Darmstädter Tagblatt 1913


07. Mai 1913

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7.


Aſla
ei
Aa
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Inſerafe
176. Jahrgang

monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
werden
angenommen in Darmſtadt.
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
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verbunden mit Wohnungs=Anzeiger und der Sonntags=Beilage:
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
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ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 105.
Mittwoch, den 7. Mai.
*913,
Die heutige Nummer hat 28
willigt und ihrer Forderung nach einer direkten Verbin=
Seiten.
aber letztere ohne die entſchloſſene Haltung der Donau=
dung
zwiſchen Elkſar und Alhucemas damit Rechnung ge=
monarchie
und ſeiner Verbündeten ſchwerlich die wirkſame
tragen wurde. Im Oktober erfolgte dann ein volles Ein=
Form angenommen hätten, die ſie endlich gehabt haben,
vernehmen über alle Punkte, und ſpäter erhielt der fran=
davon
darf man wohl überzeugt ſein.
Das Wichtigſte vom Tage.
zöſiſch=ſpaniſche Marokkovertrag in beiden Ländern die
Vielleicht hat die Feſtigkeit des Dreibundes noch an=
Auf der Vulkanwerft in Hamburg lief am Montag nach=
parlamentariſche
Zuſtimmung.
dere, Albanien betreffende Wirkungen. Die Präten=
mittag
das Linienſchiff Erſatz Kurfürſt
In Frankreich knüpft man an den Beſuch des Königs
dentſchaft Eſſad Paſchas für die Herrſchaft über Albanien
Friedrich Wilhelm vom Stapel. Prinz Oskar
weitergehende Hoffnungen in bezug auf einen Anſchluß
war aufs innigſte mit dem Skutarihandel verbunden: bei=
von
Preußen taufte es auf den Namen Großer
Spaniens an die Triple=Entente. Ob die
Kurfürſt.
des ſollte dazu dienen, die Bildung des von den Mächten
Bündnisfähigkeit des Landes ſo erheblich iſt, daß ſie grö=
beſchloſſenen
unabhängigen Albanien zugunſten eines wei=
Das Reichsgericht verwarf die Reviſion der ſo=
ßeren
Wert hat, wollen wir dahingeſtellt ſein laſſen, jeden=
teren
Beſtandteiles des Balkanbundes unmöglich
zialdemokratiſchen Landtagsabgeordneten Borchardt
h zu
falls hat Spanien mit ſeinen inneren Angelegenheiten noch
und Leinert, die wegen Hausfriedensbruchs im
machen. Es erſcheint nicht ausgeſchloſſen, daß dieſer Ver=
preußiſchen
Abgeordnetenhauſe verurteilt worden ſind.
ſo viel zu tun, daß es beſſer täte, mit einer engeren Be=
ſuch
einer Mattſetzung Europas in Albanien, der betreffs
teiligung an der internationalen Politik noch zu warten
Bei einer Kahnfahrt auf dem Ammerſee er=
Skutaris geſcheitert iſt, nun vollſtändig zuſammenbricht.
und die bisher beobachtete Zurückhaltung weiter zu üben.
tranker ſechs Perſonen, die von einem Gewitter=
Die Ankündigung, Oeſterreich=Ungarn und Ita=
ſturm
überraſcht worden waren.
In ſeinem Intereſſe läge es, wenn ſich König Alfons in
lien würden die Herſtellung der Ruhe in Albanien ge=
Paris keine Raupen in den Kopf ſetzen laſſen würde.
mäß den Londoner Beſchlüſſen mit bewaffneter Macht
Die franzöſiſche Kammer hat geſtern ihre Be=
ratungen
wieder aufgenommen.
übernehmen, hat genügt, um namentlich in Frankreich
*
die Furcht vor einer dauernden Beſetzung Alba=
In London fand am Dienstag die Gründung eines
Ueber die Pariſer Reiſe des Königs Alfons ver=
niens
durch jene zwei Mächte hervorzurufen. Indem
Vereins für die nationale Verteidigung
in der Luft ſtatt.
öffentlicht der Pariſer New=York Herald eine Unter=
der
Temps das geplante Vorgehen Oeſterreichs und Ita=
redung
ſeines Madrider Berichterſtatters mit dem Grafen
liens in Albanien mit Frankreichs Vorgehen in Marokko
Das ſerbiſche Amtsblatt veröffentlicht die Demiſſion
Romanones, der u. a. geſagt habe: Der König iſt der An=
verglich
, ſtellte er der Ehrlichkeit der franzöſiſchen Ma=
des
Miniſteriums Martinowitſch und die
ſicht, daß ſein Beſuch die Krönung des zwiſchen
Ernennung Miuskowitſchs zum Miniſter=
rokkopolitik
nachträglich das verdiente Zeugnis aus. Im
präſidenten.
Frankreich und Spanien abgeſchloſſenen
Zuſammenhang mit ſolchem Argwohn erklärt ſich nicht
Marokkovertrags, ſowie ein Beweis für die
nur das eifrige franzöſiſche Eintreten für die Räumung
Tageskalender zur Geſchichte der
freundſchaftlichen Gefühle Spaniens für Frankreich bilde,
Skutaris, ſondern auch die Betonung der friedlich=aus=
Befreiungskriege.
mit welchem es das den beiden Völkern in Afrika über=
gleichenden
Politik Frankreichs in den letzten Reden Pi=
Mai 1813: Blücher läßt die Elbbrücke bei Meißen zer=
tragene
Werk der Ziviliſation zu gutem Ende führen
chons und Barthous. Es wäre kein Wunder, wenn dieſe
ſtören.
wolle. Der Präſident der franzöſiſchen Republik Poincaré
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 3.
Pariſer Friedenspolitik nunmehr auch der Beſeitigung
werde den Beſuch des Königs ſpäteſtens im September
Eſſad Paſchas als albaniſchem Kronprätendenten zugute
d. J. erwidern. Auf eine Frage des Berichterſtatters be=
käme
.
merkte Graf Romanones, von einer Reiſe des Königs nach
Zum Beſuche des Königs
Muß aber der Wille Europas durch bewaffnetes Ein=
Rom und Berlin ſei bisher nicht die Rede geweſen.
greifen Oeſterreichs und Italiens durchgeführt werden,
Alfons in Paris.
Am Montag abend trafen in Paris die Mitglieder
dann wäre es vollkommen falſch, darin eine Auftei=
** Der König von Spanien hat geſtern Madrid ver=
des
Gemeinderats von Madrid ein, um unter Führung
lung Albaniens unter die beiden Mächte zu erblicken.
laſſen, um in der franzöſiſchen Hauptſtadt einen offiziellen
des Alkaiden auf Einladung der Stadt Paris an den Feſt=
Denn iſt aus militäriſchen Gründen eintretendenfalls eine
Beſuch zu machen. Mit ſehr gemiſchten Gefühlen ſieht
lichkeiten zu Ehren des Königs teilzunehmen. Kurz nach
Teilung der beiderſeitigen Aufgaben notwendig, ſo be=
die
Pariſer Polizei dem Eintreffen des hohen Gaſtes ent=
dem
Eintreffen des Königs am Mittwoch früh findet eine
deutet eine derartige Teilung keineswegs die politiſche
gegen, denn ſie übernimmt die größte Verantwortung für
Revue ſämtlicher Truppen ſtatt, die auf dem
Aufteilung des zu befriedenden Landes. Erörterungen
die Sicherheit der Perſon des Königs, den die Anarchiſten
Wege vom Bahnhof nach dem Quai d’Orſay, wo für =
ſolchen
Schlages ſollten der dreibundfeindlichen Preſſe
in ganz beſonderer Weiſe als Ziel ihrer verbrecheriſchen
nig Alfons XIII. im Miniſterium des Auswärtigen die
überlaſſen bleiben.
Anſchläge auserſehen haben. Und man hat denn auch
Wohnung hergerichtet iſt, Spalier bilden werden. Als=
ſchon
ein weitverzweigtes Komplott entdeckt, dem der
dann nimmt der König im Elyſéepalaſt an einem intimen
König während ſeiner Anweſenheit in Frankreich zum
Frühſtück teil, abends findet ein offizielles Diner ſtatt,
Ueber den Entſchluß des Königs Nikita
Opfer fallen ſollte; ob freilich alle Fäden des geplanten
an das ſich ein Empfang ſchließen wird. Am Tage darauf
wird amtlich aus montenegriniſcher Quelle gemeldet: Die
Anſchlages bloßgelegt worden ſind, iſt fraglich, weshalb
wird in Fontainebleau ein großes Militärfeſt arran=
Kriſe bezüglich der Forderung nach Räumung Skutaris
die Pariſer Behörden noch keineswegs Urſache haben, ſich
giert, worauf der König einer Einladung des Miniſters
iſt in dem von den Großmächten gewünſchten Sinne ge=
in
Sicherheit zu wiegen.
des Auswärtigen zum Diner folgen wird. Am Freitag
löſt worden. Da Montenegro ſich einer großen Preſſion
Alfons XIII. ſtattete im Frühjahr 1905 in Paris eine
wird König Alfons den Schauflügen auf dem Flugplatz
Europas gegenüber befand und keine Möglichkeit ſah, daß
Staatsviſite ab. Als er ſich damals mit dem Präſidenten
von Villacoublay beiwohnen und alsdann direkt die
es durch einen verlängerten Widerſtand gelingen könnte,
Loubet zu Wagen nach Saint Cyr begab, warf unterwegs
Rückreiſe nach Madrid antreten.
aus dieſer Kriſe ſiegreich hervorzugehen, hat es den Mäch=
ein
ſpaniſcher Anarchiſt eine Bombe, die eine Wand des
ten nachgegeben und erklärt, das Schickſal Skutaris in die
Wagens durchlöcherte, deſſen Inſaſſen aber unverletzt ließ.
Hände der Mächte zu legen. Der König entſchloß ſich im
Der König bewies bei dieſer Gelegenheit viel Geiſtes=
letzten
Moment zu dieſem ſchweren Schritt. Der König iſt
Zur Lage am Balkan.
gegenwart und erwarb ſich dadurch die Sympathien der
tief überzeugt, hierdurch ſeinem Lande und Volke gegen=
Pariſer. Im Oktober 1909 weilte er mit ſeiner Gemahlin
Nach den vorliegenden Meldungen braucht kaum
über ein großes Opfer für den allgemeinen Frieden zu
in der Seineſtadt, wo er im Elyſée ſeine Aufwartung
noch
länger bezweifelt zu werden, daß Montenegro
bringen, ein Opfer, welches einmütig von allen Seiten,
machte; er ſollte wiederum Frankreich nicht verlaſſen, ohne
zur bedingungsloſen Räumung Sku=
ſich

ſogar unter Androhung des Verluſtes der Unabhängigkeit
in Lebensgefahr geweſen zu ſein, denn auf der Rückfahrt
taris ernſthaft entſchloſſen hat. Eine entſprechende amt=
Montenegros, von ihm verlangt wurde. Bei ſeinem Ent=
nach
Spanien entgleiſte in Cherbourg der Zug, in welchem
ſchluß ließ ſich der König auch durch Rückſichten auf die
liche Erklärung liegt jedenfalls vor. Zweifelhaft kann es
das Königspaar ſaß, jedoch kam dieſes unverletzt davon.
jedoch ſein, ob Montenegro dieſer Erklärung, wenigſtens
Verbündeten leiten, indem er befürchtete, daß, wenn er
Der jetzigen Reiſe des Königs mißt man in Paris
bei einem Teil der Mächte, eine Spitze gegen Oeſter=
bei
ſeinem Widerſtande beharrte, er ihre mit ſo vielen
große politiſche Bedeutung bei, und man ſieht
Opfern erkauften Siege gefährden könnte. In der Nacht
reich=Ungarn durch die Wendung gegeben hat:
in ihr nach der erfolgten Marokkoverſtändigung
zum Montag ſandte der König durch die Vermittlung des
Montenegro lege das Schickſal Skutaris in die Hände der
eine neuerliche Beſiegelung der franzöſiſch=ſpaniſchen
engliſchen Geſandten an Sir Edward Grey eine Depeſche,
Mächte, da ſeine Würde ihm nicht erlaube, vor einer ver=
Freundſchaft. Letztere hat kaum je ſchwerere Anfechtungen
einzelten Kundgebung zurückzuweichen. Hätte ſich Monte=
welche
in Kürze folgendes beſagt: Meine Regierung
zu überſtehen gehabt, als ſoeben infolge der Neuordnung
legte in ihrer Note vom 30. April die Gründe ihres Ver=
negro
in der Tat ſo geäußert, ſo würde es die Stimmung
der Dinge in Marokko. Frankreich hatte die löbliche Ab=
haltens
in der Skutarifrage dar. Dieſes Verhalten war
Oeſterreich=Ungarns gegen ſich ganz gewiß nicht verbeſſert
ſicht, nicht nur Deutſchland, ſondern auch Spanien aus
durch die unerſchütterlichen Grundſätze der Gerechtigkeit
haben. Die hochfahrende Tonart gegen die Donau=
dem
Scherifat auszuſchalten, und glaubte, mit dem ſpani=
geleitet
. Noch einmal verkünde ich mit meinem Volke
monarchie auch jetzt noch hervorzukehren, erſcheint um ſo
ſchen Nachbar leichtes Spiel zu haben, ihn mit der Be=
meine
durch die Geſchichte und durch die Eroberung gehei=
weniger
weiſe, als Montenegro damit rechnen muß, daß
ſtätigung im Beſitze des Preſidios, in welchem Spanien
ligten Rechte. Meine Würde und die Würde meines
der Botſchaftervereinigung der Antrag vorgelegt wird, dem
ſchon die Herrſchaft ausübte, abſpeiſen zu können. Aber
Volkes geſtatten mir nicht, iſolierten Aktionen nachzugeben,
widerſpenſtigen Balkanſtaate eine ganz kurze Friſt für
das ſollte ſich als ein Irrtum erweiſen, denn die Spanier
deshalb lege ich das Schickſal Skutaris in die Hände
die Räumung Skutaris aufzuerlegen. Wie die Dinge ſich
rückten luſtig in Marokko vor, nahmen Elkſar, Larraſch und
entwickelt haben, dürfte nötigenfalls auch die Annahme
Europas.
andere Plätze ein und kümmerten ſich nicht im geringſten
Die Wiener Neue Freie Preſſe meldet: Die Be=
eines
derartigen Antrages ſicher ſein.
um den Proteſt der Franzoſen. Die Beziehungen zwiſchen
handlung des albaneſiſchen Problems wird
Da es ſich in der Skutarifrage um einen Beſchluß
nach Maßgabe der Notwendigkeit erfolgen. Oeſterreich=
beiden
Ländern waren infolgedeſſen geraume Zeit ſehr
Europas handelt, iſt die Nachgiebigkeit Montenegros an
Ungarn und Italien haben bezüglich Albaniens ihr Pro=
geſpannt
, und es wurden Noten über Noten gewechſelt.
ſich die natürlichſte Sache von der Welt. Trotzdem war
gramm. Es werde jetzt die Frage des Status und der
Auch franzöſiſche Drohungen halfen nichts, Spanien blieb
dieſe Nachgiebigkeit nicht weit davon entfernt, nach Art
Organiſation gelöſt werden müſſen. Ob ein bewaffnetes
feſt, und in Paris mußte man einſehen, daß das alleinige
einer Ueberraſchung zu wirken; deshalb muß ein Blick
Einſchreiten beſchloſſen wird, hängt von den Umſtänden
Protektorat Frankreichs in Marokko ein frommer Wunſch
auf die Urſachen des Einlenkens geworfen werden. Sie
ab. Falls die Meldungen, daß Eſſad Paſcha und Dſcha=
geweſen
war, der ſich nicht erfüllen ſollte. Nach langen
beſtanden einerſeits in dem unmittelbar drohenden mili=
vid
Paſcha mit einer ſtarken Macht von über 40000 Mann
Verhandlungen verſtändigte man ſich im Juni v. J. dahin,
täriſchen Vorgehen Oeſterreich=Ungarns und in der diplo=
auftreten
, richtig ſind, ſo kann das Einſchreiten auch einen
daß Frankreich das Uergatal erhielt, den Spaniern der
matiſchen Haltung der Tripel=Entente, die es ſchließlich
militäriſchen Charakter annehmen. Von einer Teilung
an den ernſteſten Ermahnungen nicht fehlen ließ. Daß
Uebergang über die Päſſe im Norden dieſes Tales be=

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Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 7. Mai 1913
Regierungsdenkſchrift über die Penſionsverſicherung de
Albaniens oder der Schaffung von Einflußſphären iſt
Privatangeſtellten den Ausbau der Invalidenverſicherung
keine Rede. Es iſt offiziell nichts darüber bekannt, da
forderte. In jener Denkſchrift vom Juli 1908 wurde be
andere Mächte an einem eventuellen Eingreifen in Al
rechnet, daß der Bezug der Altersrente bereits vom 65
banien teilnehmen wollen. Die italieniſche Tribung be=
Lebensjahre ab eine jährliche Mehrausgabe von 401
Millionen Mark verurſacht. Als aber die Regierung 1909
merkt hierzu: Man kann die Gefahr eines Vorgehens
den Entwurf der Reichsverſicherungsordnung veröffent
Oeſterreich=Ungarns gegen Montenegro als beſeitigt be
lichte, berechnete ſie dieſe Koſten nur noch auf 28,8 Mil
trachten, wenigſtens was die Skutarifrage anlangt. Be
lionen Mark. Dieſe Berechnungen wurden aber etwas
züglich der Frage über die Ordnung im Innern Albaniens
ſkeptiſch betrachtet. Auf einer Konferenz der Vertreter
der Landesverſicherungsanſtalten, die am 4. April in
hatten Oeſterreich und Italien im Prinzip beſchloſſen, dor
Reichsverſicherungsamt abgehalten wurde, konnte dent
ein Okkupationskorps zu landen, um den normalen Zu=
auch
auf Grund der bei den Verſicherungsanſtalten vor
ſtand wieder herzuſtellen und dem neuen Staat die Kraft
genommenen Zählungen feſtgeſtellt werden, daß die Ge
zu verſchaffen, die ihm fehlt, und ihm die Grenzen zu
ſamtbelaſtung nur 13,75 Millionen Mark jährlich beträgt
wovon das Reich 4¼ und die Verſicherungsanſtalten 9½
ſichern, wie es die Londoner Botſchafterkonferenz vorge
Millionen Mark zu tragen hätten. Damit entfällt eines
zeichnet hatte. Das Vorgehen wurde beſchloſſen beſonders
der wichtigſten Argumente gegen den Ausbau der Inva
infolge des Gerüchtes, daß Eſſad Paſcha ſich zum Könic
lidenverſicherung
von Albanien proklamiert habe, und daß Dſchavid Paſcha
Das Wahlabkommen in Baden. Zum
auf Valona marſchiere, um es zu beſetzen. Aus den in
Abſchluß des volksparteilich=nationalliberalen Wahlab=
Rom eingelaufenen Nachrichten geht hingegen hervor, dat
kommens ſchreibt die nationalliberale Badiſche Landtags
Eſſad Paſcha ſeine Truppen einſchiffen wird und Dſchavit
korreſpondenz u. a.: Unſere Parteifreunde werden es mit
Paſcha gezwungen wird, dasſelbe zu tun. Der Großweſit
Genugtuung begrüßen, daß es der nationalliberalen Par=
hat
ſeinen Generalen befohlen, unverzüglich in das osma=
teileitung
gelungen iſt, für die bevorſtehende Landtags
niſche Reich zurückzukehren. Es iſt wahrſcheinlich, daß
wahl mit der Fortſchrittlichen Volkspartei wiederum ein
dieſe, wenn ſie erfahren, was ſich in Tarent und Dalma
Abkommen zu treffen, das ein Zuſammengehen beide
tien vorbereitet, ſich vereinen werden, ihre Abſichten kund
Parteien bei den Wahlen ermöglicht und das weiter eine
zugeben. Wenn ferner Eſſad Paſcha ſich mit Kemal ver
Gewähr dafür bietet, daß die Nationalliberale Partei wie
ſtändigt und Dſchavid Paſcha ſeine Truppen nach Ana=
die
Fortſchrittliche Volkspartei ihrer Bedeutung entſpre
tolien abgehen läßt, ſo würde ſich die Bedeutung der öſter
chend im kommenden Landtag vertreten ſein werden
reichiſch=italieniſchen Expedition bedeutend verringern
Selbſtverſtändlich konnte ein ſolches Abkommen nur durck
wenn ſie nicht überhaupt vermieden wird. Italien hat
Opfer von beiden Seiten abgeſchloſſen werden. Dieſe
keinerlei Eroberungspläne, da es ein außerordentlich fried
mußten gebracht werden im Intereſſe des großen, beider
licher Staat iſt, der nur verlangt, ſeinen Handel und ſeine
Parteien gemeinſamen Zieles: der Niederhaltung der
Induſtrie zu entwickeln. Niemand wäre glücklicher, als
reaktionären Mehrheit im badiſchen Landtag, denn Baden
Italien, wenn ſich nach der Regelung der Skutarifrage die
ſoll und muß ein liberales Land bleiben. Das ſei die Lo=
Beunruhigung über die Unſicherheit im Innern Albaniens
ung, mit der wir, verbunden mit der Volkspartei, in den
legen würde, welches bereits eine anerkannte proviſoriſche
kommenden Wahlkampf gehen.
Regierung hat, der man, wenn ſie die Kraft dazu hat, die
Aufgabe und die Ehre überlaſſen könnte, die Verwaltung
Ausland.
des neuen Staates zu begründen
Oeſterreich=Ungarn.
Auf der Botſchafterkonferenz in London am Montag
erinnerte Grey im Laufe der Beſprechung daran, daß de
Das Hinziehen der auswärtigen Kri
Status Albaniens bereits bei der erſten Zuſammenkunft
ſis. Der Vorſtand des deutſchen Nationalverbandes
der Botſchafter im Dezember vorigen Jahres geregel:
hielt in Wien in Anweſenheit des Präſidenten des Abge
worden ſei, und er fügte hinzu, daß Oeſterreich und Ita
ordnetenhauſes Sylveſter eine Sitzung ab, worin die all=
lien
beauftragt worden ſeien, die Grundzüge des Planes
gemeine Unzufriedenheit über das Hinziehen der aus=
vorzubereiten
, der der nächſten Zuſammenkunft der Bot
wärtigen Kriſe ausgeſprochen und betont wurde, daß die
ſchaftervereinigung von den Botſchaftern Oeſterreich=Un
ſes das Anſehen der Monarchie ſchädige, der Bevölkerung
garns und Italiens vorgelegt werden ſolle. Wie die
unüberwindliche Laſten auferlege und daher mit aller
Voſſiſche Zeitung aus Petersburg meldet, verhandle Ruß=
Mitteln auf eine möglichſt ſchleunige Löſung der Kriſe
land mit England und Frankreich über die Einſetzung
hinzuwirken ſei, damit die dringenden parlamentariſchen
einer internationalen Kontrolle über Albanien nach dem
Arbeiten erledigt werden können. Unter den obwaltender
Vorbilde Kretas
politiſchen Verhältniſſen ſei an ein erſprießliches parla=
mentariſches
Wirken nicht zu denken
Die Wiedereröffnung der ungariſcher
Deutſches Reich.
Reichstagsſeſſion vollzog ſich in größter Ruhe
-
Reiſe des Kronprinzen nach Deutſch=
Vor dem Hauſe waren keine Poſten aufgeſtellt; trotzdem
Oſtafrika. Wie Berliner Blätter hören, beabſichtigt
war die Oppoſition mit Rückſicht auf die auswärtige Lage
der Kronprinz, noch in dieſem Jahre eine Reiſe nach
und aus Solidarität für die ausgeſchloſſenen Abgeord
Deutſch=Oſtafrika zu unternehmen. Bekanntlich war von
neten im Hauſe nicht erſchienen. Die Parlamentswach
einem Beſuche dieſer deutſchen Kolonie durch den Kron=
verſah
zum erſtenmal den Ordnungsdienſt. Nach de
prinzen ſchon im Anſchluß an ſeine Indienreiſe die Rede
Wahl der Bureaus wird ſich das Haus bis Ende Mai ver=
doch
mußte damals der Plan wegen der Kürze der verfüg=
tagen

baren Zeit aufgegeben werden
Frankreich.
Die Herabſetzung der Altersgrenze
die
Die dreijährige Dienſtzeit und
ffür die Altersrente auf das 65. Lebensjahr ſol
Studentenſchaft. Auf einem anläßlich des Kon
im Jahre 1915 vom Reichstage beſchloſſen werden. Hierzu
greſſes der franzöſiſchen Studentenſchaft in Paris veran=
ſchreibt
uns die Freie Vereinigung für die ſoziale Ver
ſtalteten Bankett hielt der Vizerektor der Univerſität Liark
icherung der Privatangeſtellten
eine Rede, in der er u. a. ſagte
Bei Beratung der Reichsverſicherungsordnung hatte
die Regierung bekanntlich dieſe Forderung abgelehnt, wei
Unſere Studenten gehören nicht zu ienen Leuten, die
die Koſten für dieſe Verbeſſerung als unerſchwinglich an
den Vaterlandsgedanken einer kritiſchen Erörterung unter
geſehen wurden. Schon vorher hatte die Regierung dieſen
ziehen. Sie erörtern auch nicht die dreijährige Dienſtzeit
Einwand erhoben, als die Freie Vereinigung für die ſo
von der ſie wiſſen, daß ſie zur Verteidigung des Vater
ziale Verſicherung der Privatangeſtellten gegenüber eine
landes notwendig iſt. Sie werden ihre Pflicht mit freu
linien, der Telegraphenleitungen, der Dampferrouten uſw
Wir ſehen den Touriſten, den flinken Radler, wie er
Die Topographie aus dem
bei Steigungen ſeine Karte befrägt, und auch der ſchnelle
Autler hat ſich ſeine Spezialkarte geſchaffen, die ihm über die
Luftfahrzeug.
Güte der Wege eine Spezialauskunft gib=
Von Dr. Max Gaſſer=Darmſtadt.
Und heute ſchickt ſie ſich an, als Luftfahrerkarte in
Luftozean uns die ſichere terreſtriſche Orientierung unſerer
Die eilende Haſt unſerer Tage, die an unſerer Ner
Flugzeuge zu ſchaffen
venkraft tagtäglich zehrt, iſt ein Danaidengeſchenk dee
Doch hier erweitert ſich plötzlich ihr Geſichtskreis. Die
modernen Verkehrs
Karte entſinnt ſich ihrer Entſtehungsgeſchichte. Wie den
Raſtlos hat der erfinderiſche Geiſt der Menſchheit ge=
heutigen
Menſchen die Verkehrsmittel früherer Jahrhun
arbeitet, die Völker der Erde einander näher zu bringen
derte zu langſam gingen und er ſich deshalb andere ge=
Dem motorloſen Zeitalter der Poſtkutſchen und Segel=
ſchaffen
, ſo geht auch der Karte die alte Herſtellungsweiſ=
ſchiffe
, die in poetiſch ſtiller Ruhe ihre Wege zogen, folgt
zu langſam, ſie fühlt nicht mehr die Kraft in ſich, nad
die Aera der Dampfmaſchine. Zu Lande durcheilen
der alten Aufnahmemethode punkt= und linienweiſe mi
unſere Eiſenbahnen die weiteſten Länderſtrecken, zu Waſ=
Meßtiſch und Kippregel zu arbeiten in Anbetracht der
ſer durchfurchen die gewaltigſten Schiffskoloſſe die
Größe der dem Weltverkehr erſchloſſenen Länder, z. B.
Oeden der Weltmeere.
Argentinien.
Dem Dampfe erwuchs in der wundervollen, heute
Auch die Kartenherſtellung will die Errungenſchafter
ihrem Weſen nach noch nicht erkannten Elektrizität
des menſchlichen Fortſcheitts für ihre Zwecke ausnützen
ein gewaltiger Gegner, und ſie eroberte ſich außerdem noc
Mit Hilfe der Momentphotographie und dem durch das
den Sprech= und Schriftverkehr in ungeahnter Schnellig=
Luftſchiff neu geſchaffenen Standpunkte in der
keit auf Tauſende von Meilen hin.
Luft will die Kartographie den dringendſten Forde=
Und wiederum erſchien vor kaum zwei Dezennien
rungen nach wirtſchaftspolitiſchen Karten in dieſer
ein weiterer kleiner Kobold, der uns unabhängig von den
großen unvermeſſenen Ländern gerecht werden
feſten eiſernen Schienenſträngen machte und ſich ſoeber
anſchickt, das Luftmeer uns zu erſchließen
In Ländern, wie Braſilien, Argentinien, hat Grund
und
Im Auto zu Lande, im Flugzeug in der Luft ſind
Boden durch die günſtigen Abſatzbedingungen der
wir unabhängig von feſtgelegten Bahntracen, können un
Landesprodukte plötzlich einen hohen Wert bekommen, ſo
daß geordnete, auf einer Wirtſchaftskarte eingetragene
gehindert unſere Wege ziehen
Ohne daß wir es merkten, begleitete den Menſcher
Beſitzverhältniſſe eine unbedingte Forderung der ſtaat=
lichen
Verwaltung bilden
auf allen ſeinen Wegen ein ſtiller Freund, nämlich unſere
Sehen wir uns in Europa etwas nach der Dauer der
liebe gute Karte.
Vermeſſungen um.
In der Tabula Peutingeriana ſehen wir die Heer
Das kleine Bayern benötigte zu ſeiner Landesauf
ſtraßen, auf welchen die ſiegesſicheren römiſchen Legionen
durch die eroberten Länder zogen. In den Portolaner
nahme die Zeit von 18081871, alſo 63 Jahre, bei einer
Fläche von nur 76000 Quadratkilometer
oder den Kompaßkarten finden wir die Küſtenumriſſe der
Die Höhenaufnahme für die Generalſtabskarte be=
damals
von den wagemutigen Seefahrern durchſegelten
gann in den ſiebziger Jahren und dauert vorausſichtlich
Meere.
194.
Mit den differenzierten Kulturbedingungen, erſchie
bis
Die vierte Neuaufnahme (1:25000) von Oeſterreic
nen
dann die Generalſtabskarten, die Kataſterkarten, un
wurde 1896 begonnen und wird ſicherlich ein Jahrhur
die vielfachen Wirtſchaftskarten, welche jede moderne
Staatsverwaltung als Lebenselement benötigt
dert erfordern.
In Rußland ſehen wir, daß ſchon die Kaiſerin Ka
Doch auch den Bedürfniſſen, wie ſie der Wandel de=
tharina
gegen Ende des 18. Jahrhunderts einen topo
Verkehrsmittel geſchaffen hat, wußte die Karte ſich anzu=
ſchmiegen
. Wir finden Spezialkarten der Eiſenbahn
graphiſchen Generalſtab bildete, dem zirka= 100 Offiziere

Nummer 103.
digem Herzen erfüllen, aber hatte die Regierunig nicht die
Pflicht, der unter die Fahnen berufenen ſtudierenden Ju
gend auch möglichſt die Fortſetzung der Studien zu erleich=
tern
? Der Miniſterpräſident und Unterrichtsminiſte
Barthou erwiderte darauf, er habe alle Mittel geprüft, um
die dem Lande durch die dreijährige Dienſtzeit erwachſen=
den
Laſten zu erleichtern. Univerſitätsprofeſſoren, denen
er das Recht der Kritik nicht abſprechen wolle, hätten die
von dem Oberſten Kriegsrat abgegebene Anſicht mit eini=
ger
Ungerechtiakeit beurteilt. Was würden Sie ſagen
wenn die Beſchlüſſe des Oberſten Univerſitätsrates in ſol
cher Weiſe vom Oberſten Kriegsrat beurteilt würden?
Es ſei richtig, daß man den Boden der Kultur und ve
Wiſſenſchaft verteidigen müſſe, aber die oberſte Pflicht ſei
es, den Boden des Vaterlandes zu verteidigen. Mehrere
von der Studentenſchaft geäußerten Wünſche ſcheinen
ſehr vernünftig, aber Frankreich ſei ein demokratiſches
Land und die Bürger würden nicht begreifen, daß es be
der Blutſteuer Ungleichheiten geben ſoll. Aber man könn
immerhin gewiſſe Modalitäten einführen. Die Studen
tenſchaft möge in dieſer Hinſicht von ſeinem Wohlwollen
überzeugt ſein
Das Erträgnis der indirekten Steuerr
und Monopole im Monat April überſtieg die
Budgetveranſchlagung um 50 788000 Francs, darunter be
trugen die Zölle allein 22196000 Francs mehr als ver=
anſchlagt
worden war. Im erſten Quartal ds. Js. be
trug die Ausfuhr Deutſchlands nach Frankreich 251 275000
Francs gegen 228 181000 Francs in der gleichen Periode
des Vorjahres. Die Ausfuhr Frankreichs nach Deutſch=
land
betrug in dieſer Zeit 202824000 Francs gegen
197000 000 Francs im Jahre 1912
England.
Angriffe aus der Luft. Im Manſion Houfe
zu London fand eine große Verfammlung unter dem Vor
ſitze des Lordmayors ſtatt. Die Verſammlung, die nicht
von einer beſtimmten Partei einberufen war, gab dem
Wunſche Ausdruck, Maßnahmen zu ergreifen, um voll=
tändige
Sicherheit gegen Angriffe aus der Luft zu er=
langen
. An der Verſammlung nahmen eine große An=
zahl
von Peers und Mitgliedern des Unterhauſes, Ban
kiers und Finanzleuten teil. Der Herzog von Argyll bean
tragte, England ſolle Vorkehrungen treffen, um ſich ſo
bald als möglich ein ausgeſprochenes Uebergewicht in der
Luft durch Anſchaffung von Luftſchiffen und Flugzeugen
zu verſchaffen, ebenſo wie man es gegenüber der nächſt
ſtärkſten Macht zur See tun müſſe. Sir Edward Beau=
champ
, der Präſident der Lloydgeſellſchaft, ſtellte den An=
trag
, einen Verein für die nationale Verteidigung in der
Luft zu gründen. Alle Anträge wurden einſtimmig ange=
nommen
.
Spanien.
Die Militärreform. Der ſpaniſche Kriegs=
miniſter
, General Luque, entwickelt im Imparcial ſeine
geplante Militärreform. Er verlangt einen Kredit von
160 Millionen Mark für die Schaffung neuer Küſtenbefeſti=
gungen
, die Erneuerung der Feſtungswerke und die Ver=
ſtärkung
der Artillerie, Weiterhin verlangt er 80 Millio=
nen
Mark für den Bau von Kaſernen und eine Erhöhung
der Friedensſtärke der ſpaniſchen Armee um 133000 Mann
von denen 50000 Mann in den nordafrikaniſchen Be=
itzungen
ſtationiert werden ſollen. General Luque trit
ferner für den Bau eines zweiten Flottengeſchwaders ein.
Portugal.
Antirepublikaner.
Verurteilung der
Etwa hundert Offiziere, Unteroffiziere und Ziviliſten, die
wegen der letzten Vorgänge feſtgenommen wurden, wer=
den
auf dem als Hilfskreuzer verwendeten Paketboot
Carlo Verde nach Angra und den Azoren eingeſchifft, wo
ſie abgeurteilt werden. Andere, deren Schuld noch nicht
feſtſteht, bleiben in Liſſabon, wo ſie entweder freigelaſſen
oder auf Feſtung gefangen geſetzt werden, darunter die
Kapitäne Cerejo und Carrajedo Andrade
Ausweiſung der Vagabunden. Die Re=
gierung
hat beſchloſſen, alle Vagabunden, die irgendwie
Bei der ungeheuren Größe dieſes Landes
angehörten
können nur
die wichtigſten Gebiete genauer vermeſſen
werden.
ſchwach kultivierten Gegenden finden wir nur
In
Erkundigungsaufnahmen. Mit der Buſſole und dem
Aneroid, mit aſtronomiſchen Poſitionsbeſtimmungen wird
in Turkeſtan, Tomsk, in Samara und Ertwan uſw. ge
arbeitet.
12 Millionen Quadratkilometer, alſo die 160fache
Fläche Bayerns
uch
ſind nur Marſchroutenaufnahmen.
Finnland, die Gebiete von Perm, Archangelsk, Sibirien
ind überhaupt nicht vermeſſen
Und wie dringend wären hier gerade dieſe Ver=
meſſungen
wegen der politiſchen Verhältniſſe
Blicken wir nach Amerika! In Chile, das wegen der
Unſicherheit ſeiner Grenzen ſogar einen Krieg führte, ar
beiten vier Zentralbehörden zugleich an der Landesauf=
nahme
, um in zicka 370 Jahren dieſelbe zum Abſchluß
bringen zu können.
Die
Möglichkeit das wirtſchaftlich ausſichtsreiche
Braſilien etwa wie Bayern zu vermeſſen, iſt überhaupt
8337. 63
nicht gegeben. Wir würden
(
zirka 6900 Jahre
76
Jahre brauchen
Kein Rechenfehler, ein unglaublicher Zeitraum
Wie wird dieſe wirtſchaftlich mächtige Republik in
hundert Jahren kulturell aufgeſchloſſen ſein? Mit jeder
neugebauten Verkehrsader wird die Vermeſſſung dieſe:
Landes zu einer der wichtigſten Fragen der Staatsver
waltung, da die Ruhe der Staatsbürger eine geordnete
Beſitzfrage vorausſetzt
Rund 85 Prozent der Erdoberfläche ſind heute noch
topographiſch unbekannt, ſo daß wir nur auf Erkundig
ungen, Vermutungen und auf die Phantaſie der Karten=
zeichner
angewieſen ſind
Aber auch in den vermeſſenen 15,4 Prozent unſerer
Erde, wie verſchieden iſt da der Genauigkeitsgrad
Und wie traurig ſieht es erſt um die Küſten der
Weltmeere aus
Hier ſind nur die dick ausgezogenen Strecken vor
Europa, Indien, die Oſtküſte von Nordamerika, Teile
ſeiner Weſtküſte vollſtändig für die Schiffahrt erſchloſſen
Welch ungeheures Feld für die immer dringlichere
Forderung des Weltverkehrs! Die Schiffe, die ihn ver=
mitteln
, ſind infolge ihrer immer größer werdenden

[ ][  ][ ]

Nummer 105.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 7. Mai 1913,
Seite 3.
wegen Bettelei, wegen Diebſtahls oder ſonſt eines Delikts
Mueller, Generalſekretär Erwin Stein in Verbind
Gailus von Großbodungen nach Nieder=Ingelheim
aufgegriffen werden, ohne weiteres auszuweiſen, und
ung mit einer Anzahl ſachkundiger Herren, die ſeit lan
Günther von Ohrdruf nach Grünberg (Heſſen), Klemm
gem beruflich im öffentlichen Leben Darmſtadts ſtehen
zwar nach Afrika. Kürzlich iſt von Liſſabon aus der erſte
von Kaltennordheim und Lehmann von Ziegenrück nach
Nachſtehendes Inhaltsverzeichnis
eine
gibt
Mainz, Kopf von Ohrdruf, Friedrich Müller von
Transport dieſer Geſellen abgegangen. Auf dem Dampfer
Ueberſicht der einzelnen Artikel und erhellt die erſchöpfend
Brotterode, Wendt von Buttſtädt und Zeitler von Er=
Carlo Verde waren 62 Vagabunden aus dem Zivil=
Darſtellung und die überſichtliche Anordnung der einzel=
furt
nach Bad=Nauheim, Raum von Uder nach Oſthofen,
gefängnis von Liſſabon und 81 Vagabunden aus den
nen Abſchnitte: Die Entwickelung des Stadtbildes von
Richard Scherff von Rügenwalde nach Bingen und
Militärgefängnis von Monte Santo in der Nähe Liſſa
Darmſtadt (13301912). Von Pfarrer D. Dr. Diehl
Vogt von Hannover nach Darmſtadt. Beſtanden
Darmſtadt als Pflegeſtätte moderner Kunſt. Von Kunſt=
die
Poſtſekretärprüfung: Ober=Poſtaſſiſtent Seip in
bons untergebracht. Das Vagabundentum hatte in
maler Profeſſor Adolf Beyer. Die Künſtlerkolonie auf
Michelſtadt und Poſtaſſiſtent Schmidt in Groß=Gerau
letzter Zeit in Portugal derart überhand genommen, daß
der Mathildenhöhe. Von Redakteur Max Streeſe
die
Telegraphenſekretärprüfung: Ober=Telegraphen
faſt alle Zivilgefängniſſe überfüllt waren und die Zucht
Die Erweiterungsbauten der Großherzoglichen Techniſchen
aſſiſtent Auer in Darmſtadt; die Telegraphenaſſiſtenten
häuſer und Militärfeſtungen herangezogen werden muß
Hochſchule. Von Geh. Baurat Profeſſor G. Wickop
prüfung: Telegraphengehilfe Schäfer in Mainz. An
Darmſtadt. Darmſtadt als Gartenſtadt. Von Stadtbau
ten, um die Vagabunden unterzubringen.
genommen zu Poſtgehilfen: Schreibgehilfe Bätz
rat A. Buxbaum. Die Löſung der Darmſtädter Ver
Gymnaſiaſt Blank, Realgymnaſiaſt Diehm, die Ober
kehrsfragen.
Vereinigte Staaten.
Von Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing.
realſchüler Pfeiffer Simmermacher und Walter in
Städtiſcher Grundbeſitz und Bebauungspläne.
Vor
Darmſtadt; Oberrealſchüler Lang und Privathandels=
Dus kaliforniſche Geſetz
der
übe
Broßh. Beigeordnetem Baurat Jäger. Städtiſche Bau=
chüler
Zimmer in Gießen, die Oberrealſchüler Sehrt
Landbeſitz. Der Gouverneur von Kalifornien hat ſich
ten und die Darmſtädter Baukunſt im allgemeinen. Von
und Steffens in Offenbach; zum Poſtanwärter: Ober
entſchloſſen, die Unterzeichnung des Geſetzes über der
Stadtbaurat A. Buxbaum. Das Schulweſen
der
eutnant a. D. von Klipſtein in Groß=Gerau; zu Tele
Stadt Darmſtadt. Von Profeſſor Kiſſinger
Landbeſitz von Ausländern zu verſchieben, um etwaig
Di
graphengehilfinnen: Johanna Grüb in Bingen und
Entwickelung des volkstümlichen Bibliotheksweſen
in
Lina Lotter in Butzbach; zum Poſtagenten: Gemeinde
Proteſte der Bundesregierung abzuwarten
Darmſtadt. Von Stadtbibliothekar Noack. Darmſtädter
einnehmer Kemmerer in Klein=Auheim; zur Poſt=
Jugendarbeit. Von Bürgermeiſter Mueller.
Di
agentin: Frau Poſtſchaffner Wilhelmine Müller in
Perſien
Baupolizei und das öffentliche Wohl. Von Stadtbaurat
Freiwillig ausgeſchieden: die
Krofdorf.
Engliſch=ruſſiſcher Vorſchuß. Die per
Steinberger. Die ſtädtiſche Wohnungsaufſicht. Von
Telegraphengebilfinnen Chriſtmann in Bingen und
ſiſche Regierung hat das Angebot der britiſchen Regierung
Stadtbaurat Steinberger. Darmſtadts Wälder. on
Hahn in Butzbach; die Poſtagenten Bender in Krof
Geheimerat Wilbrand. Die Gasverſorgung Darm=
von
2 Millionen Mark für die Gendarmerie im Süden an
dorf und Winter in Klein=Auheim.
tadts. Von Gaswerksdirektor Wilh. Friedrich. Die
Poſtbriefbeſtellung. Bei dem hieſigen Poſt
genommen. Sie hat ferner beſchloſſen, von dem gemein
Waſſerverſorgung von Darmſtadt. Von Waſſerwerks
amt 1 werden die eingehenden Briefſendungen werk
ſamen ruſſiſchen und engliſchen Vorſchuß von 8 Millionen
direktor Rudolph. Die Entwäſſerung der Stadt
täglich in folgender Weiſe beſtellt: bei der I. Be=
4 Millionen für die Gendarmerie zu verwenden.
Darmſtadt. Von Stadtbaurat Keller. Das Großher=
tellung
um 640 vormittags die mit den Poſter
zoglich heſſiſche Haus= und Staatsarchiv. Von J. R
von 640 nachts bis 545 vormittags eingegangenen Brief=
Ching.
Dieterich, Großherzoglicher Haus= und Staatsarchiv
endungen; bei der II. Beſtellung um 910 vorm.: die mi
Im Repräſentantenhauſe fand am Mon
Direktor. Die Großherzogliche Hofbibliothek. Von Hof
den Poſten von 635 vorm. bis 845 vormittags ein
tag nachmittag eine ſtürmiſche Sitzung ſtatt. 374 Abge
bibliothekdirektor Dr. Adolf Schmidt. Das Großher=
gegangenen
Briefſendungen; bei der III. Beſtellung um
zogliche Landes=Muſeum. Von Kuſtos Dr. Feigel
10 nachmittags; die mit den Poſten von 950 vorm. bis
ordnete waren anweſend, und von dieſen ſtimmten 222 ge
Die Großherzogliche Landesbaugewerkſchule zu
Darm
1220 nachm. eingegangenen Briefſendungen; bei der
gen die Fünfmächte=Anleihe
ſtadt. Die Großherzogliche Zentrale für Mutter= und
IV. Beſtellung um 415 nachm.: die mit den Poſten von
Säuglingsfürſorge in Heſſen. Von Regierungsrat E
25 nachm. bis 355 nachm. eingegangenen Briefſendungen
Piſtor. Das Kunſtgewerbe in Darmſtadt. Von Redal
bei der V. Beſtellung um 640 nachm.: die mit den Poſten
* Hamburg, 5. Mai. Auf der hieſigen Vulkanwerft
teur Max Streeſe. Die Großherzogliche keramiſch
von 60 nachm. bis 615 nachm. eingegangenen Brief=
lief
heute nachmittag das Linienſchiff Erſatz Kur
Manufaktur. Von Dr. H. Kienzle, Direktor des Ge
endungen. Bei der V. Beſtellung um 640 nachm. werden
fürſt Friedrich Wilhelm vom Stapel. Prinz
werbemuſeums in Darmſtadt. Darmſtädter Muſik= und
Einſchreibbriefe nicht abgetragen. An Sonn
Oskar von Preußen hielt die Taufrede und taufte das
Theaterleben. Von Redakteur Fr. Hannemann
und Feiertagen findet nur eine Briefbeſtellung um
Schiff auf den Namen Großer Kurfürſt‟ Der Er
z0 vorm. ſtatt, die alle bis 730 vorm. eingegangenen
Die Monographien des Städteweſens behandeln je=
ſatzbau
für den Kurfürſt Friedrich Wilhelm wurde vom
weils für eine Stadt die weſentlichen Grundzüge de
Briefſendungen mit Ausnahme der nicht eiligen Druck
Vulkan im Jahre 1911 auf Stapel gelegt, nachdem im
ſachen umfaßt. Die ſpäter eingehenden Briefſendungen
Entwickelung des kommunalen Lebens, die Finanz= und
Jahre 1910 das Linienſchiff Kurfürſt Friedrich Wilhelm
Steuerverhältniſſe, Einwohnerzahl und ſoziale Struktu
und die nicht eiligen Druckſachen werden Montags bei
in den Beſitz der Türkei übergegangen war, wo er in
der I. Beſtellung abgetragen. Die näheren Angaben
der Bevölkerung, Grundbeſitz und Bodenverhältniſſe
letzten Jahre als Barbaroß Halredin viel genannt wor
ind aus dem im Schalterraum aushängenden Poſt
ſoziale und hygieniſche Fragen. Armenweſen, öffentlich
den iſt. Der jetzige Erſatzbau vertritt den Typ eines aber=
berichte
erſichtlich, der auch für 25 Pf. an den Poſt=
Fürſorge, die kommunale Technik, kurz alles, was für die
mals vergrößerten und in der artilleriſtiſchen Armierung
ſchaltern und durch die Briefträger zu beziehen iſt.
Betätigung der Stadtverwaltungen überhaupt in Frage
verſtärkten Großlinienſchiffes. Es ſoll im Sommer 1914
Zahnärztliche Poliklinik für die Volksſchul=
kommt
. Beſonders hervorzuheben ſind dabei diejeniger
im Bau vollendet ſein und gleichzeitig mit dem König
kinder der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt
Einrichtungen und Veranſtaltungen, die als neue Merk
und dem dritten Schweſterſchiff, Erſatz Weißenburg den
Im April wurden behandelt 693 Kinder (390 Mädchen
ſteine auf dem langen Wege der kommunalen Betätigung
Frontdienſt aufnehmen. Der Stapellauf des Großen Kur
303 Knaben), mit 1060 Konſultationen. Gefüllt wurder
nzuſehen ſind, Maßnahmen, die beſonders wertvolles
fürſten erfolgte glatt und ſicher, während die Ehrenwache
1290 Zähne, ausgezogen wurden 691 Zähne (619 Milch
und auch für andere Gemeinweſen beachtenswertes Er
präſentierte und die Muſik die Nationalhymne ſpielte
Zahl der Tage, an denen
zähne, 72 bleibende Zähne).
fahrungsmaterial bieten. Dabei ſollen aber auch, natür
*
Das ſchweizeriſche Organiſations=
Sprechſtunden abgehalten wurden: 26
lich kurz. Organiſation und Ergebniſſe älterer kommung
komitee der deutſch=franzöſiſchen Ver
Ihr 50 jähriges Jubiläum begeht am 9. Mai
ler Inſtitute und Einrichtungen geſchildert werden, damit
ſtändigungskonferenz in Bern ſetzte den Begint
d. J.
Marie Stock aus Storndorf (Oberheſſen) in
ſich ein vollſtändiges, abgerundetes Bild von Kommu=
der
Verhandlungen endgültig auf Pfingſtmontag vor
Dienſten der Familie des unlängſt verſtorbenen Herrn
nalwirtſchaft und Kommunalpolitik der betreffenden Stadt
mittag feſt. Es liegen bisher 130 Anmeldungen aus bei
Geh. Oberſchulrats Greim. Die Jubilarin ſteht in
ergibt.
den Ländern vor. Zur Eröffnung werden der ganze
ihrem 74. Lebensjahre, iſt aber noch körperlich und
Der Grundſatz, dieſe Darſtellungen nur von durchaus
Schweizer Nationalrat, ſowie die Berner Regierung ge
geiſtig rüſtig; möge ihr ein heiterer und zufriedener
erfahrenen, in der Praxis ſtehenden Männern ſchreiber
laden
Lebensabend beſchieden ſein.
zu laſſen, iſt ſelbſtverſtändlich, wendet ſich doch die Samm=
lung
zunächſt an den in Verwaltung und Wirtſchaft täti
Der Sängerchor des Mozart=Vereins beging am
gen Fachmann. Eine Unmenge von Arbeit, Mühe und
Sonntag in Auerbach im Hotel Zur Krone ſein ſieb
Stadt und Land.
Zeitaufwand wird erforderlich ſein, ehe der letzte Band
zigſtes Stiftungsfeſt. Schon am Morgen hatt
der Sammlung die Preſſe verläßt.
ich eine ſtattliche Anzahl wanderfreudiger Mitglieder am
Darmſtadt, 7. Mai.
Luiſenplatz eingefunden, um von Eberſtadt aus über Mal
chen nach Seeheim zu marſchieren, wo im Hotel Viktoria
Darmſtadt.
eine längere Frühſtücksraſt ſtattfand. Um 12 Uhr führte
* Keine Audienzen. Se. Königl. Hoheit der Groß
Monographien deutſcher Städte, Band III
der Weitermarſch die fröhliche Sängerſchar durch den im
herzoa werden heute, Mittwoch, weder Audienzen erteilen,
noch Vorträge entaegennehmen
In der Reihe der Monographien deutſcher Städtc
herrlichſten Frühlingsſchmuck prangenden Bergwald über
Tannenberg, Kaiſerbuche, Neun Grümmweg, Not Gottes=
In den Ruheſtand verſetzt wurde der Gerichts=
iſt
nach Neukölln und Magdeburg ſoeben als 3. Band
nach Auerbach. Nachdem ſich gegen halb 5 Uhr in dem
Darmſtadt erſchienen.) In etwa 230 Seiten in Lexi
vollzieher mit dem Amtsſitze in Ortenberg Johanne:
konformat bringt das vornehm ausgeſtattete, reich illu=
Meyer auf ſein Nachſuchen mit Wirkung vom Tag
ſchönen Schweizerſaale ſämtliche Feſtteilnehmer, etwa 100
des Dienſtantritts ſeines Nachfolgers und unter Aner
an der Zahl, vereinigt hatten, begann nach eingenomme
ſtrierte Werk ein Spiegelbild von Darmſtadts kommu=
nem
Mahl die eigentliche Stiftungsfeier. Der Vereins
kennung ſeiner langjährigen treuen Dienſte
nalem Leben, von ſeinen ſozialen Einrichtungen, ſeiner
vorſitzende, Herr Rentner Pfeil, gedachte zunächſt der Be
Perſonalnachrichten der Kaiſerlichen Ober
Bildungsanſtalten und vor allem von ſeinen Pflegeſtätten
deutung des Tages und verbreitete ſich insbeſondere in
Poſtdirektion in Darmſtadt. Verliehen: aus Anlaß
der Kunſt und des Kunſtgewerbes, kurz eine Darſtellung
intereſſanten und anregenden Ausführungen über die Ent=
ſeiner
Arbeit in Wirtſchaft und Finanzweſen, Hygiene
des Scheidens aus dem Dienſte das Preußiſche Allge
meine Ehrenzeichen (in Silber) dem Ober=Briefträge
ſtehungszeit des Vereins und ſeine Gründer. Die An
Sozialpolitik und Technik. Das Buch iſt herausgegeber
Verſetzt:
Hoffmann in Groß=Steinheim.
ſprache ſchloß mit einem Hoch auf den Verein und eine
Ober=
von
Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing, Bürgermeiſter
größere Anzahl Chormitglieder, welche auf eine 20= bezw
Poſtaſſiſtent Wachtel von Metz nach Bensheim; die
10jährige Sängertätigkeit zurückblicken konnten. Unter
Poſtaſſiſtenten Richard Becker von Barchfeld nach Ober
*) Gerhard Stalling, Verlag, Oldenburg i. Gr. Preis
warmen Worten der Beglückwünſchung und des Dankee
Ingelheim, Ermarth von Cöln nach Mühlheim (Main)
geh. 5 Mk., geb. 6,50 Mk.
ſodann die Rekon
Kenntniſſe erfordert
Schon 1859 machte Nadar, 20 Jahre nach der Er
mathematiſche
Dimenſionen, ihres erhöhten Tiefganges immer ſchwie=
ſtruktion
der Höhenkurven durch das Kernflächenver
findung der Photographie, Verſuche, während der
riger zu navigieren, die Lotſen brauchen beſſere Küſten=
fahren
, das eben hierdurch für die Praxis nicht in Frage
Schlacht bei Solferino die feindlichen Stellungen feſtzu
karten für die Hafeneingänge
kommen kann, da die jetzige topographiſche Kurveninter=
halten

Sehen wir auf der einen Seite die Unmöglichkeit der
Beachtenswerte Arbeiten hat aber vor allem Thiele=
polation
ſchneller geht
Vermeſſung dieſer großen ſüdamerikaniſchen Länder nach
Eine Karte, nach dieſem Verfahren ausgemeſſen, hat
Bei den Tracierungsſtudien
Moskau 1899 geſchaffen.
der bisherigen Methode in den enormen Zeiträumen ge
Kammerer=Wien in dem Internationalen Archiv für
zur ſibiriſchen Bahn erhielt er durch ſeine, von Drachen
geben, ſo rücken dieſe Vermeſſungen die Koſten in ebenſo
veröffentlicht. Ueberraſchend wirkt die
Photogrammetrie
in 300 Meter Höhe emporgezogene Panoramakamera eine
weite Fernen
Eiähnlichkeit der Kurven mit denen der topographiſchen
Durch ſeinen Per=
Fläche von 100 Quadratkilometer
So würde z. B. Braſilien, an den Koſten des kleiner
Karte, da doch beide Verfahren grundverſchieden, das
ſpektometer führte er dann die Perſpektive der Photo=
Bayern gemeſſen, rund 4,72 Milliarden erfordern.
letztere ſogar nur ein Kompromiß iſt.
graphie in einen richtigen Plan über
Blicken wir wieder nach Bayern zurück! Die Ge
Ahmen wir doch die Natur nach! Wir ſehen mit zwei
Gleichzeitig war auch Scheinpflug=Wien auf dieſem
ſamtkoſten der Aufnahme= und Kataſtrierungsarbeiten be=
gleich
tiefen, parallel gerichteten Augenachſen, die einer
Gebiete rührig. Zwar iſt ſeine Aufnahmemethode die
liefen ſich auf rund 43 Millionen Marl
feſten Baſisabſtand von zirka 65 Millimeter haben, die
elbe wie bei Thiele, doch die Auswertung vollzieht er
Die Koſten der Meßtiſchaufnahmen pro 20 Quadrat=
Wunder dieſer Welt in ihrer plaſtiſchen Schönheit
durch Umphotographieren der ſchiefen Platter
kilometer ſchwanken in den einzelnen deutſchen Bundes
Wie wir nun mit unſeren zwei Augen die Raum
auf die Horizontale.
ſtaaten zwiſchen 12000 bis 17000 Mark.
tiefenverhältniſſe erkennen, ſo erhalten wir durch die Auf=
In Deutſchland erbrachte Finſterwalder=München der
Die Koſten einer modernen Theodolitmeſſung be=
ſtellung
zweier photographiſcher Apparate, deren optiſche
Beweis, daß aus zwei ſich übergreifenden Ballonauf
tragen für 20 Quadratkilometer 29200 Mark in Preußen
Achſen wir parallel zu einander ſtellen, ebenfalls einen
nahmen eine Karte rekonſtruiert werden kann. Doch er
Die Neumeſſung von Berlin verſchlang in 22½ Jah
Einblick in die Tiefe
halten wir hierdurch nur eine Karte in wildem Maß
ren 1600000 Mark.
Aber von einer ganz anderen Plaſtik, als wie mi
ſtabe, da ſie auf rein zufällige Ballonaufnahmen ſich
Wie mächtig das Vermeſſungsweſen in den Organis
unſeren 65 Millimeter auseinanderſtehenden Augen
gründer
mus eines geordneten Staatsweſens eingreift, beleuchte
Geſunde Augen ſehen Tiefenunterſchiede bis auf 430
Für die praktiſche Topographie kann daher dieſe ein
die Tatſache, daß Deutſchland jährlich 65 Millionen Mark
Meter. Unſere zwei Glasaugenapparate können wir aber
fache Bildertopographie nicht in Frage kommen
für ſeine Vermeſſungen ausgibt
leicht 1000mal weiter auseinander ſtellen, und wir können
Einen weiteren Schritt nach vorwärts ging Four
Und in Frankreich genügt die Karte nicht mehr der
dieſen gläſernen Augen dazu noch beliebige Krümmungs=
1902
cadt
wirtſchaftlichen Entwicklung der Republik. Deshalb be
radien geben, ſo daß wir die Grenze der Tiefenwahr
Machen wir im Ballon nacheinander zwei ſich über
ſchloß die Commission centrale des Traveaux géogra
nehmung bis zu der fernen Sternenwelt ausdehnen
erhalten wir im Stereokom
ſo
greifende Aufnahmen
phiques denn auch 1897 die Neuausführung eines Ka=
Mancher Fixſtern mußte der ſtereophotogrammetriſchen
parator eine ſtereoskopiſche Tiefenwirkung
taſters, welches 600 Millionen Francs koſten wird
Plaſtik ſeine Trabanten verraten! Und daß ſie nicht
Je größer der Abſtand der Aufnahmeorte, deſto pla=
Auch bei Vermeſſungen einzelner Küſtenlinien be=
ewig
ſtille ſtehen, dieſe Sonnen, ſagt uns auch die Stereo=
ſtiſcher
, aber auch hyperſtereoskopiſcher wird
laufen ſich die Ausgaben nach Millionen
photogrammetrie
der Anblick
Die Küſte von Schottland koſtete 6 Millionen und die
Doch auch die ewig, ſekundlich ſich anders geſtaltende
Dieſer Vorſchlag, ſo einfach er uns erſcheint, eilt der
perſiſch=türkiſche Grenze 4½ Millionen Mar
Meereswelle muß unſerem ſtarren Augenpaare die ge
Theorie weit voraus. Dieſe muß erſt geſchaffen werden
heimſten Geheimniſſe verraten.
Unermeßlich ſind demnach die Werte an Kapital, Zei
Weder der Abſtand, noch der Höhenunterſchied der Objek
Im gewollten Moment werden uns alle Wellenberge
und Arbeitskräften, die in dieſe wichtigſte Kulturaufgabe
tive iſt im Moment der Aufnahme bekannt. Statt der
und Wellentäler, das Werden, Leben und Vergehen der
eines modernen Staatsweſens bereits hineingeſteckt wor
einfachen ſtereophotogrammetriſchen Formeln erhalten wi
Kinder der fliehenden Aphrodite bis auf den Zentimeter
den ſind und noch hineingeſteckt werden müſſen
komplizierte mathematiſche Ausdrück=
genau
wie auf einer topographiſchen Karte feſtgehalten.=
Dieſe Aufnahme gleicht einer Mißgeburt, deren
Kann es uns da wundernehmen, wenn verſchieden
Wir können von den Meereswellen Kurvenpläne ent=
Augenachſen windſchief und deren Augen zudem in den
ſich ſchon mit dem Gedanken vertraut machten, die raſch
werfen, die uns verraten, daß bis heute die Schiffbau
Augenhöhlen noch ungleich tief ſitzen
zeichnende Photographie und den ruhig über uns ſchwe
technik mit der Trochordenform, d. h. mit einer falſchen
In der Praxis können dieſe Aufnahmen bis heute
benden Ballon in den Dienſt der ausübenden Topo=
(Schluß folgt.
Wellentheorie rechnete
noch nicht ausgemeſſen werden. Beſonders vielſeitige
graphie zu ſtellen?

[ ][  ][ ]

Seite 4.
erhielten die erſteren das goldene, die letzteren das ſilberne
Ehrenzeichen. Mit beſonderer Anerkennung gedachte auc
der Vorſitzende derjenigen Mitglieder, welche an ſämt
lichen Proben des abgelaufenen Vereinsjahres teilgenom
men haben. Ihre Namen finden bleibenden Vermerk au
der betreffenden Ehrentafel im Probeſaal des Vereins.
Die nun folgende Feſtliedertafel brachte den Beweis, welch
zahlreiche und treffliche Solokräfte der Vereinschor, ſo=
wohl
geſangliche als auch deklamatoriſche, aufzuweiſen
hat. Reicher und wohlverdienter Beifall lohnte ihnen
allen. In angeregter, echt chorbrüderlicher Feſtſtimmung
loſſen die ſchönen Stunden nur zu raſch dahin, und hoch=
befriedigt
kehrten die Teilnehmer mit dem letzten Abend
zug in die heimatliche Reſidenz zurück. Ueber die Leiſtun=
gen
von Küche und Keller im altrenommierten Krone
Hotel herrſchte allgemeines Lob.
* Der Darmſtädter Zweigverein des Evangeliſcher
Bundes hielt in der Reſtauration Fink ſeine ordentlich
Hauptverſammlung für das Jahr 1913 ab. Der
Vorſitzende, Profeſſor Knoll, gab in ſeinem Jahres=
bericht
zunächſt einen Ueberblick über die kirchenpolitiſchen
Ereigniſſe im Reich und in Heſſen und gedachte dankbar
des glänzenden Verlaufes des im Herbſt vorigen Jahres
hier in Darmſtadt gefeierten 25jährigen Jubiläums des
Heſſiſchen Hauptvereins des Evangeliſchen Bundes und
der erfolgreichen Aufführungen des Devrientſchen Luther
feſtſpieles, aus deſſen Reinertrag dem Zweigverein 1214
Mark zugefloſſen ſind. Dem Vorſitzenden des Hauptver=
eins
, Pfarrer D. Waitz, der aus Anlaß des Jubiläums
zum Ehrenvorſitzenden des Darmſtädter Zweigvereins
ernannt wurde, und dem Vorſitzenden des Feſtausſchuſſes,
Profeſſor Pfannmüll er, wurde der wärmſte Dank
der Verſammlung zum Ausdruck gebracht. Sehr erfreulich
war auch die Nachricht, daß das am vorletzten Dienstag
veranſtaltete Konzert des aus den Lutherfeſtſpielen her=
vorgegangenen
Lutherchors zum Beſten des Bauvereins
für die Reformationskirche einen Ueberſchuß von 6700
Mark ergeben hat. Die Mitgliederzahl, die Ende 191.
1951 betrug, iſt um 87 Perſonen, auf 2038, geſtiegen, die
4207 Mark Beiträge leiſteten. Von den 261 Perſonen, die
dem Zweigverein ſchon im erſten Jahre ſeines Beſtehens
(1888) angehörten, ſind 93 noch jetzt treue Mitglieder
Nach der von dem Rechner, Kanzleirat Wahl, vorgeleg=
ten
Jahresrechnung betrugen die Einnahmen 4893 Mark
die Ausgaben 4421 Mark, ſo daß ein Kaſſevorrat von 472
Mark verbleibt. Das Vereinsvermögen ſtieg auf 4861 Mk.
Die Rechnung des Darmſtädter Hilfsausſchuſſes zur För=
derung
der evangeliſchen Kirche in Oeſterreich ( Vorſitzen=
der
: Profeſſor Pfannmüller) ſchließt in Einnahme und
Ausgabe mit 911 Mark ab. Da die Rechnung von fach=
männiſcher
Seite geprüft und richtig befunden war
wurde Kanzleirat Wahl unter Dank für ſeine muſterhafte
Arbeit Entlaſtung erteilt. Die Hauptverſammlung be
ſchloß, für das in Darmſtadt errichtete evangeliſche Arbei
terſekretariat einen Jahresbeitrag von 30 Mark, für die
Nationalſpende für die Miſſion 50 Mark und für die
D. Friedrich Meyer=Stiftung 100 Mark zu bewilligen. Be
der Vorſtandswahl wurden die ſeitherigen 24 Herren des
Vorſtandes wieder= und Pfarrer Wagner in Beſſungen
neugewählt. Auf Anregung von Pfarrer D. Waitz wurde
eine Kommiſſion eingeſetzt, die die Aufführung eines
vaterländiſchen Feſtſpieles zur Erinnerung ar
die Befreiungskriege für Oktober dieſes Jahres vorberei=
ten
ſoll. Die Lutherfeier des Bundes wird am 9. Nov.
abgehalten werden. Schließlich ſprach die Hauptverſamm
lung zu den in Sachen der Aufhebung des Jeſuitengeſetzes
vom Heſſiſchen Hauptvereinsvorſtand an den Bundesrat
und die heſſiſche Staatsregierung gerichteten Eingaber
ihre volle Zuſtimmung aus. Mit Dankesworten an den
Vorſitzenden und den Schriftführer, Rechnungsrat Keutzer
wurde die angeregt verlaufene Verſammlung geſchloſſen.
* Der Darmſtädter Zitherklub veranſtaltete am Mon=
tag
abend im Fürſtenſaal ein Konzert des Zither= und
Gitarrevirtuoſen Herrn Fritz Mühlhölzl aus Mün=
chen
, das ſich zahlreichen Beſuches zu erfreuen hatte und
in künſtleriſcher Beziehung einen Verlauf nahm, auf den
der veranſtaltende Verein ebenſo wie der Künſtler ſelbſt
mit Genugtuung und Stolz zurückblicken darf.
In Herrn
Mühlhölzl lernten die Zuhörer einen Zither= und
Gitarrevirtuoſen kennen, deſſen Leiſtungen in ihrer Art
kaum übertroffen werden können. Er erwies ſich in der
Feuilleton.
C.K. Die Briefe der Jungfrau von Orleans. Eine
wertvolle und überraſchende Bereicherung unſerer
Kenntnis von der Jungfrau von Orleans
bringt ein neues Werk, das mit einem intereſſanten Vor=
wort
von Gabriel Hanotaux jetzt in Paris erſchienen iſt:
es ſind die Briefe der Johanna, eine ganze Anzahl von
Dokumenten, die bisher unbekannt in den Familien
archiven der Erben der Jungfrau von Orleans ſchlum
merten und die jetzt von einem Nachkommen eines Bru
ders der Johanna, von dem durch ſeine hiſtoriſchen For
ſchungen bekannt gewordenen Grafen de Maleyſſie der
Oeffentlichkeit übergeben werden. In einem dieſer Briefe,
der am 6. Auguſt 1429 geſchrieben iſt, wendet ſich Johanna
an die treuen Franzoſen, Bürger und Bewohner der
Stadt Reims und führt aus: Meine lieben und guten
Freunde
Ihr guten und treuen Franzoſen de
Stadt Reims, die Jungfrau Johanna gibt Euch Nach
richt und bittet Euch und erſucht Euch, daß ihr nimmer an
dem guten Streite zweifelt, den ſie für das königliche Ge
blüt führt. Und ich gelobe Euch und beſchemnige, daß ich
Euch nimmer verlaſſen werde, ſolange ich lebe. Und
ein anderer Brief vom 14. März 1430, der ebenfalls an
die Bürger von Reims gerichtet war, trägt ſehr deutlich
in kraftvollen klaren Zügen eine Unterſchrift: Johanne
Die gleiche Unterſchrift findet man in einem anderer
Brief, den die Jungfrau am 18. März 1430 an die Schöf=
fen
von Reims gerichtet hat. Intereſſant iſt nun ein Ver
gleich mit einem anderen Schreiben der Johanna, das im
Jahre 1844 in Riom von dem Präſidenten des Apella=
tionshofes
entdeckt wurde und am 9. November 1429 ge
ſchrieben worden war. Dieſes Dokument, das in den
Stadtarchiven von Riom als koſtbarer Schatz gehütet
wird, zeigt ebenfalls die eigenhändige Unterſcheift Jo=
hanne‟
. Ein Vergleich der Schriftzüge verrät aber, daß
die Unterſchrift in dieſem früheren Briefe mit weniger
ſicherer Hand vollzogen wurde, ſie iſt zwar leſerlich, zeigt
aber alle Eigentümlichkeiten eines Anfängers in der
Kunſt des Schreibens. Die Finger wiſſen die Feder noch
nicht zu regieren: Johanna ſtand damals noch in den
Anfangsſtadien der Kunſt des Schreibens. So ergibt ſich,
daß ſie 1429 die unfreiwillige Muße des Winters dazu
benutzte, die ſchwierige Kunſt zu erlernen, wie man die
Feder führt; und es zeigt ſich auch, daß ſie verhältnis
mäßig ſchnell das Schreiben lernte, denn die ſpäteren Do=
kumente
zeigen eine charakteriſtiſche gefeſtigte Schrift. Die
Erkenntnis dieſer Tatſache aber iſt von großer Bedeu=
tung
: denn ſie ſtellt die bisherige Annahme der Wiſſen=
ſchaft
, die von einem Widerruf der Johanna vor ihren

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 7. Mai 1913.
Nummer 105.
Tat als ein Virtuoſe auf ſeinen Inſtrumenten; ſeiner
der Erwerbsunfähigkeit in der Reichsverſicherungsordnung
Zither weiß er wundervolle Weiſen zu entlocken, wie er
und in dem Verſicherungsgeſetz für Angeſtellte.
*
auch die Gitarre meiſterlich zu behereſchen verſteht. Es
Reklameunfug in Stadt und Land. Auf den
war ein auserleſener Genuß, ſeinen Vorträgen zu lauſchen.
Lichtbildervortrag des Heſſiſchen Bundes für Heimat=
Seine beiden eigenen Kompoſitionen Stille Erinnerung
ſchutz am Mittwoch, den 7. Mai, abends, im Saale der
nd Die kleine Schmeichlerin waren von entzückende
Baugewerkſchule, Neckarſtraße 3, ſei hiermit wiederholt
Weichheit. Reicher Applaus und ſtürmiſcher Hervorruf
ingewieſen. Vergleiche Anzeige in der heutigen Nummer
nach den einzelnen Vorträgen legten am beſten Zeugnis
* Der Zentrumsverein hält am nächſten Donnerstag
für das reiche Können des Herrn Fritz Mühlhölzl ab.
im Konkordiaſaale ſeine diesjährige Generalverſammlung
ab, bei welcher der in weiten Kreiſen bekannte Volks=
* Indiſche Fakixe. Es gibt tatſächlich auch in unſere
redner Pfarrer Blum=Gernsheim über politiſche Zeit= und
aufgeklärten Zeit noch Dinge, für die dem normalen Men=
Streitfragen ſprechen wird. (S. Anzeige.)
ſchenverſtand jede Erklärung fehlt und die den Glauben
Gartenbauverein Darmſtadt.
Morgen abend
(
an Wunder neu erſtehen laſſen könnten. Im Zeitalter des
wird im Fürſtenſaal eine Monatsverſammlung
abge=
Spiritismus, der Hypnoſe und Selbſthypnoſe uſw. iſt es
halten, bei der Herr Gartendirektor Heicke aus Frank
allerdings nicht gerade ungewöhnlich, daß Menſchen den
urt einen Vortrag über Künſtleriſche Ausgeſtaltung
Schmerz derart beherrſchen lernen, daß er keine Macht
on Obſtgärten halten wird.
mehr über ihren Körper hat, daß ſie ihn nicht fühlen.
Wenn aber Wunden, die man ſich beibringt oder von an=
* Kinotheater. Reſidenztheater am weißer
deren beibringen läßt, ganz nach Wunſch und eigenen
Turm. Neben dem in der geſtrigen Zeitung beſproche=
Willen bluten oder nicht, oder vor den Augen der Zu=
nen
Film In Todesangſt um ihr Kind kommt heut
ſchauer ſofort heilen, ohne Narben zu hinterlaſſen, ſo iſt
der große vaterländiſche Film der Königin Luiſe Aus
es nicht verwunderlich, wenn ob ſolcher Tatſachen auch die
Preußens ſchwerer Zeit zur Vorführung. Der Filn
Aerzte den Kopf ſchütteln und vergeblich nach Erklärungen
wird von 24 Uhr in einer Schülervorſtellung gezeigt.
uchen. Die indiſchen Fakire ſtehen ſeit langem i=
Nach 4 Uhr beginnt das äußerſt dezente Programm für
dem Ruf, ſolche Wunder zu vollbringen und wenn es
Erwachſene. (Siehe Anz.)
auch wohl Fabel ſein mag, daß ſie ihr Leben Monate ode
gar Jahre lang völlig ausſetzen können, daß ſie ſich begra
ben laſſen, um nach langer Zeit wieder lebendig zu wer=
Der Bezirk Darmſtadt Gabelsbergerſcher
den, ſo genügt doch vollkommen das, was Solimar
Stenographen
Ben Said und Saadi Djebarri am Montag aben=
hielt
in Eberſtadt ſeine achte Tagung’äb. Mit derſelben
einem zahlreichen Auditorium von Aerzten und Laien in
war ein Wettſchreiben verbunden, zu dem ſich 350
Saalbau vorführten. Im erſten Teil brachten die beiden
Damen und Herren eingefunden hatten. Nach dem am
chier unglaubliche Experimente an ihrem eigenen Körper
Abend verkündigten Ergebnis konnten 31 Ehrenpreiſe, 126
zur Vorführung. Saadi Djebarri deren Wange durch
erſte, 105 zweite und 44 dritte Preiſe verteilt werden. Da=
bohrt
wurde, zeigte auf der einen Seite Blut, auf der an
von fielen nach Darmſtadt 90, Sprendlingen 23. Arheilgen
deren Seite kein Blut, je nach Belieben; man durchbohrte
18, Langen 16, Sandbach 13, Eberſtadt und Groß=Gerau
nit einer Hutnadel Soliman Ben Saids Hals, einſchließ
je 12. Zell 11, Beerfelden und Groß=Umſtadt je 10, König.
lich Schlund, Saadi Djebarris Zunge wurde mit Nadeln
9, Dieburg 7, Ginsheim 6, Dreieichenhain. Michelſtadt j
durchſtochen. Die Arme der Fakire wurden durch einer
5,
Götzenhain, Groß=Zimmern, Ober=Ramſtadt je 4,
beliebigen Zuſchauer mit einem Schwerte durchbohrt
Friesheim. Langen=Brombach und Pfungſtadt je 3, Dorn=
Soliman Ben Said brachte ſich an ſeinem Unterleib mi
heim, Nauheim bei Groß=Gerau je 2, während verſchiedene
einem Schwerte gräßliche Wunden bei uſw. Im zweiten Tei
kleine Orte mit je 1 Preis vertreten ſind, Geſchrieben
des Abends führte Soliman Ben Said an Saadi Djebarri
wurde in Abteilungen von 60, 80, 100 uſw. Silben bis zu
ſchwierige Experimente mit Aepfeln und Schwertern aus
360 Silben. Den Feſtvortrag hielt Herr Finanzaſpirant
hne die Dame zu verwunden. Er durchſchlug mit ſcharfer
Ed. Schneider=Darmſtadt. In der Vertreter=Verſammlung
Klinge einen Apfel auf der Hand, auf dem Nacken und au
onnte
der Bezirksvorſitzende, Herr Bundesſekretär
der Kehle der Dame. Dann folgten Tänze auf zerbroche=
Kratzſch=Darmſtadt, mitteilen, daß der Bezirk im vergan
nen Flaſchen und Glasſcherben; der Fakir legte ſich auf
genen Jahre von 26 auf 40 Vereine angewachſen iſt. Die
Glasſcherben, ein Brett wurde auf ihn gelegt, mehrer
Vereinsvertreter konnten allgemein von einer Zunahme
Perſonen ſtellten ſich auf das Brett. Weiter folgten frap=
der
Unterrichteten und der Mitgliederzahl berichten.
vierende Experimente auf dem Gebiete der Gedankenüber
Schöne Erfolge wurden im Unterricht an Volksſchüler er=
tragung
, dergeſtalt, daß der Fakir die von Damen und
zielt. Der Bezirk ſtiftete zum Verbandswettſchreiben am
Herren aus dem Publikum gedachten Aufgaben löſte. Vor
1. Juni in Darmſtadt 20 Mark zu einem Ehrenpreis. Die
einer Dame wurde ihm hierbei die Aufgabe geſtellt, an
bisherige Bezirksleitung (Kratzſch, Werner. Spiegel= Darm=
der
mitanweſenden Freundin ein Experiment ähnlich der
ſtadt, Wieſenecker, Hirſch=Biſchofsheim, Fleckenſtein=König,
vorgeſchilderten vorzunehmen und der Fakir durchſtach
Pfeifer=Sprendlingen) wurde wiedergewählt, ebenſo der
der Dame die Hand, ohne daß Schmerz verſpürt wurd
Wettſchreibobmann Küfner=Eberſtadt. Der Eberſtädter
Den Schluß der Vor=
der
eine Wunde zurückblieb. (!)
Verein hatte alles vortrefflich vorbereitet, insbeſondere
ſtellung bildete ein unglaubliches Experiment mit dem
gebührt auch der Lehrerſchaft herzlichſter Dank.
Auge. Der Fakir nahm den Augapfel faſt ganz aus der
Die Zu=
höhle
und durchſtach ihn mit Hutnadeln

Pfungſtadt, 6. Mai. Der Geflügelzuchtver=
folgten
den
ſchauer, beſonders die anweſenden Aerzte
ein veranſtaltet am 6., 7. und 8. Dezember ds. Js. eine
Vorführungen mit lebhafteſtem Intereſſe.
1. Allgemeine Geflügelausſtellung in den hellen Räumen
Der Ortsgewerbeverein macht ſeine Mitglieder auf
des Darmſtädter Hofes. Bewährte Preisrichter ſind be=
zwei
heute Mittwoch abend ſtattfindende Vorträg
reits engagiert. Außer hohen Geldpreiſen ſtehen Medail=
aufmerkſam
, die eines beſonderen Intereſſes beanſpruchen
en und eine große Anzahl wertvoller Sieger= und Ehren
Erwerbsun=
dürften
. Ueber den Begriff der
preiſe zur Verfügung.
fähigkeit in der Reichsverſicherungsord
Klein=Zimmern, 5. Mai. Vierzehn Zöglinge der
tung ſpricht Herr Dr. v. Köbke in der Ernſt=Ludwigs
St. Joſephs=Knaben=Anſtalt haben ſich der
Heilanſtalt (Dr. Loſſens Klinik), Steinſtraße 21/23. So=
Geſellenprüfung unterzogen, und zwar vier Buchbinder=
dann
hat der Heſſiſche Bund für Heimatſchutz zu dem in
lehrlinge, fünf Klempnerlehrlinge, vier Schreinerlehrlinge
Saale der Baugewerkſchule (Neckarſtraße) ſtattfindenden
Die Prüfung haben alle
und ein Schneiderlehrling.
Herrn
(
Amtsrichters
des
Lichtbildervortrag
der Note Gut beſtanden
Prüflinge faſt durchweg mit
Schwabe aus Hochheim über: Den Reklameunfug in
Königſtädten, 6. Mai.
In der Nähe unſeres Ortes
Stadt und Land eingeladen. Zu beiden Vorträgen iſt
wurde der hochbetagte Vorſtand der Nauheimer iſraeliti=
der
Eintritt frei.
chen Religionsgemeinde ſo unglücklich von dem Schreiner
Am 7. Mai findet
* Sozial=mediziniſcher Abend.
Reinhardt aus Wetzlar mit dem Rade angefahren.
in der Ernſt=Ludwigs=Heilanſtalt (Dr. Loſſens Klinik),
daß er nach kurzer Zeit ſeinen Verletzungen erlag.
Lindenfels, 5. Mai. Die anläßlich der Einweihung
Steinſtraße 21/23, ein ſozial=mediziniſcher Abend ſtatt.
der Wachenburg bei Weinheim verſammelten Feſt=
Herr Kreisamtmann Dr. v. Köbke, Mitglied des Großh.
teilnehmer unternahmen heute morgen einen Ausflug nach
Oberverſicherungsamts, wird ſprechen über: Der Begriff
ſpräch vertiefte Frauen, die mitten im Geleiſe ſtanden und
Richtern berichtete, in Frage. Nach ihrem erſten Prozeſſe
das Herannahen des Zuges gar nicht merkten. Als der
führte man die Jungfrau am 24. Mai 1431 vor der
Maſchinenführer in nächſter Nähe das Dampfventil öff=
Scheiterhaufen und ſoll ihr hier, in einem Augenblick
nete, half auch dies nichts, die zwei Frauen plauderten
menſchlich verſtändlicher Schwäche, den Widerruf entlock
nur noch eifriger. Ein gewaltiger Pfiff löſte die beiden
haben. Die Urkunde, die man ihr damals reichte, begann
ſcheinbar ganz verwickelten Zungen. Die Frauen warer
nit den Worten:
Ich, Johanna und führte aus, daß
nicht wenig erſtaunt, als der Zug knapp vor ihnen ſtand
die Jungfrau ſich ſchuldig bekenne, das Verbrechen der
Majeſtätsbeleidigung begangen und das Volk verführt zu
Das Bähnle erlitt eine Verſpätung von allerdings nur
zwei Minuten, aber das Verkehrshindernis lehnte nach=
haben
. Die Jungfrau konnte damals bereits ſchreiben
her doch alle Schuld ab, obwohl es dem Maſchinenführer
ber jenes Dokument des Widerrufes trägt ihre Unter
ſchrift nicht, ſie hat nicht unterſchrieben. Hanotaux komm
ein leichtes geweſen wäre, die unermüdlichen Schwätze=
in
ſeiner Unterſuchung daher auch zu dem Schluſſe, dau
rinnen mundtot zu fahren.
ener Widerruf nur eine Legende ſei, die die ſpätere For=
* Die orangefarbene Roſe. Der Clou der Londoner
chung annehmen mußte, weil
ihr das Material zun
Roſenausſtellung, die in dieſem Jahre beſonders früh
Gegenbeweiſe fehlte. Jetzt liegt dieſer Beweis in der
zeitig eröffnet worden iſt, iſt die orangefarbene Roſe‟
Briefen der Johanna vor. Sie kann unterſchreiben und
Es iſt eine Schöpfung des Roſenzüchters Pernet=Ducher
unterſchreibt nicht. Alſo hat ſie nicht widerrufen. Jo
in Lyon, die offiziell den Namen Madame Edouard
hanna iſt ſich treu geblieben. Auf ihrer Geſtalt ruht kein
Heriot trägt. Die Farbe der neuen Roſe iſt nach Lon=
Schatten mehr
doner Berichten, kaum zu beſchreiben; ſie liegt zwiſchen
ml. Wie Jung=England die Wahlweiber behandeln
der Farbe der Orange und der der Kirſche.
möchte. Was die engliſche Schuljugend über die kampf
vütigen Suffragetten denkt, geht aus den Aufſätzen her
vor, die in einer höheren Schule in Derbyſhire über das
Großherzogliches Landesmuſeum.
Thema Was würdeſt du tun wenn du Mitglied der Re=
gierung
wärſt? geſchrieben wurden. Die Suffragetter
Ausſtellung von Neuerwerbungen im Kupferſtichkabinett
ind ihr männlicher Anhang ſtellen eine Rotte Schwach=
Außer den bereits am Montag angezeigten graphi=
ſinniger
dar, die man in Gottes Namen Hungers ſterber
ſchen Blättern gelangen noch einige weitere Arbeiten, die
laſſen ſollte, wenn ſie nicht eſſen wollen läßt ſich ein
gleichfalls in letzter Zeit erworben wurden, im großen
kleiner Junge vernehmen, und ein zehnjähriges Mäh
Weſtraum des Kupferſtichkabinetts zur Ausſtellung. Zwei
hen, plädiert für drei Rutenhiebe, 14 Tage Zuchthaus
Radierungen Wilhelm Thielmanns ſtellen ober=
nd
Einſperrung für Lebenszeit. Als Sieger in dem
heſſiſche Spinnſtuben dar, ganz eingetaucht in Dunſt und
Wettbewerb ging aber ein 15jähriger Knabe hervor, der
Lampenlicht. Hermann Kätelhön, der gleich Thiel
ſich dahin ausſpricht, Wenn ich Parlamentsmitglied
man in Willingshauſen anſäſſig iſt, zeigt warm und ge=
wäre
, was ich eines Tages zu werden hoffe, würde ich
fällig radierte Landſchaften und mit der Trockennadel
die Suffragetten ins Irrenhaus ſtecken und ſie der ge=
zart
ausgeführte Kopfſtudien. Der ſich klug beſchränkende,
wöhnlichen Anſtaltsbehandlung unterziehen. Wenn das
folgerecht fortſchreitende Darmſtädter Graphiker Leo
nichts hilft, würde ich ſie nach einer einſamen Inſel=ſchaf
Kayſer hat ſeine Kunſt während der letzten Jahre zu
fen laſſen, wo ſie zu bleiben hätten, bis ſie eine eides
chöner Sicherheit entwickelt: ſeine Radierkunſt vertreten
tattliche Verſicherung, ihre Sache aufzugeben, unter
wei Flußlandſchaften, den heute nicht häufig verwandten
ſchrieben hätten. Wenn ſie ſich ohne Stimmrecht ſo be
Schabſtich ſein Märchenblatt Froſchkönig
Emil
iehmen, wie ſie es heute tun, was würden ſie dann erſt
Lugos Lithographien ſind gültige Zeugniſſe für die he=
anſtellen
, wenn ſie das Stimmrecht beſitzen? Man ſieht
roiſche und poetiſche Landſchaftsauffaſſung des als Gra=
was
kein Verſtand des Verſtändigen ſieht, das ahnet in
phiker wenig hervorgetretenen Künſtlers
Einfalt ein kindlich Gemüt!
In den vorderen Räumen des Weſtflügels ſind

ungefährer Abfolge ihrer Entſtehung die Kupferſtiche
* Das Schwätzchen. Aus Vorarlberg wird dem
Albrecht Dürers untergebracht, etwa 80 Blätter, di
Bündner Tagblatt geſchrieben: Die ſchmalſpurige Bre
ils großenteils frühe ſchöne Abdrucke von trefflicher Er=
genzerwaldbahn
konnte dieſer Tage unweit Bre
haltung ein beneidenswerter Beſitz des Landesmuſeums
genz nicht mehr weiter. Nicht ein Felsſturz oder der=
ſind
.
leichen war es, der diesmal das Bähnle an ſeine:
Pünktlichkeit hinderte, ſondern zwei in ein eifriges Ge=

[ ][  ][ ]

Nummer 105.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 7. Mai 1913.
Seite 5.
Lindenfels. Es waren 8900 Studenten angeſagt, doch
Die von der Großh. Heſſiſchen 61er Kapelle ausgeführt
findenden eingehenden Vernehmung vorbehält. Sodann
trafen infolge der ſchlechten Witterung nur etwa 400 hier
Feſtmuſik unter Obermuſikmeiſter Weber fand ſtarken Bei
wird in der Zeugenvernehmung fortgefahren. Zeuge
ein. Ein Extrazug hatte die Gäſte nach Fürth gebracht.
all
Schloſſer Franz Stuckert von Ober=Ramſtadt hatte Ar=
Am Eingange unſeres Städtchens wurden ſie empfangen
München, 5. Mai. Bei einer Kahnfahrt er=
beiten
für den Verein ausgeführt. Der Angeklagte Beck
und von Mädchen in Odenwälder Tracht im Feſtzuge zur
tranken geſtern abend im Ammerſee ſechs auf dem
habe ihm erklärt, er könne keine Arbeiten mehr bekommen
Burg geleitet. Daſelbſt entwickelte ſich nun trotz des küh
Gute Ried Herſcheng bedienſtete Perſonen, drei Männe
venn er nicht Mitglied würde. Als er dann beigetreter
len Wetters ein feucht=fröhliches Treiben. Die Kapeile
und drei Mädchen, die auf der Heimfahrt von Dießen mit
ſei, habe er keine Arbeiten mehr erhalten. Zeuge Schrei=
des
61er Artillerie=Regiments konzertierte. Herr Hotelie
ten auf dem See vom Gewitter überr aſcht wur
ner Witzler von Darmſtadt, der ebenfalls Arbeiten für
Vogel hatte die Bewirtung der Gäſte übernommen. Gegen
den. Heute mittag wurden die Hüte und Schirme der Er
den Nieder=Modauer Verein ausführte, wurde auf Ver
3 Uhr begaben ſich die Beſucher nach Fürth, um mit dem
trunkenen am Ufer gefunden. Die Leichen ſind noch nich
anlaſſung Becks Mitglied, der die Kaſſe als prima
Extrazuge wieder nach Weinheim gebracht zu werden.
geborgen
bezeichnete. An den Trinkgelagen hatte Zeuge nur ein
mal teilgenommen. Wenn er mit Beck zuſammen in
Fulda, 6. Mai. Am 3. Mai entgleiſten am Schluſ
Mainz, 6. Mai. Da die Koſten für die dekorativ=
Darmſtadt war, habe Beck wiederholt telephoniert, faſt
des ausfahrenden Güterzuges 7206 auf dem Bahnhof
Ausſtattung von Wagners Parſifal außergewöhn
immer mit der Loreley und nur ſelten einmal mit der
Schlüchtern aus bis jetzt noch nicht feſtgeſtellter Urſache
lich hoch ſind, hat auf Direktor Behrends Erſuchen die
Kaſſe. Beck habe einmal verſucht, ihn zur Uebernahme
zwei Wagen, die den Verkehr auf beiden Hauptgleiſer
Theaterdeputation beſchloſſen, einen namhaften Be
einer Bürgſchaft für ihn zu veranlaſſen, damit ihm, dem
trag für die Aufführungen, die ſofort nach
perrten. Die Reiſenden wurden zunächſt von demit
Beck, ein Kredit von 10000 M. eingeräumt werde. Zeuge
Erlöſchen der Schutzfriſt ſtattfinden werden, zu bewil
Frankfurt a. M. fällig geweſenen Zuge nach erfolgtem
hat den Angeklagten immer für reich gehalten.
ligen, beziehungsweiſe der Stadtverwaltung zur Be=
Die
Umſteigen weiterbefördert. Ein Gleis war nach 2,
das
Zeugen Grab, Witzler und Stuckert hatten gegen
willigung zu empfehlen.
andere nach 3 Stunden wieder fahrbar. Perſonen ſind
eitig bei der Kaſſe Bürgſchaft übernommen, wodurch die=
Alzey, 6. Mai. Die Verletzungen des Zugführers
nicht verletzt worden. Der Materialſchaden iſt gering
ſen ein Kredit von 610000 Mark eingeräumt wurde.
Nold, der bei dem Ausfahren des Zuges in Bodenheim
Kuxhaven, 5. Mai. Bei Bohrungen zur Unterſuchung
Zeuge Buchdruckereibeſitzer Grab von Darmſtadt wurd
der
verunglückte, ſind nicht ſo ſchwer, wie man anfäng
Bodenbeſchaffenheit anläßlich der beabſichtigten Ver
auf Becks Veranlaſſung Mitglied. Ihm wurde ein Kredit
lich annahm. N. hat eine nicht unbedeutende Kopfver
größerung des hieſigen Amtsgerichts, ſtieß man in etwa
von 10000 Mark eingeräumt. In einer Verſammlung habe
letzung erlitten, doch befindet er ſich bereits auf dem Weg
10 Meter Tiefe über moorigem Grunde im Sande au
einmal Ihrig dazu aufgefordert, alle diejenigen, die
der Beſſerung. Am Samstag nachmittag war ein Ge=
eine
Sumpfgasquelle. Das Gas brannte mit 20
Schlechtes über den Verein verbreiten, zur Anzeige zu
fangener im hieſigen Haftlokal ausgebrochen
Zentimeter hohen Flammen. Weiteres iſt noch unbekannt
bringen. Die Kaſſe ſtehe gut. Zeuge hat einmal ein
Gegen Abend um 7 Uhr konnte feſtgeſtellt werden, daß
da die Bohrungen wegen der ſchlechten Witterung einge
Summe von 600 Mark mit der Poſt von der Kaſſe er=
ſich
der Flüchtling in der Nähe der Ringofenziegele
ſtellt wurden
halten. Tags darauf habe ſich Beck in der Loreley noch
herumtreibe. Schutzmann Jene begab ſich ſofort mit ſei=
Kiel, 6. Mai. An der ganzen Oſtküſte von Schleswig=
mals
eine Quittung über die 600 Mark unterſchreiben
nem Hunde (Deutſcher Schäferhund) dorthin und konnte
Holſtein herrſchte geſtern Nordoſtſturm. Ueberall trat
laſſen. Auf ſeine Bemerkung, er habe doch die Quittung
mit Hilfe des Polizeihundes den Ausreißer wieder ver=
Hochwaſſer ein; im Kieler Hafen ſtieg das Waſſer um 1,5
auf dem Poſtabſchnitt, habe Beck geſagt, dieſe Quittung ſei
haften
Meter über die Normalhöhe. Durch die Gewalt des
nur pro forma, weshalb er dann trotz verſchiedener Be
Ziegenberg, 6. Mai. Auf die Ueberreſte eine
Sturmes wurde in der Eckernförder Bucht ein frühere:
denken unterſchrieb. Erſt viel ſpäter, Anfang 1912, als
römiſchen Niederlaſſung ſtieß man bei Arbeiten
Panzerſchiff der Marine, das jetzt als Zielſcheibe be
Zeuge ſein Kontobuch ausgehändigt erhielt, bemerkte er
an der Gemeindewaſſerleitung. Bei den Quellſchürfungs
Schießverſuchen dient, von ſeiner Verankerung losgeriſſen
daß ihm der Betrag von 600 Mark zweimal zur Laſt ge=
arbeiten
fanden die Arbeiter am Pfingſtbörnchen und an
und auf den Strand getrieben
ſchrieben war. Beck bemerkt dazu, wenn das der Fall
Heidenbörnchen Mauerreſte und Brunnenanlagen
Lauſanne, 5. Mai. Fünf junge Männer und ein Mäd
ei, dann müſſe er auch die Summe zweimal erhalter
chen, die heute nacht vom Tanz zurückkehrten, kenterter
haben. Einmal ſei der Rechner Neff ganz aufgeregt ir
mit einem Ruderboot. Zwei Männer retteten ſid
die Loreley gekommen und habe geſagt: Wenn man
Reich und Auslande
durch Schwimmen, die übrigen 4 Inſaſſen ertranken
nicht tut, was die Herren wollen, dann wird man hinaus=
Genf, 6. Mai. Das Hotel des durch ſeine Eiſenquel=
geſchmiſſen
. Der Angeklagte Adam habe oftmals geklagt,
Aus der Reichshauptſtadt, 5. Mai. Die Kaiſerin
len bekannten St. Jakobsbades (Kanton Appenzell) iſt
wenn er nur nicht den Pallmann kennen gelernt hätte.
iſt um ¾11 Uhr vormittags im Automobil von Potsdan
durch Feuer vollſtändig zerſtört worden
Zeuge Kaufmann Jakob Müller von Ober=Ram
kommend in Rathenow eingetroffen und fuhr direkt nach
ſtadt wurde im Mai 1908 Mitglied, als er zur Geſchäfts=
San Remo, 6. Mai. Begleitet vom deutſchen Konſu
der Villa, die Prinzeſſin Viktoria Luiſe und Prinz Ernſ
vergrößerung ſein Sparguthaben abheben wollte. Beck
erſchien geſtern abend im Hotel de l'Europe ein Polizei
Auguſt nach ihrer Vermählung bewohnen werden. Be=
habe
ihm erklärt, er ſolle das Geld ſtehen laſſen, Mitglied
kommiſſar, um den Bankbeamten Steuernagel
gleitet war die Kaiſerin von der Prinzeſſin Viktori
der Kaſſe werden und einen Kontokorrentverkehr eingehen
zu verhaften der in Frankfurt a. M einen Dieb
Luiſe und dem Prinzen Ernſt Auguſt von Cumber
Die Kaſſe ſei vollſtändig in Ordnung, er könne ruhig Mit=
ſtahl
von 80000 Mark begangen haben ſoll. Obwohl man
land, während ſich in einem zweiten Automobil die Hof=
glied
werden. Zeuge hat etwa 10000 M. durch den Kon=
ihn
daran zu hindern ſuchte, jagte ſich Steuernagel mit
damen Gräfin Keller und Fräulein von Saldern, der Ad=
kurs
verloren
Zeuge Peter Rodenhäuſer, Weiß
dem Revolver vier Kugeln in den Kopf. Er
jutant des Prinzen Baron von Lichtenſtern und Kammer
binder in Ober=Ramſtadt, wurde noch am 18. Juli 1911
wurde ſterbend ins Hoſpital gebracht. 65000 Mk. wur
herr von Rödern befanden. Empfangen wurden die Herr=
alſo
kurz vor dem Zuſammenbruch, Mitglied. Er ſtand
den bei ihm noch gefunden
ſchaften vom Landrat von Bredow dem erſten Bürger
ſchon unter Adam mit der Kaſſe in Verbindung. Nac
Die Frankfurter Polizei hatte hinter Steuernagel, der
meiſter Lindner und Fabrikbeſitzer Eggert. Nach mehr als
deſſen Berechnung hatte er eine Schuld bei der Kaſſe, wäh
ſeit dem 19. März d. J. flüchtig war, einen Steckbrief er
einſtündigem Aufenthalt und eingehender Beſichtigung
rend er glaubte, daß er noch von der Kaſſe zu fordern
laſſen und ſeine Photographie in Zeitungen und Zeit
der Villa erfolgte die Rückkehr nach Potsdam
In
hätte. Er erkannte deshalb die Abrechnung nicht an. Er
ſchriften veröffentlicht. Daraufhin iſt Steuernagel in
Uebereinſtimmung mit den Wünſchen weiter Kreiſe des
habe dann mit Beck und mit Neff verhandelt, um ſein
Italien erkannt worden. Das wurde ſofort dem deut=
deutſchen
Volkes fördern die Reichsverwaltung und der
Konto richtig zu ſtellen, was jedoch nicht erfolgte. Er trat
ſchen Konſul mitgeteilt, der hierauf die Frankfurter Po=
Reichstag nachdrücklich die Errichtung eines Denkmals
dann auf die Aufforderung Neffs in den Verein als Mit=
lizei
verſtändigte. Dieſe wiederum wandte ſich an den
für die auf außereuropäiſchem Boden im Kampfe gefalle=
glied
ein. Er hat etwa 5000 Mark verloren. Zeuge
italieniſchen Unterſuchungsrichter, der in Gemeinſchaft mi
nen Deutſchen, eines Kolonialkriegerdenkmals
Zimmermeiſter Karl Krug von Nieder=Modau wurde
dem deutſchen Konſul zur Verhaftung des Defraudante:
Es ſoll in Berlin aufgeſtellt werden, ſich nicht durch Größe,
1910 auf Veranlaſſung von Beck Mitglied und Zeuge Gaſt=
ſondern
durch Einfachheit und ſchlichte Form auszeichner
ſchritt. Die geſchädigte Firma ſetzte ſofort nach der Fluch
wirt Georg Schwöbel II von Nieder=Modau im Jahr
und in ſeiner Durchführung dem Platze ſeiner Errichtung
Steuernagels auf deſſen Ergreifung 1000 Mark Be=
1909 letzterer, weil ihm eine Schuld gekündigt wurde
angepaßt werden. Die Koſten des Denkmals ſind vor
lohnung aus; ſpäter erhöhte ſie die Belohnung un
Er hatte deshalb nur die Wahl, Mitglied zu werden. In
läufig mit etwa 300000 Mark in Anſchlag gebracht wor=
4 Prozent der Summe, die bei Steuernagels Verhaftung
der Generalverſammlung von 1910 ſeien verſchiedene
den, von denen 60000 Mark ſchon im Reichshaushalt be=
aufgefunden
würde. Da Steuernagel bei ſeiner Verhat
Hochs ausgebracht worden; auch er wollte ein Hoch aus
reitſtehen. Behufs Löſung der Platzfrage hat das Reich
tung noch 65000 Mark der veruntreuten Summe beſaß,
bringen, es ſei aber nicht zum Ausbruch gekommer
mit dem Magiſtrat verhandelt. Dieſer beſchloß, den Bal
erhält alſo ſein Entdecker insgeſamt 3600 Mark.
Ihrig habe ihm abgeraten, wahrſcheinlich, weil das Be=
tenplatz
für das Denkmal zur Verfügung zu ſtellen. Der
London, 5. Mai. Vor dem Polizeigericht fand
dürfnis ſchon gedeckt ſei. wie der Vorſitzende bemerkte.
Baugrund ſoll unentgeltlich hergegeben wer
Das Gericht beſchließt ſodann, den am Montag vernom=
heute
die Verhandlung gegen die der Verſchwörung
den. Die gärtneriſche Ausſchmückung des Platzes ſoll in
menen Zeugen Vogel, deſſen Beeidigung wegen des Ver=
angeklagten
Suffragetten und zweier Helfers=
Zuſammenhange mit der Errichtung des Denkmals und
dachts der Begünſtigung unterblieben war, bezüglich de
helfer männlichen Geſchlechts ſtatt. Der Staatsanwal
mit Rückſicht auf ſeine Ausgeſtaltung durchgeführt wer
Ausſagen über die Angeklagten Beck und Ihrig zu be=
machte
neue erſtaunliche Enthüllungen. Er erklärte, die
den. Nach Fertigſtellung des Denkmals will der Magi
eidigen. Bezüglich der Ausſagen über Adam unterbleibt
Polizei habe in der Wohnung einer Angeklagten den Brief
ſtrat ſeine Unterhaltung auf ſtädtiſche Koſten übernehmen
die Beeidigung. Hierauf wird eine Reihe von Bilanzen
eines gewiſſen Buckner in Hamburg gefunden, der die
Falls mit dem Denkmal eine Brunnenanlage verbunden
verleſen. Nach der erſten verleſenen Bilanz von 1902
Skizzieruna eines Planes zu enthalten ſcheine, in der
werden würde, ſoll auch das Waſſer zu Laſten der Stad
hatte der Verein damals 3 Millionen Mark Spargelder.
Theatern, Varietés und Konzertſälen Sprengpulver aus=
geliefert
werden
-
In Erwiderung des Beſuches, den
Die Bilanz von 1905 ſchließt mit einem Gewinn von
zuſtreuen. Ein zweiter Brief bezöge ſich auf einen An=
die
Großmeiſter der drei Berliner Großlogen im vorigen
14000 Mark ab. Wie hierzu Sachverſtändiger Regierungs
ſchlag gegen eine Schiffswerft, wobei ein Schaden von
Jahre in London abſtatteten, ſind geſtern nachmittag vier=
rat
Baſtian erklärt, ſollten dem damals 14000 Mar
20000 Pfund angerichtet werden ſollte. Zur Ausführung
zehn Vertreter engliſcher Freimaurer, dar=
betragenden
Reſervefonds von dem Reingewinn 9000 Mk
dieſes Verbrechens ſollten Männer verwandt werden. Der
unter Lord Raalan und Colonel Townley Caldwall, unter
zugeführt werden, trotzdem beträgt dieſer in der nächſten
Staatsanwalt teilte mit, daß die öffentliche Anklagebe
Führung von Lord Ampthill in Berlin eingetroffen.
Bilanz nur 22000 Mark. Es ſei demnach zu vermuten
örde Erwägungen über die rechtliche Stellung der Per
Frankfurt, 6. Mai. Die polizeilichen Ermittelungen
daß man damals aus dem Reſervefonds irgend einen
ſonen anſtelle, welche Beiträge zum Suffragettenfonds
in der Angelegenheit des Giftmörders Hopf ſint
entſtandenen Verluſt gedeckt ohne daß Vorſtand oder Auf=
geſtiftet
hätten und deren Schecks mit Beſchlag belegt wor=
nunmehr
beendet. Geſtern hat die Kriminalpolizei die
ſichtsrat hierüber beſchloſſen hätten. Die Bilanz von 1906
den ſeien. Vier minderjährige Angeklagte wurden gegen
Akten dem Unterſuchungsrichter zugeſtellt, der nach Durch=
zeigt
einen Verluſt von 5000 Mark. Nach der Bilanz von
Bürgſchaft freigelaſſen.
ſicht des ſehr umfangreichen Materials Hopf vernehmer
1909 hatte der Verein einen Geſamtumſatz von mehr als
London, 5. Mai. Auf einem Poſtamt im Südoft
Millionen
11
wird. Hopf iſt bisher nur über den Giftmordverſuch an
bezirk Londons wurde unter den Briefen beim Sortieren
Gegen 1 Uhr wird die Weiterverhandlung auf Mitt
ſeiner dritten Frau vernommen worden; die polizeilichen
eine Sendung ohne Adreſſe gefunden, die eine Nitro=
woch
vertagt
Ermittelungen in neuerer Zeit erſtreckten ſich hauptſächlich
glyzerinbombe enthielt. Die Ladung war ſtar
auf die Feſtſtellung, ob Hopf ſeine beiden erſten Frauen
genug, um das Gebäude, worin mehrere Hundert Mant
ſowie das Kind aus zweiter Ehe durch Gift ums Leben
arbeiteten, in die Luft zu ſprengen. Man vermutet, daß
Gerichtszeitung.
gebracht hat. Das vorliegende, durch Zeugenausſagen
es ein Anſchlag der Wahlweiber iſ
gewonnene Material iſt, wie aus zuoerläſſiger Quell=
Kriſtiania. 6. Mai. Amundſen, dem Entdecker de
Lotterie=Kollekteur Schäfer vor Gericht
verlautet, ſehr belaſtend für Hopf. Es iſt jetzt auc
Südpols, wurde geſtern einſtimmig vom Storthing als
beſchloſſen worden, die drei Leichen auszugraben. Hop
Frankfurt a. M., 5. Mai. Vor der erſten
Nationalbelohnung ein Jahresgehalt von 6000 Kronen be=
wird
in etwa 1012 Tagen vom Unterſuchungsrichter ver
Strafkammer des hieſigen Landgerichts begann heute die
willigt
nommen werden
Verhandlung gegen den Bankier und Lotterie=Kollekteu
Stockholm, 5. Mai.
Zwei ruſſiſche Scheren
2 Weinheim, 5. Mai. Niemals zuvor hat die Berg=
Ferdinand Schäfer aus Düſſeldorf, der ſich wegen Be=
chleifer
wurden heute von der Polizei bei Guſtafs
ſtraßenperle Weinheim ein ſo großartiges Feſt erlebt, al=
ruges
und Urkundenfälſchung zu verantworten hat. Nach
berg außerhalb von Stockholm unter dem Verdacht
es die geſtern vollzogene Einweihung der vom W.
Verleſung des Eröffnungsbeſchluſſes geht der Vorſitzende
der Spionage verhaftet. Bei der Durchſuchung
S. C. als Stammſitz gebauten Wachenburg war, eines
mit dem Angeklagten die einzelnen Fälle durch. Der
fand man bei ihnen eine Anzahl Generalſtabskarten über
die ganze Rheinebene überſchauenden Monumentalwerks
Angeklagte gibt auf Befragen an, daß er ſeine Geſchäfte
die See=Einfahrt nach Stockholm und mehrere Gegenden
das zum Andenken an die im Kriege gefallenen Kommili=
teils
allein, teils in Gemeinſchaft mit einem gewiſſen
in Oeſter=Götland und Vermland. Die Verhafteten be
tonen errichtet wurde. Zur Feier waren u. a. erſchienen
Hetterich betreibe. Der Vorſitzende erläutert den Ziehungs
ſtreiten, Spione zu ſein
als Vertreter des Großherzogs von Heſſen Generalmajor
modus, wozu der Angeklagte angibt, daß er in Fällen
v. Randow=Darmſtadt, ſowie für die badiſche Staats=
wo
die Frequenz eine große war, ſtets einen zweiter
regierung Oberamtmann Dr. Hartmann=Weinheim, ferne
Waiſenknaben anſtellte. Außerdem ſeien ſtets ein Polizei
Der Nieder=Modauer Bank=
kommiſſar
und ein Notar bei den Ziehungen anweſend
die Rektoren der Techniſchen Hochſchulen Hannover (Pro
feſſor Mohrmann) und Karlsruhe (Dr. v.
geweſen. Ein Intereſſe an dem Reſultat der Ziehunger
Zwieden
krach vor der Strafkammer,
eck=Südenhorſt. Auf dem in verfloſſener Nacht in de
habe er nicht gehabt. Wenn Loſe übrig blieben, ſo habe
er dieſe ſelbſt geſpielt. Bei der Düſſeldorfer Kunſtaus
Palas der Burg abgehaltenen, durch E. W. Riehl (Stauf=
24. Verhandlungstag
tellungslotterie hat der Angeklagte den Hauptgewinn vor
fige) präſidierten Kommers toaſteten Schuſſer (Rhena
g. In der geſtrigen Verhandlung wurde zunächſt ein
50000 Mark gemacht. Er ſoll dabei angegeben haben, er
nige)=Stuttgart auf Kaiſer und Landesfürſt, Rektor Dr.
Schriftſtück der Genoſſenſchaftsbank vom 6. Dezembe
kenne den Gewinner nicht. Der Angeklagte beſtreitet das
von Zwiedeneck=Südenhorſt=Karlsruhe in launiger Rede
1909 verleſen, in dem Erſtaunen darüber ausgedrückt wird
Der Vorſitzende ſtellt aus den Akten feſt, daß der Ange
auf die Leiſtungsfähigkeit der W. S. C.=Leute zum Heile
daß das mit den Unterſchriften verſehene Original der
klagte früher zugab, mehrmals Gewinne gemacht zu haber
des deutſchen Volkes, Riehl=Stauffige auf ein ewiges Blü=
Nieder=Modauer Bilanz von 1908 auf unerklärliche Weiſe
niemals aber den Hauptgewinn. Bei der Altenburger
hen, Wachſen und Gedeihen des W. S. C., Bröſecke ( Ba=
verſchwunden
ſei. Es iſt dies die Bilanz, von der der
Dombaulotterie gewann der Angeklagte 60000 Mark.
variae)=Stuttgart auf die Stadt Weinheim, Bürgermeiſter
Angeklagte Ihrig die Paſſiven in der Generalverſamm=
Schäfer gibt dies zu; es ſeien ihm beim Verkauf 28000
Dr. Wettſtein auf den W. S. C., Burghard=Teutonige au
lung mitteilte, während Beck die Aktiven verlas. Es be
Loſe übrig geblieben und auf eines dieſer ſei der Haupt
die Mitbegründer des Verbandes, Major Baur=Beta
indet ſich nur noch eine Abſchrift bei den Akten. Staats=
gewinn
gefallen. Im Jahre 1912 gewann der Angeklagte
(Lindenfels) auf die anweſenden Ritter des Eiſernen
anwalt Dr. Krug teilte ſodann mit, daß er beantrage,
bei der Frankfurter Lotterie zugunſten des Oberrheini
Kreuzes, Schäfer=Berlin auf die Jugend. Glückwunſch=
zehn
neue Zeugen zu laden und drei bereits vernommene
ſchen Zuverläſſigkeitsfluges 50000 und 10000 Mark. Ein
depeſchen liefen ein von Rektor und Senat der Techniſchen
Zeugen abermals zu laden. Die Ladung dieſer Zeugen
Treffer wurde nicht abgeholt. Als daraufhin eine Unter
Hochſchule Dresden, ferner aus Karlsruhe, Stuttgart
wird vom Gericht für den 14. Mai beſchloſſen. Die Ver
ſuchung eingeleitet wurde, ſtellte ſich der Angeklagte ſelbſt
Düſſeldorf, Köln, Berlin, München, Danzig, Hamburg
teidigung von Ihrig erklärt, daß ſie auf die Ver=
auf
dem Frankfurter Polizeipräſidium. Vorſ.: Die An=
Teplitz, Buenos=Aires uſw. Beſondere Freude erweckte
nehmung des erkrankten Zeugen Zobel=München
klage legt Ihnen zur Laſt, daß Sie den Gewinn nicht ab
das Telegramm von Direktor Colsmann (Rheno= Gueſt=
die

nicht verzichten könne, außerdem beantragt ſie
zehoben hätten, weil Sie von der Einleitung des Ver=
phalige
): Die Viktoria Luiſe überſendet herzliche Grüße!
La
Ladung von drei Entlaſtungszeugen. Die
fahrens Kenntnis erhielten. Angekl.: Es iſt keine Sel
Tei
Der Luftkreuzer war bekanntlich geſtern morgen zur Feſt=
für
einen ſpäteren
dung dieſer Zeugen ſoll
tenheit, daß Gewinne von 10000 Mark nicht abgehober
weihe über der Wachenburg erſchienen. An Kaiſer un
Die Angeklagten Adam und Bec
,
min erfolgen
-
Vorſ.: Weshalb haben Sie in der Vorunter
verden.
erklären, auf die Ladung von Entlaſtungszeugen zu ver
Landesherrn wurden Huldigungstelegramme entſandt
ſuchung nicht zugegeben, einen Gewinn von 50000 Mark
zichten, während der Angeklagte Jſaak ſich die Ladung
Den heutigen Abſchluß des Feſtes bildeten ein Ausflug
gemacht zu haben. Angekl.: Ich habe doch nicht nötig
weiterer Zeugen bis zu ſeiner in den nächſten Tagen ſtatt=
zur
Burg Lindenfels und Weinheimer Burgenbeleuchtung

[ ][  ][ ]

Seite 6,
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 7. Mai 1913.
Nummer 105.
das jedem Beliebigen zu ſagen. Vorſ.: Der Unterſuch=
Hülſen=Häſeler, das Zeichen zum Beginn des
ungsrichter iſt aber nicht jeder Beliebige. Der Vorſitzende
Das IV. deutſche Kaiſerpreis=
Wettſtreits. Mit der Partitur in der Hand folgte er
ſtellt aus den Akten feſt, daß der Angeklagte zugegeben
dem Vortrag des erſten Chores des Geſangvereins
habe daß er ſich bei Abhebung des Gewinnes aus der
Wettſingen.
Eintracht aus Pirmaſens in der Rheinpfalz.
fraglichen Lotterie einer Mittelperſon bedient habe, weil
Wer aber gedacht hatte, in dieſem Verein aus dem hoch=
** Frankfurt, 5. Mai. Nachdem im Laufe des
die Abrechnung mit Hetterich noch nicht erfolgt war.
gelegenen Schuhinduſtrieſtädtchen in der ſonnigen Rhein=
Montag die Mehrzahl der beteiligten Vereine, teilweife
Staatsanw.: Der Angeklagte hat früher behauptet, er
pfalz einen der gewöhnlichen Feld=, Wald= und Wieſen=
in
Extrazügen, in Frankfurt eingetroffen war, begann, wi=
habe
das Los bei ſich ſelbſt gekauft.
Angekl.: Davon
geſangvereine vor ſich zu haben, wurde gleich bei dem
chon geſtern mitgeteilt, um 8 Uhr abends in der großen
iſt mir nichts bekannt. Der Vorſitzende hält dem Ange=
Vortrag des Preischores aufs angenehmſte enttäuſcht
Feſthalle das Begrüßungssonzeirt. Neben dem
klagten darauf die eigene Ausſage vor, wonach er das
Mit großer dynamiſcher Wucht ſetzten die ſtimmgewaltigen
auf 132 Muſiker verſtärkten Orcheſter des Frankfurter
Los bei ſich ſelbſt gekauft habe. Der Angeklagte erwidert
Sänger ein. Aber auch die lyriſchen Stellen gelangen
Opernhauſes nahmen daran alle dem Sängerbund Frank=
darauf
, das könne nicht ſein, da müſſe ein Schreibfehler in
hnen vorzüglich und als die Steigerung am Schluß iv
furt am Main angeſchloſſenen hieſigen Geſangvereine mit
Protokoll vorliegen. Der Angeklagte gibt weiter an, daß
den Worten Wir ſtehn gerüſtet auf den Warten prächtig
iber 8000 Mitgliedern unter Leitung von Profeſſor
er bei der Elberfelder Lotterie im Jahre 1912 den Haupt=
herauskam
, wollte der Beifall des Publikums kein Ende
Maximilian Fleiſch teil. Der Protektor des Feſtes
gewinn gezogen habe, ferner den zweiten Gewinn und
nehmen. Auch die Merker der großen Muſikzeitungen
kaiſer Wilhelm, traf zu dem Konzert in Begleitung
mehrere kleinere Treffer. Bei der Straßburger Lotterie
ſtimmten in den Beifall freudig ein und der Kaiſer trat
es Landgrafen von Heſſen, des Intendanten der König=
machte
der Angeklagte den erſten Treffer in Höhe von
lichen Schauſpiele Grafen v Hülſen=Häſeler und mit gro
ſofort in die Preisrichterloge, um mit dem Dresdener
40000 Mark. Er willjedoch erſt nach einem Jahre da=
zem
Gefolge im Automobil von Wiesbaden kommend in
Generalmuſikdirektor von Schuch ein ſehr lebhaftes
hinter gekommen ſein, daß er überhaupt gewonnen habe
der Feſtſtadt ein. Nach einer Begrüßung durch den Feſt=
zwiegeſpräch
über die famoſen Pirmaſenſer zu pflegen.
Auch den zweiten Gewinn in Höhe von 20000 Mark ſteckte
ausſchuß am Portal der Halle betrat der Kaiſer unter dem
Inzwiſchen hatten dieſe noch ihre beiden Wahlchöre Fri
der Angeklagte ein.
Vorſ.: Es wird auch behauptet
ſtürmiſchen Jubel aller Anweſenden die große Kaiſerloge
dericus Rex und den Jäger aus Kurpfalz zum Vor=
daß
Sie bei der Rothenburger Lotterie 60000 Mark ge
Die Muſik intonierte die Nationalhymne, in die auf ein
trag gebracht. Namentlich das letztere Lied ſangen ſie mit
wonnen hätten.
Angekl.: Ja, behauptet und vermute
Zeichen des Dirigenten Profeſſor Maximilian Fleiſch di
der ganzen Verve, die das ſchöne Volkslied verlangt, und
wird viel. Das Los war bereits weiter gegeben und kan
ganze Feſtgeſellſchaft einſtimmte.
Nachdem der Kaiſe
ernteten abermals großen Beifall
dann als unverkauft aus Bayern zurück.
-
Der Ange
Platz genommen hatte, begann das
Begrüßungskonzert,
Auch als der zweite der konkurrierenden Vereine, die
klagte gibt ſein Vermögen mit etwa 260000 Mark an
das durch die Kaiſerhymne‟ Richard Wagners eingeleitet
Concordia (Karlsruhe), auf dem Podium er=
während
es die Treuhandgeſellſchaft auf mindeſtens
wurde. Nach der Inſtrumentation von Rudolf Weinwurm
chien, war der Kaiſer noch immer in lebhafter Unterhal=
400 000 Mark beziffert.
Es folgt die Vernehmung der
ſang der Maſſenchor dazu den von Leopold Vahlſer
tung mit den Preisrichtern begriffen, ſo daß die Karls=
Sachverſtändigen. Als erſter wird der Beamte der Treu=
gedichteten
Text
ruher zunächſt noch mit einiger Unaufmerkſamkeit zu
handgeſellſchaft, Kannemann, vernommen. Er bezeichne
Als einſt in trüber Zeit das deutſche Land zerſpalten,
kämpfen hatten. Leider entſprach ihr Vortrag des Preis=
die
Buchführung des Angeklagten als außerordentlic
In ſtetem Völkerſtreit den Nachbarn nur ein Spott,
hors nicht in allen Punkten den gehegten Erwartungen
ſchlecht und mangelhaft. Eine ganze Reihe von Aktiven
Ein Flehn ſtieg himmelwärts in Sturm und Nachtgewalten
Sie nahmen ihn zu lyriſch und blieben an den entſchei=
ſeien
überhaupt nicht verbucht geweſen.
-
In ſpä=
Der Traum füllt jedes Herz: Ein Reich! Ein Herr! Ein Gott!
denden Stellen die von dem Komponiſten Hegar gewünſchte
ter Nachmittagsſtunde wurde die Verhandlung auf mor
Und ruhmvoll iſt’s geſchehn nach Kampfund blutgen Siegen,
dynamiſche Wucht ſchuldig. Dazu endeten ſie um mehr
gen vertagt.
Erfüllt der Väter Flehn und Nord und Süd im Bund!
als einen halben, ja faſt einen ganzen Ton zu tief. Auch
der Kaiſeradler hehr iſt ſonnenwärts geſtiegen
bei ihrem erſten Wahlchor, Die Nacht von Schubert,
den Neidern um uns her tun trutziglich wirs
kund
endeten ſie in As=dur. Am beſten gelang ihnen noch=iht
Das Urteil des Reichsgerichts im Prozeß
In tatenfroher Zeit, in reichem Friedenswerke
zweiter Wahlchor Im Mai der ihnen auch dialektiſch
Borchardt=Leinert.
haſt Du Dich ganz geweiht dem Volk und Deinem Land.
am nächſten lag und zu ſehr ſchöner Wirkung gelangte,
Wenn neidvoll blickt die Welt auf deutſcher Seemacht Stärke
* Leipzig, 6. Mai. Das Reichsgericht ver
obwohl auch hier die Stimmen ſich ſchließlich um einen
Von Feinden rings umſtellt, wir halten furchtlos Stand
halben Ton ſenkten. Nunmehr erſchien abermals ein
kündete heute mittag im Prozeß gegen die ſozialdemo=
Heil, Kaiſer, Heil
kratiſchen Landtagsabgeordneten Borchardt und
Pirmaſenſer Verein, die Concordia, aber
Ein deutſches Heer, gerüſtet
Leinert das Urteil. Das Gericht erkannte auf Ver=
nach
der prächtigen Leiſtung ſeiner Konkurrenz enttäuſchte
Lauſcht Deinem Führerwort.
werfung der von beiden Angeklagten eingelegten Re
ſein Vortrag des Preischores ungemein. Auch die beiden
Wagt’s, wenn’s euch keck gelüſtet
viſion
Wahlchöre, Das deutſche Seemannslied und Oho, Du
Heil, Kaiſer, Held und Hort
tolzes Mädel!, gelangen ihm nicht gut. Mit beſonderem
Zur Begründ ung der Entſcheidung wird
Das Lied erzielte eine großartige Wirkung, ſo daß
Intereſſe ſah man der dann auftretenden Sängerſchar des
ausgeführt: Der Hinweis auf die §§ 105 und 106 des
der Kaiſer im Verein mit dem Publikum begeiſtert applau=
Turnvereins Offenbach entgegen. Sie hat ſich
Strafgeſetzes iſt verfehlt, denn dieſe Paragraphen bedro=
dierte
.
hen nur den mit Strafen, der einen Abgeordneten rechts
ſchon bei früheren Wettbewerben ausgezeichnet und erntete
Darauf ſang der Frankfurter Sängerbund
widrig an der Ausübung ſeiner Abgeordnetenpflicht ver=
auch
diesmal wieder den lebhafteſten Beifall, obwohl lei
Franz Schubert ſtimmungsvolle Nacht und den Gon
hindert. Die Befugnis des Präſidenten zur Ausſchließung
der die ſchönen Tenöre beim Vortrag des Preischores
delfahrer mit Orcheſterbegleitung. Einen gewaltigen
Borchardts beruht aber auf dem Paragraphen 64 der Ge=
nicht
bis zum Schluß durchhielten. Sie endeten um einen
Eindruck machte dann Edvard Griegs Landerkennung
ſchäftsordnung des Abgeordnetenhauſes; dieſer findet
halben Ton zu hoch: Als Geſamtleiſtung aber waren die
für Solo, Chor und Orcheſter. Für die Baritonpartie trat
ſeine rechtlichen Grundlagen im Paragraphen 78 Abſ.
Offenbacher dem des erſten Pirmaſenſer Chors durchaus
das Mitglied des Frankfurter Opernhauſes Adolf Müller
der preußiſchen Verfaſſung. Danach hat der Präſident
gleich, in der Güte des Materials bei weitem überlegen.
in Aktion. Auf die Bedeutung des Sängerfeſtes als
das Recht, einen Abgeordneten ungeachtet ſeiner Immuni=
Der nächſte Chor, der Männergeſangverein
Kundgebung für das deutſche Volkslied wieſen die drei
tät vorübergehend aus den Verhandlungen einer geſetz
Rheinland in Koblenz, war glänzend, ſein Preis=
folgenden
Vorträge der Frankfurter Sänger
Treue
gebenden Körperſchaft auszuſchließen. In dem
chor tadellos und das Madrigal Innsbruck, ich muß die
Liebe Reiters Morgenlied und Der gute Kamerad‟
Recht der autonomen Regelung der Diſziplin liegt die Be=
aſſen
! in der Bearbeitung von Heinrich Bungert eben
hin. Darauf trug das Orcheſter die von Karl Bleyle
fugnis, Maßnahmen vorzuſehen, die geeignet ſind, zu ver=
falls
wundervoll vorgetragen, wenn es auch etwas reich
München) aus Anlaß der Jahrhundertfeier der Schlach
hüten, daß durch den Rechtsmißbrauch eines einzelnen
lich langſam genommen wurde. Ihr zweiter Wahlchor
bei Leipzig komponierte Sieges=Ouvertüre vor,
Mitgliedes der Verhandlungszweck vereitelt wird. Tritt
Frühlingsnahen erntete ſogar lebhafte Bravorufe des
welche die Ueberleitung zu drei vaterländiſchen Chören
das Recht des Störers auf die Teilnahme an den Ver=
enthuſiasmierten
Publikums. Vielem Intereſſe begegnete
der Frankfurter Sänger bildete, und zwar Gebet vor der
handlungen mit dieſem Zweck in Widerſpruch, ſo muß es
auch der Männergeſangverein Kreuznacher
Schlacht das Schwertlied und Lützows wilde, ver=
dem
ſtärkeren Recht der Geſamtheit weichen. Die Beſtim
Liedertafel des Radiumſoolbades Kreuznach wie
wegene Jagd von Theodor Körner, alle drei in der Kom=
mungen
des Paragraphen 64 Abſ. 2 und 3 der Geſchäfts
in etwas reklamehafter Form das Feſtbuch ſie ankündigte.
poſition von Karl Maria von Weber. Ein von dem Mit=
ordnung
ſind unbedenklich als gültig anzuſehen. Nach
Wie faſt alle voraufgegangenen Vereine nahmen auch die
glied des Preisrichter=Kollegiums. Generalmuſikdirektor
unanfechtbaren tatſächlichen Feſtſtellungen ſchloß der Prä=
Kreuznacher den Preischor im Anfang zu tief, hielten aber
v. Schuch, komponiertes Weihelied für Bariton=
ſident
Borchardt wegen grober, die Wüürde des Hauſes
zum erſtenmal die Fermate. Bei der kritiſchen Stelle des
Solo, Männerchor und Orcheſter ſchloß die Reihe der Vor=
ſchädigender
Verletzung der Ordnung für den Reſt der
Chores: Waiſen ſtöhnen auf und Frauen, die zwar
träge. Der Text des Weiheliedes der den Dresdene
Sitzung aus. Wenn Borchardt ſich nicht entfernte, machte
twas bewegt genommen werden ſoll, ſangen ſie zu ſchnell
Schriftſteller Franz Koppel=Ellfeld zum Verfaſſer
er ſich des Hausfriedensbruchs ſchuldig. Nachdem der
und kamen zum Schluß beinahe ins hohe C hinein, ſo daß
at, enthält eine Verherrlichung des deutſchen Männerge=
Präſident ſeine Mittel erſchöpft hatte, die ihm zur Ver
ſie 1½ Töne zu hoch endeten. Schade, mit ihrem präch=
Bei den Worten des Schlußchores:
ſangs.
hinderung der Fortſetzung dieſer ſtraftbaren Handlung
tigen Stimmenmaterial hätten die Kreuznacher ſonſt wirk
zu Gebote ſtanden, war es die Pflicht der Polizei
Heil deutſches Lied! In hellen Chören
lich einen Stein im Brett bei den Preisrichtern gehabt.
Beiſtand zu leiſten in gleicher Weiſe, wie ſie
Soll Männerſang wie Orgelklang
Ihr Wahlchor Feldeinſamkeit gelang ihnen gut, abe=
einem
Privatmanne in einem ähnlichen Falle Beiſtand
Dem Vaterlande Treue ſchwören!
daran hätten ſie ſich genügen laſſen ſollen, denn ihren
leiſtet. Der Polizeileutnant war alſo ört=
Heil Kaiſer, König, Vaterland!
weiten Wahlchor Kamerad komm! verſiebte ihnen der
lich und ſachlich zuſtändig, Zwangsmaßregelr
zweite Baß. Nunmehr trat der Grubſche Männer
erhob ſich die ganze Feſtverſammlung und brachte dem
anzuwenden, auch ſoweit ſie ſich gegen Leinert richteten
geſangverein aus Oberſtein a. N. in die Schran=
Kaiſer eine abermalige jubelnde Ovation dar, der darau
Die Angeklagten handelten mit dem Vorſatz der Rechts
ken. Er wies ein überraſchend ſchönes Stimmenmaterial
ach allen Seiten grüßend und ſich verneigend, die Feſt=
widrigkeit
. Dieſe Feſtſtellung wird dadurch nicht erſchüt
auf und die faſt aus lauter Arbeitern des Steinſchleifer=
halle
verließ, um nach Wiesbaden zurückzukehren.
tert, daß das Urteil ſagt, ſie hätten mit dem Motiv ge=
tädtchens
zuſammengeſetzte Sängerſchar hatte vor allem
handelt, die Rechtsfrage gerichtlich zum Austrag
zu
E
Frankfurt, 6. Mai. Die ernſte Stunde iſt ge=
eine
Tenöre aufzuweiſen. Leider kamen ſie auch nach den
bringen.
ommen! können die Sänger heute mit den Worten des
erſten Takten ſchon in ein zu ſchnelles Tempo und wären
diesmaligen Preischores ausrufen, hoffentlich aber auc
bei dem erſten Satz von Wir ſtehn gerüſtet auf den War=
Wir ſtehn gerüſtet auf den Warten denn heute be
Das bayeriſche Regentenpaar in
ten zu matt. Aber als Geſamtleiſtung war ihr Preischor
gann der eigentliche Wettſtreit mit dem Auf=
recht
hübſch und vor allem ſangen ſie am reinſten von allen
Karlsruhe.
treten der erſten 18 konkurrierenden Vereine. Man hat die
bisherigen Chören. Auch ihren Wahlchor Ruhe, ſchönſtes
dem Feſtort am nächſten wohnenden Vereine zum heutigen
* Karlsruhe, 5. Mai. Prinz=Regent Lud=
Glück der Erde nahmen ſie in einem zu ſchnellen Tempo
Wettſingen herangezogen, und die am weiteſten, nördlich
wig von Bayern und Gemahlin trafen um
und kamen ſchließlich durch Unreinheiten heraus, ſo daß
und öſtlich wohnenden, erſt für den letzten
Tag beſtellt.
4,30 Uhr im Sonderzug auf dem hieſigen Hauptbahnho
ſie in B=dur ſchloſſen, ſtatt in C-dur
So kam es, daß heute in der Hauptſache
nur ſüdweſt=
ein
, woſelbſt ſich zum Empfange das Großherzogs=
Als nächſter Chor trat der Männergeſangver=
eutſche
Chöre zu hören waren.
Dem Studium de=
paar
und das Prinzenpaar Max von Baden, ferner die
ein Idar auf das Podium. Seine Tenöre waren nicht
Preischores hat man ſelbſtverſtändlich ſeine ganze Kraft
Spitzen der Zivil= und Militärbehörden eingefunden hat
hervorragend: der Dirigent wollte in den Chor zu viel
Er hat, nachdem er wiederholt in
gewidmet.
verſtümmel=
ten
. Nach herzlicher gegenſeitiger Begrüßung ſchritt der
hineinlegen, ſo daß man ſeine Leiſtung eine manierierte
er Form wiedergegeben worden iſt, endgültig
folgenden
Großherzog in der Uniform ſeines 8. Infanterie= Regi=
nennen
kann; z. B. in der dringenden Stelle Morgen,
Vortlaut:
ments Großherzog Friedrich II. von Baden mit ſeinem
Mittag, Mitternacht ſetzte er hinter jedem Worte ab in
Gaſt die Front der auf dem Bahnſteig aufgeſtellten kom=
Wir ſeufzten ſieben Jahre entrechtet
der Abſicht, es herauszuheben, ſtörte aber hierdurch den
binierten Ehrenkompagnie des Leibgrenadier=Regiments
Wir knirſchten ſieben Jahre geknechtet
Fluß. Ebenſo bei ſprang in Stücke‟ Die letzte
ab. Eine Abordnung des Vereins der Bayern in Karls
Und haben grimmig Schmach getragen
Pianoſtelle Hier verhauchten tapfre Seelen wurde viel
ruhe ließ durch drei weißgekleidete Mädchen der Prinzeſ=
ie
ſtrenge Stunde hat geſchlagen?
zu ſchnell genommen, bei der nächſten machten ſich die Un=
ſin
Ludwig einen herrlichen Roſenſtrauß überreichen. Auf
Vir brachen auf mit Roß und Wagen
einheiten noch mehr geltend. Die Idarer ſchloſſen eben=
der
Fahrt durch die feſtlich geſchmückten Straßen der
Wie Halmenmeere wogten Wehr an Wehren.
falls einen halben Ton zu hoch. Ihr Wahlchor Mußi
Stadt zum Reſidenzſchloß wurden die Fürſtlichkeiten von
Die Straßen ſchütterten von Heeren
denn zum Städtele naus litt unter zu ſchnellem Tempo
einer überaus zahlreichen Menſchenmenge lebhaft begrüß=
Aus Morgen, Mittag und Mitternacht;
Der Schluß Dann ſoll die Hochzeit ſein wurde ſtatt freu=
Am Schloßportal empfing die Großherzogin Luiſ
Drei Tage mordete die Schlacht
dig und kräftig im Piano geſungen. Der zweite Wahl=
von
Baden ihre hohen Gäſte
Drei Tage donnerte die Erde
chor In die Ferne von Heim ſteht im ¾ Takt, wer das
* Karlsruhe, 5. Mai. Bei der Galatafel, die
Vom Männerſturm und Sprung der Pferde,
nicht weiß, mußte annehmen, es ſei ¾, ſo wenig rhythmiſch
heute zu Ehren des Prinz=Regenten Ludwig im groß
Drei Tage ſpien Tod die Stücke
wurde der Chor geſungen
herzoglichen Reſidenzſchloß ſtattfand, brachte der Groß
Da brach dem Korſen Glück und Macht,
Die beſte Leiſtung des Vormittags, vor allem was das
herzog einen Trinkſpruch aus, in dem er ſeinen Gaſt
Und unſre Kette ſprang in Stücke!
gleichmäßig durchgebildete Material wie auch die Direk.
mit herzlichen Worten begrüßte und des verſtorbener
Wo Gewürg und Kampf vertoſte
tion betrifft, bot der Wiesbadener Männerge:
Prinz=Regenten Luitpold gedachte. Es ſei ſein innigſter
Und die Pulverringe verſchwelen,
angverein. Zwar waren auch hier einzelne Aus
Wunſch und Vorſatz, wie bisher ſo in alle Zukunft ar
Webt ein tränenſchweres Grauen:
ſtellungen zu machen. Bei dem Tempo Marſchmäßig
den freundſchaftlichen und freundnachbarlichen Beziehun=
Hier verhauchten tapfre Seelen,
war man ſchon in B-moll ſtatt A-moll und blieb von da
gen beider Länder feſtzuhalten und ſo gemeinſam zum
Die der Heldentod erlöſte
an einen halben Ton zu hoch. Bei der Stelle Waiſen
Wohle beider Länder wie dem Gedeihen des mächtigen
Waiſen ſtöhnen auf und Frauen
töhnten auf und Frauen wurde das vorgeſchriebene
Deutſchen Reiches zu wirken. Der Prinz=Regen:
Keine Scholle, wo nicht Einer ſank
Tempo Bewegter nicht eingehalten, jedenfalls, weil die
dankte für die herzliche Aufnahme, die er und die Prin=
Keine Scholle, die das Blut nicht trank!
vorhergegangenen Takte auch ſchon zu ſchnell geſunge:
zeſſin im ſchönen badiſchen Lande gefunden hätten und
Nicht Einer ſchläft umſonſt im Grunde
wurden. Bei der Leidenſchaftsſtelle Keine Scholle, die
ſprach ſeine Glückwünſche aus, daß der Großherzog der
Nicht Einem ſchlug umſonſt die Wunde
das Blut nicht trank konnte noch etwas mehr hineingelegt
Gefahr, die ſein Leben bedrohte, glücklich entgangen ſe
Der Völkerſtreit
werden. Der Schluß wurde gut durchgehalten. Der
Die guten Beziehungen zwiſchen Baden und Bayern hät=
Wir ſtehn gerüſtet auf den Warten
Wahlchor Kaiſer Karl in der Johannesnacht von Hega
ten ihre feſte Stütze in der Treue zum Reich. Beide Län
Und freudig fliegen unſre Standarten
war ebenfalls eine hervorragende Leiſtung, nur hin und
der und ihre Häuſer ſeien in Aufrichtigkeit entſchloſſen, an
In alle Zeit
der Wohlfahrt des Deutſchen Reiches mitzuarbeiten, wenn
wieder ſtörte das weniger ſchöne Hervortreten des erſten
Der Kaiſer, der die Hofjagduniform trug, erſchien
Baſſes bei exponierten Stellen. Gegen Schluß ſtellten ſich
es gilt, ſeinen Ruhm und ſeine Ehre zu verteidigen
wiederum im Automobil, von Wiesbaden kommend, be
einige Unreinheiten ein
z. B. bei dem Uniſono=Ton
* Karlsruhe, 6. Mai. Der Prinz=Regen
reits 10 Minuten vor dem offiziellen Beginn des Feſtes
Sang Auch hier muß aber die vorzügliche Auffaſſung
von Bayern nahm heute vormittag im Reſidenzſchlot
des
bermals begrüßten ihn Fanfaren von der gewaltigen
Dirigenten nochmals hervorgehoben werder
Meldungen entgegen. Später brachte der Geſangverein
Kuppelhalle des Feſtgebäudes, das er unter dem Jube
Der Kaiſer wurde durch den Beifall, den ſeine Wies=
Liederkranz den fürſtlichen Gäſten des Großherzogs
der Tauſende betrat. Er nahm gar nicht erſt Platz, ſor
badener fanden, lebhaft erfreut. Sie ſtehen bekanntlich
paares ein Ständchen dar. Um 12½ Uhr fand Dejeuner
dern gab ſofort durch die Vermittlung des Generalinten=
bei
der Großherzogin Luiſe ſtatt. Für den Nachmittag
unter dem Protektorate des Grafen Hülſen=Häſeler und
danten der Königlichen Schauſpiele zu Berlin, des Grafen
iſt eine Automobilfahrt nach Baden=Baden vorgeſehen.
der Direktion des Kaiſerlichen Hofkapellmeiſters Mann=

[ ][  ][ ]

es
ing

Nummer 105.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 7. Mai 1913.
Seite 7.
ſtedt. Nach Schluß der Vorträge tippte man bereits
wirken und wachſen, ſo wird ihr das nicht möglich ſein
nomen albaniſchen Behörden gemäß dem Programm der
eifrig und zwar auf Wiesbaden, Offenbach und Koblenz
ohne eben jenen moraliſchen Akt des Publikums für das
Mächte organiſiert ſind
als die vorausſichtlich in den engeren Wettbewerb kom=
Publikum‟ Die erfreulichſten Anfänge ſind bereits ge=
menden
Chöre
Die albaniſche Frage
macht, und das Verſtändnis für die ſoziale und kulturell=
Um 12½ Uhr trat eine Pauſe ein. Der Kaiſer
Bedeutung der Stiftung bricht ſich in immer weiterer
* Peſt, 6. Mai. Der Peſter Lloyd meldet aus Wien:
nahm das Frühſtück bei dem Prinzen und der Prinzeſſin
Kreiſen Bahn. Vor einigen Jahren nahm die Bewegung
Das albaniſche Programm bezweckt die Schaffung
Friedrich Karl von Heſſen.
für die Stiftung einen beſonderen Aufſchwung. Im Ge=
eines
Albaniens als ſelbſtändigen und lebensfähigen
* Frankfurt, 6. Mai. Heute nachmittag wurd
danken an den hundertſten Geburtstag Wagners taten ſie
Staates. Zunächſt liegt es den Großmächten ob, die Ab=
das
Wettſingen durch die Vorträge der zweiten
Freunde und Anhänger ſeiner Kunſt zuſammen, um bis
grenzung Albaniens fertigzuſtellen und das Statut Alba
Gruppe (wiederum neun Vereine, nämlich Frohſinn=
dahin
durch rege Sammeltätigkeit die Stiftung auf ein
niens zu beraten. Die nächſtbeteiligten beiden Mächte,
Düſſeldorf=Grafenberg, Apollo=Bonn, Männergeſangverein
wünſchenswerte Höhe zu bringen. Die Stiftung wird
Oeſterreich=Ungarn und Italien, haben unmittelbares In
Erfurt, Sansſouci=Eſſen, Sängerbund=Krefeld, Männer=
von
Friedrich von Schoen in München verwaltet und
ereſſe daran, daß dieſes Programm tatſächlich durchge=
quartett
=Mülheim a. Rh., Quartettverein=Düſſeldorf, Sän=
unterſteht
der Aufſicht des bayeriſchen Staates. In jedem
führt wird. Solange das nicht geſchehen iſt, dauern di
gerbund=Solingen, Eintracht=Köln=Deutz) fortgeſetz
Feſtſpieljahr gelangen die vorhandenen Zinſen in Forn
von der Monarchie mit Italien eingegangenen Verpflicht=
unter
immer ſteigender Anteilnahme des Publikum,s
von Freikarten und Reiſeſtipendien zur Verteilung. In
ungen fort. Dieſen Verpflichtungen werden beide Mächte
Der Kaiſer wohnte mit dem Prinzen und der Prin=
den
beiden letzten Feſtſpieljahren 1911 und 1912 konnten
unter allen Umſtänden treu bleiben und ſie werden dem
Friedrich Karl
von
Heſſen
wiederum
Stipendien an zuſammen 600 Perſonen im Betrage von
zeſſin
entſprechend vorgehen. Mit welchen Mitteln und zu wel
dem Wettſtreit bei und zeichnete auch
rund 46000 Mark vergeben werden. Unter den Glück=
ſeinerſeit
ſeinerſeit=
chem
Zeitpunkt, ſteht heute allerdings noch nicht feſt. Das
treffliche Leiſtungen durch Beifall aus. Der Nach=
ichen
befanden ſich Angehörige aller Stände, deren Sehn
hängt größtenteils von der Entwickelung ab, welche die
mittag verlief inſofern weniger intereſſant als
ſucht nach dem Feſtſpiel=Erlebnis groß war, deren Mittel
Dinge in Albanien nehmen. Von einer Aufteilung Alba=
aber
zu einem Beſuche Bayreuths nicht ausgereicht hätten,
der Vormittag, als die Leiſtungen der konkurrierenden
niens oder auch nur einer Aufteilung der Intereſſen=
hauptſächlich
jüngere Leute, Studierende, Künſtler, Beamte
Vereine keine ſo bedeutenden Wertunterſchiede erkenner
phären iſt abſolut nicht die Rede
und Geiſtliche, Mediziner und Schriftſteller, Handwerke
ließen, vielmehr im Durchſchnitt ein gutes Mittelmaſ
und Arbeiter. Das bisher Erreichte gibt Hoffnung und
repräſentierten. Aeußerlich am vorteilhafteſten ſchnitt der
Die Friedensverhandlungen.
Verein Sansſouci aus Eſſen=Ruhr unter
Mut zu weiterer erfolgreicher Arbeit. Möchte insbeſon=
Leitung
* Konſtantinopel, 5. Mai. Die Pforte leilk
dere der bevorſtehende hundertſte Geburtstag
von Muſikdirektor Mathieu Müller ab. Das Stimm
halbamtlich mit, daß die Friſt für die Einſtellung
Richard Wagners jeden Kunſtfreund veranlaſſen
material dieſes Chores iſt in Tenören und Bäſſen gleich
der Feindſeligkeiten zwiſchen Türken und
ſeine Liebe und Verehrung für unſeren großen deutſchen
gut, trefflich erzogen und funktioniert exakt und ſauber
Bulgaren nur um 10 Tage verlängert worden ſei
Meiſter mit der Tat zu beweiſen. Und wie könnte er das
Das Enſemble klingt außerordentlich einheitlich mar
Amtlich wird erklärt, daß Verhandlungen im Gange
beſſer, als wenn er in ſeinem Sinne handelte und freu=
merkt
, daß ein guter, erfahrener Chorpädagoge an de
eien über den Transport der türkiſchen Truppen, die ſich
digen Herzens mithülfe, den freien Zugang zu Wagner=
Spitze ſteht. Leider iſt ſein künſtleriſcher Geſchmack nich
in Albanien befinden, ſowie der Truppen Eſſad Paſchas,
größtem Lebenswerk, Bayreuth, allen denen zu erſchlie
ebenſo entwickelt wie ſeine Erziehungsgabe, die Vortrags=
dem
befohlen worden ſei, ſeine Truppen unter den Befehl
zen, die es ſehnſuchtsvoll nach dem großen reinen Erleb
weiſe des Chors neigt zu outrierter Nüancierung (es
des Kommandanten der Weſtarmee, Ali Riza, zu ſtellen.
nis höchſter Kunſt verlangt! Landesausſchüſſe, Orts
ſei nur an die unmotiviert verzerrte Wiedergabe von
Der Generalſtabsoffizier Edib Bey iſt zum Attaché der
gruppen wurden in großer Zahl gegründet, auch hier in
Lützows wilder Jagd erinnert), zu forcierter Rhythmil
türkiſchen Friedensdelegation ernannt worden
Darmſtadt, wo ſeit 10 Jahren die unter dem Vorſitz
überhaupt zur abſichtlichen Betonung von Effekten, die
des Großherzoglichen Rats Sonne ſtehende Männerorts=
etwas
willkürlich Erzwungenes haben, obſchon ſie beim
Letzte Nachrichten.
gruppe jahraus jahrein eine rege Sammel= und Werbe=
Publikum ihren Zweck erfüllen. Sympathiſcher wirkte it
* Wien, 6. Mai. Nach der Südſlawiſchen Korre=
tätigkeit
entfaltet hat.
dieſer Beziehung der Erfurter Männergeſangverein, der

ſpondenz hatten die italieniſchen öſterreichiſchen und fran=
auch
für die Wahl von Grells Motette Gnädig und
zöſiſchen Vertreter in Tirana eine Unterredung mit
barmherzig eine beſondere Anerkennung verdient. Hier
Eſſad Paſcha. Dieſer erklärte, daß er weder ein Königtum
Literariſches.
iſt mit vieler Intelligenz und impoſantem Fleiß ein künſt
unter türkiſcher Souveränität errichten wolle, noch Ab
leriſch recht bemerkenswertes Reſultat erzielt worden
Friedrich Nietzſches Werke beginnen ſoeber
tretungen von albaniſchem Gebiete vorgenommen oder zu=
Der Chor verfügt zwar nicht über ſo klangſchöne Stim
in einer Lieferungsausgabe in Alfred Kröners Verlag
geſagt habe. Alle bisher ausgeſprengten Gerüchte ſchei=
men
wie die Mitbewerber vom Rhein, und deklamier
in Leipzig zu erſcheinen. Dieſelbe umfaßt 44 Lieferungen
nen demnach falſch. Eſſad Paſcha hat ſeine albaniſchen
daher zuweilen mehr, als einer ausgeglichenen Geſangs
zu 1 Mark, von denen alle 14 Tage eine Lieferung aus
Mitkämpfer entlaſſen und wird ſeine regulären Trupper
wirkung zuträglich iſt, aber er hat ſich trotz dieſer gerin=
gegeben
wird. Die erſten Lieferungen enthalten die
mit denen Dſchavid Beyes vereinigen, um ſie gemeinſam
geren äußeren Mittel unter ſeinem Dirigenten, Herrn
Schriften des jungen Nietzſche, aus der erſten Zeit ſeine
nach Anatolien zu bringen. Eſſad Paſcha will ſich in den
Profeſſor Thienel, diesmal mit allen Ehren behauptet
Dozententätigkeit in Baſel, des ſchaffensfreudigen Gelehrten,
Dienſt der Neuordnung der Dinge in Albanien ſtellen.
Aehnliches gilt, wenn auch nicht in gleichem Maße, vor
der in den Griechen ein Volk mit vorbildlicher Kultur ſah,
Wien, 6.
Mai. Nach Mitteilungen von unter=
dem
Solinger Sängerbund. Bei den übrigen Chören
das noch immer befruchtend auf unſere Lebensgeſtaltung
richteter Seite, iſt der Abtransport ſerbiſcher
die zum größten Teil aus den niederrheiniſchen Städter
einwirken kann, der in Schopenhauer ſeinen philoſophiſchen
Truppen aus Albanien ſehr weit fortgeſchritten
kamen, überwog faſt durchweg die Freude am Vollklan
Wegweiſer und in Richard Wagner den Genius verehrte
Der Albaniſchen Korreſpondenz zufolge hat der letzte ſer
und an der Kraft der Stimmen die Geſangs= und Vor
der ſeine künſtleriſche Sehnſucht durch ſchaffende Tat voll
biſche Soldat Durazzo am 3. Mai verlaſſen. In Valona
befriedigt. Man ſubſkribiert auf die neue Lieferungs
tragskunſt. Man darf die Schuld daran wohl in erſter
herrſcht Ruhe.
ausgabe von Nietzſches Werken bei allen Buchhandlungen,
Linie den Dirigenten beimeſſen, die ihre Chöre meiſt auf
eine reine orcheſtrale Manier Lehandeln und ſie daher
welche die ſoeben erſchienene erſte Lieferung auch zur
Anſicht vorlegen
zu Wirkungen anzutreiben ſuchen, die völlig außerhalt
Letzte Nachrichten.
Unter dem Titel Literariſche
Leckerbiſſen
des Weſens der vokalen Kunſt liegen.
Sammlung von Kabinettſtücken deutſcher und ausländiſcher
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.
Literatur, erſcheint im Verlage von Theodor Lißner in
Berlin, 6. Mai. Die im deutſchen Bauar=
Charlottenburg ein Unternehmen, welches dem deutſchen
Luftfahrt.
beiterverband organiſierten Maurer, Betonarbeiter
Volke durch Darbietung markanter, abgeſchloſſener Stücke
und Hilfsarbeiter Groß=Berlins nahmen in drei ſtart
Prinz Heinrich=Flug 1913
aus der Belletriſtik eine geſunde geiſtige Koſt und zugleich
beſuchten Verſammlungen den Einigungsvorſchlag
eine Charakteriſtik ſeiner Dichter geben und damit das
* Koblenz, 5. Mai. Für die anläßlich des Prinz
an, nachdem die Zimmerer bereits vorher zugeſtimmt
Intereſſe an ihren Schöpfungen neu beleben uud befeſtigen
Heinrich=Fluges ſehr zahlreich hier zu erwartenden Frem=
hatten

oll. Die Sammlung erſcheint in vornehmer Ausſtattung
den ſei nochmals darauf hingewieſen, daß die Ankunft der
* Hamburg, 6. Mai. Der Imperator wird ſeine
mit Initialen und Kopfleiſten geziert in Kleinoktav
Flieger von Kaſſel am Pfingſtmontag bereits von 6 Uhr
Probefahrten am 9. Mai wieder aufnehmen
Bändchen zum Preiſe von je 30 Pf. broſch. und 60
Pf.
morgens an erfolgt. Um dieſe Zeit wird auch Prin
* Bremen, 6. Mai. Die Rettungsſtation
geb., zugleich aber auch in einer feinen Ausgabe auf
echt
Heinrich von Preußen ſchon auf der Karthauſe anweſend
Travemünde der deutſchen Geſellſchaft zur Rettung
Bütten gedruckt, in Leder gebunden zum Preiſe von
ein. Nachmittags 3½ Uhr beginnen die Höhen=, Flug
Schiffbrüchiger telegraphiert: Am 5. Mai von dem bei
1.80 Mk. Jedes Bändchen enthält Proſa= und Vers=
gaſt
= und Dauerflüge, die ſich bis 6½ Uhr ausdehnen. Am
Niendorf geſtrandeten deutſchen Schoner Venus dre
Dichtungen (Humoresken, Novelletten und Erzählungen
Abend, etwa 10 Uhr, iſt das große Rheinfeſt mit Ehren=
Perſonen durch die Mannſchaft der Raketenſtation Trave=
uſw
.) eines Autors mit Bildnis desſelben und literariſcher
breitſtein= und Uferbeleuchtung, ſowie Höhenfeuerwerl
münde gerettet. Die Rettungsſtation Treptow=
Am Dienstag von 4 bis 7 Uhr nachmittags ſind wieder
Linleitung, ſowie Aufführung ſeiner ſämtlichen Werke
Werdeep der deutſchen Geſellſchaft zur Rettung Schiff=
Schauflüge. Am Mittwoch, 14., von 3½ Uhr vormittags
brüchiger telegraphiert: Am 5. Mai von dem deutſchen
an, findet der Weiterflug der Teilnehmer am Prinz
Gaffelſchoner Adolf Kapitän Engelland, geſtrande
Heinrich=Fluge nach Karlsruhe ſtatt. Die Straßenbahn
zwiſchen Horſt und Deep. mit Kopfſteinen von Schweden
richtet einen ausgedehnten Abend= und Nachtbetrieb ein.
Der Balkankrieg.
nach Hamburg beſtimmt, ſind fünf Perſonen gerettet wor=
Für Unterkunft der Fremden iſt vorgeſorgt. Für die
den durch die Mannſchaft der Raketenſtation Treptow=
Die Räumung Skutaris
Schauflüge ſind vorgeſehen: Frühwettbewerb, Fluggaſt
Werdeer
wettbewerb. Höhenwettbewerb. Der Flieger, der di
* Wien, 6. Mai. Die Blätter nehmen den En!
* Peſt, 6. Mai. Die Regierung brachte im Reichstage
größte Höhe erreicht, erhält 1000, der zweite 500 Mar=
einen
Geſetzentwurf ein, welcher den Vertrag des Finanz=
chluß
König Nikitas, Skutari zu räumen, mit gro=
Beginn und Ende der Flugzeit werden durch Flaggen=
niniſters
mit den Skodawerken, Aktiengeſellſchaft, in Pil
ßer Freude auf und geben der Anſicht Ausdruck,
zeichen und Böllerſchüſſe bekannt gegeben.
ſen und der Friedrich Krupp=Aktiengeſellſchaft in Eſſen
daß mit dieſem Ereignis die internationale Spannung
wegen der Errichtung einer Geſchützfabrik zur parlamen=
in
der Hauptſache behoben ſei. Die Neue Freie Preſſe
ariſchen Genehmigung unterbreitet. Der Finanzminiſter
agt: Was die Monarchie in Uebereinſtimmung mit der
vurde ermächtigt, nominal 7 Millionen Kronen Aktien zu
Sporf, Spiel und Turnen.
Beſchlüſſen der europäiſchen Mächte wollte, iſt buchſtäl
übernehmen.
lich geſchehen, Skutari wird geräumt, bedingungslos
* Pferderennen zu Mannheim, 6. Mai. Schloßgarten=
Rom, 6. Mai. Nach den Meldungen einiger Blät=
Nichts Halbes und nichts Schwächliches heftet ſich an der
Jagdrennen. 5000 Mark: 1. Eiſens Sartorys (Dr. Rieſe)
ter über das Befinden des Papſtes erklärt der
Uebergang zum Frieden nach der ernſteſten Kriegsgefahr
2. Fifth Ace. Ferner: Armide. 14:10.
Werderrennen
Oſſervatore Romano: Der Papſt wird ſich wegen der von
Noch eine Hoffnung möchten wir ausſprechen, nämlich,
4000 Mark: 1. Major Hopfens Mir (Lt. Frhr. v. Berchem)
der letzten Krankheit zurückgebliebenen Symptome einer
daß auch die geplante Entſendung unſerer Soldaten nad
2. May Royal, 3. Norton Lizzi. Ferner: Miſſile, Ma
Nachbehandlung unterziehen. Die Spaziergänge in den
Nordalbanien und die italieniſcher Truppen nach Süd
dame Foutſi. 34:10: 13, 13:10. Lindenhof=Flachrennen.
Garten unterbleiben gemäß den Vorſchriften der Aerzte.
albanien unterbleibt. Die Entfernung von Eſſad Paſche
3000 Mark: 1. Felix Simons Hades (Lt. Graf Holck)
ſich ſehr wohl. Der Vor=
Man kann ſagen, er befindet
aus dem albaneſiſchen Gebiet wird nach dem Zuſammen
2. Celius, 3. Paradox. Ferner: Litrun, Magnificat. 26:10
ſchrift entſprechend wird der Papſt in der nächſten Zeit
bruch der Politik König Nikitas durch ſanftere Mittel ge
Badenia. 70000 Mark: 1. Dr. Pachalys
10, 10110
auch Pilaer nicht empfangen.
ingen, als durch ein militäriſches Aufgebot zweier Groß=
Turandot (Herr A. de Fournas), 2. Iſinboy, 3. Flor
London, 6. Mai. Heute vormittag ſah ein Poliziſt,
mächte. Die Monarchie möchte jetzt, wie die übrigen Völ=
ham
. Ferner: Saint Ferréol, Silver Sea, Nena Sahib II,
wie eine Frau eine mit einer brennenden Zünd=
Europas, alle Segnungen des Friedens genießen.
Tucker, Bayard IV,
Bauernfänger, Nowton, Doppel=
chnur
verſehene Blechſchachtel mit der Aufſchrift Votes
Das Neue Wiener Tagblatt ſchreibt: Der Erfolg der
for women vor einem Hoteleingang niederlegte. Die
gänger, Thu’s lieber
Blondel. 69:10; 28, 41, 87110
Monarchie iſt um ſo höher anzuſchlagen, da es gelungen
Frau wurde verhaftet
iſt, die Forderungen Oeſterreich=Ungarns auf friedlichem
Madrid, 6. Mai. Der König und Miniſterpräſiden:
Wege durchzuſetzen, wenn auch alle Machtmittel zur Ver=
Romanones ſind heute vormittag nach Paris abge=
Die Schiffskataſtrophe bei Helgoland.
fügung geſtellt waren, um dem Beſchluſſe Europas prak=
reiſt

Die Reichspoſt ſchreibt:
iſche Geltung zu verſchaffen
* Berlin, 6. Mai. Ueber die Schiffskata
Eines zeigte ſich jetzt in dem Augenblick, als unſere aus
Bonn, 6. Mai. Der Orientaliſt Geheimrat Prof
ſtrophe bei den Bergungsarbeiten des bei Helgo
wärtige Politik aus ihrer Paſſivität heraustrat, der
Prim iſt heute vormittag im 70. Lebensjahre ge=
and
liegenden Vorderteils des Torpedoboots S 178
eſten Willen bekundete, das Schwert auch in die Wag=
wird
noch gemeldet: Der Bergungsdampfer Unterelbe‟
ſtorben
chale der Entſcheidung zu werfen. Sie wandelte das
Kurhaven, 6. Mai. Seit geſtern nachmittag herrſcht
bekam gegen 2 Uhr geſtern nachmittag bei ſtarkem Nord
ganze Bild, nicht eine Politik des Friedens um jeder
oſtſturm die Schlagſeite und kenterte ſchließlich gegen
bei Helgoland ein orkanartiger Südoſtſturm. Die au
Preis, ſondern die eines energiſchen, furchtloſen Willens
3 Uhr. Die ſieben Perſonen, welche ertranken, ſind: Ka=
der
Reede ankernden Schiffe mußten den Hafen aufſuchen,
der auch vor dem äußerſten nicht zurückſchreckt, errang
pitän Habbe, Bootsmann Fiſcher, Aſſiſtent Ahrend, die
um nicht auf den Strand getrieben zu werden.
den Sieg und bewahrte uns den Frieden
Matroſen Hayes, Lahmann und Hartmann, ſowie der
Hirſchberg, 6. Mai. Seit heute früh fällt im Rie=
Schiffskoch. Gerettet wurden die Matroſen Jakob Kant.
* Wien, 6. Mai. In der Verzichterklärun
ſengebirge und in den Tälern Schnee
Johann Wilkens, der Stewart Walter Vocht. Heizer Hans
wie
des Königs Nikolaus auf Skutari iſt,
Poſen, 6. Mai. In der Ortſchaft Lelcye bei Lublin
Kloth, Heizer Friedrich Mickeleit, erſter Maſchiniſt Roya
von zuſtändiger Seite betont wird, von irgendwelchen Be=
iſcherte
ein Feuer 100 Wohnhäuſer und öffentliche Ge=
Aſſiſtent Paul Fouche, die Leichtmatroſen Bernhard Huch=
ingungen
oder dem Vorbehalt des Beſchluſſes der
bäude ein. 400 Familien ſind obdachlos.
ter, Paul Holiva und Ohlſen
Skupſchtina keine Rede. Daher iſt es auch nicht zutref=
Madrid, 6. Mai. Während einer Vorführung
end, wenn es heißt, daß die Mächte über den Zeitpunkt
ſtürzte geſtern abend der Zirkus Borſea in
Puertollano ein. Etwa 2000 Perſonen ſtürzten den Aus=
und die Modalitäten der Uebergabe Skutaris in ihre
Vermiſchtes.
gängen zu. Zwei Beſucher wurden getötet, vierzehn
Hände noch beraten werden. Vielmehr haben die Kom
wurden tödlich und 250, meiſt Frauen und Kinder, mehr
Die Richard Wagner= Stipendien=
mandanten
der europäiſchen Geſchwader der Blockade=
oder
weniger ſchwer verletzt.
Stiftung. Friedrich Schoen in Worms ergriff mit
flotte bereits Inſtruktionen, mit der montenegriniſche
Athen, 6. Mai. Nach Meldungen aus Lariſſe
Begeiſterung den Gedanken des Meiſters und begründete
Regierung die Modalitäten über den Abzug der montene
wurde der griechiſche Bandenführer Lolios, der ſeiner=
griniſchen
Truppen aus Skutari und über die Beſetzung
im Sommer 1882 die Richard Wagner=Stipendien= Stiſt=
zeit
den deutſchen Ingenieur Richter aus Jen=
Skutaris unverzüglich zu vereinbaren und alsbald mit
ung, die zuerſt nur eine beſcheidene, dann aber ein
entführt hatte und vor einiger Zeit aus dem Ge
Detachements von Marineſoldaten in die Stadt einzu
immer ſegensreichere Tätigkeit entfalten konnte. Noch
fängnis entflohen war, von den Soldaten bei der Ort=
ücken
. Inzwiſchen wird auch die Regierung in Cetinje
kurz vor ſeinem Tode ſchrieb Wagner (Briefe an ſeine
ſchaft Mitſomi getötet
durch die Vertreter der Großmächte von den an di
Künſtler, S. 406): Am meiſten Gutes verſpreche ich mir
Saloniki, 6. Mai. Der Mörder des Königs
Blockadeflotte ergangenen Weiſungen in Kenntnis geſetzt
von der Stipendien=Stiftung, ſie wird die eigentliche
von Griechenland, Chinas, hat Selbſtmord be
verden. Sobald die Beſetzung Skutaris durchgeführt iſt,
Wohltäterin ſein, und mit allen Kräften werde ich ſie unter=
gangen
, indem er ſich heute morgen aus dem Fenſter
wird die Blockade aufgehoben. Die internationale Be
ſtützen, ſobald dies möglich wird, ſelbſt mit unſeren Ein=
ſtürzte
.
ſatzung Skutaris ſoll ſolange dort bleiben, bis die auto=
nahmen
. Soll aber die Stiftung im Sinne des Meiſters

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Nummer 105.
Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 7. Mai 1913.
Wei Magenverſtimmungen erzielt man durch eine
leichte Kufeke‟=Bouillon als Diät überraſchende
Erfolge; es iſt diejenige Koſt, die trotz mangelnden
(Statt beſonderer Anzeige.)
Appetits gern genommen wird, das geſchwächte Organ
Statt jeder beſonderen Anzeige.
nicht belaſtet, ſondern verdauungsregelnd wirkt. (II,10505
Todes=Anzeige.
Heute entſchlief ſanft nach kurzer Krankheit
Aus dem Geſchäftsleben.
Verwandten, Freunden und Bekannten
unſere liebe, teuere Schweſter, Schwägerit
Man ſchreibt uns: Der König von Dänemark,
hierdurch die traurige Mitteilung, daß mein
und Tante
welcher ſchon mehrere Adler=Automobile in Benutzung
lieber Mann, unſer lieber Vater, Großvater
hat, erteilte dieſer Tage den Adlerwerken in Frank
Schwiegervater, Bruder und Onkel
(10571
furt a. M. wieder einen Auftrag auf eine 12/30
Ps
Fräulein
Adler=Luxus=Limuſine neueſter Konſtruktion.
Die
Fabrikate der Adlerwerke, welche auch in den Kreiſen de
Georg Schneider
hieſigen Ariſtokratie gut eingeführt ſind, werden durch
Lina Spamer
Herrn Hoflieferanten Ober, Darmſtadt, Karlſtraße 30
heute nacht ½2 Uhr nach langem, ſchwerem,
vertreten
Um ſtille Teilnahme bitten
mit Geduld getragenem Leiden, im nicht ganz
vollendeten 77. Levensjahre ſanft entſchlafen iſt.
die trauernden Hinterbliebenen:
Die trauernden Hinterbliebenen:
Namens derſelben
Dorothea Schneider, geb. Mees, Darmſtadt,
A. Spamer, Geh. Reg.=Rat.
Familie Heinrich Schneider, Karlsruhe,
Todes=Anzeige.
Darmſtadt, 6. Mai 1913.
Franz Schneider, Darmſtadt,
Heinrich Bingel, Darmſtadt,
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
,
Die Beerdigung findet Donnerstag,
8. Mai
Georg Schleid, Darmſtadt,
,
4 Uhr, vom Trauerhau
ſe Wald=
nachmittags

Verwandten, Freunden und Bekannten hier
Thea Schneider, Darmſtadt
ſtraße 4 aus, ſtatt.
(B10596
mit die traurige Nachricht, daß geſtern aben:

Darmſtadt, den 6. Mai 1913.
mein lieber Mann, unſer guter Vater
(10599
Se
e
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 8. Mai,
nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des Fried

hofes aus, ſtatt.
Me
M
Frisarich Uinel Schick
Todes=Anzeige.
nach längerem Leiden ſanft entſchlafen iſt.
Heute verſchied nach kurzem Leiden unſer
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Tageskalender
liebe, gute Mutter, Schwiegermutter und
Großh. Hoftheater. Anfang 7 Uhr, Ende gegen
Großmutter
Antonie Schick.
(*12228
10½ Uhr (Ab. B): Judith‟
ichtbilder=Vortrag von Amtsrichter Schwabe um
Darmſtadt, den 6. Mai 1913.
Frau Maria Fassel Wwe.
8½ Uhr im Saale der Landesbaugewerkſchule (Heſſiſcher
Bund für Heimatſchutz)
geb. Klingel
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 8. Mai
Verſammlung des Vereins der Freunde in der Not
nachmittags 4½ Uhr, vom Eliſabethenſtift aus
im Alter von 67 Jahren.
um 6 Uhr im Stadthaus
ſtatt. Einſegnung um 4 Uhr daſelbſt
Monatsverſammlung des Deutſchen und öſterr.
Die trauernden Hinterbliebenen
Alpenvereins um 8½ Uhr im Fürſtenſaal
S
Monatsverſammlung der Zivilmuſiker=Vereinig=
Emil Freund u. Frau Eva, geb. Faſſel,
ung um 9 Uhr im Vereinslokal (Grafenſtr. 8).
Mee e
und 4 Enkelkinder.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. Bürgerkeller um
8 Uhr
Darmſtadt, den 6. Mai 1913.
Dankſagung.
Verſteigerungskalender.
Die Beerdigung findet Donnerstag mittag in
Für die vielen Beweiſe liebevoller Teilnahm
Donnerstag, 8. Mai
Mainz ſtatt.
anläßlich des Hinſcheidens unſerer unvergeßlichen
guten Mutter
Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 4 Uhr in der
(10555
Ludwigshalle‟
Frau Eiisabethe Götz, geb. Reibolé
Futter=Verſteigerung um 4½ Uhr auf der ſtädti=
ſchen
Pallaswieſe.
Lehrerswitwe
Amtlicher Wetterbericht.
ſagen wir allen Beteiligten, insbeſondere auch den
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Druck und Verlag:
L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
beiden Geiſtlichen, Herrn Pfarrer Anthes zu
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton
Das Hochdruckgebiet im Nordoſten iſt
verſtärk
Brensbach und Herrn Pfarrer Vogel dahier, auf=
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
während die Depreſſion von Island ſchon nach England
richtigen Dank
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
gezogen iſt. Unter dem Einfluß von Teilwirbeln regnete
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
Darmſtadt, den 6. Mai 1913.
es geſtern in unſerem Bezirk ziemlich ſtark. Heut
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
morgen iſt es überall trüb und kühl. Ueber Deutſch
Im Namen der trauernd Hinterbliebenen:
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
land ſteigt der Druck, während er über England fällt
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Wir werden wohl nicht unter ſtärkeren Einfluß des
Frau Eliſe Kraft, geb. Götz,
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
Tiefs kommen.
Frau Anna Lutz, geb. Götz.
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 7. Mai
zurückgeſandt.
2
Meiſt trüb, zeitweiſe Niederſchläge, kalt und Oſtwind.
Für
die Pfingstfeiertage:

Mer
Eibier
Kammeibrau
Versand
ab
den 5. Mai.
Montag,
Bestellungen hierauf
nehmen die bekannten
Vorzagticher Feiertugstram.
Verkaufsstellen
sowie die Brauerei selbst
-
Telephon
385
. (10345son
In Proz.
Letzte
In Proz,
Zf.
Bf.
(
(3
(
Divid
Kurſe vom 6. Mai 1913.
20/10 Oeſt. Südb. (Lomb.)
53,90
3½
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
Offenbach . . . . .
-
8 Schuchert, Nürnber=
156,10
3 Raab=Oedenburg
75,80
4
-
,
86,0
S. 19. . .
Wiesbaden . . . . .
225
12 Siemens & Halske
Ditgeteilt von Hermann Reichenbach.
4 Kronprinz Rudolfbahn
4 Frankf. Hyp.=Kredit
95,00
do.
134,00
5 Bergmann Electr. .
InPro
Zf.
InProt
Zf.
85,7.
4 Ruſſ. Südweſt. . . .
95,1
S. 52 . . . . . .
96,00
Worms . . . . . .
168,2.
10 Deutſch. Ueberſee Electr.
Staatspapiere
.100,5
5 Argentinier . . . . .
4½ Moskau=Kaſan . ..
95,00
4 Hamb. Hypoth.=Bank
96,50
3
do
85,60
0 Gummi Peter . . .
1,00
99,90
Diſche. Reichsſchatzanw.
do.
31
87,30
do
86,00
do.
Liſſaboner v. 1888
0 Kunſtſeide Frankfurt
68,2
86,60
4½ Chile Gold=Anleihe
4 Wladichawchas
3½ Deutſche Reichsanl.
91,0
95,20
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
,
98,20
30 Adler=Fahrradwerk
Verzinsliche
76,10
99,10
5 Chineſ. Staatsanleihe
4
do
Rjäſan Koslow . . .
31
85,70
do.
85,90
Kleyer
454,00
Anlehensloſe
,
41
99,90
4
Preuß.
do
90,90
Schatzanweiſc
72,50
Portugieſ. Eiſenb. .
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Ban
Maſchinenf. Badenia 149,60
Tlr. 100
4 Badiſche . . .
86,60
4½ Japaner
91,1
3½ do. Conſols . . .
. .
do
71,30
S. 12, 13, 16
97.70

0 Wittener Stahlröhren
-
3½ Cöln=Mindner 100
76,10
34,
5 Innere Mexikaner. .
do.
do
88,60
Livorneſe=

68,7
S. 14, 15, 17, 24/2
,
-
158,50
9 Steana Romana Pet=
Holl. Komm. . fl. 100
97,70
4 Bad. Siaatsanleihe .
do
3 Salonique=Monaſtir
62,70
1823. . . . . . .
97,70
15 Zellſtoff Waldhof
236,00
Madrider . . Fs. 100
73,20
92,00
4 Gold=Mexikanerv. 1904
do.
3½
81,5
80,2
4 Baadadbahn . . . . . .
Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
12,83 Bad. Zucker=Wag
4 Meininger Pr.=Pfand=
79,90
3
5 Gold=Merikaner . . .
do
93,60
Anatoliſche Eiſenb.
4½
S. 1 u. 2, 68 . ..
85,90
202,00
häuſel. . . . . .
135,60
briefe . . . .
99,7
3 Buenos Aires Provinz
4 Bayr. Eiſenbahnanleih
Miſſouri=Paciſic
67,7.
70,0
,
S. 35 . . . . . .. .
85,74
0 Neue Boden=A. A.=Beſ
Oeſterr. 1860er Loſe . 176,00
85,00
do
3½
Northern=Paciſic
S. 911
95,2.

Aktien inländiſcher
85,80
. , . .
0 Südd. Immobilien
53,50
3 Oldenburger . . . . .
128,00
75,2
do
Southern=Pacifi=
. .
89,30
Transportanſtalten
Meininger Hyp.=Bank
97,00
-
2½ Raab=Grazer fl. 150
Vergwerks=Aktien
99,00
4 Hamburger Staatsanl.
Louis und Sat
3½
5 St.
10 Hamb.=Amerika=Pakel
do
85,90
99,0
4 Heſſ. Staatsanleihe
Unverzinsliche
4 Rhein.
Francisco. . . . .
ahrt .
Hypothek.=Banl
,
148,2a
10 Aumetz=Friede . .
179,50
98,00
4 do. do. (unk. 1918
Anlehensloſe
5 Tehuantepec . . . . .
7 Nordd. Lloyd . . .
95,00
122,70
(unk. 1921) .
97,5
14 Bochumer Bergb. u.
84,8
de
3½
Augsburger . .
.. ſl. 7
3½ do. (unk. 1914)
6½ Südd. Eiſenb.=Geſ. . 127,90
85,6
Gußſt.
. . ,
.220,30
Bank=Aktien
3
do.
74,00
Braunſchweiger Tlr. 20 194,00
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf
98,50
Aktienausländiſcher
11 Deutſch=Luxemburg.
76,20
3 Sächſiſche Rente
10 Bank für elektriſche
Freiburger . . . . Fs. 15 110,2
do
3½
Transportanſtalten.
86,6
Bergb. . . . . . . 165,80
-
98,81
Untern. Zürich
4 Württemberg unk. 192
Mailänder . . . . Fs. 45
Städte.
Anatol. Eiſenb. 67½
10 Gelſenkirchener . . . . 188,75
88,90
v. 1900
7½ Bergiſch=Märkiſche
36,00
do.
. . . Js. 10
Obligationen
Einz. Mk. 403
9 Harpener . . . ..
198,00
145,5
5 Bulgaren=Tabak=Anl
99,1
Bahn
ll. 7

Meininger . . . ..
35,00
Darmſtadt . . . .
96,50
Baltimore und Ohio .
18 Phönix Bergb. un
98,71
9½
.Berlin. Handelsge
56,00
Griechen v. 188
163,00
Oeſterreicherv. 1864fl. 100 560,00
1½
do,
87,0
Schantungbahn . . .
136,25
Hüttenbetrieb.
268,00
6½ Darmſtädter Bank
do.
Italiener Rent=
100,00
115,75
v. 1858fl. 100 475,00
Frankfurt. . . . . . .
Luxemb. Prince Henr
97,60
3 Oberſchl. Eiſen=Ind.
2485
12½ Deutſche Bank .
86,60
Oeſterr. Silberrent
4½
Ungar. Staats . . fl. 100 395,00
do
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.)
95,0
27½
Caro. . . . ...
85,6
Deutſche Vereinsbank
115,00
89,30
do. Goldrente ..
Venediger . . . . Fs. 30 55,00
Gießen . . . . . . .
-
6 Pennſylvania R. R. .
6 Laurahütte
. . ,
174,00
83,60
do. einheitl. Rente
6 Deutſche Effekt.= und
Türkiſche . . .
Fs. 400 166,60
.
10 Kaliwerke Aſchersleben
113,00
Induſtrie
3 Portug. unif. Serie I
W.=Bank . . .
62,00
Gold, Silber und
Letzte
Heidelberg . . . . . .
95,80
Weſteregeln 194,00
13
10 Diskonto=Kommandit 134,20
Aktien.
do. unif. Ser. III
Divid.
Banknoten.
do.
87,0
7½ South Weſt Africa 124½
5
8½
Dresdener Bank
-
4 Brauerei Werger
do. Spezial .
151,00
64,00
,
Engl. Sovereigns . . . .
Karlsruhe . . . . .
20,40
Prioritäts=
209,00
Frankf. Hypoth.=
10
5 Rumänier v. 1903
99,00
28 Bad. Anilin= u. Soda
,
20 Franks=Stücke . . . .
do.
-
16,21
Obligationen.
6½
Fabrik .
do.
v. 1890 .
Mitteld. Kreditbank 115,25
560,50
91,60
-
Amerikaniſche Noten . .
Magdeburg. . . . .
4,10
Nationalb. für Deutſchl. 115,90
do.
14 Chem. Fabrik Grie
v. 1905 .
Südd. Eiſenb.=Geſ.
3½
87,7
do.
Engliſche Noten . . . .
20,4.
Pfälziſche Bank. . .
heim
4 Ruſſen v. 1880 . . .
88,50
123,25

Nordd. Lloyd=Obl
4½
254,50
Franzöſiſche Noten. . . .
Mainz . . . . . . . .
81, 1.
96,30
6,95 Reichsbank . . .
132,10
30 Farbwerke Höchſt
do. v. 1902 . . . .
89,50
Eliſabethbahn, freie .
621,5
Holländiſche Noten. . .
do
168, 7.
87,20
1
Rhein. Kreditbank.
87,71
99,8
do. v. 1905 . . . .
128,50
20 Verein chem. Fabrike
Franz=Jofefs=Bahn . .
Italieniſche Noten . . .
Mannheim . . . .
79,23
95,9
½
Schaaffhauſen.
A.
90,80
Schweden . . . . .
Mannheim . . . . 338,00
Prag=Duxer . . . . .

72,60
do.
Oeſterr.=Ungariſche Noten
84,83
88,00
Bankverein . .
Serbier amort. v. 189.
114,40
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Oeſterr. Staatsbahn
80,3
Ruſſiſche Noten . . . .
München . . . . . .
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Wiener Bankverein . 130,00
7½
30 Chem. Werke Albert 469,50
78,5
89,50
Oeſterr. Staatsbahn
Schweizer Noten . . . . .
Nauheim . . . . .
80,90
Türk. unifiz. v. 1903
86,20
4
14 Holzverkohlung Kon
do
Pfandbriefe
73,80
Nürnberg. . . . . .
96,50
84,70
4 Ungar. Goldrente . .
ſtanz . . . . . . . 339,75
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.)
Frankf. Hypoth.= Ban=
do
.
86,3
Reichsbank=Diskonto
do. Staatsrente. .
-
82,00
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do.
S. 21. . . . . . .
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Offenbach . . ..
Reichsbank=Lombard Zsf. 7

[ ][  ][ ]

Nummer 105.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 7. Mai 1913.
Seite 9.
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[ ][  ][ ]

Nummer 105.
Darmſtädter
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
1
Gefunden:
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1
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Damen=Portemonnaie mit über einer Mark. 1 kleiner ſchwarzer
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Schlüſſel.
brauner Jagdhund. 1
-
Zugelaufen: 1
ſchwarzer
Pinſcher,
10544
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde:
In polizei
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr.
Nr. 56 be=
finden
ſich: 1 Pinſcher (zugelaufen). Die Hunde können
von den
Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden.
Die Ver=
teigerung
der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag
vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
(1053
Bekanntmachung.
Die nachſtehenden Vorſchriften der Polizeiverordnung über den
Woog bringen wir erneut zur allgemeinen Kenntnis
Darmſtadt, den 3. Mai 1913
Großherzogliches Polizeiamt
Gennes
Polizeiverordnung,
den Woog betreffend
Darmſtädter Taglatt Nr. 212 vom 9. September 1908.
Auf Grund des Art. 56 Abſ. 2 Ziffer 1 des Geſetzes, die Städte=
ordnung
betreffend, vom 15. Juni 1874, wird nach Anhörung der
Stadtverordnetenverſammlung der Haupt= und Reſidenzſtadt Darm=
ſtadt
mit Genehmigung Großherzoglichen Miniſteriums des Innern
vom 21. Auguſt l. J. zu Nr. M. d. J. 14409, verordnet, was folgt:
Die polizeiliche Aufſicht über den Woog ſteht dem Großh.
Polizeiamt zu, das ſie durch die ihm unterſtellten Organe, insbe=
ſondere
auch durch den als Polizeiaufſeher zu beſtellenden Pächter
der ſtädtiſchen Badeanſtalten am Woog ausübt
Den zur Aufrechterhaltung der Sicherheit, Ruhe und Ordnung
an und auf dem Woog ergehenden Anordnungen und Weiſungen
des Großh. Polizeiamts Darmſtadt oder der dienſthabenden Polizei=
beamten
hat jedermann Folge zu leiſten
Unterſagt iſt jeder Unfug im Waſſer, an den Ufern, in der
Badehäuſern und in den Anlagen des Woogs; jede Beſchädigung
der Dämme, Uferwerke, Badehäuſer, Nachen, Bäume, überhaupt aller
an und auf dem Woog befindlichen Anlagen und Einrichtungen
ferner das Anhängen an die unter den Duſchebrücken befindlichen
Waſſerleitungsröhren, das Betreten der Grasflächen, ſowie aller nicht
beſtimmungsgemäß den Badenden für immer oder zeitweiſe zur, Be=
nutzung
überlaſſenen Wege, Treppen und Anlagen, ſchließlich das
eigenmächtige Oeffnen oder das Ueberſteigen der Einfriedigungen
In den Anlagen des Waogs müſſen Hunde an der Leine
werden.
geführt
Das Mitnehmen der Hunde in die Badehäuſer und an die
öffentlichen Badeplätze, ſowie die unmittelbar am Waſſer herführen=
den
Wege an der Weſt= und Südſeite des Woogs iſt nicht geſtattet
Das Fahren und Reiten auf dem über dem weſtlichen Woogs=
damm
führenden Weg iſt unterſagt. Ausgenommen von dieſem
Verbot ſind leichte durch menſchliche Kraft bewegte Fahrzeuge, z. B.
Fahrräder, Kinderwagen
Während der Badezeit iſt das unbefugte Betreten des Frauen=
bades
durch männliche Perſonen mit Ausnahme von Knaben bis zu
5 Jahren unterſagt.
Ebenſo dürfen weibliche Perſonen während der Badezeit die
für Männer beſtimmten Badeanſtalten, Badeplätze und die nnmittel
bar am Woog herführenden Wege an der Weſt= und Südſeite nicht
unbefugt betreten.
Das Baden im offenen Woog iſt des Schwimmens nicht
kundig
en Perſonen nur an der ſogenannten Inſel, ſowie an der
durch Einfriedigungen und durch Anſchlag hierfür beſonders kenntlich
gemachten Stellen geſtattet.
Ganz unterſagt iſt das Baden und das Fahren mit Nachen ir
der hinter der Militärſchwimmanſtalt gelegenen (nordweſtlichen) Eck
des Woogs, ſowie für männliche Perſonen jenſeits der nach den
Frauenbädern zu durch Fäſſer bezeichneten Grenze.
Das Aus= und Ankleiden darf nur unmittelbar am Ufer
dagegen nicht an oder auf den Dämmen geſchehen
Ebenſo iſt das Betreten der Dämme und Anlagen in entklei
detem Zuſtande, ſowie das Abſpringen von den Landungsbrücker
verboten.
Die Badenden haben ſich, falls ſie nicht in einer geſchloſſenen
baden, der Badehoſen oder Badeanzüge zu bedienen.
Zelle
Die Benutzung von Seife, das Waſchen von Kleidungsſtücken
ſowie
jede ſonſtige Verunreinigung des Waſſers, der Badezellen
und=Hallen, der Ufer und Dämme, ſowie das Einwerfen von Steiner
und ſonſtigen Gegenſtänden in das Waſſer iſt verboten
Hunde oder andere Tiere dürfen in dem Woog weder gewaſchen
noch gebadet werden.
Die Benutzung der Badehäuſer iſt nur nach Entrichtung de
von Großh. Bürgermeiſterei feſtgeſetzten Gebühr und nach Löſung
einer Badekarte geſtattet. Die Badekarte iſt ſowohl den Polizei
beamten als auch dem Woogspächter und ſeinen Beauftragten auf
Verlangen vorzuzeigen
Innerhalb der Badeanſtalten, mit Ausnahme des Kaſſenraums,
Rauchen verboten.
iſt das
Von Einbruch der Dunkelheit bis 5 Uhr morgens iſt das
unterſagt. Der Schluß der Badezeit wird durch ein Glocken
Baden
angegeben
zeichen
Zuwiderhandlungen gegen die vorſtehenden
Vorſchriften
werden, inſofern nicht andere ſtrafgeſetzliche Beſtimmungen Platz
greifen, mit Geldſtrafe bis zu 30 Mark beſtraft.
Außerdem haben Zuwiderhandelnde gegebenenfalls die zwangs
Wegweiſung vom Woog zu gewärtigen.
weiſe
Dieſe Polizeiverordnung tritt am 15. I. Mts. in Kraft; vor
Jage an iſt die Polizeiverordnung, den Woog betreffend,
dieſem
vom 7
Juni 1885, außer Kraft geſetzt
Darmſtadt, den 7. September 1908.
(10536md
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Bekanntmachung,
Betreffend: Die Vermeidung von Staubentwicklung bei Bauten.
Unter Bezugnahme auf unſere früheren Bekanntmachungen weiſen
wir wiederholt darauf hin, daß nach den beſtehenden geſetzlichen Be
timmungen (§ 366,8
Reichsſtrafgeſetzbuches, Artikel 112 und 292
Polizeiſtrafgeſetzes) diejenigen Beſtrafung zu gewärtigen haben, welche
es unterlaſſen, bei Bauten, namentlich beim Abbruch von Gebäu=
den
und bei der Erneuerung des Verputzes, alle Vorkehrunger
zu treffen, welche geeignet ſind, Gefahren für Vorübergehend
und eine beläſtigende Staubentwicklung zu verhindern. Insbe
ſondere iſt dafür Sorge zu tragen, daſ
der Verputz und das Mauerwerk vor dem Abſchlagen und
während dieſer Arbeiten ausreichend benäßt wird, daß
Bauſchutt nicht auf die Erde abgeworfen, ſondern abgetragen
2.
oder in Gefäßen abgelaſſen und hierbei ebenſo wie beim Auf=
aden
auf Wagen und Abfahren ausreichend benäßt wird, daß
3.
derartige Bauarbeiten, bei welchen eine Staubentwicklung nicht
ganz zu vermeiden iſt, nur in den frühen Morgenſtunden
(vor 8 Uhr vormittags) vorgenommen werden dürfen.
Die Schutzmannſchaft iſt mit Ueberwachung beauftragt
Darmſtadt, den 3. Mai 1913.
(10538
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt
Gennes.
zu verk. Liebigſtr. 39, p.
n 2 kleinere mit
Cello
Musterkoner Einſätzen, da
Anzuſehen Mittwochs
von 1012 Uhr und ½37 Uhr,
überflüſſig, b. zu verkaufen
12262)
Donnerstags ½37=Uhr. (*12256
Emilſtraße 17, I.

Tagblatt, Mittwoch, den 7. Mai 1913.
Seite 11.
Bekanntmachung
Bekanntmachung.
In dem Konkurs über das Ver
Störungen der Ruhe und Ordnung durch Muſizieren betreffend
mögen des Kaufmanns Karl Gies
Anhaltendes Muſizieren, insbeſondere Klavierſpielen, Singen
in Darmſtadt iſt auf Antrag der
Spielenlaſſen von mechaniſchen Muſikautomaten (Grammophoner
Konkursverwalters eine Glähbiger
und dergleichen) im Freien oder bei offenen Fenſtern bildet meiſt
verſammlung au
eine erhebliche Beläſtigung der Nachbarſchaft und erfüllt häufig der
Montag, den 19. Mai 1913,
Tatbeſtand des § 360 Ziffer 11 des Reichsſtrafgeſetzbuchs ( ungebühr=
vormittags
10¼ Uhr
liche Erregung ruheſtörenden Lärms oder Verübung groben
Unfugs).
Zimmer Nr. 217,
berufen worden
Die Schutzmannſchaft iſt angewieſen, gegebenen Falls
einzu=
ſchreiten

Gegenſtand der Beſchlußfaſſung:
(10539
Darmſtadt, den 3. Mai 1913
1. Prüfung der nachträglich an
gemeldeten Forderungen
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Entſcheidung über Aufnahme
Gennes.
oder Nichtaufnahme der zu
Zeit der Konkurseröffnung
1913.
Voranſchlag
für und gegen den Gemein=
Der durch die Stadtverordneten=Verſammlung feſtgeſtellte
geweſe
huldner anhängie
tädtiſche Hauptvoranſchlag für 1913 (1. April 1913 bis dahin
nen Prozeſſe.
10519
1914) und die Voranſchläge der Nebenverwaltungen liegen vom
Weitere Verwertung der
8. Mai d. Js. ab während der Friſt von einer Woche in den be=
Maſſe, insbeſondere Ent=
kannten
Dienſtſtunden auf dem Stadthaus, Zimmer
Nr. 39, zur
heidung über den Einzue
Einſicht auf.
der auf Grund Schadenerſatz
Innerhalb der Offenlegungsfriſt können ſchriftlich oder zu Pro=
ausſtehenden
Forderunger
Einwendungen gegen ſeinen Inhalt vorgebracht werden.
tokoll
des Konkursinventars von
In dem Voranſchlag iſt die Erhebung einer Umlage beſchloſſen,
Ziffer 9 bis 101.
zu der auch die Ausmärker herangezogen werden.
Darmſtadt, 29. April 1913
Darmſtadt, den 5. Mai 1913
(10569mf
Der Gerichtsſchreiber
Der Oberbürgermeiſter.
Großherzoglichen Amtsgerichts I.
Dr. Gläſſing
Die Herſtellung von Klein
pflaſter auf der Hauptlager=
Futterverſteigerung.
traße und der weſtlichen Lager
Donnerstag, den 8. Mai I. Js,, nachmittags
4½ Uhr,
ſtraße auf dem Truppen= Uebungs=
wird

auf der ſtädtiſchen Pallaswieſe die Futternutzung
platz Darmſtadt ſoll in einem Lot
von den
Rückſtaubecken im Jahre 1913 verſteigert.
öffentlich vergeben werden.
beiden
Darmſtadt, den 2. Mai 1913
(10467im
Die Zeichnungen und Beding
ungen
liegen
im Geſchäfts=
Der Oberbürgermeiſter:
zimmer des Militär=Bauamt=
J.
V.: Jaeger.
Darmſtadt, Riedeſelſtraße 60, II.
während der Dienſtſtunden, vor=
mittags
von 8½ bis 12½ Uhr un
Bemeinnützige Bangenoſſenſchaft, G. m. b. H.,
nachmittags von 3 bis 6 Uhr, offen
und können daſelbſt die Verding=
in
Guſtavsburg.
ungsunterlagen zum Preiſe von
35 Pfg. gegen poſt= und beſtell=
Vergebung von Bauarbeiten, und zwar:
reie Einſendung des Betrages
bezogen werden. Die ausge
Schlüſſelfertige Herſtellung von 24 Wohnhäuſern (Ein= und
Mehr=Familienhäuſer) mit einigen Stallgebäuden. Fertig=
üllten
Angebote nebſt den vor
ſtellungstermin 1. Oktober, bezw. 1. September 1913. Die
geſchriebenen Proben ſind verſie=
Verdingungsunterlagen mit Plänen können von den
gelt, mit entſprechender Aufſchrift
Intereſſenten bei Herrn Bauführer Volz in Guſtavsburg
verſehen, bis zum 17. Mai d. J.
Brückenbauanſtalt) eingeſehen und, ſoweit der Vorrat reicht
vormittags 10 Uhr, an vorge
gegen Rückgabe verabfolgt werden. Die Angebote ſind unter
nanntes Geſchäftszimmer poſt=und
verſchloſſenem Briefumſchlag, verſehen mit der Aufſchrift=
beſtellgeldfrei
einzuſenden, zu wel=
Angebot für den Bau von Wohnhäuſern für die Bau=
hem
Zeitpunkt die Eröffnung er
enoſſenſchaft zu Guſtavsburg an Herrn Baurat Hering
olgt. Die Zuſchlagsfriſt beträgt
in Guſtavsburg bis zum 14. Mai einzuſenden. Für die
(IV, 10572,86.
28 Tage.
Zuſchlagserteilung behält ſich die Baugenoſſenſchaft freie Wah=
Militär=Bauamt.
des Unternehmers vor.
(10570
Guſtavsburg, den 3. Mai 1913,
Der Vorſitzende des Aufſichtsrats:
Hering.
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Seite 12.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 7. Mai 1913.
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Nummer 105.
armſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 7. Mai 1913.
Seite 13.

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E
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Dn fſir des goſte Berirnten Aundeic geben das uich
Dar undie er ichbeicher an deit den Raftr Wr=
Eswaren zwei Königskinder..
auf dieſen Poſten berufen hat.
ſeine Stimme klang verhallten, als laſte auf ihm bereits
Handeln Sie in meinem Sinne, ſo iſt auch der Dank
der Bann jener eigentümlichen Atmoſphäre, die den
Roman von Guido Kreutzer.
auf meiner Seite.
Schall ihrer Scheitte, den Klang ihrer Worte in ſich aufſog
(Nachdruck verboten.)
7)
der
Eine leicht verabſchiedende Handbewegung
Wir werden Sie jetzt auf längere Zeit entbehren
IV
Oberleutnant Graf Hortenbrügg verneigte ſich militäriſch
müſſen, Baron?
Der Fürſt erhob ſich; ſofort ſtand auch der Ober=
ſtraff
und befand ſich eine Minute ſpäter draußen im Vor=
Hat der Fürſt Ihnen davon geſprochen .: .2, etwas
leutnant Graf Hortenbrügg.
zimmer.
wie ein Lächeln überflog das ernſte Geſicht des Andern..
Alſo im allgemeinen iſt wohl für beide Teile klare
Die Audienz war beendet . . .
Weshalb ſoll ich’s leugnen ich freue mich. Nicht ſo ſehr
Verſtändigung erreicht, nicht wahr, lieber Graf?
Baron Royn, der perſönliche Adjutant des Fürſten,
auf Petersburg und Bukareſt; das kenne ich ſchon und an
Jawohl, Durchlaucht!
hatte am großen Erkerfenſter geſtanden und auf der
ſich iſt mir die etwas gewaltſame Kultur des Oſtens nicht
Da ich, wie erwähnt, Rotthauſen dieſer Tage verlaſſe,
Schloßplatz hinabgeſehen. Jetzt wandte er ſich raſch herum
ſonderlich ſympathiſch. Man merkt dort zu fehr die fie=
um
nach Petersburg zu gehen und daran anſchließend
Erledigt, lieber Graf? Dann haben Sie wohl die
berhafte Ungeduld, in wenigen Jahrzehnten nachholen zu
eine Indienreiſe zu unternehmen, ſo werde ich mich vor=
Liebenswürdigkeit, mich nach dem Thereſienflügel hinüber
wollen, was man vorher durch Jahrhunderte verabſäumte.
erſt nicht perſönlich überzeugen können, inwieweit Sie
begleiten
Aber der zweite Teil unſeres Programms Indien!
zu
meinen Intentionen zu folgen vermögen.
Der Fürſt iſt ein charmanter Reiſegefährte. Er gehört zu
Zum Erbprinzen?
Trotzdem ſollte einmal Ungewöhnliches vorliegen
den wenigen, die noch die Kunſt ſubtilen Naturgenuſſes
Ja; Se. Durchlaucht erwartet Sie in ſeiner Bibliothek.
oder Ihnen direkte Verbindung mit mir erforderlich ſchei
beherrſchen. Wollte Gott, er fände dort draußen unter
Die beiden Herren durchquerten die ſogenannte Pa=
nen
, dann erreichen mich Mitteilungen am ſchnellſten
der heißen Sonne endlich die innere Ruhe, die er ſeit
rade=Vorkammer, kreuzten den innern Podeſt der großen
durch das Zivilkabinett zu Händen des Herrn Hofrat
Jahren vergebens ſucht.
Freitreppe und betraten eine lange, ſchmale, niſchenartig
Wosgien.
Seit dem Tode der Fürſtin Eliſabeth! ergänzte der
ausgebaute Galerie, in der die Ahnen des fürſtlichen
Jawohl, Durchlaucht!
Küraſſier.
Hauſes . .. einer neben dem andern in regelmäßigen Ab=
Ein halber Blick traf ihn
ſtänden . . . ſtarr und ſteif aus ihren ovalen Goldrahmen
Immerhin befürchte ich keine beſonderen Schwierig=
Ihrem
Sie wiſſen? Na ja, ſelbſtverſtändlich
herabſahen; alle mit der ſchmalen hohen Stirn und den
keiten. Es ſind ja ſoweit ganz genaue Richtlinien vorge
Herrn Vater habe Sie ja den beſten Cicerone. Alſo ſehen
weichen, etwas verträumten Lichtern in den Augen Fa=
zeichnet
. Außerdem wird Ihnen Exzellenz von Kerckhoff
Sie, lieber Graf . . . es iſt immer das alte Lied und das
milienmerkmale der Askanier, denen die Fürſten von
ſowie Ihr Herr Vater in Fragen des inneren Hofdienſtes
alte Märchen die Frauen! Mancher jagt ihnen nach,
Rotthauſen in direkter Linie entſtammten. Hatte doch im
jederzeit zur Seite ſtehen.
um ſie zu erringen, mancher wieder, weil ihr Verluſt’ihm
zwölften Jahrhundert Graf Bernhard unter offener Auf=
Und nun habe ich Ihnen für die kommende Zeit nur
den Frieden genommen hat.
lehnung Heinrich dem Löwen den Herzogsrang abgetrotzt!
noch alles Gute zu wünſchen. Das Uebrige wird Baron
Wir werden uns auf unſerer Indienreiſe gegenſeitig
Markus Hortenbrügg warf einen flüchtigen Blick auf
Royn erledigen.
brillant ergänzen .., der Fürſt und ich!
dieſe ſtill gewordenen Zeugen großer Vergangenheit.
Ich darf vor Ew. Durchlaucht meinem gehorſamſten

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 7. Mai 1913.
Seite 14.
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Der Erbprinz trat zu dem Küraſſier und
leicht hingeworſenen Worten die ſchlecht verhehlte Serbſt=
hatten
Sie recht, Ihr Gedächtnis zu konſervieren! ſagte
Hand hin. Das war ſpontan impulſiv.
die
ironie, die lächelnde Bitterkeit. Und erinnerte ſich unver=
er
kalt.
Mein neuer Adjutant; ſeien Sie mir willkommen,
mittelt an den Abend ſeiner Heimkehr nach Bronkow, als
Er wandte ſich zu einem niedrigen langgeſtreckten
Graf Hortenbrügg. Wir ſtanden uns ſchon einmal gegen=
der
Vater ihm das Bild im Cuivre polie=Rahmen zeigte,
über.
Bücherſchrank, deſſen beide mächtige Flügeltüren weit ge=
das
der Baron Royn von Karla Eckwarden im Schloß=
Ich habe mich oft daran erinnert, Durchlaucht.
öffnet waren.
park aufgenommen.
Wirklich? . . . es klang leiſer Spott in der Frage.
Er zog ein Buch heraus . . . überflog den Titel . . .
. .
Ihr Herren in Berlin lernt doch täglich fremde Menſchen,
ſchob es wieder an ſeinen Platz zurück alles mit ſprung=
So hatte vielleicht der Adjutant, wie ſein Herr, unter
neue Geſichter kennen. Ich habe mich ja felbſt davon
hafter verhaltener Unraſt.
der heißen Sonne Indiens etwas zu vergeſſen! . ..
überzeugt, daß es in Euren Kaſinos an manchen Tagen
Und trat dem Küraſſier plötzlich erneut bis auf Ar=
Die Galerie machte eine ſcharfe Biegung, endet auf
wie in einem Taubenſchlag zugeht. Und nun ſollten Sie
meslänge gegenüber. Mit finſterem Ernſt muſterte er das
einem kreisförmigen Vorſaal, in den links eine dunkle
ſich gerade meiner ſo häufig entſonnen haben?
hagere Reitergeſicht.
Eichentür mündete.
Der Oberleutnant horchte auf. Was war das für
Habe ich mich in Ihnen getäuſcht, Graf Hortenbrügg?
Zwei Lakaien riſſen ſich zuſammen, ſtanden kerzen=
eine
ſeltſam fremde Art?! Was lag in dem ſpöttiſchen
Der im weißen Koller ruckte zuſammen.
gerade.
Zweifel? Wollte man gleich im vorhinein ſeine Poſition
Durchlaucht!
Da zog der Baron die Uniform ſtraff; ſeine Lippen
eine Diſtanz ſchaffen? Oder vielleicht eine
zuweiſen
Nicht doch! ſagte Prinz Albrecht Georg; und in der
umſpielte wieder der verbindlich konventionelle Zug
neue Form der Prüfung über Lebensart, geſellſchaftlichen
Art, wie er die rechte Hand hob, lag etwas Beſchwich=
Wir ſind angelangt; die Tür dort führt zur Biblio=
Takt, Geſinnung?
tigendes. Nein, ſo meinte ich es nicht; Sie mißverſtehen
Glück
thek; ich werde Sie ſofort melden. Und dann . .
ein echter Berliner Swell läßt ſich
Ganz egal . . .
mich. Das richtete ſich im Augenblick nicht gegen Sie,
nicht verblüffen; und handelte ſich’s ſelbſt um den Kaiſer
uuf den Weg!
ſondern gegen Ihre . . . Vorgänger
von Siam!
*
Der Oberleutnant Graf Hortenbrügg dachte empört:
Keine Muskel, kein Nerv zuckte.
Finiſh! Für ſolche Irrpfade bin ich nicht der geeignete
Ich habe den Stolz und die Freude, mich zu Ew.
Es war nicht allein das fremde Geſicht, was mir im
Menſch! Da gerate ich in eine ausſichtsloſe Sackgaſſe!
Gedächtnis haften blieb, Durchlaucht. Aber ich hatte da=
Durchlaucht Verfügung zu ſtellen.
Seine Stimme hatte jählings wieder den knarren=
mals
zum erſtenmal im Leben die Ehre, meinem zukünf=
Markus war neben der Tür ſtehen geblieben, die ſich
den Kaſernenhofton.
tigen Landesherrn gegenüberzuſtehen!
hinter ihm wieder geſchloſſen hatte. Jetzt ſah er hoch;
In Albrecht Georgs jungen Zügen ſprang ein Schat=
(Fortſetzung folgt.)
ſah in ein ſchmales, etwas blaſſes Geſicht mit klugen,
ten auf.
grauen Augen, in denen ein Lächeln aufkam.

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[ ][  ][ ]

Seite 18.
Nummer 105.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 7. Mai 1913.
Lg.
Beriner Laun=Temtis=Lurner im Grunewald, das
Goldene Peitſche und 7500 Mark, Diſtanz 1200
unter der Leitung des Berliner Lawn=Tennis=Turnier=
II, 10406
Meter: 1. Kgl. Hauptgeſtüt Graditz’ Lena (F. Bullock)
Klubs am Mittwoch ſeinen Anfang nimmt, vereinigt die
2. Kröſus (Archibald), 2. Orkade (Fox). Tot. 29:10,
Elite des deutſchen Lawn=Tennisſports. Zu den Haupt=
Pl. 16, 9, 14:10. Unpl.: Kalchas (4). Sehr ſicher ¾-tot.
Rennen-2 Lg. Edgardo=Rennen; 7600 Mark, Diſtanz
konkurrenzen der Herrenmeiſterſchaft von
und der Meiſterſchaft von Berlin
1600 Meter: 1. Hrn. Grunows Hubertus (Archibald), 2
Preußen
Meldungen abgegeben: Froitzheim, der Ver=
Rex II (Vivian), 3. Bajazzo (H. Teichmann). Tot. 76:10
haben u. a.
teidiger der Meiſterſchaft von Preußen, Kreuzer, der Ver=
Pl. 16, 20, 13:10. Unpl.: Labrador (4), Major Fife, Saint
Cloud, Pindar, Lancaſter. Kanter 4¾/2 Lg. Bal=
teidiger
der Meiſterſchaft von Berlin, ferner Rahe Gebr.
beck=Rennen; 3800 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Hrn. C.
Kleinſchroth, Bergmann, O. v. Müller, Labſch und Kleis
v. Großmanns Chutbeh (Scheffer), 2. Schlagwerk (Bleu
Damenmeiſterſchaft von Berlin
Bei

der
nicke.
ler), 3. Querulo (Bach). Tot. 43:10, Pl. 20, 18110. Unpl.
dürfte die Entſcheidung zwiſchen Frau Mittler und Frl.
Habmichlieb (4), Importe, Gloriette. Leicht 21½3
Salin liegen.
Lg.
Ausmärker=Rennen; 5000 Mark, Diſtanz 1600 Meter:
1. Hrn. W. Biſchoffs Salomo (Warne), 2. Saltimbanque
(Cleminſon), 3. Kondor (Lane).
Tot. 42110, Pl. 18, 59,
Kongreſſe und Verbandstage.
17110. Unpl.: Holofernes (1 4)
Block ( 4), Ahnenſtolz
Frauenkunſt=Verband
Tannhäuſer, Wavellit, Jungchen,
Palatin, Sweetroot
Kampf Hals-21½ Lg.
-
Potrimpos=Handicap; 5000
* Frankfurt a. M., 5. Mai. Am Samstag, den
Mark, Diſtanz 1400 Meter: 1. Hrn. H. Weſtens Blücher
3. Mai, eröffnete der Frauenkunſt=Verband ſeine
(Burns), 2. Doktor (Lane), 3. Querſchlag (Bleulec). Tot.
Tagung. Am Vormittag hörten die Damen als Gäſte
43:10, Pl. 20, 69, 63:10. Unpl.: Fox (4), Barbarina, Waſ
des Vereins Frauenbildung und Frauenſtudium einen
ſerrecht, Junggeſelle, Julius Cäſar, Miölnir, Vilja, Bar=
Vortrag von Frau Lehmann=Göttingen über das Kunſt=
baroſſa
, Methuſalem, Marzipan, Perahta, Bode, Schneid
ſtudium der Frauen. An der Diskuſſion beteiligten ſich
ERör
Chicane, Bignonne, Pfalzgraf, Smaragd. Sehr leicht
die Delegierten aus Berlin, Kaſſel, Düſſeldorf, Mannhein
2½1½¾ Lg.
Zweiter Klaſſen=Erſatzpreis; 5000
und Frankfurt, die übereinſtimmend eine der akademiſcher
Mark, Diſtanz 1800 Meter: 1. Kgl. Hauptgeſtüt Graditz)
Ausbildung der Männer gleichwertige Ausbildung für
Marcus
Eidechs (F. Bullock), 2. Maſſai (Vivian), 3.
die Frau forderten. Es wurde empfohlen, nicht nur an
Seis Gold
die zuſtändigen Behörden Eingaben zu richten, ſonderr
(Slade). Tot. 16:10; Pl. 10, 10:10. Unpl.: Wolga. Sehr
leicht 2½1½ Lg.
ſich auch an die Direktoren und die Lehrerkollegien der
363000 Mark Graditzer Geſtüts=Preiſe
ſtaatlichen Schulen direkt zu wenden. Fräulein Luiſe
Schmidt, Lehrerin an der Städelſchen Kunſtſchule in Frank
Die jetzt zur Verteilung gelangten Graditzer Geſtüts
Quelifäts 65 Cigaleffe
Preiſe belaufen ſich auf 363000 Mark, übertreffen alſo die
furt, betonte, daß an der Frankfurter Schule ſchon ſeit 20
vorjährige Summe um rund 137000 Mark und bedeuten
Jahren der gemeinſchaftliche Unterricht üblich ſei und ſich
gut bewährt habe. Es wurde beſchloſſen, in einer Ein=
überhaupt
den höchſten Betrag, den das Königliche Haupt=
Hoselte
gabe an das Miniſterium auf Düſſeldorf beſonders hin=
geſtüt
Graditz bisher an die Rennvereine zur Verteilung
brachte. Die höchſte Summe erhielt wiederum Berlin
zuweiſen, das durch den Neubau ſeiner Akademie in der
und zwar für Hoppegarten und Grunewald mit zuſam=
Lage iſt, genügend Räume zu ſchaffen, ſo daß hier der
äußere Grund früherer Ablehnungen, der Raummangel,
men 108000 Mark. Dazu kommen noch 10000 Mark für
in Zukunft wegfällt.(Am Mittag erfolgte die offizielle
den Verein für Hindernisrennen, unter deſſen Regie
Begrüßung der Gäſte, der ſich ein gemeinſchaftliches Mit
Karlshorſt und Wiesbaden ſtehen. Ferner erhielten Ham=
burg
-Großborſtel und Hamburg-Horn je 50000 Marl
tageſſen anſchloß. In der geſchäftlichen Sitzung am Nach=
Sport, Spiel und Turnen.
M. je
mittag wurde der Statutentwurf beraten. Am Sonntag=
Köln 23000 Mark, Baden=Baden und Frankfurt a.
sr. Pferderennen. Hoppegarten. Jungfern= Ren=
morgen
folgten die Delegierten der Einladung des Herrn
20000 Mark, Hannover 13000 Mark, Magdeburg 10000
nen; 5000 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Frhrn. S. A.
Martin Flersheim zur Beſichtigung ſeiner Galerie. Die
Mark Breslau und Leipzig je 9000 Mark, Bresden Gotha
von Oppenheims Orchidee II (Archibald), 2. Barbelle
und Neuß je 7000 Mark, Stuttgart-Weil und Horſt- Em=
erſte
öffentliche Sitzung fand am Montag morgen um
(F. Bullock), 3. Atina (Weatherdon). Tot. 34:10, Pl. 13
ſcher je 6000 Mark, Doberan und Krefeld je 4000 Mark.
10 Uhr in dem Kleinen Saale des Kaufmänniſchen Ver=
16, 13:10. Unpl.: Rache (4), Ovation, Rheinpfalz, Delila
sr. Lawn=Tennis. Berliner Frühjahrs=
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Nummer 105.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 7. Mai 1913.
Seite 19.
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Nummer 105.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 7. Mai 1913.
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zeitig legte ich mir ein etwa 20 cm breites Dunpflaſter wie einer
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blicklich Linderung, die Krämpfe und das Erbrechen ließen nach
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ſo daß ich mein altes Gewicht wieder habe und alle
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Frau L. Müller. (Unterſchrift ortsgerichtlich beglaubigt.
Zu haben in Apotheken oder durch Vermittlung der Fabrik
K. Mack Nachfl.
koſtenlos
Heiß, Darmſtadt, Roßdörferſtraße 22. Proſpekt
Hans
Hof-Färberei
(VII1748
und frei
Schulstr. 13 Tel. 708
5; Cerrat. Ceta
dt.: D
ear
Bels. Causd. 2
Mal)
Büfett
fürh
Ein Barche
Wanderer=Motorrad
eier ur, äle
.Jeser Asele
Awabget.
ur
al
1 Dep,
tell,
(eich.), Stühle u. Salongarnitur
Bals. Cansd. ½, pun-Zäpfche
6.
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ſehr gut erhalten, 1 Zyl., 2½ PS.
ſehr preisw. abzug. Soderſtr. 115,
Vitel
i 20; Cerat Cetspcl 25; O1. Jocor Anell' 105 Me &
Kais. Cenaä. 9 4 Sob. gerv. Mltr. 6.
Sämtl. Möb. ſind v. Fa. Alter.) (*1216)
*12003oim) Bismarckſtr. 80, part.

[ ][  ][ ]

Nummer 105.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 7. Mai 1913.
Seite 24
Zſchernack, Worms. Schloſſer Georg Phil. Ludw.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Stimmen aus dem Publikum.
Friedrich, Liebfrauenſtraße 40, mit Dienſtbote Marga
Geöffnet an Wochentagen von 9 12 Uhr vorm. und
Für bre Brröffentlichmngen nuter dierer Ueberſchriſt ubermurmt die Rchalktior
retha Veith, Liebfrauenſtraße 40. Zimmermann Jakob
21 Abſ. 2 des
3 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
keinerlei Veramtmortung; für ſie bleiht auf Grund des wortlich.)
Heinrich Wagner, Arheilgerſtraße 18, mit Lauffrau
Prrägrſetzes im mulliem Umange der
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen
Marie Bender, Landgraf=Georgſtraße 1.
Sollte es nicht möglich ſein, hier einen Leſeſaal zu
Geborene. Am 23. April: dem Tiefbautechniker Adam
Eheſchließungen. Am 29. April: Direktor der Berlitz
ſchaffen, der den ganzen Tag bis 12 Uhr abends offen iſt
Ripper, Gutenbergſtraße 13, ein S. Peter Kurt. An
Schule und Sprachlehrer John Stewart mit Anna
und im Gegenſatz zu den hier vorhandenen öffentlichen
26.: dem Kaufmann Ludwig Kling, Grafenſtraße 27
Dingeldein, beide hier. Am 3. Mai: Chauffeur Julius
Leſeſälen trotz aller Einfachheit die nötige lauſchige Iſo
ein S. Ludwig Philipp. Am 28.: dem Kellner Auguſ
Lanninger mit Maria Hamm, beide hier. Bezirks=
liertheit
der Leſenden geſtattet und ſo bequem und ruhig
Johann Walrafen, Grafenſtraße 21, eine T. Am 29.
aſſengehilfe Franz Singer mit Luiſe Gelfius, beide
iſt, daß er zugleich ein Refugium für den vom nervöſen
dem Schloſſer Adam Volk, Karlſtraße 45, eine T. Mar
hier. Reſervelokomotivführer Wilhelm König in Fried
Alltagsgetriebe Hereinkommenden bietet? Er müßte zu
garete Marie Martha. Am 22.: dem Bäckereibeſitzer
berg mit Telegraphengehilfin Auguſte Gebauer in
gleich nicht allein die Tageszeitungen und die allgemein
Leonhard Ludwig, Mollerſtraße 25, ein S. Helmut
Griesheim. Kaufmann Oskar Peikert in Berlin=Steg
bildenden Wochen= und Monatsſchriften, ſondern auch die
Am 28.: dem Schmied Phil. Kriegbaum, Feldberg=
litz
mit Margareta Küspert hier. Lehrer Heinrich
Zeitſchriften für Literatur und Kunſt und für die Fach
ſtraße 73, ein S. Ernſt Peter. Am 1. Mai: dem Taglöhner
Imbeſcheidt mit Lehrerin Frieda Coburger, beide
wiſſenſchaften bieten und gegen eine mäßig teure Monats=
Mathilde.
Johannes Schneider, Schloßgaſſe 21, eine T.
hier. Techn. Eiſenbahnſekretär Wilhelm Boehmelmann
oder Semeſterkarte zugänglich ſein. An ſeiner Rentabili=
(18
Am 29. April: dem Maſchinenarbeiter
Johannes
in Frankfurt a. M. mit Anna Knöß hier. Uhrmacher
tät wäre wohl bei den Darmſtädter Verhältniſſen kaum
Schleich, Teichhausſtraße 34, eine T. Berta Luiſe Ju=
Ernſt Nickol mit Anna Oeſterle, beide hier. Metall
zu zweifeln. Vielleicht ließen ſich auch die Stadt und
liane. Dem Kutſcher Michael Klos, Pankratius
dreher Heinrich Engel III. in Worfelden mit Land
hochherzige Stifter oder Vereine (etwa alkoholgegneriſche)
traße 30½, ein S. Michael Anton Friedrich. Am 28.:
wirtin Anna Marie Diehl, geb. Benner, hier. Aus=
zu
Zuſchuſſen herbei oder übernehmen überhaupt den Be=
dem
Ingenieur Jakob Anton Hofen, Emilſtraße 27
hilfsſtationsſchaffner Jakob Haas, hier, mit Eliſabeth
trieb. Iſt doch die Geiſtesſaat, die in einem ſolchen ſtillen
ein S. Karl. Am 27.: dem Bezirksfeldwebel Karl Jakob
Kreim in Heubach. Vizefeldwebel und Regiments=
Heim geſtreut wird, und der Schutz gegen niedrige Mo=
Hermes, Nieder=Ramſtädterſtraße 36, eine T. Hilda
ſchreiber Friedrich Röder, hier, mit Eliſabethe Greim
tive nicht hoch genug einzuſchätzen. Oder exiſtiert dieſes
Lina. Dem Vizefeldwebel und Schießſtandaufſeher Jo=
in
Fränkiſch=Crumbach. Schloſſer Wilhelm Frickel mit
Eden hier ſchon und braucht bloß der Allgemeinheit mehr
hannes Phil. Nazarenus, Allee 160, ein S. Erich Geor=
Maria Lachmann, beide hier. Am 5.: Weißbinder Lud=
bekannt
und zugänglich gemacht zu werden? Oder könnte
Friedrich. Am 1. Mai: dem Stadtſekretär Peter Karl
wig Chelius mit Margareta Kunz, beide hier.
ich vielleicht der Beſitzer eines noch zu errichtenden ode
Adolf Franz, Obere Liebfrauenſtraße 35, eine T. Marie
Geſtorbene. Am 28. April: Marie Sophie Bertha
ſchon vorhandenen, aber ſchlecht gehenden größeren Cafes
Eliſabeth. Am 28. April: dem Glaſer Philipp Schwinn
Voß, ohne Beruf, 26 J., ev., Tochter des verſt. Land
mit dem Gedanken eines ſolchen Leſeheimes befreunden?
Liebigſtraße 63, ein S. Johann Philipp. Am 2. Mai:
wirts, zuletzt wohnhaft in Lindheim, hier Grafenſtraße 9.
Die Kellnerbedienung und die Trinkgelder müßten natür=
dem
Wirt Nikolaus Schäfer, Pallaswieſenſtraße 127
Am 29.: Eliſabethe Spengler, 1 J., ev., Tochter des
lich wegfallen. Wer etwa einen Kaffee will, hole ihn ſich
eine T. Albertine Marie. Am 1.: dem Taglöhner Johan=
Schloſſers, Feldbergſtraße 69. Franziska Frenz, ohne
am Büfett. Oder man ſtelle dafür Automaten auf. Es
nes Wilhelm Keil, Große Bachgaſſe 4, ein S. Karl
Beruf, 57 J., kath., Soderſtraße 4. Emma Soldar
braucht ja nicht alles zu haben zu ſein. Mäßige Preiſe
Friedrich. Am 4.: dem Tapezier Karl Litſchgi, Soder
geb. Lade, 69 J., ev., Witwe des Rentners, Hochſtraße 28
bei guter Bedienung wären natürlich Grundforderung
ſtraße 40, eine T. Katharine Karoline Eliſabeth. Am 20.
Kanzleidiener i. P. Adam Bauer, 69 J., ev., Mauer=
Vor allem abſolut kein Trinkzwang. Der Kaffeebetrieb
April: dem Bureaubeamten Lorenz Caprano, Heinhei=
ſtraße
18. Am 30.: Generalleutnant z. D. Hermann
müßte zurücktreten hinter dem Beſtreben, dem Beſucher
merſtraße 96, ein S. Otto Walter. Am 1. Mai: dem
Schulz, 78 J., ev., Saalbauſtraße 77. Privatier Lud=
ein
angenehmes und reichhaltiges Leſeheim zu bieten.
Tutſcher Adam Schnauber, Löffelgaſſe 24, eine T.
wig Storck, 79 J., ev., Kaupſtraße 51. Am 29.: Anna
Mit der Löſung der Zeitkarte allein müßte man zur Be=
Emilie. Dem Dekorateur Alfred Oskar Schäfftlein
Katharina Lemp, geb. Leilich, 56 J., ev., Witwe des
nutzung berechtigt ſein. Oder: Auch für einen Buchhänd=
Kirchſtraße 5, ein S. Konrad Alfred Hans. Am 4.: dem
Packers, Pankratiusſtraße 48. Am 30.: Leutnant im
ler wäre eine ſolche Einrichtung nicht unrentabel. Ge
Keſſelſchmied Georg Adam Betz, Liebfrauenſtraße 77
Garde=Dragoner=Regiment Nr. 23, kommandiert zur Flie=
legenheit
macht Diebe: Wer ein Buch kauft, hat das Be=
ine
T. Katharine Eliſe Chriſtine. Am 5.: dem Bier
gertruppe=Station Darmſtadt, Kurt Erdmann Erich von
dürfnis, es ſich vorher genau anzuſehen. Sehr oft kauft
brauer Lorenz Egelſeer, Liebfrauenſtraße 80, ein S. Jo=
Brunn, 28 J., ev., Eliſabethenſtr. 56 wohnhaft geweſen. Am
man ein Buch nicht, weil man unſicher iſt, ob es hält, wa=
hann
. Am 29. April: dem Poſtboten Jakob Bitſch,
1. Mai: Margarete Koch, geb. Liebig, 68 J., ev., Ehe
es verſpricht. Unſere Buchhändlerläden bieten zum Kau
Neue Ireneſtraße 64, ein S. Rudolf Paul.
frau des ſtädtiſchen Taglöhners, Blumenthalſtraße 57
fen mit Muße und Genuß keine Gelegenheit: Der Ver=
Aufgebotene. Am 29.: April: Kellner Karl Schäfer
Oberregiſſeur am Großh. Hoftheater Emil Oſterſetzer,
käufer trippelt ſich die Fußſohlen vor Ungeduld bald
Frankfurt a. M., mit Joſepha Gerlach, Frankfurt a. M
gen. Valdek, 56 J., iſr., Frankfurterſtraße 56. Am 2.:
durch, ſobald man ſich die Sache etwas länger anſieht
Hausburſche Heinrich Horn mit Dienſtbote Maria
Rudolf Albert Guſtav Tuch, 6 J., ev., Sohn des Archi=
Anſichtsſendung iſt meiſt für beide Teile unbequem. In
Karl, beide Lauteſchlägerſtraße 23. Am 30.: Bahn=
tekten
, Beckſtraße 50. Am 1.: Privatier Georg Kaſpar
arbeiter Karl Schmidt, Nauheim, mit Dienſtmagd
Verbindung mit dem Leſeheim müßte ein idealer Kopt
Johann Friedrich Pauly, 67 J., ev., Kranichſteiner=
Theodora Götz, Hering. Kellner Georg Bauer
mit praktiſchem Unternehmungsgeiſt den Buchhandel vom
ſtraße 10. Privatier Auguſt Lumb, 55 J., kath., ledig,
Geſchäft zur natürlichen Vermittelung geiſtiger Werte er=
Dieburgerſtraße 234, mit Köchin Maria Thereſia Heil
Eliſabethenſtraße 2. Berta Frankenberg, geb. Krug,
heben können. Vielleicht ließe ſich durch ſolchen Leſeheim=
Kahlertſtraße 22. Küfer Martin Reitz II., Meſſel, mi
76 J., ev., Witwe des Pfarrers, Dieburgerſtraße 62. Am 3.:
Betrieb das Wertvolle, was dem oft entnervenden, geiſt=
Dienſtmagd Katharina Jochum, Hammelbach. Am 3
Bertha Lorey, geb. Gollhardt, 69 J., ev., Ehefrau des
tötenden Betrieb unſerer Automatenreſtaurants und
Mai: Bahnarbeiter Friedrich Heinrich Lang, Harres=
Eiſenbahnbetriebsinſpektors i. P., Hochſtraße 34. Am 4.:
auſen, mit Dienſtmagd Eliſabeth Krüger, Bremer=
Cafés zugrunde liegt, wirkſam entfalten. Die Bedürfniſſe
Maria Becker geb. Schmidt, 45 Jahre, ev., Ehefrau des
vörde. Am 5.: Lederarbeiter Johann Zang, Offenbach
ſind da. Man betrachte nur unſere Reform=Reſtaurants.
Pedellen, Kirchſtraße 22. Louiſe Haſſenzahl, Dienſtbote,
Bürgel, mit Maria Eckert, Offenbach=Bürgel. Großh.
Civis.
18 Jahre, ev., Kranichſteiner Straße 49. Marie Mar=
Forſtmeiſter Karl Richard Schlich, Höchſt i. O., mit
garete Grünig, ohne Beruf, ledig, 42 Jahre, ev., Moſer=
Städtiſche Leſe= und Bücherhalle, Louiſen=
Anna Marie Mathilde Daub, Heinrichſtraße 74. Hut
traße 5. Maria Anna Werner geb. Hinkelbein, 29 J.,
ſtraße 20. Die Leſehalle iſt geöffnet an Wochen=
macher
Guſtav Wilhelm Birkholtz, Groß=Gerau, mit
kathol., Ehefrau des Lokomotivheizers, Schuknechtſtr. 59.
tagen von 102 und von 69 Uhr, Sonntags von
Margaretha Marie Simmerer, Friedrichſtraße 20.
Am 3.: Katharina Fornof, 3 Jahre, ev., T. des Dienſt=
111 und von 69 Uhr. Bücherausgabe findet
Kaufmann Heinrich Götz, Pankratiusſtraße 70,
mit
knechts in Werſau, hier Erbacher Straße 25. Am 4.: Taa=
ſtatt
an jedem Wochentage von ½11 bis ½1 Uhr und
Anna Katharina Eidmann, Ruthsſtraße 6. Buchhalter
öhner Jakob Röſch, 64 Jahre, ev., in Nieder=Ramſtat= von 6 bis 9½ Uhr.
Wilhelm Franz Brückner, Dieburgerſtraße 2, mit Emma
hier Erbacher Straße 25
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G.
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7.50
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0.50
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braun u. schwarz
e
enechten
7.50 8.50 10.s0
braunChevreat

6
12.50 14.50 16.502
7.50 8.50 8.so 10.so
. Lec . . 2
de,
12.50 14.50 15.s0 16.50

breun-schwarz
*7
3e .
draun u. schwarz mit
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Filiale zu übernehmen geſucht
abzugeben bei
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Gefl. O
erten unter G 42 an die
30 Pfg
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gelöſt. Strengſte Diskretion iſt
II,5900
am Hauptbahnhof. (I,10532
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Marken aller Länder.

Arheilgen, Rathausſtraße 1.
zugeſichert.
(*12251ms

[ ][  ][ ]

3

Nummer 105.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 7. Mai 1913.
Seite 25,
Von Mittwoch, den 7. Mai an
IV. Wettstreit

Deuischer Männer-Gesanarereite
Ailier
Frankfurt a. Main.
2222egéssgenegersassécEeseasggesssssagese
A
Mittwoch, den 7. Mai, von 511 Uhr:
im Ausschank.
&&
Großes Militär-Doppeikonzert
Brauerei zum Goldnen Anker
ausgeführt von dem
Muſikkorps des 2. Naſſ. Infanterie=Regts. Nr. 88 und dem
und in den bekannten Verkaufsstellen.
(*12144
Trompeterkorps d. Naſſ. Feld=Art.=Regts. Nr. 63, Frankfurt
Eine größere Anzahl.
See.66660
Feenhafte Beleuchtung
leere Kisten
durch Griechische Feuer.
und Papp=Kartons zu Bahn= u.
auptbahnhof Darmstadt
Poſtverſand hat ſtets billig ab=
Bombardement
zugeben
(10575mi
Friedrich Schaefer,
von Römischen Lichtersternen in allen Fafben,
Prachtvolle Restaurationsräume mit Garten.
Ludwigsplatz 7.
Eintrittspreis Mk. 1. ab 7 Uhr Mk. 0.50,
Kinder unter 10 Jahren die Hälfte.
übernimmt
Frühstück, Mittag- u. Abendessen
Notenſchreiben billigſt. (*12175
In der Bierhalle finden täglich nachmittags und
Offerten u. G 35 an die Exped.
abends Konzerte der Biedermeier-Kapelle statt.
Reichhaltige Tageskarte (9811a
Wäſche all. Art z. Büg. wird ang.
Vorzügl. Kaffee, Kuchen und Gefrorenes
Ludwigshöhſtr. 60, I. (10013a.
Die zu den Konzerten gelöſten Dauerkarten berechtigen zum
freien Eintritt auf den Feſtplatz für die ganze Dauer des
Reine Weine Münchner u. Helles Bier
Feſtes. Die für die Einzel=Konzerte gelöſten Eintrittskarten
Großherzogl. Hoftheater
berechtigen nur
aananannnnannan: Mässige Preise. znnsanaunnunnann
zum einmaligen Eintritt auf den Feſtplat
Mittwoch, den 7. Mai 1913
zur Zeit des betr. Konzertes
(I,10533
167. Abonnem.=Vorſtellung. B 42.
Ernst Niemann, Hoflieferant.
Hebbel-Zyklus.
III. Abend.
1913
1813
Gaſtſpiel von Tereſina Oſter
Gbastslägsses
Neu einſtudiert:
Unter dem Protektorat
Ihrer Durchlaucht der Fürſtin Marie zu
ER. HOTH
Jndith.
Erbach=Schönberg.
Eine Tragödie in 5 Aufzügen
Restaurant Zur Kraftsruhe‟, Martinstrasse 101
von Friedrich Hebbe
Gedächtnis-Ausstellung
empfiehlt
Spielleiter: Hans Baumeiſter
zur Erinnerung an die Königinnen
Perſonen:
nebst vorzügl. Küche seine allbekannten
Luiſe von Preußen,
10384om
Judith
Friederike von Hannover
Rheinhessischen Weiss- und Rotweine
Johann. Heinz
Holofernes
im Oberlichtſaale des Gewerbemuſeums.
Adolf Klotz
Hauptleute des
Verschiedene Biere, hell und dunkel.

Eröffnung im Laufe dieſes Monats.
Holofernes
Cornel. Dobsk


Aſſyr. Prieſter
Ludw. Wagner
Weiss- und Rotwein in Flaschen und Gebinden frei
Einſendungen von Gegenſtänden aus der eiſernen Zeit, von ſolchen,
Kämmerer d. Ho
Haus in jeder Preislage.
(B10509
die zu den beiden Fürſtinnen in irgendwelcher Beziehung ſtanden,
lofernes
Frz. Schneider
oder dieſem Zeitalter angehören, werden erbeten von 101 Uhr an
Geſandter v.
Lr
Tanz-Unterricht.
Direktor Dr. Kienzle, Gewerbemuſeum, Neckarſtr. 3
bien
Auguſt Kräger
.
Geſandter v. Meſo=
Zu dem im Laufe dieſes Monats beginnenden
Herm. Knispel
potamien
.
Sommerkursus für Tanz und Anstandslehre
Ludw. Indor=
Trabant.
nehmen wir noch Anmeldungen von Damen und Herren entgegen
Ein Krieger
Otto Thomſen
Zentrums=Verein
Darmſtadt
H. Volkert und Tochter
Mirza, die Magd
Eliſabethenſtr. 17, I., Ecke Wilhelminenſtr.
Sofie Heumann
Judith’s

Donnerstag, den 8. Mai ds. Js.,
An einem Privatkurſus nur für Damen kann noch teilgenom=
Kurt Ehrle
Ephraim
abends 8½ Uhr,
men werden.
(10587a
Der Aelteſte von
Bethulien
Hs. Baumeiſter
(*11598mm
An einem geſchloſſenen
Guſtav Semler
Prieſter in Be=
im

Konkordia=Faale, Waldſtraße 33
Franz Geibe=
thulien
. .
Paul Peterſen
Hoſea . .

Rich. Jürgas
Ben.
General=Verſammlung

Sanzkursus
Emil Kroczak
Aſſad
Armin Waſſer
Daniel, ſ. Bruder
Tages=Ordnung:
können noch einige junge Herren aus guter Familie teilnehmen.
mann, a. G.
Näheres Neckarſtraße 10, Pensionat Wagner.
1. Bericht des Vorſitzenden.
Samaja,
Aſſad'
2. Rechnungsablage
Kt. Weſtermann
Freund
3. Vortrag des Herrn Pfarrer Blum über:
Adolf Jordan
Joſua
des
Belia, Weib
Charlotte Pils
Samaic
Politiſche
Zeit= und Streitfragen.
Achior, d. Haupt
Hierzu werden alle Mitglieder und Freunde der Zentrums=
mann
der Moa=
partei
ebenſo höflich wie dringend eingeladen.
Heinrich Hacker
biter
(10481
Agn. Wisthaler
Ein Weib
ie
Der Vorstand.
Samuel, ein ur
W. Riechmann
alter Greis
Ck StIMIME SEINEF HERRN
,
Käthe Gothe
Sein Enkel . .
Guſtav Semler
Ein Bote
artenbad verci Darmstadt.
Grammophonplatten
Erſter
Bürger
Auguſt Kräger
in
Zweiter
Br. Waigandt
(Neu-Aufnahmen).
Monats=Verſammlung
Dritter
Bethu= Ad. Jungmann
(he
zierter
lien Kurt Schüppel

Donnerstag, den 8. Mai, abends 8 Uhr,
Bget
Die Handlung ereignet ſich vor


und in der Stadt Bethulien
im Fürſtenſaal (Grafenſtraße).
Iial Test
leichte Kettenlose
Judith: Tereſina Oſter,
Tages=Ordnung:
ist jetzt das beliebteste Rad. Selbsl
vom Hoftheater in Dresden.
Geſchäftliche Mitteilungen.
1.
auf schmutzigsten Straßen läufte
Geſtaltung d. Bühnenbildes: Hof=
Lichtbilder=Vortrag des Herrn Gartendirektor Weicke
unverändert leicht, da alle Uebertra-
theatermaler
Kurt Kempin und
gungsteile staubdicht eingeschlossen
Revertoire
Frankfurt a. M. über: Die künſtleriſche Geſtaltung vor
sind; es ist
Oberinſpektor Ernſt Schwerdtfeger.
Obſtgärten.
(10557
anläßlich (1055
das Raddes 20. Jahrhunderts
Nach dem 3. Aufz. längere Pauſe.
Der Vorstand.
Verlangen Sie Broschüre Rettenlos.
Beurlaubt: Käthe Meißner.
(

Kleine Preiſe


Proſzeniumsloge 5.10 M., Mittel=
Li
Heſiſcher Bund
für Heimatſchutz.
Kichard
loge 5.10 M., Balkonloge 4.60 M.
ue
I. Rang 4.10 M., II. Rang: 1.6
Mittwoch, den 7. Mai, abends 8½ Uhr
Reihe 2.05 M., 7. u. 8. Reihe 1.65 M.,
Vertreter:
195S
(9544s
Sperrſitz: 1.13. Reihe 3.60 M.,
im Saale der Landesbaugewerkſchule, Neckarſtraße
14.20. Reihe 3.10 Mk., Parterre:
Wagter
L. Beudt Nachf.,
1.5. Reihe 2.25 M., 6.8.
Reihe
Lichtbilder=Vortrag
M., Erſte Galerie 1.05 M.
1.85
Hölgesstrasse 1.
W 100jährigen
Zweite Galerie 0.55 M
zum Waſchen
Geburtstag.
W
Anf. 7 Uhr. Ende gegen 10½ Uhr.
W
des Herrn Amtsrichters Schwabe=Hochheim a. M
Wäsche
und Bleichen
Kartenverk. v. 9½1½ u. v. 6 U. an.
über:
(10520
Vorführung ohne Kaufzwang
wird angenommen
(8978a
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[ ][  ][ ]

Seite 26.
darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 7. Mai 1913.
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Die Spiine
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Jahurgroy
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Die lustigen Brüder
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0 diese Augen
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dem König von Preußen
hervorragend gut. Humor
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(10596
Luiſe unwandelb. Treue.
Der
Der Verräter
Der Krieg von 18061807.
gut gespielt. amerik. Drama
Die Königin folgt ihrem
Gemahl auf den Kriegs
chauplatz
Einlagen aller Art
10. Oktober 1806. Helden
Heidensven
tod des Prinzen Loui=
Mch.
Eintrittspreise
Ferdinand von Preußen
bei Saalfeld.
III. Platz 19 , II. Platz 30
einer
14. Oktober 1806. Szenen
I. Platz 50 , Loge 70
aus der Schlacht b. Jena
und Auerſtädt.
Am Vorabend der Schlacht
liebenden Frau.
Napoleon ſieht im Geiſte
eine ſiegreichen Truppen
Achtung für Wirte
vorüberziehen
Wer dauernd Geld für Kohlen=
Franzöſ. Kavallerie reitet
ſäure ſparen will, wende ſich ar
Sturm auf die in Karree
ie Firma
(*12226mds
tellung ſtehenden preu=
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arem Feuer zurückge=
worfen

Franzöſiſche Artillerie be=
etzt
die das Schlachtfeld
beherrſchenden Hügel.
Piano-

Der Oberfeldherr der preu=
velsteriass
- &e
ziſchen Hauptarmee, Her
Ferdinand vor

zog
Gelegennentskaulv.
Ernst-Ludwigstrasse 23 am Zismarckdenkmal.
Braunſchweig, dem eine
Kartätſchenkugel beide
Eine große Anzahl, zum
Augen zerſchmettert hat,
Teil wenig gebraucht, geger
wird von einem Feld=
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Klaviere eingetauſcht
Eine Sensation.
jäger aus der Schlach
Inſtrumente ſtehen zum Ver=
geführt
.
auf. Sämtliche Instrumente
Die Meldung des Kuriers
Eind fabrikseitig gründlich nach-
Ich melde Eurer Maje=
gesehen
und werden unter Gas
ſtät gehorſamſt, daß die
rantie abgegeben.
Schlacht bei Jena ver
loren und der Herzog
Pianino Römhild
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von Braunſchweig durch
Pianino Zeitter
eine Kartätſchenkugel d
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Augenlicht. beraubt iſt.
495
Fianino Knauss

Das Königspaar beobach=
aus
dem Leben gegriffene Schauspiel
Dieses
Pianino Werner
über-
585
,
tet die geſchlagen. Trup
trifft in seiner Art alles Dagewesene
Pianino Rogs
475
pen von Jena u. Auer=
Handlung, Spiel und Szenerinen sind in jeder Hin-
Pianino Feurich
450
tädt
sicht musterhaft und vorbildlich.
350
Fianino Dörner
Napoleon an der Spitze
Pianino Kraus
435
e
Als zweiter Schlager:
eines Generalſtabs

Tafelklavier
Königin Luiſe auf der
Schiedmayer . 275

Flucht von Königsberg
Brüder als Gegner.
Die Inſtrumente könner
nach Memel am 5. Jan
Ein tiefergreifendes dramatisches Lebensbild
ederzeit ohne Kaufzwangpro
1807.
biert werden und werden auch
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auf Teilzahlung abgegeben,
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Ein Kuss.
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Vor der Schlacht
mit dem Recht der Beſitz=
Sturm der preußiſchen In
erwerbung
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Eylau am 8. Februau
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in
Stockholm.
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1807.
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Seite 27.

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Nummer 105.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 7. Mai 1913.
Seite 28.
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