ 2316
86 6218
6500
1866
S8 5 50
,
20 25
u. Kleiderstoffe. No. J. Rester-Coupons aller Art für Herren u. Knaben. No. 8. Bunte Westen
5856 „ I 2343
730 8
6500
6291 „ 1888
7200
*2
Gewünschte Muster bitten zu unterstreicher
730 88
6500
1909
5922 „ I 2370
6363 1 „
7200 800
2397
6500
*/150 5991
730 89 6435 „ 1931
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66 1 7200
800 45 6057 „ 2424
6500
730 /90 6507 „ 1953
Name und Stand: ..
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