Darmstädter Tagblatt 1913


20. Mai 1913

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Srmſtat
ee

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Inſerate
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
werden
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47,
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ſowie von unſeren Agenturen und
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den Annoncen=Expeditionen. Bei
für Aufnahme von Anzeigen an vorge=
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
115.
Dienstag, den 20. Mai.
1915.
geordnetenhaus zuſammentreten, nachdem die, definitive
ſchrift Zeit im Bild das Wort und beleuchtet vom Stand=
Die heutige Nummer hat 20 Seiten.
Wahl ſtattgefunden hat; es wird ſich dabei aber nur um
punkte des Bürgerlichen Geſetzbuches aus die Frage.
eine bloße Form handeln, die Beratungen werden erſt
Schon als die Vorberatungen zum B. G.=B. gepflo=
im
Winter aufgenommen werden.
gen wurden, in denen als leitendes Prinzip für die recht=
Das Wichtigſte vom Tage.
liche Stellung der Ehegatten die Verwaltungsgemein=
In Gießen fand geſtern vormittag in Gegenwart von
ſchaft aufgeſtellt wurde, bei welcher der Mann das Ver=
Vertretern der Behörden und der Wiſſenſchaft die Ein=
mögen
der Frau verwalten und zugleich das Recht der
Die Veteranen=Fürforge.
weihung der Lupus=Heilſtätte ſtatt.
Nutznießung haben ſoll, erhob ſich der Widerſpruch vieler
* Die Norddeutſche Allgemeine Zeitung ſchreibt:
Bei den preußiſchen Landtagswahlen wurden
Frauen, die dieſes Recht des Mannes als eine Ungerech=
Die Fürſorge des Reiches für ſeine Veteranen er=
im
erſten Wahlgange 394 Abgeordnete gewählt; es
tigkeit gegen die Frau bezeichneten. Betrachtet man aber
ſtreckte ſich naturgemäß zuerſt auf die Invaliden,
haben 49 Stichwahlen ſtattzufinden.
die Grundlagen der Verwaltungsgemeinſchaft, die nach
welche durch den Krieg Schaden an ihrer Geſundheit er=
Den wegen Spionage zu Feſtungshaft verurteilten
liten hatten. Die Verforgungsanſprüche der Invaliden
dem B. G.=B. nun tatſächlich in Kraft iſt, wenn kein be=
14
engliſchen
Offizieren
Brandon
und
wurden bereits im Militärpenſionsgeſetz vom 27. Juni
ſonderer Ehevertrag geſchloſſen iſt, ſo iſt die Frau ſogar
Trench und dem wegen des gleichen Deliktes verur=
1871 feſtgeſetzt. Jeder Kriegsinvalide erhält danach eine
teilten engliſchen Rechtsanwalt
Steward erließ der
bedeutend im Vorteil. Denn ſo führt Prof. Krückmann
feſte Penſion, deren Höhe ſich nach dem Dienſtgrad und
Kaiſer im Enadenwege den Reſt ihrer Strafe.
aus praktiſch verläuft alles in den meiſten Fällen ſo,
nach dem Grad der Erwerbsunfähigkeit richtet (6 bis 100
Mark monatlich und eine Kriegszulage von 15 Mark
daß die Frauen, ohne an das beſondere Güterrecht zu
Das engliſche Königspaar tritt heute früh ſeine
monatlich) Seitdem iſt das Penſionsgeſetz mehrfachen
denken, ihr Vermögen dem Manne anvertrauen. Bei der
Reiſe nach Berlin an.
Veränderungen unterzogen und die Fürforge für die
Gütertrennung kommt dem Manne die ganz allgemeine
Kriegsinvaliden verbeſſert worden. Mit dem zunehmen=
Beſtimmung zugute, die zugunſten eines jeden Gatten ge=
den
Alter der Veteranen trat an das Reich auch die
Tageskalender zur Geſchichte der
Pflicht heran, Mittel zur Unterſtützung derjenigen bereit
troffen iſt, daß jeder dem andern nur für die Sorgfalt
Befreiungskriege.
zu ſtellen, welche als junge Männer für das Vaterland
haftet, die er in eigenen Angelegenheiten anzuwenden
20./21. Mai 1813: Schlacht bei Bautzen. Napoleon be=
ihr
Leben eingeſetzt haben und im Alter in Not geraten
pflegt, § 1359. Hat der Mann nun das ihm übergebene
ſiegt Wittgenſtein. 264 000 Kombattanten, 36 000 Mann
ſind und darben müſſen. Im Jahre 1895 wurde deshalb
Geſamtverluſt. 167000 Franzoſen gegen 97000 Ruſſen
Vermögen mit ſeinem eigenen zugleich bei einer Bank
durch Geſetz vom 22. Mai aus dem Reichsinvalidenfonds
und Preußen.
ein Betrag von 1.8 Millionen Mark entnommen behufs
deponiert, die ſpäter in Konkurs gerät, ſo iſt bei Güter=
Gewährung von Beihilfen an ſolche Perſonen des Unter=
trennung
der Mann durch das Geſetz gedeckt. Bei der
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
offizier= und Mannſchaftsſtandes des Heeres und der Ma=
Verwaltungsgemeinſchaft dagegen kommt der Frau
rine, welche an dem Feldzug von 1870/71 oder an den
§ 1377II zu Hilfe, wonach der Mann das Geld der Frau
von deutſchen Staaten vor 1870 geführten Kriegen ehren=
vollen
Anteil genommen haben und ſich wegen dauernder
mündelſicher anzulegen hat.
Die preußiſchen Wahlen.
gänzlicher Erwerbsunfähigkeit in unterſtützungsbedürf=
Liegt aber gar ein Ehevertrag vor, der Gütergemein=
tiger
Lage beſinden. Seitdem ſind die jährlichen Auf=
Die ſogenannten Urwahlen zum preußiſchen
ſchaft fortſetzt, ſo iſt die Frau noch beſonders im Vorteil,
wendungen für die Veteranen ſtändig gewachſen. Sie be=
Abgeordnetenhauſe haben nunmehr ſtattgefunden,
trugen 4895: 1.8 Mill. Mark. 1900: 4 Mill. Mark. 1905
da hier das Geſetz von dem Prinzip ausgeht: Der Mann
14 Mill. Mark 1910: 23 Mill. Mark, 1912 ſind 20 Mill
und ſie laſſen bereits mit ziemlicher Sicherheit auf die
iſt der erwerbende, die Frau der erbende Teil. Stirbt
Mark für die Veteranen aufgewandt worden. Im letzten
künftige Zuſammenſetzung der preußiſchen Volksverkre=
der
Mann, ſo erhält die Frau ſofort die Hälfte des Ge=
Etatsjahr betrug die Zahl der Beihilfenempfänger be=
tung
ſchließen, wenn auch in einigen wenigen Kreiſen der
ſamtvermögens; denn das iſt ihr rechtlicher Anteil. Der
reits 245070 von rund 368 000 noch lebenden Kriegsteil=
nehmern
. Die Bedingungen für den Bezug der Beihilfe
Ausgang zweifelhaft ſein mag. Das Geſamtbild erfährt
andere Teil verfällt dann der Erbteilung, wobei die Frau
ſind 1911 ſoweit gemildert worden, daß die für die Be=
aber
hierdurch keine Veränderung, wie denn überhaupt
die Hälfte von dieſem Teil erhält, wenn die Ehe kinder=
willigung
zuſtändigen bundesſtaatlichen Behörden in der
weſentliche Verſchiebungen in der Konſtellation des Ab=
los
war. War die Ehe mit Kindern geſegnet, ſo erhält ſie
Lage ſind, die Beihilfe jedem wirklich bedürftigen und
geordnetenhauſes nicht eingetreten ſind. Eine Ueber=
von
dem Reſte den vierten Teil. So erbt alſo die Frau
würdigen Kriegsteilnehmer zuzuwenden,
In dem neuen Geſetz, welches die Regierung dem
raſchung iſt es allerdings nicht; niemand hat wohl ge=
bei
Gütergemeinſchaft zweimal vom Vermögen bezw. Er=
Reichstag vorgelegt und dieſer bereits angenommen hat,
glaubt, daß innerhalb des Parteibeſitzes beſonders be=
werb
des Mannes.
wird ausdrücklich betont, daß die Unterſtützungs=
merkbare
Neuerungen eintreten würden. Das einzige,
Hält man ſich nun die vom B. G.=B. geſchaffene
bedürftigkeit eines Veteranen fortan auch unab=
was
feſtgeſtellt werden kann, iſt die Erhöhung der ſozial=
Rechtslage vor Augen, ſo zeigt ſich, daß die von Frauen=
hängig
von dem Nachweis der Erwerbs=
unfähigkeit
ſein ſoll. Die Beihilfe betrug bisher für
demokratiſchen Mandatsziffer um eine, und allein die
rechtlerinnen erhobene Forderung nach völliger Güter=
jeden
Veteranen jährlich 120 Mark. Nach dem neuen Ge=
Nationalliberalen dürften einen größeren Zuwachs er=
trennung
und vermögensrechtlicher Gleichſtellung der Frau
ſetz ſoll ſie auf 150 Mark erhöht werden. Von verſchie=
halten
, das iſt aber auch alles. Von weſentlicher Be=
wirtſchaftlich
ſogar die ungünſtigſte Stellung der Frau
denen Seiten wurde auch dieſe Höhe als zu niedrig an=
deutung
für die Geſchäfte des Abgeordnetenhauſes wird
bedeutet. Die günſtigſte iſt die allgemeine Gütergemein=
geſehen
. Weitergehenden Forderungen ſtehen aber Be=
denken
entgegen. Bei uns beſteht die allgemeine Wehr=
das
nicht ſein, vielmehr wird dort alles beim Alten blei=
ſchaft
; nach ihr kommt die Verwaltungsgemeinſchaft, die
pflicht; dieſe iſt eine Ehrenpflicht und ſoll es auch bleiben.
ben. Das iſt vor allem von Bedeutung für eine etwaige
gewiſſermaßen den Mittelweg darſtellt und daher vom
Das Reich iſt daher nicht zur Unterhaltung der Veteranen
Wahlreform, über die jetzt wieder viel orakelt worden iſt;
Geſetz als Norm aufgeſtellt wurde.
verpflichtet, wenn ſie bei der Ausübung dieſer
man hat ſogar davon geſprochen, daß die Thronrede einen
Pflicht einen Schaden an ihrer Geſundheit erlitten haben.
Die Beihilfe kann immer nur die Bedeutung haben, den
erneuten Paſſus über dieſe Frage bringen würde. Das
Veteranen eine Dankesſchuld zu erſtatten und die
Deutſches Reich.
iſt alles müßige Kombination, denn der Text der Thron=
Lebenshaltung der Kriegsteilnehmer bei beſtehender Hilfs=
rede
ſteht noch gar nicht feſt, ebenſo hat Herr von Beth=
Lord Morleys Beſuch in Berlin. Wie
bedürftigkeit zu verbeſſern Auch finanzielle Rückſichten
mann Hollweg klipp und klar im Abgeordnetenhauſe er=
die
Wiener Politiſche Korreſpondenz von unterrichteter
ſprechen gegen eine weitergehende Erhöhung der jährlichen
Beihilſen. Dieſelbe würde den Reichsausgabetat ganz
klärt, daß er mit einer neuen Wahlrechtsvorlage ſo lange
Berliner Seite erfährt, iſt die Behauptung grundlos, daß
weſentlich belaſten. Wollte das Reich dieſe Beihilfe, wie
Lord Morley in Berlin politiſche Pläne ausführe. Ob=
nicht
kommen könne, bis die Gewißheit vorliege, daß dieſe
es vielfach verlangt wurde, allen Veteranen gewähren, ſo
gleich er ſeit dem 10. Mai in Berlin ſei, habe er noch kei=
im
Hauſe eine Mehrheit finden werde. Da die Zuſam=
müßte
ein Betrag von 133 Millionen Mark in den Etat
nen einzigen Beſuch politiſchen Charakters gemacht, auch
eingeſtellt werden. Das Reich ſorgt bereits weitaus beſſer
menſetzung des Abgeordnetenhauſes aber im großen und
für ſeine Veteranen, als irgendein anderer europäiſcher
erkläre er ſelbſt immer wieder, er verbringe als Privat=
ganzen
dieſelbe iſt, wird der leitende Staatsmann ſchwer=
Staat es tut. Weder Rußland noch Oeſterreich kennen
mann einen Urlaub in Berlin. Insbeſondere widerlege
lich Veranlaſſung nehmen, mit einer neuen Vorlage zu
eine Veteranenfürſorge aus öffentlichen Mitteln. Das
die halbamtliche Mitteilung über Koweit und die Bagdad=
kommen
, angeſichts der ziemlichen Gewißheit, daß dieſe,
kapitalkräftige Frankreich gewährt Beihilfen von 60 bis
bahnfrage, daß er einen Auftrag in dieſer Angelegenheit
100 Franken jährlich nur an Veteranen mit mehr als
twenn ſie weſentliche Veränderungen bringt. doch wieder
ſechsjähriger Dienſtzeit. In Dänemart erhalten die Teil=
habe
. Die mit Lord Morleys Reiſe in Zuſammenhang
ſcheitern würde. Desgleichen wird es jetzt noch weniger
nehmer an den Kriegen von 1818,50 eine lebenslängliche
gebrachte Ankunft des Fürſten Lichnowsky in Berlin ſei
eine abſolute Mehrheit der Rechten geben, da dieſe noch
Ehrengabe von 100 Kronen jährlich, während Veteranen
veranlaßt durch den bevorſtehenden Beſuch König Georgs,
einige Stimmen verloren hat. Im vorigen Landtag hatte
des Feldzuges von 1864 nicht berückſichtigt werden. Ita=
da
nach feſtſtehendem Brauch bei Beſuchen von Sou=
lien
verwendet auf Grund eines Geſetzes von 191 für die
ſie von 443 Mandaten 215 inne. Nach den bisher bekannt
Veteranenfürſorge jährlich 6 Mill. Lire. Wo im Deutſchen
veränen auch die bei dieſen beglaubigten diplomatiſchen
gewordenen Wahlreſultaten hat ſie im ganzen 6 Sitze ver=
Reiche Veteranen in Not geraten, da tritt außerdem auch
Vertreter zugegen zu ſein hätten. Dementſprechend werde
loren.
private Fürſorge mit großer Opferwilligkeit für ſie ein.
auch Graf Pourtalés aus Petersburg zum Beſuche des
Auch in einem Punkte iſt bei den Wahlen ſelbſt alles
Große Mittel werden nicht nur von den Kriegervereinen
und den beſonderen Stiftungen, ſondern auch von den
Zaren in Berlin eintreffen.
beim Alten geblieben: die große Gleichgültigkeit der
Gemeinden aufgewandt, in deren kleineren Verhältniſſen
-
Wählermaſſen. Wieder erlebte man die alte Erſcheinung,
Zu dem Entwurf eines
Reichsluftgeſetz.
eine hilfreiche Unterſtützung der beſonders Bedürftigen
daß tauſende von Wählern ihre Stimme nicht abgegeben
Reichsluftgeſetzes teil die Tägl. Rundſchau noch mit: Ein
leichter durchführbar iſt als im Staat.
vollſtändiger Entwurf eines Reichsluftgeſetzes mit Aus=
haben
, ſo daß man im allgemeinen mit einer Wahlbetei=
ligung
von einigen 30 Prozent zu rechnen hatte, während
frührungsbeſtimmungen liegt im Reichsamte des Innern
ſchon ſeit Ende des vorigen Jahres vor. Im Januar
bei den Reichstagswahlen der Durchſchnittsſatz mehrere
Der Anſpruch der Frau auf
wurde der Entwurf einem Ausſchuß von Sachverſtändigen
60 Prozent betrug, ja vereinzelt ſogar auf einige 80 Pro=
vermögenrashtiſche
voaricht.
vorgelegt. Zu dieſen Beratungen wurden u. a. herange=
zent
ſtieg. Der Grund hierfür liegt einmal darin, daß
zogen: Graf Zeppelin, Major von Parſeval, General=
In der Theorie wie in der Praxis wird viel dar=
vielfach
das Intereſſe für das Abgeordnetenhaus an ſich
leutnant von der Goltz, Präſident des Deutſchen Luft=
über
diskutiert, ob die Frau dem Manne innerhalb und
ziemlich gering iſt, und daß andere wiederum von dem
ſchiffahrerverbandes Dr. Eckner, Hirth und als juriſtiſcher
Wahlſyſtem wenig erbaut ſind und vor allem ſich ſcheuen,
außerhalb der Ehe gleichgeſtellt ſein ſoll oder nicht. Eine
Berater der Eſſener Juſtizrat Niemeyer. Die Sachver=
beſondere
Rolle ſpielt dabei noch die wirtſchaftliche Stel=
offen
ihre Stimme abzugeben. Zumeiſt geſchieht dies aus
ſtändigen bezeichneten den Regierungsentwurf allgemein
lung der Frau, da ja die Frau in unſeren Tagen ſo viel=
wirtſchaftlichen
Gründen, in der dritten Klaſſe ſpeziell bei
als brauchbare Grundlage, und ſchlugen eine Reihe neuer
fach ins ſelbſtändige Erwerbsleben tritt. Gerade aus
Geſchäftsleuten aus Furcht vor dem Boykott ſeitens der
Beſtimmungen und Verbeſſerungen vor. Juſtizrat Nie=
dem
eigenen Erwerb leitete die Frau den Anſpruch ab,
Sozialdemokratie. Dieſe Partei der Nichtwähler auf=
meyer
vermißte u. a. eine Regelung der Haftpflicht für
vermögensrechtlich dem Manne völlig gleichgeſtellt zu
zurütteln iſt auch diesmal den einzelnen politiſchen Par=
Luftſchiffer und eine geſetzliche Klarſtellung der Frage,
werden. Zu dieſer Frage nimmt nun Profeſſor Dr. jur.
teien nicht gelungen, ſonſt wäre vielleicht verſchiedentlich
ob das Landen eines Luftſchiffes auf fremdem Gebiet un=
Krückmann in der letzten Nummer der illuſtrierten Wochen=
das
Reſultat anders geweſen. Im Juni wird das Ab=

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Nummer 115.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 20. Mai 1913
Seite 2.
kreuzer Jeanne d’Are erhielt den Befehl, nach Kronſtadt

Zwangsſchiedsgerichte. Das Zentrum
ter Umſtänden als Hausfriedensbruch anzuſehen iſt. Ur
abzuſegeln und daſelbſt während des Aufenthalts des
hat im Reichstage anläßlich der Beratung der Wehrvor=
ſprünglich
war beabſichtigt, den Entwurf ſchon im April
Vizeadmirals Le Bris zu verbleiben.
lage einen Antrag auf Schaffung einer ſtaatlichen Eini
an den Reichstag gelangen zu laſſen. Von dieſer Abſich
Ausweiſung von Suffragetten. Einer
gungs= und Schiedsinſtanz eingebracht, die berechtigt und
iſt man dann abgekommen, da der Entwurf einer Neuredi=
Blättermeldung zufolge habe der engliſche Miniſter des
verpflichtet ſein ſoll, bei ausbrechenden Streitigkeiten zwi
gierung unterzogen werden ſoll, die die angeregten Ver
Innern nach einer genauen Unterſuchung über die Tätig=
ſchen
Arbeitgebern und Arbeitnehmern eine für beide
beſſerungen teilweiſe berückſichtigen dürfte. In dem Ent=
eit
der nach Paris geflüchteten Stimmrechtlerin Pank
Teile verbindliche Vermittlung herbeizuführen. Hierzu
wurfe fehlt auch eine Beſtimmung über die Behandlung
hurſt die Ueberzeugung gewonnen, daß Paris zum Haupt
chreibt Der Arbeitgeber, das Organ der Vereinigung der
fremder Luftſchiffe, die auf deutſchem Boden landen. Es
quartier einer gefährlichen Verſchwörung gegen die eng
Deutſchen Arbeitgeberverbände in ſeiner neueſten Aus=
wird
angenommmen, daß eine entſprechende Beſtimmung
liſche Regierung gewählt worden ſei. Das engliſche Mi=
gabe
:
nach den bekannten Vorfällen an der deutſch=franzöſiſchen
niſterium des Aeußern habe die franzöſiſche Regierung
Grenze, in dem Entwurf Aufnahme finden wird
Hinter dieſer Forderung des Zentrumsantrages ver
hiervon verſtändigt, die ihrerſeits die Pankhurſt und ihre
birgt ſich eine Beſtimmung, die im Falle der Geſetzwer
-
Um die Deckungsvorlage. Gegenüber
dung für die Unternehmer, die vom Staate Aufträge er=
Genoſſen auffordern dürfte, Frankreich in kürzeſter Friſt
halten wollen, von außerordentlicher Tragweite werden
den verſchiedenen in der Preſſe kurſierenden Verſionen,
zu verlaſſen.
würde. Der Einrichtung eines ſtaatlichen Zwangs=
welche
von einer Vertagung der Deckungsvorlage auf der
Spanien.
Schiedsgerichts zur Ausgleichung von Differenzen zwi
Herbſt wiſſen wollen, weiſt die Köln. Volksztg. erneu:
ſchen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, die vom Staate
Das ſpaniſch=italieniſche Mittelmeer=
darauf
hin, daß an unterrichteter Stelle von neuerdings
lufträge erhalten haben, iſt vor allem entgegenzuhalter
Abkommen. Amtlich wird das Abkommen zwiſchen
daß die Schiedsinſtanz keineswegs den wirtſchaftlichen
gepflogenen Verhandlungen, die ſich mit einer Vertagung
Frieden verbürgt, denn die Arbeitnehmer werden da
Spanien und Italien veröffentlicht, wodurch der Zuſtand
der Vorlage befaſſen, nichts bekannt ſei. Vielmehr iſt zu
taatliche Schiedsgericht als eine willkommene Waffe zur
der Gleichberechtigung in der ſpaniſchen Zone in Marokko
betonen, daß die Reichsregierung ihren bisherigen Stand=
in

der
-
Bekämpfung des Unternehmertums betrachten
und in Libyen eingeführt wird.
punkt nicht geändert hat und daran feſthält, daß ſowoh.
Mehrzahl der Fälle wird das Schiedsgericht zugunſten de
Arbeitnehmer entſcheiden und die Arbeiter werden un
die Wehr= wie auch die Deckungsvorlagen noch in dieſer
Belgien.
berechtigterweiſe mit immer neuen Forderungen an die
Seſſion zur Erledigung gelangen
Arbeitgeber herantreten. Die Folge davon wird ſein
Die belgiſche Heeresreform. Das belgiſche
daß der wirtſchaftliche Friede durch die Einigungs= und
Der neue Kurs im Reichsland. Zu den
Parlament hat in zweiter Leſung die Militärvorlage der
Schiedsinſtanz fortwährend beunruhigt wird. Die Unter
halbamtlich mitgeteilten Anträgen der elſaß=lothringiſcher
Regierung angenommen. Die Hauptpunkte des neuen
nehmer ihrerſeits werden die unausbleibliche dauernde
Regierung beim Bundesrat erfahren Berliner Blätter an
Inſicherheit in ihren Betriebsverhältniſſen in die Bemeſ
Geſetzes ſind: 1. Jeder militärtaugliche Belgier muß nach
unterrichteter Stelle noch:
ung der Preiſe für die erhaltenen Staatsaufträge mitein
Vollendung ſeines 20. Lebensjahres dienen. Die Hälfte
kalkulieren und einen entſprechenden Preisaufſchlag auf
Der Antrag iſt im Bundesrat verteilt und an die zu=
aller
Militärtauglichen kann jedoch unter gewiſſen Be
die Lieferungsaufträge legen müſſen. Ob dieſe unver
ſtändigen Ausſchüſſe gewieſen worden. In eingeweihten
neidlichen Folgen der zwangsweiſen Einrichtung einer
dingungen vom Militärdienſt befreit oder zurückgeſtellt
Kreiſen bezeichnet man den Unterſtaatsſekretär Mandel, der
ſtaatlichen Einigungs= und Schiedsinſtanz im Intereſſe
werden. 2. In Friedenszeiten beträgt die Dienſtzeit für
ſchen ſeit langem für einen ſchärferen Ton gegen die Fran
des Allgemeinwohls liegen, möge dahingeſtellt bleiben.
zöslinge eintritt, als den Vater des Antrages. Er ver=
die
Infanterie 15 Monate, für die Feſtungsartillerie, die
Nachprüfung der Ausführungsbe=
ſtand
es, den Statthalter Grafen v Wedel davon zu über
Feldartillerie und die Kavallerie 24 Monate. 3. Die Frie=
zeugen
, daß gegen die Herren Wetterlé und Konſorten
ſtimmungen zum Impfgeſetz. Die Ausführungs=
densſtärke
der belgiſchen Armee wird auf 55000 Mann
mit kräftigeren Mitteln vorgegangen werden muß. Die
beſtimmungen zum Impfgeſetz ſollen demnächſt in dem
elſaß=lothringiſche Regierung verlangt die Ausdehnung
feſtgeſetzt, die Kriegsſtärke auf 340000 Mann. Von den
beim Reichsgeſundheitsamte für die Erörterung von
des geſamten Preſſegeſetzes vom 7. Mai 1874 auf Elſaß
letzteren werden 180000 Mann die Feldarmee und 160000
Impfangelegenheiten beſtehenden Ausſchuß einer Nach=
Lothringen. Durch den § 1 des Geſetzes über die Preſſ
Mann die Verteidigungstruppen von Antwerpen, Lüttich
für Elſaß=Lothringen vom 8. Auguſt 1898 ſind die Be
prüfung unterzogen werden. In Regierungskreiſen be
und Namur bilden
ſtimmungen des Reichsgeſetzes, mit Ausnahme der §§ 14,
ſteht die Abſicht, zu dieſen Verhandlungen auch ſolche
23 bis 29 und 31, in Elſaß=Lothringen als landesrechtliche
Amerika.
Sachverſtändige hinzuzuziehen, die einen von der in me=
Vorſchriften eingeführt worden. Der nicht zur Einfüh
Amerika und Japan. Newyork Herald meldet
rung gelangte § 14 enthält das Verbotsrecht des Reichs
diziniſchen Kreiſen herrſchenden Anſchauung abweichenden
anzlers gegenüber einer im Auslande erſcheinenden
aus Waſhington: Diejenigen, welche einen Krieg zwiſchen
Standpunkt einnehmen, ſoweit ſie nach ihrer allgemeinen
binnen Jahresfriſt im Inlande zweimal verurteilten
den Vereinigten Staaten und Japan wünſchen, begehen
wiſſenſchaftlichen Bedeutung dazu geeignet ſind
periodiſchen Druckſchrift; die ebenfalls für Elſaß=Lothrin
ein Verbrechen, da zu einem Kriege keine Veranlaſſung
gen nicht gültigen §§ 23 bis 29 enthalten Beſtimmunger
vorliegt. Die diplomatiſche Lage iſt geſpannt, das iſt eine
über die Beſchlagnahme von Druckſchriften. Ferner be
Ausland.
antragt die elſaß=lothringiſche Regierung, eine beſondere
Tatſache. Beide Länder bemühen ſich aber, in ehrlicher
Oeſterreich=Ungarn.
nur auf Elſaß=Lothringen anwendbare neue Beſtimmung
und friedlicher Weiſe eine Verſtändigung herbeizuführen,
in das Preſſegeſetz aufzunehmen, die es der Behörde et
Die Bagdadbahnfrage. Die Montagsrevu
um nicht allein die gegenwärtig ſchwebenden Fragen, ſon
möglicht, im Bedürfnisfalle beſtimmte ausländiſche Preſſe=
ſchreibt
: Wie wir vernehmen, nimmt das Miniſterium der
dern auch alle diejenigen Punkte, welche zu neuen Diffe
erzeugniſſe, die die Sicherheit des Staates bedrohen
Aeußern mit Rückſicht auf die handelspolitiſchen Inter
dauernd fernzuhalten. Um den Umtrieben gewiſſer Ver=
renzen
Veranlaſſung geben könnten, der Löſung näher zu
eſſen der Monarchie einen lebhaften Anteil an allen di
eine, die unter dem Mantel humanitärer, ſportlicher oder
bringen. Die gegenwärtigen Schwierigkeiten ſind haupt=
ähnlicher
Beſtrebungen eine politiſch verhetzende Tätigkeit
ünftige Stellung der Bagdadbahn und ihre Ausgeſtal
ächlich aus der derzeitigen politiſchen Lage Japans ent
treiben, mit Nachdruck entgegentreten zu können, wünſcht
tung betreffenden Verhandlungen. Unſer Verhältnis
A
die elſaß=lothringiſche Regierung
ſtanden, da das gegenwärtige japaniſche Miniſterium aus
eine Ergänzung des
zum Deutſchen Reiche bringt es mit ſich, daß die Erör=
Vereinsgeſetzes vom 19. April 1908.
Angeſichts des zwei=
einem
Kompromiß hervorgegangen iſt. Es entſpricht da=
ellos
vorhandenen Bedürfniſſes
terungen auch über unſere Wünſche mit England einer
in Elſaß=Lothringen
her weder den Anſichten der einen noch der anderen Seite
ſchärfere Saiten aufzuziehen, wird die Mehrheit der Ver=
ſeits
und der Türkei andererſeits durch Deutſchland ge
Wenn in Amerika darin ein ſchlechtes Zeichen erblickt
bündeten Regierungen den Anträgen der elſaß= lothringi=
führt
werden
wird, daß der japaniſche Botſchafter ein ſtändiger Gaſt
ſchen Regierung aller Vorausſicht nach zuſtimmen. Di
Frankreich
Vorſchläge des Bundesrats werden im Herbſt an den
im Auswärtigen Amte iſt, ſo ſollte man daran denken, daß
Reichstag gelangen.
Die Koſten
ür die Militärvorlage
der amerikaniſche Miniſter des Aeußern, Bryan, die
-
Betriebsmittelgemeinſchaft
der
Der Koſtenvoranſchlag für die Einbehaltung der im Ok=
ganze
Zeit auf Reiſen und niemals auf ſeinem Poſten iſt.
deutſchen Eiſenbahnen. Die Zweite württem
tober freiwerdenden Jahresklaſſe unter den Fahnen er
Vom Panamakanal. In einer Veröffent=
bergiſche
Kammer nahm in ihrer Sitzung einſtimmig einer
reicht die Summe von ungefähr vierhundert Millionen
lichung der Iſthmian Canal Commiſſion finden ſich einige
Antrag an, die württembergiſche Regierung zu erſuchen
Francs. Ueber die Deckung der Koſten der Geſetzvorlage
bemerkenswerte Mitteilungen über die künftige Betriebs
in Konferenzen mit Vertretern der deutſchen Bundesſtaa=
iſt
nichts enthalten. Es werden alſo für die Vorlage und
weiſe im Panamakanal. Keinem Fahrzeug wird geſtatte
ten mit Eiſenbahnbeſitz dafür einzutreten, daß der deut=
für
diejenige, welche die für die Bewaffnung geforderter
ſein, mit eigener Kraft in den Kanal einzufahren oder di
ſche Staats=Wagenverband zu einer Betriebsmittelgemein=
420 Millionen betrifft, neue Einnahmequellen von mehr
Schleuſen zu durchfahren. Alle Fahrzeuge ſollen mit elek=
ſchaft
mit Aufrechterhaltung der Selbſtändigkeit dieſer
als 800 Millionen erſchloſſen werden müſſen
triſcher Kraft in und durch die Schleuſen gezogen werden
Staaten ausgebildet werde. Der Miniſterpräſident hatte
Franzöſiſch=ruſſiſche All ianz.
Dem
wie Elektrizität, die durch Waſſerturbinen im Gatunſee
zu dieſem Antrage bereits in der letzten Sitzung erklärt
Figaro zufolge wird ſich der Generalſtabschef der Marine
erzeugt wird, auch für den Betrieb der Schleuſenwerke
daß er ihn nur als eine Etappe zu einer weiteren Verein
Vizeadmiral Le Bris, nach Petersburg begeben, um di
verwandt wird. Alle Schleuſen werden in etwa drei Stun=
heitlichung
der deutſchen Eiſenbahnen betrachte. Deutſch=
im
vergangenen Sommer während des Pariſer Beſuches
den durchfahren werden können, wobei anderthalb Stun=
land
ſei ein einheitliches wirtſchaftliches Gebilde und ſeine
des ruſſiſchen Marine=Generalſtabschefs Fürſten Lieven
den auf die drei Schleuſen bei Gatun und ebenſoviel Zeit
wirtſchaftlichen Bedürfniſſe können nur durch eine einheit=
angeknüpften
Beſprechungen über ein etwaiges Zuſam
auf die drei Schleuſen an der Seite des Stillen Ozeans
liche Verkehrspolitik, die hinausreiche über die Grenzen
menwirken der ruſſiſchen und der franzöſiſchen Flotte wie
gerechnet werden. Die Dauer der Fahrt durch den ganzen
des Einzelſtaates, befriedigt werden.
der aufzunehmen und zu vervollſtändigen. Der Panzer
Kanal wird auf zehn bis zwölf Stunden geſchätzt, je nach
chlottern: er entſchuldigte ſich, tat alles, was man von ihm
ren laſſen, das alles vergaß Metternichs liſtige Berech
verlangte und gab alſo auch nach Torgau entſprechenden
nung. Und die ſtets veruneinigten Völker in Oeſterreich
1813.
Befehl
vergaßen, daß ſie 1809 um Freiheit geblutet hatten.
Jubiläumsnotizen von Willi
Dünwald
Marſchall Ney konnte nun, verbündet mit beinahe 6000
ls 1811 Scharnhorſt in Wien war, um für ein Bünd=
Nachdruck verboten.
Sachſen, die Elbe überſchreiten. Thielmanin aber, der
nis zwiſchen Preußen, Rußland England und Oeſterreich
Bautzen:
ſchon lange mit den Verbündeten Heimlichkeiten hatte und
gegen Napoleon zu wirken, winkte Metternich kühl ab:
die ſächſiſchen Truppen dieſen anzuſchließen
wünſchte
Preußen war für ihn bereits von der Landkarte gelöſcht,
Poli=
In und um Dresden. Der König von Sachſen
legte das Kommando nieder und begab ſich ins Lager
Schleſien ſah er ſchon Oeſterreich als Beſitz angegliedert
tik Oeſterreichs. Bautzen, erſter Schlachttag.
Kriegs
der Preußen und Ruſſen. Torgaus Einwohner, den
Aber nach Napoleons ruſſiſchem Mißerfolg lockerte Metter=
rat
der Verbündeten.
-
Napoleons neuzeitliche
Kriegs=
deutſchen
Befreiungsgedanken anhängig, wehklagten und
nich die franzöſiſche Allianz bis zu einer, eigenen Gewinn
führung.
Bautzen, zweiter Schlachttag
im Auge habenden Neutralität. Und nun konnte der
die Offiziere ſollen geweint haben, als ihr Kommandan
Als Großgörſchen heldiſch vertan war, ſahen ſich Preu
Sachſenkönig Napoleon berichten, daß Oeſterreich Ende
ging
ßen und Ruſſen genötigt, an Stelle des beabſichtigten
Da dies geſchah, war Napoleon in Dresden angekom=
Mai mit 100000 Mann auf Seite der Verbündeten ſtehen
zweiten Schlachttages den Rückzug zu beginnen. Die au=
men
, hatte am Stadttor den Magiſtrat getadelt, daß die
werde. Dies war aber nur eine halbe Wahrheit. Met
der Stellung der Franzoſen gegebene Richtung hierzu war
Sachſen rütlifreundlich ſeien und leitete, ohne die Stad
ternich hatte eingeſehen, daß auf diplomatiſchem Wege von
über Altenburg, Frohburg auf Dresden zu. Vom Feinde
betreten zu haben, den Elbübergang ſeiner Armee. Näch
Napoleon nichts zu erreichen war, und ſomit ward das
vorwärts gedrängt, auch hie und da von ihm attackiert
tens war dieſer heimlich erzwungen, die Verbündeten be=
Doppelſpiel der bewaffneten Vermittelung geſpielt: ein
kamen ſie am 6. und 7. Mai an der Elbe an, gingen am 8
kämpft und bis Bautzen zurückgedrängt.
diplomatiſcher Vertreter ging an die Verbündeten ab und
gerade als des Vizekönigs Vortruppen in Dresden ein=
Napo
Inzwiſchen kam Sachſens König nach Hauſe
ein anderer trat vor Napoleon hin. Der eine war zum
marſchierten, über und brachen, um ſicheren Abmarſch zu
eon ritt dem Gemaßregelten mit Gefolge entgegen, führte
Bündnisabſchluß mit Preußen und Ruſſen befugt, ſo Na=
haben
, die benutzten Brücken ab
ihn väterlich durch die ſpalierbildende franzöſiſche Gard=
poleon
die Forderung, Europas Umgeſtaltung betreffend
Auch Napoleon hatte an einen zweiten Schlachttag
hindurch und ließ die Glocken läuten
nicht annehme. Doch weil Groſchgörſchen den Verbünde=
gedacht
, fand aber ſeine Armee für einen Vernichtungs=
ten
verloren gegangen war, tat der andere gar freundlich
*
kampf zu erſchöpft. So ließ er ſie denn ruhen und ſetzte ſie
und ſehr gemäßigt vor Napoleon. Der ſich aber nicht ver
einen Tag nach dem Abzug der Verbündeten dieſen au
Vorläufig geſchah nichts Poſitives. Die Feinde hat=
blüffen
ließ: und um dieſer öſterreichiſchen Anmaßung
ſich aus den Augen verloren, einer wußte nicht, was
die Spur. Um zugleich die Flanke des Gegners bedroh
ten
ſcharf zu begegnen, dem Zaren über Oeſterreich hinweg
er andere im Schilde führe. Beide Parteien aber dach
zu halten und einen verteilten Elbübergang zu haben
verlockende Friedensverſtändigungen machte; doch ſein Un=
ten
und träumten von einem neuen Waffengenoſſen
ließ er eine Nebenarmee über Leipzig, Torgau gehen, die
terhändler ward von dem Zaren nicht vorgelaſſen.
Oeſterreich. Der Intrigant Metternich leitete deſſen
von Marſchall Ney geführt wurde. In Torgau klopfte
Alſo mußte weiter gekriegt werden. Nach den Ver=
dieſer
an die Tore der Feſtung und verlangte von der
Politil
bündeten ſollte mit Oeſterreich abgerechnet werden. Sofort
Metternichs Pläne wurden geboren aus der Furcht
ſächſiſchen Truppen und ihrem General Thielmann Ueber
ward der Vizekönig entſandt, Italien und die illyriſchen
Frankreich und Rußland. Er verbeugte ſich hier, er
vor
gabe. Man weigerte ſich ohne königlichen Befehl dazu
Pronvinzen gegen Oeſterreich mobil zu machen.
verbeugte ſich dort und wartete auf den guten Moment
Einige Tage zuvor hatte Napoleon bereits an den ir
Der diplomatiſche Vertreter hatte ganz richtig nach
zugunſten Oeſterreichs. Hier ſtehe ich, ich kann auch an
Prag weilenden Sachſenkönig um etliche Kavallerieregi
Wien berichtet: daß nun nur noch zu wählen ſei zwiſchen
ders, war ſein Wahlſpruch. Aus Furcht vor Rußland
menter und um Oeffnung der Feſtungen Torgau und =
Bündnis und Bruch mit Napoleon.
hatte er mit Frankreich angebiedert; damit Napoleon nich
nigſtein geſchrieben. Als nun der Sachſenkönig die Ohrer
in des Zaren Familie einheirate, mußte die Erzherzogin
ſteif hielt, nicht antwortete und ſolche Dinge vor Torgau
Marie Luiſe dran glauben: die Tochter ſeiner Apoſtoli
paſſiertan, ward Napoleon fuchsteufelswild und ſtellte
Glogau zu entſetzen, ſich Breslaus zu bemächtigen
chen Majeſtät wurde die Gattin des Mannes, der von
und Berlin in Beſitz zu nehmen, um dadurch den Marſchall
den Sachſenkönig vor Entweder oder? Entweder in
Lapſte in den Bann getan war! Daß Napoleon kurz zu=
Davout zur Wiedereinnahme Hamburgs und zum Vorrük
ſechs Stunden die Erklärung, ob er noch Mitglied des
vor Oeſterreichs beſte Provinzen annektierte, daß er An=
ken
nach Pommern zu befähigen war das Ziel Napo=
Rheinbundes ſei und die als ſolches ihm obliegenden
dreas Hofer, der mit dem Volke um des Landes Be
leons, demzufolge er die Neyſche Armee auf Luckau zu=
Pflichten erfüllen wolle oder: er ſei Regent geweſen
gehen ließ. Aber als dann Mitte Mai wahrſcheinlich
Dieſes Ultimatum machte dem Sachſenkönia die Knte
freiung von franzöſiſcher Invaſion gekämpft, hatte küſilie

[ ][  ][ ]

Nummer 115.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 20. Mai 1913.
Seite 3.
der Größe des Schiffs und der Geſchwindigkeit, die
es
der Gemeindeſchule zu Eberſtadt, im Kreiſe Gießen,
deren Zweckbeſtimmung der Monarch perſönlich verfügen
entwickeln kann.
präſentierte Schulamtsaſpirant Karl Löffler aus
wird. Wer alſo ſeinem Kaiſer eine Freude machen, we
u
Ilbeshauſen, im Kreiſe Lauterbach, für dieſe Stelle; der
zur Förderung deutſcher Kultur und zur Stärkung der
4
von dem katholiſchen Pfarrer und dem Ortsvorſtand zu
chriſtlichen Miſſionen in unſeren Kolonien und Schutz=
Mörlenbach, im Kreiſe Heppenheim, auf die erledigte erſt
gebieten beitragen will, der gebe bald ſeinen Beitrag für
* London, 18. Mai. Die königliche Jacht
Lehrerſtelle daſelbſt präſentierte Schulamtsaſpirant Joſeph
die Nationalſpende. Ihrer Förderung gilt auch der
wird am 20. d. M. um 5.30 Uhr morgens in Port Vie=
Schumacher aus Wattenheim, im Kreiſe Bensheim,
Vortrag, den heute abend Herr Miſſionsarzt Dr. Fiſch
toria nach Vliſſingen abgehen
für dieſe Stelle; der von dem Herrn Grafen zu Yſenburg
hier im Kaiſerſaal über Eine Erforſchungsreiſe von
und Büdingen auf die erledigte Lehrerſtelle zu Alt=
der
Goldküſte nach Togo halten wird. Der Eintritt iſt
Wiedermus, im Kreiſe Büdingen, präſentierte Schulamts=
rei
. Jedermann iſt herzlich eingeladen.
Stadt und Land.
aſpirant Wilhelm Wolfgang aus Wenings, in dem
Die Richard Wagner=Jahrhundertfeier. Von
elben Kreiſe, für dieſe Stelle
Darmſtadt, 20. Mai.
Vorſtand des Richard Wagner=Vereins werden wir
Verſetzt wurde der Finanzamtsgehilfe bei dem
unter Bezugnahme auf die Einleitung unſeres geſtrigen
Finanzamt Alsfeld Ferdinand Schütz, z. Zt. zu Oſthofen,
Referats gebeten, mitzuteilen, daß die Darmſtädter
Die Veteranenſpende Darmſtadts aus Anlaß des
vom 1. Juli d. Js. ab in gleicher Dienſteigenſchaft an
Richard Wagner=Jahrhundertfeier zwar ſeiner Anregung
Regierungsjubiläums Kaiſer Wilhelms II.
das Finanzamt Friedberg.
entſpringt, daß aber ihre Veranſtaltung dem ein=
2
Aus Anlaß des bevorſtehenden 25jährigen Regie=
Gottesdienſt in der Ruſſiſchen Kapelle. Anläßlidh
mütigen Zuſammenwirken der fünf größten hieſiger
rungsjubiläums unſeres Kaiſers hat der Vorſtand des
des Geburtstages des Kaiſers von Ruß=
nuſikaliſchen
Vereine (Muſikverein, Mozartverein, Lehrer
deutſchen Städtetages ſeinen Mitgliedern, zu denen auch
land fand geſtern vormittag 11 Uhr in der Ruſſiſchen
ängerchor, Inſtrumentalverein und Richard Wagner=
die
Stadt Darmſtadt zählt, eine einheitliche Kundgebung
Kapelle auf der Mathildenhöhe Gottesdienſt mit an
Verein) zu danken iſt.
in der Weiſe empfohlen, daß in jeder Stadt das Andenken
ſchließendem feierlichen Tedeum ſtat, an dem Mitglieder
Zur Geſchichte des Garde=Dragonerregiments
an das Regierungsjubiläum durch eine gemeinnützige
der ruſſiſchen Geſandtſchaft und der ruſſiſchen Kolonie, und
Man ſchreibt uns: In dem Schaufenſter der Karl
Stiftung feſtgehalten werden möge. Demgemäß hat die
als Vertreter des Großherzogs Flügeladjutant Rittmei
Köhlerſchen Buchhandlung (Otto Carius), Schulſtraße
Stadtverordneten=Verſammlung in ihrer Sitzung am

ſter von Schroeder teilnahmen.
ſt ſeit einiger Zeit ein Bild ausgeſtellt, das einen kleinen
An den Gottesdienſ
6. März dieſes Jahres mit der Frage einer Stiftung von
ſchloß ſich ein Frühſtück im Hauſe des ruſſiſchen Geſandte:
Beitrag zur Geſchichte unſeres hieſigen Garde= Dragoner=
gemeinnützigem
Charakter ſich befaßt, die geeignet er=
Herrn van der Vliet an.
regiments bilden kann. Es befindet ſich im Beſitz de=
chien
, dieſen ſchönen Gedanken zu verwirklichen. Sie be
* Profeſſor Dr. Karl Hattemer F. Am Samstag
Herrn Gemeindeeinehmers Beickert in Biblis. Es ſtell
chloß auf Anregung des Herrn Stadtverordneten Dr.
ſtarb nach längerem Leiden der Oberlehrer am Neuen
die Errettung des durch den Sturz ſeines Pferdes gegen
Nöllner einſtimmig eine Stiftung zugunſter
Gymnaſium zu Darmſtadt Profeſſor Dr. Karl Hattemer
ruſſiſche Truppen kampfunfähig gewordenen Oberſten
der Veteranen aus den Jahren 1866 und 1870/1874
m Alter von 44 Jahren. Der Verewigte war ein treff=
von
Dalwigk durch ſeinen Korporal, den 1865 ver
und bewilligte hierfür eine Summe von 6000 Mark. Da=
icher
Lehrer und
Gelehrter, der ſich beſonders
torbenen Großvater des Obengenannten, dar. In der
neben hat in höchſt dankenswerter Weiſe die Firmac
durch ſeine Schriften über die territoriale Entwickelung
Erinnerungstagen an die große Zeit der Befreiungs=
Merck die Initiative zu einer Sammlung für
Heſſens bekannt gemacht hat, die von Großh. Miniſterium
kriege dürfte dieſes Bild beſonders in militäriſchen
die Veteranen ergeiffen, die in Kreiſen der Induſtrie
zur Einführung empfohlen wurde. Ferner war er Mit
großem Intereſſe begegnen
Kreiſen
und der Kaufmannſchaft ſtattfand. An dieſer Sammlung
rbeiter an dem von heſſiſchen Oberlehrern heraus=
Vereinigte Ortskrankenkaſſe Darmſtadt. Der
haben ſich außer der bereits genannten Firma Merck fol=
gegebenen
Leſebüchern für höhere Schulen, bekleidete
Mitgliederſtand betrug am 10. Mai I. J. männ
gende Firmen beteiligt: Wilh. Rummel, Gebrüder Roe
das Amt eines Urkundenpflegers für den 2. Urkunde=
lich
9483, weiblich 6624, zuſ. 16 107, in Prozenten 58,88
der, Ehrhardt und Metzger Nachf., J. J. Diefenbach, H
pflegebezirk und war Mitglied der Kreisſchulkommiſſion
41,12. Der Krankenſtand betrug am 10. Mai I. J.
Bodenheimer, L. C. Wittichſche Hofbuchdruckerei, Röhm
männlich 485, weiblich 230, in Prozenten 5,00, 3,47
Darmſtadt. Auch war er Mitarbeiter der Heſſiſchen
und Haas, Göhrig und Leuchsſche Keſſelfabrik, Venuleth
Chronik
An Krankengeld wurden ausgezahlt in der Woche
und Ellenberger, Fromann und Morian, Wehner und
vom 5. Mai bis 10. Mai I. J. 6071,63 Mk. (1912:
Strafkammer. In der geſtrigen Sitzung der Straf=
H.
Fahr, Firma Joſeph Trier, Ludwig Stritzinger, Fromann
kammer II hatte ſich der 25jährige Taglöhner Friedrich
5085,87 Mk.) An Wöchnerinnen waren vorhanden
und Bünde, Schlager und Beſt, A. Le Cog u. Co., Lautz
I. J. 32. Sterbefälle kamen vor
Eichſtet ter aus Bürſtadt wegen Betrugs
am 10. Mai
und Hofmann, Darmſtädter Volksbank, J. Glückert, G
in der Woche vom 5. Mai bis 10. Mai I.
J.
und Ur k un den f ä lſchun g zu verant
Luther, A.=G., Karl Schenck, Maſchinenfabrik, Dampf=
worten
. Der Angeklagte hatte ſich im vergangenen Jahr
Vogelsberger Höhenklub. Man ſchreibt uns
keſſelfabrik Artur Rodberg. A.=G., Darmſtädter Herdfabrik
in Bürſtadt durch zwei gefälſchte Quittungen 4 Mark er=
Die Wanderleitung des hieſigen Zweiavereins hatte keinen
und Emaillierwerke, Gg. Ehrhardt Söhne, Auguſt Jacobi,
chwindelt. Er wird zu 4 Monaten 2 Wochen Ge=
Fehler begangen, als ſie die Teilnahme an der
Gebrüder Trier, G. m. b. H., W. Gg. Otto, Darmſtädter
Eiſenbauanſtalt Georg Donges Bank für Handel und In
ängnis verurteilt. Der 32jährige Zigeuner und Mu=
Wanderung am Sonntag empfahl, die dem viel
duſtrie, Conrad Appel, J. Diſchinger, Karl Fay, Verlags
ſiker Joſef Eckſtein aus Aſſamſtadt hat im Jahre 1909
geprieſenen Rheingau mit all ſeinen Naturwundern
anſtalt Alexander Koch, H. Hohmann, Fr. Schönberger
zalt. Frühmorgens, wenn die Hähne krähn, hieß es
zu Frankenbach und 1911 zu Rimbach ſeine unehelicher
Palmkernölfabrik J. Hch. Finger, Gandenbergerſche Ma=
Söhne als ehelich in das Perſonenſtandsregiſter eintrager
iesmal zur Abfahrt ſich rüſten, um am goldenen
ſchinenfabrik Georg Göbel, J. Nold, Kohlenhandlung
Mainz und dem alten Römerbad Wiesbaden vorbei
aſſen. Da der Angeklagte mit der Mutter ſeiner Kinder
Bernhard M. Hachenburger, Odenwälder Hartſteinindu
zur Station Chauſſeehaus zu gelangen. Von hier führte
nur vom Zigeunerbaron getraut iſt und er eine Zivil
ſtrie, A.=G., Plaut und Sohn, Jacob Groh, Leon Beuer,
trauung nicht für nötig gehalten hatte, wird er wegen Ver=
der
Weg durch herrliche Buchenhochwälder am Kaiſer=
H. Oſtertag, Brauerei, H. Kichler, Hofbuchdruckerei, Beck
Wilhelm=Heim vorbei durch Georgenbronn nach dem
gehen gegen das Perſonenſtandsgeſetz in zwei Fällen zu
und Roſenbaum Nachf., F. Schmitt, Seifenfabrik, Lud
wunderbar gelegenen Schlangenbad. Nach reichlicher
10 Tagen Gefängnis verurteilt. 4 Monate hat er
Fiſcher, Kohlenhandlung, Friedrich Heißner, G. m. b. H.,
gegenwärtig wegen eines anderen Deliktes zu verbüßen
Raſt wurde das Bad mit ſeinem neuen Kurhaus be
Joh. Conr. Herbertſche Hofbuchdruckerei, Nachf., Georg
ſichtigt und weiter ging es trotz der durch den voraus=
Der 26jährige Chauffeur Emil Friedrich Glöckler
Schneider, Polytechniſches Arbeits=Inſtitut J. Schröder,
gegangenen Regen aufgeweichten Wege nach Hauſen
aus Hanau hatte ſich geſtern wegen fahrläſſiger
A.=G., Firma Friedrich Schaefer, L. Riedlinger, Bauge=
und von dort zur Hallgartener Zange
Hier von
Tötung zu verantworten Der Angeklagte fuhr am 13.
ſchäft, Ph. Wiener, J. Wagner
uftiger Bergeswarte konnte das Auge weit über das
Januar d. J. durch Hainſtadt, wo ein Schneepflug gerade
Die Sammlung hat den Betrag von
die Fahrbahn vom Schnee befreite. An den Schlitten
ſchöne Fleckchen Erde, das Rheingau, ſchweifen. Der
rund 5600 Mark ergeben. Die Stadtverwaltung
Weitermarſch wurde nach kurzer Schoppenraſt von hier
hatten ſich Kinder angehängt und ließen ſich ziehen. Als
hat bereits Veranlaſſung genommen, in einem an die
ie die Hupe des hinter dem Schneepflug daherfahrender
ber Hallgarten und dem Endziel Oeſtrich zu ange
Firma Merck gerichteten Schreiben den herzlichſten Dank
Autos hörten, ſtoben die Kinder auseinander. Die ſieben
treten, wo die 131 Teilnehmer in der Krone gute Auf=
allen
Beteiligten auszuſprechen und gibt ihrem Dank hier=
nahme
fanden und wo bei rheiniſch=fröhlicher Stimmung
jährige Eva Reiſing lief dabei direkt vor das vom Ange
mit nochmals öffentlich Ausdruck. Die Beträge von 600
die ſchönen Stunden nur ſo dahin flogen
klagten geführte Auto und erlitt tödliche Verletzungen
Mark und 5600 Mark ſollen nunmehr zu einer Ehren
* Die Darmſtädter Priv. Schützengeſellſchaft begann
Unbeſtritten iſt, daß der Angeklagte das 15 Kilometer=
gabe
für die Veteranen an dem Tage de=
am
Sonntag das Feſt ihres 350. Jubiläums mit einem
Tempo nicht überſchritten hat. Zur Laſt wird ihm nur
Regierungsjubiläums
des Kaiſers ver
gelegt, daß er das Tempo nicht noch mehr verringert hat,
großen Preisſchießen, das bis zum 25. d. Mts
wendet werden. Die Stadtverordneten=Verſammlung hat
als er ſah, daß die Kinder hinter dem Schneepflug hec
dauert. Es ſind ca. 50 Preiſe geſtiftet, darunter ein ſol=
ferner
einen Koſtenbeitrag zu der gemeinſamen Huldi=
cher
des Großherzogs und ein Erinnerungspreis der
waren. Bei dem unüberlegten Treiben der Kinder hätte
gungsadreſſe bewilligt, die in künſtleriſcher Aus
r annehmen müſſen, daß ein Kind ihm direkt vor das Autc
Stadt Darmſtadt, der dann im Beſitze der Geſellſchaft
führung dem Kaiſer von den in dem Städtetag vertretenen
laufen könne. Deshalb hätte er ſo langſamen fahren müſſen,
bleiben ſoll. Die Beteiligung an dem Schießen iſt beſon=
Städten gewidmet werden ſoll
daß er jederzeit augenblicklich halten konnte und dies wäre
ders auch aus der Umgegend und Frankfurt a. M. groß.
jedenfalls bei 15 Kilometer=Geſchwindigkeit nicht möglich
Die Stenographen=Vereinigung Gabelsberger hält,
* Vom Hofe. Die Fürſtin zu Solms=Lich iſt am
geweſen, beſonders auf dem Schnee nicht. Der Angeklagte
wie aus dem Anzeigenteil erſichtlich, morgen, Mittwoch,
Samstag abend 9 Uhr 41 Minuten zum Beſuch im Neuen
wird zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt
abends im Reſtaurant Chriſt ihre Monatsverſammlung
Palais eingetroffen. Prinz Heinrich von Preußen iſt geſtern
Aus Anlaß des Regierungsjubiläums des
mit gemütlichem Beiſammenſein ab worauf auch an die=
rüh
um 3 Uhr im Auto abgereiſt. (Darmſt. Ztg.
deutſchen Kaiſers werden zurzeit in Deutſchland eine
er Stelle nochmals hingewieſen ſei. (Siehe Anzeige.)
Keine Audienzen. Se. Königl. Hoheit der Groß
anze Reihe von Sammlungen zu Zwecken von Jubi
Katholikenverein. Am Fronleichnamtage finde
herzog werden am Mittwoch, den 21. d. Mts., weder
äumsſpenden veranſtaltet. Es darf dabei darauf hin=
in
ſämtlichen Räumen des Vereinshauſes, Waldſtraße 33,
Audienzen erteilen, noch Meldungen entgegennehmen
gewieſen werden, daß die Nationalſpende für
in Feſtkonzert mit Kinderreigen und Singſpiel
Vorträge finden von 10 Uhr vormittags ab im Neuer
le chriſtlichen Miſſionen, für die gegenwärtie
tatt, wozu alle katholiſche Familien eingeladen ſind
Palais ſtatt.
auch in unſerer Stadt geſammelt wird, die einzige
(Näheres ſiehe Anzeige.)
Beſtätigt wurde der von dem Herrn Fürſten zu
offizielle Spende iſt, die das geſamte deutſche Volk
§ Körperverletzung. Ein Schloſſerlehrling hat am
Solms=Hohenſolms=Lich auf die erledigte Lehrerſtelle an
ſeinem Kaiſer zum Jubiläum überreichen ſoll und über
Samstag nacht gegen 12 Uhr in der Heidelbergerſtraße
wurde, daß die Verbündeten ſich in gut verſchanzter Stel
einer Täuſchung des Gegners: den linken feindlichen Flü=
Kräfte von rechts nach links übergehen.
Wittgenſtein
lung bei Bautzen ſchlagen wollten, wurde Ney zurückgeru=
gel
wollte er angreifen, ihn kämpfend feſtlegen, ſodaß Ney
warnte ungehört. Der geſtärkte linke Flügel revanchiert
und etwa 200000 gegnerishe Streiter
Napoleon
dem Feinde in die rechte Flanke und in den Rücken kom
ich nun derart, daß Oudinot wiederholt nach Napoleon
hatte die Dresdener Ruhepauſe genutzt, verſtreute Kräfte
men konnte; den Feind gegen das Gebirge drängen und
um Hilfe ſandte Der ließ ſagen, man ſolle ſich bis 3 Uhr
zuſammenzuziehen ſchoben ſich gegen Bautzen hin. Die
ihm den Rückzug abſchneiden, war das letzte Stadium
halten, dann ſei die Schlacht gewonnen; und ſandte nach
Zufälligkeit der Situation ergab für Napoleon die taktiſche
dieſer beabſichtigten Ausführung. Die Ouvertüre begant
Krakau, Wien und Paris Kuriere mit der Siegesbotſchaft
Idee zu der hier zum erſtenmal angewandten Schlachten
Marſchall Oudinot, indem er mit 18000 Mann bei Sink
zu
In der Tat kam gegen 3 Uhr wieder Oudinot
führung, die ſpäter bei Königgrätz von Moltke nachge=
witz
die Spree überſchritt, ohne von den ruſſiſchen Kaval
Schlag und der linke Flügel mußte aus ſeiner ſiegreichen
ahmt wurde und noch heute jedem Generalſtäbler das Herz
Stellung heraus und retour. Während nämlich Marmont
lerieabteilungen und der zu Hilfe kommenden Diviſion St
warm macht: den konzentriſchen Angriff zweier getrennter
Prieſt gehindert werden zu können
und Latour=Maubourg unweit Bautzen das gegneriſche
Macdonald mit
Armeen.
15000 Mann und Marmont mit beinah 19000 Mann gin=
Zentrum beſchäftigten, hob Marſchall Ney den rechten
Die Heereslinie der Verbündeten ſtand wohl in ihre
gen mit Erfolg, der eine ſüdlich und der andere nördlich
Flügel aus ſeiner Stellung auf, nahm Barcleys Haupt=
natürlichen
Stellung gut gefeſtigt da, dehnte aber ihre Pole
ſpreeüberſchreitend direkt auf Bautzen los; Marmontſch
oſition auf dem Windmühlenberg bei Gleina und wurde
über 15 Kilometer aus und hatte zwiſchen ſich Bäche,
Herr des Blücher im Rücken gelegenen Dorfes Preititz
Leute konnten in die nördliche Vorſtadt eindringen, weil
Teiche und kleine Waldungen, wodurch die Verbindung
auch hier der Widerſtand gebrochen ward und Milorado
Napoleon, der auf dieſem Schlachtfelde ganz mit der
der einzelnen Abteilungen erſchwert wurde. Der linke
veralteten Taktik gebrochen, gab an Ney Direktiven ſtat
witſch ſich gegen 4 Uhr gezwungen ſah, zurückzugehen
Flügel, von Ruſſen gebildet und von Fürſt Gortſchakon
Befehle: dieſe verſtand Ney den ſich gebenden Situationer
Obſchon tapfer gehindert vom Korps Kleiſt, konnte ſchließ
geführt, reichte zum Kunewalder Gebirge hinauf; im Zen=
gemäß
nicht zu gebrauchen; ſchon am Vormittag hatte ſein
lich auch Marſchall Soult mit beinah 18000 Kriegern
trum eine Stunde von Bautzen entfernt, ſtanden die Preu=
zu
ſchneller ungeſammelter Vormarſch die Verbündeten
nördlich bei den Höhen von Burk das andere Spreeufer
ßen unter Kleiſt. Yorck und Bülow in vorſpringender Lini=
vorm
Verderben gerettet; nun, nach der Einnahme von
erzwingen Am äußerſten nördlichen Ende hatte ſich, Ruſ
auf den Kreckv=er Höhen; der rechte Flügel ward wieder
Preitetz verkannte er wieder die Lage, unterließ, Blücher
ſen verdrängend, Ney Stellung verſchafft und ſo war wohl
von Ruſſen unter Barclay gebildet und ſtand von Preitit
en Rückzug abſchneidend, auf Hochkirch vorzudringen,
den Franzoſen der Spreeübergang unter ſtarken Verluſte:
Gleina bis Gotta
und
chwenkte vielmehr rechts zum unnötigen Angriff auf die
weidlich ſchwer gemacht worden, aber die eigenen Vor=
Man wunderte ſich baß, daß Napoleon nicht angreife
oſten=Stellungen waren doch aufgehoben. Napoleon aber
Kreckwitzer Höhen
wo doch ſeit einigen Tagen franzöſiſche Vorpoſten nahe
So ließ er ſich den Hauptelou entgehen wirkte abe
hatte auf dem rechten Spreeufer zur Schlachtenführung
durch ſeine Schwenkung mit, die Tagesentſcheidung auf
genug gekommen waren; dann aber ward erkundet, daß
Raum erzwungen und vor allem war die Täuſchung ge
auf gegneriſcher Seite die Vereinigung mit den 25000
das gegneriſche Zentrum gemeinſam mit Napoleon auszu=
glückt
: Ney war für den nächſten Tag ſo nahe, als ihn
führen Als das zurückgenommene Preititz wieder her
Neyſchen Soldaten abgewartet wurde. Daß der Feind in
nötig ſchien
gegeben werden mußte Blücher drei ſchlimmen Angriffs
der Front und auch in der rechten Flanke zu erwarten
Was der Kriegsrat der Verbündeten in Wurſchen, dem
lächen nicht länger ſtandhalten konnte, ſah der ſchlachten=
war
, beſtürzte und vielleicht wäre man einer Schlacht aus=
Hauptquartier des preußiſchen Königs, ſpät abends unruh
ührende Zar ein, daß, wollte man nicht zerrieben wer=
gewichen
, wenn das politiſche Anſehen Oeſterreich gegen=
voll
überdachte, weiß man nicht. Die Täuſchung Napo=
den
, Rückzug auf der ganzen Linie geboten ſei. In guter
über nicht gelitten hätte. Auf Napoleon aber loszugehen
leons ward überſehen. Man ſah ſich nur dem nun ver=
Haltung, ohne das Vertrauen verloren zu haben, verließen
und eine eventuelle Entſcheidung vor Neys Eintreffen
inten Feind gegenüber und beriet, ob man die Schlach=
die
Verbündeten um 4 Uhr nachmittags zum Rückzug der
herbeizuführen, dazu hatte der Zar, der dem ſeit Groß=
fortſetzen
, oder weichen ſollte. Damit aber das buhleriſch
Oder zu das Schlachtfeld. 10850 Preußen und Ruſſen und
görſchen ſchlecht angeſchriebenen General Wittgenſtein den
Frauenzimmer Oeſterreich ſich nicht dem ſiegreichen Frank=
nehr
als doppelt ſoviel Franzoſen ſahen die Sonne nicht
Oberbefehl aus der Hand genommen, nicht den Mut; man
reich an den Hals werfe, entſchied man für Kampffort=
mehr
untergehen
legte es ausſchließlich auf Verteidigung an. Bereits das
ſetzung. Und mit dem erſten Hahnenſchrei des 21. Mai
Die Verbündeten hätten Urſache gehabt Marſchall
Schlachtenvorſpiel am 19. Mai, in dem Barclay bis
fingen 93800 Verbündete und 622 Geſchütze und 158 500
Ney zu danken: ſeine feldherriſche Unzulänglichkeit hatte
nigswartha vorging und mit einigen franzöſiſchen Korps
Franzoſen und 530 Geſchütze ihr blutiges Handwerk vor
Napoleon aber,
ſie vor’m ſicheren Untergang bewahrt.
einen hoffnungsloſen Tageskampf kämpfte, ſtand unter
neuem an.
wenn ſchon der Gott der Schlachten mit ihm geweſen, war
Baſchütz ſtehend, konnten die
dieſer Idee. Neys Weg war nicht aufzuhalten geweſen.
luf einer Anhöhe hinter
unzufrieden mit ſeinem Marſchall, der ihn um einen voll
wie in den Morgenſtunder
Vom nächſten Tage ließ Napoleon den Morgen tat=
Rütlimonarchen beobachten,
tändigen Sieg gebracht hatte. Keiner meiner Generale
von Miloradowitſch geführt,
los verſtreichen, ließ Ney immer näher kommen und erſt
em linken Armeeflügel, nun
war für ein ſelbſtändiges Kommando geeignet, ſprach
nachdem er dem Herangerückten die Ordre zum Weiter=
von
Oudinot heftig zugeſetzt wurde. Zumal Ney dem
päter der Gefangene von St. Helena,
glaubte der Zar an einen
marſch, der zur Vereinigung führen
echten Flügel nichts antat,
ſollte, überſandt
Flügel und ließ demzufolge
hatte, griff er mittags um 12 Uhr an. Er operierte mit
Hauptangriff auf den linken

[ ][  ][ ]

Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 20. Mai 1913.
Nummer 115,
mit einer kleinen Schußwaffe einen ſcharfen Schuß
chem die Turnierteilnehmer und Mitglieder des Klubs
Groß=Gerau, 19. Mai. Von dem Automobil des
abgegeben und hierbei einen Unteroffizier des Train=
noch
längere Zeit in zwangloſem Beiſammenſein ver=
Möbelfabrikanten Merkel aus Worms wurde in Trebur
Bataillons Nr. 18 am Unterſchenkel des rechten Beines
brachten.
der 60jährige Schweinehirt Friedrich Löſch V. überfah
verletzt.
ren und ſchwer verletzt. Den Automobilführer
ſoll keine Schuld treffen.
Streit. In der Nacht von Sonntag auf Montag
Frühjahrs=Pferdemarkt.
gerieten an der Ecke Mühl= und Alexanderſtraße zwei
Offenbach, 19. Mai. Unter dem Vorſitz des Inge=
Arbeiter in Streit, in deſſen Verlauf der eine Arbeiter
nieurs Burmeſter=Gießen tagte am geſtrigen Sonn
* Der diesjährige Frühjahrspferdemarkt nahm geſtern
eine Verletzung am Kopfe davontrug
tag im Hotel Kaiſer Friedrich der heſſiſche Gau dec
vormittag ſeinen Anfang. Er iſt gut befahren. In den
Zimmerbrand
S
Bundes dertechniſchen induſtriellen Beam=
Am Samstag abend gegen
Vereinsſtallungen ſind 170 Pferde eingeſtellt, auf dem
ten, dem die Ortsgruppen Kaſſel, Frankfurt, Darm
10 Uhr entſtand in dem Hauſe Marktplatz Nr. 12 ein
Marktplatze ſind 70 Pferde zum Verkauf aufgeſtellt und
ſtadt, Gießen, Hanau, Hersfeld, Höchſt, Mainz, Offen
Zimmerbrand, welcher durch die Hausbewohne:
zur Prämiierung ſind 89 Pferde und Fohlen vor
alsbald wieder gelöſcht wurde
bach, Wetzlar, Wiesbaden und Worms angehören. Die
geführt. Der Markt iſt im ganzen mit 329 Pferden und
Verhandlungen wurden Sonntag morgen mit dem Ge=
Fohlen befahren
ſchäftsbericht des Gauleiters Granzni=Stuttgart ein=
Orpheum. Seit Sonntag hat eine luſtige Schar
Bei der um 9 Uhr vormittags begonnenen Prämi
tüchtiger Künſtler im Orpheum ihren Einzug gehalten
geleitet. Der Gau Heſſen zählt zurzeit 1150 Mitglieder.
ierung wurden folgende Preiſe zuerkannt: 1. Für ſchwere
Es ſind die Mitglieder des ja in Darmſtadt beſtens be
Von beſonderer Bedeutung für die Angeſtellten war das=
Reitpferde: Wilhelm Eſſelborn=Mainz einen 2. Preis mit
kannten Frankfurter Intimen Theaters. Sie finden all
Referat des Frankfurter Arztes Dr. Hanauer über die
30 Mark
2. für leichte Reitpferde: Wilh. Eſſelborn
abendlich, wie zu erwarten war, ein volles Haus. Wit
Arbeitszeit im techniſchen Beruf. Er beleuchtete vom
Mainz einen 3. Preis mit 20 Mark; 3. für ſchwere Arbeits
kommen auf die Darbietungen des Enſembles noch zurück
mediziniſchen Standpunkt die hygieniſche Seite der tech=
pferde
: Gebrüder Sommerfeld=Darmſtadt einen 1. Preis
niſchen Arbeitsſtätten und bezeichnete als die Geſund=
Kinotheater. Reſidenztheater am Weißen
mit 50 Mark, Maier und Kaufmann=Frankfurt einen 2
heitsfrage die Arbeitszeit, die in Anbetracht der geiſti=
Turm. Auch an dieſer Stelle ſei noch einmal darau
Preis mit 40 Mark, Siegm. Nathan Söhne=Ober= Ingel=
gen
Berufsarbeit der Techniker nicht über 8 Stunden be=
aufmerkſam
gemacht, daß die Vorführung des mit ſo gro=
heim
einen 3. Preis mit 30 Mark; 4. für leichte Arbeits=
tragen
dürfe. Bei der engliſchen Arbeitszeit müſſe min=
ßem
Beifall aufgenommenen Rieſenfilms Der Ausge=
pferde
: Maier und Kaufmann=Frankfurt einen 1. Preis
deſtens eine halbe Stunde Mittagspauſe gewährt wer=
ſtoßene
mit dem heutigen Tage beendet wird. In einigen
mit 40 Mark, Bernhard Pullmann=Groß=Zimmern einen
den. Die übrigen Punkte der reichhaltigen Tagesord=
Tagen kommt der große Film: Der Graf von Mont
2. Preis mit 30 Mark, Gebrüder Sommerfeld=Darmſtadt
nung, die lange Debatten im Gefolge hatten, betrafen di
Chriſto zur Vorführung; deſſen Kunſtwerk wurde in dem
einen 3. Preis mit 20 Mark; 5. für ſchwere Wagenpferde:
Berichterſtattung über die Tätigkeit der Verwaltungs=
tonangebenden
Lichtſpielhaus Deutſchlands, inden Kammer
Gebrüder Sommerfeld=Darmſtadt einen 1. Preis mit 40
ſtellen (Referent: Ingenieur Rogatz=Frankfurt), die künf=
lichtſpielen
in Berlin, mit einem Bombenerfolg aufgeführt
Mark, Siegmund Nathan Söhne=Ober=Ingelheim einer
ige Werbearbeit (Ing. Mederle=Frankfurt) und die Be=
Dieſes Kunſtwerk hat mit dem hier ſchon zweimal gezeig=
2. Preis mit 30 Mark; 6. für leichte Wagenpferde: Ge=
prechung
der Ergebniſſe des Bundestages (Ing. Fuchs=
ten
kleinen Film nichts gemein. Das Reſidenztheater be=
brüder
Sommerfeld=Darmſtadt einen 1. Preis mit 40 Mk,
Darmſtadt)
ſitzt das Alleinaufführungsrecht des Films: Der Gra
Ferd. Wartensleben=Darmſtadt einen 2. Preis mit 30 Mk.
* Crumſtadt, 19. Mai. Man ſchreibt uns: Am Sams=
von
Monte Chriſto in ſechs Akten mit dem berühmten
Siegmund Nathan Söhne=Ober=Ingelheim und Wilhelm
tag abend fand im feſtlich mit Blumen geſchmückter
amerikaniſchen Schauſpieler O'Neill in der Hauptrolle
Eſſelborn=Mainz je einen 3. Preis mit je 20 Mark; 7. für
Kronen=Saale die Abſchiedsfeier des nach Mainz verſetz
Olympia=Theater. Ein Drama in höchſter Voll
Mutterſtuten mit Fohlen (Arbeitsſchlag): Wilhelm Cull
ten ſeitherigen Dirigenten des Geſangvereins Ger=
endung
: Märtyrer der Wiſſenſchaft iſt die Schöpfung
mann=Groß=Zimmern einen 1. Preis mit 60 Mark, Kon=
mania
Herrn Lehrer Koch, ſtatt. Nach vorhergegange=
der
bekannten Fabrik Léon Gaumont=Paris. Es iſt der Di=
rad
Huf=Gundernhauſen und Richard Burger=Reinheim je
nen Muſikvorträgen einer Abteilung der Kapelle des
rektion des Olympiatheaters gelungen, dieſes in Handlung,
einen 2. Preis mit 50 Mark, Ludw. Nungeſſer VI.=Pfung
Leibgarde=Infanterie=Regiments Nr. 115, die durch ihn
Spiel und Bild vollendete Drama auf vier Tage zu ge=
tadt
und Georg Bertaloth IV.=Hahn je einen 3. Preis mit
vorzügliches Spiel und ein gut gewähltes Programm
winnen. Eine herrliche kolorierte Naturaufnahme iſt der
30 Mark, Jakob Schneider V.=Hähnlein, Gg. Phil
ür eine frohe Feſtesſtimmung ſorgte, begrüßte Herr Prä=
Film Colombo. Die Wochenſchau von Gaumont bringt
Höhl II.=Griesheim, Georg Kröcker III.=Bauſchheim, Gg
ident Hebermehl, der im vergangenen Jahre ſein vierzig=
das
Neueſte aus aller Welt im Bild. Das ſchuldige
Stühlinger IV.=Reinheim, Peter Lang=Darmſtadt,
Joh.
ähriges Präſidenten=Jubiläum feierte, die zahlreich er
Baby (ergreifendes Drama), ſowie diverſe gelungene
Friedr. Gaydoul=Hahn und Friedr. Bayer=Nieder= Ram=
chienenen
aktiven und inaktiven Mitglieder und ſtreifte in
Humoresken erſchöpfen noch lange nicht das Programm.
ſtadt je eine Anerkennung mit 20 Mark; 8. für Mutter=
einem
kurzen Rückblicke die Geſchichte des Vereins. Herr
Als Einlage wird der Film: Vom Banne befreit ein
tuten mit Fohlen (Wagenſchlag): Joh. Höhl XI.=Gries
Lehrer Schwöbel war der eigentliche Gründer und diri
ſpannendes Drama, für vier Tage gegeben; dieſes Stück
heim und Phil. Diehl II.=Wallerſtädten je einen 1. Preis
gierte von 1841 bis 1892, als 51 Jahre. Ihm folgte Herl
hat überall berechtigtes Aufſehen erregt. (S. Anzeige.)
mit 60 Mk., Friedr. Bergoint=Hahn und Peter Müller II.
Lehrer Becker von 1892 bis 1904 und von da bis Pfing=
* Konzerte. Hugenſchütz’ Felſenkeller. Zu
Bickenbach je einen 2. Preis mit 40 M., Phil. Weicker IV.
ſten 1913 Herr Lehrer Koch, ſo daß alſo in den 72 Jahren
den außerordentlich beliebten Sommerabendkonzerten
Hahn und Wilh. Bormann I.=Biebesheim je einen 3. Preis
des Beſtehens der Germania nur drei Dirigenten ar=
ſtellt
ſich eine immer zahlreichere, aus allen Kreiſen de
mit 30 Mark, Phil. Schönberger=Groß=Bieberau, Friedr.
beiteten, die immer nur durch äußere Verhältniſſe ihren
Bürgerſchaft ſich zuſammenſetzende Zuhörerſchaft ein. Um
Merz II.=Groß=Bieberau, Ludw. Pohl=Egelsbach und
Platz einem anderen überlaſſen mußten. Herr Ingenteur
nun auch vielfach geäußerten Wünſchen nachzukommen, hat
Anſtalt für Epileptiſche=Nieder=Ramſtadt je eine Anerken=
Leichtweiß hielt die Feſtanſprache und ernannte im
der Inhaber des Etabliſſements für die Dienstagskonzerte
Namen des Vereins den Scheidenden mit gleichzeitiger
(Fortſ. folgt.
nung mit 20 Mark.
das hieſige Infanterie=Muſikkorps gewonnen. Dieſe Maß=
Ueberreichung eines kunſtvollen Divloms und eines ſil=
nahme
wird von den Beſuchern gewiß als eine willkom=
bernen
Pokals zum erſten Ehren=Dirigenten. Er hob
* Griesheim, 19. Mai. Das geſtrige Jahresfeſ
vor allem die großen Verdienſte des Scheidenden um den
mene Abwechſelung freudig begrüßt werden. Das erſte
der Kirchengeſangvereine aus den Landgemein
Verein hervor, dem es gelungen ſei, mit ſeinen Sängern
Konzert findet heute Dienstag ſtatt. (Siehe auch Anz.
den des evangel. Dekanats Darmſtadt nahm einen er=
dem erſten Wertungsſingen des Ried=Sängerbundes
Ludwigshöhe. Im Anſchluß an das Nachmit=
hebenden
Verlauf. Lachender Sonnenſchein grüßte die
am zweiten Pfingſtfeiertage in ſtarker Konkurrenz mi
tags=Konzert findet am Mittwoch das erſte Abendkon=
Sängerſchar, die bei den Klängen des vorzüglich geſchul
zweithöchſter Punktzahl einen erſten Preis zu erringen,
zert mit Réunion ſtatt.
ten Poſaunenchors Götzenhain, unter Leitung des Herrn
ohne daß der Verein in früheren Jahren einen Wettſtreit
beſuchte. Herr Schreinermeiſter Michel feierte in einer
Förſters Graf, um halb 2 Uhr mit der Straßenbahn kam
Golf=Turnier.
kernigen Anſprache den Scheidenden im Namen der In
und zur Kirche zog. Hier fand durch den Feſtdirigenten,
aktiven, während Herr Bürgermeiſter Strohauer nach
Herrn Lehrer Mall, der ſchon vorher Einzelproben gehal=
Der Großherzogliche Golfklub Darn
einer ſtimmungsvollen Rede ein begeiſtert aufgenommenes
ten, die Geſamtprobe ſtatt, die, dank der tüchtigen Vor
ſtadt veranſtaltete am 17., 18. und 19. ds. Mts. auf
Hoch auf den Gefeierten und deſſen Familie ausbrachte
arbeit in den einzelnen Vereinen, die 250 Sänger raſch zu
ſeinem Spielplatz am Böllenfalltor ſein erſtes Golf
Der Dank des Herrn Lehrer Koch, dem alles unerwarte
einem einheitlichen Chor verſchmolz, deſſen Geſänge unter
Turnier für die Mitglieder des Klubs. Es waren erfreu=
kam
, endete mit der Mahnung, treu weiter zu arbeiten
ſtraffer Leitung eine tiefgehende Wirkung hatten. Die in
lich zahlreiche Nennungen eingegangen und die ſchönen
und die Einigkeit zu erhalten wie ſeither. Seid einig,
den Rahmen der ſinnig aufgebauten Gottesdienſtordnung
meiſt geſtifteten, Preiſe waren heiß umſtritten. Am Sams=
inig
, einig! Gleichzeitig ernannte er Herrn Lehrer Erle
ſich fügende Anſprache des Pfarrers Weißgerber=Meſſel
tag wurde ein Zähl=Wettſpiel für Herren und ein
zu ſeinem Nachfolger. Nach Beendigung des offizieller
zeigte in markigen Strichen die Schönheit und den Segen
ſolches für Damen ausgetragen. Sieger im erſteren wurde
Teiles verbrachte man bei Tanz und Liedervorträgen in
des evangeliſchen Liedes. Die Lieder der Gemeinde, vom
Prinz zu Löwenſtein=Wertheim=Freuden
fröhlicher, gemütlicher Stimmung noch einige ſchön
Poſaunenchor begleitet, waren dazu der lebendige Wider
berg, dem der 1. Preis zuerkannt wurde, während Re=
Stunden, bis der junge Tag mit Sonnenſchein und Vogel
hall. Nicht vergeſſen dürfen wir den trefflich geſchulter
gierungsrat Piſtor den 2. Preis erhielt. Im Damen=
geſang
am frühen Morgen um 5 Uhr die letzten Teilneh=
Kinderchor des Herrn Lehrers Muth. Die gehobene Feſt=
Wettſpiel erhielt den 1. Preis Mrs. Gardner=Frank
mer auseinandertrieb.
ſtimmung klang dann auch bei der Nachfeier weiter, zu der
furt und den 2. Preis Frau Gerheim=Darmſtadt. Da an
Lindenfels, 18. Mai. Am Sonntag war es in un=
die
Sängerſchar ſich noch einige Stunden vereinigte und
Sonntag infolge des regneriſchen Wetters keine Spiele
ſerem Städtchen äußerſt ſtill. Der Touriſtenverkehr war
perſönlich näher kam. Der freundliche Gruß des Orts=
ausgetragen
werden konnten, wurde das Turnier geſterr
gering. Dazu kam noch, daß nicht weniger als fünf hie
pfarrers, die Anſprache von Herrn Pfarrer Zimmermann
nachmittag zu Ende geführt. Es fanden noch ſtatt eit
ſige Vereine dieſen Sonntag zu Ausflügen benutzten, die
Wixhauſen, das Schlußwort von Herrn Dekan Schneider=
Damen= und Herren=Wettſpiel um den weiteſten Trei
jedoch am Vormittag unter der Ungunſt der Witterung
Weiterſtadt, die Lieder der Vereine und Vorträge des
berſchlag von
3 Schlägen.
Den Damenpreis
zu leiden hatten. Die Sektion des Odenwald=
Poſaunenchors boten ſchöne Stunden der Erhebung, die
dieſes Spieles gewann Frau Baronin v. Oetinger
klubs unternahm eine Tageswanderung nach
gewiß von nachhaltiger Wirkung nicht nur für die Vereine
den Herrenpreis Erbgraf vonschlitz gen.vonGört
Erbach. Der Geſangverein Liederkranz und der
ſondern auch für das Leben der Gemeinde ſein werden
Weiter fand ein Spiel um den ſilbernen Putter ſtatt, in
Kriegerverein veranſtalteten einen gemeinſamen Fami
dem Sieger wird, wer mit den wenigſten Schlägen dre
Goddelau, 19. Mai. Am Sonntag
beging der
lienausflug nach der Tromm. Der Turnverein nahm
verſchiedene Grüns durchſpielt. Hierbei errang den
Guſtav=Adolf=Verein in hieſiger
Kirche ſein
teil an dem Frühjahrsturngang, der nach Wembach führte
Damenpreis Frau v. Becker=Darmſtadt, den Herren,
Jahresfeſt. Feſtredner war Pfarrer Marguth=
Der Kegelklub Nord hatte ſich zum Ziele eines zwei=
preis
Herr Hoechberg=Frankfurt
Nieder=Beerbach. Nach dem Feſtgottesdienſt fand im
tägigen Ausfluges Dürkheim a. d. H. gewählt
Nach Schluß der Spiele fand in den ſchönen Räumen
Rühlſchen Saale eine Nachfeier ſtatt, welche durch Lieder
Mainz, 19. Mai. Der Generalinſpekteur der Pionier
des neuen Klubhauſes Preisverteilung ſtatt, nach wel
vorträge des Geſangvereins Eintracht verſchönt wurde
und Feſtungen iſt ſeit Freitag in Mainz. Er beſichtigte
die beiden Pionier=Batgillone, am Samstag nachmittag
ſchrank auch den kühnſten Einbrechern trotzen zu könner
fand bei Guſtavsburg an der Mainſpitze ein intereſſanter
hoffe. Die Einrichtung weiſt drei Türen auf, von denen
Feuilleton.
Brückenſchlag ſtatt, heute Montag, wird auf dem
eine jede nicht weniger als 40 Tonnen wiegt. Vor jeder
Großen Sand eine größere Uebung abgehalten.
Die
BB. Das Hochzeitsſtrumpfband der Prinzeß Viktoria
dieſer Türen wird ein großer 4 Meter hoher Spiegel
Tagung
der Deutſchen Bibliothekare
Luiſe. Ein alter Hochzeitsbrauch am Brandenburgiſcher
aufgeſtellt, der es jederzeit den Wächtern erleichtert, ohn
wurde durch ein Feſtmahl im Saale des Kaſinos Hof
Kurfürſtenhofe hat ſich bis auf den heutigen Tag erhal=
Unterbrechung die Bewegungen aller Nahenden und Voc
zum Gutenberg am Freitag abend offiziell beendigt.
ten und wird ſtets bei der Vermählung eines preußiſchen
übergehenden zu überwachen. Die ganze Konſtruktion, die
Die Rheinfahrt am Samstag vormittag, an der ſich eine
Prinzen oder einer preußiſchen Prinzeſſin angewandt. Be=
in
ihrer Art wohl einzig daſteht, iſt in die Fundament=
große
Anzahl der Mitglieder und Gäſte beteiligte, erfolgte
kanntlich iſt es bei den Hochzeiten der gewöhnlichen Sterb=
des
Hauſes eingebaut, wo ſie noch durch gewaltige Stahl=
bei
prächtigem Wetter nach Bacharach. Eine Abordnung
lichen Sitte, den Brautkranz abzutanzen, wobei zum
klammern in Beton verankert iſt. Das Gewölbe unte
der Vereinsmitglieder legte einen Lorbeerkranz mit
Schluſſe jeder Teilnehmer beſtrebt iſt, ein Stückcher
dem Bankgebäude in der Wall=Street, in dem dieſer Mor
Schleife am Denkmal Gutenbergs nieder
Myrthe oder Brautſchleier zu erhaſchen, da dies Glüc
ganſche Kaſſenſchrank aufgerichtet wird, kann von keinen
Mainz=Mombach, 19. Mai. Die ganze Gemeinde
bringen ſoll. Die Brautſchleier der Prinzeſſinnen ſind
Menſchen betreten werden, ohne daß die Wächter und
ſteht hier eben im Zeichen der Salaternte. Viel
nun ſtets wertvolle Kunſtwerke, weshalb man von deren
Detektive, die Tag und Nacht den Schatz behüten, es wahr
Hunderte von Arbeitskräften ſind wochenlang tagtäglich
Zerſtörung Abſtand nimmt. Aber es wird doch etwas als
nehmen. Die darüber liegenden Bureauräume ſind in
auf dem Felde mit Salatſtechen beſchäftigt. Unausgeſetz
Andenken verteilt und das iſt das Strumpfband der
zwei Etagen angeordnet und enthalten die Arbeitsſtätten
rollen hochbeladene Karren und Wagen, die letzteren meiſt
Braut. Dieſes Steumpfband wird extra für den erwähn=
der
9 Teilhaber der Firma, deren Oberleitung auf den
von Eſeln gezogen, durch die Ortsſtraßen nach dem Bahn=
ten
Zweck angefertigt. Es beſteht aus einem breiten Sei=
Sohn Pierpont Morgans übergegangen iſt. Inmitten der
ſofe. Vor jedem Hauſe ſieht man die Packer die feſten,
denbande mit breiter Schleife, in welches neben und un
Wolkenkratzer iſt dieſes nur zwei Etagen hohe Haus ein
friſchgrünen Salatköpfe in Körbe zählen und verpacker
ter einander ſoviel Wappen der Braut eingewebt oder ein=
ungewöhnlicher
Anblick; der Stil des Bauwerkes lehn
Ein rieſiger Verkehr herrſcht am Bahnhof, wo täglich übe
geſtickt ſind, als illuſtre Perſönlichkeiten an der Feier teil=
ich
an die Renaiſſance an, dabei iſt bei der Konſtruktior
0 Waggonladungen Salat nach allen Gegenden Deutſch=
nehmen
. Am Schluß der Feier wird auf ein Zeichen de=
auf
die Möglichkeit einer ſpäteren Erhöhung des Hauſe
lands abgefertigt werden. Am letzten Donnerstag ver=
Kaiſers das Strumpfband gelöſt, die einzelnen Wappen=
bereits
Rückſicht genommen, ſo daß neue Etagen aufgeſetz
ließen ſogar 49 Waggons, alle über und über voll mi
ſchildchen werden abgetrennt und zur Erinnerung verteilt
werden können, ohne daß das Gewölbe des Kaſſenſchrank=
Kopfſalat verfrachtet, die hieſige Station. In den letz
Dies geſchah auch bei der kürzlichen Vermählung der Prin=
verſtärkt
oder verändert zu werden braucht
ten 11 Tagen kamen nicht weniger als 224 Waggons
zeſſin Viktoria Margarete mit dem Prinzen Reuß. Das
** Kinderwagenſteuer. Eine recht eigenartige Steuer
Salat zum Verſand. Da in jedem Wagen etwa
Hochzeitsſtrumpfband der Prinzeſſin Viktoria Luiſe iſt, wie
die ihresgleichen im Deutſchen Reiche nicht haben dürfte
7500 Köpfe Salat verfrachtet werden, ſo ergibt das einer
der geſamte Brautſtaat, bereits im Neuen Palais bei
beſteht in Spandau: eine Kinderwagenſteuer. Jede
Geſamtverſand von rund 1680000 Stück. Dies bedeute
Potsdam eingetroffen. Die Farbe iſt in zart lila gehal=
Familie muß für einen Kinderwagen, den ſie beſitzt und
indes nur einen geringen Bruchteil der geſamten Mom=
ten
, die Zahl der eingewebten Wappenſchildchen beträg=
venutzt
, jährlich 1,50 Mark zahlen. Als Qutttung erhält
bacher Salatproduktion, die ſich hier auf 67 Millionen
50. Die Verteilung der Schildchen wird im Muſchelſaale
ſie ein Schild mit Nummer, das an den Wagen, mag er
Stück ſtellt. Rechnet man, daß von dieſem Maſſenquan=
durch
die Oberhofmeiſterin der Kaiſerin erfolgen
noch ſo klein ſein, zu befeſtigen iſt. Andernfalls darf kein
tum etwa 5 Millionen zum regelrechten Verkauf kom=
Kinderwagen die Straßen paſſieren. Eine unſozialer
C. K. Der Kaſſenſchrank des Milliardärs. Das Schick
men, ſo ergibt ſich bei einem Durchſchnittspreis von 2 bis
Steuer kann wohl kaum gefunden werden. Man kenn
al hat es Pierpont Morgan nicht vergönnt, die Fertig=
2,50 Mark per 100 Stück eine Geſamteinnahme von 100000
wohl Lurusſteuern für Equipagen und dergleichen, abe
ſtellung jenes großen Kaſſenſchrankes, oder richtiger ge
125000 Mark. Die Eiſenbahnbehörde hat geſtattet
bis
keine Beſteuerung für den Gebrauch von Kinderwagen
ſagt, jenes Treſſorgewölbes zu erleben, deſſen Herſtellung
die Tarifermäßigung für den Transport von Ge=
daf

Sollte etwa Spandau die Kinderwagen und überhaup
er den New=Yorker Architekten Trowbridge und Living=
müſe
auch auf den Salat für die Zeit vom 1. Mai bis
die Kinder für Luxus halten? Kann der Staat geger
ſtone anvertraut hatte. Dieſer Treſſor, der die gewaltigen
20. Auguſt ausgedehnt iſt
ſolchen Unfug nicht einſchreiten?
Wertſummen der Morganſchen Bank aufnehmen wird be
Gonſenheim, 19. Mai. Eine außerordentliche, vor
eht aus nicht weniger als drei Stockwerken von 25 Qua=
* 35 Hervorrufe. Ein gewiſſenhafter Statiſtiker hat
164 ſtimmberechtigten Mitgliedern beſuchte Hauptver=
dratmetern
und iſt durch etwa 1 Meter dicke Stahlplatten
bei der Meiſterſinger=Vorſtellung des Darmſtädter Hof=
ammlung
des Spar= und Kreditvereins
geſchützt. Morgan intereſſierte ſich perſönlich ſehr für di
theaters am Sonntag 35 Hervorrufe feſtgeſtellt, und zwar
befaßte ſich am Samstag abend mit den vom Prüfungs=
Ausführung, hatte ſich viel mit den Plänen beſchäftigt
ach dem erſten Akt , nach dem zweiten 10 und nach dem
ausſchuß und verſchiedenen Mitgliedern eingebrachten An=
und erklärte damals voll Stolz, daß er mit dieſem Kaſſen
dritten 18.
trägen zur Regelung des Ausfalles. Der insbeſondere

[ ][  ][ ]

Nummer 115.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 20. Mai 1913.
Seite 5.
durch die Verwaltung des früheren Rendanten Franz J
und Schotten, ja bis zum Kreiſe Alsfeld. Um einen
dieſem Plane. Hanſen ließ Bourchier darauf aus dem
Becker VI. für die Kaſſe entſtandene Verluſt wurde von
eberblick über die Führung der Starkſtromleitungen zu
Theater werfen und dasſelbe verbarrikadieren. Mit Hilfe
dem Ausſchuß auf 90000 Mark feſtgeſetzt. Betriebs=
ewinnen
, beſichtigten Baurat Schöberl=Darmſtadt und
von Schutzleuten gelang es Bourchier, wieder in das
ücklage und Reſervefonds betragen 64000 Mark, die Ver
Provinzialdirektor Dr. Uſinger=Gießen im Verein mit den
Theater einzudringen und der Situation Herr zu werden
pfändung des früheren Rendanten rund 20000 Mk., außer=
etreffenden
Kreisräten die in Betracht kommenden Orte.
Da Hanſen bei den Debatten, die dem Konflikt vorange=
dem
iſt der Direktor des Vereins als Bürge für den von
angen waren, ſeinen Teilhaber tätlich mißhandelt hatte,
dem Rechner herbeigeführten Verluſt haftbar. Der Verein
wurde er auf deſſen Anzeige in Haft genommen
Kunſtnotizen.
hat noch ein Guthaben bei der Genoſſenſchaftsbank in
leber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach=
Darmſtadt von 38000 Mark und eine Wechſelſchuld vor
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
5000 Mark. Das Guthaben kann infolge des der Genoſ
Der Nieder=Modauer Bank=
enſchaftsbank
bewilligten Moratoriums nicht auf die
Der Richard Wagner=Abend des Phil=
Wechſelſchuld angerechnet werden. Rückzahlung ſoll nur
harmoniſchen Orcheſters aus Leipzig, der morgen zur
krach vor der Strafkammer.
im Verhältnis der Eingänge bei der Bank erfolgen, ſo daß
Feier von Wagners 100jährigem Geburtstag im Feſtſaale
auch bei dieſem Betrag außer dem Verluſt der Aktien von
der Turngemeinde ſtattfindet, bringt in ſeinem zweiten
3 3. Verhandlungstag
15 275 Mark mit Verluſt zu rechnen iſt. Sämtliche Aus=
Teile zwei Stücke aus dem Bühnenweihfeſtſpiel Parſi
g. Zu Beginn der geſtrigen Verhandlung wurde zu=
tände
wurden nachgeprüft und es wurde feſtgeſtellt, daß
al das Vorſpiel und den wunderbaren Karfreitags=
ächſt
der Zeuge Generalſekretär Gennes vom Reichs=
die
Anlagen durchaus geſund ſind. Um Mittel für der
auber aus dem dritten Aufzuge. Es folgt die Trauer
verband der Landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften ver=
Geſchäftsverkehr flüſſig zu machen, ſollen zunächſt Hypo
muſik beim Tode Siegfrieds aus der Götterdämmerung
nommen, der über ſeine Beobachtungen über das Verhält=
theken
von Nichtmitgliedern abgeſtoßen werden, Hypotheken
nd in der proarammatiſchen Schlußnummer, dem Vor=
nis
zwiſchen Ihrig und dem verſtorbenen Geheimera
von Mitgliedern werden beſonders geſchützt. Die Anregung
ſpiel zu den Meiſterſingern von Nürnberg ſoll der
Haas ausſagen ſoll. Zeuge erklärt, daß er mit beiden
durch Stellung des Vereins unter die Bezirksſparkaſſe eine
bend weihevoll ausklingen. Der niedrige, für ein Kon=
Herren viel verkehrt habe. Ihrig ſei außergewöhnlich
Haftung der Gemeinde zu ermöglichen, ſoll weiter verfolgt
ert derartiger Qualität wohl noch nicht dageweſene Ein=
über
die Technik des Genoſſenſchaftsweſens unterrichtet
werden
trittspreis von 1 Mark ermöglicht weiteſten Kreiſen den
geweſen, und er habe das lebhafteſte Intereſſe für alle
Finthen, 19. Mai. Die Hamſterplage hat in der
Beſuch dieſer Jahrhundertfeier. Beſonders ſei noch
Fragen bekundet. Die Sachlage ſei ſo geweſen, daß Haas
darauf aufmerkſam gemacht, daß im ausgegebenen Pro
hieſigen Gemarkung ſo ſtark zugenommen, daß der Scha
theoretiſch, die Genoſſenſchaftsorganiſation geſchaffen habe,
ramm diesmal genaue Daten über die Erſtaufführungen
den, den dieſe gefräßigen Tiere anrichten, ganz bedeutend
während ſie Ihrig praktiſch leitete. Ihrig ſei mit einem
der Werke und ausführliche Erläuterungen dazu nach
iſt. Da ihnen jetzt Körner fehlen, gehen ſie mit Vorliebe
ungewöhnlichen Optimismus an alle Fragen herangetre
Wagners eigenen Worten enthalten ſein werden.
an die jungen Spargelpfeifen. Die Bekämpfung mit
en und habe die Bedeutung des Genoſſenſchaftsgedan=
Räucherapparaten hat bereits vor zwei Jahren keinen
kens außerordentlich geſchätzt. Er halte es nicht für mög=
vollen
Erfolg gebracht. Durch Zufall verſuchte ein Bauers=
lich
, daß Ihrig wiſſentlich gegen das Strafgeſetz verſtoßen
mann den Fang der Tiere mit einer großen gewöhnlichen
habe. Während der Erkrankung des Geheimerats Haas
Reich und Ausland.
Rattenfalle. Er hatte einen durchſchlagenden Erfolg. Dar=
abe
Ihrig die ganze Tätigkeit allein ausgeübt. Haas
aufhin haben bereits mehrere Bauersleute ſich ſolche Fal=
Aus der Reichshauptſtadt, 18. Mai. Wie nunmeh
ei ein ſehr herriſcher Mann geweſen, der keinen Eingrift
len angeſchafft. Um eine wirkſame Bekämpfung der
feſtſteht, wird die Kaiſerin am 20. und 21. Juni den
in ſeine Befugniſſe duldete, und auch Ihrig konnte ihm
Schädlinge zu erzielen, hat nun der landwirtſchaftliche
Kaiſer nach Hannover begleiten. Allerdings nimmt an
einen Willen nicht aufoktroyieren. Andererſeits ließ ſich
Konſumverein 50 Fallen ſeinen Mitgliedern zur Verfüg=
der
Einweihung des neuen Rathauſes am Vormittag de
Haas nach erfolgter Aufklärung umſtimmen. Wenn auch
ung geſtellt. Außerdem hat die Gemeinde die Mittel für
0. Juni der Kaiſer allein teil. Am 21. Juni fährt das
Ihrig eine große Portion Energie und eine gewaltige
weitere 100 Fallen bewilligt. Die beſte Lockung ſind gelbe
Kaiſerpaar im Automobil durch die Lüneburger Heide
Kenntnis der Technik beſaß, ſo konnte er doch nicht immer
den Geheimerat Haas umſtimmen. Zeuge habe oft ge=
nach
Hamburg, wobei in Celle ein einſtündiger Aufent=
Rüben. Einzelne Bauersleute haben in den letzten 14
hört, wie Haas ſagte: Jetzt kommt wieder Ihrig, der
Tagen auf einzelnen Feldern ſchon bis zu 10 Stück ge=
halt
vorgeſehen iſt. Die Ankunft in Hamburg erfolgt um
will das ſo machen, ich will aber nicht
5 Uhr. Am nächſten Tage wird das Kaiſerpaar den Ent=
fangen
. Dieſe Fangart kann allen Gemeinden, die unter
Auf die Frage
des Vorſitzenden, ob nach den Erklärungen des Zeugen es
ſcheidungen der Rennen auf dem Horner Moor beiwohnen.
der Hamſterplage leiden, als beſtes Bekämpfungsmittel
wei Männer waren, die wie harte Mühlſteine aufeinander=
Der Herzog und die Herzogin von Cumber=
empfohlen
werden. Dieſe Falle wird in der Nähe des
mahlten, ſo daß wohl keiner imſtande war, den anderen
land werden zu den Hochzeitsfeierlichkeiten ihres Sohnes
Hamſterbaues aufgeſtellt.
einzuwickeln, beſtätigt Zeuge dieſe Auffaſſung. Die Frage,
mit der Prinzeſſin Viktoria Luiſe am 22. Mai in Berlin
Nieder=Olm, 19. Mai. Eine intereſſante Ueb=
wer
von beiden Herren für die ganze Situation in Nieder=
eintreffen
. Die Ankunft erfolgt vormittags 10 Uhr auf
ung führte heute nachmittag die hieſige Freiwillige
Modau bezw. für die Aufſchiebung des Konkurſes ver=
dem
Anhalter Bahnhofe, wo ſie vom Kaiſerpaar empfan=
Sanitätskolonne vom Roten Kreuz vor dem
ntwortlich ſei, kann Zeuge nicht beantworten.
en werden. Auf dem Bahnhofe nimmt eine Ehrenkom=
Generalinſpekteur des heſſiſchen Sanitätsweſens, Herrn
Es ergreift ſodann der Sachverſtändige Regierungs=
Das neuvermählte Prinzen
pagnie Aufſtellung.
Generalarzt Dr. Lindemann, aus. Nach dem Fuß=
rat
Baſtian das Wort zu ſeinem allgemeinen
aar Heinrich XXXIII. von Reuß j. L., das in
und Tragexerzieren fand eine große praktiſche Uebung
Gutachten. Er äußert ſich zunächſt über die Punkte,
Berlin ſeine Hochzeit feierte, ſiedelt alsbald nach Kaſſel
ſtatt, wobei die nach der Annahme bei einem Brande
die den Angeklagten Ihrig betreffen. Einleitend bemerkt
über. Der Prinz wird in das dortige Huſarenregiment
Verwundeten verbunden und von dem geräumten Rat=
er
, daß er in den 27 Jahren ſeiner Tätigkeit ſchon man=
Landgraf Friedrich II. von Heſſen=Homburg eintreten.
hauſe nach dem Schulhauſe transportiert wurden. Zur
hen Zuſammenbruch von Genoſſenſchaften erlebt häbe,
Der ſiegreiche Berliner Lehrergeſangverein
Markierung der Verwundeten ſtellte das Infanterie=Re
ber trotzdem habe er noch nie ein ſolches Durcheinander,
hatte heute zu einer Feier eingeladen. Der Vorſitzende
giment Nr. 117 zu Mainz die erforderlichen Leute.
wie es bei dem Zuſammenbruch von Nieder=Modau an
warf einen Rückblick auf die Ereigniſſe in Frankfurt a. M.,
den Tag kam, für möglich gehalten. Bezeichnend für die
Nierſtein, 19. Mai. Zu einer verhängnisvollen Pfingſt=
wobei
er nicht vergaß, das Verhalten der Kölner Sänger
ganze Geſchäftsführung ſei es, wenn man hört, daß be=
ahrt
geſtaltete ſich die der Gebrüder Mayer, die auf ihrem
rnſthaft zurückzuweiſen. Den Höhepunkt der Feier bil=
eits
in den 90er Jahren ein Kaufſchilling verſchwunden
Dampfer Fidelitas an den beiden Pfingſtfeiertagen Ver=
ete
eine Rede, in der die Verdienſte des Kaiſers um den
war, ohne daß eine Aufklärung möglich war Man habe
gnügungsfahrten unternommen hatten. Bei Erfelden gal
Rännergeſang hervorgehoben wurden. Zum Schluß des
ann dieſen Kaufbrief jahrelang durch die Bilanzen mit=
Mayer mehrere Böllerſchüſſe ab, und als einer der Böller
ffiziellen Teils erwiderte der Dirigent Profeſſor Feli
eſchleppt und ihn im Jahre 1905 kurzerhand dadurch be=
verſagte
, wollte er ſich von der Urſache überzeugen und
Schmidt auf die ihm dargebrachten Huldigungen und
eitigt, daß man aus dem Rücklagefonds 22000 Mark ab=
bückte
ſich nach der vorderen Oeffnung. In dieſem Augen=
chloß
unter lautem Jubel mit den Worten: Wir haben
chrieb. Die Reviſoren haben in Nieder=Modau ſtets ſehr
blick ging der Schuß los. Schwer verletzt wurde
ſie, die Kette, wir wollen ſie behalten.
gut und gründlich gearbeitet und reichhaltiges Materia
Mayer in die Augenklinik des Herrn Dr. Vierling nach
München, 19. Mai. Ein ſchweres Ballon
n den Berichten niedergelegt. Daß dieſes Reviſionsmate=
Mainz gebracht
-
Der 16jährige Matroſe Fathe
unglück ereignete ſich geſtern nachmittag zwiſchen Lands
ial dem Angeklagten Ihrig zu Geſicht kam, ſei aus der
von hier wurde, als er von Land aus nach ſeinem Schiffe
berg und Dieſſen. Der mit drei Herren und einer Dame
Verhandlung zu entnehmen. Wie dieſe Berichte aber be=
rudern
wollte, von einem Motorboot über=
beſetzte
Ballon Zürich, der mit drei anderen zuſammen
dauerlicherweiſe beachtet wurden, zeige am beſten der Be=
rannt
. Der Nachen und der Inſaſſe verſchwanden in
n Zürich aufgeſtiegen war, verſuchte zu landen. Wäh=
richt
, der nur mit der Bemerkung: ad aeta verſehen und
den Wellen, ohne wieder an die Oberfläche zu kommen.
rend ein Herr und die Dame die Gondel bereits verlaſſen
dann zur Seite gelegt wurde. Bezüglich der Einlöſung
Wonsheim, 19. Mai. Ein Elektromonteur der Rheini
hatten, wurde der Ballon durch einen heftigen Windſtoß
der 1905er Wechſel habe man die Entſtehung der Wechſel
wieder in die Höhe getrieben. Die Dame ließ die Gondel
ſchen Schuckertgeſellſchaft begab ſich kürzlich abends nach
ehr harmlos gedeutet und ſie lediglich als ein Mittel be=
nicht
rechtzeitig los und wurde mit emporgeriſſen. Den
dem Häuschen, in dem das Ein= und Ausſchalten vorge=
rachtet
. Nieder=Modau unter Umgehung der Ausſchließ=
Inſaſſen der Gondel gelang es nicht, ſie wieder in den
nommen wird. Kurze Zeit darauf hörten einige Kin=
ichkeitserklärung
Kredit zu beſchaffen, womit man den
korb hineinzuziehen. In einer Höhe von 200 Meter ver
lusdruck: ungetreue Vorſtandsmitglieder erklärte. Daß
der, die in der Nähe ſpielten, ein klägliches Ge=
ießen
die Dame die Kräfte. und ſie ſtürzte ab. Der Ballon
nan mit dieſen Nieder=Modauer Wechſeln die Konten
chrei und ſie riefen ältere Leute herbei. Dieſe ſanden
landete alsdann in der Nähe von Starnberg. Die Dame
Adam und Pallmann belaſtete, und zwar nicht nur vor
den Monteur auf dem Boden liegend mit verbrann=
vurde
gegen 6 Uhr nachmittags in der Nähe von Thai=
übergehend
belaſtete, war der Genoſſenſchaftsbank be
tem Arm und einer klaffenden Kopfwunde.
ting tot aufgefunden. Ein zweiter Ballon. in der ſich der
kannt. Als dieſe Tatſache dem Banktechniker Ihrig be=
Der Unfall iſt darauf zurückzuführen, daß der Monteur
Gatte der Dame befand, landete in der Nähe von Lands
annt geworden war, hätte ſie auch eine Korrektur ſeiner
an den Strom kam, ſich den Arm verbrannte und ſich im
berg.
rüheren Anſchauungen über die Entſtehung der Wechſel
Fallen die Wunde am Kopfe zuzog. Der Verunglückte
herbeiführen müſſen. Der Schaden aus der Wechſelein
Hannover, 17. Mai. Die Beiſetzung des ermor=
kam
ins Kreiskrankenhaus Alzey. Sein Zuſtand iſt hoff=
löſung
von 1905 von 110000 Mark reſultiere daraus, daß
deten Militärattachés bei der preußiſchen Geſandtſchaft in
nungslos. Der Verunglückte wohnt mit Frau und einem
die Wechſel zum größten Teil gegen Sicherheit der Kaſſe
München, Majors v. Lewinski, fand heute nach=
Kind in Wendelsheim
ingelöſt wurden, nur ein verhältnismäßig kleiner Teil
mittag in der v. Cöllnſchen Familiengruft auf dem Döh=
Gießen, 19. Mai. Die mediziniſche Fakultät der Lan
Sicherheiten waren Vermögensſtücke des Adam.
der
ener Friedhof ſtatt. Unter einer Fülle prachtvolle
desuniverſität ernannte den Direktor der Landesverſiche
Bei den Wechſeln, die 1908 eingelöſt wurden, waren
ränze, darunter Spenden vom Kaiſer, vom Prinz= Re=
rungsanſtalt
Großh. Heſſen, Geh. Regierungsrat Dr
icht mehr Adam und Pallmann allein beteiligt, ſondern
genten von Bayern, vom Prinzen Rupprecht, dem diplo
Dietz=Darmſtadt, aus Anlaß der heutigen Eröffnung
uch Jſaak. Dieſe 410000 Mark Wechſel ſeien in drei
matiſchen Korps in München, dem kommandierenden Ge=
der
neuen Lupus=
Heilſtätte in Gießen zum Ehren=
ruppen
einzuteilen. Die erſte Gruppe von 130000 Mark
ieral in Hannover, der Stadt Hannover, von den Offi=
doktor

beſtand aus Wechſeln, die mit dem Giro Iſaaks verſehen
zierkorps der Garniſon Hannover, wurde der Sara zum
varen. Dieſe Wechſel wurden von der Landeskreditbank
Friedberg, 19.
Mai. Das neue Empfangs=
Friedhof getragen und aufgebahrt. Nach dem Choral
egen Hereinnahme der Sicherheiten eingelöſt. Die zweite
gebäude des Bahnhofs Friedberg wird au
Jeſus, meine Zuverſicht hielt Senior Dr. Hilmer eine
Gruppe von 182000 Mark, die auch Jſaak giriert hatte,
1. Juli exöffnet. Infolge von Geleisverlegungen treter
tiefergreifende Trauerrede, wobei er den Bibeltert
vurde ebenfalls von der Kreditbank eingelöſt. Ein Scha=
Entfernungsänderungen ein, die in der Richtung
nach
ſalm 62: Meine Seele iſt ſtille zu Gott, der mir hilft
den iſt Nieder=Modau aus der Einlöſung dieſer beiden
Bad Nauheim, Dorheim und Rosbach v. d. H.
ugrunde legte. Darauf wurde der Sarg von Gefreiten
leine
Gruppen der Wechſel direkt nicht entſtanden, wohl aber
zur Gruft getragen, gefolgt von den Verwandten des Ver=
Fahrpreiserhöhungen, in der Richtung nach Bruchen=
ein
indirekter, und zwar dadurch, daß die Kreditbank das
ſtorbenen, darunter Vizeadmiral Lanz, und dem zahl=
brücken
und Aſſenheim Fahrpreisermäßigungen zur Folge
Die Kreditbank trat nun
Debetſaldo des Jſaak belaſtete.
eichen Trauergefolge. Unter dieſem befand ſich die ge=
haben

an die V.=V.=G. heran mit dem Erſuchen, einen Teil des
ſamte Generalität der Garniſon Hannover, Abordnungen
Alsfeld, 18. Mai. Ein trauriger Unglücks=
Schadens, der durch die Einlöſung der Wechſel Jſaak ent=
ämtlicher
hannoverſcher Regimenter, ferner Generalfeld=
fall
ereignete ſich geſtern nachmittag 3½ Uhr hier bei dem
tanden war, zu übernehmen. Die Kreditbank ſchrieb dar=
narſchall
von Bock und Pollach, Generalleutnant vor
Hotel Deutſcher Kaiſer‟. Ein 4½ Jahre alter Junge
uf 456000 Mark von ihrer Forderung ab. und die
Plüskow. Flügeladjutant Generalmajor von Dommes
hängte ſich unbemerkt hinten an einen in mäßigem Tempo
V.=V.=G. übernahm die reſtierenden 200000 Mark, welche
und Kultusminiſter a. D. Studt. An der Gruft ſprach
vorbeifahrenden Landauer, um unbefugterweiſe mitzufah
von der V.=V.=G. zum größten Teil ebenfalls abgeſchrie=
der
Geiſtliche den Segen, und unter Trauerſalut wurde
ren. Hierbei geriet er mit ſeinem Kopfe in ein Rad und
en werden mußten, ſo daß Nieder=Modau als Hauptge
Sarg beigeſetzt.
der
wurde mehrmals mitgeſchleudert. Herbeieilende
ellſchafter der V.=V.=G. einen indirekten Verluſt aus der
Lübeck, 19. Mai. Der Brandſtifter, der hier ſeit
Studenten aus Berlin und Marburg befreiten den Jungen
Wechſeltransaktion hatte. Die dritte Gruppe der 1908 ein=
acht
Tagen ſein Unweſen treibt, hatte ſich geſtern das
aus ſeiner unglücklichen Lage. Er wurde dem Kreiskran=
elöſten
Wechſel von 110000 Mark brachte dadurch Ver=
Sägewerk von Bolt in der Moislinger Allee als Schau=
kenhauſe
zugeführt, wo er nach einer Stunde ſtarb. Die
luſte, daß die von Pallmann bereingenommenen Werte
platz ſeiner Tätigkeit aufgeſucht. Obgleich die Feuerwehr
Wirbelſäule war im Genick gebrochen. Den Fuhrmann
tark unterwertig waren, und daß verſchiedene Sicher
nit allen verfügbaren Kräften zur Stelle war und noch
trifft kein Verſchulden
heiten Werte des Vereins waren. Man hätte damals un=
verſtärkt
wurde durch die Wehren der Nachbarſchaft und
bedingt nähere Nachforſchungen anſtellen müſſen, zuma
Alsfeld, 19. Mai. Mit der Wiederherſtellung
in Infanteriebataillon, verbrannten große Holzlager.
durch Brief vom 7. Juli 1908 die Genoſſenſchaftsbank
der Walpurgiskirche iſt jetzt begonnen worden
Aufregung in der Stadt wächſt fortwährend
Die
unterrichtet wurde, daß Wechſel bei Nauheim liefen, wo=
Beim Ablöſen des Wandbewurfes ſand man in der Näh
Brüſſel, 18. Mai. An einem Wagen der elektri=
gegen
Sicherheiten Nieder=Modaus hinterlegt waren.
des Sakriſteieinganges ein mehrere Meter hohe:
chen Straßenbahn in Verviers brach heute auf
Nieder=Modau wurde von der Genoſſenſchaftsbank
Bild des heiligen Chriſtoyhorus
Das Vild
der Höhe einer abſchüſſigen Straße bei der Talfahrt die
uch mit den 310000 Mark belaſtet. Darum wurden auch
war anſcheinend noch nicht vollendet. Man fand außer
Bremſe, ſo daß der ſchwere Wagen in eine große Fahrt=
ille
die Rechner und Reviſoren in Nieder=Modau irre, und
dem Reſte der früheren Bemalung der Kirche. Die Aus
geſchwindigkeit geriet. Bei einer Straßenbiegung löſte ſich
nan erſuchte die Genoſſenſchaftsbank um Aufklärung=
führung
der Malerarbeiten iſt auswärtigen Malern über
infolgedeſſen auch der elektriſche Kontakt, und der Füh=
durch
die wiederholten Aeußerungen Adams, es ſeien
tragen, die gegenwärtig mit den Vorarbeiten beſchäftig
er verlor jede Kontrolle über den Wagen. Dieſer ſpranc
nehr Sicherheiten vorhanden, als Wechſel liefen, hatte
ind. Das Muſeum, das ſich ſeither im dritten Stocke
bei einer Straßenecke aus den Schienen und wurde mi
man den Verdacht, die Genoſſenſchaftsbank habe nicht die
des Weinhauſes befand, iſt jetzt in den zweiten und dritten
urchtbarer Gewalt gegen ein Haus geſchleudert, wo er
ſämtlichen Sicherheiten berangezogen, oder ſie habe einige
Stock des Hochzeitshauſes verlegt worden. Da
zwei große Schaufenſter und die Mauerwand durch=
unterſchlagen
. Dies aufzuklären, war nach Anſicht des
etzt acht Räume zur Verfügung ſtehen, können die Alter
brach und vollſtändig in Trümmer ging. Sieben Fahr
achverſtändigen der Zweck aller Schreiben der Nieder=
tümer
überſichtlicher ausgeſtellt werden wie früher.
In
gäſte ſowie der Führer und der Schaffner des Wagens,
Modauer Herren um Aufklärung. Es ſei deshalb Pflicht
dem Muſeum befindet ſich auch die alte Stadtſpritze aus
von denen keiner abzuſpringen gewagt hatte, wurden mit
der Genoſſenſchaftsbank geweſen, mit einigen Worten
dem 18. Jahrhundert; es enthält hauptſächlich Altertümer
ehr ſchweren Verletzungen aus dem Trümmerhaufen her=
dieſe
Sachlage aufzuklären, aber nicht, immer einfach auf
aus Alsfelds Vergangenheit
die Depotsverzeichniſſe hinzuweiſen. Die Gründung der
vorgezogen.
V.=V.=G, ſei an ſich wohl ein geeignetes Mittel geweſen,
(*) Vom Vogelsberg, 18. Mai. Der Vogelsberg
war
London, 18. Mai. Das Garricktheater
die Genoſſenſchaften liqnider zu geſtalter, aber es ſei ihr
oll nunmehr auch an die elektriſche
Zentralc
geſtern der Schauplatz eines argen Skandals. Der
auch nicht gelungen, die Werte zu realiſieren, da der
Wölfersheim angeſchloſſen werden. Vorerſt war
bekannte amerikaniſche Impreſario John Salter Hanſen
innere Werk der Hypotheken nicht gut war. Da müſſe denn
tur der Anſchluß bis Gedern, Schotten und Laubach ge=
hatte
für den geſtrigen Abend das Schauſpiel Kröſus
auch der Umſtand berückſichtiat werden, ob nicht verſchie=
lant
. Jetzt iſt beſchloſſen worden, dieſe drei Linien wei=
von
Baron Henry de Rothſchild zur Aufführung ange
dene Genoſſenſchaften die Hypotheken billiger verwaltet
etzt. Sein Kompagnon Bourchier, der ein anderes Stück
ter zu führen bis über die Höhen des Vogelsberges nach
hätten. Die Verquickung mit der Pfandbrieftransaktion
auf den Spielplan geſetzt wiſſen wollte, widerſetzte ſich
den Orten des öſtlichen Abhanges im Kreiſe Lauterbach

[ ][  ][ ]

Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 20. Mai 1913.
Nummer 115.
ei ein unglücklicher Gedanke geweſen; es ſei eine Ver=
Preis der Nationalflugſpende; Leutn. v. Beaulieu=
Vereinsorganiſationen im Auslande ſtehen die Bezirke
ſündigung am genoſſenſchaftlichen Gedanken. Bedenken
Geſamtflugdauer 29 Stunden 2 Minuten, Preis der Na=
des
Hamburger Vereins für Handlungs=Kommis von
müſſe erregen, daß Vorſtand und Aufſichtsrat von Nieder=
tionalflugſpende
; Ingenieur Thelen, Geſamtflugdaue
1858. Nicht weniger als 150 Zweigvereine ſind bereits
Modau nicht getragt worden ſind, ob ſich der Verein an
36 Stunden 17 Minuten, Preis der Nationalflugſpende;
vorhanden, die insgeſamt 8000 deutſche Kaufleute und
der V.=V.=G. beteiligen ſolle oder nicht. Zu dem Delkre
Leutn. Kaſtner, Geſamtflugdauer 50 Stunden 33 Min.
Handlungsgehilfen umfaſſen. Die größten Zweigvereine
dere von 60000 Mark, das dem Nieder=Modauer Verein
Preis der Südweſtgruppe des D. L. (F. V.
Leutn. Cör
ſind die in Paris und London mit je rund 1000 Mit=
als
Schuldentilgungsfonds zur Verfügung geſtellt wurde,
per, Geſamtflugdauer 52 St. 35 Min., Preis der Südweſt
gliedern. An beiden Plätzen befinden ſich auch eigene
hätte doch auch Ihrig gegen die Einſtellung der Summe
gruppe des D. L. F. V
Bureaus des Vereins, die in erſter Linie die Stellen
in die Aktiva der Bilanz Einſpruch erheben müſſen, zu
Folgende Preiſe wurden an Flugzeugführer, die
vermittlung betreiben und je etwa 200 Stellen im
mal ihm ja bekannt ſein mußte, daß die Bedingungen
wei Etappen, die dritte jedoch nur zum Teil durchfloger
Jahre beſetzen. Auch in Antwerpen, Brüſſel, Barcelona,
nicht erfüllt waren. Erſt im Sommer 1911 wurden di
hatten, zuerkannt: Leutn. Freiherr v. Thüna, Ehren=
Trieſt, Buenos=Aires und New=York ſind Bureaus des
Schuldverſchreibungen von den Verwaltungsmitgliedern
preis des Kaiſerlichen Statthalters Grafen von Wedel
58er Vereins für die Stellenvermittlung vorhanden.
ſichergeſtellt. Der Sachverſtändige beſpricht dann die Be=
Leutn. Frhr. v. Haller, Ehrenpreis des Fürſten Karl
*
ſeitigung des Defizits durch die Schuldübernahme de
Amerikaniſche
Heiratsgeſchichten.
Anton von Hohenzollern; Ingenieur Suwelack, Ehren
Das Buch
275000 Mark im Jahre 1908 und der 58000 Mark im
für Alle
(Union, Deutſche Verlags=
preis
der Südweſtgruppe des D. L. F. V.
Jahre 1909. Dieſe Uebernahme von Defizits durch Vor=
geſellſchaft
,
Stuttgart) teilt über dieſes Them
Die Leutnants Blüthgen, Donnevert, Zwickau, Som=
ſtand
und Aufſichtsrat ſei zweifellos eine praktiſche Maß
nachſtehende
amüſante Beiſpiele mit:
In einer
mer, Engwer, Hailer, Vierling, Weyer und alle Paſſagiere
nahme, um eine Genoſſenſchaft, ohne das öffentliche Ver
Boſtoner Zeitung erſchien folgendes Inſerat: Wit
erhielten Erinnerungsgaben. Die Geldpreiſe der Natio
trauen zu erſchüttern, zu ſanieren. Es frage ſich im vor
wer ohne Anhang, der zurückgezogen lebt, wünſcht in de
nalflugſpende wurden wie folgt verteilt: 5000 Mk
liegenden Falle nur, ob die Schuldübernahmen von der
Abſicht auf baldige Heirat mit Dame in Korreſpondenz
an die Deutſchen Flugzeugwerke Leipzig=Lindenthal für
Betreffenden ernſt genommen wurden, bezw. ob ſie in der
zu treten, die über 40 Jahre alt iſt, wenig Vermögen be=
das
Flugzeug des Leutn. v. Hiddeßen, 3000 Mark an die
Lage waren, die übernommenen Verpflichtungen zu er
ſitzt und nur ein Bein hat. Ein einſamer Junggeſelle
Aviatik=Geſellſchaft Mülhauſen für das Flugzeug des
füllen. Sodann geht Sachverſtändiger nochmals auf der
der ſeiner Körpergröße wegen allgemein bekannt war
Ingenieurs Schlegel; 2000 Mark an die Gothaer Waggon
von ihm aufgeſtellten Bilanzvoranſchlag betreffs der Sa=
kam
zu der Ueberzeugung, daß er auf gewöhnlichem Wege
Fabrik für das Flugzeug des Leutn. Joly. Außerdem
nierung des Nieder=Modauer Vereins ein und bemerkt,
keine Lebensgefährtin finden könnte, die für ihn groß
erhielten alle am Flug beteiligten Flugzeugbeſitzer Geld=
daß
die von der Verteidigung bezweifelten Poſitionen
genug ſei, und er gab daher in einer New=Yorker Zeitung
entſchädigungen bis zu 6000 Mark, je nach der Zahl der
durch die von ihm vergleichsweiſe herangezogenen Sta=
folgende
Anzeige auf: Eine Frau wird geſucht, die nicht
zurückgelegten Etappen.
tiſtiken beſtätigt wurden
gerade jung oder ſchön oder reich zu ſein braucht, dafür
Folgende Preiſe für die beſten Leiſtungen in der
Gegen 1 Uhr wird ſodann die Weiterverhandlung auf
aber mindeſtens ſechs Fuß ſieben Zoll groß ſein muß.
Aufklärungsübungen wurden verteilt: 1. Führer
Dienstag vertagt.
In Connecticut wurde jüngſt in der Zeitung eine Frau
Leutn. Canter: Prinz Heinrich=Preis der Lüfte, Paſſagie
eſucht, deren erſter Mann hingerichtet worden ſein müſſe
Leutn. Böhmer: Ehrenpreis des Großherzogs von Ba=
damit
ſie nicht immer ſagen könne, was für ein ganz an=
den
; 2. Führer Leutn. Geyer, Paſſagier Leutn. Prins:
Gerichtszeitung.
derer Mann doch ihr erſter geweſen ſei. Viel Aufſeher
Ehrenpreiſe der Südweſtgruppe des D. L. F. V.; 3. Füh
erregte es vor einigen Jahren in St. Louis, als bekannt
Der Bankräuber Bruning vor Gericht
rer Leutn. Frhr. von Haller, Paſſagier Oberleutn. Frhr
wurde, daß eine junge Dame ſich einem Geiſte antrauen
von Könitz: Preis des Fürſten zu Wied bezw. der Damer
Berlin, 19. Mai. Einer der verwegenſten Bank
laſſen wollte. Ein junger Mann aus ihrem Bekannten=
der
Stadt Koblenz; 4. Führer Oberleutnant Barends
räuber der letzten Jahrzehnte hat ſich heute vor der elften
kreiſe war geſtorben, und ſie erklärte ihren verwunderter
der Südweſt
Paſſagier Leutn. Wilberg: Preiſ=
Strafkammer des Landgerichts Berlin I zu verantwor=
Freunden und Verwandten, daß ſie ſeine körperloſ
Ingenieur
Führer
Thelen, Paſſagier
gruppe; 5.
ten. Es handelt ſich um den Kaſſenboten Guſtav Bru
Seele heiraten wollte. Mit der üblichen Feierlichkei
(2g
des Fürſten Hatz=
Preis=
Kapitänleutnant Weiß:
ning, der bei der Dresdener Bank in Berlin
wurde die Trauung auch vollzogen, und obgleich es eine
feld bezw. der Südweſtgruppe: 6. Führer Leutn. Cör=
angeſtellt
war. Am Vormittag des 12. Juni des vorigen
ehr einſeitige Sache war, verſicherte die Braut dennoch,
per, Paſſagier Leutn. von Schröder: Preiſe der Südweſt
Jahres waren von zwölf Kaſſenboten der Bank zwei Mil=
daß
ſie mit ihrem Geiſtergemahl ſehr glücklich ſei
gruppe; 7. Führer Leutnant Joly, Paſſagier Oberleut
llionen Mark in Gold, Silber und Scheinen von der
8.
Führe:
nant Felung: Preiſe der Südweſtgruppe:
Reichsbank geholt worden, welche für die nächſten Stun=
Leutn. Carganico, Paſſagier Leutn. Koch: Preiſe der Süd=
den
zur Auszahlung dienen ſollten. Als die zwei Mil
weſtgruppe; 9. Führer Leutn. Frhr. von Thüna, Paſſa=
lionen
an den Kaſſierer abgeliefert werden ſollten, fehl
Literariſches.
gier Leutn. Frhr. von Falkenhayn: Preiſe der Südweſt=
ten
260000 Mark, und es ſtellte ſich gleichzeitig heraus
gruppe; 10. Führer Leutn. von Hiddeßen, Paſſagier Leut
Dr. Karl Sonnenſchein (M.=Gladbach) Wie
daß Bruning verſchwunden war. Durch Zirkular= Depe=
nant
Böhm: Preiſe des Herrn Dr. med. Leitz bezw Preis
Studenten wohnen. Flugſchriften des Sekretariats
ſchen der Polizei wurden ſofort alle Polizeiwachen der
ſozialer Studentenarbeit. Heft 2. 10 Pfg. Der rührige
der Firma Heuſelt; 11. Führer Oberleutnant Donne
Reichshauptſtadt und der großen Provinzorte, beſonder=
auch
hier bekannte Verfaſſer beſpricht in dieſer Broſchüre
vert, Paſſagier Leutnant Warell: Preiſe der Südweſt=
der
Seeſtädte, von dem Rieſendiebſtahl benachrichtigt.
ein wichtiges Problem, eine Frage, die im Vordergrunſ
gruppe.
Zunächſt aber waren alle Nachforſchungen nach dem De=
ſozialen
Intereſſes ſtehen ſollte. Denn von ihr hängt das
Dr
Der Führer des Luftſchiffes Sachſen
fraudanten vergeblich, obwohl man die verſchiedenſten
Wohl und Wehe unſerer Akademiker in erſter Linie ab
Eckener, erhielt den Ehrenpreis des Herrn Majewski,
Spuren verfolgte. Die Dresdener Bank hatte auf die Er=
ihr
ſittliches Verhalten, ihr häuslicher Fleiß uſw. Die
deſſen Beobachter, Major Hübner, den Preis des Prin=
greifung
des ungetreuen Kaſſenboten eine Belohnung
Studentenwohnung hat hygieniſchen, gemütlichen, wiſſen=
der

zen Max von Baden. Für die beſte Leiſtung au
von 10000 Mark ausgeſetzt. Schließlich gelang es der
chaftlichen, erziehlichen, ſittlichen Wert. Wie unermeßlick
Strecke Koblenz=Neuſtadt erhielt Leutnant Freiherr vor
mühſeligen Beobachtungen der Kriminalpolizei, den Auf
groß iſt daher der Schaden, den die ſturmfreien oder
Thüna den Ehrenpreis des Prinz=Regenten Ludwig von
enthaltsort Brunings feſtzuſtellen. Die Behörden hatten
ungenierten Buden anrichten, wieviele bisher fleißige
Bayern. Für die Leiſtungen zwiſchen Wiesbaden und
eine ſorgfältige Ueberwachung der Verwandten Brunings
Studenten fühlen ſich durch das Unwohnliche ihres
Sießen erhielt den Ehrenpreis des Großherzogs von Heſſen
in Engter in Weſtfalen eintreten laſſen, wo Brunings
Baues nicht zur Arbeit hingezogen und verbummelr
Leutn v. Thüna, den Ehrenpreis der Stadt Gießen Leut=
Schweſter mit dem Maurer Hatke verheiratet war. Es
dann allmählich. Hier muß notwendiger Weiſe eine ener
nant Carganico den Ehrenpreis der Stadt Pforzheim
fiel auf, als die wenig begüterten Eheleute einmal einer
giſche Reform einſetzen. Zu dieſem Zwecke findet am 24
Leutnant Blumbach, der mit dem Flugzeug Sommer ab
Tauſendmarkſchein wechſeln ließen. Es wurde daher ein
ds. Mts. im Münchener Univerſitätsgebäude eine ſtuden
geſtürzt war.
Hausſuchung in der Wohnung vorgenommen und man
tiſche Wohnungskonferenz ſtatt, bei der u. a. auch Sonnen=
fand
in Bleiröhren verſteckt und eingemauert den Betrat
ſchein ſprechen wird. Auf welche Weiſe vermögen wi
von 65000 Mark vor. Weiter wurde eine Reihe von
Der Schütte=Lanz II
nun das Wohnungsweſen zu heben? Sonnenſchein for
Chiffrebriefen beſchlagnahmt, nach deren Entzifferung
dert zunächſt eine beſſere ſtudentiſche Wohnungsvermitt=
* Berlin, 17. Mai. Das zweite Schütte=Lanz=Schiff
ffeſtgeſtellt werden konnte, daß ſich der Geſuchte in Winni=
lung
durch eigens dazu einzurichtende Wohnungsämter
das jetzt gebaut wird, wird etwas länger werden, als das
peg in Kanada aufhielt. Er lebte hier unter falſchen
Dieſe müſſen von Stadtverwaltung, Univerſität, ſtuden=
erſte
von der Heeresverwaltung angekaufte. Es wird
Namen und gedachte ſich als Farmer niederzulaſſen, wes
tiſchen Korporationen uſw. gewiſſenhaft unterſtützt werden.
einen Gasinhalt von rund 24000 Kubikmeter haben. In
halb er ſchon umfangreiche Landankäufe betätigt hatte
Als Ziel hierbei muß gelten: Geſunde, behagliche und
ganzen ſoll es fünf Gondeln erhalten, und zwar eine Füh
Nach ſeinen eigenen Angaben iſt er zunächſt im Auto nadh
dem Kunſtempfinden entſprechende Buden. Möchten die
rergondel und 4 Maſchinengondeln. Die Führergonde
einem kleinen Orte in der Umgegend von Berlin gefah=
Anregungen des Verfaſſers in weiteſten Kreiſen Gehör
wird ſich am weiteſten vorn befinden, 1 Maſchinengondel
ren und hat von dort die Bahn bis zum Wohnorte ſeines
inden und zum Segen unſerer ſtudierenden Jugend ge
je an der mittleren Linie vorn und hinten loſe aufgehängt
Schwagers benutzt. Dort wurde zunächſt ein Teil des
reichen.
L.
zwei Maſchinengondeln werden in der Mitte etwas ſeit
Geldes vergraben und der Verſtändigungsplan für die
Alt=Heidelberg in Japan ſchildert eine hoch=
lich
der mittleren Linie ſtarr angebracht. In den Gon=
kommende
Zeit bezüglich der Chiffrezeichen feſtgelege
originelle
illuſtrierte Abhandlung des deutſchen Japar
deln werden 3 Maybach= und ein Daimlermotor einge=
Dann fuhr Bruning nach Hamburg und trat hier ziemlich
enners Felix Baumann, die ein klarer Beweis dafür iſt
baut, die je 200 Ps haben. Sie treiben je zwei zwei
ungeniert auf, obgleich ſein charakteriſtiſches Signalement
welches Intereſſe auch das Land des Sonnenaufgange
lügelige Schrauben an. (Das neue Zeppelin=Luftſchiff
in allen Zeitungen ſtand
Meyer=Förſters altbewährtem Stück und zugleich dem
der Marine bekommt in Friedrichshafen 4 Maybachmotoren
Die Anklage nimmt an, daß er in der Umgegend vor
deutſchen Studentenleben entgegenbringt. Uns aber be=
von
je 205 PS.
Hamburg zirka 117000 Mark, die an dem defraudierter
rührt es eigenartig genug, eine ſchlitzäugige Japanerin als
Gelde noch fehlen, vergraben habe. Von Hamburg gine
Käthe zu ſehen mit Korpsbändern und Bierkrügen. Ueber=
Bruning nach Luxemburg, wo er unter dem Verdachte de
haupt bietet das neueſte (17.) Heft der vornehm illuſtrier
Demonſtrationen franzöſiſcher
Spionage verhaftet, aber gegen eine Kaution von 3000
ten Zeitſchrift Moderne Kunſt (Verlag von Rich,
Mark wieder auf freien Fuß geſetzt wurde. Er ließ dieſe
Bong. Berlin W.57, Preis des Vierzehntagsheftes 60 Pfg.
Soldaten,
Kaution verfallen und ſchiffte ſich auf einem holländi=
dem
Leſer reiche Anregung. Aus der Fülle der mit Ab
ſchen Dampfer nach Kanada ein, und zwar mit den Legi
bildungen vornehm ausgeſtatteten Aufſätze heben wir be=
Wie aus Toul gemelde
* Paris, 19. Mai
timationspapieren des Pferdeknechtes Hermann Kranich,
ſonders Hermann Abekings Artikel über den bekannten
wird, verſuchten Mannſchaften der 77. Brigade, zumeiſt=
die
er dieſem für 6000 Mark abgekauft hatte. Als der
Maler frieſiſcher Inſeln, Otto H. Engel, der mit Repro=
Soldaten des 146. und 153. Infanterie=Regiments, geſtern
Aufenthaltsort des Defraudanten bekannt war, wurde der
duktionen nach Gemälden dieſes Künſtlers reich geſchmück
nachmittag abermals eine öffentliche Kundgebung
deutſche Konſul in Winnipeg beauftragt, ſeine Verhaft=
ſt
,
owie Th. Skribanowitz’ geiſtvolle Plauderei über
gegen die Zurückbehaltung der Jahres=
ung
bei den kanadiſchen Behörden zu veranlaſſen. Bru=
Peter Behrens’ Deutſches Botſchaftspalais in St. Peters=
laſſe
. An 400 Soldaten verſammelten ſich auf dem
ning wurde gefaßt, als er einen poſtlagernden Geld=
burg
hervor. Eine eigenartige, ſpannende und ergreifende
Uebungsplatz Dommartin und faßten den Plan, in ge
brief in Empfang nehmen wollte. Er geſtand auch ſofor
Erzählung aus dem Offiziersleben von Hans von Saltz=
ſchloſſener
Gruppe nach der Stadt zurückzukehren, um da=
ein
, der Geſuchte zu ſein. Die Auslieferungsverhand
wedel: Frau Mytala ſetzt in dieſem Heft verheißungs
ſelbſt vor der anläßlich des Militärkonzerts verſammelten
lungen nahmen nur kurze Zeit in Anſpruch und Brunin
voll ein. Ferner ſeien die Aufſätze: Schluß der Theater=
Volksmenge gegen die Zurückhaltung der Jahresklaſſe zu
wurde nach London übergeführt, wo ihn zwei deutſche
aiſon von Dr. Oskar Anwand, Heldinnen der Be
Der Stellvertreter des Platzkommandan
demonſtrieren
Kriminalbeamte in Empfang nahmen.
freiungskriege von Ernſt Boerſchel und Napoleons Hoff
ten, Artillerieoberſt Beuchon, ritt nach dem Uebungsplatz
Bei ſeinen Vernehmungen hat er ſich bisher hartnäckig
nungen und Träume die ſeine Taten noch wahrhaft
und bemühte ſich, die Soldaten in einer Anſprache von
märchenhaft überſteigen beſonders genannt. Da auch der
geweigert, anzugeben, wo der Reſt des unterſchlagener
dem Plan abzubringen. Seine Ermahnungen wurden
Zick=Zack aus dem Leben der Theater=, Kunſt= und Sports=
Geldes verborgen iſt. Er hat dabei offen zugegeben, daß
anfangs von dem größten Teil der Soldaten gut aufge=
welt
eine Reihe geiſtvoller, in Bild und Wort anregender
er nach Verbüßung ſeiner Strafe das Geld erheben will
nommen, doch mußte der Oberſt angeſichts der wider=
Beiträge enthält, ſo wird dies reichhaltige Heft unſeren
Mit Bruning haben das Ehepaar Hatke, ſowie der
penſtigen Haltung der Rädelsführer unverrichteter Sache
Leſern aufs neue willkommen ſein.
Pferdeknecht Kranich und deſſen Schweſter Olga unter
in die Stadt zurückkehren. Er entſandte Infanterie= Pa=
trouillen
, ſowie eine Abteilung Gendarmen und Dragone
der Anſchuldigung der Begünſtigung auf der Anklage=
In der von der Verlagsbuchhandlung B.G
nach dem Uebungsplatz, um die Anſammlung
zu
er=
Teubner
bank Platz zu nehmen
in Leipzig herausgegebenen Sammlung
ſtreuen. Die Manifeſtanten flüchteten in die Felder
und
wiſſenſchaftlich=gemeinverſtändlicher Darſtellungen
aus
Weinberge, wobei es zu Raufereien kam. Auch ſonſt
allen Gebieten des Wiſſens
Aus Natur und
ſpielten ſich peinliche Szenen ab. So weigerte ſich eit
Geiſteswelt (jeder Band 1 Mk. bezw. 1,25 Mk.), ſind
Luftfahrt.
Korporal der von dem Oberſten Beuchon entſandten Pa
weiter erſchienen: Bd. 179: Deutſchlands Stel=
trouille
, ſeinen Dienſt zu tun und legte das Gewehr nie=
ung
in der Weltwirtſchaft. Von Prof. Dr.
Geſamtergebnis und Preisverteilung
der. Er wurde von einem anderen Unteroffizier ſofort
Paul Arndt. 2. Aufl. 1912.
Bd. 186: Philoſophie
Die Zivilbevölkerung
verhaftet
die über die
* Straßburg, 18. Mai. Die geſtern abend im
Einführung in die Wiſſenſchaft, ihr Weſen und ihre Pro
Haltung der Soldaten ſehr entrüſtet war, leiſtete den Gen=
Sachſen=Caſino von dem Prinzen Heinrich den ausge=
bleme
. Von Hans Richert. 2. Auflage. Bd. 377: De=
darmen
und Militärpatrouillen Beiſtand. um die Ord
zeichneten Fliegern perſönlich überreichten Preiſe ſind nach
ranzöſiſche Roman und die Novelle. Ihre
nung wiederherzuſtellen. Eine Anzahl Soldaten verſchie=
amtlicher
Aufſtellung folgende:
Geſchichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Von
dener Waffengattungen wurde feſtgenommen und nad
Es erhielt den Ehrenpreis des Kaiſers Leutnan
Otto Flake
Bd. 378: Aſtronomie in ihrer Be=
dem
Arreſt gebracht. Auch ein ſozialiſtiſcher Arbeiter, de
Canter. Er hatte die zweitbeſte Flugzeit und hat di
deutung für das praktiſche Leben. Von Dr.
an der Demonſtration teilgenommen haben ſoll, wurde
Aufklärungsübungen mit gutem Erfolg erledigt. (Leutn
Adolf Marcuſe. Bd. 381: Die Renaiſſance=
verhaftet
. Die Militär= und Zivilbehörden in Toul hiel=
von
Hiddeßen, der die beſte Flugzeit hatte, hatte die Auf=
architektur
in Italien, I. Von Dr. Paul Frankl
ten geſtern abend eine Beſprechung ab, in der ſie über di
klärungsübungen nicht völlig erledigt.) Den Ehrenpreis
Mit 12 Tafeln und 27 Textabbildungen. Bd. 383: Das
zur Verhinderung derartiger Vorfälle erforderlichen Maß=
für
die beſte Leiſtung bei den Aufklärungsübungen, der
Problem der Willensfreiheit. Volkshochſchul=
nahmen
ſich verſtändigten.
Prinz Heinrich=Preis der Lüfte, erhielt ebenfalls Leutn
vorträge von G. F. Lipps.
Bd. 385: Maße und
Canter.
Die Zuverläſſigkeitpreiſe erhielten folgend
Meſſen. Von Dr. Walter Block. Mit 34 Abbildungen.
Flugzeugführer, die alle drei Zuverläſſigkeitsetappen durch=
Bd. 387: Differential= und Integralrech=
Vermiſchtes.
flogen haben: Leutn. v. Hiddeßen, Geſamtflugdauer
nung mit Berückſichtigung der praktiſcher
Deutſches Vereinsleben im Auslande
0 Stunden 28,5 Minuten, Preis des preußiſchen Kriegs
Anwendung in der Technik. Von Dr. Marti:
miniſters: Leutn. Canter, Geſamtflugdauer 16 Stun=
Es iſt bekannt, daß ein weſentliches Mittel zur Erhaltung
Lindow, Oberlehrer an den Königlichen Vereinigten Ma
Deutſchtums außerhalb des zuſammenhängenden
den 35 Minuten, Preis des bayeriſchen Kriegsminiſters:
chinenbauſchulen in Dortmund. Mit 42 Figuren
Sprachgebiets die zahlreichen Vereine aller Art bilden.
Ingenieur Schlegel Geſamtflugdauer 17 Stunden 37,0
Bd. 389392: Das Kriegsſchiff. Kurze Darſtellung
Namentlich die Kaufleute, die Pioniere des deutſcher
Minuten, Preis des Frankfurter Automobilklubs: Leutn
ſeiner Entſtehung und Verwendung. Von Eduard Krie
Handels im Auslande, haben ſich an allen Plätzen, wi
17
Stunden 59,9 Minuten,
ger, Geh. Marinebaurat und Lehrer für Schiffbau an de
Joly Geſamtflugdauer
eine deutſche Kolonie beſteht, zu blühenden Vereinigungen
Preis des Geheimen Kommerzienrats Oßwald; Leutn.
Marineſchule in Flensburg. Mit 60 Abbildungen. Ge=
Carrganico, Geſamtflugdauer 19 Stunden 30,7 Min.
zuſammengeſchloſſen. An der Spitze der kaufmänniſchen
chichte der deutſchen Frauendichtung ſeit

[ ][  ][ ]

Nummer 115.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 20. Mai 1913.
Seite 7.
1800. Von Dr. H. Spiero in Hamburg. Mit 3 Bild=
gleich
aber auch die praktiſchſten Inneneinrichtungen auf=
Spur vorhanden war. Die Polizeibehörde nimmt als
niſſen auf einer Tafel. Grundlagen der Elektro
weiſt. Vier Geſchoſſe ſind vorhanden, im Erdgeſchoß ſind
eſtſtehend an, daß der Dieb die Kirche in Brand ſetzte,
Eechnik Von A. Rotth. Mit 72 Abbildungen.
Kochküche und Hausverwalterwohnung, im erſten Stock
um ſeine Tat zu verdecken. Der Wert des Jeſusbildes
Michelangelo. Eine Einführung in das Verſtänd=
Zimmer des Arztes, ein Röntgenſtrahlenzimmer, Opera=
wird
auf 200000 Kronen geſchätzt
nis ſeiner Werke. Von Prof. Dr. Edmund Hildebrandt.
tionsſaal und Dunkelkammer, im mittleren Stock Kran=
HB. London, 19. Mar. Ein Schiffsunglück
Mit einem Titelbild und 43 Abbildungen im Text. Das
kenräume, im oberen Stock Krankenräume und Schweſtern
dem ſieben Perſonen zum Opfer gefallen ſind, wird
Deutſchtum im Ausland. Von Robert Hoeniger
vohnungen; das Dachgeſchoß enthält die Waſchküche
von Firth of Forth gemeldet. Geſtern nachmittag ſchlug
Bügel=, Plätt= und Nähzimmer, ſowie ein großes Sonnen=
Aus Schacht und Scholle, Gedicht von
ein Ruderboot mit 19 Mann der Beſatzung des Torpedo=
und Lichtbad. Gerade die Sonne ſoll als Heilmittel hier
Peter Schnellbach (Friedrich Gutſch, Hofbuchhandlung
boots=Zerſtörers Itchen die ihren Sonntag=Nachmittag
in den Dienſt der Lupusbekämpfung geſtellt werden.
Karlsruhe, kart. 2 Mk.) Aus Welt und Leben, aus Na=
an
Land verbringen wollten, um, als es von dem Tor=
Einen ſchönen Fernblick genießen zugleich die Kranker
tur und Einſamkeit, aus Herz und Haus ſchöpft der Autor
pedoboot abſtieß. Es wehte ein ſtarker Wind und die
von den Balkons, die rund um das Heim angebracht ſind
den Stoff für ſeine liebenswürdigen und ſchwungvollen
See ging ziemlich hoch. Alle Mann fielen ins Waſſer
Ein ziemlich großes Gelände gehört zum Heim: ein Zier=
Dichtungen, alſo aus reichſtem unerſchöpflichen Quell.
ungefähr 800 Meter von der Küſte entfernt. Glücklicher=
garten
und ein Nutzgarten; hier ſollen die Kranken auch
Und reich iſt die Form, die ſeinen Stoff praltiſch verlchönt
weiſe richtete ſich das Boot wieder von ſelbſt auf, ſo daß
leichte Beſchäftigung finden.
Um 1 Uhr fand in den
-
und veredelt. Geſund empfunden überragen dieſe Ge
eine große Anzahl wieder hineinklettern konnte. Vom
Räumen des Geſellſchaftsvereins ein Feſteſſen ſtatt, bei
Zerſtörer wurden dann Rettungsboote an die Unglücks=
dichte
weit die modern gewordene Lyrik unverſtandener‟
welchem Toaſte auf das Großherzogspaar, die Staats=
Weiſter,
telle geſchickt und ein Teil der Mannſchaften konnte auch
regierung, die Univerſität, den Heilſtättenverein und die
gerettet werden. 7 Mann werden vermiß=
Stadt Gießen ausgebracht wurden.
IIB. Waſhington, 19. Mai. Die Oſtſtaaten haber
unter den herrſchenden Arbeiterunruhen ſchwer zu
Die Einweihung des Lupus=
eiden
. In Weſt=Virginia mußte der Belagerungszuſtand
Letzte Nachrichten.
roklamiert werden. Die Lage in Paterſon iſt eine ſehr
heims in Gießen.
ſchwierige. Auch die übrigen Staaten ſind von den herr=
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
ſchenden Zuſtänden in Mitleidenſchaft gezogen. Man be=
(*) Die Einweihung der Lupusheilſtätte
fürchtet, daß infolge des Streiks weitere Unruhen ent=
hat
heute vormittag 11 Uhr eine auserleſene Schar von
* Berlin, 19. Mai. Heute mittag 1 Uhr liegen die
ſtehen, um ſo mehr, als das neue Tarifgeſetz demnächſt in
Männern, darunter zahlreiche Mediziner aus ganz Mittel=
Endergebniſſe der Wahlmännerwahl aus
Kraft tritt. Die Arbeitnehmer erhielten die Aufforder
deutſchland, in unſerer Univerſitätsſtadt vereinigt, galt
allen 276 Wahlkreiſen vor. Danach ſind 394 Abgeordnete
ung, ihre Lohnbücher genau zu führen, da nach dem neuen
als gewählt anzuſehen und 49 Stichwahlen ſind erforder=
es
doch, eine Anſtalt zu eröffnen, die für die leidende
Menſchheit ſowohl, als auch für den Arzt von gleich gro=
lich
. Bisher ſind gewählt: 141 Konſervative, 48 Frei=
Seſetz dem Staate eine Kontrolle darüber zuſtehe.
konſervative, 57 Nationalliberale,
25 Volkspartei, 101
ßer Wichtigkeit iſt. Für ganz Mitteldeutſchland hat die
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Sozialdemokraten und
Zentrum, 12 Polen, 2 Dänen,
Heilſtätte eine hervorragende Wichtigkeit. Unter den
Deutſch=Sozialer. An den 49 Stichwahlen beteiligen ſich
zahlreichen Vertretern befand ſich als Vertreter der Heſſi
21 Konſervative, 14 Freikonſervative, 23 Nationalliberale
ſchen Staatsregierung und des Großherzoglichen Hauſes
Spargelgemüſe in Butterſauce. Man verwendet
13 Volkspartei, 6 Zentrum, 1 Pole, 1 Bund der Landwirte
der Miniſter von Hombergk, ferner der Provinzial=
hierzu
die dünneren Spargel, putzt ſie, bricht
ſie
19 Sozialdemokraten. Die Konſervativen gewinnen
direktor Dr. Uſinger, Rektor und Profeſſoren der Landes=
einigemale
entzwei und kocht ſie in ſiedendem Salz=
und verlieren 10, die Freikonſervativen gewinnen 1 und
univerſität, Oberbürgermeiſter Mecum und eine Anzahl
waſſer weich. Ein Stück friſche, ſüße Butter läßt man
erlieren 5, die Nationalliberalen gewinnen 8 und ver=
Stadtverordneter, Landtagsabg. Grünewald Kreisarzt
mit einem Kochlöffel Mehl nur eine Minute anlaufen,
lieren 4, die Volkspartei gewinnt 4 und verliert 5, das
Geheimer Medizinalrat Dr. Haberkorn, die Vertreter des
rührt mit dem Spargelwaſſer eine gebundene, glatte
Zentrum gewinnt und verliert 4, die Sozialdemokraten
Reichsverſicherungsamts, des deutſchen und heſſiſchen Heil=
Sauce, die mit einer Priſe Salz, einer Meſſerſpitze
gewinnen 1, die Polen verlieren 2
ſtättevereins, der Zentrale zur Bekämpfung der Tuber=
feinem
Zucker und etwas geriebener Muskatnuß ge=
kuloſe
u. a. m.
Berlin, 19. Mai. Der Kaiſer hat den wegen Spio=
würzt
, mit den abgegoſſenen Spargeln noch einige Mi=
nage
zu Feſtungshaft verurteilten engliſchen Offizieren
Als erſter Redner ſprach der Erbauer, Architekt
nuten gekocht, dann mit Eigelb gebunden und mit
Brandon und Trench und dem wegen des gleichen
Meyer=Gießen. Am 6. Mai 1912 wurde der Bau be
inigen Tropfen Maggis Würze abgeſchmeckt wird. Kalbs=
gonnen
und nach einjähriger Bautätigkeit kann Redner die
Deliktes verurteilten Rechtsanwalt Stewart den Reſ
koteletten ſind eine paſſende Beigabe.
Schlüſſel in die Hände des Geheimrats Dr. Dietz übergeben
ihrer Strafe im Gnadenwege erlaſſen.
Der Bau habe die Aufgabe, den an Hauttuberkuloſe Er=
Trench und Brandon wurden am 22. Dezem=
Dampfernachrichten.
krankten ein Heim zu bieten, in dem ſie Heilung und Ge=
ber
1910 wegen verſuchten Verrats militäriſcher Geheim=
Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem Ver=
ſundung
finden könnten. Um den Bau habe ſich beſonders
niſſe zu je vier Jahren Feſtungshaft verurteilt.
treter Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14,
Geheimrat Dr. Dietz als Vorſitzender des Heilſtätten=
Sie wurden zur Verbüßung der Strafe nach Glatz und
Coblenz 13. Mai 1 Uhr nachm. von Brisbane nach
vereins verdient gemacht; er habe ſich gleichſam ein Denk=
Weſel übergeführt. Stewart, ein engliſcher Rechts=
Sydney. Manila 10. Mai von Banda nach Kawieng.
mal geſetzt, das zugleich eine ſegenſpendende Kulturſtätte
anwalt, war am 3. Februar v. J. ebenfalls wegen ver
Schleswig 12. Mai in Genua angekommen. Herzogin
ſei. Durch die Errichtung des Gebaudes ſei unſeren ſo=
ſuchten
Verrais militäriſcher Geheimniſſe zu 3½ Jah=
zialen
Beſtrebungen ein neuer Denkſtein eingefügt wor=
Cecilie‟ 11. Mai in Hamburg angekommen.
ren Feſtungshaft verurteilt worden; er hat davon
den. Die Kranken, die bisher in der Hautklinik behandelt
Mitgeteilt von dem
Hamburg=Amerika=Linie.
gut 1¼ Jahr verbüßt
wurden, laſſen durch den Redner ihren herzlichſten Dank
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1
* München, 19. Mai. Die Perſönlichkeit der Dame
für die Erbauung des Heims ausſprechen.
Amerika 10. Mai 10 Uhr morgens in
Nordamerika:
welche bei der geſtrigen Ballonfahrt aus dem Ballon
Geheimerat Dr. Dietz=Darmſtadt übernahm die
New=York. Antonina 12. Mai 9 Uhr 15 Min. morg
Zürich ſtürzte und auf einem Acker in der Nähe vor
Schlüſſel. Er ſpricht ſeine Freude aus darüber, daß jetzt
Hamburg von Genua 12. Mai 7 Uhr
in New=York
Thaining tot aufgefunden wurde, iſt nunmehr feſtgeſtell
das Heim den unglücklichen Kranken die Pforten öffnen
15 Min. abends in New=York. Indore‟ 11. Mai 7 Uhr
worden. Es iſt eine Frau Dr. Eggimann aus Bern.
könne. Für die Lungenkranken ſei ſeit Jahren im Reiche
abends in Hamburg. Inkum 12. Mai 7 Uhr morgens
Leutkirch, 19. Mai. Der 20 Jahre alte Taver
ſchon viel geſchehen, doch mangelte es bisher für di
n Baltimore. Kaiſerin Auguſte Victoria von New=
Greiner hat ſeine 84 Jahre alte Großmutter in Mühl
chwerſte Art der Tuberkuloſe, den Lupus, an Unterkunft
York kommend, 10. Mai 7 Uhr abends in Hamburg.
berg ermordet. Nachdem er die Leiche zerſtückelt
und Heilſtätten. Dem Lupus hat man die gleiche Beach=
Preſident Lincoln, von New=York kommend, 13. Mai
hatte, überfiel er den auf Arbeit auswärts weilenden
tung anfänglich nicht geſchenkt, weil er nicht in gleicher
5 Uhr 30 Min. morgens von Plymouth nach Cherbourg
Großvater im Walde und ſtach ihm in den Hals. Das
Weiſe wie die Lungentuberkuloſe als Volkskrankheit ver=
und Hamburg. Rugia nach Philadelphia, 12. Mar
Meſſer brach ab und blieb in der Wunde ſtecken. Der alte
breitet ſei. Lupus ſei aber verbreiteter, als man denke.
Weſterwald
4 Uhr 15 Min. nachm. in New=York
Mann dürfte am Leben erhalten bleiben. Der Mörder
wurde verhaftet und hat die Tat bereits eingeſtanden. Der
10. Mai 3 Uhr nachm. von New=York direkt nach Ham=
1908 wurden in Heſſen 363 gezählt, die ſich in ärztlicher
BBehandlung befanden, in Wirklichkeit dürften es aber
Beweggrund war, daß er wieder einmal Geld forderte,
durg. Moltke von Genua 13. Mai 11 Uhr morgens
ohne dies zu erhalten
nach New=York.
Salamanca 13. Mai 6 Uhr abends
mehr als 1000 ſein. Vor 20 Jahren war es Hofrat Pro=
Kiel, 19. Mai. Die Einjährigen Böck, Homack,
von New=York nach Baltimore. Wasgenwald 13. Mai
feſſor Dr. Lang, der als einer der erſten die Heilbarkei=
Wilke und Stein, ſowie die Seeſoldaten Craemer,
12 Uhr mittags von Phiadelphia nach Newport News.
des Lupus erkannte, Finſen ſtellte das Licht in den Dienſ
Preske, Lämmer und Schirmer, ſämtlich von der
Südamerika, Weſtküſte Amerikas: Badenia 11. Ma=
der
Lupusheilung, dann kam Röntgen. Jetzt gibt es ſchon
z. Kompagnie des 1. Seebataillons, ſind von einer
achm. von Buenos Aires über Montevideo nach Ham=
eine
ganze Anzahl von Heilmethoden. Seit die Heilbar
geſtern nachmittag auf See unternommenen Segel
burg. Blücher von dem La Plata kommend, 12. Mai
keit bekannt und die Hautklinik eröffnet wurde, iſ
partie bisher nicht zurückgekehrt. Sie ſind
2 Uhr nachm. von Rio de Janeiro über Liſſabon, Vigo
der Andrang ein ſehr großer. Das deutſche Zentral=
bei
dem ſtürmiſchen Wetter anſcheinend verunglückt. Die
Southampton und Boulogne nach Hamburg. Motor=
komitee
beſchloß, die Lichtbehandlung allen zugänglich zu
Kreuzer München und Magdeburg ſowie die Schiffe
ſchiff Chriſtian X. von New=York, 11. Mai
Uhr
machen; es ſollten im ganzen Deutſchen Reiche Anſtalten
Württemberg und Pelikan und einige Torpedoboot=
morgens
in Santos. König Friedrich Auguſt, von
zweckmäßig verteilt werden. Auf Anregung des Pro
ſind gegenwärtig auf der Suche nach den Vermißten.
dem La Plata kommend, 12. Mai 2 Uhr nachm. in
feſſors Jeſioneck entſchloß ſich die heſſiſche. Regierung und
Wien, 19. Mai. Vor dem Schwurgericht begann
Vigo. König Wilhelm II. nach dem La Plata, 11. Mai
der Heilſtättenverein zum Bau der Heilanſtalt, die Lan=
heute
vormittag der Prozeß gegen den Eiſendreher Pau
2 Uhr mittags von Santos. Naſſovia nach Bra=
desverſicherungsanſtalt
gab zu mäßigem Zinsfuß das
Kunſchak, der am 11. Februar am Nordweſtbahnho
ſilien, 11. Mai 2 Uhr nachm. von Antwerpen. Liguria
Baukapital, die Stadt zu annehmbarem Preiſe den Bau
den ſozialdemokratiſchen Abgeordneten Schuhmeier er
nach der Weſtküſte Amerikas, 9. Mai von Nordenham.
platz. Redner dankt beſonders der Großherzogin, der
choſſen hat
Sparta nach Braſilien, 11. Mai 12 Uhr nachts von
Protektorin des Heilſtättenvereins, die reiche Gaben zur
London, 19. Mai. Der König und die Königin
Cleveland, zweite Weltreiſe, 12. Mat
Funchal.
nneren Einrichtung geſpendet habe; er dankt der Regier
ſind heute abend 6 Uhr nach Deutſchland abge=
1 Uhr nachm. von Neapel.
ung für die Mittel und den Zuſchuß zu den Betriebs
reiſt. Zur Verabſchiedung auf dem Bahnhofe waren
koſten, dem Lupusausſchuß des deutſchen Zentralvereins,
erſchienen: der Prinz von Wales, Herzog von Connaught,
dem Kommerzienrat Heichelheim, der Firma Leitz=Wetz=
Tageskalender.
Prinz Arthur von Connaught, Prinz Ludwig von Bat
lar, dem Stadtrat Winn, der Stadt und den Lokalvereiner
Großh. Hoftheater. Anfang 7 Uhr, Ende 10½ Uhr
tenberg und Sir Edward Grey.
und dem Aliceverein Darmſtadt für tüchtige Schweſtern.
Volksvorſtellung): Der liebe Auguſtin.
Mit dem Wunſche: Möge das Gebäude nicht nur ein
Gaſtſpiel des Frankfurter Intimen Theaters um
Heilſtätte werden, ſondern auch eine Stätte des Lernens
Charlottenburg, 19. Mai. Vier Kanaliſations=
8½ Uhr im Orpheum.
für die heranwachſende mediziniſche Jugend übergab e
arbeiter erſtickten in einem Kanal der Charlotten=
Vortrag von Miſſionsarzt Dr. Fiſch um 8½ Uhr im
dem Profeſſor Jeſioneck als dem Leiter der neuen Heil=
urger
Kanaliſation. Als die Arbeiter, die gegen 3 Uhr
Kaiſerſaal
anſtalt die Schlüſſel. Profeſſor Jeſioneck, der zugleich die
eingeſtiegen waren, nicht zum Vorſchein kamen, wurde
Hauptverſammlung der Deutſchen Kolonialgeſell=
Hautklinik leitet, dankt namens der Kranken dem Heil=
die
Feuerwehr herbeigerufen, die die Arbeiter nur noch
ſchaft um 8½ Uhr im oberen Zimmer der Vereinigten
ſtättenverein und Geheimerat Dr. Dietz für die Erbauung
als Leichen bergen konnte
Geſellſchaft
der Anſtalt.
Oldenburg, 19. Mar

In Fettwarten überfiel
Konzert um 8 Uhr im Perkeo
Staatsminiſter von Hombergk zu Vach über
ein
Unbekannter in ſeinem Bette den Lehrer Lücken
ilder vom Tage. (Auslage Expedition Rheinſtr. 23)
brachte die Grüße und Glückwünſche des Großherzogs=
ſtreute
ihm Sand in die Au gen und ſchlug ihm mit
Richard Wagner, zum 100. Geburtstag am 22. Mat 1913
paares, welches ſein Bedauern ausſprechen läßt, daß es
einem Knüppel über den Kopf. Er erzwang die Heraus
zur Eröffnung der Jubiläums=Kunſtausſtellung in Ber=
nicht
beiwohnen könne. Namens der Staatsregierung
abe der geſamten Barſchaft von 450 Mark.
lin, das Kaiſerpaar in der Abteilung für Architektur;
ſpricht er dem Heilſtättenverein und ſeinem Vorſitzenden
HB. Helgoland, 19. Mai. Heute vormittag fand vor
zur Jahrhundert=Ausſtellung in Breslau, Blick auf die
vollſte Anerkennung aus. Er begrüßt die zahlreichen Ver=
Helgoland eine Parade der geſamten Flotte
Hauptausſtellungsgebäude; König Alfons von Spanien
treter der Wiſſenſchaft, der Behörden und Kommunalver
begleitet von Torpedo= und Unterſeeboot=Flottillen, vor
in Paris, der König und Präſident Poincaré auf dem
bände. Zur beſonderen Genugtuung gereiche es der Re
dem König von Sachſen, der ſich auf dem Flaggſchif
Wege zur Parade; aus dem Wolkenkratzer=Viertel ir
gierung, daß die Lupusheilſtätte gerade in Gießen er
Kaiſer befand, ſtatt. Die See war infolge von Hagel=
New=York
ichtet worden ſei und nun ein wertvolles Glied im Kranz
ſchauern ſehr bewegt. Im Anſchluß an die Parade wur=
Verſteigerungskalender
der Klinikseinrichtungen bilde und in enger Verbindung
den Manöver=Uebungen abgehalten
Mittwoch, 21. Mai
mit der Hochſchule ſtehe, daß ferner der Lehrer an der
London, 19. Mai. Nach einer Blättermeldung aus
Hofreite=Verſteigerung des Georg Brück (Lich=
Klinik für Haut= und Geſchlechtskrankheiten zum Leiter
Schentſchaurin im Weſten der Provinz Hunan kam es
tenbergſtraße 72) um 11 Uhr auf dem Ortsgericht
des Heims ernannt worden ſei. Durch die Anſtalt ſeier
zwiſchen Landleuten und Soldaten, die die Opiumkul
Acker=Verſteigerung des Philipp Adam und des
weitere Lehrmittel für die wiſſenſchaftliche Forſchung ge
uren vernichten ſollten, zu Zuſammenſtößen. Die Sol=
Phil. Wilh. Adam um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
geben. Profeſſor Dr. Voit=Gießen ernennt namens der
daten ſteckten ein Gebäude an, in dem etwa hundert
ofreite=Verſteigerung der Vereinigten Kunſt=
Univerſität den Leiter des Heilſtättevereins, Geheimerat
Bauern eine Verſammlung abhielten, 67 Perſonen ſind
druckereien (Frankenſteinſtr. 33 und Weinbergſtr. 32)
Dietz, zum Ehrendoktor der Medizin und überreicht ihm
verbrannt
um 9 Uhr auf dem Ortsgericht II
HB. Peſt, 19. Mai. Bei dem Brande der evangeli
das Doktor=Diplom. Geheimerat Dr. Dietz dankt in be
Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 11 Uhr
ſchen Kirche in Eperies iſt das berühmte Jeſusbil
wegten Worten für die Auszeichnung. Unter Leitung der
Rundeturmſtraße 16
von Brocky geſtohlen worden. Der Unterſuchungs=
Herren Geheimerat Dr. Dietz, Profeſſor Jeſionek und
Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 3 Uhr in
Architekt Meier erfolgt in drei Gruppen die Beſichtigung
Kommiſſion war es aufgefallen, daß der Rahmen des Bil
der Ludwigshalle‟.
der Anſtalt, welche ein überaus ſchmuckes Aeußere,
des unbeſchädigt, während von dem Gemälde ſelbſt keine
zu=
Ue
Himmumme
Mmeinuuin
Innl
Smgaah
II, 11300

[ ][  ][ ]

Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 20. Mai 1913.
Nummer 115.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Todes=Anzeige.
Dankſagung.
Todes=Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Verwandten, Freunden und Bekannten die
Tiefbetrübt teilen wir Freunden und Be=
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
traurige Mitteilung, daß es Gott dem All=
kannten
mit, daß unſere gute Mutter, Groß=
mächtigen
gefallen hat, meine innigſtgeliebte
bei dem Ableben unſeres unvergeßlichen Vaters
mutter, Urgroßmutter, Schwiegermutter und
Frau, unſere herzensgute Schweſter, Tant=
und Schwägerin
(11343
Tante
(B11303
Herrn Aron Dernburg
Helene Leichtwels
Frau Marg. Jost
danken beſtens
(11336
geb. Hauft
geſtern abend ſanft verſchieden iſt.
geſtern abend nach ſchwerem Leiden aus dieſem
Leben abzurufen.
die trauernden Hinterbliebenen:
Im Namen der trauernd Hinterbliebenen:
Darmſtadt, den 19. Mai 1913.
Julius Jost.
Landwehrſtraße 7½.
Dernburg & Sommerfeld.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 19. Mai 1913.
J. d. N.
V. Leichtweis, Bankbeamter
A
Die Beerdigung findet Mittwoch, den 21. Mai
4 Uhr, vom Portal des ſtädtiſchen
nachmittags
Großh. Hofbibliothek, geöffnet Montag bis Freitag,
Friedhofes aus, ſtatt.
von 91 Uhr und nachmittags von 35 Uhr, Samstag
Dankſagung.
von 91 Uhr
Beſſunger Bücherhalle (Beſſungerſtraße 48). Uneni=
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
Ze
geltliche Verleihung von Büchern an jedermann. Ge=
und die Blumenſpenden bei dem uns ſo ſchmerz=
öffnet
: Dienstag, Donnerstag und Samstag abends
lich betroffenen Verluſte ſagen wir Allen, beſon
von 7½9 Uhr.
Amtlicher Wetterbericht.
ders dem Herrn Pfarrer, ſeinen Kollegen bei der
Firma Roſenthal & Co., ſowie den Feuerwächtern
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hoſbuchdruckerei
des Großh. Hoftheaters, unſeren innigſten Dank.
Ueber das Feſtland hat ſich von Südweſten he=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Sophie Löffel, geb. Laible,
hoher Druck ausgebreitet, während ſich das nördliche Tie
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
Franz Löffel,
über Skandinavien feſtgeſetzt hat. Bei weſtlichen Winder
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
Anna Laible
haben wir trübes Wetter; Niederſchläge fielen geſtern
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
Gottfried Hartmann,
verbreitet und oft in großer Menge.
Heute nacht trat
aus dem Geſchäftsleben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt
Familie Volk,
infolge des heiteren Himmels ſtarke Abkühlung ein.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſin
und Enkel.
(11306
(Lauterbach: Minimum 1.
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Ausſichten in Heſſen für Dienstag, den 20. Mai:
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
Darmſtadt, den 17. Mai 1913.
Bewölkung abnehmend, nur noch vereinzelt leichte Nieder
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
ſchläge, etwas wärmer, weſtliche Winde.
zurückgeſandt.
Von der Reise zurück
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Nummer 115.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 20. Mai 1913.
Seite 9.
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[ ][  ][ ]

Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 20. Mai 1913.
Nummer 115.
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Einz. Mk. 408 .
Harpener
117,50
195,25
. .
35,00
Meininger . . . . . fl. 7
146,50
Bahn . . . . . .
Bulgaren=Tabak=Anl.
3½
96,30
Darmſtadt . . . . .
98,40
6 Baltimore und Ohio .
Phönix Bergb. und

Oeſterreicherv. 1864fl. 100
9½ Berlin. Handelsgeſ.
162,50
3½
Griechen v. 1887
do
87,00
1½
Schantungbahn . . .
Hüttenbetrieb. . . 263,25
135,40
do. v. 1858fl. 100 482,00
116,20
Darmſtädter Bank
6½
100,00
Italiener Rente
97,70
Frankfurt. . . . . ..
Luxemb. Prince Henr
3 Oberſchl. Eiſen=Ind.
Ungar. Staats . . fl. 100 403,00
246,25
2½ Deutſche Bank ..
Oeſterr. Silberrent=
do
.
95,00
4½
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.)
27,90
Caro. . . . . . . . 85,50
Venediger . . . . Fs. 30
115,20
6 Deutſche Vereinsbank
do. Goldrente . .
89,40
Gießen . . . . . . . .
Laurahütte
6 Pennſylvania R. R. . 113,50
. . . . . . 172,00
6
Türkiſche . . . . Js. 400/166,00
6 Deutſche Effekt.= und
-
50
do. einheitl. Rente
83,20
do.
10 Kaliwerke Aſchersleben 148,00
W.=Bank . . . .
113,20
Gold, Silber und
Induſtrie=
62,60
3 Portug. unif. Serie
95,8
Heidelberg . . . . . .
Letzte
Weſteregeln 194,50
13
10 Diskonto=Kommandit 184,50
Banknoten.
Aktien.
do. unif. Ser. III
do
65,30
Divid
7½ South Weſt Africa
. . 150,10
Dresdener Bank
8½
20,38
Engl. Sovereigns . . . .
do. Spezial
4 Brauerei Werger
64,20
9,8
96,60
Karlsruhe . . . . . .
Prioritäts=
Frankf. Hypoth.=B. 209,00
10
20 Franks=Stücke . . . .
16,21
28 Bad. Anilin= u. Soda=
5 Rumänier v. 1903
do.
99, 10
86,50
Obligationen.
Mitteld. Kreditbank 114,75
6½
1,19½
Amerikaniſche Noten .. .
do.
563,00
Fabrik
v. 1890
(6
Magdeburg. . . . .
.
Nationalb. für Deutſchl. 117,20
20,42
-
Engliſche Noten . . . . .
Südd. Eiſenb.=Gef.
v. 1905
do.
14 Chem. Fabrik Gries
3½
3½
87,60
87,90
.
do.
7 Pfälziſche Bank. . . .
123,2
4½
81,15
Franzöſiſche Noten. . .
Nordd. Lloyd=Obl
256,50
89,00
4 Ruſſen v. 1880 . . .
heim . . . .
,
Mainz . . . . . . . .
95,20
136,30
6,95 Reichsbank . . . . .
168,60
Holländiſche Noten. . .
Eliſabethbahn, freie .
626,00
30 Farbwerke Höchſt
90,00
do
90,50
do. v. 1902 . . . .
87,25
Rhein. Kredithank.
.128,40
Italieniſche Noten . . . .
79,30
Franz=Jofefs=Bahn ..
20 Verein chem. Fabrike
do. v. 1905 . . . .
99,70
4½
96,30
Mannheim . . . . . .
Schaaffhauſen
Oeſterr.=Ungariſche Noten
A.
84,70
72,30
Prag=Duxer
Mannheim . . .
,, ,
3½ Schweden . . .
84, 80
.
do.
114,00
Bankverein . .
Ruſſiſche Noten . . . . .
4 Oeſterr. Staatsbahr
10 Cement Heidelberg . . 145,00
Serbier amort. v. 1895
100,80
79,88
99,30
München . . . . . . .
.130,00
Wiener Bankverein
Schweizer Noten . . . . .
80, 85
Staatsbahn
30 Chem. Werke Albert 455,30
89, 10
Türk. Admin. v. 1903
Oeſterr.
3½
Nauheim
81,75
. . ,
do
74,40
87,00
Pfandbriefe
14 Holzverkohlung Kon
Türk. uniſiz. v. 190.
97,00
Nürnberg . . . . . . .

Südb. (Lomb.)
97,20
5 Oeſterr.
4 Ungar. Goldrente . . .
Frankf. Hypoth.=Ban
do.
85,50
Reichsbank=Diskonto.
tanz . . . . . . . 343,3
87,00
do. Staatsrente. . .
75,00
S. 21. . . . . . .
96,304
do.
5 Lahmeyer . . . . . . .
82,90
-
Reichsbank=Lombard Zsf. (
Offenbach . . . . .

[ ][  ][ ]

Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
3 30.
Dienstag, 20,
Mai.
1913.

Bekanntmachung.
Dieſe iſt an der oberen linken Seite des Fuhrwerks zu befeſtigen und nur wenn
die Art der Ladung (Feuergefährlichkeit uſw.) die Befeſtigung am Wagen ſelbſt aus=
Die nachſtehende Polizeiverordnung bringen wir wiederholt mit dem Anfügen
ſchließt, an der linken Seite des Zugtieres (bei zwei Zugtieren des linken Zugtieres)
zur öffentlichen Kenntnis, daß die Polizeiorgane angewieſen worden ſind, dieſelbe
ſtreng zu handhaben.
anzubringen.
(11101sid
Außer dieſer einen Laterne iſt aber in folgenden Fällen noch eine zweite zu
Darmſtadt, den 15. Mai 1913.
führen:
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
)wenn der Lichtſchein der einen Laterne von rückwärts nicht deutlich wahr=
0)
Fey.
genommen werden kann;
wenn die Ladung von Fuhrwerken ſeitlich oder nach hinten in gefahr=
Polizei=Verordnung
bringender Weiſe hervorſteht (z. B. Langholzfuhrwerke, Möbelwagen uſw.),
und zwar an dem hervorſtehenden Teil der Ladung.
über den Verkehr von Fuhrwerken und Fahrzeugen im Kreiſe Darmſtadt.
Auf Grund des Artikels 64 des Geſehes, betreffend die innere Verwaltung und
Fuhrwerke müſſen im Schrittmaß fahren auf allen Strecken, für welche das
die Vertretung der Kreiſe und der Provinzen vom 12. Juni 1974, in der Faſſung der
Schrittfahren durch Lokalpolizei=Verordnung und durch öffentlichen Anſchlag ange=
Bekanntmachung vom 8. Juli 1911, ſowie des § 366, Ziffer 10 des Reichsſtrafgeſetz=
ordnet
iſt.
buches, wird unter Zuſtimmung des Kreis=Ausſchuſſes und mit Genehmigung Großh.
§ 5.
Miniſteriums des Innern vom 17. März 1913 zu Nr. M. d. J. 4674 für den Kreis
Zuwiderhandlungen gegen die Vorſchriften dieſer Polizei=Verordnung werden
Darmſtadt folgendes verordnet:
mit Geldſtrafe bis zu 60 Mark oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft.
§ 1.
§ 6.
Alle auf öffentlichen
Straßen verkehrende Fuhrwerke und Fahrzeuge haben,
Dieſe Polizei=Verordnung tritt am 1. April 1913 in Kraft. In Kraft
ſofern
die Beſchaffenheit der Straßen es geſtattet, die rechte Seite der Fahrbahn
bleibt.
neben den vorſtehenden Beſtimmungen die Polizei=Verordnung, betreffend
einzuhalten.
den,
Verkehr von Fuhrwerken in der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt vom
Die Vorſchriften über das Ausweichen werden hierdurch nicht berührt.
20. Februar 1904.
Beim Einbiegen in eine andere Straße iſt nach rechts in kurzer Wendung,
Mit Wirkung vom 1. April 1913 treten außer Kraft:
nach links in weitem Bogen zu fahren.
die Lokalvolizei=Verordnung, betreffend Vorkehrungen gegen Beſchädigung
Fahrzeuge im Sinne dieſer Polizei=Verordnung ſind insbeſondere auch alle
durch Fuhrwerke zur Nachtzeit, vom 5. Februar 1875;
Kraftfahrzeuge und alle Fahrräder, ſofern dieſe die Fahrbahn benutzen.
die Polizei=Verordnung vom 19. Juni 1890, betreffend Sicherung des
Verkehrs auf der Landſtraße;
§ 2.
3.
die Polizei=Verordnung vom 12. Juni 1893, betreffend die Verwendung rot
Der Führer eines Fuhrwerks oder Fahrzeugs hat ſeinen Sitz auf dem Fuhrwerk
und grün leuchtender Laternen an Straßenfuhrwerken.
oder Fahrzeug ſo zu wählen, daß er die Fahrbahn auch ſeitlich des Fuhrwerks oder
Darmſtadt, den 25. März 1913.
Fahrzeugs ſtets gut überſehen kann.
Großherzogliches
Kreisamt Darmſtadt.
§ 3.
Fey.
Während der Dunkelheit, ſowie
bei ſtarkem Nebel müſſen alle auf öffentlichen
Straßen oder Plätzen befindlichen Fuhrwerle mit hellbrennenden Laternen verſehen
Bekanntmachung.
ſein. Der Gebrauch von Laternen mit farbigen Scheiben iſt unterſagt. Fuhr=
Wegen Vornahme von Waſſerleitungsarbeiten iſt die Pallaswieſenſtraße zwiſchen!
werke, welche nach ihrer Bauart vorzugsweiſe der Perſonenbeförderung dienen, müſſen
Windmühle und Weiterſtädterſtraße bis zum 25. d. Mts. für den Fuhrwerksverkehr
auf der Vorderſeite oben rechts und links mit Laternen verſehen ſein, die ſo eingerichtet
geſperrt.
und angebracht ſind, daß ihr Lichtſchein von Entgegenkommenden und Ueberholenden
(11201si
Darmſtadt, den 14. Mai 1913.
deutlich wahrgenommen werden kann. Ausnahmsweiſe kann bei Perſonenfuhrwerken
Kreisamt Darmſtadt.
Großherzogliches
von dem Kreisrat eine von vorerwähnter Beleuchtungsart abweichende Beleuchtung
für ausreichend erachtet und zugelaſſen werden.
Fey.
Hausbeſitzer ſind
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
ſaher der Bähſtgaung durch die ſrihren doſtelen
Bekanntmachung.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
gezüchteten
Schnaken in erſter Linie ſelbſt ausgeſetzt.
Das Konkursverfahren über das
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſungerſtr. Nr. 56 be=
(11352
den 16. Mai 1913.
Darmſtadt,
Vermögen des Kaufmanns Aron
finden ſich: 1 deutſcher Schäferhund.
1
Pinſcher (zugelaufen) Die
Großherzogliches Polizeiamt.
Wolf I. in Pfungſtadt wird nach
Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier aus=
Gennes.
erfolgter Abhaltung des Schluß=
findet

gelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelbſten Hunde
dortſelbſt jeden Werktag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
termins hierdurch aufgehoben.
(11313
Hauswirtſchaftliche Fortbildungsſchule.
Darmſtadt, 16. Mai 1913. (1827=
Großherzogliches Amtsgericht II.
Bekanntmachung
Abendkurſe im Kochen und Handarbeiten.
über die Dauer des Geſindedienſtverhältniſſes.
Ende Mai ſollen in allen Abteilungen, alſo in der Rundeturm=
Nach den Beſtimmungen der Artikel 6 und 7 des Geſetzes, die
Verſteigerungen
ſtraße, Lagerhausſtraße und Hermannſtraße, beſondere Abend=
Geſindeordnung betreffend, vom 28. April 1877 in der Faſſung vom
kurſe eröffnet werden. Mädchen und Frauen, denen es durch ander=
3. Auguſt 1899 und des Ortsſtatuts für die Stadt Darmſtadt vom
und
weitige Beſchäftigung tagsüber nicht möglich iſt, ſich mit den Haus=
12. Februar 1900 gelten ſämtliche Dienſtbotenverträge, für welche
arbeiten vertraut zu machen, werden in dieſen Kurſen im Kochen,
nicht ausdrücklich eine beſtimmte Dienſtdauer vereinbart oder aus
Einmachen und Einkochen von Früchten, ſowie im Nähen, Flicken
den Umſtänden zweifellos zu entnehmen iſt,
Taxationen
als auf die Dauer
und Stopfen unterwieſen.
eines
Kalendervierteljahres abgeſchloſſen.
Die Zahl der Unterrichtsabende iſt auf 60 feſtgeſetzt.
auch einzelner Möbel u. Gegen=
Wird ein ſolcher Dienſtvertrag nicht vier Wochen vor dem
Die Verteilung derſelben auf die einzelnen Wochen und Tage
ſtände werden von mir unter
Ablauf des Kalendervierteljahres aufgekündigt, ſo iſt
er ſtille
unterliegt ſpäterer Vereinbarung.
Garantie ſachgemäßer Aus=
ſchweigend
auf ein weiteres Kalendervierteljahr als erneut
Die Unterrichtszeit liegt zwiſchen 710 Uhr abends.
führung bei mäßigen Preiſen
anzuſehen.
Das
Schulgeld für den ganzen Kurſus beträgt:
jederzeit übernommen. (10402a
Es ergibt ſich hieraus, daß in der Stadt Darmſtadt Dienſt=
a
)
für hieſige Schülerinnen 2 Mark
Abrechnung ſofort.
botenverträge nur auf den 1. Januar, 1. April,
. 1. Juli und
auswärtige
1. Oktober aufgekündigt werden können, und daß die Kündigung
Es iſt bei der Anmeldung zu entrichten.
F. Kurtz
ſpäteſtens vier Wochen vor dem jeweiligen Termin erfolgt ſein
Anmeldungen von Teilnehmerinnen aus dem Stadtbezirk
muß, es ſei denn, daß ausdrücklich etwas anderes zwiſchen den
Anktionator u. Taxator
Darmſtadt werden Montag, den 26. Mai, von 78 Uhr abends
Parteien vereinbart oder mit Sicherheit aus den obwaltenden Um=
in
der Schulküche, Rundeturmſtraße
11, und von ſolchen aus
Tel. 1202. Pädagogſtr. 2. Tel. 1202.
ſtänden zu entnehmen iſt.
dem ehemaligen Beſſunger Bezirk Dienstag, den 27. Mai, von
Dies gilt auch dann, wenn der Lohn nach Monaten be=
78 Uhr abends in den Fortbildungsſchulräumen Hermann=
Brauner
meſſen iſt, da der von monatlicher Lohnzahlung handelnde Abſ. 4
ſtraße,
21, von dem Leiter der Schule entgegengenommen.
des Art. 6 der Geſindeordnung mit den übrigen Beſtimmungen des
Darmſtadt, den 17. Mai 1913.
Art. 6 durch das erwähnte Ortsſtatut außer Kraft geſetzt iſt.
Der
Schulvorſtand:
Ebenſo macht es keinen Unterſchied, ob ein Dienſtverhältnis
Dr. Gläſſing.
(11355ims
am Anfang oder erſt im Laufe eines Kalendervierteljahres ein=
Volblintwalach
gegangen worden iſt, da ein im Laufe des Kalendervierteljahres
eingegangenes Dienſtverhältnis zunächſt bis zum Ende des Kalender=
Verſteigerungs-Anzeige.
6 jährig, mit 4 weißen Beinen, her=
vierteljahres
und dann in der oben bezeichneten Weiſe von Viertel=
jahr
zu Vierteljahr weiterläuft.
vorragend ſchöner Bau, vollſtändig
Mittwoch, den 21. Mai I. Js. nachm. 3 Uhr,
Das Kalendervierteljahr beginnt mit dem erſten Werktag eines
durchgeritten, ſehr leicht zu reiten,
Vierteljahres und endigt mit
dem Beginn des folgenden Kalender=
verſteigere
ich im Verſteigerungslokale Zur Ludwigshalle‟ ( Ober=
truppenſicher
, gut. Springer, ruh
vierteljahres (Ortsſtatut vom 12. Februar 1900, Abſatz 2).
gaſſe) zwangsweiſe gegen Barzahlung:
Temperament, wegen Auslands=
Darmſtadt, den 17. Mai 1913.
(11351
a)
beſtimmt:
reiſe des Beſitzers ſehr preiswert
Großherzogliches
Polizeiamt Darmſtadt.
1 Fahrrad, 2 Geigen ſamt Bogen u. Kaſten, 1 Email=
(*13111oi
zu verkaufen.
1 Kontroll=
lierofen
mit Zubehör und 1 Schaukaſten,
Gennes.
Regiſtrierkaſſe, eine Partie Schuhwaren, diverſe Uniform=
Nähere Ausk. erteilt Sergeant
ſtücke (Artill.=Regt. 25) und zwar:
2
Extraröcke,
Bekanntmachung.
Kaſino
Schmidt, Darmſtadt,
2 Dienſtröcke, 1 Dienſtreithoſe, 2 Extrahoſen, 1 Litewka
Train=Bataillon Nr. 18.
und 1 Extramantel;
Schnakenplage.
b) vorausſichtlich:
Deutſche Vorer
Unter Bezugnahme auf unſere Bekanntmachung vom 23. April
Hausmobilien durch alle Rubriken.
1913 im Darmſtädter Taglatt Nr. 98 vom 28. April 1913 fordern wir
la Stammb., 14 Wch., à 15 M. abzug.
Hieran anſchließend auf freiwilligen Antrag:
wiederholt alle Grundſtückseigentümer, Mieter und Pächter in Stadt
Dieburgerſtr. 62, I.
Gasbadeofen mit Wanne, 1 Zinkbadewanne, 1 großen
*12995si)
und Gemarkung Darmſtadt auf, die Sommerbekämpfung der Schnaken
Spiegel, 1 faſt neuen Triumphſtuhl, 1 Vogelbauer mit
energiſch durchzuführen.
Ständer, 1 pol. Tiſch u. a. m.
Die Sommerbekämpfung richtet ſich hauptſächlich gegen die
(11350
Darmſtadt, den 19. Mai 1913.
Schnakenbrat, die ſich in größeren und kleineren Waſſeranſamm=
lungen
denen es an Zu= und Abfluß fehlt, entwickelt.
Kapp, Großh. Gerichtsvollzieher,
ich-Mne
Die Sommerbekämpfung beſteht daher im Beſeitigen der
Friedrichſtraße 24, I.
Tümpel, im rechtzeitigen Entleeren von Regenbütten, Reinigen von
Küche, modern, nur 6 Monate ge=
Rinnen oder im Uebergießen von ſtagnierenden Wäſſern mit einer
braucht, gekoſtet 175 Mk., wird für
dünnen Petroleum= oder Saprol=Schicht, deren Erneuerung etwa alle
Verſteigerungs-Anzeige.
95 Mk. abgegeben, ebenſo 1 Ver=
8 Tage erfolgen muß. Regenfäſſer, Waſſertonnen und alle ähnlichen
tiko für 38 Mk., 1 franz. Ring=
Behälter ſind mit feſtſchließenden Deckeln zu verſehen. Das Waſſer
Mittwoch, den 21. Mai 1913, vormittags 11 Uhr
bettſtelle mit Sprung= und 3teil.
in ſolchen Behältern darf nicht länger als eine Woche ſtehen,
Obermatraße 38 Mk., 1 modern
werden im Pfandlokal Rundeturmſtr. 16 (Reſtauration zur Roſen=
Die Jauchen= und Abortgruben ſind ebenfalls alle 8 Tage mit
eichenes Schlafzimmer, gekoſtet
Vertikos, Kleiderſchränke, Büfetts, Sofas=
höhe
) verſchiedene Möbel.
einer d
dünnen Petroleum= oder Saprolſchicht zu verſehen.
640 Mk., für nur 450 Mk. mit
1 Bücherſchrank,
Diwans, Kommoden, Nähmaſchine, Ruhebetten,
Auch herumliegende Scherben, Flaſchen, Töpfe uſw., in denen
1 Trumeauſpiegel
f.
Inhalt,
Trumeaurſpiegel, Bilder, Schreibtiſche, 1 vollſtänd. Bett, Kredenzen,
ſich Regenwaſſer anſammelt, ſind beliebte Schnakenbrutſtätten. Der=
40 Mk., 1 nußb. Büfett billig, ein=
2
Oel=
Vorplatzgeſtell.
Standuhr, 1
1
Fußteppiche Seſſel,
artige Gegenſtände ſind zu beſeitigen oder umzuſtülpen, daß ſich darin
tür. Kleiderſchränke von 14,50 Mk.
gemälde, 1 Bowle, 1 Konſolſchrank, 1 Pianino, 1 Tafelklavier,
kein Waſſer anſammeln kann, denn eine einzige Konſervenbüchſe kann
an, 2 faſt neue Eisſchränke 23 u.
Spiegelſchrank, 1 Staffele: 1 Blumentiſch, 1 Ausziehtiſch, ferner
Tauſenden von Schnaken Gelegenheit zur Entwicklung geben.
30 Mk., 1 Gartenſchlauch mit
Bibliothek verſchiedener Klaſſiker, Schreib=
1
amerik. Rollbüro,
In der Nähe von Schnakenbrut=Stätten, die aus irgend einem
fahrbarer Rolle, gek. 45 Mk., für
Laden=
fen
, Zigarren, Parfüm, Ladenregale,
maſchinen, 1 iriſcher Ofe
Grunde auf die vorſtehend angegebene Art nicht beſeitigt werden
Vogel=
20 Mk., Kinderſportwagen 5 Mk.
Bohnenſtangen, 1 Hobelbank, 1
heken, Gerüſtſtangen,
können, ſind Schnakenfallen aufzuſtellen.
hecke, 1 Sprungrahmen, Bettücher, Bettuchſtoff und Zementſteine
*13264) Karlſtraße 41.
Als Schnakenfallen dienen offene Bütten, die zu Zweidrittel
durch
zwangsweiſe, und auf freiwilliges Anſtehen 1 Motorzweirad
Gasääsasee
mit Waſſer zu füllen und mit einer dünnen Petroleum= oder Saprol=
(11349
den Unterzeichneten verſteigert.
ſchicht zu verſehen ſind. Die Schnaken werden von dem Waſſer an=
Geſchäftsrad
gelockt und bleiben an der Petroleum= oder Saprolſchicht hängen.
Großh. Gerichtsvollzieher in Darmſtadt,
Berbert,
Das Petroleum oder Saprol muß auch hier ſpäteſtens alle 8 Tage
neu hergerichtet, ſehr billig
Georgenſtraße 11, I.
durch Nachfüllen ergänzt werden, ſodaß das Waſſer ſtets mit einer
abzugeben Müller & Ober,
mit Freilauf
Herrenrad
zu kaufen
Ein Erbbegräbnis
genügenden Fettſchicht bedeckt iſt.
(11328a
Karlſtraße 30.
(*13229
35. Mk. zu verkaufen
u. J 83
Oferten
geſucht.
Es iſt feſtgeſtellt, daß die Schnaken in der Regel das ganze
Heoeesseseek
Taunusſtr. 49, part. links.
(*13256ids
a. d. Expedition ds. Bl.
Jahr hindurch ſich in der Nähe ihrer Brutſtätten aufhalten. Läſſige

[ ][  ][ ]

Seite 12.
Glae
Weiblich
Fräulein, in Stenographie und
Maſchinenſchreiben bewand., ſchon
auf Kontor tätig geweſen, ſucht
Stellung. Offerten unter J 84
an die Expedition. ds. Bl. (*1325
Perfekte Weißzeugnäherin emp
iehlt ſich in und außer dem Hauſe
Näh. Soderſtr. 16, 2. St., I. (*13142ic
Braves, fleißiges Mädchen von
Lande aus achtbarer Familie, w.
ſch. ged. h., ſ. Stelle i. beſſ. kl. Haush
a. Haus= od. Alleinm. G. Beh. erw
Z. erfr. i. d. Exped. ds. Bl. (*130970
Frau ſucht Laufdienſt morgens
u. mittags, auch Aushilfe
Bis
marckſtr. 16, Manſ. links. (*13170in
ſucht morgens u
Junge Frau nachmittag. Lauf=
dienſt
, Laden od. Büro zu reinigen
Karlſtr. 73, Hth., 2. St.
(*13160
g
Aelteres Mädchen
40 Jahre, ſucht Stelle bei einzelner
Dame od. Herrn, auch zu älteren
Ehepaar. Lichtenbergſtr. 71, I. (*13208
Junge ordentliche Laufrau ſucht
23 Std. vormittags Laufdienſt.
Näh. Kahlertſtr. 23, Stb.
(*13198
mit gut.
Perfekte Köchin Zeugn.
ſucht ſofort gute Stelle, geht auc
außerhalb. Off. an Frau Jäger
gewerbsmäßige Stellenvermittlerin
Zwingenberg (Heſſen).
(11326
74 25
Kräftiges, jung. Mädchen ſuch=
von
8 bis 2 Uhr Laufdienſt.
13246
Rhönring 85, 1. St.
fleiß. Mädchen ſucht Lau
Jg.
dienſt für den ganzen Tag. (*13244
Langgaſſe 41, Htb., 1. St.
Reinliche junge Frau ſucht ganze
und halbe Tage Beſchäftigung
geht auch als Aushilfe. Nähere
Hermannſtraße 5, part.
(*13181
Frau ſucht halbe Tage Waſchen
und Putzen, geht auch ſtundenw.
arb. Wendelſtadtſtr. 30, I. (*1315s
Aeltere, tüchtige Haushälterin
ucht Stelle, in allen Hausarbeiten,
Küche gut erfahren. Schwanen=
ſtraße
4, 2. Stod
(*1314
Weſſeres Fraulein, tücht. im
Geſchäft und Haushalt, ſucht
ſelbſtändige Stellung als Stütze
oder Haushälterin. Off. unt. J 7
an die Exped. ds. Bl.
(*13234
Männlich
22 Jahre alt,
Junger Mann, militärfrei,
mit ſchöner Handſchrift, in Stenogr
und Schreibmaſch. bewandert, ſucht
Stelle auf Büro. Gefl. Off. erbeten
unter J 69 an die Exped. (*13204
Junger, ſtrebſamer Kaufmann
ſucht Nebenbeſchäftigung (Adreſſen
ſchreiben, Nachtragen von Bücherr
uſw.). Off. u. J 61 an die Ex
pedition ds. Bl. erwünſcht. (*13168imf
Aelt. noch ſehr rüſt. zuverläſiger
Mann
ſucht verhältniſſehalber Beſchäftig
und könnte in größerem Betriebe
ſehr nützlich ſein. Offert. u. J 68
an die Exped. ds. Bl.
(*13206
Für Geschäftsleute.
Aelt. ſolid. Herr, mit allen Kontor
arb. vertr., empf. ſich z. Uebern. vor
allen ſchriftl. Arbeiten, Beitragung
von Büchern, Erledig. v. Korresſp. 20
Gefl. Off. u. I 57 Exped. (*13149ids
P
Hertſchafts=Miener
28 Jahre alt, perfekt in allen Ar
beiten, im Beſitze von guten Zeug
niſſen, ſucht Stelle.
*13241ids
Näh. Adolf Dingeldein, ge=
werbsmäßiger
Stellenvermittler
Eliſabethenſtr. 5, Telephon 531.
Ofene Stellen
Weiblich
Z Maſchinenſtricken ſof. emand
geſ. Heinheimerſtr. 22, pt. (*13001so
per ſofort geſucht.
Arbeiterin Damenkonfekt
Schützenſtr. 3, 1. Stock
(11341s
Lehrmädchen geſ. Konfeition
Schuchardſtraße 8, 2. St. (*12965s
56
welche
Madchen,
ch. au
dem Lande gedient hat, geg. guten
Lohn ſofort geſuch
10374.
Goldner Pflug,
Griesheim.
Gesucht ein Mädchen
mit guten Zeugniſſen, das ſelbſt
ſtändig kochen kann, für dauernde
Stell. o. einige Monate zur Aushilfe
Näh. in der Exped. ds. Bl. (11137so
Dienſtmädchen, ält., w. g. kochen
kann, bei hohem Lohn geſucht
Näheres Expedition. (*12966si
ſofor
Tüchtiges Servierfri
(*13154
geſucht Zur fr. Quelle‟
Gr. Kaplaneigaſſe 2

Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 20. Mai 1913.
Nummer 115.
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Nummer 115.
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Albrecht Georg. Denn dieſe Frau mit all ihrem Idealis=
Es waren zwei Königskinder.
Der Prinz erhob ſich und trat zur Kredenz, über der
mus und all ihrer geiſtigen Hochſpannung iſt von einem
der Verdureteppich hing. Deſſen kunſtvoll verſchlungene
Stolz und einer Selbſtachtung, wogegen wir beide nicht
Roman von Guido Kreutzer.
Linienführung ſchien er eingehend zu ſtudieren. Aber es
ankommen!
(Nachdruck verboten.)
17)
war nur eine gewaltſame Ablenkung; in ihm brandete Er=
Würde ich Dich ſonſt um Deinen Beiſtand gebeten
Alſo ich will Dir ſagen: es gab mal eine Zeit, wo
regung. Und als er ſich nach langem Schweigen dem Gra=
haben
, wenn ich anders von ihr dächte?! Sie iſt doch die
ich Hella zu lieben glaubte. Damit befand ich mich in
fen wieder zuwandte, ſchwankte die Stimme noch immer.
erſte, nach der ich mich ſehne, Markus; und muß darum
einer grandioſen Selbſttäuſchung. Und wenn ich mir die
Was weiß ich davon, Markus?! Ich habe ja den
ein Ausnahmemenſch ſein. Denn ich halte was von mir!
nicht vielleicht ſchon in den letzten zwei Jahren klar ge=
Menſchen je und je fern geſtanden; den Männern und noch
Das Teewaſſer begann zu brodeln. Der Oberleutnant
macht hatte geſtern vormittag wurde ich mit überzeu
mehen den Frauen. All die Philoſophie, die Du da in
beugte ſich im Seſſel vornüber und ſetzte den vernickelten
genden Gegengründen bekehrt. So radikal bekehrt, daß
meiner Bibliothek aufgeſtapelt findeſt, hat meine Augen
Verſchluß auf die Flamme.
ich erſt jetzt richtig beurteilen kann, wie blind ich mich da=
nicht
ſoweit geſchärft, daß ſie genau die Grenze kennen, die
Dann erhob er ſich.
mals in eine Idee, in ein Phantasma verrannt hatte
zwiſchen Freundſchaft und Liebe läuft. Im Gegenteil
.
Heut kann ich Dir klar und ruhig ſagen . . . zwiſchen Hella
Bisher hab ich noch bei allen wichtigen Entſcheidungen
ſie ſind trüb und unſicher geworden!
Uttenreut und mir war nur Freundſchaft, iſt nur Freund=
meines
Lebens nach dem Ziel gefragt, Albrecht Georg.
Ich weiß nur dieſes: Freundſchaft habe ich mir er=
ſchaft
und wird nie anderes werden. Darauf kannſt Du
Hier verlangſt Du, daß ich zum erſten Male mein Prinzip
rungen in Dir. Jetzt aber will ich auch Liebe!
Dich verlaſſen, Albrecht Georg!
der Freundſchaft opfere. Ich täte es dennoch unbedenklich,
Und wer iſt die Frau?
wenn Du Privatmann wärſt; da hätte ich die Gewißheit
Der Jüngere ſah ihm forſchend in das gleichmütige
Was fragſt Du noch?
dauernden Glücks. So aber biſt Du Thronfolger. Eine
Geſicht.
Weil ich ſonſt nicht einſehe, weshalb Du gewartet haſt,
Schauſpielerin und ein Fürſt euer beider Beſtimmung
War dieſe Erkenntnis nicht bitter für Dich?
ich kam.
bis
immer für hunderte, für tauſende fremder Men=
iſt
. . .
Ich wußte niemanden, der Hella Uttenreut bis in ihr
.. . der Ober=
Eine innerliche Befreiung war ſie!
ſchen zu arbeiten, die zu euch aufſehen, euch anhören, die
innereſtes Weſen kannte. Und von denen, die vielleicht
leutnant ſchlug mit flacher Hand den Zigarettenqualm bei=
ſich
von euch führen laſſen wollen. So gehört ihr nicht
hätten Auskunft geben können nicht hier, ſondern in

ſeite; faſt, als ſchiebe er damit etwas weit von ſich
euch ſelbſt; werdet euch vielleicht über eine trennende
ſtand ich nicht einem nahe genug, um gerade
-
Berlin
Jetzt erſt bin ich wieder ganz der Alte geworden, ſeit ich
Mauer hinweg die Hände reichen können. Das wird das
dieſe Frage an ihn zu richten.
mich mit dieſem verlogenen Selbſtbetrug nicht länger
Bitterkeit!
Höchſte ſein; das Ende aber iſt
Was ſoll ich alſo tuns
herum zu zerren brauche. Muß es denn immer gleich
Der Erbprinz machte eine herriſche Bewegung, daß das
Vermitteln; zu ihr gehen; mit ihr ſprechen.
Liebe ſein? Iſt nicht eine auf gegenſeitiger Achtung und
Johanniterkreuz an ſeiner Bruſt aufſprühte.
Der Küraſſier ſchüttelte langſam den Kopf.
gegenſeitigem Verſtehen begründete Kameradſchaft zwi=

[ ][  ][ ]

Nummer 115.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 20. Mai 1913.
Seite 14.
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Iſt ſie noch die alte hochſinnige Hella Uttenreut und
olche Miſſion! . . .
7
Vielleicht, mein hochweiſer Kritiker. Vielleicht iſt das
Als jedoch Hella Uttenreut dann endlich eintrat, ver=
ſie
zu ihrem früheren Kampfgenoſſen noch das alte
hat
wirklich das Ende. Aber was ſoll ich mein ganzes
gaß er vor lauter Bewunderung ſeine peſſimiſtiſche Vor
Vertrauen, dann . . . da, wo wir beide zum erſten Mal=
Leben lang nach dem Ende fragen, wo ich bisher noch nie
der vielgemuſterte japaniſche dressing=goyn
ahnung:
von ihr ſprachen
in dieſem Zimmer,
Anfang ſah?
den ſie trug, floß in langen ſchweren Falten herab, gab
Markus!
,
ihrer graziöſen Figur eine frauenhafte Weichheit; eine
Der Küraſſier legte ihm begütigend die Hand auf den
In dem hageren Reitergeſicht ein ſchattenhaftes
Arm
neue reizvolle Nüance, die den Küraſſier beinahe über=
Leuchten
Nicht doch, Albrecht Georg! Trotz iſt ein ſchlechter
ehen ließ, daß er ja hier im Intereſſe eines Andern
Laß Deinen Dank, Albrecht Georg. Ich leihe meine
ſtand
Wegweiſer zum Glück. Das ſoll Dich doch frei und reic
Hand ja nicht aus Freundſchaft, ſondern aus . . . Trotz
Sie empfing ihn ſehr liebenswürdig und trotzdem
und zufrieden machen
Aus Trotz gegen eine Andere!
mit unverkennbarem leiſen Erſtaunen, wieſo er ſchon wie=
Dann tue auch Du Dein Teil dazu! ſagte der Andere
der den Weg zu ihr gefunden
ſchnell. Sei mir ein wahrer Freund; ſieh den Menſchen
XI
in mir, den jungen Menſchen, der den Frauen bisher nur
Doch war das nur ein flüchtiger Moment, wo ihre
Wieder wurde Markus in den pompejaniſchen roten
herbe Sprödheit ſich geltend machte. Dann bat ſie ihn
auf dem Hofparkett und in der Literatur begegnete. Ich
Muſikſalon geführt und wieder mußte er ziemlich lang
habe dieſe hoffnungsloſe Theorie ſatt, Markus; ich will
freundlich nach dem Wohnzimmer hinüber
warten, bis die Dame des Hauſes erſchien. Sie war ge
endlich auch einmal kennen lernen, wovon die Schriftge=
Es iſt da behaglicher, Markus; nicht ſo offiziell
rade erſt von der Probe gekommen und noch damit be=
lehrten
behaupten, es ſei der letzte und tiefſte Weisheits
Dann möchte ich doch vorſchlagen, lieber hierzublei
chäftigt, ſich umzukleiden
ſchluß aller Natur
ben! ſagte er ſchnell. Froh, einen geſchickten Uebergang
Galgenfriſt! . .. dachte der Küraſſier. Die Stille die
Da lachte der Oberleutnant Graf Hortenbrügg laut
gefunden zu haben. Nämlich ich komme ſozuſagen in halb=
ſes
großen kühlen Raumes machte ihn plötzlich nervös
auf. Denn er dachte an Karla von Eckwardens ſprühen=
dienſtlichem
Auftrage. Oder nein
aus freundſchaft=
Er empfand eine quälende Unruhe, die ihm im Blu
lichen Beweggründen
des Kupferhaar und ihre kühlen arroganten Augen, mit
brannte, in den Nerven zitterte. Er trat an das Fenſter
denen ſie ihn in Schach zu halten glaubte. Dieſe Augen
Die Diva wurde aufmerkſam
und ſah zum Garten hinaus. Flimmender Sonnenglaſt
ſollten noch einmal in anderem Feuer aufleuchten; das
Freundſchaftlichen Beweggründen, Markus?
Für
über den Bäumen; im Gebüſch ſchilpten die Spatzen; ir
mich oder für Ihren . . .
ſchwor er ſich in dieſer Sekunde!
Auftraggeber
gendwo eine Droſſel. Ein köſtlicher Frieden; aber der
Er ſtreifte die Handſchuhe ab
(Was machſt Du Dich zum Anwalt meiner Wünſche
Oberleutnant Graf Hortenbrügg hatte heute kein Ver
Albrecht Georg? Auch ich bin begierig nach dieſer weiſeſten
Ich hoffe. . . für beide Teile! Und wenn Sie mir er
tändnis dafür. Ihn hungerte nach einer Zigarette; trotz=
aller
Weisheiten. Wir ziehen alſo am gleichen Strang
lauben, Ihre Zeit für ein paar Minuten in Anſpruch zu
nee, lieber nich!
dem . .
nehmen
,
nur biſt Du mir um einen=Schritt voraus. Ich will Sorg=
Mit langen gleichmäßigen Schritten durchmaß er das
tragen, daß ſich Dein Vorſprung nicht zu ſehr vergrößert
Auf eine halbe Stunde ſtehe ich zu Ihrer Verfügung
. . . auf und ab . . . Nur
Zimmer . . . immer auf und ab
Das wird doch hoffentlich genügen?
Wirſt Du mir helfen, Markus
das monotone Aufklirren der Sporen, ſonſt kein Laut.
Ganz gewiß; ſofern Sie verſprechen, mich ruhig an=
Ob er ſich noch ſchnell einmal alles zurechtlegte, was
Was können wir beide tun, wenn ſie nicht mag?!
zuhören. Denn durch Zwiſchenfragen entſtehen ſo leicht
er ſagen wollte? Unwillkürlich ſchüttelte er den Kopf:
Gottes
Aber ich will ſie fragen. Und dann
in
, ,
Mißverſtändniſſe; und die darf es um Gotteswillen ge=
war
ja wertlos; kam doch alles anders! Und wenn ihn
Namen.
rade in dieſer Angelegenheit nicht geben
der Deiwel karrte, daß er nachher irgendwie einen falſchen
Wenn Du Dir das Herz dieſer Frau gewinnſt, dann
Ausdruck gebrauchte oder ſich in der Form verhedderte
ſei ſtolz; denn dann gewinnſt Du Dir den ganzen Reich
20
dann ſtand er garantiert zwei Minuten ſpäter draußen au
tum, den dieſes Geſchlecht zu bieten hat.
(Fortſetzung folgt.)
Wo aber treffe ich ſie?
der Margaretenſtraße

[ ][  ][ ]

Nummer 115.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 20. Mai 1913.
Seite 15.
der mannhafte Sinn der Nation ermöglichen ihr die Er=
Gewinnanszug
haltung eines ehrenvollen Friedens und verbürgen, wenn
es zum Kriege kommt, den Sieg.
der
Eine Entſchließung im Sinne des Referenten wurde
2. Preußiſch=Käddentſchen
einſtimmig angenommen. Nach einem kurzen Referat
(228. Königlich Preußiſchen) Klaſſenlotterte
von Müller=Brandenburg wurde weiter eine Entſchließ=
ung
gebilligt, in welcher die Wehrſteuer als ein Gebo
5. Klaſſe 7. Ziehungstag 17. Mai 1913
ausgleichender Gerechtigkeit gebilligt wurde
zwei gleich hohe Gewinne
Auf jede gezogene Nummer ſin
Endlich ſprach noch Dr. v. Pagen=Dresden über die

und zwar je einer auf die Loſe gleicher Nummer
gefallen,
Fremdenlegion. Die Verſammlung faßte einen Beſchluß,
in den beiden Abteilungen 1 und H.
wonach die Behörden, namentlich die an der Weſtgrenze,
all
nn
öhn Gewühr u. St.=l. . 3.
(Nachdruck verboten)
aufgefordert werden ſollen, wirkſame Maßnahmen zur
IInI
die vortreffliche
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über
Aufklärung der Bevölkerung zu ergreifen.
Damit war
240
Mk. gezogen:
die Tagesordnung erledigt. An die Verſammlung ſchloß
2 Gewinne zu 10000 Mk. 108913
ich ein gemeinſames Eſſen und eine Beſichtigung des
104672 142667)
8 Gewinne zu 6000 Mk. 31203
Völkerſchlacht=Denkmals.
2020
25
o
1427 4989 5950 6754
74 Gewinne zu 3000 Mk.

7178 15851 25345 26956 36241 46317 54716 61956
Stimmen aus dem Publikum.
Qualitäts-
jundtiliiiiimm

63859 66003 66418 71216
30815 92297 103782
Für die
Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimm
Redaktion
keinerlei
107412 113041 114180 138835
149190 170655 173182
Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des S
SULIMH
Abſ. 2 des
InsCigarette
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
176020 193485 198586 201276
204519 206076 207697
212512 222296 226644 227505
Immmlia
Elektriſche Straßenbahn. Wenn ja auch
156 Gewinne zu 1000 Mk. 4189 4470 6038 7300
ziemlich langſam und deutlich und nicht gerade die zweck=
7949 8334 9581 10033 13108 20943 21686 24092
mäßigſten Linien wählend, ſchreitet das Netz unſerer
40481 40533 40652
29789 30793 32362 37907
25323
elektriſchen Straßenbahn doch allmählich vorwärts und
Kongreſſe und Verbandstage.
44053
46716 49999 52173 52237 55702 60277. 60696
ind die beiden neuen Linien, von welchen wir beſte Ren=
68689
87862
70010 71932 73097 79367 82627 86058
2. Hauptverſammlung des Deutſchen
tabilität für die Heag erhoffen wollen, ſeit einigen Tagen
86348
92694 98080 108673 116457 120004
127202
Wehrvereins
dem Betrieb übergeben. Hoffentlich kommt es auch dazu,
135993 140364 141097 145129
146387
148252
129080
Leipzig, 18. Mai. Unter außerordentlich zahl=
venn
die Linie nach dem Oſtbahnhof einmal fertiggelegt
(4892
149528 154443 165002 156969
161430
161827
reicher Beteiligung von Einzelmitgliedern und Vertretern
iſt, daß dieſe, den mehrfachen und ſehr gerechtfertigten
77 166954 171155 181074
16.
184630
162574
184609
der korporativ angeſchloſſenen Verbände aus ganz Deutſch=
Wünſchen nachkommend, von dort aus weiter durch die
185179
197241. 200227 203177 205208
206135
207466
Roßdörfer Straße geführt wird, damit dem ſtark beleb=
and
fand heute im Kongreßſaale der Internationalen
208224 209564 223327 223480 226560
229866
22843a
Baufach=Ausſtellung die 2. Hauptverſammlung des
en Südoſtviertel auch Fahrgelegenheit geboten iſt. Die
202 Gewinne zu 500 Mk. 6047 9766
15447
10826
o oft ſchon ventilierte Frage wegen der Linie in das
Deutſchen Wehrvereins ſtatt. Der Vorſitzende
16080 18051 21333 22620 25549 27572
27699
28123
Martinsviertel ſcheint noch keine weiteren Fortſchritte ge=
31163 34377 38244 38925 39633 41426
46439
(3847
Generalmajor z. D. Keim, begrüßte die Erſchienenen
62261.
52685
54385 55175 60026 60473 61834
62152
mit Worten des Dankes, beſonders an die anweſenden
macht zu haben und ſtets wieder an dem Verhalten der
(2486
69478
64198 65129 65447 66655 66905 68109
Hochſchule zu ſcheitern. Herr Stadtverordneter Dr.
Frauen und Mädchen, und brachte ein Hoch auf den Kai=
76686 77811 78671 80061. 80626
80938
75346
82340
er und den König von Sachſen aus, an die nebſt dem
Noellner brachte kürzlich humoriſtiſch den Vorſchlag, zur
82590 90211 90539 90736 95002 96668
100509
100454
Kontrollierung der Höhe der Störungen die Laſtautomo=
Kronprinzen Huldigungstelegramme geſandt wurden
124765
103091
105258 110624 111120 114736
124707
bile verſuchsweiſe an der Hochſchule vorbeifahren
Nach Erſtattung des Kaſſenberichtes ſprach General=
zu

47019
1.46780
133813 134456 135829 140962
126256
laſſen. Ich nehme jedoch an, daß die Hochſchulleitung
major z. D. Keim über Entwickelung und Ziele
1.79273
154939 160457 166208. 167758
151964
1.77246
weniger die Störung durch Bodenerſchütterung bei der
des Deutſchen Wehrvereins. Seit der erſten
18056a
187109
195278
181211 181274 182126 183587
Elektriſchen befürchtet, als Beeinfluſſung ihrer Inſtru=
Hauptverſammlung iſt der Verein um 255 feſtgefügte
0103a
195421
195965 197726 199398. 199754
201267
Ortsgruppen, um 50000 Einzelmitglieder und 190000
nente durch die Starkſtrom=Oberleitung. Wenn dies
201710 203897 204566 205816 210814
214649
212a7é
vie ich annehme, der Fall iſt, möchte ich anfragen, ob die=
korporativ
angeſchloſſene Mitglieder gewachſen. Der Ver=
232179
216897 217262 222554 228555 231905
232604
em Uebel nicht dadurch abgeholfen werden könnte, wenn
ein habe ſeine Kraft in der Wahrheit und in der Wucht
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
ie Bahnlinien=Verbindung in nächſter Nähe der Hoch=
der
Tatſachen, wenn er auch ſchon ſo manchen amtlichen
240 Mk. gezogen:
ſchule durch Akkumulator=Wagen bewerkſtelligt würde?
Bart verſengt habe, namentlich den Bart der vielen Phi
2 Gewinne zu 30000 Mk. 167546
Schreiber dieſes hat ſchon vor Jahren in einer großen
iſter, die um keinen Preis der Welt in ihrer Sofa=
4 Gewinne zu 10000 Mk. 199916 22599
ehr verkehrsreichen Stadt, in welcher damals aus ande=
Politik geſtört ſein wollen. Wenn der Verein den Pul=
10 Gewinne zu 5000 Mk. * 38425 60734 108426
en Gründen eine Oberleitung nicht genehmigt wurde,
verdampf, der uns näherkam, ſchon im vorigen Herbſt
151930. 171512
dieſes Hilfsmittel in Betrieb geſehen und hat dieſe Ein=
gerochen
habe, ſo könne er das als ein Verdienſt in An=
zu
3000 Mk. 2729 29861 29878 46921.
58 Gewinne
richtung ihren Zweck vollſtändig erfüllt. Es könnte alſo
ſpruch nehmen. Wäre die deutſche Regierung ſchon im
49722 51208 56275 68693 74939 77111 79152 87584
ür dieſe Strecke die Draht=Oberleitung wegfallen und
vorigen Jahre den Wünſchen des Wehrvereins nachge=
103561 105881 108239 112941113154 114553 f121939
die Motorwagen fungierten von dem Moment als An=
127984 132600 139394 142095 170114 195386 1199416
kommen, dann wäre der Balkankrieg vielleicht gar nicht
209502 219479 219489
ängewagen der Akkumulatorwagen, von welchen für die
entſtanden, jedenfalls hätte der Dreibund ganz anders
Strecke zwei als Pendelwagen benötigt würden. Au
154 Gewinne zu 1000 Mk.? 2603 3660 3947½ 11350
dageſtanden. Was im Reichstag gegen den Verein ge=
2 27958 36585 37000
19606 22052 22835 26899 2
dieſe Art könnte das Martinsviertel doch endlich zu einer
ſagt worden iſt, ſei weiter nichts als ein Gemiſch von
280 65150 66335 68871
39049 47855 E
69996 72101
Verbindung kommen. Später würde ſich wohl nach und
mnilitäriſcher Unkenntnis und Böswilligkeit. Wir müſſen
74090 *77639 78186 81270 89882 91796 91913 92219
ach auch erweiſen, daß die Linie, wie die anderen, mit
dafür ſorgen, daß unſer Volk den nationalen Geiſt be
100584 103499 107627g 108031 (108113 111438 111929
Oberleitung geführt werden könne. Auf alle Fälle dürfte
hält. Ein ſolches Volk kann wohl beſiegt, aber nicht ver=
113253 *113283 1113832 7115374 117232
125719
122880
der Vorſchlag als Aushilfsmittel einmal in Erwägung
nichtet werden. Die ganze Friedensbewegung in Deutſch=
126514 131082 133241 133704 *135051
135573
137619
gezogen werden.
land iſt gefährlich. Der Deutſche Wehrverein arbeitet und
142365 145708 149859 154738
137822
57551
163539
chafft und wird das auch weiter tun nur für den Schutz
175141 175904 181055
165951
188574
199004
197745
der heiligſten Güter des deutſchen Volkes

200636
208445 210701. 212507
220413
219474
215392
Sodann nahm Generalleutnant z. D. Litzmann=
222031 223081 223187 226739
231595
230926
233874
Berlin das Wort zu einem Referat über das Thema:
220 Gewinne zu500 Mk. 299 1051 6439 6774
Die Heeresvorlage und der Wehrverein
8838 17918 18616 20831 22387 à 24073 u24391725293
Neuestes
Er billigte die Heeresvorlage der Regierung und ſtellte
(mme
25925 31289 33532 33823% 37857 K40612 542676 545422
darüber hinaus
noch folgende Forderungen auf:
46222.
46441 48411 50001 50043 51064 52706 753517
patentiertes
1. Dauernde Erfüllung des wirklich durchgeführten Grund=
56371.
63972 67821 69742 70226 72358 72818 73050
76850
ſatzes der allgemeinen Wehrpflicht, alſo ſelbſttätige Stei=
77453 78414 84842 86737 90402 93509 100416
mildes
N-PF
107331 109524 111469 113442
gerung der Rekrutenzahl im Verhältnis zur Bevölker=
102287
121548
123216

erprobtes
ea
27622 128763
130247
ungszunahme, 2. Einziehung der jüngeren Jahrgänge
130435
127080
130675
129692
D. R. P. 2409o7
140334
131551
139724
13875b
139195
(33773 137679
der jetzigen Erſatzreſerve zu mehrwöchigen Waffen=
MRgü
41870 143709
147525
140719
151716
150319
übungen, um unſere Kriegsbereitſchaft ſchon in der Ueber=
15329
Ertr.Casc Sagr. 016
Ablummtter
(64407
154137
165430
162883
155522 156667
1662.
gangszeit wirkſam zu fördern. 3. Aufſtellung zweier neuer
168498
185740
50 Perlen M150
180368
1.70375
170747
181169
179668
Reguliert die

Armeekorps unter Benutzung der jetzt überſchießenden In=
196526
191696
187983
193786
187542
189886
19112a
fanterie=Brigaden und Regimenter, ſowie Bildung der
A. DIEFENBACH
213158
209713
208951
215509
202135
209192.
207275
für den Mobilmachungsfall geplanten Kavallerie=Divi=
Verdauung.

217090
219315 219834
Apolheke
229187
228458
221661
224231.
ionen ſchon im Frieden. 4. Beſſere Vorbereitung der
Z
232114
233158 233501
Offiziere des Beurlaubtenſtandes auf ihre Führertätigkeit
Slein
Erhältlich in Apotheken
5. Erziehung unſeres Volkes zu vaterkän=
im
Ernſtfall.
Man frage seinen Arzt.
diſchem Pflichtbewußtſein und Pflege kriegeriſchen Geiſtes.
V.
erkehrs=Verein: öffentliches Verkehrsbureau
Breeerenen
(III, 10672
Nicht die Macht des Geldes und die verfeinerte neuzeit=
Ernſt Ludwigsplatz
der elektriſchen
(Zentrale

liche Kultur, ſondern die ungebrochene ſittliche Kraft und
Straßenbahn). Auskünfte jeder Art.
Mädchen und Frauen mit dünnem,
brüchigem oder ſchwachem Haar,
deren Sehnſucht prächt. (IV,11301,26
e
volles und üppiges
Haaf
5
Me
iſt, ſei folgendes bewährte und
billige Rezept zur Pflege des Haares
aller Dam
mpfohlen: Wöchentlich 1maliges
und
och- und Flachplisse
Waſchen des Haares mit Zucker’s
Gaufrieren, Auszacken A Hösierel.
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kombiniertem Kräuter- Sham-
oon
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mäßiges
kräftiges Einreiben des
Haarbodens mit Zucker’s Ori
inal=Kräuter-Haarwasser
Fl. 1.25 u. 2.50) u. Zucker’s Spe

zial=Kräuter- Haarnährfett
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(*13217
ſtraße 57a, part.

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 20. Mai 1913.
Nummer 115.
Seite 16.
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3 15.
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1913.

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[ ][  ][ ]

Seite 18.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 20. Mai 1913.
Nummer 115.
(Thalecke), 2. Irene de S. (Rewey), 3. Pofilon (Wurſh.
bereiteie. Das genaue Reſultat wart 1. Paul Suter
Tot. 35:10, Pl. 13 ,16:10. Unpl.: Gondolier, Feſtiva (4),
1029.26 (Rekord), 2. E. Franz=Fiſchern 1033:05, 3. Fr.
Sport, Spiel und Turnen.
Beſſy. Ueberlegen, 45 Lg. Ehrenpreis=Flachrennen;
Suter 10141:55, Böhm=Rüllsheim 10145137,
Meck=
6.
Olympiſcher Sport. Am Sonntag veranſtaltete in
Ehrenpreis und 1800 Mark, Diſtanz 1800 Meter: 1. Herrn
Düſſeldorf 10:45:37,1, 6. Rieder=München 10:46:29, 7.
Offenbach der dortige Turnverein Erſtlings=, Anfänger=
A. von Schilgens Argile (Beſ.), 2. Phönix (Leutn. von
Pütt=Köln 10:52:31, 8. Bauer=Charlottenburg 10.52:33,
und Junior=Wettkämpfe, an welchen ſich der Fußballkub
Moſch), 3. Abdul Hamid (Dr Voigt). Tot. 17110, Pl.
Siewert=Berlin 11:0111.
9.
Olympia‟=Darmſtadt 1898 mit vier Mitgliedern betei=
12, 14:10. Unpl.: Diver Sounds, Scotsgap, Prinz Braun.
Mainz. Rekordfahren; 2 Kilometer: 1. Ritzentha=
Sicher, 14 Lg.
ligte, die trotz der großen Konkurrenz drei 1., zwei 2. und
Gohliſer Hürden=Rennen; 5600 Mk.,
ler 2:10, 2. Böſchlin 2:32,2, 3. Schmitt 2146,3. Großer
einen 4. Preis heimbringen konnten. Von den Junior=
Diſtanz 3000 Meter: 1. Herrn C. Kochs Florika (Naſh),
Preis von Mainz; 50 Kilometer; erſter Lauf 25 Kilo=
Konkurrenzen gewann der Einjährige Gefreiter Fr. We=
2. Triglav (Wurſt), 3. Sumatra (Edler). Tot. 77.10,
meter: 1. Böſchlin 26:40,1, 2. Schmitt, 4 Runden.
3.
ber den Dreikampf und belegte im 100 Meter=Laufen den
Pl. 21 19, 22:10. Unpl.: Huſarenliebe (4), Oſtia, Prio=
Ritzenthaler, 5½ Runden zurück. Zweiter Lauf, 25 Kilo=
zweiten
Platz, während im Diskus= und Schleuderball=
tina
, Gruna. Leicht, 2½½ Lg.

Lipſia; Ehrenpreis
meter: 1. Böſchlin 28.17, 2. Ritzenthaler, 150 Meter, 3.
werfen Fr. Jütte Sieger blieb. Scriba wurde im 100
und 6500 Mark, Diſtanz 4000 Meter: 1. Leutn. Miezes
Schmitt, vier Runden zurück. Die Amateur=Fliegerrennen
Meter=Laufen für Erſtlinge zweiter und Sulzmann end=
Pois de Senteur (Beſ.), 2. Großherzog (Leutn. von
gewann Rohde=Hamburg.
lich konnte im Schleuderballwerfen für Anfänger noch
Lütcken), 3. Aſtree III (Herrn Herfeldt). Tot. 61:10 Pl.
Fußball.
Der Fußball=Länderkampf Deutſchland
den 4. Preis erringen.
21, 15:10. Unpl.: Alike.
7/1½8 Lg.
-
Raſchwitzer
gegen die Schweiz, der am Sonntag in Freiburg i. Br.
Die erſte Mannſchaft des Fußballklubs Olympia=
Jagdrennen; 4000 Mark, Diſtanz 3500 Meter: 1. Herrn
zum ſechſten Male zum Austrag gelangte, brachte der deut=
Darmſtadt ſpielte am Sonntag in Gießen gegen die
Rieges Talmont (Newey), 2. Emma Olivia (Lommatzſch),
ſchen Mannſchaft die unerwartete Niederlage von 1: 2.
gleiche Mannſchaft des dortigen Sportvereins 1900. Das
3. Eo ipſo (Kuttke jr). Tot. 5610, Pl. 20, 15. 20210.
Während von der deutſchen Elf die Verteidigung Röp=
Spiel war auf beiden Seiten ziemlich ausgeglichen und
Unpl.: Maſter Bowes, Grey Tail, Boryſtehne, Samum
nack-Diemer=Berlin und auch der Torwächter Schmidt=
endete
2:2 unentſchieden.
Leicht, 311½ Lg. Ehrenpreis=Jagdrennen, Ehren=
Stuttgart ſehr Gutes leiſteten, verſagte der Sturm wider
Sr. Pferde=Rennen. Hoppegarten, 18. Mai.
preis und 3700 Mark. Diſtanz 4000 Meter: 1. Herrn Jack=
Erwarten völlig. Trotzdem hatten die Deutſchen im all=
Oberhof=Rennen; 5000 Mark, Diſtanz 1200 Meter: 1. Frei=
Jaffes Rothaut (Leutn. von Hohberg), 2. Haſchich (Leutn.
gemeinen mehr vom Spiel. Kurz nach Beginn ging ein
herrn 8 A. von Oppenheims Blautopas (Archibald),
Martin) 3. Kollege (Rittm. Keyſer). Tot. 30:10. Drei
Gewitterregen nieder, der den Platz völlig grundlos
2. Fabella (F. Bulloch. Tot. 20310. Zwei lieſen. Sicher
liefen. Sicher, 11 Lg.
machte. Durch einensſehr guten Durchbruch des Schwei=
*4 Lg. Schwarzkünſtler=Handikap; 5000 Mark, Diſtanz
zer Linksaußenſtürmers Tolle fiel das erſte Tor. Der
Paris, 18. Mai. Prix Vaucreſſon; 5000 Francs,
1800 Meter: 1. Herrn F. Braedikows Bürgermeiſter (H
deutſche Sturm ließ hierauf einige ſehr gute Chancen aus,
Diſtanz 2200 Meter: 1. Baron Gourgauds Le Cardeur
Teichmann), 2. Kondor (F. Bullock), 3. Saltimbanque
bis dann der halbrechte Stürmer der Schweizer Märki
(J. Reiff), 2. Friolet (G. Stern), 3. Ravayre (M. Henry).
(Lane). Tot. 21910, Pl. 35, 15, 19110. Unpl.: Cha=
durch
einen ſehr guten Schuß das zweite Tor erzielte,
Tot. 58:10, Pl. 16, 13, 15:10. Unpl.: Satilla (4), Chip=
moerops
(4), Moriam, Burgunder, Ordner, Jasmin,
nachdem kurz vorher der linke Läufer Schmidt ein ſicheres
pewa, Yonne, Diantre (5), Nagana, Veſſel. Kurzer Hals-
Contra, Schönbrunn, Eau de Cologne, Lockenkopf. Leicht,
Tor vereitelt hatte. Endlich, in der 42. Minute, gelang
1½ Lg.

Prix de l'Eſperance; 8000 Francs, Diſtanz 3000
1½1 Lg. Henckel=Rennen; 26 000 Mark, Diſtanz 1600
es unter großem Applaus dem Linksaußenſtürmer Hirſch=
Meter: 1. Monſ. A. Veil=Picards Siva II (F. Lane), 2
Meter: 1. Freiherrn S. A. v. Oppenheims Cſardas (Ar=
Fürth, das einzigemal für Deutſchland den Ball ins Netz
Rocorico (O'Neill), 3. Menaggio (Barat). Tot. 216:10
chibald), 2. Magellan (F. Bullock), 3. Blumenſegen (H.
zu ſenden. Nach dem Seitenwechſel wurde die deutſche
Pl. 52, 29, 47110. Unpl.: On Forme, Murillo, Le Poteau,
Teichmann). Tot. 15310, Pl. 12, 17:10. Unpl.: Empera=
Mannſchaft ſehr überlegen. In der zehnten Minute wurde
Orſonville, Predictor, Prince de Normandie,
Voix dor,
dor (4), Kröſus, Nachtſchatten. Scharfer Kampf. Kopf
der deutſche Torwächter Schmidt leider von einem Unfall
Oak Fly. 2¾4 Lg.
Poule d Eſſat des Poueliches:
bis 34½ Lg. Preis vom Fließ; 5000 Mark, Diſtanz
betroffen. Bei dem Verſuch, einen ins Tor getretenen
30000 Francs, Diſtanz 1600 Meter: 1. Monſ Duryeas
4000 Meter: 1. Graf E. Treubergs Feſttarok (F. Bullock),
Ball zu halten, ſtürzte Schmidt und wurde von einem
Baſhee (Mac Gee).
2. Moia (Sharpe), 3. Marka (G.
2. Flitter (Archibald), 3. Star (Lane). Tot. 30:10, Pl. 14,
gegneriſchen Stürmer unglücklich getreten, ſo daß er für
Stern). Tot. 72310, Pl. 21. 34, 15.10. Unpl.: Oreade (4),
25, 15310. Unpl.: Rache (4), Pirol, Glöckner, Golconda,
etwa eine Viertelſtunde das Spielfeld verlaſſen mußte.
Marigot
(5), Auri Sacra, Scammonee, Reine Blanche II
Laſſo, Reform, Suitier, Sweetroot, Ovation, Salut
Seinen Platz nahm Kugler=Berlingein. Bei dem Reſultat
Hals-½
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Poule d’Eſſai des Poulains; 30000 Fr.
Kanter, 351 Lg. Burgwart=Rennen; 3800 Mark,
von 211 blieb es bis zum Schluß. Die bisherigen Reſul=
Diſtanz 1600 Meter: 1. Monſ. E. Blancs Dagor (G.
Diſtanz 1200 Meter: 1. Herrn M. Geißenbergers Schlag=
tate
waren: 1908: Baſel 5:2 für die Schweiz, 1909: Karls=
Stern), 2. Ecouen (Belhouſe), 3. Baldaquin (Barat),
werk (Bleuler), 2. Kavalier (F. Bullock), 3. Naſeweiß
ruhe 110 für Deutſchland, 1910: Baſel 3.2 für Deutſch=
Tot. 63.10 Pl. 16, 13, 21:10. Unpl.: Bavard III, Blar=
(Shatwell). Tot. 54:10, Pl. 16, 19. 16:10. Unpl.: Schneid
land, 1911: Stuttgart 6:2 für Deutſchland, 1912:=St.
ney, Gretry, Roi de Vor, Foulbee Gloſter. 2½ Lg.
(4), Catja, Qui Vive Verus, Fife honours, Caban, Juna=
Gallen 2:1 für Deutſchland.
Prix Rainbow; 20000 Francs, Diſtanz 5000 Meter:
1.
chen, Tannhäuſer. Sehr leicht, 21 Lg.-Hals.
. Gaſt=
Am Sonntag ſpielte die 1. Mannſchaft des Darm=
Baron Gourgauds Reveuſe (J. Reiff). 2. Philippe II.
geber Rennen: 5000 Mark, Diſtanz 1800 Meter:
1. Frhrn.
ſtädter Fußballvereins gegen die gleiche der 9.
(ONeill), 3. Lynx Eyed (G. Stern). Tot. 19.10, Pl. 13,
S A von Oppenheims Orchidee (Archibald), 2.
.L’Amour
Kompagnie des Leibgarde=Infanterie=Regiments Nr 115
1510. Unpl.: Romagny (4) Adieu. 210 Lg.
Prir
(Shurgold), 3. Nikias (For) Tot. 100.10, Pf. 26. 28.,
in Griesheim. Das Spiel endete zu Gunſten der erſteren
de Viroflay; 8000 Francs, Diſtanz 2400 Meter: 1. Monſ.
48:10. Unpl.: Sternum (4), Monolog, Salomo, Seilfahrt,
mit 511 Toren. Die dritte Mannſchaft trat der erſten
E. Deschamps Vermet (G. Stern), 2. Veillee (Jennings),
*1
Exarch, Hebron, Rex. Scharfer Kampf, Hals=
Lg.
Mannſchaft des Fußballklubs Kickers=Darmſtadt gegen=
3. Don Ramire (F. Lane). Tot. 41:10, Pl, 22, 63110. Un=
Pulcherrima=Rennen: 730 Mark, Diſtanz 1000 Meter=
über
und konnte ebenfalls das Spielfeld mit 8.5 Toren
plaziert: Champoreau (4), Lelio V, Logrono, La Tou=
1. Frhrn. S. A. von Oppenheims Iſolde (Archibald), 2.
verlaſſen.
relle, Oneta, Trincomaly, Valeria. ¾ Lg.-Hals.
Tampa (Rice), 3. Donnafelice (F. Bullock). Tot. 38:10,
Darmſtädter Sportklub 1905. (A=Meiſter.)
sr. Radrennen. Paul Suter gewinnt zum
Pl. 18. 26:10. Unpl.: Ninive (4), Wolga, Miesmuſchel,
Der Darmſtädter Sportklub hatte ſich geſtern als vorletz=
dritten
Male die Radfernfahrt Zürich-
Sehr leicht, 2½3 Lg.Hals.
tes Spiel den Meiſter der A=Klaſſe Viktoria Offenbach=
München. Die internationale, 325 Kilometer lange
Horſt=Emſcher. Eröffnungs=Rennen; 4000 Mk.,
eingeladen. Nach intereſſantem Spiel endete das Tref=
Straßenfernfahrt von Zürich nach München ging am
Diſtanz 1900 Meter: 1. Herrn H.
Neumanns Reklame
Die vierte Mann=
Toren unentſchieden.
fen mit 4:4
Sonntag zum dritten Male vor ſich. Es ſtellten ſich in der
(Oleiinik), 2. Scotch Nugget (Smith I), 3. Iſa (Schläfke).
gegen die gleiche des Fußball=Sportvereins
ſchaft, welche
Nacht vom Samstag zum Sonntag um 3 Uhr alle ge=
Tot. 140110, Pl. 37. 24, 35:10. Unpl.: Parvati, Minden=
in
Frankfurt ſpielte, gewann mit 3:1
Wohl. mit
meldeten 35 Fahrer dem Starter. Die Fahrer hatten ſehr
kem, Waſhington, Kalman, Anleihe, Mandragora. Sehr
einem der ſchönſten Spiele ſchließt der D. S. K. 05. am
unter dem’ſtarken Winde zu leiden. Außerdem waren die
ſicher, 2 Lg.-Hals½ Lg. Mai=Verkaufs=Jagdrennen;
kommenden Sonntag die Saiſon, und zwar hat er ſich als
Wege ſehr ſtaubig und in ſchlechter Verfaſſung. Um ſo
2700 Mark. Diſtanz 3000 Meter: 1. Herrn H. Krauſes
Gegner die Ligamannſchaft des Frankfurter Fußballver=
höher
iſt es zu bewerten, daß der Schweizer Paul Suter,
Faraga (Miſchon), 2. Annibal (Hammelin), 3. Dublin
eins verpflichtet. Frankfurt hat, wie auch im vorigen
der das Rennen jetzt zum dritten Male hintereinander
Fuſelier (Dyhr). Tot. 44:10, Pl. 19, 32, 20110. Unpl.;
Jahre, die Ligameiſterſchaft im Nordkreis errungen und
gewann, mit 10 Stunden 29 Minuten 20 Sekunden einen
Faultleß, Chalabre, Marotte, Footmark, Chateauvert,
qualifizierte ſich auch bis in die Schlußrunderum die Süd=
neuen
Rekord für dieſe Strecke aufſtellte. Schon in der
Engadi, Shannon Lad (gef.), Fichting Pat Sicher, 21
deutſche Meiſterſchaft, wo ſie aber den Stuttgarter Kickers
erſten Phaſe des Rennens ereigneten ſich verſchiedene
Induſtrie=Preis; Ehrenpreis und 3000 Mark,
Länge.
knapp unterlagen.
Stürze, wodurch Bauer=Schweinfurt und Ludwig=Soffen=
Diſtanz 1600 Meter: 1.
Herrn C. Fröhlichs Labrador
Sunderland ſchlägt Hertha 2:0. Dem
heim zum=Aufgeben gezwungen wurden. Der Südafri=
(Torke), 2. Trotz (Schläfke). 3. Haeckel (Raſtenberger).
Debut der hervorragenden engliſchen Berufsſpielermann=
kaner
Lewis fiel bald urch einen Reifendefekt zurück, holta
Tot. 63110, Pl. 22, 15.10. Unpl.: Trafoi, Courier (4),
ſchaft Sunderland in Berlin wohnten etwa 5000 Zuſchauer=
dann
aber wieder auf. Als er aber nochmals von einem
Herbſtzeitloſe Kampf. Hals-½ Lg. Schlägel und
auf dem Hertha=Sportplatze bei, die Zeugen eines inter=
ſolchen
betroffen wurde, gab er auf. In der Nebenkon=
Eiſen; 2000 Mark, Diſtanz 3600 Meter: 1. Herrn R. Then
eſſanten Spieles wurden. Die Engländer beherrſchten von
trolle Friedrichshafen (142 Kilometer) beſtand die Spitzen=
Berghs Lamhult (Dyhr), 2. Golden Garnet (Kühl), 3.
Anfang an die Situation und ſchoſſen in kurzen Abſtänden
gruppe noch aus 22 Fahrern. Rieder=München fiel dann
Talisman (E. Francke). Tot. 23:10, Pl. 11, 11, 14:10.
bis zur Pauſe ſechs Tore. Nuch Halbzeit wurde Heriha
durch einen Sturz zurück. Später erlagen Aberger und
Unpl.: Preſton, Carotte (4) Inga, Knud. Sicher, 342
beſſer und verlegte wiederholt das Spiel in die gegneriſche
Perriere dem ſcharfen Tempo. In Memmingen (221 Kilo=
Längen. Barbara=Handikap: 4000 Mark, Diſtanz 1200
Hälfte. Allerdings wurden zwei ſichere Ehancen ausge=
meter
) beſtand die Spitzengruppe nur noch aus ſechs Fah=
Meter: 1. Herrn. A. Hungers Potoskaff (Kühl), 2. Pil=
laſſen
, während ein Durchbruch des halbrechten engliſchen
rern, und zwar die Gebrüder Suter, Siewert=Berlin, Meck=
arim
(Blume), 3. Blue in Aue (Lndwig). Tot. 82710,
Stürmers zum ſiebenten Tore führte. Hervorzuheben iſt
Düſſeldorf, Franz=Fiſchern und Roſellen. Auf der letzten
Pl. 22, 52, 29110 Unpl.: Herzegowina, Black Swan
bei den Engländern der halbrechte und der Mittelſtürmer,
Strecke vermochten auch Siewert und Meck dem Tempo
Fouth of June, Waddles, Konſequenz, Belle Aſſiſe, Auguſt
die das Publikum zu wahren Beifallsſtürmen hinriſſen.
nicht mehr Schritt zu halten, während Roſellen ſo unglück=
Wichendorf. Sicher. 12 Lg.
Green=Dragon=Jagd=
In
lich ſtürzte daß er einen Schlüſſelbeinbruch erlitt.
Rennen; 4000 Mark, Diſtanz 4000 Meter: 1. Herrn W.
Kunſthalle am Rheintor, geöffnet Werktags von
Buchloe (267 Kilometer) trafen die Gebrüder Suter und
114 und Sonntags von 104 Uhr.
Hagemanns Bilbao (Weißhaupt) 2. Florham (Th. Ba=
E. Franz=Fiſchern noch gemeinſam ein. Dann wurden
Beſichtigung des Großh. Reſidenzſchlof=
ſtian
), 3. Koromaya (Kühl). Tot. 78:10, Pl. 13, 12,
Franz Suter und E. Franz von Raddefekten ereilt, ſo daß
ſes: An jedem Wochentage von 34 Uhr; Sonntags,
11.10. Unpl.: Laborieur, Robinſtown, Kingsway, La Ce=
Paul Suter mit zirla drei Minuten Vorſprung allein als
von 111 Uhr.
ritto. Leicht, 23 La.
ochzeitsturm. Turmzimmer und Ausſtellungs=
Erſter das Ziel paſſierte wo eine mehrtauſendköpfige
Leipzig, 18. Mai. Mai=Jagdrennen; 2600 Mark,
räume, täglich geöffnet von 912 und 36 Uhr.
Menſchenmenge dem dreifachen Sieger begeiſterten Empfang
Diſtanz 2600 Meter: 1. Herrn Reichenbachs Syndikus
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Schulſtraße 9, II.
10581a)

[ ][  ][ ]

Nummer 115.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 20.
Aufruf zur Sammlung
für die Kaiser Wilhelm II. Jubiläums-Stiftung Deutsches Heim‟
in Göttingen, Zentralstelle für Auslanddeutsche.

Seitens vieler patriotisch gesinnter Bürger und hervorragender Persönlichkeiten
der
Universitätsstadt Göttingen sowie weiter Kreise des deutschen Vaterlandes ist zum
2.
ihrigen Regierungsjubläum Sr. Mej. des deutschen Kaisers
eine Kaiser Wilhelm II. Jubiläums-Stiftung
Deutsches Heim, Zentralstelle für Auslanddeutsche‟
ins Leben gerufen.
Dieses Heim soll Offizieren und Beamten der deutschen Kaiserlichen und Handels-
marine
und der Schutztruppe, Beamten, Kaufleuten, Handwerkern, Angestellten und Ansiedlern
unserer Kolonien und Schutzgebiete, sowie allen Auslanddeutschen ein Treffpunkt und
Erholungsheim sein und damit einem vielfach empfundenen dringenden Bedürfnis ab-
helfen
, insbesondere zur Erleichterung der Eingewöhnung der Heimkehrenden in die heimischen
Verhältnisse. Göttingen gilt als der geeignetste Ort zur Begründung des Heims, da
Göttingen in glücklicher Weise alles in sich vereinigt, was für ein solches Heim als
Vorbedingung angesehen und gefordert werden muß.
Die zentrale Lage Göttingens im Herzen Deutschlands und seine guten Ver-
bindungen
nach allen Richtungen, seine landschaftlich reizende Lage, seine vorzüg
lichen, gesundheitlichen Verhältnisse, seine vielen wissenschaftlichen und geselligen Dar-
bietungen
und vor allem seine vorzüglichen Schulen und die altberühmte Universität
mit ihren bekannten Autoritäten auf allen Gebieten sind ausschlaggebend dafür, dass
göttingen sich ganz besonders zur Errichtung des Heims eignet. Hierzu kommt die Nähe
der Kolonialschule in Witzenhausen und die Tatsache, dass alle Vermessungsoffiziere für
die deutschen Kolonien in Göttingen ausgebildet werden. Ein größerer Grundstock ist be-
reits
von Göttinger Bürgern gezeichnet worden, auch wird die städtische Verwaltung zur Her-
gabe
des erforderlichen Geländes bereit sein. Um aber das Heim zweckentsprechend
auszugestalten, sind große Geldmittel nötig und es bedarf hierzu der Unterstützung
weiter patriotischer Kreise.
Es ergeht daher der Weckruf an alle vaterländisch gesinnten Deutschen, sich
an diesem idealen und gemeinnützigen Werke materiell zu beteiligen. Die
Liste der Stifter und Gebenden soll in einer Adresse Sr. Majestät dem
Deutschen Kaiser an seinem Jubiläumstage überreicht werden.
Für den Vorstand: Nicolai, Marine-Oberstabs-Ingenieur.
Beiträge in jeder Höhe für das Deutsche Heim in Göttingen (Zentralstelle für Aus=
landdeutsche
) werden dankbar und bereitwilligst entgegengenommen von der
Hildesheimer Bank, Filiale Göttingen, Schatzstelle der Stiftung, sowie von der Dresdner
Bank,
Geschäftsstelle Göttingen, H. F. Klettwig & Reibstein, Bankhaus Göttingen, der
Deutschen Bank, der Dresdener Bank und der Deutschen Ueberseeischen Bank, Berlin,
sowie deren sämtlichen Filialen.
(11311
Casino-Restaurant
(für Nichtmitglieder)
Ecke Rhein- und Neckarstrasse (Eingang Neckarstr.)
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(nachmittags 4 Uhr) und die
Opern-Aufführung im Freien am 1. Juni
(Bastien und Bastienne von Mozart, abends 7 Uhr)
iſt in der Hofbuchhandlung von A. Bergſtraeßer (W. Kleinſchmidt)
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Eintrittspreis zum Feſtplatz am 31. Mai: Mk. 2.20 für
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wachſene
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via Boulogne-ur-Mers
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mit der
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Mai 1913.
Seite 19.
Unter dem Allerhöchſten Proteſtorat der Großherzogin.
Der Alice=Frauenverein für Krankenpflege im Großherzogtum
Heſſen (Landes=Frauenverein vom Roten Kreuz) veranſtaltet auf
Anregen ſeiner hohen Präſidentin, Ihrer Königlichen Hoheit der
Großherzogin, am 31. Mai und 1. Juni ds. Js. ein
2
164
I
Wohlfangkeistes
im Beſſunger Orangeriegarten, der zu dieſem Zweck von Seiner
Königlichen Hoheit dem Großherzog allergnädigſt zur Verfügung
geſtellt wird
Die Erträgniſſe der Veranſtaltung ſollen dem Verein zugeführt
werden, der es als ſeine wichtigſte Aufgabe betrachtet, Schweſtern
vom Roten Kreuz für den Kriegsfall auszubilden und bereitzuhalten.
Gerade die Ereigniſſe der letzten Zeit machen es uns zur Pflicht, mit
aller Kraft auf eine ſtärkere Vermehrung unſeres Schweſternperſonals
hinzuwirken, um im Kriegsfall den an den Verein herantretenden
erhöhten Aufgaben gewachſen zu ſein. Hierzu bedarf aber der Verein
vermehrter Mittel.
Das deutſche Volk iſt ein Volk in Waffen. Wenn einmal, was
Gott verhüten möge, die Kriegsfackel entbrennt, dann wird es keine
Familie geben, die nicht einen der Ihren, ſei es der Vater, Sohn,
Bruder oder einen ſonſtigen lieben Angehörigen, ins Feld ziehen ſieht
Dann wird es von allen dankbar empfunden werden, wenn unſerer
Armee Scharen geübter Pflegerinnen folgen, die mit kundiger Hand
das
herbe Los der Verwundeten und Kranken lindern.
Wohlan denn! Hier gilt es für jeden, an der Vorbereitung der
Kriegskrankenpflege mitzuarbeiten.
Wir erbitten für unſer Feſt einen recht zahlreichen Beſuch und
eine Unterſtützung desſelben durch Geldſpenden und Geſchenke
für
Glücksſpiele, Verkaufsſtellen (Spielwaren, Zigaretten, Blumen und
dergl.), Reſtauration und Konditorei
Auskunft erteilen die Mitglieder des Zentralkomitees, ſowie der
Geſchäftsführer des Arbeitsausſchuſſes, Herr O. Stockhauſen dahier,
Prinz Chriſtianweg 23.
Weitere Mitteilungen über das Feſt bleiben vorbehalten.
Darmſtadt, den 15. April 1913
(11331
Das Zentralkomitee des Alice=Frauenvereins
für Krankenpflege im Großherzogtum Heſſen.
Frau Marie Rothe, Exzellenz, Vizepräſidentin.
Frau Eliſe Wittich; Freifrau von Nordeck zur Rabenau; Fräulein
Lina Goldmann; Fräulein Marie Winter, Vorſteherin des Alice=
Frau Alice
Hoſpitals; Freifrau Riedeſel zu Eiſenbach, Exzellenz;
von Nidda,
Maurer; Frau Geh. Medizinalrat
Pfannenſtiel; Krug
Wirklicher Geheimerat,
Dr. Lauer, Geheimer
Finanzrat;
Exzellenz;
O. Hallwachs, Juſtizrat
Dr. Maurer,
Sanitätsrat; Diery, Majora. D.;
W. Beſt, Geheimerat;
Oberregie=
Dr. Kratz, Miniſterialrat; Gräf,
rungsrat; Dr. Habicht, Sanitätsrat; Dr. Karl Orth,
Sanitätsrat;
Dr. Neidhart, Geh. Legationsrat; Friedrich Bühler, Rentner
2
Enan Mer
a Gras-Kuh-Butter
franko pr. Nachnahm.: 6 Pfd.=Kiſte
5.60; 10 Pfd.=Kiſte 9.. B. Kaphan,
Tel.
Buczacz via Cderberg (Schles). (III,11316
Orpheumtzsg
Großherzogl. Hoftheater
Dienstag, den 20. Mai 1913.
Nur kurze Zeit!
29. Volks-Vorstellung
Gastspiel Frankfurter
zu ermässigten Preisen.
Zum Beſten des Hoftheater=
U.
Intimes Theater
Hofmuſik=Penſionsfonds.
Heitere
Der liebe Auguſtin
Operette in 3 Akten von Leo Fall.
Muſikaliſcher Leiter: Erich Kleiber.
Spielleiter: Adolf Jordan.
Kanstrer-Asohde
Perſonen:
Bogumil,
Regent
Das ewig Männliche
Adolf Jordan
von Theſſalien
Elſa von Blank
Helene, ſ. Nichte
Schwank in 1 Akt v. Rob. Reinert
Gjuro, Miniſter=

Auguſt Kräger
präſident
Das Scheidungssouper
Nicola, Fürſt von
Schwank aus dem Französischer
Richard Jürgas=
Mikolics
von J. Horst.
Paul Peterſen
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Hauptm. Burko
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m Hoftheater am Tage der Vor=
ſtellung
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Der Militär
Anfang 7 Uhr. Ende 10½ Uhr
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Mittwoch, 21. Mai. 174. Ab.=
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Aleſſandro u. der Abt.
Luſtſpiel in 5 Aufz. v. Dr. Moritz
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7 Uhr.
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Donnerstag, 22. Mai. 175. Ab.=
Vorſt. C 44. Zum 100. Ge=
30 Pf. in der Geschäfts-
burtstag
Rich. Wagners:
stelle des Tagblatt‟
Die Meiſterſinger von
Nürnberg. Gewöhnl. Preiſe.
zu haben.
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Freitag, 23. Mai. Keine Vorſt.
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Seite 20.

Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 20.=Mai 1913.
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