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6e
er
A
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Inſerake
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt.
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verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
tnren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
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Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 131.
1913.
Samstag, den 7. Inni.
Waiſen= und Krankenpflege dient, erſcheint keineswegs
ge=
wird dort ebenſo willkommen geheißen wie andere „Frei=
Die heutige Nummer hat 38 Seiten.
willige” aus Deutſchland, deren freien Willen die
Wer=
boten. Haben doch auch die Armen, Kranken und Waiſen
das größere Intereſſe an der ſiegreichen Abwehr
aus=
ber durch berauſchende Getränke und andere verächtliche
Lockmittel bearbeitet haben. Da die Franzoſen ſelber
wärtiger Feinde, die im Falle eines kriegeriſchen Erfolges
Das Wichtigſte vom Tage.
keine Luſt haben, in der auch bei ihnen berüchtigten und
auf jene Gruppen der Bevölkerung ſicherlich nicht die ge=
In der Budgetkommiſſion wurde im
allge=
verrufenen Truppe Schinderdienſte zu leiſten, ſo kann
ringſte Rückſicht nehmen würden. Die Armen und
Kran=
meinen der konſervative Antrag über den Wehrbeitrag
ken könnten ſich alſo ein einziges Mal mit einer geringeren
Frankreich aus dem eigenen Lande die Reihen der
Frem=
angenommen. Die untere Einkommensgrenze wurde
Fürſorge durch kirchliche und ſonſtige gemeinnützige
Kor=
denlegion nicht füllen; aber da es aus achtzigjähriger
Er=
auf 5000 Mark feſtgeſetzt. Als Multiplikator für die
Ka=
porationen beſcheiden, zumal da die Grundlage der
Ar=
fahrung weiß, daß die Deutſchen die beſten Legionäre ſind,
pitaliſierung wurde das Sechs= bis Zwölffache
be=
men=, Kranken= und Waiſenpflege, nämlich die durch die
ſo bleibt das Werbegeſchäft beſonders auf den Ankauf
ſchloſſen.
Gemeinde, vom Wehrbeitrage nicht berührt würde.
Deutſcher angewieſen.
Durch Blitzſchlag wurden in Schwarzin im Kreiſe
Hierzu kommt, daß den Armen und Kranken für den ein=
Weil dieſes Geſchäft noch immer erfolgreich iſt, ſo
Preußiſch=Stargard drei Knaben im Alter von 17,
maligen Ausfall ein ſicherlich vollwertiger Erſatz in den
könnte es ſcheinen, als ob die in neueſter Zeit verſtärkten
12 und 9 Jahren getötet. — Auf der Sandinſel von
gemeinnützigen Stiftungen erwachſen iſt, die erfreulicher=
Bemühungen, Deutſche vor dem Eintritt in die Fremden=
Leitmeritz wurden der auf Wache ſtehende Infanteriſt
weiſe zum Regierungsjubiläum des
Kai=
legion zu bewahren, fruchtlos ſeien. Es iſt aber zu be=
Havranek und der Chauffeur Brettſchneider vom Blitz
ſers im größten Maßſtabe errichtet worden ſind.
denken, daß die Arbeit gegen die Fremdenlegion. zumal
getötet.
Wenn der Reichstag die erörterten Geſichtspunkte
da ſie erſt jetzt mit Nachdruck betrieben wird, nur langſam
Durch den Austritt des mittleren
Ga=
unbefangen würdigt, dann muß er einer Heranziehung
und nur dann nachhaltig wirken kann, wenn ſie jahrelang
ronne=Fluſſes ſind mehrere Dörfer völlig
ver=
der toten Hand über die kirchlichen Korporationen hinaus
beharrlich fortgeführt wird. Das Uebel iſt zu groß, als daß
nichtet worden. Der angerichtete Schaden auf dem
um ſo eher zuſtimmen, je vollſtändiger er in der
grund=
es ſich ſogleich beſeitigen ließe. Die größere Hälfte der
franzöſiſchen und dem ſpaniſchen Ufer wird auf mehr
ſätzlichen Befürwortung einer Heranziehung der
Legion beſteht aus Deutſchen. In einzelnen Kompagnien
als 5 Millionen Francs beziffert.
Die Zahl der
Todes=
ſinden ſich unter 100 Angehörigen 90 Deutſche. Die
mei=
toten Hand einig iſt.
opfer konnte noch nicht feſtgeſtellt werden.
ſten der Deutſchen, die ſich auf fünf Jahre der
Fremden=
legion verpflichten laſſen, haben zuvor kaum eine Ahnung
Ein großer Brand brach in dem Militärdepot
davon gehabt, welchem Schickſal ſie ſich damit preisgeben.
von Liverpool aus. Die im Depot aufgeſtapelten
Die Schwierigkeiten Bulgariens.
Nach franzöſiſchen Angaben beläuft ſich die Sterblichkeit
Patronen verurſachten Exploſionen, jedoch wurde glück=
*⁎* Die definitive Entſcheidung über den Rücktritt
in der Fremdenlegion auf 70 v. H. Alſo den meiſten ſteht
licherweiſe niemand verletzt. Man glaubt, daß
Suf=
des Kabinetts Geſchow läßt ziemlich lange auf ſich
war=
dort der Tod bevor, im günſtigſten Falle der Tod auf dem
fragetten das Feuer angelegt haben.
ten, woraus zu erſehen iſt, wie ſchwer den maßgebenden
Schlachtfelde in fremden fernen Erdteilen; ebenſo oft der
Zwiſchen den ruſſiſchen Stationen Nowobjelitza und Zia=
Kreiſen in Sofia der Schritt fällt, von dem die Haltung
Tod als Erlöſung aus tückiſchen, qualvollen Krankheiten,
browka ſind 18 beladene Güterwagen, die ſich
Bulgariens in der jetzigen Kriſis abhängt. An dieſer
die das mörderiſche Klima bereitet.
von einem Zuge losgelöſt hatten, auf einen Eil=
Haltung hat ja auch Europa ein lebhaftes Intereſſe, da ſie
Als Kanonenfutter werden die Soldaten der Legion
zug aufgefahren. Hierbei wurden die
Lokomo=
die Entſcheidung der Frage, ob Schiedsgericht oder Krieg,
bewertet, und dem entſpricht ihr Sold. Dieſer beläuft
tive des Eilzuges, ein Perſonenwagen und acht
Güter=
bringen wird, d. h. darüber, ob ſich Bulgarien mit ſeinen
ſich in den erſten beiden Dienſtjahren auf täglich 4 Pfg.
wagen zertrümmert. Von den Reiſenden wurden 11
Anſprüchen gegenüber Serbien und Griechenland einem
Später gibt es eine Zulage von 14 Pfg. Wer die
fünf=
ſehr ſchwer und über 50 mehr oder weniger ſchwer
Schiedsſpruche unterwerfen oder ob es ſeine Forderungen
jährige Dienſtzeit, wozu ſich jeder zunächſt verpflichten
verletzt.
aufrechterhalten und ſie mit dem Schwerte verteidigen
muß, überſteht, empfängt für ein unſäglich hartes, müh=
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 9.
ſoll. Der Verzicht auf die von Serbien beſetzten Gebiete
ſeliges, an körperlichen wie ſittlichen Gefahren und Ver=
Mazedoniens, welche Bulgarien jetzt reklamiert, iſt für
derbniſſen überreiches Daſein einen Anzug im Werte von
dieſes eine ſehr ſtarke Zumutung, denn in Sofia hat man
etwa 10 Mark, freie Fahrt und ein Zehrgeld von 1 Mark
Tote Hand und Wehrbeitrag.
ſich ſchon ſo daran gewöhnt, Bulgarien als den natürlichen
für 12 Stunden Fahrtzeit nach dem Orte in Frankreich
F
und allein in Frage kommenden Erben Mazedoniens an=
Bpt. „Eine Ergänzung zur Erbſchaftsſteuer iſt die
oder Nordafrika, den der Entlaſſene ſich ausſucht. Wem
zuſehen, daß man den Gedanken, ein anderer könne An=
Steuer der toten Hand oder das
Erbſchaftsſteuer=
aber das überaus ſeltene Los beſchieden wird, 15 Jahre
ſprüche erheben, gar nicht zu faſſen vermag. Serbien
äquivalent. Sie wird erhoben von dem Vermögen
in der Fremdenlegion zu dienen, der erzielt eine
Lebens=
hätte man wohl nie ein Anrecht auf jene Gebiete
zuge=
der Kirche der Stiftungen, Korporationen und anderen
rente von jährlich 480 Mark. Beförderung zum Offizier
ſtanden, aber es hat ſie erobert, es iſt in der Lage des
nicht phyſiſchen Perſonen, ſſoweit es im dauernden
iſt für Deutſche ſo gut wie ausgeſchloſſen.
glücklichen Beſitzenden, welcher ſagen kann: „Hier bin ich
Beſitze derſelben verbleibt. Sie bildet eine Ausglei=
Wenn nicht ſeither jahraus, jahrein etwa 3000 Deut=
und hier bleibe ich!” Räumen die ſerbiſchen Truppen
chungsabgabe in den Fällen, wo ein Erbgang oder
Beſitz=
ſche für die Fremdenlegion zu kaufen wären, ſo hätten
nicht freiwillig, ſo muß Bulgarien zum Schwerte greifen,
wechſel nicht zu erwarten iſt. Wir finden ſie auf jede Art
die Franzoſen vielleicht ſchon einmal daran gedacht, die
wenn es nicht verzichten will.
des Vermögens ausgedehnt in Oeſterreich und Frank=
Legion abzuſchaffen. Aber dieſer Gedanke bleibt ihnen
In Sofia beſtehen zwei Strömungen: die
National=
reich, während ſie meiſt nur von unbeweglichem
ganz fern. Sie wiſſen die ungemein wohlfeile, in ihren
partei, deren Chef Geſchow iſt, will nicht nachgeben und
Vermögen erhoben wird, wie z. B. in Bayern. In
Leiſtungen ebenſo wertvolle Söldnertruppe zu ſchätzen.
iſt bereit, alle Konſequenzen zu ziehen, alſo auch einen
Frankreich wird ſie jährlich erhoben, in Bayern zieht man
Ihnen liegt viel daran, daß das für uns Deutſche ſo
be=
neuen Krieg nicht zu ſcheuen. Dagegen hat der Gedanke,
ſie nur alle 20 Jahre, in Oeſterreich alle 10 Jahre ein.
ſchämende Wort „Die Fremdenlegion und kein Ende” auf
es nicht zum äußerſten kommen zu laſſen, ebenfalls viele
In Bayern beträgt der Steuerſatz 1 Prozent, in Oeſterreich
der Tagesordnung ſich erhält. Wir müſſen daher den
Anhänger, namentlich unter den Zankowiſten, wo man
½—3 Prozent.”
— So ſchreibt der Hallenſer National=
Kampf gegen dieſe Einrichtung ſo lange fortſetzen, bis
der großen Opfer gedenkt, welche ein neuer Krieg koſten
ökonom J. Conrad in der 6. Auflage ſeiner „
Finanz=
endlich der Schrecken der Fremdenlegion wirklich
ab=
würde, und wo man einem friedlichen Vergleiche den
wiſſenſchaft” (Jena, Guſtav Fiſcher). Obwohl es mithin
ſchreckend in Deutſchland wirkt, ſo abſchreckend wie ein ent=
Vorzug gibt. Geſchow hat, damit die Entſcheidung
unbe=
gerade katholiſche Staaten ſind, die die Beſteuerung der
ehrendes Sklavenjoch, das niemand, ſelbſt nicht aus
bitte=
einflußt erfolgen kann, ſeine Entlaſſung angeboten, aber
toten Hand kennen, hat die Regierungsvorlage ſich zur
rer Not, auf ſich nimmt. Hätten wir eine ähnliche
Ein=
es ſcheint, daß er der am 10. ds. Mts. in Saloniki ſtatt=
Heranziehung der toten Hand für den Wehrbeitrag nicht
richtung wie die franzöſiſche Fremdenlegion: ſchwerlich
findenden Zuſammenkunft der Premierminiſter der
Bal=
entſchloſſen, weil ſie, wie Schatzſekretär Kühn erklärte,
fänden ſich Franzoſen in nennenswerter Zahl, die ſich als
kanſtaaten noch mit beiwohnen und erſt von den dortigen
Streitfragen von der Vorlage fernhalten wollte, die hef=
Landsknechte für deutſche Dienſte ankaufen und beſolden
Beſchlüſſen ſeine definitive Entſcheidung abhängig machen
tige Debatten hervorgerufen und das Zuſtandekommen
ließen, wie ſie ſich ſelber ja auch für zu gut halten, in
will. Er iſt ſeit März 1911 im Amte, ein wiſſenſchaftlich
des Geſetzes erſchwert haben würden. In dieſer
Voraus=
ihre eigene Söldnerſchar einzutreten. Wir müſſen es
hervorragend gebildeter Mann, der über eine
ungewöhn=
ſetzung hat ſich die Regierung geirrt. Denn ſelbſt das
durch unermüdliche Aufklärung dahin bringen, daß dieſe
liche Energie verfügt und dieſe ſowohl bei der Durchfüh=
Zentrum und die Konſervativen erklärten ſich im Haus=
Auffaſſung der Franzoſen auch bei uns herrſchend wird.
rung der Verfaſſungsreviſion wie bei der Vorbereitung
haltsausſchuß mit der Heranziehung der toten Hand ein=
und Vollendung der Auseinanderſetzung mit der Türkei
verſtanden, wenn nicht bloß kirchliche, ſondern auch andere
bewieſen hat. Auch wenn Geſchow jetzt zurücktritt, ſo iſt
Deutſches Reich.
Korporationen, z. B. die Gewerkſchaften, der Beſteuerung
damit ſeine Rolle in Bulgarien und auf der
Balkanhalb=
unterworfen würden. Daß eine derartige Erweiterung
-
Deutſche und franzöſiſche
Grenz=
inſel noch lange nicht ausgeſpielt.
des Kreiſes der toten Hand ſachlich begründet iſt,
unter=
truppen. Die Norddeutſche Allgemeine Zeitung führt
liegt keinem Zweifel. Denn an der ſiegreichen Abwehr
gegenüber den Berechnungen des Berichterſtatters Le
äußerer Feinde ſind Korporationen wie die Gewerkſchaf=
Heriſſé in der Pariſer Kammerverhandlung vom 2. Juni,
ten vielleicht in noch höherem Maße intereſſiert, als
Die Fremdenlegion und
wonach bei Kriegsausbruch zwiſchen Rhein und Vogeſen
Kirche, Klöſter und Orden. Ein Unterſchied zwiſchen dem
200000 Deutſche 100000 Franzoſen gegenüberſtehen
wür=
kein ende,
Vermögen kirchlicher Korporationen und dem der
Gewerk=
den, aus: Als franzöſiſche Grenztruppen, die
ſchaften beſteht jedoch deswegen, weil das gewerkſchaft=
Kk. Die Fremdenlegion iſt eine franzöſiſche
Einrich=
auch ausdrücklich als Troupes de couverture bezeichnet
liche Vermögen ausſchließlich durch Arbeit gebildet
wor=
tung und ginge uns als ſolche eigentlich gar nichts an,
würden, ſeien anzuſehen das 6., 7. und 20. Armeekorps,
den iſt, was von dem Vermögen kirchlicher Korporationen
wenn nicht immer wieder die öffentliche Aufmerkſamkeit
die 2., 4. und 8. Kavalleriediviſion, 9
Feſtungsinfanterie=
in dieſem Sinne nicht geſagt werden kann. Demgemäß
auf die Tatſache gelenkt würde, daß dieſe franzöſiſche
Regimenter und die Fußartillerie und Genietruppen der
würde es der Billigkeit entſprechen, wenn bei einer Er=
Söldnertruppe nach wie vor, trotz deutſcher Mahnungen
Grenzfeſtungen, die auf ihrem höheren Friedensetat 126000
weiterung des Kreiſes der toten Hand über kirchliche Kor=
und Warnungen, zum guten Teil ſeine Mannſchaften aus
Mann zählten. Wenn Le Heriſſé ſie nur auf 100000
be=
porationen hinaus das Arbeitsmoment berückſichtigt, das
Deutſchland bezieht. Das Geſchäft der Werber, die an der
rechne, ſo laſſe er wahrſcheinlich die Feſtungstruppen
deutſchen Grenze 15 Bureaus unterhalten, iſt einträglich
Vermögen der Gewerkſchaften alſo niedriger als das
einſchließlich Infanterie außer Betracht, was nur be=
und der Bedarf gerade in der Gegenwart reichlich
vor=
kirchlicher Korporationen beſteuert würde.
rechtigt wäre, wenn er die für einen überraſchenden An=
Das Vermögen der toten Hand inſoweit frei vom
handen. Ein offenbar nicht zurechnungsfähiger deutſcher
griff ſofort verfügbaren Truppen berechnen wollte; zur
Wehrbeitrage zu laſſen, als es ausſchließlich der Armen=,
Bürgermeiſter, der kürzlich in die Legion eingetreten iſt,
Abwehr ſeien die Feſtungstruppen ebenſo geeignet, wie
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Juni 1913
Seite 2.
der äußerſten Linken und einem Teile der Linken.)
Da=
die Feldtruppen. Als deutſche Grenztruppen
frühere Mitglied des Kabinetts Briand, André Lefevre,
ſeien zu betrachten das 15., 16. und 21. Armeekorps un
verſuchte hierauf Chautemps zu widerlegen und ſagte, er
die 29. Diviſion vom 14. Korps, auf Friedensſtärke ein
glaube an die Möglichkeit eines plötzlichen Angriffes
ſchließlich der ihnen angegliederten nichtpreußiſchen
durch Deutſchland. Wenn Deutſchland nicht unvermittel
Truppen etwa 90000 Mann. Von einer reichlichen Ver
angriffe, werde es überhaupt keinen Krieg führen. Sich
doppelung dieſer Truppen durch die Heeresvorlage auf die
vor einem ſolchen Ueberfall zu ſchützen, heiße den Frie
von Le Heriſſé berechneten 200000 Mann könne keine
den ſichern. (Beifall im Zentrum und einem Teil der
Rede ſein. Nähme man alſo noch die 16. preußiſche Di
Linken.) Der Redner wies darauf hin, daß Frankreich
viſion und von der 3. bayeriſchen die nicht bereits mit
in den letzten 30 Jahren 2 Milliarden weniger für Kriegs
gerechneten Truppen hinzu, ſo erhielte man als deutſch
rüſtungen ausgegeben habe als Deutſchland; Frankreich
Grenztruppen rund 110000 Mann, die durch das neu
träume übrigens von keinem Angriff, es ſei friedlich, ob
Geſetz im Januar 1914 auf 121000 Mann, im Januar
gleich es Elſaß=Lothringen nicht vergeſſen habe. Selbſt
1915 auf 132000 Mann vermehrt würden. Demnach wür
wenn Metz und Straßburg noch franzöſiſch wären und
den unſere Grenztruppen erſt im Januar 1914 ſo ſtar
Deutſchland vom 1. Oktober an ſeine Effektivſtärke au
ſein, wie die franzöſiſchen ſchon jetzt, und nach Durchfüh
die angekündigte Zahl bringen würde, würde ich für die
rung unſerer Vorlage würden ſie nur um 6000 Mann
ſtär=
neuen Rüſtungen ſtimmen, denn es handelt ſich alleir
ker ſein als die franzöſiſchen. Wo bleibe da Le Heriſſés
darum, die Zukunft zu regeln. (Beifall.) Redner ent
„brutale” Tatſache unſerer erdrückenden Ueberlegenheit
wickelte darauf ausführlich ſeine Theſe, daß die finar
Hier zeige ſich, daß die Verſtärkung der franzöſiſcher
ziellen Hilfskräfte Frankreichs viel weniger ſchnell er
Rüſtungen in keiner Weiſe durch die unſerige herausge
ſchöpft ſein würden, als die Deutſchlands, und daß die
fordert ſei. Behielten die Franzoſen, wie ja ſchon feſt
Mobiliſierung Rußlands langſam vonſtatten gehen werde
ſtehe, den dritten Jahrgang bei den Fahnen, ſo hätten ſie
Im Intereſſe Deutſchlands würde alſo ein raſcher Krieg
ſchätzungsweiſe künftig noch etwa 30000 ausgebildete
liegen. Die Kammer folgte den Darlegungen Lefevres
Leute mehr, alſo 156000 Mann Grenztruppen, würder
mit lebhaftem Intereſſe. Redner meinte, daß es ſtrate
alſo im Januar 1914 um etwa 35000 und im Januar 1915
giſch vorteilhaſter ſei, gegen den Feind zu ziehen, als ein
immer noch 24000 Mann ſtärker ſein als die deutſcher
Grenzland einem Einfall preiszugeben, das 16 Prozent
Grenztruppen; in der Zeit der Rekrutenausbildung wür
der franzöſiſchen Bevölkerung, 30 Prozent der Reichtümer
den ſie noch günſtiger ſtehen, weil ſie innerhalb der Effek=
Frankreichs und ein Zehntel lſeines Gebietes umfaſſe
tivzahlen zwei volle kriegstüchtige Jahrgänge beſäßen
(Lebhafter Beifall.
Deutſchland dagegen nur einen
Lefevre ſprach ſodann von der Notwendigkeit eines
— Zur Braunſchweiger Thronfolge. In
ſicheren Grenzſchutzes und erklärte, daß diejenigen, die
der Thronfolgefrage des Herzogtums Braunſchweig ver
angreifen wollten, auch wiſſen müßten, daß dieſes ein
ge=
öffentlichen die amtlichen Braunſchweigiſchen An
fährliches Unterfangen ſei, und daß ſie, ſelbſt wenn ſie
zeigen eine Erklärung der Landesregierung, welche
be=
den, Sieg davontrügen, außerordentlich erſchöpft
ſein
ſagt, daß am 31. Mai eine Sitzung des Ausſchuſſes de
würden. Der Redner erinnerte an den Zeitraum vo=
Landesverſammlung ſtattgefunden hat. In der Sitzung
1870, wo ſich alles durch trügeriſche Zuverſicht habe ein
machte Staatsminiſter Hartwieg mit Zuſtimmung des
ſchläfern laſſen. Der Sozialiſt Guesde proteſtierte da
Reichskanzlers und der Mitglieder des Ausſchuſſes ver
gegen daß Napoleon III. allein für den Krieg von 1870
trauliche ausführliche Mitteilungen über die Verhandlun
verantwortlich ſein ſolle. Lefevre antwortete: Wir
be=
gen, die zwiſchen dem Reichskanzler und dem
Staats=
dauern lediglich, daß er ſtattgefunden hat, trotz der Oppo
miniſter wegen der politiſchen Zukunft des
ſition, die ſich auch in Deutſchland . . . (Beifall faſt über
Landes ſtattfanden. Alle Vorgänge von politiſche
all.) Die Linke proteſtiert lärmend, weil der Redner er=
Bedeutung für die Regelung der Thronfolge im Herzog
klärte, die Republik ſelbſt ſei für den Krieg von 1870
tum erfolgten unter Mitwirkung der Herzog
verantwortlich. Der Tumult war groß. Präſident
Des=
lichen Landesregierung
chanel erteilte mehrere Ordnungsrufe. Das Zentrum
— Das mecklenburgiſche Wahlgeſetz. Der
und die Linke ſpendeten Lefevre Beifall. Der Sozialiſt
Speziallandtag hat das Landtagswahlgeſetz beendet. Für
Chesquiéres drohte dem Redner mit der Fauſt. Lefevre
die Urwahlen beſchließt die Landſchaft geheime, die
ſchloß mit folgenden Worten: Wenn wir die Beſiegter
Ritterſchaft öffentliche Wahl nach preußiſchem Muſter
oder die Söhne der Beſiegten in denſelben Irrtum zurück
Die Wahlmännerwahlen ſind laut Plenarbeſchluß
öffent=
führen würden, ſo würden wir verdienen, vermahnt zu
lich.
werden. Der Reſt des Satzes verlor ſich in dem dauern
Ausland.
den Beifall, der ſſowohl auf der rechten wie auf der linken
Italien
Seite ertönte. Der Sozialiſt Colly unterbrach die Aus
Mandatsniederlegung. In der Sitzung der
ührungen Lefevres durch den Zuruf: Sie ſind ein Ko
Kammer gab der Präſident bekannt, daß die Abgeordneter
mödiant! Heftige Erregung faſt überall im Hauſe. Coll
Abignente, Tommaſo, Mosca, Riccardo, Luzzato wegen
wurde wegen dieſes Zwiſchenrufes zur Ordnung gerufen
des Beſchluſſes der Kammer in der Angelegenheit des
und der Ordnungsruf wurde im Protokoll vermerkt
Juſtizpalaſtes ihr Mandat niedergelegt haber
Tiſſiers bekämpfte die Argumente Lefevres und betont=
Reiſe des Königs in die Cyrenaika
ramentlich, daß die Niederlage von 1870 nicht dem da=
Nach Schluß der im Mittelmeer ſtattfindenden italieni
maligen Parlament zuzuſchreiben ſei, ſondern gewiſſer
ſchen Flottenmanöver gedenkt der König der neuen Ko
Offizieren und der kaiſerlichen Politik, und er bekämpft
lonie Cyrenaika einen Beſuch abzuſtatten.
ferner die kolonialen Expeditionen und proteſtierte geger
die Flottenentſendung nach Marokko. Kriegsminiſter
Frankreich.
Etienne ſagte: Wenn wir nicht in Marokko wären, wer,
Die dreijährige Dienſtzeit. In der Kam
ſo frage ich Sie, würde dann dort ſein? Tiſſier bekräf
mer ſetzte Thalamas ſeine Kritik an der dreijährigen
tigte, die Maſſen des Volkes in Deutſchland und Frank=
Dienſtzeit fort. Er empfahl ein größeres Nutzbarmachen
reich wünſchten den Frieden, und ſtellte feſt, daß die Re
der Reſerven wegen der ſchwachen Geburtenziffern in
gierungen beider Länder, um die Abſtimmung zu er
Frankreich und drückte die Anſicht aus, daß drei Jahre
langen, die ſie wünſchten, dieſelben Gründe vorbrächter
Kaſerne nicht einen Mann mehr und nicht eine Stunde
Sodann vertagte die Kammer die Weiterberatung au
Gewinn für die Mobiliſierung ergeben würde. Thalamas
Montag.
ſchlug vor, das Alter für die Aushebung herabzuſetzen,
die Jahresklaſſe in zwei Abteilungen einzuberufen, die
Rundſchreiben des Kriegsminiſters
Dienſtzeit für die berittene Waffe zu verlängern und die
Die Humanité veröffentlicht ein vom Kriegsminiſte
17= und 23tägigen Uebungen der Reſerviſten de
Etienne an die Korpskommandeure gerichtetes Rund
Deckungstruppe zuſammenfallen zu laſſen. Thalamas
ſchreiben, in welchem darauf hingewieſen wird, daß einig
warnte ſchließlich vor der Marokko=Expedition und vor
Offiziere ſich dazu hinreißen ließen, über die von der Re
dem Schatten der Marſchälle, welche wieder in den Gän
gierung eingebrachte Militärvorlage ungünſtige Urteil
gen des Kriegsminiſteriums umherſpuken. (Beifall auf
zu äußern. Die Korpskommandeure möchten deshalb di
ten, daß die ängſtlichen Zeilen in falſche Hände gerieten
Von Frauen, die Innerſtes bekannten
Aus vergilbten Papieren.
Silhouetten an niederen Wänden, die alten Stiche,
Neue Dokumente in einer Autographenſammlung.
vergilbte Aquatinta=Blätter und die ſchweinslederner
und pergamentenen Buchrücken beginnen unter dem matt=
Von Paul Kahn=Leipzig
gedämpften Lichte der beſchirmten Krone plötzlich zu leben
Dreimal im Jahre öffnen ſich die kleinen Tore des
Schatten ſteigen aus den alten Briefen auf, aus altem
alten, kleinen Patrizierhauſes C. G. Boerner in Leipzig zu
Muſikmanuſkript hüpft eine liebgewordene Pizzikato
den „großen” Tagen. Man ſteigt über weiche,
teppich=
melodie in den Rauſch der Eindrücke, aus dem Geſtänd
ſchwere Treppen hinauf in diskrete Säle zur Ariſtokrati
nis tritt ein lebender Menſch. Als ob wir vor 100 Jal
der Bücher und Kupferſtiche, zu jahrhundertealtem Adel.
ren lebten, mitkämpfen müßten, mitjauchzen, mitſchluchzen
Junge Bücher, die ſich durch die Jahrzehnte erſt die
Da fühlen wir Ludwig Eugen von Württemberg, Bru=
Anerkennung des Werts erkämpfen müſſen, werden un
der und Nachfolger Karl Eugens, unſchlüſſig über da
zeremoniell nach Volkmars Handkatalog verkauft. Hie
orgfältige Schreiben Prinzeſſin Amalies, des „alten Fritz
aber werden nur „Rara! Kurioſa!” ſerviert, berauſchen:
Schweſter, gebeugt: „Ludwig, Du wankſt, das hatte ich vor
ſchöne alte Bücher, die man beſitzen will, weil ſie durck
Dir nicht gedacht. Eugene iſt ſtandhafter und viel feſte
berühmte Hände gegangen ſind; Weine, die ſich nur de
geſinnt, wie Du. Haſt Du Ehre und Ambition, ſo laß Dich
Hundertſte für ſeinen literariſchen Durſt leiſten kann, ſüf
nicht übertümpeln, und bleibe deinen Herrn, deinen Kö
wie Chartreuſe — beim ehrlichen Gedanken, daß uns der
nig, deinen Groß=Onkel und überdem, deiner und deiner
liebe Nächſte drum neidet, vergriffene Ausgaber
gantzen Familie Wohlthäter getreu.” Oder wir leſen mi
Unſre Enkel werden ſich um Herbert Eulenburg küm
Friedrich dem Großen den letzten Willen ſeines
mern, wenn ſeine Erſtausgaben nach 100 Jahren von Bil
Vaters Friedrich Wilhelm I.: „daß ſobald ich tod:
liophilen neidiſch umſchrieen werden; wir heute bewun
ſeyn werde mein Leib in Gegenwarth aller hier befind
dern Körners Alexandrinerluſtſpiel „Die Braut” im erſten
lichen Doktoren und Feldſcherern geöfnet und gründl. exa
ſchlichten Gewande mehr, denn der Büchermakler hält es
miniret werden ſoll, woran ich eigentlich geſtorben bin,
manchem eiferſüchtigen Blick unerreichbar
den
und wie es in meinem Leibe ausſieht. Ich verbiethe abe
höhen Kurs von 1000 Mark. In der alten, vorbeigerauſch
aufs äußerſte, daß bey Leib und Leben nichts von mir
ten Zeit, im langen Wechſel bekannter Beſitzer, in ihrem
herausgenommen werden ſoll, nur allein ſoll das Waſſe
älten ſeltenen Daſein liegt das Aroma dieſer Sammel
und der Schleim, ſoviel möglich iſt, aus dem Leibe
ge=
ſtücke
ſchaffen werden . "
Ober wir durchleben den Notſchre
Heute aber feſſeln vergilbte Papiere, Lebensblätter,
des ſächſiſchen Bevollmächtigten Graf Einſiedel zum
Briefe, die nicht für uns geſchrieben ſind und für viel Gelt
Wiener Kongreß 1815 an die verbündeten Mächte
von fremder Hand, rein geſchäftlich angepackt, der Nach
„ohne einen andern Grund, als den der Uebereinkunft
welt ausgeliefert werden, unſere beſondere
Aufmerkſam=
ohne Rückſicht auf die inneren Verhältniſſe der Nation
keit. Da liegen die Zeiten nebeneinander. Briefe, die ſich
hat man mitten durchs Land eine Linie gezogen, durd
im Leben bekämpſten. Von Männern, die damals zitter
welche dasſelbe auf einmal zwey Füuftel ſeiner Bevölke
Nummer 131.
Offiziere daran erinnern, daß ſie in der Aeußerung ihrer
Meinung größte Zurückhaltung zu beobachten haben.
Jaurés bemerkt dazu: Dieſes Rundſchreiben, welches alle
Offiziere unter Bewachung ſtelle, ſei der furchtbarft=
Schlag, welcher gegen das Geſetz über die dreijährige
Dienſtzeit geführt worden ſei, denn das Schriftſtück be
deute das offene Geſtändnis, daß eine große Zahl
repu=
blikaniſch geſinnter Offiziere Gegner der dreijährigen
Dienſtzeit ſei.
Spanien.
In der Kammerſitzung forderte Senante (
Jai=
miſt) auf, für den Konſervativen Maura die Fahne des
Aufruhrs gegen die Regierung zu erheben, ohne wegen
der möglichen Zerwürfniſſe im Lager der Konſervativen
ſich zu beunruhigen, denn die Integriſten, Jaimiſten und
eine große Maſſe der Katholiken würden die Lücke
reich=
lich füllen, die durch den Abfall einiger Konſervativen
entſtünde. Azcarate (Republikaner) verurteilte die
Poli=
tik Mauras und hielt eine lebhafte Lobrede auf den Kö
nig. In einer Unterredung, die er mit dem König ge
habt habe, fand er bei dem jungen Herrſcher eine durch
aus liberale Geſinnung, viel zu liberal, als er gewöhnlic
glaubte. Die Monarchie ſei nicht unvereinbar mit de
Demokratie; er ſelbſt ſei ein alter Republikaner und wolle
einem Ideal treu bleiben, aber wenn die Monarchie di
Freiheit und den Fortſchritt förderte und wenn eine
An=
zahl ſeiner politiſchen Freunde mit ihr zuſammen arbeiter
wvollte, würde er ſelbſt zwar gegen dieſe Handlungsweiſe
ſtimmen, ihr aber ſeine Achtung nicht verſagen. (Beifall.)
England.
Unterhaus. Der Unioniſt Les fragte an, welche
Schritte die britiſche Regierung zu unternehmen gedenke
hinſichtlich der drei Schlachtſchiffe, die die
ka=
nadiſche Regierung für die Reichsflotte zu ſteller
in der Lage ſei. Der erſte Lord der Admiralität Churchill
antwortet, daß die durch die Ablehnung der kanadiſchen
Flottenvorlage geſchaffene Situation ſofortiges Handelr
verlange, um den Kräfteüberſchuß der Flotte,
der für den Schutz des britiſchen Reiches in der ganzen
Welt erforderlich ſei, auch im Herbſt und Winter 1915
ſowie im Frühjahr 1916 auf der Höhe zu erhalten. Unter
dieſen Umſtänden beſchloß die Regierung den Bau von
drei Kontraktſchiffen (Schiffen, die auf Privatwerften er
baut werden), innerhalb des Programms dieſes Jahres
zu beſchleunigen. Es ſeien bereits von der Admiralität
Anweiſungen ergangen, die es ſicher ſtellen, daß mit
ihrem Bau zu einem möglichſt früheren Termin begonnen
werde, anſtatt im März nächſten Jahres.
Im Laufe der Debatte im Heeresetat ſagte der
Kriegsminiſter Oberſt Seely, daß die britiſch
Luftſchiffahrt im Laufe des Jahres beträchtliche
Fortſchritte gemacht habe und jetzt an dritter, wenn nicht
an zweiter Stelle unter den Nationen ſtände in der
An=
zahl der ausgebildeten Flieger, der eigenen Maſchinen
und der Ausbildungsorganiſation. Im Hinblick auf die
Zukunft müſſe, ſeitdem das Flugzeug zu einer
Kriegs=
maſchine geworden ſei, dieſe wie jedes andere
Kriegs=
material innerhalb der Grenzen des Reiches zur
Ver=
fügung ſtehen und die Politik der Regierung ginge
dar=
auf hinaus, alles anzukaufen, was mit Flugzeugen auf
den britiſchen Inſeln in Verbindung ſtände. Sobald als
möglich werde dieſes auf eine höhere Stüfe gebracht
wer=
den, und die Zeit werde bald kommen, wo England ir
der Lage ſein wird, im Lande alles hierzu Erforderlich
einſchließlich der Maſchinen ſich zu verſchaffen. Der
Kriegsminiſter erklärte weiter, er glaube, daß, wenn es
eines Tages für notwendig gehalten werden ſollte, die
britiſche Flugabteilung erheblich zu vermehren, die
bri=
tiſche Induſtrie imſtande ſein werde, den Anforderungen
zu genügen, ſo daß das Land auch in den Lüften eigenes
Erzeugnis haben werde
Amerika.
Der Weltfriedensplan. Staatsſekretär Bryan
teilt mit, daß das Deutſche Reich, Argentinien und
Bo=
livia dem Weltfriedensplan der Vereinigten Staaten
ſo=
weit beigetreten ſeien und daß ſie um die Ueberſendung
eines Probeentwurfes des vorgeſchlagenen Vertrages er
ſucht hätten
rung, über die Hälfte ſeines Flächeninhalts und für der
dem König verbliebenen Teil die dringendſten
Bedürf=
niſſe entriſſen würden. Nur durch die Gewalt der
Um=
ſtände hat er die Hilfstruppen an einem Kriege teilneh
men laſſen, die Er ebenſowenig veranlaßt als
gewünſch=
hatte. Von Sr. Maj. hat es weder am Anfang des
gro=
ßen Kampfes, noch während deſſen Fortgang abgehangen,
der Sache der Alliierten beizutreten, ſo aufrichtig deshall
auch ihr Verlangen war. Da der König ſeine Freihei
wieder erhalten hat .
Neben dieſer unglücklichen
Staatsfolie liegt ein Protokoll des Kommilitonen Otte
von Bismarck einer „ſehr ſchweren” Sitzung im Ber
liner Café National 1844. „Unterzeichnete 8 Comparen
ten, ſämtlich mehr oder weniger als mayorenn und
dispoſi=
tionsfähig bekannt, erklären ſich jeder einzeln, aber nicht
olidariſch, wohlbedächtig dahin zu verpflichten, daß der
jenige von Ihnen, der zuerſt in den Stand der Ehe
trit=
alle 8 Comparenten zu einem ſich und den andern
ange=
meſſenen Diner einladen wird.” Und darunter das ver
ſichernde Poſtſcript: Sämtliche Comparenten verzichter
ausdrücklich auf die Einrede, berauſcht geweſen zu ſein. ..
Von Deutſchlands Vater, Wilhelm I., findet ſich unter
einem Dankdekret für Geburtstagswünſche das charakteri
ſtiſche Signum: „Prinz von Preußen, nicht eigenhändig
wegen notoriſchen Zeitmangels. 7
In einem folgenden
Schreiben findet ſich der lebenswahre Satz der Kaiſerin
Viktoria: „Nicht, wie die Dinge an und für ſich ſind, wie
wir ſie empfinden, macht die Qual . . .
Oder wir entnehmen Elpis Melena, der
bekann=
ten Freundin Garibaldis, das Geſtändnis: „Ich hab
Dinge erlebt, die das Bild des alten Helden zu ſehr ver
dunkeln würden . . ."
Wir dürfen unerſchrocken des
un=
gariſchen Rebellionen Ludwig Koſſuth Armeebefeh
an den Kommandanten Joſeph Bem leſen: „Wir müſſer
gegen Wien, und dazu iſt ihr Anmarſch mit 16000 Mann
unumgänglich notwendig . . . Neben Briefen der 3 Na=
Nummer 131.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Juni 1913
Japan.
garetten in die Wohnung des gepfändeten Schuldners
zu=
rück, oder ſie auf das Hauptzollamt zu bringen, oder an
Heeresorganiſation. Dem Miniſterrat
wer=
dernfalls in einer Fabrik verſteigern zu laſſen. Als
We=
den demnächſt Vorſchläge zu Heereserſparniſſen unter
del dieſer Aufforderung des Hauptzollamtes nicht nachkam,
breitet werden. Die Garniſonen in Nordchina ſollen um
aus Sorge um eine etwaige Wertverminderung der
Ziga=
ein Bataillon Infanterie verringert und die Garniſon
retten, ließ ihm das Hauptzollamt einen Strafbeſcheid
zu=
von Sachalin aufgehoben und die Verpflegungskoſten der
gehen, wonach er 20 Mark Ordnungsſtrafe zahlen und die
Einziehung der Zigaretten dulden ſollte. Wedel iſt auf
Truppen in Korea herabgeſetzt, ſowie die Tragdauer der
ſeinen Einſpruch hin vom Schöffengericht von der Anklage
Uniformſtücke verlängert werden. So hofft man, vier
Mil=
iner Zuwiderhandlung gegen das Zigarettenſteuergeſetz
lionen Yen an ordentlichen und zwanzig Millionen an
reigeſprochen worden. Auf die Berufung der
außerordentlichen Ausgaben zu ſparen. Die Bildung der
Staatsanwaltſchaft hin hat die Strafkammer
Darm=
ſtadt am 29. Oktober 1912 das freiſprechende
Ur=
beiden neuen Diviſionen für Korea ſoll im nächſten Jahre
teil beſtätigt und die Einziehung und Beſchlagnahme
ſtattfinden. Sodann werden die Aemter der
Militär=
der Zigaretten aufgehoben, auf Grund nachſtehender
Er=
gouverneure von Tokio, der Finanzinſpektionen, des
wägungen: Wedel hatte gemäß ſeiner Dienſtinſtrüktion ge=
Militärgeſtüts und einige andere Aemter aufgehoben
handelt, wenn er das Pfandrecht des Gläubigers nach
werden.
Möglichkeit ſichern wollte. § 17 des Geſetzes beſtraft nur
das Inverkehrbringen der unverſteuerten Zigaretten. Die
3
ſer Tatbeſtand iſt bei Wedel nicht erfüllt, da er die
Zigaret=
ten nicht zum Zwecke der Veräußerung in den Verkehr
* Berlin, 5. Juni. Die Norddeutſche Allgemeine
gebracht hat. Er hat ſie nur zum Zwecke der Verwah
Zeitung ſchreibt: Das italieniſche Königspaar
rung aus dem Geſchäftsraum des Schuldners entfernt, um
wird im Sommer den Beſuch des ſchwediſchen
Königs=
ihr Verderben zu verhindern. Daher war er
freizuſpre=
paares in Stockholm erwidern. Auf der Hinreiſe nach
chen. Auch die Einziehung war aufzuheben, da ſie nur
Stockholm wird die Begegnung mit dem Kaiſer in
zu erfolgen hat, wenn die unverſteuerten Zigaretten außer=
Kiel Anfang Juli erfolgen.
halb der Geſchäftsräume im Verkehr angetroffen werden
Zegen dieſes Urteil legte die Staatsanwaltſchaft
Reviſion beim Reichsgericht ein: Die Pfändung
Stadt und Land.
auf Grund des Arreſtbefehls habe geſchäftliche Zwecke ver
folgt, da die Zigaretten demnächſt verwertet werden ſoll
Darmſtadt, 7. Juni
ten. Sie ſeien ſomit der ſteuerlichen Kontrolle entzoger
* Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit der
worden. Wedel habe ſich daher ſtrafbar gemacht. Gegen
Großherzog haben die Erlaubnis zur Annahme
über dieſen Ausführungen beantragte der Reichsanwal”
und zum Tragen der von Sr. Königl. Hoheit dem
Verwerfung der ſtaatsanwaltlichen Reviſion. Das Reichs=
Prinz=Regenten von Bayern verliehenen Auszeichnungen
gericht hat die Verkündigung ſeiner Entſcheidung auf
erteilt: für das Großkreuz des Verdienſtordens vom
den 9. Juni 1913 vertagt
heiligen Michael: dem Staatsminiſter, Miniſter des
Stadtverordnetenſitzung. Die Tagesordnung zur
Großherzoglichen Hauſes und des Aeußern und Miniſter
5. Sitzung der Stadtverordneten=
Verſamm=
der Juſtiz Dr. Carl von Ewald; für das Ehrenkreu
lung am Donnerstag, den 12. Juni, nachmittags 3½
desſelben Ordens: dem vortragenden Rat im Staats=
Uhr, lautet: 1. Mitteilungen; 2. Nachtrag zum Ortsbau
miniſterium Geheimen Legationsrat Dr. Wilhelm Neid
ſtatut für die Bruchwieſen= und Bruſtſtraße; 3. Die
Haupt=
hart; dem Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing zu
zufuhrſtraße nach dem neuen Südbahnhof; 4. Feſtſetzung
Darmſtadt für das Ehrenkreuz des Verdienſtordens des
des Querprofils für die Pallaswieſenſtraße von der
Grä=
heiligen Michael.
enhäuſer Straße bis zur Einmündung in die Weiter
In den Ruheſtand verſetzt wurde der Lehrer an
ſtädter Straße; 5. Entwäſſerung eines Neubaues nächſ
der Gemeindeſchule zu Stadecken im Kreiſe Mainz Heinrich
der Nieder=Ramſtädter Straße
6. Unterbringung des
Ludwig Cronenberg
Unterſuchungsamtes in dem ſtädtiſchen Ge
Erledigte Stelle. Eine mit einem evangeliſchen
äude Lagerhausſtraße 15; 7. Geſuch um Geſtattung einer
Lehrer zu beſetzende Lehrerſtelle zu Stein=Bocken
Ausnahme von der Beſtimmung in § 5 des Ortsbau
heim (Kreis Alzey).
ſtatuts für den Neubau einer Trainkaſerne an der Eſcholl
Perſonalnachrichten der Kaiſerlichen Ober
brücker Straße weſtlich der Main=Neckar=Bahn
Poſtdirektion in Darmſtadt. Verſetzt: Die Poſt=
C
Die neue Spielzeit des Großh. Hoftheaters. Der
aſſiſtenten Beulshauſen von Schöningen nach Schlitz
Spielplan für die erſten Wochen der neuen Saiſon iſt nun
Finck von Gieboldehauſen nach Gedern, Keller von Bingen
endgültig ausgearbeitet. Schon die erſten Wochen de
nach Frankfurt (Main), Pothe von Holzminden nach
Spielzeit ſtellen das Enſemble vor mannigfaltige und
Schotten und Schaab von Trier nach Bingen; die Tele
neue Aufgaben. Am 7. September nimmt die Oper ihre
graphengehilfin Karnauke von Darmſtadt nach Cottbus.
Tätigkeit wieder auf und bringt als erſte Vorſtellung
Ernannt: Poſtinſpektor Deutler in Darmſtadt zum
Richard Wagners „Tannhäuſer” in neuer dekorativer Ein=
Ober=Poſtinſpektor; die Ober=Poſtpraktikanten Dox in
ichtung. Die muſikaliſche Leitung der Eröffnungsvor
Mainz und Schneider in Darmſtadt zu
Telegraphen=
ſtellung hat Paul Ottenheimer, der damit zum erſten Mal
inſpektoren. — Beſtanden: die Poſtſekretärprüfung
als engagierter Kapellmeiſter tätig ſein wird. Die ſze=
Ober=Poſtaſſiſtent Strohauer in Mainz; die Poſtaſſiſtenten
niſche Leitung liegt in den Händen des neuen Opern
prüfung: die Poſtgehilfen Bechtel in Wörrſtadt, Frank
regiſſeurs Otto Nowack von der Covent Garden=Ope
in Vilbel, Freyer in Gernsheim, Heyl in Oppenheim
(London). Auch in den Hauptrollen ſind Neubeſetzungen
und Stahl in Darmſtadt, ſowie die Poſtanwärte
erforderlich geweſen. Das Schauſpiel wird mit einer auf
Sydekum in Friedberg und Weitzel in Nidda. — Ange
vier Abende berechneten Neueinſtudierung von Goethes
nommen: zur Telegraphengehilfin: Krieb in Darm
„Fauſt” eröffnet, die Regiſſeur Hans Baumeiſter leiten
ſtadt; zu Poſtagenten: Bürgermeiſter Diehl nann in
wird. Im Laufe des erſten Spielmonats werden dann
Ober=Schmitten, Barbier Fink in Bruchenbrücken und
noch folgende Novitäten bezw. Neueinſtudierungen in
Landwirt Fritz in Harheim; zur Poſtagentin: Frau
Szene gehen: „Die weiße Dame” am 17. September als
Mitze in Eichelsdorf.
Feſtvorſtellung aus Anlaß des Allerhöchſten Geburtsfeſtes
Vom Heſſiſchen Staatsſchuldbuch. Die an
Ihrer Königl. Hoheit der Großherzogin, „Die Königs
1. Juli 1913 fälligen Zinſen der in das Heſſiſche
kinder” „Lohengrin” und der „Zigeunerbaron
Im
Staatsſchuldbuch eingetragenen Forderungen werden
Schauſpiel „Hans Sonnenſtößers Höllenfahrt” von Paul
bei allen in Betracht kommenden Heſſiſchen Kaſſen und
Apel und Herbert Eulenbergs Liebesſtück „Belinde‟
bei den Reichsbankanſtalten vom 17. Juni 1913 ab
gezahlt. Vom gleichen Tage ab wird die Staats=
D. Die Großherzogliche Hofbibliothek zählte nach der
ſchuldenkaſſe die durch die Poſt oder durch Gutſchrift
in Nr. 943 der „Mitteilungen der Großh. Heſſ. Zentralſtelle
auf Reichsbank=Girokonto zu berichtigenden
Schuldbuch=
ür die Landesſtatiſtik” Mai 1913 veröffentlichten
Sta=
tiſtik am 31. März 1913: 564512 Bände (am 31. März
zinſen überweiſen
1912: 552 463), ſie kommt alſo an Größe den Königlichen
k. Ein Nachſpiel zum Fall Jacobſohn vor dem Reichs=
Bibliotheken in Dresden und Stuttgart ungefähr gleich
gericht. Im Auftrag der Zigarrettenfabrik von Zellen=
Im Leſeſaale wurden 1912/13 von 16089 Beſuchern 26315
meyer in Berlin hatte der Gerichtsvollzieher Wedel in
Bände benutzt (1911/12 von 13 709 Beſuchern 19852
Darmſtadt auf einen Arreſtbefehl des Amtsgerichts hin bei
Bände). In Darmſtadt wurden an 6479 Entleiher 17342
einem Zigarrenhändler einen Poſten Zigaretten
Bände abgegeben. (1911/12: 6361 — 17540), im
Groß=
gepfändet, die zum größten Teil noch nicht mit der
herzogtum Heſſen an 2732 Entleiher 9561 Bände verſchickt
Steuerbanderole verſehen waren. Da Wedel eine Gefähr=
(1911/12 2442 — 8697). Die Geſamtbenutzung außerhalb
dung der Pfänder befürchtete, unternahm er Schritte, die
der Bibliothek betrug 9470 Entleiher und 27823 Bände
Hiergegen
Zigaretten zur Verſteigerung zu bringen.
(1911/12 9086 Benutzer, 27566 Bände.) Dieſe Zahlen
be=
ſchritt das Hauptzollamt ein, geſtützt auf die Beſtimmung
weiſen, daß das ſeit Jahren bemerkbare Anwachſen der
in § 17 des Zigarettenſteuergeſetzes, wonach Zigaretten
Benutzung, namentlich im Leſeſaal und aus dem Lande
aus den Lägern des Händlers und des Fabrikanten oder
uch im letzten Jahre angehalten hat
aus dem Auslande nur mit der Banderole verſehen in den
*
Be=
Wiesbaden-Darmſtadt?
Züge
Direkte
inländiſchen Verkehr eingeführt werden dürfen und
for=
kanntlich hat die am 1. Mai dieſes Jahres in Kraft getre
derte daher den Gerichtsvollzieher auf, entweder die Zi
Viel Vergnügen wird manchem Gottfried Bür
poleone liegen Dokumente Robespierres und des
be=
gers freundliche Korreſpondenz mit ſeinem Verleger
be=
rüchtigten Scharfrichters Samſon
reiten: „Da, Burſche, iſt neues Mſpt. Du willſt mich aber
Neben dieſen ſcharfen politiſchen Liedlein liegen eigen
nur kuranzen, denn das neuliche iſt gewiß noch nicht alle. ..
händige Bekenntniſſe aus ſchöngeiſtiger Feder.
Hein=
bänge dich nur immer auf, Trompeter! Dann gehe ich zu
rich Heines Gedichtmanuſkripte, die das ſorgfältige,
,„ „
inem andern Verleger
Wenn ich mich aber aufhänge,
viermalige Feilen der Verſe zeigen. Ungedruckte Va
ſo freſſe ich die andere Halbſcheid vom Mſpt. auf ..
rianten:
Kom mit einer braven Taſche voll Geld zurück, Tauſend
„Liebe ſprach zum Gott der Lieder,
ſaſa! Bring’s nicht durch! Spiele mir ja kein lhombre
Sie verlange Sicherheiten
.
An=
als mit deinem lieben, dich zwiebelnden Autor
Ehe ſie ſich ganz ergebe,
dere werden E. T. A. Hoffmann in Nöten ihre Aufmerk=
Denn es wären ſchlechte Zeiten ..
amkeit zuwenden, der in ſeiner „böſeſten Zeit aller böſen
Prachtſtücke von eigenhändigen Konzepten, franzöſiſch
Zeiten” „auf eine beinahe unanſtändige Weiſe geſund” ab
und deutſch, bekenntnisvolle Briefe bis zu jenem
Schmer=
wechſelnd bei zwei Verlegern in Lieferungen „Meiſter
zensſchrei an Kolb: „Ich liege beſtändig auf meinem kran
Floh”, „Murrs Anſichten” und „Kreislers Biographie”
zu=
ken Rücken, worin die fürchterlichſten Krämpfe hauſen, und
ſammenſchreibt und plötzlich alle Zuſammenhänge, den
was vom Publikum von meiner Krankheit erzählt wird,
einzelnen Inhalt und das einzelne Geſchriebene ſchon
ver=
iſt nur eine Kleinigkeit im Vergleich mit meinem wirklicher
geſſen hat: „Ich weiß nicht mehr, ob Pepuſch in der er=
Leiden. Und das alles trage ich mit religiöſer Geduld. Aber
ten Lieferung ſchon verhaftet war, oder nicht. War er es,
ich muß Ihnen verſichern, daß über meine plötzliche
Reli=
dann ſtreichen Sie die Verhaftung; ich kann ihn nicht
wie=
gioſität große Uebertreibungen herrſchen . ſchon längſt
der verhaften laſſen. Auf das dringendſte bitte ich aber
empfand ich eine große Abneigung gegen den Atheismus
mir das bisher Gedruckte umgehend zu Korrekturen zu
ſchon längſt hegte ich beſſere Ueberzeugung betreffs der
chicken (da er in Wirklichkeit alles vergeſſen hatte)” Trotz
Exiſtenz Gottes . . . Ich wollte mit dieſer Manifeſtation
dieſer Ueberfülle gleichzeitiger Arbeit lehnt er einmal eine
warten, vielleicht um dem lieben Gott eine ſurpriſe zu ma
erwünſchte Manuſkriptſendung humorvoll ab: „Um aller
chen . .‟ Der letzte eigenhändige Brief an ſeine Mutter
Wunden willen, die jemals ſämtliche Literaturblätter
Dich=
klagt reſigniert: „Guſtav iſt es, der unſere Linie fortſetzt.
tern geſchlagen haben, bitte ich Sie, benehmen Sie unſerem
Daneben liegt Mö
Ich habe es zu nichts gebracht . . ."
zuten Kaiſer das Vorurteil, daß ich an der
ſchriftſtelleri=
rickes eigenhändige Zeichnung ſeiner Braut Luiſe Rau
hen Diarrhoe leide, und daß mir bei jeder ſchicklichen
reizend mit Feder und Blei ſkizziert, als „Gretchen”. Auc
Ausleer auch ganz leicht und anmutig ein Hiſtörchen, ein
Originalradierungen und Tuſche=Zeichnungen Goethes
Romänchen abgeht!. . ."
koſtbare eigenhändige, bekannte Manuſkripte Schillers, eir
Ernſtere Seiten bietet die „Jahrhundertſammlung
tmfangreicher Briefwechſel Heinrich Laubes, Fichtes Ein=
Theodor Körners” Noch jauchzt der Jüngling
ſei=
ladung an Goethe zu Vorleſungen über die Wiſſenſchafts
nem Freunde zu:
ehre an „commilitones suos aestumatissimos” und ein
„Mit Männern ſich geſchlagen,
theologiſches Manuſkript Johannes Huß ragen aus die=
Mit Weibern ſich vertragen
ſer wertvollen Sammlung hervor.
Seite 3
ene direkte Eiſenbahnverbindung von Mainz nach dem
Rheingau die Einwohner der Stadt Wiesbaden,
beſon=
ders die Geſchäftsleute, nicht ſonderlich angenehm
be=
rührt und die Handelskammer Wiesbaden hatte in ihrer
letzten Plenarſitzung gegen die Zugverbindung Stellung
genommen. Nun wollen Mainzer Blätter wiſſen, daß von
verſchiedenen Seiten in Wiesbaden eine „Revanche”
ge=
blant iſt, und zwar ſoll in die Wege geleitet werden, daß
Perſonenzüge nach Darmſtadt und der
Bergſtraße von Wiesbaden aus über Kaſtel, Koſtheim
Biſchofsheim und zurück unter Umgehung von
Mainz laufen.
* Geheimerat Dr. Preetorius wurde, laut Darmſt
Ztg., zum Vorſitzenden des Verbandes der
Deutſchen Schutzvereine für entlaſſſen
Gefangene gewählt und wird bereits die am 9. Juni
beginnende Verbandsverſammlung in Hamburg leiten.
Dieſe Wahl bedeutet nicht nur eine Ehrung für
Geheime=
rat Dr. Preetorius, den langjährigen Vorſitzenden des Heſ
ſiſchen Schutzvereins für entlaſſene Gefangene, ſonderr
uch für unſer Land, das als kleinerer Bundesſtaat nun
nehr den Präſidenten des über das ganze Reich
ausge=
dehnten Verbandes ſtellt, ſowie für unſere Regierung, die
von jeher ihr regſtes Intereſſe für die Gefangenenfürſorge
betätigte.
Hohes Alter. Am Sonntag feiert Frau
Mar=
garethe Erbes, geborene Creter,
die zweitälteſte Frau
von Beſſungen, Hofgartenſtraße
9, ihren 91.
Ge=
hurtstag.
Geſchäftsjubiläum.
Juni d. J.
Am 9.
kann
die Firma F. W. Schlüter, Schirmfabrik zu Darmſtadt,
auf ein 40jähriges Geſchäftsbeſtehen zurückblicken. Aus
kleinen Anfängen heraus und mit geringen
Geſchäfts=
mitteln hat ſich die Firma auf ihren heutigen Stand
emporgearbeitet. Rühriger Fleiß aller Familienglieder
und ſtreng
reelle Geſchäftsprinzipien bewirkten den
Aufſchwung
Ueber die Tätigkeit der Arbeitsnachweisſtelle
im ſtädtiſchen Hauſe, Grafenſtraße 30 (Telephon 371)
werden für den Monat Mai folgende Zahlen
mit=
geteilt: 636 offene Stellen, 906 Arbeitsſuchende, 299
Ver=
mittelungen, darunter 106 Dienſtboten.
Vom Truppenübungsplatz. Das
Magdebur=
giſche Dragoner=Regiment Nr. 6 iſt geſtern
auf dem Truppenübungsplatz eingetroffen, wo es bis zum
20. Juni bleibt
Se
Zur Deutſchlandreiſe der Heſſen=Darmſtädter in
New=York. Der Heſſen=Darmſtädter Volksfeſtverein in
New=York wird am 28. Juni in Darmſtadt vom
Großherzog empfangen werden.
Veranſtaltun=
gen mannigfacher Art finden ſtatt, ſo ein Beſuch des
Lan=
desmuſeums, Fahrt zur Faſanerie uſw. Am 29. Juni
treffen die Gäſte, 46 Herren, 50 Damen und 4 Kinder, un
8.55 Uhr in Mainz ein, und es findet ebenfalls ein
offi=
ieller Empfang am Bahnhof ſtatt. Es ſchließt ſich eine
Rundfahrt durch die Stadt, Beſuch des Schloſſes, des
Domes, der römiſchen Waſſerleitung an. Um 4.27 Uhr an
gleichen Tage verlaſſen die Gäſte Mainz, um der Stadt
Bingen einen Beſuch abzuſtatten. Auch in Bingen finder
ein Empfang durch die Stadtverwaltung ſtatt. Für den
30. Juni iſt der Beſuch von Aßmannshauſen, Jagdſchloß
Niederwald Niederwalddenkmal und Rüdesheim vorge
ſehen, daſelbſt findet eine Beſichtigung der Kellereien von
Gebr. Schleif ſtatt. Nach Beendigung des Reiſeprogramms
ollen gruppenweiſe Rundreiſen im Großher
zogtum Heſſen veranſtaltet werden
* Die Zentrale für wiſſenſchaftliche und Schul=Kine
matographie beabſichtigt, in der nächſten Zeit eine Reihe
von Wanderungen durch die ſchönſten Gegender
unſeres deutſchen Vaterlandes und der umliegenden
Länder im Bilde zu unternehmen. Dieſe Wanderungen
ind, wie ſchon aus dem Namen der veranſtaltenden Ver
einigung hervorgeht, hauptſächlich für Schüler geeignet,
und iſt man dabei von dem Gedanken ausgegangen, daß
ie eine wirkſame Unterſtützung für den Schulunterricht
abgeben werden, weil ſie einen hervorragenden
Anſchau=
ungsunterricht darſtellen, und verdienen deshalb die wei
teſtgehende Unterſtützung der in Betracht kommenden
Kreiſe. Vor einem kleinen Kreis geladener Gäſte fand
geſtern vormittag in dem zu dieſem Zweck gewonnenen
Union=Theater das ſich durch ſeine
Größenver=
hältniſſe zu dieſem Zweck vorzüglich eignet, eine Wan
derung durch das bayeriſche Hochland und
die Königsſchlöſſer ſtatt. Die Zuſammenſtellung
der Bilder war eine vorzügliche. So begleiten wir einige
Hochtouriſten nach all den bekannten ſchönen Plätzen, die
die Sehnſucht manches Reiſeluſtigen bilden. Auch die
bayeriſche Haupt= und Reſidenzſtadt muß einen Teil der
Bilder liefern, und dürfte der Zweck der Veranſtaltung
von all denen begrüßt werden, die im Kinematographen
in Bildungsinſtitut ſehen. Näheres wird noch
bekannt=
gegeben
Konzert des Mainzer Dom=Chors.
Wie aus
dem Anzeigenteil erſichtlich, findet das Konzert nunmehr
morgen, den 8. Juni, abends 8 Uhr, in der St.
Eliſabethkirche (am Herrngarten) ſtatt und ſei nochmals
an dieſer Stelle auf dasſelbe aufmerkſam gemacht, um
Mehr Credit als Geld
So kommt man durch die Welt!!“
und ſchildert in raſendem Temperament ſeine jüngſte Liebe:
„Ihr Lächeln, Ihre Blicke, Ihre Grazie
O Himmel
Noch nie hat mich die Gewalt der Schönheit ſo ergriffen
Ich höre Dich ſchon, Du ſprichſt, Theodor iſt raſend
ge=
worden . .
Aber bald — nachdem er in 8 Briefen den
Eltern ſeine Reiſe ins Rieſengebirge begeiſtert geſchildert
hat — packt ihn das Burſchenfieber auf der Freiberger
Bergakademie. Seine erſte Enttäuſchung iſt Kleiſt. Das
wvichtigſte Dokument, das uns deſſen Tod meldet, Körners
Brief an die Eltern, urteilt: „Kleiſts Ende hat mich nicht
gewundert, wie ſich aber eine Frau aus Liebe zu ihm hat
erſchießen können, das ſehe ich noch nicht ein. Er hat eine
Kinderei begangen, wozu weder Muth noch Kraft gehört..
An koſtbaren eigenhändigen Manuſkripten liegen „Der
Vetter aus Bremen” und Die Braut” vor
Freunde der bildenden Kunſt wird ein Rembrandt=
Brief anziehen, Sammler muſikaliſcher Manuſkripte
Mozarts, Beethovens, Offenbachs erſte Nie
derſchriften. Auch Richard Wagners „Tannhäuſer
iegt im Originalmanuſkript aus und viele ſeiner
inhalts=
vollen Briefe darunter einer ſeiner übermütigſten an
Kapellmeiſter Eckert, der voll unartikulierter Laute jauchzt,
und ſtolz unterſchrieben iſt: „von Ihrem kleinen alten
Freund, genannt Richard Wagner der Verrückte (Bayreuth
1877).
Als Sammelkurioſitäten findet ſich das berühmte
Stammbuch des Schauſpielers Schroeder, Goethes
Tabaks=
doſe, ein bekannter Autographenfächer und für die
Sam=
melfexe die Tapete aus Gleims „Freundſchaftstempel” die
ich im Laufe der Zeit zum Stammbuch, mit Blei
geſchrie=
en und doch noch gut erhalten, entwickelte und
autogra=
hiſche Bonmots Leſſings, Jacobis, Matthiſſons und des
Schweizers Müller in die Ewigkeit rettete.
25
Nummer 131
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Jnni 1913.
Seite 4
burſche wurde auf der Chauſſee vom Blitzſchlag be=
„Quo vadis” dieſes gewaltige Werk kinematographi
ſo mehr als die Darbietungen des Mainzer Dom=
Chor=
täubt und blieb mehrere Stunden beſinnungslos liegen.
cher Kunſt, hat wieder auf einige Tage ſeinen Einzug in
allgemeines Intereſſe beanſpruchen dürften
Er erholte ſich jedoch wieder und konnte am Morgen ſein
Union=Theater (Rheinſtraße 6) gehalten und dürfte in
Der Verein für naturgemäße Heil= und Lebens
Wanderung fortſetzer
den paar Tagen, die für ſeine Aufführung in Betrach
weiſe macht bei den fortgeſetzt heißen Tagen nochmal
Offenbach, 4. Juni. Unter der Spitzmarke: „Ein
be=
kommen, nicht nur den Spielplan, ſondern auch alle die
aufmerkſam auf ſein am Lichtwieſenweg gelegenes Licht
merkenswer ter Vergleich” ſchreibt die Köln. Ztg.:
beherrſchen, die dieſes grandioſe Werk noch nicht geſeher
Luftbad. Das Baden in Licht, Luft und Sonne iſt der
Die Stadt Offenbach beſitzt bekanntlich ſchon geraume Zeit
haben. Da der Film auf vielſeitiges Verlangen von der
beſte Weg, ſich Geſundheit zu verſchaffen und geſchwächte
eine ſozialdemokratiſche Stadtverordnetenmehrheit und
Leitung des U. T. trotz der großen Opfer, die ſeine
Er=
zu ſtärken. Wer hätte nicht in dieſen Tagen das Be
erner einen ſozialdemokratiſchen Beigeordneten. Da iſt es
werbung erforderte, zum zweiten Male erworben wurde
dürfnis, den Körper unmittelhar ausdünſten und nich
nun beachtenswert, einmal an Hand der Voranſchläge die
kann ſchon heute mit Beſtimmtheit geſagt werden, daß
Die
im Gefängnis der Kleider ſchmoren zu laſſen?
ſer ſozialdemokratiſch geleiteten Gemeinde und einer an
auch die, die den Meiſterfilm ſchon einmal geſehen haben
ge=
Beſichtigung des Luftbades iſt Intereſſenten gern
dern, ihr wirtſchaftlich ähnlichen Stadt desſelben
Bun=
ſich ihn auch ein zweites Mal anſehen werden. Ueberall
ſtattet
desſtaates, Mainz, zu vergleichen, wie ſich die Verwal
wo dieſe koſtbarſte Schöpfung der Filmkunſt gezeigt wor
Die Turngemeinde Darmſtadt veranſtaltet
heut=
tungskoſten zueinander verhalten. Der Offenbacher Ver
den iſt, war Preſſe und Publikum begeiſtert, und in
eini=
aben
ihr Frühjahrs=Vergnügen mit Tanz. Wie aus
ein zur Wahrung ſtädtiſcher Intereſſen hat ſich dieſer
Auf=
gen Städten war der Andrang ſo ſtark, daß die Theate
dem
Programm zu erſehen iſt, werden den Beſuchern
gabe unterzogen und nach genauer Gegenüberſtellung aller
polizeilich abgeſperrt werden mußten. Es iſt ſchon heut
einige genußreiche Stunden geboten werden, es kann
inzelnen Ausgabenpoſten feſtgeſtellt, daß die ſtädtiſche
ſo gut wie ſicher, daß der Film auch bei ſeiner zweiten
daher einem jeden Mitglied der Beſuch dieſer Veran
Verwaltung in Mainz 23,34 Mark, in Offenbach aber 38,63
Vorführung in Darmſtadt dem Union=Theater volle Häuſer
ſtaltung empfohlen werden. Die Einführung von
Mark, auf einen Einwohner berechnet, koſtet, alſo in Offen
bringen wird. Abends ſind ſämtliche Plätze numeriert
Fremden kann durch Mitglieder geſchehen. (Siehe
bach 15,29 Mark oder nahezu 70 v. H. mehr als in Mainz
Der Beginn der einzelnen Vorſtellungen am Tage wird
Anzeige.
Unter Berückſichtigung der Einnahmen aus ſtädtiſchen
Be=
noch bekannt gegeben. Abends beginnt die Vorſtellung un
C. Vom Tage. In den letzten Monaten wurde an
trieben ergibt ſich, daß insgeſamt für jeden Einwohner in
9 Uhr, und ſollte niemand verfehlen, ſich mittags von 12
der Südſeite der Elizabeth Duncan=Schule am Aufgang
Offenbach 19,28 Mark mehr aufgewandt werden müſſer
bis 2 Uhr an der Kaſſe Vorverkaufskarten zu verſchaffen
nach der Marienhöhe ein kleines Direktionsgebäude in
als in der Hauptſtadt von Rheinheſſen. Es ſoll daraus
— Der I. Darmſtädter Kino, Grafenſtraße Nr. 12
modernem Stil errichtet, das nunmehr eröffnet iſt. —
nun keineswegs gefolgert werden, daß dieſes für
Offen=
zeigt ab Samstag drei Tage den großen Senſationsſchla
Der Fahrweg nach dem alten Eberſtädter Weg iſt fertic
bach ſo ungünſtige Verhältnis ſozialdemokratiſcher Miß
ger, das herrliche Filmdrama in äußerſt feſſelnder,
höchſ=
geſtellt, während der nach der Eberſtädter
Straß=
wirtſchaft ſeine Entſtehung verdanke, aber es mag wenig
ſpannender Handlung, betitelt „Zwiſchen ½5 und 5 Uhr”
(Chauſſierung der Pelzſchneiſe) noch im Bau begriffen
tens zeigen, daß unter ſozialdemokratiſcher Herrſchaft aud
Der Erzeuger dieſes Dramas, die Firma Gaumont=Paris
iſt. — In der Nähe auf dem Wege von der Ludwigs
mit Waſſer gekocht wird, und daß die gerade den kleiner
bürgt für ganz hervorragende, bis ins kleinſte Detail gut
höhe nach der Marienhöhe genießt man dermalen de=
Mann beſonders belaſtenden direkten und indirekten Ge
ausgearbeitete Zuſammenſtellung, und da nur erſte Kunſt
eltenen Anblick voll behangener Kirſchbäume, dies gil
meindeabgaben dabei eher größer als kleiner werden
kräfte vertreten ſind, für ganz außergewöhnlich gutes
jedoch nur von den noch jungen anſtelle der nieder
Offenbach, 6. Juni. Heute vormittag hat ſich die Ehe=
Spiel. Außer dieſem Weltſchlager vertreten den dramati
gehauenen wilden Kirſchbäume gepflanzten Bäumchen
frau des Portefeuillers Mordko Buchmann einen
ſchen Teil noch „Durch die Flammen” ein äußerſt
ſpan=
während die älteren an dem Abhang nach Eberſtadt zu
Schuß in die rechte Schläfe beigebracht, der ihrer
nender Wild=Weſt=Film, „Eine folgenſchwere Nacht”, ſpan
ſtehenden Bäume nur ſpärliche Früchte tragen
ofortigen Tod zur Folge hatte. Als Motiv der
In dem Tauben
nendes Drama, „Loreley” herrlich geſpieltes Drama mi
Eine verirrte Brieftaube
C
Tat werden eheliche Zwiſtigkeiten angenommen
prachtvollen, entzückenden Momenten. Den humoriſtiſchet
ſchlag des Herrn Dierolf hier, Karlſtraße 23, fand ſich
Teil vertreten Vergebliche Liebesmüh” und „Der Geſang
geſtern eine Brieftaube des Brieftaubenklubs Germers=
H Langen, 5. Juni. Aus dem Stadtvorſtand
heim ein, die in einer Aluminiumhülſe an einem
verein auf Rollſchuhen” den intereſſanten Teil die Wochen
Die Genehmigung der Angebote für die Erweiterung
um die Bruſt geſchnallten Lederriemchen eine Depeſche
ſchau des I. D. K., Auf Bergeshöhen, ein herrlicher Natur
des Gas= und Waſſerleitungsrohrnetzes
trug. Nach dem Stempelaufdruck gehörte die Aus
film, ſowie Feldblumen, eine prachtvolle Bkumenſtudie
wurden der Tiefbau=Kommiſſion zur gutächtlichen Aeuße
rüſtung und das Telegramm der Königlich Bayeriſche
rung und definitiven Genehmigung übertragen. Es ſol=
* Konzertveranſtaltungen. BrauereiHeſſiſche
Luftſchifferabteilung
len mit den Uebernehmern Verträge derart abgeſchloſſen
Hof. Dem Samstags=Konzert, 7. Juni (Kapelle des Gr
Aſyl für Obdachloſe. Während des Monats Mai
werden, daß die feſtgeſetzten Termine zur Fertigſtellung
Heſſiſchen Art.=Regts. Nr. 61, Leitung Herr Obermuſil
der Arbeit bei Meidung von Konventionalſtrafen
eingehal=
wurden in dem im Lokal des zweiten Polizeireviers in
meiſter M. Weber) liegt ein beſonders intereſſantes
Pro=
en und daß die tarifmäßigen Löhne gezahlt werden. Da
der Alexanderſtraße errichteten. Aſyl für Obdachloſe 228
gramm zu Grunde. Außer volkstümlichen Opernmelodier
Perſonen und in demjenigen im Lokal des fünften Poli
ſich die Forderungen einiger Grundſtücksbeſitzer in der Gar
werden zwei Soliſten der Kapelle (Cornet à Piſton: Her
zeireviers in der Ludwigshöhſtraße 209 Perſonen,
zu=
tenſtraße mit denen der Stadt Langen zwecks Abtretung
Ehlers, Poſaune: Herr Niemeyer) dem Konzert auch in
ſammen 437 Perſonen, Obdach gewährt
von Straßengelände an die Stadt nicht vereinbarten, be
künſtleriſcher Beziehung bedeutenden Wert verleihen
Aus dem Arbeitshaus Dieburg ſind während des
ſchloß der Stadtvorſtand die Enteignung. Als Kaufpreis
Unſer bedeutender Kammermuſiker und Cornet à Piſton
Monats Mai 14 Perſonen, welche daſelbſt korrektionelle
wird im Wege der Verſtändigung 3 Mark pro Quadrat
Virtuoſe wird im Programm als Komponiſt vertreter
Nachhaft verbüßten, entlaſſen worden. Die längſte Daue
meter bewilligt. Meßbriefe ſollen alsbald gefertigt wer
fein. (Siehe auch Anzeige.) — Ludwigshöhe. An
der Nachhaft betrug bei einer Perſon 637 Tage und die
den. — Die Aufnahme eines Anlehens bei der Für=
Sonntag, den 8. Juni, konzertiert die Kapelle des Großk
kürzeſte Dauer der Nachhaft bei vier Perſonen je 180 Tage
ſorgekaſſe Darmſtadt im Betrage von 30000 Mk.
Feldart.=Regts. Nr. 61 unter Leitung des Obermuſil
für Umänderung des Rathauſes und Erbauung eines ſtäd
Fahrraddiebſtähle. Am Donnerstag ſind wiederun
meiſters M. Weber auf der Ludwigshöhe. Es ſei darau
tiſchen Kanals wurden genehmigt. Der Stadtvorſtand
be=
zwei Fahrräder geſtohlen worden. Das eine Fahrrad be
hingewieſen, daß an dieſem Tage gern gehörte
Muſik=
ſchließt die Herſtellung des Trottoirs in der nördlichen
fand ſich in einem Hauſe in der mittleren Heinrichſtraße
ſtücke zu Gehör gebracht werden. Unter anderem: Pique
Ringſtraße. — Der Stadtvorſtand ſtimmt der Errichtung
Dasſelbe iſt Marke „Dürkopp” hat ſchwarzen Rahmenbau
Dame=Ouvertüre, Wiener Bürger=Walzer, Der Zigeuner=
Di
einer Hilfsklaſſe in der Volksſchule zu.
ſchwarze Felgen und Polizeinummer ſchwarz D 324a
baron, Potpourri, und Lieb mich und die Welt iſt mein
erforderlichen Mittel ſollen im Voranſchlag 1914 bereitge
Das andere Fahrrad wurde aus dem Toreingang eines
Lied, geblaſen von dem Trompeter=Soliſten Herrn
Krum=
ſtellt werden. Bezüglich der Einführung des Haushalts
Hauſes im Stirnweg geſtohlen. Dasſelbe iſt Marke „Opel
Man ſchreibt uns: Schützenhof.
Morgen
unterrichts in der oberſten Mädchenklaſſe ſoll zunächſt ein
Modell 80, hat Fabriknummer 228675 und Polizei=Nr.
Sonntag, den 8. Juni, abends konzertiert die Kapelle de=
Beſichtigung der Einrichtung der Schule in Butzbach
ſtatt=
ſchwarz D 725.
Großh. Heſſiſchen Feldart.=Regts. Nr. 61 unter Leitung des
finden
Obermuſikmeiſters Herrn M. Weber. Das Programm ent
W. Lampertheim, 6. Juni.
Am Montag vormittag
*
hält im zweiten Teile Jäger= und Schützenmuſik und in
am
Kinotheater. Das Reſidenztheater
entfernten ſich der 18 Jahre alte Kaufmann Chriſt
dritten Teile Wiener Volksmuſik. Am 10. Juni findet da=
Weißen Turm hat ſich das Alleinaufführungsrecht des
mann und die 17 Jahre alte Arbeiterin Schmidt
dritte Dienstags=Konzert obiger Kapelle ſtatt.
Kunſtfilms „Der Graf von Monte Chriſto” geſichert. Die
beide bei der Firma Eberhardt beſchäftigt. Chriſtmann
einzelnen Vorführungen beginnen heute. Dieſer Film iſt
hatte ſeinen Gehalt bei ſich, ebenſo einen kleinen
Geld=
nicht zu verwechſeln mit anderen Erzeugniſſen, die unter
betrag von ſeiner Mutter, zuſammen etwa 100 Mark. Das
1. Auerbach, 6. Juni. Herr Rentner P. Sieber
gleichem Titel hier ſchon zweimal gezeigt wurden. Es iſt
Mädchen hatte ſeinen Eltern einen Brief hinterlaſſen, in
hat die Direktion der Landhaus=Geſellſchaft m
dies der Film, welcher kürzlich ſeine Uraufführung in der
dem es mitteilt, bis Sonntag würden ſie in Stuttgar
b. H. in Bensheim, die er noch gar nicht ſo lange über
Kammerlichtſpielen Berlin erlebte, worüber die B. Ztg
beerdigt. Man nahm an, beide hätten ſich nach
Luxem=
nommen hat, niedergelegt. — Da der
Verſchöne=
folgendes ſchreibt: Es iſt natürlich ſchwierig, die
reich=
burg, wo der junge Mann Verwandte beſitzt, gewandt
ungs=und Kurverein es abgelehnt hat, ein Burg
bewegte, ſpannende Handlung in den knappen Rahmer
Geſtern früh traf ein Brief von dem Mädchen aus Graben
feſt auf dem Auerbacher Schloß zu veranſtalten, ſo wirt
einer Kinovorſtellung zu zwängen. Dennoch iſt dieſe
Auf=
ein, in dem ſie ſchreibt, ihre Freundin ſolle ihre Eltern
der Schloßwirt Klein ein ſolches am 29. Juni arran
gabe gelöſt. Die trotz ihrer großen Mannigfaltigkeit vor
röſten. Die Firma Eberhardt ſandte ſofort einen Herrn
gieren
Anfang bis zu Ende feſtgefügte Handlung ließ ein ſtarkes
ihres Perſonals nach, der die beiden zurückbringen ſollte
Bensheim, 6. Juni. Der Odenwaldklub Sek
Zuſammenziehen der Romankapitel zu, ohne den Sinn
Dieſer verfolgte das Pärchen und machte es heute früh
tion Bensheim veranſtaltet auch in dieſem Jahre
und die Folgerichtgkeit des Stückes erheblich zu beeinträch
in Hockenheim in einer Wirtſchaft dingfeſt. Als die
bei=
tigen. Die Literaturbewegung unſerer Tage iſt über das
wieder ein Volks= und Trachtenfeſt in Knoden
den bemerkten, daß ſie entdeckt waren, nahmen ſie in
Dumasſche Werk wie über viele andere Erſcheinunger
und zwar am Sonntag, den 13. Juli. — Zur lebhaften
einem unbemerkten Augenblick eine größere Menge
jener Zeit hinweggeſchritten — die ſtarke Wirkung hat ſie
Beteiligung wird jetzt ſchon allgemein eingeladen; gan
Kleeſalz zu ſich und wurden ſterbend nach Hei
ihnen nicht zu nehmen vermocht, und wer heute zum
beſonders wünſchenswert wäre eine Beteiligung in Oden
delberg in die Klinik gebracht. Die Urſache
„Grafen von Monte Chriſto” greift, wird wie einſt durch
wälder Volkstracht. — Das Programm verſpricht einig
die die beiden jungen Menſchen zu dieſem Schritt
getrie=
die Lektüre gefeſſelt werden. In nicht minderem Grad
fröhliche Stunden in dem herrlich gelegenen Knoden
ben
hat, iſt völlig unbekannt
wirkt das Kino=Drama. — Olympia=Theater. Ein
Weitere Mitteilungen folgen
Weltſtadtprogramm entrollt ſich ab Samstag vor den
Bingen, 6. Juni. Vor Eintritt in die Tagesordnung
Gernsheim, 6. Juni. Die Firma Th. Goldſchmidt ir
Augen der Zuſchauer im Olympia=Theater. „Radium”
der heutigen Stadtverordnetenverſammlung gab der Bür=
Eſſen, Inhaberin der Chemiſchen Werke Gernsheim=Heu
ein ſpannendes Lebensbild aus dem Leben des
Multi=
germeiſter die von Profeſſor Dr. Sonne=Darmſtadt
bruch, vergrößert ihre hieſigen Fabrik
millionärs Lincoln, iſt reich an ſpannenden, feſſelnden und
ufgeſtellte Analyſe der Salzquelle bei Kemp
anlagen. Mit den Bauarbeiten wird jetzt=begonnen
eigenartigen Momenten. So wie die vorhergegangener
ten bekannt. Aus dieſer Analyſe geht hervor, daß der
die Baubuden ſind ſchon aufgeſchlagen und dürfte ſich für
Bilder der Lincoln=Serie iſt auch dieſer Film eine Voll
Geſamtrückſtand 15 Gr. beträgt. Im allgemeinen iſt die
manchen Bauarbeiter im Ried Beſchäftigung bieten
endung in großartiger Photographie. Tiefergreifende ſo
Analyſe für die Ausbeutung ſehr günſtig. Sodann
Ein heftiges Gewitter mit Sturm und wolken
wie Wild=Weſt=Dramas, originelle Komödien, urgelun
wurde das Programm für die am 22. Juni ſtattfindende
bruchartigem Regen, der manche tiefgelegenen Feldab
gene Humoresken und Naturbilder vervollſtändigen da
chnitte unter Waſſer ſetzte, herrſchte am Donnerstag im
feierliche Enthüllung des Denkmals für Lud
Weltſtadtprogramm. (S. Anz.)
-
Union=Theate:
Gebiete unſerer Stadt und Gemarkung. Ein Handwerks
wig IV., Großherzog von Heſſen, endgültig feſtgeſetzt.
aus dem Jahre 1349 berichtet, „an den Seiten unten
auf=
weiblichen Tracht geworden, und die Mode iſt eifrig ar
geſchlitzt und gefüttert war, mit Bunt im Winter und
der Arbeit, aus dieſem ſchlichten Gebrauchsgegenſtand ein
Feuilleton.
mit Zendel im Sommer.‟ Es war eine Art Schutzkleit
anmutig=verführeriſches Schmuckſtück zu machen. Durch
* Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben. Die
Aka=
für die koſtbare eigentliche Toilette, deren Aermel und un
feine Fältelung und eleganten Beſatz erhalten ſie Faſſor
terer Teil unter dem Sorket zu ſehen waren und die
demie francaiſe in Paris hat nach dem Berline
und Grazie; ſie ſteigen nicht mehr über die Arme hinauf
Pracht des Hauptkleides ahnen ließen. Dieſe Sitte des
Lokalanzeiger den Großen Preis für den literariſch wert
ſondern ſind als niedliche Lätzchen am Taillenbund be
14. Jahrhunderts hat ſich in der Volkstracht, die ja an
vollſten franzöſiſchen Roman der letzten zwei Jahre dem
feſtigt. Sie werden aus feinſtem Weißzeug gefertigt, aus
alten Traditionen ſo zäh feſthält, noch lange behauptet
Schriftſteller Romain Rolland für den Roman
ſchwarzer ſchwerer Seide oder aus leichterem Taffet, ſint
Der Unterrock iſt hier vielfach das gute Stück der Kleid
„Jean Chriſtophe” verliehen
mit farbigen Streifen verziert, mit bunten Stickereien be
ung geblieben, während der Oberrock die Stelle de
deckt, von Spitzen überzogen oder in durchbrochener Ar=
) Ein Brandenburger Pfennig des Königs Wenzel.
Schürze vertrat. Durch Aufſchürzen dieſes Unterkleides
beit ausgeführt. Dennoch behält die Schürze immer den
Der Mangel an Um= und Aufſchriften bei den deutſcher
durch Anbringen weiter offener Schlitze ſorgte man da
Charakter des Hausfraulichen; ſie gilt als Wahrzeichen
Pfennigen des 13. und 14. Jahrhunderts bildet in de
für, daß das Prunkſtück geſehen wurde. Eine deutliche
der guten alten Sitte und wird von eleganten Damer
Münzkunde ein ſchweres Hindernis für die genauere Be
Erinnerung an dieſe alte Mode, der ſchon die Burgfrauen
höchſtens geduldet. Einen eigentlichen Triumph der
ſtimmung. Unter den etwa 600 Typen Brandenburger
der Minneſängerzeit gehuldigt, liegt darin, daß in der
Mode erringt ſie erſt in ihrer kurzen, zierlichen und ko
fennige, die aus dieſen 200 Jahren erhalten ſind, trage:
Mundarten der Unterrock einfach Rock genannt wirt
ketten Form als „Tänd=lſchürze” des Rokoko, „mit Spitzen
nur etwa 30 den Namen oder die Namensinitialen ihres
während der eigentliche Rock vielfach noch ausdrücklich
Canten, Zäcklein friſiert und umſtochen, Bogenweiſe aus
Münzherrn, und zwar nur der Askanier und Wittels
als „Schürztuch” bezeichnet wird. Es iſt ſchwer zu ſagen
geſchlungen, mit oder ohne Saum, auch öffters blinden
bacher, während man den Namen eines der Luxemburge
wann dieſes den ganzen Leib bedeckende Kleidungsſtüc
Saum, mit Bündlein auffgeſetzet oder nur mit einem
Herren der Mark Brandenbura bisher auf ihren Münzen
ich in die Formen unſerer Schürze umwandelte. Seit
Bande durchzogen, weiß, blau oder bunt, mit oder ohn
nicht nachweiſen konnte. Es iſt daher ein wichtiger Ge
dem Ausgang des 15. Jahrunderts tritt eine eigenartige
Latz” wie ſie das Frauenzimmerlexikon des Amaranthes
winn für die Brandenburger Münzkunde, daß, wie Prof
Doppelſchürze auf, die den Uebergang vom Sorket zu
beſchreibt. Marie Antoinette war eine beſondere Freun
Menadier in den Amtlichen Berichten aus den Königlichen
unſerer Schürze darſtellt. Der ärmelloſe Rock reicht nur
din dieſer Tändelſchürze, die das ehrbare, hoch hinauf
Kunſtſammlungen mitteilt, ein Brandenburger Pfennig
noch bis über die Bruſt und iſt zu beiden Seiten aufge
gehende „Fürtuch” völlig verdrängte. Ihre Hofdamer
mit dem Bruſtbild und der Umſchrift König Wenzels in
ſchnitten, ſo daß er in zwei getrennte Teile zerfällt. Dieſe
wehrten ſich trotz der eleganteſten Ausführung noch eine
den Beſitz des Berliner Münzkabinetts gelangt iſt. Die
dicht und gleichmäßig gefalteten Schürzen ſind durch übe
Zeitlang gegen dieſe „Bauerntracht” und machten zun
Münze, die auf dem Katharinen=Kirchhof in Brandenburg
die Schultern weglaufende Bänder miteinander verbun
Zeichen deſſen der Herzogin von Lauzun eine Schürze
gefunden wurde, beſitzt als der erſte „redende
Branden=
den. Das Ganze ähnelt bereits einer jener großen Ar
aus Sackleinwand zum Geſchenk, die mit einer anderen
burger Pfennig” eines Luxemburgers beſondere Be
beitsſchürzen, wie ſie auch heute noch die tätige Haus
koſtbaren Schürze garniert war. Zu der ſpieleriſch
leich=
deutung
frau umlegt. Dies praktiſche, aber wenig ſchöne Kleid
ten, kokett kurzen Tracht des Rokoko gehört die klein
ck. Die Geſchichte der Schürze. Die Schürze, die
ungsſtück ward wohl zunächſt von den unteren Ständen
Schürze mit ihren flatternden Bändern, ihrem zierlicher
heute ein ſo unentbehrliches Element der Frauentrach
getragen. Auf den Bildern des 15. und 16. Jahrhundert
Spitzengewirr und dem leichten Gekniſter ihres Stoffes
iſt, muß geſchichtlich als das Rudiment eines ganzen
iſt es ein Abzeichen der Bäuerinnen, die an Feſttagen
Das Empire verſuchte dann noch einmal weite „Schurz
Ueberkleides aufgefaßt werden. Die erſte Form, in der
dann auch die hintere Schürze wegließen und nur die vor
roben” zu bringen, die über der Achſel mit Bändern
feſt=
wir in der Geſchichte unſerer Moden einem ſchürzenähnli
dere, alſo eine einfache Schürze in unſerem Sinne,
an=
gehalten und hinten offen, nur mit Bändern
zugeſchnür=
chen Gewand begegnen, iſt der mittelalterliche „Sorket
legten. In der erſten Hälfte des 16. Jahrhunderts iſ
waren. Doch bald trat die Schürze wieder in ihre Rechte
ein Kleid ohne Aermel, das, wie die Limburger Chronik
dann die einfache Schürze bereits ein ſtehendes Stück der
als die weiße, beſcheidene und doch ſo anmutige Latz=
Nummer 131.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Inni 1913.
An der Feier werden der Großherzog, die Miniſter
Frühjahr bereits 800 Stück „Panorama der Bergſtraße‟
der Provinzialdirektor der Provinz Rheinheſſen, ſowie
zur koſtenloſen Abgabe an Intereſſenten verabfolgt
wor=
die Spitzen der ſtaatlichen und ſtädtiſchen Behörden teil
den. Das Bureau hat berichtet, daß infolge ſeines Ar
nehmen. Die Koſten wurden bewilligt
tikels über die Bergſtraße in zirka 50 deutſchen Zeitun
Hamm, 6. Juni. Bei einer Nachenpartie in
gen die Nachfrage nach den Proſpekten ſehr bedeutend ſei
den Rhein geſtürzt iſt der 22jährige Hch. Seibert
Ueber die Bergſtraßennummer der „Woche”, die einen
Seinem Kameraden Joh. Hainlein gelang es, mit einem
außerordentlichen Erfolg gebracht hat, entſpann ſich neuer
ſachen rechtzeitig an die Unfallſtelle zu kommen und den
dings eine ſehr rege Diskuſſion. Der nächſte Punkt der
chon bewußtloſen jungen Mann zu retten. Wieder=
Tagesordnung galt Beſchlüſſen über die
Dioramen=
belebungsverſuche waren von Erfolg.
— Die Exploſion
Ausſtellung der Bergſtraße und der heſſiſchen Städte
einer Spiritusflaſche verurſachte bei dem Landwirt Jak.
in Bad=Nauheim. Das Großh. Miniſterium hat ent=
Köhler einen kleinen Zimmerbrand, der aber mit
ſchieden, daß die Ausſtellung nur noch im laufenden Som=
Hilſe der Nachbarn rechtzeitig gelöſcht werden konnte.
mer in der Trinkkuranlage in Bad Nauheim aufgeſtellt
Rhein=Dürkheim, 6. Juni. Geſtern nachmittag wurd
leiben dürfe und im Herbſt entfernt werden müſſe. Dieſ
im Rhein die Leiche eines jungen Mannes ge=
Ausſtellung iſt Eigentum des Verbandes Heſſiſcher Ver
ländet. Das Gericht begab ſich alsbald an den Ort
lehrs=Vereine. Bei den verſchiedenen Sondernummerr
behufs Leichenſchau. Es konnte ſeſtgeſtellt werden, daß
über die Bergſtraße hat ſich ein ſehr fühlbarer Mangel
es ſich um den ſich am 30. Mai in ſelbſtmörderiſcher Ab
an guten Photographien und Anſichten von der
Berg=
ſicht von der Eiſenbahnbrücke in Worms in den Rhein
ſtraße unangenehm bemerkbar gemacht. Um dieſem ab
geſtürzten Karl Arenz aus Worms handelt. Die
zuhelfen, ſoll ein Photographie=Wettbewerb eröffnet wer
Leiche wurde durch die Mutter anerkannt. Schwermut
den. Zur Erledigung der hierzu nötigen Vorarbeiten
ſoll der Grund zur Tat geweſen ſein.
wurde eine Kommiſſion gewählt. Zum Schluß bat Herr
*)
Gießen, 6. Juni. Auf Kon kursvergehen
v. Schad um Auskunft über den Erfolg, der bei den bis
und Wechſelfälſchung lautet nunmehr die Anklage
jetzt eingelaufenen Anfragen erzielt worden iſt. Es konnte
gegen die Futterwarenhändler Gebrüder
Borngäſ=
erfreulicherweiſe feſtgeſtellt werden, daß bei einer ganzen
er. Durch die Wechſelfälſchungen und Betrügereien ſind
Anzahl wegen Anſiedelung an der Bergſtraße ſich
infor=
viele gering bemittelte Leute in der preußiſchen Umgegend
mierenden Intereſſenten die durch die
Vertrauensmänne=
zum Ruin gebracht worden. Die Vorunterſuchung iſt ab
geführten Verhandlungen zu einem erfolgreichen Abſchlu
geſchloſſen und in kürze beginnt die Gerichtsverhandlung
gekommen ſind. Mit der Mitteilung, daß tiefgehende
Friedberg, 6. Juni. Nunmehr ſind auch die Leichen
Differenzen und Meinungsverſchiedenheiten mit der Leit
der beiden anderen Bergleute geborgen, die ir
ung der Landhausgeſellſchaft Bergſtraße
der Grube in Oberrosbach verunglückten. Es ſind die Berg
n. b. H. Bensheim ihn veranlaßt hätten, aus der Di
leute Storck und Blecher. Die gemeinſame Beſichtigung
rektion dieſer Geſellſchaft wieder auszutreten, ſchloß der
der vier Verunglückten hat geſtern früh unter Teilnahme
Vorſitzende die unter dem Zeichen großen Intereſſes für
der ganzen Belegſchaft, der Bergbehörde und einer ganzer
die Aufgaben des Verkehrs=Ausſchuſſes verlaufene Sitzung
Anzahl von Vereinen in Oberrosbach ſtattgefunden. — Im
Baubureau von Fritz Keim in der Mainzertor=Anlage, Ecke
Schützenrain, wurde geſtern nacht ein ſchwerer Ein
bruchsdiebſtahl ausgeführt. Der Dieb gelangte durch
Reich und Ausland.
das Fenſter, welches er durch Loslöſen des Kitts heraus
Aus der Reichshauptſtadt, 5. Juni. Die große
Vor=
nahm, in die im Souterrain befindlichen Bureauräume
lage über die Kündigung des Vertrags der
Der Dieb ſtahl eine Geldkaſſette mit 170 Mark. Wie die
Stadt mit den Berliner Elektrizitätswerken
polizeilichen Ermittelungen ergaben, handelt es ſich um
zum 1. Oktober 1915 iſt geſtern ohne jede Erörterung
ein=
vier Täter. Drei von ihnen konnten alsbald ir
timmig in der Stadtverordnetenverſammlung angenom
Frankfurt verhaftet werden. Von dem geſtoh
nen worden. Damit gewinnt der Magiſtrat freie Hand
lenen Gelde hatten ſie bereits einen Teil für neue Kleider,
für die künftige Geſtaltung der Berliner Elektrizitätsverſor
Schmuckſachen uſw. ausgegeben. Es ſind drei Arbeite
zung. In derſelben Sitzung wurde die Umgeſtaltung des
des Baubureaus, die ſich ihre Ortskenntnis zunutze ge=
Univerſitätsviertels rechtzeitig zum Regierungsjubiläum
macht hatten.
genehmigt. Auch der Redner der ſozialdemokratiſchen
Ober=Rosbach, 6. Juni. Heute vormittag fand auf
Fraktion gab ſeine Zuſtimmung. Die Jubiläumsvorlage
dem Friedhofe die Beerdigung der auf der
Eiſen=
iſt damit glücklich unter Dach und Fach, vorausgeſetzt, daf
und Manganerzgrube Ober=Rosbach verunglückten
Berg=
die Verhandlungen wegen der Untertunnelung der Lin
leute, Oberſteiger Karl Lenz
Philipp Blecher IV.
den einen ebenſo glatten Verlauf nehmen, wie die Aus=
Wilhelm Storck und Peter Friedrich Bach ſtatt. An
ſchußverhandlungen über die Vorlage der Ausgeſtaltung
dem Trauergefolge beteiligten ſich etwa 6—800 Perſonen
des Hegelplatzes und der Durchlegung einer Straße zum
aus Ober=Rosbach und den umliegenden Ortſchaften. Die
Muſeumsviertel.
-
Der aus 200 Mitgliedern beſtehend=
Trauerrede hielt Pfarrer Lehr, außerdem ſprach noch der
Berner Männerchor trifft heute hier ein, nachdem
Direktor der Grube Bonaate. Die Geſangvereine aus
er geſtern ſeine Nordlandreiſe in Kopenhagen abgeſchloſ=
Ober=Rosbach und Rodheim wirkten bei der Feier mit und
ſen hat. Ein Empfang durch die Schweizer=Kolonie findet
legten Kränze nieder. Ferner wurden Kränze niedergelegt
am Sonntag ſtatt
— In einem der vornehmſten Hotels
vom Krieger= und Militärverein und von verſchiedenen
hat ein in Berliner Finanzkreiſen ſehr bekannter
Lon=
anderen Korporationen
doner Großſpekulant durch einen Revolverſchuß
C
Bad Nauheim, 6. Juni. Bis zum 5. Juni ſind
ſeinem Leben ein Ende gemacht. Schwere Ver
11404 Kurgäſte angekommen, wovon an genanntem Tage
uſte an der Berliner Börſe, bei denen der Spekulant faſt
noch 6197 anweſend waren. Bäder wurden bis zum 5.
ſein ganzes Vermögen verloren hatte, ſollen die Urſache
Juni 117058 abgegeben
zum Selbſtmord geweſen ſein. —
Die Feuerwehr
*) Klein=Linden, 6. Juni.
Im Februar brach der
von der man ſcherzweiſe ſagt, daß ſie das „Mädchen für
Schüler R. Lich auf dem Eiſe eines tiefen Steinbruches
lles” ſei, befand ſich geſtern nachmittag im Weſten
Ber=
ein. Der 11jährige Ernſt Ludwig Weber brachte mit
lins auf der Affenjagd. Einer Rentiere in der Bend
großer Mühe den Verſinkenden wieder heraus und rettete
erſtraße war ein kleiner Affe entſprungen, der trotz alle:
ihn ſo vor dem Tode des Ertrinkens. Von der Behörde
Bemühungen nicht wieder eingefangen werden konnte. Das
wurde dem wackeren Knaben eine Belohnung zuteil.
Tierchen ſprang in dem Garten von einem Baum zum an
Herr Bürgermeiſter Schaum und der Klaſſenlehrer
über=
dern und ſuchte ſich mit Vorliebe die höchſten Baumkronen
gaben ihm vor verſammelter Klaſſe ein Sparkaſſenbuch
aus. In ihrer Not erbat die Rentiere von der Feuerwehr
mit einer Prämie von 20 Mark.
Hilfe. Der Bitte wurde auch entſprochen und es erſchie
nen bald drei Feuerwehrleute, die nun eine förmliche Jagh
auf den Flüchtling veranſtalteten. Das Aeffchen war aber
Verkehrsausſchuß der Bergſtraße.
ſchneller wie die Feuerwehrleute, und alle Maßnahmen
tützten nichts, ſo daß ſchließlich die Jagd eingeſtellt wer=
* Der „Engere Ausſchuß des Verkehrs=Ausſchuſſes
den mußte. Der Affe ſitzt heute noch fröhlich auf einen
der Bergſtraße” trat im Hotel „Zur Krone” in Jugen=
Baum im Garten. — Auf dem Terrain der Gasanſtal
heim zu einer Sitzung zuſammen, die von Vertretern
Weißenſee ſtürzten heute nachmittag von einem zur Auf
aus Auerbach, Bensheim, Darmſtadt, Jugenheim
tellung eines neuen Krahnes errichteten Gerüſt einige
Heppenheim, Lindenfels, Seeheim und Zwingenberg ſehr
Bretter und Balken in die Tiefe und riſſen vier in
zahlreich beſucht war. Der Vorſitzende, Herr Rentner
Leipzig anſäſſige Monteure mit ſich. Alle vier wurden
Sieben=Auerbach, eröffnete die Sitzung. Bevor in die
ſchwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Monteur
Tagesordnung eingetreten wurde, begrüßte der Vorſitzende
Johann Kraft iſt ſeinen Verletzungen erlegen.
den neugewählten Vorſitzenden des
Verſchönerungsver=
eins Jugenheim und Vertreter im Verkehrs=Ausſchuß
Jena, 6. Juni. Das Kirchenkonzert, das geſtern
An
abend von 7 bis 9 Uhr in der Stadtkirche zu St. Michael
der Bergſtraße, Herrn Lehrer Weidle=Jugenheim.
den Verlag der „Deutſchen Städtebilder” in Aachen ſink
ſtattfand, brachte zwei Uraufführungen für gemiſchten
Thor. Sowohl der 90. Pfalm von Julius Weismann, ſo
Kliſchees und Bilder zur Verarbeitung eines illuſtrierten
wie das Siegeslied von Kurt von Wolfurt machten tiefen
Artikels über die Bergſtraße abgegangen. An das „In=
Eindruck. An der Aufführung des
137. Pſalmes von
ternationale öffentliche Verkehrs=Bureau Berlin” Unter
Franz Liſzt wirkte auch der Geraer Frauenchor mit, der
den Linden” ſind auf Anfordern desſelben in dieſem
würde einen ungeheueren Verluſt bedeuten, da ſie ja bei
ſchürze der Biedermeierzeit, in der die jungen Mädchen
der Aufwendung aller Mittel nicht mehr aufzutreiben ſind.
ſogar in Geſellſchaft gingen.
In der Porzellankammer des Schloſſes von Neuſtrelitz
pg. Das wertvollſte Tiſchſervice der Welt. Der
Groß=
befinden ſich noch eine ganze Anzahl ſehr wertvoller und
herzog von Mecklenburg=Strelitz kann ſich rühmen, das
unerſätzlicher Porzellangegenſtände. Beſonders die
Pro=
wertvollſte Tiſchſervice der Welt zu beſitzen und darin alle
dukte deutſcher Porzellanmanufakturen ſind in tadelloſer
amerikaniſchen Milliardäre und indiſchen Fürſten zu über
lusführung dort erhalten. Wir können Porzellane aus
treffen. Die moderne Hausfrau hat mit Recht in den letz
der Berliner, der Frankenthaler, Ludwigsburger und der
ten Jahren wieder auf die Ausgeſtaltung des Tiſchgeſchir
Höchſter Manufaktur erblicken. Neben dem koſtbaren Ser
es ein großes Gewicht gelegt und dadurch die ſchöne alte
vice aus Chelſea iſt die Sammlung der Deſſertteller, 2.
Gewohnheit vergangener Jahrhunderte aufs neue belebt.
Stück an der Zahl, ſehr bemerkenswert. Sie ſtammen
Früher begnügte man ſich nicht mit einfachen
Porzellan=
aus der Berliner Manufaktur und ſind mit den feinſter
ſachen, ſondern man legte Wert darauf, ſchönes und
künſtleriſchen Gebilden bedeckt. Blumen. Vögel und
herr=
kunſtvolles Tafelgeſchirr zu beſitzen. Für die jetzige
Wie=
iche Anſichten ſind darauf, und die 24 Teller haben einen
derauferſtehung dieſer ſchönen Mode ſind die Amerikaner
Wert von zirka 30000 Mark.
vorbildlich geweſen, die wenigſtens durch den Metallwer
* Die Gefahren des Schleiers.
„Der Schleier iſt ein
die Koſtbarkeit der Geſchirre erſetzen wollten, die ſie durch
abſurdes Ding und keine Frau ſollte ihn tragen. Er iſt
den reinen Kunſtwert nicht hatten. Das Tafelſervice, das
nicht nur für die Augen ſchädlich, ſondern ruft auch ſchwere
ich in der Großherzoglich Mecklenburgiſchen
Porzellan=
tervöſe Erſcheinungen hervor.”
Das iſt die Meinung
ammen zu Mecklenburg=Neuſtrelitz befindet. zeigt,
wel=
ines der erſten amerikaniſchen Augenärzte Dr. J.
Wil=
chen Kunſtwert früher Gebrauchsgegenſtände erreichten.
ſon Voorhees, der mit einer Reihe gleichgeſinnter Kolle=
Der Wert dieſes Tiſchgeſchirres iſt faſt unſchätzbar, denn
gen einen Kriegszug bis aufs Meſſer gegen dieſen „
un=
s beſteht aus Alt=Chelſeaporzellan und zeigt noch als
ſinnigen Schädling” der doch vielen Frauen ſo lieb und
Muſtermarke den Goldanker. Die Teller ſind aus blauer
teuer iſt, eröffnet hat. Wenn die Damen ſagen, daß der
Emaille eingelegt, mit Vögeln aus purſtem und koſtbar=
Schleier die Haut vor Staub und Bazillen ſchütze, ſo iſt
tem Golde bemalt. Das gleiche Motiv kommt auf allen
das nach Anſicht dieſer mediziniſchen Fachleute ganz
Tellern, Schüſſeln, den Taſſen und Untertaſſen wieder
falſch: „Ein Schleier iſt ein ſchmutziges Ding, er bewirkt
die Schmelzarbeit auf den Rändern der Teller und
Schüſ=
gerade das Gegenteil. Staub und Bakterien haften an
eln iſt nur noch einmal wieder ſo gut gelungen, und das
ihm am beſten, und immer, wenn er die Haut berührt
iſt bei dem Service, das ſich im Beſitze des engliſchen Kö
verden dieſe Unreinigkeiten auf das Geſicht übertragen.
nigshauſes befindet. Wie ſorgfältig mit einem ſolcher
Wenn er ſo durchaus kein Schutz iſt, ſo verurſacht er an=
Service umgegangen werden muß, wird die
umſichtig=
dererſeits ſchwere Geſundheitsſchädigungen. Der Schleier
Hausfrau wohl begreifen; es ſind dazu allein fünf
Men=
indert den ruhigen und normalen Blick des Auges;
be=
ſchen angeſtellt, die Abſetzung der Teller und Schüſſeln zu
ſonders wenn er, wie es gegenwärtig Mode iſt, ſchwarz
bewachen. Die Spülung des Geſchirrs geht in einem be=
Punkte oder Sterne oder Halbmonde, wenn er
irgend=
onderen Raum vor ſich, und die Trocknung der
gebrauch=
welche Kreiſe oder Figuren enthält, ſo werden einige
ten Gefäße wird nur beſonders erprobten und umſichtigen
Teile der Retina in normaler Weiſe von den Lichtſtrahlen
Perſonen überlaſſen. Denn das Zerbrechen eines Tellers
Seite 5
über ein hervorragendes Stimmenmaterial verfügt. Die
gemiſchten Soli hatten Frau Eva Brunn, Dr. Wolfgang
Roſenthal und Mar Rau übernommen. An der Orgel
ſaßen Profeſſor Karl Straube und Lehrer Kurt Thiem.
Nach dem Konzert fand im großen Volkshausſaale ein
Feſteſſen ſtatt, wobei das Collegium Muſieum unter der
Leitung des Univerſitäts=Muſitdirektors Profeſſor Dr. Fritz
Stein für Unterhaltung ſorgte.
Hamburg,
5.
Juni. Aus Anlaß der Anweſenheit
der argentiniſchen Sonderkommiſſion ver
anſtaltete der Senat im Rathaus eine Früh
ſtücks=
afel, an der außer den Mitgliedern der
Sonderbot=
ſchaft teilnahmen: der argentiniſche Generalkonſul
Som=
mer, der argentiniſche Konſul Scheil, der Präſident de
Bürgerſchaft Dr. Schön, der preußiſche Geſandte Kammer
herr v. Bülow, Legationsſekretär von Bonin, der Vor
itzende der Handelskammer Bohlen, Vertreter der Ham
burg=Amerika=Linie, der Hamburg=Südamerika=Linie und
der Vulkan=Werft, ſowie eine Reihe Vertreter der am
Handel mit Argentinien beteiligten Hamburger Firmen.
Der Präſident des Senats, Bürgermeiſter Dr. Schröder
hielt eine Rede, in der er zunächſt die Teilnehmer der Son
derkommiſſion willkommen hieß und dann darauf
hin=
wies, daß viele angenehme Beziehungen Hamburg un
das Deutſche Reich mit dem ganzen ſüdamerikaniſchen
Kontinent verbinden. Der Redner fuhr fort: „Dem Wap
pen Argentiniens getreu — es zeigt zwei feſt ineinander
verſchlungene Hände die das Symbol der Freiheit
hoch=
halten — zeigten ſich Argentiniens Bewohner in
hundert=
jähriger Geſchichte. Der von ihnen kühn errungenen
politiſchen und bürgerlichen Freiheit wert, führten ſie
durch Ackerbau, Viehzucht und die Erſchließung reicher
Bodenſchätze dem Welthandel wichtige Produkte zu und
errangen auf dem Weltmarkte ſelbſt eine bedeutſame
Stellung. Möge Argentiniens edles Volk in ſeinen
Unter=
nehmungen von der Sonne des Glücks beſchienen und ir
der Arbeit allezeit durch reiche Erfolge geſegnet ſein. Die
em Wunſche möchte ich noch hinzufügen daß die
aus=
gezeichneten Beziehungen, die zwiſchen Argentinien und
Hamburg ſich ſeit langem ſo glücklich entwickelten, auch
zukünftig ſtets zum Segen beider Staaten fortbeſtehen
mögen.‟ Der Redner ſchloß mit einem Hoch auf Argen
tinien, ſeine hohe Regierung und die Mitglieder der Son
derbotſchaft. Der Führer der Sonderbotſchaft, Dr. Salas,
dankte und brachte ein Hoch auf den Sengt und die freie
Hanſaſtadt Hamburg aus
Stettin, 6. Jnni. Im Vororte Frauendorf ereigneten
ſich im Laufe des geſtrigen Abends große
Ausſchreit=
ungen ſtreikender Arbeiter. Als der Arbeiter
Hermann Brandenburg ſeine Arbeit in der
Cichorien=
fabrik von Weiß, wo ſeit einigen Wochen die Arbeiter
wegen Lohnſtreitigkeiten ſtreiken, verließ, um ſich nach
Hauſe zu begeben, wurde er unterwegs von Streikenden
beſchimpft und tätlich angegriffen. Darauf zog Branden
burg ein Brotmeſſer und verletzte den Arbeiter Kühle
durch einen Stich in den Unterleib ſo ſchwer, daß dieſer
ald darauf ſtarb. Brandenburg wurde von einem Gen
darmen feſtgenommen und nach dem Fabrikgebäude
zurüchk=
geführt. Eine Volksmenge von etwa 500 bis 600 Perſonen
verlangte die Herausgabe Brandenburgs und verſuchte
die Fabrik zu erſtürmen hob die Torflügeln aus und
chlug mehrere Fenſterſcheiben ein. Die Gendarmerie
nußte verſtärkt und Stettiner Schutzleute mußten
aufge=
boten werden, die mit vorgehaltenen Revolvern und blan
ker Waffe die Menge zurücktrieben. Aus der Menge fielen
Schüſſe auf die Beamten, von denen einer durch einen
leichten Streifſchuß verletzt wurde. Soweit feſtgeſtellt
vurde, haben ſich auch drei Streikende verbinden laſſen.
Gegen 11 Uhr kehrte allmählich Ruhe wieder ein
Breslau, 6. Juni. Heute abend gegen 6 Uhr ſind in
der Gartenſtraße, gegenüber dem Hauptbahnhofe, zwe
Straßenbahn=Wagen zuſammengeſtoßen
dabei wurden 10 Perſonen teils ſchwer, teils leicht
ver=
letzt. Die beiden Wagen ſind ſehr ſchwer beſchädigt
worden.
Königsberg i. Pr., 6. Juni. Der Präſident der
An=
iedelungskommiſſion in Poſen, Dr. Gramſch, wurde
zum Präſidenten der Regierung in Gumbinnen ernannt.
Prag. 6. Juni. Laut der Bohemia wurde zum
Nach=
folger Redls der Generalſtabsoberſt Sünder
mann zum Generalſtabschef des 8. Armeekorps ernannt.
Sündermann iſt der Schwiegerſohn des Generals der
Infanterie v. Friedenthal
Peſt, 6. Juni. Der Gerichtshof in Temesvar
ver=
rteilte den Chemiker des ſerbiſchen
Kriegsminiſte=
riums Zſivkowitſch, und den Kaſſierer des ſerbiſchen
Un=
terrichtsminiſteriums, Jowanow, die im Herbſt
Süd=
ungarn unter dem Vorwand von Schuheinkäufen bereiſt
aben, wegen Spionage zu 10 bezw. 8 Monaten
Ge=
fängnis
Paris, 5. Juni. Briand wurde mit
Röntgenſtrah=
len unterſucht. Er erlitt einen ziemlich
ernſten Bruch des
äußeren Randes des Schulterblattes.
Willin trug
zahl=
reiche geringere Verletzungen, aber keinen inneren Schaden
davon
etroffen; die Teile der Netzhaut aber, die hinter den
chwarzen Flächen des Schleiers liegen, empfangen kein
Licht oder nur wenig Licht. So werden alſo einzelne Teile
der Retina überanſtrengt, andere Teile unberührt gelaſſen,
und das wirkt ſchädlich. Dadurch, daß das Auge
unwill=
ürlich auf die Linien und Arabesken des Schleiers blickt
kann auch Schielen entſtehen. Jedenfalls leiden die Augen
und durch die Ueberanſtrengung der Augennerven wirk
Kopfweh erzeugt. Die Aerzte wollen auch beobachtet
aben, daß aus häufigem Tragen des Schleiers nervöſe
Zuſtände, Erbrechen und allgemeines Unwohlſein
ent=
tehen. Sie warnen daher auf das entſchiedenſte vor
die=
er „Modegefahr”
* Vom luſtigen Onkel Sam. Sein Erfolg. „Nu
Iim, eifrig am Werk? Angeln?” „Nee, Würmer erträn
ten . .
Selbſterkenntnis. Kellner: „Der Gaſt
da möchte etwas heißes Waſſer, um ſeinen Kaffee zu
ver=
ünnen!” Wirt (für ſich): „So’n Schmeichler.” —
Herz=
ich willkommen. Der kleine Junge ſtand am
Tor=
veg, als der Prediger ankam. „Sind Sie der Bruder
Johannes? fragte er den Gaſt.
„Ja, kleiner Mann
Freuſt Du Dich, mich zu ſehen?” „Aber freilich!
Jetzt
wird die Mutter den Kuchen anſchneiden
Die
Aermſte. „Mr. und Mrs. Whiffer haben niemals
mit=
inander Streit.” „Wie iſt das möglich?” „Ja Mr.
Whif=
er will nicht ſtreiten.”
„Die arme Frau!” —
Entrüſt=
ung. „Es iſt doch recht gewöhnlich, wenn eine Frau ſich
ſo kleidet, daß ſie nur auf der Straße Aufmerkſamkeit
er=
regt.” „Nicht wahr?” „Da ſah ich Miß Knobby geſtern in
einem Kleide über die Straße gehen, daß jeder Herr, der
ihr begegnete, ſich umdrehte und ihr nachſah.” „Schreck
lich! Von welchem Schneider mag ſie ſo ein Kleid
haben?” „Ich habe ſie auch ſchon danach gefragt, aber ſie
hat’s mir nicht verraten.”
Der bekannte Name.
„Sie haben ſich da ein ſchönes neues Bild für ihren
Emp=
angsſaal gekauft. Iſt es von einem Maler mit
bekann=
tem Namen?” „Gewiß. Es iſt der Maler Smith!”
Nummer 131.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Inni 1913.
Seite 6.
mten den preußiſchen Beamten wenigſtens im Lokaldienſt,
in äußerſt ſeltenen Fällen vorkomme und daß dieſer nicht
Paris, 6. Juni. Das hieſige royaliſtiſche Preßbureau
nicht an den Zentralbehörden, gleichgeſtellt ſeien, während
ils Norm genommen werden dürfe. Auch ſei die heſſiſche
veröffentlicht eine Note, in der bezüglich des von der
die akademiſch gebildeten Lokalbeamten entſchieden hinter
Witwenpenſion viel geringer als die preußiſche. Es
Herzogin Dorothea von Orleans gegen ihrer
den preußiſchen Sätzen zurückbleiben. Gerade um dieſes
vurde von der Regierung Material an konkreten Fäller
atten angeſtrengten Prozeſſes erklärt wird, daß anläßlich
Mißverhältnis einigermaßen auszugleichen, könne der
darüber verlangt, wie ſich bei einer Dienſtzeit von 20
dieſer Angelegenheit gegen den Herzog von Orleans be=
Ausweg gedacht werden, die akademiſch gebildeten Lokal=
30, 40 und 50 Jahren die Penſionsverhältniſſe in Heſſen
leidigende Fabeln verbreitet worden ſeien. Die Herzogit
beamten den Richtern im Endgehalt gleichzuſtellen, oder
gegenüber denen in Preußen geſtalten. Seitens der Re=
Dorothea habe vor zwei Jahren durchaus freiwillig Wood
gierung wurde betont, daß in Preußen die
Vordienſt=
doch auch hier die Dienſtälteſten nach einer Zurücklegung
norton verlaſſen, um einige Zeit bei ihrer Mutter in
von 25 Jahren Dienſtzeit um 500 Mark zu erhöhen. Die
zeit viel günſtiger, nämlich von dem Tage der Eides=
Aleſuth (Ungarn) zu verbringen. Seither wohne die Her=
Regierung gab Auskunft dahin, daß bei einer
prozen=
leiſtung des Beamten an gerechnet würde, während in
zogin ſtändig daſelbſt und beabſichtige auch, ſich dauernk
Heſſen erſt von dem Tage dauernder bezahlter Verwen
ualen Gleichſtellung der dienſtälteſten Beamten unter den
dort niederzulaſſen. Sie verlange von ihrem Gatten eine
dung die Berechnung eintritt. Näheres Material ſagte die
Oberlehrern, Oberförſtern und Finanzbeamten mit den
jährliche Apanage von 80000 Francs. Der Herzog vor
20 dienſtälteſten Richtern ein Koſtenaufwand vor
Regierung noch zu.
Orleans wolle aber nicht in Aleſuth bei ſeiner Schwieger
Nunmehr wandte ſich der Ausſchuß der Frage der
10=bis 45000 Mark entſtehen würde. Seitens
mutter, der Erzherzogin Clothilde, wohnen und
ebenſo=
des Vertreters des Bauernbundes wurde der Vor=
Gleichſtellung der akademiſch gebildeten Lokalbeamten zu.
wenig eine Forderung bewilligen, welche von öſterreichi
Die Regierung führte hierzu aus, daß bei der großen
ſchlag, gehobene Stellen zu ſchaffen, lebhaft bekämpft.
ſchen Anwälten in ungewöhnlicher Form erhoben wor=
Verantwortung an den Amtsgerichten Darmſtadt
Dieſe gehobenen Stellen kämen wieder lediglich den
ſei.
den
Mainz. Offenbach, Worms und Gießen Amtsgerichts=
Städten zugute, und den Nachteil habe das Land zu tra=
Paris, 6. Juni. Infolge eines vom Erzbiſchof von
direktoren geſchaffen werden ſollen, und daß als
gen. Darum ſei eine derartige Hervorhebung nicht an=
Lyon Coullié, erlaſſenen Hirtenbriefes, durch
Aequivalent dafür, daß zurzeit die 20 dienſtälteſten
Rich=
jängig. Wenn man an eine Differenzierung herantrete
den den Gläubigen das Leſen) verſchiedeyer republika
ter bei einer Dienſtzeit von 25 Jahren eine Zulage von
könne dies nur geſchehen, indem eine penſionsfähige
Zu=
niſcher Blätter verboten wurde, ſtrengte eine dieſer Zei=
500 Mark erhalten ſollten, durch eine neue Beſtimmun
lage bei größerer Verantwortung gegeben werden könnte.
tungen, die Tribune von St. Etienne, gegen den Erz
die Oberamtsgerichts= und Landgerichtsräte auf ein Ge=
Nach einer Pauſe gab die Regierung über die
Ne=
biſchof eine Klage auf Schadenerſatz von 50000
halt von 7000 Mark gebracht werden ſollen. Die
Regie=
benbeſchäftigung der Oberlehrer dahin Aus=
Francs an. Das Zivilgericht von St. Etienne wies die
rung wies dabei auf die Verantwortung der Richter hin
unft, daß von 1909 bis 1910 von 500 Oberlehrern nur
Klage ab. In der Begründung des Urteils wird u. a.
die auch pekuniäre Nachteile zeitigen könne. Die Richter
30 Oberlehrer Penſionäre, und zwar 56, gehalten hätten
bemerkt, die Tribune habe den Beweis dafür nicht er
müßten Aufwendungen für Verſicherungen machen, die be
Bei den Reallehrern und Lehrern an höheren
Bürger=
bracht, daß ſie durch den Hirtenbrief eine Verringerung
anderen Beamten nicht in Frage kämen. Auch ſei der
ſchulen (120) ſind 20 Penſionäre im ganzen Lande
ge=
ihrer Auflage oder ſonſt welchen Schaden erfahren habe
Vorbereitungsdienſt der Richter um ein Jahr länger als
weſen. Von den 500 Oberlehrern erteilten nur 158 Pri=
Lille, 6. Juni. Ein furchtbares Drama ſpielt
der
der Oberlehrer, Oberförſter und Finanzamtsbeamten
vatunterricht. Dieſer Privatuntericht wird aber nur in
ſich geſtern in einem Schachte der Zeche von Ferfay ab.
Von nationalliberaler Seite betonte man,
einzelnen Stunden gegeben und ausgedehnter nur zu den
Eine Schicht war eben hinabgefahren, als aus dem
daß es nicht in der Abſicht liege, die vorgeſehene Gehalts
Zeiten vor der Verſetzung. Es kann darum nicht von
Schachte Hilferufe ertönten. Mehrere Bergleute ſtiegen
erhöhung etwa zu ſtreichen, ſondern die entſcheidende
einem beſonders großen Nebenverdienſt der Oberlehrer
eilig hinab und fanden die Leichen des Oberhauers Finet
Frage ſei, ob durch Heraufſetzung und Gleichſtellung
durch Halten von Penſionären oder Privatunterricht ge=
und eines Hauers vor. Zwei verwundete Bergleute lagen
der Gehalte ſämtlicher akademiſcher gebildeter Lokalbeam
ſprochen werden
neben ihnen; die beiden letzteren wurden von Gendarmen
en eine ſtarke Unzufriedenheit in den akademiſchen Krei
Seitens des Bauernbundes kam man dann
noch=
verhaftet, da ſie nach Ausſagen eines Bergmannes den
ſen beſeitigt werden könne. Den Richtern ſtänden darin
mals auf die Frage des Wohnungsgeldes zurück
und
Oberhauer Finet überfallen hätten, der nach verzweifelter
Vorteile zur Verfügung, daß ſie weit beſſere Aufrückungs
machte folgenden Vorſchlag: Es ſoll zu den Gehalten,
Gegenwehr, wobei er einen der Angreifer getötet habe
verhältniſſe als die Oberlehrer, Oberförſter uſw haben
wie ſie in der Regierungsvorlage enthalten ſind, der
einen Verletzungen erlegen ſei. Die beiden Verhafteten
Letztere könnten ja nur wenige höhere Steuern für ſich in
Wohnungsgeldſatz der 2. Ortsklaſſe hinzugenommen
wer=
leugnen die ihnen zur Laſt gelegte Tat
Anſpruch nehmen, während gerade bei den Richtern und
den, und dieſer als penſionsfähiger Gehaltsteil zuſam=
Verwaltungsbeamten eine große Anzahl Durchgangs
mengerechnet werden. Dagegen ſoll für die in dem Geſetz
London, 5. Juni. Ein heftiges Feuer brach im
ſtellen zu höheren Gehalten vorhanden ſei. Daß Amts
von 1907 beſtimmten größeren Städte, Mainz, Offenbach,
Hauptquartier der Territorialarmee in Liverpool heute
richter als dienſtaufſichtsführende Richter, oder bei Ge=
Darmſtadt, Worms, Gießen, Bingen, eine penſionsfähige
früh aus und zerſtörte das Dachgeſchoß vollſtändig. Man
richten mit Kammer für Handelsſachen gehoben werder
Zulage wegen der teureren Wohnungen gegeben werden.
glaubt, daß das Feuer von Anhängerinnen des
Frauen=
nüßten, entſpreche der Bedeutung dieſer Stellen. Jeden
Auch möchten die gehobenen Stellen wegfallen, dagegen
ſtimmrechts angelegt worden iſt.
alls dürften Benachteiligungen der 20 dienſtälteſten Rich
für die Inhaber der gehobenen Stellen ebenfalls Zulagen
Krementſchug (Pultawa), 5. Juni. In der hieſigen
ter, die ſeither die Zulage von 500 Mark bezogen haben,
angeſetzt werden.
Artilleriewerkſtatt explodierte ein Schrapnell, wobei
nicht eintreten. Seitens eines anderen Mitgliedes des
Seitens des Vorſitzenden wurde feſtgeſtellt, daß dieſer
ein Beamter getötet und ein Feuerwerker verwundet
Ausſchuſſes wurde verlangt, daß über die Nebenbe=
Vorſchlag eine Begünſtigung der Landorte inſofern ſei,
wurde
züge der Oberlehrer von der Regierung genaue
als den Beamten, die zur 3. Ortsklaſſe gehören, ein er=
Bomel (Gouvernement Ljublin), 5. Juni. Zwiſchen
Auskunft gegeben werde. Die Gleichſtellung der
akade=
höhter Betrag, als der ſeither als Wohnungsgeld bezeich=
Nowobjelitza und Ziabrowka der Strecke Gomel=Libau
miſch gebildeten Lokalbeamten ſei eine moraliſche
For=
nete, zukommen ſoll. Für die der 2. Ortsklaſſe
angehöri=
ſtießen heute achtzehn beladene Wagen eines
Güter=
derung und jede Degradierung würde dort auf das
un=
gen Beamten ergibt der Vorſchlag des Bauernbundes
zuges, die ſich losgeriſſen hatten, mit einem
Schnell=
angenehmſte empfunden. Die Regierung wies
wiederhol=
eine Aenderung nicht, dagegen bedeute er eine weſentliche
zug zuſammen. Acht Güterwagen, ſowie die
Loko=
auf die Verantwortung der Richter gerade bei den Amts=
Benachteiligung der Beamten, die der Ortsklaſſe I ange
motive, ein Gepäckwagen und ein Perſonenwagen des
gerichten hin, die beſonders durch Einführung des neuen
hören, weil dieſe nur die Wohnungsgeldſätze der Orts=
Schnellzuges wurden zertrümmert. Vier Paſſagiere wur=
Grundbuches erheblich geſtiegen und auch ſchon manche pe
klaſſe II erhalten ſollen, der Unterſchied zwiſchen der
den ſchwer, fünfzig leicht verletzt.
kuniäre Inanſpruchnahme gezeitigt habe. Würde die vor=
Ortsklaſſe I und II ihnen zwar gegeben werden ſoll, aber
geſchlagene Aufbeſſerung nicht in Kraft treten, ſo würde
nicht als penſionsfähig zu betrachten ſei. — Ueber den
eine erhebliche Benachteiligung gerade der richterlichen
Vorſchlag des Bauernbundes wird in der nächſten Sitzung
Die Beſoldungsvorlage im
Beamten, die ja eine längere Vorbildungszeit haben,
ein=
weiterberaten werden, die am Dienstag, den 10
treten. Seitens des Juſtizminiſters wurde auf die Ver=
Juni, ſtattfinden wird.
Finanzausſchuß.
antwortlichkeit der dienſtaufſichtsführenden Richter,
die
ein großes Perſonal der Amtsgerichte, auch die Gerichts=
St. Darmſtadt, 6. Juni
vollzieher, zu überwachen haben, hingewieſen. Es ſtehe
Der Finanzausſchuß der Zweiten Kammer ſetzte heut
dem Oberamtsrichter zwar nicht eine direkte Einwirkung
Der Nieder=Modauer
Bank=
die Beratung der Beſoldungsvorlage fort. Von ſeiten de
em Amtsrichter gegenüber zu, allein dafür habe dieſe
die
Regierung nahmen an der Sitzung teil der Staatsminiſter,
Verantwortung, daß Rückſtände nicht eintreten ſollen,
krach vor der Strafkammer.
der Finanzminiſter, Geheimerat Dr. Beſt, Miniſterialrat
Seitens des Vertreters der Fortſchrittlichen
Dr. Weber, Geheimer Oberfinanzrat Dr. Rohde, Ober=
Volkspartei wird anerkannt, daß eine Differen=
46. Verhandlungstag
finanzrat Balſer, ſowie Geh. Legationsrat Dr. Neidhar
zierung von Stellen mit geringerer und größerer
Verant=
g. In der geſtrigen Verhandlung bemerkt zunächſt der
Nach Eröffnung der Sitzung wurde zunächſt der Antrag
wortlichkeit richtig ſei, daß man damit aber auch weiter
Staatsanwalt, daß er nicht alle einzelnen Punkte, die nach
beſprochen, daß ein Durchſchnitt des Wohnungsgeldes der
zugehen habe und dieſe Differenzierung nicht allein bei
ſeiner Meinung unrichtig ſeien, widerlegen könne oder wolle.
drei Ortsklaſſen zugrunde gelegt werden ſoll, daß dann
den höheren Beamten, ſondern auch z. B. bei den Bezirks
Er wolle ſich lediglich darauf beſchränken, die Punkte, die
aber die Penſionsfähigkeit des Wohnungsgeldes nicht ein
kaſſierern einführen müſſe. Wenn die akademiſch gebilde
nach den Angaben der Verteidiger ungenau oder unbe
treten könne, weil hierdurch die heſſiſchen Beamten
be=
ten Lokalbeamten auf die Höhe der Richterſätze
gebrach=
ſtimmt waren zu erörtern. Bezüglich der Angeklagten Adam
deutend beſſer geſtellt würden als die preußiſchen,
die
würden im Endgehalt, ſo müſſe gleiches auch für die mitt=
und Beck habe er nichts zu erwidern. Bezüglich des Ange=
So=
einen Penſionshöchſtſatz von 75 Prozent erreichen.
leren Beamten verlangt werden. Demgegenüber wurde
wohl ſeitens der Regierung wie von Mitgliedern des
klagten Jſaak möchte er nur auf zwei Fragen eingehen.
von nationalliberaler Seite darauf hingewieſen,
Ausſchuſſes wurde darauf hingewieſen, daß der Prozent=
Die erſte Frage tatſächlicher Art betrifft die Behauptung
daß nach den Darlegungen der Regierung durch die
Be=
ſatz der Penſion von 100 Prozent des Gehaltes doch nur
ſoldungsordnung die mittleren und unteren heſſiſchen
Be=
der Verteidigung, daß Jſaak von der Wechſeleinlöſung
ergreifende Akkorde weiß der Komponiſt dieſen Worten
Iſt dieſe Meſſe kirchlich? Gewiß, mag ſie ſich auch
Zum Kirchenkonzert St. Eliſabeth.
zu verleihen
von den alten Kompoſitionen ſehr abheben. Bei den alten
Nr. 5 Christus factus est, 4ſt. von Paleſtrina, iſt
Meiſtern wird der Text gleichſam gebetet, bei Liſzts
(8. Juni.)
ebenfalls dem Gebet der Kartage entnommen. Ergrei=
„missa choralis” wird er den Bedürfniſſen einer von
* Man ſchreibt uns: Das Kirchenkonzert in der St
fend hat der Meiſter dieſen erhabenen Text mit den
einfach=
weltlichen Sorgen abſorbierten Zeit entſprechend nach=
Eliſabethenkirche bringt uns eine Blütenleſe aus den
Mei=
ſten Mitteln vertont. Bei allem Schmerz, den dieſe
Kom=
drücklichſt gepredigt
terwerken der polyphonen Kunſt des 16. und 17. Jahr
poſition atmet, klingt der Schluß verſöhnlich und wit
hunderts. Es ſind vertreten die Namen Paleſtrina,
Vit=
werden bei den Worten: „mortem autem erueis”
er=
toria, Croce, Ingogneri, Aichinger und ſchließlich der
innert an den Sieg des Kreuzes. Nr. 6: ebenfalls vor
Großherzogliches Landesmuſeum,
Paleſtrina des 19. Jahrhunderts, wie ihn ſein Gönner,
Paleſtrina, ein öſtelliges Offertorium für Chriſti Himmel
Papſt Pius IX., ſcherzend nannte, Franz Liſzt. Für der
ahrt. Wunderbar verſteht es der Meiſter bei den Wor
* Dieſe Woche iſt in der Zoologiſchen Abteilung des
mit der Polyphonie des 16. und 17. Jahrhunderts nich
ten in voce tubae durch die Tonfolge 1, 3, 5 an das Sig=
Großh. Muſeums eine neue Abteilung der geographiſchen
Vertrauten ſei darauf hingewieſen, daß den Komponiſten
nal der Trompeten und Poſaunen zu erinnern und ein
Gruppen: „Nord=Oſt=Europa” für die Beſucher zugänglich
jener Epoche wohl manche Ausdrucksmittel der modernen
Jubel tritt uns entgegen in den verſchiedenen Allelujc
emacht worden. Dieſe Zuſammenſtellung iſt deswegen
Muſik fehlten. So ſind ihre Kompoſitionen aufgebaut auf
dieſer intereſſanten und beſonders noch zum Schluſſe ſo
von beſonderem Intereſſe, weil ſie hauptſächlich diejenigen
der diatoniſchen Tonreihe und dem reinen Dreiklange:
packenden Motette. Nr. 7, „O sacrum convivium‟, ſtammt
Tierarten enthält, welche noch vor ungefähr tauſend
Jah=
chromatiſche Gänge wie ſelbſtändig auftretende
diſſonie=
von Gregor Aichinger. Es ſei verwieſen auf das wunder
ren in ganz Deutſchland, das damals zuſammenhängende
ende Akkorde waren ihnen fremd. Und trotzdem erheber
bare Alleluja dieſer herrlichen ſchön gegliederren Motette
Wälder bedeckte, heimiſch waren, jetzt aber zum großen
ſich ihre Werke zu einer Größe, die uns unwillkürlich an
Wie bei einem Bergbache die Wellen in dem Streben nach
Teil ausgerottet oder mit wenigen Ausnahmen ſelten
ge=
die gewaltigen Dome der gotiſchen Kunſt erinnert. Zwi
der Ebene ſich gleichſam überſtürzen, ſo ſuchen ſich in
die=
worden ſind.
ſchen den himmelhochragenden Rippen ihrer thematiſchen
ſem Alleluja die Stimmen in ihrem Jubel zu überbieten
Links im Vordergrund ſieht man einen Wolf (der letzte
und kontrapunktiſchen Linien erſtrahlen die entzückendſten
und wenn die letzten Akkorde verklungen ſind, ſo mein
in Heſſen beobachtete wurde vor ungefähr 60 Jahren bei
Harmonien vom reinſten Wohlklang
man, die Steine des Gotteshauſes müßten nun ſelbſt ein=
Lorſch erlegt); dahinter ein ſchönes Paar des Elchhirſches
Die drei erſten Sätze ſind dem Weihnachtsfeſtkreiſe ent
etzen und dieſes Alleluja weiterſingen. Von Nr. 8, einer
mit ſeinem neugeborenen Kalb, ſtattliche, wenn auch etwas
nommen. Eece Dominus veniet — eine Motette für die
Pfingſtmotette, iſt ähnliches zu ſagen wie von Nr. 3, daß
abenteuerlich ausſehende Tiere, von denen ſich hier ein=
Adventszeit — von dem ſpaniſchen Komponiſten und Prie
ſie nämlich zu ſeinen herrlichſten Schöpfungen gehört und
zelne Reſte im Schwemmland finden, während ſie in
ſter Tommaſo Lodovico da Vittoria. Früh nach Rom
ge=
genügte,, um ſeinen Ruhm als Fürſt der Muſik zu
Preußen, z. B. auf der kuriſchen Nehrung, noch wild
vor=
kommen, ſchloß er ſich an Paleſtrina und Nanini an, welche
beſtätigen
kommen. Auf der Eiche neben den Elchen ſteht ein Reiher
an der Spitze der neu gegründeten römiſchen Schule ſtan=
Nr. 9, 10 und 11 bringen Meßkompoſitionen. Nr.
neſt mit Jungen, darüber Uhu und Nebelkrähe. Im
Hin=
den. Wegen ſeiner gediegenen Kompoſitionen gelangte er
iſt das Sanetus aus der Miſſa: „Eece ego Joannes” vor
tergrund ſpaziert ein Kranich, der hier noch auf dem Zug
in Rom bald zu Anſehen und Beförderungen. Wärm
Paleſtrina. Wir können dieſe Kompoſition als eine Ar
vorkommt; auf einem Stein ſitzt ein Buſſard
und lebendige Selbſtauffaſſung, Milde und Zartheit,
Programmuſik bezeichnen. Denn der Titel „Eece ege
Rechts hinten auf einem Felſen, der einer mächtigen
innigſter Fluß der kunſtreichſten und ſtrengſten Tonſätze
Joannes” gibt uns bei ihr nicht etwa ein Choralthema an
Eiche zur Unterlage dient, hat eine Bärenfamilie Platz
endlich ein hoher feſtlicher Aufſchwung und die würde
über das die Meſſe geſchrieben und wie dies fonſt bei der
gefunden, welche ſeinerzeit von S. K. H. dem Großher
vollſte Majeſtät vereinigen ſich bei ihm zu einem Bilde
alten Meiſtern der Fall iſt, ſondern die Ueberſchrift führt
zog Ludwig IV in Rußland erlegt wurde. Das
auf=
das vom Sternenhimmel der Vorzeit wunderbar auf uns
uns auch auf das Feſt Allerheiligen, an welchem die Wort
recht ſtehende Männchen iſt von außerordentlicher Größe
herüberleuchtet. Nr. 2 iſt ein Lobpreis der unbefleckten
aus der Apokalypſe 7, 2 ff. gebraucht werden. Was der
Im Wipfel der Eiche ſteht ein Luchs, der jetzt ebenſo wie
Gottesmutter von Giovanni Croce, der 1609 als Kapell
Apoſtel dort ſchildert, das war dem Komponiſten Führer
der Bär in Deutſchland nicht mehr vorkommt. Weite
meiſter von San Marco in Venedig ſtarb. Seine Kom=
und Leiter bei der Meſſe, deren Text er glänzend, jubelnd
vorne verfolgt ein Seeadler einen Sägetaucher, der im
poſitionen zeichnen ſich aus durch großen Wohlklang, herr=
und voll von heiligen Schauern mit überraſchenden Har=
Unterholz Schutz ſucht. Dieſe beiden Stücke ſind nur
vor=
lichen Fluß der muſikaliſchen Linien und andächtige Stim
monien und begeiſterten Rhythmus umkleidet hat. Nr. 10
läufig hier untergebracht; an ihre Stelle ſoll ſpäter ein
nung. In Nr. 3 erreicht der erſte Teil ſeinen Höhenpunkt
und 11 ſind 2 Sätze aus Liſzts geiſtvoller und gedanken=
Wiſent kommen, der einzigen noch wild in Europa vor
Es iſt die Antiphon „Hodie Christus natus est” zum
tiefer missa choralis. Es iſt die Hochſchätzung des gre=
Magnifikat der Weihnachtsveſper. In dieſer wunder
ommenden Rinderart, die jetzt auf einige wenige
Revier=
zorianiſchen Chorals, den ja Liſzt ſeiner Kompoſition, wie
baren Kompoſition zeigt uns der „princeps musicge” die
in Rußland beſchränkt iſt. Im Vordergrund, in der Höhe
der Name ſagt, zugrunde gelegt hat. Das Kyrie iſt über
Größe ſeines muſikaliſchen Genies. Die Motette iſt reid
befindet ſich Urwild, Hahn und Henne, das
glücklicher=
einer doriſchen Melodie aufgebaut, die ſich in
verſchiede=
an hochdramatiſchen Stellen, an herrlichen und über
weiſe in hieſiger Gegend noch nicht ausgerottet iſt
nen Antiphonen, ſo dem „Pueri Hebraeorum” am
Palm=
raſchenden Klangwirkungen. Die Chöre des 2. Teiles
Von weiteren Tieren ſind zu erwähnen:
Rauhfuß=
ſonntage findet. Das Sanetus iſt ein überaus glänzende
ſind
dem Oſter= und Pfingſtfeſtkreiſe entnommen
buſſard, Kolkrabe, Tannenhäher, Rotdroſſel, Hackengim=
Satz und nur ein Künſtler mit der Inſpiration eines Franz
Nr. 4 iſt ein Reſponſorium aus den kirchlichen
Tag=
pel, Krammetsvögel, Bergfink, Edelmarder, Jungfuchs,
Liſzt konnte einen ſolchen Satz ſchreiben. Er klingt aus
zeiten des Karfreitag — die Klage des Heilandes über
von denen die Säugetiere hier einheimiſch ſind, die Vögel
n dem „Hosanna in excelsis” der Himmel hat ſich gleich
ſeine Freunde, die ihn verlaſſen und ſeine Feinde die ihr
im Winter Heſſen manchmal als Gäſte beſuchen
am geöffnet und in weiter, weiter Ferne hören wir den
mit Haß und Bitterkeit verfolgen. Welch rührende und
Lobgeſang der Engel.
G. v. Koch
Nummer 131.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Juni 1913.
1905 nichts erfahren habe. Feſt ſteht, daß 75000 Mar
Ihrig durchaus korrekt vorgegangen, ebenſo in dem Ver
Wechſel mit dem Giro Jſaaks umliefen, die er ſelbſt
be=
gleich wegen der Wamboldſchen Hypothek. Man könne
zahlte. Es lag hier das gleiche Verhältnis vor wie bei
doch von der Genoſſenſchaftsbank nicht verlangen, daß ſi
den Wechſeln Pallmanns, nur mit dem Unterſchiede, daß
der Nieder=Modauer Kaſſe die Bürgſchaft abnehme. Die
für Pallmanns Wechſel Werte Nieder=Modaus hinterlegt
Bank ſei hier zum dritten Male für Nieder=Modau mit
waren und daß Pallmann es zugab, daß Nieder=Modau
einer großen Summe eingeſprungen, indem ſie ſich bereit
mit der Wechſeleinlöſung belaſtet wurde, während Jſaat
erklärte, die Pfandbriefe bei Fälligkeit für Nieder=Modau
nur den Vorteil der Wechſelbeſchaffung in Anſpruch
zurückzunehmen. Bezüglich der Verpflichtungsurkunde
omme nur in Betracht, was wollten die beiden Par
nahm. Jſaak erfuhr, daß die Wechſel eingelöſt werden
teien bei dem Unterſchreiben der Urkunde bezwecken. Daß
ſollten, daraufhin folgte das Beruhigungsſchreiben von
eine ernſte Schuldübernahme vorliege, ſei gar nicht zu
22. September 1905. Aus allem dieſem gehe mit Sicher
bezweifeln und deshalb auch eine Aktivierung ſtatthaft
heit hervor, daß Jſaak und Ihrig 1905 das ganze
und erforderlich. Der Verteidiger geht dann nochmals
Wechſelverhältnis genau kannten. Der Staatsanwalt ging
näher auf die Entſtehung der Urkunden, den angeblichen
ſodann näher auf den rechtlichen Begriff der Hehlerei ein
Betrug und die Zeſſion ein.
Es liege auch eine Hehlerei vor, wenn Pallmann nur
Die Verhandlung wurde hierauf auf Dienstag vertagt
teil hatte an der Untreue Adams und wenn Jſaak etwas
und wird alsdann die Beweisaufnahme nochmals
er=
davon wußte. Aber P. habe die Wechſel mit einer
ſtraf=
öffnet werden, da eventuell noch eine Anzahl Briefe zu
baren Handlung erlangt und nicht erſt hervorgebracht. Be
verleſen ſein wird, die in den Plädoyers erwähnt
züglich des Angeklagten Ihrig wolle er nur zwei Bei
wurden.
ſpiele erwähnen, die von der Verteidigung zur Widerleg
ung der Behauptung der mangelnden Wahrheitsliebe
an=
geführt wurden. Gerade bezüglich des Kurſes der Kredit=
Zur Eröffnung der
bankpfandbriefe, zu 99½ Proz., die an Nieder=Modau
gin=
gen, könne die mangelnde Wahrhaftigkeit Ihrigs dargelegt
26. Wander=Ausſtellung der deutſchen
werden. Der Angeklagte hatte ſich damals mit zwei Pack
Landwirtſchafts=Geſellſchaft
Pfandbriefen zu
beſchäftigen.
Wegen eines Packs
verhandelte er mit einer heſſiſchen Behörde und bot für
waren
iſt noch nachzutragen: Bei der Eröffnungsfeier
dieſe 80 Prozent, und weigerte ſich den Kurs zu ſteigern,
erner zugegen: der preußiſche Staatsminiſter Dr.
Del=
weil ſie nicht mehr wert waren, während Nieder=Modau
brück, der bayeriſche Staatsminiſter Freiherr von Soden
99½ Prozent angerechnet bekam. Es lag ihm daran
der württembergiſche Miniſter v. Fleiſchhauer, ferner die
einen recht hohen Kurs zu bekommen, da ſie ihm ins
Bezirkspräſidenten Pöhlmann=Straßburg und von Gem=
Depot gegeben wurden. Als mangelnde Fürſorge für
mingen=Metz, ſowie in großer Zahl die hohen und höch=
Nieder=Modau wolle er nur den Fall der Hypothek Wam
ſten Beamten des Landes mit ihren Damen. Beſonders
bold noch erwähnen. Nieder=Modau wurde damals wegen
zahlreich hatten ſich auch die Mitglieder der beiden
Kam=
der Hypothek verklagt. Und der Vertreter Nieder=Modaus
mern des Landtages, mit ihren Präſidenten an der Spitze
ſchrieb am 11. Januar 1909, man möge die Vergleichs
eingefunden. Weiter hatten Vertreter entſandt die Staats
verhandlungen nicht ſtören, da es ſonſt kataſtrophal für
miniſterien des Königreichs Sachſen, der Großherzogtümer
Nieder=Modau wirken würde. Intereſſant ſei ferner be
Heſſen und Oldenburg, des Herzogtums Braunſchweig
dieſen Vergleichsverhandlungen, daß dieſe durch die Ge=
und des Herzogtums Anhalt=Deſſau und die Regierung
noſſenſchaftsbank bezw. Ihrig geführt wurden, daß Ihrig
von Oeſterreich=Ungarn. Ebenſo waren behördliche und
bereit war, die Kreditbankpfandbriefe für Nieder=Modau
fachliche Vertreter aus Belgien, Schweden, der Schweiz
zu erwerben und daß Ihrig, als die Garantie von der
und aus Nordamerika erſchienen. In ſeiner Eröffnungs
Genoſſenſchaftsbank verlangt wurde, dies ablehnte. So
anſprache drückte der kaiſerliche Statthalter, Gra
ſtelle ſich im richtigen Lichte die Fürſorge Ihrigs für Nie
v. Wedel, vor allem namens der Leitung der deutſchen
der=Modau dar
Landwirtſchaft ſeinen Dank dafür aus, daß der Kaiſer
durch Abordnung ſeines Sohnes zu dieſer Eröffnungs=
Wenn man ſagen könne, die Natur des Täters ſpiegle
ſich in den Taten wieder, ſo ſpiegle ſich die unrichtige
feier aufs neue ſein tätiges Intereſſe für die deutſche und
Doppelſtellung Ihrigs in beſonderer Weiſe in den
doppel=
insbeſondere auch für die elſaß=lothringiſche Landwirt
üngigen Verpflichtungsurkunden wieder. Der Plan der
ſchaft bekundet habe, betonte die auf allen landwirtſchaft
Uebernahme ſei durchaus nicht von Nieder=Modau
aus=
lichen und den einſchlägigen gewerblichen Gebieten
gemach=
gegangen, ſondern, wie aus Briefen hervorgeht, von Ihrig
ten Fortſchritte und lobte das Verſtändnis und den Fleiß
Wenn Juſtizrat von Brentano meinte, wenn die Be
des elſaß=lothringiſchen Bauern und Winzers. Er
er=
mühungen ſo mit Undank gelohnt werden, würde ſich nie
innerte daran, daß wir es dem Kaiſer zu danken haben,
mand mehr an die Sanierung einer Genoſſenſchaft wagen,
wenn wir heute in Frieden dieſe Ausſtellung eröffner
ſo möge er hinzufügen „Gott ſei Dank” Wenn ſanieren,
önnen. Der Statthalter ſchloß mit einem Hoch auf den
teilen heißt, ſo nennt man das eine Eiſenbartkur und die
Schirmherrn der Deutſchen Landwirtſchaftsgeſellſchaft,
Genoſſenſchaften werden ſagen. Gott bewahre uns vor
Seine Majeſtät den Kaiſer, das vom Publikum begeiſtert
unſeren Aerzten. Bezüglich der Urkunde über die 275000
aufgenommen wurde. Danach ergriff, ſchon vorher durch
Mark, könne er eine betrügeriſche Abſicht Ihrigs nicht mit
lebhafte Zurufe der Menge begrüßt, Prinz Joachim von
Sicherheit nachweiſen. Anders ſei es mit der Urkunde
Preußen das Wort. Er gedachte als Vertreter des
Kai=
über die 52000 Mark. Zu den ganzen Manövern paſſe
ers der hohen Bedeutung der elſaß=lothringiſchen Land
auch, daß man mit Aenaſtlichkeit den Ausdruck „zedieren”
wirtſchaft und wünſchte der Ausſtellung den beſten Erfolg.
vermied und die Bezeichnung „in Depot legen” gebraucht
Namens der landwirtſchaftlichen Verwaltung Elſaß
Man bezweckte damit, daß die Uebertragung glatt vor
Lothringens ſprach dann Freiherr Zorn von Bulach
ich gehe. Als Ihrig durch Nothis den Nieder=Modauern
vorſtellen ließ, daß die Unterzeichnung der Urkunde un=
Er warf zunächſt einen Rückblick auf die im Jahre 1890
verbindlich ſei, und daß dieſe Urkunden nur bezweckten,
chon einmal ſtattgehabte Wanderausſtellung der Deutſchen
der Kaſſe aus der momentanen ſchlechten Lage zu helfer
Landwirtſchaftsgeſellſchaft, wies darauf hin, welche ge
da hatte er die Abſicht, die Urkunden als unbedingtes
waltigen Fortſchritte ſeit jener Zeit insbeſondere auch in
Schuldverſprechen zu benutzen und damit die Genoſſen
Elſaß=Lothringen die Landwirtſchaft gemacht habe und
chaftsbank zu ſichern. Das könne man nicht an
gedachte der ausgebreiteten Tätigkeit der Worte Friedrichs
ders als Bauernfängerei bezeichnen. Für Kinder habe
des Großen: Nur das iſt wahre Leiſtung, was die Ernte
Ihrig die Nieder=Modauer gehalten, wenn er ihnen
vor=
hervorbringt. Das Hoch galt dem Prinzen Joachim von
machte, daß für ſie ein Vorteil darin liege, wenn ſie die
Preußen. Gutsbeſitzer Rudolf von Enſisheim, der Prä=
Urkunde von 52000 Mark unterſchreiben und für die
ſident des Landwirtſchaftsrates für Elſaß=Lothringen
327000 Mark Hypotheken an die V.=V.=G. übertragen
hieß die aus dem ganzen Reiche herbeigeeilten Landwirte
Den Optimismus hatte Ihrig damals für ſeine Bank
berzlich willkommen. Er brachte ein Hoch auf die Deutſche
ſchon längſt verloren, während der Optimismus noch da
Landwirtſchaftsgeſellſchaft und ihren Präſidenten, der
ſeinen Triumph feierte, wo es ſich um andere handelte.
aiſerlichen Statthalter Grafen von Wedel aus. In geiſt
Rechtsanwalt Neuſchäffer weiſt darauf hin, daß
vollen Ausführungen ſchilderte dann Bürgermeiſter Dr.
Beck der erſte geweſen wäre, der 1908 zum erſten Mal=
Schwander=Straßburg die „Bedeutung der Landwirtſchaf
den wahren Verluſt feſtgeſtellt habe, und daß nicht
erwie=
in ihren Zuſammenhängen mit dem Städteweſen”. Red
ſen ſſei, ob er von dieſer Klarſtellung der Verhältniſſe in
ner erblickte in der von der Deutſchen Landwirtſchafts
der Zukunft abgegangen wäre. Bezüglich der
Wechſel=
geſellſchaft veranſtalteten Ausſtellung ein bedeutendes
einlöſung 1905 ſtehe er noch immer auf dem Standpunkte
Symbol der Zeit, und die Zeit ſei ſolcher Symbole
be=
daß IJſaak von der Einlöſung nichts wußte. Daran ändere
dürftig. Aus Chamiſſos „Niedeck=Sage” zitierte Redner
auch nicht das Beruhigungsſchreiben etwas. Jſaak hab
das Wort: „ . . und wäre nicht der Bauer, ſo hätteſt du
die 75000 Mark Wechſel eingelöſt, weil er die ihm
zu=
kein Brot!” Im Anſchluß ſerner an ein Goethewort:
ſtehenden Sicherheiten dafür von Pallmann erhalten
„Das Land iſt aks ein Reſervat zu betrachten, aus dem
hatte. Auch bezüglich des rechtlichen Begriffes der
Heh=
ſich die Kräfte der Menſchheit immer wieder aufrichten
llerei müſſe er auf ſeinen Darlegungen beſtehen bleiben.
und ergänzen” mahnte Dr. Schwander die Volksgenoſſen
Von einer Untreue Pallmanns zu ungunſten Nieder=
Mo=
dafür zu ſorgen, daß ſtets geſundes Bauernmark im Volke
daus könne nicht die Rede ſein. Es ſei auch feſtgeſtellt,
ei und bleibe. Er ſchloß mit einem begeiſtert
aufgenom=
daß Vorſtand und Aufſichtsrat von Nieder=Modau von
menen Hoch auf die Landwirtſchaft
den Wechſelgeſchäften Adams wußte und dieſe gewiſſer
Schließlich brachte Ritterſchaftsrat v
Freyer
maßen genehmigte. Daraus folgt aber, daß die gefälſch
namens des Vorſtandes der Deutſchen Landwirtſchafts
ten Wechſel nachträglich von der Kaſſe anerkannt wurden.
geſellſchaft nach Worten des Dankes ein Hoch aus auf die
Es könne alſo auch aus dieſem Geſichtspunkte eine Hehle
Stadt Straßburg und ihren Bürgermeiſter. Dann
be=
rei nicht gefolgert werden
gannen die Vorführungen, zunächſt die von den Zucht=
Rechtsanwalt Schödler geht auf die Ausführungen
hengſten des reichsländiſchen Geſtütes. Inzwiſchen harrten
des Staatsanwalts ein, der dem Angeklagten Jſaak der
vor der Halle eine Halbbatterie Feldhaubitzen mit ihren
guten Glauben abgeſprochen hat. Er habe als erſtes In
Prachtgeſpannen, ſowie eine ausgeſuchte Probeanzahl von
diz angeführt, daß Iſaak nicht aufzuklären vermochte, wel
Kavalleriemannſchaften in Feldausrüſtung zu Pferde der
ches Geſchäft den Wechſelbeziehungen Pallmanns zu Nie=
Vorführung, um zu zeigen, welch vortreffliches
Pferde=
der=Modau zu Grunde lag. Wenn das die Sachverſtän
material der Armee aus dem Lande geliefert wird. Später
digen nicht konnten, ſo könne man das auch von Jſaal
verteilten ſich die offiziellen Feſtgäſte in die einzelnen
nicht verlangen. Es folge daraus aber noch kein böſer
Glaube. Die Beruhiaungsſchreiben erklären ſich daraus
Koſtprobehallen.
daß Iſaak tatſächlich verpflichtet war, die Wechſel
einzu=
löſen, nachdem er die Hypotheken für die neuerbauten
Häuſer erhalten hatte. Er konnte demnach auch keine Re=
Luftfahrt.
greßanſprüche an Nieder=Modau ſtellen. Der Umſtand,
Von der Darmſtädter Fliegerſtation.
daß Jſaak die Akzepte voll und billiger als die Banken
diskontierte, ſpreche auch nicht dafür, daß er ein Hehler
*
Darmſtadt, 6. Juni. Heute abend unternahn
ſei
Unteroffizier Stephan mehrere größere Platzflüge, ſo=
Rechtsanwalt Oppenheimer bemerkt zur
Aeuße=
wvie Ueberlandflüge, die ſich bis an den Rhein er
rung eines Verteidigers, ob Adam überhaupt angeſtiftet
ſtreckten. Die Landung erfolgte ſtets glatt.
werden konnte, daß er in den Briefen, die Jſaak an Adam
geſchrieben habe, beim beſten Willen nichts anderes als
eine Anſtiftung erblicken könne. Wie Adam blindlings
alles tat, was Pallmann wollte, zeige am beſten die Sa=
Der 19. Zeppelin.
nierung Lorenz, wo Adam 5000 Mark übernahm, ohn
* Friedrichshafen, 6. Juni.
Das neue, Mili
daß ihn die Sache irgend etwas anging. Bewieſen ſei
är=Luftſchiff „L. Z. 19” iſt fertig. Geſtern erhielt es die
ferner nicht das gerinaſte, daß Adam in die eigene Taſche
Gasfüllung. Die militäriſche Abnahmekommiſſion iſt be=
-
Rechtsanwalt Neuſchäffer wies
gearbeitet habe
reits eingetroffen. Die Probe= und Abnahmefahrten be
zu dieſer Erklärung darauf hin, daß Adam in einem Pro
eß ausdrücklich erklärte, er habe die Bürgſchaft lediglich
ginnen, ſobald die ſtürmiſche Witterung ſich gelegt hat.
deshalb übernommen, weil der Vater des Iſaak auch
un=
terſchrieb. Von einer Anſtiftung durch Iſaak habe er
* Frankfurt a. M., 6. Juni. Das Luftſchiff
damals nichts geſagt.
Sachſen” unternahm heute früh eine Höhenfahrt. Die
ſuſtizrat Hallwachs beſpricht nochmals den Vor
für heute angeſetzte Fahrt nach Baden=Oos mußte wegen
wurf der mangelnden Wahrheitsliebe, der ſeinem Klienten
widriger Winde aufgegeben werden und iſt auf morgen
vom Staatsanwalt gemacht wurde. Aus der ganzen
Korreſpondenz gehe hervor, daß Ihrig immer verſucht
verſchoben worden.
habe, die Verhältniſſe in Nieder=Modau zu klären.
Be=
ſei
züglich der Bewertung der Kreditbankpfandbriefe
Seite 7.
Der Wehrbeitrag in der
Budget=
kommiſſion.
Berlin 6. Juni. Die Budgetkommiſſion des
Reichstages griff zu Beginn ihrer heutigen Sitzung auf
die geſtrige Abſtimmung über die Heranziehung
des Vermögens zurück, ſpeziell auf den geſtern an
genommenen ſozialdemokratiſchen Antrag, wonach Per
ſonen mit Vermögen bis zu 50000 Mark, deren
Jahres=
einkommen 3000 Mark nicht überſteigt, vom Wehrbeitrag
befreit ſind. Der Berichterſtatter betonte, dieſe Forderung
könne zu Härten führen, da auch ganz geringe Vermögen
zu dem Wehrbeitrag herangezogen würden, und doch
würde nicht viel dabei herauskommen. Nach kurzer
De=
batte, in der Einmütigkeit darüber zutage trat, daß be
der Vermögensbeſteuerung eine untere Grenze zu ziehen
ſei, beſchloß die Kommiſſion ſofort die Beratung des
Pa=
ragraphen 31 in Angriff zu nehmen, der die
Einkommen=
beſteuerung für die Zwecke des Wehrbeitrages betrifft,
und dabei auch die Frage der unteren Grenzfeſtſetzung
zu regeln. Ein Fortſchrittler begründete ſeinen Antrag,
be=
treffend Heranziehung der Einkommen von 5000 Mark in
einer einem Vermögen im zehnfachen Betrage des
Ein=
kommens entſprechenden Weiſe, erklärte ſich aber bereit
nach dem Vorbilde eines nationalliberalen Antrages die
untere Grenze des Einkommens (5000 Mark) auf 7500 M
heraufzuſetzen und ſtatt des zehnfachen Betrages den
acht=
achen Betrag einzuſetzen. Dem Generalſteuerdirektor
er=
ſchien der fortſchrittliche Antrag nicht annehmbar,
beſon=
ders mit Rückſicht auf die einzelſtaatliche Veranlagung
Auch ein Zentrumsredner ſtimmte dem fortſchrittlichen
Antrag nicht zu und erklärte es für unbedingt nötig, ein
gerechtes Verhältnis zwiſchen Vermögen und Einkommen
zu finden. Redner pflichtete einem konfervativen Antrag
bei, der den ſechsfachen Betrag bei den unteren
Einkom=
men, den achtfachen bei den höheren Einkommen der Be
rechnung zu Grunde legen will, und beantragte dann
im Intereſſe der Privatbeamten: Auf Antrag des Bei
ragspflichtigen iſt für die Erhebung des zweiten oder
letzten Drittels die neueſte Einkommenſteuerveranlagung
zugrunde zu legen, ſofern dieſe gegenüber der urſprüng
lichen Veranlagung ein Weniger von 40 und mehr von
100 ergibt. Der fortſchrittliche Redner hielt indeſſen an
ſeinem Antrag feſt, der zwar keine ideale Löſung
dar=
ſtelle, aber manche geſetzgeberiſche Schwieriakeit aus dem
Wege räumen würde, indem die Steuerbehörde im
Ein=
zelfalle entſcheide. Redner ſprach ſich gegen eine Staffe
lung des Einkommens aus, weil beim Vermögen genü
gend ſtark geſtaffelt werde. Ein nationalliberaler
Red=
ner gab ſeiner Befürchtung Ausdruck, der fortſchrittliche
Antrag werde zu unzähligen Prozeſſen führen.
Ganz
falſch ſei es, der Praris die Löſung von Schwierigkeiten
zu überlaſſen. Der Gedanke, das Einkommen bei der
Berechnung durch Vervielfachen zum Vermögen umzu
wandeln, erregte ſeine größten Bedenken, weil das
Ein=
kommen ſo ſehr verſchieden in ſeiner Art ſei.
Staatsſekretär Kühn erwiderte: Der
Regierungs=
vorlage am nächſten ſtehe der nationalliberale Antrag, der
bei Einkommen von 7500 Mark bis 15000 Mark mindeſtens
eins vom Hundert als Wehrbeitrag fordert, von mehr als
5000 bis 30000 Mark mindeſtens eins vom Hundert auf
15000 Mark, zwei vom Hundert auf den Ueberſchuß und
mehr als 30000 mindeſtens eins vom Hundert auf 15000
wei vom Hundert auf fernere 15000 Mark, drei vom
Hundert auf den Ueberſchuß von 30000 Mark. Würd
dieſer Antrag abgelehnt, dann neige er dem geſtern
mit=
geteilten Antrage des Berichterſtatters zu, warnte aber
vor zu großer Differenzierung und betonte, der
Multipli=
ator möge möglichſt niedrig gehalten werden. Ein
ſo=
ialdemokratiſcher Redner wandte ſich gegen die
vorge=
ſchlagene Gehaltsgrenze von 7500 Mark, weil dadurch das
Gros der akademiſch gebildeten Beamten, wohl 90 Pro
ent, von der Steuer frei bliebe. Der ſozialdemokratiſche
Redner begründete eingehend einen Antrag, betreffend
höhere Durchſtaffelung und gleichzeitige Unterſcheidung
zwiſchen den verſchiedenen Einkommensarten. Ein
Zen=
rumsredner beantragte in der von dem Berichterſtatter
vorgeſchlagenen Staffelung, Einkommen über 200000
mit dem 12fachen Betrag in Anſatz zu bringen.
— Ein
konſervativer Redner verſprach ſich von dieſem Zuſatz
wenig praktiſchen Nutzen. Der Zentrumsredner lehnte
den fortſchrittlichen Antrag, der die hohen Vermögen ganz
beſonders behandelt habe, ebenſo die ſozialdemokratiſchen
Anträge ab. Nach einer Erwiderung des fortſchrittlichen
Redners erfolgte die Abſtimmung: Der von den Frei
innigen beantragte Zuſatz zu § 1, als Vermögen wird
nach Vorſchrift des § 31 auch ein vielfaches des
Einkom=
mens angerechnet, einſtimmig, ferner der von dem
Be=
richterſtatter beantragte Zuſatz zu § 31, als Einkommer
gilt das niedrigſte Einkommen der Steuerſtufe, in welcher
der Steuerpflichtige unter Berückſichtigung der perſön
lichen Verhältniſſe zur Einkommenſteuer veranlagt iſt;
erner der vom Berichterſtatter beantragte zweite Zuſatz
zu § 31, „von den feſtgeſtellten Einkommen wird ein
Be=
trag abgezogen, der einer Verzinſung von 5 vom Hundert
des abgabepflichtigen Vermögens entſpricht” gegen
So=
zialdemokraten und Fortſchrittler, ferner die von den
Freiſinnigen mit einem dritten Zuſatz beantragte
Einkom=
menſkala, wonach Einkommen bis 50000 Mark mit einem
fachen, von 50000 bis 100000 Mark mit einem 8facher
über 100000 Mark mit einem 10fachen Betrage in Anſatz
gebracht werden; der vom Zentrum geſtellte Erweiter
ungsantrag, wonach Einkommen über 200000 Mark mit
dem 12fachen Betrage in Anſatz zu bringen ſind, fernet
der Antrag des Berichterſtatters, als vierten Zuſatz zu
§ 31 anzufügen: „Beträgt das veranlagte Einkommen
weniger als 5000 Mark, ſo wird das Einkommen nur dann
berückſichtigt, wenn es als beitragspflichtiges Vermöger
heranzuziehen iſt” und der Zentrumsantrag, dem § 31
als fünften Abſatz anzufügen: „Auf Antrag der
Beitrags=
pflichtigen iſt für die Erhebung die neueſte
Einkommen=
ſteuer=Veranlagung zugrunde zu legen, ſofern dieſe gegen
über der urſprünglichen Veranlagung ein weniger von
40 und mehr vom Hundert ergibt” angenommen. Die
Frage der unteren Vermögensgrenze wurde geregelt durch
die Feſtſetzung, daß Vermögen unter 10000 Mark ganz
frei bleiben, Vermögen von 10—30000 Mark bei einem
gleichzeitigen Einkommen von 5000 Mark und Vermögen
von 30—50000 Mark bei einem gleichzeitigen Einkommer
von 3000 Mark beſteuert werden. § 14 des Entwurfs
be=
ſtimmt, daß für die Veranlagung zum Wehrbeitrag die
Vermögen der Ehegatten zuſammengerechnet werden
wird nach kurzer Debatte angenommen mit einem
Zen=
trumsantrag: „Hat der Beitragspflichtige kein Vermögen
oder nur ein Vermögen von nicht mehr als 300000 Mark
ſo ermäßigt ſich der Wehrbeitrag für den dritten und
eden weiteren Sohn, welcher ſeine geſetzliche
Dienſtpflich=
abgeleiſtet hat, oder 1914—1916 noch ableiſtet, um je 10
vom Hundert des Betrages.” Ein Antrag der Wirtſchaft
lichen Vereinigung, der verlangt, von männlichen Bei
tragspflichtigen, die den aktiven Dienſt nicht geleiſtet oder
die das 35. Lebensjahr vollendet haben, ohne eine
geſetz=
lich gültige Ehe eingegangen zu ſein, den Wehrbeitrag un
— Es folgt § 15
0. v. H. zu erhöhen, wurde abgelehnt.
der beſtimmt, daß die Höhe des beitragspflichtigen Ver=
Nummer 131.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Jnni 1913.
Seite 8.
ſtein dieſer Tage in einem Vortrag wertvolle Angaben
der nächſt ſtärkſten Seemacht bilden ſolle, andererſeits ge
mögens nach dem Stande vom 31. Dezember 1913 zu er=
Danach beſtehen zurzeit in Deutſchland 2425 evangeliſche
brauchte er eine neue Phraſe von „weltweitem Schutz des
mitteln iſt. Die Debatte darüber wird nach der Früh=
Jünglingsvereine bezw. Vereine chriſtlicher junger Män
britiſchen Reiches”, zu dem die Dreadnoughts der Domi
ſtückspauſe weiter fortgeſetzt werden.
ner mit 144000 Mitgliedern. Allein 3000 Jugendpflege:
nions beiſteuern könnten. Das Daily Chronicle forder
Reichstages
Die Budgetkommiſſion des
ſind aus dieſen Kreiſen hervorgegangen. Die Zahl der
eine möglichſt genaue Definierung dieſes „weltweiten
nahm in ihrer Nachmittagsſitzung nach kurzer
Mitglieder der genannten Vereine in den fünf Weltteilen
Schutzes”, ſonſt verliere der britiſche Grundſatz des Ver
Debatte § 15 Abſatz 1 nach einem Zentrumsan
beträgt rund 1 Million; der Wert ihrer Häuſer wird auf
hältniſſes von 10:6 jede Bedeutung. Wenn England 10
trag wie folgt an: Für die Beitragspflicht und Er
347 Millionen Francs beziffert. Die Mitgliederzahl der
Schiffe gegen 6 deutſche baut und außerdem beliebig viele
mittelung des Vermögenswertes iſt maßgebend der
5000 evangeliſchen Jungfrauenvereine beträgt rund
zum Schutz des Reiches, ſo liege in dieſer Haltung eine
Stand vom 31. Dezember 1913, im übrigen nach der Re
250 000. Im Jahre 1912 wurden in Deutſchland ferner
Unaufrichtigkeit ſowohl gegen den britiſchen Steuerzahle
zierungsvorlage mit einem fortſchrittlichen Antrag: Bei
200 Bibelkränzchen mit rund 9000 Mitgliedern gezählt
als gegen das deutſche Marineamt. Die Daily News er
landwirtſchaftlichen und Gewerbebetrieben, bei denen re
Der kirchlich=liberale „Bund deutſcher Jugendvereine” be
klären, die Regierung könne keine eigenen Schiffe und
gelmäßige jährliche Abſchlüſſe ſtattfinden, kann bei der
gründet von Paſtor Clemens Schultz in Hamburg, zählte
Vermögensfeſtſtellung der Vermögensſtand am Schluſſe
ſolche der kanadiſchen bauen. Je früher Churchill dies in
1912 7428 Mitglieder. Im Anſchluß daran ſeien nod
des letzten Wirtſchafts= oder Rechnungsjahres zugrunde
nicht mißverſtändlicher Weiſe feſtſtelle, deſto beſſer wär
einige bemerkenswerte Ziffern aus anderen Jugendorga
gelegt werden. Ein vom Zentrum beantragter Zuſatz,
be=
es. Die Daily Mail erklärt die Beſchleunigung des
niſationen, die weſentlich auf nationaler Grundlage be
treffend Zugrundelegung der Bilanz vom 1. April 1913
Baues der drei Schiffe für eine halbe Maßregel. Man
wurde abgelehnt. § 16, wonach bei Feſtſtellung des Ver
ruhen, erwähnt. So zählen die Jugendabteilungen der
hatte gehofft, daß die Regierung alsbald drei neue Schiffe
mögens der gemeine Wert (Verkaufswert) in ſeinen ein=
Deutſchen Turnerſchaft 185000 Zöglinge, der Pfadfinder
auf Stapel legen würde. Der Daily Telegraph billigt di
zelnen Beſtandteilen zugrunde gelegt iſt, wurde ſpätere
bund wurde von Paſtor Ilgenſtein mit 50000 Mitglie
Maßregel der Regierung. Die Entſcheidung werde dami
Beſprechung vorbehalten. Zu § 17, wonach den dauern
dern beziffert, während er in England 400000 haben ſoll
hinausgeſchoben. Wenn das kanadiſche Volk bis zum
landwirtſchaftlich oder forſtwirtſchaftlich genutzten Grund
der „Wandervogel” verfügt über 20000 Mitglieder: Wie
nächſten März ſeine Parteigegenſätze nicht ausgeglicher
tücken der Ertragswert, d. h. das 25fache des
Reiner=
wichtig ſolche religiöſe und nationale Beeinfluſſung de
habe, müßte England die Laſten auf ſich nehmen, die de
trags zugrunde gelegt wird, lagen mehrere Anträge vor
Jugend iſt, mögen noch kurz ein paar andere Ziffern
illu=
kanadiſche Senat jetzt abgelehnt habe. In jedem Fall
betreffend Zugrundelegung des 20fachen des
Reinertrage=
ſtrieren: Jährlich müſſen 5000—6000 Jugendliche der
müßten die Schiffe gebaut werden.
und Einbeziehung der Grundſtücke, die gärtneriſchen Er
Fürſorgeerziehung überwieſen werden! Und das
ſozial=
werbszwecken dienen, in den Paragraph 17. Ein Ver
demokratiſche Jugendorgan Arbeiter=Jugend hat in 500
treter der Regierung ſprach ſich gegen alle Abänderungs=
Orten Deutſchlands 85000 feſte Abonnenten. Im ganzen
Vermiſchtes.
anträge und für Beibehaltung der Regierungsvorlage
wurden ſchon 3½ Millionen ſozialdemokratiſcher Flug
aus. Der fortſchrittliche Redner erklärte, der Paragrapl
Die Ausgaben der
Erinnerungsmün=
blätter und rund 2
Millionen Broſchüren zum Preiſe vor
17 bedeute eine neue Bevorzugung der Landwirtſchaft
zen zum 25. Regierungsjubiläum des Kai=
20 Pfg. unter die Jugend verteilt. Es geht alſo aufs
die unannehmbar ſei. Ein Zentrumsredner hielt all
ers. Wie die Tgl. Rdſch. hört, wird die Ausgabe der
Ganze! Das möge man ſich im chriſtlichen und nationalen
Wertſchätzungen, insbeſondere den Verkaufswert, fü
neugeprägten Erinnerungsmünzen zum 25. Regierungs=
Lager dauernd vor Augen halten.
chwankend. Den Pachtwert der Grundſtücke als
Grund=
jubiläum des Kaiſers durch die königliche Münze an ſämt
lage zu nehmen, würde eine Liebesgabe an der
Landwirt=
liche Reichskaſſen, ſowie die ſtaatlichen Kaſſen der Bun
ſchaft bedeuten. Die Debatte über § 17 geht morgen
desſtaaten bereits am 13. d. M. erfolgen mit der
Maß=
weiter.
Literariſches.
gabe, daß vor dem 15. Juni, dem Tage des eigentliche
Regierungsjubiläums, eine öffentliche Ausgabe der Mün=
* Heſſiſche Chronik. Monatsſchrift für
Fami=
zen nicht ſtattfinden darf. Da am 15. und 16. Juni di
Handel und Verkehr.
lien= und Ortsgeſchichte in Heſſen und Heſſen=Naſſau
Kaſſen geſchloſſen ſind, dürfte die erſte offizielle Ausgabe
Begründet und herausgegeben von Dr. Herm. Bräuning=
Gebrauchsmuſter=Erteilungen. (Mit
der Münzen erſt am 17. Juni erfolgen können. Es ſin
Oktavio und Prof. D. Dr. Wilh. Diehl. Zweiter
Jahr=
geteilt von Dipl.=Ing. Klemens Herszberg u. Ko.,
Patent=
im ganzen ſechs Millionen Erinnerungsmünzen gepräg
gang. Heſt 6, Juni 1913, hat folgenden Inhalt: Felix
und Ingenieur=Bureau. Darmſtadt, Rheinſtraße 19.
von denen die eine Hälfte als Drei= und die andere al
Baron von und zu Gilſa: Beiträge zur Geſchichte eine=
2 a. 554 654. Leuchtapparat für Backöfen. Eiſenwerk Eber
Zweimarkſtücke zur Ausgabe gelangt. Die genannte
ausgeſtorbenen Zweiges der heſſiſchen Familie von und
ſtadt, Adolf Rieſterer, vorm. Benz u. Ko., Eberſtadt=Darm
Summe wird auf einmal zur Ausgabe an die Kaſſen ge
zu Gilſa in Livland und Eſtland. II. Profeſſor Karl
ſtadt. 7. 5. 13. E. 19076. 6 a. 554 342. Waſſerabſcheider
bracht werden. Beſondere Münzſtücke für Sammler un
Henkelmann: Die Bensheimer Hauschronik des Johann
für Gerſteweichen mit geſchloſſenem Außenmantel und ein=
Intereſſenten, ſogenannte „polierte Münzen” ſind von
Matheus Bleſinger. I. Pfarrer Wilhelm Hoffmann: Ge
gebauten Trichterſieben. Beck u. Roſenbaum Nachf., Darn
vornherein der königlichen Münze zur Ausgabe überwieſen
heimer Rat Handel. Wilhelm Müller: Heſſiſche
Grenz=
ſtadt. 6. 5. 13. B. 63 475. 24 k. 555 446. Zweiteiliger Drek
worden. Es iſt im Intereſſe des Publikums beſonders
rechtsaltertümer, I. Archivar Dr. Karl Knetſch: Die Wolfs
roſt mit Klopfvorrichtung des Roſtes, ſowie zur
Entfern=
darauf hinzuweiſen daß ſämtliche Münzen dieſer Art
burg und die benachbarten Häuſer am Schloßberge zu
ung von Schlacke und Rückſtand bei Kochherden, Oefen und
im ganzen 5000 Stück Drei= und Zweimarkſtücke — bereit=
Marburg. III. Profeſſor D. Dr. Wilhelm Diehl: Philipp
ähnlichen Apparaten. Albert Konzelmann. Darmſtad
vorbeſtellt und daher vergriffen ſind. Weitere Anmeld
Alexander Ferdinand Walther. Dr. Heinrich Dübi: Jo=
Landwehrſtraße 63. 7. 5.
13. K. 58071. 30g. 554 889
ungen zur Erlangung der Jubiläumsmünzen ſind demnach
Beitrag zu Goethes
hann Heinrich Merck und Bern. Ein
Pharmazeutiſche Reibeſchale. Dr. Fr. Sellentin, Darm
zwecklos. In weiten Kreiſen des Publikums iſt im üb=
Schweizerreiſe vom Jahre 1779.
Hofbibliothekar Dr
I.
tadt, Wilhelminenſtr. 17. 6. 5. 13. S. 30 259. 54g. 554 691
rigen die Anſicht verbreitet, daß die königliche Münze die
Karl Eſſelborn: Bilder zur heſſiſchen Geſchichte. Bücher
Einwickelpapier für Brot. Karl Diehm, Darmſtadt, Land
Uebermittelung von neugeprägten Geldſtücken an Banker
ſchau. — Aus Zeitſchriften. — Umfragen. (Der Bezugspreis
graf=Georgſtr. 64. 9. 4. 13. D. 24 584. 70e. 555 228. Um
und ſonſtige Intereſſenten beſorgen kann, was immer wie
beträgt vierteljährlich 1,50 Mk., jährlich 6 Mk. Preis des
legbarer Träger für Federhalter und Bleiſtifte mit
Feder=
der zu zahlreichen Anträgen um Uebermittelung der Geld
Einzelheftes 60 Pfg.
ſchale, Fa. Jakob Maul, Zell, Odenw. 13. 5. 13. M. 46 362
ſtücke führt. Es iſt deshalb beſonders zu betonen, da
dieſe Behörde keineswegs eine Ausgabeſtelle für die ge
Berlin, 6. Juni. An der Ausſchreibung
* Neu erſchienene Broſchüren: Techniſche
prägten Münzen an Private darſtellt. Sie hat, abgeſehen
von einer Million Karat ſüdweſtafrikani
Bücherei. Ein Muſterkatalog und literariſcher Ratgeber
von den übrigen Funktionen, lediglich die Ausgabe der
ſcher Diamanten beteiligten ſich drei Firmen. Das
auf dem Gebiete der Technik und der mit ihr verwandten
Geldſtücke an die Reichs= und Staatskaſſen zu beſorgen
Höchſtgebot wurde von dem Aniwerpener Diamanten
Disziplinen. Erſter Teil: Geſchichte, Volkswirtſchaftslehre
Was das Ausſehen der neuen Erinnerungsmünzen an=
Syndikat abgegeben, welches den Zuſchlag erhielt
Recht, Patentweſen, Fabrikbetrieb, Mathematik, Mechanik
betrifft, ſo ſtellt das Bildnis den Kaiſer nicht mit den
* Berlin, 6. Juni. Gemäß Telegramm des Direk=
Elektrizität, Maſchinenbau, Dampf=, Gas= und Waſſer=
Adlerhelm, ſondern barhäuptig in der Uniform der Küraf
tors der Chineſiſchen Tientſin=Pukow=
Eiſen=
kraft, Marine, Luftſchiffahrt u. a. Von erſten Fachmännern
ſiere dar. Im übrigen iſt unter dem Bildnis ein
Lor=
bahn betrugen die Einnahmen im Mai d. J. 300000
im Auftrage der Redaktion der Techniſchen Monatshefte
beerkranz angebracht, der den unteren Teil desſelben um
mexikan. Dollars gegenüber 207000 mexikan. Dollars in
zuſammengeſtellt. (XII, 50 S.) gr. 8‟. 1912. Franckhſche
rahmt. Weiter finden ſich die Jahreszahlen 1888—1913
gleichen Monat des Vorjahres. In den erſten fünf Mo=
Verlagshandlung, Stuttgart. Geh. 50 Pfg
Da
auf den Münzen. Das neue Kaiſerbildnis gelangt vom
naten dieſes Jahres ſtellten ſich die Einnahmen au
Minenweſen in Argentinien. Von Profeſſor Dr. R. Hau=
Jubiläumstage ab auf allen Silbermünzen zur Auspräg=
1397000 mexikan. Dollars, in der gleichen Zeit des
Vor=
thal. Mit 9 Abbildungen. Berlin 1912. Süd= und
Mit=
ung, die das Bild des Herrſchers tragen. In dieſem
jahres auf 932000 mexikan. Dollars. Die Mehreinnahme
telamerika=Verlag, G. m. b. H., Berlin SW. 11, Bern=
Etatsjahre gelangen, abgeſehen von den Erinnerungs
beträgt ſomit 465000 mexikan. Dollars.
burger Straße 30. — Der vaterländiſche Gedanke in der
münzen, nur Drei= und Fünfmarkſtücke mit dem neuer
Jugendliteratur. Eine Streit= und Wehrſchrift. Verlag
Bilde zur Ausgabe. Außer den Fünfmarkſtücken werden
von Joſ. Scholz in Mainz. — Ernährungsfragen. Vor
im ganzen 20 Millionen Silbermünzen ausgegeben wer
Dr. med. C. H. Fehlauer. Ernährung und Ernährungs=
Unwetterſchäden.
den, die ſich auf die Münzen Berlin, Dresden und die
theorien. Fleiſchnot und Fleiſchboykott. Nährſalz=Unfug
der ſüddeutſchen Staaten verteilen, wobei 54 v. H. der ge
* Kaſſel, 6. Juni. Das Unwetter der letzten
Offener Brief an das Berliner Tageblatt, das Syſtem Di
nannten Summe auf Ausprägungen der preußiſchen Münze
Tage hat in faſt allen Teilen des Regierungsbezirke:
Hindhede betreffend. Preis 50 Pfg. Verlag der
Haus=
entfallen. Als Silbermünzen kommen dann nur noch Ein
großen Schaden angerichtet; letzterer ſoll ſich auf
Millio=
arzt=Zeitſchrift, Berlin W. 9 und Weimar. — Sexuelle
markſtücke zur Ausgabe
nen beziffern. Zwölf Perſonen verloren das
Fragen und Gefahren. Ein Vortrag für junge Männe:
Die Einweihung des Leipziger Völ=
Leben. In zahlreichen Ortſchaften ſtand das Waſſer
über das Geſchlechtsleben, die ſexuelle Hygiene der Ehe
zwei Meter hoch auf der Straße, ſo daß die Häuſer nur
kerſchlachtdenkmals. Das ganze deutſche Voll
und die Geſchlechtskrankheiten von Dr. med. Friedr.
Mül=
jeder deutſche Mann, jede deutſche Frau kann an der
noch mit den Dächern herausſchauten. Die Ernte iſt ſtrich
ler, prakt. Arzt in Augsburg. Preis 80 Pfg. Verlag der
Feier teilnehmen. Die Einweihung des Völkerſchlacht
weiſe vom Hagel vernichtet worden
— Wat
Hausarzt=Zeitſchrift, Berlin W. 9 und Weimar.
denkmals am 18. Oktober d. J. unterſcheidet ſich vo
man von der Reichsverſicherung der Arbeiter und Ange
* Kreuznach, 6. Juni. Der Landwirt Breunig ir
ähnlichen Feiern, wie etwa der Weihe des Niederwalk
ſtellten wiſſen muß. Ein Leſebuch für Beteiligte un
Schnorbach, der unter einer Fichte vor einem Unwetter
oder Kyffhäuſer=Denkmals dadurch, daß ſie weder von
Volksfreunde von Dr. Werner Brandis, Amtsrichter a. T
Schutz zu finden ſuchte, wurde vom Blitz erſchlagen
einer Regierung oder Behörde, noch auch von einer gro
in Berlin=Lichterfelde. Zweite durchgearbeitete und ver
* Paris, 6. Juni. Durch den Austritt des Garonne
ßen, einheitlich geſchloſſenen Intereſſenvereinigung veran
mehrte Auflage. Berlin=Lichterfelde, 1912, Geſetzverlag
fluſſes wurden mehrere Dörfer vollſtändig
taltet wird. Erbauer des ſtolzen National= und Ruhmes
Schulze & Co. — Ein Kapitel Königl. Bayeriſcher
Kunſt=
vernichtet
males, das ſich auf den Leipziger Fluren erhebt, iſt ein
pflege. Von Dr. jur. et phil. Otto Weigmann, frei reſic
* Madrid, 5. Juni. Die durch den Bidaſſoafluß
Vereinigung ſchlichter, patriotiſch begeiſterter Männer
Kgl. Konſervator. Preis 60 Pfg. Hans Sachs=Verlag,
verurſachten Ueberſchwemmungen haben einen Schader
(„Deutſcher Patriotenbund”), die auf die Anregung ſeines
München=Leipzig, 1913
von über 5 Millionen Peſetas angerichtet. Das Dorf
verdienten 1. Vorſitzenden, Herrn Kamerad Clemens
Die „Wiener Mode” bringt in dem ſoeben erſchie=
Errazu wurde faſt vollſtändig vernichtet.
Thieme, in zwanzigjähriger, emſiger und vollſtändig
un=
nenen 17. Heft des 26. Jahrganges ein neues, ſehr origi
eigennütziger Sammelarbeit die gewaltige Baukoſtenſumme
nelles Preisausſchreiben für ihre Leſerinnen. Die näheren
von 6 Millionen Mark zuſammenzubringen hatte. An
Bedingungen ſind in dem neuen Heft ausführlich angegeben
dieſer Summe fehlt zurzeit noch 1 Million Mark. Un
Die Beſchleunigung des britiſchen
Wer die richtige Löſung einſendet, erhält als Preis eine
die Arbeiten ungehindert fortführen und bis zum
Ein=
prachvolle Spange aus Gold mit Brillanten, deren Abſchluß
Flottenbaues.
weihungstage fertigſtellen zu können, haben für die Bau
ein von Rubinen eingerahmter Mondſtein bildet. Außerdem
ſchuld die Vorſtandsmitglieder in Höhe von 500000 Mar=
* London, 6. Juni. Die Zeitungen beſchäftigen
ind noch zehn reizende Troſtpreiſe ausgeſetzt. — Auch der
als Selbſtſchuld Bürgſchaft übernommen. Es iſt verſtänd
ſich mit den geſtrigen Erklärungen Mr. Churchills. Di
onſtige Inhalt des Heftes iſt ein ſehr intereſſanter, da es
lich, daß der genannte Bund die geſamten Baukoſten bis
Times ſchreibt: Die Beſchleunigung des britiſchen
Pro=
den Kurorten und den Reiſen gewidmet iſt. Im Mode
zur Einweihung des Denkmals gedeckt ſehen möchte. Auch
gramms iſt nur als proviſoriſche Maßregel ausreichend.
teil wird gezeigt, wie man ſich kleidet und was man mit
wird kein Billigdenkender den Vorſtandsmitgliedern zu=
Sie ändert nicht die Tatſache, daß 8 und nicht 5 neu
nimmt, wenn man reiſt, eine für jede Frau ſicherlich ſehr
muten wollen, daß ſie außer ihrer freiwillig und lediglich
Schiffe im Jahre 1916 für die weltweiten Bedürfniſſe des
wichtige Angelegenheit, denn zweckmäßige und hübſche
im Intereſſe der guten Sache in 20 Jahren geleiſteter
Reiches gefordert werden, ſo daß daher 8 und nicht
Kleidung trägt zum Behagen ebenſo bei, wie zweckwidrige
Schiffe vor dem nächſten Frühjahr auf Stapel geleg
reichlichen Arbeit auch noch erhebliche Einbußen an ihrem
und unſchöne ebenſo jedes behagliche Daſein unmöglich
Privatvermögen erleiden. Aus dieſen Gründen iſt es
werden müſſen. Wir erwarten, daß Mr. Churchill dies ir
macht. Das ohnehin ſehr reichhaltige Heft enthält auch
ſeiner nächſten Ankündigung, die er für den Etat des
wohl auch billig, wenn die Feſtleitung jedem deutſchen
noch vier Beilagen.
Schiffbaues zugeſagt hat, unmißverſtändlich klar macher
Manne oder jeder deutſchen Frau, die ihr Intereſſe für
wird. Die Times nimmt bezug auf den Wortlaut der
die nationale Sache durch die Teilnahme an der Ein=
Rede Mr. Churchills vom 18. März 1912 und vom 26.
weihungsfeier bekunden möchten, zumutet, dieſes ihr In=
Der Balkankrieg.
März dieſes Jahres, um zu zeigen, daß Churchill die
dre=
ereſſe auch mit einer geringen Beiſteuer zu den Feſtkoſter
kanadiſchen Schiffe immer als außerhalb des 60 Prozent
zu bezeugen, die mit dem Preiſe für eine Feſtteilnehmer
Die Botſchaftervereinigung
Standard betrachtet habe. Das Blatt ſchließt: Es iſ
arte (5 Mark für die Einzelperſon, 3 Mark für Vereins
bedauerlich, daß die Notwendigkeit, dieſe Lücke auszu
mitglieder) wahrlich nicht zu hoch bemeſſen iſt, zumal hier
* London, 5. Juni. Wie das Reuterſche Bureau
füllen, eine internationale Debatte erneuert hat, die vor
für in der Form einer etwa 8 Bogen ſtarken, wertvollen
erfährt, hat die heutige Sitzung der
Botſchaftervereinig=
allen wahren Freunden des Friedens beklagt wird, aber
Feſtſchrift und einer Feſtdenkmünze eine Gegenleiſtund
ung 2½ Stunden gedauert, darauf hat ſie ſich auf Mon
die Lage läßt uns keine Wahl, und wir müſſen auf
da=
von etwa dem doppelten Wert des Preiſes der
Teil=
tag vertagt. Es wurden beträchtliche Fortſchritt
beſſere Einvernehmen rechnen, das glücklicherweiſe jetz
tehmerkarte geboten wird
Was die numerierten
Tri=
erzielt, ſowohl hinſichtlich eines Kompromiſſes betreffend
zwiſchen uns und dem deutſchen Volke beſteht, um einen
bünenplätze betrifft, ſo ſind deren Preiſe (105 Mark für
die ſchwebenden Fragen über das albaniſche Statut und
erneuten Ausbruch des Argwohns in der beiderſeitigen
den Platz) aus der leicht verſtändlichen und wohl vor
die Südgrenzen Albaniens, als auch über die Zukunft der
Preſſe zu verhindern. Daily Chronicle meint, Churchills
jedermann zu billigenden Erwägung heraus feſtgeſetzt
ägäiſchen Inſeln. Es erſcheint als wahrſcheinlich, daß die
Erklärung bedeute tatſächlich eine ernſte Vermehrung
daß durch den Erwerb einer ſolchen Karte auch den mit
Löſung der Frage der ägäiſchen Inſeln und der
Süd=
unſerer Flotte und ihrer Koſten und wird als ſolche von
Glücksgütern reicher geſegneten Freunden der nationaler
grenze Albaniens voneinander abhängen. Die Entſcheid
den Liberalen mit gemiſchten Gefühlen aufgenommer
Sache Gelegenheit gegeben werden ſoll, ihr Intereſſe
da=
ungen der Mächte hinſichtlich der ägäiſchen Inſeln ſind
werden. Man kann nicht ſagen, daß ſie zu den früheren
für auch mit der Tat zu bekunden. Beſondere Einladun
von der Haltung Griechenlands zu den Beſchlüſſen der
Grundſätzen Churchills in Widerſpruch ſtehe, obwohl ein
gen zu der Feier hat der Patriotenbund nicht ergeher
Mächte bezüglich der Südgrenze beeinflußt. Das Kom=
Widerſpruch mit einigen ſeiner früheren Erklärungen be
laſſen. Anmeldebogen verſendet und iſt zu jeder weiteren
promiß ſcheint unter dem Vorſchlage Frankreichs und
ſteht, denn tatſächlich ſchwankt er zwiſchen zwei Grund
Auskunft gerne bereit die Geſchäftsſtelle des Deutſcher
Italiens hinſichtlich dieſer Grenze vermitteln zu wollen.
ſätzen, die miteinander nicht im Einklang ſtehen. Einer=
Patriotenbundes, Leipzig, Blücherſtraße 11
Die meiſten der ägäiſchen Inſeln würden an Griechenland
ſeits ſagt er, daß der Maßſtab der britiſchen Seerüſtung
Ueber die moderne Jugendbewegung
übergehen, aber die beiden den Dardanellen am nächſter
ein Verhältnis von 10:6 Linienſchiffen im Vergleich zu
machte der Berliner Stadtmiſſionsinſpektor Paſtor Ilgen
liegenden würden der Türkei verbleiben; Bulgarien würde
Nummer 131.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Juni 1913.
Seite 9.
Sharſos erhalten. Dann werden von Grlechenland Ga=
Verlegung des Budgetjahres vom 1. Jamnar
Man nimmt etwas Gutes zu eſſen mit,
rantien verlangt werden, daß die Klein=Aſien
benachbar=
auf 1. Juli und kündigte an, daß die Regierung, um
ten Inſeln nicht als militäriſche oder Flottenſtützpunkte
den neuen Zuſtand herbeizuführen, im Herbſt 1913 das
Awenn man größere Spaziergänge und Touren macht
verwendet werden. Die von Italien beſetzten Inſeln wer=
Budget für das erſte Halbjahr 1914, ſodann im Januar
warum nicht ſtets auch Fays ächte Sodener
Mineral=
den der Türkei übergeben, ſobald die aus dem
Friedens=
das ganzjährige Budget für die Zeit vom 1. Juli 1914 bis
Paſtillen? Die gehören faktiſch zu jeder Ausrüſtung.
vertrag von Lauſanne hervorgehenden Verpflichtungen
zum 30. Juni 1915 dem Hauſe unterbreiten werde. Gleich=
Sie wirken durſtſtillend und laſſen
Magenverſtim=
von der Türkei in Tripolis erfüllt ſeien, und die Mächte
zeitig mit der Verlegung des Etatsjahres in den beiden
mungen nicht aufkommen; ſie ſind vortrefflich bei
werden dann dahin wirken, daß die Inſeln übergeben
Staaten der Monarchie werde auch die Verlegung des
plötzlich auftretenden Reizungen der Atmungsorgane,
werden.
Etatsjahres für den gemeinſamen Staatshaushalt
ſerfol=
bei Heiſerkeit, Schlingbeſchwerden, Huſtenreiz ꝛc., alles
Ein Zuſatz zum Friedensprotokoll.
gen. Beim Schluß ſeiner Rede verwies der Finanz
7Dinge, die ſchon mancher von einem Ausflug mit
heim=
miniſter bezüglich der Herabſetzung der Verwaltungskoſten
gebracht hat. Daraus ergibt ſich die Nutzanwendung, daß
* London, 5. Juni. Wie das Reuterſche Bureau
man Fays ächte Sodener — man achte auf den Namen
auf die bereits durchgeführten oder im Gange
beſind=
erfährt, lehnen die Griechen weiter ab, mit den
„Fay‟ — überall zur Hand haben ſoll. Die Schachtel
lichen Reformen. Der Miniſter betonte, die Regierung ſei
Türken zu verhandeln, welche noch keine Zuſicherung
ge=
auf allen Gebieten tätig, um durch interne Maßnahmen
koſtet nur 85 Pfg. und iſt überall zu haben. (I,12580
geben haben, daß die Verträge wieder in Kraft geſetzt
Bei
die Verwaltungskoſten hexabzuſetzen.
werden ſollen, wie ſie vor dem Kriege beſtanden haben.
IEEEEEEEERERM
der gegenwärtigen Lage des Geldmarktes ſeien Kredit=
Die griechiſchen Delegierten werden London in ein oder
operationen ſchlecht durchführbar. Die Regierung glaube
zwei Tagen verlaſſen. Der ſerbiſche Delegierte
Pawlo=
daher, vorſichtig und richtig zu handeln, wenn ſie mit der
witſch bereitet eine Zuſatzſchrift zum Protokoll vor,
Begebung weiterer Anleihen warte und die nächſte
Kre=
welche, wie man hofft, die Türken und die Griechen
zu=
ditbeſchaffung erſt 1914 in Ausſicht nähme
friedenſtellt, ſo daß das Protokoll von der Konferenz auf
Verlobten
* Venedig, 6. Juni. Geſtern abend gab der
Prä=
der nächſten Vollverſammlung unterzeichnet werden kann.
fekt einen offiziellen Empfang zu Ehren des
Die Zuſatzſchrift lautet: „Die Beſtimmungen des Berliner
Konteradmirals Trümmler, des Chefs der deutſchen
die ihr künftiges Heim gediegen, ge-
1
Vertrages über die Garantien über das Privateigentum
Mittelmeer=Diviſion und der Offiziere der Kreuzer „Goe=
und die Wohltätigkeitseinrichtungen der Muſelmanen in
schmackvoll und modern einrichten
ben” und „Straßburg”
den eroberten Ländern werden ebenſo wie alle
Sonder=
wollen, wird eine Besichtigung meiner
Paris, 6. Juni. In der heutigen
Kammerſitz=
abkommen zwiſchen der Türkei und den verſchiedenen
ung forderte der Deputierte Painlé Erklärungen über
Staaten aufrecht erhalten und reſpektiert werden.
Die
die Zurückziehung
der Strafverfügung
feinbürgerlichen
Türkei und die be’reffenden Regierungen werden
unter=
gegen den Direktor der ſtädtiſchen Polizei,
einander die Einzelheiten über die Ausführung der Maß=
Touny. Der Miniſter des Innern, Klotz erklärte, er
nahmen regeln, welche für notwendig erachtet werden
Wohnungseinrichtungen
habe Touny in gutem Glauben beſtraft und habe ſich aber
ſollen. Das Protokoll wird die Zuſicherung erhalten
nach einer neuen Unterſuchung davon überzeugt daß er
welche Griechenland von der Türkei verlangt hat. Es
empfohlen. — Meine Möbel zeichnen
ſich im Irrtum befand. Miniſterpräſident Barthou
be=
wird verſichert, daß die Türkei keine Einwendung gegen
sich aus durch künstlerische
Formen-
ſtätigte die Erklärungen Klotz’ und meinte, er ſähe nicht
diejenigen Erklärungen machen wird, ſobald ſie weiß, daß
schönheit, grundgediegene Qualität u.
die Notwendigkeit, die Anfrage zu einer Interpellation
Griechenland das Protokoll annimmt. Die Frage der
umzugeſtalten. Trotzdem beſchloß die Kammer mit 267
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
Höhe der Entſchädigung, die von der Türkei an Serbien
gegen 257 Stimmen dieſe Umgeſtaltung,
für die von der Türkei vor dem Kriege beſchlagnahmten
besondere Preiswürdigkeit.
die
Paris, 6. Juni. Die Hausſuchungen.
Kanonen zu zahlen ſein wird, wird der Finanzkommiſſion
heute früh bei
Revolutionären abgehalten
11
in Paris unterbreitet werden.”
Die ſerbiſchen
Delegier=
worden waren, förderten eine Reihe von Schriftſtücken zu=
OTTO KUNKEL
ten werden am Montag abreiſen.
tage betreffend die antimilitariſtiſche Propa=
Gr. Ochsengasse 21/23.
— Tel. 287.
ganda in den Kaſernen.
Ein Statut für die ägäiſchen Inſeln.
Die Correſpondencia Eſpana
Madrid, 6. Juni.
* Konſtantinopel, 6. Juni. Wie in Pforte=
(10791a
Gruppen Aufſtändiſcher
meldet aus Larraſch:
kreiſen verlautet, ſoll von einer beſonderen Kommifſion
Ian
griffen die ſpaniſchen Streitkräfte an. Dieſe ſollen
meh=
die Ausarbeitung eines Statuts für die
rere Tote und Verwundete gehabt haben. Die
Einge=
ägäiſchen Inſeln durchgeführt werden. Dieſes Sta=
Oiolololohololonololohotololloſololoſololokolone
borenen wurden unter ſchweren Verluſten
zurückge=
tut ſoll den Bewohnern der ägäiſchen Inſeln vor allem
voll=
ſchlagen.
kommene Befreiung von allen Militärlaſten und =pflichten
S GEORG KUGEL, Architekt
London. 6. Juni. Lloyds meldet aus Athen: Der
gewähren und ferner zur Reform der Verwaltung und
belgiſche Dampfer „Kurland” iſt bei Phleva auf
Wittmannstrasse Nr. 4, Tel. 763
der Gendarmerie ſelbſtändig Kräfte aus kleineren
inter=
eine Mine aufgelaufen. Er wurde nach
Pha=
übernimmt das Anfertigen von Entwürfen,
8
eſſierten europäiſchen Staaten heranziehen. Die Zölle und
leron geſchleppt und auf den Strand geſetzt.
Bauplänen, als auch Uebernahme der Bau-
Steuern verbleiben vollkommen den Inſeln ſelbſt. Man
Bukareſt, 6. Juni. Der Abgeordnete Ventura
leitung etc. für alle Arten von Bauwerken.
glaubt, daß bei Einführung eines derartigen Statuts die
und ſeine Gemahlin ſind heute nacht infolge eines
Fertige Ausführung von: Villen, Landhäuser.
Vorteile für die Bevölkerung der Inſeln ſo in die Augen
Automobilunfalls in der Nähe von Bukareſt in
Einfamilienhäuser, Industrie-Bauten etc.
fallend ſind, daß ſelbſt eine eventl. Option zugunſten der
den Fluß geſtürzt und ertrunken.
ohne Mehrkosten gegen den Voranschlag.
8
Kürkei ausfallen würde. Für die vom Feſtland ferner
* Athen, 6. Juni. Wie Patris aus ſicherer Quelle er=
Kleine Wohnhausbauten. * Herrichten von
2
liegenden Inſeln käme das Statut kaum in Betracht
de=
fährt, hat die Regierung den Bau eines erſten
Wohnungen. * Ausführung von Umbauten.
der Beſitz dieſer Inſeln kein Lebensintereſſe für die Tür=
Großlinienſchiffs mit 19500 Tonnen Waſſerver=
Baugelände wird jederzeit nachgewiesen. & Schnellste
kei darſtellt.
8
drängung endgültig beſchloſſen. Admiral Counsduriotos
Ausführung gegen mässiges Honorar, auch
nahm an dem erſten Entwurf einige Aenderungen hin=
auswärts. * Besuch zur Besprechung jederzeit kostenlos.
ſichtlich der Tonnenzahl und der Arillerie vor.
* Konſtantinopel, 6. Juni. Die Regierung hat
(B512080
Konſtantinopel, 6. Juni. In hieſigen
Handels=
OiOloſblolololofolollololotolotolololOlololohoto
angeordnet, daß die während des Krieges ausgelöſchten
kreiſen trägt man ſich mit der ernſten Abſicht, Konſtan=
Leuchttürme wieder in Betrieb geſetzt und die
en
tinopel zum Freihafen zu machen.
Unterſeeminen entfernt werden.
RICHARD PAUL
* Sofia, 6. Juni. Das offiziöſe Blatt Mir meldet,
Miniſterpräſident Geſchowhabeſchon am 30. Mai.
HB. Berlin, 6. Juni. Auf dem Georgen=Friedhofe
ATELIER FÜR GRABMALKUNST
unmittelbar nach Unterzeichnung des Friedensvertrages,
fand heute vormittag unter ſtarker Beteiligung der Jo=
Darmstadt, Mühlstr. 50, am Woogsplatz.
hannisthaler Flieger die Beiſetzung des verunglückten
den er als Hauptaufgabe des Balkanbundes bezeichnete,
Fliegers Michaelis ſtatt.
dem König ſeine Demiſſion gegeben. Der König
KUNSTL. GRABDENKMALE, EIN-
Berlin, 6. Juni. Der Rechtsanwalt Richard
bberief bereits alle Führer der Oppoſition, ſowie Dr. Da=
FASSUNGEN U. S. W. IN ALLEN
Thiel wurde heute morgen unter dem Verdacht der
new, womit die Kriſe gelöſt ſei.
MATERIALIEN UND PREISL-AGEN.
Unterſchlagung verhaftet
ausrett und v. geſottewvnaret v. no=
Berlin, 6. Juni. Als heute 3500 Mädchen der
Darmſtadt, 7. Juni.
DELLEN IM ScHAUKASTEN GRAEENSTR. 4.
Berliner Gemeindeſchulen, die beim Regierungsjubiläum
des Kaiſers Volkslieder ſingen ſollen, im Zirkus Buſch ſich
g. Die Durchführung der Bleichſtraße. Geſtern abend
(691a)
6¼ Uhr konnte der Fuhrwerksverkehr für die
verſammelt hatten, um Proben abzuhalten, wurden 34
Mee e
von ihnen infolge der Hitze ohnmächtig und
Verbindungsſtraße zwiſchen Bleichſtraße
Mee ee e
Oe g
und Griesheimer Weg über das Gelände der
mußten nach einem Nebenraum gebracht werden, wo eine
Die engliſche Krankheit (Rachitis) verurſacht bei
Sanitätsſtation eingerichtet iſt. Den vereinten
Bemühun=
alten Bahnhöfe freigegeben werden, nachdem der
Kindern, beſonders bei nicht rationeller Ernährung,
gen der Aerzte und Heilgehilfen gelang es, die Mädchen
Fußgängerverkehr ſchon ſeit acht Tagen freigegeben war.
ſehr oft eine ſtarke Hemmung der körperlichen
Entwick=
wieder zum Bewußtſein zu bringen. Bei der geſtrigen
Einige Mitglieder der Kommiſſion zur Wahrung der
lung, vor allem ein Zurückbleiben der Arme und Beine
Knabenprobe wurden 9 Knaben ohnmächtig.
Intereſſen des unteren Stadtteils fuhren im
Auto=
im Verhältnis zu dem großen Kopfe. Zur Unterſtützung
Berlin, 6. Juni. Heute vormittag fuhr beim
Bahn=
mobil als erſte über die neue Straße
Gleich nach
der medikamentöſen Behandlung rachitiſch veranlagter
hof Bellevue ein junger Mann in Begleitung zweier
Da=
der Freigabe ſetzte ein lebhafter Verkehr ein.
Kinder leiſtet als Nahrung „Kufeke”, in Kuhmilch
ge=
men in einem Kahn auf der Spree. Plötzlichſtürzte
reicht, ausgezeichnete Dienſte, da die „Kufeke”=Koſt
eine Dame, das Gleichgewicht verlierend, ins
Waſ=
durch ihren Gehalt an Mineralſtoffen die
Knochen=
ſer Obwohl Arbeiter ſie eine Zeitlang über Waſſer
Letzte Nachrichten.
bildung. und die Entwicklung des Muskelfleiſches in
hielten, gelang es nicht, ſie zu retten. Die Perſönlichkeit
günſtigſter Weiſe beeinflußt.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
der Toten iſt noch nicht feſtgeſtellt,
Kaſſel, 6. Juni. Beim Ueberſetzen einer größeren
Se
Berlin, 6. Juni. Heute nachmittag verſuchte eine
Anzahl von Ziegeileiarbeitern bei Hedenmünden über die
franzöſiſche Schriftſtellerin ſich aus dem Fenſter der
Werra ſchlug das Boot an der Ausſteigeſtelle um,
zweiten Etage eines Penſionats in der Kantſtraße her=
Dampfernachrichten.
als einige Arbeiter das Boot bereits verlaſſen hatten.
auszuſtürzen. Die herbeigerufene Feuerwehr fing
Die beiden in dem Boot zurückgebliebenen Fährleute er=
Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem
Ver=
die Dame, die plötzlich wahnſinnig geworden war, im
tranken. Beide ſind Familienväter.
treter Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14,
Sprungtuch auf.
HB. Poſen, 6. Juni. Die Kaiſer=Parade des
„Kaiſer Wilhelm II.‟ 3. Juni 4 Uhr nachm. in Bremer=
Mannheim, 6. Juni.
Bei der Maſchinen=
5. Armeekorps auf dem Exerzierplatze bei Poſen findet am
haven angekommen. „Kaiſer Wilhelm der Große‟
fabrik von Joſeph Vögele haben heute vor=
26. Auguſt ſtatt. Zur Parade, die von dem kommandieren=
3. Juni 1 Uhr nachm. von Bremen. „Berlin” 2. Juni
mittag von rund 1000 Arbeitern 500 die Arbeit
den General des 5. Armeekorps befehligt wird, kommen
12 Uhr nachts von Gibraltar abgegangen. „Chemnitz”
unter Kontraktbruch niedergelegt, da die
außer dem Kaiſerpaar das Kronprinzenpaar, die Prinzen=
2. Juni 6 Uhr nachm. von Philadelphia abgegangen.
Flaſchenbierhändler die Fabrikräumlichkeiten nicht mehr
paare Eitel Friedrich und Auguſt Wilhelm und das Prin=
„Barbaroſſa” 3. Juni 1 Uhr vorm. in New=York
an=
betreten dürfen und heute nicht erſchienen ſind.
Das
Braunſchweig=Lüneburg.
zenpaar Ernſt Auguſt
zu
gekommen. „Prinz Friedrich Wilhelm” 2. Juni 12 Uhr
Werk mußte für heute geſchloſſen werden. Laut
Ferner wird der Prinz=Regent Ludwig von Bayern als
mittags in New=York angekommen. „Scharnhorſt=
Fabrikanſchlag macht die Firma die Ausſtändigen für den
Chef des Poſener 47. Infanterie=Regiments erwartet,
3. Juni 6 Uhr vorm. von Shanghai abgegangen.
Schaden haftbar. Der volle Betrieb wird morgen wie=
Die Geſamtzahl der in Parade ſtehenden Truppen wird
Prinz Eitel Friedrich” 3. Juni 12 Uhr mittags von
der aufgenommen werden und wer nicht zur Arbeit
er=
da die Regimenter in Kriegsſtärke erſcheinen, etwa 40 000
„Roon” 2. Juni 6 Uhr nachm. von
Port Said.
„
ſcheint, gilt als kontrakbrüchig entlaſſen.
Mann betragen
Southampton nach Bremen. „Heſſen” 3. Juni 6 Uhr
Ludwigshafen, 6. Juni Die Perſönlichkeit des
HB. London, 6. Juni. Der Zuſtand des beim
eng=
nachm. von Sydney nach Antwerpen abgegangen.
jungen Mannes, der ſich am Dienstag mit einem
Auto=
liſchen Derby auf ſo eigenartige Weiſe verunglückten
„Ganelon” 3. Juni 7 Uhr vorm. in Brisbane
ange=
mobil von Frankfurt hierher fahren ließ und ſich dann
Jockeys Jones iſt nicht ſo ernſt, wie man zuerſt
an=
kommen. „Elſaß” 3. Juni 11 Uhr vorm. von Antwerpen
in einem Nebenraum der Pfälziſchen Bank erſchoß, iſt
nahm. Er hat nur eine Rippe gebrochen. Im übrigen
abgegangen. „Sierra Corboda” 2. Juni von Rio de
als die des 19jährigen Kellners Max Stark
feſt=
iſt jedoch ſein Zuſtand als gut zu bezeichnen und er dürfte
Janeiro abgegangen. „Franken” 2. Juni in Port
bald wieder hergeſtellt ſein. Die Suffragette Miß
Da=
geſtellt worden. Der Selbſtmörder iſt aus Schöne=
Arthur angekommen. „Prinz Heinrich” 2. Juni 1 Uhr
vis, die den Unfall verurſachte liegt noch ſchwer
dar=
gebürtig, ſeine Eltern wohnen in Chemnitz
berg
nachm. in Alexandrien. „Manila” 3. Juni von
Erima=
nieder und ſie dürfte kaum mit dem Leben dä=
Braunſchweig. 6. Juni. Aus dem Städtiſchen
haven nach Singapore abgegangen. „Schleswig‟ 29. Mai
vonkommen.
Muſeum iſt ein ſehr intereſſantes und
wert=
von Piräus abgegangen. (2. Mittelmeerfahrt.)
volles Bild geſtohlen worden. Das Bild ſtammt
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Holland=Amerika=Linie. Mitgeteilt
von dem
aus dem 17. Jahrhundert von dem holländiſchen Maler
Vertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr. 53.
Steenwijk und ſtellt einen fackelſchwingenden Prieſter
„Rotterdam” 27. Mai vorm. von New=York abgegangen.
und eine weibliche Perſon dar,
Br. e
Nieuw Amſterdam” 24. Mai 3 Uhr20 Min. nachm. von
* Schwerin (Mecklbg.), 6. Juni. Der mecklenbur=
Boulogne abgegangen. „Noordam” 23. Mai nachm. in
23
giſche außerordentliche Landtag iſt durch
aller=
atee
Rotterdam eingetroffen.
„Ryndam” 29. Mai 1 Uhr
höchſtes Reſkript bis zum Herbſt vertagt worden.
55
30 Min. vorm. Ligard paſſiert. „Potsdam 28. Mat nachm.
* Wien, 6. Juni. In dem Budgetausſchuß be=
Se
Mele
in New=York eingetroffen.
ſprach Finanzminiſter Zaleski die Vorteile der
(1284
Brauerei-
60
Ausschank
Garten-Restaurant im
Hessenbräu
Kirchstr. 3
Angenehmer Abend-Aufenthalt.: Gute Küche. Hessenbräu direkt vom Faß. :: Münchener Paulanerbräu.
DA
Nummer 151.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Juni 1913.
Seite 10.
e
Todes=Anzeige.
Danksagung.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
Für die uns beim Hinſcheiden meines rieben
meine herzensgute, treubeſorgte Frau, unſere
Gatten, unſeres guten Vaters, Bruders, Schwagers
liebe Schweſter, Schwägerin, Tante u. Großtante
(12683
und Onkels
Frau
Herrn Ferdinand Elbertt
Katharina Creter
(12352a
geb. Steinbacher
Rechnungsrat
Me
nach kurzem, ſchwerem Leiden in ein beſſeres
erwieſene herzliche Teilnahme ſagen innigen Dank.
für Sperial-Auskeünte, Ur.
Jenſeits abzurufen.
(B12650
Detektiv-Institut mittelungen, Beobachtungen
Um ſtilles Beileid bittet
u. Vertrauens-Angelegenheiten.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Vebernahme nur einwandtreier Auftrüge, Garans für
im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
gewissenhafte Erledigung. Kiesstr. 34, I. Tel. 1668. (VII,831
Peter Creter.
Darmſtadt, den 6. Juni 1913.
Darmſtadt, den 5. Juni 1913.
Familiennachrichten.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 8.
Juni,
nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des
Amtlicher Wetterbericht.
Beſſunger Friedhofes aus, ſtatt.
Statt Karten!
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Die nordweſtliche Zyklone iſt oſtwärts gewandert und
Die glückliche Geburt eines geſunden, kräftigen
entſendet heute einen Ausläufer nach Frankreich, der oſt=
Jungens zeigen hocherfreut an
wärts wandernd uns Gewitterregen bringen wird. Bei
kühlen, nordweſtlichen Winden haben wir morgen wolkiges
Arthur Haas
Wetter und einzelne Gewitterregen zu erwarten.
und Frau Claire, geb. Goldſchmidt.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, 7. Juni: Wolkig,
*14793
Todes=Anzeige.
Gewitterregen, kühl, weſtliche Winde.
Tagesialtender.
Geſtern abend 10 Uhr verſchied nach ſchwerem,
mit großer Geduld ertragenem Leiden meine
Samstag, 7. Juni.
Statt Karten!
(*14912
ute Frau, unſere unvergeßliche Mutter,
Frühjahrs=Vergnügen der Turngemeinde Darm=
Schweſter, Großmutter, Tante und
Schwieger=
ſtadt um 9 Uhr im Turnhauſe.
Kais. Bankvorstand Rudolf Lade
mutter
(12666
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. —
Bürgerkeller
-
Heſſiſcher Hof um 8 Uhr.
um 8 Uhr.
und Frau Carola Lade, geb. Kappesser,
Sonntag, 8. Juni.
beehren ſich
Wrau Marie Strauch
Konzert des Mainzer Domchors
um 8 Uhr in der
die Geburt eines Sohnes
Eliſabethenkirche,
geb. Affemann
Rad= und Motorrennen um 3 Uhr auf der
Renn=
anzuzeigen.
im 65. Lebensjahre.
bahn an der Heidelbergerſtraße (Velocipedklub).
Ausflüge: Muſikverein nach Heppenheim (Abfahrt 8.51
Bruchſal, Amalienſtr. 2, 6. Juni 1913.
Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:
Uhr)
Bürgerverein und Darmſtädter Fechtklub nach
Seeheim (Zuſammenkunft um 7½ Uhr am Böllen=
Heinrich Strauch.
falltor).
Bürgerkeller um
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr.
Darmſtadt, Frankfurt, Saarbrücken, Gelſen=
— Reſtaurant Schmitt (Landgraf=Philipp=
4 und 8 Uhr.
kirchen, den 5. Juni 1913.
Schützenhof um 8 Uhr.
Anlage) um 4 Uhr. —
Tanzkränzchen der Geſellſchaft
„Nachtwandler” um
Die Beerdigung findet Sonntag, den 8. Juni,
4 Uhr im „Mathildenhöhſaal‟
„Stadt Pfungſtadt‟
nachmittags 2 Uhr, vom Portale des Fried=
„Darmſtädter Hof” zu Traiſa um 4 Uhr.
um 4 Uhr.
hofes aus, ſtatt.
Todes= Anzeige.
Reſtaurant „Zum Schwanen” zu Eberſtadt um 4 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Montag, 9. Juni.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
meinen lieben, treubeſorgten Gatten, unſeren
Heugras=Verſteigerung der Gemeinde Pfung=
Schwager und Onkel
(12680
ſtadt um 4 Uhr (Zuſammenkunft an der Fohlenweide).
Großb. Landesmuſe um Geöfnet: Sonn= und
Freitags von 10—1 Uhr, Mittwochs und Sonntags
Herrn Friedrich Groß
Dankſagung.
von 3—5 Uhr, Eintritt frei; Dienstags, Donnerstags
und Samstags von 11—1 Uhr gegen Eintrittsgeld.
Großh. Eiſenbahnwerkmeiſter
Für die uns beim Hinſcheiden unſeres lieben
Gewerbe=Muſeum, Neckarſtraße 3. Täglich geöffnet
im 64. Lebensjahre, wohlverſehen mit den heil.
v. 11—12½ Uhr, Sonntags v. 11—1 Uhr. Eintritt frei.
Onkels erwieſene Teilnahme ſagen wir
hiermit
Sterbeſakramenten, zu ſich zu rufen.
unſeren herzlichſten Dank.
Dauik ud Belag z. 6. Wilicſihe Haſbachencers=
(B12651
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Frau Joſephine Groß.
Reich und Ausland: i. V.: Max Streeſe; für den übrigen
Darmſtadt, den 6. Juni 1913.
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
Darmſtadt, den 6. Juni 1913.
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
Seminarlehrer Schwinn
aus der Geſchäftswelt: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Die Beerdigung findet am Sonntag, nachmit=
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
tags ½4 Uhr, vom Sterbehauſe Mollerſtr. 19
und Frau.
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
aus, ſtatt.
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
e
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4
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-
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(12629
Markt 7
Me
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
§ 66.
Samstag,
1913.
7. Juni.
1.
für Rindbieh zur e
An die in nachſtehender Zuſammenſtellung benannten
geſetzes vom 69. April 1912 für das abgelaufene Rechnungsjahr 1912 der
Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
geringſte jährliche Beitrag (Art. 13) mit 15 Pfg. für ein Tier mit einge=
Die nachſtehende Zuſammenſtellung bringen wir mit dem Anfügen zur Kenntnis,
tretenem Zahnwechſel und mit 5 Pfg. für ein Tier ohne Zahnwechſel
zu erheben iſt,
Ihrem Gemeinderechner entſprechende Ausgabe=Detretur zu erteilen.
Darmſtadt, den 3. Juni 1913.
die Hebgebühr für die Vereinnahmung und Ablieferung der Beiträge 6 von
Hundert beträgt,
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
2
für Pferde die Erhebung von Beiträgen für das abgelaufene Rechnungs=
J. V.: von Werner.
(12670
jahr 1912 nicht ſtattfindet.
Zufammenſtellung des Erſatzes wegen der Holzſamen=Lieferungen aus der
Darmſtadt, den 6. Juni 1913.
fiskaliſchen Samenklenganſtalt Gammelsbach für die Kommunalwaldungen
im Wirtſchaftsjahr 1912, Rechnungsjahr 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J.
V.: Dr. Reinhart.
Weymouths=
An die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien der Landgemeinden.
Namen
Geld=
Fichten
Kiefern
Kieſern
Den Inhalt der vorſtehenden Bekanntmachung wollen Sie wiederholt in Ihren
betrag
Gemeinden ortsüblich veröffentlichen laſſen.
à kg 9 ℳ
à kg12 ℳ
der
der
Darmſtadt, den 6. Juni 1913.
Gemeinde ꝛc.
Oberförſterei
3
4
kg
kg
(
3
9
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: Dr. Reinhart.
(12643
Roßdorf
Beſſungen .
. ,
24
—
Darmſtadt . .
Darmſtadt . .
Bekanntmachung.
Griesheim . .
12
45
Dornberg . .
—
Betreffend: Das Aushebungsgeſchäft im Kreiſe Darmſtadt für 1913.
Eberſtadt. . .
12
Eberſtadt . . .
—
Pfungſtadt..
24
Es wird hierdurch zur Kenninis der Beteiliaten gebracht, daß nach Anordnung
, „
der Großherzoglichen Ober=Erſatz=Kommiſſion im II. Bezirk der 49. Infanterie=Brigade
Groß=Gerau
Weiterſtadt .
35
das Aushebungsgeſchäft (Generalmuſterung) im Kreiſe Darmſtadt vom 14. bis
Meſſel . .
Meſſel. . . . .
„ ,
S.
i
Erzhauſen
26. Juni 1. Js. im Hauſe der Turngemeinde, Woogsplatz 5, hier, ſtattfinden wird.
, „
Mörfelden . .
—
—
-
--
Es haben zu erſcheinen:
Gräfenhauſen
15
10
I. Samstag, den 14. Juni 1913, vormittags 7½ Uhr:
Ob.=Ramſtadt
Ob.=Ramſtadt
—
1. Die als dauernd untauglich bezeichneten Militärpflichtigen, ſoweit denſelben
Summe
ſof mi ſ—r
51
—1
255
Ladung zugegangen iſt.
2. Die zum Landſturm I. Aufgebots vorgeſchlagenen Militärpflichtigen.
Bekanntmachung.
II. Dienstag, den 17. Inni 1913, vormittags 7½ Uhr:
1.
Ferner die zum Landſturm I. Aufgebots vorgeſchlagenen Militärpflichtigen.
Die nachſtehende Zuſammenſtellung der Schießtage auf
dem Truppenübungs
2. Die zur Erſatz=Rieſerve vorgeſchlagenen Militärpflichtigen.
platz
bringen wir hierdurch zur allgemeinen Kenntnis.
(12467a
III. Mittwoch, den 18. Inni 1913, vormittags 7½ Uhr:
Darmſtadt, den 2. Juni 1913.
Ferner die zur Erlatz=Reſerve vorgeſchlagenen Miltärpflichtigen.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
IV. Donnerstag, den 19. Juni 1913, vormittags 2
Uhr:
. V.: Dr. Reinhart.
Die von den Truppenteilen bei der Meldung zum Dienſtantritt als untauglich
Zuſammenſtellung der
Schießtage auf dem Truppen=Aebungsplatz Darmſtadt
abgewieſenen Militärpflichtigen, welche Berechtigung zum einjährig=freiwilligen
Dienſt beſitzen.
für die Zeit vom 7. bis 21. Juni 1913.
7½
V. Freitag, den 20. Juni 1913, vormittags
Uhr:
Die für brauchbar erklärten Leute des Jahrgangs 1911
(1891)
71)
Dauer der
VI. Samstag, den 21. Juni 1913, vormittags
Uhr:
Die Abſperrung
Datum
Truppenteil
Ferner die für brauchbar erklärten Leute des Jahrgangs 1911
Tag
(1891).
Abſperrung
erſtreckt ſich
VII. Montag, den 23. Juni 1913, vormittags 7½ Uhr:
von bis
Ferner die für brauchbar erklärten Leute a) des Jahrgangs 1911 (1891), b) des
Jahrgangs 1912 (1892).
7. Jumt.
-
VIII. Dienstag, den 24. Juni 1913, vormittags 7½ Uhr:
Montag
40 N.
120 M.
Kavallerie
,
bis zum
Ferner die für brauchbar erklärten Leute a) des Jahrgangs 1912 (1892), b) des
14.
Samstag
,
Jahrgangs 1913 (1893).
Landgraben
90 V.
30 N.
20.
Freitag
„
Uhr:
7½
IX. Mittwoch, den 25. Juni 1913, vormittags
Infanterie
70V.
10 N.
21.
„
Samstag
I.
Ferner die für brauchbar erklärten Leute des Jahrgangs
1913 (1893).
Die Gemeinde Groß=Umſtadt beabſichtigt mit dem am 18. September d.
Js.
7½ Uhr:
X. Donnerstag, den 26. Juni 1913, vormittags
ſtattfindenden Pferde=, Fohlen= und Zuchtviehmarkte eine Verloſung von Ausſtellungs=
Ferner die für brauchbar erklärten Leute des Jahrgangs
1913 (1893).
gegenſtänden zu verbinden.
Im übrigen wird auf die jedem Militärpflichtigen beſonders zugegangene
Das Großh. Miniſterium des Innern hat die nachgeſuchte Erlaubnis zur
Ver=
en verwieſen.
Ladun
anſtaltung dieſer Verloſung unter der Bedingung erteilt, daß bis zu 15600 Loſe zu
Alle Militärpflichtigen ꝛc. haben pünktlich zu den angegebenen Zeiten zu erſcheinen
1 Mk. das Stück ausgegeben werden dürfen und mindeſtens 60% des nach Abzug
und ihre Loſungsſcheine, bezw. ſonſtige Militärpapiere vorzulegen.
der Reichsſtempelabgabe verbleibenden Bruttoerlöſes aus dem Verkaufe der Loſe zum
Diejenigen, welche ohne genügenden Entſchuldigungsgrund ſich vor der Ober=
Ankauf von Gewinngegenſtänden zu verwenden ſind.
Erſatz=Kommiſion nicht ſtellen oder zu ſpät kommen, werden mit Geldſtrafe bis zu
(12556
Der Vertrieb der Loſe im Großherzogtum iſt geſtattet.
30 Mark oder Haft bis. zu 3 Tagen beſtraft. Auch können dieſelben unter Umſtänden
„vorweg” oder als „unſichere Dienſtpflichtige” ſofort eingeſtellt werden.
Die bei Berechnung der Lieferungen für die Armee
zugrunde zu legenden
Die von der Erſatz=Kommiſſion wegen zeitiger Untauglichkeit „Zurückgeſtellten”
Durchſchnittsmarktpreiſe im Kreiſe Darmſtadt haben im Monat Mai 1913 für Hafer
vor der Ober=Erſatz=Kommiſſion nicht zu erſcheinen.
haben
21 Mk., für Heu 8 Mk., für Stroh 5 Mk. pro 100 Kilo betragen.
(12555
Schließlich wird noch darauf hingewieſen, daß alle diejenigen Angehörigen von
Militärpflichtigen, welche auf Grund ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältniſſe
Bekanntmachung.
die Befreiung ihrer Söhne vom Militärdienſt in Antrag gebracht haben, ſich der Ober=
Erſatz=Kommiſſion an den Tagen vorzuſtellen haben, an welchen ihre Söhne bei der
Das Großh. Miniſterium des Innern hat auf Grund der Artikel 10 bis 13 des
Aushebung erſcheinen.
Ausführungsgeſetzes und der Artikel 6 und 7 des Geſetzes über die Entſchädigung für
Darmſtadt, den 3. Juni 1913.
an Maul= und Klauenſeuche gefallenes Rindvieh, beide vom 29. April 1912, in Ausführung
Der Zivil=Vorſitzende der Erſatz=Kommiſſion Darmſtadt.
des § 16 Abſatz 1—4 der Ausführungsanweiſung zu beiden Geſetzen vom 30. April 1912
beſtimmt, daß:
Dr. Reinhart, Reg.=Rat.
(12560sid
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Bekanntmachung.
Gefunden: 1 ſchwarzer Sonnenſchirm. 1 Blumenſtock (wert=
Schlachwichmirte Darmſaht
Montag, den 30. Juni l. Js.,
voller Kaktus). 1 goldener Ring mit Roſe (Brillant). 1 graue
ge=
im Schlachtviehhof neben dem ſtädtiſchen Schlachthof.
ſ. —
Schweine=
vormittags 10 Uhr,
knöpfte Handtaſche mit Inhalt. 1 Brille mit Futteral. 1 braunes
märkte: Montags, Mittwochs und Donnerstags.
Kälbermärkteſ=
ſoll die der Gaſtwirt Chriſtoph
Portemonnaie mit über 2 Mk. Inhalt. 1 Düte mit 10 Stück Eiern.
Montags und Donnerstags. Bei Kälbermärkten iſt der Verkauf
Krauß Witwe in Hof i. B. und
1 vergoldetes Reifarmband mit Sicherheitskettchen. 1 farbiges
Luſt=
von Großvieh geſtattet. Bahnanſchluß. Modernſte, ſeit 3.
Februar
Gen., in hieſiger Gemarkung
ge=
ſſitzkiſſen. 2 Schlüſſel. 1 Hemmkette. 1 Schlüſſel mit Schild und der
ds. Js. geöffnete Neuanlagen.
(4329a
legene Liegenſchaft:
Nr. 214, 1 zwefrädiger Handkarren. 1 grünliches Zeichenmäppchen.
Nähere Auskunft erteilt die
Flur Nr. am.
neuer weißer Halb=
1 Zwicker. 2 Schlüſſel (zuſammengebunden). 1
Schlacht= und Viehhofdirektion.
Hofreite Neue
XVIII 157 377
handſchuh. 1 Paar große Sporen. 1
Hutnadel mit weißer Perle.
Niederſtraße 22,
1 Hutnadel mit roſa ov. Stein. — Zugeflogen: 1 Kanarienvogel. (12615
in unſerem Geſchäftszimmer Witt=
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
mannſtraße 1, wiederholt
zwangs=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
Hengras-Verſteigerung.
weiſe verſteigert werden.
inden ſich: 2 Spitzhunde, 1 Pinſcher. 1 Dachshund, 1 Pinſcher, 1 Jagd=
Die Genehmigung der
Verſteige=
hund (zugelaufen). Die Hunde können von den Eigentümern bei dem
Montag, den 9. Jnni 1913, von nachmittags 4 Uhr ab,
rung wird auch dann erfolgen,
5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht
wird
das Heugras von den Wieſen der Stadt Pfungſtadt in der
falls ein der Schätzung
entſprechen=
ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags um
Fohlenweide, im Kauf, im ſchwarzen Stock, an der Dicksheck, in den
des Gebot nicht eingelegt wird und
(12614
10 Uhr, ſtatt.
Eimen und in dem großen und kleinen Juden=Kirchhof, ca. 70 Morgen)
andere rechtliche Hinderniſſe nicht
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 8. Juni,
an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert.
im Wege ſtehen.
(K17/13
*1
bis 9 Uhr abends, folgende
ſind nachmittags in der Zeit von
Zuſammenkunft an der Fohlenweide. — Die Feldſchützen Jäger
Darmſtadt, 29. Mai 1913.
Apotheken geöffnet: Hof=Apotheke Ballonplatz, u. Adler=Apotheke,
und Rau ſind zur Auskunftserteilung beauftragt.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
Wilhelminenplatz. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab
Pfungſtadt, den 9. Juni 1913.
(Beſungen). (II,12587
geſchlofſen.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Pfungſtadt.
Frantz.
Lang.
(12444ds
Bekanntmachung.
Bekanntmachung.
Es iſt in letzter Zeit wiederholt vorgekommen, daß Perſonen
att
durch weggeworfene Obſtabfälle, durch Apfelſinen=, Aepfel=oder Bananen=
Verſteigerung eines
Montag, den 23. Juni l. Js.,
Faſelebers.
ſchalen auf der Straße ausgeglitten ſind und Schaden genommen
vormittags 10 Uhr,
Dienstag, den 10. Juni I. Js., nachmittags 2 Uhr, ſoll im
haben. In einzelnen Fällen ſind, zumal bei Kindern, komplizierte
ſoll die dem Lackierermeiſter Adam
Büro
der unterzeichneten Stelle ein gutgenährter abgängiger Faſel=
Beinbrüche die Folgen ſolcher Unachtſamkeiten geweſen.
Schäfer Eheleuten dahier
zuge=
eber
in öffentlicher Submiſſion verſteigert werden=
Wir richten daher an die Einwohnerſchaft das öffentliche Erſuchen,
ſchriebene Liegenſchaft:
Offerten ſind bis zu genanntem Termin unter Angabe des
Obſtabfälle jeglicher Art nicht auf die Straße zu werfen, einmal
Flur Nr. qm
Preiſes auf Lebendgewicht bei Großh. Bürgermeiſterei Eberſtadt
weil durch dieſe Unſitte die Straßen verunreinigt werden, ſodann
II 1446 391
Hofreite
Laute=
einzureichen.
aber auch wegen der ſchuldigen Rückſicht auf die Mitmenſchen, beſonders
ſchlägerſtraße 6,
Nähere Auskunft erteilt Faſelwärter Kölſch.
die Kinder, die dadurch leicht. zu Schaden kommen können, und endlich
II 1445 78 Grasgarten da=
Eberſtadt, den 3. Juni 1913.
(12590
auch wegen der ſtraf= und zivilrechtlichen Folgen dieſer Unachtſamkeiten.
ſelbſt,
Darmſtadt, den 3. Juni 1913.
Großh. Bürgermeiſterei Eberſtadt.
II 1447 160 Grabe
garten da=
Großherzogliches Polizeiamt.
ſelbſtz
Schäfer.
(12613
Gennes.
in unſerm Büro zwangsweiſe
ver=
ſteigert werden.
(K20/13
Verkaufspreiſe der Kleiſch= u. Wurſtwareni. d. Haupt= u. Reſidemzſtadt Darmſtadt
Falls andere rechtliche Hinder=
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
niſſe nicht entgegenſtehen, kann
Ge=
per ½ kg
per!
kg
Alice-Rochschule.
nehmigung der Verſteigerung auch
Speck, geräuchert
96 Pfg.
120 Pfg.
Ochſenfleiſch
„ „
dann erfolgen, wenn das einge
Dörrfleiſch
110
Rindfleiſch
.. .
legte Meiſtgebot die Schätzung nicht
120
Schinken m. Bein:
,
Der nächſte Kochkurſus beginnt am 2. Juli,
Fett, roh
,„
erreicht.
B
Rollſchinken
.140 „
I„ „
Fett, ausgelaſſen . . .
Darmſtadt, 3. Juni 1913.
80
Schweineſchmalz, roh
Leber
.
der Einmachkurſus beginnt am 3. Juli.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
„
u. ausgelaſſen
Kalbfleiſch . . .
90
Müller.
(V,12588
100
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92
90
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76
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Schweinefleiſch
1
„
.
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100
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Nummer 131.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Jnni 1913.
Seite 12.
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[ ← ][ ][ → ]
Nummer 131.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Juni 1913.
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92,75
85,60
S. 1 u. 2, 6—8 . .
135,40
briefe . . . . . . .
häuſel.
. 208,50
,
3 Bayr. Eiſenbahnanleihe
99,00
3 Duenos Ares Provinz
Miſſouri=Paeiſte,
66,00
.,,
S. 3—5 . . . . . ..
85,40
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 176,25
Neue Boden=A. A.=Beſ.
83,25
do.
4½
93,60
4 Northern=Paeiſte
„ „
S. 9—11 . . . . . . .
Aktien inländiſcher
85,50
3 Oldenburger. . ..
0 Südd. Immobilien
Ein
74,30
3
do.
4 Southern=Paciſic
1 Meininger Hyp.=Bank
89,20
. „ „
Transportanſtalten.
96,50
—
2½ Raab=Grazer fl. 150
Bergwerks=Aktien.
4 Hamburger Staatsanl.
98,50
4
San
Douis und
St.
10 Hamb.=Amerika=
Paket=
do.
85,40
Unverzinsliche
4 Heſſ. Staatsanleihe
98,50
4 Rhein. Hypothek.=Bank
Francisco. . . .
fahrt . . . . . .
139,50
10
Aumetz=Friede
.167,00
Anlehensloſe.
96,75
do. do. (unk. 1918)
91,00
5 Tehuantepec . . . . .
(unk. 1917)
7 Nordd. Lloyd . . .
95,50
119,75
..
Bochumer Bergb.
14
-
Augsburger.
3½,
bo.
83,70
. .,
3½
do.
(unk. 1914).
6½ Südd. Eiſenb.=Zeſ.
84,70
-
Gußſt.
211,00
,,,
Bank=Aktien.
Braunſchweiger Tlr. 20
do.
7365
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf.
98,10
Aktien ausländiſcher
11 Deutſch=Luxemburg.
-
3 Sächſiſche Rente.
Freiburger . . . . Fs. 15
76,30
10 Bank für elektriſh=
51,
do.
86,00
Transportanſtalten.
Bergb.
n
152,70
.. „
4 Württemberg unk. 1921
Mailänder . . . . Fs. 45
98,10
194,00
Untern. Kürich .
Städte=
Anatol. Eiſend. 67
10 Gelſenkirchener . . .
37,90
3½
do. v. 1900
do. . . . . Fs. 10
94,10
7½ Bergiſch=Märkiſche
Obligationen.
Einz. Mk. 403
116,80
Harpener . . . .
Sn
„ ,
Bulgaren=Tabak=Anl.
Meininger
5
35,30
144,80
. . . . . fl. 7
Dahn,
97,50
, „
Darmſtadt . . . . .
96,00
6 Baltimore und Ohio .
93,10
18 Phönir Bergb. und
Griechen v. 1887
Oeſterreicher v. 1864 fl. 100
.158,80
9½ Berlin. Handelsgeſ.
1½
do.
87,00
6 Schantungbahn . .
131,00
Hüttenbetrieb.
.247,60
-
Kaliener Rente ..
v. 1855f.100
100,00
115,10
6½ Darmſtädter Bank
do.
4,
Frankfurt. . . . . . .
97,10
3 Luxemb. Prince Henri
3 Oberſchl. Eiſen=Ind.
-
Oeſterr. Silberrente
4½
Ungar. Staats . . fl. 100
85,90
12½ Deutſche Bank .
241,75
do.
95,40
Oeſt. Südbahn (Lomb.)
79,50
26,25
Caro.
.. , „
do. Goldrente . . .
Dendiger . . . . Fd. 30
88, 40
114,80
6 Deutſche Vereinsbank
Gießen . . . . . . . .
Pennſtylvania R. R.
108,70
6 Laurahütte
160,00
, „ „
do. einheitl. Rente
Türkiſche . . . . Fs. 400 159,60
6 Deutſche Eſſkt.; und
—
a
do.
10 Kaliwerke Aſchersleben
3 Portug, unif. Serie
62,00
112,90
W.=Bank
Induſtrie=
,„ „
Gold, Silber und
Leßte
Heidelberg . . . . . .
95,80
Weſteregeln
1180,50
13
do. unif. Ser. III
64,60
180,10
10 Diskonto=Kommandit
Diol.
Aktien.
bo.
Banknoten,
7½ South Weſt Africa 115,50
do. Spezial . . . .
9,80
Brauerei Werger
8½ Dresdener Bank
148,50
66,00
Engl. Sovereians . . . .
20,37
Karlsruhe
96,60
... . . „
5 Rumänier v. 1903
Prioritäts=
207,50
28 Babd Anlin=u. Sohr=
Frankf. Hypoth.=B
10
16,22
20 Franks=Stücke . . . .
do.
do.
v. 1890 ..
93,00
Obligationen.
Fabrik . . .
1157
6½ Mitteld. Kreditbank
542,50
418½.
Amerikaniſche Noten . . .
Magdeburg. . . . .
do.
v. 1905 ..
14
Chem. Fabrik Gries=
115,00
Nationalb. für Deutſchl.
3½
Südd. Eiſenb.=Geſ.
5½,
87,90
20,40
de.
Engliſche Noten . . . ..
-
—
4 Ruſſen v. 1880 . . ..
heim
.230,50
123,10
Pfälziſche Bank. ..
Nordd. Aopd=Obl.
4
80,85
Franzöſiſche Noten. . . .
-
Mainz . . . . . . . .
do. v. 1902 . . . .
88,80
30
Farbwerke Höhſt
,
134,50
603,25
-
6,95 Reichsbank . . . .
4 Eliſabethbahn, freie .
31
do.
165,10
Holländiſche Noten. . . .
87,20
.
do. v. 1905 . . . .
99,60
Verein chem. Fabriken
.128,00
Rhein. Kreditbank.
Franz=Jofefs=Bahn . .
85,50
Italieniſche Noten.
79,15
Mannheim . . . . . .
95,30
3½
Schweden . . . . . .
Mannheim . . .
Schaaffhauſen.
Prag=Duxer
3=
72,20
A.
.„ „ „ „
Oeſterr.=Ungariſche Noten
84,60
do.
88,20
4 Serbier amort. v. 1895
10 Cement Heidelber; . .
137,50
.112,00
Deſterr.
Staatsbahn
Bankverein . .
Ruſſiſche Noten . . . .
München . . . . . . .
97,50
Türk. Admin. v. 1903
80,60
Chem. Werke Albert 438,00
129,23
7½
Wiener Bankverein
Staatsbahn
88,50
Oeſterr.
30
Schweizer Noten . . . . .
80,70
Nauheim . . . . .
Türk. unifiz. v. 1903
8530
14 Holzverkohlung Kon=
730.
do.
Pfandbriefe.
97,00
Nürnberg. . . . . . .
4 Ungar. Goldrente . . .
84,20
330,75
ſtanz . . . . . .
Südb. (Lomb.)
Oeſterr.
95,80
4 Frankf. Hypoth.=Bank
do.
Reichsbank=Diskonto.
85,90
do. Staatsrente.
81,70
5 Lahmeyer. . . . .
.129,00
do.
72.90
96,00
S. 21. . . . . . .
4 Offenbach. . . . .
Reichsbank=Lombard 35f. 7.
Nummer 131.
Seite 15.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Inni 1913.
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„
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95 ₰
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,
95 ₰
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„ „ „
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Garnierte
,
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„„
„„
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„
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,,,,,
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95 ₰
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„
, „
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„
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,,„ „„
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Nummer 151.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Juni 1913.
Seite 16.
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6
Grösse 1
9
38 45 52 60 68 75 82 90 98 ₰
25 30 35 40 45 50 55 60 65 ₰
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Serie III
Serie II
Serie III
Serie III
Serie I
Serie I
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Ein Posten weiße Waschgürtel, besonders preiswert.
Ein Posten Lack-Gürtel
mod. schmale Fassons.
Serie II
Serie I
Serie III
Serie II
Serie III
Serie I
48 ₰
58 ₰
58 ₰
75 ₰
32₰
75 ₰
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Darmstadt
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1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
A 131.
1913.
Samstag, 7. Juni.
Marſchberg, heute ſeine Schluſthung ab. es wurde
Phloſophie= Proſeiſor,
über das Thema: „Bildungsideal und Praris des
Rhein=
beſchloſſen, den nächſten Kongreß in Paris abzuhalten.
Der
Es ſprachen Brockhaus=Deutſchland Barbara=Italien,
Mainiſchen Verbandes für Volksbildung‟. Der Referent
B
Blay=England. Abends fand im Leopoldſtädter Kaſino
oezeichnete die Volksbildung als „Hilfe zur Selbſtbild=
Kür Kavauere:
ung‟ Das Ziel unſerer Volksbildungsarbeit müſſe die
ein Rout ſtatt, wozu auch der Kultusminiſter Jankowich
Schaffung von Menſchen ſein, deren Verſtandes=,
Gefühls=
erſchien.
lajerärd
und Willensleben gleichmäßig entwickelt ſei. Die Volks=
Gflee gritee Neueiführung:
bildung auf neutraler Grundlage, wie wir ſie betreiben,
Sport, Spiel und Turnen.
führt nicht allein zur Duldung im gewöhnlichen Sinne,
ſondern zur ausdrücklichen Anerkennung der Berechtigung
enn. .
sr. Pferde=Rennen. Hoppegarten. Tamete=
Ren=
verſchiedener Standpunkte. Der Redner bezeichnete am
SaEn.Co6l.9.5
nen; 5000 Mark, Diſtanz 1000 Meter: 1. Hrn. A. v.
Kaul=
e
Schluſſe ſeiner gedankenreichen, von hohem Idealismus
las Ruffle (Shurgold), 2. Einwandfrei (Liſter), 3. Nicolo
getragenen Ausführungen, die Gegenſätze der Bildung als
(F. Bullock). Tot. 40:10. Pl. 15, 18, 15.10. Unpl.: Mars
die ſchlimmſten innerhalb eines Volkes. Die Volksbild=
I MetaElkarton.
la Tour (4), Exeſt, Scylla, Brandenburger, Pfeil,
Nord=
ungsarbeit müſſe aber unſer Volk wieder zu einer
ein=
upentenene
bahn, Teddy, Miramara, Moet, Rheintochter, Romulus,
heitlichen Bildung zuſammenführen. Außerdem wurde
85
Fata Morgana, Tivoli, Kurmark. Leicht 1—4—½ Lg.
über das Verhältnis des Verbandes zu anderen, ſpezielleren
20 Sfück M. 1.—
Ordonnanz=Rennen; 5000 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1.
Aufgaben dienenden Organiſationen für Volkskulturbe=
Dr. Lemckes Auſterlitz (Eleminſon), 2. Ortler (F. Bulloch,
ſtrebungen geſprochen. Es ergab ſich, daß der Verband
Orfenf. Jabak- u. Cigareffenfahrik.
3. Simſon (Slade). Tot. 263:10. Pl. 26, 12, 16:10. Unpl.;
der freie Boden ſei, auf dem die verſchiedenartigſten Ver=
„lenidze:Dresden
Querſchlag (4),
Planet, Oberon, Imme, Erika Golconda,
eine praktiſch zuſammenarbeiten könnten, und es konnte
Inh. Hugo Zietz.
Rama. Sicher
Gulliver=Rennen: 7300
1—3—2½ Lg. —
ausgeſprochen werden, daß ſie ſich in ihm immer mehr zu=
Mark, Diſtanz 2400 Meter: 1. Hrn. R. Haniels Alvarez
ſammenfänden. Der Verband hat zurzeit 240 angeſchloſſene
Trusffrei!
(Rice) 2. Papyrus (Weatherdon), 3. Carino (H. Teich=
Vereine und perſönliche Mitarbeiter in 290 Orten in
bei=
mann). Tot. 42110. Pl. 14, 12, 19110. Unpl.: Hubertus
den Heſſen, in Naſſau, der bayeriſchen und badiſchen Pfalz
(4), Pelleas (5). Lockenkopf, Joſeph, Roſella. Kampf
und den angrenzenden rheinpreußiſchen Gebieten. Davon
Hals-¾/ Lg. —
Das Veilchen=Handicap; 13000 Mark,
war ein großer Teil in der Verſammlung vertreten.
Diſtanz 1600 Meter: 1. Hrn. Trauns Rottraut F. Bul=
Kongreſſe und Verbandstage.
Ueber den Kinematographen und ſeine Bedeutung für die
lock), 2. Baſalt II (H. Teichmann). 3. Dryade (Cleminſon)
Volksbildung wurde eingehend verhandelt. Es wurden
Deutſche Kolonialgeſellſchaft
Tot. 165110. Pl. 46, 41, 27.10. Unpl.: Reform (4)
Ven=
die Beſtrebungen des Verbandes zur Bekämpfung der
detta, Hebron, Iſolde, Miesmuſchel, Carolus, Maſſai.
* Breslau 5. Juni. In der heutigen Sitzung der
Schundfilms beſprochen und feſtgelegt, ſonſt aber erfuhren
Kampf ½—/ Lg.
— The Palmer=Preis; 6200 Mark, Di=
Deutſchen Kolonialgeſellſchaft gab der Vorſitzende die
Wie=
die Kinematographen in ihrem Einfluß auf Volk und
ſtanz 1400 Meter: 1. Hrn. C. v. Großmanns Chutbeh
derwahl des Vorſtandes bekannt. Von der Tagesordnung
Jugend eine entſchiedene Verurteilung. Man glaubte, daß
(Scheffer) 2 Smaragd (Davies), 3. — Au Revoir (Wenſch),
iſt hervorzuheben ein Antrag der Abteilung München, den
man ſie in der Volksbildungsarbeit vollſtändig entbehren
3.— Donners Bruder (Edler). Tot 33110. Pl. 15, 24,
Reichskanzler und das Reichskolonialamt zu bitten, für
könnte, und daß alle Bemühungen von ſeiten der Volks=
12, 16:10. Unpl.: Contra (5) Prinzeß, Pulverm,
Wunder=
die Regulierungsarbeiten an dem Rufidjifluß bis zum
bildungsvereine zu ihrer Veredlung zurzeit wenigſtens
hold, Lermoos. Jungchen. Gegenwehr Hals-½ Lg., tot. R.
See 100000 Mark als erſte Rate einzuſtellen. Der Antrag
noch verfrüht ſeien; wo die Volksbildungsvereine auf die
Holländer=Rennen; 7300 Mark, Diſtanz 1200 Meter:
wurde einſtimmig angenommen. Ein Antrag der
Abteil=
beſtehenden Kinematographen=Theater beſſernd ein=
1. Graf Reventlows Sultan Saladin (Shurgold), 2.
Feſt=
ung Harburg betont die Notwendigkeit, die deutſche
Ar=
wirken wollten, ſeien ſie auf die Zentrale für
tarok (Lane), 3. Blautopas (Archibald). Tot. 43:10. Pl.
beiterſchaft mehr als bisher über die Bedeutung und den
wiſſenſchaftliche und Schul=Kinematographie, hin
14, 17, 143110. Unpl.: Kalchas, Orkade, Jewel, Kröſus,
Wert der kolonialen Beſtrebungen aufzuklären und bittet,
gewieſen, die Herr Schuldirektor Elias in Darmſtädt ver=
Norton, Kandy. Sehr leicht 3—1½ Lg. —
Hutſchachtel=
geeignete Maßnahmen zu treffen, damit die Aufklärung
trete. — Die Vorbereitung der Winterarbeit wurde eben=
Rennen; 5000 Mark, Diſtanz 1800 Meter: 1. Frhrn. S. A.
in den in Frage kommenden Abteilungen geleiſtet wird
falls eingehend beſprochen. Es wurde den Vereinen.
v. Oppenheims Orchidee (Archibald), 2. Eidechſe (F. Bul=
und die erforderlichen Mittel zu bewiligen. Der Antrag
empfohlen, ihre Vorbereitungen möglichſt zeitig zu treffen,
lock). Tot. 11110. Zwei liefen. Ueberlegen 3 Lg.
rief eine lebhafte Debatte hervor, an der ſich
Staatsſerre=
namentlich ſich die Tage und Säle früh zu ſichern. Wegen
Autoſport. Bei der am Freitag erfolgten
Klaſſi=
tär a. D. Lindequiſt beteiligte. Der Antrag wurde
ange=
der Gewinnung von Rednern und Künſtlern müſſe man
fizierung und Preisverteilung der Tatra-
Adria=
nommen. Nachdem der Präſident der Abteilung Breslau
ſich möglichſt mit der Geſchäftsſtelle in Verbindung ſetzen.
Fahrt Budapeſt-Fiume-Agram-Tatra-
Lomnitz-
für die vorbereitenden Arbeiten gedankt und Hofrat Rath=
In den Vorſtand wurden die durch das Los ausgeſchiede=
Budapeſt über 2178 Kilometer wurde Opel Sieger.
Hamburg auf den unermüdlichen Förderer der kolonialen
nen Mitglieder wiedergewählt. Neu gewählt wurden die
Es erhielt den erſten Preis und den wertvollſten Ehren=
Beſtrebungen in Deutſchland, den Herzog Johann Albrecht
Herren Bürgermeiſter Dr. Weiß=Eberbach (Neckar) und
preis des Erzherzogs Joſef, der kleine von Seitz ge.
von Mecklenburg, Regenten von Braunſchweig, ein Hoch
Landtagsabgeordneter Adelung in Mainz. Als neue
ſteuerte 5/12 Ps=Opelwagen, während der von Lauer
ausgebracht hatte, ſchloß der Präſident die Tagung.
Einrichtung kommt in dieſem Herbſt eine Arbeiter=
Urlaubs=
gefahrene 10/15 PS=Opelwagen den prachtvollen
Ehren=
reiſe durch das Neckartal in Aufnahme. Anmeldungen
preis des Präſidenten Grafen Andraſſy gewann. Beide
hierauf nimmt die Geſchäftsſtelle jetzt ſchon entgegen.
Opelwagen wurden mit Ehrendiplomen ausgezeichnet.
Der Rhein=Mainiſche Verband für Volks=
Ein weiteres Telegramm aus Huy in Belgien meldet, daß
bildung
Joerns auf Opelwagen bei den dortigen Inter=
Verleger=Kongreß.
hat ſeine diesjährige Jahresverſammlung am 1. Juni in
nationalen Rennen den erſten Preis gewann.
* Peſt, 6. Juni. Der Internationale Verleger=
Kon=
ſeinem Vereinshauſe zu Frankfurt a. M. abgehalten. Den
(
greß hielt unter dem Vorſitz ſeines Präſidenten, des
Di=
einführenden Vortrag hielt Herr Prof. Dr. Theobald Zieg=
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ſtraffte ſich im Sattel auf, er wurde lebhaft. Die Genea=
So haben die Verhältniſſe damals alſo gelegen?
logie ſeines Hauſes kam ihm gleich nach dem Vaterunſer.
Wenn Du bei mir in der Bibliothek alte Chroniken durch=
Ich liebe Dich!
Das mag an die dreihundert Jahre ſein, Günter.
blätterſt, wirſt Du mitunter an ganz abſurde Berichte
Roman von Guido Kreutzer.
Genaue Schätzung gibt es da nicht. Soviel aber iſt doch
kommen; wie zum Beiſpiel den, daß in jenen Zeitläuften
(Nachdruck verboten.)
gewiß, daß der eine Ahn herr des Geſchlechts, Detlef
Diet=
das fahrbare Orgelgeſchütz, das ein einzelner Mann leicht
Der Leutnant nahm ſeinen iriſchen Wallach, deſſen
mar, ein Günſtling und Lehensmann des Kurfürſten
Jo=
von der Stelle bewegen konnte, und das eine reguläre
Gänge zu viel Boden fraßen, etwas kürzer.
hann Sigismund geweſen iſt und ſich hier angeſiedelt hat,
Kugelſpritze war, auf jedem Gutshof ſich vorfand!
Ich denke mir, ſolch Heimatgefühl, wenn es ſich von
als das Land rechts der Weichſel zu Brandenburg ge=
Allmählich aber kamen natürlich doch beſchaulichere
Generation auf Generation vererbt, wird ſchließlich ein
ſchlagen wurde.
Tage. Denn die Gegenſätze glichen ſich aus und das
Stück des ganzen Organismus. Und wenn man es mit
Muß eine wilde Zeit geweſen ſein!
deutſche Element verſtärkte ſich an Zahl und Einfluß.
Gewalt aus ſich herausreißt, muß man ſterben.
Der Baron warf behaglich lachend den Kopf zurück.
Und jetzt konnten auch die Oſtheerens riskieren, den Kopf
Siehſt Du, draußen im Reich finden ſie ſo leichten
Blut und Eiſen, Junge! Denn die Polen hatten ſich
ſozuſagen aus den Schultern herauszuziehen und ſich ein
Herzens nichtachtende Worte für uns, die wir an unſerer
am
erbgeſeſſenen Eigentum natürlich feſtgebiſſen. Und
wenig freier im Land umzuſchauen.
Scholle feſthalten; ſuchen uns ins Lächerliche zu ziehen
bei dem erbitterten Kleinkrieg blieb die gepanzerte Fauſt
Drei Generationen unſeres Geſchlechts hatten
in=
oder reden von „Intereſſenpolitik” und „engherzigem
ſozuſagen keinen Augenblick in der Taſche.
zwiſchen das Totenhemd angezogen. Aber ſie alle, die
Eigennutz”, weil wir uns gegen die Aufteilung des Groß=
Aber Herr Detlef Dietmar wußte ſich ſeiner Haut zu
da geſtorben waren und die da folgten, waren Kinder
grundbeſitzes wehren.
wehren und ſchlug feſte in fröhlichem Gottvertrauen um
eines Geiſtes geblieben; hielten feſt am überkommenen
Aber Menſchen, die ſo ſprechen, die haben wohl nie
ſich, wenn ihm die getreuen Nachbarn zu hitzig auf den
Beſitz und ſuchten ihn zu mehren. So ging es vorwärts
empfunden, was es heißt, da Herr zu ſein, wo ſchon Väter
Pelz rückten. Das hie guet Brandenburg allewege! lag
mit Sparſamkeit und Zähigkeit. Ein Vorwerk kam zum
und Vorväter Herren geweſen ſind.
ihm wohl doch noch zu ſehr im Blut. Deutſcher Adel um
andern: hier ein kleines Scholtiſeigut, dort ein Pachthof,
Von drüben kam nur ein kurzes Kopfnicken.
Sechzehnhundert; waren rauhbeinige Geſellen! Und dann
den man ſpäter ganz an ſich zog . . ."
Scheinſt in der Zwiſchenzeit viel nachgedacht zu haben,
wer wollte auch von ihm „Anpaſſungsvermögen” ver=
Er brach plötzlich ab. Er ſtreckte die Hand aus und
mein Junge. Und es freut mich, daß auch Du an dem
langen, wo er ſeinen kleinen Gutshof Tag und Nacht mit
machte eine weitumfaſſende Bewegung über die
Land=
feſthältſt, woran wir Oſtheerens uns alle mit Händen und
regulären Palliſaden verbarrikadiert hielt und ihm oft..
ſchaft, die ſich rings dehnte und reckte.
Zähnen angeklammert haben. Iſt ja auch gar nicht
an=
beim beſchaulichen Ausruhen von ſchwerem Tagewerk oder
Seine Stimme wurde ſeltſam tief und hart.
eine Stückkugel durchs
ders möglich.
als Deſſert zum Abendeſſen . . .
Was Du hier ſiehſt, Günter — das ſind fünftauſend
Sie waren an einem Roggenſchlag, wo Seradella
ein=
bleigefaßte Fenſter ziſchte!
Morgen eigene Erde. Tiefgründiger geſegneter
Lehm=
geeggt wurde. Die Leute hatten nur ſtumm gegrüßt, um
Sie ritten ſchon längſt wieder gemächtlich weiter. Der
boden, den wir uns von Geſchlecht zu Geſchlecht zuſammen
dann in ihrer Arbeit fortzufahren. Und während Vater
Offizier hatte ſich eine Zigarre angeſteckt und ſann den
gerackert haben.
und Sohn ihnen zuſahen, meinte der Afrikaner:
Worten ſeines Vaters nach, die ihn mit einem Ruck wie=
Oſtheerenſches Land; Oſtheerenſche Forſt;
Oſtheeren=
der hineinriſſen in die Heimat, daß die letzten Jahre
hin=
ſche Brüche; Oſtheerenſche Torfmoore . . . willſt Du die
Sag mal, Papa — wie lange ſitzen wir Oſtheerens
ihm verſanken, als wären ſie nie geweſen
Grenzen von Margenthin umgehen, ſo brauchſt Du ſieben
ter
eigentlich ſchon hier in der Provinz und auf Margenthin?
Und der alte Herr begann noch einmal zu ſprechen.
Stunden!
Daeging ein Ruck durch den alten Grandſeigneur. Er
Nummer 131.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Inni 1913.
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in der ſramhaſen uiße dir=
Das klang faſt feierlich
Wir dagegen hier im Oſten haben einen Feind, den
buch ſo quaſi . . . an den Ozon befördert hat? erkundigte
ſes Frühlingsmorgens.
ſich der Afrikaner mokant.
wir nicht ſehen und den wir mit Händen nicht greifen
Und der junge Erbe des Namens ſah mit ſcheuer
können — den alten Slavenhaß, der den Polen und
Ja, beſtätigte der Margenthiner Gutsherr mit fröh=
Ehrfurcht auf den alten Mann, der neben ihm ſo aufrecht
Litauern und Maſuren ſeit altersher im Blut brennt.
lichem Lachen, das iſt derſelbe, Junge. Wir kennen uns
im Sattel ſaß und deſſen weißes Schläfenhaar mit dem
Nach außen hin exiſtiert die notgedrungene Harmonie des
jetzt ein rundes Vierteljahrhundert. Damals ſtand ich
ſonnigen Frühwinde ſpielte.
deutſchen Strafgeſetzbuches. Unter der Aſche aber glimmt
als Hauptmann bei den Gardejägern in Potsdam, und
Das war in dieſem Augenblick nicht ſein Vater, den
und flackert es, wie es vor hundert, wie es vor zweihun
er war dem Landwirtſchaftsminiſterium in Berlin
atta=
er oft in herzlich vertrauten Stunden beinahe als älteren
dert Jahren geglommen und geflackert hat! Das iſt
Raf=
chiert. Seitdem hat ſich unſere Freundſchaft ſo hinge=
Bruder angeſehen — nein, das war der Patriarch des
ſenkampf; hier bäumt ſich immer wieder romantiſcher
läppert mit Briefen und gelegentlichen Zuſammenkünften
Hauſes; war der verantwortliche Sachwalter der Familie;
bei Kaiſersgeburtstagsfeiern oder Wahlverſammlungen
Nationalſtolz gegen die Staatsgewalt auf
war der Patron eines Geſchlechts, deſſen ſtolze Geſchichte
-
Großgrundbeſitzer,
Und ſtänden wir Deutſchen
bis er im vorvorigen Spätſommer die Oberförſterei
ſeiner Hand zu Schutz und Schirm überantwortet war
Militär. Beamte und Bauern — nicht Mann zu Mann
Erlengrund bekam, die direkt an die Margenthinſchen
Und dieſer Herrenhand mußte ſich beugen, was immer
und Schulter zu Schulter, wir kämen überhaupt nicht
Forſten angrenzt. Jetzt iſt die Liebe natürlich groß.
rings im Land unter Oſtheerenſchem Wappenſchilde . . .
vorwärts!
Alſo ein prächtiger Menſch, ſage ich Dir. Leider ſchon
dem Rauhfußbuſſard im blaurot geteilten Felde . . . Nah=
Darauf erwiderte Günter von Oſtheeren nicht. Er
eit Jahren Witwer. Aber ſein Mädel hält die
Wirt=
rung und Kleidung und Obdach fand.
wußte ja — was der Vater ſchilderte das galt ſchon längſt
ſchaft im Zuge . . . Hut ab, alles was recht iſt! Und
Und aus dieſer köſtlichen Erkenntnis heraus ſagte der
als bittere Wahrheit.
nebenbei heißt ſie Giſela und iſt das Protégé Deiner
Afrikaner mit grübelnden Sinnen:
Mutter.
Aber der alte Baron ſagte nach einer kurzen nach=
Da können ſich unſere Zeitungen nicht genug tun in
Günter von Oſtheeren hatte den Kopf
herumge=
denklichen Pauſe:
bewundernden Lobeshymnen über die koloniſatoriſche
worfen.
Sieh Dich doch nur mal unter der preußiſchen Be=
Arbeit, die wir unten in Afrika leiſten. Und überſehen
Das Bild, das auf Mamas Nähtiſch ſteht?
amtenſchaft hier im Oſten um — wieviel zielbewußte
auf=
dabei ganz, daß hier im Oſten des Reiches unſere deut=
Und der Baron ſagte in das atemloſe Schweigen
rechte Männer findeſt Du darunter?
ſchen Siedler durch zweihundertjähriges, verbiſſenes Rin
hinein mit ſeiner bedächtig wägenden Stimme:
Wie Dir Mama vorhin beim Frühſtück erzählte,
gen den Ehrentitel „kultureller Pioniere” ſich ſchon längſt
Das iſt ſie! Du ſollſt ſie auf dem Gartenfeſt zur
wollen wir übernächſte Woche zu Ehren Deiner Heimkehr
erworben haben
Tiſchdame bekommen, und hoffentlich werdet Ihr Euch
ein kleines Gartenfeſt mit anſchließendem Tanzbein ver=
Ein Schatten ging über das Geſicht des alten Herrn.
als „Nachbarskinder” gut vertragen. Für ihren Vater
anſtalten. Da wirſt Du ja ſofort eine ganze Menge von
Das Wort von dem Propheten, der ſeinem
Vater=
bedeutet ſie, rund herausgeſagt, eine echte rechte
Gottes=
ihnen kennen lernen.
lande nichts gilt, Junge
gabe. Trotzdem ſcheint ſie dem ollen Elias Krottenheim
Uebrigens — wenn ich ſie Dir aufzählen follte müßte
Drüben in Südweſt und Togo und Oſtafrika handelt
manchmal gehörig zuzuſetzen. Erſt neulich hat er mir
ich an erſter Stelle vielleicht meinen Jugendfreund, den
es ſich ſchließlich doch nur um die Ueberwindung offener
ſeine dicken Stücke geſtöhnt, daß er ſich beinahe wieder
Forſtmeiſter Krottenheim, nennen.
Aufſtände und klimatiſcher Widerwärtigkeiten. Das alles
verheiratet vorkomme.
läßt ſich mit ein bißchen Mut und ſtarken Nerven ſchon
Iſt das nicht derſelbe, Papa, von dem Du geſtern
er=
kriegen.
zählteſt, daß er Dich mit Deinem geographiſchen Lehr=
(Fortſetzung folgt.)
5
Dasmiäer uer.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Juni 1913.
Seite 21.
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[ ← ][ ][ → ]
Nuraner 191.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Juni 1913.
Seite 22.
Seessesngenasegesgeseaededgssgesehese
LP
ſchließen ſich Werke Mozarts, Beethovens, Meyerbeers
werker teilnehmen werden, nicht minder der Fackelzug
E
und dann der geſamte neueinſtudierte „Ring der
Nibe=
unſerer Studentenſchaft am Abend des gleichen Tages.
lungen” an. Seine merkwürdige „Ariadne” leitete
Ri=
ſun die Ausſchmückung der Straßen, die etwa
chard Strauß vom Kapellmeiſterpult aus; ob er wohl
eine halbe Million Mark erfordern wird, ganz abgeſehen
eine gewiſſe Ungeduld ſelbſt dieſes erleſenen und
wohl=
von den privaten Aufwendungen. Seit dem Einzuge
7
rzogenen Publikum bei der zweiten Hälfte des Werkes,
unſerer ſiegreichen Truppen im Sommer 1871 wird ſich
einem muſikaliſchen Teil, gemerkt haben mag? Der erſte
Berlin zum erſten Male wieder in einem für die Haupt=
Teil war glücklicherweiſe beträchtlich gekürzt worden und
ſtraßen ſorgſam ausgearbeiteten und einheitlich durchge
wirkte Dank Vollmers prächtiger Kunſt mit friſcher
Luſt=
führten Feſtgewande zeigen, das glänzend und freudig
ſpielkraft. Bei der Oper verſtimmte wiederum die
In=
ugleich ausfallen dürfte. Den verſchiedenen Künſtlern,
einanderſchachtelung des Erhabenen und Lächerlichen, die
die zur Mitwirkung herangezogen wurden, überließ man,
breite Ausführung, der Wirrwarr nicht nur in textlicher
nachdem man ſich über den Grundgedanken des Ganzen
Beziehung. Darſtellung und Regie waren vorzüglich
geeinigt, die geeignete Ausführung ihrer Aufgaben, zu
und verdienten den lebhaft geſpendeten Beifall der
zahl=
denen auch die würdige Ausſchmückung beſtimmter
öffent=
reich Erſchienenen. Auch die Gluckſche Oper dirigierte
Ri=
licher Gebäude, wie des Opernhauſes, der Univerſität,
chard Strauß am Dienstag mit verſtändnisvoller
Hin=
der beiden Wachen Unter den Linden, dann der
Schinkel=
gebung und brachte die mannigfachen, ſich öft faſt
überſtür=
chen Torhäuschen am Leipziger Platz gehört. Mit den
zenden Tonwirkungen zu herrlicher Geltung. Glanz im
Arbeiten wurde bereits während der letzten Tage
begon=
nen, ſo daß man ſchon Mitte der nächſten Woche einen
Hauſe, deſſen Zuſchauerraum in vornehm=eigenartiger
E mif geidenen.
Weiſe mit verſchiedenartigen künſtlichen Blumen=
Girlan=
illgemeineren Ueberblick erhalten wird.
Sammel:
den und ſchimmernden köſtlichen orientaliſchen Seidentep=
Umfaſſend iſt die Zahl der Stiftungen zum
Ju=
pichen geſchmückt war, und Glanz auf der Bühne. Die
biläum. Bei den Gemeinden Groß=Berlins handelts ſich
Wappenbildern
S.RTRoegaTN
Tacsesttsseeee
Inſzenierung war wundervoll, das erſte Bild, in welchem
meiſt um ſechsziffrige Zahlen, die ausſchließlich Wohl=
I,11607
Orpheus erſchütternd um die ihm durch den Tod entriſſene
fahrtszwecken zugute kommen werden, ſo Kranken= und
Siechenhäuſern, Altersheimen, Tuberkuloſe=Heilſtätten, Kin=
Eurydike klagt, von wahrhaft Böcklinſcher
Farbenſchön=
heit und weihevollem Eindruck. Auch die ferneren
Ver=
derhorten, Erweiterung bisheriger und Schaffung neuer
Berliner Stimmungsbilder.
wandlungen zeichneten ſich durch poetiſche Stimmung und
Sport= und Spielplätze für die Jugend, Ferienkolonien,
Heimen für Säuglingspflege uſw., und auch der
Vetera=
harmoniſche Ergänzung der Töne durch Farben aus; ſo
Von Paul Lindenberg.
ien wird man nicht vergeſſen, beträchtliche Ehrengeſchenke
dämoniſch und erſchütternd im zweiten Bilde die Furien
(Nachdruck verboten.)
ſind für ſie beſtimmt. Kunſt und Literatur kommen
und der Chor der Schatten zur Geltung gelangten, ſo licht=
Heiße Tage. — Die Vorbereitungen des Kaiſer=Jubiläums.
leichfalls nicht zu kurz; nach Hunderten werden die Jubi=
und weihevoll wurde das Gefilde der Seligen uns ver=
— Ein reiches Programm. — Allerhand Einzelheiten.
läums=Adreſſen zählen, denen überwiegend eine vornehme
war eine meiſterhafte Löſung der
ſchwie=
körper
Gewaltige Summen. — Was Groß=Berlin ſtiftet. — Kunſt
ünſtleriſche Ausſtattung zuteil ward. Geſpannt iſt man
rigen, ja gefährlichen Aufgaben, ebenſo bei der glückerfüll=
und Literatur. — Theater und Muſik. — Die erſten
Feſt=
auf die im Laufe dieſes Monats zur Ausgabe
gelangen=
ten Schluß=Apotheoſe. Die Mitwirkenden leiſteten das
den Münzen mit dem neuen Bildnis des Kaiſers in Garde=
Beſte, Frida Hempel als Eurydike an erſter Stelle; Chor
-
Volksvorſtellungen
abende unſerer Königlichen Oper.
küraſſieruniform, die hoffentlich glücklicher ausfallen, wie
und Orcheſter zeigten ſich auf ſeltener Höhe, der ganze
im Schauſpielhauſe. — Die Darbietungen der Muſik=
Hoch=
ihre Vorgänger zur Erinnerung an 1813. Von der Ver=
Abend verdiente wirklich den Zuſatz „feſtlich”.
ſchule. — Das Berliner Muſikfeſt.
eilung und Verleihung einer beſonderen Medaille wurde
Das Königliche Schauſpielhaus bringt zu
Heiße Tage in jeder Beziehung. Hatte es ſchon
abgeſehen, es wird ſich ſowieſo wohl ein gehöriger Regen
mäßigſten Preiſen zwanzig Volksvorſtellungen, die einen
während der letzten Maihälfte der Himmel gut mit uns
preußiſcher Orden und Ehrenzeichen über Angehörige
eberblick des Spielplans geben, ſowohl des klaſſiſchen
gemeint, ſo ſetzt dies die liebe Juniſonne mit
ungeſchwäch=
aller Stände ergießen, wenngleich auch hier manche
Hoff=
vie des modernen. Neben Hebbel mit ſeinen „
Nibelun=
ten Kräften fort. Doppelt heiße Tage für Tauſende und
nung durch arge Enttäuſchung bitter gedämpft werden
gen” gelangen Heinrich von Kleiſt, Guſtav Freytag, Björn=
Abertauſende, die hier in drängender Eile mit den
Vor=
vird. Mehrere, ſeit über Jahresfriſt vorbereitete Werke
on, Wildenbruch und Otto Ernſt zu Wort. Auch der
Min=
bereitungen zum Kaiſer=Jubiläum
beſchäf=
verden die Regierungszeit des Kaiſers eingehend
behan=
derbemittelte kann ſich einen Beſuch gönnen, da
Eintritts=
tigt ſind. Denn, wie es bei ähnlichen Gelegenheiten ſo
deln; das bedeutendſte derſelben ſchildert die ſoziale
Kul=
karten ſchon zu 40 Pfg., zu 1, 2 und 3 Mark zu erhalten
häufig der Fall, wurden mancherlei wichtige Entſchlüſſe
tur und Volkswohlfahrt, an ihm haben einige Dutzend
ind. Es war eine dankbar zu begrüßende Idee, und daß
erſt während der letzten Wochen gefaßt und geht nun
der erſten Vertreter der Wiſſenſchaft, dann hohe Beamte,
ie erkenntlich aufgenommen ward, beweiſt der rege
Zu=
deren Ausführung Hals über Kopf vor ſich. Hübſche
vielgenannte Finanzleute uſw. mitgearbeitet. Andere
ſpruch.
Summen goldgeprägten Geldes kommen abermals in Um
Jubiläumsſchriften ſind ſchon jetzt in den Fenſtern unſerer
Die Königl. Akademie der Künſte
veranſtal=
lauf, Behörden Vereine, Privatperſonen greifen tief in
Buchhandlungen ausgeſtellt, wie in jenen der
Kunſthänd=
tet zwei Jubiläumsfeſtkonzerte am Freitag und Samstag
die Taſchen, bei ſolch ſeltenem Feſt achtet man der
Aus=
ler ſich neue Kaiſerbildniſſe und allegoriſche Darſtellungen
in der Charlottenburger Hochſchule für Muſik, unter
gaben nicht, wie ſonſt. So hatten und haben die
Auto=
iller Art von Tag zu Tag häufen. Unter den erſteren
Mitwirkung der Singakademie, des Philharmoniſchen
Or=
mobilfirmen und die mit ihnen in Verbindung ſtehenden
ragt ein im Kunſtverlage von Paul Sonntag erſchienenes,
heſters, ſowie verſchiedener Soliſten. Der erſte Abend
Induſtriezweige alle Hände voll zu tun, um den
viel=
in Handpreſſen=Kupferdruck vervielfältigtes großes
Far=
bringt Geſang, der zweite Inſtrumentalmuſik.
Hauptſäch=
ſeitigen Anſprüchen nachkommen zu können, die ſich auf
benblatt hervor, das von dem bekannten Berliner Maler
lich gelangen Tonſchöpfungen von Mitgliedern der
Akade=
den gewaltigen Automobilkorſo am 13. Juni, an welchem
Willy Werner ſtammt; der Kaiſer iſt in der Uniform
mie zur Darbietung. Mit dem Beginn der neuen Woche
etwa tauſend Wagen teilnehmen werden, beziehen:
einer Leib=Garde=Huſaren in freier Landſchaft dargeſtellt,
etzt dann das Berliner Muſikfeſt ein, das uns
zu=
ähnlich ſtehts mit anderen Huldigungen, ſo mit jener
an=
vor einer mächtigen Eiche ſtehend, als dem Sinnbilde
nächſt in der Philharmonie mehrere Beethoven=Abende
läßlich der Weihe des Deutſchen Stadions am nächſten
deutſcher Kraft und Stärke. Das trefflich komponierte Bild
Geſcheert, denen ſieben weitere Feſtkonzerte mit einem
Sonntag mit ſportlichen und turneriſchen Vorführungen,
zeichnet ſich durch ſeine ebenſo künſtleriſche wie lebens=
Orcheſter von mehr denn 200 Künſtlern folgen, jedes der
an die ſich dann auf den blinkenden Gewäſſern unſerer
wahre Auffaſſung des Herrſchers aus, es iſt an der Hand
erſteren von einem anderen hervorragenden Dirigenten
Spree bei Grünau die Regatta des Berliner
Regatta=
von Studien nach dem Leben geſchaffen und verdient vollſte
geleitet.
vereins und eine waſſerſportliche Parade vor dem Kaiſer
Unerkennung.
anſchließt, an der ſich etwa 600 Vierer=Mannſchaften, die
Sang und Klang alſo in Hülle und Fülle, viel Tru=
Hinter den übrigen Künſten ſtehen Theater und
von Schüler= und Herren=Rudervereinen aus ganz
Deutſch=
bel und Jubel in naher Ausſicht! Eine feſterfüllte Zeit
Muſik nicht zurück. Den Reigen eröffneten unſere
König=
land geſtellt werden, beteiligen. Umfaſſende
Vorberei=
bricht für Berlin an, aber die Einwohnerſchaft unſerer
lichen Theater mit einer Reihe Feſtſpiele, von denen uns
tungen allgemeinen wie beſonderen Charakters erfordert
Weltſtadt kann auch in der Beziehung viel vertragen, nicht
am Montag als erſtes im Schauſpielhauſe „Ariadne
des ferneren der auf den Vormittag des 17. Juni angeſetzte
auf Naxos” und am Dienstag im Opernhauſe Gluck’s
minder die Fremden, die bald in hellen Scharen hierher=
Feſtzug der Berliner Innungen, an dem über 10000 Hand=
„Orpheus und Eurydike” geboten wurden; ihnen
ſtrömen — ſie dürfen des beſten Willkommens ſicher ſein!
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[ ← ][ ][ → ] Nummer 131.
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30 km Mannschaftsrennen nach Art der 6-Tage-Rennen.
Tandem-Rennen, 20 km Rennen mit Tandemführung
Clubvorgabe-Rennen.
Vorverkauf u. Eintrittspreise siehe Plakate. — Num. Karten nur Verkehrsbüro.
Mitglieder haben freien Eintritt gegen Vorzeigung der Mitgliedskarte.
Velociped-Club Darmstadt.
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De Verein der Detailliſten von Darmſtadt 3s
(Eingetragener verein)
Einladung
zur Bauptverſammlung
Montag, den 9. Juni, abends 9 Uhr, Reſtaurant Chriſt
::: (Grafenſtraße), Kaufmänniſches vereins=Zimmer:::
Tages=Ordnung:
1. Geſchäftsbericht; 2. Rechnungsablage; 3. Erſatzwahl des
vorſtandes; 4. Vortrag des vorſitzenden über: „Zweck und
Ziele der Geſchäftsſtelle der vereinigten detailliſten in
Darmſtadt”; S. Anträge und Beratungen.
der Vorſtand.
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Tagesordnung:
GRAMAM:
Näch
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I. Aenderung der Satzungen,
2. Ersatzwahl des Vorstandes,
3. Besprechung über den Mitgliederbeitrag,
4. Allgemeine Aussprache.
Der Vorstand.
11945dmf)
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7. Juni 1913.
Seite 23.
Kalfu
zur Errichtung eines Bismarck=National=Denkmals
auf der Eliſenhöhe bei Bingerbrück=Bingen.
Am 1. April 1915 feiert das deutſche Volk den 100.
Geburts=
tag Bismarcks. An dieſem Tage ſoll das Denkmal ſeine Weihe
erhalten, das nach dem Wunſche deutſcher Männer aller Stände,
Berufsarten, religiöſen und politiſchen Bekenntniſſe, dem Schöpfer
der deutſchen Einheit am Rhein, auf der Eliſenhöhe bei
Binger=
brück=Bingen, hinübergrüßend zur Germania auf dem Niederwald,
errichtet werden wird.
Allerorten haben ſich bereits Ausſchüſſe für das Bismarck=
National=Denkmal gebildet oder ſind in der Bildung begriffen, die
dieſen Gedanken zur Verwirklichung bringen wollen.
Auch in Heſſen iſt ein Landesausſchuß zuſammengetreten mit
dem Zweck der Sammlung von Geldſpenden
Zur Unterſtützung des Landesausſchuſſes haben ſich für die
Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt die Unterzeichneten
ver=
einigt, getragen von der Erwartung, daß auch die Bewohner der
Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt ſich nach Kräften an dem
vaterländiſchen Werke beteiligen werden.
Hauptſammelſtelle iſt die Bank für Handel und Induſtrie
in
Darmſtadt, die Geſchäftsſtelle des Landesausſchuſſes befindet ſich in
Darmſtadt, Neckarſtraße 7
Sammelſtellen in den einzelnen Gemeinden ſind die Großh
Bürgermeiſter, die Geſchäftsſtelle des unterzeichneten Ausſchuſſes
iſt
Darmſtadt, Neckarſtraße 3.
Darmſtadt, im Juni 1913.
(12671
Das Komitee der Landgemeinden des Kreiſes Darmſtadt
für das Bismarck=Nationaldenkmal auf der Eliſenhöhe.
Appel, Bürgermeiſter, Nieder=Ramſtadt. von der Au, Pfarrer,
Arheilgen. Baltz, Baurat, Darmſtadt. Dr. Baumann, Arzt,
Roß=
dorf. Becker, Bürgermeiſter, Weiterſtadt. Benz, Bürgermeiſter,
Arheilgen. Benz, Beigeordneter, Arheilgen. Berck, Lehrer, Malchen
Birckenſtock, Stationsvorſteher, Arheilgen. Bullrich,
Oberſtleut=
nant a. D., Traiſa. Daus, Pfarrkurat, Eberſtadt. Dieter, Lehrer
Eich. Dörr, Fabrikant, Nieder=Ramſtadt.
Dreſcher, Pfarrer,
Eſchollbrücken. Eis, Mühlenbeſitzer und Landwirt, Ober=Ramſtadt.
Fey, Provinzialdirektor, Vorſitzender des Kreisausſchuſſes,
Darm=
ſtadt. Dr. Frank, Arzt, Pfungſtadt. Dr. Frenzel, Profeſſor und
Kreisſchulinſpektor, Darmſtadt. Frey, Gemeinderechner, Wixhauſen.
Dr. Ganß, Arzt, Nieder=Ramſtadt. Geibel, Bürgermeiſter, Hahn.
Geibel, Bürgermeiſter, Nieder=Beerbach. Gerhard, Pfarrer,
Gries=
heim. Göbel, Kaufmann, Ober=Ramſtadt. Götz, Bürgermeiſter,
Eſchollbrücken. Haſſenzahl, Hauptlehrer, Arheilgen. L.
Haſſen=
zahl, Fabrikant, Pfungſtadt. Heerdt, Maurermeiſter, Ober=
Ram=
ſtadt. Hefermehl, Lehrer, Gräfenhauſen. Heim, Beigeordneter
und Mitglied des Kreisausſchuſſes, Ober=Ramſtadt. Heinemann,
Pfarrer, Roßdorf. Helene, Redakteur, Pfungſtadt. Heß,
Haupt=
lehrer, Roßdorf. Heß, Mitglied des Kreisausſchuſſes, Pfungſtadt.
Hickler, Bürgermeiſter, Meſſel. Hildebrand, Fabrikant,
Pfung=
ſtadt. Ickes, Oberlehrer, Pfungſtadt. Joſeph, Geheimer Forſtrat,
Eberſtadt. Joſt, Vorſteher, Gräfenhauſen. Junker, Pfarrer, Ober=
Ramſtadt. Kaltſchmidt, Rentner, Schneppenhauſen. Keller,
Mitglied des Kreisausſchuſſes, Griesheim. Keller, Wirt, Ober=
Ramſtadt. Knecht, Lehrer, Waſchenbach. Koch, Bürgermeiſter,
Eich. Krämer, Pfarrer, Hahn. Kretzmüller, Lehrer, Erzhauſen.
Kunz, Bürgermeiſter, Griesheim. Kunz, Bürgermeiſter,
Schneppen=
hauſen. Dr. Kurtz, Arzt, Gräfenhauſen. Lackmann, Lehrer, Hahn.
Lang, Bürgermeiſter, Pfungſtadt. Leißler, Zündholzfabrikant,
Lorenz,
Pfungſtadt. Lengfelder, Lehrer, Nieder=Beerbach.
Bürgermeiſter, Roßdorf. Lotz, Beigeordneter, Erzhauſen.
Mar=
uth, Pfarrer, Nieder=Beerbach. Maus, Wirt, Griesheim. Mohs,
Oberſtleutnant a. D., Braunshardt. Müller, Hauptlehrer,
Eber=
tadt. Müller, Lehrer, Schneppenhauſen. Muth, Lehrer, Griesheim.
Nungeſſer, Backſteinfabrikant, Pfungſtadt. Nungeſſer, Zündholz=
Paul,
fabrikant, Pfungſtadt. Pabſt, Pfarrer, Gräfenhauſen.
Pfaff,
Pfarrer, Eberſtadt. Petri, Bürgermeiſter, Gräfenhauſen.
Rein=
Bürgermeiſter, Wixhauſen. Rauſch, Lehrer, Eſchollbrücken.
heimer, Lehrer, Weiterſtadt. Roß, Altbürgermeiſter, Nieder=
Beer=
bach. Rückert, Bürgermeiſter, Ober=Ramſtadt. Rueff, Rittmeiſter
Schäfer,
der Landwehrkavallerie a. D. und Fabrikbeſitzer, Pfungſtadt.
Schmidt,
Bürgermeiſter, Eberſtadt. Schäfer, Pfarrer, Erzhauſen.
Bürgermeiſter, Braunshardt. Schneider, Dekan, Weiterſtadt.
Schnei=
der, Vorſitzender des Kriegervereins, Ober=Ramſtadt.
Schöner,
Pfarrer, Nieder=Ramſtadt. Schuckmann, Lehrer, Wixhauſen. Schul,
Kaufmann, Pfungſtadt. Schultheis, Lehrer, Nieder=Ramſtadt.
Spamer, Lehrer, Braunshardt. Vogel, Lehrer, Meſſel. Walter,
Bürgermeiſter, Traiſa. Walther, Bürgermeiſter, Malchen.
Wanne=
macher, Bürgermeiſter, Erzhauſen. Weber, Poſtſekretär, Ober=
Ramſtadt. Weimar, Pfarrer, Nieder=Ramſtadt. Weisgerber,
Pfarrer, Meſſel. v. Werner, Regierungsrat, Darmſtadt.
Weſt=
phal, Admiral, Traiſa. Wolf, Lehrer, Traiſa. Würtemberger,
Hauptlehrer, Ober=Ramſtadt. Zimmermann, Pfarrer, Wixhauſen.
Dr. Zutz, Arzt, Eberſtadt.
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Nummer 191.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Juni 1913.
Seite 24.
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en
Se
Mee
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Bad Wildungen. Zu längerem Kuraufenthalt nahmen
breite bequeme Treppe führt nach den oberen Etagen,
Lichtenberg im Odenwald! Erfreulich iſts, daß die
Herzog
im Fürſtlichen Badehotel Wohnung: S. H.
vor deren Zimmerflucht ein luftiger kühler Flur, trauliche
Zahl der Beſucher des vorderen Odenwaldes, ſpeziell des
Georg II. von Sachſen=Meiningen nebſt Gefolge und
Ecken und Niſchen enthaltend, mit gefälligen Korbmöbeln
in ſtetem Aufblühen begriffenen Kurortes Lichtenberg,
Dienerſchaften.
ausgeſtattet, zum Raſten einladet. Im Erdgeſchoß dient
aljährlich im Steigen begriffen iſt. Und das mit Recht,
ein geräumiger Saal, der mit ſeinem Kreuzgewölbe den
denn jeder Klub= und Wandergenoſſe, der die markante=
Oſt=Dievenow b Cammin i. Pommern. Der Vor=
Anblick eines mittelalterlichen Burgſaales gewährt, als
ſten Orte unſeres deutſchen Mittelgebirges kennt, iſt
ent=
ſaiſon unſeres idylliſchen Seebades war die beſtändig
Frühſtücksraum. An der einen Seitenwand iſt ein
ſtatt=
zückt über das Panorama mit dem Schloß Lichtenberg im
ſchöne Witterung eine willkommene Helferin und zeitiger
licher großer Kachelofen angebaut, der in den kühlen
Mittelpunkt, das ſich vor ſeinen Blicken entfaltet, ſei es,
als ſonſt fanden ſich treue Kurgäſte der früheren Jahre
Frühjahrs= und Herbſtagen für die Behaglichkeit der
daß er von den Ausläufern der Neunkircher Höhe
herab=
wieder ein, wie auch ſolche, welche die vielfachen heilkräf=
Gäſte ſorgt. Blitzableiter, Bäder, Telephon, ſowie alle
ſteigt, oder aus der Ebene emporklimmt. Unendlich iſt
tigen Vorzüge unſeres bekannten Buen Retiro des
Oſtſee=
ſonſtigen Bequemlichkeiten dürften wohl geſteigerten
An=
der Zauber der Farben, Formen und das Maleriſche der
ſtrandes bisher nur von anderer Seite loben hörten. So
ſprüchen vollauf genügen. Auch der Schloßpark, welcher
Umgebung. Zu begrüßen iſt es nun, daß das Schloß,
wel=
entwickelt ſich bereits jetzt ein lebhafter Verkehr im heimiſch
den ganzen Abhang des Berges einnimmt, iſt wohl einer
ches ſeither als Erholungsheim für die Beamten des
eingerichteten Kurhauſe. Die für laufende Saiſon
erſt=
der angenehmſten Aufenthaltsorte für Erholung und
Reichsverbandes der Deutſchen Landwirtſchaftlichen
Ge=
malig eingeführte Idee „Freie Reiſe nach Oſt=Dievenow‟
Ruhe; an kühlen Lauben, ſchattigen Plätzen und Bänken,
noſſenſchaften diente, einen neuen Mieter gefunden hat,
fand im erholungsbedürftigen Publikum von nah und fern
letztere an den ſchönſten Punkten aufgeſtellt, iſt kein Man=
und zwar in dem ſo eifrig tätigen, rühmlichſt bekannten
ein verſtändnisvolles Echo und wird ſchon recht häufig in
gel. Bequeme Wege führen den Beſucher mühelos auf
Gaſtwirt Schellhaas. Etwa 30 Zimmer, aufs prächtigſte
der beguemen praktiſchen Art ihrer Durchführung laut.
und ab. Wer das Bedürfnis hat, weitere Spaziergänge
möbliert, ſind im Weſt= und Südflügel hergerichtet. Die
Proſpekk benützt ſo daß ſich viele dieſer nützlichen
Neu=
zu machen, für den bietet der ſich rings
anſchließende
hohen luftigen Räume mit ihren herrlichen Ausblicken
einrichtung erfreuen. Das vorgeſehene Konzert= und
Ver=
prächtige Hochwald die beſte Gelegenheit.
dürften wohl als die idealſten Aufenthaltsräume für
Er=
gnügungsprogramm iſt ungemein reichhaltig.
holungsbedürftige im weiteſten Umkreiſe gelten. Eine
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Nummer 131.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Juni 1913.
Seite 25.
Inasmgim
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See
See
See
Me
Ennaannnunnnnannnnnanaannnsnnananansnunsnanngnnmnnngannnnnannasnnassannannannunansananannanaauanangnannnnaunasanun
9. Mainzer Reiſe nach der Waſſerkante. Der
Schluß=
men das Bild der Hochſaiſon. Der Fremdenzuſtrom iſt
Kurhauſes und auf der herrlichen Terraſſe mit ihrem
termin für dieſe vom 9 bis 16. Juli cr. ſtattfindende
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einzigartigen Fernblick. Wie angenehm ſitzt man da
ehr groß und neben unſeren deutſchen Landsleuten
tre=
kannte alljährliche Mainzer Flottenfahrt rückt näher. Preis
während der Konzerte die ſtets ein vorzügliches
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98 Mark ab Mainz, 93,50 Mark ab Köln, alles
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länder, bereits weſentlich in Erſcheinung. Dem guten
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koſten=
lich. Kaiſer Wilhelms= und Kurhausbad werden in glei=
Beſuch entſprechend, weiſen die Veranſtaltungen der
Kur=
los das Reiſebureau L. Lyſſenhop u. Co., Mainz.
An=
cher Weiſe frequentiert, die heilkräftigen Bäder, mit
Hom=
verwaltung eine Fülle von Abwechſelungen auf. Neben
meldungen ebendaſelbſt, ſowie in Darmſtadt bei Ludwig
burgs unvergleichlichen Wäſſern bereitet, ſind ſehr beliebt
den Darbietungen im Freien die an den jetzigen lauen
Lehner, Waldſtr. 11. Beſucht werden Bremen, Bremer=
und werden allen anderen vorgezogen. Die Trinkkur iſt
Sommertagen überwiegen, fehlt es auch nicht an
muſika=
haven, Helgoland, Hamburg, Friedrichsruh, Lübeck,
Oſt=
ſehr lebhaft, und bei den Morgenkonzerten an den
liſchen und künſtleriſchen Veranſtaltungen aller Art, dee
ſeebad Travemünde und Kiel. Ferner Anſchlußfahrt nach
Quellen verſammelt ſich ſtets ein internationales
Publi=
allabendlich zahlreiches Publikum in einem der prächtigen
Kopenhagen, Preis 68 Mark.
kum, das ſich nachmittags beim Konzert und auf den
Kurhausſäle vereinigen. Jedem Geſchmack wird dabei
Sportplätzen wieder zuſammenſindet. So bringt ein
Rechnung getragen und ſie finden dann auch bei unſeren
Kuraufenthalt in Homburg vielſeitige Anregung und für
Bad Homburg. Endlich ſind die kühlen und feuchten
Gäſten die verdiente Anerkennung. Wem es am Tage zu
jedermann eine wirkliche Erholung, dem Kranken aber in
Tage vorüber und der Sommer iſt zum Alleinherrſcher
warm iſt, was übrigens hier äußerſt ſelten vorkommt,
da die Durchſchnittstemperatur durchweg erträglich iſt, der
in den Taunusbergen geworden. Die Perle des
Tau=
den meiſten Fällen völlige Wiederherſtellung ſeiner
nus, das durch ſeine herrliche Lage und ſeine heilkräfti=
Geſundheit.
findet kühlen Aufenthalt nicht nur in unſeren ſchattigen
Wäldern, ſondern auch in den behaglichen Räumen des
gen Quellen bekannte Homburg, bietet bereits vollkom=
am Vierwald-
I1F1
AE
Herg
Wil stättersee .:
M
Bahn- u. Schiffstation. 20 Min. von Luzern. (10197a
54
in Holstein
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direkt am
(Bahnstation;
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Secfahrten Boo=
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Groß. Garten. Ruderboote, Angelfischerei, Dunkelkammer
Schönster Strand, starker
Wellen-
non.
H., W
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die Spitze sämtl, deutschen Hordsesbäder.
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Nordseebad Langeoog ben „Führers und s
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1
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9 9
66
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Sanatorium „Glückauf
gegründet 1911
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Verdauungsleiden ꝛc. aufzuweiſen.
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6
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2
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4
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Fanz-
Kranzenen
W5
Proſp. d. Beſ. L. Rinderspacher, Traisa i. Odenw.
im Mathildenhöhsaal,
Dieburgerſtraße, wozu wir alle Freunde
Haushaltungsleitern,
Gesererene
und Gönner unſerer Geſellſchaft freundlichſt einladen.
*14838)
Geſ. „Nachtwandler”.
Gerehtinteien.
4
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Brauerei „Hessischer Hof=
Udhac
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e
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den 7. Juni, abends 8 Uhr
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seit Jahrhunderten bewährt gegen Rheumatismus,
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Gicht u. dergl. Dampf-, Helßluft- und kohlensaure Bäder,
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schwedische Hellgymnastik, neues Radium-Inhalatorium,
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Neues Kurhaus. Bergbahn zum Sommerberg (730 m) mit
Leitung: Obermuſikmeiſter M. Weber.
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Linie:
Malpinser,
rund,
herrlichen Tannenwäldern, Kurkapelle, Theater Fischerei. 8
Im Programm: „Carmen”. „La Traviata”. „Lohengrin”.
. „Der
Pforzhelm-
Prosp. d. die Kgl. Badverwaltung.
Poſtillon von Lonjumeau”. Soliſten des Abends: Cornet à piston
Wildbad.
Heiteninien,
er. 15
Herr Ehlerz, Poſaune Herr Miemeyer.
„Und kommſt du auch
Sesaeeee
nicht mehr zurück”, Lied von Kammermuſiker Lonis Kümmel,
Haarbürsten, (10844a
Eintritt mit Programm 15 Pfg.
(12604
Mamzer Flottenfahrt
Haushaftungsbürsten,
Konzertgarten Schutzenhel.
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Pferdebürsten usw.
Sonntag, den 8. Juni, abends 8 Uhr
vom 9. bis 16. Jui 1913.
in großer Auswahl.
Großes Militär=Konzert
(Bremen-Bremerhaven-Helgoland-Hamburg-
Friedrichsruh-Lübeck- Travemünde -Kiel)
Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61
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Leitung: Obermuſikmeiſter M. Weber.
Preis Mk. 98.
Alles eingeschlossen.
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— Jäger= und Schützenmuſik und
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in Darmstadt bei Ludwig Lehner, Waldstrasse 11.
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Dienstag, 10. Jani: Drittes Dienstags=Konzert obiger Kapelle.
Nur diese Veranstaltung ist die bekannte
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jährliche Mainzer Flottenfahrt, worauf besonders
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aufmerksam gemacht wird.
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Luftwärme 170 C.
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Sonntag, den 8.
Waſſerwärme vorm. 7 Uhr 22% C.
Prachtvolle Restaurationsräume mit Garten.
Woog=Polizei=Wache.
Großes Militärkonzert
Frühstück, Mittag- u. Abendessen
Programm
am Samstag, den
zu dem
der Kapelle des 2. Großh. Heſſ. Feld=Art.=Regts. Nr. 61
Reichhaltige Tageskarte (9811a
7. Juni, von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais ſtatt=
Leitung:
Vorzügl. Kaffee, Kuchen und Gefrorenes
findenden Konzert der Kapelle
des Leib=Drag.=Regts. Nr. 24.
Obermusikmeister M. Weber.
Reine Weine Münchner u. Helles Bier
Armeemarſch Nr. 48 von Ihrer
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Eintritt 30 Pfg.
Anfang 4 Uhr.
nnananansnans: Mässige Preise, anaananssnannase
Königl. Hoheit Großfürſtin Olga.,
Der hintere Garten iſt für Nichtkonzertbeſucher reſerviert.
2. Feſt=Ouverture von A. Lortzing.
A. Sulli=
„Losst Chord” von
Ernst Niemann, Hoflieferant.
H
ſpaniſcher
4. „El Turia‟,
van.
Walzer von D. Granato. 5. Großer
2 de & 4 4e d6 d0 d6 30 d 8
& de & 46
o
Geessgssisesssses
Kriegsmarſch und Schlachthymne,
Ellsabethen-
Finale des 3. Aktes aus der Oper
Restauration z. Stadt Plungstadt,
„Rienzi” von R. Wagner. 6.
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strasse 2.
und Deutſchmeiſter=Marſch von P.
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*1475
Sonntag, den 8. Juni, von nachmittags 4 Uhr ab:
Sonntag, den 8. Juni
Morgen Sonntag verſchiedenes Geflügel, Braten, Ragouts,
vormittags 11¼ Uhr ab auf dem
Kalbskeule, Kalbshaxen, geſpickte Kalbslenden, gefüllte Kalbs=
Paradeplatz Konzert d. Kapelle
bruſt, Kalbsnierenbraten, gebackene Kalbsleber, ſauere Nieren,
des Großh. Art.=Korps (Nr. 25).
Schweinebraten, Schweineſchnitzel, Lendenbeefſteak, Rumſteak,
Programm=
Wiener Schnitzel, Schnitzel Holſtein, Pfungſtadt=Kotelett,
1.
„Ein Kaiſerwort”, Marſch von
und ſonſt noch reichhaltige Speiſekarte.
Tanzverenügen
Pollak. 2. Jubel=Ouverture von
Eis
Eis
Die meiſten Speiſen werden ſofort ſerviert.
Bach. 3. Fantaſie aus „Das Glöck=
Pfungstädter
chen des Eremiten” von Maillart.
Bierausſchank.
(12631
Grosser schattiger Garten.
Helles Export-Bier
4. „Verſuch’s doch mal”, Walzer
Kaſt neues hübſches weiß. Sticke=ſu vierrädriger Handmöbelwagen
aus „Autoliebchen” von Gilbert.
Von 4 Uhr ab Tanzkränzchen im weißen Saale.
reikleid, Größe 44, ſehr preisw. zu verkaufen. Alexanderſtr. 9,
5. „Hoch die Fahnen”, Marſch von
abzug. Friedrichſtr. 14, I. (*1476011. Stock.
(*14815
Dienstbach.
Wiggert.
[ ← ][ ][ → ]
a)
b)
Nummer 131.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Juni 1913.
Seite 26.
Hesver
Sehdeh
am weissen Turm.
Ab heute nur 4 Tage mit Allein-Aufführungsrecht für Darmstadt.
Der uarvennienteUiiste
in 6 Akten nach dem Roman von Alexander Dumas,
in der Hauptrolle Amerikas berühmtester Schauspieler James ONeill.
Dieses Kunstwerk ist nicht zu verwechseln mit anderen Erzeugnissen, die unter gleichem Titel schon 2 mal hier gezeigt wurden.
(12657
Keine Preiserhöhung. — Wochentagsvorstellungen 3, 5, 7 u. 9 Uhr.
Auf besonderen Wunsch wurde die Vorführung des Märchenfestes „Der kleine Königé‟ auf Mittwoch verlegt.
Verein für naturgemäße Lebens= und Heilweiſe e. V.
Kirchen-Konzert
Fürstenauerhol.
(Maturheilverein) Darmſtadt.
in der St. Elisabeth-Kirche
zum Besten der Diaspora-Gemeinden von Darmstadt
am 8. Juni 1913, abends 8 Uhr
Schlachtfeſt
unter gütiger Mitwirkung des Mainzer Dom-Chors unter Leitung
inier Licht-Luft-Bad
seines Dirigenten Herrn Domkapellmeister Vogt, Mainz,
und der Herren Musikdirektor Klassert und
Juli bis abends
am Lichtwieſenweg iſt in den Monaten Juni und
Bankvorsteher Lechner, Darmstadt (Orgel).
8 ½ Uhr geöffnet. Beſichtigung iſt gerne geſtattet
mit Konzert
PROGR AMM.
Vorſtand.
Der
12635)
Händel
1. Konzert für Orgelsolo
wozu freundlichst einladet
Mll MROfue
MEl SRohe
bearbeitet von F. de Lange (Herr Musikdirektor Klassert)
2. Chöre des Mainzer Dom-Chores (Weihnachtsfestkreis)
Franz Buttler.
(*14889
)Ecce Dominus veniet, 5st., v. Vittoria (ca. 1540—1613)
a)
b)-Sancta et immaculata Virginitas, 5st., v. Croce (1560—1609)
TrERTAL DAR
Hodie Christus natus est, 8st., v. Palestrina (1526 2—1594)
(382
(29
Vom Himmel hoch, da komm’ ich her,
(3.
LUnwIGsPLATZ 2
Orgel
Joh. Pachelbel
Fantasie für
(Herr Bankvorsteher Lechner)
Schunt-Herke
VORNEHM
14. Chöre des Mainzer Dom-Chores (Oster- u. Pfingstfestkreis)
MIODERN
(11633a)
a) Omnes amici mei, 4st., v. Ingegneri (1548—1592)
Christus factus est, 4st., v. Palestrina
b)
Se66660e
c) Ascendit Deus, 5st., v. Palestrina
70
O sacrum convivium, 5st., v. Aichinger (1565—1628)
d)
Schrauihs
e) Dum complerentur, 6st., v. Palestrina
5.
Fantasie über das Lied „Christ ist erstanden‟
Gemahlene
Olymvia-Theater
M. Brosig
für Orgel
Salmiak-Terpentin-Seife
(Herr Bankvorsteher Lechner)
reinigt und schont die
6. Chöre des Mainzer Dom-Chores
Rheinstrasse 2 DARMSTADT Rheinstrasse 26
Wäsche:
Sanctus aus der 6st. Messe: „Ecce ego Joannes” v. Palestrina
(8,
pro Paket 15 Pfg
*2.
5)
Bestes und billigste
aus der „Missa choralis‟ 4—8st., mit Orgelbegleitung
Kyrie
von Franz Liszt (1811—1886)
c) Sanctus
Seifenpulver.
Ab heute Samstag bis inkl. Montag!
(Orgel: Herr Musikdirektor Klasser!)
7. Fantasic (ohne die Fuge) über „Ad nos, ad salutarem
Nur für Erwachsene.
undam‟
Franz Liszt
S ME M MEi (50
(Herr Domkapellmeister Vogt).
K4
Karten hierzu sind am Sonntag, den 8. Juni in dem
1
Pfarrhause, Schloßgartenstr. 57, erhältlich.
(12663
Christophlacks
als Fußbodenanſtrich
adian
.
beſtens bewährt.
„
Sofort trocknend u. geruchlos.
spannendes Erlebnis aus dem Leben des
Multi-
ein
(6
Leicht anwendbar. (5962a
millionärs LINCOLN
Gelbbraun, eichen,
In der Hauptrolle: Oscar Fuchs v. Residenz-Theater Berlin
6
9
mahagoni, nußbaum.
Eerleur 910
6
Die Hauptszenen sind:
Friedrich Schaefer.
Ernst-Ludwigstr. 23, am Bismarkdenkmal.
6
4. Das Chinesen-Schiff; die
1. Der Arzt Burus u. Journalist
Woossaadesg
geheimnisvollea u.eigenartig.
Green bewerben sich um
6
Ab heute abſolut neues
Zwischenfälle auf dem
Lincolns Schwester „May‟
ut erhaltenes Fahrrad u. eine
Chinesendampfer; der Weg
G
Do 2. Die Bootsfahrt; May vergibt
Renumaſchine billig zu verk
durch den Schornstein in
Riesenprogramm
sich an Green; beim Tee;
Liebfrauenſtr. 78, part. (*14830
das geheimnisvolle Innere
6
die Explosion der Tee-
Wetall. Kinderbettſt. bill. zu verk.
5. Die Verfolgung nach der
maschine; die Erblindung
M Eliſabethenſtr. 45, II. (
(*14874
Stadt: in der Opiumhöhle;
der Schwester Lincolns;
Der Roman
Zwischenfälle an dem ge=
Vorschlag zu einem Radium-
Motorrad
4
heimnisvollen Orte d. Lasters;
3
Experiment an der
Erblin-
einer Probiermamsell
3 Ps erſtkl. eleg. Maſch., wenig gebr.,
6. Die Wiedererlangung der
deten; die verschwundene
garant. flott. Renner u. Vergſteig.
Tasche mit dem Radium;
Handtasche mit demRadium;
packender Liebesroman aus Pariſer Modekreiſen in
umſtändehalber billig zu verk. Näh
2 Akten.
die Heilung; Lincolns Dank:
Jagd nach derselben;
Roßdörferſtraße 28, Hth. Anzuſehen
Die glänzende Photographie, die große Aufmachung,
sowie:
Sonntag vorm. v. 10 Uhr ab. (*14764
verbunden mit der außerordentlich tragiſchen Hand=
Weltstadt-Programm,
das übrige reichhaltige
lung, geben dieſem hervorragenden Film das
Ge=
gtedte
präge eines kinematographiſchen Schauſpieles
aller=
wie Dramen, Humoresken und Naturbilder.
erſten Ranges.
Der
6
Der grossen Unkosten dieses aussergewöhnlichen Pro-
Stegt
Unter den Beduinen
gramms wegen sehen wir uns veranlasst, während der
Erlebniſſe eines gefangenen Offiziers unter den Be=
Dauer der Vorführung dieses Schlagers den IV. Platz
duinen. Spannend von Anfang bis zu Ende.
(15 Pfg.) aufzuheben und gelten folgende Preise
6
des
einschl Billettsteuer: III. Platz 35 Pf., II. Pl. 55 Pf.,
I. Platz 90 Pfg. und Loge 1.10 Mk.
Das Handicaprennen
.
Snschts=
ein ſehr ſpannendes und aufregendes Lebensbild.
Kühler Theaterraum!
Kühler Theaterraum
n
Das Urfett
Humor:
Zur gefi. Beachtung!
des Oberlandesgerichts Coll-Senak II
IIlustr. Beschreibungen zu „RADIUM‟ sind zu dem Preise von
Das Freibillet, der Gipfel der Komik,
(Szſe Instanz, in Hambung est
5 Pfg. bei dem Portier erhältlich.
Schulze geht zum Ball, nichts als lachen,
(12644
in Jachen T. Hiaken gegen Mixoffg.
Ein geheimnisvoller Brief, Humor. Schlager.
Maken nach ausfährl. mündl. 2
866oo6668000
Verhandlung ergangen!
Herrliche Naturbilder ergänzen mit der Illuſtrierten
Der Frma. A.87. Schliepe)
Wochenſchau den Elite=Spielplan.
Remscheic, ist das Anpreisen
de
Deutſcher Schäferhund
wie auch der Verl
Maoffx-Haken vorläufig bis
Sprind-
(Rüde), hellwolfsfarbig, 1 J. alt,
Vorverkauf
J1 Okfober de. Del. Strafs
Staupe überſtanden, pr.
Stamm=
untersagt.
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Formen, Pudding=u. Auflaufform.,
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ſtraße 53 und Ludwigsplatz 3.
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diener, Karlſtr. 73, Gartenh. (10983a
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65
[ ← ][ ][ → ] Nummer 131.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Jnni 1913.
Seite 27.
Sobhand
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Erſcheint 2 mal wöchentlich in der Auflage des Tagblatts, bietet ſomit die größte Gewähr für erfolgreichſte Bekanntmachung von Vermietungs=Inſeraten. — Für den
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Nummer 131.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Juni 1913.
Seite 31.
Weſt bezirk. Profeſſor Kunkel
Nachm. um
2 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht. — Werk=
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer Veller.
tags um
¼7 Uhr: Singmeſſe
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
Pfründnerhans: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, vormittags um 7 Uhr:
Schneider
6 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
Beichtgelegenheit
— Um ½8 Uhr: Amt und Predigt.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen
Nachm. um ½ 2 Uhr: Andacht.
dienſt. Pfarrer Lenz. — Vorm. um 11¼ Uhr: Kinder
Geborene. Am 28. Mai: dem Briefträger Karl
The Church of England Service
gottesdienſt.
Filſinger, Heinheimerſtraße 16, ein S. Friedrich Lud=
3rd Sunday after Trinity, 8th June 1913
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 8½ Uhr:
wig. Am 2. Juni: dem Ofenſetzer Heinrich Reibold,
Divine Service will be held in the Hofkirche
-
Chriſtenlehre (Knaben). Pfarraſſiſtent Lic. Adolph
Löffelgaſſe 23, ein S. Hermann Heinrich. Am 1.: dem
at 3,15 p. m.
Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent Lic. Adolph
Spengler und Inſtallateur Johann Heinrich Schwarz
The Rev. H. M. de SteCroix, British Chaplain at Heldes
Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarr=
Kiesſtraße 36, ein S. Stefan Heinrich. Dem
Handels=
erg, will officiate.
aſſiſtent Lie. Adolph
mann Iſaak Herſch Riemer, gen. Goldmann, Holz=
Pauluskirche: Kollekte für die Evangeliſchen im
Aus=
ſtraße 24, ein S. David. Am 30. Mai: dem
Lokomotiv=
land
— Vormittags um 8½ Uhr: Chriſtenlehre. Pfarre
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
heizer bei der Staatsbahn Philipp Grünewald, Hein=
Rückert. — Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt
heimerſtraße 80, ein S Georg. Dem Schreiner Johann
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Pfarraſſiſtent Herpel. — Vorm. um 11¼ Uhr: Kinder=
Philipp Hofmann, Ruthsſtraße 13, eine T. Lieſelotte.
Stadtgemeinde: 29. Mai: Dem Schwimmlehrer
zottesdienſt. Pfarraſſiſtent Herpel
Am 3. Juni: dem Kaufmann Konrad Koch, Markt=
Georg Weber T. Käthe, geb. 4. Mai. 3. Juni: Dem
platz 3, ein S. Ernſt Konrad. Dem Fabrikarbeiter Georg
Taglöhner Philipp Mark T. Anna, geb. 10. Jan. Dem
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 8. Juni,
Balthaſar Fuhry in Arheilgen, hier Grafenſtraße 9,
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Hausburſchen Adam Mark S. Hans, geb. 4. Febr. 1912
Nachm.
eine T. Roſa Margarete. Am 31. Mai: dem Bäcker
Um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Montag, den 9. Juni, abends
Johannesgemeinde: 1. Juni: Dem Rangier=
Philipp Bormuth, Kahlertſtraße 49, ein S. Adam
um 8½ Uhr: Bibelſtunde für Frauen. — Dienstag, den
arbeiter Friedrich Rapp S. Heinrich, geb. 4. März. Dem
Theobald
10. Juni, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde für Jung=
Eiſenbahngehilfen Adam Kiſſeberth T. Anna Helen=
Aufgebotene. Am 2. Juni: Hilfsſchaffner Emil Otto
rauen und Blaukreuz=Bibelſtunde.
— Donnerstag, der
Katharine, geb. 5. März. Dem Hilfsſchaffner Adam Heck=
Karn, hier, mit Köchin Anna Wege, Hommerts=
12. Juni, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde
Sams=
mann T. Marie, geb. 14. April. Dem Glaſer Philipp
hauſen. Fabrikarbeiter Philipp Göckel. Traiſa, mit
tag, den 14. Juni, abends um 9 Uhr: Bibelſtunde für
Schwinn S. Johann Philipp, geb. 28. April. Dem
Eliſabethe Fiſcher, Traiſa. Bahnarbeiter Chriſtian
Beamte. — Zweig der Stadtmiſſion (Beſſunger=
Mechaniker Hermann Knop T. Henny Erna Eliſabeth,
Sottlob Kübler, Gräfenhäuſer Weg 35, mit Dienſtbote
ſtraße 88, Hth.). Sonntag, den 8. Juni, vormittags um
geb. 4. März. 2. Jnni: Dem Profeſſor an der Techn.
Chriſtiane Ihrig, Magdalenenſtraße 3. Am 3.: Kauf=
Uhr: Kindergottesdienſt.
— Nachm. um 3 Uhr
11½
Hochſchule Dr. phil. Wilhelm Pinder S. Dietrich
Eber=
mann Karl Wedler, hier, mit Lina Martha Kob
Bibelſtunde für Jünglinge. —
Um 4 Uhr: Bibelſtunde
hard, geb. 13. April.
Stützelbach. Geometer 2. Klaſſe Georg Heinrich Berg=
Jungfrauen.
für
— Freitag, den 13. Juni, abends um
Martinsgemeinde: 18. Mai. Dem
Bauhilfs=
mann mit Margarete Herberth, beide in Höchſt. Schrift=
8½
Uhr: Bibelſtunde
arbeiter Heinrich Auguſt Harreus T. Anna Eliſe, geb.
ſetzer Andreas Ludwig Wambold, Neue Ireneſtraße 67
17. April. Dem Keſſelſchmied Georg Adam Betz T
mit Näherin Katharina Kraft, Hahn.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43):
Sonntag,
Kaufmann
Katharine Eliſe Chriſtine, geb. 4. Mat. 26. Mai: Dem
Arthur Plaut, Landgraf=Philipp=Anlage 46, mit Elſc
Diens=
den 8. Juni, abends um 8¼ Uhr: Predigt.
Reſtaurateur Franz Kratſch S. Hans Hermann Franz,
Katz, Georgenſtraße 12. Am 4.: Gerichtsaſſeſſor Dr. jur.
ag, den 10. Juni, abends um 8¼ Uhr: Bibelſtunde.
geb. 5. April. 30. Mai: Dem Kutſcher Adam Schnauber
Hermann Otto Ludwig Andrée, hier, mit Anna Gabriele
Herr Lepper aus Frankfurt a. M
T. Emilie, geb. 1. Mai.
Marie Witting, Heidelberg=Handſchuhsheim. Schmied
Hottesdienſt der Nenapoſtoliſchen Gemeinde (Lagerhaus=
Adam Müller, hier, mit Kleidermacherin Lina Zim
Paulusgemeinde: 1. Juni: Dem Buchhalter
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr.
Mitt
Chriſtian Weingart T. Dora Anna, geb. 4. Mai. Dem
merſchied, Hirzenhain. Küfer Sebaſtian Friedrich
Grei=
woch, abends um 8½ Uhr.
ner, zurzeit im Leibgarde=Inf.=Regt. 115, hier, mit Köchin
Weißbinder Georg Weitzel T. Katharina, geb. 10. Mai.
Anna Margareta Schmitt, Nierſtein. Kaufmann Karl
Hemeinde gläubig getauſter Chriſten (Waptiſten), Mauer=
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden
Friedrich Wilhelm Schmuck, Theaterplatz 2, mit
Katha=
ſtraße 17: Sonntag, den 8. Juni, vorm. um ½ 10 Uhr
Stadtgemeinde: 31. Mai: Gutsinſpektor auf
Hof=
rina Karoline Louiſe Hildebrandt, Heinrichſtraße 108
Gebetsſtunde. — Vorm. um ½11 Uhr: Sonntagsſchule
Schwalbach Karl Jakob Lawall und Anna Eliſe Weppler
Bureaugehilfe Auguſt Rück, Darmſtraße 1, mit Bar=
-
Nachmittags um 4 Uhr: Predigt.
Abends un
4. Juni: Verwitw. Bahnhofsaufſeher Johannes Maaſer
bara Charlotte Landzettel, Große Kaplaneigaſſe 14
6 Uhr: Jugendverein. — Mittwoch, den 11. Juni, abends
zu
Zeilhard und Maria Anna Kunzmann.
Am 5.: Waffenmeiſter Auguſt Robert Hübner, hier,
um 8½ Uhr: Gebetsſtunde.
Johannesgemeinde: 31. Mai: Schriftſetzer
Lud=
mit Kleidermacherin Karoline Wilhelmine Schütz
wig
Glaſer und Katharine Blümler von hier
Friedberg=Fauerbach. Schloſſer Ludwig Heinrich Sproß
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag
mit Friſeuſe Pauline Lang, beide Rhönring 121. Vor=
Martinsgemeinde: 24. Mai: Hausburſche Hch
8. Juni, nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
den
zeichner Heinrich Stork, Blumenthalſtraße 53, mit Eliſe
Horn und Maria Karl. 25. Mai: Buchhalter Franz
Um 4 Uhr: Predigt. — Freitag, den 13. Juni, abends
Chriſtine Kunz, Marktplatz 7. Kaufmann Balthaſar
im ½9 Uhr: Bibelſtunde.
Adalbert Eisvogl in Hachenburg und Anna Marie
Ludwig Finger, Frankfurt a. M. mit Eliſe Rebell
Friederike Löchel. 27. Mai: Kellner Georg Bauer und
Liebfrauenſtraße 27
Katholiſche Gemeinden
Maria Heil. 29. Mai: Kaufmann Heinrich Götz und
Geſtorbene. Am 2. Juni: Anna Geier, 28 Tage,
Anna Katharine Eidmann, beide hier
4. Sönntag nach Pfingſten, den 8. Juni 1913
ev., T. des Maurers, Neue Ireneſtraße 10. Jakob He=
Paulusgemeinde
4. Juni: Hofgartengehilfe
St. Ludwigskirche: Samstag, den 7. Juni,
nachmit=
berer, 3 J., ev., S. des Dieners, Alexanderſtraße 14. Am
Emil Ludwig Witt und Katharine Ernſtine Minir
tags um 4 Uhr
und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
3.: Oberſtadtſekretär Rechnungsrat Johann Ferdinand
zur heil. Beichte
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Elbertt, 60 J., ev., Roßdörferſtraße 56. Rangierführe:
Kollekte für den St. Bonifatius=Verein
Philipp Lotz, 29 J., ev., in Wixhauſen, hier Grafen=
Stadtgemeinde: 3. Juni: Witwe Eliſabeth Bar=
Sonntag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur
ſtraße 9. Am 4.: Luiſe Daut, geb. Kohl, 33 J., ev.,
bara Gerbig, geb. Leiß, 57 J. 4 Mon., ſtarb 1. Juni
heil. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. —
Um
Ehefrau des Küfers in Auerbach, hier Erbacherſtraße 25
2. Juni: Heinrich Krämer, S. des Dachdeckers, 1¾ J.
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr:
Am 5.: Maria Mertens, geb. Barban, 32 J.,
tarb 30. Mai. 4. Juni: Katharina Diehl, ohne Beruf
kath.
Militärgotiesdienſt mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hoch=
Ehefrau des Kaufmanns, Nieder=Ramſtädterſtraße 89
31 J., ſtarb 2. Juni zu Eberſtadt. 31. Mai: Haushälterin
amt mit Predigt. — Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottes=
Am 4.: Amalie Mann, geb. Mangold, 86 J., ev., Witwe
Wilhelmine Margarete Wegerth, 52 J., ſtarb 28. Mai.
dienſt. — Nachmittags um 3 Uhr: Katechetiſche Predigt
des Rechnungsrats, Steinſtraße 22.
Privatier Guſtav Jakobi, 74 J., ſtarb 29. Mai. 4. Juni:
und
Andacht zu Ehren der hochheil. Dreifaltigkeit
Oberſtadtſekretär Rechnungsrat Joh. Ferdinand Elbertt,
Rapelle der Warmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm
60
J., ſtarb 2. Juni
Gottesdienſtliche Anzeigen.
um
½7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um 5 Uhr: Ver=
Johannesgemeinde:
1. Juni: Katharine
Evangeliſche Gemeinden
ſammlung des Vereins chriſtlicher Mütter. — Abends um
Kunitſch, geb. Schork, Ehefrau des Lohnkutſchers, 40
6 Uhr: Roſenkranzandacht
3. Sonntag nach Trinitatis, den 8. Juni 1913
ſtarb 29. Mai. 2. Juni: Finanzaſpirant Georg Müller
Rapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
Hofkirche: Samstag, den 7. Juni, abends um 6 Uhr:
ſtarb 31. Mai.
17
im
7 Uhr: heil. Meſſe. —
Montag, nachm. um 4 Uhr:
Beichte. — Sonntag, den 8. Juni, vorm. um ½10 Uhr:
Martinsgemeinde: 26. Mai: Monteur Kar
Sakramentaliſche Betſtund
Beichte und Anmeldung zur heil. Kommunion in der
Nungeſſer, 71 J., ſtarb 24. Mai. 1. Juni: Werkſtätten
Kapelle in Griesheim: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
Sakriſtei. — Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit
arbeiter Philipp Schmaltz, 60 J., ſtarb 30. Mai. Otto
Singmeſſe mit Predigt
Feier des heil. Abendmahls.
— Mittwoch, den 11. Juni,
Vock, Sohn des Steinmetz, 14 J., ſtarb 31. Mai.
Ht. Eliſabethenkirche:
Samstag, den 7. Juni,
nach=
abends um 6 Uhr: Andacht.
Petrusgemeinde: 1. Juni: Schloſſer Johann
mittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Vogel. —
Wilhelm Heyer, 70 J., ſtarb 29. Mai.
heit zur heil. Beichte.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Paulusgemeinde: 29. Mai: Der Monteur
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
Velte.
Walter Martin, 21 J., ſtarb 25. Mai in Saarbrücken
eil
Beichte. — Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer
Margarete Maurer, geb. Schneider, Witwe des
Schreiner=
hl. Meſſe mit Predigt. — Um ½ 10 Uhr: Hochamt und
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
meiſters, 86 J., ſtarb 27. Mai. Chriſtine Bartſch,
geb.
Predigt. — Nachmittags um 2 Uhr fällt die Andacht aus.
Vogel.
— Abends um 6 Uhr: Pfarrverwalter Klingel
Diehl, Witwe des Möbeltransporteurs, 77 J.,
ſtark
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr
fer
höf
7. Mai. 30. Mai: Hauptſteueramtsrendant i. P. Karl
Amt und Predigt.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, der
Weiß, 73 J., ſtarb 28. Mai. Eliſabeth Sohl, Tochter des
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag,
den
8. Juni, vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Taglöhners in Echzell, 8 J., ſtarb 28. Mai. Lina
. Juni, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr
Südweſt bezirk. Pfarrer Velte. — Vorm. um 9 Uhr:
Kahlert, geb. Störger, Witwe des Kaufmanns, 76 J.,
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Chriſtenlehre für den Südoſt bezirk. Pfarrer Kleberger.
ſtarb 27. Mai. 1. Juni: Georg Kehm, Sohn des Schloſſers
Kollekte für den St. Bonifatius=Verein
Nachm. um 2 Uhr: Taubſtummengottes=
J., ſtarb 29. Mai. 2. Juni: Steueraufſeher i. P. Friedr
di
nſt. Profeſſor D. Dr. Diehl aus Friedberg
Wilhelm Klöckner, 69 J., ſtarb 31. Mai. 3. Juni: Güter=
Sonntag, vormittags um 6 Uhr:
Gelegenheit zur
Militärgemeinde: Kein Gottesdienſt
expeditionsvorſtand i. P. Karl Dauber, 79 J., ſtarb
Vorm. um
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: hl. Meſſe
Um ½9 Uhr:
Uhr: Kindergottesdienſt (Steinſtr.
10
24, Muſikſaal)
Juni. 5. Juni: Privatier Chriſtian Schwinn, 89 J.,
Amt mit Predigt. — Nachmittags um
3 Uhr: Andacht
Johanneskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Marx.
ſtarb 3. Juni.
zu Ehren des hl. Aloyſius
Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Vor=
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den
7.
Juni, nachm
mittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den Nord bezirk im
um
5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit
Trauungen auswärtiger Paare: Pfarrverwalter
arrer Marx.
Gemeindehaus. Pf
Sonntag, vorm. um ½6 Uhr:
Um
Beichte.
Klingelhöffer
½
Aartinskirche:
Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer
Wid
Uhr:
Austeilung der heil. Kommunion
Un
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt für
mann. — Vorm.
-
Uhr:
Hochamt und Predigt.
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Nummer 131.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Juni 1913.
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Off. u. N31 an d. Exped. (*14794
Vornehmſte Ehevermittlung.
Beamter
Auf Grund meiner 12 jährigen Tätigkeit in 5 deutſchen
Näh=
mittlerer, 3—5000 Mk. Eink., wünſcht
— 75.
e
maſchinen=Fabriken und meiner faſt 20 jährigen Stellung als erſter
Heirat m. verm. Fräul. bis 39
alt. Offerten: Wiesbaden, Poſt=
D. Gteseslerrarf
Mechaniker bei Herrn Aug. Engel bin ich in der Lage, allen an
mmen
lagerkarte 39.
(VI, 12623
mich geſtellten Anforderungen gerecht zu werden. Es wird ſtets
Es iſt allgemein bekannt, daß manche
erren und Damen in Liebesangelegenheiten ganz
ſehen, — ſiegen! Ihnen zu widerſtehen iſt
un=
verblüſſende Erfolge erzielen. Sie kommen.
mein eifrigſtes Beſtreben ſein, meine geſch. Kundſchaft gut, ſchnell
kann man
möglich, od man wil oder nicht, man muß ſolche Perſonen lieden. Worandes erih
Fränkein, evang, 30 Jahre alt,
irch
hervor=
ſich meiſt nicht erklären, da die Betreffenden weder durch große Schönheit noch etwa d
und billig zu bedienen, und bitte ich, mein Unternehmen gütigſt zu
mit ſchöner Ausſtattung und
et=
ragende Geiſtesgaben ſich vor anderen auszeichnen. Oft iſt ſogar das Gegenteil der Fall, indem
was Vermögen, wünſcht Heirat mit
unterſtützen.
ſchönen und klugen Menſchen der oder die Geliebte abſpenſtig gemacht werden durch einen
Neben=
buhler, der häßlich und geiſtig minderbegabt iſt. Dieſe ſonderbaren Geheimniſſe des Liebes= und
Herrn in beſſerer Stellung
Off.
Hochachtungsvoll
(*14891
Seelenlebens hat nun ein bekannter Pſychologe, Dr. F. Amos, gründlich erforſcht und iſt dabei
unt. N 26 an die Exped. (*14779
zu dem überraſchenden Schluſſe gelangt, daß dieſe geheimnisvolle Macht ſich jede Perſon aneignen,
daß alſo jeder Herr die Zuneigun
einer jeden Dame und jede Dame die Zuneigung ein
Damen und Herren
August Zürtz, Waldstr. 18.
rieben.
jeden Herrn erringen kann. Wie es gemacht wird, hat er in einem Buche genau beſ
Wer die darin gegebenen Regeln befolgt. er
ert die Herzen im Sturme und zwingt die geliebte
iſt zum Heiraten ſtets gute Ge=
Perſon zur Zuneigung
Der Titel des Buches lautet: „Das Geheimnis der perſönlichen
Maſtneu. Sportwagen m. Hummt Damenhut, 3 M., D.=Halbſchuhe,
legenheit geboten durch
Frau
Unwiderſtehlichkeit‟
Zu beziehen iſt es distret in geſchloſſenem Kuvert gegen Voreinſendung
räder zu verkaufen
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2. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
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Samstag, 7. Juni.
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ge=
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Männtieh
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oder auswärts, am liebſten auf
Büro=Arbeiten vertraut, ſucht vom
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geſucht. (12440dfs
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Ferdinana Carl Winter,
(*14829
nachmittags.
ſof. Stellung als Kommiſſionär,
Eliſabethenſtraße 10.
Kaſſierer od. ähnl. Poſt. Off. u.
Pert. Büglerin enpf.
ſich a. d.
geſucht
N 12 an die Expedition. (*14705
dauſe Schulſtr. 12,. Stb.
(*14872so
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Büglerin nimmt noch
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konfektion, Schützenstr. 10, II. (*14766sd
vertr. mit Entwurf u. Bearb. ſelbſt.
an in u. außer dem Hauſe (*14886
Fürs Putzfach ein Lehrmädchen
in Bauleitung, Erled. d. Korreſp.,
Neue Niederſtr. 17, Hth.,
2. St., I.
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(Abſolvent d. Großh.
Baugewerk=
ie
Zi
(IV
ſchule mit Auszeichnung u. mehrere
gatrs
Erstklassige Modistin
Zeitungstragerin 12ds
Semeſter Hochſchulbildung
Darm=
empf. ſich i. all. vorkom. Putzarbeiten.
ſtadt) ſucht entſpr. Stellung, evtl.
für morgens u. abends geg. gut. Lohn
Billige Preiſe. Schulſtr. 9, II. (12464a
dauernd, unter beſten
Zeugniſſn=
ſof. geſucht. Zigarrenhandlung
Kullmann, Agentur der „Frank-
auf Bureau od. Bauſtelle, Offert.
Wegen Auftöſung
meines
unt. N 4Sra. d. Exv. d. Bl. (*14862
furter Zeitung‟ Wilhelminenſtr. 9.
Haushalts empfehle
ich mein
älteres Alleinmädchen
als ſol=
Junger Kaufmann ſucht ab
ches oder als Köchin auf
1. Juli.
1. Juli
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ſofort geſucht.
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an die Expedition ds. Bl. (12616a
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Jung. ſolid. Mann ſucht Stellung
(12661
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ſof. od. ſpät. als Kaſſier, Bürodiener
Kirchſtraße 19. (*14816.
Jg. kräft. Mädchen, d. noch n.
od. ſonſt ähnl. Stellung. Kaution
ged., ſucht Stell. in kl. Haush. Näh.
Ein tücht. Mädchen für Ktüche u
kann geſtellt werden. Offert. unt.
Schützenſtraße 20, I.
(*14770
Haus zu 2 Perſonen per 1. Juli geſ.
N20 an die Expedition. (*14738fs
Jg. Mädch. ſ. nachm. Beſchäft. b. e.
Fr. Dr. Marx, Georgenstr. 10. (12490fso
Jg. Ied. Kaufm., gut. Schritt, Sch. Rechn.,
Kinde Liebfrauenſtr.91, III.r. (*14871
Zuverl. ſaubere Lauffrau oder
sucht p. 15. ds. Besch. auf Compt., Lager etc.
Frau geht halbe Tage Aus=
Mädchen vorm. 3, nachm. 2 Std.
Verg. mon. 30-10 M. Off. u. N 42 Exp. (*14822sd
beſſern, auch Anfert. von Knaben=
Egen Uister
geſucht. Taunusſtr. 1, I. (*14729fso
gel. Steindrucker,
kleidern
Kahlertſtr. 23. (*14834
Mee
Jung. Mannl, der durch Umzug
Tüchtiges,
ſofort
(eſ
ſ. Mädchen, . d. Kinderpflege
ſeiner Eltern ſtellenlos gew., ſucht
zuverläſſiges Mädchen
geſucht.
B—
ſehr erfahren, ſucht Stelle zu
anderw. Beſch., bevorzugt Lager,
aus Covert Coat, äusserst leicht und hoch geschlossen, in
Rummel, Wirt (*14678ds
—2 Kindern in beſſ. Hauſe. Näh.
Packerei. Off. u. N 19 Exp. (*14893
Grafenſtraße 37.
(*14856
grau, mod. od. braun, Mk. 36.50 und 52.−
Neue Niederſtr. 19, III.
Diener und Pfleger, ledig, mit
Alleinmädch. geſ. 15. Juni evt.
beſten Zeugn. u. Ref., ſucht ſofort
en ſuchtnach
ſpäter Saalbauſtr. 69. (*14446ids
Jungebeſſere Frau mittags
Stelle, geht auch auswärts. Gefl.
Regen-Ulster
Sauberes tüchtiges Mädchen,
Off. u. M 92 an die Ern. (*14637dfs
Beſchäftig. Näh. ab 11 Uhr Neue
welches kochen kann, zum 1. Juli
(*14792
Niederſtraße 17, I. Htb.
aus sehr leichtem Wollstoff in bräunlichen Farben, hoch
geſucht. Hausmädchen vorhanden.
Chaakeur-Helleut
Frau Dr. Richter, Alsbach an
Empfehle mich im Waſchen. Fr.
. . . . . Mk. 28.− und 32.
der Bergſtraße.
(12479dsi
Schmidt, Darmſtr. 23, Stb. (*14846
Mechaniker, tüchtiger Fahrer und
Zum 1. Juli geſ. 1 geſund. ſolid.
Reparateur, im Beſitze des Führer=
Einſaches Fräulein ſuht für
gtet
Mädchen, das bürgerlich kochen
Regen-Ulster
ſcheins für alle Klaſſen, fährt jedes
Off.
tagsüber Beſchäftigung.
u.
kann und die Hausarbeiten ver=
Syſtem und Ps., war Einfahrer,
(*14899so
B
N. 57 an die Exped.
ſteht, zu einem älteren Ehepaar
aus weichen angerauhten Stoffen in neuen Farben, hoch
ſucht, geſtützt auf beſte langjährige
Reinliche Frau ſucht Laufdienſt
(Beamtenfamilie). Näher=
Martin=
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Mk. 28.− und 46. . . . . .
Heinheimerſtr. 8, pt. rechts. (*14906
ſtraße 89,
, I.
(*14472ms
N 44 a. d. Exped. d. Bl.
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finden
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koch. u. verſt. a. Hausarb. f. ſof., jg.
Woche 2 Std. vorm. geſ. Wald=
Beckſtraße 87.
1.
(*14618dfs
Landmädch. Frau Minna Dingeldein,
ſtraße 15, II. Nähe bevorzugt. (*14836
.. Mk. 22.−
Kapuze .
, . ,
gewerbsmäßigeStellenvermittlerin
Geübte
Au.
oder unabh. Frau
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Mädchen auf 3 bis 4 Wochen
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zur Aushilfe geſucht
(*14832so
oessete
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Näherinnen
oder auswärts als
(*14806
für morgens
für Herrenhemden geſucht. Ferd.
Roßdörferſtraße 28.
Stütze
Carl Winter, Hoflieſerant Seiner
Winly Schs
Groß=
Königlichen Hoheit des
der Hausfrau
(12439dfs
herzogs.
Alleinmädchen
ſucht kinderliebes Fräulein aus
Spezialhaus moderner Herren- und Kinder-Moden
das ſelbſtändig kochen kann, in
beſſerem Hauſe, das auch ſchneidern
Eine tücht. Bügierin
Haushalt von zwei Leuten zum
kann; es wird mehr auf gute Be=
(*14809
geſucht.
1. oder 15. Juli geſucht. Vermitt=
Ludwigsplatz, Ecke Schulstrasse.
handlung wie auf hohen Lohn
Bl.
Wo? ſaat die Exved. d.
lung nicht ausgeſchloſſen. Zu erfr.
geſehen. Gefl. Angebote erbeten
Perfeite Hausschneiderin
nach=
Heinrichſtr. 136 von 5 Uhr
unter N 56 a. d. Exped. (*1
*14894
35 an
14840
geſucht. Gefl. Off. u.
mittags an.
N
Sossstttet
(*14835
die Expedition ds. Bl.
Frau Profeſſor Schrader.
Nummer 131.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Inni 1913.
Seite 34.
Mädchen
für Hausarbeit von 7—3 Uhr
ge=
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Ehe=
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Nummer 131.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Juni 1913.
Seite 35.
zu weit treiben, wie dies bereits ſchon geſchehen iſt, denn
Von Loſen notieren: Augsburger 34.10,
Braunſchwei=
nach der durchgreifenden Reinigung der ſchwachen
Ele=
ger 194.25, Meininger 35.40, Genua 208, Türkiſche 161.20
VI, 1482
mente gewinnt dann immer wieder eine geſundere Baſis
Nehmen Sie
Freiburger 121.25, Ungariſche 395, Mailänder 45=Fr.=L.
die Oberhand. Der Kapitaliſt wird jedenfalls nach den
35, Mailänder 10=Fr.=L. 36.10, Venediger 54.60,
Raab=
täglich ein Likörgläschen Dr. Hommel’s
vielfach gemachten trüben Erfahrungen in Amerika die
Grazer Anrechtsſcheine 39.60, in Reichsmark; Gothaer
Haematogen unmittelbar vor der Haupt-
Lehre ziehen, lieber im Heimatlande ſeine Kapitalien an
Främie II 115.50, Donau=Regulierung 153, Madrider 73.40
mahlzeit: Ihr Appetit wird reger, Ihr
Ner-
zulegen, wo die Induſtrie, wenn auch zeitweiſe durch die
in Prozent; ferner ſchließen: 4proz. Reichs von 1913 99
vensystem erstarkt, die körperlichen Kräfte
Balkanwirren etwas erſchüttert, immer noch eine gute und
tproz. Reichs (rückzahlb. 1918) 98 G., 3½proz. Reichs 85.30,
werden gehoben. Warnung: Man verlange
mindeſtens ſichere Anlage bietet. Nach den ſchweren
Rück=
proz. Reichs 75.25, 4proz. Heſſen von 1899 97.15, 4proz.
ausdrücklich den Namen Dr. Hommel.
zängen, ſelbſt bei den beſten Papieren, wird auch bald
Heſſen von 1906 97, 4proz. Heſſen von 1908/09 97.15, 4proz.
6 m
wieder eine Erholung zu erwarten ſein. Allerdings dür=
Heſſen (rückzahlb. 1921) 99, 3½proz. Heſſen 83.70, 3proz
fen die „Zukunfts”=Hoffnungen der Rentabilitäten, wovon
Heſſen 73.85, 4proz. Darmſtädter 96, 3½proz. Darmſtädter
87, 4proz. Heſſ. Landes=Hyp.=Pfdbr. (S. 18—24) 97.80 G.,
wir vor Monaten ſchon warnten, künftig nicht mehr in
Handel und Verkehr.
4proz. Heſſiſche Landes=Hyp.=Pfdbr. (S. 25—27) 97.90 G.
Betracht kommen, ſondern die augenblicklichen, auf ſolider
3½proz. Heſſiſche Landes=Hyp.=Pfdbr. (S. 3—5) 85.40 G.,
Baſis ſtehenden Bilanzberechnungen.
H. Frankfurt a. M., 6. Juni. (Börſenwochen=
3½proz. Heſſiſche Landes=Hyp.=Pfdbr. (S. 9—11) 85.50 G.,
bericht.) Die bereits einige Zeit vorwiegend ſchwache
zu den Einzelheiten des ziemlich lebhaften Verkehrs
4proz. Heſſiſche Kom.=Pfdbr. (S. 13—14) 97.80 G., 4proz
Haltung an den Börſen, verurſacht durch die Unſicherhei
übergehend, haben deutſche Renten nur wenige Zehntel im
Heſſiſche Kom.=Pfdbr. (S. 15—16) 97.90 G., 3½proz. Heſſ.
der Politik bei den Balkanſtaaten, die ſchwankende Situ=
Preis eingebüßt, und ſpeziell heſſiſche Gattungen, wie be=
Kom.=Pfdbr. (S. 1—3) 85.60 G., 3½proz. Heſſ. Kom. am Geldmarkt, ſowie die Induſtrie=Befürchtungen,
onders 3prozentige, lagen recht feſt. Ausländiſche Staats
Pfdbr. (S. 4) 85.50 G., Darmſtädter Bank 115.10,
Süd=
hat ſich in den letzten Tagen zu einer intenſiv matten
Stim=
onds haben unter dem Einfluß der Weſtbörſen faſt
durch=
deutſche Eiſenbahn=Geſellſchaft 127.50, Süddeutſche
Im=
mung herausgebildet. Zuerſt kam die überraſchende
An=
weg Abſchwächungen erlitten; die 5prozentige Mexikaniſche
mobilien=Geſellſchaft (Mainz) 53.50 B., Lederwerke vorm
kündigung von neuen 4proz. Anleihen des Reiches und
nnere Anleihe war um über 3 Prozent niedriger. Eben=
Spicharz (Offenbach a. M.) 63 G., Lack= und Farbenfabr
Preußens, die in Höhe von zuſammen 225 Millionen Mk
o ſind Transportwerte, mit Ausnahme von Schantung
72 B., Faber und Schleicher,
Schramm (Offenbach a. M.)
am 12. Juni zum Preis von 97.90 Prozent für Sperr=
und Otavi=Anteile, vorwiegend matter
A.=G. (Offenbach a. M.) 129 B., Chemiſche Mühlheim a.M
ſtücke oder Eintragung ins Staatsſchuldbuch zu 97.70 Pro=
Der Bankenmarkt lag ruhiger; Diskonto=, Berliner und
54.25, Schantung 133.10, South=Weſtafrika 116.50,
Otavi=
zent zur Emiſſion aufgelegt werden. Wenn auch dabei
Berliner Handelsgeſellſchaft gaben etwa 1½ bis 2 Pro=
Anteile 113.75, Otavi=Genußſcheine 82.50, 4½proz. Ruſſen
offiziell betont wurde, daß die Anleihen für werbende
zent nach, während Darmſtädter und Deutſche Effekten=
99.60, 4proz. 1880er Ruſſen 88.75, 4proz. 1902er Ruſſen
Zwecke, wie Eiſenbahnbauten uſw., ausgegeben werden, ſo
und Wechſelbank faſt unverändert notieren und Dresdene
89.10, 3/oproz. Ruſſen 86.80, 3½proz. Ruſſen 78.90, 3proz.
hat doch die ſo ſchnell aufeinander folgende Neuemiſſior
nur etwa ¾ Prozent einbüßten. Deutſche Reichsbanl
Ruſſen 72.75, 4proz. Unifiz. Türken 85.75, 4proz. Adm.
etwas verſtimmt. Obgleich zurzeit kein Mangel an
Geld=
gaben 1¼ Prozent nadch
Türken 80.80 G., 4proz. Bagdad=Türken 80.10, 4proz
herrſcht, ſo bleibt man doch mit der Hergabe außerordent
Das Montangebiet war ſehr bewegt auf große Poſi
Convert. Türken von 1905/11 45.75, 5proz. Bulgaren
lich zurückhaltend, um ſo mehr, da die Reichsbank neuer
tionslöſungen und Exekutionen in Berlin, die beſonders
97.50 B., Griechen von 1890 59.20 B., Griechen von 1887
dings wieder eine Anſpannung erfahren hat. Die
See=
ür „Phönix” ſtattfanden; doch haben auch Harpener, Gel
56.20 B., 5proz. Chineſen 96.15, 4½proz. Chineſen 89.20
handlung ſtellt allerdings zu den verſchiedenſten Terminen
enkirchener, Laurahütte und Oberſchleſiſche Eiſen Bedarf,
5proz. Chineſen (Tientſin=Pukow) 90.75. 4½proz. Japaner
Geld andauernd zur Verfügung, und zwar bis Ultimo mit
owie die meiſten anderen Aktien mehr oder minder Kurs.
37.30, 4proz. Japaner 82.30, 4½proz. Serben 85.70,4proz.
5 Prozent. Sie beſitzt nicht unerhebliche Summen, muß
Während der Walzdrahtverband um ein
Serben 78.60
ſich aber ſtark halten, nicht nur für die aufzunehmenden
Jahr verlängert wurde, iſt die Errichtung eines Roheiſen=
Anleihen, ſondern auch zur Deckung des Bedarfs ſeitens
Syndikats geſcheitert und damit gleichzeitig die Preiskon
des Staates, der Ende Juni immer ſehr groß iſt.
Trotz=
vention aufgelöſt
Sport, Spiel und Turnen.
dem läßt ſich erwarten, daß ſie genügend Geld übrig
Der Kaſſainduſtriemarkt war in den letzten Tagen ſehr
haben wird, um nicht genötigt zu ſein, die in der zweiter
Darmſtädter Turnerſchaft. Ein bedeutſamer
Be=
durch bedeutende Abgaben ſeitens ängſtlicher Beſitzer ge=
Junihälfte fälligen Beträge in voller Höhe zurückzufor
ſchluß iſt von den zur Deutſchen Turnerſchaft gehörenden
drückt und die allgemein matte Bewegung übertrug ſich
hern. Damit würde aber dem Markte ungemein geholfen
hieſigen Vereinen, der Turngemeinde, der
Turngeſell=
chließlich auch auf dieſe Werte in derart intenſiver Weiſe
ſein und ein ſchwerer Druck von ihm genommen. Die
ſchaft und dem Turnverein Darmſtadt, ſowie der
Turn=
daß ganz beträchtliche Rückgänge, vorwiegend bei Maſchi
gemeinde Beſſungen und den beiden akademiſchen Turn=
Offerten aus dem Auslande haben in den letzten Tager
nen= und Elektrizitätsaktien, zu verzeichnen ſind. Benz bis
vereinen an der Techniſchen Hochſchule, dem Ak.
Turn=
vollkommen aufgehört, und bei dem enormen Geldbedarf,
243½ gehandelt. Selbſt chemiſche Aktien kamen in
größe=
verein Alemania und der Ak. Turnverbindung
Ghibel=
der gerade in den maßgebenden Ländern zurzeit beſteht,
en Poſten zum Verkauf, wobei ebenfalls Einbußen erfolg
linia, gefaßt worden. Gemeinſam die Sache der edler
muß man damit rechnen, daß vorerſt auch kaum
nennens=
en.
Petroleumwerte ebenfalls rückgängig. Steama
deutſchen Turnerei im Sinne Vater Jahns in Darmſtadt
werte Beträge von dort nach Deutſchland kommen werden
Romana bis 151, Naphtha bis 353½; gut behauptet
blie=
zu fördern, haben ſie ſich dank der Initiative des Gau=
Einen weiteren Impuls zur Ermattung gab die flaug
en Gummi Peter (67) und die beiden Zuckeraktien (Wag
urnwarts des Rhein=Main=Gaues der Deutſchen Turner=
Tendenz der New=Yorker Börſe, welche ſodann auch der
häuſel 208, Frankenthal 394). Prioritäten und
Pfand=
ſchaft, Herrn Hofferbert, einmütig zu einer Vereinigung
Londoner und Pariſer Markt mit beeinflußte. Viel Schuld
briefe, alſo alles gute Kapitalanlagen, bekundeten gute
unter dem Namen „Darmſtädter Turnerſchaf
trugen zum größten Teil auch die ſchlechten Verhältniſſe
Haltung. Am 10. Juni bringt die Diskonto=Geſellſchaf:
zuſammengeſchloſſen. Zweck der Vereinigung iſt
bei der St. Louis= und San Franzisko=Bahn, die eine
38,88 Millionen Mark 4½prozentiger ſteuerfreie
ſtaats=
nach den Satzungen: Unter Wahrung der Selbſtändigkeit
iefe Verſtimmung für amerikaniſche Werte hervorriefen. So
arantierte Wladikawkas=Eiſenbahn=Obligationen zum
eines jeden Vereins: 1. planmäßige Förderung aller
Be=
wurden Baltimore= und Ohio=Shares um mehrere Pro
Preiſe von 92.75 Prozent zur Subſkription, was als ein
ſtrebungen auf dem Gebiete der Leibesübungen und l
zente geworfen, weil man vermutete, daß die ſeitherige
Beweis dienen dürfte, daß die Märkte für prima Anlagen
Jugendpflege:
2. gemeinſame Vertretung nach außen
Dividende nicht mehr in der ſeitherigen Höhe bezahlt wer
aufnahmefähig gelten. Nur die unmotivierte Ueberſpeku=
3. geſchloſſenes Auftreten bei öffentlichen Feſten; 4.
ge=
den könne. Dann erfolgten ſtarke Abgaben bei
weichen=
ation hat endlich den Kursſturz herbeigeführt und natür
meinſame Beratung wichtiger, das Turnweſen
Darm=
den Kurſen für Kanada=Shares, die jetzt plötzlich für zu
auch gute Werte mitgeriſſen
lich
tadts, den Main=Rhein=Gau, den Mittelrhein=Kreis und
hoch taxiert werden. Und ſo übertrug ſich die Mattigkei
ie Freitagsbörſe trug ein weſentlich beruhigteres
die Deutſche Turnerſchaft betreffenden Fragen. Es
wur=
ſchließlich auf alle Gebiete. Es erfolgten vielfache Poſi
Ausſehen auf beſſere Beurteilung der Lage und auf
billi=
den zum Vorſitzenden der Vereinigung Herr Profeſſor
tionslöſungen, man ſprach auch von zahlreichen
Exeku=
eres Geld. Auch kamen wieder Kauforders vom Publi=
Dr. Finger von der Techniſchen Hochſchule, zu ſeinem
tionen, ſo daß die Börſentage zuletzt faſt ein kritiſches
Aus=
um und aus der Provinz, ſo daß die Kurſe auf allen Ge=
Stellvertreter Herr Dr. med. Hof und zum Oberturnwart
ehen hatten, wobei jedoch vorwiegend der Berliner Platz
ieten mäßig befeſtigt ſind. Nur am Kaſſainduſtriemarkt
der Gauturnwart Herr Hofferbert gewählt. Die übrigen
in Betracht zu ziehen iſt, wo die weitaus größere
Speku=
varen noch Abgaben vorwiegend ſchwacher Hände erſicht=
Vorſtandsämter wurden den Vertretern der einzelner
lation dominiert. Man darf aber die Aengſtlichkeit nicht
lich und dadurch keine Erholung eingetreten.
Turnvereine übertragen.
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. Seite 36.
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Die Tragödie eines untergehenden Volkes.
Nach dem gleichnamigen Roman des mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Dichters Henrik Sienkiewicz.
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Täglich 3 Vorführungen: 3¼ und 6 Uhr nachmittags und abends 9 Uhr. :: Sonntags sind die Vorführungen von 3 Uhr ab ununterbrochen.
Kartenvorverkauf mittags von 12—2 Uhr und an der Tageskasse. — Das Theater, bekanntlich das grösste u. besteingerichteste
am hiesigen Platze, bietet durch seine vorzügliche Ventilation die beste Gewähr für einen angenehmen Aufenthalt selbst während der
(*14903
heissen Jahreszeit.
Reutenanſtalt a. G. u. Aebensverſtcherungsvank
An
Darmstädter Hol Taisd
zu Darmſtadt.
Blamen-
Die diesjährige ordentliche Generalverſammlung findet
Behrens Aufnagel (Telephon 47, Amt Ober-Ramstadt).
1913, nachmittags 5 Uhr, im Hauſe der
Montag, den 23. Juni
) in
(grün geſtrichen)
Nr. 60, dahier ſtatt.
Anſtalt, Eliſabethenſtraße
Kästen
all. Größen, ſehr billig,
Morgen mittag von 4 Uhr ab
Zur Teilnahme an dieſer Verſammlung werden die Mitglieder
empfiehlt
der Anſtalt hiermit eingeladen.
(11288a
Die in der Satzung vorgeſchriebenen Berechtigungskarten, ſowie
Ernst Crämer, Ludwigstr. 7.
der Rechenſchaftsbericht
für 1912 ſind vom 20. d. Mts. an hier auf
Tanzkränzchen
dem Bureau der Anſtalt, der letztere auch auswärts bei deren Agenten
unentgeltlich zu haben.
in den oberen Sälen.
225
(12685
Tagesordnung:
1.
Genehmigung der Jahresrechnung und des Rechnungs=
Hau-Astäor
abſchluſſes für 1912,
ſowie Entlaſtung des Vorſtandes und
Nach den
des Aufſichtsrats.
Whe.
Einführung eines neuen Tarifs für die
Kapitalauflöſungs=
rente für die neuen Erbanfälle in den vor dem Jahre 1911
Aordſeebädern
gebildeten Jahresgeſellſchaften.
Zur Teilnahme an der Generalverſammlung ſind nur berechtigt:
Amrum, Horkum, Helgoland, Juiſt, Langeoog,
volljährige männliche Mitglieder, welche wenigſtens eine volle
Norderney, Sylt, Wangerooge, Wyk a. Föhr
Einlage oder deren Betrag in Teileinlagen ſelbſt beſitzen;
von Bremen, Bremerhaven bezw. Wilhelmshaven
diejenigen volljährigen männlichen Perſonen, welche für andere
2.
ebenſoviel eingelegt und das Verfügungsrecht darüber ſich vor=
Fahrpläne und direkte Fahrkarten
A
behalten hahen, an der Stelle iener anderen
auf allen größeren Eiſenbahnſtationea
GRAEENSIB-2 EGKEEHEISE
geſetzliche oder gerichtlich beſtellte Vertreter von Mitgliedern mit
Nundfahrkarten zu ermäßigten preiſen
einer vollen oder dieſer im Betrage gleichkommenden Teileinlagen.
Diejenigen Perſonen, welche nach Ziffer 1 und 2 zur Teilnahme
nähere Ruskunſt und Druckſachen
7. Juni ab Samstag 9. Juni
an der Generalverſammlung berechtigt ſind, können an ſolche Perſonen
*14901) 3 Tage
Vollmacht erteilen welche nach den gleichen Beſtimmungen zur Teil=
Norddeutſcher Lloyd
nahme berechtigt ſind.
5
bringen wir den großen
Dieſelbe Befugnis zur Vollmachtserteilung ſteht auch weiblichen
Senſationsſchlager
Bremen u. seine Vertretungen. Darmstadt: Anton
liedern zu.
Mitg
der Firma Gaumout-Paris
Fischer, Frankfurterstr. 12/14 Dieburg. Larl Reh.
Die Vollmachten müſſen auf unbedingte und unbeſchränkte
betitelt
Vertretung lauten.
(12559
Darmſtadt, den 4. Juni 1913.
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2Z
2
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der Rentenanſtalt a. G. und Lebengverſicherungsbank.
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raubendes Drama, packend
Alsbach a. d. B., Poſtfach 32.
(*14656do
gerſtraße 4, part.
Grafenſtraße 26.
von Anfang bis Ende.
Durch die Flammen
täglich
äußerſt ſpannendes
Wild=
weſt=Drama, voll von
packenden Szenen.
Konzert
(5
Eine folgenschwere
ab 1. Juni konzertiert
Nacht
der Inhalt dieſes Dramas
wird von Szene zu Szene
Salon-Damen-Orchester
immer ſpannender.
Berufskleiduna
Rauscher
Die Lorele)
tiefergreifendes beſonders
für jedes Gewerbe.
(8554a
Stets freier Eintritt
gut geſpieltes Drama.
Staubmäntel, Chemikerkittel, Malerkittel, Mechaniker-
(12682a
Vergebliche Liebesmüh
kittel, Schriftsetzerkittel. Blaue Ueberkleider (Hosen u.
Jacken, gerade und schräg geknöpft), Konditor- und Koch-
prachtvoll geſpielte Komödie
jacken, Kochmützen. Friseurblusen u.-Jacken, Arbeits-
Auf Bergeshöhen
blusen, Graue Drellhosen und-Jacken. Arbeiterhemden
äußerſt ſchöne
Natur=
von den billigsten bis zu den besten. Blaue, grüne und
aufnahme.
weisse Arbeits-Schürzen.
Der Gesangverein
Dickmich
Atc
auf Rollschuhen
täglich frisch
L.Aädssonn
guter Humor.
neben der „Krone‟.
Schustergasse 16
Reform-Restaurant
Feldblumen
10115ms) Alexanderſtr. 4, I.
herrliche Naturaufnahme.
Preise der Piäten
Fahrrad
3. Platz 19 2. Platz 30 P
4.
4
feine Marke, Modell Wien=Ber=
Pf.
1. Platz 50 Loge 70
lin, zu verkaufen
(12265a
Hahn, Gutenbergſtr. 58.
8
Nummer 131.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 7. Juni 1913
Seite 34.
Freitag morgen war ich Zeuge, wie eine Katze in der
erſt Graf de la Vaule, der ſelbſt ein Konſtrukteur unſtar=
,
Anlage vor dem Hoftheater einen Singvogel fing und mit
rer Lenkballone iſt, dann General Bottieane ſich zum
hrem Raube in den Schloßgraben flüchtete. Leider ge=
Glauben an das ſtarre Syſtem bekehrten. Und heute
be=
lang es nicht, ſie einzuholen. Wer das verzweiflungsvoll=
* Aloseklt
reits läßt die ganze franzöſiſche Fachwelt das ſtarre Sy=
Schreien des armen Opfers gehört hätte, dem mußte das
ſtem zum wenigſten gelten
Herz bluten. Was nützen alle Beſtrebungen der Vogel
Wenn man hierzu die frühere parallele Entwickelung
ſchutzvereine, wenn dem Geſindel der räuberiſchen Katzer
in Deutſchland verfolgt, dann läßt ſich vorausſehen, daß
nicht mit Gift oder Blei zu Leibe gegangen wird? Jede
man in Kürze in Frankreich ebenſo allgemein auf das
Schutzmann, Feldſchütze oder Wächter ſollte darauf
ver=
ſtarre Syſtem ſchwören wird, wie heute in Deutſchland.
pflichtet werden, ſchonungslos die Katzen zu töten, die ſich
(Die wenigen, die noch abſeits ſtehen, können die
Ent=
ußerhalb des Hauſes ſehen laſſen. Man ſtraft die
Men=
vickelung nicht aufhalten.) Der Umſchwung iſt natürlich
ſchen, wenn ſie ſich gegen den Vogelſchutz vergehen, die
durch die fortgeſetzt geſteigerten Erfolge der Zeppelin=
Katzen läßt man ungeſtört morden. Jeder Gartenbeſitzer
luftſchiffe hervorgerufen worden, wie denn auch die erſter
ſollte es ſich zur Pflicht machen, ſchonungslos dies
Raub=
ausländiſchen Verſuche zum Bau ſtarrer Luftſchiffe deutſche
zeug zu vertilgen. Das gilt beſonders auch für die
Ver=
allerdings ſchlechte!) Kopien der „Zeppeline” ſind. Da
waltungen der Hofgärten, des Schloſſes uſw. Man
be=
der Umſchwung in Frankreich ſo ſchnell erfolgte, muß
obachte einmal, wie in den dichten Gebüſchen die Katzen
überraſchen. Noch vor kurzem erklärte die Regierung, ſie
umherſchleichen und auf die armen gefiederten Sänger
werde keine Starrſchiffe bauen und ſtellte in den Etat eine
R.
Jagd machen.
Anzahl Starrſchiffe von nahezu „Zeppelin‟=Dimenſionen
ein, und heute, nach wenigen Monaten, kommt die Nach=
LINDENSTAED
richt, daß die Schneiderwerke unter Leitung des bekann=
Straßenbahn. 1. Linie 7. Für die Fahrt von
en Luftſchiffkonſtrukteurs Capazza eine große Werft für
dem augenblicklichen Endpunkt dieſer Linie, der Halteſtelle
eenee
tarre Luftſchiffe errichten wollen. Daß die Werke hierbei
Landskronſtraße bis zum Hauptbahnhof, beträgt der
Fahr=
ich von vornherein der Heeresverwaltung als
Konſu=
preis 15 Pfg. In nächſter Nähe liegt die Halteſtelle Wein
eee
menten verſichert haben, iſt ſelbſtverſtändlich. Bemerkens
bergſtraße, und von dieſer aus iſt der Fahrpreis als für
4 Teilſtrecken — 10 Pfg. So lange die Linie 7 ſozuſager
wert iſt dabei, daß Capazza ſeine Vorſtudien auf
Paſſagierfahrten mit „Zeppelinen” gemacht hat. Alles
unmittelbar hinter der 4. Teilſtrecke, nämlich der Weinberg
deutet alſo darauf hin, daß der Wettbewerb im Bau von
ſtraße, endet, alſo weitere Teilſtrecken hinte
Starrſchiffen bald beginnen wird. Den endgültigen
An=
der Weinbergſtraße noch gar nicht
vorhan=
den ſind, wäre es doch das Natürliche und Billige, die
ſtoß dürfte den Franzoſen die Zeppelin=Landung in
Luné=
ville gegeben haben, die ihnen die Bedeutung und vor
ganz kurze Endſtrecke hinter der 4. Teilſtrecke in den 10 Pfg.=
Preis einzubeziehen und dieſen Zuſtand als einen
vor=
allem die Furchtbarkeit des deutſchen Luftſchiffes im Kriege
läufigen ſolange beſtehen zu laſſen, bis weitere Strecken
zum erſten Male handgreiflich vor Augen führte. Die
überhaupt exiſtieren. Statt deſſen läßt die „Heag” ſich den
erſten, einigermaßen gut gelungenen Verſuche mit dem
Sofc=Cisgette
Preis von 15 Pfg. ohne eine entſprechende und vernünftige
ſtarren „Spieß”=Luftſchiff ſind dann ausſchlaggebend ge
Gegenleiſtung bezahlen, lediglich infolge des Buchſtabens
weſen. Auch hier iſt eine auffällige Erſcheinung zu bemer
des Tarifs. Das iſt ein Mangel an Rückſicht gegen das
ken. Während der franzöſiſche Konſtrukteur Spieß den
Publikum, eine geſchäftliche Schwerfälligkeit und ein eng
„Zeppelin” verbeſſern wollte, indem er ſtatt Aluminiun
Luftfahrt.
herziges Kleben am Paragraphen, was alles den öffent
Holz verwendete, und während die Mehrzahl der franzö=
Die Ergebniſſe der Berliner Frühjahrs=Flugwoche.
lichen Bedürfniſſen entgegen iſt. Wannendlichkommt
ſiſchen Zeitungen die angeblich zerbrechliche ſtarre Alumi
die Halteſtelle Lichtenbergſtraße?
niumkonſtruktion verſpottete, werden jetzt die
Schneider=
sr. Von den an Preiſen zur Verfügung ſtehenden
2. Dampfſtraßenbahn. Die „Heag” hat
aus=
werke dennoch Aluminium zum Bau ihrer Schiffe ver=
56000 Mark erhielten im Wettbewerb um den kürzeſten
drücklich perſprochen die Dampfſtraßenbahn nach Eberſtadt
venden. Ein neuer Beweis, wie durchaus richtig und
Anlauf den 1. Preis Schlegel (Aviatik=Eindecker) mi
bis zum Herbſt d. J. oder im Laufe des Herbſtes in eine
9237 Mark; Laitſch und Stiploſchek wurden nicht
ge=
weitvorausſchauend der Plan des Grafen Zeppelin war.
Elektriſche umzuwandeln. Jetzt haben wir bereits Jun
meſſen. Von den Doppeldeckern ſiegte v. Goriſſen, der
Ob ſich das deutſche Starrluftſchiff mit Holzgerüſt, das
1237,50 Mark erhielt. 2. Zahn (Ago=Doppeldecker):
Auf der Strecke ſelbſt ruht jede Arbeit ſeit vielen Wochen.
Syſtem „Schütte=Lanz”, auf die Dauer bewähren wird,
3. Kießling (Ago=Doppeldecker). Der Preis des Kaiſer=
Die Schienenhaufen und die angefangene Fahrbahn
wer=
muß ſich ja auch erſt erweiſen. Auch aus Rußland kommt
lichen Aero=Klubs in Höhe von 1980 Mark fiel ebenfalls
den bald von Gras überwuchert und nicht mehr zu
er=
die Nachricht vom Bau eines Starrluftſchiffes, woraus
an v. Goriſſen. Im Wettbewerb um den kürzeſten
An=
kennen ſein — ein etwas anzügliches Sinnbild Darmſtädtet
hervorzugehen ſcheint, daß die ruſſiſche Regierung (die
lauf, für den 5000 Mark zur Verfügung ſtanden, erhielt
Unternehmungsgeiſtes. Wie ſteht die Sache eigentlich?
bekanntlich zwei deutſche Parſevalluftſchiffe beſitzt) mit
von den Eindecker=Piloten Laitſch als Erſter 1237 Mark:
Vor 1½ Jahren wurde die „Heag” doch ausdrücklich mit
den Ergebniſſen der Pralluftſchiffe nicht zufrieden iſt, alſe
Stiploſchek (Jeannin=Taube); 3. Linekogel (
Rumpler=
zu dem Zweck gegründet, die Dampfſtraßenbahn in eine
dieſelben Erfahrungen gemacht hat, wie die deutſche
Eindecker). Von den Doppeldeckern errang Janiſch (
Otto=
elektriſche umzuwandeln. Seitdem wird die Sache mit
Heeresverwaltung, die ſich endgültig dem ſtarren Luft
Doppeldecker den 1. Preis mit 1237 Mark; 2. Stoeffler
der hier leider herrſchenden Gemächlichkeit verſchleppt.
ſchiff zugewendet hat. Wenn auch nach außen hin das
(Aviatik=Doppeldecker); 3. Zahn (Ago=Doppeldecker). Im
Zuerſt wurde von der Schwierigkeit der Wagenbeſchaf
Pralluftſchiff bei uns nicht ganz aufgegeben wird, ſo zeig
Dauerwettbewerb ohne Fluggaſt errang Hanuſchke au
ſung geredet, dann hieß es, die Elektriſierung verzögere
ſchon ein Blick auf die Zeitungen, daß die unſtarren und
Hanuſchke=Eindecker den 1 Preis in Höhe von 355 Mark
ich durch die Unmöglichkeit der baldigen
Schienenliefe=
halbſtarren deutſchen Heeresluftſchiffe zu größeren
Auf=
vor Schiedeck (A.=F.=G.=Taube) und Schwandt (
Grade=
rung; was für eine Ausflucht kommt jetzt? Sollte man
gaben nicht mehr herangezogen werden und völlig in den
Eindecker). Die Reſultate waren weiter: Wettbewerb
nicht mit aller nur möglichen Schnelligkeit die
Dampf=
bintergrund getreten ſind. Die geringfügigen
Neubeſtel=
mit Fluggaſt: 1. Wieting (Rumpler=Taube); 2. Linekoge
ſtraßenbahn beſeitigen, dieſe Einrichtung, die Darmſtadt
lungen, die mit dem Umfang der Neubauten ſtarrer Schiffe
(Rumpler=Eindecker); 3. Stiploſchek (Aviatik=Eindecker)
zum Geſpött der auswärſtigen Beſucher macht? Dies
nicht entfernt verglichen werden können, ſind auf die Ab
Wettbewerb um die größte Geſamtflugzeit mit
vorge=
chwarze, unſaubere, vorſintflutliche Monſtrum, nach
Ran=
ſicht zurückzuführen, die Induſtrie, die nun einmal vor
ſchriebener Mindeſthöhe von 700 Metern: 1. Linekogel
zierbahnhofweiſe unter Pufferſtößen mit Gebimmel, Ge
handen iſt, nicht kaltzuſtellen, da dann bedeutende Kapi=
(Rumpler=Taube) 3232,50 Mark; 2. Stiploſchek (Jean
pfeife und Geſchrei qualmend und ziſchend die Kunſt= und
talien verloren gehen würden. Wie ſich die weitere Ent
nin=Taube), 3158,03 Mark; 3. Wieting (Rumpler=Taube)
Reſidenzſtadt Darmſtadt durchratternd, gereicht uns nicht
wickelung hier vollziehen wird, muß man abwarten.
3105,31 Mark. Rennen für leichte Eindecker: 1. Laitſch
zum Vorteil und wird eher alles andere tun, als den
Sicher iſt, daß das Pralluftſchiff als Kriegswerkzeug ſeine
3300 Mark; 2. Hanuſchke 1650 Mark. Rennen für ſchwer
Fremden zur Ueberzeugung zu bringen, der Darmſtadt
Rolle jetzt ausgeſpielt hat. In dieſem Lichte muß mar
Eindecker: 1. Stiploſchek 3300 Mark: 2. Schlegel 165
in weiten Kreiſen immer noch anklebende Ruf der Rück
auch die Teilnahme eines Zeppelinkreuzers an den Auf=
Mark. Rennen für ſchwere Doppeldecker: 1. Janiſch 3300
ſtändigkeit und Krähwinkelei ſei eine böswillige
Erfin=
klärungsübungen des Prinz Heinrich=Fluges ſehen. Bei
Mark; 2. Kießling 1650 Mark. Der Reichs=Fliegerſtiftung
dung
der heutigen Geſchwindigkeit und Steigfähigkeit der Flug
fällt außerdem 1 Prozent der geſtifteten Preiſe von 56000
3. Die Reinlichkeit in der Dampfſtraßenbahn iſt ganz
zeuge würde ſich ein Pralluftſchiff geradezu komiſch aus=
Mark — 560 Mark zu.
ungenügend. Ueberall erſtickender Staub und Qualm.
genommen haben
Grund: Ungeeignetes Heizmaterial, alte Maſchinen und
Der Sieg des ſtarren Syſtems iſt der Siet
Das Ende der unſtarren Luftſchiffe
das ſcheinbar gänzlich fehlende Bewußtſein der
Verwal=
des deutſchen Erfindergeiſtes und der
deut=
tung, dem Publikum in Punkto Reinlichkeit und Behag
pg. Man ſchreibt uns aus Luftſchiffer=Fachkreiſen:
ſchen Technik über ausländiſches Können. Daß jetzt die
lichkeit einige Rückſicht ſchuldig zu ſein. Wer von Eber
Bei der Betrachtung der Vorgänge auf dem Gebiete der
Nachahmer kommen, iſt eine unvermeidliche, geſchichtlich
tadt nach Darmſtadt fährt deſſen Kleider werden vor
Luftſchiffahrt kann man in der letzten Zeit eine auffallende
begründete Folge. Wir haben den Vorteil des großen
Staub durchzogen, ſeine Wäſche wird verſchmutzt und
Beobachtung machen. Selbſt der Laie, der ſich nur aus
Vorſprungs, den uns mehr als zehnjährige Erfahrung un
eine Augen werden mehr als erträglich uns zuzumute
der Tagespreſſe unterrichtet, kann unmöglich überſehen,
Praxis gegeben haben. Den werden die anderen
ſchwer=
iſt, durch zackigen Kohlenſtaub verletzt, oft genug mit
tage=
daß die unſtarren Luftſchiffe aus den zahlloſen
Nachrich=
lich einholen, da die Entwickelung bei uns noch lange
langen Folgen. Die Aufſichtsbehörde täte wohl
ten des Luftfahrteils ſo gut wie ganz verſchwunden ſind
nicht abgeſchloſſen iſt.
richts Uebriges, wenn ſie ſich in dieſer Beziehung der In=
Mehr aber noch kann ſich der Fachmann von dieſer Tat
tereſſen des Publikums aus eigenem Antriebe
ſache überzeugen. In der Tat ſpiegelt die Preſſe der
etwas wärmer annähme, anſtatt lediglich auf Beſchwer=
Stand der Entwickelung auf dem Gebiete der Luftſchiff
Stimmen aus dem Publikum.
den hin dann und wann etwas zu tun (oder auch nicht
fahrt ausgezeichnet wieder: das unſtarre Luftſchiff iſ
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueber
Redaktion
ift übert
27
und dann den Dingen wieder ihren alten Lauf zu laſſen.
völlig in den Hintergrund geraten und wird über kurz
ſie bleibt auf
keinerlei Verantwortung; fü
Abſ. 2 des
rund
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.
oder lang gänzlich ausſterben, während das ſtarre
Luft=
ſchiff allein das Luftmeer beherrſcht, neben dem anders
Es wäre doch recht erwünſcht, wenn die „Heag” in
gearteten Flugzeug allerdings. Dieſer Zuſtand iſt nicht
dem Ausbau unſeres elektriſchen Straßen=
Landwirtſchaftliches.
nur in Deutſchland zu beobachten. Er tritt zwar ir
bahnnetzes nun endlich fortfahren würde. In dieſe
Deutſchland, das zuerſt und in ſtarkem Maße Starrluft=
* Zentral=Ziegenmarkt in Darmſtadt (Pferdemarkt
Beziehung wird wiederum ſeit Wochen keine Hand gerührt
ſchiffe gebaut hat, am meiſten in den Augenſchein, aber
platz) am 15. Juli 1913. Der ſeit zwei Jahren wegen der
Wie lange noch ſoll die Reſtſtrecke Beckſtraße=Oſtbahnho
die Verfolgung der ausländiſchen Mühen um die Luft=
Maul= und Klauenſeuchegefahr nicht mehr abgehaltene
der Fertigſtellung harren, desgleichen die Linie durch die
eroberung zeigt, daß man auch dort mit dem unſtarren
Ziegen= und Bockmarkt in Darmſtadt wird in dieſem
Luiſenſtraße nach dem Johannesviertel? Wird letztere
Syſtem brechen und zum Starrſyſtem übergehen will.
Jahre wieder ſtattfinden. Zugelaſſen werden nur Tiere,
nicht baldigſt ausgeführt, ſo können wir es erleben daß
Wenn man die unſtarren und halbſtarren „Pralluftſchiffe‟
welche Mitgliedern von Ziegenzuchtvereinen, die vom
wenn die Bismarckſtraßenlinie — eine Frage kurzer Zeit —
Landwirtſchaftskammerausſchuß anerkannt ſind, gehören.
moch nicht endgültig aufgibt, ſo liegt das eben daran, daß
direkt zum Hauptbahnhof durch den Dornheimerweg durch=
Ueber jedes aufgetriebene Tier iſt ein ordnungsmäßige:
man noch keine anderen hat. Man iſt aber eifrig um
ihr=
geführt iſt, das Johannesviertel mit der inneren Stadt und
Abſtammungsnachweis mitzubringen. Auf dem Markte
Schaffung bemüht. Beſonders auffällig iſt dieſer Um
mit dem Süden und Oſten keine brauchbare Verbindunc
iſt für Gemeinden und Züchter die beſte Gelegenheit, rein
ſchwung in Frankreich. Die franzöſiſche Fachwelt wollte
mehr beſitzt. Auch an der Eberſtädter Strecke liegen alle
raſſiges Zuchtmaterial käuflich zu erwerben. Der Land
ausnahmslos bis zum vorigen Jahre vom ſtarren Luft=
Arbeiten ſtill, obwohl dieſe, wie man hört, doch im Herbſ
wirtſchaftskammer=Ausſchuß für Starkenburg iſt zu jeder
ſchiffe nichts wiſſen. Die franzöſiſche Fachpreſſe ver
vereits elektriſch betrieben werden ſoll. Das bleibt, wie
weiteren Auskunft gerne bereit.
höhnte vielmehr die deutſchen „Zeppeline” bei jeder
Ge=
ſo manches andere bei der elektriſchen Bahn (neue Wagen,
legenheit. Dann ſetzte langſam die Wandlung ein, indem
beleuchtete Nummernſcheiben), abzuwarten.
W
S2
Das Bier für die Familie.
— Unerreicht in seiner Wohlbekömmlichkeit.
(12642
frische Erdbeeren mit Schlagsahne
1
Mlln
Täglich
Erdbeerrahmtorten, diverse Obsttorten
16
16
und Törtchen
(12592
Für Weißbinder
H. Baumkuchen im Ausschnitt
Jungem Manne, der ſich ſelbſtändig machen will, iſt durch
Conditorei u. Café Karl Güll
Teleph. 1727
Uebernahme des ſeither von meinem verſtorbenen Manne
be=
nur Soderstr. 16, Ecke Mühlstr.
16
riebenem Geſchäft Gelegenheit hierzn geboten; evtl. werden
pezialgeschäft für bessere Bestellungen.
16
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Bitte auf Name und Hausnummer achten zu wollen.
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Eine hohe Stehleiter für 3.50
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Hirſchgeweihſammlung
Mark zu verkaufen. Meyer
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1488
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Ireneſtr. 5, I., a. d. Frankfurterſtr. (
Sae
Edel= u. Damwild) iſt zu verk
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Wegen Umzug zu verk.: 1 Bett
Näh. täglich zwiſchen 1—3 Uhr
G
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B12199)
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*14883)
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zu verk. Woogſtr. 5.
(*14730fs
Wendelſtadtſtr. 39, II., I. (*14864
Inſelſtraße 30, part. (*14869
perk. Mauerſtr. 12, pt. (*14843so