Darmstädter Tagblatt 1913


10. Mai 1913

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4
a!

G


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Inſerate

176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
werden
angenommen in Darmſtadt.
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
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ſowie von unſeren Agenturen und
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
108.
Samstag, den 10. Mai.
1913.
auf gegenſeitiger Achtung und dem Wunſche, zu leben und
Die heutige Nummer hat 30 Seiten.
Der Mißbrauch der Immunität.
leben zu laſſen. Europa kann ſich dazu beglückwünſchen,
daß die kritiſchen Fragen, welche die tatſächliche Eriſtenz
* Wie mitgeteilt worden, hat der Lehrer Hildwein
Albaniens als eines unabhängigen Staates hätten be=
in
Colmar den Abgeordneten Kübler, der unter dem
drohen können, gelöſt ſind und daß jetzt die einzige Sorge
Das Wichtigſte vom Tage.
Schutze der Immunität die Gattin des erſteren
iſt, es Albanien zu ermöglichen, ebenſo unabhängig
zu leben, wie die anderen Balkanſtaaten, um ſich in Zu=
im
Abgeordnetenhauſe beſchimpfte und eine Genugtuung
Der Kaiſer iſt geſtern vormittag von Wiesbaden wie=
kunft
einer gedeihlichen Entwicklung und ziviliſatoriſcher
verweigerte, mit der Hundspeitſche gezüchtigt. Da das
der in Potsdam eingetroffen.
Fortſchritte erfreuen zu können. Die Fragen, welche den
Geſetz dem ſchwer Beleidigten jede Genugtuung
Mächten als die ſchwierigſten erſcheinen, nämlich die
Der Heeresausſchuß der franzöſiſchen Kammer
verſagt, hat er zur Selbſthilfe greifen müſſen, denn
Grenzfragen, ſind teils erledigt, teils auf dem Wege=
nahm
die Geſetzesvorlage, betreffend die dreijäh=
einer
freundſchaftlichen Verſtändigung. Albanien wird
ruhig hinnehmen konnte er die Beſchimpfung als Ehren=
rige
Dienſtzeit, mit 17 gegen 4 Stimmen an.
natürlich Städte, auf die es Anſpruch hat, verlieren, es
mann nicht. Die elſaß=lothringiſche Preſſe, mit Ausnahme
wird aber andererſeits Städte behalten, worauf andere
Das engliſche Unterhaus vertagte ſich bis
der klerikalen, zu deren Partei Kübler gehört, drückt dem
Anſpruch haben. Die Hauptſache iſt, ein Albanien zu
zum 27. Mai.
Lehrer Hildwein ihre volle Sympathie aus. Die Straß=
ſchaffen
, das fähig iſt, ſelbſtändig zu eriſtieren und ſich zu
entwickeln. Die politiſchen und wirtſchaft=
burger
Poſt ſchreibt:
Die Londoner Botſchafterkonferenz traf am
lichen Fragen, welche im Zuſammenhang damit ent=
Soweit man einen Begriff von dem unqualifizierten
Donnerstag keine Entſcheidung von Wichtigkeit und
ſtehen müſſen, können mehr oder weniger in Ruhe mit
Verhalten des AbgeordnetenKübler im Landtag hat, hat
vertagte ſich vorläufig bis zum 20. Mai.
dem Wunſche beſprochen werden, Albanien zu wirklicher
man auch das volle Verſtändnis für die Handlungsweiſe
Unabhängigkeit und wirklichem Fortſchritt zu verhelſen,
Hildweins. Der Abgeordnete Kübler hätte ſich, nachdem
In Skutari iſt ein großer Brand ausgebrochen. Die
ohne die Möglichkeit, daß dieſe Fragen von anderen durch=
er
ohne zwingenden Grund eine ſolch ſchwere Beſchuldi=
Bevölkerung der Stadt flüchtete.
kreuzt werden, woräber die Großmächte entgegengeſette
gung erhoben hatte der gerichtlichen Austragung der Sache
Anſichten haben könnten. Ein Redner hat angedeutet,
nicht entziehen dürfen. Wohin kämen wir denn, wenn
Das Repräſentantenhaus der Vereinigten Staa=
daß
Montenegro aus dem Kriege keinen Gewinn
unter dem Schutz der Immunität ein der=
ziehen
werde. Dem iſt nicht ſo: Montenegro wird ebenſo
ten hat die Tarifbill mit 281 gegen 139 Stimmen
artiges Eingreifen in das Privatleben, eine
wie ſeine Verbündeten Gebiet gewinnen. Dieſer Gewinn
angenommen.
ſolch niedrige Art der Bekämpfung des politiſchen Geg=
wird
wahrſcheinlich erheblich ſein. Das Schickſal Sku=
ners
möglich wäre? Das lag nicht im Sinne des
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6 und 7.
taris gehört zu dem bereits abgeſchloſſenen Ueberein=
Geſetzgebers, als er die Immunität der
kommen der Großmächte. Selbſt diejenige Macht, welche
Abgeordneten feſtlegte Wer will ſich wundern,
das größte Intereſſe an der Unterſtützung aller ſerbiſchen
wenn der vor aller Oeffentlichkeit Beſchimpfte, wenn ihm
Nationalitäten hat, erklärte, daß Skutari eine ganz alba=
Pfingſten!
jede Möglichkeit genommen wurde, ſich ſein Recht zu ver=
niſche
Stadt ſein miſſe Wir fühlen eine große Er=
ſchaffen
, zur Selbſthilfe greiſt? Welcher anſtändige Mann
leichterung, daß Skutari nicht länger eine Gefahr
** Das Feſt der Ausgießung des heiligen Geiſtes
würde nicht ebenſo handeln wie Herr Hildwein, der nach
der Veruneinigung zwiſchen den europäiſchen
ſchwerer ſeeliſcher Bedrückung zu dieſem Entſchluß ge=
und der Geburtstag der chriſtlichen Kirche! Welche Jah=
Großmächten darſtellt. Man kann die verantwortlichen
kommen iſt und der dafür die Sympathie aller anſtän=
reszeit
wäre geeigneter, die Erinnerung an dieſe beiden
montenegriniſchen Stellen nicht weniger im eigenen In=
digen
Leute auf ſeiner Seite hat.
tereſſe als in dem Europas ſehr beglückwünſchen, daß ſie,
Ereigniſſe in uns wachzurufen, als die Zeit, in welcher
Die Straßburger Bürgerzeitung urteilt
wenn man das Bild gebrauchen darf. von dem Baume
der Lebensgeiſt durch alle Adern der Natur ſich ergießt
folgendermaßen:
herunterklettern, bevor er durch eine Exploſion in die Luft
Es iſt zu bedauern, daß es zu einem ſolchen Auftritt
und neue Kraft und neues Sein erzeugt! Deshalb iſt auch
geſprengt worden iſt, welche ganz Europa in Brand hätte
kommen mußte. Schuld daran trägt aber der Abgeordnete
ſtecken und ſehr unbequem für die Montenegriner ſelbſt
das zarte, friſche Grün der Birke für uns das Sinnbild
Kübler allein, der ſich nicht ſcheute, in einem politiſchen
hätte werden können.
dieſes Feſtes, mit ihr ſchmücken wir unſer Heim, ſie er=
Kampfe von einer geſicherten Stelle aus die Ehre
Der Schwager Eſſad Paſchas veröffentlicht in
zählt uns von dem Wunder da draußen, wo alles ſprießt
einer Frau ſeines politiſchen Gegners zu
der Albaniſchen Korreſpondenz eine Erklärung Eſſads,
beſchmutzen. Bei der Immunität des Abgeordneten war
und ſich entfaltet. Auch die chriſtliche Kirche war vor
dem Beleidigten jede Rechtshilfe verſagt. So
nach welcher zwiſchen dieſem und den Montenegrinern
faſt zwei Jahrtauſenden ein zartes Reis, das aber ſeitdem
mußte er zu einem Hilfsmittel greifen, das die ultima
keine ſchriftlichen geheimen Abmachungen beſtänden; wohl
ſeine Zweige weit ausgedehnt hat und ſich heute über die
ratio iſt: die körperliche Züchtigung des Beleidigers.
habe ihm König Nikolaus den Vorſchlag machen laſſen,
ganze Erde verbreitet.
Dieſe Kritik des Mißbrauchs der parlamentariſchen Im=
ſich
zum König von Albanien zu proklamieren, und
munität iſt derb, aber ſie blieb die einzige Form
An dieſem Maienfeſte ſtehen wir erſt im Anfange des
der einzig möglichen Selbſthilfe in Vergel=
ihm
freigeſtellt, das neue Königreich unter die Souverä=
Wonnemonats. Aber den Pfingſtzauber empfinden wir
tung der Ehre ſeiner Frau, die mit dem politiſchen Leben
nität des Sultans zu ſtellen, weil ihm ſonſt möglicher=
doch
, er löſt in uns neue Lebensfreude, neue Hoffnungen
nichts zu tun hat.
weiſe die türkiſchen Soldaten den Gehorſam verſagen
Die Straßburger Neue Zeitung ſchreibt:
und neue Tatkraft aus. Denn wir wiſſen, daß wir mitten
würden. Eſſad erklärte, daß er die Vorſchläge nicht ver=
Der Lehrer Hildwein tat. was ihm allein blieb, nach=
im
Frühling ſtehen, daß die Sonne Siegerin bleiben
dem das Geſetz ihm den Schutz verſagen mußte. EEr
wirklicht habe und auch nicht verwirklichen werde.
wird und daß die Tage, an denen der Himmel ſich grau
wahrte ſeine Ehre, die ſeines Hauſes und ſeines
über uns wölbt, vorbei ſind. Frohe Zuverſicht erfüllt der
Weibes der Mutter ſeiner Kinder, ſelbſt, nachdem die
geſetzlichen Mittel verſagten, nachdem Herr Kübler in
Menſchen Herz in der Pfingſtzeit, und in dieſem Jahre
Deutſches Reich.
unglaublicher Geringſchätzung fremder Ehre und in un=
liegt
dafür noch ein beſonderer Grund vor. Denn die
erhörter Ueberhebung auf die Bitte um Aufklärung oder
-
Die Monarchenbeſuche in Berlin. Die
Wolken, die am politiſchen Himmel ſich zuſammengeballt
Rücknahme die bekannte Antwort hatte, die eine verzwei=
Kölniſche Zeitung meldet aus Berlin: Gegenüber der
felte Frau rettungslos der öfſentlichen Schande preis=
hatten
und gar oft ein gefährliches Unwetter auf Europa
Meldung eines Blattes, daß die zur Hochzeitsfeier im
geben mußte.
herniederſenden zu wollen ſchienen, ſind lichter geworden.
Kaiſerhauſe hier erſcheinenden Monarchen Rußlands und
Auch die ſozialdemokratiſche Freie Preſſe iſt der
Ein blutiger Krieg im Südoſten unſeres Erdteils hat
Anſicht, daß Hildwein nicht anders handeln konnte, als
Englands von ihren Miniſtern begleitet ſein würden, ſei
monatelang verheerend gewirkt, und man mußte befürch=
er
gehandelt hat. Sie ſagt: Hildwein konnte nicht an=
feſtgeſtellt
, daß das nicht der Fall ſein wird. Ueberhaupt
ders handeln. Er handelte aus Notwehr. Darob wird
ten, daß er weitere Kreiſe ziehen, ja ſogar auch unſer
ſind die Verſuche, dieſen Herrſcherbeſuchen
gleichzeitig
kein Menſch, der noch einen Funken Ehrgefühl im Leibe
Vaterland nicht unberührt laſſen werde. Es waren wirk=
hat
, ihn ſchelten.
politiſchen Charakter zu verleihen, irreführend.
lich Wochen der Sorge, die hinker uns liegen, Wochen
In einer, öffentlichen Verſammlung in Wettolsheim,
Ein fremdes Urteil über unſere Di=
der
Aufregung und Zweifel. Sie ließen uns erkennen,
dem früheren Wirkungskreis des Lehrers Hildwein, wurde
plomatie. Der Berliner Berichterſtatter der Pariſer
daß wir einer ſtarken Wehr bedürfen, um gegen alle An=
die
Handlungsweiſe des Abgeordneten Kübler gebrand=
Ausgabe des New York Herald teilt ſeinem Blatte mit,
fechtungen, die von außen her kommen können, gefeit zu
markt und eine Reſolution angenommen, in der die an=
daß
die Kreiſe des Auswärtigen Amtes, denen er die
ſein. Dieſer Ueberzeugung tut es keinen Abbruch, daß
weſenden Bürger und Bürgerinnen ihre tiefſte Entrüſtung
Beurteilung der Haltung Deutſchlands während der Bal=
die
unmittelbare Gefahr glücklich vorüber zu gehen ſcheint,
ausſprechen über die ungeheuerliche Verdächtigung, die
kankriſe verdanke, über den Sieg der Friedensdiplomatie
nachdem der Friede am Balkan geſichert iſt. Nun wird
der Landtagsabgeordnete Kübler in der Zweiten Kam=
hocherfreut
ſeien. Wörtlich heißt es dann weiter:
auch den ſchwer heimgeſuchten Völkern im Südoſten das
mer unter dem Schutze der Immunität gegen Herrn und
Während der ganzen Zeit der durch die peſſimiſtiſchen
Pfingſtfeſt die Herzen mit neuen Hoffnungen erfüllen.
Berichte aus Wien verurſachten Aufregung hat Deutſch=
Frau Hildwein ausgeſprochen hat. Sie bedauern, daß
Wohl beleuchtet die Pfingſtſonne dort noch zerſtorte
land das Vertrauen bewahrt, daß die Löſung der Frage
die Tribüne des Landtags zu derartigen
Wohnſtätten, noch bleicht ſie wohl viele Leichen Gefalle=
von
Skutari ſich ergeben werde ſobald König Nikolaus
Ehrabſchneidungen
miß=
perſönlichen

Verhalten das Fortbeſtehen der Einigkeit der Mächte
ner, die noch kein Grab fanden, aber die ſchwerſte Zeit
braucht werden konnte, und fordern Herrn Kübler auf,
nicht gefährde. Daher haben die deutſchen Diplomaten
iſt doch vorüber; den chriſtlichen Völkern am Balkan
Tag und Nacht gearbeitet, um ein übereiltes Vorgehen
ſein Mandat als Abgeordneter für den Wahlkreis Neu=
winkt
eine beſſere Zukunft, ſie gehen geordneten und ſiche=
zu
verhindern, das Europas Uebereinſtimmung geſtört
breiſach=Andolsheim=Winzenheim niederzulegen.
hätte. Man fühlt hier, daß die Ueberwindung der Kriſe
ren Zuſtänden entgegen.
ein unwiderleglicher Beweis iſt für die wichtige Rolle, die
Frohe Pfingſten ſeien auch dem deutſchen Volke be=
der
deutſche Kaiſer in der Erhaltung des europäiſchen
ſchieden! Wohl hat es auch ſeine Sorgen, und hohe An=
Friedens während der ganzen Balkanſchwierigkeiten ge=
Die albaniſche Frage.
forderungen werden an ſeine Opferwilligkeit fürs Vater=
ſpielt
hat.
land geſtellt; aber die Opfer ſind nicht unerſchwinglich
Die Wehrvorlage und der Zentral=
* Imengliſchen Unterhauſe lenkte der Unio
und ſollen bewirken, daß wir uns des Friedens weiter
verband Deutſcher Induſtrieller. Dem Ver=
niſt
Aubray Herbert die Aufmerkſamkeit des Hauſes auf
erfreuen dürfen. Denken wir daran, welche Pfingſten
nehmen nach hat das Direktorium des Zentralverbandes
die Lage auf dem Balkan und nahm beſonders auf Al=
unſer
Volk vor hundert Jahren feierte, wie es unter un=
Deutſcher Induſtrieller ſich in ſeiner letzten Sitzung ein=
banien
Bezug. Parlaments=Unterſtaatsſekretär Ac=
gehend
mit der Erörterung der Deckungsfragen für die
gleich ſchwierigeren Verhältniſſen ſich emporringen mußte
land, der an Stelle Greys, welcher In der Botſchafter=
Wehrvorlage beſchäftigt und beſchloſſen, alsbald nach Be=
aus
Knechtſchaft und Fremdherrſchaft, und doch des
vereinigung teilnahm, das Wort ergriff, kam auf die
endigung der erſten Leſung der Budgetkommiſſion des
Sieges ſich erfreuen konnte. Wie viel leichter aber hat
Worte Aubray Herberts zurück, der das Wort von dem
Reichstags eine Sitzung des Ausſchuſſes des Zentkalver=
es
die heutige Generation, die unter dem Schutze des
Gleichgewicht auf dem Balkan geſprochen hatte, und ſagte
bandes anzuberaumen, um zu den Fragen der Deckung
mächtigen Deutſchen Reiches Ruhe und Sicherheit ge=
unter
anderem:
der Koſten der neuen Heeresverſtärkung Stellung zu neh=
nießt
und ihre Schwingen frei zu entfalten vermag!
Unter Gleichgewicht verſtehen wir im allgemeinen
men. Hierfür dürfte die Erwägung maßgebend geweſen
die Balaneierung entgegengeſetzter Kräfte. Ich vertraue
Freuen wir uns daher um ſo mehr dieſes Pfingſtfeſtes,
darauf, daß die zukünſtige Lage der Ballanſtaaten mehr
ſein, daß die bevorſtehende erſte Leſung der Geſetzesvor=
möge
ſein Zauber uns erfüllen und alle unſere Hoff=
als
das ſein wird, nänlich ein Zuſammenarbeiten, wenn
lagen eine Klärung darüber herbeiführen wird, ob und
nungen neu beleben!
nicht ein Bund befreundeter Mächte, gegründet

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Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Mai 1913.
Nümmer 108.
inwieweit die Deckung der Koſten, über deren Geſtaltung
drittens das Recht zuerkannt werden, ihre Bedürfniſſe
Vereinigte Staaten.
zurzeit noch völlige Ungewißheit herrſcht, auf dem Wege
durch kirchliche Umlagen zu decken. Zwiſchen den Sozial
Die Tarifvorlage. Das Repräſentantenhaus
der Regierungsentwürfe oder nach Maßgabe neuer
demokraten und dem Zentrum kam es mehrfach zu hef
hat an der Tarifvorlage 27 Abänderungen vorgenommen.
tigen Auseinanderſetzungen wegen der Frage des Aus
Steuervorſchläge erfolgen ſoll, ſo daß alsdann eine
Die wichtigſte für Deutſchland iſt, daß Indigo wieder zoll=
tritts
aus der Kirche und der Erziehung der Jugend in
Stellungnahme zu den Beſchlüſſen der Budgetkommiſſior
frei gemacht wurde, ſowie daß der Wertzoll für Abzieh=
den
Volksſchulen. Gegen 7 Uhr vertagte ſich das Haus
im Intereſſe von Handel und Induſtrie liegen wird.
bilder von 30 auf 20 Prozent reduziert wurde. Rogger
bis zum 20. Mai
Die Friedenspräſenzſtärke des deut
und Calcium=Carbid ſowie Schuhmaſchinen werden auf
Ueber das liberale Wahlabkommen
ſchen und des franzöſiſchen Heeres. Geger
die Freiliſte geſetzt. Die Abgabe von Konſumſchokolade
für die badiſchen Landtagswahlen teilt die
über Barthous Berechnung der Friedenspräſenzſtärke des
wurde auf 2 Cents pro Pfund plus 25 Prozent des Wer
Straßburger Poſt mit, daß die Fortſchrittliche Volks
deutſchen und des franzöſiſchen Heeres in ſeiner Bankett=
tes
erhöht. Die gewirkten und geſtrickten Unterzeuge wur=
partei
Badens laut dem Wahlabkommen in 14 Bezirken,
rede zu Caen ſtellt die Norddeutſche Allgemeine Zeitung
den auf 30 Prozent, Schirme auf 35, einfache Linoleums
die bisher je zur Hälfte vom Zentrum und von den So
feſt, daß die Geſamtſtärke des deutſchen Heeres im Frieden
auf 20, geſchliffene Edelſteine auf 20 Prozent des Wertes
zialdemokraten vertreten ſind, Kandidaten aufſtellt, außer
einſchließlich der Kapitulanten und Einjährigen 641000
erhöht. Die Einheitsſätze für ungemuſterte Leinenwarer
dem in den ſieben bisherigen Sitzen der Partei. Die
die des franzöſiſchen 581000 beträgt, das ſei alſo ein
und Schirting beträgt 35 Prozent des Wertes. Mineral=
Nationalliberalen ſtellen in 47 Wahlkreiſen, von dener
Unterſchied von 60000, nicht 180000 zu Ungunſten Frank
waſſer wurde auf 10 Cents, Jacquard, Baumwolle und
17 bisheriger Beſitz ſind, Kandidaten auf. Die Stadt
reichs, wie Barthou irrtümlich behauptete. Selbſt wenn
Leinengewebe auf 30 Prozent des Wertes reduziert. Die
Mannheim iſt vom Wahlabkommen ausgeſchloſſen. Das
die zum Dienſt ohne Waffen eingeſtellten abgezogen wer
Ausführungsbeſtimmungen ſind unverändert geblieben,
Scheitern des Großblocks haben neben den radikalen So
den, etwa 38500 in Frankreich und 2700 in Deutſchland
Ihre Tragweite wird von den Importeuren jetzt in vollem
zialiſten beſonders die Nationalliberalen verurſacht, die
ſo beträgt Deutſchlands Ueberlegenheit nur 95000 bis
Umfange erkannt und verurſacht große Beſorgniſſe. Das
nicht darein willigten, der Sozialdemokratie zehn. Sitze
96000, alſo die Hälfte deſſen, was Barthou in Caen als
Repräſentantenhaus hat darauf die Tarifbill mit un=
von
den zwanzig, in denen ſie ſelbſt ſehr ſtark ſind, kampf=
Tatſache angab
weſentlichen Aenderungen mit 281 gegen 139 Stimmen
los zu überlaſſen. Von den 24 jetzigen liberal= fortſchritt=
angenommen
.
Die Erſatzkaſſenfrage. Schon im Reichs=
ichen
Sitzen ſind nur zwei, Meßkirch und Adelsheim=Box
Die Beratung des Geſetzes wegen des
tage hatte auf Interpellation der Direktor im Reichsamt
berg, gefährdet; dagegen ſoll es möglich ſein, dem Zen=
des
Innern, Exzellenz Caſpar, erklärt, daß das Reichsamt
Geldmittelumlaufs wird im Repräſentantenhauſe
trum wie den Sozialiſten mehrere Sitze abzunehmen.
des Innern die Erſatzkaſſenfrage des Deutſchen Privat
etwa am 1. Juni aufgenommen werden, wie der Führer
Beamten=Vereins ebenſo günſtig anſieht und mit dem
der Demokraten Underwood nach einer Beſprechung er=
Ausland.
gleichen Wohlwollen prüfen würde, wie die Volksvertre
klärte, die er mit dem Präſidenten Wilſon im Weißen
ter. Jetzt hat auch der Bundesrat dem Deutſchen Privat=
Hauſe gehabt hatte. Letzterer drang darauf, daß die Re=
Frankreich.
Beamten=Verein die Mitteilung gemacht, daß die Kaſſen
form des Bankweſens, wenn irgend möglich, noch wäh=
Die Heereskommiſſion der Kammer nahn
des Vereins grundſätzlich als Erſatzkaſſen nach § 372 des
rend der gegenwärtigen Seſſion durchgeſetzt würde
wei Artikel des Geſetzentwurfes Reinach=Montebello übe
Verſicherungsgeſetzes für Angeſtellte zugelaſſen werden.
die Urlaubserteilung an. Abgeſehen von den Sonn= und
Mexiko.
Zu erfüllen iſt nur noch eine formale Anpaſſung an die
den geſetzlichen Feſttagen ſoll die Geſamtzahl der gleich=
Die Haltung der Vereinigten Staaten
§§ 372 ff. des Verſicherungsgeſetzes für Angeſtellte. Uebe
zeitig beurlaubten Mannſchaften in jedem Truppenteil
Die Aſſociated Preß meldet: Nach einer Depeſche aus
die Auslegung dieſer Normen wird das Direktorium der
ein Zehntel der geſetzlichen Effektivſtärke nicht über=
Mexiko drückte Präſident Huerta dem amerikaniſchen Bot
Reichsverſicherungsanſtalt letzten Endes den entſcheiden=
ſchreiten

ſchafter perſönlich und offiziell ſein Befremden über die
den Einfluß haben
zwiſcher
Verſtändigun

Politiſche
Haltung der Vereinigten Staaten aus, die die neue mexi=
Die Verhandlungen im Baugewerbe
Frankreich und Spanien. Unter Hinweis au
kaniſche Regierung noch nicht anerkannt haben. Huertc
Nachdem am Dienstag der Friede im Baugewerbe Groß=
den
Artikel eines Madrider Blattes, in dem eine politiſche
erklärte, die Beſchwerden der Fremden dürften keine Re
Berlins zuſtande gekommen iſt, wurde auch für das übrige
Verſtändigung zwiſchen Spanien und Frankreich als ſeh
gelung erwarten, ſo lange die Vereinigten Staaten die
deutſche Baugewerbe in den grundlegenden Beſtimmun=
ſchwer
bezeichnet wird, weil zwiſchen beiden Ländern au
Der mexikaniſcher
Regierung nicht anerkannt haben.
gen eine Einigung erzielt. Die Arbeiterdelegierten aus
wirtſchaftlichem Gebiete vollſtändige Zwietracht beſtehe
Kammer iſt eine Vorlage zugegangen, eine Anleihe vor
ührt das Echo de Paris aus, daß in der Tat der Rück
ganz Deutſchland, die in Berlin tagten, nahmen die Ver
Franzöſiſche Ban=
150 Millionen Peſos zu bewilligen.
mittlungsvorſchläge der Unparteiiſchen mit einer geringer
gang des franzöſiſch=ſpaniſchen Warenaustauſches, deſſen
kiers ſeien bereit, ſie zu übernehmen
Abänderung an. Die Vertreter des Deutſchen Arbeitgeber
Wert im Jahre 1891 738 Millionen und im Jahre 191.
bundes, die in Leipzig verſammelt waren, haben den Ver
nur 367 Millionen betrug, die dringendſte Notwendigkeit
China.
mittlungsvorſchlägen ihre Zuſtimmung gegeben, wollen
des Abſchluſſes eines Handelsvertrages beweiſe. Aller
Erneute Unruhen. Die chineſiſche Handels=
dings
ſei dies keine leichte Aufgabe, denn man könn
die erhöhten Löhne aber erſt nach der Unterzeichnung des
kammer in Schanghai hat ſich auf Veranlaſſung faſt aller
neuen Tarifes zahler
den ſpaniſchen Induſtriellen nicht zumuten, daß ſie in eine
kaufmänniſchen Gilden in Schanghai telegraphiſch an den
-
Herabſetzung der Zölle auf Webwaren und Metallerzeug=
Die braunſchweigiſche Thronfolge
Präſidenten und Vizepräſidenten, an die Mitglieder des
niſſe einwilligen, ebenſowenig wie Spanien von den fran=
Wie verlautet, wird gegenwärtig von Berlin, Gmunder
Kabinetts, des Senats und des Repräſentantenhauſes ge=
und Braunſchweig aus auf eine baldige Thronbeſteigung
zöſiſchen Winzern verlangen könne, daß ſie Zollvergün
wandt und um Schutz gegen erneute Unruhen gebeten
ſtigungen für die ſpaniſchen Weine zuließen. Aber immer
des Prinzen Ernſt Auguſt hingearbeitet. Der Prinz wa
Die Agitation ſkrupelloſer Hetzer habe einen plötzlichen
hin wäre es möglich, für eine anſehnliche Reihe von Wa=
ſchon
1906 zum Verzicht auf Hannover bereit und ſei es
Stillſtand des geſamten Geſchäftsverkehrs herbeigeführt.
ren Zollermäßigungen einzuführen, ohne die Intereſſer
auch jetzt. Mit Rückſicht darauf, und da der Prinz nad
Kampf gegen das Opium. Der Miniſter des
der beiden Länder zu ſchädigen. Der Excelſior beſchäf
dem Tode ſeines Bruders der einzige männliche Nach=
Auswärtigen hat dem engliſchen Geſandten eine Note
tigt ſich mit der Frage, ob Spanien gegebenenfalls der
komme des Herzogs von Cumberland iſt, würde ein
überreicht, welche das Opiumverbot fordert. China ver
Franzoſen einen nennenswerten militäriſchen Beiſtand
Verzicht des Herzogs auf Hannover nicht mehr für er
langt, um in dieſem Falle gründliche Ordnung zu ſchaffen,
leiſten könnte, und gelangt zu dem Schluß, daß Spanier
forderlich gehalten. In dieſem Sinne würden die au
das Verbot der Einfuhr indiſchen Opiums nach China
zwar in der Lage wäre, Frankreich 150000 bis 200000
die Regelung der Regierung in Braunſchweig ſich be
ſowie den Verkauf des im Lande erzeugten Opiums.
Mann zu liefern, aber dieſe Truppen würden erſt ſo ſpät
ziehenden Bundesratsbeſchlüſſe
ſeinerzeit geänder
*
3
auf irgendeinem Kriegsſchauplatz erſcheinen können, da
werden
dieſe Hilfeleiſtung ſehr von ihrer Wirkſamkeit einbüßer
Vom elſaß=lothringiſchen Landtage
* Paris, 9. Mai. Vor einigen Tagen machte ſid
müßte.
eine ſtarke Bewegung in den parlamentariſchen Kreiſen
Im Mittelpunkt der Verhandlung der Zweiten Kamme
Frankreichs zugunſten der Teilnahme an dem Berne
Montenegro.
des elſaß=lothringiſchen Landtages ſtand die Debatte übe
Kongreß bemerkbar. Seit geſtern iſt dieſe Bewegung
die Neuregelung der Geiſtlichengehälter. Zur Annahm=
Das neugebildete Miniſterium ſetzt ſich
erheblich zurückgegangen, und zwar deshalb weil die
gelangte ein Reviſionsantrag der Budgetkommiſſion der
wie folgt zuſammen: Vorſitz und Krieg General Serda
parlamentariſchen bürgerlichen Kreiſe Deutſchlands nicht
in dem Umfange teilnehmen werden wie die Franzoſen=
Zweiten Kammer. Dieſer verlangt von der Regierung
Janko Voukotitſch; Miniſterium des Innern: der früher
Aus Berlin werden nur 27 Parlamentarier nach Berr
in der nächſtjährigen Seſſion die Vorlage eines Geſetz
Präſident des höchſten Gerichts Goinitſch; Juſtiz: das
fahren. Die franzöſiſchen Deputierten ließen geſtern
entwurfes, nach welchem die Regelung der Gehälte
Mitglied des höchſten Gerichts Ljuba Bakitſch; Auswär
ihrem Unmut in den Wandelgängen der Kammer freien
erſtens auf paritätiſcher Grundlage erfolgen ſoll; zweitens
Lauf. Der Deputierte Eſtodenal hatte geſtern mit ver
tiges: der frühere montenegriniſche Geſchäftsträger in
ſchiedenen Abgeordneten Beratungen, und man hat be=
wird
verlangt, daß die Einkünfte über ſäkulariſierte katho
Konſtantinopel Peter Plamenatz; Unterricht und Kultus:
ſchloſſen, daß die franzöſiſchen Gruppen eine Vorverſamm
liſche und nicht ſäkulariſierte proteſtantiſche Kirchengüter
Gymnaſialdirektor Mirko Miuſchkowitſch; Finanzen und
lung in Bern abhalten werden, wo die Anzahl der fran
in Anrechnung gebracht werden. Den Konfeſſionen ſoll
öffentliche Arbeiten: Rechtsanwalt Riſto Perowitſch
zöſiſchen Parlamentarier, die an der Konferenz teilneh=
Wie die lieben Staatspapiere ſteh’n
Soll an Pfingſten uns nicht nahe geh’n!
Pfingſtgloſſen
Die Wiesbadener Mais
Laß uns heiter durch die Haine wallen
Nachdruck
verboten.
Lauſchen dem Geſang der Nachtigallen
feſtſpiele.
Liebchen, laß an Pfingſten alle Proſa
Und des Zeiſigs muntrer Melodie
Deine Laune ſei entzückend roſa,
II
Und der ganzen Frühlingsſymphonie
Sei von Maienpoeſie verklär
Von dem Vorzug, in dieſen Maitagen die Reſiden
Und von keinem Aergernis beſchwert!
Mag der Himmel un’ſre Pfingſttour ſegnen!
des Kaiſers zu ſein, hat die Weltkurſtadt wohl ſelten
Aber
ſollt’ es auch in Strömen regnen,
Statt von Montenegro und Albanien
ſo wenig verſpürt, wie in dieſem Jahre. Der Monarch
Sollt’ es hageln oder ſchneien noch
hat wohl morgens in aller Frühe ſeinen gewohnten Spa=
Plaud’re von der Blüte der Kaſtanien
Glücklich und fidel ſind wir an Pfingſten doch!
ziereitt in die Taunuswälder unternommen, aber tags=
Statt von Eſſad Paſchas Niedertracht
über war er in
Frankfurt. Der Sängerwettſtreit, de
Mamertus und Pankratius, auf deren Gedenktage das
Von der wundervollen Fliederpracht
nun ſchon wiederholt in die Wiesbadener Kaiſerzeit fällt
Feſt der Freude diesmal fällt, ſind freilich als Eis=
Bitte, heute nichts vom Wehrgeſetze
heilige verſchrien; die Statiſtik hat aber längſt nachge
iſt zur böſen Konkurrenz unſerer Veranſtaltungen gewor=
Nichts von Deckungsfrage, Steuerhetze!
den. Die Abertauſende von Fremden, die aus aller Welt
wieſen, daß ſie und ihre Nachbarn Servaz und Bonifaz
Statt von Krupp und Kampfhahn Ledebout
weit beſſer ſind als ihr Ruf; in Wirklichkeit ſind die ge=
hierher
geeilt ſind, um die Maitage, die Kaiſertage hier
Sprich von Mailuſt, Minne und Natur
fürchteten Eismänner in der Regel freundlicher als die
zu verleben, die auch hier einmal den Kaiſer von An=
Daß ſich Klaſſen und Parteien zanken
geſicht zu Angeſicht ſehen wollen, mußten alſo frül
übrige Zeit des Wonnemonds. Man darf alſo hoffen
Soll nicht trüben unſere Pfingſtgedanken.
daß die zu Unrecht verdächtigten Heiligen unſer Pfinaſt
aufſtehen oder abends ins Hoftheater gehen. Die Feſt
veranſtaltungen waren denn auch gänzlich ausver
vergnügen nicht beeinträchtigen werden, zumal der Ma
Nichts von Welfen und von Polen ſag!!
die herkömmlichen froſtigen Unarten und trübſeligen
auft, obſchon eine Parkettkarte die immerhin nette
Höre lieber auf den Amſelſchlag
Launen ſchon in ſeinem Anfangsſtadium gründlich be=
Summe von 20 Mark koſtete. Das geſellſchaftliche Bild
Laß die Jeſuitenfrage heute
das das königliche Theater an dieſen Abenden bietet, iſ
ſtätigt hat. Alle Welt ſehnt ſich nach ungetrübtem Pfing!
Sprich nicht von der Anarchiſtenmeute
allerdings nicht der letzte Genuß. Schon die vorgeſchrie
genuß, auch unſere Geſetzesmacher . .
Statt vom Ohm=Prozeß und Reichsgericht
bene Toilette ſorgt für einen feſtlichen Anblick; die Da
Unſtres Reichs und Landes Boter
Sprich von Roſen und Vergißmeinnicht
men haben in hellen Roben mit großem Dekolleté zu er=
Sind dem Arbeitsſaal entfloh’n:
ſcheinen, natürlich legen ſie, wie die Herren die Orden auf
Bei dem Weißen oder Roten
Plauſche nicht von Suffragettenſtreicher
der großen Uniform und den Fräcken, ihre ſämtlichen
Sitzen ſie im Freien ſchon
Von dem Frauenſtimmrecht und dergleichen!
Brillanten und Steine an. Das gibt ein Glitzern und
Innerer und äuß’rer Spülung
Prangend in der feinſten Frühlings, kluft
Gleißen von märchenſchöner Pracht. Natürlich dominie
Freu’n ſie ſich in guter Kühlung
Schwelge ungeſtört in Blütenduft
ren Schönheit und Jugend in der Damenwelt, es iſt ein
Hier im Wald und dort am Strand,
edler Wettkampf ſchöner Frauen und koſtbarſter Toiletten
Preußens Wahlrecht ſoll uns heut nicht grämen
Und gewinnen wieder Fühlun
Es iſt ein Bild von unvergeßlicher Pracht, dem der inter=
Keine Kriegsfurcht unſtre Freude lähmen
Mit dem Volk, das ſie geſandt.
nationale Einſchlag einen aparten Reiz verleiht und dem
Wollen ſorglos ſtreifen durch das Tal
Prächtig ſchimmern Au und Heide,
das goldſtrotzende, blumengeſchmückte, im feſtlichen Lich=
Und uns laben froh am Spargelmahl
Vogelſang erſchallt im Hain,
terglanze erſtrahlende Haus den denkbar ſchönſten und
Jubelnd wird das Feſt der Freude
prunkvollſten Rahmen gibt. Anweſend waren neben den
Schweige, bitte, vom Großreinemachen!
Rings bewillkommt allgemein
bekannteſten Vertretern der Ariſtokratie zahlreiche Mit=
Laß uns jauchzen, koſen, ſcherzen, lachen!
Allen bringt es, von den Jüngſten
glieder der Schriftſteller= und Theaterwelt, ſo die meiſten
Oeffne froher Luſt dein Herzchen weit
Bis zum Aelteſten, vom Geringſten
Intendanten der deutſchen Hoftheater, eine Anzah
Zähle auch, wie oft der Kuckuck ſchreit
Bis zum Größten, Freud’ und Ruh
Theaterdirektoren, Bühnenſterne, Schriftſteller von Ruf,
Von Geſchäft und Börſe laß uns ſchweigen!
Herzlich rufen: Frohe Pfingſten
unter denen u. a. die Pariſer Journaliſtin und Frauen=
Ob die Aktien fallen oder ſteigen,
Wir den lieben Lejern zu
Wdn
rechtlerin Madame Durand euffiel, die zurch eine beſon

[ ][  ][ ]

Nummer 108,
men werden, feſtgeſtellt werden ſoll. Die elſaß=lothringi
che Frage ſoll reſerviert bleiben
* London, 9. Mai. Das Internationale
Kolonialinſtitut ſetzte geſtern in der Schlußſitzung
die Diskuſſion über die Stellung der Regierungen zu den
Miſſionen fort. Es ſprachen die früheren deutſchen
Staatsſekretäre von Lindequiſt und Dernburg, Oberſt
Thys=Brüſſel und Lord Reny. Zum Schluß berichtete
Abendanon=Holland über die geeigneten Maßnahmen, un
die Mitarbeit der Häuptlinge an der Verwaltung tropi=
ſcher
Kolonien zu erreichen. Das Schlußwort hatte Kon
ſul Vohſen=Berlin
Stadt und Land.
Darmſtadt, 10. Mai.
Süterverkehr im Bezirk Darmſtadt.

In der Zeit vom 1. Oktober 1912 bis 31. Mär:
1913 ſind nach den Aufſchreibungen der Abfertigungsſtellen
im Bezirk des Verkehrsamtes Darmſtadt fol=
gende
Gütermengen befördert worden: a) im Verſand
1160 445 Tonnen gegen 1082656 Tonnen in der gleichen
Zeit des Vorjahres; b) im Empfang 1733057 Tonner
gegen 1543 139 Tonnen in der gleichen Zeit des Vor=
jahres
. Die Zunahme im Güterverkehr beträgt ſomit im
Verſand rund 7 und im Empfang 12 Prozent. An den
beförderten Mengen iſt Darmſtadt im Verſand mit 146843
und im Empfang mit 253 089 Tonnen beteiligt. In der
zleichen Zeit des Vorjahres betrug der Verſand 67565
und der Empfang 251188 Tonnen. Die Verdoppelung
der Verſandziffer erklärt ſich zum allergrößten Teil aus der
gewaltigen Materialbewegungen, die ſich aus dem Abbau
der alten Hauptbahnhofsanlagen ergeben haben
Die
Steigerung im übrigen Güterverkehr war eine Folge
der
allgemeinen günſtigen Geſchäftslage. Dies machte ſich
beſonders beim Stückgutverkehr geltend. Für den La
dungsverkehr kamen im Bezirk hauptſächlich Düngemittel,
Bauſtoffe und Zuckerrüben in Betracht. In Darmſtadt
war die Eiſeninduſtrie gut beſchäftigt, beſonders die Herd=
abriken
und Eiſengießereien, die teilweiſe zur Neueinſtel=
lung
von Arbeitern oder zur Einlegung von Nachtſchich=
ten
geſchritten ſind. Die Beſchäftigung in der Möbel=
induſtrie
war annähernd der des Vorjahres gleich. In
der Oelinduſtrie waren dagegen die Verhältniſſe wenig
günſtig
In der im Bezirk weit verbreiteten chemiſchen Indu=
ſtrie
war der Geſchäftsgang recht lebhaft. Die Bautätig=
keit
hat gegen die Vorjahre gleichfalls eine Steigerung er
fahren, wenn auch nicht in dem Umfange früherer Jahre.
Die Zurückhaltung iſt wohl in der Hauptſache in den
Schwierigkeiten auf dem Geldmarkt begründet. Von land=
wirtſchaftlichen
Produkten, die im letzten Winter in grö
eren Mengen zur Beförderung gekommen ſind, ſind be
onders Zuckerrüben zu nennen. Die Rübenernte war im
letzten Sommer infolge der anhaltenden naſſen Witterung
ungemein ergiebig. Die Zunahme gegen das Vorjahr be=
trug
in Gernsheim 24208, in Groß=Gerau 31009 und in
Groß=Umſtadt 21 160 Tonnen. Der Anbau der Rüben
dürfte im laufenden Jahre mit Rückſicht auf gewiſſe Mei=
nungsverſchiedenheiten
zwiſchen den Zuckerfabriken und
Landwirten bedeutend zurückgehen. Es wird mit einer
25 bis 30 Prozent geringeren Anlieferung im kommenden
Herbſt gerechnet
* Uebertragen wurden den Schulamtsaſpiranten
Joſeph Schwalbach aus Drais, Kreis Mainz, und
Alois Weber aus Radheim, Kreis Dieburg, Lehrer=
ſtellen
zu Bürſtadt, Kreis Bensheim
*e
Erledigte Stelleu
Die mit einem evange
liſchen Lehrer zu beſetzende Lehrerſtelle zu Lang
ſtadt, Kreis Dieburg. Dem Inhaber kann
ein Teil
des Organiſtendienſtes übertragen werden. Die mi
einem evangeliſchen Lehrer zu beſetzende Lehrerſtelle
an der Gemeindeſchule zu Breungeshain, Kreis
Schotten.
Mit ihr iſt Organiſten= und Vorleſedienſ
verbunden.
Dem Inhaber kann eine Ortszulage gewähr
werden.
Eine Lehrerſtelle zu Maar, Kreis Lauter=
bach
, mit der Organiſten= und Leſegottesdienſt ver
bunden iſt.
*
Landesverſicherungsanſtalt Großh. Heſſen. Wi
uns mitgeteilt wird, ſind bei der Landesverſicherungs
anſtalt Großh. Heſſen im Monat April 1913 419 An=
träge
eingegangen, und zwar: 310 Anträge auf Inva
liden= und Krankenrente (J. u. K.), 19 Anträge auf Alters=
ente
(A.). 36 Anträge auf Witwen= und Witwerrente
W.), 38 Anträge auf Waiſenrente (O.), 16 Anträge auf
Witwengeld (Wg.). Unerledigt wurden in dieſen Monat
übernommen 469 Anträge, ſo daß 888 Rentengeſuche in
ders lange Audienz in einer Zwiſchenpauſe vom Kaiſe
ausgezeichnet wurde
Die Feſtvorſtellungen erregten auch in künſt=
leriſcher
Hinſicht Intereſſe, wenn auch nichts Neues ge
bracht wurde, nur Otto Ernſts Komödie Flachsmann
als Erzieher, die der Kaiſer noch nicht kannte und
die einen recht ſtarken Eindruck auf ihn machte; kein
Wunder, der Dichter ſchlägt ja hier dasſelbe Thema von
einer notwendigen Reform des Schulunterrichts auf der
Grundlage lebensvollerer Geſtaltung an, das der Kaiſer
ſelbſt einmal in ſeiner impulſiven Art erörtert hat Er
unterhielt ſich denn auch mit Otto Ernſt nach der Auf=
führung
in eingehendſter Weiſe über Schulfragen und
die neueren Reformen. Das Intereſſe an dieſen Feſ
aufführungen bietet auch immer wieder die Eigenart des
Wiesbadener Inſzenierungsſtils. Außer Oberon=
über
den bereits eingehend berichtet wurde, löſte auch
Raimunds Verſchwender wohl das vornehmſt
Märchenſpiel, echte Märchenſtimmung aus. Konrad Dre
her, des Kaiſers Lieblingsſchauſpieler, ſpielte wieder den
treuen Diener Valentin mit ſeinem derben Münchene‟
Humor, der wohl Herz und Gemüt durchſchimmern läßt,
aber doch den echten Wiener Ton nicht ganz zu treffe
vermag. Unſer heimiſches Enſemble verhalf durch eine
muſterhafte Darſtellung, unterſtützt von der zauberhaf
chönen Ausſtattung dem Märchen zu ſtarker Wirkung
Im Flachsmann erregten die Berliner Gäſte Clewing
(als Flemming) und Vallentin (als Dr. Prell) ſtarkes
Intereſſe.
Sie wußten die gut gezeichneten Charakter=
ſcharf
umriſſen mit echter Natürlichkeit aufzubauen, und
auch Herr Legal von unſerm Hoftheater ſpielte den
verknöcherten Pedanten mit reifſter Kunſt, die über einen
ſchier unendlichen Reichtum feinſter Nüancen verfügt
Hier bewies der neue Regiſſeur Linſemann, daß er unſer
Schauſpiel von dem Hoftheaterſtaub, der in allzu lang=
ſamer
Arbeit ſich drauf geſetzt hatte, raſch zu reinigen ge
wußt hat. Es ging ein modern=friſcher Zug durch die
ſchloß die Reihe
Aufführung. Mit dem Freiſchütz
der Feſtſpielabende. Herr Kirchhoff ſang den Max;
ſeine Stimme hat einen unvergleichlich ſinnberauſchenden
Klang, das vornehme tief durchdachte Spiel und das
vollſtändige Aufgehen in ſeiner Rolle machen ihn zu dem

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Mai 1913.
Seite 3.
Bearbeitung ſtanden. Es fanden Erledigung: 327 An
Die ſzeniſche Leitung des Abends hat Herr Baumeiſter,
träge durch Bewilligung (242 J., 14 K., 10 A., 16 W.
der zum erſten Male den Meiſter Anton ſpielt. Frl. Pils
2 Wg., 33 O.), 13 Anträge durch Anwartſchaftsbeſcheit
pielt erſtmalig die Klara. Es gelten die kleinen Preiſe.
(§§ 1258 und 1743 R.V.O.), 54 Anträge durch Ablehnung
Am Mittwoch gelangt auf Allerhöchſten Befehl aus Anlaß
weil unbegründet (42 J., 3 A., 5 W., 1 Wg., 3 O.), 27 An
der Anweſenheit Seiner Königl. Hoheit des Prinz= Regen=
träge
durch andere Weiſe Zurücknahme uſw. (18 J.
ten von Bayern Aleſſandro Stradella von
A., 2 W.,
O.), 7
Wg.,
Anträge wurden durd
Flotow in gänzlich neuer Einſtudierung als Feſtvorſtel=
Umwandlung K. in J. erledigt, zuſammen 428 Anträge
lung zur Aufführung
ſo daß 460 als unerledigt auf den Monat Mai l. J. über=
Die erſte Wiederholung von Ernſt von Wolzogens
nommen werden mußten.
In welchem Umfange die
heiterem Spiel Eine fürſtliche Maulſchelle iſt,
Landesverſicherungsanſtalt Großh. Heſſen Heilverfahrens=
mit
Elſa Laura von Wolzogen als Gaſt, für Donnerstag,
koſten für ihre Verſicherten übernimmt, ergibt ſich aus
den 15. Mai, angeſetzt
nachſtehenden Erläuterungen: Ende April 1913 waren ir
Herr Armin Waſſermann vom Berliner Leſſing
den nachbezeichneten Anſtalten verſicherte Perſo
theater wurde nach ſeinem erfolgreichen Gaſtſpiel von
nen untergebracht: 1. Ernſt Ludwig=Heilſtätte bei Sand=
nächſter
Spielzeit an dem Großh. Hoftheater verpflichtet
bach: 122, 2. Eleonoren=Heilſtätte bei Winterkaſten: 57
Frl. Förſtel, die Wiener Hofopernſängerin, und
3. Göttmannſche Anſtalt in Reichelsheim i. O.: 35, 4. Bad
Herr Fenten von Mannheim ſind zur Mitwirkung bei
Nauheim: 52, 5. Bad Orb: 35, 6. Dr. Loſſenſche Anſtalt
der
8. Sinfonie von Mahler gewonnen worden
in Darmſtadt: 4. 7. Heilſtätte Haus Burgwald bei Nieder=
** Hofſchauſpieler Ludwig Wagner Am Donners=
Ramſtadt 4, 8. verſchiedene Anſtalten, wie Krankenhäuſer
tag abend ſtarb hier infolge eines Herzſchlages der Großh
Kliniken u. dergl. m.: 18, zuſammen 327
Hofſchauſpieler Ludwig Wagner. Bei der großen
g. Strafkammer. Der 41jährige Taglöhner Jakol
Beliebtheit, deren ſich der Künſtler erfreute, wird ſein Tod
Germann aus Laudenau hatte ſich geſtern wegen Ur=
llgemeine
Teilnahme erwecken. Ludwig Wagner war
kundenfälſchung und Betruges vor der hieſigen
1856 zu München geboren, ſtudierte in ſeiner Vaterſtadt
Strafkammer zu verantworten. Unter Vorſpiegelung, e
zunächſt Jurisprudenz und bereitete ſich dann am Kon=
käme
im Auftrage der Kohlenbezugsgeſellſchaft Friede
ervatorium zum ſchauſpieleriſchen Berufe vor. Am 20
und es ſei eine andere Einteilung der Geſchäfte erfolgt,
Oktober 1879 betrat er als holkiſcher Jäger in Wallen=
wveshalb
die Oktroigebühren ſofort bezahlt werden müß
ſteins Lager zum erſten Male die Bühne am Hoftheater
en, erſchwindelte er ſich in drei Fällen den Betrag für
zu Darmſtadt und verblieb hier, im Laufe der Jahre das
ktroi. Ueber die empfangenen Beträge ſtellte er ge=
erſte
Charakterfach vertretend. 1881 verheiratete er ſich
älſchte Quittungen aus. In einem weiteren Falle ließ
nit Marie Klaeger, einer Tochter von Wilhelm Klaeger
er ſich von einer Frau einen Tagelohn auszahlen für eine
die damals als Frau Haſemann=Klaeger in Darmſtadt das
Arbeit, die er gar nicht geleiſtet hatte. Der geſtändige
Fach der erſten Naiven bekleidete und gegenwärtig Ehren
Angeklagte wird zu einer Gefängnisſtrafe von 5 Mo=
nitglied
des Hoftheaters
iſt. Wagner vertrat das
naten abzüglich 5 Wochen der Unterſuchungshaft ver
Charakterfach bis zum Jahre 1903 mit größtem Erfolge.
urteilt.
Eine ganze Reihe von Betrugsfällen ließ ſich
Wer erinnert ſich nicht noch ſeines Mephiſto, ſeines Jago
der 41jährige Taglöhner Joſef Philipp Weller aus
Marinelli, Wurm. Franz Moor. Cyrano ꝛc.? Eine Spezia
Trebur zuſchulden kommen. In mehreren Riedorter
lität Wagners waren die Dialektrollen der oberbayeriſchen
ſprach er bei Leuten vor und verlangte unter Vorzeigung
Bauernſtücke. Sein Duſterer in Anzengrubers G’wiſ
eines gefälſchten Zettels Darlehen in Geld und Natu=
ſenswurm
und ſein Wurzelſepp im Pfarrer von Kirch=
ralien
, und zwar ſchrieb er die Briefe ſo, als ob er im
feld waren geradezu ideale ſchauſpieleriſche Leiſtungen
luftrage von Bekannten und Gläubigern der Heimge=
die
ihm kaum jemand nachmachen kann. Später über
ſuchten komme. Es gelang ihm in vielen Fällen, Geld
nahm Wagner das humoriſtiſche Charakterfach und leiſtete
Kleidungsſtücke und Gänſe zu ergaunern. Der Ange=
auch
in dieſem Hervorragendes, er begnügte ſich nie mit
klagte will ſich auf verſchiedene Fälle nicht mehr beſinnen
einer ſchablonenhaften Auffaſſung und Darſtellung, ſon=
Er wird zu 3 Jahren 1 Monat Gefängnis ver
dern machte auch aus der kleinſten Rolle ein Kabinettsſtück
urteilt. Weiter waren angeklagt der 24jährige Schloſſet
ſchauſpieleriſcher Kunſt; er war auch im Kleinen groß,
Jakob Sanderbeck, der 23jährige Fuhrknecht Friedrich
denn er war in allem ein echter Künſtler, als welcher er
Karl Lezerkoß der 24jährige Taglöhner Peter
in der Erinnerung der Darmſtädter fortleben wird
Plößer und der 23jährige Taglöhner Friedrich
In letzter Zeit war Wagner leidend; ſchon vor meh=
Plößer, ſämtlich von hier, die in der Nacht zum 11. Jul=
reren
Wochen hatte er einen Ohnmachtsanfall erlitten, ſich
912 hier eine Bauhütte erbrochen hatten und daraus
aber wieder ſoweit erholt, daß er ſeine Rollen wiede
Handwerkszeug und Kleidungsſtücke ſtahlen. Sie er=
übernehmen
konnte. Zum letzten Male war er am Tage
halten Gefängnisſtrafen von 3 Monaten,
vor ſeinem Tode in Hebbels Judith in der Rolle des
3 Wochen, 3 Wochen und 1 Woche.
aſſyriſchen Prieſters aufgetreten. Wagner war Inhabe
Zur 3. Sitzung der Stadtverordneten=Verſamm
D
des Ritterkreuzes 1. Klaſſe des Verdienſtordens Philipp=
lung
am Donnerstag, den 15. Mai, nachmittags 3½ Uhr
des Großmütigen, das ihm anläßlich ſeines 25jährigen
iſt folgende Tagesordnung feſtgeſetzt:
Mitteil
1.
Jubiläums verliehen wurde. Ein günſtiges Geſchick war
ungen. 2. Geſuch um Geſtattung einer Ausnahme vor
ihm beſchieden, daß er mitten aus ſeinem Wirkungskreis
der Beſtimmung in § 5 des Ortsbauſtatuts für die Er
abgerufen wurde
richtung eines Wohnhauſes auf der Südſeite der Diebur=
Herr Architekt Em. Joſ. Margold von der Künſtler=
ger
Straße und einer Halle am Weiterſtädter Weg. 3. Ge
kolonie wurde geſtern nachmittag ½4 Uhr von Seiner
ſuche um Befreiung von baulichen Beſtimmungen: a) in
Königl. Hoheit dem Großherzog im Neuen Palais
§ 56 der Ausführungs=Verordnung zur Allgemeinen Bau
empfangen
*7
ordnung und § 32 des Ortsbauſtatuts für Ludwig=
Der parlamentariſche Ausflug nach Oberheſſen.
traße 12, b) in § 24 des Ortsbauſtatuts für ein Wohn
Wie bereits mitgeteilt wurde, unternehmen Regierunc
haus in der Blumenthalſtraße.
4. Feſtſetzung des Quer=
und Landſtände einen zweitägigen Ausflug nach Ober=
profils
für die Gräfenhäuſer Straße. 5. Anſchluß an die
heſſen. Die Reiſe wird ſich wie folgt abwickeln: Frei=
Induſtriegleisanlage in der Weiterſtädter Straße. 6. Ge=
tag
, den 23. Mai, begeben ſich die Teilnehmer, denen ſich
uch um Genehmigung zur Anlage von Gruben zur Ent=
auch
Mitglieder der Erſten Kammer anſchließen, 12.1.
wäſſerung eines Anweſens an der Weiterſtädter Straße.
Uhr nachmittags nach Friedberg. Dort findet nach
7. Wiederaufſtellung des Liebigdenkmals. 8. Aufſtellung
einem gemeinſamen Mittageſſen im Hotel Trapp Beſich=
einer
Anſchlagsſäule an der Ecke der Allee und der Feld=
tigung
der Blindenanſtalt, des Lehrerſeminars und der
bergſtraße. 9. Unterhaltung der Turngeräte in den ſtädti
Stadtkirche ſtatt. Um 4.04 Uhr erfolgt Weiterfahrt nach
ſchen Schulen. 10. Erweiterung des Schulgartens der
Bad Nauheim. Ankunft 4.13 Uhr. Erläuterungen
Peſtalozziſchule. 11. Feſtſetzung des ortsüblichen Tag=
über
die Bahnhofsanlagen. Hierauf Beſichtigung de
lohns. 12. Abgrenzung der Wahlkreiſe innerhalb der
Badeanlagen und der damit zuſammenhängenden tech=
Stadt für die Landtagswahlen. 13. Umwandlung des
iſchen Werke (über dieſe Beſichtigung wird noch ein be=
Verkehrs=Ausſchuſſes in eine Verkehrs=Deputation (zur
onderes Programm herausgegeben). Von ½8 Uhr ab Be=
Erledigung von Meß=
und Marktangelegenheiten)
ſuch des Konzerts im Kurpark, woran ſich ein Abendeſſen
4. Neugeſtaltung des Krankenkaſſenweſens nach der
m Kurhotel anſchließt. Uebernachten in Friedberg und
Reichsverſicherungsordnung
Nauheim. Am Samstag vormittag 7.55 Uhr fahren die
Vom Großh. Hoftheater. Anſtelle der angekün

Teilnehmer mit Sonderzug nach Wölfersheim, wo
digten Vorſtellung Fauſt gelangt am Pfingſtmontag
elbſt die Beſichtigung des neuen Kraftwerks ſtattfindet.
Richard Wagners Walküre zur Aufführung. Es iſt
Von da mit Sonderzug nach Inheiden zur Beſichtig=
die
erſte Wiederholung dieſes Werkes in der neuen deko
ung des Waſſerwerks und der Quellen. Daſelbſt Früh=
rativen
Einrichtung der Feſtſpiele. Die muſikaliſche Leit=
ſtück
. Abfahrt 11.53 Uhr nach Bad Salzhauſen, wo
ing hat Hofrat de Haan. Im Abonnement gehört die
direkt nach Ankunft ein Vortrag des Herrn Provinzial=
Vorſtellung, die um 6½ Uhr beginnt, der Serie B. Am
direktors Geh. Rat Dr. Uſinger über die Elektrizitäts
Dienstag findet der Hebbel=Zyklus mit der Neueinſtu=
verſorgung
der Provinz Oberheſſen ſtattfindet. Um 4 Uhr
Abonne=
dierung
von Maria Magdalena
als
zemeinſames Feſteſſen im Kurhaus. Hierauf findet di
mentsvorſtellung für den Buchſtaben D ſeinen Abſchluß.
Beſichtigung des neuerbauten Kaufmanns= Erholungs=
vollendeten
Künſtler. Mit wundervollen warmplütigen
Damals wie auch jetzt wurde ſeine Amts= und Kaſſen
in allen Regiſtern gleich herrlich klingenden Stimmen be=
führung
in beſter Ordnung befunden. Die Familie des
wältigten die Damen Schmidt und Hanns=Zöpffel die
Vermißten gab ſich auch diesmal der Hoffnung hin, daſ
Rollen der Agate und des Aennchen. Die Inſzenierung
Trömel, wie bereits zwei Jahre früher, wenn er aus
verriet auch hier wieder den vornehmſten Geſchmack
ſeinem Dämmerzuſtande erwacht ſei, der Familie ein
Der Kaiſer unterhielt ſich an allen Abenden aufs
Lebenszeichen geben würde, ſo daß man ihn dann ohn=
Schwierigkeiten zurückholen könnte. Dieſe Hoffnung ha
Beſte, ſeine Stimmung ſchien glänzend, er lachte und
ich nur zum Teil erfüllt. Wohl hat der Unglückliche das
plauderte mit ſeiner Umgebung und benutzte die Pauſen,
erſehnte Lebenszeichen gegeben, ob es aber gelingen
um Mitglieder der hieſigen Geſellſchaft und ihm bekannt=
vird
, ihn bald wieder der Heimat zuzuführen, iſt noch
Theaterbeſucher zu empfangen. Die Hauptdarſteller be
ehr zweifelhaft. Eine Schweſter Trömels iſt an den
chied er an jedem Abend zu ſich und ſprach ihnen ſein
Regierungsaſſeſſor Bernpointer in Landshut in Bayerr
beſondere Anerkennung aus, dabei die verſchiedenſten
verheiratet. Dieſe Schweſter erhielt am Morgen des 2.
Fragen aus dem Gebiete der Kunſt berührend
Nai einen aus Saida in Algerien abgeſtempelten Brief
So ſind die Wiesbadener Feſtſpiele, wenn auch in
deſſen Aufſchrift ſie ſofort als von ihres vermißten Bru=
beſcheidenerem
Rahmen als ſonſt an einer genußfrohen
ders Hand herrührend erkannte. Die Mitteilungen, die
nternationalen Geſellſchaft vorüber gezogen mit all dem
ihr Bruder an ſie gelangen ließ, waren ſo niederſchmet=
Glanz und all der Pracht, die heute noch dieſen Aufführ
ternder Art, daß ſie heftig erkrankte
ungen einen Weltruf ſichern.
W. M.-W.
Trömel ſchrieb in dem Briefe, daß er ſich in Saida
befinde, wo er dem 2. Regiment der Fremdenlegion ein
gereiht ſei. Er habe auf fünf Jahre Dienſte bei der
Feuilleton.
Fremdenlegion genommen. Weiter ſagt er in dem Brief
daß er in einem Zuſtande von Geiſtesab
* Im Dämmerzuſtande Ueber den Eintrit
weſenheit gehandelt habe, aus dem er erſt jetzt er
des Uſedomer Bürgermeiſters Trömel in
wacht ſei. Er fleht ſeine Schweſter an, alles aufzubieten,
die Fremdenlegion erfährt der Berliner Lokal
um ihn aus der entſetzlichen Lage zu befreien. Sie mög
Anzeiger folgende Einzelheiten: Der jetzt 32 Jahre alt
auch ſeiner Frau ſchonend die Sachlage mitteilen. Der
Bürgermeiſter Trömel von Uſedom nahm am Freitag,
Brief, der nur kurz gehalten iſt, läßt nicht eckennen, wo
den 28. März, an einer Kreistagsſitzung teil, die unte
Trömel ſich hat anwerben laſſen, und auch nichts über die
dem Vorſitz des Landrats in Swinemünde ſtattfand. Nach
einzelnen Abſchnitte ſeiner Reiſe. Man nimmt an, daſ
Beendigung der Sitzung begab er ſich mit mehreren an
er dies alles ſelbſt nicht weiß, da er ſich im Dämmer=
ern
Teilnehmern nach dem Bahnhof, um ſofort nach
zuſtand beſunden hat. Bernpointer richtete ſoffoct ein
Uſedom zurückzufahren, wo ihn, wie er ſagte dringend
ausführliches Schreiben an den Uſedomer Magiſtrat, in
Beſchäfte erwarteten. Wie man ſpäter feſtſtellte, löſt
dem er dieſen von dem Brief in Kenntnis ſetzte, dann
er auf dem Bahnhof eine Karte nach Berlin. Am Sams=
mußte
er auf Anraten ſeines Arztes Urlaub nehmen, un
tag ſchrieb er aus Berlin nach Uſedom, daß er dort durch
ſeine vor Schrecken ſchwer erkrankte Frau nach dem All
den Beigeordneten vertreten ſein möchte. Das war das
gäu zu bringen, wo er Geneſung für ſie erhofft. Die Fa=
letzte
Lebenszeichen von Trömel. Bereits einmal, und
milie will jetzt Schritte unternehmen, um Trömel, der
zwar 1911, war der Uſedomer Bürgermeiſter auf dieſelbe
mter dem Namen Tunzel in die Dienſte der Fremden
Er tauchte damals erſt nach
3
Weiſe verſchwunden.
egion getreten iſt, wieder zu befreien. Man glaubt be
inigen Monaten in Paris auf, von wo ihn ſeine Ver
timmt, daß das Auswärtige Amt dieſe Schritte unter
wandten zurückholten. Man ſtellte damals feſt, daß
ſtützen wird. Allerdings wird es nicht leicht ſein, Trö=
Trömel im Dämmerzuſtande gehandelt hatte.

[ ][  ][ ]

Setie 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Mai 1913.
Nummer 108.
heims ſtatt. Um 5.38 Uhr erfolgt die Rückfahrt nach
bringung der Mittel für die Feier in Umlauf geſetzte Liſte
lungstag dient zur Beſprechung der inneren Vereins
Friedberg
legte wieder Zeugnis von der Opferwilligkeit des Bleich=
angelegenheiten

Das Landesmuſeum iſt am 1. Pfingſtfeierta
ſtraßen=Stadtteils ab. Der Kommiſſion, und ganz beſon
Zu dem Programm des Richard Wagner= Feſt=
geſchloſſen
, dagegen am 2. Feiertag von 101 Uhr vor
ders Herrn Groß, wurde dann noch aus der Verſammlung
konzertes am 21. Mai, das im Anzeigenteile der
mittags und von 35 Uhr nachmittags, ferner am
heraus der herzlichſte Dank für die rege Tätigkeit im Inter=
geſtrigen
Nummer veröffentlicht wurde, wird uns mit
Pfingſtdienstag von 111 Uhr unentgeltlich geöffnet
eſſe der guten Sache ausgeſprochen; endlich wurde be
geteilt, daß von der urſprünglich vorgeſehenen Mitwrkung
Arbeitsjubiläum. Am 7. Mai feierte Herr Peter
ſchloſſen, der von Herrn Georg Schmitt gemachten Anre=
ines
Sängers als Wotan und Hans Sachs aus
Strößinger, Zuſchneider in der Schreinerabteilung
gung Folge zu geben, die Schritte tun will, um die teil=
rundſätzlichen
Erwägungen Abſtand genommen worden
der Hofmöbelfabrik J. Glückert hier, ſein 25jähriges
iſt und das Programm aus Gründen des Stils nur
weiſe Verlegung der Platzmuſik nach den alten Bahnhofs=
Arbeitsjubiläum.
anlagen zu erreichen
Inſtrumentalnummern enthalten wird. Der für das
Der Verein der Freunde in der Not (rechtsfähiger
Konzert in Ausſicht genommene Künſtler, Herr Maxi
Das 10. Internationale LawnkTennis=Turnier
Verein) hielt auf dem Stadthauſe ſeine diesjährige
milian Troitzſch, der ſich in der Huß=Aufführung de=
hat
geſtern auf den ſchönen, vorzüglich in Stand gehal=
ordentliche
Mittgliederverſammlung. Der
Lutherchors hier letzthin ſo günſtig eingeführt hatte, wird
tenen Spielplätzen des Schlittſchuhklub=Sport=
Verein wurde im Jahre 1845 gegründet und iſt wohl de
vorausſichtlich im nächſten Winter Gelegenheik srhalten,
vereins am Böllenfalltor ſeinen Anfang genommen.
älteſte unter den hieſigen Wohltätigkeitsvereinen. Im
rneut vor das Darmſtädter Publikum zu treten.
Schon die erſten Vorrunden haben eine Reihe intereſſanter
Unterſchied von der unterſtützenden Tätigkeit, wie ſie in der
Konzert des Mainzer Domchors. Der Verkau
Spiele gebracht, die ſich naturgemäß mit dem Fortſchreiter
öffentlichen Armenpflege, im Verein gegen Verarmung
der Karten hat nunmehr in den Verkaufsſtellen bei Käthe
des Turniers immer origineller geſtalten. So dürfte
und Bettelei und in ähnlichen Wohlfahrtseinrichtungen
Bemlinger, Wilhelminenſtraße 6, Georg Thies Nachf
namentlich der morgige Sonntag eine Reihe feſſeln=
geübt
zu werden pflegt, iſt es die beſondere Eigenart und
Leopold Schutter, Eliſabethenſtraße 12, A. Bergſträßer,
der Wettſpiele bringen
ſatzungspflichtige Aufgabe des Vereins der Freunde in der
Rheinſtraße 6, Friedr. Seibert, Ecke Liebig und Pallas
Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz
Not, unter Ausſchluß aller Fälle allgemeiner und dauern
wieſenſtraße, begonnen. Der Chor unter Leitung ſeines
Wie aus dem Anzeigenteil in heutiger Nummer erſicht
der Armut nur in ſolchen Fälle Hilfe zu leiſten, in denen
Dirigenten, Herrn Domkapellmeiſter Vogt=Mainz, wird
ich, veranſtaltet die Sanitätshauptkolonne Darmſtadt
es ſich um eine vorübergehende, unverſchuldete
außer vier= bis fünfſtimmigen Werken der alten Meiſter
demnächſt wieder einen vorbereitenden Kurſus
Notlage und um ſolche Bedürftige handelt, denen das
wie Paleſtrina, Vittoria, Croce uſw., vier=bis achtſtimmige
zur Ausbildung als Krankenträger und zur Leiſtung der
Ehrgefühl und die Rückſicht auf ihre ſoziale Stellung ver=
Teile der Miſſa Choralis von Liſzt zu Gehör bringen
erſten Hilfe bei Unglücksfällen.
ſagen, die üblichen Hilfsquellen in Anſpruch zu nehmen
ſo daß man dem Konzert in allen Kreiſen unſerer Stadt
Der Fahrplan der elektriſchen Straßenbahn iſt in
Verſchämte, plötzlich hereinbrechende, unverſchuldete Not=
mit
großer Spannung entgegenſieh
Anzeigenteil der heutigen Nummer
Pe
abgedruckt. Es
lage, die ſich ehrenhalber nicht ans Licht der Oeffentlich=
* Der Bezirksverein Martinsviertel hat eine
empfiehlt ſich, den Fahrplan auszuſchneiden und aufzu=
keit
wagt, drückt erfahrungsgemäß am härteſten. Ihr mit
Proteſtverſammlung auf Donnerstag, den 15. Mai
bewahren.
zartem, ſchonendem Verſtändnis und verſchwiegener Hilfe
in den Mathildenhöhſaal, Dieburgerſtraße, ein
zu begegnen, iſt die ſchöne Arbeit, die vor zwei Menſchen=
berufen
, in der zu den Maßnahmen der Bürgermeiſterei
* Kinotheater. Das Reſidentheater am wei
altern von fein empfindenden Menſchen dieſem Vereir
etr. Vermietung des Rabenſteinſchen Hauſes Stellung
ßen Turm bringt heute einen Monopolfilm der Treu
zugewieſen wurde.
Im verfloſſenen Jahre konnte de
genommen werden ſoll. (Näheres ſiehe Anzeige.)
mann=Larſen=Serie Mirza, die Zigeunerin zur Vor=
Verein ſeine ſtillen Segensdienſte in 39 Fällen betätigen
Tagung der Geſellſchaft für deutſche Erziehungs=
führung
. Man weiß nicht, worüber man mehr entzückt
Die Gaben ſchwankten zwiſchen 25 bis 100 Mark. Im
und Schulgeſchichte in Darmſtadt. Am 3. Pfingſtfeiertag,
iſt, über die abſolut künſtleriſche Photographie und ihre
ganzen wurden 1625 Mark verteilt. Den 39 Bewilligungen
Dienstag, den 13. Mai, findet um 9½ Uhr in der Aula
vielerlei, die Farbe völlig erſetzenden, vielfach genial
ſtanden 29 Ablehnungen gegenüber, ein Beweis, daß der
die
des Ludwig=Georgs=Gymnaſiums (Karlſtraße)
128.
hervorgebrachten Lichteffekte, oder über das fortreißend.
geſchäftsführende Ausſchuß, den Abſichten der Beſtimmun=
ordentliche
Generalverſammlung der Geſell
Spiel, das ein jedes geſprochene Wort und jede Silbe
gen der Satzung entſprechend, in der Sichtung der Geſuch
ſchaft für deutſche Erziehungs= und Schulgeſchichte ſtatt.
überflüſſig erſcheinen läßt, Auch die übrigen Darbiet=
mit
der notwendigen Vorſicht und Gewiſſenhaftigkeit ge=
Die Verſammlung wird durch eine Feſtſitzung eingeleitet
ungen ſchließen ſich dem obengenannten großen Drama
arbeitet hat. Leider gehen die Mitgliederbeiträge des
werden, in der der Vorſitzende der Gruppe Heſſen der
würdig an. (Siehe Anzeige.
1. Darmſtädter
Vereins von Jahr zu Jahr zurück, während die Anſprüch
Beſellſchaft, Herr Profeſſor D. Dr. Diehl in Friedberg
Kino, Grafenſtr. 12, Ecke Rheinſtr., bringt in ſeinem
an die Vereinshilfe fortgeſetzt ſteigen. Der Mitglieder
über: Das heſſiſche Schulmuſeum, ſeine Entſtehung und
Feſttagsprogramm die berühmte und beliebteſte
ſtand weiſt allein im Berichtsjahre 17 Abgänge auf. Um
ein Wert ſprechen wird. Im Anſchluß an den Feſtvor=
Filmdarſtellerin Henny Porten in der Titelrolle des
die Lücken wieder zu füllen, ergeht auch durch dieſe Mit
trag wird eine kleine Ausſtellung geboten werden. Die
Dramas Des Pfarrers Töchterlein Außer in dem
teilung die Bitte, den Verein durchneue Beitritte unterſtützen
Schulabteilung Großh. Heſſ. Miniſteriums des Innern,
Schlager Maskierte Liebe hat Henny Porten noch nie
zu wollen. Die Mitgliedſchaft wird durch Zahlung eines
die der wiſſenſchaftlichen Arbeit der Geſellſchaft und in
Gelegenheit gehabt, ihr großes Können derart zu zeiger
Jahresbeitrags von mindeſtens zwei Mark erworben
eſonderen der der heſſiſchen Gruppe ſeit Jahren eine reg
wie in obenerwähntem Drama, das in Zuſammenſtell
Anmeldungen nehmen gern entgegen die derzeitigen neun
Förderung zuteil werden läßt, hat an die höheren Lehr=
ung
, ſchöner Ausſtattung, dramatiſchen Momenten, dezen
Mitglieder des Ausſchuſſes: Dingeldey, Pfarrer; Ewald,
anſtalten, die Kreisſchulkommiſſionen und die dieſen
tem, märchenhaftem Spiel Maskierte Liebe noch weit
Präſident der Oberrechnungskammer; Kleberger, Pfarrer,
unterſtellten Schulen Einladungen zu der Tagung ergehen
übertrifft. Den zweiten Teil beherrſchen Vergoltene
Vorſitzender; Koch, Stadtverordneter; Lehr, Stadtverord
laſſen.
Liebe den Humor vertritt Sein erſter Verſuch auf Roll=
neter
; Mueller, Bürgermeiſter, ſtellvertretender Vorſitzen
ſchuhen und Toto als Klempner
den intereſſanten
Die Anwohner der Bleichſtraße ſtehen nach einem
der; Dr. Peterſen, Geh. Oberkonſiſtorialrat; Röder, Leh
Teil der Wochenbericht, die Waſſerfälle von Cadyville
Jahre an dem Ziel ihrer Wünſche, der Durchführung
rer, Schriftführer; Theobald, Landgerichtspräſident.
und das maleriſche Cypern.
Olympia=Theater
der Bleichſtraße nach dem Griesheimer
D.
Der Gartenbauverein Darmſtadt hielt am Don=
Das Olympia=Theater hat für die Feiertage ein außer=
Weg und dem neuen Bahnhof. Aus dieſem Anlaß fand
nerstag ſeine Monatsverſammlung ab, in der
gewöhnlich großzügiges Programm zuſammengeſtellt.
Donnerstag abend eine außerordentlich gut beſuchte Ver
Drei große Schlager ſollen dem Publikum vorgeführ
Herr Gartendirektor Heicke aus Frankfurt über die künſt
ammlung im Reſtaurant Schmitt (Schamberger) an der
werden: Ein Senſationsdrama in 2 Akten, betitelt Blin=
leriſche
Geſtaltung von Obſtgärten ſprach. Angeſichts de
Landgraf Philipp=Anlage ſtatt, die mit Genugtuung Keunt=
der
Haß ein äußerſt packendes und feſſelndes Drama it
erfreulicherweiſe immer mehr zunehmenden Verſchöne
nis nahm von der endlichen Erfüllung des größten Teiles
3 Akten iſt der Film Ein Ehrenwort und noch eir
rung unſerer Gärten, die jetzt nicht mehr, wie es früher faſt
der Wünſche des durch die Bahnverlegung ſchwer geſchä=
ſpannendes
Wild=Weſt=Drama
Der verrückte Tommy
allgemein üblich geweſen ſei, in kleinem unpaſſenden Rah=
digten
Stadtteils. Noch einmal galt es, Bericht zu erſtat=
Außer dieſen drei hervorragenden Films iſt das Pro
men einen Park darſtellen ſollten, ſei es eigentlich verwun=
ten
über die unermüdliche, fleißige Arbeit der eingeſetzter
gramm durch vorzügliche Humoresken und Naturbilder
derlich, daß der Obſtbaum ſo wenig verwendet werde
Kommiſſion, die unter der Leitung des Herrn Kaufmanns
Die verſchiedenen Formen der Obſtbäume, die Spalier=
ergänzt
. Wir verweiſen an dieſer Stelle nochmals au
Guſtav Groß in zahlloſen Eingaben, Gängen uſw. ein
die heutige Anzeige
Schnur=, Pyramiden=Obſtbäume böten einen ſolchen Reich=
Beſchleunigung der Durchführung der Straße im abgelau
um an Formen und geſtatteten eine ſolche Anpaſſung an
* Konzerte. Pfingſten auf der Ludwigs=
fenen
Jahre erſtrebt hatte. Den Bericht gab Herr Grof
die Umgebung, wie dies wohl bei anderen Gehölzen kaun
höhe. An den Feiertagen finden 3 Konzerte
an der Hand des reichen Aktenmaterials in kurzen Zügen,
der Fall ſei. Die Urſache dieſer geringen Verwendun
ſtatt. Wie bereits bekannt gegeben, iſt für den 2. Feier=
indem
er darauf hinwies, wie unerwartet die Durchfüh=
liege
jedenfalls nur in der verwirrenden Mannigfaltigkeit
ag, 5 Uhr morgens, noch ein Frühkonzert vorge=
rung
verzögert wurde, und welche Fülle von Arbeit es war
der vielen Obſtſorten. Man ſei in neuerer Zeit immer
ehen, welches die Kapelle des 61. Art.=Regts. ausführt
um die ſich ergebenden Schwierigkeiten zu beſeitigen. Er
mehr zu der Ueberzeugung gekommen, daß eine Beſchrän=
Nachmittags 4 Uhr konzertiert dann die Kapelle de=
gab
auch dem Bedauern Ausdruck, daß die Eingaben we
kung nötig iſt, um auch dem Laien einen beſſeren Ueber
Am 3
Leibgarde=Infanterieregiments.
gen der Benennung des Griesheimer Wegs mit Bleich=
blick
über die Verwendung der einzelnen Arten zu er
Feiertag, 4 Uhr nachmittags, ſpielt wiederum die Kapelle
ſtraße oder Verlängerte Bleichſtraße abgelehnt wurden
möglichen. Redner zeigte dann an Hand verſchiedener
der 61er. Das übliche Mittwochs=Kurkonzert am 14. Ma
und machte weiter Mitteilung davon, daß die Durchfüh=
vortrefflicher
Lichtbilder, wie die verſchiedenen Obſtbaum
wird dagegen vom Muſikkorps des Leibgarde= Infanterie=
rung
der Straße bis zum Ende dieſes Monats in allen
formen, zur künſtleriſchen Ausgeſtaltung des Gartens ver=
Reſtau
regiments ausgeführt. (Siehe auch Anzeige
Arbeiten vollendet werden ſollte. Dieſe allſeitig mit hoff=
wendet
werden können
-
Der Vortrag fand eine bei
rant Rummelbräu. Am 2. und 3. Pfingſtfeiertag
nungsvoller Befriedigung aufgenommene Nachricht führte
ällige Aufnahme ſeitens der gut beſuchten Verſammlung.
konzertiert die
Montag und Dienstag, abends 8 Uhr,
dann zur einſtimmigen Annahme des Kommiſſionsvor
Nach einigen Dankesworten des Vorſitzenden an den Red=
Kapelle des Leibgarde=Infanterieregiments unter Leitung
ſchlages, den Tag der Straßeneröffnung ir
ner fand die Verſammlung ihr Ende.
Für 2. Feiertag iſ

es Obermuſikmeiſters Hauske.
beſonders feierlicher Weiſe zu begehen.
ein Militärmuſik=, für 3. Feiertag ein Streich=
Eine Ausſprache fand nur darüber ſtatt, ob die Eröff
Landes=Lehrerverein. Der Heſſiſche Landes=
muſik
=Konzert vorbereitet. Die Programme ſind
nungsfeier an einem Sonntag oder Wochentag vorgenom
Lehrerverein hält am Dienstag und Mittwoch ſeine
gut gewählt. (Siehe auch Anzeige.
Vertreter= und Hauptverſammlung ir
men werden ſollte. Mit großer Mehrheit entſchied man
ſich für einen Wochentag. Die Eröffnungsfeier ſoll in der
Bad=Nauheim ab. Sicherem Vernehmen nach wird
Herr Geheimerat Süffert der Hauptverſammlung als
erſten Juniwoche in Geſtalt eines feſtlichen Umzugs mi
Verein Walderholungsſtätte
Vertreter der Gr. Schulabteilung beiwohnen. Für dieſen
anſchließender Anſprache, Platzkonzert und Konzerten in
Tag ſind die beiden Vorträge vorgeſehen: Rouſſear
den beteiligten Reſtaurants uſw. ſtattfinden. Einzelhei
Der Verein Walderholungsſtätte Darmſtadt E. V.
C
und wir und Die Erziehung zum Staatsbürger durch
ten werden noch durch die gewählte, aus vier Herren be
hielt geſtern nachmittag im Stadthauſe eine Verſamm=
Volks= und Fortbildungsſchule‟. Der erſte Verſamm=
ſtehende
Kommiſſion feſtgeſetzt werden. Eine zur Auf=
lung
ab, der auch Ihre Durchlaucht Fürſtin Marie zu
Erbach=Schönberg beiwohnte. Der 1. Vorſitzende
mel, der allem Anſchein nach ſich freiwillig geſtellt hat
her der 31. Dezember 1917 als äußerſter Termin für di
Herr Bürgermeiſter Mueller, eröffnete die Verſamm
wieder frei zu bekommen. Die einzige Hoffnung beſteht
indiſche Opiumeinfuhr nach China gedacht war, hofft man
lung mit herzlichſter Begrüßung an die Erſchienenen un
darin, daß die franzöſiſche Regierung, wenn ſie davon in
ſchon erheblich früher jeden Mohnbau für Opiumzweck
erſtattete ſodann den Bericht über die beiden Wald=
Kenntnis geſetzt wird, daß Trömel im Dämmerzuſtande
in China zu unterdrücken, und wie die erwähnten
erholungsſtätten für das Jahr 1912, aus dem wir Nach=
gehandelt
hat, ihn als geiſteskrank entläßt. Der Nack
Schritte bei der engliſchen Regierung zeigen, die Einfuhr
tehendes wiedergeben:
weis iſt umſo leichter zu führen, als Trömel ja bereit:
aus Indien jetzt ſchon völlig zu unterbinden. Für den
Das Betriebsjahr 1912 hat noch mehr als die früheren
einmal, im Jahre 1911, in demſelben Zuſtand nach Paris
Verluſt, den die Bevölkerung durch das Verſchwinder
Jahre gezeigt, daß die Walderholungsſtätten einem tat=
reiſte
und dort ſchließlich in einem Sanatorium aufge=
ſächlichen
Bedürfniſſe entgegenkommen, denn immer zahl=
der
Mohnkulturen hatte, iſt reichlicher Erſatz durch die
funden wurde.
ahlreicheren und billigeren Nahrungsmittel geboten
reicher werden die Aufnahmegeſuche und immer mehr Be=
achtung
und Wertſchätzung findet die Walderholung in
ie Mandſchurei hat ſogar in der Soyabohne die ſtatt
C.K. Der Kampf gegen das Opium in China
Im
den Kreiſen der Aerzte und Pfleglinge. Im ganzen wur=
es
Mohnes angebaut wird, einen Gewinn bringenden
chineſiſchen Parlament hat die Opiumfrage wieder leb=
den
96 Männer, 147 Frauen und 12 Kinder an zuſammen
Ausfuhrartikel erhalten.
hafte Erörterungen hervorgerufen, die den Ernſt zeigen
5548 Tagen verpflegt. Die Zahl der Männer iſt um 5
mit dem ſich die gegenwärtige Regierung der Aufgabe
Sarah Bernhardt und die Zollbeamten. Von einem
niedriger, die der Frauen um 45 höher und die der Kin=
unterzogen
hat, das furchtbare Laſter im Lande wirklich
drolligen Reiſeabenteuer Sarah Bernhardts weiß die
der um 40 niedriger als im Vorjahre, die Geſamtzahl die
zu unterdrücken. Der Miniſter des Auswärtigen wil
Pariſer Theaterzeitſchrift Comödia zu erzählen: Vor
gleiche wie 1911. Die Beſucherzahl wäre jedoch bedeutend
ſich, geſtützt auf die Berichte der Provinz=Gouverneure, an
einiger Zeit fuhr Sarah Bernhardt gerade um Mitter=
größer
geweſen, wenn der Verein ſich nicht wieder ge=
den
britiſchen Miniſter wenden, um eine Abänderung
nacht über die belgiſche Grenze. Die Zollbeamten mach=
nötigt
geſehen hätte, aus finanziellen Gründen Beſchrän=
des
Opium agreement zwiſchen England und Chin
ten pflichtgemäß die Runde durch alle Wagen des Eiſen
kungen eintreten zu laſſen. Der Rückgang in der Zahl der
vom 8. Mai 1911 zu erlangen. Während damals verein
bahnzuges; natürlich wurde die Künſtlerin aufgeweckt
verpflegten Kinder mag mit in den ungünſtigen Witte=
bart
wurde, daß die Einfuhr von indiſchem Opium auf
und als die Zollbeamten ſie baten, auszuſteigen, erteilte
rungsverhältniſſen des vorigen Sommers begründet ſein
hören ſolle, ſobald in China kein Opium mehr hergeſtellt
ſie ihnen eine ziemlich ungnädige Antwort, weil ſie aus
Am 14. Mai wurden die beiden Erholungsſtätten mit
wird, wünſcht die chineſiſche Regierung jetzt völlige Frei=
dem
beſten Schlafe geriſſen worden war. Die Zollbeam
einem Pfleglingsſtande von zuſammen 6 Perſonen er=
heit
, die Einfuhr von indiſchem Opium und den Verkauf
ten, die an dergleichen gewöhnt waren und Sarah Bern=
öffnet
. In der Folge ſtieg die Beſucherzahl ſehr raſch und
von einheimiſchem Opium gänzlich zu unterdrücken.
hardt nicht kannten, verloren keine weiteren Worte, ſon=
rreichte
am 6. Juli ihren Höchſtſtand mit 69
Velche Fortſchritte dieſer Kampf in China bereits ge=
dern
kuppelten den Sonderwagen der Schauſpielerin ein
Pfleglingen. Dieſe ſtarke Belegungsziffer ließ eine
macht hat, geht aus einigen Zahlen hervor, die der
ach ab, warfen die Koffer auf die Plattform und be=
veitere
Steigerung nicht zu, weil der Herd der Gemein=
Greifswalder Privatdozent Dr. Zadow im neueſten Hef
gannen mit der Durchſuchung des Gepäcks. Ihre Tätig
ſchaftsküche in der Frauenſtätte an der Grenze ſeiner
der Grenzboten nach den Berichten des engliſchen Gene=
keit
dauerte ſehr, ſehr lange, denn Sarah Bernhardt führ
Leiſtungsfähigkeit angelangt war, und weil andererſeits
eine ganz erkleckliche Anzahl von Koffern mit ſich auf
ralkonſuls Sir A. Hoſie zuſammenſtellt. In den letzter
uch die Knappheit der zur Verfügung ſtehenden Geld=
Reiſen. Sie waren noch lange nicht fertig, als ein Pfiff
drei Jahren iſt der Anbau des Mohnes in China um 70
mittel zur Zurückhaltung mahnte. Aus dieſen Erwägun
Prozent herabgeſetzt worden. In der größten und am
der Lokomotive ertönte. Der Zug fährt doch nicht ohne
gen ſah ſich der Verein zu der etwas hart empfundenen,
weiteſten von der Küſte entfernten Pichinz Szitſchwar
mich ab? fragte Sarah Bernhardt; bitte, kuppeln Sie
aber durchaus notwendigen Maßnahme gezwungen, neug
Sobald wi
neinen Wagen ſogleich wieder an!
in der das meiſte Opium erzeugt wurde, in die Produk
Pfleglinge nur in beſchränkter Zahl aufzunehmen und die
fertig ſind, erwiderten die Zollbeamten, worauf ſie wei
tion von 738000 Picul (1 P. 60 Kilogramm) im Jahre
Verpflegungszeit in geeigneten Fällen abzukürzen. In
ter die Koffer durchſuchten. Sie hatten aber die Rech=
1906 auf 159000 im Jahre 1908 zurückgegangen und ha
den Kreiſen der um Aufnahme nachſuchenden Patienten
nung ohne den Wirt gemacht: Sarah Bernhardt ergrif
bis 1911 faſt ganz aufgehört. In dee Provinz =Schanſi
wurde über dieſe Anordnung ſehr geklagt, und gerade be
eine Decke, legte ſie unmittelbar vor der Lokomotive au
ging die Mohnkultur von 30000 Picul im Jahre 1906
dieſer Gelegenheit zeigte ſich, wie ſehr es den Leuten da=
die
Schienen und ſetzte ſich dort nieder und ſagte: So
auf 20000 im Jahre 1908 zurück und hat heute keinen
rum zu tun war, in die Walderholungsſtätte aufgenom
Jetzt fahren Sie ab, wenn’s gefällig iſt!
nennenswerten Ertrag mehr. Auch in der Provinz
men zu werden. Es gereicht dem Vorſtand zur Freude
Yünnan, in der die Mohnkultur in hoher Blüte ſtand,
feſtſtellen zu können, daß dank der umſichtigen Leitung,
* Berichtigung. In der geſtrigen Beſprechung
iſt ſie von 78000 Picul auf 10000, in Kweitſchau von
namentlich inſoweit dieſe den Händen der Schweſtern an=
18000 auf 10000 geſunken, und in mehreren Provinzer
Aufführung war Zeile 12 vor
der Judith
vertraut war, der Betrieb ſich in geordneten Bahnen be=
iſt
der Mohnbau ſo gut wie verſchwunden. Während bis=
oben
zu leſen: Urgeſtalt (ſtatt: Ungeſtalt) der Hebräerin.
wegte, und daß auch das Verhalten der Pfleglinge im

[ ][  ][ ]

Nummer 108
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Mai 1913.
Seite 5.
allgemeinen zu Ausſtellungen keinen Anlaß bot. Die ärzt=
* Weiterſtadt, 9. Mai. Zu dem am 2. Pfingſtfeier
dern auch aus den benachbarten preußiſchen Landesteilen.
iche Ueberwachung lag wiederum in den bewährten Hän=
tage
ſtattfindenden großen Nationalen Geſangs
die Summe von Anregungen zu einem beſſeren Verſtänd=
den
des Herrn Dr. Schneider. Einer aus dem Vorſtande
wettſtreit des Geſangvereins Sängerluſt ſind jetzt
nis für unſere Kolonien und vor allem auch für das Werk
gekommenen Anregung folgend, hat der Verein in dank=
die
Vorarbeiten ſoweit alle erledigt. Es beteiligen ſich 21 Ver
der Miſſion iſt gar nicht hoch genug anzuſchlagen
varem Gedenken an die großen Verdienſte des verſtorbe=
eine
, darunter ſehr große, und können Sangesfreunder
nen Gründers der Walderholungsſtätten, des Herrn Kom=
einige
genußreiche Stunden verſprochen werden. Auch auf
merzienrats Wilhelm Langenbach, eine in der Frauen
dem beſtens gelegenen Feſtplatz iſt alles ſo arrangiert, daſ
Reich und Ausland.
walderholungsſtätte ſtehende Buche Wilheln=Langenbach
derſelbe einen angenehmen Aufenthaltsort für die Feſt
Buche benannt.
Die Schließung der Erholungsſtätten
beſucher bietet. (Näheres ſiehe Tagesanzeige.
Aus der Reichshauptſtadt, 8. Mai. Es werden, ſo=
erfolgte
am 9. September. Für die Wahl dieſes verhält=
Mörfelden,
9. Mai. Heute früh ereignete ſich im
weit bisher feſtſteht, folgende Fürſtlichkeiten in
tismäßig frühen Termins waren die Ungunſt des Wetter=
hieſigen
Bahnhof ein ſchwerer Unfall. Der Arbeiter
Berlin als Gäſte des Kaiſerpaares erwartet: die
ſowie finanzielle Rückſichten ausſchlaggebend. Eine große
Martin Geiſt von hier, der mit dem Zuge 5,20 Uhr
Eltern des Bräutigams, Herzog und Herzogin von Tum
Freude wurde dem Verein im Dezember vorigen Jahres
zu ſeiner Arbeitsſtelle nach Frankfurt fahren wollte, ver=
berland
, ſowie die Schweſter Prinzeſſin Olga von Cum=
zuteil
durch ein hochherziges Geſchenk Ihrer Königlicher
ſuchte in den noch fahrenden Zug einzuſteigen. Er ſtürzt
verland, der König und die Königin von England, der
Hoheit der Großherzogin. Dem Verein wurde nämlich
ber ab und kam unter die Räder. Es wurde ihm ein
Kaiſer von Rußland, die Großherzogin=Mutter Luiſe von
in Anſehung ſeiner auf die Bekämpfung der Lungentuber
Baden, Großherzog und Großherzogin von Baden, der
Bein abgefahren. Der Verletzte wurde nach Frankfurt ins
kuloſe gerichteten Tätigkeit eine Spende von 1000
Krankenhaus geſchafft
Großherzog und die Großherzogin von Heſſen, Großher
Mark überwieſen. Weitere Schenkungen wurden dem
zog und Großherzogin von Mecklenburg=Strelitz. Ferner
Offenbach, 9. Mai. In die Amtszeit des früheren
Verein zuteil durch: die Großh. Zentrale für Mutter= und
Prinz und Prinzeſſin Heinrich von Preußen, die an dem
Beigeordneten Walter greift das Diſziplinarver=
Säuglingsſchutz mit 200 Mark, die Geſchwiſter Langen=
elben
Tage ihre Silberhochzeit feiern, ſowie deren Söhn
fahren gegen die beiden Baupolizeitechniker Phil
bach dahier mit 100 Mark, die Darmſtädter Konſum=
Prinz Waldemar und Prinz Sigismund) Außerdem
Schuch und Aug. Weſtphal zurück, mit dem ſich geſtern
Spar= und Produktions=Genoſſenſchaft mit 50 Mark, Herrn
werden erwartet Prinz Waldemar, Prinz Aage und Prinz
vormittag der Kreisausſchuß zu beſchäftigen hatte. Gegen
Juſtizrat Dr. Bender mit 30 Mark, und Frau Juſtizrat
Arel von Dänemark, Prinz Heinrich von Bayern, Herzog
die beiden Techniker hat die Stadtverwaltung den Antrag
Dr. Bender mit ebenfalls 30 Mark. Für alle Beweiſe
ind Herzogin zu Schleswig=Holſtein, Herzog Johann Al=
auf
Einleitung des Diſziplinarverfahrens mit den
freundlichen Entgegenkommens und verſtändnisvoller För
brecht von Mecklenburg, Regent von Braunſchweig, mit
Endreſultat der Entlaſſung ohne Penſion ge=
derung
der Beſtrebungen wird den Beteiligten herzliche
Bemahlin, Fürſt von Hohenzollern, Prinzeſſin Auguſte
Dank geſagt.
ſtellt. Nach den Ausführungen des Referenten, Amtmant
Viktoria von Hohenzollern, Prinz und Prinzeſſin Maxi
Dr. Reitz, iſt der erwähnte Antrag vom Oberbürgermeiſte
Hierauf erſtattete Herr Dr. Schneider den ärzt
milian von Baden, Prinz und Prinzeſſin Friedrich Karl
der Stadt deshalb geſtellt worden, weil die beiden Bau=
lichen
Bericht: Der Beſuch der Walderholungsſtät=
von
Heſſen, Erbprinz und Prinzeſſin von Sachſen= Mei=
ten
geſtaltete ſich im verfloſſenen Jahre in der gewohnten
polizeitechniker im Jahre 1910 bei verſchiedenen Stellen
ningen, Prinzeſſin Adelheid zu Schleswig=Holſtein=Son=
Weiſe. Vornehmlich waren es wieder leicht Lungen
bei der Bürgermeiſterei, dem Kreisamt, der Staatsanwalt
derburg=Glücksburg und die Prinzeſſin Karoline zu
kranke, Rekonvaleſzenten, Blutarme und Nervöſe, die ver=
ſchaft
, Eingaben gegen den damaligen Dezernenten der
Schleswig=Holſtein=Sonderburg=Glücksburg. Die Antwort
pflegt wurden. Sie erholten ſich in der Regel gut. Das
Baupolizei. Walter, gerichtet haben, in der die Anſchul
des griechiſchen Königspaares ſteht noch aus. Die grie
kam einerſeits in der Gewichtszunahme und im Ausſehen
digung erhoben wurde, daß vom Beig. Walter die Be
hiſchen Prinzen haben mit Rückſicht auf die politiſchen
andererſeits in dem ſubjektiven Befinden, der größeren
timmungen der Baupolizei parteiiſch gehandhabt würder
Ereigniſſe ihre Teilnahme abſagen müſſen. Der Kron=
Lebensfreude und im gehobenen Kraftgefühl zum Aus=
und er nach Gunſt oder Mißgunſt ſeine Entſcheidungen
druck Der Andrang im Hochſommer war ſehr groß. Viele
prinz hat, wie dem Berliner Lokalanzeiger aus Danzie
treffe Dieſe Eingaben gaben Veranlaſſung zu einem ie
der Nachfragenden mußten abgewieſen oder auf ſpäte
remeldet wird, zwei Körbe mit Roſen, die ihm in große
ormatoriſchen Verfahren gegen den Beig. Walter. Die
vertröſtet werden wegen der begrenzten Leiſtungsfähigkei
Zahl zu ſeinem Geburtstag geſpendet waren, im Kran
ſes endete mit der Erkenntnis, daß ſich Beig. Walter ein
der beſtehenden Einrichtungen und mit Rückſicht auf di
kenhaus abgeben laſſen mit der Weiſung, die Blumen an
Amtsvergehen, wie ihm zur Laſt gelegt worden war,
beſcheidenen zur Verfügung ſtehenden Mittel. Leider mach
die Kranken zu verteilen. Am Samstag, den 10. Mai,
nicht ſchuldig gemacht habe. Von der Verwaltung wurde
man jedes Jahr die Erfahrung, daß die meiſten Leute den
vormittags 10 Uhr, wird die zum kaiſerlichen Regier=
auf
Grund des Ergebniſſes eine Diſziplinarbeſtrafung der
Beſuch der Walderholungsſtätten auf den Hochſomme
ungsjubiläum veranſtaltete Große Berliner Kunſt=
beiden
Baupolizeitechniker ins Auge gefaßt, weil die An=
verſchieben
, während die ſchöne Zeit im Mai und Juni
ausſtellung feierlich eröffnet werden. Der Kaiſer
lagen gegen den Beig. Walter die größten Beſchuldig=
nicht
genügend ausgenutzt wird. In weiten Kreiſen de
der Protektor der Ausſtellung, hat ſein Erſcheinen it
ungen enthielten, die man vorbringen kann, und weil die
unbemittelten Bevölkerung werden die Wphltaten der
Ausſicht geſtellt. Aus dieſem Anlaß ſind für den Eröff=
dem
Beig. Walter zur Laſt gelegten Vergehen mit Zucht
Walderholungsſtätten richtig gewürdigt; aber viele müſſen
nungsakt beſondere Vorbereitungen getroffen. Während
haus beſtraft würden. Nach längerer Beratung verkün
darauf verzichten. In deren Intereſſe wäre es ganz be=
er
ſich ſonſt immer im Blauen Saal abſpielte, der aber
dete der Kreisausſchuß, daß über die geſtellten Beweis=
ſonders
zu begrüßen, wenn durch Schenkungen edler
diesmal die Ueberſicht über die im kaiſerlichen Auftrag
anträge der Beweisbeſchluß in der nächſten Sitzung am
Menſchenfreunde größere Mittel bereitgeſtellt würden oder
entſtandenen Bauwerke aufnahm, iſt diesmal der davor
Mittwoch, den 21. Mai, verkündet werde.
durch Stiftung von Freiſtellen auch ſolchen Leuten der Be
gelegene Saal, der ſogen. Ehrenſaal, für die Feier in
Seinen 100. Geburts=
beppenheim
, 9. Mai.
ſuch der Walderholungsſtätten ermöglicht werden könnte,
Das Befinden des Reichsbank
Ausſicht genommen
tag feiert in den nächſten Tagen der Rentner Abraham
die keiner Krankenkaſſe angehören, die aber auch die Un
präſidenten Havenſtein hat ſich in den letzten Tagen
Sundheimer. Der Hundertjährige erfreut ſich noch
terſtützung der öffentlichen Armenpflege nicht in Anſpruck
gebeſſert. Der Patient befindet ſich noch in der Klini
geiſtiger und körperlicher Rüſtigkeit.
nehmen wollen
und nimmt an allen Vorgängen auf dem Geldmarkt regen
W. Lampertheim, 9. Mai. Heute nacht hat hier ein
Nach dem von Herrn Sekretär Schneider erſtat=
Antei
größerer Raubzug ſtattgefunden. Die Diebe dran=
teten
Bericht geſtaltet ſich der Rechnungsabſchluß nach
Lübeck, 9. Mai. Der Leichtmatroſe Hans Land=
gen
zuerſt in die Wohnung des Bankbeamten Gehrhard
dem Stande vom 31. März 1913 wie folgt: die Einnahmen
herr aus Stettin, der am 23. September 1912 auf der
ein. Sie hatten erſt einen Verſuch gemacht, indem ſie
betragen 11742,23 Mark, die Ausgaben 10 415.95 Mark
Landſtraße von Lübeck nach Travemünde den Drogiſten
durch das Kellerloch ſtiegen und in das Haus zu kommen
demnach Einnahmeüberſchuß 1326,28 Mark. Die
Fiſcher aus Schlutup ermordete, iſt heute früh hinge=
ſuchten
. Da dies nicht gelang, drangen ſie durch das
durchſchnittliche Einnahme für einen Verpflegungstag betrug
richtet worden
Abortfenſter ein. Herr Gehrhard hörte ein Geräuſch in
95 Pfg., die durchſchnittliche Ausgabe 1,84 Mark gegen
Wien, 8. Mai. Heute vormittag fand ein, Piſtolen
ſeinem Zimmer; als er ſich aufrichtete, entflohen die =
1,88 Mark im Vorjahre. Dieſer anſcheinend geringe Un=
duell
zwiſchen dem der Luftſchifferabteilung zugeteilten
ter. Die Polizei wurde ſofort alarmiert, inzwiſchen wurd
terſchied macht im Jahre 200 Mark aus
Oberleutnant Weiß und dem Infanteriehauptmann Zbo
bereits bei dem Metzger Schüßler am Bahnhof einge=
Sämtliche Berichte wurden mit dem Ausdruck des
dawski ſtatt. Weiß erhielt einen Schuß in den Hals und
brochen. Da die Diebe hier nichts Wertvolles zum
Dankes genehmigt. Bei der Vorſtandswahl erfolgt
tarb nachmittags
mnitnehmen vorfanden, ſtahlen ſie Zigarren und brachen
durchgängig Wiederwahl. Für den durch Tod aus
Im Muſeum Fieſole wur
Florenz, 9. Mai.
in die Küche des gegenüber wohnenden Gaſtwirts Hun
geſchiedenen Herr Stadtverordneten Stephan wurde be
Tageblatt, mehrere koſtbare Ge
den, nach dem Berliner
ſinger ein. Dort machte ſich die Bande ein feines Nacht
ſchloſſen, einen Vertreter der Firma Merck zu wählen
mälde geſtohlen, darunter die Krönung der Ma=
mahl
und heute früh fand man nichts wie Reſte von
und der Firma den Vorſchlag einer beſtimmten Perſön=
donna
, die Fra Beat Angelico zugeſchrieben wird.
lichkeit überlaſſen
Eiern, Schinken, leere Wein= und Bierflaſchen vor. Di
heute früh vorgenommene Spurverfolgung mittels Poli=
Damit ſchließt die Verſammlung.
zeihundes hatte bis jetzt noch kein Ergebnis
Parlamentariſches.
Mainz, 9. Mai. Auf ſeiner erſten Bergfahrt tra
Das Eliſabethenſtift.
In der geſtrigen Sitzung des Finanzaus=

heute der neue Schraubendampfer Rex Rheni
chuſſes welcher ſeitens der Regierung Miniſter
Zu dem letzten Kirchenkonzert des Inſtru=
Eigentum der Gebrüder Weber, Köln, hier ein. Erbaut
von Hombergk zu Vach und Geheimerat Süf=
mentalvereins
für das Eliſabethenſtift ſchreib
wurde er auf der Schiffswerft von Gebrüder Wiemann
ert beiwohnten, wurden die Anträge Henrich beſpro=
man
uns: Was einer andächtig lauſchenden großen Ver
n Brandenburg a. H. Der Dampfer iſt 46,80 Meter
chen, die eine Entlaſtung der Beiträge der Gemein=
ſammlung
letzten Dienstag abend in der Stadtkirche vor
ang, 7 Meter breit, hat einen Tiefgang von 1,40 Mete
den und Städte mit höheren Lehranſtalten vor
allen bei dem Kirchenkonzert des Inſtrumentalvereins
und eine Dreizylinder=Expanſionsmaſchine von 500 indi
ſehen. Die Regierung wird hierzu noch einige rech=
das
Eliſabethenſtift Mitwirkenden an kirchenmuſikaliſcher
Es iſt der ſchnellſte Perſonen
zierten PS.
neriſche Unterlagen geben. Auch wurde von anderer
Genüſſen faſt überreichlich dargeboten wurde, iſt von kom=
Schraubendampfer auf dem Rhein, drei Stock
Seite eine Aufſtellung des jetzigen Schulgeldes in der
petenter Seite bereits gebührend gewürdigt worden. Hier
werke hoch und modern eingerichtet. Der ſtattliche
höheren Bürgerſchulen verlangt, da dieſes nach der Re=
zu
möge es uns nur noch vergönnt ſein, unſerer herz=
dampfer
fährt nach Rüdesheim und holt dort den von
von 130 Mark durch
gierungsvorlage auf den Betrag
lichen Freude Ausdruck zu geben über die ſich bei ſolcher
Sängerwettſtreit in Frankfurt zurückgekomenen Kölner Ge
Der Ausſchuß vertagt

zängig gebracht werden ſoll.
Gelegenheit kundtuende hohe Wertſchätzung, deren ſich
angverein Eintracht ab. Führer des Bootes iſt Kapi=
ich
ſodann auf unbeſtimmte Zeit und wird vorausſichtlich
unſer liebes Eliſabethenſtift ſelbſt in weiten Kreiſen da
tän Johann Cadenbach aus Camp
erſt Anfang Juni wieder zuſammentreten.
hier erfreut. Iſt unſer Diakoniſſenhaus ſchon längſt durch
Kreisſtraße nach Hei=
Gonſenheim, 9. Mai. Auf der
ſeinen treuen Samariterdienſt eine rechte Segensſtätte für
desheim, unmittelbar am Schloß Waldthauſen, wurd
das ganze Land und weit darüber hinaus geworden, ſo
dieſer Tage eine größere Strecke gegen die Staubent
iſt es insbeſondere für unſere liebe Stadt unter den vielen
wickelung geteert. Ein mit Inſaſſen aus der Heides=
Der Nieder=Modauer Bank=
Anſtalten der Menſchenfreundlichkeit und Barmherzigkeit
heimer Kirchweihe heimkehrendes Automobil befuhr, da
deren wir uns hier erfreuen, ſchon durch ſeinen bloßen Be
n der betreffenden Strecke jedwede Warnung oder Sig=
krach
vor der Strafkammer.
ſtand und auch äußerlich ſtattliche und anſprechende Aus=
nallaterne
fehlte, mit voller Geſchwindigkeit die friſch=
27. Vechandlungstag
geſtaltung ein herrliches Zeugnis dafür, wie der Chriſter
geteerte Strecke, wodurch die Kleidung mehrerer hieſiger
Leid durch Gottes Erſcheinung auf dieſer Welt ein reich
Einwohner über und über mit Teer beſpritz
Als erſter Zeuge wurde geſtern der vom Staats=
*8
lich getröſtetes und weltüberwindendes Leid geworden
und total unbrauchbar gemacht wurde. Die Geſchädigten
anwalt nachträglich als Zeuge genannte Unterſuchungs=
iſt
und die Verheißung unſäglicher Herrlichkeit für alle
machten ihre Erſatzanſprüche in Höhe von mehreren hun=
richter
Schmidt vernommen. Dieſer bekundet, daſ
an den Sünderheiland Glaubenden. Und die lieben
dert Mark an den Kreis Mainz ſelbſtverſtändlich ſofort
eines Erinnerns Beck anfänglich nichts von Kaſſen=
Schweſtern hinter den Mauern dieſes unter Gottes ſicht=
geltend

defekten zur Erklärung ſeiner großen Kreditinanſpruch=
lichem
Segen ſo reich erblühten Hauſes
einer kleinen
Worms, 9. Mai. In der Gauſtraße ſtieß geſterr
nahme geſagt habe. Erſt im ſpäteren Verlaufe der Ver=
feſten
Burg zur Seite der Mathildenhöhe, ſamt ihren
abend nach 7 Uhr ein Wagen der elektriſchen Stra=
nehmung
habe er geäußert, er habe große Kaſſendefekte
Kranken ſind keineswegs traurige und kummervolle Ge
ßenbahn mit einem Fuhrwerk (Break), das aus der
gehabt. Beck habe anfänglich unumwunden erklärt, er
fangenen, vielmehr eine troſt= und freudvolle Inſel glück
Löwengaſſe kam, zuſammen. Drei Männer, die auf dem
habe das Geld für Privatzwecke verbraucht. Der An=
eliger
Gotteskinder
Fuhrwerk ſaßen, wurden durch den Anprall herabgeſchleu=
geklagte
Beck erklärt hierzu, daß er tatſächlich den Kredit
Und was auch, abgeſehen von der ſorgfältigſten Kran
dert, glücklicherweiſe ohne Schaden zu nehmen. Das
von 3000 Mark für eigene Bedürfniſſe gebraucht habe.
Pferd wurde am linken Vorderbein verletzt und der
kenpflege und überaus ſchätzbaren Hilfeleiſtung, zur Er=
Die Ueberſchreitung des eingeräumten Kredits von 3000
ziehung und Ausbildung von Großen und Kleinen, die
Wagen beſchädigt; ebenſo iſt der elektriſche Straßenbahn
Mack und die Fälſchung des Protokolls ſei durch Kaſſen
hier aus= und eingehen, geſchieht, in Kinderpflege und
wagen beſchädiat worden. Wen die Schuld an dem Zu
defekte und durch die Aushilfekoſten, die er tragen mußte,
Marthahaus, gaſtlichen Aufnahmen Fremder in den
ammenſtoß trifft, iſt noch nicht feſtgeſtellt
herbeigeführt worden. =Es wird ſodann in der Verneh=
freundlichen
Hoſpiz, was hier noch weiter hervorragendes
mung des Angeklagten Iſaak fortgefahren. Es wird
Oppenheim, 9. Mai. Im Frühling 1873 verließer
und rühmliches, geradezu muſtergültiges geleiſtet wird ir
dem Angeklagten zunächſt die Frage vorgelegt, ob er
Zöglinge das Lehrerſeminar zu Bensheim, von denen
23
altbewährter Pflege eines reichgegliederten gottesdienſt=
einen
im Hofe des Provinzialarreſthauſes gefundenen
is heute 8 mit Tod abgingen. Von den noch lebenden
lichen Lebens, in Kirchengeſang, ſpeziell Pſalmengeſang
Kaſſiber geſchrieben hat. Er gibt dies zu. Der Zettel iſt
Herren iſt einer ſeit einigen Jahren penſioniert und einer
würdigem Orgelſpiel und reichlicher Darbietung des gött
hebräiſch geſchrieben und an Frau Iſaak gerichtet. Durch
virkt ſeit ungefähr 36 Jahren als Profeſſor an einen
ichen Wortes alten und neuen Teſtamentes, beſonders in
den Brief wird die Frau aufgeforderr, dem Ueberbringer
Hochſchule in Kalkutta. Die übrigen 13 Herren ſind noch
den kirchlichen Feſtzeiten, das iſt ſo herrlich, daß man hier
3 Mark zu geben, und weiter enthält er eine Reihe vor
im Schuldienſt tätig und blicken nun auf eine 40jährige
für in unſerer Stadt gar nicht dankbar genug ſein kann
Verhaltungsmaßregeln. Der Angeklagte erklärt, er hab=
Dienſtzeit zurück. Aus dieſem Anlaß findet am 2. und
und wünſchen muß, es möge ſolches viel mehr von den
n der Unterſuchungshaft oft ganz ſinnloſes Zeug ge=
3. Pfingſtfeiertag hier eine Gedächtnisfeier de
lieben Chriſten unſerer Stadt ausgenützt werden und all=
ſchrieben
, bei dem Schreiben jenes Kaſſibers habe er nicht
7Zer mit Familienangehörigen ſtatt. Die Namen der
ſonntäglich auch kein Plätzchen in der lieben Stiftshütte
die Abſicht gehabt, Durchſtechereien zu machen. Es wer=
ins
Veteranenalter vorgerückten Jubilare ſind: Bayer=
dort
drüben leer bleiben, ja, es möge den angehenden Pre
den ihm darauf einige Vorhalte aus ſeiner Korreſpon=
Hechtsheim, Blatz=Herrnsheim. Keiſer=Gimbsheim, Kohl=
digtamtskandidaten
nach Abſolvierung ihres Studiums
denz mit Pallmann gemacht, wobei er, wie bisher faſt
Nieder=Mörlen, Krebs=Oberroden, Lotz=Hechtsheim, Malfi
auf Univerſität und Predigerſeminar noch ein vierwöchi=
ſtets
, durch nachfolgende Ecklärungen die vorhergehen=
Mühlheim. Maurer=Oppenheim, Miſchler (in Baden,
ger Kurſus im Eliſabethenſtift von unſerem lieben alten
den richtigſtellt, ganz leugnet und ſich in immer größere
Quirin=Obertshauſen, Schmidt=Niederwöllſtadt, Vos=Bür
Freunde, dem hochwürdigen Herrn Profeſſor Dr. Diehl
Widerſprüche verwickelt. Der Verteidiger Rechtsanwalt
Weber=Fürth.
gel
zu Friedberg auf das dringendſte empfohlen werden, da=
Schödler bemerkt, daß er dagegen Einſpruch erheben
Gießen, 9. Mai. Einen bemerkenswerten Erfolg hatt
mit ſie ſehen, wie man eine vernünftige Liturgie nach dem
Iſaaks als Belaſtungen
wolle, wenn die Erklärungen
Völkerkundliche Ausſtellung, die die Bas
die
göttlichen Plane des Kirchenjahres ausgeſtalten und fröh
Die zu=
oder
Schuldbeweiſe verwendet werden ſollten
ler Miſſionsgeſellſchaft in der Zeit vom 6. bis 23. April
lich und innig und rein Pſalmen und Lobgeſänge und
tage tretenden Widerſprüche ſeien nicht Zeichen von
in den Räumen der alten Klinikhierſelbſt veranſtaltete.
geiſtliche, liebliche Lieder ſingen und ſpielen, liturgiſch
Schuldbewußtſein, ſondern einer völligen geiſtigen Eq
Sie wurde von insgeſamt 16506 Perſonen beſucht
korrekt am Altar und auf der Kanzel, nicht etwa ein großer
ſchöpfung. Der prozeſſualen Folgen wegen richtet der
darunter Schulen und Vereine mit insgeſamt 10723 Per
Held der Kanzelberedtſamkeit, als vielmehr ein froher und
Vorſitzende an den Angeklagten und ſeinen Verteidige:
ſonen. Daran war die Umgegend in weiteſtem Umkreiſe
geſegneter Verkündiger des Evangeliums und ein treuer
die Frage, ob erklärt werden ſolle, daß der Angeklagte
beteiligt, und zwar nicht nur die Provinz Oberheſſen, aus
Zeuge der großen Taten Gottes werde. Herr, tue woh.
nicht mehr verhandlungsfähig ſei, denn dieſe Bedeutung
der ſelbſt aus den Kreiſen Alsfeld, Lauterbach, Schotter
an Zion nach Deiner Gnade und baue die Mauern zu
könnte doch nur die Erklärung des Herrn Verteidigers
und Büdingen zahlreiche Schulen erſchienen waren, ſon=
Jeruſalem!

[ ][  ][ ]

Seite 6.
Nummer 108.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Mai 1913.
haben. Er ſelbſt wolle dem nicht widerſprechen, wenn be=
Dieſe Eiſenbahn wird einer von den Großmächten
Automobil die Fahrt durch die feſtlich geſchmückte Stadt
ten
hauptet würde, der Angeklagte ſei geiſtig am Ende
eingeſetzten Verwaltung unterſtellt ſein. Die Eiſenbahn
inter dem Jubel des Publikums nach dem Rathaus, wo
wird durch ein internationales Gendarmeriekorps geſchütz
ſeiner Kräfte. Aus ſeinen ganzen Expoſés, im ganzen
die offizielle Begrüßungsfeier ſtattfand. Von hier aus
verden. Am Endpunkte der Bahn wird ein Freihafen ge
ſeien es 39 Stück, wovon einige ſehr umfangreich ſind
fuhr man dann wiederum im Automobil nach Bad
chaffen werden
habe er den Eindruck gewonnen, daß der Angeklagte von
Dürkheim zum Beſuch der herrlich gelegenen Ruin
Anfang an alles ziemlich verworren darſtellte und ſid
Limburg. Hierauf erfolgte die Rückkehr nach Bai
H. B. Wien, 9. Mai. Wie aus London gemeldet
Dürkheim. Nach dem Vorbeimarſch der Winzer und Win
immer, widerſprach. Der Staatsanwalt bemerkt, da
wird, enthält das von der Botſchafter=Réunion unterbrei
zerinnen in Pfälzer Trachten ging die Fahrt nach Hilden=
dieſe
Widerſprüche und dies Drumherumreden auch dar
tete Statut für Albanien die Berufung eines
brandseck weiter, wo bei Reichsrat Buhl der Tee einge
auf zurückzuführen ſein könne, daß Jſaak etwas erklären
ausländiſchen Fürſten für das autonome und neutraliſierte
nommen wurde. Von da aus erfolgte die Rückfahrt nach
wolle, was nicht zu erklären ſei und zu leugnen ſuche, was
lbanien. Italien beantragt, daß die Wahl eines ſolchen
er Villa Ludwigshöhe
ganz klar auf der Hand liege.
Nach einer längeren
Fürſten erfolge, welcher keiner der drei in Italien vertre=
* Kaiſerslautern, 9. Mai
Die erſte von der
Pauſe erklären dann die beiden Verteidiger des Jſaak.
enen Religionen angehört. Das Statut enthalte nichts
drei Städten, denen das Prinz=Regentenpaar
daß dieſer wegen völliger geiſtiger Erſchöpf=
von
einer Anleihe oder einer Eiſenbahn für Albanien.
heute einen Beſuch abſtattet, war Kaiſerslautern, wo
ung der Verhandlung nicht mehr zu folgen
Der rumäniſch=bulgariſche Streitfall.
Prinz=Regent Ludwig mit ſeiner Gemahlin und den Prin=
vermöge
. Auch Jſaak ſelbſt erklärt, daß er ſich ſchwach
eſſinnen=Töchtern nebſt Gefolge im Sonderzuge um 9 Uhr
fühle. Es wird deshalb die Verhandlung gegen 11 Uhr
* Bukareſt, 8. Mai. Heute vormittag traten die
16 Minuten eintraf. Unter Glockengeläute, Böllerſchüſſen
auf Samstag vertagt, um die viertägige Friſt zu wahren,
konſervativen Miniſter und ein großer Teil der konſer=
und dem Jubel der ſpalierbildenden Vereine, der Schul=
da
ſonſt die ganzen Verhandlungen wiederholt werden
vativen Partei des Parlaments zu einer Konferenz zu
jugend und des übrigen Publikums fuhren die hohen
müßten. Es ſoll zu morgen auf Antrag der Verteidigung
ſammen. Miniſterpräſident Majoreseu gal
Herrſchaften in Automobilen durch die feſtlich geſchmückten
des Jſaak der Zeuge Kaufmann Schneider zum Be=
ein
Expoſé über die innerpolitiſche Lage und erklärte, daß
Straßen zur Fruchthalle, wo die offizielle Begrüßungs
weiſe darüber vernommen werden, daß Adam größere
die Miniſter an dem für nachmittags einberufenen Kon=
feier
abgehalten wurde. Von hier aus ging die Fahrt
Summen aus den Wechſelgeſchäften mit Pallmann er
reß der konſervativen Partei nicht teilnehmen würden,
zum Gewerbemuſeum und zurück zum Bahnhof, zur Wei=
halten
habe. Wenn Jſaak auch dann nicht verhandlungs=
da
die Regierung ſich nur auf das Vertrauen des Thro=
terreiſe
nach St. Ingbert und nach Neuſtadt a. d. H.
fähig ſein ſollte, wird die Weiterverhandlung gleich nach
Auf dem am
nes und des Parlaments ſtützen könne.
der kurzen Vernehmung dieſes Zeugen abgebrochen wer=
Nachmittag abgehaltenen Kongreß der konſervativen Par=
Der bisherige glatte Verlauf der Verhandlunger
den.
ei hielt der Führer der Konſervativen, Carp, eine Rede,
König Alfons in Paris.
ſcheint nach dieſem Vorkommnis ſein Ende erreicht zu
in der er ſeiner Anſchauung Ausdruck gab, daß die kon=
* Paris, 8. Mai. Der König von Spanien begab
haben
ſervative Partei die Entſcheidungen der Petersburger
ſich heute morgen mit dem Präſidenten Poincaré nach
Botſchafterkonferenz bezüglich des rumäniſch=bul=
Fontainebleau, wo eine Kavallerieübung ſtattfand.
Luftfahrt.
gariſchen Streitfalles nicht annehmen dürfe und
Der König folgte beritten, der Präſident und die Miniſter
in der er das ſofortige Ausſcheiden der konſervativen
Fahrt des Zeppelin=Kreuzers Z.
V‟ von Baden=Oos
eobachteten von einem Erdhügel die Uebung. Der Prä=
Miniſter aus dem Kabinett forderte. Der Kongreß nahn
nach Gotha.
ſident ſchenkte dem König das Pferd, auf dem er geritten
einen Antrag an, worin Carp treue Gefolgſchaft gelobt
hatte. Nach dem Schießen der Artillerie auf dem Poly
* Baden=Oos, 9. Mai.
Das Luftſchiff
und erklärt wurde, daß die Partei ſich bedingungslos
gon fand ein Frühſtück im Schloſſe ſtatt.
Z. IV iſt heute morgen 9 Uhr 45 Minuten unter Füh=
der
Politik Carps anſchließe.
rung des Oberleutnants Jacobi zur Fahrt nach Gotha
* Paris, 8. Mai. Der König von Spanier
aufgeſtiegen.
Die Botſchafterkonferenz in London
und Präſident Poincaré kehrten um 6.30 Uhr von
IV
Karlsruhe, 9. Mai. Das Luftſchiff
Z.
Fontainebleau nach Paris zurück. Der König begab ſich
* London, 8. Mai. Die Botſchafterver
paſſierte, von Baden=Oos kommend, die Stadt und fuhr
in das Miniſterium des Auswärtigen
inigung am Donnerstag traf keine Entſcheidung
in der Richtung nach Schwetzingen weiter
* Paris, 8. Mai. Heute abend gab der Mini=
von
Wichtigkeit. Ein Vorſchlag Oeſterreich=Ungarns und
Z. IV.
* Schwetzingen, 9. Mai. Das Luftſchif
ſter des Aeußern im Miniſterium des Aeußern eit
Italiens betreffend Albanien, war unterbreitet worden
flog in
erſchien gegen 11 Uhr über Schwetzingen und
Diner von 156 Gedecken zu Ehren des Königs von
ber es fand keine Diskuſſion ſtatt. Man entſchied ſich
öſtlicher Richtung weiter
Spanien. Präſident Poincaré und ſeine Gemahlin
dahin, ihn den Regierungen aller Großmächte zu unter=
Darmſtadt, 9. Mai. Das Luftſchiff Z. IV
das Gefolge des Königs, alle Mitglieder des diplomati
breiten und dieſe zu unterrichten, daß die Botſchafte
paſſierte Darmſtadt 11 Uhr 45 Minuten. Das mäch=
ſchen
Korps, unter ihnen auch der deutſche Botſchaftel
inige Tage nicht zuſammenkommen, damit die Regier
ige Luftſchiff hatte gegen ſtarken Wind zu kämpfen; es
und Freifrau v. Schön, die Präſidenten des Senats und
ungen den Vorſchlag prüfen könnten. Die Einzelheiten
fuhr in nordöſtlicher Richtung weiter nach Gotha, wo es
er Kammer, der frühere Präſident der Republik, Loubet
der Räumung Skutaris wurden nun behandelt, aber die
ſeinen neuen Standort einnehmen wird
ſowie hohe Staatsbeamte nahmen an dem Diner teil.
Frage über die Grenze Albaniens wurde nicht berührt
4"
Gotha, 9. Mai. Das Zeppelinluftſchiff Z.
Eine Antwort der verbündeten Balkanſtaaten wegen des
das heute morgen 9 Uhr 45 Minuten in Baden=Oos auf
Präliminarfriedens iſt noch nicht eingetroffen. Die Bot=
geſtiegen
war, iſt 4 Uhr 59 Minuten hier glatt ge=
chaftervereinigung
dauerte 2½ Stunden. Die nächſte
landet und wurde 5 Uhr 45 Minuten in die Halle ge=
Der Balkankrieg.
Vereinigung findet nicht vor dem 20. Mai ſtatt, außer
bracht
Die Skutari=Frage.
wenn die Lage, die ſich ſehr gebeſſert hat, ſich weiter ent
wickeln ſollte
der
Einberufung
Mai. Die
* Cetinje, 9.
Ein Flug Bremen=London
Letzte Nachrichten.
Skupſchtina, der die Skutarifrage unterbreitet wer
* Bremen, 9. Mai. Der franzöſiſche Flieger
den ſollte, iſt durch das Nachgeben Montenegros über
London, 9. Mai. In Skutari iſt ein ge=
Brindejone ſtieg heute morgen 8 Uhr 40 Minuter
flüſſig geworden. Die Skupſchtina wird durch einen könig
waltiger Brand ausgebrochen. Das Feuer
in der Richtung Wanne, Brüſfel, London auf.
lichen Ukas, den das neue Kabinett unterzeichnet, vertagt.
entſtand geſtern mittag in dem großen Baſar von Skutari,
H. B. Wanne, 9. Mai. Der franzöſiſche Flieger
Der König empfing alle Mitglieder der Skupſchtina in
dem größten Gebäude der Stadt. Bei dem völligen
Brindejonc iſt heute früh 8 Uhr 40 Min. in Bre=
ſeinem
Schloſſe und ſetzte ihnen die Gründe für das Nach=
Mangel an Löſch= und Hilfsmitteln in der Stadt iſt ein
men aufgeſtiegen und um 10 Uhr 35 Min. auf den
eben Montenegros auseinander. In der Anſprache ſkiz=
Kataſtrophe unvermeidlich. Man wird wohl nicht fehl=
Flugplatze Wanne glatt gelandet. Der Flieger hat
zierte er zunächſt den Verlauf des letzten Krieges und di
gehen, wenn man annimmt, daß die Montenegriner vor
die etwa 300 Kilometer lange Strecke ohne Zwiſchen=
Skutarifrage. Er begann mit einem geſchichtlichen Ueber=
dem
Verlaſſen der Stadt ihrem Grimm über das ihnen
landung zurückgelegt. Nach Einnahme von Benzin und
blick über die Konflikte in den Grenzgegenden, die im letz
verloren gegangene Skutari durch die Einäſcherung Aus=
Oel ſtieg Brindejone kurz vor 11 Uhr zum Weiterfluc
ten Sommer an Schärfe zugenommen hätten und eine Ur=
druck
geben wollen.
über Brüſſel nach London wieder auf. Von
ache des Krieges mit der Türkei wurden. Das Ergebnis
Wien, 9. Mai. Das Feuer in Skutart
London will er nach Paris und in der nächſten Woche
des Krieges, fuhr der König fort, iſt nun, daß die Serber
brach an mehreren Stellen gleichzeitig aus. Es breitete
über Wanne nach Petersburg fliegen.
vom türkiſchen Joche befreit worden ſind. Das letzte Boll
ſich beſonders in dem Baſarviertel mit großer Schnellig=
Brüſſel, 9. Mai. Der Flieger Brindejone
werk des türkiſchen Reiches war gleichfalls gefallen: Sku
keit aus. Die Bevölkerung Skutaris flüchtet in paniſchem
der um 3 Uhr 15 Minuten in Lüttich nach einer Zwi
ari, aber die Mächte erhoben Einſpruch dagegen, daß es
Schrecken aus den gefährdeten Stadtvierteln.
ſchenlandung zum Weiterflug nach Calais aufgeſtieger
ei Montenegro bleibe. Rußland riet uns zur Unterwer
* Cetinje, 9. Mai. Ueber die Feuersbrunſt
war, mußte infolge eines Sturmes bei Etterbeck und
fung unter den Willen Europas, welcher verlangte, daß
in Skutari wird noch gemeldet: Vorgeſtern brach
fpäter nochmals in Löwen landen. Er will mor=
Skutari den Mächten übergeben werde. Montenegri
lötzlich Großfeuer aus noch nicht feſtgeſtellter Urſache
gen nach London weiterfliegen.
konnte ſich dieſer Forderung nicht fügen. Infolgedeſſen er=
in
dem großen Baſar aus, das infolge des ſtarken Win=
griff
Europa Maßnahmen gegen Montenegro und Sei
des große Ausdehnung anzunehmen begann. Dank des
bien, welches mit Zwangsmaßregeln bedroht wurde, falls
* Frankfurt, 9. Mai. Das Luftſchiff Vik
Eingreifens des Militärs konnte das Feuer jedoch bewäl
es ſeine, Montenegro zu Hilfe geſandten Truppen nicht zu
toria Luiſe wird in den nächſten Tagen mehrere
tigt werden. Das aus Holz beſtehende Gebäude iſt faſ
rückziehe. Allein geblieben, mußte Montenegro im Inter
größere Fahrten unternehmen. Am Sonntag, den
vollſtändig abgebrannt
eſſe des Weltfriedens und der Landesexiſtenz nachgeben
11. Mai, wird die Viktoria Luiſe eine Landungsfahr
Wien, 9. Mai. König Nikolaus ermächtigte
So erwies es auch dem Serbentum einen Dienſt. Ruß
nach Gießen unternehmen, wo die Teilnehmer des
den Korreſpondenten der Neuen Freien Preſſe in Cetinje
and, Serbien und zuletzt auch Griechenland empfahler
Prinz Heinrich=Fluges eine Zwiſchenlandung vornehmen
Je
zur Veröffentlichung folgender Erklärung:
eindringlich nachzugeben. Zum Schluß ſeiner Ausfüh=
müſſen
. Am Nachmittag desſelben Tages fährt das
mußte mich dem Willen Europas unterwerfen und Sku
ungen konſtatierte der König, daß die Waffenehre der
Luftſchif nach Wiesbaden, wo es mit den Flieger:
tari aufgeben. Die Haltung der Nachbarmonarchie gegen=
Montenegriner unverſehrt geblieben ſei, und daß Mon=
an
der Steigkonkurrenz ſich beteiligt. Nach einer Rund=
tenegro
ſich vergrößert habe und nun beſſeren Tagen ent=
über
meinem Lande in dieſer ſchweren Kriſe hat uns eine
fahrt um Wiesbaden kehrt es nach Frankfurt zurück
gegengehe, geſtützt auf den Geiſt der Liebe und Eintracht
chwere Wunde geſchlagen, die lange offen bleiben wird.
Für Mittwoch, den 14. Mai, iſt am Vormittag eine Lan
Unſer Schmerz über den Verluſt Skutaris, deſſer
im Innern, wodurch Montenegro zu neuen nationalen
dungsfahrt nach Koblenz geplant, verbunden mit eine
Werken fähig werde.
Einnahme ſo viel Blut gekoſtet hat, iſt unheilbar. Ich
Rundfahrt. Am Nachmittag begibt ſich das Luftſchif
habe dem allgemeinen Frieden ein großes Opfer ge=
Belgrad, 9. Mai. Die Belgrader Preſſe ergeh
tach Neuſtadt a. d. H., wo es nach einer Landung
racht, welches mich und mein ſchwergeprüftes, tiefver=
ich
in heftigen Ausfällen gegen Rußland und ſchreibt, es
gleichfalls eine Rundfahrt unternehmen wird.
letztes Volk in der friedlichen Kulturarbeit, die uns jetzt
ſei heute nach der kampfloſen Uebergabe Skutaris
Straßburg, 9. Mai. Leutnant Geyer mit
bevorſteht, ſtark hemmen wird
klar, daß ſich Serbien und Montenegro nicht mehr auf die
Oberleutnant Baumbach als Paſſagier, beide vom
Konſtantinopel, 9. Mai. Amtlich wird be=
ruſſiſche
Hilfe verlaſſen könnten. Skutari werde Europa
Inf.=Regt. Nr. 95 und kommandiert zur Fliegertruppe
ſtätigt, daß die Pforte im Einvernehmen mit den Mäch=
nur
für kurze Zeit gehören und bald werde die Kriſe wie
Straßburg, ſtarteten heute früh 5¾ Uhr mit einem Aviatik=
der
ausbrechen. Rußland habe Montenegro und Serbien
ten den Befehl zur Heimbeförderung der türki
Pfeil=Doppeldecker und landeten in der außerordentlich
erſt zum Widerſtande gegen Europa angeſtachelt und ſie
ſchen Truppen aus Albanien gegeben habe. Wie
kurzen Zeit von 1 Stunde 35 Minuten an ihrem Ziel
nun ſitzen laſſen. Die ruſſiſchen Staatsmänner hätten im
mitgeteilt wird, begann die gemiſchte Kommiſſion türki
dem Exerzierplatz in Mainz. Für einen Dop=
mer
nur ihre bulgariſchen Lieblinge im Auge, von dener
cher und bulgariſcher Offiziere mit den Verhandlungen
peldecker iſt dies eine beſonders hervorragende Leiſtung
ſie auf das Frecheſte angelogen würden.
bezüglich der Abſteckung der künftigen, von Midia nach
an Geſchwindigkeit, zumal die Windverhältniſſe nicht
Enos führenden türkiſch=bulgariſchen Grenze.
Die gleich
Antivari, 8. Mai. Der italieniſche Dampfer
günſtig waren
Kommiſſion befaßt ſich mit den Modalitäten für die Ab=
Citta Meſſina iſt mit einer italieniſchen Hilfsexpe
rüſtung
dition für Skutari an Bord, in der Mündung des
Skutari, 9. Mai. Geſtern iſt der öſterreichiſch=
Bojanafluſſes eingetroffen. Die Expedition, die Lebens=
Das bayeriſche Regentenpaar
mittel und Verbandsmaterial mit ſich führt, wird mit
ungariſche Dampfer Skutari mit Lebensmitteln
in der Pfalz.
einem Flußdampfer nach Skutari fahren
und Sanitätsmaterial hier eingetroffen.
Antivari, 8. Mai. Das internationale Be
Edenkoben, 8. Mai. Heute früh 8½ Uhr fuhr
atzungskorps für Skutari wird 1000 Mann
das Prinz=Regentenpaar mit ſeinen Töchterr
Letzte Nachrichten.
tark ſein. England wird davon 500, Italien, Oeſterreich=
und dem Gefolge in fünf Automobilen von der Villa
Ungarn und Frankreich werden je 200. Deutſchland wird
Ludwigshöhe durch die feſtlich geſchmückten Ortſchaften
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
100 Mann ſtellen. Der italieniſche Panzerkreuzer Gui=
nach
Landau, das reichen Feſtſchmuck angelegt hatte
* Berlin, 9. Mai. Oberbürgermeiſter Wermutl
eppe Garibaldi iſt hier eingetroffen
Hier erfolgte in der prächtig geſchmückten Feſthalle die Be=
telegraphierte
an den Berliner Lehrergeſang=
grüßung
durch die Spitzen der Behörden, die Geiſtlichkeit
H. B. London 9 Mai. Nach dem Daily Telegrapl
verein in Frankfurt: Die Stadt Berlin begrüßt e=
uſw
. Dann fand auf dem Paradefelde die Parade der
nthält der von Oeſterreich und Italien befürwortete Plan
mit Freuden und Stolz, daß ihre Söhne in dem Wett=
ur
Bildung eines neuen albaniſchen Staates
Garniſon ſtatt. Um 12 Uhr trafen die Herrſchaften wiede
ſtreit unter den trefflichen deutſchen Sängern die Palme
olgende weſentliche Punkte: Albanien wird ein autono
in der Villa Ludwigshöhe ein.
errungen haben. Nehmen Sie alle meine herzlichſten
Um 2 Uhr fuhr das
mer Staat, entweder unter der Herrſchaft oder der Ober
Edenkoben, 8. Mai
Glückwünſche
hoheit der Türkei. Montenegro wird der nördliche, Grie
Prinz=Regentenpaar im Hofſonderzug
ntad

chenland der ſüdliche Nachbar ſein. Die Küſte Albaniens
Wiesbaden, 9. Mai. Der Kaiſer ließ noch geſtern
Frankenthal. In Frankenthal erfolgte die Ankunf=
wird
neutraliſiert werden. Serbien wird einen Ausweg
um 2.45 Uhr. Nach Empfang am Bahnhof durch den Be
abend während der Vorſtellung im Hoftheater ſich ein=
nach
der Adria durch eine zu bauende Eiſenbahn erhal=
gehend
über die Eltern des von einem der kaiſerlichen
zirksamtsvorſtand und den Bürgermeiſter erfolgte im
(88

e Z

Aeseili
Deog
D
Qualitäfs Cigeleffe
II,10606

[ ][  ][ ]

Nummer 108.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Mai 1913.
Seite 7.
Autos getöteten Knaben unterrichten und erkun=
Hine reizende Neuheit, welche die Kinder ſpielend
Hamburg. Sähamerita, Weſtlüſte Amerlast.Daeia
digte ſich nach den Verhältniſſen derſelben und ließ ſeine
Geſchicklichkeit erlangen läßt und gleichzeitig An=
5. Mai 8 Uhr abends von Montevideo über Madeira
Teilnahme zum Ausdruck bringen. Die Herren Kabinetts=
regung
verſchafft, erhält auf Wunſch jeder Leſer dieſer
nach Hamburg. Karthago 6. Mai 3 Uhr morgens
chef von Lyncker und Vize=Oberſtallmeiſter von Eſebeck
Zeilen koſtenfrei von Neſtles Kindermehl Geſellſchaft,
von Montevideo über St. Vincent, Madeira nach Ham=
die
ſich in dem Unglücksauto befanden, ſtatteten dem
Berlin W 57. Es iſt dies eine Ausſchneidepuppe mit
burg. Thuringia, von der Weſtküſte Amerikas kom=
Vater des getöteten Knaben, dem Kolonialwarenhändler
drei verſchiedenen, allerliebſten Gewändern, womit die
mend, 5. Mai von Montevideo. Sieglinde, von dem
Ruff, perſönlich ihren Beſuch ab.
Kinder ſehr gern und lange ſpielen. Auf Wunſch wird
La Plata kommend, 7. Mai 4 Uhr 30 Min. nachm. in
Wildpark=Potsdam, 9. Mai. Der Kaiſer tra
auch eine Probedoſe des berühmten Kindermehles um=
Hamburg. Oſtaſien: Ambria‟ 6. Mai 3 Uhr morgens
heute vormittag 10 Uhr 40 Minuten, von Wiesbaden
ſonſt beigefügt.
(I.10769
in New=York. Liberia 6. Mai 6 Uhr abends von
kommend, auf der Fürſtenſtation ein und begab ſich ins
Kobe nach Tſingtau. O J. D. Ahlers 7. Mai 9 Uhr
Neue Palais.
abends von Havre über Bremerhaven nach Hamburg.

Beuthen, 9. Mai. Heute vormittag fand eine Sitz=

RiCHARD PAUL
Schwarzburg 7. Mai von Port Said nach Havre.
ung der oberſchleſiſchen Bergwerksverwal=
Spezia, heimkehrend, 7. Mai in Colombo.

ATELIER FÜR GRABMALKUNST
Cleve=
tungen
ſtatt, worin einmütig der Beſchluß gefaßt
land, zweite Weltreiſe, 7. Mai von Port Said.

Darmstadt, Mühlstr. 50, am Woogsplatz.
wurde, den Ausſtändigen keinerlei
Zugeſtändniſſe
(
Holland=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
weder hinſichtlich der Lohnerhöhung noch der verkürzten
Vertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr. 53.
KUNSTL. GRABDENKMALE, EIN-

Arbeitszeit oder anderweitige zu machen.
Bei der
Rotterdam 2. Mai vorm. in Rotterdam eingetroffen.
FASSUNGEN U. S. W. IN ALLEN
geſtrigen Frühſchicht fehlten 37531 Mann, bei der Abend=
Nieuw Amſterdam 6. Mai vorm. von New=York ab=
MATERIALIEN UND PRElSLAGEN.
B
ſchicht 13850 Mann, bei der heutigen Frühſchicht 35 480
gegangen. Noordam 6. Mai in New=York eingetroffen
Mann.
aussrett.und v. zatettnungsn u. mo
Ryndam 4. Mai 10 Uhr 40 Min. Lizard paſſiert.
DELLEN IM ScHAUKASTEN GRAFENSTR. 4.
Paris 9. Mai. Der Heeresausſchuß der
Potsdam 29. April vorm. von New=York abgegangen.
Kammer beendete heute die Prüfung der Geſetzesvor=
(631a
lage, betreffend die dreijährige Dienſtzeit, und
nahm ſie im ganzen mit
17 gegen 4 Stimmen
an. Der Schlußartikel der Vorlage führt aus: Das
Geſetz wird unverzüglich in Kraft treten mit dem Augen=
Habe eine grosse Anzahl modernen
blick ſeiner Publizierung, und auf alle unter den Fahnen
Todes=Anzeige.
befindlichen Leute Anwendung finden
Grabdenkmälen
Allen Verwandten und Bekannten die
London, 9.
Mai.
Premierminiſter Asquith
chmerzliche Mitteilung, daß geſtern nachmittag
nebſt Gattin und Tochter, der erſte Lord der Admiralität,
in jeder Preislage aufgestellt. Durch vor-
4 Uhr unſere liebe, gute Schweſter,
Tante
Violet Churchill, nebſt Gattin, und Kontreadmiral
teilhaften Bezug bin ich in der Lage, diese
und Schwägerin
(B10832
Moore verließen mit zwei Privatſekretären heute mor=
äusserst
billig abgeben zu können u. bitte
gen London. Sie fahren über Dover und Calais nad
Fräulein
ich Interessenten um Besuch meines Lagers
Venedig, wo ſie ſich auf der Jacht Enchantreß ein=
ſchiffen
werden.
Ecke Clemens- u. Seekatzstr.
London, 9. Mai. Ein ſchöner Sommerſitz im Be=
Margarete Volz
zirk Barrow iſt heute eingeäſchert worden. Auf
der Brandſtätte wurden Flugſchriften von
Conr. Wittmann
im Alter von 53 Jahren plötzlich und uner=
Frauenrechtlerinnen gefunden.
wartet verſchieden iſt.

Steinfabrik
Steinhauerei.
Waſhington. 9. Mai.
Die Zolltarifvorlage
geht heute dem Senat zu. Die bisherige demokratiſche
Um ſtille Teilnahme bitten
TELEPHON 1931
Majorität iſt von ſechs Stimmen auf vier geſunken, da
die trauernden Hinterbliebenen:
(51II
beide demokratiſchen Senatoren von Louiſiana wegen des
neuen Zuckerzollſatzes die Vorlage ablehnten. Die End=
Familie Jakob Schweinsberger,
für Spezial-Auskünfte, Er-
abſtimmung
dürfte früheſtens im Auguſt zu erwarten
Wilh. Erbes Witwe,

Detektiv-Institut mittelungen, Beobachtungen
Joh. Volz,
ſein. Die Demokraten dürften trotz des knappen Ueber=
,
u. Vertrauens-Ange legenheiten.
Wilh. Volz,
gewichts durchdringen
,
Uebernahme nur einwandfreier Aufträge. Garantie für
* Waſhington, 9. Mai. Der
Georg Volz.
,
japaniſche Bot=
gewissenhafte
Erledigung. Kiesstr. 34, I. Tel. 1668. (VII,831
ſchafter überreichte die formelle
Proteſtnote ſeiner
Darmſtadt, Eberſtadt, den 9. Mai 1913.
Regierung gegen das kaliforniſche Geſetz über den Land=
Schießhausſtr. 16.
erwerb der Ausländer
Dampfernachrichten.
Die Beerdigung findet Samstag, den 10. Mai,
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
nachmittags 4 Uhr, vom Portale des Beſſunger
HB. Berlin, 9. Mai. Zu ſeinem 70. Geburts
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Friedhofes aus, ſtatt.
tage wurde heute dem Direktor der akademiſchen Hoch=
Nordamerika: Hannover von Portland Me. kom=
ſchule
für die bildenden Künſte, Anton von Werner
mend, 6. Mai 8 Uhr 15 Min. abends von Rotterdam
in ſeinem Berliner Heim in der Potsdamer Straße eine

nach Hamburg. Weſtindien, Mexiko: Fürſt Bis=
Fülle von Gratulationen dargebracht. Telegraphiſche und
marck, von Mexiko und Havana kommend, 7. Mai
briefliche Glückwünſche kamen in großer Zahl. Ebenſo
6 Uhr morgens auf der Elbe. Grunewald nach Weſt=
wurden
viele Blumenſpenden im Laufe des Vormittags
indien, 6. Mai 8 Uhr morgens von Cuxhaven. Kron=
abgegeben
. Im Namen des=Berliner Magiſtrats hatte
prinzeſſin Cecilie, ausgehend, 6. Mai in Vera Cruz.
heute mittag Oberbürgermeiſter Wermuth ein längeres
Todes=Anzeige.
6.
Mai von St. Thomas über Havre
Sachſenwald‟
Glückwunſch=Telegramm an den Jubilar geſandt
Weſtphalia von Weſtindien kom
nach Hamburg.
Men
Berlin, 9. Mai. Heute vormittag ſtieß an der
Verwandten, Freunden und Bekannten hier=
mend
, 6. Mai 10 Uhr abends in Havre. Aſſyria von
Köpenicker Brücke ein Pferde=Omnibus mit einem
Weſtindien kommend, 7. Mai 9 Uhr abends von Havre
durch die tieftraurige Mitteilung, daß mein
Straßenbahnwagen zuſammen, wobei 4 Perſoner
nach Hamburg. Steigerwald, von Mexiko und Havana
lieber Gatte, unſer guter Vater, Großvater,
und der Schaffner des Omnibuſſes verletzt wurden, da=
Bruder, Onkel und Schwager
(10825
kommend, 7. Mai 6 Uhr abends von Antwerpen nach
von eine Dame ſo ſchwer, daß ſie nach dem Krankenhaus
Bethanien gebracht werden mußte.
HB. Leipzig, 9. Mai. In der letzten Nacht wurden
Herr Georg Hild
in einem Briefmarkengeſchäft in Leipzig für an=
Marie Darmstädter
nähernd 10000 Mark meiſt ausländiſche Briefmarken ge=
Schreinermeister
Adam Diehl
ſtohlen. Der Diebſtahl wurde wahrſcheinlich mit Hilfe
von Nachſchlüſſeln ausgeführt.
Die Spitzbuben haben
heute nacht nach kurzem Leiden im 64. Lebens=
VERLOBTE
außer den Marken auch noch die Wechſelkaſſe mitge=
jahre
ſanft in dem Herrn entſchlafen iſt.
Pfungstadt
Darmstadt
nommen
Wir bitten demſelben ein ehrenvolles An=
Pfingsten 1913
HB. Cleve, 9. Mai. Hier wollte der Gutspächter
denken zu bewahren.
Verwayen einen Stier, der zur landwirtſchaftlichen
(*12512
Darmſtadt, den 9. Mai 1913.
Ausſtellung nach Straßburg i. E, gebracht werden ſollte,
photographieren. Das Tier riß ſich von dem ihn feſt
Die tieftrauernden Hinterbliebenen.
haltenden Knecht los, ſpießte den Pächter auf die Hör=
ner
und drückte ihn gegen ein Gitter. Verwayen war
Die Beerdigung findet am 1. Pfingſtfeiertag
auf der Stelle tot
Todes=Anzeige.
um 10 Uhr vormittags, vom Sterbehauſe Kies=

Poſen, 9. Mai. In der Verhandlung gegen Frau
ſtraße 21 aus, ſtatt. Einſegnung eine Viertel=
Dr.
Blume wurde
die Zeugenvernehmung heute
ſtunde vorher.
Am 8. Mai, 10 Uhr abends, entſchlief nach
beendet.
langem, ſchwerem Leiden meine liebe Frau,
Briekalten.
unſere treubeſorgte Mutter
(B11845
H.
S. Außer in Zürich haben Parſifal=Aufführungen
in New=York und Amſterdam ſtattgefunden.
Amtlicher Wetterbericht.
Uchaund Fremmsderl
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Kriegerverein
geb. Daniel
Die atlantiſche Depreſſion hat ihren Kern nordwärts
Darmſtadt.
verlagert, ſich zugleich aber weiter ausgebreitet. Bei mil=
im
73. Lebensjahre.
den ſüdöſtlichen Winden haben wir im Bereich des kon=
tinentalen
Hochs heiteres, trockenes Wetter. Wir haben
Mit=
Die
Beerdigung unſeres
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
morgen keine Aenderung des herrſchenden Wetters zu er=
(10860
glieds
warten.
Trommsdorff, Poſtdirektor i. P.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, 10. Mai: meiſt
Herrn Georg Hild, Privatier,
heiter, trocken, warm, ſchwache Winde aus ſüdöſtlicher
Die Beerdigung findet am 1. Pfingſtfeiertag,
Richtung
findet am Sonntag, den 11. d. M., vormittags
4 Uhr, vom Portale des hieſigen
10 Uhr, vom Sterbehauſe Kiesſtr. 21 aus, ſtatt.
nachmittags
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Friedhofes aus, ſtatt.
Wir erſuchen die Kameraden von Eckhard
Sen
bis
Heppenheimer, ſowie des 6. Bezirks, ſich
Kranzſpenden und Beileidsbeſuche dankend
Innmamiast
dort zu verſammeln.
Der Vorſtand.
verbeten.
Verlobten
die ihr künftiges Heim gediegen, ge-
Statt jeder besonderen Anzeige.
schmackvoll und modern einrichten
wollen, wird eine Besichtigung meiner
Heute vormittag 11½ Uhr entschlief sauft mein lieber Vater, unser treubesorgter
(10865
Grossvater und Urgrossvater
feinbürgerlichen
Wohnungseinrichtungen
Herr Daniel Ewald
empfohlen. Meine Möbel zeichnen
im 92. Lebensjahre.
sich aus durch künstlerische Formen
Im Namen der tieftrauernd Hinterbliebenen:
schönheit, grundgediegene Qualität u.
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
Katharina Ewald.
besondere Preiswürdigkeit.
Darmstadt, am 9. Mai 1913.
OTro
KUNKEL-
Die Beerdigung findet am Sonntag, den 11. ds. Mts., vormittags 10½ Uhr, vom Portale des
Gr. Ochsengasse 21/23. Tel. 287.
städtischen Friedhofes aus, statt.
(10791a
Inanmm

i

[ ][  ][ ]

Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Mai 1913.
Statt jeder besonderen Anzeige.
Gestern abend entschlief infolge eines Herzschlages mein edler, guter,
treusorgender Gatte
(10803
Ludwid Wauner
Grossherzoglicher Hofschauspieler.
Darmstadt, den 9. Mai 1913.
Marie Wagner-Klaeger,
Ehrenmitglied des Grossh. Hoftheaters.
Die Beerdigung findet statt Samstag nachmittag 4 Uhr von der Leichenhalle des städtischen
Friedhofes aus.
Kondolenzbesuche dankend verbeten.
Todes-Anzeige.
(Statt jeder
besonderen Anzeige.)
Du starbst im Frühling Deines Lebens
All unsere Hilfe war vergebens,
Und hinterlässt uns schweres Leid,
Du gingst zu früh zur Ewigkeit.
Verwandten, werter Kundschaft, Freunden und Bekannten die tieftraurige Mitteilung, dass
unser hoffnungsvoller, unvergesslicher Sohn, unser treubesorgter Bruder

Herr
Wilnelm Heeis, Dankbeamter
nach langem, schwerem, mit grosser Geduld
ertragenem Leiden, versehen mit den heiligen
Sterbesakramenten, im 21. Lebensjahre heute abend 8¼ Uhr sanft entschlafen ist.
In tiefer Trauer:
Familie Josef Heeß, Metzgermeister.
Darmstadt, den 8. Mai 1913.
(10810
Die Beerdigung findet am Sonntag, den 11. Mai (1. Feiertag), nachmittags 3 Uhr, vom Sterbe-
hause
Beckerstrasse 33 aus, statt. Kondolenzbesuche dankend verbeten.
Kicen For2.Sboft ing
(38
Gd
Mast- u. P rospartel
Hauft-Hart
Ein bewährtes Mittel zur

natürlichen Mäſtung und
Fütterung aller Tiere. Das=
ſelbe
befördert und kräftigt
die Verdauung und den
Schraufhs
Knochenbau. Die Tiere er=
eetr
it eger Sechman
Seritegenr
Gemahlene
halten nach deſſen Gebrauch
alt e
A
Sum Schfr b
Salmiak-Terpentin-Selfe
ein marktfähiges, wohlge=
rei

Fmt früner, Hel, Flsben u. 1r.
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Me
mehl ntcht aus gewürzter
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(h
28
Man verlange stets Spratt’s
Rouleaux
Hundekuchen, Geflügel- u.
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Kückenfutter.
(I,9259
Niederlagen s. durch Schilder kenntlich
werden auf Neu
Se e
gereinigt
Ze

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2

Nummer 108.
Statt jeder beſonderen Anzeige.
Hiermit die traurige Mitteilung, daß unſer
innigſtgeliebter Vater, Großvater, Urgroßvater
und Onkel
Herr Aron Dernburg
Seniorchef der Firma Strauss & Dernburg
heute nach kurzem Leiden im 80. Lebensjahre
ſanft entſchlafen iſt.
Darmſtadt, Chicago, Kreuznach, Frank=
furt
a. M., Groß=Gerau, den 9. Mai 1913.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Familie Jacob Dernburg
und Familie Sommerfeld.
Die Ueberführung des Verſtorbenen nach Die=
burg
findet am Sonntag, den 11. Mai, nach
mittags 2½ Uhr, vom Sterbehauſe Frankfurter=
6 Uhr
ſtraße 21 aus, ſtatt. Beerdigung abends
10870
in Dieburg
Blumenſpenden dankend verbeten
Tageskalender.
Sonntag, 11. Mai
Ausflug des Odenwald=Vereins Darmſtadt
nach
Michelſtadt (Abfahrt 5.11 Uhr)
( Ab=
anderung
der Wetterfeſten nach Heidelberg
fahrt 5.20 Uhr)
Montag, 12. Mai.
Großh. Hoftheater. Anfang 6½ Uhr, Ende gegen
11 Uhr (Ab. B): Die Walküre‟
Konzerte: Ludwigshöhe morgens 5 Uhr und nach=
-
Bürger=
Rummelbräu um 8 Uhr.
mittags 4 Uhr.
keller um 4 Uhr
anzkränzchen um 4 Uhr in der Stadt Pfungſtadt
T
-
Geſellſchaft Atoca um 4 Uhr im Reſtaurant Zum
Löwen zu Arheilgen.
Verſteigerungskalender.
Dienstag, 13. Mai.
Stamm= und Brennholz=Verſteigerung um
10 Uhr im Zeilharder Gemeindewald (Zuſammenkunft
bei Gaſtwirt Heberer, Station Meſſel)
0. Internationales Lawn=Tennis=Tur=

nier auf dem Sportplatz am Böllenfalltor.
Druck und Berlagt z. G. Pilichſihe Saſtucharnckerte=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Wax Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
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21 J., 40000 ſof., 40000
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Verlangen Si
27 J., 20000 ſof., 45000



33 J., 30000 ſof., 25000

S
9 J., 10000 ſof. u. kl. Haus
Z Z

Wwe., 35 J., 800000 Mk., z. Kur hier,
M
und viele and. Damen u. Herren w.
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Heirat d. vornehmſt. Ehevermittlg.
(9545a

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L. Beudt Nachf.,
Herderstr. 1, p., vorn. Ehevermittlg. (II, 1079a
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iſt
zum Heiraten ſtets gute
Abzugeben, Hände, ſehr
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(*12516

[ ][  ][ ]

Nummer 108.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Mmr 19r5:
Seite-v.
Kragen
Ir

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Blusen-
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. . von 60an
Garntturen
0
Mull, getupft . .
Frotté-Kragen
von
F . , . ,
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1.50
. von
Stickerei-Kragen
von
. , ,
30m
Elegante
30
Neuheit
Mull-Garnituren
Atlas-Kragen
75
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Gebr.
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Rheinſtraße 5, 2. Stock.
(5983a
fin

[ ][  ][ ]

10

12
13)
14
15


5

8

Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Maf 1913.
Nummer 108.
in breiten Selbstbinder-
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Cadl Schürmann & CO. u. Wilhelminenstr.
Fahrbahn= und Lußſteigbefeſtigungen.
In dem durch die Stadtverordneten=Verſammlung feſtgeſtellten
ſtädtiſchen Hauptvoranſchlag für 1913, der vom 8. Mai d. Js. ab
während der Friſt von einer Woche auf dem Stadthaus Zimmer Nr. 39
in den Dienſtſtunden offen liegt, ſind die unten verzeichneten Fahrbahn=
und Fußſteigbefeſtigungen aufgenommen, die im Laufe des Geſchäfts=
Sr Lenarf
jahres zur Ausführung gelangen ſollen. Wir empfehlen den Anliegern
dieſer Straßenzüge etwa beabſichtigte Anſchlüſſe ihrer Grundſtücke an
Bankgeschäft
den Straßenkanal, an die Verſorgungsrohre oder an die Fernſprech=
und Lichtkabelleitung unter Beachtung der hierüber gültigen Be=
ſtimmungen
baldigſt herſtellen zu laſſen.
Zu Aufbrüchen der neuen Fahrbahn= und Fußſteigbefeſtigungen
Georgenstr. 7 Darmstadt Telephon 55
wird in den nächſten Jahren die Zuſtimmung der Stadtverwaltung
nur dann erteilt, wenn die Geſuchſteller der Stadt gegenüber die
Verpflichtung übernehmen, für alle infolge des Aufbruches veranlaßten
An- und Verkauf von Wertpapieren jeglicher Art zu den günstigsten
Schädigungen der Straßenbefeſtigung, insbeſondere auch für die
Bedingungen.
nachträglich etwa eintretenden Senkungen des Untergrundes, auf=
zukommen
und hierfür entſprechende Kaution hinterlegen.
Darmſtadt, den 8. Mai 1913.
Kostenlose Einlösung aller Coupons und Dividendenscheine.
Städtiſches Tiefbauamt.
Keller.
(10850si
Verzinsung von Bareinlagen auch mit täglicher Kündigung.
Bezeichnung der
Solide deutsche Anlagewerte sind stets vorrätig.
(9279a
Straßenſtrecken
auszuführenden Arbeiten
Derzeitiger Preis für 4%ige mündelsichere Obligationen ca. 96½ %.
A. Fahrbahnbefeſtigungen.
Beſſunger Straße zwiſchen Lud=
Neupflaſterung der Fahr=
bahn

wigshöhſtraße und Forſtmeiſter=
Hol.=Abſuhr.
Achlung, bute leſen!
platz
Untere Beſſunger Straße zwiſchen
Umbau der Straße
Guterhaltene
Alles noch im Wald lagernde Holz muß, inſofern nicht frühere
Anzüge, Hoſen,
Donnersbergring und Artillrie=
Damenmäntel. Damenkl., Ober=
Friſten beſtimmt ſind, zur Vermeidung von Anzeige bis 31. Mai
Kaſerne
und Unterröcke von 1 Mark an,
abgefahren ſein.
(10774
Durchführung durch
B
Auspflaſterung der Fahr=
Bleichſtraße
weiße und farbige Bluſen von
Darmſtadt, den 9. Mai 1913.
bahn
den alten Bahnhof bis zum
40 Pfg. an, Herren= und Damen=
Griesheimer Weg
Großherzogliche Oberförſterei Kranichſtein.
tiefel, 2 faſt neue Mädchenkl.,
Erſatz der Chauſſierung
Dieburger Straße längs des
van der Hoop.
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Aſphalt
Alicenhoſpitals
anzug, 1 Herrngummimantel einige
Bis=
dornheimer
Weg zwiſchen
Auspflaſterung der Fahr=
Dutzend neue 4fach leinene Herren=
marck
= und Feldbergſtraße
bahn
Ab 15. Mai befinden sich meine Geschäftsräume
kragen, Dutzend 2 Mark (dieſe Klei=
Auspflaſterung der bis jetzt
Dornheimer Weg zwiſchen
Feld=
der
ſind alle aus Herrſchaftshäu=
noch
nicht freigelegten
bergſtraße und Stirnweg
Hügelstrasse 37
2
ſern), 1 vollſtändiges guterhaltenes
Fahrbahnflächen
Bett, 1 faſt neuer Gas=Meſſing=
Erbacher Straße zwiſchen Beck=
Kleinpflaſterherſtellung
Geschäftsstunden 812 Uhr vormittags,
lüſter, 4flammig, 2 Kanarienzucht=
ſtraße
und Prinz Chriſtians=Weg
26½ Uhr nachmittags.
weibchen ſofort billig zu verkaufen.
Verbreiterung u. Pflaſte=
Feldbergſtraße zwiſchen Gries=
Niemand verſäume die billige
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heimer= und Dornheimer Weg
Sprechstunden: 4 6 Uhr nachmittags.
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Umbau der Fahrbahn
Frankfurter Straße von der Land=
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Samstag nachmittags geschlossen.
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Umbau der Straße
Landwehrſtraße zwiſchen Blumen=
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Samstag bis abends 10 Uhr
Staatlich konzessionierte und beaufsichtigte
Chauſſierung der
Fahr=
Ohlyſtraße zwiſchen Niebergallweg
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und Grüner Weg
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Pallaswieſenſtraße zwiſchen dem
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Neupflaſterung der Fahr=
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Erſatz der chauſſierten Fahr=
Wilhelminenſtraße zwiſch. Wieſen=
und Bismarckſtraße
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Feldbergſtraße zwiſchen Allee und
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(da ich diese Woche 590 Pfd.
10851
60 Pfg.
Garantiert rein ausgelassenes Sackfett
ausgelassen habe) . per Pfund

[ ][  ][ ]

Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
30 53.
Samstag, 10. Mal.
1913.
Bekanntmachung.
Bekanntmachung.
Die Kreisſtraße von Eberſtadt nach Nieder=Ramſtadt, und zwar vom Ortsende
Betr.: Sperrung der Kreisſtraße Darmſtadt-Leeheim.
Eberſtadt bis zum Kühlen Grund, km 7,5 bis 8,0, iſt wegen Ausführung von Klein=
Wegen Ausführung von Kleinpflaſterarbeiten iſt die Kreisſtraße Darmſtadt-
pflaſter
von Donnerstag, den 15. d. Mts. ab auf ca. 4 Wochen für ſämtliches
Leheim zwiſchen Wolskehlen und Leeheim von km 12,713,7 vom 2. Mat d. J. ab=
Fuhrwerk (Geſpanne, Automobile, Motorräder uſw.) geſperrt.
auf ca. 3 Wochen für den geſamten Fuhrwerks= und Automobilverkehr polizeilich geſperrt.
Der Durchgangsverkehr hat während der Dauer der Kleinpflaſterherſtellung
Die von Wolskehlen nach Leeheim und umgekehrt fahrenden Fuhrwerke und
den aufgeſtellten Tafeln entſprechend zu erfolgen.
Automobile haben die Straße Wolfskehlen-Dornheim-Leeheim und umgekehrt zu
Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Anordnungen ſind nach § 2 der Polizei=
benutzen
.
verordnung vom 12. Februar 1908 ſtrafbar.
Groß=Gerau, den 28. April 1913.
(10737
Darmſtadt, den 6. Mai 1913.
(10630a
Großherzogliches Kreisamt Groß=Gerau.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Dr. Wallau.
Fey.
Großh. Miniſterium des Innern hat dem Zentralkomitee der Xl. Inter=
Straßenſperre.
nationaten Kunſtausſtellung zu München die Erlaubnis erteilt, 6000 Loſe einer
am 25. November 1913 zu veranſtaltenden Verloſung von Kunſtwerken und Repro=
Vom 19. Mai bis zum 21.
Juni d. Js. iſt die Kreisſtraße Heppenheim-
duktionen
nach Kunſtwerken innerhalb des Großherzogtums zu vertreiben.
Ebersberg zwiſchen Heppenheim und Kirſchhaufen wegen Herſtellung der Klein=
Nach dem
von der zuſtändigen Behörde genehmigten Verloſungsplan dürfen 150 000 Loſe
pflaſterarbeiten für den ſämtlichen
Fuhrwerks= und Automobilverkehr geſperrt.
à 2 Mark ausgegeben werden. Zum Vertrieb in Heſſen dürfen nur mit
Zuwiderhandlungen werden gemäß
§ 366 Ziffer 10
dem heſſi=
des
Reichsſtrafgeſetzbuchs bis
ſchen
Zulaſſungsſtempel verſehene Loſe gelangen.
zu 60 Mark, oder mit Haft bis zu 14
Tagen beſtraft.
(10777si
Während der Zeit des Vertriebs der Loſe zur erſten Klaſſe
Heppenheim, den 5. Mai 1913.
einer
Königlich
Preußiſchen Lotterie iſt Ankündigung, Ausgabe und Vertrieb der
in Heſſen
Loſe
Großherzogliches
Kreisamt Heppenheim.
nicht geſtattet.
(10836
v. Hahn.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
tigungs= und Verkaufszeiten beauftragt und werden

Gefunden: 1 Kinderphotographie. 1 rotes Zeichenmäppchen.
Bauplanänderung.
unnachſichtlich zur Anzeige bringen laſſen.
(10431ids
1 Herrenbinde und 1 Schlips. 1 Paar lange weiße Damenhand=
Der auf Grund Genehmigungs=
Darmſtadt, den 2. Mai 1913.
ſchuhe. 1 ſilberne Nadel mit Amethyſt. 1
ſchwarzer Mädchen= Stoff=
verfügung
Großh. Miniſteriums
Großherzogliches
Polizeiamt Darmſtadt.
hut mit blauer Kordel. 1 Zwicker ohne Faſſung mit Nickelbügel.
des Innern vom 15. vor. Mts
Gennes.
1 kleines braunes Kinderportemonnaie mit 6 Pfennigen Inhalt.
feſtgeſtellte Plan über Aenderung
4 Schlüſſel an einem Ring. 1 blau und weißgeſtreiftes Stück Stoff.
der Fluchtlinie auf der Nordfeite
Verkaufspreiſe der Kleiſch= u. Wurſtwarenk. d. Haupt= u. Reſidenzſtadt Darmſtadt
1 kleines neues Meſſinggeſtell. 3 kleine Schlüſſel an einer Holzrolle.
der Weiterſtädter Straße, nächſt
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
1 große Milchkanne mit Aufſchrift Milchgenoſſenſchaft Schafheim.
der Kirſchenallee, liegt bei dem
per!
kg
per!
kg
Im Monat April im Großh. Hoftheater liegen geblieben
Pfa.
Stadtbauamt, Grafenſtraße 30, zur
Ochſenfleiſch
96
Speck geräuchert . .
120
,
Pfg.
und bei der dortigen Verwaltung in Verwahr: 1 ſchwarzer Beutel.
Einſicht offen.
90
Rindfleiſch
(10849
Hörfleiſch

120
..

Rocknadel. 1 Buch (Henrich=Hansjakob). 2 Operngläſer. 2 Broſchen.
Darmſtadt, 8. Mai 1913
Fett, roh
70
Schinken m. Bein. .
120
3 Taſchentücher. 7 Paar farbige Handſchuhe. 2 Damenſchirme. (10618
80
Der Oberbürgermeiſter.
Fett, ausgelaſſen
Rollſchinken
*
, ,
.140
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
Leber
J. V.:. Laeger.
80
Schweineſchmalz, roh


,
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
Kalbfleiſch
100
u. ausgelaſſen . .
,
96
finden ſich: 1 deutſcher Schäferhund, 1 Pinſcher, 1 Foxterrier. Die
Herr Dr. med. Vidal
Schwartenmagen,
.100
Hammelfleiſch
Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier aus=
Bruſt .
70
Fleiſch= u. Bratwurſt
96
,,
,
iſt bis Ende ds. Mts. verreiſt und
gelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet
Schweinefleiſch
94
Leber= u. Blutwurſt .
80
wird als Kinderarzt der Großh.
,
,
1
dortſelbſt jeden Werktag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
(10800
Rippchen, Kammſtück, ge=
Zentrale für Säuglings= und Mut=
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 11. Mai,
ſalg. Fleiſch u. Kotelets
104
(6926
terfürſorge durch Herrn Dr. Bön=
ſind

nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr
abends, folgende
ning, Mühlſtraße 12, vertreten.
Apotheken geöffnet: Merckſche Engel=Apotheke, Rheinſtraße, und
Darmſtadt, den 6. Mai 1913.
An die Bewohner
der Stadt Darmſtadt,
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße. Am Montag, den 12. Mai, ſind
Städtiſches Armen= und Für=
nachfolgende
Apotheken geöffnet: Hof=Apotheke, Ballonplatz, u. Adler=
insbeſondere

(10818
ſorgeamt.
Apotheke,
Wilhelminenplatz. Alle übrigen Apotheken ſind von
der Allee, Rheinſtraße, Wilhelminenſtraße, Landgraf Philipps=Anlage,
Krapp.
1 Uhr ab geſchloſſen.
Reckarſtraße, Kaſinoſtraße, Georgenſtraße, Saalbauſtraße, Grafen=
ſtraße
Waldſtraße,
Eliſabethenſtraße Hügelſtraße, Sandſtraße und
Bekanntmachung.
Bekanntmachung,
Frankfurter Straße,
des Luiſen=, Ernſt Ludwigs=, Wilhelminen=,
Mittwoch, den 11. Juni I. Js.,
Markt= und Hoftheaterplatzes.
Betreffend:
Sonntagsruhe im Handelsgewerbe und im Gewerbe=
vormittags
10 Uhr,
Am Dienstag, den 13. Mai, nachmittags 4, werden Ihre
betrieb der Bäcker, Friſeure und Photographen.
ſoll die der Wendel Barth Witwe,
Königl. Hoheiten der Prinzregent Ludwig von Bayern und Ge=
Um Zweifeln zu begegnen, ſehen wir uns unter Bezugnahme
Marie, geb. Merkel, dahier und
mahlin zu Beſuche des Großberzoglichen Hofes hier eintreffen.
auf die Bekanntmachung des Großherzoglichen Kreisamts Darmſtadt
deren Kindern zugeſchriebene Lie=
Ich bitte die Bewohner der Stadt und insbeſondere der oben=
vom
27. Dezember 1307 veranlaßt, die für die kommenden Feſttage
genſchaft:
genannten Stadtteile, den hohen Gäſten unſeres Fürſtenhauſes durch
auf Grund des § 105e der Reichsgewerbeordnung für die nachſtehend
Flur Nr.
qm
geeigneten Schmuck der Häuſer die Ehrung der Einwohnerſchaft dar=
aufgeführten
Gewerbszweige erlaſſenen Vorſchriften über die Sonn=
Hofreite Fuhr=
II 1374 138 H
bringen zu wollen.
tagsruhe zur allgemeinen Kenntnis zu bringen:
mannſtraße
Darmſtadt, den 8. Mai 1913.
(10815
I.
An den beiden Pfingſtfeiertagen darf im Handelsgewerbe
Nr.18,
Der Oberbürgermeiſter:
auf Grund der Beſtimmungen des Ortsſtatuts vom 6. September 1907
in unſerem Bureau
zwangsweiſe
Dr. Gläſſing.
weder eine Beſchäftigung von Gehilfen, Lehrlingen und Arbeitern,
verſteigert werden.
(K38/13
noch ein Gewerbebetrieb in offenen Verkaufsſtellen ſtattfinden
Darmſtadt, 3. Mai
1913.
Entfernung der
Herbſtzeitloſe.
Ausnahmen auf Grund des § 105e der Reichsgewerbeord=
Großh. Ortsgericht
Darmſtadt I.
ſind nur zugelaſſen:
nung
Die Herbſtzeitloſe findet ſich auf den Wieſen ſtellenweiſe
Müller.
in
(V,10789
A. Für den erſten Pfingſtfeiertag:
größerer Menge vor. Um die Weiterverbreitung dieſer ſchädlichen
für Bäcker und Konditoren in der Zeit von vormittags
Pflanze zu verhüten, fordere ich die Wieſenbeſitzer auf, die Entfer=
bis
9 Uhr und 11 bis 12 Uhr;
nung der Herbſtzeitloſen bis zum 20. d. Mts. vorzunehmen, andern=
für
Milchhändler und Molkereien in der Zeit von vormit
2.
falls dies auf Koſten der Säumigen, deren Beſtrafung außerdem
tags 5 Uhr bis nachmittags 1 Uhr und nachmittags von
nach 8
* 37 des Feldſtrafgeſetzes veranlaßt wird, erfolgen muß.
6 bis 8 Uhr;
Darmſtadt, den 6. Mat 1913.
(10738si
für Blumenhändler in der Zeit von vormittags 5 bis 9 Uhr
3.
Der Oberbürgermeiſter.
und von 11 bis 12 Uhr mittags;
I. V.: Jaeger.
für Verkäufer von Roheis von vormittags 6 Uhr bis nach=
mittags
1 Uhr;
Schlachtbiehmärte
Darmſtadt
25 5
für Zeitungsſpediteure von vormittags 6 bis 9 Uhr.
5.
(Zei=
= und Druckſchriftenverkauf an den Hauptbahnhöfen
im Schlachtviehhof neben dem ſtädtiſchen Schlachthof.
Schweine=
ohne
Zeitbeſchränkung).
märkte: Montags, Mittwochs und Donnerstags. Kälbermärkte:
Haushaltungsleitern,
B. Für den zweiten Pfingſtfeiertag:
Montags und Donnerstags. Bei Kälbermärtten iſt der Verkauf
für Bäcker in der Zeit von vormittags 5 Uhr bis nachmit=
1.
von Großvieh geſtattet. Bahnanſchluß. Modernſte, ſeit 3. Februar
enhtltgeien,
ds. Js. geöffnete Neuanlagen.
tags 1 Uhr;
(4329a
Nähere Auskunft erteilt die
2.
für Konditoren in der Zeit von vormittags 5 Uhr bis nach=
Boppelleitern
mittags 3 Uhr;
Schlacht= und Viehhofdirektion.
für Metzger und Fleiſchwarenhändler in der Zeit von vor=
3.
für Weißbinder, Tape-
mittaas
6 Uhr bis 11 Uhr;
zierer, Installateure
für Milchhändler und Molkereien in der Zeit von vormit=
Die beſte Gelegenheit
in grosser Auswahl
tags 5 Uhr bis 1 Uhr nachmittags und von 6 bis 8 Uhr
zu billigsten Preisen.
nachmittags;
gebrauchte Möbel aller Art am ſchnellſten und
für Blumenhändler in der Zeit von vormittags 7 Uhr bis
Ferner offeriere:
9 Uhr und von 11 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags;
ſicherſten zu verwerten, bietet mein Unternehmen:
Hach und
für Verkäufer von Roheis von vormittags 6 Uhr bis nach=
Malpinsel,
rund,
Uebernahme zur Versteigerung und Verkauf
mittags 1 Uhr;
für Zeitungsſpediteure in der Zeit von vormittags 6 Uhr
vollständiger Haushaltungen, wie Nachlässe,
Kleiderbürsten,
bis 9 Uhr. (Zeitungs= und Druckſchriftenverkauf an den
einzelne Möbel etc.
Hauptbahnhöfen ohne Zeitbeſchränkung.)
Auf Wunſch vorherige Taxation.
Geſchäftsprinzih: korrekt,
(10844a
Haarbürsten,
II.
Der Gewerbebetrieb der Friſeure und die Beſchäftigung
0
diskret und bill. Berechnung.
Abrechnung kann ſofort nach
von
Gehilſen und Lehrlingen im Friſeurgewerbe iſt am erſten
Verſteigeruug und Verkauf erfolgen.
Pfingſtfeiertag geſtattet:
Martelungalten
Weg= und Umziehenden beſtens empfohlen.
außerhalb der Werkſtätte bis 12 Uhr mittags;


innerhald der Werkſtätte von 9 Uhr vormittags bis 12 Uhr
6)
Pferdebürsten usw.
Verſteigerungs= und Verkaufsanzeigen zu beachten.
Bitte meine
mitags;
Beste Referenzen.
(4303a
in großer Auswahl.
Am zweiten Pfingſtfeiertag iſt jeglicher Gewerbebetrieb ein=
ſchließlich
desjenigen der Friſeuſen unterſagt.
Johannes Krummeck, Anktionator u. Taxator
An den beiden Pfingſtfeiertagen iſt,
wie an allen Sonn=
und
Feſttagen, ein Gewerbebetrieb der Friſeure und die Beſchäf=
Telephon 1774 Bleichstrasse Nr. 1. Telephon 1774.
MS
tigung von Gehilfen und Lehrlingen innerhalb und außerhalb der
(e

Werkſtätte in der Zeit von 6 bis 9 Uhr nachmittags bei der Vor=
Steiller
bereitung von öffentlichen Theatervorſtellungen und Schauſtellungen
geſtattet
Spezial-Geschäft
III. In den Werkſtätten der Photographen
iſt am erſten
Pfingſtfeiertag jeglicher Gewerbebetrieb unterſagt.
Am zweiten
für Maler-Artikel.
Pfingſtfeiertag iſt die Ausübung des Gewerbebetriebes und
en
die Beſchäftigung von Gehifen, Lehrlingen und Arbeitern in den
1 Luisenplatz 1.
photographiſchen Werkſtätten geſtattet ausſchließlich zum Zweck der
Stabil Elesant Leichf Schnelk:
Aufnahme von 11 Uhr vormittaas bis 5 Uhr nachmittags.

IV. Wenn die Sonn= und Feiertagsardeiten länger als 3 Stun=
Seit über 25 Jahren
Bienenſchwärme (927a
den dauern, ſo ſind die Arbeiter entweder an jedem dritten Sonntag
als hervorrasende
verkaufe billigſt wegen Platzmangel.

für volle 36 Stunden oder an jedem zweiten Sonntag mindeſtens in
Qualitätsmaschinen
Feinſten Bienenhonig per Pfund
der Zeit von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr abends oder in jeder Woche
1 Mk., Wabenzangen, Imkerhand=
weltbekannt
.
während der zweiten Hälfte eines Arbeitstages, und zwar ſpäteſtens
ſchuhe, Imkerſchleier, Königi. fang=
von
1 Uhr nachmittags ab von jeder Arbeit frei zu laſſen. Wenn
(Victorla-Werke, A.-G., Nürnberg.)

und ſonſtige Imkergeräte
fäfige
die Arbeiter durch die Sonntagsarbeit an dem Beſuche des Gotteg=
22
1a Kunſtwaben (Mittel=
Vertr.: Benz & Co., Darmstadt, Grafenstr. 20 u.
billigſt.
dienſtes verhindert werden, ſo iſt ihnen an jedem dritten Sonntag
wände) per Pfund 2 Mk. verkauft
die zum Beſuche des Gottesdienſtes erforderliche Zeit frei zu geben.
Reparatur-Werkstätte für alle Systeme.
L. Engelhard Nachf.
Se
Wir haben die Schutzmannſchaft mit ſtrengſter Ueberwachung
Ge e
Darmſtadt. Gr. Ochſengaſſe 27.
Z e Ze
E
Sees
Z
der richtigen Einhaltung der vorſtehend bekannt gegebenen Beſchäß

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Mai 1913
Nummer 108.
Seite 12.
er Aufnahmen gelang es dem Redner ein anſchauliches
Frhr. von Geyrs Judelle II (Beſ.), 2. Roſebud II (Hptm.
Bild von unſerer, einer bedeutungsvollen Zukunft ent
Meyer=Glaſon), 3. Blauer Dunſt (Leutn. Zeltmann)
gegenſehenden Kolonie am Kamerunberg zu entwerfen.
ot. 42:10, Pl. 15, 32:10. Unpl.: Noveletlen, Sultane,
Der lebhafte Beifall der Verſammlung für die kulturell
Margiana. Sicher, ½½ Lg.
Schwaben=Preis; 20000
und ethnographiſch bedeutungsvollen Darbietungen, den
Hegesten
Mark, Diſtanz 2000 Meter: 1. Kgl. Hauptgeſtüt Graditz
auch der Vorſitzende Ausdruck verlieh, war wohl ver=
Haparanda (F. Bullock), 2. Spleen (Heidt), 3. Blue Dar=
ling
(Schläfke). Tot. 20110, Pl. 13, 13:10. Unpl.: Häcke
dient
patentiertes
(4). Kampf, Hals-½ Lg. Preis von Nachod: Ehren=
.
mildes
-P
preis und 6300 Mark, Diſtanz 4500 Mark: 1. Rittm. von
Platens Erato (Leutn v. Moßner), 2. Eiſenbart II (Lt
erprobtes
biefenbach 4
Sport, Spiel und Turnen.
Braun), 3. Vorſinger (Leutn. Graf Schaesberg). Tot.
ok 24oto7
Fußball. Am 1. Pfingſtfeiertage ſpielt auf dem
26.10, Pl. 16, 32110. Unpl.: Samiel, Marder. Kanter
Ertr.Casc. Sagr. 01b ue-
rmittel
.
Abfüh
Exerzierplatze um 3½ Uhr die erſte Mannſchaft des
105 Lg.
Neckar=Preis; 3200 Mark, Diſtanz 1800 Me=
Darmſtädter Fußballvereins gegen die gleich
ter: 1. Leutn. Graeffs Nortrud (Schläfke), 2. Atimone
60 Perlen Mi5t

Reguliert die
des Sportklubs Viktoria=Frankfurt a. M
(Hennig), 3. Baſtion (Matz). Tot. 36:10, Pl. 22, 53:10,
710
A. DIEFENBACH
Unpl.: Caracas, Räuber I (4). Kampf, Kopf-½ Lg.
* Darmſtädter Sportklub 1905. Am erſten Pfingſt=
Veldanung.

9
eiertage empfängt der Darmſtädter Sportklub die erſte
Apotheke
Mannſchaft des Fußballvereins Friedberg als Gaſt. Dieſe
Erhältlich in Apotheken
Sthen
Vermiſchtes.
Elf ſetzt ſich zum großen Teile aus Studierenden der Ge=
Man frage seinen Arzt
werbeakademie Friedberg zuſammen und verfügt über
K.A. Reiſen nach Ruſſiſch=Zentralaſien. In letzter
Sreertren.
(III,10672.
eine annehmbare Spielſtärke. Fußballverein Friedberg
Zeit iſt es wiederholt vorgekommen, daß deutſche Reichs=
konnte
gegen Alemannia=Griesheim a. M. die Reſultate
Gh

angehörige, die ſich zu Geſchäfts= oder Vergnügungsreiſen
2:2 und 1:0 erzielen. Die dritte Mannſchaft des Darm=
nach
Ruſſiſch=Zentralaſien begeben wollten, beim Eintreffer
ſtädter Sportklubs 1905 fährt nach Hamm bei Gernshein
dort an der Weiterreiſe verhindert worden ſind, da ſie
um der erſten Mannſchaft des dortigen Fußballklubs
Vorträge.
licht im Beſitz der erforderlichen Erlaubnis der ruſſiſchen
Rheingold ein Wettſpiel zu liefern.
Regierung zum Betreten des Landes waren. Sie mußten
* Sektion Darmſtadt, Deutſcher und
* Fußballklub Olympia 1898. Am 1. Feiertag fährt
ſich dann meiſtens von Baku aus telegraphiſch an die
Oeſterr. Alpenverein. Den 9. Vortrag im Win
die dritte Mannſchaft nach Ludwigshafen, um dort ein
deutſche Botſchaft in St. Petersburg um Erwirkung der
ter 1912/13 hielt ein Freund der Sektion, Herr Dr
Wettſpiel gegen die gleiche Mannſchaft des Fußballklubs
Reiſeerlaubnis wenden und unter großem Zeit= und Geld
Rumpf aus Frankfurt a. M., über Erlebniſſe und Er
Phönix auszutragen. Ferner ſpielt hier auf dem Sport=
verluſt
abwarten, bis die Mitteilung von der Erteilung
ahrungen während ſeines einjährigen Aufenthaltes in
platze an der Heidelbergerſtraße am 2. Feiertag nachmit=
der
Erlaubnis eintraf. Zur Beachtung ſeitens der betei=
unſerer
Kolonie Kamerun, wo er zum Zwecke bo
tags die zweite Mannſchaft gegen eine Mannſchaft des
ligten Kreiſe werden deshalb die ruſſiſchen Beſtimmungen
taniſcher und zoologiſcher Studien verweilte. Nach einem
Fußballvereins Boruſſia‟=Frankfurt a. M. Im Anſchlut
über Reiſen von Ausländern nach Ruſſiſch=Zentralaſien
kurzen Ueberblick über die ſeitherigen Reiſeberichte, die
an dieſes Wettſpiel finden noch einige leichtathletiſch
Nachſtehenden erneut in Erinnerung gebracht:
im
Verwaltung und Beſitzergreifung der Kolonie, ſowie über
Wettkämpfe ſtatt, und zwar werden von den Mitgliedern
Ausländer bedürfen für Reiſen nach Ruſſiſch=Zentral
die Geſchichte und die Erforſchung dieſes wertvollen Ge
der Leichtathletik=Abteilung
Olympias verſchiedene
aſien einer beſonderen Erlaubnis der ruſſiſchen Regier=
bietes
folgte eine Darſtellung der orographiſchen und
Lauf=, Sprung= und Werfkonkurrenzen zum Austrag
ung, die für Deutſche durch Vermittelung der deutſcher
hydrographiſchen Verhältniſſe des auch touriſtiſch inter=
kommen

Botſchaft in St. Petersburg nachzuſuchen iſt. Die Er
eſſanten Landes: Der 4000 Meter hohe Kamerunber
sr. Pferde=Rennen. Grunewald
Lenz=Rennen;
gewährt eine weithin reichende Ausſicht. Nach einem
ledigung der Geſuche um Erteilung der Reiſeerlaubnis
5000 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Dr. Thomſens Reichs=
erfordert
ebenſo wie diejenige von Geſuchen um Geſtatt=
kurzen
Aufenthalt in Togo erfolgte die Landung des
II
3. Pfirſich
anwalt (Slade), 2. Iſolde (Archibald)
Reiſenden in Viktoria. Man lernte den botaniſchen Gar=
ung
der Waffeneinfuhr und der Führung von Waffen in
Unpl.: Mies
(O. Müller). Tot. 66:10, Pl. 14, 13, 12110.
ten kennen und hörte von der gaſtfreundlichen Aufnahm
Rußland fünf bis ſechs Wochen von dem Zeitpunkt an,
nuſchel (4), Tannhäuſer, Junggeſelle, Planet, Katarakt
in Buea, dem Sitze der Regierung mit ſeinen Muſter
wo die Geſuche der ruſſiſchen Regierung zugegangen ſind
Holofernes Carina, Perle. Gegenwehr, Hals-Hals-
Die an die deutſche Botſchaft gerichteten Anträge um Er
betrieben aller Art. Es folgte ein Ausflug auf die
Wonnemonds=Preis; 5000 Mark,
Diſtanz 140
Hals.
Woermann=Pflanzung im Kriegsſchiffhafen und
wirkung der Erlaubnis ſind zweckmäßig durch das Aus=
Meter: 1. Graf Cl. Weſtphalens Jeune fille (Cleminſon)
die Fahrt nach der Hauptſtadt Duala, wobei man die
wärtige Amt zu leiten. Wird der Antrag unmittelbar be
2. Julius Cäſar (Slade), 3. Königsleutnant) (H. Teich=
Ankunft
der Woermann=Dampfer als Kulturoaſen
der Botſchaft geſtellt, ſo empfiehlt es ſich, eine behördliche
mann). Tot. 64110, Pl. 14, 12, 12:10. Unpl.: Querulo (4)
ſchätzen lernte. Der Beſuch auf der Mukonje=Pflan
Beſcheinigung beizufügen, daß der Erwirkung der Er=
Mut, Hab mich lieb Schneid. Sicher, ¾½3
Lg.
zung der Kamerun Kautſchuck Co., ließ die grauſam
laubnis keine Bedenken entgegenſtehen. In beiden Fällen
Preis der Nachtigall; 10000 Mark, Diſtanz 1800 Meter
Urwaldvernichtung zur Anlage von Plantagen verfolgen
verden die Reiſenden gut tun, die Anträge ſo frühzeitig
1. Herrn U. von Oertzens Saint Cloud (Cleminſon), 2
Nun gings mit der Nordbahn nach dem Manen=
u
ſtellen, daß noch für etwaige Rückfragen Zeit bleibt.
Don Ceſar (O. Müller), 3. Carino (H. Teichmann). Tot.
jubagebirge in deſſen Panorama ſich der vulka=
In den Geſuchen um Erteilung der Reiſeerlaubnis iſ
86:10, Pl. 31, 57. 68:10. Unpl.: Huſarenliebe (4), Pindar,
niſche Manenjuba ſelbſt, der aus Urgeſtein beſtehend
Zweck, Zeit und Ziel der Reiſe genau anzugeben; die
Eccolo, Kalif, Anker, Bajazzo. Sehr ſicher, ¾½2½
Nlonako und der aus Diorit aufgebaute Kupésbe
Geſuche um Geſtattung der Waffeneinfuhr und der Mit=
Lg. Semiramis=Rennen; 6200 Mark, Diſtanz 1600 Me
ſonders hervorheben. Als Standquartier wurde
ührung von Waffen müſſen deren genaue Beſchreibung,
er: 1. Herrn A. v. Schmieders Felſenkirſche (O. Müller)
Ndunge gewählt, deſſen großartige Vegetation, ſowie
owie Angaben über ihre Anzahl und ihren Zweck enthal=
2. Counteß Dorothy (Shurgold), 3. Wolga
Warne)
die Kraterſeen des Manenjuba eingehend beſprochen
en, auch das ruſſiſche Grenzzollamt bezeichnen, über wel=
Tot. 18:10, Pl. 13, 16:10. Unpl.: Seilfahrt (4), Arnara
wurden. Im Häuptling Ntube lernte man einen Hoſen=
ches
die Einfuhr ſtattfinden ſoll. Die Einfuhr von Ge=
Ueberlegen, ¾2½1½ Lg. Mai=Handikap: 13000
neger mit ſeiner Scheinkultur kennen. Hohes Intereſſe
wehren mit gezogenen Läufen iſt verboten. Der Waffen=
Mark, Diſtanz 1200 Meter: 1. Frhrn. H. von Reiſchachs
beanſpruchte nun die Tätigkeit des Sammelns und Auf
koſtet 2,25 Rubel.
Lord Dunlin (Shurgold), 2. Orkade (Lane), 3. Orinoco
bereitens der Früchte. Auf dem Ausflug in den Buſch
Die Reiſeerlaubnis für Ruſſiſch=Zentralaſien erſtreck
(Davies). Tot. 53:10, Pl. 20, 20, 42:10. Unpl.: Blauto
begegnete uns das Chamäleon; die Bäume der
ich keineswegs auf eine Reihe von Oertlichkeiten, die aus
paz (4). Reichsritter, Maximilian (5), Brangäne, Orchidee
Parklandſchaft, der lauſchige Waldbach mit dem Buſch
militäriſchen Rückſichten nicht betreten werden dürfen, und
Rejoice, Mare Aurel, Blumenſegen. Leicht, ½ Lg.-Hals
huhn und die Schlangen wurden vorgeführt. Die ganze
deren weſentlichſten die folgenden ſind: Die Pamirs
bis 1 Lg. Tiergarten=Rennen; 6200 Mark, Diſtanz 1600
tropiſche Pracht der blühenden Bäume entfaltete ſich vor
Kuſchk, Termez, Kerki und die Zollſtationen aufwärts am
Meter: 1. Herrn R. Haniels Brachvogel (Rice), 2. Ani=
uns
. Auf dem Jagdpferde wurde der Elefantenbuſch auf
Amu=Darja, Tſchikichtiar, Tſchatly, die Militärpoſten am
mato (Lane), 3. L’Amour (Shurgold). Tot. 30110
Pl.
geſucht, wo uns der Nashornvogel, die gefährliche Puff=
Atrek und auf der Linie von Kuſchk nach Ak=Roba, ſowi
ſicher,
16, 18:10. Unpl.: Maruſchka (4), Sirene. Sehr
otter und der Skorpion begegneten. Neben dem Leben
die Eiſenbahn von Merw und Kuſchk. Die Paßvorſchrif=
*41½1½ Lg. Hochſtapler=Rennen; 5000
Mark,
des Reiſenden mit ſeinen Leiden und Freuden gewann
ten werden durch Vorſtehendes nicht berührt. Der von
Diſtanz 1200 Meter: 1. Herrn R. Eltz Iwein (H
Teich=
man
jetzt einen Einblick in das Daſein der Neger von
einem ruſſiſchen Konſul viſitierte Reiſepaß muß indeſſen
Herrn R. Haniels Montblanc (T.
Rice),
mann), 1.
hrer Kindheit bis zum Grabe. Die nicht leichte, oft ſo=
an
jedem Aufenthaltsort in Zentralaſien unverzüglich der
Pl. 60
3. Furka. Tot. 160 (Iwein), 24 (Montblanc) :10,
gar ſehr gefahrvolle Reiſe wurde über Tſchibutta
Polizeibehörde vorgewieſen werden. Im übrigen iſt der
28:10. Unpl.: Solitär (4), Salut (blieb am Start ſtehen)
nach Oſt= und Süd=Banum mit ſeinen zahlreichen Anſied=
Reiſenden in ihrem eigenen Intereſſe anzuraten, ſich bein
Gavotte. Tot. Rennen-¾/1 Lg.
lungen fortgeſetzt. Dabei hatte man Gelegenheit, eine
Beſuche von Taſchkent und Askhabad mit den dortigen
ange Reihe von Graslandnegertruppen kennen zu lernen
Stuttgart. Begrüßungs=Hürdenrennen; 1500 M.,
diplomatiſchen Beamten in Verbindung zu ſetzen, die den
und eine Vorſtellung von der Stadt des King Njoja
Diſtanz 2500 Meter: 1. Fürſt Wittgenſteins General Bar
Generalgouverneur von Turkeſtan und dem Chef der
mit ſeinen Frauen zu gewinnen. Man ſtaunte über die
Herr Leibbrand), 2. Recluſe (Lt. Zeltmann), 3. Erneſt
transkaſpiſchen Provinz beigegeben ſind. Dieſen Beamten
Höhe der Negerkultur, die im Brücken= und Hausbau, der
Herr Jaeger). Tot. 62110, Pl. 31, 14:10. Unpl.: Hud
hat die ruſſiſche Regierung in dem Beſtreben, den Reiſen=
Glasperleninduſtrie, den Schmiedearbeiten und dem aus
Hohen=
ſon
II, Princeß Cliffe. Ueberlegen, 64 Lg.
den Aufenthalt in Ruſſiſch=Zentralaſien möglichſt zu
geprägten Kunſtſinn in den Ornamenten zum Ausdruck
lohe=Rennen; 2500 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1.
Kgl
erleichtern, zur Pflicht gemacht, die Fremden zur Erreich=
kommt
. Auch der ſtets zunehmende Handel der Hauſſa=
Privatgeſtüt Weils Hofwarpnir (Jeſſop), 2. Flora Fina
ing ihres Reiſezwecks und insbeſondere auch bei etwa
neger wurde in ſeiner Bedeutung gewürdigt. Mit dieſen
(F. Bullock), 3. Prinz Hermann (Schläfke). Tot. 10:10
entſtehenden Schwierigkeiten zu unterſtützen
½½ Lg.
eingehenden Darlegungen, vor allem aber an der Hand
Drei liefen. Sicher,
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der langen Reihe ausgezeichneter im Lichtbild vorgeführ=
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Nummer 108.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Mai 1913.
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Nummer 108.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Mai 1913.
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[ ][  ][ ]

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Linie 3:
Hauptbahnhof-Landskronſtraße.
Morgens
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Abends
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[ ][  ][ ]

1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
§6 105.
Samstiag, 10. Maſ.
1915.
denſcheit Kunſt geden und damit ihren Zwelk
mn gee
erfüllen.
und rief ihnen zu: Kinder, jetzt gilts die Ohren ſteif zu
Wenn Sie Ihr Kind
Zu bedauern iſt es, daß uns, ganz gleich, durch weſſen
halten! Brav druff losgehen, wenns auch nicht gehauen
gesund, munter und geistig frisch sich
Schuld, in dieſer Ausſtellung nicht die vielumfaſſende
und geſtochen iſt, die Hauptſache iſt, die Rackers totzu=
entwickeln
sehen wollen, so geben Sie ihm
künſtleriſche Tätigkeit Anton von Werners entgegen=
ſchlagen
! Mit flammenden Hochrufen ſtürzten ſich die
Dr. Hommel’s Haematogen.
tritt. Der Meiſter beging am 9. Mai ſeinen 70. Geburts=
Braven in den vernichtenden Kugelregen, 500 von ihnen,
WARNUNG! Man verlange ausdrück-
tag
, und es hat ihm gewiß nicht an vielerlei und herzlichen
darunter manch junges und vielverſprechendes Berliner
lich den Namen Dr. Hommel. (VI676
Ehrungen und Beglückwünſchungen gefehlt. Was er auf
Blut, blieben tot oder verwundet auf dem Platze. Drei=
dem
Gebiet der Kunſt geſchaffen, braucht hier nicht des be=
mal
wurde der Sturm erneuert, vergebens hielten die
Me
ſonderen erwähnt zu werden, es iſt das reiche und er=
Garden im ſtärkſten Kartätſchenfeuer aus und riefen um
ſprießliche Lebenswerk eines Künſtlers, dem es vergönnt
Unterſtützung, die nicht kam, während die Franzoſen ſtets
geweſen, ſchon früh an weithin ſichtbarer Stelle wirken zu
neue Reſerven vorſchickten. In einem Briefe des Haupt=
Berliner Stimmungsbilder.
können und der des ferneren berufen wurde, eine Reihe
manns von Ditfurth, der im 1. Garderegiment ſtand und
weltgeſchichtlicher Ereigniſſe zu ſchildern, in intereſſanter
verwundet wurde, heißt es: Die Ruſſen haben an jenem
Von Paul Lindenberg.
und verſtändnisvoller Weiſe. Es wird ſpäter noch mehr
(Nachdruck verboten.)
Tage faſt gar nicht mitgefochten, es waren Preußen, die
anerkannt werden, wie es jetzt der Fall, wo ſein Streben
Der Auftakt zum Kaiſer=Jubiläum. Zur Eröffnung der
den Napoleon ſchlugen. Nichts gleicht dem Löwenmute
und Können oft einer leidenſchaftlichen und häufig ein=
und der hohen Begeiſterung, mit der ſich die Truppen
Jubiläums=Kunſtausſtellung. Was bringt ſie uns.
ſeitigen Kritik unterworfen wurde. Das hing vielfach mit
ſchlugen, beſonders hat ſich die Garde ausgezeichnet; wir
Zum 70. Geburtstag Anton von Werners. Künſtler und
ſeiner Stellung als Akademiedirektor und mit ſeiner gan=
ſind
aber auch faſt gänzlich aufgerieben. Die drei Batail=
Perſönlichkeit. Ein verhindertes Feſt. Erwartungen
zen Perſönlichkeit zuſammen. Denn Anton von Werner
lone waren 3000 Mann ſtark, ich glaube nicht, daß wir noch
hat nie aus ſeinen Ueberzeugungen ein Hehl gemacht, er
und Enttäuſchungen. Die politiſche Kriſis. Vor hun=
zuſammen
7 bis 800 Mann Geſunde ſind.
kannte in ſeinen Kunſtauffaſſungen kein Schwanken und
.
dert Jahren. Berlin in Sorge und Freude.
Die
Da trotz der Aufopferung der preußiſchen Truppen
Wanken und nahm niemals ein Blatt vor den Mund, wenn
Schanzenbauer. Allerhand Muſikaliſches.
dieſe nach der blutigen Schlacht von Groß=Görſchen zu=
es
galt, auf den Kampfplatz zu treten. Da hat er ſich ſtets
rückgingen, fürchtete man in Berlin ein weiteres feind=
Der große Auftakt zum Jubiläum des Kaiſers beginnt
als furchtloſer deutſcher Mann erwieſen, der gewiß das
liches Vordringen und wollte die offene Stadt durch eine
allmählich, den Anfang bildet die am Samstag vormit
eine oder andere Mal vorbeigehauen, der es aber jederzeit
Reihe von Schanzen, namentlich nach Süden hin, ſchützen.
tag ſtattfindende Eröſfnung der Jubiläums=
ernſt
und redlich mit der Kunſt gemeint und dem das Wohl
Die Befeſtigungen zogen ſich von Rixdorf aus, dem heu=
und
Kunſtausſtellung im Moabiter Glaspalaſt, der
Wehe ſeiner Schüler immer am Herzen gelegen.
tigen Neukölln, über die Haſenheide nach dem Tempel=
diesmal
der Kaiſer beiwohnen wird ein ſeltenes Er=
Wenn wir oben von dem Auftakt zum Kaiſer= Jubi=
hofer
Felde hin und endeten in der Zitadelle, die an der
eignis, denn eine Reihe von Jahren iſt’s her daß der
läum geſprochen, ſo muß man mit Bedauern hervorheben,
ſpäter zum Kreuzberg umgetauften Anhöhe lag. Mit
Kaiſer perſönlich an der Eröffnung dieſer Ausſtellung
daß eine der ſchönſten und glänzendſten Veranſtaltungen,
großem Eifer ging man, der Aufforderung der Komman=
teilgenommen
, ihn vertrat ſtets der Kultusminiſter, und
die aus Anlaß des feſtlichen Ereigniſſes geplant war, un=
dantur
folgend, zunächſt ans Werk; tauſende von Bürgern
es ging meiſt recht ſang= und klanglos zu. Das wird nun
terbleiben wird, trotzdem die Vorarbeiten ſchon in voll
wanderten mit Spaten hinaus, um willig die ungewohnte
natürlich am Samstag anders ſein, ein farbiges Schau=
ſtem
Gange waren. Es handelte ſich um ein vom Kar=
Arbeit zu verrichten, aber allmählich erlahmte der Eifer,
ſpiel mit höfiſchem Gepränge wird ſich vor und in der
tell
für Reit= und Fahrſport ausgehendes
und man ſuchte ſich zu drücken wo und wie es nur ging,
Ausſtellung entwickeln, freilich ſind die Kreiſe, die es ſchon
glänzendes und packendes Schauſviel, das aus einem
indem man zu allerhand Stellvertretern ſeine Ausflucht
jetzt wiſſen müßten, noch nicht unterrichtet, ob der Kaiſer
mittelalterlichen Turnier, getreu nachgeahmt jenem vom
nahm. Wie es mit dieſen beſchaffen war, geht aus einer
das Wort ergreifen wird. Die Ausſtellungsräume ſelbſt
Schwanenorden im Jahre 1520 in Berlin veranſtalteten
um Abhilfe erſuchenden Eingabe an den Magiſtrat des
ſind zum Teil weſentlich umgeändert worden und haben
und einem Jagdzug aus der Barockzeit um 1700, beſtehen
Hauptmanns von Loos hervor, der in umſichtigſter
eine umfaſſendere architektoniſche Ausgeſtaltung erhalten,
ſollte. Seit vielen Wochen waren zahlloſe fleißige Hände
und energiſchſter Weiſe von früh bis ſpät die Arbeiten
die ſich würdig und eindrucksvoll gibt, wie der ſich an den
tätig, um die Rüſtungen, die Waffen, die Koſtüme und das
leitete, um deren Zuſtandekommen er ſich weſentliche Ver=
Kuppelraum anſchließende neue Kaiſerſaal, deſſen Inhalt
ſonſtige Zubehör fertigzuſtellen, in der Reitſchulel in Han=
dienſte
erworben: Schon um 5. Uhr abends hörte man
uns in vielſeitiger Weiſe den perſönlichen Einfluß des
nover probten bereits eifrig die Offiziere für das Turnier=
von
dem Schwarm von Straßenjungen, die einen ſehr be=
Kaiſers auf die Bautätigkeit während ſeiner Regierung
ſpiel, eine Reihe von Damen und Herren unſeres Hoch=
deutenden
Teil der Schanzarbeiter bilden, und zwar von
und welch bedeutſamen baulichen Aufgaben er ſein beſon
adels wollte die geſchichtlichen Perſonen darſtellen, mehrere
der Klaſſe, die auf der Charlottenburger Chauſee Rad
deres Intereſſe gewidmet, veranſchaulichen wird. Ueber=
unſerer
bekannteſten Maler hatten die Skizzen angefertigt
ſchlägt, rings um den Berg Feierabend ſchreien, und es
haupt iſt diesmal der Baukunſt viel Platz bewilligt wor=
und leiteten den künſtleriſchen Teil, denn auf geſchichtliche
währt nicht lange, ſo wallt die ganze Menge zur Stadt
den; neben der erwähnten Nationalen Architekturausſtel
Treue und maleriſche Wirkſamkeit ſollte beſonderer Wert
hin. Letzterer drohte gerade in jener Zeit die Gefahr
lung wird man Sonderausſtellungen unſeres Stadtbau=
gelegt
werden. Die Feſte waren auf den 13. und 14. Juni
eines franzöſiſchen Angriffs, denn Marſchall Oudinot hatte
rats Ludwig Hoffmann und des bekannten Burgenbauers
im neuerbauten Grunewald=Stadion angeſetzt,
die Abſicht, einen Vorſtoß nach Berlin zu unternehmen,
Bodo Eberhardt, der ſich den äußeren Rahmen ſeiner
und hatte zum erſtgenannten Tage der Kaiſer bereits ſein
und wurde daran nur durch den Sieg Bülows und ſeiner
Erſcheinen zugeſagt; die Feſtleitung, die in bewährten
Werke in Form einer vornehmen Schloßdiele geſchaffen,
tapferen Scharen am 1. Juni bei Luckaus bewahrt.
finden. Die Berliner Kunſt iſt noch ſtattlicher wie ſonſt
Händen lag, gedachte etwas ganz Glänzendes aber zu=
gleich
auch Volkstümliches zu leiſten. Ueber 800 Perſonen
vertreten, daneben iſt eine Reihe von Sälen verſchiedenen
Einen vollen Sieg in muſikaliſcher Hinſicht bedeutete
ſollten im Turnier mitwirken, mehrere hundert im Jagd=
anderen
deutſchen Kunſtſtädten überlaſſen worden, ſo
das kürzlich hier abgeſchloſſene Bach=Beethoven=
Brahms=Feſt, das uns an drei Abenden eine Reihe
zuge; alles war genau geregelt, die Feſtſchrift in Vorberei=
München, Karlsruhe Düſſeldorf, Stuttgart, Weimar,
Dresden und Wien. Dieſe Säle ſind nicht nur den Leben=
tung
, die Plakate gedruckt, die Notizen an die Preſſe ver=
erleſener
Genüſſe gegeben. In würdiger und hingeben=
den
eingeräumt, ſie werden auch die Werke hervorragender
ſandfertig da, während der letzten Skutari=Kriſis, wurde
der Weiſe war man den drei großen Tondichtern gerecht
plötzlich betont, daß die Zeit doch zu ernſt für prunkende
verſtorbener Künſtler enthalten. Ebenſo iſt in ihnen durch=
geworden
, der umfaſſſende Apparat den man aufgeboten,
und rauſchende Feſtlichkeiten wäre! Dieſe eine Bemer=
aus
nicht die Kunſtgattung beſchränkt worden, es ſtellten
hatte ſich durchweg bewährt. Glänzendes leiſteten der
kung, die vielleicht auf ungenügenden Informationen be=
ſich
dort auch die Sezeſſioniſten ein; nur die Berliner
Philharmoniſche Chor und das Philharmoniſche Orcheſter
-, entſchied über alles
unter Arthur Nickiſchs Leitung, namentlich bei der herr=
Sezeſſion blieb, durch eigene Schuld, fern. Zwei große
es gab recht viele betrübte,
erregte und verlegene Geſichter
Sonderausſtellungen werden uns das bisherige Schaffen
lichen Aufführung der Neunten Symphonie, und unter
Als Gegenſatz dazu fehlts hier nicht an deſto froheren
den Soliſten zeigten ſich Eugen d’Albert und Bronislaw
zweier unſerer bedeutendſten zeitgenöſſiſchen Künſtler
ſchildern, und zwar das Guſtav Schönlebers und Franz
Mienen, denn in allen Kreiſen iſt man ſehr befriedigt, daß
Hubermann in ihrer vollen künſtleriſchen Reife. Das Feſt
von Stucks. Auch das Aeußere der ſonſt ſo eintönigen
endlich, endlich in politiſcher Beziehung gut Weiter zu
erweckt gute Ausſichten für das Deutſche Muſikfeſt, das
Glashalle ward freundlich geſchmückt. Mit dichtem Grün
werden ſcheint. Genau wie vor hundert Jahren.
hier vom 21. bis 29. Juni ſtattfinden wird, ebenſo wie die
Da durchhallte am Abend des 8. Mai die preußiſche Haupt=
wurden
die Wandflächen des Portalbaues bekleidet und
Neueinſtudierung des Siegfried in unſerem =
ſtadt
der Klang aller Kirchenglocken, die den am 2. Mai
um letzteres windet ſich eine vergoldete Girlande; zwei
niglichen Opernhauſe für die von letzterem in
erfochtenen Sieg bei Groß=Görſchen verkündeten,
lebensgroße Roſſeführer, in blendendem Gips, haben
Betracht gezogenen Feſtvorſtellungen zum Kaiſer= Jubi=
einen
Sieg, der durch die Schuld der mitkämpfenden Ruſ=
rechts
und links vom Haupteingang ihren Platz gefun=
läum
. Dieſe Siegfried=Aufführung ſchloß ſich ebenbürtig
jener des Rheingold und der Walküre an, ſie war mit
den. Im Park, der ſich in ſeinem lichten Frühlings=
ſen
reſp. ihres Befehlshabers Wittgenſtein nicht zu vol=
ler
Wirkung gelangte. Blücher, Yorck und Scharnhorſt
feinem Verſtändnis für das Muſikaliſche wie Szeniſche
gewande ſehr reizvoll ausnimmt, ſind verſchiedene größere
ſtanden hier den beſten Truppen Napoleons, der ſelbſt den
Skulpturen untergebracht: zwei Ringer, ein Speerwerfer,
vorbereitet und ward auch in dieſem Sinne durchgeführt,
woran das Orcheſter unter Leo Blechs Leitung ſeinen
Oberbefehl hatte, gegenüber, und unter ihrem Kommando
Kaiſer Franz Joſef von Oeſterreich und ſehr liebenswür=
kämpften
die Gardejäger, die ſich faſt ausſchließlich aus
dige Gruppen ſpielender holländiſcher Kinder. Schon jetzt
redlichen Anteil hatte. Prächtig, von friſchem Schwung,
Berlinern zuſammenſetzten, und die Potsdamer Garde.
darf man ſagen, daß die Ausſtellung nichts Ueberraſchen=
war
Herr Kirchhof als Siegfried eine edel abgerun=
Als die Jäger während des Kampfes zu einem erneuten
des bieten wird aber in geſchickter und überſichtlicher An=
dete
Leiſtung, die uns lange in dankbarer Erinnerung
verbleiben wird.
Sturme auf das von den Franzoſen genommene Dorf
ordnung düfte ſie uns ein feſſelndes Bild der zeitgenöſ=
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ſchöne Geſicht.
Nicht doch, lieber Freund ,es war nur Scherz.
Es waren zwei Königskinder
Nein, Markus, ſagte ſie ſtill; die Stimme klang tief
Er ſchwieg, aber jetzt glaubte er ihr nicht; denn er
Roman von Guido Kreutzer.
und verſonnen. So wünſche ich es mir auch nicht. Wenn
ein feines Karmin, das ihr in die Schläfen ſtieg
ſah
(Nachdruck verboten.
10)
der Mann, der mir vom Schickſal beſtimmt iſt, meinen
Hella Uttenreut ſchien es zu fühlen; ſie legte ihm
Iſt es denn wirklich ſo unerträglich, Hella, von der
Weg kreuzt, dann will ich ihn lieben, wie noch nie eine
plötzlich die Hand auf den Arm.
Blüte deutſchen Wafſentums angeſeufzt zu werden?
Frau geliebt wurde. Aber ich bin nicht geſchaffen zum
Laſſen Sie das jetzt, Markus. Aber Sie dürfen ver=
Flirt, zum Zeitvertreib, zur Epiſode. Meine ganze Natur
Sie ging auf ſeinen neckenden Ton nicht ein. Sie ſtrich
ſichert ſein: wenn es wirklich mal ſo weit kommen ſollte,
bäumt ſich dagegen auf. Ich bin mir zu ſchade, um die
das aſchblonde Haar zurück und ſchüttelte finſter den Kopf.
dann werden Sie der einzige ſein, zu dem ich darüber
müßigen Stunden anderer auszufüllen; ich mag meine
Nicht unerträglich, liebſter Freund, aber ſtörend! Was
ſpreche und den ich um Rat frage.
beſten Werte nicht in Spielereien vertändeln. Der Mann,
wollen denn dieſe Menſchen von mir? Ich bin doch nun
Sie wiſſen genau, Hella, daß Sie dann der Ratſchläge
dem mein Her zgehört, wird ein Schatzgräber ſein! Muſ
einmal verloren für die laxe Genußmoral der Theater=
eines
Dritten nicht mehr bedürfen. Sobald ein Mann
ich nicht ſorgen, daß er echtes Gold in den Tiefen ſchürft?
leute. Vielleicht liegt das an meiner geheimrätlichen Her=
überhaupt
erſt ernſthaft Ihre Gedanken beſchäftigt, ſind
Soll ich ihm Talmi geben, weil ich vorher eine leichtſinnige
kunft, vielleicht aber iſt es auch nur zu viel
Ehrgeiz!
Sie innerlich ſchon feſt entſchloſſen, der Wahl Ihres Her=
Verſchwenderin geweſen?
Sie wiſſen, welch erbitterter Kämpfe es bedurfte, bis ick
zens zu folgen. Wär’s anders, dann hätte ich mich in
von meinem Vater die Erlaubnis zur Bühne erlangte
Ihnen geirrt. Aber ich weiß, Sie ſpielen nicht Verſteck;
Wann aber wird dieſer Beneidenswerte kommen,
Jetz aber muß ich ihm auch einen Ausgleich dafür bieten
Sie ſind ehrlich
auch gegen ſich ſelbſt
Hella?
daß er damals unterlegen iſt. Ausſöhnen will ich ihn mit
Wer ſagt Ihnen, daß ich ihn nicht ſchon gefunden
Fragen würde ich Sie doch, Markus, weil ich Ihren
meinem Beruf; ſtolz ſoll er auf ſeine Tochter ſein. Und
habe?
ſcharfen Verſtand ſchätzen gelernt habe und weil Sie der
um viel zu erreichen, muß ich viel arbeiten. Das füllt
Und als der Küraſſier ſie überraſcht und unſicher
einzige aufrichtige Freund geworden ſind, den ich beſitze.
meine Zeit vollkommen aus.
muſterte, deutete ſie wortlos nach der Tür, die nach leiſem
Geworden bin? Früher war ich es alſo nicht?
Und Sie fürchten nicht, daß ſich dieſe herbe Anſchau=
Anklopfen geöffnet wurde. Das Hausmädchen brachte auf
Er bereute ſeine Worte, kaum daß er ſie ausgeſprochen.
vernickeltem Tablett eine Flaſche Rauenthaler nebſt zwei
uung früher oder ſpäter einmal bitter an Ihnen rächen
Sie ſah ihn groß an; ſie bewegte leiſe verneiliend
Gläſern, ſtellte es auf ein Tabouret und entfernte ſich
wird? Ich habe Sie durch Jahre nahen Verkehrs be=
Kopf
den
obachtet, ſtudiert. Ich denke, ich bin ein wenig Menſchen=
wieder

Nein, bisher waren Sie es nicht, Markus!! Denn
Die Diva goß ein; die Gläſer klirrten aneinander.
kenner. Sie ſind eine leidenſchaftliche Natur, ſind jung,
heute fanden Sie den Weg zu mir
emperamentvoll und nimmermehr geſchaffen für ein kal=
erſt

Alles Gute für Sie, Hella
Der Küraſſier machte eine unvermittelte Bewegung,
tes Pflichtleben!
Ich geb’s Ihnen zurück, Markus!

[ ][  ][ ]

Seite 20.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Mai 1913.
Nummer 108.
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ren Trennung gelitten habe! Und doch ließ ich es ſoweit
als wolle er aufbegehren. Aber er hatte ſich feſt an der
trittsviſite ohne jede Förmlichkeit. Der berühmte Schach=
kommen
, damit Sie erſt mal wieder zu ſich ſelbſt zurück=
Kandare. Nur die Stimme wechſelte, wurde knarrend.
abend.
kehrten, damit wir wieder die richtige Diſtanz zu ein=
Ich weiß doch nicht, Hella, ob es unbedingt erforder=
O, dann werden Sie ja auch Fräukein von Eckwarden
ander fanden, damit ich Sie nicht ganz verlor! Das aber
lich war, daran zu rühren!
kennen lernen, ſagte die Diva eifrig. Bitte beſtellen Sie
wäre geſchehen, hätten Sie ſich noch länger mit der
Sie war zu dem Ruhebett zurückgekehrt. Sie hielt
ihr doch einen recht ſchönen Gruß. Wir verſtehen uns
Selbſttäuſchung dieſer Liebe herumgequält. Dazu waren
die Hände im Schoß verſchränkt und ſaß ganz ſtill da und
nämlich brillant; ſie iſt ein ſehr liebenswürdiges junges
dekam vergrübelte Augen, als wandere ihre Erinnerung
Sie mir zu wertvoll und zu lieb. Denn Freundſchaft iſt
Mädchen.
ſo ſelten!
einen langen Weg zurück
Der Küraſſier horchte jäh auf. Ein flüchtiges Zucken
Merkwürdig! . .. dachte der Küraſſier . . . ſowas hat
Vier Jahre kennen wir uns jetzt, Markus. Wodurch
rann über ſein ſcharfes Geſicht.
mir geſtern auch ſchon einer geſagt. Und eigentlich iſt es
aber, antworten Sie mir doch, wodurch entſtand vor zwei
So gut ſeid ihr miteinander bekannt?
doch eine gewaltige Sache, daß zwei ſo famoſe Menſchen
Jahren jene äußere Trennung?
Ich verkehre im Hauſe des Intendanten; faſt als das
ſoviel in mir ſehen und ſoviel von mir erwarten!
einzige Mitglied unſerer Bühne. Fräulein von Eck=
Weil ich Sie liebte, Hella, und weil ich Ihnen das
Glauben Sie jetzt endlich, Markus, daß dieſe letzten
warden hat mir doch auch Zutritt zur Geſellſchaft ermög=
nicht
verſchwieg! ſagte er zwiſchen den Zähnen.
zwei Jahre uns beiden zum Heil gedient haben?
licht. Ich bin ihr ſehr verpflichtet.
Weil Sie mich zu lieben glaubten! verbeſſerte ſie er=
Da griff der Oberleutnant Graf Hortenbrügg nach
So, na dann . . . er griff nach Helm und Handſchuhen.
regt. Jemand, der von uns Frauen noch nicht mal eines
der ſchmalen nervöſen Mädchenhand und zog ſie an ſeine
Auf Wiederſehen, Hella; verzeihen Sie meinen etwas
Geiſtes Hauch verſpürt hat, dekretierte irgendwann:
Lippen.
plötzlichen Aufbruch; aber ich habe dienſtliche Verpflich=
Freundſchaft zwiſchen Mann und Weib gibt es nicht! Eine
Recht haben Sie, Hella! ſagte er freimütig Ihre Me=
tungen
.
alberne Phraſe, ein bombaſtiſches Schlagwort! Und Ihr
dizin war bitter, aber ſie hat geholfen. Ich bin geſund
Vielen Dank für Ihren Beſuch, Markus; laſſen Sie
betet es ſeitdem gedankenlos nach, weil es Eure Eitelkeit
geworden; erſt hier erſt in der letzten Viertelſtunde! Von
ſich
recht bald wieder ſehen. Vielleicht muſizieren wir
kitzelt! Auch Sie taten es damals Markus, ſuchten ſich
jetzt an wollen wir nicht mehr in falſchen Empfindungen
auch wieder mal gemeinſam; das waren doch damals
was konnten dieſe Empfindungen, die
zu beweiſen . . .
ſchlemmen, ſondern zuſammenhalten. Ich denke mir
immer ſo ſchöne Stunden. Und, nicht wahr, morgen
Sie zu mir hinzogen, anders ſein als Liebe?! Inzwiſchen
wenn der Zufall oder das Schickſal uns in dieſem kleinen
abend kommen Sie ganz beſtimmt ins Theater?
aber haben Sie längſt eingeſehen, daß Sie damals einer
Neſt hier wieder zueinander getrieben hat, dann wird
Sie drückten ſich die Hände zum Abſchied.
Selbſttäuſchung erlegen waren, daß Sie ſich etwas vor=
darin
ſchon ganz ſicher irgendeine beſtimmte Nutzanwen=
ſpiegelten
, was nicht exiſtierte. Nein Lieber wir ſind
Ganz beſtimmt, Hella. Mit Prinz Albrecht Georg ſo=
dung
ſtecken. Die wollen wir gemeinſam ſuchen!
nicht füreinander geſchaffen, wir ſind nicht aufeinander an=
gar
.
Er ſagte es mir nämlich ſchon vorhin beim Morgen=
Sie war ganz glücklich. Sie nickte ihm ſtrahlend zu
,damit ich über meine Zeit nicht anders disponiere,
gewieſen, weil wir zu charakterähnlich ſind!
rit,
Sie lief zum Flügel, introduzierte ein rauſchendes For=
Hella Uttenreut war zwiſchen den Portieren ſtehen
Ob es jedoch nötig war, Hella, ſich ſo ſchroff von mir
ließ die Hände plötzlich wieder von den
tiſſimo und
geblieben.
zurückzuziehen, mich einfach wegzuwerfen, wie man ſich
Taſten ſinken.
Mit Prinz Albrecht Georg! wiederholte ſie.
eines wertloſen Gegenſtandes entledigt?
Weshalb ſind Sie noch nicht im Theater geweſen?
Der Oberleutnant Graf Hortenbrügg ſtutzte. Hallo,
Sie hob ruckhaft das Geſicht; ihre Augen waren groß
Kommen Sie doch heut abend; ich möchte für Sie ſpielen!
war eben ein fremder Ton geweſen!
das
und dunkel.
bettelte ſie; noch ganz atemlos.
Aber ſie antwortete nicht mehr. Sie neigte nur ſtill
Das habe ich nicht getan, Markus! Weggeworfen
Für heut abend bin ich
den Kopf. Sie ließ ihn wortlos gehen.
Morgen, liebe Freundin!
habe ich Sie nicht. Sie wiſſen ja nichts davon, wie ſehr
(Fortſetzung folgt.)
nach Moncepos zur Herzogin Amalie befohlen. An=
ich
unter dieſer inneren Entfremdung, unter dieſer äuße=

[ ][  ][ ]

Nummer 108.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Mai 1913.
Seite 21.
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Erſcheint 2 mal wöchentlich in der Auflage des Tagblatts, bietet ſomit die größte Gewähr für erfolgreichſte Bekanntmachung von Vermietungs=Inſeraten. Für den
Wohnungs=Anzeiger beſtimmte Inſerate müſſen ſtets tagsvorher bis ſpäteſtens 12 Uhr mittags
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Nummer 108.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Mai 1913.
Seite 23.
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[ ][  ][ ]

2.

2. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
§3 103.
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[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Mai 1913.
Seite 26.
Nummer 108.
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am 2. und 3. Pfingsttag
ausgeführt von der Kapelle des Leibgarde-Regiments
Montag, den 12. u. Dienstag, 13. Mai Ibillltar-Festkonzerte,
unter Leitung des Obermusikmeisters H. HAUsKE.
2. Feiertag: Militärkonzert. . 3. Feiertag: Streichmusik.
.Anfang 8 Uhr. (10861) Eintritt 30 Pfg.
Schlittschuhklub Sportverein
Prinz Heinrich-Flug 1913.
Unter dem Protektorat Sr. Kgl. Hoheit des Grossherzogs von Hessen und bei Rhein
A. Iterhatiendles Tchnle Tarniel
:: Wiesbadener Flugtage:
auf dem Sportplatz am Böllenfalltor
Flugplatz: Wiesbadener Rennbahn.
9. Mai und folgende Tage.
Zweiter Flugtag.
Näheres auf den Plakaten.
(10466is
Samstag, 10. Mai, ca. 4 Uhr nachmittags:
Vorprüfung der nicht der Heeresverwaltung gehörigen Flugzeuge.
Hierbei sind folgende Bedingungen zu erfüllen:
a) Steigen auf 500 m Höhe in höchstens 15 Minuten mit der festgesetzten Belastung.
b) Anlauf beim Hochgehen und Auslauf beim Landen nach den Bedingungen, die
Ab 1. Mai konzertiert im
die
Heeresverwaltung für die vor dem 1. Januar 1913 bestellten Flugzeuge erlassen hat.
c) Landen auf einem von der sportlichen Leitung hierzu gemieteten und einge-
richteten
feldmässigen Gelände.
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Kaiser Friedrich-Platz 2, Hotel Vier Jahreszeiten).
KLudwigshöhe
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Pfingsten 1913
m
Gegr.
Großherzogl. Hoftheater
Gesellschatt Atoca Darmstadt 190s
Samstag, den 10. Mai 1913.
Am 2. Feiertag, den 12. Mai, 5 Uhr morgens:
Keine Vorſtellung.
Am 2. Feiertag, nachmittags 4 Uhr

Kapelle des 61. Artillerie-Regiments.
Fruhkonzert Leitung: Obermusikmeister Weber.
Sonntag, den 11. Mai 1913,
Rfincef.
Gpaee
Keine Vorſtellung.
Am 2. Feiertag, 4 Uhr nachmittags:
Gross. Pringst Krunzcnen
Montag, den 12. Mai 1913
Kapelle des Leibgarde-Regiments
169. Abonnem.=Vorſtellung. B 43.
(grösserer Teil derselben)
Militärkonzert
in Arheilgen, Restauration Zum Löwen‟.
In der neuen Inſzenierung:
Leitung: Obermusikmeister Hauske,
Die Walkür e.
Gutbesetztes Orchester.
Am 3. Feiertag, den 13. Mai, 4 Uhr nachmittags:
Erſter Tag aus dem Bühnenfeſt=
*12550
Es ladet höflichſt ein
Der Ring des Nibelungen
Kapelle des 6l. Artillerie-Regiments
ſpiel
IV
Der Vorstand.
Ililitarkonze
Eintritt frei.
F1
in 3.
Aufzügen
v. Rich. Wagner.
Leitung: M. Weber.
Willem de Haan
Muſikal. Leiter=
Richard Lert.
Spielleiter:
Am Mittwoch, den 14. Mai, 4 Uhr nachmittags:
onen:
Perſ
Kapelle des Leibgarde-Regiments.
Georg Becker
Siegmund

Austhaus Zum Schwanen
Kurkonzert
Leitung: H. Hauske.
Alfred Stephani
Hunding.

Wotan
,
Eintritt 30 Pfg.
Eberstadt.
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Sieglinde
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Am 2. Pfingst-Feiertag
1
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(1
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Während der Pfingstfeiertage: verschiedenes Geflügel,
Helmwige,
Erika Hartmut
Siegrune,
Fische, Braten, Ragout, Kalbshaxen, Kalbslenden,
5
Anna Jacobs
Grimgerde,
Tanz-Vergnügen.
gefüllte Kalbsbrust, Kalbsnierenbraten, Kalbs-
Luiſe Sturmfels
Roßweiße,
zunge, Kasseler Rippenspeer, Saure Nieren,
. . Guſtav Fuß=
Wotan
perg, vom Kgl. Hoftheater
Schweinerücken, gebackene Kalbsleber, Rum-
Militär=Kapelle.
in Stuttgart, a. G.
steaks, Schnitzel, Schnitzel-Holstein
H
Nach dem 1. und 2. Aufzuge fin=
u
. ſonſt noch reichhaltige Speiſekarte. Während der Spargel=
den
Pauſen von je einer halben
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zeit ſtets friſchen Stangenſpargel und Spargelgemüs,
Stunde ſtatt.
Zum weissen Schwanen, Arheilgen.
Die meiſten Speiſen werden ſofort ſerviert.


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Pfingſten ds.
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della‟. Gew. Pr. Anf. 7½ Uhr.
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Donnerstag, 15. Mai. 172. Ab.=
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singen. Nachmittags 2½ Uhr: Festzug nach dem
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[ ][  ][ ]

Nummer 108.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Mai 1913.
Seite 22.
preiſe zur Verfügung. Für die beſte Geſamtleiſtung ſtif=
Priſung derſelben beſchäfigt iſt. Nach wie vor ſieſt ader
tete der Kaiſer einen Ehrenpreis, für die beſte Leiſtung
feſt, daß die drehbare Doppelhalle allen übrigen
bei der Aufklärungsübung ſtellte Prinz Heinrich von
Konſtruktionen gegenüber bevorzugt wird, während die
Preußen den Prinz Heinrich=Preis der Lüfte zur Ver
einfache drehbare Halle ſozuſagen als Nothalle in Be=
fügung
.
Dazu kommen Ehrenpreiſe der Protektoren des
tracht kommen ſoll. Dementſprechend wird auch alsbald
Fluges,
des Preußiſchen und Bayeriſchen Kriegsmini=
nach
der Prüfung der eingegangenen Entwürfe mit den
ſteriums,
der Nationalflugſpende, ſowie 28 weitere Preiſe,
Bau von drehbaren Doppelhallen vorgegangen werden
die von Mitgliedern des Ehrenausſchuſſes, von Städten,
Solche Hallen ſollen außer in Berlin für Militärluftſchiffe
Vereinen, einzelnen Perſönlichkeiten und von der Süd=
n
Graudenz, Schneidemühl, Königsberg, Friedrichshafen
beweist die hervor-
weſtgruppe
des Deutſchen Luftfahrerverbandes geſtifter
Lahr, Metz, Mannheim, Darmſtadt, Düſſeldorf,
wurden. An Geldpreiſen ſtehen im ganzen 70000 Mar=
Köln, Dresden und in Hannover errichtet werden, und
agende Qualität der
zur Verfügung, von denen 10000 Mark von der National=
zwar
iſt beabſichtigt, den Bau dieſer drehbaren Doppel=
flugſpende
für die beſte Leiſtung beim Zuverläſſigkeitsflug
hallen möglichſt zu beſchleunigen, ſodaß ſie etwa im Jun
gegeben wurden
n. J. ſpäteſtens den Luftſchiffen zur Verfügung geſtellt
Die vorläufige Teilnehmerliſte ſieht 37 Kon=
werden
können. Jeder Kompagnie der neu zu formie=
kurrenten
vor. Außer den bereits gemeldeten 12 Offiziers
renden Luftſchiffertruppen es ſind 5 neue Luftſchiffer=
fliegern
, die auf Flugzeugen der Deutſchen Heeresverwal=
bataillone
mit im ganzen 15 Kompagnien zu bilder
S9
tung konkurrieren, ſtarten noch auf Flugzeugen im Priva
würde eine drehbare Doppelhalle zuzuteilen ſein, und au
beſitze: Leutn. v. Hiddeßen (Deutſche Flugzeugwerke=Ein
jede Kompagnie ſind etwa 1 bis 2 Luftſchiffe zu rechnen
Sulima-
decker
), Leutn. Zwickau (dasſelbe), Ing. Schlegel (Aviatik=
Eindecker), Oberleutn. Linke (Aviatik=Pfeil=Doppeldecker)
Cigarette
Dipl.=Ing. Thelen (Albatros=Doppeldecker), Helmut Hirt=
Stimmen aus dem Publikum.
(Albatros=Hirth=Eindecker), Leutn. Joly (Gothaer Wag=
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Uebe
rift übern
t die Redaktior
au
gonfabrik=Eindecker), Leutn. Engwer (Gothaer Argus=
keinerlei
Verantwortung: für ſie bleibt
Frund
21 Abſ
ſ. 2 des
I. 3120
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.
Eindecker), Trautwein oder Schröder (Gödecker=Eindek
ker), Ing. Suvelack (Condor=Eindecker), Leutn. Carga=
Mit Intereſſe habe ich wiederholt die Zuſchriften
Luftfahrt.
nico (L. V. G.=Doppeldecker). Die beiden letzten kommen
geleſen, die ſich mit dem Vogelſchutz und Katzenabwehr be=
als
Reſerve in Betracht oder werden außer Konkurrenz
faſſen, und habe in bezug auf den Katzenunfug gehofft
Der Prinz Heinrich=Flug 1913.
ſtarten. Außer Konkurrenz wurde ferner noch Ingenieu:
daß etwas Beſſerung eintreten würde. Leider weit ge
Grade auf Grade=Eindecker gemeldet. Für die Aufklä
der von der Südweſtgruppe des Deutſchen Luftfahrerver=
fehlt
. Seit Jahren hege und pflege ich in meinem ein=
rungsübungen
haben bisher genannt: Oberleutn. Täuſert
bandes unter der oberſten Leitung des Prinzen Heinrich
gefriedigten Garten Amſeln, Rotſchwänzchen, Tannen=
(Rumpler=Taube), Leutn. Geyer (Aviatik=Doppeldecker)
von Preußen und unter dem Protektorat des
meiſen, Blau= und Kohlmeiſen, auch einen Zaunkönig
Leutn. Schmickaly (Aviatik=Pfeil=Doppeldecker), Leutn
Prinz=Regenten von Bayern, des Großherzogs
nicht zu reden von den anderen Vögelchen, an denen man
Wulff (Aviatik=Doppeldecker)
he
Oberleutn. v. Eickſtäd
von Baden, des Großherzogs von Heſſen und bei Rhein,
auch ſeine Freude hat als Naturfreund. Meine Freude
(Taube), Leutn. Lom (Aviatik=Doppeldecker), Leutn. vor
und dem Statthalter von Elſaß=Lothringen, Grafen von
wird mir nur leider zu oft getrübt, wenn ich morgens
Bequelin (Aviatik=Doppeldecker), Leutn. von Oſterrotl
Wedel, vom 10. bis 17. Mai veranſtaltet wird, wurde am
die traurigen Reſte meiner lieben Sänger finde, die die
(Aviatik=Doppeldecker), Leutn. Hör (Aviatik=Doppel=
Freitag mit der Abnahme der Flugzeuge in Wiesbader
lieben Katzen übriggelaſſen. So am Montag eine
decker), Leutn. Schulz (Albatros=Doppeldecker), Leutn
eingeleitet. Für heute Samstag, 10. Mai, iſt die vorge=
Amſel, geſtern die Reſte einer Meiſe. Was man nun mi
G.=
Pretzel (Rumpler=Taube), Leutn. Schneider (L. V.
ſchriebene Vorprüfung der nicht der Heeresverwaltung
Liebe und Freude gehegt hat, wird einem durch die Nach
Doppeldecker) und Leutn. Koch (Euler=Doppeldecker)
gehörigen Flugzeuge vorgeſehen. Am Pfingſtſonntag be=
läſſigkeit
oder Gleichgültigkeit der lieben Nächſten, die zu
ginnt dann der Zuverläſſigkeitsflug mit der Etappe Wies=
bequem
ſind, ihre Katzen einmal daheim zu halten, wieder
baden-Kaſſel, mit einer Zwiſchenlandung in Gießen (165
verdorben. Läßt ſich denn für dieſen jährlich mehr über
Luftſchiffhallen für die Heeresverwaltung
Kilometer). Am Pfingſtmontag wird der Flug mit der
hand nehmenden Unfug keine geſetzliche Handhabe finden
* In einem Teile der Preſſe wird behauptet, daß die
170 Kilometer langen Etappe Kaſſel-Koblenz fortgeſetzt.
oder iſt man auf das einfachſte Mittel, die Selbſthilfe mit
Heeresverwaltung auf Grund neuerer Erfahrungen von
Am Dienstag iſt Ruhetag in Koblenz. Am Mittwoch wirt
einem guten Schuß oder der Falle, angewieſen? Für
dem Bau drehbarer Doppelhallen für Militärluftſchiffe
die dritte Etappe, Koblenz-Karlsruhe, geflogen (200
gefl. Antwort an dieſer Stelle wäre ich ſehr dankbar.
abgekommen ſei und ſich anderen Syſtemen zuwenden
Kilometer). Am Donnerstag iſt Ruhetag in Karlsruhe
Ein Vogelfreund.
würde, zu welchem Zweck ein Wettbewerb vom Kriegs=
Für Freitag iſt der Flug Karlsruhe-Straßburg in Ver
miniſterium über zweckmäßige Luftſchiffhallen ausgeſchrie
bindung mit einer Aufklärungsübung bei Stuttgart und
ben ſei. Wie wir erfahren, iſt es richtig, daß ein derarti=
Zwiſchenlandung auf der Meldeſammelſtelle bei Pforz
Städtiſche Leſe= und Bücherhalle, Louiſen=
ger
Wettbewerb ſtattgefunden hat, der bereits dazu geführt
heim. Am Samstag erreicht die Veranſtaltung ihren Ab=
ſtraße
20. Die Leſehalle iſt geöffnet an Wochen=
hat
, daß Ende April eine größere Anzahl von Entwür=
ſchluß
mit dem Fluge Straßburg-Freiburg-Straßburg,
tagen von 102 und von 69 Uhr, Sonntags von
fen für Luftſchiffhallen eingegangen iſt. Das Miniſteriun
verbunden mit einer Aufklärungsübung ſüdlich dieſer
111 und von 69 Uhr. Bücherausgabe findet
hat bereits die eingegangenen Entwürfe und Vorſchläge
in Freiburg und Neu
ſtatt an jedem Wochentage von ½11 bis ½1 Uhr und
Orte und mit Zwiſchenlandungen
der Bauabteilung überwieſen, die mit der Sichtung und
abends von 6 bis 9½ Uhr.
Breiſach. Für die Veranſtaltung ſtehen zahlreiche Ehren=
ür
die Feietagel
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[ ][  ][ ]

Seite 28.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Mai 1913.
Nummer 108.

Kendenzseheafer
(


S
Am weissen Turm.
Am weissen Turm.
Alleiniges Aufführungsrecht für Darmstadt der
Treumann=Larſen=Serie!


Inrzag uie Egeaner
3
he

66
&
Lebensbild in 3 Akten
65 (
28
,

8.
mit Viggo Larsen, dem genialen Regisseur und
20



Wanda Treumann, der berühmten Film-Diva,
in den Hauptrollen.
10809
An unsere Mmntburger
Das jüngſt gefeierte 25jährige Jubiläum der Frei=
willigen
Samtäts=Hauptkolonne vom Roten Kreuz
American-Bio
Darmſtadt hat gezeigt, daß die Bevölkerung unſerer
Stadt den bekannten Beſtrebungen das größte Intereſſe
Ernst Ludwigstr. 23, am Bismarckdenkmal
entgegenbringt. Mehr als hundert deutſch geſinnte
Männer, die tätige Nächſtenliebe üben wollen, gehören
bereits der Kolonne an. Um aber den in ernſter Zeit
Aus dem vorzüglich zusammengestellter
Unlion
eitens der Militärbehörden für den Kriegsfall ſowohl,
(
wie im Hinblick auf den ſtändig wachſenden Rettungs=
N
Plingst-Progrünein
dienſt in Stadt und Umgebung zu ſtellenden Anforde=
ist
besonders hervorzuheben:
HEATEN
rungen vollauf genügen zu können, iſt es notwendig,
daß ſich immer noch mehr Kräfte in den Dienſt der
Kunstlichtspiele
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Das Gewitter
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Beifall aller Besucher findet.
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Da in nächſter Zeit wieder eine Reihe vorbildender
Die
Ferner, auf allgemeinen Wunsch, das mit sc
Lehrvorträge beginnen ſoll, wolle man Anmeldungen
grossem Beifall aufgenommene Meisterwerk
hierzu bald auf der Rettungswache, Bismarckſtr. 28,
oder im Geſchäftszimmer (Altes Theater) bewirken
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woſelbſt auch jede nähere Auskunft gern erteilt wird.
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1913.
M
erhöhte Aktienkapital hat etwas enttäuſcht, da man min=
Geldverhältniſſe erleichtern, wenn das allgemeine Ver=
Handel und Verkehr.
deſtens 35 Prozent taxierte. Für den ſeriöſen Beſitzer
trauen zunimmt und dadurch den Märkten wieder reichere
darf dies ohne Einfluß bleiben, da die Bilanzen der Ge=
H. Frankfurt a. M., 9. Mai. (Börſenwochen=
Mittel zufließen.
ſellſchaft ſtets in ſorgfältiger Weiſe der Zukunft und den
bericht.) Die bereits in der vorhergehenden Geſchäfts=
Reſerven Rechnung tragen. Benz, die noch keine offi=
Zu den Einzelheiten des Verkehrs übergehend, waren
woche eingetretene hoffnungsvollere Stimmung hatte auch
zielle Notierung haben, wurden bis 267½, alſo auch
deutſche Renten wieder in beſſerer Frage bei anziehenden
in dieſer Woche die Oberhand, nachdem die ſcharf zuge=
weſentlich
höher, genannt. Bei Wochenſchluß war der
Preiſen. Auch am Markt für ausländiſche Staatsfonds
ſpitzte Skutarifrage eine befriedigende Löſung gefunden
Verkehr etwas ruhiger und die Kurſe vereinzelt ſchwächer
war zeitweiſe Animo vorhanden, wobei öſterreichiſch= un=
hat
. Wenn den zirkulierenden Gerüchten Glauben zu
auf Gewinnrealiſationen; nur der Bankenmarkt blieb feſt
gariſche Gattungen am meiſten profitieren konnten. Türken
ſchenken iſt, ſo hätte Nikita dieſe unklare Lage lediglich
und beſonders wurden Diskonto=Kommandit lebhaft ge=
und Ruſſen lagen ebenfalls recht feſt. Türkiſche Loſe ſtie=
hinausgeſchoben
, um deſto ruhiger ſeine Börſenoperatio=
handelt
.
gen um 4 Mark und dürften vorausſichtlich noch weiter
nen auszuführen. Freilich, die mangelnde Energie der
Von Loſen notieren: Augsburger 34.50, Braunſchwei=
anſehnliche
Avancen erzielen; auch Serben und Japaner
Großmächte hat viel dazu mitgeholfen und damit faſt die
ger
194.75, Meininger 34.80, Genua 205, Türkiſche 167,
in guter Haltung, während Chineſen zur Mattigkeit neig=
ganze
Bevölkerung von Europa wochenlang in Hangen
Freiburger 110.50, Ungariſche 395, Mailänder 45=Fr.=L.
ten. Die Verhandlungen über die 5prozentige ſogenannte
und Bangen gelaſſen. Nunmehr ſcheint endlich Ruhe auf
138.70, Mailänder 10=Fr.=L. 36.80, Venediger 56, Raab=
Fünfmächte=Anleihe nehmen ihren Fortgang, wenn auch
dem Balkan einzukehren, und es verlautet überall von
Grazer=Anrechtsſcheine 39.10, in Reichsmark; Gothaer
China ſelbſt wegen den damit verbundenen Verpflichtun=
Reſerviſtenentlaſſungen; ſelbſt Oeſterreich, was am be=
Prämie II 115.50 G., Donau=Regulierung 155, Madrider
gen eine noch ſehr ſchwankende Haltung einnimmt. Trans=
deutſamſten
für den Frieden iſt, hat ſich dabei nicht aus=
73, in Prozent; ferner ſchließen: 4proz. Reichs von 1913
portaktien waren vorwiegend bevorzugt und teilweiſe
geſchloſſen. Unter dieſen günſtigen Ausſichten können die
99.90 B., 4proz. Reichs (unkündbar bis 1918) 99.35, 3 ½=
weſentlich
höher, insheſondere Hamburger Paketfahrt und
Börſen wieder freier aufatmen, und es entwickelte ſich
prozentige Reichs 86.75, 3proz. Reichs 76.50, 4proz. Heſ=
Norddeutſcher Lloyd, Oeſterreichiſche Staatsbahn, Süd=
dementſprechend
während der ganzen Woche ein recht
ſen von 1899 98.65, 4proz. Heſſen von 1906 97.75, 4 proz=
bahn
(Lombarden) und Orientbahnen bis 177, ſowie
animiertes Geſchäft bei ſteigenden Kurſen auf allen Ge=
Raab=Oedenburger his 56,20.
Heſſen von 1908/09 98, 4proz. Heſſen (unkündbar bis 1921)
bieten. Nur auf dem Geldmarkte hat ſich die Hoffnung,
99, 3½proz. Heſſen 85, 3proz. Heſſen 73.75, 4proz. Darm=
Am Bankenmarkte haben die Aktien der leitenden
daß die im Monat April eingetretene Gelderleichterung
ſtädter 96.80 G., 3½proz. Darmſtädter 87.60 B., 4proz=
Inſtitute, wie Darmſtädter Diskonto=Kommandit, Deut=
auch
im Monat Mai fortſetzen werde, bisher als trügeriſch
Heſſiſche Land.=Hyp.=Pfandbr. (S. 1823) 97.90, 4proz.
ſche Bank, Dresdener und Berliner Handelsgeſellſchaft,
erwieſen. Der Privatdiskont hat zwar eine Ermäßigung
Heſſiſche Land.=Hyp.=Pfandbr. (S. 2425) 98.10, 3½proz.
ferner Oeſterreichiſche Kreditaktien auf Meinungskäufe
um ¾ auf 5//e % erfahren, aber tägliches Geld bleibt, an=
Heſſiſche Land.=Hyp.=Pfandbr. (S. 35)
85.90, 3½proz.
größere Kursſteigerungen erzielt, da der kommende Friede
dauernd bei 6 Prozent geſucht, ohne daß der Begehr ganz
Heſſiſche Land.=Hyp.=Pfandbr. (S. 911) 85.70 G., 4proz.
ausſichtsreiche Emiſſionstätigkeit und Finanzgeſchäfte bie=
gedeckt
wurde, ſo daß vielfach etwas mehr bezahlt wurde.
Heſſiſche Kom.=Pfdbr. (S. 1012) 97.90 G., 4proz. Heſ=
ten
wird. Auch das Montangebiet war recht belebt und
Für den Geldmarkt kommt in Betracht, daß das Ueber=
ſiſche
Kom.=Pfdbr. (S. 1314)
98.10 G., 3½proz. Heſ=
ſteigend
auf ſtärkeres Spekulationsintereſſe; zuletzt ſtimu=
nahmekonſortium
auf die neueſten 200 Millionen Mark
ſiſche Kom.=Pfandbr. (S. 13) 85.70 G 3½proz. Heſ=
lierte
auch die Nachricht, daß die Gelſenkirchener Geſell=
Preußiſchen Schatzanweiſungen eine Einzahlung von 30
ſiſche Kom.=Pfandbr. (Serie 4) 85.80 G., Darmſtädter Bank
ſchaft einen Quartalsgewinn von 6 Millionen Mark aus=
Prozent, gleich 60 Millionen Mark an die Seehandlung
116.40, Süddeutſche Eiſenbahn=Geſellſchaft 127.90 B., Süd=
weiſe
. Kolonialwerte wieder meiſt beſſer. Pomona
zu leiſten hatte. Außerdem iſt Vorſorge zu treffen für die
deutſche Immobilien=Geſellſchaft (Mainz) 53.60. Leder=
bis
890.
Rimeſſen auf die letzte Oeſterreichiſche Anleihe. Dem offe=
werke
vorm. Spicharz (Offenbach a. M.) 62.25, Lack= und
Der Kaſſainduſtriemarkt wurde im Laufe der Woche
nen Markte ſind gleichzeitig durch die vielen induſtriellen
Farbenfabriken Schramm (Offenbach a. M.) 274 G., Faber
Emiſſionen größere Mittel entzogen worden; getäuſcht hat
ſehr angeregt, da auch neuerdings das Privatpublikum
& Schleicher, A.=G., Offenbach a. M. 131 G. Chemiſche
man ſich endlich auch in der Annahme, daß unmittelbar
große Order ſandte; am meiſten avancierten Daimler=
Mühlheim a. M. 69.20, Schantung 135½, South= Weſt=
nach
dem Ultimo der Geldmarkt wieder leichter werden
Motoren auf den überaus befriedigenden Jahresbericht
afrika 126½, Otavi=Anteile 114.75, Otavi=Genußſcheine
würde, wie dies ſonſt in normalen Jahren zu beobachten
(12 Prozent Dividende gegen 10 Prozent im Vorjahr),
81, 4½proz. Ruſſen 99.80, 4proz. 1880er Ruſſen 89 G,
war. Man glaubte in den Kreiſen der Geldbedürftigen,
und die Ausſichten, daß im laufenden Geſchäftsjahre auf
4proz. 1902er Ruſſen 90.25, 3¾/oproz. Ruſſen 86.80, 3½proz.
eine weitere Produktionserhöhung gerechnet werden könne
nach der Liquidation billiges, kurzfriſtiges Geld erhalten
Ruſſen 78.50, Zproz. Ruſſen 73, 4proz. unifiz. Türken 86.50 G
Sie ſei ſchon in den erſten vier Monaten eingetreten. Fer=
zu
können, und jetzt ſtellt ſich heraus, daß Geld auf einige
4proz. Adminiſtr.=Türken 79.60 G. 4proz. Bagdad=Türken
ner ſchließen die meiſten Chemiſchen, Elektriſchen, Maſchi=
Tage überhaupt nicht unter 6 Prozent zu haben iſt. Das
80.410, 4proz. konvert. Türken 1905/1 77, öproz. Bulgaren
nenfabrik=, Petroleum= und Zuckeraktien mit größeren
iſt für dieſe Jahreszeit ein ganz enormer Satz; ebenſo
99.10, 4½proz. Serben 88.30, 4proz. Serben 80.30, Grie=
wie
der Privatdiskontſatz von 5¼ Prozent als
Avancen; auch Zellſtoff Waldhof und Weſteregeln waren
ganz
chen von 1890 59 G, Griechen von 1887 56 G, 5proz. Chi=
höher
, während Deutſche Gold= und Silberſcheideanſtalt
anormal zu bezeichnen iſt. Auch die Bank von England,
neſen 99.40, 4½proz. Chineſen 90.80, 5proz. Chineſen
faſt unverändert gegen die Vorwoche notieren. Die Be=
ſowie
die Bank von Frankreich haben mit knapperen Geld=
(Tientſin=Pukow) 94.80, 4½proz. Japaner 91.25, 4proz.
kanntmachung einer Dividende von 30 Prozent für das
verhältniſſen zu rechnen gehabt; doch dürfte die jetzt fried=
Japaner 83.25.
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Rubin, Kaupſtr. 46, II. (233a

[ ][  ]

Nummer 108.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 10. Mai 1913.
Seite=30.
Mikitäkgemeinde (Stadtrirche): Vorm. um 8 Uhr.
St. Etſabehentircher Vorm. von 6 Uhr an: Gelegen
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Johanneskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Marx.
heit zur heil. Beichte. Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. Um
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
8 Uhr: heil. Meſſe mit Predigt. Um ½10 Uhr: Hoch=
Geöffnet an Wochentagen von 9 12 Uhr vorm. und
Waitz. Kollekte für die Kirche in Rinderbügen.
D.
amt und Predigt. Nachm. um 2 Uhr: Andacht und
8 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Segen.
Dienstag und Freitag, abends um ½6 Uhr:
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Pfarrer Lenz.
2
Maiandacht.
Geborene. Am 1. Mai: dem Kaufmann Karl Chri=
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Vormittags um
ſtian Kottler, Karlſtr. 26, eine T. Erna Pauline Alber
Repetent Lic. Dr. Vollrath.
6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. Um ½7 Uhr: hl.
tine Eliſabeth. Am 5.: dem Zuſchneider Ludwig Wen=
Pauluskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Meſſe. Um 19 Uhr: Amt. Nachm. um ½3 Uhr:
ner, Luiſenſtr. 36, ein S. Joſeph. Dem Bierbrauer Tho=
Herpel.
Feſtandacht. Mittwoch, abends um 6 Uhr: Maiandacht.
mas Bachhuber, Landwehrſtr. 26, eine T. Anna. Am 4.
Kirche zu Eberſtadt: Vorm. um ½ 6 Uhr: Beichte.
dem Fabrikarbeiter Ulrich Johann Heilmann, Müller=
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 11. Mai,
½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. Um
Um
ſtraße 15, eine T. Johanna Marie. Am 5.: dem Kellner
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Nach=
½10 Uhr: Hochamt und Predigt. Nachm. um ½5 Uhr:
Karl Gottheis, Wienersſtr. 52, ein S. Otto Jakob.
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde.
Montag, den 12. Mat,
Andacht und Maipredigt von Herrn Geiſtl. Rat Miſchler
Dem Heizer beim ſtädt. Gaswerk, Phil. Weſp, Neue
nachm. um 4 Uhr: Verſammlung an der Ludwigseiche.
aus Heppenheim. Werktags um ¼7 Uhr: Singmeſſe.
Ireneſtr. 8, ein S. Friedrich. Am 4.: dem Schwimm.
Abmarſch um 2 Uhr vom Vereinshaus. Dienstag, den
Donnerstag um 5 Uhr: Maiandacht.
13. Mai, abends um 8½ Uhr: Jungfrauen= und Blau=
meiſter
Georg Weber, Darmſtr. 12, eine T. Käthe.
In der Provinzial=Pflegeanſtalt bei
kreuz=Bibelſtunde. Donnerstag, den 15. Mai, abends
Am 6.: dem Fabrikarbeiter Heinrich Traum, Luiſen=
Eberſtadt: Vorm. um ¾8 Uhr: hl. Meſſe mit Predigt.
um 8½ Uhr: Bibelſtunde.

Samstag, den 17. Mai
ſtraße 38, eine T. Mathilde. Dem Fabrikarbeiter Hein=
abends
um 9 Uhr: Bibelſtunde für Beamte.
rich Ludwig Weber, Liebfrauenſtr. 66, ein S. Karl
Zweig
The Church of England Serviee
der Stadtmiſſion (Beſſungerſtr. 88, Hth.). Sonn=
Heinrich. Am 8.: dem Dekorationsmaler Heinrich Fried=
Whitmonday, 12th May 1913.
Uhr: Kinder=
tag
, den 11. Mai, vormittags um 11¼
rich Reitz, Pankratiusſtr. 27, eine T. Emilie. Am 6.:
Divine
Service followed by Holy Communion will be
gottesdienſt. Nachm. um 3 Uhr: Bibelſtunde für Jüng=
dem
Ingenieur Paul Iſenbügel, Waldſtr. 25, eine T.
held in the Hofkirche at 11,30 a. m.
linge.
Um 4½ Uhr: Bibelſtunde für Jungfrauen.
Lieſelotte. Am 5.: dem Uhrmacher Karl Wilhelm Hein
The Rev. H. M. de SteCroix, British Chaplain at Heidel-
Freitag, den 16. Mai, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
rich Otto Stein, Taunusſtr. 1, eine T. Martha Anna.
berg, will officiate.
Aufgebotene. Am 6. Mai: Chemiker Dr. Karl Georc
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43):
Sonntag
Wilhelm Breitwieſer, Roßdörferſtr. 35, mit Marie
den 11. Mai, abends um 8¼ Uhr: Predigt.
Dienstag,
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Luiſe Koch, Dieburgerſtr. 4. Telegraphenarbeiter Georg
den 13. Mai, abends um 8¼ Uhr: Bibelſtunde. Prediger
Seeger in Bickenbach, mit Dienſtmagd Maria Hei=
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Berner aus Frankfurt a. M.
ligenthal in Buch=Klingen. Schloſſermeiſter Heinrick
Hofgemeinde: 1. Mai: Dem Großh. Saalwärter
Hartmann III, in Spachbrücken, mit Kath. Kellna
Gottesdienſt der Aenapoſtoliſchen Gemeinde (Lagerhaus=
Peter Rein T. Hertha Margareta, geb. 5. April.
in Ober=Modau. Am 7.: Volksbankkaſſierer Maria Hein=
ſtraße
4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr.
Mitt=
Stadtgemeinde: 26. April: Dem Kutſcher Joh.
rich Albert Thomas, Friedrichſtr. 28, mit Auguſte Karo=
woch
, abends um 8½ Uhr.
Liſtmann T. Anna Marie Eliſabeth, geb. 17. März.
line Vorbach in Friedberg. Lehramtsreferendar Wil=
Mai: Dem Kaufmann Peter Münſter S. Hans, geb.
helm Köhler in Büdingen, mit Maria Köhler in
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
6. April. 3. Mai: Dem Brauereibeſitzer Ludwig Friedr.
Hungen. Kammerdiener Heinrich Hinterburger, mit
den 11. Mai, nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
Maria Schöffmann, beide in München
Johann Heß S. Hermann Helmut, geb. 23. Dez. 1912.
Um 4 Uhr: Predigt. Freitag, den 16. Mai, abends
Geſtorbene, Am 6. Mai: Privatin Karoline Spa=
um
½9 Uhr: Gebetsſtunde.
Johannesgemeinde: 4. Mai: Dem Heizer Joh.
mer, 73 J., ev., Waldſtr. 4. Am 5.: Fabrikarbeiter Fried
Keil S. Friedrich, geb. 5. April.
Katholiſche Gemeinden
ich Wilhelm Schick, 61 J., ev Magdalenenſtr. 21.
Martinsgemeinde: 1. Mai: Dem Packer Anton
Am 6.: Marie Faßel, geb. Klingel, 66 J., kath., Witwe
Pfingſten
Vonderſchmitt T. Anna Katharina, geb. 27. März. 4. Mai
des Eiſenbahnbeamten, Wenckſtr. 38. Zimmermann Lud
Pfingſt=Sonntag, den 11. Mai 1913
Dem Maſchinentechniker Karl Wilhelm Albert Berner T.
wig Emil Wagner, 58 J., ev., Arheilgerſtr. 18. Kellner
Kollekte für den Mädchenſchutz=Verein in Mainz
Mathilde Minna, geb. 5. März. Dem Buchdrucker Karl
Paul Mutz, 52 J., kath., Obergaſſe 12. Suſanna Luiſe
Ludwig Scherzinger S. Walter Georg, geb. 22. März.
St. Ludwigskirche: Samstag, den 10. Mai, nachmit=
Wilhelmine Anna Marie Margarete Georg, geb.
Dem Heizer Heinrich Mink T. Marie, geb. 29. März.
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
Walther, 62 J., ev., Witwe des Schreinermeiſters, Stift
zur beil. Beichte. Um 8 Uhr: Maiandacht.
Petrusgemeinde: 27. April: Dem Dr. phil.
ſtraße 33, Oberſtadtſekretär Johann Jakob Guſtav
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit
zur
Karl Neizert S. Otto Herbert, geb. 2. Febr. 3. Mai:
Schmehl, 66 J., ev., Gervinusſtr. 71. Am 7.: Lehrerin
. Beichte.
Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. Um
heil.
Dem Kaufmann Bach T. Emmy Eliſabeth.
ſaußer Dienſt Amalie Erneſtine Stein, 53 J., ev., Kies=
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. Um 8 Uhr=
ſtraße
98. Am 6.: Rentner Georg Schneider, 76 J.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Militärgottesdienſt mit Predigt. Um ½ 10 Uhr: Hoch=
ev
., Eliſabethenſtr. 45. Am 7.: Juliane Heudorf, geb.
Stadtgemeinde: 4. Mai: Lehrer Heinrich Gg.
amt mit Predigt. Um 11 Uhr: letzte hl. Meſſe.
Baumgärtner, 76 Ir kath., Ehefrau des Feilenhauers,
Imbeſcheidt und Frieda Henriette Margarete Coburger=
Nachm. um 3 Uhr: Vesper; nach Beendigung der Vesper
Heinheimerſtr. 81. Am 8.: Kohlenhändler Auguſt Heyer,
8. Mai: Koch und Wirt Franz Buttler und Regina
Gelegenheit zur hl. Beichte.
72 J., ev., Löffelgaſſe 18.
Kriegbaum. Brauereiarbeiter Karl Hanemann in Gries
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
heim und Roſina Schäfer. 3. Mai: Der Aushilfsſtations=
um

½7 Uhr: heil. Meſſe. Abends um 6 Uhr: Mai=
Gottesdienſtliche Anzeigen.
ſchaffner Jakob Haas und Eliſabeth Kreim. Uhrmacher
andacht
Ernſt Willy Nickol und Anna Emilie Oeſterle. Buro
Evangeliſche Gemeinden.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
gehilfe Bernhard Adam Nebhuth und Eva Eliſabetha
um
7 Uhr: heil. Meſſe.
Pfingſten
Rothermel. Reſervelokomotivführer Wilhelm König von
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 10. Mai, nach
1. Feiertag. Sonntag, den 11. Mai 1913
Friedberg und Auguſte Wilhelmine Eliſabeth Gebauer
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
Kollekte für die Lutherſtiftung
von Griesheim. 8. Mai: Hausburſche Georg Philipp
heit zur heil. Beichte.
Hofkirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Michael Kaffenberger und Auguſte Goll.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
Nachm. um 3 Uhr: Vesper; danach Beichte
Beichte. Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. Um 8 Uhr:
heil.
Martinsgemeinde: 3. Mai: Metalldreher Hrch.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Velte.
heil. Meſſe mit Predigt. Um ½10 Uhr: Hochamt und
Engel III. zu Worfelden und Anna Maria Diehl. Techn.
Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Predigt. Nachm. um 2 Uhr: Andacht und Segen.
Eiſenbahnſekretär Wilh. Boehmelmann zu Frankfurt a. M.
Velte.
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
und Anna Knöß. 7. Mai: Bahnmeiſter Georg Axt in
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer.
Hochamt und Predigt.
Gladbeck und Chriſtine Zimmermann hier.
Feier des heil. Abendmahls mit Vorbereitung.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
Vorm.
Petrusgemeinde: 3. Mai: Inſtallateur Friedr.
um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Kleberger.
10.
Mai, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Schiller und Luiſe Wilhelmine Kiſtinger, beide hier.
Abends um 6 Uhr: Pfarrverwalter Klingelhöffer.
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Dr. Wilh. Theodor Leopold Conzen zu Offenbach und
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8 Uhr.
Kollekte für den Mädchenſchutz=Verein
Anna Marg. Eliſabeth Scheuermann dahier.
Vorm. um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (Steinſtr. 24,
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
Muſikſaal).
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
heil.
. Beichte. Um ½ 7 Uhr: hl. Meſſe. Um ½9 Uhr:
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr:
Pfarrer
Amt mit Predigt. Nachmittags um ½3 Uhr: Feier=
Stadtgemeinde: 22. April: Anna Katharina
Dingeldey. Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
e Veſper; darauf Gelegenheit zur hl. Beichte.
liche
Roſina Knorr von Roſenroth, geb. Künſtler, Witwe des
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr:
Pfarrer
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 10 Mai, nachm.
Wirkl. Geheimerats, Exzellenz, 76 J., ſtarb 20. April.
Widmann. Feier des hl. Abendmahls mit Vorbe=
5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtaelegenheit.
um
8.
Mai: Privatmann Georg Schneider, 76 J., ſtarb
reitung. Anmeldung von ½10 Uhr an in der Sakriſtei.
Um
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte.
6. Mai. Caroline Spamer, Tochter des verſt. Kreisrats,
½7
Vormittags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt für
Uhr: Austeilung der heil. Kommunion.
Um
73 J., ſtarb 6. Mai. 6. Mai: Berta Jakobea Lorey, geb.
den Weſtbezirk. Pfarrer D. Waitz
10 Uhr: Hochamt und Predigt,
Nachm. um
Nachmittags um
Gollhard, Ehefrau des Eiſenbahnbetriebsinſpektors i. P.,
4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer
Uhr: Veſper. Um 2 Uhr: Beichtgelegenheit.
Schneider.
69 J., ſtarb 3. Mai. 8. Mai: Oberſtadtſekretär Johann
½2
Tfründnerhaus: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Marx.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, vorm. um 7 Uhr:
Jakob Guſtav Schmehl, 66 J., ſtarb 6. Mai. 9. Mai:
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes=
Beichtgelegenheit. Um ½8 Uhr: Amt und Predigt.
Privathandarbeitslehrerin i. P. Amalie Stein, 53 J.,
dienſt. Pfarrer Hickel. Vorm. um 11¼ Uhr: Kinder=
Nachm. um ½ 2 Uhr: Andacht.
ſtarb 7. Mai. 4. Mai:
Albert Guſtav Rudolf Tuch S.
gottesdienſt.
des Architekten, 6 J. 4 Mon., ſtarb 2. Mai. 5. Mai:
Pfingſt=Montag, den 12, Mai
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
Witwe Eliſabethe Götz, geb. Reibold, 57 J. 6 Mon., ſtarb
St. Ludwigskirche: Vorm. von ½6 Uhr an: Gelegen=
Feier des heil. Abendmahls. Anmeldung von ½ 10 Uhr
2. Mai zu Nieder=Kainsbach. 8. Mai: Witwe Luiſe
9
heit zur heil. Beichte. Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe.
ab in der Sakriſtei. Pfarrer Wagner.
Nachmittags
Georg, geb. Walther, 62 J. 3 Mon., ſtarb 6. Mai.
Um
Um 7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion.
um 2 Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Wagner=
Johannesgemeinde: 4. Mai: Margarete Koch,
8 Uhr: Militärgottesdienſt mit Predigt. Um ½10 Uhr:
Fauluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt
geb.
Liebig, Ehefrau des Arbeiters Konrad Koch, 68 J.,
-
Hochamt mit Predigt.
Um 11 Uhr: letzte heil. Meſſe
mit Feier des heil. Abendmahls. Pfarrer Rückert.
ſtarb 1. Mai.
Nachm. um 3 Uhr: Andacht zu Ehren des hl. Geiſtes
2. Feiertag. Montag, den 12. Mai

Martinsgemeinde: 3. Mai: Zimmermeiſter
An allen Werktagen, abends um 8 Uhr: Maiandacht
Ludwig Storck, 79 J., ſtarb 30. April. Kaufmann Georg
Hofkirche: Vorm. um ½10 Uhr: Beichte und An=
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Montag, vorm.
Pauly, 68 J., ſtarb 1. Mai. 4. Mai: Berta Frankenberg,
meldung zur heil. Kommunion in der Sakriſtei. Vorm.
½7 Uhr: heil. Meſſe. Abends 6 Uhr: Maiandacht
um
Witwe des Pfarrers, 76 J., ſtarb 1. Mai. Luiſe Jordan,
um 10 Uhr: Feier des heil. Abendmahls.
Kapelle der Engliſchen
Fräulein: Montag, vormittags
Witwe des Lackierers, 63 J., ſtarb 1. Mai zu Wiesbaden
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Kleberger.
7 Uhr: hl. Meſſe.
un
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrverwalter
Kapelle in Griesheim:
Montag, vorm. um 9 Uhr:
Petrusgemeinde: 6. Mai: Adam Maurer, Sohn
Klingelhöffer.
des
Singmeſſe mit Predigt.
Gaſtwirts, 1 J., ſtarb 4. Mai.
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