Darmstädter Tagblatt 1913


11. Juni 1913

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er

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Inſerate
176. Jahrgang

monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
werden
angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
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turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
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den Annoncen=Expeditionen. Bei
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
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Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
134.
Mittwoch, den 11. Juni.
1913.
Kaiſer um die friedliche Ausgeſtaltung unſeres Verhält=
Aenderung des preußiſchen Beſtandes im Auge hat. Das
Die heutige Nummer hat 20 Seiten.
niſſes zum Auslande perſönlich ein großes Verdienſt, das
Braunſchweiger Welfenblatt macht deshalb dem Kanzler=
wahrſcheinlich
viel bedeutender iſt, als man annimmt.
blatt eine ſchwere Beleidigung des Herzogs in folgenden
Das Beiſpiel des Kaiſers, durch Beſuche in anderen
Sätzen zum Vorwurf:
Das Wichtigſte vom Tage.
Staaten freundſchaftliche Beziehungen anzuknüpfen oder
Er (der Herzog. Red.) hat auch durch Anerkennung
der Reichsverfaſſung den Beſitzſtand Preußens aner=
Das Zeppelin=Luftſchiff Sachſen das
bereits vorhandene zu feſtigen, hat Nacheiferung gefunden,
kannt. Daraus aber folgern zu wollen, daß er nie eine
geſtern früh gegen 3 Uhr in Wien zur Fahrt nach
und heute ſind Monarchenbegegnungen, die früher nur
Aenderung dieſes Beſitzſtandes im Auge haben wolle,
Berlin aufgeſtiegen war, wurde 113 Uhr über
ſelten waren, eine ſtändige Erſcheinung geworden. Auch
heißt ihn in den unlösbarſten Widerſpruch mit ſeinen feier=
München geſichtet und iſt in der Richtung nach
die Präſidenten der großen Republiken haben ſich dieſem
lichen Worten bringen, heißt alſo ihn ſchmählichen Ver=
Baden=Baden weitergefahren. Die Landung
rates zeihen. Die Nordd. Allg. Ztg. hat dies fertig ge=
in
Friedrichshafen erfolgte nachmittags.
Brauche nicht entziehen zu können geglaubt, und ſo findet
bracht.
denn jetzt alljährlich ſo manche Zuſammenkunft von
Die erzgebirgiſche Ortſchaft Neuhäuſer iſt
Gekrönt wird dieſe Reihe von Herausforderungen der
Staatsoberhäuptern ſtatt, die dazu beiträgt, die Solidari=
faſt
gänzlich niedergebrannt. Der Schaden
preußiſchen Staatsregierung durch das Vorbringen: es ſei
iſt ſehr groß.
tät unter den Völkern zu fördern und dieſe einander näher
überflüſſig, die Thronbeſteigung des Prinzen Ernſt Auguſt
zu bringen. Hierzu die Anregung gegeben zu haben, ge=
Das Kaſino=Theater in Epinal iſt durch
im Bundesrate zu prüfen, weil der Herzog Ernſt Auguſt
bührt das Verdienſt dem Jubilar auf Deutſchlands Kaiſer=
Feuer zerſtört worden.
Braunſchweigs Landesherr ſei! Weder an dieſem, gegen
throne.
Die ruſſiſche Regierung hat bei den Balkanſtaaten
ihn ſelbſt gerichteten Vorſtoß, noch an der geſamten Stel=
einen
dringenden Schritt unternommen und
lungnahme des Organs der braunſchweigiſchen Landes=
die
Verbündeten aufgefordert, ſobald wie möglich zu
Rechts=Partei kann der Bundesrat mit geſchloſſenen
einer umfaſſenden Demobiliſierung zu ſchreiten.
Der Bundesrat und das
Augen vorübergehen. Es handelt ſich hier um eine voll=
Der New=Yorker Vergnügungspark Fort
ſtändige Identifizierung des braunſchweigiſchen Welfen=
braunſchweigiſche
Welfentum.
George wurde geſtern durch ein Großfener
tums mit dem hannoverſchen, die es dem Bundesrat un=
zerſtört
. 200 deutſche Inſaſſen der Iſabella=Heimat
Bpt. Mit einer Anmaßung, die die ſattſam bekannte
möglich machen muß, die Thronbeſteigung des Prinzen
gerieten dabei zeitweilig in große Gefahr.
Haltung der hannoverſchen Welfen noch in den Schatten
Ernſt Auguſt in Braunſchweig für zuläſſig zu erklären,
Der Dampfer Olindo von New=York nach Ha=
ſtellt
, wendet ſich das Organ des braunſchweigiſchen Wel=
ſolange
nicht im Sinne der Reichstagsrede des Fürſten
vanna mit 50 Mann Beſatzung und einigen Paſſagieren
fentums (die Vaterländiſche Volksztg.) gegen die preußi=
Bülow vom 1. Mai 1907 die welſiſchen Agitatoren ihren
meldet Feuer an Bord. Er verſucht, Charles=
ſche
Staatsregierung. Nachdem dieſe in der Nordd. Allg.
Anſchluß an das feierliche Wort des Prinzen Ernſt
town zu erreichen. Hilfe iſt abgeſandt.
Ztg. notwendige Worte der Klärung ausgeſprochen, wagt
Auguſt erklärt haben. Wenn der Bundesrat ohne die Er=
das
braunſchweigiſche Welfenorgan eine Herausforderung
füllung dieſer von ihm ſelbſt gebilligten Bedingung den
Tageskalender zur Geſchichte der
Preußens, wie ſie in ſeinen Spalten vor der Vermählung
Prinzen Ernſt Auguſt als Herzog in Braunſchweig ein=
Befreiungskriege.
der Prinzeſſin Viktoria Luiſe kaum jemals gefunden wor=
ziehen
ließe, würde er nicht nur ſich ſelbſt ins Ge=

11. Juni 1813: Abzug der Franzoſen aus Breslau.
Ab=
den
iſt. Punkt für Punkt die Ausführungen des Berliner
ſicht ſchlagen, ſondern auch ein Lebensinter=
grenzung
eines neutralen Gebietes in Schleſien.
Amtsblattes durchgehend, fügt jenes Organ Bemerkungen
eſſe der geſamten Nation, wie Fürſt Bülow ſich
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
hinzu, die die vollſtändige Identifizierung
ausdrückte, zugunſten dynaſtiſcher Intereſſen verletzen.
der braunſchweigiſchen Welfen mit den
Sache des Herzogs von Cumberland und des Prinzen
hannoverſchen unwiderlegbar erhärten. Der urkund=
Ernſt Auguſt aber iſt es, ihrerſeits öffentlich jeden Zwei=
liche
Nachweis dieſes Sachverhaltes iſt um ſo notwendi=
Die Jubiläumswoche.
fel daran zu beſeitigen, daß ſie nicht die jeſuitiſche
ger, als ſich aus ihm für den Bundesrat die zwin=
Politik treiben, die das Braunſchweiger Welfenblatt,
gende Notwendigkeit ergibt, ſeine Entſchei=
mit
der Landesverſammlung der deutſch=
Die Reiſen des Kaiſers.
dung in der braunſchweigiſchen Thron=
hannoverſchen
Partei übereinſtimmend, ihnen
** Das Jubiläum Kaiſer Wilhelms ſteht nun un=
folgefrage
von der Erfüllung gewiſſer
nachſagt.
mittelbar bevor, und wie während deſſen ganzer Re=
Bedingungen abhängig zu machen.
gierungszeit ſich die öffentliche Meinung des In= und
Die Nordd. Allg. Ztg. hat bekanntlich ihre Kundgebung
Auslandes mit der Perſon dieſes Herrſchers auf das leb=
Deutſches
Reich.
zur Welfenfrage durch den Hinweis eingeleitet, daß die
hafteſte beſchäftigt hat, ſo geſchieht das in dieſen Tagen
welfiſche Preſſe Hannovers mit dem Gedanken ſpiele‟.
Kaiſerjubiläum
Parlament.
und
natürlich in verſtärktem Maße. Mit Recht preiſt man den
die Vermählung im Hohenzollernhauſe werde von Einfluß
Wie eine parlamentariſche Korreſpondenz mitteilt,
Kaiſer als Friedensfürſten, ihm gebührt der aufrichtige
auf die Zukunft der Provinz Hannoser ſein. Das braun=
werden
die Vorſtände des Reichstages und Land=
Dank dafür, daß es ſeinem ſtarken Willen gelungen iſt,
ſchweigiſche Welfenblatt entgegnet hierauf:
tages (Präſidien und Schriftführer) am 16. Juni, vor=
unſer
Vaterland vor den Greueln des Krieges zu bewah=
Von bitterſtem Ernſte iſt die Frage

für die ganze
mittags, vom Kaiſer im Berliner Schloſſe empfangen wer=
Zukunſt Deutſchlands. . . .
Hier zeigt ſich in ihrer ganzen
ren und ihm den Frieden zu erhalten. Die Beziehungen
den. Beide Vorſtände werden dem Kaiſer die Glückwünſche
Nacktheit die Abſicht, die Verſöhnung ohne jedes Ent=
zum
Auslande freundſchaftlich zu geſtalten, hat ſich Kaiſer
der Parlamente ausſprechen; die Präſidien des Landtages
gegenkommen Preußens ſtatfſinden zu laſſen!
Wilhelm vom Beginn ſeiner Regierung an angelegen ſein
werden gleichzeitig Mitteilung von der Konſtituierung des
Die Nordd. Allg. Ztg. hat ferner mit der größten Ent=
laſſen
, und daß er dabei ſolchen Erfolg aufzuweiſen hat,
neuen Landtages machen.
ſchiedenheit erklärt, daß an der Eigenſchaft Hannovers als
iſt nicht zum geringſten den vielen Beziehungen zuzuſchrei=
Der Landtag wird am Samstag, den 14. Juni, an=
preußiſche
Provinz kein Titelchen werde geändert werden.
ben, die er mit fremden Herrſchern hatte. Selbſt wo die
läßlich des Regierungsjubiläums des Kaiſers ein Feſteſſen
Das Braunſchweiger Welfenorgan gibt dem Kanzlerblatt
Beſuche keinerlei politiſchen Zweck hatten, wo ſie rein
abhalten.
ſeine Worte unter Bezugnahme auf Hannover zurück, in=
privater
Natur waren, konnte ihnen eine ſymptomatiſche
Der Dank des Kaiſers. Bei dem Reichs=
dem
es meint: ſeinerzeit hätten König, Staatsregierung
Bedeutung nicht abgeſprochen werden, da der Kaiſer ja
kanzler iſt folgendes Telegramm des Kaiſers einge=
und Volksvertretung in Preußen erklären müſſen, niemals
niemals ganz Privatmann iſt. Er hat den Grundſatz auf=
gangen
:
die Hand dazu zu bieten, daß an der Selbſtändigkeit Han=
geſtellt
, daß eine perſönliche Ausſprache weit mehr ge=
Die Huldigungen des deutſchen Sports, die Ich
novers auch nur ein Titelchen geändert werde. An Logik,
eignet iſt, Mißverſtändniſſe zu beſeitigen und Freundſchaf=
geſtern
bei der Einweihung des Stadions im Grunewald
fährt das Welfenblatt fort, wäre dieſer Satz dem obigen
und bei der Ruderregatta in Grünau entgegennehmen
ten anzuknüpfen oder zu feſtigen, als ein ſchriftlicher Mei=
gleich
, an Richtigkeit wohl überlegen. Die Nordd. Allg.
durſte, bildeten eine großartige Einleitung zu den feſt=
nungsaustauſch
. Ein eklatantes Beiſpiel hierfür bietet
lichen Tagen Meines Regierungsjubiläums. Die über=
Ztg. hat des weiteren den Herzog von Cumberland und
uns Dänemark, deſſen Wiederannäherung an Deutſchland
wältigenden Eindrücke werden Mir wie wohl jedem Zeu=
ſeinen
Sohn gegen die Annahme verwahrt, als wünſchten
in erſter Linie der Pflege perſönlicher Beziehungen zwi=
gen
dieſer impoſanten Kundgebungen ſtets unvergeßlich
ſie die Vermählung zur Grundlage von Verſuchen zu
bleiben. Weſſen Herz ſchlüge nicht höher angeſichts der
ſchen Kaiſer Wilhelm und dem Kopenhagener Hofe zu
machen, die auf die Wiederherſtellung Hannovers oder auf
ſchmucken Turner, Schwimmer Läufer, Ringer, Ruderer
verdanken iſt.
und Radfahrer, wie der friſchen Knaben und Mädchen
die Vergrößerung Braunſchweigs hinauslaufen.
Das
Nur wenige Wochen waren ſeit ſeinem Regierungs=
des
Jungdeutſchland=Bundes und der Pfadfindertrupps?
Braunſchweiger Welfenblatt bemerkt zu dieſer Verwah=
antritte
verfloſſen, als der Kaiſer ſeine Beſuche im Aus=
Eine ſolche ſportliebende, kräftige und wohldiſziplinierte
rung wörtlich:
Jugend berechtigt zu den ſchönſten Hoffnungen für die
lande begann. Er lenkte zuerſt ſeine Schritte nach Ruß=
Es iſt richtig, daß unſer Fürſtenhaus ſicher nicht dieſe
Zukunft des deutſchen Vaterlandes. Meine wärmſte An=
land
und berührte auf dem Rückwege Schweden und Däne=
Verbindung zu ſolchem Zwecke ausnutzen will. Es wäre
erkennung und Mein herzlichſter Dank gebührt allen,
mark. Dann fuhr er zu den Verbündeten in Wien und
aber eine wiſſentliche Unwahrheit, wenn daraus
welche zu den glänzenden Veranſtaltungen an dem geſtri=
gefolgert
werden ſollte, daß von ihm überhaupt abgelehnt
gen Ehrentage des deutſchen Sports beigetragen haben.
Rom, und die nahen verwandtſchaftlichen Beziehungen
würde, ſolchen Verſuchen nahe zu treten.
Ich erſuche Sie, dies zur Kenntnis der beteiligten Kreiſe
führten ihn nach England. Seitdem iſt er in faſt allen
zu bringen.
Die Nordd. Allg. Ztg. hat ferner die Prinzeſſin Vik=
Ländern Europas eingekehrt; am häufigſten war er auf
Verbotene Mandatsausübung. Dem
toria Luiſe gegen die Verdächtigung eines hannover=
der
ſkandinaviſchen Halbinſel, die er alljährlich auf ſeiner
Vertreter der Polen im Wahlkreiſe Neuſtadt=Putzig= Kart=
ſchen
Blattes, ſie werde nunmehr für die Wiederherſtellung
Nordlandsreiſe beſucht. Oeſterreich= Ungarn, Italien und
haus, Wittkowski, iſt vom Biſchof Roſentreter die
des Königreichs Hannover eintreten, in Schutz genommen.
England ſahen den Kaiſer häufig, mehrmals auch Ruß=
Ausübung des Mandats verboten worden.
Das Braunſchweiger Welfenblatt dagegen bezeichnet es
land, und ſelbſt den Sultan in Konſtantinopel begrüßte er,
als die heiligſte Pflicht der Prinzeſſin, für die Wiederher=
einmal
auf der Rückkehr von Athen und zum zweiten
Ausland.
ſtellung Hannovers einzutreten, indem es ſchreibt:
Male auf der Reiſe nach Paläſtina. Auf einer ſeiner
Wir möchten einmal fragen, ob es nicht die heiligſte
Mittelmeerfahrten kehrte der Kaiſer bekanntlich auch in der
Oeſterreich=Ungarn.
Pflicht der Frau iſt, an der Seite des Mannes zu ſtehen!
marokkaniſchen Hafenſtadt Tanger ein. Ueberall wirkte er
Die oppoſitionellen Parteien haben ſich
Unſer Herzog hat dies weniaſtens einmal dem Schreiber
durch ſeine ſtarke Perſönlichkeit, überall zollte man ihm
dieſer Zeilen gegenüber für ſeine Töchter anerkannt.
heute auf folgendes Programm geeinigt: Sturz des Kabi=
Bewunderung und aufrichtige Sympathien. Daß der per=
Die Nordd. Allg. Ztg. hat endlich von dem feier=
netts
Tisza, Aufhebung der geltenden Geſchäftsordnung
ſönliche Eindruck, den der Kaiſer machte, unſere auswär=
lichen
Wort Mitteilung gemacht, das Prinz Ernſt Auguſt
des Abgeordnetenhauſes und der Parlamentswache, Revi=
tige
Politik vielfach in günſtigſter Weiſe unterſtützt hat,
im Einverſtändnis mit dem Herzog von Cumberland gab,
ſion des Wahlgeſetzes. Die neue Parteigruppe, die keine
läßt ſich gar nicht bezweifeln, aber auch ſonſt gebührt dem
nichts tun und nichts unterſtützen zu wollen, was eine
Obſtruktionstaktik verfolgen will, ſteht unter Leitung des

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Nummer 134.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 11. Jmni 1913.
Seite 2.
Donauhafens bei Prahows. Die Vorlage wird von den
Linken und auf der äußerſten Linken.) Darauf wurde die
Grafen Julius Andraſſy. Sie wird am Donnerstag im
Jungradikalen in heftiger Weiſe bekämpft, doch iſt die
Abgeordnetenhauſe eine förmliche eingehende Debatte
Fortſetzung der Debatte vertagt.
Regierung entſchloſſen, die parlamentariſche Erledigung
über die Regierungserklärung einleiten und iſt geneigt,
England.
des Geſetzentwurfs unter allen Umſtänden durchzuſetzen.
unter Leitung des Vizepräſidenten des Hauſes eine for=
Die Unterſuchung des Parlaments= Aus=
melle
freie Debatte nach den Regeln der alten Geſchäfts=
Amerika.
ſchuſſes über den Vertrag der Marconi=
ordnung
durchzuführen.
Ein Sieg der Eiſenbahnen. Der Oberſte
Geſellſchaft mit der Regierung fördert täglich
Berichtshof in Waſhington traf die Entſcheidung in dem
Frankreich
überraſchendere Enthüllungen zutage. Wie ſchon bekannt
Ninneſotaer Frachtratenfall. Er erklärte die Verfügungen
iſt, haben die Miniſter Lloyd George und Rufus Jſaac zu=
Gegen die dreijährige Dienſtzeit. Der
der Legislatur des Staates Minneſota, betreffend die
gegeben, in amerikaniſchen Marconi=Aktien Geſchäfte ge=
ſozialiſtiſche
Deputierte Dumas brachte zu dem Geſetzent=
Frachtraten, für verfaſſungswidrig. Die Entſcheidung be=
macht
zu haben. Nunmehr ſtellt ſich heraus, daß auch der
wurf über die dreijährige Dienſtzeit folgenden Zuſatz=
eutet
einen Sieg der Eiſenbahnen. Beteiligt ſind an der
frühere Einpeitſcher der liberalen Partei, Lord Murray,
antrag ein: 1. Die Soldaten aller Waffengattungen er=
Entſcheidung zunächſt die Northern Pacific, die Great
Aktien dieſer Geſellſchaft gekauft hat, und zwar nicht nur
halten eine Löhnung von 25 Centimes täglich; 2. bei ihrer
-
Northern und die Minneapolis and St. Louis=Bahn.
ür ſich, ſondern er hat auch, wie ſein Nachfolger Illing=
Entlaſſung erhalten die Soldaten eine Ziviliſtenbluſe und
Die Entſcheidung des Oberſten Gerichtshofes beſtätigt die
worth als Zeuge ausſagte, 5000 Aktien für den liberalen
Hoſe, ſowie Leibwäſche und überdies eine Summe von
Entſcheidung der Vorinſtanz, welche die Frachtraten=Ver=
Parteifonds angekauft. Eine weitere intereſſante Aus
30 Francs. In der Republique Frangaiſe ſpricht der
fügung der Bahnkommiſſion des Staates Minneſota als
age machte der als Zeuge vernommene Salaman, der
gemäßigt=republikaniſche Deputierte Spronck die Hoffnung
onfiskatoriſch aufhob. Der Oberſte Gerichtshof geſtat=
Verwalter der Konkursmaſſe des flüchtigen Börſenmaklers
aus, daß die Regierung, falls die Sozialiſten und Radi=
tete
jedoch der Bahnkommiſſion und dem Generalanwalr
Fenner, durch deſſen Vermittlung Murray die Aktien ge=
kalen
ihre Oppoſition gegen die Militärvorlage fortſetzen
des Staates Minneſota, eine Modifikation der Entſchei=
kauft
hat. Salaman ſagte aus, daß Murray Gläubiger
ſollten, die Tatkraft beſitzen werde, die Parlamentstagung
dung nachzuſuchen, wenn die Umſtände, die von der Bahn=
des
Fennerſchen Vermögens in Höhe von 30000 Pfund
über den 14. Juli hinaus zu verlängern. Man müſſe
ommiſſion feſtgeſetzten Frachtrate als gerechtfertigt er=
Sterling ſei, bis jetzt jedoch die zur Geltendmachung ſei=
dies
Mittel bereits jetzt ins Auge faſſen, wenn man ein
ſcheinen laſſen ſollten.
ner Anſprüche erforderlichen Papiere noch nicht beigebracht
klägliches Scheitern der Vorlage verhindern wolle.
Die erſte Entſcheidung des Oberſten Gerichtshofes im
habe. Lord Murray, der nach ſeinem Rücktritt von dem
der Republikaner und Sozialiſt Augagneur war
Minneſotaer Eiſenfrachtratenfalle war einſtimmig ge=
oſten
des Einpeitſchers eine hohe Stellung in einer Ma=
der
früheren und der gegenwärtigen Regierung vor, nicht
faßt. Die Ausfertigung enthielt über 31000 Worte. Die
ſchinenfabrik erhalten hatte, befindet ſich augenblicklich als
nur durch eine zügelloſe Propaganda, ſondern auch da=
Entſcheidung erkennt das Recht der Minneſotaer Bahn=
Vertreter ſeiner Firma in Mittelamerika und kann infolge
durch, daß ſie den Schrecken vor der Stärke Deutſchlands aus=
kommiſſion
und der geſetzgebenden Körperſchaft des Staa=
eutete
, einen Druck auf die öffentliche Meinung ausgeübt
dringender Geſchäftsangelegenheiten vor Juli nicht nach
tes an, die Perſonenraten von zwei Cents per Meile, ſo=
London zur Vernehmung zurückkehren.
zu haben. (Beifall auf der äußerſten Linken.) Der zuge=
wie
Maximalfrachtſätze feſtzuſetzen, vorausgeſetzt, daß
ſtandene Grund für die dreijährige Dienſtzeit ſei das
Im Unterhauſe begann die zweite Leſung der
dieſelben nicht konfiskatoriſch ſeien. Die Entſcheidung be=
omerulebill
, die mit der vom Oberhauſe in der
deutſche Heer. Die heimlichen Gründe ſeien der Wunſch,
zeichnet im Falle der Northern Pacific=Bahn und der
letzten Sitzungsperiode abgelehnten Bill übereinſtimmt.
zum Geſetz von 1905 zurückzukehren, das Mißtrauen gegen
die Reſervearmeen, Anhänglichkeit an die Berufsarmeen,
Great Northern=Bahn die feſtgeſetzten Frachtraten als
Asquith führte aus, daß die Bill in der vergangenen Seſ=
nicht
konfiskatoriſch, dagegen werden die bezüglich der
ſowie endlich die Expedition nach Marokko. Der Redne:
ion von der großen Mehrheit des Hauſes unterſtützt wor=
Minneapolis and St. Louis=Bahn feſtgeſetzten Fracht=
glaubt
, daß ein zweijähriger Dienſt genüge. Augagneur
den ſei. Die Wahlergebniſſe ſeit der Einbringung der Bill
Der Oberſte Ge=
aten
als konfiskatoriſch bezeichnet.
ging auf die Frage der Kavallerie ein und verlangte, daß
im vorigen Jahre hätten keinen Beweis geliefert, daß das
richtshof wird morgen weitere Entſcheidungen bekannt=
wie
in Deutſchland, angerittene Pferde gekauft würden.
Urteil, das das Unterhaus damals ausgeſprochen habe
geben. Die ſtaatlichen Frachtratenfälle anderer Staaten
Die Erziehung der Soldaten würde nicht ſo gefördert, wie
von der Mehrheit der Wähler gemißbilligt werde. Die
es geſchehen müßte; ſie könnte verbeſſert werden auch ohne
Abgeordneten von Ulſter ſeien zum größten Teile für die
ind noch unentſchieden.
die Verlängerung der Dienſtzeit. Redner betonte nach=
Homerule. Er unterſchätze die Bedeutung der Oppoſition
E
drücklich, daß der Generalſtab ſtets Gegner des Geſetzes
von Ulſter nicht; er frage, ob es einen Ausweg oder einen
* Rom, 9. Juni. Der Tag der Reiſe König
von 1905 geblieben ſei. Er wundere ſich, daß man, ohne
Plan gebe, der mit der allgemeinen Politik der Bill im
Viktor Emanuels nach Stockholm iſt noch nicht ge=
doch
die Verwendung der Reſerven zu verwerfen, was ja
Einklang ſtehe und nur das Gefühl der Feindſeligkeit be
au feſtgeſetzt. Wahrſcheinlich findet ſie gegen Mitte Juli
unmöglich ſei, ihren Wert herabzuſetzen ſich bemühe
ſeitige. Er müſſe es aber ablehnen, Ulſter das Recht zuzu=
tatt
. Der König beabſichtigt, in Begleitung des Mini=
Augagneur fragte Meſſimy über die Nutzbarmachung der
eſtehen, gegen die Forderung der überwiegenden Mehr=
ſters
des Aeußern mit der Bahn nach Kiel zu fahren, wo
er ſich auf der Yacht Trinarcia einſchifft, die ihn. vom
Reſerven im Balkankriege. Meſſimy antwortete, daß Bul
heit des iriſchen Volkes ſein Veto einzulegen. Die Ver=
Kreuzer Amalfi eskortiert, nach Stockholm bringen!
garien allerdings einſtimmig über die außerordentlichen
eihung der Autonomie werde in Irland das Gefühl der
wird.
Dienſte, welche die Reſerveregimenter geleiſtet hätten, ur=
Verantwortung und den Geiſt der Toleranz wecken. Der
* Moskau 9. Juni. Die kaiſerliche Fa=
teile
, aber erſt nach 20 Tagen des mobilen Zuſtandes. Auf
rühere Führer der Konſervativen, Balfour, empfahl die
milie iſt heute nachmittag nach Zarskoje Sſelo ab=
türkiſcher
Seite habe man dasſelbe feſtgeſtellt. In den
Ablehnung der Bill
gereiſt.
*
erſten Tagen hätten die Reſerviſten ſehr ſchlecht ſtandge=
Ziarskoje Sſelo, 10. Juni.
Der Kaiſer
Spanien.
und die Kaiſerin ſind hier eingetroffen.
halten. Es würde ſomit eine große Torheit ſein, die Re=
Der Senat billigte einſtimmig den Freundſchafts=
erveregimenter
ſchon vor dem zehnten Mobilmachungs=
vertrag
mit Japan.
tage an die Front zu bringen, da ſie dann erſt ſeit fünf
Rußlans.
Stadt und Land.
bis ſechs Tagen ihren Kriegsformationen angehörten. Es
Ein Komitee Pro Armenia‟. Offiziöſe
wäre unmöglich, ſie vor Ablauf von 20 bis 25 Tagen in
Darmſtadt, 11. Juni.
Kreiſe verſichern, daß die Bildung eines beſonderen Ko=
der
Schlacht zu verwenden. (Beifall im Zentrum und be=
mitees
Pro Armenia nach dem Muſter Pariſer
Ausſtellung
einem Teil der Linken.) Meſſimy fuhr fort, er habe ſeit
und Londoner Komitees bevorſtehe,
das für die
Hygiene des Säuglingsalters.
1903 ſeine Meinung geändert, weil er ſeitdem mehr mili
Verwirklichung weitgehender Reformen in Armenien
täriſche Erfahrungen geſammelt habe; damals hätte er
* Die ärztlich geleiteten Beratungsſtellen und Haus=
Propaganda machen ſoll. Falls Rußland die Ar
beſuche der Kreispflegerinnen helfen im Großherzogtum
gewünſcht, daß Frankreich mit gutem Beiſpiel bei der
menier auch diesmal
wieder im Stich laſſe
Heſſen ſeit einer Reihe von Jahren die Säuglingsſterblich=
Herabſetzung der Militärausgaben voranginge. Frank
eit bekämpfen und das Gedeihen und den Wachstum des
o würde, wie man hier überzeugt iſt,
Deutſch=
reich
habe das Beiſpiel gegeben und 1900 bis 1905 das
kindes heben. Neuerdings hat man mit praktiſchen Wan=
land
die Lage ausnutzen. Wie ferner verlautet, ſoll dem=
Militärbudget nur um 5 Millionen Francs vermehrt. Die
derkurſen, in denen in 12tägigen Kurſen das Wiſſenswerte
nächſt eine Sondergeſandtſchaft mit einem Handſchreiben
über Ernährung, Pflege, Kleidung uſw. des Kindes ge=
Budgets ſeiner Nachbarn ſeien in derſelben Zeit um 300
des armeniſchen Katholikos eintreffen. In dem Schrei=
lehrt
wird gute Erfolge erzielt. Doch iſt es natürlich nur
Millionen geſtiegen. Da ſomit Frankreichs Beiſpiel nicht
möglich, dieſe Kurſe mit beſchränkter Teilnehmerzahl und
ben ſeien beſtimmte Vorſchläge in der armeniſchen Frage
befolgt worden ſei, müſſe es ſeine militäriſchen Anſtren=
neinander
anſchließend abzuhalten, ſo daß ſie erſt nach
enthalten, deren Verwirklichung Rußland, geſtützt auf die
gungen in irgendeiner Form erhöhen, um nicht durch die
und nach einer verhältnismäßig größeren Zahl von Frauen
Tripel=Entente, durchſetzen wolle
Ueberzahl erdrückt zu werden. (Lebhafter Beifall im Zen=
und
Mädchen zugute kommen können.
Um nun allen Schichten der Bevölkerung unſeres
trum und bei einem Teil der Linken.) Augagneur er
Serbien.
Großherzogtums noch außerdem die richtige Pflege des
widerte, der Balkankrieg beweiſe beſonders, daß das ganze
In der Skuptſchina begannen die Verhand=
äuglings
in praktiſcher ganz überſichtlicher Weiſe vorzu
Volk bewaffnet ſein müſſe. (Beifall bei einem Teile der
lungen über die Geſetzesvorlage, betreffend den Bau eines
ühren, hat die Großherzogliche Zentrale alles in dieſes
nötigen Geldmittel und entſandte mehreremale deutſche
Schon vorher war durch die Initiative des Kaiſers
Offiziere zur Aufnahme von Karten homeriſcher Landſchaf
ein ganzer großer Kunſtbereich der Welt neu erſchloſſen
Der Kaiſer und die antike Welt.
ten. Schon 1893 ſtellte er dem einſtigen Mitarbeiter und
worden. Es handelte ſich um die berühmten Tempelruinen
berufenen Nachfolger Schliemanns, Prof. Wilhelm Dörp=
von
Baalbek dem alten Heliopolis. Dieſe grandioſen
ck Kaiſer Wilhelm, der ſo ſtark für die Forderungen
eld, die Mittel zu weiteren Ausgrabungen in Troja
Bauten waren von den Archäologen arg vernachläſſigt
der Gegenwart, für die Realbildung der Jugend eingetre
und nahm die Widmung des Werkes entgegen, das die
bis 1898 der Kaiſer mit ſeiner Gemahlin Baalbek beſuchte
ten iſt, darf darum doch keineswegs ein Gegner der huma=
eit
zwei Jahrtauſenden beſtehende Streitfrage über die
der Eindruck, den er empfing, war ſo gewaltig, daß er
niſtiſchen Schule und erſt recht kein Feind der Antike ge=
Lage Trojas endgültig löſte und die aus mykeniſcher Zei
vom Sultan die Erlaubnis erbat, die Trümmer freilegen
nannt werden. Von ſeinem Vater, den der große Ge=
tammende
Burg des Priamos, das wirkliche homeriſche
und unterſuchen zu laſſen. Die Arbeiten wurden auf Be=
ſchichtsſchreiber
des Griechentums Ernſt Curtius für die
Troja, der Welt wiederſchenkte. Als ſich Dörpfeld dann
fehl des Kaiſers und ganz aus ſeinen Mitteln in den
Wunder der helleniſchen Welt begeiſterte und für den Wert
von der Ilias der Odyſſee zuwandte, in Leukas die
Jahren 19001904 ausgeführt und erſchloſſen eine unge=
der
Ausgrabungen intereſſierte, iſt ihm die Sehnſucht nad
Stadt des Odyſſeus und in Pylos die alte Königsburg
ahnte Welt orientaliſcher Kunſt, durch die ſchwerwiegende
der Sonne Homers, der Glaube an das antike Schönheits=
des
Neſtor auffand und ausgrub, da hatte er ſich ebenfalls
hiſtoriſche Probleme aufgeworfen wurden. Auch die gro=
deal
überkommen. Tief bewegt ſprach er in der erſten De=
er
lebhaften Unterſtützung Kaiſer Wilhelms zu erfreuen
zen Ausgrabungen der königlichen Muſeen in Kleinaſier
eſche, die er aus Athen an den Fürſten Bismarck ſandte,
Er nahm an dieſen Arbeiten perſönlich teil, beſuchte im
ſind durch Spenden des Kaiſers unmittelbar gefördert
von der Stadt des Perikles und von den Säulen des
Mai 1908 von Korfu aus die beiden Inſeln Ithaka und
worden, und ebenſo war er der Schirmherr aller Grabun=
Parthenon, deſſen erhabener Anblick einen tiefen Eindruck
eukas, um die Theorie Dörpfelds an Ort und Stelle zu
gen im alten Orient, zu denen er als Protektor der Deut
machte und in der bedeutſamen Schulrede vom 28. Auguſt
prüfen und die Schilderungen Homers mit dem wirklichen
ſchen Orient=Geſellſchaft eine enge perſönliche Beziehung
1911 hat er den Primanern in Kaſſel das Erleben der
Tatbeſtand zu vergleichen. Der Monarch, der durch zwei
hat. Wenn durch die Grabungen in Babylon und Aſſur
Antike ans Herz gelegt. Nicht in den Einzelheiten des po=
deutſche
Offiziere genaue Karten der archäologiſch vorher
neue vorher im Dunkel der Vergeſſenheit begrabene Jahr=
litiſchen
Lebens, das von dem heutigen völlig verſchieden
ganz unbekannten Inſel Leukas, des heutigen Theaki, hatte
tauſende dem Licht der Geſchichte gewonnen wurden, ſo
ſei, ſolle man den Hauptwert der Antike ſehen, ſondern in
anfertigen laſſen, erleichterte Dörpfeld ſeine ſchwere Ar
wurzelt dieſe Großtat deutſcher Wiſſenſchaft letzten Endes
der dem Griechenvolk mehr als jedem anderen eigenen
beit auf jede Weiſe. So ſchenkte er ihm, als er von den
in dem Wirken des Kaiſers, der immer wieder die Fortfüh=
unſerer
Zeit ganz fehlenden Harmonie in Kunſt, Leben und
Fieberanfällen hörte, an denen die Ausgräber in der Eben=
ung
der Arbeiten ermöglichte. Daneben hat der Mon=
Philoſophie.
von Nidri zu leiden hatten, ein transportables Haus, das
rch die archäologiſchen Aufgaben, die der hiſtoriſche Boden
So hat denn auch der Herrſcher vom Anfang ſeiner
eine ideale Wohnung für den Gelehrten bildete und dann
unſeres Vaterlandes ſtellt durchaus nicht vernachläſſigt;
Regierung an der Wiſſenſchaft vom Spaten ſeine be
ein reiches Muſeum für die Frühgeſchichte Griechenlands
ja ſie ſtehen ſogar vielleicht für ſein Intereſſe an erſter
ſondere Aufmerkſamkeit und Gunſt zugewandt, und durch
wurde. Nachdem er die gefundenen Reſte der Achäer=
Stelle. Schon in früher Jugend hatte er unauslöſchliche
ein tatkräftiges Wirken ſind im letzten Vierteljahrhunder
Stadt aus dem 2. Jahrtauſend v. Chr. ſelbſt beſichtigt
Eindrücke auf der Saalburg erhalten, und bald nach
der deutſchen Wiſſenſchaft auf dieſem Gebiete hervorra=
hatte
, bewilligte er dem Archäologen die nötigen Mittel,
dem Antritt ſeiner Regierung nahm er die Organiſation
gende Erfolge beſchieden geweſen. Imponierend iſt die
um die Reſultate der Grabungen und die Studien über
der einheitlichen Erforſchung des großen römiſchen Grenz=
Summe der von dem Kaiſer ins Leben gerufenen und ge=
die

Ithakafrage zu veröffentlichen
valls in Germanien ſelbſt in die Hand. Unter ſeiner
förderten Ausgrabungsarbeiten, wie ſie Prof. Felix v
In den letzten Jahren iſt ſogar der Herrſcher auf ſei
Aegide traten 1891 zu dieſem Zweck Vertreter aller jener
Luſchan in einem Aufſatz des bei Bong u. Co. erſchienenen
tem Sommerſitz in Korfu ſelbſt zum grabenden und
Bundesſtaaten, die ſchon 2000 Jahre vorher der Limes
Jubiläumswerkes Unſer Kaiſer an uns vorüberziehen
orſchenden Archäologen geworden. 1910 war zufällig im
geographiſch geeint hatte, zuſammen. 1902 folgte die
läßt. Die Liebe des Kaiſers für Homer in dem er das
Bebiete der antiken Stadt Kerkyra ein großes den Kamp
Schaffung der Römiſch=germaniſchen Kommiſſion des
älteſte und zugleich eins der ſchönſten literariſchen Denk=
des
Zeus mit einem Giganten darſtellendes Relief gefun=
Kaiſerlich deutſchen archäologiſchen Inſtituts und das
mäler der europäiſchen Kultur verehrt, ließ ihn natürlich
den worden. Der Kaiſer eilte von ſeinem Achilleion nach
Reſultat aller dieſer Forſchungen war, daß wir nun erſt
en Funden und Entdeckungen aus der homeriſchen Zeit
dem Fundplatze und leitete die Grabungen, die weitere
inen der älteſten und intereſſanteſten Abſchnitte unſerer
ſeine vorzügliche Anteilnahme zuwenden. Er fühlte ſich
Reliefs ans Licht förderten, die alle einſt den Giebel eines
Geſchichte wirklich verſtehen
Die Krönung dieſer vom
berufen, die nach Schliemanns Tode ſtockenden Arbeiten
ltdoriſchen Tempels geſchmückt hatten. In täglichen tele=
Kaiſer geſchaffenen Limesforſchung bedeutet dann der Wie=
weiterzuführen
und dieſes von einem begeiſterten Deut=
graphiſchen
Berichten nach Berlin gab der Kaiſer ſeinet
deraufbau des Prätoriums der Saalburg, deſſen groß=
ſchen
begonnene Werk durch weitere Arbeit zu krönen
Finderfreude beredten Ausdruck, und ſeitdem iſt in zwe
artige Anlage als Limes=Muſeum die deutſche Jugend
So unterſtützte er denn die Arbeiten zur Auffindung und
Frühjahren in ſeiner Anweſenheit ein großer Teil des
ehren möge, was ein Weltreich bedeutet.
Ausgrabung homeriſcher Burgen und das Studium der
alten Tempels aufgedeckt worden, den dieſer vom Kaiſer
homeriſchen Kultur auf jede Weiſe gewährte oft die daz
efundene älteſte griechtſche Giebel einſt ſchmückte

[ ][  ][ ]

Nummer 134.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 11. Inni 1913.
Seite 3.
Gebiet gehörige Material, Hygieniſches und Unhygieniſches
* Die Kriſis bei der Genoſſenſchaftsbank. Von der
Zeitungsgelder berechtigt. Die Vorteile, die
geſammelt. Es iſt zu einem Wandermuſeum ver=
Zahlungseinſtellung der Landwirtſchaft=
dieſe
Einrichtung für das Publikum bietet, ſpringen ir
einigt worden, das zuerſt einige Monate in Darmſtadt
lichen Genoſſenſchaftsbank ſind nicht nur zahl
die Augen, wenn man berückſichtigt, daß der regelmäßige
ausgeſtellt und dann in anderen Städten und Ortſchafter
reiche Genoſſenſchaften und Private betroffen; wie die
Fortbezug der Zeitungen geſichert, der Gang zur Poſ
Heſſens gezeigt wird. Dieſe Ausſtellung iſt ſo reizvoll zu=
Frankf. Ztg. erfährt, hat auch eine Behörde, die Land
und das Warten an den Schaltern, die am Vierteljahrs=
ammengeſtellt
und ſo zweckmäßig angeordnet, daß ſie für
virtſchaftskammer für das Großherzog
chluſſe beſonders ſtark in Anſpruch genommen ſind, er=
jedermann
, nicht nur für Mütter Intereſſe hat. Ihre über
um Heſſen, einen größeren Betrag aus laufender
ſpart wird
ſichtliche Anordnung hilft uns, alles Nützliche und Schäd=
Rechnung an die fallite Aktiengeſellſchaft zu fordern
liche im Leben des Kindes zu erkennen. Um vor allem auch
33
Der Fall Jacobſohn. Der Gerichtsvollzieher Wedel
Kinotheater. Reſidenztheater am Weißen
den untertags Beſchäftigten Gelegenheit zum Beſuch des
der, wie berichtet, im Auftrage eines Gläubigers einen
Turm. Wir machen an dieſer Stelle nochmals darau
Muſeums zu geben, wird es nach Möglichkeit in der
Poſten noch nicht verſteuerter Zigaretten gepfändet hatte,
aufmerkſam, daß die Vorführung des Films Märchen=
Abendſtunden offen gehalten werden. Fachmänniſche Füh
ollte ſich der Zuwiderhandlung gegen das Zigaretten=
feſt
beim kleinen König jeweils täglich um 4, 6
rungen ſollen außerdem für Vereine und Gruppen ſtatt
ſteuergeſetz ſchuldig gemacht haben, weil er die beſchlag
3 und 10 Uhr ſtattfindet. Die Aufnahme iſt glänzend ge=
finden
. Das Wandermuſeum wird vorausſichtlich in den
nahmten Zigaretten in ein beſonderes Zimmer brachte
ungen. Auch die anderen Vorführungen, das große
erſten Julitagen im alten Hoftheater in Darmſtadt
Gegen die freiſprechenden Urteile hatte der Staatsanwalt
Wildweſt=Drama Sein Weib die Tragikomödie Butter=
eröffnet

die Reviſion
Reviſion eingelegt. Der Reichsanwalt hielt
blumen die zwei reizenden Humoresken Der Zauber=
Verwerfung.
nicht für begründet und beantragte deren
ring, Nauke ſchlägt einen Nagel ein, die intereſſanten
Das Reichsgericht erkannte auf
* Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit der
Verwerf=
Naturaufnahmen, Gips=Induſtrie und Wochenbericht ver
Großherzog
ung des Rechtsmittels
haben zur Feier des hundertjährigen
dienen erwähnt zu werden und ſtempeln das Programm
Direkte Züge Wiesbaden-Darmſtadt
Zu der von
Beſtehens des Infanterie=Regiments Kaiſer Wilheln
zu einem ganz erſtklaſſigen. Der 1. Darmſtädter
uns mitgeteilten Notiz Mainzer Blätter
ſchreibt das
(2. Großh. Heſſ.) Nr. 116 ferner verliehen: das Ritter
Kino, Grafenſtraße 12, bringt ab Dienstag einen Kunſt=
kreuz
1. Klaſſe des Verdienſtordens Philipps des
Wiesby Tgbl.: Von einer Revanche, die Wiesbaden
film, betitelt: Der Liebe entgegen‟ Dieſer erſtklaſſige
Großmütigen dem Hauptmann und
wegen der Einführung der direkten Verbindung Mainz=
Kompagniecheſ
Schlager iſt auf Wirkungen größerer Theaterſtücke auf=
Rheingau plane, iſt in einer in auswärtige und auch in
Haehling v. Lanzenauer; das Ritterkreuz 2. Klaſſe
gebaut und wird von Akt zu Akt intereſſanter und der Zu=
desſelben
Ordens dem Leutnant Müller=Hempfing:
Wiesbadener Zeitungen übergegangenen Korreſponden;
ſchauer von Szene zu Szene geſpannter. Als zweiter Schla=
darin
beſtehen
die Rede, und zwar ſoll dieſe Revanche
das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift Für
ger iſt das Wildweſt=Drama Dankbarkeit des Mexikaners
Verdienſte dem Vizefeldwebel Reuter, ſämtlich in
daß eine direkte Verbindungvon Wiesbaden
hervorzuheben. Der Gefangene ein erſtklaſſiges Drama
unter Benutz
vorgenannten Regiment; ferner haben Se. König
mit Darmſtadt und Mannheim
mit ſpannenden, tiefergreifenden Momenten, wird beſon=
Dieſes Ver=
Hoheit der Großherzog dem Varſtandsmitglied des
ung der Koſtheimer Brücke, forciert werde.
ders gefallen. Den komiſchen Teil vertritt eine originelle
Spar= und Vorſchußvereins zu Bad Nanheim Hartmann
angen nach einem direkten Verkehrswege zwi=
Komödie, Die Verwandten ſeiner Frau, ſowie Be
Stoll das Ritterkreuz 2. Klaſſe des Verdienſtordens
chen den zwei Verkehrszentren hat aber bereits be
ſtrafte Neugier‟ Den intereſſanten Teil bilden Stür=
Philipps des Großmütigen verliehen
ſtanden, bevor man an die direkten Rheingauzüge der
zende Wogen, eine ganz hervorragende Naturaufnahme
*
Mainzer dachte. Es iſt ein altes, und die Eiſenbahnver=
Die Wochenchronik des 1. Darmſtädter Kinos zeigt alle
Militärdienſtnachrichten. v. Madai, Gen.=Li
valtung wird nicht umhin können, dieſen Wunſch Wies
Weltereigniſſe und Pariſer Gärten und Parks die
z. D., zuletzt Gen.=Major und Kommandeur der 79. Inf.
badens zu erfüllen, da durch ihn tatſächlich eine Verkehrs=
Naturſchönheiten der Welt. Das Theater iſt mit vorzüg
Brg., die Erlaubnis zum Tragen der Uniform des
erleichterung und Wegeverkürzung geſchaffen wird
licher Ventilations= und Lüftungsanlage verſehen, wes=
Inf.=Regts. Kaiſer Wilhelm (2. Großh. Heſſiſches) Nr. 116
Die Reichsbankſtelle Darmſtadt bleibt aus Anlaß
halb es auch bei heißem Wetter einen angenehmen Auf=
erteilt
. v. Thümen, Hauptm. beim Stabe des Inf.
Majeſtät
Regierungsjubiläums Sr.
des
enthalt bietet
Regts. Kaiſer Wilhelm (2. Großh. Heſſiſches) Nr. 116
Juni
des Kaiſers am Montag, 16.
Konzert
1913, ge=
Garten des Heſſiſchen
Im
zum Komp.=Chef ernannt. Wolf, Oberlt. in demſelben
chloſſen.
Hofes konzertiert heute, Mittwoch, Herr Obermuſikmeiſter
Regt., unter Beförderung zum Hauptm, zum Stabe
Eine edle Stifterin. Gelegentlich des 80jährigen
Hauske mit der Kapelle des Leibgarde=Regiments. Die
des Regiments übergetreten.
Jubiläums wurde der Kleinkinderſchule in der
Vortragsfolge iſt die bereits für das letzte Mittwochs=
g
. Schwurgericht.
Für die am Dienstag unter
Mauerſtraße von einer nicht genannt ſein wollenden
Konzert vorgeſehene, welches infolge der ungünſtigen
dem Vorſitz des Großh. Landgerichtsrats Dr. Steir
ehemaligen, jetzt über 70 Jahre alten Schülerin, die ihren
Ein genußreicher Abeni

Witterung ausfallen mußte
beginnende zweite Schwurgerichtsperiode ſind folgende
Unterhalt als Lauffrau verdient, von ihren mühſam zurück
kann in Ausſicht geſtellt werden. (Siehe auch Anz.
Fälle vorgeſehen: Am Dienstag gegen den Taglöhne
elegten Erſparniſſen die Summe von 100 Mar
Johann Balthaſar Höfling und den Makler Georg
überwieſen.
Ein nachahmenswertes Beiſpiel von
Schmidt III., beide von Langen wegen Meineids
Anhänglichkeit und Dankbarkeit, auf das die Kleinkinder
Verein der Detailliſten von Darmſtadt
Vertreter der Anklage Gerichtsaſſeſſor
Dr. Callmann,
Der edlen Geberin ſei
ſchule mit Recht ſtolz ſein kann
Verteidiger Dr. Oberndorf, Dr. Oſann.
* Der Verein der Detailliſten von Darm
Am Mittwoch
an dieſer Stelle ſeitens des Vorſtands der herzlichſt=
ſtadt
hielt im Kaiſerſaal ſeine gut beſuchte Hauptverſamm=
gegen
die Dienſtmagd Eliſabeth Frieß von Offenbach
Dank ausgeſprochen
lung ab. Der Vorſitzende, W. Kalbfuß, begrüßte di
wegen Kindestötung, Staatsanwalt Dr. Leoni, Rechts
Dem Bezirk Darmſtadt Gabelsbergerſcher
Erſchienenen und erteilte das Wort dem Schriftführer
anwalt Raab. Am Donnerstag gegen den Taglöhne
Stenographen, deſſen Erfolge beim Darmſtädter Ver
Herrn Fr. Becker, zur Erſtattung des Jahresberichtes
Johannes Reich von Erfelden wegen Notzuchtsver=
bandstage
beſonders hervorgehoben wurden, ging die
Wir entnehmen demſelben folgendes: Die Lage des De=
ſuch
, Gerichtsaſſeſſor Dr. Callmann, Rechtsanwalt
rfreuliche Mitteilung zu, daß Seine Durchlaucht der
wie überall auch in unſerer
tailgeſchäftes hat ſich
Scriba. Am Freitag gegen die Fabrikarbeiterin Karoline
Fürſt zu Erbach=Schönberg das Protektora
Stadt im letzten Jahre eher verſchlechtert als verbeſſert
Gläsle von Offenbach wegen Kindestötung, Staats
über den Bezirk übernommen hat
Schuld trägt daran wohl in erſter Linie die politiſche Lage
anwalt Dr. Leoni, Dr. Reis. Am Samstag gegen den
Dem Ortſchen Männerquartett iſt es durch ſeine
und die immer noch beſtehenden hohen Preiſe der Lebens=
Dreher Karl Schwebel von Offenbach wegen Körper=
in

vorzügliche Leiſtung bei dem Konkurrenzſingen
mittel. Aber auch die anderen Schäden des Detailgeſchäf=
verletzung
mit tödlichem Erfolg, Staatsanwalt Dr.
Jugenheim a. d. B. gelungen, in der zweiten Klaſſe
es, wie Ausbreitung der Filialbetriebe, das Hauſieren in
Leoni, Rechtsanwalt Neuſchäffer. Am Montaa gegen
mit 268½ Punkten den 1. Klaſſen= und 1. Ehrenpreis, im
Bureaus und Geſchäftsräumen, das Kaufen außerhalb und
den Dienſtknecht Jakob Falkenſtein von Rüſſelsheim
Höchſten Ehrenſingen mit 266 Punkten den Ehren=
der
von Beamten und Privaten betriebene heimliche Wa=
wegen
Meineids, Gerichtsaſſeſſor Dr. Callmann, Rechts=
preis
Sr. Durchl. des Prinzen Ludwig von Bat
renhandel tragen an der ſchlechten Geſchäftslage mit ſchuld.
anwalt Dr. Hoffmann I. Vorausſichtlich kommen noch
tenberg, Großadmiral der engliſchen Flotte, zu er=
Der Verein ſieht es als ſeine Hauptaufgabe an, gegen dieſe
zur Verhandlung Anklagen gegen die Dienſtmagd
ringen
Schäden energiſch vorzugehen. Der Bericht geht ſodanr
Katharina Hofmann von Darmſtadt wegen Kindes
Odenwaldklub. Friſch auf, zur fröhlichen
auf die umfangreiche Arbeit des Vorſtandes ein. Die
tötung, Gerichtsaſſeſſor Dr. Langenbach, Rechtsanwal
Wanderung! So ruft die Ortsgruppe Darmſtadt des
Zahl der Mitglieder beträgt jetzt 200. Die Bemühungen
Rohde. Gegen den Schornſteinfeger Michael Jöcke
Odenwaldklubs ihren treuen Wandergenoſſen und denen
der Detailliſten auf Schaffung einer eigenen Unfall= Be=
von
Höchſt wegen Mordverſuchs, Staatsanwalt
die es werden wollen, zur dritten Wanderung am
rufsgenoſſenſchaft waren endlich von Erfolg gekrönt. Am
Schreiber, Rechtsanwalt Langenbach. Gegen den Lehrer
nächſten Sonntag, den 15. Juni, zu. Dieſe führt von
1. Januar d. J. iſt die neue Detailhandels=Berufsgenoſ=
Michael Vogel von Asbach wegen Urkundenfälſchung
Nieder=Kainsbach über Kilsbach, Wallbach, Hummet
ſenſchaft ins Leben getreten. Als beſonders ehrenvoll für
Gerichtsaſſeſſor Dr. Langenbach, Rechtsanwalt Neu
reth, Mümling=Grumbach, Rimhorn nach Neuſtadt i. O
inſeren Verein dürfen wir es bezeichnen, daß unſer Vor=
ſchäffer
. Gegen den Maurer Ludwig Schmitt III
Durch blühende Fluren, ſaftige Wieſen und herrliche
ſitzender, Herr W. Kalbfuß, zum erſten ſtellvertretenden
und den Portefeuiller Johann Rickert von Mühlhein
Waldungen geht es auf meiſt bequemen und unmar
Vorſitzenden dieſer großen Berufsgenoſſenſchaft gewählt
wegen Straßenraubs, Staatsanwalt Schreiber, Ver=
kierten
Pfaden den einzelnen Zielen zu. Prächtige Bilder
wurde. Auch bei den Vertrauensmännerwahlen zur An=
teidiger
Dr. Guggenheim und Dr. Katz.
des Odenwaldes in ſeinem Sommerkleide zeigen ſich dem
geſtelltenverſicherung, wie auch bei den Handelskammer=
g
.
Schöffengericht. Der Chauffeur Dörr, der
Auge des Wanderers. Da die kaum ſechsſtündige Wan=
wahlen
, hat ſich der Verein mit Erfolg beteiligt. Die Ein=
am
25. April auf der Breiten Allee den folgenſchweren
derung nicht anſtrengend iſt, läßt ſich ein genußreicher
führung einer Warenhaus= und Filialſteuer iſt in dieſem
Automobilzuſammenſtoß verſchuldete, durch den
wirklich der Erholung dienender Tag erwarten.
Tiſch=
Jahre erfolgl
der Chauffeur Geißler ſchwere Verletzungen erlitt, hatte ſich
karten und Wanderpläne von Donnerstag ab bei Herrn
Einen großen Teil der Vereinsarbeit beanſpruchen
geſtern vor dem Schöffengericht zu verantworten. Er
Robert Bergmann, Wilhelminenſtraße, und vor Abgang
immer noch die Verfolgungen wegen unlauteren
wurde wegen fahrläſſiger Körperverletzung
des Zuges bei den Führern am Haupt= und Oſtbahn=
Wettbewerbes und die entſprechenden Strafanzeigen
zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Auf die
hof. Alſo Friſch auf, zur Fahrt in den ſchönen Oden=
Der Vorſtand verſucht immer wieder, aufklärend zu wir
Strafe wurde ihm die ganze Unterſuchungshaft ange
wald! Auf den am Freitag im Heſſiſchen Hof
(Saal
en und Uebertretungen auf gütlichem Wege beizulegen.
rechnet. Der Amtsanwalt hatte 3 Monate Gefängnie
im 1. Stock) ſtattfindenden Bierabend ſei hiermit
gleich
Wenn aber gewiſſe Firmen immer wieder verſuchen, im
beantragt. Der Verurteilte wird Berufung gegen das
alls aufmerkſam gemacht
Trüben zu fiſchen und die Vorſchriften des Geſetzes zu um=
Urteil verfolgen.
* Die Einziehung der Zeitungsgelder erfolgt durc
gehen, ſo kann der Vorſtand nichts anderes tun, als kla
Die Beſoldungsvorlage im Finanz Ausſchuß. Der
C
die Briefträger in der Zeit vom 15. bis einſchließlich 25.
gend vorzugehen.
Finanz=Ausſchuß der Zweiten Kammer hat beſchloſſen
Die
Es wird ſodann erwähnt, daß bei der bevorſtehenden
des letzten Monats im Vierteljahr koſtenlos
die Beratungen der Beſoldungsvorlage vorerſt vertrau=
Briefträger pp.
reichsgeſetzlichen Neuregelung der Sonntags
ind zur vollgültigen
lich weiterzuführen
ruhe verſucht werden ſoll, die Sonntage vor Oſtern und
Quittungsleiſtung über die erhobenen
*
Randgloſſen zur Sommermode. Der lockere, loſere
den Oheim Pirkheimer Albrecht Dürer ausdrücklich grüßen
Dürer hat aller Wahrſcheinlichkeit nach ſein Kirchdorf
Geiſt, der die Damen aus den engen Futteralen befreit
Feuilleton.
und ihnen wieder eine reichere und freiere Bewegung ge=
bei
einem Beſuche in Heroldsberg im Sommer 1510 in
ſtattet, macht ſich in vielen Einzelheiten der neueſten Toi=
einer
müßigen Stunde aus ſeiner Gaſtſtube im oberſten
Wiſſenſchaft und Leben. Herrn Ge
* Aus Kunſt
Stock des Geuderſchen Hauſes, in der ihn ſein Freund
letten bemerkbar. Ein ſolches weich und leicht fallendes
heimerat Dr.=Ing. Ludwig Hoffmann, Stadt=
Kleidungsſtück iſt z. B. das elegante Deshabilee, das die
Martin untergebracht hatte, gezeichnet
baurat von Berlin, der jüngſt zum ſtimmberechtigten Rit
Pariſerin jetzt mit Vorliebe in der Familie, d. h. zum
Uraufführung in Naumburg.
Aus Naum=
ter
des Ordens pour le merite für Wiſſenſchaft
Déjeuner und zum Empfang näherer Bekannter trägt;
burg a. S., 8. Juni, wird uns geſchrieben: Im hieſigen
und Künſte ernannt wurde, wurde der Neubau des Königl
ie hüllt ſich dann in eine entzückende Kombination von
Stadttheater ging der dreiteilige Zyklus Die Schat
Opernhauſes in Berlin übertragen.
weichem, reichdekoriertem Taffet, wogenden Mouſſeline
tenleben von Mar Kempner=Hochſtädt mit großen
Bei der Verſteigerung der Galerie Steengracht ir
und rieſelnden Spitzen die in ſchmiegſamen Falten um die
Erfolg in Szene. Den drei Bildern liegt die gemein
Paris erzielte das berühmte Gemälde von Rembrand
Figur drapiert ſind. Die Taillenlinie rückt vorn möglichſt
ame Wahrheit zugrunde, daß wir von den Schatten der
Bathſeba einen Preis von einer Millior
hoch und wird im Rücken immer tiefer akzentuiert. Das
Toten auf unſerm Lebensweg begleitet, in unſeren Hand
Franken.
macht ſich auch in den Nachmittagstoiletten und in den
lungen beſtimmt werden. Das erſte Bild führt uns unter
Tailor, Made=Kleidern bemerkbar. Die Zeit, da die paſ=
dem
Titel Irdiſche und himmliſche Liebe in das Alexan=
Das Urbild von Dürers Kirchdorf. Dürers
ende Toilette für den Nachmittag das Schneiderkleid war,
drien des 4. Jahrhunderts und geſtaltet den Konflikt zweier
berühmtes Kirchdorf die ſchöne Handzeichnung von 1510,
ſt längſt vorüber. Gewänder von höchſtem Luxus werder
Liebenden aus dem Kontraſt zwiſchen dem Genußleben
iſt wegen ihrer intimen Naturbeobachtung und ihres zarten
jetzt beim Ausgang am Nachmittag getragen, und übe
des Heidentums und der ethiſchen Macht der Nachfolg=
Stimmungsduftes immer beſonders hochgeſchätzt worden
en weiten Rock legen ſich Tuniken und Jacken in zahllo
Chriſti. Das dramatiſch belebte Bild ſchildert die dama
Nur aus der hingebenden Verſenkung in eine bekannte,
en Varianten ſum die Figur. Beſonders beliebt ſind die
lige Kultur in knappen, aber außerordentlich beſtimmte=
liebvertraute
Landſchaft konnte das Werk entſtanden ſein,
niedlichen kleinen Koſaken kurze Jacken aus ſchwarzer
Strichen und wird auch der pſychologiſchen Vertiefung der
aber man wußte bisher nicht, wo dieſer idylliſche Flec
Seide, die nur gerade bis zu den Hüften gehen. Selbſt
Hauptgeſtalten wirkſam gerecht. Beſonders ſpannend iſ
Erde zu ſuchen ſei. In einem Aufſatz der Monatshefte für
das Tailor Made=Kleid, das ſo lange in ſeiner ſtraffen
der dramatiſche Faden in dem zweiten Stücke Monc
Kunſtwiſſenſchaft weiſt nun Otto Mitius nach daß der
Strenge den Wandlungen der Mode widerſtanden, macht
Liſa‟ Der ſtarke Geiſt der Renaiſſance atmet aus den
Marktflecken Heroldsberg, der etwa zwei Wegſtunden
eine Metamorphoſe durch und verliert ſeine charakteriſtiſche
mit beſonders glühenden Farben gemalten Szenen, die
nördlich von Nürnberg entfernt liegt, dem Meiſter das
Note, indem es nicht mehr auf Taille gearbeitet iſt, ſon=
mit
ſicherem Inſtinkt zwiſchen der Geſchichte und Legend
Motiv geliefert hat. Alle Abweichungen, die der heutige
der in dem Jackett loſe und hängend gehalten wird. Eben=
vermitteln
, die die Geſtalt Lionardo da Vincis verherr
Ort von den Gebäuden der Zeichnung zeigt, laſſen ſich
o hat es das vornehme Schwarz völlig aufgegeben und er=
lichen
. Das dritte Bild ruft die Gegenwart zum Zeuger
durch geſchichtlich nachweisbare Veränderungen erklären
länzt in den lebhafteſten Farben, in Khaki, Empiregrün,
für die Theorie des Dichters an. Zwiſchen dem Nordpol=
Heroldsberg ward zu Dürers Zeiten ein Herrenſitz der
Lichtblau uſw. Muſter mit Punkten werden gar nicht mehr
fahrer Nils Rudbeck und ſeine kühnen Forſcherträume ſchieb
Nürnberger Patrizierfamilie Geuder; das ſtattliche
getragen; dagegen erſcheinen große Ornamente in blauen
ſich warnend die Geſtalt ſeines toten Weibes, das ihn der=
Haus auf der Zeichnung muß das Beſitztum des Andreas
und grünen Blumen auf rotem Grunde und ähnliche Zu
einſt mit einem Freunde hintergangen hat. Die Einakte
Geuder geweſen ſein, während Dürer ſelbſt das Blatt
ſammenſtellungen. Die Modedame trägt zum Promena=
zeichnen
ſich nicht zuletzt durch eine dichteriſch vornehme
vom Fenſter eines Zimmers im Hauſe des Martin Geu=
denkoſtüm
Schuhe, deren Oberteil von demſelben Stoff ge=
Sprache aus, ohne in die Manie entfremdender Stiliſtik zu
der aus gezeichnet hat. Der Maler ſtand zu den beiden
macht iſt, wie die Toilette und ſieht darauf, daß die Far
verfallen. Die Aufführung war durch die Herren Marſtrand
damals in Heroldsberg anſäſſigen Häuptern der Geuder=
ben
von Hut und Sonnenſchirm harmoniſch gehalten ſind.
und Grafé=Frommanshauſen mit Eifer und Verſtändni=
chen
Familie in perſönlicher Beziehung. War doch Martin
Die Sehnſucht nach vollen weichen Linien, nach bewegten
vorbereitet, und da ſich in Herrn Willy Neugebauer, Fräu=
Geuder der Schwager von Dürers vertrautem Freunde
faltigen Konturen, die läſſig und locker die Geſtalt um=
lein
Helene Hohenfels und Herrn Reinhold Lübeck ein
Willibald Pirkheimer, und da die beiden Familien einer
klingen, führt ins Empire und ins Rokoko zurück. Dock
paar begabte Darſteller um die Harptrollen verdient mach=
regen
verwandtſchaftlichen Verkehr unterhielten, ſo wird
auch dem Biedermeier entlehnt unſere Sommermode ſo
ten, war der Erfolg geſichert, ſo daß der anweſende Autor
1526 läßt
auch Dürer Martin Geuder nahegetreten ſein.
manches, ſo vor allem die niedrigen offenen Kragen, die
wiederholt ſtürmiſch gerufen wurde.
Brief an
ein Sohn Martins, Georg Geuder, in einem

[ ][  ][ ]

Nummer 134.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 11. Juni 1913.
Seite 4.
würde folgende Erklärung angenommen: Die am
ür Angehörige, deren Ernährer im Krankenhaus unter
Pfingſten für den Verkauf frei zu bekommen. Zu vielen
9. Juni 1913 zu Mainz zuſammengetretene Hauptverſamm=
gebracht
iſt; ledige erhalten Taſchengehalt in Höhe von
Vereinen und Verbänden unterhält der Verein gute Be=
ung
des Landesverbandes der Bürgermeiſter im Groß=
in
Zehntel des feſtgeſetzten Tagegehaltes neben der
ziehungen und unterſtützt alles, was getan wird, um eine
herzogtum Heſſen ſpricht ſich gegen die in der ſeitherigen
Krankenhauspflege. 6. Gewährung von Krankenpflegern,
einheitliche Detailliſten=Organiſation in Deutſchland zu=
Weiſe den Gemeinden zugemutete Heranziehung der Ge=
wenn
Krankenhauspflege nicht angängig iſt, neben der
ſtande zu bringen. Der Jahresbericht ſchließt ſodann mit
neindebehörden zur Erledigung ſtaatlicher Aufgaben der
Sewährung von ¾ des Krankengeldes. 7. Gewährung
einer Mahnung an die Darmſtädter Detailliſten, ſtets für
verſchiedenſten Art, insbeſondere hinſichtlich der Bewirk=
von
Hilfsmitteln gegen Verunſtaltung und Verkrüppel=
den
Verein einzutreten und für ſein weiteres Wachſen und
ung von Zuſtellungen aus und bittet die zuſtändigen Stel=
Gedeihen tätig zu ſein.
ung. 8. Gewährung von Sterbegeld an die Ehefrauen
len, in eine Prüfung der Angelegenheit einzutreten, ol
Dem Jahresbericht folgte die Rechnungsablage er=
der
Mitglieder in Höhe von 40 Mark. 9. Gewährung von
und inwieweit künftig die Gemeinden in vermindertem
ſtattet von dem Rechner Ph. Schaaf. Die Einnahmen
Sterbegeldern an die Kinder der Mitglieder in Höhe vor
Maß zur Erledigung ſtaatlicher Geſchäfte heranzuziehen
betrugen 2384,43 Mack, die Ausgaben 1438,06 Mark, ſo daß
0 Mark beim Tode von Kindern bis zu 1 Jahr, 20 Mark
ind, und inſoweit ihnen für ihre Tätigkeit im Intereſſe
ein Ueberſchuß von 946,37 Mark verbleibt. In der darauf=
beim
Tode von Kindern bis zu 10 Jahren, und 30 Mark
des Staates eine angemeſſene Vergütung zu gewähren
folgenden Vorſtands=Erſatzwahl wurden die Herren Kalb=
beim
Tode von Kindern bis zu 14 Jahren. Die Bei=
iſt
. Bei der Ergänzungswahl des Vorſtandes
fuß, Klockow, Becker, Schaaf und Rothſchild wieder, die
träge werden nicht erhöht. Gemäß der geſetzlich er=
wurde
Bürgermeiſter Scholl=Aspisheim gewählt. Als Ort
Herren S. May und Matzelt neu gewählt. Hierauf ſprach
höhten Gehaltsgrenze wird auch eine neue (6.) Klaſſe er=
der
nächſten Hauptverſammlung wurde Darmſtadt ge=
der
Vorſitzende ausführlich über das Programm der neu
ichtet, deren Beitrag, auf 4 Wochen berechnet, 70 Pfg
wählt. Nachdem ſich noch Bürgermeiſter Singer= Seligen=
gegründeten
Geſchäftsſtelle der vereinigten Detailliſten
höher iſt. als der der bisherigen 5. Klaſſe. Auf das Mit=
tadt
, Bürgermeiſter Dechart=Eberſtadt, Bürgermeiſter
Wir brauchen an dieſer Stelle nicht weiter auf die Aus
glied ſelbſt kommt in dieſem Fall im Monat 51 Pfg., im
Fendt=Hungen, Bürgermeiſter Binzel=Selzen an der Aus=
führungen
einzugehen, da der Vortrag den Mitgliedern
Zuſatzbeiträge für die
Jahre alſo 6,12 Mark mehr.
ſprache wegen eines allgemeinen einheitlichen Gebühren=
im
Druck zugeſtellt werden wird. Aus der Mitte der Ver=
nterſtützung
der Familienangehörigen werden nich:
tarifs beteiligt hatten, wurde beſchloſſen, immer wieder
ammlung erfolgten ſodann verſchiedene Anfragen und
erhoben
nach dieſer Richtung bei der Regierung und den Ständer
Anregungen, hauptſächlich auf unreelle Reklame und Aus=
Am Schluſſe der Verhandlung ſprachen Herr Karl
zu wirken. Bürgermeiſter Metzger ſchloß hierauf die Tag=
verkäufe
. Den Fragenden wurde Auskunft erteilt
kahlert (Arbeitgeber) und Herr Wilhelm Feix ( Ar=
ing
. Der Finanzausſchuß, der geſtern in längerer Sitz=
Die ſehr anregende Verſammlung wurde nach einem
beitnehmer) dem Vorſitzenden den Dank aus für die im
ung die bevorſtehende Steuererhöhung be=
Dankeswort des Herrn H. Lautz an den Vorſtand nach
Intereſſe aller Mitglieder des Merkur in wirklich ſozialer
handelte, iſt vorläufig zu keinem Ergebnis gekom=
12 Uhr geſchloſſen.
Denkungsart entworfene neue Satzung, die allen Mit=
men
. Ein Rückblick über die Angelegenheit ergibt, daß im
liedern zum Segen gereichen werde. Der Aufforderung,
aufenden Jahre ein Mehr an Umlagen von 780000 Mark
ich zum Zeichen des Dankes und der Anerkennung für
Die Ortskrankenkaſſe Merkur‟
aufgebracht werden muß. Da nun 1 Prozent Steuer je
die von dem Vorſitzenden geleiſtete große Arbeit von den
40000 Mark einbringt, wäre eine Erhöhung von rund 20
hielt am Montag eine außerordentliche Generalver=
Sitzen zu erheben, wurde einmütig Folge geleiſtet. Unter
Prozent zur Deckung der 780000 Mark erforderlich. Was
dankesworten an die Anweſenden ſchloß der Vorſitzende
ammlung ab, in der die neuen Kaſſeſatzungen, die
nun die Deckungen in früheren Jahren betrifft, ſo hatte
mit Inkrafttreten der Reichsverſicherungsordnung am
die in beſter Harmonie verlaufene außerordentliche Ge=
man
aus den werbenden Betrieben in den letzten zehn
1. Januar 1914 in Wirkſamkeit treten, beraten und geneh
neralverſammlung.
Jahren jedesmal einen Betrag von etwa 500000 Mark
migt wurden. Der Vorſitzende Herr W. Schnellbacher
ur Verfügung, der ſich jedoch in den Jahren 1910, 1911
leitete die Verſammlung mit Bekanntgabe der für das ab=
* Nieder=Ramſtadt, 9. Juni. Der Geſangverein
und 1912 durch den Ausfall der Oktrois um 300000 Mark
gelaufene Jahr meiſt intereſſierenden ſtatiſtiſchen Zahlen
Harmonie, welcher am 28., 29. und 30. Juni ds Js
verkürzte. Um in dieſen drei Jahren das Gleichgewicht
ein goldenes Jubiläum, verbunden mit großem nationa=
ein
, die gleichzeitig für die Ausarbeitung der neuen Satz=
herzuſtellen
, wurde der eine Million betragende Puffer=
en
Geſangswettſtreit, feiert, gibt in den nächſten Tagen
ung maßgebend geweſen ſind und die Zeugnis ablegen
onds aufgebraucht. Die Hoffnung, daß die neue Ge=
aus
dieſem Anlaß ein intereſſantes Feſtbuch heraus. Das
von dem günſtigen finanziellen Stand der Kaſſe ſowohl
meindeſteuer=Ordnung der ſtädtiſchen Kaſſe einen Vorteil
Werk enthält neben der Geſchichte des Jubelvereins und
wie der in weitgehendſter Weiſe ſozial=wirkenden Tätig=
bringen
werde, hat ſich nicht erfüllt
dem geſchäftlichen Teil des Wettſtreites eine äußerſt lehr=
keit
. Wir entnehmen aus der Statiſtik, daß die Kaſſe der
Mainz, 10. Juni. In dem neuen Weg gegenüber dem
reiche, bis ins 7. Jahrhundert zurückreichende Chronil
vorgeſchriebenen Reſervefonds erreicht hat und noch einen
Eingang zur neuen Anlage ſind geſtern bei Kanalbau=
von
Nieder=Ramſtadt und des Mühltales, die
anſehnlichen Betriebsfonds beſitzt. Für den Krankheits=
arbeiten
zwei Gräber aus dem 4. Jahrhundert
ganz auf dem Studium von Urkunden und Akten aufge=
fall
wurden pro 1912: 97,50 Mark gegen 61,93 Mark aller
nach Chriſtus aufgedeckt worden. Die Unterſuch=
baut
iſt. Der Verfaſſer dieſes wertvollen Buches Herr
Kaſſen im Deutſchen Reiche und 63,74 Mark der Hilfs=
ung
der noch gut erhaltenen Steinſärge durch das Alter=
Dr. phil. W. F. Friedrich, hat ſich durch dieſe Schrift nicht
kaſſen ausgegeben. Für den Krankheitstag berechnen ſich
tumsmuſeum hat ergeben, daß die Toten ohne Beigaben
allein den wärmſten Dank des feſtgebenden Vereins und
die Unterſtützungen auf 5,30 Mark gegen 3,10 Mark aller
beſtattet worden ſind. Bemerkenswert iſt, daß der Deckel
er geſamten Einwohnerſchaft erworben, ſondern auch
Kaſſen im Deutſchen Reiche und 3,09 Mark der Hilfskaſſen
des einen Sarges einen Grabſtein mit Aufſchrift trägt, die
jedem Geſchichtsfreunde wird dieſes intereſſante Werk von
in 1911. Beim Vergleich der Beiträge der Mitglieder mi
angibt, daß der Grabſtein von einem Trompeter (Bucina
bleibendem Werte ſein. Auch die Stadt Darmſtadt und
den Gegenleiſtungen der Kaſſe kommt man zu dem Re=
die
umliegenden Orte, Eberſtadt. Pfungſtadt, Traiſa und
Bläſer) der 22. Legion zum Gedächtnis an ſeine verſtor=
ſultat
, daß pro Mitglied 5,10 Mark mehr Unterſtützungen
Waſchenbach, ſind in weitem Maße an dieſem Werk inter=
enen
Familienmitglieder errichtet worden iſt. Auf dem
geleiſtet, als Beiträge entrichtet wurden. Bei den Hilfs=
eſſiert
, da viele Einzelheiten in dieſer Chronik enthalten
Rangierbahnhof Biebrich=Oſt und zwar auf Amöne=
kaſſen
iſt eine Mehrleiſtung nicht feſtzuſtellen, ſondern die
ſind, die die Aufmerkſamkeit aller Bewohner in Anſpruch
burger Gebiet, geriet geſtern nachmittag der Rangier=
Mitglieder haben nach der Statiſtik im Deutſchen Reiche
nehmen dürften. Der hiſtoriſche Teil des Feſtbuches iſt
arbeiter Chriſtian Paul aus Biebrich zwiſchen zwei
pro Kopf 2,92 Mark in 1911 mehr Beiträge geleiſtet, als
unter dem Titel: Geſchichte von Nieder=Ramſtadt mit
Puffer und wurde totgedrückt. Seine Leiche wurde
ſie Unterſtützungen empfingen. Sehr intereſſant iſt die
einem Beitrag zur Geſchichte des Mühltales bereits er=
-
Als der
nach dem Friedhof Mainz-Kaſtel gebracht
Mitgliederbewegung. Während im Jahre 1909 noch eine
chienen und von dem Verfaſſer ſeinem Heimatsort und
6.40 Uhr nachmittags von Wiesbaden in Niedernhauſen
Zunahme von 52 Mitgliedern zu verzeichnen war, blieb
dem Geſangverein Harmonie gewidmet worden.
ällige Eiſenbahnzug den nicht ſehr weit von dieſem Bahn=
die
Zahl 1223 in 1910 nicht nur nicht beſtehen, ſondern
1- Auerbach, 9. Juni. Heute vormittag verſtarb hier
hof entfernten Tunnel verließ, bemerkte der Lokomotiv=
ſie
ging im Jahre 1911 auf 1222 zurück, um im Jahre 1912
führer eine kurze Strecke vor ſich ein auf den Schie=
im
Alter von 70 Jahren der Zimmermeiſter Chr. Kraft
wieder auf 1228 zu ſteigen. Erſt in dieſem Jahre (1913)
Er hatte die Feldzüge von 1866 und 1870/71 mitgemacht
en ruhig ſpielendes Kind. Raſch entſchloſſen
hat die Kaſſe trotz ſchwerer politiſcher Kriſen und wirt=
und war ein allſeitig hochgeſchätzter Bürger unſeres Ortes
og er die Schnellbremſe und wendete alle Mittel an, den
ſchaftlicher Darniederlage allein im Monat März/April
Viele Jahre war er Vorſtandsmitglied des Bezirksvereins
Zug zum Stehen zu bringen, konnte es jedoch nicht ver=
26 Neuanmeldungen erhalten. Eine Zahl, die die Kaſſe
Bensheim der Kriegerkameradſchaft Haſſia
hindern, daß das Kind von der Maſchine erfaßt und zu
eit Beſtehen niemals zu verzeichnen hatte, und ein Be=
Boden geſchleudert wurde. Als der Zug zum Stehen ge=
1- Von der Bergſtraße, 9. Juni. Die Reben in den
weis dafür iſt, wie die Leiſtungen der Kaſſe in den kauf
bracht war, krabbelte das Kind, das nach menſchlicher Be=
Weinbergen beginnen allmählich zu blühen. Nun iſt aber
männiſchen Kreiſen unſerer Stadt nach Gebühr gewür
echnung von den Rädern zermalmt ſein mußte, auf der
trockenes, warmes Wetter notwendig, wenn der Heuwurm
digt werden.
anderen Seite des Zuges hervor; es war wohlbehal=
ern
bleiben ſoll. Verläuft die Blüte in normaler Weiſe,
Die Generalverſammlung hat auf Antrag des Vor=
ten
, nur unbedeutende Hautabſchürfungen am Kopfe er=
ſo
kann ſich dieſer ſo ſehr gefürchtete Schädling in den
tandes beſchloſſen, mit dem 1. Januar 1914 folgende
innern an die Gefahr, in der es geſchwebt. Das Kind
Blüten nicht entwickeln, indem dieſe bei ſchnellem Wachſen
Mehrleiſtungen einzuführen: 1. Zahlung eines
war das etwa zweijährige Töchterchen eines Bahn=
ſich
ausſpreizen und ſo dem Räupchen keinen Halt bieten
Krankengeldes in Höhe von 60 Prozent des zugrunde
wärters
Wenn es der diesjährigen reichen Holunderblüte nach=
legenden
Tagesgehaltes bisher waren es 50 Pro
Weiſenau, 10. Juni. Der Maurer Georg Brück
geht, ſo darf der Winzer hoffnungsvoll der Zukunft ent=
zent
für die erſten 13 Wochen der Erwerbsunfähigkeit
pielte geſtern abend in einer Wirtſchaft mit einem
gegenfehen, denn der Weinbauer ſagt: Gute Holunder=
Gewährung eines Sterbegeldes in Höhe von mindeſtens
Revolver. Plötzlich entlud ſich die Waffe und der
blüte gute Traubenblüte
50 bis 150 Mark; ſeither waren es nur 25 bis 125
Schuß ging dem Schloſſer Guſtav Damm ins linke
Kelſterbach, 10. Juni. Auf der Fahrt von Rüſ
Mark. 3. Wegfall des Eintrittsgeldes. 4. Erweiterung
Bein. Die Kugelſchrote mußten durch Operation entfernt
elsheim nach Frankfurt fiel der Wagenführer Römer
des Angehörigenkreiſes, und zwar werden vom 1. Ja
verden
aus Frankfurt von ſeinem Laſtautomobil; er wurde über=
nuar
1914 ab unterſtützt auf die Dauer von 26 Wochen
Nieder=Hilbersheim, 10. Juni. Auf tragiſche Weiſe
fahren und ſofort getötet.
a) die Ehefrau oder die an ihrer Stelle den Haushalt ver=
büßte
der 40 Jahre alte Kreisſtraßenwärter Philipt
ſehende Tochter, Mutter oder Schweſter des Mitglieds
Mainz. 10. Juni. Ueber die geſtrige Hauptver
Scheid von hier das Leben ein. Scheid war in Dienſt=
b
) die Kinder, auch Stiefkinder, die das 14. Lebensjahr
ammlung des Landesverbandes der Bür=
angelegenheiten
nach dem Laurenziberg gefahren. Bei der
noch nicht überſchritten haben, oder inſoweit ſie noch ſchul=
germeiſter
im Großherzogtum Heſſen iſt noch
Heimfahrt verlor er auf der abſchüſſigen Straße beim
pflichtig ſind, ſowie ältere, gänzlich erwerbsunfähige Kin
nachzutragen: In der Ausſprache nach dem Vortrag des
Paſſieren einer tiefen Mulde die Herrſchaft über
der, e) die Eltern und Schwiegereltern, deren Unterhal
Bürgermeiſters Völſing=Alsfeld über die Belaſtung
ein Rad, ſo daß er in weitem Bogen kopfüber auf
von dem Mitglied ganz oder größtenteils aus ſeinem Ar=
der
Gemeinden mit ſtaatlichen Arbeiten erklärte zunächſt
das Straßenpflaſter flog. Infolge einer ſehr
beitsverdienſt beſtritten wird. 5. Gewährung eines Haus
Bürgermeiſter Senßfelder=Büttelborn
hweren Gehirnerſchütterung verlor er ſofort das
daß er von einer
geldes in Höhe von 60 Prozent bisher 50 Prozent
Bewußtſein. Da der Unfall von anderen Paſſanten als=
Entſchließung nicht viel halte. Nach weiterer Ausſprache
bald bemerkt wurde, ſo brachte man den ſchwer verletzten
ſich ohne jeden Zwang in weiten Rüſchen und vollen Ja=
Mann ſofort ins Krankenhaus, wo er indes, ohne noch
etzt werden. Modern ſind auch die gelbbraunen Schuhe mit
bots um den Hals legen. Der weite Lingeriekragen der
einmal zum Bewußtſein zu kommen, nach wenigen
gelb und weiß geſtreiftem Oberteil oder ſchwarze Schuhe
offenen Bluſe, die man zum Tailor Made=Kleid trägt,
Stunden ſtarb.
mit grau und weißen Streifen; daneben behauptet ſich
wird über das Jackett hinausgelegt, beſonders wenn er
Ober=Rosbach, 10. Juni. Das Grubenunglüch
der gedrungene und eckige amerikaniſche Schuh noch immer
die Form des Matroſenkragens hat, Dazu gehören na=
hat
)
eine unangenehme Erſcheinung gezeigſt. Dutzende
zur Straßentoilette
türlich auch Spitzenmanſchetten, die ſich um das Handge=
von
Agenten der Zeitſchriften, mit deren Bezug eine ſoge
Wie trägt die Dame den Schirm? Da der gut
lenk legen und über die Hände hinfluten. Der Akzent
nannte Unfallverſicherung verbunden iſt, ſind tätig, um die
Lon beſonders in Kleinigkeiten der Haltung zum Ausdruck
der auf den tief hinabgehenden Rüſchen, den breiten Ja=
Bergleute und Grubenangeſtellten unter den lockendſten
kommt, ſo läßt es ſich ein Pariſer Blatt angelegen ſein,
bots und großen Kragen liegt, verführt zu einer Wieder
Vorſtellungen für ihre Blätter zu gewinnen. Selbſt die
die Damen über die korrekte Haltung des Schirmes zu ve=
aufnahme
des Medicikragens, deſſen ſteife, auf Draht ge=
Poſt bringt täglich Bezugseinladungen ähnlicher Art. Um
lehren. Sonnen= und Regenſchirm ſo heißt es hier,
zogene Spitzen zu den Lingeriekleidern in einem pikanten
den Auswüchſen des Verſicherungsweſens zu ſteuern, will
ſind ſehr notwendige aber häufig recht unbequeme Dinge
Begenſatz ſtehen, der aber bisher nur in ſehr kleinem
man jetzt die Bewohner amtlich warnen.
ſodaß es ſehr vorteilhaft iſt, zu wiſſen, wie man ſie am
und gemäßigten Stil aufgetaucht iſt. Mit den Rüſchen
beſten trägt. Keine Dame ſollte ihren Sonnenſchirm auf
und Halskrauſen verbinden ſich die Hutbänder, die unter
der Schulter ruhen laſſen; eine ſolche nonchalante Haltunc
dem Kinn breit gebunden werden; neben Samt= und Taf=
Reich und Ausland.
iſt höchſtens unter intimen Freunden in einem Park oder
fetbändern erſcheinen Perlenſchnuren, die den Hutrand her=
Garten erlaubt. Wenn man den Regenſchirm nicht be=
Aus der Reichshauſtadt, 9. Inni. Anläßlich des
niederziehen. Denn es gibt wieder Hutränder und die
nutzt, ſoll man ihn gerollt tragen und ſich ſehr in acht neh=
Kaiſerjubiläums tragen am 16. Juni, vormittags
Hüte werden langſam wieder größer. Sie ſuchen gegen=
nen
, daß man damit an niemand anſtößt. Ein Regenſchirm
8½ Uhr, die Berliner Volksſchulkinder im
wärtig weniger in ihrer Ausdehnung, als in ihren wun=
darf
nie in einen Salon gebracht werden. Iſt es eine:
großen Schloßhof des Schloſſes Geſänge vor. Um 10 Uhr
derlichen Formen das Beſondere, und noch mehr jagen ſie
Dame unbedingt Bedürfnis, dann kann ſie den Sonnen
iſt im Kapitelſaale Empfang des Staatsminiſteriums
der Originalität in der Garnierung nach, mögen es nun
chirm in der Hand behalten, wenn ſie eintritt, aber ſie
Federbüſche ſein, deren ſich kein Wilder zu ſchämen
der ſtimmführenden Bevollmächtigten im Bundesrat, der
arf ihn nie über ihre Knie legen oder an ein Möbelſtück
brauchte, oder dicke Kirſchbündel. Den Schmuck des Kop
Präſidien des Reichstages, des Herrenhauſes und des
mſtoßen. Damen, die die Gewohnheit haben, mit ihrem
fes vervollſtändigen ſehr große Haarnadeln, die mit Dia
Abgeordnetenhauſes und weiterer Deputationen der Pro=
Schirm auf den Fußboden, dem Parkett oder Teppich wun
manten oder wenigſtens mit guten Imitationen beſetzt
vinzen und aus dem Reich. Um 11 Uhr iſt Gratulations=
erliche
Figuren und Buchſtaben zu malen, ſollten dieſe
ſein müſſen
defiliercour im Ritterſaal, um 12½ Uhr Paroleausgabe im
die übrigen Anweſenden ſehr wenig angenehm berührende
Zeughauſe, abends iſt Feſtvorſtellung im Opernhaus. Am
Die Strümpfe werden in der Sommermode feiner
Unart unter allen Umſtänden aufgeben
17. Juni um 11 Uhr beginnt der Huldigungsfeſtzug der
und koſtbarer getragen denn je, zum Teil wohl deshalb,
vereinigten Innungen des Berliner Handwerks im Luſt
weil die Kleider kürzer werden und den Fuß bis zum
C. K. Was eine Pariſer Opernvorſtellung koſtet. In dem
garten, um 12½ Uhr iſt Empfang der deutſchen Bundes=
Bericht über das Budget der Künſte, den M. Couyba dem
Knöchel ſehen laſſen. Eingelegte Chantillyſpitzen ſteigen
ürſten, der Präſidenten und der Senate der freien Städte.
gradlinig empor oder
franzöſiſchen Senat vorlegte, wird Klage darüber geführt
was noch mehr dernier ert
Um 8 Uhr abends iſt Galatafel im Weißen Saal, um
iſt ſchlängeln ſich in Spiralen um das Bein. Die letzte
die ſtaatliche Unterſtützung der Oper in Frankreich ge
9¼ Uhr Huldigungsfeſtzug der Studentenſchaft.
Neuheit ſind Strümpfe in Perlenſtickerei entweder
genüber den Aufwendungen anderer Staaten zu niedrig
Futtervorräte
bei der Stadioneröff=
wäre
. Die Schwierigkeiten wachſen für die Pariſer Ope
n ſchwarzen oder leuchtenden Perlen geſtickt. Die Strümpf=
nung
. Der Wirt im Stadion und der Grunewald=
von
Jahr zu Jahr, da die Koſten der Aufführungen im=
in
Filetarbeit ſind ſo durchſichtig, daß die Damen noch
Rennbahn hatte am Tage der Eröffnung des Stadions
ner höher werden, während die Subvention unveränder=
darunter
andere fleiſchfarbene Strümpfe tragen müſſen.
natürlich ganz außerordentliche Vorkehrungen treffen
ich bleibt oder ſogar herabgeſetzt wird. Eine Auffüh=
Seidene Niederſchuhe werden hauptſächlich zur Geſellſchafts=
müſſen
. Man konnte ſchwer feſtſtellen, ob der Erfolg dem
toilette getragen; doch gibt es auch goldene und ſilberne
rung in der Oper erfordert einen Koſtenaufwand vor
entſprach; aber intereſſant ſind die Mitteilungen über die
Schuhe mit juwelenſtarrenden Schnallen, Stücke koſtbar
1000 Franken, von denen 4000 Franken durch den Bei
Mengen immerhin, die heute nötig ſind für die Ver
und zierlich, wie für eine Märchenprinzeß. Eigenartig
trag des Staates gedeckt werden, ſodaß alſo 17000 Franken
pflegung von Volksmaſſen bei modernen Sportveranſtalt
wirkt der Kothurn ein über dem Bein gebundener hoher
aufzubringen ſind. Auch in der Opéra Comique ſind die
ungen. Zur Bedienung waren angeſtellt nicht weniger
Schuh, deſſen Knöpfe in Gold oder Brillanten leuchten
Koſten bedeutend geſtiegen; während noch vor 20 Jahren
als 750 Perſonen. Zum Verkauf haben folgende = und
Lackſchuhe ſieht man ſehr wenige. Die Schuhe aus grau
eine Aufführung nur 4500Franken erforderte, muß man heute
Trinkvorräte bereitgeſtanden: 50000 Stück Klappſtullen
em Antilopen= oder Schlangenleder erhalten dadurch eine
mit 7000 Franken durchſchnittlich rechnen.
35000 Paar Würſtchen, 5000 Koteletten mit Salat, 200 000
leuchtende Farbigkeit, daß ſie mit bunten Glasflüſſen be=
Glas Bier (das ſind 500 Hektoliter), 40000 Flaſcher

[ ][  ][ ]

Nummer 134.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 11. Juni 1913.
Seite 5.
ters und Limonaden, 36000 Taſſen Kaffee (das ſind 6000
bis zur Verhaftung das größte Anſehen genoſſen und daß
Kaiſerhauſe Erzherzog Eugen. Anweſend waren ferne:
Liter Kaffee!), 20000 Portionen Kuchen, 15000
Stück
bis dahin nichts Nachteiliges über die Angeklagten be
der Staatsminiſter Freiherr v. Bienerth, Admiral Graſ
Apfelſinen, 15000 Stück Bananen, 2000 Liter Milch, fer=
kannt
war.
Zeuge Händler Simon Siſſel hat von
Montecuccoli. Nach dem Empfang durch das Milität
ner außerordentliche Maſſen von Schokolade uſw.
Das
ſeinem Schwager Adler einmal den Auftrag erhalten,
vurde Graf Zeppelin von den Herren der deutſchen Bot
neue Gebäude des kaiſerlichen Eiſenbahn=
einen
Käufer für Wolle auszuſuchen. Er ſelbſt nahm auch
ſchaft und dem ſächſiſchen Geſandten Grafen Rex begrüßt.
zentralamtes erhielt geſtern ſeine Weihe. Miniſter
einmal Wolle von Adler. Wann und wieviel dies war,
Sodann begab ſich Graf Zeppelin zum Erzherzog Eugen
kann er nicht mehr angeben.
von Breitenbach war perſönlich zur Feier erſchienen. Die
-
Zeuge Schuhmacher
der ihn herzlich begrüßte. Zeppelin nahm darauf den
Motſchke in Kelſterbach kam einmal in die Menzſch=
Beamten und Arbeiter des Zentralamtes, 380 an der
Empfang ſeitens der Wiener Stadtvertretung entgegen
Wirtſchaft. Als er gehen wollte, frug Menz, ob er Schuh=
Zahl, waren vollſtändig zur Stelle.
Durch ein Draht=
auch
, als er
ind wurde jedesmal ſtürmiſch begrüßt, ſo
macher ſei und ob er Felle kaufen wolle. Er zeigte auck
ſeil=Atientat auf der Potsdamer Chauſſee gerie
ſich vom Flugplatz durch die vieltauſendköpfige Menge nach
drei Schaffelle mit der Bemerkung, er habe noch mehr.
ein Chauffeur in der letzten Nacht in große Gefahr. Er
der Hoftribüne begal
Zeuge hat dann durch Vermittlung des Pons 50 Felle
fuhr in der Dunkelheit mit ſolcher Gewalt gegen ein in
Nach der Landung des Grafen Zeppelin teilte Oberſt=
zum
ortsüblichen Preis von 1,50 Mark erworben. Der
beinahe zwei Meter Höhe zwiſchen den Bäumen über die
leutnant Uzelac dem Grafen mit, der Kaiſer laſſe aus
Angeklagte Heiſſack machte einmal bei einer Gelegen=
Straße geſpanntes Seil, daß das Automobil erheblich
Schönnbrunn telephonieren: Seine Majeſtät haben ſich un=
heit
dem Zeugen gegenüber die Bemerkung, er hätte
beſchädigt wurde. Der Chauffeur kam ohne Verletzungen
endlich gefreut, Ew. Exzellenz von ferne geſehen zu haben
Chevreauxleder billig kaufen können. Zeuge hat keinen
davon.
und laſſen fragen, ob auch Ew. Exzellenz eine gute Lan
Gebrauch von dieſer Gelegenheit gemacht. Zeuge Land=
Frankfurt a. M., 10. Juni. Heute morgen gegen
dung hatten. Seine Majeſtät werden ſich freuen, Ew Ex=
wirt
Treutel II. in Kelſterbach hat vor drei Jahren etwe
8 Uhr erſchoß ſich der im Kaiſerkeller beſchäftigte Por
ellenz morgen in Schönbrunn zu ſehen. Nun begab ſich
Kartoffeln zu Menz gebracht. Auf Anbieten des
tier Peter Oswald. Der Grund zu der Tat iſt unbekannt
Graf Zeppelin zum Ausgang des Flugplatzes, wo er vor
Menz kaufte er von ihm einen Zweizentner=Originalſack
Höchſt (Main). 10. Juni. Frau Geheimrat Dr. vor
den Tribünen der Honoratioren und des Aeroklubs vom
Chiliſalpeter, den Zentner für 10 Mark. Ein weiterer
Brüning, die Witwe des kürzlich verſtorbenen Ge
Oberbürgermeiſter von Wien mit einer ſchwung=
Zeuge hat von Menz mehrmals Frucht für Adler und
neraldirektors der Höchſter Farbwerke, hat den Farbwer
vollen Anſprache begrüßt wurde, in der er ſagte, er be=
Treutel abgeholt

Der Schuhmacher Schäfer von
ken ein Kapital von 100000 Mark zur Ver
grüße den Grafen auf dem hiſtoriſchen Felde von Aſpern
Kelſterbach hat von Menz Chevreauxleder erhalten
fügung geſtellt, aus deſſen Zinſen bei beſonderen
als den genialen Eroberer der Lüfte. Zeppelin dankte und
Taglöhner Franz Roth aus dem Gefängnis vorgeführt,
Anläſſen Zuwendungen an Beamte, Aufſeher und Arbeiter
brachte ein Hoch auf die Stadt Wien aus. Hierauf verließ
agt aus, daß er dem Menz wiederholt geholfen habe
gemacht werden ſollen
er unter den ſtürmiſchen Zurufen des Publikums das
Waren in ſeine Behauſung zu ſchaffen, die Menz mit
Mannheim, 10. Juni. Für die Operet.tenauf=
Flugfeld, um ſich in das Hotel Imperial zu begeben, in
einem Nachen bekam. Von woher die Waren kamen, wiſſe
führungen die in den Monaten Juli und Auguſt ds
dem er als Gaſt des Kaiſers abſteigt.
er nicht. Menz habe viel Schiffer mit Namen genannt.
Js. im Muſenſaale des Mannheimer Roſengartens ſtatt
* Wien, 9. Juni. Nachdem Graf Zeppelin das
Der Bürſtenmacher Gutjahr von Hochheim hau
finden, iſt auch die neue Operette Prinzenjagd von
im
Flugfeld verlaſſen hatte, wurde das Luftſchiff von ſeinem
Jahre 1906 gehört, wie Menz zu einem ihm unbe
Friedmann (Text von Reichert und Grünbaum), die kürz
Landungsplatze nach dem Ankerplatze gebracht. Da in
kannten Manne ſagte: Bleibe da, wir kriegen heute Koh
lich in Dresden großen Erfolg hatte, erworben worden.
len, die reichen mir für das ganze Jahr. Dieſe Aeuße=
zwiſchen
ein ſtarkes Gewitter hereingebrochen war, hatte
Ludwigshafen, 10. Juni. In
der Frieſenheimer
rung teilte er am 27. Juni 1906 der Staatsanwaltſchaft
mnan die Truppen verdoppelt, da die eigentliche Veranker=
Straße wurde der 15 Jahre alte Auguſt Hoffmann von
nit. Das Verfahren wurde eingeſtellt.
ung noch nicht durchgeführt war. Dieſe erfolgte dann ohne
Dem Zeugen
einem Auto überfahren und ſo ſchwer verletzt,
Lederfabrikant Neumann von Hochheim wurden ein=
Zwiſchenfall. Auf dem Flugfelde befinden ſich 1200
daß er kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus ver
mal, im Jahre 1910, 70 Kalbfelle angeboten, die er ſich
Mann Truppen
ſtarb
in der Wirtſchaft an der Kelſterbacher Schleuſe anſehen
* Wien 9. Juni. Zu Ehren des Grafen Zeppelin
Eſſen (Ruhr), 9. Juni. Die Mitglieder der argen
könne. Zeuge ging darauf aber nicht ein, da ihm die
fand heute abend in dem Stadtratsſitzungsſaale ein klei
tiniſchen Sonderbotſchaft, die heute als Gäſte
Sache verdächtig vorkam. Wer das Angebot machte, kann
ies Feſtmahl ſtatt, welchem u. a. beiwohnten Graf
in der Villa Hügel weilten, beſichtigten heute morgen
er nicht mehr ſagen.
Dem Zeugen Metzger Rötger
Zeppelin, Direktor Colsman, Baron v. Gemmin=
unter
perſönlicher Teilnahme des Herrn Krupp v. Bohlen
von Sindlingen wurden ebenfalls im Jahre 1910 Kalb=
gen
und der Neffe des Grafen, der deutſche Botſchafter
halbach die Kruppſche Gußſtahlfabrik. Am Nachmittag
und Ziegenfelle von Menz angeboten
-
Zeuge und
der ſächſiſche Geſandte, Fürſt Fürſtenberg, weiter der Mi
fuhren die Herrſchaften durch die Arbeiterkolonien de
Sachverſtändiger Lederhändler Karl Stöhr von Frank
niſter des Innern Freiherr v. Hainold, der Miniſter für
Firma und beſichtigten beſonders die Erholungshäuſer.
furt a. M. bekundet, daß ihm Leder angeboten wurde
öffentliche Arbeiten, Trnka, der Statthalter, die Vizebür
Um 7,26 Uhr erfolgte die Abfahrt nach Vliſſingen
das nach Behauptung des Verkäufers aus Friedberg
germeiſter, mehrere Militärs und Herren vom Flugtech
ſtammen ſollte. Da Zeuge ſah, daß das Leder auslän=
Hamburg, 10. Juni. Mit der Flagge der Hamburg
niſchen Verein. Bürgermeiſter Dr. Weiskirchner brachte
diſche Arbeit war, lehnte er das Angebot ab. Der Mann
Amerika=Linie im Großtopp kam geſtern nachmittag der
einen Trinkſpruch aus in welchem er zunächſt den Grafen
hatte dreißig Felle bei ſich und äußerte, er könne noch mehr
Imperator von ſeiner Nordſeeprobefahrt zurück
Zeppelin auf das herzlichſte begrüßte und ihm ſodann der
liefern.
Der Dampfer iſt nunmehr offiziell von der Hamburg=
Dank für ſeinen Beſuch beim Kaiſer Franz Joſef aus
Die Verhandlung geht heute weiter.
Amerika=Linie übernommen worden.
ſprach. Er gedachte der freundſchaftlichen Beziehungen der
Wien, 9. Juni. Geſtern nacht fuhr ein Sonntags=
beiden
Staaten und ihrer Herrſcher, ſowie des 25. Regie=
Perſonenzug mit 350 Paſſagieren bei der Ein
rungsjubiläums des Kaiſers und trank auf die beiden
Luftfahrt.
fahrt der Station Siebenbrunn=Leopoldsdorf auf zwei
Monarchen. Die Kapelle intonierte Heil Dir im Sieger
terwagen, wobei die Lokomotive und zwei Per
kranz und die Volkshymne. Redner fuhr dann fort und
Eine neue Flugzeugwerft in Darmſtadt.
ſonenwagen entgleiſten. Vier Perſonen ſind ſchwer, elf
agte u. a.: Wir freuen uns auch des heutigen Tages als
Wie wir erfahren, ſoll demnächſt in Darmſtadt eine
leicht verletzt.
eines neuerlichen Erfolges deutſchen Geiſtes und deutſcher
Paris, 10. Juni. Aus Ajaccio wird gemeldet: Be
neue Flugzeugfabrik entſtehen, und zwar unter der
Kraft. Wir freuen uns auch, mit Bewunderung auf Seine
dem Verſuch, ein Felſenriff in der Reede von Porto
Exzellenz blicken zu dürfen, den Gott begnadete, der größte
Firma Deutſche Sommerflugzeugwerke
Vecchio zu ſprengen, wurde durch vorzeitige Exploſior
Erfinder auf dieſem Gebiete zu ſein. Der Bürgermeiſter
Darmſtadt‟ Die Fabrik wird auf dem Ziegelei
einer Mine ein Marinefoldat getötet und drei ſchwer ver=
ſchloß
: Gott ſchütze, Gott erhalte den Grafen Zeppelin bis
grundſtück Kranichſteinerſtraße 68½ errichtet werden. In=
In Grenoble wurden durch Einſturz eines
letzt.
an die äußerſte Grenze des menſchlichen Lebens. Gott
Baugerüſts zwei Maurer getötet und vier lebens=
haber
ſind die Herren Diplom=Ingenieur Karl Mül
gebe ihm Geſundheit und Kraft, auch weiter ſeinem Kaiſer
gefährlich verwundet.
zu dienen! Graf Zeppelin erwiderte in bewegten Worten
ler=Darmſtadt und Architekt Sommer=Bensheim
London, 10. Juni. Die kürzlich in Dublin und Bel
und ſagte u. a.: Ich bin unendlich dankbar dafür, daß mir
Chefpilot des neuen Unternehmens wird Herr Traut=
faſt
beſchlagnahmten Gewehre ſtammen aus
hier ein ſolcher Empfang geworden, und ich danke dem
wein=Mainz, der frühere Chefpilot der Goedecker=
einer
Stallung in Hammerſmith, einer Vorſtadt von Lon=
Herrn Bürgermeiſter und der ganzen Wiener Bevölkerung
don. Die Polizei erfuhr von der Sache und ließ die
Werke. Die Fabrik wird ſich im weſentlichen mit der Fa
für die Aufnahme, die ich gefunden habe. Ich erhebe mein
Stallung bewachen und benachrichtigte die iriſche Poli=
Glas auf die immer feſteren und dauernderen Beziehungen
brikation eines neuen Flugapparates, eines Andert=
zei
jedesmal, wenn eine Sendung Gewehre
abging
beider verbündeten Völker! Nachdem der Miniſter des
halbdecker nach der Konſtruktion Sommers, befaſſen
Augenblicklich befinden ſich noch 4500 Gewehre, italieni
Innern den Grafen Zeppelin im Namen der Regierung
einer außergewöhnlich zukunftsreichen Maſchine.
ſches Modell 1886, in dieſer Stallung, die vor längerer
und des Miniſterpräſidenten begrüßt hatte, folgten noch
Der Pilot Trautwein hat mit dieſer neuen
Zeit mehreren gut gekleideten Herren mietweiſe über=
eine
weitere Reihe von Trinkſprüchen, darunter auch eine:
Sommer=Militärmaſchine am Montag auf dem Flugplatz
laſſen worden war
des Fürſten Fürſtenberg. Bürgermeiſter De. Weiskirchner
Rebſtock ſehr erfolgreiche Probeflüge unternommen. Er
meldet
New=York, 10. Juni. Der Lokalanzeiger
andte während des Mahles an die Gräfin Zeppelin ein
war unter anderem auch zu einer Steigprüfung auf=
Der Dampfer Olinda von New=York nach Havannc
Begrüßungstelegramm namens des Bürgermeiſters und
geſtiegen. Unter Kontrolle der offiziellen Flugprüfer des
mit 6 Paſſagieren und 50 Mann Beſatzung unterwegs
der Stadt Wien.
D. L. V., den Herren Dr. Linke, Direktor Neumann und
meldet Feuer an Bord. Er wollte verſuchen, Charle
* Wien, 10. Juni. Graf Zeppelin machte heute
Colin, wurde die von der Militärverwaltung verlangte
ſton zu erreichen. Hilfe wurde abgeſandt
vormittag in der Uniform ſeines Ulanen=Regiments den
öhe von 800 Metern in 7½ Minuten erreicht. Die Ma
Mitgliedern des Kaiſerhauſes, dem deutſchen Bot
ſchine iſt mit einem 70 Ps=Gnommotor ausgeſtattet und
chafter v. Tſchirſchky=Bögendorff und dem Fürſten Für
iſt dieſelbe am Morgen, trotz des ſtarken Windes, über
Der Nieder=Modauer Bank=
tenberg
ſeine Aufwartung. Später empfing er den
Frankfurt geflogen. Sie erfüllt im weſentlichen die von
Beſuch des Erzherzogs Leopold Salvator. Um ¾1 Uhr
der Militärbehörde für 1914 geſtellten Forderungen gleic
krach vor der Strafkammer.
mpfing der Kaiſer den Grafen Zeppelin in beſonderer
hoher Flugleiſtungen mit erheblich geringeren Pferdeſtär=
Audienz, woran ſich ein Frühſtück anſchloß, das der Kai=
47. Verhandlungstag.
ken. Die Maſchine fliegt koloſſal ſicher auch im Sturm
ſer zu Ehren des Grafen in der kleinen Galerie des
und ſteigt ſehr ſchnell und ſteil in die Höhe. Wie wir
Schloſſes zu Schönbrunn gab Am Frühſtück nahmen
g. In der geſtrigen Verhandlung wurde auf weitere
weiter erfahren, ſchweben auch mit der Militärbehörd
außerdem teil: Graf Ferdinand Zeppelin jr.. Direktor
Beweiserhebungen allſeitig verzichtet. Die Angeklagten
bereits Verhandlungen, die ſich für den neuen Appara:
Colsman, der deutſche Botſchafter v. Tſchirſchky, Mili=
hatten
das letzte Wort. Adam und Beck haben nichts zu
tärattaché v. Kageneck. Kriegsminiſter Krobatin, höhere
ſehr intereſſiert, ſo daß zu hoffen iſt, daß ſie dem Unter
bemerken, Jſaak beteuert, daß er nichts unrechtes getan
Militärs, Mitglieder des Oeſterreichiſchen Luftſchifferver=
nehmen
auch einen ihrer hieſigen Flugplätze zur Verfügung
und gedacht habe. Ihrig bemerkt, daß es ihm ein Her=
bandes
und die oberſten Hofchargen.
tellt. Es ſoll vorerſt eine Halle errichtet werden, in der
zensbedürfnis ſei, vor der Oeffentlichkeit zu erklären, daß
leichzeitig etwa zwei Apparate erbaut werden können
er ſich keiner Schuld bewußt ſei und daß er alles, was er
* Wien, 10. Juni. Der Kaiſer verlieh dem Gra=
ſpäter
werden dann eventuell Vergrößerungen erfolgen
tat, zum Beſten für die Genoſſenſchaft unternahm. Er ſe=
en
Zeppelin das Ehrenzeichen für Kunſt und Wiſſen=
Hierauf wurde die
chaft.
Auch an die Angliederung einer Fliegerſchule denkt man.
ſtets im guten Glauben geweſen.
Heute mittag ließ der Bürgermeiſter Weiskirch
Wahrſcheinlich

Verhandlung auf Samstag vertagt
Im Intereſſe Darmſtadts, das ja zu einem Mittel=
ner
dem Grafen Zeppelin das ihm zur Erinnerung an
den Flug von der Stadt Wien gewidmete Ehrenge=
dürfte
das Urteil an dieſem Tage verkündet werden
punkte für das Militärflugweſen geworden iſt oder dodch
ſchenk überreichen. Es iſt eine Goldkaſſette, auf derer
noch werden wird, iſt es lebhaft zu begrüßen, daß aud
Deckel das Panorama Wiens mit dem Rathauſe, deſſen
eine private Flugzeugbau=Induſtrie wieder hier erſtehen
Turm das Zeppelinluftſchiff umſchwebt, eingraviert iſt
wird, nachdem Euler ſeinen Betrieb wieder nach Frank=
Die Kelſterbacher Schiffsdieb=
Eine goldeingravierte Widmung erinnert an den Beſuch
urt verlegt hat
Zeppelins. Graf Zeppelin war ſichtlich erfreut und ſagte
Eine Anzahl Photographien von dem neuen Apparat
r ſei von der Stadtvertretung und der Bevölkerung
ſtähle vor der Strafkammer.
in unſerer Bilderauslage ausgeſtellt.
ſint
Wiens mit ſo viel Liebe und Ehrungen überſchüttet wor=
lm
Sonntag, den 15. Juni, ſoll in Frankfurt eine
g. Der Angeklagte Menz wird zunächſt über den
den, daß er keine Worte fände, ſeinen herzlichen Dank
Flugparade mit Schaufliegen am Rebſtock abgehalten
Umfang ſeines neben der Wirtſchaft betriebenen Spezerei
auszudrücken.
werden. An der Veranſtaltung beteiligen ſich folgende
handels vernommen. Dieſer Handel wird nur in kleinem
Flugzeuge und Flieger: Eindecker Franz Ulbrich, Eindecker
Der Weiterflug nach Berlin
Umfang betrieben. Sodann wird er über die ihm zur
Pega, Anderthalbdecker Robert
Sommer
Laſt gelegte, Jahre hindurch fortgeſetzte, Hehlerei ver
* Wien, 10. Juni. Das Luftſchiff Sachſen
iſ.
Flieger Max Trautwein), Euler=Doppeldecker (Guſtav
nommen. Er habe wiederholt Frucht, Wolle, Felle, Koh=
um
2,57 Uhr aufgeſtiegen und ſchlug die Richtung nach
Stroh), zwei Eindecker von Berg (Weingart), zwei Ein=
len
uſw. von Schiffern gekauft. Es ſei dies meiſt Kehrgut
Nordweſten ein. Auf Grund günſtiger Wetterberichte
decker Fritz Grebe (Alb. Schäfer), zwei Eindecker Auguſt
geweſen, wiederholt, etwa fünf= bis ſechsmal, habe er da
vom Donautal nahm es ſeinen Weg nach Paſſau und
Hänlein (W. Hermann Görz)
bei geholfen, den Bodenraum zu reinigen. Die verun=
fährt
dann, je nach den Umſtänden, nach Berlin oder
reinigte Frucht habe er dann ſelbſt gereinigt. Die Wolle
Friedrichshafen. Zur Verabſchiedung fanden ſich
ei von Schiffern erworben, die ſie im Auslande gekauft
ein Teil der im Rathauſe verſammelten Geſellſchaft und
hatten. Kohlen bekäme jeder Schiffer ſeinen Teil, wenn
Zeppelin in Wien.
das Luftſchifferkorps ein. Das Luftſchiff war nach 2,15
er Kohlenladungen habe. Den Teil, den ſie nicht brauch
* Wien, 9. Juni. Das Luſtſchiff Sachſen erſchien
Uhr fahrtbereit
ten, verkauften ſie. Salpeter in Originalſäcken habe ei
um 2 Uhr 35 Minuten über dem Flugplatz Aſpern, vor
niemals erworben, es ſei immer nur Kehrgut von ge=
* Klein=München bei Linz (Oeſterreich),
10
einer vieltauſendköpfigen Menſchenmenge unter brauſenden
blatzten Säcken geweſen. Es ſei ihm nichts dabei aufge
Juni. Das Luftſchiff Sachſen wurde um 6,35 Uhr
Hurra= und Hochrufen begrüßt. Um gegen den Nordweſt=
fallen
, als ihm 1909 ein unbekannter Schiffer 325 Stück
geſichtet.
wind landen zu können, machte das Luftſchiff eine große
ſerbiſche Felle zum Kauf angeboten habe. Er bezahlt
Wien, 10. Juni. Die Sachſen paſſierte un
Schleife über den Platz hinaus in ſüdweſtlicher Richtung
dafür 100 Mark und der Gewinn wurde zu gleichen Tei
8 Uhr 15 Minuten die öſterreichiſche Grenze bei Sankt
und kam dann in langſamem, ſicherem Fluge, ſich allmäh=
len
verteilt. Daß er in der Nacht mit ſeinem Nachen nach
Florian.
lich immer mehr ſenkend zu dem für die Landung bezeich=
Mainz gefahren ſei, ſei nicht auffällig, denn er konnte am
* München, 10. Juni. Das Luftſchiff Sachſen
neten Platz. Hier ergriffen Hunderte von Soldaten die
Tage die Wirtſchaft nicht verlaſſen. Für 96 gegerbte Fell=
wurde
gegen 8 Uhr bei Paſſau geſichtet.
Seile, welche von dem vorderen Teile des Luftſchiffes her=
hat
er einmal 250 Mark bezahlt, beim Weiterverkauf habe
abgeworfen wurden. Das Luftſchiff, welches am Heck di
* Paſſau, 10. Juni. Nach 8 Uhr paſſierte
die
er 300 Mark verdient. In der Hauptſache habe er Weizen
deutſche Flagge führte, war ſomit auf öſterreichiſchem Bo=
Sachſen die bayeriſche Grenze bei Neuhaus und fuhr
den Doppelzentner für 17 Mark, gekauft. An den Bäcker
den gelandet. Zunächſt wurde Graf Zeppelin, welcher ſich
ins Rottal
Pons habe er nur einen Sack Mehl verkauft. Seit vier
in der erſten Gondel befand, von den Herren der Luft=
Jahren liefere er an den nach der Verhaftung des Menz
* München, 10. Juni.
Das Luftſchiff Sach=
ſchifferabteilung
und in Vertretung des Kriegsminiſteriums
geflohenen Händler und Bäcker Adler in Kelſterbach
ſen kam bald nach 11 Uhr hier in Sicht. Es hatte etwas
von Generalmajor Tertain mit einer Anſprache begrüßt
Zeuge Arbeiter Friedrich Mohr hat 1910 von Adle:
gegen den widrigen Wind zu kämpfen. Ueber dem Ober=
die
in einem Hoch auf den kühnen Führer des Luftſchiffes
den Auftrag erhalten, von Menz zwiſchen Licht und
vieſenfeld, woſelbſt Truppen für eine etwaige Landung
den Grafen Zeppelin, ausklang, welches von allen zun
Dunkel Wolle zu holen. Als er fragte, warum, antwor=
bereitgehalten
wurden, ließ die Beſatzung eine Mitteilung
Empfange erſchienenen Perſönlichkeiten ſtürmiſch aufge
tete ihm Adler, das gehe ihn nichts an. Bürgermeiſter
zu Boden fallen, in der es heißt: Wir landen nicht. Be
nommen wurde. Unter den Erſchienenen befand ſich vom
Hardt von Kelſterbach ſagte aus, daß alle Angeklagten
riebsmittel reichen. Fahren weiter. Gegen 3411 Uhr

[ ][  ][ ]

Nummer 134.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 11. Jnni 1913.
Seite 6.
Ich will aber nur einen Punkt richtigſtellen. Der Here
eine Gefahr, daß ſie ſelber zu den Koſten beitragen müſſen
fuhr das Luftſchiff in der Richtung auf Friedrichs
Noske hat geſagt, ich hätte in der Kommiſſion bei meiner
Die Beunruhigung iſt abgeflaut, weil die Urſachen für di
hafen weiter.
Darlegungen der Geſichtspunkte, die die Militärverwal
Treibereien auf dem Gebiete des Rüſtungsweſens erkannt
Friedrichshafen, 10. Juni. Das Luftſchif
tung bei der Verhängung des Boykotts leitete, die Sozial=
ſind
, nirgends ſehen wir drohende Gewitterwolken.
Sachſen iſt um 4 Uhr 30 Minuten glatt gelandet.
demokraten mit anderen Dingen verquickt. Ich habe dar
die Regierenden hängt der Himmel voller Geigen. Bei
gelegt, daß diejenigen Wirtſchaften nicht beſucht werden
rauſchenden Feſten, die mit unglaublich verſchwenderiſcher
dürfen, in denen nachweislich Sozialdemokraten ode
Paris-Petersburg
Pracht gefeiert werden, während Hunderttauſende nicht
deutſchfeindliche Parteien verkehren. Feſtzuſtellen iſt an=
ſatt
Brot zu eſſen haben, waren die Herrſcher der großen
* Villa Coublay, 10. Juni.
Sn
Der Flieger
dererſeits, daß die Soldaten auch von ſolchen Lokaler
Staaten vereinigt. Wir Sozialdemokraten ſind nicht ge=
Brindejonc iſt aufgeſtiegen, um ſich um den Pom=
fernzuhalten
ſind, in denen ſie zu einem liederlichen Lebens
neigt, die Bedeutung von Fürſtenbeſuchen zu überſchätzer
merypokal zu bewerben. Er will in Wanne, Berlin
wandel verleitet werden. Beide Kategorien habe ich nich
aber die Aufnahme des Königs von England und auc
Warſchau und Petersburg Benzin einnehmen
auf eine Stufe geſtellt. Schließlich hat auch Herr Noske
die des Zaren hat gezeigt, daß die Ergebniſſe des Bal
*
Wanne, 10. Juni. Der Flieger Brindejonc
behaupet, daß die Sozialdemokraten vom Militär unge
kankrieges und die Verſchiebung der europäiſchen Macht
iſt nach Ergänzung ſeines Benzin= und Oelvorrates um
recht behandelt würden. Das iſt unrichtig, die Armee iſt
verhältniſſe nichts bedeutet. Der Gedanke an eine deutſch=
9 Uhr 45 Minuten in der Richtung nach Berlin aufge
niemals offenſiv gegen die Sozialdemokraten aufgetreten
engliſche kriegeriſche Auseinanderſetzung war immer wahn
ſtiegen
Sie hielt ſich lediglich ſtets in einem Abwehrzuſtand. Die
Mit Genugtuung begrüßen wir die Beſſerung
witzig.
* Berlin, 10. Juni. Der franzöſiſche Flieger
Haltung der Sozialdemokraten gegen das Heer iſt erklär
in den deutſch=engliſchen Beziehungen. Dem Reichskanz=
Brindejonc der heute früh um 5 Uhr von Pari=
lich
. Sie hat die Armee in ihrer wahren Bedeutung er=
ler
ſelbſt ſprechen wir die Anerkennung aus, daß er ſich
zum Fernflug Paris-Warſchau aufgeſtiegen war und
kannt und ſie ſieht in ihr das Haupthindernis ihrer Be=
Eint
die Beſſerung dieſes Verhältniſſes eingeſetzt hat.
um 11 Uhr eine Zwiſchenlandung in Wanne gemacht
ſtrebungen, da in der Armee an der alten Beſtimmung
ſlawiſche Gefahr beſteht nicht. Die großen Verluſte be
hatte, iſt kurz nach 12 Uhr in Johannisthal glatt
feſtgehalten wird, die Soldaten zu einer treu zu Kaiſe
dieſen Völkern laſſen ſich ſo leicht nicht wieder ausgleichen
gelandet. Brindejonc hat die Abſicht, ſobald ſich de
und Reich ſtehenden Truppe zu erziehen. (Lebhaftes
Da uns von Oſten her keine Gefahr mehr droht, wird ein
Wind, mit dem er ſehr zu kämpfen hatte, gelegt hat, nach
Bravo! rechts.
Frontwechſel vorgenommen und es ſo dargeſtellt, als ol
Warſchau weiterzufliegen
Staatsſekretär Dr. Delbrück: Der Abg. Noske hat
uns von Weſten her eine Gefahr drohe. Daß Deutſchlands
*
Poſen 10. Juni. Der Flieger Brindejonc,
wenn ich recht unterrichtet bin, im Zuſammenhang mit
Rüſtungen Gegenmaßregeln in anderen Ländern hervor
der 3 Uhr 37 Minunten von Johannisthal aufgeſtieger
ſeinen Ausführungen über die Heeresvermehrung folgen
rufen würden, war ſelbſtverſtändlich. Es beſteht die Tat
war, paſſierte Poſen um 5 Uhr in der Richtung
des geſagt: Während auf der einen Seite der Bevölkerung
ache, daß das Volk in Frankreich Angſt vor einem deut
nach Warſchau. Das Wetter iſt ſtürmiſch.
eine ungeheure Belaſtung auferlegt wird, ſtehe auf der an
ſchen Angriffe hat und dies iſt auch der Grund der Einfüh=
deren
Seite ein ungelöſtes Königswort. (Sehr richtig
rung der dreijährigen Dienſtzeit in Frankreich. Dabe
* London, 10. Juni. Der engliſche Ingenieur
links.) Das ſetzt voraus daß der Abg. Noske mit Bezug
ſteht feſt, daß die Völker beider Länder den Frieden wür
Baron hat ein neues, in ſeinem Aeußern faſt einen
nahme auf das preußiſche Wahlrecht hinwies, daß den
ſchen. Dies hat auch die Konferenz in Bern bewieſen, zu
Unterſeeboot gleichendes Luftſchiff
konſtruiert, zu
Opfern des Volkes, die jetzt bei der Heeresvermehrung
der leider die bürgerlichen Parteien trotz ihrer Zuſage
dem die Form von dem deutſchen Parſeval, das Innen
gefordert werden, ein uneingelöſtes Königswort gegenüber=
nicht
erſchienen. Als von einem anderen Staate die Ab=
gerüſt
von den Zeppelin=Luftſchiffen geliehen iſt
Der
ſtehe. (Sehr richtig! bei den Soz.) Die Form iſt ſel
üſtung angeregt wurde, da hat die deutſche Regierung ſid
Baron ſoll noch in dieſem Sommer ſeine erſte Fahrt
geſchickt gewählt, tatſächlich gingen ſeine Ausführunger
ablehnend verhalten. Das hat in der ganzen Welt den
unternehmen
darauf hinaus, daß dem König von Preußen ein Vorwut
denkbar ſchlechteſten Eindruck gemacht und überall Miß
gemacht wird, daß er ein dem Volke gegebenes Wort nicht
trauen gegen Deutſchland wachgerufen. (Sehr wahr! bei
eingelöſt hat. (Lebhaftes Sehr richtig! bei den Soz.) Mit
Sport, Spiel und Turnen.
den Sozialdemokraten.) Der Reichstag ſollte beſchließen
dieſen Worten hat der Abg. Noske ein Gebiet betreten
die Beratung der Wehrvorlage auszuſetzen, bis die Regie=
* Grünau, 9. Juni. Die Kaiſerjubiläums
das der Zuſtändigkeit des Reichstages nicht unterworfen
rung ſich bereit erklärt, in Abrüſtungsverhandlungen mi
regatta fand heute nachmittag Fortſetzung und Ende
iſt. (Sehr richtig! links. Oho=Rufe bei den Soz.) Mit
anderen Ländern einzutreten. Jetzt ſollen die Tauglich=
De Rennen begannen um 3,45 Uhr mit Viktoriazweier
Rückſicht auf dieſe Frage verweiſe ich auf Artikel 9 der
keitsverhältniſſe ſich verblüffend gebeſſert haben; dennoch
ohne Steuermann. Der Würzburger Ruderverein von
Reichsverfaſſung. Ich muß aber auch bemerken, daß es
bleibt die Tatſache beſtehen, daß 4142 Prozent aller
1875 wurde Erſter, der Mainzer Ruderverein Zweiter
tatſächlich unrichtig iſt, wenn hier behauptet wird, daß ein
jungen Leute körperlich untauglich ſind. Das iſt auf der
Im Junior=Einer ſiegte der Hannoverſche Ruderklul
Die preußiſche
ungelöſtes Königswort vorhanden ſei.
mangelhaften Fortſchritt in der Sozialpolitik zurückzufüh
(Rümmelin). Im zweiten Vierer ohne Steuerman
Regierung bzw. der König von Preußen haben dem preu
ren, ſo hinſichtlich der Wohnungsreform des Wöchnerit
wurde Sieger der Hamburger Ruderverein, im großen
ßiſchen Landtag eine Wahlrechtsvorlage unterbreitet
nenſchutzes und des Jugendſchutzes. Gleichzeitig bitten
Einer der Heidelberger Ruderklub (Graf), im Grünau
Darüber iſt im Landtag eine Einigung nicht erfolgt. Si
wir, doch zu dem Milizſyſtem überzugehen zur Schaffung
Vierer, erſte Abteilung, der Polyteknisk Ronklub=Kopen=
(zu den Soz.) werden unmöglich behaupten können, daſ
eines Volksheeres, das zur Verteidigung des Landes aus
hagen, in der zweiten Abteilung Wratislawia=Breslau
unter dieſen Umſtänden die Zuſage des Königs nicht aus=
reicht
. Mit dem rein Parademäßigen bei der Ausbildun=
Zweiter, der Ruderklub Neptun=Poſen Dritter. Im Ver=
geführt
ſei. (Widerſpruch bei den Soz.) Die Schuld
der Soldaten müßte allmählich aufgeräumt werden. Die
bands=Achter, der den Schluß des Rennens bildete, wurde
liegt nicht am König, ſondern am Landtag, der ſeine Zu
Nervoſität im Unteroffizierkorps rührt hauptſächlich vo
der Ruderverein Sport Germania Dritter
ſtimmung verſagt hat. (Zuruf bei den Soz.: Dann hätte
dem vielen überflüſſigen Krempel her, den ſie den jungen
er aufgelöſt werden ſollen.) Ich möchte mich entſchieden
Leuten beibringen müſſen. Wir verlangen Aufhebung
dagegen verwahren, daß die Perſon des Königs von Preu
des Einjährigen=Privilegs und allgemeine Verkürzung der
Deutſcher Reichstag.
ßen in die Debatte gezogen wird. Wenn Sie erklärt ha
Dienſtzeit. Als Schlachttruppe iſt die Reiterei ausgeſchie
ben, wenn die Vorlage nicht mit dem König gemacht wer=
den
; um ſeine Forderungen durchzubringen, iſt nun der
* Berlin, 10. Juni. Präſident Dr. Kaempf er=
den
könne, ſo gegen ihn, ſo bemerke ich dazu, daß wir die
Kriegsminiſter dazu gekommen, die Kavallerie als Aug=
öffnet
um 2 Uhr die Sitzung. Zunächſt ſtehen auf der
Geſchicke Preußens ſo geſtalten werden, wie wir es nach
und Arm des Feldherrn zu bezeichnen
Tagesordnung
unſerem Gefühl für richtig halten. (Lebhaftes Bravo
An Stelle der Vermehrung der Kavallerie=Regimenter
kurze Anfragen
rechts.
ſollte man darauf bedacht ſein, das Flugzeugweſen un
Abg. Dr. Liebknecht (Soz.) fragt, ob dem Reichs
Vizepräſident Dr. Paaſche: Die vom Staatsſekretäu
die Lenkballons zu vermehren. Die Zeppelinſche Erfin=
kanzler
bekannt ſei, daß vor einigen Tagen ein deutſche:
angeführten Worte des Abg. Noske konnte ich in der herr
dung wird leider nicht dazu benutzt, die Völker zu verbin
Staatsangehöriger, der Bergmann Jakubik aus Myslo
ſchenden Unruhe nicht verſtehen. Nach dem Stenogramm
den, ſondern zu vernichten. (Bravo! bei den Soz.) Die
witz in dem ruſſiſchen Grenzort Nijka von den ruſſiſchen
der Rede, das mir vorliegt, hat der Abg. Noske dieſe
Militärverwaltung hat noch nicht den Befähigungsnach
Behörden verhaftet und wegen der von ihm für den Ober
Aeußerung getan. Sie enthält eine beleidigende Kritik
weis erbracht, daß ſie dieſe neue Waffe gut und richtie
chleſiſchen Bergarbeiterſtreik betriebenen Agitation angeb
des Königs von Preußen. Ich rufe deshalb Herrn Noske
zu verwenden weiß. Nach dem Beiſpiele von Krupp ſucht
lich zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verurteilt worder
nachträglich zur Ordnung. (Lachen bei den Soz.) Vizepräſi
jetzt eine Flugzeugmaſchinenfabrik einen ehemaligen Offi=
iſt
, was der Herr Reichskanzler bisher zum Schutze dieſes
dent Dr. Paaſche (mit erregter Stimme): Ich bitte dieſes
zier mit guten Verbindungen als Vertreter. (Hört, hört
deutſchen Staatsangehörigen getan und was er weiter zu
Gelächter zu unterlaſſen
links.) Die Atlaswerke machen gute Geſchäfte. Da iſt e
tun gedenke
Generalleutnant Wandel: Die Behauptung, Offi=
beſonders
intereſſant, daß in dem Aufſichtsrat dieſer Ge
Wirkl. Geh. Legationsrat Lentze: Im Auftrag der
ziere erhalten von der Firma Krupp Schmiergelder, ent
ſellſchaft bekannte Parlamentarier ſind. So der konſer
Reichsleitung beehre ich mich, folgendes zu antworten
ſpricht nicht den Tatſachen. In Eſſen herrſchten früher
vative Reichstagsabgeordnete von Böhlendorf=Kölpir
Das Auswärtige Amt hat von der Verhaftung eines preu=
unangemeſſene
Wohnungsverhältniſſe. Da hat denn die
(Hört, hört! bei den Soz.), der freikonſervative Landtags=
ßiſchen
Staatsangehörigen, Bergmann Jakubik, durch Ze=
Firma Krupp den Feuerwerkern (um Offiziere handelt e=
abgeordnete
von Zedlitz und das Mitglied dieſes Hauſes
tungsnachrichten etwa um dieſelbe Zeit Kenntnis erhal=
ſich
überhaupt nicht) gegen entſprechende Entſchädigung
Graf von Poſadowsky. (Erneute Zurufe bei den Soz=
ten
, als ihr die jetzige Anfrage zuging. Darauf ſind ſofort
Koſt und Wohnung gewährt. Die Militärverwaltung
Wer hat den Herren die Ermächtigung erteilt, große Auf
durch den preußiſchen Grenzkommiſſar in Warſchau nähere
hat keine Kenntnis davon gehabt. Es wurde ſofort ein
träge in ſichere Ausſicht zu ſtellen? Haben Verhandlungen
Erkundigungen über den Vorfall eingezogen worden. Nach
geſchritten. Wir müſſen abwarten, ob die Unterſuchung
mit der Regierung ſtattgefunden? Es wäre im Intereſſe
den eingegangenen telegraphiſchen Berichten hat der Berg
ein weiteres Einſchreiten als notwendig erweiſt. ( Leb=
der
reinen politiſchen Moral, wenn hier Aufklärung ge=
arbeiter
Jakubik gegen eine ruſſiſche Gouvernementsver
haftes Hört, hört!) Generalleutnant Staabs: Es iſt
ſchaffen würde, ſonſt könnten die Herren in den Verdach
ordnung verſtoßen, indem er entgegen dieſer Verordnung
unrichtig, daß für den Truppenübungsplatz Zoſſen zu hohe
kommen, daß ſie ihr Amt mißbraucht haben. (Zurufz Kor
in Rußland Gelder für Streikzwecke ſammelte. Infolge
Preiſe gezahlt worden ſind. Es iſt einwandfrei feſtgeſtell
ruption!) Vizepräſident Dr. Dowe: Dieſer Zwiſchen
deſſen iſt er in dem ruſſiſchen Grenzorte Nijka verhafte
, daß durchaus wirtſchaftlich verfahren wurde.
ruf iſt unzuläſſig. Er enthält ſchon eine Verurteilung
und ein Verfahren gegen ihn eingeleitet worden, das vor
Darauf wird vertagt. Perſönlich ſtellt Abg. Graf v. Poſa
und es geht nicht an, daß einem Mitgliede dieſes Hauſe
ausſichtlich in den nächſten Tagen zum Abſchluß komm
dowsky feſt: Es iſt nicht richtig, daß ich der Gründungs
ein derartiger Vorwurf gemacht wird. Ich weiſe dieſer
und für Jakubik keine anderen Folgen haben wird, al=
kommiſſion
der Atlaswerke angehört habe. Dieſes Wer
Vorwurf zurück. (Bravo! rechts.) Noske (fortfahrend)
die Ausweiſung. Für möglichſte Beſchleunigung des Ver=
iſt
mir vollkommen unbekannt und die Meldung iſt längſ
Die ganze Vorlage wird dazu benutzt, die Avancements=
fahrens
iſt diesſeits Sorge getragen. Eingehende ſchrift
widerrufen worden. Herr Noske hätte ſich zunächſt richtit
verhältniſſe zu verbeſſern. Mit der Schaffung der von
liche Berichte ſtehen noch aus
unterrichten ſollen. Ich fordere ihn auf, ſich zu unterrich
den Liberalen gewünſchten Feldwebelleutnants ſind wir
Abg. Hägy (Elſ.) fragt: Iſt es dem Herrn Reichs=
ten
und ſeine Angaben von der gleichen Stelle aus zu wi
nicht einverſtanden, da dadurch nur eine neue, vom Offi=
kanzler
bekannt, daß unter dem Namen Malzwein in
derrufen. (Lachen links. Bravo rechts. Zwiſchenruf:
ziersſtand abhängige Proletarierklaſſe errichtet würde
füngſter Zeit ein Produkt in den Verkehr gebracht worder
Schauſpieler! und lebhafte Pfuirufe ertönen. Vizepräſi=
Es beſteht ein Ueberfluß an Unteroffizieren, andererſeits
iſt, welches ſich als eine täuſchende Nachahmung von Wein
dent Paaſche ruft den Abg. Scheidemann wegen des
mangelt es an dem nötigſten Arzt= und Sanitätsmaterial
darſtellt? Was gedenkt der Herr Reichskanzler gegen dieſ
Zwiſchenrufes Schauſpieler zur Ordnung.) Abg. Graf
Das Schmiergelderunweſen bei der Vergebung der Liefe
Irreführung der Konſumenten und ſchwere Gefährdung
von Poſadowsky fortfahrend: Der Redner hat eine
rungen militäriſcher Ausrüſtungsſtücke müßte endlich be=
des

Weinbaues und des reellen Weinhandels zu tun?
falſche Meldung weiter gegeben, ohne ſich vorher über di
ſeitigt werden. Die Militärverwaltung muß mit mehr
Direktor im Reichsamt des Innern Jonquiéres:
Wahrheit zu informieren.
Abg. Noske (Soz.): Wenn
kaufmänniſchem Geiſt erfüllt werden, damit es nicht mehr
Die Herſtellung weinähnlicher Getränke aus Malzabzüger
vorkommen kann, daß die Verwaltung beſonders bei
Herr Poſadowsky dies in ſo feierlicher Form hier erklärt,
und ihre Bezeichnung als Malzwein iſt nach § 10 des Wein=
glaube
ich ihm aufs Wort. Die Nachricht ging unwider
Grundſtücksankäufen über den Löffel barblert wird. Die
geſetzes an und für ſich zuläſſig. Es iſt in letzter Zeit be
Beibehaltung des Gardekorps und der bevorzugten ein
rufen durch die Preſſe. Ich nehme die Aeußerung als
kannt geworden, daß mit derartigen Getränken Mißbrauch
einen Irrtum mit Bedauern zurück. Abg. Graf v. Po=
zelnen
Truppen iſt geradezu ungeſetzlich. Es handelt ſich
getrieben wird. Verurteilungen wegen falſcher Bezeich=
bei
unſerem Antrag, die Eliteformationen aufzuheben, le
ſadowsky: Der Abg. Noske hat nicht nur Poſadowsku
nung ſolcher Erzeugniſſe und wegen Fälſchung von Trau
diglich darum. Dinge zu beſeitigen, die mit dem Charal
geſagt, ſondern hinzugefügt. Mitglied dieſes hohen Hauſes
benwein durch Zuſatz von Malzwein haben in mehrerer
ter eines Volksheeres nicht vereinbar ſind. Das Beſchwer=
Nächſte Sitzung Mittwoch 1 Uhr

Fortſetzung
Fällen ſtattgefunden. Die Frage, ob beſondere Maßnah
derecht muß revidiert werden und das Soldatenmateria
der heutigen Debatte.
Schluß 7 Uhr.
men zum Schutze der Verbraucher, des Weinbaues und des
muß ſchonender behandelt werden. Die Hitzſchläge der
Weinhandels geboten ſind, beſchäftigt die zuſtändigen
letzten Tage ſind auf Unachtſamkeit der Verwaltung zu=
Stellen
* Berlin, 10. Juni. Die Budgetkommiſ=
rückzuführen
. Auch in bürgerlichen Kreiſen empfindet ma=
Hierauf beginnt das Haus die zweite Beratung der
ſion des Reichstages begann heute die Beratun
dauernd wachſenden Unwillen über die unnötige Heeres=
des
Geſetzentwurfes über das Erbrecht
des
vorlage und die ungeheuren Belaſtungen. Bei dem Mili=
Wehrvorlage
Staates. Als ſolcher Entwurf iſt es bereits im Jahr
tärboykott werden die Sozialdemokraten auf eine Stufe
1908 dem Reichstag vorgelegt, damals aber in der Finanz
nämlich den Geſetzentwurf zur Ergänzung des Ge=
geſtellt
mit den Dirnen und Zuhältern. (Laute Pfuiruf
kommiſſion in zweiter Leſung gänzlich abgelehnt wor
etzes über die Friedenspräſenzſtärke des
bei den Soz.) Der Kriegsminiſter hat uns das direk
deutſchen Heeres und das Beſoldungsgeſetz
den. Berichterſtatter iſt der Abg. Waldſtein (Fortſchu
in das Geſicht geſagt, (Abermalige entrüſtete Pfuirufe bei
ſowie zur Aenderung des Geſetzes über die Verſorgung
Vpt.). Nach dem Entwurf ſollen nicht beerben der Onke.
)
Vizepräſident Paaſche bittet, die lauten
den Soz.
der Perſonen der Unterklaſſen des Reichsheeres, der kai
oder die Tante die Neffen oder die Nichten, wohl abe
Zurufe zu unterlaſſen. Die Pfuirufe wiederholen ſich auf=
ſerlichen
Marine und der kaiſerlichen Schutztruppe vor
umgekehrt, ebenſo ſollen ſich nicht die Neffen oder die
neue. Vizepräſident Paaſche bittet nochmals, dies zu
1906 (Mannſchaftsverſorgungsgeſetz) auf Grund des münd
Nichten untereinander beerben; an deren Stelle ſoll ir
unterlaſſen. Zuruf bei den Soz.: Dann ſoll der Kriegs
lichen Berichts der Budgetkommiſſion. Die Diskuſſion wirt
Zukunft der Staat treten. Ebenſo ſoll der Fiskus geſetz=
miniſter
ſein Wort zurücknehmen. (Lebhafte Zuſtimmung
zunächſt eröffnet bei Artikel 1 der Vorlage und der Kom
licher Erbe ſein, wenn zur Zeit des Erbfalles weder ein
bei den Sozialdemokraten.) Abg. Noske fährt fort: Wir
miſſionsbeſchlüſſe. Die Kommiſſion hat die geforderte Er
Verwandter noch ein Ehegatte des Erblaſſers vorhan=
werden
das der Militärverwaltung nicht vergeſſen. Wir
höhung der Friedenspräſenzſtäcke bis auf einen Abſtric
den iſt. Nachdem Abgeordneter Waldſtein Bericht er
werden in Tauſenden von Verſammlungen darauf zu ſpre=
von
15 Eskadronen (drei von den ſechs neu geforderter
chen kommen, daß es dem Kriegsminiſter in den Ohrer
ſtattet hatte, begründete Reichsſchatzſekretär Kühn die
Kavallerie=Regimentern) bewilligt. Ein Antrag Baſſer
Man
dröhnen ſoll. (Stürmiſche Zurufe bei den Soz.)
Vorlage, die in erſter Linie finanziellen Erwägungen ent
mann will auch hier die Forderung der Vorlage in vol=
ſollte
, ſtatt uns zu bekämpfen, lieber dafür ſorgen, daß wir
ſprungen, aber auch durch Bedürfniſſe des Rechtsverkehr
lem Umfange genehmigen. Mit zur Erörterung geſtellt
in Preußen ein beſſeres Wahlrecht bekommen. Des Königs
geboten ſei. Oft erbten Leute, die den Toten gar nich
wird ein großer Teil der von der Kommiſſion zu der Vor=
Wort iſt noch nicht eingelöſt. Durch ein ſolches Vorgeher
oder kaum gekannt hätten. Deshalb dürfe es auch nicht
lage beſchloſſenen Reſolutionen
liefern Sie uns nur Waffen und verſtärken unſere Macht=
wundernehmen
, daß in faſt allen anderen Länderr
Gans Edler Herr zu Puttlitz berichtet über die Ver
mittel. Durch den Willen des Volkes, der breiten Maſ
Schranken für das Erbrecht der Verwandten gezogen
handlungen in der Kommiſſion
ſen, die hinter uns ſtehen, erhalten wir die Kraft, dieſe
ſeien. Allerdings würde die Ausführung der Vorlage
Abg. Noske (Soz.): Die Parteien, die geſtern alle
Heeresvorlage zu bekämpfen. (Stürmiſche Zuſtimmung bei
manche Schwierigkeiten machen, und da ſei eine vorſich=
feierliche
Erklärungen abgegeben haben, zeigen, daß der
Soz.)
den
tige Ausgeſtaltung des Geſetzes notwendig. Ein Zen
Glaube an eine Gefährdung des Reiches, von der ſie frühe
Kriegsminiſter von Heeringen: Auf die ganzer
trumsredner bemängelte an der Vorlage insbeſondere die
ſprachen, zu ſchwinden ſcheint. Für ſie beſtebt nur noch
Ausführungen des Vorredners kann ich nicht eingehen
Beſtimmungen über die Beerbung von im Auslande ge

[ ][  ][ ]

Nummer 134.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 11. Juni 1913.
Seite 7.
ſtorbenen Deutſchen, und glaubte, bei der ganzen Sache
denen techniſchen Ausſchüſſen vor, die folgende Bezeich
* Stuttgart, 9. Juni. Die Gemeindekollegien be=
würde
überhaupt wenig herauskommen. Seine Freunde
nungen erhalten: Ausſchuß für Schuld, Ausſchuß für Ga=
ſchloſſen
, zum Kaiſerjubiläum eine Stiftung von
ſtänden, wie früher, ſo auch jetzt, der Vorlage ablehnend
die
rantien, Ausſchuß für Konzeſſionen, Verträge, und
50000 Mark zugunſten erholungsbedürftiger Schul=
gegenüber
. Den Standpunkt der Vorlage mit der Be
Die Bu=
pekuniären
Forderungen der Kriegführenden
kinder mit dem Namen Kaiſer Wilhelms= Jubiläums=
gründung
, daß unter den weiteren Verwandten der Fa
Der Ent
reaus der Ausſchüſſe werden ſpäter ernannt.
ſtiftung zu errichten.
milienſinn abgenommen habe, bezeichnete er als falſch,
wurf der Geſchäftsordnung ſetzt die Zahl der Delegierten
Petersburg, 10. Juni. Die offiziöſe Roſſija wid=
wobei
er auf die vielen Stiftungen an Univerſitäten uſw
feſt, die an den Beratungen in den techniſchen Ausſchüſſen
net dem Regierungsjubiläum des deutſchen Kaiſers einen
und zugunſten auch der ganz entfernten Verwandten hin=
teilnehmen
können und beſtimmt, daß die Beratungen der
längeren Artikel, in dem ſie u. a. ausführt: Der Kaiſer
wies. Reichsſchatzſekretär Kühn widerſprach dieſer Kritik;
Kommiſſionen geheim ſein ſollen und die Urkunden nur
übernahm die Krone unter ſchweren Umſtänden nach dem
der Finanzmann habe gar kein anderes Intereſſe an hoher
mit Zuſtimmung ſämtlicher vertretenen Regierungen be
Tode ſeines äußerſt populären Vaters. Es oblag ihm
Einnahmen, als alle ſonſtigen Faktoren. Eigentümlich ſe
kanntgemacht werden dürfen. Margerie teilte mit, daß
nicht nur, die Tradition der preußiſchen Könige, die das
der Vorſchlag des Zentrums, den Ertrag des Geſetzes
Präſident Poincaré die Kommiſſion morgen nachmittag
neue Deutſche Reich gründeten, fortzuſetzen, ſondern auch
um 4 Uhr empfängt.
der doch nach Zentrumsanſicht gleich Null ſei, zu wohl
der Schöpfer neuer Grundlagen des politiſchen und öffent=
lichen
Lebens zu werden. Im Laufe der
tätigen Zwecken zu verwenden. Daß der Familienſinn
zeit mußten
Letzte Nachrichten.
ſowohl die Anhänger des monarchiſchen
durch die Vorlage geſtört werde, ſei unzutreffend. Ein
Regimes in
* Belgrad, 10. Juni. Die Militärbehörde
Deutſchland, wie auch ſeine Gegner zugeben
daß Deutſch=
Erblaſſer könne ja ausdrücklich durch Teſtament ſeine
hat, wie aus Pirot in Serbien gemeldet wird, das Ueber=
land
in der Perſon Kaiſer Wilhelms einen hervorragen=
Verwandten zu Erben einſetzen. Ein konſervativer Red=
ſchreiten
der ſerbiſch=bulgariſchen Grenze
den politiſchen Führer beſitzt, der befähigt iſt, das Deutſche
ner führte aus, ſeine Freunde ſtänden auf demſelben al
Perſonen, welche Grundeigentum in Serbien oder Bul
Reich dem Fortſchritt entgegenzuführen. Zu den Ver=
lehnenden
Standpunkt, wie das Zentrum, und er ſtimme
garien haben, und den ſerbiſchen Grenzwächtern ver=
dienſten
des Kaiſers übergehend, ſchreibt die Roſſija wei
der Kritik des Zentrumsredners zu. Anträge würden
boten
ter: Niemand kann beſtreiten, daß der Kaiſer der Schöpfer
ſeine Freunde nicht ſtellen, aber an der Ausgeſtaltung
Bukareſt, 10. Juni. Die Regierung, die mit
einer Kriegs= und Handelsflotte iſt, die es Deutſchland
mitwirken, wenn ſie auch ſchließlich den Entwurf ableh=
möglichſter
Beſchleunigung die Vorarbeiten zur Durch
ermöglichte, eine Weltpolitik zu treiben, die Deutſchland
nen würden
führung des Petersburger Protokolls erledigte, vornehm
eine der erſten Stellen in dem europäiſchen Konzert
Ein ſozialdemokratiſcher Redner meinte, es handle
lich, weil der Zeitpunkt für die Feſtſetzung der neuen
icherte. Ein weiteres Verdienſt des Kaiſers um das
ſich nicht um die Beſeitigung des Privateigentums. Das
Grenze am 26. Juli alten Stils abläuft, verſtändigte vor
Vaterland iſt der Erwerb überſeeiſcher Beſitzungen,
wo
Privateigentum werde auch in gewiſſem Umfange im
einer Woche die bulgariſche Regierung, daß man mit der
in naher Zukunft hunderttauſende Deutſche für ihre
Sozialismus ſeinen Platz haben. Seit der früheren Vor
Durchführung des Protokolls beginnen könne. Die bul=
Kenntniſſe und Energie Anwendung finden werden. Dem
lage habe ſich in der Rechtsauffaſſung manches geändert.
ariſche Regierung antwortete bisher nicht mit der glei
Kaiſer wurden während langer Jahre ehrgeizige Pläne
Ein nationalliberaler Redner ſprach ſich dahin aus, mar
chen Mitteilung. Man befürchtet in maßgebenden Krei=
hinſichtlich
der Nachdarſtaaten zugeſchrieben. In Wirk
ſolle möglichſt bald zur Abſtimmung ſchreiten, um die Sach
ſen aus dieſer Verſchleppung, aus welchem Grunde ſie
lichkeit widerlegte er jedoch einen ſolchen Verdacht und be
lage zu klären. Seine Partei ſei bereit, in die Beratung ein
auch erfolge, Nachteile für die Beziehungen der beiden
wies, daß er ein überzeugter Anhänger des Friedens und
zutreten, weil die Notwendigkeit vorliege, Mittel für die
Königreiche zueinander, denn Rumänien könne ſich ver=
der
Ruhe in Europa ſei. Ebenſo trug der Kaiſer viel
großen Ausgaben zu finden. Staatsſekretär Kühn hielt
anlaßt ſehen, nach Ablauf des Termins für die Feſtſetzung
zum Wohl ſeines Volkes im Bereiche des inneren Lebens
die grundſätzlichen Erörterungen, die ſtattgefunden hät
der neuen Grenze das nach ſeiner Anſicht ihm zuge
bei, indem er als Förderer von Kunſt, Handel, Induſtrie
ten, als in der Sache nicht begründet. Man ſolle doch
ſprochene Gebiet zu beſetzen.
und Wiſſenſchaft auftrat. Schließlich beglückwünſcht die
nicht gleich von ungeheuren Konſequenzen reden. Jede
Sofia, 10. Juni. Dr. Danew wurde mit der
Roſſija den Jubilar und ſpricht die Hoffnung aus, daß
gute Sache könne, wenn ſie übertrieben werde, ſchaden
Bildung des neuen Kabinetts betraut.
Er
es dem Monarchen noch lange Jahre vergönnt ſein möge
Aber die Regierung wolle ja gar nicht weiter gehen;
hatte heute mit mehreren Parteiführern Beſprechungen,
zum Wohle des deutſchen Volkes zu wirken, das ſo reiche
wenn man dieſe Steuerquelle nicht wolle, dann möge
als deren Ergebnis die Bildung eines Kabinetts auf der
Schätze in die gemeinſame kulturelle Schatzkammer der
man, bitte, eine andere bezeichnen. Ein polniſcher Red=
Grundlage eines Koalitionsprogramms geſichert erſcheint
europäiſchen Völker einbringe
ner erklärte ſich gegen die Vorlage und wünſchte baldig
Entſcheidung. Ein fortſchrittlicher Redner war der An=
ſicht
, die Steuergeſetzgebung greife ſtets in wohlbegrün
Neuſtadt i. Weſtpr., 10. Juni.
2
Auf der Chauſſee
Letzte Nachrichten.
dete Rechte ein, und dieſes Recht könne dem Staate nich
überfielen Rowdies am hellen Tage einen Trupp
entzogen werden. Falſch ſei die Begründung, daß der
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.
Wandervögel. Ein Seminariſt wurde durch einen
Familienſinn allgemein fehle, das gehe zu weit; aber es
Knüppelhieb getötet, der Täter und drei Kompli=
Berlin, 10. Juni. Der kaiſerliche Gouverneur von
ſei auch falſch, daß durch das Geſetz der Familienſinn
en wurden feſtgenommen
Kamerun Ebermaier iſt nach einer aus Buea einge=
zerſtört
werde. In der Abſtimmung wurde unter Ab=
troffenen
telegraphiſchen Meldung vom 3. Juni von ſeiner

Dirſchau, 10. Juni
Als der 67jährige Rentne
ehnung zweier dazu vorliegender Anträge § 1, Abſatz 1
echsmonatigen Reiſe an den Tſchadſee wohlbehalten wie=
Dobreck in einem Bienenſtock arbeitete, über
nach der Vorlage angenommen, der beſtimmt, daß, wenn
der in Duala eingetroffen
fielen ihn die Tiere und richteten ihn so zu, daß er bald
Abkömmlinge von Großeltern des Erblaſſers in der
darauf ſtarb
Straßburg, 10. Juni. Heute abend 6 Uhr wurde
Seitenlinie oder Verwandte der vierten Erbrechtsord
die 26. Landesausſtellung der Deutſchen
Wien, 10. Juni. Ein Automobil überfuhr
nung oder der ferneren Ordnung zur geſetzlichen Erbfolge
Landwirtſchaftsgeſellſchaft
geſchloſſen
den Maurerpolier Derevero, der die Trieſter Reichs=
berufen
ſind, oder wenn zur Zeit des Erbfalles weder eit
Die große Beſucherzahl wird mit über 210000 Perſonen
ſtraße in Gloppnitz mit einem Rade entlang fuhr. De
Verwandter noch ein Ehegatte des Erblaſſers vorhanden
angegeben. Die von der Kommiſſion angenommene Be=
Mann iſt inzwiſchen geſtorben. In dem Auto ſaßen
iſt, der Fiskus erbberechtigt iſt. Abſatz 2 und 3, die be=
ſucherzahl
iſt damit um über 30000 überſchritten
Prinz Auguſt Leopold von Koburg=Gotha und Erzherzogin
ſtimmen, welcher Bundesſtaat geſetzlicher Erbe iſt, bleiben
Nürnberg, 10. Juni. In der heutigen Magiſtrats=
Karolina, ſowie ein Stabsarzt. Es fuhr, um einen Zu
unverändert. Im Abſatz 4, wonach bei Meinungsver
ſitzung wurde die Familienſtiftung der Frei
ammenſtoß zu vermeiden, gegen einen Baum und
ſchiedenheiten darüber auf Anrufung eines der beteilig
rau von Cramer=Klett eröffnet. Es handelt ſid
blieb auf einem Steinhaufen ſtehen. Der Prinz brachte
ten Bundesſtaaten, oder, ſofern der Reichsfiskus oder der
um einen Betrag von ſechs Millionen Mark, der zut
den Verletzten ſelbſt nach dem Krankenhaus
Fiskus eines Schutzgebietes beteiligt iſt, bei Anrufung des
Hälfte der Stadtgemeinde Nürnberg und zur anderer
Reichkanzlers der Bundesrat entſcheidet, wurde die Ent=
HB. London, 10. Juni. An den für nächſten Monat
Hälfte einer anderen ungenannten Stadt im Falle des
ſcheidung auf Zentrumsantrag dem Reichsgericht über
angeſetzten Flotten=Manövern werden 843
Ausſterbens der Familie zufallen ſoll. Die Stadt Nürn=
tragen
. § 2, wonach das Nachlaßgericht das Erbrecht des
Schiffe, darunter 41 Panzer, 36 Kreuzer, 137 Torpedo
berg bezieht vorläufig die Zinſen von drei Mil=
Fiskus feſtzuſtellen, ſowie § 3, wonach mit der Feſtſtellung
bootszerſtörer, 20 Torpedoboote und 43 Unterſeeboote
lionen Mark, die je zur Hälfte jungen talentvollen
für den Fiskus die Rechtsfolge eintritt, die ſich für einen
teilnehmen. Die Manöver beginnen am 10. Juli. Bis
Studierenden von Kunſt und Wiſſenſchaft zufallen.
inderen Erben an die Annahme der Erbſchaft knüpfen, bleib
dahin werden die Schifſe der erſten Flotte an ihrem Aus=
Hamburg, 10. Juni. Bei Helgoland herrſcht
unverändert. Bei § 4, der Vorſchriften für die Fälle
gangspunkt, der geheim gehalten wird, eingetroffen ſein.
ſeit geſtern ein heftiger Weſt=Südweſtſturm
enthält, in denen der Fiskus neben den Großeltern des
Der erſte Teil der Manöver wird ungefähr eine Woche
Die Eiſenbefeſtigung der Kaimauer am Kriegshafen wurde
Erblaſſers geſetzlicher Erbe iſt, wurde die Beratung ab
dauern, worauf die zweite und dritte Flotte in der Nord=
von
den Wogen weggeriſſen
gebrochen. Die Geſamtabſtimmung über § 1
des Enk
ſee manövrieren.
Breslau, 10. Juni. In dem langwierigen Rechts
wurfes, betr. das Erbecht des Staates, wurde vorläufig
New=York, 10. Juni. In der Nacht zum Montag
ſtreit der Bahnwärtersfrau Mayer gegen den
ausgeſetzt. Nächſte Sitzung Donnerstag vormittag.
brach an drei verſchiedenen Stellen Feuer aus. Fün
Grafen Zbiginiew Kwilecki, der jetzt in Breslau lebt
Mietskaſernen, in denen zumeiſt Italiener, Griechen und
wegen der Herkunft des jungen Grafen Stanislaus, ir
Handel und Verkehr.
Slawen wohnten, zwei Fabriken und ein Vergnügungs=
welchem
die Klägerin behauptet, der junge Graf ſei mit
park fielen den Flammen zum Opfer. Bei den Rettungs=
* Berlin 10. Juni. Die Subſkription au
ihrem unehelich geborenen Sohne identiſch und auf An=
arbeiten
wurden fünf Perſonen, meiſt Frauen, ſchwer
die
4½prozentigen Wladikawkas=Eiſenbahn
erkennung dieſer Behauptung klagte, wurde die Bahn
verletzt
Obligationen iſt heute vormittag kurz nach Eröff
wärtersfrau Mayer von der zweiten Zivilkammer des
(Schluß des redaktionellen Teils.)
nung geſchloſſen worden
Landgerichts koſtenpflichtig abgewieſen
London, 10. Juni. Heute früh ereignete ſid
Iiin
in Newcaſtle hinter einem Poſtamte, an dem ein Flüge
Der Balkankrieg.

angebaut wird, eine heftige Exploſion. Die Poli=
zei
ſtellte feſt, daß es ſich um einen Anſchlag gegen das
Gegen Bulgarien
Poſtamt handelt. Man vermutet, daß es ein Attenta=
* Belgrad, 10. Juni. Das Blatt Samouprave
der Anhängerinnen des Frauenſtimm
Verlobten
bekämpft die Anſprüche Bulgariens auf die
rechts iſt
ſtrittigen Städte in Mazedonien und ſchreibt u. a.: Bul=
Liſſabon, 10. Juni. Als heute anläßlich der Ca=
garien
begann den Krieg offenbar in dem voraus feſt=
moensfeier
, welche unter großer Beteiligung der Bevölke
die ihr künftiges Heim gediegen, ge
geſetzten Programm, für ſich den Löwenanteil zu behalten.
rung gefeiert wurde, mehrere hundert Schulkin
schmackvoll und modern einrichten
Nachdem der Krieg beendet iſt, ſagen die Bulgaren zu der
der mit Kränzen auf dem Wege zum Camoens=Denkma
wollen, wird eine Besichtigung meiner
Serben: Was wir in Thrazien eroberten, behalten wir
auf dem Dom Pedroplatze eintrafen, wurde aus der
auch! Was ihr in Mazedonien mit dem Schwert in der
Volksmenge geſchoſſen. Eine Perſon wurde ge
Hand einnahmt, behalten wir aber auch, denn auch das
tötet zahlreiche verw undet
Die aufgeregt
feinbürgerlichen
gehört uns! Ihr waret verpflichtet, für uns zu rämpfen,
Menge zertrümmerte einen Kiosk, in dem die Anarchiſten
wir waren dagegen nicht verpflichtet, für euch zu käm
ihre Verſammlungen abzuhalten pflegten. Die Polize
Wohnungseinrichtungen
Die Bulgarer
pfen. Das iſt bulgariſche Gerechtigkeit.
nahm mehrere Verhaftungen vor
vergeſſen ganz, daß, wie der Temps richtig ſagt, alles be=
Peking, 9. Juni. Eine Verordnung wird bekann
empfohlen
Meine Möbel zeichnen
zahlt werden muß, und daß auch die Dienſte der Verbün
gemacht, daß der rebelliſche Gouverneur vor
deten, die Gut und Blut opferten, belohnt werden müſſen
sich aus durch künstlerische Formen-
Kiangtſing abgeſetzt worden iſt. Die Verordnung
Die Bulgaren drohen mit den Waffen, vergeſſen aber, daß
überträgt die Verwaltung der Provinz auf den Vize
schönheit, grundgediegene Qualität u.
ſie keine ſicheren Ausſichten haben, auf dieſem Wege zum
präſidenten Liaheng und ernennt zwei neue Kommandan
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
Ziele zu gelangen. Sie ſollten ſich die Sache überlegen
ten der Diviſion in Kiangtſing. Man hat kürzlich Garni=
besondere
Preiswürdigkeit.
weil ſie auf dieſe Weiſe alle Errungenſchaften aufs Spie
ſonen für Regierungstruppen in die Provinz gelegt, um
ſetzen. Jetzt iſt noch Zeit zur Umkehr. Die Verbündeten
dieſer Entſcheidung Reſpekt zu verſchaffen.
werden ſich herzlich freuen, ſie als ein angeſehenes mäch=
OTTO KUNKEL-
iges
Glied im Bunde zu wiſſer
Zum Regierungsjubiläum des Kaiſers.
Juni. Nach übereinſtimmenden

Belgrad. 9
Gr. Ochsengasse 21/23. Tel. 287.
* Berlin, 10. Juni. Der Geſamtausſchuß des Hanſa=
Berichten der ſerbiſchen Blätter iſt zwiſchen Paſitſch und
bundes hielt heute vormittag anläßlich des 25 jähri=
den
Parteiführern ein Einvernehmen dahin erzielt wor
(10791a
gen Regierungsjubiläums des Kaiſers
den, daß von Bulgarien in bindender Form eine Antwort
Inig
eine Sitzung ab, die ſowohl einer Huldigung für den
auf die ſerbiſche Note bezüglich der Reviſion des ſerbiſch
Kaiſer, als auch der Erledigung geſchäftlicher Angelegen=
bulgariſchen
Bündnisvertrages gefordert werden ſoll
heiten des Bundes galt. Zur Tagung fanden ſich zahl=
die

Sollte Bulgarien die Reviſion ablehnen, würde
reiche Mitglieder des Geſamtausſchuſſes, fortſchrittliche
Annektion der eroberten Gebiete proklamiert werden.
ind nationalliberale Parlamentsmitglieder, die Geſchäfts=
Konſtantinopel, 10. Juni. Die der Pfort=
ührer
des Bundes und viele andere ein. Nach Eröffnung
heute aus dem Auslande zugegangenen Nachrichten ſtellen
die Lage zwiſchen den verbündeten Balkanſtaaten als ſehr
der Sitzung hielt Geheimrat Rießer eine Anſprache, in
(
kritiſch hin. Man glaubt deshalb hier, daß der Aus
der er betonte, daß der Hanſabund ſich von ganzem Her=
bruch
der Feindſeligkeiten kaum noch zu
zen den Huldigungen, die dem Kaiſer zu ſeinem Regie=
rungsjubiläum
aus allen Schichten der Bevölkerung ent=
vermeiden
iſt.
gegengebracht werden, anſchließe. Er brachte ein drei
Die Finanzkommiſſion
faches Hoch auf den Kaiſer aus. Im Anſchluß hieran
Paris, 9 Juni. In der Sitzung der inter=
ſprach
Rießer in längeren Ausführungen über das Them
nationalen Finanzkommiſſion, die unter
25 Jahre deutſcher Wirtſchaftsentwickelung Der Redner
Margerie tagte, wurde der ausgearbeitete Entwurf für
entrollte ein anſchauliches Bild des gewaltigen wirtſchaft
die Geſchäftsordnung erörtert. Mehrere Artikel
lichen Aufſchwunges, den das Deutſche Reich in dieſem
wurden vorläufig angenommen. Die zweite Leſung fin
Zeitraume genommen habe. Nach Erledigung geſchäft=
det
in einer der nächſten Sitzungen ſtatt. Der bulgariſche
licher Angelegenheiten wurde der Geſchäftsbericht erſtattet
Delegierte Stanciow verlas namens der Balkandelegier=
in
welchen ſich Referate des Freiherrn von Richthofer
ten eine Erklärung, in der der Arbeitsplan für die Gegen=
M
ind Dr. Streſemann über die neuen Wehr= und Deckungs=
tände
, welche die Kommiſſion auf Grund des Artikels
vorlagen ſchloſſen.
des Londoner Vertrages zu behandeln hat, feſtgeſtellt
Berlin, 10. Juni. Der Gemeinderat von
wird. Der Präſident übergab dem Bureau der Kommiſ=
Lichtenrade hat beſchloſſen, anläßlich des Regie
Dette
ion einen Brief des Verwaltungsrates der
rungsjubiläum des Kaiſers 30000 Mark zum
(12859
Publique Ottomane über die in ihrer Intereſſenſphärc
Ankauf eines Waldgeländes für einen Jubilänmspark zur
liegenden Dinge. Der beratende Entwurf der Geſchäfts=
Verfügung zu ſtellen
ordnung ſieht eine Tagung der Kommiſſion in verſchie=

5

[ ][  ][ ]

Nummer 154.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 11. Jum 1913.
Seite 8.
Prinz Waldemar 4. Juni 6 Uhr nachm. in Yokohama.
Amtlicher Wetterbericht.
Dampfernachrichten.
Ranila 6. Juni von Eitape nach Singapore abge
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
gangen. Schleswig 3. Juni von Korfu abgegangen
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Weſtlich Skandinavien hat ſich ein ſtarker Tiefdruck
(Mittelmeerfahrt). Schulſchiff Herzogin Sophie Char=
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1
kern gebildet, der dort Stürme und in unſerem Gebiet
lotte‟ 5. Juni in Cardiff. Schulſchiff Herzogin Cecilie‟
Nordamerika: Pallanza von Philadelphia kommend
ſtarke Südweſtwinde bewirkt. Geſtern war das Wetter
6. Juni in Bremerhaven.
5. Juni 9 Uhr 30 Min. abends auf der Elbe. Preſident
zeitweiſe heiter und meiſt trocken. Im übrigen Reiche
Grant 5. Juni 11 Uhr morgens von New=York übe=
Holland=Amerika=Linie. Mitgeteilt von den
fielen verbreitet leichte Regen. Die Temperaturen liegen
Plymouth und Cherbourg nach Hamburg. Rugia‟
Vertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr. 53
noch immer zu tief. In Deutſchland fällt das Barometer
von New=York kommend, 5. Juni 6 Uhr 30 Min. abends
Rotterdam 5. Juni 6 Uhr vorm. von Boulogne ab
ſtark, während es über England wieder zu ſteigen beginnt
in Hamburg. Weſtindien, Mexiko: Bavaria von
gegangen. Nieuw Amſterdam 2. Juni nachm. in
Wir dürften daher nicht erheblich von der Zyklone beein=
Weſtindien kommend, 5. Juni 5 Uhr nachm. in Ham
Noordam 1. Juni 3 Uhr
New=York eingetroffen.
flußt werden.
burg. Dania von Mexiko und Havana kommend
Ryndam 30. Ma
50 Min. nachm. Lizard paſſiert.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 11. Juni:
6. Juni 2 Uhr morgens von Vigo. Frankenwald nach
Potsdam 3. Juni
nachm. in Rotterdam eingetroffen.
Wechſelnd bewölkt, geringe Regen, Abkühlung, windig
Havana und Mexiko, 5. Juni 2 Uhr nachm. von Vigo.
vorm. von New=York abgegangen.
Fürſt Bismarck, ausgehend, 5. Juni in Veracruz
Tageskalender
Kronprinzeſſin Cecilie von Mexiko und Havana kom=
Hauptverſammlung des Rabatt=Spar=Vereins um
mend, 5. Juni 8 Uhr abends in Hamburg. Odenwald
9 Uhr im Reſtaurant Chriſt (Grafenſtraße)

4. Juni von St. Thomas über Hapre nach Hamburc
S

Konzerte. Ludwigshöhe um 4 und 8 Uhr. Schuls
Parthia, von Weſtindien kommend, 4. Juni 11 Uh
(
Kellerreſtaurant. Heſſiſcher Hof um 8 Uhr. Bürger
abends in Havre. Weſterwald nach Havana und
Todes=Anzeige.
Darmſtädter Hof zu Traiſa um
keller um 8 Uhr.
Ver
Mexiko, 5. Juni 9 Uhr morgens in Antwerpen.
4 Uhr.
gnügungsdampfer Meteor, erſte Nordlandfahrt, 5. Juni
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
ilder vom Tage. (Auslage: Expedition, Rhein=
A
3 Uhr nachm. in Balholmen
Verwandten, Freunden und Bekannten
ſtraße 23.) Die Richard Wagner=Büſte in der Wal=
Nordd. Llayd, Bremen. Mitgeteilt von dem Ver=
hiermit
die ſchmerzliche Nachricht, daß es Gott
halla bei Regensburg (Blick in die Halle während der
treter Anton Fiſcher in Darmſtadt,Frankfurterſtr. 12/14
dem Allmächtigen gefallen hat, meinen guten
Feierlichkeiten bei der Aufſtellung der Büſte); von der
Kaiſer Wilhelm der Große 4. Inni 6 Uhr. nachm

reubeſorgten Gatten, unſeren lieben, unvergeß=
Frühjahrsparade auf dem Tempelhofer Felde bei Ber=
von
Cherbourg nach New=York. Berlin 5. Juni
lin; Baronin Berta v. Suttner (zur Feier ihres 70
lichen Vater, Sohn, Schwiegerſohn, Bruder
10 Uhr vorm. Ponta Delgada paſſiert. Gießen
Geburstages); zur Erſtaufführung von Gerhart Haupt=
(1290
Schwager und Onkel, den
4. Juni 7 Uhr vorm. in Bremerhaven angekommen
manns Jahrhundertfeſtſpiel in Breslau
Hannover 5. Juni 9 Uhr vorm. von Baltimore nach
Königlichen Eiſenbahn=Gütervorſteher
Verſteigerungskalender
Bremen. Friedrich der Große‟ 5. Juni 12 Uhr mittag
Donnerstag, 12. Junf
von New=York. Bremen 5. Juni 9 Uhr nachm
Herrn Heinrich Saum
Dover paſſiert. Neckar 6. Juni 12 Uhr 15 Min. vorm
Heugras=Verſteigerung der Gemeinde Eſcholl
von Bremerhaven. Lützow 6. Juni 4 Uhr vorm. in
brücken (Zuſammenkunft am Ortsausgang nach Crum
am Sonntag, den 8. Juni, in Cüſtrin,nad
Antwerpen angekommen. Bülow 6. Juni 8 Uh
ſtadt).
kurzem Leiden im Alter von 36 Jahren in ein
vorm. von Port Said abgegangen. Derfflinger
beſſeres Jenſeits abzurufen.
Ausſtellung zur Erinnerung an die Zeit vor 10
6. Juni 7 Uhr vorm. in Singapore angekommen. Prinz
Jahren im Gewerbemuſeum (Neckarſtraße 3), täglich ge
Eitek Friedrich 4. Juni 2 Uhr vorm. in Suez ange=
Um ſtille Teilnahme bitten
öffnet von 111 Uhr und von 35 Uhr, mit Ausnahme
kommen. Roon 6. Jnni 12 Uhr 15 Min. nachm. in
die trauernden Hinterbliebenen:
Bremerhaven. Kleiſt 5. Juni 6 Uhr nachm. in Co
der Sonntagnachmittage
lombolangekommen. Seydlitz 4. Juni 3 Uhr nachm. in
Anna Saum, geb. Wedler,
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Antwerpen. Greifswald
Juni 8 Uhr nachm.
5
und zwei Kinder,
Vliſſingen paſſiert. Göttingen 5. Juni 12 Uhr mittag=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Familie E. Saum
Reich und Ausland: i. V.: Max Streeſe; für den übrigen
von Durban abgegangen. Ganelon 6. Juni 12 Uhr
Familie W. Wedler.
mittags in Sydney angekommen. Schleſien 6. Juni
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe
12 Uhr nachts von Sydney. Sierra Corboda 5. Juni
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
Cüſtrin und Darmſtadt, 10. Juni 1913.
in=Montevideo angekommen. Barcelona 5. Juni in
aus der Geſchäftswelt: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt

Die
Beerdigung findet am Donnerstag, der
Rotterdam. Piſa 6. Inni
von Rotterdam nac
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
12. Juni, nachmittags 3 Uhr, von der Leichen
Montreal. Crefeld 5. Juni=Vliſſingen paſſiert. Oli
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
halle des Beſſunger Friedhofes aus, ſtatt.
vant 5. Juni von Funchal nach Brafikien= abgegangen.
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
Sigmaringen 5. Juni von Bremen nach Braſilien.
nicht derückſichtigt Unverlangte Manuſkripte werden nicht
M
zurückgeſandt.
Prinz Heinrich 4. Juni 2 Uhr nachm. von Alexandrien.
Sesch
ouf

Gratistade.

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Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
4 Meininger Pr.=Pfand=
12,83 Bad. Zucker=Wag
do
Gold=Mexikaner . . .
½ Anatoliſche Eiſenb.
93,00
85,60
S. 1 u. 2, 68 . ..
135,40
209,00
briefe . . . .
häuſel.
,
3 Bayr. Eiſenbahnanleihe
99,0
3 Buenos Aires Provint
Miſſouri=Paciſic

S. 35 . . . . . . . .
85,4
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 176,50
Neue Boden=A. A.=Ge
83,10
do
S. 911
93,60
4 Nocthern=Paciſt.

85,50
Aktien inländiſcher
.
* .
3 Oldenburger . .
0 Südd. Immobilien
49,00
do.
74,30
89,4
4 Southern=Paciſic

Transportanſtalten.
Meininger Hyp.=Bank
96,00
-
2½ Raab=Grazer fl. 150
4 Hamburger Staatsanl
98,25
Bergwerks=Aktien.
31
Louis und San
St.
do.
10 Hamb.=Amerika=Paket=
84,90
4 Heſſ. Staatsanleihe
Unverzinsliche
98,
4 Rhein.
Francisco. . . .
fahrt
Hypothek.=Ban
138,75
, . .
10 Aumetz=Friede .
163 10
4
do. do. (unk. 1918)
Anlehensloſe
97,20
-
5 Tehnantepee . . . . .
7 Nordd. Lloyd . . . .
118,50
95,50
(unk. 1917) .
14 Bochumer Bergb
3½
do
33,60
Augsburger
.. .
do.
83,00
3½
6½ Südd. Eiſenb.=Bef.
(unk. 1914) .
84,1
.206,30
Gußſt. . . . .
Bank=Aktien.
do.
Braunſchweiger Tlr. 20
73,3
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=P
98,10
Aktien ausländiſcher
11 Deutſch=Luxemburg.
3 Sächſiſche Rente.
-
76,3
10 Bank für elektriſche
Freiburger . . . . Fs. 15
3½
do
85,70
Transportanſtalten.
149,50
Bergb. . . . . .
4 Württemberg unk. 192
98,10
Mailänder . . . . Fs. 4
Untern. Zürich
Städte
5 Anatol. Eiſenb. 60½
10 Gelſenkirchener . .
.175,0
3½
do. v. 190
94,1
34,50
Fs. 10
7½ Bergiſch=Märkiſche
do.
* ,
Obligationen.
116,80
Einz. Mk. 408
Harpener . . . . . .
5 Bulgaren=Tabak=An
179,75
97,23
144,80
35,40
ſl. 7
Bahn
Meininger . . . .
...
-
Darmſtadt . . . . .
Baltimore und Ohio.
91,50
5
Phönix Bergb. und
Griechen v. 1887
1½
155,2
Oeſterreicher v. 1864fl. 100
9½ Berlin. Handelsgeſ.
31
de
Schantungbahn . . .
122,00
Hüttenbetrieb. .
242,00
Italiener Rente .
100,00
v. 1858 fl. 100 482,60
6½ Darmſtädter Banl
114,60
do.
(428
97,0
Frankfurt. . . . . . .
8 Luxemb. Prince Henr=
Oberſchl. Eiſen=Ind
4½
Oeſterr. Silberrent=
84,90
239,50
12½ Deutſche Bank
Ungar. Staats . . fl. 100 392,00
do.
Oeſt. Südbahn (Lomb.)
25,90
95,50
74,50
Caro. . . . . . .
do. Goldrente . .
87,8
6 Deutſche Vereinsbank
114,8
Venediger . . . . Fs. 30
Pennſylvania R. R.
Gießen . . . . . . . .
108,70
Laurahütte
. , .
158,50
do. einheitl. Rent=
81,5
Türkiſche . . . . Fs. 400 158,00
6 Deutſche Effekt.= un
31
.
10
Kaliwerke Aſchersleben
3 Portug. unif. Serie
32,50
Induſtrie
W.=Bank . . .
112,70
Letzte
Gold, Silber und
Heidelberg . . . . . .
94,50
Weſteregeln 177,00
13
do. unif. Ser. II
54,50
Aktien.
Diskonto=Kommandit
Divik
178,75
Banknoten.
di
3
86,00
South Weſt Africa
71.
do. Spezial . . .
9,6
4 Brauerei Werger
2
Dresdener Bank
145,90
66,00
20,35
Engl. Sovereigns . . .
Karlsruhe . . . . .
96,50
5
Rumänier v. 1903
99,00
Prioritäts=
,
28 Bad. Anilin= u. Soda=
207,20
Frankf. Hypoth.=B
10
20 Franks=Stücke . . ..
6,22
do.
do.

v. 1890 .
Fabrik
Obligationen
542,50
Mitteld. Kreditbank
113,90
6½
Amerikaniſche Noten . .

4,18½
Magdeburg. . . . . .
do
v. 1905 .
86,60
14 Chem. Fabrik Gries=
7 Nationalb. für Deutſchl.
113,2.

Südd. Eiſenb.=Geſ.
87,9
20, 40
-
Engliſche Noten . . . .
do
O0
4 Ruſſen v.
1880 . . ..
86,70
heim
229,7

4½
123,10
Nordd. Lloyd=Obl.
7 Pfälziſche Bank. . .
80,90
Franzöſiſche Noten. . .
Mainz . . . . . . .
do. v. 1902 . . . .
88,80
30 Farbwerke Höchſt .
600,00
132,50
-
Eliſabethbahn, freie . .
6,95 Reichsbank . . .
168,00
Holländiſche Noten. . .
do.
87,2
do. v. 1905 . . .
99,60
20 Verein chem. Fabrike
Rhein. Kreditbank.
Franz=Jofefs=Bahn .
128,0
85,50
Italieniſche Noten . .
79,15
Mannheim . . . . .

94,9
Schweden . . . . .
Mannheim . . .
A
Prag=Duxer
Schaaffhauſen.

(2,10
Oeſterr.=Ungariſche Noten
84,60
do.
-
88,20
Serbier amort. v. 189.
10 Cement Heidelberg . . 138,0
Oeſterr. Staatsbahn
Bankverein . .
110,00
München
Ruſſiſche Noten . . . .
97,8
Türk. Admin. v. 190
. .
80,7.
30 Chem. Werke Albert 425,00
Oeſterr.
Staatsbahn
Wiener Bankverein . 129,0
7½
88,40
31
Schweizer Noten . . . .
80,75
Nauheim . . . . .
Türk. unifiz. v. 190.
85,8
14
Holzverkohlunz Kon=
do
.
73,25
Pfandbriefe
Nürnberg. . . . . .
4 Ungar. Goldrente . .
97,0
83,20
ſtanz . . . . . . . 330,0
5 Oeſterr.
Südb. (Lomb.
4 Frankf. Hypoth.= Ban=
do
.
85,90
do. Staatsrente. .
Reichsbank=Diskonto
5 Lahmeyer. . . . . . .
dn.
72,90
S. 21. . . . . . .
4
96,00
Offenbach . .
-
Reichsbank=Lombard Zsf
74.

[ ][  ][ ]

Nummer 134.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 11. Jnni 1913.
Seite 9.
Wer dieses gewaltigste
Union Meater
Filmdrama aller Zeiten
Runstlichtspiele
noch nicht gesehen, be-
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eile sich das Versäumte
Telephon 2170.
nachzuholen.
Die gewaltigste Filmschöpfung aller Zeiten!
Die Tragödie einer untergehenden Welt, in 6 Akten, von Henryk Sienkiewicz.
bis zum Freitag, den 20. Juni,
Prolongiert
Prolongiert
Ueberall spricht man von dem gewaltigen Erfolg
dieses Riesenfilms. KRlIIK und PUBEIKUM
Spenden einmütig das grösste Lob.

Wir bitten nochmals den Vorverkauf mittags von 122 Uhr benutzen zu wollen,
um dem grossen Andrang an der Abendkasse zu begegnen.
Vorführung pünktlich, 3¾/, 6 und 9 Uhr.
Vorführung pünktlich, 3¾/, 6 und 9 Uhr.
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Nummer 134.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 11. Juni 1913.
Seite 10.
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[ ][  ][ ]

Nummer 134.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 11. Juni 1913.
Seite 11.
Amtliche Nachrichten des Großh. Pollzeiamts Darmſtadt.
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1 Pfandſchein auf den Namen Baas lautend.
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ſchürze
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ſilbernes Kettenarmband mit Anhänger. 1 Paar lange
weiße Halbhandſchuhe. 1
ſchwarzer Kinderſchirm. 1 neue Matroſen=
F Deuische Reichsanleie
Knabenmütze.
1
langer Hohlſchlüſſel

mittelgroßer Schlüſſel.
Zwanzigmarkſchein. 1 Zwicker. 1 goldener Ring mit blauem Stein.
und
1 Schwimmkarte auf den Namen Hummel ausgeſtellt.
Zugeflogen: 2 Kanarienvögel, 1 Lachtaube
(12850
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
licher
Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be
4½ Preussische Staatsanleihe
finden ſich: 1
Dobermann, 1 Kriegshund
1
Jagdhund, 1 Dober=
mann
(zugelaufen). Die Hunde können von
den Eigentümern bei
bis Mittwoch, den 11. Juni a. c., nachmittags 5 Uhr, zum Zeichnungs-
dem
5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nich
preise von 97.90 und bei Eintragung in das Staatsschuldenbuch zu 97.70
ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags um
10 Uhr, ſtatt.
(12865
provisionsfrei von unseren Mitgliedern entgegen.
(12515fm
Bekanntmachung.
In dem Geflügelbeſtand der Hofreite Hermannſtraße 41 iſt die
Geflüg
gelcholera ausgebrochen.
Gehöftſperre iſt angeordnet
Darmstädter vorksbank
Darmſtadt, den 9. Juni 1913.
(12864
Großherzo
gliches Polizeiamt.
Gennes.
eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht.
Heugras-Verſteigerung.
Frankfurter Hypothekenbank.
Donnerstag, den 12. I. M., nachmittags 1 Uhr,
wird das Heugras von den Gemeindewieſen, circa 55 Loſe, an Ort
Pfandbriefverloſung am 4. Juni 1913.
und Stelle meiſtbietend verſteigert.
Zuſammenkunft der Steigerer am Ortsausgang nach Crum=
Bei der am 4. Juni 1913 vor Notar ſtattgehabten Verloſung ſind von unſeren
(Kreisſtraße).
ſtadt
Eſchollbrücken, am 9. Juni 1913.
(12904
3½% Pfandbriefen der Serien 12, 13, 15, 19 und
Großherzogliche Bürgermeiſterei.
4% Pfandbriefen der Serien 14, 16, 17 und 18
Götz.
die folgenden Nummern zur Rückzahlung auf den 1. Oktober 1913, mit welchem Tage die Ver=
zinſung
endigt, gekündigt worden.
Es beziehen ſich dieſe Nummern auf ſämtliche Serien und
Verſteigerungs-Anzeige.
Literae, alſo auf alle Stücke, welche eine der Nummern tragen.
Nr. 280, 325, 677,
922, 1047, 1319, 1456,
1505,
2615,
2686,
2349,
1526
2311,
Freitag, den 13. d. Mts., vorm. 10 Uhr.
2717, 3089, 3384, 3521, 3564,
3595, 3613, 4243, 4356,
4485.
4847, 4885, 4998, 5276.
4532,
ſollen im Verſteigerungslokal Altes Hoftheater (Eingang Hochſchul=
ſtraße
) folgende Gegenſtände verſteigert werden:
5890
5323, 5342, 5485, 5839,
5911, 5956, 6032,
6110
6043
6511, 6552, 6758.
6365,
6229.
1 altertüml. Schreibpult, 1 Cauſeuſe mit 2 Halbſeſſel (über=
6768, 6976, 7002, 7140
7331,
(332, 7339, 7746, 7888,
8057,
8587, 8780,
8116,
9177,
7951,
polſtert), 1 Serviertiſchchen
1
runder Tiſch, 20 Stühle
9643, 9703, 9769, 9933,
9971,
10181,
10143,
10252.
10717, 10930, 11215,
10393,
10447,
1 Biedermeierſpiegel, 1
Kleiderſtänder, 1
Nachttiſchchen,
11282, 11673, 11800,
12645,
12345,
13129
13302
14288,
13412,
14497, 14527,
13449,
1 Ofenſchirm, 1 Nipptiſchchen, 1 Waſchgeſtell, 1 Gaslüſter,
Nußbaumbüfett (innen eichen), 1 kl. altertüml. Stuhl,
15079,
14604, 14736,
16018
16297,
18036,
17557,
18449,
18870,
8814,
18987, 19076,
Schuttwagen, 1
Pianino, 4
Schreibtiſche, 2 Büfetts
19551
20047
19333,
20387,
20235
20577
20642,
20679
20957,
21586, 22054,
21247,
1 zweitür. Kleiderſchrank, 1 Vertiko, 1 Tafelklavier=
23897,
22254,
22623,
23590
23411,
24304
24339,
24530,
24851
25191, 25605,
24769,
Die Verſteigerung findet beſtimmt ſtatt.
26007.
25830,
25998,
25642,
25823,
26063
27290,
26619,
28814, 29115,
28053
28078
Darmſtadt, den 9. Juni 1913.
(12877mdf
30437
29701,
30322,
31083
30823
30459
31499,
31463
32188, 32320,
31678.
31525,
Wieser, Pfandmeiſter.
32611
32837,
33004,
32434
33099,
33349,
33304,
33489, 33677
33401,
33350,
33404,
34016,
34578,
34479,
34785,
34820,
34224,
34836
34859,
34867
35703.
35705,
35878,
Bekanntmachung.
36436,
36458,
35996,
35934
36460,
36599
37047,
37051,
37159,
37486,
37612.
37383,
Kleines, gut erbautes
Donnerstag, 19. Juni 1913,
38110,
37947,
37901
37872,
38126,
38313
38235,
38716,
38949,
38742,
39623,
38813,
vormittags 11 Uhr
39706,
40244,
40441
41408,
40138
41567
ſollen die dem Schreinermeiſter
41762
41784
41998
42047
42154, 42958,
Einfamilienhaus
Friedrich Creter II. dahier gehöri=
44183
44733
43577
43772,
45003,
45722
46037,
46350
46353
46513, 46718,
46475,
mit Garten in geſunder Lage
gen Liegenſchaften:
49079,
46720,
49255
49180
47545,
49409,
49478,
49818,
49995
50177.
50316, 50350,
zu kaufen geſucht. Offert. unt.
Flur Nr. qm
50699,
50549,
50513,
50830
50733,
50972,
51511,
52797,
L 6 an die Exp.
51571
52913, 53131,
52078,
11763a
VI 790 242 Hofreite Orange=
53370,
53656
54890,
53737
53164,
54974
54210,
54621,
55121,
60091,
rieſtraße Nr. 8,
60052,
M
60217,
e

VI 791 74 Grabgarten da=
7
60409
60469,
60443,
63205
62087
63408
63494
63555
64156,
63731,
63791
64331
N3= u. 5X4
ſelbſt,
Zimierhaus
65173,
65398,
66109,
65712,
67130
64346,
68300
68130
68444,
69037
69408,
69543,
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
mit
Vor= u. groß. Hintergarten zu
69751,
69840,
69734,
70074,
70319,
70466,
70339,
71005,
70703
70566,
70736,
71823,
mannſtraße 1, wiederholt zwangs
billigem Preiſe zu verkaufen oder
72390,
71828
72081,
72536
73292
(72962
73396.
75198,
73627
75191,
weiſe verſteigert werden.
*73776,
75212,
gegen kl. Haus in freier Lage mit
Die Genehmigung der Ver=
76809
75609,
15272,
77075,
77590,
77529,
(7797,
78148
78809,
78404,
79288,
Gart. zu tauſchen geſucht. Gefl. Off.
79386,
ſteigerung ſoll auch dann erfolgen,
unt. M 67 an die Exp. (*14495msm
80653,
80043,
81653,
79782
81321.
82735,
82739,
83104
82796
84625
84216
84399,
falls kein der Schätzung entſprechen=
Oe nge geuch
Kee
85048
84834,
84733
85151.
85262,
85651.
85894,
85709,
85814,
86160,
87559, 100412,
des Gebot eingelegt wird und
100666
101343,
101498,
101222,
101653, 102133,
102267,
102332,
andere rechtliche Hinderniſſe nicht
102461.
102825,
120420
entgegenſtehen.
122293,
120645,
122278,
122888
123118,
123204,
123465,
123883,
124743, 124860,
124313,
Einfamilienhaus
Darmſtadt, 31. Mai 1913.
125166,
26399,
125435,
126816,
125874,
127368,
127898
128153
127663,
128501, 128531
angenehme Lage, kein Gegenüber,
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
128703
128656,
129270,
129734,
129922.
130216,
130670,
131017,
131639
131625,
131078,
10 Zimmer, reichl. Zubehör, Bad,
Beſſungen).
133431,
131696,
132298,
Garten, Waſſer, Gas, Elektr. Licht,
133672,
134021.
34225,
134669
134550
134912,
135102, 135490,
Frantz. (VI,12358
ſehr preiswert zu verkaufen. Näh.
136366, 136548.
139084
138515,
139383,
139591,
139619
139944,
140033
140074, 141914,
(9049a
Riedeſe ſtraße 49.
2 umzüunte Gartngrundſtücke
142291, 142484,
143083,
142917,
143445,
143623,
143935,
144186,
144411,
146138, 146453,
146527, 146870,
148889
147729,
und 1 Acker=
149886, 150314,
150763.
150368,
150985,
151062, 151114,
in der Nähe des Oſtbahnhofes zu
151172, 151912, 152487, 152977,
153242, 153281,
153703,
153995,
154664,
Tauſche
154992, 155183,
verpachten. Heinrich Grimm,
155614, 155737, 155763, 156211,
156963, 157169,
158280,
157317,
157221,
158689, 159700,
Haus gegen laſtenfreies Gelände
(12525a
Schulſtraße 16.
59848
160130, 160742, 160809, 161171, 161379, 161850, 162561, 162782,
oder Bauplätze. Offerten unter
163104, 163159,
(12891a
O. 36 an die Exped.
163172,
163295, 163442, 164822, 164934, 165471, 166290, 166850, 167008, 167138, 167528,
2 mer

Jauskaufgeſuch. Ein kleineres
168318,
169061, 169187, 169394, 201048, 201101, 201710, 202053, 202577, 203339, 204339,
Haus, für einen Schuhmacher
Ech. Haus m. Vor=u Hintergart. zu
204607
204766, 204790, 204806, 205284, 205598, 206897.
paſſ., wird zu kauf. geſ.
Angabe
Dvk. Off. u. M42 an d. Exp. (B12278
Die Rückzahlung dieſer heute gekündigten Pfandbriefe erfolgt vom 1. Oktober 1913 ab.
üb. Lage, Preis, Zahlungsbeding.
Nähe Darmſtadts,
Auf ſolche Stücke, welche erſt nach dem 31. Oktober 1913 zur Einlöſung gelangen, wird für die
erwünſcht. Off. unt. O. 51 an
Wohnhaus
iſt u. günſt. Beding. z.
*21.
die Expedition.
Zeit vom 1. Oktober 1913 ab bis auf weiteres ein 2% iger Depoſitialzins vergütet.
verk. Off. u. N 52 Exp. (*14875sms
Aus früheren Verloſungen ſind noch rückſtändig:
Mentables Mietshaus in der
Ser. 12, Lit. P No. 16227.
Villenkolonie Eberſtad=
Großen Ochſengaſſe mit mod.
16214.
Laden, nur mit I. Hypothek belaſtel
Neuerbaute Villa zum Alleinbe
75153.
an ſolventen Käufer unter günſt
Ser. 13, Lit. P No
78644.
wohnen, 9 Wohnräume, mit reich=
Bedingungen zu verk. Offert unt.
ichem Zubehör, Zentralheizung
23558.

73899.
R


(12626a
M48 an die Exped.
1200 qm Garten, für den billigen
24475.
0
77
Preis von 26000 Mk. zu verkaufen
Gart. u.
(maſſiv), m. ſch.
No. 83949.
Ser. 15, Lit. 0
und per ſofort zu beziehen
Haus Nebengebäude, i. g. Lage
Ser. 19, Lit.O No. 146026.
(1113a
Auskunft erteilen
eign. ſich auch für Geſchäftsh., Näh
Darmſtadts, iſt u. günſt. Beding
Die Einlöſung erfolgt in Frankfurt a. M. an unſerer Kaſſe, auswärts bei den=
Paul Wolf & Co., G. m.b.
zu verkaufen. Offert. unter N 51
enigen Bankhäuſern, die ſich mit dem Verkauf unſerer Pfandbriefe und Kommunal=
Rheinſtraße 51
*14876sms
an die Expedition.
U mmmch
Obligationen beſchäftigen, in Darmſtadt bei der Bank für Handel und Induſtrie
Ebendaſelbſt wird auf Wunſch der Umtauſch der verloſten Pfandbriefe gegen neue Stücke
Jugenheim
Im Vorortsverkehr München,
derjenigen Serien, die wir zur Zeit ausgeben, zum Tageskurs beſorgt.
(Bergſtraße)
wenige Minuten von Station,
Die Kontrolle über Verloſungen und Kündigungen unſerer Pfandbriefe übernehmen wir
in
Geräum. Geſchäftshaus,
iſt ein ſchön gelegenes
dem lange Jahre eine Spezerei=
auf
Antrag koſtenfrei; Antragsformulare, aus welchen die Bedingungen erſichtlich ſind, können an
128
handlung mit gutem Erfolg be=
Vekonomiegut
unſerer Kaſſe ſowie bei unſeren Einlöſungsſtellen bezogen werden.
(II,12849
iſt wegen vor
trieben wurde,
von 140 pr. Mrg., meiſt Acker=
Frankfurt a. M., im Juni 1913.
gerücktem Alter der Beſitzerin zu
land, etwas Wieſen u. Wald,
verkaufen oder zu vermieten. Näh.
arrondiert, denkbar beſter
Fraukfurter
Lindenſtraße 3 daſelbſt. (12326ms
Hypothekenbank.
Lehmboden, gute Gebäude,
reichl. lebendes und totes In=
Zu verkaufen: 2 junge Hunde
Ich zahle für gebrauchte Fracht=
Mehr. Landhäuſer
ventar, wegen Abreiſe
und 1 Setterhündin. Näh
briefmarken, beſonders für die
in der Expedition ds. Bl. (*15004im
der früheren Heſſiſchen Ludwigs=
u
. Baugelände i. d. Villenkolonie
billig
sehr
bahn u. Heſſiſchen Nebenbahnen,
Piano
Junge ei
billig zu ver=
Ludwigshöh Eberſtadt b. D. u. der
zu verkaufen bei einer An=
echte
Dackel
ſowie für Gepäckmarken der Dir.
Bergſtr., Auerbach u. Bensheim
zahlung von 1520000 Mk.
Bez. Frankfurt und Mainz höchſte
Hinkelsgaſſe 4.
(*15094mdf
ſind zu verkaufen Friedrich Pfeiffer
gut erhalten, kreuzſaitig,
billig
Ernſtliche Käufer erhalt. Auf=
Preiſe,
Gefl. Angebote unter
Architekt, Eberstadt b. D. (9530a
abzugeben durch
(*209
ſchluß unt. Nr. 3000 durch die
O. 47 a. d. Exped. ds. Bl. (*199
4 reizende Rehpinſcher
an der Landgra
Güteradminiſtration
Auktionator Kurtz
Rüden, billig zu verkaufen Par=
Bauplatz
Georgſtraße,
7 Glucken mit je 12 Jungen
Pädagogſtraße 2, Tel. 1202.
ausſtr. 9, 1. Stock
(12371a
Lorenz Thoma & Co.
vis-ä-vis dem Großen Woog, evt.
zu verkaufen. (*15024im
Junger, nicht zu kleiner Rehpin=
auch
einz. Parzellen, unter günſt.
gut erhalten, ſehr
Müuchen, Herzog Wilhelmstr. 28.
Gitarre,
I ſcher, männlich, zu kaufen ge
Petzold, Schießplatz b. Griesheim,
Bedingungen zu verk. Offert. unt.
billig zu verkaufen
I.12848
(12627a

ſucht. Näh. in der Exp.
(*161
Wirtſchaft zur Patronentaſche 1. St.
Kaupſtraße 27, III. (*201
M 47 an die Exped.

[ ][  ][ ]

6

Nummer 134.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 11. Juni 1913.
Seite 12.
ehen

(ee
Set


ZZ
Frankonia‟ Darmſtadt
Odenwaldklub
2
IUN
Einladung
gegründet 1911
Durger-Kollel

Sonntag, den 15. Juni 1913
zu der am


Donnerstag, den 12. d. M.
II. grössere Wanderung
Mädere
täglich

ſtattfindenden
Il
e
in den Taunus

OEhialbscles
Mitglieder-Versammlung.
Cronberg-Falkenſtein, rotes
Konzert
25

Vereinlokal: Perkeo‟
Kreuz-Feldberg(dortſelbſt Mittags
Tagesordnung: Verſchiedenes
1.50), Sandplaken-Saal=
VMkO
tiſch .

Zore
ab 1. Juni konzertier
gntnts
burg-Dornholzhauſen-Homburg

Der Vorstand.
G
12900)
vor der Höhe

e

e eee e eee e eeee
Abfahrt vom Hauptbahnhof 680
Salon-Damen-Orcheste
zu unſerem am 23. Juni auf
NB. Gleichzeitig laden wi
ſtattfindenden Sommerfeſt ganz
Hugenschütz Felsenkeller
9
Rauscher
Verein)
ote Gesellschaft.
(12818

ergebenſt ein.


Stets freier Eintritt

den 12. Juni, abends 7½ Uhr:
Donnerstag,
(12682a


ZZ
Gartenkonzert
ausgeführt von der Kapelle des Artillerie-Regts. Nr. 25.

Bei ungünſtiger Witterung findet das Konzert in den oberen
(12866
Geſellſchaftsräumeu ſtatt
IDaRS-Lsiorä-
Ernst-Ludwigstrasse 23, am Bismarckdenkmal,
Mäle
W.
Grauerel Hessischer Hol.
bietet in diesen Tagen dem verehrten
Mäe

Publikum ein wirklich erstklassiges
Mittwoch, den 11. Juni 1913


Weltstadt-Programm!
MILITAR-KONZERT
grosse
2
(12887

ausgeführt von der
E
3
Dramen 0
Teile)
Kapelle des Leibgarde=Regiments (größerem
GRAEEMSIR. 12ECHE RHEINSTR
unter Leitung des Obermuſikmeiſters H. Hauske.
U. a. im Programm: Soloſtücke, neuere Operettenmuſik.
Ein Lebesopfer.
Kunstlichtspiele
Anfang 8 Uhr. Eintritt mit Programm 15 Pfg.
ſind mit vorzügl. Venti=
Liebes- und Lebensroman in 2 Akten
lation verſehen, dieſerhalb

Noch nie ist ein Drama von solch überwältigender Wirkung

Ludwigshöhe.
auch bei heißem Wetter
rezeigt worden. Szenen von geradezu erschütternder
und angenehmer
kühler
Tragik und Lebenswahrheit enthält dieser Film, vertieft
Aufenthalt,
Am Mittwoch, den 11. Juni, im Anschluss an das
urch das unvergleichlich seelenvolle Spiel erster Bühnen-
13. Juni
Jedermann muss dieses Drama sehen
10. Inni
künstler.
Kurkonzert, findet abends 8 Uhr ein
Ab heute

Grosses Gartenfest (Sommerfest)
Aus dieſem erſtklaſſiger
Schlager=Programm
ſtatt, verbunden mit
ellv die Tierbändigermn.
ſind beſonders erwäh
nenswert. Das Drama
Grosses Filmschauspiel in 2 Akten.
Illumination der geſamten Gartenanlagen
Ein äusserst spannendes Bild, reich an effektvollen Szenen
Der Liebe entgegen
A
Es schildert uns Momente, wie sie packender u. realistischer
noch nicht dargestellt wurden
GROSSES KONZERT
Dieſes Drama, das au
Wirkungen größ. Theater
der Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61
ſtücke aufgebaut, wird von
Akt zu Akt ſtärker und der
Leitung: Herr Obermuſikmeiſter M. Weber.
Der Sohn des
Zuſchauer von Szene zu
Indianers.
Szene geſpannter. Mar
* Darmstädter Komponisten-Abend
2
Ein schönes Wild-West-Gemälde.
ſteht Gefühlen gegenüber,
S. May, F. Brückmann, L. Kümmel, P. Probst.
Koloriert.
Koloriert.
die einem reinen Seelen=
leben
entſpringen, in den
Um 1045 Uhr
die Erkenntnis des Her
Humor.
zens und der menſchlichen
Eine tolle Komödie
Moritz ist krank.
Gefühle die erſte Stell
Lampion=Polonaise
Junggeselle. Humor. Schlager.
Der hartnäckige
einnehmen.
Kunigunde. Nichts als Lachen.
Die eifersüchtige
Vorführung ca. 1 Stunde.
4
(B12748
nach Böllenfalltor und Kaſtanien=Allee.
Stürzende Wogen
Eintritt 30 Pfg., 10 Karten (Abonnements) Mk. 2.
Natur,
intereſſante Naturauf=
nahme

Kleingewerbe auf Havanna.
M
ankbarkeit des Mexi=
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[ ][  ][ ]

Nummer 134.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 11. Jnmi 1913.
Seite 13.
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miſſe, wie Majeſtät mal in einem Tagesbefehl ſagte, die
Und grübelte dabei mit ſchürfenden Sinnen: Was iſ
altpreußiſche Sparſamkeit und ſpartaniſche Einfachheit
das für ein ſonderbares Mädel? Und was hab ich denn
Ich liebe Dich!
Er betrachtete lange und mit unbewußtem Intereſſe
nur, daß ich ſie nicht mit dem bekannten gelaſſenen Ach
Roman von Guido Kreutzer.
dieſes ſchmale mattgetönte Geſicht, in dem alles Bewe=
elzucken
abtun kann?
(Nachdruck verboten.
gung und Nerven war=
Und als ſich wenige Augenblicke ſpäter ſein Vater er=
Gnädiges Fräulein, ich konſtatiere unter Proteſt, daß
Das wäre dann alſo eine offene Kriegserklärung?!
hob, um die Gäſte zu begrüßen, da erſuchte der Artilleriſt
Sie ſoeben den Verſuch unternommen haben, einen hoch
ſagte er halblaut
unter dieſem tönenden Wortſchwall noch einmal einer
Nähren Sie etwa
politiſchen Vorgang zu perſiflieren
Und die ſchöne Giſela Krottenheim entgegnete mit
Sturmangriff
heimlich im Herzen antimilitariſtiſche und antimonarchiſche
fatalem Hochziehen der Augenbrauen:
Sie haben ſich während der letzten vier Tage, die ich
Tendenzen?
Nehmen Sie es immerhin dafür
ſchon hier bin, nicht ein einziges Mal ſehen laſſen, gnä=
Damit wandte ſie ſich ihrem Nachbar auf der Rechten
Aber Herr Baron in Ihrer Nähe?! verwahrt
diges Fräulein; trotzdem Sie nach Mitteilungen meiner
zu, während Günter von Oſtheeren ſich mit einem Königs=
Mutter ſonſt häufiger Gaſt auf Margenthin ſind. Wes=
ſie
ſich mit ſchmachtendem Augenaufſchlag. Alſo ſeien
berger Amtsgerichtsrat in eine lange Debatte über die
halb plötzlich dieſe unmotivierte Zurückgezogenheit?
Sie ganz beruhigt, ich bin militärfromm und konſervativ
ſtaatsrechtliche Stellung der Eingeborenen unſerer Schutz=
bis
zur Bewußtloſigkeit! Nur iſt mir die Luft hier heute
Weil ich wußte, daß Sie darauf rechneten und daß
gebiete einließ
abend zu ſehr mit Heldenverehrung geſättigt. Und da=
Sie neugierig waren, mich kennen zu lernen, gab ſie in
Der Juriſt war unbeſtrittene Autorität auf ſeinem
gegen bäumt ſich alles in mir auf
gleichem Flüſterton zurück
Gebiet. Aber er vermochte deſſenungeachtet ſeinen Zuhö=
Das geht offenbar auf mich, Gnädigſte?
Ein aufreizendes Prickeln jagte ihm durch die Nerven.
rer nicht zu feſſeln
Aber er blieb ganz ruhig beherrſcht kühl
Richtig bemerkt! entgegnete ſie in leichter Jronie.
In dem jungen Offizier war ein Wort haften geblie
Um Ihre fünfundzwanzig Jahre ſchwebte der Nimbus
Demnach warfen Sie mir alſo mit Ihrem Fernbleiben
-
Sie werden mir zu berühmt, junger Herr!
ben
afrikaniſchen Uſurpatortums; Sie ſind für dieſen Abend
den Fehdehandſchuh hin, trotzdem Sie mich noch nie
War das nicht ſo geweſen, als hätte ſich trotz alle
das Schoßkind dieſer erlauchten Tafelrunde; und außer=
geſehen
hatten!
Konvention durch dieſe Worte ein faſt feindſeliger Trot
dem erzählte mir Frau von Burlach vorhin begeiſtert
In ihrem Geſicht hellte ein Lächeln auf. Die Zähne
gedrängt?!
daß Sie nach Ihrer Rückkehr zum Regiment auf den Ber=
glänzten
zwiſchen den Lippen wie ein mattweißer Strich,
Natürlich kann das Bürgerliche Geſetzbuch für der=
liner
Rennplätzen neue Lorbeeren pflücken wollen, wo
Keineswegs, Herr Baron; aber man muß ſich beherr=
artig
diffizile Fragen niemals als abſolut maßgebend an
doch Ihre alten aus dem dunklen Erdteil noch in vol=
ſchen
können. Und ich wollte mir nicht leichtſinnig den
geſehen werden. Ganz abgeſehen von dem Kompetenzkon=
ler
Jugendblüte ſtehen.
Reiz einer Senſation vorweg nehmer
flikt, der ſich immer und immer wieder ergeben wird! do=
Der langen Rede kurzer Sinn? forſchte der Afrikaner
Welcher Senſation? erkundigte er ſich mißtrauiſch
zierte die Kapazität.
rmüſiert, während er die Fiſchplatte weitergab
Meines Wiſſens ſind doch Fälle dieſer Art ſchon wie
Wie Sie als wertvolles Mitglied in die europäiſcht
Ihre Augen blitzten ihn in offenem Spott an.
derholt direkt an das Reichsgericht verwieſen worden. be=
Geſellſchaft und Kultur wieder eingeführt werden! Und
merkte der Afrikaner höflich.
Sie werden mir zu berühmt, junger Herr! Ich ver
dieſen denkwürdigen Moment mitzuerleben, habe ich not=

[ ][  ][ ]

Nummer 134.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 11. Inni 1913.
Seite 14.
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Von einem Schreiber ließ ſich der junge Offizier in
gedrungen die gütige Fürſorge Ihrer Frau Mutter ſo
Aber im übrigen, Baron, da die Verhältniſſe ſo lie=
lange
entbehren müſſen
Regimentsgeſchäftszimmer melden und wurde ſofort vor=
gen
, brauch ich mir um meine Hirſche keine Sorge zu
machen! Alſo die werden wohl noch ſo manche Salzlecke
gelaſſen
Da gab der Afrikaner das ausſichtsloſe Rennen vor
Der Oberſt nahm ſeinen dienſtlichen Rapport dankend
läufig auf; denn hier war heute kein Terrain zu gewin
annehmen und ſo manchen jungen Stamm im Frühjahr
nen. Und es hieß alſo, ſich gedulden und auf den Moment
entgegen und begrüßte ihn darauf mit einem Händedruck
kaput fegen
der Revanche warter
Alſo dann alles Gute zu Ihrer Rückkehr, Oſtheeren.
Da ſtraffte ſich der Leutnant von Oſtheeren ruckhaft
Iſt vernünftig, daß wir Sie endlich wieder unter uns
Schließlich war alles ja nicht mehr und nicht weniger
zuſammen. Ein ſeltſames Lächeln zitterte über ſeir
als eine vorſichtige Plänkelei geweſen. Nur das er..
haben. Sie ſind der dritten Batterie unter dem Herrn
Geſicht
Günter von Oſtheeren . .
Hauptmann Grafen Wanneslohe zugeteilt. Hoffentlich fin=
ſeine
ausgeſchwärmten Ti=
Ich glaub, Herr Forſtmeiſter, es wird ganz gut ſein
railleurketten wieder hatte zurücknehmen müſſen
den Sie ſich ſchnell in die alten Verhältniſſe zurück.
wenn Sie ſich ſchon beizeiten an den Gedanken gewöhnen
Und wie tief ihm dieſe Verſtimmung ſaß, wurde ihn
daß ich Ihnen zum Herbſt Ihren ſtärkſten Hirſch auf die
Ich freue mich darauf, Herr Oberſt, wieder geordneter
eigentlich erſt ein paar Stunden ſpäter klar.
Decke lege! Ich hörte neulich, Sie haben ſolch alten Herrn
Dienſt tun zu können
Da lehnte er an der Steinbaluſtrade der Terraſſe, um
im Belauf, einen Kronenhirſch von achtzehn Enden; bis
Der hohe Herr lächelte wohlwollend
ſich nach einer anſtrengenden Walzertour ein wenig ab
in die weißen Spitzen hinein geperlt; und die Roſenſtöcke
Glaub ich Ihnen. Bleibt nun einmal das Richtige,
zukühlen
als Elias Krottenheim zu ihm herauskan
Den hol ich mir
groß wie Handteller
, , , ,
trotz aller afrikaniſchen Lorbeeren
und ihm die Hand durch den Arm ſchob
Und merkte den Reſt des Abends nicht einmal, da
Er lehnte mit dem Rücken an dem quergeſtellten fich=
Alſo wie iſt das denn nu mit uns beiden Schönen
der alte Elias ihn von der Seite immer und immer wie
tenen Schreibtiſch. Gegen das helle Fenſter zeichnete ſich
lieber Baron? Werde ich bald die Freude haben, Sie
der mit argwöhniſch unſicheren Blicken muſterte.
ſein vornehm=ruhiges Geſicht ſcharfumriſſen ab
in Erlengrund zu ſehen:
Draußen iſt in dieſem Jahr natürlich nicht mehr all
Verbindlichſten Dank, Herr Forſtmeiſter, entgegnete
VI.
zuviel los; denn die Diviſionsmanöver haben wir ſchon
er. Diesmal allerdings wirds noch nichts werden, da ich
Eine Woche ſpäter, vormittags gegen zehn Uhr, kam
im Frühjahr hinter uns gebracht; und Kaiſermanöver ſin
ſchon Ende der Woche wieder beim Regiment ſein muß
Bünter von Oſtheeren wieder in Berlin an. Da er erſt
diesmal, wie Sie wiſſen, beim ſiebenten und zwanzigſter
Im Herbſt aber komm ich und ſchieß Ihnen die beſter
am nächſten Tage Zeit finden würde, ſich nach einer paſ
Hirſche weg
rheiniſchen Korps. Alſo die Garde hat Ruhe; abgeſehen
ſenden Wohnung umzuſehen, ſo ſtieg er vorläufig im Zen=
Ih, der Donner! wunderte ſich der Erlengrunder
natürlich von den regelmäßigen Gefechtsübungen bei =
tral
=Hotel ab. Er vertauſchte das Reiſezivil mit der Uni
beritz
Weshalb hegen Sie denn gerade in bezug auf mich ſo
form, ſetzte den Helm auf und fuhr ſofort in die Kaſerne
menſchenfreundliche Abſichten, Baron?
Ich denke, gerade dieſe ſtille Zeit wird Ihnen am
um ſich bei ſeinem Kommandeur vom Urlaub zurückzu
Weil mir Ihr Fräulein Tochter Urfehde angeſagt hat,
leichteſten Gelegenheit geben, ſich der Regimentseinheit
melder
und weil Sie als der Vater natürlich die verantwortliche
wieder einzufügen.
Es war gerade Paroleausgabe; der Adjutant diktiert=
Inſtanz ſind und für die Kriegskoſten aufzukommen haben
den Wachtmeiſtern eben die einzelnen Befehle in ihr
Das wäre das, was ich Ihnen dienſtlich zu ſagen
Der Forſtmeiſter lachte fröhlich.
dicken Notizbücher und fand ſo nur Gelegenheit, dem Kc
hätte
Hat ſie mit Ihnen glücklich auch Händel angefangen?
meraden, als der über den Kaſernenhof kam, flüchtig zu=
(Fortſetzung folgt.)
Ob dem Mädel nicht ewig der Satan im Nacken ſitzt!
zunicken.

[ ][  ][ ]

Nummer 134.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 11. Juni 1913.
Seite 15.
Ware ziemlich knapp, auf Abladung dagegen vom La
ſtraße 8, eine T. Dora Amalie. Am 8.: dem Chemiker
Landwirtſchaftliches.
Plata und von der Donau reichlich und billiger angeboten.
Dr. Wilhelm Ernſt Georg Rauff, Stiftſtraße 3, ein S
Es ſtellten ſich die Preiſe für inländiſches Getreide am
Seorg Willy Hermann. Am 2.: dem Gärtner Franz
Getreide=Wochenbericht
Stekly, Emilſtraße 2, ein S. Ernſt. Am 3.: dem Model
letzten Markttage in Mark per 1000 Kilogramm wie folgt
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
Weizen
leur Wilhelm Schmidt, Kiesſtraße 77, ein S. Werner
Roggen
Dafer
vom 3.9. Juni.
Königsberg
(4½
Aufgebote. Am 6. Juni: Bäckermeiſter Georg Leon
159
Unter dem Einfluß günſtiger Wetter= und Saaten
(4
-
160
(1
63
Danzig
hard Glenz, Müllerſtraße 16, und Katharina Loos
,
ſtandsberichte iſt die Stimmung im Getreidehandel wäh
(
19.

Stettin
7.
163
Heinrichſtraße 48. Kaufmann Johann Friedr. Sonn=
56

,
rend der letzten Woche recht feſt geworden. Der amtliche
4

Poſen
C
154
194
15
thal, Schwanenſtraße 39, und Marg. Vetter, Kiesſtr. 35
,
Bericht über den Felderſtand im Deutſchen Reiche enthält
-
1
19.
152
Breslau.
-
Am 7.: Kammerdiener Heinrich Hinterburger und
160
ür Weizen die Note 2,4 gegen 2,5 im Vormonat; für
(
73
Berlin
202
4
163
Marie Schöffmann, beide in München. Lehrer Karl Ad
182
Roggen wird im Oſten ein Rückgang feſtgeſtellt, der durch

1
200
163

Magdeburg
Phil. Darmſtädter in Heubach und Maria Katharin
die in den übrigen Gebieten eingetretene Beſſerung ſo=
1
(1
Halle.
174
(
Greim, Parcusſtraße 1. Am 9.: Kammacher Jak. Ger=
164
weit ausgeglichen wird, daß ſich immerhin noch die um
(
2
(3
Dresden
162
big und Anna Marg. Wick, beide in Ober=Ramſtadt.
177
einen Punkt beſſere Durchſchnittsnote von 2,6 ergibt. Auch
3
-
77
(2
166
Leipzig
Kaufmann Philipp Jung in Arheilgen und Wilhelmine
die Noten für Gerſte und Hafer deuten auf einen be=
-
(2
95
Hamburg
210
2
170
Wurm, Neue Ireneſtraße 71. Kaufmann Heinrich F
friedigenden Stand hin, wenn ſie auch weniger gut als
(
,
Hannover
2
200
*1
180
17
Schulte in Koblenz und Barbara Alma Fiſcher
voriges Jahr um die gleiche Zeit ausgefallen ſind. Seit
(2
Düſſeldorf
)

179
6
218
Frankfurter Straße 14. Vizewachtmeiſter im Leib=Drag. amtlichen Erhebung haben ſich die Verhältniſſe weitet

Frankfurt a. M.
-
190

215
)
Regt. Nr. 24 Max Müller, Holzhofallee 25, und Kathar
gebeſſert, nachdem in den meiſten Gegenden Niederſchläge
-
Mannheim
(2½
-
Eliſabeth Lorenz, Taunusſtraße 47
220
vorgekommen ſind und die Hitze kühlerer Witterung ge
Straßburg
-
(
180
(
Eheſchließungen. Am 4. Juni: Tapezier G. Eiſin
190
232
wichen iſt. Angeſichts der günſtigeren Ernteausſichten
München
(2
(2
(2
160
ger in Nieder=Ramſtadt mit Eliſabeth Allmann hier
170
ſuchen die Verbraucher ihre Anſchaffungen nach Möglich
Weltmarktpreiſe:
Weizen
3,50,
Juli 207,75
Berlin
Am 5.: Kellner Friedrich Armbruſter mit M. Schmidt
keit einzuſchränken, während die Warenbeſitzer eher zum
Sept. 202,75
Peſt
Liver=
1,50)
Okt. 195,20 (*1,00),
beide hier. Am 7.: Schreiner Albert Bleich mit Anna
Nachgeben geneigt ſind. Bei dem beſtehenden Mangel an
pool Juli 166,85
3,90),
1,95), Chicago Juli 139,20 (
Elſinger geb. Heiſt, beide hier. Monteur Gg.
Stein
Unternehmungsluſt bewegte ſich das Geſchäft in der Be=
Roggen: Berlit
Juli 166,50 (3,75),
Sept. 165,75
mit Joſepha Oßwald, beide hier. Schloſſer Philipf
richtswoche in engen Grenzen. Was Weizen anbelangt
2,75), Hafer:
Berlin Juli 161 (
Friedrich mit Margarete Veit, beide hier. Eiſen=
Sept. 162,74
4,00),
ſo iſt das Angebot der vorgerückten Jahreszeit entſpre=
3,00), Futtergerſte: Südruſſ. fr.
Hamburg unverzolli
dreher Heinrich Herrmann mit Ottilie Frey, beide
chend nicht mehr groß, namentlich in Schleſien, das ſich
chwimm. 122
( 1,50), Juni 121 (1,00), Herbſt 118,50
hier.
bisher am leiſtungsfähigſten gezeigt hatte, ſcheinen die
Mais: La Plata Juni/Juli 108 ( 1,50), Donau
Strauch
Geſtorbene. Am 5. Juni: Marie Kathar.
Vorräte zur Neige zu gehen, aber bei fehlender Export=
MailJuni 107 ( 1) Mk.
geb
Affemann, 65 Jahre, ev., Ehefrau des Kaufmanns
nachfrage und ſchwacher Kaufluſt der Mühlen mußten die
Gartenſtraße 17. Am 6.: Marg. Pfeiffer, 7 Jahre, ev.
Preiſe trotzdem überall nachgeben. Auch für Roggen
T. des Schmieds in Weiterſtadt, hier Grafenſtraße 9
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
ehlt Exportabzug, während die. Mühlen zwar ſchwach
Chriſtian Stork, 2 Jahre, ev., S. des Schloſſers, Wein=
Geöffnet an Wochentagen von 9 12 Uhr vorm. und
verſorgt ſind, aber nur vorſichtig und zu gedrückten Prei=
bergſtraße
4. Johanna Dorothea Dincher geb. Grab
3 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
ſen kaufen. Beſonders ſchwierig geſtaltete ſich indes der
52 Jahre, ev., Ehefrau des Reſtaurateurs in Michel
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Abſatz im Hafergeſchäft. Das Angebot in dieſem Artike
tadt, hier Dieburger Straße 21. Großh. Hofmuſiker i. P
iſt namentlich von Schleſien noch ſehr reichlich und ſelbſt
Geborene. Am 2. Juni: Dem Buchhalter Joſeph
Karl Chriſtian Rammelt, 61 Jahre, ev., Wenckſtraße 31.
ei merklich ermäßigten Forderungen ſchwer unterzubrin=
Schabrich, Lichtenbergſtraße 87½, eine T. Elſe Anna
Großh. Eiſenbahn=Werkmeiſter Friedrich Groß, 64 J.
gen geweſen. Im Lieferungsgeſchäft verlor Weizen per
Sophie. Am 3.: dem Rechtsanwalt Dr. Salomon
kath., Mollerſtraße 19. Am 7.: Marg. Waſſum geb
Juli 3,50, per September 1,50 Mark, während Roggen

Oberndorf, Bleichſtraße 38, ein S. Hans Sigbert. Am
Deitrich, 28 J., ev., Ehefrau des Lokomotivhilfsheizers
3,75 bezw. 2,75 Mark einbüßte. Bei Hafer beträgt der
5.: dem Heizer Konrad Müller, Pankratiusſtraße 69,
Pfründnerhausſtraße 18. Am 8.: Keſſelſchmied K. Sitz
Rückgang gegenüber der Vorwoche 4 bezw. 3 Mark. Fut=
ein
S. Adam. Am 9.: dem Hilfsarbeiter Jakob Grimm,
ler, 54 Jahre, ev., Mollerſtraße 12. Am 7.: Landwir
tergerſte hielt ſich im Preiſe, da Rußland anſcheinen!
Broße Kaplaneigaſſe 30, eine T. Katharina. Am 7.: dem
Peter Benz V., 65 Jahre, ev., von Arheilgen, hier Gra=
nicht
mehr viel abzugeben hat. Mais iſt in greifbarer
Glaſermeiſter Ludwig Franz Johann Felmer, Hölges=
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[ ][  ][ ]

Nummer 134.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 11. Inni 1913.
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[ ][  ][ ]

1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
38 154.
Mitwoch, 1. Zun.
1913.

Kaiſers Zacht=MRatroſen ausgebildei, und auch der deut=
eine
bewährfe
M e ee e
ſche Jachtbau ſchritt ſo weit vor, daß der Kaiſer ſeine
Frankreich gegen Frl. Röckling=Deutſchland 6:2 6:2, Miß
Muſeke Krankenkost
Jacht Meteor IV in Deutſchland bauen laſſen konnte.
Ge=
Ryan=Amerika gegen Frl. Aryani=Italien 6:3 6:0
für Erwachsene
So wuchs die deutſche Segelei raſch empor, und nie ver=
miſchtes
Doppelſpiel: Frl. Maſſon-Amé gegen Frl.
gaß der Kaiſer, ihre Bedeutung für die Seetüchtigkeit des
Aryani-Chelli 611 6:3, Miß Ryan-Deeugis gegen
bei Störungen der Verdauung,
Volkes, ihre völkerverbindende Macht zu betonen. Auch
Riddle-Frl. Czery 6:2 6:0. Herren=Doppelſpiel: Zſigs=

bei Schwäche u. Appetiflosigkeit.
den Ruderſport hat er mit allen Kräften gefördert; die
mondi-Kehrling gegen Gauld-Poulin 917 614 9111 6:4
Schüler=Rudervereine unterſtützte er aus eigener Kaſſe,
R. Kleinſchroth disqualifiziert. Der
intereſſierte die akademiſche Jugend für den Sport auf
Vorſtand des Deutſchen Lawn=Tennisbundes beſchäftigte
dem Waſſer und war den Herren=Rudervereinen ein tat=
Sport, Spiel und Turnen.
ſich in ſeiner letzten Sitzung mit einer wichtigen Ange=
kräftiger
Schützer, ſo daß heute die Zahl der Ruderver=
legenheit
. Auf der Tagesordnung ſtand u. a. ein Antrag
Der Kaiſer und der Sport.
eine auf 500 und die ihrer ausübenden Mitglieder auf
auf Disqualifikation des bekannten Spielers R. Klein=
40 000 geſtiegen iſt. Keine Kunſt iſt wohl ſo geeignet,
ck. Die feierliche Eröffnung des Stadions im Innern
ſchroth dem ein Verſtoß gegen die Amateurbeſtimmungen
den Mut zu ſtählen und das Auge zu klären, wie die
der neuen Grunewald=Rennbahn iſt ein prächtiger Vor=
zum
Vorwurf gemacht wurde. Die Verſammlung be=
Fahrt auf dem Waſſer bekannte er am 17. Juni 1899,
klang des Kaiſerjubiläums, denn dies deutſche Olympia‟
ſchloß dann auch trotz einer glänzenden Verteidigungs=
und ſeine perſönliche Anteilnahme und Freude am Waſ=
iſt
die Verwirklichung eines Gedankens Kaiſer Wilhelms,
rede des Geh. Rats Schwarz, R. Kleinſchroth auf die
ſerſport klingt in derſelben Rede durch: Es iſt durchaus
der dadurch in der deutſchen Reichshauptſtadt eine Zen=
Dauer von ſechs Monaten die Teilnahme an ſämtlichen
keine Schmeichelei, wenn ich erkläre, daß der Tag der
tralſtelle des Sports ſchaffen wollte. Wenn wir zugleich
deutſchen Lawn=Tennis=Turnieren zu unterſagen. Auf
Elbregatta für mich immer ein Tage der Freude iſt, dem
in dieſen Tagen den Monarchen bei dem von ihm ſo leb=
ausländiſchen
Veranſtaltungen iſt dagegen Kleinſchroth
ich mit Ungeduld entgegenſehe, denn er bedeutet für mich
haft geförderten Armee=Jagd=Rennen und bei der Grü=
nach
wie vor konkurrenzberechtigt Die Wahl eines neuen
immer einen Feiertag nach ſchwerem Bemühen.
nauer Jubiläums=Regatta ſahen, ſo iſt das ſymboliſch für
Bundesleiters fiel auf Dr. O. Nirrnheim=Hamburg.
Es gibt keinen Sport, für den der Kaiſer nicht durch
die Stellung, die der Kaiſer im Mittelpunkte des deut=
zahlreiche
Ehren= und Wanderpreiſe ſein Intereſſe bewie=
ſchen
Sportlebens einnimmt. Von Jugend an gehörte
ſen hätte. Eine Kulturtat war ſein frühes Eintreten für
ſeine Liebe den körperlichen Uebungen, und wie er die
Luftfahrt.
den Automobilismus. Schon 1900 erſchien er im Kaiſer=
ſtählende
Wirkung des Sports an ſich erfahren, ſo will er
Manöver in einem Automobil; heute verfügt er über einen
auch, daß ſein ganzes Volk durch dieſes Stahlbad gekräf=
sr
. Das Flugmatch Garros-Audemars,
Kraftwagenpark, der einzig in der Welt daſteht. Durch
tigt werde zu nutzbringender, ſegensreicher Arbeit
das von den Pariſern mit Spannung erwartet worden
im
die Stiſtung des Kaiſerpreiſes im Jahre 1907 trat er in
Frieden und Krieg: Ich ſuche nach Soldaten; wir wollen
war, und große Menſchenmengen nach dem Flugfelde von
entſcheidender Weiſe für die damals noch ſchwer bedrängte
eine kräftige Generation haben, die auch als geiſtige Füh=
Juviſy herausgebracht hatte, endete mit einem Sieg von
deutſche Automobilinduſtrie ein, und indem er das Pro=
rer
und Beamte dem Vaterlande dienen. Der Kaiſer iſt
Audemars. Garros war unpäßlich, hatte ſich aber trotz=
tektorat
über den Deutſchen Automobilklub übernahm,
ſelbſt ein guter Schwimmer und Turner, ein ſchneidiger
dem eingefunden. Zuerſt fand ein Verfolgungsflug über
wirkte er beſtimmend auf die ganze Organiſation, ſorgte
Reiter, der jedes Jahr im roten Felde durch Dick und
50 Kilometer ſtatt. Es entwickelte ſich ein ſpannender
für die Ausbildung und ſoziale Stellung der Chauffeure.
Dünn der Meute folgt; ein ſicherer Schütze, der ohne lan=
Kampf, der nach zehn Runden noch keine Ueberlegenheit
Da er aber bei jedem Sport die mögliche Nutzanwendung
ges Zielen mit unfehlbarer Sicherheit den Faſanenhahn
des einen oder anderen erkennen ließ. Schließlich mußte
für militäriſche Zwecke nicht vergißt, ſo trat im Jahre
im Fluge trifft; ein guter Fechter, ein meiſterhafter Ten=
Garros infolge eines Steuerungsdefektes landen. Aude=
1905 auf ſeine Veranlaſſung das Deutſche Freiwilligen
nisſpieler, ein glänzender Ruderer und Segler. Wenn
mars beendete das Rennen in 7 Minuten 24,8 Sekunden.
Automobil=Korps ins Leben, und auch ſonſt wurde im
ihm auch ſeine Stellung und ſein ſchweres Regierungsamt
Dann folgte ein Höhenflug, für den mindeſtens 1000 Me=
Falle einer Mobilmachung für eine großartige Ausnutz=
heute
die perſönliche Teilnahme an ſo manchem Sport
ter Höhe angeſetzt waren. Garros kam auf 1300 Meter,
ung der Kraftwagen geſorgt. Ebenſo hat Kaiſer Wilhelm
verbietet, ſo kann er doch tägliche körperliche Uebungen als
Audemars ſtieg dagegen auf 1530 Meter und blieb auch
die Bedeutung der Flugmaſchinen als einer der Erſten
Erholung und Kräftigung nicht miſſen; in ſeinen Schlöſ=
diesmal
Sieger. Schließlich folgte noch ein Gleitflug aus
richtig eingeſchätzt, iſt als Protektor des Kaiſerlichen Aero=
ſern
wie auf ſeinen Schiffen iſt für Turngeräte und Ten=
700 Meter Höhe mit Landung an einem vorgeſchriebenen
Klubs an die Spitze der Bewegung getreten und hat durch
nisplätze geſorgt; kaum ein Tag vergeht, an dem er nicht
Punkte. Audemars gelang es, 22 Meter von dieſem
Preiſe und Stiftungen aller Art für die Fortentwickelung
einige Zeit am Ruderapparat verbringt oder Zimmer=
Punkte entfernt niederzugehen. Garros brachte es nur
dieſer jüngſten, militäriſch ſo wichtigen Sportwiſſen=
gymnaſtik
treibt, und wenn der Dienſt ihn nicht ſtunden=
auf
51 Meter vor dem verlangten Ziel. Audemars war
ſchaft geſorgt. Als Protektor des Union=Klubs, der Zen=
lang
auf dem Pferde hält, ſo muß der Morgenritt neue
alſo in allen drei Stechen Sieger geblieben.
tralſtelle für die im Deutſchen Reich beſtehenden Renn=
Friſche zur Arbeit bringen.
vereine, ſteht der Kaiſer ſodann im Mittelpunkte aller
Der Kaiſer iſt ein leidenſchaftlicher Jäger, und die
Beſtrebungen, die auf Pferdeſport und Pferdezucht ge=
Jagdart, die er vor jeder anderen liebt, weil ſie geſpann=
Vermiſchtes.
richtet ſind. Durch die beſondere Hebung und Förderung
teſte Aufmerkſamkeit, genaue Kenntnis von Wild und Ge=
des
Graditzer Geſtüts erhielt die Pferdezucht neue Im=
lände
, den ſicherſten Blick und das ruhigſte Blut erfordert,
* Dem Jahrbuch 1913 des Deutſchen Kellner=Bundes
pulſe, nicht nur die für Reitzwecke, ſondern auch die für
iſt die Pirſch, beſonders die Pirſch auf den Rehbock.
Union Ganymed eninehmen wir folgendes: Der Berch.
Landwirtſchaft und Armee, ſo daß eine ganze Reihe von
Nächſt dem edlen Weidwerk iſt es wohl der Waſſerſport,
u6. beſteht aus 188 Bezirksvereinen, welche in der gan=
Geſtüten entſtanden. So iſt der Kaiſer durch die weit=
der
ihn am ſtärkſten anzieht, da doch von ſeiten meiner
zen Welt vertreten ſind. Der Mitgliederſtand betrug am
ſchauende Unterſtützung aller Sportzweige zu einem Wohl=
Mutter ein Stück Seemannsblut in meinen Adern fließt.
Für Stellenvermittlung und
31. Dezember 1912 12761.
täter an der Geſundheit und Kraft ſeines Volkes ge=
Schon den Knaben zog es mit magiſcher Gewalt aufs
an Bureauzuſchüſſen ſowie für den paritätiſchen Arbeits=
worden
.
Waſſer; die täglichen Ruderübungen auf dem Jungfernſee
nachweis zahlte der Bund 59 12138 Mark, für Kranken=
in
der Nähe des Marmorpalais, die erſten Fahrten auf
und Begräbnisunterſtützungen 59 792.89 Mark. Im ganzen
sr. Lawn=Tennis. Das Lawn=Tennis= Welt=
den
blauen Havelſeen gewannen den Prinzen Wilhelm
wurden bisher 640 559,85 Mk. gezahlt. Für Gewährung
meiſterſchafts=Turnier in Paris hat ſeinen
dieſem Sport für immer. Nach der Studienzeit unter=
von
Rechtsſchutz bei geſchäftlichen Streitigkeiten wurden
Anfang genommen. Am erſten Tage gab es noch keine
nahm er mit der Miniatur=Fregatte Royal Luiſe kühne
3656 93 Mark ausgegeben. Die Dr. Blüher=Stiftung, eine
aufregenden Kämpfe. Von den deutſchen Spielern ſiegte
Segelfahrten auf der Havel, hantierte ſelbſt mit Pinne
wohltätige Stiftung für ältere, arbeitsunfähige Mitglies
Rahe über den Ungarn Zſigsmondi, während am zweiten
und Schot im kleinen Segelboot und erwog eifrig den
der beträgt 229877,09 Mark, das Spareinlagen=Konto
Tage H. Kleinſchroth den Oeſterreicher Kienzl und v. Biſ=
Bau einer eigenen Segeljacht; eine Sehnſucht, die er ſich
599394,65 Mark. Der Geſamtumſatz betrug 1068377,13
ſing den Belgier Vorman abfertigen konnten. Die bis=
erſt
ſpäter als Herrſcher erfüllen konnte. Mit ſeinen Segel=
Mark. Ein ſchöner Erfolg, wenn man bedenkt, daß alles
herigen Reſultate waren: Kehrling=Ungarn gegen Morier=
jachten
, deren erſte in England gebaute damals die
aus eigener Kraft entſtanden. Die Stellenvermittlung er=
Schweiz 6:3 6:3 2:6 2:6 611, Hault gegen Poulin 611 0:6
größte einmaſtige Segeljacht der Erde war, hat er vor=
folgte
koſtenlos. Im Jahre 1912 wurden allein 68 188
6:8 8:6 7.5, Decugis=Frankreich gegen Semaire=Belgien
bildlich und befruchtend gewirkt auf die Entwickelung des
Stellen beſetzt; ſeit Beſtehen des Bundes 1478 768. Der
622 6:3 64, Rahe=Deutſchland gegen Zſigsmondi=Ungarn
Segelſports, für den er einen Mittelpunkt in dem von ihm
DKB. UG. ſteht auf nutionalem Boden und bezweckt
6:3 6.2 6.2, H. Kleinſchroth=Deutſchland gegen Kienzl=
als
Komodore geleiteten Kaiſerlichen Jachtklub ſchuf. Wie
ſittliche und materielle Hebung des ganzen Standes, Her=
ſo

Oeſterreich 6:2 715, Kehrling=Ungarn gegen Riddle=
er
ſich ſelbſt an engliſchen Wettfahrten beteiligte,
anbildung von pflichtgetreuen Gehilfen und tüchtigen Fach=
Amerika 622 7.5 2:6 6:3, Graf von Schamorowsky= Ruß=
wußte
er auch die ſonſt ſich ſo ſtreng gegen das Ausland
genoſſen. Der Bund beſteht ſeit 1878; der Hauptſitz und
land gegen Chelli=Italien 6:4 611 6:4, v. Biſſing= Deutſch=
abſchließenden
Engländer nach Kiel zu ziehen und machte
die Haupt=Verwaltung befinden ſich in Leipzig, Johan=
Damen=
nisgaſſe
4.
land gegen Borman=Belgien 3:6 6:3 6:2 64.
aus der Kieler Woche eine internationale Segelfeſtlich=
Der hieſige Bezirks=Verein des
Einzelſpiel: Fräulein Maſſon=Frankreich gegen Fräulein
Deutſchen Kellner=Bundes Union Ganymed zählt zirka 55
keit erſten Ranges. Während früher die deutſchen Jacht=
Czery=Ungarn 6:0 6:2, Frl. Ambland=Frankreich gegen
beſitzer ganz auf engliſches Perſonal angewieſen waren,
Mitglieder und hat ſein Vereinslokal im Reſtaurant
Frl. Czery=Ungarn 6:0 6:3, Frl. Ambland=Frankreich
wurden nun von der Kaiſerlichen Marine auf Befehl des
Stadt Pfungſtadt.
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[ ][  ][ ]

Nummer 134.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 11. Juni 1913.
Seite 18.
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