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176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
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den Annoncen=Expeditionen. — Bei
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 102.
Samstag, den 3. Mai.
1913.
Krieg ſucht. Die Berner Konferenz kann natürlich nicht
Die heutige Nummer hat 40 Seiten.
„Seit dem letzten großen Kriege hat Deutſchland eine
die furchtbaren Fragen, welche die beiden Länder trennen,
Periode wirtſchaftlichen Aufſchwunges hinter ſich, die faſt
löſen, es wird ihr ſogar ſchwer fallen, an eine Erörterung
etwas Beängſtigendes in ſich hat. Nun ſoll gewiß nicht
dieſer Fragen heranzutreten. Aber in dieſer Atmoſphäre
undankbar verkannt werden, daß ein hoher wirtſchaftlicher
Das Wichtigſte vom Tage.
des Mißtrauens und des Grollens, in der wir leben, iſt
Aufſchwung viel Gutes ſchafft. Aber die Schattenſeiten
Geſtern abend nach 6 Uhr fand nach voraufgegangenem
es ſchon von Bedeutung, daß deutſche und franzöſiſche
Par=
dieſer allzu raſchen Entwickelung treten vielfach peinlich
Miltärgottesdienſt in der Stadtirche die
Ueberfüh=
lamentarier zu einem Meinungsaustauſch zuſammenkom=
und drohend hervor. Schon hat die Bewertung des
Gel=
rung der Leichen der am Mittwoch abend hier
ver=
men, welche von Uebelwollen und Unaufrichtigkeit frei iſt.
des bei uns ein Gewicht gewonnen, das man nur mit
unglückten Flieger Leutnant v. Mirbach und Leutnant
Sorge beobachten kann. Die tüchtige Leiſtung als ſolche
v. Brunn nach dem Hauptbahnhof ſtatt.
gilt heutzutage leider häufig ſchon weniger als das Ver=
Geſtern ſtarb in Wien der Präſident des Reichsgerichts,
Neu=Kamerun,
mögen, das einer ererbt oder errafft hat. . . Friſch und
ehemaliger Miniſter und berühmter Zivilrechtslehrer
freudig wieder anknüpfend an den ſchlichten Sinn unſerer
Dr. Joſef Unger, im 85. Lebensjahre.
von dem nunmehr auch die Station Carnot mit dem
Väter, wollen wir gewiß keine Säulenheiligen heranziehen,
Land zwiſchen dem Sſanga und dem oberen Uham
Auf die Note der Mächte erwiderte der bulgariſche
Mi=
die ſich, auf alle Freuden der ſchönen Erde verzichtend, von
niſterpräſident, daß die Feindſeligkeiten
zwi=
durch die franzöſiſchen Behörden der deutſchen
Ver=
wildem Honig nähren und rauhe Kamelfelle zur
Gewan=
ſchen der Türkei und Bulgarien
ſuspen=
waltung übergeben worden iſt, bildet den Gegenſtand
diert ſeien.
dung nehmen. Mögen wir den Komfort und Luxus, den
zweier im amtlichen D. Kolonialblatt veröffentlichten
Be=
wir als Kinder unſerer in der Technik ſo fortgeſchrittenen,
Die Regierung von Montenegro veröffentlicht die auf
richte. Verfaſſer des einen iſt Dr. med. Houy, der über
an praktiſchen Erfindungen ſo reichen Zeit genießen, als
den Schritt der Großmächte vom 27. Apeil erteilte
den bisherigen Verlauf der Logone=Pama=Grenz=
Antwort.
eine angenehme Beigabe betrachten, die an ſich keine
ſelb=
expedition einen ärztlichen Bericht erſtattet.
Die
ſtändige Berechtigung hat.
hygieniſchen Verhältniſſe dieſes Teiles von
Die Geſchichte und die allerjüngſten Ereigniſſe ſind
Tageskalender zur Geſchichte der
Neu=Kamerun erſcheinen ihm nicht ungünſtig, wenn auch
dem Kronprinzen ein Beweis dafür, daß die Sympathien
Befreiungskriege.
das endgültige Urteil noch nicht gefällt werden kann.
Ins=
mit einem tapfer kämpfenden Heere gehen. Und ſeine
Mai 1813: Beſchießung Stettins. — 1814: Napoleon
beſondere bedarf das Verbreitungsgebiet der
Schlafkrank=
landet auf Elba.
Ueberzeugung iſt es, daß die diplomatiſche Geſchicklichkeit
heit und der Glossina palpalis noch genauerer
Unter=
nur eine Zeitlang Konflikte hinzuhalten, bisweilen
frei=
ſuchungen. Fälle von Schlafkrankheit begegneten der Ex=
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 9.
lich auch löſen könne. Letzten Endes werde aber doch das
pedition nicht, doch muß man dabei berückſichtigen, daß ihr
Schwert der ausſchlaggebende Faktor bleiben. So kommt
nur wenig Menſchen zu Geſicht kamen, da die Menge
der deutſche Kronprinz in dieſem Geleitwort zu der
Auf=
flüchtete. Die Glossina palpalis ſcheint im größten Teil
Mr. Tartuffe und die Deutſche
forderung, jeder, der ſeine Heimat liebe, müſſe mitarbeiten,
des Landes zu fehlen. An dieſe günſtigen Beobachtungen
daß in Deutſchland der alte ſoldatiſche Geiſt nicht verloren
Friedensgeſellſchaft.
knüpft Dr. Houy nicht allzu große Hoffnungen, weil die
gehe. Wenn das deutſche Volk entſchloſſen ſei, Gut und
Expedition immer nur ſchmale Wege beſchritt, die den
O Man ſchreibt uns: Die Deutſche Friedens=
Leben freudig für das Vaterland einzuſetzen, dann könne
größeren Teil des Landes unberührt ließen. Immerhin
geſellſchaft hat die deutſche Preſſe mit dem Erſuchen
die Welt gegen uns in Waffen ſtehen.
wurde die Umgegend von Gore im Umkreiſe von etwa
behellißt, aus dem Temps einen Artikel abzudrucken, der
In dieſem Sinne ſchließt das Geleitwort mit den
30 Kilometern genauer unterſucht, und dabei ſtellte es ſich
die erner „Verſtändigungs=Konferenz”
Verſen von Emanuel Geibel:
heraus, daß die Glossina palpalis nur an einer einzigen
mit Shmpathie begrüßt. Dieſer Artikel macht dem Vater=
Und wenn uns nichts mehr übrig blieb,
Stelle am Pende vorhanden iſt, während ſie in allen
um=
lande Mr. Tartuffes ſoviel Ehre, daß es unverſtändlich
So blieb uns doch ein Schwert.
liegenden Nebenfluß=Galeriewäldern überhaupt nicht ge=
Das zorngemut mit ſcharfem Hieb
iſt, wie ſein wahrer Charakter diesſeits der Vogeſen nicht
funden werden konnte. Dieſes lokaliſierte Auftreten der
Dem Trutz des Fremdlings wehrt.
erkannt werden konnte. Was bedeuten denn die billigen
Glossina palpalis führt zu der Vermutung, daß ſie in
So blieb die Schlacht als letzt’ Gericht
Redensarten, die der Temps der ſchweizeriſchen „
ver=
ähnlicher Weiſe auch an anderen Stellen Neu=Kameruns
Auf Leben und auf Tod.
dienſtvollen Initiative” widmet, im Vergleich mit ſeiner
Und wenn die Not nicht Eiſen bricht,
vorkommt. Die Schlafkrankheit ſelbſt hat Dr. Houy nur
deutſchfeindlich=hetzeriſchen Haltung? Seit Jahren iſt der
Das Eiſen bricht die Not.
in einem Falle feſtgeſtellt; in manchen Ortſchaften des
Temps der Träger jener gegen Deutſchland gerichteten im=
Der Kronprinz lieferte auch einen Textbeitrag zu dem
Pende iſt die Krankheit nicht einmal dem Namen nach
be=
perialiſtiſchen und Revanche=Politik, die
Werke. Er ſchrieb: „Regiment der Gardes du Corps,
kannt. Die Bedingung zu ihrer weiteren Ausdehnung
den Frieden Europas aufs äußerſte bedroht hat. Und als
Standarteneskadron.”
aber ſieht Dr. Houy durch den Verkehr der Hauſſahändler
der vom Temps und ſeinen Geſinnungsgenoſſen ſyſtema=
und durch ſchlafkranke Kautſchukſammler als gegeben an.
tiſch gezüchtete Chauvinismus ſich jüngſt in Nancy ent=
Die Errichtung eines Schlafkranken=Lagers und eine ge=
Deutſches Reich.
lud, da war es wiederum der Temps, der, von jeder
ſach=
meinſam mit Frankreich geübte ſtrenge Kontrolle der nach
Beurteilung des Zwiſchenfalles weit entfernt, ſo=
Gegen das Hinausziehen der
Be=
dem Süden führenden Handelsſtraßen ſcheinen ihm der zur
gar vom Berliner Tageblatt als Hetzorgan bezeichnet
wer=
ratungen über die Heeresvorlage wenden ſich
Bekämpfung der Schlafkrankheit gebotene Weg zu ſein.
den mußte. Angeſichts ſolcher Taten des Temps mutet
die Nachrichten des Deutſchen Wehrvereins mit folgenden
Der zweite Bericht iſt vom Hauptmann Abel, dem
die Deutſche Friedensgeſellſchaft der deutſchen Preſſe nichts
Ausführungen:
Leiter der Monda=Dſchuma=Grenzexpedition, erſtattet und
weniger als den Verzicht auf jedes politiſche Augenmaß
„Dieſes Hinausziehen der Heeresvorlage bringt
betrifft das weſtliche Muni=Dreieck. Deſſen
Wirt=
ſchwere militäriſche Nachteile. Bekanntlich ſoll die
Vor=
zu, wenn ſie verſucht, den heuchleriſchen Phraſen des
ſchaftswert erblickt Abel, ſolange die
Oelpalmenkul=
lage zum größten Teil bereits am 1. Oktober durchgeführt
Temps Verbreitung durch unſere Zeitungen zu verſchaffen.
werden Je länger der Reichstag ſich bemüßigt ſieht, über
tur nicht von der Küſte weiter ins Binnenland ausgedehnt
Von einem derartigen Verſuche hätte ſich die Deutſche
die Vorlage zu beraten, deſto weniger Zeit bleibt hernach
iſt, im Holzexport. Elefanten bemerkte die Expedition
der Verwaltung und den Organiſationsorganen der
Friedensgeſellſchaft ſchon durch den Umſtand zurückhalten
in ſo geringer Menge, daß der Handel mit Elfenbein
Armee, um die Vorbereitung zur Aufſtellung neuer
Trup=
laſſen ſollen, daß der Temps trotz ſeines honigſüßen
Lo=
keine Rolle ſpielen kann. An Kautſchuklianen iſt
pentörper zum 1. Oktober zu treifen. Je kürzer ferner
bes der ſchweizeriſchen „verdienſtvollen Initiative” von
die Zeit iſt, die hierdurch der Armee zur Durchführung der
der Urwald noch reich, doch kann der Berichterſtatter nicht
dem eigentlichen Zweck der „Verſtändigungs=Konferenz”
Vorlage gegeben wird, deſto haſtiger muß die Arbeit
ge=
beurteilen, in welcher Zeit ſie verſchwunden ſein werden.
leiſtet werden, was wieder ſchwere Unzuträglichkeiten
nichts wiſſen will. Dieſer Zweck beſteht nach der offiziellen
Die Bevölkerung beſteht aus Pangwes, einem
mit ſich bringt, die in den heutigen ernſten Zeiten unter
Einladung darin, „eine Verſtändigung zwiſchen
Deutſch=
kriegeriſchen, wenig zur Arbeit neigenden Volke, das über
allen Umſtänden vermieden werden müſſen. Es iſt
drin=
land und Frankreich über die Rüſtungsfrage
herbeizufüh=
gend zu wünſchen, daß die deutſche Volksvertretung ſich
zahlreiche Gewehre und Pulver verfügt und einen ſtark
— Hierzu aber erklärt der Temps u. a. wörtlich:
ren.”
ihrer ernſten Pflicht bewußt wird und dafür ſorgt, daß
ablehnenden Eindruck macht. Beſonders heftig graſſierende
die Vorlage ſo ſchnell wie möglich verabſchiedet wird.”
„Unglücklicherweiſe legt uns die berechtigte Sorge
Krankheiten wurden unter den Eingeborenen nicht
be=
um unſere Sicherheit Pflichten auf, die wir nicht
Die Organiſation der deutſchen Volks”
merkt, dagegen iſt die Glossina palpalis am Endüja
auf=
vernachläſſigen dürfen, ohne uns eines
Ver=
verſicherung. Für die am 25. Januar begründete
brechens ſchuldig zu machen. In dieſer Beziehung
wärts bis in die Nähe von Medegne feſtgeſtellt worden.
Deutſche Volksverſicherung A.=G., deren Ziel es iſt, das
dürfen wir die praktiſchen Folgen der Konfe=
Volksverſicherungsgeſchäft auf gemeinnütziger Grundlage
renz in Bern nicht überſchätzen.”
zu betreiben, iſt zum Generaldirektor der vortragende Rat
Deutlicher könnte das Pariſer Blatt nicht verraten,
Deutſchland in Waffen.
im Reichsamt des Innern Geh. Regierungsrat Roſe
ge=
daß es nicht daran denkt, zu wünſchen, es ſolle ſeiner
* Der deutſche Kronprinz gab einem
mili=
wählt worden. Zum Reichskommiſſar iſt vom
Reichskanz=
ſchmeichelhaften Anerkennung der ſchweizeriſchen „
ver=
ler der vortragende Rat im Reichsamt des Innern Geh.
täriſchen Prachtwerk, das ſoeben bei der Deutſchen
Ver=
dienſtvollen Initiative” durch die franzöſiſchen Teilnehmer
Oberregierungsrat Dr. Würmeling beſtellt, deſſen
Auf=
lagsanſtalt in Stuttgart erſchien, ein beachtenswertes
Ge=
an der „Verſtändigungs=Konferenz” irgend eine praktiſche
gabe es iſt, darüber zu wachen, daß der gemeinnützige
leitwort mit auf den Weg, das gewiß nicht nur in
Folge gegeben werden. Unter ſolchen Umſtänden iſt es
Charakter des Unternehmens dauernd gewahrt bleibt. An
militäriſchen Kreiſen mit Intereſſe geleſen werden wird.
doppelt natürlich, wenn die Deutſche Friedensgeſellſchaft
der Spitze des Aufſichtsrats ſteht der frühere Staatsſekre=
In der Vereinigung von Wort und Bild ſoll ein
an=
mit ihrem Erſuchen bei der deutſchen Preſſe im allgemeinen
tär des Reichsamt des Innern Graf Poſadowsky=Wehner,
ſchaulicher Ausſchnitt gegeben werden aus dem täglichen
kein Glück hatte.
ſein Stellvertreter iſt der Generaldirektor Hackelöer, der
Dienſt, der in Heer und Flotte geleiſtet wird. „Die Arbeit
ebenfalls früher dem Reichsamt des Innern als Geh.
Re=
im Dienſte des Vaterlandes” iſt es, von der, wie
Kron=
zierungsrat angehörte. Dem Organiſationsplan der Ge=
Die radikale Pariſer Lanterne ſchreibt über die
ge=
prinz Wilhelm ſagt, das Buch erzählen will. Dabei kommt
ſellſchaft liegen Ideen zugrunde, die auf den
Präſi=
plante Berner Zuſammenkunft von franzöſiſchen und
er auf die Notwendigkeit und die Pflicht zu ſprechen, die
denten des Kaiſerlichen Aufſichtsamts für
Privatverſiche=
deutſchen Abgeordneten: Dieſe Konferenz wird nur dann
Deutſchland zwingen, Heer und Flotte auf der größten
rung zurückzuführen ſind. Beteiligt an der Geſellſchaft iſt
ihren Zweck erfüllen, wenn es den Franzoſen gelingt, un=
Höhe der Schlagfertigkeit zu erhalten. Er erinnert an den
bekanntlich eine große Zahl unſerer angeſehenſten
Lebens=
ſere Nachbarn von den friedlichen Abſichten Frankreichs
waffenfrohen Geiſt der alten Germanen und den Geiſt der
verſicherungsgeſellſchaften, die einen Organiſationsfonds
zu überzeugen, und wenn unſere Landsleute ihrerſeits
ruhmreichen Väter, aber auch an den der Krieger von
von einer Million Mark zinslos zur Verfügung geſtellt
mit der Ueberzeugung heimkehren, daß Deutſchland keinen
Südweſt. Dieſer Geiſt müſſe gepflegt werden.
Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913.
Seite 2.
vom Amtsgericht zur Zahlung eines Wochenlohnes von
niger ſchwere Verantwortlichkeit tragen die früheren
Mi=
aben. Das Aktienkapital beträgt 2 Millionen Mark. Zur
28,50 Mark und in die Koſten verurteilt wurde. Die von
niſter Ferraris, Luigi, Lacava und Zanardelli, der frühere
Verbilligung und Verbreitung der Volksverſicherung ſollen
den Sozialdemokraten eingelegte Berufung wurde von der
Unterſtaatsſekretär Pozzi und der Deputierte Luzzatto.
ie Organiſationen der Arbeiter, Handwerker, Bauern,
weiten Inſtanz, dem Traunſteiner Landgericht, koſten=
Die Kammer beſchloß, den Bericht der Kommiſſion am
ällig abgewieſen
kleiner Gewerbetreibenden und Angeſtellten dienſtbar ge=
6. Mai zu beſprechen. Die Unterſuchungskommiſſion über=
* Die Entvölkerung von Irland. Die Inſel
macht werden. In den Aufſichtsrat, für den 25 Mitglieder
Irland iſt das einzige größere Gebiet in Europa, deſſen
nittelte die Akten der Juſtizbehörde für ein eventuelles
vorgeſehen ſind, wird auch eine erhebliche Zahl von Ver
Einwohnerzahl ſtetig abnimmt. Selbſt in Frankreich fin
ſtrafrechtliches Einſchreiten. Abignento gab ſeine Demiſ
retern der Angeſchloſſenen Arbeiterorganiſationen
ein=
det ein Rückgang der Einwohnerzahl nur in einem Teil
ſion als Präſident der Budgetkommiſſion der Kammer,
reten.
der Departements ſtatt, im ganzen aber noch eine freilich
um ſich unbehindert verteidigen zu können. Desgleichen
ehr geringe Zunahme. In Irland hat eine ſolche nur
-
Neue Silbermünzen. Die erſten Münzen
die Grafſchaft Leiceſter zu verzeichnen, in der die
Haupt=
prachen mehrere von der Kommiſſion getadelte Deputierte
mit dem neuen Bildnis des Kaiſers, das den Monarcher
tadt Dublin liegt. Sie hat ſogar ein Wachstum von 8
die Abſicht aus, ſich gegen die erhobenen Anſchuldigungen
im reiferen Alter in Küraſſieruniform darſtellt, werden
v. H. aufzuweiſen. Die anderen Provinzen ſind durchweg
verteidigen zu wollen
vom Regierungsjubiläum des Kaiſers ab ausgeprägt
zurückgegangen. Ulſter am wenigſten um 0,1 v. H.,
Munſter um 3,8 v. H. und Connaught um 5,6 v. H. Im
England.
— abgeſehen von den
Erinne=
verden, und zwar ſollen
ganzen ſind bei der letzten Volkszählung, deren Bericht
ungsmünzen zum 25jährigen Regierungsjubiläum des
Im Unterhauſe kündigte der Schatzkanzler Lloyd
tzt veröffentlicht worden iſt, 4390 219 Einwohner feſtge=
Kaiſers — in dieſem Etatsjahre Drei= und Fünfmarkſtücke
George an, daß das Homerulegeſetz und das Geſetz über
ſtellt worden, gegen 4458 775 der vorletzten Volkszählung.
nit dem neuen Bildnis ausgegeben werden. Außer den
Das bedeutet eine Abnahme von 68 556 Seelen oder etwas
ie Trennung von Kirche und Staat in Wales, und das
mehr als 1½ v. H. Die Provinz Munſter allein hat in
20 Millionen Mark, die nach der zu erwartenden
Beſchluß=
ſchottiſche Temperenzgeſetz, die während der letzten
Seſ=
den letzter zehn Jahren rund 40 700 Einwohner eingebüßt.
aſſung des Bundesrats in Fünfmarkſtücken ausgeprägt
ſion vom Oberhauſe abgelehnt wurden, in der nächſten
Dieſe Bevölkerungsabnahme erklärt ſich aus der ſtarken
werden ſollen, werden im Laufe des Etatsjahres im gan=
Auswanderung, die im letzten Jahrzehnt 345 159 Bewoh=
Woche formell wieder eingebracht werden.
zen 20 Millionen Mark Silbermünzen ausgegeben werden.
ner für immer ins Ausland geführt hat. Gegen das letzte
Belgien.
Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts iſt dieſe Zahl aller=
Einfache Zweimarkſtücke mit einem neuen Kaiſerbildnis
dings eine kleine Verbeſſerung, da ſie um etwa 85000 nie=
Die Verteidigung Luxemburgs. In der
werden nicht innerhalb des Etatsjahres zur Ausgabe ge
driger iſt. Seit dem Jahr 1851, ſeit eine genaue Statiſtik
Kammer brachte der Liberale Lorand eine Interpellation
langen. Abgeſehen hiervon ſind im ganzen ſechs Mil
geführt wird, haben rund 4¼ Mill. Menſchen die iriſche
an den Kriegsminiſter über die Verteidigung Luxemburgs
lionen Erinnerungsmünzen zum 25jährigen Regierungs
Heimat verlaſſen, um ſich dauernd im Ausland
anzuſie=
deln. Merkwürdig iſt an den Liſten der iriſchen
Auswan=
in. Auf Vorſchlag des Präſidenten gelangt die Inter
ubiläum des Kaiſers bei der Königlichen Münze in Ber
derung noch die Tatſache, daß in letzter Zeit viel mehr
pellation in Verbindung mit der Beſprechung des
Ar=
lin bereits in Auftrag gegeben, deren Ausgabe zum Re=
Frauen als Männer ausgewandert ſind. Die übrigen
An=
tikels 37 des Geſetzes über die Miliz zur Beratung.
gierungsjubiläum erfolgen wird. Dieſe Summe iſt in den
aben des Volkszählungsberichts weiſen nach, daß die
20 Millionen Mark auszuprägender Silbermünzen mitent=
Verhältniſſe auf der grünen Inſel ſich in den letzten Jah=
Portugal
ren überhaupt verbeſſert haben. Die Zahl der unter dem
halten. Die Jubiläumsmünzen werden zur Hälfte als
Die antirepublikaniſchen Kundgebun=
Armenunterſtützungsgeſetz ſtehenden Perſonen hat ſich von
Drei= und Zweimarkſtücke ausgeprägt. Sie werden
gleich=
mehr als 100000 auf 77000 vermindert. Die Zahl der
Ehe=
gen. Der ſtrenge Gewahrſam, in dem die wegen
Be=
falls das neue Kaiſerbildnis aufweiſen, das im übrigen
chließungen und Geburten iſt gewachſen, die Zahl der
teiligung an den letzten Unruhen verhafteten Offiziere
ge=
von unten her von einem Lorbeerkranz umrahmt iſt. Un=
Sterblichkeit mit nur 17 v. H recht günſtig. Ob nun die
halten wurden, iſt gemildert worden. Der Mannſchafts
Verwirklichung von Home=Rule dazu beitragen wird,
er dem Bilbe befinden ſich die Jahreszahlen 1888—1913,
eſtand der Regimenter und Kriegsſchiffbeſatzungen, der
die iriſche Auswanderung zum Stillſtand zu bringen,
die die Regierungszeit des Herrſchers darſtellen.
vird ſich erſt zeigen müſſen.
vorſichtshalber erhöht wurde, iſt vorläufig noch nicht ver=
— Ein Schutzverband für das deutſche
nindert worden. Die Ruhe im Lande wurde nirgends
Grundeigentum. Einen neuen Abſchnitt im Kampfe
geſtört.
gegen die dem Grundbeſitz feindlichen Beſtrebungen leite
Stadt und Land.
Amerika.
ten die Verhandlungen ein, die auf Veranlaſſung des
Darmſtadt, 3. Mai.
Verbandes zum Schutze des deutſchen Grundbeſitzes un
Das neue Landgeſetz für Kalifornien
* Vom Hofe. Ihre Königl. Hoheit die Groß=
Realkredits im Architektenhauſe in Berlin ſtattfanden. Sie
deſſen Annahme bevorſteht, verhindert nicht nur die
fer=
herzogin wohnten am Mittwoch nachmittag 3½ Uhr
haben die Grundlage geſchaffen für den Zuſammenſchluß
nere Ausdehnung des japaniſchen Farmbeſitzes, ſonderr
in der Alice=Schule einer Sitzung des Alice=
Frauen=
der ländlichen und ſtädtiſchen Kreiſe, die am Privateigen=
Vereins an. Am Donnerstag vormittag beſuchten die
beſeitigt auch die japaniſchen Farmen in abſehbarer Zeit
Ullerhöchſten Herrſchaften den Gottesdienſt in der
Hof=
tum, am Grund und Boden beteiligt ſind, zu einem
um=
vollſtändig. Auf zwei Wegen ſoll das erreicht werden
irche. Nachmittags 3 Uhr begaben ſich Ihre Königl.
aſſenden Schutzverbande für das deutſche Grundeigentum
Erſtens: kein japaniſcher Grundbeſitz kann an jemand an=
Hoheiten der Großherzog und die
Groß=
in Stadt und Land. Die endgültigen Abmachungen
wer=
ders vermacht werden, als an einen amerikaniſchen
Bür=
erzogin mit Gefolge im Auto zum Beſuch der
den vorausſichtlich am 23. Mai in Berlin erfolgen, wo
ger; zweitens: die Grundſtückspacht für irgendwelche
Königin und des Prinz=Gemahls der Niederlande nach
Hohemark bei Oberurſel. Die Rückkehr nach Darmſtadt
das Präſidium des Verbandes zuſammentritt. Fürſt
Zwecke iſt an Ausländer verboten. Dieſes Geſetz iſt von
erfolgte abends 8 Uhr 20 Min. (Darmſt. Ztg.
Salm=Horſtmar hat ſich bereit erklärt, Präſident der neuen
Beneralſtaatsanwalt Webb ausgearbeitet. Das Endergeb=
Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit der
Geſamtorganiſation zu werden. Bedeutſame
Organiſa=
nis wird ſein, daß nach dem Ausſterben der gegenwärtigen
Großherzog haben dem Gräflich Solms=
Laubach=
tionen aus den Kreiſen der Landwirtſchaft ſind bereits
japaniſchen Grundbeſitzer aller aſiatiſche Boden in die
chen Revierjäger Heinrich Franziscus zu Wernings
eigetreten oder haben ihren Beitritt in ſichere Ausſicht
das Silberne Kreuz des Verdienſtordens Philipps des
Hände von Kalifornien kommt. Das Geſetz iſt die draſtiſchſte
Großmütigen und dem Gemeindefaßeichmeiſter Johannes
geſtellt, darunter die Vereinigung der Steuer= und Wirt=
Maßregel, die bisher auf dieſem Gebiete erſonnen iſt.
Allgemeine
das
Weigand IV. zu Großen=Linden
chaftsreformer, Bauvereine, der Schutzverband der deut=
Ehrenzeichen mit der Inſchrift „Für langjährige treue
Zhina.
ſchen Grundbeſitzer und hervorragende Einzelperſonen
Dienſte” verliehen
ro
Ernannt haben Se. Königl. Hoheit der G
Das Repräſentantenhaus iſt zuſammenge
gerzog den praktiſchen Arzt Dr. Otto Martin in
Ausland.
treten. Zum Präſidenten und Vizepräſidenten wurden
Sien zum Kreisaſſiſtenzarzt bei den Kreisgeſundheits=
Anhänger der Regierung gewählt.
Italien.
ämtern Bensheim und Heppenheim mit dem Wohnſitz
in Heppenheim mit Wirkung vom Tage ſeines Dienſt=
Die parlamentariſche Kommiſſion, die
antrittes an
zur Unterſuchung der beim Bau des Juſtizpalaſtes in Rom
Bleß
⁕
* Uebertragen wurde dem Lehrer Nikolaus
Keine Reiſen nach Frankreich. In der
vorgekommenen Unregelmäßigkeiten gebildet worden iſt
zu Unter=Hambach, Kreis Heppenheim, eine Lehrerſtelle
letzten Nummer der Deutſchen Turner=Zeitung
veröffent=
legte den Bureaus des Senats und der Kammer ihren
u Lorſch, Kreis Bensheim
licht der Ausſchuß der Deutſchen Turnerſchaft einen Auf=
* Erledigte Stelle. Eine Lehrerſtelle an der
Ge=
ruf, es ſei nach den Vorkommniſſen in Frankreich Ehren=
Bericht vor. Die Schlußfolgerungen des Berichtes be
meindeſchule zu Helpershain, Kreis Schotten. Mit
ſache der Turner, vorläufig auf Reiſen die franzöſiſche
tonen, daß eine ſtrafrechtliche Verantwortlichkeit wegen
ihr iſt Organiſten= und Vorleſedienſt verbunden. Dem
Grenze nicht zu überſchreiten.
Beſtechung ſeitens der Bauunternehmer vorliegt, nament=
Inhaber kann eine Ortszulage gewährt werden.
Vor
Schadenerſatz für Boykottierte.
lich bei der Firma Borelli. Eine mehr oder weniger
Aus Anlaß des Namenstags Ihrer Majeſtät
einem halben Jahre hatte die ſozialdemokratiſche Gewerk
ſchwere moraliſche Verantwortlichkeit trifft die
Deputier=
er Kaiſerin Alexandra Feodorowna von Rußland
chaft in Bad Reichenhall gegen diejenigen Bäcker den
indet, der „Darmſt. Ztg. zufolge, nächſten Dienstag,
Boykott erklärt, die nichtſozialdemokratiſche Gehilfen
be=
ten Guarracino, Abignente, Brunialti, Mosca und Tom
den 6. Mai, vormittags 11 Uhr, in der Ruſſiſchen
ſchäftigten. Ein Arbeiter, der infolgedeſſen von einem
maſo, die früheren Deputierten Brunicardi und Poli, ſo
Kapelle auf der Mathildenhöhe ein Gottesdienſt mit
Bäcker entlaſſen worden war, verklagte die ſozial
wie einige Staatsbeamte. Eine politiſche mehr oder
we=
anſchließendem feierlichen Tedeum ſtatt.
demokratiſche Gewerkſchaft auf Schadenerſatz, die auch
mißt; die letzte übertrifft alſo bereits den
Saturndurch=
geſellt ſich ſpäter noch der ſtrahlende Morgenſtern hinzu.
meſſer, was bekanntich nur um die Zeit der größten Ring=
Merkur bleibt während des ganzen Monats in der hel=
Himmelserſcheinungen
öffnung der Fall iſt. — Uranus geht am Morgenhimmel
en Morgendämmerung verborgen. Er entfernt ſich von der
Erde von 0.94 bis auf 1.32 Einheiten, d. h.
Erdbahnhalb=
im Bilde des „Steinbocks” anfangs gegen 2¾, zuletzt
ge=
im Mai.
gen 12 Uhr nachts im Südoſten auf; er ſteht in der Mitte
neſſer à 149.48 Millionen Kilometer. — Venus, die am
A. K. Nahezu bis zu ihrer größten Höhe ſteigt im Mai
der Verbindungslinie zwiſchen Theta und Rho dieſes Bil=
25. April ihre untere Sonnenkonjunktion durchlaufen hau
die Sonne empor; ihre nördliche Deklination nimmt von
des, iſt alſo — er leuchtet als Sternchen 5. Größe — ſchon
erſcheint Mitte Mai, zuerſt kurze, allmählich längere Zeit
140 58 am 1. bis auf 21 52 zu; um ihren höchſten
nit Hilfe eines ſchwachen Inſtrumentes, für ſcharfe Augen
als Morgenſtern im Bilde des „Widders” über dem öſt=
Stand am 21. Juni, 23 27‟ zu erreichen, hat ſie alſo nur
auch ohne Hilfsmittel, leicht zu finden. Sein Erdabſtand
ichen Horizonte. Schon am 30. erreicht ſie abermals den
noch 1‟ 35 weiter nordwärts zu rücken. Für die
verſchie=
belief ſich am 1. Mai auf 19.74, am 31. Mai beläuft er ſich
größten Glanz. Ihr Abſtand von der Erde nimmt jetzt
wie=
denen Zonen ergeben ſich daraus folgende
Mittags=
der zu, und zwar von 0.29 Einheiten am 1. bis auf 0.44
auf 19.26 Einheiten, ſein Durchmeſſer auf 4.‟2, zuletzt auf
höhen der Sonne: auf dem Parallel von 54 (Nord=
Einheiten am 31. Mai. Dementſprechend verkleinert ſich
Neptun, ſüdlich von Pollux in den „Zwillin
4.‟3.
deutſchland) 50 58' am 1. und 57 52 am 31. Mai, auf
gen” tritt bereits in die helle Abenddämmerung
ihr ſcheinbarer Durchmeſſer von 57."6 bis auf 37.‟7, alſc
ein, er
dem Parallel von 51 (Mitteldeutſchland) 53 58 am 1.
die ja
verſchwindet daher auch für große Inſtrumente,
um einen ſehr bedeutenden Betrag. Um die Mitte des
und 60% 52’ am 31. Mai, endlich auf dem Parallel von
llein die Scheibennatur dieſes als Sternchen 8.
Monats, wenn Venus als Morgenſtern erſcheint, beſitzt ſie
Größe
48 (Süddeutſchland und Oeſterreich, etwa die Breite von
immer noch den anſehnlichen Durchmeſſer von 50‟, ein
chimmernden fernſten Planeten erkennen laſſen.
nſere
Wien) 56% 58 am 1. und 63 52' am 31. Mai. Die Tages
kleines Fernrohr genügt daher ſchon, um ihre der abneh
Entfernung vom Neptun nimmt von 30.26 bis auf 30.70
länge erfährt dadurch eine Zunahme von 15 auf 16½
nenden Mondſichel ähnelnde, aber viel grellere Sichel zu
Einheiten, das ſind 4589 Millionen Kilometer, zu.
Stunden im nördlichen Gebiet, von 14¾ auf 16½ Stunden
erkennen. Am 5. Mai, um 1 Uhr früh, hat der Mond mit
Nächte
den im Mai durch die Helligkeit der kurzen
m mittleren Gebiet und von 14½ auf 15¾ Stunden im
Lenus Konjunktion, beide Geſtirne ſind dann aber noch
owieſo ſchon ſtark eingeſchränkten Glanz des
Fixſtern=
üdlichen Gebiet. Infolge der im Mai ſchon ſehr langen
unſichtbar.
— Mars hält ſich ebenfalls noch für einige
immels beeinträchtigt außerdem noch der Mondſchein
Dämmerungen währt die Tageshelligkeit noch weſentlich
Wochen, etwa bis gegen den 20. Juni, in den Strahlen der
vorwiegend in der Zeit vom 8. bis 21. Richten wir un
länger, und zwar wächſt ſie im Norden von 16½ bis auf
ſchon ſehr früh beginnenden Morgendämmerung
verbor=
eren Blick abends gegen 10 Uhr von Südoſten, dahin, wo
8½, im Süden von reichlich 16 bis auf faſt 17½ Stunden.
gen. Er nähert ſich der Erde mehr und mehr, nämlich von
ie Bilder des Tierkreiſes emporſteigen, ſo ſehen wir den
Im Mai beginnen zuerſt im nördlichen, ſpäter im
1.89 bis auf 1.76 Einheiten. — Jupiter geht im Stern=
Skorpion” gerade aufgehen, ihm voran iſt ſchon die
mittleren Deutſchland die hellen Nächte; ſie währer
ilde des „Schützen”, in dem er Anfang Mai rückläufig
Wage” geſchritten und genau im Südoſten gewahren wir
im mittleren Deutſchland bis in den Juli, im nördlichen
wird, während der erſten Monatshälfte noch nach,
wäh=
ie „Jungfrau” mit dem Hauptſtern Spica. Darunter fällt
bis Anfang Auguſt.
rend der zweiten Monatshälfte ſchon vor Mitternacht im
das Trapez des „Raben” deutlich auf, und tief am Hori=
Unſer Mond hat im Mai folgenden Phaſenwechſel
Südoſten auf. Sein Erdabſtand betrug am 1. Mai 4.74
zonte werden ſogar einige Sternchen des großen ſüdlichen
Neumond am 6., um 9 Uhr 24 Min. vormittags, Erſtes
am 31. Mai beträgt er 4.36 Einheiten, ſein Scheibendurch
Bildes „Centaur” ſichtbar. In mittlerer Höhe im Süd
Viertel am 13, um 12 Uhr 45 Min. nachmittags, Vollmond
meſſer entſprechend 42.‟1 und 45.‟8. Zu Fernrohrbeob
weſten ſetzt der „Lowe” mit Regulus den Tierkreis fort,
am 20., um 8 Uhr 18 Min. vormittags, und Letztes Viertel
achtungen ſeiner von vulkaniſchen Wolkenſtreifen durchzo
und im Weſten ſchließen ihn die „Zwillinge” mit Caſtor
am 28., um 1 Uhr 4 Min. vormittags. Der Mond ſteht
enen ſtark abgeplatteten Scheibe und ſeiner vier größten
und Pollux ab. Hier ſinkt nun auch das letzte der ſogen.
am 16. Mai, um 2 Uhr vormittags, in Erdnähe bei einem
Monde bietet ſich mithin immer bequemere Gelegenheit
Winterſternbilder, der „Kleine Hund”, mit dem hellen Pro=
Abſtande von 57.7 Erdhalbmeſſern und am 28. Mai, un
Am 23. Mai, um 11 Uhr abends, hat der Mond mit
Ju=
kyonthon, für längere Zeit unter den Horizont hinab. Den
3 Uhr vormittags, in Erdferne bei einem Abſtande von
viter Konjunktion; beim Aufgange, der gleich danach
er=
tiedrigen Südweſten nimmt die „Waſſerſchlange” ein. Dic
33.4 Erdhalbmeſſern à 6378 Kilometer. — Am 17. Mai
folgt, erblickt man die ſchöne Konſtellation, den Mond ſüd=
Milchſtraße ſteigt ſehr flach im Oſtnordoſten mit dem Bilde
bedeckt der Mond den Fixſtern 1. Größe Spica in
de=
lich von dem Planeten, noch unmerklich verändert. —
Sa=
es „Schwanes” auf, ſtreicht tief über den Norden, wo ſie
„Jungfrau”, aber dieſe Bedeckung findet bei Tage und hel
turn verſchwindet im Sternbilde des „Stiers” Anfang
gerade das ſchöne W der „Caſſiopeja” ſchmückt, dann durch
em Sonnenſchein ſtatt, iſt alſo nicht zu beobachten. Der
Mai im Lichte der Abenddämmerung; er kommt am 29
Perſeus” und „Fuhrmann” mit Capella im Nordweſten
Eintritt erfolgt für Berlin um 5 Uhr 10.0 Min., der Aus=
Nai, um 2 Uhr nachmittags, in Sonnenkonjunktion und
und verſchwindet unterhalb Prokyon am Weſthorizonte
tritt um 5 Uhr 33.2 Min.; um dieſe Zeit ſteht der blaſſe
aucht erſt Mitte Juli wieder am Morgenhimmel auf
Den Zenit bedeckt der „Große Bär” hoch im Nordoſten
Mond noch ſehr tief
Seine Entfernung von der Erde wächſt von 9.97 am 1. bis
rahlt Arctur im „Bootes” daneben hoch im Oſten funkelt
Für die Beobachtung der großen Planeten lie
auf 10.07 Einheiten am 31. Mai. Der ſcheinbare
Durch=
die edelſteingezierte „Krone” und über der Milchſtraße im
en die Verhältniſſe im Mai nicht beſonders günſtig, da
neſſer des Saturnkörpers beträgt bei ſeiner letzten
Sicht=
Nordoſten feſſelt den Blick die helle Wega in der „Leier”.
ie nächtliche Dunkelheit ſchon ſehr kurz bemeſſen iſt:
die
barkeit vor dem Verſchwinden 16.‟3, während die
große
zweite Nachthälfte beherrſcht vor allem Jupiter, und ihm
Achſe des Ringſyſtems 38.‟4 und die kleine Achſe
16.‟8
etn
gen
2.
e von
m.
Tei
freilich
e nur
Daupt
chweg
Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913.
*X* Die Zweite Kammer wird vorausſichtlich am
nehmer kannten die Zuſammenſetzung des Präparates
dienstag, 20. Mai, zu einer kurzen Tagung einberufer
nicht, ſie hatten daher ſtraflos zu bleiben. Rößler ſelbſt
werden, in der eine Anzahl von den Kammerausſchüſſen
kam als mittelbarer Täter in Betracht, der in fortgeſetzter
für die Plenarberatung fertiggeſtellte Vorlagen zur Be=
Handlung durch die Vermittelung ſeiner Kunden als gut
ratung kommen werden. Für den 23. und 24. Mai iſt
gläubiger Werkzeuge Nahrungsmittel verfälſcht und in
ein größerer Ausflug der Zweiten Kammer
den Verkehr gebracht hatte. Die gleiche Feſtſtellung galt,
nach Oberheſſen geplant, der neben einem Beſuch von
jedoch nur in bezug auf die Nahrungsmittelfälſchung,
Bad Nauheim, Friedberg und Bad Salzhauſen auch eine
ruch für Hirſch. Aus dem Weingeſetz konnte er nicht be=
Beſichtigung des ſtaatlichen Braunkohlenbergwerks „Lud
ſtraft werden, da er weder den inkriminierten
Proſpek=
wigshoffnung” und der oberheſſiſchen Elektrizitätszentrale
verbreitet, noch das „Pharcidolin” zur Herſtellung von
bei Inhaiden umfaſſen wird.
Apfelwein verkauft hatte. Dagegen war aus dem Inhalte
sk. Dus geſetzwidrige Konſervierungsmittel. (Urteil
eines Briefes, „das „Pharcidolin” könne nicht herausge
des Reichsgerichts vom 30. April. Nachdruck verboten.
unden werden”, ſehr wohl zu erſehen, daß er ſich des
Das Landgericht Darmſtadt hat am 31. Oktober
ſtrafbaren Charakters der Nahrungsmittelfälſchung be=
1912 den Chemiker Dr. Friedrich Hofmann von der
vußt war. Reviſion mit prozeſſualer und’ materieller Be=
Anklage einer Verletzung des Weingeſetzes und
chwerde legten beim Reichsgericht Rößler, Hirſch und
eines Nahrungsmittelvergehens freigeſprochen
die Darmſtädter Staatsanwaltſchaft ein. Rößler beſtritt
dagegen den Kaufmann Rößler wegen Vergehens
das Vorhandenſein des ſubjektiven Tatbeſtandes, Hirſch
gegen § 26 Abſ. 3 des Weingeſetzes und § 10 Abſ. 1 und 2
griff die Feſtſetzung des Koſtenpunktes an und machte
des Nahrungsmittelgeſetzes zu 60 Mark und den Kauf
geltend, daß die Schuldfeſtſtellungen ungenügend ſeien
mann Hirſch wegen Vergehens gegen § 10 Abſ. 1 und
Beide aber rügten Verletzung des § 56 Abſ. 3 Str.=P.=O.,
des Nahrungsmittelgeſetzes zu 30 Mark Geldſtrafe
ver=
da die Abnehmer des Präparates, obwohl ſie als Teil
urteilt. Gegen die Freiſprechung des Dr. Hofmann
hatt=
nehmer verdächtig erſchienen, dennoch nicht unbeeidigt
die Staatsanwaltſchaft Reviſion beim Reichsgericht
ein=
vernommen worden ſeien. Zu dieſen Reviſionsrügen und
gelegt; dieſe iſt aber als unzuläſſig verworfen
leichzeitig für die Reviſion der Staatsanwaltſchaft führte
worden. Es kamen daher für die Reviſionsinſtanz nur
der Reichsanwalt folgendes aus: Ein Vergehen nach
die Fälle Rößler und Hirſch in Betracht. Es handelt ſich
§§ 12 und 14 des Nahrungsmittelgeſetzes (geſundheits
chädlicher Charakter des Zuſatzes und Gebrauch zur Ver
dabei um folgenden Sachverhalt: Bis Mitte 1911 war
Rößler als Geſchäftsführer bei der chemiſchen Fabrik Dr
chönerung oder Mängelverdeckung) ſei nicht ohne
Rechts=
irrtum verneint. Das Landgericht habe es hier an ein=
Hofmann, G. m. b. H., tätig, welche ſich hauptſächlich mit
ehender Prüfung des Sachverhalts fehlen laſſen. Daß
der Herſtellung von Konſervierungsmitteln befaßte. Im
eine Einziehung ausgeſprochen worden ſei, könne nicht
Jahre 1908 wollte die Geſellſchaft von dem Chemiker C.
in Magdeburg ein Konſervierungsmittel „Cordin”
an=
ingefochten werden. Dagegen ſei es unſtatthaft geweſen
daß die Zeugen, die verdächtig waren, das „Pharcidolin”
kaufen. Da aber C. für ſein ſorgſam geheim gehaltenes
zur Mängelverdeckung, alſo bewußt zu Zwecken der Nahr=
Rezept den Preis von 2000 Mark verlangte, beſchloß die
Geſellſchaft, das Präparat ſelber herzuſtellen.
ungsmittelverfälſchung, bezogen zu haben, trotzdem be=
Rößler
idigt worden ſeien. Wegen dieſer Verſtöße ſei das Urtei
verſchaffte ſich mehrere Proben des „Cordin” und ließ es
gegen Rößler und Hirſch im vollen Umfange aufzuheben
von Dr. Hofmann, dem Chemiker des Unternehmens
nalyſieren, worauf dann nach dem ſo gewonnenen Re=
Das Reichsgericht hat ſich den Darlegungen und dem An
rage des Reichsanwalts angeſchloſſen, daher das
Ur=
zept ein neues Konſervierungsmittel „Pharcidolin” herge
eil gegen Rößler und Hirſch aufgehober
ſtellt wurde. In dem Proſpekt des neuen Präparates
und die Sache zur anderweiten Verhandlung und
Ent=
vurden dieſelben Anpreiſungen aufgenommen, die auck
cheidung an die Vorinſtanz zurückverwieſen.
im Proſpekt des „Cordin” ſtanden. Je nach den
Nahr=
ungsmitteln, denen es zugeſetzt werden ſollte, enthiel:
g. Strafkammer. Der 29jährige Schloſſergeſelle Joſef
das Pharcidolin” auch mehr oder weniger Benzoeſäur
Albert Bertl aus Steinhauſen hat ſich am 20. Februar
und Sulphide. Im Jahre 1909 beſtellte der Weinhänd
ſier auf den Namen Max Bayer in das
Gefangenen=
ler H. in Nürnberg ein Kilogramm „Pharcidolin
regiſter eintragen laſſen. Die Legitimationspapiere hatte
Nr. 2” das in den Proſpekten auch als Zuſatz zu m
r einem Wanderkollegen geſtohlen. Er erhält eine Ge=
Apfelwein empfohlen war, und fragte auch
gleich=
ſamtſtrafe von 4 Monaten Gefängnis.
zeitig an, ob es ebenfalls zu Heidelbeerwein benutzt
wer=
lächtliche Ruheſtörer, Martin Lulei und Georg
Zim=
mermann aus Heppenheim, hatten in erſter Inſtanz
den könnte. Rößler ſchickte ihm das Präparat alsbald
wegen Beleidigung eines Nachtwachtbeamten 3 Wochen
zu; auf der Faktura ſtand ein Vermerk, daß es auch zu
bezw. 5 Tage Gefängnis erhalten. Sie verfolgten Be
Heidelbeerwein zugeſetzt werden könnte. Als Mitte 1911
rufung gegen das Urteil, ebenſo die Anklagebehörde. Die
Rößler ausgeſchieden war, trat Hirſch als Geſchäftsführer
Strafkammer erhöhte in der geſtrigen Sitzung die Strafen
in die Firma Dr. Hofmann ein. Hirſch lieferte „
Phar=
auf 6 Wochen bezw. 3 Wochen Gefängnis. — Der
idolin” für Marmelade, für alkoholfreie Fruchtſäfte und
25jährige Handlungsgehilfe Leonhard Horn von Uſen
zur Herſtellung von Zwetſchenlatwerg. Die Strafkammer
heim wurde wegen eines in der Nacht zum 23. März ir
hat den Rößler eines Vergehens gegen das Weingeſetz
Offenbach verübten Diebſtahls zu 3 Monaten Ge
für ſchuldig erachtet. Ferner hatte Rößler ſtets auch das
ängnis, abzüglich 4 Wochen Unterſuchungshaft, ver=
Pharcidolin” auf Beſtellung hergeſtellt, die
Rohmate=
urteilt. — Der 30jährige Bäcker Joſef Schuſter aus
rialien beſtellt und kannte die Zuſammenſetzung. Nach
Frankfurt hat ſich in Groß=Gerau von April 1912 bis
De=
der bekannten Bundesratsverordnung zum neuen
Wein=
ember 1912 Urkundenfälſchungen zuſchulden kommen
geſetz gehören Benzoeſäure und Sulphide zu denjenigen
aſſen. Er wird zu 2 Monaten Gefängn’is ver=
Stoffen, deren Beimengung zu weinähnlichen Getränken
urteilt
(Apfelwein uſw.) durch den § 26 Abſ. 1 des Weingeſetzes
Der Provinzialausſchuß verhandelte in ſeiner
g.
verboten iſt. Dieſe Stoffe dürfen nach § 26 Abſ. 3
des
geſtrigen Sitzung über das Geſuch des Heinrich Henkel
Weingeſetzes auch nicht zu ſolchen Gebrauche verkauft,
an=
um Erlaubnis zum Betriebe einer
Gaſt=
gekündigt und feilgehalten werden. Gegen dieſe
Beſtim=
wirtſchaft im Hauſe Moosbergſtraße 26. Der
Ge=
mung hatte Rößler verſtoßen. Weiterhin war von
Röß=
ſuchſteller führte bisher eine Gaſtwirtſchaft in der Klap
ler in acht Fällen „Pharcidolin” für die Herſtellung von
pacherſtraße 88, die er aufgeben mußte, da das Haus ver
Nahrungs= oder Genußmitteln verkauft worden. Der
Zu=
auft worden iſt und zum Wohnhaus umgebaut werden
atz des „Pharcidolin” zu Nahrungsmitteln ſtellte eine
ſoll. Er will deshalb die bisher ſchon beſtehende
Wirt=
objektive Verfälſchung im Sinne von § 10 Abſ. 1 und
ſchaft in dem Hauſe Moosbergſtraße 26 pachten. Das Po
des Nahrungsmittelgeſetzes dar, da dieſer Zuſatz weder
izeiamt und der Gaſtwirteverein verneinen die
Bedürfnis=
erforderlich, noch üblich war und unter Umſtänden auch
frage, da die Wirtſchaft in den letzten Jahren ſchlecht
ge=
die menſchliche Geſundheit ungünſtig beeinfluſſen konnte
gangen ſei und zeitweiſe wiederholt geſchloſſen war, ſo
Letzte Möglichkeit aber reichte nicht aus, den Tatbeſtand
911 etwa dreiviertel Jahr. Auch ſeien von dem
Verwal=
des § 14 des Nahrungsmittelgeſetzes zu erfüllen. Die
Ab=
tungsgericht in den letzten Jahren zwei Konzeſſionsgeſuche
Literarhiſtoriker den Sinn für die Technik unſerer Klaſſiker
ſchärfte. Schmidt hat mit den großen Dichtern ſeiner Zeit
Erich Schmidt 7.
im engen Verein gelebt mit Gottfried Keller und Heyſe
mit Anzengruber und der Ebner=Eſchenbach. Nach einer
Selten wird um einen Gelehrten ſo menſchlick
kurzen Straßburger Periode erwirbt ſich der glückliche Ehe=
und
ſo herzlich geklagt werden, wie um Erich
mann in Wien den Ruf eines bedeutenden Gelehrten und
Schmidt, denn ſo große Verdienſte er ſich auch um ſeine
ntfaltet zum erſtenmal jenen faſzinierenden Reiz, der faſt
Wiſſenſchaft erworben — das Entſcheidende ſeines
Wir=
ille Literarhiſtoriker der jüngeren Generation zu ſeinen
kens lag in ſeiner wundervollen Individualität, der ſelbſt
Schülern machte. „Es bleibt mir ein unvergeßlicher
Augen=
der Widerſtrebendſte erliegen mußte. Harmoniſch und
lick,” ſo ſchildert einer dieſer Jünger, jetzt ſelbſt einer der
reich hatte ſich dieſer Mann entfalten können; die Mittel,
beſten in ſeinem Fach, Oskar Walzel, dieſen Eindruck
durch die man zu den Quellen ſteigt, die für andere, wie
„wie ich zum erſtenmal die ſtürmiſch begrüßte Lichtgeſtalt
der Famulus Wagner klagt, ſo ſchwer zu erwerben ſind
Schmidts zum Katheder eilen ſah; und wie dann durck
waren ihm mühelos zugefloſſen. Die Erziehung in der
die trockenen Literaturangaben eines Goethekollegs hin=
Schule Klopſtocks und Nietzſches, im alten Schulpforta,
durch die mächtige und doch ſo liebenswürdig humorvolle
hatte die Grundlage gelegt für ſeine wahrhaft umfaſſende
Verſönlichkeit zu erglänzen begann
. . . Man muß den
Bildung, die ihm geſtattete, ſich ebenſo in das
labyrin=
ungen Erich geſehen und gehört haben, will man
begrei=
thiſche Latein eines deutſchen Humaniſten wie in das
fen, warum für uns in ihm der junge Goethe zu neuem
Mittelhochdeutſch eines Reinmar von Hagenau zu ver=
Leben wiedererwacht ſchien: die unwiderſtehlich anziehende
iefen. Von ſeinem Lehrer Koberſtein hat er damals die
und doch wiederum achtungsgebielende Erſcheinung, der
entſcheidende Anregung für die neuere Literaturgeſchichte
überlegene Humor, die freie und rückhaltloſe Art, ſich zu
empfangen. In ſeinem Lebensbilde des bedeutenden Lite
geben, der bewußte und doch ſo ſelbſtverſtändliche und nie
rarhiſtorikers erzählt er ſelbſt, was er als Schüler bereits
mals aufdringliche Zauber ſeines Weſens, die Gewalt des
„In Unterſecunda wurde mittelhochdeutſche
gelernt
Wortes, getragen von einem herzbezwingenden Organ,
Grammatik getrieben; in Oberſecunda Metrik und Poetik
vor allem aber die Anmut der Bewegung, des Tones und
Nibelungen mit Einleitung über die Heldenſage und über
der Form, die auch der burſchikoſeſten Aeußerung und den
Lachmann’s Liedertheorie, der er bis zu ſeinem Ende mit
herbſten Ausdruck einen künſtleriſchen Schimmer lieh, die
Entſchiedenheit anhing; in Prima: höfiſches Epos und
ungebrochene Friſche und Jugendlichkeit, die ſich ſtuden=
Walther mit mancherlei Exeurſen, auf zwei Semeſter
ver=
tiſchen Brauch in Wort und Tat geſtattete, ohne jemals die
teilt die Litteraturgeſchichte, Disputationen, die er aufs
Grenze zwiſchen Schüler und Lehrer zu verrücken. So
anregendſte leitete. Seine Kritik der Aufſätze — drei im
haben wir ihn gekannt und darum haben wir ihn ver
Halbjahr — war ein Bollwerk gegen den Schwulſt und den
göttert.
Borg. Privatlectüre mußte eifrig getrieben werden. Auch
Auf die Titelblätter ſeiner Leſſing=Biographie, die ir
war es eine Ehrenſache, in Oberſecunda die „echten
dieſen Jahren entſtand, hat er, wie er ſelbſt im Nachwort
Strophen” der Nibelungen durchzuarbeiten.” Mit ſolcher
hervorhob ein gut Stück eigener Lebensgeſchichte ſchreiben
Ausrüſtung konnte es ihm nicht ſchwer werden, ſich raſd
müſſen: Wien, Weimar, Berlin. Als das Goethe=Archit
n der Wiſſenſchaft heimiſch zu machen, und als er im
1885 ſeine Pforten endlich der Wiſſenſchaft öffnete, ward
Schatten des Straßburger Münſters und ſeines Verherr
er zum erſten Verwalter dieſer Schätze erkoren, und wie
lichers, des jungen Goethe, unter den Einfluß des
genia=
bis dahin ſeine Hauptarbeit dem tapfern Leſſing gegolten
len Scherer geriet, da war er raſch entſchieden, ſein Leben
hatte, lebte er ſich nunmehr immer tiefer in die
allumfaſ=
dem Studium der Dichtung zu weihen.
ende Welt Goethes ein. Der gewandte Diplomat wußte
Meine Hausgenoſſen” ſchreibt Theodor Storm in
ie großartigen Unternehmungen der Goethe=Geſellſchaft
Sommer 1877 aus Würzburg, „ſind: Frau Lina Strecker,
deren langjähriger Vorſitzender er geweſen iſt, und der
eine Frau wie der ſonnige Tag, ihre mir kindlich zugetane
ielbändigen großen Weimarer Goethe=Ausgabe trefflich
Tochter Walli und deren Bräutigam Dr. Erich Schmidt,
zu organiſieren. Der glückliche Finder, der ſtets in der
Vermaniſt, ein reizender Menſch, der vorgeſtern, er iſt 24
Erſchließung neuer Quellen eine geſegnete Hand bewie
Jahre alt, einen Ruf nach Straßburg als Profeſſor er
ſen, entdeckte im lang verborgenen Beſitz eines
Nachkom=
hielt.‟ Die Freundſchaft, die hier der zunge Profeſſor und
men der erſten Eigentümerin den Ur=Fauſt. Als dann
Gräutigam mit dem Dichter ſchloß, geſtaltete ſich zur
eng=
ein Lehrer Scherer ſtarb, ward er als der würdigſte auf
ten geiſtigen Gemeinſchaft, von der Kritiker und Poet
den verwaiſten Lehrſtuhl berufen und hat mehr als ein
gleichen Nutzen zogen.
In einem meiſterhaften Aufſatz
Vierteljahrhundert die deutſche Literaturgeſchichte an dieſe
hat Erich Schmidt die Grundlage für jede Beurteilunc
erſten Stelle der Welt vertreten. Die Freunde ſeiner Ju=
Theodor Storms geſchaffen; der Huſumer Meiſter aber
gend konnten die Wandlung beobachten, die dieſe Berliner
üeß ihn Anteil nehmen an ſeinem Schaffen und gewährte
Spoche dem ſtets Empfänglichen aufgeprägt. Der
lebens=
hm dadurch einen Einblick in die Dichterwerkſtatt, die dem
Seite 3.
wegen Verneinung der Bedürfnisfrage abgelehnt worden.
die Wirtſchaftsdeputation der
Stadtverordnetenverſamm=
lung bejahte die Bedürfnisfrage aus Gründen, die in der
Perſönlichkeit des Geſuchſtellers liegen. Der Provinzial
ausſchuß beſchließt, dem Geſuch Heinrich Henkel
tattzugeben.
Der Ortsarmenverband Eberſtadt klagt gegen den
Ortsarmenverband Jugenheim auf Erſtattung
von 118 Mark Pflegekoſten, die durch die
Be=
handlung der Ehefrau und eines Kindes des Steinhauere
Seorg Heinrich Becker von Roßdorf entſtanden ſind
Auf Anordnung des behandelnden Arztes mußte die Ehe
frau wegen Lungenentzündung und Tuberkuloſe, und ein
Mädchen des Becker wegen Diphtherie im Eliſabethenſtif
in Darmſtadt behandelt werden. Dadurch ſind 118 Marl
Koſten entſtanden, die vom Wohnſitz Eberſtadt vorgeleg
wurden und nun vom Dienſt= und Arbeitsort des Becker
Jugenheim zurückgefordert werden. Jugenheim beſtreitet die
Anwendbarkeit des § 29 des Unterſtützungswohnſitzes, aber
ruch, wenn dieſer Paragraph anwendbar ſein würde, ſo
iege keine Hilfsbedürftigkeit vor. Becker verdiene wöchent
lich 32 Mark. Demgegenüber wird von Eberſtadt
ange=
führt, der Verdienſt von 32 Mark ſei nur während ſieben
der acht Monaten vorhanden, auch ſei Becker ſelbſt lun
genkrank und brauche deshalb gute Ernährung. Von
ſei=
nen acht Kindern ſei nur eins der Schule entwachſen
Becker ſei alſo vollkommen außerſtande, die Koſten zu er
tatten. Vom Vertreter von Jugenheim wird noch
ange=
führt, daß Becker ſich zunächſt an die Krankenkaſſe hätte
wenden müſſen, auch verdiene Becker fortlaufend 36 Mark.
Der Provinzialausſchuß beſchließt, der
Ortsarmen=
erband Jugenheim wird verurteilt, 118
Mark Pflegekoſten an Eberſtadt zu
zah=
len und die Koſten des Rechtsſtreites zu tragen.
die Hebamme Margarete Joſephine Kloſtermann
von Klein=Steinheim hat ſich am 6. Juli 1912 bei der
Kranken= und Fürſorgekaſſe für Beamte uſw. als Mitglied
angemeldet, und gleichzeitig beantragt, ihre Vordienſtzeit
vom Jahre 1889 ab anzurechnen. Die Kaſſe hat dieſen
Anſpruch abgelehnt, da die Geſuchſtellerin vom 1. Janua:
1909 an zwangsweiſe Mitglied ſein müſſe und daß ein An
rag auf Anrechnung der Vordienſtzeit ſpäteſtens ein hal
bes Jahr nach Inkrafttreten des Geſetzes, alſo am 1. Jul=
1909, erfolgen mußte. Die Klägerin, die nunmehr Klage
gegen die Kaſſe erhoben hat, führt zur Entſchuldigung der
verſpäteten Anmeldung aus, daß ſie erſt kurz vor ihrer
Anmeldung Kenntnis von dem befriſteten Antragsrecht
er=
halten habe.
Der Provinzialausſchuß beſchließt: die
Klage der Joſephine Kloſtermann wird
abgewie=
en unter Verurteilung der Klägerin in die Koſten des
Verfahrens
— Der Ortsarmenverband Uſingen klagt
gegen den Landarmenverband Darmſtadt wegen Erſatz
von Unterſtützungskoſten für den Schneider Wilhelm
Starms aus Krefeld. Starms mußte vom 29. Apri
bis 20. Mai 1912 verpflegt werden und ihm bei ſeiner Ent
laſſung ein Paar Schuhe gegeben werden. Die hierdurch
ntſtandenen Koſten in Höhe von 34,20 Mark klagt nun
Uſingen von Darmſtadt ein, mit der Begründung, der als
Landarmer im Krankenhaus zu Darmſtadt vom 3. bis
8. Februar verpflegte Starms ſei dort nicht als geheilt,
ſondern als vorläufig erwerbsfähig entlaſſen worden. Er
ſei bereits am 7. März in Marburg wieder
unterſtützungs=
edürftig geworden und wurde hier erſt am 26. März ent
aſſen. Es liege demnach eine fortgeſetzte
Hilfsbedürftig=
keit vor. Dem widerſpricht Darmſtadt, denn die Natur
des Darm= und Magenkrebſes ſchließe eine Heilung aus
und es ſei nicht widerlegt, daß Starms vorübergehend
er=
werbsfähig war. Ein bei der Klage Marburgs gegen
Darmſtadt eingeholtes Gutachten des Miniſteriums des
Innern beſagt, daß die von Darmſtadt vorgebrachten
An=
aben nicht widerlegt ſeien. Der Provinzialausſchuß
be=
ſchließt: die Klage wird abgewieſen unter Ver
urteilung des Klägers in die Koſten des Verfahrens
Vom Großh. Hoftheater. Am Sonntag gelangen
die „Königskinder” von Engelbert Humperdinck als 165
Abonnementsvorſtellung, Buchſt. D 42, zur Aufführung
Der Hebbelzyklus bringt in ſeinem weiteren Verlaufe am
Montag den Schlußteil der Nibelungentrilogie „
Kriem=
hilds Rache” unter ſzeniſcher Leitung von Herrn Bau
ohe Thüringer, der viel Süddeutſches und Oeſterreichi
ſches in ſein feuriges Naturell aufgenommen, erhielt nur
„Halb Profeſſor und halb
twas Militäriſch=Straffes.
Offizier” hat Rooſevelt bewundernd den Hünen mit dem
rgrauten Kopf, dem kurzen Schnurrbart und dem
ſtram=
men Kinn genannt. Nun lernte er, ſich ohne Haß vor der
Welt zu verſchließen, die Ueberzahl der Schüler und Hörer
kühl vornehm abzuwehren und doch das ganze Auditorium
mit ſeiner innerlichen Wärme zu durchdringen. Und wie
ein äußeres Weſen, ſo erfuhr auch ſeine innere Art, ſeine
Arbeit und Darſtellungsweiſe eine Umformung und In
enſivierung. In ſeinem gelehrten Schaffen iſt Schmidt, wie
eder große Hiſtoriker, hauptſächlich Darſteller und
Charak=
eriſtiker geweſen. Syſtematiſche Grundlegung der Ge
danken, philoſophiſche Spekulation lagen ihm fern. Seine
Bedeutung beſtand darin, daß er ſich tief einlebte in die
perſönliche Eigenart jedes Dichters und aus dieſem Er
eben heraus, alle Mittel der Forſchung ſouverän beherr
chend, das Weſen dieſes Poeten hinſtellte, wundervoll die
igene Sprache des Geſchilderten benutzend. So iſt ſein
Leſſing nicht nur das beſte, mit unvergänglichen Linien
gezeichnete Porträt dieſes Großen geworden, ſondern auchk
ein Pantheon für all die Genoſſen um ihn her bis zum
leinſten Dichterlein. So hat er uns Kleiſt in der
Einlei=
tung zu ſeiner grundlegenden Ausgabe lebendig gemacht,
ſo hätte er Uhland und Goethe geſchildert, für die er die
undamentale philologiſche Arbeit zum Teil ſelbſt geleiſtet
venn es ihm vergönnt geweſen wäre, dieſe biographiſcher
Lieblingspläne noch auszuführen. So hat er in den
bei=
en Bänden ſeiner „Charakteriſtiken” die ſchwerer wieger
als viele, viele andere Eſſay=Sammlungen, einer Fülle von
literariſchen Perſönlichkeiten die endgültige Prägung ver
iehen
Schmidts Liebe galt den Zeiten und Dichtern, die mit
urwüchſiger Kraft der Geſtaltung ein realiſtiſches Weltbild
chufen: Den derben Meiſtern der Reformation, vor allen
Hans Sachs, den jugendlich wilden Stürmern und Drän
gern, für die er in ſeinen Jugendarbeiten das Wichtigſte
eleiſtet, und dem, der ſie überwand, Goethe. Was die
Boethe=Forſchung ihm verdankt, iſt noch nicht abzumeſſen
hier ſei nur erinnert an die wundervolle Erklärung des
Fauſt in der Jubiläumsausgabe, an ſeine meiſterhafte
In der Romantik
Auswahl des Volks=Goethe.
eſſelten ihn die geſunden Wirklichkeitsnaturen, wic
Caroline, deren Briefwechſel in der trefflichen Ausgabe
des Inſel=Verlages ſeine letzte wiſſenſchaftliche Leiſtung
war, wie Kleiſt und Arnim. Dann verehrte er die größen
Realiſten des 19. Jahrhunderts von Ludwig bis Heyſe
on Keller bis Fontane. Was er erſchaut, erfühlt und er
orſcht, geſtaltete er in der knappſten, konzentrierteſten und
dadurch häufig ſchweren, aber ſtets glänzend
durchgearbei=
teten Form. So iſt er nicht nur ein großer Gelehrter, ſon
dern auch ein Künſtler des Sprachſtils geweſen.
Dr. Paul Landau.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913.
Seite 4.
interner und
meiſter als Abonnementsvorſtellung für die Serie C und
dieſes Jubiläums wurde geſtern in
m Mittwoch das Gaſtſpiel der Kgl. Sächſ.
Hofſchau=
würdiger Weiſe in den Geſellſchaftsränmen der Firma
ſpielerin Tereſina Oſter von Dresden in der Titelrolle von
durch eine Anſprache des Chefs, Herrn Kommerzienrat
„Judith‟. Das Gaſtſpiel unſerer ehemaligen Heroin
Ludwig Heyn, eingeleitet, welcher der Tätigkeit uud
in einer Glanzrolle ihres Repertoires, die hier noch ir
Verdienſte des Jubilars gedachte, dankend anerkannte
beſter Erinnerung ſteht, hat das Intereſſe für dieſer
und durch Ueöerreichung ſeines Bildes nebſt einem
Hebbelabend ſehr intenſiv geſtaltet. Für die Abende in
Geldbetrag würdigte; im Namen der Angeſtellten über
Rahmen des Hebbelzyklus gelten die kleinen Preiſe.
De=
mittelte Herr Prokuriſt Krauter die Glückwünſche der
Pfingſtmontag bringt das Gaſtſpiel von Eliſabet!
ſelben mit einem Geſchenk und reihten ſich die Arbeiter
von Schroeder (Clary) als Margarete in Gounods
mit ihrem Werkführer Herrn Weisbach als Sprecher in
gleicher Weiſe an.
„Fauſt‟. Die Künſtlerin, die am Hoftheater mit großen
Die feierliche Ueberreichung der Geſellenbriefe
Erfolg als Tosca auftrat, hat in der Berliner
Kurfürſten=
oper in derſelben Rolle bei Publikum und Preſſe ſtarker
an die Jnnggeſellen, die in dieſem Jahre vor den
Beifall gefunden
Geſellenprüfungsausſchuß des Ortsgewerbevereins Darm
Aus Anlaß der Anweſenheit Sr. Kgl. Hoheit des
tadt die Prüfung beſtanden haben, findet am Sonntag,
Prinz=Regenten Ludwig von Bayern wird am 14. Ma
en 4. Mai, vormittags ½11 Uhr, im großen Saal der
Flotows „Alleſſandro Stradella” neu einſtudiert
Turngemeinde ſtatt. Eine Ausſtellung der
ge=
als Feſtvorſtellung auf Allerhöchſten Befehl in
Szen=
ertigten Geſellenſtücke iſt damit verbunder
Siehe
gehen. Am 18. Mai finden die Frühlingsfeſtſpiele mit
Anzeigenteil.)
der Neuinſzenierung der „Meiſterſinger von Nürn=
Maz
Von der Elizabeth Duncan=Schule.
berg” unter muſikaliſcher Leitung von Leo Blech=Berlin
Merz, Direktor der Elizabeth Duncun=Schule, häl
mit Kammerſänger Wakter Soomer als Hans Sachs und
Montag, den 5. Mai, abends 8 Uhr, im großen Saal=
Kammerſänger Rudolf Berger als Stolzing, ihren
Ab=
der Techniſchen Hochſchule Darmſtadt einen Lichtbilder
de
ſchluß. Die ſzeniſche Leitung der Schlußvorſtellung hat
vortrag über „Rhythmus und Ausdruck
Generaldirektor Dr. Eger
Körpers und körperliche Erziehung”
Auf
Er
Darmſtadts Eiſenbahnverkehr. Im Bezirk des
Einladung der Vereiniguug zur wiſſenſchaftlichen
Verkehrsamtes Darmſtadt ſind in der Zeit von
vor
forſchung der Leibesübnng hat Direktor Merz
1. Oktober 1912 bis 30. März 1913 4 749559 Fahrkarten
kurzem zweimal im Rathauſe Charlottenburg
über
verausgabt worden gegen 4543595 in der gleichen Zeit
dieſes Thema geſprochen. Da der theoretiſche Tei
des Vocjahres. Die Zunahme beträgt ſomit rund 4½
Pro=
mittlerweile im Druck erſchienen iſt (Verlag Teubne
zent. Ein großer Teil dieſer Steigerung erklärt ſich au
„Körper und Geiſt”) wird ſich der Vortragende am
dem Umſtand, daß das Oſterfeſt mit ſeinem bedeutender
Montag in erſter Linie mit dem Anſchauungsmateria
Reiſe= und Ausflugsverkehr in dieſem Jahre noch in den
beſchäftigen. Karten à 50 Pfg. ſind im Verkehrsbureau
Monat März, im Vorjahre dagegen in den Monat April
und in Bergſträßers Buchhandlung erhältlich
fiel. Sodann hat aber auch wohl die ſeit dem Jahre 1909
Die Einweihung der Wachenburg bei
Wein=
anhaltende allgemeine wirtſchaftliche Aufwärtsbewegung
Es iſt
heim findet am Montag, den 5.
Mai, ſtatt.
einen großen Einfluß auf die Hebung des
Perſonenver=
die Beleuchtung beider Burgen geplant. (
Sieh=
kehrs ausgeübt. Dies macht ſich ganz beſonders in den
Anzeige.
Induſtriegebieten bemerkbar. Durch die andauernd gut
Das Konzert des Mainzer Domchors findet
Beſchäftigung der Induſtrie nimmt die Zahl der Arbeiter
nunmehr am Sonntag, den 8. Juni, in der St
ſtändig zu. Hiervon hat ſich ein großer Teil in nicht zu
Eliſabethenkirche ſtatt. Es erſcheint wünſchens
weit von der Arbeitsſtätte gelegenen Landorten angeſiedelt,
wert, daß der Kartenverkauf ſich recht lebhaft geſtaltet
weil hier die Lebens= und Wohnungsverhältniſſe günſtiger
und ſind zu dieſem Zweck, und um auch weiteren
ind, wie in den teuren Induſtrieſtädten. Weiter komm
Kreiſen, ohne Unterſchied der Konfeſſion, Gelegenheit zu
noch hinzu, daß der Touriſtenverkehr, der durch das an
geben,
den rühmlichſt bekannten Mainzer Domchor zu
haltend regneriſche Wetter in den Sommermonaten des
hören, ſich Karten zu beſchaffen, Verkaufsſtellen vorge
Vorjahres etwas gehemmt war, ſich infolge der beſſeren
ſehen bei Käthe Remlinger, Wilhelminenſtraße 6, Geor
Witterung in den Herbſtmonaten lebhafter geſtaltet hat
Thies Nachfolger, Leopold Schutter, Eliſabethenſtraße 12
Auch der Winterſport mag einen Anteil an der Zunahm=
Arnold Bergſtraeßer, Rheinſtraße 6, Valentin Seibert
haben. — An der Verkehrsſteigerung nimm
Ecke Liebig= und Pallaswieſenſtraße.
die Stadt Darmſtadt einen nicht
unweſent=
lichen Anteil. In Darmſtadt=Südbahnhof ſin=
Akademiſche Volksunterrichtskurſe. Wegen unvor
zwar infolge der Verlegung des Bahnhofes gegen
da=
hergeſehener Umſtände mußte der Vortrag des Herrn Dr
Vorjahr 6534 Fahrkarten weniger verausgabt worden
Ohr über das Thema „Die alte und die moderne Welt
Dagegen hatte der Hauptbahnhof eine Zunahme
anſchauung” auf kommenden Montag, den 5. Ma
von 12333, der Oſtbahnhof von 33900 Fahrkarten
aufzu=
verſchoben werden. Der Vortrag beginnt 8½ Uhr
weiſen. Im Nordbahnhof beträgt die erſtmalige Winter
abends im großen Saal der „Stadt Pfungſtadt‟ Eliſa
halbjahrsverkaufsziffer 12 578 Fahrkarten
bethenſtraße. An dieſem Abend werden auch die letzter
th. Eine ſehr willkommene Verkehrsver
Anmeldungen zu den Kurſen entgegengenommer
beſſerung bringt der neue Sommerfahrplan auf de
* Ortsgewerbeverein. Am Himmelfahrtstag fand der
Aſchaffenburger Linie. Während man ſeithe
Familienausflug nach
* Oppenheim ſtatt.
ſchon 638 früh Darmſtadt verlaſſen mußte, um ir
Trotz dem mächtigen Gewitter, das die Nacht niederging
Aſchaffenburg Anſchluß über Würzburg, Nürnberg nach
und trotz dem Regenſchauer zur Abfahrtszeit, hatte ſich
Eger zu finden, erreicht man jetzt mit dem neu einge
eine ſtattliche Zahl (etwa 60) Wanderinnen und Wanderer
legten Eilzug, ab Darmſtadt 815, die gleichen Anſchlüſſe
eingefunden, die die Bahn nach Biſchofsheim brachte. Sie
ſo daß man in Karlsbad, wie früher, nachm. 531 eintrifft
hatten nichts zu bereuen. Nur ein ganz leichter Regen
was die Kurgäſte der böhmiſchen Bäder beſonders be
hatte dort das friſche Frühlingsgrün erquickt und herr
grüßen werden. Auch die Bayreuth=Beſucher brauchen
licher Sonnenſchein beleuchtete die Fluren. Nachdem
Darmſtadt erſt mit dem neuen Zug zu verlaſſen. —
Die
Ginsheim erreicht, wurde mit der Fähre über den Al=
Fahr= und Anſchlußzeiten ſind in ſehr überſichtliche
rhein geſetzt und nun gings unter blühenden Bäumen, di
Weiſe zuſammengeſtellt unter Nr. 98 im roten
Darm=
ſo recht ihre Pracht entfalteten, auf ſchönen Pfädchen, au
ſtädter Fahrplanbuch, das ſich wegen ſeiner praktiſchen
der Nonnen= und Langenaue vorbei nach der Jakobs
Einrichtungen verdientermaßen immer größerer
Beliebt=
berger Aue. Links das Blütenmeer der Apfelbäume, rechts
heit erfreut.
der ſchöne Rhein. An dieſem ſchönen Plätzchen wurde nur
Ueber das Ergebnis der Lehramtsprüfunger
Raſt gemacht und das Frühſtück mundete vortrefflich
in Preußen, die die Königliche wiſſenſchaftliche Prü
Nachdem Leib und Seele geſtärkt, ging es nun weiter an
fungskommiſſion vom 1. April 1911 bis zum 30. No
Rhein entlang, immer wieder unter blühenden Bäumen
vember 1912 abhielt, liegen jetzt, ſo ſchreibt man uns, die
bis zur Nierſteiner Fähre, wo man ſich überſetzen ließ, und
ſtatiſtiſchen Mitteilungen vor, welche die heſſiſche
um 1 Uhr hatte man ſich in dem „Landskronen=Reſtau
Statiſtik, die vor einiger Zeit iu der Darmſtädter Ver
rant” zum Mittageſſen niedergelaſſen, das nun auch
vor=
einigung der Freunde des bumaniſtiſchen Gymnaſiums
trefflich mundete. Ein mächtiger Gewitterregen hatte ein
vorgetragen wurde, in wertvoller Weiſe ergänzen. Eg
gerade kriegsſpielende Turnerſchar veranlaßt, in unſeren
ſei hier nur darauf hingewieſen, daß in Preußen die
Lokal Unterſchlupf zu ſuchen und ſorgten etwa 500—600
Zöglinge der Realgymnaſien das Staatsexamen beſſer
Perſonen dafür, daß man ſich nicht einſam fühlte. Nach
beſtanden haben als die Humaniſten, eine Tatſache, die,
dem Eſſen wurde dann die Ruine mit dem ſchönen
Aus=
blick, die St. Katharinenkirche, das Beinhaus, ſowie ver
wie Herr Geheimerat Norrenberg in den „Blättern fürs
höhere Schulweſen” ſchreibt, ſchwer ins Gewicht fällt
chiedenes andere beſichtigt, und zum Schuſterwirt mar
Dienſtjubiläen. Von einem weiteren
Dienſt=
ſchiert, wo wieder der Nachen überſetzte. Nach einer
Flaſche Bier im Forſthaus führte der Weg durch die Wie
jubiläum wird uns berichtet: Herr Friedrich
Haas=
en nach Erfelden, Goddelau, wo nach gemütlichem Bei
Prokuriſt des Herrn Hofbankiers Ferdinand Sander,
vollendete geſtern ſein 30. Dienſtjahr. Der Jubilar
ſammenſein die Bahn die Teilnehmer wieder in die
Heimat zurückbrachte
wurde durch eine Feier von Seiten des Chefs und der
Kollegen und durch viele Glückwünſche, auch von ſehr
— Die Freireligiöſe Gemeinde Darmſtadt hält an
hoher Seite geehrt
— Man ſchreibt uns: Am 1.
Mai
nächſten Sonntag, vormittags 10 Uhr, in der Freimaurer
vollendete Herr Prokuriſt Ludwig Hinkel hier das
loge (Sandſtraße Nr. 10) die regelmäßige Erbauung
25. Jahr ſeiner Tätigkeit als Angeſtellter und Ab
ab. Zum erſten Male veranſtaltet die Gemeinde am glei
teilungschef der Firma Konrad Appel. Eine Feier
chen Tage, abends 8 Uhr, im Fürſtenſaal (Grafenſtraße
richtet werden. Der Denkmalsausſchuß hat ſich für einen
von dem Fabrikanten Paul Bandorf in Arnſtadt angefer=
Feuilleton.
tigten Entwurf entſchieden. Es ſtellt einen von Saulen
gebildeten Halbkreis dar, in deſſen Mitte ſich ein Poſta=
* Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben. Für den be
ment mit dem Bronzerelief der Schriftſtellerin befindet
ginnenden Wettſtreit deutſcher Männerge=
Aus Lépines Erinnerungen.
ſangvereine in Frankfurt, dem der Kaiſer bei=
Lépine, der vor
wohnen wird, ſind die folgenden Preisrichter ernannt
einem Monat von ſeinem Amte zurückgetretene Polizeiche
worden: Hofkapellmeiſter Dr. Beier=Kaſſel, Profeſſor
von Paris, wird die Muße ſeiner amtsfreien Tage dazu
Ruths=Düſſeldorf, Profeſſor Fleiſch=Frankfurt, Profeſſor
benutzen, der Welt ſeine Memoiren zu ſchenken; in einen
Förſtler=Stuttgart, Bundes=Chormeiſter Profeſſor Hiel
Geſpräch mit Emile Berr, einem Mitarbeiter der Lectures
ſcher=Brieg, Geheimrat Profeſſor Kretzſchmar=Berlin,
pour Tous, erzählte er von dieſen Erinerungen, die frei
Profeſſor Siegfried Ochs=Berlin, Profeſſor Sitt=Leipzie
lich erſt nach ſeinem Tode veröffentlicht werden ſollen.
Profeſſor Taubert=Berlin und Generalmuſikdirektor v.
Aber einige Einzelheiten und Beobachtungen, die er in
Schuch=Dresden, ferner als Mitglieder der Kommiſſior
ſeiner langen Amtszeit als Polizeigewaltiger von Pari=
Graf Hülſen=Häſeler als Vorſitzender, Miniſterialdirektor
geſammelt hat, hat er Berr doch ſchon heute erzählt. Went
Dr. Schmidt als ſtellvertretender Vorſitzender, Geheimrat
er auf die letzten 20 Jahre zurückblickt, ſo will ihm ſcheinen
Max Friedländer und Profeſſor Hugo Rüſel=Berlin
daß das Publikum von Paris, die große Menge, ſich ir
Am Sonntag, den 4. Mai, wird in der Kunſthalle zu
mancher Beziehung verändert hat. „Ich könnte das ir
Mannheim die Ausſtellung des Deutſchen
einer Kurve aufzeichnen, ſie würde vom Jahre 1893 bis
Künſtlerbundes mit einer Rede des Vorſitzenden,
etwa zum Jahre 1906/07 ſteigen, um von dann ab ruhig
Brafen Kalckreuth, vor geladenem Publikum eröffnet. Vor
und regelmäßig zu ſinken. 1893 war die „große Maſſe
2 Uhr an wird die Ausſtellung der Allgemeinheit zugäng
von Paris eine recht böſe „Maſſe” und 12 oder 14 Jahre
lich ſein. — Die Große Kunſtausſtellung
Stutt=
lang ſah ich ihre herrſchſüchtigen Inſtinkte wachſen. Abe
gart 1913 wird noch vor Pfingſten eröffnet werden
jetzt iſt es viel beſſer, wie geſagt, ſeit 6 oder 7 Jahren ha
(8. Mai). Sie enthält eine Auswahl des Allerbeſten, was
die Kurve ihre Richtung geändert, die Beziehungen
die Kunſt der letzten Jahre geſchaffen hat; es gibt kaum
zwiſchen der „Maſſe” und der Polizei ſind beſſer gewor
den.”
einen bedeutenden Namen, der nicht in hervorragende
Aber lächelnd ſetzte Lépine hinzu: „Ich will damit
Weiſe vertreten iſt. In der erſten Woche der Kunſtausſtel
nicht ſagen, daß ſie heute die Tugenden beſitzt, die ihr
da=
lung wird in Stuttgart auch eine
Gartenbauaus=
mals fehlten. Ich will nur ſagen, daß wir ſie heute beſſe
ſtel lung in der Gewerbehalle und ihrer Umgebung zu
kennen, daß unſere Mittel und Wege, ſie zu führen, und zu
ſehen ſein. Das Hoftheater wird die Kunſtausſtellung
überwachen, beſſer geworden, wir beſitzen heute die Kunſt
durch die in dieſem Monat ſtattfindenden Maifeſtſpiele her
den Ereigniſſen vorzubeugen, und dieſe Kunſt hat ſich durch
vorheben. — Der bekannten verſtorbenen Schriftſtellerin
die Erfahrung Schritt um Schritt verfeinert und verbeſſert
Eugenie John=Marlitt, der Verfaſſerin von „Das
„O‟, fuhr er fort und wurde lebhafter, „wir ſind nich
Geheimnis der alten Mamſell” und anderer viel geleſene
mehr ſo brutal und blutdürſtig wie in alten Zeiten. Ich
Romane, ſoll in ihrer Heimat Arnſtadt ein Denkmal er
könnte Ihnen wenigſtens 5 Hauptſtädte nennen, wo die
Nummer 102.
einen Familienabend. Zu dieſen beiden
Veran=
ſtaltungen ſind neben den Gemeindemitgliedern alle
Freunde der freireligiöſen Sache hiermit eingeladen
(Siehe Anzeige
— Das erſte Preisſchießen des Schießvereins deutſcher
Jäger (Ortsgruppe Darmſtadt) fand auf den Schießſtän=
Es
den der Priv. Schützengeſellſchaft Darmſtadt ſtatt.
wurde nur mit der Kugel geſchoſſen, ſtehend Freihand
auf 100 Meter und 60 Meter bewegliches Ziel. Die erſter
drei Preiſe errangen ſich die Herren A. Riehl, Dr. Back
und Lutz: Ehrenſcheiben die Herren Hickler und Lutz,
Tor an der Nordoſtecke der Lagerplätze im neuen
Bahnhof Darmſtadt. Vor einiger Zeit war dieſes To
für den allgemeinen Wagenverkehr geſchloſſen worder
Die von der Handelskammer Darmſtadt unterſtützten
Be=
ſtrebungen von Intereſſenten haben nunmehr dahin ge
ührt, daß ſich die Eiſenbahndirektion Mainz bereit erklär
hat, die Benutzung dieſes Tores, welches urſprünglich nur
für den Verkehr mit den Kohlenlagerplätzen hergeſtellt
worden war, auf jederzeitigen Widerruf auch anderer
Intereſſenten zu geſtatten, für die nach Lage ihre:
Geſchäftes in der Nähe des Tores zur Vermeidung große:
Umwege ein Bedürfnis dazu vorliegt. Dieſe Intereſſenter
müſſen um die Erlaubnis hierzu nachſuchen und durch
Vollziehung eines Anerkenntniſſes dieſelben Verpflichtun
gen übernehmen, wie die Lagerplatzinhaber. Für den all
gemeinen Verkehr wird das Tor nicht geöffnet werden
Fahrraddiebſtahl. Am Mittwoch vormittag gege:
11 Uhr iſt ein Fahrrad, welches auf kurze Zeit vor einen
Hauſe in der Soderſtraße aufgeſtellt war, geſtohler
worden. Das Fahrrad iſt Marke „Horizont” hat ſchwar
zen Rahmenbau, ſchwarze Felgen und einen blauen Strei
fen in der Mitte, ſchwarzes Schutzblech mit grüner Ver
zierung und war mit der Polizeinummer ſchwarz D230
verſeher
Sachbeſchädigung.
In der Nacht von Mittwoch au
Donnerstag wurde die Hartglasplatte an einem
Reichs=
poſtbriefkaſten in der Kirchſtraße zertrümmert
Feſtgenommen. Am Mittwoch nachmittag geger
6 Uhr iſt ein 17 Jahre alter Burſche wegen eines
Sittlich=
keitsverbrechens feſtgenommen worden
Brand. In einer Küche des Hauſes
Pallaswieſen=
ſtraße 29 entſtand am Mittwoch nachmittag gegen 6 Uhr
ein Brand, welcher durch die Hausbewohner alsbald
nach ſeiner Entſtehung abgelöſcht wurde. Die
herbeige=
rufene Feuerwehr brauchte nicht in Tätigkeit zu treten
Kinotheater. Reſidenztheater am Weißen
Turm. Wer ſich an dem mit ſo großer Spannung und
Kunſt geſpielten Drama Verfehmt” ergötzt hat, verſäume
nicht, ſich den von derſelben Firma (L. Gaumont=Paris)
verfertigten Detektivroman „Die eiſerne Hand”
an=
zuſehen. Eine der Hauptrollen ſpielt Mlle. Suſanne
Gran=
dais, welche ſchon oft in manchem Meiſterwerk
obenge=
nannter Firma bewundert werden konnte. Der bekannte
amerikaniſche Humoriſt Herr Bürig wirkt auf die
Lach=
muskeln der Zuſchauer, während die Naturaufnahme Der
Dachs und der neueſte Wochenbericht den wiſſenſchaftlichen
Teil des Programms beſtreiten. (Siehe Anzeige.
Olympia=Theater. Der franzöſiſchen
Filmgeſell=
ſchaft „Eclair” iſt es gelungen, unter Benutzung des
Ro=
mans, etwas Großartiges in Szenerie, in Dramatik, ir
Lebenswahrheit zu ſchaffen. Man hat bereits über den
Roman von Gaſton Leroux alles geſagt und nochmals
geſagt. Noch, viel mehr aber wird man bald über den
Film” Balaoo ſprechen. Wer iſt Balaoo? Iſt er ein Tier
Iſt er ein Menſch? Balaoo iſt ein Rätſel, und alle
Augen=
blicke ſeines halb tieriſchen, halb menſchlichen Lebens ſind
Rätſel. Nur der Arzt, der ihn gebildet hat und aus dem
Tiere einen Menſchen machte, wird es ſagen
können
Außer dieſem Schlager läuft im Olympia=Theater noch
das vorzüglich gewählte Programm. (Siehe Anzeige
Konzerte. Ludwigshöhe. Am morgigen
Sonntag konzertiert die Kapelle des Großh. Artillerie
korps. Herr Obermuſikmeiſter Mickley
hat dazu ein
ſehr gewähltes Programm aufgeſtellt. U. a.: Muſik
International aus ſämtlichen Ländern Europas, Im
Zau=
ber der Frühlingsnacht von Jeſſel, Frühlings Erwachen,
Romanze von Bach, Schön=Japan, Mazurka, Capriccio
von Ganne, Chauffeur ins Metropol von Nelſon. Das
Konzert findet bei günſtiger Witterung im Freien ſtatt.
Wie weit gehen die Befugniſſe eines
heſſiſchen Feldſchützen!
Nachdruck verboten.
Rbg. Reichsgerichtsentſcheidung. Nach §
12
Abſatz 1 der Heſſiſchen Dienſtordnung für Feldſchützen
ſind dieſe zur Vornahme von Durchſuchungen nicht
berech=
tigt, wohl aber zur Wegnahme von Diebesgut zweckt
Uebergabe desſelben an den Beſtohlenen. Nun hat i
einem Betretungsfalle der betreffende Feldſchütz der
Dieb zur Herausgabe des Sackes, in dem das Diebesgu
(Obſt) ſich befand, aufgefordert, und als der Dieb ſich deſſer
weigerte, ihn aufgefordert, zur Bürgermeiſterei zu folgen
Als der Dieb nicht Folge leiſtete, wollte er ihn zwangs
Polizei den Trotz der Maſſen nur um den Preis ver
goſſenen Blutes brechen konnte. Ich aber habe in Paris
wenn Sie die tragiſchen Affären von Bonnot und Dar
nier ausnehmen
— niemals Blut vergießen müſſen, un
die Ordnung aufrechtzuerhalten. Und das kommt daher,
daß ſich unſere polizeiliche Technik gebeſſert hat; wir ſint
geſchickter und wir ſind, ohne zum letzten Mittel zu
grei=
en, energiſcher, wir ſind nützlicher energiſch geworden.
Und dann erzählte Lépine, wie die Polizei für große Stra
ßendemonſtrationen und Ausläufe ihre Vorbereitunger
trifft. „Durch die Zeitungen, durch Geſpräche, durch Be
richte erfahren wir, daß irgendeine Bewegung ſich vor=
Wir
bereitet, irgendeine Demonſtration beſchloſſen iſt.
kennen die Veranſtalter, kennen Stunde und Ort.
Was
iſt dann die Rolle des Polizeichefs? Er verſammelt
eine
Kommiſſare um ſich wie ein General ſeine Offiziere, b.
redet mit ihnen ſeinen Aktionsplan, erortert alle Möglick
keiten und arbeitet einen Verteidigungsplan aus. Abe
ich beſchränkte mich nicht darauf. War die Sache vorüber
dann rief ich meine wichtigſten Mitarbeiter zuſammen und
hielt — wiederum wie ein General auf dem Manöverfelde
meine Kritik ab. Ich beſprach die Fehler und wir zogen
unſere Lehren. Und ſo konnte es mir gelingen, Paris ein
Polizei zu geben, die, glaube ich, eine der beſten in allen
Ländern iſt
* Die Sonne als Feuermelder. Nach dem Deutſcher
Opernhaus in Charlottenburg wurde die Feuerwehr durch
einen eigenartigen Umſtand alarmiert. Die intenſiven
Ausſtrahlungen der Sonne hatten auf den automatiſchen
Feuermelder ſo eingewirkt, daß ſich eine der Klappen be
tätigte, wodurch in weiterer Folge die Feuerwehr alar
miert wurde Zwei Löſchzüge der Charlottenburger Wehr
kamen infolgedeſſen ſofort angerückt, konnten aber, nach
dem die Urſache des Alarms feſtgeſtellt war, wieder
ab=
fahren
Ahr
ald
ige=
ten
ißen
und
aris)
an=
ran
ran=
nge
nge=
annte
Lach=
Der
lichen
eſell=
Ro=
in
den
mals
den
ter
gen
ſind
emn
ten.
toc
gen
erie=
ein
2.
eran=
aden.
Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913
weiſe mitführen, und dieſem Zwange widerſetzte ſich der
übergeben. Wenn er aber berechtigt iſt, die geſtohlenen
Dieb durch Mißhandlung des Feldſchützen. Es wurde
Gegenſtände dem Diebe wegzunehmen, um ſie dem Eigen=
Anzeige erſtattet und der Dieb mußte ſich am 16. Januar
tümer zurückzugeben, ſo muß er doch logiſcherweiſe auch
1913 vor der Strafkammer Darmſtadt wegen Widerſtands
berechtigt ſein, ſie an ſich zu nehmen zur Konſtatierung
aus § 113 des Strafgeſetzbuches verantworten. Die Straf
er Menge, des Wertes und der Identität. Dieſes Recht
kammer hielt ihn dieſes Vergehens für überführt und
ver=
liegt überhaupt in den allgemeinen Polizeibefugniſſen
urteilte ihn zu 50 Mark Geldſtrafe. Der Sachverhalt in
egründet. Aus dieſem Grunde war das Urteil der
conereto in folgender: Montag, den 7. Oktober 1912, ging
Strafkammer aufrecht zu erhalten und die Reviſion der
der Landwirt St. ins Feld, um Kartoffel auszuhacken,
Staatsanwaltſchaft zu verwerfen.
dabei bemerkte er in ſeinem Obſtgarten den Kaufmann
Wolf I, der ſich dort verdächtig benahm, ſo daß ihm St.
ſagte: „Wenn Du wieder von meinen Aepfeln genommen
Trauergottesdienſt für die verunglückten
haſt, dann kommſt Du diesmal dran.”
W. antwortete
ihm darauf: „Du träumſt wohl.” Als St. nun ſeinen Weg
ffiziersflieger.
nach dem Kartoffelacker weiterging, bemerkte er eine
Fuß=
g. Zu einer ſchlichten, aber ſtimmungsvollen
Trauer=
ſpur, die nach dem Wald zuführte. Er machte ſich zunächſ
feier hatten ſich geſtern nachmittag alle diejenigen in der
an ſeine Arbeit und nahm nach Erledigung derſelben die
Stadtkirche vereint, die innigen Anteil nehmen an dem
Spur wieder auf. Sie endete unter einem großen Baum
ſo jähen Dahinſcheiden der beiden Offiziere, die im Dienſt
dort fand er eine große Menge Kohläpfel unter Laub ver
des Vaterlandes den Heldentod ſtarben. Sie erſchienen,
ſteckt vor, die aus ſeinem Obſtgarten ſtammten, denn ſonſt
um den toten Kameraden die letzte Ehre zu erweiſen und
hatte niemand im Orte dieſe Obſtſorte. St. ging nun nad
um den ſchwer geprüften Angehörigen gegenüber ihrer
Hauſe, holte ſeine Frau und eine Karre und nahm das
nnigen Anteilnahme und ihren mitfühlenden Schmerz um
Obſt bis auf zirka 30 Pfund auf und fuhr es nach Hauſe
den herben Verluſt ihrer teuren Lieben Ausdruck zu geben
Am anderen Tage früh 5 Uhr begab er ſich wieder nach
im ihnen in ihrer Trauer einen Lichtblick erkennen zu
dem Walde, in die Nähe des Verſtecks und legte ſich au
aſſen. Vorm Altarraum der altehrwürdigen Stadtkirche
die Lauer, um den Obſtdieb abzufaſſen. Bald kam auch
varen die Toten aufgebahrt; die Särge verſchwanden
Wolf I mit einer Schubkarre an, lief mit einem Sack nac
anz unter der Laſt der reichen Kranzſpenden. An der
dem Verſteck und ſuchte unter dem Laub nach den Aepfeln.
Särgen hielten Abordnungen des Garde=Dragoner=Regi=
Wie er noch damit beſchäftigt war, kam auch ein gewiſſe
nents Nr. 23 bezw. der Flieger=Abteilung die Ehrenwache
Weber heran, der nun ebenfalls ſah, wie W. die 30 Pfund
Auf den Emporen hatten die Mannſchaften des Garde=
Aepfel in den Sack legte. Nun ſtellten ihn die beiden
Drag.=Regts. Platz genommen. Das weite Schiff der Kirche
Beobachter und riefen den in der Nähe patrouillierenden
füllten die faſt vollzählig erſchienenen Offiziere der hieſi=
Feldſchützen Seeger herbei. St. ſagte zu ihm: „Dort iſ
gen Garniſon, ſowie Vertreter von Staats= und ſtädtiſcher
der Wolf, der hat etwas im Sack.‟ Der Feldſchütz er=
Behörden. Mit den machtvollen Klängen der Orgel und
widerte: „Ich habe eben geſehen, wie er auf Deinem Stück
dem Geſangbuchslied „Himmelan geht unſere Bahn
nter einem Baum Aepfel auflas.” Nun ging der
Feld=
wurde die Feier eingeleitet. Die Trauerpedigt hielt Herr
ſchütz dem Wolf nach und forderte ihn auf: „Zeig’ mal
Diviſionspfarrer Liedtke, in der er mit prächtigen
was Du in dem Sack haſt.” Wolf erwiderte: „Ich zeige
Worten auf den Heldentod der beiden Offiziere hinwies
nichts.‟ Der Feldſchütz: „Wenn Du ihn nicht zeigſt, gehſ
und den Angehörigen warme Worte der Teilnahme wid
Du mit auf die Bürgermeiſterei.” Nun packte Wolf der
mete. Ein Gebet und ein Chor beſchloß die kirchliche
Feldſchützen am Hals und warf ihn auf den Feldrain.
Feier. Die Särge wurden ſodann jeder auf einen Wagen
Darauf kamen die beiden anderen Leute dem Feldſchützen
getragen, und der Trauerkondukt ſetzte ſich in Bewegung.
zu Hilfe, nahmen dem W. den Sack ab und ſchütteten ihn
Voran das Muſikkorps der Garde=Dragoner zu Pferde
aus. Wie nun St. den Inhalt ſah, ſagte er: „Hier iſt die
dann eine Eskadron desſelben Regiments, hierauf der
Quittung; das ſind meine Aepfel.
Wagen mit der Leiche des Leutnants v. Brunn. Hinter
Die Strafkammer meinte, es iſt kein Zweifel,
em Wagen wurde nach militäriſchem Brauche das Reit
daß der Feldſchütz tätlich angegriffen wurde und daß der
pferd des Verſtorbenen geführt. Dann folgte der Wagen
Feldſchütz ſich als Vollſtreckungsbeamter in der
rechtmäßi=
nit der Leiche des Leutnants v. Mirbach; hinter ihm
gen Ausübung ſeines Amtes befand. Der Feldſchütz er
die Angehörigen der Flieger=Abteilung, die Offiziere, und
klärte vor Gericht, er habe den Sack ſehen wollen, um den
m Schluß die Mannſchaften des Garde=Dragoner=Regi=
Wert der darin enthaltenen Sachen feſtzuſtellen, und daß
ments. Der Trauerzug nahm ſeinen Weg durch die
er nach ſeiner Beobachtung klar darüber war, daß in dem
Schul=, Eliſabethen=, Wilhelminen=, Rhein= und Feld=
Sack gefreveltes Obſt war. Dies wird ja auch durch ſeine
bergſtraße und dann den Dornheimer Weg zum Gelände
Bemerkung gegenüber St. beſtätigt. Die Strafkammer
des Güterbahnhofes. Ueberall umſäumten
unüberſeh=
führte nun weiter aus: Zur Aufklärung des Sachverhalts
bare Menſchenmengen die Straßen; ein Zeichen, wie
all=
wäre er nicht berechtigt zur Unterſuchung des Sackes
ge=
emein das Unglück in der Bevölkerung Darmſtadts
weſen, wohl iſt er aber gemäß § 12,1 der Dienſtordnung
empfunden wird, das unſere Fliegerſtation betroffen hat.
für heſſiſche Feldſchützen vom 17. Dezember 1904 berech
Auf dem Güterbahnhof waren zwei für die Ueberführung
tigt, gefrevelte Sachen dem Frevler wegzunehmen. Damit
der Toten beſtimmte Eiſenbahnwagen durch Blumen= und
durfte er aber auch dem Frevler das Behältnis wegneh
Blattpflanzen dem ernſten Zweck entſprechend geſchmückt.
men, in dem ſich die gefrevelten Sachen befanden. Er hat
Noch einmal widmete der Pfarrer den beiden Verſtorbenen
ich ſomit in rechtmäßiger Ausübung ſeines Amtes
befun=
ein kurzes Gebet, dann brachte eine Abteilung des Garde=
Dragoner=Regiments den Toten als letzte militäriſche
den. Daran ändert auch nichts, daß er ſagte, daß er das
Ehrung einen dreifachen Salut. — Die Leichen der Ver=
Obſt ſehen wollte, um deſſen Wert feſtzuſtellen und nicht,
um es dem Berechtigten auszuhändigen. Zur Anwendung
ſtorbenen wurden noch geſtern nach Hamburg bezw
des § 113 genüge es, daß die Vollſtreckung in objektit
Paderborn überführt und werden heute oder morgen zur
Ruhe beſtattet werden. — Unter den prächtigen Kranz
berechtigter Amtshandlung geſchieht, gleichgültig, welche
penden bemerkte man vor allem zwei Kränze mit dem
ubjektive Anſicht der Beamte ſelbſt darüber hatte. Iſt das
Namenszuge des Großherzogs Kränze der Generaladju
aber der Fall, ſo war Wolf wegen Widerſtand zu beſtra
antur, der Diviſion, der einzelnen Offiziers= und Unter
fen. Gegen dieſes Urteil legte die örtliche
Staatsanwalt=
offizierkorps, ſowie der Flieger=Abteilung. Herr
Pro=
ſchaft zu Gunſten des Beſtraften Reviſion beim
Reichs=
inzialdirektor Fey legte im Namen der Provinz
gericht ein, indem ſie beſtreitet, daß der Beamte ſich in
Starkenburg und des Kreiſes Darmſtadt j
rechtmäßiger Ausübung ſeines Amtes befand. Er hatte
kein Recht auf Durchſuchung; gemäß § 12 ſeiner
Dienſt=
einen Lorbeerkranz mit der Inſchrift: „Dem für die
deut=
che Wehrmacht im Dienſte des Vaterlandes Gebliebenen”
ordnung war er nur zur Wegnahme berechtigt, wenn ſie
zum Zwecke der Zuſtellung an den Beſtohlenen erfolgte
an der Bahre nieder und gab der allgemeinen Teilnahme
Der Feldſchütz ſei hier aber nicht zur Wegnahme
geſchrit=
der Bevölkerung an dieſem ſo großen und ſo beklagens
ten, ſondern habe ausdrücklich erklärt, er habe nur den
werten Unglücke damit gleichzeitig Ausdruck. Auch im
Wert des geſtohlenen Gutes feſtſtellen wollen, und das
Namen der Stadt Darmſtadt wurde ein prächtiger Kranz
heißt nichts anderes, als eine Durchſuchung vornehmen.
mit den Farben der Stadt niedergelegt.
Da er dazu nicht berechtigt war, ſo konnte ſich Wolf, der
es ſich ausdrücklich verbat, dagegen wehren und handelte
Gernsheim, 2. Mai. In der Chemiſchen Fabrik
ex=
ſomit nicht gegen § 113 des Strafgeſetzbuches, denn er
plodierte ein Dampfkeſſel mit ſolcher Gewalt
befand ſich dem Feldſchützen gegenüber in Notwehr. Er
daß das Dach gehoben und teilweiſe fortgeſchleudert
beantragte deshalb Aufhebung des Urteils und
vurde. Glücklicherweiſe wurde niemand verletzt
Freiſprechung des Verurteilten. Dieſe
Ausführun=
da die Tagarbeiter bereits fortgegangen waren und die
gen machte ſich auch die Reichsanwaltſchaft zu eigen
Nachtarbeiter in entfernteren Räumen ihr Abendeſſen ein
und beantragte demgemäß ebenfalls Aufhebung des
Ur=
nahmen.
teils zu Gunſten des Angeklagten. Dagegen erkannte
Offenbach, 2. Mai. Die 49.
Jahresverſamm=
der Hohe Senat auf koſtenpflichtige
Ver=
lung der Südweſtdeutſchen Konferenz für
werfung der Reviſion unter Auferlegung der
Innere Miſſion wird in den Tagen vom 25. bis 27
Koſten an die Staatskaſſe. Der Präſident führte folgen=
Nai hierſelbſt ſtattfinden. Das vielſeitige Programm der
des zur Begründung aus: Der Feldſchütz iſt zwar zur
Tagung ſieht für Sonntag, den 25. Mai, abends 6 Uhr
Vornahme von Durchſuchungen nicht berechtigt, allein er
einen Feſtgottesdienſt in der Schloßkirche vor (Prediger:
ſoll bei Betreffen des Diebes berechtigt ſein, dem Diebe
Prof. D. Dr. Schiau=Gießen), abends 8½ Uhr
Familien=
das Diebesgut wegzunehmen und dem Beſtohlenen zu
lente auszubilden. Im September 1895 endlich folgt=
Valdek einem Rufe an unſer hieſiges Hoftheater, wo er ſich
Emil Valdek
als Regiſſeur des Schauſpiels und der Oper bald eine
ehrenvolle Stellung ſicherte. Im Herbſt 1897 ſchon wurde
Am 1. Mai ging der Oberregiſſeur unſeres
Hof=
er zum Oberregiſſeur ernannt.
theaters, Herr Emil Valdek, unerwartet aus dem
Valdek war ein äußerſt tätiger, unermüdlich wirkender
Leben. Es dürfte nicht unintereſſant ſein, an Hand ſeiner
Künſtler, der viel Schönes und Anerkennenswertes au
eigenen Aufzeichnungen einen kurzen Lebenslauf ſeines
ſeinem Gebiet leiſtete. Beſonders groß war er im Arran
Wirkens an den verſchiedenſten Bühnen zu bringen. Emil
gieren von Maſſenwirkungen. Geradezu genial verſtand
Laldek war urſprünglich für den Kaufmannsſtand
be=
er eine Operette zu inſzenieren. Eine ſeiner erſten Regie
ſtimmt. In ihm erwachte jedoch frühzeitig eine unbe
aten war die Fauſt=Inſzenierung in der Saiſon 1895/96
zwingliche Leidenſchaft zur Bühne. Seine eigentliche Schule
ie er glanzvoll löſte im Verein mit Generaldirektor Wer
var das alte Burgtheater in Wien. Mit achtzehn Jahren
ier. Ausgezeichnet war auch ſeine Neuinſzenierung des
machte er ſeine erſten theatraliſchen Verſuche am Fürſtl.
Julius Cäſar und Macbeth 1898. Don Carlos führte er
Sulkowskiſchen Privattheater in Wien, einer Uebungs
in einer intereſſanten Neuinſzenierung unter Anlehnung
bühne für junge Talente, als Gringoire und Franz Moor
in die Perfallſche Shakeſpeare=Bühne mit der Zweiteilung
dann am Akademietheater. Dort ſah ihn Heinrich Bohr
mann, Laubes Generalſekretär am Stadttheater, der ſein
der Szene und der Verwandlung bei offener Bühne auf
Am 6. Januar 1903 brachte Valdek Monna Vanna mit
Perſonal für das von ihm übernommene Stadttheater in
großer Sorgfalt und liebevoller Herausarbeitung der dra=
Preßburg zuſammenſtellte. Er engagierte Valdek als
matiſchen Details heraus.
Es würde zu weit führen
ugendlichen Charakterſpieler. Zwei Jahre ſpielte er dort
wollte man auf all ſeine Regietaten ausführlich eingehen
die verſchiedenſten Rollen ſeines Faches. Von da wurde
Aufgeführt ſeien nur noch als beſonders hervorragend:
er nach Mainz engagiert, wo er unter Franz Deutſchingers
Der Gaukler unſerer lieben Frau, Nibelungenring vor
vortrefflicher Regie ſich weiter entwickelte. Deutſchingers
Wagner, Zauberflöte, Salome, Madame Vutterfly, Ham=
Scharfblick erkannte bald Valdeks beſondere Begabung für
als
et, Tantris der Narr, Der deutſche König. Sein Ru
ſiegie, und er vertraute ihm die Inſzenierung einiger
So
Regiſſeur war jedoch auch nach auswärts gedrungen.
ilterer Stücke. Direktor Haſemann, damals Oberregiſſeur
der
leitete er in Amſterdam die Aufführung des Ring,
in Mainz, engagierte Valdek als Regiſſeur für das Theater
Meiſterſinger und des Parſifal. Seine Verdienſte um
un=
in Chemnitz, und von da führte ihn ſein Stern nach Poſen
ſer Inſtitut wurden auch an Allerhöchſter Stelle gewür=
Lübeck. Straßburg. Für die Spielzeit 1884 wurde Valdek
digt. Er wurde durch Verleihung heſſiſcher und ruſſiſcher
von Haſemann als ſtellvertretender Direktor an das
Orden, wie durch koſtbare Andenken ausgezeichnet
Sommer= und Stadttheater in Lübeck verpflichtet. Im
Alles in allem ſchied mit Valdek ein Künſtler aus dem
Winter 1885 finden wir ihn als Oberregiſſeur am Reſidenz
Leben, der durch ſeine unermüdliche Arbeitskraft und
Um=
theater in Hannover und 1886 am Stadttheater in Riga
ſicht, durch ſeine große Sachkenntnis und Begabung ſick
1887 am Lobetheater in Breslau. Vom Jahre 1888—98
während ſeiner 18jährigen Wirkſamkeit am hieſigen
Hof=
war er als Oberregiſſeur am Lübecker Stadttheater tätig
heater um unſer Kunſtinſtitut bleibende Verdienſte
er=
unter Direktor Erdmann=Jesnitzer. Dort leitete er auch
worben hat.
die große Oper und hatte vielfach Gelegenheit, junge Ta=
Seite 5.
abend im Evangel. Vereinshaus mit Anſprachen von Pro
D. von Wurſter=Tübingen und Prof. D. Dr. Diehl=
Fried=
berg. Am Hauptverhandlungstage, Montag, den 26. Mai,
ſpricht vormittags 9 Uhr Dr. Bornträger=Düſſeldorf über:
Wie kämpfen wir gegen die Niedergangserſcheinungen
in unſerem Volksleben?” nachmittags 4 Uhr Pfarrer
Wurm=Stuttgart über „Die Arbeit der Inneren Miſſion
in der weiblichen Jugend”. Um 1 Uhr werden ſich die
Teilnehmer zum gemeinſamen Eſſen im Hotel Degenhard
(trockenes Gedeck 2,50 Mk.) vereinigen. Nachmittags 3 Uhr
hält der Heſſiſche Landesverein für Innere Miſſion ſeines
Jahresverſammlung ab. Als Abſchluß findet ein
Abendverſammlung um 8½ Uhr in dem neuerbauten ſchö
nen Stadtmiſſionsſaal (Wittenberger Hof) ſtatt, mit
An=
prache von Geh. Konſiſtorialrat Kayſer=Frankfurt über:
Die vaterländiſche Bedeutung der Inneren Miſſion” Am
Dienstag, den 27. Mai, folgt auf die Sitzung der
vereinig=
ten Ausſchüſſe eine Spezialkonferenz mit Stadtpfarrer
Wüterich=Stuttgart als Referenten über: „Die Stellung
der Inneren Miſſion zur modernen Jugendpflege‟. Das
gemeinſame Eſſen wird an dieſem Tag im „Wittenberger
Hof” eingenommen. Eine Dampferfahrt nach dem
Frank=
furter Oſthafen und der Gerbermühle, ſowie ein
Kirchen=
konzert in der neuen Friedenskirche (abends 8½ Uhr)
wer=
den die Tagung beſchließen. Sämtliche Sitzungen finden
venn nicht beſonders angegeben, im Evangeliſchen Ver
einshaus neben der Schloßkirche ſtatt. Wegen Frei= oder
Gaſthofsquartier wende man ſich bis zum 15. Mai an
Pfarrer Müller, Offenbach, den Vorſitzenden des
Orts=
ausſchuſſes
offenbach, 2. Mai. Der 21jährige Friſeurgehilfe
Michael Uebel, der wegen eines Diebſtahls gerichtlichk
ernommen werden ſollte, riß ſich plötzlich von dem ihn
führenden Schutzmann los und ſtürzte ſich aus einem
Fenſter im dritten Stock des Amtsgerichtsgebäudes au
den gepflaſterten Hof hinab. Die Rettungswache brachte
den Schwerverletzten in das Städtiſche Krankenhaus
Beſtern morgen wurde an der Schleuſe die Leiche des vor
14 Tagen bei dem Untergang ſeines Steinſchelches an der
Hafenſpitze ertrunkenen Schiffers Thilo auf der
Frank=
urter Seite geländet
Sprendlingen, 2. Mai. Der Verein für „Po
lizei= und Raſſehunde” in Sprendlingen
veranſtaltet am 11. Mai eine Katalogſchau für
Hunde aller Raſſen unter dem Schutze des Kartells
der Stammbuchführenden Spezialklubs und S. W. N. Der
junge Verein ſtrengt alles an, um den Ausſtellern für
venig Standgeld etwas ganz außergewöhnliches zu bie
en. Ueber 100 Ehrenpreiſe, darunter 5 im Werte von
e 50 Mark ſtehen zur Verfügung und werden vorausſicht
lich auch die Hunde mit Ehrenpreiſe bedacht, die die Note
„Gut” erhalten. Außerdem werden für alle Hunde, die
eine Note erhalten, Diplome gratis abgegeben. Zwei
große Säle bieten für 500 Hunde reichlich Platz. Als
Richter amtieren die Herren: Proßler=Frankfurt, Reich=
Kaſſel, Klee=Hanau und Suſſner=Iſenburg.
Melde=
chluß 5 Mai
—
Mainz, 2. Mai. Die Kreisgruppe Mainz
des Deutſchen Flottenvereins veranſtaltet ir
dieſem Jahre wieder eine Fahrt nach der
Waſſer=
kante und zwar unter perſönlicher Leitung ihres erſter
Vorſitzenden. Die Fahrt, die am 16. Juli in Mainz
be=
ginnt, ſoll den Teilnehmern Gelegenheit bieten, ſich ſelbſt
zu überzeugen von der regen, an Bedeutung ſtets
wachſen=
den Tätigkeit Deutſchlands zur See, von der erfreulichen
Entwickelung unſeres Welthandels und der ſtolzen Flotte
die ſeinem Schutze dient. Dem vorläufigen Reiſeplan
ent=
nehmen wir, daß die Fahrt Lübeck, Kiel,
Ham=
burg, Helgoland berühren wird. Die Führung bei
Beſichtigung der hochintereſſanten Kaiſerlichen Werft und
auf den Kriegsſchiffen haben Offiziere der Kaiſerlichen
Marine übernommen, eine Vergünſtigung, die nur bei den
Fahrten gewährt wird, welche vom Deutſchen Flottenver
ein veranſtaltet werden. (Näheres ſiehe im Anzeigenteil.)
Oppenheim, 2. Mai. Die 27jährige Ehefrau des hieſi
gen Bürgers Peter Bingenheimer glitt abends von der
Treppe ab und zog ſich dabei ſo ſchwere innere
Ver=
etzungen zu, daß ſie geſtern nachmittag nach
eintägi=
em ſchwerem Leiden ſtarb. — Ein großes
Kriegs=
ſpiel der rheinheſſiſchen Turnerſchaft (5. Bezirk)
wurde geſtern hier ausgeführt. An dem intereſſanter
Schauſpiel beteiligten ſich aus 29 Vereinen weit
über 1000 Turner, etwa 100 Radfahrer, mehrere
Autos und Reiter. Auch eine beſondere Winterabteilung
rat auf jeder Seite in Aktion.
Bingen, 1. Mai. Vorgeſtern abend überfuhr ein
Automobil der Mainzer Aktienbrauerei die an dem
von Gaulsheim ſich befindende
früheren Bahnhofe
Schranke in dem Augenblick, als ein Schnellzue
von Mainz heranbrauſte. Das Automobil wurde
von der Lokomotive zur Seite geworfen. Die Inſaſſen
waren noch rechtzeitig aus dem Fahrzeug geſprungen. Das
Auto iſt ſtark beſchädigt.
Bad Nauheim, 2. Mai.
Bis zum 1. Mai ſind 3193
Kurgäſte angekommen, wovon an genanntem Tage noch
Neue Erwerbungen der Gemälde=Galerie
und des Kupferſtich=Kabinetts
des Großherzoglichen Landesmuſeums.
Eine Anzahl von Heſſen=Darmſtädtern, die in London
eben, aber treu an ihrer alten Heimat hängen, haben ſich
inter Führung einer kunſtſinnigen Dame vereinigt, um
zur Crinnerung an den letzten Aufenthalt Seiner
König=
lichen Hoheit des Großherzogs in London und zum Aus
druck der Bewunderung für ſeine erfolgreichen
Bemühun=
gen um die Kunſt eine Gabe zu ſtiften, mit welcher die
Be=
tände der neueren Abteilung unſerer Galerie ergänzt wer
den konnten.
die mit dieſen Mitteln angekauften Gemälde ſind vom
4. Mai an im öſtlichen Seitenlichtſaal der Galerie öffentlich
ausgeſtellt.
zunächſt ein Bild von Karl Spitzweg: „Wäſcherinnen
im Brunnen‟ Die anheimelnde Farbenkunſt dieſes
Ro=
mantikers, den die Kundigen immer geliebt haben, längſt
ehe der bewegliche Kunſthandel ſich ſeiner wieder zu er
innern anfing, hat hier den Platz einer alten Stadt
dar=
eſtellt, mit hohen, verſchlafenen Giebelhäuſern, ſteiler
Treppen und engen Gäßchen. Aus der warmen Däm
merung eines wolkenverhangenen Tages leuchten
wunder=
ſam ſatte Farben von den Trachten und den Eimern der
Nägde auf; in gedämpften, weichen Tönen webt ein feines
arbiges Helldunkel rings an den Hauswänden herum, un
ſich nach und nach im tiefen Schatten zu verlieren. Die
Friſche und Breite, womit die Farben hingeſetzt ſind,
be=
ühren geradezu modern; leiſe kommt auch der köſtliche
Humor des Malers zum Ausdruck. Spitzweg hat das
Motiv noch einmal gemalt und einige Einzelheiten etwas
ildmäßiger herausgearbeitet. Das Bild hier iſt zuerſt
urch die Große Berliner Jahrhundert=Ausſtellung wei=
Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913.
Seite 6.
bald eine große Ausdehnung annahm. Der heftige Wind
der ſich dann auch bis zu den ſpäten Nachtſtunden des
1979 anweſend waren. Bäder wurden bis zum 1. Mai
trieb die Flammen nach einem gegenüberliegenden Hauſ
geſtrigen Tages nicht in normalen Grenzen bewegte. Die
31108 abgegeben.
und ſetzte es in Brand. Die Ortsfeuerwehr und ſämtliche
großen Aenderungen des Fahrplanes, die der geſtrige Tag
(*) Alsfeld, 1. Mai. Mit der Bahnhofserwei=
Wehren der umliegenden Ortſchaften eilten herbei, doch
mit ſic
an dem der Sommerfahrplan in Kraft trat
terung und dem Bahnbau Alsfeld-Nieder=Aula be
gelang es erſt nach ſtundenlangen Bemühungen, den Brand
brachte, erhöhten naturgemäß noch die Schwierigkeiten de
ſchäftigte ſich die geſtrige Stadtratsſitzung; eine
lebhaft=
zu löſchen. Bei dem Zuſammenbruch des Hauſes iſt der
ganzen Lage. Der Betrag der gelöſten Billetts wurde
Auseinanderſetzung zwiſchen dem Gemeinderat Baſtian
Schloſſermeiſter Kaiſer von der Friedrichsdorfer Weh
und dem Beigeordneten Juſtizrat Reh fand ſtatt.
E=
an den Schaltern zurückgezahlt. Eine Umleitung der Züge
von herabſtürzenden brennenden Balken erſchlagen
wurde feſtgeſtellt, daß der Beigeordnete in der
Angelegen=
auf andere Strecken und Geleiſe war nicht moglich, weil
worden. Zwei andere Feuerwehrleute wurden erheblich
heit vollſtändig korrekt gehandelt hatte. Bürgermeiſte
die einzelnen Strecken an und für ſich ſchon zu ſehr
be=
verletzt.
Dr. Völſing teilt mit, daß die Strecke Nieder=Aula-Alsfel
laſtet warer
Nancy, 1. Mai. Die Staatsanwaltſchaft teilte dem
wegen der Verzögerung des Neubaues des Empfangsge
Frankfurt, 2. Mai. Am Himmelfahrtstage entluder
hieſigen Verein der Fortſchrittspartei mit, wenn der zu
bäudes erſt am 1. Mai 1915 eröffnet werden könne,
da=
ſich über Frankfurt und dem Taunus mehrere
Gewit=
der heute geplanten Verſammlung erwartete
Deutſch=
gegen würde die Neubauſtrecke Nieder=Aula-Schlitz vor
ter. Eine Anzahl Touriſten, etwa 30 Perſonen, hatten
eintreffen würde, würde er ausgewieſen; darauf lief
ausſichtlich im Herbſt 1914 dem Betrieb übergeben werden.
mittags gegen 1 Uhr vor einem Gewitterregen in einer
man die ganze Verſammlung fallen
(*)
Schutzhütte in unmittelbarer Nähe des Herzbergturmes
Altenſtadt, 1. Mai. Dem Blindenvater ir
Brüſſel, 2. Mai. Im St. Jean=Hoſpital brack
Großherzogtum Heſſen, dem Gründer und
lang=
wiſchen der Saalburg und Dornholzhauſen Schutz ge
jährigen Leiter der Blindenanſtalt zu Friedberg, Johannes
geſtern abend Feuer aus, das namentlich im
Pavil=
ſucht, als kurz darauf ein Blitzſtrahl in die Hutte
Peter Schäfer, wurde heute in ſeinem hieſigen Geburts
inſchlug. Zwei Damen aus Frankfurt, die Frau
Tuberkulöſe große Verheerungen an
lon für weibliche
orte ein würdiges Denkmal errichtet. Es handelt ſich
richtete, ſo daß ſämtliche Säle des Pavillons geräum
eines Kaufmanns aus der Kronberger Straße und ein
um eine Gedenktafel mit Widmung, die in der Kirche an
werden mußten. Aerzte und Wärter beruhigten die auf
Frau aus Bockenheim, wurden verletzt. Zehn Perſoner
gebracht worden iſt. Heute fand unter ſtarker Beteiligung
wurden zu Boden geworfen, kamen aber mit dem
Schrek=
geregten Kranken. Um 11 Uhr abends war das Feue:
die Einweihung ſtatt, verbunden mit dem
Dekanats=
ken davon. Den beiden beſinnungslos gewordenen Damen
eingedämmt. Obwohl die Decke des Krankenſaales ein
miſſionsfeſt für das Dekanat Rodheim. Als Vertreter der
leiſtete ein Arzt aus Bad Homburg, der im Automobil
her=
ſtürzte, ſind Menſchenleben nicht zu beklagen.
Schäferſchen Familie wohnte Prof. Dr. Schäfer aus Schwe
beigeholt wurde, Hilfe, und ſie erholten ſich ſoweit, daſ
Valencia, 1. Mai. Während eines
Stiergefecht=
rin der Feier bei. Anſprachen hielten Ortspfarrer Heuſe
ſie nach Frankfurt gebracht werden konnten
chüttelte ein verwundeter Stier den Degen, den ihm
Dekan Orth=Nieder=Wöllſtadt, der Vertreter der Blinden
Wiesbaden, 1. Mai. Die Deutſche Geſellſchaft fü
ein Torrero in den Hals geſtoßen hatte, mit ſo heftiger
anſtalt Friedberg und des Landesvereins für innere Miſ
Kaufmannserholungsheime Wiesbaden konnte heute mit
Gewalt ab, daß der Degen unter die Zuſchauer fiel und
ion. Der „Blinden=Schäfer” iſt am 8. Mai 1813 hier
ge=
tag im Taunus an der Station Chauſſeehaus, in
unmit=
einem Mann die Bruſt durchbohrte
boren; er ſtarb Weihnachten 1902 im 90. Lebensjahre
telbarer Nähe von Wiesbaden, ihr viertes Ferien
London, 1. Mai. Jannie Kenny eine Anhän=
(*) Vom Vogelsberg, 1. Mai. Bei den Gewittert
heim für Kaufleute, das den Namen Kaiſer Wil
gerin des Frauenſtimmrechts, wurde in Dover
der letzten Tage wurden Bäckermeiſter Kumpel und nodc
helm=Heim führt und im Kriegsfalle der Militärverwal
verhaftet, als ſie von Frankreich zurückkehrte. Sie wurde
zwei Perſonen aus Stockhauſen vom Blitzſtrah
ung als Lazarett und Geneſungsheim zur Verfügung
ge=
dem Polizeigericht in Bowſtreet vorgeführt unter der An
ſchwer verletzt; in Burg=Pracht wurde die Tochter der
ſtellt iſt, eröffnen. Dem Einweihungsakte wohnte eine
klage, zum Zwecke böswilliger Sachbeſchädig
Bürgermeiſters getötet.
roße Anzahl von Ehrengäſten bei, ſo der Handelsmini
ung an einer Verſchwörung teilgenommen zu haben
ter Exzellenz v. Sydow, der Oberpräſident Heng
Die Verhandlung wurde auf morgen vertagt. Der
Ge=
tenberg Regierungspräſident v. Meiſter, die Rel
richtshof verweigerte es, die Angeklagte gegen Bürgſchaf
Reich und Ausland.
toren der Univerſität Gießen und der Handelsakademi
— In Hendon wurde ein Wagenſchupper
freizulaſſer
Frankfurt a. M. und andere. Nach der Weiherede des
in Brand geſteckt. An der Tür war ein Plakat angehei
Aus der Reichshauptſtadt. Der Berliner Magi
Präſidenten der Geſellſchaft, Joſef Baum, ergriff
Han=
tet, das die Worte trug: „Das Stimmrecht, das
Stimm=
ſtrat veröffentlicht einen Aufruf an die Berliner Bürger
elsminiſter v. Sydow das Wort zu einer längeren An
recht, das Stimmrecht! Hütet euch!
ſchaft anläßlich des Kaiſerjubiläums, in dem es
prache, in welcher er es freudig begrüßte, daß die
Geſell=
u. a. heißt: „Wir haben feſtgeſtellt, daß der Wunſch weite
Petersburg, 2. Mai. Aus den Wolgaſtädten ſind
ſchaft für Kaufmannserholungsheime, die jetzt ſchon über
Kreiſe der Bevölkerung dahin geht, Berlin während der
Nachrichten eingelaufen von großen Schäden die ein
eine Million Spenden und 173000 Mark feſte Jahresbei
Tage des Jubiläums in einem äußeren Feſtgewande zu
Orkan mit darauf folgendem Schnee und Froſt
ange=
träge verfüge, in ihren in dem Zeitraum von drei Jahren
zeigen, ſo daß es allen Anforderungen zu genügen im
richtet haben. In Samara, Saratow und Iſimbirsk ſind
etzt ſchon errichteten vier Ferienheimen ein Werk der
ſtande iſt. Es iſt daher die Forderung berechtigt, die Aus
eine große Anzahl von Kähnen geſunken, mehrere Barker
Selbſthilfe ohne ſtaatliche Unterſtützung geſchaffen habe
ſchmückung der Straßen derart zu geſtalten, daß zwiſcher
wurden von den Ankern losgeriſſen und mehrere Flöß=
Das große Werk ſei geeignet, die Achtung vor dem deut
den verſchiedenen Straßenzügen ein künſtleriſcher
Zuſam=
geſprengt. In Iſimbirsk zerſchellte ein kleiner Dampfer
chen Kaufmannsſtand weiter zu verbreiten und zu heben
menhang hergeſtellt wird. Es beſteht auch der Wunſch
Die Mannſchaft iſt gerettet worden; nur ein Mann wir
Dem Präſidenten der Geſellſchaft für
Kaufmannser=
daß die Dekoration der Ladengeſchäfte mit der
Ausſchmük=
vermißt
Zu Lande ſind viele Häuſer beſchädigt und
holungsheime, Joſef Baum, wurde der Charakter
al=
kung der Straße Hand in Hand geht, wenn auch jede ein
Dächer fortgeriſſen worder
Kommerzienrat verliehen. An den Einweihungsakt ſchloſ
— Die Kom
zelne Straße individuell behandelt wird.
New=York, 1. Mai. Zur Verſicherung der
ich eine Beſichtigung des zweckmäßig und geſchmackvol
miſſion des Herrenhauſes, die ſich mit der Frage de
Kunſtſchätze des verſtorbenen Pierpont Mor gan
eingerichteten, auf einer maleriſchen Anhöhe inmitten des
Elektrifizierung der Berliner Stadt= und
ſind Verträge in der Höhe von 23 Millionen Dollars ab
Waldes mit Fernblick auf den Rheinſtrom errichteten
Ringbahn zu beſchäftigen hatte, hat in ihrer zweiter
geſchloſſen worden. Etwa 4 Millionen Dollars davor
Sitzung die Vorlage nach den Beſchlüſſen des Abgeork
Heims
ſind bei ausländiſchen Geſellſchaften untergebracht worden
netenhauſes einſtimmig angenommen und außerdem be
Bad Homburg, 2. Mai. Die beliebte Sommerreſiden:
New=York, 2. Mai. Die Milwaukeer Sänger
ſchloſſen, über ihre Verhandlungen ſchriftlich Bericht zu
er=
kaiſerlichen Familie hat ihren Kurbetrieb in vol
der
geſellſchaft hat auf dem Dampfer „Barbaroſſa” ein
lem Umfange aufgenommen. Sämtliche Kurhotels un
tatten. Da die Annahme in der Kommiſſion einmütig er
Fahrt nach Deutſchland angetreten.
Kurvillen haben ihre Pforten geöffnet und die Zahl der
folgte, ſo iſt nicht daran zu zweifeln, daß das Plenum
Kurgäſte aus aller Herren Länder hat die des Vorjahres
des Herrenhauſes, das ſich mit der Angelegenheit voraus
bereits erheblich überſchritten. Vom früheſten Morgen a
ichtlich am Samstag dieſer Woche zu befaſſen haber
herrſcht an den alten, weltberühmten Heilquellen ein reges
, die Vorlage gleichfalls gutheißen wird
Der Nieder=Modauer Bank=
In der
Leben, und auch der Badebetrieb hat bereits lebhaft ein=
Nähe der Ortſchaft Granſee bei Oranienburg brach
geſetz
geſtern nachmittag vermutlich infolge Funkenfluges aus
krach vor der Strafkammer.
Kiſſingen, 2. Mai. Am 15. und 16. Mai findet di
einer Lokomotive ein Waldbrand aus, der ſich in einer
21. Verhandlungstag.
eierliche Eröffnung des neuen Regenten=
Länge von 300 Metern dicht am Bahndamm entlang aus
Baues (Königl. Kurhaus) durch den Prinz=Regenter
dehnte. Als abends der Kopenhagener D=Zug, der mi
g. In der geſtrigen Verhandlung nahm die Verneh=
Ludwig ſtatt. Der Regenten=Bau iſt ein Werk des Ge
mehreren hundert Paſſagieren beſetzt war,
herankam
mung von Verwaltungs= und Vereinsmitgliedern des
heimrats Profeſſor Max Littmann=München
ſchlugen die Flammen noch lichterloh empor. Der Zu=
Nieder=Modauer Vereins ihren Fortgang. Zeuge
Backnang, 2. Mai. Am Mittwoch nachmittag kam übe
wurde zum Halten gebracht, fuhr aber dann zum Ent=
Schreinermeiſter Johann Adam von Nieder=Modau
ge=
dem Murrtal ein heftiges Gewitter zum
Aus=
ſetzen der Reiſenden, die ſchleunigſt die Fenſter ſchloſſen
hörte dem Aufſichtsrat ſeit 1900 an. Er habe nie eine
bruch das mehrere Opfer forderte. In Renchenbach wurde
mitten durch den Rauch und die Flammen hindurch. Der
Inſtruktion gehabt über ſeine Beſugniſſe und über ſeine
der Sohn des Anwalts Kübler vom Blitz erſchla=
Paſſagiere bemächtigte ſich eine große Erregung, doch er=
Pflichten. Er gibt dann an, daß er auch die Schuld
gen und ein anderer junger Mann betäubt. In Allmers
litt niemand Schaden.
anerkenntnis nur unterſchrieben habe, weil Ihrig meinte
bach wurde der 18jährige Mechaniker Schönleber von
wenn die Schuld nicht übernommen werde, ſei der Kon
Frankfurt, 2. Mai. Eine unangenehme Ver
Blitz getötet. In Haubersbronn (Oberamt Schorndorf
kurs unvermeidlich und dann würden alle Vereinsmit
kehrsſtörung entſtand, den Frankfurter Nachrichten
wurde eine Mutter von ſieben Kindern durch den Blit
lieder Haus und Hof verlieren. Als einer der Vor
zufolge, am geſtrigen Himmelfahrtstage im hieſigen
erſchlagen
ſtandsmitglieder geäußert habe, mit der Abrentung werd
Hauptbahnhof. Gerade an dem Tage des Maſſenandrang=
Braunſchweig, 1. Mai. Die Leiche des ſeit den
es wohl 30 Jahre dauern, habe Ihrig geantwortet, das
der Ausflügler klappte etwas nicht, und Tauſende mußter
10. März vermißten St u denten der Medizin Jal
gehe viel ſchneller, die Summe ſei ſchon 1919 wieder
ihre geplante Tour ändern oder ſtundenlang warten
kowski aus Hamburg, der ſich auf einer Harztour befun
hereingebracht. Von einer Zedierung der Urkunde an die
Geſtern wurden nämlich zum erſten Male die neuen Bahn
den hatte, iſt im Schierker See, in der Nähe des ſogenann
Genoſſenſchaftsbank, habe er auch keine Ahnung gehabt
teige I und II in Betrieb genommen. Für dieſe Bahn
ten dreieckigen Pfahls, aufgefunden worden
Ihrig habe die Verwaltungsmitglieder veranlaßt, den
ſteige war ein neues elektriſches Stellwerk erbaut worden
Telle, 1. Mai. Der Waldbrand, der ſeit geſtern
von dem an 40 Weichen bedient werden. Das elektri
Vereinsmitgliedern nichts von der Höhe der Summen
nachmittag im Landkreis Celle wütete, iſt heute mitta
ſche Stellwerk verſagte aber geſtern vollſtändig.
mitzuteilen. Den Millionenwechſel hat der Zeuge eben
eingedämmt worden. Ein ſtarker Gewitterregen ha
Das war der Grund für ſtundenlange Verſpätungen und
falls unterſchrieben, ohne daß er noch etwas davon weiß.
jede Gefahr beſeitigt. Im ganzen ſind gegen 12000 Mor=
Zeuge
daß Züge ſtundenlang vor dem Bahnhof liegen bleiber
Philipp Vierheller von Nieder=Modau
gen guter Waldbeſtand von vier Landgemeinden vernichte
mußten, ehe ſie einfahren konnten. Das neue Stellwerl
der ebenfalls Aufſichtsratsmitglied war, bekundet im
worden. Die Forſten der Königlichen Kloſterkamme
hatte bei den in den letzten Tagen vorgenommenen Pro
weſentlichen das Gleiche. Als Zeuge im Mai 1911 ſeine
ben vorzüglich funktioniert, bis auf einmal am Mittwoch
blieben unverſehrt
Spareinlage von 20000 Mark kündigte verweigerte man
abend zeitweiſe ein Verſagen des Werkes eintrat, und
ihm die Auszahlung mit der Begründung, ſeine Ver
Dresden, 1. Mai. Das Miniſterium des Königlicher
bereits Verſpätungen von 20—40 Minuten der ein= und
pflichtungen gegen den Verein ſeien viel größer als ſeine
Hauſes gibt bekannt: Nachdem die Grundzüge für die an
auslaufenden Züge entſtanden, und zwar in der Richtung
Einlage. —
läßlich der Einweihung des Völkerſchlacht
Zeuge Tierarzt Franz Dickerſcheid vor
von und nach Rebſtock, Höchſt, Wiesbaden, Königſtein
Ober=Ramſtadt, der ſeit 1908 Aufſichtsratsmitglied war
denkmals am 18. Oktober geplanten feſtlichen Ver=
Soden, alſo auch die Züge nach und von dem Rhein,
fer=
hat ſich, wie er bekundet, durch Ihrigs Zureden bewegen
anſtaltungen vom König genehmigt worden ſind, beauf
ner für die vom Süden, Mannheim, Darmſtadt, uſw.
ein=
laſſen, der Generalverſammlung den großen Verluſt zu
tragte Seine Majeſtät mit der weiteren Durchführung der
und auslaufenden Züge. Die Verſpätungen blieben
verſchweigen. Ueber die eventuelle Zahlungsverpflich=
Hofmarſchall
natürlich nicht ohne Einfluß auf die übrigen Strecken und
Storkow, 2. Mai. Heute vormittag brach auf einen
tung aus den Schuldanerkenntniſſen, ſei er nie im Zweife
ſo auf den ganzen Verkehr im Hauptbahnhof überhaupt
Holzlagerplatz in Storkow ein Feuer aus, das
geweſen, doch hätte er niemals in eine Abtretung an die
teren Kreiſen bekannt geworden; es gehört zu der enger
einen wehmütigen Klang, etwas wie Vorahnung des
Paul
Auswahl, die damals aus der großen Maſſe der Gemälde
Weber=Ausſtellung im Kunſtverein.
Abends, wie ein Scheiden vom frohen Tag. Mit breitem
Spitzwegs getroffen worden war
flüſſigem Pinſel ſind die grünbraunen, violetten und grau=
— Die ſchon vor längerem angekündigte Ausſtellung
Da ſind ferner zwei Bilder des vor zwei Jahren ver
ockergelblichen Töne hingezogen, die Formen des Gelände
wird Sonntag, den 4. Mai, eröffnet. Der Künſtler
ſtorbenen Ludwig von Löfftz, des geborenen
Darm=
herausgebildet; kraftvoll iſt das Einzelne
zuſammengefaß=
elbſt hat ſie mit einer Sammlung von 51 Oelbildern und
ſtädters, der ebenſowenig wie Spitzweg bisher in unſere
ohne verloren zu geher
Studien und 26 Aquarellen beſchickt. Eine große Zahl von
Galerie vertreten war. Er war bekanntlich Profeſſor und
Das vierte Bild der Stiftung, Graf Kalckreuths
Werken, vorab aus der Zeit des Darmſtädter Aufenthalt=
Direktor der Münchener Akademie, einer der beſten Lehr=
„Schloßplatz in Stuttgart” verſetzt uns mitten in den
des Künſtlers, iſt dem Kunſtverein in liebenswürdigſte
meiſter der Malerei auf deutſchem Boden, in deſſen Schule
Willen neuzeitlicher Kunſt und vor eine ihrer Lieblings
Weiſe von privater Seite zur Verfügung geſtellt worder
die verſchiedenſten tüchtigen Kräfte gereift ſind
aufgaben: die Darſtellung momentaner Bewegung. In
Paul Weber, geboren in Darmſtadt 19. Januar 1823
Die beiden hier erworbenen Arbeiten gehören der
deſſen drängen ſich die Mittel, deren ſich der Maler dazu
erhielt ſeinen erſten Kunſtunterricht bei A. Lucas in Darm
zweiten Hälfte der 70er und dem Anfang der 80er Jahre
bedient, nicht als nüchterne Berechnung auf: ſie ſind zu
an, jener Glanzzeit der Münchener Kunſt, die auch die
ſtadt, der ihn dann dem Genremaler Becker, Lehrer im
gleich weſentliche Beſtandteile des ganzen Bildausdrucks
Höhezeit unſeres Malers war. Das Innenbild aus Hal=
Städelſchen Inſtitut in Frankfurt, empfahl, wo er ſein
der erheblich über jene Aufgabe hinausgeht. Der vor
berſtadt iſt für den künſtleriſchen Ernſt der Epoche wie für
erſtes größtes Bild, eine Waldlandſchaft mit
aufgehen=
einem Wagen und von Fußgangern belebte Platz liegt in
die Meiſterſchaft von Löfftz gleich bezeichnend. Der leer
dem Mond malte; dasſelbe zeigt den Einfluß der Land
der vollen Juliſonne, in aller ſommerlichen Farbenpracht
Winkel eines alten Hausflurs mit kahlen, weißgrauen
ſchaften Leſſings
Es iſt eine erhebende, ſtarke Freude in dieſem reinen
Wänden. Aber durch die blinden Scheiben und die Ritzer
Von Frankfurt reiſte der junge Künſtler nach München
Klang von Blau und Grün mit ihren Kontraſten
eines Fenſters kämpft belebend und erwärmend das Licht
das ſchon damals ein aufblühendes Künſtlerleben zeigte
Endlich noch eine Farbenſkizze von Heinrich Altherr
in die Oede herein. Aus einem gegenſtändlich völli
und wo er ſich an ſeinen Freund Anton Burger anſchloß
„Die Waſſerſchöpferin‟ Die Senkrechten des vorgeſetzter
gleichgültigen Motiv erſteht unter dem liebevollen Bli
die Arbeiten Rottmanns der damals einen großen Ein
ſtützenden Beines und des lang hinabgeſtreckten Armes be
und in der ſicheren Hand des Künſtlers ein Bild, deſſen ein
herrſchen das Bild. Eng, obgleich ohne jeden Zwang, füg
fluß auf die Münchener Landſchaftsmaler ausübte, haben
heitliche und doch an maleriſchem Leben reiche Stimmung
ich die Figur dem Rechteck ein, Art und Kraft der darge
gewiß anregend auf ihn gewirkt. Im Jahre 1847 lud ihn
uns immer wieder feſſelt. Ein Zuſammenklingen von
ſtellten Bewegung kommen dadurch zum ſchärfſten Aus
Graf Palaricini ein, ihn als Zeichner auf einer Fahrt nack
Grau in allen Tonarten, zwiſchen trübſtem Schwarz und
druck. Die zurückhaltende, rotgraue Farbenſtimmung er
dem Orient zu begleiten. Der verſtorbene Prinz=Regent
hellſtem Weiß. Man verſteht, daß der Meiſter ſich zu Lel
reicht in dem Rot von zwei ſeitlich ſtehenden Krügen ihre
Luitpold nahm an dieſer Reiſe Teil und hat derſelbe
ſei=
zeiten von dieſem Bilde nicht trennen konnte und es
Höhe. Hoffentlich findet die monumentale Kraft Altherrs
nem jungen Reiſegefährten ſeine fürſtliche Teilnahme bis
zwei großen Galerien, die ſich darum bewarben, ver
die man ſchon aus ſeinen Baſeler Moſaiken und aus der
an ſein Lebensende bewahrt; einige Bilder Webers hat er
ſagt hat
Glasmalereien unſerer Pauluskirche kennt, bald neue,
erworben. Die große Anzahl von gezeichneten und ir
Das andere Bild zeigt L. von Löfftz als
Landſchafts=
große Aufgaber
Aquarell gemalten Studien, meiſtens ſehr gut ausgeführt
maler. Ein flacher, brauner Hang mit einem breiten Weg
Die ganze Londoner Stiftung wird unſeren opfer
Blätter, zeigen von dem großen Fleiße des jungen
ſtreb=
in der Mitte, auf dem ein Jäger zu Tal ſchreitet. Oben
willigen Landsleuten drüben den aufrichtigen Dank der
ſamen Künſtlers. Beſonders ſind die überaus feinen in
ein ſchmales Stück Himmel mit weißem Gewölk und etwas
Muſeums und ſeiner Beſucher ſichern.
Aquarell ausgeführten Figurenſtudien, die dort entſtan
Blau. Der Hang liegt im Schatten. Der Kontraſt gibt
Friedrich=Back.
den, zu erwähnen. Das Jahr 1848 führte Paul Weber
vor
en
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ird
er
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60
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auf=
ein
ein=
n
n=
ver
Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913
Genoſſenſchaftsbank gewilligt. Dies ſei hinter ſeinem
Die Kommiſſion zur Wahrung der Intereſſen der
tücken geſchehen. — Zeuge Philipp Jakobi II., Kauf=
Bewohner des unteren Stadtteils hat auf die Errichtung
mann in Ober=Ramſtadt, gibt an, er ſei durch den
Rech=
eines Notſtegs über die alten Bahnanlagen
ner Beck veranlaßt worden, ſich in den Aufſichtsrat
wäh=
verzichtet mit Rückſicht darauf, daß dieſer hohe Koſter
en zu laſſen. Dieſer habe ihm immer erklärt, die Kaſſe
verurſache und den Zweck doch nicht erfüllen würde. Die
ſtände prima. Zeuge habe die Unterſchrift unter die
von der Kommiſſion gewünſchte Herſtellung eines provi=
Schuldurkunde von 1909 nachträglich zurückgezogen, als
oriſchen Uebergangs ebener Erde würde nach Anſicht der
durch „Argliſt und Täuſchung” erlangt. Der Zeuge
Bahnverwaltung keinen Erfolg haben, da er zu oft ge=
Chriſtian Herdt von Ober=Ramſtadt, bekundet nichts
perrt werden müßte.
weſentlich Neues. — Zeuge Johann Adam ſagt noch
Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing beſpricht die
nachträglich aus, daß er von Reviſor Müller die Aeußer=
Reſolution des Martinsviertelvereins und erklärt dazu,
ung hörte, man ſolle der Generalverſammlung reinen
daß für die Verbreiterung der Pankratiusſtraße 270000
Wein einſchenken, und daß dem Ihrig widerſprochen
Mark angefordert ſind und daß die Stadt nunmehr ener
habe.
— Zeuge Adam Mathes IV von Nieder=Modau
giſch verſuchen wird, die Straßenbahn durchzuführen und
war bis Juli 1908 Mitglied des Aufſichtsrats, er legte
en Widerſtand der Techniſchen Hochſchule zu brechen
ſein Amt nieder, weil er vergeblich verſucht hatte, dem
Allerdings hat die Stadt die Pflicht, auf den Unterricht
Kreditgeben an induſtrielle Unternehmer Einhalt zu
ge=
der Hochſchule Rückſicht zu nehmen. Es muß nunmehr
ieten. — Zeuge Landwirt Johannes Eckſtein III. von
verſucht werden, eine Einigung mit der Hochſchule zu er=
Herchenrode, beeidigt, bekundet, daß er nur wenige Tage
ielen. Darin geht die Stadt durchaus einig mit der
vor der Generalverſammlung im Auguſt 1910, in der er
Heag
zum Aufſichtsrat gewählt wurde, Mitglied des Vereins
Stadtv. Möſer rügt, daß in dem von der Stadt
geworden war. Dies ſei auf Veranlaſſung des Rechners
zum
Abbruch angekauften Hauſe Schloßgartenſtraße 3
Neff geſchehen, da er Kontokorrentverkehr mit dem
Ver=
eine Bäckerei eingerichtet wurde. Der Vorſitzende ſtellt
ein hatte. Er wollte erſt nicht das Amt eings
Aufſichts=
eſt, daß die Vermietung nur auf Widerruf, auf kurze
ratsmitgliedes annehmen, doch habe ihm Ihrig ver
Zeit nur erfolgt iſt, weil der Mann in größter
Verlegen=
ſichert, es ſtände alles in beſter Ordnung und er gebe ihn
heit geweſen iſt. — Ueber
alle Garantie dafür. Von der Schuldübernahme in Höhe
den Sommerfahrplan der Elektriſchen
von 327000 Mark habe er damals noch nichts gewußt. Er
vürde dann ſicher anderer Meinung geworden ſein.
Er
referiert Stadtv. Stemmer: Mit der Einführung des
habe lediglich erfahren, daß ein Verluſt übernommen ſei
Sommerfahrplans ſoll der Verkehr auf den neuen, jetz
Er ſowie alle anderen Anweſenden hätten damals ſicher
ausgebauten Linien der elektriſchen Straßenbahn
inner=
den Eindruck mit nach Hauſe genommen, daß der Verein
halb der Stadtgebiete gleichzeitig eröffnet werden.
Für
alle läſtigen Verpflichtungen abgeſchüttelt habe, und daß
dieſe neuen Strecken kommt insbeſondere in Betracht der
man den Verein von vorne wieder aufbauen wolle, au
Verkehr: 1. in der Heidelberger Straße von der
Lands=
geſunder Grundlage. Die Uebernahme ſei ihm nicht
be=
ronſtraße ab: 2. in der Eliſabethenſtraße, unter Aufgabe
denklich vorgekommen. Er habe das ganz in der Ord
des Verkehrs in der Saalbauſtraße; 3. auf der
Oſtbahn=
nung gefunden.
— Auf Befrager des Herrn Juſtizrat
hofslinie bis zur Beckſtraße. Durch die Vermehrung der
von Brentano beſtätigt Herr Reg.=Rat Baſtian
Linien hat ſich die Notwendigkeit ergeben, ihre Bezeich
daß dieſe Art der Uebernahme, ohne gleich die ganze
tung kurz zu faſſen, was nach dem bewährten Vorbild
Summe bar zu bezahlen, wohl auch bei anderen
Ge=
n anderen Städten außer durch die angebrachten Schilder
noſſenſchaften üblich ſei.
durch Nummern erfolgt. Die Zwiſchenlinien, wie bei=
Nach 12 Uhr iſt die Zeugenvernehmung erledigt und
ſpielsweiſe die Linie vom Herdweg nach dem
Haupt=
die Verhandlung wird auf Samstag vertagt
bahnhof, als Teil der Hauptlinie Böllenfalltor-
Haupt=
bahnhof, erhalten beſondere Nummern, damit das
End=
ziel von weitem erkannt werden kann.
Die Nummerbezeichnung und die Linienführung der
Stadtverordnetenverſammlung.
erſten ſechs Linien iſt wie folgt geregelt: Linie Nr
Hauptbahnhof-Schloß-Herdweg,
Linie Nr. 2 Haupt=
2. Sitzung
bahnhof-Schloß-Böllenfalltor, Linie Nr. 3 Hauptbahn=
St. Darmſtadt, 2. Mai.
Schloß=
hof-Schloß-Landskronſtraße,
Linie Nr. 4
Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing eröffnet die Sitz=
Eliſabethenſtraße-Hauptbahnhof, Linie Nr. 7
Heidelber=
ung um ¾4 Uhr. Vor Eintritt in die Tagesordnung
wid=
er Straße-Schloß-Taunusſtraße, Linie Nr. 9
Beck=
met der Vorſitzende einen warmen
ſtraße-Schloß-Schloßgartenplatz. Die noch fehlender
Nummern 5, 6 und 8 ſind für die noch ſpäter hinzukom=
Nachruf für die Fliegeroffiziere.
menden Linien vorbehalter
Unſere Fliegerſtation wurde von einem ſchweren Un
Die Fahrzeiten, insbeſondere die Abfahrt, haben ſich
falle betroffen, der nicht nur in Darmſtadt, ſondern auch
gegenüber dem vorjährigen Sommerfahrplan im
weſent=
auswärts von der ganzen deutſchen Militär=Luftflotte
ichen nicht geändert. Es iſt 7½=Minutenverkehr für alle
empfunden wird. Zwei Fliegeroffiziere ſind auf dem
inien vorgeſehen; etwa um 6 Uhr früh beginnt der vier=
Felde der Ehre geblieben. Der Tod, dem ſie täglich furcht
telſtündliche Verkehr und um ¾47 Uhr der 7½=
Minuten=
os ins Auge blickten, hat ſie ereilt unter den Umſtänden
erkehr auf allen Strecken, der bis 8.15 Uhr und 8.45 Uhr
eines Geſchickes ſchwerer Tragik. Die Stadtverwaltung,
bends durchgeführt wird; dann ſetzt der viertelſtündliche
die ſich in den Gefühlen der herzlichſten Anteilnahme mit
Verkehr wieder ein. Die letzten Wagen vom Hauptbahn
en Angehörigen der beiden Offiziere vereinigt, ha
hof gehen wie früher um 12 Uhr 35 Minuten ab. Ebenſo
ihrem Beileid durch mich bereits ſchriftlichen Ausdruck
hat ſich keine Aenderung hinſichtlich der von den End
erliehen. Ich ſtelle Ihr einmütiges Einverſtändnis feſt
punkten abgehenden letzten Wagen ergeben. Abends nach
ufhören des 7½=Minutenverkehrs werden die Wagen,
Heute nachmittag findet eine Trauerfeier in der
Kirche ſtatt. Die Stadt wird bei dieſer Gelegenheit einen
ie bisher am Herdweg umgeſetzt wurden, bis zur Ohly=
Kranz niederlegen laſſen. (Beifall.)
traße verkehren, was als eine Verbeſſerung zu betrachten
iſt. Bei dem neuen Fahrplan iſt im allgemeinen weiteſt=
Danach wird in die Tagesordnung eingetreten.
gehende Rückſicht auf den Umſteigeverkehr genommen, ſo
Der Vorſitzende macht folgende
daß die Anſchlußmöglichkeit, ſoweit dies überhaupt zu er=
Mitteilungen.
reichen war, gewahrt iſt.
Der Fahrplan wird
ge=
nehmigt
Die Ortsgruppe Darmſtadt des Odenwald
klubs hat für die Erhöhung des ſtädtiſchen Beitrags zu
Eine neue Kaſerne und anderes
den Koſten der Schülerwanderungen gedankt. Desgleichen
Ueber Verträge zwiſchen der Stadt
Darm=
der Verſchönerungsverein für die Bewilligung
tadt und dem Reichsmilitärfiskus über den
eines Beitrags von 1000 Mark. Desgleichen die Kom=
Austauſch von Grundbeſitz und die Erbauung einer
mandantur für die Uebernahme der Reinhaltung
Kaſern efür ein Bataillon Infanterie referiert
Ober=
eines Teils des Exerzierplatzes
bürgermeiſter Dr. Gläſſing: Am 18. Juli vor. Js.
Die Rechnung der hauswirtſchaftlichen
erteilte die Stadtverordnetenverſammlung die grundſätz=
Fortbildungsſchule für 1911 liegt vor und wird
liche Zuſtimmung zu dem beabſichtigten Abſchluß der
Ver=
zur Einſichtnahme offen gelegt.
träge zwiſchen der Stadt Darmſtadt und dem Reichsmili=
Die Garniſonverwaltung beabſichtigt die
ärfiskus über den Austauſch von Gelände des Hopfen
Erwerbung der fiskaliſchen Parzellen Flur 49 Nr. 16 und
gartens und des Waldes an der Weſtſeite des Exerzier=
18 zur Bebauung für militäriſche Zwecke. Die Abtretung
platzes gegen Gelände dieſes Platzes längs der Allee, die
des Geländes iſt an die Bedingung geknüpft, daß die
Erbauung einer Kaſerne für ein Bataillon Infanterie auf
Parzellen für bebaubar erklärt werden. Der
Hochbau=
dem Mittelſtück des Hopfengartens, die Erwerbung des
Ausſchuß hat gegen die Erklärung der Bebaubarkeit nichts
Marienplatzes und die Erbauung einer Garniſonkirche auf
zu erinnern gefunden
dieſem. Der Oberbürgermeiſter wurde bevollmächtigt,
auf Grund der damals vorgelegten, nach dem Vorſchlage
nach Amerika. In Philadelphia, wo er 10 Jahre lebte,
des Finanz= und Hochbau=Ausſchuſſes, ſowie der
Tiefbau=
hatte er bald mit ſeinen erſten dort ausgeſtellten Bildern
deputation vom 16. Juli vor. Js. geänderten Vertrags
Erfolg, hauptſächlich war es das Bild einer Alphütte, das
entwürfe in weitere Verhandlungen mit der
Militärbe=
großen Beifall fand. Während ſeines Aufenthalts in
Phila=
örde einzutreten. Das Ergebnis dieſer Verhandlungen
delphia hat er eine außerordentliche Tätigkeit entfaltet.
ollte der Stadtverordnetenverſammlung dann zur
endgül=
ngeregt durch einen dort lebenden Künſtler namens
igen Entſcheidung vorgelegt werden. Bei den ſchriftlich
Richards, malte er einige vorzügliche Landſchaften nadh
und mündlich geführten Verhandlungen mit den
Militär=
der Natur, Bilder, die auf das liebevollſte durchgeführt
behörden ergab ſich, daß der Abſchluß des Vertrages über
ſind und die ihm bei ſeinen ſpäteren Arbeiten von
größ=
die Garniſonkirche zurzeit noch zurückzuſtellen iſt. Es iſt
tem Nutzen waren. Später machte er größere Reiſen nach
die Hoffnung vorhanden, daß der Bau der Kirche in an=
Schottland, Frankreich, Italien und in die Schweiz. Nach
erer Weiſe gefördert werden kann. Der Abſchluß des
aris reiſte er öfters und hat ſeinen Aufenthalt in Bar
Vertrages über die Abtretung des Marienplatzes an die
bizon, wo er einige der Meiſter des „Payſage intime” ken
Stadt muß infolgedeſſen ebenfalls noch ausgeſetzt bleiben.
nen lernte, ſehr anregend auf ihn gewirkt. Im Jahre
Dagegen hat das Kriegsminiſterium den Abſchluß der
859 kehrte er mit ſeiner Familie nach ſeiner Vaterſtadt
Verträge über den Austauſch ſtädtiſchen Geländes geger
zurück, wo er bis 1870 verweilte. Eine größere Anzahl
Exerzierplatzgelände und die Erbauung einer Kaſerne für
ſeiner in Darmſtadt gemalten Bilder befinden ſich in
ein Bataillon Infanterie auf dem Mittelſtück des Hopfen
Amerika und möchte ich hauptſächlich das in Darmſtad:
gartens in den nunmehr vereinbarten Faſſungen
gutge=
entſtandene, ſehr große Oelbild vom Lago maggiore mi
heißen
den beiden Regenbogen erwähnen. Seine Bilder fander
In Nachſtehendem ſeien einige weſentliche Abweich
bei Künſtlern und Laien großen Beifall, da die meiſten von
ingen der beiden Verträge gegen die früher gutgeheißenen
ihnen, in den Motiven ſehr anſprechend gut komponier:
Vertragsentwürfe erläutert:
und friſch in der Farbe, mit großer Sicherheit gemalt ſind
In dem Tauſchvertrag iſt als neue Bedingung
In München wurde er durch die Maler Brait und Hügel
die Eintragung einer Grunddienſtbarkeit vereinbart
wor=
veranlaßt, gründliche, größere Tierſtudien zu malen. Wie
den, dahin, daß Immiſſionen von Staub und Geräuſch, die
raſch er es auch hier zur Meiſterſchaft brachte, zeigt das
auf das Vorhandenſein und die Benutzung des Exerzier
in der Darmſtädter Kollektivausſtellung befindliche
Ochſen=
platzes zurückzuführen ſind, geduldet werden müſſen. Die
geſpann. Die Frucht dieſer Studien ſind eine Anzahl vor=
Stadt verpflichtet ſich außerdem, eine Baumreihe in
un=
züglicher größerer Tierbilder. Viele Porträts und
Figuren=
mittelbarer Nähe des abgetretenen Geländes anzupflan
bilder hat er gemalt, wie er auch im Stilleben ſeine große
zen und zu unterhalten, ſowie dafür einzuſtehen, daß die
Meiſterſchaft gezeigt hat.
Grundſtücke auf dem abgetretenen Gelände von dem Platz
ſoch möchte ich erwähnen, daß Paul Weber die alten
durch eine zwei Meter hohe Einfriedigung abgegrenzt
Meiſter ſehr verehrt und daß er eine Anzahl ſehr guter
verden. Ausgänge dürfen die einzelnen Grundſtücke nach
Kopien nach ihnen angefertigt hat. In Darmſtadt iſt nur
dem Exerzierplatz hin nicht haben. Für die Stadt be
die kleine Skizze nach Tizian (Dresden) zu ſehen, die er in
deutet die Erfüllung dieſer Bedingungen keine weſentlich
unglaublich kurzer Zeit und unter den ſchwierigſten Um
Belaſtung, Beim Verkauf von Gelände aus dem Exerzier
ſtänden vollendete.
platzſtreifen wird die Stadt den Käufern dieſelben Ver
Paul Weber hat bis in ſein hohes Alter gemalt und
bflichtungen auferlegen.
ſich eine erſtaunliche Friſche bewahrt. Wer den Meiſter
Die der Militärverwaltuna in dem Kaſernen
kennt, wird entzückt ſein von ſeiner Kunſt, ebenſo von dem
auvertrag angeſonnene Verzinſung der Grund
ſo beſcheidenen, liebenswürdigen Menſchen, von dem man
erwerbskoſten mit 4½ Prozent, der Bankoſten, der Koſten
mit Recht ſagen kann, er hatte keinen Feind.
der Beſchaffung des Baukapitals und der Bauzinſen mit
Philipp Röth.
Seite 7.
5¼ Prozent bezw. 5 Prozent wurde abgelehnt und nur
ſie übliche Verzinſung von 4 Prozent und 5 Prozent zu
zeſtanden. Bei Einſicht in die in den letzten Jahren
zwiſchen der Militärverwaltung und anderen Städten ab
geſchloſſenen Mietverträge hat ſich ergeben, daß dieſe
Städte, unter Berückſichtigung ſonſtiger Leiſtungen, gün
ſtigere Bedingungen auch nicht erreicht haben. Durch di
Beſtimmung, daß bei gleichwertigen Angeboten Darm
ſtädter Unternehmer vorzuziehen ſind, und daß der Zu
chlag an Darmſtädter Unternehmer auch dann zu erteilen
iſt, wenn ſie die Arbeit zu den Preiſen leiſten wollen, die
in einem annehmbaren Gebot des mindeſtfordernden
aus=
wvärtigen Unternehmers verlangt werden, iſt auch das In
tereſſe der Darmſtädter Geſchäftswelt ausreichend gewahrt.
Die Verwaltung hat die Ueberzeugung, daß bei der
eingehenden und wiederholten Verhandlungen mit den
Militärbehörden das Möglichſte für die Stadt erreich
vorden iſt. Das Kriegsminiſterium hat in den Verhand
ungen eine durchaus entgegenkommende Haltung
einge=
nommen, ſoweit es nicht durch Erwägungen grundſätzlicher
Art gezwungen war, auf ſeinem Standpunkte zu
be=
harren.
Der Hochbauausſchuß und der
Finanzaus=
chuß, ſowie die Tiefbaudeputation haben in
gemein=
ſchaftlicher Sitzung dem. Abſchluß der Verträge in der
nunmehr vorliegenden Faſſung zugeſtimmt
Stadtv. Aßmuth meint, dem Tauſchvertrag könne
nan zuſtimmen, weil er die Intereſſen der Stadt fördere.
Nicht ſo dem Kaſernenbau, denn ſeine Partei halte eine
ſo enge Verquickung des ſtädtiſchen Bauweſens mit den
des Reiches nicht für annehmbar. Gleicherweiſe ſpricht ſich
Stadtv. Friedrich aus; der Militärfiskus möge ſeine
Kaſerne ſelbſt bauen, dann ſpart die Stadt viele
Schere=
reien.
— Der Vorſitzende ſtellt nochmals feſt, daß
der Geländetauſchvertrag nicht zu erlangen war ohne den
Kaſernenbau, und daß die Stadt wirtſchaftlich
ſehr gut
bei der Sache fährt. — Die Vorlage wird
geneh=
t
mi
Es folgt die Beratung des
Voranſchlages für 1913
Stadtv. Henrich (als Referent) verweiſt zunächſt auf
den gedruckten Bericht, in dem die Gründe für den un
fünſtigeren Abſchluß des 1913er Voranſchlags angegeber
ind. Zu den Schwierigkeiten allgemein wirtſchaftlicher
Katur kommen ſolche, die in Maßnahmen des Staates
liegen (Belaſtungen der Gemeinden zum Vorteil der
Staatskaſſe, Beſchränkung der Einnahmequellen), dazu
Schwierigkeiten lokaler Natur (Verkehrsumgeſtaltung
Bahnhofsverlegung uſw.). Beſondere Wichtigkeit komm
der Steuerfrage zu. Nach dem großen Aderlaß von
1910 mußte eine weitere Steuererhöhung für abſehbare
Zeit nach Möglichkeit unterbleiben. Das rechtfertigt die
Einführung der wenig populären Erſatzſteuern, wie
Billettſteuer, Filialſteuer, trotz mancher berechtigter
theo=
retiſcher Bedenken. Die größere Sorge gilt der Wirkung
der Gemeindeſteuerreform. Die Einkommenſteuer bleib
zunächſt unverändert. Die Gemeindevermögensſteuer wirk
im ganzen nicht weſentlich abweichen von dem
Geſamt=
rtrag der bisherigen Realſteuern, eine kleine Erhöhung
liegt vielleicht darin. Redner warnt vor einer Herabſetzung
es Ausſchlagsſatzes; die kleinſte künſtliche Verſchlechterung
des Budgetabſchluſſes beſchleunigt die Gefahr der
allge=
meinen Steuererhöhung. Die Verteilung der Vermögens
verte auf die einzelnen Vermögensarten iſt noch nicht
bekannt. Sicher iſt aber, daß der Kapitalbeſitz und der
ewerbebetrieb im ganzen gegen bisher weniger zahlt,
und daß den Ausfall der Grundbeſitz und der Hausbeſitz
ragen muß. Das iſt ſehr zu beklagen. Die
Reform=
edürftigkeit des Gemeindeſteuergeſetzes iſt jetzt ſchon an
erkannt. Zu warnen iſt aber vor einem Sturmlauf auf
die Steuer nach dem gemeinen Wert. Die Einſchätzung
mancher Objekte mag zurzeit zu hoch ſein, das hat aber
nit dem Grundgedanken nichts zu tun. Die Ertragsſteuer
würde die hochpreiſigen Spekulationsgelände und di
Parks zum Nachteil der Hausbeſitzer entlaſten. Redner
fragt nach dem Schickſal ſeines Antrages über die
Frei=
aſſung der kleinen Vermögen von der Steuer
Die neue Eiſenbahngeſellſchaft hat ſich ge
chäftlich und verkehrspolitiſch gut eingeführt, wenn auch
noch manche berechtigte Ungeduld wegen des Ausbaues
einzelner Linien beſteht. Zu beklagen bleibt, daß das
Ver=
hältnis der Verwaltung zu den Bedienſteten immer noch
kein befriedigendes iſt. Die Frage, ob die Stadt
alle die Aufgaben ohne ſtarke Beeinträchtigung des
Bud=
ets für ſich allein hätte bewältigen können, iſt zu
ver=
neinen. Redner erhofft eine gute Zukunft nicht nur für
den Stadtſäckel, ſondern vor allem auch für die wirtſchaft
lichen Verhältniſſe der Bürgerſchaft von der Tätigkeit der
Geſellſchaft.
— Die Mahnung zur Sparſamkeit ſei auch bei
dieſer Gelegenheit zu wiederholen. Die
Ueberzeich=
nung der neueſten ſtädtiſchen Anleihe iſt ein
guter Beweis für den Kredit der Stadt.
Trotzdem der Zeitpunkt für die Anleihe außerordentlich
un=
günſtig war, hat Darmſtadt doch noch beſſer abgeſchnitten,
als andere große Städte. Redner ſtreift kurz noch die ſtädti
che Anleihepolitik und betont zum Schluß, daß die ſchwie
riger und komplizierter gewordenen Verhältniſſe eines
laren Blickes und einer feſten Hand bedürfen. Beides
haben wir in der Perſon des Herrn Oberbürgermeiſters
und ſeiner Mitarbeiter. Es bedarf aber kräftigſter Unter
ſtützung ſeitens der Bürgerſchaft und ihrer Vertretung
Es iſt bisher noch immer kräftig vorwärts gegangen in
Darmſtadt. Wir wollen das auch für die Zukunft
wünſchen
(Im übrigen vergleiche den Sonderartikel in der letz=
Mittwochsnummer. Die Red.
en
Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing ſpricht dem
Re=
ferenten Dank und Anerkennung für ſeine eingehende,
flei=
ige und gewiſſenhafte Arbeit aus Redner gibt dann
noch eine Aufſtellung der Einkommens= und ſonſtigen
ſteuerlichen Verhältniſſe im Vergleich zu denen anderer
Städte und ſtellt feſt, daß die Vermögensverhältniſſe der
Stadt günſtig ſind, daß es aber notwendig iſt, ſparſam zu
virtſchaften. Eine Steuerfreiheit der Einkommen unter
900 Mark würde 60000 Mark Ausfall bedeuten. (Hört!
Zu dem Verhältnis der Stadt zu der Heag darf
man ſich durchaus beruhigt fühlen. Das Perſonal ar
beitet in durchaus zufriedenſtellender Weiſe. Die
Vor=
ortbahnen werden in abſehbarer Zeit
verwirklich=
werden können.
Stadtv. Aßmuth ſtimmt im allgemeinen den Aus
führungen des Berichterſtatters zu und begründet dann
folgende
Anträge der Sozialdemokraten
Unterzeichnete beantragen: Die Stadtverordneten
Verſammlung wolle beſchließen: Der Herr
Oberbürger=
neiſter wolle eine Vorlage betreffend Einrichtung
iner Arbeitsloſenverſicherung für die
Bemeinde Darmſtadt der Stadtverordneten=Ver
ammlung alsbald und jedenfalls noch im Laufe dieſes
Sommers zur Beratung und Beſchlußfaſſung unterbreiten.
Die Verſicherung ſoll ſich ſowohl auf organiſierte als nicht
rganiſierte Arbeiter erſtrecken. 2. Unterzeichnete
bean=
tragen: Die Stadtverordneten=Verſammlung wolle
be=
chließen: Ab 1. Oktober 1913 iſt die Arbeitszeit in
Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1973.
Seite 8.
der Anſicht, daß die geſtrige Sitzung der Botſchafter eine
jetzt vielfach begründete Klagen geführt werden, zu ver
ſämtlichen ſtädtiſchen Betrieben um eine
Aenderung der Situation herbeigeführt habe. Es wird
hindern
halbe Stunde, ab 1. Oktober 1915 um eine weitere halb
hier auf die den Botſchaftern in London offenbar noch
Stunde ohne Lohnausfall zu verkürzen. — Letzterem
Die Antwort Montenegros auf die Note der Großmächte
nicht bekannt geweſene mittlerweile erfolgte ablehnende
Antrag iſt folgende Begründung beigegeben: Die ſeit Jal
Beantwortung des Schreibens der Großmächte durch
* Cetinje, 2. Mai. (Amtliche Meldung.) Die
ren in hohem Maße als gemeinſchädlich empfundene Ar
König Nikolaus, ſowie auf das von der Agence d’Athenes
beitsloſigkeit, verurſacht durch die Einwirkung der maſchi
Antwort Montenegros auf den Schritt der
gemeldete Vorgehen Eſſad Paſchas in Tirana hingewie
nellen Entwicklung, ſowie der Frauenarbeit, hauptſächlich
Mächte lautet: Die königliche Regierung hatte die Ehre
en, Tatſachen, welche auf die Beurteilung der Situation
die Mitteilung der Großmächte vom 14. (27,
jedoch infolge der ſprunghaften wirtſchaftlichen Kriſen
gewiß nicht ohne Einfluß ſein können
April zu empfangen. Sie glaubt, dieſen gegenüber ihre
fordert gebieteriſch einen Ausgleich. Wenn die Betrieb
* Wien 2. Mai. Unter dem Vorſitze des Miniſters
Pflicht zu erfüllen und gleichzeitig der nationalen Sache
einer Stadt von den vorgenannten Einflüſſen weniger
be=
des Aeußern Grafen Berchtold begann heute, 11 Uhr
vor=
die ihr obliegt, gebührend Rechnung zu tragen, indem ſi
rührt werden, ſo iſt es dennoch ernſte Pflicht jeder Stadt
mittags, die gemeinſame Miniſterberatung, an
ihre Haltung durch Darlegung der Gründe rechtfertigt
verwaltung, im Intereſſe des Gemeinwohls ſich an der
welcher die gemeinſamen Miniſter, die beiderſeitigen
Mi=
welche ſie beſtimmte, die Entſcheidung der Großmächte be
Beſtrebungen um Verkürzung der Arbeitszeit zu beteiligen.
niſterpräſidenten und die beiderſeitigen Finanzminiſter
züglich der Nord= und Nordoſtgrenze Albaniens nicht ohn
Allein ſchon aus dem Grunde, weil die Wirkung eine‟
kürzeren Arbeitszeit ſich alsbald in Hebung der ſittlichen
weiteres zur Kenntnis zu nehmen. Die königliche Re
teilnehmen
ethiſchen und hygieniſchen Verhältniſſe bemerkbar macht
gierung bedauert es ſehr, mit ihren Alliierten, bezüglich
* Wien, 2. Mai. Der heutige Miniſterrat dauerte
der Abgrenzung Albaniens nicht befragt worden zu ſein
Durch längeren Aufenthalt des Familienoberhauptes ir
von 11 bis ¾3 Uhr. In hieſigen maßgebenden Kreiſer
der Familie kann insbeſondere auch die Frau in der
Er=
das von dem türkiſchen Joch durch die ſiegreichen Armeen
betrachtet man die Lage vom öſterreichiſchen
der Verbündeten befreit wurde und denen es allein ſeine
ziehung der Kinder nachhaltiger unterſtützt werden. Auch
Standpunkt aus als unverändert, da man
Emanzipation verdankt. Andererſeits beſtimmen die
möchten wir ſchließlich noch auf die guten Erfahrunger
der Anſicht iſt, daß nur eine vorbehaltloſe
Unter=
anderer Städte und der Privatbetriebe hinweiſen, woſelbſt
Grenzen Albaniens das territoriale Verhältnis der alliier
werfung Montenegros unter den Willer
ſchon ſeit Jahren die acht= bezw. neunſtündige Arbeitszei
ten Staaten und löſen gleichzeitig eine Anzahl politiſcher
der Mächte Zwangsmaßregeln unnötig machen kann
durchgeführt iſt. Das Beſtreben der Arbeiterſchaft um Ver
und wirtſchaftlicher Intereſſen aus, die dieſe Staater
Eine derartige Unterwerfung iſt bisher nicht erfolgt, auck
kürzung der Arbeitszeit dürfte unter Berückſichtigung aller
nicht gleichgültig laſſen können
liegen keine Anzeichen dazu vor
dieſer Umſtände lebhaft zu unterſtützen ſein
Die königliche Regierung kann nicht umhin, zu glau
* Berlin, 2. Mai. Die Nordd. Allg. Ztg. ſchreibt:
ben, daß ſich bei den Beratungen der Großmächte di
In der
Die Preßzentrale verbreitet die Meldung. Deutſchland
Notwendigkeit der Befragung der Verbündeten hätte auf
Spezialdebatte
habe in Wien in außerordentlich eindringlicher Weiſe
von=
zwingen müſſen, insbeſondere ſeit der Unterbreitung,
de=
ſprachen zu den einzelnen Artikeln die Stadtvv. Sames
einem Vorgehen gegen Montenegro abge=
Memorandums der Balkandelegierten in London, da die
Friedrich, Leyerzapf. Beig. Jäger, Stadtvv. D
raten, weil die ruſſiſche Regierung der deutſchen Re
politiſche Entwicklung der Balkanſtaaten tief und aus
Noellner. Dr. Vaubel, Stemmer. Beig. Eckert
gierung mitteilen ließ, wenn Oeſterreich=Ungarn einer
ſchließlich von der Gründung des neuen albaniſchen Staa
Angriff gegen Montenegro unternehme, werde die Folge
Stadtvv. Göbel, Schupp, Saeng, Aßmuth, Linch
tes berührt wird. Die königliche Regierung glaubt
über=
ckert, Kalbfuß
P
ſein, daß Rußland 300000 Mann an der öſterreichiſchen
dies, daß, nachdem die Feſtſetzung der Grenzen Albaniens
Aus der Debatte ſind von allgemeinem Intereſſe fol=
Grenze konzentrieren würde. Wir können mitteilen, daß
der Natur der Sache nach erſt nach dem Abſchluß des
gende Punkte: Zum Kapitel „Schulen” beantragt Stadtv
weder hier in Berlin eine ſolche Erklärung Rußlands
Friedens zwiſchen den Verbündeten und dem ottomani
Aßmuth die Streichung des Betrages für die
Sedan=
noch in Wien eine ſolche von ſeiten Deutſchlands erfolgt
ſchen Reiche durchgeführt werden könne, jede von den
feier in den Schulen und die Beſeitigung der Sedan
iſt. Die ganze Nachricht iſt vollſtändig er
Großmächten ergriffene Maßnahme zwecks Räumung vor
feier. Stadtv. Friedrich unterſtützt dieſen Antrag, der
funden. — Als unrichtig iſt auch eine Meldung der
mals belagerter Plätze und beſetzter Gebiete, ſowie zwecks
vom Vorſitzenden und von zahlreichen Stadtverord
Daily Mail zu bezeichnen, der deutſche und der öſter=
Einſtellung der Feindſeligkeiten notwendigerweiſe eine
neten ſcharf bekämpft wird, beſonders von den Stadtver
reichiſche Botſchafter hätten in Konſtantinopel vor dem
Verletzung der Neutralität, d. h. des Rechtes der Verbün
ordneten Schupp, Bormeth und Pickert. — Stadtv
Abſchluß des Friedensvertrages und in der Skutarifrage
deten als Kriegführende, im ganzen Umfange auf den
Sames bittet, endlich den Neubau der Gewerbe
abgeraten.
Schauplatz des Balkankrieges zu operieren, und
infolge=
ſchule durchzuführen. Der Vorſitzende erklärt je
deſſen eine willkürliche Begrenzung der Grundlage für die
doch, daß bei aller Anerkennung der Notwendigkeit dieſes
Friedensverhandlungen des ottomaniſchen Reiches, mit
Luftfahrt
Neubaues die gegenwärtige Finanzlage der Stadt den
bringe
ſidh
Neubau nicht verträgt. — Stadtv. Saeng führt Klage dar
* Adenau (Eifel), 1. Mai. Der franzöſiſche Flie
Die Regierung bedauert, daß die erwähnten Gründe
über, daß zwei Schulen exiſtieren mit gleichen Zielen, die
ger Chennel, der geſtern zweimal auf der Eifel lan
ihr
nicht geſtatteten, Kenntnis zu nehmen von der Feſt=
Gewerbeſchule und die obligatoriſche Fortbildungsſchule
dete, hat den Weiterflug aufgegeben, da der
ſetzung der fraglichen Grenze, insbeſondere hinſichtlich der
Die Grenzen ſollten geregelt und die Aufgaben der beider
Apparat bei der zweiten Landung beſchädigt wurde. Ert
Regelung der Frage von Skutari und ſeines Gebietes
Schulen entſprechend verteilt werden. Die Notwendigkeit
hat ihn mit der Bahn nach Paris zurückgeſchickt.
deſſen Abgrenzung ganz zum Vorteil eines nicht exiſtieren
des Neubaues wird noch von mehreren Rednern
an=
den Staates ſicherlich ſehr gegen die Intentionen der
erkannt, ebenſo aber auch daß der Bau zurzeit nicht mög=
Großmächte, gegen die Sicherheit des montenegriniſchen
lich iſt
um Kapitel 31 beantragt Stadtv. Friedrich,
-
Staates und gegen ſeine allervitalſten Intereſſen gerichte
Landwirtſchaftliches.
die Zuſchüſſe zu dem Verein ſtädtiſcher Arbeiter und dem
iſt. Eine Ungerechtigkeit ſeitens der Großmächte bedeute
Perein ſtädtiſcher Beamten zu ſtreichen. Stadtv. Saene
Groß=Gerau, 2. Mai. Ueber den Verlauf
die Blockade der montenegriniſchen Küſte, die beſchloſſen
iſt gegen den Antrag, ebenſo Beig. Eckert, Stadtvv. Dr.
des letzten Ferkelmarktes iſt folgendes zu
be=
wurde, um einen Druck gegen Montenegro auszuüben
Noellner und Henrich. Der Antrag wird dann ab
richten. Der Auftrieb betrug 748 Tiere und waren ziemlich
wegen der Aufgabe der Belagerung Skutaris. Nicht it
gelehnt. Die reſtierenden Kapitel werden ohne Aen
Käuſer anweſend, ſo daß wie ſeither trotz der hohen Preiſe
der Abſicht, den Willen Europas zu mißachten, ſondern im
derung nach den Anträgen des Finanzausſchuſſes ange
alle aufgetriebenen Tiere Abnehmer fanden. Bezahlt
vollen Bewußtſein ſeiner nationalen Aufgabe, weiger
nommen. Der Voranſchlag iſt damit er
wurden für Ferkel 20—29 M. und für Springer 33—42 M
ſich die königliche Regierung, ſich einer Entſcheidung zu
ledigt.
pro Stück. Einleger waren keine vorhanden. Am
Mon=
unterwerfen, welche ſie einer Stadt und eines Gebiete=
Die Sitzung wird ½8 Uhr geſchloſſen.
tag, den 5. ds. Mts. iſt der nächſte Ferkelmarkt und wird
berauben würde, deren Beſitz von ihr in
Uebereinſtim=
an dieſem Tage gleichzeitig ein Krämermarkt, der
mung mit der ganzen Nation als von weſentlicher Be
diesjährige Matmarkt, abgehalten.
deutung für Montenegro angeſehen wird
Von den
Der Balkankrieg.
gleichen Geiſt beſeelt und von dem gebieteriſchen Bedürfnis
ſeiner Erhaltung beſtimmt, hatte ſie die Ehre, am 8. (21
Die Skutarifrage
April im Einvernehmen mit ihren Verbündeten den Groß=
Vermiſchtes.
* London, 2. Mai. Das Reuterſche Bureau erfährt
mächten zu erklären, daß ſie ſich für die Unterhandlungen
ir
Evangeliſcher Jünglingsbund
mit der Pforte das Recht vorbehalte, mit den Großmächten
Wenn auch, ſoweit feſtgeſtellt werden kann, keine end
Die
Vor=
eſſen.
Großherzogt u m
über die auf die Feſtſetzung der Grenzen bezüglichen
Fra=
gültige Entſcheidung erreicht wurde, ſo erzielte
bereitungen zu dem diesjährigen 2. B un
des=
die Botſchaftervereinigung dennoch ein
wich=
gen zu verhandeln. Unterdeſſen kapitulierte Skutari. Die
eſt, das in Worms am Sonntag, den 8. Juni,
königliche Regierung, von dem Wunſche beſeelt, der
tiges Ergebnis, indem ſie bewies, daß ſie noch intakt iſt
ſtattfindet, ſind ſoweit zum Abſchluß gebracht, daß man
Großmächten ihre Ehrerbietung zu bezeugen, beeilt ſich
und daß ſie eine weitere Zuſammenkunft für Montag
ver=
in in jeder Beziehung muſtergültiges Jugendfeſt an die
zu erklären, daß das neue Faktum keineswegs nach ihre
einbarte. Der ſehr ſtarke Beweis der verſöhn
ſem Tage erwarten darf. Im vormittägigen Feſtgottes=
Auffaſſung eine Herausforderung hinſichtlich der Ent
lichen Stimmung Montenegros bildet einer
dienſt in der neuen Lutherkirche predigt Pfarrer Diebner
ſcheidung über das Schickſal Skutaris bedeute
wichtigen Faktor für die Lage. Die Botſchafter ſtehen un=
Büttelborn; ferner werden Oberkonſiſtorialrat und
Super=
ter dem Eindruck hiervon und hoffen, daß es zum Mon
Die Beſitznahme der Stadt und der Einmarſch der
indentent Euler=Darmſtadt, ſowie der
Bundesvor=
tag möglich ſein würde, durch Mittel der Diplomatie der
Truppen in Skutari am 23. April war lediglich nur die
Entſcheidung der Mächte hinſichtlich der Durchführung
itzende Pfarrer Müller=Offenbach kurze Anſprachen
logiſche und natürliche Folge des früheren Zuſtandes de
ihrer Entſcheidung über Skutari entgegen zu kommen und
halten. Von 2—4 Uhr ſind volkstümliche Turnſpiele im
militäriſchen Operationen. Der Beſchluß und die Durch
auch für jede Partei Mittel zur Befriedigung der Wünſche
Kaſernenhof vorgeſehen, woran ſich der Feſtzug zum
führung der Belagerung von Skutari gründet ſich auf jene
Montenegros zu finden. Die Botſchafter erörterten auch
Lutherdenkmal und eine Feier daſelbſt anſchließen mit Feſt
Aktionsfreiheit, die die Königliche Regierung mehr als
die Friedensfrage. Es heißt, die Mächte werden in all
anſprache von Pfarrer Pabſt=Worms. Von Offenbach
einmal betätigt hat und unveräußerliche Rechte eines jeder
gemeinen Umriſſen die Friedensbedingungen entwerfen
Frankfurt aus wird ein Sonderzug die jugendlichen Teil
Volkes ſind. Die erfolgten Tatſachen haben jedem
Un=
um ſie den Kriegführenden vorzulegen, während die Aus
nehmer nach Worms befördern, dem ſich Freunde der
parteiiſchen nur die Beſtätigung deſſen gebracht, was die
füllung von Einzelheiten den Delegierten vorbehalten blei
Jugend und Intereſſenten anſchließen können. Die
An=
montenegriniſche Regierung bisher vertreten hat und
ver=
ben ſoll, ſobald ſie in London zuſammentreten
meldung derjenigen Jugendvereine, welche Freiquartier
teidigt jene Theſen, welche die Königliche Regierung in
Paris. 2. Mai. Wie hier verlautet, beſchloß die
in Worms wünſchen, muß bis zum 25. Mai in Händen
London hinſichtlich der Bevölkerung Skutaris geltend ge
Londoner Botſchafter=Reunion, Montenegri
von Pfarrer Pabſt=Worms ſein.
macht hat. Die Aufnahme der montenegriniſchen Truppen
ſei aufzufordern, binnen 48 Stunden eine eingehen
die ihnen von der Bevölkerung Skutaris bereitet wurde
Warnung an junge Mädchen. Beweglich
dere Antwort als bisher zu erteilen, und zwar, ob
ſowie von dem Erzbiſchof von Skutari, der türkiſchen und
Klagen ſind kürzlich aus Griechenland an den Verein der
es gewillt ſei, Skutari zu räumen. Man verſichert, da
der katholiſchen Geiſtlichkeit und der maßgebenden Nota=
Freundinnen junger Mädchen gelangt. Eine deutſche
in einem beſtimmten Augenblick die ernſte Ausſicht be
Frau ſpricht die dringende Bitte aus. Stellenvermittlung
beln zeigen, daß die Stadt es wünſcht, unter
montenegri=
ſtand, daß der öſterreichiſche Botſchafter ſein ferneres Ver
dorthin zu widerraten; eine ganze Anzahl junger
Mäd=
niſcher Herrſchaft zu leben. Alle dieſe Gründe werden die
bleiben in der Sitzung für zwecklos erklären würde. Mar
chen ſei ſchon in unerquickliche, peinliche Lagen gekommen.
Großmächte veranlaſſen, die Bedingungen, die in ihrem
beſtätigt, daß Oeſterreich und Italien die Zuſicherung ver
Durchaus ungenügende Gehälter, ſchlechte, oft brutale Be
Dekret niedergelegt ſind, zu modifizieren. Angeſichts de
langen, ein Mandat für die Beſetzung der Küſten zu
er=
handlung, Mangel an jeder geiſtigen Anregung macher
Sachlage und rückſichtlich der Gründe, welche die Königl.
halten, falls Montenegros neuerliche Erklärungen unbe
die Stellungen häufig zu ganz unwürdigen. Daß aud
Regierung ſoeben auseinandergeſetzt hat, und der
er=
friedigt ausfallen. In dieſem Falle würde die Botſchafter
in Frankreich eine Ueberfülle an deutſchen weiblichen Ar=
Reunion nach der durch Oeſterreich und Italien
vorzu=
leuchteten Beurteilung der Großmächte unterbreitet, ha
beitskräften vorhanden iſt und viel Elend unter ihnen
nehmenden Beſetzung von Antivari, Duleigno und Geduc
ſie die Ehre zu erklären, daß ſie der unterm 8. (21.) Apri
herrſcht, iſt ja bekannt; beſchäftigte ſich doch ein
mini=
ihre Arbeiten wieder aufnehmen.
den Großmächten gemachten Mitteilung treu bleibt un
ſterieller Erlaß mit der unſicheren Lage deutſcher Mädcher
gewillt iſt, die Frage Skutaris zu dem Zeitpunkte anzu=
Die Friedensverhandlungen.
in Frankreich. Es iſt deshalb zu begrüßen, daß das
ſchneiden, an dem die zwiſchen der Türkei und den ver
Reichsamt des Innern Sorge getragen hat, an einer gro
bündeten Mächten durch die Großmächte geführten Frie=
* Sofia, 1. Mai. Auf die Note de
Mächte, die
ßen Zahl von Bahnhofskaſſen ein beſonders für Frank
densverhandlungen die definitiven Grenzen Albaniens
durch die Vertreter der Mächte den verbündeten Balkan
reich zuſammengeſtelltes Merkblatt des „Internationaler
eſtſetzen werden
taaten ebenſo wie der Türkei heute unterbreitet worden
Vereins der Freundinnen junger Mädchen” verteilen zu
ſind, erwiderte Miniſterpräſident Geſchow, daß die
(Da obige Antwort Montenegros ſich aut
laſſen. Möchten doch auch ſeine Ratſchläge beherzigt
Feindſeligkeiten zwiſchen der Türkei un
die Vorſtellung der Mächte vom 27 April bezieht, iſt
werden
Bulgarien ſuſpendiert ſeien und daß die
bulga=
ſie durch die Ereigniſſe inzwiſchen ſchon überholt.)
riſchen Delegierten die gleichen blieben. Als Zuſammen
kunftsort würden die Verbündeten London wähler
Letzte Nachrichten.
Literariſches.
Konſtantinopel. 2. Mai. Der Miniſterra
* Athen, 2.
Mai. Der Agence d’Athènes wird
Sommerfahrpläne 1913. Der amtliche
wählte als Ort für die Friedensverhand
aus Korfu gemeldet:
Eſſad Paſcha habe in Tirana
Taſchenfahrplan für den Eiſenbahndirektions
lungen London. Als Bevollmächtigte ſind Hakki, Baze
eine Regierung gebildet, die Autonomi
bezirk Mainz und der Lokalfahrplan für
ria und Osman Nizami beſtimmt worden. Hakki hat ſie
Albaniens unter türkiſchem Protektorat proklamiert
Mainz und Umgegend, beide im Verlag vor
noch nicht geäußert, ob er annimmt. Bazaria und Nizami
und die türkiſche, aber nicht die albaniſche Flagge hiſſer
Oscar Schneider in Mainz, ſind erſchienen und iſt der
werden am 6. Mai abreiſen. — Der frühere Großweſir
laſſen. Eſſad Paſcha habe dem griechiſchen Metropolite
erſtgenannte Fahrplan an ſämtlichen Stationsſchalter:
Said iſt ſchwer erkrankt
von Durazzo einen Brief geſchrieben, in dem er erklär
des Eiſenbahndirektionsbezirkes Mainz, ſowie beide an
die albaniſche Regierung erkenne in der Perſon des Me=
Die Teilung der Beute
den ſonſtigen Verkaufsſtellen zu haben
tropoliten die Autorität der orthodoxen Kirche an, die er
Paul Schüler, So ſiehſt du aus! Erlebte
* Wien, 1. Mai. Die Politiſche Korreſpondenz mel
ſchützen werde. Eſſad Paſcha ſchließt mit der Erklärung
Geſchichten. In farbigem Original=Umſchlag von P
det aus Sofia: Kürzlich verlautete, daß die ruſſiſche
Re=
daß die albaneſiſche Regierung keineswegs Griechenland
Simmel, Berlin. Verlag der „Luſtigen Blätter”.
Preis
gierung bezüglich der Aufteilung der beſetzten türkiſcher
feindlich geſinnt ſei, da ſie ja als Nordgrenze von dem
Mk. 1.50. In dem vielfältigen Chor moderner Humoriſten
Gebiete zwiſchen Bulgarien und Serbien den
Epirus die Linie anerkenne, die bei Chamara beginnt
ſchlägt Paul Schüler eine beſondere Note an; eine höchſt
Standpunkt geltend machen wolle, daß Serbien verpflichter
* Wien 2. Mai. Der Kommiſſar der Börſe ver
ei, alle Gebiete Bulgarien abzutreten, die Bulgarien durch
perſönliche Note, die oft genug die Führung übernimmt
öffentlicht an der heutigen Börſe folgendes offizielle Kom=
und ſich als Trägerin gefälliger Witzmelodie erweiſt. Für
den bulgariſch=ſerbiſchen Vertrag zugewieſen wurder
muniqué: Die politiſche Situation iſt unverändert
während die anderen ſtrittigen Gebiete Serbien erhalten
den Kenner, Feinhörer und Feinſchmecker bedeutet darum
Oeſterreich=Ungarn nimmt den unveränderten Standpunkt
ſollte. Nunmehr liegt aus Petersburg eine Nachricht vor,
das Erſcheinen eines neuen Buches von Paul Schüle:
in, daß die europäiſchen Beſchlüſſe ſchnellſtens
durch=
wonach die ruſſiſche Regierung ſie nicht einmal vollſtändi,
ſtets einen erleſenen Genuſ
geführt werden müſſen.
Serbien zuweiſen wolle. Monaſtir, Perlepe und Köprülu
Die „Bürgerkunde” von Direktor Dr. Seiden=
Wien, 2. Mai. Wie von maßgebender Seite mit
nüßten von den ſerbiſchen Truppen geräumt werden. Au
berger in Gernsheim iſt ſoeben im Verlage von Emil
geteilt wird, konnte hier ſelbſtverſtändlich zu den Vor
bulgariſcher Seite beſtehe der Wunſch, in dem ſtrittiger
Roth in Gießen in vermehrter und verbeſſerter 2. Auflage
ſchlägen, welche in der geſtrigen Botſchafterréunior
Gebiete bis zum endgültigen Schiedsſpruch Rußlands ein
zum Preiſe von Mk. 2.—, in Leinen gebunden Mk. 2.40
n London gemacht wurden, noch nicht definitit
militäriſches Kondominium einzurichten, um Bedrückungen
erſchienen Wegen ihrer lebensvollen Anſchaulichkeit und
der bulgariſchen Bevölkerung durch Serbien, über welche
Stellung genommen werden doch iſt man hier nicht
leicht faßlichen Darſtellung hat ſich die erſte, ziemlidh
Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913.
Seite 9.
ſchnell vergriſene Auflage großer Belieblheit erfrent.
Die Abſchnitte über Heer und Flotte ſind nach dem neuen
Die Firma Alfred Fränkel,
E
Geſetze vom 14. Juni 1912 berichtigt und der Darſtellung
Com.=Geſ Schuhfabrik Turul, früher Mödlinger
Schuh=
der geſ. Verſicherungs=Geſetzgebung liegt die neue
Reichs=
fabrik, verlegte ihre Verkaufsſtelle von der Schulſtraße 5
Für Verlobte
verſicherungsordnung zugrunde.
nach der Ludwigſtraße 6.
Die Firma Alfred Fränkel, Com.=Geſ., die ſeit 1899
unbedingt sehenswert ist meine Ausstellung
in Darmſtadt anſäſſig iſt, führte als erſtes Geſchäft den
Letzte Nachrichten.
Einheitspreis ein, und ſind die Fabrikate trotz des
außer=
moderner Wohnungs-Einrichtungen
* Berlin, 2. Mai. Die Nordd. Allg. Ztg. ſchreibt:
gewöhnlich billigen Preiſes pro Paar Mk. 6.75 all=
In parlamentariſchen Kreiſen rechnet man damit, daß die
gemein als gut und dauerhaft anerkannt.
oderner Wohnungs-Einrichtunge
Auflöſung des preußiſchen Abgeordneten=
In der neuen Verkaufsſtelle Ludwigſtraße 6 wird
einegrosse Auswahlvornehm u.
geschmach-
hauſes noch vor dem 16. Mai, das iſt vor dem Ablauf
die Firma Alfred Fränkel, Com.=Geſ., Schuhfabrik Turul.
voll eingerichteter Innenräume. — Sowohl
der Legislaturperiode, erfolgen wird. Es würde dies, wie
außer der albeliebten Spezialmarke Mk. 675 noch
die feinbürgerlichen wie auch die
Wohn-
es bereits 1873, 1876, 1879 und 1908 der Fall war,
ledig=
weitere Preislagen führen, und zwar Original
Goodyear=
lich ausformellen Gründen geſchehen. Es würde
räume mittteren Genres zeichnen sich
Welt, Rahmenarbeit, von Mk. 9.50 an.
damit der Zweck verfolgt, dem neu zu wählenden
Abge=
durch solide, erstklassige Arbeit,
Mit dieſer Verarbeitung und Preislage beweiſt die
ordnetenhauſe den Zuſammentritt vor dem 26. Juni zu
künstlerische
Formenschönheit u.
Firma Alfred Fränkel, Com.=Geſ., Schuhfabrik
ermöglichen. Politiſche Zwecke liegen der Maßregel
grösste Preiswürdigkeit aus! : :
Turul, aufs neue ihre weltbekannte Leiſtungsfähigkeit,
fern.
völlig
und wird es für jedermann von
Intereſſe ſein, die
Döberitz, 2. Mai. Der Kaiſer erſchien heute mor=
Auslagen der Fenſter zu beſichtigen.
*4
gen nach 5 Uhr auf dem Truppenübungsplatz
Die Firma Alfred Fränkel, Com.=Geſ., Schuhfabrik
Stt0
Kunkel
und nahm die Beſichtigung eines Bataillons des 1. Garde=
Turul, beſchäftigt in ihrer Fabrik und in ihren 130
regiments zu Fuß vor. Hieran ſchloß ſich eine Gefechts=
Filialen über 1600 Angeſtellte und fertigt täglich
Grosse
übung des 1. Garderegiments, der Gardejäger und des
Nur 21/23
3000 Paar Stiefel an, die nur in den eigenen Filialen
Nur 21/23
Regiments Gardes du Corps gegen leinen markierten
Ochsengasse
zum Verkauf gelangen.
(10062ms
Feind, den das 3. Garderegiment ſtellte. Es folgte
Telephon 287.
der Vorbeimarſch der beteiligten Truppenteile. Hierauf
hielt der Kaiſer eine Anſprache an das 1. Garderegiment an=
Bitte genau auf Firma u. Hausnummer zu achten!
Habe eine grosse Anzahl moderner
läßlich des hundertjährigen Gedenktages der Schlacht bei
En
(6945a)
Groß=Görſchen. Der Kaiſer kehrte nach 11 Uhr nach dem
2-
Neuen Palais zurück. Auf dem Truppenübungsplatz war
Grabdenkmäler
iſt man
auch die Kaiſerin, die Prinzeſſin Viktoria Luiſe und Prinz
Vn wiſſenſchaftlichen Kreiſen ſich
dar=
in jeder Preislage aufgestellt. Durch vor-
Ernſt Auguſt, Herzog zu Braunſchweig und Lüneburg, an=
über einig, daß die Schuppenbildung und der
weſend.
teilhaften Bezug bin ich in der Lage, diese
damit verbundene Haarausfall bei Anwendung
—
Brandenburg, 2. Mai. Auf der Chauſſee
Plaue=
äusserst billig abgeben zu können u. bitte
geigneter, reinigender Mittel aufzuhalten iſt.
Brandenburg wurde der Fliegeroffizier v. Ledebour,
ich Interessenten um Besuch meines Lagers
Ein Idealmittel für Kopfwaſchungen, das auch
der mit dem Offizier v. Arnim auf einem Motorzweiſitzer
dem Dunklerwerden der Haare vorbeugt, iſt flüſſige
fuhr, infolge Pneumatikdefektes vom Rade geſchleu=
Ecke Clemens- u. Seekatzstr.
dert und ſtürzte gegen einen Baum. Mit einer ſchweren
Gehirnerſchütterung wurde er nach dem hieſigen Städti=
Kamillen-Feerseife
Conr. Wittmann
ſchen Krankenhaus geſchafft, wo Ledebour in der letzten
Nacht geſtorben iſt. Er war 24 Jahre alt und ſtammte
Dieſelbe iſt hell, vollſtändig g
Steinfabrik
Steinhauerei.
geruchlos und auch für Kinder
aus Pankow.
ſehr geeignet. Preis pro
Flaſche 1 Mark, ausreichend
TELEPHON 1981.
Das Marine=Kriegs=
H. B. Kiel, 2. Mai.
für 8 bis 10 Waſchungen.
Nur echt bei
(10335
gericht verurteilte heute mittag den Torpedobooots=
Fr. Müller,
Damenfriſeur,
B5II7
Matroſen Hallersleben und den Torpedoboots=Matroſen
Wilhelminenplatz 2, a. d.
Kath. Kirche. Tel. 1466.
Pomer vom Torpedobootsſchulſchiff „Friedrich Karl”
wegen militäriſchen Aufruhrs und
Gehorſamsverweige=
ſiet
wei
1e
Erste Darhistädter
rung zu 5 Jahren Zuchthaus und Entfernung aus der
Landschaftsgärtnerei
2
Marine.
Anlage und Unter-
Werkstätte f. Grabmalkunst
H. B. Poſen, 2. Mai. In dem Strafprozeß gegen
haltung von Gärten
und Kunstgewerbe
Badet Hlanke.
Frau Dr. Blum, der heute vormittag ſeinen Anfang
13
nahm, wurde ſofort die Oeffentlichkeit ausge=
„;
:: jeden Stiles.
Moosbergstrasse 24
Wilhelm Götze
ſchloſſen. Auch die Preſſevertreter wurden nicht zu=
(B9251
gelaſſen.
jakademischer Bildhauer
H. B. Rom, 2. Mai. Geſtern verließ der Papſt zum
Karlstrasse 94.
erſten Male ſeit ſeiner Krankheit ſeine Gemächer. Per=
Dampfernachrichten.
Ständige Ausstellunge von Grab-
.
ſonen, die ihn geſehen, erklären, daß er gut und erholt
e ee
denkmälern bei freiem Eintritt.
ausgeſehen habe.
Hamburg=Amerika=Linie.
e
Mitgeteilt von dem
H. B. Paris, 2. Mai. Der Matin meldet aus Tonlon:
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
B4550
Der Marineminiſter hat beſchloſſen, daß bei den nächſten
Nordamerika: „Barcelona” nach Quebec und Montreal,
Marinemanövern eine Blockade des Hafens von
29. April 1 Uhr 25 Min. nachm. in Rotterdam. Ham=
Toulon vorzunehmen ſei. Die Blockade wird am 19. Mai
burg‟ 29. April 10 Uhr 30 Min. morgens von Genua
(
ſtattfinden. Daran ſollen eine Anzahl Waſſer=Flugzeuge
über Neapel nach New=York. „Moltke” von New=York
teilnehmen. Man mißt dieſen Uebungen große
Bedeu=
nach Algier, Neapel und Genua, 29. April 7 Uhr abends
Statt beſonderer Anzeige.
tung bei, denn außer den Waſſerflugzeugen werden
Kriegs=
von Gibraltar. „Graf Walderſee‟ 26. April 11 Uhr
ſchiffe Torpedoboote und Unterſeeboote der 5. Marine=
30 Min. morgens von Philadelphia nach Hamburg.
Diviſion in Tätigkeit treten. Die Feſtungswerke an der
Prinz Oskar” von Philadelphia kommend, 20. April
Die glückliche Geburt eines geſunden
Küſte werden in kriegsmäßigen Stand geſetzt und müſſen
7 Uhr 30 Min. morgens in Hamburg.
„Willehad‟
,
2
26. April 10 Uhr abends in Quebec.
ſich gegen alle Angriffe der Blockadeſchiffe bei Tag und
Weſtindien,
Töchterchens
Nacht wehren.
Mexiko: „Bolivia”, von Weſtindien kommend,
H. B. Wladiwoſtok, 2. Mai. Ein Automobil, in
29. April 11 Uhr morgens in Hapre. — Oſtaſien:
beehren ſich anzuzeigen
dem der Feſtungskommandant von Wladiwoſtok. Niſcht=
„Arabia”, ausgehend, 29. April in Tſchemulpo. „
Bel=
ſchenkow mit ſeiner Familie ſaß, ſtürzte in der Nähe der
gravia” 28. April nachm. von Port Said nach
Stadt die Straßenböſchung hinab. Der Kommandant,
Marſeille. „Liberia”, ausgehend, 28. April in Kobe.
Gerichtsaſſeſſor Adolf Gres
Sieilia”, ausgehend, 29. April in Singapore. —
ſeine Frau und Tochter wurden dabei ſchwer verletzt, ſein
Verſchiedene Fahrten: „Cleveland”, zweite Weltreiſe,
Sohn getötet. Der Chauffeur brach beide Beine.
und Frau Ella, geb. Hunſinger.
29. April morgens Aden paſſiert. „Oſtmark” 29. April
von Karachi nach Suez. „Togo”, nach Weſtafrika,
Briefkaſten.
Darmſtadt, den 2. Mai 1913.
29. April 4 Uhr 20 Min. nachm. von Vliſſingen.
S. St., Eberſtadt. Leſen Sie bitte „Briefkaſtenonkel”
Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem
Ver=
in
der Mittwochsnummer. Sie finden das im
Militär=
treter Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14,
Adreßbuch. Namen können wir doch nicht veröffentlichen.
„Kaiſer Wilhelm der Große‟ 29. April 4 Uhr vorm. Dover
paſſiert.
„Kronprinzeſſin Cecilie‟ 29. April 2 Uhr
Amtlicher Wetterbericht.
nachm. von Bremerhaven. „Prinzeß Irene” 27. April
4 Uhr nachm. in Genua. „Chemnitz” 28. April 11 Uhr
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Todes=Anzeige.
vorm. in Bremerhaven. „Großer Kurfürſt” 26. April
Zwiſchen Hochdruckgebieten im Nordoſten und Süd=
3 Uhr vorm. in Bremerhaven. „George Waſhington”
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
weſten erſtreckt ſich eine Tiefdruckfurche, in deren Bereich
28.
April 1 Uhr nachm. in
Bremerhaven. „Rhein”
wir trübes, regneriſches und infolge nordweſtlicher Winde
28. April 3 Uhr nachm. in Baltimore. „Caſſel” 27. April
Verwandten, Freunden und Bekannten die
fühles Wetter haben. Die Morgentemperaturen liegen
7 Uhr vorm. Lizard paſſiert. „Prinz Friedrich Wilhelm‟
ſchmerzliche Mitteilung, daß heute morgen
heute in unſerem Bezirk bei 8 Grad, Niederſchläge fielen
27. April 10 Uhr 30 Min. nachm. von Cherbourg.
unſere herzensgute Mutter, Großmutter,
Schwie=
verbreitet als Gewitterregen. Ueber der Biscaya liegt
Prinz Eitel Friedrich” 27. April 9 Uhr vorm.
in
germutter, Schweſter, Tante und Schwägerin
ein neues Fallgebiet, das uns nach vorübergehendem
Bremerhaven. „York” 28. April 4 Uhr nachm. in
Frau
Aufklären wieder Trübung und leichten Regen in Aus=
Neapel. „Prinzeß Alice‟ 27. April 1 Uhr nachm. in
icht ſtellt.
Colombo. „Lützow‟ 28. April 8 Uhr abends in Hong=
Ausſichten in Heſſen für Samstag, 3. Mai: Meiſt
kong. „Bülow‟ 27. April 9 Uhr vorm. in Yokohama,
Elisabethe Götz, Lehrerswitwe
„Göben”
trüb, nur geringe Regenfälle, kühl, nordweſtliche Winde.
27. April 8 Uhr vorm. von Aden. „
Scharn=
geb. Reibold
horſt‟ 27. April 9 Uhr abends von Algier. „Friedrich
(Schluß des redaktionellen Teils.)
der Große” 27. April 5 Uhr nachm. von Genua. „Roon”
im 58. Lebensjahre zu dem Herrn abgerufen
wurde. — In einem langen Leiden hat der Tod
27 Apil 2 Uhr vorm. von Fremantle. „Zieten‟ 27. April
ſie unerwartet ereilt bei einem vorübergehenden
8 Uhr vorm. in Adelaide. „Gneiſenau‟ 28. April 6 Uhr
Aufenthalt in ihrer ehemaligen, treugeliebten
vorm. von Suez. „Javorina‟ 27. April 4 Uhr nachm.
Wappigen Haarwuchs
von Las Palmas. „Rheinland‟ 29. April 6 Uhr vorm.
Heimat Nieder=Kainsbach.
(10346
gesunden, schuppenfreien Haarboden schafft
Dover paſſiert. „Greifswald” 27. April 6 Uhr vorm.
Darmſtadt, den 2. Mai 1913.
von Durban. „Helgoland‟ 27. April 1 Uhr nachm. in
Preisderasche
Ein vensvon
Brisbane. „Heſſen” 29. April 5 Uhr nachm. von
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
M. 2.— u. H. 3.50
Urvenzzuar
Melbourne. „Weſtfalen” 28. April 1 Uhr nachm.
SoOesic
Frau Eliſe Kraft, geb. Götz,
Queſſant paſſiert. „Coburg” 27. April in Antwerpen.
das unerr., ärzel empf. Haarpflegemittel d. Parfümerie-Fabrik Godesia
Lehrer Heinrich Kraft,
=Siamaringen‟ 28. April in Baltimore. „Belaic” 27. April
Frau Anna Lutz, geb. Götz,
Dr. Leidecker & Cie. G. m. b. H., Godesberg a. Rh.
in Rotterdam. „Barelonat 28. April von Bremerhaven.
Lehrer Georg Lutz.
Zu haben in allen besseren Geschäften. (I, 10241
Holland=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Einſegnung zu Nieder=Kainsbach am Sonntag
Vertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr. 53.
nachmittag 2 Uhr. Beerdigung zu Darmſtadt,
für Sperial-Ausktünfte, Er-=
Rotterdam” 30. April 9 Uhr 15 Min. Lizard paſſiert.
Detektiv-Institutmittelungen, Beobachtungen
„Nieuw Amſterdam‟ 29. April in New=York eingetroffen.
Hauptfriedhoß, Montag, den 5. Mai,
nachmit=
u . Vertrauens-Angelegenheiten.
tags 2 Uhr.
27. April 1,45 Uhr nachm. Lizard paſſiert.
„Roordam‟
Uebernahme nur einwandtreier Aufträge. Garanſis für
„Ryndam” 25. April nachm. in Rotterdam eingetroffen.
gewissenhafte Briedigung. Kiesstr. 34, I. Tel. 1663. (VII,831
„Potsdam” 29. April vorm. von New=York abgegangen.
Für die Pfingstfeiertage:
Dob
eibter Wen
Kammeit
Versand ab Montag, den 5. Mai. Bestellungen hierauf nehmen die bekannten
Vorzuglicher Feiertugstrank: Verkaufsstellen sowie die Brauerei selbst — Telephon 385 — entgegen. (10345som
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913.
Seite 10.
Todes-Anzeige.
(Statt besonderer Meldung.)
Freunden und Bekannten hierdurch die traurige Mitteilung, dass mein
geliebter Mann, unser Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel
Herr Emil Valdek
Oberregisseur am Grossherzoglichen Hoftheater
heute nachmittag 6 Uhr plötzlich und unerwartet verschieden ist.
(10307
In tiefer Trauer:
Emma Valdek,
Schwiegertochter
und Enkelkinder.
Darmstadt und Frankfurt a. M., den 1. Mai 1913.
Kondolenzbesuche dankend abgelehnt.
Die Feuerbestattung findet Montag, den 5. Mai, nachmittags 1 Uhr, in Offenbach statt.
Todes=Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Heute nacht entſchlief in Wiesbaden nach
kurzem aber ſchwerem Leiden unſere liebe Mutter,
Todes=Anzeige.
Schweſter,
N.
Großmutter, Schwiegermutter,
(*11913
Schwägerin und Tante
Nach kurzem Krankenlager verſchied plötz=
Frau
lich und unerwartet mein lieber Mann, unſer
Vater, Schwiegervater und Großvater
Wwe.
Louise Jordan
geb. Schäfer
im 64. Lebensjahre.
Georo Pauly
Um ſtille Teilnahme bitten:
(*11817
im Alter von 68 Jahren.
Familie Auguſt Wolfshohl, Wiesbaden,
Jean Jleck, Frankfurt a. M.
,,
Joſeph Keppler, Liebfrauenſtr. 104,
Die trauernden Hinterbliebenen.
„
Emil Kuntz, Kranichſteinerſtr. 22.
,,
Darmſtadt, den 1. Mai 1913.
Darmſtadt, den 2. Mai 1913.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 4. Mai,
nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des Fried=
Die Beerdigung findet in der Stille ſtatt.
hofes aus, ſtatt.
S
Tageskalender.
Monatsver
ſammlung der Turngemeinde Darm
ſtadt.
Samstag, 3. Mai
Ludwigshöhe um 4 Uhr. —
Konzerte:
Bürgerkeller
Großh. Hoftheater. Anfang 8 Uhr, Ende 10½ Uhr
Reſtaurant „Metropole” um 8 Uhr.
um 8 Uhr.
(Sonder=Vorſtellung): „Der Barbier von Sevilla”
auptverſammlung der Kreisgruppe Darmſtadt
Sonntag, 4. Mai.
des Deutſchen Flottenvereins um 8¼ Uhr im „Rheini=
Großh. Hoftheater.
Anfang 7 Uhr, Ende gegen
chen Hof” zu Pfungſtadt
10½ Uhr (Ab. D):
„Die
Königskinder”.
Stiftungsfeſt des Chauffeur=Vereins um 8 Uhr im
Ueberreichung
von
Geſellenbriefen
um
„Kaiſerſaal”.
10½ Uhr in der Turnhalle
am Woogsplatz.
In Proz.
Letzte
Bf.
Ste
Divid
Kurſe vom 2. Mai 1913.
2¾/10 Oeſt. Südb. (Lomb.)
53,00
8 Schuchert, Nürnberg
151,00
3 Raab=Oedenburg
76,00
„
Siemens & Halske
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
12
221,50
4 Kronprinz Rudolfbahn
5 Beramann Electr.
132,00
InProz
8.
In Pro:
Zf.
85,80
4 Ruſſ. Südweſt. . . . .
1677
10 Deutſch. Ueberſee Electr.
Staatspapiere.
5 Argentinier . . . . .
100,50
95,00
4½ Moskau=Kaſan . .
Gummi Peter
71,00
. . „
4
99,80
Diſche. Reichsſchatzanw.
83,30
do.
86,60
do.
Kunſtſeide Frankfurt
57,50
4½ Chile Gold=Anleihe
86,50
3½ Deutſche Reichsanl.
91,10
4 Wladichawchas
95,30
.. „
Adler=Fahrradwerke
30
76,2
5 Chineſ. Staatsanleihe.
3
do
99,50
86,00
4 Rjäſan Koslow . . .
Kleyer
448,00
. . ,
99,90
4½
4 Preuß.
do
90,75
Schatzanweiſg
3 Portugieſ. Eiſenb.
,
72,00
Maſchinenf. Badenia 150,00
41
86,60
3½
Japaner .
90,40
Conſols . . .
do.
. . . ,
71,30
do.
Wittener Stahlröhren
75,90
do.
Innere Mexikaner:
2e.
do.
88,90
Livorneſer
68,50
,
Steana Romana Petr.
156,00
97,90
4 Bad. Staatsanleihe
do.
3 Salonique=Monaſtir
62,90
4
Zellſtoff Waldhof .
234,60
4 Gold=Mexikanerv. 1904
91,60
3½
do.
81,00
4 Baadadbahn .
80,20
. . . „
12,83 Bad. Zucker=Wag
3
do
5 Gold=Mexikaner . . . .
4½
Anatoliſche Eiſenb..
93,90
häuſel.
200,00
. „
99,60
3 Buenos Aires Provinz
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe
68,00
Miſſouri=Paciſic. . .
O Neue Boden=A. A.=Geſ.
85,00
do
3½
Aktien inländiſcher
4 Northern=Paciſic
95,50
, „
0 Südd. Immobilien
55,50
do.
Transportanſtalten.
Southern=Pacifie
90,00
98,00
4 Hamburger Staatsanl
Bergwerks=Aktien.
10 Hamb.=Amerika=Paket=
Louis und
San
St.
Heſſ. Staatsanleihe
99,00
fahrt . . . . . .
146,45
Francisco. . . . .
10
Aumetz=Friede . .
176,40
4 do. do. (unk. 1918
97,20
7 Nordd. Lloyd . . . .
118,70
5 Tehuantepec . . . . . .
95,00
Bochumer Bergb. u
14
do.
3½
6½ Südd. Eiſenb.=Beſ. . 127,90
Gußſt.
218,25
. ..„
73,90
Bank=Aktien.
do.
Aktien ausländiſcher
11 Deutſch=Luxemburg.
Sächſiſche Rente.
77,10
.
10 Bank für elektriſche
Transportanſtalten,
Bergb. . . . . . .
163,75
98,40
4 Württemb. v. 1905(unk.)
Untern. Zütrich
Anatol. Eiſenb. 60%
10 Gelſenkirchener . . . . 187,25
3½
93,60
do. v. 1900
7½ Bergiſch=Märkiſche
Einz. Mk. 408 .
115,25
9 Harpener . . . . . . 196,75
-
Bulgaren=Tabak=Anl.
Bahn
146,00
. .. „
Baltimore und Ohio
98,25
Phönix Bergb. und
-
Griechen v. 188
,
9½
Berlin. Handelsge
171,75
Schantungbahn . . .
136,25
Hüttenbetrieb. . . 266½
-
Italiener Rente . .
6½ Darmſtädter Bank
116,00
8 Luxemb. Prince Henr
3
Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Oeſterr. Silberrente
85,80
4½
12½ Deutſche Bank
245,25
Oeſt. Südbahn (Lomb.)
25,75
Caro. . . . . . . . 84,75
do. Goldrente . . .
4
89,25
Deutſche Vereinsbank
115,50
Pennſylvania R. R.
Laurahütte
„ „ „ „
do. einheitl. Rente
82,90
Deutſche Effekt.= und
15
Kaliwerke Aſchersleben 143,50
62,
3 Portug. unif. Serie I
Letzte Induſtrie=
W.=Bank . . .
113,00
Weſteregeln 191,75
do. unif. Ser. III
Aktien.
65,40
Hiold.
10 Diskonto=Kommandit
1815
7½
South Weſt Africa 122,50
Brauerei Werger
do. Spezial . . . .
81
64,00
9,90
Dresdener Bank
150,50
Prioritäts=
5 Rumänier v. 1903
28 Bad. Anilin= u. Soda
,
10
Frankf. Hypoth.=B.
203,00
1890
Obligationen.
do.
Fabrik . .
91,50
581,00
,
„ „
v.
6½
Mitteld. Kreditbank
114,75
v. 1905 . .
do.
14 Chem. Fabrik Grie!
3½
Südd. Eiſenb.=Geſ.
Nationalb. für Deutſchl.
87,70
115‟
88,60
4 Ruſſen v. 1880 . . . .
heim
.252,00
Nordd. Lloyd=Obl.
Vfälziſche Bank. ..
123,2
30 Farbwerke Höchſt .
89,60
do. v. 1902 . . .
646,00
Eliſabethbahn, freie ..
6,95 Reichsbank . .
132,75
20 Verein chem. Fabriken
99,80
do. v. 1905 . . . .
Franz=Jofefs=Bahn . .
Rhein. Kreditbank.
86,50
.128,75
½
Schweden . . . .
Mannheim . . .
Prag=Durer . . . . .
A. Schaaffhauſen.
73,20
Serbier amort. v. 1895
9960
10 Cement Heidelberg . . 145,00
Oeſterr. Staatsbahn
Bankverein . . .
114,25
Türk. Admin. v. 1903
77,40
30 Chem. Werke Albert 464,50
Oeſterr.
Wiener Bankverein
Staatsbahn
90,00
130,00
Türk. unifiz. v. 1903
86,30
14 Holzverkohlung
Kon=
do.
74,50
Pfandbriefe.
Ungar. Goldrente . . .
84,70
ſtanz . . . . . . . 335,0
Oeſterr.
Südb. (Lomb.)
97,50
Frankf. Hypoth.=Ban
do. Staatsrente. . .
5 Lahmeyer . . . . . . . 129,05
82,50
do.
74,50.
S. 21. . . . . . .
96,30
4
Nummer 102.
Todes=Anzeige.
Heute nacht verſchied plötzlich und
uner=
wartet mein guter Gatte, unſer lieber Vater,
(B10294
Schwager und Onkel
Herr Georg Eisenhut
Bahnverwalter i. P.
im 67. Lebensjahre.
Um ſtille Teilnahme bitten
die trauernden Hinterbliebenen:
Familie Eisenhut.
Darmſtadt, den 2. Mai 1913.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 4. Mai,
nachmittags 4 Uhr, auf dem Beſſunger
Fried=
hofe ſtatt.
Todes=Anzeige.
Heute nacht entſchlief nach langem, ſchwerem
Leiden unſer geliebtes Kind
(*11906
Rudi
im Alter von 6 Jahren.
In tiefer Trauer:
Familie Adolf Tuch.
Darmſtadt, den 2. Mai 1913.
Die Beerdigung findet am Sonntag,
nachmit=
tags 5 Uhr, von der Friedhofskapelle aus, ſtatt.
Rad= und Motor=Rennen des Velociped=Klubs
um 3½ Uhr auf der Rennbahn an der
Heidelberger=
ſtraße.
Freireligiöſe Gemeinde: Erbauung
um 10 Uhr
-
Familienabend um
Sandſtraße 10.
8 Uhr im
„Fürſtenſaal”
-
Bürgerkeller
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr.
Reſtaurant „Metropole” um 4 Uhr.
um 4 Uhr. —
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der Stadt Pfungſtadt‟
Geſellſchaft „Kolumbia” um 4 Uhr im „
Mathilden=
höhſaal”.
Verſteigerungskalender.
Montag, 5. Mai.
Friedrich Röder
Hofreite=Verſteigerung des
(Frankenſteinſtraße 58) um 10 Uhr auf dem
Orts=
gericht II
Stamm= und Brennholz=Verſteigerung
um 10 Uhr im Zeilharder Gemeindewald (
Zuſammen=
kunft bei Gaſtwirt Heberer, Station Meſſel).
Großh. Landesmuſeum. Geöffnet: Sonn= und
Freitags von 10—1 Uhr, Mittwochs und Sonntags
von 3—5 Uhr, Eintritt frei; Dienstags, Donnerstags
und Samstags von 11—1 Uhr gegen Eintrittsgeld.
K
unſthalle am Rheintor, geöffnet Werktugs von
11—4 und Sonntags von 10—4 Uhr.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
Seten,
Zf.
Zf.
Seen
31
-
3½ Frankf. Hypoth.=Banl
Offenbach
. . . .
85,70
98,40
S. 19 . . . . . ..
4 Wiesbaden . . . . . .
Frankf. Hyp.=Kreditv.
3½
95,00
do.
95,10
S. 52 . . . . . .
96,00
Worms . . . . . . . .
4 Hamb. Hypoth.=Bank.
97,00
do.
88,00
3½
do.
86,50
Liſſaboner v. 1888
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
98,20
Verzinsliche
3½
85,90
do.
Anlehensloſe.
Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
4 Badiſche . . Tlr. 100 173,00
S. 12, 13, 16
97.70
3½ Cöln=Mindner 100 137,40
S. 14, 15, 17, 24/26
Holl. Komm. . fl. 100
18—23 . . .
97,70
. , . „
-
Madrider . . Fs. 100
„Heſſ. Land.=Hyp.=Banl
Meininger Pr.=Pfand=
S. 1 u. 2, 6—8 . .
85,90
. 136,50
briefe . . . . . .
S. 3—5 . . . . . . .
85,70
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 175,40
S. 9—11
85,80
, ,
3 Oldenburger . . . . .
127,00
Meininger Hyp.=Bank
97,00
2½ Raab=Grazer fl. 150
do.
85,90
Unverzinsliche
4 Rhein.
Hypothek.=Banl
Anlehensloſe.
(unk. 1921) ..
97,50
I. 7
Augsburger
. . . . f.
3½ do.
(unk. 1914).
85,60
Braunſchweiger Tlr. 20 196,00
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf.
98,50
Freiburger . . . . Fs. 15
do.
3½
86,60
-
Mailänder . . . . Fs. 45
Städte=
.
.. . . Fs. 10
Obligationen.
35,40
Meininger .
.. . . ſl. 7
Darmſtadt . . . . .
96,50
Oeſterreicherv. 1864fl. 100 360,00
(3
do
87,00
v. 1858fl. 100
do.
4
Frankfurt. . . . . . .
97,60
Ungar. Staats fl.100 392,00
3½
do.
95,30
Venediger . . . . Fs. 30 57,00
4
-
Gießen . . . . . . . .
Fs. 400 162,80
Türkiſche . . . .
3½
Gold, Silber und
Heidelberg . . . . . .
95,80
3½
do
Banknoten.
87,50
Engl. Sovereigns . . . .
4 Karlsruhe . . . . ..
20,40
31
20 Franks=Stücke . . . . 16,23
do.
4
Amerikaniſche Noten . . .
-
Magdeburg. . . . .
4, 19
3½
-
Engliſche Noten . . . . .
do
20,48
Franzöſiſche Noten. . . .
Mainz . . . . . . .
-
81,35
3u
Holländiſche Noten. . . .
do.
168,85
Italieniſche Noten . . .
Mannheim . . . . . .
79, 45
96,20
Oeſterr.=Ungariſche Noten
3½
do.
84,90
88,00
Ruſſiſche Noten . . . .
München . . . . . .
99,00
Nauheim
Schweizer Noten . . . . .
80,95
-
. .
Nürnberg. . . . . . .
96,50
31.
do.
86,90
Reichsbank=Diskonto.
Offenbach . .
„ „
Reichsbank=Lombard Zsf. 7
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
36 52.
Samstag, 3. Maſ.
1913.
Bekanntmachung.
Bekanntmachung.
Am 2., 5., 6., 8., 15., 16. und 19. Mai 1913 von 7 Uhr vormittags bis zum Ein=
Auf Grund der Polizeiverordnung vom 31. Juli 1909, betr. das Verbot des
tritt
der Dunkelheit wird Schießen mit ſcharfer Munition von Truppenteilen des
Befahrens öffentlicher Straßen und Wege während der Vornahme von Bauarbeiten
XVIII. Armeekorps auf dem Schießplatz bei Meſſel abgehalten.
an dieſen, wird die Kreisſtraße Groß=Gerau-Mannheim, und zwar die Strecke zwiſchen
Schußrichtung vom Steinhügef 1 kem nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
Bürſtadt und Bobſtadt vom Montag, den 28. April d. Js. auf die Dauer von vier
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Wochen für jeden Fuhrwerks= und Automobilverkehr geſperrt.
Das gefährdete Gelände:
Der Durchgangsverkehr hat über Bobſtadt, Hofheim=Worms oder Bürſtadt,
im Norden:
Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
Worms=Hofheim zu erfolgen.
Dammweg-Brunnersweg ausſchließzlich,
Weſten:
Bensheim, den 28. April 1913.
Forſthaus Steinacker-Steinhügel ausſchließlich,
Süden:
(10185
Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über Milches=
Oſten:
Großherzogliches Kreisamt Bensheim.
wieſe-Sauwieſe-Schreibertswieſe-Geishecke einſchließlich.
wird während des Schießens durch Poſten, Wegſchranken und Warnungstafeln abgeſperrt.
gez.: Eckſtein.
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten (Polizei=
Verordnung Kreisamt Darmſtadt vom 25. September 1909.)
Darmſtadt, den 24. April 1913.
Bekanntmachung,
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
betreffend den Handel mit vollſtändig vergälltem Salz.
J. V.: Dr. Reinhart.
(9947a
Wer mit vollſtändig vergälltem Salz handeln will, hat dies vor Eröffnung des
Handels der zuſtändigen Hebeſtelle (Hauptſteueramt oder Steueramt) unter Bezeich=
Einladung.
nung der Verkaufsſtelle anzumelden. Ueber die Anmeldung wird eine Beſcheinigung
Am Freitag, den 9. Mai d. Js., nachmittags 3 Uhr, findet die Enthüllung des
erteilt, ohne die mit dem Handel nicht begonnen werden darf Die Beſcheinigung iſt
Gedenkſteins für den
in der Verkaufsſtelle aufzubewahren und den Beamten auf Verlangen vorzuzeigen.
Geheimen Medizinalrat Dr. Ludwig
In den Verkaufsräumen iſt an einer in die Augen fallenden Stelle und in
im Vorgarten der Landes=Heil= und Pflegeanſtalt Heppenheim ſtatt.
deutlicher Druckſchrift eine Bekanntmachung auszuhängen, die den Anmeldenden erſt=
Alle Freunde und Bekannte des Verſtorbenen werden zu dieſer Feier ergebenſt
malig
koſtenlos überlaſſen wird.
eingeladen.
Darmſtadt, den 24. April 1913.
(10184
Darmſtadt, den 24. April 1913.
(10183
Das Komitee.
Großherzogliches Hauptſteneramt.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Die Lieferung
Bekanntmachung.
Bekanntmachung.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
von Meſſinggegenſtänden für
Montag, 2. Juni I. Js.,
Mittwoch, 21. Mai I. Js.,
finden ſich: 1 deutſcher Schäferhund (zugelaufen). Die Hunde können
das ſtädtiſche Gaswerk
vormittags 11 Uhr,
vormittags 10 Uhr,
von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden.
ſoll verdungen werden.
ſoll die dem Heinrich Schneider
ſoll die dem Georg Brück dahier
Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Angebote ſind bis zum 5. Mai
dahier zugeſchriebene Liegenſchaft:
zugeſchriebene Liegenſchaft:
Werktag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Nr.
(10237
Flur Nr. am
fd. Js., vormittags 10 Uhr,
am
Flur
687
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 4. Mai,
III 1299
475 Hofreite Alice=
247 Hofreite) Lichten=
II
bei unterzeichneter Verwaltung,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends, folgende
II 6875/10 48 Gras=
Frankfurter Straße 29, Zimmer
bergſtr.
ſtraße Nr. 20,
Apotheken geöffnet: Hirſch=Apotheke, Nieder=Ramſtädterſtr., und Apo=
Nr. 3, verſchloſſen und mit ent=
III 1299¾/10 28 Grasgarten
garten Nr. 72,
theke am Juſtizpalaſt, Bismarckſtr. Alle übrigen Apotheken ſind
ſprechender Aufſchrift verſehen,
ein=
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(Vorgarten)
von 1 Uhr ab geſchlofſen.
verſteigert werden.
zureichen. Daſelbſt können auch
(K112/12
daſelbſt,
zwangsweiſe
in unſerem Bureau
Falls andere rechtliche
Hinder=
die Lieferungsbedingungen einge=
Verkaufspreiſe der Fleiſch=u. Wurſtwareni. d. Haupt= u. Reſtidensſtadt Darmſtadt
ſehen und die Angebotſcheine,
ent=
verſteigert werden.
niſſe nicht entgegenſtehen, kann Ge=
(K1/13
haltend die nähere Beſchreibung
nehmigung der Verſteigerung auch
Darmſtadt, 2. Mai 1913.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
per!
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
kg
der zu liefernden Gegenſtände, in
dann erfolgen, wenn das eingelegte
per
ke
Müller. (V,10305
Empfang genommen werden.
Ochſenfleiſch
96
Meiſtgebot die Schätzung nicht er=
120
Pfg.
Speck, geräuchert . .
,
Pfg.
reicht.
Nach auswärts werden die Be=
Rindfleiſch
Dörrfleiſch
120
. ..
Damenrad zu verkauf. (*11724is
dingungen und Angebotsſcheine
Darmſtadt, 15. April 1913.
Fett, roh
120
Schinken m.
Bein. .
Waldſtraße 16.
nur gegen vorherige Einſendung
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Rollſchinken
Fett, ausgelaſſen . .
140
„
von 50 Pf. abgegeben. (9741a
Leber
Müller. (V,9255
Schweineſchmalz, roh
,
Vorzügl. Privat=Mittags=
Darmſtadt, 22. April 1913.
100
Kalbfleiſch
u. ausgelaſſen
.
96
,
Landwehrſtr. 5,
Schwartenmagen,
Bekanntmachung.
100
Hammelfleiſch
Städt. Gaswerks=Verwaltung.
Abendtiſch
u.
3. Stock. (9256a
70
Bruſt .
96
fleiſch= u. Bratwurſt
Friedrich.
Mittwoch, 7. Mai 1913,
Schweinefleiſch
80
94
Leber= u. Blutwurſt .
„
vormittags 11 Uhr,
Rippchen, Kammſtück,
ge=
ittag
ſollen die dem Oberpoſtſchaffner
Sstisch
Bekanntmachung.
(6926
ſalz. Fleiſch u. Kottelets 104
,
Georg Bert und deſſen Ehefrau,
Fleisch u. v
g. Kost von
In dem Konkursverfahren über
Eliſabethe, geb. Beyer, dahier zu=
60 Pf. b. M. 1.— im Abonn,
den Nachlaß des
Bauunterneh=
geſchriebenen Liegenſchaften:
Schlachtviehmärkte Darmſtadt
mers Philipp Bayer von Nieder=
Nr.
qm
Flur
Ramſtadt wird Termin zur
Be=
bendtisch
912 150 Hofreite
Beſ=
im Schlachtviehhof neben dem ſtädtiſchen Schlachthof. —
Schweine=
ſchlußfaſſung der Gläubiger über
ungerſtraße
märkte: Montags, Mittwochs und Donnerstags. Kälbermärkte:
Fleisch u. veget. Kost v.
den von dem Konkursverwalter
Nr. 14,
Montags und Donnerstags. Bei Kälbermärken iſt der Verkauf
50 Pf. b. 70 Pf. im Abonn.
zu betätigenden Verkauf der Lie=
V
(
913 126 Gra
abgarten
da=
von Großvieh geſtattet. Bahnanſchluß. Modernſte, ſeit 3. Februar
genſchaften Flur 1 Nr. 47½00 und
ſelbſt,
Ausehank din berihnten
ds. Js. geöffnete Neuanlagen.
(4329a
Flur 1 Nr. 4773/100 der Gemarkung
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
Wornser Welnmostes :
Nähere Auskunft erteilt die
Nieder=Ramſtadt zum
Mindeſt=
mannſtraße 1, zwangsweiſe ver=
Schlacht= und Viehhofdirektion.
preis von 10 100 Mark auf:
Kein Trinierwang. (1
(K91/12
ſteigert werden.
Mittwoch, den 7. Mai 1913,
Die Verſteigerung wird auch
Reform-Restaurant
vormittags 9½ Uhr,
dann genehmigt werden, wenn ein
Zimmer 118
Stock.
4 Alexanderstrasse 4.
,, S
der Schätzung entſprechendes Ge=
Stamm= und Brennholz=Verſteigerung.
(10234
anberaumt.
bot nicht eingelegt iſt, iedoch
die
Darmſtadt, 29. April 1913.
eingelegten Gebote die Hälfte des
Montag, den 5., Dienstag, den 6. und Dienstag,
Großherzogliches Amtsgericht II.
Geſamtbetrags der Schätzung er=
(Schoßhündchen zugelaufen am
reichen.
den 13. Mai I. J., von vormittags 10 Uhr ab,
1. Mai nahe Ludwigshöhe,
Darmſtadt, 28. März 1913.
Bekanntmachung.
werden im Zeilharder Gemeindewald, Diſtrikt Mark, verſteigert:
ſchwarz mit braun. Abzeich. Ab=
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
Stämme:
Dienstag, 10. Inni 1913,
Fichte 626 mit 201,34 fm Inhalt,
(*11840
zuholen Ohlyſtr. 69, I.
(Beſſungen).
vormittags 10 Uhr,
Fichte 175 mit 12,58 „
Derbſtangen:
Frantz. (VI.,8043
Brennholz:
ſollen auf Antrag und zum Zwecke
Eutlaufen: Deutſch. Schäferhund
Scheiter: 80 rm Kiefern; Knüppel:
der Aufhebung der Erbengemein=
150 rm Kiefern, 3 rm
Bekanntmachung.
auf den Namen „Nero” hörend.
ſchaft die zum Nachlaß des Karl
Eichen, 4 rm Erlen, 88 rm Fichten;
Stöcke: 28 rm Fichte.
Wiederbringer Belohnung bei
Montag, 5. Mai 1913,
Metzler und deſſen Ehefrau Hen=
Das Stammholz kommt an den beiden erſten Tagen zum Aus=
Forſtwart Feldmann
vormittags 10 Uhr,
riette, geborenen Lichtenberger, da=
Die Zuſammenkunft iſt bei Gaſtwiri Heberer, Station Meſſel.
gebot.
in Griesheim b. D.
(*11870)
ſollen die den Friedrich Röder
hier gehörigen Liegenſchaften:
Zeilhard, den 26. April 1913.
(II,10057
Eheleuten dahier zugeſchriebenen
Flur
Nr. qm
Liegenſchaften:
554 192 Hofreite Rückert=
Großh. Bürgermeiſterei Zeilhard.
VII
Flur Nr.
qm
Hund entlaufen
ſtraße Nr. 18,
Kühn.
VI 516
123 Grabgarten
VII 555 116½ Grasgarten
(Boxer), braun getigert. Wieder=
Frankenſtein=
daſelbſt,
bringer gute Belohn. Sehroeder,
ſtraße,
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
Traisab. Darmſt., Hügelſtr. (*11955
Stamm= u. Stangenholz=Verſteigerung.
48 G1
Hrasgarten
mannſtraße 1, zwangsweiſe ver=
Frankenſtein=
ſteigert werden.
Mittwoch, den 7. d. Mts., vormittags 9 Uhr
ſtraße,
Andenken!
Darmſtadt, 29. April 1913.
hofreite Fran=
VI 516¾/10 218 H
anfangend, werden im Roßdorfer Gemeindewald, Diſtrikt Mark
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
kenſteinſtraße
fund Hardeck lagernd)
(Eſchhof
Große mattgoldene Broſche u.
(Beſſungen.)
Nr. 58,
23
—
Fichte Stück
6,00
Stämme
Feſtmeter
Anhänger, mit 2 blau=grau mar=
Frantz. (VI,10214
VI 5167/10 36 Grasgarten
2000 — 105,33
Derbſtangen
morierten Steinen beſetzt, auf
(Vorgarten)
Reisſtangen
1000 = 7,00
*
dem Wege Luiſen=, Wilhelminen=,
Bekanntmachung.
daſelbſt,
an Ort
und Stelle verſteigert.
Riedeſel=, Heidelberger=,
Landskron=
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
Montag, 2. Juni 1913,
Zuſammenkunft auf der Kubig.
ſtraße zur Ludwigshöhe
Donners=
vormittags 10 Uhr,
mannſtraße 1, zwangsweiſe verſtei=
Roßdorf. den 2. Mai 1913.
(10334
4—5 Uhr
tag früh
(K26/13
gert werden.
ſollen die den Friedrich Röder
Großh.
Bürgermeiſterei Roßdorf.
verloren.
Darmſtadt, 1. April 1913.
Eheleuten dahier zugeſchriebenen
Lorenz.
gegen gute Belohnung.
Abzugeb.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
Liegenſchaften:
Wedel, Luiſenſtraße 32. (*11884
Beſſungen).
Flur
Nr.
qm
MasagaaaTaf
(VI.8042
Frantz.
44 Grasgarten (Vor=
VII
6
Die beſte Gelegenheit
garten) Martin=
Bekanntmachung.
ſtraße,
Verloren
gebrauchte Möbel aller Art am ſchnellſten und
hofreite Martin=
VII 6¾/10 246 H.
Mittwoch, 21. Mai I. J.,
ſtraße Nr. 74,
vormittags, 10 Uhr,
ſicherſten zu verwerten, bietet mein Unternehmen:
eine Broſche mit 3 Perlen
VII 65/10 348
Grahgarten
Mar=
ſollen die dem Philipp Adam und
tinſtraße,
Uebernahme zur Versteigerung und Verkauf
dem Philipp Wilhelm Adam zu
auf dem Wege vom Markt
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
Nieder=Modau, im Grundbuch
hie=
durch den Herngarten und
vollständiger Haushaltungen, wie Nachlässe,
mannſtraße 1, zwangsweiſe
verſtei=
ſiger Gemarkung zugeſchriebenen
Landwehrſtraße nach der
einzelne Möbel etc.
gert werden.
Grundſtücke:
Eleonorenſchule oder zurück
Auf Wunſch vorherige Taxation.
— Geſchäftsprinzip: korrekt,
Darmſtadt, 29. April 1913.
Nr.
Flur
durch die Wendelſtadt=,
Bis=
qm
bill. Berechnung. —
Abrechnung kann ſofort nach
diskret und b
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
12251 Acker über der
264
marckſtraße und Mathilden=
34
Verſteigernug und Verkauf erfolgen.
(Beſſungen.)
37
1542/ Pallaswieſe,
27
platz. Der ehrliche Finder
(VI, 10213
Frantz.
in unſerem Bureau zwangsweiſe
205
wird gebeten, ſolche gegen
Weg= und Umziehenden beſtens empfohlen.
(K104/12
verſteigert werden.
Gebrauchter Teppich zu kaufen
Belohnung
Bitte meine Verſteigerungs= und Verkaufsanzeigen zu beachten.
Darmſtadt, 15. April 1913.
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Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913.
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Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913.
Seite 13.
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150
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Serie II Serie III
Serie IV
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Damen-Korsetts
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050
aus grauem Drell mit Spiral-
Flor, mercerisiert, schwarz und
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175
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,„
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Damen-
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Direktoirekorsetts
Oberhemd
295
in hübschen, hellen Stoffen,
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weiß mit glattem Einsatz
solide gearbeitet . . . . .
Serie II Serie III
Serie IV
Serie I
Oberhemd
395
tarbig, mit losen Manschetten
1550
950
1050
Schürzen
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Nummer 102.
Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913.
des Har. Sie blickt herübder zu und. — Fernher ſchmei=
Unſaßbare, das Undegreiſtiche. Und die Menſchen, die
ternde Hörner.
.— Sie ſieht meinen Freund an, einen kur
winzig kleinen Menſchen, die müßten nun ihre Arme der
zen Augenblick, wehmütigen Auges. Dann ſenkt ſie den
Sonne entgegenſtrecken, und müßten — beten!
Bei Appetitlosigkeit
Blick, und ſie enteilt geſchwind.
Weißt du, was ſie beten? Ihr Gebet iſt ein Dank=
Mein Begleiter faßt ſich ins krauſe Haar.
Dr.
gebet; und ihr Opfer iſt ein Dankopfer. Und ſie beten
Hommel’s Haematogen
„Was iſt Dir? Freund, was fehlt Dir? Bei dieſer
voller Begeiſterung. Gern wollte ich mit ihnen beten.
2Ojähriger Erfolg!
(VI,2107
Sonne, bei ſolchem Licht?!” Es . . . iſt . . . Mai . . .!
Doch nur das eine könnt’ ich ſprechen: Dank! Dank!
Man verlange ausdrücklich den
Warnung!
Da ſagt er leiſe, ganz, ganz leiſe: „Ach! ’s iſt auch
--
Oder ich wollte einen Maitag malen, wie
Namen Dr. Hommel.
ein vergangener Mat . . .1
heute einer iſt, an dem ich ſchreibe. Und das Motiv
Heinrich Frank.
ſollte mir meine Heimat ſchenken
So würde ich denn zuerſt ſteigende Hügel zeichnen,
über die ein ganz hellgeüner Wald läuft. Dann müßten
Luftfahrt.
Mai!
ſmaragdgrüne Wieſen kommen und Gärten mit flattern=
Prinz Heinrich=Flug 1913.
Und ich habe das Rauſchen der Winde vernommen,
den Blüten. Und duftende Hauche müßten von den
Ver=
die dem Frühling vorangingen und ſein Nahen verkin=
Für den Prinz Heinrich=Flug ſind durch
gen herwehen. Und ein hübſcher Knabe müßte
Liebes=
deten. Und ich habe geſehen, wie es von den Bergen der
Flugzeugabteilung des Deutſchen Luftfahrer=
Verban=
die
lieder in der Laube ſingen. Und Frühlingskinder müßten
Ferne herniedergeſtiegen iſt ins Tal. Junge Knoſpen
des folgende Nennungen beſtätigt: von
Offizie=
kommen mit dem Schwellen des Windes und müßten
hab’ ich auch geſehen. Und es iſt die Welt voll worden
ren: Blüthgen (Mars=Doppeldecker), Eanter (
Rumpler=
flattern aus Büſchen und Sträuchern; und müßten ans
von ſtrahlendem Licht, und es iſt eine helle Sonne
ge=
taube)
v. Thüna (L.V. G.=Doppeldecker), v. Beaulien
Herz einer Jungfrau ſtürzen und müßten ins Ohr ihr
worden; die hat das Grün hervorgezaubert und die erſten
(Albatroß=Doppeldecker), Caſtner (Rumplertaube), Weyer
raunen ſchmeichelnde Worte; und müßten ins Herz ihr
Blumen und buntfarbene Blüten . . .
(Aviatik=Doppeldecker), Donnevert (Rumplertaube),
Cör=
flüſtern, daß ſie trunken würde vor Luſt, Sehnſucht,
Lie=
per (Jeannintaube), Hailer (Otto=Doppeldecker) Vierling
Aber da kam es nun in der Nacht, da kam das andre
besluſt . ..
Die
(Otto=Doppteldecker), v. Haller, Otto=Dopp decker.
die Kälte. Sie kam plötzlich. Wie eine, die man
2
Oder ich wollte ein Dichter ſein, wollte
letztgenannten drei ſind bayeriſche Offiziere. Als
Stellver=
gar nicht mehr erwartete; und über Nacht. Und wehende
ſitzen an murmelnder Quelle. Und es müßte ein
Maien=
treter ſind von der Preußiſchen Heeresverwaltung ge=
Flocken ſind gefallen den ganzen Tag über; und ſind
her=
abend ſein, und über den Bergen müßte die ſinkende
nannt die Leutnants Sommer, Reinhardt, Hantelmann,
und hingeflattert wie weiche blendendweiße Federn und
Sonne ſtehen. und es müßte die Nacht ſich
emporſchwin=
von der bayeriſchen Emmerich und Henneberg. Zur
Ka=
haben ſich auf die grünen Blätter gelegt und um
roſa=
gen aus dunkelm Wald; und ſie müßte eine Geſtalt ſein
tegorie 3b der Ausſchreibung wurden folgende
Nenn=
farbene Blüten. Das iſt wohl ein gar wunderſamer
An=
mit wehendem Mantel, und dieſen Mantel müßte ſie über
ungen beſtätigt: Leutnant v. Hiddeßen (Eindecker der
blick geweſen; aber das Herz hat mir wehgetan, als ich
die Erde breiten. Und ſo müßte es finſter werden.
Deutſchen Flugzeugwerke), Leutnant Zwickau (Deutſche
ſah, wie das junge Leben im Keim iſt erſticket worden.
Ich aber, ich müßte träumend ins rauſchende Waſſer
Flugzeugwerke), Ingenieur Schlegel (Aviatil Eindecker),
ſehen, und im Rieſeln und Plaudern der Wellen müßte
Doch jene trüben Tage ſind nun vorüber! Heute iſt
Oberleutnant Linke (Aviatik=Pfeil=Doppeldecker),
In=
eine Ewigkeit ſein. Und ich müßte träumen von
die=
das ganz anders. Nun iſt er da, den ich erſehnte jede
genieur Thelen (Albatroß=Doppeldecker), Oberingenieue
ſer Ewigkeit als von einem fernen Land, das keine
Stunde! Nun iſt er da mit ſeinen wehenden Fahnen!
Hirth Albatroß (Hirth=Eindecker). Als weitere Bewerber
Grenzen hat und das unendlich, ewig iſt. Und dieſe
Mit klingendem Spiel iſt er eingezogen ins Land.
wurden notiert: Leutnant Joly auf Eindecker der
Ewigkeit müßte ein großer, großer See ſein, und in den
Voran ſind ihm Sänger gegangen; die haben Blüten=
Gothaer Waggonfabrik, Leutnant Engwer dito, Traut=
Waſſern müßte der ſilberrote Schein des Mondes ſtehen.
kränze im Haar gehabt, wie ſie Jungfrauen nicht tragen
wein (Goedecker=Eindecker) Ferner rangieren Suvelack
Und da wollte ich ſprechen: Land des Glücks!
bei den ſchönſten Feſten. Und es haben ſich die Bäume
(Kondor=Eindecker), Leutnant Carganice (L.V. G.=Doppel=
Ich wollte auch ein Muſiker ſein; denn
verneigt vor dem König des Lebens und dieſer König
decker), Baierlein (Otto=Doppeldecker) Oberleutnant
durch meinen Sinn geht ein Lted, das mir geſtern
gekom=
war der Mai, und er hat gelacht, hat gelacht . . .
Ladewig
(Jeannintaube). Außer Konkurrenz wird
men iſt, als ich durch einen taufriſchen Morgen ſchritt.
War das ein friſchfroh Lachen! Und nun iſt er dal
Grade auf Grade=Eindecker die Konkurrenz mitfliegen.
Und dies Lied iſt mir kommen, als ein Vöglein vor Tag
Ruft mit nir: Willkommen! Nun biſt du dal Mait
erwacht iſt. Und dies Lied — ich weiß nicht, wie mir iſt,
Mail
wenn ich dran denke. Frohlockend klingt es nicht: ernſt
--
-
Ich wollte ein guter Maler ſein; denn ich
klingt es aber auch nicht. Ach! ich weiß nicht, wie es
trage ein Bild im Sinn — das möchte ich gerne malen.
Uingt. —
Und dieſe wunderſame Melodie wollte ich euch
Gebt mir Farbe, Pinſel! Gebt mir Leinwand! Und nun
ſchenken; und ich wollte das Lied überſchreiben:
Er=
merkt auf! — Zuerſt würde ich einen grünen Raſen malen,
füllte Sehnſucht!
einen ganz hellgrünen Raſen. Ein paar weiße Blumen
hier und dort aus dieſem Teppich hervorlugen;
Träume von
Und ſo träume ich, ſo träum’ ich . . .
und dieſe weißen Blumen müßten alle einen feinen Sil=
Ve!
Dingen, die herrlich ſind und ſein könnten. Und vergeſſe
berglanz haben wie die Sterne. Und nun würde ich
ſo ganz, daß dieſe Dinge ja ſind, wirklich ſind!
meinen Pinſel tief in die Farbe tauchen, und ich würde
beweist die hervor-
Was träum’ ich vom Grünen und Blühen?! Was
damit mächtige, gewaltige Bäume in einem Bogen
auf=
ragende Qualität der
träum' ich von Sonne und Licht?! Was träum ich von
ſtellen. Und dieſe Bäumen müßten ſich dem Himmel ent=
Sehnſucht, von Luſt, von dem Glück?
gegenſtrecken; und ſie müßten ſtark ſein wie Granitſäulen,
Der Mai iſt ja Grünen und Blühen! Der Mai iſt
und es müßte ſcheinen, als ob ſie das Himmelsgewölbe
Glanz, iſt Licht! Der Mai iſt ja Freude, Leben und
ja
trügen.
Glück! Und iſt auch erfüllte Sehnſucht; und ſo iſt der Mai
Und dieſes Gewölbe, das würde ich nun malen; und
UE
mein Freund.
ich würde in die Mitte eine helle, leuchtende Sonne ſetzen;
Und drüben kommt nun ein anderer Freund gegangen.
die müßte ſo leuchtend ſein, daß ſie des Bildes Mittel=
Mit Ruckſack und Hütle und Stab. Pfeift er ein
jung=
punkt wäre.
Sulima-
friſch Liedlein.
Und all das, das ſollte ein großer Dom ſein, und
Da werf' ich die Feder weg, da muß ich mit, mit
junge Menſchen müßten in dieſem Dome beten — Jüng=
Cigarette
hinaus in die ſonnige Welt!
linge und Jungfrauen. Und die dunkelroten Roſen
müß=
ten Kerzen ſein und brennen an Leuchtern von Smaraad.
Und ſo gehen wir zwei zuſammen. Kommt
uns ent=
Und die große Sonne müßte das Unendliche ſein — das
gegen ein blutjunges Mädchen: Rote Wangen,
hellblon=
I,1320
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Nach den neuesten Forschungen ist sie auch
dem
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aus glücklichen Zusammensetzung einzig in der Welt da. Daher ist Vorsicht
gegen-
ken wegen ihres gänstigen Natron- und Kalkgehalts in erster Linie
über allen Empfehlungen von Ersatzmitteln geboten. Schriften frei durch
zu empfehlen. Für werdende Mütter und Kinder in der Entwicklung
Fürstliche Wildunger Mineralquellen A.-G., Bad Wildungen. — 1912: 14327
Bade-
ist sie für die Knochenbildung von hoher Bedeutung.
gäste u. 2245831 Flaschenversand. — Zu haben in allen Apotheken u. Drogerien.
e
185
[ ← ][ ][ → ] Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mnk 1915.
Seire15.
Enasga!
in 1250
e
= Bäder, Sommerfrischen, Ausflugsorte, Hotels. Restaurants
e
Se
5 (e
S
Ihzannimn
Zu den Bädern, die mit Heilquellen beſonders
weiterzufahren. Für die Rückreiſe von Boulogne nach
Pfingſten auf See. Zu kurzen unterhaltenden
reich geſeanet ſind. gehört mit in erſter Linie das idyliſch
Bremen kommt am 20. Mai der Dampfer „Sehdlitzt in
Pfingſtfahrten bieten verſchiedene Linien des
Nordeut=
bei Frankfurt a. M. gelegene Taunusbad Soden. Es hat
Frage, der am 22. Mai in Bremrehaven eintrifft.
Ver=
ſchen Lloyd vorzügliche Gelegenheit. Wer zum Beiſpiel
nicht weniger als 24 Quellen aufzuweiſen, die zum
weit=
treter von Darmſtadt, Anton Fiſcher, Frankfurterſtr. 12/14.
am 6. Mat mit dem Schnelldampfer „Kaiſer Wilhelm
aus größten Teil im Beſitz der Gemeinde und unter der
der Große” von Bremen abfährt, trifft am 7. Mai in
Obhut der Sodener Brunnenverwaltung, ſind.
Die
Sonntagsfahrten nach Helgoland veranſtaltet der
Southampton bezw in Cherbourg ein, von wo aus eine
Quellen, ſeit Jahrhunderten bekannt und teils zu Trink=
Norddeutſche Lloyd außer am 1. Pfingſttage auch am 18.
etwa fünftägige Wanderung durch die Normandie oder
füren, teils nur für Bäder verwendet, bewähren ſich in
und 25. Mai, 1. und 8. Juni. Vom 15. Juni ab wird der
auch ein Ausflug nach den normanniſchen Inſeln ſehr
erſter Linie gegen Bronchialkatarrhe, Kehlkopfleiden,
hart=
regelmäßige tägliche Verkehr von Bremerhaven nach
lohnend iſt. Am 12. Mai kann mit dem Schnelldampfer
näckige Heiſerkeit uſw. Aus zweien der wichtigſten
Helgoland wieder aufgenommen. Die Sonntagsfahrten
„Kronprinz Wilhelm: des Norddeutſchen Llond die Rück=
Quellen, die beide zu Trinkkuren verordnet werden,
ge=
erfreuen ſich in weiten Kreiſen beſonderer Beliebtheit, weil
reiſe nach Bremerhaven angetreten werden. Dieſer
winnt man die bekannten Fayſchen Mineralpaſtillen, deren
ſie die Möglichkeit bieten, von Bremen und den benach=
Dampfer kommt zur Rückfahrt auch für diejenigen Pfingſt=
Würkſamkeit bei allen katarrhaliſchen Afſektionen ſich ohne
barten preußiſchen und oldenburgiſchen Landesteilen aus
reiſenden in Frage die mit dem Loyddampfer Großer
weiteres aus ihrem Urſprung als Quellprodukte erklärt.
die Fahrt nach der Inſel in einem Tage hin und zurück
Kurfürſt” am 10. Mai, alſo am Tage vor Pfingſten, eine
Nordſeebad Büſum (Holſtein). Der Leuchtturm in
zu machen. Vertreter in Darmſtadt: Anton Fiſcher, Frank=
Seereiſe nach Cherbourg unternehmen. Wer die Ausreiſe
ſeinem äußeren Bau iſt fertig. Das impofante Bauwerk
furter Straße 12/14.
mit dem Dampfer „Kaiſer Wilhelm der Großei nue bis
auf der Horſt mmmt ſich prächtig aus und verſchönt das
Kurze Seereiſen nach der Südküſte Englands und
Southampton macht und von dort aus die Inſel Wight
Landſchaftsbild. Wer die Mühe des Auftiegs nicht
der Inſel Wight, nach der Normandie oder nich den
nor=
beſucht, muß ſich mit der Eiſenbahn nach Plymouth
be=
ſcheut, wird mit einem herrlichen Rundblick auf die Sce
manniſchen Inſeln erfreuen ſich, namentlich während der
geben, um dort am 12. Mat den Schneldampfer „Kron=
und die prächtigen Marſchen belohnt. An neuen Sehens=
Pfingſttage, ſeit einigen Jahren ſteigender Beliebtheit.
prinz Wilhelm” des Norddeutſchen Lloyd zu erreichen.
würdigkeiten gibt es aber noch mehr. Herr A. Siegfried
Für die Seefahrt kommt in dieſem Jahre der Schnoll=
Eine fehr kohnende 12tägige Pfingſtour läßt ſich
außer=
wird bis zur Saiſon ein großes Schau=See=Aqguarium
dampfer „Kaiſer Wilhelm der Große” des Norddeutſchen
dem mit dem neuen Dampfer Sierra Ccdoba” der neuen
fertiggeſtellt haben und ſo wird den Kurgäſten dann Ge=
Loyd in Frage, der am 7. Mai Bremerhaven verläßt, für
Südamerikalinie des Norddeutſchen Lloyd von Bremen
legenheit geboten, alle Arten Seetiere in ihrem
Lebens=
die Rückfahrt der Schnelldampfer „Kronprinz Wilhelm”
nach Antwerpen Brüſſel uſw.) und Boulogne (Paris)
element betrachten zu können. Der neue ilſtr. Führer von
der am 12. Mai von Plymouth über Cherbourg die
Aus=
unternehmen. Der Dampfer verläßt am 10. Mai Bremer=
Büſum wird umſonſt und frei auf Anfrage von dem
Bade=
flügler von der Südküſte Englands der Normandie uſw.
haven, trifft am folgenden Tage in Antwerpen ein, um
kemmiſaer verſandt. Büſum bielet viel und doch iſt der
zurückbefördern kann. Vertreter in Darmſtadt: Anton
von dort nach dreitägigem Aufenthalt nach Boulogne ſ. m.
Aufenthalt billig. Man laſſe ſich den Führer kommen.
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Hul Schleletshdch Hetnr. Böhm. (1912g
Seite 16.
50
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913.
e
Rese
ße
Die Firma
Cheodor kalbtutz
Darmſtadt
am Rathaus .
beehrt ſich, die heute
Samſtag den 3. Mai
erfolgende Wiedereröffnung
ihrer neu hergeſtellten und
bedeutend vergrößerten
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Ee
Nummer 102.
[ ← ][ ][ → ] 1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
34 102.
Sanstag, 3. Maſ.
1915.
der Sezeſſionskreiſe — denn aus dem Kreis ſind
allmäh=
ſofort! Gefallen Ihnen meine intiutiven Komplexe oder
lich Kreiſe geworden
— gewöhnt, aber zum erſten Male
nicht? Wenn — dann ſoll es mir eine Freude ſein,
da=
flüchtet ſich eine Gruppe von Mitgliedern jener
Künſtler=
mit im „Wind” zu erſcheinen. Honorar? Machen Sie,
MbtEnT Sli
vereinigung in die Oeffentlichkeit und hält nicht mit
wie Sie wollen. Die Hauptſache iſt, daß wir erſt mal
argen perſönlichen Beſchuldigungen zurück, das Ganze
zuſammenkommen.‟ Der Brief ging ab, in Begleitung
recht unerquicklicher Natur. Wie auch vieles in der
Aus=
der herrlichen Kunſtwerke, auf denen überhaupt nichts zu
ſtellung ſelbſt. Sie bietet Jahr um Jahr ſtets dasſelbe
erkennen war als wirre Flecke und irre Linien und
bei der Geburtsanzeige
G
Bild: anerkannte Meiſter, darunter verſtorbene wie Leibl,
wenige Tage ſpäter traf folgende Antwort aus
Berlin=
sollte jeder junge Vater
der ſich wahrſcheinlich für einen großen Teil der Mitaus=
Friedenau ein: „Sehr verehrter Herr! Danke Ihnen
belehrt werden, dass
1
ſteller ſehr bedanken würde wenn er dazu noch in der
für den Beweis daß ſich überall die Kräfte regen. Es
Hohenlohe Hafermehl
Lage wäre, dann wieder eine erſchreckende Anſammlung
gefallen mir Ihre Arbeiten und werde dieſelben dem
mit Milch gekocht die einzig
von Unkultur, Roheit, Geſchmackloſigkeit und
Wider=
s
Herausgeber des „Wind” geben, damit er einiges
ver=
richtige Kindernahrung
wärtigkeit, worüber man gar nicht mehr erſtaunt. Daß
wendet. Allerdings zahlt er kein Honorar. Werde mich
ist, wenn die natürliche
in dieſer ernſten Zeit allerhand Kindliches und Kindiſches,
ſehr intereſſieren, gelegentlich einmal Bilder zu ſehen,
Nahrung fehlt. Nurecht
welches hier an den Wänden zu ſehen iſt, für Humor
Herbſt dieſes Jahres ſtelle ich eine Kollektion
Zeich=
in Packeten, mit der
ſorgt und bei den Beſchauern helle Heiterkeit erweckt, iſt
nungen für eine Ausſtellung in einem Muſeum zuſam=
Schnitterin‟
ja freudig zu begrüßen. Was mögen aber zu dieſem
men, und werde Ihnen dann ſchreiben, etwa zehn
Ar=
frohen Lachen, das ſo häufig ſelbſt am
Eröffnungsvor=
beiten dafür zu geben. In Hochachtung M. Aſphaltſtein.”
mittage ertönte an welchem ſich doch allerhand getreues
Man kann ſich die Freude der rheiniſchen Künſtler
Volk verſammelt hatte, die Herren des Vorſtandes und
denken, die nun den Befähigungsnachweis Schwarz auf
die Mitglieder der Jury ſagen! Unter den bewährten
Weiß beſaßen. Derſelbe Herr Aſphaltſtein wird von ge=
Berliner Stimmungsbilder.
Kräften ragen der ſchon erwähnte Leibl, Trübner,
Lieber=
wiſſer Berliner Seite als großes Licht betrachtet.
, Corinth, Slevogt hervor, ſehr gut ſind unter den
Randbemerkungen überflüſſig!
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
Bildhauern Klimſch und Gaul vertreten. Die Einrich=
Und überflüſſig dürfte es wohl auch ſein, auf die ſo
tung der Räume und die Anordnung der Werke verdienen
Neue Unruhe. — „Man weiß nicht, was da werden
mannigfaltigen
und tiefwirkenden Verdienſte hinzu
durchaus Anerkennung; ſchließlich kommt jeder auf ſeine
weiſen, welche wir der „Urania” verdanlen, die in die=
”.
-
Die Sezeſſion und ihre Krakeele.
Von der
Rechnung, die Bewunderer und die Spötter.
en Tagen ihr 25jähriges Beſtehen ſeiert.
Be=
neuen Sezeſſionsausſtellung. — Bewunderer und Spötter.
gründet unter emſiger Förderung Werner von Sie=
Die Spötter ſind aber auch noch ganz beſonders auf
-
Wie ein Führer der Neu=Sezeſſioniſten hineingelegt
mens. W. Förſters, Dr. Wilhelm Meyers, des
Kultus=
ihre Rechnung gekommen, indem ſie kürzlich einen jetzt
.
„Randbemerkungen überflüſſig”.
Zum
miniſters von Goßler, hat ſie im Laufe eines
Vierteljahr=
häufig genannten Führer der jüngeren Sezeſſioniſten
ge=
hunderts außerordentlich viel beigetragen zur Verbrei=
25jährigen Beſtehen der „Urania”.
Volkstümliche
hörig hineinlegten — nennen wir ihn Aſphaltſtein und
tung volkstümlicher Wiſſenſchaft und hat es in dieſem
die von ihm künſtleriſch beratene Zeitſchrift „Der Wind”
Wiſſenſchaft. — Das 200jährige Jubiläum der Nicolai=
Sinne verſtanden, ſelbſt volkstümlich zu werden. Neben
Saßen alſo da in einer rheiniſchen Stadt ein paar
froh=
ſchen Buchhandlung. — Ein Stück Kultue= und
Literatur=
der Sternwarte im Moabiter Landesausſtellungspark
gemute Maler beiſammen, die über die Kubiſten,
Futu=
geſchichte. — Zahlen beweiſen
entſtand in der Taubenſtraße das ſtattliche Gebäude mnit
riſten, Leutchen von der „Brücke” und ähnliche Genies
ſeinen umfaſſenden Räumen für Vorträge, Ausſtellungen
Nun hatte man geglaubt, den Frieden ſchon feſt
ihre geſunden Anſichten haben. Als man einige Stünd=
und Experimente, gefüllt mit zahlloßen Apparaten, die
in der Taſche zu haben, an der Börſe ſah man meiſt
ver=
chen beim Wein geſeſſen, ward ein Tintentopf und ein
fei=
den wiſſenſchaftlichen Beſuchern gezeigt, erklärt und in
gnügte Geſichter und zwiſchen all den Geſchäften und
Ge=
ſter Pinſel herbeigeſchafft, letzteren tunkte man in die
ihrer Tätigkeit vorgeführt werden. Die Geheimniſſe
ſchäftchen plauderte man dort von geplanten Pfingſt=
Tiefe und fuhr mit ihm über das Papier; ſo entſtand ein
vieler bedeutſamer Erfindungen lernte hier häufig zum
fahrten wie längeren Sommerreiſen viele atmeten er=
Dutzend „Zeichnungen” die mit den ſchönſten Titeln
ge=
erſten Male das Publikum kennen, das ſich nicht bloß auf
leichtert auf, als ob ſie von einem ſchweren Druck befreit
. „Das Weib”,
ſchmückt wurden, wie „Verbrüllte See‟
Berlin beſchränkte, ſondern ſich auch auf ſämtliche deutſche
wären, plötzlich rumort es von neuem unheimlich los mit
Keuſch‟ Dichterin” „Selbſtporträt”, „Schwere Mächte‟,
Gauen und das Ausland erſtreckte und das ſich aus allen
Krieg und Kriegsgeſchrei! Und etwas politiſche Wind=
„Der Fluch” uſw. Dann holten die Künſtler tief Atem
Schichten der Bevölkerung zuſammenſetzte, aus
hochge=
ſtille nach den vielen unruheerfüllten Monaten hätte uns
und verfaßten folgendes Schreiben: An Herrn Maler
lehrten Profeſſoren, aus Militärs und Beamten, aus
In=
doch ſehr wohl getan! Aus der berühmten „Entſpann=
Aſphaltſtein, Führer der Neuen Sezeſſion und
künſtleri=
duſtriellen und Kaufleuten, ebenſo wie aus ſchlichten
ung” iſt jäh die berüchtigte „Spannung” geworden, und
ſcher Beirat der wunderſchönen Zeitſcheift „Der Wind”
Handwerkern und Arbeitern. Als nicht minder wichtig
wenn ſich grad in dieſen holden, ſonnendurchleuchteden
in Berlin. Hochgeehrter Herr! Einmal ſah ich den
erwies ſich das naturwiſſenſchaftliche Thoater, welches
-
Tagen das Frühlingslied bewahrheitet: „Die Welt wird
paßte mir nicht! — Heute paßt mir der ganze
„Wind”
mit Unterſtützung glänzender Lichtbilder und populär
ge=
ſchöner mit jedem Tag”, ſo ſtimmt es auch leider mit der
akademiſche Schwindel nicht mehr — heute fahre ich mit
haltener Vorträge uns ferne Welten nahe brachte und
„Wind”! Sie dürfen ruhig lachen, wenn Sie meine Er=
Fortſetzung: Man weiß nicht, was da werden mag.”
uns mit den landſchaftlichen Schönheiten der Heimat wie
— aber Sie werden mir
Militäriſche Geſpräche und politiſche Erörterungen ſtehen
zeugniſſe zu Geſicht bekommen
der Fremde, mit den Taten großer Forſcher und
Ent=
mal wieder an der Tagesordnung, das Geſchäft der
hei=
nicht das geniale Unzeitgemäße abſprechen können — wohl
deckungsreiſenden vertraut machte. Frithjof Nanſen,
auch nicht wollen. Alle Kunſt iſt Technik! Aber weshalb
miſchen Propheten blüht, ſelbſt Wetten werden abge=
Nordenskjöld, Roald Amundſen und andere berichteten
trage ich dieſe Eule nach Athen? — Weil ich alle
rudimen=
ſchloſſen, ob es Ernſt wird oder ſich alles in Wohlgefallen
uns hier von ihren kühnen Fahrten, desgleichen eine Zahl
täre Tradition für krankhaft halte die man mit dem
auflöſen wird, wie es ſchon mehrmals der Fall war und
der erſten Gelehrten, unter ihnen Ediſon und Ramſay
— Sie ſind Künſtler genug,
„Wind” wegblaſen ſollte.
es ſo dringend zu hoffen iſt.
wie
von den Ergebniſſen ihrer neueſten Erfindungen.
mich auch ohne Worte zu verſtehen. — Es kommt ja in
Gar kriegeriſch ging es diesmal gelegentlich der Er=
Zur Feier des Jubiläums hatte ſich am
der Kunſt nur auf die bodenſtändige Einfachheit der Seele
öffnung der neuen Sezeſſionsausſtellung zu.
Wir ſind ja ſeit langem an allerhand Krakeele innerhalb
an, Alle wahre Kunſt iſt Seelenkult — ſchreiben Sie mir
Dienstag abend in dem eben erwähnten Theater ein er=
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Nummer Ton.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913.
Seite 18.
Doroihentraße, das wohl jetzt eine Millon Lünde birgt,
Freundſchaſt verdand mich bald mit beiden und ſie hat
leſener Kreis verſammekt, in welchem man die Triger
gehen die Bücherpakete nach allen Weltteilen hin
und=
bis zum Tode dieſer großen Männer fortgedauert. Wir
weitbekannter Namen bemerkte, neben den Vertretern
künden auch in ihrer Weiſe von dem machtvollen
Auf=
waren damals alle Drei in der Blüte unſerer Jahre, alle
des Kultusminiſteriums, unſerer Hochſchulen und
wiſſen=
ſchwung des neuen Berlin.
Drei voll Wahrheitsliebe und Eifer, alle Drei von
un=
ſchaftlichen wie techniſchen Vereinigufigen. Der greiſe
befangenem Geiſte und hatten keine andere Abſicht, als
Profeſſor Dr. Wilhelm Förſter gab als erſter Red=
wiſſenſchaftliche Ideen aller Art in uns zu entwickeln.”
ner in Ergänzung der Denkſchrift mancherlei Perſönliches
Aus dieſer freundſchaftlichen Verbindung gingen die
bis auf Alexander von Humboldt zurückgehend, den
„Briefe, die neueſte Literatur betreffend” hervor, die mit
eigentlichen Vater der „Urania”=Idee und erwähnte
24 Teilen vom Jahre 1759 bis 1766 wie eine Revolution
warmherzig ſeiner treuen Mitarbeiter, dann der größeren
wirkten durch ihre Offenheit und Wahrhaftigkeit, und die
Ziele gedenkend, die ſich das Unternehmen geſtellt.
Dar=
in beſtimmtem Sinne ſpäter ihre Ergänzung fanden durch
über gab ein Aufſichtsratsmitglied näheren Aufſchluß,
die „Allgemeine Deutſche Bibliothek” die in 106 Bänden
und zwar ſoll die „Urania” räumlich erweitert werden,
von 1765 bis 1791 herausgegeben wurde. Mit dem
lite=
um den neuen Anforderungen, die mit dem Aufſchwunge
rariſchen Erfolg hielt der geſchäftliche gleichen Schritt
der Naturwiſſenſchaften verbunden ſind, in jeder Bezieh=
Friedrich Nicolai konnte ſich in dem noch heute ſtehenden
ung zu entſprechen. Staat und Stadt planen nämlich die
Hauſe Brüderſtraße 13, das uns wie ein lieber Gruß aus
Schaffung einer Zentralſtelle für das
Bil=
jenen traulichen Zeiten anmutet, in denen Berlin noch
dungs= und Schulweſen, die „Urania” ſoll den
nichts vom Fluge eines Kaiſeraars geträumt, ein ſchönes
Grundſtock der maturwiſſenſchaftlichen Abteilung dieſer
Heim errichten, das der geſellige Mittelpunkt der preußi=
Zentrale bilden, unter beſonderer Verwaltung; ſie dürfte
ſchen Königsſtadt wurde und deſſen künſtleriſche
Samm=
auch fernerhin ein lebendiges Lehrbuch der
Naturwiſſen=
lungen wie große Bibliothek zu den Sehenswürdigkeiten
ſchaften bleiben. Dann folgte ein längerer Vortrag des
der Reſidenz zählten. Nach dem am 8. Januar 1811 er=
Profeſſors Dr. Donath, der außerordentlich
feſ=
folgten Tode Nicolais übernahm ſein Schwiegerſohn
ſelnde phyſikaliſche Experimente zur Anſchauung brachte,
SdienAleikum
Parthey die Buchhandlung, die ſpäter mehrfach ihre
Be=
die das Inſtitut innerhalb des letzten Vierteljahrhunderts
ſitzer wechſelte, bis ſie vor 50 Jahren Fritz Borſtell
über=
mr Hohlmindsfück
vorgeführt. Das Einſt ward dem Jetzt gegenübergeſtellt
nahm, der ihr friſches Leben und neue Bedeutung einzu=
und man verfolgte nochmals ſtaunend die Entwicklung der
lößen wußte. Er begründete auch einen Leſezirkel, der
Elektrizität an der Hand der Umwandlungen des
Be=
zunächſt nur für den engeren Freundeskreis berechnet war
leuchtungslichtes, der Hertzſchen Wellen, der drahtloſen
SalemGold
bis er, beträchtlich erweitert, auch dem Publikum zu
Telegraphie; ſchließlich ward noch des näheren der
Rönt=
gängig gemacht wurde. Borſtell führte es ein, daß
jeg=
gen=Photographie, ſowie der photographiſchen Aufnah=
Goldrmindstück
licher Nachfrage nach einem irgendwie bemerkenswerten
men in naturgetreuen Farben gedacht. Der Vortragende
Buche ganz gleich, ob wiſſenſchaftlichen oder gelehrten
ſchloß damit, daß man noch nicht wiſſe, was aus dem
Cigareffen
Inhalts, ſofort genügt wurde, während man früher
gegenwärtigen phyſikaliſchen Hexenkeſſel herauskommen
wochenlang warten mußte, bis man den gewünſchten
werde, man dürfe ſich aber auf ganz was Großes und
Band erhielt, der ſich dann häufig in wenig anſprechender
Ueberraſchendes gefaßt machen, man müſſe mit einer
Geſtalt einfand. Die neue Einrichtung erwarb ſich reichen
neuen Epoche der Naturwiſſenſchaften rechnen.
Awas LutSel
Beifall, ſie kam den Leſern wie den Schriftſtellern und
In unſerer jubiläumsreichen Zeit ragt bemerkenswert
deren Verlegern gleich zu ſtatten; um nur wenige Zahlen
ein Jubiläum hervor, das 200 Jahre deutſchen, beſonders
W. 5. 6. 8 70.
Ng 3½
A-
zu nennen, die ihre beredte Sprache ſprechen, ſei erwähnt
Berliner Buchhandels umfaßt: das am 3. Mai zu
be=
daß kurz nach dem Erſcheinen Guſtav Freytags „Verlore=
J½z. A-Rd. Stck. 5 6 8 09A.SR.
gehende Feſt des 200jährigen Beſtehens der
nen Handſchrift” ſich über 1500 Exemplare im Umlauf be
hieſigen Nicolaiſchen Buchhandlung. Die
KonsumQnalikdfen. Zuhs-Galifüten.
fanden, von „Soll und Haben” wurden allmählich über
Geſchichte derſelben bedeutet auch zugleich einen Teil der
3000 Exemplare angeſchafft, von Dahns „Kampf um Rom”
Geſchichte Berlins auf literariſchem und wiſſenſchaftlichem
InOriginal-Metch.
Heine Ausstaffung
über 2000, von Scheffels „Ekkehard” 1500, von Paul Hey=
Gebiet, ſowie ein Ruhmesblatt für den geſamten Buch=
Jrtonsvon 20dtlick.
Nar-Galirär.
ſes „Kinder der Welt” 1100, und dieſe Zahlen haben in
handel. Eine Reihe leuchtender Namen iſt mit der Firma
den letzten Jahrzehnten noch eine beträchtliche
Vermehr=
eng verknüpft, für deren Blühen und Gedeihen Leſſing
Ontenfldähckt.
ung erfahren, denn von den Romanen Frenſſens. Gang=
und Mendelsſohn tätig waren, den Grund legend zu der
hofers, Rudolf Herzogs, Wildenbruchs, Frau von
Hey=
literariſch=hiſtoriſchen Bedeutung des von Friedrich Nico=
Ggarerenb Nolieerd.
wurden meiſt
kings („Briefe, die ihn nicht erreichten”)
lai mit feurigem Eifer betriebenen Verlages. Er ſelbſt
LnidzeDnesdenJgpGachsen.
über 2000 Exemplare bezogen. Nach dem Hinſcheiden
war ja ſchriftſtelleriſch unermüdlich tätig, er empfing An=
Fritz Borſtells — die Firma war ſeit dem Eintritt eines
regungen aus dem Freundeskreiſe und gab ſie demſelben,
zweiten Teilhabers in Borſtell u. Reimarus umgetauft
durch bahnbrechende Veröffentlichungen trug er viel zu
worden — führt ſein Sohn Reinhold die Buchhandlung
dem wiſſenſchaftlichen und literariſchen Rufe Berlins bei
1rusitter.
und Leihbibliothek im Sinne des Vaters weiter und kann
„Mit Leſſing,” erzählt er in ſeiner Lebensſkizze,
„und
gleichfalls mit Stolz auf ſeine Beſtrebungen zurückblicken,
kurz darauf, durch ihn, mit Moſes Mendelsſohn ward ich
denn aus dem prächtigen neuen Geſchäftshauſe in der
im Anfange des Jahres 1755 bekannt. Die innigſte
LEEEEMee
Megeeete
Um wieviel vorteilhafter ist dagegen das Waschen mit
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wieviel
dem millionenfach erprobten seibsttätigen Waschmittel Persili
Mühe, Arbeit und Zeitverlust Ihnen die bisherige Art des
Wie einfach und
Wie
Waschens verursacht?
gestaltet sich damit das Waschen. Nur
und schädlich für das Gewebe, das starke
praktisch zinmaliges etwa halbstündiges Kochen und
unpraktisch Reiben und Bürsten des Stoffes ist? Wie
die Wäsche ist im Au
anstrengend, kräfteraubend die alte
Wasch-
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mühelos Rasen gebleicht. Dabei ist Persil sehr
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O sie ist, durch erhöhten Waschlohn,
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kostsplellg verbrauch u. schnelleren Wäscheverschleiss?
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Jämiliengehränkiſt
keinJZoh=
nenkaffee. Erit einheimiſches
Gewächs und
einheimiſchesjä-
brikat imgeſchmackaberdem
Jchnenkaffee nahe verwandt.
(I, 10207
Der alt GSradſeigner ereſerteſch.
De einten Scheſerdes glrdte, beſt Rengen
Iſt er auch, Markus; durchaus und nach jeder Richtung
reſidiert?
Es waren zwei Königskinder
Nur ein bißchen ſehr zurückhaltend. Aber das
hin.
Ja; eine prächtige Frau; wir haben jeden Donnerstag
Roman von Guido Kreutzer.
liegt wohl an der Einſamkeit der letzten Jahre. Er har
unſeren Schachabend bei ihr mit Tee, petits=kours und
(Nachdruck verboten.)
4)
wenig von ſeinem Vater. Seit dem Tode ſeiner Gemahlin
Kognakbonbons, für die ſie ihre Seligkeit läßt. Du wirſt
Baron Boyn, der Flügeladjutant des Fürſten, verriet
iſt Fürſt Ludwig unſtät geworden; viel auf Jagd und auf
Dich natürlich auch von Zeit zu Zeit einfinden und Deine
mir dieſer Tage beim letzten Schachabend, von Deinem
ſeinen Krongütern; auch Auslandsreiſen; demnächſt will
Reverenz machen. Schon aus Diplomatie. Denn ſie hat
Oberſt habe unſer hieſiges Zivilkabinett Deine
Konduiten=
er wieder nach Petersburg und Bukareſt.
hier Sitz und Stimme im „Rat der Völker”; und ihr
liſte eingefordert und ſie ſei recht annehmbar ausgefallen.
Wohlwollen iſt das Wohlwollen des Hofes.
Unter uns geſagt — das iſt ſo’n bißchen Tragödie. Er
Alles übrige iſt demnach nur noch Formſache. Du mußt
ſucht gewaltſam Ablenkung, weil er die Frau ſehr geliebt
Warum nicht? ſagte der Küraſſier; und für Sekunden
Dich ja morgen beim Regiment melden und wirſt dort
war in ſeinem hageren Geſicht wieder der blaſiert müde
hat und ihn hier zu vieles an ſie erinnert.
weitere Mitteilung von der Hofkanzlei erhalten, wann Du
Er
Zug des Routiniers. Ihr knackt Kognakbonbons und ich
Der Oberleutnant klemmte das Glas wieder ein.
zur Audienz beim Fürſten befohlen biſt.
das Herz der neuen Hofdame.
blinzelte ein paar Mal, bis es richtig ſaß.
Apropos — Du kennſt Prinz Albrecht Georg?
Und Prinz Albrecht Georg leidet darunter?
Aber der Kammerherr ſchien ſkeptiſche Zweifel zu
Flüchtig; er wird ſich meiner ſelbſtverſtändlich nicht
hegen. Er rieb ſich vergnügt ſein rechts Knie.
Aber ganz gewiß, mein Junge, wo ſo eigentlich das
mehr entſinnen. Im vorletzten Winter, nach dem erſten
wenn
frühere herzliche Verhältnis zwiſchen ihm und ſeinem
Wenn Du damit nur Glück haſt, mein Sohn
. „
Berliner Hofball, wurde ich ihm mal im Kaſino des 7.
Du damit nur Glück haſt! Bisher nämlich ſah ich noch
Vater fehlt. Deshalb, glaub ich, wird er ſich ſehr eng Dir
Garderegiments vorgeſtellt. Er war da zu einem
Abend=
anſchließen; gerade, weil Du fünf Jahre älter biſt. Es
Keinen glücklich enden, trotzdem ſich ſchon ſo mancher die
eſſen.
Flügel verbrannte. Immerhin — vielleicht biſt Du durch
ſcheint übrigens, als intereſſiere er ſich neuerdings ange=
Der Kammerherr kehrte wieder zu ſeinem Schreibtiſch=
Deine Berliner Antezedenzien den anderen eine
Naſen=
legentlich für unſer Hoftheater. Er täte recht daran; denn
ſeſſel zurück, in dem er ſich mit leichtem Aufſeufzen
nieder=
länge voraus. Sollte mir diebiſchen Spaß machen
ſeit Eckwarden bei uns Intendant iſt, hat er die Bühne
ließ: Längeres Stehen begann ihn doch ſchon recht zu er=
Apropos . . . Baron Boyn hat neulich im Schloßpark
durch umfaſſende Neuengagements, auch von Berlin her,
müden. Aber in ſeinem Geſicht war wieder das
liſtig=
eine Amateuraufnahme von ihr gemacht, als ſie die
Prin=
auf ein wirklich reſpektables Niveau gebracht.
vergnügte Lächeln, das die Grenzen des Alters
ver=
zeſſin auf der üblichen Morgenpromenade begleitete. Ich
Der Jüngere war aufmerkſam geworden. Eine Frage
wiſchte.
bin vielbeneideter Beſitzer eines Abzuges davon. Der
ſchien ihm auf den Lippen zu liegen. Doch unterdrückte
Intendant, mit dem ich mich ſehr gut ſtehe, hat ihn mir
Ausgezeichnet; ſuperb; und ob er ſich noch erinnert
er ſie und ſagte ſtatt deſſen:
perſönlich geſchenkt. Da drüben auf dem kleinen Kouſol
oder nicht, iſt toute méme chose! Hauptſache, Du haſt
Stand Herr von Eckwarden nicht früher in Hannover
das Bild in dem Cuiyre polie=Rahmen, wenn es Dich
ſchon mal mit ihm geſprochen. Damit verliert die
Ge=
den Alexandra=Grenadieren?
bei
. . .0
ſchichte das fatale „neulackierte‟ Odium.
intereſſiert
Bis zum Major; beſtätigte der Vater einſchränkend.
Gewiß, Papa! erklärte der Oberleutnant bereitwillig,
Der Küraſſier hatte ſein Einglas heraus genommen
Dann zog er den Rock aus und übernahm unſer Hoftheater.
obwohl ihm die neue Hofdame im Grunde herzlich gleich=
und putzte es mit einem Foulardtuch.
Notabene iſt ſeine Tochter — Karla geheißen;
vierund=
gültig war. Erhob ſich ſeufzend aus ſeinem göttlich be=
Er machte auf mich damals den Eindruck eines recht
zwanzig Jahre; raſſige Schönheit — die neue Hofdame
quemen Klubſeſſel und ging zu dem Konſol hinüber.
liebenswürdigen Menſchen.
der Prinzeſſiz Amalie.
Seite 20.
3n
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Nummer 102.
Darmſtädter Tagbkatt, Samstag, den 3. Mai 1913.
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Da beäugte er die Photographie . . . machte eine
un=
über weißt u
umgewöhnt und es iſt am beſten ſo.
Die Füchſe legten die Ohren an, und der leichte
vermittelte Bewegung
. . . hüſtelte ein paar Mal. Und
was mich jetzt noch nachträglich freut? Daß ich ſie nicht
Wagen fegte zwiſchen den Pappeln entlang. Hin und
wandte ſich dann gelaſſen wieder ſeinem Vater zu.
verkauft habe, wie ich ſeit Mamas Tod immer und immer
wieder überholte man ein Bauernfuhrwerk oder einen
Haſt recht, Papa — ſie iſt wirklich eine Beauté.
Außer=
wieder vorhatte. Jetzt kommt ſie Dir brillant zu ſtatten
Fußgänger, ſonſt war die Chauſſee einſam. Rechts und
dem ſagſt Du mir damit nichts Neues. Denn mit eben
Eine beſſere Lage könnte ſie gar nicht haben. Für Deinen
links dehnten ſich Weizen= und Haferſchläge im erſten
zar=
dieſer jungen Dame bin ich heute früh zwiſchen Spandau
Zweck wie geſchaffen; vom Schloß und der Kaſerne gleich
ten Schimmer. Die Winterung war anſcheinend recht gut
und Stendal auf dem Fußboden im D=Zug herumgekrochen
weit entfernt. Und ein eigenes Heim iſt doch was anderes
durchgekommen; wenn es für die Rüben und Kartoffeln
und hätt’ ihr um ein Haar in blauen Lappen gepumpt
wie ſolche Mietwohnung. Alſo ſieh zu, Markus, daß
nur nicht ein zu feuchtes Frühjahr gab, ſonſt holte die
Der alte Herr ſtarrte entgeiſtert in das gleichmütig
Du Dich möglichſt ſchnell einlebſt.
Sonne das ſpäter nur ſchwer wieder ein
gloſende Monokelauge, das unter dem Gaslicht wie eine
Der Küraſſier zog die Mütze feſter in die Stirn und
Ueber das hagere Reitergeſicht des jungen Offiziers
flüſſige Feuerſcheibe funkelte. Beſchwichtigend erhob er
ſammelte die Zügel in der Hand.
rann ein ironiſches Lächeln. Er perſiflierte ſich ſelbſt. Er
Unbeſorgt, Papa. Nochmals vielen Dank für alles.
ſich.
dachte an die bombaſtiſche Phraſe, daß jeder Menſch ein
Mein lieber Junge
Jetzt aber wird’s Zeit, ſonſt bekommt der Oberſt einen
„Reſultat ſeines Milieus” ſei. Ein ähnlicher Fall ſchien
Nee, ſagte der Küraſſier mit ärgerlich=verlegenem
Auf=
merkwürdigen Begriff von meiner Pünktlichkeit.
auch bei ihm vorzuliegen. Oder wie kam er ſonſt dazu,
lachen; nee, Papa
— verrückt bin ich nicht; bloß elend
Wenn Du ein paar freie Stunden haſt — außer
Don=
ſich hier ernſthaft ein paar Minuten mit Erwägungen über
reingeſchliddert! Und vielleicht erzähl’ ich’s Dir ſogar
nerstags triffſt Du mich immer hier
Witterung und Saatenſtand herumzuſchlagen
Gedan=
mal . . ."
Uebernächſten Sonntag komme ich ſchon zum Eſſen.
ken, die ſeinem bisherigen Leben fremd geblieben waren.
III.
Adieu, Papa!
Und damit geriet er auf etwas anderes; eigentlich hatte
Als Markus Hortenbrügg am nächſten Morgen den
Auf Wiederſehen, Junge!
er ja dieſen Hinweg zur Stadt benutzen wollen, um noch
Jagdwagen beſtieg, um ſich in der Reſidenz bei ſeinem
Ein letzter Händedruck — ſpielend lief die Peitſche
einmal alles zu überlegen, was in den nächſten Wochen an
neuen Regimentskommandeur zu melden, reichte ihm der
über die glänzenden Pferderücken — der Wagen ratterte
ihn herantreten würde.
alte Herr noch einmal die Hand hinauf.
von der Rampe.
Aber er kam zu keiner rechten Konzentration, er mußte
Na, nun laß es Dir gut gehen, Junge, und einen
Markus zog unmutig die Uhr zu Rate, die er im
ſcharf auf das Geſpann achten. Der Wallach ging
tatſäch=
recht ſchönen Gruß an den Oberſt
breiten Lederband um das linke Handgelenk trug.
Ver=
lich noch unſicher und brauchte hin und wieder Nachhilfe
Wird beſorgt, Papa.
dammt ſpät war es geworden! Der alte Herr mit ſeiner
-
Trotzdem — es ſchaffte; denn die halbe Stunde war
Und was Dein neues Domizil anbelangt
wie
ge=
übertriebenen Fürſorge hatte wieder mal kein Ende finden
ſagt, ich habe unſere Villa während der letzten Wochen
kaum verſtrichen, als hinter einem flachen Höhenzuge der
können.
von Grund auf inſtand ſetzen ſaſſen, damit Du Dich gleich
gotiſche Turm der Schloßkirche auftauchte.
Halt Dich feſt, Franz; wir haben kaum vierzig
Mi=
heimiſch fühlſt. Sie iſt klein, aber gerade deshalb
be=
nuten Zeit bis zur Stadt
Da mäßigte der Küraſſier das Tempo, vertauſchte
haglich, und Du biſt ganz Dein freier Herr dort. Denn
Jawohl, Herr Graf! ſtotterte der kleine Groom auf
Mütze mit Helm, Fahrhandſchuhe mit den weißen Stulpen
die paar Mal im Jahre, wo ich in ihr übernachte, ſind zu
dem Rückſitz, die Hände um die Seitengriffe geklammert,
und bog hinter dem Bahnhof in die Kaiſer=
Wilhelm=
zählen.
die Helmſchachtel zwiſchen die Beine geklemmt. Und,
Straße ein, wo ſich die roten Steinquadrate der Kaſernen
Aber meinetwegen ſteht ſie Dir doch jeden Tag zur
Herr Graf, das Stangenpferd ſcheut noch vor den Kilo
und Ställe breit und maſſig bis an den Bürgerſteig vor=
Verfügung, Papa.
meterſteinen, weil wir’sgerſt letzte Woche friſch von der
ſchoben.
Weiß ich, Markus, und nett von Dir. Trotzdem
Koppel weg eingefahren haben. Herr Graf müſſen immer
nein! Zu große Intimität tut nicht gut. Jeder muß für
die Mitte der Chauſſee halten
(Fortſetzung folgt.)
ſich allein bleiben. Ich hab mich nun ſchon nac Brenkow
Schön, mein Sohn.
Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913.
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[ ← ][ ][ → ] Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mak 1975.
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Pfungstädter Bier
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Vormittags 10 Uhr: Erbauung in der Loge, Sandstr. 10.
Weine
NB.
Weinpreisliste gratis. Lieferung aller
Abends 8 Uhr: Familienabend im Fürstensaal, Grafenstr.
Telephon 35s. H. Pfeil.
(9306a
frei Haus an Jedermann.
Um zahlreichen Beſuch auch von Nichtmitgliedern bittet
0342)
Der Vorstand.
Saalbau
Montag, 5. Mai,
abends 8 Uhr:
Caie Rostadrahe gelchopele
6
Die Geheimnisse der
Täglich Künstler-Konzert
Ab I. Mai konzertiert im
indischen Fakire u.
des berühmten
indische Wunder.
Wissenschaftliche Experi-
Bürger=Keller
mentalvorführungen
der
Vierländer Künstler-Ensemble
I.
drei indischen Fakire
Suliman Ben Said.
Direktion: Carl Seewald, Vierlanden bei Hamburg.
täglich
Inerklärliche Rätsel, wie
Durchstechen, Schneiden,
Elite-Programm
4
3rennen, Schlagen be-
Salon-Damen-Orchester
Anfang 4 Uhr nachmittags.
liebiger Körperteile, nicht
Dir.: Rud. Börner.
nur durch die Indierselbst,
Vorzügliche norddeutsche und französische Küche
sondern auch von jeder-
Vorteilhafte Diners in allen Preislagen
Stets freier Eintritt.
mann aus dem Publikum
Speisen à la carte zu jeder Tageszeit
(10166fso
Durchstechen des Halses
Bestgepflegte Biere, Weine d. best. Firmen am Platze.
mit einer Hutnadel etc.
Die Herren Aerzte sind
Hochachtend Louis Fischer.
zur Kontrolle der Vor-
10343)
führungen willkommen.
A.
Pestaurant Stadt Coburg Gute Küche.
Unerklärliche Experimente
des Gedankenlesens.
Twaldstrasse 2, an der Wilhelminenstr. (9511a) Bier vom Fass
Karten à M. 3.30, 2.20
H
u. 1.10 in der
Hofmusi-
kalienhdlg. Gg. Thies Nachf.
Ladwigsnole.
L. Schutter,
Elisabethen-
strasse 12 u. an der
Geſchäftsempfehlung.
Abendkasse. (10050ms
Sonntag, den 4. Nat:
Bringe hiermit ergebenſt zur Kenntnis, daß ich das
Wandgas-Badeofen, neu,
zu 85 Mark zu verkaufen
Obere Liebfrauenſtr. 4, p. (*11879soi
Großes
Programm
Restädrahr zam Manchner Killuf
zu dem am Samstag, den
Neckarstr. 4, Ecke Rheinstr.
3. Mai, von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais ſtatt=
Iinar=konzert
übernommen habe.
indenden Konzert der Kapelle
Im Ausſchank beſtgepflegte beliebte Biere der
des Großh. Heſſ. Art.=Regt. Nr. 25.
(B10301
ausgeführt von der
Brauerei zum Heſſiſchen Hof (hell und Münchner
1. „Soldiers in the Park‟, Marſch
von Monkton. 2. Jubel=Ouverture
Kapelle des Grossh. Art.-Korps
Brauart).
von Bach. 3. „Im Zauber der
Walzer von
Frühlingsnacht‟‟
Bekannt gute bürgerliche Küche.
Leitung: Herr Obermusikmeister F. Mickley.
Jeſſel. 4. Fantaſie aus „Orpheus
Mässige Preise.
in der Unterwelt” von Offenbach.
Anfang 4 Uhr.
Eintritt à 30 Pfg.
5. „Frühlingserwachen” Romanze
Mittagstisch im Abonnement 1 Mk. und 70 Pfg.
von Bach. 6. „Chauffeur! Ins
Elisabethen
St.
Restauration z. Stadt Pfungstadt, strase 2.
Metropol!” von Berlin.
Abend-Stammessen nach Wahl 60 Pfg.
Sonntag, den 4. Mai
Mittagstiſch à 75 Pfg. u. 1.10 Mk., im Abonnement billiger
und ſonſt auswahlreiche Speisekarte.
Von 5 Uhr ab Soupers à 1 Mk.
vormittags 11—12 Uhr auf dem
(*11788
Kaffee.
Naturreine Weine — Apfelwein
Paradeplatz Konzert d. Kapelle
Morgen, Sonntag, verschiedenes Geflügel, Braten
des Großh. Train=Bat. Nr. 18.
RC
Ragout, Schweinerücken, Saure Nieren, Schweine-
Schönes Mebenzimmer.
Grosses luftiges Lokal.
Programm:
braten, Kalbskeule, Kalbshaxen, gefüllte Kalbs-
„Wir ſiegen”, Marſch von
1.
Französisches Billard.
brust, Kalbsnierenbraten, Kalbszunge, gebackene
Jeſſel. 2. Ouverture zu d. Operette
Flaschenbiere.
von Suppé.
„Banditenſtreiche‟
Kalbsleber, Rumsteaks, Schnitzel, Koteletts
3. „Am Golf von Neapel”, Walzer
und ſonſt noch reichhaltige Speiſekarte. Die meiſten Speiſen
V
Um geneigten Zuſpruch bittet:
(*11805
von Guardia. 4. Fantaſie aus
C
werden ſofort ſerviert. Während der Spargelzeit ſtets
er Oper „Traviata”. 5. „Aisha‟
Eis
friſcher Stangenſpargel u. Spargelgemüs! E1s
indianiſches Intermezzo von Bind=
Bernhard Bux, Restaurateur.
im weißen Saal.
Ernſt Auguſt=Marſch von
ſay. 6.
Von 4 Uhr ab: Tünzkränzchen Diensthach.
H
Blankenburg.
Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913.
Seite 24.
Großherzogl. Hoftheatel
Samstag, den 3. Mai 1913.
HrfsgemrerbvereinWarmsladf.
Tin- unsere Iburger!
XII. Sonder-Vorstellung.
M
Der Barbier von Sevilla.
Das jüngſt gefeierte 25jährige Jubiläum der Frei=
Komiſche Oper in 2 Akter
Zu der am
von Roſſini.
willigen Sanitäts=Hauptkolonne vom Roten Kreuz
Sonntag, den 4. Mai 1913, vormittags ½11 Uhr,
Perſonen
Darmſtadt hat gezeigt, daß die Bevölkerung unſerer
Graf Almaviva . Aug. Globerger
im großen Saale der Turngemeinde ſtattfindenden
Doktor Bartolo . L. Schützendor
Stadt den bekannten Beſtrebungen das größte Intereſſe
Roſine, ſ. Mündel Olga Kallenſee
Feierlichen Ueberreichung
entgegenbringt. Mehr als hundert deutſch geſinnte
Baſilio, Muſik=
Alfred Stephani
meiſter
Männer, die tätige Nächſtenliebe üben wollen, gehören
der Geſellenbriefe
Minna Müller
Marzeline,
Haus=
bereits der Kolonne an. Um aber den in ernſter Zeit
hälterin
Rudol
an die in dieſem Jahre beſtandenen Junggeſellen laden wir hiermit
Figaro, Barbier
Georg Weber
alle Lehrlinge, Eltern und Lehrmeiſter, Prüfungsmitglieder und ſonſt
ſeitens der Militärbehörden für den Kriegsfall ſowohl,
Fiorillo, d. Grafen
Intereſſenten freundl. ein.
Karl Bernhard
wie im Hinblick auf den ſtändig wachſenden Rettungs=
Diener
Mit der Feier iſt eine Ausſtellung der Geſellenſtücke ver
Auguſt Kräger
Ein Offizier .
Uh
bunden, deren Beſichtigung jedermann von vormittags 9½
dienſt in Stadt und Umgebung zu ſtellenden Anforde=
Ein Notar
Br. Waigand
(10244
ab geſtattet iſt
rungen vollauf genügen zu können, iſt es notwendig,
Ambroſio, Barto
des
Geſellenprüfungsausſchuſſes
Der Vorſitzende
A. Fleiſchmann
lo's Diener
daß ſich immer noch mehr Kräfte in den Dienſt der
W. Eberhardt.
Nach dem 1. Akt
längere Pauſe.
guten Sache ſtellen. Körperlich rüſtige und gut be=
Beurlaubt: Käthe Meißner.
Zu
dieſer Vorſtellung findet ein
Deutſcher u. Oeſterreich. Alpenverein
leumundete Männer mit nationaler Geſinnung, vom
Kartenverkauf nicht ſtatt
Sektion Darmſtadt.
20. Lebensjahre ab, werden aus allen Berufskreiſen
Anfang 8 Uhr. — Ende 10½ Uh
E. V. Gegründet 1870.
willkommen geheißen. Die Ausbildung erfolgt unter
Sonntag, den 4. Mai 1913
InnnhnAaiisii
militärärztlicher Leitung und erſtreckt ſich auf Lehr=”
165. Abonnem.=Vorſtellung. D 42
Mittwoch, den 7. Mai 1913, abends 8½ Uhr,
Neu einſtudiert
im Fürſtenfaal, Grafenſtr. 20
vorträge und angewandte Uebungen im Gelände.
Königskinder.
Monats-Versammlung
Muſikmärchen in 3 Bildern
Da in nächſter Zeit wieder eine Reihe vorbildender
Vortrag des Herrn Dr. phil. Hermann Rumpf aus
Muſik v.
Engelbert Humperdinck.
Lehrvorträge beginnen ſoll, wolle man Anmeldungen
Frankfurt a. M.: „12 Monate in Kamerun”, mit Vorführung vor
Text von Ernſt Rosmer.
Lichtbildern
Keine Ouvertüre
hierzu bald auf der Rettungswache, Bismarckſtr. 28
Sonntag, den 18. Mai 1913:
Muſikal. Leiter: Willem de Haan
oder im Geſchäftszimmer (Altes Theater) bewirken,
Spielleiter: Richard Lert.
43. Stiftungsfest.
Perſonen
woſelbſt auch jede nähere Auskunft gern erteilt wird.
Ausflug von Eberſtadt über den Frankenſtein nach Seeheim.
De=
Georg Becke
Königsſohn
Gemeinſchaftliches Mittageſſen im Hotel Viktoria (Carl Hufnagel
Die
Grt. Geyersbach
Gänſemagd
zu Seeheim, nachmittags 3 Uhr. Preis Mk. 2.50,
Der
Otto Semper
Spielmann
Der Kolonnenführer: (636a
Abfahrt nach Eberſtadt um 12 Uhr 14 Min. mittags
Die
Hex
Anna Jacobs
vom
Luiſenplatz
Der Holzhacker
Alfred Stephan
Reinh. Lotheißen, Hauptmann à la suite
Um zahlreiche Beteiligung und um gütige Antwort wird bie
Der Beſenbinder
Karl Bernhardt
ſpäteſtens 16. Mai 1913 höflichſt gebeten
1023
Sein Töchterchen
Erna Stoffer
Zu Vortrag und Ausflug ſind die Familienangehörigen de
Der Ratsälteſte
Auguſt Kräger
Lank,
Mitglieder und eingeführte Gäſte willkommen.
Der Vorſtand
Der Wirt
L. Schützendor
Hede Schaub
Wirtstochter
Die
Zu der am Sonntag ſtattgehabten Feſtveranſtaltung für der
NMes
Der Schneider
Ad. Jungmant
kath. Kirchenbau in Beſſungen ſind uns über Erwarten die
urngemeinde Darmaskesate
Die Stallmagd
Ilka Alkowic
zahlreichſten Beweiſe der Teilnahme und des freundlichſten Entgegen=
Erſter
Tor=
kommens zugegangen. Die Spenden floſſen von allen Seiten und
Ludwig Wenzel
Heute Samstag Abend
Zweiter) wächte
Cornel. Dobski
insbeſondere die Herren Geſchäftsinhaber haben uns in großmütigſter
findet
Eine Frau
Käthe Müller
Weiſe unterſtützt und mitgeholfen, den künſtleriſchen Entwurf des
Ratsherren und Ratsfrauen
Herrn Architekt Becker ſo ſchön auszuführen. Durch das Bemühen
Bürger u. Bürgersfrauen,
Hand=
der Tanzmeiſterin Frau Georg kamen der Kinderreigen und der
werker, Spielleute, Burſche,
Mäd=
oberheſſiſche Bauerntanz zur ſchönſten Geltung. Auch die andern
chen, Kinder, Volk
künſtleriſchen Darbietungen und humoriſtiſchen Vorführungen trugen
Kondtb Vorbammung
Orcheſter=Vorſpiel im 1. Akt: Der
in hohem Maße zur Verſchönerung des Feſtes bei. — Dem Einzelner
Königsſohn, im 2. Akt:
Hellafeſ=
dafür zu danken, iſt unmöglich. Uns aber iſt es Herzensbedürfnis
ſtatt.
u. Kinderreigen, im 3. Akt:
Ver=
dem tief empfundenen Dank für die ſo überaus großmütige Beteiligung
Zu zahlreichem Beſuche ladet ein
(10217
Spiel
dorben
„
Geſtorben
-
(B10288
auch öffentlich den wärmſten Ausdruck zu verleihen
Der Redewart.
manns letzter Geſang
Frl. Betty von Bothmer. Frau von Bothmer.
Nach d. 1. u. 2. Bilde je läng. Pauſe
Frau Rechnungsrat Graubert.
Gewöhnliche Preiſe
Verein
Walderholungsſtätte Darmſtadt. E.
V.
Proſzeniumsloge 6.10 M.,
Mittel=
loge 6.10 M., Balkonloge 5.10 M
Zu der Freitag, den 9. Mai, nachmittags 4½ Uhr im
Stadt=
Erste Frosse
I. Rang 4.60 M., II. Rang: 1.—6
haus (Rheinſtraße 18) ſtattfindenden
(10328
Reihe 2.60 M., 7. u. 8. Reihe 2.05 M.,
Sperrſitz: 1.—13. Reihe 4.10 M.
ordentlichen Mitgliederversammlung
14.—20. Reihe 3.30 M., Parterre
ungemlene Zwershandeschau
1.—5. Reihe 2.80 M., 6.—8. Reih
geſtatten wir uns, die Vereinsmitglieder ergebenſt einzuladen
2.25
M., Erſte Galerie 1.25 M.
in Frankfurt a. M.
Tagesordnung:
Zweite Galerie 0.65 M
1. Entgegennahme des Geſchäftsberichts
Anf. 7 Uhr. Ende gegen 10½ Uhr
im alten Senkenbergmuseum.
2. Abnahme und Genehmigung der Jahresrechnung.
Kartenvk. v. 10½—11
u. v. 6 U. an.
3. Wahl des Vorſtandes
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Anmeldungen von Hunden bei
4.
Wahl von zwei Rechnungsprüfern für das laufende
(1032a
Montag, 5. Mai. 166. Ab.=Vſt
Geſchäftsjahr
C 42. Hebbel=Zykl. II. Abt.
Schäfergaſſe 15,
H. Krieg
Frankfurt a. M.
Darmſtadt, 1. Mai 1913
„Die Nibelungen” (III. Abt.)
in der Geſchäftsſtelle, Elbeſtr. 36
Kleine Preiſe. Anfang 7 Uhr
70
Der Vorſtand des Vereins Walderholungsſtätte Darmſtadt.
Dienstag, 6. Mai. (Kein
und P. Leicher, Schauleiter, Kriftel i. T.
Mueller, I. Vorſitzender
Vorſtellung.
Mittwoch, 7. Mai. 167. Ab.=Vſt.
Standgeld per Hund 3 Mark.
1n 0
B 42. Hebbel=Zykl. III. Abd
Groher Sdar der Aechnischen Hochschule, Darmstad
Gaſtſpiel von Tereſina Oſter
Montag, 5. Mai, abends 8 Uhr
Neu einſtud.: „Judith=
Jn.
dith: Tereſina Oſter. Kleine Pr.
Anfang 7 Uhr.
4
O
Leipziger Lebensversicherungs-Gesellschaft
Aus dem Spielplan.
Verdag mir Mlcntbkdef!
Donnerstag, 8. Mai. 28.
Volks=
auf Gegenseitigkeit (Alte Leipziger) Gegr. 1830
vorſtellung zu ermäßigten Preiſen.
Versicherungsbestand mehr als eine
„Wenn ich König wäre!
Rhyihmus und Ausdruck des Körpers
Vorverkau
Anfang 7½ Uhr
bis einſchließl. Mittwoch, 7. Mai,
Milliarde Mark
nur im Verkehrsbüro (Ernſt=Lud
und
Korperliche Erzienung
wigsplatz). Verkauf der noch
vor=
von
Deckungsmittel 400 Millionen Mark.
handenen Karten an der Tages=
Bestes Prämien- und Dividendensystem.
kaſſe im Hoftheater am Tage de
Max Merz,
2
Vorſtellung, vorm. von 9½ U. ab
Direktor der Elizabeth Duncan-Schule
Unanfechtbarkeit:: Unverfallbarkeit:: Weltpolice.
Karten à 50 Pfg. im Verkehrsbüro, Schloßplatz, und
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Vertreter: G. Beyser, Darmstadt
Bergsträßers Hofbuchhandlung.
(1031
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Bruchwiesenstrasse 4.
(886a
Möbelbürsten
Corükfstiar
Staubbesen
Sonntag, den 4. Mai 1913
Handfeger
Achtung!
Achtung!
im Mathildenhöhſaale, Dieburgerſtraße 26,
Schrubber (10332a
Großer Fleiſch=Abſchlag.
von nachmittags 4 Uhr ab
Lambrisbürsten
Ia. Ochſenfleiſch
per Pfund 78 Pfg
,
Ia. Schweinefleiſch
86
..„,,,
ꝛc. kaufen Sie am beſten im
74
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„
Großes Tanzkränzchen.
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15
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Hierzu ladet freundlichſt ein
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Breitwieser, Kaiſermühle
ſchine, Fleiſchmaſch., Waſch=
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Bütte, Brandkiſte, 3 teilig, gebr.
täglich geöffnet. (*11895
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(*11637ms
billig zu verk. Karſtr. 38, I. (*11936sc
Waldſtraße 11, II.
Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913.
Seite 25.
ſportfreunde haben. Von dieſem Grundſaß geleitet, hat
mon, Seapire, Sauchrie. — Preis von Königſeint 60
Oliffart.
der Velociped=Klub Darmſtadt
die morgen
Mark, Diſtanz 1400 Meter: 1. Herrn A. v. Köppens Ba=
Sonntag ſtattfindenden Rennen arrangiert. Das
In=
ſalt II (H. Teichmann), 2. Caſa (O. Müller), 3. Sara
tereſſe iſt allenthalben ſehr groß; der Gau
IX des Deut
(Blades). Tot. 37110, Pl. 17, 16310. Unpl.: Anblick.
ſchen Radfahrer=Bundes, welcher eine
Gautages=Fahrt
Wiesbadener Frühjahrs=Handikap; 12000 Mark, Diſtanz
am Sonntag nach der Bergſtraße macht,
1600 Meter: 1. Frau F. Homolkas Arthus (Sumpter),
wird deshalb
gleichfalls die Rennen auf dem Rückwege
2. Juwel (Blades), 3. Trotz (Schläfke). Tot. 137110, Pl. 51
beſuchen. Auch
der Vorverkauf iſt günſtiger, wie bisher, ſo
19:10. Unpl.: Induſtrie Colleoni, Quirl.
— Preis vom
daß dem
Ve=
lociped=Klub Darmſtadt morgen ein volles
blauen Ländchen; 3800 Mark, Diſtanz 1000 Meter: 1. Herrn
Haus
beſchie=
den iſt. Hoffen wir, daß diesmal nicht der Regen Sieger
H. Schmidts Mattiacum (Sumter), 2. Königsleutnant
bleibt, ſo daß die Beſtrebungen des Velociped=Klubs
(H. Teichmann) 3. Drakon (Schläfke). Tot. 62310, Pl. 21,
18:10. Unpl.: Traviata, Courſchleppe, Abendſtern. Hals
Darmſtadt auch mit einem ſchönen Renntage belohnt
werden.
bis 2 Lg. — Preis von Schlangenbad; 3000 Mark Diſtanz
3000 Meter:
1. Lt. Goeſchens Coral Wave (Putlitz),
sr. Pferderennen. Wiesaden, Marcobrunner Preis;
2. Avoncroft
(Schmidt), 3. Bona (Martin). Tot. 101:10,
4000 Mark, Diſtanz 1000 Meter: 1. Königl. Württemberg.
Pl. 43, 24:10.
. Unpl.: Marotte (4), Tecoma, Vagabund.
Privat=Geſtüt Weils Traum (Schläfke), 2. Norton Con
1
3—1
Preis von der Eiſernen Hand: 6000 Mark
Lg.
(Rex), 3. Rohrſperling (H. Teichmann). Tot. 17110, Pl.
Diſtanz 3000 Meter: 1. Frl. K. Schilds The Faming Tin=
12, 13:10. Unpk.: Felſenburg. Sicher,
.1—1½ Lg.
man (Wurſt), 2. Haematite (Schmidt), 3. Gruna (Kuttke).
Preis von Homburg; 5000 Mark, Diſtanz 1400 Meter: 1.
Tot. 46:10, Pl. 16, 15, 21.10. Unpl.: The Green Hand (4),
G.
Herren E. und
Buggenhagens Markus (Slade)
Beau Manoir (gef.), Nelſonia, Milon II (5), The Com=
2.
Deſpot (H. Teichmann), 3. Mattiacum (Sumpter)
paß. —2 Lg.
Tot. 25.10, Pl. 17, 22:10. Unpl.: Courier, Barbelle. Sicher,
Hamburg=Großborſtel. Eröffnungs=Ren=
1—2
—1½ Lg. — Preis von Oranien; 7500 Mark, Diſtanz
nen; 4800 Mark, Diſtanz 1000 Meter: 1. Herrn Strauch
1600
Meter: 1. Herrn A. von Schmieders Nachtſchatten
tenent ne
manns Salut (Yeomans), 2. Parvati (Meatherdon)
(O. Müller), 2. Quirl (Blades), 3. Artus (Sumpter).
3. Landsknecht (Oleijnik). Tot. 70:10, Pl. 32, 24, 50:10
Tot. 12110, Pl. 10, 11110. Unpl.: Kalmann. Sicher, ¾—½
Unpl.: Laune, Domherr, Planet, Bora, Was ihr wollt,
2
Länge.
Frankfurter Handikap; 5000 Mark, Diſt. 1200
GEoaé A. JASMATZI AKI. GES.
Strohblume, Lehnsgräfin, Melone. Sicher
½—/ Lg.
Meter: 1.— Dr. Fr. Rieſes Königsleutnant (H. Teich=
ORESDEN
Harveſtehuder Steeple=Chaſe; 4000 Mark, Diſtanz 3200
mann), 1.— Graf Reventlows King Baſalt (F. Bullock),
Grösste deutsche Cigareffenfabrik
Meter: 1. Herrn Katzs Aſtree III (Herr Herfildt),
3. Traviata (Schläfke). Tot. 12:10, Pl. 14:10 (Königs
II, 10205
2. Böske (Lt. v. Platen), 3. Incitatus (Lt. Graf Bau
leutnant); Tot. 11:10, Pl. 14:10 (King Baſalt). Unpl.;
diſſin). Tot. 20:10, Pl. 16, 66310. Unpl.: Titi II Brar=
Abendſtern, Geraldine, Brunonia. Totr.—1 Lg. —
Ver=
field, Plenty. Kampf, Kopf—½ Lg. — Mai=Rennen:
loſungs=Rennen; 4400 Mark. Diſtanz 1400 Meter: 1. Herrr
Sport, Spiel und Turnen.
6000 Mark, Diſtanz 1400 Meter: 1. Herrn Lindenſtaedts
P. Pakheiſers Dora (O. Müller), 2. Räuber I (Sumpter),
Zampieri (Burns), 2. Premier (Lane), 3. Jack Horner
Olympiſcher Sport. Die am Himmelfahrtstage in
3. Brennus (Brederecke). Tot. 49110, Pl. 14, 14, 12210
(Torke). Tot. 21:10, Pl. 11, 11. 12:10. Unpl.: Gallier,
Frankfurt vom Frankfurter Fußballverein veranſtalteten
Unpl.: Nortrud, Cicero, Baſtian (4), Flower ſeller. Sehr
Triſtan, The Proud Prince, Self Control. Ueberlegen
Erſtlings=, Anfänger= und Junioren=Wettkämpfe hatte
ſicher ¾—1½ Lg. — Mombacher Jagd=Rennen;
Ehren=
bis 2 Lg. — Frühjahrs=Rennen; 6000 Mark, Diſtanz 160
auch der Fußballklub „Olympia‟=Darmſtadt recht
zahl=
preis und 3500 Mark, Diſtanz 3000 Meter: 1. Herrn Fields
Meter: 1. Graf Seidlitz=Sandreczkis Imperator (Lane)
recht beſchickt. Trotzdem drei ſeiner ausſichtsreichſten Be=
Ocean (Lt. v. Moßner). Tot. 12:10. Unpl.: Oberleutnant
2. Ninive (Bismarck), 3. L’Amour (Shurgold). Tot. 45:10
werber noch im letzten Augenblick durch berufliche Pflichten
(angeh.). Zwei Pferde liefen. — Preis vom Feldberg
Pl. 20, 27110. Unpl.: Pelikan, Nabob Corvette. Sicher
an der Beteiligung verhindert wurden, konnte „Olympia=
Ehrenpreis und 300 Mark. Diſtanz 3600 Meter: 1. Herrn
1—2 Lg. — Amſinck=Memorial; 11000 Mark, Diſtanz 2000
doch zwei 2., fünf 3. und zwei 4. Preiſe erringen. Die am
J. M. van Marles Cape Florizel (Lt. Graf Holck), 2. Te
Meter: 1. Herrn Balduins Papyrus (Weatherdon),
Vormittag ſtattgefundenen Vorkämpfe ließen zwar ein
nedos (Lt. v. Bock und Polach), 3. Tubereuſe. Tot. 38:10
2. Franzisko (Lane), 3. „17½ (Burns). Tot. 81:10, Pl. 23,
noch beſſeres Abſchneiden erwarten, aber leider verſagten
Pl. 18, 19110. Unpl.: Roſa Canina, Gleam (4). Sicher
27, 14:10. Unpl.: Rex II, Livadia, Roi Negre, Bob,
Kreu=
nachmittags bei den Hauptkämpfen einige Teilnehmer, wie
1—8 Lg
zer. Kampf, ¾4—½ Lg.
.— Jungfern=Rennen; 4800 Mark,
es ſchien, infolge Ermüdung.
Wiesbaden, 1. Mai. Preis von Johannisberg:
1.
Diſtanz 1400 Meter:
Herrn Balduins Monolog
* Darmſtädter Sportklub 1905. Am Sonntag findet
4000 Mark, Diſtanz 1200 Meter: 1. Herrn Kuttkes Felſen=
(Weatherdon), 2. Carolus (Warne), 3. Arioviſt (Ricc).
auf dem Sportplatz am Alten Schießhaus ein
hochinter=
burg (Bleuler), 2. Auvergnat (Groneberg),
3. Anleihe
Tot. 61.10, Pl. 26, 19110. Unpl.: Patſy Auguſt von
eſſantes Wettſpiel ſtatt. Der Sportklub empfängt die erſte
(Raſtenberger). Tot. 84:10, Pl. 33, 27110. Unpl.: Ukas.
Wichendorf. Leicht 2—3 Lg. — Ohlsdorfer Jagd=Ren
Mannſchaft des Sportvereins Höchſt a. M. als Gaſt. Dieſe
Flor Fina. — Loreley=Rennen; 4000 Mark, Diſtanz 1400
nen; 4000 Mark, Diſtanz 3200 Meter: 1. Lt. Graf Strach=
Elf genießt in Sportkreiſen einen guten Ruf.
Meter: 1. Freiherrn v. Richthofens Nap (O. Müller)
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3.Mai 1913.
Seite97.
uſt em =Aaſiedel des Dreiwe,
gehe und ſeegt, es ſollt jedes zu dem Ausflug etwas dezu
Deß is werklich e Idill,
gewe bis zu dem un dem Bedrag, un dann legt mer den
Was der aane hott zu wenig,
ganze Kitt uff aan Haufe und ſeegt: So, jetzt mache mer
—
Hott der annere zu viel.
dodefor all’ mitanner, ob aaner wos eigelegt hott
Die „Maulfuwwel” ſchbielt „der Hannes”
odder net, en Ausflug, ſo maan ich emol, es dhet dodorch
Ja, mer ſollt es glawe kaum.
vor allem emol die Kameradſchaftlichkeit unner de
. ...z
Mit de Hend robbt er noch Giddah,
Kinner gepflegt werrn. Es kimmt net druff a”, ob mer
Mit de Fieß de Schellebaum.
en weite Ausflug macht, ſundern Herz un Gemied ſoll
Un noch e gemiſchter Kohr
Ge
ebbes debei broffidiern. Der Sinn for de Naduhr un
Dreegt „Das ſtille Tal” uns vor;
ihr Scheeheite ſoll debei geweckt werrn. Awwer es brauche
Un e erſter Baß voll Luſt
bei ſo eme unſchuldige Vergniege net die ſozziale Unner=
Drickt e Sobreenche an die Bruſt.
ſchiede in Erſcheinung zu drede
Gott, wann ich doch noch an unſer Schulausflieg
Noochmitdags um Uhrer ſiwwe
denk, wos wor mer do ſo beſcheide. En Ranke Brot un
Geht es widder langſam haam.
for zehn Pennig „Dreimol um de Makbrunne rum” deß
Voller Staab die ganze Klaader
hott for de ganze Dag gelangt. Freilich, domals war
Un die Glieder lennelahm.
Sa.
gach die Worſcht noch billiger, do is ſe net gewoge worrn,
Uff em Hut en griene Biſchel,
undern mer hott eifach en Zibbel in die Hand krickt,
Schnookeſtich im ganz Geſicht,
dann is mer de Dier enausgelaafe, un wann des Stid
Un ſtatt Blume bringt e mancher
lang enug war, hott der Metzjer eifach die Ladedier zu=
Nor mit haam e gaſchdig „Ficht”
geſchmiſſe, un do is de Worſcht gewiſſermaße automadiſch
über 34,000 ähnlich lautende ſchrktliche Anerkennungen!
Dhut aam noochher alles weh
abgepetzt worrn. Wer do nadierlich orndlich laafe konnt
War doch der Schbaziergang ſchee,
hott des greeßte Stick krickt. Dann hott mer ſo e zwaa=
Un mer hott ſich amiſiert
ſchleeferig Bodaniſierbix umgehenkt un is losgeſtolwert.
Daß mer’s verzeh Dag kang ſchbiert
Awwer wie geſagt: wann’s heitzudag kaa Geld koſt, is es
net ſchee. Deß is net nor bei de Kinner ſo, aach bei de
Das Liedche werd nooch dere bekannte Melodie ge=
-
Broße
ſunge: „Als wir 1870 ſind nach Frankreich ausmarſchiert
No, abgeſehe vun allem die Lieb zu unſerm deitſche
un wann’s aach valleicht dem aane odder annern bekannt
Wald is awwer drotzdem die alte gebliwwe. Schun die
is ſo kumm ich doch, gudmiedich wie ich nu mol bin, dem
alte Deitſche ſin am Himmelfohrtsdag in de Wald gange,
Briehinkels
Sunndags=
allgemeine Wunſch vun e paar Verehrer nooch un loß
um ihre rauhbauzige Gedder allerhand zu obfern. Un
es hiermit in Druckbuchſtawe erſcheine, um damit, daß
nit eme heilige Schauder, mit ere richdige Genshaut
Noochmitdags=Bedrachtunge.
ſich net ewig iwwer die Verfaſſerſchaft geſtridde werd, un
unner ihrm Bärnfell ſin ſe uff de Herrgottsberg gezoge,
damit ich net alleritt dewege Auskunft gewe muß. Mir
un wann ich aach grad net debei war, ſo kann ich doch uff
Wann’s am Himmelfahrtsdagmorjend
geht’s alſo grad wie em „Briefkaſteunkel” un wer ſich
Ehr un Seeligkeit beſchweern, daß ſe bei ihre Gelage kaa
Net grad Backſtaa rejene dhut,
etzt defor intereſſiert, der mag ſich’s erausſchneide.
Budderbrot= un Worſchtbabiern, kaa Kaffee=, Bier=, Sel=
Macht en Heiner ſein Schbaziergang,
Im iwrige ſchildert des Liedche en Himmelfahrtsdag,
terswaſſer= und Schnabsflaſche, kaa Eier= un kaa Ora’ſche=
Dann deß leihd em ſo im Blut
wie mern’ noch vor fuffzeh, zwanßig Johr „gefeiert” hott
ſchale liejé hawwe loſſe, wie das die heidige alte un junge
Manche mache aach e Nachtduhr,
Awwer ſo, wie der „Aaaſiedel” ſich’s gefalle hott loſſe
Deitſche ſo gern mache. Ja, es gibt ſogar e ganze Maſſe
Doch ich maan, daß weer net ſchee;
miſſe un is der Neizeit entſprechend erumgekrembelt
Igel, die wo ſich dodezu extra die ſcheenſte Plätzcher eraus=
Erſtens krickt mer do de Schnubbe,
worrn, ſo hott ſich aach der ganze Wanderdrieb geennert
uche, un die Wildſäu im Pak, die wiſſe ganz genau, wo
Un dann dhut mer aach nix ſeh!
Domals war de Odewaldklub blos e „Klibche” es hott
ſe Mondags morjends hiegeh miſſe, um des Iwwrig
Morjends ſo um halwer Fimf,
gach kaa „Wandervögel” gewe, die wo wie die Wilde mit
bleibſel vun ihrne zwaabaanige Kollege zu verzehrn. Ei,
Do macht mer ſich uff de Strimbf,
lange Hoorn, Giddah un Kochdibbe dorch de Wälder,
do gibt ſich unſer Forſtverwaltung un de Verſcheenerungs
Die Famillje, groß un klaa,
dorch de Aue geſtreift ſin; die „Pfadfinder” hawwe noch
verein Mieh un henkt gud Geld dro, um uns die Scheen=
Es is heit alles uff de Baa.
net den deitſch=franzöſiſche Stadußkoh zum Wackeln
ge=
heite vun unſerm Wald voll un ganz zu erſchließe, un ſo
bracht, un die Biewel(!)krenzcher” hawwe noch
Geſindel fiehrt ſich dann drinn uff, als weern ſe de
Vorneweg, do macht de Vadder
— Kumme Se
kaa „Kriegs(I!)ſchbiele” vera’ſtalt.
haam, un dhun en verſaue, ſo daß mer allemol Mondags=
Mit dem ganze Kinnerpack
emöl heit ſo eme Jungdeitſchlandborſch un ſage Se, Se
morjends e Kummbanie Butzweiwer enaus ſchicke kennt.
Dann der kennt Eich Wähk un Schnaaſe
wollte en Dagesausflug uff de Aaſiedel mache, der dhut
e
De Odewaldklub hott aach am Schlambelwähk
Wie ſein eigne Hoſeſack.
Ihne heechſtens emol mitleidig iwwer die Axel a’gucke.
Versche a’bringe loſſe, un hott ſo zart und boediſch mit
Un im Kinnerwage ſchiebt dann
Imboniern kann mer dene Dobbcher domit iwwerhaubt
em Scheierdohr gewunke:
De Menagekorb die Fraa,
net mehr, un wann’s noch e bische ſo weider geht mit
WWand’rer, der Du Freude ſuchſt im Wald,
Hinnenoh, do macht de Balſer
dene „Jugend=Bewegunge” dann dhun ſe aach die
Tritt ein mit Ehrfurcht, ſchone ihn.
Mit de Ziehharmonika.
vädderlich Audoridhät nix mehr äſtimiern. Iwwerhaubt
Das Reis, die Blumen welken in der Hand gar bald,
Wann mer uff die „Kohlblatt” kimmt,
e Familljevadder, der wo ſo en paar halbwichſige Stoorn
Laß auch für andre grünen ſie und blüh’n.
Werd e Liedche o’geſtimmt
hott, der kann do wos weiß werrn, alleritt kimmt ſo
Un erſchalle heert mer bald:
So ſchee deß geſagt is, ſo wenig Zweck hott’s, deß kann
Seereiwer un braucht emol e Makker annerthalbmakk=
„Der liewe Gott geht dorch de Wald.
mer ewe widder däglich beobachte, wann ſe des junge
fuffzig. Un damit ewe ſo e Borſch net hinner ſeine
Laab ganze Bindel weis haamſchlebbe. Wann die arme
Kummrade zurick zu ſteh’ braucht, weerd dehaam in de
Leit außerm Walddag in de Wald geh un ſammle ſich das
Famillje an manchem gezwackt un geſpaart. Wann ewe
Nochernd geht es widder weider
dürre Holz, dann werrn ſie gleich uffgeſchriwwe, — awwer
an de Volks= odder Middelſchule en Klaſſeausflug gemacht
Dorch „Kranichſtaa” geht’s dorch,
ſo Leit, die wo die junge Aeſtcher abrobbe, mache noch
werd, do haaßt’s eifach: For Bahnfohrt un Eſſe is ſounſo=
Un do kimmt mer noch me Weilche
zehmal mehr Schade un gehe meiſtens unbehelligt haam.
viel mitzubringe. Die arme Borſch awwer, dene ihre
Naus auf die „Dianaborg”
Do miß: jeder Schutzmann das Recht hawwe, diejenige,
Eltern dofor ewe „ſounſoviel” net iwwrig hawwe, die
Un do freegt die Ottſch de Vadder:
die wo mit ſo eme Bindel jung Laab uff de Gaß agedroffe
miſſe net nor an dem Dag in die Schul, ſundern ihr
Sieht mer heit kaa wilde Sau?”
werrn, daß er die uffſchreiwe derft, dann do helfe kac
empfenglich Kinnergemied werd do recht draſtiſch druff uff=
Ei, do vorne ſteht de Unkel,
ſcheene Verscher, do muß geknaaſt werrn, un alle
merkſam gemacht, daß es zwaaerlaa Menſche gibt, arme un
Den bedracht derr mol genau!“
Woch mißte die Nome vun dene veröffentlicht werrn im
reiche, un daß ſie demnooch in der Wahl ihrer Eltern
Weil der „Abbo” jetzt ſehr groß,
Blättche, die wo ſich en derardige Waldfrewel zuſchulde
recht unvorſichdich geweſe ſin. Needich is des abſolud net
Geht die Fidderung gleich los;
kumme dhete loſſe. Do dhets uffheern, un wer ewe net
(dann deß merke ſo noch frieh genug!), un de Famillje=
Als mer grad debei ſo ſchee,
heern will, ſoll fiehle!
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ſinn dhuts aach net grad pflege. Awwer wann mer her=
Do kreiſcht de Heiner: „Ui, e Reh!”
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2. Beilage zum Darmſtädter Taablatt.
§ 102.
Samstag, 3. Mai.
1913.
ſchaffen. Die
M ee
Stimmung konnte ſich daher auch auf die
Mittwochs=
en
Alkali Weſteregeln und Zellſtoff Waldhof haben Kurs=
Abendkurſe übertragen und es erfolgten auf allen
Ge=
einbußen, während Motorenfabrik Oberurſel weiter ge=
OGlenl
S
bieten, wenn auch nur kleinere, Kursbeſſerungen. Am
ſucht waren und höher ſchließen. Benz bis etwa 251 ge=
Kinder auch bei rauhem Wekker gern,
Geldmarkte iſt die unſichere Situation auch nicht ſpurlos
nannt.
ohne an eine Erkälkung und ihre Folgen
vorübergegangen und der Privatdiskont erhöhte ſich au
Am Kolomalmarkte wichen Pomona auf 760, Kold=
(210
zu denken. Aengſtliche Mütter halten ſie
20
4½ Prozent. Dabei brachte der Mittwoch dadurch eine
2e
nialanteile für Südweſtafrika auf 650. Nach einer
offi=
dann gern im Zimmer, obwohl die
Zimmer=
beſondere Ueberaſchung, daß ſich vorwiegend in Berlin
ziöſen Kundgebung des Bürgermeiſters von Madeid.
luft ſie verweichlichk und zu Erkältungen
plötzlich ein kurzfriſtiger Geldbedarf geltend machte, wo=
Z
e
wird die Finanzlage der Stadt in optimiſtiſcher Weiſe
noch eher geneigk macht. Bichtiger iſt es,
bei bis 6 Prozent und darüber für tägliches Geld bewilligt
dargelegt und der Zinſen= und Amortiſationsdienſt aller
ihnen bei ungünſtiger Witterung einige der ausgezeichneten
Wyberk=
wurde. Aus der recht lebhaften Nachfrage nach Geld
ſtädtiſchen Schulden als regelmäßig angekundigt
Tabletten zu geben, die die Atmungsorgane kräftigen. Unentbehrlich
aus der Provinz ſpielte die Verſchärfung der politiſchen
Aus Wien wurden bei Wochenabſchluß beſſere Kurſe,
ſind die Wybert=Tablekten bei eintretendem Huſten, den ſie raſch
Lage eine gewiſſe Rolle und man erſieht die Abſicht, ſich
ſowie eine günſtigere Auffaſſung der Situation gemeldet,
und ſicher vertreiben; ſie koſten in allen Apotheken und Drogerien
angeſichts der veränderten Verhältniſſe abermals un
ſo daß auch hier eine werter feſtere Stimmung Platz
1 Mark pro Schachtel. Niederlagen in Darmſtadt: in
ſämt=
reichlicheren Mitteln verſehen zu müſſen. Ferner darf
greifen konnte und es erfolgten auf allen Gebieten
Kurs=
lichen Apotheken; Drogerie von Fr. Beckenhaub, Kirch=g
nicht außer Acht gelaſſen werden, daß die Anſprüche an
erholungen, Benz bis 255, Kleyer bis 448, Höchſter
Farb=
ſtraße 27; Drogerie Gg. Liebig & Co., Luiſenſtraße 4.
den Geldmarkt, insbeſondere für Anlagewerte, ſehr groß
werke bis 648 Badiſche Anilin bis 581 Deutſche Gold=
Drogerie
Martins=Drogerie, Pankratiusſtraße 41;
waren und nach dieſer Richtung hin zunächſt wohl wieder
und Silber=Scheideanſtalt bis 661, Daimler bis 349
Chr. Schwinn, Rheinſtraße 8: Drogerie C. Watzinger,
etwas Ruhe eintreten muß, um neue Vorräte anzu=
Kunſtſeide waren 57½2. Die internationale Baugeſell=
Wilhelminenſtr. 11; Central=Drogerie, Eliſabethenſtr. 30.
ſammeln. Wenn auch die hochverzmslichen
Induſtrie=
ſchaft Frankfurt a. M. verteilte wie im Vorjahre 12 Pro=
Obligationen, ſowie verſchiedene Stadtanleihen ꝛc. ohne
zent auf die Stamm= und Prioritätsaktien,
weiteres bisher genommen wurden, ſo iſt doch jetzt eine
Von Loſen notieren: Augsburger 34,10,
Braun=
Ermüdung unverkennbar. Nachdem auch die Anſprüche
Handel und Verkehr.
ſchweiger 196 B., Meininger 35, Genua 205 B.,
Türkiſche
bei der Reichsbank neuerdings gewachſen ſind, iſt vor der
163½, Freiburger 120 B., Ungariſche 362.
Mailänder
H. Frankfurt a. M., 2. Mai. (Börſenwochen=
Hand an eine Diskont=Ermäßigung nicht zu denken. Das
45=Frs.=L. 135, Mailänder 10=Frs.=L. 36 B., Venediger
bericht.) Die abgelaufene Geſchäftswoche bot in den
Gleiche läßt ſich auch von der Bank von Frankreich ſagen,
58 B., Raab=Grazer Anrechts=Scheine 38,30. in
Reichs=
erſten Tagen ein ſehr bewegtes Bild und die Tendenz
die einen großen eigenen Bedarf des Landes zu
befrie=
mark: Gothaer Prämie II 116,50 B., Madrider 73.
geſtaltete ſich dabei zeitweilig zu einer ausgeſprochen
digen hat.
Donau=Regulierung 164 B., in Prozent. Ferner ſchließen:
flauen. Allerdings hatte man alle Urſache dazu, verſtimmt
4proz. Reichs (unkündbar bis 1925) —,—
Zu den Einzelheiten des Verkehrs übergehend
4proz. Reichs
zu ſein, nachdem die Botſchafterkonferenzen in London
(rückzahlbar 1918) 99,80, 3½proz. Reichs 86,70, Zproz.
waren Deutſche Renten und beſonders die 3½prozentigen
bisher ohne alle Entſchlüſſe verliefen und Oeſterreich
Reichs 76,15, 4proz. Heſſen von 1899 98, 4proz. Heſſen von
und 3prozentigen Gattungen ſchließlich durch größere Ab=
Man
ſchließlich am Ende ſeiner Geduld angelangt iſt.
1906 97,70, 4proz. Heſſen von 1908/09 97,30, 4proz. Heſſen
gaben gedrückt, ebenſo zum vorwiegenden Teil die
Aus=
darf aber nicht außer Acht laſſen, daß eine ganze Anzahl dec
(rückzahlbar 1921) 99 3½proz. Heſſen 85,55, 3proz. Heſſen
ländiſchen Staatsfonds, von welchen nur die 5prozentigen
verbreiteten Zeitungsnachrichten vielleicht doch nicht ſo
73,70, 4proz. Darmſtädter 96,50 G., 3½proz. Darmſtädter
Bulgaren eine bemerkenswerte Feſtigkeit bekundeten.
ernſt zu nehmen ſind, vielmehr die allzu eifrigen Reporter
87 G., 4proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 18—23) 97,90 G.,
Ueber das Subſkriptionsergebnis auf die letzten
aufge=
oftmals, entweder zu optimiſtiſch oder alzu peſimiſtiſch
4proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 24—25) 98,10 G.,
legten 4½prozentigen Oeſterreicher Staatsanleihen,
ver=
berichten. Dies hat man ja bei der Uebergabe von Sku=
3½proz. Heſſ. Land.=Hyp=Pfdbr (S. 3—5) 85,70 G., 3
½=
lautet bisher nichts definitives, da die politiſchen
Vor=
tari erfahren, wo angeblich die ernſteſten Kämpfe
ſtattge=
proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 9—11) 85,80 G., 4proz.
gänge vielfach die Zeichner zurückhielten, doch hört man,
funden und ſchließlich alles nur eine gut geſpielte Ko=
Heſſ. Kommunal=Pfdbr. (S. 10—12) 9790 G 4proz. Heſſ.
daß mindeſtens die Hälfte mit Sperrverpflichtungen
ge=
mödie war! Die anfangs noch als gefährlich beurteilte
Kommunal=Pfdbr. (S. 13—14) 98,10 G., 3½proz. Heſſ.
nommen wären. Bankaktien ſchließen mehr oder minder
Situation begegnete dann auch Mittwoch einer weſentlich
85,90 G., 3½proz. Heſſ.
Kommunal=Pfdbr. (S. 1—3)
niedriger.
beruhigteren Auffaſſung, die ſich beſonders darauf bezog,
Kommunal=Pfdbr. (S. 4) 85,80 G. Darmſtädter Bank
Von Transportaktien lagen Südd. Eiſenbahn=
Geſell=
daß die Ausführung des Beſchluſſes, Skutari für das zu=
115½, Süddeutſche Eiſenbahn=Geſellſchaft 128.
Südd.
ſchaft recht feſt, während Hamburger Paketfahrt, Nordd.
künftige Albanien zurückzuerhalten, vermutlich nicht zu
Immobilien=Geſellſchaft (Mainz) 55,50 G.,
Lederwerke
Lloyd, Oeſterreichiſche Staatsbahn und Lombarden bei
internationalen Verwicklungen führen dürfte. Eine ſehr
Lack= und
vormals Spicharz (Offenbach a. M.) 63 B.,
ganz bedeutenden Umſätzen weſentlich im Kurs
einbüß=
bemerkenswerte Stütze für die zuverläſſigere Beurteilung
274 G.,
Farbenfabriken Schramm (Offenbach a. M.)
ten. Auch das Montangebiet war ſehr bewegt und matt.
der politiſchen Lage wurde in der Meldung gefunden,
Faber und Schleicher A.=G. Offenbach a. M.
131 G.
Zu den ſtarken Abgaben der Spekulation, kamen auch noch
daß Italien ſich dem militäriſchen Vorgehen Oeſterreichs
South=
Chemiſche Mühlheim a. M. 69 Schantung 133¾,
unbefriedigende Nachrichten vom amertkaniſchen
Eiſen=
gegen Montenegro anſchließen werde. Das gilt als eine
Weſtafrika 127,80, Otavi=Anteile 112,25, Otavi=Genuß=
und Stahlmarkt. Danach zeigen dort die Käufer große
weſentlich günſtige Wendung in der verwickelten
Kon=
ſcheine 81, 4½proz. Ruſſen 99,80, 4proz. 1880er Ruſſen
Zurückhaltung, in Band= und Formeiſen iſt das Geſchäft
ſtellation, man vermutet, daß dieſer Anſchluß nicht ohne
88,20 B., 4proz. 1902er Ruſſen 89,60 3¼proz. Ruſſen
ruhiger geworden, die Prämien verſchwinden mehr und
vorherige Fühlungnahme mit maßgebenden Großmächten
87 G., 3½proz. Ruſſen 78¾4, 3proz. Ruſſen 73½ B.,
mehr. Die Blechpreiſe ſtellen ſich niedriger.
Goldani=
ſpeziell mit England, erfolgt ſei. Daß Oeſterreich ſich nun
4proz, untfiz. Türken 86½, 4proz. Adminiſtrations=
Tür=
ſierte Bleche gaben 2 Dollar und Schwarzbleche um 1
mehr anſchickt, mit aller Energie den Willen der
Kabi=
ken 77,20, 4proz. Bagdad=Türken 80,10, 4proz. konvert.
Dollar nach. Nur für Stäbe auf Lieferung im Jahre
nette, an deſſen Ausführung es erheblich intereſſiert iſt,
Türken (1905/11) 76, 5proz. Bulgaren 99,30, 4proz. Ser=
1914 iſt eine Zunahme der Aufträge zu konſtatieren. Die
zur Geltung zu bringen, ohne ſich dem Vorwurf der
ben 88, 4½proz. Serben 80,10, Griechen von 1890 59,70 B.,
allgemine mattere Stimmung des Geſamtmarktes machte
Uebereilung ausſetzen zu müſſen, wurde ſympathiſch
Griechen von 1887 56,10, 5proz. Chineſen 99,50, 4½proz.
ſich auch vorwiegend für Kaſſainduſtriewerte geltend, die
begrüßt, dies auch deswegen, weil man in weiten Kreiſen
Chineſen 90,75, 5proz. Chineſen (Tientſin=Pukow) 93,40,
zum Teil ganz beträchtlich nachgaben, da auch vereinzelte
den dringenden Wunſch empfindet, endlich aus der an=
4½proz. Japaner 90,25, 4proz. Japaner 82½
Angſtverkäufe vorlagen. Die meiſten Elektrizitätsaktien,
haltend quälenden Unſicherheit heraus zu kommen und
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Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913.
Seite 34.
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[ ← ][ ][ → ] Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913.
Seite 35.
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teilnehmen: Bruno Hanuschke auf Hanuschke-
Ein-
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Tybelski auf Sachsen-Doppeldecker, Reinhard
Schré-
der auf Goedecker-Eindecker.
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und Passagierfahrten mit demselben, In Verbindung
hiermit findet ein Geschwindigkeits- und
Höhen-
wettbewerb, für den ein besonderer Preis ausgesetzt
ist zwischen Z.-Schiff und den Fliegern statt.
Auf-
gabe der Flieger ist es, das Luftschiff zu überfliegen.
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[ ← ][ ][ → ] Nummer 102.
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Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913.
Seite 39.
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Aapele zu Pfunglandt: Sonntag, vorm. um 7 Uhr=
8½ Uhr: Chriftenlehre (Mädchen). Pfarrer Wagner. —
Beichtgelegenheit. — Um ½8 Uhr: Amt und Predigt.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent Lic. Adolph. — Vor=
— Nachm. um ½ 2 Uhr: Andacht. — Montag um 5 Uhr:
3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
mittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarraſſiſtent
Maiandacht.
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Lic. Adolph.
Geborene. Am 12. April: dem Bäcker Karl Heider,
Pauluskirche: Vormittags um 8½ Uhr: Chriſtenlehre.
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Neue Niederſtr. 15, ein S. Ernſt Ludwig. Am 18.: dem
Pfarrer Rückert.
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Sunday after Ascension, 4th May 1913.
Schloſſer Auguſt Joachim Winkler, Moosbergſtr. 54,
dienſt. Pfarrer Rückert. — Vorm. um 11¼ Uhr: Kinder=
Divine Service will be held in the Hofkirche
eine T. Eliſabeth. Am 19.: dem Schuhmacher Ludwig
gottesdienſt. Pfarrer Rückert.
at 3,15 p. m.
Delp, Klappacherſtr. 66, ein S. Jakob Ludwig. Am
The Rev. H. M. de
SteCroix, British Chaplain at Heidel.
15.: dem Kaufmann Karl Auguſt Philipp Bading, Aha=
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 4. Mai,
berg, will officiate.
ſtraße 14, ein S. Eduard Johann. Am 19.: dem
Kauf=
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nach=
mann Konrad Heinrich Bach, Frankenſteinſtr. 60, eine T.
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. Reiſeprediger Schmidt.
Emmi Eliſabeth. Am 17.: dem Bäcker Heinrich Chriſtoph
Montag, den 5. Mai, abends um 8½ Uhr: Bibel=
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
ſtunde für Frauen. — Dienstag, den 6. Mai, abends
Daum, Tannenſtr. 37, ein S. Karl Wilhelm. Am 24.:
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
dem Taglöhner Gottlieb Baumann, Beſſungerſtr. 55,
um 8½ Uhr: Bibelſtunde für Jungfrauen und Blaukreuz=
Stadtgemeinde: 23. April: Dem Arbeiter Wilh
Bibelſtunde. — Donnerstag, den 8. Mai, abends um
ein S. Heinrich Ludwig. Am 18.: dem Maler Friedrich
Horn T. Eleonore, geb. 24. Dez. 25. April: Dem Magazin=
8½ Uhr: Bibelſtunde. — Samstag, den 10. Mai, abends
Geyer, Tannenſtr. 3, eine T. Erna. Am 21.: eine unehel.
arbeiter Emil Karl Jakob Keßler T. Eliſabeth Anna, geb.
um 9 Uhr: Bibelſtunde für Beamte.
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T. Gertrud. Am 22.: dem Hilfsarbeiter Johann Valen=
Zweig der
17. Febr. Eine uneheliche T. Elſe Luiſe, geb. 7. März 1912.
Stadtmiſſion (Beſſungerſtr. 88, Hth.). Sonntag, den
tin Ludwig Engel, Kiesbergſtr. 48, ein S. Auguſt. Am
Dem Zimmermann Johann Karl Chriſtian Lorenz S.
4. Mai vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
26.: dem Verſicherungsbeamten Wilhelm Bitſch Fran=
Ludwig, geb. 17. Nov. 1. Mai: Dem Straßenreiniger
— Nachm. um 3 Uhr: Bibelſtunde für Jünglinge.—
lenſteinſtr. 36, ein S. Wilhelm Michael. Am 23.: dem
Um
Johann Michael Wörlein T. Katharina, geb. 25. Jan.
4½ Uhr: Bibelſtunde für Jungfrauen. —
Bautechniker Jakob Beſt, Frankenſteinſtr. 36, ein S.
Freitag, den
25. April: Ein unehelicher S. Emil Paul, geb. 19. Juni.
9. Mai, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Walter Georg. Am 24.: eine unehel, T. Magdalena. Am
*8.: dem Kiefer Reinhard Gelfius, Nieder=Ramſtädter=
Johannesgemeinde: 27. April: Dem Schuh=
Evangekiſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43):
Sonnag,
ſtraße 118, ein S. Konrad Juſtus Reinhard.
macher Georg Mantel T. Eliſabeth, geb. 28. März. Dem
den 4. Mai, abends um 8¼ Uhr: Predigt. —
Dienstag,
Aufgebotene. Am 19. April: Ingenieur Julius Theo=
Hilfsſchaffner Wilhelm Buchhammer S. Wilhelm Jacob,
den 6. Mai, abends um 8¼ Uhr: Bibelſtunde.
Prediger
dor Berkemeier zu Rotterdam und Emma Sophie
Hed=
geb. 1. April. Dem Maler Gottardo Segantini T. Gra=
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5. Sept. 1912 zu Rom. 29. April: Dem Kantinenwirt
Gemeinde gläubig getauſter Chriſten (Baptiſten), Mauer=
Friedrich Karl Schütz zu Freiberg (Sachſen) und Emmy
Auguſt Beck S. Karl Hermann, geb. 29. März.
ſtraße 17: Sonntag, den 4. Mai, vorm. um ½10 Uhr:
Luiſe Nanny Amalie Herzberger, Wilhelmſtr. 20. Gärt=
Gebetsverſammlung. —
Vorm. um ½11 Uhr: Sonntags
Martinsgemeinde: 27. April: Dem Grund
ner Otto Hermann Franz Geubert, Roßdörferſtr. 199,
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Nachmittags um 4 Uhr: Feier des
Kinder=
arbeiter Johannes Hofmann T. Anna Marie geb.
und Margareta Sabina Hofmann zu Viernheim. Am
Bibeltags. — Mittwoch, den 7. Mai, abends um 8½ Uhr:
28. März. Dem Buchbinder Auguſt Wilhelm Möſer T.
25.: Briefträger Johannes Flaig Witwer, Tannenſtr. 27
Gebetsverſammlung.
Margot Elfriede Erna, geb. 16. Febr. Dem Flaſchenbier=
und Anna Margareta Bremer Witwe, geb. Krug, da
händler Peter Liſt T. Emma Auguſte, geb. 20. März
ſelbſt. Am 28.: Weißbinder Heinrich Stein, Ludwigs=
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
Dem Fabrikarbeiter Adam Hartmann S. Karl, geb
höhſtr. 31, und Anna Margareta Geisbauer
Hoffmann=
den 4. Mai, nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule. —
Um
6. April. Dem Taglöhner Chriſtoph Huthmann Sohn
ſtraße 49.
4 Uhr: Predigt. Prediger Lutz aus Frankfurt. —
Am 29.: Ingenieur Friedrich Wilhelm
Frei=
Chriſtian, geb. 3. April. Dem Taglöhner Georg Geier
Hoetbe zu Braunſchweig und Gertrud Adolfine Thekla
tag, den 9. Mai, abends um ½9 Uhr: Bibelſtunde. Pre=
T. Chriſtine Charlotte, geb. 8. Nov.
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Eheſchließungen. Am 19. April: Schriftſetzer Heinrich
Friedrich Knöll, Niederſtr. 7, und Margareta Buch=
Katholiſche Gemeinden
Stadtgemeinde: 26. April: Diplom=Ingenieur
müller, Beſſungerſtr. 75. Am 24.: Kirchendiener Georg
Karl Theodor Willibald Hamburger in Kreuznach und
6. Sonntag nach Oſtern, den 4. Mai 1913
Kropp Witwer, Hofgartenſtr. 8, und Lina Vöglin in
Friederike Amalie Helene Schweisgut. Bergaſſeſſor a. D
Kollekte für den Fürſorge=Verein
Schotten. Am 26.: Diplom=Ingenieur Richard Koch zu
Generaldirektor und Königl. Belgiſcher Konſul Wilhelm
St. Ludwigskirche: Samstag, den 3. Mai, nachmit=
Nürnberg und Apollonia Katharina Irene Meiſenzahl,
Keſten in Rotthauſen und Suſanna Karoline Theodore
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit
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Fey. Diplom=Ingenieur Richard Koch in Nürnberg und
heil. Beichte. — Um 8 Uhr: Maiandacht.
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Apollonia Katharine Irma Meiſenzahl. 27. April: Bau=
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur
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techniker Johann Georg Schönig und Adele Amanda
heil.
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7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr
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Martinsgemeinde: 27. April: Uhrmacher Kurt
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Geſtorbene. Am 18. April: Marie Eliſabeth Krä=
Moosmann in Magdeburg und Wilhelmine Vogt
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amt mit Predigt. — Um 11 Uhr: Akademiſcher
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dienſt. — Nachm. um 3 Uhr: Roſenkranz=Bruderſchafts=
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bauaufſehers i. P., 74 J., ev., Nieder=Ramſtädterſtr. 100.
24. April: Kirchendiener Georg Kropp dahier und Lina
tagen, abends um 8 Uhr: Maiandacht. — Am Samstag
Am 24.: Großh Landgerichtsrat i. P.
Geh. Juſtizrat
Vöglin zu Schotten.
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½ 8 Uhr: Taufwaſſerweihe. — Um ¼9 Uhr: Vigilamt.
Dr. jur. Karl Albrecht Weiß, 71 J., ev., Mathilden=
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag vorm.
ſtraße 42. Am 25.: Student Martin Vornoff, 25 J.,
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
—
½ 7 Uhr: heil. Meſſe.
Abends um 6 Uhr:
Mai=
um
ev., Kiesſtr. 110. Am 26.: Gutsbeſitzer Auguſt Riedeſel
Stadtgemeinde:
25. April: Reviſionsgehilfe
andacht.
Freiherr zu Eiſenbach, 57 J., ev., Wilhelminenſtr. 38.
Georg Friedrich Franz Schnellbächer, 27 J., ſtarb 22. April.
Kavelleder Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
30. April: Charlotte Bögel, led. Privatin, 83 J., ſtarb
7 Uhr: heil. Meſſe.
um
Gottesdienſtliche Anzeigen.
28. April. 1. Mai: Emma Soldan, geb. Lade, Witwe
Kapelle zu Nieder=Ramſtadt: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
des Apothekers, 69 J., ſtarb 29. April. 26. April: Mar=
Evangeliſche Gemeinden.
Singmeſſe mit Predigt
garethe Erna Trietſch, T. des verſtorb. Architekten, 8 J.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 3. Mai. nach=
Sonntag Exaudi, den 4. Mai 1913
ſtarb 24. April. 27. April: Johann Leonhard Kundinger,
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
Hofkirche: Kein Gottesdienſt. — Mittwoch, den 7. Mai,
S. des Fabrikarbeiters, 7 Mon., ſtarb 25. April. 29. April
zur heil. Beichte
heit
nds um 6 Uhr: Andacht.
aber
Margarethe Eliſabethe Reckow, geb. Lorenz, Ehefrau des
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur heil.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Velte.
Schriftſetzers, 59 J., ſtarb 27. April. Andreas Johann
Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
Beichte.
Vorm. um 11½¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte.
Heinrich Schellhaas, S. des Milchhändlers, 1 J. 1 Mon.,
heil. Meſſe mit Predigt. —
Um ½ 10 Uhr: Hochamt
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer.
ſtarb 26. April.
Predigt. — Nachm. um 2 Uhr: Andacht und Segen.
und
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Martinsgemeinde: 1. Mai: Kanzleidiener i. P.
Dienstag und Freitag, abends um ½ 6 Uhr: Mai=
Vogel.
Adam Bauer, 70 J.,
ſtarb 29. April. 2. Mai:
Anna
andacht.
Vorm. um 9 Uhr:
Feierabend (Stiftſtr. 51);
Katharina Lemp, geb. Leilich, Witwe des Packers, 56 J.,
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Pfarrer Vogel.
Chriſtenlehre für den Oſt bezirk.
ſtarb 29. April.
Amt und Predigt.
— Vorm. um
Militärgemeinde: Kein Gottesdienſt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den 3. Mai,
Petrusgemeinde: 18. April: Marie Eliſabeth
9
Uhr: Gottesdienſt im Lager.
Vorm. um 10½ Uhr:
nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
Krämer, Tochter des Dachdeckers, 1 J. alt. 26. April:
Kindergottesdienſt (Steinſtraße 24
Muſikſaal).
heit zur heil. Beichte.
Berta Roſine Krönung, Witwe des Kaufmanns, 53 J.,
Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Marx.
Johanneskirche:
ſtarb 24. April.
Vormit=
Kollekte für den kath. Mädchenſchutz=Verein
Uhr: Kindergottesdienſt. —
Vorm. um 11½
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
tags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den Nord bezirk im
Paulusgemeinde: 26. April: Geh. Juſtizrat
Beichte. — Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr:
Gemeindehaus. Pfarrer Marx
heil.
Albrecht Weiß, 72 J., ſtarb 24. April. 28. April: stud. jur.
Amt mit Predigt. — Nachmittags um ½3 Uhr: Herz=
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarter
Martin Vornoff, 25 J., ſtarb 25. April. Willi Helmut
Jeſu=Andacht. — Mittwoch, abends um 6 Uhr: Maiandacht
Widmann. — Vormittags um 11½ Uhr: Kindergottes=
Wörtge, Sohn des Geometers zu Worms a. Rh., 4½ J
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 3. Mai, nachm.
Nach=
dienſt für den Oſt bezirk. Pfarrer Widmann. —
ſtarb 25. April. Freiherr Auguſt v. Riedeſel zu Eiſenbach,
5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
mittags um 2 Uhr: Chriſtenlehre für den Nord bezirt
um
58 J., ſtarb 26. April (Einſegnung).
Sonntag, vorm. um ½ 6 Uhr: Beichte. — Um ½7 Uhr:
im Martinsſtift, für den Oſt bezirk in der Kirche, für den
Austeilung der heil. Kommunion. — Um ¼10 Uhr: Hoch=
Die Bibelſtunde
Weſt bezirk im Gemeindehaus. —
amt und Predigt. — Um ½5 Uhr: Andacht und Mai=
Trauungen auswärtiger Paare: Pfarrer Kle
im Martinsſtift fällt aus
predigt von Herrn Geiſtl. Rat Schäfer=Mainz. —
Werk=
ger.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
ber
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
dienſt. Pfarrer Lenz. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
tags um ¼7 Uhr: Singmeſſe. — Donnerstag um 6 Uhr:
Velte.
Maiandacht.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 3. Mai 1913.
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