d
er
Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
tnren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwirdnichtübernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des
Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 128.
Mittwoch, den 4. Inni.
1913.
der Ausgaben 3,21 Millionen Mark beträgt, verbleibt ein
Die heutige Nummer hat 24 Seiten.
Der deutiche Erbeitsmarkt
Ueberſchuß von rund 394000 Mark. Für das
Finanz=
jahr 1911 hatte der Ueberſchuß rund 647000 Mark
be=
im Jahre 1912
tragen
Das Wichtigſte vom Tage.
und die Konjunkturausſichten.
Aus Elſaß=Lothringen. In ihrer großen
* Man ſchreibt uns: Die Generalkommiſſion der ſo=
Mehrheit ſtellt die elſaß=lothringiſche Preſſe das Ergebnis
In der geſtrigen Sitzung der Zweiten Kammer
wurde ein Ausſchußantrag einſtimmig angenommen, die
der Reichstagsdebatten über die Abwehrgeſetze dahin feſt,
zialdemokratiſchen Gewerkſchaften hat ſoeben in der Sta=
Großh. Regierung zu erſuchen, alsbald eine Vorlage
ein=
daß dieſe Geſetze nicht zuſtande kommen werden.
tiſtiſchen Beilage ihres Organs (des Korreſpondenzblattes)
zubringen, wonach der Zentralkaſſe der heſſi=
-
Das Generalkommando des 15.
Ar=
eine umfangreiche Unterſuchung über den deutſchen
Ar=
ſchen
Genoſſen=
landwirtſchaftlichen
meekorps hat den Militärperſonen des Korpsbereiches
beitsmarkt im Jahre 1912 veröffentlicht, die ſich auf die
ſchaften aus den Vermögensbeſtänden der Großh.
Hauptſtaatskaſſe Mittel bis zum Betrage von
das Halten der Straßburger Neuen Zeitung verboten.
Mitgliederbewegung der Krankenkaſſen, auf die
einer Million Mark zur Verfügung geſtellt und
Statiſtik der öffentlichen Arbeitsnachweiſe und auf
Der Grund zu dieſer Verfügung iſt in der abfälligen
Kri=
geeignete Vorſchläge für die Verzinſung, die
Sicher=
die Arbeitsloſenſtatiſtik der Fachverbände ſtützt.
tik zu ſuchen, die das Blatt über einen jüngſt in der
ver=
ſtellung und die Rückzahlung dieſer Mittel gemacht
Die Unterſuchung gelangt zu dem Ergebnis, daß die
In=
kehrsreichen Mittagsſtunde vom kommandierenden
Gene=
werden.
ral am Broglie=Platz abgenommenen Vorbeimarſch
ein=
tenſität des Aufſtieges der gewerblichen Konjunktur ſtark
Der Kaiſer und die Kaiſerin trafen zum
Be=
ſuche des Kinderheims in Swinemünde ein.
rückender Artillerie gebracht hatte. Der Vorfall hatte
be=
genug war, um die gleichzeitig eingetretene Verſtärkung
Das Luftſchiff „Hanſa” iſt, von Berlin kommend,
des Angebots von Arbeitskräften auszugleichen. Letztere
kanntlich auch eine Interpellation in der Zweiten
Kam=
geſtern um 8 Uhr 45 Minuten auf dem Flugplatz
Fuhls=
mer des elſaß=lothringiſchen Landtages veranlaßt.
würde zu einer ſehr ausgedehnten Arbeitsloſigkeit geführt
büttel bei Hamburg eingetroffen.
, wenn ſie nicht in einem Jahre der Hochkonjunktur
Die Leitung der freikonſervativen
Von zuſtändiger Seite wird erklärt, daß
eingetreten wäre. Belegt man dieſes gewerkſchaftliche Ge=
Partei erläßt eine Erklärung, in der die Parteigenoſſen
durch den Landesverrat des öſterreichiſchen
General=
ſamturteil durch einige der weſentlichſten Zahlen, ſo
han=
entgegen der von den rechtsſtehenden Gruppen in Berlin
ſtabsoberſten Redl Geheimniſſe der deutſchen
Heeresverwaltung nicht preisgegeben worden ſind.
delt es ſich dabei um die Entwicklung, die die
Arbeitsloſig=
ausgegebenen Wahlparole aufgefordert werden, überall,
Wie erneut mit großer Beſtimmtheit behauptet wird, wird
keit in den Fachverbänden von Vierteljahr zu Vierteljahr
wo ſozialdemokratiſche mit bürgerlichen Kandidaten in
der ruſſiſche Miniſter des Aeußern Saſanow nach
gehabt hat. Die Mitglieder der ſozialdemokratiſchen und
Stichwahl ſtehen, dieſen ihre Stimme zu geben.
Beendigung der Balkanwirren ſeinen Poſten aus
chriſtlichen Gewerkſchaſten, ſowie der Gewerkvereine
Der Rotblock vor dem Abſchluß. Zwi=
Geſundheitsrückſichten endgültig verlaſſen.
zuſammengerechnet, betrug der Prozentſatz der
Arbeits=
ſchen Vertretern der drei Linksparteien Badens fanden in
Die Wiederaufnahme der diplomatiſchen
loſen am Schluſſe des erſten Vierteljahres 1,60 Prozent,
Karlsruhe abſchließende Beſprechungen über die bei den
Beziehungen zwiſchen der Türkei und
Bulga=
rien ſoll noch im Laufe dieſer Woche erfolgen.
kommenden Landtagswahlen einzuſchlagende Taktik ſtatt.
am Schluſſe des zweiten 1,71 Prozent, am Schluſſe des
dritten 1,55 Prozent und am Schluſſe des vierten 2,83 Pro=
Es iſt danach zu erwarten, daß die in Betracht kommen=
Tageskalender zur Geſchichte der
den Organiſationen den Grundlagen des Abkommens
zent. Für das Jahr 1911 lauten die entſprechenden Zah=
Befreiungskriege.
len: 1,85, 1,58, 169 und 2,39 Prozent
ihre Zuſtimmung geben werden.
Juni 1813: Bülow beſiegt die Franzoſen im Treffen
Auf die gegenwärtigen Konjunkturausſichten
bei Luckau.
eingehend, führt die gewerkſchaftliche Unterſuchung u. a.
Ausland.
Waffenſtillſtand zu Pöſchwitz, bis 26. Juli, dann
folgendes aus:
Frankreich.
verlängert bis 16. Auguſt.
„Es iſt zwar nicht zu leugnen, daß ſich ſchon ſeit ge=
Napoleon hat während des Waffenſtillſtandes 14
raumer Zeit vom Geldmarkte ausgehend gewiſſe Hemmun=
Die Finanzkonferenz.
Das Journal des
Armeekorps (à 19—40 000 Mann) und 5 Kavalleriekorps
gen bemerkbar machen, die zunächſt zu einer latenten De=
Débats erhebt in einem Artikel, welcher allem Anſchein
zuſammengebracht.
preſſion der Börſe geführt haben und ſchließlich wohl auch
nach die Auffaſſung des Miniſteriums des Aeußern
wider=
auf die gewerbliche Warenherſtellung übergreifen werden.
Die preußiſche Armee verſtärkte ſich
auf 271000
ſpiegelt, lebhaften Einſpruch gegen die geſtrige Behaup=
Vorläuſig erſcheint es jedoch noch ſehr zweifelhaft, ob die
Mann; darunter 110 000 Mann Landwehr.
jetzt auftanchenden Konjunkturſorgen ſchon am Platze ſind.
tung des Temps, wonach Rußland ein Recht habe, auf den
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
Die in allerneueſter Zeit auf einigen Gebieten des inter=
Beiſtand Frankreichs in der Finanzkonferenz zu rechnen,
nationalen Eiſenmarktes eingetretene Ermattung iſt
weil es ſeinerzeit in der Algecirasfrage auf den Beiſtand
jedenfalls noch keine definitive. Sie hat ihre Entſtehungs=
Rußlands gerechnet habe, und bezweiſelt, daß Frankreich
urſache nicht in einem allgemeinen Nachlaſſen des Eiſen=
Zur Lage am Balkan.
bedarfs, ſondern iſt wohl vorwiegend auf Machinationen
in der Orientfrage ſeinem ruſſiſchen Bundesgenoſſen die
gewiſſer Interefſntenkreiſe zurückzuführen. Nach der
Be=
führende Rolle überlaſſen müſſe. Das Journal des Débats
Ept. Die Zuſammenkunft der Miniſterpräſidenten
endigung der Feindſeligkeiten auf dem Balkan und der
erklärt, man müſſe mit Erſtaunen fragen, welcher Zuſam=
Regelung, der Skutarifrage hat in der weiterverarbeitenden
Bulgariens und Serbiens in Zaribrod hat, wie aus
menhang zwiſchen der Regelung der Orientfrage und der
Induſtrie eine Belebung des Geſchäftsganges eingeſetzt,
der amtlichen bulgariſchen Meldung geſchloſſen werden
die ſchließlich auch den Montanmärkten wieder neue
An=
marokkaniſchen Kriſe von 1906 beſtehe. In Algeciras habe
kann, weder zum Ausgleich der beſtehenden Gegenſätze,
regungen bieten wird. Daß die
Widerſtandsfähig=
es ſich um eine im höchſten Grade politiſche Angelegenheit
noch zum ſofortigen Bruch geführt. Der Beſchluß beider
keit der gewerblichen Konfunktur noch
gehandelt und man habe überdies in Marokko nicht das
nicht gebrochen ſein kann, ergibt ſich aus einer
Staatsmänner, daß die Miniſterpräſidenten der vier
ver=
geringſte Sonderintereſſe beſeſſen, während Frankreich in
vergleichenden Betrachtung der Bewegung des allgemeinen
bündeten Staaten zuſammentreten ſollen, um die Er=
Beſchäftigungsgrades. . . Daß trotz der ernſten politiſchen
allen Teilen der Türkei die weitgehendſten und wichtigſten
zielung eines Einvernehmens über alle die Verbündeten
Hemmungen ſeit Oktober 1912 noch eine ſo günſtige Ent
Intereſſen habe. Wenn Frankreich in der Orientfrage
berührenden Fragen zu verſuchen, deutet darauf hin, daß
wicklung des gewerblichen Beſchäftigungsgrades möglich
Rußland die Führung überlaſſen müſſe, ſo wäre es für die
war, beweiſt, daß die Hochkonjunktur auf
geſun=
auf beiden Seiten die Bereitwilligkeit zu friedlicher Aus=
Franzoſen ſehr verletzend und gleichbedeutend mit deren
der Baſis ruht und daß ihr Zuſammenbruch von
einanderſetzung noch vorhanden iſt. Augenſcheinlich haben
heute auf morgen noch nicht zu befürchten iſt.
Abdankung im Orient. In allen Fragen der
internatio=
alſo die diplomatiſchen Bemühungen um die Beilegung
nalen Politik habe Frankreich nach Kräften Rußland
des bulgariſch=ſerbiſchen Gegenſatzes einen Erfolg gehabt,
unterſtützt, aber in finanziellen und wirtſchaftlichen Fra=
und da ſie ohne Zweifel fortdauern, darf einſtweilen mit
gen des Orients glaubt Frankreich auf die Mithilfe Ruß=
Deutſches Reich.
der Aufrechterhaltung des Friedens unter den
Verbün=
lands zählen zu können. Das möge man überall wiſſen:
deten gerechnet werden. Die plötzliche Abreiſe des So=
Die Finanzen Togos im Jahre 1912.
in Petersburg, damit jedem Mißverſtändnis vorgebeugt
branje=Präſidenten Dr. Danew von London nach Sofia
Die Einnahmen und die Ausgaben des Schutzgebietes im
werde, und im Orient, damit man dort vor Frankreich
hängt ſicherlich mit den ſchwebenden und bevorſtehenden
Rechnungsjahre 1912 ſind ſoweit verrechnet, daß das
nicht den Reſpekt verliere.
wichtigen Verhandlungen zuſammen. Vom europäi=
Amtsblatt für Togo eine Ueberſicht über die Finanzen des
Die Kapitalſteuer. Der Kammerausſchuß der
ſchen Standpunkte iſt die Ausſicht auf die vollſtändige Be=
Schutzgebietes veröffentlichen kann. Danach ſind an
Steuergeſetzgebung begann die Erörterung des von dem
friedung des Balkans ſchon aus dem Grunde zu begrüßen,
Steuern rund 885000 Mark eingegangen, gegen den
Finanzminiſter eingebrachten Entwurfes einer nationalen
weil man wohl weiß, daß die Gegner beim Kriegsaus=
Anſchlag rund 207000 Mark mehr und gegen das Vorjahr
Einkommenſteuer und ſprach ſich auf Antrag des Radikalen
bruch ſich allein gegenüberſtehen, aber nicht vorausſehen
rund 89.000 Mark mehr. Von der Mehreinnahme entfallen
Magniaude für den Grundſatz einer in mehreren
Annui=
kann, ob ſie im Verlaufe des Krieges auch allein bleiben.
auf die Steuern der Eingeborenen rund 187000 Mark. Bei
täten zu leiſtenden Kapitalſteuer aus.
Einc andere Frage freilich iſt die, ob mit der jetzigen
der Gummihandelsſteuer iſt dagegen mit rund 34000 Mark
Poincaré geht doch nach Limoges.
Auf
Vermeidung des Krieges der Friede unter den
Balkan=
ein Rückgang von rund 1800 Mark eingetreten. An Zöl=
Einladung der Senatoren und Deputierten, ſowie des
verbündeten dauernd geſichert wäre. Wenn der bekannte
len ſind 1,86 Millionen Mark eingegangen, gegen den An=
Fremdenverkehrsvereins und der Handelskammer des De=
Weltreiſende Graf Vay von Vaya und zu Luskod,
ſchlag rund 295000 Mark mehr und gegen das Vorjahr
partements Haute=Vienne beſchloß der Präſident der
Re=
der im Juniheft der Deutſchen Rundſchau (Berlin,
rund 197000 Mark weniger. Die ſonſtigen Abgaben,
Ge=
publik, Poincaré, die Stadt Limoges zu beſuchen, deren
Gebr. Paetel) über eine Kreuzfahrt durch Bulgarien
be=
bühren und verſchiedenen Verwaltungseinnahmen blieben
ſozialiſtiſcher Gemeinderat es kürzlich abgelehnt hatte,
richtet, zutreffend urteilt, dann liegt in der Natur der
ver=
mit rund 257000 Mark um rund 12000 Mark hinter dem
den Präſidenten zu empfangen. Präſident Poincaré
er=
bündeten Balkanvölker die Gefahr eines künftigen Zu=
Anſchlage zurück. Dagegen überſchritten die Einnahmen
klärte dem Präfekten des Departements Haute=Vienne und
ſammenſtoßes. Denn ſie alle haben ruhmreiche Zeiten in
aus den Gerichtskoſten den Anſchlag um rund 10000
des Departements von Limoges, niemand könne ihn
ver=
ihrer Geſchichte, und jedes von ihnen will dieſe abermals
Mark. Die Einnahmen aus den Verkehrsanlagen
hindern, nach Limoges zu kommen, denn es gäbe keine
erleben. So ſchön derartige patriotiſche Beſtrebungen ſind,
blieben um rund 52000 Mark hinter dem Anſchlage zu=
Stadt in Frankreich, die der Präſident der Republik nicht
verwirllicht können ſie nur auf Koſten des verbündeten
rück, da die Landungsbrücke nicht, wie vorgeſehen war,
hetreten könne. Die Sozialiſten würden hoffentlich ſich
Nachbars und um den Preis blutiger Kämpfe werden.
am 1. Juli in Betrieb genommen werden konnte, ſondern
auch vor Augen halten, daß er als Staatsoberhaupt über
Das Mittelalter hat ſolche Kämpfe ohne Ende zwiſchen den
erſt am 1. Dezember. Außeretatsmäßig wurden rund
dem Parteigetriebe ſtehe.
verſchiedenen Raſſen der Balkanhalbinſel ſich abſpielen
25000 Mark vereinnahmt, unter den Ausgaben
wur=
ſehen. Es iſt daher die Frage des Grafen Vay von Vaya,
Amerika.
den bei den perſönlichen rund 13000 Mark
er=
ob die Zukunft den Balkanvölkern die gleichen
Heim=
ſpart, denen ein Mehr von rund 18000 Mark
Der Präſident des Stahltruſts, Gary,
ſuchungen bringen werde, um ſo berechtigter, je ſchroffer
bei den ſachlichen Ausgaben gegenüberſteht. Da die
erklärte bei ſeiner Vernehmung in dem gegen den
Stahl=
ſchon die Verbündeten von heute ſich gegenüberſtehen.
Summe der Einnahmen 3,61 Millionen Mark, die Summe
truſt eingeleiteten Prozeſſe, der Stahltruſt beſitze gegen=
Nummer 128.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Inni 1913.
Seite 2.
Intereſſe einer freien genoſſenſchaftlichen Entwickelung
Kowalke das Verdienſtkreuz des St. Michaels=Orden
wärtig nur für 40 Jahre Erzvorräte, die Pennſylvania
wird deshalb der Vertrag von 1905 im gegenſeitigen
Ein=
mit der Krone, den Polizeiwachtmeiſtern Franz Schäfe:
Steel Co, dagegen habe genug für 500 Jahre. Die
Beth=
vernehmen mit Wirkung vom 30. Juni 1913 außer Kraft
und Johannes Neff das Verdienſtkreuz des St. Michaels
lehem Steel Co, beſitze mehrere hundert Millionen
geſetzt. Die vermögensrechtliche Auseinanderſetzung aus
Ordens, den Schutzleuten Guſtav Kühne und Friedric
dem bisherigen Zuſammenſchluß hat eine beſondere Re=
Tonnen
Oechler die ſilberne Medaille des St. Michaels=Ordens
gelung erfahren.
* Perſonalien vom Großh. Hoftheater. Se. Königl.
Perſien.
Schutz gegen Darlehensſchwindel. Unter de
Hoheit der Großherzog haben dem techniſchen
Die Rebellion. Es wird gemeldet, daß Salar
Ueberſchrift „Schutz gegen Darlehensſchwindel” erbieten
Oberinſpektor Ernſt Schwerdtfeger den Titel „Hof
ich ſeit einiger Zeit „Selbſtgeber” oder „Banken‟ Dar
ed Dauleh ſich bei Lahigjon, einige Tagemärſche vor
theater=Maſchineriedirektor” und dem Hoftheater=Deko
lehen in jeder Höhe gegen Verpfändung von Möbeln uſw
Reſcht entfernt, befindet und daß ſeine Anhänger auf dem
rationsmeiſter Ludwig Müller den Titel „Hoftheater
zu gewähren. Da dieſe Anzeigen zum Teil von Dar
Bühneninſpektor” verliehen
Wege dorthin den Enkel des Sipadahr getötet haben. Die
lehensſchwindlern ſelbſt ausgehen, die gar nicht in der
Von der Landes=Heil= und Pflegeanſtal=
*
Regierung befindet ſich über dieſe gefährliche Entwicklung
Lage ſind, Darlehen zu vermitteln und denen es lediglich
„Philippshoſpital” bei Goddelau. Se. Königl. Hohei
der Rebellion Salar ed Daulehs in größter Sorge. Die
um die im voraus zu entrichtenden Antrags= und fonſtigen
der Großherzog haben den Direktor Medizinalrat
hohen Gebühren zu tun iſt, iſt beſondere Vorſicht ge
Anforderungen an den Staatsſchatz ſind überaus grof
Dr. Rudolf Mayer auf ſein Nachſuchen und unte
boten. Es empfiehlt ſich daher, vor Einreichung von
Anerkennung ſeiner treuen und erſprießlichen Dienſte mit
und außer einigen hundert Bachtiaren ſind keine Trupper
Darlehensanträgen in jedem Falle erſt durch Nachfrage
Wirkung vom 1. Auguſt d. J. an und unter
gleich=
verfügbar. Ob dieſe nach Reſcht geſandt werden, wo ſich
an geeigneter Stelle feſtzuſtellen, ob man es mit einem
zeitiger Verleihung des Charakters als Geheimer
eine ruſſiſche Okkupationstruppe befindet, iſt noch=nicht be
zuverläſſigen Geſchäft zu tun hat. Auskunft über In=
Medizinalrat” in den Ruheſtand verſetzt und den
Ober=
ſtitute dieſer Art erteilt die vom Verband der Rechts
kannt. In Reſcht befindet ſich außerdem eine kleine Truppe
arzt an der Univerſitätsklinik für pſychiſche und nervöſ
auskunftsſtellen eingerichtete Zentralſtelle zur Bekämpſung
perſiſcher Koſaken, aber man glaubt nicht, daß dieſe Sala
Krankheiten, außerordentlichen Profeſſor an der Landes
der Schwindelfirmen (Lübeck, Parade 1), an die ſich auch
univerſität Dr. Adolf Dannemann zum Direktor der
ed Dauleh einen ernſtlichen Widerſtand entgegenſetzen
diejenigen zweckmäßig wenden, die ſich auf die ange=
Landes=Heil= und Pflegeanſtalt „Philippshoſpital” unter
würden
gebene Weiſe geſchädigt glauben. Bewohner von
Darm=
gleichzeitiger Verleihung des Charakters als „Medizinal
ſtadt wollen ſich an die hieſige ſtädtiſche Rechts=
Japan.
mit Wirkung vom 1. Auguſt d. J. an ernannt.
rat
auskunftsſtelle (Waldſtraße 6) wenden, die
* Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten
Japan iſt für den Weltfrieden. Der japa
Minderbemittelten koſtenlos Rat und Auskunft erteilt,
Johann Machemer aus Sprendlingen, Kreis Alzey
niſche Botſchafter hat den Staatsſekretär der Vereinigten
Die Sprechſtunden ſind vormittags von 9 bis 12 Uhr,
eine Lehrerſtelle (Zeichenlehrerſtelle) an der Volksſchule
Staaten, Bryan, formell benachrichtigt, daß die japaniſche
nachmittags von 3 bis 5 Uhr, außer Mittwochs= und
Mainz.
zu
Regierung im Prinzip den von den Vereinigten Staater
Samstags=Nachmittags
* Ernannt wurde der Gefangenwärter am Haftloka
Städtiſche Leſe= und Bücherhalle. Während des
vorgeſchlagenen Weltfriedensplan annehme.
in Lampertheim Karl Stork zum Gefangenaufſeher
Mai wurde die Leſehalle im ganzen von 3184 Perſonen
der Zellenſtrafanſtalt Butzbach
an
Auſtralien
beſucht (im Mai 1912 von 3197), durchſchnittlich an jedem
* Erledigte Stellen. Eine Oberlehrerſtelle an de
Tage von 102 Beſuchern. Aus der Bücherhalle nad
mit Lehr
höheren Mädchenſchule in Offenbach
Das Ergebnis der Wahlen zum auſtrali=
Hauſe entliehen wurden im ganzen 10031 Bände (1912
befähigung in Franzöſiſch, Engliſch, Deutſch; desgleichen
ſchen Bundesparlament iſt noch nicht vollſtändig
9963), darunter 3531 wiſſenſchaftliche und belehrende
eine Oberlehrerſtelle daſelbſt mit Lehrbefähigung in
bekannt. Es ſcheint jedoch, daß die Regierung eine Nieder
Werke. Die Zahl der ſeit dem 1. April ds. Js. neu ein
Mathematik, Phyſik und Geographie
geſchriebenen Leſer ſtieg auf 2103. An Büchergeſchenker
lage erlitten hat. Bis jetzt ſind 37 Liberale und 35 Ar=
Kirchliche Dienſtnachrichten. Ernannt wurden
gingen in dieſem Monat weiter ein: von Herrn
Sanitäts=
beiterparteiler gewählt. Das Reſultat von drei Wahl=
Pfarraſſiſtent Bürſtlein zu Pfungſtadt, Dekanat
rat Dr. Birnbaum 5 Jahrgänge Zeitſchriften, von Herrn
Eberſtadt, zum Pfarrverwalter daſelbſt; Pfarrverwalte
kreiſen iſt noch zweifelhaft.
Referendar Eigenbrodt 2 Bände, von Herrn Kaufman
Högy zu Dolgesheim zum Pfarrvikar in Seligenſtadt,
Frener 1 Band. Allen Gebern herzlichen Dank! Weiter
Dekanat Offenbach. Geſtorben ſind: der evangeliſche
Schenkungen von Büchern, ſoweit ſolche nicht veraltet
Pfarrer i. P. Ferdinand Decker von Mettenheim in
ſind jederzeit willkommen. Ferner ſei zur allgemeiner
* Straßburg, 3. Juni. Die Nachricht, daß Gra
Alsfeld am 28. April; der evangeliſche Pfarrer i. P
kenntnis gebracht, daß ein neues Bücherverzeichnis er=
Wedel von ſeinem Statthalterpoſten zurücktritt iſt
Wilhelm Salzer von Frei=Laubersheim in Mülhauſer
ſchienen und käuflich zu haben iſt
wenn auch nicht ganz unzutreffend, ſo doch wenigſtene
i. E. am 5. Mai; der evangeliſche Pfarrer i. P. Amandu
Verein Großh. Heſſ. Gefangenaufſeher und=
Auf=
verfrüht. Graf Wedel hat ſich, wie bisher kein Statt
Müller von Nieder=Rosbach in Darmſtadt am 8. Ma
Die
Delegier
eherinnen.
Man ſchreibt
uns:
halter die Sympathie der Bevölkerung erworben. Es ſind
Aufforderung zur Bewerbung. Zur Wiederbeſetzung
ten des Bundes der Gefängnis=,
Strafanſtalts=
die größten Ausſichten vorhanden, daß es nicht zu einem
werden ausgeſchrieben: die evangeliſche Pfarrſtelle zu
und Arbeitshaus=Aufſichtsbeamten und=Beam
Rücktritt kommt. Die Nachricht, daß Prinz Auguſt
Dornheim, die evangeliſche Pfarrſtelle zu Geiß
Deutſchen Reiches verſammeln ſich ir
tinnen des
Wilhelm ſein Nachfolger werden ſoll, iſt falſch
Nidda, die evangeliſche Pfarrſtelle zu Kirch=
Brom=
inigen Tagen in Frankfurt a. M., um über die wirt=
* Amſterdam, 3. Juni. Um den deutſchen
bach; Seiner Durchlaucht dem Fürſten zu Erbach
ſchaftliche Lage der Aufſichtsbeamten uſw. zu beraten. Am
Kaiſer bei einer kurzen Anweſenheit in Geldern namens
Schönberg und Seiner Durchlaucht dem Fürſten zu
Samstag vormittag iſt Beſprechung einer internationaler
der Königin zu begrüßen, iſt eine Sonder=Miſſion
Löwenſtein=Wertheim=Roſenberg ſteht das Präſen
Angelegenheit. Der offizielle Bundestag wird erſ
beſtehend aus dem General Demeeſter, Oberſt Weber und
tationsrecht zu; die erſte evangeliſche Pfarrſtelle zu
am 8. Juni, vormittags 9 Uhr, durch den Ehrenvorſitzen=
Seeleutnant v. Mühlen dorthin abgereiſt
Pfungſtadt
den, Herrn Geheimrat v. Liszt=Berlin, eröffnet. Die
* Paris 3. Juni. Der deutſche Botſchafter
Militärdienſtnachricht. Volley, Hauptmann
Verhandlungen werden infolge der vielen geſtellten An=
und Freifrau v. Schön gaben geſtern abend ein Diner
und
Kompagniechef im Infanterie=Regiment Kaiſe
träge ſich bis zum 9. Juni abends erſtrecken. Als
Dele=
dem beiwohnten die Präſidenten des Senats und de
Wilhelm (2. Großh. Heſſiſches) Nr. 116, als Lehrer zur
ierter von Heſſen wurde Gefangenaufſeher Veith=Darm
Kammer, die Botſchafter Rußlands und Nordamerikas
Kriegsſchule in Metz verſetzt
ſtadt beſtimmt; es werden aber am Sonntag faſt ſämtliche
Marineminiſter Baudin, der Großkanzler der Ehren
Von der Techniſchen Hochſchule. Der Ausſchui
dienſtfreien Kollegen der heſſiſchen Vereinigung daran
L
legion Florentin, der Gouverneur der Bank von Frank
teilnehmen. Die Tagung findet im Joſephsheim in der
der Studierenden an der Techniſchen Hochſchul
reich Pallain, die Geſandten Schwedens und Bulgariens
Bergerſtraße ſtatt
ſetzt ſich für das Sommerſemeſter 1913 aus folgenden
Polizeipräfekt Hennion, Direktor im Miniſterium des
Zwei 16jährige deutſche Mädchen von Frauenhänd=
Herren zuſammen: 1. Vorſitzender F. Hager (Akadem
Aeußern Gavarry mit ihren Damen, ferner Marinc
lern verſchleppt! Man ſchreibt uns: In den letzten Tagen
Chor), 2. Vorſitzender Th. Boeckling (Haſſo=Boruſſia)
attaché Frhr. v. Bibra, Konſul Vaſſel u. a.
des Mai ſind aus der Umgebung von Frankfurt a. M.,
1.
Schriftführer Ed. Berger (Nichtinkorpor.), 2. Schrift
aus Höchſt und Niederrad, unter raffinierten
Vorſpiege=
führer O. Müller (Akadem. Verein), Kaſſenwart H. Schere
* Petersburg, 3. Juni. Es ſteht nunmehr feſt
lungen, zwei junge Mädchen im Alter von 16 Jahren
ent=
daß das engliſche Königspaar in Begleitung des
(Nichtinkorpor.). — Die Studentenverſammlung
führt worden. Die Deutſche Liga zur Bekämpfung des
früheren Petersburger Botſchafters, Unterſtaatsſekretärs
am 24. Mai beſchloß, von einer offiziellen akademiſcher
Frauenhandels bittet alle Deutſche, die an Grenzſtatione:
Jahrhundertfeier der Befreiungskriege abzuſehen und
Nicolſon an Bord der Jacht „Viktoria and Albert” ir
oder in Hafenſtädten wohnen, im In= und Auslande, auf
Kronſtadt eintreffen, in Schloß Peterhof Wohnung neh
durch Schaffung eines Grundſtockes für einer
eine Reiſende in mittleren Jahren zu achten, in deren
akademiſchen Sportplatz die Erinnerung an
men und Petersburg, ſowie Zarskoje Sſelo beſucher
Begleitung ſich zwei junge Mädchen befinden. Es iſt
werder
ene große Zeit zu würdigen. Der Grundſtock ſoll durc
wahrſcheinlich, daß ein Mann an der Reiſe teilnimmt
reiwillige Spenden aus der Studentenſchaft gebilde:
Vermutlich geſchah die Entführung über München, um
werden und wird hoffentlich eine anſehnliche Höhe er
Stadt und Land.
einen italieniſchen Hafen zu erreichen. Eine
Belohn=
reichen. — Der Fackelzug der Studentenſchaft zun
ung von 200 Mark zahlt die Deutſche Lige
Bismarckturm wird am 21. Juni ſtattfinden
Darmſtadt, 4. Juni
dem, durch deſſen Angaben es gelingt, den Aufenthalt der
Vom Genoſſenſchaftsweſen. Der Reichsverband
verſchleppten Mädchen feſtzuſtellen. Angaben erbeten an
* Vom Hofe. Die Großherzogliche Hofhaltung
der Deutſchen Landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften e. V.
die Geſchäftsſtelle Deutſche Liga zur Bekämpfung des
wurde am Montag nach Jagdſchloß Wolfsgarten verlegt
zu Darmſtadt und der Generalverband Ländlicher Ge=
2
— Beitritts=
Frauenhandels, München, Liebherrſtraße 5.
Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit de
noſſenſchaften für Deutſchland e. V. zu Berlin teilt folgen
erklärungen erbeten! Jeder Deutſche, jede deutſche Frau
Großherzog haben den nachſtehend Genannten die
des mit: „Die Erwartungen, welche an den im Jahre
muß mit allen Kräften den Kampf gegen die Mädchen
Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen der ihnen
1905 erfolgten Zuſammenſchluß des Reichsverbandes der
von Sr. Königl. Hoheit dem Prinz=Regenten von Bayert
händler aufnehmen! Jahresbeitrag 5 Mark.
Deutſchen Landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften und des
verliehenen Orden erteilt, und zwar: dem Regierungsra
Generalverbandes Ländlicher Genoſſenſchaften für Deutſch
In Amerika verſtorbene Heſſen. In New=Yorl
Gennes zu Darmſtadt den St. Michaels=Orden 3. Klaſſ
land beiderſeits geknüpft worden ſind, haben ſich nich
Joſeph Louis Georgi im Alter von 92 Jahren.t
dem Polizeiamtmann Stumpf den St. Michaels
erfüllt; es hat ſich gezeigt, daß ein Ausgleich gewiſſer
ſtammte aus Sprendlingen (Rheinheſſen). In Jerſy
Ordens 4. Klaſſe, dem Revier=Polizeikommiſſär Juliu
grundſätzlicher Auffaſſungen nicht erreichbar war. Im
City Balthaſar Schmitt, 22 Jahre alt, aus Kempter
dann, um mit Oeſterreich in Fühlung zu bleiben, ſchwenk
digen von ihnen, ſowie die Offiziere der hanſeatiſchen
Le=
ten die Verbündeten nach Schweidnitz ab. Seit dem 27.
1813.
gion erſchießen zu laſſen; die Aufwiegler zum Aufſtand
Mai waren Waffenſtillſtands=Verhandlungen im Gange;
auf die Galeeren nach Frankreich zu ſchicken und 48 Mil=
Jubiläumsnotizen von Willi Dünwald.
am 1. Juni trat eine vorläufige Waffenruhe von 36 Stun
lionen Kriegskontribution einzutreiben. Wie in Lüne=
Nachdruck verboten.)
den in Kraft
burg, ſo ging Davout auch in Hamburg milde vor. Den
Waffenſtillſtand
ſchlimm Bedrohten ließ er Zeit zur Flucht und bewirkt
bei Napoleon ſogar eine Amneſtie, von der nur 28 Haupt=
Rückzug der Verbündeten. — Verfolgung Napoleons
Auf hanſeatiſchem Gebiete war es inzwiſchen ſchlimn
ſchuldige ausgeſchloſſen waren. Aber bei den 48 Millionen
Napoleon und der ſterbende Marſchall Duroc. — Ereigniſſe
hergegangen. Am 27. April war Vandamme mit 22000
mußte es bleiben
im Gebiete der Hanſaſtädte. — Der Zuſtand der verbün
Mann von Bremen auf Hamburg zu aufgebrochen. Schor
deten Armeen
Waffenſtillſtands=Verhandlungen
Der bedeutende Handelsplatz wurde zu einem beden
Ende des Monats kam das ganze linke Elbufer wieder in
Abſchluß. — Ueberfall auf das Lützower Freikorps.
tenden Waffenplatz. Die Hamburger mußten bei Anlage
franzöſiſchen Beſitz. Am 10. Mai erlitt Cuxhaven ſein
der Magazine handlangern. Das Eigentum wurde ent
Was bei Bautzen nicht ganz gelungen, wollte Napoleon
Schickſal, und Tettenborn ſah ſich außerſtande, Hambur
eignet, die Kulturwerte nicht geſchont, auf Perſonen kein
bei Verfolgung des auf Görlitz ſich zurückziehenden Fein
zu ſchützen. Die Hamburger ſelbſt wollten die Finger nicht
Rückſicht genommen. Die Hamburger hatten keinerlei Ur
des erreichen. Er gedachte einen Vernichtungszug zu tun
regen, waren nicht gewillt, Geldopfer für Rüſtungen un
ſache, zu beten: Gott ſtraf' uns, denn ſie hatten ihr Teil.
Einzelne Korps ſeiner von ihm geführten Armee kamen
Verteidigung zu geben, glaubten, den Verbündeten müßt
in dieſe Gefechte: am 22. Mai früh morgens bei Kottwitz,
das Hanſagebiet als Paſſage zur engliſchen
Handelsmetro=
wo die Ruſſen den Feind lange beſchäftigten und dann
pole wichtig ſein und es bei Zeiten ſchützen. Doch die
weiter gingen; bei Nieder=Reichenbach, wo Artillerie und
Da die Monarchen den Oberkommandeur Wittgen=
Verbündeten waren mit all ihren Kräften engagiert. Al=
Kavallerie aneinander gerieten, die Verbündeten jedoc
ſtein während zweier Schlachten als Strohmann behan=
Vendamme näher rückte, beſtimmte Tettenborn den ham
der ſchneidigen franzöſiſchen Reiterei weichen mußten
delten, erbat er ſeine Enthebung. Der deutſch erzogen
burgiſchen Senat, ſich hilfeſuchend an den Dänenkönig zu
Bei Markersdorf, wo die Franzoſen von Verluſter
Barclay de Tolly, der ſchon in der ganzen Welt herum
wenden, der ſeit langem mit England und Rußland ſchör
empfindlich bedacht wurden, endete die Verfolgung des
gekämpft hatte, wurde nun derjenige, welcher. Dieſe
tat. Es kamen auch 2000 Dänen zur Verteidigung
her=
erſten Tages; man war in neun Stunden nur eine Meil
Eigenſchaften eines Feldherrn: beſonnen, kaltblütig, wil
über; als aber dann der für die Verbündeten ungünſtige
vorgerückt; der Verfolgungserfolg war nicht gekommen
lensſtark, waren ſein; eine fehlte: Genialität, Wag
Ausgang von Großgörſchen bekannt wurde, ging Däne=
Hier, bei Markersdorf, kam eine vereinzelte Kugel,
halſigkeit
mark flugs zu Frankreich über. Die 2000 Dänen zogen
eine der letzten an dieſem Tage, verſchonte Napoleon und
aus Hamburg wieder hinaus und kamen als Feinde
Seiner Meinung nach mußte die arg zerſchundene
Ar=
traf dreißig Schritte hinter ihm den Groß=Marſchall Du
wieder
mee vor einer neuen Kriegführung repariert werden. Zu
roc, ſeit 1796 Napoleons ſtändiger Begleiter, ſein Freun=
Schon aber ließ Vandamme der Stadt Hamburg per
mal die ruſſiſche war ſtark lädiert: Infanteriebataillone
ſozuſagen. Mit aufgeriſſenem Unterleibe lag er da. Als
Kanone Grüße ſenden. Nun konnte nur noch der Kron
um die Hälfte vermindert, Kavallerie noch weniger gewor
der Kampf beendet, die Poſten aufgeſtellt und die
Biwak=
prinz von Schweden helfen, der am 18. Mai mit
ſchwe=
den; der Artillerie fehlte Nahrung für die Kanonen
bezogen waren, kam Napoleon zu ihm. Der Sterbend
diſchen Kriegsvölkern in Stralſund gelandet war Einer
mäuler, Bekleidung mangelte, und die Soldaten waren
in=
küßte des Kaiſers Hand und ſprach: „Mein ganzes Leber
ſeiner Generale ließ ſich mit ſeinen unterſtellten Trupper
Ludern gekommen. Barclay gedachte die Ruſſen hinte
habe ich Ihrem Dienſte geweiht. Ich bedaure meinen Tod
vom hamburgiſchen Senat rufen, aber merkwürdigerweiſe
die Weichſel zurückzuführen, und preußiſcherſeits wart
nur, weil ich Ihnen nicht mehr nützlich ſein kann.”
Lang=
rief ihn der Kronprinz zurück. Man entrüſtete ſich,
konnt=
man die Frage auf, ob dahin gefolgt werden ſollte. Etlich
hielt Napoleons Rechte die erkaltende Hand ſeines Ge
aber nicht verhindern, da verbündete Franzoſen und Dä
Generale ſchlugen vor: hinter der Oder allein nordwärt
reuen, mit der Linken ſtützte er ſein Haupt. So ſchwieger
nen forſch auf die Stadt vorgingen. Die Bürgergard
zu biegen und für ſich apart den Kampf fortzuſetzen; Gnei
ſie ſich aus, wohl eine Viertelſtunde lang. Dann der
floh, und auch Tettenborn ſah ſich zu gehen gezwungen
ſenau meinte, an Ort und Stelle den Krieg weiterzufüh
Broß=Marſchall: „O. Sire, verlaſſen Sie mich!
Dieſe
Am 1. Juni rückten die Dänen als Sieger ein, ihnen folgt
ren, bis die erholten Ruſſen wiederkämen. Weil man
Anblick tut Ihnen zu weh!‟ Napoleon vermochte nichts
Vandamme mit 8000 Mann
aber ſelbſt geſchwächt und nicht mehr imſtande war, bliel
zu erwidern. als: Lebt alfo wohl, mein Freund!”
ſtützte
Bereits am 4. April hatte der franzöſiſche Senat der
eine Trennung von den Ruſſen eine große Gefahr. Ein
ſich auf den Marſchall Soult und ging in ſein Zelt
Nie=
Bezirk ſeiner 32. Militärdiviſion als außerhalb der
Ver=
vorläufiger Waffenſtillſtand durfte das Beſte ſein. Der
mand ſah ihn mehr an dieſem Tage; er blieb mit ſeinem
faſſung ſtehend’ erklärt, und ſomit hatten die Bewohne
preußiſche König ſah ſein ganzes Heil darin.
Schmerz allein.
eine Aburteilung als Landesverräter zu erharren. Na
Auf einen Waffenſtillſtand ging Napoleon ein und
Rückzug und Verfolgung dauerten bis Ende Mai fort
voleon beauftragte den Marſchall Davout: die Senatoren
hatte es ſcheinbar gar nicht nötig. Denn der Sieg war bis
ebenſo die nutzloſen Gefechte. Es ging auf Breslau zu;
zu verhaften und die Güter einzuziehen; die fünf
Schul=
dahin ſein und ſeine jetzige Situation war nicht ſchlecht:
Nummer 128.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Junk 1913.
Seite 3.
Rheinheſſen). In Me Keeſport (nahe Pittsburg, Pa.)
termine unverändert fortbeſtehen. Die für jetzt vorgeſehe
unternahm, zu einem ſchweren Zuſammenſtoß mit
frau Chriſtine Delp, 63 Jahre alt, aus Fränkiſch
nen Lohnerhöhungen und
Arbeitszeitver=
inigen herumſtreifenden Burſchen, wobei der Kriminal=
Crumbach. In Chillicothe Franz Strubel, 82 Jahre
chutzmann Würtz in der Notwehr zum Revolver greifen
kürzungen treten ſorfort in Kraft. In Orten,
alt, aus Lampertheim.
nußte. Er gab zwei Revolverſchüſſe auf den Taglöhner
vo in größerem Umfange Vereinbarungen über den
Tödlicher Unfall. Das am Dienstag am Garniſon
Friedrich Schoninger ab, der tödlich getroffen zuſammen=
Schiedsſpruch hinaus getroffen worden ſind, wird es den
lazarett überfahrene Kind iſt ſeinen Verletzungen
brach und in wenigen Minuten eine Leiche war. Die
Organiſationen anheimgegeben, ſich bei den örtlichen
Ver=
erlegen
beiden anderen wurden verhaftet. Schoninger war als
handlungen darüber zu einigen, daß dieſe Vereinbarungen
Rohling bekannt
llgemein durchgeführt werden. Demnach regeln ſich die
Alsheim, 3. Juni. Im Auftrage des Paulusmuſeums
* Kinotheater
Verhältniſſe, ſoweit nicht Sondervereinbarungen inzwi=
Auch in den heißen Tagen iſt der
in Worms forſchte man dieſer Tage wieder nach
Theaterraum des Reſidenztheaters vermöge
ſei=
ſchen getroffen worden ſind, in folgender Weiſe: Es trit
Skeletten an jener Stelle, wo man kürzlich ſchon
ein=
ner Lage, ſeiner Höhe und vorzüglichen Ventilation, ein
eine Stundenlohnerhöhung ein in Darmſtadt um 2 Pfg.
Reihe ſolcher fand. Zwei vollſtändige Gerippe brachte
kühler, angenehmer Aufenthalt. Ab heute kommen zwei
am 1. März 1914 eine weitere Erhöhung um 2 Pfg., und
man zum Vorſchein; ſicherem Urteil nach aus dem
ſenſationelle Schauſpiele zur Vorführung.
Das
Mor=
nochmals am 1. März 1915 eine Erhöhung um 1 Pfg.). Für
3. Jahrhundert, der Zeit der Franken.
phiniſtendrama „Stuart Keen” iſt ein nordiſcher
Kunſt=
eine viertelſtündige Verkürzung der Arbeitszeit haben die
film und ausſchließlich von Schauſpielern des Königlichen
Friedberg, 3. Juni. Die Bezirksvereinigung
Unparteiiſchen einen Lohnausgleich von 1 Pfg., für eine
Theaters in Kopenhagen geſpielt, während der Roman
Heſſen des Verbandes der Deutſchen
Rechts=
halbſtündige einen ſolchen von 2 Pfg. in Anſatz gebracht.
Ein grauſamer Vater” amerikaniſchen Urſprungs iſt. Die
anwalts= und Notariats=Bureaubeamten
Vorgeſehen iſt in Darmſtadt eine halbſtündige Herabſetzung
inematographiſche Aufnahme des
Mär=
hat am Sonntag im Hotel „Trapp” zu Friedberg unter
der Arbeitszeit. Die Unparteiiſchen waren der Anſicht,
chenfeſtes in der Orangerie wird vorausſichtlich ſchon
em Vorſitz des Bureauvorſtehers Parze=Mainz ihren
daß es nicht angängig ſei, ohne Prüfung von Fall zu Fall
Samstag vorgeführt
— Das Union=Theater
diesjährigen Bezirkstag abgehalten, der zahlreich von
eine allgemeine Herabſetzung der Arbeitszeit auch inner
(Kunſtlichtſpiele, Rheinſtraße 6) wird in den nächſten
den Mitgliedern aus Darmſtadt, Mainz, Gießen,
halb eines ganzen Gaues eintreten zu laſſen, da gerade
Tagen ſeinen Beſuchern eine Reihe erſtklaſſiger Darbiet
Offenbach, Worms Wiesbaden, Frankfurt a. M. und
Mar=
bei der Frage der Arbeitszeitverkürzung die jeweiligen
ört=
ungen bringen. Nicht allein, daß es der Leitung gelun
burg beſucht war. Der nächſte Bezirkstag findet in
Offen=
ichen Verhältniſſe eine ausſchlaggebende Rolle ſpielen.
gen iſt, vom Samstag, 7. Juni an, den Meiſterfilm „Quc
bach ſtatt. Als Vertreter zur Wahrnehmung der Rechte
vadis” noch einmal auf einige Tage zu bringen, deſſen
der Mitglieder auf dem im Auguſt d. J. in Kaſſel ſtatt=
Bensheim, 3. Juni. Am Sonntag hielt der
Heſ=
findenden Verbandstag wurden gewählt die Herren
beiſpielloſer Erfolg das Tagesgeſpräch vor einigen
Wo=
iſche Städtebeamtenverband im Gaſthof „Zum
chen bildete, nein, auch für die kommenden drei Tage
Bureauvorſteher Gaubatz=Darmſtadt für Starkenburg,
deutſchen Haus” ſeine von ca. 100 Delegierten und
Mit=
bietet ſie dem Freunde der Kinokunſt Werke, die beſſer in
Fehler=Mainz für Rheinheſſen und Pieper=Eſießen für
zliedern beſuchte Hauptverſammlung unter dem
Oberheſſen
keinem Großſtadtkino gezeigt werden können. Außer dem
Vorſitz des Herrn Veterinärrat Dr. Garth=Darmſtad=
Friedberg, 3. Juni. Bei dem Umbau des
Haupt=
intereſſanten Film „Der Bettler von Paris” ſteht an der
b. Herr Bürgermeiſter Regierungsrat Dr. Löslein
bahnhofs wurde vom Bahnhof nach dem Vorort
Spitze Die Cameliendame” mit der berühmten
franzö=
eehrte den Verband durch Teilnahme an den Verhand=
Feuerbach den Gleiſen entlang ein großes
Kanal=
ſiſchen Schauſpielerin Sarah Bernhardt, die auch ſchon in
lungen, und eine freundliche Begrüßungsanſprache im
netz angelegt. Dieſes Rohrnetz iſt jetzt zuſammen=
Darmſtadt ein Gaſtſpiel gab, in der Hauptrolle. Obſchon
Anſchluß an die Eröffnungsrede des Vorſitzenden, welch
gebrochen, ſo daß die ganze Arbeit, die nunmehr
dies eine Werk eine beſondere Zugkraft ausüben dürfte
letztere in einer Huldigung für den Landesfürſten
aus=
weit ſchwieriger iſt, noch einmal ausgeführt werden muß.
fehlt es doch nicht an intereſſanten Einlagen und
erſt=
klang. Die Tagesordnung, die 12 Beratungsgegenſtände
der geſamte Schaden wird auf mehr als 50000 Mark
ge=
malig hier gezeigten Schlagern, von denen das ſpannende
umfaßte, verurſachte eine lebhafte Debatte, die Zeugnis
chätzt; die Erdarbeiten erforderten beim erſten Bau allein
Drama „Pflichttreue” und die Humoresken „Max hat
Kon=
von dem großen Intereſſe, das Delegierte und Mitglieder
rund 40000 Mark Unkoſten.
kurrenz” und „Moritz als Bankdiener” an der Spitze
an der Standesbewegung zeigen, ablegte. Man beſchloß,
Bad Nauheim, 3. Juni. Der Spar= und
Vor=
ſtehen. Einige intereſſante Naturaufnahmen wirken
bil=
ur Weiterbildung der Beamten Material für geeignete
ſchußverein beging die Feier ſeines 50jährigen
dend und das vorzügliche Künſtlerkonzert bildet eine be
Vorträge zu beſchaffen und den Vereinen zu überweiſen.
Beſtehens. In der Feſtverſammlung begrüßte der
ondere Zugabe. — Der I. Darmſtädter Kino, Gra=
Als Ort der nächſten Tagung wurde Darmſtadt be=
Vorſitzende des Aufſichtsrats, Herr Müller, die
Er=
fenſtraße Nr. 12, bringt in ſeinem bis Freitag laufenden
timmt. Die Frage der Einwirkung der Angeſtellten=Ver
chienenen. Die Feſtrede hielt Herr Notar Stahl. An=
Senſationsprogramm einen Hauptſchlager, betitelt „Der
icherung auf das Beamtendienſtverhältnis fand an Hand
prachen wurden gehalten von Kreisrat Schliephake,
grüne Teufel‟. Dieſes Kunſtwerk, das in allen Groß=
Es
eines Ausſchußberichtes eingehende Beſprechung
Herrn Stoll und Bürgermeiſter Dr. Kayſer. Eine
ſtädten wahre Begeiſterung hervorrief, iſt in ſeiner Zu
wurde beſchloſſen, durch Eingaben an die zuſtändigen
wirkungsvolle, von echtem genoſſenſchaftlichen Geiſte
ge=
ſammenſtellung ganz abweichend von dem Alltäglichen
tragene Rede hielt der Verbandsanwalt Dr. Crüger
Stellen dahin zu wirken, daß den von der Verſicherung be=
Außer dieſem Senſationsſchlager führt das Programm
Glückwünſche hatten entſandt: die Miniſter Dr. Braun
reiten Bedienſteten beim Ausſcheiden aus dem ſtädtiſchen
noch in ſeinem dramatiſchen Teil: „Trapperliebe in
und v. Hombergk. Provinzialdirektor Dr. Uſinger,
Dienſt, ohne Rückſicht auf den Grund des Ausſcheidens
Alaska” ein ſpannender Wildweſt=Film, „Die Macht der
Kurdirektor Oberſt v. Frankenberg,
Landgräflich
elbſt bei freiwilligem Austritt, ein Rechtsanſpruch au
See” äußerſt gut geſpieltes Drama aus dem
Seemanns=
heſſiſche Bank Homburg, Deutſche Bank und viele andere
Ruhegehalts= und Hinterbliebenen=Verſorgung
mindeſten=
eben, „Die Gefahr” und auf beſonderen Wunſch vieler
Banker, und ſonſtige Stellen und Private
n dem Maße geſichert wird, wie ihn das Geſetz den Ver=
Beſucher den hervorragend und vornehm geſpielten Film
*)
Butzbach, 3. Juni. Die große
Kaninchen=
icherungspflichtigen zuerkennt.
— Bei den Landſtänden
Maskierte Liebe” mit Henny Porten in ihrer Glanzrolle
ſchau des Landesverbandes der Kanin=
und der Großh. Regierung ſoll die Aufhebung des Artikels
Den Humor vertreten „Unreines Gewiſſen” „Hans
ver=
henzüchter für das Großherzogtum Heſſen fand
2 der Städteordnung beantragt werden, um der
Beamten=
liebt ſich”; den intereſſanten Teil der Wochenbericht und
Samstag, Sonntag und Montag hier ſtatt. Die
Ausſtel=
ſchaft, gleich wie den Lehrern, die Wählbarkeit als
Naturaufnahmen aller Art.
lung war aus allen Teilen Heſſens reich beſchickt. Bei der
Stadtverordneter zu verſchaffen. Die Einführung von
Konzertveranſtaltungen. Ludwigshöhe. Die
2
Prä=
Preisverteilung erhielten u. a. Preiſe:
Beamtenausſchüſſen ſoll bei den ſtädtiſchen Verwaltunger
ſeit Jahrzehnten eingeführten Kur= und Abend
Stadt=
mierungsklaſſe Belgiſche Rieſen:
eantragt werden. Es wurde feſtgeſtellt, daß in Mainz,
konzerte haben ſchon immer den Beweis dafür er
ehrenpreiſe: Heinrich Matthes=Darmſtadt, L Steinbrecher=
Bingen und Gießen eine Neuregelung der Gehälter trotz
bracht, daß ſich dieſelben bei einem hieſigen und aus=
Darmſtadt; Staatsehrenpreis: Steinbrecher=Darmſtadt;
der beträchtlichen Verteuerung des Lebensunterhaltes bis
Ehrenpreiſe: G. Strom II.=Weiterſtadt; Ed.
Neunobel=
wärtigen Publikum großer Beliebtheit erfreuen. Der
etzt noch nicht erfolgt iſt. In Gießen iſt die Neuregelung
Klein=Auheim. J. Rupp=Darmſtadt, Anton Beyer=
Neu=
neue Pächter und Reſtaurateur Herr Willy Wenz
allerdings im Prinzip beſchloſſen. Der Beitritt zur Ver
Iſenburg. Franzöſiſche WWidder: Ehrenpreis:
beabſichtigt, die Konzerte regelmäßig durchzuführen, und
bandskrankenkaſſe wurde dringend empfohlen. Ein Feſt=
Ih. Mönch=Griesheim
hat hierfür, wie bekannt, die Kapellen der Regimenter 115
mahl vereinigte nochmals die Teilnehmer und man
(*) Wetterfeld, 2. Juni.
Der bisherige Bürger=
und 61 verpflichtet. Es wird ſomit dem verwöhnteſten
chied mit dem Wunſch auf ein frohes Wiederſehen in
meiſter Kraus wurde einſtimmig auf weitere neun Jahre
Publikum Rechnung getragen. Heute, Mittwoch,
Darmſtadt
wiedergewählt
findet wiederum im Anſchluß an das Kurkonzert ein
Leeheim im Ried, 3. Juni. Aufſehen erregt das
*) Lauterbach, 3. Juni. Einen grauenhaften
großes Abendkonzert, verbunden mit Turm=
Verſchwinden des 27 Jahre alten Gaſtwirtes Hein=
Fund machte der Forſtwart Jäger. Als er den
Rud=
beleuchtung
à la Heidelberger Schloß, ſtatt, und
rich Moldauer, der im März dieſes Jahres die
oſer Wald durchſtreifte, hing plötzlich die Leiche eines
zum Schluß gemeinſchaftliche Lampionpolonäſe unter
Schwarzſche Wirtſchaft übernommen hat. Er war vorher
Mannes vor ihm. Nach den vorgefundenen Papieren
Vorantritt der Muſik nach Böllenfalltor und Kaſtanien=
6 Jahre als Wärter in der Irrenanſtalt Hofheim und ha
handelt es ſich um den vierzig Jahre alten Schuhmacher
allee. (Näheres ſiehe Anzeige.)
— Heſſiſcher Hof.
n dieſem Jahre die Prämie von 1000 Mark für 6jährige
Johannes Krüger aus Zeilbach
Heute Mittwoch abend konzertiert die Kapelle des
Leib=
gute Führung erhalten. Kurz vor ſeinem Verſchwinder
garderegiments. Ein Albumblatt von Richard Wagner
gat er den Betrag abgehoben.
mehrere Soloſtücke und neuere Operettenmuſik ſind in
Reich und Ausland.
Kailbach i. O., 2. Juni. Der Knecht L. Rippert
die Vortragsordnung aufgenommen, ſo daß bei warmer
von hier ſtürzte ſich vom Hainbach=Viadukt. Geſtern
Witterung
ein ſchöner, genußreicher Abend in Aus
Aus der Reichshauptſtadt, 2. Juni. Die hieſige
tür=
früh fand man ſeine Leiche. Schon einmal wollte er wegen
icht ſteht.
kiſche Botſchaft teilt mit: Von amtlicher Stelle wird
Liebeskummer aus dem Leben ſcheiden, indem er
auf das entſchiedenſte erklärt, daß der frühere Sultan
ch die Pulsadern öffnete; er wurde geheilt. Diesmal
Abdul Hamid niemals ſeine Memoiren ge=
Darmſtadt im neuen Reichstarife für das
Maler=
griff er zu einem Radikalmittel.
ſchrieben hat und daß die in den Blättern als Me=
und Anſtreichergewerbe.
Gonſenheim, 3. Juni. Der bisherige Rechner der
moiren des früheren Sultans erſchienenen Veröffentlich=
Den neuen Schiedsſpruch der Unparteiiſchen haber
hieſigen Ortskranken kaſſe
wurde am
ungen einfach in gewinnnſüchtiger Abſicht fabriziert wor
die Verbände der Arbeitgeber und Gehilfen angenommen
Sonntag auf Verfügung des Großherzoglichen Kreisamts
den ſind. —
Als Nachfolger des katholiſchen Fel d=
Damit iſt die Ausſperrung hinfällig geworden, und am
Mainz ſeines Amtes enthoben. Die Kaſſe war
propſtes Dr. Vollmann wird der Propſt Klein=
Montag iſt allenthalben die Arbeit wieder aufgenommen
deswegen geſtern geſchloſſen
idam genannt.
— Profeſſor Dr. Heck feierte unter
worden. Das Kollegium der Unparteiiſchen kam zu der
Worms, 3. Juni. Die Bürgermeiſterei wird der
großer Teilnahme ſein 25jähriges Jubiläum als
luffaſſung, daß die Möglichkeit einer Verſtändigung der
nächſten Stadtverordnetenverſammlung
einen Antrag
Leiter des Zoologiſchen Gartens. Daß dieſer wiſſenſchaft=
Parteien nur unter unveränderter Annahme der früher von
unterbreiten, 50000 Mark für eine
Kaiſer=
ich wie als Vergnügungsſtätte heute den erſten Platz
en Unparteiiſchen gemachten Vorſchläge und Schieds
Jubiläumsſpende zu bewilligen, die als Vetera
unter allen Zoologiſchen Gärten der Welt einnimmt, iſt
prüche gegeben ſei. Die früheren Vorſchläge gelten
da=
nenbeihilfe, ſowie zur Schaffung von Spielplätzen
ver=
in erſter Reihe Hecks Verdienſt, der gleich groß als
Ge=
her nach dem neuen Schiedsſpruche voll und ganz. Be
wendet werden ſollen.
lehrter wie als praktiſcher Organiſator iſt. 1860 in
züglich der inzwiſchen abgeſchloſſenen Sondertarife iſt be
Worms, 3. Juni. Heute früh gegen 3 Uhr kam es
Darmſtadt geboren, war er in unſerem
Zoologi=
ſtimmt, daß ſie bis zu dem hierin vorgeſehenen
Ablaufs=
bei einer Razzia, die die hieſige Kriminalabteilung
ſchen Garten zuerſt als Volontär tätig, ward dann für
nun gingen die Diplomaten ans Werk, und Metternich
war er doch auf dem beſten Wege, den Gegner aus deut
ſchem Lande ganz hinauszudrängen. Was bewog ihn
führte ſein Gauklerſpiel ſiegreich zu Ende.
Kaiſer Friedrich im heiligen
denn nur zur Beiſtimmung der Waffenruhe, die ihm zum
Verderben wurde? Der eine glaubt, daß er im Waffen=
Lande.
12
Laut Waffenſtillſtands=Vertrag ſollten bis zum
ſtillſtand den Auftakt zu einem guten Frieden geſehen
Jnni alle Truppen in Ruheſtellung gebracht ſein: jenſeits
habe; der andere nimmt an, er ſei nicht ſo orientiert über
.) Die Tage ſchmerzlichen Erdlebens, die den
den Zuſtand der verfallenden alliierten Armee geweſen;
der Elbe oder in Sachſen befindliche Verbündete ſollten
weiten Kaiſer des neuen deutſchen Reiches von ſeinem
ach Preußen zurück
ein dritter erſieht in dieſem größten Fehler ſeiner glor=
Volke in tragiſchem Siegtum ſcheiden ſahen, kehren nun in
eichen Laufbahn das Nachlaſſen des Genies. Er ſelbſt
Lützow der mit ſeinem Freikorps bei Plauen lag,
Frinnerungsbildern eines Vierteljahrhunderts wieder
hat ſpäter angegeben: „Mangel an Kavallerie und die
verzögerte ſich, preußiſches Gebiet zu erſtreben, obgleich er
und rufen die Geſtalt des edlen Dulders auf dem Throne
eindliche Stellung Oeſterreichs.”
Und zu dem
Waffen=
bereits am 9. Juni Kenntnis vom Waffenſtillſtand und
vor die Seele. Nirgends wohl ſpiegelt ſich die reiche und
ſtillſtand ſelbſt äußerte er nach Abſchluß: „Ich bin es, der
ſeinem Vertragsartikel hatte. Erſt am 14. ſetzte er ſich
reife Perſönlichkeit Kaiſer Friedrichs klarer und lebendiger
alles gibt, der Feind nichts.‟ Dem war ſo, in der
Ta=
in Trab und erreichte am 17. Kitzen bei Großgörſchen. Als
wieder als in ſeinen Tagebüchern und Briefen, und
legte er alle Trümpfe aus der Hand. Aber rafft man die
er vernahm. eine feindliche Kolonne marſchiere an, ſandte
einen Höhepunkt erreicht der Ausdruck dieſer idealen Le=
Anſichten der Geſchichtskritiker, den eigenen Ausſpruch
Na=
er als Parlamentär einen Offizier an den General Arrighi
bensanſchauung und leidenſchaftlichen Begeiſterung für das
voleons zuſammen, bedenkt der Alliierten frageſchwere Ab
ab, um wegen des keineswegs kriegeriſchen, ſondern nur
Schöne in den Schilderungen, die der Herrſcher als
Kron=
ſchwenkung auf Oeſterreich zu, ſo iſt Napoleons Verlanger
erzögerten Weitermarſches zu verhandeln. Aber der Par
rinz 1860 von ſeiner Reiſe nach dem Morgenland gegeben
nach Waffenruhe wohl begründet. Auch ihm kam es auf
lamentär kam nicht zurück. Schlimmes ahnend, machte
hat und die gerade jetzt in einem ſoeben erſchienenen
Zeitgewinn an, der erſtens das franzöſiſche Heer ver
ſich Lützow in nördlicher Richtung auf, aber ſeine 400 Be
Bande der Inſel=Bücherei einer weiteren Oeffentlichkeit
zu=
eſſern, zweitens den Anſchluß Oeſterreichs an die
Ver=
ittenen und ebenſoviel Fußvolk wurden von 1500
Fein=
gänglich gemacht werden. Der Anlaß zu dieſer Fahrt, die
bündeten verhindern ſollte. Doch fruchtbringend ſollte die
en umzingelt. Sein Appell an die ſchützenden
Vertrags=
den Kronprinzen „Märchenbilder der Kinderzeit” in der
vorläufige Einſtellung der Feindſeligkeiten nur für den
artikel, die er durch ſein Zögern ſelbſt verletzt hatte, blieb
bunten Wirklichkeit des Orients durchleben ließ, war eine
ungehört. Darum war der Angriff der Franzoſen nicht
Rütlibund werden
Einladung des Khedive von Aegypten, an der feierlichen
So hatte jede der drei kriegführenden Mächte
begrün=
gegen das Völkerrecht, wohl aber gegen gute und vor=
Eröffnung des Suezkanals teilzunehmen.
Zunächſt
deten Wunſch nach Waffenruhe; Oeſterreich, ſchon lange
nehme Art. Und für die Antwort: „Waffenſtillſtand für
chwelgte der Schüler des großen Archäologen Curtius in
ntrigierend vermittelnd, gab ſeinen Spruch dazu, und ſc
die ganze Welt, aber nicht für Sie” hat den General
Four=
en verklungenen und doch ewig ergreifenden Herrlichkeiten
anden denn in Kloſter Wahlſtatt, Gräbersdorf und zuletzt
nier hoffentlich der Teufel frikaſſiert, wie wir chriſtlicher
Griechenlands, ſtand in weihevoller Mondnacht auf der
weiſe hoffen wollen. Butz widder Butz, ſagt eine
köl=
in Pläsnitz zwiſchen den Bevollmächtigten vom 30. Mai
Akropolis von Athen ergriffen von der „tiefen Wehmut
niſche Redensart: für dieſe Tücke ward auf Gneiſenaus
bis 4. Juni die Verhandlungen ſtatt. Man feilſchte um
eim Anblick der ungeheuren Trümmerhaufen, die menſch
die Grenzlinie, um neutrale Gebiete und um die Dauer
Vorſchlag jener Vertragsartikel geſtrichen, der die Verbün
licher Frevel an Stelle der erſten Kunſtſchöpfung der Welt
der Ruhe. Endlich, nachdem Napoleon bereits ein
Ulti=
deten verpflichtete, während der Waffenruhe die Feſtun
geſetzt hat. Aber trotz jahrhundertelanger Zerſtörunger
matum geſtellt, die Ruſſen mit Abzug drohten, kürzten
gen zu verproviantieren, die von Franzoſen beſetzt waren
tragen Propyläen, Parthenon und Erechtheum noch eine
die Preußen ihre Anſprüche, und ſo wurde man einig,
Das war eine empfindſame Wiedervergeltung.
ſolche Fülle edelſter Größe und unübertrefflicher
Formen=
das von herrlichen, begeiſterten Jünglingen gebildete
bis zum 20. Juli die Waffen zu ſtrecken. Später kam der
chönheit, daß ich mich an den Ruinen nicht ſatt ſehen
Endtermin auf den 10. Auguſt zu ſtehen. Friedensver
Freikorps aber war in kaum viertelſtündigem Kampfe
zer=
konnte.” In Konſtantinopel, wo er der Gaſt des Sultans
ieben worden. Nur wenige konnten ſich vom Schlacht
handlungen, die während der Waffenruhe betrieben
wur=
ſt, erhält er einen tiefen Eindruck von der wundervollen
felde zurückfinden. Jene, die gefangen genommen wurden
den, hatten unter Oeſterreichs Vermittlung zu geſchehen.
Lage der Stadt: „Wenn es einem vergönnt iſt, hier in
Napoleon ging nach Dresden zurück, die Rütli=
Mon=
hatten ſeitens der Franzoſen eine infame, grauſame Be=
Beſchaulichkeit und Ruhe das Auge die Herrlichkeit
ge=
archen bezogen in Reichenbach ihr Hauptquartier, und
handlung zu erleiden. Lützow ſelbſt und auch der liebe
Kaiſer Franz von Oeſterreich wartete in Gitſchin ab. Und
Dichter Theodor Körner waren ſchwer verwundet worden.
nießen zu laſſen, welche der Bosporus darbietet, dann iſt
Nummer 128.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Juni 1913
Seite 4.
eingeſtürzt. 300 Häuſer wurden ſchwer beſchädigt.
ſtiefmütterlichen behandelten Unterweſer nottue,
ange=
kurze Zeit Direktor des Kölner Gartens, wo ihm Di
Tauſend Familien ſind obdachlos
legen ſein laſſen. Der Redner wies des weiteren auf di
Wunderlich folgte, und übernahm am 1. Juni 1888 die
am Samstag erfolgte Beförderung des zehnmillionſten
Leitung des Berliner Zoologiſchen Gartens. Was er hier
Paſſagiers des Norddeutſchen Lloyds hin, von denen etwe
in dieſem Vierteljahrhundert geleiſtet hat, iſt weltbekannt.
zwei Drittel von der Weſer abgefahren ſeien. Es bedürfe
Am Sonntag früh brachte ihm eine Kapelle ein Ständchen
Der Nieder=Modauer
Bank=
keiner weiteren Ausführung, was volkswirtſchaftlich ein
dar. Glückwünſche und Auszeichnungen von gelehrten
olcher Verkehr für das Unterweſergebiet bedeute. Seit
Geſellſchaften und Geſchenke ſind dem auch als Menſch
krach vor der Strafkammer.
Hoch galt dem Norddeutſchen Lloyd. Geheimer Legations
überaus beliebten Mann in Fülle zugegangen. Bemerl
rat Roß=Berlin gedachte der Hochſeefiſcherei. Direktor
43. Verhandlungstag
ſſei noch, daß Profeſſor Heck auch als Vortragsredner und
Bremermann vom Norddeutſchen Lloyd ſprach im Namen
Schriftſteller Außerordentliches leiſtet. — Auf dem Lehrte
g. Zu Beginn der geſtrigen Verhandlung kam der
des Norddeutſchen Lloyd den Dank für die der Geſellſchaft
Bahnhof wurde ein junger Mann verhaftet, der auf den
Verteidiger des Angeklagten Ihrig Juſtizrat Hall
gezollte Anerkennung aus
Wege zur Fremdenlegion begriffen war. Der 23.
wachs auf die von ihm in ſeinem Plädoyer gemacht
Schwerin, 3. Juni. Der Großherzog von
Meck=
jährige Bäckergeſelle Hermann G., der bei einem Bäcker
Behauptung zurück, bei Ausbruch des Konkurſes ſeien
lenburg und Gemahlin, die Prinzeſſinnen Max vor
meiſter in Nauen in Stellung war, wurde vor einiger
nicht 354000 Mark Sicherheiten in den Treſors der Banz
Baden und Olga von Cumberland beſuchten die
Zeit in eine blutige Schlägerei verwickelt und unter
An=
geweſen, ſondern höchſtens die Hypothek Pallmanns ir
Gemeinde Nackel in der Mark, wo im Mai 1912 Prinz
klage geſtellt. Er wurde zu zwei Monaten Gefängnis
Höhe von 22000 Mark, und beantragte, den Sachverſtän=
Georg Wilhelm Herzog von Braunſchweig und Lüneburg
verurteilt, die er aber nicht verbüßen mochte. Er faßte
digen Baſtian über dieſen Punkt zu vernehmen. Er
be=
mit ſeinem Automobil tödlich verunglückte. Sie nahme:
nun den Entſchluß, in die Fremdenlegion zu gehen, weil
antrage deshalb die Wiedereröffnung der
Be=
nach einer Andacht in der Kirche auf dem Schloſſe
de=
er glaubte, es werde ihm dort beſſer ergehen als in
weisaufnahme. Der Staatsanwalt beantragt dem=
Herrn von Hagen den Tee ein
Deutſchland. Geſtern fuhr G. von Nauen ab und hin
gegenüber, den Sachverſtändigen zu fragen, ob nicht die
Beuthen, 3. Juni. Unweit Trzebinia an der
terließ einen Brief, in dem er ſeinen feſten Entſchluß mit
Schuldverpflichtungen von 1 Million, 275000 Mark und
chleſiſch=galiziſchen Grenze wurde der Schichtmeiſter Sli
teilte. Man hatte aber auf das Schreiben hin die hieſige
52000 Mark in den Treſors der Bank lagen und als
voll=
vinski von drei Banditen im Walde überfallen und
Polizei benachrichtigt, und auf dem Lehrter Bahnhof
wertig angeſehen wurden, und ob nicht die Deckung um
der Summe von 6000 Kronen beraubt. Die Räu
wurde der Geſelle in dem Augenblick, als er den Nauener
deswillen ſo gering ſchien, weil ſämtliche Werte vorher
ber, anſcheinend ruſſiſche Ueberläufer, ſind entkommer
Zug verließ und nach dem Potsdamer Bahnhof geher
an die V.=V.=G. gewandert waren und daß an Stelle
Sie verloren auf der Flucht 1600 Kronen, die ſpäter
ge=
wollte, verhaftet und nach Nauen zurückgebracht. — Jr
dieſer freigegebenen Sicherheiten der Anſpruch auf Liefe
funden wurden
der Köpenicker Straße hat geſtern nachmittag der 26 Jahr
rung der Pfandbriefe getreten ſei? Und ob nicht dadurch
Helgoland, 3. Juni. Beim Hummerfang wurde die
alte wohnungsloſe Maurer Frieſe einen
Mordver=
eine Beſſerſtellung der Genoſſenſchaftsbank erreicht wor
Leiche eines Obermatroſen vom Torpedoboot „S 178"
ſuch an einer 40 Jahre alten Frau Sieg begangen, be
den ſei? Ferner beantrage er, durch Einſichtnahme der
aufgefiſch=
der er ſich als Mieter eingeführt hatte. Er verſuchte, di
Protokolle von Neff und Jayme feſtzuſtellen, ob nicht um
Templin, 3. Juni. Zu Ehren der auf dem hieſiger
Frau zu ermorden. Ihre Hilferufe veranlaßten ihn zu
deswillen keine Sicherheiten mehr an die Genoſſenſchaft
Friedhof beſtatteten Mecklenburgerin Auguſte Krüger
Flucht. Er wurde auf der Treppe ergriffen und
ver=
gingen, weil ſich Neff und Jayme weigerten, weiter
die als Auguſt Lübeck freiwillig beim Kolbergſchen Grena
haftet.
Werte freizugeben. — Darauf beſchließt das Gericht di
dierregiment eintrat und bei Groß=Beeren und Dennewitz
Frankfurt, 3. Juni. In einem Extrazug treffen Diens
Wiedereröffnung der Beweisaufnahme, und der Sachver
ſchwer verwundet worden war, fand am Samstag eine
tag früh, von Berlin kommend. 130 franzöſiſch
tändige Baſtian erklärt, daß die vom Herrn
Vertei=
hundertjährige Gedächtnisfeier ſtatt. Der Groß=
Gäſte hier ein. Die Fremden, Damen und Herren, die
diger angegebene Summe der bei Konkursausbruch
vor=
herzog von Mecklenburg=Strelitz entſandte ſeinen
Flügel=
im Hotel Schwan wohnen, beſichtigen die Stadt und
unter=
handenen Sicherheiten ſeine Richtigkeit habe, wenn mar
adjutanten mit einer Kranzſpende.
nehmen am Mittwoch eine Rheintour bis Köln
die drei Schuldurkunden nicht in Rechnung ziehe. Daß
Rom, 3. Juni. Der italieniſche Chevauxleger=Leut
Ludwigshafen, 3. Juni. Geſtern abend erſtickten
aber von Ihrig bezw. der Genoſſenſchaftsbank dieſe
Ur=
nant Filibeck der Sohn eines ſeit vierzig Jahren it
in
einem Betriebe der Badiſchen Anilin= und Sodafabrik
kunden als vollwertige Sicherheiten angeſehen wurden,
Italien anſäſſigen deutſchen Arztes, und die
zwanzig=
bei der Reinigung eines Keſſels die beiden verheirateten
gehe daraus hervor, daß bei Bemängelung dieſer
Urkun=
jährige Tochter eines Arbeiters verübten ir
Arbeiter Paul Ottweil (44 Jahre alt) und Philip)
den durch den Konkursverwalter Dr. Hoffmann in de
Portodanzio gemeinſam Selbſtmord da der Verehe
Schwarz (28 Jahre alt). Die Arbeiter, die den Boden
Generalverſammlung der Genoſſenſchaftsbank Ihrig
ge=
lichung unüberwindliche Hinderniſſe entgegenſtanden
eines geſchloſſenen großen eiſernen Kaſtens, der am
obe=
agt habe, die Bank ſei vollſtändig geſichert. Auf Grund
Brüſſel, 3. Juni. Der bei Gent mit einer Rangier
ren Deckel ein Mannloch hat, mittels eines Schlauche
dieſer geſicherten Forderung an Nieder=Modau verteilte
maſchine zuſammengeſtoßene Mittagsper
ausſpritzen ſollten, ſind entgegen der Vorſchrift und dem
dann die Genoſſenſchaftsbank Dividende. Daß die Bank
onenzug von hier war vollſtändig mit
Gewerbe=
ausdrücklichen Verbot durch das Mannloch in den Kaſten
nicht mehr Sicherheiten hatte, ſei wohl darin zu ſuchen
treibenden und Arbeitern beſetzt. Durch die Wucht de
hineingeſtiegen. Da der Kaſten als Reſervoir für
ver=
daß, wie aus Briefen des Neff an die Genoſſenſchafts=
Zuſammenſtoßes wurde eine ganze Reihe von Waget
dünnten Spiritus gedient hatte, ſo wurden die Leute
bank hervorgehe, Nieder=Modau bereits alle guten Werte
dritter Klaſſe zertrümmert. Die Verletzungen von über
offenbar durch die Spiritusdämpfe enthaltende Luft be
an die V.=V.=G. abgetreten hatte und daß nur der
Boden=
täubt
30 Paſſagieren beſtanden außer in Arm= und Beinbrücher
ſatz in Nieder=Modau geblieben ſei. Daß der Deckungs
in Quetſchungen an Armen und Beinen und an der Bruſt
Biebrich, 3. Juni. Hier ertrank der 15 Jahre alt
beſtand der Bank von 1909 auf 1910 ſich ſo ſtark vermin=
Auch die beiden Lokomotivführer des Zuges und der Ran
Kaufmannslehrling Hoffmann im Rhein bei Schierſtein
dert habe, rühre daher, daß damals für 800000 Mar
giermaſchine zählen zu den Verwundeten
als ihm zwei gleichaltrige Kameraden das Schwimmen
Werte an die V.=V.=G. abgeſtoßen wurden. Wenn auch
Paris. 3. Juni. In Nantes wurde geſtern nack
beibringen wollten. Den Begleitern gingen die Kräft,
formell Nieder=Modau der rechtmäßige Empfänger de
mittag das Gerücht verbreitet, daß ein mit 11 deutſchen
aus, ſo daß ſie den jungen Mann loslaſſen mußten
dafür zu liefernden Pfandbriefe war, ſo ſei doch ohne
Offizieren beſetztes Zeppelinluftſchiff bei Lune
Kreuznach, 3. Juni. Der 28jährige Kaplan Gries
weiteres klar, daß die Bank die Sicherheiten nicht her
ville von der Volksmenge, welche die Luſtſchiffer miß
wurde als Leiche aus der Nahe gezogen. Er hat ſich
ausgegeben hätte, wenn ſie nicht mit Beſtimmtheit
ge=
handelt haben, zerſtört worden ſei. Unter der Bevöl
vermutlich aus Schwermut das Leben genommen
wußt hätte, ſie bekomme auch die Gegenwerte dafür. Dieſ
kerung von Nantes entſtand eine große Panik und di
Rheingönnheim, 2. Juni. Die verheiratete 34jährige
Metamorphoſe der Sicherheiten und die Wanderung aus
Ktreditinſtitute erhielten maſſenhalkl Aufträge auf Rück
Katharina Dinges wurde geſtern mit ihrem zehnjäh
dem Sicherheitsdepot in das Lombardkonto ſei zweifellos
zahlungen der Einlagen. Erſt nach einer Stunde erfuhr
rigen Sohne Ludwig tot aufgefunden. Sie hatte ſich und
als Beſſerſtellung der Bank zu bezeichnen. Sodann geht
man, daß es ſich um eine böswillige Myſtifikation han
ihr Kind durch Leuchtgas vergiftet. Der Grund de
das Gericht mit den Sachverſtändigen und Ihrig nac
delte. Die Staatsanwaltſchaft hat eine Unterſuchung an
Tat dürfte in Schwermut zu ſuchen ſein. Der Knabe war
den Büchern nochmals die Entſtehung des Gewinnes von
geordnet, um den Urheber des Bubenſtreiches zu er
längere Zeit krank
Ihrig
780 Mark in der Nieder=Modauer Bilanz durch.
mitteln
Bremerhaven, 2. Juni. Bei dem Feſtmahl
anläß=
erklärt, er habe niemals Einſicht in die Nieder=Modauer
Brüſſel, 3. Juni. Der 25jährige de Clerx Soht
lich der Eröffnung der Ausſtellung für Ge
Bücher
gehab=
des Beſitzers des bekannten hiſtoriſchen Schloſſes
Aigre=
werbe, Induſtrie und Schiffahrt an der
Der Verteidiger geht ſodann in ſeinem fortgeſetzten
mont, fuhr geſtern früh mit einem Freunde zu einer Auto=
Unterweſer auf dem Schnelldampfer „Kaiſer Wilheln
Plädoyer nochmals die ganze Verhandlung durch un
prüfung nach Huy. Unterwegs überſchlug ſich das Auto
der Große” begrüßte der Generalkonſul Hincke die
Teil=
kommt zu dem Schluſſe, daß ſich nichts ergeben hätte, was
mobil und ſtürzte in eine tiefer liegende Wieſe hinal
nehmer im Namen des Norddeutſchen Lloyd und bracht
dem Angeklagten als Vertuſchung ausgelegt werden
de Clerx wurde getötet und ſein Freund ſchwer ver
ein Hoch auf den Kaiſer aus. Der oldenburgiſche Miniſter
wundet.
könnte. Der Angeklagte bezw. die Genoſſenſchaftsban,
Scheer hob die großen Verdienſte des Norddeutſcher
habe ſtets das ehrliche Streben gehabt. Nieder=Modau zu
Spithead, 2. Juni. Das Linienſchiff „Prince o
Lloyds und ſeine Beziehungen nicht nur zu den Weſer
helfen und die verfahrenen Verhältniſſe zu ordnen. Die
Wales” ſtieß nicht mit dem Schweſterſchiff „Irreſiſtible
orten, ſondern zu dem ganzen Unterweſergebiet hervor.
ondern mit einem angreifenden Unterſeeboo=
Bemühungen waren jedoch erfolglos, da alles durch di
Beſonders betonte der Redner die Beſtrebungen für die
Verfehlungen von Adam und die Gleichgültigkeit der
Nie=
zuſammen. Der Bug des Prince of Wales” iſt beſchä=
Herſtellung einer leiſtungsfähigen Kanalverbindung
zwi=
der=Modauer Vorſtands= und Vereinsmitglieder vereitelt
digt und muß genau unterſucht werden. Dem Unterſee
ſchen der Unterweſer und den Induſtriegebieten
Rhein=
boot ſind der Kommandoturm, die Plattform und die Auf
wurde. Daß dem ſo iſt, könne man nicht Ihrig zur Laſ
land und Weſtfalen. In beachtenswerter Tatkraft und
bauten fortgeriſſen. Verletzt wurde niemand
legen, denn er habe ebenſo wenig wie jeder andere das
Hingabe habe der Norddeutſche Lloyd ſich der Förderung
Petersburg, 3. Juni. Nach einer Meldung aus Sa
derz Adams prüfen können. Durch die von Ihrig zur
des Kanalprojekts und deſſen Ausführung, die der etwas
ratow ſind durch Erdrutſch am Scholberg 35 Häuſer
Sanierung unternommenen Aktionen, ſowie durch die
EEENEEE
Mn
die Landſchaft von Konſtantinopel von der Einfahrt ar
Heiland hier oben weilend ſeine Augen mit Wehmut auf
in dem das erſte Streichquartett des ultramodernen
Ar=
der Serai=Spitze bis zum Ausfluß in das Schwarze Meer
dieſen Fluren und den Gebäuden ruhen ließ, als er ihre
nold Schönberg aufgeführt wurde. Das Publikum nahm
eins der großartigſten Bilder, die man wohl auf der Erde
die neuartige Muſik mit Entrüſtung auf, und viele verlie
Bewohner beklagte, daß ſie nicht zur rechten Zeit bedenker
finden kann.
wollten, was zu ihrem Frieden diene. Jeder Fremd
ßen während des Spiels den Saal; ein beſonders Witzi=
Das eigentliche Ziel ſeiner Sehnſucht aber erreichte der
ſollte ſich zuerſt auf den Oelberg um die Zeit begeben,
ger ſogar durch den „Notausgang” Als dann nachher
Kronprinz erſt, als er den Boden des heiligen Landes
wenn die Sonne ſich neigen will, und dann einen Augen
noch vernehmlich geziſcht wurde, ging Guſtav Mahler, de
betrat. „Wenn ich von dieſer erhabenſten Stätte der
blick bei den uralten Bäumen Gethſemanes weilen, von de
an Schönberg großes Intereſſe nahm, auf einen der
Unzu=
ganzen Welt aus,” ſchreibt er am 4. November 1860, „
ver=
nen es nicht unmöglich iſt, daß ſie Zeitgenoſſen des Herrr
friedenen los und ſagte in ſeiner tätigen Ergriffenheit und
ſuchen wollte, es auszudrücken, wie bewegt mein Herz be
ſind, da der Oelbaum ſehr langſam wächſt und ſteinalt
gleichſam für die entrechtete Kunſt entflammt: „Sie haber
dem Gedanken iſt, in Jeruſalem zu ſein, würde ich zu viel
wird.” — Der Kronprinz geſteht, daß ihm dieſe Eindrücke
nicht zu ziſchen!‟ Der andere antwortete: „Ich ziſche auch
unternehmen. Man muß ſelbſt hier geweſen ſein, ſelbſt
ſein Leben lang unvergeßlich ſein würden. „Hier konnte
bei Ihren Symphonien.‟ Die ganze Szene wurde den
zunächſt die große Enttäuſchung durchgemacht haben, die
das Gemüt ſich von der Erde abwenden und dem Gedanken
Hofkapellmeiſter arg verübelt und trug mit dazu bei, die
der erſte Augenblick und der Eintritt in die Stadt
hervor=
ungeſtört nachhängen, der jedes Chriſten Innerſtes bewegt
Oppoſition zu ſtärken, die es dann ſchließlich durchſetzte
rufen, und ſelbſt endlich den tiefen inneren Frieden
gewon=
wenn er auf das große Erlöſungswerk zurückblickt, das au
daß der Reformator der Wiener Oper ſeinen
Wirkungs=
nen haben, nachdem ruhige Anſchauung und Betrachtun
dieſer Stätte ſeinen erhabenſten Ausgangspunkt feierte.
kreis verließ
die Oberhand erlangten, um das zu begreifen. Was mich
Das Nachleſen der Lieblingsſtellen in den Evangelien an
für mein ganzes Leben glücklich macht, iſt, daß ich die Stät=
* Wie die Frau wählt. Wie die Kalifornierinnen in
ſolchem Orte iſt ein Gottesdienſt für ſich.
ten betreten habe, in denen Jeſus Chriſtus geweilt, die
San Franzisko ihr Stimmrecht ausüben, darüber hat das
Stätten, welche ſein Fuß betreten, daß ich die Berge und
Ehepaar Lewis Edwin Theis genau Beobachtungen ange
Gewäſſer geſchaut, auf denen ſein Auge täglich geruht
tellt, deren Reſultate in der Pictorial Review mitgeteilt
Das gilt vor allem von dem Oelberg, Gethſemane nebſt
Feuilleton.
werden. Die Ruhe und Kaltblütigkeit, gepaart mit
Tat=
dem Kidronflußbett, ſowie von den gewaltigen Felsuferr
*
kraft und zielſicherem Streben, die die Frauen bei den
Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben. Caruſo
ent=
des Toten Meeres nebſt dem Jordantal und der Gegend
einzelnen Wahlhandlungen auszeichnen, ſind auf den erſten
deckte einen neuen Tenor. Als Sohn armer
El=
bei Bethlehem. Dieſe Orte haben in ihrer landſchaftlichen
Blick äußerſt überraſchend. Innerhalb der Wahlabtei
tern, die in Norwalk ein dürftiges Leben führen, hatte ſich
und überhaupt geologiſchen Bildung gewiß ihren urſprüng
lungen herrſcht die größe Ruhe und Ordnung. Eifrig ſtrö
Enrico Aleſſandro, ein junger Amerikaner italieniſcher
lichen Charakter beibehalten, und ſie können als Zeuger
men die Frauen herbei und ſchwärmen um die Wahllokale
Herkunft, dem Studium der Rechtspflege gewidmet und
des Wirkens, Lehrens und Leidens unſeres Erlöſers an
wie Bienen um ihren Stock, aber ohne die geringſte
tudierte an der New=Yorker Univerſität. Seine Lehrer
geſehen werden, da zum Glück keine Menſchenhand der
Nervoſität. So friedlich geht alles vor ſich, wie bei einen
ahen in ihm einen hoffnungsvollen Juriſten, der dereinſt
Landſchaft Gewalt anzutun vermocht, auch kein religiöſe
Gottesdienſt. Bei den letzten Wahlen gaben 1200 Frauen
ein guter Rechtsanwalt werden ſollte. Aber mit dieſem
Eifer durch Baulichkeiten dasjenige zu entſtellen unter
ihre Stimme ab, und eine war Wahlleiter. Die Frauen
Wechſel auf die Zukunft war vorläufig kein Geld zu
ver=
nommen hat, was nur in ſeiner einfachen Naturwüchſigkeit
entfalteten eine umfangreiche Propaganda, um einige Ge
dienen, und ſo benutzte denn Enrico ſeine hübſche Stimme
den geſchichtlichen Charakter bewahrt.
etze, ſo die Abſchaffung der Spielhöllen und die koſtenloſe
die ihm die Natur geſchenkt hatte, um durch Singen in
Zum gewaltigen Erlebnis wird ihm die Beſteigung
Verteilung von Schulbüchern an arme Kinder, durchzu
den Straßen und Konzert=Cafés ſich die Mittel zum
Stu=
des
Oelberges: „Ich erreichte des Oelbergs Gipfe
ſetzen. Stundenlang ſetzten ſie ſich der Kälte aus und
ver=
dium und zur Unterſtützung ſeiner Eltern zu verdienen.
kurz vor Sonnenuntergang und hatte meinen Standpunkt
ſuchten mit großer Hartnäckigkeit, die Wähler für ihre
Er dachte nicht daran, daß das Singen einmal ſein Haupt
ſo genommen, daß die ganze Ausdehnung der Stadt Je=
Kandidaten zu gewinnen. Dieſe Haltung wird erreicht
beruf werden könnte, ſondern hörte eifrig Kollegs und
ruſalem, der allmählichen Senkung nach dem Kidron
fol=
durch eine gewiſſe politiſche Erziehung. Zahlreich ſin
nachte ſchließlich ſein Examen als Bachelor of Law. Un
gend, ſich vor mir entrollte, während auf der entgegenge
die Frauenvereine, die eine kleine organiſierte Armee von
terdeſſen war man aber auf den rechtsgelehrten
Straßen=
ſetzten Seite die ganz eigentümlich ſchön geformten Fels=
50000 Perſonen darſtellen. Das Ziel ihrer Beſtrebungen
ſänger aufmerkſam geworden, und eines Tages kam der
wände des Toten Meeres mit dem Waſſerſpiegel desſelben
iſt die Erreichung weiterer politiſcher Rechte und die Durch
große Augenblick, wo ihn Caruſo ſingen hörte. „Wenn man
tud einem Teil des Jordantals in lieblicher Großartig
etzung ſozialer Reformen. In den verſchiedenſten
Tei=
eine ſolche Stimme hat, ſtudiert man nicht Jura!” entſchied
keit zu erblicken waren. Die Strahlen der untergehenden
en von San Franzisko haben die Frauen Wahlbureaus
der berühmte Tenor, und daraufhin fanden ſich einige reich
Sonne beleuchteten mit goldigem Rot die Stadt und die
eingerichtet, von denen aus die Wählerinnen ſyſtematiſch
Damen, die den 21jährigen Jüngling mit reichen
Mittel=
um Jeruſalem liegenden kahlen, grauen und öden Berge,
vearbeitet und der allgemeinen Bewegung zugeführt wer
ausſtatteten, ſo daß er ſich nun in Italien ganz der
Ge=
ſodaß dadurch plötzlich Leben und Wärme in jene
Land=
den. Dieſe Tätigkeit hat bereits große Erfolge gezeitigt
angskunſt widmen kann
ſchaft gekommen zu ſein ſchien. Zugleich nahmen auch die
So iſt die Zahl der Wählerinnen, die bei der letzten Wah
Felswande des Toten Meeres, die mich lebhaft an Loch
C. K. Mahler und der Ziſcher. Eine „Erinnerung
nur 1200 betrug, jetzt ſchon auf 25000 geſtiegen und di
Muich in Schottland erinnerten, jenen Abendſonnenſchim
an Mahler” veröffentlicht Paul Stefan aus einem
dem=
wichtigſte weibliche politiſche Organiſation, der Frauen
mer an, der dem Gebirge ſtets einen ſo beſonderen Zaube
nächſt erſcheinenden Werke über den großen Muſiker in der
fortſchrittsverein von Los Angeles, hat es auf 83 284
Mit=
verleiht, und mit jeder Minute ſchimmerten die Fluten in
Schaubühne und erzählt dabei auch folgende charakteriſti
glieder gebracht.
hellerem Licht! Jetzt erſt konnte ich mir denken, wie de
ſche Epiſode. Mahler wohnte einmal einem Konzert bei,
Nummer 128.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Juni 1913.
Seite 3.
Wechſeleinlöſungen ſei Nieder=Modau nicht geſchädigt
artiges Material, welches ſelbſt im eigenen Generalſtal
nehmen Herren des Adels und der Kirche drängen ſich zum
worden.
nur wenigen Perſönlichkeiten bekannt iſt, nicht zur Kennt
Handkuß. Die Geſandtſchaft wird gnädig mit dem König=
Der Verteidiger ſetzt ſein Plädoyer am Mittwoch
nis einer, wenn auch befreundeten, ſo doch immer
frem=
lichen Wort entlaſſen: „Der Zar werde in Bälde nach
fort.
den Macht, gebracht wird. Die von den Zeitungen ge=
Moskau kommen
brachte Nachricht, Oberſt Redl ſei zur Zeit der bosniſchen
Es vergehen immerhin faſt vier Wochen bis zu ſeinem
Kriſe in Berlin geweſen und habe dort mit dem Chef des
feierlichen Einzug am 19. April 1613. Dieſe ſpäte An=
Kongreſſe und Verbandstage
Generalſtabes der Armee konferiert, iſt völlig aus
kunft iſt durch die Unwegſamkeit des Landes und auch —
der Luft gegriffen. Es liegt daher kein Grund zu
Reichsverband der deutſchen Preſſe.
ſo ſonderbar es klingt — durch den Mangel an
Beförde=
der Befürchtung vor, daß durch den Landesverrat des
rungsmitteln, Wagen und Tieren, zu erklären. Die Mut=
* Düſſeldorf, 3. Juni. Die heutige Sitzung
öſterreichiſchen Offiziers die deutſche Heeresverwaltung
er geleitet ihren Sohn nur bis hart an die Tore der
der Delegiertenverſammlung des Reichsverbandes der
in Mitleidenſchaft gezogen iſt.
ſogenannten Goldenen Pfalz, dann zieht ſie ſich in
chriſt=
deutſchen Preſſe wurde durch ein Referat Stoffers
licher Demut ins Wosneſſenſkykloſter zurück
Berlin über die Einrichtung paritätiſcher
Am 11. Juli fand endlich die Krönungsfeier ſtatt. Die
Schiedsgerichte eingeleitet. Rückſichtlich der Not
300=Jahrfeier des Hauſes
vornehmſten Bojaren leiſteten Aſſiſtenz. Da war ein
vendigkeit der Verhandlungen mit dem Verein deutſcher
Fürſt Mſtiſtislawſky, der die Krone hielt; ein Fürſt Tru=
Zeitungsverleger beantragte der Referent, die ſachliche
betzkoy, der das Szepter, und des Zaren Oheim Iwan
Romanols.
Entſcheidung bis zur nächſten Delegiertenverſammlung zu
Romanow, der den Reichsapfel trug
vertagen. Die Verſammlung erklärte ſich hiermit einver
Die Zarenwahl zu Koſtroma
Michail Feodorowitſch fand wahrlich keine leichte
Auf=
ſtanden. Die Verſammlung ging darauf zur Erledigung
abe vor. Im Innern zerrüttet, von äußeren Feinden arg
Eine Erinnerung von Dr. O. D. Potthof
von Anträgen des geſchäftsführenden Ausſchuſſes der
bedrängt, blickte das Land vertrauensvoll zu ſeinem neuen
einzelnen Verbände über. Der Antrag, für den Reichsver
Das von Polen, Schweden und Ta=
Herrſcher auf. Was aber der Wiederherſtellung der inne
band die Eigenſchaft eines eingetragenen Vereins zu
er=
taren ſehr bedrängte ruſſiſche Volk, deſſen
ren Ordnung, der Sicherung der Reichsgrenzen am meiſten
werben, wurde an den geſchäftsführenden Ausſchuf
letzte Herrſcher aus dem Hauſe Rjürik dem
Schwierigkeiten machte, das war das völlige Verſagen der
zurückverwieſen. Der Verlegung des Schluſſes des Ge
Meuchelmord zum Opfer gefallen waren
Reichsfinanzen, die wegen der allgemeinen Unſicherheit
ſchäftsjahres auf den 31. März wurde zugeſtimmt. Einer
mußte an der Schwelle des 17.
Jahrhun=
noch nicht einmal die primitivſte Organiſation zeigten. Die
Antrag der Bezirke Sachſen, Anhalt und Baden auf Ein
derts noch das tragikomiſche Geſchick er
Reichskaſſe wies derartig gähnende Lücken auf, daß nicht
richtung einer Unterſtützungs= und Sterbekaſſe ſoll eine
dulden, ſich von einem Abenteurer —
De=
inmal die Krönungsſpeſen aufgebracht werden konnten
Spezialkommiſſion weiter prüfen. Den Antrag Ham
metrius dem Falſchen — regieren zu laſ=
Aber, wie weiland des heiligen römiſchen Reiches
Deut=
burgs über Schieds= und Ehrengerichte ſollen zunächſt die
ſen. Alle ſtaatlichen und ſozialen Bande
her Nation Kaiſer Maximilian ſeinen Fugger fand, der
einzelnen Landes= und Bezirksverbände beraten. Ein
an=
ſchienen gelockert, ja gelöſt zu ſein. Da
hm nicht weniger als 170000 goldene Dukaten vorſtreckte,
derer Antrag Hamburgs, der eine Erleichterung der
Ge=
raffte ſich das Volk zu einer ſouveränen
ſo konnte auch Michail ſich an die reichen Kaufherren
ſchäftsführung bezweckte, fand nicht die ſtatutenmäßige
Tat auf und beſchloß, durch eine Art von
Stroganoff in Nowgorod wenden. Und es iſt wirklich
Mehrheit. Schließlich wurde beſchloſſen, die Wahl des
Plebiszit den jungen —
kaum 17jährigen
rührend zu leſen, wie der junge Zar in einem
Handſchrei=
nächſten Tagungsortes dem geſchäftsführenden Ausſchuß
Michail Feodorowitſch Romanow auf den
ben dringende Hilfe „Mit Geld, Fiſch, Salz, Tuch und
zu überlaſſen. Außerdem richtete der Reichsverband an
Zarenthron zu ſetzen.
kllerlei Ware für das Kriegsvolk” heiſcht. Er garantiert
die ihm angeſchloſſenen Verbände die Aufforderung, ſich
Am 4. März 1613 machte ſich eine Bittgeſandtſchaft
treuherzig den opferwilligen, aber auch klugen Handels
von dem Internationalen Preſſekongreß
auf die Reiſe. Eine prunkvolle Reiſegeſellſchaft fürwahr!
herren die ſichere und pünktliche Rückzahlung, „ſobald erſt
1914 in Leipzig fernzuhalten
Denn die höchſten Hirten der Kirche und der vornehmſte
in unſerer Kaſſe Gelder zuſammengefloſſen ſein werden”
Adel zogen unter dem Schutz wundertätiger Heiligenbil=
Der Brief ſchließt: „Alles, was ihr gebet, werden wir
der und Kreuze, unter Vorantragung von Kirchenbannern
unbedingt rückzuerſtatten befehlen, Eure Dienſte aber und
Unwetter.
und mit glänzendem Gefolge bewaffneter Männer nach
Furen Eifer gegen das Moskowitiſche Reich werden wir
Koſtroma, zum altehrwürdigen, einſtmals von einem be
für alle Zeiten denkwürdig geſtalten. Falls Ihr aber uns
H.B. München, 3. Juni. Das heute nacht
nieder=
ehrten Tatarenfürſten gegründeten Ipatejewkloſter, deſſen
weder Geld noch Korn, noch Ware leihen wollt und das
gegangene Unwetter hat einen katoſtrophalen
Mauern Michails Mutter, die Aebtiſſin Marfa und der
Schaden angerichtet. Im weſtlichen Stadtteil fiel 20
Kriegsvolk, um nicht Not und Hunger zu leiden, Moskau
Minuten lang der Hagel in hühnereigroßen Stücken. Die
ungen Thronkandidaten beherbergte. Neun Tage währte
im Stiche laſſen ſollte, dann wird Euch Gott im Himmer
Wirkung war grauenhaft. Alle an der Wetterſeite
ge=
die Reiſe. Am 13. März langte man endlich am Ziele an.
es nicht durchgehen laſſen, daß die rechtgläubige
Chriſten=
legenen Fenſter wurden zertrümmert, verſchiedene Künſt
Aber man hatte es im Kloſter drüben nicht ſo eilig, die
heit zugrunde gerichtet werde.” — Für ſeine eigene Perſon
ler=Ateliers zerſtört. In der St.=Hubertus=Kirche wurden
Deputation zu empfangen, ſondern beſchied ſie auf den
aber war der junge Zar beſcheiden, opferwillig und be
die großen Fenſter eingeſchlagen. Alle Gemüſe= und Obſt
nächſten Tag. Und ſo begann am 14. März 1613 eine der
dürfnislos
gärten ſind vollſtändig vernichtet. Die Wucht der Hagel
nerkwürdigſten Aktionen, die je die Welt geſehen, die Ge
Er ſtarb plötzlich am 12. Juli 1645 nach einer 32jähri
körner zertrümmerte auch die Gaslaternen und verlöſchte
chichte zu verzeichnen hatte
gen Regierung. Sein Gedächtnis lebt aber noch heute
das Licht, ſo daß auf weite Strecken hin tiefe Finſternis
Der heranziehenden Prozeſſion öffnen ſich die
Klo=
als das des Begründers der Dynaſtie Romanow, welche
herrſchte. Fenſter der elektriſchen Straßenbahn wurden
terpforten, daraus die ganze Kloſtergeiſtlichkeit unter
Ge=
nun ſchon drei Jahrhunderte mit den Geſchicken des
ruſ=
ebenfalls eingeſchlagen. Rieſigen Schaden richtete der Ein
bet und Litanei, dicke Wachskerzen haltend, entgegenzieht.
iſchen Volkes auf das engſte verknüpft iſt.
bruch der Waſſermaſſen an. Die Feuerwehr wurde wegen
Feierlich werden die Boten des ruſſiſchen Volks eingeholt
der zahlloſen Waſſerſchäden andauernd um Hilfe
angegan=
ins Kloſter geleitet und ſtehen bald vor Mutter und Sohn
gen. Mehr als zwei Stunden lang war der Feuertelegraph.
* Koſtroma, 2. Juni. Im Beiſein des Kai=
Ein atemraubender Augenblick, eine einzigartige
Bewe=
in ſtändiger Funktion. In den Bahnunterfahrten bildeten
ers, des Thronfolgers, der Großfürſten und
gung. Die Geſandten ſinken auf die Knie und berühren
ſich große Seen Das Hagelwetter zerſchlug an der
Großfürſtinnen ſowie des Miniſterpräſidenten und
die kalten Steinflieſen mit ihren ehrwürdigen Stirnen.
Mar=II.=Kaſerne ſämtliche Fenſterſcheiben und richtete auch
der Miniſter fand die Grundſteinlegung des zur Erinne=
Der junge Thronanwärter aber ſteht wie im Traum
,
ſonſt große Verwüſtungen an. Die Eismaſſen lagen 12
rung an die 300=Jahrfeier des Hauſes
Roma=
doch ſeine erfahrene, vom Leben ſchwer geprüfte Mutter
bis 15 Zentimeter hoch. Die Augsburger Abendzeitung
now geſtifteten Denkmals ſtatt.
träumt nicht, ſie wacht für ihn, entſchlöſſen, ſich den Sohn
ſtellt den angerichteten Schaden jenem der Unwetterkata=
Das Kaiſerpaar beſuchte das Ipatejewskloſter, in
deſ=
nicht rauben zu laſſen. Da tritt der Archiepiſkop Theodo
ſtrophen von 1905 und 1908 gleich.
en Nachbarſchaft Michail Feodorowitſch Romanow
wäh=
rit vor und verlieſt die untertänigſte, kniefälligſte
Bitt=
rend der Wirren bis zu ſeiner Berufung auf den Thron
* Stuttgart, 3. Juni. Beim Gewitterſturm in
ſchrift der ruſſiſchen Nation an ihren künftigen Monarchen.
Plochingen ſind mehrere ſtark befrachtete Eiſenbahn
gelebt hat. Auf dem Landungsplatze wurde das Kaiſer=
Dieſes Dokument iſt der vollſte Ausdruck der nationalen
wagen umgeworfen worden. Zwei Fabrikſchornſtein
vaar von einer Kirchenprozeſſion und Nachkommen der
Not und Bedrängnis und ſein Inhalt iſt wie ein
Rettungs=
ſtürzten ein. Die umherfliegenden Steinmaſſen ſchlugen
Moskauer Bojaren empfangen, die 1613 zu Michail
ent=
ruf eines um ſeine Exiſtenz ringenden Volkes. Hier iſt es:
mehrere Nebenhäuſer in Trümmer.
ſandt wurden. Die Geiſtlichen trugen die hiſtoriſchen Re=
„Alles Volk, hoch und nieder, bittet Dich, erhabener
liquien dieſer Abordnung, Stab, Kreuz und Laterne. Dem
* Pamplona, 3. Juni. Ein Gewitterſturm
Herr, kniefällig, daß Du Dich des Reſtes eines Chriſten=
Gottesdienſt in der Kloſterkirche wohnten auch die hier
verurſachte in Elizondo und Umgebung beträchtlichen
ſtammes erbarmen mögeſt, daß Du dies verfaulte, von
eingetroffenen Großfürſten bei. Der Kaiſer und die Kai=
Schaden. Mehrere Häuſer wurden zerſtört. Die Zahl der
Polen und Littauern in Stücke geriſſene Reich einigen und
Verunglückten ſoll erheblich ſein. Vier Tote ſind bisher
ſerin beſuchten dann das Romanowhaus
nter Deine fürſtliche Hut, in Deine ſtarke allerhöchſte
feſtgeſtellt worden.
Hand nehmen wolleſt. Verachte nicht die Tränen des gan
en Volkes, das Dich anfleht, nach Gottes Willen und aus
erwählt durch alle Stände und Obrigkeiten des ganzen
Arbeiterbewegung.
Der Kampf um die dreijährige Dienſt=
Fürſtentums Wladimir und des von Moskau, von allen
* Berlin, 2. Juni. Die Allgemeine
Elek=
zeit in Frankreich.
Provinzen des ruſſiſchen Reiches, Zar und Großfürſt von
trizitäts=Geſellſſchaft erklärt die Zeitungsmeldung
ganz Rußland zu werden. Geruhe Dich nach Moskau zu
* Paris, 3. Juni. Die Kammer begann die
über Arbeiterentlaſſungen und Betriebseinſchränkungen in
verfügen, den Thron zu beſteigen und uns durch Deine
Beratung des Geſetzentwurfes über den
einer längeren Darſtellung der Verhältniſſe für unzu=
Gnade von allem Jammer und Ungemach zu erlöſen.
dreijährigen Dienſt. Le Heriſſe, der Präſident
treffend
Denn, ſitzeſt Du, o Herr, erſt auf dem Thron, dann erfaß
der Heereskommiſſion, ſprach ſich zugunſten des Entwurfs
Stuttgart, 2. Juni. Nachdem bereits am
Sams=
ein jäher Schreck all die Männer aus Littauen und
al=
us. Le Heriſſe ſagte, das Geſetz über die zweijährige
tag die Arbeiterſchaft der Werkzeugmacherei bei der Firma
die Reichsfeinde, aber eine hohe Freude wird alle Bewoh=
Dienſtzeit könne nicht mehr als 540000 Mann ergeben.
Boſch die Arbeit niedergelegt hatte, iſt ihrem Beiſpiel
ner des Moskowitiſchen Reiches erfüllen. Bei Deinen
Er erinnerte daran, daß die Effektivſtärke Deutſchlands
heute eine weitere Abteilung aus dem Grund gefolgt,
Einzug in die Hauptſtadt des Reiches wird Dir der Metro
vom Oktober ab 863000 Mann betrage. Während der
weil ein Arbeiter wegen Verweigerung einer Arbeits
polit von Moskau und der Archiepiſkop mitſamt dem
hei=
leiſtung entlaſſen worden war. Da nunmehr durch
kritiſchen Zeit der Mobilmachung würde ein Franzoſe
igen Domkapital entgegenkommen, und jegliches Volk
die Arbeitseinſtellungen in zwei wichtigen
Betriebszwei=
gegen zwei Deutſche zu kämpfen haben, von denen 200000
vird Dich mit wundertätigen Ikonen und lebensſpenden
gen der geſamte Betrieb der Firma in Frage geſtellt
zwiſchen dem Rhein und den Vogeſen 100000 Franzoſen
den Kreuzen willkommen heißen, wie es Dir erhabener
wurde hat dieſe ihren Geſamtbetrieb von heute abend
gegenübertreten würden. (Bewegung). Die Kommiſſion
Herr, und Deiner Zarenwürde gebührt. Und ein Jeglicher
b geſchloſſen. In Betracht kommen rund 4000
Ar=
abe alle anderen Löſungen außer der dreijährigen
wird für Dich Leib und Leben laſſen wollen.
beiter
Dienſtzeit verwerfen müſſen, beſonders wegen der Not=
Kaum iſt das letzte Wort verklungen, ſo ſinkt wieder
wendigkeit, die Deckungstruppen zu verſtärken;
Garniſo=
alles ringsum demütig auf die Knie. Totenſtille. Da
öff=
nen aus dem Innern heranzuziehen, würde den Mecha=
Zur Wiener Spionage=Affäre.
nen ſich die Lippen des bleichen jungen Mannes und ſein
nismus der Mobilmachung ſtören und den Verwaltungs=
Mund ſpricht eine Abſage an die Volksboten aus. Seine
* Wien 3. Juni. In Cattaro iſt ein
Haupt=
dienſt in Unordnung bringen. Der Berichterſtatter be
Mutter leiſtet ihm getreulich Beiſtand. Ihr Sohn ſei zu
mann und ein Oberleutnant der Feſtungsartillerie
tonte die Schwäche des Heeres, die im Augenblick durch
jung, zu unerfahren, der Reichsfeinde zu viele. Mand
unter Spionageverdacht verhaftet worden. Ob dieſ
die Entlaſſung der alten Leute infolge der geringen An
ein ruſſiſcher Herrſcher ſei ja ſchon den Meuchelmördern
Verhaftungen mit dem Fall Redl in Verbindung ſtehen,
zahl von Kapitulanten eintrete. Die Kommiſſion mußte
um Opfer gefallen. — Die Geſandtſchaft iſt erſtaunt,
be=
iſt noch nicht ſicher, jedoch ſollen die beiden Offiziere durch
deshalb ſchweren Herzens 157000 Mann neue Soldaten,
die Unterſuchung in der Angelegenheit Jandritſch beſon
treten, ſchmerzlich berührt, beſtürzt. Schleunigſt melden
die nun einmal nötig ſind, bewilligen. Vor dieſer
bru=
ders bloßgeſtellt ſein. In Prag, Wien, Stockerau und in
Eilboten das unerwünſchte Reſultat nach Moskau; aber
talen Tatſache können wir uns nicht verſchließen, wi
anderen Garniſonen wurden die Offiziere, die mit Redl
raſch kommt die Weiſung zurück, noch einmal heißer,
drin=
müſſen den Generälen die Mannſchaften geben, die ſie
in nähere Beziehungen kamen, eingehend verhört.
g
In
gender zu bitten. Und zum zweiten Male ſieht die Kathe
verlangen. (Widerſpruch auf der äußerſten Linken, leb
Regimentsbefehlen wurden alle Perſonen, die zum Fall
drale des Kloſters die glänzende Verſammlung und
wie=
hafter Beifall im Zentrum und verſchiedenen anderen
Redl etwas wiſſen, zu ſchleunigen Ausſagen aufgefordert
der werden Mutter und Sohn mit flehentlichen Bitten be=
Bänken.) Der Berichterſtatter fügte hinzu: Der deutſche
Selbſt bei hochgeſtellten Offizieren, die durch Zufall irgent
ſtürmt. Nein, nein und abermals nein! tönt es aus der
Reichskanzler ſagte: „Ich muß von Ihnen dieſe
Verſtärk=
wie kompromittiert erſchienen, wurden Hausſuchungen ab=
Aebtiſſin Mund. Iſt doch Michails Vater, der Metropoli
ung verlangen, denn wenn wir morgen Krieg führen
gehalten. Beſondere Aufmerkſamkeit der Polizei finden
Filaret, in polniſchen Händen. Die Polen würden des
müſſen, wollen wir ſiegen!”. Ich antworte ihm mit den=
Perſonen, die als ruſſiſche Untertanen in Wien und Prag
Sohnes Thronbeſteigung an dem Vater blutig rächen
elben Worten. (Beifall im Zentrum und auf verſchie
unter verſchiedenen Namen Abſteigequartiere beſitzen
Man werde den Metropoliten gegen polniſche Geiſeln
ein=
denen anderen Bänken.) Der Berichterſtatter ſetzte die
Auch wurde Vorſorge getroffen gegen gewiſſe weibliche
tauſchen, lautet die Gegenantwort. Der Adel hätte frühere
Angaben des Geſetzentwurfes auseinander und fügt=
Kaffeehausbeſucherinnen, die zweifellos Agentinnen ſind.
Herrſcher gemordet! wirft die beſorgte Mutter ein. Mar
hinzu: In dieſer Frage verſchwindet die Parteipolitik,
Angehörige der mit Redl in einer Gräberreih
anwortet ihr: Das ſeien Uſurpatoren und Volksfeinde,
nur das Intereſſe der Nation bleibt; dies Geſetz kann
Beerdigten beſchädigten am Sonntag das Gral
keine gütigen Herrſcher geweſen. So wogt zwiſchen der
nicht das Werk einer Partei ſein, denn es geht nur das
Redls und proteſtierten bei der Friedhofsverwaltung
ängſtlichen Mutter und dem Wortführer der Geſandtſchaft
Vaterland an, deſſen Sicherheit und Größe verteidigt
dagegen, daß Redl, der ſich dem Henkertod durch
Selbſt=
der Kampf um den Sohn, den künftigen Zaren. Schon
werden muß. (Lebhafter Beifall im Zentrum, Teiler
mord entzogen habe, neben ihren Lieben beerdigt ſei.
ſcheint die Sache der Volksboten verloren, da ſpielt Theo
der Linken und verſchiedenen anderen Bänken.)
Wenn es ein Selbſtmörder wäre, der aus Not die Tat began
dorit ſeinen letzten Trumpf aus: „Erfülle den Willen des
Chautemps (Radikaler): Die dreijährige Dienſt
— In der Prager
gen hätte, würden ſie für ihn beten
Allmächtigen! Hier waltet Gott und nicht der Menſchen
zeit würde die wirtſchaftlichen Intereſſen des Landes
Dienſtwohnung Redls und in der Korpskommandantut
verſtand!” ruft er Michail zu. Die ganze Verſammlund
zerrütten. Die jungen Franzoſen ſeien zu heroiſchen
wurde ein Regiſter über die Tätigkeit des Verbrechers
greift jubelnd dieſe Parole auf. Gottes Wille! Gottes
Opfern bereit, aber das Leben in den Kaſernen wider
gefunden. Redl verkaufte Pläne der Grenzbefeſtigungen
Wille!” tönt es von überall her. „Des Volkes Stimme iſt
ſtehe ihnen. (Beifall auf der äußerſten Linken, Lärm im
in Krakau. Lemberg und Przemyſel an Rußland. Die
Gottes Stimme!” donnert es aus Theodorits beredtem
Zentrum und auf der Rechten.) Das Ausland ſähe in
Oeffentlichkeit wird nach Abſchluß der Vorerhebung über
Munde. Da endlich bricht der Widerſtand der Mutter und
dem Geſetzentwurf eine Herausforderung. (Zwiſchen
das Unterſuchungsergebnis informiert werden.
ſie gibt dem Sohne ihren Segen mit auf den ſchweren
rufe). Der Redner warf den Generälen vor, daß ſie be=
* Berlin, 2. Juni. In mehreren Zeitungen iſt die
Weg aus der ſtillen Geborgenheit des Kloſters zu den ge
den Beſchlüſſen an ihr perſönliches Intereſſe dächten.
Vermutung ausgeſprochen worden, daß der öſterreichiſche
ahrvollen Höhen des Herrſcherthrones. Sie tut es, indem
Widerſpruch.) Präſident Deschanel: Die Offiziere den
Oberſt Redl auch Geheimniſſe des deutſcher
ſie vor dem Muttergottesbild mit den Worten
nieder=
ken, wie wir alle, nur an das Intereſſe des Vaterlandes
Generalſtabes verraten haben könnte. Hierzu wird
kniet: „Dir, o Himmelskönigin, übergebe ich meinen Sohn
Beifall.) Chautemps: Gewiß! Aber ſie urteilen von
dem W. F.=Bl. von zuſtändiger Seite mitgeteilt, daß die
nögeſt du alle. zu ſeinem und der rechtgläubigen Chriſten
einem ganz beſonderen Geſichtspunkt. Redner fuhr fort,
Beziehungen zu der Nachbarmonarchie zwar die denkba”
eit Nutz und Frommen fügen!” Man reicht dem jungen
man dürfe die Tragweite der deutſchen Maßnahmen für
günſtigſten ſind, zu gegenſeitigen Beſuchen führten, daß
Zaren das wundertätige Krenz und den Zarenſtab. Danz
Frankreich nicht überſchätzen, denn Deutſchland hätte auch
dies aber nicht den Austauſch militäriſcher Geheimniſſe
beſteigt er den erhöhten Sitz, h. all die hohen und
vor=
gegen den Panſlawismus Front gemacht. Anßerdem ſei
zur Folge gehabt hat. Es liegt auf der Hand, daß der=
Nummer 128.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Jnni 1913.
Seite 6.
Man iſt deshalb dem Plan des Leutnant Cromer
können.
Apparat hat nun auf dem Terrain der Verſuchsanſtalt für
die Lage Oeſterreichs und Italiens nicht beruhigend für
bereits nähergetreten.
Luftfahrt Aufſtellung gefunden. Man mißt an der zuſtän=
— Puglieſe=Conti (Rechte) ruft dazwiſchen
Deutſchland
digen Stelle dem Apparat große Wichtigkeit bei, da es der
Der Redner plädiert wie ein deutſcher Kriegsminiſter!
Technik bisher nicht möglich war, den Winddruck auf feſte
Er erhält einen Ordnungsruf.
— Chautemps erwiderte
Sport, Spiel und Turnen.
Gegenſtände einwandfrei zu berechnen, ein Mangel, der
es ſei nicht unpatriotiſch, zu ſagen, daß die deutſchen
ich beſonders beim Bau von hohen freiſtehenden Bau
* Autoſport. Am Dienstag ging die vom Königlich
Rüſtungen ſich nicht gegen Frankreich richteten
Das
Ungariſchen Automobilklub auf der 2178 Kilometer
lan=
werken, wie Schornſteinen, Türmen uſw. empfindlich
bemerk=
deutſche Volk ſei ebenſo friedlich, wie das franzöſiſche
gen Strecke Budapeſt-Fiume-Agram-Tatra-Lomnitz
bar machte. Wie weit es möglich ſein wird, den Apparat
Man
C
Der Kaiſer ſelbſt widerſtehe den Alldeutſchen
Budapeſt veranſtaltete ſiebentägige
Automo=
der Luftfahrt und Flugtechnik für Berechnung von
Trag=
zu
brauche keinen plötzlichen Angriff von Deutſchland
bil=Zuverläſſigkeitsfahrt zu Ende. Die
bei=
flächen und anderen Konſtruktionsteilen nutzbar zu
befürchten. (Major Driant ruft dazwiſchen: Meſſimy
ha=
den ¾ und ¾ Ps. Opelwagen ſchnitten vorzüglich
mnachen, wird von den Ergebniſſen längerer Verſuche in
in der Kommiſſion geſagt, am dritten
Mobilmachungs=
b und legten die ganze lange Strecke ohne jeden Straf=
Johannisthal abhängen. Eine Verwendungsmöglichkeit
tage könnten 350000 Deutſche in Frankreich eindringen,
punkt. nach den Rennpropoſitionen als Sieger zurück
des Apparates für Zwecke der Luftfahrt, für die die gün=
Bewegung.) Chautemps polemiſiert lebhaft mit Benazet
Ein Telegramm aus Petersburg meldet den Sieg des
ſtigſte Ueberwindung der Luftwiderſtände die Lebensfrage
und Lefévre und erklärt, die Anwerbungen ſeit einigen
Opelwagens von Paprowsky in Klaſſe 5 des
an=
iſt, würde naturgemäß ſeine ohnehin große Bedeutung
Monaten würden auch ohne die dreijährige Dienſtzeit
läßlich der Automobil=Ausſtellung abgehaltenen
Werſt=
außerordentlich erhöhen.
eine genügende Effektivſtärke ergeben. Chautemps
greif=
rennens
weiter die Kolonialpolitik an wegen der in Marokko feſt=
Große Radrennen in Darmſtadt. Ein Bild aus
gelegten 60000 Mann, die viel zweckmäßiger an der Oſt=
* Frankfurt a. M., 3. Juni. Die für heute frük
längſt vergangenen Tagen des Radrennſportes zu
beob=
grenze ſtünden, wurde aber vom Kriegsminiſter
Etienn=
geplante Fahrt des Luftſchiffes „Viktoria Luiſe‟
ichten bietet ſich am nächſten Sonntag Gelegenheit. Der
unterbrochen, welcher auf die ziviliſatoriſche Aufgabe der
nach Potsdam mußte wegen Gewittermeldungen unter
Veloziped=Klub Darmſtadt hat nämlich in ſein
Truppen in Marokko hinwies. Als Chautemps von der
bleiben und ſoll bei günſtigem Wetter morgen früh er=
Programm für die Rennen auf der Rennbahn ein 20 Sorgloſigkeit in der Kriegsverwaltung ſprach,
er=
folgen. Heute nachmittag wird das Luftſchiff, wenn das
Kilometer=Fahren mit Tandemführung
hob ſich General Pau, Kommiſſar des Kriegsmini=
Wetter es zuläßt, noch eine Paſſagierfahrt unternehmen
aufgenommen, das anzuſehen ſich alle Freunde des
Rad=
teriums, um den Saal zu verlaſſen. (Lebhafte
*
2. Juni. Das Marine=
Johannisthal,
portes vornehmen ſollten. Früher, als die knatternden
Bewegung
das heute morgen um 7.05 Uhr in
luftſchiff „L 1‟
Notoren noch nicht die Rennbahnen umkreiſten, verwen=
Zahlreiche Deputierte halten den General zurück der
Hamburg aufgeſtiegen war und bereits um 12.30 Uhr über
dete man bei Dauerrennen Mehrſitzer als Schrittmacher
ſich endlich entſchließt, zu bleiben. (Lebhafter Beifall.)
Potsdam geſichtet wurde iſt nach Vornahme einer weite
zur Erzielung großer Geſchwindigkeiten. Jeder Konkur=
Der Kriegsminiſter, von langem Beifall des Zentrums
ren Uebungsfahrt nachmittags um 4.57 Uhr in
Johannis=
ent im Rennen verfügte dabei über mehrere ſolcher Ma=
und der Rechten empfangen, lobt ſeine Offiziere unter
thal glatt gelandet.
ſchinen, damit ſich die Mannſchaften öfters ablöſen
konn=
andauernd ſtarker Bewegung. Auf weitere Kritiken von
en. Auch das Hauptfahren für Mehrſitzer, das vornehm=
* Gotha 3. Juni. Das Militärluftſchif
Chautemps will General Pau wieder hinausgehen, bleibt
lich von den Führungsmannſchaften des 20=Kilometer
Z. IV” das ſeit ungefähr vier Wochen in Gotha weilte
aber auf lebhaftes Andrängen ſeiner Umgebung. Chau=
Rennens beſtritten wird, gehört zu denjenigen
Programm=
tieg heute morgen ¾5 Uhr zu einer Uebungsfahrt mit
emps beendete ſeine Rede unter großem Tumulte.
Dar=
nummern, denen ſtets beſonderes Intereſſe
entgegenge=
unbekanntem Ziele auf. Es paſſierte Erfurt um ½6 Uhr
auf wurde die Diskuſſion vertagt
bracht wird, ſo daß alſo der nächſte Sonntag auserleſene,
Weimar um 6 Uhr. Ueber Jena erſchien das Luftſchiff um
Jaurés (Soz.) brachte eine Tagesordnung ein, welche
porkliche Genüſſe verheißt. Die Freunde des Motor=
3 Uhr 30 Min., machte eine Schleifenfahrt über der Stadt
unter Hinweis auf den Zwiſchenfall mit dem General
geknatters werden dabei ebenfalls auf ihre Rechnung
und verſchwand in nordweſtlicher Richtung über dem
Pau verlangt, daß die Regierungskommiſſare die
Rede=
kommen, denn die Kämpfe der Berufsdauerfahrer hinter
Forſt
freiheit reſpektieren. Miniſter Barthou lehnte die Tages=
Motorſchrittmachern werden keine Langeweile aufkommen
* Hamburg, 3. Juni. Das Luftſchiff „Hanſa”
ordnung ab und verteidigte den General. Darauf zog
laſſen.
Ein Klubrennen für Mitglieder des
Veloziped=
iſt heute vormittag 8 Uhr 20 Minuten, von Potsdam kom=
Jaurés ſeine Tagesordnung zurück und die Sitzung
klubs bringt die vorzügliche Rennmannſchaft desſelben
nend, hier eingetroffen und kreuzte ſpäter über der
Luft=
wurde geſchloſſen.
an den Start, die wie immer mit Bravour um die Preiſe
ſchiffhalle Fuhlsbüttel, wo die Landung erfolgte.
kämpfen durfte. Die Meldungen zu den einzelnen Rennen
ind außerordentlich zahlreich eingegangen, ſo daß die
Luftfahrt
Sabotage an Flugapparaten.
Felder ſehr ſtark beſetzt ſind und ſcharfe Kämpfe
gewähr=
leiſten
* Paris, 3. Juni. Der Militärflieger Leutnan
Von der Darmſtädter Fliegerſtation.
* Lawn=Tennisſport. Wiesbaden, 3. Juni. Bei
Uberthier, erlitt in den letzten Wochen während ſeine:
* Von heute abend 6 Uhr ab herrſcht wieder reges
chönem Wetter begann heute nachmittag auf den Tennis=
Flüge mehrere Unfälle, die nur dank ſeiner Geiſtes=
Flugleben auf dem hieſigen Flugplatz. Die Station
plätzen des Wiesbadener Kurvereins die Vorrunde
gegenwart harmlos verliefen. Die Unterſuchung ergab,
hat ſeit dem 1. Juni wieder 2 neue
Flugzeugfüh=
wiſchen Deutſchland und Frankreich im
daß das Flugzeug Uberthiers von einem bisher
unbekann=
rer erhalten, die ihre Pilotenprüfung bei den Euler=
Lawn=Tennis=Länder=Wettkampf um den Daviscup.
en Miſſetäter ſabotiert worden war. Uberthier
werken abgelegt haben. Es flog heute morgen Ulan=
Im erſten Spiele waren auf deutſcher Seite O. Kreuzer
deſſen Frau und deſſen Mutter hatten in der letzten Zeit
Bemeiner Gorlt, der größere Platzflüge und einen Flug
auf franzöſiſcher Seite M. Gobert vertreten. Gobert ſpielte
wiederholt Drohbriefe erhalten.
über 20 Minuten ausführte. Seine Landungen erfolgten
zunächſt überlegen und ſervierte die Bälle mit ſolcher
Ge=
in ſteilem Gleitflug aus 100 bis 120 Meter Höhe mit
walt, daß ſie nur ſchwer pariert werden konnten, und
einem ſehr kurzen Auslauf bei vollſtändig abgeſtelltem
Eine Flugpoſt in Alaska.
machte dadurch ſeinen Mitſpieler nervös. Mit dem glän
Motor. Beobachter bezw. Paſſagiere waren die zur Flie=
* Einen kühnen, originellen und ausſichtsreichen Plar
zenden Reſultat 611 für Frankreich endete der erſte Satz.
gerſtation kommandierten Unteroffiziere.
— Außerdem
hat ein amerikaniſcher Leutnant Gerald Cromer
Im zweiten Satz aber ſchon kam die Ueberlegenheit des
ührte Leutnant Koch mit einem Offizier, der
photogra=
ſeiner Regierung unterbreitet, der lebhaften Anklang fin
Deutſchen, der den Gegner durch lange Bälle ermüdete
det. Es handelt ſich um einen Poſtdienſt mit
Flugmaſchi=
phiſche Aufnahmen machte, größere Platzflüge aus.
zum Durchbruch. Kreuzer gewann dieſen und auch die
ten, der ganz Alaska durchqueren ſoll und dieſem arkti
folgenden zwei Sätze ſo daß Deutſchland im erſten
ſchen Gebiet dieſelben Vorteile ſichern würde, die ſonſt die
Spiel bereits einen Sieg zu verzeichnen hat.
Die Regierung gegen die Fliegerkataſtrophen.
Eiſenbahn oder Automobile gewähren. Während heute
Das genaue Reſultat iſt: Kreuzer=Gobert 1:6, 6:4, 622,
pg. Man ſchreibt uns: Ein großer Teil der
Flieger=
in jeder Stadt Nord= oder Mittelamerikas ein geordneter
6:3. Ein internationales Sportpublikum verfolgte mit
kataſtrophen iſt darauf zurückzuführen, daß wir bisher den
Poſtdienſt herrſcht, entbehren die Bewohner des nördlichen
Intereſſe den Verlauf des Spieles.
Druck des Windes auf die Tragflächen noch nicht kennen
Alaska und beſonders diejenigen des Polarkreiſes dieſe
Die Erforſchung dieſer für die ganze Entwicklung des
Wohltat des Kulturfortſchrittes und müſſen manchmal
Flugweſens ausſchlaggebenden Kräfte iſt darum eine drin=
Wochen und Monate auf Nachrichten von der Außenwel
Vermiſchtes.
gende Notwendigkeit. Aus dieſem Grunde iſt es von
be=
warten. Die Flugpoſt würde dieſe ſehr unangenehmen
ſonderem Wert, daß ſich jetzt die preußiſche Regierung die
Zuſtände beſeitigen. Der Verwirklichung ſtellen ſich keine
* Ein amerikaniſches Vorbild für die
ſer Angelegenheit mit großem Eifer annimmt. Auf
Veran=
größeren Hinderniſſe entgegen, als etwa der heute bereits
Nationalſpende. Nur noch wenige Tage trennen
laſſung der Regierung, insbeſondere des Miniſteriums
leicht zu vollführenden Ueberwindung der Alpen, der
ins von dem 15. Juni, dem Regierungsjubiläum Kaiſer
der Oeffentlichen Arbeiten, werden in Johannisthal mi
Pyrenäen oder des Apennins durch Flieger. Benutzt wer
Wilhelms II., an dem das ganze deutſche Volk als
einem Apparat Verſuche nach dieſer Richtung hin
unter=
den müßte eine Waſſerflugmaſchine, die mit einer Laſt von
ußeres Zeichen ſeiner Dankbarkeit für 25jährige
Frie=
ommen, die es zum erſten Male möglich machen, ſämtliche
200 Kilo in weniger als 2 Stunden mit der gewöhnlichen
ensregierung dem Kaiſer als einzige offizielle National=
Druckrichtungen des Windes alſo alle Komponenten des
Geſchwindigkeit eines ſolchen Apparates von Skagway
pende ſeine Gabe für die chriſtlichen Miſſionen in den
Druckes auf feſte Gegenſtände, einwandfrei feſtzuſtellen
is White Horſe fliegen könnte. In White Horſe wäre
deutſchen Kolonien und Schutzgebieten darbringen ſon
Der Apparat wurde in einem Preisausſchreiben der In
eine Station einzurichten; man würde die Maſchine wech=
Amerika weiß, daß es ſeine Kolonien am beſten fördert,
genieur=Fachvereine mit Unterſtützung des Miniſteriums
ſeln und von da nach Selkirk in 4½ Stunden gelangen,
wenn es die Miſſionen unterſtützt. Nur ein Beiſpiel
gefordert und der Bau eines ſolchen Apparates, der
ſelbſt=
während man gegenwärtig 24 Stunden dazu braucht. Von
dieſer Tage hat allein der bekannte Multimillionär
tändig die Einwirkungen der Luft mißt und regiſtriert, iſt
Rockefeller 4½ Millionen Dollar (alſo 18 Millionen
Selkirk aus iſt Bawſon in 3 Stunden zu erreichen und in
gelungen. Die Meſſungen, die nun mit dieſem preisge
Mark) für eine proteſtantiſche
Miſſions=
weiteren 5½ Stunden Port=Yukon, das bereits im Polar
krönten Apparat, der den Torpedoſtabsingenieur Gießen
univerſität in Japan geſpendet. Gewiß
kreis liegt. So wäre das große gegenwärtige
Hinder=
zum Erbauer hat, vorgenommen werden, werden nicht nur
Deutſchland hat ſolche „Rockefeller” nicht aufzuweiſen,
nis das die Zugänglichkeit von Alaska ſo außerordentlich
ür die Luftſchiffahrt, ſondern auch für die Architektur von
ber begüterte Deutſche, die den Satz verſtehen, daß
rſchwert, überwunden, und dem Lande wäre eine
neu=
koloniſieren Miſſionieren heißt, hat es auch. Wo bleiber
Intereſſe ſein. Torpedoſtabsingenieur Gießen hatte den
lera ſozialer und induſtrieller Entfaltung eröffnet. Ge
deren große Spenden? Wir dürfen uns doch von Ame=
Auftrag erhalten, ſeinen Apparat im großen an der
geeig=
genwärtig ſind die einzigen Handelswege von Alaska die
neten Stelle und unter den richtigen Verhältniſſen
prak=
rika nicht „allzuſehr” beſchämen laſſen!
verſchiedenen wenig tiefen Waſſerläufe, die man nur für
tiſch zu erproben. Als Ort der Aufſtellung wurde der
den Transport mit kleinen Schiffen benutzen kann und
— Eine zweihundert Jahre alte Pa=
Flugplatz Johannisthal gewählt. Die Wahl des Platzes
zwar nur eine kurze Zeit, ſolange ſie nämlich nicht
ver=
viermühle. Die Internationale Ausſtellung für
erfolgte auf Grund ſehr ſorgfältig angeſtellter Erwäg
eiſt ſind. In der kalten Jahreszeit muß man zu Hunde=
Buchgewerbe und Graphik Leipzig 1914, die natürlich
ungen, da die Verhältniſſe in Johannisthal eine völlige
geſpannen ſeine Zuflucht nehmen, die von Cripple Creek
ruch das Papier, ſeine Entſtehung, Verarbeitung und
Ver=
praktiſche Erprobung des Apparates unter den
verſchieden=
bis Nome eine Strecke von 650 Kilometer in 82 Stunder
wendung eingehend vorführt, wird in dieſer Gruppe ein
ten Umſtänden gewährleiſten und eine ſtändige Kontroll
urücklegen ſollen, aber häufig das drei= und vierfache
die=
außerordentlich intereſſantes Objekt zur Ausſtellung
brin=
für die intereſſierten Reſſorts und Vereine geſtattet. Eine
ſer Zeit brauchen. Durch eine Luftſchiffverbindung ließe
en: Die über 200 Jahre alte Papiermühle in Haynsburg
vorerſt geplante Erprobung an der Meeresküſte wurde aus
ich dieſe Strecke erheblich abkürzen, und überhaupt würde
bei Zeitz, die vom Verein Deutſcher Papierfabrikanter
dieſem Grunde als weniger günſtig aufgegeben, und der
erſt dadurch Alaska zu einem Kulturland gemacht werden
ür das Deutſche Muſeum in München angekauft wurde
in dem Kolorit, in der Bildwirkung, wenn ſie auch ſtets
grund ganz hellgrau, oben und unten dunkel zur
Har=
der Charakteriſtik der dargeſtellten Perſönlichkeiten, dem
nonie der Farben. Mit ausgeprägtem künſtleriſchem Ge=
Porträtausſtellung Hanns Pellar.
Bi!
dnis, untergeordnet iſt
ſchmack ſind die Farben zu einer ſinfoniſchen Einheit ge=
Hanns Pellar iſt ein künſtleriſches Problem, oder
Wir hatten Gelegenheit, die kleine
Porträtausſtel=
bunden. Trotz der Schärfe der Zeichnung, die wiederum
richtiger, wenn auch nicht leicht definierbar, ein
problema=
lung, die morgen dem Publikum zugänglich ſein wird,
zur Betonung der Charakteriſtik diente — man ſehe den
tiſches Phänomen in ſeiner Kunſt. Er hat uns oft
über=
in ſeinem Atelier zu ſehen. Da iſt zunächſt ein Bildnis
Blick der Augen
—, nirgends eine Härte, überall weiche.
raſcht durch die glutenvolle Sinnlichkeit ſeiner dekorativen
der Frau Geheimerat Römheld. Sachlich und ſchlicht
ließende Linien, ein Ineinanderſchmiegen von Farbe und
Gemälde, die er nicht oder doch nicht immer zum Aus
ohne Poſe, aber doch eindrucksvoll in der Haltung. Vor
Form.
druck bringt durch den Vorwurf, ſondern durch den
be=
grauem mattem Hintergrund, den ein leichtes Flimmern
dann ein Bruſtbild des Gatten.
Wie anders und
rauſchenden Klang ſeiner Farbenſinfonien im Kolorit,
twas belebt, ſteht die Figur in grünſeidenem Kleid, das
wie ſicher erfaßt, wie charakteriſtiſch und wieder wie
indi=
das in faſt all den bisher ausgeſtellten Werken dem Auge
durch einen weißen Fuchspelz, der ſich um den Hals und
viduell in der Auffaſſung. Der Blick natürlich und
männ=
das heißblütige Temperament und den
—
Schönheits=
den ungezwungen gebeugten linken Arm ſchlingt, von
lich, das von der Sonne getönte Braun des Geſichts
ſucher offenbarte.
D. h. nicht nur den Sucher, auch der
der ſchönen Hand leicht gehalten, faſt ganz verdeckt. Im
vielfach nuanciert. Flott gemalt, aber ungemein ſcharf
Künder der Schönheit, der Schönheit und Leidenſchaft
dunklen Haar ein Seidenband in der Farbe des Kleides
in der Auffaſſung und der Betonung des männlichen Por=
Und heute überraſcht der Künſtler durch die zarte liebliche
Leicht angedeutet der Schmuck. Mit dem leichten Rot der
räts im Gegenſatz zu der galant nach irgendwelcher Be=
Schönheit eines Kinderbildniſſes! Eines Bil=
Lippen, dem Farbenglanz der Augen iſt eigentlich die
onung der Schönheit ſuchenden Gelegenheit in den
des, das die Vielſeitigkeit ſeiner Aufgabe zu einer Löſung
Beſchreibung des Kolorits ſchon erſchöpft. Welche Fülle
Damenbildniſſen.
bringt, die es von ſelbſt zum Meiſterwerk ſtempelt. Es
der Farben, welche Kenntnis der Geheimniſſe einer Pa=
Und endlich das Kinderbildnis! Welch entzückendes
iſt in der Tat überraſchend, wie der Künſtler, deſſen
Tem=
lette aber notwendig war, dieſe Natürlichkeit im Kolo=
Köpfchen iſt das. Wie iſt der Blick dieſer großen
Kinder=
perament und Phantaſie ihn Bilder ſchaffen ließ voller
rit und in der Bildwirkung zu erzielen, ſieht man beim
augen, in denen ſchon ein gewiſſer Ernſt ſich dem Schelm
Freiheiten, wie ſie eben nur der Künſtler ſich erlauben
Näherſchauen, beſonders in der charakteriſtiſchen
Heraus=
paart, ſo innig feſtgehalten, dieſes Stumpfnäschen,
die=
darf, der die Natur kennt und gerade dadurch ſich vor
arbeitung des Teints, der dem Maler ſicher eine Auf
er herzige Zug um den Mund, dieſer roſige Teint. Mag
ihr bewußt zu trennen vermag, der ſtiliſierte in Form
gabe bereitet hat, in gleichem Maße ſchwierig, wie die
ſoweit auch die natürliche Lieblichkeit des Objekts dem
und Farbe, gerade wie die Phantaſie es ihm eingab, ſo
raſſige Schönheit des Objekts dem Zeichner willkom
Künſtler die Aufgabe erleichtert haben, in dem Koſtüm,
ſachlich ſcharf, ſo koloſſal ſicher beobachtete Köpfe zeichnen
men geweſen ſein mag. Die treffende Charakteriſtik zeugt
in der ganzen Bildaufmachung hat er dem Köpfchen
kann und ſie zeichneriſch bis in die Details durcharbeitet,
von der ſcharfen Beobachtungsgabe des Künſtlers
ein ungemein reizvolles Relief gegeben, das ſeines
eige=
ohne daß dadurch der große maleriſche Zug der Auffaſ=
In der
Dann ein Porträt der Frau Kleinſchmidt.
nen Könnens Meiſterſchaft geprägt. Das Reifröckchen
ung auch nur irgendwie beeinträchtigt wird. So kämpf
Auffaſſung und im Kolorit dem erſteren gleich, in der
mit dem in friſch getöntem Rot gemalten, ornament=
Hanns Pellar gewiſſermaßen einen Kampf mit ſich ſelbſt,
Zeichnung gleich meiſterhaft und im Kolorit doch wieder
geziertem Stoff, deſſen weiße Rüſchenvorderbahn von
venn er in der Zeichnung der Köpfe ſeiner Bildniſſe ſich
ganz andere Aufgaben löſend, in der Bildwirkung ganz
dunklem Grün eingefaßt iſt, das blonde Haar mit der
peinlich an die Natur hält, womit allerdings keineswegs
inders. Auch hier durch Pelz faſt die ganze Figur
großen dunklen Schleife, die anmutvolle und doch durchaus
ein „Anklammern” an dieſe konſtatiert ſein ſoll, im
übri=
verhüllt, aus dem nur als leuchtende Farbflecke das
indliche Haltung, und das ganze ſüße Figürchen dann
gen aber ganz ſeiner Art gemäß Bilder malt von
aus=
kalte Blau des Seidenkleides ſichtbar wird. Ueber der
vor einen lichtblauen, leichtgewölbten Hintergrund
ge=
geprägter perſönlicher Note und durchweg von großer,
veichen Opoſſumſtola mit Muff iſt ein graugrüner, dunkler
ſtellt, der links und rechts durch Baumgrün zurückgedrängt
unbeſtrittener Schönheit. Und merkwürdig, auch in den
chimmernder Glanz ergoſſen. Den aufgeſchlagenen
bräun=
wird, das iſt in der Tat meiſterhaft.
Porträts verleugnet ſich ſeine in des Wortes edler
Defi=
ichen Hut ſchmückt eine violette Straußfeder. Der Teint
Für Kenner ſind noch eine Anzahl Skizzen
und
der=
nition gemeinte Sinnlichkeit nicht. Sie feiert Triumphe
art roſig, die Augen ein bläuliches Grau, der
Hinter=
leichen der Ausſtellung eingefügt.
M. St.
Nummer 128.
Seite 7.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Juni 1913.
und vor ihrer endalltigen Ueberführung nach Minchen
Droeſcher, Kleine Beſchäftigungsbücher
für=
der Internationalen Buchgewerbeausſtellung zur Ver=
Kinderſtube und Kindergarten. II. Was ſchenkt die
Letzte Nachrichten.
fügung geſtellt wird. Die alte Papiermühle, die nach der
Natur dem Kinde? Von Minna Blanckertz. Zweite
Schenkungsurkunde im Jahre 1700 erbaut wurde und die
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
Auflage. kart. M 1. —.
Verlag von B. G. Teubner, Leipzig
eine landſchaftliche Zierde von Haynsburg bildete, wird
und Berlin. Müttern, Erzieherinnen und allen denen,
Berlin, 3. Juni. Der Kaiſer und die
Kaiſe=
abgeriſſen und nach der Ausſtellung transportiert, wo ſie
rin
ſind heute vormittag nach Ahlbeck zur
Beſichti=
die Kinder lieb haben, zeigt das vorliegende Büchlein, das
vollkommen getreu wieder zuſammengeſetzt wird. Die
gung des Kinderheims abgefahren.
ſoeben in 2. Auflage erſchienen iſt, in anmutigſter Weiſe,
Mühle, die ebenſo wie in Haynsburg auch auf der Buch=
Berlin, 3. Juni. In dem Vorort Lichtenberg
wie leicht es iſt, da ein wenig nachzuhelfen und anzuleiten,
gewerbeausſtellung durch Waſſerkraft getrieben wird, ſoll
wurde heute vormittag die unverehelichte Margarete
wie man durch allerlei kleine Spiele und Beobachtungen,
vor den Augen des Publikums Büttenpapiere und Karten
Groſſe in ihrer Wohnung im Bett erdroſſelt
auf=
die aus dem Umgang mit der Natur herauswachſen,
An=
herſtellen, die ſofort zum Verkauf gelangen. Man hat alſo
gefunden. Die Leiche muß ſchon mehrere Tage gelegen
regung zum Tun und Schaffen geben kann, wenn die eigne
die ſeltene Gelegenheit, die Herſtellung des Büttenpapiers
haben. Der Mord dürfte in der Nacht zum Sonntag
be=
kindliche Phantaſie verſagt. Durch alle Jahreszeiten
hin=
ganz in der alten Art von der Verarbeitung der Lumpen
gangen worden ſein; der Täter iſt noch nicht feſtgeſtellt.
durch leitet uns das kleine Bändchen. Das reichilluſtrierte
an bis zur Herſtellung der Büttenkarte gründlich kennen
Die Polizei ſetzte auf ſeine Ergreifung tauſend Mark.
Büchlein wird ſeinen Zweck, in manches Kinderleben Freude
zu lernen.
Hanau, 3. Juni. In der Seifenfabrik von Gioth
und Sonne zu bringen, aufs beſte erfüllen.
in Hanau wurde der Betriebsleiter Reinhold Schreuer
beim Auflegen eines Riemens vom Getriebe
er=
faßt und mehrere Male herumgeſchleudert, wobei er ſehr
Die preußiſchen
Landtags=
ſchwer verletzt wurde.
* Karlsruhe, 3. Juni. Der Großherzog begibt ſich
Der Balkankrieg.
wahlen.
heute mittag 12 Uhr 30 Minuten in Begleitung ſeines Ge=
Zur Lage.
neraladjutanten Exzellenz Dürr nach Bremen, wo er
* Berlin, 3. Juni. Bis * Uhr 45 Minuten lagen
auf der Weſerwerft morgen nachmittag 3 Uhr die Taufe
die Ergebniſſe von 245 Wahlkreiſen vor. Bis
* London, 2. Juni. Bei der heutigen Konſerenz
des Linienſchiffes „Erſatz Weißenburg” vollziehen wird.
jetzt wurden gewählt 390 Abgeordnete, davon 141
Kon=
erörterten die Delegierten der Türkei und der ver=
Der Großherzog wird morgen abend Bremen wieder
ver=
ſervative, 49 Freikonſervative, 68 Nationalliberale, 22
bündeten Balkanſtaaten, welches Vorgehen bei den
laſſen und nach Karlsruhe zurückkehren.
Fortſchrittler, 93 Zentrum, 12 Polen, 2 Dänen, 2
Sozial=
der Abfaſſung der Verträge anzufügenden Protokolle
ein=
demokraten, 1 Deutſchſozialer. Die Konſervativen gewin=
* Peſt, 3 Juni. Der Gerichtshof hat heute den
oppo=
zuſchlagen ſei und beſchloſſen, die Abfaſſung einer
Kom=
ſitionellen Abgeordneten Deſy von der Anklage der
Be=
nen 8, verlieren 10, die Freikonſervativen gewinnen
1,
miſſion zu übertragen. Am Mittwoch zuſammentretend,
leidigung des Miniſterpräſident Lukacs
freigeſpro=
verlieren 7, das Zentrum gewinnt 4, verliert 3, die
Natio=
kommt die Konferenz wahrſcheinlich am Donnerstag
wie=
chen. Der Staatsanwalt hat die Nichtigkeitsbeſchwerde
nalliberalen gewinnen 12, verlieren 4, die Fortſchrittler
der zuſammen. Die griechiſchen Delegierten brachten
wie=
angemeldet Zahlreiche Anhänger der Oppoſition, die ſich
gewinnen 2, verlieren 4, die Sozialdemokraten gewinnen 1,
derum das Anliegen vor, die alten Verträge mit der
vor dem Gerichtsgebäude verſammelt hatten,
veranſtalte=
die Polen verlieren 1. Es ſtehen noch 53 Wahlergebniſſe
Türkei ſollten ſofort wieder in Kraft treten, aber die
tür=
ten ſtürmiſche Kundgebungen
aus, darunter von Danzig, Stettin, Düſſeldorf, Breslau,
kiſchen Delegierten wünſchen dieſe Frage erſt nach dem
* Rom. 3. Juni. Der Kardinal Viveſy Tuto iſt
Charlottenburg, Frankfurt a. M., Barnim und Berlin
Inkrafttreten des Londoner Vertrages nach der Diskuſ=
5 bis 12.
in religiöſen Wahnſinn vverfallen;
er
ſion der anderen Angelegenheiten zu behandeln.
wurde in einem Kloſter interniert.
* Belgrad, 3. Juni. Die Nachricht über das Er=
*
* Dare ſalaam, 3. Juni. Die Mittelöffnung der
zielen eines Einvernehmens zwiſchen Paſitſch
Literariſches.
Malagaraſi=Brücke am Tanganjika=Bahnbau
Ta=
und Geſchow, betreffend die gemeinſame Beratung der
bora=Kilgoma in Kilometer 236 jenſeits Tabora,
eine
— Eine Reichsvermögensſteuer. In dem
Verbündeten über die territorialen Fragen, hat in politi=
Eiſenkonſtruktion von 51,2 Metern Stützweite, iſt
am.
Bergſträßerſchen Verlag hier iſt eine kleine Broſchüre
er=
ſchen Kreiſen einen günſtigen Eindruck hervorgerufen da
1. Juni bei Hochwaſſer mit Pontons auf die Strompfeiler
ſchienen über „eine Vermögensſteuer in ihrer
wirtſchaft=
man darin eine weſentliche Verſtärkung der Hoffnungen
unter der Leitung des Baurats Hoffmann glatt
ein=
lichen und ſteuerſyſtematiſchen Bedeutung” von Krug von
auf eine friedliche Beilegung des ſchwebenden Konfliktes
gefahren worden.
Nidda, Wirkl. Geh. Rat in Darmſtadt. Der Verfaſſer
erblickt. Paſitſch iſt nachmittags aus Zaribrod
zurückge=
hält die Wehrvorlage ſelbſt und die Deckung des
Milliar=
kehrt. Wie verlautet, wird die Zuſammenkunft der vier
(Schluß des redaktionellen Teils.)
denbeitrages für geſichert. Er iſt vollkommen einverſtan=
Miniſterpräſidenten in Saloniki oder Belgrad erfolgen.
den mit der einmaligen Erhebung eines Wehrbeitrags,
Konſtantinopel, 3. Jüni. Die Regierung hat
Alit dem Einſetzen der wärmeren Jahreszeit ſteigt
der als ein außerordentlicher Beitrag der Beſitzenden des
beſchloſſen, in den nächſten Tagen mit der Entfernung
auch die Kinderſterblichkeit, weil Brechdurchfälle
deutſchen Volkes zur Erhaltung genügender
Wehrfähig=
der Seeminen in den Dardanellen und bei Smyrna
und Darmkatarrhe dann häufiger auftreten.
Jede
keit des Vaterlandes gerechtfertigt und geboten erſcheine.
zu beginnen, ſowie den Privatverkehr auf den Orient=
Mutter, die ihr Kind mit der Flaſche nährt, ſollte darum
Dagegen ſpricht ſich der Verfaſſer gegen eine Deckung der
bahnen bis zur Grenze zu geſtatten. Man glaubt, daß
beizeiten der Kuhmilch einen Zuſatz von „Kufeke"
dauernden Ausgaben der Wehrvorlage durch eine
Reichs=
der allgemeine Verkehr bis Sofia binnen 10 Tagen
wie=
geben, denn dieſe Nahrung beugt in wirkſamer Weiſe
vermögensſteuer aus. Der Weg einer Beitragsquote der
derhergeſtellt ſein wird.
ſolchen gefährlichen Säuglingskrankheiten vor. (IV, 12376,64
Bundesſtaaten in Form von erhöhten
Matrikularbeiträ=
gen wird für gangbar gehalten. Auch die indirekten
Während der ſoeben zu Ende gegangenen Konzert=
Darmſtadt, 4. Juni.
Steuern werden erwähnt.
— Der Gegenſtand des
Schrift=
ſaiſon 1912/13 hatte die hieſige Firma A. W.
chens iſt gerade jetzt ſehr aktuell mit Rückſicht auf die be=
Hauptverſammlung des Volksbildungsvereins
Zimmermaun, Hofpianofortemagazin, Rheinſtraße 14,
reits begonnenen Reichstagsverhandlungen über die
Darmſtadt. Unter dem Vorſitze des Herrn Profeſſors
nahezu 50 Konzertflügel der von ihr allein vertretenen
Deckungsfragen. Preis 0,80 Mk.
Lerch wurde geſtern abend im Kaiſerſaal die Haupt=
Flügelfabriken Bechſtein, Blüthner, Steinway
verſammlung des Volksbildungsvereins abgehalten,
Betriebskrankenkaſſen. Sämtliche Kran=
& Sons, Berdux, Grotrian=Steinweg zu liefern,
kenkaſſen beginnen am 1. Januar 1914 mit ihrer
Tätig=
die gut beſucht war. Aus dem von dem Vorſitzenden
er=
teils an allererſte öffentliche, teils an private
Konzert=
keit auf Grund der neuen Reichsverſicherungsordnung.
ſtatteten Geſchäftsbericht für das Vereinsjahr
veranſtaltungen, die alle jedoch ausſchließlich gewählter
Beſtehende Betriebskrankenkaſſen werden mit Ende des
912/13 war zu entnehmen, daß der Verein in einem er=
Art waren.
Jahres 1913 aufgelöſt, falls ſie nicht bis zum 30. Juni
freulichen Wachſen begriffen iſt. Die Zahl der Mitglie=
Es iſt nicht beabſichtigt, hier ſämtliche Abende
auf=
ds. Js. ihr Statut den Beſtimmungen der
Reichsverſiche=
der beträgt 781. Zu Ehren der verſtorbenen
langjähri=
zuzählen, aber es dürfte die muſikaliſche Welt intereſſieren,
rungsordnung angepaßt und zur Genehmigung
einge=
gen Vereinsmitglieder und eines verdienſtvollen
Vor=
die Namen der größten Künſtlerinnen und Künſtler
reicht haben. Werden nach dieſem Tage noch Aenderungen
ſtandsmitgliedes der Geſellſchaft für Verbreitung von
nochmals in Reih’ und Glied zu paſſieren, deren
Flügel=
nötig, bevor die Satzungen genehmigt ſind, ſo können ſie
Volksbildung in Berlin erhob ſich die Verſammlung
von
adjutant A. W. Zimmermann wieder geweſen iſt. Es
nachgeholt werden, ohne daß eine Schließung der Kaſſc
den Sitzen. Auch im Berichtsjahre wurden vom
Ver=
ind dies: Wilhelm Backhaus, Willy Bardas, Eliſabeth
zu befürchten iſt. Der „Verband Deutſcher Waren= und
ein eine Reihe belehrender Vorträge veranſtaltet und
Bockemeyer, Willy Burmeſter, Alfred Cortot, Paul Juon,
Kaufhäuſer, e. V.” macht die Firmen, die
Betriebskran=
insbeſondere die Ausſtellung „Der Menſch” gab dem Ver=
Raoul von Koczalsky, Frieda Kwaſt=Hodapp, Telemaque
kenkaſſen haben, auf dieſem Umſtand aufmerkſam und
ein Gelegenheit, durch 10 Führungen ünter Leitung von
Lambrino, Lorenz Matoſſi, Germaine Schnitzer, Erika
weiſt darauf hin, daß bei vorzunehmenden Aenderungen
Aerzten des hieſigen Krankenhauſes den Mitgliedern lehr=
Wedekind, Fanny Weiland
(12280im
der Satzung Mitglieder der Krankenkaſſen angehört
wer=
eiche Stunden zu bereiten. Ueber 5500 Karten für Ar=
Daraus iſt gewiß zu erſehen, daß dieſe Flügel
tatſäch=
den müſſen. Amtliche Muſterſatzungen ſind in Nr. 13 des
beiter konnten zu ermäßigten Preiſen abgegeben werden.
lich an der Spitze der geſamten Klavier=Induſtrie ſtehen.
Zentralblattes für das Deutſche Reich veröffentlicht
Die vom Verein veranſtalteten Lehrkurſe wurden
zahl=
worden.
Drei Prozeſſe eriedigen Sie auf einmal mit dem
be=
reich beſucht und die Volks= und Sonntag=Nachmittags=
Hebbels Briefe, ausgewählt und eingeleitet
kannten ſelbſttätigen Waſchmittel „Perſil‟! Die
vorſtellungen im Großh. Hoftheater fanden regen
Zu=
von Theodor Poppe Deutſches Verlagshaus Bong &
Wäſche wird bei Verwendung von „Perſil” im
Hand=
ſpruch. Sowohl die Beſſunger wie die Darmſtädter Leſe
Co., Berlin W 57. Preis 4 M. Es hat lange gedauert,
umdrehen tadellos ſauber, ſchneeweiß wie auf dem
halle wurden ſtark beſucht und der Bücherbeſtand iſt auf
bis das deutſche Volk den Weg zu einem ſeiner beſten
Raſen gebleicht und vollkommen desinfiziert. Wiſſen=
5000 Bände angewachſen. Nach der Rechnungs
Dramatiker gefunden. Man wird daher neben den
ſchaftliche Verſuche, wie Millionen Hausfrauen haben
ablage des Herrn Reviſors Wandel für 1913 be=
Tagebüchern, die ſchon längſt zu Hebbels größten
Wer=
es beſtätigt. Wer Zeit und Geld ſparen unb ſeine Wäſche
tragen die Einnahmen 6694,22 Mark, die Ausgaben
ken gezählt werden, mehr und mehr auch ſeine Briefe
ſchonen will, brauche „Perſil”
6159,66 Mark. Dem Rechner wurde mit Dank
Entlaſt=
ſchätzen und lieben lernen und ihre Kenntnis für ebenſo
ung erteilt und der Voranſchlag für 1914 mit 6000 Mark
unentbehrlich halten. Es iſt mit Freude zu begrüßen,
in Einnahme und Ausgabe feſtgeſetzt. Bei den Vor=
Dampfernachrichten.
daß das rührige Deutſche Verlagshaus Vong & Co.,
wel=
ſtandswahlen wurden die ausſcheidenden Herren Dr.
ches uns bereits eine vortreffliche Ausgabe von Hebbels
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Gaul, Wenzel, Wandel und Dr. Bender wiedergewählt.
Werken und Tagebüchern beſchert hat, jetzt auch ſeine
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Nach Feſtſetzung des diesjährigen Vortragsprogramms
Briefe in einem Bande vorlegt, den derſelbe Heraus=
Nordamerika: „Bosnia‟ 28. Mai 1 Uhr 45 Min. nachm.
mit einer reichen Vortragsfolge auf literariſchem und
geber Dr. Theodor Poppe mit Geſchmack und
Sach=
von Boſton und Baltimore. „Hamburg” von
New=
techniſchem Gebiete wurde die Hauptverſammlung um 10
kenntnis beſorgt hat. Was hier geboten wird, lieſt ſich
York nach Neapel und Genua, 29. Mai 3 Uhr nachm.
Uhr geſchloſſen.
wie ein ſpannendes Buch, eine abgekürzte Biographie,
von Gibraltar. „Kaiſerin Auguſte Victoria” 29. Mai
in der namentlich Lebensabſchnitte, die in den
Tage=
nn. Der 4. Sängertag der Sängervereinigung Süd=
3 Uhr nachm. von New=York über Cherbourg und
büchern zu kurz kommen, mit lebhaften Farben dargeſtellt
weſtdeutſcher Bäckermeiſter wird heute Mittwoch in Darm=
Southampton nach Hamburg. „Piſa”, von Kanada
ſind. Der Band iſt ohne alles philologiſche Beiwerk
ſtadts Mauern tagen. Der Sängertag wird im „
Fürſten=
kommend, 29. Mai 7 Uhr 30 Min. abends von
Rotter=
in einer modernen gut lesbaren Type geſetzt, mit drei
ſaal” abgehalten und das aufgeſtellte reichhaltige
Pro=
dam nach Hamburg.
„Preſident Grant” 28. Mai
Kunſtbeilagen geſchmückt und geſchmackvoll eingebunden.
gramm läßt auf einen hohen Kunſtgenuß ſchließen.
Vor=
nachts in New=York. „Amerika”, von New=York
kom=
mittags ½11 Uhr findet Empfang der Sänger am
Haupt=
mend, 1. Juni 1 Uhr 15 Min. morgens in Hamburg.
Andreas Streicher: Schillers Flucht von
bahnhof ſtatt, dem ſich ein Frühkonzert im Kaiſerſaal an=
Stuttaart. Mit einer Einleitung von Profeſſor Dr.
„Bosnia” 31. Mai 7 Uhr morgens in Baltimore. „
Ein=
ſchließt. Um ½12 Uhr findet dort eine Hauptprobe ſtatt.
einnati” 31. Mai 7 Uhr abends in Boſton. „Hamburg‟
Georg Witkowski. Mit zahlreichen Bildern aus Schillers
Von 12—½2 Uhr findet ein Frühſtück in verſchiedenen
Lo=
von New=York nach Genua, 1. Juni 9 Uhr morgens in
Zeit. („Hausbücherei”=Band 46) Verlag der Deutſchen
kalen ſtatt und präzis ½2 Uhr beginnt das Feſtkonzert
Dichter=Gedächtnis=Stiftung in Hamburg=Großborſtel
Neapel. „Prinz Oskar” 29. Mai 11 Uhr morgens von
Philadelphia direkt nach Hamburg.
im Kaiſerſaal, an dem ſich die Geſangsvereinigungen der
150 Seiten. Preis gebunden 1 Mark. Dieſe Darſtellung
— Südamerika,
Bäckerinnung Frankfurt a. M Bäckermeiſtergeſangverein
Weſtküſte Amerikas: „Hohenſtaufen” ausgehend, 31. Mai
Schillers im perſönlichen Verkehr durch ſeinen intimſten
morgens in Rio de Janeiro. „König Friedrich Auguſt”
Freundlieſt ſich wie ein Roman. Alle Biographien Schillers
Speier a. Rh., desgleichen „Rheingold”=Worms, Bäcker=
Gießen
nach dem La Plata, 1. Juni 6 Uhr abends in Liſſabon.
innung Ludwigshafen a. Rh., Neuſtadt a. d. H.,
haben Streicher als hauptſächliche Quelle benutzt, und zu
Kaiſerslautern, ſowie der hieſige feſtgebende Bäckermeiſter=
Sparta”, ausgehend, 29. Mai in Rio de Janeiro
vielen Theaterſtücken und Schillerromanen hat dies Büchlein
„Thuringia”, von der Weſtküſte Amerikas kommend,
Geſangklub „Kornblume” beteiligen. Das Programm des
angeregt. Nun liegt es endlich auch im Original in einer
1. Juni 12 Uhr nachts in Hamburg.
Feſtkonzerts umfaßt zwei Geſamtchöre mit
Orcheſterbeglei=
billigen illuſtrierten Volksausgabe vor. Nichts iſt geeigneter,
— Oſtaſien:
„Birkenfeld”, ausgehend, 31. Mai in Schanghai. „Fürſt
ung, ſowie den Vortrag von 22 Männerchören und einer
zu hohen Zielen zu entflammen und zum Lebenskampfe
Bülow‟ 31. Mai 6 Uhr morgens von Schanghai nach
Huldigung an die Sänger”, verfaßt von unſerem
ein=
zu ſtählen, als dieſe Schilderung der Jugend Friedrich
Kobe. „Liberia”, heimkehrend, 31. Mai in Colombo.
heimiſchen Kapellmeiſter Herrn Reiß.
Schillers.
„
Ga
GiserC
Marine
„,
Die
Erstklassig
(82
*(
(2.
* besfe
ℳ
Georg A. Jasmatzi A. Cr. Dresden
Se
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M
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Z
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Steheten
M
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Garten-Restaurant im Hessenbräu nirchstr.
Hessenbräu direkt vom Faß.: Münchener Paulanerbräu.
Angenehmer Abend-Aufenthalt.: Gute Küche.
Nummer 128s.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Juni 1913.
Seite 8.
Inn
Todes=Anzeige.
Todes=Anzeige.
Statt beſonderer Anzeige.)
Verlobten
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Verwandten, Freunden und Bekannten die
traurige Mitteilung, daß mein innigſtgeliebter
die ihr künftiges Heim gediegen, ge-
12394
Gatte
schmackvoll und modern einrichten
Gott dem Allmächtigen har es gefallen,
wollen, wird eine Besichtigung meiner
meinen lieben, guten Gatten, unſeren Vater,
(
Herr Karl Rapp
Bruder, Schwager und Onkel
feinbürgerlichen
Gaſtwirt und Metzgermeiſter
nach ſchwerem Leiden heute früh 1 Uhr im
Wohnungseinrichtungen
Alter von 39 Jahren ſanft entſchlafen iſt.
Herrn Ferdinand Eibertt
Die tieftrauernde Gattin:
empfohlen. — Meine Möbel zeichnen
Bürgermeistereiobersekretär, Rechnungsrat
Kätchen Rapp, geb. Kraft.
sich aus durch künstlerische Formen-
Arheilgen, den 3. Juni 1913.
schönheit, grundgediegene Qualität u
nach kurzem, ſchwerem Leiden durch einen ſanften
Beerdigung findet ſtatt: Mittwoch, den
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
Die.
Tod zu erlöſen.
Juni, nachm. 5 Uhr, vom Sterbehaus aus.
4.
besondere Preiswürdigkeit.
Die trauernden Hinterbliebenen.
KUNKEL
OT7o
-
Tel. 287.
Gr. Ochsengasse 21/23.
Darmſtadt, Roßdörferſtraße 56,
den 3. Juni 1913.
(10791a
Innit
Todes=Anzeige.
Die Einäſcherung findet in Offenbach in
An dem Altbuchhorſter Mark=Sprudel
M
Starkauell erfüllt ſich das große, wahre
aller Stille ſtatt, die Einſegnung im ſtädtiſchen
Heute nacht 12½ Uhr entſchlief ſanft unſer
Wort: Dereleidende Menſch ſoll ſich geſund trinken an
Krankenhauſe hier am Mittwoch, den 4. Juni,
lieber Bruder
der Natur! Von Tauſenden erprobt, von zahlreichen
nachmittags 5 Uhr.
(12434
hervorragenden Aerzten bezeugt iſt die ganz beſonders
Karl Rapp
glückliche Heilkraft einer häuslichen Brunnen=Trinkkur
Kondolenzbeſuche dankend verbeten.
mit Altbuchhorſter Mark=Sprudel, namentlich bei Per=
Metzgermeister und Gastwirt.
ſonen, die an Blutarmut und Nervenſchwäche (
Neu=
raſthenie), Blaſen= und Nierenkrankheiten mit Stein=
Um ſtilles Beileid bitten
bildungen, an Verdauungsſtörungen, Stoffwechſelkrank
heiten (Gicht, Zuckerruhr), an Skrophuloſe, Huſten, Ka=
Amtlicher Wetterbericht.
Geschwister Rapp.
tarrhen, Verſchleimungen, überhaupt an Fehlern in der
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Blutmenge und Blutbeſchaffenheit leiden. Kranke Frauen
Arheilgen, den 3. Juni 1913.
Ueber dem Feſtlande hat ſich wieder hoher Druck
ge=
haben die vorzügliche Wirkung des Mark=Sprudel mit
bildet. Ein Teiltief brachte uns in Oberheſſen heute
mor=
höchſter Bewunderung geprieſen. Ein äußerſt praktiſcher,
Die Beerdigung findet ſtatt: Mittwoch,
gen verbreitete Gewitter. Sonſt war es in Deutſchland
die Durchführung der Heilkur erleichternder Vorzug vor
den 4. Juni, nachmittags 5 Uhr, vom Sterbe
ziemlich trocken. Die Temperaturen liegen im Oſten etwas
anderen Quellen iſt der ſehr angenehme, erfriſchende,
haus aus.
(12433
über 20 Grad, im Weſten etwas unter 20 Grad. Bei
mineralfreie Geſchmack. Ueber alles Nähere, auch über
gleichmäßig verteiltem hohen Druck dürfte das
Sommer=
den Verſand in ſtets friſcher Füllung, gibt der Proſpekt,
wetter anhalten, jedoch ſind auch morgen wieder Gewitter
welcher der heutigen Geſamt=Auflage beiliegt, genauen
12374
zu erwarten
Aufſchluß.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, 4. Juni:
Zeit=
weiſe wolkig, Gewitter, ſonſt trocken, warm.
Tageskalender.
Dankſagung.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 und 8 Uhr. — Schuls
Todes=Anzeige.
Felſenkeller um 8 Uhr. —
Heſſiſcher Hof um 8 Uhr.
-
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
Statt beſonderer Anzeige.)
Darmſtädter Hof zu Traiſa um 4 Uhr.
dem Hinſcheiden unſeres geliebten Sohnes
bei
Verſteigerungskalender
Bruders und Neffen
(12432
Heute morgen 7 Uhr entſchlief ſanft unſer
Donnerstag, 5. Juni.
(B12399
lieber Onkel
Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 4 Uhr in der
Georg Müller, Finanzgehilfe
Herr Privatier
Ludwigshalle‟
nsbeſondere dem Herrn Pfarrer Marx, den
Heugras=Verſteigerung um 8 Uhr von der
Christian Schwinn
Schweſtern der Johannesgemeinde, ſeinen
Freun=
früher Kausſchen Wieſen (Zuſammenkunft am
Woogs=
den, den Herren Kollegen der Bezirkskaſſe, für die
damm).
m 90. Lebensjahre
ehrenden Worte am Grabe, für die vielen Blumen=
Die trauernden Hinterbliebenen:
penden, ſowie allen denen, welche ihn zur letzten
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Ruheſtätte begleiteten, auf dieſem Wege unſeren
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Georg Schwinn, Seminarlehrer,
herzlichſten Dank.
Reich und Ausland: i. V.: Max Streeſe; für den übrigen
Eliſabeth Schwinn, geb. Schneider.
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
Darmſtadt, den 3. Juni 1913.
ür den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:
aus der Geſchäftswelt: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 5. Juni,
Frau Carl Müller Witwe,
nachmittags 5 Uhr, vom Sterbehaus Herder=
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
ſtraße 18 aus, auf dem Darmſtädter
Fried=
geb. Lauth.
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
hofe ſtatt.
Darmſtadt, den 2. Juni 1913.
nicht berückſichtigt, Unverlangte Manuſkripte werden nicht
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Nummer 128.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Juni 1913.
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Poſtlagerk. 162, Hamburg36. (*14533
A.
B.
B.
Nummer 128.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Juni 1913.
Seite 11.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Bekanntmachung.
Veteranenſpende.
Befunden: 1 goldener Ring mit Roſe (Brillant). 1 graue
ge=
häkelte Handtaſche mit Portemonnaie und Inhalt nebſt 2 Taſchen=
Donnerstag, 19. Juni 1913,
Aus Anlaß des bevorſtehenden 25jährigen
Regierungsjubi=
tüchern und 1 Paar weiße Handſchuhe. 1 ſchwarze Handtaſche mit
vormittags 11 Uhr,
äums Seiner Majeſtät des Kaiſers hat die Stadtverordneten=Ver=
Inhalt. 1 Damenring mit grünem Stein. 1 Zehnmarkſtück. 1 ver
ollen die dem Schreinermeiſter
ammlung beſchloſſen, den hier wohnhaften Veteranen der Feldzüge
goldete Broſche mit Granat und Perle. 1 Hundemarke mit Schellchen.
Friedrich Creter II. dahier gehöri=
866 und 1870/71 eine Ehrengabe zu gewähren.
weiße mit bunten
Perlen beſetzte Handtaſche mit Taſchentuch und
gen Liegenſchaften:
Die Gabe ſoll allen Veteranen zuteil werden, die ſeit min=
Portemonnaies. 3 Schlüſſel an einem Ring. 1 neues Teſtament.
Flur
Nr. qm
deſtens einem Jahr in Darmſtadt wohnhaft ſind und ein
Ge=
gelber Kinder=Gummiſtopfen mit Ring
1 brauner Spazierſtock.
VI 790 242 Hofreite Orange
ſamteinkommen ron nicht über 1200 Mark im Jahr aufzuweiſen
großes ſchwarzes Portemonnaie mit einigen Pfennigen. 1 ſchwarze
haben. Bei beſonderen Verhältniſſen kann die Gabe auch bei einem
rieſtraße Nr. 8,
Handtaſche mit Nähſachen und Portemonnaie. 1 mittelgroßer und
VI 791 74 Grabgarten da=
Geſamteinkommen bis zu 2000 Mark ausnahmsweiſe gewährt werden,
1 kleiner Schlüſſel an einem Ring.
1 ſchwarzes Zeichenmäppchen
ſoweit die verfügbaren Mittel reichen,
elbſt
goldene Krawattennadel mit Korallenperle.
1 Kinderzwicker mit
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt
Die Stadtverwaltung möchte erreichen, daß die Gabe, ihrem
Bügel, ohne Faſſung. 1 Moſaikbröſchchen. — Zugelaufen: 1 kleiner
Zweck entſprechend, allen in Betracht kommenden Veteranen zuteil
mannſtraße 1, wiederholt
zwangs=
ſchwarzer Pinſcher mit braunen Abzeichen. — Zugeflogen: 1 Kanarien
veiſe verſteigert werden.
wird. Damit es der Stadtverwaltung möglich gemacht wird, die
1
Wellenſittich.
vogel.
(12370
Zahl dieſer Veteranen feſtzuſtellen, iſt es notwendig, daß eine An=
Die Genehmigung der Ver
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei
eigerung ſoll auch dann erfolgen,
meldung bei der Stadtverwaltung erfolgt. Für diejenigen Veteranen,
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
ie Mitglieder von Vereinen ſind, kann dieſe Anmeldung durch den
alls kein der Schätzung entſprechen
inden ſich: 1 Pinſcher. 1 deutſcher Schäferhund, 1 Dachshund (zuge=
Vereinsvorſtand erfolgen. Diejenigen Veteranen, die Vereinen nicht
des Gebot eingelegt wird und
laufen). Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5.
Polizei=
angehören, müßten für ihre Anmeldung perſönlich bedacht ſein. Bei
andere rechtliche Hinderniſſe nicht
Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten
der Anmeldung iſt zugleich der Nachweis zu erbringen, daß die in
ntgegenſtehen.
Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vorm. um 10 Uhr, ſtatt. (12371
Darmſtadt, 31. Mai 1913
Betracht kommenden Veteranen an einem der genannten Feldzüge
als Soldaten teilgenommen haben
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
Ich fordere hiernach alle Beteiligten auf, bis einſchließlich
Beſſungen).
Zuſammenſtellung
um 7. Jüni ds. Js. an den Wochentagen innerhalb der Stunden
Frantz. (VI, 12358
der zur Zeit für die Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt gültigen
von 8 bis 12½ Uhr und von 2½ bis 6 Uhr auf dem Stadthaus,
Beſtimmungen über die Beſchäftigungs= und Verkaufszeiten an
Be
Zimmer Nr. 6, mündlich oder ſchriftlich ſich zu melden und hierbei
Sonn= und Feſttagen im Handelsgewerbe.
den Nachweis zu erbringen, daß ſie an einem der genannten Feld=
Hu 1o8o
Die Ausnahmebeſtimmungen unter II. finden nur auf die ſog.
B
75.
züge als Soldaten teilgenommen haben.
(11376a
e
Spezialgeſchäfte Anwendung.
Darmſtadt, den 16. Mai 1913
1. Allgemeine Beſtimmung auf Grund des Ortsſtatuts
Der Oberbürgermeiſter
Meeee
Dr. Gläſſing.
vom 6. September 19073
Ing., Mitgl. d. deutsch. Schutzverb
f. geist. Eigentum, prüft Erfindg
Im Handelsgewerbe dürfen Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter an
Bekanntmachung.
rostenfr., reell u. sachgem. ff. Re-
Sonn= und Feſttagen nicht beſchäftigt werden, ſofern nicht durch
Vorkehrungen zur Verhütung von Ueberſchwem=
Betreffend:
ferenz. Ausführl. Brosch. kostenl.
die geſetzlichen Beſtimmungen oder auf Grund ſolcher von den
mungen kanaliſierter Grundſtücke.
Iainz, Bahnhofstr. 3, Tel. 2754
zuſtändigen Behörden Ausnahmen zugelaſſen ſind.
Im Hinblick auf die bei heftigen Regenfällen eintretenden Ueber=
Soweit nach der vorſtehenden Vorſchrift Gehilfen, Lehrlinge und
ſchwemmungen kanaliſierter Grundſtücke innerhalb der Stadt erſcheint
Arbeiter nicht beſchäftigt werden dürfen, darf auch ein
Gewerbe=
es angezeigt, nachſtehend einige Schutzmaßregeln bekannt zu geben,
betrieb in offenen Verkaufsſtellen nicht ſtattfinden.
HRe
deren Beachtung ſolchen Ueberſchwemmungen vorzubeugen iſt.
durch
Mhleamd
II. Ausnahmen auf Grund des § 105e der Reichs=
Nach unſeren Feſtſtellungen ſind die Ueberſchwemmungen
meiſtenteils zurückzuführen auf eine unſachgemäße Anordnung oder
tismuskranke erzielen durch eine
ewerbeordnung
mangelhafte Unterhaltung und Bedienung der Hausentwäſſerungs=
Haustrinkkur mit Altbuchhors
(ſiehe Bekanntmachung Großh. Kreisamts Darmſtadt
anlagen und der in dieſe eingeſchalteten Rückſtauverſchlüſſe.
ter Marksprudel Starkquelle
vom 27. Dezember 1907):
Wir empfehlen den Hausbeſitzern, deren Grundſtücke
ſeit=
aſch Erleichterung u. Hilfe. Die Ge=
A. Beſchäftigungs= und Verkaufszeit am erſten Oſter=, erſten
her infolge unzureichender Ausbildung der Entwäſſerungsanlagen
lenke werden von Schmerzen und
Pfingſt= und erſten Weihnachtsfeiertag:
durch Ueberſchwemmungen zu leiden hatten, ſich mit dem Tief=
Schwellungen befreit, der Körper
1. Bäcker und Konditoren: Von 5-9 und von 11-12 Uhr vormittags
bauamte ins Benehmen zu ſetzen, das dann durch eine genaue
von den Krankheitsſtoffen entlaſte:
Milchhändler und Molkereien: Von 5 Uhr vormittags bis
2.
Unterſuchung feſtſtellen wird, in welcher Weiſe mit nicht zu hohen
u. die harnſauren Ablagerungen be
Uhr nachmittags und von 6—8 Uhr nachmittags.
Koſten Abhilfe zu ſchaffen iſt.
eitigt. Von zahlr. Profeſſoren u
Blumenhändler: Von 5—9 Uhr und von 11—12 Uhr vormittags.
Die Hofſinkkaſten ſind möglichſt rein von Sand und Schlamm
Aerzten glänz. begutachtet. Fl. 65 u.
Verkäufer von Roheis: Nur am erſten Oſtertag, wenn er nach
zu halten und iſt beſonders darauf zu achten, daß der Einfluß des
95 Pf. in der Engros=Niederlage
dem 31. März fällt, und am erſten Pfingſttage von 6—1 Uhr
Vaſſers nicht durch die Ueberdeckung der Einfallgitter mit Laub,
Fr. Schaefer u. in der Hofdrogerie
vormittags.
Papier, Stroh ꝛc. erſchwert wird
Chr. Schwinn, Rheinſtr. 8. (II,11514
Zeitungsſpediteure: Von 6—9 Uhr vormittags (
Zeitungs=
zur Verhütung des Eindringens von Waſſer in die Gebäude
und Druckſchriftenverkauf auf dem Hauptbahnhof ohne
Zeit=
ind die Hofſinkkaſten von dieſen mindeſtens 2 Meter entfernt, am
beſchränkung).
beſten im mittleren Teile des Hofes, zu verſetzen. Aus gleichem Grunde
ſollen Kellerfenſter, Lichtſchachte, Keller= und Hauseingänge mit ihren
Beſchäftigungs= und Verkaufszeiten
an den übrigen Sonn=
Schwellen erhöht gegen die anſchließenden Hof= und Straßenflächen
und Feſttagen
ſitzen.
1. Bäcker: Von 5 Uhr vormittags bis
1 Uhr nachmittags.
Iſt ſolches nicht zu ermöglichen, ſo müſſen Schutzvorkehrungen
Konditoren: Von 5 Uhr vormittags
bis 3 Uhr nachmittags
gegen den Eintritt des Waſſers in tiefgelegene Räume geſchaffen
Metzger und Fleiſchwarenhändler:
Vom 1. April bis 30. Sep=
3.
A
2
verden, wie die Abdeckung der Lichtſchachte durch Glasplatten,
An=
tember von 6—11 Uhr vormittags
und vom 1. Oktober bis
Wer dort ? (11775a
bringung von Kellerkränzen an den Kellerfenſtern, von Falzen und
31. März von 7—12 Uhr vormittags
ichtſchließenden Schutzbrettern an tiefgelegenen Eingängen.
hier V. Schatz, Alexanderſtr. 15,
Milchhändler und Molkereien: Von 5 Uhr vormittags bis
Die in die Hausentwäſſerungen eingeſchalteten Vorrichtungen
1 Uhr nachmittags und von 6—8 Uhr nachmittags.
Ich komme ſof. u. zahle Ihnen für
gegen Rückſtau ſind während der Zeit der heftigen Regenfälle, alſo
Blumenhändler: Vom 1. April bis 30. September von 7—9 Uhr
getrag. Kleid., Schuhe, Wäſche,
Zahn=
von Mitte März bis Mitte September, in betriebsfähigem Zuſtand
vormittags und von 11 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags;
gebiſſe, alte Federbettiſtets die höchſt.
zu erhalten. Es empfiehlt ſich, dieſe Vorrichtungen mit Beginn
ge=
vom 1. Oktober bis 31. März von 8—9 Uhr vormittags und
Preiſe. Tel. Nr. 1924. Poſtk. genügt
kannter Periode und auch nach jedem heftigen Regenfalle in allen
von 11 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags
Beſter Zahler Darmſtadts
Teilen vom Schmutze zu reinigen und bei Klappvorrichtungen die
Verkäufer von Roheis:
Vom 1. April bis 31. Oktober von
von getragenen Kleidern, Stiefeln,
Scharniere, bei Hähnen die Gleitflächen des Konus und bei Schiebern
6 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags; vom 1. November
Wäſche, Uniformen, Zahngeb. uſw.
ie Schieberſcheibe, die Gleitflächen und Schrauben gründlich
einzu=
bis 31. März von 11 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags;
iſt S. Zarnicer, Kl. Bachgasse 1. (11846a
tten. Um ſolches bequem ausführen zu können, ſollen die
Vorrich=
am zweiten Weihnachtsfeiertage jedoch von 7 Uhr vormittags
tungen an einem leicht zugänglichen Orte verſetzt ſein
bis 12 Uhr mittags.
Aufruf!
Selbſtverſtändlich hängt die richtige Wirkung der Rückſtau=
6—9
Zeitungsſpediteure: Von
Uhr vormittags (Zeitungs=
7.
Vorrichtungen auch von einer zweckentſprechenden Einfügung derſelben
für
und Druckſchriftenverkauf auf dem Hauptbahnhof ohne Zeit
in die
Hausleitungen ab.
beſchränkung).
Nicht ſelten werden ſolche derart in den Hauptſtrang eingefügt,
Mleie
III. Handelsgewerbe im Umherziehen
aß durch ſie allerdings der Rückſtau aus dem angeſtauten Straßen=
kanal verhütet, dabei aber auch der Abfluß des Regenwaſſers vom
(ſiehe Bekanntmachung Großh. Kreisamts Darmſtadt
Grundſtück nach dem Straßenkanal unmöglich gemacht wird.
Ueber=
vom 3. September 19111
Flaſchen zahle wegen dring. Bed
ſchwemmungen der Grundſtücke durch die ſich allmählich anſammelnden
An allen Sonn= und Feſttagen iſt die Ausübung des Handels
. höchſt. Preiſe. Poſtk. wird verg.
Regenmengen ſind die Folge hiervon. Um ſolches zu verhüten, dürfen
gewerbes auf öffentlichen Wegen, Straßen, Plätzen oder an andern
Rubin, Kaupſtr. 46, II. (233a
aher Rückſtau=Vorrichtungen nur in Zweigleitungen eingeſetzt
öffentlichen Orten oder ohne vorgängige Beſtellung von Haus zu
aufe fortwährend gebrauchte
werden, in die Regenabfallrohre und Regeneinläufe oberhalb
Haus verboten. Ausgenommen von dem Verbot iſt in dem Gebiet
Flaſchen. W. Feldmann, Lohn
der Rückſtau=Vorrichtung nicht einmünden.
der Stadt Darmſtadt an allen Sonn= und Feſttagen:
diener, Karlſtr. 73, Gartenh. (10983a
Die im Keller verſetzten Eingüſſe und Reviſionsſchachte ſind
das Feilbieten von Speiſeeis von 11 Uhr vormittags bis
durch geeignete Verſchlußvorrichtungen gegen den Rückſtau zu ſichern.
3 Uhr nachmittags. Gehilfen dürfen an dem erſten Weihnachts=,
Die von Hand bedienbaren Vorrichtungen ſind während der Periode
Oſter= und Pfingſtfeiertag nur von 11—12 Uhr vormittags, an
der heftigen Regenfälle geſchloſſen zu halten, und ſollen dieſelben
den übrigen Sonn= und Feſttagen dagegen von 11 Uhr vor
jedenfalls nicht über Nacht offen ſtehen.
mittags bis 3 Uhr nachmittags beſchäftigt werden
Die an die Kanäle angeſchloſſenen Regenrohre ſind bei Eintritt
das Feilbieten von Mineralwaſſer von 5—9 Uhr vormittags
2.
Maufe
en
des Frühjahrs zu unterſuchen, ob ſolche nicht unter der Einwirkung
und von 11 Uhr vormittags bis 8 Uhr nachmittags. Gehilfen
des Froſtes gelitten haben und ſind etwa vorgefundene Mängel zu
getr. Herren= u. Damen=Kleider
ürfen nicht beſchäftigt werden.
beſeitigen
auch Stiefel, Bettfedern, Gold,
das Feilbieten von Blumen, Obſt, Backwaren und ſonſtigen
3.
Nächſt den Fundamentmauern ſollen die Regenrohranſchlüſſe
Silber ꝛc. Zahle Ihnen ſtets kon
5—9 Uhr vormittags, von 11 Uhr vor=
Lebensmitteln von
tur aus ſoliden eiſernen Rohren gebildet werden, da die Tonröhren
Der erſte Verkauf
kurrenzl. Preiſe.
mittags bis 1 Uhr nachmittags und von 3 bis 8 Uhr
nach=
eine zu geringe Widerſtandsfähigkeit gegen den Froſt beſitzen und auch
Poſtkarte genügt.
überzeugt Sie.
mittags. Gehilfen dürfen nicht beſchäftigt werden.
bei Setzungen des Straßenuntergrundes leicht Beſchädigungen aus=
Max Schnitzer, Schloßgaſſe 33.
ſind.
I. Vermehrung der Beſchäftigungs= u. Verkaufsſtunden:
geſetzt
Telephon 2097.
12153a
Häufig wird auch der Abfluß des Dachwaſſers durch die An=
An den letzten 4 Sonntagen vor Weihnachten, ſowie an den
Gebraucht. kleiner
ſammlung von Feſtkörpern in den Regenrohrkanälen erſchwert. Der=
Eisſchraut
beiden in die Verkaufsmeſſe fallenden Sonntagen (alſo nicht an
gut erhaltener
artige Verſtopfungen werden verhütet durch die Einfügung kleiner
12174oim
den beiden Sonntagen, an welchen die Vergnügungsmeſſe beginnt)
kaufen geſucht
u
eiſerner Sinkkaſten mit feſtſtehendem Gitter.
iſt von 11 Uhr vormittags bis 7 Uhr nachmittags zugelaſſen
Eberſtadt,
Josef Jung,
Bei manchen älteren Hausentwäſſerungsanlagen finden ſich
vom Großh. Polizeiamt Darmſtadt auf Grund des § 1056
Frankenſteinerſtraße 17.
ioch in den Kellerräumen ſchlecht gedichtete Tonrohre, die infolge ihrer
Abſ. 2 der Gewerbeordnung und des § 145 der heſſ. Aus
getragene
Her=
undichten Stellen die Veranlaſſung zu Ueberſchwemmungen geben. Da
führungsverordnung zur Gewerbeordnung für alle
Gewerbs=
ren= u.
Damen=
die hierdurch veranlaßten Mißſtände von nachteiligſter Einwirkung
weige des ſtehenden Handelsgewerbes der Gewerbebetrieb
Ieh kaufe kleider, wie auch
uf den Geſundheitszuſtand der Hausbewohner ſind, ſo ſollten
der=
in offenen Verkaufsſtellen und die Beſchäftigung von Gehilfen,
Schuhe, Zahngebiſſe ꝛc. Zahle
artige undichte Tonrohrleitungen durch ſolide eiſerne, mit Blei zu
Lehrlingen und Arbeitern
reelle Preise. Poſtkarte genügt.
dichtende Rohrſtränge erſetzt werden; zum mindeſten müßten aber
vom Großh. Kreisamt Darmſtadt auf Grund der §§ 42b und
2.
Obergaſſe 15
ie mit Letten gedichteten Muffen ſolcher Tonrohr=Stränge nachträg=
55a der Gewerbeordnung und der §§ 89 und 147 der Heſſ.
I. Lemlel, (Laden). (*14392imd
ich gut ummauert werden, um dem Austritt des Schmutzwaſſers
Ausführungsverordnung zur Gewerbeordnung für die oben
und der Kanalgaſe vorzubeugen.
unter III. genannten Gewerbszweige der Gewerbebetriel
Ein gebr. Klavier gegen bar=
Nicht ſelten tritt auch das Regenwaſſer von Straßen und Höfen
zu kaufen
im Umherziehen und die Beſchäftigung von Gehilfen.
durch undichte Stellen der Grundmauern in die Keller ein, beſon=
(*14486
geſucht. Off. u. M 61 a. d. E
darmſtadt, den 22. Mai 1913.
ders dort, wo die Verſorgungsleitungen und die Kanalanſchlüſſe
Großherzogliches Polizeiamt.
durch dieſe Mauer geführt ſind. Die hierdurch veranlaßten Aus=
Kauf=Geſuch.
(11908ms
Gennes.
vaſchungen der Mauerfugen ſind von nachteiligſter Einwirkung auf
Einrichtung einer mech. Werkſtat
den Beſtand der Grundmauern, und es ſollte dem Tiefbauamt
unver=
d. Schloſſereizu kauf. geſ., auch einz.
züglich Mitteilung von derartigen Mängeln gemacht werden, damit
Werkzeuge der Fahrradbr. Offert.
Hengras=Verſteigerung.
dasſelbe eine genaue Feſtſtellung der Urſache veranlaſſen kann. Eine
unter M 65 an die Exp. (*1449
orgfältige Ausbeſſerung und Dichtung der Grundmauern
iſt in
Freitag, den 6. Jnni ds. Js.
Gebrauchter kleiner Eisſchran
olchen Fällen dringend geboten.
(12319
zu kaufen geſucht. Off. unter
Darmſtadt, den 2. Juni 1913
nachmittags 2 Uhr, wird die Heugrasernte im Großherzoglichen
L 77 an die Exped.
(*14067
Städtiſches Tiefbauamt.
Herrngarten dahier öffentlich meiſtbietend verſteigert;
Ein kl. gebr. Eisſchrank zu
Keller.
desgl. an demſelben Tage
kaufen geſucht. Näh. Blumen=
Kür Friſeure! 2 Waſchtiſche
Ueberrheiner
zu
Kra=
nachmittags 4 Uhr, im Großherzoglichen Schloßgarten
thalſtraße 43, part.
(*14579
abzug.
Marmorplatt.) billig
(12386
nichſtein.
Suche
Näh. Parcusſtr. 5, II
(*14558
Darmſtadt, den 3. Juni 1913.
Speisekartoffeln
Kaſchenſchraul
inen
. Ztr. 2.50 M. frei Haus empfiehlt
für 100 Flaſchen zu kaufen. Off
Paar Herrenſt., 1 Anzug f. H.
Großherzogliches Hofmarſchallamt.
11901a) Gg. Korbus, Luiſenſtr. 36
v. 18 Jahr. z. vk. Aliceſtr. 32 I.)
unter M 83 a. d. Exped. (12418
J. A.: Meinbardt.
Darmſtädter
Seite 12.
Moos=Verſteigerung.
Freitag, den 6. Inni 1913, vormittags
10 Uhr anfangend
werden auf hieſigem Rathauſe 151 Haufen Moos= und Nadelſtreu
aus hieſigem Gemeindewald, Diſtrikt Klingsackertanne, an die Meiſt
(12230im
bietenden verſteigert
Pfungſtadt, den 31. Mai 1913
Großh. Bürgermeiſterei Pfungſtadt.
Lang.
Verſteigerungs-Anzeige.
Donnerstag, den 5. Juni 1913, nachm. 4 Uhr,
verſteigere ich im Saale der Ludwigshalle, Obergaſſe dahier,
öffent=
lich meiſtbietend gegen Barzahlung folgende Gegenſtände:
1. auf freiwilligen Antrag: 1 Magazingewehr mit
Seiten=
gewehr und 1 Chaſſepotkarabiner
zwangsweiſe: 1 Klavier, 3 Schreibtiſche, 1 Büfett, 3 Vertikos,
2.
4 Kleider=, 2 Glasſchränke, 1 Kaſſenſchrank, 2 Tiſche, 4 Stühle,
4 Bllder, 1 Gaslüſter, 1 Serviertiſch, 2 Regulatore, 1 Sofc
1 Waſchkommode, 11 Blumenkübel, 24 Fäſſer, 1
Waſch=
maſchine, 1 Bierſervice, 1 Tafelwage mit Gewichten, 2 Näh
maſchinen, 1 Fleiſchmühle, 1 Fleiſchklotz, 1 Pferd, 3
Fahr=
räder, verſchiedene Bücher, 1 Ueberzieher, 2 Gehröcke u. a. m.
Wedel, Großh. Gerichtsvollzieher,
Bleichſtraße 28.
12427)
Automobil-Versteigerung.
Freitag, den 6. Jnni, nachmittags 3 Uhr, verſteigere
ich im Auftrag freiwillig meiſtbietend gegen Barzahlung in
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Tagblatt, Mittwoch, den 4. Inni 1913.
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Nummer 128.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Inni 1913.
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heit leuchten; Erfahrungen wurden ausgetauſcht;
und den gefährlichen Iſabellenaugen . . .
Meinungen polterten hart aufeinander; der Verbrauch
die hatte ſich
Ich liebe Dich!
vor wenigen Monaten von der Bühne zurückgezogen und
„oſtpreußiſcher Maitranks” (Waſſer braucht nicht ſein,
Roman von Guido Kreutzer.
einen bekannten Hamburger Rechtsanwalt geheiratet.
Zucker kann ſein, Rum muß ſein) zeigte eine fabelhaft
(Nachdruck verboten.)
ſteigende Tendenz.
Als der Margenthiner Gutsherr in ſeinem Leib= und
Und als regelmäßiges Endergebnis ſolcher Debatten
I.
Magenblatt dieſe Hochzeitsnachricht unter der Rubrik
dann jemand die Fauſt hart auf den Tiſch und er=
Wenn man im Tilſiter Kreiſe
wie das ſo geht,
Theater und Muſik las”, da reichte er über den
Früh=
oder abends am
beim Sonntagsnachmittagskaffee
klärte:
ſtückstiſch ſeiner Frau die Zeitung hin und tippte nach=
Den Deiwel noch mal, Herrſchaften! Der olle Baron
Stammtiſch — auf die Margenthinſchen Beſitzungen zu
drücklich auf die betreffende Stelle:
müßt’ ſeinen Jungen nach Deutſchland zurückholen und
ſprechen kam, dann ſahen ſich die Männer bedeutungsvoll
Ich denk, Tina, jetzt können wir unſern Günter bald
ihn hier an die Kandare nehmen, damit der ſpäter weiß,
mit hochgezogenen Augenbrauen an.
wieder hier haben. Denn Du ſiehſt, die honourable Lady
wie er den Kram anzufaſſen hat.
Is doch n Deiwelskerl, der olle Baron Oſtheeren!
hat in löblichem Edelmut einen anderen mit Herz und
Kommiß kloppen is ja wunderſchön und muß auch
ſagte dann wohl einer.
Hand beglückt und die Luft iſt ſozuſagen wieder rein.
ſein. Aber, wer mal Rittergut Margenthin mit fünf Vor=
Und der Nachbar nickte beſtätigend.
Weißt Du, nach meiner damaligen, etwas lebhaften
werken erbt, der ſollt’ ſeine Naſe rechtzeitig in den litaui=
Gott helf! Mit dem kann die Provinz Bilder raus=
Ausſprache mit ihr iſt das ja wohl nicht angängig. Aber
ſtecken! Denkt bloß mal, wie er’s beim letzten
Landwirt=
ſchen Wind ſtecken . . .
wenn ich ſo handeln dürft’, wie mir augenblicks zu Mut
ſo
Auf Ehr’ und Seligkeit, das is meine Meinung,
ſchaftskongreß im Winter den Berliner Klugſch.. näbeln
iſt, dann möcht ich ihr am liebſten einen veritablen
Glück=
gegeben hat! Werden ſich wohl n büſchen dammlich
vor=
wahr ich vor euch ſitz!
wunſch ſchicken — aus lauter Freude darüber, daß ſie
Und die Anderen brummelten beifällig, als handke
gekommen ſein, die Herrchens, die vor lauter
Gelehrſam=
ſich auf ihre alten Tage doch noch die Weisheitszähne hat
ſich bei der ganzen Geſchichte um ihr eigenes Erbe.
keit kein Bullenkalb von ’ner Zwillingsfärſe unterſcheiden
es
wachſen laſſen.
*
können!
Die alte Dame jedoch war ausnahmsweiſe auf ſeine
Trotzdem hätte natürlich niemand mit abſoluter Be=
Mit ſchmunzelndem Lachen lohnte den geiſtvollen
luſtige Stimmung nicht eingegangen. Sie hatte das Blatt
ſtimmtheit verraten können, was den hundsjungen Leut=
Redner die umſitzende Korona, aus der ſofort totſicher ein
ſinken laſſen und mit bekümmerten Augen auf das
Raſen=
nant Günter von Oſtheeren vor drei Jahren ſo Hals über
Dritter auftauchte, um die Bemerkung hinzuwerfen, daß
rondell hingeſehen, das ſich vor der breiten Freitreppe
Kopf nach Südweſt trieb. Die drei Menſchen, die allein
auf den Oſtheerenſchen Gütern jetzt durchweg reines
Herd=
dehnte.
darum wußten — der alte Baron, ſeine Gattin und ſein
buchvieh geführt werde.
bewahrten es als ihr Geheimnis. Und Adeline
Das wird noch eine bittere Stunde für den Jungen
Damit war für den Reſt der Sitzung ein unerſchöpf=
Junge —
Marwa, der „star” des Berliner Monopoltheaters, die
geben, wenn er’s erfährt, Adolf. Vergiß nicht, er hat js
liches Geſprächsthema gefunden. Jeder ließ ſeine Weis=
5
22
2
Nummer 128.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Inni 1913.
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Doch ſelbſt dieſem vorwurfsvollen Ton gegenüber
be=
lieber Gott, das war eben
um dieſe Frau ſogar die Uniform ausziehen wollen, da
ſchob die Schultern hoch —
wahrte der Baron ſeine Faſſung
er wußte, daß er, ſelbſt im Falle unſerer Zuſtimmung
ſein ganz perſönliches Pech
Die Ehe an ſich rangiert natürlich mit an erſter Stelle
niemals den Konſens zu einer derartigen Heirat erhalter
Was den anbelangt, ſo möcht’ ich beinah’ annehmen
hätte. Glaubſt Du denn, ein Mann überwindet ſo leicht
unter den gottgewollten Abhängigkeiten; aber in dieſen
daß die kaiſerlich ſüdweſtafrikaniſche Sonne ihm ganz
Fall lagen die Verhältniſſe denn doch etwas zu gewitter
was er mal mit ganzer Seele geliebt hat?
heilſam geweſen iſt und ſein übervolles Herz ein bißchen
ſchwül! Alſo, was konnt’ ich, als der Vater vons Janze
ausgebrannt hat
Mit ganzer Seele geliebt!! wiederholte der Baron
da ſchon anders tun? Ich fuhr mit einem Donnerwetter
Er gab ſie plötzlich frei und retirierte vergnügt hinter
und ein gutmütiges Lächeln ſpielte zuckend um ſeine
zwiſchen den ungeſunden Krempel, winkte der älterer
den Frühſtückstiſch. Und aus dieſem ſicheren Hinterhalt
Mundwinkel, während er das feine, noch immer ſchöne
Dame energiſch ab und ſteckte den jungen Herrn auf dre
riskierte er den letzten Angriff.
Geſicht gegenüber betrachtete.
Jahre unter unſere ſchwarzen Zeitgenoſſen nach Südweſt=
Nämlich, weißt Du, Tina, da wir gerad’ davon ſpre=
Daß ihr Frauen doch überall gleich die Romantik bein
afrika. Das iſt mein beſcheidener Anteil an dieſer
herz=
chen . . . als eine Verſicherung möcht’ ich Dir doch noch
Wickel kriegen müßt! Iſt ja ganz ſchön für die
beſchau=
zerreißenden Liebestragödie. Und ich darf mit ſchöner
als letzten Troſt geben: Wenn der Günter ſein Herz ſich
lichen Feiertagsſtunden; von wegen dem „verklärender
Aufrichtigkeit behaupten, ich bin ſoweit zufrieden mit mir
drüben von einer glutäugigen Hererodame hat auskurieren
Schimmer” und ſo . . . aber auf den nüchternen Alltag
Die Baronin erhob ſich indigniert. Sie ſchien gegen
laſſen, dann will ich ſie hier mit offenen Armen aufneh
paßt ſie, wie die Fauſt aufs Auge.
dieſe gemütliche Darſtellung des Familiendramas doch
men, damit Du Dich nicht wieder über meine „rohe Ge
Er lehnte ſich bequemer in ſeinen Korbſeſſel zurück.
ihre Bedenken zu haben
walt” zu beklagen haſt. Sollſt mal ſehen, was das dann
Nee, Tina, nach der Seite hin wollen wir die Ge
Wenn es nur auf Deine Selbſtzufriedenheit ankäme
für ein Leben wird, wenn wir hier auf Margenthin erſt
ſchichte denn doch nicht drehen; das möcht’ ich mir höf=
Ihr Männer glaubt mit der rohen
lieber Adolf . ..
praktiſche Kolonialpolitik treiben! Hoffentlich bereitet
lichſt ausbitten! Keine falſche Sentimentalität in Ding=
Gewalt eben alles erreichen zu können. Aber ob ihr das
er uns keine Enttäuſchung und kommt etwa allein an. Das
legen, die nichts weniger als tragiſch ſind!
Unglück damit nicht noch viel größer macht, danach fragt
würd’ ich ihm nie verzeihen
Eine kleine Leutnantsliaiſon, die nie und nimmer
ihr
natürlich kein Sterbenswort. Das iſt ſo eure Art!
Die alte Dame hatte ihm ganz aufmerkſam zugehört.
ernſthaft geworden wäre, wenn der Junge in Herzens
Das luſtige Lächeln des alten Herrn verſtärkte ſich
Jetzt aber war ſie mit einem einzigen Schritt am
Früh=
ſachen ſchon etwas gründlichere Erfahrung gehabt hätt’!
noch, während er gleichfalls aufſtand und ſeiner Frau den
ſtückstiſch und langte wortlos in die Kriſtallſchale nach
Aber ſo . . . mit zwanzig Jahren . . .
und gerade zwölſ
Arm um die Schulter legte
dem Stückenzucker.
Monate vom Kadettenkorps weg — ja, ich bitt’ Dich, de
Du haſt Dich un=
Na, Mutterchen, Hand aufs Herz —
Aber der Baron entzog ſich luſtig lachend dem
drohen=
hat der gute Günter natürlich drauf geſchworen, das ganz
ter dieſer „rohen Gewalt” die letzten ſechsunddreißig
den Bombardement und ging über den Wirtſchaftshof nach
große Berlin mit all ſeinen Amuſements und all ſeiner
Jahre eigentlich doch ganz wohl befunden, was? Alſo
der Gutskanzlei, um dort ein Telegramm an ſeinen Jun
luſtigen Weiblichkeit hätte ausgerechnet nur auf den jüng
ich denk, wir führen da keine Aenderung mehr ein und
gen aufzuſetzen, bevor er den „Selim” ſatteln ließ und
ſten Leutnant der ſechſten Gardefeldartillerie gewartet
bleiben beim alten Syſtem. Das iſt nun mal bewährt und
aufs Feld ritt
Alſo Ehrenpflicht, ſich tunlichſt ſchnell und bis über beide
wohlgelitten
Es war nämlich mittlerweile 9 Uhr geworden; und
Ohren irgendwo zu verlieben! Daß er ſich dabei in den
Ich weiß wirklich nicht, Adolf, wie Du es nur immer
draußen wurden verſchiedene Brachen zur Winterung um=
Theaterhimmel verflog und an eine Dame geriet, die über
fertig bringſt, einem ſo die Worte im Munde zu ver
gepflügt
die erſte Jugend ſchon hinaus war und ein bißchen mehr
drehen Ich hab doch gar nicht von mir geſprochen,
ſon
wollte, als nur illegitim angeſchmachtet zu werden — er
(Fortſetzung folgt.)
dern von unſerem Jungen.
Nummer 128.
Seite 15.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Jnni 1913.
Jakob Klippel, hier, mit Frieda Braun in Raſtatt.
ſind ungeeignet. Ebenſowenig läßt ſich die Qualifikation
Kongreſſe und Verbandstage.
Schriftſetzer Ludwig Glaſer mit Katharina Blümler,
auf dem Wege eines Berufsexamens gewährleiſten. Der
beide hier. Buchhalter Wilhelm Brückner, hier, mit
journaliſtiſche Beruf muß der Begabung in allen Berufs=
Hauptverſammlung der Deutſchen Kolo=
Emma Zſcharnack in Worms. Gutsinſpektor Karl
kreiſen offen und ein freier Beruf bleiben. — Die
prak=
nialgeſellſchaft.
Lawall in Hof Schwalbach mit Eliſe Weppler, hier.
tiſche journaliſtiſche Berufsbildung iſt eine gemeinſame
B.u. H. Breslau, 2. Juni. Unter dem Vorſitz
Geſtorbene. Am 26. Mai: Student Wilhelm Sin=
Sache der Verleger und Journaliſten, die praktiſche
Aus=
des Regenten von Braunſchweig Herzog Johann
jawer, 21 J., iſr., Taunusſtraße 52. Am 29.: Rentner
bildung iſt nur im Zeitungsbetrieb ſelbſt möglich. Darum
Albrecht von Mecklenburg trat die Deutſche
Guſtav
Jakobi, 74 J., ev., Kiesſtraße 107. Katharina
wird der Vorſtand des Reichsverbandes der deutſchen
Kolenialgeſellſchaft heute zu ihrer diesjährigen
Kunitſch, geb. Schork, 40 J., ev., Ehefrau des Lohn=
Preſſe erſucht, ſich mit dem Verein deutſcher Zeitungsver=
—
Hauptverſammlung zuſammen.
Das
Reichs=
kutſchers, Landwehrſtraße 44½. Schloſſer Johann
Wil=
leger in Verbindung zu ſetzen und mit dieſem in eine
Er=
kolonialamt, das Hamburger Kolonialinſtitut, die
Deut=
helm Heyer, 70 J., ev., Ludwigshöhſtraße 9. Am 31.;
örterung über die Ausbildungsmöglichkeiten einzutreten
ſche Kolonialſchule in Witzenhauſen, das Antiſklaverei=
Finanzgehilfe Heinrich Karl Georg Müller, 17 J., ev.,
und insbeſondere feſtzuſtellen, welche Zeitungen gewillt
Komitee, der Frauenbund der Deutſchen Kolonialgeſell
Rhönring 29. Otto Vock, 15 Tage, ev., S. des Stein=
und geeignet ſind, Volontäre anzunehmen und zu ſchulen.
ſchaft, die Zentralauskunftsſtelle für Auswanderer und
metzen, Pankratiusſtraße 67. Spezereihändler Karl Jakob
Als theoretiſche Vorbildung für Journaliſten iſt eine
die Deutſche Schutztruppe haben beſondere Vertreter zu
Rothermel, 70 J., ev., Schloßgaſſe 5. Am 1. Juni:
umfaſſende Allgemeinbildung außer der Kenntnis der
Wiſ=
der Tagung entſandt. Namens der Breslauer Orts=
Eliſabeth Barbara Gerbig, geb. Leiß, 57 J., ev., Witwe
enſchaft eines Spezialgebiets erforderlich. Dieſe
Vorbil=
gruppe wurden die Teilnehmer im hieſigen Südpark=
Darmſtraße 24. Am 31. Mai: Schüler
des Steinhauers,
dung iſt ein gemeinſames Intereſſe des deutſchen Zei=
Reſtaurant willkommen geheißen. Von bekannteren Teil=
Georg Emig, 8
J., ev., S. des verſt. Maurers in
Roß=
tungsweſens und der Oeffentlichkeit und iſt durch die
nehmern ſeien genannt die früheren Gouverneure von
dorf, hier Erbacherſtraße 28. Am 2. Juni: Marie
Stroh,
Pflege der Zeitungskunde zu fördern. Bei Errichtung von
Tſingtau und Togo, Admiral v. Truppel und Graf v. Zech
geb. Lenhardt, 43
J., ev., Ehefrau des Landwirts in
Lehrſtühlen für Zeitungskunde an beſondern Hochſchulen
ferner Geheimrat Dr. v. Oechelhäuſer, Konſul Vohſen
Sprendlingen, hier
Grafenſtraße 9.
wird die Berufung von Perſönlichkeiten, denen Erfah=
(Berlin), der frühere Reichstagsabgeordnete Dr. Arning
rungen in der Praxis zur Verfügung ſtehen, als ſelbſtver=
(Hannover), Konteradmiral Strauch. Der
Jahresbe=
ſtändlich gefordert. Den Landesverbänden wird zur
wei=
richt der Geſellſchaft kommt einleitend noch einmal auf
Gewinnauszug
teren Beratung der Leitſatz überwieſen, daß im Anſchluß
die Miſchlingsfrage in den Kolonien zurück, welche die
der
daran auch noch praktiſche Kurſe eingerichtet werden, in
vorjährige Hauptverſammlung in Hamburg ſehr
ein=
denen nach Art der Seminarien und wiſſenſchaftlich=
tech=
gehend beſchäftigt hat. Damals hatte die Geſellſchaft es
2. Prenßiſch-Füddentſchen
im nationalen Intereſſe für unerläßlich bezeichnet, der
niſchen Inſtitute unter ſtändiger Fühlung mit der Praxis
(228. Königlich Preußiſchen) Klaſſenlotterie
Vermehrung des Miſchlingtums in den deutſchen Kolonien
und unter perſönlicher Anleitung von Männern der Praxis
5. Klaſſe 20. Ziehungstag 2. Juni 1913
nit allen zu Gebote ſtehenden Mitteln entgegenzutreten.
der ſich dem Journaliſtenberuf widmende Nachwuchs in
Auf dieſen Beſchluß iſt inzwiſchen vom Reichskanzler
die publiziſtiſche, rechtliche und techniſche geſchäftliche
luf jede gerogene Nammer ſind wet gleich hahe Gewiuſe
eine Antwort eingetroffen, in der mit Bezug auf die in
Seite der künftigen Berufstätigkeit eingeführt wird.
gefallen, und zwar je einer auf die Loſe gleicher Nummer
der Entſchließung der Deutſchen Kolonialgeſellſchaft be
in den beiden Abteilungen 1 und I.
Als nächſt notwendige Maßnahme bezeichnet der
Dele=
handelten Probleme ausgeführt wird, daß ſie zu den
ziertentag der deutſchen Preſſe: Die Geſchäftsſtelle des
(Ohne Gewähr u. St.=u. ſ. 3.)
Glachdnck verdoten)
wichtigſten Fragen der Kolonialpolitik gehörten und den
Reichsverbandes und die Zentralſtellen der Landesverbände
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne üher
Gegenſtand des andauernden lebhafteſten Intereſſes des
ſtellen ſich jungen Leuten, die ſich dem journaliſtiſchen Be=
240
Mk. gezogen:
Reichskanzlers bildeten. Da indeſſen die beſonderen
Ver=
ruf zuwenden wollen, mit ſachdienlicher Auskunft zur Ver=
2 Gewinne zu 100 000 Mk. 90322
hältniſſe der Schutzgebiete und die Anſchauungen der dort
fügung. — Im Anſchluß an dieſe Beſchlüſſe über die jour=
2 Gewinne zu 30000 Mk. 50508
anſäſſigen deutſchen Bevölkerung nicht unberückſichtigt
naliſtiſche Vorbildung gibt der Delegiertentag des Reichs
4 Gewinne zu 15000 Mk. 125355 231964
bleiben dürften, ſeien zunächſt die Gouverneure
aufgefor=
verbandes den Landesverbänden anheim, durch Veranſtal=
6 Gewinne zu 10000 Mk. 29344 161854 193409
dert worden, die Miſchlingsfragen den
Gouvernements=
tung öffentlicher Vorträge über das Zeitungsweſen das
4 Gewinne zu 5000 Mk. 87347 151253
räten zur Beratung vorzulegen. Auch die neuen kolonia=
Verſtändnis für die Eigenart des Zeitungsberufs und die
90
Gewinne zu 3000 Mk. 3508 8397 13637 26891
len Erwerbungen haben die Deutſche Kolonialgeſellſchaft
Zuſammengehörigkeit von Zeitung und Oeffentlichkeit in
28666 34697 36264 62453 59326 59650 60454
28295
beſchäftigt. In Sachen der Schutztruppe hat die
Kolonial=
weitere Kreiſe zu verbreiten und in Verbindung mit den
88898 95749 102413 108853
79211
109052 111461
geſellſchaft anfangs des Jahres folgenden Beſchluß dem
Verlegern von Zeit zu Zeit wiſſenſchaftliche Fortbil=
128245 129419 129653 132968
133227 135512
121733
Reichstag und dem Reichskolonialamt unterbreitet: „Die
dungskurſe für im Beruf ſtehende Journaliſten zu veran=
178374
159586
143043 147427 147813 159582
136610
Deutſche Kolonialgeſellſchaft hält eine weitere
Verminde=
ſtalten. — Die Verſammlung beſchloß alsdann den Druck
187908
192018 201133 203590
204910
204916 208339
rung der Schutztruppe in Südweſt=Afrika nach Lage der
des Referats Dr. Mohrs und der Diskuſſionsrede Dr.
211376 222221 224126
211176
224404
politiſchen und wirtſchaftlichen Verhältniſſe für unver=
7167
128 Gewinne zu 1000 Mk. 2793 3746 4633
Kaſtans=Berlin.
antwortlich und erſucht die Reichsregierung, zu prüfen,
48658
16976 17280 21576 23735 25277 45642.
9782
Der vom Landesverein heſſiſcher
Zei=
ob überhaupt die derzeitige Zahl hinreicht um eine wirk=
76236
64075 64665 66461 66689 70309 73641
50645
tungsredakteure eingebrachte Antrag auf
Errich=
ſame Erfüllung ihrer Aufgaben unter allen Umſtänden
85866 87227 95300
109758
99115
83348
113119
tung eines Erholungsheimes für Redakteure
ſicherzuſtellen.
— Im Jahre 1910 gingen 230, 1911 288
135690
139297
124069 128550
135611.
120375
123605
in Lindenfels i. O. wurde einſtimmig dem geſchäfts=
1912 287 weibliche Perſonen mit Hilfe der Kolonialgeſell=
174288
144636
143263
164956
146610 150183
170917
führenden Ausſchuß überwieſen.
ſchaft nach Südweſtafrika. In Sachen der Akklimatiſations=
176349
182761
182645
182198
178860 161585
178130
frage in den Kolonien iſt es innerhalb der Geſellſchaft zu
206919
204691
199070
184069 193910
162892
182859
1.
folgendem Vorſchlag gekommen:
begabten Söhnen
209429
226295
221937
211665 219029 221552
226066
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt!.
ſüdweſtafrikaniſcher Anſiedler den Beſuch von Schulen in
1. 2
232142
231576
Deutſchland durch Bereitſtellung von Stipendien zu gewäh=
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
6664
1247 Z6409 6632
210 Gewinne zu 500 Mk.
ren; 2, die in den Kolonien befindlichen Truppenteile da=
6 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
12184 19500 22645 27627 31410 32322
32404
6207,
durch mit dem Mutterlande enger zu verknüpfen, daß
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
35074 35662 40031 40066 43877 44172
45442
ihnen die Namen beſtimmter Fürſten gegeben werden;
48632
(ec2s
50674 51819 58436 63466 63553
63753
Geborene. Am 29. Mai: dem Kaufmann Konrad
3. den Schutzgebieten eine parlamentariſche Vertretung in
68849
70/742 75929 76100 „77000 78997
79310
70217
Johann Friedrich Schardt, Kiesſtraße 27, ein S. Karl
Deutſchland zu gewähren; 4. eine Verbilligung der See=
79788
83740
84893 87340 89876 290378 90382
90824
Am 27.: dem Druckereibeſitzer Georg Ganß,
Kranich=
reiſen herbeizuführen. Der ſchwerwiegenden Folgen der
90896
108735
96981 97640 98145 102069 106758. 107079
ſteinerſtraße 59//10, eine T. Lola Johanna Suſanna. Am
Schlafkrankheit und Tſetſe=Krankheit der Tiere hat die
111779
121658
114915
115844 *118619 ½ 118688 118873
28.: dem Kaufmann Friedrich Wilhelm Weiſe, Eckhardt=
Kolonialgeſellſchaft dadurch Herr zu werden verſucht, daß
121831
128286
124261
129141₰ 131806
126666
183748
traße 7, ein S. Wilhelm Walter Johannes. Am 25.:
ſie 100000 Mark für Verſuche zur Bekämpfung der Try=
14
151005 z 153895
142970
143423
154676
145042
dem Landwirt Friedrich Karl Seibel, Pankratius=
1656.
vanoſomen=Krankheit gewährt hat. Ferner hat die Ge=
158673
154824
164597
166256 *174147
176469
ſtraße 21, eine T. Johanna Eliſabeth. Am 26.: dem
Geo=
ellſchaft ſich für die Stiftung einer Summe für die Ver=
178962
181086
182655
192929 (193067
193892
188534
meter 1. Kl. Ludwig Jakob Rinn, Lindenhofſtraße 33,
wendung von Flugzeugen in den deutſchen Kolonien
195981
215707
211612 212799 214670X214876
199082
ein S. Karl. Am 25.: dem Kaufmann Heinrich Joſeph
216.47
eingeſetzt. — Der Mitgliederſtand der Geſellſchaft
217560 218201 218964 221151 I 2214264225616
Engelhard Bismarckſtraße 48, eine T. Eliſabeth Marie
226580 228247 230467 232549
hat ſich gegen das Vorjahr um 2029 erhöht und betrug am
Hedwig. Am 28.: dem Geflügelhändler Leonhard
Schluſſe des Jahres 41 163. Die Zahl der Abteilungen
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
Schröder, Karlſtraße 27, eine T. Marie. Am 29.: dem
240
Mk. gezogen:
der Geſellſchaft erhöhte ſich um 8. Die Zentralauskunftsſtelle
Fabrikarbeiter Philipp Götz, Rhönring 51, eine T
6 Gewinne zu 5000 Mk. 27199 68317 109040
für Auswanderer hat im letzten Jahre in 23 125 Fällen
Emilie. Am 27.: dem Kellner Peter Blümler, Kranich=
80 Gewinne zu 3000 Mk. 229: 2401 5372 9021
Auskunft an Auswanderungsluſtige erteilt. Die Einnah=
16195 22010 23450 30830 31284 36599 37053440371
ſteinerſtraße 1, ein S. Hans Heinrich. Am 1. Juni: dem
men der Geſellſchaft betrugen im verfloſſenen Jahre
42451
46216 51770 67452m. 67632a 67692 80629
346 765 Mark, die Ausgaben 288989 Mark, das Vermögen
Taglöhner Martin Heid, Dieburgerſtraße 32, eine T.
94464
136088 137236 151719 154850 4158165 158451.
der Geſellſchaft beläuft ſich auf etwa zweieinviertel Mil=
Eliſabeth Katharine. Am 28. Mai: dem Glaſer Georg
160267
163870 ₰166173 167886 169978 171162 172138
Anton Schneider, Kaupſtraße 5, eine T. Wilhelmine
lonen Mark.
176031 182117 184079 197743: 200370 218119 222992
Karoline Anna. Am 1. Juni: dem Schloſſer Julius
114 Gewinne zu 1000 Mk.‟ 606 5349 16299 20477
Reichsverband der deutſchen Preſſe.
Juſtus Boos, Kiesſtraße 31, eine T. Emilie Ida.
55 22316 27004 34577 36628 39978 40068 44816
* Düſſeldorf
2. Juni. Die Delegiertenver=
Aufgebotene. Am 29. Mai: Fabrikarbeiter Joſepl
5055354493 56918 58910 59118 64662 71382 75869
ſammlung des Reichsverbandes der deutſchen Preſſe er=
Weininger, Holzſtraße 23, mit Wilhelmine Geiger,
79252 81715 86033 87323 91250 93032 99375 100073
örterte im Anſchluß an das Referat von Scheel=Mann=
Holzſtraße 23. Am 30.: Hilfswagenaufſeher Heinrich
100126 100438 104824 106601 106755 124581 133493
heim den vorliegenden Entwurf eines Fragebogens
134214 138164 138990 139603 140050 145872
Buß mit Magdalena Koppenhöfer, beide Lichtenberg=
(148841
zur Veranſtaltung einer ſozialen Enquete und beſchloß,
150256
152979 162779 176031 176250 181551 182992
ſtraße 80. Kaufmann Adam Heldmann, Rhönring 127,
den Fragebogen der bereits beſtehenden Kommiſſion zur
185542
190902 196586 200544 212423 218830 1224460
mit Heimarbeiterin Margaretha, geruf. Johanna, Loch=
Prüfung der im Laufe der Debatte noch laut gewordenen
225158
Schä=
ner, Heinheimerſtraße 21. Handlungsgehilfe Karl
Anregungen zu überreichen, ſie im übrigen jedoch mit der
186 Gewinne zu 500 Mk. 2583 2616 3456 4135
Neue
er, Pankratiusſtraße 28, mit Marie Chriſten
ofortigen Einleitung der Enquete zu beauftragen. Unter
6411 8023 13546 17568 18462 24364 25641 28050
Ireneſtraße 8. Lehrer Heinrich Haſſinger, Teichhaus=
Hinweis auf die bisherige Tätigkeit des Reichsverbandes
28521 28634 29293 29688
29770 30402 30693 32346
Am 2.
ſtraße 32, mit Eliſabetha Schneider, Alzey.
auf dem Gebiete der Vorbildungsfrage entwickelte Dr.
32415
33562 33631 42738
46459 46970 50916
64109
Funi: Metzger Valentin Zimmermann, Neue Irene=
Mohr=München in glänzender Rede ſeine Gedanken über
71641 73929 77069
57275
77610 78047 80405
*80470
ſtraße 72, mit Magdalena Eliſabethe Hamm
Gräfen=
die beſte Art der Vorbildung des journaliſtiſchen Nach=
80623
80949 81420 88726 92072 93860
99273
100612
hauſen. Schloſſer Karl Auguſt Haenlein, Guſtavsburg,
wuchſes und legte folgende Reſolution vor
103755
104411 104816
105337 106343
106517
107409
mit Dienſtmagd Margarete Horſt, Bauſchheim
Der journaliſtiſche Beruf iſt ein freier Beruf und
1.
108828
110417
111436
119425
113710
120475
125740
Eheſchließungen. Am 27. Mai: Kellner Georg
etzt eine eigene Berufsbegabung voraus. Der journali=
129997
137842
13.7036
13.
589
141622
145271.
149550
Bauer mit Maria Heil, beide hier. Am 29.: Kauf=
155591
ſtiſche Beruf iſt ein Beruf des praktiſch angewandten Wiſ=
152246
156965
156039
164815
166659
172153
mann Heinrich Götz mit Anna Eidmann, beide hier
ſens. Die Vorbereitung kann nur im Anſchluß an die
173304
177298
180899
183565 a 184772
188048
190078
Am 31.: Bahnarbeiter Heinrich Lang in Harreshauſen
Praxis und theoretiſch im Zuſammenhang mit den ellge=
211823
215341
213481
212680
221839
224190
225503
mit Eliſabethe Krüger in Bremervörde. Kaufmann
228135
227149
meinen Bildungsſtätten erfolgen. Beſondere Fachſchulen
229849
230462 232640
232831.
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Nummer 128.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Juni 1913.
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Landwirt=
nicht viel geändert. Amerika behielt unter Schwankungen
de Gannys Rocorico (Garner), 2. Reindeer (O'Neill), 3.
ſchaftlichen Kreditbank vom 14. September 1912 wurde die
feſte Tendenz, da die Saaten in verſchiedenen Gegenden
Rouble (Sharpe). Tot. 70:10. — Prix de Chateaufort;
Aufgabe des Privilegs einer gemiſchten Hypothekenbank
unter Trockenheit gelitten haben ſollen. Andererſeits lagen
3000 Francs, Diſtanz 800 Meter: 1. Monſ. J. E. Wideners
und die Abänderung der Firma in „
Landwirtſchaft=
aus den europäiſchen Anbaugebieten günſtigere Berichte
Gamine VII (ONeill), 2. La Segre (Sharpe), 3.
Pheni=
liche Hypothekenbank” beſchloſſen. Zur
Durch=
vor, die in Verbindung mit umfangreichen
Weltverſchiff=
cienne (Garner). Tot. 53:10. — Prix des Bouleaux; 5000
führung der Umwandlung der Landwirtſchaftlichen
Kredit=
ungen Zurückhaltung veranlaßten. In Deutſchland haben
Francs, Diſtanz 2200 Meter: 1. Monſ. Birchs Le
Bala=
bank (jetzt Landwirtſchaftliche Hypothekenbank) in eine
die an einigen Tagen vorgekommenen Gewitter nicht
deur (Marſh), 2. Fronton Basque (A. Meunier) 3. Too
reine Hypothekenbank wurde mit der
Reichsgenoſſenſchafts=
überall die erwünſchten Niederſchläge gebracht, ſo daß die
Red (Sharpe). Tot. 54:10. — Prix de Plaiſir; 5000
bank unterm 1./6. November 1912 ein Vertrag
abge=
inzwiſchen wieder heiß und trocken gewordene Witterung
Francs, Diſtanz 1500 Meter: 1. Monſ. J. E
Wideners
chloſſen, welcher nebſt den Abänderungen der
Generalver=
von neuem Beſorgniſſe wegen der Saaten hervorruft. Am
Plaiſir d’Amour (G. Stern), 2. Ramage (ONeill), 3.
Mor=
ſammlung zur Kenntnisnahme und Genehmigung
vorge=
meiſten geklagt wird in Weſtpreußen und in Brandenburg,
bec (J. Reiff). Tot. 27110.
legt wird. Der Hypothekenbeſtand betrug bei Beginn des
aber auch in Pommern, Mecklenburg und teilwpeiſe in
Geſchäftsjahres 8844318,26 Mk., er hat ſich im
Geſchäfts=
sr. Radſport. Die Flieger=Meiſterſchaft von
Mitteldeutſchland wird Feuchtigkeit ſchon dringend
her=
jahr um 4693016,34 Mk, auf den Geſamtbetrag von
Frankreich, die auf der Pariſer Prinzenparkbahn
aus=
beigeſehnt. In Weſt= und Süddeutſchland wird der Fel=
4151301,92 Mk. vermindert. Grundſtücke brauchten nicht
getragen werden ſollte, mußte wegen Regen in das
Win=
derſtand nach wie vor günſtig beurteilt. Die Stimmung
übernommen zu werden. Der Beſtand an Freien
Hypo=
ter=Velodrom verlegt werden. Die Meiſterſchaft iſt indes
auf den deutſchen Getreidemärkten war anfangs auf
theken betrug bei Beginn des Geſchäftsjahres 3 739 232,81
ungültig, da ſie auf verdeckter Bahn ausgefahren wurde.
Trockenheit feſt, erfuhr dann im Zuſammenhange mit Nie=
Mk. Es kamen im Laufe des Jahres dazu 3 327634,61 Mk.
Im erſten Zwiſchenlauf ſiegte Hourlier knapp vor
Ser=
derſchlägen eine Abſchwächung, um ſich ſchließlich wieder
Summa 7066 867,42 Mk. Es gingen ab: durch Einlieferung
geant und Paul Didier. Der zweite Zwiſchenlauf ſah
zu befeſtigen, als neue Beſorgniſſe wegen der heißen
Wit=
ins Treuhänder=Depot 1957103,57 Mk durch Zeſſion an
Friol mit Handbreite vor Pouchois in Front. Friol
terung auftauchten. Das Geſchäft hielt ſich allgemein in
die Reichsgenoſſenſchaftsbank 4976 119,63 Mk., durch
Tilg=
wurde aber diſtanziert, da er Pouchois behindert hatte.
engen Grenzen. Das Weizenangebot iſt zwar, mäßig,
ung und auf andere Weiſe an beſtehenden Hypotheken
Den dritten Zwiſchenlauf gewann Perchicot mit halber
aber da der Export aufgehört hat und die Mühlen nur
127 644,22 Mk., Summa 7060 867,42 Mk., verbleibt Beſtand
Länge vor Comés und Duprée. Der Endlauf ſah Perchicot
vorſichtig kaufen, konnten ſich die Preiſe meiſt nicht
be=
am 31. Dezember 1912 6000 Mark zur demnächſtigen Ein
als Erſten, der Hourlier noch auf dem Bande um
Reifen=
haupten. Dagegen fand Roggen ſowohl ſeitens det
Müh=
tragung in das Hypotheken=Regiſter beſtimmt. Das
ſtärke ſchlug. Dritter wurde Pouchois.
.Im
Handicap=
len als auch ſeitens der Exporteure andauernd Beachtung,
Grundkapital der Geſellſchaft beträgt 1000000 Mark. Zu
ſiegte Hourlier als Malmann vor Sergeant (45 Meter) und
namentlich ſchleſiſcher Roggen war zu Verſandzwecken ge=
Beginn des Geſchäftsjahres waren 3547600 Mk. Pfand=
Dupuy (40 Meter). Das Abonnentenfahren landete
Del=
ſucht. Ueber den Abſatz von Hafer wird allgemein
ge=
briefe im Umlauf. Davon wurden in dieſem Jahre 186 600
rieux vor Rouſſeau‟
klagt; nur die zur Erfüllung früherer Exportabſchlüſſe ge=
Mark 4prozentige Pfandbriefe aus dem Verkehr gezogen.
Die Straßenmeiſterſchaft von
Frank=
eigneten feinen Qualitäten finden Aufnahme, während
Die Landwirtſchaftliche Kreditbank kaufte von
verſchiede=
reich wurde bei Paris über eine Strecke von 100
Kilo=
die reichlich offerierten mittleren und geringeren
Quali=
nen Beſitzern 4½prozentige Kur=Köln=Obligationen und
metern zum Austrag gebracht. 30 Fahrer ſtellten ſich bei
täten nur zu gedrückten Preiſen unterzubringen ſind.
Im=
verkaufte dieſe wieder an die Gewerkſchaft Kur=Köln,
ſchlechten Straßenverhältniſſen dem Starter. Trotz der
Lieferungsgeſchäft kamen in den letzten Tagen noch grö=
Frankfurt a. M. Der Gewinn aus dieſem Geſchäft betrug
äußerſt ungünſtigen Begleitumſtände legte der Sieger
La=
ßere Andienungen heraus, denen kein entſprechendes Deck=
16 725,82 Mk. Gegenüber dem Vorjahr haben ſich die
Ver=
pize die Strecke in der ausgezeichneten Zeit von 2 Std.
ungsbedürfnis gegenüber ſtand. Die Folge davon war,
waltungskoſten um 10 576,62 Mk. ermäßigt; ſie betrugen
40 Min. 56,4 Sek. zurück. Zweiter wurde Brocco mit
daß Weizen um 7½, Roggen um 4 und Hafer um 7½ Mk.
zuſammen 79519,51 Mk. Der Verluſtvortrag aus
2 Std. 42 Min. vor Crupelandt, Emil Engel, Emil
Geor=
nachgeben mußten. Sommer= und Herbſtſichten waren
1911 betrug 209259,60 Mk. Darauf wurde verrechnet die
get, Louis Engel und Luguet.
gleichfalls ſchwächer doch hielten ſich die Rückgänge in
im Jahre 1912 erfolgte Einzahlung auf Stammaktien im
mäßigen Gronzen da die Ungewißheit wegen der
Halt=
sr. Das internationale Lawn=Tennis=Turnier in Frank=
Betrage von 101000 Mk. Reſt=Verluſt aus 1911: 108259,50
barkeit der Qualitäten, ſowie das trockene Weiter die
Ab=
furt a. M. iſt bis auf wenige Spiele beendet. Den Ehren=
Mk. Die Geſamtlaſten des Jahres 1912 betragen 521 490,21
geber vorſichtig ſtimmten. Für Futtergerſte zeigte ſich
Süd=
preis der Stadt Frankfurt im Herren=Einzelſpiel
Mk., zuſammen 729749,81 Mk. Die Laſten wurden gedeckt
rußland williger. Mais war in greifbarer Ware begehrt,
gewann H. Kleinſchroth mit 7.5, 6:4, 4:6, 614 gegen
durch die Erträgniſſe des Jahres 1912 im Betrage von
für ſpätere Sichten beſtand bei ermäßigten Forderungen
Rahe nachdem er in der Vorſchlußrunde v. Biſſing 6:4,
379 260,90 Mk. und durch den Zinſen= und
Proviſions=
für Donau= und La Plata=Mais wenig Unternehmungs=
6.2 leicht geſchlagen hatte. Die Meiſterſchaft von Frank=
Nachlaß mit 364 205,05 Mk. (743 465,95 Mk.), wonach ſich
luſt. Es ſtellten ſich die Preiſe für inländiſches Getreide
furt im Herren=Einzelſpiel iſt noch nicht entſchieden, ſie
13 716,14 Mk. Ueberſchuß auf dem Gewinn= und
Ver=
dürfte aber von R Kleinſchroth gewonnen werden, der
am letzten Markttage wie folgt:
luſt=Konto ergeben.
— Die ordentliche
Generalverſamm=
ſeinen Bruder in der dritten Runde 6:4, 611 abfertigte,
Roggen
Wetzen
Hafer
lung findet am 4. Juni, vormittags 11 Uhr, in den
Ge=
während Rahe ſeinen Gegner v. Biſſing 8:6, 6:3 ſchlug.
Königsberg
163½ (—1½
ſchäftsräumen der Geſellſchaft ſtatt.
Die Damen=Meiſterſchaft von Frankfurt gewann Frl.
( —
213
164
*1
164 (*4
Danzig .
Gebrauchsmuſter=Erteilungen.
Mit=
Rieck=Hamburg, gegen die Frl. Weihermann in der Schluß=
(—2
(—5
(—1
162
157
198
Stettin . .
,
geteilt von Dipl.=Ing. Klemens Herszberg u. Co.,
Patent=
runde mit 57, 436, 3.6 unterlag. Die Meiſterſchaft von
(*1
-
(—1
198
162
156
Poſen .
und Ingenieur=Bureau, Darmſtadt, Rheinſtraße Nr 19.
Süddeutſchland im Herren=Doppelſpiel gewannen H. Klein=
(—1
154
160
198
*1
Breslau.
3b. 554 443. Vorrichtung zur Verhütung des Durchſtechens
ſchroth=Rahe und das gemiſchte Doppelſpiel ohne Vorgabe
184
167
1
(—1
-
205
Berlin .
von Damenhüten durch die Hutnadel. Karl Diehm,
-
Frl. Rieck=R. Kleinſchroth.
(—2
-
Magdeburg
164
174.
Darmſtadt, Landgraf=Georgſtraße 64. 3. 3. 13. D
24 535.
—
* Olympiſcher Sport. Seinen zahlreichen ſchönen
(—1
(—1
165
Halle
,,
33d. 554.025. Torniſterhilfsträger. Friedrich
Müller
7 —
(—2
Erfolgen in letzter Zeit konnte der Fußballklub
(—1
M
165
Dresden . .
*
173
46 283;
Steinbach bei Michelſtadt
30. 4. 13. M.
i. O.
„Olympia‟=Darmſtadt 1898 am Sonntag wieder drei
—
168
(—2
Leipzig
(*2
180
,
36a. 554 346. Rahmen für Bratöfen und dergleichen mit
beifügen. Es gelang ihm, bei den Wettkämpfen
( —
Hamburg
195
.
172
Abſchlußleiſte. Albert Konzelmann, Darmſtadt, Land=
7 —
Egelsbach im 50= und 100=Meter=Laufen, ſowie Kugel=
180
( —
174
Hannover . .
wehrſtraße 63.
. 7. 5. 13. K. 58 069; 36a. 554 347.
Koch=
ſtoßen je einen erſten Preis zu erringen. Am nächſten
(—2
(—1
188
(—5
180
Düſſeldorf . .
)
)
und Bratherd mit Heizkochofen mit durch in Wechſel=
Sonntag, wird ſich dann der Fußballklub „Olympia” bei
—
-
172
½ (—
Frankfurt a. M.
215
190
wirkung zueinander ſtehenden Klappen zur Umſtellung
Einweihung des Grunewald=Stadions
( —
180
Mannheim
der Zirkulationswege. Albert Konzelmann, Darmſtadt,
-
mit vier Mitgliedern am Einzuge beteiligen. In den im
(—1
190. (—
180
Straßburg.
Landwehrſtraße 63.
5. 13. K. 58070. 36a. 554 348.
(—
Anſchluß daran ſtattfindenden Wettkämpfen werden auch
(—2
162 (—4
214
172
München
„
Eckverbindung zum Abſchluß und zur Befeſtigung von
Eck=
die beiden Brüder Schröck an den Start gehen. Am glei=
Weizen Berlin Juli 211,25 (— 2,25),
Weltmarktpreiſe
leiſten an Herden, Oefen und ähnlichen Apparaten. Albert
chen Tage entſendet der Verein ſchließlich noch drei Mit=
Sept. 204,25 (—
4,00),
Peſt Okt. 194,50 (*4,90), Liverpool
Konzelmann, Darmſtadt, Landwehrſtraße 63. 7. 5. 1
glieder zur Beteiligung an den großen nationalen Wett=
0,60).
Juli 168,90
Chicago Juli 142,20 (F 1,35),
Patent=Erteilungen: 21a. 261 232.
K. 58 072.
kämpfen in Frankenthal (Pfalz).
170,25
Juli
Roggen: Berlin.
— 2,00), Sept. 168,50
4
Selbſterregende elektroſtatiſche Aſynchronmaſchine als
Huldigungsſternfahrt zur Befreiungshalle bei Kehl=
Juli 165,75
1,50), Hafer: Berlin
(— 1,50), Sept. 165,75
Empfängermaſchine: Zuſ. 3. Pat. 260 281. Dr.=Ing. Wal=
* Der Regensburger Automobilklub
—0,50), Futtergerſte:
Südruſſ. fr. Hamburg unverzollt
heim.
demar Peterſen, Darmſtadt, Moſerſtraße 2. 8. 2.
12.
und der Verein für Luftfahrt Regensburg
Herbſt 118,50
1,50), H
(—
Juni 121,75 (*
2,00), Mais: La
P. 28 294.
Patent=Anmeldungen:
12g.
Gce
veranſtalten anläßlich der Hundertjahrfeier der Befreiung
Plata Mai/Juni 109,50
(0,50), Donau
D. 26758. Verfahren zur Darſtellung von Hydrazokör=
Mai/Juni 108,00
Deutſchlands am 7. Juli 1913 eine Huldigungs=
5,00) Mk.
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Nummer 128.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Juni 1913.
Seite 18.
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Nummer 128.
Seite 21.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Inni 1913.
einem beträchtlichen Teil ihrer Mittel bei der
Genoſſen=
angenommen werden möge. Redner empfiehlt ſchließlich
Zweite Kammer der Stände.
ſchaftsbank feſtgelegt ſind. Der Weg der Hilfe müſſe über
folgenden Antrag zur Annahme:
die neue Zentrale, die Heſſenbank, gehen. Es ſeien ihr
Die Großh. Regierung zu erſuchen, alsbald eine Vor=
73. Sitzung.
zwar nur 216 von 5—600 Genoſſenſchaften mit einer
Haft=
lage einzubringen, wonach der Zentralkaſſe der Heſſi=
St. Darmſtadt, 3. Juni
ſchen landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften aus den
Ver=
umme von 374000 Mark und 187000 Mark
Geſchäfts=
mögensbeſtänden der Großh. Hauptſtaatskaſſe Mittel
anteilen angeſchloſſen. Aber der Staat könne ſich nicht
Am Regierungstiſch: Staatsminiſter Dr. v. Ewalſ
bis zum Betrag von 1 Million Mark zur Verfügung
mit einzelnen Genoſſenſchaften befaſſen, durch den An
Exz., Finanzminiſter Dr. Braun Exz., Miniſter des
geſtellt und geeignete Vorſchläge für die Verzinſung, die
ſchluß an die Zentrale werden ſie an der Staatshilfe be
Innern v. Hombergk zu Vach Exz., Geheimerat Dr.
Sicherſtellung und die Rückzahlung dieſer Mittel
ge=
teiligt. Außer Betracht bleiben zunächſt die in Konkurs
Becker, Miniſterialrat Hölzinger, Geh.
Oberfinanz=
macht werden
oder in Liquidation befindlichen Genoſſenſchaften, ſowie
rat
Dr. Rohde, Finanzrat Michel
Er ſchließt mit der Hoffnung, daß mit dieſer
Entſchei=
die Genoſſenſchaftsbank. Die Verhältniſſe ſind hier nod
Vizepräſident Korell eröffnet die Sitzung um 10½
dung eine Wendung zur Geſundung des heſſiſchen
land=
zu wenig geklärt, um jetzt ſchon eine Entſcheidung zu
Uhr und begrüßt die Abgeordneten zu der kurzen, aber
wirtſchaftlichen Genoſſenſchaftsweſens eintreten werde.
treffen. Fedenfalls ſchließe die heutige Entſcheidung wei
äußerſt wichtigen Tagung, die im weſentlichen der
Abg. Dr. Schmitt
tere Hilfe nicht aus.
— Im Antrag des Ausſchuſſes wird
Kriſis im heſſiſchen Genoſſenſchaftsweſen
Million gefordert. Gedacht iſt ein billiger Zinsſat
fragt, ob die Regierung nicht gewillt ſei, auf die Anfrage
etwa 3 Prozent, um damit die neue Zentrale finanzkräf
gilt. Zur Beratung ſtehen:
des Abg. Dr. Winkler eine Antwort zu erteilen.
Wei=
tiger zu machen. Redner weiſt in dieſem Zuſammenhang
ter bittet er, jetzt, vor der Beratung des Dringlichkeits=
Brauer,
1. Der Antrag Dr. Oſann,
Reh
auf die geringen Vermögensbeſtände der
Genoſſenſchaf=
antrages, den der Berichterſtatter geſtellt hat, eine Pauſe
Ulrich und 31 Genoſſen: Die Regierung zu erſuchen
ten des Reichsverbandes im Verhältnis zu den fremden
eintreten zu laſſen, damit die Parteien ſich nochmals
be=
alsbald eine Vorlage einzubringen, durch die der neu ge=
Geldern hin. Es ſei nicht richtig, den Kredit allzuſehr auf
ſprechen können, um die gewünſchte möglichſt
ein=
gründeten Zentralkaſſe der heſſiſchen landwirtſchaftlichen
die Haftſumme zu ſtützen. Die Regierung ſtellt Hilfe ir
mütige Kundgebung zu erzielen
Genoſſenſchaften verzinsliche Darlehen aus der Staatskaſſe
Ausſicht, ſoweit die Finanzlage es geſtattet und ſofern
gewährt werden
Miniſter des Innern v. Homberg zu Vach Exz
die Rückzahlung ſichergeſtellt iſt. Der Verluſt aus der
gibt hierauf folgende Erklärung ab: Auf die dringliche
2. Der Antrag Dr. Winkler: 1
Der Zentralkaſſe
Zinſendifferenz kann mit Rückſicht auf den Zweck getra
Anfrage des Abgeordneten Dr. Winkler, betreffend die
der heſſiſchen landwirtſchaftlichen
Genoſſenſchafter
gen werden; er dient zugleich zur Erhaltung eines Teiles
heſſiſchen landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften, Druckſache
e. G. m. b. H. zu Darmſtadt einen Staatskredit in
der Steuerkraft. Wegen der Sicherheit müſſe man die Vor
Nr. 409, beehre ich mich, ergebenſt zu erwidern, daß gegen=
Höhe von 1000000 Mark einzuräumen. 2. Die
ſchläge der Regierung abwarten. Wichtig iſt die Frage der
wärtig mangels der unumgänglich notwendigen tatſäch=
Zentralkaſſe auf dem Vertragswege in der Form unter
Staatsaufſicht. Solange der Staat mit Geld beteiligt iſt, iſt
lichen und rechtlichen Unterlagen noch keine Erklärung ab=
Staatsaufſicht zu ſtellen, daß die Staatsregierung
eine ſtaatliche Kontrolle ſelbſtverſtändlich, ohne daß das ein
gegeben werden kann. Die Regierung iſt jedoch bereit,
das Recht erhält, durch einen von ihr zu ernennenden Be=
Mißtrauensvotum gegen die neue Zentrale oder eine
nach Eingang des Materials die Frage zu
vollmächtigten Bücher und Betrieb der Zentralkaſſe
ein=
ſchädliche Hemmung der genoſſenſchaftlichen Tätigkeit zu
prüfen.
zuſehen und zu prüfen, auch die der Staatsregierung
bedeuten braucht. Man könne da an einen Staatskommiſ=
Darauf beſchließt das Haus, eine Stunde Pauſe
vorzulegende Bilanz zu prüfen, auch ihren
Bevollmächtig=
ſar denken, der in alle Vorgänge Einblick hat und vor
ten in die Aufſichtsratsſitzungen zu entſenden, wobei der
eintreten zu laſſen.
deſſen Genehmigung alle wichtigeren Entſcheidungen ab=
Um 12¼ Uhr werden die Verhandlungen fortgeſetzt.
Staatsl evollmächtigte das Recht des Einſpruchs haber
hängen. Von einer Seite wurde im Ausſchuß dauernde
Die Dringlichkeit wird beſchloſſen und
oll gegen ſolche Geſchäfte, die dem Satzungszweck wider
Staatsaufſicht auf dem Wege der Beteiligung des Staates
darauf der Antrag des Finanzausſchuſſes
ſprechen.
als Mitglied bei der neuen Zentrale und dementſpre
unter lebhaftem Bravo ohne Debatte
ein=
chende Vertretung im Vorſtand und Aufſichtsrat ge=
3. Die dringliche Anfrage Dr. Winklers: Iſt die
ſtimmig angenommen
wünſcht. Dem wurde von anderer Seite widerſprochen
Großherzogliche Regierung bereit, der Zentralkaſſe der
weil damit der Genoſſenſchaftsgedanke gelähmt und dem
Finanzvorlagen
heſſiſchen landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften oder irgenk
Staat eine viel zu weitgehende Verantwortung aufge
einer anderen Vermittelungsſtelle ein ausreichen
Es folgt Beratung der drei Regierungsvorlagen,
be=
laden würde. Auch die Genoſſenſchaften ſelbſt werden
des Darlehen, rückzahlbar und verzinslich zu 3½
treffend die Nachweiſungen über die Staats=
Ein=
lieber Herr im eigenen Hauſe bleiben wollen
oder 4 vom Hundert, zu gewähren: 1.
Für ſolche Ge
tahmen und=Ausgaben in den Etatsjahren 1907.
noſſenſchaften, die durch die Verluſte der Genoſſenſchafts=
Der
Sonderausſchuß
der
Landwirt=
1908 und 1909
bank in Mitleidenſchaft gezogen ſind? 2. Für ſolche
Ge=
chaftskammer hat in ſeiner geſtrigen Sitzung, wie
Abg. Dr. Oſann verweiſt auf die mehrfachen, von
noſſenſchaften, die durch die gleichen Verluſte und andere
ich eben erfahre, folgende Anträge angenommen: 1. Die
Oberrechnungskammer gemachten Anſtände,
der
Umſtände in Schwierigkeiten geraten ſind?
Uebernahme von Hypotheken der Kreditgenoſſenſchaften
die doch erheblicher Natur ſeien und erneut beweiſen, daf
durch die Landeshypothekenbank bezw. durch die Bezirks
die Oberrechnungskammer nicht, wie von anderer Seite be
Erſter Redner iſt
parkaſſen wird empfohlen, um den betreffenden Kaſſen
ont wurde, abgeſchafft werden könne. Er bittet weiter
Abg. Henrich,
das zurzeit vielfach fehlende Betriebskapital zu ver
die Regierung um Aufklärung der Beanſtandungen zur
ſchaffen
— 2. Die Einräumung eines Staatskredits in
Rechnung der Saline und der Badeanſtalt Bad
der als Referent des Ausſchuſſes die Gründe be=
Höhe von 1000000 Mark an die Zentralkaſſe der heſſiſchen
Nauheim für 1908
ſpricht, die zu dem auf Anregung der
Fortſchritt=
landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften e. G. m. b. H.
in
Die Ausſchußanträge werden dann ohne Debatte
an=
lichen Fraktion von 35 Abgeordneten unterſchriebenen
Darmſtadt zu einem mäßigen Zinsſatz wird allſeitig
genommen
Antrag geführt hatten, und weiter die (bereits früher von
empfohlen. — 3. Die Aufſicht bezw. Kontrolle der Zentral
Die Eiſenbahner.
uns bekannt gegebene) Antwort der Großh. Regierung
kaſſe durch die Großherzogliche Regierung durch einen
auf dieſen Antrag und einen ähnlichen ſpäteren An=
Es folgt Beſprechung der Anfrage der Abgeordneten
-
Staatskommiſſar wird als wünſchenswert bezeichnet.
trag des Abg. Dr.
Winkler mitteilt.
Jedenfalls
Dr. Oſann und Lang, Teuerungsverhältniſſe
4. Die Bereitſtellung eines Staatskredits für direkt
not=
tehe trotz aller Vorbehalte feſt, daß die Regierung hel
bei den Eiſenbahnarbeitern betreffend,
Be=
leidende Genoſſenſchaften nach dem Antrag des Abg. Dr
fen will. Dieſe Bereitwilligkeit der geſetzgebenden
Fak=
prechung der Anfrage der Abgeordneten Dr. Oſann und
Winkler (Druckſ. Nr. 409) erſcheint wünſchenswert
toren iſt das Wirkungsvollſte und Wertvollſte an de=
Genoſſen, die Dienſtzeit der Lokomotivführer
Aktion. Das Vertrauen der Bevölkerung zu dem Genoſſen
betreffend, und in Verbindung hiermit: 1. Antrag der
Die Meinungsverſchiedenheit ſoll heute nur angedeute
ſchaftsweſen wird zurückkehren, wenn Regierung und
Abgeordneten Molthan und Genoſſen,
Sonntags=
werden, ausgetragen kann ſie —
wenn überhaut nötig
Kammern Vertrauen zu den Genoſſenſchaften und ihre:
ruhe der Eiſenbahnbedienſteten betreffend
erſt bei Beratung der demnächſtigen Vorlage der
Regier=
neuen Zentrale zeigen. Ohne die Rückkehr des Vertrauens
2. Antrag der Abgeordneten Molthan und Genoſſen,
Er=
ung werden. Heute handelt es ſich um eine Kundgebung für
iſt auch die Staatshilfe zwecklos. Das Geld ſelbſt könne
ſatz der Kommunalſteuer für die
Angeſtell=
die bedrängten Genoſſenſchaften, denen man heute zurufer
natürlich auch ganz gut gebraucht werden. Der von der
ten der Preuß.=Heſſ.
Eiſenbahngemein=
wolle: Haltet aus und verzweifelt nicht, der Staat bring
Preußenkaſſe eingeräumte Kredit von 6 Millionen
iſt
chaft betreffend
Hilfe. Auf die moraliſche Wirkung dieſer Kundgebung
Wechſelkredit, für die laufende Rechnung fehlen die Gel=
Abg. Molthan (in der herrſchenden Unruhe meiſt
komme es vor allem an, und deshalb ſei auch im Ausſchuß
der um ſo mehr, als die einzelnen Genoſſenſchaften mit
unverſtändlich) tritt im allgemeinen für die Beſſerung
gewünſcht worden, daß deſſen Antrag möglicht
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Nummer 128.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Juni 1913.
Seite 22.
von etwa 60000 Mark abſchloß. Auf Grund der früheren
waren. Dieſer Zuſage iſt auch für die Bad Nauheimer
der Lage der Eiſenbahn=Unterbeamten ein. Es bleiben
Vereinbarungen hätten aus dieſem Ueberſchuß die hier in
Gegenſtände entſprochen worden. Die Baukredite für die
da noch eine ganze Reihe von Wünſchen zu erfüllen übrig.
Betracht kommenden Koſten gedeckt werden müſſen ebenſo,
Zuzugeben iſt, daß es formell nicht richtig iſt, ſich hier
Badehäuſer zu Bad Nauheim, zu denen jene Ausſtellungs
wie der Staat berechtigt war, eine anteilige Rückzahlung des
gegenſtände gehören, wurden durch die Beſchaffung der in
über die Eiſenbahnbeſoldungen zu unterhalten, doch iſt
Zuſchuſſes von 60000 Mark zu fordern, der in ſechs Raten
dadurch eine Einwirkung auf die Eiſenbahnverwaltung
Darmſtadt ausgeſtellten Einrichtungsgegenſtände nicht
zu je 10000 Mark in den Hauptvoranſchlag für 1905 bis
ſehr wohl angängig, wenn nicht Pflicht der Abgeordne
überſchritten
1910 bereitgeſtellt worden war. In der Regierungsvor
ten. Erſtrebt werden muß ausgedehntere Sonntags= und
Durch die Koſten des Einbauens und Ab=
2.
age vom 10. Dezember 1909 (Druckſache Zweiter Kammer
Feiertagsruhe, ferner Erleichterung der Fahrgelegenheiter
bruches in der Ausſtellung ſelbſt, ſowie des Trans=
Nr 312) wurde jedoch vorgeſchlagen, daß der Staat gleich
der Arbeiter nach ihrer Dienſtſtelle und ſchließlich Lohn
ports, ſollten die betreffenden ſtaatlichen Baufonds
den übrigen Stiftern von Beiträgen für die Ausſtellung
erhöhung. Vielfach ſcheiterten beſſernde Beſtrebungen an
nicht in Anſpruch genommen werden.
d. h. insbeſondere S. K. Hoheit der Großherzog und die
der mißbräuchlichen Anwendung von Regierungsvor=
Auch in dem Ausſchußbericht (Druckſache Nr. 452)
Stadt Darmſtadt, auf dieſe Rückforderung zu verzichten,
ſſchriften ſeitens der unteren Organe. Jedenfalls iſt die
wurde dies feſtgeſtellt und weiter erläutert, daß dieſ
und zwar zugunſten des Gewerbemuſeums, des
Kunſt=
er Eindruck vorhanden. Wir bitten die Regierung, den
Koſten von der Ausſtellung getragen werden ſollten, alſo
gewerbes und für künftige Ausſtellungszwecke. Dieſer
berechtigten Wünſchen weiter nachzugehen und bei der
eine Geldleiſtung des Staates zu Laſten der Baufonds
Vorſchlag iſt von beiden Kammern ohne Widerſpruch ge=
Gemeinſchaftsverwaltung dahin zu wirken
nicht beanſprucht werde. Auch dieſer Vereinbarung
ent=
nehmigt worden (vergl. auch die Ausſchußberichte beider
Sonntagsruhe
Abg. Henrich: In bezug auf die
ſpricht es, wenn jene Koſten nicht zu Laſten der Baukre=
Kammern, Druckſache Nr. 375 der Zweiten Kammer und
möchte ich mich im allgemeinen den Ausführungen des
ite verrechnet, dieſe alſo nicht überſchritten worden ſind
Abgeordneten Molthan anſchließen. Er verbreitete ſich
Nr
72 der Erſten Kammer)
Dagegen iſt richtig, daß von dem Aufwand, der durch
Bei dieſer Sachlage glaubte man auch von einer Be
dann eingehender über die Lage der
Eiſenbahnunterbeam=
die Aufſtellung der Gegenſtände veranlaßt war, ein Be
laſtung der Ausſtellung mit den hier beanſtandeten Koſten
ten und Arbeiter und geht dabei beſonders auf die Aus
rag von 11871 Mark 24 Pfg. zu Laſten der laufenden
von 11871 Mark 24 Pfg. abſehen zu ſollen, durch die der
führungen des Finanzminiſtets zur Teuerungsdebatte ein
Mittel von Bad Nauheim verausgabt worden
und führt Klage über die niederen Löhne im Eiſenbahn
Ueberſchuß der Ausſtellung nicht unweſentlich gekürzt wor
iſt. Dieſe Tatſache ſteht, wie ohne weiteres zugegeben
den wäre. Vielmehr wurden die Koſten endgültig auf
direktionsbezirk Mainz gegenüber Frankfurt. Im großen
wird, zunächſt nicht im Einklang mit dem Teil der
Ver=
aufende Mittel für Bad Nauheim verrechnet. Auch ſach
und ganzen iſt zwar manches beſſer geworden, doch bleibt
einbarung, wonach dieſe Koſten von der Ausſtel
immerhin noch viel zu beſſern übrig, inſonderheit für die
lich ſchien dies gerechtfertigt aus dem Grunde, weil man
lung zu tragen waren. Es iſt jedoch notwendig, ſich be
Hauptwerkſtättenarbeiter, deren Anfangslöhne zu niedrig
in der Ausſtellung der Bad Nauheimer
Einrichtungs=
der Frage die damalige ganze Sachlage zu vergegenwär
ſind. Noch ſchlechter ſtehen die Streckenarbeiter da.
gegenſtände tatſächlich eine wertvolle Reklame für das
igen. Die Ausſtellungsleitung vermochte bei dem Aufbau
Abg. Korell=Angenrod beſtätigt das und führt
Bad ſah, und weil es auch in anderen Fällen nicht zu um
der Ausſtellung das finanzielle Ergebnis noch in keine‟
Klage über die unterſchiedliche Löhnung der Eiſenbahn
gehen iſt, für Reklamezwecke größere Mittel aus dem Etat
Weiſe zu überſehen. Die Ausſtellungsleitung war ſomi
arbeiter in Alsfeld und anderen Orten Oberheſſens. Die
des Bades aufzuwender
wegen des finanziellen Riſikos genötigt, in ihren Aus
Arbeiterausſchüſſe müßten anders zuſammengeſetzt wer=
Wenn nunmehr in dem Bericht des verehrlichen
Aus=
gaben möglichſt zurückzuhalten. Wie in der Antwort an
den und müßten das Recht haben, mit den direkten
Vor=
ſchuſſes die Frage geſtellt wird, wie der Betrag von 11871
Großherzogliche Oberrechnungskammer bereits mitgeteilt,
geſetzten zu verhandeln. Redner will ſein Material der
Mark 24 Pfg. endgültig zu behandeln iſt, ſo ergeben ſich
wurde daher beabſichtigt, jene Koſten möglichſt durch di
Regierung unterbreiten
hierfür zwei Möglichkeiten: Wollte man an dem Wortlaut
Lieferanten decken zu laſſen, die ein Intereſſe an der Aus
Abg. Lang bedauert, daß angeſichts der allgemeiner
der früheren Vereinbarung feſthalten, ſo wäre die Aus
tellung der gelieferten Gegenſtände hatten. Um die Fer
Teuerung die Löhne noch immer viel zu niedrig ſind
ſtellung nachträglich mit den Koſten zu belaſten, d. h. der
tigſtellung der Ausſtellung nicht zu verzögern, mußte zu
Redner belegt ſeine Ausführungen, die unverſtändlich
Fonds, der gemäß der Regierungsvorlage vom 10. Dez
nächſt vorlagsweiſe ein Kredit von 12000 Mark zur
Ver=
bleiben, mit ſtatiſtiſchem Material=
1909 aus dem Ueberſchuß der Ausſtellung zur Förderun
fügung geſtellt werden. Es geſchah dies durch einen vom
Abg. Dr. Oſann: In dem Beſtreben, für die Eiſen
von Gewerbe und Kunſtgewerbe gebildet wurde, wär
Finanzminiſterium genehmigten Beſchluß der Abteilung
bahnarbeiter beſſere Löhne zu erlangen, ſei man ſich im
um jenen Betrag, alſo von 60000 Mark auf rund 48000
für Forſt= und Kameralverwaltung vom 30. März 1907
Hauſe wohl allgemein einig. Die Klagen der Werkſtät=
Mark, zu kürzen Hiergegen ſprechen die gleichen Gründe
der lautet:
tenarbeiter richten ſich neuerdings im weſentlichen gegen
die im Jahre 1909 für die Bildung des Fonds maßgebend
Ir der im Jahre 1908 zu Darmſtadt ſtattfindenden
das neueingeführte Zeitlohnverfahren gegenüber dem
waren. Abgeſehen davon, daß die Zwecke des Fonds
Heſſiſchen Landesausſtellung für angewandte Kunſt ſoller
früheren Stücklohnverfahren. Es haben ſich da
Unter=
damit erheblich benachteiligt würden, müßte die Maß
unter anderem ausgeſtellt werden ein Schmuckhof (nebſt
chiede ergeben, die von den Betroffenen bitter empfunden
nahme auch denjenigen Stiftern gegenüber unbillig er
Wartehalle) von dem Badehaus X in Bad Nauheim, ſowie
werden, was in mehrfachen Verſammlungen zum
Aus=
cheinen, die, wie der Staat, Mittel für die Landesaus
wei Fürſtenzellen der Badehäuſer. Die Beſchaffung die
druck kam. Es muß aber anerkannt werden, daß das neue
ſtellung zur Verfügung geſtellt hatten und die billigerweiſ
er Ausſtellungsgegenſtände erfolgt auf die betreffender
Verfahren im allgemeinen eine ziemliche Lohnerhöhung
an dem Ueberſchuß zu beteiligen geweſen wären (vergl
Baufonds; die Koſten für die Aufſtellung pp. in der Aus
gebracht hat. Es iſt heute nicht möglich, auf alle Fragen
hierüber die Ausführungen in der vorerwähnten Regie
ſtellung ſelbſt ſollen möglichſt von den Lieferanten
getra=
näher einzugehen; doch werden wir auch weiterhin ſtets
rungsvorlage
gen werden. Da es jedoch noch nicht feſtſteht, ob tatſäch
beſtrebt bleiben, ſoweit es uns hier möglich iſt, für die
Es wird ſich daher die zweite Möglichkeit empfehlen
lich die geſamten Ausſtellungskoſten von den Lieferanter
Beſſerung der Lage der Eiſenbahnarbeiter einzutreten.
und rechtfertigen. Sie geht dahin, nach dem
Gedanken=
übernommen werden, ſo wird beſchloſſen, aus den
Re=
die Weiterberatung dieſer Poſition wird dann auf
gang, der für die ganze Behandlung des Ueberſchuſſes
ervefonds für Bad Nauheim vom Jahre 1907 und, ſoweit
Mittwoch vertagt.
ausſchlaggebend war, auch auf die Rückforderung des Be
die Mittel hier nicht mehr ausreichen, vom Jahxe 1908
Zu der vom Abg. Dr. Oſann gewünſchten
Aufklär=
trages von 11871 Mark 24 Pfg. von der Ausſtellung zu
einen Betrag von 12000 Mark bereit zu ſtellen, alls dem
ung über die
verzichten, und, geſtützt gleichzeitig auf die erwähnten
Zuſchüſſe zu dieſen Aufſtellungskoſten gewährt werden
ſachlichen Gründe, autzuheißen, daß der Betrag auf lau=
Beanſtandung der Rechnungen von Bad
können. Der Betrag von 12000 Mark iſt alſo gewiſſer
fende Mittel von Bad Nauheim endgültig verrechne
Nauheim
maßen als ein Garantiefonds anzuſehen. Die Bereitſtel
bleibt. Hierzu wird, ſoweit erforderlich, Indemnität er
führt Finanzminiſter Dr. Braun Exz. ſodann aus
lung dieſer Summe rechtfertigt ſich durch die Reklame, die
beten
durch die Aufſtellung von Bauteilen der Badeanlagen
Zu der Beanſtandung, die von der
Oberrechnungs=
der
Nach kurzen Ausführungen des Abg. Bähr
zweifellos gemacht wird. Von dem Herrn Vorſitzender
kammer zu der Rechnung der Saline, Badeanſtalt und
die Oberrechnungskammer nicht beſeitigt, wohl aber
ver=
des Bauausſchuſſes der Ausſtellung iſt zugeſagt worden
des Tiefbauamtes Bad Nauheims erhoben und auf S. 2
einfacht wiſſen möchte, welche Möglichkeit ihm von
daß die Abteilung für Forſt= und Kameralverwaltung
bis 4 der Druckſache Nr. 373 beſprochen worden iſt, ge
Oberrechnungskammer=Beamten ſelbſt beſtätigt worden
zu den Beratungen mit den Künſtlern und Lieferanten
zu=
ſtatte ich mir, folgendes mitzuteilen: In der
Regierungs=
ſei, wird beſchloſſen, die Angelegenheit Bad Nauheim
gezogen werde
vorlage vom 28. März 1907 (Druckſache Zweiter Kammer
an den Ausſchuß zur ückzuverweiſen.
Die Lieferanten ſind infolge ihres eigenen Intereſſes
Nr. 447) wurden Zuſagen in zweifacher Hinſicht gegeben
Darauf tritt Vertagung ein. Nächſte Sitzung
Mitt=
an der Ausſtellung durch ermäßigte Preiſe tatſächlich weit
Die Anſchaffungskoſten der Ausſtellungs
1.
woch 10 Uhr. — Schluß halb 2 Uhr
entgegengekommen. Eine Uebernahme weiterer Koſten
gegenſtände (Mobiliar, Innenausſtattungen von ſtaat
Der Präſident verlas ſodann eine dringliche
An=
war nicht zu erreichen. Es hätte ſich hiernach, gemäß der
lichen Bauweſen), darunter auch diejenigen für zwe
rage der Abgeordneten Ulrich und Eißnert, ob
der=
früheren Vereinbarung, nicht umgehen laſſen, die Ausſtel
Fürſtenzellen, den ſogenannten Keramiſchen Hof und die
Regierung bekannt ſei, daß 54 Offenbacher Metzger in
lung ſelbſt mit den Koſten zu belaſten, die bis dahin als
Wartehalle eines Badehauſes zu Bad Nauheim, ſollten
einem Rumpenheimer Privatſchlachthaus ſchlachten, und
Vorlage geführt waren. Es wäre dies auch möglich ge
zu Laſten der Baukredite verrechnet werden, die für die
ob dafür beſtimmte Normen gegeben ſeien.
veſen, nachdem die Ausſtellung mit einem Ueberſchuß
betreffenden Bauweſen bewilligt oder zu bewilligen
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abging. Von dieſem Tage an, während ich Pillen und Salbe weiter
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Nummer 128.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Jnni 1913.
Seite 24.
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ened der andern Behörden.
nach Bedarf beigefügt.
1913.
iechenlands ſcheint doch
obge=
ber andere Gebietsteile die
auch ſchon zu blutigen Kämp=
Einigung iſt ein dringendes
vartet werden, daß die
Groß=
htlich der Grenzen Albaniens
gen, damit die Balkanſtaaten
en zur Auſteilung verbleibt.
n über Albanien können
ſpä=
iſt zunächſt, daß die
Verbün=
d. Und das ſollte geſchehen,
ſidenten zuſammentreten, um
jebietsteilung der Löſung
ent=
uns immer noch der Hoffnung
riſchen Konflikte zwiſchen den
und daß dieſe ſich einem
güt=
ichte nicht unzugänglich zeigen
e5 Reick.
frage. Die Kommifſion des
rz 1912 mit der Beratung der
hat ſoeben den dritten
Teil=
darin dem Plenum die
An=
r, in der es heißt: Nachdem
ats die Einführung von
Woh=
inzelſtaaten überlaſſen iſt, er=
Ueber die schäumende Jugend hinweg, durch das reife Lebensalter hindurch ist unser Dasein nur Arbeit, immer wieden
ndeten Regierungen, folgende
Arbeit zu bestimmtem Ziel. Nichts erscheint dem ringenden, schaffenden Menschengeist schwer genug, das hohe Ziel zu erreichen,
sich einen sorglosen Lebensherbst zu sichern. Jahr um Jahr haben wir uns gequält, haben viel Schweres ertragen, den Körper zu
3 der Wohnungsnot umgehend
grössten Kraftleistungen angespannt. Da ist er greifbar nahe . . . der erträumte sorglose Lebensherbst . . . und machtlos,
kraft-
los bricht am Ziel der Körper zusammen, kann er die Früchte der Arbeit nicht mehr geniessen. Wo ein frohes Alter in sonnigem
en Geſetzentwurf vorzulegen
Glück zehren sollte von der Ernte des arbeitsreichen Lebens, bricht der finstere Geist des Verzagens und Versagens herein. Jetzt
ung des Erbbaurechtes für
erst sehen die in ihren Hoffnungen Getäuschten, dass sie den Anstrengungen und Aufregungen der Arbeit, vielleicht auch des
über-
rge erfolgt;
mässigen Vergnügens, rechtzeitig ein Gegengewicht hätten entgegenstellen müssen. Hätten sie doch, wie auf obigem Bilde die Jugend
iſtiſchen Amte eine Abteilung
und das reifere Lebensalter, ihre Zeit genutzt und gehandelt nach den von vielen Aerzten gemachten Erfahrungen, dass schon eine
haffen, die regelmäßig min=
Kur von nur wenig Wochen mit dem Altbuchhorster Mark-Sprudel Starkquelle genügt, um die Wangen zu färben, den Blick freier zu
bniſſe der Wohnungsaufſicht,
machen, Kraft und Wohlbehagen, Unternehmungslust und Widerstandsfähigkeit, Frohsinn und Willenskraft einkehren zu lassen. Vor
die Lage des Boden=,
Bau=
allem — so sagt der erfahrene Arzt — erneuert und reinigt der Altbuchhorster Mark-Sprudel das Blut, die Grundlage für das
zweck-
den einzelnen Bundesſtaaten
mässige Zustandekommen aller körperlichen Funktionen. Niemand, der krank ist, soll verzweifeln. Wo er Hilfe findet, geht aus den
Jahres eine Kommiſſion
nachfolgenden Ausführungen klar hervor.
ernehmung von Sachverſtän=
Verfahren die wirtſchaftlichen
Fragen wir jeden Arzt! Er wird uns ohne Zögern bestätigen, dass richtig angewandte,
unſeres Realkreditſyſtems,
nur einige Wochen energisch fortgesetzte
d Beleihungsweſens der zu
eten Grundſtücke, beſonders
irfniſſe des Kleinwohnungs=
Brunnen-Trinkkuren zu Hause
Feſtſtellung von Grundſätzen
igenen Geländes zu erſuchen.
ion verlangt, daß der Reichs=
(ohne den Zwang und die Unbequemlichkeiten einer kostspieligen Badereise) besonders bei
möge, die von der nach
Zif=
ſſion feſtgeſtellten Mängel, ſo=
und damit
durch baldige Vorlage eines
zusammen-
frauenleiden,
die Bundesſtaaten ſollten
hängenden
Nieren-,
Blasen-
ren Mängel, denen gegenüber
ſelbſt abzuſtellen.
d hatte ſeinerzeit mit Unter=
Nervenschwäche
nänniſchen, induſtriellen und
Blutarmut und
in einer Eingabe an den
men zur Durchführung eines
nach dem Stande der modernen wissenschaftlichen Forschung zur schnellen Genesung, wie überhaupt zur Kräftigung und Erhaltung
os für Briefe des
internatio=
der Gesundheit geradezu unentbehrlich sind. Eins der heilbringendsten und beliebtesten, in zahlreichen Kliniken und Krankenhäusern
die Petitionskommiſſion hat
verordnetes, von vielen hervorragenden Aerzten und Professoren warm empfohlenes Heilwasser ist der
ngabe dem Reichskanzler als
darf daher geſagt werden,
Handel und Induſtrie we=
Einheits=Weltportos ſeiner
Aitbuchhorster Mark-Sprudel Starkquelle
ſt.
er Hauptwahlen zum
onetenhauſe war am
Cod-Eisen-Mangan-Kochsalzquelle).
tt. 439 Abgeordnete wurden
Wahlkreiſen (Berlin 12 und
Seine Wirksamkeit schon bei nur vierwöchigem täglichen Gebrauch ist hauptsächlich in der Jetztzeit, wenn
haben für vier Abgeordnete
der kranke oder kränkelnde Mensch innerlich und äusserlich auch durch den Einfluss der sich verjüngenden
nach dem Ergebnis ſind ge=
Natur für eine Veränderung an Körper und Geist begünstigt ist, ganz ausserordentlich.
Freikonſervative, 74 Natio=
103 Zentrum, 12 Polen,
ten, 1 Deutſchſozialer und
winn und Verluſt der
Par=
ervative plus 10, minus 15;
us 9; Nationalliberale plus
Volkspartei plus 6, minus 5;
olen minus 2;
Sozialdemo=
trichten, denn ausoreiven wilo Die Eröſchaftsſteuer ſchließ=
Forderungen verſechten und eventuell alle Konſequenzen
kraten plus 4; Fraktionsloſe plus 2, minus 1.
lich ebenſo wenig wie die Reichsvermögensſteuer. Wozu
ziehen. Es mag ſein, daß, wenn die Streitenden vor der
Die Zuſammenſetzung des
preußßi=
alſo noch die halsbrecheriſchen Experimente, die der
letzten Entſcheidung ſtehen, die Vernunft den Sieg doch
ſchen Abgeordnetenhauſes erfährt nach dem
Reichstag auch jetzt wieder mitmachen ſoll, um die
noch davonträgt und ein Kompromiß zuſtande kommt, bei
Ausfall der Wahlen eine kleine Verſchiebung nach links.,
dauernden Ausgaben für die Wehrvorlage zu decken!
dem jeder Teil ſeine Rechnung findet.
Die Parteien der Rechten werden insgeſamt etwa ein
Wielleicht war es ganz gut, daß der Reichstag zur rechten
Wie zwiſchen Bulgarien und Serbien bezüglich des
Dutzend Sitze weniger haben. Die Konſervativen ſind von
weſtlichen Teils Mazedoniens Gegenſätze beſtehen, ſo auch
Zeit an die Ertragsfähigkeit der Erbſchaften erinnert
der abſoluten Mehrheit weiter denn je entſernt, während
über den öſtlichen Teil zwiſchen Bulgarien und
Griechen=
wurde . . .
das Gewicht der Liberalen kaum ſtärker als bisher in die
land. Beide machten bekanntlich auf Saloniki Anſpruch,
Wagſchale fallen wird. Den meiſten Grund zur Zufrie=
A
r
Ferr
Kul
Hur
te
e
er 8
19.
N
Nummer 128.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Inni 1913.
eite 24.
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22
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Uerene Steenellen
Das Kapitel „Frauenleiden” stimmt zur Schwermut und zum
Den Steren- und Blasen-Krankcheten, die durch den af
Nachdenken. Sind die Frauen wirklich nur von der Natur dazu
schnellen körperlichen Verfall wie eine mörderische Seuche wirken,
bestimmt, mehr zu leiden als die Männer? Ist es ihre zartere
fällt alljährlich ein Heer von Menschen frühzeitig zum Opfer. Das
Körperverfassung, die den Stürmen des Lebens nicht so gewachsen
Leiden, das vorwiegend in hygienischen Sünden seinen Ursprung
rort
ist wie die robustere Männernatur? Sicher geben diese beiden
hat, kann bei rechtzeitigem Eingreifen mit den richtigen Mitteln
Hauptmerkmale, verbunden mit dem Mutterberuf, den Ausschlag.
schnell beseitigt werden. Nieren und Blase sind der Filter des
ſoch, der
Das Mutterglück wird oft furchtbar teuer erkauft mit der Zugabe
Körpers. Was zum Zwecke der grossen Reinigung, der Trennung
Kur-Konze
aller jener Krankheiten, die sich in nicht genügend gefesteten
der guten von den schlechten Bestandteilen der Nahrung, der
Körpern als Folgen der Geburt einstellen. Da handelt es sich
Magen begonnen und die Niere fortgesetzt hat, vollendet die
es B
nicht etwa nur um das, was man gemeinhin Unterleibskrankheiten
Blase. So wird es ohne weiteres durch die Reihenfolge dieses
nennt. Ein aus dem Sexualleben entstandenes Leiden breitet sich
Zersetzungs- und Läuterungsprozesses klar, dass auch die Wahl
roßh. Heſſ.
nur zu gern über die verschiedensten inneren Organe aus und
der Getränke für die gesunde oder kranke Beschaffenheit des
macht sich naturgemäss meist stärker fühlbar als im Falle gleich-
Magens, des Blutes, der Nieren und schliesslich der Blase
unbe-
rr Oberr
artiger Erkrankung bei der Männerwelt. So wird es nur zu wahr,
dingt von entscheidendem Einfluss sein muss.
wenn man von leidgeborenen Frauen spricht. Viel trägt aber
Aber nicht die Art der Ernährung allein hält Magen und Blut, Nieren
zur krankhaften Entwickelung zweifellos auch die Mode bei. Eine
und Blase gesund oder ruft Krankheiten hervor. Auch für
Er-
allzu gekünstelte Kleidung, welche die Frau nötigt, den
Ober-
kältungen sind der Magen, die Nieren und besonders die Blase
körper und damit gerade die edelsten Organe einzuzwängen, anstatt
äusserst leicht zugänglich. Oertliche Reize derselben Organe durch
chung,
der natürlichen Ausdehnung und Arbeitsmöglichkeit freien Lauf
Fall, Schlag, Stoss, Quetschung, Einschnüren des Leibes und der
zu lassen, muss über kurz oder lang Nachteile zeitigen. Oft genügt
Brust bewirken ebenfalls recht häufig die Entzündung oder doch
schon, dass ein einziges Hauptorgan lebhaft geschädigt wird, um
arm
eine ungeordnete Funktionierung. Die mangelhafte Tätigkeit des
dadurch bald den ganzen Organismus ungünstig zu beeinflussen.
Magens, die verschlechterte Ausscheidung der Abfallstoffe beein-
Selbstverständlich ist doch auch, dass in unnatürlich
zusammen-
flusst naturgemäss die Nieren, da beide Organe voneinander
gepressten edlen Organen der Blutkreislauf nicht normal tätig
stark abhängig sind. Selbst anhaltend sitzende Lebensweise, die
sein kann. Von wesentlichstem Einfluss auf die Entstehung von
ja alle inneren edlen Organe angreift, und angestrengte geistige
Frauenleiden ist ferner in starkem Masse das Herausreissen eines
Tätigkeit streckt ihre schwächenden Fühler bis nach den Nieren
Me
grossen Teiles der Frauenwelt aus ihrem eigentlichen, dem Hause
aus. Daher treten Nierenerkrankungen, als solche oft erst nach
und der Familie zu widmenden Berufe in das „feindliche Leben‟
längerer Zeit erkannt, so ausserordentlich verschieden auf.
hinein, in die hastende, zerrüttende Erwerbsarbeit. So ist hier
Ungeheuer verbreitet sind diejenigen so überaus lästigen und
mit ganz kurzen Strichen sicher gezeichnet, weshalb die Frauen
bei Hochgradigkeit gefährlichen Krankheitserscheinungen, welche
der heutigen Generation bedeutend anfechtbarer sind als ihre
sich in
Vorfahren, also fast noch mehr zu leiden haben, als von der
Natur vorgesehen ist. Das muss gerade auch den Frauen nahe-
Blasen-, Nieren- und Callensteinen
legen, ihr Geschick zu erleichtern und zu diesem Zweck die
kundgeben. Hier ist sitzende Lebensweise meist der
unmittel-
richtigen Mittel anzuwenden.
barste Anlass. Die Frauenwelt, die ja durch den komplizierteren
Die Aerzte, darunter Kapazitäten auf diesem Gebiete, be-
Bau der inneren Organe an sich schon leichter zur Erkrankung
Sscheinigen gerade bei Frauenleiden die denkbar besten Heilerfolge
dieser Organe neigt, unterliegt in höherem Grade auch der Gefahr
Nur eine ganz kleine
mit dem Altbuchhorster Mark-Sprudel.
der Erkrankung von Nieren, Blase und Gallengang. Die Geburts-
Auswahl soll erwähnt werden. Der Spezialarzt Dr. W.
vorgänge tragen zu dieser Entwickelung sicher sehr lebhaft bei
berichtet: „Fräulein J. 21 Jahre alt, litt an Bleichsucht mit
neurasthenischen Erscheinungen durch Stoffwechsel infolge falscher
Sorgfältige Regelung der Lebensweise, Fernhalten aller Reize
Lebensbedingungen. Auch war Weissfluss vorhanden, ohne
auf die Nieren ist Haupterfordernis der Verhütung und Behand-
Gebärmutterleiden. Mit täglich 2 Bechern Altbuchhorster Sprudel
lung. Wird das Reinigungsbassin des Körpers verstopft oder
gelang vollständige Heilung in 6 Wochen.‟ Dr. W. in N.
ver-
verletzt, so muss es den ordnungsmässigen Dienst versagen.
zeichnet ebensogute Erfolge: „Achtzehnjähriges Mädchen leidet an
Die ärztliche Wissenschaft ist bei allen ihren gewaltigen Fort-
Appetitlosigkeit, die sich bis zum Ekelgefühl vor Speise steigert.
schritten immer wieder auf die alte bewährte Erfahrung zurück-
Nach vierwöchiger Behandlung mit täglich morgens 1 Becher
gekommen, dass eine
Mark-Sprudel hat sich Appetit und Befinden bedeutend gebessert.
etwa 4—6 Wochen hindurch fortgesetzte häusliche
Gewichtszunahme 4½ Pfund.‟
— „24jährige Frau, 4 Geburten und
2 Fehlgeburten, vor und während der Ehe angestrengte Fabrikarbeit.
tägliche Brunnen-Trinkkur
Klagt über Mattigkeit, Appetitmangel, Stuhlverstopfung und schwere
mit Altbuchhorster Mark-Sprudel Starkquelle von ausgezeichneten
Menstruation. Nach vierwöchiger Kur mit täglich 2 Bechern
Erfolgen bei Nieren- und Blasenleiden, ja oft von geradezu frap-
Mark-Sprudel haben alle Beschwerden sehr wesentlich
nach-
pierender Wirkung ist. Aus der Fülle der Gutachten und
An-
gelassen. Gewichtszunahme 4 Pfund.‟ Aus dem besonders reichen
erkennungen von Aerzten, sonstigen Fachleuten und Patienten
Erfahrungsschatze des Bade- und Brunnenarztes Dr. G.:
sei nur folgendes herausgegriffen:
Frau E., 26 Jahre alt, vor drei Jahren Entbindung, allgemeine
Mattigkeit, Herzklopfen, Stuhlverstopfung, monatliche Reinigung
Der Balneologe Professor A. B. lobt in einem leitenden
8—10Tage mit starken Schmerzen und Blutungen. Nach 5½ Wochen
Aufsatz der „Zeitschrift für Balneologie” vom 15. Juli 1912, dass
Kur mit täglich 2 Bechern Mark-Sprudel Stuhlentleerung völlig
der Geschmack des „Altbuchhorster Mark-Sprudels” trotz seines
normal, keine Mattigkeit, Herzklopfen geringer, Allgemeinbefinden
milden Jod- sowie hohen Eisengehalts frisch und ohne
unange-
wesentlich gebessert.‟ —
Frau B., 24 Jahre alt, Blutverlust nach
nehme Nuancen ist, und kommt auf Grund experimenteller Unter-
Entbindung, Schmerzen im Hinterkopf, Herzklopfen, Appetitmangel.
uchungen zu dem bestimmten Schluss: „Auf die Nierensekretion
Das Kind, von der Mutter genährt, zeigt aufgetriebenen Leib, ist
übt der Mark-Sprudel eine lebhaft anregende Wirkung aus.‟
verhärtet. Nach 3 Wochen Kur mit täglich 1 Liter Mark-Sprudel
Der Spezialarzt für physikalisch-diätetische Therapie
sind die Kopfschmerzen fort, Schlaf und Appetit vorzüglich.
Dr. W. in C. belegt sein ausführliches Gutachten mit einer grossen
Stuhlgang, auch der des Kindes, ist normal.‟
Anzahl von Heilerfolgen. Instruktiv ist der folgende Fall: „Frau N.,
Viele Frauen bestätigen selbst die glänzenden
42 Jahre alt. Befund: Bläuliches Aussehen, kurzatmig, beleibt,
Erfolge. So schreibt Frau L. R.: „Der Altbuchhorster Mark-Sprudel
trockene und blutleere Haut, Verstopfung, asthmatische
Beschwer-
hat mir bei einem alten Frauenleiden u. chronischen Blasenkatarrh
den, zeitweise Gicht mit Gries und Sand im Harn, Nierenkolik,
sehr wertvolle Dienste geleistet, eine wunderbare Kräftigung der
Blutwallungen und Schwindel, starke Monatsregel. Eine drei:
vöchige Kur mit Mark-Sprudel förderte viele kleine und grössere
leidenden Teile bewirkt, Ich hätte einen solchen Erfolg nie für
möglich gehalten. Seit ich Mark-Sprudel trinke, bin ich auch von
teine zutage, wodurch sich das Allgemeinbefinden hob und die
lokalen Erscheinungen in den Hintergrund traten.” An einer sehr
meinen Menstruationsbeschwerden, die mich jahrelang in der
grossen Zahl von Einzelfällen aller Krankheitsarten hat der
schrecklichsten Weise quälten, befreit. Für kranke Frauen ist
Brunnenarzt Dr. G. in B. die besten Erfahrungen mit
Be-
dieses Heilwasser unbezahlbar, wie mir auch von meinem Arzte
bestätigt wird.‟ Polizeiwachtmeister Br. in D. gibt der hohen
handlung durch Mark-Sprudel gesammelt. Er berichtet über einen
schweren Fall von chronischer Nierenentzündung mit Vergrösserung
Freude Ausdruck über die „segensreiche Wirkung von 30 Flaschen
der linken Herzkammer: „Nach 3 Wochen sind die Herztöne rein,
Mark-Sprudel bei seiner Frau.‟ Ein energisches Lob sendet
ist Appetit und Schlaf gut, Stuhlgang normal. Die Urinabsonde-
Frau K. B. aus Frankfurt a. M.: „Der Mark-Sprudel ist überaus
rung ist vermehrt, enthält Eiweiss, keine weissen Blutkörperchen,
angenehm zu trinken, was man nicht oft bei derartigen Heilwassern
Allgemeinbefinden sehr gut.‟ An sich selbst hat der vielgesuchte
finden wird. Mehr oder minder haftet denselben ein unangenehmer
Berliner Arzt Dr. R. Studien gemacht: „Altbuchhorster Mark-
Nachgeschmack an, was wohl mit viel dazu beiträgt, dass die
Sprudel Starkquelle habe ich selbst getrunken und bin mit
Patienten diese Trinkkuren zu Hause nicht länge genug
demselben sehr zufrieden gewesen.‟
durchführen.e
er Mk
ei
1e,
dar Dper „Die Stättenter in Aigter
Dappenwarze
von G. Roſſini. 3. Traum=Walzer
von A.
Joyce.
4. „Am ſtillen
unübertroffen
Sanatorium „Glückauf
Herd‟.
Lied aus
der Oper „Die
in Flaschen à ℳ 0,40, 0,75. 1,40 und
Meiſterſinger von
Beſte Heilerfolge bei Frauenkrankheiten, Herz=, Nerven=,
Nürnberg” von
4.20, sowie nachgefüllt und in Korb-
Rich. Wagner. 5.
Verdauungsleiden ꝛc. aufzuweiſen.
Potpourri aus
flaschen prokg ℳ3,20 in allen einschl.
(11749a
der Operette „Die Fledermaus”
Geschäften zu haben.
Mäßige Pensionspreise, gemischte und veget. Diät.
(12350a
von Joh. Strauß. 6. „Alexander
e
Eigene, große Erdbeer- und Obstanlagen.
8e
Two step‟, Einlage aus der Revue
ertreter: Otto Caspary
Leitender Arzt: Hr. Dr. med. Bachem, Frankfurt a. M.
„Chauffeur! Ins Metropol!” von
Proſp. d. Beſ. L. Rinderspacher, Traisa i. Odenw.
Darmstadt.
Arheilgerstr. 10.
B. Irving.
A
4
Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
47,
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
und
ſowie von unſeren Agenturen
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
Bei
den Annoncen=Expeditionen. —
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Oraan für die Bekanntmachungen des Graßh Poltzoiamte Darmſtadt dar (Grgßh Rürgarmaiſtarata 5., Gr
der andern Behörden.
nach Bedarf beigefügt.
1913.
iechenlands ſcheint doch obge=
ETENTTIETEIEEILEENT
iber andere Gebietsteile die
auch ſchon zu blutigen Kämp=
* Einigung iſt ein dringendes
Im Zeichen der Blutarmut, Bleichsucht und Nervenschwäche
Nervenschwäche Mit überzeugender Kraft begutachtet der
Kran-
vartet werden, daß die Groß=
(Neurasthenie) mit allen den trüben, die Lebensfreudigkeit
ein-
kenhausdirektor Prof. Dr. med. K.: „Ich habe den
Alt-
schränkenden oder völlig unterbindenden körperlichen und
geisti-
buchhorster Mark-Sprudel Starkquelle in einer Anzahl von Fällen
htlich der Grenzen Albaniens
gen Erscheinungen, die sich daraus ergeben, steht heute ein
in dem von mir geleiteten städtischen Krankenhause angewandt
gen, damit die Balkanſtaaten
ausserordentlich grosser Teil der Menschheit. Diese Krankheits-
und ausgezeichnete Erfolge bei den verschiedenen Formen von
ten zur Auſteilung verbleibt.
zustände sind, wie jeder Arzt bestätigen wird, die Schrittmacher
Blutarmut gesehen.‟ Dr. L. hat „den Mark-Sprudel bei
Bleich-
n über Albanien können
ſpä=
anderer, viel schwererer Krankheiten. Jede ernstere organische
sucht, Blutarmut und Erschöpfungszuständen aller Art, sowie
Erkrankung hat hier leichte Arbeit zu verheerender Wirkung, weil
Nervenschwäche mit grossem Erfolg verwendet.‟ Der
Brunnen-
iſt zunächſt, daß die
Verbün=
der geschwächte Organismus von vornherein nicht genügend
arzt Dr. G. schreibt begeistert: Eine Kur von vier Wochen schon
d. Und das ſollte geſchehen,
widerstandsfähig ist. Die Kunst des Arztes siegt über den akuten
genügt, um die Wangen zu färben, Kraft und Wohlbehagen,
Wider-
iſidenten zuſammentreten, um
Krankheitsfall, aber sie scheitert am Versagen der Kraft. Was
standsfähigkeit und Lebenslust einkehren zu lassen.‟ Andere Aerzte
zebietsteilung der Löſung
ent=
sagen noch bestimmter: „Nach täglichem Gebrauch von zwei Bechern
der vollkräftige Mensch leicht überwindet, daran trägt der schwache
uns immer noch der Hoffnung
Mark-Sprudel war in 4—6 Wochen vollständige Heilung eingetreten.‟
Organismus, wenn er überhaupt im Kampfe mit dem „grossen
Den Anerkennungen von Patienten auf diesem Krankheits-
Gleichmacher” siegt, nun vielleicht ein ganzes Leben lang. Ist
riſchen Konflikte zwiſchen den
gebiete gesellen sich fortgesetzt neue hinzu. Wahllos sind
doch die leider allzu getreue Begleiterscheinung der Blutarmut
und daß dieſe ſich einem
güt=
hier einige wiedergegeben. M. D.: „Seit Jahren litt ich an
quä-
nicht nur ein schwaches Nervensystem, sondern auch ein schwaches
ichte nicht unzugänglich zeigen
lender Schlaflosigkeit. Meine Nerven waren so herunter, dass ich
Herz. Das Herz selbst kann völlig gesund sein, aber es kann
oftmals der Verzweiflung nahe war. Ich konnte weder arbeiten
durch den Mangel an Blutzufuhr jeden Augenblick aussetzen.
noch essen, mein Zustand war erbarmungswürdig. Auf den Rat
Eine ungeheure, noch vielfach unterschätzte Gefahr liegt in dieser
meines Arztes probierte ich schliesslich Altbuchhorster Mark-
Möglichkeit, die schon bei geringerer körperlicher oder geistiger
es Reiche
Sprudel. Die beruhigende und kräftigende Wirkung dieses Heil.
Ueberanstrengung, ja bei einer unbedeutenden Aufregung zur
Tat-
wassers merkte ich sofort, schon nach wenigen Flaschen kam
sache werden kann. Auch ohne das Hinzutreten einer besonderen
frage. Die Kommiſſion des
auch der heissersehnte Schlaf wieder, Ich trinke den Mark-Sprudel
Krankheit bricht dann der Körper oft plötzlich zusammen. Der
rz 1912 mit der Beratung der
jetzt seit vier Monaten, fühle mich so gesund, frisch und froh wie
Zusammenbruch wird beschleunigt, wo Missbrauch von Alkohol
hat ſoeben den dritten
Teil=
darin dem Plenum die
An=
r, in der es heißt: Nachdem
ats die Einführung von
Woh=
inzelſtaaten überlaſſen iſt,
er=
indeten Regierungen, folgende
3 der Wohnungsnot umgehend
en Geſetzentwurf vorzulegen,
ung des Erbbaurechtes für
rge erfolgt;
iſtiſchen Amte eine Abteilung
haffen, die regelmäßig
min=
bniſſe der Wohnungsaufſicht,
die Lage des Boden=,
Bau=
den einzelnen Bundesſtaaten
Jahres eine Kommiſſion
ernehmung von Sachverſtän=
Verfahren die wirtſchaftlichen
1 unſeres Realkreditſyſtems
d Beleihungsweſens der zu
eten Grundſtücke, beſonders
rfniſſe des Kleinwohnungs=
Feſtſtellung von Grundſätzen
igenen Geländes zu erſuchen.
Viele trinken den Altbuchhorster Mark-Sprudel mit grösstem Erfolg zur Kräftigung ihrer Gesundheit und um Krankheiten
vorzubeugen. Von prickelndem und erfrischendem Geschmack, vermindert der Altbuchhorster Mark-Sprudel Starkquelle den
ion verlangt, daß der
Reichs=
der roten Blutkörperchen, regt die Nierentätigkeit an, fördert
Wassergehalt der Gewebe, vermehrt die Zahl und den Farbstoff
möge, die von der nach Zif=
Appetit u. Verdauung, schränkt die überschüssige Säurebildung ein, wirkt aufsaugend, blutverbessernd, beruhigend und kräftigend
ſſion feſtgeſtellten Mängel,
ſo=
durch baldige Vorlage eines
;die Bundesſtaaten ſollten
nie zuvor. Für Leute mit heruntergekommenen Nerven ist der
und Tabak den mässigen, auf das äusserste angespannten Kräfte-
Mark-Sprudel Gold wert.‟ — B. A.: „Mit Mark-Sprudel habe ich
eren Mängel, denen gegenüber
bestand um so schneller untergraben.
bei meiner Tochter, die an hochgradiger Bleichsucht litt, die
Blutarmut und Nervenschwäche grassieren als Zeichen unserer
ſelbſt abzuſtellen.
besten Erfolge erzielt. Das Allgemeinbefinden hat sich gehoben
hastenden Zeit besonders unter Frauen und Mädchen in
unheim-
d hatte ſeinerzeit mit Unter=
und der Appetit wurde in hohem Masse angeregt.‟ L. S.: „Ich trinke
licher Fülle. Der Geist der Frau strebt mächtig vorwärts, der
nänniſchen, induſtriellen und
nun jeden Tag eine Flasche Mark-Sprudel und hatte bereits nach
Körper geht zurück. Durch Blutarmut und Neurasthenie
ge-
in einer Eingabe an den
14 Tagen acht Pfund zugenommen. Die Blutarmut wurde in ganz
schwächte Frauen, die von der eigenen schmalen Kraft noch durch
bedeutender Weise verringert. Der Mark-Sprudel schmeckt mir
men zur Durchführung eines
den Fortpflanzungsprozess abgeben sollen, öffnen der Einkehr von
so vorzüglich, dass ich denselben kaum mehr würde entbehren
schweren Erkrankungen, der weiteren Schwächung des
Organis-
os für Briefe des
internatio=
können.‟ Aerztliche Bestätigungen sind auch für folgende Fälle
vor-
mus und schliesslich der Geburt geschwächter Kinder, die schon
die Petitionskommiſſion hat
handen: Fräulein P., Lungenspitzenkatarrh und Bleichsucht. Nach
blutarm und nervös zur Welt kommen, Tür und Tor. Mit der
ngabe dem Reichskanzler als
acht Wochen Herztöne völlig rein, Atmungsgeräusch normal,
Appe-
verringerten Fähigkeit, dem Geburtsprozess und allen seinen
tit und Allgemeinbefinden vorzüglich, 10 Pfund Gewichtszunahme.
s darf daher geſagt werden,
Folgen den nötigen körperlichen Widerstand entgegenzusetzen,
Frau H., 24 Jahre alt, Bleichsucht. Schon nach zwei Wochen
auch die unendlich vielen Fehlgeburten in zweifellosem
e, Handel und Induſtrie
we=
volle rote Wangen, acht Pfund mehr Körpergewicht.
. — Fräulein
Zusammenhang. Nichts ist wirkungsvoller, die Körpernatur zu
t Einheits=Weltportos ſeiner
R., 20 Jahre alt, Nervenschwäche und Blutarmut, Schlaflosigkeit,
unterstützen und das gebrechliche Kräfteverhältnis zu regeln, als
Gliederzittern, geschwollene Lymphdrüsen. Nach vier Wochen
eine tatkräftige, in reinster und idealster Form aus dem Natur-
-
Allgemeinbefinden vorzüglich, 10 Pfund Gewichtszunahme.
er Hauptwahlen zum
boden selbst kommende Hilfe, wie der
Frl. S., 19 Jahre alt, Skrofulose und Bleichsucht, Drüsenschwellung
dnetenhauſe war am
am Halse und in beiden Achselhöhlen. Nach zwei Wochen Drü-
Altbuchhorster Mark-Sprudel Starkauelle.
* 439 Abgeordnete wurden
sen geschwunden, Gesichtsfarbe gut gerötet, Kopfschmerzen und
Wahlkreiſen (Berlin 12 und
Mattigkeit nicht mehr vorhanden.
Hervorragende Aerzte, die dem Mark-Sprudel auch bei
zahl-
haben für vier Abgeordnete
Gegenüber solchen Erfolgen ist ein Zweifel an der
reichen andern Krankheiten das Zeugnis hoher Wirksamkeit mit
glänzenden Wirkung des Altbuchhorster
Mark-
nach dem Ergebnis ſind
ge=
auf den Weg ins volle Menschenleben hinein geben, bestätigen
Sprudels einfach nicht mehr möglich.
ihm seinen unbedingten Erfolg, namentlich bei Blutarmut und
Freikonſervative, 74 Natio=
103 Zentrum, 12 Polen,
ten, 1 Deutſchſozialer und
winn und Verluſt der
Par=
ſervative plus 10, minus 15;
us 9; Nationalliberale plus
Volkspartei plus 6, minus 5;
zolen minus 2; Sozialdemo=
Forderungen verfechten und eventuell alle Konſequenzen
trachten, venn ausorerven wiroroie ervſchaftsſteuer
ſchließ=
kraten plus 4; Fraktionsloſe plus 2, minus 1.
ziehen. Es mag ſein, daß, wenn die Streitenden vor der
lich ebenſo wenig wie die Reichsvermögensſteuer. Wozu
Die Zuſammenſetzung des
preußi=
letzten Entſcheidung ſtehen, die Vernunft den Sieg doch
alſo noch die halsbrecheriſchen Experimente, die der
ſchen Abgeordnetenhauſes erfährt nach dem
noch davonträgt und ein Kompromiß zuſtande kommt, bei
Reichstag auch jetzt wieder mitmachen ſoll, um die
Ausfall der Wahlen eine kleine Verſchiebung nach links.,
dem jeder Teil ſeine Rechnung findet.
dauernden Ausgaben für die Wehrvorlage zu decken!
Die Parteien der Rechten werden insgeſamt etwa ein
Wie zwiſchen Bulgarien und Serbien bezüglich des
Vielleicht war es ganz gut, daß der Reichstag zur rechten
Dutzend Sitze weniger haben. Die Konſervativen ſind von
weſtlichen Teils Mazedoniens Gegenſätze beſtehen, ſo auch
Zeit an die Ertragsfähigkeit der Erbſchaften erinnert
der abſoluten Mehrheit weiter denn je entſernt, während
über den öſtlichen Teil zwiſchen Bulgarien und Griechen
wurde . . .
das Gewicht der Liberalen kaum ſtärker als bisher in die
land. Beide machten bekanntlich auf Saloniki Anſpruch,
Wagſchale fallen wird. Den meiſten Grund zur Zufrie=
34f.
Nummer 128.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 4. Juni 1913.
Seite 24.
22
2.
Restaurant„Kaisergarten
Telephon 276.
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Grafenstraße 18 u. 20
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Heute Mittwoch, der
Kur-Konze
oßes H
Altbuchhorster Mark-Sprudel Starkquelle
Großh. Heſſ.
itung Herr Oberr
in mächtiger Wirkung geltend.
Vr
Der Spezialist f.
physikalisch-
htung
Zu einer erfolgreichen
Brunnen-
diätet. Therapie Dr. W. sagt:
vgramm:
Al=
kur sind im allgemeinen 20-30 FI.
„Es ist kein Anstand zu nehmen,
diese deutsche Heilquelle als mindestens
erforderlich, damit alle Gefässe
iI) Darm
gleichwertig, wenn nicht besser als die
des Körpers durch den heilsamen
vielberühmten ausländischen Heilquellen
iſcher, Siegfri
zu bezeichnen, da seine Wirkung so-
Brunnen durchspült u. die
krank-
wohl auf die Verdauung als auf die
luß: Lampio:
haften Ablagerungen ausgeschie-
Blutbildung viel intensiver ist.‟
n=Allee. Ei.
ntere Garte
den werden. Diese Ausscheidung
Der Bade- und Brunnenarzt
Dr. med. G. sagt:
vollzieht sich naturgemäss nicht
„Alles in allem haben mich die
in wenigen Tagen. Es wird
des-
erzielten Erfolge überzeugt, dass wir
halb dringend empfohlen, die
es in dem Altbuchhorster Mark-Sprudel
mit einem Naturprodukt zu tun haben,
Kur voll zu Ende zu führen und
das in seiner Art der Zusammensetzung
Sie keinesfalls verzeitig zu
unter-
sdwohl qualitativ wie quantitativ einzig
He
dasteht.‟
brechen.
Der Frauenarzt Drs med. W.
sagt:
„Der Markspradel steht an Chlor-
Res
Gebrauchsanweisung
gehalt hoch über andern renommierten
(falls der Arzt keine andere Einteilung vorschreibt):
Heilquellen.‟
ebur:
Frühmorgens vor dem Frühstück
Der Frauenarzt Dr. med. W.
sagt:
1—2 Trinkgläser.
Mam
„Krankengeschichten geben den Be-
Mittwi
Eine Stunde vor dem Mittagessen
Preis pro ¾-Liter-Flasche 65 Pfg. Manche Leute tun gut.
weis, dass nicht bloss bei Gicht, sondern
tüglch mohr als % Liter zu winken. Für diese empfichlt
1 Trinkglas.
auch bei andern Krankheitszuständen
S
ch der Gobrauch der grossen Plasche zum Preise von
95 Pfg. Von 10 Plaschen ab zurzeit tritt eine
Preis=
vor allem eine Mineraltherapie mit dem
Eine Stunde vor dem Abendbrot
ermussigung ein.
Altbüchhorster Sprudel erfolgreich sein
roßh.
kapell
1—2 Trinkgläser.
kann.‟
Leit
vermt
Uhr. — E
An
99
Niederlagen in Darmstadt:
Nittw.
1
Ludwigsplatz 7: Friedrich Schaefer, Drogerie.
Ein
Rheinstr. 8: Christian Schwinn, Hofdrogerie.
Engros: Friedrich Schaefer, Drogerie Darmstadt, Ludwigsplatz 1.
Jede
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d ele
verks
Alles
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Mineral- und Moorbades Altbuchhorst bei Grünheide i. Mark.
2
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kostenlos un
Preis: 1 Liter Mi
Erhältlich
nur bei Mittelde
Inhaber Kurt Rohde,
dar Oper „Dir Stätteiter in Aigter
Duppenwarze
von G. Roſſini. 3. Traum=Walzer
von A. Joyce. 4. „Am ſtillen
unübertroffen
Sanatorium „Glückauf.
Herd‟, Lied aus der Oper „Die
in Flaschen à ℳ0,40, 0,75. 1,40 unc
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Meiſterſinger von Nürnberg= von
4.20, sowie nachgefüllt und in Korb-
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* (11749a
flaschen prokg ℳ3,20 in allen einschl.
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Mäßige Pensionspreise, gemischte und veget. Diät.
Geschäften zu haben.
(12350a
eeee ee
von Joh. Strauß. 6. „Alexander
Eigene, große Fräbeer- und Obstanlagen.
Iwo step‟ Einlage aus der Revn=
Vertreter: Otto Caspary
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