Darmstädter Tagblatt 1913


24. Mai 1913

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176. Jahrgang
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Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und
Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 119.
As
Samstag, den 24. Mai.
1913.
ſtorben war und deſſen zweiter Kaiſer langſam dahin=
ſchen
Regierung auf Einführung des Reichs=
Die heutige Nummer hat 36
Seiten.
ſiechte. Aber ein herrlicher blauer Himmel leuchtete am
preßgeſetzes und Aenderung des Vereins=
24. Mai 1888 dem Prinzen Heinrich von Preu=
geſetzes
.
ßen und der Prinzeſſin Irene von Heſſen,
Zur Begründung der Interpellation
Das Wichtigſte vom Tage.
des Zentrums führte Abg. Hauß aus: Man ſollte
als ſie in der Charlottenburger Schloßkapelle vor dem
es nicht für möglich halten daß dieſelbe Regierung, die
Altar ſtanden, und ließ vorübergehend die bange Sorge,
Die Zweite Kammer hat ſich geſtern vertagt.
vor zwei Jahren der Verfaſſungsreform zuſtimmte, heute
Ein Antrag, betreffend Gewährung von verzinslichen
die auf allen laſtete, zurücktreten, zumal Kaiſer Friedrich
nach Ausnahmegeſetzen ruft. Der Selbſterhaltungstrieb
Darlehen an die Zentralkaſſe der heſſiſchen landwirt
ſich beſſer fühlte und am Vorabend der Feier zu ſeinen
und die Selbſtachtung hätten der Regierung gebieten müſ=
ſchaftlichen
Genoſſenſchaften ſoll in nächſter Woche
ſen, dieſen Weg nicht zu gehen. Ein Volk kann in zwei
Aerzten geſagt hatte: Ich bin heute und morgen in Hoch=
noch
beraten werden.
Jahren nicht ſo geartet ſein, daß man es jetzt mit einem
zeitsſtimmung, alſo auch nicht krank. Der alte Kaiſer
Drahtzaun umgeben muß. Man muß vielmehr Elſaß=
Prinz und Prinzeſſin Heinrich von Preu=
erlebte
noch die Freude der Verlobung ſeines zweiten
Lothringen dieſelbe Freiheit gewähren, wie den anderen
ßen begehen heute die Feier ihrer ſilbernen
Enkelſohnes mit der Prinzeſſin Irene, ja, er hatte noch
Bundesſtaaten, mit anderen Worten: Wir fordern die
Hochzeit.
Autonomie.
Der Abg. Labroiſe (Lothr.) hob her=
gehofft
, der Hochzeit beiwohnen zu können. Aber ſeine
vor, die elſaß=lothringiſche Bevölkerung wünſche in Ruhe
Der Reichskanzler hatte geſtern eine dreiviertel
Hoffnung ſollte ſich nicht verwirklichen. Prinz Heinrich
und Frieden zu leben und ihren geſunden Partikularis
ſtündige Audienz beim Kaiſer von Rußland.
blieb den Winter 18871888 über in San Remobei ſei=
mus
geachtet zu ſehen. Die Regierung wolle im Hinblick
nem leidenden Vater, und die Hochzeit wurde in jenen
auf die unvermeidlichen Folgen davon abſehen, einen
Die Zweite elſaß=lothringiſche Kammer
beſprach am Donnerstag die Interpellation, betreffend
neuen politiſchen Fehler zu begehen im Intereſſe des Lan=
Tagen der Sorge verſchoben. Als der greiſe Kaiſer Wil=
des
und des Reiches.
5
die Ausnahmebeſtimmungen für Elſaß=Lothringen, und
Peirotes (Soz.) führte aus:
helm dahinſchied, wollte Kaiſer Friedrich die Hochzeit
Wir ſtehen vor der Tatſache, daß uns die elſaß= lothringi=
nahm
einſtimmig eine Reſolution gegen die Ein=
ſeines
zweiten Sohnes trotz der Trauer nicht länger hin=
ſche
Regierung unter Kuratel ſtellen will. Ideen laſſen
führung ſolcher Beſtimmungen an.
ausgeſchoben wiſſen. Der Kaiſer wohnte auch der Trau=
ſich
aber nicht durch Ausnahmegeſetze unterdrücken. Die
Der Kaiſer von Japan iſt an Lungenentzündung
Regierung hat noch andere Mittel in der Hand, um Aus=
ung
bei, mit ihm außer den Mitgliedern der königlichen
ernſtlich erkrankt.
wüchſen entgegenzutreten. Das Parlament ſieht geſchloſ=
Familie Großherzog Ludwig IV., der Erbgroßherzog, ſo=
ſen
der Regierung gegenüber. Das ſollte ihr zu denken
wie die Prinzeſſinnen Viktoria und Alice von Heſſen, fer=
geben
. Sie treibt den Kriegshetzern hüben und drüben
Tageskalender zur Geſchichte der
Waſſer auf die Mühle. Und all dies, trotzdem 99 Pro=
ner
u. a. der Prinz von Wales, der Kronprinz von Grie=
Befreiungskriege.
zent der elſaß=lothringiſchen Bevölkerung von den Na=
chenland
und Großfürſt Sergius von Rußland. Moltke
tionaliſten nichts wiſſen wolle
Wolf (Lib.) erklärte:
25. Mai 1813: Gefecht zwiſchen Franzoſen und Ver=
hat
uns die Feier in ſeiner ſchlichten Kürze geſchildert.
Es hat ſich ein Riß aufgetan zwiſchen der Regierung und
bündeten an der Queiß. König Friedrich Wilhelm III.
Eben, ſchrieb er, komme ich von der Trauungsfeierlich=
dem
Volk. Was die Regierung plant, widerſpricht dem
trifft wieder in Breslau ein.
Geiſt und Sinn unſerer Verfaſſung und wird nur zur
keit in Charlottenburg. Die Braut mit der Krone auf
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 8.
Stärkung des Nationalismus beitragen. Im Reichstage
dem Haupte und bedeckt mit den Kronjuwelen, ſah reizend
werden die Anträge hoffentlich auf einen unentwegten
aus. Mitten in den Glanz und die Pracht der Verſamm=
Widerſtand ſtoßen. Die Regierung macht ſich keine Ge=
lung
wurde die alte Kaiſerin Auguſta auf ihrem Rollſtuhl
danken über die internationale Wirkung ihres Vorgehens,
das wir um der Idee der Autonomie willen auf das ener=
hineingeſchoben
, ganz ſchwarz, ohne jeden Schmuck. Mir
Zwei Hochzeitsfeiern.
giſchſte bekämpfen müſſen.
traten die Tränen in die Augen, als ihre Enkelkinder vor
Darauf ergriff Unterſtaatsſekretär Man=

** Wie im Februar 1906, ſo findet auch am heutigen
ihr niederknieten, ihr die Hand zu küſſen. Dann trat der
del das Wort zur Erwiderung. Zu Anfang ſtimmlich
Samstag am Berliner Hofe eine grüne und eine ſilberne
Kaiſer ein, die hohe, ſtattliche Figur ungebeugt, mit
ſchlecht disponiert, führte der Miniſter aus: Wenn wir
Hochzeit ſtatt: Prinzeſſin Viktoria Luiſe ver=
über
unſere Anträge an den Bundesrat keine Mitteilung
freundlichem Lächeln die Verſammlung begrüßend. Es
an die Oeffentlichkeit gelangen ließen, ſo geſchah dies mit
mählt ſich dem Prinzen Ernſt Auguſt, Herzog zu
iſt herzzerreißend, ihn mit unerſchöpflicher Geduld und
Rückſicht auf den Bundesrat. Keine Regierung hat das
Braunſchweig und Lüneburg, und Prinz und Prin=
Freundlichkeit gegen ſein ſchweres Geſchick ankämpfen zu
Recht, eine Vorlage zu veröffentlichen, bevor dieſe ihre
zeſſin Heinrich von Preußen begehen den Tag,
ſehen, mit einem Fuß auf dem Thron, mit dem andern
endgültige Geſtaltung im Bundesrat gefunden hat. Na=
an
welchem ſie vor einem Vierteljahrhundert den Ehe
türlich ſind dann die Anträge durch eine Indiskretion an
im Grabe.
den Pariſer Matin gelangt. (Heiterkeik.) Sie gehen
bund ſchloſſen.
Nach dem Hochzeitsmahle fuhr das hohe Paar nach
übrigens außer dem Deutſchen Reich und
Als glückliche Braut hat das deutſche Volk in den
Schloß Erdmannsdorf, wo es die Flitterwochen verlebte
das Reichsland niemand etwas an. Zur
letzten drei Monaten die einzige Tochter unſeres Kaiſer=
Nicht allzu lange konnte der prinzliche Seemann das
Sache ſelbſt kann ich feſtſtellen, daß ſich die Vorredner in
maßloſen Uebertreibungen ergangen und der Angelegen=
paares
geſehen, nachdem ihre Verlobung mit dem
Glück ſeines jungen Heims auskoſten. Als bald nachher
heit eine über das Tatſächliche hinausgehende Bedeutung
Sproſſen des Welfenhauſes, dem künftigen Herzog von
Kaiſer Friedrich die Augen wirklich ſchloß, berief ihn der
beigelegt haben Was iſt denn unſere Abſicht: Wir wol=
Braunſchweig,
ſo große Ueberraſchung hervorgerufen
jetzige Kaiſer zum Kommando der Jacht Hohenzollern.
len 1. die Einführung des Reichspreßgeſetzes im Reichs=
hatte
. Es iſt noch in friſcher Erinnerung, wie freudig die=
land
und 2. die Ergänzung des Reichsvereinsgeſetzes.
Prinz Heinrich führte den kaiſerlichen Bruder über das
Was das Preßgeſetz anlangt. ſo ſchlagen wir nichts
ſes Ereignis im ganzen Reiche begrüßt worden war, denn
Meer nach Kronſtadt, Stockholm und Kopenhagen, und
neues vor. Schon 1898 unterbreiteten wir dem Landes=
auch
ſeine hohe Bedeutung für unſere innere Politik lag
im Herbſt desſelben Jahres zu den erſten Kaiſermanövern
Ausſchuß eine ähnliche Vorlage; dieſelbe wurde aber
klar zutage. Wir wollen hier nicht wieder auf die Tragweite
der deutſchen Flotte. Die kargen Mußeſtunden, die der
abgelehnt, weil man ſich ſagte, daß ein großer Teil der
der Verſöhnung zwiſchen Hohenzollern und Welfen zu=
Bevölkerung die franzöſiſche Sprache nicht als eine fremde
Dienſt dem Prinzen Heinrich ließ, verbrachte er dann in
ſondern als Volksſprache anſehe. Unſere erſte Anregung
rückkommen, denn das iſt in letzter Zeit genugſam er
ſeinem trauten Heim, im Kieler Schloß, und ſpäter im
liegt alſo 15 Jahre zurück. Der heutige Antrag tangiert
örtert worden. Hier liegt auch vor allen Dingen ein Her=
Sommer auch auf ſeinem Gute Hemmelmarck bei Eckern=
in
keiner Weiſe die Verfaſſung. Die nationaliſti=
zensbund
vor, den die beiden Fürſtenkinder geſchloſſen
förde. Aber oft war dies nicht möglich bei den hohen
ſchen Zeitungen gerieren ſich wie franzöſiſche Zei=
haben
, und wenn auch immer= betont ward, daß eine
tungen in franzöſiſchem Lande in der Abſicht, das
Anforderungen, welche die Marine an ihre Angehörigen
Volk dem Deutſchtum zu entfremden. Die
beſſere Löſung der braunſchweigiſchen und welfiſchen
ſtellen muß. Als Prinz Heinrich im Anſchluß an die Er
franzöſiſchen Zuſtände und franzöſiſches Weſen werden
Frage gar nicht gefunden werden konnte, als dieſe, ſo
werbung von Tſingtau für längere Jahre nach Oſtaſien
als etwas Unerreichbares hingeſtellt. Dann muß ſich die
ſtand die politiſche Seite des Bundes doch niemals im
ging, iſt ſeine Gemahlin ihm zum fernen Oſten gefolgt,
altdeutſche Bevölkerung gefallen laſſen, daß Deutſchland
bei jeder Gelegenheit in den Kot gezogen wird. Die Ju=
Vordergrunde, abgeſehen davon, daß der Kaiſer ſich vor=
ſobald
draußen die Zuſtände es ermöglichten.
gend ſoll an ihrer eigenen Heimat irre gemacht werden.
genommen hatte, ſeine Tochter nicht der Politik zu opfern.
Die Verdienſte des Prinzen Heinrich um unſere Ma=
Gegen dieſe zerſetzende Tätigkeit müſſen wir uns wehren
Innige Zuneigung hat das junge Paar zuſammengeführt;
rine ſind oft gewürdigt worden, wie auch ſein lebhaftes
Sie werden daher begreifen, wenn wir dieſe Zeitungen
auf ſeiten der Prinzeſſin mag wohl zuerſt nur Teilnahme
Intereſſe für den Automobil= und Flugſport, deren ein=
gleichſtellen
mit der Preſſe des Auslandes.
Der Redner ging dann auf den Charakter des Na=
an
dem ſchweren Geſchicke des früheren hannoverſchen
flußreicher Förderer er wurde. Auch ſoll noch daran er
tionalismus ein, oft von Zwiſchenrufen unterbro=
Königshauſes die Aufmerkſamkeit auf den Prinzen Ernſt
innert werden, daß die Gründung von Seemannsheimen
chen. Wohl ſei der Nationalismus parlamentariſch tot,
Auguſt gelenkt haben, und dieſe Teilnahme iſt dann zur
im In= und Auslande auf ſeine Anregung zurückgeht,
im übrigen aber lebe er noch. Es ſei eine kleine, aber
herzlichen Zuneigung, zur Liebe geworden, als der Prinz
während die Prinzeſſin ſich den verſchiedenen Zweigen
laute Geſellſchaft im Lande, die die Jugend in ſchlimmſter
Weiſe bedrohe. Die Regierung habe die Pflicht, hier ein=
perſönlich
am Berliner Hofe erſchien und von dem Lieb=
charitativer
Arbeit mit dem ſchönen Eifer gewidmet hat,
zugreifen, um dem Lande die Ruhe und den Frieden zu
reiz der Prinzeſſin gebannt wurde. Und nun treten Beide
der den Frauen deutſcher Fürſten von jeher Pflicht ge=
erhalten
Eines habe er bei der heutigen Debatte trotz
weſen iſt.
nach nur kurzer, aber glücklicher Brautzeit heute vor den
aller Schärfe, mit der ſich die Parteiredner gegen die An=
Altar, um den Bund fürs Leben zu ſchließen.
träge der Regierung wandten, als erfreulich gefunden:
Das hohe Paar kann jetzt auf eine 25jährige glückliche
die mannhafte Abſage an den Nationa=
Ehe zurückblicken, auf welcher der Segen des Himmels
Innige Wünſche ſeien dem Kaiſerpaare und den
lismus, wie er ſie bisher nicht gehört habe. Hätte ihr
Neuvermählten an dieſem freudigen Tage dargebracht
geruht hat, wenngleich ihr manche Schickſalsſchläge
Vorgehen allein dieſe Wirkung, ſo könnte die Regierung
nicht erſpart geblieben ſind. Es erfreut ſich der herzlich=
der
den Frieden zwiſchen zwei deutſchen Fürſtenhäuſern
zufrieden ſein. Wir hoffen, ſagte der Redner weiter, daß
die geſetzgebenden Faktoren des Reiches das Geſetz an=
ſten
Sympathien und darf gewiß ſein, daß an dieſem
endgültig beſiegelt. Wenn auch der Kreis der Einladun=
nehmen
werden. Ich kann Sie verſichern, daß wir nicht
Ehrentage ſeiner mit den innigſten Wünſchen gedacht
gen mit Rückſicht auf die Trauer im Hauſe Cumberland
die Abſicht haben, ſofort gegen die im Lande erſcheinen=
wird
.
eingeſchränkt worden iſt, ſo wird doch eine ſtattliche Zahl
den franzöſiſchen Zeitungen vorzugehen. Wir werden
fürſtlicher Verwandten, an ihrer Spitze der Zar und das
ruhig abwarten, welche Haltung dieſe Zeitungen nach dem
Inkrafttreten des Geſetzes einnehmen werden. Wenn ſie
engliſche Königspaar, den Prinzen und die Prinzeſſin an
Die
ſich des Bewußtſeins der deutſchen Zugehörigkeit beſin=
Ausnahmebeſtimmungen
deren Ehrentage umgeben. Im Geiſte wird auch das
nen, dann werde das ganze Geſetz gar nicht zur Anwen=
deutſche
Volk dem jungen Paare nahe ſein mit dem
dung kommen.
für Elſaß=Lothringen.
Was das Vereinsgeſetz betreffe ſo alaubte die
Wunſche, daß der Himmel dieſen Bund ſegnen möge und
Regierung, der Reform vom Jahre 1908 zuſtimmen zu
Interpellation im elſaß=lothringiſchen
letzterer zu einem Quell ſchönſten und reinſten Glückes
ſollen, im Vertrauen darauf, daß die elſaß=lothringiſche
Landtag.
werde.
Bevölkerung die freiheitlichen Beſtimmungen des Ge=
Unter weniger lichten äußeren Umſtänden hat das
* Bei dicht beſetzten Tribünen und in Anweſenheit
ſetzes werde ertragen können. In dieſer Beziehung ha=
ben
wir uns getäuſcht. Daran iſt gleichfalls der Nationa=
andere
fürſtliche Paar, welches heute die Silberhochzeit
der geſamten Regierung verhandelte am Donnerstag die
lismus ſchuld. Wenn wir für uns das Recht beanſpru=
feiert
, den Ehebund geſchloſſen. Dunkle Schatten lagerten
Zweite elſaß=lothringiſche Kammer über die Interpel=
chen
, gewiſſe Vereine aufzulöſen ſo hat dies ſeinen Grund
damals über Deutſchland, deſſen erſter Kaiſer eben ge=
lationen
, betreffend die Anträge der elſaß= lothringi=
darin
, daß dort in franzöſiſch Propaganda gemacht wird,

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Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
Seite 2.
ſie den Abgeordneten Baſſermann betrifft, frei erfunden.
ſobald die Reichsgeſetzgebung von ihrem Gebiete Beſitz
und man darauf ausgeht, die Jugend dem Deutſch=
Daß eine Mehrheit für eine Reichsvermögensſteuer im
ergreift, ſchlechthin dauernd beſeitigt wird, oder
tum zu entfremden. Die elſaß=lothringiſche Re
Reichstage vorhanden iſt, iſt ſchon lange bekannt. Auch
gierung begehrt nicht leichten Herzens ein ſolches Macht=
b
die Landesgeſetzgebung hierdurch lediglich ſuspen=
der
Kanzler iſt davon unterrichtet. Aus dieſem Grunde
mittel, ſie kann aber das Land nur dann der Ruhe und
hat er es ja auch für notwendig gehalten, ſchon bei der
diert wird. Im erſteren Falle würde die Landesgeſetz
dem Frieden entgegenführen, wenn ſie Abwehrmaß=
erſten
Leſung der Deckungsentwürfe ſich eindringlich gegen
gebung nach Beſeitigung der Reichsgeſetze nicht wieder
die deutſchfeindliche Ge=
nahmen
gegen
den Gedanken einer Reichsvermögensſteuer zu wenden.
ſinnung ergreift. Es handelt ſich hier keineswegs
ufleben, in dem zweiten Falle dürfen ſie ohne weiteres
Ein direktes Unannehmbar hat er damals durchaus nicht
um poſitive Germaniſationspolitik. Gewerkſchaften und
wieder in Kraft treten. Es ſprechen wichtige Gründe da=
ausgeſprochen
, und deshalb iſt es nicht ausgeſchloſſen, daß
ſozialdemokratiſche Vereine werden nicht unter dieſes Ge
bei den weiteren Verhandlungen auch noch die Reichsver
für, daß letztere Auffaſſung die richtige iſt.
etz fallen. Daß unſere Anträge die Rückkehr zur Diktatur
mögensſteuer eine Rolle ſpielen wird. Im übrigen ſcheint
Andererſeits werden auch berechtigte Zweifel dagegen
bedeuten, iſt eine maßloſe Uebertreibung. Auch kann vor
nunmehr auch in die Frage der Reihenfolge der Behand=
einer
Bankrotterklärung der Regierung keine Rede ſein
geltend gemacht. Falls der Bundesrat nur einer Zu=
ung
der Wehr= und Deckungsvorlagen Klarheit gekom=
wenn
ſie der Ueberzeugung iſt, daß ſie eigene politiſche
laſſung des Jeſuitenordens zuſtimmen würde, könnt
men zu ſein. Die Mehrheit will die zweite Leſung der
Befugniſſe braucht. Unſere Anträge werden den euro
Wehrvorlage alsbald an die erſte Leſung ſchließen, damit
jedenfalls eine vollſtändige Klarſtellung der Sachlage nur
päiſchen Frieden nicht ſtören
die Wehrvorlage unter allen Umſtänden rechtzeitig ver=
erreicht
werden, wenn in der Reichsgeſetzgebung beſtimmt
An dieſe Ausführungen ſchloß ſich eine lange, ſehr
abſchiedet wird. Der Zentrumsabgeordnete Spahn hat
lebhafte Beſprechung.
wvürde, daß lediglich ſuspendiert wird. Im erſteren Fall
ich ja jüngſt in einer Rede in Bonn ebenfalls für dieſes
Staatsſekretär Freiherr Zorn von Bulach legt
würde die Landesgeſetzgebung, die dem widerſpricht, be
Verfahren ausgeſprochen, ſo daß die Konſervativen, wenn
nochmals den Standpunkt der Regierung dar und ſagte
ie nicht allein in der Ecke bleiben wollen, ſich wohl oder
ſeitigt werden. Es iſt aber nicht anzunehmen, daß die ver
in Erwiderung der gegen ihn aus dem Hauſe gerichteten,
übel anſchließen müſſen
bündeten Regierungen einen derartigen Beſchluß faſſen
zum Teil recht draſtiſchen Angriffe u. a., man habe ihm
Die Mitteilungen beſtätigen nur, daß in der Tat in
Unfähigkeit vorgeworfen und ihn einen Kleber am Amte
verden
geſcholten. So lange aber der Kaiſer finde, daß die Re
letzter Zeit zwiſchen Zentrum und Nationalliberalen eine
gierung ihre Pflicht tue, habe niemand etwas zu ſagen.
Annäherung ſtattgefunden hat
Er werde auf ſeinem Poſten aushalten. Er freue ſich nur
Deutſches Reich.
Ueber die Arbeitsnachweiſe im Deut=
daß
dem Nationalismus eine ſolche Abſage zuteil gewor=
chen
Reiche nach dem Stande Ende 1912
* Kombinationen. Die gegenwärtige Zeit bie=
den
ſei, was auch in dem der Regierung ausgeſprochenen
Mißtrauen zum Ausdruck komme. Auf dieſem Boden
enthält das Maiheft des Reichs=Arbeitsblattes die vor=
tet
einen günſtigen Boden für allerhand, auf bloße Ver
aber könnten ſich die Parteien und die Regierung wiede
äufigen Ergebniſſe der Anfang dieſes Jahres vom Kai=
mutungen
hin in die Welt geſetzte Kombinationen, welche
zuſammenfinden.
erlichen Statiſtiſchen Amte durchgeführten Erhebung.
keinen tatſächlichen Untergrund haben. Eben erſt hat die
Die ſchließlich von allen vier Fraktionen eingebracht=
Nach dem bisher eingegangenen Material wurden ins=
halbamtliche
Norddeutſche Allgemeine Zeitung die Mel=
und mit allen Stimmen angenommene Reſolution hat
geſamt 2224 Arbeitsnachweiſe gezählt, die für die Ar=
dungen
, wonach die Erledigung der braunſchweigiſchen
folgenden Wortlaut:
beitsvermittlung eine beſondere Einrichtung beſitzen und
Frage unmittelbar bevorſtehe und ſchon den Bundesra
Die Kammer nimmt Kenntnis von den Erklärunger
beſchäftigt habe, für unwahr erklärt, nachdem ſie auch
fortlaufende Anſchreibungen machen. Gewerbsmäßige,
der Regierung, ſie mißbilligt aufs ſchärfſte die Beſtrebun=
rein
philanthropiſche und Lehrlingsſtellennachweiſe wur=
einer
früheren Nachricht, daß das Herzogtum Braun
en auf Herbeiführung von Ausnahmebeſtimmungen be=
den
in die Erhebung nicht einbezogen. Von 1985 darüber
chweig unter Erhebung zum Großherzogtum durch preu=
züglich
des Preß= und Vereinsgeſetzes und ſtellt feſt, daß
ßiſches Gebiet vergrößert werden ſolle, die Ehre eines
berichtenden Arbeitsnachweiſen konnten 1912 rund
die zur Begründung derſelben angeführten Behauptunger
3 600000 Stellen beſetzt werden, während 1909 1439 Ar=
Dementis zuteil werden ließ, trotzdem die Unſinnigkeit
zum Teil unrichtig, zum Teil übertrieben ſind. Sie iſt der
beitsnachweiſe rund 1900000 Stellen vermittelten. Auf
der Meldung offen zutage lag. An die Anweſenheit Sir
Ueberzeugung, daß die friedliche Entwicklung unſeres
die einzelnen Gruppen verteilen ſich die Arbeitsnachweiſe
Morleys in Berlin ſind gleichfalls alle möglichen Ver
Landes durch den von der Regierung gewählten Weg der
mutungen geknüpft worden, die man dann friſchweg als
wie folgt: in Händen der Gemeinden, Kreiſe uſw. ſind
Ausnahmegeſetze ernſtlich geſtört wird und daß das elſaß=
Tatſache in die Welt ſetzte. Die anläßlich der Berliner
382 Arbeitsnachweiſe, in Händen der Herbergen und
lothringiſche Volk in ſich ſelbſt Kraft und Willen hat, eine
Feſtlichkeiten ſtattfindende Monarchenzuſammenkunft hat
Wandererarbeitsſtätten 225, landwirtſchaftliche Arbeits
geſunde Entwickelung ſeiner politiſchen Verhältniſſe allem
natürlich auch zu den verſchiedenſten Kombinationen her
nachweiſe wurden 97 ermittelt, in Händen der Innungen
nationaliſtiſchen Chauvinismus gegenüber ſicherzuſtellen.
halten müſſen. Das neueſte auf dieſem Gebiete iſt die
561, der Arbeitgeber 114, der Angeſtellten 90, der Arbeiter
Die Kammer ſpricht die beſtimmte Erwartung aus, daſ
Nachricht, daß der britiſche Vizeadmiral Jellicor den
547, der Arbeitgeber und =nehmer (paritätiſche Arbeits=
gegebenenfalls
der Reichstag eine Vorlage auf Erlaß von
uftrag habe, mit den deutſchen Marinekreiſen über einer
nachweiſe) 129, ſonſtige 79.
Ausnahmebeſtimmungen für Elſaß=Lothringen zum Preß=
eventuellen neuen Rüſtungsfeiertag, d. h. über eine
-
Zur mecklenburgiſchen Verfaſſungs=
und Vereinsgeſetz ablehnen werde.
Pauſe in den Rüſtungen zur See, zu unterhandeln. Mar
frage wird der Tägl. Rundſchau von unterrichteter meck=
tut
gut, auch dieſe Meldung mit Vorſicht aufzunehmer
lenburgiſcher Seite folgendes geſchrieben: Seit Jahren
und ſie lediglich als eine Kombination anzuſehen.
bemühen ſich die mecklenburgiſchen Regierungen, auf ver=
Der Stand der Ermittelungen
Eine Vermehrung der Truppen
chiedenſten Wegen zu einer Einigung über die Ver=
übungsplätze
iſt für die nächſten Jahre geplant, um
faſſungsfrage mit dem jetzigen Landtage zu kommen und
in der Jeſuitenfrage.
nach Erhöhung der Friedensſtärke des Heeres nach der
die Verfaſſung auf moderner Grundlage zu reformieren.
* Da der Bundesrat über den Antrag des
Wehrvorlage die jetzt bereits beſtehenden Mängel nicht
Bisher blieben die Verhandlungen ſtets ergebnislos, da
Reichstages in der Jeſuitenfrage zu beſchließen hat,
noch fühlbarer zu machen. Es wird dahin geſtrebt wer
es zu große Schwierigkeiten machte, die beiden Stände
befaſſen ſich zurzeit alle beteiligten Reſſorts der Bundes=
den
, jedem Armeekorps einen Uebungsplatz zu ſchaffen.
Ritterſchaft und Landſchaft) auf ein gemeinſames Pro=
ſtaaten
mit einer Klärung der wichtigen und ſtreitiger
Dies gilt hauptſächlich für die Grenzkorps. Ohne
gramm zu einigen. Nun haben die Regierungen in die=
Frage, ob landesrechtliche Vorſchriften, die ein Reichsge=
Uebungsplatz ſind zurzeit das 1., 2., 16., 17. und 21
ſem Frühjahr verſucht, nochmals zu einer Verſtändigung
ſetz aufhob, von ſelbſt wieder bei der Beſeitigung des
Korps, die auf benachbarten Plätzen üben. Das 14. und
zu kommen, und haben vertrauliche Verhandlungen zwi=
letzteren
aufleben, was für die Stellungnahme des Bun=
18. Korps hat jüngſt eigene Plätze erhalten, der Uebungs
ſchen führenden Perſönlichkeiten der Ritter= und Land=
desrats
in der Jeſuitenfrage von beſonderer Bedeutung
platz Arys iſt dem 20. Korps zugeteilt worden. Zur Be
chaft angebahnt. Auf Grund dieſer Verhandlungen ſind
ſein muß. Der Stand der Angelegenheit dürfte folgen=
ſeitigung
der Mängel werden zunächſt im Weſten aus den
neue Vorſchläge der Regierungen gemacht worden, die
der ſein:
Erlöſen des Tempelhofer Feldes zwei neue Uebungs
in der Hauptſache die Zuſtimmung der Vertrauensmänner
Gemäß § 2 der Reichsverfaſſung gehen Reichsge=
plätze
geſchaffen werden und im Oſten iſt aus laufenden
der beiden Stände gefunden haben. Die Entwürfe der
ſetze den Landesgeſetzen vor. Dieſe Beſtimmun=
Haushaltsmitteln die Errichtung des größten Uebungs
Regierungen liegen jetzt dem außerordentlichen Landtag
gen haben in dem vorliegenden Falle praktiſch nur eine
platzes Deutſchlands für 1914/1915 geplant, der Unter=
in
Schwerin zur Beſchlußfaſſung vor. Das Ergebnis der
Bedeutung für Preußen und Sachſen, da in den übrigen
kunft für drei Infanteriebrigaden, und für Artillerie und
bisherigen Beratungen läßt, nach Aeußerungen einer
Bundesſtaaten eine Konkurrenz der Reichs= und Landes
Kavallerie beſondere Lager außerdem ſchaffen ſoll
maßgebenden mecklenburgiſchen Perſönlichkeit, trotz man=
geſetzgebung
in bezug auf den Ausſchluß des Jeſuiten=
noch vorhandenen Schwierigkeiten die Erwartung zu,
Die Behandlung der Wehrvorlage.
ordens nicht in Betracht kommt. In den übrigen Bundes=
daß
es zu einer Einigung zwiſchen Regierungen und Stän=
Die
Nationalliberale Korreſpondenz ſchreibt
ſtaaten werden Landesgeſetze nur teilweiſe durch das Je
den kommen wird, wenn auch nicht alle Wünſche der
In verſchiedenen Blättern haben die jetzt bekannt
ſuitengeſetz gegenſtandslos, wie z. B. in Württemberg
gewordenen neuen Abſtrichanträge des Zentrums an de
großherzoglichen Regierungen und noch weniger alle
Sie dürften daher auch ohne weiteres wieder aufleben
Wehrvorlage eine gewiſſe Erregung hervorgerufen, ins
Wünſche der liberalen Kreiſe in Mecklenburg erfüllt wer=
wenn
die Zulaſſung der Jeſuiten reichsgeſetzlich ausge
beſondere der Antrag, ſtatt 1538 Oberleutnants und Leut=
den
dürften.
nants nur 530 und ſtatt 8607 Unteroffizieren nur 7653 zu
ſprochen wird. Die reichsgeſetzlichen und landesgeſetz=
bewilligen
. Unſeres Erachtens liegt kein Anlaß zur Er=
lichen
Beſtimmungen in Preußen und Sachſen ſind in
Ausland.
regung vor. Es handelt ſich hier um Stellen, deren Be=
bezug
auf den Ausſchluß der Jeſuiten aber gleichbedeu
etzung vorläufig gar nicht in Betracht kam. Wie wir
Frankreich.
tend. Sowohl das Reichsgeſetz wie auch das preußiſche
hören, ſoll ſich die Mitlitärverwaltung mit der Streichung
Die Koſten für die nationale Vertei
einverſtanden erklärt haben. In der Deckungsfrage ver
Beſetz vom Jahre 1875 beſtimmen, daß der Jeſuitenorden
breitet die Neue Geſ. Korr, die Nachricht, die Abgeord=
digung
. Die Heereskommiſſion hat den Bericht des
ausgeſchloſſen iſt. In Sachſen beſtehen ſowohl ver=
neten
Baſſermann und Erzberger ſeien in der zweiter
Deputierten Paté über die dreijährige Dienſtzeit ange=
aſſungsrechtliche
Beſtimmungen wie außerdem noch geſetz=
Hälfte der vorigen Woche beim Reichskanzler geweſen und
nommen. Der Bericht wird am Montag im Parlament
hätten ihm eine Mehrheit der bürgerlichen Parteien für
liche, nach denen alle Orden, einſchließlich der Jeſuiten
verteilt werden
eine Reichsvermögensſteuer angeboten. Wie ſchon frü=
ausgeſchloſſen
ſind. Es handelt ſich hier alſo insbeſondere
here, die Deckungsfrage betreffende Nachrichten der ge=
In der Budgetkommiſſion erklärten Vertreter des
um eine Klarſtellung dahin, ob die Landesgeſetzgebung,
nannten Korreſpondenz, iſt auch dieſe Mitteilung, ſoweit
Kriegsminiſters, daß von den geforderten 440 Millionen
Dieſe Zuſammenkünfte werden, wie geſagt, Dr. Wil=
ſons
Klaſſe genannt und die Journaliſten wohnen ihnen
Präſident Wilſon und die
wenn irgend möglich bei. Es geht dabei aufs demokra=
Feuilleton.
tiſchſte her; die Tür zum Klaſſenzimmer ſteht offen, nur
Journaliſten.
der Haushofmeiſter des Präſidenten ſteht an der Schwell
W-l. Großh. Hoftheater. In der zweiten Meiſter
TW. Während es bei uns in Deutſchland immer noch
ſowie ein Geheimpoliziſt, der an dem Tage im Weißen
inger=Vorſtellung am Donnerstag, dem 100. Ge
Behörden gibt, die der Preſſe und ihren Vertreterr
Hauſe Dienſt hat. Dieſe kennen die Journaliſten alle per
burtstage Richard Wagners, die vor faſt ausverkauftem
bei der im Intereſſe der Allgemeinheit liegen=
ſönlich
und ſind nur dazu da, darauf zu achten, daß ſich
Hauſe ſtattfand, ſang Herr Kammerſänger Friedrich
den Ausübung ihrer Pflichten nicht nur nicht förderlich
nicht Unbefugte einſchleichen. In dem Raum ſelbſt befin=
Plaſchke vom Königlichen Hoftheater in Dresden die
ſondern oft ſogar hinderlich ſind und nicht einſehen, daß
det ſich hinter einem Pult der Präſident und wirklich ähn=
Partie des Hans Sachs und Frl. Grete Jonſſon die
ie der Preſſe bedürfen und nicht dieſer, ſondern ſich ſelbſt
lich Schülern ſitzen die Zeitungsmänner im Halbkreiſe um
des Evchens. Beide erinnerten merkwürdig an die Gäſte
ſchaden, wenn ſie ihr Nachrichten vorenthalten, die zur Ver=
hn
herum. Er begrüßt die ihm näher Bekannten durch
des erſten Abends, jener durch ſein gleich mächtiges Or=
öffentlichung
beſtimmt ſind und erſt durch ſie ihren Wert
Kopfnicken und einer von ihnen ſtellt dann die erſte Frage
an und die wundervolle Kunſt des Vortrags, dieſe
und ihre Bedeutung erhalten, weiß man drüben die
der dann ſchnell andere folgen, die der Staatschef ſchnell
durch den Liebreiz der äußeren Erſcheinung. Daß eine
Aufgaben und die Bedeutung der Preſſe beſſer zu be
und mit kurzen Worten beantwortet. Wie Mr. Rooſevelt
Bühne zwei ſo hervorragende Vertreter desſelben Faches
werten.
verlangt auch Dr. Wilſon, daß ſeine Ausſprüche nicht wört=
beſitzt
, dürfte zu den großen Seltenheiten gehören, und
Der neue Präſident Dr. Wilſon hat eine Einrich=
ich
zitiert werden, hat aber nichts dagegen, daß der Sinn
wenn man vor die Wahl geſtellt würde, einem der bei
tung getroffen, die ſich unter der Bezeichnung des Prä=
vollſtändig
wiedergegeben wird. Am Tiſch des Präſiden
en den Preis zuzuerkennen, würde die Entſcheidung
identen Klaſſe‟
ſchon großer Popularität erfreut
en ſitzt auch einer der Stenographen des Weißen Hauſes
ſchwer fallen. Vielleicht iſt Herr Soomer in der ſouveränen
Faſt alle amerikaniſchen Staatschefs haben für richtig er
und ſchreibt nieder, was dieſer geſagt hat. Das Steno
Vereinigung beider Künſte der größere Meiſter. Frl
achtet, mit der Preſſe freundliche Beziehungen zu unter
gramm wird ſpäter ausgeſchrieben und den Mitgliederr
Jonſſon, von der der Theaterzettel nichts verriet, wo=
halten
. Sie empfingen die Journaliſten, unterhielten ſid
der Preſſe je eine Kopie zugeſtellt. Die Zeitungen dürfer
her ſie kam der Fahrt, beſitzt ein weiches und ſchönes
auch mit ihnen, gaben jedoch meiſtens nur Vertretern ihrer
den darin enthaltenen Stoff benutzen, aber auch auf jeder
Organ, ihr Spiel war aber noch etwas unruhig und ihre
eigenen Partei Auskunft. Rooſevelt unterhielt ſich wohl
Kopie befindet ſich der Vermerk, nicht zu zitieren, nur als
Tongebung iſt, namentlich in der Höhe, noch verbeſſer=
häufig
mit ihnen, aber machte es zur Bedingung, daß er
ein Leitfaden zu benutzen Wie erwähnt, ſind die Ant
ungsfähig. Alles in allem aber eine ſympathiſche Künſt
niemals zitiert würde. Mr. Taft war ſehr vorſichtig in
worten des Präſidenten meiſtens recht kurz und bei aller
lerin, deren einziger Fehler es iſt, daß ſie noch der
einen Aeußerungen und ließ ſich nur ganz beſtimmten Per=
Freundlichkeit und Höflichkeit hat er eine Art ja oder neit
Routine ermangelt. Den Beckmeſſer ſang wieder Herr
ſönlichkeiten gegenüber etwas mehr gehen. Gleich nach
zu ſagen, die dem Frager deutlich zeigt, daß er nicht weiter
Weber, und zwar noch ſchöner als am erſten Abend
dem Dr. Wilſon aber ſeinen Einzug in das Weiße Haus
gehen will. Wenn die letzte Frage geſtellt und beantwor
In den Partien des Walter Stolzing und des David be=
gehalten
hatte, kündigte er an, daß er jeden Montag und
tet iſt, dann löſt ſich die Zuſammenkunft ohne weitere Zere
währten ſich die Herren Becker und Bernhardt als
Donnerstag bereit ſei, die Vertreter von Zeitungen zu feſt=
monie
auf, indem der Präſident die
Klaſſe mit einem
muſikaliſch und geſanglich zuverläſſige und tüchtige Sän=
geſetzten
Stunden zu empfangen, und zwar alle ohne Un=
einfachen
Good Afternoon entläßt.
ger. Die Aufführung leitete diesmal Herr Hofkapell=
erſchied
der Partei oder Nationalität. Dieſe haben dann
meiſter de Haan, dem ein großer Teil der Anerkennung
das Recht, Fragen an ihn zu ſtellen, die er bereitwilligſt
gebührte, die das Publikum auch der heutigen Aufführ=
beantwortet

ung in reichem Maße zuteil werden ließ,

[ ][  ][ ]

Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
231 Millionen für die Rückbehaltung der im Herbſt zu
Etienne erwiderte: Gerade als die Truppen im Oſten ir
entlaſſenden Jahresklaſſe verwendet werden und die übri
erfreulichſter Verfaſſung zu ſein ſchienen, wurde er durch
gen 209 Millionen für die Durchführung der dreijährigen
ene mehr oder weniger eigenartigen Kundgebungen grau
Dienſtzeit und die Schaffung neuer Einheiten betreffen
Die Herabſetzung um 50 Millionen, von der geſprochen
ſam überraſcht. Die Zurückbehaltung des dritten Jahr
wurde, bezieht ſich in Wirklichkeit auf das nächſte Jahr
ganges ſei nur ein geſchickt gewählter Vorwand. Einige
und betrifft Ausgaben, die allenfalls augenblicklich auf=
Strafmaßregeln ſeien bereits getroffen worden, die Unter
ſchiebbar ſind. 202 von 231 Millionen ſind für die Unter
ſuchungen würden jedoch fortgeſetzt werden, um die
bringung der ungefähr 195000 Mann, die unter den Fah=
nen
zurückbehalten werden, beſtimmt. Die Vertreter des
eigentlichen Urheber der Unordnungen zu entlarven, trotz
Miniſters fügten hinzu, die Arbeiten würden nicht vo
des Beſtrebens, ſich wie rechte Feiglinge der Beſtrafung
der Bewilligung durch das Parlament, deren Beſchleu
zu entziehen. (Beifall.) Die Kundgebungen in Toul ſind
nigung der Miniſter erbitten würde, begonnen werden
von Soldaten, die in den Kaſernen zurückgeblieben waren,
Finanzminiſter Dumont verwahrte ſich dagegen, eine Li=
quidationsanleihe
aufnehmen zu wollen, welche durch die
vorbereitet worden, doch ergäben die eingelaufenen Nach
allgemeine Lage keineswegs erforderlich wäre. Er ſchlug
richten, daß im allgemeinen gerade die guten Militärs
vielmehr vor, ein Spezialkonto für die Landesverteidi=
Einfluß auf die Kameraden zu gewinnen ſuchten. Die
gung zu ſchaffen, auf welches die bereits geforderten 860
Regierung werde ihre Aufgabe reſtlos erfüllen und die
Millionen Francs und weiter die neuen Kredite gebracht
werden ſollen, welche der Marineminiſter für die Ver=
Wurzel des Uebels aufdecken und ausroden. (Lebhafte:
ſtärkung der Flotte fordert. Der Geſamtbetrag dieſes
Beifall auf zahlreichen Bänken.) Lamarzelle dankte den
Spezialkontos ſtehe noch nicht feſt, aber er werde ſich wohl
Miniſter.
zwiſchen 800 und 1000 Millionen Francs bewegen. Zur
Ausgleichung dieſes Kontos ſollen Obligationen mit
Belgien.
zwanzigjähriger Laufzeit zum Durchſchnittskurs der fran=
Die Sprachenfrage im Heer. Die Kammer
zöſiſchen Rente im Augenblick der jeweiligen Begebung
begann die Beratung der Sprachenfrage im Heer. Der
ausgegeben werden. Die Ausgabe ſoll je nach Bedarſ
nach und nach etwa zweimal im Jahre, zunächſt 1915
Kriegsminiſter begründete ſeine Vorlage, die die Gleick
ſtattfinden. Die Obligationen ſollten zu demſelben Kurs
berechtigung des Franzöſiſchen und des Niederländiſcher
zu welchem ſie ausgegeben ſein würden, zuzüglich 3 Fres
im Heere vorſieht, mit der Notwendigkeit, alle Belgier
auf 100, d. h. einjährlicher Zins, eingelöſt werden. Der
in ihren Rechten gleichzuſtellen und dadurch das Ideal
Finanzminiſter rechnet darauf, dieſe Obligationsanleihe
auf die Ergänzungsſteuer zu der allgemeinen Einkommen
einer einheitlichen belgiſchen Nation noch ſtärker zu ver
ſteuer zu baſieren. Wenn der Geſetzentwurf über die
wirklichen.
Einkommenſteuer vom Senat nicht angenommen werder
Rußland.
ſollte, ſo könne man immer noch auf die allgemeinen Ein
nahmen des Jahresbudgets zurückgreifen. Der Finanz=
Verſtärkung
Luft
der ruſſiſchen
miniſter betonte ausdrücklich, daß dieſe Anleihe nur für
lotte. Im Laufe dieſes Sommers beabſichtigt das
die einmaligen Ausgaben dienen ſolle
ruſſiſche Kriegsminiſterium, nach Zeitungsnachrichten, eine

Kaſernenbauten.
Der Regierungskommiſſar
erhebliche Verſtärkung der Luftflotte vorzunehmen. Etwa
General Chevalier teilte im Budgetausſchuß noch mit, daſ
hundert neue Flugdrachen, möglichſt ruſſiſcher Herkunft
von den 195000 Mann, welche am 1. Oktober unter den
ſollen im Laufe des Sommers von der Abnahmekom
Fahnen durchbehalten werden ſollen, 75000 in den Fecht
miſſion für die Zwecke der Armee übernommen werden.
und Speiſeſälen, ſowie in ehemaligen Klöſtern und Semi
Beſondere Aufmerkſamkeit ſoll der Entwickelung
eines
naren untergebracht werden ſollen. Für die Einrichtung
reiwilligen Fliegerkorps zugewandt werden.
Dieſe
dieſer Räume werden 22 Millionen gefordert, für die
Opoltſchenije ſollen die von privaten Fluggeſellſchaften
übrigen 120000 Mann werden ebenerdige Kaſernen ge
ausgebildeten Flieger bilden. Für die Ausbildung jedes
baut werden. Man glaubt, daß ſämtliche Baulichkeiten
Fliegers erhält die Geſellſchaft vom Kriegsminiſteriun
bis zum 1. Oktober fertiggeſtellt ſein werden
eine Belohnung von 300
Rubeln. Die ausgebildeten
Die Vervollkommnung der
Bewaff=
Flieger ſollen jedes Jahr zu einer militäriſchen Flug
nung. Bei der Diskuſſion des Budgets des Kriegs
übung eingezogen werden.
miniſteriums im Senat erklärte der Kriegsminiſter bei
China
der Angelegenheit des Verkaufes der franzöſiſchen De=
port
=Kanone an Italien, daß die Heeresverwaltung mit
Eine deutſch=öſterreichiſche
Anleihe.
voller Kenntnis dieſer Sache das Geſchütz 75 beibehielt,
Der Londoner Daily Telegraph veröffentlicht eine länger
das durch die Mithilfe des jetzt vom Parlament verlang
Meldung ſeines Pekinger Korreſpondenten über ein
ten Kredits verbeſſert werden ſoll. Der Kriegsminiſter
chineſiſch=öſterreichiſch=deutſche Anleihe. Danach ſollen
fügte hinzu: Wir haben nicht die Konkurrenz der neuen
zwei Abkommen beſtehen, die am 10. April unterzeichne
italieniſche Kanone zu befürchten; es lag nichts dageger
worden ſeien. Das erſte Abkommen ſpricht von einem
vor, die franzöſiſche Induſtrie zu unterſtützen, und der
Vorſchuß von 60 Millionen, das zweite lautet über 25
jetzt vom Parlament verlangte Kredit von 420 Millionen
Millionen Mark. Wie der Korreſpondent wiſſen will
Francs wird uns in die Lage verſetzen, ſchnell unſere
ſollen als Gegenleiſtungen Beſtellungen bei dem Vulkan
Bewaffnung zu vervollkommnen. In den Betrieben wird
in Stettin und bei dem Stabilimento tecnico in Trieſt
mit hervorragendem Eifer gearbeitet, um das Land voll
gemacht werden. Die deutſche Geſandtſchaft habe genaue
ſtändig auf die Höhe der Situation zu bringen. In kur=
Kenntnis von den beiden Verträgen
zer Zeit werden wir Feſtungs= und Belagerungsgeſchütze
von großer Schußweite haben, über die weitere Er
klärungen unnötig ſind.
* Der Kaiſer von Japan iſt erkrankt
Die antimilitariſtiſchen Kundgebungen.
Die acht Leibärzte, die den Kaiſer behandeln, ſtellten al=
Bei der Beratung des Heereshaushalts wies Lamarzelle
Erkrankung Lungenentzündung feſt. Der Kaiſer hat
Rechte) anläßlich der Vorfälle in Toul und Belfort auf
hohes Fieber. Freitag früh wurde die Meldung von den
Tode des Kaiſers verbreitet, ſpäter aber widerrufen. Di
die antimilitariſtiſche Agitation der Confédération du Tra
Falſchmeldung ſoll von einem japaniſchen Blatte in Sar
vail und die des Sou du Soldat hin, die ſeit der Vor
Francisco ausgegangen ſein.
legung des Geſetzes über die dreijährige Dienſtzeit noch
zunahm, und fragt, welche Maßregeln die Regierung be
abſichtige. (Beifall auf allen Bänken.) Kriegsminiſter
Eine Aufführung im antiken Theater Karthagos
ihrer Straußenfedern ſchamlos hoch findet; eine Frau
Die Ruinenſtätte des alten Karthago war in dieſen Tagen
die alle Angelegenheiten, die unſere Arbeit, unſer Eſſen
der Schauplatz eines ungewöhnlichen Ereigniſſes; von weit
und unſere Bequemlichkeit betreffen, mit dem Beiwor
wichtig belegt; die unſere kleinen Witze bereitwilligſ
her waren aus Tunis und den Küſtengegenden die Schau=
belacht
und eine marmorne Miene zeigt, wenn ein ande
luſtigen herbeigeeilt, und in der weiten Runde des ſonſt ſo
rer ſich über uns luſtig macht; die Frau, die uns das
verlaſſenen antiken Theaters von Karthago ertönten die
ruhige Bewußtſein einflößt, daß ſie niemals die bedauer
raſſelnden Schritte römiſcher Kohorten, die Sonne ſpie
liche Tatſache erkennen wird daß wir nicht tapfer, nicht
gelte ſich in römiſchen Schwertern und Lanzen, und wären
weiſe und nicht gut ſind; die Frau, die uns unermeßlich
ingsum nicht die Tauſende von modern gekleideten Men=
liebt
, ohne unſerer läſtigen Vergangenheit oder der Lehr
ſchen und das weite Ruinenfeld Karthagos geweſen,ſ
der Zukunft zu gedenken: das iſt das erſtaunliche unfaß
hätte man an eine Wiedererſtehung alter Zeiten glauben
bare Geſchöpf, das wir alle verlangen. Der Novellen
können. Hier, in dieſer ſagenreichen Umgebung, führte
dichter Joſeph Hocking nimmt es ernſter und ſchließt zu=
man
ein Drama von Alfred Mortier auf, der Be=
nächſt
die Frauenrechtlerinnen aus. Der Mann liebt
ſiegte Marius Und in bewegten Bildern zog eit
keine politiſierende Frau und hat im allgemeinen wenig
entſcheidender Lebensausſchnitt dieſes römiſchen Bauern=
Sympathie für Anhängerinnen jenes Frauenrechtes, das
ſohnes vorüber, der ſiebenmal Konſul wurde und doch an
die Ueberlegenheit der Frau opfern will, um Gleich=
ſeinem
eigenen Wankelmut Schiffbruch erleiden mußte.
berechtigung dafür einzuſauſchen. Das männliche Idea
Das Ringen mit ſeinem Nebenbuhler Sulla iſt der In
von einer Frau iſt für mein Empfinden am beſten in
halt des Stückes: In der letzten Szene ſinkt der beſiegte
jenem altmodiſchen Worte umſchloſſen, das Weiblichkeit
Marius nieder und weint auf den Trümmern Karthagos
heißt; er liebt eine weibliche Frau. Und das iſt auch die
In dieſer Umgebung, inmitten der wirklichen Trümmer
ſi
eberzeugung Coulſon Kernahans: vor allem muß
der einſt ſo mächtigen Stadt, erzielte dieſe Szene einen
weiblich und frauenhaft ſein. Alles andere wird
ſich
nachhaltigen Eindruck. Die Darſtellung war ausgezeichnet
det
finden, vorausgeſetzt, daß die Frau imſtande iſt,
den Marius ſpielte Fichet, den Sulla Maghilhaune und
Mann ihrer Wahl zu idealiſieren‟. Der bekannte No
die Gemahlin Jugurtahs, die unglückliche Nerbels, Mlle.
Die Art
vellendichter Temple Thourſton faßt ſich kurz:
Farny. Von den Höhen des Zweihörnerberges blickte
von Frauen, die der Mann liebt, meint er, iſt die Frau
drohend der alte Molochtempel auf das ungewohnte Schau
die ſeiner Selbſtſucht gerecht wird, ohne ſich ſelbſt aufzu
ſpiel herab und mußte ſich damit beſcheiden, als wirkungs=
geben
, die ſeinem Egoismus lauſcht, ohne ihn fühlen zu
voller Hintergrund dieſer modernen Aufführung im alten
laſſen, daß er das Geſpräch für ſich monopoliſiert und die
Karthago zu dienen.
ſeine tauſend Fehler unter dem Wunſche verhüllt, ſeinen
** Welche Frauen den Männern gefallen. Die
wenigen Tugenden Gerechtigkeit widerfahren zu laſſen.
Männer ſind Egoiſten: das iſt das unfreiwillige Ergeb=
Frankfort Moore dagegen verlangt von der Frau vo
nis einer intereſſanten Rundfrage bei den bekannte
allem Güte, Herzensgüte, und wenn ihr das fehlt, wirt
ſten engliſchen Schriftſtellern, die das Strand Magazin
alles umſonſt ſein und ſpräche ſie auch mit Engelszungen
veranſtaltet hat, um zu erfahren, welche Art von Fraue;
Ueberhaupt: je weniger ſie ſpricht, um ſo engelsgleiche
den Männern gefallen. Der bekannte Romanſchriftſteller
erſcheint ſie ihm, die Frau ſollte ſich am beſten auf die
W. G. Maxwell ſpricht zunächſt von dem Ideal der Frau
Sprache der Engel beſchränken. Die Frauen, die mi
jenem Wunder, das man erträumt und das merkwürdiger=
Menſchenzungen reden, werden am wenigſten geliebt, und
weiſe auch die Eigenſchaft haben ſoll, ſich in nichts auf
je mehr ſie ſich in dieſer Richtung bemühen, umſo
zulöſen, wenn die Sorgen des Alltags beginnen; danz
weniger
aber betritt er den feſteren Boden der Wirklichkeit und
Am beſten faßt all dieſe verſchiedenartigen Wünſche
meint: Jenſeits der Traumwelt ſuchen wir gewöhnlich
Meinung des Dichters Tom Gallon zuſammen, de
die
Männer eine Frau, die ſo hübſch iſt, daß wir immer auf
freimütig erklärt: Die Frau, die mir als das Ideal vor
ſie ſtolz ſein können, und die ſo gut iſt, daß wir uns nie
chwebt, muß bereit ſein, die ganzen Haushaltsſorgen und
unbehaglich fühlen oder in Verlegenheit geraten; wir ſucher
äußeren Sorgen allein auf ſich zu nehmen. Sie muß be=
die
Frau, die ſich ausgezeichnet anzieht und in zwei Jahre
reit ſein, unter allen Umſtänden ein vergnügtes Geſicht
alten Kleidern am beſten ausſieht, die Frau, die die Ein
und ein fröbliches Lächeln zeigen zu können, einerlei, ob
trittsgelder zum Herrenklub ſehr niedrig und die Preiſe

Seite 3.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 24. Mai
Wohltätigkeitsfeſt zum Beſten des
Alice=Frauenvereins
* Seit Wochen regen ſich viele fleißige Hände, zun
Gelingen des Feſtes am 31. Mai und 1. Juni im Beſſunger
Orangeriegarten beizutragen. Wie um die Gruppen des
Märchenzuges, ſo haben ſich auch um das Zuſtandekommer
der Reſtaurationsbetriebe und Verkaufsbu
den zahlreiche Damen verdient gemacht. Wir nenner
ils Cyeſdamen des großen Büfetts im Orangerie
Haus Frau Bühler, Fräulein Eliſabeth Conradi, Frau
Hauptmann Freytag, Fräulein Lina Goldmann, Frau
Sanitätsrat Hoffmann, Frau Dr. Heil, Frau Miniſterial=
rat
Hölzinger, Frau Miniſterialrat Kratz, Frau Franz
Merck, Freifrau Nordeck zur Rabenau, Frau Präſident Ne=
bel
, Fräulein Mathilde Ploch, Frau Kommerzienrat Trier
Frau Rudolf Wittich, Frau Eduard Wolfskehl, Frau
Major Zernin. Ein zweites kleineres Büfett im
Garten unterſteht den Damen: Frau Geheimerat Louis
Merck und Frau Präſident Weber. Tee und Sand=
wichs
verabreichen: Frau von Oheimb, Frau Eggersſ
Frau von Crüger und Frau von Brandenſtein, Frau von
Neuſville, Frau Andrege und Frau von Lößl an ebenfalls
zwei getrennten Ständen. In den Sektbuden walten
Prinzeſſin Viktor zu Erbach=Schönberg, Frau Baronin von
Oetinger, Frau Kommerzienrat Opel und Frau Hanns
Pellar einerſeits, Frau Kraemer, Frau Dr. Ollendorff
Frau von Suttner und Frau Dr. Wallot andererſeits
ihres Amtes. Der Konditorei ſtehen Frau Genera
Bickel, Frau Baronin von Leonhardi, Frau Baronin von
Schauroth und Frau Baronin von Ungern=Sternberg vor.
Den Zigarettenſtand haben Frau von Helldorff
Frau von Oidtmann, Exzellenz von Plüskow und Frau
-
Zierold übernommen.
Poſtkartenſtände werden
wei vertreten ſein. Für den einen ſind Fräulein von
Graevenitz und Frau Baronin von Starck, für den anderer
Frau Geheimerat Schenck und Frau Stockhauſen verant=
wortlich
.
Als Chefdamen des Blumenzeltes zeich=
nen
Frau Dr. Büchner, Fräu Juſtizrat Bender, Fräulein
Emma Mittler und Frau Fanny von Moers. Freifrau
von Heyl hat zugeſagt, Bilder Sr. Königl. Hoheit
des Großherzogs (in Rahmen) zu verkaufen, wäh=
rend
Fräulein Hegelmayer dem Bilderbücherſtant
vorſtehen wird, der das neue Bilderbuch von Mathilde
Merck und Camilla von Senarclens=Grancy der Oeffent=
lichkeit
übermittel
Die Tombola verſehen
Exzellenz Braun, Frau Geheimerat Beſt, Frau Geheimerat
Dietz, Frau Geyershöfer und Frau Kommerzienrat Wit
tich. Das Karuſſell verwalten Frau Chefredakteut
Ammenn und Frau Hauptmann Lotheißen, und die Kaſſe
von Abdul Hamids Zauberbude haben Frau En=
ders
=Kuhlmann und Frau Dr. Friedrich übernommen.
* Verſetzt wurde der Finanzamtsgehilfe bei dem
Finanzamt Oſthöfen Karl Lang, z. Zt. zu Groß=Gerau
vom 1. Juli d. J. an in gleicher Dienſteigenſchaft an das
Finanzamt Alsfeld.
* Uebertragen wurde dem Lehrer Georg Müller
zu Monzernheim, Kreis Worms, eine Lehrerſtelle zu
Langen, Kreis Offenbach; dem Schulamtsaſpiranten
Ludwig Rüfer aus Nordhauſen die erledigte zweite
Lehrerſtelle zu Bönſtadt, Kreis Friedberg; dem Schul=
amtsaſpiranten
Andreas Spieß aus Dieburg die
erledigte Lehrerſtelle zu Ludwigshöhe, Kreis Oppenheim.
Das Großh. Regierungsblatt Nr. 14 enthält:
1.
Bekanntmachung, die Vereinbarung zwiſchen den
Großherzogtum Heſſen und dem Großherzogtum Luxem=
burg
zur Beſeitigung von Doppelbeſteuerungen be
treffend. 2. Bekanntmachung, die Errichtung einer
Berta Trier=Brunner Stiftung zu Darmſtadt betreffend
3. Bekanntmachung, die Verleihung der Rechtsfähigkeit
an den Kanaliſationsverband Friedberg=Bad Nauheim
betreffend
4.
Bekanntmachung, die Organiſation der
Unfallverſicherung betreffend. 5. Bekanntmachung, Un=
allverſicherung
der Provinz Oberheſſen betreffend
*
Behr
Militärdienſtnachrichten. Oberſt v.
Kommandeur des Inf.=Regts. Prinz Karl (4. Großh.
Heſſ.) Nr. 118, wurde mit der Führung der 32. Infanterie
Brigade beauftragt, und Oberſtleutnant Münter, Kom
mandeur des erſten Jägerbataillons, zum Kommandeur
ſie heute Millionärin wird oder morgen Bankerott
machen ſoll. Sie muß ſich für meine ſchriftſtelleriſchen Ar
beiten intereſſieren und muß eine ganz ausgezeichnet
Kritikerin ſein, wobei ſich ihre Kritik auf unbeſchränktes
Lob zu beſchränken hätte. Auf der anderen Seite müßte
ſie fröhlich und bereitwillig alle Meinungen über alle jene
lebenden Weſen geduldig mit anhören können, die es
wagen, über meine Arbeiten anderer Anſicht zu ſein als
ich ſelbſt. Kurz, ſie müßte bereit ſein, ſich mit einem
launiſchen, unberechenbaren Weſen zuſammengekettet zu
fühlen, mit einem Weſen von unzuverläſſigem Tempera
ment, das alle Augenblicke über die Stränge ſchlagen will.
Und dieſe Anſprüche erklären vielleicht auch die Tatſache,
daß ich noch immer Junggeſelle bin.
Wie ſoll man ſeinen Schmuck behandeln? Nur
wenige Frauen bleiben ſich bei der Behandlung ihrer
Schmuckſachen der Takſache bewußt, daß die meiſten unſe
rer Edelſteine ſehr empfindlich ſind und ſich für ſchlecht
Behandlung nach kürzerer oder längerer Zeit durch den
Verluſt ihrer Anſehnlichkeit von ihrer Schönheit bitter
rächen. Die Perle z. B., iſt außerordentlich empfindlich
und auch in Säure lösbar, erzählt uns doch auch die Sage,
daß die Königin Kleopatra, um ihren Durſt zu ſtillen
eine Perle in Eſſig auflöſte Aber die Empfindlichkeit der
Perle iſt an und für ſich ſehr groß; ſie verliert nach häu=
igem
Anpaßen leicht ihren Glanz. Auch der Smaragd,
der Rubin und der Saphir, ſo wird in der neuen Nummer
der Dame ausgeführt, zeigen eine gewiſſe Empfindlichkeit.
Beim häufigen Tragen verlieren ſie mit der Zeit ihre tiefe
Farbe, ſie ſind lichtempfindlich und darum bleibt es wich
tig, ſie ſtets in geſchloſſenen Behältern aufzubewahren
nicht in Glaskäſten, denn es kommt darauf an, die Steine
vor dem Lichte zu ſchützen. In Paris machte man vor
einiger Zeit mit einem Rubin ein intereſſantes Experi=
nent
. Der Stein wurde geſpalten: die eine Hälfte legte
man in das ſonnige Schaufenſter, die andere bewahrte
man in der Dunkelheit eines Schrankes. Als man nach
zwei Jahren die beiden Teile miteinander verglich, zeigte
ſich eine verblüffende Verſchiedenheit der Leuchtkraft und
der Farbe; der dem Licht ausgeſetzte Rubin war ein Opfe
der Bleichſucht geworden. Den meiſten Kummer berei
ten aber wohl die Opale. Ihr prismatiſches Schillerr
rührt von Miriaden mikroſkopiſcher Riſſe her, und häufig
iſt es vorgekommen, daß Opale, deren Träger nahe am
Kaminfeuer geſeſſen haben, ihren Glanz vollkommen ver=
loren
und ganz unſcheinbar wurden

[ ][  ][ ]

Nummer 119,
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
Seite 4.
* Konzertveranſtaltungen. Ludwigshöhe. Das
zu ihrem Rechte
bekannte Schützenfröhlichkeit noch
des Infanterie=Regiments Prinz Karl (4. Großh. Heſſ.)
morgige Sonntagskonzert wird von der Kapelle
Auch das Tanzbein wurde noch kräftig geſchwungen.
Nr. 118 unter Beförderung zum Oberſten ernannt.
des Großh. Feldartillerie=Regiments Nr. 61 unter Lei=
Morgen Sonntag iſt letzter Schießtag und findet
g. Strafkammer. Der 22jährige Kaufmann Peter
ung des Obermuſikmeiſters M. Weber ausgeführt. Das
während des Schießens großes Militärkonzert
Bonin von hier hatte ſich geſtern wegen eines tät=
Frogramm iſt, wie im Anzeigenteil erſichtlich, ſehr reich=
ſowie
Tanz im Schützenſaale ſtatt. (Alles nähere ſiehe
lichen Angriffs gegen ein junges Mädchen vor der
haltig und bürgt den Beſuchern für einige genußreiche
Anzeige.
Strafkammer II zu verantworten. Er wurde nach der
Stunden. Das heutige Kurkonzert wird ebenfalls
C. Der Katholikenverein veranſtaltete am Frohn=
unter
Ausſchluß der Oeffentlichkeit geführten Verhandlung
Brauerei= Re=
von
obiger Kapelle ausgeführt
eichnamstag ein überaus ſtark beſuchtes Feſt,
zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt. Von der Un=
ſtaurant
Schützenhof (Hügelſtraße). Mit Eröff=
abei
ſtellte zum erſtenmal die Zivilkapelle des Herrt
terſuchungshaft wurden dem Angeklagten
der ſichtliche
nung der Sommerkonzertſaiſon finden auch im Schützen=
A. Gunſt die Muſik, deren treffliche Leiſtungen leb=
Reue an den Tag legte, 2 Monate und 2 Wochen in An=
hof
die ſeit Jahren beſtens eingeführten Konzerte
haften Beifall ernteten. Ein gut einſtudierter allerliebſter
rechnung gebracht. Der Staatsanwalt und der Angeklagte
tatt. So findet auch Sonntag, den 25. Mai, ein Mili=
Kinderreigen unter Leitung des Herrn Tanzlehrers
erkannten das Urteil an, worauf das Gericht verkündete,
tär=Extrakonzert der Kapelle des Großh. Artil=
Volkert, den eine reizende Klaviermuſik begleite
daß der Haftbefehl aufzuheben ſei. Der 47jährige Dienſt=
lerie
=Regiments Nr. 61 unter Leitung des Obermuſik=
owie
das gut dargeſtellte Singſpiel Eine Theater=
knecht
Johannes Laubner von Biblis hat in Hahn
meiſters Weber ſtatt. Wie im Anzeigenteil erſichtlich, be=
probe
im Mädchenpenſionat boten eine willkommene
ſeinem Mitknecht ein Paar Stiefel im Werte von 5 Mark
ginnen Dienstag, den 27. Mai, die regelmäßigen
Abwechslung, die durch einen Tiroler Tanz und einen
geſtohlen. Er wurde wegen Rückfallsdiebſtahl
Dienstags=Konzerte obiger Kapelle=
Schuhplattler noch erhöht wurde. Letzt ere Darbietungen
zu 5 Monaten Gefängnis, abzüglich 1 Monat der
waren ebenfalls von Herrn Tanzlehrer Bolkert eingeübt
Unterſuchungshaft, verurteilt.
Der 27jährige Dienſt=
worden
.
knecht Johann Georg Ewald aus Zotzenbach hat den
Geſangswettſtreit in Traiſa. Am Samstag

Bäcker und Wirt Umhauc in Heppenheim um 6 Mark ge
Die Beſichtigung gekündigter Wohnungen.
und Montag, den 24., 25. und 26. Mai d. J
Sonntag
ſchädigt. Er wird zu 4 Monaten Gefängnis, ab
Mit der vom Mieter oder Vermieter ausgeſproche=
Eintracht ſein
der Geſangverein

züglich 4 Wochen der Unterſuchungshaft, verurteilt
nen Kündigung pflegt das oft ſchon vorher geſpannte Ver
50jähriges Jubiläum, verbunden mit Weihe einer
Der 28jährige Schloſſer Heinrich Friedrich Rühl von
hältnis der Vertragsparteien nicht gerade gebeſſert zu
neuen zweiten Fahne und großem Geſangswettſtreit. Die
hier hat 15 Stück Vierteljahrsquittungen eines hieſigen
werden, und beſonders die Frage der Beſichtigung ge=
Vorbereitungen zu dieſer Feier ſind alle aufs beſte ge
Geſangvereins fälſchlich angefertigt und die Beiträge mit
kündigter Wohnungen durch Mietluſtige führt häufig zu
troffen, ſo daß man einen ſchönen und würdigen Verlauf
,50 Mark einkaſſiert. Er erhält wegen Urkunden
Streitigkeiten und Prozeſſen. Eine Beſtimmung, die dem
des Feſtes erwarten darf. 18 Vereine, darunter ſolche bis
und Betrug 3 Monate Gefängnis
Mieter ausdrücklich die Verpflichtung auferlegt, die Woh=
zu
60 Sängern, werden ſich am Sonntag vormittag in
Einen Grenzſtein verrückt hat der 24jährige Landwirt An
nung beſichtigen zu laſſen, beſteht im Bürgerlichen Geſetz=
Traiſa einfinden, um im friedlichen Wettgeſang um die
ton Friedrich Schmitt von Heppenheim. Das Gerich
uch nicht. Dieſe Verpflichtung ergibt ſich aber nach der
ſchönen und wertvollen Preiſe ihr beſtes Können zu be
nahm nicht § 274 des Strafgeſetzbuchs an, da nach der
Protokollen der zweiten Kommiſſion ohne weiteres aus
weiſen. Alle Sangesfreunde, die ſich einige ſchöne und
Ausſage des Geometers der durch die Grenzſteinverrückung
dem Prinzip von Treu und Glauben, da ein Weiterver=
genußreiche
Stunden bereiten wollen, ſeien daher ganz be=
entſtandene
Schaden nur etwa 10 Mark beträgt, ſondert
mieten zu den üblichen Terminen ſonſt für den Mieter un
ſonders hierauf aufmerkſam gemacht. Auch bietet ein in
verurteilte den Angeklangten nur wegen eines Vergehens
möglich wäre. Iſt die Wohnung gekündigt worden, ſei es
Ort gelegener trockener Feſtplatz Gelegenheit zu ange=
zu
einer Geldſtrafe im vierfachen Betrage des Schadens
mit der vertraglich feſtgeſetzten oder mit der geſetzlicher
nehmem Aufenthalt. (Siehe auch Anzeige.
von 40 Mark
Friſt, ſo hat der Mieter die ſämtlichen zur
* Neuartige Voltsbeluſtigung. Es ſei auf ein
Tagesordnung
Stadtverordneten=Verſammlung

Wohnung gehörenden Räume nunmehr vorzu=
neues
eigenartiges Unternehmen auf dem Gebiete der
für die öffentliche Sitzung am Donnerstag, den 29. Mai,
zeigen. Zeitlich beſchränkt ſich jedoch die Beſichtigungs
Volksbeluſtigungen hingewieſen, welches im Laufe der
nachmittags 3½ Uhr: 1. Mitteilungen. 2. Ergänzung zu
flicht auf die Dauer der Kündigungsfriſt. Iſt alſo ſchon
tächſten Woche auf dem Meßplatz am Hallen=
§ 10 der Baupolizeiordnung (Anordnung doppelter Flucht
vor dem Termine gekündigt worden, an dem ſpäteſteng
chwimmbad Aufſtellung findet. Es iſt dies eine
inien bet Aufſtellung von Bebauungsplänen). 3. Ent
gekündigt werden mußte, ſo beginnt doch die Verpflichtung
von Amerika imvortierte Idee, eine ſogenannte Auto=
wäſſerung
eines Neubaues nächſt der Nieder=Ramſtädter
des Mieters erſt mit dem ſpäteren Zeitpunkte. Beträgt
mobil=Schleifen=Bergbahn, auch Figur=8=Bahr
traße. 4. Bauliche Aenderungen im Armenhaus. 5. Rück=
z
. B. bei einem auf ein Jahr abgeſchloſſenen Mietvertrag
enannt. Dieſe Benennung rührt daher, weil die Wager
vergütung der Gasrohrlegungskoſten für den Heinrich
die Kündigungsfriſt drei Monaſe, ſo ſteht es natürlich ſo
In dem
uf der Fahrt zweimal eine 8 beſchreiben.
wingertsweg. 6. Aenderung der Grundſätze für die Ein
wohl dem Vermieter wie dem Mieter frei, den Vertrag
Rieſen=Vergnügungspark New=Yorks Coney Island
legung von Verſorgungsleitungen in nicht ausgebauten
chon 6 Monate vor Ablauf zu kündigen. Die Beſichtig=
hat
man dieſe Bahnen in allen möglichen und unmög
und in Straßen außerhalb des Bebauungsplans. 7. Die
ungspflicht beſteht aber nur für die letzten drei Monate
ichen Variationen, doch ſind dieſe dort nicht ambulant,
Gartenarbeit der Stadtmädchenſchule I. 8. Errichtung
da ſonſt der Mieter in übermäßiger Weiſe beläſtigt wer=
ſondern
für lange Jahre feſt aufgeſtellt. Herr Bläſer
einer Zapfſtelle im Arbeitsgarten der Stadtmädchen=
den
würde. Ein berechtigtes Intereſſe des Vermieters
der als Schauſteller unſeren Darmſtädter Bürgern kein
I. 9. Die Waſſerverſorgung des dem Beſſunger
ſchule
die Beſichtigungspflicht über die Dauer der Kündigungs=
Unbekannter iſt, hat eine derartige Bahn transportabe
Knabenhort überlaſſenen Gartens. 10. Geſuch um Gewäh
friſt hinaus auszudehnen, liegt nicht vor, denn der Ver=
gebaut
und wird dieſe hier aufſtellen. Wir verweiſen
rung einer Beihilfe zum 34. Verbandstag des Heſſ.=Naſſ.
mieter hat es in der Hand die Kündigungsfriſt ſo zu be=
auch
auf die heutige Anzeige
Verbandes Gabelsberger Stenographen in Darmſtadt.
meſſen, daß er auf ein Weitervermieten der Wohnung
§ Fahrraddiebſtahl. Ein Fahrrad, welches im
11. Einrichtung eines Wochenmarktes auf dem Riegerplatz
innerhalb dieſer Friſt rechnen kann. Vielfach findet ſich ir
ilten Gerichtsgebäude aufgeſtellt war, iſt am
Schulfeiern. Das Großh. Miniſterium des
Mietverträgen die Beſtimmung: Nach erfolgter Kündig=
Mittwoch vormittag zwiſchen 9 und 1 Uhr geſtohlen
Innern, Abteilung für Schulangelegenheiten, weiſt lau
ung iſt die Wohnung Mietluſtigen vorzuzeigen. Auch
iſt Marke Wanderer, hat
Das Fahrrad
worden
Darmſt. Ztg. in einem Ausſchreiben an die unterſtellten
hter erſtreckt ſich die Verpflichtung des Mieters nur au
vernickelte Felgen, Fabrik=
chwarzen
Rahmenbau,
Behörden darauf hin, daß ſich am 15. Juni d. J. ein
die Dauer der vertraglichen oder geſetzlichen Kündigungs=
nummer
188 980 und Polizeinummer ſchwarz D. 1138.
Vierteljahrhundert vollendet ſeit dem Tage der Thron
friſt. Gleichgültig iſt dabei, ob die frühere Kündigung
beſteigung Kaiſer Wilhelms II., und daß am 18. Ok=
vom
Mieter oder vom Vermieter ausging. Die Verpflich=
tober
d. J. das deutſche Volk die hundertjährige Ge
* Orpheum. Die Frankfurter Gäſte, die allabend
tung des Mteters hört auf, ſobald die Wohnung ander=
Et
dächtnisfeier der Völkerſchlacht bei Leipzig begeht.
lich mit ihren vorzüglichen Darbietungen ein volles Haus
weitig vermietet iſt; ſie beginnt wieder wenn der neue
vird beſtimmt, daß am Montag, den 16. Juni, un
aufs köſtlichſte unterhalten, geben heute einen Pre=
Mietvertrag aus irgend einem Grunde rückgängig ge=
am
18. Oktober der Unterricht auszufaller
mierenabend. Es werden außer einem reichhaltigen
mnacht wird. Nicht nur Mietluſtigen iſt die Beſichtigun
hat und dafür Schulfeiern mit Vorträgen und Ge
Bunten Teil zwei neue Einakter gegeben, welche
zu geſtatten, ſondern auch Perſonen, die das Grundſtüc
ſängen abgehalten werden. Die genaueren Beſtimmungen
nicht verfehlen werden, großes Intereſſe zu erwecken. In
kaufen, ſich deshalb zuvor von dem Zuſtand der einzelnen
über die Form dieſer Feiern bleiben den Schulleitunge
erſter Reihe der pikante und ſiituationsreiche Schwan
Räume und der Qualität der Mieter überzeugen woller
überlaſſen, doch wird empfohlen, wenn möglich, Aus=
Die Gouvernante unter Mitwirkung der geſam
und ſich über ihre ernſtliche Kaufabſicht ausweiſen können
flüge oder Bewegungsſpiele und turneriſche Uebungen
ten Kräfte des Frankfurter Intimen Theaters, ferner der
Im übrigen iſt der Vermieter berechtigt, Mietluſtige in
damit zu verbinden. Auch dürften die Schulen woh
Fürſtin Kara=
Schlager der Wiener Fledermaus:
Perſon oder durch ſeinen Vertreter während der Beſich
nicht verabſäumen, auf dieſe beiden bedeutſamen Tage
koff ein Schwank aus dem Franzöſiſchen, welcher in
igung zu begleiten. Eine beſondere Legitimation dar
im geſchichtlichen Unterricht eindringlich und mit Wärm
München, Wien und Frankfurt ſtürmiſchen Beifall fand
der Mieter von dem Vertreter des Vermieters dann nich
hinzuweiſen
In dieſem Schwank ſvielen die Damen Chriſtoph=
verlangen
wenn ihm der Vertreter als Hausverwalter
Paris, Hannah Wilfrid und Hedwig Danſo,
Vom Großh. Hoftheater. Anläßlich der Erſtauf=
Portier uſw. bekannt iſt
ſowie die Herren Gersbach, Manz und Fredy die
führung der 8. Sinfonie von Guſtav Mahle=
Iſt zwiſchen Vermieter und Mieter darüber nichts
ſei darauf hingewieſen, daß an der Kaſſe des Hoftheaters
Hauptrollen. Somit ſteht ein höchſt genußreicher Abend
vereinbart, an wie viel Stunden und zu welchen Tages=
und im Verkehrsbureau erläuternde Einführunger
bevor. Die Vorſtellung beginnt um 8½ Uhr. Eine Nach=
zeiten
die Beſichtigung zu gewähren iſt, ſo entſcheidet die
in das Werk zum Preiſe von 50 Pfennig erhältlic
mittagsvorſtellung am morgigen Sonntag finde:
örtliche Verkehrsanſchauung. Die ſtädtiſche Rechts=
ſind
. Die Führer, die aus der Feder des bekannten Wie=
nicht
ſtatt. (Siehe Anz.)
auskunftsſtelle Darmſtadt (Waldſtraße 6) hat,
ner Muſikſchriftſtellers und Mahlerbiographen Richard
Kinotheater. Olympiatheater. Ein äußerſt
um die hier geltende Verkehrsanſchauung feſtzulegen im
Specht ſtammen, erleichtern das Verſtändnis des unge
ſpannendes und ausgeſprochenes Detektivdrama bring
Vorjahr mit den hieſigen Vermieter= und Mietervereinen
heuern Werkes weſentlich. Es dürfte daher im Intereſſ
as Olympiatheater von Samstag bis einſchl. Montag
die als Vertreter der in Betracht kommenden Intereſſen
der Konzertbeſucher liegen, ſich auf Grund dieſes Leit
in dem Film Rocca, der Bandenführer‟ Das Drama
tengruppen zu gelten haben, verhandelt. Nach dem Er
adens mit der Materie vertraut zu machen. Die Ge
pielt in den höheren und höchſten Kreiſen, zeichnet ſich
gebnis dieſer Verhandlungen wurde als für Darm=
neralprobe
zur 8. Sinfonie, die am Sonntag vormittag
durch erſtklaſſiges Spiel, vorzügliche Photographie und
ſtadt ortsüblich anerkannt: In allen Fällen,
um 11¼ Uhr ſtattfindet, iſt allgemein zugänglich und ſind
höchſt feſſelnde Handlung aus. Die Urſprungsfirma iſt
in denen eine Vereinbarung nicht getroffen iſt, iſt die
Karten hierzu zum Preiſe von 1 Mark und 1,50 Mark an
Leön Gaumont in Paris. Die beiden Dramen Ein
Wohnungseinſicht von dem Mieter wochentäglich an min=
der
Tageskaſſe des Hoftheaters und im Verkehrsbureau
Hilferuf und Die Abenteurer ſtehen vor dem Haupt
deſtens zwei Stunden zu geſtatten. Dieſe zwei Sttunder
erhältlich. Der Anfang der Aufführung, die zugleich der
ſchlager nicht zurück und zeigen ein ebenſo vollendetes
ſind getrennt oder ungetrennt in die Zeit von 10 Uhr vor
Abſchluß der Frühlings=Feſtſpiele bildet, iſt auf 6 Uhr
Spiel wie ſpannende Handlung. Vorzügliche Humores=
mittags
bis 5 Uhr nachmittags zu legen; ausgenommen
Sonntags angeſetzt. Am Montag gelangt zum Beſter
en, Naturbilder und diverſe Einlagen geben dem Pro=
des
Witwen= und Waiſenfonds der Hofmuſik Millöckers
iſt die Zeit von 12 bis 1 Uhr mittags. Eine genauere
gramm den Charakter eines erſtklaſſigen. (Siehe Anz.
Operette Der Bettelſtudent bei kleinen Preiſen
Feſtlegung war nicht möglich, da wiederum in jedem Falle
Das Reſidenztheater am Weißen Turm bringt
zur Aufführung. Als Gäſte für dieſen Abend wurden ge
den beſonderen Intereſſen des einen oder anderen Ver=
ab
heute u. a. ein großes Drama in drei Akten, betitel
wonnen: der Kgl. Sächſ. Hofopernſänger Joſef Pauli
tragsteiles Rechnung getragen werden muß. Währen
Die Heldin von St. Honorée‟ Der Verfaſſer, Profeſſor
der den Ollendorf ſingt, und der unter dem Namer
Heilborn=Körbitz, hat es verſtanden, eine Epiſode aus
der Mahlzeiten braucht ſich der Mieter nicht ſtören zu
Seppl Mayer vor Jahren dem Enſemble des Hoftheaters
dem Kriege 1870/71 für den Film dramatiſch zu bearbei
laſſen, das Betreten eines Krankenzimmers darf er ver
angehörte, und der Großh. Meckl. Hofopernſänger Eduar
en, und trotz der ausgezeichneten Darſtellung und In
ieten, an Sonntagen und den ſtaatlich anerkannten
Göbel, der den Symon ſingt und der von ſeiner Wirkſam=
zenierung
gebührt wohl in erſter Linie dem Autor die
Feiertagen braucht er eine Beſichtigung nicht zu geſtatten.
keit am Großh. Hoftheater in beſter Erinnerung ſteht
Anerkennung für das Gelingen ſeines Werkes. Die Kunſt
Regelmäßig wird dem Mieter nach Eintritt der Dunkelheit
Der Künſtler dürfte auch ſchon als gebürtiger Darmſtäd
Karl Clewings vom Kgl. Schauſpielhaus Berlin kann
die Duldung einer Beſichtigung der Wohnung nicht mehr zu=
ter
lebhaftes Intereſſe für ſich in Anſpruch nehmen
Zu
man in dieſem Film recht bewundern. In dem Filn
gemutet werden können; zu einer Beleuchtung der Räume
Bettelſtudent gelten die kleinen Preiſe. Den Schluß
elbſt ſind Szenen, die durch ihre Einfachheit poetiſch
während der Beſichtigung iſt er jedenfalls nicht verpflichtet
der Spielzeit bildet die Neuinſzenierung von Mari=
virken
. Die anderen Nummern des Programms lehner
Die vielfach in Mietverträgen vorkommende Beſtimmung,
Stuart mit Tereſina Oſter als Gaſt in der Titelrolle an
ſich an dieſes Kunſtwerk würdig an. (Siehe Anz.)
daß die Beſichtigung zu allen Tageszeiten oder zu jeder
Mittwoch. Die erfolgreiche Luſtſpielneuheit Aleſſandro
Das 1.
Darmſtädter Kino (Grafenſtr. 12, Eck
Zeit zu geſtatten ſei, gibt allerdings die Sonn= und Feier=
und der Abt von Goldſtein wird gleich zu Beginn der
Rheinſtraße) bringt ab heute auf drei Tage den wunder
tage für die Beſichtigung frei, iſt aber im übrigen dahin aus
neuen Saiſon wieder im Spielplan erſcheinen
voll mit tiefergreiſenden Szenen geſpielten Schlager aus
ulegen, daß der Mieter zur Vorzeigung der Räume nu
* Abendkurſe im Kochen Einmachen und
dem Leben, betitelt: Die Spur im Schnee Was den
inſoweit verpflichtet iſt, als es ihm unter Berückſichtigung
Einkochen von Früchten und im Nähen
Inhalt dieſes bevorzugten Dramas anbetrifft
iſt
aller in Betracht kommenden Umſtände billigerweiſe zu=
Flicken und Stopfen ſollen jetzt wieder in der haus
dieſer ſehr ſpannend, von tiefgehender Wirkung und mit
gemutet werden darf. Iſt der Mieter während der Be
wirtſchaftlichen Forbildungsſchule
be=
ganz
herzigen Momenten, ein Meiſterwerk, das ſeines
ichtigunszeit nicht zu Hauſe oder verreiſt, ſo hat er die
ginnen. Derartige Kurſe werden ſchon ſeit Jahren in den
gleichen ſucht. Die brennende Mühle ein nicht ans All=
Schlüſſel der Wohnung an einer für den Vermieter jeder=
dret
Abteilungen der Schule in der Rundeturm=, Lager=
ägliche
erinnerndes Drama mit großartigem Spiel und
eit leicht erreichbaren Stelle, zum Beiſpiel bei einem
haus= und Hermannſtraße abgegehalten, und erfreuen ſic
errlichen Momenten, Der Kindeswunſch ein zu Her
im Hauſe oder in unmittelbarer Nähe wohnenden Be
bei den erwachſenen Mädchen und jungen Frauen, die
zen gehendes Drama, bei dem beſonders auf das Spiel
kannten zur Verfügung des Mieters zu halten. Dagegen
keine Zeit zum Beſuch der Tagesſchule haben, immer mehr
des kleinen, ſeine Mutter zurückwünſchenden Kindes auf=
iſt
der Vermieter im allgemeinen nicht verpflichtet, die
ſteigender Beliebtheit. Das Schulgeld beträgt für der
merkſam gemacht ſei, tolle Humoresken, wiſſenſchaftliche
Schlüſſel ſelbſt aufzubewahren. Erfüllt der Mieter ſeine
und herrliche, farbenprächtige Naturaufnahmen ergänzer
ganzen Kurſus 60 Unterrichtsabende 2 Mark. Anmel
Verpflichtung nicht, oder nicht gehörig, ſo kann der Ver
das Prachtprogramm
dungen für die Rundeturm= und Lagerhaus
Uniontheater ( Kunſtlicht=
mieter
auf Duldung der Beſichtigung klagen und even=
ſpiele
, Rheinſtr. 6). Wiſſenſchaft zu pflegen und Beleh=
ſtraße
müſſen am Montag, 26. Mai, abends von 78
tuell den Erlaß etner einſtweiligen Verfügung bean
ung zu verbreiten, ſoll die Aufgabe des modernen Kinos
Uhr, in der Fortbildungsſchulküche Rundeturm=
ragen
. Das vertraglich vielfach ausbedungene Recht der
ſein. Beides erfährt im U. T. die notwendige Berück
ſtraße 11, und für Beſſungen, Dienstag, 27. Mai, abends
Ermiſſion bei Nichtgeſtattung der Beſichtigung kann jedoch
ſichtigung. So wird diesmal ein Film gezeigt, der das
von 78 Uhr, in der Küche Hermannſtraße 21, erfolgen
nicht ſchon bei einmaliger Nichtgeſtattung ausgeübt wer=
Wirken der leider ſo viel verhaßten Eidechſe vor Augen
350jähriges Jubiläumsſchießen der Privi=
den
. Hat der Mieter durch ſein Verhalten ſchuldhafter
ührt. Doch nicht allein Belehrung will die heutige Ge=
legierten
Schützengeſellſchaft Darmſtadt. Der vor
Weiſe die Vermtetung der Wohnung verhindert, ſo iſt der
neration haben, ſondern auch Unterhaltung. Dieſe bring
geſtrige Schießtag (Frohnleichnam) war von auswärtigen
das außerordentlich ſpannende dreiaktige Drama Di
Vermieter berechtigt, Schadenerſatz zu verlangen. Die
Schützen, beſonders von Frankfurt a. M.. Mainz
ſchwarze Gräfin ein Werk, das ergreift und ſich durc
Beweislaſt trifft den Vermieter, doch wird man von ihm
Gießen, Offenbach, Nürnberg, Aſchaffenburg, Charlotten
prachtvolle Photographien auszeichnet. Ins Varieté
nicht den ſtrikten Beweis verlangen können, daß ein be=
burg
uſw. ſehr gut beſucht und hatten ſich u. a. auch die
führt der Film Hadji, der umgekehrte Menſch in dem
timmter Mietluſtiger bei Geſtattung der Beſichtigung die
bekannteſten Matadoren eingefunden, um die Sieges
der Künſtler Staunenerregendes vollbringt, und eine Hu
Wohnung gemietet haben würde. Der Vermieter wird
alme zu erringen. Trotz dieſer ſcharfen Konkurrenten
moreske von zwerchfellerſchütternder Wirkung iſt Leh
vielmehr ſeiner Beweispfliche genügt haben, wenn er durck
hielten ſich aber bei den heißen Wettkämpfen unſere
mann ſchlägt den Rekord‟. Das Journal bringt neben
die von ihm erbrachten Beweiſe die Weitervermietung
Darmſtädter Schützen äußerſt tapfer und können ſie
vielem anderen eine intereſſante Uebung der Feuerwehr
der ag rreichend wahrſcheinlich gemacht hat
vorausſichtlich einige der erſten Preiſe belegen. Nach dem
n San Francisco. Das Künſtlerkonzert bringt. der Zeit
heißen Ringen am Mittag kam aber doch am Abend die
folgend, Kompoſitionen von Richard Wagner.

[ ][  ][ ]

Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
Seite 5.
ſtatten. Auch die Teilnehmer der Internationalen Wein=
zleich
drauf nochmals ein elektriſches Licht im Walde auf=
Landesverband evangeliſch-kirchlicher Frauen=
auintereſſenten
, die zu Studienzwecken die Weinbauge
litzen. Die Polizei iſt dem Täter auf der Spur
vereine im Großherzogtum Heſſen.
viete beſichtigen, werden Oppenheim am 19. Juli beſuchen
aleſund, 23. Mai. Der norwegiſche Dampfe:
Der Hauptgegenſtand der am Donnerstag im
Der Steuerausſchlag der Gemeindeum
Laugen iſt bei Larvik untergegangen. Acht
Gemeindeſaal der Paulusgemeinde in Darmſtadt abge
lagen für 1913 wurde auf 82000 Mark feſtgeſetzt.
Perſonen ſind ertrunken.
haltenen Mitgliederverſammlung war ein
Gimbsheim, 23. Mai. Eine männliche Leiche, die
Wien, 22. Mai. Bei der Abendvorſtellung im Zir=
Vortrag von Pfarrer Hoffmann aus Weſthofen über
etwa 14 Tage im Waſſer gelegen hat, wurde vorgeſtern im
kus Buſch, der auch der Erzherzog Friedrich beiwohnte
Die Bedentung der Preſſefür das chriſt=
Rhein von dem Fährmann Willius geländet. Der
ereignete ſich heute ein ſchwerer Unglücksfall.
liche Haus Nach einem kurzen Ueberblick über die
Geländete, ein Burſche im Alter von 1617 Jahren, war
Während der Vorbereitungen zur Ausſtattungspantomime
anderweitig von der evangeliſchen Kirche geleiſtete Preß=
mit
ziemlich defektem Arbeitsanzug bekleidet und iſt an=
arbeit
ging der Vortragende auf das Verhältnis des
türzte eine 3 Meter über der Manege hängende Eiſen
ſcheinend dem Schifferſtand angehörig. Er iſt wahrſchein
chriſtlich=evangeliſchen Hauſes zur Tagespreſſe ein
brücke herunter. Von den in der Manege befindlichen Ar
lich bei Ausübung ſeines Berufes verunglückt und im
Er leugnete nicht, daß hier manches Gegenſätzliche vor
beitern wurden einer tödlich und zwei ſchwer verletzt. Vom
Rheine ertrunken. Die gerichtliche
Inaugenſcheinnahme
liegt, das ein Mißverhältnis leider herbeizuführen ge=
Publikum wurden drei Perſonen, darunter eine Frau, ver
onnte die Identität nicht feſtſtellen. Der Geländete wurde
eignet iſt, betonte aber auch andererſeits ganz entſchieden
letzt. Unter den Zuſchauern entſtand eine große Panik
uf dem hieſigen Friedhofe beigeſetzt.
die großen Kulturwerte, die in der Preſſe tagtäglich ihre
Die Vorſtellung wurde abgebrochen.
Bingen, 23. Mai. Geländet wurde unweit von
Vertretung finden, und an denen das chriſtliche Haus
Saint=Quentin, 22. Mai. Die Gendarmerie entdeckte
Franzoſenhaus in einer Kribbe die Leiche eines in der
nicht gleichgültig und teilnahmslos vorübergehen kann
n einem Hotel in Eſſiny de Grand das vorgeſtern ir
Die Schwierigkeiten, die einer Verſtändigung beider
echziger Jahren ſtehenden Mannes, deren Herkunft noch
Paris von dem Belgier Davignon entführte Auto=
nicht
ermittelt iſt.
Teile lange entgegengeſtanden haben und mitunter noch
mobil und beſchlagnahmte das Fahrzeug, worin Da=
etzt
entgegenſtehen, wurden einmal darin erblickt, daß
Wörrſtadt, 22. Mai. Vor etwa acht Tagen verunglückte
vignon nach dem Mordanſchlag gegen den Automobil=
das
evangeliſche Leſepublikum keine geſchloſſene Einheit
der Schreinermeiſter Senger dadurch, daß er ausrutſchte
fabrikanten Dardenne mit ſeiner Geliebten geflüchte
iſt, wie in der katholiſchen Kirche, ſondern mannigfach
ind ſich an einem Balken halten wollte, der jedoch losging
war. Während ſeine Geliebte verhaftet wurde, gelang es
durch politiſche, theologiſche und kirchliche Meinungsver
und ihm auf den Kopf fiel. Er trug eine ſchwere Gehirn=
Davignon, zu entkommen. Gendarmen und Einwoh
chiedenheiten geſpalten; ferner darin, daß es nicht weni
erſchütterung davon, an deren Folgen er nach qualvollem
ner verfolgen ihn.
gen Zeitungen an der richtigen Kenntnis der innerkirch=
Leiden heute nacht im Krankenhaus zu Alzey, wohin man
ichen Verhältniſſe, insbeſondere auch der evangeliſcher
den Schwerverletzten erſt geſtern brachte, geſtorben iſt
Liebesarbeit, fehlt; bei manchen aber doch bei uns
der Schneidermeiſter Frank aus Nieder=Ingelheim, der
Der Nieder=Modauer Bank=
u
Lande verhältnismäßig wenigen liegt auch direkte
eine Radtour zu Verwandten hierher machte, wurde, als
Feindſchaft gegen das Chriſtentum, oder doch wenigſtens
r hier ankam, plötzlich von Wahnſinn befal=
krach
vor der Strafkammer.
die Kirche vor. Als Mittel zur Abhilfe wurde vorge=
len
. Er griff jeden, der ſich ihm näherte, an und konnte
ſchlagen: Unterſtützung der wohlwollend geſinnten Zei
37. Verhandlungstag.
nur mit Gewalt überwältigt werden. Der Kranke wurde
tungsorgane ohne Unterſchied der Partei, insbeſondere
der Irrenanſtalt Alzey zugeführt.
der heimatlichen mittleren und kleinen Preſſe, die durch=
g
. Als erſter Zeuge wurde Rechtsanwalt Klein=
weg
einen ſchwierigen Stand gegenüber der großſtädti=
ſchmidt
vernommen. Zeuge hat den Angeklagten Ihric
ſchen Konkurrenz hat, durch Selbſtbezug. Empfehlung und
1907 kennen gelernt. Er habe ſtets den Eindruck eines tat
Kunſtnotizen.
Inſerate; ſerner Zuſammenſchluß aller kirchlich inter=
kräftigen
Mannes vom Auftreten Ihrigs gehabt. Ihrig
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach=
eſſierten
Kreiſe in evangeliſchen Preßverbän
abe wiederholt geſagt, daß er ſehr in Anſpruch genom=
ſtehenden
Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor
den, wie ſolche bereits in den meiſten deutſchen Ländern
nen ſei und daß ihm Geheimerat Haas keine Arbeit abge=
Darmſtädter Künſtler auswärts. Frau
(auch im Großherzogtum Heſſen) beſtehen; neben Ver=
nommen
habe. Mit den Angeſtellten habe Ihrig in lie
Sophie Schmidt=Illing, unſere einheimiſche Kon=
einen
, Verbänden, Synoden und Kirchengemeinden dür=
benswürdiger
Weiſe verkehrt, er ſei nicht herrſchſüchtig ge=
ertſängerin
, hat ſich in dieſer Saiſon wieder in vielen
fen dieſen aber auch die Einzelmitglieder nicht fehlen
weſen. Zeuge hat die Ueberzeugung gehabt, daß Ihrig
uswärtigen Städten große Erfolge erſungen, ſo in Bar=
Endlich wurde auch zur literariſchen Mitarbeit von dazu
beſtrebt war, Nieder=Modau ſelbſt unter großen Opfern
willigen und geeigneten Pfarrern und Laien aufgefor=
men
, Braunſchweig, Eplingen, Stettin, Koblenz, Leipzig
eitens der Genoſſenſchaftsbank zu ſanieren. Geheimerat
dert, denen beſondere Inſtruktionskurſe die nötige preß=
Hannover, Stuttgart, Frankfurt, Dortmund und vielen
Haas habe immer gewünſcht, daß Nieder=Modau nicht fal=
techniſche
Ausrüſtung geben ſollen, wie ſolches in den
anderen. Aus den uns vorliegenden durchweg glänzenden
len gelaſſen werde. Die in Umlauf befindlichen Wechſel
Provinzen Sachſen und Weſtfalen ſeitens der dortigen
Kritiken ſeien einige wenige hervorgehoben: Tränenkrüg=
Zeuge
ſieder=Modaus haben immer als echt gegolten.
Preßverbände in vorbildlicher Weiſe geſchieht.
An der
von Gg. Schumann. Duisburg, General=Anzeiger:
Philipp Klein war Mitglied des Gläubigerausſchuſſes
auf den Vortrag folgenden Diskuſſion beteiligter
Das Sopranſolo wurde durch Frau Schmidt=Illing zu un
im Konkurs des Bauunternehmens Zöllner. Der dem
ich Dekan Schäfer=Biebesheim. Pfarrer Werner= Mühl=
vergleichlicher
Wirkung gebracht. Rührend klang die Klage
IJſaak gemachte Vorwurf, er habe ſich aus dieſem Konkurs
heim, Profeſſor Weimar=Darmſtadt und der Referent.
um die Tränen der Mutter, und in der letzten Szene
bereichert, ſei nach ſeinen Nachprüfungen völlig unbegrün=
Nach dem offiziellen Teil folgte noch ein zwangloſes Zu=
chwebte
die Stimme der Sängerin in lichtvoller Schön=
det
. Jſaak habe ſein gegebenes Wort immer gehalten, und
ſammenſein der zahlreich erſchienenen Mitglieder und
eit und lieblichſter Zartheit über dem Chor der Engel
vielfach mehr Geld gegeben, als erforderlich war. Pall=
Freunde des Verbandes.
Dadurch wurde die wundervolle Schlußſzene des Werkes
mann habe wiederholt geſagt, Iſaak ſei nur der Geld=
zu
ſtärkſter Wirkung gebracht. Rhein= und Ruhrzeitung
.
Bauunternehmer Hohmann hat verſchiedene
Von den ſoliſtiſchen Kräften ragten beſonders die Sängerin
Bauten ausgeführt, für die Iſaak das Geld hergab. Es ſei
Offenbach, 23. Mai. In dem Diſziplinarver=
der
Mutter und die Sängerin der Kindesſtimme, Frau
wiederholt vorgekommen, daß die Bauherren das von
fahren gegen die beiden Baupolizeitechniker Schuch
Schmidt=Illing, hervor. Das wehmütige Bitten des
Iſaak erhaltene Geld für ſich behielten, anſtatt es den
und Weſtphal wurde vom Kreisausſchuß Beweisbe=
Kindes fand einen die Seele in ihrem tiefſten Grunde be
Handwerkern zu geben. IJſaak habe ſein Wort immer ge=
chluß
und Vorlage der Akten verkündet, die auf Grund
ührenden Ausdruck durch den feinen Sopran der Frau
-
Einige weitere Zeugen bekunden günſtig über
halten
der Anzeige der Bautechniker gegen den vormaligen Bei
Schmidt=Illing, deren Stimme ſich zum Schluß wie ein
das Leben des Angeklagten Jſaak. Zeuge Nothis be=
geordneten
Walter erwachſen ſind
ilberner Bogen über den Harmonien des Engelchores
kundet, daß zweifellos der V.=V.=G. durch die Uebernahme
Bensheim, 23. Mai
Der heſſiſche Städte=
.
Jephta. Stuttgart, Deutſche Reichspoſt
der Sanierung Jſaaks Verluſte entſtehen würden, went
beamtenverband hält ſeine dritte ordentliche Jah
Das Soloquartett, aus welchem beſonders die Leiſtungen
urzeit die Immobilien veräußert werden müßten. Die
reshauptverſammlung am 1. Juni hierſelbſt ab
der beiden Damen Frau Schmidt=Illing und W.=Illing
vorübergehende unleidliche Lage der V.=V.=G. ſei auf Ver
Vormittags 10 Uhr: Hauptverſammlung im Deutſcher
hervorragten. Frau Schmidt=Illing ſang ihre Iphis ganz
uſte zurückzuführen, die von dem Nieder=Modauer Kon=
Haus Tagesordnung: Jahresbericht, Rechnungsablage
usgezeichnet mit ſelbſtverſtändlicher Klarheit, Reinheit und
kurs, dem Konto Iſaak und von der Genoſſenſchaftsban
Voranſchlag für 1913, Feſtſetzung des Beitrags für Ein
Sicherheit, zudem war ihr Vortrag eine empfindungs=
entſtanden
waren. Nach Fälligkeit der verſchiedenen Le=
zelmitglieder
, Antrag auf Einführung des obligatoriſchen
Der Beobachter: Von den Soliſten
varme Leiſtung.
bensverſicherungspolizen des Jſaak, durch die 240000 Mk.
Bezuges der Verbandszeitſchrift, die Einwirkung des An=
ſtand
Frau Schmidt=Illing als Iphis ganz ausgezeichnet
zur Verfügung ſtehen, ſei ein Verluſt aus dem Engagement
geſtelltenverſicherungsgeſetzes auf das Beamtendienſtver=
am
Platze. Sie ſang ihre nicht immer leichte Partie mit
ſaak nicht mehr zu erwarten, ſondern eher ein Gewinn
hältnis; das paſſive Wahlrecht der ſtädtiſchen Beamten
iner Wärme, mit einer tiefen Verinnerlichung und mit
Man ſei bei der Uebernahme der Engagements ſich klat
die Einführung von Beamtenausſchüſſen in den ſtädtiſchen
ſo ſelbſtändiger Auffaſſung, daß ſie als eine Künſtlerin
darüber geweſen, daß es ſich um ein Notgeſchäft handelt
Verwaltungen
erſten Ranges gelten darf. Fauſts Verdammung. Kob=
aus
dem man aber nicht mit Verluſt, ſondern mit Gewinn
Hähnlein, 23. Mai. Morgen findet hier Bürger=
enz
, Koblenzer Zeitung: Von den Soliſten wurde dies
hervorgehen könnte, wenn die Immobilien längere Jahre
meiſter=Stichwahl ſtatt.
mal Hervorragendes geleiſtet. Mit keuſcher Stimme
gehalten werden könnten.
ſchöner Tongebung und großer Kunſt ſtattete Frau Schmidt=
B. Neunkirchen, 22. Mai. Wie die Jugendwan=
Es ergreift ſodann der Sachverſtändige Regierungsrat
Illing die Partie des Gretchen aus. Sie wurde dem Mar=
derungen
in den letzten Jahren auch in ländlicher
Baſtian das Wort zur Fortſetzung ſeines Gutachtens
areten=Charakter nach beiden Seiten voll gerecht: Sowohl
Volksſchulen gepflegt werden, beweiſen zahlreiche Ausflüge
junächſt zu den Anklagepunkten gegen Jſaak. Zunächſt
ür das Naive und jungfräulich Unberührte als auch für
von Schulen in unſere Gegend. Auch heute kamen zwei
wolle er die Behauptung Jſaaks, er habe den Wechſelkredi
Schulklaſſen, von Stockſtadt a. Rhein mit ihrer
das dramatiſch Geſteigerte der Partie fand ſie den rechten
uf Grund der von ihm hinterlegten Sicherheiten erhal=
Ausdruck.
Herrn Lehrern auf dem Wege von Reinheim, Groß=Bie
ten, unterſuchen. Die Behauptung ſei wohl nicht ſo ohne
berau, Lichtenberg durch unſer idylliſches Oertchen, um
weiteres glaubhaft. Denn wenn ihm die Bayeriſche Han
über Brandau, Felsberg, Jugenheim und von dort per
delsbank nur auf Grund der von ihm hinterlegten Sicher=
3
Bahn den Heimweg wieder anzutreten.
Reich und Ausland.
heit Kredit gegeben hätte, ſo ſei es unbegreiflich, warum
das Vertrauen der Bank erſchüttert werden konnte. Er
Mainz. 23. Mai. Geſtern mittag wurde im Foyer
Aus der Reichshauptſtadt, 22. Mai. In der Stadt=
des
Stadttheaters die prächtige Büſte Richard
ſei der Ueberzeugung, daß ſich der Kredit auf zweierlei
verordnetenverſammlung brachte der Oberbürgermeiſter
Grundlagen ſtützte, auf jene Sicherheiten und auf die Un=
Wagners in Anweſenheit einer größeren Zahl gelade
in längerer Rede eine Vorlage auf Umänderung
ner Gäſte enthüllt. Es waren u. a. die Spitzen der
terſchrift des Nieder=Modauer Vereins mit unbeſchränkter
des Un iverſit äts viertels als Ju=
Behörden und eine Anzahl Künſtler und Künſtlerinnen der
Haftpflicht. Der Sachverſtändige geht ſodann die verſchie=
We=
Alle Parteien ſtimmten den
biläumsgabe ein.
Oper erſchienen. Nachdem das Orcheſter das Vorſpiel
denen Möglichkeiten durch, wie Jſaak die Wechſelgeſchäfte
Brundzügen der Vorlage, die einem beſonderen
der Meiſterſinger vorgetragen hatte, begrüßte Her
zwiſchen Pallmann und Nieder=Modau anſehen konnte.
Ausſchuſſe überwieſen wurde, zu. Im weiteren Verlaufe
Oberbürgermeiſter Dr. Göttelmann die Feſtgäſte und
Er konnte annehmen, daß Nieder=Modau einen Kredit in
er Sitzung wurde Geheimer Regierungsrat Dr. Weber
wies auf die Bedeutung des Tages hin. Er legte dann
nſpruch nehme, daß alſo Pallmann der Bankier war.
Stadtmedizinalrat in ſein Amt eingeführt.
Das
dar, daß der Plan, im Stadtpark eine mit Bildern aus
Das wäre ſchon an ſich nicht normal, konnte aber auch nicht
Richard Wagner=Denkmal im Tiergarten
den Wagneropern geſchmückte Nibelungenhalle zu errichten
vorgelegen heben, denn Pallmann war es ja, der angab
war heute, am 100. Geburtstag des Meiſters, prächtig ge=
ſich
nicht habe verwirklichen laſſen und daß man ſchließlich
o und ſo will ich die Wechſel haben. Wenn Pallmann der
chmückt worden. Hochſtämmige Palmen und Lorbeer
die geſamten Gelder benutzte, um die Büſte im Theater
Kreditnehmer war, ſo mußte die koloſſale Menge der ihm
bäume umgaben das Denkmal, um deſſen Fuß ſich eine
Foyer zu errichten. Profeſſor Heinrich Waderé ſei der
ur Verfügung ſtehenden Wechſel bedenklich machen und
goldene Girlande ſchlang. Blaue und roſafarbene Horten=
berufene
Künſtler dem Marmor die Züge Waaners zu
die wiederholte Prolongation. Aus allem gehe hervor
ſien miſchten ſich in die blühenden Alpenroſen, welche einer
geben. und er habe ſeine Aufgabe in glänzender Weiſe ge=
daß
es ſich nicht um einen bankmäßigen Verkehr handeln
wirkungsvollen Hintergrund bildeten. Bald nach 9 Uhr
öſt. Redner begrüßte die anweſenden Künſtler und dankte
onnte. Eine weitere Möglichkeit war, daß es Gefällig=
wurde
von der Stadt Berlin ein mächtiges Lorbeergewinde
der Stadtverordneten=Verſammlung, den Herren Baurgt
keitsakzepte Nieder=Modaus für Pallmann waren. Nimmt
niedergelegt, auf deſſen Schleife man die Worte las: Die
Gelius und Direktor Schröder, die ſich um die Aufſtellung
man dies an, ſo ſeien auch die Beruhigungsbriefe verſtänd=
Stadt Berlin dem unſterblichen Meiſter der Töne in
der Büſte bezw. um die Ausſchmückung des Foyers ver=
lich
und daß Pallmann in einem Briefe ſchreibt, ſie müßter
-
Auch die Grabſtätte des
Dankbarkeit und Verehrung
dient machten, und erteilte dann das Wort dem Herrn
chleunigſt für Deckung ſorgen, denn die Bank habe ſich
großen Wagnerſängers=Theodor Reichmann, der heute vor
Geh. Kommerzienrat Dr. Strecker zur Feſtrede. Dieſer
chon an Nieder=Modau gewandt. Aus der Summe der
zehn Jahren. am 22.Mai 1903, geſtorben iſt, prangte im
ſei beſonders berufen, den Genius Wagners zu feiern, da
Einzelheiten hätte Iſaak den Schluß ziehen müſſen, daß es
herrlichſten Blumenſchmuck. Den von Efeu umſponnenen
der Schoetſche Verlag die Werke des Künſtlers zu einer
ſich um unſaubere Machenſchaften handle. Bezüglich des
Hügel bedeckten weiße Lilien, Maiblumen, Vergißmein=
Zeit zu würdigen gewußt habe,als deſſen Muſik noch Zu=
Angeklagten Beck wolle er aufmerkſam machen, daß ſtatt
nicht, goldene und ſilberne Lorbeerblätter. Der Boden war
kunftsmuſik geweſen ſei. Die Feier ſchloß mit einem
dem feſtgeſtellten Verluſt von 8248,19 Mark in der veröf=
mit
Roſen dicht beſtreut, und an den Gittern hingen große
Muſikſtück aus den Meiſterſingern Am Abend fand ein
fentlichten Bilanz von 1906 nur ein Verluſt von 5683,70
Die Rennbahn im Grunewald
orbeerkränze
Feſtkonzert in der Stadthalle ſtatt.
Mark ausgewieſen iſt. Bezüglich der Bilanz von 1907 er=
hatte
heute Beſuche fürſtlicher Gäſte. Um 4½ Uhr trafen
Mainz, 23. Mai. Der Taglöhner Konrad aus
nnere er daran, daß ſtatt eines Verluſtes von 4013,94 Mk
as Kronprinzenpaar und die Söhne des Prinzen Frie=
Bretzenheim, der von der Strafkammer wegen Diebſtahle
mindeſtens ein Verluſt von 100000 Mark ausgewieſen
drich Leopold und gegen 4 Uhr nachmittags das engliſche
im Rückfall 1 Jahr Gefängnis erhielt und aus dem Rochus
werden mußte. Auch daß der Kaſſenvorrat, der nicht vor
Königspaar auf dem Rennplatz ein und begaben ſich nach
hoſpital flüchtig gegangen war, wurde am Mittwoch abend
handen war, eingeſtellt wurde, ſei ein Fehler; ſelbſt wenn
dem Fürſtenpavillon.
auf dem Felde zwiſchen Bretzenheim und Hechtsheim von
Adam damit belaſtet worden ſei, hätte der Kaſſenvorra
Heilbronn, 23. Mai. Heute nacht kurz vor 10 Uhr brack
der Gendarmerie feſtgenommen.
nicht eingeſtellt werden dürfen. Der Vortrag der Bilanz
n der hieſigen Zuckerfabrik Feuer aus, das faſt das
von 1908 war objektiv falſch. Alles in allem könne er abe
Oppenheim, 23. Mai. Ein ärgerliches Mißgeſchick
ganze Fabrikgebäude in Aſche legte. Auch die Wohnung
auch feſtſtellen, daß die buchhalteriſchen Fähigkeiten des
hatte geſtern die Speditionsfirma Lichtnecker. Bei einem
des Direktors brannte ab. Der Schaden iſt ſehr groß
Beck nicht allzu hoch einzuſchätzen waren, daß ihm vor
Weintransport fiel ein mit Rotwein gefülltes
Ueber die Entſtehung des Feuers iſt näheres noch nicht
illem der Ueberblick fehlte. Dies ſei allerdings ſehr
Halbſtückfaß vom Wagen und rollte auf die Straße.
eſtgeſtellt worden. Vorausſichtlich wird der Betrieb einige
chwierig geweſen. Bezüglich der Klarſtellung des Wech=
ſo
daß der
Dabei ſchlugen einige Faßdauben ein.
Zeit ruhen müſſen
elkontos habe es Beck an der nötigen Energie fehlen laſ
ganze Wein in die Goſſelief. Einem roten Bäch=
Bei dem Orte Ralingen ſtürzte
Trier, 23. Mai
n, was unbedingt erforderlich geweſen wäre, um über=
ein
gleich rieſelte das edle Naß der Straße entlang, da
beim Bahnbau der Strecke Ivrel-Ingel bei Sprengungen
haupt über die Lage des Vereins klar ſehen zu können.
hin. Der entſtandene Schaden beläuft ſich auf rund 700
ein Felſen herab und tötete den Schießmeiſter. Ein
Nach 1 Uhr wurde die Weiterverhandlung auf Mon=
Mark. In der Gemeinderatsſitzung wurde bo
Arbeiter wurde verletzt. Beide ſind Italiener
tag vertagt. Es wird zunächſt das Gutachten des Sach
ſchloſſen, zum Regierungsjubiläum des Kau
verſtändigen Jenſen über Iſaak erſtattet werden und dann
Differdingen, 23. Mai. Der Führer eines Auto
ers am 16. Juni ein allgemeines Volksfeſt zu veran=
über
die Vereidigung der vernommenen Zeugen verhan=
mobils
bemerkte in der Dunkelheit plötzlich das kurz
ſtalten, an dem ſich ſämtliche hieſigen Vereine beteiligen.
delt und beſchloſſen werden.
Aufleuchten eines elektriſchen Lichtes am Straßenrande und
Die Koſten werden von der Stadt aufgebracht, ſo daß ein
ſah gleich darauf ein Drahtſeil, das quer über die
Die Teilnehmer des 1
Eintritt nicht erhoben wird
Straße geſpannt war. Das Automobil rannte gegen den
Weinbaukongreſſes, der im September in Mainz tagt., wer
Draht, der krachend entzweiſprang. Die Inſaſſen ſahen
den am 10. September unſerer Stadt einen Beſuch ab=

[ ][  ][ ]

Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913,
Seite 6.
Herzogtums Braunſchweig, des Bürgervereins der Stadt
werden ſoll. Generalleutnant Wandel hatte keine ſach=
Braunſchweig, der Vereinigung der Braunſchweiger in
lichen Bedenken. Eine Heranziehung der reichseigenen
Budgetkommiſſion des Reichstages.
Berlin, des Provinziallandtages von Hannover, der Re=
Inſtitute geſchehe in weitgehendſtem Maße, ſie habe na
* Berlin, 23. Mai. Die Budgetkommiſſion
idenzſtadt Hannover, Damen und Herren der Provin
turgemäß ihre Grenzen, da ſtaatliche Inſtitute nicht für
des Reichstages begann heute ihre Arbeiten mit de
Hannover und der Geſellſchaft für Meereskunde Berlin
die geſamten verſchiedenen Lieferungen eingerichtet wer=
Beratung einer freiſinnigen Reſolution, die die Vor=
erner
empfing das Brautpaar Deputationen der Ritter=
den
könnten. Die Zentrumsreſolution wurde angenom=
legung
eines Geſetzentwurfs verlangt, der die Unter=
men
. Eine fortſchrittliche Reſolution, alle mit Penſior
ſchaft des Herzogtums Braunſchweig, der Reſidenzſtad
ſtützungen für die Familien der bei Mobil=
ausgeſchiedenen
Offiziere nicht zur Dispoſition zu ſtellen
Hannover, Damen und Herren der Provinz Hannover,
machungen eingezogenen Mannſchaften erhöht. Die
ondern ausnahmslos zu verabſchieden, wurde abgelehnt
Potsdams, der Stadt Werder a. d. Havel, des Leib=
Reſolution wird debattelos angenommen. Es folgt die
Ueber eine nationalliberale Reſolution, betreffend Aus=
huſaren
=Regiments Königin Vikotria von Preußen Nr. 2,
Beratung der Reſolutionen, betreffend Herbeifüh
bau des Mittel=Landkanals im Intereſſe der Landesver=
Danzig=Langfuhr, des Huſaren=Regiments von Zieten
rung größerer Sparſamkeit. Eine Zentrums
eidigung, ebenſo über die übrigen eingebrachten Kanal
(Brandenburgiſches) Nr. 3, in Rathenow, des Vereins
reſolution verlangt Maßnahmen, um unter Ausſchluß des
Da=
anträge
wurde zur Tagesordnung übergegangen
ehemaliger Leibhuſaren in Berlin, des 1. Schweren Rei=
parademäßigen
und des Luxus nur die Kriegstüchtigkeit
mit ſind ſämtliche zu Artikel 1 des Geſetzes zur Ergän
ter=Regiments Prinz Karl von Bayern, der braunſchwei=
des
Heeres zu erhalten und zu fördern. Von konſervati
zung des Geſetzes über die Friedenspräſenzſtärke vor
giſchen Landesrechtspartei und auch littauiſche Weberin
ver Seite wurde beantragt, ſtatt Ausſchluß zu ſetzen
liegenden Reſolutionen erledigt
nen in ihrer hübſchen bunten Landestracht. Die Führer
die möglichſte Einſchränkung des parademäßigen und
Artikel 2, der die Aenderung im Geſetz von 1909 be
der Deputationen hielten jedesmal eine kurze Anſprache;
Ausſchluß des Luxus Mit dieſer Aenderung wurde die
trifft, wurde angenommen, ebenſo Artikel 3, der in der
Die Kaiſe=
viele
überreichten herrliche Blumenſträuße.
Eine
Zentrumsreſolution einſtimmig angenommen.
Hauptſache die Erhöhung der laufenden Zivilverſorgungs=
rin
und das Brautpaar dankten huldvoll
fortſchrittliche Reſolution will Erſparniſſe herbeiführen
entſchädigung von 12 auf 20 Mark, die Vermehrung de
* Berlin, 23. Mai. Kaiſer Wilhelm und
1. durch den Erſatz von aktiven Offizieren für alle Stel=
einmaligen
Geldbewilligung von 1500 auf 3000 Mark ge
len, für welche die Felddienſttauglichkeit nicht mehr di
Kaiſer Nikolaus mit Gefolge und Ehrendienſt
gen den Verzicht auf den Schein der Zivilverſorgungs
unbedingte Vorausſetzung iſt, durch inaktive Offiziere
unternahmen heute vormittag in Automobilen eine

Eine eingehende Debatte ent
entſchädigung enthielt
durch Reform unſeres Penſionierungsſyſtems in dem
Fahrt nach dem Schloß in Charlottenburg,
ſtand über folgende Zentrums=Reſolution: Dafür Sorge
Sinne, daß Offiziere, die für ihre Stelle noch vollkommen
weiter über den Kaiſer Wilhelm=Turm nach der Kolonie
zu tragen, daß von den Gemeinden die beſtehenden Vor
zeeignet ſind, nicht deshalb penſioniert werden, weil ihr
Grunewald. Mittags um 12½ Uhr frühſtückten die Mon
chriften über Anſtellung von Militäranwärtern einge
Nachmann ſie überſprungen hat. Zu dem zweiten Punk
archen bei dem Offizierkorps des Alexander=Regiments.
halten werden. Ein Antrag der Sozialdemokraten, der
erklärte der Kriegsminiſter, einen Offizier, der nicht die
Das engliſche Königspaar frühſtückte in der eng=
eine
Reform der Vorſchriften über die Anſtellung von Mi=
Befähigung für die nächſthöhere Stelle beſitzt, in ſeiner
liſchen Botſchaft. Auf der Fahrt nach dem Grunewalt
litäranwärtern, die für ganz kleine Gemeinden recht
Stelle zu belaſſen, habe inſofern Bedenken, als im Kriege
beſuchten die beiden Kaiſer das Mauſoleum in Char
drückend ſei, verlangt, wurde gegen die Stimmen der So=
der
Betreffende bei eintretenden Verluſten die nächſt=
lottenburg
, wo Kaiſer Nikolaus am Sarkophage Kaiſer
Fortſchrittler, Polen und Elſäſſer
zialdemokraten,
höhere Stelle wahrnehmen müſſe. Die Verabſchiedunger
Wilhelms I. Blumen niederlegte
abgelehnt. Die Zentrumsreſolution wurde gegen die
erfolgten auf Grund der Urteile der Vorgeſetzten, die
*
Berlin, 23. Mai. Der Reichskanzler wurde
Stimmen der Sozialdemokraten und Elſäſſer angenom=
dafür
verantwortlich ſeien, daß an der Spitze der Trup=
men
. Der Reſt der Vorlage wurde ohne weitere Debatte
heute vormittag vom Kaiſer von Rußland in Audien:
pen Offiziere ſtänden, die in Krieg und Frieden durchaus
genehmigt
empfangen. Die Audienz währte ¾ Stunde
ihren Aufgaben gewachſen ſeien. Bei den Qualifikations
Es folgte die Beratung des Ergänzungsetats
*
Berlin, 23. Mai. An dem zu Ehren des
berichten würde mit größtem Wohlwollen verfahren, abe:
Von dem Ergänzungsetat zum Militäretat wurde Ka
Königspaares von England in der engliſchen
das Intereſſe des Dienſtes gehe natürlich vor. Es ſei
vitel 14, Kriegsminiſterium, Beſoldung, Kapitel 16, Mi=
Botſchaft gegebenen Frühſtück nahmen u. a. der Reichs=
alſch
, anzunehmen, das Schickſal eines Offiziers häng
litär=Intendantur, unter Streichung von 5 Intendantur=
kanzler
, Staatsſekretär von Jagow, insgeſamt 52 Perſo=
von
einem Beſichtigungstage ab Die fortſchrittliche Re=
Räten und 2 Aſſeſſoren auf Antrag des Zentrums geneh=
nen
, tei
ſolution wurde mit großer Mehrheit angenommen.
migt. Ferner Kapitel 17, Militärſeelſorge, und 18, Mili
Berlin, 23. Mai. Das Herzogspaar von
Es folgt die Beratung der fortſchrittlichen Reſolution
tär=Juſtizverwaltung, unter Streichung von 8 Kriegsge
Cumberland und Prinzeſſin Olga begaben ſich zum
die verlangt: 1. die Bekämpfung der Soldaten=
richtsräten
und 6 Militär=Schreibgehilfen ebenfalls auf
Frühſtück in die däniſche Geſandtſchaft
mißhandlungen, insbeſondere durch Reform des
Antrag des Zentrums
Berlin, 23. Mai. Anläßlich der Hochzeit im
militäriſchen Beſchwerderechts; 2. Regelung der Verhält
Hierauf wurde die Sitzung auf Samstag vertagt.
Kaiſerhauſe fällt morgen in Berlin und Potsdam und
niſſe der nicht mehr dem aktiven Militärſtand angehören=
Umgebung auf Anordnung des Kaiſers die Schule
den Perſonen, in einer dem Rechtsgefühl entſprechender
Weiſe und unter Anerkennung der allgemeinen ſtaats=
aus
.
Berlin, 23. Mai. Prinz Heinrich von
bürgerlichen Rechte. Kriegsminiſter v. Heeringen erklärt
Die Hochzeitsfeierlichkeiten
Preußen empfing im Hotel Kaiſerhof mehrere Depu=
Ehrengerichte wie Beſchwerdeordnung ſeien ein Ausflu
tationen, die ihn anläßlich ſeiner Silbernen Hochzeit
der kaiſerlichen Kommandogewalt zur Aufrechterhaltung
in Berlin.
der Diſziplin. Bei ſehr vielen unbegründeten Beſchwer=
beglückwünſchten
und ihm Präſente überreichten. Es er
den trete keine Beſtrafung ein wegen Beſchwerdeführung
chienen u. a. Abordnungen des Kaiſerlichen Automobil=
* Berlin, 22. Mai. Der Kaiſer fuhr am ſpä=
In eingehender Debatte trat ein ſtarkes Maß von Peſſi=
klubs
, des Freiwilligen Automobilkorps und Offiziere
teren Nachmittag aus. Das engliſche Königs=
mismus
zutage, weil die Militärverwaltung es an dem
des Füſilier=Regiments Prinz Heinrich aus Brandenburg.
paar nahm den Tee beim Prinzenpaar Heinrich im
guten Willen fehlen laſſe, den Wünſchen des Reichstages
Hotel Kaiſerhof ein und beſuchte dann noch die Groß=
Zur Gratulation waren auch der Reichskanzler und Groß=
Rechnung zu tragen. Als von konſervativer Seite die
herzogin Luiſe von Baden. Um 8 Uhr war Gala=
admiral
Tirpitz erſchienen
Faſſung der Anträge bemängelt wurde, ergänzte ein An
tafel beim Kaiſerpaar im Weißen Saale des Schloſſes
tragſteller den Schlußfatz des erſten Punktes dahin: In
wozu zahlreiche Einladungen an Herren und Damen des
dem Sinne, daß nur bei erwieſener Böswilligkeit oder
diplomatiſchen Korps, des Hofſtaates, an die Palaſt=
Zur Berliner Monarchen=Begegnung.
Fahrläſſigkeit eine Beſtrafung eintreten dürfe. De
damen, das Gefolge, den Reichskanzler und Gemahlin,
Kriegsminiſter erklärte, über Verbeſſerung der ehrenge=
HB. Wien, 23. Mai. Bei Beſprechung der Mon=
an
die Generalität und Admiralität, an die Ritter des
richtlichen Beſtimmungen laſſe ſich ſtreiten. Eine Aende
rchen=Zuſammenkunft in Berlin vertritt
Schwarzen Adlerordens, den hohen Adel, die Miniſter
rung der Unterlagen, auf denen ſie beruhen, könne abe=
die
hieſige Preſſe die Anſicht, daß trotz des privaten Cha
Staatsſekretäre, die ſtimmführenden Mitglieder der
nicht eintreten. Auf ſcharfe Angriffe von ſozialdemokra
Bundesrats, die Präſidenten des Reichstages und der bei
rakters der Zuſammenkunft das Zuſammentreffen der
tiſcher Seite antwortete der Kriegsminiſter: Die Beſchwer=
den
Häuſer des Landtages ergangen waren. Die Herr
drei Monarchen für die politiſche Lage von nicht
deordnung habe in der Praxis gut funktioniert, denn
ſchaften verſammelten ſich im Ritterſaale, von wo ſie ſic
zu unterſchätzender Bedeutung ſei. Die allgemeine Ver=
eine
große Zahl von Mißhandlungen ſei auf Grund der
in feierlichem Zuge nach dem Weißen Saale begaben.
ſtändigung werde durch dieſen Beſuch nur gefördert wer=
Beſchwerden zur Sprache gekommen. Dem Vorredner
Das hohe Brautpaar eröffnete den Zug. Der Kaiſer
den können, und der Zar, deſſen perſönliches Verhalten
gegenüber verwahrte ſich der Miniſter dagegen, daß ir
führte die Königin von England, der König von England
ſo viel zur Erhaltung des Friedens beigetragen habe,
bezug auf die Strafen in der Armee mit zweierlei Maß ge
die Kaiſerin, der Kaiſer von Rußland die Großherzogit
werde dieſe ſeine friedlichen Tendenzen durch ſeinen Auf=
meſſen
werde. Bei Mißhandlungsfällen werde ſehr
Luiſe von Baden, der Herzog von Cumberland die Kron=
enthalt
am deutſchen Kaiſerhofe nur befeſtigen
ſcharf gegen die betreffenden Vorgeſetzten eingeſchritten
prinzeſſin, der Kronprinz die Herzogin von Cumberland
HB. Paris, 23. Mai. Ueber die Zuſammenkunft
Ein nationalliberaler Redner war der Anſicht, wenn die
der Großherzog von Baden die Großherzogin von Heſ
der drei Monarchen in Berlin ſagt das Journal: Zur
Offiziere ſich der Beſchwerdeführer annähmen, dant
ſen. Weiter folgten paarweiſe alle anderen anweſenden
Hochzeit ſind nur die nächſten Familienmitglieder, nicht
würde die als Feigheit ausgelegte Angſt vor Beſchwerde
Fürſtlichkeiten, weit über fünfzig. Bei der Tafel hatt
einmal ſämtliche Bundesgenoſſen erſchienen. In London
erhebung mehr und mehr ſchwinden. Aus eigener Er=
das
Brautpaar den Ehrenplatz inne. Vor dem Thron
agt man, daß die Politik nichts mit dieſer Familien=
ahrung
könne er belegen, daß das ehrengerichtliche Ver
aldachin, rechts von der Braut ſaß der Zar und die
ngelegenheit zu tun habe. Hier ſind drei Männer ver=
fahren
veraltet und unverzüglich reformbedürftig ſei. Ein
Großherzogin Luiſe von Baden, links neben dem Bräu
ammelt, die, das Schickſal der ganzen Welt leiten, und
Zentrumsredner bemängelte, daß auch in dieſer Frage
tigam die Kaiſerin und der König von England, gegen
wer will uns glauben machen, daß dieſe von allen mög=
wieder
die Kommandogewalt des Kaiſers hineingetragen
über der Kaiſer zwiſchen der Königin von England und
lichen und unmöglichen Dingen reden, nur nicht von
und dadurch eine ſachliche Erörterung der ſo wichtiger
der
Herzogin von Cumberland
Materie erſchwert werde. Nach kurzer weiterer Debatt=
denen
, mit denen ſie unausgeſetzt beſchäftigt ſind? Wenr
Der Kaiſer trug bei der Galatafel den roten Rock
wurde die erſtgenannte fortſchrittliche Reſolution, betref
dieſe Unterhaltungen nicht zu direkten Folgen führen
der Gardes du Corps, der König von England
end Reform des militäriſchen Beſchwerdesrechts mit der
ſo werden ſie jedenfalls manches vorbereiten und ihre
die Uniform des erſten Garde=Dragoner=Regiments, de
genannten von dem Antragſteller gemachten Abänderung
Folgen werden bald in Erſcheinung treten
Zar diejenige des zweiten Garde=Dragoner=Regiments
mit großer Mehrheit angenommen, ebenſo die fortſchritt
Die Tafel war mit wundervollem Flieder geſchmückt
* Petersburg, 23. Mai. Die Ruſchkaja Molwa
liche Reſolution, betreffend das ehrengerichtliche Ver=
Sämtlichen Fürſtlichkeiten wurde von Pagen aufgewartet
chreibt: Für die europäiſche Politik hat die Anweſenheit
fahren.
Die Muſik ſtellte das Kaiſer Alexander=Gardegrenadier
der beiden verwandten, nicht verbündeten Monarchen in
Eine weitere fortſchrittliche Reſolution betrifft die
Regiment Nr. 1. Von dem Galadiner ſchreibt die Voſſ
Berlin ſymptomatiſche Bedeutung. Sie zeigt, daß minde=
Reviſion der Militärgerichtsordnung
Ztg.: Es war ein wundervoller Anblick, die bunten
ſtens für die nächſte Zeit Europa Ruhe zu erwarten hat
und verlangt insbeſondere, daß die Oeffentlichkeit der
Uniformen mit ihren breiten Ordensbändern, die unter

Die Birſche=
und tiefere Konflikte nicht bevorſtehen
Hauptverhandlung nicht unter der Begründung der Ge=
ſchiedlichen
Diplomatentrachten, die zarten Töne der
wija Wjedomoſti ſchreibt: Der Berliner Familienfeier
fährdung der Diſziplin beſeitigt werde, daß die Zuſtär
Toiletten, die blinkenden Diademe und Perlen, die Blu=
kommt
die Bedeutung eines politiſchen Ereigniſſes zu.
digkeit der Ehrengerichte auf militäriſche Vergehen und
men und das Gold auf der Tafel, ein Durcheinander vor
Sie verſtärkt die Chancen des Friedens, denn niemand
Verbrechen beſchränkt werde. Kriegsminiſter v. Heerin
vundervoll abgetönter Gediegenheit. Der Zar unterhiel
bezweifelt die Friedensliebe Deutſchlands, Rußlands und
gen wies die von einem ſozialdemokratiſchen Redner er
ſich abwechſelnd mit der Großherzogin von Baden und
Englands.
hobenen Angriffe auf die Allerhöchſte Kabinettsorder zu=
der
Prinzeſſin=Braut, welche ein duftiges weißes Kleid
rück. Die Kabinettsorder bedeute in keiner Weiſe ein Ab
* Petersburg, 23. Mat. Die offiziöſe Roſ=
mit
Roſen beſteckt, ein Diadem im Haar und Perlen am
weichen von den geſetzlichen Beſtimmungen, vielmehr ſe
ſija ſchreibt: Obgleich der Anlaß zu der Begegnung
Halſe trug. Das Brautpaar unterhielt ſich lebhaft. Der
dem Kaiſer ausdrücklich das Recht verliehen, Beſtimmun=
der
drei Monarchen in Berlin ein Familien=
Zar trank ihm wiederholt zu. Die Kaiſerin und der
gen über den Begriff Gefährdung der Diſziplin zu geber
ereignis iſt, ſo könne man nicht umhin, darin einen be=
König von England unterhielten ſich ſehr angeregt mit=
Nach kurzer Debatte wurde die Reſolution angenommen.
redten Beweis für den Wunſch der Monarchen zu ſehen,
einander. Gegenüber unterhielt der Kaiſer ſeine Gäſte
Eine ſozialdemokratiſche Reſolution verlangt Herab
die Feſtigkeit der ſie zum Wohle der Völker verbindenden
Ab und zu tauchte zwiſchen dem Rot der dichten Pagen=
ſetzung
des Strafmaßes und Einführung von
Freundſchaft zu beſtätigen. Der Beſuch des
etten das liebliche Profil der Kronprinzeſſin auf, die
Milderungsgründen in das Strafgeſetz. Geheimrat Mül=
Kaiſers in Deutſchland erſcheine als ein neuer Beitrat
eigenartig und apart wie immer ausſah. Bei ihren Aus=
ler
erklärte, der Reform des bürgerlichen Strafgeſetzbuches
zur Geſchichte der deutſch=ruſſiſchen Bezieh=
fahrten
benutzten der Zar, der König und die Königin von
werde die baldige Aenderung des Militärſtrafgeſetzbuches
ungen, welche im Laufe der Jahrhunderte durch die auf=
England und der Herzog von Cumberland, ſowie die
folgen. Deshalb werde ein beſonderes Notgeſetz nicht
richtige Freundſchaft ausgezeichnet war. Die Nachbar=
Herzogin offene kaiſerliche Automobile mit den en=
ür
erforderlich erachtet. Nach kurzer weiterer Debatt
ſchaft beider Reiche die wirtſchaftlichen Intereſſen und
ſprechenden Flaggen und wurden überall ſympathiſch be=
wurde
die ſozialdemokratiſche Reſolution ebenfalls an=
grüß

viele gemeinſam durchlebte hiſtoriſche Momente und end=
genommen
. Hierauf trat eine Frühſtückspauſe ein.
* Berlin, 23. Mai. Heute vormittag 10 Uhr be
lich verwandtſchaftliche Bande hätten den Beziehungen
Nach der Pauſe nahm die Budgetkommiſſion zunächſt
ichtigten die Kaiſerin, das Königspaar vor
zwiſchen Deutſchland und Rußland ſchon längſt eine Sta=
debattelos
oder nach unweſentlicher Debatte eine Zen
England, das Herzogspaar und die Prin
btlität gegeben, die eine ſo große Rolle bei der Erhaltung
trumsreſolution an, daß nur Volltaugliche eingeſtellt wer=
eſſin
Olga von Cumberland, die Kron=
des
politiſchen Gleichgewichts in Europa ſpielte und dant
den, eine fortſchrittliche Reſolution, betreffend rückſichts
orinzeſſin und die anderen Fürſtlichkeiten die in der
der traditionellen Freundſchaft erleichterten Rußland und
volle Befreiung vom aktiven Heeresdienſt infolge bür
braunſchweigiſchen Kammern aufgeſtellten Hochzeits=
Deutſchland, obgleich verſchiedenen Gruppen der Groß=
gerlicher
Verhältniſſe (einziger Ernährer hilfsbedürftige
geſchenke. Es ſind über einhundert Gegenſtände
mächte angehörend, nicht wenig die Entſcheidung der Fra=
Familien uſw.), eine nationalliberale Reſolution, betref=
Als erſtes iſt ein Teppich Berlins aufgebaut, daneben
gen der internattonalen Politik, in welchen die Intereſſen
end Hebung und Aufrechterhaltung der Schießfertigkeit
ein Schrank des preußiſchen Städtetages; es folgen die
des Dreibundes mit denen der Tripelentente kollidierten.
insbeſondere bei den Reſerviſten und Landwehrmännern
Gaben von Städten, Ritterſchaften, Ständen, Landtagen
Im letzten Jahrzehnt ſeien die Begegnungen der Mo=
eine
Zentrums= und nationalliberale Reſolution, betref=
Hochſchulen, Schulen, den fremden Fürſtlichkeiten, deut
narchen häufiger geworden, darin ſei der Wunſch der
fend Sicherſtellung der Leiſtungsfähigkeit der freiwilliger
ſchen Fürſten, den freien Städten, Regimentern, Vereinen
Herrſcher erkennbar, durch ihr perſönliches Beiſpiel das
Krankenpflege für den Fall der Mobilmachung. Die Mi
den deutſchen Kolonien im Auslande und einzelnen Per
egenſeitige Vertrauen der Nationen zu fördern. Von
litärverwaltung hatte ſich zu dieſen Reſolutionen zuſtim
ſonen. Um 11 Uhr empfing das Brautpaar in
dieſem Standpunkte ſei der Beſuch des Kaiſers in Berlin
mend geäußert. Es folgt die Beratung von Zentrums
Gegenwart der Kaiſerin in der braunſchweigiſchen Ga=
für
die Feſtigkeit des Friedens überhaupt und der freund=
reſolutionen
, betreffend Vergebung aller Arbeiten und
lerie eine Anzahl Deputationen, voran für die
Leiſtungen an das ortsanſäſſige Gewerbe und Erteilung
nachbarlichen Beziehungen im beſonderen zu betrachten
Damen und die Herren des Hofſtaates, den Oberhofmar=
des
Zuſchlages an nur ſolche Arbeitgeber, die das Koali=
ſchall
Grafen von Eulenburg, Hausmarſchall Freiherrn
tionsrecht der Arbeiter unangetaſtet laſſen, mit den Offer
von Lyncker, Hofmarſchall Grafen von Platen, ſodann
ten ein Verzeichnis ihrer Löhne einreichen, keine geringe=
Richard Wagner=Feiern.
für ihre Souveräne den öſterreichiſch=ungariſchen Bot=
ren
Löhne bezahlen, als gleichartige Staatsbetriebe und
Einigungs= und Schiedsinſtan
ſchafter Grafen von Szögyeny=Marich, den italieniſchen
zur Vermittlung bei
Berlin, 22. Mai. Die auf Befehl des Kaiſers
ausbrechenden
Differenzen
Botſchafter Bolati, den türkiſchen Botſchafter Mahmud
ſchaffen. Eine weitere
veranſtaltete Feier des hundertſten Geburtstages
Zentrumsreſolution ſpricht die
Erwartung aus, daß die
Mukhtar Paſcha, den niederländiſchen Geſandten Baron
Richard Wagners begann heute mittag 12 Uhr mit
Beſchaffung des Kriegsmaterials durch die reichseigener
Gevers; es folgten Deputationen des preußiſchen Städte=
einem
Feſtakt im Schauſpielhauſe für ein ge
techniſchen Inſtitute erfolgt. Der Antragſteller betonte
tages, der Stadt Berlin (Oberbürgermeiſter Wermuth
ladenes Publikum. Der Feſtakt wurde mit dem
er denke an eine Verteilung der Arbeiten und Lieferungen
Stadtverordnetenvorſteher=Stellvertreter Caſſel,
Stadtrat
capella=Chor aus dem Liebesmahl der Apoſtel er=
bei
der nach Möglichkeit der Mittelſtand berückſichtigt
Luther), Deputationen der oſtfrieſiſchen Ritterſchaft, des
öffnet; das Siegfried=Idyll wurde von der Königlichen

[ ][  ][ ]


Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
Seite 7.
Kapelle glänzend vorgetragen und gab den muſikaliſcher
und von einigen auch noch das neue, großzügig einge
Landesmutter mit einer Gabe zum Ausdruck bringen, die
Grundton zu der Feſtrede des Geheimen Regierungs
richtete Hotel Jeſchke. Nachdem noch dem Tennis=Café
der Zukunft der alt und müde gewordenen, erwerbs
ates Profeſſor Dr. Burdach, welche Richard Wagner
den Spielplätzen, dem Sprudelhof, den Badehäuſern uſw
unfähigen Heimarbeiterin gilt! Die chriſtlich=nationalen
den Sprößling des Heldenjahres 1813, als einen Helden
ein Beſuch abgeſtattet war, wurde ein Gang durch den
Heimarbeiterinnen haben angefangen, Pfennige und
in ſeinen Taten, Kämpfen und Leiden und als Erneuerer
herrlichen, nach engliſcher Gartenkunſt angelegten Park
Groſchen zu ſammeln, um durch ein Altersheim für Heim=
deutſcher
Kunſt feierte. Der Redner führte Richard Wag=
unternommen
, der die Teilnehmer zum Teichhaus führte
arbeiterinnen für ihren unverſorgten Lebensabend Hilfe
ners Lebenswerk in allgemeinen Zügen vor und ver
Beſonderes Intereſſe erregte die nach den aller=
zu
ſchaffen. 5910,34 Mark haben ſie mühſam zuſammen
weilte dann im beſonderen bei den Beziehungen zu Ber
neueſten techniſchen Errungenſchaften eingerichtete Waſch=
gebracht
. Viele Jahrzehnte würden noch vergehen, ehe ar
lin, von den Kämpfen des 23jährigen bis zum endlichen
anſtalt, wo täglich bis zu 30000 Stück Badewäſche
den Bau des Hauſes zu denken wäre. Wenn jede deutſche
Triumphe unter den Augen des neuen Siegfried=Kaiſers
ewaſchen, desinfiziert und getrocknet werden können.
Frau gibt, was ſie vermag, ſo können wir unſerer
und des erneuerten Deutſchen Reiches, und ſchloß mit
In dem umfangreichen Lagerraum lagerte gerade
für
Kaiſerin zu ihrem Jubiläum die Freude machen, daß das
dem Wunſche, das das Werk dieſes unſterblichen Lebens
über 30000 Mark Badewäſche. Ferner erregte beſondere
Altersheim für Heimarbeiterinnen Wahrheit wird. Laßt
ſeine Bedeutung auch unter den durch das Freiwerden
Bewunderung die Fernheizungsanlage, zu der
uns ſorgen, daß unſere Sammelliſten der hohen Frau
des letzten Bühnendramas Parſifal veränderten Beding=
die
Teilnehmer durch einen 500 Meter langen, 30 Meter
eigen, daß eine jede von uns mit dem Herzen gab. Bet
ungen bewahre. Die Feier ſchloß mit dem Lateran=Chor
unter der Erdoberfläche liegenden, unter den Bahnhofs=
räge
nehmen entgegen die Bank für Handel und In
aus Rienzi, welcher vom Domchor vorgetragen wurde.
anlagen hindurchführenden Kanal gelangten, durch den
duſtrie in Berlin, Schinkelplatz 14, ſowie deren ſämtliche
* Berlin, 22. Mai. Einen eindrucksvollen Ge
die Fernheizungsrohre geführt werden, die zu den Bade
uswärtige Niederlaſſungen.
dächtnisakt zu Richard Wagners hundertſtem Ge
anlagen gehen. Der Schmuckhof, die Fürſtenbäder, die
* Jahresverſammlungen. Es ſei darauf
burtstag veranſtaltete heute abend die Stadt Ber=
Einzelbäder uſw. wurden eingehend beſichtigt. Im Kraft
ufmerkſam gemacht, daß die Südweſtdeutſche Kon
lin in der impoſanten Halle des Stadthauſes

Auf
werk ließ es ſich Herr Geheimerat Profeſſor Dr. Kittler
erenz für Innere Miſſion in Offenbach nicht
Siegfrieds Trauergeleit aus der Götterdämmerung folgte
von der Großh. Techniſchen Hochſchule in Darmſtadt nicht
vom 25.27. Juni (wie es in unſerer Notiz hieß), ſon=
Wildenbruchs Epilog auf Richard Wagners Tod, geſpro=
nehmen
, die Beſucher durch ſeine ſehr belehrenden, inſtruk=
dern
bereits vom 25.27. Mai ſtattfindet. Der Heſ=
chen
von Hofſchauſpieler Kraußneck. Nachdem ſo der
tiven Erläuterungen in die intereſſanten Einzelheiten des
ſiſche Hauptverein des Evangeliſchen Bun=
rotenklage
ihr Recht geworden war, eröffneten die Vor=
Betriebes einzuführen. Beſonders beachtet wurde ein
des wird ſeine diesjährige Landesverſammlung
viele zu Parſifal, den Meiſterſingern und Lohengrin,
Imformer, der 20000 Volt, die vom Kraftwerk Wölfers=
am
24. und 25. Auguſt in Bingen abhalten.
ſowie die Ouverture zu Tannhäuſer in glänzender Wie=
heim
nach Bad Nauheim geführt werden, von hochgeſpann
dergabe durch das Philharmoniſche Orcheſter unter Ca=
em
Wechſelſtrom in Gleichſtrom umwandelt. Dieſer neu
millo Hildebrand einen geradezu hinreißenden, überwäl
Literariſches.
geſchaffene Umformer, der erſt vor acht Tagen in Betrieb
tigenden Einblick in die unendliche Schönheitsfülle, welche
enommen wurde, iſt angelegt worden für den Fall, daß
Velhagen und Klaſings Volksbücher
Richard Wagner uns geſchenkt hat. Den Höhepunkt er
die rieſigen Maſchinen des Bad Nauheimer Betriebes
Preis jedes Bandes 60 Pfg.). Nr. 52: Die Völkerſchlacht
reichte der Abend, als Profeſſor Richard Sternfelds Ge=
nicht
ausreichen, die Bad Nauheimer Betriebe mit Energie
bei Leipzig. Von Generalmajor z. D. W. v. Voß. Mit
u verſorgen.
dächtnisworte auf den großen. Erfüller, deutſcher
28 Abbildungen und einem farbigen Umſchlagbild. Nr. 7
Kunſtſehnſucht, der in Hans Sachs und den Meiſter
Es wird intereſſieren, zu erfahren, daß ſeit Gründ=
Kaiſer Wilhelm II. Von Profeſſor Dr. Karl Berger. Mit
ſingern das Hohe Lied der deutſchen Kunſt und zugleid
ung der Bäder die Zahl der Kurgäſte von 69 auf 35000
9 Abbildungen, darunter 5 in farbiger Wiedergabe ( ein=
des
deutſchen Bürgertums geſungen habe, unmittelbar in
is heute geſtiegen iſt. Die geſamten Anlagen ſind genü=
ſchließlich
des Umſchlagbildes). Nr. 73: Ein Maler auf
dieſes wundervoll vorgetragene Vorſpiel übergingen
gend für eine Frequenz von 40000 Kurgäſten, und erſ
dem Kriegsfelde (Düppel und Alſen 1864). Illuſtriertes
Den Schluß bildete in ſinniger Ueberleitung zu den an=
wenn
dieſe Zahl überſchritten ſein wird, ſind weitere
Tagebuch von W. Camphauſen. Mit 34 auf Holz gezeich=
deren
bewegenden Mächten des Tages Richard Wagners
Neubauten erforderlich
ieten Skizzen des Verfaſſers und einem farbigen Um=
Kaiſermarſch
chlagbilde. Nr. 74: Reichsfreiherr vom Stein. Von Pro=
Das Abendeſſen.
* Leipzig, 22. Mai. Anläßlich des hundert=
eſſor
Dr. J. von Pflugk=Harttungk.
Mit 38 Abbildungen
ſten Geburtstages Richard Wagners fand
Alle die Schönheiten, die der Beſichtigungsausflug am
Nr. 75: Der junge
und einem farbigen Umſchlagbild
heute vormittag in Anweſenheit der Spitzen der Be=
Tage bot, fanden in beredter Weiſe einen Niederſchlag in
Mit 39 Abbildungen
Goethe. Von Johannes Höffner.
hörden und zahlreicher geladener Gäſte auf dem feſtlich
dem einzigen, von Sr. Exz. Finanzminiſter Dr. Braun
Mit beſonderer Lieb=
und einem farbigen Umſchlagbild
ausgebrachten Trinkſpruch, bei dem vom Finanz=
geſchmückten
Platze vor der Matthäikirche die feierliche
Klaſings Volksbücher
haben in jüngſter Zeit Velhagen &
Grundſteinlegung zu dem Wagner
miniſterium den Teilnehmern gebotenen Abendeſſen. Die
* Denk=
Noch ſtattlicher als die
das geſchichtliche Feld gepflegt.
mal ſtatt. Der Schöpfer des Denkmals iſt Profeſſor
es war als einfaches Abendeſſen im Programm ſigniert
übrigen, was Umfang und Ausſtattung angeht, ſtellt ſic
Max Klinger. Der Vorſitzende des Denkmalkomitees
vurde aber zu einem äußerſt opulenten Mahl, das der
uns ein Bändchen über Kaiſer Wilhelm II. vor. Profeſſor
Wilhelm Dodel, hielt die Feſtrede. Abends fand
küche des Kurhauſes alle Ehre machte. Das Mahl wurde
im
Dr. Karl Berger=Darmſtadt, der vortreffliche Schiller= und
n dem neu renovierten großen Speiſeſaal des Kurhauſes
Neuen Theater Feſtvorſtellung ſtatt. Gegeben wurden die
Körner=Biograph, hat die nicht eben leichte Aufgabe mit
Meiſterſinger.
eingenommen. Während des Eſſens konzertierte ein Teil
hervorragendem Takt, mit Freimut und Wärme gelöſt
des Winderſteinſchen Kurorcheſters, während das Orcheſter
Ein aufrechter deutſcher Gelehrter, läßt er ſich in der Be=
* Wien, 22. Mai. Heute fand im großen Feſtſaa
ein Frühlingskonzert im Garten gab, auf den ſich ein
urteilung des Kaiſers weder von rechts noch links, weder
der Wiener Univerſität unter Mitwirkung von 250 Sän
wunderbarer Abend herniedergeſenkt hatte. Bei dem
von oben noch unten beirren, ſondern ſtrebt nach mög
gern und Sängerinnen eine Wagnerfeier ſtatt. Unter
Mahle hielt Se. Exz. Finanzminiſter Dr. Braun einen
ichſter Klarheit und Wahrheit, indem er ſich auch zu be=
den
Anweſenden waren der Unterrichtsminiſter Huſſa
Trinkſpruch, der etwa folgenden Wortlaut hatte:
rek, hohe Beamte der Miniſterien, der akademiſche Se=
cheiden
weiß, wo beides für einen Mitlebenden nicht zu
Meine hohen und ſehr geehrten Herren! Bei den Vor=
nat
. Rektor Dr. Weichſelbaum hielt eine Anſprache,
erreichen iſt. Alle Bände ſind ſehr reich illuſtriert und
beſprechungen für den diesmaligen Ausflug begegnete
vorauf die Ouvertüre zu Tannhäuſer vorgetragen wurde
koſten Stück für Stück nur 60 Pfg
man ſich in den Wünſchen, kein lautes Feſt zu begehen.
Die Stadt Leipzig rüſtet ſich in dieſem für ſie ſc
Die Feſtrede hielt der Dekan der philoſophiſchen Fakultät
die hinter uns liegende Tagung war ja nur kurz und
bedeutungsvollen Jahre zu allerlei größeren Veranſtal=
über
Wagner als nationaler Dramatiker‟ Den Abſchluß
führte die Zweite Kammer allein nach Darmſtadt. Inner
ungen und Feſtlichkeiten. Gewiſſermaßen den Auftakt
bildeten muſikaliſche Darbietungen.
halb und außerhalb der Tagesordnung eröffneten ſich aber
dazu bildete in den erſten Maitagen die Eröffnung der
doch Ausblicke auf große und kleine Sorgen ſo mancher
Internationalen Baufachausſtellung. Eine getreue Dar
ei Art für uns alle, namentlich auf wirtſchaftlichem Ge
tellung von dem, was ſie iſt und was ſie will, finden wit
Parlamentariſcher Ausflug nach
iete, daß eine geräuſchvolle Feſtlichkeit kaum am Platze
n der Nummer 18 der Gartenlaube‟ Original=
ſein
dürfte. Dazu rechnen wir es aber auch nicht, wenn
zeichnungen des Leipziger Künſtlers Alfred Liebing ver
Oberheſſen.
wir im Lande Umſchau nach Geſchaffenem halten und
anſchaulichen uns den Geſamteindruck, den die Ausſtellung
St. Bad Nauheim, 23. Mai. Der von der Zwei
uns über das freuen, was wir durch vorbehaltloſe und
auf die Beſucher machen wird, in ausgezeichneter Weiſe.
ten Kammer arrangierte Ausflug der Parlamentsmitglie
uf das Gelingen gerichtete Zuſammenarbeit von Regier
Der Tert zu den Originalzeichnungen macht uns mit all
der beider Kammern und der Vertreter der Regierung
ieſen Einzelheiten in überſichtlicher und klarer Form be
ung und Ständen zum Beſten eines einzelnen Ortes oder
nach Oberheſſen war heute vom ſchönſten Wetter begün
In derſelben Nummer befindet ſich zum An=
annt
.
iner einzelnen Gegend und damit zugleich des ganzen
ſtigt. An dieſem Ausfluge nahmen faſt ſämtliche Mitglieder
denken an die Schlacht von Großgörſchen noch eine kurze
Landes erreichen konnten. Und wo tritt uns ein ſolche:
der Zweiten Kammer teil, von der Erſten Kammer die
Würdigung Scharnhorſts, der dort bekanntlich die Todes=
Erfolg ſchöner und glänzender entgegen, als in dem köſt=
Standesherren Fürſt Iſenburg=Birſtein, Fürſt Yſenburg
wunde erhielt Der Aufſatz will beſonders das Verdienſt
lichen Fleckchen unſerer heſſiſchen Heimat, in dem wir
Büdingen, Prinz Viktor zu Erbach=Schönberg, Graf Stol
des großen Mannes hervorheben, das in ſeinen Wir=
heute
verſammelt ſind? Frohbewegt heiße ich Sie alle
berg=Roßla und viele andere. Von der Großherzoglichen
kungen noch die heutige Generation zu ſpüren vermag
arum gerade hier willkommen. Hier dürfe das Wort
Regierung waren erſchienen Staatsminiſter Dr. von
A. Hemberger: Illuſtrierte Geſchichte
ie Freude an Erreichtem die Sorgen wegen Kommen=
Ewald, Finanzminiſter Dr. Braun, Miniſter des
des Balkankrieges 191213. Mit viellen Illuſtra=
dem
überſtrahlen. Auch beim Betreten von Bad Nau
Innern von Hombergk zu Vach, die Geheime=
tionen
, Porträts, zahlreichen Karten und Plänen. In
heim dürfte uns der Spruch entgegenleuchten, mit dem
räte Dr. Becker, Süffert, Wilbrand. Geheimer
etwa 40 Heften zu 50 Pfg. (A. Hartlebens Verlag in Wien
man vor zwei Jahrtauſenden im alten Rom die Anto
Oberfinanzrat Dr. Rohde, Finanzrat Balſer, Bau=
und Leipzig.) Bisher ausgegeben 10 Hefte. Die bisher
niniſchen Bäder ſchmückte: Non hie euratur, qui eurat‟
rat Schöberl und andere. Entſchuldigt hatten ſich
rſchienenen Lieferungen haben die Spannung, mit der
Keine Heilung findet hier, wer Sorgen hegt.) In Nau
wegen ihrer Nichteilnahme der Präſident der Erſten
dieſes großangelegte zeitgeſchichtliche Werk über das ge=
heim
finden wir in beſonderem Maße und in herrlichen
Kammer Graf von Schlitz gen. von Görtz, und
waltige Völkerringen auf dem Balkan von Anfang an
Bauten die Kunſt als rechte Hand der Natur. Was wir
Oberſtallmeiſter Freiherr Riedeſel zu Eiſenbach.
erwartet wurde, vollauf gerechtfertigt, die hochgeſpannten
geſehen, ſpricht für ſich ſelbſt und läßt mich des Dichters
Erwartungen noch weit übertroffen. Mit großer Klarheit
Eine Anzahl der dem fahrplanmäßigen Zuge einge=
Worte gedenken
und Ueberſichtlichkeit ſind die eingehenden, feſſelnden und
ügter Sonderwagen brachte die Teilnehmer nach
Nicht mehr der Worte redneriſch Gepränge,
durchaus objektiven Schilderungen der Kriegsereianiſſe
Nur der Natur getreues Bild gefällt.
Friedbera,
aneinandergereiht, auf Grund authentiſchen Materials die
Vorgänge in den europäiſchen Staatskanzleien dargeſtellt.
Drum zum Gruß nur dieſe kurzen Worte. Möge das
wo zuerſt Station gemacht wurde. Im
Hotel
der Leſer hat ein Rieſengemälde von eminent plaſtiſcher
Schöne und Gute von heute uns überführen auf das
Trapp nahmen die Herren, insgeſamt etwa 80
das
Wirkung vor ſich, das in allen ſeinen Teilen in hohen
Wertvolle und Schöne, das wir morgen ſehen wollen
Mittageſſen ein. Von 3 Uhr ab folgten Beſichtig=
Maße feſſelt. Unterſtützt iſt das Beſtreben nach größter
Möge das heute und morgen in uns ſtärken das Ver
ungen in Friedberg. Es wurden u. a. die hiſtoriſch
Anſchaulichkeit durch die vielen Illuſtrationen erſter Künſt=
rauen
, daß bei unſerer gemeinſamen Arbeit ernſten
intereſſante und wertvolle Stadtkirche und das Blinden=
er
und durch ein überſichtliches Kartenmaterial.
vollen Segens reiches Gelingen beſchert ſein werde. In
heim in Augenſchein genommen. Beſonderes Intereſſe
Band 50: Bo=
Griebens Reiſeführer.
dieſem Sinne nochmals herzlich willkommen und Glückauf
erregte die neue, großzügig angelegte Blinden=
Mi=
Auflage.
zen=Gries und Umgebung 4.
dem Heſſenland! Hierbei erhebe ich mein Glas: Dem
anſtalt, in der zurzeit 36 blinde Schüler zur umfaſſen
2 Karten. Verlag von Albert Goldſchmidt, Berlin W. 35
Heſſenlande, hoch, hoch hoch!
den Ausbildung Unterkunft gefunden haben. Die An=
60 Pfg.). Rechtzeitig erſcheint Griebens Führer, der alles
Die Anweſenden ſtimmten brauſend in das Hoch ein
ſtalt iſt für 50 bis 80 Zöglinge eingerichtet. Es wurde
Wiſſenswerte für den Kurbedürftigen wie für den Ver=
Leitere Trinkſprüche wurden nicht gehalten.
allgemein anerkannt, daß die moderne Humanität in
nügungsreiſenden übermittelt. Die Orientierung in dem
Während ein Teil der Teilnehmer den wunderbaren
Verbindung mit den techniſchen Errungenſchaften der
fremden Gebiet wird ermöglicht durch je einen Rund=
Frühlingsabend auf der vom Schimmer romantiſcher
Neuzeit den armen Blinden neue reiche Schätze erſchloſſen
gang durch Bozen und Gries, wobei der vorzügliche
Schönheit, durchwoben mit moderner Kunſt der prächtigen
hat. Es ſind Journale, Lehr= und Leſebücher für die
Stadtplan gute Dienſte leiſtet. Eine zweite Karte Bozen=
Parkanlage, erfüllten Terraſſen genoſſen, wohnte ein an=
blinden
Zöglinge vorhanden; außerdem werden ſie in
Gries=Meran iſt dem letzten Abſchnitt beigegeben, der die
erer Teil dem Konzert bei, das in dem prächtigen. trotz
vielen Handwerken ausgebildet, die dem Zögling nach
herrliche Umgebung von Bozen=Gries ((Dolomiten) in
einer gewiſſen ſtrengen Linienführung in der Innen=
der
Ausbildung auch einen Beruf ſichern, da ihnen die
usführlicher Darſtellung behandelt.
architektur intim und künſtleriſch anmutenden großen
Erzeugniſſe der Blindenanſtalt ſpäter zum Selbſtkoſten=
Roman von
Das Mädchen von Anzio.
Konzertſaal. einer Schöpfung des früheren Baurates
preis, beſonders von der Seilerei, überlaſſen werden, die
Richard Voß. Verlag Ullſtein u. Co., Berlin=Wien.
Joſt, gegeben wurde. Das Konzert wurde verſchönt
von den Blinden im Hauſierhandel verkauft werden
1 Mk. Als gründlicher Kenner Italiens und der
Preis
durch Sologeſänge des Berliner Baritoniſten Max Bege
talieniſchen Volksſeele verſteht es Richard Voß wie kein
Im Leſe= und Schulſaal der Anſtalt gaben einige junge
mann.
zweiter, ſeinen Leſern die Schönheiten des klaſſiſchen Lan=
Schüler, darunter die kleine Elſe Blum, Proben ihrer
des zu enthüllen. So auch in ſeinem neueſten Romat
Leſekunſt, die bekanntlich auf dem außerordentlich feir
Das Mädchen von Anzio Zum Schluß ſind wir um
ausgebildeten Taſtgefühl der Blinden beruht. Weiter
Vermiſchtes.
ein gutes Stück klüger, als wenn wir alles an Ort und
vurde gezeigt die eigene Druckerei der Anſtalt, in der ein
Aufruf zugunſten der Heimarbei
Stelle an der Hand gelehrter Bücher ſtudiert hätten.
ebenfalls blinder Drucker Matritzen und nach dieſen die
erinnen. Ein zahlreiche Unterſchriften tragender
Lehr= und Leſebücher in der Blindenſchrift herſtellt. Zu
Aufruf an alle deutſchen Frauen fordert zu
der Bibliothek der Blindenanſtalt gehören außer der
Sammlungen für ein Altersheim für Heimarbeiterinnen
Lehr= und Leſebüchern Journale belehrenden und unter
Der Balkankrieg.
uf. In dem Aufruf heißt es: Ganz Deutſchland rüſtet
haltenden Inhalts. Die wichtigſten Werke unſerer Lite
ich, um das Regierungsjubiläum unſeres Kaiſers freudig
Die Friedensverhandlungen
ratur werden durch die Blindenſchrift den armen Blin
zu feiern. Wir Frauen haben bei allen dieſen Samm=
den
vermittelt. Es ſind weiter vorhanden Stuhl= und
London, 22. Mai. Wie das Reuterſche Bureau
lungen nicht gefehlt. Jetzt aber gilt es, eine beſonder
Korbflechtſchule, ſowie die Handarbeitsſchule, ein Spiel=
erfährt
, werden ausgezeichnete Fortſchritte für den
Frauengabe darzubringen, eine Gabe von Frauen für
Abſchluß des Friedens gemacht. Zwiſchen den
zimmer für die kleineren Blinden und die ſehr große
Frauen. Und dieſe Gabe wollen wir nicht unſerm Kaiſer
Delegierten der Balkanſtaaten und den türkiſchen fanden
Seilerei
widmen wie die andern alle, ſondern unſerer geliebter
neue Konferenzen ſtatt, um die zugrundelegenden Bedin=
Nach der Beſichtigung fuhren die Teilnehmer des
Kaiſerin, die nun auch volle 25 Jahre uns allen Führerin
gungen des Friedensvertrages zu finden. Man glaubt
Ausfluges nach
und Vorbild war. Nichts iſt in Deutſchland zur Erleich=
Bad Nauheim.
nicht, daß die türkiſchen Delegierten ſich ernſthaf
terung des Frauenloſes geſchehen, ohne daß nicht unſere
der Anſicht der Verbündeten widerſetzen. Es iſt wahr
kaiſerin tat, was ſie konnte, um zu helfen und zu fördern.
Bom Bahnhof aus begaben ſich die Herren
ſcheinlich, daß Europa gegen die vorgeſchlagenen Abände
Gerade die ärmſten unter den deutſchen Frauen, die
nach der Maſchinenzentrale, wo Geheimer Bau=
rungen
keinen Widerſpruch erhebt. Sämtliche Miſſionen
Heimarbeiterinnen haben immer und immer
rat Dr. Eſer mit einem kurzen, inſtruktiven
der Verbündeten hielten heute eine Konferenz ab, um über
wvieder die warme Anteilnahme der Landesmutter an
Vortrag in die techniſchen Einrichtungen des geſamten
die Lage unter dem Geſichtspunkte der Ereigniſſe in den
ihrem ſchweren Geſchick geſpürt. Wer die Tagung de
Badebetriebes einführte. In verſchiedene Gruppen ein=
letzten
Tagen zu beraten. Es wird auch hervorgehoben,
Heimarbeiterinnen im Februar d. J. miterlebte, der weiß,
geteilt, wurden nun die Neuanlagen beſichtigt, die Ma=
daß
die Großmächte die Vorſchläge betreffend die beſonders
wie gerade ihr Ergehen, ihre Zukunft unſerer Kaiſerin am
chinenzentrale, das Elektrizitätswerk, die Eisfabrik, die
Serbien berührenden Fragen genehmigten und daß Ser=
derzen
liegt. Laßt uns darum unſere Dankbarkeit der
Salinen, das Inhalatorium, die Trink= und Kuranlagen

[ ][  ][ ]

Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
Seite 8.
HB. New=York, 23. Mai. Vier Banditen über
noch bis zuletzt auf franzöſiſcher Seite gekämpft, nur ein
bien von dieſer Erklärung vollkommen befriedigt ſei. Das
ielen geſtern abend einen Bankboten, der 40000 Mark
nationaler Wille konnte dieſe große Tat vollbringen
Datum der offiziellen Verſammlung der Delegierten iſ
in einem Geldbeutel bei ſich trug. Der Ueberfallene
870 hat die nationale Kraft das große Werk geſchaffen
noch nicht feſtgeſetzt, doch wird wahrſcheinlich die Entſchei
verſuchte ſich ſeiner Angreifer durch Revolverſchüſſe zu er=
ie
iſt inzwiſchen noch erſtarkt und wird weiter ausreichen,
dung hierüber in einigen Tagen getroffen werden.
wehren. Auch die Banditen ſchoſſen darauf auf den
allen Gefahren zu trotzen.
Kaſſenboten. Durch die Schüſſe wurden Poliziſten auf
Die Pariſer Finanzkonferenz.
merkſam, die herbeieilten und ebenfalls auf die Räuber
* London, 22. Mai. Hinſichtlich der rechtlichen
euerten. Dieſe flüchteten, doch blieben einige verletzt auf
Letzte Nachrichten.
Stellung der Delegierten der verbündeten Bal
dem Kampfplatz zurück. Auch der Kaſſenbote wurde
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
kanſtaaten bei der Finanzkonferenz in Paris
ſchwer verletzt
erfährt das Reuterſche Bureau, daß die Delegierten in den
Berlin, 23. Mai. Die am 21. Mai ſtattgehabte
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Angelegenheiten, die die Verbündeten direkt berühren, die
Subſkription der fünfprozentigen chineſiſchen
elbe Stellung haben werden wie die Vertreter der Mächte
Reorganiſations= und Staatsanleihe in
In ſolchen Fragen, die ausſchließlich die Mächte und die
U
Gold ergab das Reſultat, daß der in Deutſchland aufge=
Türkei berühren, wie der Frage der Verwaltung der tür
legte Betrag mehr als fünfmal gezeichnet wurde. Hier
kiſchen Schuld, würden die Funktionen der Delegierten der
Bei Appetitlosigkeit
nach können auch Zeichnungen auf Sperrſtücke nur teilweiſe
Verbündeten rein beratende ſein
Berückſichtigung finden
Hommel’s Haematogen
Dr.
Berlin, 23. Mai. Durch die hier erfolgte Gründ=
Die albaniſche Frage.
ung des Schutzverbandes des deutſcher
20jähriger Erfolg! (VI,2107
* London, 22. Mai. Hinſichtlich der ſtaatsrecht
Grundbeſitzes iſt der Zuſammenſchluß des ſtädti=
Man verlange ausdrücklich den
Warnung
lichen Stellung Albaniens nehmen die Verhand
ſchen und ländlichen Grundbeſitzes vollzogen worden. Ar
Namen Dr. Hommel.
lungen zwiſchen den verſchiedenen Hauptſtädten ihrer
der Spitze der Abteilung für ſtädtiſchen Grundbeſitz bleibt
M e eute ue
Fortgang. Es iſt nicht zu beſorgen, daß es ernſte Schwie
Kammergerichtsrat Thinius, an der Spitze der Abteilun
rigkeiten macht, die Anſichten der Mächte darüber in Ein=
für
ländlichen Grundbeſitz tritt Graf von Spee. Die Ge=
klang
zu bringen, ob Albanien ein völlig unabhängiger

G
ſchäftsführung bleibt in der Hand des Präſidenten a. T
gage

Staat oder dem Namen nach unter irgend einer Art tür
van der Borgth. An die Spitze der Geſamtorganiſation

Me Saaben
kiſcher Kontrolle ſtehen ſoll. Gegenwärig liegt den Regie=
ritt
Fürſt zu Salm=Horſtmar
rungen kein definitiver Entwurf vor; es wurde ihnen
Berlin, 23. Mai. Am Gießereigebäude des Borſig=
war
wieder außerordentlich gemüklich, wir
lediglich eine Anzahl von Empfehlungen, Anregungen und
Werkes in Tegel bei Berlin werden zurzeit Malerarbeiter
haben einen guken Durſt entwickelk unde
(
Abänderungen zu dem öſterreichiſch=italieniſchen Entwur
ausgeführt. Als heute vormittag ein Gerüſt ver
die Luft war zum Schneiden. Daß ich g2
unterbreitet, die alle behandelt werden und über die wahr=
ſchoben
werden ſollte, brach ein morſches Rundholz
trotzdem keinen rauhen Halshabe, danke ich
ſcheinlich in der nächſten Sitzung der Botſchafter Berich
vorauf die Laufbretter lagerten. Vier Maler ſtürzten
Meee e
den Wybert=Tabletten, die ich gleich beim
erſtattet wird
zwölf Meter tief herab und das nachſtürzende Gerüſt=
Heimkommen und heuke früh genommen habe. Sie machen den Hals fre
naterial traf zwei unten ſtehende Leute der Gießerei
und benehmen auch den üblen Geſchmack im Mund. Die Schachtel koſtel
Griechiſch=bulgariſcher Zwiſchenfall.
Von den Verunglückten, ſechs Mann, wurden drei ſchwer
in allen Apotheken und Drogerien 1 Mark und hält lange vor.
* Athen 23. Mai. Die Agence Athènes meldet:
verletzt, ihr Zuſtand iſt beſorgniserregend
Geſtern nacht überſchritten beträchtliche bulgariſche Streit
Metz, 23. Mai. Der Vorſitzende Jean, der vor
einiger Zeit aufgelöſten Souvenir Alſacienne=Lorraine
kräfte unter Verletzung der neutralen Zone bei Vultiſta
Ein Mittel, das tatſächlich
wurde wegen Vergehens gegen das Reichsvereinsgeſetz
und Kotſaki die Brücken über den Angiſta=Fluß und dran=
mit
30 Mark Geldſtrafe belegt, weil er ſich geweigert
gen in ein unbeſtreitbar von den Griechen beſetztes Gebiet
den Haarwuchs fördert.
hatte, der Polizeibehörde das Verzeichnis des Vorſtandes
ein. Es entſpann ſich ein heftiger Kampf, der noch
Das nachſtehende Rezept wurde uns eingeſandt, da
und die Satzung des Vereins zu unterbreiten. Jean
andauert. Der Ausgang des Kampfes iſt ungewiß. Die
es ſich vorzüglich bewährt haben ſoll. Wie der Ein=
erhob
gegen dieſe Strafe Einſpruch, mit der ſich heute
griechiſche Regierung proteſtiert energiſch gegen die Ver=
ſender
ſchreibt, ſtellt dieſe Miſchung ein Haarkräftigungs
das Schöffengericht zu beſchäftigen hatte. Das Gericht
letzung des geſchloſſenen Abkommens, ſie macht Bulgarien
mittel dar, welches, wenn morgens und abends gründ
kam zu einem Freiſpruch. In der Begründung des
für alle Folgen verantwortlich und fordert die Zurückzie=
lich
in die Kopfhaut eingerieben, den Haarwuchs mächtig
Urteils heißt es, der Verein verfolge zwar als Haupt
hung der Truppen. Wenn Bulgarien dieſe Forderung nich
anregt, vorhandene Schuppen vernichtet, deren Neu
zweck den Kult der gefallenen franzöſiſchen Krieger. Habe
erfüllen ſollte, wird der Streit vorausſichtlich einen ern=
dieſer
Zweck auch eine beſondere Wirkung auf die Ge=
bildung
, ſowie den Haarausfall verhindert und ſich
ſten Umfang annehmen.
nüter der Einheimiſchen gehabt, ſo ſtehe doch nicht
daher beſtens zur Vorbeugung der Kahlköpfigkeit eignet.
* Sofia, 23. Mai. Zu den Zwiſchenfällen an dem
feſt, daß der Verein rein politiſch gewirkt habe. De:
1 Gramm krist. Menthol laſſe man ſich in 85 Gramm
Angiſtafluß wird von bulgariſcher Seite gemeldet: Vor=
Staatsanwalt hatte die Höchſtſtrafe von 150 Mark bean
Bay-Rum gut auflöſen, dann noch 30 Gramm Livola
geſtern abend eröffneten griechiſche Truppen das
tragt
de Composée zufügen und, wenn man einen Wohl=
Feuer gegen den bulgariſchen Poſten, der zwiſchen
Leipzig, 23. Mai. In der mechaniſchen Weberei
eruch gern hat, noch einen halben Teelöffel voll eines
den Brücken von Vultſchiſto und Kütſchükköpprus in einen
von Backofen u. Sohn in Mittweida iſt Groß=
beſſeren
Parfüms. Das Ganze wird tüchtig geſchüttelt,
Umkreiſe von 200 Metern auf dem linken Ufer des Angiſto=
euer
ausgebrochen. Die dreiſtöckige Fabrik und das
dann für eine halbe Stunde ſtehen gelaſſen, woraufhin
fluſſes aufgeſtellt war. Das Gewehrfeuer dehnte ſich bald
Maſchinenhaus ſind eingeſtürzt.
Ein Feuerwehrmann
gebrauchsfertig iſt
es
auch auf die anderen Poſten dieſer Gegend aus, aus der
wurde ſchwer verletzt. Mittags wurde der Brand loka=
Da andere Leſer dies Mittel vielleicht auch gern
die Griechen die Bulgaren vertreiben wollten. Die Grie
liſiert
probieren möchten, ſei hier noch erwähnt, daß man es
chen ſtellten das Feuer bald wieder ein, ohne daß die Bul
Paris, 23. Mai. Die Deputiertenkamme:
ſich nach obigen Angaben von irgend einem Apotheker
garen Verluſte erlitten. Die Bulgaren halten die Stel
hat nach längerer Debatte mit 389 gegen 186 Stimmer
oder Drogiſten zuſammenſtellen laſſen kann. (VI11575
lungen auf den Höhen des Angiſtafluſſes beſetzt. Der die
eine Tagesordnung angenommen, welche
griechiſchen Truppen kommandierende Oberſtleutnant er
Inhniin
die Erklärungen der Regierung billigt.
bat von dem Kommandanten des bulgariſchen Regiments
*2
Paris, 23. Mai. Der Temps bringt Einzelheiten

eine Unterredung, um den Zwiſchenfall zu ordnen.
über die Soldatenkundgebungen in Rodec,
welche zeigen, daß die Vorfälle in der Tat ſehr ern
Darmſtadt, 24. Mai.
ter Natur waren. Soldaten waren auf ein Horr
ſignal mit Gewehren und Bajonetten auf den Kaſernen=
n
. Studentiſche Jahrhundertfeier. Der dritte
Verlobten
hof geſtürzt, um durch das Tor die Kaſerne zu verlaſſen
Abend des Vortragszyklus, den die Freie
Major Angelby faßte das Gewehr eines Soldaten und
Studentenſchaft als ſtudentiſche Jahrhundertfeier
die ihr künftiges Heim gediegen, ge-
hielt
die erſte Grupe der meuternden Soldaten mit vor=
veranſtaltete
, brachte den Vortrag des Herrn Geheime=
schmackvoll
und modern einrichten
gehaltenem Bajonett auf, indem er rief: Der erſte, der
rats Prof. H. Ullmann über das Thema: Sſtaats=
noch
einen Schritt vorwärts macht, iſt ein Kind des
wollen, wird eine Besichtigung meine
männer, Feldherren, Pläne und Taten im
Todes. Nun hielten es auch die Unteroffiziere geraten,
Befreiungskriege 1813 Wie der von ſeinen
einzugreifen. Wie die Unterſuchung ergeben hat, ſollt
Thema begeiſterte ehrwürdige Redner einleitend ſelbſt be
feinbürgerlichen
die Meuterei nach einem vorbereiteten Plan vor ſich gehen
merkte, will dieſer Abend den übrigen Themen der Vor=
Die Soldaten wollten ſich zunächſt zu einem in einer an
tragsreihe den geſchichtlichen Grundriß bieten, um dann
Wohnungseinrichtungen
deren Kaſerne untergebrachten Bataillon begeben, un
auf ihm reliefartig die politiſchen, geiſtigen und literari
dieſes zum Anſchluß an die Revolte zu bewegen. Von
chen Ideen und Führer dieſer großen Zeit der Erinner
Meine Möbel zeichnen
empfohlen.
dort wollten ſie nach Alby ziehen, um dort mit dem 5.
ung zurückzurufen. Die unendliche Vorherrſchaft des
Infanterie=Regiment
sich aus durch künstlerische Formen-
Straßenkundgebunger
Franzoſentums unter dem großen Napoleon, das war
gegen die dreijährige Dienſtzeit zu ver=
das
ſchmachvolle Zeichen der Zeit vor 1813. Ganz Mittel=
schönheit
, grundgediegebs=-Qualität u
anſtalten. Es ſoll die Abſicht beſtanden haben, die
europa war ihm unterworfen, nur Rußlands Zar
nfolge niedrigster Geschäftsspesen durch
Tore der Munitions= und Lebensmittelmagazine zu
Alexander hatte ihm erfolgreich Trotz geboten, hatte ſein
besondere Preiswürdigkeit.
ſprengen. Das Vorgehen wurde durch das vorzeitige Ein=
organiſatoriſches
Kunſtwerk, die große Armee, geſchlager
treffen der Offiziere vereitelt
und ſollte nun auch den erſten Anlaß geben zu ſeinem
Aus Nancy wird gemeldet: Heute nachmittag ſind
vollſtändigen Sturze. Die Berufung des Feldherrn von
OTTO KUNKEL
das 5. Huſaren=Regiment, ſowie das 26. und 79. Infan=
Stein an ſeine Seite ſollte politiſche Folgen von aller
erie=Regiment unter der Bewachung von Unteroffizieren
Gr. Ochsengasse 21/23. Tel. 287.
größter Bedeutung haben. Stein wurde der Vater des
ach Marſeille transportiert worden, um von dor
Koalitionsgedankens. Allerdings lehnte Oeſterreich eine
(10791a
nach Afrika verſchickt zu werden.
In den
Verbindung kurzerhand ab. Da unternahm denn Gene=
Torniſtern der Soldaten waren verſchiedene antimilita
GHAn!
ral von York auf eigene Fauſt, wozu die friedensliebende
riſtiſche Schriftſtücke vorgefunden worden
Berliner Politik ſich nicht entſchließen konnte, er paktiert
für Spezial-Auskünfte, Er-
Tokio, 23. Mai. (Reuter=Bureau.) Die erſter
mit Rußland. Die oſt= und weſtpreußiſchen Parlament=
Defektlv-institut mittelungen, Beobachtunger
Anzeichen der Erkrankung des Kaiſers
hatten Stein bereits zum Anſchluß an Rußland be
u. Vertrauens-Angelegenheiten
varen Fieber. Die Temperatur betrug 38,5.
Geſtern
timmt; alſo nicht etwa der König rief, und alle, alle
Uebernahme nur einwandfreier Aufträge.
Garantie für
wurde dann eine Lungenentzündung feſtgeſtellt
Der
kamen, nein, das preußiſche Volk aus eigener Kraft, bei
gewissenhafte Erledigung. Kiesstr. 34, I. Tel. 1668. (VII,831
Hausminiſter gab geſtern abend folgendes Bulletin her
nahe gegen den Willen des Königs, ſtemmte ſich geger
aus: Fieber 39,4; nach einem heutigen Bulletin von 4 Uhr
die ſchmachvolle napoleoniſche Unterdrückung. General
nachmittags beträgt das Fieber 39,7.
von Scharnhorſt ſetzte nun auch endlich in Berlin die

RICHARD PAUL
längſt erſehnte allgemeine Wehrpflicht durch, bildete frei=
willige
Jägerkorps aus Söhnen gebildeter Kreiſe und
ATELIER FÜR GRABMALKUNST
HB. Berlin, 23. Mai. Wegen Beleidigung des
Sact
chuf eine weitgehende Reform des preußiſchen Militärs;
preußiſchen Abgeordnetenhauſes hatte ſich
Darmstadt, Mühlstr. 50, am Woogsplatz.
wie ein Mann erhob ſich das preußiſche Volk, man
heute der Redakteur des Vorwärts, Albert Wachs, vor
drängte ſich in die Regimenter; ſo kam dann endlich Ende
KUNSTL. GRABDENKMALE, EIN
der erſten Strafkammer des Landgerichts I zu verantwor
Februar die Koalition mit Alexander zuſtande. Auch
FASSUNGEN U. S. W. IN ALLEN
ten. Die Anklage vertrat der Oberſtaatsanwalt Chrzes=
Preußen war dem Steinſchen Vorſchlag nicht ſympathiſch;
zinski, der Angeklagte wurde von den Rechtsanwälten
MATERIALIEN UND PRElSLAGEN.
gewiß wollte auch Hardenberg eine Wiedererhebung
Wolfgang Heine und Dr. Heinemann verteidigt. Das
ussrett und v. 2etoniongen u. ud.
Preußens, doch er war zu viel Opportuniſt, um nicht
Arteil lautete auf 6 Wochen Gefängnis
DELLEN IM ScHAUKASTEN GRAFENSTR. A
vielleicht auch an ein neues Preußen aus den Händen
Dresden, 23. Mai. Der nach Veruntreuung von
Napoleons zu glauben; abgeſehen davon mußte er auch
50000 Mark geflohene Bureauvorſteher Weipel wurde
(6501m
auf ſeinen zwar gerechten und geraden, aber im Ent=
in
Leipzig auf der Straße verhafter
chließen ſchwerfälligen König Friedrich Wilhelm III.
Dur Geſchichte der Maibowle. Die Maibowlen
Weißenſee, 23. Mai. Es war unmöglich, trotz
Rückſicht nehmen. Zuletzt erklärte dann auch Oeſterreich
ſpielen eine große Rolle im Wonnemonat Mai. Die
iller Beruhigungsverſuche und obgleich die Gemeindever=
Napoleon den Krieg, wenn auch Kaiſer Franz und
Anwendung des Waldmeiſters als Speiſewürze geht bis
waltung der Genoſſenſchaftsbank neues Geld zu
Metternich urſprünglich langſam ſich militäriſch ſtärken
weit ins Mittelalter zurück, als Bowlenwürze iſt er erſt
Verfügung ſtellte, den Anſturm der Einleger zu be=
und dann bei der Entſcheidung erſt zugreifen wollten,
päter verwendet worden. Im Jahre 1660 hat der kur=
ſeitigen
. Im Gegenteil er iſt noch ſtärker als am Tag
ſo bildeten ſich 3 Koalitionsheere Rußlands
und
fürſtliche Medikus Jacobus Theodorus Tabernaemontanus
zuvor. Feſt ſteht, daß die Gerüchte, die Kaſſe ſtehe ſchlecht
Schwedens, Englands, Oeſterreichs und Preußens, di
(aus Bergzabern), der einige Jahre ſpäter auch die erſte
von einem Bauunternehmer ausgehen, dem Auszahlung
böhmiſche Armee unter Fürſt Lerbos und Schwarzenberg
wviſſenſchaftliche Abhandlung über das heute noch zu
von Geld verweigert wurde, das noch nicht fällig war.
die ſchleſiſche mit dem wetterfeſten Draufgänger Blücher
Bowlen verwendete Fachinger Waſſer ſchrieb, ein
London, 23. Mai. Der geſtern abend eingetroffene
und ſeinem tüchtigen Generalchef, dem ſchöpferiſchen Stra=
Kräuterbuch herausgegeben, worin bereits der Wald=
Hauptmann Trench erklärte, er ſei für die Begnadig=
tegen
Gneiſenau, und die dritte, die Nordarmee, unter
meiſter mit folgenden Worten gewürdigt wird: Im
ung ſehr dankbar. Die Feſtungshaft in Deutſchland ſe
dem ſchwediſchen Führer Bernadotte, der, ſelbſt Fran=
Mayen, wann das Kräutleyn friſch iſt und blühet,
in vieler Beziehung der Gefängnishaft in England ähn=
zoſe
, jedem Wagnis abgeneigt, ſtets ſeine eigene Perſon
pflegen es viele Leute in Wein zu legen und zu trinken;
lich. Sie ſeien andauernd von Wachtpoſten kontrolliert
im Auge hatte, ſich als Nachfolger Napoleons hoffte und
oll auch das Herz ſtärken und erfreuen.
worden und jede Unterhaltung ſei verboten geweſen
deshalb gegen ſeine Landsleute nicht kämpfen wollte.
Andererſeits ſei er mit der größten Zuvorkommenheit be
Der Redner erinnerte, nachdem er jeden der führender
handelt worden
Dampfernachrichten.
Männer in wenigen markanten Strichen gezeichnet, an die
HB. Kriſtiania, 23. Mai. Zwiſchen den Papieren
ſtrategiſch ſo großartige Entwickelung des Feldzuges
des auf der Polarreiſe ums Leben gekommenen Kapi=
Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem Ver=
elbſt
mit der ruhmvollen Leipziger Völkerſchlacht und
täns Scott fand man einen Brief an den König von
reter Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14.
an den Pariſer Frieden vom März 1814, der Deutſchland
Norwegen, der das Datum des 15. Novembers 1911 trug
Kronprinzeſſin Cecilie 20. Mar 4 Uhr nachm. in
die äußere Selbſtändigkeit wiedergab; doch der autonome
und auf einen großen Papierbogen geſchrieben war. Der
Bremerhaven angekommen. Kronprinz Wilhelm
Nationalſtaat, ſo ſchloß der Redner, konnte damals noch
Brief enthielt einen allgemeinen Bericht über die Reiſe
20. Mai 1 Uhr nachm. von Bremerhaven. König
nicht entſtehen. Beſtand doch noch die Rivalität Preu=
Amundſens bis zu ſeiner Ankunft am Pol und zählt die
Albert 19. Mai 3 Uhr nachm. von Palermo abgegangen.
ßens und Oeſterreichs, hatten doch die Rheinbundfürſten
einzelnen Entdeckungen des norwegiſchen Forſchers auf.
Bremen 19. Mai 7 Uhr vorm. in Bremerhaven an=

[ ][  ][ ]


(*28.

4

Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den za. Mai 1913.
Seite 9.
gekommen. Prinz Friedrich Wilhelm 19. Mai 3 Uhr
Amtlicher Wetterbericht.
nachm. in Bremerhaven. Bülow 19. Mai 8 Uhr in
Singapore angekommen. Goeben 19. Mai 4 Uhr nachm.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen
von Shanghai nach Oſt=Aſien abgegangen. Roon:
Todes=Anzeige.
Von Südweſten her dringt hoher Druck vor, unter
19. Mai 9 Uhr vorm. in Suez angekommen. Zieten
deſſen Einfluß wir bei wechſelnder Bewölkung kühles
20. Mai 1 Uhr nachm. von Adelaide nach Bremen ab
Verwandten, Freunden und Bekannten die
(.
trockenes Wetter haben. Die nordweſtliche Depreſſion
gegangen. Kleiſt‟ 19. Mai 7 Uhr vorm. in Genua an=
ſchmerzliche
Mitteilung, daß unſere
liebe
dürfte morgen keinen weſentlichen Einfluß auf unſer
gekommen. Elſaß 19. Mai 12 Uhr mittags in Bremen
Schwägerin, Tante und Couſine
11668
Wetter gewinnen, ſo daß wir keine Aenderung des Wetters
angekommen. Seydlitz 20. Mai in Bremerhaven an=
zu
erwarten haben.
gekommen. Sierra Corboda 19. Mai von Liſſabon
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 24. Mai:
nach La Plata abgegangen. Wittekind 19. Mai vor
Katharia Decker
Wechſelnd bewölkt, meiſt trocken, etwas wärmer, weſtliche
Rotterdam nach Montreal abgegangen. Prinz Heinrich
Winde, Gewitterneigung.
9. Mai in Alexandrien.
nach langem, ſchwerem Leiden dem Herrn ſanf
Prinz=Regent Luitpold‟
19. Mai 5 Uhr vorm. in Marſeille. Manila 20. Ma=
entſchlafen
iſt.
Tageskalender.
von Marobe nach Kaewing abgegangen. Schleswig‟
Die trauernden Hinterbliebenen:
19. Mai von Algier abgegangen
Samstag, 24. Mai
Holland=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Kath. Decker Wwe.,
aſtſpiel des Frankfurter Intimen Theaters um
Vertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr. 53
Hans Decker.
8½ Uhr im Orpheum
Rotterdam 18. Mai nachm. in New=York eingetroffen.
Darmſtadt, den 22. Mai 1913.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. Perkeo=
Nieuw Amſterdam 16. Mai nachm. in Rotterdam ein=
um
8 Uhr.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 25
getroffen. Noordam 13. Mai vorm. von New=York
Mai,
Bilder vom Tage. (Auslage Expedition Rheinſtr. 23)
abgegangen. Ryndam 20. Mai von New=York abge
nachmittags 3 Uhr, vom Portale des Fried=
Richard Wagner, zum 100. Geburtstag am 22. Mai 1913;

hofes aus, ſtatt
gangen. Potsdam 18. Mai 6, 40 Uhr nachm. Lizark paſſiert.
zur Eröffnung der Jubiläums=Kunſtausſtellung in Ber=
in
, das Kaiſerpaar in der Abteilung für Architektur;
zur Jahrhundert=Ausſtellung in Breslau, Blick auf die
Hauptausſtellungsgebäude; König Alfons von Spanien
ontag im Bettelſtudent verabſchiedet ſich Herr
(
in Paris, der König und Präſident Poincaré auf dem
l Opernſänger Jahn vom hieſigen Publikum.
Wege zur Parade; aus dem Wolkenkratzer=Viertel in
Ungern ſehen wir den beliebten, ſtrebſamen Künſtler
New=York
Todes=Anzeige.
von uns ſcheiden. Wir rufen ein herzl. Lebewohl
Sonntag, 25. Mai.
und auf baldiges Wiederſehen dem Künſtler zu, was
Tiefbetrübt machen wir Freunden und
Großh. Hoftheater. Anfang 6 Uhr, Ende 7½ Uhr
wir am Abſchiedsabend wiederholen werden.
Bekannten die traurige Mitteilung, daß es
(außer Abonnement): Achte Sinfonie von Guſtav
13656) Die Abonnenten des Gr. Hoftheaters.
Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meinen
Mahler
nnigſtgeliebten Mann, unſeren guten
Vater,
aſtſpiel des Frankfurter Intimen Theaters um 8½
Schwiegervater und Großvater
(11589
Uhr im Orpheum.


Se
S e er e
Vortrag von Paſtor Kloſe um 8½ Uhr in der Evang.

Stadtmiſſion (Mühlſtraße)
ſ
amilienabend der Singmannſchaft der Turnge=
Herrn Robert Loewe
SSiRe
meinde Darmſtadt um 8 Uhr im Turnhauſe.
am 21. d. M. plötzlich zu ſich zu rufen
riv. Schützengeſellſchaft: Jubiläumsſchießen von
Pu meinem Dienstjubiläum sind mir ir
Uhr ab
Konzert von 3 Uhr ab.
Darmſtadt, Friedberg (Heſſen), Berlin
2 so großer Zahl Ehrungen und Glück-
ennen
des Heſſiſchen Rettervereins um 3 Uhr auf dem
Mannheim, Dresden, Königsberg i. Pr.
Truppen=Uebungsplatz
wünsche zuteil geworden, daß es mir
den 23. Mai 1913.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. Schützenhof um
§ unmöglich ist, jedem einzeln hierfür zu
3 Uhr. Perkeo um 4 und 8 Uhr. Reſt. Taunus=
danken
, und bitte ich Alle, die an diesem
Die tieſtrauernden Hinterbliebenen
gold um 4 Uhr
8
Tage meiner gedacht haben, auf diesem
Ausflug des Odenwaldklubs nach Heidelberg (Abfahrt
i. d. N.
3,10 Uhr)
2
Wege meinen herzlichsten und ergebensten
Frau Johanna Loewe.
usflug der Stenographen=Vereinigung Gabelsber
Dank entgegenzunehmen.
(11614
ger nach Traiſa (Abmarſch um 2½ Uhr vom Kapell=
Die Beerdigung findet am 24. d. M., nachmit=
platz
)
Darmstadt, den 23. Mai 1913.
tags 5 Uhr, von der Leichenhalle des Fried=
anzkränzchen
um 4 Uhr in der Stadt Pfungſtadt
hofes aus, ſtatt
Kaninchen=Ausſtellung in der Brauerei Fay.
ean Fischer
50jähriges Jubiläum des Geſangvereins Ein=
Geschäftsführer des Großh. Staatsverlags.
tracht=Traiſa
E
Verſteigerungskalender.
Montag, 26. Mai
Sleeeee Wee Seeeoosee
Dankſagung.
Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 9 Uhr Ernſt=


Ludwigſtraße 1

Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
Fabrik=Verſteigerung der Firma Max Freund
zu Pfungſtadt um 2 Uhr auf dem Ortsgericht Gries=
bei
dem uns ſo ſchwer betroffenen Verluſte unſeres
heim.
ür die uns anläßlich unserer Silber-
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
hochzeit, verbunden mit Geschäfts-
Herrn Adam Haun
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
ſubiläum, in so reichem Maße erwie-
Lackiere
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
senen Aufmerksamkeiten sagen wir
owie für die troſtreiche Grabrede des Herrn Pfarrer
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Widmann ſagen wir unſeren herzlichen Dank.
herzlichsten Dank.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Die trauernden Hinterbliebenen.
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
Georg Korbus u. Frau.
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
13719)
(11616
zurückgeſandt.
neuester Konstruktion, gesetzl. geschützt, von
vorzüglicher Lautwirkung bei möglichster
General-Depot für Frankfurt u. H.
Vermeidung der störenden Nebengeräusche.
(I,11600
Auf Wunsch zur Probe.

Dbardt

Allein-
NMCNNNF
G Orthozentrische
min
Tüchtige Platzvertreter gesucht.
Siharkr Geseisch. m. D. h.
in d. Preislagen v. Mk. 50.-, Mk. 75.-, Mk. 100.-, Mk. 125.
In Proz.
In Proz.
InProz

In Proz
3f.
Letzte
Divid
3½
2¾/ Oeſt. Südb. (Lomb.)
3,20
3½ Frankf. Hypoth.=Ban
Offenbach . . . . . .
90,00
Kurſe vom 23. Mai 1913.
-
8 Schuchert, Nürnber=
76,00
3 Raab=Oedenburg
86,00
4
Wiesbaden . . . . . .
S. 19 . . . . .
221,50
12 Siemens & Halske
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
-
31.
4 Kronprinz Rudolfbahn
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
do,
5 Beramann Electr. .
128,00
36,0
4 Ruſſ. Südweſt. . . .
InProt.
95,40
3:
InProz.
95,10
Worms . . . . . . . .
S. 52 . . . . . ..
3
170
10 Deutſch. Ueberſee Electr.
93,90
do.
3½
96,50
4½ Moskau=Kaſan . .
4 Hamb. Hypoth.=Bank
89,00
100,20
5 Argentinier
. .
Staatspapiere.
37,50
0 Gummi Peter
,
3½
85,70
86,00
Liſſaboner v. 1888
do.
do
do.
99,80
4 Dtſche. Reichsſchatzanw.
68,50
Kunſtſeide Frankfurt
½
86,00
4 Wladichawchas
8,20
39,6
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
Chile Gold=Anleihe
86,20
.
Verzinsliche
3½ Deutſche Reichsanl.
30 Adler=Fahrradwerke
3½
4 Rjäſan Koslow . . .
85,90
75,90
do.
97,10
5 Chineſ. Staatsanleihe
Anlehensloſe
do.
442,00
Kleyer

41
3 Portugieſ. Eiſenb.
90,60
*2,00
Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
99,8.

do
4 Badiſche . . . Tlr. 100 171,75
Preuß. Schatzanweiſg
Maſchinenf. Badenia 150,00
do.
S. 12, 13, 16
89,50
86,60
7,70
Japaner . . . . .
3½ Cöln=Mindner 100 138,50
3½
do. Conſols . .
0 Wittener Stahlröhren
69,10
e
2¼0 Livorneſer . ..
S. 14, 15, 17, 24/26
76,0t
Innere Mexikaner ..
84,50
do.
Holl. Komm. . fl. 100
do
157,00
9
Steana Romana Petr.
823 . . .
32,40
3 Salonique=Monaſtir
-
97,70
97,80
do
, . .
4 Bad. Staatsanleihe .
Madrider . . Fs. 100
15 Zellſtoff Waldbof .
233,00
-
4 Baadadbahn
79,90
Heſſ. Land.=Hyp.=Ban
Gold=Mexikanerv. 1904
. .
91,50
Meininger Pr.= Pfand=
do

3½
12,83 Bad. Zucker=Wag=
4½ Anatoliſche Eiſenb.
92,90
85,90
S. 1 u. 2, 68 . .
Gold=Mexikaner . . .
o.
135,50
briefe . . . . . .
204,00
häuſel.
. ,
4 Miſſouri=Pacific.
85,70
3 Buenos Aires Provinz
S. 35 . . . . . . . .
99,8
,
67,80
3 Bayr. Eiſenbahnanleihe
Oeſterr. 1860er Loſe . 177,00
80,00
0 Neue Boden=A. A.=Beſ
S. 911
4 Northern=Paciſic
95,00
35,80
,
,
34,70
.
4½
do
3 Oldenburger . . . .
Aktien inländiſcher
54,50
0 Südd. Immobilien
,
Southern=Pacifie
39,60
4 Meininger Hyp.=Banl
97,00
75,40
3
2½ Raab=Grazer fl. 150 113,30
do.
Transportanſtalten
3½
Bergwerks=Aktien.
Louis und San
85,70
5 St.
do
99,5
4 Hamburger Staatsanl
0 Hamb.=Amerika=Paket=
Unverzinsliche
Rhein.
Francisco. . . .
Hypothek.=Bank
)9,00
,
4 Heſſ. Staatsanleihe
145,00
fahrt . . . . . .
10 Aumetz=Friede . . . . 174,50
Anlehensloſe.
95,50
93,50
5 Tehnantepec . . . . .
(unk. 1917) .
(unk. 1912)
7,50
4 do. do
Nordd. Lloyd
123,00
,,
fl. 7
Augsburger
4 Bochumer Bergb.
,
zu
do.
85,00
(unk. 1914)
do
6½ Südd. Eiſenb.=Beſ. . 128,00
Braunſchweiger Tlr. 20 195,00
Bank=Aktien.
Zußſt
215,00
.,
98,30
4 Südd. Bd.=Kr.=Bl.=P
73,40
do.
Freiburger . . . . Fs. 15
Deutſch=Luxemburg.=
Aktien ausländiſchen
11
Bank für elektriſche
10
3½
do
(6,80
86,50
Sächſiſche Rente
-
Mailänder . . . . Fs. 45
160,70
Transvortanſtalten.
Bergb. . . . . .
-
Untern. Zürick
Städte.
8,6
Württemberg unk. 1921
. . . . . F8. 10
183,40
Anatol. Eiſenb. 60½
10 Gelſenkirchener . .
7½ Bergiſch=Märkiſch
93,80
Obligationen.
do. v. 1900
3½
-
Meininger . . . . . fl. 7
Einz. Mk. 408 . .
9 Harpener . . . . . .
192,20
118,2.
46,00

Bahn
, ,
98,70
Darmſtadt . . . . .
-
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
Oeſterreicher v. 1864 fl. 100
18 Phönix Bergb. un
Baltimore und Ohio
98,50
9½
161,60
Berlin. Handelsgeſ
3½
do.
6,20
Griehen v. 1887
do. v. 1858fl. 100 477,00
1½
Hüttenbetrieb. .
134,50
Schantungbahn . . .
259½
116,00
6½ Darmſtädter Bank
97,70
Frankfurt
100,00
Italiener Rente .
Ingar. Staats . . fl. 100 406,00
Oberſchl. Eiſen=Ind.
3
8 Luremb. Prince Henri 170,00
246½
12½ Deutſche Bank . .
95,00
3½
do.
36,30
Oeſterr. Silberrent
½
Venediger . . . . Fs. 30
82,70
) Oeſt. Südbahn (Lomb.) 27,25
Caro. . . . . . .
6 Deutſche Vereinsbank
115,5
Bießen . . . . . . . .
50
do. Goldrente . .
Türkiſche . . . . Fs. 400 165,20
,,
170,50
Laurahütte
Pennſylvania R. R. . 112,00
5 Deutſche Effekt.= und
3½
2,90
86,00
do.
do, einheitl. Rente
10 Kaliwerke Aſchersleben 147,00
Gold, Silber und
112,75
W.=Bank . . . .
4
95,80
32,6
Heidelberg
Induſtrie
rtug, nnif. Serie
Pr.
etzt
Weſteregeln 190,23
Banknoten.
3
0 Diskonto=Kommandit 183,1
31.
do.
Aktien.
65,40
o. unif. Ser. III
Divid.
7½ South Weſt Africa
20,38
Engl. Sovereigns . . .
8½
150,0
Dresdener Banl
96,60
Karlsruhe
10,0
Brauerei Werger
. . . . .
67,00
,
do. Spezial . .
20 Franks=Stücke . . .
16, 19
208,50
Prioritäts=
Frankf. Hypoth.=B.
do.
10
35,40
28
Bad. Anilin= u. Soda
99,50
5 Rumänier v. 1903
,
Amerikaniſche Noten . .
4, 19
114,60
Mitteld. Kreditban
3½
Obligationen.
Magdeburg.
Fabrik . . . . .
92.50
555,50
,
v. 1890

do.
4
Engliſche Noten . . . . .
20,4.
116,90
3u
7 Nationalb. für Deutſchl
do
Südd. Eiſenb.=Gef
Chem. Fabrik Gries=
4
87,90
87,25
do.
3½
v. 1905 . .
Franzöſiſche Noten. . . .
81,05
23,25
7 Pfälziſche Bank. .
96,00
Mainz . . . . . . . .
heim
Nordd. Lloyd=Obl.
240,80
4 Ruſſen v. 1880 . . .
. ,
68,45
Holländiſche Noten.
36,10
,
3½
6,95 Reichsbank . . . .
do.
-
30
89,90
Farbwerke Höchſt .
Eliſabethbahn, freie . .
617,50
do. v. 1902 . . . .
4
Italieniſche Noten
79,30
123,40
7 Rhein. Kreditbank.
96, 1.
Mannheim
,

Franz=Jofefs=Bahn . .
20
Verein chem. Fabriken
9,70
do. v. 1905 . . . .
Oeſterr.=Ungariſche Noten
34,86
Schaaffhauſen.
88,20
3½
A
do
Prag=Durer
72,44
..
Mannheim . . .
1 Schweden . . . .
Ruſſiſche Noten . . . .
113,5
99,00
Bankverein . . .
München
, ,
100,50
79,37
Oeſterr. Staatsbahn
0
Cement Heidelberg . . 143,40
Serbier amort. v. 189.
Schweizer Noten . . . .
80,90
31
129,80
Wiener Bankverein
Nauheim
7½
. . .
88,90
Staatsbahn
82,0
30 Chem. Werke Albert 447,00
Oeſterr.
Türk. Admin. v. 1903
97,0
Nürnberg
. I . . ,
Pfandbriefe
74,20
37,40
14 Holzverkohlunz Kon=
do
.
Türk. unifiz. v. 1903
zu
87,00
Reichsbank=Diskonto
do.
4 Frankf. Hypoth.=Ban
Südb. (Lomb.)
6,50
5 Oeſterr.
341,50
5,30
ſtanz . . . . . .
4 Ungar. Goldrente . . .
Reichsbank=Lombard 3s
97.10
Offenbach . .
96,30
S. 21. . . . . . .
do.
131,001 4
5 Lahmeyer. . . . .
82,40
do. Staatsrente. . .
4

[ ][  ][ ]

Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
Seite 10.
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U

[ ][  ][ ]

Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
36 61.
Samstag,
24. Mai.
1913.
M
Bekanntmachung für die Rheinſchiffahrt.
damit jede Zuwiderhandlung gegen die beſtehenden Vorſchriſten zur Anzeige gelangt=
Der Motor=Jacht=Klub von Deutſchland zu Berlin veranſtaltet in der Zeit
Da die Vorſchriften über das Mitführen von Anhängewagen (§ 25 der Bundes,
vom
7. bis 12. Juni Motorboot=Zuverläſſigkeits= und Wettfahrten auf dem Rhein,
ratsverordnung vom 3. Februar 1910) ebenfalls häufig nicht beachtet werden, lenken
und z
zwar:
wir Ihre Aufmerkſamkeit auch auf dieſe, nachſtehend noch abgedruckten Beſtimmungen.
Sonnabend, den 7. Juni, eine Zuverläſſigkeitsfahrt von Mannheim bis
Darmſtadt, den 21. Mai 1913.
Schierſtein;
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Sonntag, den 8. Juni, einen Blumenkorſo von Biebrich bis Rüdesheim und
J. V.: Dr. Reinhart.
zurück;
Montag, den 9. Juni, eine Zuverläſſigkeitsfahrt Schierſtein=Bonn;
§ 25 der Bundesratsverordnung vom 3. Februar 1910.
Dienstag, den 10. Juni, vormittags 10 Uhr eine Wettfahrt oberhalb Bonn,
Soll von einem polizeilich zugelaſſenen Kraftfahrzeug ein Anhängewagen mit=
Nachmittags eine Zuverläſſigkeitsfahrt Bonn=Cöln:
geführt werden, ſo genügt die Anzeige bei der höheren Verwaltungsbehörde (§ 5), ſo=
Mittwoch, den 11. Juni, eine Zuverläſſigkeitsfahrt Cöln=Düſſeldorf;
fern den nachſtehenden Bedingungen entſprochen wird:
Donnerstag, den 12. Inni, vormittags 10 Uhr und nachmittags 3 Uhr,
der Anhängewagen mußz verſehen ſein=
Wettfahrt bei Düſſeldorf.
mit einer ſicher wirkenden Bremſe;
Der Schiffs= und Floßverkehr wird durch dieſe Veranſtaltungen nicht beſchränkt.
mit einer zuverläſſigen, auf die Fahrbahn wirkenden Vorrichtung, die beim
Die Motorbootführer ſind angewieſen, die Beſtimmungen der Rheinſchiffahrtspolizei=
Befahren von Steigungen die unbeabſichtigte Rückwärtsbewegung ver=
ordnung
genau zu beuchten.
hindert (Bergſtütze):
Um Unfälle nach Möglichkeit zu vermeiden, werden alle Schiffahrtsintereſſenten
hiermit
die Radkränze des Anhängewagens dürfen keine Unebenheiten beſitzen, die
von dieſer Veranſtaltung in Kenntnis geſetzt und gleichzeitig alle Schiffs=
geeignet
ſind, die Fahrbahn zu beſchädigen;
führer
aufgefordert, bei der Begegnung mit den Motorbooten auch ihrerſeits die
die Verbindung der Lenkvorrichtung des Anhängewagens mit dem Kraft=
größte

Vorſicht zu beachten.
(11636
fahrzeuge muß ſo beſchaffen ſein, daß die Räder des Anhängewagens auch
Darmſtadt, den 23. Mai 1913.
in Krümmungen möglichſt auf den Spuren der Räder des Kraftfahrzeugs
Großherzogliche Provinzialdirektion Starkenburg.
laufen;
Fey.
zwiſchen dem Anhängewagen und dem Kraftfahrzeuge muß außer der Haupt=
kuppelung
noch eine Sicherheitskuppelung (Notkuppelung) vorhanden ſein.
Bekanntmachung.
Der Anzeige hat der Eigentümer die Zulaſſungsbeſcheinigung für das Kraft=
Den nachſtehenden Auszug aus den für die Führer von Kraftfahrzeugen
fahrzeug, ſowie das Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverſtändigen darüber
geltenden Vorſchriften bringen wir wiederholt in Erinnerung.
beizufügen, daß den Vorſchriften des Abſ. 1 genügt iſt; ein Vermerk über die Anzeige
Darmſtadt, den 21. Mai 1913.
iſt von der höheren Verwaltungsbehörde in die Liſte und in die Zulaſſungsbeſcheinigung
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
(§ 6 Abſ. 2) aufzunehmen.
Der Führer iſt dafür verantwortlich, daß der Anhängewagen ſich in verkehrs=
(11629
J. V.: Dr. Reinhart.
ſicherem Zuſtand befindet und daß das Geſamtgewicht des Anhängewagens mit Nutz=
Auszug aus den Beſtimmungen der Verordnung des Bundesrats
laſt das jeweilige Geſamtgewicht des Kraftfahrzeugs mit Nutzlaſt nicht überſchreitet.
vom 3. Februar 1910 über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen.
Falls die Bremſe des Anhängewagens nicht vom Führerſitze des Kraftfahrzeugs aus
Beſondere Pflichten des Führers.
bedient werden kann, muß auf dem Anhängewagen ein Bremſer mitfahren; in dieſem
§ 17. Der Führer iſt zu beſonderer Vorſicht in Leitung und Bedienung ſeines
Falle
muß eine Verſtändigung zwiſchen Führer und Bremſer möglich ſein.
Jahrzeuges verpflichtet. Er darf von dem Fahrzeuge nicht abſteigen, ſolange es in
Das Mitführen von mehr als einem Anhängewagen iſt nur auf Grund polizei=
Bewegung iſt, und darf ſich von ihm nicht entfernen, ſolange die Maſchine oder der=
licher
Erlaubnis zuläſſig; das gleiche gilt bezüglich des Mitführens von einem An=
Motor läuft; auch muß er, falls er ſich von dem Fahrzeuge entfernt, die Vorrichtung
hängewagen, ſofern den Bedingungen im Abſ. 1 Nr. 1 bis 4 nicht genügt iſt. In
in Wirkſamkeit ſetzen, die verhindern ſoll, daß ein Unbefugter das Fahrzeug in Be=
dieſen
Fällen iſt der Erlaubnisſchein bei der Fahrt mitzuführen und den Polizei=
trieb
ſ
ſetzt.
beamten auf Verlangen vorzuzeigen.
Der Führer iſt verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, daß eine nach der Beſchaffen=
Werden Anhängewagen mitgeführt, ſo muß das dem Kraftfahrzeuge zugeteilte
heit des Kraftfahrzeuges vermeidbare Entwickelung von Geräuſch, Rauch, Dampf oder
volizeiliche Kennzeichen (§ 8 Abſ. 3) an der Rückſeite des Schlußwagens angebracht ſein.
üblem
Geruch in keinem Falle eintritt.
Das Oeffnen etwa vorhandener Auspuffklappen iſt verboten.
Bekanntmachung.
§ 18. Die Fahrgeſchwindigkeit iſt jederzeit ſo einzurichten, daß Unfälle und
Der heſſiſche Reiterverein beabſichtigt am Sonntag, den 25. Ma d. J.,
Verke
rsſtörungen vermieden werden und daß der Führer in der Lage bleibt, unter
nachmittags 3 Uhr, ſein diesjähriges Frühjahrsrennen anf dem Griesheimer
allen
Umſtänden ſeinen Verpflichtungen Genüge zu leiſten.
Truppenübungsplatz abzuhalten.
Innerhalb geſchloſſener Ortsteile darf die Fahrgeſchwindigkeit von 15
Wir bringen zur Kenntnis der Zuſchauer, daß den Anordnungen der mit dem
Kilometer in der Stunde nicht überſchritten werden. Bei Kraftfahrzeugen von
Sicherheitsdienſt betrauten Gendarmen und Militärperſonen Folge geleiltet werden
mehr als 5,5 Tonnen Geſamtgewicht beträgt die überhaupt zuläſſige Höchſtgeſchwindig=
daß
ferner die Warnungs= und Bahnzeichen, Abſperrungen von Wegen und
muß,
keit 12 Kilometer in der Stunde; ſie kann vorbehaltlich der Vorſchrift in Satz 1
dergl.
beachtet werden müſſen, ſowie daß das Betreten des Griesheimer Truppen=
bis
auf 16 Kilometer geſteigert werden, wenn wenigſtens die Triebräder mit Gummi
splatzes Unbefugten nicht geſtattet iſt.
übung,
bereift ſind. Auf unüberſichtlichen Wegen, insbeſondere nach Eintritt der Dunkel=
Bei der An= und Abfahrt muß rechts gefahren und Reihe
gehalten
heit oder bei ſtarkem Nebel, beim Einbiegen aus einer Straße in die andere,
werden, damit Verkehrsſtörungen und Unglücksfälle vermieden werden.
bei Straßenkreuzungen, bei Straßeneinmündungen, ſcharfen Straßenkrümmungen,
Darmſtadt, den 21. Mat 1913
(11474ds
bei der Ausfahrt aus Grundſtücken, die an öffentlichen Wegen liegen, und bei
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
der Einfahrt in ſolche Grundſtücke, bei der Annäherung an Eiſenbahnüber=
gänge
in Schienenhöhe, ferner beim Paſieren enger Brücken und Tore, ſowie
J. V.: Dr. Reinhart.
ſchmaler oder abſchüfſiger Wege, ſowie da, wo die Wirkſamkeit der Breinſen
Bekanntmachung.
durch die Schlüpfrigkeit des Weges in Frage geſtellt iſt, endlich überall da, wo
ein lebhafter Verkehr herrſcht, mußt langſam und ſo vorſichtig gefahren werden,
Die Kreisſtraße von Eberſtadt nach Nieder=Ramſtadt, und zwar vom Ortsende
daß das Fahrzeug ſofort zum Halten gebracht werden kann.
Eberſtadt bis zum Kühlen Grund, km 7,5 bis 9,0, iſt wegen Ausführung von Klein=
19. Der Führer hat entgegenkommende, zu überholende, in der Fahrtrichtung
pflaſter von Donnerstag, den 15. d. Mts. ab auf ca. 4 Wochen für ſämtliches
ſtehende oder die Fahrtrichtung kreuzende Menſchen, ſowie die Führer von Fuhrwerken,
Fuhrwerk (Geſpanne, Automobile, Motorräder uſw.) geſperrt.
Reiter, Radfahrer, Viehtreiber uſw. durch deutlich hörbares Warnungszeichen recht=
Der Durchgangsverkehr hat während der Dauer der Kleinpflaſterherſtellung
zeitig auf das Nahen des Kraſtfahrzeuges aufmerkſam zu machen; auf die Notwendig=
den
aufgeſtellten Tafeln entſprechend zu erfolgen.
keit, das Warnungszeichen abzugeben, iſt in beſonderem Maße an unüberſichtlichen
Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Anordnungen ſind nach § 2 der Polizei=
Stellen zu achten.
verordnung vom 12. Februar 1908 ſtrafbar.
Das Abgeben von Warnungszeichen iſt ſofort einzuſtellen, wenn Pferde oder
Darmſtadt, den 6. Mai 1913.
(10630a
andere Tiere dadurch unrühig oder ſcheu werden.
Großherzogliches
Kreisamt Darmſtadt.
Innerhalb geſchloſſener Ortsteile ſind Warnungszeichen mit der vorgeſchriebenen
Fey.
Huppe abzugeben. Außerhalb geſchloſſener Ortskeile kann das Warnungszeichen auch
mit einer Fanfarentrompete abgegeben werden; dieſes Signalinſtrument darf auch loſe
Bekanntmachung.
im Kraftfahrzeuge mitgeführt und unter Verantwortung des Führers auch durch eine
Das Abgeben lang=
Die nachſtehende Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppenübungs
andere, im Fahrzeug beförderte Perſon angewendet werden.
bringen wir hierdurch zur allgemeinen Kenntnis.
gezogener Warnungsſignale, die Aehnlichkeit mit Feuerſignalen haben, ſowie die Ver=
platz

(11441ds
Darmſtadt,
den 17. Mai 1913.
wendung anderer Signalinſtrumente iſt nicht ſtathaft.
§ 20. Merkt der Führer, daß ein Pferd oder ein anderes Tier vor dem Kraft=
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
fahrzeuge ſcheut oder daß ſonſt durch das Vorbeifahren mit dem Kraftfahrzeuge
J. V.: von Werner.
Menſchen oder Tiere in Gefahr gebracht werden ſo hat er langſam zu fahren, ſowie
Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppen=Uebungsplatz Darmſtadt
erforderlichenfalls anzuhalten und die Maſchine oder den Motor außer Tätig=
keit
zu ſetzen. Auf den Haltruf oder das Haltzeichen eines als ſolcher kenntlichen
für die Zeit vom 23. bis 26. Mai 1913.
Polizeibeamten hat der Führer ſofort anzuhalten. Zur Kenntlichmachung eines Polizei=
beamten
iſt auch das Tragen einer Dienſtmütze ausreichend,
Dauer der
§ 21. Beim Einbiegen in eine andere Straße iſt nach rechts in kurzer
Die Abſperrung
Datum
Truppenteil
Tag
Wendung, nach links in weitem Bogen zu fahren. Dieſe Vorſchrift gilt ent=
Abſperrung
erſtreckt ſich
ſprechend für das Durchfahren von ſcharfen oder unüberſichtlichen Wege=
bis

von
krümmungen.
Der Führer hat entgegenkommenden Kraftfahrzeugen, Fuhrwerken, Reitern,
40 N.
10m.
23. Mai
bis zum
Freitag
Radfahrern, Viehtransporten oder dergleichen rechtzeitig und genügend nach rechts
Infanterie
40 N.
Landgraben
26. Mai
100V.
Montag
auszuweichen oder, falls dies die Umſtände oder die Oertlichkeit nicht geſtatten, ſo=
lange
anzuhalten, bis die Bahn frei iſt.
B
Das Vorbeifahren an eingeholten Kraftfahrzeugen, Fuhrwerken, Reitern,
ekanntma
chung.
Radfahrern, Viehtransporten oder dergleichen hat auf der linken Seite zu erfolgen.
Betreffend: Walzarbeiten 1913; hier Sperrung der Straße Bickenbach=Pfungſtadt.
An die Ortspolizeibehörden und die Gendarmerie des Kreiſes.
der Polizeiverordnung vom 31. Juli 1909, betreffend das Verbot
Auf Grund
des Befahrens öffentlicher Straßen und Wege während der Vornahme von Bau=
Wir weiſen Sie auf den vorſtehenden Auszug aus den Beſtimmungen der Ver=
wird
die Straße Bickenbach=Pfungſtadt wegen vorzunehmender
arbeiten an dieſen
ordnung des Bundesrats vom 3. Februar 1910 über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen
Donnerstag, den 22. Mai ds. Js., auf die Dauer von 8 bis
Walzarbeiten vom
wiederholt nachdrücklich hin. Insbeſondere iſt die Beachtung der Vorſchriften üher
10 Tagen für jeden
(11628
Fuhrwerksverkehr und Kraftfahrzeuge geſperrt.
die Fahrgeſchwindigkeit genau zu überwachen und jede Ueberſchreitung der zuläſſigen
Der Durchgangsverkehr hat über Eberſtadt=Bickenbach zu erfolgen.
Geſchwindigkeit unnachſichtlich zur Anzeige zu bringen.
Bensheim, den 20. Mai 1913.
Ein beſonderes Augenmerk iſt auf das Befahren der Kreisſtraßen durch Ver=
Großherzogliches Kreisamt Bensheim.
ſuchsautomobile (ſogenannte Probefahrten) zu richten, bei denen Ueberſchreitungen der
Eckſtein.
Vorſchriften des § 18 der Bundesratsverordnung vom 3. Februar 1910 ſich erfahrungs=
Verkaufspreiſe der Fleiſch=n. Wurſtwaren i. d. Haupt= u. Reſidenzſtadt Darmſtadt
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Schulgeld=Erhebung.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
Gefunden: 1 ſilberne Vorſtecknadel mit rotem Steinchen.
pert1 1g
per
kg
1 Verbandsquittungskarte, auf den Namen Bock lautend. 1 Lorgnette
Das Schulgeld für das Großh.
120
Speck geräuchert
96
Pfg.
Pfg.

Ochſenfleiſch . . .
mit Silbergriff und Bleiſtift. 1 Taſchenmeſſer mit Hornſtiel. 1 groß.
Realgymnaſium, die Großh. Lie=
110
Dörrfleiſch
90
Rindfleiſch
, ,
,
Schlüſſel. 1 brauner mit Silber durchwirkter Damengürtel. 1 Sprung=
bigs
= und die Großh. Ludwigs=
120
Schinken m.
Bein. .
70
Fett, roh
1 kleines ſchwarzes Portemonnaie mit 1 Pfennig Inhalt.
Oberrealſchule, die Vorſchule der
geſtelleine.
140
Rollſchinken
5
2.
e
Fett, ausgelaſſen
Vik=
kleines
Taſchentuch mit lila Rand. 2 mittelgroße Schlüſſel, 3 ver=
Gymnaſien, die
Großh.
80
Schweineſchmalz, roh
Beber
.
.,
ſchiedene Schlüſſel. 1 Luittungskarte, auf den Namen Zerba lautend.
toriaſchule und das Lehrerinnen=
u
. ausgelaſſen
90.
,
5
Kalbfleiſch
,
,
1 Brieftaſche mit Papieren, auf den Namen Hahn lautend. 1 Monats=
ſeminar
, die Eleonoren= u. Frauen=
Schwartenmagen,
100
Hammelfleiſch
-
Zugelaufen:
karte 3. Klaſſe, auf den Namen Junker ausgeſtellt.
ſchule ſowie die Mittelſchulen für
Fleiſch=u Bratwurſt
92
Bruſt.
70
1 gelber deutſcher Schäferhund. Zugeſlogen: 1Kanarienvogel. (1500
das II. Kalender=Vierteljahr 1912
76
Leber= u. Blutwurſt .
Schweinefleiſch
90
.
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 25. Mai,
iſt, bei Meidung des Beitreibungs=
Rippchen, Kammſtück, ge=
ſind
nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends, folgende
verfahrens, bis Ende d. Mts. an
(6926
100
ſalz. Fleiſch u. Kottelets
Apotheken geöffnet: Hirſch=Apotheke Nieder=Ramſtädterſtraße, und
den Werktagen vormittags von 8
Pettſt. mit Spr. 10 M., 2 (Tiſche,
Federrolle
billg
Apotheke am Juſtizpalaſt, Bismarckſtr. Alle übrigen Apotheken
Eine leichte
bis 12½ Uhr, hierher zu entrichten.
OPaneelbr., 3Vogelh., Orpingtonh.
19589ai
Czu
verkaufen
ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.
Darmſtadt, den 20. Mai 1913.
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Nieder=Ramſtädterſtr.
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Die Stadtkaſſe.
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Beſſungerſtraße 47, II., I.
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[ ][  ][ ]

Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mat 1915.
Seite 12.
Hauswirtſchaftliche Fortbildungsſchule.
Abendkurſe im Kochen und Handarbeiten.
Ende Mai ſollen in allen Abteilungen, alſo in der Rundeturm=
ſtraße
, Lagerhausſtraße und Hermannſtraße, beſondere Abend=
kurſe
eröffnet werden. Mädchen und Frauen, denen es durch ander=
weitige
Beſchäftigung tagsüber nicht möglich iſt, ſich mit den Haus
arbeiten vertraut zu machen, werden in dieſen Kurſen im Kochen,
Dar Heit Dedchtan
Einmachen und Einkochen von Früchten, ſowie im Nähen, Flicken
und Stopfen unterwieſen.
Die Zahl der Unterrichtsabende iſt auf 60 feſtgeſetzt.
Vom 2. Juni ab befinden sich unsere Fabriklokalitäten in dem Neubau
Die Verteilung derſelben auf die einzelnen Wochen und Tage
unterliegt ſpäterer Vereinbarung.
*: seitlich vom Postamt ::
(*
Die Unterrichtszeit liegt zwiſchen 710 Uhr abends.
Stirnweg 29, am neuen Hauptbahnhof.
Das Schulgeld für den ganzen Kurſus beträgt:
Der Detailverkauf findet noch kurze Zeit in unseren seitherigen Lokali-
a
) für hieſige Schülerinnen 2 Mark
auswärtige
täten Schulstrasse 2, Hinterhaus, statt und gewähren wir von
Es iſt bei der Anmeldung zu entrichten.

heute ab auf unsere bekannt billigen Verkaufspreise
3
Anmeldungen von Teilnehmerinnen aus dem Stadtbezirt
Darmſtadt werden Montag, den 26. Mai, von 78 Uhr abends
in der Schulküche, Rundeturmſtraße 11, und von ſolchen aus
dem ehemaligen Beſſunger Bezirk Dienstag, den 27. Mai, von
78 Uhr abends in den Fortbildungsſchulräumen Hermann=
ſtraße
21, von dem Leiter der Schule entgegengenommen,
Darmſtadt, den 17. Mai 1913
20% EAad Nasdtef
Schulvorſtand:
Der
(11355ims
Dr. Gläſſing.
Wir empfehlen in reichhaltiger Auswahl:
Johann Heinrich Fuhr=Stiftung.
Elegante Herren- und
Am 24. Oktober d. Js. wird die Verteilung der diesjährigen
Unterſtützungen an Handwerksmeiſter ſtattfinden, die unverſchulde:
4
Knaben-Bekleidung
Wäsch Anzuge
in ihren Verhältniſſen zurückgekommen ſind. Bezugsberechtigt ſind
Storte
ſowohl hieſige Ortsbürger, wie auch ſolche Perſonen, die hier den
O0
700
Knabenanzüge für
Unterſtützungswohnſitz erworben haben.
für Knaben
von Jan
38 Jahre von Jan
f. Herren- u. Knaben- 900
Es ſind 4 Unterſtützungen mit je 400 Mk. zu vergeben.
Solide Schulanzüge à 800
Mod. Prinz Heinrich- V00
anzüge
von Zan
Formulare für die Bewerbungen werden im Stadthaus, Rhein=
für
9-15 Jahre von AGan
Waschanzüge
von Jan
Elegante Stoffe f.7 H
ſtraße 18, Zimmer 59, an Wochentagen, vormittags von 10 bis 12 Uhr
Elegante Prinz Hein- 600
riginal Kieler-An- 500
an Intereſſenten ausgegeben. Die Formulare ſind auszufüllen und
Damenkostüme v. 2.3ban
rich-Anzüge von Gan
züge
von Jan
bis längſtens Dienstag, den 1. Juli d. Js., vormittags 12 Uhr,
Jünglings-Anzüge, 00
Mod. Zephyrs- und uni
einzureichen. Genaueſte und wahrheitsgetreue Beantwortung der ge=
Einzelne Blusen
Pfg.
mod., 2reihig, von 19an
Leinenstoffe für Knaben-
von
30 an
ſtellten Fragen liegt im Intereſſe des Bewerbers. Eingaben, die
00
Kittelanzüge
anzüge u. Damenkostüme
nicht auf das bezeichnete Formular geſchrieben ſind oder nach dem
2hf
Original Kieler
für 1-4 Jahre von Dan
genannten Zeitpunkt einlaufen, können nicht berückſichtigt werden.
Buxkinreste, Kleiderstoff-
Blusen von 2.50an
elerinen und Bozener
Eine perſönliche Vorſtellung der Bewerber findet nur auf vor=
reste

Mäntel
Knaben-Waschhosen 400
ge Aufforderung ſtatt
gängi
Div.
Gehrock-Anzüge 5a00
von Aar
Manufakturwareh
Darmſtadt, den 20. Mai 1913.
(11675e
von J0an
Hemdenflanelle
900
Kittelanzüge für
Der Oberbürgermeiſter
Einzelne Gehröcke 1600
von San
1-4 Jahre
Blusenstoffe, Cretonne u.
V.: Mueller.
J
von 1Jan
Schulanzüge
200
Renforc.
Herren- u. Knaben-Hosen
von Jan
aller Art
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Unterrockstoffe u. Triko-
Sportblusen u. Sport- 900
Sporthosen und Sport
tagen
- Schlachtviehhof neben dem ſtädtiſchen Schlachthof.
Schweine=
hemden

von Can
anzüge, Berufskleidung
märkte: Montags, Mittwochs und Donnerstags. Kälbermärkte
Montags und Donnerstags. Bei Kälbermärkten iſt der Verkauf
von Großvieh geſtattet. Bahnanſchluß. Modernſte, ſeit 3. Februar
ds. Js. geöffnete Neuanlagen
(4329a
Nahere Auskunft erteilt die
Schlacht= und Viehhofdirektion.
Spülung des Waſſerrohrnetzes.
Im Laufe der nächſten Woche wird eine Spülung des Waſſer=
rohrnetzes
in den unten bezeichneten Stadtteilen vorgenommen, welche
in der Zeit von 10 Uhr abends bis 5 Uhr morgens eine zeitweiſe

eilner&
Unterbrechung der Waſſerabgabe, ſowie eine Trübung des Waſſers
mit ſich bringt; die Waſſerabnehmer werden deshalb gebeten, ſich
vorher mit Waſſer zu verſorgen
Schulstrasse 2, Hinterhaus
Spülplan.
In der Nacht von Montag, den 26. zu Dienstag, den
Mittags von 12 ½2 Uhr geschlossen.
11667sid
27. ds. Mts. wird geſpült
Spülbezirk V.
Derſelbe wird umfaßt von der Frankfurter=Straße ( Herrngarten=
ſeite
),
Odenwaldbahn, Dieburger= und Alexanderſtraße und enthält
Die Benutzung der ſtädtiſchen
Theaterplatz und Muſeum
Anſchlagſäulen ſoll neu vergeben
Mitgeſpült werden die außerhalb liegenden Straßenteile Kranich=
Die Bedingungen liegen
werden.
ſteiner=Straße, Hohler Weg, Dieburger=Straße und Ringſtraße (äußere)
bis einſchl. Ende dieſes
vom 22.
zwiſchen Dieburger=Straße und Seiterswieſenweg.

Monats auf Zimmer 39 im Stadt
Heſſiſche Chronik
Spülbezirk VIII
Rheinſtr. 18, zur Einſicht
haus,
Derſelbe liegt ſüdlich der Heinrichsſtraße bis zur Wilhelminen=,
Bewerber wollen ihre An=
offen
.
Karls
und Beſſunger=Straße und öſtlich der Ludwigshöhſtraße
bis ſpäteſtens 9. Juni
gebote
Mitgeſpült werden die Straßen der Mathildenhöhe
Monats
ſchrift für Familien= und Ortsgeſchichte
bei mir einreichen.
abends
In der Nacht von Mittwoch, den 28. zu Donnerstag,
2.
Darmſtadt, den 16. Mai 1913.
den 29. ds. Mts. wird geſpült:
in Heſſen und Heſſen=Naſſau
Der Oberbürgermeiſter.
Spülbezirk Ix.
J. V.: Jaeger. (11500ds
Derſelbe liegt weſtlich des Straßenzuges Ludwigshöhſtraße,
Begründet und herausgegeben von
Beſſunger= Karls= und Wilhelminenſtraße und wird von der Heinrichs=
Bekanntmachung.
und Eſchollbrücker=Straße begrenzt.
Dr. Hermann Bräuning=Oktavio
Außerdem findet in der Nacht von Donnerstag, den 29. zu
Mittwoch, den 11. Juni I. Js.
Freitag, den 30. ds. Mts. eine Druckrohrſpülung ſtatt
vormittags 10 Uhr
u. Profeſſor D. Dr. Wilh. Diehl
Darmſtadt, den 14. Mai 1913
ſoll die der Wendel Barth Witwe
Marie, geb. Merkel, dahier und
Städtiſche Waſſerwerksverwaltung.
Zweiter Jahrgang:: Heft 5, Mai 1913
deren Kindern zugeſchriebene Lie=
Rudolph.
(11557so
genſchaft:
Inhalt: Archivar Dr. Carl Knetſch: Die Wolfsburg und die benach=
qm

Nr.
Flur
Verſteigerungs=Anzeige.
II
138 Hofreite Fuhr
1374
barten Häuſer am Schloßberge zu Marburg. Profeſſor D. Dr. Wilhelm
mannſtraße
Diehl: Beiträge zu einer heſſen=darmſtädtiſchen Lehrermatrikel. Felix
Montag, den 26. Mai I. Js., vorm. 9 Uhr,
Nr. 18,
Baron von und zu Gilſa: Beiträge zur Geſchichte eines ausgeſtorbenen
verſteigere ich in meinem Verſteigerungsloka
zwangsweiſe
in unſerem Bureau
Ernst-Ludwigstrasse Nr. 1, am weissen Turm,
Zweiges der heſſiſchen Familie von und zu Gilſa in Livland und Eſtland.
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verſteigert werden
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Darmſtadt, 3. Mai 1913.
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ſchrank und Anrichte (beide ſehr groß, für Reſtauration
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paſſend), Spiegel, Bilder, Vorhänge, Nippſachen, 1 Regu=
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60 Pfge. Probehefte unentgeltlich.
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Diktate
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Ludwig Alter, Elisabethenstr. 34. (11561a
Müller & Ober, Karlſtr. 30
52, am Kapellplatz
Mühlſtraße
1000sgeeseef

[ ][  ][ ]

Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
Seite 13.
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[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
Nummer 119.
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[ ][  ][ ]

Nummer 119,
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
Seite 15.
nachmitags um 5 Uhr, in Feteradend, Stiſtſtr. 31.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Pfarrer Anthes.
Geöffnet an Wochentagen von 9 12 Uhr vorm. und
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 25. Mai,
6 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
Stadtgemeinde: 17. April: Uneheliche T. Elſe,
vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Nachm. um
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
geb. 4. April. 1. Mai: Dem Steinmetz Peter Schmidt
79e
4 Uhr: Bibelſtunde. Montag, den 26. Mai, abends um
T. Eliſe, geb. 15. März. Dem Kaufmann Johann Hart=
Geborene, Am 18. Mai: dem Architekt Ernſt Franz
8½ Uhr: Frauen=Bibelſtunde. Dienstag, den 27. Mai,
mann S. Richard Hans Albert, geb. 7. März. Dem
Julius Jakob Willwohl, Rhönring 83, eine T. Lilli.
abends um 8½ Uhr: Jungfrauen=Bibelſtunde und Blau=
Heizungsmonteur Guſtav Veit T. Hanna Sofie Elſe, geb.
Am 19.: dem Bäcker Otto Ernſt Kühnen, Gutenbergſtr.
kreuzſtunde.
Donnerstag, den 29. Mai, abends um.
9. Febr. 4. Mai: Dem Arbeiter Ludwig Roß S. Ludwig,
66, ein S. Peter Ernſt. Am 18.: dem Vizefeldwebel und
8½ Uhr: Bibelſtunde. Samstag, den 31. Mai, abends
geb. 15. April. Dem Schloſſer Otto Karl Berſch T. Marie
Zahlmeiſter=Aſpirant im Leibgarde=Inſl.=Regt. Nr. 115,
8½ Uhr: Bibelſtunde für Beamte.
Zweig der
Anna, geb. 19. März. 10. Mai: Dem Fuhrmann Eduard
Johannes Stracke, Lichtenbergſtraße 78, eine T. Eliſa=
Stadtmiſſion (Beſſungerſtraße 88, Hth.). Sonntag,
Mundanjohl T. Hildegard Gertrud, geb. 18. April
beth. Am 21.: dem Eiſenbahnſchloſſer Chriſtian Friedrich
den 25. Mai, vormittags um 11½
Uhr: Kindergottes=
11. Mai: Dem Inſtallateur Ernſt Waſſer T. Johanna,
Gottlieb Dorbritz, genannt Schmidt, Dornheimerweg 79,
dienſt. Nachm. um 3 Uhr: Bibelſtunde für Jünglinge.
geb. 24. März. 12. Mai: Dem Bierfahrer Peter Zulauſ
ein S. Friedrich Walter. Am 15.: dem Poſtboten Georg
Frei=
Um 4½ Uhr: Bibelſtunde für Jungfrauen.
T. Johannette Katharina, geb. 13. April. Uneheliche .
Weber, Rheinſtr. 47, ein S. Ludwig. Am 16.: dem
tag, den 30. Mai, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Hildegard Marie Anna, geb. 25. April. Dem Schneider
Pförtner am Stadtkrankenhauſe Albert Martin, Bis=
Friedrich Schneider T. Greta Johanna Frieda, geboren
marckſtr. 28, ein S. Artur. Dem Schmied Johann Peter
Evangeliſche Gemeinſchaſt (Kiesſtr. 43): Sonntag
3. April. Dem Kaufmann Jakob Georg Ludw. Schäfer
Weimar, Arheilgerſtr. 38, eine T. Margareta. Am 22.:
den 25. Mai, abends um 8¼ Uhr: Predigt. Prediger A.
T. Eliſabeth, geb. 31. März. Dem Metzgermeiſter Wilh.
dem Buchdrucker Georg Heinrich Auer, Helfmannſtr. 56,
Maurer aus Mannheim.
Dienstag, den 27. Mai,
Falter T. Eliſabeth, geb. 15. April. Dem Schloſſer Georg
ein
S. Ludwig Heinrich Philipp.
abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde. Prediger Berner aus
Heinrich Schmid S. Auguſt Friedrich Wilhelm, geb.
Aufgebotene. Am 20. Mai: Krankenpfleger Johann
Frankfurt a. M.
10. Jan. 18. Mai: Dem Bäcker Konrad Sattler S. Joſef,
Adam Hübner zu Goddelau, mit Dienſtbote Anna Eliſa=
geb
. 13. April. Dem Kaufmann Karl Chriſtian Kottler
Gottesdienſt der Nenapoſtoliſchen Gemeinde ( Lagerhaus=
betha
Schönwolf, Liebigſtr. 3. Regiſtrator Johannes
T. Emma Pauline Albertine Eliſabeth, geb. 1. Mai.

ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr.
Mitt=
Löb, Pankratiusſtr. 12, mit Anna Hoffarth zu Michel=
20. Mai: Dem Stuhlflechter Auguſt Metzger S. Her=
woch
, abends um 8½ Uhr.
ſtadt. Kaufmann Max Bodenheimer, hier mit Luiſe
mann, geb. 26. März. Dem Packer Adam Lang T.
Feuſt zu München. Arzt Dr. Adam Wilh. Heinr.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
Luiſe, geb. 11. Mai. 22. Mai: Dem Schloſſer Friedrich
Fleckenſtein zu Berlin, mit Marie Wilhelmine Gerſch=
Johann Führer S. Ludwig, geb. 17. April. Dem Schreiner
den 25. Mai, nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
lauer, Heinrichſtr. 76. Am 21.: Zimmergehilfe Georg.
Um 4 Uhr: Predigt.
Georg Büdinger S. Emil, geb. 24. April. Dem Tag=
Freitag, den 30. Mai, abends
Böhm zu Groß=Bieberau, mit Dienſtmagd Eliſabethe
löhner Georg Kreter T. Anna Maria Regina, geb.
um ½9 Uhr: Gebetſtunde.
Büchler zu Brensbach. Dentiſt Chriſtian Otto Wilhelm
13. März 1912. Dem Maſchinenarbeiter Johannes Schleich
Lampmann zu Eſſen, mit Kontoriſtin Louiſe Friederike
Katholiſche Gemeinden
T. Berta Luiſe Juliane, geb. 29. April.
Helene Sturm, Louiſenſtr. 30. Am 22.: Bauunternehmer
2. Sonntag nach Pfingſten, den 25. Mai 1913
Johannesgemeinde: 18. Mai: Dem Schmied
Karl Roſſel zu Laufenſelden, mit Eliſabethe Wilhelmine
Philipp Kriegbaum S. Ernſt Peter, geb. 28. April. Dem
St. Ludwigskirche: Samstag, den 24. Mai, nachmit=
Schlegelmilch, Kahlertſtr. 26. Großh. Hofmuſiker Guſtav
Bauführer Adam Wöhrn S. Wilhelm Adam Johann,
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
Julius Auguſt Theodor Wendorf, Soderſtr. 42, mit
geb. 16. April. 20. Mai: Dem Steinmetz Georg Krämer
heil. Beichte. Abends um 8 Uhr: Maiandacht.
zur
Katharina Marggretha gerufen Johanna Sulzmann
T. Gretchen, geb. 28. Jan. 22. Mai: Dem Wirt Nikolaus
Soderſtr. 29½.
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit
zur
Schäfer T. Marie Albertine, geb. 2. Mai.
heil. Beichte.
Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe.
Um
Geſtorbene. Am 20. Mai: Schreiner Georg Karl
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. Um 8 Uhr:
Meiſer, 60 J., ev., Grafenſtr. 16. Lackierer Adam Joſeph
Martinsgemeinde: 18. Mai: Dem Stadt=
Militärgottesdienſt mit Predigt. Um ½ 10 Uhr: Hoch
Haun, 73 J., ev Dieburgerſtr. 5. Am 21.: Bäckermeiſter
ſekretär Peter Karl Adolf Franz T. Marie Eliſabeth,
amt mit
Predigt. Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottes=
Karl Ludwig Becker, 57 J., ev., in Griesheim, hier,
geb. 1. Mai. Dem Dekorationsmaler Friedrich Heinrich
dienſt.
Nachm. um 3 Uhr: Sakramentaliſche Bruder=
Grafenſtr. 9. Wilhelmine Anna Seiler, 5 Tage,
Reitz T. Emilie, geb. 5. Mai. 22. Mai: Dem Mechaniker
ev.,
ſchaftsandacht mit Predigt und Prozeſſion. Donners=
Tochter des Straßenreinigers Emil Richard Seiler,
Sebaſtian Spahn S. Friedrich, geb. 3. April.
Ar=
tag
, nachm. um 5 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
heilgerſtr. 19. Philippine Welter, geb. Höffler, 63 J.,
Petrusgemeinde: 18. Mai: Dem Kaufmann
Freitag, vorm. um ½9 Uhr: Levitiertes Segenamt zu
ev Witwe des Tapeziers Johannes Welter, Teichhaus=
Robert Philipp Franz Neeſe T. Ilſe Helene, geb. 7. Mai
Ehren des Herzens Jeſu. Von Montag bis Donners=
ſtraße
32. Am 22.: Margarete Marie Martha Volk
1911 in Leipzig.
tag, vorm. um ½9 Uhr: Segenmeſſe.
23 Tage, ev., Tochter des Schloſſers Adam Volk, Karl=
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Kapelle der Warmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
ſtraße 45.
½ 7 Uhr: heil. Meſſe.
Nachm. um ½ 5 Uhr: Ver=
um

Stadtgemeinde: 11. Mai: Schriftſetzer Auguſt
ſammlung der Jungfrauen=Kongregation mit Aufnahme
Dieter u. Ottilie Winter. 17.
Mai: Metzger Karl Matheis
Gottesdienſtliche Anzeigen.
neuer Mitglieder. Abends um 6 Uhr: Maiandacht.
und Margarete Seehauß. Kaufmann Johann Seidel
Evangeliſche Gemeinden.
Kavelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
und Margarete Förſter.
Schmied
Johann Georg
7 Uhr: heil. Meſſe.
um
Müller II. aus Semd und Maria Mattheß, geb. Müller.
1. Sonntag nach Trinitatis, den 25. Mai 1913
Kapelle in Griesheim: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
18. Mai: Kaufmann Jakob Fiſcher u. Eliſabeth Schwarz.
Hofkirche: Samstag, den 24. Mai, abends um 6 Uhr:
Singmeſſe mit Predigt.
20. Mai: Kaufmann Bernhard Vögeling in Stockſtadt
-
Beichte.
Sonntag, den 25. Mai vorm. um ½10 Uhr:
St. Eliſabethenkirche:
Samstag, den 24. Mai, nach=
a
. Rh. und Katharine Renkel aus Habitzheim. 10. Mai:
Beichte und Anmeldung zur heil. Kommunion in der
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
Oberlehrer Wilhelm Leonhardt in Schmölln und Eliſa=
Sakriſtei. Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit
zur heil. Beichte.
heit
beth Amalie Klein.
Feier des heil. Abendmahls. Mittwoch, den 28. Mai,
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
abends um 6 Uhr: Andacht.
Johannesgemeinde: 17. Mai: Kutſcher Franz
heil. Beichte. Um ½6 Uhr: Austeilung der hl. Kom=
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Velte.
Ellermann von hier und Margarete Friedrich von Stock=
munion
. Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. Um 8 Uhr: hl.
Vorm. um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte.
ſtadt a. Rh
Meſſe mit Predigt.
Um ½ 10 Uhr: Hochamt und
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer
Martinsgemeinde: 17. Mai: Fabrikarbeiter

Predigt. Nachm. um 2 Uhr: Andacht und Segen.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Heinrich Ehrhardt und Maria Reinheimer.
Dienstag und Freitag, abends um ½ 6 Uhr: Maiandacht.
-
Kleberger.
Abends um 6 Uhr: Pfarrverwalter
Petrusgemeinde: 17. Mai: Schneider
Peter
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Klingelhöffer.
Bitſch und Katharina Saul hier. 18. Mai:
Friſeur
Amt und Predigt.
Feierabend (Stiftſtr. 51): Vorm. um 11 Uhr:
Joſef Schäfer in Langen und Margarete Magdalene
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
Chriſtenlehre für den Oſt bezirk. Pfarrer Vogel.
Bäßler. Bureaugehilfe Franz Auguſt Haßler und Jo=
24. Mai, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8 Uhr.
hanna Helene Bads.
Gelegenheit zur heil. Beichte.
--
Vormittags um 10½ Uhr: Kindergöttesdienſt (Stein=
Paulusgemeinde: 21. Mai:
Geometer 1. Kl.
Titularfeſt der ſakramental. Bruderſchaft
ſtraße 24, Muſikſaal),
Wilhelm Klinger und Frances Berger.
Johanneskirche:
Marx.
Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer,
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
-
Vorm. um 11½
Uhr: Kindergottesdienſt. Vormit=
heil
. Beichte. Um ½
7 Uhr: hl. Meſſe. Um ½9 Uhr:
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
tags um 9 Uhr:
Chriſtenlehre für den Nordbezirk im
Amt mit Predigt.
Nachmittags um ½3 Uhr: Sakra=
Stadtgemeinde: 6. Mai: Marie Becker,
geb.
Gemeindehaus. Pfarrer Marx.
mentaliſche Bruderſchaftsandacht.
Verſammlung des
Schmidt, Ehefrau des Pedellen, 46 J., ſtarb 4. Mai.
Martinskirche:
Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Marienvereins. Mittwoch, abends um 6 Uhr: Mai=
7. Mai: Luiſe Haſſenzahl, T. des verſt. Fabrikarbeiters,
-
Widmann.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottes=
andacht
.
19 J.,
ſtarb 4. Mai. 8. Mai: Fabrikarbeiter Friedrich
dienſt für den Weſt bezirk. Pfarrer D. Waitz. Nachm.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 24. Mai, nachm.
Wilhelm Schick, 61 J., ſtarb 5. Mai.
4 Uhr: Bibelſtunde
im Martinsſtift. Pfarrer Veller.
5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit
um
Johannesgemeinde: 21. Mai: Helene Leicht=
Pfründnerhaus:
Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte.
Um
weis, geb. Hauff, Ehefrau des Bankbeamten, 66 J., ſtarb
½7.
Waitz.
D.
-
Uhr: Austeilung der heil. Kommunion.
Um
Maf.
18.
Eliſabethenſtiſt:
Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes=
2
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt.
Nachmittags um
Martinsgemeinde: 20. Mai: Schuhmachermeiſter
dienſt. Pfarrer Lenz.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kinder=
½5 Uhr: Letzte Maipredigt. Werktags um ¼7 Uhr:
Balthaſar Pfeiffer, 88 J., ſtarb 18. Mai.
gottesdienſt.
Singmeſſe. Donnerstag, nachm. um 5 Uhr: Maiandacht.
Paulusgemeinde: 17. Mai: Chriſtine Finger,
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. um 8½ Uhr:
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, vorm. um 7 Uhr:
Keller, Witwe des Kaufmanns, 81 J., ſtarb 15. Mai.
geb
Chriſtenlehre (Knaben).
Pfarraſſiſtent Lic. Adolph.
Beichtgelegenheit.
½8 Uhr: Amt und Predigt.
Um
19. Mai: Wilhelmine Pfarrius, geb. v. Zangen Witwe
Vorm. um 10 Uhr:
Pfarraſſiſtent Lic. Adolph.
Nachm. um ½ 2 Uhr:
Andacht. Montag, nachm.
des Kaufmanns, 85 J., ſtarb 17. Mai. 20. Mai: Marg.
Vormittags um 11½
Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarr=
um
5 Uhr: Maiandacht.
Joſt, geb. Affemann, Witwe des Pfandmeiſters, 84 J.,
aſſiſtent Lic. Adolph.
ſtarb 18. Mai.
The Church of England Service
Panluskirche: Vormittags um 8½ Uhr: Chriſten=
ist
Sunday after Trinity, 25th May 1913.
Vorm. um 10 Uhr: Haupt=
lehre
. Pfarrer Rückert.
Divine Service will be held in the Hofkirche
gottesdienſt. Pfarraſſiſtent Herpel.
Trauungen auswärtiger Paare: Pfarrer Kle=
Vormittags um
at 3,15 p. m.
rger.
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11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarraſſiſtent Herpel.
The Rev. H. M. de
Ste Croix, British Chaplain at Heidel-
Lutheriſcher Gottesdienſt. (Selbſtändige evang.=lutheriſche
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
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etwa ½ Stunde in dieser Lauge schwenken, hierauf gut ausspülen und aus-
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Seite 16.

Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
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ſchon herwor, weicher Symwpathien ſich die ſchlante Kaiſer=
keiten
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tochter innerhalb unſerer Bevölkerung erfreut und wie
2
iſt das in erſter Linie das Verdienſt des Oberhofmarſchalls

innig letztere teilnimmt an ihrem Glück und ihrer Freude.
Grafen zu Eulenburg, der über reichſte Erfahrun=
222)
Freude und Glück leuchteten auch aus dem anmutigen
gen verfügt und deſſen Takt wie Umſicht ſprichwörtlich ge=
3
Geſicht der Prinzeſſin hervor denn es iſt diesmal wirklich
worden ſind; ihm ſtehen pflichterfüllt der Hausmarſchall
Seeeute
kein leerer Wahn, daß es ſich bei ihrer Verbindung mit
Freiherr von Lyncker und die Hofmarſchälle Graf
dem Prinzen Ernſt Auguſt, Herzog zu Braunſchweig und
Henckel von Donnersmarck ſowie Graf von
Lüneburg um einen Herzensbund handelt. Das geht auch
Platen=Hallermund zur Seite, nebſt einem gan=
Berliner Stimmungsbilder.
aus verſchiedenen Aeußerungen des Prinzeßchens zu
zen Stabe erprobter Beamter.
einigen Freundinnen hervor, darunter zwei Gräfinnen
Bei den jetzigen Feſten werden wiederum die koſt=
Von Paul Lindenberg.
v. d. Sch., die nach der ja ſo viele überraſchenden Bekannt=
baren
Gold= und Silberſtücke der Hohenzol=
Nachdruck verboten.)
machung der Verlobung ihre treueſten Glückwünſche der
lern und die funkelnden Juwelenſchätze des Kron=
Hochzeit im Kaiſerhauſe. Glänzende Bilder. Die junge
Braut dargebracht hatten.
Sie erhielten wenige Tage
treſors in die Erſcheinung treten und die allgemeine
Braut. Das Prinzeßchen.
Ein Herzensbund.
ſpäter eine Einladung zu einem Kaffeeſtündchen nach dem
Aufmerkſamkeit erregen. Zu den erſteren gehören Arbeiten
Die Feſtlichkeiten.
Der
Im Oberhofmarſchallamt.
Schloß, und freudeſtrahlend kam ihnen dort die Verlobte
von höchſtem künſtleriſchen Wert, köſtliche Werke der einſt
entgegen, allerhand erzählend, was es eben in ſolch ſeliger
hochberühmten Augsburger und Berliner Gold= wie Sil=
Krontreſor. Fürſtliche Beſucher. Eine ruſſiſche Er=
bräutlicher
Stimmung zu erzählen giebt. Und da lautete
berſchmiedekunſt. Jeder Regent bereichert dieſen goldenen
innerung. Etwas Politik. Albaniens neuer Fürſt?
einiges: Ich habe ihn ja gleich liebgewonnen, wie er
und ſilbernen Hausſchatz durch eigne Anſchaffungen oder
-
Prinz Wilhelm Friedrich zu Wied. In der Prinz=
das
erſtemal zu uns kam, und er hat mir dann ſpäter
durch Zuweiſung der erhaltenen Geſchenke, und grad wäh=
lichen
Villa zu Potsdam. Richard Wagners 100. Ge=
dasſelbe
geſtanden, was ich übrigens ſchon vorher gemerkt.
rend der Regierungszeit unſeres Kaiſers hat er die weſent=
Ich dachte nur eins: wenn nur nicht die dumme Politik
lichſten Vermehrungen erfahren. Mit dieſem Hausſchatz,
burtstag.
dazwiſchenkommt! Aber das war ja Gottſeidank nicht der
der, falls ſeine einzelnen Teile nicht zu praktiſchen Zwecken
Hochzeitsglockenklang in Berlin, Hoch=
Fall, und unſere tiefſten Wünſche fanden herrliche Erfül=
Verwendung finden, in einer beſonderen Silberkammer
zeit im Kaiſerhauſe! Da giebt es wiederum feſt=
lung

aufbewahrt wird und unter der Obhut eines ſpeziellen
frohe Tage für die Haupt= und Reſidenzſtadt! Die Fahnen
Wenn die Königstöchter heiraten, haben die Kärrner
Silberverwalters ſteht, der wiederum eine Reihe von
flattern luſtig von den Dächern, und die geſchichtliche Ein=
zu
tun! Arbeitsreiche Wochen gab es wiederum für die
Silberwäſcherinnen beaufſichtigt, iſt nicht der Krontreſor
zugsſtraße Unter den Linden hat freundlichen und farben=
Beamten unſeres
Oberhofmarſchallamtes,
zu verwechſeln, der nur Gegenſtände enthält, die ihm von
reichen Schmuck angelegt. Diesmal kamen die Schauluſtigen
deſſen Räume ſich in einem der Seitenflügel des Schloſſes
den einzelnen Regenten für ewige Zeiten als Eigentum
ganz beſonders auf ihre Rechnung, denn das reiche Feſt=
befinden
. Der Uneingeweihte hat keine Vorſtellung, wie=
der
königlichen Familie überwieſen wurden. Der Kron=
programm
umfaßte nicht weniger wie vier Tage, vom
viel es bei einer derartigen Feſtlichkeit zu tun giebt, oft
treſor befindet ſich in einem ſtets verſchloſſenen und von
Mittwoch vormittag an bis Samstag abend. Genug
bis in die ſpäte Nacht hinein, und welch verantwortliche
einem Poſten bewachten Raume im erſten Stockwerke des
gab’s da zu ſchauen, zu beplaudern, zu bewundern, und
und ſchwierige Aufgaben ſchnell zu löſen ſind. Alles muß
Berliner Schloſſes nahe dem Schweizerſaal; zur Oeffnung
von früh bis ſpät wurde der breite, prächtige Straßenzug
bis ins kleinſte feſtgeſetzt und die Ausführung auf das ge=
gehören
vier Perſonen, Beamte des Hausminiſteriums
zwiſchen dem hochragenden, girlandenumwundenen Bran=
naueſte
überwacht werden, nicht nur was das äußere Zere=
und des Oberhofmarſchallamtes, die verſchiedene Schlüſſel
denburger Tor und dem altersgrauen, die wehende, pur=
moniell
anbelangt, ſondern auch die geeignete Unterbrin=
beſitzen
Neben den Zeichen der königlichen Würde, der
purne Kaiſerflagge aufweiſenden Königsſchloſſe nicht leer
zung der Fürſtlichkeiten und des häufig recht zahlreichen
preußiſchen Königskrone, dem Szepter, dem: Reichsapfel,
von gewaltigen Scharen Einheimiſcher wie Fremder, die
Gefolges im Schloß und den übrigen Palais, wie in un=
dem
Reichs= ſowie dem Kurſchwert, dem goldgewirkten
an ſich ſchon in ihrer Miſchung und Eigenart ein feſſelndes
ſeren großen vornehmen Hotels. Dann kommen die Ein=
Reichsbanner und dem Reichsſiegel, finden wir hier das
Schauſpiel darboten. Dazu geſellten ſich die glänzenden
ladungen zu den einzelnen Feſtlichkeiten mit den nicht
Diadem der Kaiſerin, das aus nicht weniger wie
Bilder höfiſchen Prunkes und militäriſchen Gepränges, die
immer leichten Platzfragen, die Abſagen und Ergänzun=
1500 Steinen beſteht, die dem königlichen Hausſchatze ent=
nach
altpreußiſcher Ueberlieferung bei uns unzertrennlich
gen, wobei weit über tauſend Gäſte zu berückſichtigen ſind,
nommen wurden.
In ſtählernen Kaſetten aufbewahrt
ſind. Mit ſchmetternden Muſikklängen zogen die verſchie=
von
denen jeder genau wiſſen muß, in welchem Saal er ſich
ruhen die Krondiamanten, die als Schmuckſtücke bei feier=
denen
Garde=Regimenter auf, um Spalier zu bilden, die
einzuſinden und welchen Platz er hier und da und dort
ichen Gelegenheiten wie der gegenwärtigen, Verwendung
Hofequipagen und kaiſerlichen Autos rollten hin und her,
einzunehmen hat. Die An= und Abfahrt der Wagen iſt
finden; zu ihnen gehören ein Kollier aus Smaragden von
Helmbüſche flatterten und Ordensſterne blinkten, zu den
zu regeln, Küche und Keller ſind nicht zu vergeſſen, es ſind
eltener Größe, Brillantbroſchen von beſonderem Umfang,
einheimiſchen Uniformen geſellten ſich die der fremden
viele hunderte von Einzelheiten zu bedenken, die ſich genau
Brillant=Schleifen,=Sterne und=Agraffen, aus hunderten
Offiziere, und aus dieſem feſſelnden, abwechflungsvollen
ineinanderfügen müſſen, um das ſich den Augen der Ein=
der
ſeltenſten Steine von ſprühendem Feuer zuſammen=
Durcheinander hoben ſich beſonders die glänzenden Ein=
geladenen
darbietende wundervolle Geſamtbild hervorzu=
geſetzt
, große Brillant=Diademe und=Armbänder aus
zugsſzenen des engliſchen Königspaares am Mittwoch, dann
bringen. Und niemand merkt und darf auch nicht merken,
Brillantſchnüren gebildet. Zu dieſen Schmuckſachen ſoll
des Cumberlandſchen Herzogspaares und jene des ruſ=
welch
unendliche Mühen damit verknüpft waren. Die ſo=
die
Hutſchnalle Napoleons I. benutzt worden ſein die er
ſiſchen Kaiſers am Donnerstag hervor. Da fehlte es wahr=
genanne
Hofanſage zu der Vermählung am Samstag
bei ſeiner Krönung in Paris getragen und die bei Waterloo
lich nicht an hallendem Jubel und Trubel, unſere ſtolze,
mit den genauen Angaben und Perſonalien umfaßt nicht
nebſt anderen Sachen des Kaiſers von preußiſchen Huſaren
vom lichten Maienſcheine überſtrahlte Berolina, die ſich in
weniger wie 12 Seiten in Großfolio=Format, und wer ſie
erbeutet wurde. Das Schmuckſtück beſteht aus einem
ihrem Frühlingsgewande ſo ſchmuck und liebenswürdig
als Unbeteiligter durchlieſt, hat den Eindruck als ob Der=
Schild von Brillanten, der den Hutnopf darſtellt, und zwei
ausnimmt, bot den fürſtlichen Gäſten ein herzliches Will=
artiges
ſich ganz leicht nach dem bekannten Schema F regeln
davon ablaufenden Schnüren, deren jede 16 einzelne Bril=
kommen
dar.
laſſe, wer aber nur einmal hinter die Kuliſſen geguckt und
lanten enthält, das Ganze endet in einer Brillantſchleife;
ſämtliche Teile ſind auseinanderzunehmen und einzeln zu
einen auch nur ganz flüchtigen Einblick in den umſtänd=
Beſonders warm, wo ſie erſchien und erkannt ward,
lichen Apparat gewonnen, weiß anders darüber zu ur=
tragen
, ſo der Schild als Broſche oder Achſelſtück, die bei=
wurde
die fürſtliche Braut, Prinzeſſin Viktoria
den Schnüre als Armbänder, die Schleife kann in ein Dia=
teilen
und hält nicht mit ſeinem ungeteilten Lobe zurück.
Luiſe, begrüßt, hier allgemein nur das Prinzeß=
Auch bei den anderen Höfen erfreuen ſich ja die Feſtlich=
chen
genannt. Aus dieſem ſchmeichelnden Beinamen geht
dem eingeſetzt werden. In dieſer Weiſe wurden die Koſt=
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Nummer 119.
Seite 18.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
ſeine unſterblichen Gaben freudig huldig. Der vom
ſein wird. Denn nur über das Wetter und über die lieben
barkeiten mehrfach von der Kaiſerin benutzt, die auch gern
Opernchor geſungene Chor aus Rienzi: Erwachet! Er=
eine
herrliche Agraffe trägt, die dereinſt den Hutſchmuck
Verwandten wie werten Bekannten werden ſich die hoher
wachet und hört die frohe Botſchaft! ſchloß die ſtim=
Herren kaum unterhalten! An Stoff zu bedeutſamen Be
des Prinzen, ſpäteren Kaiſer Wilhelm I., bei dem zu Ehren
mungsvolle Feier. Im königlichen Opernhauſe fand am
ſeiner Schweſter, der Kaiſerin Charlotte von Rußland, im
ſprechungen und einem Austauſch der Anſichten über ſchwe=
Nachmittag für die Schuljugend eine unentgeltliche Vor=
bende
, den Weltfrieden behandelnde Fragen fehlt es ja
Juli 1829 im Neuen Palais bei Potsdam gefeierten Feſte
Meiſterſinger ſtatt auch Jung=Berlin hatte
der Weißen Roſe gebildet
tellung der
nicht, und auch an Gelegenheit dazu wird es nicht mangeln.
Huldigung für den Großen, der hier ſo bittere
teil an der
Das Wort Albanien dürfte da wohl öfter fallen
Durch dieſe eben erwähnte Vermählung erfolgte ja
aber auch ſo erhebende Stunden verlebt, die erſteren 1836,
denn die Gründung und Entwickelung dieſes neuen Für=
auch
die nahe verwandtſchaftliche Verbindung zwiſchen
die letzteren 1871.
tentums ſte’ ja im Mittelpunkt des Intereſſes, zumal ein
dem ruſſiſchen Kaiſer= und dem preußiſchen Königshauſe,
deutſcher Prinz, der unſerer Armee als Offizier angehört,
aus der ſich die jetzige Anweſenheit des Kaiſers Nikolaus
zum Fürſten auserſehen ſein ſoll: Prinz Wilhelm
Stern
bei der Hochzeitsfeier als nahes Familienmitglied erklärt.
ee
Friedrich zu Wied der ſtets mit ſeiner jugendlich
In ſehr ſinniger Weiſe geſtand der im Jahre 1814 auf der
feinſinnigen Gemahlin unſeren Hoffeſtlichkeiten beiwohnt

Durchreiſe zur Armee der Verbündeten in Berlin weilende
und wohl auch diesmal zu den Gäſten zählen wird, gewiß
Großfürſt, ſpätere Zar Nikolaus, der damals acht
beſonderes Intereſſe erweckend. Der Prinz, der, was ſein
zehnjährig, ſeine Zuneigung der Prinzeſſin Char=
Ge
Gürdlie
Aeußeres anbelangt, ſelbſt den hochaufgeſchoſſenen Alba=
lotte
, Tochter König Friedrich Wilhelm III., deren zarte
HoflieferanF
neſen gewachſen iſt, iſt aus dem Regiment Gardes du Corps
Schönheit ihn ſofort gefeſſelt. Am letzten Abend ſeiner An
S.M. d. König
hervorgegangen und gehört als Rittmeiſter ſeit mehreren
weſenheit ſaß er beim Souper neben der Prinzeſſin, zu der
von Sachsen.
Jahren dem großen Generalſtab an, was am beſten für
er unvermittelt in bedeutſamen Tone ſagte: Ich reiſe
Sallchef-
ſeine
militäriſche Tüchtigkeit ſpricht. Perſönlich ſehr lie=
morgen
! Die von dem Fürſten erwartete Bewegung
benswürdig, verfügt er über ein umfaſſendes Wiſſen und
einer Nachbarin blieb aus, ſie erwiderte artig: Das wire
hat größere Reiſen unternommen, von denen er intereſſant
uns Allen ſehr leid tun; läßt ſich Ihre Abreiſe denn nicht
zu erzählen weiß. Die Villa des prinzlichen Paares in
verſchieben?
Das hängt ganz von Ihnen ab!
Cristokrafte
der Albrechtſtraße zu Potsdam iſt der Mittelpunkt einer
Sie
Und was hätte ich dabei zu un? fragte Chärlotte.
ehr feſſelnden und anregenden Geſelligkeit, in der auch

Das iſt
müßten meine Verehrung nicht zurückweiſen!
Kunſt und Literatur ſtets vertreten ſind, zumal die Prin=
Alles ?"
Nein, Sie müßtenimich auch ermutigen, Ihnen
zeſſin Sophie eine leidenſchaftliche Freundin der Muſik iſt
zu gefallen!
Daskiſt ſchon ſchwerer.
O, Prinzeſ=
Marke:
und auch auf dem Gebiet der Malerei Hervorragendes
ſin, ich habe Sie trotz der kurzen Zeit kennen und lieben ge=
leiſtet
. Sollte der Prinz zum Fürſten Albaniens erkoren
lernt, ich hoffe, Sie in der Ehe glücklich machen zu können!
Unſer Kaiſer
werden, ſo hat er in ſeinem Oheim, dem König Karl vor
An offener Tafel läßt ſich dieſer Gegenſtand ſchwer be=
Rumänien, bei dem er häufig geweilt, das beſte und wür=
ſprechen
. Nun gut, ſo geben Sie mir ein Pfand Ihrer
10 Pfg. d. Stck..
digſte Vorbild darin, was ein zielbewußter und tatkräfti=
Zuneigung. Der kleine Ring dort an Ihrem Finger würde
ger Herrſcher aus deutſchem Geblüt auch auf fremdem Bo=
mich
glücklich machen geben Sie ihn mir!
Hier,
den ſchaffen kann, ſich und Deutſchland zum Ruhm!
vor aller Augen, nein . .
O, es bemerkt niemand,
Halem Kleikum.
drücken Sie ihn in ein Stückchen Brot und legen Sie es
Von den Lebenden zu den Toten, und zwar zu einem
(Hohlmundſtück.)
neben Ihren Teller, ich nehme den Talisman dann an
der größten von ihnen: zu Richard Wagner. Sein
mich!
Es iſt wirklich ein Talisman, ich kann ihn näm=
100. Geburtstag ward auch in Groß=Berlin würdig
lich nicht abziehen. Meine Schweizer Gouvernante, Ma=
gefeiert
, ſeitens der königlichen Bühnen wie des Charlot=
Halem Gold
dame Wildermatt, erbte ihn vor einem Jahr, ſteckte ihn
tenburger Deutſchen Opernhauſes, dann ſeitens der Stadt
mir ſcherzweiſe an und ich bekam ihn nicht mehr vom Fin=
Berlin, deren Magiſtrat am Nachmittag auf den Haupt=
(Soldmndſſck. 18. Kar. Gol5)

Die
Ich bitte, verſuchen Sie es dennoch!
ger.
plätzen nur Wagnerſche Tondichtungen bringende Konzerte
Ligaretten
Prinzeſſin erfüllte des Prinzen Bitte und ſiehe, der Ring
ſowie am Abend in der Halle des Stadthauſes eine be=
No.10-10 Pfg. d. Htck.
ließ ſich abziehen. Sie betrachtete ihn von außen und in=
ſondere
Gedenkfeier veranſtaltet hatte. Die Generalinten=
nen
, erötete plötzlich und verbarg ihn in einem Krümchen
dantur der Königlichen Schauſpiele hatte auf Veranlaſſung
Brot. Der Prinz befreite ihn ſofort von dieſer Hülle und
des Kaiſers zu Donnerstag mittag viele Angehörige der
Halen Hleikum.
fragte dann leiſe: Sie wiſſen, was in dem Ring ſteht?
künſtleriſchen, literariſchen und gelehrten Kreiſe zu einer
In dem Ring
Ich las es ſoeben zum erſten Male!
Gedächtnisfeier nach dem Königlichen Schauſpielhauſe ein=
Zalem Gold
aber ſtand: Kaiſerin von Rußland, eine ruſſiſche Herr=
geladen
. Als ſich der Vorhang hob, ſah man inmitten
ſcherin hatte ihn dereinſt ihrer Lehrerin, einem Mitgliede
eines zierlichen, ſäulengetragenen, von einer idealen Park=
No. 5-5 Pfg. d. Stück
der Wildermattſchen Familie, geſchenkt. Nikolaus drückte
landſchaft umgebenden antiken Tempels die weißleuchtende
den kleinen Reiſen an ſeine Lippen, er hat ihn, da er für
Garnntierk naturell, bekömmlich
Koliſſalbüſte Richard Wagners, deren hohen Sockel ein
ſeinen Finger zu klein war, ſtets an einer goldenen Kette
gewaltiger Lorbeerkranz ſchmückte; gleichzeitig ertönten
milö, rein ortenraliſcher Tabak.
auf der Bruſt getragen und ſeiner Gemahlin bis zu ſeinem
vom oberen Rang her die vom Domchor geſungenen weihe=
Echk mit Firma:
Tode die innigſte Liebe bewahrt.
vollen Klänge: Gegrüßet ſeid, Brüder, aus dem Lie=
Orienk. Cabak- u. Ligaretlen-Fabriß
Jene ruſſiſch=preußiſche Verbindung trug, wie man
besmahl der Apoſtel denen ſich das von dem königlichen
Tenidze, Dresden.
Orcheſter geſpielte wunderſame Siegfried=Idyll an=
weiß
, auch ihre erſprießlichen politiſchen Früchte, und es
iſt wohl anzunehmen, daß, trotz des mehrfach betonten
ſchloß. Die feinſinnig durchdachte Weiherede hielt Ge=
Truſtfrei!
Familienfeſtes der Berliner Beſuch des ruſſi=
heimrat
Profeſſor Dr. Konrad Burdach, der in inniger
ſchen Kaiſers und jener des engliſchen =
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Und dann mit etwas gewaltſamem Uebergang, da ihm die
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kaum daß ſie dieſe Worte über
Nervoſität im Blute brannte: Apropos, damit Gnä=
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(Nachdruck verboten.)
Lippen brachte ſo ſchlug ihr das Herz bis zum
21)
digſte ſich über unſere Findigkeit nicht wundern wir
Halſe
Ew. Durchlaucht Herr
Bon jour, messieurs . . .
wurden hierher geſchickt, um die beiden jungen Damen zu
Er jedoch war mit wenigen Schritten vor ihr
Karla war den Herren nur wenige Schritte
Graf . ..
begrüßen
Nicht ſo! ſagte er herriſch. Nahm ihre Rechte zwiſchen
entgegen gegangen und ließ ſich jetzt die Hand küſſen.
Ein Auftrag, deſſen Erfüllung uns bisher nur
beide Hände, küßte ſie langſam.
zur
Pünktlichkeit iſt die Höflichkeit der Könige! zitierte
Hälfte gelungen iſt! reflektierte Markus prompt.
Er fühlte, wie dieſe Kinderhand zitterte. Da riß er
Albrecht Georg. Die letzten zwei Kilometer ſind wir
Da wurde Karla von Eckwarden ernſt und ſgate, mit
ich gewaltſam zuſammen die ſeit Knabenzeit geübte
ogar Trab geritten, um rechtzeitig hier zu ſein.
dem
Selbſtbeherrſchung.
Kopf nach rückwärts deutend:
Nicht mal einen Leibjäger haben wir mitgenommen,
Fräulein Uttenreut iſt dem Wunſche Ew. Durchlaucht
Er richtete ſich wieder hoch und wies auf ein Arrange=
ſondern
uns im Vertrauen auf Gott und unſere gute Sache
tachgekommen und erwartet Sie oben im Pavillon
ment von Peddigrohrmöbeln, das die eine Ecke des Rau=
chutzlos
durch die Lande geſchlagen, berichtete der Ober=
mes

füllte
Ein jäher Ruck ging durch die ſchlanke Geſtalt des
leutnant Graf Hortenbrügg vergnügt; die Situation ſchien
Wir wollen uns ſetzen.
Thronfolgers. Impulſiv griff er wieder nach der Hand
ihm Spaß zu machen.
der Hofdame und zog ſie an ſeine Lippen
Sie nickte ſchweigend; man nahm Platz; die Korb=
Und was ſagen die alten Herren zu dieſem unerwar=
ſeſſel
kniſterten ein wenig.
Es iſt an mir, Ihnen für Vieles zu danken, gnädiges
teten Beſuch?
Fräulein; denn ich weiß ſehr wohl, daß neben dem Ver
Dann war Stille; durch die geſchloſſenen Vorhänge
Ichthyoſaurushafte Ueberraſchung natürlich!
Wir
kam
wenden des Grafen Hortenbrügg hauptſächlich Ihre Für=
nur
ein weiches zerflatterndes Licht
trafen ſie vor den Pferdeſtällen, wo Ihr Herr Vater dem
prache mie den heutigen Tag ermöglicht hat.
Sie wollte ihn anſehen; aber da war irgend etwas
meinigen einen ebenſo inſtruktiven wie lichtvollen Vor=
vor
den Augen . .. ein Schleier . . . und in der Bruſt eine
Sie ſah ihm feſt in die Augen
trag über Hafererſatz und Fütterungsverſuche mit Trocken=
ſchmerzhafte
Spannung wie leiſe rieſelnder Strom. .
ch werde den Dank Ew. Durchlaucht in der Stunde
kartoffeln hielt. Niemand war natürlich erſtaunter als
Albrecht Georg warf die Mütze neben ſich auf einen
zurückgeben, wo ich gewiß ſein darf, daß dieſe Zuſammen=
alle
; denn kein Menſch vermag zu enträtſeln, wieſo der
Stuhl; zog langſam die Handſchuhe aus
kunft zwei Menſchen Segen gebracht hat.
artige kulinariſche Fragen zum Rayon der Hoftheater=
Ruckhaft hob er den Kopf; ſah der Diva in die blaſſen,
Er verneigte ſich ſchweigend
intendanz gehören.
nervös zuckenden Züge
Die Hofdame der Herzogin Amalie wandte ſich mit
was der
Die junge Hofdame lachte beluſtigt auf,
Er ſprach langſam; vorſichtig; unterſtrich gleichſam
dem Oberleutnant Graf Hortenbrügg dem Innern des
Küraſſier mit offener Verblüffung beobachtete.
jedes Wort.
Parkes zu.
Gnädiges Fräulein, ich möchte Ihnen nicht erſt mit
Gott mag wiſſen, aus welchem landwirtſchaftlichen
XIII.
weitſchweifigen Worten für Ihr Kommen danken; ich
Die Tür des Pavillons war nur angelehnt; der Erb=
Schmöker Papa das wieder zuſammengeleſen hat! Im
möchte einen anderen Weg gehen. Wir wollen nicht mit
prinz öffnete ſie raſch; zog ſie hinter ſich ins Schloß; ver
Grunde genommen, verſteht er von all dieſen Fragen näm=
verdeckten
Karten ſpielen. Ich bitte Sie, helfen Sie mir
hielt den Schritt.
lich nicht das geringſte. Ich habe ihn ſogar in Verdacht,

Seitr 1o.

[ ][  ][ ]

Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
Seite 20.
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meinem Vorſatz. Es handelt ſich ja für mich und
gnädiges
ſtolze Verantwortung! Und doch
Nein, aber vielleicht hätten Durchlaucht mir einen
wie ich vielleicht hoffen darf auch für Sie um Wich
Fräulein nicht, daß auch wir manche Bitterkeit koſten müſ=
Brief in meine Wohnung ſenden und mich um dieſe Un=
tiges
.
ſen, von der Niemand rings im Lande etwas ahnt?
terredung bitten ſollen
Das war der richtige Ton; er gab Ruhe und Faſſung
Er brach unvermittelt ab; ſchwieg und ſagte erſt nach
Sein Geſicht wurde hart; die Augenbrauen zuckten
Hella Uttenreut hielt die Hände im Schoß verſchränkt. Sie
langem verhaltenen Schweigen mit etwas gewaltſamem
Dieſe Worte enthalten einen Vorwurf gegen mich
fühlte, wie das Blut zurückebbte, wie die Linien ſich ſtraff
-
Lächeln:
aber
Verzeihung!
er iſt unbegründet. Die Form
ten, die Konturen ſcharf und klar wurden.
Ich habe Ihre Nachſicht in Anſpruch zu nehmen, gnä=
gnädiges
Fräulein, die Sie für richtig erachteten, konnte
Nun kamen die Worte von ſelbſt.
diges Fräulein. Ich habe da von Dingen geſprochen, die
für mich niemals in Betracht kommen!
Ew. Durchlaucht Wünſche ſind ja auch die meinigen
nicht in den Ramen dieſer Zuſammenkunft gehören und
Und als ſie den Blick nicht von ihm ließ, ſagte er
Wenn ich jetzt etwas fragte . . . würden Durchlaucht mir
haſtig, faſt heftig:
für die ich Ihre Aufmerkſamkeit nicht erwarten darf
antworten?
Ich bitte Durchlaucht, das nicht zu bedauern.
Ich werde verſuchen, das näher zu erklären
Für

In ſeinen klugen Augen blitzte es freudig auf
mich waren dieſe Mitteilungen wertvoll; ſie gaben mit
Zwiſchen Ihnen und mir beſteht eine Parallele
,
Wie ſollten wir anders zu der Klarheit kommen, die
über mancherlei Aufklärung, deſſen inneren Zuſammen=
die
splendid isolation‟ Nur: Sie haben ſie ſich frei
beiden vorſchwebt?
ung
hang ich nur unvollkommen verſtand.
willig geſchaffen mir wird ſie von meiner ſozialen
Sie neigte den Kopf.
Stellung aufgezwungen! Sie dürfen Ihr Leben ſich nach
Und ich kann nun auch erkennen, wie ſchmerzhaft es
Ich frage alſo: war es erforderlich, daß wir die
eigenem Ermeſſen einrichten ich habe tauſend Vorbe
für einen einzelnen Menſchen ſein muß und wie es ſeinen
Vermittlung Anderer in Anſpruch nahmen, um dieſe Aus
halte zu beachten, tauſend Rückſichten zu nehmen! Ein Pri=
ganzen
Organismus zerfaſert, wenn er Zeit ſeines Lebens
ſprache zu ermöglichen?
vatleben im Sinne jedes Bürgers gibt es für mich nicht
grellen bengaliſchen Licht der Oeffentlichkeit ſteht.
im
Er verſtand nicht.
Niemand iſt ſo unfrei, als wir, die wir zum Herrſchen ge
Er muſterte ſie überraſcht, ſinnend.
Ich denke, Graf Hortenbrügg darf ſich Ihrer Freund=
boren
ſind. Ein Sklave beſitzt nur einen einzigen Herrn
Vielleicht iſt dieſes das richtige Wort, nach dem ich
ſchaft rühmen?
wir beſitzen zahlloſe . . . das Volk
bisher vergeblich geſucht und gegrübelt habe.
Er iſt mein Freund, wie Fräulein von Eckwarden
Friedrich der Große bezeichnete ſich als den erſten Die=
Seine ſtraffen Züge hatten dabei einen Ausdruck, der
meine Freundin iſt. Ich bin ſehr glücklich darüber; und
ner des Staates! Er hätte dieſes Bekenntnis erweitern
Hella Uttenreut plötzlich weh tat.
doch hätte ich gerade in dieſem Fall ihrer beider Unter
ſollen. Wir ſind nicht nur die erſten Diener unſeres Vor=
Deshalb lenkte ſie reſolut über
kes, ſondern auch ſeine letzten! Keine Falte unſeres Lebens
ſtützung gern entbehrt!
Wenn ich recht verſtanden habe, dann ſprachen Durch=
bleibt
verborgen; jedes Wort, das wir ſprechen, unterſteht
Weshalb wandten ſich Durchlaucht nicht perſönlich an
laucht von den regierenden Herrſchern
der Kontrolle unſerer Lakaien. Wir ſollen unſere Unter=
mich
?
Albrecht Georg erhob ſich und trat ein paar Schritte
tanen begreifen, aber wir ſollen nicht ſo leben dürfen wie
Ihre trotzige Herbheit reizte ihn; für Sekunden kam
abſeits an einen niedrigen Kamin. Auf den ſtützte er ſich.
Nervoſität.
ſie. Man zwingt uns in einen engen Kreis, baut rieſen=
Das tiefe Dunkelblau ſeiner Uniform zeichnete ſich von dem
hafte Mauern um uns und verlangt, daß wir über alle
Ich hielt es für durchaus nicht angemeſſen, gnädige=
ſatten
Gelb der Kacheln ſilhouettenhaft genau ab
Hinderniſſe und Schranken hinweg in die fernſte Ferne zu
Fräulein, Ihnen ein Billetdoux hinter die Kuliſſen
zu
Die flackernde Nervorſität der Stimme ſchien nachzu=
ſchicken
!
ſehen vermögen . . .
laſſen. Es war faſt, als mache ihn dieſer Zwiſchenraum
Jetzt gewann ſie Boder. Eine feine Jronie umſpielte
Wir ſind das Gewiſſen unſerer Bürger, ſind die ultima
von wenigen Schritten ruhiger
die Lippen.
rälie tAer Vergangenzeit und aller Zukanft. Gewiß eine
(Forßg folgt.,

Eg
15

[ ][  ][ ]

Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstaa, den 24. Mai 1913.
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Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
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Sonntag, den 25. Mai 1913.
zu verſehen, welches zum freien Eintritt zu den Konzerten auf dem
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Schloß, Beſichtigung der Sammlungen, Frühſchoppen am großen Faß,
am Sonntag, den 25. Mai 1913, 3 Uhr nachmittags,
Konzert auf dem Jägerhaus uſw. berechtigt.
Frühlings-Festspiele.
auf dem Griesheimer Truppenübungsplatz
Feſtabzeichen u. Tiſchkarten bei Herrn Robert Bergmann,
Achte Sinfonie
(11554
Wilhelminenſtraße, woſelbſt auch Programme aufliegen.
(Zugang zum Rennplatz vom Barackenlager aus).
von Gustav Mahler
Führer die Herren P. Racke und E. Scherer.
4 Jagdrennen und 1 Springkonkurrenz
Der Vorstand.
in zwei Teilen für Soli, Doppel=
chor
, Knabenchor Orgel und Or
Konzert u. Restauration auf dem Reunplatze. Gedeckte Tribüne.
cheſter (600 Mitwpirkende).
Teil: Hymnus: Veni, Creator
Eintritts= und Mitgliedskarten ſind ſichtbar zu tragen.
3s0jähriges Jubiläumsschiessen
spiritus‟.
Kartenvorverkaufsstellen sind auf den Plakaten ersichtlich.
II.
Teil: Goethe’s Fauſt‟ (2. Teil:

der priv. Schützengesell-

Schlußſzene).
Preise der Plätze:
Hehützen-
Dirig.: Hofrat Willem de Haan.
schaft Darmstadt
(
3.00 Mk.
Mitwirkende:
I. Tribüne (Zutritt zum Sattelplatz)
.,

auf dem
1.50

II. Tribüne
Gertrude Foerſtel vom k. k. Hof=
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3.00
Wagen= und Reiterkarten . . . . . . . .
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(*30
Morgen Sonntag, 25. Mai:
Katharina Jütner vom Großh.
(Karten für den reſ. Platz ſind im Vorverkauf für 40 Pfg. erhältlich),
Hoftheater, hier . . II. Sopran,
Der Vorstand des Hessischen Reitervereins.
.
778
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5
Letzter Schiesstag
Ein fahrplanmäßiger Zug der Dampfſtraßenbahn fährt um
Anna Jacobs vom Großh. Hof=
e


2 Uhr mittags vom Schloß ab nach dem Griesheimer Lager=
theater
, hier .. I. Alt u. Mulier
nachmittags von 3 Uhr ab:
Für eine reichliche Anzahl Wagen iſt ſeitens der Süddeutſchen Eiſen=
Lamariann
(h.,
Mmsrp0
Grosses

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Cäcilie Pfleger vom Stadttheater
che
(e
in Baſel . . II. Alt und Maria

Militär-Konzert
Aegyptiaca,
Ofen
uran‟
Anai
Auguſt Globerger vom Großh.
hen-
TTA
I
Gabelsbets el
graphe
Vbleinigung
Stehl
Hoftheater, hier . . Tenor und
Blunase.:
Anaseranansnnnesanengennsnannanensnanansnenn wmnanen
Doctor Marianus,
Volksbeluſtigungen, Waldfeſt uſw., uſw.
Sonntag, den 25. ds. Mts.:
Otto Semper vom Großh. Hof=
Zug zur
Eintritt für Erwachſene 25 Pfg., Kinder frei. Letzter
theater, hier . . Bariton u. Pater
abends.
(11602
Gestatiens
Heimfahrt ab Schießhaus: 1115
Wilhelm Fenten vom Hof= und
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Rationaltheater in Mannheim.-Ausflug nach Iraisa
Baß und Pater Prokundus.
I. Chor: Der Rühlſche Ge=
Ludwigshöhe.
ſangverein aus Frankfurt a. M.
Darmstädter Hof vorm. Hotel Riedmatter,
II. Chor: Der Muſikverein u.
wozu freundlichst einladet
Sonntag, den 25. Mai:
der Sängerchor des Lehrergeſang=
Der Vorstand.
vereins von hier.
11484ds)

hede
Knabenchor: 100 Schüler des
Abmarsch vom Kapellplatz ½3 Uhr.
E Gosses Mianiidr-Konzert
hieſigen Real=Gymnaſiums unter=
Abfahrt vom Ostbahnhof 2.50 Uhr.
Leitung des Herrn Reallehrers
der Kapelle des Grossh. Hess. Feld-Art.-Regts. Nr. 61
Heinr. Müller
Orgel: Hofchordirektor Robert
Leitung: Obermusikmeister M. Weber.
Preuß
anch
Orcheſter: Die Großh. Hofkapelle

Besonders gewähltes Programm.
durch hieſige und ausw. Künſtler
Braderer Schatzenner Hagelstr.
U. a.: F. von Suppé, Ouvertüre Dichter und Bauer.
auf 90 Mitwirkende verſtärkt.
Joh. Strauss, Fantasie aus Der Zigeunerbaron‟.
Sonntag, den 25. Mai, abends 8 Uhr:
(Die Schiedmayer=Celeſta wurde
Leo Fall, Anna, was ist denn mit Dir? Walzer
für die Aufführung aus dem Lager
Grosses Militärkonzert
der Firma Karl Arnold zur Ver=
aus
Der liebe Augustin‟.
fügung geſtellt. Textbücher mit
H. Brand, O Maienzeit, Liebestraum‟,
Lied für
des Grossh. Hess. Feld-Art-Regt. Nr. 61.
themakiſchem Leitfaden ſind im
Trompete, (Solo: Herr Krumbach).
(B11578
Leitung: Obermusikmeister M. WEBER.
Veſtibüle des Hoftheaters zum
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Preiſe von 50 Pfg. zu haben.)
Populäres Programm
Eintritt 15 Pfg.
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Anfang 4 Uhr.
Eintritt inkl. Billettsteuer 30 Pfg.
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Reihe 2.60 M., 7. u. 8. Reihe 2.05 M.,
Dienstag, den 27. Mai,
Sperrſitz: 1.13. Reihe 4.10 M.,
Sonntag, den 25. Mai: Grosses Gartenkonzer
Eröffnung der Dienstags-Konzert-Saison obiger Kapelle
14.20. Reihe 3.30 M., Parterre:
unter gütiger Mitwirkung des Geſangvereins Liederzweig‟
1.5. Reihe 2.80 M., 6.8. Reihe
unter pers. Leitung des Herrn Obermusikmeisters M. Weber.
in der Reſtauration Taunusgold‟, gen. die Rabenau
M., Erſte Galerie 1.25=M.,
2.25
Eintritt mit Programm 15 Pfg.
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gegenüber dem neuen Güterbahnhof. (*13624
Zweite Galerie 0.65 M.
esessssgessesseesse
Anfang 4 Uhr.
Anfang 6 Uhr. Ende 7½ Uhr.
Friedrich
Eckart.
Eintritt frei.
Kartenvk. v. 10½1½ u. v. 5 U. an.
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Mul Mobr r
Gesangswettstreit
NEU EROEENET
Montag, den 26. Mai. Außer
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Witwen= u. Waiſenfonds

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LUDWIGsPLATZ 2
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Hoftheater in Dresden und des
Großh. Mecklenb. Hofopernſängers
Polshallt
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Ed. Göbel. Der Bettel=
ſtudent
. Oberſt Ollendorf:
Elisabethen-
verbunden
mit der Weihe einer zweiten Fahne und
Joſef Pauli, a. G. Symon:
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(*13564
wozu alle Sanges-Freunde herzlichst willkommen sind,
Mittwoch, 28. Mai. 176. Ab.=Vſt.
Morgen Sonntag: verschiedenes Geflügel, Braten,
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Ragouts u. sonst noch reichhaltige, abwechselnde Speisekarte.
Auszug aus dem Festprogramm:
Oſter vom Kgl. Hoftheater in
Die meiſten Speiſen werden ſofort ſerviert. Während der
Dresden. Maria Stuart.
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Els Spargelzeit ſtets friſchen Spargel und Gurkenſalat. Els
Maria Stuart: Tereſina Oſter.
des Klassensingens, anschliessend höchstes Ehrensingen; nachmittags
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Kleine Preiſe.
Anfang 7 Uhr,
2½ Uhr: Festzug nach dem Festplatz; Montag: Grosses Volksfest.
Von 4 Uhr ab: Tanzkränzchen im weißen Saal.
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Letzte Vorſtellung in der
Dienstbach.
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Spielzeit.

[ ][  ][ ]

Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
Seite 23.
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[ ][  ][ ]

Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mat 1913.
Seite 24.
IIIEIEIIIIIIRAInIIIIIIIIIIIIIIIInInIIIIInn!

(25

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B
Lee
Meengee
4.
Mengecht
ee Ze en e
zunasnnnaanangnnannaananaananasaunnnannnannaunannannaaannannnnnnnananannnnnnnnnnnannnannnnnaannaunannnannanannnn
ſchönen Waldbeſtand und ihren lohnenden Fernblicken auf
Vollendung als impoſantes Werk der Architektur. In
Bad=Nauheim. Bis zum 15. Mai 1913 ſind 6218
das Bad und die Höhen des Vogelsberges.
ſeiner Nähe iſt als Anbau an die zierlichen Kolonnaden
Kurgäſte angekommen, wovon an genanntem Tage noch
ein muſtergültig eingerichteter Leſeſaal entſtanden. Als
4058 anweſend waren. Bäder wurden bis zum 15. Mai
Saiſoneröffnung in Wildbad (württ. Schwarzwald)
neues allgemein anerkanntes Heilmittel ſind in Salzſchlirf
1913 56 316 abgegeben.
Kgl. Badeanſtalten und ſonſtigen Kureinrichtungen
Die
die Heißluftapparate nach Dr. Tyrnauer eingeführt wor=
Salzungen, 16. Mai. Bis zum heutigen Tage ſind
mit ihren muſtergültigen, komfortablen Ausſtattungen ſind
den, die ſich bei ihrer ſtabilen und doch eleganten Bauart
335
Perſonen zur Kur hier eingetroffen.
ſeit Monatsbeginn wieder in vollem Umfange im Betrieb.
durch eine gleichmäßige Hitzeverteilung auszeichnen und
Von den Hotels grüßen luſtig flatternde Fahnen zum
Bad Salzſchlirf, 23. Mai. Der Beginn der Saiſon
die Anwendung recht hoher Temperaturen zulaſſen. Auch
Zeichen, daß alles für den Empfang der ſchon zahlreich
das Zander=Inſtitut hat rationelle Verbeſſerungen aufzu=
zeigt
hinſichtlich des Beſuches wieder das alte für Bad
eintreffenden Kurgäſte beſtens gerüſtet iſt. Auch die Kur=
weiſen
. Allgemeine Anerkennung finden die neugeſchaffe=
Salzſchlirf charakteriſtiſche Bild; den größten Teil ſtellen
kapelle unter Leitung des hochverdienten Kgl. Muſikdirek=
die
alten Verehrer des heilkräftigen Bonifaciusbrunnens,
nen Anlagen und Promenaden, die von dem Leſeſaal nach
tors Herrn Prem hat ihre Produktionen aufgenommen und
dem Gipfel der Ludwigshöhe führen, der nunmehr auf
die ihrem gichtgeplagten Organismus wieder ſein altbe=
gibt
täglich abwechslungsweiſe auf dem Kurplatz, in der
den neu angelegten Wegen mit ihrer ſanſten gleich=
währtes
Umſtimmungsmittel an deſſen Quelle zuführen
Trinkhalle und den Kuranlagen Konzerte, welche neben
mäßigen Steigung leicht zu erreichen iſt. Zahlreiche
wollen, während die neuen Kurgäſte, die hier eine ſchnelle
Sinfoniekonzerten, Kammer= und Operettenmuſikabenden
Bänke, deren heller Farbenton ſich von dem friſchen Grün
Geneſung erhoffen, meiſt noch die Folgen ihres tückiſchen
im Kurſaal vorerſt den Mittelpunkt des geſellſchaftlichen
anmutig abhebt, ermöglichen auch dem Naturfreunde dem
Anfalles deutlich erkennen laſſen. Dagegen hat der Kur=
Badelebens bilden. Doch bereits am 1. Juni werden ſich
das Wandern ſchwerer fällt, den Genuß eines angenehmen,
ort ſelbſt manch weſentliche Veränderung erfahren. Das
die Pforten des Kurtheaters auftun und weiteren An=
prächtige
, mit behaglichem Komfort ausgeſtattete Bade=
Körper und Gemit in gleicher Weiſe erfriſchenden
f Unterhaltung Rechnung tragen.
ſprüchen auf
Spazierganges auf die liebliche Bergkuppe mit ihrem
hotel iſt ausgebaut worden und präſentiert ſich in ſeiner
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5

[ ][  ][ ]

Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
Seite 25.
Iniin


Dee

S


Bader, Somertrischen, Austlugserte, Holels, Restadrants
e
Mee e eech
Oeee
Gaanannaansunnnsanuasnauennnnnnnsnsennannnansannunnnannnannnnangaunnanngannnanananannunnannnnannnnnnanas
Wo liegt Bad Salzhauſen? Bad Salzhauſen in Ober=
reinen
ozonreichen Höhenluft, weitausgedehnter Parks, ſo=
ſind
beendet. Die Krone des Deiches iſt 1 Meter erhöhk
heſſen, das ſeit Jahrhunderten wegen ſeiner Heilwirtung
und bedeutend verbreitert worden, ſo daß der Promena=
wie
trockener Promenade und Waldwege iſt es auch als
bekannte Soolbad. liegt 150 Meter über dem Meer am
denweg beguemer geworden iſt. Die Beſichtigung des
Luftkurort für Ruhe= und Erholungsbedürftige hervor=
Fuße des bis zu 772 Meter anſteigenden Vogelsberges in
neuen Leuchtturmes, der einen prächtigen Rundblick über
ragend geeignet. Proſpekte durch die Großherzogliche
einer gegen rauhe Winde geſchützten Talmulde zwiſchen
die Se Vüſum und die fruchtbare Marſch gewährt, wird
Badedirektion.
den Verkehrslinien Frankfurt-Kaſſel und Frankfurt=
Nordſcebad Büſum (Holſtein).
Die umfangreichen
vorausſichtlich ſchon vom 1. Juni ab ſtattfinden können.
Bebra an der Strecke Friedberg-Nidda Zufolge ſeiner
Erdarbeiten zur Erhöhung des Deiches am Damenſtrand
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daneben regelmäßiges kräftiges
In der Hauptrolle Ida Nielsen, Dänemarks größte Tragödin.
Einreiben des Haarbodens mit
FRADA‟-Getränke
Drama aus unſeren Tagen in 3 Akten von
Soziales
Zuckers Orig.=Kräuter-Haar-
Axel Breidahl und Arvid Ringheim.
rauenlist.
wasser (Fl. 1.25 u. 2.50 M.) und
:Export-Apfelwein::
Dramatisch.
Zuckers Spez.=Kräuter- Haar-
nährfett
(Doſe 60 ). Großartige
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Die Telegraphistin
Der Esel
Chr. Schwinn, Hofl., Rheinſtr. 8,
A. Logel, Eliſabethenſtr. 18, G. F-
Die Getränke sind erst-
Aufſehenerregendes Drama aus dem Amerikaniſchen
Frankr. Eliſabethenſtr. 9. II. 1157427
klassig, absolut alkoholfrei
ſowie das übrige Programm mit
als Detektiv.
und werden vielfach ärztlich
üp volſtänd.
Hſei
originellen Humoresken, reizenden
Orig Humor.
l=u. tür. Kieiderſchl., Betten,
verordnet bel Herz-, Meren-
Nervenleiden, Gicht u. Rheu-
Komödien, Dramen und wunder-
15 M., z. v. Beſſungerſtr. 34. (*13688
Theaterraum hoch u. luftig
matismus, sowie Blutarmut.
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guter Ventilation.
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Man befrage seinen Arzt.
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(*13677so
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[ ][  ][ ]

Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
Seite 26.
pia ſeine 15 beſten Leute der Athletik=Mannſchaft ent=
polds
Querulo (Hellebrandt), 2. Charakter (T. Burns),

enden und wird in jeder Konkurrenz gut vertreten ſein.
Preis von Gatow
3. Sara (Bleuler). Tot. 238:10.
Hauptſächliches Intereſſe dürfte der 1500 Meter=Ausſchei=
7
6000 Mark, Diſtanz 3800 Meter: 1. Herrn F. v. Schmidt=
Rosei.
dungslauf und die Stafetten erregen, von denen die drei
Paulis Werra (T. Baſtian), 2. Poſtillon (Wurſt), 3.
mal 1000 Meter, die viermal 100 Meter und die zehnmal
Myrrha (Martin). Tot. 20:10. Gaſtfreund=Rennen;
100 Meter beſtritten werden. Da ſich an dieſem Tage
5000 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Herrn L. Korns Stra=
die
größten und führenden Vereine des Verbandes tref=
Saul (Shatwell), 3. Eidechſe (F
della (Shurgold), 2.
fen, wird ein Beſuch ſehr lohnend ſein.
Bullock). Tot. 40:10.
Rennen zu Paris, 22. Mai. Prix de lEcole
Militare; 5000 Francs Diſtanz 4100 Meter: 1. Monſ. H
Gewinnauszug
Says Ondee II (G. Stern), 2. Diantre (Jennings), 3.
der
Roche Courbe (Allemand). Tot. 37110. Prix de Mai
2. Preußiſch-Süddentſchen
6000 Francs, Diſtanz 2000 Meter: 1. Monſ. Watſons Ca
releß (O'Neill), 2. Le Monetier (C. Childs), 3. Raitory
(228. Königlich Preußiſchen) Klaſſenlotterie
(Sharpe). Tot. 13:10. Prix de Bagatelle; 6000 Francs
5. Klaſſe 11. Ziehungstag 22. Mai 1913
Diſtanz 2000 Meter: 1. Monſ. Watſons Patte d’Oie
O'Neill), 2. LOr an Barre (M. Barat), 3. Cantilene
Auf jede gezogene Nummer find zwei gleich hohe Gewinne
gefallen, und zwar je einer auf die Loſe gleicher Nummer
Sharpe). Tot. 83:10. Prix Daru; 30000 Fr., Diſtan
in den beiden Abteilungen I und I.
2100 Meter: 1. Vicomte d’Harcourts Ecouen (Bellhouſe)
2. Blarney (Mac Gee), 3. Vulcain VI (C. Childs). Tot
(achömck verdaten)
LINDENSTAEDT
(öhn Gewehr ul. St.l. ſ. 3)
Diſt
Prix du Printemps; 15000 Francs,
36:10.
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über
An=

3000 Meter: 1. Baron Gourgauds Opott (Marſh), 2.
Pi Ghſl ge . Se
Mk. gezogen:

240
nibal VII (A. Woodland), 3. Lucknow (Garner). Tot
2 Gewinne zu 30000 Mk. 107806
eeeeee
Me
43:10. Prix de Marly; 7000 Francs, Diſtanz 2400
2 Gewinne zu 15000 Mk. 216478
ter: 1. Comte Sampieris Miſtinguette (Marſh), 2. Cing
8 Gewinne zu 10000 Mk. 11236 64909 101870
Mars (O'Neill), 3. Hargicourt (Sharpe). Tot. 67110
14333
Der Große Preis von Horſt, die Haupt=
6 Gewinne zu 5000 Mk. 10063 76808 104548
nummer der Rennen zu Horſt=Emſcher am Donnerstag
94 Gewinne zu 3000 Mk. 7409 11940 12307 21986
endete mit dem überlegenen Siege von Bilbao. Reſultate:
22087 24415 26198 27212 28527 29487 32070
32652.
72110
36528 40376 41704 48675 70720 70976
Kanonen=Preis; 5000 Mark, Diſtanz 1200 Meter: 1. Hrn
33750
115763
81969 87067 94302 101543 106795
81578
C. Fröhlichs Kis=betyar (Torke), 2. Granville (Smith I)
Preis von
117810 131493 134023 135817 140480 141588
145000
3. Meg Dods (K. Holoubeck). Tot. 51:10.
157357 161491 167469 168904 170361 172583
181537
Gelſenkirchen; Ehrenpreis und 2000 Mark, Diſtanz 3600
196870 198799 202976 211618 212517 223212
Meter: 1. Herrn van Marles Cape Florizel (Leutn. Graf
GGggete
13086
136 Gewinne zu 1000 Mk. 2748 5474 1177
3
Holck), 2. Hold Up II (Leutn. v. Bock und Polach)
15732 16159 16742 19939 21087 25845 27095
29356
-
Eſſener
Piéce d’Or (Leutn. v. Moßner). Tot. 23110.
29959 31240 32842 36054 40570 46492 51925
56741
Handikap; 6000 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Graf Bern=
83376
58156 62389 64541 67355 71943 79325 81077
Luftfahrt.
ſtorff=Gyldenſteens Gernot (Smith I), 2. Trotz (Schläfke)
88806 89356 93412 106109
109788
10744a
84123
3. Matador (Blades). Tot. 31:10. Großer Preis von
sr. Einen neuen franzöſiſchen Höhen
114602
125850 128217
111140
139495
132367
140423
Horſt; 20000 Mark, Diſtanz 4000 Meter: 1. Herrn W. Ha=
rekord
für Flüge mit einem Paſſagier ſtellte der Chef=
140508
149793 159861
170959
166166
148848
168418
gemanns Bilbao (Weißhaupt), 2. Germania I (Newey),
pilot der Bleriot=Flugſchule, Perreyon, auf, welcher
182648 188693
176337
190583
175963
190818
193842
Damen=Preis;
3. Kann doll (Printen). Tot. 43:10.
ſich erſt vor kurzem den Höhenweltrekord für Flüge ohne
201349 208190 210647
197125
211162
211508
214683
Ehrenpreis und 2500 Mark, Diſtanz 2000 Meter: 1. Herrn
215087 224948 226492 227127
Paſſagier mit 5880 Metern geſichert hatte. Perreyon war
228839
J. Daniels Saint Maximin (Herr Schraditz), 2. Bouy
am Mittwoch auf dem Flugfelde von Buc bei Paris auf
224 Gewinne zu 500 Mk.
383 969 2294 4645
an Gull (Leutn. Frhr. von Berchem), 3. Gleam (Herr
5041 8753 9956 17478 20193
geſtiegen und erreichte während ſeiner zweieinhalbſtündi=
21859 24721
26963
v. Schilgen). Tot. 63:10. Bergbau=Preis; 4000 Mark
28842 36811. 40345 46330 48768
49158 50694
51378
gen Flugzeit eine Höhe von 4060 Metern. Seine Leiſtung
Diſtanz 3000 Meter: 1. Leutn. Winterers Kale (Kühl),
53619 54208 58997 60773 62340
68311 6986
70787
bleibt demnach hinter dem von dem öſterreichiſchen Ober=
70945 72304 74089 75234 7
2. Kings Eye (Fanta), 3. Chicard (Printen). Tot. 25:10.
291
75512 75618
81322
leutnant v. Blaſchke gehaltenen Weltrekord nur um 300
99350
90147 90483
83492
99649
*
103023
105469
Fußballſport. Darmſtädter Sportklul
Meter zurück.
107471 107678
106188
11261.
113676
113112
115686
1905. (A=Meiſter.) Dank eifrigſter Bemühungen iſt es
121675
117152
117225 120580
121629
122306
122606
dem Vorſtand des D. S. C. gelungen, den Meiſter der
134832
Sport, Spiel und Turnen.
143166
145317
136249 139347
141366
146833
Ligaklaſſe den Frankfurter Fußballverein für Sonntag.
148347
149425 152694
156795
1.57277
161056
161294
zu verpflichten. Die Frankfurter Mannſchaft genießt in
* Pferdeſport. Das engliſche Königspaar
162581
162343
166663
164742
161514
169860
175320
ganz Süddeutſchland den beſten Ruf und iſt ein ſehr ſtar=
auf
der Grunewald=Rennbahn. Ganz uner=
1.75567
176993
177262.
180522
186432
185820
180011
ker Gegner. Das Spiel, welches auf dem Sportklub=Plat
wartet geſtalteten ſich am Donnerstag die ſportlich nicht
189421
196882
190019
190690
197661
191796
196827
am alten Schießhaus ſtattfindet, beginnt um 3½ Uhr, und
allzu viel verſprechenden Grunewald=Rennen zu einem
201725
202477
20282
20654
201993
206108
208780
verſpricht ſehr geſpannt zu werden
intereſſanten höfiſchen Schauſpiel. Schon die feierlichen
209977
210911
219236
209291
216085
217300
219272
sr. Auf der Mainzer Radrennbahn kamen am Fron=
Zylinder der Herren Oberregierungsrat U. von Oertzen,
221089 222110
220688
229490 230450
233997
leichnamstage gut beſuchte Radrennen zum Austrag
Oberlandſtallmeiſter a. D. Graf Lehndorff, General von
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
Der Elſäſſer Böſchlin zeigte ſich in den Dauerrennen ſei
Schmidt=Pauli und anderer Herren vom Vorſtand zeigten
240 Mk. gezogen:
nen Gegnern überlegen. Preis gewann den 30= Kilo=
an
, daß hoher Beſuch zu erwarten war. Bald nach dem
Gewinne zu 30000 Mk. 17262
meterlauf in 33 Minuten 25 Sekunden vor den durd
erſten Rennen traf zunächſt der Kronprinz in der
8 Gewinne zu 10000 Mk. 87354 128786 200691
Sturz frühzeitig ausgeſchiedenen Ritzenthaler und Schmitt
Uniform ſeiner Danziger Huſaren mit der Kronprinzeſſin
217434
und den 20=Kilometerlauf in 20:59 mit drei Runden vor
in weißer Seiden=Toilette, ſowie dem Prinzen und der
2 Gewinne zu 5000 Mk. 193303
Schmitt und zehn Runden vor Ritzenthaler. Im 5=Kilo=
50 Gewinne zu 3000 Mk. 2562 27311 57893 80238
Prinzeſſin Auguſt Wilhelm im Automobil ein. Etwas
meterrennen unterlag dagegen der Elſäſſer mit Vorder=
83615 89702 90459 93850 101613
ſpäter folgte der König von England in Uniform
110662 114496
118043 140511 140861 145341 157707 161902 163809
radlänge gegen den in 5.24 gewinnenden Ritzenthaler.
eines Deutzer Küraſſier=Regiments und die Königin
181492 182405 197304 203463 216848 226308 232149
Ein 10=Kilometerrennen für Amateure gewann Dreſcher=
in
einem mit Perlen beſetzten hell=lila Voile=Koſtüm. Fürſt
158 Gewinne zu 1000 Mk. 938 1824 3752 6924
Mainz. In den Fliegerrennen ſiegte Würtz=Mainz.
Pleß, der Vorſitzende des Berliner Rennvereins, empfing
7505 8507 8738 9576 15240 15350 24100
Olympiſcher Sport. Leichtathletiſche Pro
31479
die hohen Herrſchaften und überreichte der Königin einen
33239 34686 39143 44916 47716 47847 51224
65611
paganda= und Ausſcheidungs=Wettkämpfe
Strauß von roſa Nelken. Auf der Terraſſe des Hofpavil
57427 58330 72997 74379 75715 90100 90116
96607
in Frankfurt am 25. Mai für die Stadioneinweih
lons herrſchte dann reges Leben und Treiben. Die Köni
98183 99612 101592 104598
106365
106702
106706
ung am, 8. Juni in Berlin. Am Sonntag finden in Frank=
gin
von England zog Herrn von Oertzen in ein längeres
107109
107397 107538 1113
112726
111434
113792
furt a. M. große olympiſche Wettkämpfe ſtatt, verbunder
Geſpräch, während der König mit dem Kronprinzen und
115595
117382 118312 118637
119136
128635
126847
mit Ausſcheidungskämpfen für die Stadionein
dem preußiſchen Oberlandſtallmeiſter von Oettingen an=
132050
133068 136362 136604
137433
143288
142217
weihung am 8. Juni. Die Beſten des Frankfurter
geregt plauderte. Dann nahm die Königin und links von
144976
163403 164796 16608
167180
175614
180823
Verbandes werden ſich am Sonntag auf der idealer
ihr die Fürſtin Pleß und die Kronprinzeſſin Platz und
181552
182816 184510
190727
194656
193495
199668
Sportplatzanlage in Frankfurt an der Roſeggerſtraße, die
hinter ihnen der König von England. Die Reſultate
202729
209034 210312 211387
211548
215674
216433
mit die beſte Laufbahn Deutſchlands beſitzt, zuſammen=
des
Rennens waren: Maiden=Rennen; 5000 Mk., Diſtanz
219698
230386
finden, um erſtmalig in der neuen Saiſon ihre Kräfte zu
1200 Meter: 1. Freiherrn S. A. von Oppenheims Flitter
1308 2223 7927
186 Gewinne zu 500 Mk.
9848
meſſen. Bekanntlich findet am 8. Juni die feierliche Ein
(Archibald), 2. Waſſerrecht (Bleuler), 3. Ortler (F. Bul
14385 14597
16843
8 18352
17168
17
19488
4298
lock). Tot. 17110.
weihung des rieſenhaften, impoſanten Stadions in Ber=
Preis von Bonn; Ehrenpreis und
393
25487 25778
57 40207
2296
32452
3439
40878
lin=Grunewald ſtatt. Unmittelbar nach dem Aufmarſch
3300 Mark, Diſtanz 3500 Meter: 1. Leutn. v. Haines Had=
45829
47814
67286
60723
52629
6955f
616
70496
von 20000 Sportsleuten findet ein 1500=Meter= Mann=
wiga
(Leutn. v. Egan=Krieger), 2. Magnificat (Leutn.
70538
76813
70654
71001
71838 75208
86381
79700
ſchaftslaufen und ein 10 mal 100 Meter=Stafettenlaufen
Streſemann), 3. Hallack (Leutn. v. Falckenhauſen). Tot.
92772.
95227
102302
103600
112920
115182
118035
25:10. Frühlings=Rennen; 7300 Mark, Diſtanz 1200
tatt; beide Konkurrenzen werden von den einzelnen Lan
120954
129568
127176
131141
132449
136716
134648
Meter: 1. Graf Reventlows Sultan Saladin (Archibald)
desverbänden mit ihren beſten Läufern beſtritten werden.
139461
1.47342
157808
154546
148111
160707
157871
2. Lena (F. Bullock), 3. Orinoco (Davies). Tot. 35:10.
Der Frankfurter Verband hat 25 Vertreter zur Einweih
164660
169577
165889
169470
167935
170100
166842
177452
179820
Amazonen=Preis; Ehrenpreis und 10000 Mark, Diſtanz
ung zu entſenden, ferner ſeinen beſten Läufer für die 1500
180788
183564
18920c
18324
188760
189407
4000 Meter: 1. Leutn. v. Haines Yamethon (Leutn. v.
Meter=Strecke zum Mannſchaftslaufen. Durch eine beſon=
195643
196444
190163
194836
191497
192982
198015
204656
Egan=Krieger), 2. Wilkina (Leutn. v. Keller), 3.
Peri=
203605
dere Einladungskonkurrenz über 1500 Meter wird dieſer
209994
208806
20502.
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Seite 28.
Nummer 119.
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[ ][  ][ ]

Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
Seite 31.
ſion betreffend. Antrag der Abgg. Reh und Genoſſen
der neu gegründeten Zentralkaſſe der heſſiſchen landwirt=
Zweite Kammer der Stände.
Gehaltsverhältniſſe der Kreisbeamten be=
ſchaftlichen
Genoſſenſchaften verzinsliche Darlehen aus der
treffend. Vorſtellung des Verbandes Heſſiſcher ſtaatlicher
72. Sitzung.
Staatskaſſe gewährt werden.
Unterbeamten, Gehaltsverhältniſſe der Ge=
St. Darmſtadt, 23. Mai.
richts= und Kreisamtsdiener betreffend
Darmſtadt, den 21. Mai 1913
Am Regierungstiſch: Finanzminiſter Dr. Braun Exz.
Ein Antrag des Abg. Soherr betreffend:
Geheimerat Dr. Becker, ſpäter Miniſter des Innern
Brauer.
Dr. Oſann.

Ulrich
Reh.
von Hombergk zu Vach Exz., Miniſterialrat Dr.
Gehalte des
Lehrperſonals an den Volks=
Adelung. Auler. Bach. Breidenbach. Buſold. Damm
Weber Staatsminiſter Dr. von Ewald Exz
chulen in Bingen
dorſch. Eißnert. Fenchel. Dr. Fulda. Grünewald. Hart=
Präſident Köhler eröffnet die Sitzung um 9¼ Uhr.
lautet: Ich beantrage: Die Kammer wolle beſchließen
mann. Hauck. Heerdt. Dr. Heidenreich. Dr. v. Helmolt.
Das
Haus tritt alsbald in die Tagesordnung ein
an Großh. Regierung das Erſuchen zu richten: ſich damit
Henrich. Korell=Angenrod.
Korell=Ingelheim, Kredel
Erſter Gegenſtand iſt die Regierungsvorlage, betreffend
einverſtanden zu erklären und zu genehmigen, daß die
Lang. Lutz. Mergell. Münch. Schott. Senßfelder. Stöpler
Satzung betr. die Gehalte des Lehrperſonals an den
Verkauf eines Geländeſtreifens des Groß=
Volksſchulen der Stadt Bingen vom 15. Juni 1906 nach
Urſtadt. Dr. Weber.
Dr. Wolf=Gonſenheim. Wolf=
herzogtum
Landeseigentum an die Stadt
dem Vorgange der Städte Bensheim und Alzey aufge=
Darmſtadt.
Stadecken.
hoben werde
Die Heſſiſche Eiſenbahn=Aktiengeſell=
Dem Antrag iſt folgende Begründung beige=
Die Großh. Regierung hat am 12. Juli 1912 au
chaft zu Darmſtadt beabſichtigt, in Verfolg des Aus=
gegeben
: Die neue Zentralkaſſe wird vorausſichtlich wei=
dieſen
Antrag das Nachfolgende erwidert: I. Das Ein=
baues
des elektriſchen Bahnnetzes eine Gleisverlegung
tere Schwierigkeiten landwirtſchaftlicher Kreditgenoſſen=
gehen
auf den Antrag Soherr würde die Staatskaſſe mit
an der Ecke der Bismarck= und Luiſenſtraße zu Darmſtadt
ſchaften nur dann verhüten können, wenn ſie denjenigen
rund 12000 Mark belaſten. II. Hat eine Gemeinde ein
Infolge hiervon erweiſt ſich eine Verbreiterung des dor
aſſen, deren Beſtände bei der landwirtſchaftlichen Ge=
Lehrergehaltsregulativ gemäß Artikel 7 Abſatz 1 des
tigen Straßenteils (Fußſteiges) als notwendig. Die Stad
noſſenſchaftsbank feſtgelegt ſind, die Mittel zur Fortführ=
ehrergehaltsgeſetzes
in der Faſſung der Bekanntmachung
Darmſtadt will deshalb einen Geländeſtreifen von dem
ung ihres Genoſſenſchaftsbetriebes verſchaffen und ferner
vom 30. Oktober 1905 erlaſſen, ſo muß ſie die im Intereſſe
Vorgartengelände an dem alten Juſtizgebäude, das dem
ſolche Genoſſenſchaften, deren Kredit durch die Kündigung
hres Schulweſens übernommenen Leiſtungen ſolange
Großherzogtum Landeseigentum gehört, in Größe von
von Spareinlagen erſchüttert zu werden droht, vor der
ragen, als ſie nicht davon entbunden wird. Für unſere
etwa 4 Quadratmeter zum Preiſe von 160 Mark erwerben
Liquidation bewahren kann. Angeſichts der hohen Sum=
Entſchließung in dieſer Richtung muß aber außer dem zu
Außerdem hat ſie ſich verpflichtet, die Koſten der Verleg=
men
, die im ganzen hierbei in Betracht kommen, und im
Bemerkten in Betracht gezogen werden, daß, auch wenn
ung der Einfriedigung zu übernehmen. Zu dem Gelände
Hinblick auf die augenblickliche geringe Kapitalkraft der
die Vorlage der Großh. Regterung über die Beſoldungen
verkauf bedarf es der landſtändiſchen Zuſtimmung
der Zentralkaſſe angeſchloſſenen Genoſſenſchaften iſt es
der Lehrer vom 30. März ds. Js. Geſetz wird, der geſetz
Der Ausſchuß beantragt, dem Vorſchlag der
mehr als zweifelhaft, ob die Zentralkaſſe ihrer Aufgabe
liche Mindeſtgehalt mit 1332 Mark hinter dem Mindeſtſatze
Regierung zuzuſtimmen. Dec Antrag wird debattelos
aus eigener Kraft gerecht werden kann. Für dieſen Fal
des Regulativs im Betrage von 1400 Mark zurückbleibt
angenommen.
muß das Land, ſollen weitere Zuſammenbrüche ver=
Auch wird nach dem Regulativ der jetzige geſetzliche
Das Haus ſetzt dann die Beſprechung des Antrags
ütet werden, helfend einſpringen. Es wird das nicht zu=
Höchſtgehalt von 3000 Mark ſchon nach 25 Jahren erreich
Ulrich und Gen.,
etzt auch eine moraliſche Stärkung des Genoſſenſchafts=
Art. 7 Abſ. 2 d. G.), während der geſetzliche Gehalt nach
edankens und des Vertrauens der Bevölkerung zu den
der Novelle ſich nach dieſem Zeitraum nur auf 2886 Mar=
das
Einkommen= und Vermögensſteuer=
Genoſſenſchaften zur Folge haben. Welche Bedingungen
beläuft. Wenn der Höchſtgehalt des Regulativs mit 3200
geſetz, ſowie das Urkundenſtempelgeſetz
an die Darlehenshingabe zu knüpfen, welche Garantien
Mark hinter dem demnächſtigen geſetzlichen Höchſtgehalte
betreffend, fort. Abg. Ulrich ſtellt zunächſt feſt, daß ſein
zu fordern und welche ſonſtigen Sicherheitsmaßregeln
von 3330 Mark um 130 Mark zurückbleibt, ſo wird dem
zurückweiſung der Angriffe des Abg. Dr. Oſann berech=
eboten
ſind, dürfte zunächſt dem Ermeſſen der Großher=
dadurch
abgeholfen, daß nach dem Artikel 5 der Novelle
tigt waren. Er ſpricht dann eingehender gegen Geheime=
zoglichen
Regierung für ihre zu erwartenden Vorſchläge
die Staatskaſſe dieſen Betrag zuſchießt. Das Regulativ
rat Dr. Becker und wiederholt zum Teil ſeine ſchon viel=
zu
überlaſſen ſein, für die bereits Vorbilder in anderen
ann deshalb dem von der Stadt ſeinerzeit betonten Be
fach zu der gleichen Materie gemachten Ausführungen.
Staaten vorhanden ſind.
dürfnis, beſſere Lehrkräfte zu gewinnen, auch künftig um
Auf Leute, die der Steuern wegen abwandern, ſollte man
o mehr gerecht werden, als der Höchſtgehalt derſelber
In der längeren Geſchäftsordnungsdebatte führt u. a
nicht ſo große Rückſicht nehmen. Daß mit dem Worte
chon mit 28 Dienſtjahren erreicht wird.
III. Daß ſeiner
Miniſter des Innern von Hombergk zu Vach Exz
Patriottsmus viel Unfug getrieben wird, iſt richtig. Doch
zeit die Aufhebung der Regulative von Alzey und Bens
aus: Die Regierung iſt nicht in der Lage, ſich heute in
geſchieht das nicht durch uns, ſondern auf der anderen
eim genehmigt wurde, beruht auf der damaligen Ausleg=
irgend
einer Weiſe feſtzulegen; es iſt deshalb ratſam, dieſe
Seite. Redner wiederholt, daß die Regierung ſeinen
ung der einſchlägigen geſetzlichen Beſtimmungen. Nach
ſehr wichtige Sache in der kurzen Zeit, die zur Verfügung
früheren Antrag völlig mißverſtanden habe und etwas
en landſtändiſchen Verhandlungen bei dem Erlaß der
ſteht, nicht zu erörtern.
hineingelegt habe, um den Antrag lächerlich zu machen.
neuen Verwaltungsgeſetze über die Frage der Aufhebung
Es wird ſchließlich beſchloſſen den
Abg. Molthan: Nach dem Antrag Ulrich würde die
von Ortsſatzungen ſteht aber jetzt außer Zweifel, daß die
Antrag an den Finanzausſchuß zu verwei=
Einkommenſteuer auf das doppelte und die Vermögens
lufhebung nur unter denſelben Vorausſetzungen erfolgen
en und in der nächſten Woche die Kammer
ſteuer auf das 5fache geſteigert werden. Dem würde ſich
kann, die für den Erlaß gefordert werden, die Genehmig=
zur
Beratung des Antrages im Plenum
das iſt gar nicht zu bezweifeln ſelbſt eine ſozialdemokra=
ung
dazu alſo dem Ermeſſen des Miniſteriums unter
einzuberufen
tiſche Mehrheit widerſetzen.
Zu einer Erhöhung der
liegt. (Vergl. Prot. II. K. v. 16. Dezbr. 1910 S
Die Vorſtellung der Haus= und Grundbeſitzer von
Steuer auf hohe Einkommen und Vermögen würden wir
2246 ff.).
elbſtredend ſchreiten, wenn uns nicht die Rückſicht auf die
Mainz und Umgegend, die ſteuerliche Ueberlaſt=
Der Ausſchuß glaubt, daß unter den vorgetrage
ung des Grund= und Hausbeſitzes betreffend
benachbarten Staaten notwendigerweiſe davon abhielte
nen Verhältniſſen es nicht der Billigkeit entſpricht, der
Wir marſchieren heute ſchon an der Spitze aller Bundes=
wird
, dem Ausſchußantrag entſprechend, für erledigt
Stadt Bingen zu verſagen, was den Städten Alzey und
ſtaaten in der Höhe der Steuern, und können unmöglich
erklärt.
Bensheim gewährt worden iſt. Er hält die von dem An=
noch
höher gehen, obwohl wir grundſätzlich für eine ſchär=
Zur Vorſtellung des Vereins der Detailliſten in Offen=
tragſteller
vorgebrachten Gründe für beachtenswert und
ere Heranziehung der Vermögen ſind. Redner verweiſt
bach, betreffend
beantragt: die Regierung zu erſuchen, dem Antrag
m übrigen auf frühere Ausführungen.
Die Milderung
oherr Folge zu geben gegebenenfalls im Sinne des
die Aufhebung des Brückengeldes für die
des Immobiliarſtempels und des Verſicherungsſtempels
vom Antragſteller angedeuteten Vermittlungsvorſchlags
Iffenbacher Mainbrücke
nüßte unbedingt erreicht werden. Meine politiſchen
zur Entlaſtung der Staatskaſſe mit der Stadt Bingen in
hat der Kreistag des Kreiſes Offenbach ebenfalls Stellung
Freunde werden dieſe Beſtrebungen nicht ruhen laſſen.
Verhandlungen einzutreten.
genommen und ſich grundſätzlich bereit erklärt, zur Löſung
Abg. Wolf=Stadecken beſpricht die Feſtſtellung des
Abg. Soherr tritt nochmals mit eingehender Be=
dieſer
Frage die geeigneten Schritte zu tun. Angenom=
gemeinen
Wertes, bei der vielfach nicht ganz richtig vor
fründung für ſeinen Antrag ein. Er begrüßt den Antrag
men wurde ein Antrag des Abg. Ulrich, die Regierung
gegangen wird. Man dürfe keine Rückſicht auf Liebhaber=
des
Ausſchuſſes, wenngleich er dem eigenen nicht ent=
zu
erſuchen, bei den zurzeit infolge des Beſchluſſes des
preiſe nehmen.
ſpreche
Kreistages Offenbach einzuleitenden Verhandlungen mit
lbg. Henrich tritt den Ausführungen des Geheime=
Geheimerat Süffert: Ich glaube, es iſt ein Trug
Preußen die Beſtrebungen der Stadt und des Kreiſes
rats Dr. Becker entgegen und bleibt in jeder Beziehung
ſchluß, wenn man hier von Gründen der Billigkeit ſpricht
Offenbach um Aufhebung des Brückengeldes zu unter=
auf
dem in ſeinen neulichen Ausführungen eingenommenen
Es iſt richtig, daß den genannten Städten die Aufhebung
tützen. Der Ausſchuß ſtimmt dieſer Anregung zu und
Standpunkt ſtehen.
des Regulativs geſtattet wurde, aber nicht aus Billig=
würde
es im Intereſſe der Stadt Offenbach begrüßen
Geheimerat Dr. Becker tritt dem nochmals entgegen
keits=, ſondern aus Rechtsgründen. Es wird heute der
venn nach dem Beiſpiel der Stadt Mainz es gelingen
und legt aufs neue dar, daß die Durchführung einer höhe
Standpunkt vertreten, daß eine Ortsſatzung, die der Ge
ollte, auf der Grundlage der früheren Kammerbeſchlüſſe

ren Progreſſion in der Praxis ſcheitern wird
Daß der
nehmigung des Miniſteriums bedarf, auch nur mit Zu=
ie
Aufhebung des Brückengeldes an der Offenbacher
Abg. Wolf, als Angehöriger der bäuerlichen Kreiſe, heute
timmung des Miniſteriums aufgehoben werden könne.
Mainbrücke herbeizuführen. Im übrigen beantragt der
für die Beſteuerung nach dem gemeinen Wert eingetreten
Für die Aufhebung des Regulativs waren es damals
Ausſchuß, die Vorſtellung für erledigt zu er=
iſt
, iſt intereſſant und wir werden uns das wohl merken
ediglich formale Gründe, die die Regierung zum Nach=
Das Haus ſtimmt dem zu
klären.
Venn der Abg. Ulrich behauptet hat, daß es nur ein Ge
geben veranlaßten. Wenn ſie heute dem Antrag Soherr
Die Vorſtellung von Einwohnern zu Richen (Kreis
ſpenſt ſei, das man mit der Abwanderung der reichen
nicht zuſtimmen kann, ſo iſt das durchaus berechtigt und
Dieburg), Unterſtützung für entſtandene Ha=
Leute erſtehen laſſe, und wenn er zum Beweiſe deſſen die
begründet in der allgemeinen wirtſchaftlichen Lage. Ich
elſchäden am 7. Juni 1912 betreffend, und die Vor=
Stadt Offenbach angezogen hat ſo iſt das nicht richtig,
meine, es iſt überhaupt ein ſehr ungünſtiger Zeitpunkt
tellung des Johann Otto Schneider zu Gießen, Stem=
denn
die Stadt Offenbach iſt nicht typiſch dafür. Offen
den Antrag der Stadt Bingen zu behandeln, wo man
bach iſt Induſtrieſtadt und zieht Induſtrielle und Arbeiter
elerlaß betreffend werden, dem Ausſchußantrag ent=
nit
einer generellen Regelung der Lehrergehälter beſchäf=
an
. Typiſch für meine Darlegungen ſind Städte wie
ſprechend, für erledigt erklärt
tigt iſt. Für die Stadt Bingen iſt die Frage durchaus
Darmſtadt und die Bergſtraßenorte, die erſt aufgeblüht
Ein Antrag der Abgg. Molthan und Genoſſen,
nicht eine ſolche um Sein oder Nichtſein, für den Staat
ind infolge des Zuzugs der Rentner uſw. Im übrigen
betreffend:
iſt ſie aber von den weittragendſten Konſequenzen. Ich
iſt die Regierung zur Sache ſelbſt ja mit der weit über=
bitte
alſo, den Antrag Soherr abzulehnen.
quartierungslaſten in den der Stadt
Ein
wiegenden Mehrheit dieſes und auch des anderen Hauſes
Abg. Adelung: Der Antrag Soherr beſtätigt, daß
Mainz naheliegenden Gemeinden
durchaus einig und es kann niemand beſtreiten, daß unſer
unſere Auffaſſung die richtige iſt, die Volksſchullaſten auf
autet: Die Unterzeichneten beantragen: Die Zweite
Steuerprinzip die kleinen Steuerzahler entlaſtet und die
den Staat zu übernehmen. Wenn die Schädigung der
Kammer wolle beſchließen, durch Verhandlungen mit den
Reichen ſchärfer heranzieht.
Gemeinde Bingen gemildert werden kann, bin ich dafür
Abg. Korell (Angenrod) tritt dem entgegen, daß
zuſtändigen Militärbehörden dahin zu wirken, daß die
ber der Gemeinde könnte auch Sparſamkeit empfohlen
ſeit Jahrzehnten durch alljährlich öfter wiederkehrende
der Geheimerat Dr. Becker ſchlauer Weiſe aus den Aus=
werden
.
Einquartierungen ſich ergebenden fortgeſetzten Schädigun
führungen des Abg. Wolf eine Befürwortung der Be=
lbg
. Bach ſpricht ſich gegen den Antrag des Aus=
gen
der in der Nähe des Exerzierplatzes Großer Sand bei
teuerung nach dem gemeinen Wert durch ländliche Kreiſe
ſes aus.
chu
Mainz gelegenen Gemeinden entweder durch Errichtung
feſtgeſtellt hat. Es wäre beſſer geweſen, wenn der Abg.
Abg. Molthan bittet, den Ausſchußantrag anzu=
Wolf heute nicht auf den gemeinen Wert eingegangen wäre.
von Baracken oder durch Gewährung höherer Einquartie=
nehmen

Abg. Ulrich: Auch wenn das ganze Haus und die
rungsgelder auf ein erträgliches Maß reduziert werden.
Miniſter des Innern von Hombergk zu Vach
Regierung gegen uns iſt, werden wir nicht aufhören
der Ausſchuß iſt der Meinung, daß den in Be=
ſtellt
eine Stelle in der Antragsbegründung richtig
Exz.
Steuervorſchläge zu machen, die wir im Intereſſe des
tracht kommenden Orten ein Beſchwerderecht über die
Er habe ſeinerzeit erklärt, die Regierung wird nie ohne
Landes für die richtigen halten
übermäßigen Laſten, die ihnen ſchon jahrzehntelang durch
Grund die Aufhebung eines Regulativs verſagen. Sie
Damtt ſchließt die Debatte. Es folgt Abſtimmung,
lljährlich ſich wiederholende Einquartierungen zugemute
hat auch hier die allerſchwerwiegendſten Gründe prinzi=
die
getrennt vorgenommen wird. Die Poſitionen 1 und
wurden, zweifellos zuſteht. Wenn auch aus der Regie=
vieller
Natur
des Antrages, den Landſtänden alsbald einen Geſetzent=
rungsantwort
hervorgeht, daß zur Schonung der Land=
Abg. Korell=Ingelheim beantragt, die ganze
wurf vorzulegen, wodurch 1. die Progreſſion der Einkom=
gemeinden
in neuerer Zeit die Infanterie faſt ausſchließ
Sache nochmals an den Ausſchuß zurückzu=
menſteuer
für die Einkommen von 6000 Mark ab erhöht,
lich in bereitſtehenden Quartieren in der Stadt Mainz
verweiſen. Abg. Korell=Angenrod unterſtützt
2. die Vermögensſteuer progreſſiv geſtaltet wird, wird
untergebracht wird, ſo werden doch auch künftig immer
dieſen Antrag
abgelehnt, zu 1 gegen die Stimmen der Soztaldemo=
wieder
die berittenen Truppenteile für dieſe Orte in Be=
Der Zurückverweiſungsantrag wird
kraten und des Abg. Wolf, zu 2 auch gegen die des Frei=
tracht
kommen. Der Ausſchuß befürwortet deshalb, daf
angenommen
inns. Die Poſition 3, eine Reviſion des Stempeltarif=
in
ſolchen beſonderen Fällen auch beſondere Leiſtungen
Abg. Dr. Oſann beantragt zur Geſchäftsordnung
geſetzes in die Wege zu leiten zwecks Beſeitigung aller der=
reſp
. Entſchädigungen zu gewähren ſind
die Dringlichkeit folgenden Antrages, den er alsbald auf
jenigen Stempel und Gebühren, die eine drückende Be=
Der Ausſchuß beantragt daher: Großh. Re
die Tagesordnung zu ſetzen bittet
laſtung der minderbemittelten Bevölkerungskreiſe
gierung beliebe ihren Vertreter im Bundesrat zu veran=
darſtellen
, wird angenommen, doch nach einem An=
Dringlicher Antrag der Abgeordneten Dr. Oſann,
laſſen, bei der Heeresverwaltung darauf hinzuwirken, daß
trag des Abg. Korell (Angenrod) das Wort minder
von Reichswegen 1. Die Vergütungsſätze (Einquartie=
Brauer, Reh, Ulrich und 31 Genoſſen, betreffend
bemittelte geſtrichen
rungsgelder entſprechend erhöht werden; 2. die in Frage
die Zentralkaſſe der heſſiſchen landwirt=
Ohne Debatte erledigt werden nach den An
kommenden Orte einer höheren Servisklaſſe zugeteilt wer=
trägen
der Ausſchüſſe: Vorſtellung der drei Gendarmerie=
chaftlichen
Genoſſenſchaften
Der Antrag wird nach kurzer Debatte an=
en
.
und Leutnant a. D
Diſtrikts=Oberwachtmetſter i. A
genommen.
zu
Wir beantragen: die Großherzogliche Regierung
Philipp Gärtner zu Darmſtadt, Wilhelm Weitzel zu Mainz,
Darauf vertagt ſich das Haus.
die
erſuchen, alsbald eine Vorlage einzubringen, durch
Wilhelm Ploch zu Gießen, Erhöhung ihrer Pen=
2n


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[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
Seite 32.
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Niederlagen sind d. Schilder kenntlich.

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[ ][  ][ ]

2. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
3 19.
Samstag, 24. Mai.
1913.
M en
sgegeggegeseseseg
fniterariches.
mäßigung des Diskontſatzes vollkommen ausſichtslos iſt.
D:
* Neu erſchienene Broſchüren. Die Grund=
Zu den Einzelheiten des Verkehrs übergehend, hat
lagen der Rentabilität von Frachtſchiffen und ihre Beein=
das
Geſchäft in deutſchen Renten ſehr nachgelaſſen und
fluſſung durch die moderne Technik von Dr.=Ing. Karl
das zeitweiſe ſtärker offerierte Material fand nur bei etwas
Commentz. Charlottenburg 1912. Verlag Deutſche Schiff=
ermäßigten
Preiſen Abnahme. Ausländiſche Staatsfonds
fahrt, G. m. b H. Schriften des Deutſchen Werkmeiſter=
waren
gleichfalls vorwiegend matter, insbeſondere Ser=
Verbandes. Heft 23. Vereinheitlichung des Angeſtellten=
ben
, öſterreichiſch=ungariſche Renten und Mexikaner, wäh=
rechts
. Von Dr. jur. B. Werner, Syndikus des Deutſchen
rend chineſiſche, ruſſiſche und beſonders Türken eine gute
Werkmeiſterverbandes. Preis 50 Pfg. Verlag der Werk=
Haltung bekundeten. Trotzdem die Verhältniſſe in Mexiko
meiſter=Buchhandlung (Deutſche Werkmeiſter=Sparbank,
noch nicht geklärt ſind, hat der Kongreß eine Gprozentige
A.=G.), Düſſeldorf 1913.
. Die Deutſchen Jeſuiten der
Mexikaniſche Schatzſchein=Anleihe in Höhe von 20 Mil=
Gegenwart und der konfeſſionelle Friede von Paul Graf
kionen Pfund Sterling zu 90 Prozent autoriſiert. Einen
von Hoensbroech. Dritte, gänzlich umgearbeitet Auflage.
weſentlichen Rückgang erlitten die Werte der St. Louis=
Leipzig, Druck und Verlag von Breitkopf u. Härtel, 1912.
und San Franzisko=Bahn, wo anſcheinend die finanziel=
Die Kreuzerfrage von Guſtav Adolf Erdmann. Berlin
len Verhältniſſe dieſer Geſellſchaft viel zu wünſchen übrig=
1912. Boll u. Pickardt, Verlagsbuchhandlung. Eine neue
laſſen. Die noch anfangs dieſes Monats mit 80 Prozent
Aetherhypotheſe auf Grund des mechaniſchen Satzes von
notierten 5prozentigen General Lien Bonds ſind auf 70
der Durchkreuzbarkeit der Gasmolekülwege von Karl Hack.
5
Prozent zurückgegangen.
1912. Ercelſior=Verlag, Leipzig.
Albaniens Golgatha,
Anklageakten gegen die Vernichter des Albanervolkes ge=
Von Transport=Aktien waren Hamburger Paketfahrt
imif seidenen.
ſammelt und herausgegeben von Leo Freundlich, 8 Wien
und Schantung weſentlich nachgebend, wogegen Nord=
Sammel=
1913. Preis 20 Pfg. Verlag von Joſef Roller u. Co.,
deutſcher Lloyd nur wenig einbüßten. Lombarden (Süd=
Wappenbildem
Wien, III., Seidlgaſſe 8. Aufgabenſammlung für haus=
bahn
) zeitweiſe belebt, aber ſchließlich infolge der allge=
Soeeeeeeeeseeeees
S.NTTTeeTNTTTTWSeWWNepeegeee
wirtſchaftliches Rechnen zum Gebrauch in Volksſchulleh=
mein
ſchwachen Tendenz matter. Bezüglich der Sanier=
I.1607
rerinnen=Seminaren, Frauenſchulen, techniſchen Seming=
ung
ſcheinen auch die franzöſiſchen Aktionäre jetzt lebhaf=
ren
und Haushaltungsſchulen. Von Karl Scheele, Kgl.
teres Intereſſe zu zeigen, ſo daß vielleicht in baldiger Zeit
Seminarlehrer. (61 S.) 8. 1913. Preis geb. 50 Pfg.
die Verhandlungen in beſtimmtere Bahnen gelenkt wer=
Verkehr.
Handel und
Verlag von B. G. Teubner, Leipzig und Berlin,
den. Bankaktien ſchließen bei kleinen Umſätzen zumeiſt

Einen zuverläſſigen Berater für die Klärung und
Poſtſcheckverkehr.
Zum Verzeichnis der
ſchwächer, ebenſo lag der Montanmarkt auf die ungünſti=
Feſtigung des guten Geſchmacks bei der Ausgeſtaltung
Kontoinhaber bei den Poſtſcheckämtern im Reichs= Poſt=
gen
Ausſichten faſt durchweg matt und das ſeitherige
des eigenen Heims hat der bekannte Wohnungskünſtler
gebiet erſcheint in den nächſten Tagen der erſte Nachtrag
Favoritpapier die Phönix, verlor über 7 Prozent im
Max Heidrich=Paderborn im Auftrage der Ge=
(Stand vom 1. Mai), der für 40 Pfg. bei allen Poſtanſtal=
Kurs. Von Kaliwerten Weſteregeln bis 191 gehandelt.
ſellſchaft für Heimkultur e. V. (Sitz Wiesbaden) ausge=
ten
käuflich iſt. Das Verzeichnis ſelbſt (Stand vom
Das Kaſſainduſtriegebiet hatte unter ſtarken Abgaben
arbeitet, der unter dem Titel Deutſche Wohnungs=
1. Januar 1913) koſtet 1 Mk. 80 Pfg. Kontoinhaber erhal=
des
Privatpublikums zu leiden, ſo daß für alle Branchen
kunſt Handbuch für bürgerliche Wohnungskultur mit
ten Verzeichnis und Nachtrag auf Verlangen von ihrem
zum Teil ganz empfindliche Einbußen erfolgten. Benz
zirka 200 teils ganzſeitigen Abbildungen, Preis 3 Mark,
Poſtſcheckamt unter Laſtſchrift des Preiſes; auch können
gingen bis 26½ zurück. Gut behauptet waren nur Arma=
im
bekannten Heimkulturverlag, Weſtdeutſche Verlags=
ſie
ſich den regelmäßigen Bezug des Verzeichniſſes, ſowie
turen Hilpert (109½), Gummi Peter (67½) und Kunſtſeide
geſellſchaft m. b. H. Wiesbaden erſchienen iſt, um für Ge=
der
im Laufe des Jahres erſcheinenden Nachträge durch
(68½). Steama Romana Petroleum Induſtrie verteilen
ſellſchaftsmitglieder auf Grund einer Stiftung neben drei
einmalige Beſtellung bei ihrem Poſtſcheckamte ſichern.
wieder 9 Prozent Dividende, ſind aber gleichfalls bis
anderen Büchern und der illuſtrierten Vereinszeitſchrift
Gebrauchsmuſter=Erteilungen. (Mit=
157.10 zurückgegangen. Pomona, die wild ſchwankten,
Heimkultur koſtenlos geliefert wird. Der gut ausge=
geteilt
von Dipl.=Ing. Klemens Herszberg & Co., Patent=
ſchließen
850, alſo weſentlich nachgebend gegen die Vor=
ſtattete
Band enthält auf 180 Seiten eine Ausleſe hervor=
woche
.
und Ingenieur=Bureau, Darmſtadt, Rheinſtraße Nr. 19):
ragender Innenräume und Einzelmöbel vom Flur bis
Der Wochenmarkt geſtaltete ſich etwas feſter, wenn
15e. 533 107. Bogenabſtreifer an Zylinder=Bronzier=,
zum Schlafzimmer in Beiſpielen unſerer führenden Künſt=
auch
das Geſchäft nur wenig an Ausdehnung gewinnen
Abſtaub= und Talkumiermaſchinen. Friedrich Heim & Co.,
ler. Den Begleittext hat Dr. Trampe in feinſinniger
G. m. b. H., Offenbach a. M. 16. 4. 13. H. 60 575. 45 k. 552 805.
konnte. Geld hält unverändert hohe Sätze bei etwa ſechs
Weiſe geſchrieben.
Federnder Inſektenfänger. Dr. Friedrich Sell, Eleonoren=
Prozent, und der Privatdiskont zog von 5/0 bis 5¼ Pro=
Spießbürger und Käuze zum Lachen.
Heilſtätte, Poſt Lindenfels, Odenw. 27. 3. 13.
zent an. In Norddeutſcher Lloyd fanden zeitweiſe Spe=
S. 29 884.
Bilder und Worte von Carl Spitzweg. Geſammelt
Patent=Anmeldung. 17h. G. 36 129. Vor=
kulationskäufe
ſtatt. Von Kaſſawerten ſchließen: Kleyer
und herausgegeben von Wilhelm Rudeck. In großem For=
142, Chemiſche Albert 447, Höchſter Farbwerke 617½,
richtung zum Kontrollieren und Zählen von Karten und
mat geſchmackvoll gebunden 5 Mk. Verlag von Walther
Deutſche Gold= und Silberſcheideanſtalt 647½, Daim=
dergl
. Jean Goebel, Darmſtadt, Griesheimer Weg 25.
Fiedler, Leipzig. Ein neues Buch von dem liebenswür=
er
360.
21. 2. 12.
digſten aller deutſchen Humoriſten und aller Münchener
Von Loſen notieren: Augsburg 34.25, Braunſchweiger
H. Frankfurt a. M., 23. Mai. (Börſenwochen=
Maler. In der Tat, eine neue Sammlung von nicht
195 B., Meininger 34.85, Genua 205, Türkiſche 166, Frei=
bericht
.) Die Börſen werden wieder zur Nervoſität
weniger wie 60 bisher ſelbſt den Verehrern des großen
burger 124.75, Ungariſche 405. Mailänder 45=Fr.=Loſe 135,
geſtimmt, und gerade in dieſer Woche kam eine ausgeprägt
Meiſters unbekannten Bildern. Ja, noch mehr: hier ſtellt
Mailänder 10=Fr.=Loſe 37. Venediger 56, Raab= Grazer=
luſtloſe
, faſt matte Haltung zum Ausdruck. Es iſt auch
ſich Spitzweg auch als Verfaſſer eines verhältnismäßig
Anrechtsſcheine 39.50, in Reichsmark; Gothaer Präm. II
aller Grund vorhanden, für die kommende Zeit eine ge=
umfangreichen
die Bilder begleitenden Tertes vor. Un=
117. Madrider 74, Donau=Regulierung 155 B., in Proz.,
wiſſe Zurückhaltung zu bewahren; zunächſt dürften bei
ſagbar komiſch iſt hier alles; wer da nicht lachen kann, der
erner ſchließen: 4proz. Reichs von 1913 99.80 6. 4proz. Auseinanderſetzungen zwiſchen den Balkanſtaaten
iſt zum Lachen überhaupt verdorben. Dieſe Spießbürger,
(rückzahlbar 1918) 98.90 G., 3½proz. Reichs 86.20,
Reichs
wegen Teilung der Beute noch Ueberraſchungen zu be=
Kleinſtädter, Träumer, Schreibſtubenphantaſten Kom=
3proz. Reichs 75.90, 4proz. Heſſen von 1899 97.70, 4proz.
fürchten ſein. Dann kommt wieder der Geldmarkt in Be=
munalgardiſten
hat keiner ſo malen können wie Spitzweg.
Heſſen von 1906 97.70 4proz. Heſſen von 1908/09 97.50,
tracht, der durch die fortgeſetzten Anleihe=Forderungen
Das auch äußerlich geſchmackvoll ausgeſtattete Buch emp=
4proz. Heſſen (rückzahlb. 1921) 99. 3½proz. Heſſen 84.30,
vorerſt keine Erleichterungen erwarten läßt. Der billige
fiehlt ſich nicht nur der großen Spitzweg=Gemeinde als
3proz. Heſſen 73.40, 4proz. Darmſtädter 97 G., 3½proz.
Emiſſionskurs auf die neuen Chineſen, die bei einer Ver=
perſönliches
Dokument des großen Künſtlers, ſondern auch
Darmſtädter 86½ G., 4proz. Heſſiſche Land.=Hyp.=Pfdbr.
zinfung von 5 Prozent zu 90 Prozent offeriert wurden,
allen Freunden eines prächtigen Humors.
(S. 1823) 97.90, 4proz. Heſſiſche Landes=Hyp.=Pfdbr.
wurde vom Publikum gern aufgenommen und es ſtellte
(S. 2425) 98.10, 3½proz. Heſſiſche Landes=Hyp.=Pfdbr.
ſich für Sperrſtücke eine mehrfache Ueberzeichnung heraus
e
S. 35) 85.70 6, 3½gproz. Heſſiſche Landes=Hyp.=Pfdbr.
wobei an der Börſe für feſte Stücke etwa ¾ Prozent

(S. 911) 85.80 G., 4proz. Heſſiſche Kom.=Pfdbr. (S. 10
Prämie bewilligt wurde. Dabei iſt der Kapitalbedarf in
bis 12) 97.90 G., 4proz. Heſſiſche Kom.=Pfdbr. (S. 1314)
der Induſtrie und ſonſtigen gewerblichen Kreiſen nicht zu

98.10, 3½proz. Heſſiſche Kom.=Pfdbr. (S. 13) 85.90 G.,
ſtillen. Die Anträge wegen Ausgabe neuer Aktien und
Heuestes
3½proz. Heſſiſche Kom.=Pfdbr. (Serie 4) 85.80 G Darm=
Obligationen, beſonders in Berlin, ſchießen wie Pilze aus
4
ſtädter Bank 116, Süddeutſche Eiſenbahngeſellſchaft 128,
der Erde. Nicht zu vergeſſen die Kaliinduſtrie, So raſch
Süddeutſche Immobiliengeſellſchaft (Mainz) 54.50, Leder=
patentiertes

wächſt die Spar= und Kapitalkraft im Lande nicht, um die
werke vorm. Spicharz (Offenbach a. M.) 63 B Lack= und
Werte aufnehmen zu können. Die Vörſe betrachtet denn
A
mildes
Farbenfabriken Schramm (Offenbach a. M.) 274 G., Faber
uch dieſe Efſektenvermehrung mit wachſender Beſorgnis.
EEd oiefenbach C.
& Schleicher. Aktiengeſellſchaft (Offenbach a. M.), 129 B.,
erprobtes
Lie ſoll unter dieſen Umſtänden Geld leichter werden?

Chemiſche Mühlheim a. M. 67.20, Schantung 135, South=
p
. .p 24ohor
Wie ſoll ſich an der Börſe Unternehmungsluſt entwickeln
ühwhge‟
Weſtafrika 122.75, Otavi=Anteile 112 Otavi=Genußſcheine
C.S Ertr.case Sagr. 016 22
können? Schließlich ſind auch die ſchon letzthin ausge=
Ablummiel.
81, 4½proz. Ruſſen 99.70, 4proz. 1880er Ruſſen 88.60 G.,
ſprochenen Befürchtungen von Preisdrückungen am In=
60 Perlen M150
3¼/proz. Ruſſen 86.60 G., 3½proz. Ruſſen 79½ G., 3proz.
duſtriegebiet noch nicht geſchwunden, und man wollte be=
Reguliert die
Ruſſen 71.70 G., 4proz. Unifiz. Türken 87.70, 4proz. Ad=
reits
von Feierſchichten hören. Auch vom amerikaniſchen

A. DIEFENSACH
miniſtr. Türken 8180 G., 4proz. Bagdad=Türken 79.90,
Eiſen= und Stahlmarkt lauten die Nachrichten weiter un=
Apotheke
4proz. Convert. Türken von 1905/11 76.50 G., 5proz. Bul=
befriedigend
bei ſchwächerer Tendenz für Roheiſen und
Verdauung.
garen 99, Griechen von 1890 59.60, Griechen von 1887 56,
Altmaterial. Die Spezifikationen bleiben hinter den Lie=
Sun
5proz. Chineſen 97.15, 4½proz. Chineſen 90.10, 5proz.
ferungen zurück und die neuen Aufträge gehen nur in
Erhältlich in Apotheken.
Chineſen (Tientſin=Pukow) 92.75, 4½proz. Japaner 89.25,
kleinerem Umfange ein. Die günſtigen Ernteberichte be=
Origienaiſisgene.
(III, 10672)
proz. Japaner 82.90, 4½proz. Serben 88 B., 4proz. Ser=
wirken
dagegen dort etwas Zuverſicht. Bei unſerer

ben 79 B.
Z
Reichsbank blieben ebenfalls die Anſprüche dauernd ſtark,
ercheten
Ges
Seces
eee ee e ee ee
e eeee Se
76
Sahlen beweiſen:
Gen

Ausländiſches Karao
Adler
Räde
pulver muß per Kilo 2
Sung!
(685

mit 65 Pfg. ausländi=
2
Faſt neues Schlafzimmer, verſch.
ſche Schokolade mit 2s
Diwans, Wiener Stühle, Teppich,
Linoleum=Teppich, Waſchkommode,
8
50%
Fg. versollt werden!
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mat 1915.
Nummer 115.
Seite 34.
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Nummer 119.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 24. Mai 1913.
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