Darmstädter Tagblatt 1913


17. Mai 1913

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er

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176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
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Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
113.
Samstag, den 17. Mai.
1913.
des Merkmal neben der wirtſchaftlichen Nichtſelbſtän=
Weiſe die Abſicht oder das Recht, die äußere Lage ſchwarz
Die heutige Nummer hat 36
Seiten.
zu malen. Es wäre der Regierung unwürdig, äußere
digkeit die mittlere Einkommenſtufe iſt,
Schwierigkeiten zu benutzen, um dem Geſetzentwurf zum
auf der ſich faſt alle ſeine Angehörigen befinden: die mitt=
Siege zu verhelfen. Es ſei zwar richtig, daß die äußere
leren Staats=, Kommunal= und Privatbeamten, die kauf=
Lage kaltblütig betrachtet werden müſſe, aber man dürfe
Das Wichtigſte vom Tage.
ſich andererſeits nicht gewiſſe Folgen dieſer Lage ver=
männiſchen
und techniſchen Angeſtellten, die gelernten und
hehlen Die internationale Lage ſei ſehr mert=
höher
gelohnten Arbeiter. Für ſie alle iſt die Abhängig=
Prinz Heinrich von Preußen iſt geſtern von
lich verbeſſert, die Fragen, welche als beſonders ernſt er=
keit
ihrer wirtſchaftlichen Stellung und das mittlere Ein=
Pforzheim nach Straßburg abgereiſt.
ſchienen, ſeien gelöſt. Man dürfe ſich aber nicht einbilden,
kommen von 1800 bis 2700 Mark das gemeinſame Band,
daß alle Schwierigkeiten und alle Gefahren für den Frie=
Staatsſekretär v. Jagow iſt geſtern wieder nach Ber=
den
Europas ſchon überwunden ſeien. Barthou erwähnt
das für ſie wieder gleichartige wirtſchaftliche
lin abgereiſt.
das Dementi, das der franzöſiſchen Berechnung von der
Forderungen ſchafft. Sie laſſen ſich aber nicht unter
Ueberlegenheit Deutſchlands in der Friedensſtärke
Die franzöſiſche Kammer erteilte dem Miniſte=
die
Mittelſtandspolitik des ſelbſtändigen Mittelſtandes
von 180 000 Mann von deutſcher Seite entgegengeſetzt
rium Barthou bei der Beratung der Landesverteidi=
rubrizieren
, ſie gehen in den meiſten Fällen nicht auf die
worden ſei. Er meint aber, daß das Dementi noch kein
gungsfrage mit 322 gegen 155 Stimmen ein Ver=
Beweis ſei. Die offiziellen Dokumente beider Länder
Erreichung irgendwelcher ſtaatlicher Zwangsvorſchriften
erlaubten keinen Widerſpruch. Angeſichts der Lage, wie
trauensvotum.
und Regreſſivmaßregeln, ſondern auf die Gewährung von
ſie am 1. Oktober ſein werde, hätte die Regierung die
Freiheit, auf genoſſenſchaftlichen Zuſammenſchluß (Kon=
Die Eröffnung der internationalen Finanz=
Pflicht, von dem Artikel 33 Gebrauch zu machen. Wegen
ſumvereine, Wohnungs= und Baugeſellſchaften u. a. m.),
des Zeitpunktes, wann die Zurückbehaltung des dritten
konferenz in Paris wurde auf den 27. Mai
Jahrganges anzukündigen iſt, beruft ſich Barthou auf die
ferner auf eine möglichſt gute Geſtaltung ihrer Arbeits=
verſchoben
und ſoll etwa 3 Monate dauern.
Autorität Freheinets. Betreffs der Dauer der Zurückhal=
und. Einkommens=Bedingungen (Handlungsgehilfen=,
tung erklärte er, das Geſetz ſpreche von vorläufiger Zu=
Ueber Peking iſt der Belagerungszuſtand
Techniker= uſw. Organiſationen) und auf ſozialpolitiſche
rückbehaltung. Nehme die Kammer den dreijährigen
verhängt worden.
Forderungen an den Staat (Privatbeamtenverſicherung)
Dienſt an, ſo würde die Zurückbehaltung durch das neue
Geſetz gedeckt, nehme die Kammer die dreijährige Dienſt=
Sie ſtellen der Hauptſache nach ein großes Heer der Kon=
zeit
nicht an, ſo würde die Regierung kraft des Artikels33
Tageskalender zur Geſchichte der
ſumenten dar und treten damit in einen Gegenſatz
gemäß ihrer Verantwortlichkeit handein, wie ſie bereits
Befreiungskriege.
zu den oben geſchilderten Beſtrebungen des ſelbſtändi=
angetündigt
habe. Barthon verſicherte er glaube nur
17. Mai 1813: Gefecht bei Großenhain unter Napoleon.
gen Mittelſtandes auf wirtſchaftlichem Gebiete.
ſeine Pflicht zu tun, und er werde dabei bleiben. Die
Regierung beabſichtige nicht, die Kammer jetzt ſchon auf
18. Mai 1813: Der Kronprinz von Schweden übernimmt
ein Votum für die dreijährige Dienſtzeit feſtzulegen. Sie
in Stralſund das Oberkommando über die Nordarmee.
wünſche, daß die Debatte binnen einer Woche in Gang
komme. Das Land erwarte von der Regierung und Kam=
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6.
Die
mer rechtzeitige Maßregeln für ſeine Sicherheit.
Die franzöſiſche Kammer und
Kammer müſſe deutlich ausſprechen, ob ſie der Re=
gierung
folgen wolle. (Beifall rechts, im Zen=
die
dreijährige Dienſtzeit.
Mittelſtandspolitik.
trum und bei einem Teil der Linken.)
* In der franzöſiſchen Kammer wollte das Mitglied
Jaures erörterte heftig den Entſchluß der Re=
S Selbſtändige Handwerker und Detailkaufleute be=
der
geeinigten Sozialiſten Durafour die Regierung
gierung, der die Kammer zu einer vorzeitigen Feſtlegung
für die dreijährige Dienſtzeit bringen wolle. Barihon
zeichnen ſich mit Vorliebe als den Mittelſtand unter
interpellieren über ihren Beſchluß, den Jahrgang, der
erwiderte mit dem Hinweis auf die nahe bevorſtehende
Betonung ihrer wirtſchaftlichen Selbſtändig=
am
1. Oktober entlaſſen werden ſollte, unter den Fahnen
Ueberlegenheit des benachbarten Staates. (Beifall im
keit. Die Erhaltung dieſer ſozialen Stellung, deduzieren
zurückzubehalten. Der unabhängige Sozialiſt Augag=
Zentrum und auf verſchiedenen Bänken, Lärm bei der
ſie, liege im Intereſſe des Staates und der wirtſchaftlichen
äußerſten Linken.) Jaurés nahm die Antwort Barthous
neux verlangte, daß die Interpellation mit der Er=
als
ein Geſtändnis auf, daß es ſich um eine dauernde Zu=
Sicherheit des Volksganzen; denn einmal ſei dieſe Selbſt=
örterung
über den Bericht des Abgeordneten Pate, der der
rückbehaltung des dritten Jahrgangs handle da die Re=
ſtändigkeit
ein weſentliches Moment für die Erhaltung
Kammer vorgelegt wurde, verbunden würde.
gierung mit der Zurückbehaltung ia ſchon einer für die
nationaler Geſinnung und daher für die Zurückdämmung
Miniſterpräſident Barthou erklärte neben
Dauer geplanten Geſetzesbeſtimmung entſprechen wolle.
den
Verantwortlichkeiten der Kammer gebe es auch ſolche
der Sozialdemokratie, deren Ziel die Proletariſierung
Der Präſident teilt mit, daß er drei Tages=
der
Regierung. Die Bedürfniſſe der Landesverteidigung
von Handwerker und Kleinkaufmann ſei; zum andern aber
ordnungsanträge erhalten habe. Der Abgeordnete
verpflichten die Regierung, den Artikel 33 des Geſetzes
leiſte der ſelbſtändige Mittelſtand als Hausbeſitzer und
Augagneur verlangt die Priorität für die Tagesordnung
von 1905 anzuweſiden und die Beſchlüſſe rechtzeitig an=
Gewerbetreibender für den Staat finanziell durch Steuern
zukündigen, um die Durchführung zu ermöglichen. Der
des Abgeordneten Bréton, die lautet: Die Kammer er=
Artikel wäre unwirkſam, wenn er die Regierung, nicht
und Abgaben ungemein viel; zum dritten ſei es auch all=
klärt
ſich entſchloſſen, allen für die Landesverteidigung
berechtigte für den neuen Jahrgang nötige Maßregeln zu
gemein volkswirtſchaftlich nötig, daß meiſtermäßige, gute
notwendigen Opfern zuzuſtimmen, aber dem Lande alle
treffen. Es iſt die höchſte Zeit für den Barackenbau und
Handwerksarbeit auch in ferneren Zeiten geleiſtet werden
unnötigen Laſten zu erſparen und geht zur Tagesordnung
den Reitpferdekauf. Hätte die Regierung dieſen Entſchluß
aufgeſchoben, ſo verdiente ſie einen doppelten Vorwurf:
könne, und daß der Detailhandel in ſeiner wirtſchaftlich
über. Der Miniſterpräſident Barthou erklärt, die Ta=
die
Soldaten im Zuſtande der Ungewißheit gelaſſen und
ſo wichtigen Funktion der Warenvermittlung an die ein=
gesordnung
Bréton enthalte indirekt einen Tadel für die
für die Durchführung des dringlichen Entſchluſſes unent=
zelnen
Konſumenten beſtehen bleibe.
Regierung, die deshalb die Priorität ablehne, un=
behrliche
Maßnahmen unterlaſſen zu haben. Das Vor=
Die Erhaltung, Stützung und Förderung des ſelbſt=
ter
Stellung der Vertrauensfrage. Die Priorität für die
gehen der Regierung bezweckt nur, rechtzeitig Material
für die Mannſchaftsvermehrung bereit zu halten. Die
ſtändigen Handwerker= und Kaufmannsſtandes macht da=
Tagesordnung Bréton wird ſodann mit 315 gegen 24;
Regierung übernimmt die Verantwortlichkeit dafür, ohne
her den Inhalt der Mittelſtandspolitik aus. Als
Stimmen abgelehnt. Die Tagesordnung Verlot,
die Vorechte der Kammer ſchmälern zu wollen, welche
Erfüllung jener Forderungen wird angeſehen: Schonung
welche lautete, die Kammer billigt die Erklärung der Re=
frei
beraten und abſtimmen könne. Die Regierung iſt
des Mittelſtandes in der Steuerpolitik des Staates und
gierung und lehnt jeden Zuſatzantrag ab und geht zur
verantwortlich, daß die Hauptpunkte dieſes dringlichen
Werkes zur Geltung kommen Dies geſchieht durch Maß=
der
Gemeinden, Beſteuerung all der dem Mittelſtand un=
Tagesordnung über, wurde mit 322 gegen 155
regeln auf Grund des Artikels 33. Dieſe Maßregeln
bequemen Konkurrenten, ferner Beſchaffung billigen Kre=
Stimmen angenommen. Die Sitzung wurde auf=
unterlaſſend
würde die Regierung ihre Aufgabe vernach=
dits
, ſtaatliches Verbot von Beamten=Konſumvereinen,
gehoben.
läſſigen. (Beifall im Zentrum, auf der Rechten und einem
Einſchränkung der Ausdehnung der Konſumvereine über=
Die Minderheit von 167 Stimmen, die in der Frage
Teil der Linken; die äußerſte Linke ſchweigt.)
Augagneur antwortete: Da die Regierung ſich
haupt, dagegen Unterſtützung des organiſierten Mittel=
der
Zurückbehaltung der Jahresklaſſe von 1910 gegen die
nicht acht Tage gedulden wolle und die Debatte durch Er=
Regierung ſtimmte, ſetzt ſich zuſammen aus 58 Sozia=
ſtandes
, der Innungen (Aufhebung des § 100g), Schaffung
klärungen verſteckterweiſe eröffnet, nähmen ſeine Freunde
beſonderer Detailliſtenkammern neben den Handelskam=
liſtiſch
=Radikalen, 18 Mitgliedern der radikalen Linken,
ſofort den Kampf auf. (Beifall bei einem Teil der Linken
mern, Bevorzugung des organiſierten Handwerks, be=
19 republikaniſchen Sozialiſten, 70 geeinigten Sozialiſten,
und der äußerſten Linken. Das Zentrum lacht ironiſch
bei der von Durafour begründeten Interpellation.) Du=
1 Wilden und 1 gemäßigten Republikaner 95 Mitglieder
ſonders der zur Führung des Meiſtertitels befugten Hand=
rafour
machte dem Miniſterprſidenten Vorwürfe, daß er
werker bei Vergebung öffentlicher Arbeiten, und ſchließ=
der
verſchiedenen links=republikaniſchen Parteien enthiel=
eine
ſo ſchwerwiegende Erklärung, wie die über die Zu=
ſich
der Abſtimmung.
lich im ganzen, wo immer angängig, Schutz der kleinen
ten
rückbehaltung der Jahresklaſſe, in Caen und nicht in der
Betriebe vor dem Großbetriebe und dem Kapitalismus.
Kammer gemacht habe. Er proteſtierte gegen die Zurück=
Das Votum der Kammer wird von der Preſſe
haltung unter den Fahnen und fragte, ob die Maßregel
eifrig erörtert. Clemenceau ſchreibt in ſeinem Blatte
Zur Verwirklichung dieſer Wünſche und Forderungen hat
nicht im Auslande als ein Zeichen der kriegeriſchen Politik
Lhomme Libre: Barthon bleibt am Ruder. Man
der ſelbſtändige Mittelſtand eine Reihe von Organiſatio=
kann
nicht ſagen, daß die dreijährige Dienſtzeit von der
gedeutet werde. (Widerſpruch auf verſchiedenen Bänken.)
nen geſchaffen, Schutzvereine für Handel und Gewerbe,
Kammer formell verurteilt worden iſt, aber kann eine
Der Redner nannte die Maßregel ungeſetzlich, verfaſſungs=
widrig
und eine Verkennung der Rechte des Parlaments
Maßnahme von ſolcher Tragweite blindlings genehmigt
die wieder in einem Bund für das ganze Reich zuſammen=
werden
unter der Führung einer Regierung, die keine
und der Nation. Alles, was für Frankreich getan wird
gefaßt ſind, Mittelſtandsvereinigungen für einzelne Bun=
F
Der radikale Evenement ſagt:
Autorität beſitzt?
muß für und durch die Republik geſchehen. (Beifall auf
desſtaaten und für das ganze Reich u. a. m. Dieſe an
Gewiß, die Regierung kann trotz aller Schwierigkeiten
denſelben Bänken wie vorhin.) Der Radikale Lachund
ſich zunächſt wirtſchaftlichen Verbände haben dann aber
das Geſetz über die dreijährige Dienſtzeit durchdrücken,
erklärte es für unmöglich, die Belegung der Kaſernen zu
aber, wenn ſie in dieſer Frage die Stimmen von 250 Re=
ſteigern
, ohne in hohem Maße die hygieniſchen Einrich=
eine
umfaſſende politiſche Betätigung aufgenommen und
publikanern gegen ſich haben wird, dann wird das Geſetz
tungen zu beeinträchtigen und die Sterblichkeit des Heeres
bei Landtags= wie auch bei den Reichstagswahlen eigene
im Lande nicht unbeſtritten bleiben. Würde ein Militär=
zu
vergrößern.
Kandidaten aufgeſtellt und zum Teil auch durchgebracht.
geſetz nicht viel mehr Kraft und Anſehen beſitzen, wenn es
Hierauf nahm Miniſterpräſident Barthou wieder
vom Parlament faſt einhellig angenommmen würde:
Die politiſche Betätigung der Organiſationen wie ihrer
das
Wort. Er erinnerte daran, daß er vor der Heeres=
konnte
die Regierung dies nicht durch einen Vermittlungs=
kommiſſion
ſchon vor den Oſterferien ſeine Abſicht. eine
parlamentariſchen Vertreter bewegt ſich gemäß ihrer Auf=
antrag
erreichen ? Die radikale Aurore meint: Geſtern
Jahresklaſſe unter den Fahnen zu behalten, angekündigt
faſſung vom Wirtſchaftsleben in konſervativem Sinne.
haben ſich zahlreiche Deputierte der Abſtimmung enthal=
habe
, und damals klar ausgeſprochen habe, er werde im
Im Gegenſatz zu dieſem Mittelſtand, der neben ſei=
ten
. Bei der nächſten Abſtimmung wird jeder ſeinen
Mai ſchlüſſig werden. Nachdem der Kriegsminiſter die
Standpunkt offen bekennen müſſen. Das geſtrige Votum
ner wirtſchaftlichen Notlage die Wichtigkeit ſeiner Selbſt=
Abteilungen ſeines Reſſorts zu Rate zog, ging Barthon
zählt nicht. Die radikale Action, welche ſtets für die
ausführlich auf den Artikel 33 ein, um die Vorwürfe
ſtändigkeit für das Staatsganze betont, hat ſich in der
breijährige Dienſtzeit einketreten iſt, ſchreibt: Wenn wir
Durafours zurückzuweiſen, daß der Wortlaut und Sinn
modernen wirtſchaftlichen Entwicklung mit ihrer bis ins
nach Bern gegangen ſind, ſo geſchah es, weil wir der deut=
des
Artikels verletzt ſeien. In der parlamentariſchen De=
ſchen
Demokratie zeigen wollten, daß das republikaniſche
Feinſte durchgeführten Arbeitsteilung und mit ihrer
batte wurde anerkannt, eine Kriegsgefahr ſei gar nicht
Frankreich den Frieden will, und wenn wir für die un=
unbedingt
notwendig, um den Artikel anzuwenden, es
wachſenden Abhängigkeit, wirtſchaftlichen Unſelbſtändig=
erläßlichen
Militärgeſetze ſtimmen, dann werden wir
genüge die Notwendigkeit, der Armee eine gute Aus=
keit
der im Wirtſchaftsleben tätigen Individuen, ein
Europa zeigen, daß das republikaniſche Frankreich ſich
bildung zu geben. Barthou fügte hinzu: Er werde keine
neuer Mittelſtand herausgebildet, deſſen unterſcheiden=
gegen
den Krieg zu verteidigen wiſſen wird. Die Teil=
peſſimiſtiſchen
Worte gebrauchen, und er habe in keiner

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Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Nummer 113.
ogenannten veredelten Matrikularbeiträge. Es iſt wün
ſeines Perſonals beläßt, die nur für ihn allein ein Inter=
nahme
an der Berner Zuſammenkunft und das Geſetz über
ſchenswert, daß über Wehrvorlage und Deckung zwiſchen
die dreijährige Dienſtzeit widerſprechen ſich nicht, ſie er
eſſe haben. Der Miniſter des Innern Klotz erklärt in der
allen bürgerlichen Parteien in dieſem Sommer eine Eini=
gänzen
einander. Der konſervative Gaulois erklärt
Wandelgängen der Kammer, daß dieſer angebliche Polizei
gung ſtattfindet; aber von einer ſolchen darf die Verab
Das Abſtimmungsergebnis befriedigt uns, denn in der
bericht eine vollſtändige Fälſchung ſei. Es heißt, daf
ſchiedung der Wehrvorlage nicht abhängig gemacht wer
Augen aller guten Franzoſen iſt die Verſtärkung der Ziſ
den, das erträgt die politiſche Lage nicht. Die nationa=
Berry das Schriftſtück von einem ehemaligen Geheim
fern unſerer Armee ein Rettungswerk, das ohne Zögern
liberale Fraktion wird zu einer Verſchleppung, einerle
durchgeführt werden muß
Die gemäßigte Re
poliziſten erhalten habe
aus welchem Grunde ſie herbeigeführt werden will, die
publique Francaiſe meint: Die Regierung wirk
England
Hand nicht bieten
Mühe haben, das Geſetz über die dreijährige Dienſtzeit
durchzubringen, aber ſie wird ſiegen, wenn ſie ſich über
Die engliſch=türkiſche Konvention. Wie
Ausland.
zu
das parlamentariſche Ränkeſpiel hinwegſetzt und
das Reuterſche Bureau erfährt, wird die Unterzeichnung
keinerlei Zugeſtändniſſen und Ausgleichsvorſchlägen her
Oeſterreich=Ungarn.
der engliſch=türkiſchen Konvention, welche die Frage de
beiläßt
Bagdadbahn, die Koweitfrage, die Frage der türkiſch=
Die Eröffnungsſitzung des öſterrei=
ſerbiſchen
Grenze und andere Angelegenheiten regeln
chiſchen Abgeordnetenhauſes nahm einer
Deutſches Reich.
welche in jenen Gegenden zwiſchen den beiden Regierun
friedlichen Verlauf. Faſt alle Parteien brachten Interpel
Der Berliner Beſuch Lord Morley
gen ſchweben, in einigen Tagen erfolgen.
lationen ein, worin ſie die baldigſte Entlaſſung der Reſer
ſoll nach amtlicher Angabe lediglich einen privaten Cha
viſten fordern. Andere Interpellationen beziehen ſich auf
Vereinigte Staaten.
rakter haben. Die Londoner Meldungen über eine Ver
die jüngſt erfolgte Auszeichnung der beiden Leiter des
Proteſte gegen die Tarifbill. Auf Grund
ſtändigung, die zwiſchen Großbritannien und der Türke
Preßbureaus im Auswärtigen Amt, mit deren Tätigkei
von Mitteilungen gut informierter Seite kann erklärt wer
betreffs des Perſiſchen Golfes angebahnt ſei, machen es
ein Teil der Oeffentlichkeit nicht zufrieden geweſen iſt, ſo
den, daß ſo viele Proteſte von europäiſchen Regierungen
jedoch ſehr wahrſcheinlich, daß der Präſident des britiſchen
wohl bei dem Fall Prohaska als auch in dem letzten Kr
gegen die Beſtimmung der Tarifbill eingegangen ſind, die
Geheimen Rates in Berlin politiſche Verhandlungen, ins=
ſenabſchnitt
. Hier ſeien unbeſtätigte Gerüchte ſofort als
eine fünfprozentige Zollreduktion auf in amerikaniſchen
beſondere über die Bagdadbahn, führen wird. Genaues
Tatſachen behandelt worden. Die Abſchwächung der Er
Schiffen eingeführte Waren vorſieht, daß viele Partei
über die engliſch=türkiſchen Vereinbarungen iſt zur Stunde
klärung Stürgkhs über die Beſſerung der Lage nach dem
führer geneigt ſind, die Beſtimmung aus der Bill zu ent=
noch
nicht bekannt. Deutſcherſeits hat man ſich auf die
Skutaribeſchluß der Londoner Botſchafterkonferenz durc
fernen.
halbamtliche Kundgebung beſchränkt, die Annahme, da=
das
Preßbureau iſt auch ſchon einmal Gegenſtand eine
China.
die engliſch=türkiſchen Verhandlungen auf eine Schädigun
charfen Kritik des Parlaments geweſen. Im Senioren=
Peking im Belagerungszuſtand. Ueber
der deutſchen Intereſſen hinauslaufen würden, als eine
konvent ſprach Stürgkh gegen eine beſondere Ausſprache
die Hauptſtadt des Chineſiſchen Reiches iſt der Belage=
irrige
Auffaſſung zu bezeichnen. Hoffentlich wird dieſer
über die internationale Lage und bat, dieſe bei der Erörte
rungszuſtand verhängt worden, anſcheinend infolge der
Optimismus demnächſt durch die Tatſachen beſtätigt. Ge=
rung
des Budgetproviſoriums vorzunehmen. Er bezeich
Aufdeckung einer Verſchwörung und eines gegen Juan
ſchähe das, dann würde außer Deutſchland auch der ame=
nete
die Lage als hoffnungsfreudig, doch ſeien die Ergeb
ſchikai geplanten Attentats. Am Dienstag abend ſind in
rikaniſche Expräſident Rooſevelt Anlaß zur Genugtuung
niſſe noch nicht abgeſchloſſen, und deshalb ſei Vorſicht
einem chineſiſchen Hotel in Peking elf Perſonen, die Bom
haben. Denn, als er auf ſeiner Europareiſe England be
geboten. Als Arbeitsplan ſchlug er vor, nach der erſter
ben und Waffen beſaßen, verhaftet und am Mittwock
ſuchte, hat er die Aeußerung getan: eine wirtſchaftlich=freie
Leſung des Budgetproviſoriums an die zweite Leſung
mehrere, darunter eine Frau, ſtandrechtlich erſchoſſen wor
Stellung Deutſchlands am Euphrat ſei eine Bürgſchaft
des kleinen Finanzplans zu gehen, wogegen die Ruthenen
den. Die Garniſon Paotingfu wurde zerſtört. Die Be=
für
die Feſtigkeit der engliſchen Stellung in Aegypten.
Einſpruch erhoben. Dieſer Einſpruch war zu erwarter
hörden hüllen ſich in größtes Stillſchweigen.
Dieſe Auslaſſung ermangelte zwar ſchon damals nicht
da inzwiſchen die galiziſche Wahlreform, deren Annahm=
eines
gewiſſen Eindrucks auf die Londoner Preſſe, ver=
die
Vorbedingung der Ruthenen für das Durchlaſſen des
mochte aber nicht, die politiſche Auffaſſung Englands in
Finanzplans iſt, geſcheitert iſt
* Erpreſſer bei Krupp.
Wie von unterrich=
der
Bagdadbahn=Frage ſofort umzuſtimmen
teter Seite mitgeteilt wird, hat die Firma Krupp, zu deren
Frankreich.
-
Das Arbeitspenſum des Reichstags.
Geſchäftsgepflogenheiten es bisher nicht gehörte, ihr zu
die
Der Bau der neuen Kaſernen. Wie
Der Reichstag wird bis zur Sommerpauſe außer der
gehenden Drohbriefen irgendeine Beachtung zu ſchenken,
ſich in Verfolg der bekannten Reichstagsverhandlunger
France Militaire meldet, hat der Kriegsminiſter der
Wehrvorlage und den Deckungsvorlagen noch eine Reihe
inzwiſchen in mehreren Fällen veranlaßt geſehen, derar
inderer Vorlagen verabſchieden. In erſter Linie handelt
Korpskommandeuren die Weiſung erteilt, den Bau de
tige Drohbriefe, die ihr in letzter Zeit von früheren Be
es ſich um zwei Vorlagen, deren Verabſchiedung dringend
neuen Kaſernen möglichſt zu beſchleunigen. Im allge
amten zugegangen ſind, der Königl. Staatsanwaltſchaft
erwünſcht iſt, das Staatsangehörigkeitsgeſetz und den Ent
meinen wurde angeordnet, daß die neuen Kaſernen nur
zur weiteren Verfolgung zu übergeben. Wieweit durch die
öffentlichen Erörterungen einer noch völlig unaufgeklär=
wurf
über die Errichtung von Jugendgerichten. Die Ver
ein Erdgeſchoß und nur ausnahmsweiſe ein Stockwerl
ten Sachlage eine Verwirrung der Geiſter eingetreten iſt
abſchiedung dieſer Vorlagen wird kaum auf Schwierig
haben ſollen.
wird am beſten durch die Tatſache beleuchtet, daß einer
keiten ſtoßen. Ferner ſollen die dem Reichstage kürzlich
Die Errichtung eines 21. Armeekorps.
dieſer Erpreſſer es gewagt hat, in einem ſolchen Drohbriefe
zugegangenen Entwürfe über die Diätengewährung an
eine vor Jahren im Auftrage der Familie Krupp durch die
Offiziös wird bezüglich der Meldung über die beabſich
Firma erfolgte Ueberweiſung eines Betrages von 250000
Schöffen und Geſchworene und über das deutſch=ruſſiſche
tigte Errichtung eines 21. Armeekorps erklärt, daß dieſer
Mark für das Offizier=Geneſungsheim im Taunus, für
Literatur=Abkommen, ſowie die beiden demnächſt zugehen
Plan erſt nach der Bewilligung des Geſetzes über die drei
das bekanntlich damals von den verſchiedenſten Seiten
den Entwürfe über die Gewährung freier Bahnfahrt an
jährige Dienſtzeit verwirklicht werden könne. Zum Sit
zahlreiche Stiftungen gemacht ſind, als Unterproviſion
die Reichstagsabgeordneten während der Legislatur
für das Militärkabinett Seiner Majeſtät des Kaiſers zu
des künftigen Armeekorps ſei jedenfalls Epinal beſtimmt
bezeichnen.
periode und betreffend die Einführung der Konzeſſions
Die Aufhebung der Spielkaſinos. Wi
* Kopenhagen, 15. Mai. Die internatio
pflicht für Kinematographen=Theater noch beraten und ver=
verlautet
, beabſichtigt die Regierung, dem Beſchluß des
nale Seerechtskonferenz ſetzte ihre Beratunger
abſchiedet werden. Wenn die Geſchäftslage des Reichs
Budgetausſchuſſes, wonach in der Umgebung von Paris
über den Vorſchlag zu einer internationalen Geſetzgebung
tages es zuläßt, ſoll auch der Entwurf über die Errichtung
in einem Umkreis von 100 Kilometern keinerlei Spiel
bezüglich der Charterungsfrage fort. Beſonders wurde
verhandelt über die Folgen der Nichterfüllung des Char=
kaſinos
geſtattet werden ſollen, zuzuſtimmen. Hierdurch
eines oberſten Kolonialgerichtshofes noch jetzt dem Reichs
terungsvertrages oder einer Charterpartie, in welchem
tage unterbreitet werden. Man nimmt in parlamentari
wird nicht bloß der Fortbeſtand des Kaſinos von Enghien
Punkte die engliſche Geſetzgebung von derjenigen der kon=
ſchen
Kreiſen an, daß der Reichstag ſich ſpäteſtens End
verhindert, ſondern auch der Plan vereitelt, das Spiel
tinentalen Mächte ſtark abweicht. Von den britiſchen De
Juni auf den Herbſt vertagen wird
kaſino nach Pierrefonds zu verlegen
legierten nahmen nur Reeder das Wort, die ſich für der
Anſchluß an die kontinentalen Beſtimmungen ausſprachen
-
Nationalliberale
und

In der letzten Sitzung der franzöſiſchen Kammer ver
Deckungs=
Die Konferenz nahm eine Reſolution an, die eine Ver=
frage
. Ueber die Stellung der nationalliberalen Reichs
las der Pariſer nationaliſtiſche Deputierte Georges Berry
ſtändigung in dieſer Frage ermöglichen dürfte. Nur der
tagsfraktion zur Deckungsfrage heißt es in der National=
einen
Polizeibericht über die Zuſtände in dem bei Pari=
engliſche
Reeder Sir Walter Unciman ſprach ſich geger
liberalen Korreſpondenz:
gelegenen Spielkaſino Enghien, aus dem hervorgeht, daß
die Reſolution aus. Die Angelegenheit wurde einem be=
ſonderen
Ausſchuß überwieſen. In der Nachmittagsſitzung
ranzöſiſche Senatoren und Abgeordnete von dem Beſitzer
Der Standpunkt der nationalliberalen Reichstags
wurde die Beratung über die Londoner Deklaration fort
fraktion iſt bei der erſten Beratung der Deckungsvorlagen
dieſer Spielhölle ſyſtematiſch beſtochen worden ſind und
eſetzt. Brank=Belgien legte eine von dem ſtändigen Aus=
klargelegt
worden. Die Abgeordneten Dr. Paaſche un
regelmäßige Tributzahlungen von ihm empfingen
In
ſchuß ausgearbeitete Reſolution vor, die beſagt, daß die
Roland=Lücke haben im Auftrage der Fraktion eine Be
dieſem Bericht, den der mit der Ueberwachung der Spiel
Londoner Deklaration als ein großer Fortſchritt zu be=
ſitzſteuer
gefordert und in ihren Ausführungen dargelegt
zeichnen ſei, ſowohl für den neutralen Handel als für
daß darunter eine Reichsvermögensſteuer oder eine Reichs=
häuſer
betraute Polizeikommiſſar Aſchwandew dem Leiter
die kriegführenden Mächte. Unter dieſen Umſtänden be=
erbſchaftsſteuer
verſtanden werden muß, wie dies ſchon bei
der Sicherheitsbehörde erſtattete, heißt es: Es iſt richtig
trachte man die baldige Ratifikation der Deklaration für
Vertretung des Antrages Baſſermann=Erzberger feſtge=
daß
die Politik bei dem Generaldirektor des Kaſinos von
wünſchenswert. Die Reſolution über die eine förmliche
tellt worden iſt. An dieſer Auffaſſung hat ſich nichts ge
Abſtimmung nicht gewünſcht wurde, wurde von der Ver=
Enghien eine große Rolle ſpielt. Wir beſitzen hier die
ändert. Daß das Schickſal der Wehrvorlage von der Ar=
ſammlung
einſtimmig gebillig
der Deckung nicht abhängig gemacht werden darf, und daß
vollſtändige Liſte jener Perſönlichkeiten, die aus dem
auf eine beſchleunigte Erledigung der Wehrvorlage in
* London, 15. Mai. Der Preß=Aſſociation zu=
Budget des Kaſinos von Enghien regelmäßig Geldbeträge
Kommiſſion und Plenum mit aller Energie hinzuarbeiten
folge verlaſſen der König und die Königin
erhalten. Wenn ein Angeſtellter der Spielbank von einer
iſt, auch darüber hat die nationalliberale Fraktion keiner
London am Abend des 19. Mai, um ſich von Viktoria
Strafe betroffen wird, dann kommen uns gleich zahlreiche
Zweifel gelaſſen. Die Vorſchläge der Verbündeten Regie
Station nach Vliſſingen einzuſchiffen. Der Beſuch in
rungen ſind nicht in einem Steuergeſetz niedergelegt, e=
Deutſchland iſt ein durchaus privater und familiärer. Es
Empfehlungsſchreiben zu. Das iſt übrigens Sache der
ſind mannigfache Vorſchläge, über welche die Meinungen
beſteht nicht die Abſicht, daß der König von Sir Edwark
Senatoren und Deputierten, und wir haben uns da nicht
auseinandergehen. Wir verweiſen auf die Meinungs=
Grey begleitet ſein wird
einzumiſchen. Aber wir können zum mindeſten bedauern
verſchiedenheit über das Erbrecht des Reiches, die Verſiche
*
London 16. Mai. Die britiſchen Jour=
daß
der Direktor des Kaſinos gewiſſe Briefe im Bereiche
rungsſtempel und vor allem auf die äußerſt umſtrittener
naliſten, die im Jahre 1907 als Gäſte der deutſchen
Fin=de=ſiécle=Manier. Albert Weißgerber zeigt einer
ſterbenden Sebaſtian im ſonnendurchſchienenen Laub
Die Ausſtellung des deutſchen
Feuilleton.
wald und einen klagenden Jeremias, deſſen unerhörte=
Stimmungsgewalt und wuchtiger Einheitlichkeit ſich das
Eine Konferenz über ſtudentiſches Wohnungsweſer
Künſtlerbundes in Mannheim.
bewegte Bild des mit dem Villa=Romana=Preis bedach
findet am 24. Mai d. J. in München in den Räumen
ten Karl Caſpar: Jakob ringt mit dem Engel ſchwer a=
Die traditionellen Mannheimer Maifeſttage haben
der dortigen Univerſität ſtatt. Die Vorbereitung der Kon
die Seite zu ſtellen vermag. Von den Neueren ragen be
diesmal durch das badiſche Sängerbundesfeſt und die
ferenz liegt in den Händen eines Komitees, welchem neben
onders hervor Hölzel mit einigen kompoſitoriſch ausge
Ausſtellung des deutſchen Künſtlerbundes einen beſon
den Rektoren der drei Münchener Hochſchulen Vertreter
zeichneten Landſchaften, Heckendorf, der mit feurigen Far
ders feierlichen Anſtrich erhalten, ein erfreuliches Zeicher
der bayeriſchen Staatsregierung, der Stadtgemeinde Mün
ben wuchtige viſionäre Landſchaften hinſetzt, Hugo Krayn
für das ſteigende Anſehen, das die Induſtrieſtadt Mann=
chen
, des bayeriſchen Landeswohnungsvereins, zahlreich
deſſen kühne Bilder uns mit einer ergreifenden ſozialen
heim auch als Stätte der Kunſt genießt.
Hochſchullehrer, ſowie Delegierte ſtudentiſcher Korpora
Stimmung anſprechen, ferner der von Eézanne beein
Die Künſtlerbundausſtellung, die vor wenigen Tager
tionen aller Richtungen angehören. Das Programm der
lußte Kölner Deuſſer. Die allerneueſte Malerei iſt wür
vom Grafen Kalckreuth eröffnet wurde, bietet auf den
Konferenz iſt äußerſt reichhaltig. Den Referaten wird
dig vertreten eigentlich nur durch einen Namen: Ma
erſten Blick ein buntes, ja verwirrendes Bild, das ſich erſt
eine allgemeine Ausſprache nachfolgen. Für den Abendi
Pechſtein, deſſen glühende gewaltige Kunſt Rappaport
beim mehrmaligen Durchwandern einigermaßen klärt
eine öffentliche Akademikerverſammlung geplant. Eine
Céſar Klein und wie ſie heißen mögen, in Schatten ſtellt
Es ſind ſo ziemlich alle Richtungen moderner Malerei ver=
Ausſtellung guten Zimmerſchmuckes wird mit der Kon=
treten
und die Hängeordnung oder beſſer Unordnun
erenz verbunden ſein, die einſchlägige Literatur, Muſter
Unter den Künſtlern, die Plaſtik ausgeſtellt haben, fir
zielt gerade auf möglichſtes Durcheinander und Kon
ormulare von Mietverträgen u. dgl. werden aufgeleg
den wir keinen überragenden Namen. Um ſo mehr treten
traſtwirkungen ab, mit Ausnahme der beiden Säle, die
werden. Die Konferenz darf ſich jetzt ſchon des lebhaf
ein paar junge hoffnungsvolle Künſtler mit ihren nach
teſten Intereſſes der naheſtehenden Kreiſe rühmen. St
man Trübner und Hodler eingeräumt hat. Insbeſondere
neuen ungeahnten Empfindungen ſuchenden Sehnſüchten
hat die Stadtgemeinde München in treffender Erkenntnit
der Hodlerſaal gewährt einen guten Ueberblick über die
hervor. Die Bewegung des Tanzens, Trauerns, Knieens
der hohen Bedeutung, welche die zur Behandlung kom=
Entwicklung des großen Schweizer Malers von den erſten
des ſich Aufbäumens gegen übermächtige Gewalten finde
menden Fragen nicht nur für das akademiſche, ſondern für
primitiven Anfängen bis zu dem wuchtigen übermenſch
beredten, eigenen Ausdruck. Die bedeutendſten unter ihner
das ganze öffentliche Leben haben, in überaus dankens
lichen Mäher und den heroiſchen Gebirgslandſchaften
ſind Albiker, Lehnbruck und vielleicht Hilde Exner mi
werter Weiſe einen namhaften Zuſchuß zur Deckung de
Trübner erfreut hauptſächlich mit prächtigen Reiterbild
ihrem trotzigen Mädchen am Berg.
Koſten beigeſteuert. Die bayeriſche Staatsregierung nimmt
niſſen in ſeiner bodenſtändigen Art. Daneben treffen wir
Die ſtädtiſche Kunſthalle hat für die Ausſtellung ihr
gleichfalls regen Anteil an den Beſtrebungen der Kon
auf die feine lebensvolle Kunſt des Grafen Kalckreuth
Räume zur Verfügung geſtellt und nur im Erdgeſchoß da
ferenz und wird ſich auf derſelben vertreten laſſen. Da
den derben kraftgewaltigen Lovis Corinth mit einem
eſte ihrer Schätze für den fremden Beſucher zuſammen
ſich in den Kreiſen der von den beſtehenden Mißſtänder
üppigen Frauenbildnis und einem flammenſpeienden
geſtellt. Aber gerade dieſe gedrängte Ueberſicht zeigt am
unmittelbar Betroffenen, der geſamten Studentenſchaft
Apoſtel Paulus, vollendete impreſſioniſtiſche Strand= und
beſten, was die Mannheimer in ihrer Kunſthalle und in
das eifrigſte Intereſſe geltend macht, kann nicht Wunder
Gartenbilder Liebermanns und Slevogts, eine wuchtige
hrem hochbegabten Leiter Dr. Wichert
beſitzt
nehmen
Landſchaft Hans Thomas, eine Toiletteſzene Haber
manns in ſeiner bekannten Art, einige zarte überfeine
Fritz Maas
* Die norwegiſche Hilfsexpedition für Schröder=Stranz.
Bilder Guſtav Klimts in ſeiner dekorativen, morbider
Kapitän Staxrud ſandte an das norwegiſche Miniſterium

[ ][  ][ ]

Nummer 113.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Seite 3.
Preſſe Deutſchland beſucht haben, haben be=
Goldene Hochzeitsfeier. Herr Philipp Sturm
en und Erläuterungen der vorgetragenen Kompoſitionen
chloſſen, zur Erinnerung daran ein Bankett zu veranſtal
els und Ehefrau Barbara, geb. Günther, Schwanen
verden im Saal durch junge Damen zum Kauf angeboten
ten, zu dem ſie den deutſchen Botſchafter und die hieſigen
ſtraße 26, feiern heute Samstag das ſeltene Feſt der
werden. Zur Ausführung der Schlußnummer des ge=
dorreſpondenten
der deutſchen Preſſe eingeladen haben.
Goldenen Hochzeit
waltigen Wagnerſchen Chors im Kaiſermarſch: Heil, heil
Fürſt Lichnowsky hat ſein Erſcheinen zugeſagt. Das
Die geſchmackvolle Ausſchmückung des Monu=
dem
Kaiſer! König Wilhelm! werden ſich mit dem (durch
Zankett wird am 30. Mai ſtattfinden. Den Vorſitz führt.
ments auf dem Luiſenplatz mit gärtneriſchen Anlagen uſw.
Berufsmuſiker verſtärkten) Inſtrumentalverein der Mo=
Ilfred Z. Spender, der Herausgeber der Weſtminſter
zartverein und der Lehrerſängerchor vereinigen.
aus Anlaß des Fürſtenbeſuches ſtammte von der Stadt
Die
Bazette.
gärtnere i.
Wagen der Elektriſchen Straßenbahn werden
vor und nach dem Feſtakte von der Eliſabethenſtraße bis
Aufnahmen vom Beſuch des Prinz=Regenten von
um Saalbau weiter geleitet werden
Bayern ſind in der Bilderauslage unſerer Expedition
Stadt und Land.
ausgeſtellt. Die Aufnahmen ſind von Schmidts photo=
Der 34. Verbandstag des Heſſiſch=Naſſauiſchen
graphiſchem Atelier Germania‟, Heidelbergerſtraße 79
Darmſtadt, 17. Mai.
Main=Rheingau=Verbandes Gabelsbergerſcher
hergeſtellt und als Poſtkarte käuflich.
Stenographen wird am 31. Mai, 1. und 2. Juni d.
J.
Vom Hofe. Prinz Waldemarvon Preußen
in Darmſtadt tagen, um dem Hohen Schirmherrn des Ver=
Der Bauverein zur Erbauung einer Reformations=
ſt
am Donnerstag vormittag 7 Uhr 6 Minuten in Be=
bandes
, Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog, für die im
kirche in Darmſtadt hielt am Donnerstag im Gemeinde=
gleitung
des Kammerherrn von Uſedom zum Beſuch
vorigen Jahre dem Verbande erwieſene Huld der
ſauſe, Kiesſtr. 17, ſeine ordentliche Hauptver
m Neuen Palais eingetroffen und nachmittags 1 Uhr
Uebernahme des Protektorats zu danken. Der Verband
ammlung ab. Nach dem von dem Vorſitzenden, Pfar=
5
Minuten wieder abgereiſt. (Darmſt. Ztg.)
umfaßt über 200 Vereine mit mehr als 9000 Mitgliedert
rer Velte, erſtatteten Jahresbericht iſt die Kirchbau
Se. Königl. Hoheit der Großherzog beſichtigte
ſache im vergangenen Jahre wieder ein gutes Stück vor
und iſt eine der ſtärkſten Unterkörperſchaften des Deutſcher
eſtern nachmittag eine Stunde lang in Begleitung des
wärts gekommen. Mitgliederzahl und Vermögensſtand
Stenographenbundes Gabelsberger, der bekanntlich auch
Sammlers und Beſitzers ſelbſt die Ausſtellung der Ge=
nd
geſtiegen. Von dem Reinertrag des Lutherfeſtſpiels
in Darmſtadt ſeinen Sitz hat.
Zu der Tagung werden
nälde=Sammlung G. Reber, die heute im Aus
wurden dem Verein 1212 Mark überwieſen; von der neu
allein gegen 1000 Wettſchreibteilnehmer erwartet, die in
tellungshauſe auf der Mathildenhöhe eröffnet wird
lichen Huß=Aufführung des Lutherchors werden ihm
den drei Schulen am Kapellplatz ihre Kräfte meſſen
C. Prinz=Regent Ludwig von Bayern ließ am
700 bis 800 Mark zufließen. Der kürzlich verſtorbene Rent=
verden
. Am Samstag abend findet eine Sitzung des
Hrabmal ſeiner Tante, der Großherzogin
ner Peter Hölzel hat eine Stiftung von 400 Mark für einen
Verbandsvorſtandes und der Vereinsvertreter ſtatt, für
Mathilde von Heſſen, in der St. Ludwigskirche
ltar gemacht. Der Kirchengeſangverein der Stadtge=
den
Sonntag ſind das Wettſchreiben, Beſichtigungen, die
einen prachtvollen Blumenkranz mit blau=weißer Schleife
neinde hat ein Konzert veranſtaltet, deſſen Kollekte zum
öffentliche Feſtſitzung, ein Feſteſſen, Spaziergang und
niederlegen. Das hohe Paar hatte den Kranz auf der
Beſten des Bauvereins erhoben wurde. Außerdem wurde
eine Abendfeſtlichkeit vorgeſehen, bei der ſchon das Er=
Reiſe von der Pfalz hierher eigenhändig geflochten.
in der Stadtkirche am Karfreitag eine Kollekte für die
gebnis des Wettſchreibens bekannt gegeben werden ſoll
Provinzialausſchuß. Die Tagesordnung
Reformationskirche erhoben, die 139 Mark ergab. Kir=
Ein Ausflug in die Bergſtraße ſchließt ſich am Montag
Zur Sitzung des Provinzialausſchuſſes der Provinz
chenvorſtand und Kirchengemeindevertretung haben, in=
an
. Da die Arbeit der zur Durchführung der großen
Starkenburg am Samstag, den 24. Mai, vormittags
em ſie durch einſtimmigen Beſchluß die Notwendigkeit
Veranſtaltungen eingeſetzten Ausſchüſſe nunmehr in ihren
½ Uhr, lautet: 1. Geſuch des Georg Bernius aus
des Kirchbaues anerkannten, einen größeren jährlichen
Einzelheiten feſtſteht, haben die hieſigen Vereine ihre
Reinheim um Erlaubnis zum Betriebe einer Schank=
Betrag als Baukapital in den Voranſchlag eingeſtellt. Auf=
Mitglieder auf Samstag, den 17. Mai, abends 9 Uhr
wirtſchaft im Hauſe Mathildenplatz Nr. 10 in Darmſtadt.
gabe des Kirchbauvereins bleibt aber, neben der zu ent=
nach
dem Fürſtenſaale eingeladen
2. Geſuch des Wilhelm Dietz aus Darmſtadt um Er
altenden Propaganda ſeinerſeits mindeſtens ein Kapital
Hütet Eure Kinder! Anläßlich des ſcheußlichen
Aaubnis zum Betriebe einer Schankwirtſchaft im Hauſe
von 7080000 Mark zuſammenzubringen. Eine wichtige
Knabenmords in Berlin, mit deſſen Einzelheiten wir
Parcusſtraße Nr. 21. 3. Geſuch des Max Münch aus
Neuerung tritt mit dem 1. Juli damit in Kraft, daß die
unſere Leſer verſchont haben, und anläßlich anderer Vor=
Stadtgemeinde, durch Gemeindeſtatut in 5 Einzelgemein
Beltershain um Erlaubnis zum Betriebe einer Schank=
kommniſſe
erſcheint es angebracht, an alle Eltern wieder
den geteilt wird; der ſeitherige Südweſtbezirk wird künf=
wirtſchaft
im Hauſe Georgenſtraße Nr. 1½ in Darmſtadt.
ſolt die Mahnung zu richten, ihren Lieblingen ſtreng
-
Bei
tig den Namen Reformationsgemeinde führen
4. Geſuch der Dorothea Rieß zu Lorſch um Erlaubnis
einzuſchärfen, auf ihren Ausgängen niemals unbe=
der
Neuwahl des Vorſtandes wurde der
ſeit=
eines
Wandergewerbeſcheins.
kannten Perſonen zu folgen und jedweden Lockungen zu
herige Vorſtand wieder= und für den als Profeſſor nach
In der nichtöffentlichen Sitzung der Stadtver=
widerſtehen
.
Friedberg verſetzten Pfarrer D. Dr. Diehl Profeſſor
ordneten=Verſammlung wurde der Schuldiener Johann
Das Kind, welches ſeit Mittwoch vermißt wurde,
Pfannmüller neugewählt. Der von Prälat D. Dr. Flö=
Bickel unter Anerkennung ſeiner Dienſtleiſtungen in
befand
ſich in Arheilgen.
ring geſtellte Antrag, der Vorſtand möge ſich an alle Kir
den Ruheſtand verſetzt
Feſtgenommen. Am Donnerstag nachmittag
8
chenvorſtände der Stadt mit der Bitte wenden, alljährlich
Vom Großh. Hoftheater. Den Abſchluß der Früh=
gegen
6 Uhr wurde ein 15 Jahre altes Mädchen aus
eine Kirchenkollekte zugunſten der Reformationskirche zu
lings=Feſtſpiele des Hoftheaters bildet die für Sonntag,
Dieburg, welches einem 8 Jahre alten Kinde auf der
erheben, wurde einſtimmig angenommen. Die Gründung
den 25. Mai, angeſetzte Erſtaufführung der Achten Sym=
Straße das Portemonnaie mit Inhalt gewalt=
eines
Frauenvereins für die Reformationskirche ſoll ir
phonie von Guſtav Mahler. Außer den mitwirkender
am entriſſen hatte, auf der Flucht ergriffen und
die Wege geleitet, das Mitgliederverzeichnis erſtmalig ir
Soliſten, den Damen Gertrud Förſtel von der Wiener
eſtgenommen
Druck gegeben werden. Die Verteilung der Vorſtands=
Hofoper, Cäcilie Pfleger von Baſel, Katharina Jüttner
Fahrraddiebſtahl.
Am Freitag vormittag gegen
ämter ergab, daß Pfarrer Velte zum erſten, Wirkl. Geh
und Anna Jacobs von unſerer Hofbühne, ſowie den Her
7 Uhr
iſt ein Fahrrad,
welches auf kurze Zeit vor
Oberpoſtrat Kobelt zum zweiten Vorſitzenden, Profeſſor
ren Wilhelm Fenten von Mannheim, Auguſt Globerger
einem Hauſe in der Mühlſtraße aufgeſtellt war, ge=
Pfannmüller zum Schriftführer, Reallehrer Sann zu
und Otto Semper vom Großh. Hoftheater, ſind zur In=
ſtohlen
worden. Das Fahrrad iſt Marke Sport
eſſen Stellvertreter und Oberrechnungsreviſor Wamſer
terpretation berufen die auf 90 Mitglieder verſtärkte
at gelben Rahmenbau, Fabriknummer 85 274 und
um Schatzmeiſter gewählt wurden.
Großh. Hofkapelle unter Leitung von Hofrat de Haan, der
Polizeinummer 6408.
Proteſtverſammlung des Martinsviertels. Man
Rühlſche Geſangverein aus Frankfurt, der Darmſtädter
chreibt uns:
In der zahlreich beſuchten, von Stadtv
Muſikverein, der Sängerchor des Lehrergeſangvereins von
Möſer geleiteten Verſammlung, der auch viele Stadt=
* Orpheum. Intimes=Theater=Gaſtſpiel
hier, ſowie ein Knabenchor von 100 Schülern des hieſigen
verordnete beiwohnten, wurde ein Schreiben des Ober=
Es findet am morgigen Sonntag keine Nachmit=
Realgymnaſiums unter Leitung des Herrn Reallehrers
bürgermeiſters verleſen
er war perſönlich am Erſchei
ags=Vorſtellung ſtatt. Der Beginn der Abend=
Heinrich Müller. Ueber 600 Mitwirkende ſind aufgeboten
, in dem die Gründe zur Proteſtver
nen verhindert
vorſtellungen iſt auf ½9 Uhr angeſetzt. (S. Anz.)
um das Werk zu bewältigen. Die Symphonie ſelbſt be
mmlung widerlegt waren. Danach wäre kein Grund
Kinotheater.
Das Reſidenztheater am
ſteht aus zwei Abteilungen, deren erſte an den Text der
vorhanden zu der Klage, das Viertel werde ſtiefmütterlich
Weißen Turm hat jetzt einen Kontinental=Kunſtfilm
mittelalterlichen Hymne des Hrabarus Maurus Veni,
behandelt. Doch waren alle Redner des Abends anderer
erworben, von dem es das alleinige Aufführungsrecht er=
ereator
Spiritus anſchließt, und derer zweiten der Schluß
Meinung und ſtellten ſämtlich ein Zurückſetzen des Mar
langt hat, und der am 1. April ſeine Uraufführung in
des zweiten Teiles von Goethes Fauſt zum Vorwur
tinsviertels feſt. Es müſſe unbedingt verlangt werden
den Kammerlichtſpielen in Berlin erlebte. Das lebende
dient. Am Dienstag vormittag beginnt der Vorverkauf
daß der längſt verſprochene Ausbau der Elektriſchen Bahn
Bild Leipzig, ſchreibt: Es war ein Genuß, dieſen Film
ür die Erſtaufführung der Achten Symphonie im Ver=
erfolge
. Der Proteſt müſſe ſich aber auch gegen die Tech=
vorüberziehen
zu laſſen, der wirklich alle geſchilderten
ehrsbureau und an der Hoftheaterkaſſe. Die Meiſter
niſche Hochſchule richten, die der Hauptgegner ſei. Zum
Vorzüge, die der Treff=Bube in ſich vereinigte, noch
ſinger von Nürnberg werden aus Anlaß von Wagners
Schluß wurde folgende Reſolution einſtimmig ange=
überholt
hat. Der Film Der Ausgeſtoßene iſt in dieſer
iommen: Die heute, am 15. Mai 1913, im Mathilden=
100. Geburtstag am 22. Mai als Feſtvorſtellung in Szene
Darſtellung einzig in ſeiner Art; er iſt wahrhaft inter=
höh
=Saal von etwa 300 Bewohnern des Martinsviertels
gehen. Die letzte Woche vermittelt noch die Bekanntſchaft
national, denn die beſten Schauſpieler Amerikas (Theodor
beſuchte Proteſtverſammlung des Bezirksvereins Martins=
Burgarth), Englands (Frl. Impekoven), Deutſchlands
mit einer Neuheit, dem Luſtſpiel Aleſſandro und der Abt
viertel gibt, nach Kenntnis eines Schreibens des Ober=
(Herm. Seldeneck) ſind darin tätig. Zu bemerken iſt noch
von Goldſtein, die hier zur Uraufführung gelangt. Zum
bürgermeiſters, der beſtimmten Erwartung Ausdruck, daß
die Aufführung der köſtlichen Komödie Leo will dünner
Beſten des Hoftheater= und Hofmuſik=Penſionsfonds wird
die Stadtverwaltung in der Bahnfrage die Intereſſen des
werden mit Mlle. Grandais und Mſr. Ferret in der
am Dienstag Leo Falls erfolgreiche Operette Der liebe
Martinsviertels gegenüber der Hochſchule mit der Energie
Olympiatheater. In einem drei=
hauptrollen

Auguſtin als Volksvorſtellung zu ermäßigten Preiſen in
vertritt, die unerläßlich iſt zur Durchführung des Haupt=
tägigen
Programm bringt das Olympiatheater zwei
Szene gehen
verkehrswunſches des Martinsviertels Die Verſamm=
äußerſt
ſpannende, inhaltsreiche Dramen. Der erſte Teil
Der Spielplan der nächſten Woche ſieht weiter vor:
lung ſpricht ferner nachdrücklichſt das Verlangen aus, daß
des einen Dramas Das Amulett ſpielt 400 Jahre nach
Montag, den 19. Mai, 173. Abonnementsvorſtellung
die Stadtverwaltung bei der Heſſiſchen Eiſenbahn=Aktien=
Chriſtus; die ſpannende Handlung iſt dem Prieſter= und
B 44): Wallenſteins Tod Kleine Preiſe. Anfang um
Geſellſchaft den vertraglich feſtgelegten Bau der Strecke
Sklavenleben entnommen. Im Kampf mit dem Petro=
7 Uhr. Dienstag, den 20. Mai (Außer Abonnement)
Schloßgartenplatz-Riegerplatz unverzüglich durchſetzt. Die
leumtruſt iſt ein Drama aus Kalifornien. Dieſe Liebes=
zum
Beſten des Hoftheater= und Hofmuſik=Penſionsfonds:
Verſammlung bedauert aber die Verzögerung in der Be=
geſchichte
iſt der Mittelpunkt eines gewaltigen Feuers von
Der liebe Auguſtin 29. Volksvorſtellung zu ermäßigten
friedigung der Verkehrswünſche des Martinsviertels, an
drei Millionen Liter Petroleum. Etwas ganz Hervor=
Preiſen. Anfang 7 Uhr. Der Vorverkauf zu dieſer Vor=
der
die Bürgermeiſterei nicht ganz ſchuldlos iſt; insbeſon=
ragendes
auf dem Gebiete des Humors ſind die Humo=
tellung
findet bis einſchließlich Montag, den 19. Mai, nu
dere proteſtiert ſie gegen Maßnahmen der Bürgermeiſterei
esken Ein Hoſenbein fehlt und Wo iſt mein Mann?
im Verkehrsbureau, Ernſt=Ludwigplatz, ſtatt. Der Ver
die geeignet ſind, die Verbreiterung der Pankratiusſtraße
Uniontheater (Kunſtlichtſpiele,
Siehe Anz.
kauf der noch vorhandenen Karten erfolgt an der Tages
veiter aufzuhalten zum Schaden des Verkehrs und de
Rheinſtr. 6). Man ſchreibt uns: Den Vogel der nächſt=
aſſe
im Hoftheater am Tage der Vorſtellung, vormittags
Sicherheit der Paſſanten. Die Verſammlung fordert da=
vöchigen
Programme ſchießt zweifellos die Direktion des
von halb 10 Uhr ab. Mittwoch, den 21. Mai, 174
rum, daß das Rabenſteinſche Anweſen ſchleunigſt nieder
. T. mit dem ſpannenden und hochintereſſanten Drama
Abonnementsvorſtellung (A 44), Uraufführung: Aleſſan=
Der Graf von Monte Chriſto ab, das nach dem berühm=
gelegt
und die längſt beſchloſſene Verbreiterung der Pan=
dro
und der Abt‟ Luſtſpiel in fünf Aufzügen von Gold=
ten
zwölfbändigen Roman des bekannten Dichters Alexan=
kratiusſtraße
ausgeführt, wie auch die ſonſtigen traurigen
tein. Gewöhnliche Preiſe. Anfang 7 Uhr. Donners=
der
Dumas des Aelteren bearbeitet worden iſt. Gerade
Straßenzuſtände im Martinsviertel endlich beſeitigt
tag, den 22. Mai, 175. Abonnementsvorſtellung (C
44)
werden.
die Werke Dumas eignen ſich in vorzüglicher Weiſe für die
um 100. Geburtstage Richard Wagners: Die Meiſter
Die Beſucher des Richard Wagner=Feſtaktes am
Darſtellung durch den Film, und das Publikum wird dem
Bewönliche Preiſe. Anfang
ſinger von Nürnberg

Werke großes Intereſſe entgegenbringen. Aber auch die
Sonntag morgen werden freundlich gebeten. bereits kurz
um 6 Uhr. Am Freitag, den 23. Mai, kein
übrigen Darbietungen ſind nicht minder hervorragend
nach 11 Uhr erſcheinen zu wollen, da die Feier pünktlich
Da iſt zunächſt das Drama Schwere Stunden die Ge
Vorſtellung. Samstag, den 24. Mai, keine Vorſtellung
um 11¼ Uhr beginnt. Sie wird bereits um ½1 Uhr be=
chichte
eines Fehltritts zu nennen, in welchem Drama die
Sonntag, den 25. Mai (Außer Abonnement): Achte
endet ſein, ſo daß ſich die Teilnahme am Feſtakt und an
beliebte Kinodarſtellerin Erna Morena die Hauptrolle
er Meiſterſinger=Aufführung am Nachmittag ohne
Symphonie von Mahler. Abſchluß der Frühlingsfeſt=
pielt
. Das kleinere Drama Bruder und Schweſter
Schwierigkeit vereinigen läßt. Programme mit Ter=
ſpiele
. Gewöhnliche Preiſe. Anfang 6 Uhr.
nancher Arzt, gern von knauſerigen Patienten auf der
des Auswärtigen aus Spitzbergen am 14 Mai folgendes
Straße, im Salon, im Theater oder in der Geſellſchaft
Telegramm: Bin mit Rüdiger und Raabe in der Advent
Die Gemäldeſammlung von G. F. Reber.
geſprächsweiſe konſultiert. Eine ſparſame Dame, die
bai angekommen. Wir kamen am 20. April mit elf Renn=
tieren
und vierzehn Hunden in der Treurenbergbai an
Von Profeſſor G. Biermann. s=
von
Natur mit einer gehörigen Portion Kühnheit ausge=
und fanden die Verhältniſſe und das Wetter ungünſtig
tattet war, trieb es beſonders ſtark. Eines Tages trifft
Aus dem Reichtum alter und neuer Kunſt Schätze er=
Die Reiſe nach dem Nordoſtland zur Nachforſchung nach
ſie den Arzt auf der Straße. Sie ſtürzt auf ihn los. Ach!
verben, heißt, eine künſtleriſche Weltanſchauung durch
Schröder=Stranz wurde deshalb vorläufig aufgeſchoben
Verzeihen Sie einen Augenblick, Herr Doktor! Einen
ie Tat dokumentieren. Sind dem einzelnen Liebhaber
Rüdiger und Raabe wurden nach Green=Harbour in Si
Augenblick nur
Ich halte Sie wirklich nicht lange auf.
auch bei dem Zuſammenfügen eines Beſtandes von aus=
herheit
gebracht. Am 2. Mai gingen wir über Inlandeis
6
Ziehen Sie ſich
Nur um einen kleinen Rat bitte ich.
gewählten Kunſtwerken durch die Konjunktur des Marktes
tach dem Oſtfjord und der Jijdebai ab. Rüdiger wurd
aus, unterbrach ſie Dr. Augagneur mit ernſter Miend
immer beſtimmte Grenzen geſetzt, ſo wirkt das Beiſpiel
liegend über das Inlandeis gezogen. Die Renntiere wur
und einladender Handbewegung.
eines Sammlers doppelt anregend und kulturfördernd,
den infolge Futtermangels geſchlachtet. Wir erreichten das
dem man nachſagen darf, daß er in 50 oder mehr Werken
nl. Der wohltätige Druckfehlerteufel. Der Druck
Depot in Korſpynt Hytta am 10. Mai. Nachforſchungen
in der Tat ſeinem perſönlichen Geſchmack und ſeinem Sint
fehlerteufel gilt gewöhnlich nicht gerade als ein Teil der
ergaben, daß Dettmers und Möſer im Oktober in der
für höchſte Qualität einen vielſagenden Ausdruck geſchaf=
kraft
, die ſtets das Böſe will und ſtets das Gute ſchafft
Wijdebai ertrunken ſind, Eberhard von Norwegern ver=
en
hat. Denn nicht die numeriſche Ueberlegenheit, ſon=
Eine Ausnahme von der Regel wird indeſſen aus Genua
laſſen war, in der Weihnachtsnacht zehn Kilometer weſtlich
ern das Gefühl für das Künſtleriſche ſchlechthin prägen
gemeldet. Es hat dort nämlich jüngſt ein Druckfehler der
vom Hauſe an der Moſſelbai erfroren. Koch und Stave
den Typ einer Sammlung, die in erſter Linie als künſt=
Gemeinde Mignanego zu einem anſehnlichen Gewinn ver
ind am 24. Februar an Tuberkuloſe erlegen. An Bord
leriſches Bekenntnis ihres Beſitzers gewertet werden ſoll
des Schiffes iſt maſſenhaft Proviant vorhanden. Schrö=
holfen
. Der Druckfehler ſtand im Caffaro der die Mel
der und Stranz werden noch immer vermißt.
dung brachte, daß der reiche Grundbeſitzer Andrea Gallino
Das gilt vor allem für die Galerie des Barmer
Es wird ein Unglück befürchtet. Ich gehe ſobald als mög
einer Vaterſtadt Mignanego ein Geſchenk von 60000 Lire
Kunſtfreundes G. F. Reber, der ſo liebenswürdig war,
lich von Treurenbergbai nach Nordoſtland ab. Lerner traf
emacht habe, das er dem Bürgermeiſter in Geſtalt eines
ſeine Schätze nach Darmſtadt herzuleihen, weil ſie für eine
am 30. April in der Moſſelbai ein und wollte mit uns
Schecks überwieſen hätte. In Wahrheit lautete dieſer
gewiſſe neuzeitliche Sammeltendenz als vorbildlich an=
zuſammenarbeiten
, was uns aber nicht zuſagte. Seinc
Scheck aber nur über die Summe von 30000 Lire, die de=
geſprochen
werden darf, obwohl ſie weder durch die Pa=
Expedition iſt eine kombinierte Rettungs= und Fang
Setzer des Caffaro aus eigener Machtvollkommenhei
ina des Alters noch durch eine lückenloſe hiſtoriſche Ge=
expedition

erdoppelt hatte. Als Herr Gallino die Notiz im Caf=
chloſſenheit
ausgezeichnet iſt. Im Gegenteil, da ſie beide
faro geleſen, beeilte er ſich, nicht etwa dem Blatte eine
* Eine ärztliche Konſultation auf der Straße. Der
Momente mehr oder minder bewußt verneint, und auch die
Berichtigung, ſondern dem Bürgermeiſter von Mignanego
Bil Blas erzählt eine hübſche Geſchichte von einem be=
eine
Anweiſung über die fehlenden 30000 Lire zu ſenden
kannten Lyoneſer Arzte Augagneur, die übrigens ähnlich
*) Abdruck aus dem Vorwort zu dem K atalog
in Akt der Hochherzigkeit, der ihm die Bewunderung des
auch von einer noch lebenden deutſchen mediziniſchen
dieſer Sammlung.
ganzen Landes eingetragen hat
ſo
Größe berichtet wird. Dr. Augagneur wurde, wie

[ ][  ][ ]

Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Nummer 113,
bringt reizende Szenen von brüderlicher Liebe eines
W. Seligenſtadt, 16. Mai. Man ſchreibt uns: Durch
baukurſes ſtatt. In dieſem Kurſus werden alle Ge=
Knirpſes, und in der Komödie Moritz mit dem Zopf
einen begeiſtert aufgenommenen Beſchluß von der Ge
biete des Obſtbaues, welche den Liebhaber intereſſierer
ehen wir den Humoriſten Prince wieder einmal ſo recht
ellſchaft der Freunde werden wir im nächſten Jahre ir
eingehend theoretiſch und praktiſch behandelt, und zwar
in ſeinem Element. Dabei fehlt es nicht an wiſſenſchaft=
unſeren
Mauern wieder einmal ein Sängerfeſt größe
werden an den Vormittagen Vorträge gehalten, währent
lichen und Naturaufnahmen, von welchen hauptſächlich der
ren Stils erleben. Noch werden vielen Vereinen und Be
die Nachmittage ausſchließlich zu praktiſchen Unterweiſun=
Film Kongreß der phyſiſchen Erziehung das Intereſſe
ſuchern aus der Umgebung die impoſanten Feſttage des
gen dienen
Ferner findet vom 26. bis 31. Mai der
aller Sportsleute erwecken wird. Da die Räume de=
Jahres 1888, an denen ein großangelegtes Sängerfeſt ſtatt
ſeit einigen Jahren eingerichtete Gartenbaukurſut
u. T. luftig und hoch ſind, bieten ſie auch während der
fand, in guter Erinnerung ſein und wir können im Gegen=
ſtatt
. Dieſer Kurſus ſoll vor allen Dingen Frauen und
warmen Jahreszeit bei einem vortrefflichen Künſtler
ſatze zu dieſem heute ſchon bekannt geben, daß wir nicht
Mädchen Gelegenheit geben, ſich im Gartenbau, ſpeziell
konzert einen angenehmen Aufenthalt.
nur allein das in Ausſicht ſtehende in ähnlicher Weiſe vor
Blumenzucht und Gemüſebau weiter auszubilden. Da
ildlich nehmen können, vielmehr iſt das gedachte Feſt,
dieſe Kurſe nur ſechs Tage dauern und ſo eingerichtet ſind,
Konzerte. Ludwigshöhe. Auch an dieſe:
welches am zweiten Pfingſttage nächſten Jahres ſtattfinder
Stell=
daß
für entfernt Wohnende die Eiſenbahn täglich zur Her=
ſei
darauf aufmerkſam gemacht, daß am
ſoll
,in größerem Rahmen geplant
und Rückfahrt benutzt werden kann, ſo iſt der Beſuch mi
kommenden Sonntag, den 18. ds. Mts., das übliche
Eppertshauſen, 16. Mai. Noch iſt über das kürzlid
geringen Koſten verknüpft und daher ganz beſonders aue
Nachmittagskonzert vom Muſikkorps des Leib=
in
der Scheune des Mart. Rauch entdeckte Diebesneſt und
ür unſere Hausfrauen und jungen Mädchen, welche ſonſ
garderegiments unter Leitung des Obermuſikmeiſters H
über den Einbruch bei Metzger Joh. Gruber keine Klar=
chlecht
abkommen können, ſehr geeignet. Näheres iſt durch
-
Hauske ausgeführt wird. (Siehe auch Anzeige.)
heit geſchaffen, und ſchon wieder wurde im alten
die Großh. Direktion der Obſtbauſchule zu erfahrer
Kurhaus Trautheim. Wie uns mitgeteilt wird
Schulhaus ein Einbruch verübt. Der Einbrecher
Friedberg, 16. Mai. Der hieſige Beamten=
finden
von kommendem Sonntag, den 18. d M., ab Mili=
drang
in den Keller ein, erbrach mit einem Meiſel die
Konſumverein iſt nach dreijährigem Beſtehen mit
tärkonzerte ſtatt. Den Reigen dieſer Konzerte wird
di
einem Defizit von 14000 Mark in Konkurs geraten
ſtark verriegelte Kellertür und gelangte in den Gang. Da
Kapelle des Großh. Artilleriekorps eröffnen.
Ein
Es ſind dabei kleine Beamte beteiligt
die beiden Lehrer verreiſt waren, war alles gut verſchloſ=
ſchwungvolles
und ſehr reichhaltiges Programm ſoll zum
Mannigfachen
ſen, ſo daß dem Täter, ſoweit bis jetzt feſtſteht, nichts it
Vortrag gelangen. Bei allen dieſen Darbietungen und
Anregungen der Obſt= und Gartenbauvereine folgend
dem angenehmen Aufenthalt in den herrlichen Anlager
die Hände fiel. Anſcheinend dreht es ſich in allen Fäller
haben ſich die Landwirte der Wetterau in dieſem Jahre
dürfte, da auch der Eintrittspreis ſehr mäßig iſt, ein zahl
nehr denn je dem feldmäßigen Gemüſeanbau
immer um denſelben oder dieſelben Täter, deren Spur
reiches Publikum zu erwarten ſein. Zu bemerken ſei noch
jetzt eifrig verfolgt wird
zugewendet, wobei in erſter Linie die Anzucht von Früh=
daß
bei eintretender ungünſtiger Witterung geräumige
gemüſe und Dauergemüſe gepflegt wird. Wenn dieſe
Mainz, 16. Mai. Wir teilten bereits mit, daß in de
Hallen vorhanden ſind. (Näh ſ. Anz.
Nähe des neuen Krankenhauſes das Pferd eines
erſten in größerem Maßſtabe angelegten Verſuche gelin
Offizjers plötzlich im Boden verſunken iſt.
gen, ſollen im nächſten Jahre noch umfangreichere Flächen
Wie die große Erdhöhle entſtanden iſt, konnte vorläufig
der neuen Kultur dienſtbar gemacht werden.
8 Auerbach, 16. Mai. Auch in dieſem Jahre ſoll wie
noch nicht aufgeklärt werden; vielleicht, daß dort frühe
der auf dem Auerbacher Schloß ein Burgfeſt abgehal=
ein
Graben zu Kriegszwecken ausgehoben worden iſt,
ten werden. Als Tag für dasſelbe iſt der 13. Juli feſt=
vielleicht
auch, daß es ſich um ein natürliches Gebilde
Reich und Ausland.
geſetzt worden
handelt, da dort der Boden kalkhaltig iſt. Die Erdſchicht
h- Auerbach, 16. Mai. Bei der geſtern dahier ſtattge
Aus der Reichshauptſtadt, 15. Mai. Zur Hoch=
die
die Höhle bedeckte, war an der Einbruchſtelle kaum 3
fundenen Wahl eines Beigeordneten, an Stell
zeitsfeier der Prinzeſſin Viktoria Luiſ=
Zentimeter dick. Das Pferd durchſtieß ſie mit den Hinter
des verſtorbenen Beigeordneten Axt, wurde der Sattler=
von
Preußen mit dem Herzog zu Braunſchweig
hufen und verſank durch die ſeltſamerweiſe kaum einen
meiſter Johann Georg Ritzert mit 173 Stimmen ge=
Lüneburg wird ein feierlicher Einzug des fürſtlichen
Meter breite Oeffnung. Unten war der Raum ſo groß
wählt. Gegner waren Sattlermeiſter Shön und Priva=
Brautpaares nicht ſtattfinden, weil es ſich nicht um die
daß das Pferd ſich ſogar überſchlug. Die Feuerweh=
tier
Ottc
Einholung einer Prinzeſſin aus auswärtigem fürſtlicher
mußte die Oeffnung ganz erheblich verbreitern, ſelbſt auf
Stockſtadt a. R., 16. Mai. Der König vor
M
Hauſe handelt, ſondern um eine preußiſche Prinzeſſin, die
die Gefahr hin, das Tier zu beſchädigen. Dieſes wurde
Württemberg, der ſeit dem 13. Mai zum Beſuch bei
am hieſigen königlichen Hofe zu Hauſe iſt. Es werden
dann wie leblos herausgeholt; auch Gaulsnerven können
Freiherrn von Heyl auf dem Hofgute Guntershauſen als
daher auch keinerlei Zuſchauerkarten ausgegeben werden.
durch ein ſolches Erlebnis erſchüttert werden. Man hatte
Jagdgaſt weilte, iſt mit dem fahrplanmäßigen Zug 11,32
Ueber das Programm der Feierlichkeiten iſt bisher nu
einen Pferdeſchlächter zur Stelle gerufen, um das Tier
Uhr vormittags über Mannheim nach Stuttgart wie=
bekannt
geworden, daß am 22. Mai ein Galadiner, am
gegebenenfalls zu töten. Als der Offizier das Pferd an
der abgereiſt. Mehrere kapitale Rehböcke hat er auf
23. Mai eine Galaoper und am 24. Mai die Vermäh=
rief
, ſprang es auf und ließ ſich fortführen.
Geſterr
den Pürſchfahrten zur Strecke gebrach
lungsfeier im Königlichen Schloß zu Berlin ſtattfindet.
ſtürzte der Flieger Leutnant a. D. Kullmann
M. Crumſtadt, 16. Mai. Geſtern fand der feierliche
Der Deutſche Frauenverein vom Roten
mit einem Goedecker=Schulapparat aus geringe:
Abſchluß eines ſechswöchigen Kurſes der Wander=
Kreuzfür die Kolonien begeht in den Tagen vom
Höhe ab. Der Apparat, mit Ausnahme des Motors
kochſchule für den Kreis Groß=Gerau hier ſtatt. Zahl
25. bis 29. Mai d. Js. in Berlin die Feier ſeines 25 jäh=
wurde
zertrümmert; Kullmann ſelbſt erlitt kein
reiche Intereſſenten hatten ſich hierzu eingefunden. Di
rigen Beſtehens. Für die Feſtverſammlung am Dienstag,
Verle tzung. Der Unfall wird darauf zurückgeführt
ausgeſtellten Arbeiten, Torten, Backwaren u. dgl., zeigten
en 27. d. Mts., vormittags 11 Uhr, im großen Sitzungs=
daß
das Publikum öfter den Flugplatz nicht frei läßt, ſ.
daß die Schülerinnen ſehr große Fortſchritte unter der
aale des Preußiſchen Herrenhauſes hat die Kaiſerin ihr
daß die Flieger beim Niedergehen ſtark behindert ſind.
Leitung von Frl. Schwarz aus Griesheim gemacht haben
Erſcheinen in Ausſicht geſtellt. Die Feſtrede hat Dr. Solf
Die Enthüllung der Richard Wagner=Büſte
Groß=Gerau, 16. Mai. Geländet wurde an
der Staatsſekretär des Reichs=Kolonialamts, über
(von Prof. Vaderé=München) im Foyer des Stadt=
Dienstag im Rhein bei Winkel im Rheingau die Leiche
nommen. Außer der Feſtverſammlung, der Hauptver=
dem
100. Geburtstag=
theaters
wird am 22. Mai
der ſeit 14 Tage vermißten 39 Jahre alten ledigen Mag
ſammlung und Vorſtandsſitzungen findet am 25. Ma=
des
Meiſters um 12 Uhr 30 Minuten mittags vor ge
dalena Sperling aus Groß=Gerau, Tochter des ver=
abends
die Begrüßung der Gäſte im Herrenhauſe, am
ladenem Auditorium erfolgen. Abends halb 9 Uhr finde
ſtorbenen Wirtes Wilhelm Sperling IV. Die Genannt=
26. Mai, nachmittags ein Gartenfeſt im Garten des
dann das Feſtkonzert in der Stadthalle ſtatt
ebte in guten Verhältniſſen. Man vermutet, daß ein von
Reichsamts des Innern, am 27. Mai, ein Feſteſſen im
Ober=Ingelheim. 16. Mai. Zur Abhaltung des ſeit
ihr betätigter Häuſerverkauf ihr ſolchen Kummer ver=
Landwehroffizier=Kaſino und am 29. Mai ein Ausflug
auf der Landskrone ſtattgefunden Rheiniſchen
her
urſachte, daß ſie den Tod ſuchte
nach Potsdam ſtatt.
In der Nähe des Ringbahnhofes
Volkswetturnens hat die Gemeinde Ober=Ingel=
Offenbach, 16. Mai. Ein unangenehmes Mißgeſchic
Tempelhof brach heute nacht ein Feuer aus, das ſchnell
heim den ihr gehörigen Feſtplatz an dem Rheinheſſiſcher
widerfuhr geſtern abend gegen 9 Uhr dem Führer eines
um ſich griff und großen Schaden anrichtete. Es brann=
Bismarckdenkmal auf der Waldeck um 8000 Quadratmete
Trambahnwagens der Linie Hauptbahnhof- Bür=
ten
die Fabrik=Anlagen und die Lagerplätze der deutſcher
vergrößer
gel. An der Kurve Ecke Karl= und Mainſtraße ſprang de
Miroment= und Kork=Eſtrich=Werke Frieſer und Frömm=
Heidesheim, 16. Mai. In der Maſchinenfabrik von
Wagen, in dem ſich nur ein Fahrgaſt befand, wahrſchein
ling und der angrenzenden Fabrik nieder. Der Schader
Krebs & Wegener verunglückte ein Lehrling, indem ihm
lich infolge zu ſchnellen Fahrens, aus dem Geleiſe
iſt ziemlich beträchtlich, aber zum größten Teil durch Ver=
ein
Stück glühendes Eiſen ins Auge drang. Der
und fuhr geradeaus über die Mainſtraße bis zum Main
gedeckt
Der Knabenmörder Ritter ſtamm
Junge wurde nach Mainz in eine Augenklinik verbracht.
damm, der ihm ein widerſtandsfähiges Hindernis bot.
aus Oeſterreich und iſt wegen Sittlichkeitsverbrechen be=
Bei den Erdarbeiten zur Ueberbrückung des Heides
Weder für den Wagen, noch für den Inſaſſen und der
reits vorbeſtraft
heimer Flutgrabens geriet ein Arbeiter unter einen Roll
Führer war dieſe Extratour von Nachteil. Durch Vor
München. 15. Mai. Wenige Stunden nach der Trauer=
wagen
; er wurde bewußtlos ins Krankenhaus nach Bin=
ſpannung
eines zur Hilfe herbeigeholten zweiten Tram=
feier
für Major von Lewinski wurde auf dem Oſtfried
gen verbracht. Dort wurden ſchwere innere Ver
bahnwagens wurde der rebelliſche Wagen wieder auf das
hof der Oberwachtmeiſter Bohländer, der gemeinſan
etzungen feſtgeſtell
Der im 31. Lebensjahr ſtehend
Geleiſe gezogen, worauf er die unterbrochene Fahrt fort=
mit
dem preußiſchen Militärattaché der Kugel des Zinn=
ledige
Arbeiter Johann Weidmann, welcher ſei
ſetzte.
gießers Straſſer zum Opfer fiel, beerdigt. Die Teilnahm
vorigen Samstag von Hauſe verſchwunden war, wurde
Offenbach, 16. Mai. Die O. Ztg. ſchreibt: Wohl noch
war außerordentlich groß
geſtern mittag am Rhein oberhalb der Nonnenau im
niemals ſind ſo dringende und berechtigte Warnunger
Bad Kiſſingen, 15. Mai. Prinz=Regent Lud=
Graſeerſchoſſen aufgefunden. Dicht bei dem Toten
vor der Fremdenlegion an die deutſche Jugend gerichte
wig iſt heute nachmittag von Darmſtadt zur Einweihung
im Graſe lag auch die Schußwaffe. Weidmann war lang
worden, wie in der letzten Zeit, und doch gibt es immer
des neuen Regentenbaues hier eingetroffen. Die Stadt
Jahre bei der Eiſenbahn und ſpäter auf dem Hofgut der
noch leichtſinnige junge Leute, die den Lockungen gewiſſen
iſt feſtlich geſchmückt. Zum Empfange am Bahnhof waren
Königsklingerau in Dienſten. Zuletzt war er bei dem Er
loſer Werber folgen. So war neuerdings ein junger Manz
anweſend der Regierungspräſident v. Brettreich, Bürger
namens Georg Nicolai aus dem nahen Schwan
weiterungsbau der militäriſchen Pulvermagazine be
meiſter Geheimer Hofrat von Fuchs, der Bezirksamtman
ſchäftigt.
heim verſchwunden. Nach mühevollen Nachforſchungen
und der Badekommiſſar Morreau. Die Entwürfe für das
mußten ſeine Angehörigen jetzt erfahren, daß der Vermißt=
Friedberg, 16. Mai. Während der nächſten vierzehr
neue Kurhaus entwarf Geheimrat Littmann=München
in die Fremdenlegion eingetreten war und dort ſchon an
Tage finden an der Großh. Obſtbauſchule zwei
Dresden, 15. Mai. Beträchtliches Aufſehen erregt hier
2. Oktober geſtorben iſt. Eine Benachrichtigung der An=
Kkurſe ſtatt, welche Obſt= und Gartenbauliebhabern emp
die Flucht von vier jungen Mädchen im Alter
gehörigen hielt das Kommando der Fremdenlegion für
In
der Woche vom 19. bis 24. Mai
fohlen werden.
von 12 bis 13 Jahren, Töchter gutſituierter und angeſehe
überflüſſig
findet der erſte Teil des ſogenannten Liebhaberobſt
Gegenſätze zwiſchen alter und neuer Kunſt nicht beſteher
agen, daß ähnlich wie Goya den letzten Zauber des Ro=
nur
als Beſitz der Perſönlichkeit dieſes einzelnen grüble=
riſchen
Geiſtes angeſprochen werden dar
läßt, ſobald es ſich allein um Qualitäten höherer Art
koko einem durch die Revolution heraufbeſchworenen
handelt, erſcheint ſie einzig wie aus einem ſtarken Tem
neuen Realismus vermählen konnte, Cézanne ſeinerſeits
Man wird es aber der Sammlung Reber beſonders
perament hervorgewachſen, das ganz von ſelbſt zu ver=
die
nüchterne Sachlichkeit des reinen Impreſſionismus
dankbar nachempfinden, daß ſie an Hand der wirklich erſt
wandten ſeeliſchen Klängen hindrängt, die weder den
einem höheren, unſerer Zeit innerlich ſehr naheſtehen
klaſſigen Proben Cézanneſcher Kunſt die Möglichkeit ge
Zeitgrenzen noch irgend welchen außer dem Künſtleriſchen
den Verlangen nach monumentaler Ausdrucksform an
währt, gerade dem Problematiſchen dieſes Neuerers nahe=
liegenden
Erwägungen unterworfen ſind
zukommen, einerlei, wie ſich der Kunſtfreund im einzel
zugleichen bemüht geweſen iſt. Aber mit ſolcher Theſ
Wenn Herr Reber in ſeiner Sammlung auf der einen
würde man doch die Tiefen der Cézanneſchen Kunſt nu
nen zu den Werken ſelbſt ſtellen mag. Und wie die Ga
oberflächlich ſtreifen, weil das letzte unausgeſprocher
lerie des Barmer Kunſtfreundes in dieſem Punkte einer
Seite der edlen Melodik altdeutſcher Primitiven (verein
bliebe, was die Malerei dieſes Meiſters gleich hieratiſch
nachhaltigen Aufklärung vorarbeiten wird, ſo geſtattet ſie
zelt auch den Italienern und den Holländern des 17.
und eindrucksvoll macht. Cézanne iſt Verneiner jeglicher
Jahrhunderts) nachgeſpürt hat, auf der anderen Seite
im großen ähnlich zahlreiche Möglichkeiten der kunſtge=
aber
in Goya und den großen Franzoſen des 19. Jahr
Tradition geweſen. Gewiß, obwohl in ſeinen Bildern
ſchichtlichen Orientierung, die ſpeziell für Deutſchland un
hunderts das bezwingend Starke einer nur maleriſchen
etwas von dem Kunſtideal der Gotik aufzuleben ſcheint,
gemein wertvoll ſind. Neben dem kleinen auserleſenen
Kultur herausfühlte, und ſchließlich in Cézanne den inter=
die
ähnlich als höchſtes Prinzip ihres künſtleriſcher
Schatz älterer Kunſt, aus deſſen Rahmen vornehmlich
Seins nur das primitiv=unverdorbene Gefühl und die
einige Altdeutſche ſouverän heraustreten, erläutert ſie au
eſſanteſten Pol einer neuen künſtleriſchen Weltanſchauun
große Schlichtheit der reinen Form gekannt hat. Abe
Grund erſtklaſſiger Stichproben eines der edelſten Ka=
empfand
, mit der ſich die kommende Entwickelung unbe
pitel neuerer Malerei, das mit Goya anhebt, bei Ma=
auf
der anderen Seite webt gerade in ſeiner, billigen
ſo hat er damit
dingt auseinanderzuſetzen haben wird,
ſeiner beſonderen Vorliebe und ſeiner ſcharf pointierten
Reizen ſo völlig abholden Art des Schauens und Ge=
net
und Courbet ſeine unmittelbare Fortſetzung er
taltens auch der Zauber einer unerhört ſtarken, wenn auc
künſtleriſchen Intelligenz das beſte Zeugnis ausgeſtell
ebt und über Daumier, Monticelli bis zu Gau=
Denn wenn auf irgend einem Gebiete, ſo haben auf den
bis zum äußerſten herabgedämpften Leidenſchaft, deren
gu in, Degas und Renoir hinſtrebt und es iſ
Größe abſolute Abſtraktion iſt. Inmitten einer überfei=
der
Kunſt alle kleinlichen Bedenken vor der Leiſtung und
gewiß zu begrüßen, daß auch der Einſeitigkeit durch
nerten Kultur, die den Talmi ſo leicht für die bare Schön=
Hinzunahme von Werken eines Böcklin und Lieber
der beſonderen Note des perſönlich ſchaffenden und ſich
heit hinnimmt, iſt er bewußt bäuerlich, ein weltfremde
elbſt bekennenden Künſtlers zu ſchweigen, und es iſt allein
mann vorgebeugt wurde, obwohl man niemals Privat=
Sonderling (genau ſo wie Rembrandt dem größten Teil
ſammlungen mit öffentlichen Galerien verwechſeln darf
Angelegenheit unſeres Gefühls, dieſem oder jenem Werk
ſeiner Umwelt erſchien) und doch hat die Herbheit ſei
ſondern jedem Amateur die Berechtigung auf Betätigung
innerlich näher zu kommen. In ſolchem Verlangen abe=
ner
Kunſt etwas Sakrales, das in eine bisher ähnlid
ſeiner eigenen Neigungen und ſeines perſönlichen Ge=
zibt
die Empfindung des modernen Menſchen, der der
kaum gekannte, bezwingende Monumentalität gebannt iſt
ſchmackes zugeſtehen muß
Rhythmus ſeiner Zeit künſtleriſch und nicht in den alltäg
Es überkommt einen vor dieſen, in ſeltſam neuen melc
Der Hauptreiz ſolcher Sammlungen beſteht eber
lichen Geſchehniſſen oder an Hand der leicht durch Tat=
diſchen
Klängen eingeſvonnenen Bildern ein ähnliches
darin, daß ſie aus einem eigenen Temperament herau=
ſachen
zu belegenden Fortentwickelung ſucht, den letzter
Gefühl wie vor den Moſaiken in Ravennna oder der
geboren wurden und in gewiſſem Sinne immer auch Pro
Ausſchlag. Das führt ihn dann mit innerer Logik zu
Faſſadenmalereien der alten Aegypter, ſobald man vor
gramm ſind, weil ihnen der Stempel einer beſtimmten
einem Manne wie Cézanne hin, der bei aller Proble=
ſolchen
Werken alles Archaiſche ihres Seins verleugnet
künſtleriſchen Ueberzeugung aufgedrückt iſt. Denn der
matik ſeines Schaffens allen anderen Meiſtern dieſe
weil dieſer Begriff ja nur philologiſch zu Recht beſteht
moderne Sammler verleugnet bewußt die Objektivitä
Kreiſes gegenüber den großen Vorzug voraus hat, daſ
Im Gegenteil, das, was bei Cézanne im erſten Augen=
und ſpottet bis zu einem gewiſſen Grade auch der Wiſſen=
eine
Kunſt, rein äußerlich geſehen, faſt ohne jene An
blick dem Laien wie Herausforderung erſcheint, iſt nichts
chaft, ſo lange ſie nicht von dem Gefühl für die künſtle
knüpfung phänomenal geworden iſt, innerlich nach
als der Ausdruck eines ganz auf ſich und ſein Empfinden
riſche Schönheit getragen und von dem Geiſte der Mo
empfunden aber, als Bekenntnis eines Mannes erſcheint,
eingeſtellten Schöpfers, in deſſen Werken die Vehemenz
derne ſelbſt durchdrungen iſt. Was Hugo von Tſchudi
der ähnlich wie die ganz großen Meiſter der Vergangen=
der
Sehnſucht unſerer Tage rein künſtleriſch auf eine neue
einmal für den Typ des neuen Sammlers als charakteri=
heit
das Glück hatte, der Sehnſucht ſeiner Zeit im Gro=
Note gebracht ward, Deren geheimnisvolles Etwas aber
tiſch hervorhob, für den anſtelle philologiſcher Wiſſen=
zen
auch den monumentalen Ausdruck zu ſchaffen. De
iſt die abſolute Verleugnung alles Literariſchen, iſt der
ſchaftlichkeit Temperament und ſubjektive äſthetiſche An=
die
Sammlung Reber trotz all dem Schönen, was ſie ſonſt
Brad höherer Vergeiſtigung, die aus den treibender
chauung die treibenden Kräfte geworden ſind, das kenn=
darzubieten
hat, in den Meiſterwerken dieſes Künſtlers
Kträften der Gegenwart eine eigene Schönheit als Extrakt
zeichnet auch das Programmatiſche der Reberſchen Samm=
ihren
ſtärkſten Brennpunkt beſitzt, mag das Problem
geſogen hat, der dennoch vielleicht die letzte Erfüllung
lung, die nicht nur unſer eigenes künſtleriſches Gefühl in
Cézanne hier wenigſtens mit kurzen Worten angedeute
hohem Maße zu entzünden, ſondern auch einer praktiſchen
verſagt geblieben iſt. Das muß geſagt werden, weil zahl
ſein

eiche der Jüngſten unter den Modernen aus Eézanne
Betätigung auf dieſem Gebiete neue Wege zu weiſet
Wollte man rein hiſtoriſch werten, ſo könnte mar
das einfach als Evangelium übernommen haben, was
vermag.
im Hinblick auf die Werke unſerer Ausſtellung vielleicht

[ ][  ][ ]

Nummer 113.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Seite 5.
ner Eltern aus Dresden=Neuſtadt. Die Mädchen hatten ſich
ür Ihrig zu laden. Sachverſtändiger Baſtian erklärt
dem Rawilpaß erfolgt, der eine Meereshöhe von 2415
unter dem Vorwande einer gemeinſamen Schulreiſe aue
zur zweiten Frage, ob nicht die Genoſſenſchaftsbank bezw
Meter aufweiſt. Die Windverhältniſſe waren gut und in
den elterlichen Wohnungen entfernt und blieben ſeitdem
Ihrig,gnachdem die auf Grund der Angaben der zuſtän
dem Rhonetal herrſchte nur eine ſchwache Strömung. Un
purlos verſchwunden. Jetzt hat ſich nun herausgeſtellt,
digen Vorſtandsmitglieder verfaßten und von den zuſtän=
6 Uhr 19 Minuten landete Bider unter Kanonendonner
daß die abenteuerluſtigen Mädchen beim Fortgang des
digen Inſtanzen geprüften Bilanzen von 1908 und 1909
und dem Jubel der Bevölkerung in Sitten, der Hauptſtad
Zirkus Sarraſani aus Dresden der Indianer
gutgeheißen waren, annehmen konnten, daß das Dubioſen=
des
Wallis. Er war bei der Ankunft in guter Verfaſſung
truppe, die in dieſem Zirkus auftritt, nachgereiſt waren, un
konto aus der Bilanz herausgekommen ſei, daß auch dieſe
trotzdem in der Höhe eine Temperatur von 10 Grad unter
Abenteuer zu erleben. Sie wurden alle vier in Kottbus,
Frage zu verneinen ſei. Er wolle nur darauf verweiſen
Null geherrſcht hatte.
wo ſich zurzeit die Truppe aufhält, und wohin der Vater
der Reviſor Müller ausdrücklich die Verantwortlich
Der junge Flieger, ein Basler von Geburt, iſt noch
des einen Mädchens mit zwei Kriminalbeamten gereiſ
keit für die materielle Richtigkeit der Bilanz abgelehn
nicht ganz 22 Jahre alt; er hat ſich ſein Pilotenbrevet
war, aufgefunden und nach Dresden zurücktransportiert.
habe, aber dies hätte er gar nicht nötig gehabt, denn es ſei
dieſen Winter in der franzöſiſchen Fliegerſchule in Pau
elbſtverſtändlich, daß er nicht den inneren Wert der ein=
Hamburg, 16. Mai. Ein verheerendes Groß
erworben und ſchon im Januar dieſes Jahres eine Leiſt=
zelnen
Poſitionen kenne. Ob ſich Ihrig bezw. die Ge
feuer wütete geſtern nachmittag auf dem Hamburg be=
ung
vollbracht, die von der franzöſiſchen Preſſe faſt mit
noſſenſchaftsbank auf die bilanzierende Tätigkeit der Rech
nachbarten Induſtrieviertel Wilhelmsburg. Gegen 4 Uhr
Stillſchweigen übergangen worden iſt, die aber glänzend
ner verlaſſen konnten, wolle er dem Gericht überlaſſen,
brach in den Anlagen der General=Oel=Raffinerie Oleum,
gefeiert worden wäre, wenn ein Franzoſe ſie ausgeführt
zu der Frage bez. des Rechners Müller möchte er nur
G. m. b. H., durch Exploſion ein Feuer aus, das bei den
hätte. Bider iſt nämlich am 22. Januar von Pau nach
erwähnen, daß man ſich hüten mußte, ſich auf einen Mann
großen Vorräten an Oel, Fetten und anderem leicht brenn=
Madrid über die Pyrenäen geflogen. Wie den Pyrenäen=
zu
verlaſſen, der noch gar keinen Einblick in die Verhält=
barem
Material ſehr raſch um ſich griff. Innerhalb einer
flug hat Bider auch ſeinen jetzigen Flug über die Berner
niſſe haben konnte. Die dritte Frage lautet, ob die
Viertelſtunde ſtanden weitere 5 Fabriken in Brand, und
Alpen gemacht, ohne daß ihm ein Preis in Ausſicht ge=
Schuldverſchreibungen von 275000 Mark und 52000 Mark
zwar die Norddeutſche Kraftfutter=Fabrik die Maſchinen
ſtellt worden wäre. Dagegen wird Bider nun die goldene
als vollwertiges Aktivum in die Bilanz eingeſtellt werden
fabrik Heindorf, die Wilhelmsburger Möbelfabril und
Medaille des Schweizeriſchen Aeroklubs erhalten. Wie
mehrere Schuppen der Sanitas A.=G., an der auch Berline:
konnten. Der Sachverſtändige bemerkt dazu, daß dies
verlautet, hat ſich Bider bereits dem ſchweizeriſchen Gene=
zweifellos
zuläſſig ſei, wenn die Schuldverſchreibungen
Kapital hervorragend beteiligt iſt. Die ſofort alarmiert=
ralſtab
als ſtändiger Militärflieger und als Lehrer der
Feuerwehr von Wilhelmsburg, drei Züge der Hamburger
als feſte Verpflichtungen anzuſehen ſeien. Dies zu glau=
Fliegertruppe, die aus den Mitteln einer Nationalſpende
ben werde ihm aber ſchwer, da eine wichtige Klauſel in
Wehr und die Löſchmannſchaft der Fabrik griffen das
organiſiert wird, zur Verfügung geſtellt.
Feuer von allen Seiten an, aber erſt gegen 8 Uhr abend=
der
Verpflichtungsurkunde fehlt, nämlich über die Zinſen=
gelang
es, des Brandes Herr zu werden. Die Oleum
laſt. Er ſei andererſeits der feſten Ueberzeugung, daß,
Werke ſind vollſtändig zerſtört, die anderen Anlagen haber
wenn dieſer Schein nur bezweckte, eine Sicherſtellung ode
Die preußiſchen Landtags=
ſtarke
Beſchädigungen erlitten, ſodaß der
Garantie dafür zu ſchaffen, daß jedes Jahr ſo viel Rein=
Betrieb jedenfalls
längere Zeit unterbrochen ſein wird.
gewinn vorhanden ſei, daß eine Abrentung der Poſten er
der angerichtet
wahlen.
folgen könne, die Aktivierung unangängig ſei. Es ſe
Schaden beträgt nach einer vorläufigen Schätzung etwa
auch noch zu bedenken, daß ſeines Wiſſens bis zum Kon
eine Million Mark. Der Brand hat glücklicherweiſe kein
* Berlin 16. Mai. Im erſten und zweiten Wahl=
kursausbruch
noch keine Anſtalten gemacht worden waren.
Menſchenopfer gefordert. Ein Schloſſer, der ſich bei der
bezirk war in den Vormittagsſtunden die Wahlbetei
um die Schuld herabzumindern. Eine andere Frage ſei
Exploſion nicht ſchnell genug flüchten konnte, erlitt ſchwere
igung äußerſt gering. Lebhaft ging es dagegen
Brandwunden
es, ob den Mitgliedern in Ausſicht geſtellt werden konnte,
in Moabit zu, wo ſchon einmal die Sozialdemokraten die
die Summe aus dem Reingewinn abzuſchreiben. Der
Gent, 15. Mat. Auf der Weltausſtellung
Sieger waren
Sachverſtändige gibt einen von ihm aufgeſtellten Gewinn=
wurde
heute das Kolonialmuſeum in Anweſenheit
* Berlin 16. Mai. Bis 7.40 Uhr abends waren
Voranſchlag für ſpätere Jahre nach der Sanierung, aus
des Königs eröffnet. Der König hielt eine Rede,
aus 138 Wahlkreiſen die Reſultate bekannt. Es wa=
dem
günſtig gerechnet, ein Betrag von höchſtens 1250
worin er von der Kongokolonie ſprach und ausführte, die
ren gewählt: 71 Konſervative, 18 Freikonſervative, 8 Na=
Mark zur Abrentung und nicht 5000 Mark wie beſchloſſen
Zeit ſei gekommen, die Rechte und Pflichten genau feſtzu
tionalliberale, 6 Fortſchrittliche Volkspartei, 66 Zentrum,
wurde, zur Verfügung ſteht. Für die erſten Jahre nach
legen, die das Mutterland und die Kolonie gegeneinan
Polen, 2 Dänen, 5 Sozialdemokraten.
der hätten, damit die Kolonie im Rahmen möglichſt auto
der Sanierung hätte zweifellos noch weniger zur Verfüg=
* Berlin, 16. Mai. Nach den bisher vorliegenden
nom werde und aus ihren Reichtümern Nutzen ziehe. Di
ung zur Abrentung geſtanden. Der Sachverſtändige er=
Ergebniſſen gelten u. a. folgende Kandidaten als
Belgier hätten zuerſt die Zukunft Zentralafrikas erkannt
klärt aber, daß dies nicht ein Voranſchlag wäre, den er
gewählt: Graf Kanitz. Kreth, Arnim, von Oertzen,
einem Verein empfehlen könnte.
und müßten ſich daher bemühen, ſie zu ſichern
Schuckmann, Hammer. Rewoldt, Heydebrandt, Porſch
London, 15. Mai.
Sieben Anhän ger innen
Nach 1 Uhr wird die Weiterberatung auf Samstag
Z.
Henckel von Donnersmarck, Graf Praſchma, Rahardt
des Frauenſtimmrechts und der Chemiker Clayton,
vertagt.
Strombeck, Kloppenborg, Hahn, von dem Hagen, Harold
die unter der Anklage ſtehen, ſich zu dem Zwecke der Sach=
Savigny, Schröder=Kaſſel, Dahlem, Faßbender, Wolf,
beſchädigung verſchworen zu haben und vom Polizeigericht
Mugdan, Mommſen, Kopſch (in zwei Wahlkreiſen ge=
Luftfahrt.
dem Prozeßverfahren überwieſen waren, wurden vorläufig
wählt), Borchardt, Hoffmann, Hirſch=Kaſſel, Ströbel, Lieb
unter Bürgſchaftsſummen, die bis 3000 Pfund Sterling
knecht, Schwerin=Löwitz, Prütt, Macco, Pappenheim, von
Todesſturz in Johannisthal
betragen, in Freiheit belaſſen.
Gamp (iſt in Stichwahl mit einem Konſervativen) und
Zu dem bedauernswerten Unfall wird noch ge
Buffalo, 15. Mai. Ein Getreideſpeicher der
Schwabach
meldet: Am vorigen Mittwoch herrſchte bei dem prächti=
Eriebahn, der 700000 Buſhels Getreide und Mehl enthielt,
Berlin, 16. Mai. Bis 8½ Uhr waren in 167
gen Wetter gegen Abend reger Flugbetrieb. Zahlreiche
wurde durch Feuer zerſtört. Auch ein Warenſpei
Wahlkreiſen gewählt: 109 Konſervative, 32 Freikonſer=
Flieger übten mit ihren Schülern, und zeitweiſe befander
cher der Eriebahn fiel den Flammen zum Opfer. De
vative, 25 Nationalliberale, 12 Fortſchrittliche Volkspar=
ich
mehr als zehn Maſchinen zugleich in der Luft. Auch
Schaden wird auf eine Million Dollars geſchätzt.
tei, 71 Zentrum, 2 Polen, 2 Dänen, 6 Sozialdemokraten
Hauptmann Jucker, der mit ſeinem L. V. G.=Doppeldecker
Bisher ſind 7 Stichwahlen erforderlich, an denen beteilig
mnit 100=Pferdeſtärken=Argusmotor gegen 7 Uhr abends
ſind: 4 Konſervative, 5 Nationalliberale, je 1 Fortſchritt
einige Proberunden gemacht hatte, ſtieg gegen halb 8 Uhr
Der Nieder=Modauer Bank=
liche
Volkspartei, Pole, Bund der Landwirte, Deutſch=
mit
ſeinem Schüler Dietrich, der auf Koſten der National=
ſozialer
und Sozialdemokrat. Die Konſervativen ver
lugſpende bei der Luftverkehrs=Geſellſchaft ausgebildet
loren bisher 6 und gewannen 7 Mandate, die Freikonſer
krach vor der Strafkammer.
wird, wieder auf, um einen Schulflug zu machen. Gleich=
vativen
4 bezw. 1, die Nationalliberalen 3 bezw. 5, das
31. Verhandlungstag
zeitig umkreiſte auch Weſcler mit ſeinem Schüler auf
Zentrum 1 bezw. 1, die Fortſchrittliche Volkspartei ver=
einem
Harlan=Eindecker das Feld, um den jungen Piloten
lor 2. Gewählt ſind ferner: Schettow (Bund der Land=
g
. Am
geſtrigen Tage wurde die Vernehmung des
zu ſchulen. Gegen ¾8 Uhr näherte ſich Hauptmann Juk=
wirte
) Heinert, Henning=Kalau, Vahrenhorſt, Ernſt
Angeklagten Ihrig fortgeſetzt. Er erklärt zunächſt zu
er der Hügeltribüne in der Nähe des alten Startplatzes
Hirſch=Eſſen.
dem ihm am vorhergegangenen Tage gemachten Vorhalt
und flog in der Kreisbahn. Schräg von hinten näherte
Berlin, 16. Mai. Bis 10 Uhr waren in 189
aus einem Briefe an Rechtsanwalt Kleinſchmidt, in den
ich ihm Weſeler, der landen wollte. Weſeler hatte offen
Wahlkreiſen gewählt: 117 Konſervative, 34 Freikonſer=
er
um Ratſchläe bittet, wie man nunmehr gegen die un=
ar
bemerkt, daß er dem Doppeldecker zu nahe kam und
vative, 35 Nationalliberale, 14 Fortſchrittliche Volkspar=
getreuen
Vorſtandsmitglieder Adam und Roßmann vor
wollte noch eine Kurve beſchreiben, um an Jucker vorbei=
tei
, 82 Zentrum, 4 Polen, 2 Dänen, 6 Sozialdemokraten.
gehen könne, daß er mit dem Ausdruck ungetreue nur
zukommen. Der letztere hatte jedoch das Nahen der an
Es ſind bisher 12 Stichwahlen erforderlich, an denen be
die Regreßpflicht betonen wollte, aber nicht die ſtrafrecht
deren Maſchine nicht bemerkt und flog ruhig weiter. W
teiligt ſind: 8 Nationalliberale, 7 Konſervative, 3 So=
liche
Untreue. Auf Befragen gibt Ihrig dann zu, daß im
am an der L. V. G.=Maſchine nicht mehr vorbei. Mit dem
ialdemokraten, 2 Fortſchrittliche Volkspartei, je 1 Pole,
letzten Vierteljahr vor dem Aufſtellen der Bilanz von
Rande des rechten Flügels hakte er in das Geſtänge des
Freikonſervativer, Bund der Landwirte und Deutſchſozia
910 die Verwertung der Nieder=Modauer Sicherheiten
Zweideckers, der dadurch ſcharf nach links gedreht wurde
ler. Die Konſervativen gewinnen 7 und verlieren 7, die
und Zeſſionen durch Uebertragung von der Genoſſen
und ſenkrecht in die Tiefe ſtürzte. Auch der Harlan=Appa
Freikonſervativen gewinnen 1 und verlieren 4, die Na=
ſchaftsbank
an die V.=V.=G. vorgenommen worden ſei
tionalliberalen gewinnen 6 und verlieren 3. das Zentrum
rat rutſchte ſeitlich ab und ſtürzte ebenfalls ſo zu Boden,
Man habe zu dieſem Mittel gegriffen, um die Verhält
gewinnt 1 und verliert 3, die Fortſchrittliche Volkspartei
daß auf der Erde die beiden Maſchinen dicht nebenein=
niſſe
zu ordnen. Ihrig bemerkt dann, daß er noch Briefe
gewinnt 1 und verliert 2. Gewählt ſind weiter: Arendt=
ander
zu liegen kamen. Hauptmann Jucker wurde ebenſc
vorgefunden habe, aus denen hervorgehe, daß es von den
Mansfeld, Heckenroth, Trimborn, Kröcher, Bertling.
wie ſein Schüler aus der Karoſſerie herausgeſchleuder
Vorſtandsmitgliedern des Nieder=Modauer Vereins ge=
und erlitt einen Schädelbruch, Bruch der Beine und eine
vünſcht wurde, jemand von der V.=V.=G. in Nieder=
Bruſtquetſchung. Er ſtarb faſt auf der Stelle. Der Schü=
Modau zu haben, und daß ein Teil ſelbſt auf Sicher=
ler
Dietrich erlitt beim Aufprall auf den Boden einen
heiten drängte, da man hörte, verſchiedene Vorſtandsmit=
Der Balkankrieg.
Bruch des linken Oberſchenkels, des rechten Unterſchenkels
zlieder ſchafften Vermögenswerte beiſeite.
Nieder=
und des einen Handgelenks. Die Inſaſſen des Harlan=
Der Präliminarfrieden.
Modau ſei ſtets davon unterrichtet worden, was an die
Flugzeuges blieben wunderbarerweiſe unverſehrt. Vom
V.=V.=G. abgetreten wurde. Es wurden dann, bevor 12
* London 15. Mai. Wie Reuter erfährt, hat
ieuen Startplatz eilte der Heilgehilfe mit dem Kranken=
Fragen beantwortet werden, die von der Verteidigung des
Bulgakrien, indem es ſeinen Geſandten in London zur
kraftwagen zu Hilfe und brachte die beiden verletzter
Ihrig an den Sachverſtändigen gerichtet wurden, mehrere
Unterzeichnung des Präliminarfriedens
Flieger in die Unfallſtation, wo nach wenigen Minuten
Berichte des Kommiſſars Neff verleſen und anſchließent
beauftragte, einzig und allein aus Achtung gegen Griechen=
uch
der Flugplatzarzt Dr. Dietrich eintraf. Der Schü=
die
von Neff 1910 für 1909 aufgeſtellte gedruckte Bilanz
land und die Botſchafter gehandelt, die zu wiedechollen
er Dietrich wurde in das Oberſchöneweider Kran
Dieſe Bilanz, die mehreren Anfragenden, die Mitgliede:
Malen auf baldige Unterzeichnung des Friedens gedrängt
enhaus gebracht, wo die bereits angegebenen Verletzun
werden wollten, vorgelegt wurde, iſt das Begleitſchreiben
und geltend gemacht hatten, daß dem Kriege ein Ende
gen feſtgeſtellt wurden. Sein Zuſtand gibt zu ernſten
beigefügt, in dem die Verhältniſſe des Vereins in den
gemacht werden müßte. Die Unterzeichnung hat jedoch
Befürchtungen glücklicherweiſe keinen Anlaß. An dem
roſigſten Farben geſchildert wurden und das ſegensreiche
nicht ſtattgefunden, da die Regierungen der anderen krieg
Harlan=Eindecker wurden die Flügel und das Fahrgeſtel
Wirken des Vereins in den 35 Jahren ſeines Beſtehens
führenden Staaten ihren Vertretern ſolche Inſtruktionen
vollſtändig zertrümmert, während der Rumpf unverletzt
dargelegt wird. Das Begleitſchreiben ſchließt mit den
nicht geſchickt haben. Es iſt klar, daß durch die ſofortige
blieb. Dieſem Umſtande haben Weſeler und ſein Schüler
Worten: Vorwärts immer, rückwärts nimmer!
Unterzeichnung des im Prinzip bereits angenommenen Frie
Der
ihr Leben zu verdanken. Der Doppeldecker iſt vollſtändig
Sachverſtändige Regierungsrat Baſtian bemerkt zu der
dens nicht verhindern wird, daß die auf dem Wege nach
zertrümmert
Berichten des Neff, die trotz ihrer renommiſtiſchen
London befindlichen Balkandelegierten zahlreiche Einzel=
Er
Hauptmann Jucker ſtand im 34. Lebensjahre.
Die Haltung
Faſſung niemals davon ſprechen, daß ſantert ſei, immer
ragen zur Erörterung bringen werden
iſt Offizier der ſchweizeriſchen Armee und erwarb ſein
tur von den getroffenen Maßregeln berichten. Daß Herr
Bulgariens in dieſer Sache iſt daher in keiner Weiſe auf
Flugzeugführerzeugnis im Mai 1911 in Frankreich.
Bei
Reff anfangs ſo optimiſtiſch über die Verhältniſſe urteilte
irgend eine Meinungsverſchiedenheit zwiſchen den Verbün
der Luftverkehrsgeſellſchaft war er als Fluglehrer und
ei verſtändlich, denn er war ja noch nicht in die näheren
deten zurückzuführen.
Pilot angeſtellt. Bereits im vorigen Sommer ſtürzte er
Einzelheiten eingeweiht. Anders hätte nach ſeiner An=
London, 15. Mai. Sir Edward Grey empfing
bei einer Flugveranſtaltung in Gelſenkirchen, konnte je=
ſicht
der Angeklagte Ihrig darüber urteilen müſſen, dent
Wahrſcheinlich treten die
Afa
die türkiſchen Delegierten.
doch nach einigen Wochen wieder ſeine Fliegertätigkei
er wußte ſo mancherlei, was dem Neff verborgen war=
Friedensdelegierten nicht vor der am 20. Mai ſtattfinden=
aufnehmen
. In letzter Zeit mußte er eines Halsleidens
Bedenken mußten bei Ihrig zunächſt der große, beſonder
den Sitzung der Botſchaftervereinigung zuſammen
wegen dem Flugplatz fernbleiben. Seit kaum einer Woche
ländliche Immobiliarbeſitz erregen, der große Koſten ver=
tat
er wieder Dienſt. Er war bei ſeinen Kameraden als
Die Räumung Skutgris.
urſachte. Ferner mußte Ihrig als Bankfachmann Beden=
liebenswürdiger
Menſch außerordentlich geſchätzt
ken haben, daß die Sanierung beendet ſei, wenn er das
Zwiſchen dem Ad=
* Cetinje, 15. Mai. (Amtlich.)
große ungedeckte Konto Adam in Erwägung zog. Auch
miral Burne und dem General Betſchir iſt über Sku=
wußte
er, daß Nieder=Modau noch mit der Ausfallsbürg=
Die montenegrini=
tari
folgendes vereinbart worden: 1.
Die Ueberfliegung der Berner Alpen.
ſchaft belaſtet ſei für die an die V.=V.=G. abgetretenen
des die montene=
ſchen
Offiziere, die für den Transport
Hypotheken und ſonſtige Urkunden. Ihrig insbeſonder
* Der ſchweizeriſche Flieger Oskar Bider hat,
griniſche Beute bildenden Kriegsmaterials Vorkehrungen
hätte deshalb Bedenken haben müſſen, da er wußte, daß
wie ſchon gemeldet, die Berner Alpen überflogen. Er iſt
treffen, dürfen in der Stadt wohnen, das Seitengewehr
viele unſichere Werte darunter vorhanden waren. Die
um 4 Uhr 30 Min. morgens in Bern aufgeſtiegen und um
tragen und ihre Ordonnanzen behalten. 2. Die montene=
Erklärungen bedeuten ein eglattes Nein auf die erſte
Uhr 19 Min. morgens in Sitten im Wallis glatt ge=
griniſchen
Soldaten, welche den Transport des genannten
Frage, ob die Genoſſenſchaftsbank, bezw. Ihrig nach den
landet. Während von den Simplonflügen von Chavex
Materials bewerkſtelligen, betreten die Stadt ohne Waffen
Berichten des Neff glauben konnten, daß die Sanierung
und Bielorucic viel Lärm gemacht worden iſt, hat Bider
und 3. bis zur Beendigung des Materialtransportes über
des Vereins erfolgt ſei.
ſeinen Alpenflug in aller Stille durchgeführt. Und doch
einige montenegriniſche Offiziere gemeinſam mit Offizie=
Die Verteidigung Ihrigs beantragt, zu den Erklä
bedeutet dieſe Ueberquerung der Berner Alpen eine be=
ren
des internationalen Detachements Polizeibefugniſſe
ungen des Sachverſtändigen Baſtian den Sachverſtän=
deutend
glänzendere Leiſtung als die beiden Flüge von
aus. 4. Bis zur Anwerbung der Poſt= Telegraphen= und
digen Direktor Diehl=Offenbach, der erſt am Donners=
Brig nach Domodoſſola. Die Strecke war nicht bloß er=
Zollbeamten werden montenegriniſche Beamte dafür ver
tag zu den Verhandlungen erſchienen war, zu hören
heblich länger; Bider hat auch größere Höhen gewinnen
vendet. 5. Montenegriniſche Soldaten, die bei den Trang=
müſſen
, um über die Gipfel des Berner Hochgebirges ins
Nach kurzen gegenſeitigen Erklärungen, gibt dieſer Sach=
orten
beſchäftigt ſind, können vom Admiral im Bedarfs=
Rhonetal zu gelangen. Bider hat ſich in Beon in drei
verſtändige die Erklärung ab, daß er nicht in der Lage ſei
alle zur Hilfeleiſtung herangezogen werden. Bei der ge=
großen
Schleifen auf eine Höhe von etwa 3000 Meterr
zu den Aeußerungen des Sachverſtändigen Baſtian Stel
rigen Ankunft des Admirals war auch das Konſular
hinaufgeſchraubt, und, auf dieſer Höhe angelangt, hat er
orps zugegen, deſſen Mitglieder durch den Doyen vor
lung zu nehmen, ohne nähere Unterlagen zu haben. Nach
ann den Weg ins Oberland eingeſchlagen. Um 5 Uhr
einer Pauſe beantragt die Verteidigung des Ihrig, als
geſtellt wurden.
45 Minuten war der Flieger über Zweiſimmen, um 6 Uhr
Sachverſtändigen den bisher von der Verteidigung des
Die Kriegsentſchädigung.
über Lenk, von wo aus er dann die Kette der Berner
Iſaak genannten Sachverſtändigen Jenſen zu der Er=
16. Mai. Der bulgariſche Finanzminiſter
* Paris,
Alpen in 3400 Meter Höhe zwiſchen Wildhorn und Wild=
klärung
des Sachverſtändigen Baſtian zu hören.
Es
Theodorow, welcher als Vertreter Bulgariens bei der in=
ſtrubel
überflogen hat. Die Ueberquerung iſt alſo über
wird dann noch beantragt, drei weitere Leumundszeugen

[ ][  ][ ]

Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Nummer 113.
Fabrik der Steinholſußboden=Geſelſchaft Allr. Ver=
termatonalen
Finankonſeren, hier eingetroſfen iſt, er
mutlich liegt Selbſtentzündung vor. Der ſehr erhebliche
klärte einem Berichterſtatter u. a.: Die Balkanverbünde=
Habe eine grosse Anzahl moderner
Schaden iſt meiſt durch Verſicherung gedeckt
ten werden eine Kriegsentſchädigung verlanger
Berlin, 16. Mai. Eine falſche Feuermel=
und nachweiſen, daß ſie hierdurch die Türkei keineswegs
dung ereignete ſich heute morgen um 9½ Uhr, da der
in eine Kataſtrophe ſtürzen wollen. Sie werden übrigens
Grabdenkmäler
automatiſche Melder der Bühne des Theaters am Nollen=
mit
aller denkbaren Schonung vorgehen und der Türkei,
dorfplatz aus bisher unaufgeklärter Urſache in Selbſttätig=
in
jeder Preislage aufgestellt. Durch vor-
wenn
es ſein muß, zur Bezahlung der Kriegsentſchädig=
keit
trat. Sofort erſchien die Schöneberger Feuerwehr;
ung ſelbſt eine Friſt von 50 Jahren gewähren. Die Bal=
teilhaften
Bezug bin ich in der Lage, diese
ſie konnte aber bald abrücken, nachdem feſtgeſtellt war, daß
kanverbündeten werden ferner verlangen, daß ihnen im
äusserst billig abgeben zu können u. bitte
es nirgends brannte
Ueberwachungsausſchuß der türkiſchen Staatsſchuld eine
ich Interessenten um Besuch meines Lagers
H. B. Frankfurt a. M., 16. Mai. Aus Anlaß des Re=
Vertretung zugeſtanden werde, welche abwechſelnd einem
gierungsjubiläums des Kaiſers brachte der
Bulgaren, einem Griechen und einem Serben anvertraut
Ecke Clemens- u. Seekatzstr.
Magiſtrat bei der Stadtverordnetenverſammlung eine
werden ſolle. Die Bürgſchaften für die Bezahlung der
Vorlage ein, welche dahin geht, daß 500000 Mark als
Kriegsentſchädigung fehlen in der Türkei keineswegs; de
Kaiſer=Jubiläums=Stiftung beſtimmt werden ſollen. Von
Conr. Wittmann
iſt zunächſt die 3prozentige Zollerhöhung, die gerade für
dieſem Betrage ſind 400000 Mark als Grundſtock für
die von den Balkanverbündeten eroberten Gebiete getrof=
Bau oder Erwerb eines Volksbildungshauſes feſtzulegen
Steinfabrik
Steinhauerei.
fen worden iſt, dann die Hammelſteuer, die Militärbefrei=
und 100000 Mark dem Kaiſer für Zwecke der Pflege des
ungstaxe der Chriſten uſw.
TELEPHON 1931.
deutſchen Volksliedes zur Verfügung zu ſtellen
H. B. Halle a. d. S., 16. Mai. Der Direktor des hie=
Die internationale Finanzkonferenz.
(all7
ſigen Zoologiſchen Gartens Staudinger wurde heute tele=
* Paris, 15. Mai. Die Regierung brachte in der
graphiſch von dem Ortsvorſtand nach Unter=Röblingen ge=
Me
Kammer eine Kreditvorlage von 50000 Francs zur
rufen, wo eine unbekannte Beſtie Viehherden und
Erste Daristädter
Deckung der Koſten für die in Paris ſtattfindende in=
Kinder in Schrecken verſetzte. Staudinger ſtellte feſt, daß
iſten
ternationale Friedenskonferenz ein, deren
Werkstätte f. Grabmalkuns
es ſich um ein Puma oder einen amerikaniſchen Silber=
F 6
Dauer auf etwa drei Monate veranſchlagt wird. Das Er=
E
löwen handelte. Er ließ durch mit Knüppeln bewaffnete
und Kunstgewerbe
öffnungsdatum wurde neuerdings, und zwar auf den 27
Bauern die Beſtie in eine Scheune treiben, wo ſie ſich in


Mai, verſchoben; doch iſt auch dieſer Zeitpunkt noch un=
einen
Futterkaſten verkroch, dort gefangen und nach Halle
Wilhelm Götze
gewiß, da man befürchtet, daß bis dahin die Friedens
gebracht wurde. Sie war aus einer reiſenden Menagerie

akademischer Bildhauer
präliminarien noch nicht unterzeichnet ſein werden
entwichen und hatte die Gegend in große Aufregung
verſetzt
Aus Athen wird gemeldet, daß die griechiſche Regierung
Karlstrasse 94.
das lebhafteſte Widerſtreben dagegen empfinde, ihrem
H. B. Thorn, 16. Mai. Unter dem Verdacht
Ständige Ausstellung von Grab-
ien

Londoner Geſandten die Ermächtigung zu erteilen, die
des Landesverrats wurde der Unteroffizier Tietz

denkmälern bei freiem Eintritt.
ee
Eceiar FrasfenGteetel
Präliminarien in der von den Großmächten vorgeſchla=
vom
21. Infanterie=Regiment verhaftet und ins Militär=
gefängnis
eingeliefert. Tietz war einige Zeit auf dem
genen Form zu unterzeichnen.
che
Bureau des Garniſonlazaretts beſchäftigt. Als geger
Ruſſiſche Hilfeleiſtung für die Bevölkerung Montenegros
ihn der Verdacht entſtand, Landesverrat verübt zu haben
Dampfernachrichten.
und er ſeine Verhaftung befürchten mußte, entfloh er
* Petersburg, 15. Mai. Der Miniſter des
Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem Ver=
nach
Rußland. Seitdem ſind mehrere Monate verfloſſen
Aeußern Saſonow hat der Reichsduma einen Geſetz
treter Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14
Jetzt haben die ruſſiſchen Behörden Tietz über die ober
entwurf unterbreitet, durch den eine Summe von 2 150000
Kaiſer Wilhelm der Große 13. Mai nachm. in New=
ſchleſiſche
Grenze abgeſchoben, worauf er von Breslau aus
öſterreichiſcher Kronen zur Hilfeleiſtung für die Bevölke=
York angekommen. Kronprinz Wilhelm
nach Thorn transportiert wurde
12. Ma
rung Montenegros angefordert werden.
10 Uhr abends von Cherbourg. Kaiſer Wilhelm II.
Innsbruck, 16. Mai. Das im Stubaital liegende
13. Mai 6 Uhr nachm. von Bremerhaven.
Gaſthaus Jägerhof iſt von einem Feuer eingeäſchert
König
worden.
Albert 12. Mai 1 Uhr nachm. von Neapel. Barbaroſſat
13. Mai 12 Uhr mittags in Bremerhaven.
Letzte Nachrichten.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
George
Waſhington 12. Mai vorm. in New=York angekommen.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
Prinzeß Alice‟ 12. Mai 5 Uhr vorm. von Neapel ab=
gegangen
. Prinz Ludwig 12. Mai 6 Uhr vorm. in
* Berlin, 16. Mai. Geheimer Regierungsrat Pro=
Yokohama angekommen. Kleiſt 12. Mai 3 Uhr nachm
feſſor Miethe erhielt folgendes Telegramm: Spitz=
von
Southampton abgegangen. Heſſen 12. Mai 1 Uhr
bergen, Adventbai, 14. Mai. Soeben hier eingetroffen,
nachm. in Brisbane. Sierra Cordoba 11. Mai in
bringen Ihnen allen, die in Deutſchland und Norwegen
Gediegene feine
Antwerpen angekommen. Vaterland 12. Mai von
für das Zuſtandekommen der Hilfsaktion für unſere Ex=
Rotterdam nach Montreal.
pedition gearbeitet haben, unſeren aufrichtigſten Dank.
Aachen 12. Mai von
Oporto nach Braſilien abgegangen. Prinz Heinrich
Rave. Rüdiger.
Braut-Ausstattung
12. Mai 6 Uhr vorm. in Marſeille angekommen. Prinz=
*
Infolge übermäßigen Ge=
Mai.
Berlin, 16.
regent Luitpold 12. Mai 5 Uhr nachm. in Alexandrien.
nuſſes von Aſpirintabletten ſtarb in der
ist einige Tage in
vergangenen Nacht die 26 Jahre alte Verkäuferin Ott. Sie
hatte wegen Kopfſchmerzes eine ganze Anzahl Tabletten
meinem Schaufenster
genommen. Sie ſchlief darauf ſofort ein, iſt aber heute
ausgestellt.
Statt besonderer Anzeige!
früh nicht wieder erwacht.
* Potsdam, 16. Mai. Erſchoſſen aufgefun=
Die glückliche Geburt eines gesunden,
den wurden zwiſchen der Provinzialanſtalt für Epilep=
tiſche
und dem Teufelsſee im Walde der Arbeiter Richark
kräftigen
Schulz=Berlin und ſeine beiden Söhne im Alter von
18
und 13 Jahren.
Eichbergs Nachfolger
sess KNABEN Gsgun
* Straßburg, 16. Mai. Prinz Joachim von
Preußen iſt heute vormittag 9 Uhr 32 Min. nach Ber=
Inh. H. Eck
zeigen hocherfreut an
Grossh. Hoflieferant.
lin abgereiſt zur Teilnahme an den Vermählungs=
feierlichkeiten
der Prinzeſſin Viktoria Margarethe
Darmstadt, Neue Soderstrasse 136,
von Preußen mit dem Prinzen Heinrich XXXIIII. von
Reuß, die morgen im Neuen Palais bei Potsdam ſtatt=
(11218
den 16. Mai 1913
finden.
für Sperütr hunräntg, 25
* Straßburg (Elſaß), 16. Mai. Wie wir hören, hat
Prof. Dr.-Ing. Niedner, Stadtbaurat a. D.
Detektiv-Institut mittelungen, Beobachtungen
die elſaß=lothringiſche Regierung beim Bun=
u
. Vertrauens-Angelegenheiten.
desrat eine Ergänzung des Vereinsgeſetzes vom 19. April
u. Frau Gisela, geb. Friedrich.
Uebernahme nur einwandtreier Aufträge, Garaule 1ü
1908 und des Reichspreßgeſetzes unter Hinzufügung einer
(*12990
gewissenhafte Erledigung. Kiesstr. 34, I. Tel. 1663. (III,831
Beſtimmung über den Vertrieb ausländiſcher Druck=
ſchriften
für die Reichslande beantragt
Sleer
Me
* München, 16. Mai. Die Korreſpondenz Hoffmann
M
meldet: Der Prinz=Regent errichtete anläßlich de
Eröffnung des Kurhauſes in Kiſſingen eine
Prinz=Regent=Ludwig=Stiftung für Bad Kiſſingen, wo=
durch
bedürftigen Perſonen der Gebrauch einer Badekur
Todes-Anzeige.
in Kiſſingen ermöglicht wird. Das Stiftungskapital be=
trägt
20000 Mark.
Es hat dem Herrn gefallen,
gestern abend 8 Uhr infolge einer Lungen-
* Stuttgart, 16 Mai. Das Württembergiſche Militär=
Wochenblatt teilt eine königliche Verordnung mit, wonack
entzündung unseren lieben Bruder
Schwager und Onkel
die Stelle des Kommandanten von Stuttgar
mit dem 1. Oktober 1913 in Wegfall kommt. Hin
ſichtlich der künftigen Wahrnehmung der Geſchäfte des
Herrn
Kommandanten wird weitere Verfügung vorbehalten
* Dresden, 16. Mai. Der König begibt ſich am
Sonntag vormittag von Dresden aus nach Wilhelms=
haven
, um vom 19. bis 22. Mai den Uebungen der Hoch
ſeeflotte beizuwohnen. Die Rückkehr nach Dresden er=
Pfarrer Garl Levdhecker
folgt am 22. Mai
* San Francisco 16. Mai. Eine Ladung von 400000
Pfund auſtraliſchen Fleiſches iſt hier einge=
76 Jahre alt, durch einen sanften Tod zu sich zu nehmen.
troffen. Es iſt dies der erſte Fall auſtraliſcher Fleiſch
einfuhr nach Amerika. Man erwartet davon einen Rück=
Um stille Teilnahme bitten
gang des Preiſes, der an der pazifiſchen Küſte höher iſt,
als in den weſtlichen Staaten
im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:
H. B. Berlin, 16. Mai. Unſer Londoner Botſchafter
Frau Hofprediger Grein, geb. Leydhecker,
Fürſt Lichnowsky iſt heute morgen aus London ir
Berlin eingetroffen und im Hotel Eſplanade ab
Elly Remy.
geſtiegen. Der Botſchafter wird nur den heutigen Tag
hier zubringen und vorausſichtlich gegen Abend nach ſei=
nen
ſchleſiſchen Beſitzungen abreiſen. Am 20. Mai kehrt
Frankfurt a. M., Holthausenstrasse 68, den 16. Mai 1913.
Fürſt Lichnowsky nach Berlin zurück, um an dem Empfan
des engliſchen Königspaares in Berlin und an den Hoch=
Die Trauerfeier findet am Montag, den 19. Mai, 11 Uhr, in der Diakonissenhauskirche statt,
zeitsfeierlichkeiten am Kaiſerhof teilzunehmen.
Berlin, 16. Mai. Faſt vollſtändig nieder=
danach
die Beerdigung auf dem hiesigen Friedhof.
gebrannt ſind in der letzten Nacht die Fabrikanlagen
(I,11235
und die Lagerplätze der Deutſchen Miroment=Kork=Eſtrich=
Werke von Frieſer und Frömling, ſowie die angrenzende

(11157
2
SSSeh
Das Bier für die Familie.

[ ][  ][ ]

Nummer 118.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mat 1915.
Statt besonderer Meldung.
Vorgestern mittag verschied unerwartet durch ein trauriges Geschick mein geliebter Mann
der Königl. Preuß. Major im Großen Generalstab
und Militärattaché bei der Königl. Preuß. Gesandtschaft
Herr Oskar von Lewinski.
München, den 15. Mai 1913.
Im Namen ihrer 4 unmündigen Kinder und der übrigen
in tiefer Trauer Hinterbliebenen:
Maria von Lewinski, geb. v. Cölln.
Die Ueberführung auf den Bahnhof fand am Donnerstag, den 15. ds., um 2 Uhr, vom Trauer-
hause
Herrschelstrasse 25 aus, statt. Die Beisetzung erfolgt in Hannover, Engesohder
Friedliof, am Samstag, den 17. ds., nachmittags.
Sonntag, 18. Mai
Amtlicher Wetterbericht.
Großh. Hoftheater. Anfang 4 Uhr, Ende nach
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
9½ Uhr (außer Abonnement): Die Meiſterſinger von
Nürnberg
Unter dem Einfluß des hohen Druckes, der noch über
Gaſtſpiel des Frankfurter Intimen Theaters um
dem Feſtlande liegt, war es geſtern heiter, warm und
8½ Uhr im Orpheum.
überall trocken. Jetzt beginnt der Druck überall zu fallen
und ſtellt ſo allmähliche Aenderung der Witterung in
kademiſcher Feſtakt zur Feier des 100jährigen
Ausſicht. Die Bewölkung dürfte alſo langſam zunehmen,
Geburtstages Richard Wagners um 11¼ Uhr im Saal=
bau

aber mit ſtärkeren Niederſchlägen haben wir morgen noch
nicht zu rechnen.
Jubiläumsſchießen der Priv. Schützengeſellſchaft
um 2 Uhr.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 17. Mai:
Jahresfeſt des Blau=Kreuzvereins, Mühlſtraße 24.
Wolkig, leichte Niederſchläge, kühl.
Ausflug des Deutſchen und Oeſterr. Alpenvereins
nach Seeheim (Abfahrt 12.14 Uhr vom Luiſenplatz):
Tageskalender
Wanderung des Vogelsberger Höhenklubs nach
Samstag, 17. Mai.
Oeſtrich (Abfahrt 5.26 Uhr)
Verſammlung des Kreistages des Kreiſes Darm=
orführung
der ſeit Frühjahr in Dreſſur befind=
ſtadt
um 11 Uhr im Rathausſaal.
lichen Junghunde des Heſſiſchen Polizei= und Schutz=
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. Perkeo um
hund=Vereins um 3 Uhr auf dem Gelände der Wind=
8 Uhr.
mühle.
Besonders dünstige Proise
Glatte Strohhüte in tadellosem, fehlerfreiem
Geflecht 3.75, 3.25, 285, 2.75, 2.65,
1.95
Mädchen- und Backfisch-Hüte
3.50, 2.85, 2.65,
1.75
Garnierte Damenhüte, reiche Blumen- und

Bandgarnit., 12., 11.50, 10.50, 9.75, 8.50,
7.5
Eleg. helle Damenhüte auf feinsten Tagal-
5h
strohform., 20., 17.50, 16., 14.50, 12., 9.9
Elegante Kinderhüte
in jeder Preislage.
1
Seldehhaus Ladard Volz
Ludwigsstrasse 13.
(11224
G
Letzte
Indw.,
Zf.
Divid
Kurſe vom 16. Mai 1913.
53,70
2¾ Oeſt. Südb. (Lomb.)
8 Schucherk, Nürnberg
155,10
3 Raab=Oedenburg
76,00
12 Siemens & Halske
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
2245
4 Kronprinz Rudolfbahn
137,60
5 Beramann Electr.
Zi.
InProz.
In Pros
4 Ruſſ. Südweſt. . . .
169,50
10Deutſch. Ueberſee Electr.
Staatspapiere.
5 Argentinier . . . . .
.100,30
94,30
4½ Moskau=Kaſan . . .
66,00
0 Gummi Peter . . . .
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 100,00
do.
87,90
do.
)Kunſtſeide Frankfurt
66,50
86,80
4½ Chile Gold=Anleihe
88,20
4 Wladichawchas
3½ Deutſche Reichsanl.
86,50
. . . .
30 Adler=Fahrradwerke
76,00
3
5 Chineſ. Staatsanleihe:
97,10
do
4 Rjäſan Koslow . . . .
87,00
452,75
Kleyer
,
41
100,00
89,90
Schatzanweiſg.
do.
3 Portugieſ. Eiſenb.
4 Preuß.
,
Maſchinenf. Badenia 150,00
9
86,90
-
Japaner .
4½
91,00
do. Conſols . . .
... .
3½
do.
Wittener Stahlröhren
0
76,10
3
Innere Mexikaner. . .
24/ Livorneſer
do.
do.
87,00
69,10
159,50
9 Steana Romana Petr.
do.
97,80
4 Bad. Staatsanleihe
3 Salonique=Monaſtir
62,50
15 Zellſtoff Waldbof .
238,00
91,00
4 Gold=Mexikanerv. 1904
do
83,75
3½
4 Baadadbahn .
80,10
12,83 Bad. Zucker=Wag=
3
5 Gold=Mexikaner . . .
do.
93,40
Anatoliſche Eiſenb.,
208,50
häuſel.
,
99,30
3 Buenos Aires Provinz
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe
Miſſouri=Paciſic.
68,60
67,80
,
O Neue Boden=A. A.=Beſ.
81,00
84,75
3½
do
Northern=Paciſic
95,20
, ,
Aktien inländiſcher
0 Südd. Immobilien
54,10
76,00
do.
3
Southern=Paciſic
.,
89,40
Transportanſtalten.
Bergwerks=Aktien.
99,00
4 Hamburger Staatsanl.
5 St. Louis und San
10 Hamb.=Amerika=Paket=
99,00
4 Heſſ. Staatsanleihe
Franeisco. . . .
146½
fahrt . . . . . . .
10 Aumet=Friede . . .
178,25
97,40
(unk. 1912)
4 do. do.
5 Tehuantepec . . . . . .
95,00
7 Nordd. Lloyd . . .
122,30
14 Bochumer Bergb.
u.
do
84,90
3½
6½ Südd. Eiſenb.=Beſ. .
128,00
Gußſt
Bank=Aktien
217,60
, ,
do.
73,90
Aktienausländiſcher
11 Deutſch=Luxemburg.=
77,00
10 Bank für elektriſch
3 Sächſiſche Rente
Transportanſtalten,
Bergb. . . . . . . 163,00
Untern. Zürich
193,00
98,70
4 Württemberg unk. 1921
5 Anatol. Eiſenb. 60½
10 Gelſenkirchener .

.
7½ Bergiſch=Märkiſche
94,00
do. v. 1900
3½
Einz. Mk. 408 . .
115,30
196,50
9 Harpener . . . . .
146,50
Bahn
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
,
6 Baltimore und Ohio .
98½
18 Phönix Bergb. und
9½
Berlin. Handelsgef
162,50
56,25
Griechen v. 1887

1½
Schantungbahn . . .
Hüttenbetrieb. . . 265,70
134,25
61
116,25
Darmſtädter Bank
100,00
Italiener Rente .
8 Luxemb. Prince Henri
3 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
12½
247,75
Deutſche Bank ..
Oeſterr. Silberrent=
4½
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 27,60
Caro. .. . ..
Deutſche Vereinsbank
115,40
do. Goldrente . . .
4
6 Pennſylvania R. R. . 113,50
Laurahütte

83,30
Deutſche Effekt.= und
do. einheitl. Rente
10 Kaliwerke Aſchersleben 148,00
113,25
W.=Bank . . . .
62,40
3 Portug. unif. Serie I
Induſtrie=
Leßzte
Weſteregeln 194,90
3
Diskonto=Kommandit
184%
u
10
65,35
do. unif. Ser. III
Aktien.
Divid.
7½ South Weſt Africa 125,00
8½
Dresdener Bank
151,50
do. Spezial . . . .
Brauerei Werger
64,20
Prioritäts=
Frankf. Hypoth.=B.
209,30
Rumänier v. 1903
10
. . 100,20
28 Bad. Anilin= u. Sodz=
114,30
Mitteld. Kreditbank
6½
do.
Obligationen.
v. 1890
.
Fabrik . . . . .
560,00
117,00
7 Nationalb. für Deutſchl.
do.
et
v. 1905 . .
14 Chem. Fabrik Gries=
87,80
3½
Südd. Eiſenb.=Gef.
87,90
123,25
7 Pfälziſche Bank. . .
4 Ruſſen v.
1880 . . . .
heim . . .
41
Nordd. Lloyd=Obl.
254,00
136,00
6,95 Reichsbank . .
89,90
4
30 Farbwerke Höhſt
do. v. 1902 . . . .
Eliſabethbahn, freie ..
.633,00
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Rhein. Kreditbank.
128,50
do. v. 1905 . . . .
20 Verein chem. Fabriken
99,80
Franz=Jofefs=Bahn . .
86,70
Schaaffhauſen.
A.
Schweden . . . .
3
337,00
Mannheim . . .
Prag=Duxer
72,50
,,
114,00
Bankverein . .
Serbier amort. v. 1895
10 Cement Heidelberg . . 145,00
Staatsbahn
100,60
Oeſterr.
Wiener Bankverein
130,10
7½
Türk. Admin. v. 1903
81,30
30 Chem. Werke Albert 484,00
89,20
Oeſterr.
Staatsbahn
87,00
Türk. unifiz. v. 1903
Pfandbriefe.
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14 Holzverkohlunz Kon=
do
.
Ungar. Goldrente . .
85,70
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4 Frankf. Hypoth.=Bank
5 Oeſterr.
ſtanz . . . . . . . 343,10
97,40
do.
96,30
4 do. Staatsrente. . .
S. 21. . . . . . .
5 Lahmeyer . . . . . .
82,50
75,20
130,00

4

3t

3e,

Seire 73.
150
Statt jeder beſonderen
Anzeige.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
unſeren lieben Vater, Groß= u. Schwiegervater
Herrn Fiedel Laible
nach langem, ſchwerem Krankenlager im Alter
von 71
Jahren in ein beſſeres Jenſeits ab=
zurufen
.
(11098
Die trauernden Hinterbliebenen:
Sophie Löffel, geb. Laible,
Franz Löffel,
Anna Laible
Gottfried Hartmann,
Familie Volk,
und Enkel.
Darmſtadt, den 15. Mai 1913.
Die Beerdigung findet Samstag, nachm. 3 Uhr,
vom Portale des Friedhofes aus, ſtatt.
4
Zee e
ge
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr.
Kurhaus
Trautheim um 4 Uhr.
Perkeo um 4 und 8 Uhr.
Chauſſeehaus um 8 Uhr. Reſtaurant Taunusgold‟
um 4 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Montag, 19. Mai
Pferde Verſteigerung um 11 Uhr in der Train=
kaſerne
(Eſchollbrücker Straße)
Großh. Landesmuſeum. Geöffnet: Sonn= und
Freitags von 101 Uhr, Mittwochs und Sonntags
von 35 Uhr, Eintritt frei; Dienstags, Donnerstags
und Samstags von 111 Uhr gegen Eintrittsgeld.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
edaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
ür den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
S
N.
In Proz.
Sen
Zf.
3½
3½ Frankf. Hypoth.=Banl
Offenbach . . . . ..
84,50
86,00
Wiesbaden . . . . . .
S. 19. . . . . .
95,00
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
3½
do.
Worms
95,10
S. 52 . . .
95,00
. ....

4 Hamb. Hypoth.=Bank
96,50
85,50
do.
3½
Liſſaboner v. 1888
86,00
do.
98,20
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
Verzinsliche
3½
85,90
do.
Anlehensloſe
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
-
4 Badiſche . . . Tlr. 100
97,70
S. 12, 13. 16
,
3½ Cöln=Mindner 100 138,10
S. 14, 15, 17, 24/26
Holl. Komm.
.fl. 100 110,00
1823 . . . . . . . . .
97,70
Fs. 100 73,00
3 Madrider . .
Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
4 Meininger Pr.=Pfand=
S. 1 u. 2, 68 . . .
85,90
briefe . . . . . . . 135,50
S. 35 . . . . . . . .
85,70
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 177,00
S. 911 . . . .
85,80
3 Oldenburger . . . .
97,00
Meininger Hyp.=Bank
2½ Raab=Grazer fl. 150 112,20
zu
85,70
do.
Unverzinsliche
4 Rhein.
Hypothek.=Bank
Anlehensloſe.
(unk. 1917) ..
95,70
fl. 7
Augsburger.
. .
3½ do.
85,50
(unk. 1914)
.
Braunſchweiger Tlr. 20 195,00
98,30
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf.
Freiburger . . . . Fs. 15
3½
86,60
do.
-
Mailänder . . . . Fs.45
Städte=
do
.
I.
. . . . Fs. 10
Obligationen.
.fl. 7
35,40
Meininger . . . . .
Darmſtadt . . . . .
30
Oeſterreicherv. 1864fl. 100
do.
v. 1858fl. 100 477,00
do.
97,70
Frankfurt. . . . . ..
Ungar. Staats . . fl. 100
do.
95,00
56,90
Venediger . . . . Fs. 30
-
Gießen . . . . . . .
Türkiſche . . . . Fs. 400
do.
Gold, Silber und
95,80
Heidelberg . . . . . .
Banknoten.
85,40
do.
20,38
Engl. Sovereigns . . . .
Karlsruhe
.. . . .
20 Franks=Stücke . . . .
16,23
86,50
do.
Amerikaniſche Noten . . .
4,19½
-
Magdeburg. . . . .
20,43
Engliſche Noten . . . . .

Franzöſiſche Noten. . . .
81,20
-
Mainz
,

168,60
Holländiſche Noten. . . .
87,20
do
Italieniſche Noten . .
79,30
96,30
Mannheim
. . .
Oeſterr.=Ungariſche Noten
84,85
do.
Ruſſiſche Noten . . . .
99,30
München

80,85
Schweizer Noten . . . . .
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[ ][  ][ ]

Seite 8.
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Nummer 115.
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Nummer 113.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.

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11223

E

Seite 9.
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[ ][  ][ ]

Seite 10.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mat 1913.

Nummer 113.

Die diesjährige Grasſamenernte aus Domanial= und Staats=
waldungen
ſoll unter den üblichen Bedingungen in Submiſſion ver=
geben
werden und zwar
1. am 30. Mai d. Js., vormittags 11 Uhr in Darmſtadt
durch die Großh. Oberförſterei Darmſtadt
für die Oberförſtereien in Starkenburg und Rheinheſſen.
2. am 4. Juni d. Js., vormittags 11 Uhr in Nidda
durch die Großh. Oberförſterei Nidda
für die Oberförſtereien Bad=Salzhauſen, Bingenheim, Düdelsheim,
Eichelsdorf, Feldkrücken, Grebenhain, Hoch=Weiſel, Konradsdorf, Nidda,
Schiffenberg und Schotten.
3. am 11. Juni d. Js., vormittags 11 Uhr in Alsfeld
durch die Großh. Oberförſterei Alsfeld
für die Oberförſtereien Alsfeld, Burg=Gemünden, Eudorf, Grünberg,
Homberg, Kirtorf, Nieder=Ohmen, Romrod, Storndorf, Ulrichſtein,
Wahlen und Windhauſen.
Gebote für die Oberförſterei Wahlen ſind für Domanial= und
Staatswald getrennt abzugeben.
Die Bieter erkennen die Submiſſionsbedingungen durch Ein=
reichung
ihrer Gebote als rechtsverbindlich an und ſind 14 Tage an
dieſe gebunden.
Nähere Auskunft erteilen die betreffenden Oberförſtereien.
Schriftliche Gebote ſind unter Bezeichnung der Oberförſterei und
der Walddiſtrikte mit der Aufſchrift Grasſamen= Submiſſions=
verkauf
ſpäteſtens bis zu dem den genannten Submiſſionsterminen
jeweils vorhergehenden Tage bei den 3 genannten Oberförſtereien
einzureichen.
Darmſtadt, den 13. Mai 1913.
Sekretariat Großh. Miniſteriums der Finanzen.
Abteilung für Forſt= und Kameralverwaltung.
(11246
Ramspeck.

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[ ][  ][ ]

Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.

30 88.

Samstag, 17. Mai.

1913.

An Großh. Polzeiamt Darmſtadt, die driepolzeibehörden
und die Gendarmerie des Kreiſes.

Die Polizeiverordnung vom 25. März 1913, welche u. a. vorſchreibt, daß alle
auf öffentlichen Straßen verkehrenden Fuhrwerke und Fahrzeuge, ſofern die Be=
ſchaffenheit
der Straßen es geſtattet, die rechte Seite der Fahrbahn einzuhalten
haben, wird immer noch nicht genügend beachtet. Auch an den Straßenkreuzungen
wird nicht immer, wie es die Vorſchrift iſt, bei dem Einbiegen nach rechts in kurzer
Wendung, nach links in weitem Bogen gefahren. Namentlich die Radfahrer, für
welche, ſofern ſie die Fahrbahn benutzen, die gleichen Vorſchriften gelten, beachten
dies zu wenig. Wir weiſen Sie deshalb an, gegen alle dieienigen, welche für die
Folge gegen dieſe Vorſchriften ſich verfehlen, unnachſichtlich Anzeige zu erheben und
ſtrenge Beſtrafung zu veranlaſſen.
(11100
Darmſtadt, den 15. Mai 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.

Bekanntmachung.

Die nachſtehende Polizeiverordnung bringen wir wiederholt mit dem Anfügen
zur öffentlichen Kenntnis, daß die Polizeiorgane angewieſen worden ſind, dieſelbe
(11101sid
ſtreng zu handhaben.
Darmſtadt, den 15. Mai 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Polizei=Verordnung

über den Verkehr von Fuhrwerken und Fahrzeugen im Kreiſe Darmſtadt.
Auf Grund des Artikels 64 des Geſetzes, betreffend die innere Verwaltung und
die Vertretung der Kreiſe und der Provinzen vom 12. Juni 1874, in der Faſſung der
Bekanntmachung vom 8. Juli 1911, ſowie des § 366, Ziffer 10 des Reichsſtrafgeſetz=
buches
, wird unter Zuſtimmung des Kreis=Ausſchuſſes und mit Genehmigung Großh.
Miniſteriums des Innern vom 17. März 1913 zu Nr. M. d. J. 4674 für den Kreis
Darmſtadt folgendes verordnet:
§ 1.
Alle auf öffentlichen Straßen verkehrende Fuhrwerke und Fahrzeuge haben,
ſofern die Beſchaffenheit der Straßen es geſtattet, die rechte Seite der Fahrbahn
einzuhalten.
Die Vorſchriften über das Ausweichen werden hierdurch nicht berührt.
Beim Einbiegen in eine andere Straße iſt nach rechts in kurzer Wendung,
nach links in weitem Bogen zu fahren.
Fahrzeuge im Sinne dieſer Polizei=Verordnung ſind insbeſondere auch alle
Kraftfährzeuge und alle Fahrräder, ſofern dieſe die Fahrbahn benutzen.
§ 2.
Der Führer eines Fuhrwerks oder Fahrzeugs hat ſeinen Sitz auf dem Fuhrwerk
oder Fahrzeug ſo zu wählen, daß er die Fahrbahn auch ſeitlich des Fuhrwerks oder
Fahrzeugs ſtets=gut überſehen kann.
§ 3.
Während der Dunkelheit, ſowie bei ſtarkem Nebel müſſen alle auf öffentlichen
Straßen oder Plätzen befindlichen Fuhrwerke mit hellbrennenden Laternen verſehen
ſein. Der Gebrauch von Laternen mit farbigen Scheiben iſt unterſagt. Fuhr=
werke
, welche nach ihrer Bauart vorzugsweiſe der Perſonenbeförderung dienen, müſſen
auf der Vorderſeite oben rechts und links mit Laternen verſehen ſein, die ſo eingerichtet
und angebracht ſind, daß ihr Lichtſchein von Entgegenkommenden und Ueberholenden
deutlich wahrgenommen werden kann. Ausnahmsweiſe kann bei Perſonenfuhrwerken
ivon dem Kreisrat eine von vorerwähnter Beleuchtungsart abweichende Beleuchtung
für ausreichend erachtet und zugelaſſen werden.
Bet Fuhrwerken anderer Art genügt in der Regel die Anbringung einer Laterne.
Dieſe iſt an der oberen linken Seite des Fuhrwerks zu befeſtigen und nur wenn
die Art der Ladung (Feuergefährlichkeit uſw.) die Befeſtigung am Wagen ſelbſt aus=
ſchließt
, an der linken Seite des=Zugtieres (bei zwei Zugtieren des linken Zugtieres)
anzubringen.
Außer dieſer einen Laterne iſt aber in folgenden Fällen noch eine zweite zu
führen:
a) wenn der Lichtſchein der einen Laterne von rückwärts nicht deutlich wahr=
genommen
werden kann;

b) wenn die
bringender Weiſe hervorſteht (z. B. Langholzfuhrwerke, Möbelwagen uſw.),
und zwar an dem hervorſtehenden Teil der Ladung.
§ 4.
Fuhrwerke müſſen im Schrittmaß fahren auf allen Strecken, für welche das
Schrittfahren durch Lokalpolizei=Verordnung und durch öffentlichen Anſchlag ange=
ordnet
iſt.
§ 5.
Zuwiderhandlungen gegen die Vorſchriften dieſer Polizei=Verordnung werden
mit Geldſtrafe bis zu 60 Mark oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft.
§ 6.
Dieſe Polizei=Verordnung tritt am 1. April 1913 in Kraft. In Kraft
bleibt neben den vorſtehenden Beſtimmungen die Polizei=Verordnung, betreffend
den Verkehr von Fuhrwerken in der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt vom
20. Februar 1904.
Mit Wirkung vom 1. April 1913 treten außer Kraft:
1. die Lokalpolizei=Verordnung, betreffend Vorkehrungen gegen Beſchädigung
durch Fuhrwerke zur Nachtzeit, vom 5. Februar 1875;
2. die Polizei=Verordnung vom 19. Juni 1890, betreffend Sicherung des
Verkehrs auf der Landſtraße;
3. die Polizei=Verordnung vom 12. Juni 1893, betreffend die Verwendung rot
und grün leuchtender Laternen an Straßenfuhrwerken.
Darmſtadt, den 25. März 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.

Bekanntmachung.

Die Kreisſtraße von Eberſtadt nach Nieder=Ramſtadt, und zwar vom Ortsende
Eberſtadt bis zum Kühlen Grund, km 7,5übis 9,0, iſt wegen Ausführung von Klein=
pflaſter
von Donnerstag, den 15. d. Mts. ab auf ca. 4 Wochen für ſämtliches
Fuhrwerk (Geſpanne, Automobile, Motorräder uſw.) geſperrt.
Der Durchgangsverkehr hat während der Dauer der Kleinpflaſterherſtellung
den aufgeſtellten Tafeln entſprechend zu erfolgen.
Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Anordnungen ſind nach § 2 der Polizei=
verordnung
vom 12. Februar 1908 ſtrafbar.
(10630a
Darmſtadt, den 6. Mai 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.

Bekanntmachung.

Am 2., 5., 6., 8., 15., 16. und 19. Mai 1913 von 7 Uhr vormittags bis zum Ein=
tritt
der Dunkelheit wird Schießen mit ſcharfer Munition von Truppenteilen des
XVIII. Armeekorps auf dem Schießplatz bei Meſſel abgehalten.
Schußrichtung vom Steinhügel, 1 km nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Das gefährdete Gelände:
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
Weſten: Dammweg-Brunnersweg ausſchließlich,
,
Süden: Forſthaus Steinacker-Steinhügel ausſchließlich,
Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über Milches=
wieſe
-Sauwieſe-Schreibertswieſe-Geishecke einſchließlich
(2
wird während des Schießens durch Poſten, Wegſchranken und Warnungstafeln abgeſperrt.
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten (Polizei=
Verordnung Kreisamt Darmſtadt vom 25. September 1909.)
Darmſtadt, den 24. April 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
(9947a
I. V: Dr. Reinhart.

Bekanntmachunge

Wegen Vornahme von Waſſerleitungsarbeiten iſt die Pallaswieſenſtraße zwiſchen
Windmühle und Weiterſtädterſtraße bis zum 25. d. Mts. für den Fuhrwerksverkehr
geſperrt.
(11201si
Darmſtadt, den 14. Mai 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.

Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 Zehnmarkſtück. 1 kleines weißes ausgebogtes
Taſchentuch, gez. A. L. 1 kleines Taſchenmeſſer mit braunem Stiel
Arnſtädter Lotterielos. * Damenſchirm mit grün=
und 2 Klingen.
lichem Griff. 1 Wagenkapſel. 1 goldener Herrenring mit braunem
Stein und Wappenkopf. 1 Schutzknopf für Hutnadel. 1 Schlüſſel
mit kleinem Schildchen (Kaſſenſchlüſſel). Zugeflogen: 1 Zeiſig mit
(11169
Ring Nr. 139. 1 Kanarienvogel.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: Inpolizei=
licher
Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
finden
ſich: 1 deutſcher Schäferhund. Die Hunde können von den
Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Ver=
ſteigerung
der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werk=
(11170
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 18. Mai,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends, folgende
Apotheken geöffnet: Einhorn=Apotheke, Kirchſtraße, und Beſſunger
Apotheke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr
ab geſchloſſen.

Verkaufspreiſe der Kleiſch= u. Wurſtwarent. d. Hanpt= u. Reſidenzſtadt Darmſtadt
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)

per ½ kg
per ½ kg
Ochſenfleiſch . . . . . 96 Pfg. Speck, geräuchert . . . 120 Pfg.
110
90 Dörrfleiſch
Rindfleiſch . . . . . 8
. . . 70 Schinken m. Bein. . . 120
Fett, roh .
. 140
Rollſchinken
Fett, ausgelaſſen . . . 80
.. . . . . 80 Schweineſchmalz, roh
Leber.
90
u. ausgelaſſen
Kalbfleiſch . . . . . 100
. 100 Schwartenmagen,
Hammelfleiſch
Fleiſch= u. Bratwurſt
92
Bruſt . . 70
76.
Leber= u. Blutwurſt.
90
Schweinefleiſch
Rippchen, Kammſtück, ge=
(6926
ſalz. Fleiſch u. Kottelets 100

Sat
Spülung des Waſſerrohrnetzes.

Im Laufe der nächſten Woche wird eine Spülung des Waſſer=
rohrnetzes
in den unten bezeichneten Stadtteilen vorgenommen, welche
in der Zeit von 10 Uhr abends bis 5 Uhr morgens eine zeitweiſe
Unterbrechung der Waſſerabgabe, ſowie eine Trübung des Waſſers
mit ſich bringt; die Waſſerabnehmer werden deshalb gebeten, ſich
vorher mit Waſſer zu verſorgen.

Spülplan.
1. In der Nacht von Montag, den 19. zu Dienstag, den
20. ds. Mts, werden geſpült=
die
Spülbezirke 1 und II.

In dieſe Bezirke fallen alle Straßenzüge ſüdlich der Bismarck=
ſtraße
, weſtlich vom Paradeplatz, nördlich des Teiles der Rheinſtraße
zwiſchen Ernſt=Ludwigs=Platz und Wilhelminenſtraße, weſtlich des
Teiles der Wilhelminenſtraße, zwiſchen Rheinſtraße und Heinrichs=
ſtraße
, weſtlich vom Wilhelminenplatz, nördlich des Teiles der Heinrichs=
ſtraße
von der Wilhelminenſtraße bis zur Heidelberger=Straße, öſtlich
des Teiles der Heidelberger=Straße, zwiſchen Heinrichsſtraße und
Eſchollbrücker=Straße, nördlich der Eſchollbrücker=Straße, zwiſchen Heidel=
berger
=Straße und Stadtallee, nördlich der Stadtallee von der Eſcholl=
brücker
=Straße bis zur Main=Neckar=Bahn und öſtlich der Main=Neckar=
Bahn zwiſchen Stadt=Alle und Bismarckſtraße.
Von den dieſe Spülbezirke umgrenzenden Straßen und Plätzen
werden mitgeſpült die Bismarckſtraße, die oben angegebenen Teilſtrecken
der Wilhelminenſtraße und der Heinrichsſtraße und die Nordſeite der

See
Ferner wird noch mitgeſpilt die Frankfurter=Straße, zwiſchen Bis=
marck
= und Kahlertſtraße.
2. In der Nacht von Mittwoch, den 21. zu Donnerstag,
den 22. ds. Mts. werden geſpült:
die Spülbezirke III und IV.
In den Spülbezirk III fallen ſämtliche Straßenzüge nördlich
der Bismarckſtraße und weſtlich der Frankfurter=Straße, ſowie die
Straßenzüge nördlich der Holzhofallee und weſtlich der Main=Neckar=
Bahn.
Von den dieſen Bezirk umſchließenden Straßen werden mitge=
ſpült
die Frankfurter=Straße von der Kahlertſtraße aus in der Richtung
nach Arheilgen und die Holzhofallee.
In den Spülbezirk IV fallen die Straßenzüge öſtlich des Teiles
der Wilhelminenſtraße, zwiſchen Heinrichs= und Rheinſtraße, ſüdlich
des Teiles der Rheinſtraße, zwiſchen Wilhelminenſtraße und Ernſt=
Ludwigs=Platz, ſüdweſtlich vom Ernſt=Ludwigs=Platz und Marktplatz,
ſüdweſtlich und weſtlich der Kirchſtraße, weſtlich des Teiles der
Karlsſtraße, zwiſchen Kirchſtraße und Heinrichsſtraße und nördlich des
Teiles der Heinrichsſtraße zwiſchen Karls= und Wilhelminenſtraße.
Von den dieſen Spülbezirk eingrenzenden Straßen und Plätzen
werden mitgeſpült die Kirchſtraße, die oben angegebenen Strecken der
Karls= und Heinrichsſtraße, ſowie die Südweſtſeite des Ernſt=Ludwigs=
und des Marktplatzes und die Oſtſeite des Wilhelminenplatzes, ferner
wird mit dieſem Bezirk geſpült die Kapellſtraße.
3. In der Nacht von Samstag, den 24. zu Sonntag, den
25. ds. Mts. werden geſpült:
die Spülbezirke VI und VII.
Dieſe Bezirke liegen einmal zwiſchen Dieburger= bezw. Alexander=
ſtraße
und Heinrichsſtraße und erſtrecken ſich ferner vom Parade=,
Ernſt=Ludwigs= und Marktplatz, ſowie der Kirch=und Karlsſtraße bis
zum Woog und der Odenwaldbahn; ausgeſchloſſen iſt die Mathilden=
höhe
, ſowie die Alexander= und Dieburger=Straße ſelbſt.
(11129so
Darmſtadt, den 14. Mai 1913.
Städtiſche Waſſerwerks=Verwaltung.
Rudolph.

Heugras=Verſteigerung.
Dienstag, den 20. Ifd. Mts, nachmittags 3 Uhr
beginnend, wird die Futternutzung von der früher Böttinger’ſchen
Wieſe am Darmbach, ſodann das Heugras von der Pallaswieſe an
Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend verſteigert.
Zuſammenkunft an den genannten Stellen.
(11220so
Darmſtadt, den 15. Mai 1913.
Der Oberbürgermeiſter
J. V.: Jgeger.

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im Schlachtviehhof neben dem ſtädtiſchen Schlachthof. Schweine=
märkte
: Montags, Mittwochs und Donnerstags. Kälbermärkte:
Montags und Donnerstags. Bei Kälbermärkten iſt der Verkauf
von Großvieh geſtattet. Bahnanſchluß. Modernſte, ſeit 3. Februar
(4329a
ds. Js. geöffnete Neuanlagen.
Nähere Auskunft erteilt die
Schlacht= und Viehhofdirektion.

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Spülung des Waſſer=
rohrnetzes
.
In der Nacht von Samstag, den
17. auf Sonntag, den 18. d. M.,
findet eine Druckrohr=Spülung
ſtatt, welche in der Zeit von
10 Uhr abends bis 5 Uhr
morgens eine zeitweiſe Unter=
brechung
der Waſſerabgabe, ſowie
eine Trübung des Waſſers mit ſich
bringt. Die Waſſerabnehmer wer=
den
deshalb gebeten, ſich vorher mit
(11121
Waſr zu verſorgen.
Darmſtadt, 14. Mai 1913.
Städtiſche Waſſerwerks=Verwaltung.
Rudolph.

Bekanntmachung.
Freitag, den 27. Juni I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Philipp Maul V zu
Ernſthofen im Grundbuch hieſiger
Gemarkung zugeſchriebene Liegen=

ſchaft: Flur Nr. qm IX 256 211 Hofreite Beck=
ſtraße
Nr. 8, IX 255 63 Grabgarten
daſelbſt,

in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K102/12.
verſteigert werden.
Falls andere rechtliche Hinder=
niſſe
nicht entgegenſtehen, wird Ge=
nehmigung
der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht er=
reicht
.
Darmſtadt, 5. Mai 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V11113

Bekanntmachung.

Mittwoch, 18. Jnni I. Js.,
vormittags 11 Uhr,

ſoll die der Wendel Barth Witwe,
Marie, geb. Merkel dahier und
deren Kindern zugeſchriebene Lie=
genſchaft
:
Flur Nr. am
II 1374 138 Hofreite Fuhr=
mannſtraße

Nr. 18,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K43/13
verſteigert werden.
Darmſtadt, 13. Mai 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,11112

[ ][  ][ ]

Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Nummer 113.
(6258
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Hinſichtlich der Firma:
Dienstag, den 1. Juli.
zugeſchriebene Liegenſchaft:
der Aufhebung der Erbengemein=
Hugo de Waal, Darm=
Prospekte und Aufnahmebedingungen durch
(10859a
Flur Nr. qm
ſtadt
ſchaft die zum Nachlaß des Karl
687
Lichten=
247 Hofreite
Metzler und deſſen Ehefrau Hen=
Geſchäft ſamt Firma ſind auf
Diplomhandelslehrer Wilh. Siedersleben

II
687¾/10 48 Gras=
bergſtr
.
riette, geborenen Lichtenberger, da=
Hugo de Waal, Kaufmann, Witwe
gerichtlich beeidigter Bücherrevisor
Nr. 72
garten
hier gehörigen Liegenſchaften:
Marie, geb. Hitze, in Darmſtadt
in unſerem Bureau zwangsweiſe
Flur Nr. qm
übergegangen.
(K112/12
VII 554 192
Hofreite Rückert
verſteigert werden.
Am 15. Mai 1913.
ſtraße Nr. 18,
Hinſichtlich der Firma:
Darmstädter Sprach- u. Handelsschule
Falls andere rechtliche Hinder
VII 555 116¾ Grasgarten
J. Nold, Darmſtadt
niſſe nicht entgegenſtehen, kann Ge
Leiter: Emil Held und Hieron. Schneider
daſelbſt,
Geſchäft ſamt Firma ſind auf
nehmigung der Verſteigerung auch
Handelslehrer und beeid. Bücher-Revisor Handelslehrer und Bücher-Revisor
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
Johann Auguſt Nold, Kaufmann
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Luisenstrasse 10 DAR MSTADT Luisenstrasse 10
mannſtraße 1, zwangsweiſe ver
in Darmſtadt, übergegangen
Meiſtgebot die Schätzung nicht er
teigert werden.
Sämtl. kaufm. Fächer. Stenographie nach Gabelsb
Ludwig Auguſt Nold, Kauf
reicht.
Darmſtadt, 29. April 1913.
Maschinenschreiben nach eig. erprobter Tafelmethode.
mann in Darmſtadt, iſt zum Pro=
Darmſtadt, 15. April 1913.
kuriſten beſtellt
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
Fremde Sprachen, bes. Handelscorresp. Getr. Klassen
(11230
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
(Beſſungen.)
Darmſtadt, 16. Mai 1913
für Fortbildungsschüler mit Befreiung v. obl. Unt. (11231a
Müller. (V,9255
Frantz. (VI,10214
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
Bekanntmachung.
Bekanntmachung.

Mittwoch, 21. Mai I. J.
Montag, 2. Juni 1913,
Leir Istitur Ven Glard Ebpert
vormittags 10 Uhr,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die dem Philipp Adam und
Robran!
ſollen die den Friedrich Röder
Karlſtraße 36, I.
dem Philipp Wilhelm Adam zu
Eheleuten dahier zugeſchriebenen
Stenographie (Gabelsb. Geſamtk.) 6 Mk.
Nieder=Modau, im Grundbuch hie
Liegenſchaften:
Hallen und Schuppen aus Holz
ſiger Gemarkung zugeſchriebenen
Stenographie und Maſchinenſchreiben monatlich 12 Mk.
Flur Nr.
an
daran 200 Jahre altes Eichenholz,
Grundſtücke
VII
Grasgarten (Vor
44
Maſchinenſchreiben allein monatlich 7 Mk.
Ringofen, Kamine, Seilbahn, eiſ
Flur Nr.
qm
garten) Martin
Stücke, Transmiſſionen, große eiſ
Täglich Uebung für Fortgeſchrittene monatlich 5 Mk. (1942a
1225) Acker über der
34 264
ſtraße
Reſervoirs, Waſſerreiniger, Benzin=
30
27
1542/ Pallaswieſe
VII 6¾/10 246
Hofreite Martin=
motor
, Gradierwerk, Z egelpreſſen
oseig
in unſerem Bureau zwangsweiſe
ſtraße Nr. 74,
Walzwerke, Büromöbe, Arbeiter=
Esösche
Jamenbekleidungs-Dkademie
(K104/12
verſteigert werden,
VII 65/10 348
Grabgarten Mar=
hausmob
liar u. anderes, wegen
Darmſtadt, 15. April 1913.
tinſtraße,
völliger Betriebsaufgabe ſofort u.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
(11140a
billig zu verkaufen
Müller.
(V,9256
Darnstadt Elisabeth Bert bessungerstr.1
mannſtraße 1, zwangsweiſe verſtei
Aktieniegelei Dirmſtadt
gert werden
gkad. gebild. Lehrerin geprüfte Damenschneidermeisterin
Darmſtadt,
29. April 1913.
Bekanntmachung.
Franſchſteinerſtraße 21.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I
Montag, 2. Juni I. Js.,
Beſſungen.)
Tages- und Abendkurse
vormittags 10 Uhr,
Achtung!
Achtung!
Frantz.
(VI. 10213
ſoll die dem Heinrich Schneide
im Zeichnen, Zuschneiden und praktischen Arbeiten
dahier zugeſchriebene Liegenſchaft
Großer
(*12989
Flur Nu
qm
Kostenlose Stellenvermittlung
Prospekt gratis
Pferde=Verkauf.
475 Hofreite Alice=
III 1299
Mässige Preise.
ſtraße Nr. 20,
(B17
Montag, den 19. Mai I. Js.
Fleiſchabſchlagl
III 1299¾/10 28 Grasgarten
vormittags 11 Uhr,
(Vorgarten)
wird auf dem Hofe der Train=
daſelbſt

78
Prima Maſtfleiſch Pfd
Kaſerne Darmſtadt, Eſchollbrücker=
in
unſerem Bureau
zwangsweiſe
(625
ſtraße 24, ein zum Dienſt unge=
85
Schweinefleiſch
(K1/13
verſteigert werden
eignetes fünfjähriges Pferd öffent=
Zann=Prakis
Darmſtadt, 2. Mai 1913
74
Wurſtwaren
lich meiſtbietend gegen Barzahlung
,,
Großh. Ortsgericht Darmſtadt
verſteigert
(11185
,
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Würſtchen
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[ ][  ][ ]

Nummer 113.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Seite 13.
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Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
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[ ][  ][ ]

Nummer 113.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913:
Seite 15.
naanaunnnannnnannannnnaunnanannnnagnn
Orten vorbereiteten Rolandepüßzen auf 190 Meter Höhe
Teinehmer am Prinz=heinrich Flug auf ihrem Auf
heruntergehen und ein Kontrollblatt das in einem kleinen,
klärungsfluge von Karlsruhe nach Stuttgart begleitet
etwas beſchwerten Briefumſchlag, deſſen Herabſchweben
hatte. Vorher und nachher zeigten ſich auch eine größere
durch einen kleinen Fallſchirm weithin kenntlich gemacht
Anzahl
Ein= und Doppeldecker, die eine militäriſche
wird, abwerfen. Den Flug haben in Koblenz 12 Flieger
Uebung zu erkunden hatten, welche bei Ludwigsburg
Verlobten
ſtattfand
angetreten, dies waren der Reihenfolge nach: Schlegel,
Frhr. v Haller, Suwelack, Frhr. v. Thüna, v. Hiddeßen,
* Pforzheim, 16. Mai. Von Karlsruhe kommend,
Joly, Canter, Carganico, Thelen, Kaſtner und Beaulieu.
landeten hier vorſchriftsmäßig: Leutnant Cörper 6 Uhr
die ihr künftiges Heim gediegen, ge-
Die zuerſt abgefahrenen Flieger fanden bis Frankfurt leid=
34 Min., Leutnant Beaulieu 6 Uhr 35 Min., Thelen
schmackvoll und modern einrichten
liche atmoſphäriſche Verhältniſſe vor, die mittags geſtar=
6 Uhr 55 Min., Leutnant Carganieo 6 Uhr 58 Min.,
wollen, wird eine Besichtigung meiner
teten Herren kamen von vornherein in ſtark bewegte, plötz=
Täufert 7 Uhr 12 Min., Schmaickaly 7 Uhr 15 Mi=
lich
auf= und abſtrömende Luftmaſſen hinein. Alle aber
nuten, Barends 7 Uhr 16 Min., Leutnant Zwickau
fanden von Frankfurt bis Karlsruhe die denkbar ſchlechte
7 Uhr 9 Min., Donnevert 7 Uhr 12 Min., Schle=
feinbürgerlichen

ſten Flugverhältniſſe vor, da namentlich aus den Seiten=
gel
7 Uhr 6 Min., Engwer 7 Uhr 33 Min., Joly
tälern des Gebirges die kalten Luftmaſſen in die ſtark er=
7 Uhr 38 Min., v. Hiddeßen 7 Uhr 44 Min., Thüna
Wohnungseinrichtungen
wärmte und daher aufgelockerte Atmoſphäre des Rhein=
7 Uhr 28 Min., Haller 7 Uhr 45 Min., Canter 7 Uhr
tals, wörtlich genommen, hineinſtürmten. Die Kurven der
52 Min. Auch Leutnant Geyer iſt gelandet. Oberleut=
empfohlen
. Meine Möbel zeichnen
Höhenmeſſer markieren in ihren großen Ausſchlägen die
nant Ehrhardt mußte in Vaihingen eine Notlandung
vornehmen infolge Zylinderbruches. Er iſt im Automobil
sich aus durch künstlerische Formen-
Bewegung der Luftmaſſen deutlich. Die Feuchtigkeit der
in Pforzheim eingetroffen. Leutnant Schulz iſt bei
Luft bewirkte außerdem einen ſchlechten Gang der Mo=
schönheit
, grundgediegene Qualität u.
Groß=Glattbach gelandet.
toren
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
Leutnant Zwickau iſt hier angekommen, hat aber
In Karlsruhe ſind am Mittwoch gelandet: Als
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besondere Preiswürdigkeit.
einen Benzintank=Defekt erlitten und will erſt heute abend
Leutnant v. Hiddeßen, der als einziger ſchon am Morgen
nach Straßburg weiter fliegen. Oberleutnant Täufert,
eintraf. Am Nachmittag und Abend landeten noch: Can=
der
um 8 Uhr 7 Min. hier abfuhr, hat ganz in der Nähe
ter, Schlegel, Joly und Carganico. Am Donnerstag
früh
OTTO KUNKEL
einen Zylinderbruch erlitten. Leutnant Wulff iſt nicht
Alle
erſchienen noch: Thelen, Coerper und v. Beaulieu.
eingetroffen; er iſt in Karlsruhe aufgeſtiegen, aber gleich
Flieger kamen ziemlich erſchöpft an; ſie bekundeten über=
Gr. Ochsengasse 21/23.
Tel. 287.
wieder gelandet. Leutnant Schulz, der in Groß= Glatt=
einſtimmend
, daß an ihre Ausdauer in Bedienung der
bach Defekt gehabt hatte, iſt um 9 Uhr 25 Min. in Pforz=
Steuerorgane die denkbar höchſten Anforderungen geſtellt
(10791a
heim eingetroffen, aber ohne Begleitoffizier, weil der
wurden. Die Anſtrengungen ſeien faſt übermenſchlich ge=
Ennnalgge
Motor nicht mehr trug.
weſen. Suwelack beiſpielsweiſe wollte in Heidelberg vor=
Prinz Heinrich von Preußen iſt um 10 Uhr
ſchriftsmäßig auf 150 Meter heruntergehen, wurde aber
5 Min. nach Straßburg zum Diner beim kaiſerlichen Statt=
Luſtfahrt.
von einer Böe direkt bis auf den Boden in die Bäume
halter abgereiſt. Hier liegen nur noch drei Flugzeuge,
hineingeworfen, wobei es natürlich ohne Schaden nicht ab=
und zwar die von Zwickau, Täufert und Schulz.
Prinz Heinrich=Flug 1913.
ging. Der Fluggaſt wurde im Geſicht leicht verletzt, der
Motor ſtark beſchädigt.
Am Ziel.
(Bericht der Oberleitung.)
Für die Karlsruher war der Mittwoch ein höchſt inter=
* Straßburg i. Elſ., 16. Mai. Als Erſter kan,
Ueber die Organiſation derartig großer Ueberland=
eſſanter
Tag: Aus Straßburg kamen auf dem Luftwege
um 7 Uhr 43 Min. Oberleutnant v. Beaulieu in Sicht
flüge, wie des diesjährigen Prinz Heinrich Fluges, dürfte
4 Offiziere an die an den Aufklärungsübungen teilnehmen
und landete auf dem Flugplatz Polygon um 7 Uhr 45
in weiten Kreiſen, auch bei Fachleuten, die nicht beteiligt
wollen. Die eingetroffenen Apparate haben zum Teil ſchon
Minuten glatt vor dem Schuppen der Fliegerſtation. Als
ſind, noch wenig bekannt ſein. Es iſt nicht damit getan,
eine intereſſante Vergangenheit. Die Taube des Leutnant
Zweiter traf Leutnant Cörper um 8 Uhr 11 Min. ein.
dafür zu ſorgen, daß die Maſchinen der beteiligten Flieger
Pretzell hat in 23 Stunden 2000 Kilometer zurückgelegt,
Dann folgten faſt gleichzeitig 8 Uhr 15 Min. Ingenieur
auf den Flugplatz geſchafft und dort untergebracht werden
die Maſchine von Leutnant Canter in den letzten Wochen
Thelen und Leutnant Carganico. Um 8 Uhr 25
daß für die Flieger, die Beobachtungsoffiziere, die Mon=
3000 Kilometer. Uebrigens haben die Fliegeroffiziere der
Minuten landete Leutnat Kaſtner, der außer Konkur=
teure
und Chauffeure geſorgt wird, daß ferner eine gute
vier Stationen Metz, Straßburg, Köln und Darmſtadt in
cenz direkt von Karlsruhe hierher geflogen iſt. Ferner
Organiſation für den Start auf dem Flugplatz und für die
dieſem Jahre im ganzen 27000 Kilometer in Ueberland=
ſind
gelandet: Ingenieur Schlegel um 8 Uhr 40 Min.,
Möglichkeit, Reparaturen an beſchädigten Fahrzeugen aus
lügen durchflogen, Uebungsflüge ſind nicht gerechnet. Ma=
Leutnant Geyer 8 Uhr 47 Min., Leutnant Joly 9 Uhr
zuführen, geſorgt wird, ſondern zum Gelingen des Fluges
or Siegert, Kommandant der Station, hat ſeit Antritt
5 Min., Leutnant v. Hiddeßen 9 Uhr 5 Min., Ober=
gehört
noch weit mehr. Faſt noch wichtiger iſt nämlich die
eines Kommandos, Oktober deß vergangenen Jahres,
leutnant Barends 9 Uhr 16 Min., Oberleutnant
Organiſation der Fliegerbegleitung, die den Zuſchauern
kaum noch die Eiſenbahn benutzt. Alle Reiſen machte er
Donnevert 9 Uhr 18 Min., Leutnant Schmaickaly
auf den Flugplätzen vollkommen verborgen bleibt. Zu=
auf
dem Luftwege, wobei rund 12000 Kilometer von ihm
9 Uhr 27 Min., Leutnant v. Haller 9 Uhr 23 Min.,
nächſt iſt in erſter Linie dafür zu ſorgen, daß etwa abge=
durchflogen
ſind.
Leutnant v. Thüna 9 Uhr 29 Min., Leutnant Eng=
türzten
Fliegern die erforderliche ärztliche Hilfe geleiſtet
wer 9 Uhr 46 Min., Leutnant Canter 9 Uhr 35 Min.
wird. Prinz Heinrich, der Leiter des Fluges, iſt gewöhn=
Weitere Flieger ſind vorläufig nicht zu erwarten. Um
7. Tag.
lich von morgens 3 oder 4 Uhr an den ganzen Tag über
½9 Uhr traf der kaiſerliche Statthalter Graf v. Wedel
Flug Karlsruhe-Straßburg
bis ſpät abends ununterbrochen in ſeinem Kraftwagen
mit ſeinem Adjutanten auf dem Flugplatz ein, wo u. a.
unterwegs. Die an der Flugſtraße liegenden Poſtanſtalten
in Verbindung mit einer Aufklärungs=
auch
Staatsſekretär Freiherr Zorn von Bulach und
wverden fortlaufend über die Flieger orientiert. Sobald
übung bei Stuttgart und Zwiſchenlandung
der Polizeipräſident erſchienen ſind. Das Wetter iſt
eine Notlandung oder ein Abſturz gemeldet wird, dirigiert
auf der Meldeſammelſtelle bei Pforzheim.
prächtig
der Prinz einen ſeiner 4 mit Aerzten beſetzten Ordonnanz=
*
Lätte
Das Luftſchiff
*
15. Mai.
Karlsruhe,
Straßburg, 16. Mai. Prinz Heinrich
wagen zur Landungsſtelle, ſodaß jede Hilfe ſofort ſicher=
Sachſen, das um 4.50 Uhr in Baden=Oos aufge=
von
Preußen iſt, von Pforzheim kommend, im Auto=
geſtellt
iſt. Dieſe Wagen ſind vom Deutſchen Freiwilli=
ſtiegen
war, iſt unter Führung von Dr. Eckener mit 20
mobil um 1 Uhr 35 Min. mittags hier eingetroffen und
gen Automobil=Korps geſtellt. Ihre Führer, der Chef des
Paſſagieren um 6.14 Uhr hier eingetroffen unter dem
beim kaiſerlichen Statthalter Grafen Wedel abgeſtiegen,
Stabes des Korps, Geheimrat Büxenſtein, ferner Dr.
Jubel einer großen Menſchenmenge, die ſich auf dem
bei dem er für zwei Tage Wohnung nimmt. Die Abreiſe
Oechelhäuſer, Dr. Varnholt, und Trutz ſind täglich außer=
Exerzierplatz angeſammelt hatte. In prächtiger Fahrt und
des Prinzen erfolgt Sonntag früh.
ordentlich angeſtrengt, da ſie infolge der großen Anzahl
mäßiger Höhe beſchrieb es mehrere Schleifen über der
Von den ſieben bisher hier noch nicht eingetroffenen
der teilnehmenden Flieger ſtändig unterwegs ſind. Ab=
eine

Stadt. Um ½7 Uhr erfolgte auf dem Flugplatz
Fliegern ſind aus dem Fluge ausgeſchieden:. Leutnant
*
ahrt iſt gewöhnlich morgens 4 Uhr, Ankunft und Quar=
Nach
glatte Landung zwecks Paſſagierwechſels
Koch, der ſich in Karlsruhe befindet, Leutnant Er=
tier
früheſtens um 7 Uhr, oft erſt nach 10. Alsdann wird
einem Aufenthalt von 20 Minuten erfolgte die Rückkehr
hardt, der in Enz=Weihingen ſein Flugzeug abmontiert,
Mittagbrot und Abendbrot gleichzeitig eingenommen, was
gleichfalls mit 20 Paſſagieren.
und Oberleutnant Täufert, der in Pforzheim gleich=
oft
auch noch mit Mißſtänden verknüpft iſt, da mehrfach die
alls ſeinen Apparat abbaut. Die Leutnants Schulz,
* Karlsruhe, 15. Mai. Leutnant Frhr. v. Thüna
Hotels dem geſteigerten Verkehr abſolut nicht gerecht
Pretzell und Zwickau befinden ſich ſämtlich noch in
Nr. 3) iſt um 7 Uhr, von Eckenſtein kommend, hier ein=
werden
.
Pforzheim; ſie haben den Weiterflug nach Straßburg auf
getroffen. Aus Neuſtadt a. H. kommt die Meldung, daß
Weiter ſind für die Fliegerbegleitung die Laſtwagen
den Abend verſchoben. Von der Strecke wird gemeldet:
Leutnant Kaſtner (Nr. 5) um 6.54 Uhr geſtartet ſei.
mit dem notwendigen Reparaturmaterial abſolut notwen=
Der Begleitwagen Nr. 8 für Oberleutnant Donnevert,
Bei den Schauflügen, die heute nachmittag, vom Wetter
dig. Es ſind aus dieſen Fahrzeugen zwei Gruppen gebil=
in
dem ſich Oberleutnant Renk befand, erlitt bei Scherz=
begünſtigt
, ſtattfanden, waren u. a. zugegen: Prinz Hein=
det
worden, die unter der Oberleitung von Dr. Isbert aus
heim einen Unfall. Das Auto ſtieß mit einem Müller=
rich
von Preußen und das Prinzenpaar Max von
Frankfurt ſtehen. Die eine Gruppe führt Hauptmann Her=
wagen
zuſammen und geriet in den Graben. Die In=
Baden mit Kindern, ſowie der preußiſche Geſandte
ber aus Saarburg, die zweite Oberſtleutnant Graf Pfeil
ſaſſen kamen ohne Schaden davon.
v. Eiſendecher. Leutnant Kaſtner (Nr. 5) iſt um
aus Zwickau. Die eine Gruppe beſteht aus einem vollſtän=
7.47 Uhr gelandet Heute vormittag iſt Leutnant =
digen
Werkſtätten= und Werkzeugkraftwagen der Heeresver
tig auf einem Otto=Zweidecker aus München hier ein=
waltung
, der abwechſelnd einer der Gruppen zugeteilt wird
getroffen.
Sport, Spiel und Turnen.
Wie die Oberleitung des Prinz=Heinrich=Fluges mit=
und drei Laſtwagen, die zweite nur aus drei
Laſtwagen.
teilt, iſt der Start auf morgen früh 5 Uhr feſtgeſetzt.
Die eine Gruppe wird an einen Ort
* Darmſtädter Sportklub 1905 (A.=Meiſter). Auf dem
Die Startleitung hat Major Siegert. Es wird auf=
geſchickt
, der zwiſchen Startplatz und Etappenſtation der
Sportplatz am Alten Schießhaus findet morgen ein Fuß=
geklärt
gegen einen von Oſten kommenden Feind, und die
Tagesſtrecke liegt, oder an eine Kontrollſtation. Dort bleibt
ballwettſpiel zwiſchen der Meiſterſchafts=Elf des Darm=
Flugzeuge müſſen bei der Aufklärung 800 Meter Höhe
der Führer ſo lange halten, bis dieſe Strecke überflogen iſt
ſtädter Sportklubs 1905 und dem Meiſter der A=Klaſſe im
einnehmen, das ſie begleitende Luftſchiff 1500 Meter. Bei
alsdann wird weitergefahren. Die zweite Gruppe bleibt
Nordkreis, Viktoria=Offenbach, ſtatt. Die vierte Mann=
der
Sammelſtelle Pforzheim müſſen ſämtliche Flugzeuge
am Startplatz bis alle Flugzeuge geſtartet ſind alſo kein
ſchaft des Sportklubs fährt nach Frankfurt, um ein Wett=
landen
. Die Beobachter müſſen ihre Meldungen im Flug=
Bruch mehr zu erwarten iſt. Jede Gruppe erhält alle in
piel gegen die gleiche des dortigen Fußball=Sportvereins
zeug ſchreiben und einem Generalſtabsoffizier abgeben,
der Ausſchreibung beſtimmten Erſatzteile und Werkzeuge
auszutragen.
worauf ſie weiter nach Straßburg fliegen können. Die
ſodaß alles Material doppelt vorhanden iſt. Da nun von
Laſtwagengruppe unter Führung des Grafen Pfeil mar=
morgens
4 Uhr bis zur Dunkelheit andauernd Flieger un=
ſchiert
morgen kriegsmäßig
terwegs ſind, ſo ſind auch die Laſtwagengruppen ſtändig
Literariſches.
Karlsruhe, 16. Mai. Auf dem hieſigen Flug=
auf
der Landſtraße, an Schlaf können die Führer kaum
Das Gemeindeſteuerbuch von Großh. Mini=
platz
begann pünktlich um 5 Uhr der Start zum Auf=
denken
. Von ihrer Aufmerkſamkeit hängt es ab, ob beſchä=
ſterialregiſtrator
Jünger zu Darmſtadt, das das am
klärungsflug nach Pforzheim. Als Erſter ſtar=
digte
Flugzeuge ſchnell Hilfe erhalten und ob demnach der
1. April d. J. in Kraft getretene Gemeindeſteuergeſetz in
tete Leutnant Pretzell. Es folgten in kurzen Zwiſchen=
Weiterflug ſchnell wieder vor ſich gehen kann. Gerade die
ausführlicher leichtverſtändlicher Darſtellung behandelt, er=
räumen
bis 5 Uhr 54 Minuten: Oberleutnant Donne=
außerordentlich
wichtige Tätigkeit der Laſtwagengruppe,
ſcheint Ende Mai-Anfangs Juni mit Ausgabe der neuen
vert, Leutnant Bequelin, Leutnant v. Hiddeßen,
die ſich ſo gewiſſermaßen hinter der Front vollzieht, fällt
Hemeindeſteuerzettel. Beigebunden iſt ein gerade jetzt un=
Leutnant Cörper, Ingenieur Thelen, Oberleutnant
wenig in die Augen. Die höchſte Anerkennung haben aber
Beaulieu. Leutnant Geyer, Leutnant Schulz. In=
entbehrliches
Lehrbuch der Zwangsvollſtreckung in das
alle Beteiligten, die Flieger ſowohl wie die Oberleitung,
genieur Schlegel, Leutnant Schmaickaly, Leutnant
bewegliche und unbewegliche Vermögen, Arbeitslohn,
den Führern der Laſtwagengruppe und deren Monteuren
Canter, Leutnant Joly, Leutnant Engwer, Leut=
Forderungen, uſw., worin insbeſondere auch die Haftung
zu zollen.
nant Zwickau, Leutnant Carganico, Oberleutnant
der Ehegatten, der Kinder, Erben, Bürgen, Mitglieder von
Ferner gehören zur Begleitung der Flieger die Be=
Barends, Leutnant Frhr. v Haller, Oberleutnant
Genoſſenſchaften uſw. dargeſtellt wird. Beide Bücher in
gleitwagen, in denen der Unparteiiſche, der die Flieger be=
Täufert, Leutnant Wulff. Oberleutnant Ehrhardt
einem Bande, rund 200 Seiten, koſten bei Vorausbeſtellung
treut, mit dem kleinen Reparatur= und Erſatzmaterial ſich
und als Letzter Leutnant Freiherr v. Thüna. Im gan=
in
jeder Buchhandlung auch jetzt noch nur 1,25 Mk., höch=
befindet
. Auch dieſe Wagen müſſen mit größter Aufmerk=
ein
ein=
zen
ſtarteten 22 Flugzeuge. Nach einer um 6.20 Uhr
tens 1,50 Mk., wenn die Koſten der Herſtellung zu hoch
ſamkeit von früh bis ſpät auf der Landſtraße in der Nähe
Vai=
etroffenen
Meldung mußte Leutnant Pretzell bei
werden ſollten.
von Poſtanſtalten gehalten werden, damit jederzeit den
-
Das
hingen a. d. Enz eine Notlandung vornehmen.
Arno Holz und ſeine künſtleriſche weltkulturelle
Fliegern Hilfe gebracht werden kann. Die Unparteiiſchen
Luftſchiff Sachſen traf, von Baden=Oos kommend,
um
Bedeutung, ein Mahn= und Weckruf an das deutſche
haben ferner den Fliegern die kleinen Sorgen für Unter=
5 Uhr über dem Exerzierplatz ein, wo es lange Zeit
Volk, von Robert Reß (Verlag Carl Reißner, Dresden).
kunft, Heranziehen des Gepäcks, Mahlzeiten, Monteure
kreuzte, um ſich dann gleichfalls an dem Aufklärungsflug
Es iſt eine Art Kampfſcheift, die in dieſem umfangreichen
Chauffeure uſw. abzunehmen. Wie kompliziert der ge=
nach
Pforzheim zu beteiligen.
Buche uns entgegentritt. Eine Kampfſchrift gegen die
ſamte Fliegerbegleitungsdienſt iſt, erläutert vielleicht eine
Dem Start heute früh wohnten bei: Prinz Max
ganze Nation, die immer wieder den Fehler begeht, über
Zahl: rund 80 Kraftwagen ſind bei dem diesjährigen Fluge
von Baden, der Kultusminiſter Dr. Böhm und der
dem Gedenken der Toten die Lebenden zu vergeſſen. Sie
auf der Strecke unterwegs, ihre Leitung hat Rittmeiſter
preußiſche Geſandte v. Eiſendecher. Leutnant Schnei=
oll
Arno Holz, dem deutſchen Dichter, der mit des
d. R. Engler aus Frankfurt übernommen.
der wird vorerſt nicht ſtarten. Leutnant Kaſtner iſt
Lebens Widerniſſen ſchwer kämpfen muß, die Wege ebnen
Die 3. Strecke des Fluges von Koblen;
um 8.10 Uhr zum direkten Fluge nach Straßburg aufge=
helfen
, die Bewegung unterſtützen, die zu dem 50. Ge=
nach
Karlsruhe wurde durch Einfügen von Kontroll=
ſtiegen
. Prinz Heinrich von Preußen iſt früh morgens
burtstage des Dichters eingeſetzt hat. Wenn etwas
ſtationen auf 300 Kilometer verlängert. Der Flug wurde
nach Pforzheim gefahren.
imſtande iſt, wirkſam zu propagieren, iſts dieſe treff=
Heute früh ½7 Uhr wurde bei Cannſtatt und Stutt=
über
Kreuznach-Mainz-Frankfurt-Neuſtadt-Heidelberg
iche Schrift Robert Reß!
gart das Zeppelinluftſchiff Sachſen geſichtet, das die
vorgeſchrieben. Die Flieger mußten über den an dieſen
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Seite 16.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Nummer 113.
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[ ][  ][ ]

11

1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
33 15.
Samstag, 12. Maſ.
1913.
e e
In den geſchäftlichen Stzungen wurde die Beden=
Folge den Erwerb von Rollen von einer finanziellen Be=
ung

der Angeſtelltenverſicherung für die Privatlehrerin=

teiligung abhängig machen, erklärt, daß eine derartige
nen, ſowie die rechtliche und wirtſchaftliche Lage der
Verquickung von Kunſt und Geſchäft mit den im Bühnen=
Privatſchule beſprochen. Es wurde beſchloſſen, Erhebun=
Verein geltenden Grundſätzen vollkommen unvereinbar iſt.
gen über die Frage anzuſtellen, in welchem Maße die
Slle
Den Ort der nächſten Generalverſammlung, zu der
Schülerinnen des Oberlyzeums noch Gelegenheit haben,
Oe
aus Köln und Hildesheim Einladungen vorlagen, ſoll
in höheren Mädchenſchulen und Mittelſchulen angeſtellt
das Präſidium beſtimmen, weil abgewartet werden ſoll,
zu werden und inwiefern eine Ueberfüllung des höheren
ob nicht noch ein Ort mit einer größeren Hofbühne die
Lehrberufs zu befürchten iſt. Auch die vier Sektionen
Kongreſſe und Verbandstage.
Generalverſammlung einladen wird. Die Tagung wurde
des Vereins behandelten wichtige Fragen der durch ſie
44. Generalverſammlung des Deutſchen
darauf vom Vorſitzenden in der üblichen Weiſe ge=
vertretenen
Unterrichtsgebiete. Der Allgemeine Deutſche
Bühnen=Vereins.
ſchloſſen.
Lehrerinnenverein brachte ſo auf ſeiner Tagung die viel=
Eiſenach, 15. Mai. In den Schlußverhandlun=
ſeitigen
Intereſſen aller Schulgattungen und Lehrerinnen=
Generalverſammlung des Allgemeinen
gen der 44. Generalverſammlung des Deutſchen
kategorien zur Geltung, die er in ſeiner Organiſation ein=
Deutſchen Lehrerinnenvereins in Poſen.
Bühnen=Vereins referierte Baron zu Putlitz
heitlich zuſammenfaßt. Die Verhandlungen bekamen aber
über die Dichterehrung. Nach ſeinen Darlegungen wird
auch ihr beſonderes Gepräge durch die lebhafte Beteilig=
* In den Pfingſttagen tagte unter dem Vorſitz von
den deutſchen Bühnen die freiwillig übernommene Pflicht,
ung ſeiner Gäſte, von denen viele männliche Vertreter
Helene Lange bei ſehr zahlreicher Beteiligung aus
in Jubiläumsjahren der deutſchen Dichter Aufführungen
der Schule, der Schulbehörden und der Kirche an den
allen Teilen Deutſchlands der Allgemeine Deutſche Leh=
ihrer
Werke zu veranſtalten, durch die mit allen Mitteln
Diskuſſionen rege teilnahmen.
rerinnenverein. Der Verein iſt mit nunmehr 33 00 Mit=
der
Reklame, ſogar mit Preſſion arbeitenden Verleger
gliedern in 134 Zweigvereinen eine der größten weib=
der
betreffenden Dichter arg verekelt. Es ſei zu hoffen,
lichen Berufsorganiſationen. Die Tagung wurde durch
Literariſches.
daß in Zukunft ſolche Preſſionen unterbleiben, damit die
den Oberpräſidenten der Provinz Poſen, Exz. Schwartz=
Bühnenleiter nicht vor ihrer freiwillig übernommenen
kopff, im Namen der ſtaatlichen Behörden mit dem Aus=
Zur Gleichſtellung der Altpenſio=
Pflicht abgeſchreckt würden. Syndikus Geh. Admirali=
druck
warmer Anerkennung für die Arbeit des Vereins
näre und ihrer Hinterbliebenen mit den Neu=
tätsrat
Dr. Feliſch erörterte einen Vertrag mit einer
begrüßt, in deſſen Mitwirkung in der Mädchenſchulreform
penſionären auf Grund des letzten Offizier=Penſionsge=
Feuerverſicherungsgeſellſchaft, laut welchem die Bühnen
bei mancher Verſchiedenheit der Anſchauungen er ſtets
ſetzes, iſt der Titel einer von Oberſtleutnant z. D. Her=
bei
dieſer Geſellſchaft obligatoriſch verſichert werden ſollen.
den Ernſt und die Energie des Vorgehens ſchätzen ge=
mann
Freiherr Röder von Diersburg verfaßten,
Auf eine Anfrage aus der Verſammlung, weshalb eine
lernt habe. Begrüßungen von Oberbürgermeiſter Wilms,
ſoeben erſchienenen Denkſchrift. Sie bezweckt in ſachlicher
ausländiſche Geſellſchaft gewählt worden ſei, wurde er=
Generalſuperintendent Blau, Prof. Spies im Namen der
Weiſe die zuſtändigen Stellen Heeresverwaltung, Bun=
widert
, daß deren Bedingungen am günſtigſten wären.
Akademie, Oberregierungsrat von Both für die Anſie=
desrat
und Reichstag über die teilweiſe unter den ver=
Einen Antrag betr. Gründung eines Penſionsfonds
delungskommiſſion und Kreisſchulinſpektor Dr. Kraus=
abſchredeten
Offizieren und ihren Witwen herrſchende
für die Mitglieder des Deutſchen Bühnen=Vereins be=
bauer
folgten. Das Hauptthema der Verhandlungen bil=
Not aufzuklären. Der Reinertrag der Broſchüre wird
gründete Immuſch=Ulm mit der unſicheren wirtſchaftlichen
dete der gemeinſame Unterricht der Geſchlechter. Dr. Ger=
Witwen und Waiſen verabſchiedeter Offiziere und Sani=
Lage der Theaterdirektoren, die von mancherlei Faktoren,
trud Bäumer als Referentin ging von der Tatſache aus,
tätsoffiziere zufallen. Der Preis beträgt 60 Pfg. und iſt
von der Gunſt der Verhältniſſe, von wechſelnden Majo=
daß
in Fichtes Reden an die deutſche Nation die ge=
zu
dieſem Preiſe in jeder Buchhandlung oder gegen Ein=
ritäten
in Stadtverordnetenverſammlungen uſw. abhängig
meinſame Erziehung der Geſchlechter als ein nationales
ſendung von 65 Pfg. von dem Verlage C. Heinrich, Dres=
ſind
. Der Antrag wurde einer Kommiſſion überwieſen.
Bildungsideal gefordert werde. Auf den geiſtigen Grund=
den
=N. 6. Kleine Meißnergaſſe 1, zu beziehen.
Eine amüſante Epiſode gab es, als Generalintendant Graf
lagen der Frauenbewegung iſt dieſes Ideal dann neu
Dr. Scharrer=Hanten, Die Beſiegten.
begründet; der Wunſch nach einem verfeinerten und ver=
Hülſen=Haeſeler wegen ſeiner geheimen Tele=
Hans Sachs=Verlag, München=Leipzig, erſchien ſoeben
Im
phonnummer interpelliert wurde. Der Graf lehnte deren
tieften geiſtigen Austauſch der Geſchlechter, nach Gemein=
ein
Dramenzyilus Die Beſiegten: (Jofeph von Arima=
amkeit
ihrer Arbeit auf allen Kulturgebieten habe es ge=
öffentliche
Bekanntgabe ab, weil ihn die Berliner mit
thig Hypatia, Savonarola) 3,50 Mk. des geiſtvollen fran=
Vorliebe ſelbſt anklingelten und Billetts beſtellen woll=
ſchaffen
. Es frage ſich jedoch, wie weit es zu verwirklichen
zöſiſchen Dramatikers Gabriel Trarieux. Der deutſche
ei.
ten, obwohl es Vorbeſtellungen bei den Königlichen Büh=
Ueberſetzer Dr. Eduard Scharrer=Santen, ein Kenner des
An den Vortrag ſchloß ſich eine rege Diskuſſion, die
nen überhaupt nicht gebe. Dagegen ſei er bereit, nachher
franzöſiſchen Dramas, hat damit eine empfindungsreiche,
beim Diner den Intereſſenten die Nummer ins Ohr zu
Ergänzungen zu dem Material, aber auch die Vertretung
ſprachlich glänzende Nachdichtung geliefert, die auf der
entgegengeletzter Anſichten brachte. Die Verſammlung
flüſtern, natürlich gegen die Zuſicherung ſtrengſter Dis=
Bühne ihre tiefe Wirkung nicht verfehlen wird.
kretion. Angenommen wurde ein Antrag, wonach kein
erklärte ſich durch einſtimmige Annahme der Theſen mit
Profeſſor Dr. Albert Alba=Berlin, Grund=
Bühnenleiter ein Werk, deſſen alleiniges Aufführungs=
der
Rednerin einverſtanden.
für die Ernährung von Zuckee=
züge

In einer zweiten großen Verſammlung behandelte
recht ihm zuſteht, einem ſtändigen Dilettantenverein zur
kranken, nebſt praktiſchen Anweiſungen für die Dia=
Dr.
zur. Frieda Duenſing Die Jugendpflege
Aufführung überlaſſen darf. Endlich kam die Par=
an
der
betesküche. Cart Marhold Verlägsbuchhandlung, Halle
weiblichen Jugend‟. Die Verſammlung beſchloß auf
ſifal=Frage zur Erörterung. Hier wurde der be=
a
. S. 1912. Preis 4 Mark. Hier liegt ein außerordent=
Vorſchlag der Rednerin, eine Kommiſſion mit folgenden
reits gemeldet Antrag des Barons zu Putlitz angenom=
lich
praktiſches Buch vor, das vorausſichtlich ein unent=
Aufgaken einzuſetzen: Aufſtellung von Richtlinien der
men. Der Antrag, dem Dichter Arno Holz anläßlich ſei=
behrlicher
Ratgeber für viele Zuckerkranke werden wird.
Jugendpflege für die verſchiedenen Berufsgruppen der
nes 50. Geburtstages eine Ehrengabe zu überreichen,
Der Verfaſſer iſt der bekannte Berliner Univerſitätspro=
weiblichen
Jugend, für die Anforderungen an die Helfe=
wurde
für hinfällig erklärt, weil die meiſten größeren
feſſor, der durch eine große Reihe anerkannter wiſſenſchaft=
rinnen
und ihre Ausbildung. Der Allgemeine Deutſche
Bühnen auf eine dahingehende direkte Anregung hin be=
licher
Forſchungen ſeit vielen Jahren als eine Autorität
Lehrerinnenverein hat außerdem beſchloſſen, aus Anlaß
Ohne
reits Spenden für dieſen Zweck abgeführt haben.
auf dem Gebiete der Verdauungs= und Stoffwechſelkrank=
des
Regierungsjubiläums Seiner Majeſtät des Kaiſers
weitere Begründung wurde ein Antrag des Grafen See=
heiten
gilt.
eine Stiftung für die Arbeit der Lehrerinnen in der weib=
bach
=Dresden angenommen, wonach der Bühnen=Verein
lichen Jugendpflege zu machen.
auf Grund von Vorkommniſſen der letzten Zeit, die dar=
Julius

10

Zeil 7379
Zeil 7379
Frankfurt am Main
KostümstoffelNeue Waschstoffe
Kleiderleinen weiss, farbig und mit Streifen
Meter 40 48 80 u. höher
Covereoats und mellerte Kammgarne
in glatt und mit Streifen
g bedruckt, neue Blumen-, Bul-
.50 550 4.50 4.50 en ner
Breite 130140 cm . .
Baumwoll. Voiles garen- u. Bordürenmuster, Mtr. 1.20 1.40 u. höher
vorzügl. Qualitäten in Herrrenstoffgeschmack
Englische Kostümstoffe
Foulardines u. Satins zeidenglänzend, ele-
uetz
210 Z.i0 2.00 4.60 e mne
Breite 130 cm
gante Muster, in sehr grosser Ausw., Mtr. 1.05 1.15 1.35 u. höher
in Kammgarn und Cheviot, glatt und gestreift
61
7 und
Streiten., Tupten, Poräüren=
Einfarvige Kostümstoffe
Meainengeline
und Bulgarenmuster, Meter 95 1.20 1.45 höher
Meter 2,30 2.90 3.50 4. u. höher
Breite 130140 cm
, ,
Monsseline-Imitat. neueste Muster in Tupfen,
Meter 42 50 58 ete.
Streifen und mit Bordüren
,
,
prima Elsässer Qualitäten, für Blusen, Kei-
Leichte woll. Sommerstoffe
(, Pgente=
Meter
Zephirs der und Herrenhemden . . . . .
115120 cm
ste
Einfarb. Voiles u. Seidenbatis
breit
110 cm breit
Meter 80 90 1.10 ete.
in weiss und in modernen Farben .
Reinwollene einfarbige Voiles
Meter 1.60 2.30 3.30
100 cm breit
Meter 75
Crépons in vielen Farben
, ,
Halbseidene einfarb. Eolienne
. . . . . . . . .
Meter 4. 4.60 5.20
9
110 cm breit
Halbseidene gestreifte Voiles
Meter 2.80 3.60 4.20
110120 cm
Weisse Waschstoffe
Einfarb. u. gestreifte Alpaccas
breit, Meter 1.90 2.60 3.50
110 cm breit
Seidenbatiste, Panamas, Ripse, Piqué, mercerisierte, glatte
Reinwoll. Batiste u. Popelines
1.90 2.20 3.
Meter
und broschierte Batiste. Kleider-Leinen.
120 cm breit, in sehr
Schwarze Grenadines, Voiles,
Batiste, Eoliennes
Alpacchs,
Lochstickereistoffe groser Auswahl, Meter 1.80 bis 9.30
110 cm breit
-
Meter 1.25
6.-

bis
IV, 11120,92)
mod. Streifen auf Batist,
für Blusen und Kleider
Crépe und Popeline Fond,
einfarbig, Foulardseide, neue Streifen-,
sowie waschbare Flanelle,
Tupfen- und Jacquardmuster
Seidenstoffe
Womblusehstole
Breite 70110 cm
61
Meter 1.45 1.70 2. 2.60 und hbler.
Meter 1.20 1.50 1.80 2.20 und höher.

Ze
e
Se

[ ][  ][ ]

Seite 18.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Nummer 113.
Union-Theaten
Rheinstr. 6
Kunstlichtspiele
Telephon 2170
bringt heute ein ganz auserwähltes Programm.
Schwere Stunden.
Die Geschichte eines Fehltritts in 2 Akten. In der Hauptrolle die hervorragende Kinodiva Erna Morena.
Moritz mit dem Zopf
Humoreske. In der Hauptrolle Herr Prince.
(*13053
Inhhnni
: Der Graf von Monte Christo
Inminiinn
nach dem berühmten und vielgelesenen Roman von Alexander Dumas.
Kongress der physischen Erziehung
herrliche Naturaufnahme.

Bruder und Schwester
ergreifendes Drama.
Künstler-Konzert.
Kühler Aufenthalt.
Beste Ventilation.
Restauration
Fürstenauer Hof‟

1
Roßdörferſtraße
Samstag, den 17. Mai
1
Olympla-Theater
I
Metzel-
Mt

Ernst-Ludwigstrasse 23, am Bismarckdenkmal.
Räche
Rheinstr. 2 Darmstadt Rheinstr. 2

Sülppe
Nur 3 Tage
wozu freundlichſt einladet
Aus dem hochinteressanten Programm heben wir
*13041)
Franz Buttler.
besonders hervor:
Samstag
Sonntag
Montag
Villig: Gehrock u. geſtr. Bein=
kleid
35 u. 40 Mk., Frack 22 Mk.,
M
240
hell. Uberz. 7 Mk., Radfahr.=Beinkl.
m. Weſte 14 Mk., f. ſchw. Voilekleid
K Del unseddellte Rugelblick
Ein
Hosenbein ſchlt
Mk., verſchiedene Jacken u. Hüte
*12984)
Mathildenſtr. 9, II.
köstlicher Humor
Wunderbares farbenprächtiges Schauspiel
Ein faſt
in drei Akten,
neuer Federſtoßkarren
billig zu verkaufen oder gegen
Dieses fesselnde, in seiner Art unübertroffene Meister
kleineren einzutauſchen, ſowie gut
DasAmulett
werk der Kinematographie behandelt in künstlerisch
erhaltene Gas=Küchenlampe, kom=
vollendeter
Weise einen dramatischen Roman aus der
(*12946
plett. Wittmannſtr. 30.
Drama aus dem Sklavenleben in
modernen Gesellschaft.
Fleg. roſa Leinen=Koſtüm, faſt
Indien 400 Jahre nach Christi
Cneu, bill. z. verk. Karlſtr. 30, I.
-
Als zweiter Schlager:
Imod- rote Plüschgarnitur
beſt. in 1 Sofa, 2 Seſſel, Vertiko,
Ein Volksfest in Oberbayern
* Der Abtrünnige
nußb. pol., 1 Regulator u. verſch

sehr interressant
(11193
werden billig abgegeben Caſino=
Ein wunderbares Drama aus dem wilden Westen.
(*13048
ſtraße 21, 1. Stock.
Humoresken:
Wo ist mein Mann?
(
Mulicke als Zauberkünstler,
Humoristischer Schlager
humoristischer Schlager,
Besichtigen Sie
bitte vor Kauf eines
Der kleine Schuh, eine tolle Humoreske.
im Kampf mit dem
Kingerwagens.
Rosaliens Mastkur, köstlicher Humor.
Petroleumtrust
pie Geisterruine, nichts als Lachen,
Klappwagens
äusserst fesselndes Drama aus Californien

Leben in Smyrna!

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Einen überwältigenden Eindruck macht
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das Flammenmeer von 3 Millionen Liter
200 Modellen.
Petroleum (Aufnahme von dem grossen
TR1o POLLos, herrlicher Varieté-Akt.
Sie finden in allen Far=

Petroleumbrand)
*:

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Ausserdem Einlagen.
Der Preis wird
(11128
Diverse hervorragende
Einlagen.
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J. Donges & Wiest
Eliſabethenſtr. 25½.
ee te e
Patent=Rohrplatten=Koffer
(
Ein neuer Federſtoßkarren
Neuer hell. Anzug für 1718jähr
1
(*13048
2 Figur, ſchwarzu.blat preiswert
billig zu verkaufen
preiswert zu verkaufen
N Burſchen für 15 Mark zu verk.
Hepraiuen allre Art
Friedrichſtr. 11, Stb., part.
zu verk. Viktoriaplatz 2, I. (*12945
Mühlſtraße 9. (11143a
*12942) Erbacherſtraße 13, I.
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Gehrock=, Frack=, Smoking=An=
Einige
bilig zu verk.
mit Freil.
Großer
Schließkorb
Adier-Damenrad
ſchön garn. Hüte Ludwigs=
züge
, Zylinder zu verleihen
bill. z. verk.
(10999a
Rheinſtraße 5, 2. Stock.
platz 8, Vorderh., III. (11075a
Alexanderſtraße 25, I., r. (*12956
zu verk. Heinrichſtr. 105, pt. (*12925

[ ][  ][ ]

Nummer 113.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Seite 19.
See e en
Preiswerte schicke
60
Wus unsefe
Kunden sagen:
30000 Kilometer ohne jede Reparatur gefahren, mein
Wanderers 3 P. S. ist noch wie neu.
3 Jahre mit meinem =Wanderere 3 P.S. gefahlen,
ohne Reparatur, der Motor läuft wie am ersten Tag
Hunderte solcher Aussagen können wir Ihnen noch
Soherkont
mitteilen. Alle sind sich darin einig:
Hon
Für jede Figur, für jeden Geschmack das Richtige zu bringen, war
Wanderero
unser Bestreben beim Einkauf. Und wenn wir das, was wir geleistet
haben, jetzt überblicken, finden wir, daß wir unser Ziel vollkommen
erreicht haben. Unsere Auswahl ist ausserordentlich vielseitig und
ist das beste deutsche Motorrad.
durchweg billig.
Hiervon zeugen die folgenden Beispiele:
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Dosen Mk. 1. und Mk. 1.80.
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G. Hübner, Drogerie, Ant. Logel, Centr.-Drogerie, Engel-
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fer
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Bavaria-Drogerie.
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20.00
Nurecht Nachfl
Gegen
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Jung
Ser 6
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fasche
Aunecht
Schuppen,
Brennessel-Spiritus
P
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Martins-, Germania-,
Adler-, Hubertus-,
Viktoria- Bavaria-, Merkur-Drogerie,
Liebig & Co.
G.
(VI,8046
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2.50
in allen Grössen
,
einfache und reich be-
S
Batistblusen stickte Arten . . von 90 Pfg. bis 30.00 Mk.

Unser Lager erfährt durch tägliche Neu-
) Feste Wurzein
einkünfte ein stetig wechselndes Aussehen.
hat Dr. Chompſon’s Seifen=
pulder
in Millionen von Haus=
haltungen
gefaßt. In Verbindung
mit dem modernen Bleichmittel
Seiſix iſt es das beſte ſelbſt=
Gebrader Ged
tätige Waſchmittel!
2
me

See en ete chet
Ludwigsplatz 9.
(II,11114)
Ausgabe der schwarz-weissen Rabattmarken. (11182
Ein gut
Liebfrauenſtraße 96, part.
erhaltener Röderherd
eine noch gut erh. Bettſtelle m. neuer
(rechts) wegen baulicher Verände=
Sprungfedermatr., Zteil. Seegras
rung billig zu verkaufen
matr., für den bill. Preis v. 35 Mk
Steinſtraße 35.
*12877fso)
wegen Platzmang. abzug. (*12838sm
Die Einkreiſung des alten Gawrila hatte begonnen.
ihrer Regungen verfolgte er; zuckte auf, wenn ſie auf=
Er hockte kraftlos im Seſſel, verſchlang die junge blühende
zuckte bog ſich lauernd vor, wenn ſie ſich vorbog wich
Es waren zwei Königskinder.
Schönheit Sinaida Matwejitſchs mit den Augen, faſelte
zurück, wenn ſie zurückwich . . .
Roman von Guido Kreutzer.
von entzückender Künſtlerin . .. bezaubernden Finger=
Die Adern ſeiner Schläfen zitterten; die Augenlider
(Nachdruck verboten.)
15)
chen . . . Sekt . . . Formen . . . Töne . . .
zogen ſich zuſammen, weiteten ſich; hin und wieder wart
Graf Hortenbrügg war ein kühler Kritiker; zu blaſiert,
er mit ſchroffem Ruck den Kopf zurück, legie die Fauſt
Hella=Sinaida aber ließ ſich finſter am Flügel nieder,
um beſtechlich zu ſein. Hatte zuviel hinter die Kuliſſen
ſchwer auf die Sammetbrüſtung der Loge. Alles in ihm
blätterte im Notenheft, präludierte leiſe.
geſehen, um ſich durch einen falſchen Gefühlston, eine un
arbeitete, vibrierte, war Leben und Teilnahme und müh=
Das weiche Rampenlicht kroch an ihr hinauf, zeichnete
wahre Geſte täuſchen zu laſſen. Er verſtand was von
am gebändigte Erregung. Nichts mehr von der müden
ſchimmernde Farben auf den Wangen, machte phospho=
der
Choſe; aber er gab ſich zu: exzellent! Allerhand
Apathie, nichts mehr auch von der erzwungenen Gleich=
reszierende
Funken im reichen Haar lebendig, überhauchte
Achtung, mußte das Mädel in den beiden letzten Jahren
gültigkeit, die Markus ſchon öfters an ihm wahrge
die Hände mit mattem metalliſchen Glanz. Sie war ſehr
geſchuftet haben, um ſo fertige echte blutwarme Menſchen
nommen.
ſchön
auf die Bühne ſtellen zu können! Die hatte ihren richtigen
Das war ein anderer Menſch, der da neben ihm ſaß
das Lied der Jugend
-
Weg gefunden! Die kam hoch, verlor ſich nicht auf trüge=
La chanson de la jeunesse
Ein Menſch, der Jugend und Sehnſucht und Leidenſchaft
riſche Seitenpfade!
Und während ſich auf der hochmütigen Stirn tiefe
lichkeit beſaß, der an den Pforten des Lebens rüttelte und
Merkwürdiges Empfinden, nach ſo langer Zeit wieder
Falten kreuzten, lehnte ſie ſich zurück, umlauerte Gawrila
herriſch Einlaß begehrte
ihre Stimme von der Bühne zu vernehmen dieſe
unverwandt unter halb herabgeſunkenen Lidern und ſang.
Markus preßte die Lippen auf einander. Schickſal,
zuckende, etwas tiefe und unruhige Stimme, die flüſternd
Sang mit huſchender heimlicher lockender Stimme:
geh deinen Gang. Wer weiß, wozu es gut iſt. Es war
flackernd irrlichternd durch den Raum ſchoß!
Un gentil troubadour
zwecklos, dem rollenden Wagen in die Speichen zu greifen.
Dieſe ſchmale längliche Hand mit den nervöſen Fin
Qui chante et qui fait la guerre,
Da gab es nichts mehr zu retten, nichts mehr zu ändern
gern, die den Nüancen des Dialogs unterſtrich, aufhob
Revenait chez son pere
und nichts mehr abzuwenden. Den da neben ihm, den
,
abwog, den Zuhörern hinüberwarf!
Révant à son amour
hatte es gepackt, hochgeriſſen, hineingeſchleudert in den
Totenſtille rings im Hauſe; die im Parkett und in
Dieſe etwas läſſigen ſpieleriſchen Bewegungen des
brauſenden Strom des Verlangens mit all ſeinen Tiefen
den Logen vergaßen die Komödie, vergaßen die Brutali=
Körpers; die ſtrenge Schönheit des Profils, wenn ſie der
und Untiefen
tät der Szene, vergaßen die geſchmackloſe Karikatur des
Kopf hob, wenn ihre Mädchenwürde ſich gegen Moskag=
Jetzt Schwimmer ſein, Albrecht Georg! Und Ner
gebrechlichen Alters, vergaßen die Traveſtie der Mutter=
lows
Fadheit, gegen Maria Alexandrownas Eigennut
ven und Muskeln zuſammen gehalten, daß dir die Flut
ſtarrten nur auf das junge Weib da oben,
,.
liebe
jäh aufbäumte! . . . .
nicht über den Kopf kommt!
ſchwer, lauſchten hingeriſſen den tändelnden
atmeten
-
Albrecht Georg ſaß in ſeinen Seſſel zurückgelehnt
Lügen dieſer Verſe dieſer Stimme, dieſes
koſenden
Und wieder wurde es ſtill und dunkel. Der Vorhang
halb im Schatten vergraben; ließ das Glas nicht von den
Spiels.
rauſchte zum nächſten Akt in die Höhe.
Augen, wenn Hella Uttenreut die Szene betrat. Jede

[ ][  ][ ]

Seite 20.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Numme. 113.
Seerauh
S Z e e
MODERNE
10
150 KOMPLETT EINGERICHIEIE
NUSTERZINNER
E
elich. Z. Ifen

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VerrloSEEADMTINT
e
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LWS1AD
Lee
2
COPIEIIE HHRIGITUNGEEFROD WOrNUNG MNHERHA1B DEUTScHLANOS.
H K S K
Ke
(8961a)
-
(
Wie kleide ich

negeöch
Gödegeree


Spottbillige


35
meine Kinder!
8
Auler
Räder
Strohhate
(8

e
35
Welche Eltern wären bei dieser Frage
für Herren und Kinder
manchmal nicht etwas ratlos. Es soll
anerkannt erstklassige Marke
von 50 Pfg. an
Rücksicht genommen werden auf Teint,
sind wieder eingetroffen
Haarfarbe, Figur, auf Jahreszeit usw.
125
In Konstruktion, Material und
W. Schmidt
Unser Lager in Kindergarderobe ist so
Präzisionsarbeit unübertroffen
23
(*2g
Kaufhaus für Gelegenheitskäufe.
reichhaltig, daß für jedes Kind ein in
Schuchardstr. 14.
(11071fs)
jeder Beziehung passendes Kleidungs-

stück vorhanden ist.
*;
z:
LERWERKE vorm. HEINRIcH KLEVER A.-G.
Frankfurt a. M.
(10482a
Gelegenheitskauf.
Verkaufe ſofort Einrichtung ( ga=
rantiert
noch nicht benutzt) Schlaf=
5
9o.
zimmer, Wohnzimmer, Küche, auch
§ Vertreter: Müller & Obei
(65,
Speiſezimmer, weit unter reellem
C
D. Reſfeld:
Wert
2. St.
Inh.: A. Ober, Grossh.
Pankratiusſtr. 30½
Hoflieferant
links.
(*12801ds
Karlstrasse 30
Telephon 2498.
G. m. b. H.
(11179
Land-
G
Ia Winterschinken ware)
esesgestsareseeereeseseseesGeberesest
eeseeses
38
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Darmstadt, Ludwigstraße 5, Tel. 2539
5c
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ſowiepikierte Sellerie=
Pfd. Mk. 1.15. Für pr. Qualität
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pflanzen ſind zu ver=
wird
garantiert. (Verſand unter
Bluſ., Jacketts, Kinderſachen ꝛc.
Gärtnerei
(10980a
kaufen.
Nachnahme.)
(11142a
zu verk. Anzuſ. v. 101 u. 46 Uhr.
Kranichſteiner=
Oberhess. Wurstfabrikation Karl Völzing,
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Näh. in der Exp.
Ruppertenrod (Oberhessen).
Den ächten
Sibt es nur in den hellgrünen Paketen mit den dunkelgrünen Bändern.
niemals lose!
(I,11516
Ein uniger öftzer kon elig der Kornder helauſt
Alires e eie iet,
Oriden die üngen öſfteien ſch wei in miontenigten
er hatte ſich wohl ſolange im Promenoire verſäumt. Den
Amans du voisinage,
Nichtverſtehen.
winkte er heran. Erſt, als der Küraſſier vor ihm ſtand,
Faire un pélerinage
Tadel, Hortenbrügg, wo ich . . . wo wir ihm dankbar
erkannte er ihn. Es war der Leutnant von Heſperingen
A la mére de dieu . . . .
ſein müſſen für dieſes Stück, dieſe Szene, dieſes Lied,
von der dritten Schwadron, der vor kaum einem halben
leiſe ſehnſüchtig verklingend wie in haltloſem Weinen.
dieſe . . . Künſtlerin wollte er ſagen; aber er brach plötz=
Jahr die Treſſen mit den Achſelſtücken vertauſcht hatte.
lich ab.
Lieber Heſperingen, ich möchte Sie um eine Freund=
Die Komödie ging weiter. Der Erbprinz aber ſtand
Der Küraſſier hielt feſt.
lichkeit bitten.
Hintergrund der Loge,
im
Das Publikum kennt doch die Motive nicht, die Ew
Er ſprach mit Abſicht ſo laut, daß die Domeſtiken
Kommen Sie! ſagte er ſchroff zu ſeinem auf=
Durchlaucht zu dieſem vorzeitigen Aufbruch veranlaſſen.
jedes Wort verſtanden.
ſpringenden Adjutanten, der ſich ſelbſt nur ſchwer wieder
Es ſieht nur plötzlich die Hofloge leer und mutmaßt
In dem guten runden Jungengeſicht brannte fie=
zurückfand
.
mutmaßt natürlich falſch!
bernde Röte der Verlegenheit.
Durchlaucht?
Bin ich noch Herr meiner Entſchlüſſe?! fuhr der Prinz
Kommen Sie. Ich mag nichts weiter hören, nichts
Befehl, Ew. Durchlaucht!
auf. Aber ſchon kehrte die Ruhe zurück. Er ſtrich ſich über
weiter ſehen; keine Szene, keinen Menſchen!
Wiſſen Sie zufällig, wo ſich Exzellenz von Eckwarden
die Stirn, er lenkte ein. Doch, doch, lieber Graf, Sie haben
Jetzt war es alſo ſo weit! Und doch . . . nun kam die
befindet?
Vielleicht würde
das wäre ein ſchlechter Dank.
recht
Verantwortung, nun mußte ſich erweiſen, wer von ihnen
Wahrſcheinlich im Bühnenhauſe, Ew. Durchlaucht.
ich in dieſer Form der Mediſance der Reſidenz wirklich
beiden der Stärkere blieb.
Bei Premiéren leitet Exzellenz die Auf= und Abgänge der
Tür und Tor öffnen. Alſo anders.
Durchlaucht verzeihen, aber würde dieſe Entfernung
Schauſpieler immer perſönlich.
nicht vielleicht als ein Tadel gegen Herrn von Eckwärden
Er trat auf den Gang hinaus. Lakaien und Logen=
(Fortſetzung folgt.)
gedeutet werden?
diener eilten herzu; doch er wehrte ſie kopfſchüttelnd ab.

[ ][  ][ ]

Nummer 113,
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Seite 21.
22
Unsere neuen Ausstellungen u. Verkaufsläden
I
In!
Meee e
E
(
Me
Haeeen
eeesen
Marienplatz 9 sind eröffnet. Aeeeeeneesete
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Firma Schwab in der Einrichtungsbranche wiederum in vollstem Masse bewährt.
Qualität,
Formenschönheit u. Preiswürdigkeit
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danken
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höchsten Masse zu erwerben. Nicht weniger als
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[ ][  ][ ]

(er

Seite 22.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Nummer 115.
daß die verſchiedene Geſelſchaſsklaſſ mitenamer in Be=
Dorch den Newwel ſchwer un dick,
riehrung kumme, un ohne daß gegeſeidich was abfärbt
Heert uff aamol ich erklinge
dann is deß ganz leicht zu mache, indem daß mer hergeht
Do e wunnerbar Muſik.
un ſeegt: So (mer wolle alſo mol grad des Merkſ.
Wie en Vorhang dhat entfalte
als Beiſchbiel beibehalte), ſo, die Herrn Broguriſte ſinge
Sich mein blauer Duwacksraach,
erſte Dennohr, die Herrn Scheemicker zwatte, die kaaf
Märchenhafdiche Geſtalte

menniſche Drageſtellte erſter Baß, un die gewehnliche
Sinn derr dann erſchiene aach.
Arweiter zwatte; un wann de Herr Merk for ſei Firma
Un es kame do geritte
briffadim en gemiſchte Kohr gern hawwe mecht dann
Die Wallkiern Eich vorneher
leßt er die Mädercher, die wo acht gewe, daß de Worm=
Mit dem Wodan in der Mitte
ame net abrennt, die leßt er Alt ſinge, un die Diebfrai=
In de Hand ſein ſpitze Speer
leincher ſinge Nei, odder vielmehr Sobrahn, wollt ich ſage.
Die Brinnhilde aach, des Mövche,
Alſo des Haus Merk kann deß unner ſich ſchbielend
Macht derr hinnenooch Eich ſtracks
regele. Will mer awwer in eme öffentliche Haus, odder
Walther Stolzing mit ſeim Evche
vielmehr haus im Oeffentliche ſo en Kohr grinde, ſo
Un mein Freund, de Schuſter Sachs.
is deß ewe ſo einfach, indem daß mer hergeht un dhut
Ferner is in ihre Muſchel
Gloseltt.
die, die wo’s Madurium hawwe, un die Reſerfeoffeziern,
Aach die Feenuß alkutſchiert,
die dhut mer in die erſt Stimm, die, die wo ſunſt e Aexame=
Die derr haamlich deß Geduſchel
gemacht hawwe, kumme in die zwatt enei, Hausbeſitzer
Mit dem Dannhaiſer verfiehrt.
un Geſchäftsleit kumme in die dritt, un die annern
Dann erſchien aus fernem Lande
Elie
chmeißt mer in die viert Stimm. Do weer alles geregelt
Aach de Lohngrin mit ſeinem Schwan,
ODALIIKTS
ClGARET
dann die verſchiedene Stimme gewe ſchun vun ſelwert
Der Hollenner, der bekannte,
acht,
daß ſe net unner’nanner kumme
Fliggt ſogar im Aerroblan
6.
Alſo dodro leiht’s net, deß wer zu mache, zudem ſin
Vun de Waddborg unnerdeſſe

die Leit hier net ſo iwwerzwerch. Naa, ich will’s Ihne
Kame aach e Maſſe Leit,
ſage, woro es leiht. Erſtensmal hawwe mer zu viel Dirri=
Un die worn derr ganz beſeſſe
ſchende hier, un zweitensmal, es wolle zuviel in de Vor=
Noch vun ihrm Geſangswettſtreit.
Briehinkels Sunndags=
ſtand
enei. Dodrauß rekrudiern ſich die ganze Verſplid=
In der Harfe zarte Seite
derunge. Un ewe die Verſplidderunge, die ſin unſr=
Griffe ſe, ich war geriehrt
Noochmitdags=Bedrachtunge.
Aſchillesferſe. Gott, ich kenn den Schwindel. Wo zehe
Doch noochher dhan ſe ſich ſtreite
allaans beiſamme ſin, grinde ſe en Geſangverein, un danz
Nemlich deß is deß Scheene an unſerm Kaiſer, daß
Wem der erſte Preis gebiehrt.
wolle ſe all in de Vorſtand un jeder will dirriſchiern
Mädcher folgte, hibſch un zierlich,
er aach noch ebbes jewrig hott for die Kunſt un ſo, un daß
Selbſt de Dellramund kam gach,
er net bloß ſein Schbaß hott am Fahnenagele, un am
Awwer aach deß ner leicht zu vermeide, wann mer
Regimentsexerziern, un an Floddedemonſchtratzione un an
Un am Arm hatt der nadierlich
hergingt un dhet jeden, der wo Vorſtandsmitglied weer
Die Genoſſin ſeiner Schmach.
ſo Beſchäfdigunge, die wo ewe mit ſeim Beruf verknibbelt
um de fimffache Bedrag vun ſeine Steier extra belaſte.
ſin, ſundern indem daß er aach noch Geſangswettſtreite
Drißdahn ſah mer mit Iſolde,
Ich garandier Ihne defor, wie es Gewidder hedde mer
abhalte dhut zwiſchedorch, uff dene wo ſich die greeßte
Die ſich hatte gor zu gern,
en Geſangperein vun mindeſtens zwaadauſend aggdiefe
deitſche Geſangvereine meſſe kenne, un kenne zeige, wos ſe
Un Eliſabeth, die holde,
Mitglieder, die annern hette des Werk. No un die
for Kerl ſin
Punkt.
Wolfram un ſein Abendſtern,
iwwrig gebliwwene Dirriſchende? Damit die kaa Unheil
Elſa mit ihrm klaane Bruder,
Freilich, wanns noochhernd hinnenooch Krammbohl
mehr aſtelle kennte, do dhet mer ſe am beſte umbringe,
gibt, un e jeder Verein glaabt vun ſich, er weer allaans
Selbſt die Döchter aach vum Rhei,
odder gebt ſe em Libbmann May unter Garantie des
Alberich, des beeſe Luder,
derjeniche welchre, dem wo die Kett geheern dhet, noochher
Einſtampfens‟. Deß erſcheint jo e bische als grauſam
kann de Kaiſer aach nix dazu, un mer kennt=ſem waaß
Mit dem Mime hinnedrei
awwer ich war neilich im Kino, do hott’s noch mehr Dode
Gott net veriwwele, wann er ſich uff de zukinftige Ge
Aach der Gunder kam (der Keenig,
gewe. Un ſchließlich ließ ſich deß im Intereſſe vun der
ſangswettſtreite aafach krank melde dhut un gibt e Bull=
Net der draus vum große Woog!),
gude Sach net vermeide. Geſchehe muß awwer wos un
jedien aus, indem, daß er des Singe net heern kennt, wei
Un mit Aage falſch un heenig
wann de ganze Schnee verbrennt. Wann e halb Johr
Macht der Hagen hinnenoch.
er heißer weer, un ſo
erum is, denkt kaa Menſch mehr an die paar Dutzend Ver=
Ja, nemlich der Kölner Mäh hott ſich eigebild un
Siegfried ſah mer uff ſeim Krahne,
einsdirriſchende un der Zahn der Zeit hott Gras driwwr
Gödder, Helde, ganz enorm,
hott geglaabt, weil er die Kett ſchun zwaamol errunge
wachſe loſſe
hott, un weil=ſem ſchun aamol dorch ſo raffinerierte Dieb=
Ja, dort krawelt, ſoll mer’s maane,
Freilich, wann mer deß Intreſſe vor aan aanzige
Fafner aach, der gaſchdich Worm,
ſtehler geſtohle is worrn, un weil er ſe deſſentwege ne
große Geſangverein hier wecke wollt
ſo mißt mer gach
hott mache loſſe miſſe, un weil er ſe owedrei aach ſchur
Un der Hunnding, dieſer Ribbel,
noch die Konzertachendur Richadd Wagner=Verein, G. m
Folgte langſam mit Bedacht,
uff die nechſte fimf Johr verſichert hatt, un do hott er ewe
u. H., um die Eck beinge, weil die deß ganze muſigaliſche
Un die Norne, die den Knibbel
eo ibſilon geglaabt, ſie dhet nu aach werklich un wahlhaf
Lewe in Darmſtadt beherrſche dhut, ſo daß en gewöhn=
dich
ſei geheern un es kennt kaaner mer wos dro dibbe.
In die Schickſalslein gemacht.
licher Geſangverein gornet mehr denewer äreſtiern kann
Un weil’s nu erſtens widder mol annerſter kumme ig,
Siegmund aach, der an de Libbe
Un wann’s aach alles mögliche is, was der Richadd Wag=
Zärtlich der Sieglinde hing,
zweitens als wie der Kölner Mäh gedenkt hott, in ſeim
ner=Verein biede dhut, ſo mißt er ewe im Intreſſe vun
kindliche Untertaneverſtand, un do is er nu bees, un
Un die iwwerige Kibbe
dem Kaiſerpreißwettſtreitsgeſangverein aafach dem Erds=
Aus dem Niwelungering
brotzt, un macht e Brutſch, un ſchbielt die beleidigt Blut=
boddem
gleich gemacht werrn.
Ferner kam mit miede Glidder
worſcht, un will for die Kuhzunft iwwerhaubt net mehr
Ja, wann ich emol a’fang, do raumts, un wann mir
Aach aus Rom der Pilgerkohr,
mitſchbiele uff em Frankforter Kaiſerkettepreißgeſangs=
rach
kaa Kornfeld in de hohle Hand wachſe dhut, ſo wollt
wettſtreit. Ja, un er zeigt jetzt ſogor Kölner Männerſtolz
Un des Grales heilger Ridder
ich doch hier en Geſangverein aus de Erd zauwern, der
Parſifal, der reine Dhor
vor Keenigsdrohne, un mobbelt uff die annern Preiße, un
wo Band an de Hoſe hett, un an dem wo ſelbſt de Richadd
Der Rienzi un ſei Schweſtec
dhut des Kambfrichderkolleſchium verdenunziern, un dhur
Wagner perſeenlich ſein Schbaß dro hawwe dhet, der wo
ſchkandaliern, un randaliern, un proſtuduiern un die Luſt
Kam zuletzt, den frug ich:
-
Sie,
die Woch ſein hunnertſte Geburtsdag feiert,
aus welchem
Sage Se, mein liewer Beſter
valiern. Un wege warum? Weil die Kett de Berliner
Grund ich em aach e Gedichtche mache wollt
awwer des
Ei, wo mache Se dann hie?
Schulmgaſterverein krickt hott.
dichte is mer die Woch ſo ſchwer gefalle, daß
ich’s liewer
Ausgerechnet de Berliner Schulmaaſterverein
Un der dhat meer’s dann erkleere,
geloſſe hab. Loſſe Se ſich’s erzehle in wieſo
deß kumme
Wos aach leicht war zu kabbiern,
Ja, deß is bidder. Awwer de Kölner Mäh kann
is, nemlich
Daß zu ihres Meiſters Ehre
immer noch froh ſei, daß mir net driwwe worrn, mir,
Weil ich unſerm Richadd ſchließlich
-
Sie en Feſtzug arra’ſchieen.
Do braiche Se gornet ſo
die Darmſtädter
Aach e Versche ſchuldich bin,
Un da hab ich Eich mei Fedder
dreckig zu lache, mir hawwe valleicht mehner Geſangver=
(2
War die Woch ich ſehr verdrießlich,
Schnell geſchmiſſe in e Eck,
eine hier, als wie die Kölner un die Berliner zuſamme=
Dann es kam mer nix in Sinn.
Heilig Krenk un Dunnerwedder,
genumme. Freilich, blos ſo kaan vun dene große. Un es
Hab geſunne un gegriewelt
Hot des Reime do en Zweck?
mag deſſentwege aach for unſern Herr Großherzog e bische
Hab geboſſelt wie verrickt,
Naa, do mag e annrer dichte,
ſchanierlich geweſe ſei, wie er mit ſeiner Fraa newer’m
Kaan Gedanke kam geſtiewelt,
Dem es mehner macht Pläſier
Kaiſer geſotze hott un konnt net aach e bische Brulljes
Un kaa Reimche is geglick
Richadd Wagner werd verzichte
mache mit eme Geſangverein aus ſeine kunſtliewende un
Heilig Krenk, krick des Gewerzel!
Uff des Verſelche vun mir:
kunſtverſtendliche Reſſedenz. Ganz beſunners, weil mer
Hab ich hin un her gefluch
Naa, ich glaab, es macht ſich feiner
gach ſo nah vun Frankfort entfernt ſin, ſo daß mer die
Doch es kam nix in mein Berzel,
Un aach noch emol ſo ſchee,
Koſte ſelwer bezahle hette kenne un die Stadt hett net
Wann ich noch ſo arg geſucht.
Wann ich jetzt als ächter Heiner
en Heller dezu zuſubvenzioniere brauche.
Zehe große Kaffeetaſſe
Eifach mit dem Feſtzug geh
Wie geſagt, an Sänger fehlt’s uns net, un de Merk
Hab geleert ich, dick un ſchwazz
Dhun mer in Olymp dann kumme,
kennt ganz allaans for ſich en Geſangverein uff die Baa
Doch mir wollt kaa Ader blatze,
Drick ich ſchnell mich vornehie
ſtelle, mindeſtens vun gute Stickers zwaahunnerd bis
Un ’s war alles for die Katz’
Und die Kabb werd abgenumme,
dreihunnerd Mann, ohne die Weiwer. Nu haaßt’s jo
Dodebei noch dhat ich bloddſche
Un ich werf mich uff die Knie
blos, in Darmſtadt wer de Kaſtegeiſt ſo groß, un die
Siwwe Sigaan nooch un naach
Un dann dhu e Redd ich ſchwinge,
verſchiedene Kaddeſchorije vun Menſche, die wo geſell=
Un deß ging derr grad wie Loddche
Unſerm Meiſter, hehr un hoch
ſchaftlich mitenanner verkehrn kennte un derfte, die weern
Bis die Stubb war voller Raach .
Wann mer
Un dhu ihm die Glickwinſch bringe
zu klaa. No, deß is emol fauler Zinnower.
Plötzlich, wie uff Zauwerſchwinge
will, ohne
Vun de Reſſedenz am Woog.
ſo en große Kohr uff’s Podium enuff ſtelle
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[ ][  ][ ]

Nummer 113.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai=1913.
Seite 23.


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Am weißen Turm.
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Nur 4 Tage! alleinigem Aufführungsrecht: Nur 4 Tage!

Oir-Aasdehe
Bener
11215
Eine vergessene Liebesgeschichte aus der Haute finance in 4 Akten
mit Theodore Burgarth, dem berühmten deutsch-amerikanischen Star und langjährigen Direktor des Irving Place-
Theaters in New-Vork, sowie Herrn Geldeneck und Fräulein Sabine Impekoven in den Hauptrollen.
usw.
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Leo will dünner werden. Köstliche Komödie mit Mlle. Grandais in der Hauptrolle.

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Großherzogl. Hoftheater

Samstag, den 17. Mai 1913.

350jähriges
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Schülzen
DHH-USMDTE
P (

Sonntag, den 18. Mai 1913.
fäle
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Außer Abonnement
Sabhaums Schlessen
Frühlings-Festspiele


VI. Abend
vom 18. bis 25. Mai 1913.
(350
88
Auf Allerhöchſten Befehl
Innkaznhanaissn!
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feſtlich erleuchtetem Hauſe
(5ea

einſtudiert u. neu inſzeniert:
Neu

- Sonntag, den 18. und 25. Mai, nach-
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Arf
(253.
von Nürnberg.
mittags von 2 Uhr ab. Montag, den 19.
Inse
Sd.
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.
Sce
und Donnerstag, den 22. Mai, vormittags von 812
e

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Muſikaliſcher Leiter: Hofkapell=
bringt
ab heute 3 Tage
meiſter Leo Blech.
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Montag, den 19. Mai,
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geſtelltem Programm:
nachmittags von 2 Uhr ab: Töntauben-Schlessen.
Hans Sachs,
34

Schuſter .
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Tragödie eines Unglück=
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Dienstag, 20. Mai. Außer Ab.
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29. Volksvorſtellung zu ermäßigten
Vorträge der Orpheum-Kapelle.
auf Donnerstag, den 22. Mai, nachmittags 3 Uhr, im Gemeinde=
Zum Beſten des
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[ ][  ][ ]

Seite 24.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Nummer 113.
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Steaeh
Bäder, Sommnerfrischen, Ausflugsorte, Hotels, Restaurants
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GEEIESTEEEEGEEIEIIESTEWTEEEHEEEEEGGEEEENHMHEEHEHEEIHEHEInEHaRAHENAAEnAnInInas
Die Langenſchwalbacher Heilquellen
bül ſchließen ſich die Leſezimmer, Spielzimmer, Muſik=
Die beiden Königlichen Schweſterbäder im Taunus:
ſind überwiegend kalte, reine Eiſenſäuerlinge mit hohem
zimmer und Reſtaurationsräume an und machen mit ihren
Holztäfelungen einen ſehr behaglichen Eindruck.
Kohlenſäuregehalt. Zum Trinken dient der Weinbrunnen
. Drei
Langenſchwalbach und Schlangenbad.
mächtige Flügeltüren führen in den großen Kurſaal, der
und der Stahlbrunnen, außerdem beſitzt Langenſchwal=
In dem quellenreichen Taunusgebiet gingen in den
mit ſeiner reichkaſſettierten Decke und ſeinen in gold ge=
bach
äußerſt wertvolle Mineralmoore. Die Indikation
Lenztagen zwei Badeorte
in
völlig moderniſier=
haltenen
Stuckarbeiten ein Prunkſtück italieniſcher Re=
von
Langenſchwalbach, oder kurzgenannt Bad Schwal=
tem
Gewand der neuen Saiſon entgegen, die be=
naiſſance
bildet. Der neue Kurpark im Stahlbrunnental
bach, erſtreckt ſich über die Krankheit des Herzens und der
reits am Anfang des 18. Jahrhunderts zu den berühm=
zieht
ſich am Abhang des Paulinenberges hin; er iſt in
Blutumlauforgane, Frauenleiden aller Art, Unterleibs=
teſten
und geſuchteſten Deutſchlands gehörten, Langen=
Terraſſen aufgelöſt, die mit ſchattigen Bäumen bepflanzt
leiden, wie Reſte von Blinddarmentzündungen, Gallen=
ſchwalbach
, das heilkräftige Stahl= und Moorbad, und
ſind und teils zum Aufſtellen von Liegeſtühlen, teils als
ſteinleiden, ſowie Gicht und Rheumatismus.
Schlangenbad, der Jugend= und Schönheitsborn.
Reſtaurations= und Promenadenterraſſen dienen.
Ein burees Leben entwickelt ſich bei den Brunnen=
.Der
Aber nicht allein die herrlichen, die Lebenskraft regene=
Umbau des Kurhauſes läßt die architektoniſche Form des
konzerten, bei denen die Damenwelt die ganze Pracht
rierenden Waſſer nicht die entzückende Gebirgslage im
Gebäudes in ſeiner ganzen Reinheit beſtehen und wird
ihrer Toiletten entfaltet. Eine Spezialität Langenſchwal=
Taunus und die liebliche Umgebung ſind es geweſen, die
zugleich allen praktiſchen Anforderungen die man heute
bachs ſind die Freiliegekuren im Kurpark.
Die Ein=
den
beiden Badeorten ſeinerzeit den Rang von erſten
an einen Sammelpunkt für Kurgäſte ſtellen kann. gerecht
richtungen des Bades ſind vorzügliche zu nennen und iſt
Modebädern gaben; andere Faktoren wirkten damals
Mit bezug auf die früher von dem preußiſchen Staat ge=
beſonders
das Moorbadehaus das gediegenſte Deutſch=
mit
. Beide Bäder waren eine Art Korſo des rheiniſchen
ſchaffenen Kur= und Badeeinrichtungen gilt Langenſchwal=
lands
. Der Hauptkonzentrationspunkt für die Kur wird
Adels und der hohen Geiſtlichkeit des Rheinlandes, und
bach ſchon lange als muſtergültig. Die beſprochenen Aen=
wohl
von nun ab der neue Kurpark des Stahlbrunnen=
hauptſächlich
war es das rouge et noir, das ſie groß wer=
derungen
werden es auch hinſichtlich der geſelligen Ein=
tales
und das umgebaute Kurhaus werden. Das letz=
den
ließ. Im 19. Jahrhundert erkannte die Wiſſenſchaft
richtungen und Darbietungen den erſten deutſchen Kur=
tere
Gebäude iſt im Palaſtſtil gebaut und ein Wahrzeichen
immer mehr die hervorkagende Bedeutung der beiden
orten ebenbürtig an die Seite ſtellen.
Schwalbachs. Die Betriebsgeſellſchaft hat das Kurhaus
Badeorte, und ſo wurden aus den Luxusbädern der Ro=
Schlangenbad, das liebliche Schweſterbad,
im verfloſſenen Winter im Innern vollſtändig umgebaut
kokozeit, nach Aufhebung der Spielbanken, Heilbäder,
Schwalbachs, liegt, wie anfangs erwähnt, nur wenige
und mit allem modernen Komfort verſehen. Im neuen
denen Tauſende aus allen Ständen ihre Geneſung ver=
Kilometer von letzterem entfernt am öſtlichen Abhange=
Veſtibül empfängt uns das magiſche Licht, das von oben
danken.
des Taunusgebirges. Seine Indikation erſtreckt ſich
durch eine farbige Glasdecke in den Raum dringt; die
Die beiden Badeorte, welche nur 6 Kilometer von=
hauptſächlich
über das Gebiet der Nervenleiden, Frauen=
helle
, in weiß und gold gehaltene Ornamentik der Stuck=
einander
entfernt liegen, gingen am 1. April 1912 pacht=
leiden
, Stoffwechſelkrankheiten, Altersbeſchwerden, Haut=
wände
, der überaus prächtige Kamin und die vornehmen
weiſe an eine Betriebsgeſellſchaft über.
krankheiten (ausgeſchloſſen ſind Syphilis und Tuberkuloſe),
Dieſe hatte vom
und bequemen Möbel machen dieſen Raum ſo recht ge=
preußiſchen
Staat die Verpflichtung übernommen, die
Teintfehler. Schlangenbad beſitzt 9 Thermen, welche in
eignet, müßige Plauderſtündchen in ihm zu verbringen,
beiden Badeorte der Neuzeit gemäß
der Minute 10 000 Liter Waſſer von zirka 30 Grad
zu reorganiſieren,
den Verkehr im Hauſe zu beobachten, und die ſchicken Toi=
Celſius liefern. Vielen regierenden Häuptern hat Schlan=
und iſt dieſe Aufgabe im Winter 1912/13 in umfangreichem
letten amerikaniſcher Millionärstöchter und der Blüte
Maße erfült worden.
genbad ſchon als Born der Erholung gedient. Der erſte
europäiſcher Weiblichkeit zu bewundern. An das Veſti=
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[ ][  ][ ]

Nummer 113.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Seite 25.
InhnI
5
1
Bäder, Sommerfrischen, Ausflugsorte, Hotels, Restaurauts
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SIEINAAAAansangnSuusanSSSSHNEEuSGRERHIEIEIIIIHNEIHENHHNSGENHGSEEEEHHHHEEEEEEHEIIEMREINRTINEENHERRRRR11!
Beſuch der Kaiſerin von Rußland 1852, die häufigen Be=
genbads
ſetzt, ſo wird er gewiß ſeine Befriedigung aus=
Der dem neuen Kurhaus weſtlich angegliederte Flügel=
ſuche
der Kaiſerin Eugenie von Frankreich und der Köni=
drücken
können über die gewaltigen Bauten, die Menſchen=
bau
links vom Mittelbau des Gebäudes birgt den gro=
gin
Iſabella von Spanien trugen viel zur Berühmtheit
hände in wenigen Wintermonaten vollendet haben. Der
ßen Konverſationsſaal mit modernſter Bühne und ver=
des
Bades bei. Nach der Uebernahme durch Preußen im
Grundgedanke, der die Betriebsgeſellſchaft bei ihren Um=
ſenktem
Orcheſter. Der im Mittelbau umfaßt die Konver=
Jahre 1866 erhöhten die alljährlichen Beſuche der Kaiſerin
bauten leitete, war der, daß das paradieſiſche Landſchafts=
ſations
=Geſellſchafts= und Spielſäle. Denſelben iſt eine
Auguſta den Ruf des Kurortes immer mehr, und bis in
bild nicht nur nicht geſchädigt, ſondern womöglich noch ge=
große
Halle vorgegliedert, die als neutraler Raum dient.
die letzten Jahre erfreute ſich Schlangenbad des Beſuches
hoben werden müſſe, und es entſtand das neue Kurhaus,
Nach Oſten ſchließen ſich in der Hauptetage die Reſtaura=
fürſtlicher
Perſonen, unter denen als regelmäßiger Stamm=
nicht
mehr auf dem Platze des Naſſauer Hofes, ſondern
tions= und Speiſeſäle an. In den drei Stockwerken über der
gaſt Großfürſt Paul von Rußland iſt. Bei der Verpacht=
in
der Längsrichtung des Tales auf dem Platze des ehe=
Hauptetage befinden ſich zirka 150 Fremdenzimmer, mit
ung des Bades an die Betriebsgeſellſchaft ſtellte der preu=
maligen
Oberen Kurhauſes und des Geſellſchaftshauſes.
Bädern und allem Komfort der Neuzeit ausgeſtattet. Die
ßiſche Staat reiche Geldmittel für die Moderniſierung zur
Mit dieſer Aenderung wurde eine Sonnenlage geſchaffen
Bauausführung erfolgte in Stein und Eiſen; es iſt der
Verfügung, welche durch einen bedeutenden Pflichtteil
abſoluten Feuerſicherheit die weitgehendſte Rechnung ge=
nicht
nur für das Gebäude, ſondern auch für das ganze
der Betriebsgeſellſchaft noch vermehrt wurden, und wenn
tragen. Mit dieſen Umbauten hat die Betriebsgeſellſchaft
Kurleben. Der neue Kurplatz iſt hufeiſenförmig umgeben
nun in dieſem Jahre der treue Stammgaſt Schlangenbads
von mächtigen Brunnen= und Kaffeekolonnaden mit brei=
auch
in Schlangenbad ihre erſte Etappe der Reformen
nach Zurücklegung des Winterſchlafes zum erſten Male
ten Wandelbahnen und Verkaufsläden im Innern. Die
hinter ſich.
wieder ſeinen Fuß in die gottbegnadeten Gefilde Schlan=
geſamte
bebaute Fläche umfaßt nahezu 4000 Quadratmeter.
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[ ][  ][ ]

Seite 26.
Darmſtädter Tagblatt, Samstaa, den 17. Mai 1913.
Nummer 113.
Frauen=Bibelſtunde. Dienstag, den 20. Mai, abends
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
Poſtboten Adam Heldmann S. Jacob Georg, geb. 7. April,
um 8½ Uhr: Jungfrauen=Bibelſtunde und Blaukreuz
Dem Wirt Johannes Höhl T. Johanna, geb. 20. Febr.
Geöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und
ſtunde. Donnerstag, den 22. Mai, abends um 8½ Uhr
Dem Gerichtsſchreiber=Aſpirant Paul Kröh T. Hilda Anna
65 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
Bibelſtunde
Samstag, den 24. Mai, abends um
Dorothea Emilie, geb. 19. April. Dem Schloſſer Paul
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.

9 Uhr: Bibelſtunde für Beamte. Zweig der Stadt
Erni S. Auguſt Juſtus, geb. 24. März. Dem Sanitäts=
Geborene. Am 4. Mai: dem Gärtner Andreas Fin=
miſſion
(Beſſungerſtraße 88, Hth.
Sonntag, den
obmann Wilhelm Schmidt T. Lina, geb. 14. April.
ſter, Nieder=Ramſtädterſtr. 76, ein S. Hans. Am 30. April
18. Mai, vormittags um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt
15. April: Dem Chef der Buchführungsabteilung bei der
dem Gemüſehändler Adam Hofmann, Beſſungerſtr. 34
Freitag, den 23. Mai, abends um 8½
Uhr: Bibelſtunde.
Landwirtſchaftskammer Dr. Auguſt Burg T. Eva Iſolde,
ein S. Georg. Am 4. Mai: dem Proviantamtsarbeiter
geb. 6. Dez.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr
Jakob Schäfer, Weinbergſtr. 18, eine T. Katharina. An
43):
Sonntag,
Martinsgemeinde: 10. Mai: Dem Former
den
30. April: dem Trompeter=Sergeant im Leib=Drag.=Regt
18. Mai, abends um 8¼ Uhr: Predigt. Prediger
Eberhard Franz Eckert S. Karl Hans Franz, geb
Nr. 24, Friedrich Auguſt Trenkler, Beſſungerſtr. 115
K. Friederich aus Heidelberg. Dienstag, den 20. Mai
10. April. 11. Mai: Dem Rangierer Jacob Speyer T
eine T. Käthchen. Am 6. Mai: dem Maler und Lackierer
abends um 8¼ Uhr: Bibelſtunde. Prediger A. Berner
Marie Eliſabeth, geb. 9. März. Dem Schneider Heinrich
aus Frankfurt a. M.
Franz Hoppe, Weinbergſtr. 14, eine T. Margarete Doro
Leonhard Grönig S. Auguſt Ludwig, geb. 21. März
thea. Am 4.: dem Buchhalter Chriſtian Weingart
Altkatholiſche Gemeinde: Sonntag, den 18. Mai, vor=
Dem Fabrikarbeiter Karl Konrad Vollhardt S. Ludwig
Rückertſtr. 1, eine T. Dora Anna. Am 1. Mat: dem Fahr=
Friedrich, geb. 22. März. Dem Schloſſer Hch. Matthes
mittags um 10 Uhr, im evang. Gemeindehauſe, Kahlert
burſchen Johannes Wilhelm Knieriem, Tannenſtr. 24
S. Karl, geb. 1. April. Dem Kaufmann Heinrich Wilh
traße 26: Deutſche Meſſe mit Predigt. Pfarrverwalter
eine T. Karoline Charlotte Marie. Am 5.: dem Photo=
Johnen von Heßloch.
Adam Adolf Möſer S. Adolf Wilhelm, geb. 15. April.
graph Jakob Friedrich Heinrich Schmidt, Heidelberger
12. Mai: Dem Architekt Wilhelm Göller S. Wilh. Adam
ſtraße 79, eine T. Henriette Käthe Irene. Am 2.: dem
Gemeinde gläubig getauſter Chriſten (Wapliſten), Mauer
Peter, geb. 21. März. Dem Schneidermeiſter Ludwig
Gerichtsaſſeſſor Adolf Franz Hermann Gros, Inſel=
traße
17: Sonntag, den 18. Mai, vorm. um ½10 Uhr:
Löwel S. Adam Wilhelm Ludwig, geb. 23. März
ſtraße 38, eine T. Helma Mathilde Marie Martha Emmy
Predigt. Vorm. um ½ 11 Uhr: Sonntagsſchule. Nach=
14. Mai: Dem Schloſſer Konrad Müller S. Friedrich
Am 13.: dem Fuhrmann Georg Ludwig Beutel, Neue
mittags um 4 Uhr: Predigt und
Abendmahl. Abend:
Konrad, geb. 22. Jan. Dem Wirt Georg Gunder S.
Niederſtr. 11, Zwillingstöchter Eliſabeth und Luiſe. Am
um 6. Uhr: Jugendverein
-
Montag, den 19. Mai,
Fritz Wilhelm, geb. 23. April. 8. Mai: Dem Kaufmann
11.: dem Schloſſer Wilhelm Wagner, Karlſtr. 117, eine T.
abends um 8½ Uhr: Geſangverein.
, der
Joſef Anton Gentil S. Werner Karl Ernſt, geb. 16. April
Anna Marie. Am 7.: eine unehel, T. Ottilie Eliſabetl
20. Mai, abends um 8½ Uhr: Frauen=Miſſionsverſamm=
1. Mai: Dem Weißbinder Friedrich Wilhelm Petri T.
Am 9.: dem Schriftſetzer Ludwig Reichel, Weinberg
.
Mittwoch, den 21. Mai, abends um 8½ Uhr
Frieda Luiſe, geb. 14. Jan. Dem Techn. Eiſenbahn
ſtraße 33, ein S. Georg Ludwig. Am 10.: dem Weißbin
Miſſionsverſammlung. Donnerstag, den 22. Mai, abends
ekretär Otto Spiekermann T. Margarete Luiſe, gek
der Georg Weitzel, Ludwigshöhſtr. 10, eine T. Katha
um 8½ Uhr: Mitglieder=Verſammlung.
24. März. Dem Bahnarbeiter Heinrich Wieſenäcker T.
rina. Am 11.: dem Schneider Johann Georg Schneider,
Eliſabeth, geb. 9. April. Dem Schreinermeiſter Franz
Heidelbergerſtr. 66, eine T. Anna Eliſabeth.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
Blumöhr T. Margarete Johanna Franziska, geb. 13. April
den
Aufgebotene. Am 5. Mai: Lokomotivheizer Karl Kle
18. Mai, nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule
Dem Schneidermeiſter Heinrich Daum S. Hermann, geb.
Um
mens Enderes zu Biſchofsheim bei Main und Anna
4 Uhr: Predigt. Freitag, den 23. Mai, abends
14. April. Dem Tiefbautechniker Adam Ripper S. Peter
Maria Heim, Sandbergſtr. 37. Am 10.: Kaufmann
um
9 Uhr: Bibelſtunde. Prediger Eckert=Offenbach
Kurt, geb. 23. April. 12. Mai: Dem Buchbinder Hch.
Friedrich Karl Gölz, Rückertſtr. 8, und Martha Maria
Lauber T. Marie Angelika Annelieſe, geb. 29. Marz
Katholiſche Gemeinden
Weiß, daſelbſt. Am 16.: Apothekenbeſitzer Erich Vikto
Dem Zeichenlehrer Adam Link T. Johanna Elfriede, geb
Auguſt Ernſt Erdtmann zu Krefeld und Eliſabeth Luiſe
1. Sonntag nach Pfingſten, den 18. Mai 1913
1. April. Dem Bureaubeamten Lorenz Caprano S. Otto
Blumenthal, Heinrichſtr. 15
Feſt der hochheiligen Dreifaltigkeit
Walter, geb. 28. April
Eheſchließungen. Am 3. Mai: Großh. Gerichtsaſſeſſor
St. Ludwigskirche: Samstag, den 17. Mai, nachmit=
Petrusgemeinde: 11. Mai: Uneheliche T. Katha=
Dr. jur. Wilhelm Theodor Leopold Conzen zu Offen=
um
4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
tags
bach a. M. und Anna Margareta Eliſabetha Scheuer
rina Sofia, geb. 15. März. Dem Schreiner Georg Seiber
beil. Beichte. Abends um 8 Uhr: Maiandacht
zur
S. Karl Heinrich, geb. 31. März. Dem Fabrikarbeiter
mann, Landskronſtr. 57. Maler und Lackierer Ludwig
Sonntag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur
Adam Hörr T. Katharina, geb. 21. März. Dem Tag=
Noldt, Beſſungerſtr. 85, und Eliſabetha Margaret=
heil
. Beichte.
Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe.
Um
löhner Leonhard Herrmann S. Leonhard, geb. 26. Märe
Schönſtein, Wittmannſty. 14. Apotheker Hermanz
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion

Um 8 Uhr:
Dem Kaufmann Karl Oswald Wilhelm Schnabel S.
Eduard Heinrich Andrée zu Greifswald und Marthe
Singmeſſe mit Predigt und Generalkommunion der Mit=
Karl Wilhelm, geb. 12. März. Dem Obertelegraphen=
Karoline Henriette Flick, Kiesſtr. 118. Spengler und In=
glieder
des kathol. Frauenbundes. Um ½ 10 Uhr: Hoch=
Aſſiſtenten Andreas Karl Wilhelm Heinrich Klippel T
ſtallateur Friedrich Schiller, Tannenſtr. 7, und Luiſ=
amt
mit Predigt. Um 11 Uhr: letzte hl. Meſſe. Um
Margaretha Eliſabeth, geb. 19. März. Dem Metzger
Wilhelmine Kiſtinger, Ludwigshöhſtr. 35. Am 10.: Dipl.=
-
½12 Uhr: Polniſche Predigt.
Nachm. um 3 Uhr:
meiſter Philipp Küſter T. Eliſabeth, geb. 16. Marz.
Ingenieur Karl Philipp Conrad zu Gleiwitz (Schleſien)
Sakramentaliſche Bruderſchaftsandacht mit Predigt
12. Mai: Dem Maler Friedrich Geyer T. Erna, geboren
und Olga Agnes Alice Schnabel, Heinrichſtr. 144. Am
Kapelle der Barmberzigen Schweſtern: Sonntag, vorm
18. April. Uneheliche T. Helene Luiſe, geb. 14. März
10:. Sergeant im Großh. Art.=Korps, Philipp Friedrich
im
½7 Uhr: heil. Meſſe.
achm. um 5 Uhr: Ver
Chriſtian Buſch, Heidelbergerſtr. 47,
Dem Buchhandlungsgehilfen Bruno Oskar Hermann
und Eliſabetl
ſammlung des 3. Ordens. Abends um 6 Uhr: Mai=
Lange S. Bruno Erwin Richard, geb. 11. März. Dem
Würſching, Karlſtr. 105. Am 15.: Briefträger Johannes
andacht.
Bäcker Heinrich Chriſtoph Daum S. Karl Wilhelm, geb
Flaig, Witwer, Tannenſtr. 27, und Anna Margareta
Kapelle der Engliſchen Jräukein: Sonntag, vormittags

Bremer Witwe, geb. Krug, daſelbſt
17. April. Dem Taglöhner Wilhelm Hoffmann S. Peter
7 Uhr: heil. Meſſe.
um
geb. 19. März. Dem Bureaugehilfen Franz Auguſt
Geſtorbene. Am 2. Mai: Bahnverwalter i. P. Georg
Kilitärgemeinde: Sonntag, vormittags um 9¼ Uhr:
Haßler T. Elfriede Franziska, geb. 12. Juli. Dem Ver=
Eiſenhut, 67 J., kathol., Moosbergſtr. 88. Am 3.: Char
Auf
dem Uebungsplatz bei Griesheim Singmeſſe mit
ſicherungsbeamten Wilhelm Bitſch S. Wilhelm Michael,
lotte Köhler, geb. Knell, Witwe des Kaufmanns, 66 J.,
Predigt
26. Apri
geb.
ev., Karlſtr. 111. Am 4.: Adam Maurer, Sohn de,
Kapelle zu Ober=Ramſtadt: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
Paulusgemeinde: 30. April:
Dem Hauptlehrer
Wirts, 1 J., ev., Ludwigshöhſtr. 35. Am 5.: Margarete
hl.
Meſſe mit Predigt
Friedrich Steinberger T. Marie, geb. 19. Febr. 11. Mai:
Herrmann, Tochter des Weißbinders, 2 J., kath., Lud
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 17. Mai, nach=
Dem Schuhmacher Ludwig Delp S. Jacob Ludwig, geb.
wigshöhſtr. 61. Am 8.: Margarete Volz, ohne Beruf
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
19. April. 12. Mai:
Eine unehel. Tochter Berta Marie
53 J., ev., ledig, Schießhausſtr. 16. Am 10.: Zimmer=
zur
heil. Beichte
heit
Anna, geb. 3. April.
meiſter Konrad Wienold, 52 J., ev., Tannenſtr. 45
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zu
Am 12.: Amandus Müller Pfarrer a. D., 83 J., ev.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
heil. Beichte. Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. Um 8 Uhr
Moosbergſtr. 16. Am 15.: Chriſtiane Finger, geb. Kel
Stadtgemeinde: 11. Mai: Fabrikarbeiter Fr
hl. Meſſe mit Predigt. Um ½10 Uhr: Hochamt un
ler, Witwe des Kaufmanns, 81 J., ev., Klappacherſtr. 17.
Wilhelm Helm und Margarethe Marie Eliſabethe Her
redigt. Nachm. um 2 Uhr: Andacht und Segen;
mine Walter. 14. Mai: Uhrmacher Otto Rahn und Ger=
darauf
Sodalität. Dienstag und Freitag, abends um
Gottesdienſtliche Anzeigen.
trude Marie Hubertine de Haan. 13. Mai: Fabrik
Uhr: Maiandacht.
6
arbeiter Philipp Korb und Eliſabeth Allmann. Kunſt=
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½9 Uhr
Evangeliſche Gemeinden.
und Handelsgärtner Max Joſeph Bauer in Michelſtad
Amt und Predig:
Trinitatisfeſt
. O
und Katharina Pohl. 15. Mai: Landwirt Adam
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
Sonntag, den 18. Mai 1913
Joſt III. zu Kleeſtadt und Anna Margarete Renkel.
17
Mai, nachmittaas um 4 Uhr und abends um 8 Uhr
Hofkirche:
Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt
Gelegenheit zur heil. Beichte
Johannesgemeinde: 10. Mai: Fabrikarbeiter
-
Nachm. um 3 Uhr: Veſper.
Mittwoch, den 21. Mai,
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zu
Jacob Nieder in Meſſel und Katharine Gunkel von hier.
abends um 6 Uhr: Andacht.
heil
Beichte.
Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. Um ½9 Uhr=
11. Mai: Schriftſetzer Maximilian Ludwig Schneider in
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Kleberger
Um
Predigt und Salzweihe.
Nachmittags um
Ludwigshafen und Johanna Erneſtine Friederike Metzger
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Uhr: Andacht zu Ehren der allerheiligſten Dreifaltigkeit
½0
von hier
Velte
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 17. Mai, nachm
Martinsgemeinde: 9. Mai: Fabrikarbeiter Hch.
Stadtkapelle: Vorm
um 10 Uhr:
Pfarrverwalter
5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit
um
Nees und Frieda Anna Berthold, beide hier. 11. Mai:
Klingelhöffer
Abends um
6 Uhr: Pfarrer
Sonntaa, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte. Um
Rangierer Jacob Speyer und Marie Götz, beide hier.
7
Beringer
-
Uhr: Austeilung der heil. Kommunion.
Um
12. Mai: Mechaniker Johannes Steinbach und Luiſe
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, der
10 Uhr: Hochamt und Predigt vorher Salzweihe.
Schul, beide hier. 11. Mai: Polierer Ludwig Lehr und
18. Mai, vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für der
Nachmittags um ½5 Uhr: Andacht und Maipredigt.
Maria Katharina Vetter. Schreiner Ludwig Riefling
Südweſt bezirk. Pfarrer Velte. Vorm. um 11 Uhr
7 Uhr: Singmeſſe
Werktags um
und Sophie Luiſe Müller. Poſtaſſiſtent Joh. Ludwig
Chriſtenlehre für den Schloßbezirk. Pfarrverwalte
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag,
vorm. um 7 Uhr:
Dern in Frankfurt und Marie Roßmann. 12. Mai=
Klingelhöffer. Vorm. um 11¼ Uhr: Chriſtenlehre
Beichtgelegenheit.
Um ½ 8 Uhr:
Amt und Predigt
Maſchinenſchloſſer Heinrich Friedrich Demmel und Emilie
für den Südoſtbezirk. Pfarrer Kleberger. Vorm.
Nachm. um ½2 Uhr: Andacht.
Luiſe Kempf. Kaufmann Heinrich Traum und Magda=
um
11¼ Uhr: Chriſtenlehre für den Kaplaneibezirk
lena Bloch.
Pfarrer Beringer
The Church of England Service
Petrusgemeinde: 15. Mai: Briefträger Joh
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8 Uhr.
Trinity Sunday, 18th May 1913
--
Flaig und Anna Margaretha Bremer, geb. Krug.
Vormittags um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (Stein
Divine Service will be held in the Hofkirche
ſtraße 24, Muſikſaal).
Paulusgemeinde: 3. Mai: Apotheker Herm.
at 4.15 p. m.
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Eduard Heinrich Andrée in Greifswald und Martha
The Rev. H. M. de
Ste Croix, British Chaplain at Heidel
Dingeldey. Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Flick. 10. Mai: Lehramtsaſſeſſor Joh. Friedr. Schöme
berg, will officiate.
Vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den Süd
ind
Marg. Eliſabethe Neff aus Pfungſtadt. Dipl.=Ing
bezirk im Gemeindehaus. Pfarrer Dingeldey
Carl Conrad in Gleiwitz und Alice Schnabel
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſten
Gelaufte, Getraute und Beerdigte.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden
Lautenſchläger.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottes=
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden
11. Mai: Privatier Johann
Stadtgemeinde
dienſt für den Oſt bezirk. Pfarrer Widmann. Nachm.
Stadtgemeinde: 11. Mai: Dem Schloſſer Adam
Georg Hild, 62 J., ſtarb 9. Mai. Rentner Daniel Ewald,
um 2 Uhr: Chriſtenlehre für den Nord bezirk in
Volk T. Margarete Marie Martha, geb. 29. April. Den
ſtarb 9. Mai. 12. Mai: Feilenhauer Frz. Frenzel,
91 J.,
Martinsſtift, für den Oſt bezirk in der Kirche, für den
Buchbindermeiſter Chriſt. Nübling S. Otto. geb. 11. April.
tarb 9. Mai. 13. Mai: Privatin Babette Herbert
Weſt bezirk im Gemeindehaus.
51 J.
Um 4 Uhr: Bibel=
dem
Schuhmachermeiſter Friedrich Ernſt Roch T. Anna
75 J., ſtarb 10. Mai. 14. Mai: Privatin Salome Franck
ſtunde im Martinsſtift. Pfarrer Veller.
Luiſe, geb. 29. März. Dem Lehrer und Stadtorganiſter
62 J., ſtarb 11. Mai
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes
Julius Wilhelm Borngäſſer T. Anna Maria Katharina
dienſt. Pfarrer Hickel. Vorm. um 11¼ Uhr: Kinder
Martinsgemeinde.
8. Mai: Zimmermann
gen. Sofie, geb. 10. Febr.
Dem Magazinarbeiter Hch
gottesdienſt.
Ludwig Emil Wagner, 59 J., ſtarb 6. 9
kai. 10. Mai:
Martin Franz Kiefer T. Anna Marie Philippine, geb
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 8½ Uhr:
ſtarb 8. Mai
Kohlenhändler Auguſt Heyer, 72 J.,
6. April.
-
Chriſtenlehre (Mädchen). Pfarrer Wagner
Vorm
12. Mai: Taglöhner Jacob Daniel Rothermel, 59 J.,
Johannesgemeinde: 11. Mai: Dem Schloſſer
um 10 Uhr: Pfarrer Wagner.
Vormittags um
tarb 10. Mai.
Weißbindermeiſter Johannes Weber, 51 J.,
Friedrich Schönbein S. Philipp Wilhelm, geb. 20. April
11
/ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Wagner
ſtarb 9. Mai.
Dem Schutzmann Wilh. Schwinn T. Martba, geb.
Pauluskirche: Vormittags um 8½ Uhr: Chriſten=
Petrusgemeinde: 12. Mai: Zimmermeiſter Kon=
20. März. 12. Mai: Dem Kutſcher Karl Zöller T
lehre. Pfarraſſiſtent Herpel. Vorm. um 10 Uhr
ra
Wienold, 52 J., ſtarb 10. Mat
Eliſabeth, geb. 8. Jan. Dem Apotheker Dr. phil. Müller
Hauptgottesdienſt. Pfarrer Rückert. Vormittags um
Paulusgemeinde: 10. Mai: Privatin Marg
S. Kurt Adolf, geb. 28. Jan. Dem Lokomotivführer
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Rückert.
Volz, 53 J., ſtarb 8. Mai. 11. Mai: Johanna Tromms=
Friedrich Nothnagel Zwillinge Katharine und Marie,
dorf, geb. Daniel, Ehefrau des Poſtdirektors i. P., 73 J.,
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 18. Mai:
geb. 21. März. Dem Bureauaſſiſtent Konrad Wagner
tarb 8. Mai. 14. Mai: Pfarrer i. P. Amandus Müller,
Jahresfeſt des Blauen Kreuzes. Vormittags
S. Hans Heinrich Kurt, geb. 13. April. Dem Schmied
84 J., ſtarb 12. Mai.
um 9 Uhr: Morgenandacht und Gebetsvereinigung
Joh. Ramge T. Marie Katharine, geb. 17. April. Dem
Um 10 Uhr: Predigt von Paſtor Fiſcher=Eſſen. Nach
Werkmeiſter Johs. Chriſtian Ganßert T. Eliſabeth, geb.
mittags um 4 Uhr: Feſtfeier. Hauptanſprache derſelbe
22. März. Dem Schreiner Auguſt Lambrecht S. Auguſt
Trauungen ausw. Paare: Pfarrer Kleberger.
-
Redner.
Ottc
Abends um 8½ Uhr: Vortrag von Paſtor
Peter Friedrich, geb. 17. Febr. Dem Zuſchneider
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
Velte.
Dem
Fiſcher. Montag, den 19. Mai, abends um 8½ Uhr:
Linder T. Hildegard Frieda Elſa, geb. 6. Febr.
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[ ][  ][ ]

Nummer 113.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Seite 27.
obſanaz
S=Anzeiger.
Erſcheint 2mal wöchentlich in der Auflage des Tagblatts, bietet ſomit die größte Gewähr für erfolgreichſte Bekanntmachung von Vermietungs=Inſeraten. Für den
Wohnungs=Anzeiger beſtimmte Inſerate müſſen ſtets tagsvorher bis ſpäteſtens 12 Uhr mittags
zur Aufgabe gelangen. Später uns zugehende Inſerate können
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[ ][  ][ ]

Seite 28.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
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[ ][  ][ ]

Nummer 113.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Seite 31.
für die oſt beobachteie Anſelungsgefahr: bei ähnlichen
hunderts, geirennt untergebracht. Fetzt iſt ein recht bum=
kriminellen
Vorkommniſſen.
tes Durcheinander entſtanden, das den Ueberblick ſehr er=
Eine andere Mordtat, die hier beſonders Aufſehen er=
ſchwert
, das in ſeiner willkürlichen Mannigfaltigkeit aber
regte, da die Betreffenden aus Berlin bezüglich einem
auch weniger die Lücken empfinden läßt, die vorhanden
nahen Vorort ſtammten, und hier ihren großen Bekann=
ſind
. So iſt Arnold Böcklin gar nicht vertreten
tenkreis hatten, hat ja kurz vor dem Feſt ſeine Sühne
ebenſowenig A. von Hildebrand, von Menzel iſt nur
gefunden, d. h. eine Sühne mit der man hier durchaus
ein Werk vorhanden, ebenſo von Max Klinger, und
nicht einverſtanden iſt: Frau Dr. Blume, die nahe Po=
zwar
kein hervorragend gutes, von Lenbach finden wir
6
(*2
ſen nach kaum halbjähriger Ehe ihren Mann erſchoß, und
nur zwei Damenbildniſſe, die uns nicht allzuviel beſagen.
beweist die hervor-
die
nach langem Leugnen die Tat auch eingeſtand, wurde
Und wie ſehr könnten wir die Liſte dieſer Ausſetzungen
zu vier Jahren Gefängnis von den Geſchworenen verur=
ragende
Qualität der
erweitern! Dennoch bietet uns die Ausſtellung viel des
teilt. Kann man auch mit Recht annehmen, daß die =
Guten und Feſſelnden, und es iſt anzuerkennen, daß bei
terin eine hyſteriſch ſchwer veranlagte Perſon iſt, ſo ſprach
der Auswahl der Werke keine einſeitige Rückſichtnahme
doch hier irgendwelche erheblichere geiſtige Störung nicht
herrſchte, ſondern daß wir in verſchiedenen Abteilungen
mit, wie dies ja auch die mit der längeren Unterſuchung
und Gruppen jenen friſchen Zug verſpüren, den, durch die
der Verhafteten betrauten Aerzte ausgeſagt. Auf der einen
Schuld der Sezeſſion, die Ausſtellung der Berliner Künſt=
Seite der Mann, der ſich infolge ſeines Charakters der
ler vermiſſen läßt. Auch auf das ganz Unbedeutende, das
26
wärmſten Sympathien bei allen erfreute, die ihn je kennen
ſonſt durch allerhand Protektion Einlaß erhalten, trifft
gelernt, ein junger, ſtrebſamer, liebenswürdiger Gelehrter
man diesmal nur ſelten, freilich werden wir auch, wie
Sulima-
der
, trotz des Vorlebens ſeiner Verlobten, ſie als Gattin
ſchon kürzlich hervorgehoben ward, durch nichts Ueber=
heimgeführt
und alles tat, um ihr eine freundliche Häus=
raſchendes
ergriffen und gefeſſelt. Der Architektur
Cigarette
lichkeit zu bereiten, der ſie über alles liebte und ihr vieles
iſt ein gar zu breiter Platz eingeräumt worden, ihre Säle
Unbegreifliche verzieh, auf der anderen Seite dieſe junge,
drängen ſich quer durch die anderen und beeinträchtigen
377.
gefallſüchtige, nur an ſich und ihre Vergnügungen denkende
die Stimmung. Gewiß, hier iſt ſehr viel Wichtiges und
I. 1320
Frau, die ihren Mann belog und betrog und ihn ſchließ=
Bedeutſames vereint, aber zu den Modellen, die den
lich, als er ſich von ihr mit vollſtem Grund, jedoch ohne jeg=
Laien in erſter Linie intereſſieren und ihm auch die beſte
lichen Skandal ſcheiden laſſen wollte, mit einer Revolver=
Berliner Stimmungsbilder.
Anſchauung des Geſchaffenen geben, geſellen ſich im Ueber=
kugel
heimtückiſch niederſtreckte. Und dafür nur vier Jahre
maß Zeichnungen, Photographien, Pläne, die verwirrend
Von Paul Lindenberg.
Gefängnis! Der in Poſen geführte Prozeß fand ja unter
und ermüdend wirken. Eine nähere Würdigung der Aus=
(Nachdruck verboten.)
ſtrengſtem Ausſchluß der Oeffentlichkeit ſtatt, es wäre aber
ſtellung kann nur nach und nach gegeben werden, man be=
Pfingſtfreuden. Beclin im Freien. Goldquellen.
zu wünſchen, daß die Urteilsgründe bekannt gemacht wür=
denke
, daß hier faſt 2000 Werke vereint ſind, die weit über
Die
-
Schnelle Entdeckung.
Die neueſte Bluttat.
den, um dem vielfach laut werdenden Befremden über die
50 Säle füllen!
milde Strafe entgegenzutreten.
Sühne einer anderen Tat. Der Typ einer moder=
Zu den Glanzpunkten der Ausſtellung muß man die
In der Täterin, für die ſich in uns auch nicht das aller=
ien
Berlinerin. Das Ich=Weib. Ein Engländer
Kollektivausſtellungen Franz von Stucks und Gu=
leiſeſte
Mitempfinden oder das geringſte Verſtehen ihres
ſtav Schönlebers rechnen, in der erſteren eine ganze
iber Berlin. Gegenſätze und Vergleiche. Die Jubi=
Verbrechens löſt, will man den gewiſſen Typ einer be=
Welt beſchwingter Phantaſie in mannigfachſter Geſtaltung
ſtimmten Art moderner Berlinerinnen erkennen,
Läums=Kunſt=Ausſtellung.
Zu viel und zu wenig.
und Durchführung
man braucht durchaus nicht mit
die auch mehrfach in neuen Romanen geſchildert wurden,

Eine flüchtige Durchwanderung.
Die Ausſtellung
jedem Bilde einverſtanden zu ſein in der zweiten die
freilich nicht auf ſo tragiſchem Hintergrund. Dieſe junge
Natur in ihrer tiefſten Seele erfaßt von einem Künſtler,
Deutſch=Afrika.
Frau, die ſchon ihre Romane erlebt, ehe ſie mit ihrem
der ſtets die höchſten Anforderungen an ſich ſelbſt ſtellt und
Das iſt dem Berliner ſein Fall!
dieſer
Manne zum Altar ſchritt, ſoll die Vertreterin des Ich=
dieſe
ſtets zu erfüllen weiß. Unter den Sonderausſtellun=
gerad
nicht ein vollendetes Deutſch verratende Ausruf
Weibs ſein, jener Art von Weltſtädterinnen, die, jung,
gen der Architekten zeigt uns jene des Stadtbaurats Lud=
kündet
eine beſonders frohe Gemütserregung unſerer Mit=
gefallſüchtig
, ſelbſtbewußt, kaum daß ſie die Kinderſchuhe
wig Hoffmann, wieviel Glänzendes dieſer eine treff=
Gewohner an. Und oft konnte man dieſen Ausruf während
ausgezogen, ihre eigenen Wege gehen, ganz nach ihrem
liche Baukünſtler in gar nicht ſo langer Zeit für das äußere
der letzten Pfingſtfeiertage vernehmen, die im Schutze des
Gefallen, ohne Rückſicht auf Eltern, Erziehung, geſellſchaft=
Bild Berlins getan hat; wir freuen uns über den gedie=
wonnigſten
Frühlingswetters ſtanden. Ein gewaltiger
liche Anſichten und Verpflichtungen, kurz die ſich ſo recht
genen Ernſt und die wechſelnde Geſtaltungskraft, die aus
Auszug der Berliner Einwohnerſchaft hatte ſtattgefunden,
ausleben wollen. Gewiß, ſolcher Mädchen gibt’s leider
ſeinen Bauten ſpricht, welche zu monumentalen Wahr=
hunderte
von Sonderzügen mußten eingelegt werden, und
jetzt hier genug, aber bei vielen legt ſich rechtzeitig dieſe
zeichen unſerer Stadt geworden ſind. Vergangenheit und
iwer nur einmal inmitten dieſes Trubels geweſen, der hat
Sturm= und Drangperiode wenn ſie einſehen, daß ſie
Gegenwart vereint die umfaſſende Ausſtellung Pro=
einen
Einblick gewonnen in die ſtraffe Diſziplin unſerer
doch nicht gegen den Strom ſchwimmen können, andere
feſſor Bodo Ebhardts, der manch verſunkenes
Eiſenbahnbeamten, an deren körperliche wie geiſtige
gewinnen durch Liebe und Ehe den rettenden Hafen, ein
Schloß, manch zerfallene Burg zu neuem Leben erweckte:
Kräfte während einer kurzen Spanne Zeit ganz außer=
kleiner
Teil mag im Berliner Strudel untergehen. Per=
ſein
vielſeitiges Talent und ernſtes Studium unterſtützten
ordentliche Anforderungen geſtellt wurden. Allmählich ha=
ſönlichkeiten
, wie Frau Dr. Blume, die in ihrer ſchranken=
ihn
bei dieſem Beſtreben, dem er ſich mit vollſter Hingeb=
lben
ja auch unſere Berliner Scharen von Ausflüglern, die
loſen Lebensauffaſſung zur tötenden Waffe greifen, ſind
ung gewidmet und, wie wir es hier beobachten können,
bei einer ſolchen holden Witterung nach hunderttauſenden
glücklicherweiſe große Ausnahmen, und wir bedanken uns
mit glücklichem Erfolg. Eine Fülle guter Zeichnungen und
zählen, etwas Ordnung gelernt und ſuchen ſich ſtatt des
herzlichſt dafür, daß ſie als charakteriſtiſch für das neue
ausdrucksvolle Gemälde Hans Rudolf
mehrere
früheren regelloſen Umhertobens und Schreiens ſelbſt in
Berlin betrachtet werden.
Schulzes, verſchiedene der gewaltigen Burganlagen
Zucht zu halten, ſoweit dies nur möglich. Man wundert
Dies neue Berlin mit ſeinen oft recht merkwür=
darſtellend
, wiſſen geſchickt das Intereſſe zu vertiefen. Wie
ſich immer von neuem, daß alles gut abläuft, wie es auch
digen Begleiterſcheinungen hat kürzlich ein engliſcher
geſagt, nur allmählich läßt ſich ein Ueberblick des reichen
diesmal der Fall war: man ſah überall vergnügte Geſichter.
Journaliſt, der früher hier längere Zeit gelebt und unſere
Inhalts geben; von einer flüchtigen Durchwanderung ſeien
denn die Leute, die ihr Geld ausgaben, hatten doch was
Stadt ſeit einem Vierteljahrhundert nicht wiedergeſehen
hier nur das brillante Porträt des Reichskanzlers von
davon, und die anderen, die es eingenommen, waren höchſt
in einer in großen Londoner Zeitungen veröffentlichten
Rudolf Schulte im Hofe, Artur Kampfs packen=
zufrieden
, daß ihnen nicht der Wettergott einen ſchlimmen
Studie geſchildert, die viel des Bemerkenswerten enthält.
des Bild der Aachener Bürger, die den General Jourdain
Streich geſpielt. Was ſolch ein einzelner, von der Witte=
Auch auf dieſen Engländer haben die raſch vollzogenen
um Schonung der Stadt bitten, Hoffmann von Fal=
rung
begünſtigter Feſttag für Umſätze hervorrufen kann
Umwandlungen im äußeren und inneren Bilde unſerer
lerslebens ſtimmungsvolle Landſchaften, Hans
geht daraus hervor, daß die Karlshorſter Rennbahn
Reſidenz einen ſtarken Eindruck gemacht und ihm erſcheinen
Herrmanns beſonders friſche und farbenfrohe Motive
am zweiten Pfingſttage über 90000 Mark einnahm, wäh
ſie in vielfacher Beziehung, verglichen mit den Bemüh=
aus
Holland, W. Trübners lebensgroßes Reiterbildnis
rend ſich der Umſatz am Totaliſator auf nahe 735000 Mark
ungen anderer Hauptſtädte, bewunderungswürdig. Auf
des Großherzogs von Heſſen, Hans Koeſters von
belief. Man kann ſich denken, welch’ goldene Ströme in die
das wärmſte lobt er unſere neuen Hotels, die Reſtaurants,
merkwürdiger Leuchtkraft und Naturwahrheit erfüllte En=
Kaſſen der Eiſenbahndirektionen, der Dampfſchiffgeſellſchaf=
in
denen man für eine winzige Summe gut verpflegt
tenbilder, des viel zu früh verſtorbenen H. Fenner=
ten
, der Straßenbahnen uſw. gefloſſen ſind. Beſonders
wird, die Ordnung und Sauberkeit auf den Straßen, die
Behmers mit genremäßigem Reiz wirkendes Bild
viele heitere Mienen aber bemerkte man unter unſeren Leh=
Arbeitſamkeit der Bewohner, die Erfolge, die ſich überall
ſeiner anmutigen Schweſter, Max Schlichtings le=
rern
, die aus ihrer Freude und ihrem Stolz kein Hehl
von ſelbſt aufdrängen. Berlin als Stadt jedoch in ſeiner
bendurchpulſtes Gemälde vom Leipziger Platz und Hans
machten, daß die ſo heiß umworbene Kaiſerkette den Ber=
jüngſten
baulichen Entwicklung iſt ihm zu buntſcheckig, er
Arnolds ergreifende, in des Wortes wahrer Bedeu=
linern
zugefallen.
findet den Sinn für das Angemeſſene zu wenig durchge=
tung
fortreißend gemalte Todesreiter des Jahres 1813 ge=
Leider fiel in den Glanz der Feſttage auch ein tiefer
führt und empfindet unangenehm die nahen Gegenſätze.
nannt. Bald ſoll dieſe kurze Hervorhebung ergänzt werden.
Schatten durch die neue Mördtat, welche weite Be=
Das iſt für den, der die Gleichförmigkeit der neuen Stadt=
völkerungskreiſe
in Schrecken verſetzte: ein armer Junge,
Während auf dieſer Ausſtellung unſere Kolonien male
teile engliſcher Städte kennt, begreiflich. Wir nehmen
der ſich nur ein paar Pfingſtgroſchen verdienen wollte,
riſch nicht zu ihrem Recht kommen geſchieht dies in um
dieſe Gegenſätze nicht ungern hin, falls ſie nicht über das
büßte auf furchtbare Weiſe ſein Leben ein. Das Geheim=
faſſendem
Maße in der im Kunſtſalon von Keller und
Maß hinausgehen, und freuen uns der dadurch ermög=
nisvolle
der blutigen Tat, die auf das erregteſte beſpro=
Reiner veranſtalteten Ausſtellung Deutſch=Afrika
lichten Vergleiche.
chen wurde und bis zum Mittwoch die Gemüter beſchäf=
In hunderten farbiger Darſtellungen wie in einer um=
An ſolchen Gegenſätzen und Vergleichen fehlt’s nicht
tigte, wurde zur allgemeinen Genugtuung durch die eben=
faſſenden
Sammlung ethnographiſcher Gegenſtände wer=
in
unſerer kürzlich eröffneten Jubiläums=Kunſt
ſo umfaſſend wie geſchickt angeſtellten Nachforſchungen un=
den
uns unſere Kolonien in Kamerun, Togo. Deutſch=
ausſtellung
. Ihre Veranſtalter gingen von dem Ge=
ſerer
Kriminalpolizei bald aufgeklärt, und der Mörder
Südweſt und Deutſch=Oſtafrika vor Augen geführt, alles
danken aus, ein möglichſt reichhaltiges Bild der Entwick=
hinter
Schloß und Riegel geſetzt. Die ſofort geäußerte
ſehr hübſch, ſehr überſichtlich und anſchaulich. Ein ein=
lung
unſerer bildenden Künſte während der 25jährigen
Annahme, daß es ſich nicht um ein planmäßig vorbereite=
ziger
Künſtler, Ernſt Vollbehr hat dieſe Ausſtellung
Regierungszeit des Kaiſers zu geben. So gern man die=
tes
Verbrechen gehandelt, und der Täter in ganz beſtimm=
zuſtande
gebracht, die ebenſo für ſein künſtleriſches Kön=
ſes
Vorhaben begrüßte, ſo mußte man doch von vornherein
ten Kreiſen zu ſuchen ſei, fand ihre Beſtätigung und ließ
nen wie für ſein Sammeltalent ſpricht, nicht minder für
an ſeiner Durchführbarkeit zweifeln. Dazu hätte es an=
die
Spuren ſchnell und ſicher verfolgen. Das iſt von gro=
ſeine
Wanderluſt, die ihn immer wieder und wieder hinaus=
derer
Vorbereitungen bedurft und anderer Räumlichkeiten
ßer Wichtigkeit nicht nur im Hinblick auf die Beruhigung
geführt. Und mit dem Ergebnis darf er und dürfen wir
in denen man die Kunſt der neueſten Gegenwart und jene
der Einwohnerſchaft, ſondern auch als beſtes Gegenmittel
der jüngſten Vergangenheit, alſo des letzten Vierteljahr=
zufrieden
ſein.
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Ausspülen und die Wäsche ist fertig. Erfordert keine anderen Waschzusätze an Seile,
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[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Seite 32.
Nummer 113.
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e

[ ][  ][ ]

in

2. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
33 15.
Samstag, 17. Mai.
1915.
m
M e
rad und ſeiner Förderung iſt durch dieſe Fahrt ein großer
wagen der roten Linie daſtand, gung er ein Stück zu Fuß
(VI,1482
Dienſt erwieſen worden und dürfen wir hoffen, daß der
Nehmen Sie
die Rheinſtraße hinuter, um dann in den nächſten ihn von
rührige Allgemeine Deutſche Automobilklub auch in Zu=
hinten
einholenden Wagen der roten Linie zu ſteigen.
täglich ein Likörgläschen Dr. Hommel’s
kunft ſich in der gleichen Weiſe des in Deutſchland ſo ſtief=
Auch dieſem Herren wurde eröffnet, er müſſe nach dem
Haematogen unmittelbar vor der Haupt-
mütterlich
behandelten Motorzweirades annimmt, wie er
Ernſt=Ludwigs=Platz zurückgehen, falls er nicht noch ein=
mahlzeit
! Ihr Appetit wird reger, Ihr Ner-
es
ſeither getan hat. Die Leitung der Fahrt lag in den
mal zahlen wolle. Man wende nicht ein, die bemän=
vensystem
erstarkt, die körperlichen Kräfte
Händen des Vorſitzenden der Zentral=Sportkommiſſion,
gelten Vorſchriften ſeien zwecks Kontrolle unbedingt not=
werden
gehoben. Warnung: Man verlange
des Herrn Architekten L. Bruckmayer München, von dem
wendig! In unſerer Nachbarſtadt Frankfurt kennt man
ausdrücklich den Namen Dr. Hommel.
auch die Ausſchreibung für dieſe Fahrt herrührt.
wenigſtens ſolche oder ähnliche Beſtimmungen, trotz des
E ru
dort herrſchenden Großſtadtverkehrs, nicht. Will nan dort
* Radrennen
in
Mainz. Das klaſſiſche Dauer=
beiſpielsweiſe
vom Hauptbahnhof nach der Konſtabler=
rennen
um den Großen Preis von Mainz kommt Sonn=
Wache fahren, ſo iſt es geſtattet, jeden die Kaiſerſtraße
Sport, Spiel und Turnen.
tag, den 18. Mai, auf dem Mainzer Sportplatz zur Ent=
hinauffahrenden
Wagen zu benutzen. Fährt der Wagen
ſcheidung. Die Mainzer Sportwoche wird am Don=
nur
bis zur Hauptwache, dann ſteigt man eben um.
Fünftägige Motorrad=Prüfungsfahrt des Allgemeinen
nerstag, 22. Mai (Fronleichnam), mit weiteren Dauer=
Zum Schluß noch eine Frage: Bekanntlich fährt ſeit
Deutſchen Automobilklubs.
rennen fortgeſetzt.
dem 16. d. M. eine neue Linie Hauptbahnhof-Eliſabe=
Am Mittwoch abend wurde mit dem Endziel in
thenſtraße-Schloß. Darf man dieſe benutzen, wenn man
Braunſchweig die ſo
glänzend verlaufene 5tägige
von dem Hauptbahnhof nach der Taunusſtraße, der Beck
Motorrad=Prüfungsfahrt des Allgemeinen Deutſchen
Stimmen aus dem Publikum.
ſtraße oder dem Herdweg will? Oder werden auf dieſer
Automobilklubs beendet. Auf der langen Strecke von
Strecke überhaupt keine Umſteigefahrſcheine ausgegeben?
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
rund 1300 Kilometern haben unſere deutſchen Motorrad=
keinerlei
Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des
21 Abſ. 2 des
fahrer bewieſen, daß ſie an Sportsfreudigkeit hinter ihren
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Die Signallaternen der Elektriſchen.
engliſchen Kameraden nicht zurückſtehen. Das Maſchinen=
Es wird ſoviel über unſere elektriſche Straßenbahn
In der letzten Stadtverordnetenſitzung wurde ein Be=
material
hat bewieſen, daß es auch hochgeſpannten An=
geſchrieben
; auf einen Hauptmißſtand iſt aber noch nicht
ſchluß der Direktion der Heag mitgeteilt, wonach die Bei=
ſprüchen
genügt und daß das Motorzweirad ſportlich wie
aufmerkſam gemacht worden, den ich daher kurz berühren
behaltung farbiger Signallaternen neben der Nummern=
verkehrstechniſch
in der Lage iſt, allen Anſprüchen zu ge=
möchte
. Will man beiſpielsweiſe vom Hauptbahnhof nach
bezeichnung der einzelnen Linien nicht angängig iſt, da
nügen. Das Reſultat der Fahrt hat alle Erwartungen
dem Herdweg fahren, ſo muß man von Anfang an einen
für die künftig zu betreibenden elf Linien keine genü=
bei
weitem übertroffen, ſind doch über 50 Prozent der ge=
Wagen dieſer Linie benutzen; es iſt nicht geſtattet, zunächſt
gende Anzahl von Farben vorhanden ſei. Jeder, der
ſtarteten Fahrer ſtrafpunktefrei am Endziel angekommen.
mit der blauen Linie nach dem Ernſt=Ludwigsplatz zu fah=
einmal
einen Blick in den Betrieb der elektriſchen Straßen=
Das bereits feſtſtehende Reſultat iſt folgendes: In Erfurt
ren, um dort umzuſteigen. Nun kann es aber doch ſehr
bahnen größerer Städte wie Berlin und Frankfurt a. M.
ſtarteten am 10. Mai zur Teilnahme an ſämtlichen fünf
wohl vorkommen, daß der direkte Wagen nach dem Herd=
geworfen
hat muß über eine ſolche Begründung ſich wun=
Etappen 46 Fahrer, von denen nur 16 bepunktet wurden
weg anfangs überfüllt iſt; trötzdem muß man mit dieſem
dern. Daß eine genügende Anzahl gleicher Farben für
reſp. ausſchieden, ſo daß alſo 30 Fahrer ihre Aufgabe voll
fahren oder 78 Minuten warten, da man ja den inzwi=
beide
Laternen vorn und hinten am Wagen nicht vorben=
und ganz erfüllten. Zu einzelnen Etappen hatten ſich 14
ſchen fahrenden Wagen der blauen Linie, um einſtweilen
den iſt, iſt wohl ſelbſtverſtändlich, warum wählt man aber
Fahrer gemeldet, von denen fünf bepunktet wurden. Gol=
wenigſtens
bis zum Ernſt=Ludwigsplatz zu kommen, nicht
nicht wie in anderen Städten außer den einheitli=
dene
Plaketten konnten an 29 Fahrer verteilt werden. Die
benutzen darf. Will man nach dem Böllenfalltor oder den
chen Farben für beide Laternen (wie weiß=weiß, blau=
letzte
Etappe, von Leipzig nach Braunſchweig,
Hirſchköpfen gelangen, auch dann darf man nur einen da=
blau
, grünggrün uſw.) zur weiteren Unterſcheidung auch
die faſt das geſamte Harzgebiet berührte und an Fahrer
hin durchgehenden Wagen beſteigen. Denn es iſt nich
zwei verſchiedene Farben für beide Laternen? Wie
wie Maſchinen große Anforderungen ſtellte, brachte das
mehr wie früher geſtattet, zunächſt nach dem Herdweg
leicht läßt ſich dadurch eine große Anzahl von Farben= Zu=
überraſchende
Reſultat, daß von 41 Startenden nur vier
reſp. Taunusſtraße zu fahren und dort auf einen durch=
ſammenſtellungen
bilden (wie: weiß=blau, weiß=grün, weiß=
ausſchieden
. Das will um ſo mehr ſagen, als ſämtliche
gehenden Wagen zu warten. Man ſollte meinen, es läge
rot, weiß=gelb, rot=blau, rot=grün, rot=gelb uſw.). Bei ein=
für
dieſe Etappe geſtarteten Fahrer bereits die Prüfung=
wie
im Intereſſe des Publikums ſo auch im Intereſſe
tretender Dunkelheit ſind die beiden Farben der Signal=
der
vier vorangehenden Tage hinter ſich hatten. Man
des Betriebs, die Fahrgäſte auf die verſchiedenen Wagen
laternen aus der Ferne ſicher leichter und früher zu
war überraſcht, wie namentlich auch die leichteren Motor=
zu
verteilen, um nicht den einen Wagen überfüllt, den
erkennen und zu unterſcheiden als die Nummernplatten,
zweiräder die ſchwierigen Bergſtraßen des Harzes über=
anderen
leer laufen zu laſſen. Wohin die jetzigen Beſtim=
ſelbſt
wenn dieſe abends belichtet werden. Ein Ableſen
wanden.
mungen führen, das konnte man vorgeſtern ſo recht beob=
der
Nummer wird immer erſt möglich ſein, wenn der be=
Der Empfang in Braunſchweig war ein äußerſt
achten. Stieg da auf dem Ernſt=Ludwigsplatz ein Herr,
treffende Wagen in die unmittelbare Nähe des Fahrgaſtes
impoſanter, da die Spitzen der Behörden, das Braun=
mit
einem Umſteigefahrſchein verſehen, in einen Wagen in
gekommen iſt. Hoffentlich ändert die Direktion der Heag
ſchweiger Militär und ein Publikum, das nach Tauſenden
der Richtung nach der Taunusſtraße um nach den Hirſch=
ihren
diesbezüglichen Beſchluß im Intereſſe des fahrenden
zählte, ſich am Ziel eingefunden hatten. Vor dem Kurhaus
köpfen zu gelangen. Da der betreffende Wagen aber nur
Publikums recht bald ab.
Richmond, wo die Fahrt endete, konzertierte die Kapelle
bis zur Taunusſtraße fuhr, veranlaßte der Schaffner den
des Braunſchweiger Huſarenregiments. Den eintreffenden
Herrn, an der Mühlſtraße auszuſteigen eben mit der Be=
Donnerstag abend gegen 9 Uhr wurden zwei auf
Fahrern, vor allem auch der einzigen Dame, die die Fahrt
gründung, daß man nach den Hirſchköpfen nur einen direk=
dem
Heimwege begriffene Damen in der Moſerſtraße, wo
ebenbürtig ihren männlichen Kollegen beendete, wurde
ten Wagen benutzen dürfe. Der Herr kam der Aufforde=
ſolche
den Herdweg durchſchneidet, von einem aus letzterem
ein herzlicher Empfang zuteil. Am Abend fand in Dan=
78 Minuten und ſtieg dann in den
rung nach, wartete
kommenden, wütend bellenden Hunde ohne Veranlaſſung
nes Hotel ein Feſtkommers ſtatt, zu dem ebenfalls die
nächſtfolgenden durchgehenden Wagen. Als er ſeinen
angefallen. Der Hund zerriß der einen Dame das Kleid
Spitzen der Behörden erſchienen waren. Der Gau Han=
und lief wieder nach dem Herdweg zurück. Der Eigen=
Fahrſchein vorzeigte, wurde ihm erklärt daß dieſer von
nover hatte zu dieſem Tage eine Sternfahrt nach Braun=
der
Mühlſtraße ab keine Gültigkeit habe, da dort keine
tümer konnte nicht feſtgeſtellt werden. Zu allem Glück tru=
ſchweig
gelegt, der eine große Anzahl Gaumitglieder
gen die Damen keine Bißwunden davon. Im Intereſſe
Umſteigeſtelle ſei; dieſe ſei auf dem Ernſt=Ludwigsplatz,
Folge leiſtete. Eine beſondere Genugtuung für die Ver=
der
öffentlichen Sicherheit dürfte es ſich empfehlen, die
der Herr ſolle alſo dorthin zurückgehen, Man bedenke,
welche Zumutung!
Verordnung über das Einhalten der Hunde zur Nachtzeit
anſtalter war es, daß die Fahrt trotz der großen Teilneh=
merzahl
ohne jeglichen Unfall verlief und daß überall den
erneut bekannt zu geben, zumal die Beſchwerden über Be=
Noch einen ähnlichen Fall habe ich kürzlich erlebt. Ein
Herr kam mit der Straßenbahn vom Herdweg und wollte
Fahrern, die ſich als echte Herrenfahrer benahmen, ein
läſtigung von Hunden nicht vereinzelt daſtehen.
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[ ][  ][ ]

Seite 34.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Nummer 113.
ſtoßen in der Lage iſt, und welche erweiterte feſte Grund=
Der Wochenſchluß zeigte einen ſehr ruhigen Verkehr
lage der Verwaltungs= und Verwertungs=Geſellſchaft für
doch konnten ſich die Kurſe gut behaupten. Hochſter Farb=
Handel und Verkehr.
ihren Betrieb gegeben werden kann. Der Vorſtand und
werke beſſerten ſich bis 633½, Daimler bis 363; auch Kunſt=
der
Aufſichtsrat der Bank glauben aber, jetzt ſchon der
ſeide bis 66½ und bis 360 anziehend
Handels Verein Darmſtadt, E. V. Dem
herrſchenden, wenig günſtigen Auffaſſung Rechnung tra=
Jahresbericht 1912/13 iſt zu entnehmen: Das Be=
Von Loſen notieren: Augsburger 34.50, Braunſchwei
gen zu ſollen und ſchlagen der Generalverſammlung zur
ger
richtsjahr war ſowohl in politiſcher wie wirtſchaftliche:
195 P., Meininger 35.30, Genua 210 B., Freiburger
Beſchlußfaſſung vor, weitere Rückſtellungen in Höhe vor
Beziehung ein bedeutungsvolles Jahr. Die in den letz=
121 B., Türkiſche 166.60, Ungariſche 399, Mailänder 45
1½ Millionen Mark zu machen. Findet dieſer Antrag
Fr.=L. 140, Mailänder 10=Fr.=L. 37, Raab=Grazer Anrſch
ten Jahren eingetretene wirtſchaftliche Aufwärtsbewegung
Annahme, ſo iſt gleichzeitig über die Herabſetzung de=
39.30, Venediger 52, in Reichsmark; Goth. Präm. II 116.50
führte zu einer induſtriellen Hochkonjunktur. Der Außen
Grundkapitals der Bank von 2½ Millionen auf 500000
Donau=Regulierung 158 P., Madrider 73.75, in Prozent:
handel und die Güterbewegung auf Schiffen und Eiſen=
Mark zu beſchließen.
ferner ſchließen: 4proz. Reichs von 1913 100.05, 4proz
bahnen übertrafen die Leiſtungen der früheren Jahre
Reichs (rückzahlb. 1918) 99.20, 3½proz. Reichs 86.85
ganz erheblich. Die Landwirtſchaft konnte infolge eine
H. Frankfurt
M., 16. Mai. (Börſen
a
zproz.
Reichs 76, 4proz. Heſſen von 1899 97.80, 4proz
befriedigenden Ernte auf ein ertragreiches Jahr zurück
wochenbericht.) Nachdem bisher die Tendenzſtim
Heſſen
blicken. Sie erlangte dadurch wieder eine geſteigerte
von 1906 97,75, 4proz. Heſſen von 1908/09 97.50
mung ſich nach der Politik richtete, iſt es jetzt die Lage
Verkaufskraft, die in einem ſtärkeren Verbrauch von In
4proz. Heſſen (rückzahlb. 1921) 99, 3½proz. Heſſen 85,
des Geldmarktes, welche einen maßgebenden Einfluß au=
3proz. Heſſen 73.50, 4proz. Darmſtädter 96.90, 3½proz
duſtrieartikeln ihren Ausdruck fand, was wieder den ge
die Börſen ausübt. Während der erſten Wochenhälfte
werblich tätigen Kreiſen in reichem Maße zugute kam
Darmſtädter 87.50, 4proz. Heſſiſche Land.=Hyp.=Pfdbr
war die Tendenz dementſprechend eine ſchwache bei gro
(S. 1823) 97.90 G., 4proz. Heſſiſche Land.=Hyp.=Pfdbr
Allerdings fehlte es auch nicht an Hemmungen, die di
ßer Zurückhaltung der Spekulation. Erſt am Donners
(S. 2425) 98.10 G., 3½proz. Heſſiſche Land.=Hyp.=Pfdbr
Ausnutzung der guten Konjunktur erſchwerten und beein
tag ſah man einen Lichtblick, indem die Seehandlung in
(S. 35) 85.70 G., 3½proz. Heſſiſche Land.=Hyp.=Pfdbr.
trächtigten. In erſter Linie wirkten die großen politi
Berlin größere Beträge Geld unter den bekannten Ar
(S. 911) 85.80 G., 4proz. Heſſiſche Kom.=Pfdbr. (S. 10
ſchen Ereigniſſe auf das Wirtſchaftsleben ein. Während
prüchen an die Qualität der Sicherheiten bis zum 20
bis 12) 97.90 G., 4proz. Heſſiſche Kom.=Pfdbr. (S. 1314
die kriegeriſchen Wirren in China und der türkiſch=ita=
Juni zu 5 Prozent und 5½ Prozent abgab. Auch Eng
98.10 G., 3½proz. Heſſiſche Kom.=Pfdbr. (S. 13) 85.90 G.,
lieniſche Krieg noch verhältnismäßig wenig Beunruhig=
land
hat einzelne Offerten von Pfundgeld hergelegt un
3½proz. Heſſiſche Kom.=Pfdbr. (S. 4) 85.80 G., Darm=
ung
verurſachten, brachte der Balkankrieg eine Stockun
Belgien ſowie Frankreich kauften etwas Deviſen. Darauf=
ſtädter
Bank 116.25 G., Süddeutſche Immobiliengeſellſchaft
n der Erwerbstätigkeit, die in Verbindung mit der Un=
hin
wurde man hoffnungsvoller bei jedoch nur kleiner
Mainz) 54.30,
Süddeutſche Eiſenbahngeſellſchaft 128
icherheit der Geld= und Kreditverhältniſſe in den Balkan=
Erholung und ſehr ſtillem Geſchäft. Man glaubte ſich in
Lederwerke vormals Spicharz (Offenbach a. M.) 63, Lack
ſtaaten den am Verkehr mit dieſen Staaten beteiligten
den letzten Tagen bereits in die saison morte verſetzt,
und Farbenfabriken Schramm (Offenbach a. M.) 274G
Kreiſen unmittelbar ſtarke Verluſte brachte. Durch die
ſo ruhig war auf allen Gebieten der Verkehr.
Faber u. Schleicher A.=G. (Offenbach a. M.) 131 B., Che
langandauernde Ungewißheit über die Erhaltung des
Zu den Einzelheiten übergehend, waren deutſch
miſche Mühlheim a. M. 67.50, Schantung 134, South
europäiſchen Friedens wurde die Unternehmungsluſt lahm=
Renten weniger belebt; während die 4prozentigen Gat=
Weſtafrika 123¾, Otavi=Anteile 113½, Otavi=Genußſcheine
gelegt und vor allem eine heftige Erſchütterung der Börſe
tungen um Bruchteile profitieren konnten, lagen 3pro
81½, 4½proz. Ruſſen 99.70, 4proz. 1880er Ruſſen 88.90
und des Geldmarktes hervorgerufen. Weiter führte die
zentige Sorten matter, offenbar infolge von Abgaben
4proz. 1902er Ruſſen 89.90, 3/oproz. Ruſſen 87 G., 3½
Kriegsfurcht zu ſtarken Abhebungen bei den Sparkaſſen.
wvegen der höheren Zinsſätze. Von den ausländiſcher
proz. Ruſſen 79½, 3proz. Ruſſen 74, 4proz. Unifiz. Türken
Die ſtetig zunehmende Verteuerung der Lebenshaltung
Staatsfonds wurden die verſchiedenen chineſiſchen Wert=
87 G., 4proz. Adminiſtr. Türken 81.30, 4proz. Bagdad=
insbeſondere
die hohen Fleiſchpreiſe, wirkten ebenfalls
ſtärker abgegeben, wobei auch die Kurſe weſentlich nach=
Türken 80. 4proz. Convert. Türken von 1905/11
77.50
nachteilig auf das Wirtſchaftsleben ein. In den kaufmän
geben mußten. Der Grund dafür liegt darin, daß die
Grie=
5proz. Bulgaren 99 B., Griechen von 1890 59.40 G.,
niſchen und induſtriellen Betrieben führte dies zu Teuer
neue 5prozentige chineſiſche Reorganiſations=Staats
chen von 1887 56 G., 5proz. Chineſen 97.60, 4½proz
Chi
ungszulagen und Lohnerhöhungen, die wieder die Ver
anleihe in Gold nunmehr definitiv abgeſchloſſen iſt und
neſen 90, 5proz. Chineſen (Tientſin=Pukow) 93.70
4½
waltungskoſten erhöhten und dadurch die Produktions=
der
auf Deutſchland entfallende Anteil in Höhe von
proz. Japaner 91.35, 4proz. Japaner 83.50, 4½proz.
Ser
bedingungen verſchlechterten. Andererſeits aber wurd=
Millionen Pfund Sterling oder 122,70 Millionen Marl
ben 88.70, 4proz. Serben 80.
durch die Teuerung die Kaufkraft der breiten Maſſer
am 21. Mai zur Subſkription aufgelegt wird. Der Emi=
ſchwer
beeinträchtigt. Es kann nicht bezweifelt werden
ſionspreis iſt auf 90 Prozent feſtgeſetzt und die Emiſſions
daß die Kaufkraft trotz der Hochkonjunktur noch mehr
Gewinnauszug
tellen ſind u. a. die Darmſtädter Bank, das Bankhaus
gegen früher zurückgegangen iſt. So brachte das vergan
Jacob S. H. Stern, die Diskonto=Geſellſchaft, die Dres
der
gene Jahr nus einerſeits eine das Wirtſchaftsleben in
dener und die Deutſche Bank. Serbiſche und bulgariſche
2. Prenßiſch-Säddeutſchen
regere Bewegung ſetzende Hochkonjunktur und anderer
ſowie die verſchiedenen türkiſchen Renten ſchließen rech
ſeits als Gegenſatz das Bild eines betrübenden Nieder=
(228. Röniglich Preußiſchen) Klaſſenlotterie
feſt, während öſterreichiſch=ungariſche Renten und 1902e
ſchlags.
Ruſſen, die infolge des herannahenden Friedens von ſpe=
5. Klaſſe 5. Ziehungstag 15. Mai 1913
* Landwirtſchaftliche Genoſſenſchafts
kulativer Seite viel gekauft wurden, ſchließlich wieder
Anf jede gezogene Nummer ſind zwei gleich hohe Gewinn=
bank
, Darmſtadt. In dem Bericht des Vor
ſchwächer notieren. Für Prima=Anlagezwecke dürfte die
auf
gefallen, und zwar
ie Loſe gleicher Numme
ſtandes über das Geſchäftsjahr 1912 heißt es
Bekanntmachung der Heſſiſchen Landeshypothekenbank ir
in den beiden Abteilungen 1 und II.
Das abgelaufene Geſchäftsjahr war für unſere Bank ein
Darmſtadt Intereſſe bieten, welche bis zum 26. d. M. ein
recht bewegtes. Stand ſchon das geſamte Wirtſchafts
(Ohne Gewähr A. St.=A. f. Z.)
(Nachdruck verboten)
ſchließlich 4prozentige Kommunal=Obligationen, unkünd
leben unter den nachteiligen Einflüſſen der Geldknapp=
bar
bis 1923, und Hypotheken=Obligationen, unkündbar
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über
heit, des Balkankrieges und der ſtändigen Gefahr ern=
24
bis 1920, beide Gattungen mit ſtaatlicher Zinsgarantie
Mk. gezogen:
ſter Verwickelungen zwiſchen den Großmächten, ſo hatte
2 Gewinne zu 500000 Mk. 22770
ausgeſtattet und mündelſicher im ganzen Deutſchen Reiche,
die Bank insbeſondere noch mit anderen Schwierigkeiten
2 Gewinne zu 150000 Mk. 20540
zu 97,60 Prozent (derzeitiger Börſenkurs 98,20 bezw.
zu kämpfen. Der Konkurs Nieder=Modau und ſeine Fol
8 Gewinne zu 5000 Mk. 63971 65590 98517 215625
98,10) zur Zeichnung auflegt. Für die Abnahme der Stück
74 Gewinne zu 3000 Mk. 436 1626 13519 18926
gen hielt die Gemüter in Aufregung, und es fehlte nich
iſt eine Friſt bis Ende Juni zugeſtanden. Von Trans
19297
32589 38775 38294 42047 49388 49743 52379
an tatſächlichen und künſtlich geſchaffenen neuen Momen=
portaktien
ſind Hamburger Paketfahrt und Norddeutſche
65387
69055 81860 86775 90441 108192
117367
ten, welche immer wieder Beunruhigung in die Reiher
Lloyd viel realiſiert worden, während Süddeutſche Eiſen=
117910
119165 136794 145918 163478 164740
169855
unſerer Genoſſenſchafter trugen. Hauptſächlich hatte die
bahn=Geſellſchaft, Schantung, Oeſterreichiſche Staatsbahr
169916
178641 193652 195546 203222 20661
Bank darunter zu leiden, daß die Perſon unſeres ehe
215924
und Lombarden gut beachtet blieben. 3prozentige Lom
219942
221515 224343 227036
maligen erſten Direktors in einen aus dem Zuſammen=
bardiſche
Südbahn=Prioritäten zeitweiſe und bis 53.80
170
Gewinne zu 1000 Mk. 2039 2052 485f
13206
bruch von Nieder=Modau entſprungenen Zivil= und Straf
gehandelt. Zur Sanierung der Südbahn ſtehen, wie ver
14586
16048 21996 22589 24144 25873 26166
2716.
iſt
prozeß verwickelt war bezw noch verwickelt
Die
lautet, zwei Möglichkeiten im Vordergrunde: Die Ge
3033l
30957 38988 39874 47906 48199 5043f
52256
Wirkungen auf unſere Bank machten ſich in einem frü
währung der Staatsgarantie, wobei die Prioritäre die
53647
57819 68639 68919 69046 72298 7400
8162
her nie gekannten Geldabfluß und in einer ausgeprägter
Abſtempelung auf 300 Francs zugeſtehen würden, und die
89246
91635 94599 96725 97311
10631
101432
Zurückhaltung ſeitens unſerer Genoſſenſchaft in bezug auf
Gewährung der Tarifgarantie, bei der die Prioritäre ge
10736
109845 110203 111895 120504
12560.
122106
Neueinzahlungen geltend. Die Bank glaubte dieſen un
der Genexalver
ringere Opfer bringen würden. In
130460
138673 139697 142144 145381
149570
151846
natürlichen Verhältniſſen gegenüber durch ihren Anſchlu
ſammlung der Südbahn dürften über den Stand der Sa
1574
158262 160133 160852 16113a
163444
16654
an die Preußiſche Central=Genoſſenſchafts=Kaſſe in Berlin
nierung Mitteilungen gemacht werden.
167426
168221 176388 178957 179506
181535
18356.
in jeder Beziehung gewappnet zu ſein. Aber auch dieſe
186058 189023
185975
198767
204164
199270
207226
Bankaktien wurden durch die allgemeine ſchwache
Hauptkreditquelle reichte auf die Dauer nicht aus, und
212550 216826 218566
21117
219197
218793
2214a
Tendenz ungünſtig beeinflußt, wobei Deutſche Diskonto=
da
auch die ſofſt üblichen Zuflüſſe aus Genoſſenſchafts
22260
222957 223646 226745 228890
231461
232289
Kommandit etwa 1½ Prozent verloren, während Darm
kreiſen verſiegten, ſah ſich die Bank Ende März dieſes
232334
ſtädter faſt unverändert ſchließen
Jahres vor die Wahl geſtellt, entweder es zur Zahlungs
222 Gewinne zu 500 Mk. 5202 7401
13858
16345
Der Montanmarkt wurde im Laufe der Woche ſehr
einſtellung kommen zu laſſen oder durch das Nachſuchen
18808 20428 22462 27735 28442 28855
36488
29116
verſtimmt, und da die Spekulation kein Intereſſe mehr
45547
einer Stundung die allmähliche Abwickelung der Ge
48205 48461 50251 50554 51568
53458
5305.
zeigte, ſo erfolgten allgemein Kursabſchläge. Es ſtimu=
53868
54388 55362 56057
ſchäfte ohne die ſchweren Nachteile einer gewaltſamen
56572
59411
3034
60620
6168
lierten dabei auch Meldungen, wonach ſich die Unſicher=
62696 63427 63893 67051
68356
Löſung zu ermöglichen. Der außerordentlich beſonnener
69032
6855
6914.
heit auf dem Eiſenmarkt verſchärft hat. Wenn auch die
70311 71541 72364 73633 73950
und ruhigen Haltung der Gläubigerverſammlung vom 1
1522.
7761
77906 79345 83274 89721 92189 109130
110768
großen Verbände die Preiſe ſyndizierter Artikel bishe=
111711
April d. J. haben wir es zu verdanken, daß die ange
11424
11730
122018 124186 124657
noch auf dem alten günſtigen Niveau halten konnten, ſo
124692
125546
ſtrebte Stundung ſo gut wie geſichert erſcheint. Unſere
12978.
12925.
134026 138559 144570
145559
152881
iſt doch bei anderen Artikeln die Preisſtellung nicht mehr
Beteiligung bei der Reichsgenoſſenſchafsbank. Frank=
156540
156250
158816 159204 160964
164196
165657
ſo feſt. Es bleibt abzuwarten, ob die entſtandenen Lücken
furt a. M., in Höhe von 500000 Mark haben wir bis auf
16878c
173004 17369.
170527
172394
175324
175410
durch Neubeſtellungen wieder ausgefüllt werden können
1 Mark abgeſchrieben. Die kürzlich abgehaltene ordent=
17943
17725
183733
185715 186584
186901 187454
Andererſeits haben die Eiſenbahnverwaltungen ſehr
liche Generalverſamlung dieſer Bank hat die Herabſetz
18752a
190636
194474
196247 19693
198938 199176
große Beſtellungen neuerdings gemacht. Die führender
ung des Grundkapitals von 5 auf 1 Million beſchloſſen
200060
202385
209347 210588
208976
215592 216084
Werke im Rheinland ſeien derart konſolidiert, daß ſie auch
Auf Anraten unſerer Rechtsbeiſtände und im Einver
221439
223415 225546
229025 229523 230396 23167a
einer rückgängigen Konjunktur gegenüber in ganz andere
ſtändnis mit unſerem Aufſichtsrat ſind wir mit der Kon
233559 233980
23169.
Weiſe ſtandzuhalten vermögen, als noch vor fünf Jahren
kursverwaltung des Spar= und Kreditvereins Nieder=
Ir
der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
Befürchtungen wegen ſcharfer Rückgänge der Dividenden
Modau einen Vergleich eingegangen, um weitläufig
240
Mk. gezogen
ſeien daher nicht mehr in gleichem Maße wie früher an
Jahre dauernde Prozeſſe zu vermeiden und den dami
2 Gewinne zn 10000 Mk. 63944
Platze. Eiſen= und Stahlwerke hätten von der günſtiger
verbundenen Beunruhigungen ſchon im rein genoſſen=
10 Gewinne zu 5000 Mk. 12400 65878 6682.
Konjunktur ſicher profitiert, ſo daß ſie mit einem durch=
ſchaftlichen
Intereſſe, ſowie im Intereſſe unſerer Banl
71954 208610
aus befriedigenden Abſchluß hervortreten würden. Abe:
vorzubeugen. Durch dieſen Vergleich iſt ein Geſchäftsantei
74
Gewinne zu 3000 Mk. 300 17730 19129 22292
auch vom amerikaniſchen Eiſen= und Stahlmarkt ſagt der
bei der Verwaltungs= und Verwertungs=Geſellſchaft für
23437
27398 27968 28056 34872 44015 50572 6778t
Iron Age, daß die Abſchwächung in dieſer Induſtrie ſei
Immobilien m. b. H. in Frankfurt a. M. in Höhe vor
*72284
82332 88129 97369 103097 106919 120077
der letzten Berichtswoche ſtärker zum Ausdruck gekom
100000 Mark in unſeren Beſitz gekommen, und wir ſin
12219)
126583 136041 147441 161238 161320 16976
men wäre. Einen größeren Einfluß habe der ruhige Ge
ferner anſtelle der Konkursmaſſe Nieder=Modau der Ver
169826
178598 179363 181833 183900 190376 199706
ſchäftsgang beſonders am Stahlmarkte ausgeübt.
Der
waltungs= und Verwertungs=Geſellſchaft gegenüber in ein
208266
219985 227959 228480
Eingang an Aufträgen ſei zurückgegangen, ebenſo ſei ein
Schuldverhältnis getreten für diejenigen Beträge, die
152 Gewinne zu 1000 Mk. 960 2857
5828
5996
7014
Abnahme der einlaufenden Speziſikationen zu verzeichner
bei endgültiger Abwickelung des Konkurſes die Verwalt=
11741 12118 13149 20792
28096
3009
2336a
geweſen. Schwächere Haltung hatte auch der Markt für
30742
ungs= und Verwertungs=Geſellſchaft aus Bürgſchaften und
32368 38115 40676 41463 5699.
62576
59387
6369.
Bauſtahl. Platten verkehrten in unregelmäßiger Haltung
67240 72647 73136 77703 79347
Ausbietungs=Garantien zu fordern gehabt haben würde
8260
82738
8304
85943 91407 94753 95155
Am Roheiſenmarkt ſei der Geſchäftsgang flau. Die Aus
106564
Nach den Bilanzen der Verwaltungs= und Verwertungs
104176
109268
111125 111237 126670 127329
131760
ſichten auf Beſſerung ſeien nur gering. Südliches Gie
Geſellſchaft hat dieſelbe mit einem Verluſt zu rechnen, der
129406
133159
137227 140762 143771
14701
15006.
149256
ßereieiſen iſt im Preiſe nachgebend. Die Notierung
ngefähr zwei Drittel der Geſchäftsanteile beanſprucht
154325
157507 159121 162039
17761
162415
173174
ſtellte ſich neuerdings auf 11¾ Doll. die Tonne, bishe
Wir ſind deshalb zu dem Entſchluß gekommen, unſen
17894
183269 185224 185640 19229)
19659
20094
12½12¾ Doll. die Tonne. Am Kaſſainduſtriegebiet war
Beteiligung mit 100000 Mark bei dieſer Geſellſchaft bis
20147
203067 206353 208943 213284
216720
21710
der Verkehr im ganzen ruhiger und Veränderungen
auf 1 Mark abzuſchreiben. Für unſere vorausſichtlichen
217111
219091 222405 223828 225098 229550
außer einzelnen Abſchwächungen, nirgends von Belang;
Verluſte im Konkurſe Nieder=Modau und für die uns
188 Gewinne zu 500 Mk. 2921 4754 6340
1442
es fehlten eben dieſe Woche die Orders des Privatpubli=
anſtelle
der Konkursmaſſe durch den Vergleich gegenüber
17295
19662 20320 22808 23670 25450 28220
31277
kums, das infolge der teuren Geldſätze vom Markte fern=
der
Verwaltungs= und Verwertungs=Geſellſchaft erwachſe
32620
33079 36441 37105 41141 42815 43099
4400
blieb. Badiſche Ainilin verloren 5 Prozent bis 560
nen Verpflichtungen haben wir 300000 Mark abge=
45850
50738 50973 52265 54448 54569 56644
61580
Kleyer 4 Prozent bis 452¾: Benz wurden bis 267½ ge
ſchrieben bezw. zurückgeſtellt. Etwaigen Verluſten an un
62418
8449)
67938 69054 73465 76099 83106 8363
nannt. Auch Elektrizitätsaktien ſchließlich mäßig abge
eren anderen Geſchäftsverbindungen haben wir vorerſt
85092
87537 99945 102255 103430
103553
103771
ſchwächt, ebenſo Zuckeraktien (Waghäuſel 208.80, Franken
durch eine Rückſtellung von 200000 Mark Rechnung ge
10843f
112703 112938 114056
119609
11598
115973
thal 392.50), auf welch letztere der rückgängige Zuckerprei
tragen. Hinſichtlich des Wertes unſerer Buchforderungen
11986
120275 121784 123465
134142
14157
13062
Pomona weiter ſtar
ungünſtigen Einfluß ausübte.
an die Reichsgenoſſenſchaftsbank in Höhe von ungefähr
145946
146447 152223 157979
16105.
158414
158538
ſchwankend, zuletzt 920, Kolonialanteile für Deutſch=Süd
8 Millionen und an die Verwaltungs= und Verwertungs
163288
16804a
165073
165224 166727
16806a
167647
weſtafrika 675. Weſentlich, höher, bis 53½, ſind Guate
Geſellſchaft von rund 5 Millionen Mark laſſen ſich be=
170787
185708
185860
172542
173832 18211
185277
mala in London auf die Meldung, daß der dortige Prä
ſtimmte ziffernmäßige Angaben zurzeit nicht machen. Es
209940
200116
202750 204348 20567
212721
208496
ſident die enaliſchen Forderungen einer umgehenden Zah=
kommt
ganz darauf an, wie und wann die Reichsgenoſſen
213165
217706
229084
228145 228199
219836 226156
lung der rückſtändigen Zinſen erfüllen werde
229895
233421
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*12607dfs
(
od. Stell. als Filialleiterin o. Em=
Drau ſ. Laufd. für morg. 2 Stund
pfangsdame. Kaution kann geſtellt
Lauteſchlägerſtr. 42. (*13024
werden. Off. u. G85 Exp. (*12482sms
Gebildete Dame ſucht Ver=
für
meine 17 jähr. Tocht.,
rauenspoſten od. Leitung einer
Bucht welche im Haushalt er=
an

Filiale. Offerten unter 16
fahren iſt, Stellung. Es wird
die Expedition ds. Bl. (*12917so
nehr auf weitere Ausbildung ge=
ehen
als wie auf hohen Lohn.
Ein in Maſchinenſchreiben und
Off. unt. J 30 a. d. Exp. (*13020
Stenographie bew. Fräulein
us beſſ. Hauſe mit höh. Töchter=
Mädchen ſucht Laufdienſt. Frau
chulbildung u. fl. Handſchr. wünſcht
nimmt noch 2 Kunden in
Beſchäftigung für halbe Tage
Waſchen und Putzen an.
I
Off. unt. J 33 a. Exp. (*1302/
(*13030
Riegerplatz 14.
Eine Frau nimmt für ½ Tage
Stellen ſuchen: Stützen, Haus=
Kunden im Flicken und Ausbeſſern
hält., Kinderfräul., Jungfer, Haus
an. Große Bachgaſſe 11. (*13007
nädch., Alleinmädch., welche kochen
Schneiderin, ſelbſtändig,
tüch=
können
, jüng. Mädch., welche ſchon
ig, empfiehlt ſich in und auße
edient haben i. Herrſch.= u. Privat=
em
Hauſe. Karte genügt. Kaup=
häuſern
f. ſof. od. ſpäter, alles mit
traße 37, 3. Stock, rechts. (*13024
zur guten Zeugniſſen. Frau Minna
Dingeldein, gewerbsmäßige Stellenvermitt=
Perfekte, gewandte
lerin, Elisabethenstr. 5., Tel. 531. (*13069
Schneiderin
nimmt noch Kunden an, nur nach
Junge Fran ſucht abends Büro
mittags, arbeitet auch im Haus
der Geſchäftsräume zu putzen.
Off. u. J 3 a. d. Exped. (*1292
Kaupſtraße 13, pt., Götz. (11164
60
nimmt noch
Junges, beſſeres Mädchen, (10
Buglerin Kunden an
Jahre), welches Nähen und Bügeln
in und außer dem Hauſe. (*13026
gelernt, ſucht Stelle. Off. erbitte u
Neue Niederſtr. 17, Hth., 2. St., I.
12 an die Exped. ds. Bl. (*12936
Frau geht halbe Tage Flicken
Kahlertſtraße 23, Hinterh. (*12938
Empfehle mich im Waſchen.
Frau
Schmidt, Darmſtr. 23, Stb.(
(*12935
Jg. beſſ. Mädch, das gut ſchneid
ann u. Hausarb. verſteht, ſucht
Saubere Frau ſucht für morgen=
bald
. leichte Stelle als Zimmer=
Stunden Laufdienſt.
bügel
(.
oder Hausmädchen. Offert. unt.
ſtaße 75, Seitenbau.
13006
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b. einer tüchtigen Schneiderin Lehr=
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telle. Offert. unter J 20
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12977
Expedition ds. Blattes.
ſtädterſtraße 8, 2. St.
928

Darmſtädter=Tagblatt, Samstag, den 17. Mai 1913.
Seite 35.
Männlich
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ſucht Bertrauenspoſten als Kaſſierer
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werden. Offerten unter H 81 an
die Expedition ds. Bl. (*12847fsc
aus guter Familie, welche über einiges Kapital verfügen und
65
Junger Kontorist
ſich eine geſicherte Exiſtenz erringen wollen, finden ſolche
in allen laufenden Kontorarbeiten
dauernd durch die Uebernahme einer Verkaufsſtelle unſerer
vertraut, ſucht Stellung per ſofort
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Hute Erfolge nachweisbar!
IV, 10894,16
einerlei w. Art gegen gering. Lohn.
Hefl. Offerten erbeten unter Darlegung der Verhältniſſe.
Off. u. J15 a. d. Exp. ds. Bl. (*1294
Ein jg. Mann (Invalide) ſ. Feld=
Un
Gart.=Arb. irg. welch. Art
Näh.
in der Expedition
12978
Trikotagen-und ScrumprWarchtabrik
Ai
kaufmänniſch geb.,
ialicher, a. Franz. u. Deutſch
NEHER & FOHLEN, Saarbrücken 3.
beherrſchend, ſucht paſſ. Stellung.
Offerten unter II 51 an die Ex=
e

pedition dieſes Blattes
(*12982
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Für hieſigen Platz ſucht ein gut
oder beſſeres gebildetes Mäd=
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eingeführtes Geſchäft einen zu=
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13036
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13054
(*13059
en koſtenlos
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Suche f. 1. Juni perf. Herrſchafts=

öch., Küchenm. in erſt. Herrſchaftsh
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(24
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57
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[ ][  ]

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