Grmſtädter
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e
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176. Jahrgang
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turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
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Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 112.
Freitag, den 16. Mai.
1913.
Die heutige Nummer hat 18 Seiten.
zu längerer Dauer geplant war. Für Europa kann das
des Reichstags. Daß die Vorlage vor der großen
Ver=
in gewiſſer Hinſicht nur angenehm ſein, denn ein feſt
zu=
tagung über den Sommer fertiggeſtellt wird, iſt
aus=
ſammenhaltender großer Staatenbund auf dem Balkan
geſchloſſen. Denn noch haben die Beratungen der
wäre ein Faktor geweſen, mit dem man in der Politik
Kommiſſion ihr Ende nicht erreicht. Wenn trotzdem noch
Das Wichtigſte vom Tage.
unter Umſtänden gar ſehr zu rechnen gehabt hätte.
eine Hoffnung leuchtet, ſo beruht dieſe darauf, daß in=
Das bayeriſche Regentenpaar iſt geſtern mittag
folge der Rüſtungsvorlagen auch in dieſem Jahre kein
*
127 Uhr von hier nach Kiſſingen abgereiſt.
Schluß, ſondern bloß eine Vertagung der Seſſion über
Prinz Heinrich von Preußen iſt am Mittwoch
Aus London meldet das Reuterſche Bureau:
An=
den Sommer erfolgt. Deshalb darf man noch hoffen, daß
abend in Karlsruhe eingetroffen.
zeichen deuten auf die Möglichkeit einer
Hinausſchie=
es wenigſtens im nächſten Winter gelingen wird, die Vor=
Der deutſche Botſchafter in London.
Fürſt
Lich=
bung der Friedensverhandlungen in
Lon=
lage zum Abſchluß zu bringen. Aber Vorausſetzung
da=
nowsky, iſt geſtern nach Verlin abgereiſt.
don hin. Bulgariens Bereitwilligkeit, die Präliminarien
für iſt, daß der Reichstag ſich ernſtlich auf dasjenige be=
Auf dem Flugplatz Johannisthal kollidierte
ſofort zu unterzeichnen, wird von Serbien und
Griechen=
ſchränkt, was jetzt in Kürze zu erreichen iſt. Daß die
Vor=
ein Flugzeug der Luftverkehrs=Geſellſchaft, auf
land nicht gebilligt. Serbien und Griechenland ſind nicht
lage einen großen Fortſchritt bedeutet, erkennt nicht nur
dem der Kapitän Jucker mit Flugſchüler Dietrich ſaß,
geneigt, zu unterzeichnen, ohne ſich alle ſie nahe
berühren=
die Oeffentlichkeit an, ſondern hat auch die frühere
Kom=
mit einem Harlan=Eindecker. Kapitän Jucker wurde
den Punkte voll und ganz vorzubehalten, und ohne daß
auf der Stelle getötet. Der Flugſchüler Dietrich erlitt
miſſion des Reichstags zugegeben, indem ſie gerade dieſer
ſchwere Verletzungen.
dieſe Punkte erſt zwiſchen den Verbündeten ſelbſt und
Faſſung der Vorlage zugeſtimmt hat. Man kann ſich auch
Von den drei bei dem Torpedoboots=Unglück
dann mit den Mächten durch ihre Botſchafter in London
um ſo leichter auf dieſen Standpunkt ſtellen, als die die
bei Helgoland Verletzten ſind zwei ihren Verletzungen
erſchöpfend beſprochen werden. Serbien und Griechen=
Jugendlichen betreffenden Fragen des materiellen
Straf=
erlegen.
land gehen offenbar darauf aus, jeden einzelnen Punkt
rechts demnächſt bei der Beratung der allgemeinen Straf=
Die Uebergabe Skutaris in die Hände des
eng=
vorher genau aufzuklären.
rechtsreform eingehend zur Erörterung kommen müſſen
liſchen Admirals Burne erfolgte am Mittwoch ohne
Was Bulgarien betrifft, ſo nimmt die bulgariſche
und bei der darauf folgenden allgemeinen Reform des
Zwiſchenfall.
Regierung im Prinzip die Friedenspräliminarien an,
Strafprozeſſes auch die Beſtimmungen über das Verfahren
Tageskalender zur Geſchichte der
macht aber Vorbehalte in betreffs der Grenzlinie
Enos=
gegen Jugendliche von neuem den Reichstag beſchäftigen
Befreiungskriege.
Midia geltend. Bulgariſcherſeits wird vorgeſchlagen, die
werden. Bei dieſer Gelegenheit kann man die auf Grund
neue Grenze ſolle von Midia zunächſt nach Sarai, dann
16. Mai 1813: Die Franzoſen beſetzen Torgau (kapituliert
des jetzigen Geſetzes zu ſchöpfenden Erfahrungen
ver=
am 14. Januar). — Napoleon wohnt einer Meſſe in der
nach Muradi, an der Eiſenbahnlinie
Konſtantinopel=
werten. Es wäre im höchſten Grade zu bedauern, wenn
Hofkirche zu Dresden an und empfängt Metternich.
Adrianopel, einem geeigneten Punkte für die Ausdehnung
ſich auch hier das Beſſere als der Feind des Guten er=
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
der Eiſenbahn bis Rodoſto gehen. Die Grenze ſolle dann
weiſen und das Jugendgerichtsgeſetz ſcheitern ſollte.
nach Airobol, zwiſchen Malgara und Kechan, dann über
Freilich hat ſich ſchon ſeit Jahrzehnten gezeigt, daß dem
die Waſſerſcheide des ägäiſchen Meeres öſtlich von Enos
Reichstage auf dem Gebiete des Strafprozeſſes die ge=
Der Balkanfrieden.
führen. So würde ſie Enos und die Mündung der
Ma=
ſchickte Hand, um nicht zu ſagen: der Beruf zur
Geſetz=
ritza dem bulgariſchen Gebiete belaſſen, was nicht der Fall
— Auf dem Balkan ſteht nun endlich der
Friedens=
gebung, fehlt.
wäre, wenn, wie die Mächte vorſchlagen, Enos zum
Grenz=
abſchluß bevor, wenn nicht etwa über kurz oder lang
punkt gemacht würde.
Ereigniſſe eintreten ſollten, die eine Aera neuer Verwick=
Deutſches Reich.
lungen bringen könnten. Die meiſten der von den Balkan=
-
Die argentiniſche
Sondergeſandt=
ſtaaten ernannten Friedensdelegierten weilen bereits in
Das Jugendgerichtsgeſetz.
ſchaft, die dem deutſchen Kaiſer den Dank ihrer Re=
London, um die definitiven Verhandlungen zu führen,
gierung für die Beteiligung Deutſchlands an der argen=
und der Abſchluß des Präliminarfriedens wird binnen
* Die Köln. Zeitung ſchreibt: Als im November des
tiniſchen Jahrhundertausſtellung übermitteln ſoll, wird
wenigen Tagen erwartet; iſt doch bereits eine
türkiſch=
vorigen Jahres das Jugendgerichtsgeſetz dem Reichstag
den neuen Beſtimmungen zufolge erſt nach den
Hochzeits=
bulgariſche Kommiſſion ernannt worden, welche die
Gren=
vorgelegt wurde, herrſchte allgemeine Befriedigung, da man
feierlichkeiten am deutſchen Kaiſerhofe in der
Reichshaupt=
zen feſtſetzen ſoll. Auch die Grundlinien des
Friedens=
annahm, daß der Reichstag dieſe Vorlage möglichſt raſch
ſtadt eintreffen, und zwar vorausſichtlich nicht vor dem
vertrages ſind ja im großen und ganzen bereits feſtgeſetzt
und glatt erledigen werde. Entſprach doch der Ge=
25. Mai; der genaue Zeitpunkt ſteht noch nicht feſt. Die
und von beiden Seiten angenommen. Danach ſollen alle
ſetzentwurf völlig den Beſchlüſſen, die die Reichstagskom=
Geſandtſchaft weilt zurzeit zu Studienzwecken in Paris.
Gebiete des europäiſchen Feſtlandes weſtlich der Linie
miſſion bei der Beratung der letzten allgemeinen Straf=
-
Zwei
Zwei neue Geſetzesvorlagen.
Midia=Enos abgetreten werden, ebenſo alle Rechte auf die
prozeßreform gefaßt hatte. Die Regierungen hatten es
Vorlagen ſollen dem Reichstage in nächſter Zeit noch zu=
Inſel Kreta, während die Beſtimmung über die Inſeln
nach dem Scheitern dieſer großen Reform anfänglich
ab=
gehen, um bis zur Vertagung noch verabſchiedet zu
wer=
des ägäiſchen Meeres den Großmächten überlaſſen bleibt;
gelehnt, die Materie des Verfahrens gegen die
jugend=
den, der Entwurf, betreffend Gewährung freier
Eiſen=
ebenſo wird den Großmächten die Feſtſetzung der Grenze
lichen Delinquenten aus dem Zuſammenhang heraus zu
bahnfahrt an die Mitglieder des Reichstags während der
Albaniens und die Begründung der ſtaatlichen
Organiſa=
löſen, gaben aber ſchließlich dem allgemeinen Drängen der
ganzen Legislaturperiode und eine Novelle zur
Gewerbe=
tion dieſes Landes überwieſen. Mit dem Friedensſchluſſe
öffentlichen Meinung nach, die darauf hinwies, daß es
ordnung, die für kinematographiſche und phonographiſche
ſollen auch die Angelegenheiten, die ſich auf Handel und
ſich hier um eine nicht nur äußerſt dringliche, ſondern auch
Vorführungen die Konzeſſionspflicht für den 1. Oktober
Induſtrie, auf Eigentumsrechte, Gefangenenaustauſch und
ohne große Schwierigkeiten zu löſende Frage handle, All=
1913 einführen will. Die Novelle ſchlägt auch einige neue
dergleichen beziehen, ihre Regelung erfahren. Um den
gemein rechnete man deshalb damit, daß der Reichstag in
Beſtimmungen öffentlich=rechtlicher Natur für den allge=
Friedensſchluß aber nicht gar zu lange aufzuhalten, ſollen
dieſer Angelegenheit ungefähr ſo vorgehen werde, wie
meinen Theaterbetrieb vor, eine Materie, die im Rahmen
alle finanziellen Fragen, die mit dem Kriege oder der
Be=
bei der Beratung der letzten Novelle zum Strafgeſetzbuch,
des künftigen Theatergeſetzes keine Regelung finden konnte.
ſetzung der annektierten Gebiete zuſammenhängen, der in
wo von allen Seiten des Hauſes eine erfreuliche Selbſt=
Paris zuſammentretenden Finanzkommiſſion übertragen
beſchränkung an den Tag gelegt und damit das Zuſtande=
Fortſetzung der Erhebungen über
werden. Allzu große Schwierigkeiten dürften ſich all
kommen der kleinen Strafrechtsreform ermöglicht wurde.
den Fleiſchhandel. Wie man uns ſchreibt, findet
dem kaum entgegenſtellen, man kann daher damit rechnen,
am 11. Juni und an den folgenden Tagen eine Fortſetzung
Die Beratung des Jugendgerichtsgeſetzes iſt nicht
daß der definitive Friedensſchluß — abgeſehen von der
ſi=
wenig beeinflußt worden von den Verhandlungen des
der Vernehmung von Sachverſtändigen über die
Verhält=
niſſe im Vieh= und Fleiſchhandel ſtatt. Es kommen,
nach=
nanziellen Seite der Angelegenheit — in nicht allzu langer
Dritten Jugendgerichtstages, der im letzten
Friſt erfolgen wird.
dem bei den letzten Vernehmungen 40 Sachverſtändige aus
Herbſt in Wiesbaden verſammelt war. Dieſer hat zwar
die Regierungsvorlage als einen erheblichen Fortſchritt
Süddeutſchland gehört waren, diesmal etwa 100 Sachver=
Damit ſind aber die Dinge noch nicht an ihrem Ende
ſtändige aus Weſtdeutſchland, Friesland, Holſtein,
Mittel=
bezeichnet, aber daneben doch eine Reihe von
Abänderun=
angelangt, es handelt ſich noch um die Teilung der Beute
deutſchland, Oſtdeutſchland und Sachſen zu Wort.
In=
gen als wünſchenswert hingeſtellt, die in der Hauptſache
unter den Verbündeten. Hier ſich hineinzumiſchen, iſt
die Kommiſſion des Reichstags ſeit Monaten
zwiſchen hat der Unterausſchuß, der damit betraut war,
nicht Sache der Großmächte, die ſich damit begnügen müſ=
Unterſuchungen des Preiſes vom Stall bis zum Viehhof
beſchäftigen. Daß die vom Jugendgerichtstage
vorge=
ſen, die Abgrenzung Albaniens feſtzuſetzen, die ohnehin
anzuſtellen, ſeine Aufgabe durch Ermittlungen auf den
ſchlagenen Verbeſſerungen, z. B. die Erſetzung der
be=
genug Kopfzerbrechen gemacht und mancherlei Reibungen
Viehmärkten in Berlin, Breslau, Dresden, Hamburg,
dingten Begnadigung durch die bedingte Verurteilung, die
zur Folge gehabt hat. Um wieviel ſchwieriger würde es
München, Mannheim und Frankfurt a. M. erledigt. Nach
Vermehrung der Zahl der Jugendgerichte und die
Er=
noch ſein, die Anſprüche der einzelnen Balkanſtaaten zu
Vernehmung der nächſten Sachverſtändigen dürfen dann
weiterung ihrer Zuſtändigkeit, wirkliche Verbeſſerungen
befriedigen, wo dieſe ſich bereits jetzt teilweiſe in den
die Ermittlungen als abgeſchloſſen angeſehen werden. Der
enthalten würden, geben auch wir zu. Aber ebenſo müſſen
Haaren liegen. Es läßt ſich nicht leugnen, daß die großen
Ausſchuß wird dann in eine Verarbeitung des gewonnenen
wir behaupten, und der bisherige Gang der Entwicklung
Erfolge Bulgariens die übrigen Verbündeten neidiſch ge=
Materiales eintreten und ſich entſcheiden, ob Vorſchläge
beſtätigt dies, daß alle dieſe einſchneidenden
Abänderungs=
macht haben, und es iſt ja auch bereits zu blutigen
Zuſam=
zur Abſtellung etwaiger Mißſtände in unſerem Vieh= und
vorſchläge das Schickſal des Geſetzentwurfs aufs ſchwerſte
menſtößen zwiſchen Griechen und Bulgaren gekommen.
Fleiſchhandel zu machen ſind.
gefährden. Denn es handelt ſich hier, abgeſehen vielleicht
Aber auch in Serbien führt man eine ſehr ſcharfe Sprache
der
wegen
Verhandlungen
3
von der Heraufſetzung der Grenze der Strafmündigkeit
Die
gegen Bulgarien und richtet ſich darauf ein, die Truppen
Deckungsfrage. Die Vorbeſprechungen, die vor den
vom vollendeten 12. auf das vollendete 14. Lebensjahr,
auch nach erfolgtem Friedensſchluß noch länger beiſam=
Pfingſtferien wegen der Deckungsfrage ſtattfanden, waren
um Fragen, bezüglich deren im Reichstage die Anſichten
men zu halten, wie man auch an verſchiedenen Stellen
unverbindlich. Sie führten zu keinem poſitiven
Ergeb=
weit auseinandergehen. Sodann hat auch die Regierung
die Regimenter konzentriert. Man hat ſich zwar dahin
nis. Erſt wenn nach Wiederaufnahme der
Reichstags=
erklärt, daß ſie es grundſätzlich ablehne, ſolche Fragen, die
geeinigt, den Zaren eventuell als Schiedsrichter
anzu=
ſitzungen die Fraktionsmitglieder vollzählig wieder
an=
nicht das formelle, ſondern das materielle Strafrecht
be=
rufen, es iſt aber nicht ausgeſchloſſen, daß es angeſichts
weſend ſind, werden zwiſchen dem Reichskanzler und den
träfen und deshalb bei der bevorſtehenden allgemeinen
der herrſchenden Stimmung erſt gar nicht dazu kommt,
Führern der bürgerlichen Parteien verbindliche Ver=
Strafrechtsreform zu entſcheiden ſeien, bei dieſer
Gelegen=
ſondern man ſich untereinander bekriegt.
handlungen über die Deckungsfrage beginnen.
heit zu regeln.
Der Zuſammenhang zwiſchen den „Verbündeten”
Die Zuſammenſetzung des preußi=
Daher blickt der Freund der Jugendgerichte nicht ohne
war eben nur ein lockerer, es handelte ſich lediglich um
Abgeordnetenhauſes bei der Auflöſung
chen
große Beſorgniſſe auf die Arbeiten der Juſtizkommiſſion
ein Abkommen zu einem beſtimmten Zweck, das gar nicht
Seite 2.
war folgende: Konſervative 155, Freikonſervative 60
Nationalliberale 64, Volkspartei 37, Zentrum 103, Poler
14, Dänen 2, Sozialdemokraten 6, bei keiner Partei 2,
zu=
ſammen 443.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Die, Annexion der letzten türkiſchen
Donauinſel. Am 12. Mai iſt die letzte türkiſche
Donauinſel Ada Kaleh von Oeſterreich=Ungarn annektiert
worden. Der Obergeſpan des Komitats Kraſſo=Szoeren”
begab ſich in Begleitung des Vizegeſpans, des
Oberſtuhl=
richters, eines Gendarmerieoffiziers und eines Gendarmen
in das Gouvernementsgebiet und verlas dort ein Dekret
der ungariſchen Regierung, wonach die Inſel namens de=
Königs von Ungarn ſofort annektiert wird. Die Inſel
wurde dem genannten Komitat einverleibt. Der türkiſche
Gouverneur, der ſich weigerte, das Annektionsdekret zu
unterzeichnen, iſt abgereiſt. Wie verlautet, wird die Pforte
gegen die Annektierung Proteſt einlegen. Eine Abteilung
von 150 ungariſchen Gendarmen iſt nach der Inſel beor
dert worden, die eigentlich ſchon 1878 infolge des Berline
Vertrages an Oeſterreich=Ungarn abgetreten und bei der
bosniſchen Annektion vergeſſen worden war. Nunmehr
iſt die Annektion vollzogen worden, weil nach den vor
ausſichtlichen Beſitzänderungen auf dem Balkan die Mög
lichkeit gegeben war, daß die Serben die Inſel beſetzel
und ſo jeder Zeit die ſüdliche Donau blockieren könnten
Frankreich.
Bei den Verhandlungen des Senat
über das Budget, verſicherte Finanzminiſter Du
mont, daß die Lage der Staatsfinanzen keineswegs zur
Beunruhigung Anlaß gebe und keine Liquidationsanleihe
notwendig ſei. Die im Umlauf befindlichen Schatzſcheine
betrügen 100 Millionen Francs mehr als im Vorjahre, abe:
es ſtünden auch von der Banque d’Algérie hundert Mil
lionen mehr zur Verfügung. Jede Beunruhigung ſei dem
nach ungerechtfertigt. Der Finanzminiſter gab zu, daß
das gegenwärtige Budget ein Defizit aufweiſe, doch
zweifle er nicht, daß das Land, das beſtändig reicher
werde, die ihm auferlegten Laſten tragen könne. Dumon
führte weiter aus, die franzöſiſche Rente erfreue ſich
er=
heblicher Vorrechte, ſie unterliege keiner Beſteuerung und
ihr Markt ſei ſehr ausgedehnt. Die kürzliche Baiſſe ſei
durchaussübertrieben; ſie ſei zurückzuführen auf eine
Irre=
führung der öffentlichen Meinung, die gewiſſe Stimmungs
macher ſehr bearbeitet hätten. Die Regierung betracht
die Rentenkupons als unantaſtbar. Der Finanzminiſter
ſchloß, er vertraue, daß das Land den notwendig
gewor=
denen Opfern zuſtimme
Die Aufhebung der Spielkaſinos. Die
Kammer beſchäftigte ſich am Mittwoch abermals mit der
Frage der Spielkaſinos. Der Konſervative Piou
begrün=
dete nochmals ſeinen Antrag auf deren Aufhebung, indem
er auf die Verwüſtungenmoraliſcher und auch politiſcher Na
tur hinwies, welche die Spielkaſinos verurſachen. Die Kam
mer möge Frankreich nicht die Demütigung antun und ir
das Budget einen Poſten aus dem Erträgnis der Spiel
kaſinos einſtellen. Der Miniſter des Innern Klotz
be=
kämpfte den Antrag Piou, durch welchen nur die ſtaatlick
überwachten Spielkaſinos abgeſchafft, dagegen die heim
lichen Spielhöllen geradezu begünſtigt würden. Der Pa
riſer Deputierte Berry brachte einen Zuſatzantrag ein, wo
nach in der Umgebung von Paris in einem Umkreis vor
mindeſtens 50 Kilometer keine Spielkaſinos geſtattet
wer=
den dürfen. Er wies dabei insbeſondere auf das Spiel
kaſino in dem benachbarten Badeort Enghien hin und ver
las einen Polizeibericht, in dem es heißt, daß die Politil
bei dem Betrieb dieſes Kaſinos eine große Rolle ſpiele
und daß politiſche Perſönlichkeiten von dem Pächter die
es Spielkaſinos regelmäßige Bezüge erhalten. — Die De
batte wird fortgeſetzt
England
Demiſſion des engliſchen
Botſchaf=
ters in Konſtantinopel. Der engliſche Botſchaf
Eine Elefantenfarm in Afrika
** Die tropiſche Fruchtbarkeit der Teile A frikas
die dem Aequator benachbart ſind, würde dieſe gewaltigen
Landſtrecken zu außerordentlicher wirtſchaftlicher Bedeut
ung bringen, wenn nicht der Mangel an Verkehrsmittelr
und das Fehlen tieriſcher Arbeitskräfte dem
entgegen=
tünde. Wenn nun auch Eiſenbahnen gebaut werden, ſo
wird man für die Veräſtelung des Verkehrs in die inneren
Landesteile vor allem auf tieriſche Kräfte angewieſen ſein,
da das Automobil ſtets an einigermaßen brauchbare Weg
gebunden iſt. Man hat ſich bisher jedoch vergeblich be
müht, in den Aequatorialgegenden Afrikas Pferde zu
akklimatiſieren; der Eſel läßt ſich noch ſchlechter verwer
den, und auch die Ochſen haben ihre Kraft und Ausdauer
dort bald verloren. Die Verſuche, das Zebra zu zähmen,
haben ſich bisher auch nicht in größerem Maßſtabe al
erfolgreich erwieſen. Bleibt der Elefant. Dieſen Freund
der Menſchheit auch in Afrika in größerem Maße nutz
bar zu machen, iſt ein Vorſchlag, der von Sachkennern
mmer wieder gemacht wird. Denn, wenn auch der afri
kaniſche Elefant nicht alle die unſchätzbaren
Eigen=
ſchaften ſeines indiſchen Bruders aufweiſt, ſo würde doc
Ar
auch er für den Menſchen eine prächtige Hilfe ſein
wenn es gelänge, ihn in genügend großer Anzahl zu zäh
men. Das hat nun der Kommandant Laplume der
Sta=
tion Api im Kongoſtaat unternommen. Laplume iſt der
Anſicht, daß der afrikaniſche Elefant durchaus nicht ſo un
zugänglich und ſchwer zu behandeln ſei, wie dies gewöhn
lich dargeſtellt werde; daß er ſich aber allerdings nu
dann gut zähmen laſſe, wenn man ihn jung einfang
Die Jagd auf Elefanten findet am beſten in der trok
kenen Jahreszeit ſtatt. Die Jäger begeben ſich dann in
den Urwald und halten Ausſchau nach friſchen Elefanten
ſpuren. Finden ſie, daß dieſe nur aus den Fußabdrücken
erwachſener Elefanten beſtehen, ſo folgen ſie ihnen nicht
weil es keinen Zweck haben würde, ſolche einzufangen
Zeigen ſich aber Spuren von Elefantenkälbern in einer
beſtimmten Größe, die eben anzeigt, daß=ſie noch in zäh
Nummer 112.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 16. Mai 1913
ter in Konſtantinopel, Lowther, der ſeit einiger Zeit
lei=
verlieh dem Staatsſekretär von Jagow das Großkreuz
des Leopoldordens. Die Inſignien wurden von Jagon
dend iſt, ſuchte um ſeine Entlaſſung nach, die ihm bewil
durch den erſten Sektionschef des Miniſteriums des
Aeu=
ligt worden iſ
ßern Freiherrn Maſechino überreicht. Zu Ehren von Ja
Reiſe Morleys
nach Berlin. Viskount
gows gaben Graf Berchtold und ſeine Gemahlin ein
Diner, woran u. a. Miniſterpräſident Stürgkh, der baye=
Morley, parlamentariſcher Unterſtaatsſekretär des Aus
riſche Geſandte Tucher, der gemeinſame Finanzminiſter
wärtigen Amtes, iſt nach Berlin abgereiſt. Man ſtellt auf
Bilinski und Gemahlin, Kriegsminiſter Krobatin, di
das entſchiedenſte in Abrede, daß der Reiſe Lord Morleys
Mitglieder der deutſchen Botſchaft, Hofwürdenträger und
nach Berlin irgendwelche politiſche Bedeutung beizumeſſen
hohe Beamte des Miniſteriums des Aeußern teilnahmer
Bei dem deutſchen Botſchafter von Tſchirſchky=Bögendorff
iſt. Da die Reiſe Lord Morleys mit einer kürzlichen Au
fand am Donnerstag zu Ehren von Jagows ein Frühſtück
dienz Lord Morleys beim König in Verbindung gebracht
ſtatt.
wird, ſo weiſt die Preß=Aſſociation darauf hin, daß Lord
Kopenhagen, 14. Mai. Die erſte Sitzung
Morley als Präſident des Geheimen Staatsrates
ſaſt
Seerechtskonferenz behandelte die
Lon=
der
regelmäßig nach einer Sitzung desſelben vom König in
doner Deklaration. Die Diskuſſion leitete der Norweger
Hagerup ein. Es wurde einſtimmig anerkannt, daß di
Audienz empfangen werde
Londoner Deklaration für Neutrale wie für Kriegführende
ein bedeutender Fortſchritt ſei. Sir Norman Hill (Liver=
Rußland
pool) eröffnete die Diskuſſion über die Bedeutung der
Die
Reichs=
Budgetkommiſſion der
Worte „Operationsbaſis” und „Verproviantierung”
Ar
d uma beendete die Budgetberatung und nahm das Bud
tikel 33 und 34. Profeſſor Perels (Hamburg), Berlingieri
(Genua) und Worms (Wien) erklärten, daß man darunte:
get in der bereits gemeldeten Höhe an. Der Vorſitzende
eindliche Arſenale und Verproviantierungsdepots
ver=
der Kommiſſion betonte den glänzenden Stand der ruſſi
ſtehen könne, aber nicht jeden Hafen, von dem aus durc
chen Finanzen und wies auf die ſchnellen Fortſchritte
die Eiſenbahn feindlichen Kräften Lebensmittel zugeführ
hin, die Rußland hinſichtlich ſeines Wohlſtandes und der
werden. Mehrere Delegierte des Feſtlandes führten aus
daß ihre Länder ſich in einer ſchwierigen Situation
befän=
kulturellen Entwicklung mache. Miniſterpräſident
Kokow=
en, wenn die Einführung des Getreides nur mit de
ow, welcher der Sitzung beiwohnte, erklärte, daß es in
Eiſenbahn geſchehen könne, und daß auch ſie eine ſo weite
nächſten Jahre nötig ſein werde, neue Einnahmequeller
Auslegung der Artikel 33 und 34 nicht annehmen könnten.
zu erſchließen, um den Bedürfniſſen der Reichsverteidigung
Die Erklärung des deutſchen, italieniſchen und
öſterreichi=
ſchen Delegierten, daß ihre Auslegung dieſer Punkte mit
gerecht werden zu können
der der engliſchen Delegierten vollſtändig übereinſtimme
wird als ſehr wichtig angeſehen
Türkei.
New=York, 15. Mai. Die Präſidenten von 42
Engliſch=türkiſche Verſtändigung in der
amerikaniſchen wiſſenſchaftlichen
und
ge=
Angelegenheit des perſiſchen Meerbuſens
meinnützigen Vereinigungen ſenden zun
Nach Mitteilungen aus glaubwürdigen Quellen ſind die
Regierungsjubiläum Kaiſer Wilhelms
eine Glückwunſchdepeſche, in der die Verdienſte des Mon=
Grundlagen der engliſch=türkiſchen Verſtändigung in der
archen um die Erhaltung des Friedens und der induſtrielle
Angelegenheit des perſiſchen Meerbuſens folgende:
kulturelle und volkswirtſchaftliche Aufſchwung Deutſch
Die türkiſche Regierung erkennt das britiſche Protek
lands hervorgehoben werden.
torat über Koweit an und bewilligt gegebenenfalls das
Recht, eine Eiſenbahn von Baſſorah nach Koweit zu
bauen. Baſſorah ſoll Endpunkt der Bagdad=Bahn wer=
Stadt und Land.
den, die bis Baſſorah unter denſelben Bedingungen wei
ter geführt werden ſoll, wie ſie für die anderen Strecken
Darmſtadt, 16. Mai
der Bahn beſtehen. Mindeſtens zwei engliſche Vertreter
ſollen in den Vorſtand der Bagdad=Bahn ernannt werden
Die Ausſtellung der Gemäldegalerie
um alle Vorgänge zu überwachen und eine unterſchiedlich
Behandlung der Waren zu verhindern. Natürlich wird
G. F. Reber=Barmen.
die deutſche Regierung bei der Verſtändigung, inſowei
Als zweite Kunſtſchau im Rahmen der
Sonder=
ſie die Intereſſen der Bagdad=Bahn berührt, beteiligt ſein
ausſtellungen deutſſcher Privatſammlun
Tatſächlich hat Deutſchland dazu beigetragen, die
Verſtän=
gen im ſtädtiſchen Ausſtellungsgebäude auf
digung zu erleichtern, die, wie man hofft, in vierzehn Ta
der Mathildenhöhe wird am Samstag, den 17.
gen zu einer endgültigen Erledigung führen wird.
Mai, die Sammlung des Barmer Kunſtfreundes G. 2
Reber eröffnet, die neben einer Anzahl von Werken
Vereinigte Staaten
älterer, ſpeziell altdeutſcher und holländiſcher Meiſter die
Eine impoſante Reklamefahrt. In kur
große franzöſiſche Kunſt des 19. Jahrhunderts aufzeichnet
zer Zeit wird ein gewaltiges amerikaniſches Geſchwader
Maler wie Corot, Courbet, Manet, Renoir
Degas u. a. ſind in dieſer Sammlung mit hervorragen
die Meerenge von Gibraltar durchfahren, um im
Mittel=
den Proben vertreten, die ein vortreffliches Bild von der
meer zu kreuzen. Dieſe Kreuzfahrt iſt auf einen Ent
hochſtehenden künſtleriſchen Kultur dieſer Epoche zu
ver=
ſchluß des Marineminiſters der Vereinigten Staaten
zu=
mitteln vermögen. Ihren Brennpunkt aber hat die
Ga=
rückzuführen. Die Flotte wird aus 8 Dreadnoughts letzten
lerie in den 15 Werken des heute ungemein aktuellen
Cézanne, der, wie man weiß, von einem Teil der
Typs, 13 Panzerſchiffen, einer großen Anzahl Kreuzer,
Jüngſten als künſtleriſcher Wegweiſer auf den Schild er
Torpedobooten und anderen kleinen Schiffen beſtehen
hoben wurde. Was die Sammlung Reber von dieſen
Mit dieſen 21 Schlachtſchiffen werden die Vereinigten
intereſſanten Franzoſen zeigt, ſind die hervorragendſter
Staaten eine Zeitlang die ſtärkſte Macht im Mittelmeer
Stücke ſeiner künſtleriſchen Hinterlaſſenſchaft, und es dürft
ſein. Man will mit der Fahrt einen dreifachen Zweck er
kaum eine zweite Privatgalerie in Europa geben, die die
gleiche Zahl und Qualität von Werken Eézannes aufzu
reichen. Es handelt ſich nicht nur darum, die amerikaniſche
weiſen hat. Daß darum hier den Kunſtfreunden Gelegen
Flagge den europäiſchen Völkern zu zeigen, man hat auch
heit geboten iſt, ſich nachhaltig mit dem Problem des in
den Wunſch, daß die Offiziere und Mannſchaften mit den
unſeren Tagen faſt ſchon klaſſiſch gewordenen Meiſters zu
europäiſchen Völkern in Berührung kommen und daneben
befaſſen, muß beſonders hervorgehoben werder
Uhr vormittags
Die Ausſtellung iſt täglich von 11—1
hre Ausbildung fördern. Ferner wünſcht man den ame
und von 3—5 Uhr nachmittags, Sonntags von 10—2 Uhr
rikaniſchen Bürgern vorzuführen, daß Amerika über eine
geöffnet. Am Freitag jeder Woche wird 50 Pfg.
Ein=
ſtarke Marine verfügt, welche die diplomatiſchen
Forde=
trittsgeld erhoben.
rungen des Landes jederzeit unterſtützen kann. Die
Flotte wird die größten Häfen des Mittelmeeres anlaufer
Gedächtnis=Ausſtellung im Gewerbemuſeum.
Der
Das kaliforniſche Fremdengeſetz.
e
Zur Erinnerung an die große Zeit vor hundert
Gouverneur kündigte an, er werde das Geſetz über den
Jahren ſoll im Gewerbemuſeum eine Ausſtellung ſtattfin=
Landerwerb durch Ausländer unterzeichnen.
den, deren Protektorat Ihre Durchlaucht die Fürſtin Marie
zu Erbach=Schönberg gnädigſt übernommen hat
*
und zu deren Durchführung ein Vorſtand von Damen und
Herren ſeine Hilfe zugeſagt hat. Den Kern der Aus=
* Staatsſekretär von Jagow in Wier
ſtellung wird eine Gruppe von Erinnerungen ar
Am Mittwoch nachmittag empfing Kaiſer Franz Joſe
die Königin Luiſe von Preußen und ihre
Schwe=
den Staatsſekretär des Aeußern von Jagow auf ſeinem
Schloß in Schönbrunn in Audienz. Von Schönbrunn aus
ter, die Königin Friederike von Hannover
fuhr der Staatsſekretär nach Wien zurück. Der Kaiſe
bilden, den von Heſſen abſtammenden Ururgroßmüttern
mungsfähigem Alter ſtehen, ſo werden die Spuren
ver=
den Elefantenkälber findet ganz allmählich ſtatt. Zunächſt
folgt. Sobald die Elefantenherde entdeckt iſt, werder
beginnt der Elefantentreiber damit, das Vertrauen des
Gewehre abgefeuert, um die Tiere zu erſchrecken. In wil
kleinen Elefanten zu gewinnen — durch alle möglichen
der Flucht laufen die älteren Elefanten dann davon, hin
Liebesdienſte, unter denen die Darreichung der Nahrung
ter ihnen her die Kälber, die nicht ſo ſchnell vorwärts
nicht der unwichtigſte iſt. Dann macht er den Verſuch,
kommen. So wird es den Jägern möglich, ihnen zunächſt
den Elefanten zu beſteigen, während er noch im Stall
einen Strick um den Hals zu werfen, dann einen zweiten
teht. Ein paarmal wird er dabei abgeworfen, aber es
um den Körper hinter den Vorderbeinen, endlich einer
ſcheint, als wenn ihm weiter niemals ein Leid geſchieht
dritten um beide Hinterbeine. Drei oder vier Männer
Alsdann wird der Verſuch gemacht, dem Elefanten zwe
gehen nun vor dem Elefanten einher, die beiden erſter
Tragkörbe auf den Rücken zu legen und ſie mit irgend
Stricke feſthaltend, während hinter dem Kalb ebenſo viel
welchen Dingen zu füllen. Hat er ſich daran gewöhnt,
andere Leute bleiben, den Strick feſthaltend, der um die
dieſe Körbe auf dem Rücken zu dulden, ſo geht man wie=
Hinterbeine geſchlungen iſt, und der nun angezogen wird,
der einen Schritt weiter. Man legt ihm dann ein Zug
wenn öfter Fluchtverſuche ſtattfinden. Es hat ſich als
not=
band um die Bruſt, an welchem er einen leichten
Baum=
wendig erwieſen, die größte Sorgfalt bei dem Transpor
ſtamm zu ziehen hat. Gewöhnt er ſich auch daran, ſ
der Elefantenkälber walten zu laſſen, damit ſie durch die
tritt anſtelle des Baumſtammes ein kleiner Wagen und
Stricke nicht verletzt werden; ſelbſt leichte Wunden können
endlich ein ſchwer beladener. Werden die Elefanten vo
für die Tiere verhängnisvoll werden. Weſentlich er
ſchwere Wagen geſpannt, ſo benutzt man ſie gewöhnlic
leichtert wird das Einfangen der Tiere, wenn man älter
paarweiſe. Haben ſie einen Pflug zu ziehen, ſo läßt man
Elefanten als Fangtiere zur Verfügung hat, wie dies in
ie einzeln davor gehen. In allen dieſen Dingen leiſten
Api heute der Fall iſt, nachdem einige der früher gefan
ſie, ſobald ſie erſt einmal gezähmt ſind, Erſtaunliches
genen Elefantenkälber ſich zu ausgewachſenen Tieren ent
weil ihre ungeheure Körperkraft die Leiſtungen aller
an=
wickelt haben. Dieſen zahmen Elefanten folgen di
deren Tiere weit in den Schatten ſtellt. Wird ein Ele
oeben gefangenen Kälber viel leichter als den Menſchen
fant als Laſttier für eine Reiſe benutzt, ſo marſchiert er,
Trotz aller Vorſichtsmaßregeln ſind doch die Verluſte be
auch mit einer erheblichen Laſt und mit ſeinem Treiber
den Elefantenjagden recht groß. So hat z. B. in einen
auf dem Rücken, in der Stunde etwa 5 Kilometer und
Zeitraum von 9 Wochen in der trockenen Jahreszeit (
Ja=
ſetzt dieſe Marſchleiſtung ungefähr 5 Stunden lang fort.
nuar bis März) Kommandant Laplume unter Mithilf
das gibt eine Tagesleiſtung von 25 Kilometern. Aller
von 21 ſchwarzen Jägern und 15 Strickträgern im gan
dings darf er nicht in ſcharfer Sonnenglut verwendet
wer=
zen 33 Elefantenkälber gefangen. Davon wurden 15 ſo
den, weil er dieſe nicht verträg
gleich wieder freigelaſſen, weil ſich herausſtellte, daß ſie
Obwohl das Einfangen und Zähmen junger Elefan
aus irgendwelchem Grunde nicht zur Aufzucht geeigne
ten überaus mühſam iſt, lohnt es ſich auf die Dauer doch
waren, und 7 andere ſtarben, ſo daß nur 11, alſo de
ſehr, da der Elefant ein hohes Alter erreichen kann und
dritte Teil, übrig blieber
ungeheure Arbeitsmengen leiſtet. Zudem iſt er leicht zu
Die gefangenen Elefantenkälber gehen leicht an be
behandeln und von ſanftem Gemüt, ſo daß man ihn viel
ſtimmten Krankheiten, wie z. B. an der Ruhr oder
a=
fach anderen Tieren vorzieht.
Die wirtſchaftliche Ent
Sonnenſtich, zugrunde, zuweilen auch, weil ſie ſich an die
wickelung des äquatorialen Afrika würde durch ſeine
Ver=
eue Umgebung nicht gewöhnen können und ſich in
Heim=
wendung in größerem Maßſtabe zweifellos
außerordent=
weh verzehren, ſo daß ſie die Aufnahme von Speiſe und
liche Fortſchritte machen können.
Trank verweigern. Die Zähmung der=am Leben bleiben=
Nummer 112.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 16. Mai 1913.
Seite 3.
des Hohen Brautpaares im Kaiſerhauſe. Den künſt=
Großh. Art.=Korps, Heidelbergerſtr. 61: 2466 Militär
Guſtav=Adolf=Verein. Die Verloſung, welche
leriſchen Rahmen ſoll aber eine Reihe anderer, nicht
Bauamt, Riedeſelſtr. 60: 2235 Nicklas. Leonhard, Gaſt
der Frauenverein der Guſtav=Adolf=
Stif=
in unmittelbarer Beziehung zu den beiden Königinnen
virt, Kranichſtein; 2229 Nothis, Joſef, Geſchäftsführer,
tung, wie alljährlich, um dieſe Zeit veranſtaltet, findet
tehenden künſtleriſch intereſſanter Gegenſtände aus jener
Direktor, Martinſtr. 97; 2487 Reinhardt u. Comp.,
Eiſen=
am 27. Mai ſtatt. Loſe à 20 Pfg. ſind bei allen Vorſtands=
Zeit abgeben, die in einer charakteriſtiſchen Auswahl ein
gießerei,
Weiterſtädterſtr. 100; 2236 Rochlitz, Major, Villa
damen zu haben und finden im Intereſſe der guten Sache
Bild der künſtleriſchen Kultur dieſes großen Zeitalters
Roth,
Darmſtädterſtr. 255, am Uebungsplatz;
222
hoffentlich raſchen Abſatz. Die Ausſtellung der
Ge=
bieten ſollen, ſo daß die Ausſtellung nicht nur hiſtoriſches
Schmidt, Hch., Handſchuhfabrik, Ernſt=Ludwig=Platz
winne iſt, wie bisher, im Alten Palais am Luiſenplatz,
ſondern auch kunſtgewerbliches Intereſſe bieten wird. Es
206
Schwarz, Dr., Oberſtaatsanwalt, Ohlyſtr. 291
Eingang im Hof ebener Erde im Hauptbau, und zwar
222.
handelt ſich dabei um charakteriſtiſche Möbel und Einrich=
Stier, Karl, Schreinermeiſter, Orangerie=Allee
17
am Sonntag, den 25. Mai, nachmittags von 3 bis 6 Uhr,
tungsgegenſtände der Empirezeit, ferner Porzellane und
Tillmann, Fr., Friſeurgeſchäft, Eliſabethenſtr. 21
und Montag, den 26. Mai, von 10 bis ½1 Uhr und
nach=
ſonſtige keramiſche Gegenſtände, weiter Trachten und
3 Verein anſäſſiger Kellner Darmſtadt, Obergaſſe 2
mittags von 3 bis 6 Uhr. An dieſen beiden Tagen wer
Stickereien, Fächer und Doſen, eiſerner Schmuck, Gegen
2464 Verwaltungs= und Verwertungs=Geſellſchaft für
Im=
den auch dort noch Gewinne dankend entgegengenommen
ſtände aus Bronze, Tafelſilber, Zinn uſw. von
künſt=
mobilien m. b. H., Heidelbergerſtr. 9½
2241 Walbaum
und Loſe verkauft. Die Gewinnummern werden
Sams=
eriſchem oder kunſtgewerblichem Intereſſe. Da Gegen=
Poſtdirektor i. R., Roquetteweg 6; 2222 Walter, Peter,
tag, den 31. Mai, im Darmſtädter Tagblatt bekannt
ge=
ſtände der Epoche, die hierbei in Betracht kommt, hier in
Gemüſegärtnerei, Arheilgerſtr. 130; 2237 Weber, Peter
macht, die Gewinne nur am 2. und 3. Juni, vormittags
Darmſtadt wie überall, in Privatbeſitz beſonders häufig
Metzgermeiſter, Feldbergſtr. 77; 2239 Weidmann. Karl,
von 9½ bis 12½ und nachmittags von 3 bis 6 Uhr ver=
Ph., Weißbindermeiſter, Wittmannſtr. 8;
zu treffen ſind, werden die Beſitzer ſolcher Gegenſtände
2228 Winter
abreicht. Cewinne, welche an dieſen beiden Tagen zur
halter, Eduard. Delikateſſen= und Obſthandlung, Heidel
ergebenſt gebeten, die Ausſtellung durch Herleihen charak
beſtimmten Zeit nicht abgeholt werden, verfallen dem
bergerſtraße 95:
2240 Wronsky, Rittmeiſter und Komp.
Verein.
teriſtiſcher Stücke des Empireſtils unterſtützen zu wollen.
Chef im Großh.
Heſſ. Train=Btl. 18, Heinrichſtr
51.
Sollten da oder dort noch Stücke vorhanden ſein, die von
Der hieſige Blaukreuzverein feiert am Sonntag in
lenderungen:
1762 Bauer, W., Ludwigſtr. 6, jetz
den beiden Königinnen ſelbſt ſtammen
ſo wäre deren
den Räumen der Stadtmiſſion, Mühlſtr. 24, ſein 9. Jah=
Kirchſtr. 4; 1224 Becker, Gg., Bismarckſtr. 51, jetzt Frank=
Ueberlaſſung zur Ausſtellung ſelbſtverſtändlich beſonders
resfeſt, wobei der Präſident des deutſchen Hauptvereins
urterſtraße 76; 697 Ehrhardt u. Söhne, jetzt Nr. 2478;
erwünſcht. Kleinere Gegenſtände, wie Porzellane, Silber,
und Vorſitzender des Weſtbundes vom Blauen Kreuz,
2554 Elias, M., Martinſtr. 93, jetzt Herdweg 56½; 446
Schmuckſtücke und dergleichen können bereits von heute an
Herr Paſtor Fiſcher aus Eſſen, verſchiedene Referate
Funk, Heinrich, Soderſtr. 76, jetzt Grafenſtr. 23½: 476
beim Direktor des Gewerbemuſeums, Neckarſtraße 3, mög=
und Anſprachen halten wird. Der Blaukreuzbund hat ſich
„Hanſa”. Schuchardſtr. 13. jetzt Rheinſtr. 4; 702
Haupt=
lichſt vormittags von
11—1 Uhr, gegen Empfangsbeſcher
die Aufgabe geſtellt, der immer mehr um ſich greifender
ſtaatskaſſe. Großh., jetzt Nr. 2465; 790 Höslein, Gebr.
nigung abgegeben werden, bei größeren, wie z. B. Möbeln
Trunkſucht und der hierdurch bedingten Verrohung der
jetzt Nr. 2475; 627 Köhler, W.. Karlſtr. 34, jetzt 7; 1095
iſt vorläufige Anmeldung erwünſcht. Die Ausſtellung ſol
Sitten Einhalt zu tun. Der Blaukreuzbund will die un=
Lorz, Ph., jetzt Nr. 2476; 2081 Margold, Emanuel J.,
Anfang Juni eröffnet werden. Es ſei bemerkt, daß die
lücklichen Opfer der Trunkſucht wieder zu nützlichen
Glie=
etzt Nr. 2473; 1437 May, Siegfried, Landwehrſtr. 19½
ausgeſtellten Gegenſtände gegen Feuer und
Einbruchsdieb=
dern der Geſellſchaft erziehen. Der Blaukreuzbund zählt
jetzt May, Siegfried, Wurzinger, Berta, Liebigſtr. 30
ſtahl verſichert ſind, ſo daß den Ausſtellern die bei einem
in Deutſchland über 40000 Vereinsgenoſſen, darunter
1089 Mohr, Joſef. jetzt Nachf. Georg Bourgeois; 1637
derartigen Anlaß möglichen Sicherheiten geboten ſind.
mehr wie 10000 Gerettete aller Stände und Konfeſſionen.
Rheingauer Weinſtube, Herm. Engelhard, jetzt Nr. 2474
(Siehe Anzeige.
1720 Rumpe, jetzt Frau Dr. Eiſenlohr, Hobrechtſtr. 1
397 Schwab, Aug., jr., Rheinſtr. 39. jetzt 41; 1849 Spieß
* Priv. Schützen=Geſellſchaft. Die zum 350jähri=
* Ernannt wurde der Amtsgerichtsdiener bei dem
L. u. S., jetzt Mosbacher=Spieß, G.: 625 Warnecke, G.,
gen Jubiläumsſchießen bis jetzt geſtifteten Ehren=
Amtsgericht Herbſtein Georg Bormuth zum
Kanzlei=
jetzt Warnecke u. Hahn (Inh. Ludwig Hahn)
preiſe ſind ab heute in dem Schaufenſter des Herrn
Abge=
diener am Landgericht der Provinz Oberheſſen mit
brochene Sprechſtellen: 442 Gebauer;
Kürſchnermeiſters Fr. Schmidtmann, Ernſt=Ludwig=
2124
Wirkung vom 1. Juli d. Js.
Möller; 2043 Sanitäts=Drogerie; 1433 Schmelzing, von
Straße 14, ausgeſtellt
Perſonalveränderungen bei der Garniſon=
1754 Volksbazar; 1858 Weſterweller, A., Freiherr von.
1
Kaffee= und Leſeſtube. Man ſchreibt uns: In aller
Verwaltung. Verſetzt zum 1. Juni nach Stettin
Die Heſſiſche Landes=Hypothekenbank in Darm
Stille, ohne daß die große Oeffentlichkeit davon Kunde er
Harniſon=Verwaltungs=Inſpektor Schultz.
.
taatlicherſeits gearündet und geleitet
hielt, hat eine kleine Anzahl von Darmſtädter Frauen
aut Bekanntmachung im Anzeigenteil bis 26. Mai 1913
Anläßlich des Allerhöchſten Geburtstages des
Kai=
in der Hauptverkehrsſtraße der Altſtadt
-
Große
Ochſen=
tprozentige Kommunal=Obligationen und
ers von Rußland findet, der Darmſt. Ztg. zufolge, an
gaſſe Nr. 22 — eine Kaffee= und Leſeſtube errichtet,
Pfandbriefe
beide Gattungen mit ſtaatlicher
Montag, den 19. Mai, vormittags 11 Uhr, in der Ruſſi=
und ſeit wenigen Tagen dem Verkehr übergeben. Ein zu
Zinsgarantie ausgeſtattet und mündelſicher im ganzen
ſchen Kapelle auf der Mathildenhöhe Gottesdienſt
dieſem Zwecke geſtiftetes Vermächtnis der leider ſo früh
Deutſchen Reiche
mit anſchließendem feierlichen Tedeum ſtatt.
— à 97,60 % (derzeitiger Börſenkurs
aus dem Leben geſchiedenen Frau Profeſſor Olga Berger
98,20 % bezw. 98,16 %) bei den Banken und Bankiers
Straßenverkehr. Die Polizeiverordnung vom 25
deren Namen in Darmſtadt noch lange unvergeſſen zu
März 1913, welche u. a. vorſchreibt, daß alle auf
öffent=
zur Zeichnung auf. Für die Abnahme der Stücke iſt
bleiben verdient, ermöglichte die Gründung der Leſeſtube.
eine Friſt bis Ende Juni d. Js. zugeſtanden.
lichen Straßen verkehrenden Fuhrwerke und Fahrzeuge
der Kaffeeſtube nimmt ſich auch die Direktion der
Heſſi=
ſofern die Beſchaffenheit der Straßen
Das Intereſſe für die Nationalſpende zugunſten
es
ſchen Landesverſicherungsanſtalt mit warmem Intereſſe
geſtattet, die rechte Seite der Fahrbahn einzuhalten
der Heidenmiſſion ſoll hier in Darmſtadt durch einen
in, und hat die Gründung derſelben durch namhafte Zu=
Miſſionsvortragsabend gefördert werden, der
haben, wird immer noch nicht genügend beachtet. Auch an
wendungen erleichtert. Wie wir hier beſonders betonen
am nächſten Dienstag,
den Straßenkreuzungen wird nicht immer, wie es die
den 20. Mai, abends 8½ Uhr
möchten, ſoll dieſe gemeinnützige Anſtalt lediglich eine
im großen Saale des
„Kaiſerſaals” veranſtaltet wird
Vorſchrift iſt, bei dem Einbiegen nach rechts in kurzer
Wohlfahrts=, keinesfalls eine Wohltätigkeitseinrichtung
Es werden ſprechen Miſſionar Judt über „Die Miſſions
Wendung, nach links in weitem Bogen gefahren.
Nament=
ſein, d. h. ein Unternehmen, das ſich, einmal auf die Füßt
rbeit unter den Namas in Deutſch=Südweſtafrika” und
lich die Radfahrer, für welche, ſofern ſie die
Fahr=
geſtellt, nach dem Muſter ähnlicher Einrichtungen, vorzüg
der Miſſionsarzt Dr. Fiſch über „Eine Forſchungs
bahn benutzen, die gleichen Vorſchriften gelten, beachten
lich in der Schweiz, aus ſich ſelbſt heraus erhalten und
reiſe von der Goldküſte nach Togo‟ Bei freiem
Ein=
dies zu wenig. Das Großh. Kreisamt hat deshalb die
ſich ſtändig erweitern ſoll. Im beſcheidenen, dabei jedoch
Polizeibehörden und die Gendarmerie angewieſen, gegen
tritt iſt jedermann zu dieſen Vorträgen freundlichſt
ungemein anheimelnden Rahmen präſentiert ſich dieſe erſte
eingeladen
alle diejenigen, welche für die Folge gegen dieſe Vor=
Darmſtädter Kaffee=Leſeſtube. Im erſten Raume ſteht,
Die 34. Superintendenturkonferenz der evan
ſchriften ſich verfehlen, unnachſichtlich Anzeige zu
außer Tiſchen und Bänken, das Büfett, an dem die Wünſche
geliſchen Geiſtlichen der Provinz Starkenburg wird
erheben und ſtrenge Beſtrafung zu veranlaſſen.
der Einkehrenden entgegengenommen werden. Dahinter
Mittwoch, den 28. Mai, vormittags 10 Uhr, hier im
Stiftung. Die Firma Friedrich Schäfer,
Groß=
iſt die kleine, blitzſaubere Küche, in der eine tüchtige Wirt=
Synodalgebäude abgehalten werden. Den Hauptgegen=
Drogen=, Chemikalien= und Pharmazeutiſche
Spezialitäten=
ſchafterin in Tätigkeit iſt. Ein praktiſcher Grudeherd
er=
ſtand der Tagung bildet das Referat des Pfarrers
Handlung, hier, hat anläßlich ihres 50jährigen Be
leichtert ihr das ſtändige Warmhalten der Suppe uſw.,
D. Dr. Preuſchen aus Hirſchhorn: „1813—1913, zwe
ſtehens dem „Verband deutſcher Apotheker (Verband der
odaß eilige Gäſte ſtets ſofort bedient werden können
Querſchnitte durch die religiös=ſittliche und kirchliche
* in dankenswerter Weiſe 500
angeſtellten Apotheker)
Zu mäßigen Preiſen gibt es Kaffee, Tee, Kakao und Suppe
Lage” mit anſchließender Beſprechung. Gäſte ſind dazu
Markfür das zu errichtende Ferien= und
Er=
mit der entſprechenden Zukoſt. Im zweiten Zimmer ſtehen
1½ Uhr wird ein gemeinſames
willkommen.
N
Um
holungsheim geſtiftet.
ebenfalls Tiſche und Stühle. Der dritte Raum iſt das
Mittageſſen im Reſtaurant „Zur Oper” die Tagung
Verzeichnis neu hergeſtellter Fernſprechanſchlüſſe
Leſezimmer, das ſchon über eine verhältnismäßig
reich=
beſchließen
und Aenderungen bei beſtehenden Sprechſtellen. Neue
haltige Bibliothek verfügt und in dem auch die Tages=
Verband evang.=kirchlicher Frauenvereine im Groß=
2244 Alſen, Herta, Hofſchauſpielerin,
Anſchlüſſe:
blätter vorhanden ſind. Für alle dieſe geſtiftete Lektüre
herzogtum Heſſen. Donnerstag, den 22. Mai, nachmittags
Ireneſtr. 7: 2486 Brill, Philipp, Blumenthalſtr. 1; 2477
owie für die ſchönen Bilder, die die Wände freundlich
3 Uhr, wird Herr Pfarrer Hoffmann=Weſthofen
Broicher, Friedrich, Oberleutnant. Drag.=Regt. 23,
Fran=
ſchmücken, und für alle Spenden jeglicher Art gebührt den
im Gemeindeſaal der Pauluskirche dahier einen Vortrag
kenſteinſtraße 70; 2219 Bruchfeld, Dampfſägewerk. Weiter
Gebern herzlichſter Dank. Der hellfarbige Anſtrich der
halten über „Die Bedeutung der Preſſe für das chriſtlich
tädterſtraße 80: 2468 Einigungsamt der Freien Ver=
Wände und Decken, die weißen Vorhänge, Sauberkeit, wo
Haus‟ Die Preſſe gehört zu unſerem täglichen Brot und
einigung der Maurermeiſter und Bauunternehmer E. V.
hin das Auge blickt, eine gewiſſe Zierlichkeit, die doch dem
iſt eine Großmacht auch im Völkerleben. Daneben hat ſie
Eliſabethenſtr. 51; 2205 Hallwachs, Eugen, Hauptmann
Praktiſchen keinerlei Abbruch tut, Blätter und Blüten, die
eine ungeheure Bedeutung für das Familienleben und die
a. D., Roquetteweg 51: 2484 Haußmann, Fritz,
Graphi=
vom Frühling draußen erzählen, ſchmücken das ganze An=
Erziehung, ſofern auch unſere Frauen und Kinder täglich
che Anſtalt, Stirnweg 25; 2242 Heſſiſcher Automobilklub
veſen und geben Kunde davon, daß Frauenhände und
leſen‟ Der Vortrag iſt unentgeltlich und für jedermann
Klubheim, Geſchäftsſtelle, Landgraf=Philipp=Anlage
Frauenſinn hier am Werke waren. Eine Beſichtigung iſt
zugänglich, und man ſieht ihm mit um ſo größerem In=
Jung=Marchand, Oberarzt, Eliſabethenſtr. 51;
2468)
gerne jederzeit geſtattet
ereſſe entgegen, als der Referent ſelbſt ſeit Jahren in der
2215 Kanzler, Guſtav, Damen= und Herrenfriſeur, Markt=
Der Heſſiſche Polizei= und Schutzhund=Verein, Sit
Preſſearbeit praktiſch tätig iſt
ſtraße 3; 2469 Kleinlogel, A., Dr.=Ing., Privatdozent für
Darmſtadt, hält am Sonntag, den 18. d. M., auf dem Ge=
V., hält an
E.
Der Handels=Verein Darmſtadt
Eiſenbeton und Ing.=Bureau, Beckſtr. 73, Wohnung:
Roß=
lände der Windmühle (Ecke Weiterſtädterſtraße und Grä=
Dienstag, den 27. Mai 1913, abends 8½
Uhr, im „
Kaiſer=
dörferſtraße 76; 2480 Kranichſtein Bahnhof; 2226 Krebs
fenhäuſerweg) eine interne Vorführung der ſeit
ſaal” (Grünes Zimmer)
ſeine
ordentliche
4 8
Geh. Finanzrat, Karlſtr. 59: 2234 Küchler, von, Oberleut
Frühjahr dieſes Jahres in Dreſſur befindlichen Jung=
Die
ab
Hauptverſammlung
Tagesordnung
nant und Regts.=Adjutant, Riedeſelſtr. 70; 2238
Kuſen=
hunde ab. Dieſer Vorführung geht eine kynologiſche Be
Erſatzwahl des
autet: Geſchäftsbericht, Rechnungsablage
berg, von, Regierungsrat und Rittmeiſter a. D.,
Wilhel=
gutachtung der den vier Polizeihunderaſſen angehörigen
Vorſtandes, Anträge und Beratungen
minenſtraße 24; 2225 Mickley, Franz, Obermuſikmeiſter,
IE
au
Hundertjahrfeier des Meiſters eine Studie über ſeine
gibt, wird, wenn derzeitige Pläne zur Ausführung ge
Aeſthetik veröffentlicht. Die kaum bekannte Anekdote, die
bracht werden können, als Anlaß zu der Kompoſitior
Feuilleton,
er in ſeine Ausführungen einflicht, hat der Verfaſſer
iner großen Oper dienen, welche, ähnlich der
unſterb=
von ſeinem Schwiegervater, dem belgiſchen Komponiſten
lichen Verdiſchen „Alda” die bei Gelegenheit der Er
Aus Kunſt und Wiſſenſchaft.
ind gelehrten Kritiker gleichen Namens, gehört. „Es war
öffnung des Suez=Kanals komponiert wurde, dieſen
hoch=
im Jahre 1876 bei den erſten Aufführungen in Bay
wichtigen Fortſchritt auf dem Handelsgebiete in muſikali=
„Die Braut=
— Feruccio Buſonis Oper
reuth. Der alte Kaiſer Wilhelm hatte, als er
ſcher Form verewigen ſoll. Dem Librettiſten iſt hier ein
Hoffmanns
No=
wahl” deren Textbuch nach E. T. A.
das Theater verließ, Richard Wagner mit ſich in der
ſehr dankbares Feld erſchloſſen. Die Entdeckung der
Pa=
velle bearbeitet iſt, wird Samstag, den 24. Mai, im Großh
offenen Wagen genommen, in dem er zum Bahnhof fuhr
cifiſchen Küſte durch den Spanier Vasco Nunes de Val=
Hof= und Nationaltheater in Mannheim unter Leit=
Die Menge, die ſich in den Straßen drängte, jubelte den
boa, die Anſiedelung in California durch die Spanier
ung des Hofkapellmeiſters A. Bodanzky zur erſten Auf=
Vorüberfahrenden zu, und Wagner erwiderte an der
ind die Gründung der als „Miſſionen” bekannten
Ort=
führung gelangen. Der Komponiſt hat dieſes Werk ſpe
Seite des Kaiſers die Grüße nur zurückhaltend. Es war
chaften, ihre Kämpfe mit den Indianern und deren
ziell für Mannheim einer Neubearbeitung unterzogen,
zur Dinerzeit, und als der König in dem
Bahnhofs=
chließliche Vernichtung, die Urbarmachung dieſes Sonnen
o daß man in gewiſſem Sinne von einer Uraufführung
ebäude verſchwunden war, eilten alle zu Tiſch, ſo daß
landes, die Entdeckung der Bai von San Franzisko durch
ſprechen kann, für welche ſich, wie man hört, in muſika
bald keine Menſchenſeele auf der Straße mehr war. In
Portola, das Goldfieber um die Mitte des letzten Jahr
liſchen Kreiſen bereits großes Intereſſe kundgibt. Der
dem Hotel, in dem die belgiſchen Gäſte wohnten, ver
hunderts bis zu der Jetztzeit, wo die Stadt San Fran
Komponiſt wird den Hauptproben und der Aufführung
ſammelten ſich bei der Tafel Gaevert, der Pianiſt
Braſ=
isko zur Metropole des Handels im Weſten geworder
perſönlich beiwohnen.
ſin, der Komponiſt Zaremski, der ſich als deutſcher
Stu=
iſt, alles dies kann als vorzügliche Unterlage dienen, un
dent herausgeputzt und einen Tiroler=Hut mit großer
der Freilichtſpiele in
— Eröffnung
ein bedeutendes Werk zu ſchaffen, und gibt der Phantaſie
Adlerfeder aufgeſetzt hatte, der Kapellmeiſter Joſeph Du
Interlaken. Die Saiſon der Tell=Aufführungen auf
reichen Spielraum. Die Ausſtellungsbehörde hat Herrn
pont, der das unſichtbare Orcheſter dirigierte und den
der feinen Freilichtbühne in Interlaken wird am Sams=
George W. Stewart zum Direktor der Muſikabteilung der
naiven Schmerz ausrief: „Nun, und wir? Was wird aus
tag, den 24. Mai, mit einer Schülervorſtellung ihren An=
Ausſtellung ernannt. Herr Stewart war in ähnlicher
uns?, und ſchließlich der Bankier Elkan, der an dieſem
fang nehmen. Die erſte eigentliche Vorſtellung ſchließt ſich
Stellung in Chicago und St. Louis gelegentlich der Welt
Tage zu ſpät kam. Das Mahl hatte bereits begonnen, als
am Tage darauf (Sonntag, den 25. Mai) an. Der Spiel
ausſtellungen in dieſen Städten und iſt der Gründer der
Elkan eintrat und mit geheimnisvoller Miene rief:
geſellſchaft iſt es dabei nur inſofern um den klingender
bekannten Kapelle in Boſton. Ganz beſonderes Intereſſe
Kommt doch und ſeht!” Mit dieſen Worten zog er ſeine
Erfolg der Spielſaiſon 1913 zu tun, als ſie ſich anſtrengen
oll auch dem Chorgeſang gewidmet werden. Die Ge=
Zefährten ans Fenſter. Und da ſahen ſie, wie durch die
muß, heuer ihren im Vorjahre eingegangenen finanziellen
angvereine der Welt ſind eingeladen, an einem großen
verlaſſene Straße Wagner, diesmal allein, in demſelben
Verpflichtungen nachzukommen. Das Spieljahr 1912 war
nternationalen Wettkampfe teilzunehmen. In der Feſt=
Wagen nach Wahnfried zurückkehrte und unentwegt nach
dem Unternehmen nicht allzu günſtig. Der Sommer 1913
alle, die dreitauſend Sitzplätze hat, werden dieſe Ge
echts und links grüßte — augenſcheinlich war er in ſeine
Die „National
muß dem Unternehmen außerordentlich günſtig ſein, wenn
angs=Turniere veranſtaltet werden
Träume verloren und glaubte noch immer die Zurufe des
in der neuen Rechnung null von null aufgehen ſoll. Der
Eisteddfod” von Wales kollektiert derzeitia 50000
Volkes zu hören, oder ſah der Meiſter vielleicht vor ſei=
Juni wird fünf Vorſtellungen bringen, nämlich am 1., 8.
Dollars, um dieſe Summe als Preiſe unter die Gewinner
tem inneren Auge anſtelle der ſich drängenden Menge
15., 22. und 29., der Juli vier, am 6., 13.. 20. und 27., der
zu verteilen. Natürlich werden die Preiſe insgeſamt eine
ie Geſtalten ſeiner Dichtungen einherziehen? Bei dieſem
Auguſt fünf, am 3., 10., 17., 24. und 31. Am 7. September
Höhe erreichen, die in den Rahmen des gigantiſchen Un
Anblick konnte ſeine Seele wohl von einem erhabenen
findet vorausſichtlich die Schlußvorſtellung ſtatt.
paſſen werden. Ein großes Städtiſches
Da
ternehmens
,
Stolze beglückt ſein.
ſchon Plätze für 1 Fr. (die tenerſten ſind 20 Fr.) erhältlich
Opernhaus, welches bis zur Ausſtellungszeit fertiggeſtell
C. K. Ein Flieger, der abdankt. Nachdem der
ameri=
ſind, kann ſich auch der Wenigerbemittelte den hohen
Ge=
ſein wird, ſoll der Schauplatz glänzender Aufführungen
aniſche Flieger Lincoln Beachey in den letzten
werden. Derzeitig ſteht man mit den bedeutendſten Opern
nuß einer Tell=Aufführung in Interlaken verſchaffen
Jahren ſieben ſeiner beſten Freunde und Kollegen durck
Geſellſchaften der Welt in Verbindung, um ſie für ein
* Die Muſik auf der San Franzisko=
Flugzeugkataſtrophen verloren hat, kündigt er jetzt der
Spielzeit zu verpflichten
Große Oper ſoll kom
Weltausſtellung
Entſchluß an, nach dieſen bitteren Erfahrungen nie mehr
voniert werden. San Franzisko, den 26. April
ein Flugzeug zu beſteigen. „Ich habe genug” ſagte er
Eine hübſche Wagner=Erinnerung wird im Jour=
Die Eröffnung des Panama=Kanals, welche bekanntlic
einem New=Yorker Interviewer, und zeigte ihm die
nal de Bruxelles von Fierens Gengert erzählt, der zur
den Grund zu der Weltausſtellung in San Franzisko
Seite 4.
Hunde von Vereinsmitgliedern voraus. (Näheres ſieh
Anzeige in heutiger Nummer.
Vermißtes Kind. Ein vier Jahre alter Knabe
iſt ſeit Mittwoch nachmittag 3 Uhr aus der elterlichen
Wohnung verſchwunden.
Das Kind wurde kur
nach 3 Uhr noch im Rhönring zwiſchen Lichtenberg
und Taunusſtraße geſehen. Er trägt blau und weiß
geſtreifte Sommerhöschen, dunkles Röckchen, graue
Strümpfe, weißes Oxfordhemd, ſchwarze Schnürſtiefe
und graue Schildmütze. Beſondere Kennzeichen:
auf=
fallend krumme Beine, Brandwunden an beiden
Ellen=
bogen. Etwaige Kenntnis über den Verbleib des
Kindes bittet man der hieſigen Polizei mitzuteilen.
* Konzerte. Hugenſchütz’ Felſenkeller (Inh
Hans Tod). Wie bereits bekannt gegeben, wird heute
Freitag, die Konzert=Saiſon mit einem Feſtkonzert de
geſamten Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regt. Nr. 61 er
öffnet. Herr Obermuſikmeiſter Weber hat im Programn
eine beſondere Feſtabteilung aufgenommen, welche dem
Andenken Theodor Körners gewidmet iſt. Außerdem ent
hält das Programm eine Fülle gern gehörter Muſikſtücke
wobei die althiſtoriſchen Fanfarentrompeten nicht fehler
werden. Der neue Soliſt der Kapelle, Herr Krumbach
wird einige Soli für Trompete zu Gehör bringen. (
Nähe=
res ſiehe Anzeige.
Orpheum. Für das, wie berichtet, am Sonntag
abend beginnende Gaſtſpiel des „Frankfurter
Intimen Theaters” macht ſich erfreulicherweiſe
be=
reits ein beſonderes Intereſſe bemerkbar. Der
Billettvor=
verkauf findet zu ermäßigten Preiſen ſtatt; die
Verkaufsſtellen ſind aus der Anzeige in vorliegendem
Blatte erſichtlich
25jähriges Zubiläum der Erziehungsanſtalt
„Ohlyſtift” in Gräfenhauſen.
Am 17. Mai wird die Erziehungsanſtal
„Ohlyſtift” in Gräfenhauſen die Feier ihres 25 Beſtehens begehen. Die Anſtalt iſt ein
Werk des Oberbürgermeiſters Albrecht Ohly, der vor
1874 bis 1891 die Geſchicke der Stadt Darmſtadt leitete
Unter allen Werken, die der ausgezeichnete Verwaltungs
mann ſchuf, trägt wohl keines ſo ſtark das Gepräge ſeine
Geiſtes, wie ſeine „Lieblingsſchöpfung” in Gräfenhauſen
Es iſt ihm keineswegs leicht gemacht worden, den von
ihm bereits Ende der 70er Jahre gefaßten Plan der
Er=
richtung einer „allen Konfeſſionen dienenden Erziehungs
anſtalt für verlaſſene und verwahrloſte Kinder unſere
Stadt” zur Ausführung zu bringen. Aber trotz aller Ge
genſtrömungen ging er unbekümmert ſeinen Weg auf
da=
ideale Ziel los, bis er es erreicht hatte. Das für das
Großherzogtum Heſſen unterm 11. Juni 1887 erlaſſene Ge
ſetz, betrefſend die Unterbringung jugendlicher Uebeltäter
und verwahrloſter Kinder, kam den Beſtrebungen Ohlys
ehr zu ſtatten. An dem Zuſtandekommen dieſes Geſetzes
hatte er als Landtagsabgeordneter einen ſehr weſentlichen
Anteil. Dank dem Verſtändnis und Entgegenkommen, da
ſeine Abſichten bei gleichgeſinnten und opferwilligen Be
hörden und Bürgern fanden, gelang es Ohly, allmählic
einen Betrag anzuſammeln, der es geſtattete, im Anfange
des Jahres 1888 das ſogenannte Schlößchen in Gräfen
hauſen mit dem dazu gehörigen etwa 2 Hektar
enthalten=
den Gelände um 17500 Mark zu erwerben. Den größten
Teil des angeſammelten Kapitals bildete der Ertrag des
im Jahre 1887 in Darmſtadt abgehaltenen Baſars, der
über 24000 Mark eintrug. Auch ſpäter hat es der Anſtalt
an wiederholten und einmaligen Schenkungen und Gaber
nicht gefehlt. Beſonders iſt hier der teſtamentariſchen
Zu=
wendung des Rentners Adam Helfmann in Höhe von an
nähernd 25000 Mark zu gedenken
Alsbald nach der Erwerbung des Anweſens in
Grä=
fenhauſen wurde mit den Arbeiten zur Errichtung der An
ſtalt begonnen. Hierbei hat ſich der Ehrenbeigeordnet
der Stadt Darmſtadt, Baumeiſter Riedlinger, beſon
ders verdient gemacht. Es wurden unter ſeiner Leitung
die Arbeiten derart gefördert, daß am 8. Mai 1888 die
erſten Zöglinge, 4 Mädchen, Aufnahme finden konnten.
Es erſchien von vornherein wünſchenswert, um der An
ſtalt einen dauernden Rückhalt zu ſichern und ihre Bedeu
tung zu heben, ihr eine Verwaltung zu geben, die durc
ihre innige Verbindung mit der ſtädtiſchen Behörde einer
behördenähnlichen Charakter trage. Die Anſtalt wurde
deshalb unter den Schutz der ſtädtiſchen Verwaltung zu
Darmſtadt geſtellt. Die Verwaltung und Vertretung der
Anſtalt iſt einem Kuratorium übertragen. Den Vorſitz
führt der Oberbürgermeiſter von Darmſtadt, oder der vor
dieſem mit der geſchäftlichen Leitung beſonders beauftragt
Beigeordnete. Die Anſtaltsleitung liegt in Händen des
Vorſtehers. dem das nötige Perſonal beigegeben iſt. Im
Mittelpunkt der Erziehungsarbeit ſollen namentlich auch
die Ehefrauen des Vorſtehers und der Lehrer ſtehen. Die
Anſtalt hat ihre eigene Schneiderei und Schuhmacherei
Sie betreibt Landwirtſchaft, Viehzucht und Gärtnerei
Ihre Einnahmen fließen namentlich aus Pflegegelderr
und dem Landwirtſchaftsbetrieb. Auch wird ſie ſtändig
Liſte von über 200 Fliegern, die bei ihrem gefährlichen
Berufe umkamen. „Man hat mich in Amerika zwar den
„Maſter Birdman” genannt, aber in Wirklichkeit lockt nur
eine Erwartung die Menge zu meinen Flügen: der
heim=
liche Wunſch, mit anzuſehen, wie etwas „paſſiert” All
prophezeien mir, daß ich umkommen werde, und keine
möchte den Anblick verſäumen. Und ſie zahlen Eintritts
geld in der Erwartung, mich ſterben zu ſehen. In Chi
cago bat mich im vergangenen Jahre die Mutter meine=
Freundes Pearny, ihm nicht noch mehr gefährliche Tricks
zu zeigen. Heute iſt er tot. Die Frau meines Freun
des Welſh flehte mich an, ihn davon abzuhalten, Spi
ralen zu fliegen. Er antwortete: „Beachey tut es, alſo
muß ich es auch tun.” Zwei Wochen ſpäter flog Welſh
eine Spirale, ein Draht riß: und er kam um. Ich hatte
das Gefühl, als hätte ich ihn ermordet. „Sie haben ihr
dazu gebracht,” erklärte mir die Witwe bitter. Kurz
dar=
auf ſchickte mir Mrs. Ely Eintrittskarten zurück und
ſchrieb: „Mein Sohn Eugen wäre heute noch bei mit
wenn er Sie nie fliegen geſehen hätte.
Und ſo habe
ich mir denn gelobt, nie wieder ein Flugzeug zu beſtei
gen.‟ Beachey gilt als einer der kühnſten und beſten
Flieger Amerikas.
* Die Zeitungs=Huſaren. Einen ergötzlichen
Schnitzer hat ſich die engliſche Zeitung Daily Graphie
geleiſtet. Da wird berichtet, daß zum Tage, an dem de
Herzog von Connaught 25 Jahre der deutſchen Armee an
gehört, ſich eine Offiziers=Abordnung ſeines Regiments
nach London zur Gratulationscour begeben habe, un
einen eigenhändigen Brief des Kaiſers zu überbringen
Und zwar wird das Regiment im Daily Graphic
„the Zeitung kussars”, die Zeitungs=Huſaren
genannt! Es unterliegt keinem Zweifel, daß der Nam
unſeres ſchönen Regiments der Zietenhuſaren auf telepho
niſchem Wege zu dieſer Verdrehung gekommen iſt, den;
nach der lieblichen engliſchen Sitte, alle fremden Namen
engliſch auszuſprechen, klingt ja Zieten ſo ähnlich wi
Zeitung
Nummer 112.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 16. Mai 1913.
gen Offiziers infolge einer plötzlichen Einſenkung
aus den Ueberſchüſſen der Sparkaſſe Darmſtadt (zurzeit
mit 4000 Mark jährlich) und mit einer Staatsbeihilfe von
des Bodens etwa acht Metertief ein und konnte erſt
1200 Mark jährlich unterſtützt. Außerdem erhält ſie noc
nach Verlauf einiger Stunden mit Hilfe der Feuerwehr
Beihilfen ſeitens einer Reihe von Bezirksſparkaſſen uſw
und ſonſtiger Perſonen wieder herausgeſchafft werden.
Nach dem Rechnungsabſchluß für 1911 betrugen die Ein
Dem Reiter war es gelungen, noch rechtzeitig
abzu=
nahmen 59050,73 Mark und die Ausgaben 56 149,22 Mark
pringen
Im Verwaltungsjahr 1912 wurden 141 Zöglinge (92 Kna
Weiſenau, 15. Mai. Dem Fuhrmann Johann Sutter
ben und 49 Mädchen) an 30 713 Pflegetagen verpflegt. Di
bedienſtet bei der Union=Brauerei in Groß=Gerau, wurde
durchſchnittliche Tagesbelegung betrug 84 Zöglinge. Sei
heute mittag gegen 12 Uhr am Bahnübergang der Ciſen
der Inbetriebnahme im Jahre 1888 ſind eine Reihe ſeh
bahnbrücke die Pferde ſcheu und liefen auf den
Bahnkör=
bemerkenswerter baulicher Erweiterungen und ſonſtiger
per.
Sutter wurde vom Wagen geſchleudert und erlitt
Verbeſſerungen, teils unter großen finanziellen Opfern
Mittels Kranken
eine Gehirnerſchütterung.
vorgenommen worden. Auch der Landwirtſchaftsbetrieb
wagens wurde er nach ſeiner Wohnung gebracht. Der um
wurde mehr und mehr zum nutzbringenden Faktor aus=
12 Uhr fällige Wormſer Perſonenzug hatte durch den
Un=
geſtaltet
fall eine Viertelſtunde Verſpätung.
Ein Vierteljahrhundert iſt nunmehr ſeit der
Aufnahm=
der erſten Zöglinge dahin gefloſſen und vielen Hunderten
Kunſtnotizen
von Kindern iſt ſie ſeitdem eine Heimſtätte geworden, wo
ihnen Zucht und Ordnung, Liebe und Verſtehen die Wege
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach
zu einem pflichtbewußten Leben ebneten. Möge ſie auch
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
ernerhin Segen verbreiten zu Ehren ihres Schöpfers,
— Für den Feſtakt, der zur Feier von Richars
deſſen Namen ſie ſeit Weihnachten 1895 trägt. G. Schr,
Wagners 100jährigem Geburtstag am
näch=
ſten Sonntag vormittag 11.15 Uhr im Städtiſchen Saal
Pfungſtadt, 15. Mai. Frau Frankenberg in der
bau ſtattfindet, haben die Fürſtin=Mutter zu Erbach
Waldſtraße ſchlug ſich beim Holzhacken vom linken Zeige
Schönberg, Prinz und Prinzeſſin Viktor zu Erbach=
Schön=
finger ein Glied ab. — Die 65 Jahre alte Frau Schroth
berg und eine große Zahl von Ehrengäſten ihr Erſcheiner
Sandſtraße 75, fiel ſo unglücklich die Treppe herab, daß
zugeſagt. Aus dem muſikaliſchen Programm des Feſt
ſie das rechte Schlüſſelbein brach
aktes, das unter Leitung von Kapellmeiſter Fritz Rehbock
H Weiterſtadt, 15. Mai. In ſchönſter Weiſe verlie
und Direktor Wilhelm Schmitt ſteht, dürfte beſonderes
das von dem Geſangverein „Sängerluſt” anläßlich
Intereſſe die Hymne „An Richard Wagner” erwecken, ein
ſeines 50jährigen Fahnenjubiläums veran
Männerchor mit Orcheſter, geſungen auf unterlegtem Text
ſtaltete Sängerfeſt, verbunden mit nationalem
der Wagnerſchen Kompoſition „Gruß
ſeiner Treuen an
Geſangwettſtreit, woran 21 Vereine teilnahmen
Friedrich Auguſt, den Geliebten”
Dieſe Kompoſitior
Schon am früheſten Morgen zogen die vom Bahnhof kom
ſtammt aus der Zeit der zweijährigen Tätigkeit Wagners
menden auswärtigen Vereine, geleitet von den
Ehren=
als erſter Liedermeiſter der „Dresdener Liedertafel”. Der
damen und der Muſik, durch die feſtlich geſchmückten
Meiſter ſchrieb den Männerchor auf einen eigenen Text
Straßen nach den ihnen angewieſenen Lokalen. Um ½1.
zur Begrüßungsfeier des Königs Friedrich Auguſt von
Uhr begann das Preisſingen. Es ſangen die I. Stadt=
Sachſen bei ſeiner Rückkehr aus England 1844. Am 19
klaſſe, II
Landklaſſe und die C=Klaſſe im Gaſthaus zun
Auguſt dieſes Jahres wurde der Chor vor dem Königl.
Darmſtädter Hof, die II. Stadtklaſſe, I. Landklaſſe und
Luſtſchloſſe Pillnitz bei Dresden unter Reißigers Leitung
III. Landklaſſe im Gaſthaus zum Löwen. Das höchſte
zum Vortrage gebracht. Nach Glaſenapp war die Wirkung
Ehrenſingen fand gleichfalls im Darmſtädter Hof ſtatt
dieſer Begrüßungshymne, „in deren warm begeiſterten,
Die Preisverteilung, die nachmittags 6 Uhr auf
volkstümlichen Klängen ſich die Melodie des Einzugs der
dem Feſtplatz ſtattfand, ergab folgendes Reſultat
Gäſte auf der Wartburg gleichſam präformiert” eine gan
Stadtklaſſe: Teutonia=Darmſtadt 1. Preis mit 274
außerordentliche. Wagner ſelbſt hatte während der Auf
Punkten. 1. Ehrenpreis mit 127 P.; Einigkeit=Darmſtadt
führung beſcheiden unter der Schar der Tenoriſten Auf
Preis mit 270 P. II. Stadtklaſſe: Concordia
Da der Andrang zu den
Wagner=
tellung genommen. —
Darmſtadt 1. Preis mit 274 P., 1. Ehrenpreis mit 126 P.
Feiern ein ſehr großer iſt, empfiehlt es ſich dringend, ſid
Männergeſangverein Heidelberg 2. Preis mit 270 P
Eintrittskarten bereits im Vorverkauf zu ſichern.
Landklaſſe: Heiterkeit=Gonſenheim 1. Preis mit
284 P., 1. Ehrenpreis mit 132 P.: Liederzweig=Walldor
2. Preis mit 271 P. II. Landklaſſe: Frohſinn=Wall=
Reich und Ausland.
dorf 1. Preis mit 285 P., 1. Ehrenpreis mit 132 P.; Män
nergeſangverein=Höchſt i. O. 2. Preis mit 273 P., 2. Ehren
Aus der Reichshauptſtadt, 15. Mai. Der Zar der
preis mit 129 P.; Germania=Eppertshauſen 3. Preis mi
22. Mai zur Teilnahme an der Hochzeitsfeierlichkeit
am
266 P.; Harmonie=Bürſtadt 4. Preis mit 249 P
im Kaiſerhauſe in Berlin eintrifft, wird nicht auf einem
III. Landklaſſe: Frohſinn=Eppertshauſen 1. Preis
der Bahnhöfe an der Stadtbahn, ſondern am Anhalter
mit 242 P., 1. Ehrenpreis mit 116 P.; Liederzweig=Haß
Bahnhof empfangen werden. Es hat dies ſeinen
loch 2. Preis mit 223 P.; Frohſinn=Braunshardt 3. Preis
Grund darin, daß die räumlichen Verhältniſſe an den
mit 221 P., 2. Ehrenpreis mit 107 P.; Concordia=Ober
Stadtbahnhöfen die Entfaltung eines entſprechenden mili=
Ramſtadt 4. Preis mit 218 P. C=Klaſſe: Männer
täriſchen Prunkes und umfaſſender Sicherheitsvorkehrun
geſangverein=Altheim 1. Preis mit 243 P., 1. Ehrenpreis
gen nicht in dem Maße geſtatten, wie der Anhalter Bahn
und Dirigentenpreis mit 120 P.; Liederkranz=Mümling
hof. Die Umleitung des Kaiſerzugs geſchieht in Stralau
Crumbach 2. Preis mit 243 P. Den Hauptehrenpreis der
Rummelsburg, von wo aus der Train über die Ver=
Stadtklaſſen errang mit 266 Punkten Concordia=Darm
bindungsbahn nach den Gleiſen der Anhalter Bahn über
ſtadt, den der Landklaſſen mit 272 Punkten Heiterkeit
geführt wird. Aehnlich wurde bei dem letzten Beſuch des
Gonſenheim
Kaiſers Franz Joſef verfahren, der, obgleich von Breslau
h- Jugenheim, 15. Mai. Das geſtrige erſte Sin
kommend, am Anhalter Bahnhof empfangen wurde
foniekonzert der Gardedragonerkapelle im Hotel
Bei der weiteren Durchſuchung der Sachen des Knaben=
Zur Krone” erfreute ſich eines ſehr guten Beſuches von
mörders Joſef Ritter fand man Aufzeichnnugen
hier und den benachbarten Orten. Die Kapelle erntete
reichen Beifall
von ſeiner Hand, aus denen hervorgeht, daß der Täter
-h-
Balkhauſen, 15. Mai. Das Katzenmaierſche Gut
ein ausgeſprochener Sadiſt iſt. Wie er behauptet, iſt er
bereits einmal wegen ſeiner anormalen Gelüſte in der
in dem nahen Staffel ging durch Kauf in den Beſitz eines
Landwirts Sponagel aus der Pfalz über
Irrenanſtalt Laibach geweſen. Ob das wahr iſt, wird
h- Von der Bergſtraße, 15. Mai. Die
Bautätig=
erſt nachgeprüft werden. Sehr wichtig wäre es, wenn ſich
keit liegt überall ſo darnieder, wie ſchon ſeit vielen
Jah=
alle Perſonen, die Ritter kannten, melden würden, um
ren nicht mehr. — Das Schweinefleiſch haben die
Näheres über ſein Leben und ſeine Gewohnheiten zu er=
Metzger in faſt allen Orten im Preiſe um 6 Pfg. das
fahren
Pfund herabgeſetzt und koſtet das Pfund nun
Hannover, 14. Mai. In der Nacht zum dritten Pfingſt=
90 Pfg.
feiertag wurden in Linden ein Hilfsmonteur und ei
Stockſtadt a. Rh., 15. Mai. Der König vor
Bohrer feſtgenommen. In der Wohnung des Mon
Württemberg iſt am 13. d. M. zum Beſuch bei Sr.
teurs wurde eine große Anzahl fertiger und halbfertiger
Exzellenz Freiherrn v. Heyl auf deſſen Gut
Guntershau=
falſcher Ein= und Fünfmarkſtücke und das zur
en eingetroffen. Der König wird, wie wir hören, meh=
Herſtellung der Falſchſtücke benutzte Handwerkszeug ge
rere Tage verweilen, und ſich dem edlen Weidwer
funden. Die Mutter des Monteurs iſt wegen
dringen=
widmen
den Verdachts der Beihilfe feſtgenommen worden. Di
Offenbach, 15. Mai. Der unbekannte Mann, der ſich
Verhafteten vertrieben angeblich in den letzten Monaten
auf der Bebraer Bahnſtrecke zwiſchen der Grenzſtraße und
in Hannover und Linden eine große Anzahl falſche
dem Steinweg in der Gemarkung Bürgel von einem Zu=
Fünf= und Einmarkſtücke. Der Haupttäter hat bereits auf
überfahren ließ, wurde als der 18jährige Arbeiter Will
der Kriminalpolizei ein Geſtändnis abgelegt
Heeg identifiziert, der bei ſeinen Eltern in der Taunus
Eberswalde, 15. Mai. Heute mittag brach auf dem
ſtraße wohnte und zuletzt in der Schraubenfabrik von
Fabrikterrain von Aron Hirſch, Kupfer und Meſſingwerke
Heyne beſchäftigt war. Man nimmt an, daß der junge
Aktien=Geſellſchaft, in Eberswalde Feuer aus, durch
Mann die Tat wegen unglücklicher Liebe vollbracht hat.
welches die neuerbauten Patronenhütten eingeäſchert wur
Seligenſtadt, 15. Mai. Geſtern morgen brach in einen
den. Auch mehrere benachbarte Holzlagerſchuppen wur=
Nebengebäude der „Alten Poſt”, in welchem eine Pan
den vom Feuer ergriffer
toffelfabrik betrieben wird, Feuer aus. Bis di
Lübeck, 15. Mai. „In dem Warenhauſe von Rudolſ
Feuerwehr in Tätigkeit treten konnte, war der Brand
Karſtadt brach nachts Großfeuer aus. Das Innere
durch Nachbarsleute gelöſcht. Immerhin beläuft ſich der
mehrerer Stockwerke des großen, fünfſtöckigen Geſchäfts=
Schaden auf einige Hundert Mark; er iſt durch
Verſiche=
gebäudes wurde vernichtet. Der Schaden iſt ſehr groß
rung gedeck
Der Feuerwehr gelang es erſt nach mehrſtündiger an=
Hirſchhorn, 15. Mai. Man ſchreibt uns: Der hieſige
ſtrengender Tätigkeit, des Feuers Herr zu werder
Kriegerverein veranſtaltet zu Ehren des Präſi
Bromberg, 15. Mai. Der Sohn des Beſitzers
Leh=
diums, der Delegierten und der Feſtgäſte (
Kyffhäuſer=
mann der wegen Ermordung der Lehrersfrau
Holz=
bund und Haſſia) am 31. Mai und 1. Juni hier das Jal
weg zum Tode verurteilt worden war, iſt heute morger
resfeſt. Aus Anlaß der Anweſenheit vieler hohen Feſt.
hingerichtet worden
gäſte iſt ſchon ſeit Wochen die Feſtkommiſſion zur Er=
Tilſit, 15. Mai. Die Beſitzersfrau Puſchnus, eine
ledigung ihrer Arbeiten tätig. Am 31. Mai, abends hall
frühere Kellnerin, erſchoß den 35 Jahre alten Rentier
10 Uhr, wird eine beſonders großartige Schloß=
Tumuſcheit in deſſen Wohnung und verſuchte, auch die
beleuchtung ſtattfinden, die der Heidelberger nicht
Ehefrau des Tumuſcheit zu töten, wurde aber daran
ge=
nachſtehen wird. Die Lage der „Burg Hirſchhorn” eigne
hindert. Die Mörderin wurde verhaftet. Das Motiv
ſich in ganz vorzüglicher Weiſe zum Abbrennen einee
der Tat iſt wahrſcheinlich Familienhaß
Brillantfeuerwerks. Gleichzeitig wird das Kriegerdenk
Helgoland, 15. Mai. Das Befinden der
Schwer=
mal mit etwa 300 Lämpchen elektriſch beleuchtet. Außer
verletzten vom Torpedoboot „§ 148” iſt ſeh
dem iſt eine Regimentsmuſik aus Darmſtadt zur Feſtfeie
ernſt. Sie hatten bis kurz vor Mitternacht das
Bewußt=
engagiert. Die Muſik bringt am folgenden Morgen
ſein noch nicht wieder erlang=
(Sonntag) von 6—7 Uhr dem Vorſitzenden der Krieger
Baſel, 15. Mai. Die in den Walliſer Alpen
ver=
kameradſchaft, General Freiherrn von Heyl, ein Ständcher
unglückten beiden Deutſchen, deren Leichen in
und wird mittags von 12—1 Uhr Promenadenkonzer
einer Gletſcherſpalte am Fuße des Grand Combin
auf=
auf dem Marktplatz geben. Die hieſige Kapelle Ziegler
gefunden wurden, ſind anſcheinend durch einen Windſtoß
wird die Vereine am Bahnhof und von den
Neckar=
abgeſtürzt. Der verunglückte Schantze war Ingenieur
dampfern abholen. Abends finden im „Erbach=Für
ſtenauer Hof” und „Naturaliſten” Feſtbälle ſtatt, wozu
in der Aluminiumfabrik in Dresden, ſein Unglücks
gefährte Seitz war aus Karlsruhe. Sie waren
Mit=
ſich die Regimentsmuſik verteilt. Der Feſtzug findet von
glieder des ſchweizeriſchen Alpenklubs und bekannte Ski=
—2 Uhr ſtatt.
ahrer. Sie kamen am Vorabend der Auffahrt in Mar=
Guſtavsburg, 15. Mai. Als der Heizer Guſt. Schulz
igny im Kanton Wallis an und beabſichtigten, eine Tour
von Guſtavsburg am Dienstag nachmittag mit ſeinem
über den Grand Combin nach Zermatt zu machen. Sie
Fahrrad von Groß=Gerau nach Nauheim fahren wollte
verabredeten mit ihrem Führer, in der Hütte von Chan
wurde er von zwei unbekannten Männern
rion zuſammenzutreffen. Als ſie nicht anlangten, berich
überfallen und bedroht. Er kletterte auf einen Maſt
ete der Führer nach Martigny. Zwei Rettungskolonnen
der Ueberlandzentrale, geriet an einen Draht und wurde
anden die Leichen erſt nach mehrtägiger beſchwerlicher
an den Händen derart verletzt, daß er bewußtlos herab
Arbeit. Die am Sonntag, den 4. Mai, zur Tour Auf
Er kam in das Rochushoſpital nach Mainz
fiel.
gebrochenen ſind offenbar beim Abſtieg vom Grand Com=
Mainz, 15. Mai. In der Nähe des neuen Kranken
bin an einer gefährlichen Steilwand abgeſtürzt
hauſes ſank geſtern mittag das Pferdeineshieſi=
Nummer 112.
London, 14. Mai. Ein kleines ſchweres Paket
wurde durch die Poſt dem Polizeigericht Bowſtreet abge
liefert. Das Paket war an den Oberrichter Curtis
Ben=
net adreſſiert und beſtand aus einer Blechtabakbüchſe, die
-
Pulver und eine Patrone enthielt.
In Folkeſtone wurde
heute nacht ein Haus in Brand geſteckt. Ein
Zettel, der in der Nachbarſchaft gefunden wurde, deute
darauf hin, daß es ſich um einen Anſchlag von
Wahlban=
ditinnen handelt.
St. Johns (Neufundland), 14. Mai. Der Dampfer
„General Gordon”, der hier aus Cadiz eingetroffen iſt,
berichtet, daß er innerhalb eines Halbmeſſers von 5
Mei=
len von der Grandbank 33 große Eisberge geſehen
habe. Der Furneß=Dampfer „Chiltern Range” der, von
Hull kommend, am Montag in Montreal eintraf, ſtieß
unterwegs mit einem Eisberg zuſammen. Bei dichtem
Nebel fand ſich der Dampfer am Samstag plötzlich
in=
mitten eines rieſigen Feldes von Eisbergen. Nichts war
zu ſehen, als plötzlich einer der Rieſenberge vor dem Bug
des Schiffes auf der Steuerbordſeite auftauchte. Der Ber
war ungefähr 70 Meter hoch und ſchien über dem Schiff
zu ſchweben. Mit dem Bug lief der Dampfer gegen den
Berg; zum Glück wurden jedoch nur einige Platten ein
gedrückt, da das Schiff nur mit geringer Geſchwindigkei
uhr. Das Schiff rutſchte zur Seite ab und befand ſich
ſchließlich an der Langſeite des Berges wie an einem Kai
Der Kapitän fürchtete, daß, ähnlich wie bei der „Titanic
ein unter Waſſer liegender Eisberg den Schiffsboden
auf=
reißen würde. Bis gegen Einbruch der Nacht war das
Schiff von Eisbergen umringt. Der Kapitän ſügte ſeinem
Bericht hinzu, daß großes Unglück paſſiert wäre, wenn
der Eisberg in einem anderen Winkel auf das Schiff
los=
geſegelt wäre
Der Beſuch des
Regenten und der Prinzeſſin
Ludwig von Bayern.
*
Der letzte Tag des Fürſtenbeſuches war wieder
verſchiedenen
Beſichtigungen
öffentlicher Einrichtungen uſw. gewidmet. Vom Beſuche
des Landesmuſeums wurde wegen der Kürze der Zeit
Abſtand genommen. Dagegen beſichtigten Ihre Kgl.
Ho=
heiten der Prinz=Regent und der Großherzog
mit Gefolge auf Einladung des Oberbürgermeiſters das
ſtädtiſche Hallenſchwimmbad. Zum Empfange
waren anweſend der Oberbürgermeiſter, Bürgermeiſter
Mueller und Beigeordneter Ekert. An dem Männerbaſſin
hatte der Führer des Darmſtädter Schwimmklubs
„Jungdeutſchland” Herr Rechtsanwalt Dr. Bopp
mit den Mitgliedern des Klubs Aufſtellung genommen.
Unter ſeiner Leitung führten die Mitglieder des Klubs
ihre Uebungen im Schwimmbaſſin vor. Hierauf wurder
noch die Räume der mediziniſchen, der Dampf= und
Luft=
bäder, ſowie der Brauſebäder beſichtigt. Der Oberbür
ermeiſter erteilte eingehende Auskunft über die
hygieni=
ſchen Einrichtungen der Stadtverwaltung in den
Schul=
bauten, die Brauſebäder, die Erteilung des
Schwimm=
unterrichts für die Kinder der Volksſchulen und die An
lage des ſtädtiſchen Waſſerwerks. Se. Kgl. Hoheit der
Prinz=Regent äußerte ſich ſehr befriedigt und in Worten
herzlichſten Dankes über den Verlauf der Schwimm
übungen und gratulierte der Stadt zu dem
Schwimm=
bade, das eine herrliche Badeanlage darſtelle
Später wurde von den hohen Herrſchaften dem
Mauſoleum auf der Roſenhöhe ein Beſuch abgeſtattet,
bei welcher Gelegenheit der Prinz=Regent mehrere Kränze
niederlegen ließ
Dann machten die hohen Herrſchaften eine länger
Rundfahrt durch die Stadt, wobei beſonders das Tin
tenviertel eingehend beſichtigt wurde
Pünktlich, wie im Programm vorgeſehen, erfolgte
gegen 1 Uhr
die Abreiſe
des hohen Beſuches Mittags ½1 Uhr trat das Prinz
Regenten=Paar die Rückreiſe nach München an. Obwoh
die Fahrt zum Bahnhof ohne beſondere Feierlichkeiten
vorgenommen wurde, hatte ſich wieder eine zahlreiche
Menſchenmenge in den zum Bahnhof führenden Straßen
und am Bahnhof eingefunden, die die Fürſtlichkeiten bei
ihrem Scheiden wieder lebhaft mit Hochrufen begrüßte
Die Herrſchaften fuhren in offenen Hofequipagen zum
Bahnhof. Im erſten Wagen hatten die Prinzeſſin Lud
wig und die Großherzogin Platz genommen; in den
zweiten Wagen folgten der Prinz=Regent mit dem Groß
herzog, beide in bayeriſcher Interimsuniform mit Mütze
das Gefolge war vorausgefahren. Am Bahnhof hatten
ſich zur Verabſchiedung das Gefolge ſowie die Spitzen
der Militär= und Zivilbehörden eingefunden. Auch der
Abſchied trug einen ſehr herzlichen Charakter. Unter
brauſenden Hochrufen der Menge verließ der Zug kurz
vor 1 Uhr die Halle.
Ordensverleihungen
Anläßlich der Anweſenheit des Prinz=Regenten Lud
wig von Bayern wurden u. a. folgende Auszeichnunger
verliehen: den Herren: Staatsminiſter Dr. Karl von
Ewald das Großkreuz des St. Michaelsordens. Pro
vinzialdirektor Fey das Komturkreuz 2. Klaſſe des Ver
dienſtordens des hl. Michael, Geh. Rat Römheld das
Komturkreuz mit Stern desſelben Ordens, Geh.
Lega=
ionsrat Dr. Neidhardt und Oberbürgermeiſter Dr.
Gläſſing das Ehrenkreuz desſelben Ordens,
General=
direktor des Hoftheaters Dr. Eger die 3. Klaſſe desſelber
Ordens
An Polizeibeamte wurden folgende Orden verliehen
St. Michaelsorden 3. Klaſſe: Regierungsrat Gennes=
St. Michaelsorden 4. Klaſſe: Polizeiamtmann Stumpf
Verdienſtkreuz des St. Michaelsordens mit Krone: Re
vierpolizeikommiſſär Kowalke; Verdienſtkreuz des St
Michaelsordens: Polizeiwachtmeiſter Schäfer und
Po=
lizeiwachtmeiſter Neff; Silberne Medaille des St.
Mi=
chaelsordens: Schutzmann Kühne und Schutzmann
Oechler.
Den Oberwachtmeiſtern Heinrich Eidemüllei
und Ludwig Held im Großh. Gendarmeriekorps wurd
das Militärverdienſtkreuz 1. Klaſſe verliehen
Der Großherzog von Heſſen hat verliehen: dem
Generalleutnant und Generaladjutanten v. Walther,
dem Hofmarſchall Freiherrn v. Laßberg und dem Ka
binettschef Staatsrat v. Dandl das Großkreuz des
Phi=
lippsordens, dem Generaladjutanten Oberſtleutnant Gra
fen zu Caſtell das Komturkreuz 2. Klaſſe, dem Ordon
nanzoffizier Freiherrn von der Tann das Ritterkreuz
. Klaſſe, dem Obermedizinalrat Leibarzt Dr. v.
Hoeß=
lin das Ehrenkreuz, dem Hofrat Walter das Ritter
kreuz 1. Klaſſe, dem Kal. Rat Naab das Ritterkreuz
2. Klaſſe des gleichen Ordens
Ferner erhielt noch der bayeriſche Geſandte am Darm
ſtädter Hof. Graf Moy, das Komturkreuz 1. Klaſſe des
Philippsordens mit der Krone
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 16. Mai 1913.
Seite 5.
inen Schädelbruch, Beinbruch und innere
Verletzungen
Parlamentariſches.
erlitten, Dietrich trug einen komplizierten Schädelbruchk
Der geſtrigen Sitzung des Vierten
davon.
Ausſchuſſes wohnten auch Staatsminiſter Dr. von
Ewald und Miniſterialrat Hölzinger bei. Es
waren eine ganze Anzahl von Vorſtellungen zu erledigen
Der Münchner Mord.
von denen einige allerdings wegen Verhinderung de=
*
München, 14. Mai. Den unglücklichen Opfern
Berichterſtatters abgeſetzt wurden. Zur Vorſtellung des
des Meuchelmörders Straßer wird in der Staatszeitung
Hrch. Rodenhäuſer, betr. der vielgenannten Wirt
ffiziell ein Nachruf gewidmet. In der Preußiſchen
Ge=
ſchaftskonzeſſion, wurde der Bericht fertiggeſtellt. Da ein
ſandtſchaft haben im Laufe des heutigen Tages die
Ver=
etztinſtanzliches Urteil vorliegt, kann die Kammer eine
Aenderung nicht eintreten laſſen. Die Vorſtellung der
treter der Prinzen des Königlichen Hauſes, die Spitzen der
Privatangeſtellten Leipzig, betr. die Werkskaſſen
Militär= und Zivilbehörden, das diplomatiſche Korps,
wurde für erledigt erklärt, weil ſie Heſſen kaum betrifft.
Regierungspräſident von Halder, viele Reichsräte und
Zur Vorſtellung des Gemeindevorſtandes Butzbach, be=
Herren und Damen der Geſellſchaft ihre Karten abgegeben
reffend den Vertrag wegen der Zellenſtrafanſtalten, hier
Im Trauerhaus wurden Kränze in großer Zahl abgegeben.
Erſuchen um Aufhebung der Beſtimmung, daß ein Rayor
Der Staatsrat im Staatsminiſterium des Innern Dr.
von 60 Metern unbebaut bleiben ſoll, wurde vertagt, weil
Ritter v. Kahr hat heute dem Königlich Preußiſchen
Ge=
die Regierung noch keine Antwort erteilt hat. Desgleichen
andten v. Treutler einen Beſuch abgeſtattet, um ihm in
die Vorſtellung der Militäranwärter, Vermehrung
Namen des dienſtlich abweſenden Staatsminiſters Di
ihrer Stellen betreffend. Die Vorſtellung der Orts
Freiherrn v. Soden deſſen wärmſtes Beileid über das ſt
und Polizeidiener, ihre Anſtellungsverhältniſſe be
jähe Ableben des Militär=Attachés bei der Preußiſchen
treffend, ſoll für erledigt erklärt werden, weil einerſeits
Geſandtſchaft, Majors v. Lewinski, auszuſprechen
die Wünſche der Petenten durch die neue Landgemeinde=
Anläßlich der Ermordung des Oberwachtmeiſters
Boh=
ordnung meiſtens befriedigt werden, und weil
anderer=
lender überſandte der Stadtmagiſtrat München der
Poli=
ſeits Eingriffe in die Selbſtverwaltung der Gemeinder
zeidirektion einen Kranz mit Schleifen in den Farben der
vermieden werden ſollen. Die Vorſtellung des ärztlichen
Stadt und der Aufſchrift: „In tiefer Trauer
— Stadtge
Kreisvereins, das Unfallkrankenhaus in Gießen
neinde München” ſowie ein Beileidsſchreiben.
betreffend, wurde vertagt, weil inzwiſchen verlautete, daf
Die unglückliche Gattin des Majors v. Lewinski, die
as Unfallkrankenhaus nicht nach Gießen, ſondern nach
vergeblich auf die Heimkehr ihres Gatten gewartet und
Frankfurt kommen ſoll
ſich wiederholt telephoniſch um ſeinen Verbleib
erkundig=
hatte, wurde durch den Preußiſchen Geſandten v.
Treut=
ler, der den Toten in der chirurgiſchen Klinik agnoſzierte,
ſchonend von dem ſchweren Geſchick benachrichtigt. Frau
Der Nieder=Modauer
Bank=
v. Lewinski iſt eine Schwägerin des von der Niederkämpf
ung des Takuforts als „Iltis”=Kommandanten her be
krach vor der Strafkammer.
kannten Vizeadmirals Lans, der mit ihrer Schweſter ver
heiratetſt
30. Verhandlungstag
Der Kaiſer hat mit ſeiner Vertretung bei der
g.
Die Verleſung der Korreſpondenz zwiſchen Ge=
Trauerfeier für Major v. Lewinski und mit der
Nieder=
noſſenſchaftsbank und dem Nieder=Modauer Verein wurde
legung eines Kranzes den Kgl. Preußiſchen Geſandter
m geſtrigen Sitzungstage fortgeſetzt, die nichts weſent
v. Treutler beauftragt.
lich neues bringt. Sodann werden dem Angeklagten noch
* München, 15. Mai. Der Kaiſer hat an den
einzelne Vorhalte aus der Korreſpondenz gemacht. An=
Prinz=Regenten nach Darmſtadt ein Tele=
21. Mai 1908 ſchrieb Beck an Ihrig, daß er ein Kaſſen
gramm gerichtet, in dem er ſeinen herzlichen Dank für die
manko von mehreren Tauſend Mark feſtgeſtellt habe. Ibrig
warme Anteilnahme an der ruchloſen Ermordung des
erklärt, daß er dadurch noch nicht auf den Gedanken einer
Militärattachés v. Lewinski ausſpricht und den Tod dieſes
Veruntreuung ſeitens des Adam kommen mußte; er
ausgezeichneten Offiziers tief beklagt
habe dieſes Manko nur auf eine große Unordnung in der
* München, 15. Mai. Heute nachmittag um 3 Uhr
Buchführung zurückgeführt, zumal ja das große Durch
wurde die Leiche des am 13. d. M. ermordeten Militär
einander bei der Kaſſe bekannt war. Es werden ihn
attachés bei der Preußiſchen Geſandtſchaft Majors von
dann aus einigen Briefen von 1908 Vorhalte gemacht
Lewinski zum Bahnhof gebracht zur Ueberführung
in denen er an Rechtsanwalt Kleinſchmidt ſchreibt, er
nach Hannover wo die Beiſetzung in der
Familien=
möchte ihm mitteilen, wie man nunmehr gegen die un
gruft erfolgen wird. Vorher fand im Trauerhauſe an der
getreuen Vorſtandsmitglieder Adam und Roßmann vor=
Herſchelſtraße eine erhebende Trauerfeier ſtatt, der als
gehen ſollte; aus allen dieſen von ihm ſelbſt geſchriebe
Vertreter des Kaiſers der Preußiſche Geſandte v. Treutler
nen Briefen geht hervor, daß Ihrig davon wiſſen mußte
und als Vertreter des Prinz=Regenten ſein
Generaladju=
daß Adam ſich dem Verein gegenüber der Untreue
ſchul=
tant, General der Kavallerie v. Könitz, beiwohnten. Ferner
dig gemacht habe. Als das perſönliche Konto Adam
hatten ſich eingefunden die Vertreter der übrigen Prinzer
abgelöſt und auf Nieder=Modau übertragen wurde
des Königlichen Hauſes, faſt vollzählig das diplomatiſche
wurden die Sicherungshypotheken, die im Beſitz der Ge=
Korps, Miniſterpräſident Freiherr von Hertling, der
noſſenſchaftsbank waren, nicht mit übertragen.
O
Ihrig
bayeriſche Kriegsminiſter Freiherr von Kreß und Verire
meint, dieſe Hypotheken, 35000 und 17000 Mark, ſeien im
ungen der übrigen Miniſterien, dann die Spitzen der
Depot geblieben und Nieder=Modau gutgeſchrieben, was
Zivil= und Militärbehörden. An dem Sarge legte der
vom Staatsanwalt beſtritten wird. Ihrig erklärt dar=
Preußiſche Geſandte im Auftrag des Kaiſers einen
pracht=
auf, daß er noch nicht Gelegenheit hatte, dies nachzu
vollen Kranz aus weißen Roſen mit weißer Schleife mit
prüfen. Den Brief Jſaaks, in dem dieſer ſchreibt,
(S
dem Initial W und der Krone nieder. Die Trauerred
ſollen dem Verein Nieder=Modau ferner 35000 Mark
zu=
hielt der evangeliſche Militärpfarrer Plitt. Vor dem
geführt werden, erklärt Ihrig ſeiner Erinnerung nach
Trauerhauſe hatten Abordnungen ſämtlicher Regimenter
nicht geleſen zu haben. Jſaak habe ihm ſo viel geſchrie
der Münchener Garniſon und alle dienſtfreien Offiziere
ben, daß er keine Zeit und Luſt hatte, alle Briefe zu
Aufſtellung genommen. Die Trauerparade ſtellte das
leſen. Die Verpflichtungsurkunde über die 168000 Mark
1. Feldartillerie=Regiment mit 2 Batterien ohne Geſchütz
wurde auch von dem jungen Adam unterſchrieben; wie
und der Regimentsmuſik. Als der Sarg, den Säbel und
Ihrig angibt, ohne ſein Wiſſen oder ohne Anregung
Helm des Verſtorbenen ſchmückten, von ſechs Wachtmei=
Beck gibt an, er habe den jungen Adam erſucht, zu unter
ſtern des genannten Regiments zu dem mit vier Pferden
ſchreiben, und zwar, weil Vorſtand und Aufſichtsrat
dar=
beſpannten Militärleichenwagen getragen wurde, ſetzte die
auf beſtanden. Der junge Adam ſoll nochmals hierüber
Muſik mit Trauerweiſen ein, während die Truppen prä
vernommen werden. Die Wechſelſchuld von den
Wech=
entierten. Langſam ſetzte ſich darauf der Zug unter
Vor=
ſeln Nieder=Modaus wurde von der Genoſſenſchaftsban
antritt der Trauerparade in Bewegung. Hinter dem Lei=
M.
Ihrig
zum Teil dem Adam und Roßmann belaſtet.
chenwagen wurde das Leibpferd des Ermordeten geführt
rklärt hierzu, daß damals noch nicht feſtgeſtellt war, wer
Dann folgte der Sohn des Verſtorbenen und ein Offizier
die Valuta der Wechſel erhalten hatte. Es ſtand nur feſt
der die Ehrenzeichen des Verſtorbenen trug; weiter
folg=
daß Nieder=Modau nichts davon erhalten habe. Des
ten die offiziellen Vertreter und die Abordnungen des
halb wurden die beiden damit bis zur Aufklärung be
Offizierkorps, ſowie eine große Zahl ſonſtiger
Leidtragen=
aſtet, weil ſie die Wechſel unterſchrieben hatten
der. Der Zug bewegte ſich vom Trauerhauſe aus durch
Gegen halb 2 Uhr wird die Weiterverhandlung
au
die angrenzenden Straßen zu dem Rondell vor dem Frie=
Freitag vertagt.
densdenkmal, wo die Mordtat geſchehen war. Hier nah
men die Mannſchaften der Trauerparade Aufſtellung und
erwieſen dem Toten durch Präſentieren die letzten mili=
Luftfahrt.
täriſchen Ehren. Während ſich der Trauerzug hier lang
ſam auflöſte, fuhr der Leichenwagen allein zum Bahnhof
Prinz Heinrich=Flug 1913
6. Tag
* Karlsruhe, 15. Mai. Prinz Heinrich von
Lord Morley in Berlin.
Preußen iſt geſtern abend um 11 Uhr 15 Min., vor
Neuſtadt a. d. H. kommend, hier eingetroffen und hat bei
H. B. Berlin. 15. Mai. Lord Morley iſt ſchon
dem Preußiſchen Geſandten am Badiſchen Hofe, v.
Eiſen=
am Samstag in Berlin eingetroffen und hat im Hoter
decher. Wohnung genommen. — Leutnant Freiherr vor
Briſtol Wohnung genommen. Lord Morley hat die
Haller wird mit einem neuen Aparat von München
öfingſtfeiertage in aller Stille hier verbracht. Irgend
hierher kommen, um an den Aufklärungsübungen teilzu
welche offiziellen Perſönlichkeiten haben ihm bisher
Be=
nehmen. Ingenieur Suwelack iſt endgültig aus der
ſuche nicht gemacht. Seine Anweſenheit in Berlin er=
Konkurrenz ausgeſchieden. — Leutnant Beaulieu iſt
regte bei einigen Diplomaten, die dem Lord in der Halle
iſt aus
um 8 Uhr 2 Min. hier gelandet. Ferner
des Hotels begegneten, einiges Aufſehen. Lord Morley
Straßburg Oberleutnant Täufert eingetroffen
erklärte, etwa drei bis vier Wochen in Berlin zu
ver=
weilen. Darnach wird er noch während des Beſuches des
* Karlsruhe, 15. Mai. Leutnant Hailer ha
engliſchen Königspaares in Berlin anweſend ſein. Heute
gemeldet, daß er wegen Maſchinendefekts definitiv
vormittag ließ ſich der Lord einen Fremdenführer
kom=
ſeine Beteiligung aufgibt.
men und machte mit ihm eine Spazierfahrt durch die
Heute iſt Ruhetag
Stadt. Im Hotel äußerte der Lord, daß er nach =Berlin
gekommen ſei, um ſich die Stadt anzuſehen und ſich aus
Todesſturz deutſcher Flieger.
zuruhen
II.B. London, 15. Mai. Der Beſuch Lort
* Johannisthal, 14. Mai. Auf dem Flugplatz
Morleys in Berlin hat in der hieſigen Preſſe einige
Johannisthal kollidierte heute ein Flugzeug der Luftver
Aufregung verurſacht. Die Daily News legt der Reiſ
kehrs=Geſellſchaft, auf dem der Kapitän Jucker mit
Flug=
eine größere Bedeutung bei, da Morley auf das
beſtimm=
eſte für eine Entente mit Deutſchland als Ergänzung der
ſchüler Dietrich ſaß, mit einem Harlan=Eindecker, de
ranzöſiſchen Entente im Kabinett eintrat. Das Blat
von dem Flieger Wechsler geführt wurde und der
eben=
neint, Sir Edward Grey ſei wahrſcheinlich zu der
Ein=
alls einen Flugſchüler bei ſich hatte. Durch den Unfall
ſicht gekommen, daß ſeine ſeit 1906 befolgte Politik nicht
vurde das Flugzeug der Luftverkehrs=Geſellſchaft
voll=
die weiſeſte war
tändig zertrümmert und Kapitän Jucker auf der
Muſik.
Stelle getötet. Der Flugſchüler Dietrich erlitt
chwere Verletzungen und wurde nach dem Eliſa=
Muſik für Alle. Nachdem die Muſik für Alle
Zellers Operette „Der Vogelhändler” in einem früheren
beth=Hoſpital nach Oberſchöneweide gebracht
Hefte zum Abdruck gebracht hat, wird es mit Freude be
Die Urſache des im Flugſport in ſolcher Schwere ein
grüßt werden, daß auch der Zwillingsbruder dieſer
ig daſtehenden Unfalles wird folgendermaßen dargeſtellt:
Operette. „Der Oberſteiger” nunmehr erſcheint. Das
Hauptmann Jucker ſtartete mit ſeinem Schüler Dietrich in
neueſte Heft dieſer Noten=Bibliothek bringt die ſchönſten
der Nähe der Ballonhalle, um nach der alten Starthalle
Szenen, Couplets. Walzer des Oberſteiger faſt
vollſtän=
zu fliegen. Wechsler flog ebenfalls nach dem alten Start
dig. Das Oberſteigerheft iſt ebenſo wie das
Vogelhänd=
platz zu und wollte im letzten Augenblick hinter dem
lerheft zum Preiſe von 50 Pfennig in ſämtlichen Buch=
Doppeldecker ſeinen Eindecker nach oben vorbeiſteuern. Es
ind Muſikalienhandlungen, ſowie direkt vom Verlage Ull
gelang ihm dies aber nicht mehr. Er kam mit ſeinen
ſtein u. Co., Berlin SWV. 68, Kochſtraße 22/24, zu beziehen
Tragflächen dem Harlan=Apparat zu nahe und ſtürzte mi
dieſem zuſammen in die Tiefe, Hauptmann Jucker hat
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 16. Mai 1913.
Nummer 112.
Der Balkankrieg.
Das Marrnsvierrel.
Die öſterreichiſch=ungariſche Miniſterkonferenz.
* Der Oberbürgermeiſter hat an den
Bezirks=
ben auf Herbeiführung einer befriedigenden Löſung geför=
* Wien, 14. Mai. Ein Communiqué beſagt: Heute
verein Martin sviertel, der geſtern abend eine Pro
dert worden
hat unter dem Vorſitz des Grafen Berchtold eine
ge=
teſtverſammlung abhielt, folgendes Schreiben gerichtet
Es muß zugegeben werden, daß die Bewohner des
meinſame Miniſterkonferenz ſtattgefunden, an
Martinsviertels bereits ſeit Eröffnung des Betriebs der
Ich danke zunächſt für die Einladung zu der auf Don
der die gemeinſamen Miniſter, die beiden
Miniſterpräſi=
hieſigen Straßenbahn den dringenden Wunſch nach einen
nerstag, den 15 d. Mts., einberufenen Verſammlung, in
denten, die beiden Finanzminiſter und der Marinekom
Anſchluß an das Straßenbahnnetz für das Viertel geäußer:
der die Frage der Verbreiterung der Pankratiusſtraße
be=
mandant Admiral Haus teilnahmen. Der Miniſter
de=
handelt werden ſoll.
haben. Es darf darauf hingewieſen werden, daß die Bewoh=
Aeußern gab eine längere Erklärung ab über die
aus=
ner jenes Viertels trotz der ſich entgegenſtellenden Schwierig=
Ueber den Grund der vorübergehenden Vermietung
wärtige Lage, an welche ſich eine eingehende Diskuſſion
keiten an der kürzeſten Verbindung, der Führung eine
des Rabenſteinſchen Hauſes habe ich Ihnen bereits
einge=
über die getroffenen militäriſchen Maßnahmen knüpfte
Straßenbahnlinie durch die Hochſchulſtraße=Pankratius
hende Mitteilung zugehen laſſen.
Hierbei ergab ſich vollſtändige Uebereinſtimmung der
An=
traße, feſtgehalten haben, obwohl ihnen bekannt war, daß
Die wiederholten Verſammlungen Ihres Vereins, die
ichten.
dadurch Verzögerungen in der Verwirklichung des
Projekt=
ſich mit der Frage beſchäftigten, und insbeſondere die Ver
Den Blättern zufolge befaßte ſich der heutige
gemein=
unausbleiblich waren
ſammlung vom 14. v. Mts., veranlaſſen mich jedoch, Ihner
ame Miniſterrat mit der Frage der Herabſetzung
Die Schwierigkeiten beſtanden einmal in der vorhe
hiermit in gedrängter Form eine Darſtellung des Ganges
des Effektivbeſtandes an der Südgrenze. Es
ver=
notwendigen Verbreiterung der vorderen Pankratiusſtraße,
der Verhandlungen und des jetzigen Standes der Sache zu
lautet, der Beſchluß des Miniſterrats gehe dahin, daß die
ür die die Feſtſetzung der Baufluchtlinie ſchon an und für
geben, um einmal darzulegen, daß es die Stadtverwaltung
Reſerviſten im Verhältnis der ſortſchreitenden
Entwir=
ſich ein großes Hemmnis bot, und dann in der Vorbeifüh
in keiner Weiſe in allgemeiner Beziehung an der Fürſorge
rung der politiſchen Lage des Balkans allmählich entlaſſer
rung der Linie an der Hochſchule
für das Martinsviertel im Vergleich zu anderen
Stadttei=
werden ſollen. Man glaubt, daß die Beurlaubung der
Es iſt richtig, daß die Techniſche Hochſchule ſchon
be=
len hat fehlen laſſen und daß ſie ſich weiter ehrlich bemühr
Reſerviſten in der allernächſten Zeit beginnt, hauptſächlich
dem Auftauchen der erſten Pläne über eine ſolche Linien
hat, auch die Verkehrsfrage in der gewünſchten Weiſe zu
derjenigen, deren Lage beſonders berückſichtigenswert iſt.
löſen
ührung ihle Einwilligung hierzu verſagte. Sie befürch
tete eine ſtarke Beeinträchtigung der Lehrtätigkeit und der
Ich bitte, dieſe Darſtellung ungekürzt in Ihrer Ver=
Die Räumung Skutaris
wiſſenſchaftlichen Unterſuchungen des phyſikaliſchen
Inſti=
ſammlung bekanntgeben zu wollen
* Cetinje 14. Mai. (Amtlich.) Die
inter=
tuts, deſſen Inſtrumente im exakten Funktionieren durch
. Zunächſt ſehe ich mich veranlaßt, der früher ſchor
nationalen Truppen zogen unter dem Kommando
die elektriſche Straßenbahn empfindlich beeinflußt werden
und auch letzthin wieder aufgeſtellten Behauptung
entge=
ollten
des engliſchen Admirals Burne nachmittags um 2 Uhr
genzutreten, daß das Martinsviertel gegenüber anderen
in Skutari ein. General Betſchir begrüßte den Ad
Außer dem phyſikaliſchen Inſtitut ſind auch noch andere
Stadtteilen ſtiefmütterlich behandelt werde
miral bei ſeinem Einzuge in die Stadt mit einer kurzen
Zweige der Hochſchule, die ſich mit feineren elektriſchen Meſ=
Für den älteren Teil des Martinsviertels, der ſiec
Anſprache, worauf der Admiral mit einigen
liebenswür=
ſungen befaſſen, in Mitleidenſchaft gezogen
durch beſonders enge Straßen auszeichnet, wurden
bereit=
digen Worten antwortete. Hierauf begab ſich der Admiral
Nicht zum wenigſten aber befürchtete die Hochſchule
ganz erhebliche Summen für Straßenverbreiterungen auf
in die Stadt. Die internationalen Truppen beſetzten
ſo=
eine Beeinträchtigung der Lehrtätigkeit inn den Hörſälen
gewendet, ebenſo wurde für den neueren Teil des Stadt
fort die öffentlichen Gebäude, wo ſie garniſonieren wer
durch das von der Straßenbahn verurſachte Geräuſch, be
teils bei der Feſtſetzung der Straßenfluchten, der
Durch=
den, und übernahmen den Ordnungsdienſt. Eine mon
ſonders in den Kurven, durch Warnungsſignale, Kreiſcher
legung neuer Straßen, ihrer Befeſtigung, der
Kanaliſa=
tenegriniſche Abteilung erwies dem Admiral bei ſeinem
der Räder, und weiter die Beeinträchtigung und Störung,
tion und Verſorgung mit Gas, Waſſer in fürſorglichſter
Einzug in die Stadt militäriſche Ehren. Die
montenegri=
die der übrige Straßenverkehr durch die Einlegung zweier
Weiſe verfahren
Gleiſe erfahren müſſe
niſchen Truppen verließen die Stadt.
zum Beweis dieſer Tatſachen ſeien einige
größere
Die im Anſchluß an dieſen Einſpruch der Hochſchule
ſtädtiſche Aufwendungen für das Martinsviertel hier an
Bulgariſche Grenzvorſchläge
unter Mitwickung Großherzoglichen Miniſteriums geführ
geführt:
ten Verhandlungen ergaben als Richtlinien, daß ja zwei
* London, 14. Mai. Wie Reuter erfährt, nimmt die
1. Für die Durchführung der Ruthsſtraße
fellos dem Verkehrsbedürfnis des Martinsviertels
ent=
bulgariſche Regierung im Prinzip die
Frie=
zwiſchen Arheilger Straße und Schloß
ſprochen werden müſſe, aber nur unter Wahrung und Be
denspräliminarien an, macht aber Vorbehalte in betref
gartenſtraße wurden rund
60 000 Mk.
,
, ,
achtung der Notwendigkeiten im Intereſſe der Hochſchule.
der Grenzlinie Enos-Midia geltend. Bulgariſcherſeits
aufgewendet, davon endgültig
zu
Nun ſteht ja zweifellos feſt, daß die Hochſchule eine
her=
wird vorgeſchlagen, die neue Grenze ſolle von Midia zu
Laſten der Stadt 12000 Mark.
vorragende Bedeutung für die Stadt hat, und daß die
nächſt nach Sarai, dann nach Muradi an der Eiſenbahn=
Die Anlegung des Liebfrauenplatzes
2
Stadt ein großes Intereſſe daran haben muß, dieſem
In=
linie Konſtantinopel-Adrianopel, einem geeigneten Punkt
die Eröffnung der Liebfrauenſtraße
ſtitut das Errungene zu erhalten und ſeine Beſtrebungen
für die Ausdehnung der Eiſenbahn bis Rodoſto. gehen
zwiſchen Schwanen= und
Eckhardt=
in jeder Hinſicht zu fördern. Es iſt in dieſer Hinſicht doc
Die Grenze ſolle dann nach Airobol, zwiſchen Malgara
ſtraße, der Schuknechtſtraße, zwiſcher
beachtenswert, daß, als man ſeinerzeit vor der Frage der
und Kechan, dann über die Waſſerſcheide des Aegäiſchen
Zecker= und Neue Ireneſtraße er=
Errichtung des Neubaues der Hochſchule ſtand, ein andere=
Meeres öſtlich von Enos führen. So würde ſie Enos und
fordert
.,.
317745 Mk
Grundſtück für die Errichtung der Neubauten mit dem jetzt
die Mündung der Maritza dem bilgariſchen Gebiete be=
3.
er=
Die Anlegung des Riegerplatzes
benutzten in der Wahl ſtand, die Entſcheidung jedoch auf
laſſen, was nicht der Fall wäre, wenn, wie die Mächte
orderte rund
63000 Mk
„
das jetzige Hochſchulgelände in der ſicheren Erwartung
vorſchlagen, Enos zum Grenzgebiete gemacht würde.
4. Die bauplanmäßige Regelung der
fiel, daß eine Beſchränkung in der Ausübung der wiſſen=
Kaupſtraße koſtet die Stadt rund
10 000 Mk.
ſchaftlichen Tätigkeit niemals in Frage kommen könne
Letzte Nachrichten.
Die Herſtellung des Platzes vor dem
Um ſo mehr iſt anzuerkennen, daß ſich die Hochſchule
*
Athen, 15. Mai. In Gegenwart des General
ehemal. Landkrankenhaus erforderte
6 200 Mk.
ſelbſt an der Bearbeitung neuer Projekte beteiligte, di
Die Regulierung der Eckhardtſtraße
ouverneurs von Kreta, Dragumis, wurde geſtern auf der
eine andere Löſung der Frage finden wollten. Sie
fan=
kleinen Inſel vor Kanea, wo früher die türkiſche Fahne
zwiſchen Liebfrauenſtraße und
Rhön=
den allerdings nicht die Zuſtimmung der Beteiligten, weil
ring koſtete
feierlich die griechiſche Fahne gehißt. Dort
wehte,
59 780 Mk.
, ,
.„„„
ſie die Hauptforderungen, die Führung der Bahn durch di
7.
iſt auch eine Gedenkſäule errichtet worden zur Erinnerung
Die Eröffnung der Neuen Ireneſtraße
Hochſchulſtraße, nicht erfüllten. Das von der Stadt auf
an den Tag, wo die türkiſche Fahne niedergeholt wurde.
wiſchen Arheilger Straße und
geſtellte Projekt der Linienführung durch die Hochſchul
Schuknechtſtraße erforderte . .
68000 Mk
* Wien, 15. Mai. Der Ausnahmezuſtand
ſtraße war übrigens von den ſonſt beteiligten Faktoren
Für die Verbreiterung der Pankra=
8.
über Bosnien und die Herzegowina iſt heute
Theaterleitung uſw., als durchführbar angeſehen worden
tinsſtraße wurden bis jetzt . . . . . . . 272000 Mk.
aufgehoben worden, da durch die Uebergabe Skutaris ar
bgleich nicht verkannt wurde, daß die Durchführung na
aufgewendet
das internationale Detachement die Gefahr eines
Konflik=
mnentlich für den ſtarken Wagenverkehr am Theater, gewiſſe
Zur Verbeſſerung der Kanalverhältniſſe
9.
tes beſeitigt erſcheint, deretwegen der Ausnahmezuſtand
Mißſtände hervorrufen würde
im hinteren Martinsviertel iſt der
verhängt war
Angeſichts der nicht unbegründeten Einwendung der
neue Nordkanal bereits zur Hälfte
Hochſchule, daß der Unterricht durch die auf dem Straßen=
ausgeführt
Dieſer Kanal, der bald
damm fahrenden elektriſchen Wagen ſehr beeinträchtig
Vermiſchtes.
ganz zum Abſchluß kommt, erfordert
würde, hat dann die Heſſiſche Eiſenbahn=Aktien=Geſellſchaft
116000 Mk
insgeſamt . . . . . . . . . . . . . . . . .
Die jetzige Nationalſpende für die
ein neues Projekt vorgeſchlagen
hriſtlichen Miſſionen iſt die einzige offizielle
Was die Verbreiterung der Pankratiusſtraße an ihrer
Die Vertreter der Hochſchule haben die weſentlichen
Spende des geſamten deutſchen Volkes zum Kaiſerjubi=
Einmündung in den Platz vor der Hochſchule anlangt, ſo
Verbeſſerungen, die dieſes Projekt bringen würde, zwar
äum. Der hohe ideale Wert dieſer Spende iſt folgender:
bildet der auf kurze Zeit zurückgeſtellte Abbruch des Raben
anerkannt, vermochten jedoch nicht vorbehaltlos zuzuſtim=
Unſerem Volke ſoll es zu lebendigem Bewußtſein kom
ſteinſchen Hauſes kein Hindernis für die ſchleunigſte
Ver=
men, da die Hauptmißſtände zwar abgeſchwächt, jedoch nich
men, daß „miſſionieren koloniſieren” heißt. Aus der
wirklichung des ganzen Projektes, da die Durchführung der
vermieden worden wären.
Winkelſache bloß einiger kirchlich intereſſierter Kreiſe ſoll
ganzen Verbreiterung, die allein alle Mißſtände beſeitigt,
Nach nochmaliger eingehender Prüfung wurde von
die Fürſorge für die Miſſion in den nationalen
im weſentlichen von der Uebergabe des Geländes des
Hof=
iner beſonderen von der Hochſchule gebildeten Kommiſ=
Pflichtenkreis der Geſamtheit gerückt
wer=
tall=Fouragemagazins abhängt, das auf einer beträchtlichen
ſion ein neuer Vorſchlag gemacht, der indeſſen zunächſ
den, wie dies bereits in England der Fall iſt
Länge der Straße für die Verbreiterung in Betracht
vertraulich mitgeteilt wurde und ſich noch nicht für die
kommt.
öffentliche Erörterung eignet. Dieſes Projekt vermeide
Penſionsverſicherung.
Zu vielfachen
Wenn in der Verſammlung vom 14. April d. Js.
ge=
im weſentlichen die früheren Nachteile, während es ande
Irrtümern gibt die Beſtimmung des § 51 des
Verſicher=
ſagt wurde, daß die Angelegenheit der Verbreiterung der
rerſeits dem Verlangen der Bewohner des Martinviertel;
ungsgeſetzes für Angeſtellte Anlaß, daß als Beitrags=
Pankratiusſtraße nicht vom Fleck komme, ſo
mag der
nach einer unmittelbaren Verbindung mit dem Stadtin
monate auch ſolche Kalendermonate angerechnet werden
Schein wohl für dieſe Anſicht ſprechen, in Wirklichkeit
lie=
nern in vollem Maße gerecht wird. Für dieſes Projek
in denen der Verſicherte wegen einer Krankheit zeitweiſe
gen aber die Dinge doch anders.
kommen beſondere Intereſſen der Anlieger in Betracht, die
arbeitsunfähig und nachweislich behindert geweſen iſt
die Erwerbungen für die Straßenverbreiterung ſind
einer vorſichtigen Behandlung bedürfen, um die Sache nicht
ſeine Berufstätigkeit fortzuſetzen. Man nimmt an, daß
mit der größtmöglichen Beſchleunigung durchgeführt wor
cheitern zu laſſen
jedes Fernbleiben des Angeſtellten vom Geſchäft infolge
den. Wer mit den Schwierigkeiten ſolcher Verkehrsverbeſ
Die Hochſchule bedingt ſich dabei eine Verbreiterung
von Krankheit von der Beitragsleiſtung entbindet. Das
ſerungen nicht vertraut iſt, iſt nur zu leicht geneigt, ein
des Fahrdamms der hinteren Hochſchulſtraße zwiſchen den
trifft aber nicht zu, denn wie uns der „Verband Deutſcher
abfälliges Urteil abzugeben. Die Aenderungen, die bei dem
Hauptgebäuden, ſowie die damit verbundene Aenderung
Waren= und Kaufhäuſer, E. V.” mitteilt, beſteht die Ver
Großherzoglichen Hofſtall=Fouragemagazin in Betracht
der Haupttreppe aus. Sie hält weiter an den bereits
ſicherungspflicht und damit die Pflicht zur Leiſtung der
kommen, wie der Abbruch und der Neubau des
Verwal=
früher geforderten Entſchädigungen für den notwendigen
Beiträge auch während einer Krankheit, ſolange der An
tungsgebäudes und anderer Einrichtungen, haben naturge=
Schutz des phyſikaliſchen Inſtituts feſt. Das Projekt wird
geſtellte ſein Gehalt fortbezieht.
mäß Verzögerungen im Gefolge. Dieſe Fragen ſind je
etzt näher bearbeitet, um den maßgebenden Faktoren
vor=
doch jetzt ſoweit geklärt, daß in den nächſten Tagen mi
gelegt werden zu können
dem Umbau der Scheune, dem Abbruch des Verwaltungs=
Es hieße die Sachlage verkennen, wenn die Behaup=
Literariſches
gebäudes und dem Zurückſetzen der Mauer begonnen
wer=
tung noch ferner ausgeſprochen werden ſollte, daß dieſe
Das Bibliographiſche Inſtitut in Leipzig hat ein
den kann. Alles übrige in die Straße fallende Gelände iſ
nicht allein für das Martinsviertel, ſondern für das ganz
erworben und zum Teil bereits freigelegt
neues Werk herausgebracht, das wieder eine Muſter=
Gemeinweſen wichtige Verkehrsverbindung nicht mit allem
Für die zukünftige Geſtaltung des an Stelle des Rc
leiſtung deutſchen Buchgewerbes iſt: Meyers Orts=
Ernſt und Eifer unausgeſetzt von der Städtiſchen
Verwal=
benſteinſchen Hauſes aufzuführenden Neubaues kommt noc
und Verkehrs=Lexikon des
Deutſcher
tung betrieben und zu fördern geſucht worden wäre
weſentlich die Führung der Straßenbahnlinie an dieſer
Reiches. Auf Grund amtlicher Unterlagen von Reichs=,
Für die Schaffung dieſer Verkehrsverbindung iſt
Landes= und Gemeindebehörden herausgegeben von
Stelle in Betracht, von der es abhängt, ob eine größer.
außerdem eine Gewährſchaft in dem im vorigen Jahr
zwi=
oder kleinere Abſchrägung notwendig iſt.
Dr. E. Uetrecht. Mehr als 210000 Artikel und
Ver=
ſchen Stadt und Süddeutſcher Eiſenbahngeſellſchaft abge=
Alle dieſe Einzelheiten über die ununterbrochenen Be
weiſungen mit 51 Stadtplänen, 19 Umgebungs= und
ſchloſſenen Vertrage gegeben, der beſtimmt, daß eine Stra=
Ueberſichtskarten, ſowie einer Verkehrskarte und vielen
mühungen der Städtiſchen Verwaltung in dieſer Sach
ßenbahnlinie durch die Pankrationsſtraße ohne Zinsgaran
wurden vor einiger Zeit einer von mir empfangenen
ſtatiſtiſchen Beilagen. 2 Bände in Leinen gebunden zu
tie der Stadt von der Heſſiſchen Eiſenbahn=Aktien=Geſell
iſt hierbei Voraus
Deputation des Vereins „Martinsviertel” bereits mitge
e 18 Mk. — Verlag des Bibliographiſchen Inſtituts in
Allerdings
ſchaft auszuführen ſei.
teilt und erläutert. Ebenſo habe ich die Herren vertrau=
Leipzig und Wien. Im Vorwort wird es als die fünfte,
ſetzung, daß die Stadt alle Hinderniſſe beſeitigt, die dieſer
lich über den Fortgang des Straßenbahnprojektes unter
vollſtändig neubearbeitete und vermehrte Auflage von
Führung entgegenſtehen
Neumanns wohlbekanntem Orts= und Verkehrslexikon
richtet. Ich komme hiermit zu Pun kt 2 meiner Aus
Es darf erwartet werden, daß die Abſichten der
Städti=
führungen, der Straßenbahnfrage
bezeichnet, das 1905 im gleichen Verlage in vierter
Auf=
ſchen Verwaltung nicht fortgeſetzt unſachgemäßen Angriffen
ausgeſetzt werden, die nur die Schwierigkeiten vermehren
age erſchienen iſt. Aber ſchon der flüchtigſte Vergleich
Auch die Arbeiten für die zukünftige Verkehrslinie nach
elfen, daß vielmehr der Verwaltung das nötige Vertrauen
dem Martinsviertel haben ſeither keineswegs geruht
zeigt, daß hier mit Rieſenfleiß etwas völlig Neues
her=
in ihre Beſtrebungen und Abſichten entgegengebracht wird
geſtellt worden iſt. Schon rein äußerlich, denn wenn
ſondern ſind von allen Beteiligten mit dem ernſten Beſtre
Oe
Oie
&
GEon6 A. JASMHTZ A. G. DRESDEN
Grössfe deufsche Tigarehenfabrik
II.11045
Nummer 112.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 16. Mat 1913.
Seite 7.
er „Neumann” mit ſeinen zwei verhältnismäßig
* Berlin, 15. Mai. Nach einer Meldung des
Ham=
ſchmächtigen Bänden insgeſamt 1255 Seiten umfaßte,
burgiſchen Korreſpondenten aus Helgoland ſtarben
ſo hat im neuen Werk der vorliegende erſte Band ſchon
von den bei der Exploſion auf dem
Torpedo=
allein faſt 1100 Seiten, und zwar erheblich größeren
boot § 148 Schwerverletzten Ingenieuraſpirant Lüde
Todes=Anzeige.
Formats mit dreiſpaltigem Text, während der Neumann
mann und Maſchiniſtenmaat Strötzel, ohne das
Be=
nur zweiſpaltig gedruckt war. Dieſem faſt doppelt
ſo
wußtſein wiedererlangt zu haben.
(Statt beſonderer Anzeige.)
großen äußeren Umfange entſpricht die Vermehrung
der
Hamburg, 15. Mai. Heute nachmittag brach in der
Artikel. Im Neumann waren es nur 75000, jetzt ſind
Lagerhäuſern der Oleinwerke in Wilhelmsburg Groß=
Heute vormittag 9 Uhr entſchlief nach
es mehr als 210000, alſo faſt dreimal ſoviel. Im neuen
feuer aus, durch das die benachbarten Norddeutſchen
langem Leiden unſere innigſtgeliebte Mutter,
Kraftfutterwerke,
Werk iſt nun überhaupt jede menſchliche Siedlung
inner=
die Maſchinenfabrik von
Julius
Großmutter, Schweſter, Schwägerin u. Tante
Heinsdorf und eine Möbelfabrik in Mitleidenſchaft
halb der Reichsgrenzen aufgenommen, von der
ent=
gezogen wurden.
legenſten Einöde im bayeriſchen Hochlande bis zur
hn
* Gerolſtein, 15. Mai. Geſtern abend ſtießen ein
kleinſten frieſiſchen Hallig, vom weltfernſten Eifelweiler
Marte Christlane Fingel
Güterzug und ein Rangierzug zuſammen.
der Schwarzwälder Zinken bis zum unſcheinbarſten
Dreißig Wagen wurden ineinandergeſchoben. Ein Brem
Vorwerk in Maſuren. Daß mit ſolcher unbedingten
geb. Keller
er wurde getötet, einer wurde vermißt. Mehrere
Be=
Vollſtändigkeit überhaupt erſt der Zweck eines
Orts=
amte wurden mehr oder weniger ſchwer verletzt
im Alter von 80½ Jahren.
exikons erreicht wird, in jedem Fall zuverläſſſge Aus
(B11089
Laris, 15. Mai. Aus London wird berichtet: Der
kunft zu geben, iſt klar. Und dieſe Auskunft iſ
franzöſiſche Flieger. Brindejonc, der dieſer Tag=
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
gründlich, wie man nur irgend wünſchen kann. Einc
einen Flug von Bremen nach London ausführte und
abelhafte Arbeit ſteckt in dem Werk, eine Arbeit, wie ſie
Ph. Finger, Kaſſier.
heute auf dem Luftwege nach Paris zurückkehren
nur deutſche Gründlichkeit zu leiſten imſtande iſt.
Dazu
wollte, wurde vor das Gericht geladen, weil er
kommt eine geradezu muſterhafte Ausſtattung.
Darmſtadt, den 15. Mai 1913.
entgegen dem vor kurzem verlautbarten Geſetz die eng
-
Briefe der Liebe. Dokumente des Herzens
iſche Regierung von ſeinem Fluge und ſeiner Landung
Die Beerdigung findet Samstag, nachmittags
aus zwei Jahrhunderten europäiſcher Kultur, geſammelt
n England nicht verſtändigt hatte. Er wurde gegen
3 Uhr, vom Portale des Friedhofs (
Nieder=
von Camill Hoffmann.
Deutſches Verlagshaus
Stellung einer Kaution freigelaſſen, weil
Ramſtädterſtr.) aus, ſtatt. Einſegnung eine
Bong & Co., Berlin. Preis 2 Mk. Mit großer Kenntnis und
er verſprach, ſich dem Londoner Gericht ſtellen zu wollen.
Viertelſtunde vorher in der Friedhofskapelle.
vielem Geſchmack hat Camill Hoffmann nahezu 200 Liebes=
* Lincoln (Nebraska), 14. Mai. Bei einem Wirbel=
Trauerbeſuche dankend verbeten.
briefe vereinigt und dieſe faſt unüberſehbare Maſſe mit
ſturm, der die Stadt Stewart heimſuchte, ſind neun
der Hand des Künſtlers in deutlich unterſchiedene Grup=
Perſonen getötet worden; viele wurden verletzt.
pen geſondert. Indem ſo die hervorragendſten
Perſön=
ichkeiten des 18. und 19. Jahrhunderts in ihren
menſch=
lichſten Erlebniſſen und intimſten Bekenntniſſen an uns vor=
Helgoland, 15. Mai. Der Hebeprahm „
Unter=
überziehen, lernen wir zugleich die Zeiten ſelbſt in ihre
elbe” der bei der Bergung des Torpedobootes S 178
Eigenart kennen. Mit dieſem Werke wird die ſo ver
kenterte, iſt jetzt von einem Schlepper in der Nähe der
heißungsvoll begonnene Sammlung „Bongs Schön
Unfallſtelle in 15 Meter Tiefe aufgefunden worden.
Bücherei” aufs beſte fortgeſetzt. Die künſtleriſch originelle
H.B. Wien, 15. Mai. Aus Konſtantinopel wird be=
Danksagung.
und dem Inhalt angepaßte Ausſtattung, die ſchon der
richtet, daß auf Enver Bey am letzten Freitag in der
erſten Veröffentlichung nachgerühmt wurde, bildet auch
Nähe von Konſtantinopel ein Attentat verübt worden
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
den reizenden Vorzug dieſes Bandes. Dabei iſt er wieder
ei. Aus einer Entfernung von 200 Metern ſoll auf Enver
für den geringen Preis von 2 Mark zu haben.
Als ein Buck
Bey aus einer Soldatengruppe geſchoſſen worden ſein.
bei dem Hinſcheiden unſerer lieben Schweſter,
der feinſten Unterhaltung und des beſten
Geſchmackes
Nan habe geſehen, daß Enver Bey vom Pferde ſtürzte.
Schwägerin, Tante und Couſine ſagen innigſten
dürfen alſo dieſe „Briefe der Liebe” weiteſter
Verbreitung
I. B. Rom, 15. Mai. In Frascati wurden in der
icher ſein.
Dank.
letzten Nacht und heute früh drei Erdſtöße verſpürt.
(11096
Die Bevölkerung geriet in große Aufregung. Viele
Ein=
wohner ſchliefen angekleidet.
Hundel und Verkehr.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
(Schluß des redaktionellen Teils.)
H. Frankfurt a. M., 15. Mai. (Fruchtmarkt.
bericht.) Bei ruhigem Verkehr war der Wochenmarkt
Pfarrer Wilhelm Frank.
im allgemeinen ſchwächer geſtimmt, doch blieb für
Land=
weizen in guter Qualität unverminderte Nachfrage
vor=
handen. Landroggen war ebenfalls nachgiebiger,
wäh=
rend Hafer, Gerſte und Mais ohne nennenswerte
Verän=
derung notieren bei ganz geringem Geſchäft. Futtermittel
tetig. Die Forderungen für Mehl ſind williger. Der
Mannheimer Getreidemarkt iſt ſchwächer auf
Dankſagung.
tärkeres Angebot von Nordamerika. An der Berliner
Produktenbörſe war Getreide matt auf die ziem=
Allen, die bei dem Hinſcheiden unſeres lieben
Motorwagen-Fahrrader
lich erheblichen Verkaufsofferten des In= und Auslandes
Bruders, Schwagers und Onkels, des
(11095
und auf das faſt gänzliche Aufhören der Nachfrage für
Man verlange
Meh gereete.
den Export nach Frankreich und nach den Mittelmeer=
Hofdentisten
ländern. Später erfolgte leichte Befeſtigung auf Klagen
Vertreter: Haas & Bernhard, Rheinstr.
über Trockenheit aus der Provinz und auf die dadurck
Hete Sr
veranlaßten Deckungen. Hafer war behauptet. Lokowar=
Adam Mahr
iſt reichlich erhältlich, aber wenig gefragt. Nach den
letz=
haltbar, naturgetreu, Dr. Kuhns
H
Lockenl Sadulinwaſſer, 1.00, 0.80, 0.60
ten Kabelmeldungen von den amerikaniſchen Ge
ihre Teilnahme bezeugt haben, insbeſondere der
treidemärkten (New=York und Chicago) war Wei=
Pomade 1.50, 1.00. Franz Kuhn, Kron.=Parf.
Schlaraffia Tarimundis für die überaus große
en und Mais zu Beginn eher zur Feſtigkeit geneigt auf
Nürnberg. Hier: F. B. Grodhaus, Seifenf
Ehrung des Heimgegangenen, vielen Dank.
die hauſſelautenden privaten Ernteſchätzungen aus Indien
a. weiß. Turm, ſowie in Apoth., Drog. u. Parfüm. (V,7300
Seeplätzen
und umfangreiche Verſchiffungen von den
iſt der beſte Beweis für Güte
dann aber nachgebend unter dem Druck der ſchwächeren
Die trauernden Hinterbliebenen.
Maſſenverſand
und Wohlfeilheit einer Ware
üdweſtlichen Produktenmärkte.
Dies iſt der Fall bei Naumanns „Fauſtring” Lanolin=
folgt
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilo wie
eife, weil ſie bei hervorragender Qualität nur 95 Pfg.
Nord=
Weizen, hieſiger und Wetterauer 21,45—21,50,
das Paket à 5 Stück koſtet. Einzelſtück 20 Pfg. (I,11043
deutſcher 21,50—21,70, Kurheſſiſcher 21,50—21,60, Ruſſi=
Gottesdienſt der israelitiſchen Religionsgemeinde
ſcher 24—24,50, Kanſas 24—24,25, Rumäniſcher 24—24,50
fm einen Panama= oder Strohhut zu reinigen,
Haupt=Synagoge (Friedrichſtraße 2).
Redwinter 23,75—24,25, Manitoba 24,25—24,50, La Plata
war früher viel Zeit und Geld nötig. Mit
Freitag, den 16. Mai:
23,75—24,25, Walla Walla 24—24,25; Roggen, hieſiger
„Strobin” können Sie jeden, auch den teuerſten Hut
Vorabendgottesdienſt 7 Uhr 30 Min.
7,75—17,85, Bayeriſcher (Pfälzer) 17,75—17,90, Ruſſiſcher
Damen=, Herren= oder Kinderhut) in wenigen Minuten
Samstag, den 17. Mai:
9,50—19,75, Amerikaniſcher — Rumäniſcher 19,25—19,75;
ſpielend leicht ſelbſt reinigen, und was von beſonderem
8 Uhr 30 Min. Sabbatausgang
Morgengottesdienſt
Hafer, hieſiger 17—18, Bayeriſcher 17—18, Ruſſiſcher
Wert iſt, ohne Schaden für das Geflecht und die Form.
9 Uhr 5 Min.
18,50—19,50, Amerikaniſcher 17,25—18,25, Rumäniſcher
„Strobin” hat ſich in millionen Fällen bewährt, und
18,50—19,25; Mais mixed 15—15,25, Ruſſiſcher 15.25 bis
auch Sie werden nach einmaligem Verſuch überzeugter
Gottesdienſt in der Syuagoge der israelitiſchen Religions=
5,75, Donaumais 15,25—15,50, Rumäniſcher 15,25 bis
Anhänger von „Strobin” werden. „Strobin
15,75, La Plata 15—15,25, weißer Mais 15,25—1535
geſellſchaft.
Paket 25 Pf. iſt in Apotheken, Drogerien und Seifenhand
Weizenſchalen 11—11,25, Weizenkleie 11,25, Roggenkleie
Samstag, den 17. Mai:
lungen erhältlich. Man fordere ausdrücklich Strobin”
10,75—11, Futtermehl 14,16, Biertreber, getrocknet. 14,25
Vorabend 7
Morgens 7 Uhr 30 Min.
Uhr 30 Min
denn es gibt wertloſe und ſchädliche Nahahmungen.
bis 14,50, Futtergerſte 16,35—16,60; Gerſte, Pfälzer
Nachmittags 5 Uhr. Sabbatausgang 9 Uhr 5 Min.
Alleiniger Fabrikant: Max Queisner, Chemiſche Fabric,
18,25—18,50, hieſige und Wetterauer 18—18,25, Riedgerſte
Wochengottesdienſt von Sonntag, den 18. Mai, an:
Charlottenburg 2, Gutenbergſtraße 3.
IV,9615,69
18,10—18,30, Ungariſche — Fränkiſche 18 30—18,60; Wei=
Morgens 6 Uhr. Nachmittags 7 Uhr.
zenmehl, hieſiges (Baſis ab Mannheim), Nr. 0: 31,75—32
Ein gutes Hausmittel bei Hautausſchlägen,
e
Abends 9 Uhr 5 Min.
feinere Marken 32—32.25, Nr. 1: 30,75—31, feinere Mar
Flechten, Hautjucken, äußerlichen Entzündungen,
NB. Montag, den 19. Mai:
ken 31,25—31,50, Nr. 2: 29—29,25, feinere Marken 29.50
Pickeln, Miteſſern u. dergl. iſt die Zuckers Patent
T. Scheni.
bis 29,75, Nr. 3 27,75—28. feinere Marken 28,25—28,50
Medizinal=Seife, deren Eigenſchaften in dem der
Nr. 4: 23,75—24, feinere Marken 24,25—24,50; Roggen=
Stadtauflage dieſer Nummer beiliegenden Proſpekt ge
Amtlicher Wetterbericht.
mehl, hieſiges, Nr. 0: 26—26,25, Nr. 1: 24—24,25 Nr. 2:
würdigt werden. Die Leſer des Blattes ſeien auf den
Pro=
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen
benſo lehrreichen, wie intereſſanten Inhalt dieſes
21,75--22.
ſpektes hiermit hingewieſen.
(11065
Unter dem Einfluß des hohen Druckes hatten wir
geſtern in Deutſchland heiteres, warmes Wetter ohne
Letzte Nachrichten.
Tageskalender.
Niederſchläge. Es geht jetzt eine langſame Aenderung in
(Wolffs telegr. Korceſp.=Bureau.)
Bierabend des Vogelsberger Höhenklubs in der
der Luftdruckverteilung vor ſich. Das Hoch verflacht ſich
Brauerei Fay
* Berlin, 15. Mai. Im Prozeß gegen die Ju=
und hat mehrere Kerne gebildet. Wir werden morgen
Konzerte: Hugenſchütz’ Felſenkeller um 8 Uhr.
welenräuber, die der Gräfin Skoßyreff aus
jedoch noch unter dem Hochdruckeinfluß bleiben.
„Perkeo” um 8 Uhr.
Wilna am 17. März in einem Kinematographentheater
Ausſichten in Heſſen für Freitag, den 16. Mai:
Schmuckſachen im Werte von 125000 Mark geſtohlen
Wolkig, noch meiſt trocken, etwas kühlere Nordoſtwinde.
haben, beantragte der Staatsanwalt gegen den Leutnank
Familiennachrichten.
a. D. Kolberg wegen gemeinſchaftlichen Betruges vier
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Jahre Gefängnis und ſünf Jahre Ehrverluſt, gegen
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
den Agenten Krauſe vier Jahre Gefängnis und
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
fünf Jahre Ehrverluſt, gegen Frau Margarethe Pfeffer
Statt Karten!
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Mar Streeſe;
zwei Jahre Gefängnis und zwei Jahre
Ehrver=
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
luſt, gegen den Juwelier Mendelsſohn wegen Hehlerei
Die Geburt eines JUNGEN beehren
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
zwei Jahre Gefängnis und drei Jahre Ehrver=
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
sich anzuzeigen
luſt und gegen die Tänzerin Drack wegen Hehlerei ein
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Dr. Isaak u. Frau
Jahr Gefängnis. Der Staatsanwalt betonte,
vonorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
trenge Strafen ſeien am Platze wegen der Höhe des Ob
Recha, geb. Vogel.
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
jektes, der Unverfrorenheit und des groben Vertrauens=
(*12873
zurückgeſandt.
bruches der Angeklagten.
Zu konkurrenzlos billigen Preisen
empfehle in eleganter, architektonischer Durcharbeitung
Herrenzimmer (wie nebenstehende Skizze)
eichen, dunkel geräuchert, komplett, Mk. 490.−
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Gegründet 1879.
Schlossgraben
(VII, 1964
Telephon 891
65
1
Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 16. Mai 1913.
Nummer 112.
Verſammlung war beantragt worden, ſolche Schauſpielet
und Herlauf auszuführen; der Stab iſt um einen Pfahl
Kongreſſe und Verbandstage.
vom 1. September 1914 ab überhaupt von den deutſcher
herum weiterzugeben. V. Wettſpiele im Fauſtball, Tam=
Bühnen auszuſchließen. Die Abſtimmung über den Antrag
burinball Schleuderball, Fußball, Schlagball uſw
* Mainz, 15. Mai. Nach einem geſtern ſtattgehab
VI
Behrend geſtaltete ſich, da ſie häufig von Geſchäftsord
Schlagballwettkampf um den Wanderpreis (Banner) des
ten Begrüßungsabend in der Stadthalle nahmen heute vor
nungsdebatten unterbrochen wurde, ſehr ſchwierig. Schließ=
Herrn Fabrikanten Wahlſter
mittag unter Leitung des Direktors der Münchener
Hof=
lich wurde aber der Antrag mit großer Mehrheit angenom
B. Für die Jugendgruppe 1 (Zöglinge der
und Staatsbibliothek, Dr. Schnorr von Carolsfeld, die
men. Dr. Lindau erklärte, daß er nur die beſtehenden Ver
deutſchen Turnvereine und Schüler, die in der Zeit von
auf zwei Tage berechneten Beratungen des 14. Deut
träge mit den Kinos erfüllen, aber keine neuen Verträge
1. Juli 1896 bis 30. September 1899 geboren ſind
chen Bibliothekartages ihren Anfang. Es ſind
abſchließen werde
Dreikampf: 1. Hochſpringen ohne Brett; 0,95—1,45 Meter
hierzu über 100 Teilnehmer aus allen Teilen Deutſch
2. Kugelſtoßen mit der 5 Kilogramm ſchweren Kugel; 5,00
lands erſchienen. Hauptſächlich handelt es ſich um intern
Berufsfragen
bis 9,00 Meter, 3. Hürdenlaufen über 100 Meter mit 4
Sport, Spiel und Turnen.
Stück 70 Zentimeter hohen Hürden in 20 bis 16 Sekunden.
Für jede abgeworfene Hürde werden 2 Punkte abgezogen
Spichererberg=Turn= und Spielfeſt.
44. Generalverſamml ung des Deutſchen
das Abwerfen aller 4 Hürden macht den Lauf ungültig
Bühnen=Vereins.
Wiederum laſſen die Saarbrücker Turnvereine ihren
Im übrigen finden die Beſtimmungen der deutſchen Wett
Eiſenach 14. Mai. In Anweſenheit der heu
Werberuf zu dem diesjährigen Spichererbergfeſt
turnordnung Anwendung. Wer mindeſtens 36 Punkte
er=
das am 3.
erſchallen
ſoll,
ſtattfinden
Auguſt
vorragendſten deutſchen Bühnenleiter trat hier im
Rat=
reicht hat, erhält einen Eichenlaubkranz als Siegeszeichen.
Dem Spichererberg=Feſt wird ja von ſeiten der Schul
hausſaale der Deutſche Bühn en=Verein zu ſeine
II. Schlagballwettkampf um den Wanderpreis des Bis=
44. Generalverſammlung zuſammen. Den Vor
Staats=, Militär= und ſtädtiſchen Behörden ſchon eine rech
marckklubs der Getreuen (Bismarckſchild
ſitz führte General=Intendant Graf von Hülſen=Hae
große Bedeutung beigemeſſen, aber es muß das Ziel er
C. Für die Jugendgruppe 2 (Schüler, die nach
ſtrebt werden, das Feſt immer volkstümlicher zu geſtalten
ſeler. Der Geſchäftsführer des Vereins, Rechtsanwal
dem 30. September 1899 geboren ſind)
Dreikampf
I.
und es auf eine immer breitere Baſis zu ſtellen. In die
Dr. Artur Wolff, erſtattete den Geſchäftsbericht, aus den
1. Hochſpringen mit Brett; 0,90—1,45 Meter (vom Boden
ſem Jahre ſind denn auch die aus lauter bewährten Kräf
hervorgeht, daß der Verein der Zahl ſeiner Mitglieder nac
aus gemeſſen), 2. Weitſpringen 2,70—4,20 Meter, 3.
Kugel=
ten beſtehenden Ausſchüſſe bereits gewählt worden und
auch im verfloſſenen Jahre ſich günſtig entwickelt hat. 25
ſtoßen mit der 5 Kilogramm ſchweren Kugel 4,00—8,0
haben die Vorbereitungen mit Fleiß in die Hand genom
neue Bühnenleiter wurden aufgenommen. Die Unter
Meter. Preisberechtigt iſt, wer mindeſtens 36 Punkte er
men. Insbeſondere hat der Turnausſchuß unter Leitung
ſtützungskaſſe hat Zuwendungen in Höhe von zirka 25000
reicht. II. Volkstümlicher Wettkampf um den Wanderpreis
des Turnlehrers Münch prompt gearbeitet und die Wett
Mark erhalten, von denen 24000 Mark für wohltätige
(Banner) der Stadtſchulinſpektion Saarbrücken. Derſelbe
Zwecke ausgegeben wurden. So wurden ganzen Schau
übungen feſtgeſetzt. Als Neuerung iſt diesmal vorgeſehen
iſt nur offen für die Schulen der Stadt Saarbrücken, III.
ein ſogenannter Vereinswettkampf. Die näheren
Beſtim=
ſpielerenſembles, die in Not geraten waren, Zuwendunger
Schlagballwettkampf um den Wanderpreis des Herrn Geh
mungen und die einzelnen Uebungen folgen nachſtehend:
gemacht. — Baron von Putlitz referierte dann über den
Oberbergrats Cleff (Feldzeichen)
A. Fürdie erwachſenen (über 17 Jahrealten
Entwurf zu einem Reichstheatergeſetz. Er bemängelte vor
D. Für die Mädchen (die nach dem 30. September
Turner. I. Vierkampf: 1. Stabhochſpringen, 2. Weithoch
allem die vorgeſehene gegenſeitige Kündigung und die Be
1899 geboren ſind): Dreikampf: 1. Hochſpringen mit Brett
ſtimmung, daß die Theaterleiter gezwungen ſein ſollten
ſpringen, 3. Kugelſtoßen, 4. Schnellaufen über 100 Meter. Zu
0,70—1,20 Meter, 2. Weitſpringen 2,30—3,80 Meter, 3.
Ball=
dieſem Vierkampf finden die Beſtimmungen der deutſchen
ſämtliche Koſtüme zu liefern. Dadurch werde mancher Theater
ſchicken mit einem Vollball von 16 Zentimeter Durchmeſſer
Wetturnordnung Anwendung. — Sieger wird, wer minde
leiter in ſeiner Exiſtenz bedroht werden. Generalintendant
8,00—12,00 Meter. Siegerin wird, wer mindeſtens 3
48 Punkte erreicht.
Graf von Seebach (Dresden) ſprach hierauf über Miß
Die höchſte Leiſtung in jeder
Punkte erreicht.
einzelnen Uebungsart wird ebenfalls gewertet und im
ſtände in den Kinematographen=Theatern. Es
II. Ringkampf: Teil
lag hierzu ein Antrag von Direktor Behrend und Genoſſen
Diplom des Siegers eingetragen
sr. Golf. Die erſte Amateur=Golf=M
ei=
nahmeberechtigt ſind nur Vierkämpfer, welche mindeſtens
vor, die Generalverſammlung wolle beſchließen, der
Büh=
ſterſchaft von Deutſchland wird jetzt vom
Deut=
nen=Verein möge ſeine Mitglieder bei den großen Gefahren
36 Punkte erreicht haben. Es gelten die Beſtimmungen der
ſchen Golf=Verband für den 8. Auguſt auf dem Platze des
III. Vereinswettkampf in
deutſchen Wetturnordnung
die ſeinem Geſchäftsbetriebe durch die ſich immer mehr
Herzoglichen Golf=Klubs zu Oberhof i. Th. ausgeſchrieben
ausbreitenden Kinos erwachſen, unbedingt verpflichten, ir
volkstümlichen Uebungen und Tauziehen als Mannſchafts
Das Spiel iſt offen für alle Herren=Mitglieder der dem
gendwelche künſtleriſche oder geſchäftliche Unterſtützung der
kampf: 1. Stabhochſpringen, 2. Weithochſpringen 3. Kugel=
Deutſchen Golf=Verbande angeſchloſſenen Golf=Klubs und
ſtoßen, 4. Weitſpringen ohne Brett 4—6
Meter, 5. Laufer
Kinos oder Filmfabriken zu unterlaſſen, insbeſondere der
anerkannter, nicht deutſcher Golf=Klubs, die Amateure ſind
Mitgliedern des Deutſchen Bühnen=Vereins nicht zu
geſtat=
über 400 Meter; 70 Sekunden — 0 Punkt, je ½ Sekunde
und ihrem Klub beim Meldeſchluß drei Monate angehört
ten, für die genannten Unternehmungen dramatiſche Werke
weniger — 1 Punkt, 54 Sekunden — 20 Punkte. Zu jeder
haben. — Ferner ſchreibt der Golf=Verband die Verband:
volkstümlichen Uebung kann ein Verein 2 Turner ſtellen
zu liefern, für ſie Inſzenierungen zu leiſten oder ihren Mit=
Meiſterſchaften von Deutſchland, und zwar die
Herren=
die Höchſtteilnehmerzahl eines Vereins iſt demnach 10.
E=
gliedern die Erlaubnis zur Teilnahme an Filmaufnahmen
Verbands= und Damen=Verbands=Meiſterſchaften für deſ
darf aber auch ein Turner zwei Uebungsarten belegen; die
zu geben, ſofern für letztere nicht bereits beſtehende kon=
10. Auguſt auf dem Spielplatze des Herzoglichen Golf=Klubs
Mindeſtzahl der Teilnehmer eines Vereins beträgt alſo 5
Der dem Büh
traktliche Sonderabmachungen exiſtieren.
nen=Verein angehörige anweſende Dr Paul Lindau
zu Oberhof i. Th. aus. Die Spiele ſind offen für alle Mit=
Die Wertung geſchieht nach der deutſchen Wetturnordnung
glieder der dem deutſchen Golf=Verbande angeſchloſſenen
bezog den Antrag auf ſeine Autorentätigkeit für die Kinos
Beim Stabhoch= und Weithochſpringen darf mit dem 12
Golf=Klubs, welche dem Klub beim Meldeſchluß ſeit dee
Punkte begonnen werden. Leiſtungen über 20 Punkte hin
und ſetzte die Gründe auseinander, die ihn verhinderten
Monaten angehören. Es wird ein Wettſpiel ohne Vorgab
aus werden in allen 5 Uebungen gewertet und in Anrech
dem Antrage Rechnung zu tragen. Seine Schlußworte
über 18 Löcher geſpielt. Die Entſcheidungsrunde geht über
wurden aber mißverſtanden, und zwar dahin, als ob er
nung gebracht. 6. Tauziehen. Jede Mannſchaft ſoll aus
5 Turnern eines Vereins beſtehen, die an dem Wettkampfe
16 Löcher. Meldeſchluß iſt am 29. Juli beim Schriftführer de
geäußert hätte, er wolle in Zukunft die dramatiſche Tä=
Verbandes, Dr. Guſt. Sieſeking, Hamburg, Gr. Reichenſtr. 27
tigkeit für die Kinos unterlaſſen. Der Rede folgte daher
in den 5 volkstümlichen Uebungen teilgenommen haben
Fußballſport. Darmſtädter Sportklul
müſſen. Jede Mannſchaft hat gegen jede einen Gang aus
ſtarker Beifall. Dr. Lindau berichtigte die Auffaſſung der
905
zukämpfen. Die Reihenfolge entſcheidet das Los. Für je=
Meiſter). Am Sonntag, den 18. Mai, bietet
(A
Verſammlung. Er habe nicht gemeint, daß er für die
Ki=
den Sieg werden zwei Punkte, für jeden unentſchiedene:
nos nicht mehr arbeiten werde. Im Gegenteil, er müßte
ich den hieſigen Fußballfreunden wieder ein erſtklaſſiger
Wettkampf.
Gang wird 1 Punkt gutgeſchrieben. Im übrigen gelten
Die Meiſterſchafts=Elf des Darmſtädter
nach Annahme der Reſolution aus dem Bühnen=Verein
die Beſtimmungen der deutſchen Wetturnordnung.
Sport=Klubs hat den Meiſter der A=Klaſſe „Viktoria”
ausſcheiden. Es wurde noch eine Reihe von Zwiſchenan
IN
500=Meter=Stafettenlauf um den Wanderpreis des Zen=
Offenbach eingeladen. Die Offenbacher, welche für eine
trägen geſtellt, aber faſt ſämtlich abgelehnt. Nur der An
tral=Ausſchuſſes zur Förderung der Volks= und Jugend
trag, diejenigen Schauſpieler, die gleichzeitig für die
Kino=
ſehr ſpielſtarke, flinke und faire Mannſchaft im ganzen
ſpiele. (Schenckendorff=Schild.) Je 5 Turner desſelben
Nordkreis und weit über deſſen Grenzen hinaus bekannt
arbeiten, von den Bühnen des Vereins auszuſchließen
Vereins, welche am Vierkampf teilgenommen haben müſſen
wurde einer Kommiſſion überwieſen die der nächſten
Gene=
ſind, werden, wie auch unſere Einheimiſchen, beſtrebt ſein
haben auf der 100=Meter=Bahn den Stafettenlauf als
Hin=
ein ſchönes Spiel vorzuführen.
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85,90
S. 1 u. 2, 6—8 . . .
briefe . . . . . . . 136,00
208,80
häuſel.
„ „
99,30
Miſſouri=Pacific
3 Buenos Aires Provinz
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe
85,70
S. 3—5 . . . . . . . .
.
67½
Oeſterr. 1860er Loſe . 177,00
81,0
O Neue Boden=A. A.=Beſ.
95,20
S. 9—1
84,70
Nocthern=Pacifi=
,
3½
do.
85,8
Aktien inländiſcher
Oldenburger . . . .
54,30
Südd. Immobilien .
76,00
do.
Southern=Paciſt
89,4
Meininger Hyp.=Ban
,
97,0
Transportanſtalten.
2½ Raab=Grazer fl. 150 110,80
Bergwerks=Aktien.
San
99,0
Louis und
4 Hamburger Staatsanl.
5 St.
do.
85,70
10 Hamb.=Amerika=Paket=
Unverzinsliche
4 Rhein.
4 Heſſ. Staatsanleihe
99,00
Francisco. . . . .
Hyvothek.=Banl
fahrt . . . . . . .
146,2
10 Aumetz=Friede . . .
178,50
Anlehensloſe.
97,50
(unk. 1912)
8z. do.
94,90
5 Tehuantepec . . . . .
97,50
(unk. 1921) .
Nordd. Lloyd . . .
122,10
Bochumer Bergb.
Augsburger.
14
u
.. . . ſt.
3½ do.
85,0
do.
3½
(unk. 1914) .
85,60
6½ Südd. Eiſenb.=Beſ.
128,00
.219,00
Bank=Aktien.
Gußſt. . . . . .
Braunſchweiger Tlr. 20 195,00
4 Südd.
73,50
do.
98,30
Bd.=Kr.=Bk.=Pf.
Aktien ausländiſcher
11 Deutſch=Luxemburz.=
Freiburger . . . . Fs. 1.
10 Bank für elektriſche
3 Sächſiſche Rente
77,00
3½
do.
86,6
Transportanſtalten,
Bergb. . . . . . . 163,50
Mailänder . . . . Fs. 45
190,25
Untern. Zürich
98,70
4 Württemberg unk. 192
Städte=
Anatol. Eiſenb. 60½
10 Gelſenkirchener . . .
-
Fs. 10
do.
7½ Vergiſch=Märkiſch=
3½
35,00
do. v. 190
Obligationen
Einz. Mk. 408 .
196,00
9 Harpener . . . .
115,3.
, ,
ft.
Meininger . . . .
46,50
Bahn
Bulgaren=Tabak=Anl
5
Darmſtadt . . . .
96,90
98
6 Baltimore und Ohio .
un
18 Phönir Bergb.
Oeſterreicherv. 1864fl. 100 562,00
162,75
9½ Berlin. Handelsgef
Griechen v. 1887
do.
1½
Schantungbahn
Hüttenbetrieb. . . 265,30
. „ ,
134,0
do. v. 1858fl. 100 477,00
116,25
6½ Darmſtädter Banl
Italiener Rente
100,04
97,70
Frankfurt. . . . . . .
8 Luxemb. Prince Heur
3 Oberſchl. Eiſen=Ind.
Ungar. Staats . . fl. 100
247,20
2½ Deutſche Bank .
Oeſterr. Silberrent
87,50
do.
4½
95,30
86,00
275
Oeſt. Südbahn (Lomb.)
Caro. . . . . . . .
Venediger . . . . Fs. 3
115,40
Deutſche Vereinsbank
do. Goldrente . .
Gießen
89,75
. . . . . . .
Pennſylvania R. R.
6 Laurahütte
..„
Türkiſche . . . . Fs. 400 166,80
6 Deutſche Effekt.= und
do. einheitl. Rente
33,40
do
10 Kaliwerke Aſchersleben 148,0
114,0
W.=Bank . . . .
Induſtrie=
Gold, Silber und
3 Portug. unif. Serie
62,40
Heidelberg . . . . . .
95,80
etzl
Weſteregeln 195,30
0 Diskonto=Kommandit
184,90
3½
Aktien.
do. unif. Ser. III
Banknoten
65,30
85,60
do.
Divit
South Weſt Africx 123½
7½
8½ Dresdener Bank
151,75
20,38
4 Brauerei Werge
Engl. Sovereigns . . .
do. Spezial . . . .
9,90
64,20
Karlsruhe . . . . . .
96,20
209,30
Frankf. Hypoth.=
Prioritäts=
10
31
16,22
Bad. Anilin= u. Soda
20 Franks=Stücke . . .
5 Rumänier v. 1903 . . 100,20
28
do.
86,0
6½ Mitteld. Kreditbank 114,50
Obligationen.
Amerikaniſche Noten . .
559,00
Fabrik
v. 1890 .
do.
4,19½
,
,
Magdeburg. . . . .
7 Nationalb. für Deutſchl. 117,00
-
31
do
20,43
Engliſche Noten . . . .
87,90
Südd. Eiſenb.=Geſ.
14 Chem. Fabrik
Gries=
do
v. 1905 .
3½
Pfälziſche Bank. .
123,23
98,50
81, 10
Franzöſiſche Noten. . .
256,0
4½ Nordd. Lloyd=Obl.
88,90
4 Ruſſen v. 1880 . . .
.. „
Mainz
. . . . . . „
136,50
6,95 Reichsbank . . .
90,50
zu
Holländiſche Noten. . . .
168, 65
Eliſabethbahn, freie .
4
626.59
30 Farbwerke Höhſt
do, v. 1902 . . . .
do.
89,90
87,20
7 Rhein. Kreditbank.
128,50
79,4.
Italieniſche Noten . . .
86,70
20 Verein chem. Fabrike:
Franz=Jofefs=Bahn .
do. v. 1905 . . . .
99,70
Mannheim . . . . . .
96,0
A
Schaaffhauſen.
338,00
Oeſterr.=Ungariſche Noter
84,90
3½
Mannheim . . .
72,70
Prag=Duxer
3½ Schweden . . . . .
do.
85,5
„ „ „
113,90
Bankverein . .
Serbier amort. v. 1895
Ruſſiſche Noten . . . .
Oeſterr. Staatsbahn
145,25
0 Cement Heidelberg
00,50
80,30
96,50
München . . . . . .
Wiener Bankverein
71
130,10
Schweizer Noten . . . .
80,85
30 Chem. Werke Albert
490,00
89,20
Staatsbahn
Türk. Admin. v. 1903
81,30
Oeſterr.
Nauheim . . . . .
74,50
Türk. unifiz. v. 1903
Pfandbriefe.
87,00
do
14 Holzverkohlunz Kon
97,0
Nürnberg . . . . . .
3½
342,60
Südb. (Lomb.)
4 Frankf. Hypoth.=Ban=
4 Ungar. Goldrente . .
35,70
5 Oeſterr
97,50
do.
tanz . . . . . .
Reichsbank=Diskonto
87,00
do.
do. Staatsrente. . .
86,30
S. 21. . . . . . .
5 Lahmeyer. . . . . .
130,60
Offenbach . . . . .
-
Reichsbank=Lombard Zsf.
Nummer 112.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 16. Mai 1913.
Seite*11.
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breit=
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Zimmerstrasse.
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Auch auf obengenannte Preise gewähre bei Kassezahlung
Skonto.
o
Zeh
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Bekanntmachung.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
Freitag, den 30. Mai I. Js.,
finden ſicht 1
vormittags 10 Uhr,
Pinſcher. 1 deutſcher Schäferhund (zugelaufen). Die
Zce
Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier
r
aus=
ſoll die den Johann Georg Jacob
KhMt
findet
elöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde
Eheleuten dahier zugeſchriebene
ortſelhſt jeden
Werktag, vormittags um 1a Uhr ſtatt.
(11062
Liegenſchaft:
Als Desonders
Nr.
qm
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162 201 Hofreite Große
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Hügelstrasse 37
in unſerem Bureau
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verſteigert werden,
(K8/13
Geschäftsstunden 8—12 Uhr vormittags,
Darmſtadt, 16. April 1913.
empfehle ich
2— 6½ Uhr nachmittags.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V9195
Sprechstunden: 4—6 Uhr nachmittags.
Samstag nachmittags geschlossen.
(10856sif
große Posten
Bekanntmachung.
Freitag, den 30. Mai I. Js.,
Hermann Kalbhenn, Rechtsanwalt.
vormittags 10 Uhr,
mit Lack-
5.50
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2
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Nr. 37,
in unſerem Bureau
zwangsweiſe
dem des Herrn Rechtsanwalts Staedel, Wald=
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(K33/13
Darmſtadt, 12. April 1913.
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(11028dfs
6.75
oderne Damen-Knopfschulle Einsätzen
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Großh. Ortsgericht Darmſtadt I
(V.9196
Müller.
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Fernſprecher
Dr.
Bekanntmachung.
Knoepfel
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Nr. 253.
Freitag, den 30. Mai I. Js.,
mit
Lack-
vormittags 9 Uhr,
Rechtsanwalt.
7.50
Elegante Herren-Schnürstiefel kappen
ſol die dem Kaufmann Heinrich
Philipp Jacoby dahier zugeſchrie=
7.50
Braune Chevr. Herren-Schnürstiefel
Bekanntmachung.
Spottbillig
bene Liegenſchaft:
Die am 30. April und 7. Mai
Flur Nr. qm
Braune und schwarze
lfd. Js. im Roßdörfer Gemeinde
III 957 161 Hofreite
Parcus=
heerete
wald abgehaltenen Stamm= und
ſtraße Nr. 5,
Stangen=Holzverſteigerungen ſind
III 958 73 Grah
garten
da=
genehmigt.
(11088
und Beinkleider
ſelbſt,
Kinder-Schnürstiefel
Erſter Abfuhrtaa
in unſerem Bureau
zwangsweiſe
darunter Sachen bis zu 5 Mk.
Dienstag, den 20. lfd. Mts.
verſteigert werden,
(K32/13
Ladenpreiszum Ausſuchen
Roßdorf, 15. Mai 1913.
Darmſtadt, 15. April 1913.
25/26 3.75 27/30 4.25 31/35 4.75
Großh. Bürgermeiſterei Roßdorf.
95 Pfg.
Serie I . . .
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Lorenz.
Müller.
(V,9197
Serie II . . . 1.50 Mk.
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Spezial=Haus
Freitag, den 27. Juni I. Js.,
und
vormittags 9 Uhr,
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26/30 2.75 31/35 3.00 36/42 3.50
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II 773 484 Hofreite
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Flur
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73
33
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(V,11040
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Karlſtraße 41.
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Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 16. Mai 1913.
Nummer 112.
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der Windmühle eine interne Vorführung
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Telephon 389
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ſtatt. Dieſer Vorführung geht eine kynologiſche Begutachtung der
Ab Sonntag, den 18. Mai 1913, abends 8½ Uhr:
den 4 Polizeihunderaſſen angehörigen Hunde von Vereinsmitgliedern
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voraus. Nach der Vorführung findet gemütliches Beiſammenſein in
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Hedwig Danko, Hermann Gersbach, Richard Manz, Einst Fredy,
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Leitung: Obermusikmeister M. Weber.
zwecks ſpät. Heirat in Ver=
Zur Erinnerung an die glorreichen Freiheitskriege 1813—14.
kehr zu treten. Da
Ehren=
allen Plätzen 15 Pfg.
ſache, erwarte ernſtgemeinte
„Deutſchlands Erhebung”, Feſtmuſik zum Andenken an Theodor
Off. (Vermittler verbet.) unt.
Körner. „Preußens Gloria”, Armeemarſch Nr. 240. „Trauer=
O. K. 50 Postamt 2.
7—
(*12852
muſik”, geſpielt bei der Einweihung des Theodor Körner=Denkmals
zu Wöbbelin am 29. September 1814. „Erinnerung an die
Frei=
heitskriege‟, Feſtmarſch (neu) von M. Weber.
„Grosser Volkstag‟
Eine goldene
Eintritt mit Programm 15 Pfg.
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„10
110
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16
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[ ← ][ ][ → ]
Nummer 112.
Darmſtädter Tagbkatt, Freitag, den 16. Mai 1913.
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wo man, weil doch nichts auf der Welt Beſtand hat,
not=
deter Stuck lief um eine maſſige Kriſtallkrone, deren
Fa=
wendig einmal ſich losreißen und verbluten muß!
cetten in Regenbogenfarben ſpielten. . . .
Das alles ge=
Eswaren zwei Königskinder ..
Mißmutig zog er die Oberlippe durch die Zähne. Zum
fiel dem Oberleutnant. Es war vornehm, anheimelnd,
Roman von Guido Kreutzer.
Teufel . .. wie man in ſolche Affären hineinkam!
Jeden=
patriarchaliſch!
(Nachdruck verboten.)
14)
falls — mit „Spazierenreiten und Adjutankendienſte tun”,
Das Logenpublikum in Geſellſchaftstoilette
wie Halk=Ehingen damals prophezeit hatte, war ſeine
das geſamte Offizierkorps der Leibküraſſiere mit ihren
Das alles hatte der Erbprinz in ziemlich kauſtiſch ge=
Aufgabe hier anſcheinend doch falſch ſkizziert
Damen; rechts die Damen und Herren des Hofdienſtes
als die
färbter Schilderung ſeinem Adjutanten erzählt,
Heut früh erſt hatte Fürſt Ludwig die Reſidenz ver=
und der Miniſterien. Im Parkett und Rang Beamte des
beiden Herren am nächſten Abend zum Theater fuhren.
laſſen; und ſchon türmten ſich die Schwierigkeiten. Na,
Magiſtrats und der Verwaltung, ſowie die Honoratioren
Markus aber blieb ſtill. Seine Gedanken beſchäftigten
Gott helf. .. mal ſehen, wie der Haſe lief!
der Bürgerſchaft; auch die Beſitzer einiger umliegender
ſich noch immer mit der Entdeckung, die ſich ihm da geſtern
Der Oberleutnant Graf Hortenbrügg ſtraffte ſich in
Güter.
ſo unvermittelt aufgedrängt hatte. Er wußre nicht recht,
ſeiner alten charakteriſtiſchen Manier zuſammen und
be=
es
Ueberröcke, Fracks, Smokings, Dekolletés
wie er das Intereſſe ſeines jungen Herrn für Hella
Ut=
trat hinter Albrecht Georg die Hofloge.
machte einen feſtlichen Eindruck, trotzdem nicht etwa
Gala=
tenreut deuten ſollte. Oder vielmehr — er ſcheute ſich vor
Das ausverkaufte Haus erhob ſich, verbeugte ſich vor
abend war, ſondern nur „eine ganz gewöhnliche
Pre=
der einzigen Deutung, die es überhaupt nur gab. Etwas
dem Thronfolger. Der war an der Logenbrüſtung einen
miere‟. Wenn man ſo an die Berliner Theater dachte,
wie Verantwortungsgefühl wurde in ihm wach, je länger
wo die Herren im Bureaurock und die Damen in Straßen=
Moment ſtehen geblieben, hatte dankend den Kopf geneigt;
er darüber nachdachte. Er kam ſich alt vor; ſeine
Men=
kleidern erſchienen, wo ein Frack oder Smoking zur
Sen=
dann klappten die Sitze wieder herunter, die Seſſel
ſcharr=
torrolle fiel ihm ein und die Unterredung, die er mit dem
ſation des Abends gehörte und in jeder Zwiſchenpauſe
ten . . . es trat Ruhe ein.
regierenden Fürſten bei der Antrittsaudienz gehabt hatte.
gebührend bewundert wurde . . . alles was recht iſt, aber
Der Küraſſier ſaß halblinks hinter dem Erbprinzen;
Gewiß — er kannte Hellas ſtolze Selbſtſchätzung und
olche kleine Reſidenz hat in manchen Dingen mehr
Kul=
die paar Minuten, die noch bis zum Anfang vergingen,
Prinz Albrecht Georgs vornehmen, aber gerade deshalb
tur als eine gigantiſche Weltſtadt! — dachte Markus und
benutzte er zu einem diskret forſchenden Rundblick. Da=
Markus
Horten=
impulſiven Charakter. Durfte er —
wurde ſich erſt nachträglich dieſes hiſtoriſchen Momentes
bei ſetzte er ſein blaſierteſtes Monokelgeſicht auf; denn er
brügg — einer ausſichtsloſen Flirtation zwiſchen dieſen
bewußt, wo er zum erſtenmal ſein vergöttertes Berlin
merkte wohl, wie ſich von überall Operngläſer und
Lorg=
beiden ungleichen Menſchen Vorſchub leiſten? Mußte er
hintanſetzte
1 „
netten auf ihn richteten. Eigentlich war es rieſig ulkig,
nicht vielmehr tun, was in ſeiner Macht lag, um ſie zu
Gott, lieber Graf, haben Sie hier denn ſchon ſoviel
ſolch intereſſante Perſönlichkeit zu ſein.
verhindern?
Bekannte? erkundigte ſich der Erbprinz verblüfft, als ſein
Den etwa achthundert Perſonen faſſenden Zuſchauer=
Ihm fiel ein grübelndes Wort ein, das Schiller mal
Adjutant andauernd und immer nach verſchiedenen
Rich=
raum hatte man ganz in Weiß und Karmin gehalten; am
an
Henriette von Wolzogen geſchrieben hatte:
tungen de. langen Oberlseper verbindlich vorüber kippte.
Plofond ſchwangen paushäckige Amgretten; ſchwer vergol=
Es iſt ſchrecklich, ſich an irgend ein Herz zu hängen,
Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 16. Mai 1913.
Nummer 112.
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Ausreichend, Durchlaucht; ich mußte doch die Reihe
Ueber den Fürſten Gawrila zuckte man die Achſeln
die insgeheim einen dem Tode verfallenen Schwind:
rum meine Karte abgeben
ſüchtigen liebt, wehrt ſich verzweifelt gegen dieſe un=
Da hatte ſich der Autor aber gründlich verzeichnet; denn
Und wurden natürlich überall angenommen?
ſolchen Fürſten gab es einfach nicht, nicht mal in der
ſinnige Verbindung, muß ſich jedoch dem Willen der Mut
Surely! Aber abgeſehen davon . . . er beugte ſich ein
ter beugen. Durch eine ſentimentale Romanze, die ſi
Karikatur! Hoho, das wußte man beſſer; man ſaß ja
wenig über den Theaterzettel, den der Prinz ihm
hinge=
ſozuſagen an der Quelle; kannte Ludwigs eiſerne Arbeits
am Flügel ſingt, treibt ſie den Fürſten ſoweit in Verzück
ſchoben hatte
kraft, wußte von Albrecht Georgs unermüdlichen Studien
. . . iſt es nicht doch etwas gewagt, Otto
ung, daß er ihr Herz und Hand anbietet. Maria Alexan
Dieſen alten vertrottelten Graumel konnte Eckwarder
Julius Bierbaums „Bräutigam wider Willen” hier als
drowna hat alſo ſcheinbar ihr Ziel erreicht, doch kommt
ruhig auf die Bühne bringen; den beäugte man höchſtens
Sinaida noch rechtzeitig zur Erkenntnis, weiche Entwür
Premiere herauszubringen?
wie einen ſibiriſchen Tſchuktſchenhäuptling!
Kennen Sie denn die Komödie ſchon?
digung für ſie darin liegt, mit einer Lüge auf den Lipper
Alſo nahm man die Komödie einfach als Komödie
dieſem alten vornehm denkenden, doch ungeliebten Manne
Nein, aber die Novelle von Doſtojewski, der er den
nicht aber als Satire, wie ſie wohl gedacht war. Damit
Grundgedanken entlehnt hat
zum Altar zu folgen und gibt dem Fürſten ſein Wort zu
verſchwand das Peinliche und nur das Lachen blieb.
Nun und
rück
. „ „,
Dieſes Lachen wiſchte alle dick aufgetragenen Farben weg
In dem hageren Reitergeſicht glomm ein Lächeln.
Es war nicht eine Entgleiſung des Geſchmacks, die
verteilte Licht und Schatten gleichmäßig, korrigierte die
Ich halte die Muſe eines ruſſiſchen Revolutionärs
dem Intendanten zu ſolcher Premiere Veranlaſſung ge
etwas verzerrten Linien des Stückes, bis es ſich
unmerk=
geben — Starrköpfigkeit war es! Er nannte das, ſich ſeit
kaum für . . . hoftheaterfähig
lich zu dem liebenswürdigen Bluette eines geiſtreichen
Publikum ziehen! Durch Dick und Dünn ſollte es mit ihm
Drüben aus dem Seſſel kam eine abwehrende Hand
Feuilletoniſten gewandelt hatt
gehen; all die ſubtilen Strömungen und Regungen de
bewegung.
dachte Mar=
Feinfühlig ſind die Menſchen hiet
,
Weltliteratur kennen lernen, geiſtig verarbeiten, als dau
Künſtler ſind nun einmal demokratiſch, lieber Graf.
kus, während er ins Parkett hinabſah, das ſich wie ein
ernden Beſitz in ſich aufnehmen oder ablehnen. Imme=
Vielleicht müſſen ſie es ſogar ſein, weil es ſonſt keine
dunkelgähnender Schlund unter ihm auftat. Koloſſal:
, .
— ſchätzen Sie uns nicht als
erneut machte er dieſe Kraftprobe; und jedesmal behielt
Kunſt gäbe! Außerdem
Es iſt ein gutes Material, das der Eckwarden da in die
er die Oberhand. Ein erfriſchender Wind fegte von de
kleinlich und engherzig ein. Wer den „Raskolnikow
Hand bekommen hat
Bühne durch die ganze Stadt; machte die Gehirne klat
ſchrieb, der hat uns noch mehr zu ſagen und dem dürſer
Dann ließ er den Blick wieder zur Bühne hinüber
ſchärfte Logik und Kritik, ließ die Herzen ſchneller ſchlagen
wir wohl ſelbſt von der Hofloge aus zuhören.
Das Rotthauſer Hoftheater war nicht mehr eine Ver
ſchweifen.
Das letzte ſprach er ſchon im Dunkel; denn die Kri=
Hella Uttenreut gab die Sinaida. Zum erſten Mal
gnügungsſtätte, wo man die müßigen Abendſtunden
tot=
ſtallkrone erloſch jäh. Ein Gong ſchlug dreimal an; es
daß man ihr eine tragende Charakterrolle anvertraut
es war ein kosmopolitiſcher Bildungstempel
chlug
wurde ſtill
„
hatte. Sie ſpielte brillant. Langſam, vorſichtig taſtend,
wo man den Stimmen der ganz Großen lauſchte und den
Der Vorhang rauſchte auf.
markierte ſie nur die Eingangsſzenen; allmählich abe
Sozialismus in ſeiner edelſten urſprünglichſten Form er
IX
wuchs ſie in die verhaltene Schwermut der tragiſchen
Ge=
kennen und achten lernte.
Im Laufe des Abends erwies ſich der
Skeptizismu=
ſtalt hinein, wuchs über ſie hinaus, entfaltete ſich nad
Der Oberleutnant Graf Hortenbrügg ſtaunte inner=
Doſtojewski war
des Küraſſiers als vollauf berechtigt —
allen Seiten, gab in dieſer Tragödie eines jungen Mäd
lich, wie abgeklärt der Geſchmack dieſer Reſidenzler, wit
wirklich nicht hoftheaterfähig!
chens die ganze bittere Reſignation ihres
Geſchlechts=
durchgebildet ihr Feingefühl ſchon geworden war. Mar
Der Inhalt der vier Akte
Scheiden und Meiden . . . das uralte Lied!
lächelte über Moskaglows gequälte Witzeleien, ſeine fad=
Einem alten verlebten ruſſiſchen Fürſten Gawrila
Petersburg=Schwärmerei; Affanaſſi Matwejitſchs
Treu=
wird von ſeiner bis zur Brutalität ehrgeizigen Jugend
(Fortſetzung folgt.)
herzigkeit amüſierte; Maria Alexandrowngs
Gewiſſens=
freundin Maria Alexandrowna Moskalew deren jung
loſigkeit berührte unangenehm.
bildſchöne Tochter Sinaida zur Braut gegeben. Sinaida,
Nummer 112.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 16. Mai 1913.
Seile 15.
ſtellt wird, hat der Hochbauausſchuß das Geſuch befür
den gemeinſamen Ortskrankenkaſſe. Für die Ausgeſtal=
wortet. Auch dem wird zugeſtimmt. — Referent: Stadtv
ung kommt hier nur die Vereinigte Ortskrankenkaſſe in
Wagner
Betracht, die auch Antrag auf Ausgeſtaltung geſtellt hat.
Auf einem Grundſtück in der
Blumenthal=
eber dieſen Antrag entſcheidet das Oberverſicherungsamt
Heuestes
ſtraße ſoll ein Doppelwohnhaus errichtet werden.
Da
Dem Antrage kann aber nur dann entſprochen werden
aber das betreffende Gebiet in das ſogenannte Fabrikvier
wenn die Stadtverordnetenverſammlung beſchließt, von der
patentiertes
tel fällt, iſt hierzu Befreiung von den Beſtimmungen des
Errichtung einer Allg. Ortskrankenkaſſe zugunſten der Aus=
§ 24 des O. B. St. erforderlich, die der Hochbau=Ausſchuſ
geſtaltung der Vereinigten Ortskrankenkaſſe abzuſehen
Nr
mildes
befürwortet hat. Die Verſammlung ſtimmt zu. Referent:
die Errichtung von Landkrankenkaſſen erfolg
erprobtes
(1 biefenbach-
Stadtv. Sames
gleichfalls durch Beſchluß der Stadtverordnetenverſamm=
D. A. Gasosor
KFMRnnäh
ung. Die Stadt iſt jedoch nicht gezwungen, eine ſolch
Querprofilpläne
S5 Eric Lase. Sagr. 0.6
Kaſſe ins Leben zu rufen. Sie kann von ihrer Errichtung
Ablahrmitten
Für die Gräfenhäuſer Straße von der Pallas
bſehen, wenn ein Bedürfnis für die Errichtung einer
be=
wieſenſtraße ab nach Nordweſten ſind die Querprofilpläng
60 PerlenM15(
Reguliert die
onderen Kaſſe für die landkrankenkaſſenpflichtigen
Ver=
aufgeſtellt worden, die auch die ſpätere Einlegung von
icherten nicht vorliegt, oder die Verſicherung dieſer Per=
NADIEFENBAck
Gleiſen in die Straße ermöglichen. Die Tiefbau=Deputa=
onnen in der Allg. Ortskrankenkaſſe ſich empfiehlt. Für
Verdauung.
tion hat die Pläne gutgeheißen. Das gleiche tut die Ver
Apatheke
Darmſtadt kann ein Bedürfnis zur Errichtung einer beſon
6
ſammlung. Reſerent: Stadtv. Wagner
ſonen in der Allg. Ortskrankenkaſſe ſich empfiehlt. Für
Erhältlich in Apotheken
Anſchluß an Induſtriegleiſe
vernehmen mit dem ſozialpolitiſchen Ausſchuß wird daher
SAE
Man frage seinen Arzt.
beantragt, von der Errichtung einer Allg. Ortskrankenkaſſe
Stadtv. Sames führt aus: Die Stadtverordneten
brigiestWasche
(III,10672)
abzuſehen und der Ausgeſtaltung der Vereinigten
Orts=
verſammlung hat ſeinerzeit dem Projekt für einen An
Zmre
t e
rankenkaſſe für den Bezirk des Verſicherungsamts Darm
ſchluß zweier Grundſtücke an die Induſtrie=
Me ee ee
tadt zuzuſtimmen, ſowie von der Errichtung einer
Land=
gleisanlage in der Weiterſtädter Straße zugeſtimmt
und für die von der Stadt hierfür aufzuwendenden Koſten
krankenkaſſe abzuſehen. — Der Antrag wird
angenom=
men
einen Betrag von 5000 Mark bewilligt. Dieſes Projekt
Stadtverordnetenverſammlung.
Die Tagesordnung iſt damit erſchöpft
wurde auf Einſpruch eines Intereſſenten nicht genehmigt
Dritte Sitzung.
Das Tiefbauamt hat deshalb ein neues Projekt aufgeſtellt,
das die Zuſtimmung der Eiſenbahndirektion und der Inter
St. Darmſtadt, 15. Mai.
Landwirtſchaftliches.
eſſenten gefunden hat. Dieſes Projekt erfordert für die
Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing macht vor Ein=
Stadt einen um 250 Mark höheren Köſtenaufwand deſſen
Jungviehweide Groß=
Breitenbach=
tritt in die Tagesordnung folgende
Nachbewilligung beantragt und angenommen wird.
Die diesjährige Weideperiode wurde am 3. bzw. 5. Mai
Js. mit dem Auftrieb von 150 Rindern, die faſt aus=
Mitteilungen:
Entwäſſerungsgrube
ſchließlich dem Simmentaler Schlag angehören, eröffnet
Das Grundſtück Ecke Landwehrweg und Weiterſtädter
Der Landespferdezuchtverein hat zum Be=
Die Qualität der Weiderinder iſt mit wenig Ausnahmen
Straße ſoll durch eine Grubenanlage entwäſſert werden
uche des diesjährigen Frühjahrspferdemarktes einge
eine gute, insbeſondere haben die Orte, in welchen ſei
laden.
Gegen Ausſtellung des üblichen Reverſes empfiehlt di
Jahren Rinderzuchtvereine beſtehen, vortreffliches Zucht=
Tiefbau=Deputation das Geſuch zur Genehmigung. Nach
Nach dem Ergebnis der diesjährigen
Bureauaſſi=
material geſchickt. Bei der Aufnahme der Rinder wurde
dem Referat des Stadtv. Sames ſtimmt man zu.
tenten= und Kanzliſtenprüfung konnten vor
nicht nur das Gewicht feſtgeſtellt, ſondern auch die
Körper=
ſechs Prüflingen fünf für beſtanden erklärt werden, und
Das Liebigdenkmal.
beſchaffenheit, Zuchttauglichkeit und Nährzuſtand derſelben
zwar einer mit „gut”, drei mit „ausreichend-gut” und
bonitiert, damit am Schluſſe der Weideperiode ermittelt
Das Liebigdenkmal, das ſeither auf dem alten
Bahn=
einer mit „ausreichend”
werden kann, welchen Einfluß die Weide auf die einzelnen
hofsplatz ſtand und mit Rückſicht auf die Durchführung der
Die Direktion der Heag hat mitgeteilt, daß
Tiere ausgeübt hat. Von den aufgetriebenen Rindern wur=
Bleichſtraße über die alten Bahnanlagen entfernt werden
der Sommerfahrplan für die Linie Hauptbahnhof
den außerdem 37 Stück mit Läuſen behaftet feſtgeſtellt, die
mußte, ſoll nunmehr in der Landwehrſtraße vor der
Böllenfalltor dahin erweitert worden iſt, daß den
Fahr=
ſelben wurden von den übrigen Rindern iſoliert und wer=
Liebigs=Oberrealſchule wieder aufgeſtellt wer
gäſten des um 12 Uhr 46 Min. nachts von Heidelberg
den durch geeignete Läuſevertilgungsmittel (Kreolin= oder
den, derart, daß das Denkmal in eine halbrunde Niſche dec
hier eintreffenden Schnellzuges Fahrgelegenheit geboten
Lyſollöſung) zunächſt behandelt. Der Futterzuſtand der
Einfriedigung zu ſtehen kommt und eine Bank in der Niſche
iſt. Ebenſo hat die Direktion mitgeteilt, daß die Beibe=
Jungviehweide iſt zurzeit ein vortrefflicher und dürfen die
angeordnet wird. Die Aufſtellung in dieſer Weiſe
erfor=
haltung farbiger Signallaternen neben der Nummern
beſten Hoffnungen über den Verlauf der diesjährigen Wei
dert einen Koſtenbetrag von 2000 Mark. Sie wird vom
bezeichnung der einzelnen Linien nicht angängig iſt, de
deſaiſon gehegt werden. Am 14. Mai I. Js. wurden noch
Hochbauausſchuß befürwortet und nach längerer Debatt
für die künftig zu betreibenden elf Linien keine genügende
zirka 50 Fohlen aufgenommen.
beſchloſſen
Anzahl von Farben vorhanden iſt. —
Taſchenfahrplän
Aufſtellung einer Anſchlagſäule
werden, wie im Vorjahre, unentgeltlich verteilt werden.
Von einer hieſigen Firma iſt an der Ecke der Allee und
Stadtv. Linck führt aus: Herr Stemmer referierte ir
Stimmen aus dem Publikum.
der Feldbergſtraße eine Anſchlagſäule errichtet wor
der vorigen Sitzung, daß meinem Antrag vollſtändig ent=
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
den, in der irrigen Annahme, daß die Genehmigung hierzu
ſprochen werde, indem künftig ſämtliche Wagen, welche
keinerle
Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
von der Stadtverwaltung erteilt worden ſei. Da letztere
either am Herdweg umſetzten, künftig bis zur
Ohly=
vortlich.
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender ver
nicht der Fall, eine nachträgliche Genehmigung der
Konſe=
traße fahren werden. Dieſes Referat ſtimmt nich
Die Fleiſchpreiſel
quenzen wegen auch nicht angängig iſt, wird beantragt, die
zu den Bekanntmachungen welche der Oeffentlichkeit über=
Säule, die den ſtädtiſchen Anſchlagſäulen gleicht, in das
geben worden ſind, und ich frage die Bürgermeiſterei, wi
Während die Preiſe für Schlachtvieh, insbeſondere
Eigentum der Stadt zu übernehmen
Der
ſie ſich hierzu verhalten wolle? —
für Schweine, ſowohl nach den Frankfurter Marktberichter
Stadtv. Stemmer
Hochbauausſchuß empfiehlt dieſen Antrag, der nach dem
meint, der Bericht der Heag ſei dann unklar geweſen. Aus
wie auch nach anderen Nachrichten vom Lande, ganz be
Referat des Stadtv. Sames angenommen wird.
dem Wortlaut habe er den Inhalt wiedergegeben, wie es
deutend, zum Teil bis zu 25 Prozent, zuruckge=
Stadtv. Dr. Noellner ſchlägt vor, die Anſchlagſäuler
aufzufaſſen war. —
Beig. Ekert teilt auf die Rekla
gangen ſind — auf dem Lande, namentlich in Oberheſſer
mit Brunnen zu verbinden. Der Anregung ſoll näher ge
mationen des Stadtv. Linck mit, daß deſſen Antrag betr.
ſoll für die kleinen Landwirte ſchon eine Verkaufsnot
reten werden. — Ueber die
die Durchführung des 7½=Minutenverkehrs nach der
beſtehen — ſind die hieſigen Fleiſchpreiſe faſt noch
Ohlyſtraße noch nicht erledigt ſei; daß die Direktion aber
auf den höchſten Notpreiſen des verfloſſenen Winters
Unterhaltung der Turngeräte
beſtrebt iſt, auch jetzt ſchon nach Möglichkeit den Wünſchen
ſtehen geblieben. Will die hieſige Metzgerinnung vielleicht
in den ſtädtiſchen Schulen im Jahre 1913 hat das Stadt
Rechnung zu tragen. — Stadtv. Henrich beſtätigt dem
uf dieſen Preiſen „einſchlafen” bis ſie durch
Maß=
bauamt mit den Firmen J. Bickhard und K. Schad einen
nahmen von Konſumvereinen oder durch auswärtige Groß=
Stadtv. Linck, daß ihm in der letzten Sitzung eine falſche
Vertrag abgeſchloſſen, deſſen Genehmigung vom Schul=
Auskunft erteilt wurde. — Der Vorſitzende wird die
Konſumgeſchäfte und dergl. ziemlich unſanft aus einen
ausſchuß beantragt und nach dem Referat des Stadtv.
Dauerſchlaf gerüttelt wird, um nachher, d. h.,
Angelegenheit in einer morgen ſtattfindenden Sitzung
Dr. Nodnagel beſchloſſen wird. —
Der
nochmals zur Sprache bringen
wenn’s wieder mal zu ſpät iſt, auf ſolche „Auswüchſe
der Gewerbefreiheit” zu ſchimpfen? Mit letzterer
Das Großh. Miniſterium der Finanzen hat zu einer
Schulgarten der Peſtalozziſchult
treibt ſie aber doch zweifellos ſelbſt zurzeit den größter
Aeußerung über die von der Heag beantragte Aenderung
in der Stiftſtraße ſoll durch Hinzunahme eines Teiles des
Mißbrauch. Oder darf etwa die jetzige truſtähnliche ſtraffe
der Beſtimmung im Paragraphen 27 des Tarifs aufge
angrenzenden Geländes der Knaben=Arbeits=Anſtalt er
Organiſation der „Innung” mit ihrer behördlich nicht mehr
fordert, die dahin geht, daß künftig die Beförderunc
weitert werden. Schul= und Finanzausſchuß haben der
(beileibenicht!) regulierten Preisfeſtſetzung und der
von Hunden mit der elektriſchen
Straßen=
pachtweiſen Ueberlaſſung des Geländes zugeſtimmt. Audc
Verfehmung von Outſidern nicht ſo bezeichnet werden?
bahn im geſamten Verkehr — nicht nur, wie bisher, au
dieſer Antrag wird nach dem Referat des Stadtv. Dr
zuläſſig ſein ſoll. Die Verwaltung
den Außenſtrecken —
-
Ein Familienvater
Nodnagel angenommen
Stadtv. Pickert möchte
hat dem Großh. Miniſterium ihr Einverſtändnis mit
hierbei auf die Gartenarbeiten hinweiſen, die, von Lehre:
der ſeine Kinder gerne auch wieder mal mit Fleiſch
ſät=
dieſer Aenderung erklärt.
Preſſer ins Leben gerufen, hinter dem Alten
Schieß=
tigen möchte, ſelbſt aber nicht „aufſchlagen” kann.
Aus Anlaß der vielen Beſchwerden, die über die
ſtar=
haus geleiſtet werden von der Mädchen=Mittelſchule. Dieſe
ken Erſchütterungen und den übermäßigen Lärn
Art, die Kinder zu beſchäftigen, iſt geradezu vorbildlich.
der ſchnellfahrenden Laſtautomobile er
Halteſtellen der „Elektriſchen”.
Redner bittet, ſich den Betrieb einmal anzuſehen.
hoben worden ſind, hat das Großh. Polizeiamt Ermitte=
Mit dem fortſchreitenden Ausbau unſerer Elektri=
Der ortsübliche Tagelohn
lungen über die beregten Mißſtände angeſtellt, die
vor=
chen” wird die Möglichkeit, die Bahn mit Vorteil benutzen
Bürgermeiſter Mueller: Der Ortslohn, der für die Be
ausſichtlich zu der Vorſchrift einer geringeren Belaſtung
zu können, auch denjenigen Kreiſen nähergerückt, die heute
meſſung der den Verſicherungsträgern obliegenden Leiſtun
und der Gummibereifung für Betriebs= und
Anhänge=
in den Großſtädten (und eine ſolche will ja auch
Darm=
gen und der ihnen zufließenden Beiträge von Bedeutunc
Von verſchiedenen
Stadtverord=
vagen führen werden. —
tadt einmal werden) ein Hauptkontingent der
Benutze=
iſt, wird für die Folge nicht mehr von dem Kreisamt,
neten werden noch ſcharfe Klagen vorgebracht über dieſe
ſtellen: die Angeſtellten und Arbeiter. Es iſt aber eine
ſondern von dem Oberverſicherungsamt nach Anhörung der
Laſtautomobile
bekannte Tatſache, daß dieſe Kreiſe die Bahn nur dann
Gemeindebehörde feſtgeſetzt, und zwar jeweils beſonders
Auf den der Eiſenbahndirektion übermittelten Wunſch
benutzen, wenn ſie tatſächlich einen nennenswerten
Vor=
für Verſicherte unter 16 Jahren, von 16—21 Jahren, und
in
den Droſchkenkutſchern den Aufenthalt
teil davon haben. Dazu iſt in erſter Linie nötig, daß
über 21 Jahre. Nach vorſchriftsmäßiger Anhörung der
der Empfangshalle des Hauptbahnhofes zu ge
möglichſt viele Halteſtellen errichtet, der Bevölkerung alſo
Krankenkaſſenvorſtände hat der Oberbürgermeiſter, als die
tatten, hat die Eiſenbahndirektion mitgeteilt, daß dieſem
Gelegenheit gegeben wird, den Fahrpreis recht „
auszu=
für den Vorſchlag zuſtändige Behörde, im Einvernehmen
Wunſche nicht entſprochen werden könne, weil dann von
nutzen‟ Die bisherige blaue Linie nach der Landskron
mit dem ſozialpolitiſchen Ausſchuß, folgende Feſtſetzung
den Dienſtmännern und Hoteldienern das gleiche Zuge
traße trägt dieſer Tatſache inſofern Rechnung, als auf
des Ortslohnes vorgeſchlagen: Für männliche Perſonen
ſtändnis erſtrebt werden würde und eine Beläſtigung der
dieſer Strecke zum Beiſpiel zwiſchen Heinrichſtraße und
unter 16 Jahren 1,80 Mack, für weibliche Perſonen unter
Reiſenden zu erwarten wäre.
Landskronſtraße nicht weniger als acht Halteſtellen vor
6 Jahren 1,40 Mark, für männliche Perſonen von 16—21
geſehen ſind. Die gute Rentabilität gerade der bisherigen
Die Monographie Darmſtadt
Jahren 2,70 Mark, für weibliche Perſonen von 16—21
Beſſunger Strecke beweiſt, daß dieſe Halteſtellen ein Be=
Der Oberbürgermeiſter gibt Kenntnis von
Jahren 1,80 Mark, für männliche Perſonen über 21 Jahre
dürfnis ſind. Wie ſteht es aber nun mit der jetzt
eröff=
dem Erſcheinen der Monographie Darmſtadts und ſprich
3,50 Mark, für weibliche Perſonen über 21 Jahre 2,10 Mark
neten Strecke nach der Heidelberger Straße-
Landskron=
allen Mitarbeitern an dem ſchönen Werke herzlichſten Dank
Die Stadtverordnetenverſammlung wird gebeten, von die
ſtraße, wo man zwiſchen der Heinrichſtraße und dem End=
Er wünſcht dem Buche weiteſte Verbreitung
aus.
ſem Beſchluß Kenntnis zu nehmen
ziel ganze drei Haltepunkte errichten will? Glaubt etwa
(Bravo!)
Zur Abgrenzung der
Wahlkreiſ=
die Heag, dadurch einen Anreiz zur Benutzung der Bahn
Bürgermeiſter Mueller teilt mit, daß am nächſten
zu geben oder iſt ſie der Anſicht, daß jemand erſt 50 oder
innerhalb der Stadt für die Landtagswahlen wird nach
Samstag das 25jährige Jubiläum des Ohly
100 Meter weit bis zur Halteſtelle gehen will? Die Rer
längerer Debatte beſchloſſen, den von der Bürgermeiſtere
tes ſtattfindet
ſt i
tabilität iſt doch zweifellos von der Häufigkeit der Ge
ausgearbeiteten Plan zu vervielfältigen
Beig. Ekert referiert über die Abtragung der
Erd=
legenheit, die Bahn benutzen zu können, abhängig. Wann
Verkehrsdeputation
maſſen auf dem alten Bahnhofsgelände. Von den geſam
wird man das in Darmſtadt einmal einſehen? Angeſichts
ten Erdmaſſen iſt bereits ein Drittel abgetragen. Zur
Stadtv. Lehr führt aus: Für die Behandlung der
der zum Teil ſehr dicht bevölkerten Querſtraßen der
Hei=
weiteren Abtragung ſind 90000 Mark erforderlich, die
Markt= und Meßangelegenheiten iſt es wünſchenswert, ein
delberger Straße gehört meines Erachtens an jede
aus dem Erlös eines an die Firma Schenck verkauften
Deputation zu beſtellen. Da der Verkehrsausſchuß an
Nur ſo wird das
Straßenecke eine Halteſtelle
ſollen.
Stadtv
Grundſtückes entnommen
beſten in der Lage iſt, dieſe Angelegenheiten zu behandeln
Publikum zur Benutzung der Bahn veran=
Sames bittet, auch für die Durchführung der Kieslerg
oll ihm deren Erledigung künftig übertragen werden. Es
Man vergleiche übrigens einmal die Halteſtellen
aßt!
ſtraße Sorge zu tragen
iſt hierzu erforderlich, daß der Ausſchuß in eine Depu
der Strecke nach der Beckſtraße, die zum Teil durch
un=
tation umgewandelt wird, wias beantragt und
Danach wird in die Tagesordnung eingetreten:
bebautes Gelände führt! — Es würde einen großen Teil
tach längerer Debatte beſchloſſen wird. Die Mitglieder des
der Steuerzahler intereſſieren, zu erfahren, nach welchen
Baudispensgeſuche
Ausſchuſſes ſollen auch Mitglieder der Deputation bleiben.
Grundſätzen die Heag bei der Errichtung der Haltſtellen
Auf einem Grundſtück am Weiterſtädter
verfährt. Vielleicht kann ſie oder einer der Herren Stadt=
Neugeſtaltung des Krankenkaſſenweſens
Weg, im ſogenannten Induſtrieviertel, ſoll eine provi=
A
räte einmal hierüber Auskunft geben
Bürgermeiſter Mueller: Die jetzige Organiſation
ſoriſche Halle errichtet werden, wozu um Geſtattung einer
der Krankenkaſſen erfährt mit dem 1. Januar 1914, dem
Ausnahme von der Beſtimmung im Paragraphen 5 des
Tage, an dem das zweite Buch der Reichsverſicherungsord
Ortsbauſtatuts nachgeſucht wird. Der Hochbauausſchuß
tung — die Krankenverſicherung — in Kraft tritt, eine
Ueppisen Haarwuchs
befürwortet dieſelbe. Die Verſammlung ſtimmt
zu.
urchgreifende Aenderung. Von dieſem Tage an bilden die
gesunden, schuppenfreien Haarboden schafft
Das Geſchäftshaus Ludwigſtraße 12 ſoll
um=
allgemeinen Ortskrankenkaſſen und die Landkrankenkaſſer
gebaut und hierbei die geſetzlich vorgeſchriebene, zurzei
ein vensvor
Preis der Flasche
die Grundlagen der Organiſation. Die Wirkſamkeit der
vorhandene Durchfahrt bebaut werden. Da das Haus
M. 2.— u. M. 3.50
Semeindekrankenverſicherung hört mit dem 31. Dezember
JoCeS-ZCurohnsrus
alsdann ohne Durchfahrt wäre, wird um Befreiung vor
1913 auf. Die ſtädtiſche Krankenanſtalt für Dienſtboten muß
den Vorſchriften des § 56 der Ausführungsverordnung
das unerr., ärztl empf. Haarpflegemittel d. Parfümerie-Fabrik Godesi.
mit dem gleichen Zeitpunkt geſchloſſen werden
zur Allgemeinen Bauordnung und § 32 des Ortsbau=
Dr. Leidecker &. Oie. G. m. b. H., Godesberg. a. Rh.
Die Errichtung der Allg. Ortskrankenkaſſe
ſtatuts nachgeſucht. Unter der Bedingung, daß bezüglich
erfolgt durch Beſchluß der Gemeinde, und zwar entweder
Zu haben in allen besseren Geschäften, (I, 10241.
der in Ausſicht genommenen Benutzung der Durchfahrt
als Neugründung oder durch Ausgeſtaltung einer
beſtehen=
durch ein Nachbargrundſtück eine Grunddienſtbarkeit be=
Seite 16.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 16. Mat 1913.
Nummer 112.
Beginn: Samstag, den 17. Mai
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1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
§9 112.
Freitag, 16. Mai.
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Was 1
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Hausmädch., welche nähen u. bügeln
Einem Beamten, Kaufmann
(
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DunterFreist
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Stellen ſuchen: Stützen,
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für Werkſt. (Herrenarbeit) geſucht.
Alleinmädch., welche kochen u. nicht
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kochen können, per 1. Juni. Frau
1 Posten
Minna Dingeldein, gewerbs=
Se
290
75
Schöne Herrenstiefel
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München N.-W., Schleißheimerſtr. 49.
Nummer 112.
Seite 18.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 16. Mai 1913.
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Kalll=
e
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Bandel und Verkeſr.
— Anläßlich der 47. Wanderverſammlung
bayeriſcher Landwirte und der
landwirt=
ſchaftlichen Kreisausſtellung in
Aſchaffen=
burg wird am 25. Mai ein Sonderzug von Darmſtadt
nach Aſchaffenburg und am 25. und 26. Mai ein
Sonder=
zug von Aſchaffenburg nach Darmſtadt eingelegt. Der
Sonderzug erhält folgenden Fahrplan:
an 1200 vorm. „ 1186 Kranichſtein 115l nachts
„ „
144 „ Meſſel 1145
,
, „ 11
„ 1154 Dieburg „11a
„ „ 1201 nachm. Altheim „
5 „ „ 1206 Hergershauſen ,115
„ ,
13.
„ 12 Babenhauſen 114s
, 223 „ Stockſtadt (Main) „ 119.
„ , z 1.
,,
„ 1227 Mainaſchaff 10gs
„ ,
233
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Beſucher der Ausſtellung, welche die am Montag, den Johann Bleich, Kiesſtraße 9, und Schneiderin Anna
beleuchtung ſehen wollen, noch reichliche Gelegenheit zur Arheilger Straße 10, und Dienſtbote Kathar., gerufen
Rückfahrt gegeben ſein.
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Gewinn=
ung der mediziniſch wirkſamen Beſtandteile aus den
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Offenbach a. M. 2. 4. 12. H. 57 391. 28 a. R. 37 233. Verfahren
zur Herſtellung gerbender Stoffe. Röhm u. Haas,
Darm=
ſtadt. 28. 1. 13. 67 a. B. 66 352. Steinſchleif= und
Polier=
maſchine, deren umlaufende, den Schleifkopf tragende
Spindel an einem um parallel zu ihr liegende Achſen
ſchwenkbaren Gelenkarm gelagert iſt und ſelbſttätig hin=
und herbewegt wird. Georg Böhringer, Lindenfels,
Oden=
wald. 22. 2. 12. 79b. 27032. Tabakblätter=
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vorrichtung für Maſchinen zur Herſtellung von Zigarren.
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Darmſtadt, Steinackerſtr. 14. 26. 5. 11. —
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tung mit im Rahmen eingebautem Beleuchtungskörper.
Joſeph Weſtenburger, Mainz, Forſterſtr. 39. 8. 4. 13.
W. 39719. 4b. 550904. Beleuchtungsvorrichtung für
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der mit im Rahmen eingebautem Beleuchtungskörper.
Joſeph Weſtenburger, Mainz, Forſterſtr. 39. 8. 4. 13.
W. 39 720. 15h. 551 723. Bogenſtempel. Hubert Rahrbach,
Worms, Martinsgaſſe 3. 12. 4. 13. R. 35671. 19 a. 551 366.
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gleiſen. Wilhelm Heiliger, Lauterbach, Heſſen. 8. 4. 13.
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laternen u. dgl. Fa. P. Schleſinger, Offenbach a. M.
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bei horizontalen Kreistransporteuren. Fa. Wilhelm Stöhr,
Offenbach a. M. 7. 4. 13. St. 17653. 81 e. 551 675.
Aus=
wechſelbares Kettenglied für Kettentransporteure mit
Be=
feſtigungsvorrichtung für Transportgefäße u. dgl. Fa.
Wilhelm Stöhr, Offenbach a. M. 27. 3. 13. St. 17 592.
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Syntheſe von Cyanwaſſerſtoff aus den Elementen im
elektriſchen Lichtbogen. Chemiſche Fabrik Griesheim=
Elek=
tron, Frankfurt a. M., Dr. Otto Dieffenbach, Ohlyſtr. 71,
und Dr.=Ing. Wilhelm Moldenhauer, Lucasweg 19,
Darm=
ſtadt. 4. 7. 11. C. 20860. 21c. 260 521. Verfahren zur
Verminderung des Energieverluſtes in Leitungen für
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änderliche elektriſche Ströme mit zwiſchen Hin= und
Rück=
leitung eingeſchalteten Induktanzquellen. Dipl.=Ing.
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—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
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Kleider=
händler Itzik Joſef Schnitzer, Schloßgaſſe 11, eine T.
Ella. Am 3.: dem Monteur Hans Blank,
Gutenberg=
ſtraße 37, ein S. Am 8.: dem Fabrikarbeiter Konrad
Wembacher, Liebfrauenſtraße 53 eine T. Marie. Am 4.:
dem Oberpoſtſekretär Wilhelm Niebel, Soderſtraße 134,
eine T. Luiſe. Am 3.: dem Schloſſer Joh. Peter
Schnei=
der, Kaupſtraße 27, ein S. Hans. Am 5.: dem Großh.
Eiſenbahnſekretär Oskar Schneider, Gutenbergſtraße 40,
ein S. Philipp Leonhard Oskar. Am 8.: dem
Fabrik=
arbeiter Peter Philipp Müller, Neue Ireneſtraße 16,
ein S. Ludwig Willi Georg. Am 4.: dem Kaufmann Gg.
Friedrich Hein, Ernſt=Ludwigſtraße 20, eine T.
Karo=
lina Anna Johanna. Am 5.: dem Damenſchneider Rud.
Tuſcha, Arheilger Straße 83, ein S. Richard. Am 9.:
dem Bankbeamten Jakob Flickinger, Inſelſtr. 21, eine T.
Frieda. Am 5.: dem Maurer Adam Geier, Neue
Irene=
ſtraße 10, eine T. Anna. Am 12.: dem Fabrikarbeiter
Heinrich Karl Albrand, Schuknechtſtraße 57, eine T.
Ottilie Lina. Am 11.: dem Bierbrauer Mich. Traimer,
Eliſabethenſtraße 37, eine T. Wilhelmine Eliſabeth. Am
12.: dem Schriftſetzer Walther Eugen Fritſch,
Lichten=
bergſtr. 23, eine T. Luice Math. Marg. Kath. Am 13.: dem
Stuckateur Karl Nikolaus Sitzler, Gardiſtenſtraße 19, eine
T. Käthe. Am 9.: dem Taglöhner Georg Otto
Köhler, Sackgaſſe 10, ein S. Ferdinand. Am 14.: dem
Schiffer Philipp Willwohl, Gardiſtenſtraße 9, eine T.
Margarete. Am 10.: dem Taglöhner Georg Müller,
Langgaſſe 47, ein S. Ernſt. Dem Feilenhauer Anton
Arbogaſt Schaffner, Erbacher Straße 17, ein S. Alfred.
Dem Buregeugehilfen Friedrich Aug. Eckert,
Gervinus=
ſtraße 44, eine T. Käthe Eliſabeth.
Aufgebote. Am 9. Mai: Kaufmann Ludwig Schnitzel
in Hannover und Anna Eliſabeth Lina Hauſtein in
Lin=
den. Kaufmann Wilhelm Philipp Kolb,
Lichtenberg=
ſtraße 85, und Klara Auguſte Melchior in Dieburg.
Reiſender Heinrich Guſtav Reif in Nürnberg und
Haus=
mädchen Anna Chriſtine Katharine Görmann, ebenda.
Kaufmann Jakob Klippel, Rundeturmſtraße 15, und
Frieda Lina Braun in Raſtatt. Am 13.: Fabrikarbeiter
Friedr. Wilh. Lich, Rundeturmſtraße 15, und
Kranken=
pflegerin Sophie Roſine Dorette Knuſt in Grefen.
Kaufmann Fran= Emil Storck, Rhönring 35, und
Eliſa=
bethe Suſanna Anna Eckert, ebenda. Former Jakob
Eckert, Rhönring 35, und Dienſtbote Marg. Hofmann,
ebenda. Schriftſetzer Ludwig Glaſer, Grafenſtraße 4,
und Kathar. Blümler, ebenda. Lehrer Adam Born
in Mainz und Anna Bertha Marie Eliſab. Dickel,
Die=
burger Straße 118. Am 14.: Taglöhner Georg
Fil=
wird in der Nacht vom 25. auf 26. Mai und 26. auf reich, ebenda. Gutsinſpektor Karl Jakob Lawall, Hof=
27. Mai als Dampfzug gefahren. Im übrigen wird für Schwalbach, und Anna Eliſe Weppler,
Wingertsberg=
ausreichende Verſtärkung der fahrplanmäßigen Züge ſtraße 7. Eiſendreher Heinrich Herrmann, Feldberg=
Sorge getragen werden. Es wird ſomit auch für jene ſtraße 81, und Ottilie Frey, ebenda. Schreiner Albert
26. Mai, abends 9 Uhr, ſtattfindende bengaliſche Schloß= Elſinger, ebenda. Schaftenmacher Heinrich Th. Buſch,
Margarete Müller, Hügelſtraße 11.
Eheſchließungen. Am 7. Mai: Bahnmeiſter Georg
Axt in Gladbeck mit Chriſtina Zimmermann hier.
Am 8.: Koch und Wirt Franz Buttler hier mit Regina
Kriegbaum in Winterkaſten. Mechaniker Johs.
Stein=
bach mit Schneiderin Luiſe Schul, beide hier.
Kauf=
mann Heinrich Traum hier mit Magdalene Bloch in
Balkhauſen. Hausburſche Gg. Kaffenberger mit Auguſte
Goll, beide hier. Am 9.: Ingenieur Karl Völkner
mit Frieda Beilharz, beide hier. Oberlehrer Wilhelm
Leonhardt in Schmölln mit Lehrerin Amalie Klein hier.
Fabrikarbeiter Wilhelm Helm mit Marg. Walter,
beide hier. Poſtaſſiſtent Ludwig Dern in Frankfurt
am Main mit Maria Roßmann hier. Fabrikarbeiter
Heinrich Nees mit Schneiderin Frieda Berthold,
beide hier. Am 10.: Großh. Bankaſſiſtent Georg Hill
mit Karoline Schrauth, beide hier. Schuhmacher
Fried=
rich Fiſcher mit Katharina Reith, beide hier.
Bureau=
gehilfe Georg Reuter mit Agnes Raab, beide hier.
Zuſchneider Bernhard Lehn mit Kathar. Burggraf,
beide hier. Schriftſetzer Maximilian Schneider in
Lud=
wigshafen mit Johanna Metzger hier. Sergeant Ad.
Bauer hier mit Katharina Schäfer in Hammelbach.
Schneider Wilhelm Weber mit Anna Johanna Kraft,
beide hier. Betriebsingenieur Auguſt Merz hier mit
Eliſe Pfeiffer in Arnsberg. Feldwebel Jakob Weber
hier mit Margareta Gräber in Pfaffen=Beerfurth.
Buch=
drucker Maximilian Fuß mit Verkäuferin Luiſe
Jök=
kel, beide hier. Schriftſetzer Auguſt Dieter mit Ottilie
Winter, beide hier. Fabrikarbeiter Jakob Nieder in
Meſſel mit Katharina Gunkel hier. Polierer Ludwig
Lehr mit Maria Vetter, beide hier. Schreiner
Lud=
wig Riefling mit Luiſe Müller, beide hier.
Haus=
diener Joſef Kraus mit Magazinarbeiterin Eliſabethe
Oſterfeld geb. Löſch, beide hier. Friſeur Franz
We=
gener mit Verkäuferin Kath. Kahl, beide hier. Am 13.:
Handlungsgehilfe Walter Lämmel in Dresden mit
Margareta Welker hier. Uhrmacher Otto Rohn mit
Gertruda de Haan, beide hier. Fabrikarbeiter Philipp
Korb mit Eliſabetha Allmann, beide hier. Am 14.:
Dachdecker Wilhelm Krichbaum mit Einlegerin Maria
Bätz, beide hier.
Geſtorbene. Am 8. Mai: Großh. Hofſchauſpieler
Lud=
wig Wagner, 57 J., kath., Frankfurter Straße 18. Willi
Weſp, 1 J., ev., S. des Heizers, Neue Ireneſtraße 8.
Am 9.: Schreinermeiſter Johann Georg Hild, 63 J.,
ev., Kiesſtraße 21. Am 8.: Bankbeamter Jakob Wilhelm
Heeß, 21 J., kath., Beckerſtraße 33. Am 9.: Privatier
Johann Daniel Ewald, 91 J., ev., Soderſtraße 101.
Eliſabeth Dries geb. Germann, 61 J., ev., Ehefrau des
Herrngartenaufſehers, Liebfrauenſtraße 33. Kaufmann
Aron Dernburg, 79 J., iſrael., Frankfurter Straße 21.
Weißbinder Johannes Weber, 51 J., ev., Kranichſteiner
Straße 4. Am 10.: Taglöhner Jakob Daniel Rothermel,
Gardiſtenſtraße 23a. Privatiere Babette Karoline Luiſe
Herbert, 75 J., ev., Wienerſtraße 61. Am 9.:
Feilen=
hauer Franz Ferdinand Frenzel, 51 J., ev., Kiesſtr. 40.
Am 10.: Musketier im Infanterie=Regiment Kaiſer
Wil=
helm Nr. 116 Richard Auguſt Deuſter, 23 J., ev., hier
Garniſonlazarett. Am 11.: Privatin Salome Franck,
62 J., ev, Soderſtraße 59, Am 10: Theodor e Filpi.
13 Stunden, kath., Schloßgartenſtraße 69. Eliſab.
Wind=
haus geb. Riedlinger, 51 J., kath., Witwe des
Gymnaſial=
direktors, Mühlſtraße 32. Am 12.: Fabrikarbeiter Adam
Jäger, 70 J., ev., von Steinbach, Kreis Erbach, hier
Erbacher Straße 25. Dora Herd, 10 Mon., kath., T. des
Taglöhners, Langgaſſe 30. Am 13.: Hofdentiſt Adam
Mahr, 58 J., ev., Wilhelminenſtraße 35.
1.574
Gewinnauszug
der
2. Prenßiſch-Küddentſchen
(228. Röniglich Preußiſchen) Klaſſenlotterie
5. Klaſſe 4. Ziehungstag 14. Mai 1913
Gachdruck verholen)
Ehne Gewähr A. Stcu. f. 35)
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über
240 Mk. gezogen:
6 Gewinne zu 5000 Mk. 18615 103558 177598
88 Gewinne zu 3000 Mk. 2517 9227 14462 17437
22831. 23553 24426 31748 37535 40970 45045 48469
59406 60362 63546 70133 83783 88065 89802 94124.
94888 107955 111217 125928 126086 135525 151814
151932 158794 159336 166182 169147 169348 174116
178394 181930 183299 186419 202947 214078 214513
222618 224181 232511
146 Gewinne zu 1000 Mk. 1189 3686 15949 17072
17590 18849 19240 24597 38211 40425 43393 44714
51196 51855 54960 55796 56267 56936 60295 68775
72613 75557 76965 78126 82467 87238 87672 93838
97391 101957 103111 103781. 105208 107659 110749
112165 112200 112647 120834 122155 122303 123518
123981. 129177 137897 141098 145592 160453 150720
155203 158901 169195 171536 171717 175480 176272
177314 182039 182889 189630 191674 197750 198030
198861. 199761 202179 207793 208492 213346 222348
223186 223556 233484
214 Gewinne zu 500 Mk. 495 3408 3506 15734
26562 32074 34509 38707 38763 39358 39990 41426
41919 45952 46069 46080 46485 49683 56396 57710
57961 61882 62669 63877 64429 65208 65795 66940
69570 71761 71921 77619 80773 81153 81834 84168
35971 92232 95748 96333 96593 99214 101596 102800
109412 109954 112092 112173 112776 116418 125152
128160 132575 133732 134249 135956 136588 136897
139756 144228 144687 145322 145487 148639 150213
154960 155100 156101 156122 156545 160858 161027
161645 166390 167609 170376 171439 172030 172212
173051. 174663 174712 175699 178445 179480 180164
180781 162512 184661 184686 186019 186635 191781
192270 194077 198366 195688 198043 198807 202537
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
240 Mk. gezogen:
2 Gewinne zu 15000 Mk. 157350
4 Gewinne zu 10000 Mk. 219725 226535
4 Gewinne zu 5000 Mk. 8609 99967
72 Gewinne zu 3000 Mk. 4808 5541 10991 17649
29114 39983 44759 45506 53978 56873 65318 70591
72320 74445 79753 85183 89923 89971. 90237 101845
116498 126160 127071 129373 131065 156440 168457
172344 173148 182967 196946 200676 206312 208790
215184 221766
142 Gewinne zu 1000 Mk. 2252 3268 8906 18288
20103 20766 20825 23790 25931 26051 30630 31763
43440 47274 48055 49726 55412 57093 62496 66019
67445 73381. 74547 75150 75642 75707 83338 85805
87261 90900 91123 95018 96321 106827 107346 111027
115019 120170 126095 126458 133996 137473 140611.
147743 149353 150647 155249 157302 157935 162914
164364 182188 183827 184907 189134 191130 194795
195498 196252 198256 207531 210187 212646 214181
215958 218588 221905 223793 230223 230244 232266.
236 Gewinne zu 500 Mk. 4774 6565 9105 9972
13308 15001 15811 18466 19361 20437 21325 21644
26589 28320 28475 30114 33094 34040 35286 38625
40243 44992 45411 45744 47458 47654 48409 49052
60538 52445 58109 53790 55392 57614 60340 62964
34559 66754 69987 71395 71429 72226 75503 78201
81646 82320 84836 87643 87769 88300 89858 91415
91447 91470 94775 95970 96753 97335 97473 99657
99702 102902 105710 109059 111205 116353 122747
122798 123020 126043 127466 128609 129421. 129958
130772 134112 135391 142068 143909 146813 147047
152330 157769 159711 164668 169667 171131 171140
172830 178256 179301 190080 191836 192570 194236
195677 196829 199847 200105 200150 202763 205630
207212 207444 208818 209193 214855 215694 216444
217871 219653 220868 221390 224922 228339 229202)
232545 233013
Man verlange beim Einkauf ausdrücklich
Kreuzste
MAGul Supben-wurfer
(VI, 10997
Schutzmarke Kreuzstern.
Andere-Suppenwürfel stammen nicht von MAGGl.
ühGäls gote, sparoame füchs.
M
Außb. Bettſtelle federmatraße werden angefertigt (*12842fom
Viktorickſtr. 90, 3. St. rechts.
bill. abz. Taunusſtr. 36, p. (*12869
ſucht Schneider auf
Denliſt Gegenarbeit. Off. erb.
u. H. 94 a. d. Exyedition. (*12871
Einige
platz 8, Vorderh., III.
billig zu vert.— gebr. Handnähmaſchinen mit
ſchön garn. Hüle Ludwigs= Kaſt., 1 Tretmaſch. u. Garant
(11075a ſpottbill. Helgesſtr. 3, part. (*12848
Zucker’s Patent-Medizinal-Seife ist ein beliebtes,
zu-
verlässiges und vertrauenswürdiges, vonvielen Aerzten
empfohlenes und 1000 fach erprobtes Mittel gegen
Pickel im Gesicht
Unreinen veint, und am körper,
— Blüten, Pusteln,
Wimmerln, Sommersprossen, Furunkel (beginnende),
Mitesser
Gesichts- und Nasenröte
rote und fleckige Haut, die vielen
Schädlich-
keiten jahrelangen Schminkens oder sonstiger
verkehrter Hautpflege,
juckende Kopfhaut, das
Mautjücken, lästige Brennen u. Jucken
nach dem Rasieren,
juckende
Plechten, Hautausschläge,
Ueblen Hautgeruch,
Hand-, Fuss- und Achselschweiss, wie überhaupt
Hautunreinheiten und
jeder
Schönneitstenler art.
Einen ausserordentlichen, souveränen Wert besitzt Zucker’s
Seife bei der Behandlung chronischer Ekzeme. Hier lasse ich sie
besonders in der Form der SHenbäder zur Anwendung bringen, deren
auf den quälenden Juckreiz beruhigende Wirkungen zuweilen
erstaun-
liche un& Gherraschende sind.
Auch meine Versuchs wiit zuckers vatent-Medizinal-Sene -hen
zu dem Ergebnis geführt, dsos dieselbe eine ausserordentlich
wert-
volle Bereicherung des Arzneischatzes im Kampfe gegen Hautleiden
Garstelt.
Dr. F. S. in A., Spezialarzt für Haut- und Harnleiden.
Seit mehreren Jahren wende ich Ihre Präparate in meiner Praxis
an und bin mit der ausserordentlich guten Wirkung sehr zufrieden.
In einigen Fällen war der Erfolg geradezu verblüffend. Die
betreffen-
den Damen schienen um Jahre verjüngt.
Dr. med. F. in K.
Mit Ihrer Zucker’s Patent-Medizinal-Seife und Ihrer Zuckooh
Crème habe ich sehr gute Erfolge erzielt und erfreuen sich dieselben
bei meiner Klientel sehr grosser Beliebtheit.
Dr. med. H., Spezialarzt für Hautkrankheiten in B.
Teile Ihnen gern mit, dass ich mit Zucker’s Patent-Medizinal-
Seife bei Acne sehr zufrieden bin und sie dementsprechend oft ver-
Dr. med. S., Spezialarzt für Hautkrankheiten in C.
ordne.
Ihre Zucker’s Patent-Medizinal-Seife nebst Zuckooh-Créme haben
vermöge ihrer Milde und zlosigkeit und der dabei doch entfalteten
energischen Wirkung bei verschiedenen Hautaffektionen sehr gute
Dr. med. F. in I.,
Dienste geleistet.
Warm zu empr nien ist der Gebrauch von Zucker’s Patent-
Medizinal-Seife bei Rauhigkeit und Schuppungenader Haut, bei leichter
ichthiosis, aber auch ganz besonders bei Unreinheiten derselben, wenn
Mitesser und deren Folgezustände, Pickel, Knötchen, Pusteln etc.,
das bekannte unschöne Gesichtsbid hervorrufen.
Dr. med. W. in D., Spezialarzt für Kosmetik.
L
men.
[ ← ][ ][ → ] Nummer 112.
Seite 18,
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 16. Mai 1913.
(2 J., ev, Soderſtraße 58. Am 10. Theodor s Tilppt,
Ell. Am 3.; dem Monteur Hans s Mant, Eutenderg=
13 Stunden, kath., Schloßgartenſtraße 69. Eliſab.
Wind=
ſtraße 37, ein S. Am 8.: dem Fabrikarbeiter Konrad
haus geb. Riedlinger, 51 J., kath., Witwe des Gymnaſial=
Wembacher, Liebfrauenſtraße 53 eine T. Marie. Am 4.:
direktors, Mühlſtraße 32. Am 12.: Fabrikarbeiter Adam
dem Oberpoſtſekretär Wilhelm Niebel, Soderſtraße 134,
Jäger, 70 J., ev., von Steinbach, Kreis Erbach, hier
eine T. Luiſe. Am 3.: dem Schloſſer Joh. Peter Schnei=
Erbacher Straße 25. Dora Herd, 10 Mon., kath., T. des
der, Kaupſtraße 27, ein S. Hans. Am 5.: dem Großh.
Taglöhners, Langgaſſe 30. Am 13.: Hofdentiſt Adam
Eiſenbahnſekretär Oskar Schneider, Gutenbergſtraße 40,
Mahr, 58 J., ev., Wilhelminenſtraße 35.
ein S. Philipp Leonhard Oskar. Am 8.: dem
Fabrik=
arbeiter Peter Philipp Müller, Neue Ireneſtraße 16,
D
ein S. Ludwig Willi Georg. Am 4.: dem Kaufmann Gg
Friedrich Hein, Ernſt=Ludwigſtraße 20, eine T.
Karo=
lina Anna Johanna. Am 5.: dem Damenſchneider Rud.
e All=
Tuſcha, Arheilger Straße 83, ein S. Richard. Am 9.:
dem Bankbeamten Jakob Flickinger, Inſelſtr. 21, eine T.
Frieda. Am 5.: dem Maurer Adam Geier, Neue Irene=
ſtraße 10, eine T. Anna. Am 12.: dem Fabrikarbeiter
Heinrich Karl Albrand, Schuknechtſtraße 57, eine T.
Ottilie Lina. Am 11.: dem Bierbrauer Mich. Traimer,
Eliſabethenſtraße 37, eine T. Wilhelmine Eliſabeth. Am
2
12.: dem Schriftſetzer Walther Eugen Fritſch,
Lichten=
über 34,000 ähnlich lautende ſchriftliche Anerkennungen!
E
bergſtr. 23, eine T. Luice Math. Marg. Kath. Am 13.: dem
Stuckateur Karl Nikolaus Sitzler, Gardiſtenſtraße 19, eine
T. Käthe. Am 9.: dem Taglöhner Georg Otto
Köhler, Sackgaſſe 10, ein S. Ferdinand. Am 14.: dem
Schiffer Philipp Willwohl, Gardiſtenſtraße 9, eine T.
gewinnt die
Margarete. Am 10.: dem Taglöhner Georg Müller,
vortreffliche
Langgaſſe 47, ein S. Ernſt. Dem Feilenhauer Anton
Bandel und Verkeſtr.
Qualitäts-
Arbogaſt Schaffner, Erbacher Straße 17, ein S. Alfred
Dem Buregeugehilfen Friedrich Aug. Eckert, Gervinus=
—
Anläßlich der 47. Wanderverſammlung
SCErnA
ſtraße 44, eine T. Käthe Eliſabeth.
bayeriſcher Landwirte und der landwirt=
Cigarette
chaftlichen Kreisausſtellung in Aſchaffen=
Aufgebote. Am 9. Mai: Kaufmann Ludwig Schnitzel
burg wird am 25. Mai ein Sonderzug von Darmſtadt
in Hannover und Anna Eliſabeth Lina Hauſtein in Lin=
(97.
nach
Aſchaf=
nburg und am 25. und 26. Mai ein
Sonder=
zug von Aſ
affenburg nach 2
Sonderzug erhält folgenden Fe
Hinfahr
7. v
ab 11
Darmſtadt
Kranichſtein
Meſſel
Dieburg
lltheim
Hergershau
Ein interessanter Bericht
benhauſe
Stockſtadt
Mainaſchaf
des Herrn
Aſchaffenbu
Dr. med. W., Spezialarzt der physikalisch-diätetischen Therapie in C.
M
tr. 625 (Aſchc
Trie
vom 25. a.
2
27.
fzug gefahre
ausreichend
ſtärkung der
Wenn nun die giftige Harn- und Kohlensäure unschädlich
ich habe Zucker’s Patent-Medizinal-Seife bei verschiedenen,
Sorge getre
werden. Es u
llung, welc
gemacht ist, dann kommt wieder die abwehrende Wirkung der
auf Autointoxikation (Selbstvergiftung) beruhenden Haut-
I
Sieſtet e
§ 9 Uhr, ſtattfin
Kieselsäure zur Geltung, und der Eiweisszerfall hört auf, so dass
krankheiten, wie Ekzem, Hautjucken, Furunkel usw., ange-
Pogel
beleuchtung
ſehen wollen, noch
die Bakterien keine Ansiedlungsstätte mehr finden. Das
Moor-
wendet, und zwar war die Hauterkrankung durch allgemeine
eben ſein.
Rückfahrt
extrakt absorbiert hierbei faule, stickstoffhaltige Gase und die
giftige Stoffwechselprodukte, wie Harnsäure, oder durch abnorme
— Pa
tent=Erteilung
empyreumatischen Bestandteile des Bitumen üben noch weiter eine
Gärungsprodukte vom Darm aus hervorgerufen. Die Selbst-
Ing. Klemens Herszberg u. C
antiseptische Wirkung auf Krankheitserreger, Eiweissfäulnis usw.
ſtadt. 30h. 2607
Bureau, De
vergiftung wurde durch genaue Harnanalyse in einem
physio-
ung der r
ziniſch wirkſame
aus. Annehmen kann man ferner auch noch, dass die Kalkionen
logischen Laboratorium in Stuttgart festgestellt. In den meisten
Stärkmehl enthaltenden Piperra,
als Sauerstoffüberträger zu Katalisatoren werden und so wie
Fällen bestand Darminsufficienz mit Zerfall, resp. Fäulnis des
burg v. d.
he, Saalburgſtr. 7
Quecksilber und Jod eine baktericide Wirkung entfalten. Zucker’s
genossenen tierischen Fleischeiweisses. Aus den Eiweissfäulnis-
Offenbach a. M. 2. 4. 12. H. 5739
Patent-Medizinal-Seife wirkt nun nach obigem säurebindend und
anti-
produkten entstanden Indikan und andere Chromogene, welche
zur Herſtellung gerbender Stoffe
67 a. B. 66 352.
ſtadt. 28.
septisch, sie entfernt somit nicht bloss die Grund-, sondern auch die
den Harn charakteristisch braun färbten (Alkaptonurie). Die Haut
maſchine,
umlaufende,
Veranlassungsursache von Hautkrankheiten. Als praktische IIustration
erkrankungen waren nach den gewissenhaften Feststellungen somit
Spindel an einem um
paralle=
für meine Erörterungen möchte ich hier noch eine
Kranken-
auf Autointoxikation zurückzuführen, welche Annahme auch noch
ſchwenkbart
nkarm gelage
geschichte anfügen:
dadurch eine Bestätigung fand, dass der Gebrauch von Levurinose
ird. Georg Bö
und herbew
wald.
79b. 27032.
(luftgetrocknete Hefe) entschieden die Hautausschläge beeinflusste,
hinen zur
Herr L. O., 35 Jahre alt, erkrankte auf der Reise an
vorrich=
nicht aber heilte. Eine vollständige Heilung wurde erst beim Gebrauch
Otto Preis
roßauheim b.
einem Ausschlag der Arme und des Rumpfes, welcher wegen
von Zucker’s Patent-Medizinal-Seife erzielt. Dieser Erfolg ist nur
Darmſtadt,
tackerſtr. 14. 26
geradezu unerträglichen Juckreizes zunächst für Krätze
gehalten-
auf biochemischem Wege zu erklären und konstatiert zu
wieder-
ungen.
wurde. Es wurden daher verschiedene Krätzesalben von
ten eingebe
holten Malen die ausserordentlich günstige Zusammenstellung dieser
peruvianischem Balsam, Styrax und Schwefel ohne aden Erfolg
er, Mainz,
allgemein bekannten Seife. Letztere besteht aus Süsswasserkalk,
Beleuch
angewendet. Nach 14 Tagen wurde ich konsultiert, stellte
Moorextrakt und Bitumen, und nahm man bisher an, dass infolge
eingebat
eine erhebliche Verdauungsstörurg mit Eiweisszerfall, Indikan
dieser Bestandteile eine direkte bakterientötende Wirkung zustande
ger, Mainz,
und erhöhte Harnsäurebildung fest, so dass ich annehmen
3. Boger
komme. Die Ansicht habe ich als durchaus richtig kennen gelernt,
konnte, es handle sich bei vorliegendem Hautleiden nicht um
3. 12. 4. 1.
nur handelt es sich nach meiner klinischen Beobachtung, was
legen und
Krätze, sondern um sogenannten Prurigo, der durch
Selbst-
ein grosser Vorzug der Seife vor allen andern sein dürfte, nicht
liger, Lau
gift in den Säften hervorgerufen wurde, Ich verbot
Fleisch-
um direkte von‟— indirekte Abtötung vor Krankheitserregern.
Seitliche
ote
genuss, liess Zucker’s Seife vorschriftsmässig einreiben, und
Bei härnsäure-Ueberschuss, der Grundursache vieler Hautkrank-
Fa. P. Schl
schon nach 5 Tagen war der Ausschlag vollständig verschwunden.
40. 341. 5
e1 13.
heiten, scheidet nicht bloss die Niere und der Darm, sondern auch
de
Vorrichtun=
jähne zu
Bemerken will ich hier noch, dass auch der Bruder des
Haut-
die Haut viel Harnsäure aus, so dass diese, wie ich bei
Cholera-
geſchirc.
tahl, Kailbac
kranken früher einen ähnlichen, plötzlich auftretenden u. stark
kranken in Indien konstatierte, zuweilen ganz mit
Harnsäure-
olzbehälter
b. 551 44
juckenden Ausschlag hatte, der ebenfalls für Krätze gehalten
kristallen durchzogen ist. Wo aber bei Cholera durch Harnsäure
als Reibfläche
Einſchieber
wurde, so dass man auch um so leichter in vorliegendem Falle
ffenbacher Me
holzſche
Hautausschläge entstanden, genasen die Kranken sämtlich, wie
eine Uebertragung annehmen konnte. Aber auch der Bruder
M. 12. 4.
arr, Offe
ich in meinem Werke „Die Einheit der Krankheiten” näher er-
Abgabevorricht
Aufnahme=
litt nach meinen Konstatierungen an Harnsäureüberschuss
örterte. Im Hautgewebe hält nun die Kieselsäure die Eiweissatome
Kreistransport
bei horizor
und gichtischen Erscheinungen, somit war auch bei ihm das
in elektrischer Spannung. Wenn aber die Kieselsäure durch die
Offenbach
4. 13. St.
Hautleiden auf eine allgemeine Säfteverunreinigung
zurück-
ettenglied für Ki
Harnsäure oder andere Selbstgifte verdrängt wird, entsteht durch
wechſelbare
Dr. med. W. in C.
zuführen.
htung für Trau
feſtigungsr
diese Demineralisation Eiweisszerfall, und die Bakterien finden zu
Pilhelm
bach a. M
ihrer Entwickelung einen günstigen Nährboden. Die Hautkrank-
Patent=
eilungen.
heit selbst ist durch den Reiz der Harnsäure und dann aber auch
yanwaſſerſtoff
Synth
durch das faulende Eiweiss bedingt. Die Haut sondert ferner,
Chemiſ
lektriſchen
ig. M., Dr. Ot
tron, Frar
auf dass die Nieren geschont werden, in 24 Stunden 8 Gramm
ilhelm Moldenh
und Dr.=J
Kohlensäure, also im Jahre 2920 Gramm Kohlensäure ab, und
860. 21
dt.
zwar an Natron gebunden, das sie als stärkere Säure vor der
des Energieverli
ide
Harnsäure an sich reisst. Wo aber nicht genügend Natron im
Ströme mi
Induktan
un
Blute ist, kommt dann nicht bloss die schädliche Wirkung der
cker, Darmſtadt,
rich Auguſ
Kohlensäure als solche, sondern auch noch der Harnsäure in Be-
Z. 67
tracht, denn wo Kohlensäure-Ueberschuss im Körper ist, ist auch
ein solcher von Harnsäure. Wie wirkt nun die aus Kalk, Moor-
Sinde
ach
extrakt und Bitumen bestehende Seife, wenn durch Kohlensäure-,
agen vr
eöfft
resp. Harnsäureablagerung Hautkrankheiten entstanden sind? Ich
mittags. Sam=
Uhr
liess bei allen auf Auteintoxikation beruhenden Hautkrankheiten
lle und
Mai:
den Schaum sanft einreiben und 12 Stunden eintrocknen, wenn
ofef Schnitze
der Hautausschlag ein diffuser war, bei mehr beschränkten bedeckte
ich die eingeriebene Stelle auch noch mit Guttapercha, um durch
Wärmewirkung die biochemischen Scheidungen und Trennungen
zu unterstützen. Es ist nach meinen Beobachtungen unzweifelhaft,
à Stck. 50 Pf. (15%ig) u. M. 1.50 (35%ig, stärkste Form).
dass der Kalk die Kohlensäure, aber auch die Harnsäure bindet und
Gebrauchsanweisung liegt jedem Stück bei.
in allen Apotheken, Drogerien, Parfümerien usw. erhältilch.
unschädlich macht, denn durch neueste, ganz exakte, von wissen-
Die Verkaufsstellen am hiesigen Platz befinden sich auf der letzten Seite
schaftlichen Autoritäten vorgenommene Experimente hat der Kalk
dieses Prospel
eine stark bindende Eigenschaft auch für Harnsäure.
Bettſtelle jedermatraße
bill. abz. Taunusſtr. 36, p. (*12869
Si
Geld
Abonnemenkspreis
Inſerate
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtaßt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
M,
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
türen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
und
ſowie von unſeren Agenturen
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
Bei
den Annoncen=Expeditionen. —
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 10.
Samstag, den 17. Mai.
1913.
des Merkmal neben der wirtſchaftlichen Nichtſelbſtän=
Weiſe die Abſicht oder das Recht, die äußere Lage ſchwarz
Die heutige Nummer hat 36 Seiten.
zu malen Es wäre der Regierung unwürdig, äußere
digkeit die mittlere Einkommenſtufe iſt,
Schwierigkeiten zu benutzen, um dem Geſetzentwurf zum
auf der ſich faſt alle ſeine Angehörigen befinden: die mitt=
Siege zu verhelfen. Es ſei zwar richtig, daß die äußere
leren Staats=, Kommunal= und Privatbeamten, die kauf=
Lage kaltblütig betrachtet werden müſſe, aber man dürfe
Das Wichtigſte vom Tage.
ſich andererſeits nicht gewiſſe Folgen dieſer Lage
ver=
männiſchen und techniſchen Angeſtellten, die gelernten und
hehlen.
Die internationale Lage ſei ſehr
mert=
höher gelohnten Arbeiter. Für ſie alle iſt die Abhängig=
Prinz. Heinrich von Preußen iſt geſtern von
lich=varhoflert die Tragen welche als beſonders ernſt
er=
dürfe ſich aber nicht einbilden,
alle Gefahren für den
Frie=
den ſeien. Barthou erwähnt
zöſiſchen Berechnung von der
nds in der Friedensſtärke
eutſcher Seite entgegengeſetzt
daß das Dementi noch kein
en Dokumente beider Länder
W
2
ch. Angeſichts der Lage, wie
rde hätte die Regierung die
Gebrauch zu machen. Wegen
Pickel, Acne usw. treten besonders
Zurückbehaltung des dritten
häufig bei jungen Leuten beiderlei
beruft ſich Barthou auf die
wer durch das Tag und Nacht ununter-
Geschlechts in den
Entwicklungs-
fs der Dauer der
Zurückhal=
brochen anhaltende Jucken um Ruhe und
jahren auf und können zu
erheb-
ſpreche von vorläufiger Zu=
4
Schlaf, ja oftmals um seine
gesellschaft-
licher Verunstaltung der Gesichts-
Kammer den dreijährigen
liche Existenz gebracht wird, verdient im
haut führen, unter der die
Schön-
trückbehaltung durch das neue
e
höchsten Grade Mitleid. Obwohl es sich
immer die dreijährige
Dienſt=
heit ganz bedeutend leidet. Nach
nur um eine Hautaffektion handelt, gab es
landläufiger Meinung wird alles Heil von dem fleissigen Gebrauch
iegierung kraft des Artikels33
bisher doch kein zuverlässiges Mittel, um
ſkeit handeln, wie ſie bereits
Emes Blutreinigungstees erwartet, der indessen nicht entfernt den
diesem qualvollen Zustand zu begegnen.
verſicherte er glaube nur
im zugeschriebenen Erfolg erzielt. Denn gerade bei jungen, so-
Wochen und Monate hindurch sind die
r werde dabei bleiben. Die
ien Leuten kann von einer Anhäufung von Krankheitsstoffen im
davon Befallenen der Verzweiflung nahe.
die Kammer jetzt ſchon auf
But nicht gut gesprochen werden, solange nicht eine wirkliche
körperlich und seelisch heruntergekommen und unfähig, sich in
ge Dienſtzeit feſtzulegen. Sie
Irankheit vorliegt, deren Behandlung natürlich ausschliesslich
Gesellschaft zu bewegen. Manchmal ist es nur ein kleines Pünktchen
innen einer Woche in Gang
durch den Arzt zu erfolgen hat. Bei rein kosmetischen Hautübeln
auf der Haut, welches ausserordentlich stark juckt und die kratzenden
von der Regierung und
Kam=
kommt es zunächst darauf an, den vorhandenen Ueberschuss an
Die
Finger mit magischer Gewalt anzieht. Das ist meist der Anfang, dem
für ſeine Sicherheit.
Eauttalg durch allabendliches sanftes Ausdrücken der Taigpfropfen
Re=
bald die fortschreitende Affektion folgt. Die Ursachen des Juckens
ausſprechen, ob ſie der
zu beseitigen. Hierauf folgt Waschen, möglichst mit heissem
sind bisher noch nicht aufgeklärt, da es aber mitunter doch Krank-
(Beifall rechts, im Zen=
Wasser und Zucker’s Patent-Medizinal-Seife nach Massgabe der
heitssymntome sein können, so wird immer der Arzt die Entscheidung
er Linken.)
Ggebrauchsanweisung. Beginnt sich die Haut zu schälen, 80 setzt
ftig den Entſchluß der
Re=
treffen müssen. Eine Reihe von Aerzten und unzählige mit
Haut-
n an einige Zeit mit der Seife aus und verwendet nur Zuckooh-Seife
einer vorzeitigen Feſtlegung
jucken Behaftete betonen die überraschend günstige und schnelle
h Verbindung mit Zuckooh-Crème, bis die Haut wieder glatt ge-
Barthon
Wirkung von Zucker’s Patent-Medizinal-Seife. Der dicke, weiche
it bringen wolle.
worden ist, worauf man in der Verwendung von Zucker’s
Patent-
auf die nahe bevorſtehende
Schaum dieser Seife wird nach Vorschrift der Gebrauchsanweisung
Redizinal-Seife wieder fortfährt. Der Erfolg dieser Massnahmen
arten Staates. (Beifall im
angewendet und bringt meistens sofortige Linderung und
Be-
ittt ein ganz ausserordentlicher: Mitesser, Pickel, braune Flecken usw.
zenen Bänken, Lärm bei der
seitigung des Juckreizes, der schliesslich überhaupt nicht mehr
verschwinden in kurzer Zeit und die Haut wird glatt, rein, weich
nahm die Antwort Barthous
auftritt.
und zart, gesund und straff. Um ein Wiederauftreten des Uebels
es ſich um eine dauernde
Zu=
zn vermeiden, ist der ständige Gebrauch von Zucker’s Patent-
Medi-
ahrgangs handle da die
Re=
zimal-Zeife, Zuckooh-Créme und Zuckoch-Seife dringend zu empfehlen,
iltung ja ſchon einer für die
sſtimmung entſprechen wolle.
daß er drei Tages=
Diec
C
alten habe. Der Abgeordnete
Meaue
Letcte
iorität für die Tagesordnung
Ekzeme und ähnliche Hautllbel, besonders wenn sie nässende Stellen
die lautet: Die Kammer
er=
oder Borken hervorrufen, sind dem Einflusse von Zucker’s
Patent-
vürd nur selten so beachtet, dass man sich ent-a
für die Landesverteidigung
Medizinal-Seife besonders zugänglich, doch ist gerade bei diesen
schliesst, energisch dagegen vorzugehen, und
Uebeln unter allen Umständen der Arzt zu Rate zu ziehen. Nach
immen, aber dem Lande alle
doch ist sie der Beginnzu mancherlei
Beschwer-
e
den vielseitigen Erfahrungen, die eine grosse Reihe von Aerzten
n und geht zur Tagesordnung
den, die man leicht rechtzeitig hätte vermeiden
und ein Heer von Leidenden gemacht haben, bringt Zuckers Patent-
Ennen. Juckende Kopfhaut ist fast stets auchdas
t Barthou erklärt, die Ta=
Medizinal-Seife meist sofortige Linderung des Juckreizes, wenn der
erste Zeichen beginnenden Haarausfalles,
hervor-
indirekt einen Tadel für die
dicke, erémeartige Schaum, wie in der Gebrauchsanweisung
vor-
gerufen durch das Austrocknen und Absterben
geschrieben, nach dem Waschen einige Zeit auf den betreffenden
Priorität ablehne,
un=
der Haarpapille. Das lästige Jucken und unwider-
Stellen liegen bleibt. Es kommt nämlich hierbei darauf an, die
frage. Die Priorität für die
stehliche Kratzbedürfnis befällt besonders Damen mit langem, dichtem
durch das Uebel entarteten und massenhaft absterbenden
Haut-
ſodann mit 315 gegen 241
Haar; meist zeigt sich auf der Kopfhaut bis in die Stirn und selbst
teilchen zu beseitigen und dadurch den ein starkes Jucken
er-
bis auf die Nase herab, auch fettiger Belag oder trockene Schuppen
agesordnung Verlot,
zeugenden Hautreiz zu stillen, die Haut zur Neubildung anzuregen
(Schinn). Wo sich derartige Anomalien einstellen, da leistet Zucker’s
und Nässe sowie Borken auszutrocknen. Wird Zucker’s
Patent-
billigt die Erklärung der Re=
Patent-Medizinal-Seife ungeahnte Dienste! Freilich kann das Nass-
Medizinal-Seife längere Zeit angewendet, so tritt zumeist bald eine
uſatzantrag ab und geht zur
werden der Haare nicht umgangen werden, denn die Waschung
lebhafte Abstossung der obersten Hautschicht ein und eine neue,
e mit 322 gegen 155
der Kopfhaut mit dieser Seife gemäss der Vorschrift ist unerlasslich.
gesunde, zarte Haut kommt zum Vorschein. Dieselbe wird dann
Ihr regenerierender Einfluss regt aber das Haar und die Kopfhaut
en. Die Sitzung wurde
auf=
zweckmässig mit einer hervorragend guten und milden Hautcréme,
zu neuer erhöhter Funktion an, unterdrückt etwaige parasitäre
die aber nicht fetten soll, längere Zeit bestrichen, bis sie einer
ddler infektiöse Ansiedelungen und bringt Borken, Schuppen,
besonderen Behandlung nicht mehr bedarf. Am besten hierfür
7 Stimmen, die in der Frage
schweissige, fettige Sekrete usw. zur Austrocknung, worauf sie
ist die Zuckooh-Créme geeignet.
hresklaſſe von 1910 gegen die
Sich leicht auskämmen oder ausbürsten lassen. Wo der Haarboden
ch zuſammen aus 58
Sozia=
an sich trocken ist, empfiehlt sich nebenbei ein leichtes Einfetten
mit Zucker’s Spezial-Haarnährfett (60 Pfg.)
jedern der radikalen Linken,
ten, 70 geeinigten Sozialiſten,
I28-1eA
Stei
1c
Republikaner. 95 Mitglieder
EEEELEIIT
blikaniſchen Parteien
enthiel=
braune, graue und gelbe
Flecken im Gesicht, auf
Hand-und Fussschweiss sind ebenfallseine Anomalie
er wird von der Preſſe
den Armen, im Nacken
der Haut, in der Regel entstanden durch ungeeignetes
t ſchreibt in ſeinem Blatte
usw. sind besonders un-
Verhalten in der Pflege derselben. Reine, gesunde
hou bleibt am Ruder Man
angenehme Schönheits-
Haut ist ganz geruchlos und wird durch tägliche
fehler, weil sie ohne
Be-
breijährige Dienſtzeit von der
Reinigungsbäder in diesem normalen Zustande
er-
worden iſt, aber kann eine
handlung überhaupt
sel-
halten. Viele, besonderskorpulente Personen, neigen
2
e
agweite blindlings genehmigt
ten wieder verschwinden,
jedoch zu stärkerem Schweissausbruch an be-
einer Regierung, die keine
sondern höchstens zu
be-
stimmten Körperstellen, z. B. in den Achselhöhlen,
radikale Evenement ſagt:
stimmten Zeiten etwas verblassen. Dabei suchen sie besonders die
an der Brust, den Füssen, in der Schrittfalte usw., wo infolge der
1 trotz aller Schwierigkeiten
zarte Haut der jungen Damen und Kinder heim, speziell blonde
grösseren Körperwärme, resp. der geringeren Ventilation dann leicht
hrige Dienſtzeit durchdrücken,
Schönheiten haben arg darunter zu leiden. Da diese Verfärbungen
ine Zersetzung des Schweisses in Verbindung mit einem
unan-
age die Stimmen von 250
Re=
in die Oberhaut eingelagert sind, so muss auf eine einfache
enehmen Geruch und einemlebhaftenJucken auftritt. Dieser Zustand
wird, dann wird das Geſetz
schmerzlose Abtragung derselben, bis die verfärbte Hautschicht
ann sich unter den gleichen Vorbedingungen natürlich auch auf die
bleiben. Würde ein
Militär=
beseitigt ist, hingearbeitet werden. Scharfe Salben und Pasten
übrige Körperfläche erstrecken. Der Gebrauch von Zucker’s Patent-
und Anſehen beſitzen, wenn es
erfüllen diesen Zweck nicht so gut wie Zucker’s Patent-Medizinal-
Medizinal-Seife schafft hier sehr rasch Abhilfe, weil durch deren
Kalk-
llig angenommmen würde;
Seife, weil sie teuer, sehr umständlich in der Anwendung und wegen
gehalt die übermässige Feuchtigkeit der Haut aufgesogen und diese
icht durch einen
Vermittlungs=
der Verunreinigung der Wäsche wenig empfehlenswert sind. Wenn
gur normalen Funktion zurückgeführt, zugleich aber auch kräftig
ſikale Aurore meint: Geſtern
man den dichten, crémeartigen Schaum von Zucker’s Patent-
4 esinfiziert und gereinigt wird. Jedoch ist die übermässige
Schweiss-
ierte der Abſtimmung enthal=
Medizinal-Seife abends aufträgt, ihn über Nacht liegen lässt und
=Udung, so natürlich sie zu sein scheint, manchmal auch auf
be-
immung wird jeder ſeinen
morgens wieder sanft abwäscht, wie es die Gebrauchsanweisung
Einnende Erkrankungen (Tuberkulose usw.) zurückzuführen. Bei
müſſen. Das geſtrige Votum
vorschreibt, so erreicht man in einfachster und sauberster Weise.
Beobachtung regelmässiger starker Nachtschweisse usw., ferner bei
Aetion, welche ſtets für die
dass sich bald die Oberhaut zu schälen beginnt und einem reinen,
Schmerzhaften Veränderungen der Haut infolge starken Schwitzens,
treten iſt, ſchreibt: Wenn wir
wunderbar zarten und rosigen Teint Platz macht, den man dann
üsberhaupt in allen Fällen, wo der Schweiss krankhaft ist, ist daher
geſchah es, weil wir der
deut=
mit Zuckooh-Cräme und Zuckooh-Seife weiter sorgsam pflegen muss.
unbedingt der Arzt zu befragen.
llten, daß das republikaniſche
1. und wenn wir für die
un=
ſtimmen, dann werden wir
epublikaniſche Frankreich ſich
igen wiſſen wird. Die Teil=
Seite 18.
Nummer 112.
Darmſtädter Tagblatt, Freitag, den 16. Mai 1913.
62 J., ev., Soderſtraße 56. Am 10.: Theodor Tilippi,
Ell. Am 3. dem Monteur Hans s Mank, Giutenberg
13 Stunden, kath., Schloßgartenſtraße 69. Eliſab.
Wind=
ſtraße 37, ein S. Am 8.: dem Fabrikarbeiter Konrad
haus geb. Riedlinger, 51 J., kath., Witwe des Gymnaſial=
Wembacher, Liebfrauenſtraße 53, eine T. Marie. Am 4.:
direktors, Mühlſtraße 32. Am 12.: Fabrikarbeiter Adam
dem Oberpoſtſekretär Wilhelm Niebel, Soderſtraße 134
Jäger, 70 J., ev., von Steinbach, Kreis Erbach hier
eine T. Luiſe. Am 3.: dem Schloſſer Joh. Peter Schnei=
Erbacher Straße 25. Dora Herd, 10 Mon., kath., T. des
der, Kaupſtraße 27, ein S. Hans. Am 5.: dem Großh
Taglöhners, Langgaſſe 30. Am 13.: Hofdentiſt Adam
Eiſenbahnſekretär Oskar Schneider, Gutenbergſtraße 40
Mahr, 58 J., ev., Wilhelminenſtraße 35.
ein S. Philipp Leonhard Oskar. Am 8.: dem
Fabrik=
arbeiter Peter Philipp Müller, Neue Ireneſtraße 16
Ge
ein S. Ludwig Willi Georg. Am 4.: dem Kaufmann Gg.
Friedrich Hein, Ernſt=Ludwigſtraße 20, eine T.
Karo=
lina Anna Johanna. Am 5.: dem Damenſchneider Rud.
, A Wl
Tuſcha, Arheilger Straße 83, ein S. Richard. Am 9.:
dem Bankbeamten Jakob Flickinger, Inſelſtr. 21, eine T.
Frieda. Am 5.: dem Maurer Adam Geier, Neue Irene=
ſtraße 10, eine T. Anna. Am 12.: dem Fabrikarbeiter
Heinrich Karl Albrand, Schuknechtſtraße 57, eine T.
Ottilie Lina. Am 11.: dem Bierbrauer Mich. Traimer,
Eliſabethenſtraße 37, eine T. Wilhelmine Eliſabeth. Am
12.: dem Schriftſetzer Walther Eugen Fritſch,
Lichten=
über 34,000 ähnlich lautende ſchriftliche Anerkennungen!
h
bergſtr. 23, eine T. Luice Math. Marg. Kath. Am 13.: dem
Stuckateur Karl Nikolaus Sitzler, Gardiſtenſtraße 19, eine
Otto
T. Käthe. Am 9.: dem Taglöhner Georg
Köhler, Sackgaſſe 10, ein S. Ferdinand. Am 14.: dem
Schiffer Philipp Willwohl, Gardiſtenſtraße 9, eine T.
gewinnt die
Margarete. Am 10.: dem Taglöhner Georg Müller,
vortreffliche
Langgaſſe 47, ein S. Ernſt. Dem Feilenhauer Anton
B
mdel und Verkehr.
Qualitäts-
Arbogaſt Schaffner, Erbacher Straße 17, ein S. Alfred
Dem Buregeugehilfen Friedrich Aug. Eckert,
Gervinus=
ich der 47. Wanderverſammlung
9E
SCEiMA
ſtraße 44, eine T. Käthe Eliſabeth.
bayeri
Landwirte und der landwirt=
Cigarette
reisausſtellung in Aſchaffen=
Aufgebote. Am 9. Mai: Kaufmann Ludwig Schnitzel
25. Mai ein Sonderzug von Darmſtadt
in Hannover und Anng Eliſabeth Lina Hauſtein in Lin=
urg und am 25. und 26. Mai ein
Sonder=
urg nach T
enden Fi
Darmſtadt
ichſtein
Reſſel
rg
im
hau
auſe
ockſtadt
Mainaſchaf
Neg. 18.7, Set. 1. . Z.
Aſchaffenbu
der sehrempfindlichist und leicht zuflaut-
Von grösster Wichtigkeit ist die
affektionen neigt, darf nür mit der milden
gleichzeitige Anwendung von
625 (Aſche
vom 25.
Zuckeoh-Seife
Zuckoeh-Crême
pfzug gefahre
tärkung der
behandelt werden. Zuckooh- Seife, nach
Geent e
rden. Es u
denselben Grundsätzen wie Zucker’s
setzung und wundervolles, diskretes
ſtellung, welc
Patent-Medizinal-Seife bereitet, verbindet
Parfüm alle, selbst die besten
ausländi-
hr, ſtattfin
deren antiseptische Eigenschaften mit
schen Hautcrémes, weit in den Schatten
ſe
n wollen, noch
dén Vorzügen einer vollkommenen,
stellt. Zuckooh-Créme ist die einzige
ihr
Rüc
ſein.
feinsten Toiletteseife.
Créme, die in ihrer Wirkung sich der
=Erteilung
jenigen von Zucker’s Patent-Medizinal-
Zuckooh-Seife kommt da vor allem
Szberg u. Co.
Seife und Zuckooh-Seife genau anpasst
in Frage, wo mit Zucker’s Patent-Medi-
Buken,
adt. 30
. 260 71
zinal-Seife auf eine Regenerierung und
iſch
rkſame
Erneuerung der Oberhaut hingearbeitet
sind der
Falten und Runzeln
Liperra
nden
wird. Ein Wechsel zwischen der stark
Behand-
burg v. d. H
e, Saalburgſtr.
wirkenden Zucker’s Patent-
Medizinal-
lung mit
fen
)a
2. 4. 12. H. 5739
Seife und der milden Zuckooh-Seife
Zuckooh-Créme besonders zugänglich.
bender Stoffe
wird dann meist angénehm empfunden.
verleiht
Es empfiehlt sich daher für jeden, der
3. 67 a. B. 66 352.
.
Blassen Wangen
Zuckooh-
umlaufende,
Zucker’s Patent-Medizinal-Seife zu
maſch
Créme
diesen Zwecken benutzt, auch die
um paralle
zartes, rosiges Kolorit und ist daher dem
beren
Zuckooh-Seife für solche Fälle bei der
lenkarm gelage
Pudern und Schminken vorzuziehen.
Hand zu haben, wo keine Unterbrechung,
nd h
org Bö
sondern nur eine zeitweise mildere
Wir-
b. 27032.
orrichtun
n zur
Maſchin=
kung erwünscht ist.
Rauhe Hände und Arme
Otto
m b.
macht Zuckol-brene weich, zartu. en.
14. 26
F =A
meldungen.
tritt
Ein Urteil der schönen und geistreichen
ng
Nach dem Waschen
eingeb.
eit über Deutsch-
Gattin Harry Waldens, des
sehr
lands Grenzen hinaus berühmten und gefeierter
ainz,
oft
Lieblings der gesamten Theaterwelt: Bitte senden
Beleuch
e
B30904
eine starke Benachteiligung der Hauf
Sie mir 4 Stück Zucker’s Patent-Medizinal-Selfe
8
ngeba:
50oig, 4 Stück Zuckooh-Seife und 3 Tuben
Zuckooh-
ein, die durch Waschwasser-Zusätze
Créme. Es gereicht mir zur grossen Freude, Ihnen
kainz,
allein nicht vermieden werden kann,
schreiben zu können, dass ich nie vorzüglicher
Seh
1. 551 723. Boger
Zuckooh-Créme, sofort nach dem Waschen
Teintmittel besessen habe, als Ihre Seifen und
Crsme. Seit Jahren konnte ich mein Gesicht nur
ort
12. 4. 1
gebraucht, beseitigt jeden Nachteil.
mit Fett behandeln, da ich weder Wasser noc
n und
Seife vertragen konnte. In den letzten Jahrer
erzielt
eBi
lm Heiliger, Lar
wurde meine Haut, die früher sehr gut und weich
Samtweiche Haut zuckoch
gewesen war, wie golbes Leder; ich war direk
itliche
. 60 445.
Créme
verzweifelt. Durch Zufall kam ich dazu, hier in
Schl
tern
Düsseldorf Ihre Seife zu probieren, und war direkt
überall da, wo dieselbe rauh,
aufge-
41. 5
15. 4. 13.G
47940.
verblüfft über die Wirkung. Ich schaffte mir
so-
sprungen, rot oder sonst beschädigt und
fort noch Zuckooh-Créme an und habe nach 8 bis
ichtun
hähne zu
die Schönheit verunstaltet ist.
10tügigem Gebrauch eine wundervolle, weiche
eſchir.
Kailbac
Haut bekommen, die allen Leuten auffällt, die mich
Zm
14 b. 551 468.
ündholzbehälter
wird ausser mit
in der letzten Zeit gesehen haben. Dabei wasch
Fettige Haut
ich jetzt täglich mein Gesicht., Ich habe Ihre
Einſchieber
Zucker’s Patent.
fläche
Präparate bei den Damen unseres Ensembles
Medizinal-Seife
Me
holzſchachte
empfohlen, und auch diese sind sehr zufriehen
auch mit der völlig fettfreien Zuckooh-
Parr, Offe
h a. M. 12. 4.
Mein Mann ist gezwungen, sich jeden Abend im
Theater 2mal zu waschen und hatte bereits eine
Aufnahme=
Cröme äusserst erfolgreich behandelt.
orricht
à Stck. 50 Pf.
Zuckooh-Seife, mild
,
schauderhafte Haut bekommen. Durch Ihre Seife
nsport
bei horizor
geht es vorzüglich. Sie werden sich wunder
wird durch die stän-
Zuckooh-Elite-Seife
M. 1,50
ffenbach
warum ich Ihnen diesen langen Brief schreibe
à
7. 4. 13. St.
„
Graue Haut dige Anwendung von
es geschieht wirklich aus dem Gefühl heraus,
ür K.
wechſelbare
Tube 50 Pf.,
Preis pr
Zuckooh-Seife und
Ihnen zu danken, Ich bin sehr glücklich über
Zuckooh-Créme 75 Pf., 1,25 M. und 2.— M.
feſtigungsv.
für Trat
die vorzügliche Wirkung.
Zuckooh-Crème sehr bald rosig, frisch, ge-
Offenbach a. M
lm S
Frau Harry Walden.
sund, blendend rein u. schön erscheinen.
n.
Patent=
ſerſtoff
yntl
og
Chemiſ.
elektriſchen
mmmmmmimmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmimmmmmmmmmmmmmmmmimmmmmiimmminmnumnmnimmmmimiimmmmiammimmnmilmimiminiuugs
Ott
tron, Fran
toldenk=
nd Dr.
4. 7
verlt
minde
Verkaufsstellen in Darmstadt:
ne m
derl
duktan
ein
leitu
tadt,
Augu
Ludwigsplatz 7: Friedrich Schaefer, Drogerie.
Kirchstr. 27: Medizinal-Drogerie, Fr. Beckenhaub.
67
Elisabethenstr. 30: Central-Drogerie,
Mühlstr. 78: Germania-Drogerie, K. Steinhäuser.
ne
(5
Apotheke Anton Logel.
Rheinstr. 8: Christian Schwinn, Hoflieferant,
öff
br
Elisabethenstr. 9: G. Fr. Frank, Parfümerie.
Drogerie.
am=
Uhr
älle und
Wilhelminenstr. 7: Valentin Grab, Parfümerié:
Frankfurter Str. 12: Adler-Drogerie, A. Fischer.
25
Mai:
45
Schnitze
er 3
Drogerien und Parfümerien erhältlich.
Auch in allen Apotheken und übrigen
Immim
Klmmmnan
immmmmmmmmmmmmmumnmimummiminnmmmumm
Hent
E
elle federmatratz
* bill. abz. Taunusſtr. 36, p. (*128