Darmstädter Tagblatt 1913


30. April 1913

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.


ar


Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang

ronatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
werden
angenommen in Darmſtadt.
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
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verbunden mit Wohnungs=Anzeiger und der Sonntags=Beilage:
nren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen
und
n. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. Bei
ür Aufnahme von Anzeigen an vorge=
gerichtlicher
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Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
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Großh.
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Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 100.
Mittwoch, den 30. April.
1913.
kann jedoch annehmen, daß vor etwa zwei Jahren eine
machen was die Mächte zunächſt zu tun be=
Die heutige Nummer hat 36 Seiten.
reit ſind. Man hat den Eindruck, daß der letzte
Ausgabe der neuen Hundertmarkſcheine für den öffent=
Schritt Eſſad Paſchas die Lage ernſtlich verwickelt, aber
lichen Verkehr nicht wird erfolgen können, da die Erledi=
doch
gehen über deren Folgen die Anſichten ſo ſehr aus=
313
gung der Angelegenheit unter Würdigung aller in Betracht
Am Himmelfahrtstag erſcheint kein
einander, daß es unmöglich iſt, allgemein zu ſagen, wie ſie
kommenden Geſichtspunkte längere Zeit auch in techniſcher
angeſehen wird. Ueber einen Punkt freilich herrſcht völ=
Tagblatt.
liges Einverſtändnis, daß nämlich der Schritt das Er=
Beziehung erforderlich macht.
gebnis eines Uebereinkommens mit Mon=
tenegro
war; ein Ausgang, der in diplomatiſchen
Das Wichtigſte vom Tage.
Kreiſen nicht allzu große Verwunderung erregte.
In dieſen Kreiſen vermutete man von Anfang an, daß
ie Londoner Botſchafterkonferenz hat am
Zur Lage am Balkan.
hinter dem Einzug der Montenegriner in Stukart weit
Montag einen beſtimmten Beſchluß nicht gefaßt und
mehr ſtecke, als bekannt gegeben war. In gut unterrich=
Von diplomatiſcher Seite wird beſtätigt, daß
C
teten öſterreichiſchen Kreiſen wird kein Hehl daraus ge=
kvertagte
ſich bis Donnerstag nachmittag 3½ Uhr.
macht, daß das Widerſtreben der Botſchafter, weiteren
Montenegro ohne Blutvergießen auf Grund eines
Turch einen Kollektivſchritt der Mächte wurde Monte=
Schritten gegen Montenegro zuzuſtimmen, ein Gefühl der
mit Eſſad Paſcha abgeſchloſſenen Vertrages in den Beſitz
Gereiztheit verurſachte. Vor der Sitzung der Botſchafter
megro aufgefordert, Skutari den Mächten zu über=
Skutaris gelangt ſei, und daß Eſſad Paſcha als ernſt=
wurde
geäußert, Oeſterreich=Ungarn würde noch einmal
wgeben. Die Antwort lautete, daß es der montenegrini
hafter albaniſcher Kronprätendent betrachtet werden müſſe.
fragen, welches die Entſcheidung der Mächte ſei. Wie er=
ſſchen
Regierung wegen der Oſterfeiertage nicht möglich
klärt wird, hält ſich Oeſterreich=Ungarn nicht an die An=
Es war demnach alles eitel Schwindel, was aus Cetinje
ſſei, eine Entſchließung zu faſſen.
ſicht anderer Mächte, daß durch Hinauszögern etwas zu
über den blutigen Sturm auf Skutari berichtet worden iſt!
gewinnen ſei, es iſt im Gegenteil der Meinung, daß der
de portugieſiſche Kammer ſprach der Regie=
Die Naturburſchen der Schwarzen Berge können ſich jedoch
Aufſchub irgend welcher Schritte, für den ſich Europa an=
rung
wegen ihren Maßnahmen gegen die Anſtifter der
nicht nur als Erfinder von Kriegsnachrichten, ſondern auch
geſichts der Herausforderung Montenegros entſchließt, die
Lage nicht nur für Europa ſelbſt, ſondern auch für den
als intrigante Diplomaten neben den kultivierteſten Völ=
antirepublikaniſchen
Bewegung einſtimmig ihr Ver=
König Nikolaus ſich noch ſchwieriger geſtaltet. Oeſter=
kern
Europas ſehen laſſen. Denn der Streich, den ſie
krauen aus.
reich=Ungarn kann daher der Hinauszögerung
durch das Abkommen mit Eſſad Paſcha den Großmächten
unbeſtimmte Zeit nicht a
auf
zuſtimmen.
ſpielten, greift aller Wahrſcheinlichkeit nach tiefer als ſämt=
Durch ſeine benachbarte Lage iſt es unmittelbar intereſſiert
Tageskalender zur Geſchichte der
und, obwohl es angeſichts ſeiner Beziehungen zu Mon=
licher
Schabernack, den ſie bisher dem europäiſchen Kon=
Befreiungskriege.
tenegro, nicht zum äußerſten zu gehen wünſcht, iſt es ſich
zert bereiteten. Iſt doch Eſſad Paſcha an der Spitze ſeines
Mai 1813: Oeſterreich kündigt das Bündnis mit Na=
doch
klar, daß etwas von beſtimmter Art geſchehen müß.
ſturmerprobten Heeres in Albanien gegenwärtig ohne
Einfache Flottendemonſtrationen erwieſen ſich als nutzlos.
Soleon.
Zweifel der größte Machtfaktor. Es fällt darum ſchwer
Montenegro wird, falls es Skutari nicht räumen
Gefecht bei Weißenfels. Tod des Marſchalls Beſ=
will
. dazu gezwungen werden müſſen. Indeſſen iſt
in die Wagſchale, wenn dieſer, über die Londoner Ver=
ieres
, Herzogs von Iſtrien.
nicht angenommen, daß dies Waffengewalt nötig macht,
handlungen ohne Zweifel unterrichtete Machtfaktor eine
doch würde jede militäriſche Aktion, die notwendig werden
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6 und 7.
Politik beginnt,
die mit der Ueberantwortung
ſollte, von ſolcher Art ſein müſen, daß ein Erfolg ge=
ſichert
werde. Dies iſt in Kürze der öſterreichiſch=unga=
Skutaris an Montenegro ſich im ſchärfſten
riſche Standpunkt, wie er am Montag nachmittag darge=
Gegenſatz zur Politik der Großmächte be=
legt
worden iſt.
Die Einziehung und Neus
findet. Ein derartiges Auftreten ſpricht für die Ent=
Der langen Rede kurzer Sinn iſt alſo, daß am Mon=
ſchloſſenheit
, dem Willen Europas ebenſo, wie Montenegro
prägung von Münzen.
tag ſeitens der Botſchafterkonferenz nichts geſchehen iſt.
es tut, zu trotzen und damit Schwierigkeiten heraufzube=
Auch ſcheinen es die Boſchafter nicht gar ſo eilig zu haben,
ſchwören, die die endgültige Befriedung des Balkans weit
* Da die Fünfundzwanzigpfennigſtücke
da ſie trotz des wiederholten Drängens Oeſterreichs die
hinausſchieben.
öffentlichen Verkehr dauernd keinen Anklang gefunden
nächſte Sitzung erſt nach Verlauf von drei Tagen abhalten
Unter dem Eindruck der neueſten Wendung iſt es
ſſaben, iſt nunmehr die Abſchaffung der Münze ſei=
werden
. Von anderer Seite wird mitgeteilt, daß Oeſter=
us
der Reichsregierung beſchloſſen worden. Es ſteht
doppelt begreiflich, wenn Ofeſterreich=Ungarn bei
reich nicht auf einem Ultimatum gegen Montenegro beſtan=
ſſuth
, wie Berliner Blätter erfahren, zunächſt nicht in Aus=
der
Londoner Botſchaftervereinigung beantragt hat, die
den habe, und daß territoriale Entſchädigungen an Mon=
ſahrt
, daß ein neues Modell der Münze vorgelegt werden
ſofortige Räumung Skutaris zu verlangen und im Wei=
tenegro
beraten worden ſeien.
blll, da der Bedarf an Münzen dieſes Wertes ſich im
gerungsfalle ein militäriſches Vorgehen der Mächte zu be=
Das Reuterſche Bureau erfährt zu der Botſchafter=
ffentlichen
Verkehr nur vereinzelt geltend gemacht hat.
ſchließen. Betreffs der erſten Forderung haben die Mächte
konferenz weiter: Was Rußland anbetrifft, ſo
dem öſterreichiſchen Antrage gemäß beſchloſſen und ſind
ſind im ganzen 7½ Millionen in Fünfundzwanzig=
wird
erklärt, daß es notwendig ſei, darauf zu ſehen, daß
fimnigſtücken zur Ausprägung und in den Verkehr ge=
bereits
in Cetinje vorſtellig geworden. Da die monte
die Entſcheidungen Europas anerkannt werden. Es wird
negriniſche Antwort in einem Proteſt gegen die als unge=
ſſin
gt. Mit Rückſicht auf die Unbeliebtheit der Münze ſind
wiederholt, daß Rußland noch immer die Stellung
eneits ſeit 1912 Prägungen von Fünfundzwanzigpfennig=
recht
und grauſam bezeichnete Forderung beſtand, bleibt
beibehalte, welche es gemeinſam mit den anderen
ſütken überhaupt nicht mehr in Auftrag gegeben worden.
den Mächten nur übrig, auch den Eventualantrag Oeſter=
Mächten angenommen habe, daß aber ernſte Schwie=
Nan hat von der Ausgabe der Geldmünze bereits vor
reich=Ungarns anzunehmen und militäriſches Vor=
rigkeiten
entſtehen würden, wenn Oeſterreich
ufbrauchung der vom Bundesrat dafür bewilligten
gehen zu beſchließen. Hoffentlich bleiben die Mächte
allein vorgehen ſollte. (!)
Die Nachricht, daß der
zumme von 10 Millionen Mark Abſtand genommen. Für
auch in dieſem Punkte einig, in welcher Form immer das
Erbprinz Danilo mit ſeiner Armee Skutari verlaſſen habe,
Millionen Mark 25=Pfennig=Stücke ſind alſo gar nicht
militäriſche Vorgehen zur Durchführung gelangen möge.
wurde den Botſchaftern kurz vor Beginn der Sitzung durch
der königlichen Münze in Auftrag gegeben worden.
Die Türkei auf der Seite Eſſad Paſchas zu ver=
das
Reuterſche Bureau übermittelt. Zuerſt wurde ange=
Wie weiter mitgeteilt wird, liegt dem Bundesrat eine
muten, entſpricht, gutem Vernehmen nach, nicht den Tat=
nommen
, die Meldung könne bedeuten, daß König Niko=
ſachen
. Die entgegengeſetzte Haltung der Pforte würde
exlage auf Ausprägung von Fünfmark=
laus
endlich doch im Begriff ſei, den Anſichten der Mächte
ſü cken im Werte von 20 Millionen Mark vor. Seit dem
ſchon aus dem Grunde unverſtändlich ſein, weil die
ſich anzuſchließen. Später war der allgemeine Eindruck
jahre 1909 ſind als Folge der Ausprägung der neuen
Pforte beim Abſchluß des bevorſtehenden Friedens auf
der, daß die montenegriniſchen Truppen entweder nach
den guten Willen der Mächte angewieſen iſt. Daß die
reimarkſtücke, mit der im Jahre 1908 begonnen wurde,
Cetinje oder Antivari gegangen ſeien, um einem etwaigen
Balkanſtaaten mit der Türkei baldigſt Frieden
ine Fünfmarkſtücke mehr zur Ausprägung gelangt. Nun=
Vorrücken zu begegnen, oder, was für wahrſcheinlicher ge=
ſehr
hat ſich aber bei der Reichsbank eine vermehrte
ſchließen, wird an unterrichteter Stelle trotz des Skutari=
halten
wurde, um den Taraboſch und die Gegend von
ſachfrage nach Fünfmarkſtücken herausgeſtellt, da dieſes
Zwiſchenfalles nicht bezweifelt. Eine andere Frage aber
Boyana zu beſetzen, welche die Montenegriner letzthin als
ſeldſtück bei Lohnzahlungen in ſteigendem Maße Verwen=
iſt
es, ob der Friede unter den Balkanſtaaten
Entſchädigung für den Verluſt von Skutari gefordert
ſm g findet. Obwohl in den letzten Jahren Silberprä=
ſelbſt
erhalten bleiben wird. Die militäriſchen Maßnah=
haben

n gen dem ſteigenden Bedarf entſprechend in ausreichen=
men
, die Bulgarien bezüglich ſeiner in Saloniki ſtehen=
Eſſad Paſcha, der Fürſt von Albanien
em Maße vorgenommen worden ſind, iſt die im Münz=
den
Truppen getroffen hat, dürfen nicht in friedlichem
Sinne gedeutet werden.
ſeetz vorgeſehene Quote von 20 Mark auf den Kopf der
* Elſſad Paſcha, der als Sohn eines mächtigen Ge=
ſewölkerung
noch nicht erreicht. Die Quote ſtellt ſich viel=
ſchlechts
in Tirana ſich auf eine große Gefolgſchaft ſtützen
*
ſenr nach dem Stand der Bevölkerung vom 1. Dezember
konnte, wurde, obgleich er nie Soldat geweſen war, Gen=
10 auf rund 17 Mark. Insgeſamt ſind bisher Silber=
Die Londoner Botſchafter=Konſerenz über die
darmeriekommandant zuerſt in Janina, dann in Skutari,
fürtzen ausgeprägt nach Abzug der wieder eingezogenen
Skutarifrage.
und eine Zeitlang gehörte er zu den Machthabern im tür=
1,1 Milliarden Mark gegen faſt 5 Milliarden Gold=
kiſchen
Reiche, gegen die bald Botſchafter, bald Geſandte
Das Reuter=Bureau erfährt: Die Konferenz
fürizen, 105 Millionen Nickelmünzen und 23 Millionen
der Balkanſtaaten bei der Pforte immer wieder Be=
der
Botſchaftervereinigung am Montag war
uofermünzen.
ſchwerde führten. Waren es dabei Gewalttaten gegen
die längſte, die bisher ſtattgefunden hatte. Sie dauerte
Der Bedarf an Kronen hat ſehr zugenommen, was
katholiſche Bergſtämme oder gegen Anhänger der grie=
von
3½ Uhr bis 6¾ Uhr nachmittags.

hrfach zu Vorſtellungen bedeutender Handelsvertretun=
chiſchen
Propaganda, die diplomatiſche Schritte, wenn auch
Der Sitzung, in welcher Sir Grey den Vorſitz führte
n geführt hat. Es hat ſich u. a. unangenehm fühlbar ge=
waren
Beſprechungen des öſterreichiſch=ungariſchen und
ſtets erfolglos, gegen ihn herbeiführten, ſo erhob die Be=
des
ruſiſchen Botſchafters vorangegangen. Es iſt ein
ſacht, daß die Provinzbanken auf ihr Erſuchen keine
völkerung nicht minder laute Klagen gegen allerlei rechts=
beruhigendes
Moment in der jetzigen Lage, daß
elmmarkſtücke von den Großbanken in Berlin erhalten
widrige, aber ſehr gewinnbringende Maßregeln, die er
für Donnerstag nachmittag eine weitere Konferenz ange=
ſiuaten
. Im vergangenen Etatsjahre wurden rund ſünf
vornahm. Seine Stellung als Gendarmeriekommandant
ſetzt iſt, daß, um einen Ausdruck von amtlicher Seite zu
illionen Mark in Kronen geprägt, und es iſt beabſich=
gebrauchen
, ſelbſt jetzt kein Grund zum Pefſi=
nutzte
er zum Verkauf der verſchiedenſten Stellen in die=
mismus
vorhanden iſt. In Ermangelung einer be=
in
nächſter Zeit weitere Kronenprägungen vorzu=
ſem
Korps an bekannte Räuber aus, deren Ruf ihm gleich=
ſtimmten
Information über die Entſcheidungen der Kon=
Uihrnen. Was die Herſtellung und Ausgabe der
gültig war, wenn ſie nur bezahlten. Die Verpflegung der
ferenz, falls überhaupt Beſchlüſſe gefaßt wurden, laſſen
ſſeuen Hundertmarkſcheine anbetrifft, über de=
Truppen im Wilajet Janina, die ja in der Türkei früher
die Andeutungen aus gut informierten Kreiſen die An=
unhandliche
Form die maßgebenden Handelskreiſe
nahme berechtigt erſcheinen, daß es, nachdem ſich die Bot=
immer
verpachtet wurde, wußte er ebenſo in ſeine Hand
ſchafter ins Einvernehmen geſetzt haben, bis zur nächſten
zu bringen, wie Straßenbauten, die wohl bezahlt, aber
das Publikum klagen, ſo ſind Erwägungen im Gange,
Sitzung möglich werden könnte Oeſterreich= Un=
nicht
ausgeführt wurden oder nur teilweiſe und ſchlecht.
ſich auf eine Aenderung des Scheins beziehen. Man
garn die von ihm gewünſchte Mitteilung darüber zu

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Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. April 1913,
Seite 2.
ſtets bereit, mit Frankreich friedlich auszukommen. Auch
ruſſiſcher Mithilfe abgeſpielt hat, ebenſo wie es
Und auch an offenen Erpreſſungen mit Hilfe der Gendar
Oeſterreich habe gewiß bewieſen, daß es durchaus fried:
feſtſteht, daß bei der Uebergabe Janinas ruſſiſche Einflüſſe
merie fehlte es nicht. Jede Gelegenheit zur Bereicherung
lich geſinnt ſei. Ein eventueller Konflikt Oeſterreichs mit
im Werke geweſen ſind.
Montenegro gehe uns zunächſt direkt nichts an und habe
wurde benutzt. Nur in einem Staate, wie die alte Türkei
mit der Wehrvorlage nichts zu tun. Ueber Skutari habe er
es war, ſo ſchreibt die Köln. Ztg., konnte ein Mann von
keine neuen Nachrichten. Hierauf trat die Kommiſſion in
dem Schlage Eſſad Paſchas ſich wohl fühlen und unge=
die
materielle Beratung ein.
Deutſches Reich.
ſtraft ſein Weſen treiben. Von einer inneren Anhänglich
Der Termin für die Erhebung der
P
Die Wehrvorlage in der Budgetkom
keit an die türkiſche Herrſchaft war bei ihm nie die Rede
Wehrſteuer. Ueber den Termin für die Erhebung des
miſſion. Im weiteren Verlauf der Beratung der
Sie ermöglichte ihm aber, zu ſchalten und zu walten, wie
Wehrbeitrages wird folgendes mitgeteilt: Die erſte Hälfte
Wehrvorlage durch die Budgetkommiſſion erklärte der
es ihm beliebte, und darum trat er auch mit den Waffen
des Wehrbeitrages dürfte wahrſcheinlich im Laufe des
Kriegsminiſter:
für ſie ein. Auf Eſſad Paſcha laſtet der ſchwere Verdacht,
April oder Mai nächſten Jahres, die andere Hälfte ſpäte=
Deutſchland ſei gewillt, Frieden zu halten. Dazu iſt
die Ermordung Haſſan Riſa Paſchas, des tapferen erſten
ſtens bis zum 31. März des Jahres 1915 zur Erhebung
aber eine kräftige Wehrmacht erforderlich. Nach einigen
Kommandanten von Skutari, mindeſtens zugelaſſen, wenn
kommen. Die Zuſtellung des Veranlagungsbeſcheides zur
weiteren Angaben fuhr der Miniſter fort: Abgeſehen vor
nicht veranlaßt zu haben. Jetzt hat er das ſinkende Schif
Mobiliſierungsgründen ſpielen auch die Ziffern eine
Wehrſteuer dürfte vorausſichtlich nicht vor April des näch=
verlaſſen
. König Nikolaus will eine Karte gegen Oeſter
große Rolle. Den Ausgang eines Krieges könne niemand
ſten Jahres erfolgen.
vorherſehen. Auch die ziffernmäßige Bedeutung iſt ein
reich=Ungarn ausſpielen in der Hoffnung, daß die Einig=
Die Mainkanaliſation. Im Konferenz=
gewiſſe
Grenze. Die Stärkung der Zuſammenſetzung un
keit der Mächte in Scherben geht. Was im mittleren Al=
ſaal
des Hauptbahnhofs Frankfurt fand eine Beſprechung
ſerer Reſervetruppen ſei ein weiterer wichtiger Geſichts
banien vor ſich geht, iſt ihm an und für ſich auch gleich=
punkt
, dazu ſei auch eine Verſtärkung der Etats der Korps
von Vertretern der Mainuferſtaaten, Preußen, Baden
gültig, wenn nur dort kein Einfluß des großen Nachbar=
im
Innern vorgeſehen. Von Neuaufſtellungen im Innern
Bayern und Heſſen, ſtatt, in der über die Frage der Fiſche=
ſei
Abſtand genommen, weil ſie doch mehr Offiziere und
ſtaates vorherrſchend wird. Aber es ſteht dahin, ob dieſes
reiverhältniſſe und der Weiterführung der Mainkanaliſie=
viele
techniſche Truppen, Kolonnen uſw. erfordern und
Spiel ſo enden wird, wie man in Cetinje hofft.
ung eine volle Uebereinſtimmung zwiſchen allen Staaten
noch mehr Koſten erfordern würden. Der vorgeſchlagene
Der Matin veröffentlicht die Vorgeſchichte des
Weg ſei der beſte, ſchnellſte und billigſte. Ausgeſchloſſer
erzielt wurde. Man einigte ſich ferner über die Maß=
ſei
es, daß wir in Deutſchland zur Milizarmee übergingen
Abkommens zwiſchen König Nikolaus und
nahmen gegen die Verunreinigungen des Fluſſes. Die Ka=
wenn
nicht alle Nachbarn es auch täten. Es ſei ein Ver
Eſſad Paſcha. Der Artikel wirft auf die Ereigniſſe
naliſationsarbeiten ſollen ſo beſchleunigt werden, daß ſie
brechen, ſchlecht ausgebildete Leute ins Feld zu ſchicken
die ſich am Balkan abſpielen und abgeſpielt haben, ein
uf der preußiſchen Strecke bereits 1916, auf der bayeri=
Zur Ausbildung gehört aber ſchon rein techniſch viel Zeit.
grelles Schlaglicht. Gleichzeitig werden jetzt die innerer
In Frankreich ſeien ſich die Sachverſtändigen ſchon lange
ſchen im Jahre 1917 beendet ſind
einig, daß die dreijährige Dienſtzeit, namentlich bei der
Zuſtände offenbar, die das Bündnis zwiſchen Eſſad Paſcha
-
Finanzminiſter=Konſerenz. (Wie aus
Kavallerie, wieder eingeführt werden müſſe. Die Koſten
und dem König von Montenegro begünſtigten. Das Blatt
ür die Ausbildung der Erſatzreſerve würden nicht dem
München gemeldet wird, wird in der erſten Woche nach
ſchreibt:
Erfolg entſprechen, denn im Mobilmachungsfalle ſeier
Pfingſten in Berlin eine Konferenz der Finanzminiſter
Die Montenegriner haben nicht einen ein
ſolche Leute nicht bei den Feldtruppen, ſondern zunächſ
der Bundesſtaaten ſtattfinden
zigen Bluktstropfen vergoſſen, um vor einigen
bei den Erſatzformationen zu verwenden. Friedensübun
Die deutſche Wehrvorlage hat bereits
Tagen die Kapitulation von Skutari zu erreichen. Alles
en halten nicht für die lange Dauer der Zeit des Beur=
was
aus Cetinje über die große Zahl an Toten und Ver=
laubtenſtandes
vor. Man müſſe im Kriege ſo ſtark und
zu einer immenſen Steigerung des Beſchäftigungsgrades
vundeten gemeldet worden iſt, iſt falſch. Eſſad Paſcha
wohlausgerüſtet wie möglich ſein. Den Schaden eines ver=
in
den hier in Frage kommenden Induſtrien geführt. Bei=
erſchien
zu Beginn des Krieges mit einer Abteilung alba=
lorenen
Krieges trügen in erſter Linie die arbeitenden
pielsweiſe ſind gegenwärtig bei den deutſchen Waffen=
niſcher
Truppen in Skutari, um ſich dem Kommandeu:
Klaſſen. Ein fortſchrittlicher Redner betonte, in Deutſch=
und Munitionsfabriken 2843 Arbeiter (gegen 946 im Ok=
von
Skutari, Haſſan Riſa Bey, zur Verfügung zu
land denke kein Menſch daran, die ſo wertvolle Neutrali=
ſtellen
. Als Eſſad Paſcha erfuhr, daß die Großmächte aus
tät Belgiens zu verletzen. Er warnte. auf die beding
tober 1912) in der Gewehrabteilung beſchäftigt. Die Zahl
ſeinem Heimatlande Albanien ein autonomes Reich unter
Tauglichen und zukünftig Tauglichen zurückzugreifen. Der
der Beſchäftigten in der Maſchinengewehrabteilung be=
einem
fremden Fürſten machen wollten, nahm er den
Redner erbat die Prüfung der Verproviantierung und der
trägt über 400 (gegen 104 im Oktober 1912)
Truppen die türkiſchen Fahnen weg und erſetzte ſie durch
Führung ſo großer Maſſen, er ſprach ſich für die Hebung
die Fahnen des neuen Albaniens. Infolgedeſſen wurden
des innern Wertes der Truppe aus und reichte die dies
-
Reichstags=Erſatzwahl in Waldeck=
ſeine
Beziehungen zu Haſſan Riſa Bey, der ein ſtrenggläu=
bezüglichen
Wünſche in zwei längeren Reſolutionen ein.
Eine Vertrauensmänner=Verſammlung
Pyrmont
biger Türke und ernſter Soldat war, bald äußerſt geſpannt.
Generalleutnant Wandel erklärte, der Rekrutenbedarf
der Fortſchrittlichen Volkspartei für das Fürſtentum
Gegen Ende Februar dieſes Jahres regelte Eſſad Paſche
werde nicht nur aus Erſatzreſerviſten, ſondern auch aus
eine Beziehungen zu Haſſan Riſa Bey auf ſeine Weiſe
Waldeck=Pyrmont hat endgültig beſchloſſen, den bekannten
In dieſem Jahre ſeien nad
Zurückgeſtellten genommen.
Er lud den Gouverneur zum Diner ein, wobei Haſſan
en bisher vorliegenden Muſterungsergebniſſen bereits
früheren fortſchrittlichen Reichstagsabgeordneten Friedr.
Riſa hinterrücks ermordet wurde. Auf dieſe Weiſe
85000 mehr Taugliche vorhanden, ohne daß im geringſten
Naumann als Kandidaten für die bevorſtehende Reichs=
wurde
Eſſad Paſcha abſoluter Herrſcher der Stadt. Danl
die Anforderungen an die körperliche Tauglichkeit herab=
tags
=Erſatzwahl aufzuſtellen. Eine gleichzeitig abgehaltene
ſeines Abkommens mit Montenegro und mit ſeinen 26000
geſetzt ſeien. Der Kriegsminiſter führte aus, die Führung
Mann iſt er auch jetzt der Herr eines großen Teiles von
Vertrauensmännerverſammlung des Bundes der Land=
großer
Maſſen mache naturgemäß große Schwierigkeiten
Albanien
Dem werde vorgebeugt durch die Dezentraliſation der Be=
wirte
beſchloß, in Gemeinſchaft mit den Konſervativen,
ehlsgewalt. Die große Länge unſerer Grenzen mache
Der franzöſiſche Miniſter des Außern Pichon
den Deutſchſozialen und den Chriſtlichſozialen den bis=
aturgemäß
mehrere Kriegstheater notwendig; dann wür
empfing Ismail Kemal Bei, den Leiter der
herigen Reichstagsabgeordneten Amtsgerichtsrat Viet=
den
wir eher zu wenig als zu viel Leute haben. Der Kriegs
proviſoriſchen Regierung von Albanien.
Js=
meyer
(deutſchſozial) wieder als Kandidaten aufzuſtellen.
miniſter ſprach über die Bedeutung der ruſſiſchen Armec
mail Kemal erklärte einem Berichterſtatter,
das
und unterſtrich ſeine vorherigen Ausführungen über das
Vorgehen Eſſad Paſchas laſſe
ſich nur
mit
Auch die katholiſchen Wähler des Fürſtentums Waldeck=
den
Worten Verrat und Wahnwitz kennzeich=
fünſtige
Ergebnis der letzten Muſterungen, wobei die An=
Pyrmont werden dieſen Kandidaten unterſtützen. Ferner
forderungen in keiner Weiſe herabgeſetzt worden ſeien.
nen; Verrat, weil er Albanien durch die Preisgabe Sku=
beabſichtigen
die Nationalliberale Partei und die Sozial=
Generalleutnant Wandel betonte das lebhafte Intereſſe
taris enthauptet habe, Wahnwitz, weil er uns im Hinblick
der Verwaltung an einer ſtrengen Auswahl der Taug=
auf
die Verhandlungen über die Grenzen Albaniens in
demokratiſche Partei, je einen eigenen Kandidaten aufzu=
die
ſchwierigſte Lage verſetzt hat, weil er die Unabhängig=
ichen
. Die Grundſätze hierfür ſeien durchaus klar und
ſtellen. Außerdem will auch der Deutſche Bauernbund
ſachlich geregelt.
keit unſeres Landes in ſchnöder Weiſe gefährdet und dem
mit einer Kandidatur hervortreten. Es werden ſich alſe
Willen Europas entgegen gehandelt hat. Ich bin über
Am Schluſſe der Sitzung entſpann ſich eine Geſchäfts
in dem Wahlkampf nicht weniger als fünf Kandidaten
zeugt, daß die Bevölkerung Eſſad Paſcha keine Ge=
ordnungsdebatte
über den aus der Kommiſſion geäußerten
olgſchaft leiſtet und daß auch ein großer Teil ſeiner
gegenüberſtehen
Wunſch, der Reichskanzler und der Staatsſekretär des
Truppen von ihm abfallen wird. Unſere Unabhängigkeit
-
Zum Fall Krupp. In der Nationalliberalen
Aeußern möchten den Beratungen beiwohnen. Es war
erheiſcht die Integrität des Landes, die auch von Oeſter
Korreſpondenz leſen wir: Unter den Blättern, die in der
eich gefordert wird. Dennoch wollen wir für ſein Ein=
von
dieſen Herren erwidert worden, ſie ſeien augenblick
Krupp=Affäre alle der Firma Krupp ſcheinbar ungünſtigen
ſchreiten dankbar ſein, ohne daß wir deshalb irgend eine
lich am Erſcheinen verhindert. Schließlich ſtimmte die
Vormundſchaft annehmen. Wir wollen mit aller Welt
Mitteilungen mit größter Ausführlichkeit und behaglicher
Kommiſſion einem Vorſchlag des Vorſitzenden zu, der da=
gut
ſtehen, mit Oeſterreich ebenſo wie mit unſeren ſlawi=
Breite wiedergegeben haben, befindet ſich das Berliner
ſchen Nachbarn. Ismail Kemal Bei reiſt nach London,
hin geht, den Staatsſekretär zu bitten, in der nächſten
Tageblatt. Man ſollte meinen, daß dieſe Zeitung es nun
um der Botſchafterkonferenz die Geſichtspunkte der pro=
Sitzung Auskunft über einige Fragen zu geben.
auch für eine Ehrenpflicht halten würde, die entgegen
viſoriſchen Regierung Albaniens darzulegen
In der Dienstagsſitzung erklärte auf eine Anfrage
tehenden Erklärungen des Generaldirektors Hugenberg in
Der Berliner Lokal=Anzeiger meldet aus Rom: Man
Staatsſekretär v. Jagow, die Neutralität Belgiens ſe
hält es für möglich, daß die Türkei das autonome
der Kölniſchen Zeitung ihren Leſern nicht vorzuenthalten.
durch internationale Abmachungen feſtgelegt und Deutſch=
land
ſei entſchloſſen, an dieſen Abmachungen feſtzuhalten
Albanien unter Eſſad Paſcha ſchleunigſt anerkennen
Weit gefehlt! In ſcheinbarer Empfindlichkeit ſchreibt ſiet
Ein ſozialdemokratiſcher Redner fragte, ob es keine Mög
wird. Man iſt überzeugt, daß Eſſad Paſcha in vollem
Da Herr Geheimrat Hugenberg ſeine Erklärung nur dem
lichkeit der Annäherung an Frankreich gäbe, die das Voll
Einverſtändnis mit Konſtantinopel handelte, wo dem
rheiniſchen Blatt übergeben hat, ſo ſehen wir keine Ver=
hüben
und drüben begrüßen würde. Staatsſekretär Ja=
Schachzug von Rußland vorgearbeitet war. Auch de
anlaſſung, ſie weiterzuverbreiten. Alſo die Empfindlich=
gow
erklärte, er könne zu dem, was er ſchon früher ge=
ſagt
, nichts neues hinzufügen. Der Vorredner hätte auch
Voſſiſchen Zeitung wird aus Wien gemeldet: Von maß
keit, die von anderen angeſehenen Blättern übrigens nicht ge=
eine
neuen Momente angeführt, er könne nur wiederholen,
gebender albaneſiſcher Seite wird mitgeteilt: Es iſt klar,
teilt wird, wird über das Streben nach Wahrheit und Ge=
Deutſchland wünſche den Frieden, das habe es durch ſeine
daß der Handſtreich Eſſad Paſchas ſich unter
rechtigkeit geſtellt! Wir bedauern dabei nur die Leſer des
43jährige Friedensperiode bewieſen. Deutſchland ſei auch
hat. Die Befürchtung jedoch, daß die Kaiſerpreis= Wett=
weitergezahlt
werden. Ebenſo hat die preußiſche Unter=
richtsverwaltung
den beteiligten Lehrern Urlaub für die
ſingen alsdann nicht mehr ſtattfinden würden, iſt dadurck
Das Kaiſerpreis=Wettſingen
Teilnahme an dem Wettſtreit gewährt, was um ſo wich=
hinfällig
geworden, daß der Kaiſer inzwiſchen erklärt hat,
tiger war, als die bedeutendſten deutſchen Lehrergeſang=
er
würde in dieſem Falle einen neuen Preis ſtiften.
in Frankfurt a. M.
mmerhin kann man ſich denken, wie eifrig in den
vereine ihre Beteiligung an der Veranſtaltung angemeldet
Nachdruck verboten.
hatten. Die Eiſenbahnverwaltung hat für die Feſttage
beteiligten Vereinen die Frage erörtert wird, wem dies
** Zum vierten Deutſchen Männergeſangswettſtrei
durch Einlegung einer großen Anzahl von Sonderzüger
mal die Kette zufällt. Der Berliner Lehrergeſangverein
in Frankfurt a. M. ſind nunmehr alle Vorbereitungen ab
und Verſtärkung der beſtehenden Züge Sorge getragen.
deſſen Dirigent Profeſſor Felix Schmidt von der Berliner
geſchloſſen und am Sonntag, den 4. Mai wird in
Selbſtverſtändlich wird auch die Verwaltung der Feſtſtadt
Hochſchule für Muſik iſt, wird auch diesmal alle Kraft ein
den Räumen der ſtattlichen Frankfurter Feſthalle die im=
Frankfurt in dem Wettkampfe um ein gutes Gelingen des
etzen, um den Kaiſerpreis wieder zu erobern, während
poſante Veranſtaltung vor ſich gehen, deren Sinn und
Feſtes alle Kraft einſetzen. Hat ſie es doch der Initiative
andererſeits die Kölner ſich den Preis nicht wieder ent
Zweck die Pflege des deutſchen Volksliedes iſt. Die
ihres inzwiſchen in den Ruheſtand getretenen verdienſt=
reißen
laſſen wollen. Die Kölner haben diesmal auch noch
urſprünglich aufgetauchte Befürchtung, daß einige rhei
vollen Oberbürgermeiſters Dr. Adickes zu verdanken
mit einer größeren Beteiligung neuer Vereine zu rechnen
niſch=weſtfäliſche Männerchöre mit Rückſicht auf die un=
daß
ihr von dem zweiten Geſangswettſtreit ab bisher
die bisher noch gar nicht in die Erſcheinung getreten
mittelbar vor den Pfingſtfeiertagen erfolgte Feſtſetzung
jedesmal wieder die Ausrichtung des Feſtes übertragen
waren und über deren Leiſtungen man daher auch noch
des Geſangswettſtreites ihre Beteiligung abſagen wür=
wurde
. Indem ſie die gewaltige Sängerhalle ſchuf,
nichts ſagen kann. Möglich, daß neben dem Berliner
den, hat ſich glücklicherweiſe als grundlos erwieſen. Alle
hat ſie der impoſanten Veranſtaltung auch einen ebenſo
Lehrergeſangverein noch ein anderer ernſthafter Konkur=
42 Vereine, die gemeldet haben, werden auch in Frankfurt
impoſanten äußeren Rahmen geſchaffen, deſſen Koſten ihr
ent auftritt, was der ganzen Veranſtaltung nur um ſo
erſcheinen und für ihren Teil allein ſchon rund 10000
allerdings noch manchmal etwas Kopfſchmerzen bereiten.
größeres Intereſſe zuführen würde. Jeder Verein trägt
Sänger nebſt ihren zahlreichen Angehörigen in die Feſt
dafür wird ſie jedoch entſchädigt werden durch den An
unächſt den Hegarſchen Preischor 1813 vor, deſſen Wort=
ſtadt
führen. Dazu kommen all die Tauſende, die das
drang der Maſſen zum Feſt und zum Teil auch durch die
laut und Kompoſition bekannt iſt und mit deſſen Studium
Intereſſe am Wettſtreit ſelbſt als Zuhörer nach Frankfur
ganz hübſchen Eintrittsgelder, mit denen bei dem Beſuch
man in allen Vereinen bereits eifrig begonnen hat. Dar=
lockt
, und ſchließlich noch die große Schar derjenigen, die
des Feſtes zu rechnen iſt. Koſten doch einzelne Logen,
auf hat jeder Verein zwei ſelbſtgewählte Chöre zu ſingen,
den Kaiſer als Protektor des Feſtes aus nächſter Nähe
die nur für die ganze Dauer des Feſtes abgegeben werden
von denen zumindeſt einer dem auf Anregung des Kaiſers
ſehen möchten. Der Kaiſer wird kurz vor Beginn des
3000 Mark und darüber, während allerdings auch billiger=
uſammengeſtellten
Volksliederbuch entſtammen muß.
Wettſingens nach Wiesbaden überſiedeln, um vom dorti=
Dauerkarten für den erſten Rang und die beiden Parketts
Von den beteiligten 42 Vereinen wird dann eine Auswahl
gen Königlichen Schloß aus alltäglich mit dem Automobi=
zum
Preiſe von 2030 Mk. erhältlich ſind. Erſt wenn nach
der 14 beſten getroffen, die allein zu dem engeren Wett=
nach
Frankfurt zu dem von ihm ins Leben gerufenen Ge=
Schluß des Dauerkartenvorverkaufs noch Plätze frei ſind,
bewerb um den ſogenannten Stundenchor zugelaſſer
ſangswettſtreit zu fahren
verden Einzelkarten ausgegeben werden, ſo daß der Wett
werden. Dieſer Stundenchor hat ſeinen Namen daher,
Am Abend des 4. Mai beginnt die Veranſtaltung mit
ſtreit immer ziemlich dieſelben Hörer haben wird
daß die jetzt noch völlig unbekannte Kompoſition des
einem Konzert der Frankfurter Männergeſangschöre in
den von dem Kaiſer geſtifteten Wanderpreis
Thores erſt eine Stunde vor ſeinem Vortrag den Vereinen
dem gewaltigen Kuppelbau der Städiſchen Feſthalle. Da=
bringt
der Kölner Männergeſangverein mit
bekannt gegeben wird und nach dieſer Friſt tadellos zu
ran ſchließt ſich am 5., 6. und 7. Mai der Vortrag der vor
der ihn bei dem letzten Kaiſerpreis=Wettſingen vor vier
Die Preisrichter haben
Gehör gebracht werden muß.
den Vereinen ſelbſt gewählten Chöre, ſowie des Hegar=
Jahren dem Berliner Lehrergeſangverein abgewann. Be=
alſo
eine äußerſt ſchwierige Aufgabe zu erfüllen, die noch
ſchen Preischors, während am 8. Mai der Vortrag des
kanntlich iſt die Kaiſerkette inzwiſchen Dieben zum Opfe=
dadurch
komplizierter wird, daß einzelne Vereine mit über
ſogenannten Stundenchors und die Preisverteilung den
gefallen, die die Kette einſchmolzen und die Juwelen zu
400 Teilnehmern, ſchwächere mit nur etwa 150 Teilneh=
Wettſtreit abſchließen werden
Geld machten. Die Kette iſt in neuer und ſchöner Form
nern antreten werden. Die Namen der Preisrichter je=
Neben dem Kaiſer hat auch der preußiſche Staat ſein
wiedererſtanden, und wenn ſie der Kölner Männergeſang
doch, unter denen ſich Männer wie Generalmuſikdirektor
Intereſſe an der Veranſtaltung dadurch bekundet, daß er
verein diesmal etwa wieder erringen ſollte, ſo geht ſie
Geheimer Hofrat von Schuch=Dresden, der Direktor der
den Beamten, Hilfsbeamten und Arbeitern, die am Wett=
dauernd
in ſeinen Beſitz über, da ſie dann zum dritten
Berliner Singakademie Profeſſor Schumann, Profeſſor
ſtreit teilnehmen wollen, für die Feſttage Urlaub und freie
Male in die Hand des Vereins gelangt, der ſie ſich ſowohl
Siegfried Ochs=Berlin und Profeſſor Fleiſch=Frankfurt am
Bahnfahrt bewilligt hat. Den Hilfsbeamten und Arbei=
bei
dem erſten Wettſtreit im Jahre 1899 in Kaſſel wie bei
Main befinden, bürgen dafür, daß ſie ein ſachverſtändiges
tern wird dgs Gehalt und der Lohn für die Urlaubstage
dem dritten im Jahre 1909 in Frankfurt a. M. erſungen
und gerechtes Urteil fällen werden.

[ ][  ][ ]

Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt,
Mittwoch, den 30. Arrll 1913.
Seite 3.
Berliner Tageblattes, die ſich aus durchaus einſeitiger
Amerika.
vormittags, werden die Herrſchaften Ludwigshafen und
Informationen ihre Anſicht bilden müſſen. Im übriger
Speyer beſuchen. Am 13. Mai, nachmittags, erfolgt die
In Mexiko ſind zwiſchen Huertas und Diaz’ An
Abreiſe nach Darmſtadt wo um 4 Uhr 47 Minu
ſind wir der Meinung, daß die deutſche Preſſe nunmehr
hängern Reibungen entſtanden, und beide Parteien bilder
ten die Ankunft und feierlicher Empfang durck
die ganze Affäre ruhen laſſen kann, bis die Unterſuchun
jetzt bewaffnete Feldlager. Huerta hat die Infanterie im
den heſſiſchen Hof vorgeſehen iſt. Am 15. Mai, um 12
abgeſchloſſen iſt. Wir wiſſen, daß die Angelegenheit ir
Nationalpalaſt verſtärkt, während Diaz einen großen Tei
Uhr 35 Minuten nachmittags, erfolgt die Abreiſe vor
den Händen von zwei Gerichten iſt, wir haben auch die
Darmſtadt nach Bad Kiſſingen, wo die Ankunft um 4 Uhr
der Artillerie in ſeinem dreißig Meilen von der Haupt=
nachmittags
, die Abreiſe am Samstag, 17. Mai, 8 Uhr
beſtimmte Zuſage ſeitens der Militärverwaltung, daß nie=
ſtadt
entfernten Beſitztum zuſammengezogen hat
Der
49 Minuten vormittags, erfolgt
mand geſchont werden ſoll. Man darf weiter hoffen, daß
Kriegsminiſter befindet ſich im Beſitz der Zitadelle, in der
* Ordensverleihung. Seine Königl. Hoheit de
die vom Reichstag angeregte Kommiſſion zur Kontrolle
der Reſt der Artillerie liegt
Großherzog haben dem Reichsgerichtsrat Dr
der Rüſtungslieferungen in jeder Beziehung Aufklärung
Schmidt in Leipzig die Erlaubnis zur Annahme un
Die Geſetzgebung in Kalifornien. Im
zum Tragen des ihm von Sr. Maj. dem Deutſchen Kaiſer,
ſchaffen wird. Unter ſolchen Umſtänden liegt wahrhaftig
Repräſentantenhaus der Vereinigten Staaten hielt der
König von Preußen, verliehenen Roten Adler=Ordens
kein Anlaß mehr vor, die Oeffentlichkeit weiter zu beun
Abgeordnete Siſſon von Miſſiſſippi eine ſogenannte
3. Klaſſe mit der Schleife erteil=
ruhigen
. Wenn das Ergebnis der gerichtlichen Unter=
Kriegsrede, in der er für die in Kalifornien vorgeſchlagen=
* Konſulatsdienſt. Der zum Generalkonſul der
ſuchungen vorliegt, dann wird man ja niemand daran hin=
Republik Panama in Hamburg ernannte Herr
gegen die Ausländer gerichtete Geſetzgebung eintrat. E=
Federico Boyd jr., dem das Reichsexequatur erteilt
Dern, ſein Urteil darüber abzugeben
ſagte: Wenn wir entweder Krieg haben, oder uns dieſe
wurde, iſt zur Ausübung konſulariſcher Dienſtverrichtungen
Beleidigung gefallen laſſen müſſen, dann bin ich für den
im Großherzogtum zugelaſſen worden
Ausland.
Krieg. Die Mitglieder des Hauſes, die der achttägiger
* Perſonalien von der heſſiſch=preußiſchen Eiſenbahn=
Oeſterreich=Ungarn
Tarifdebatte überdrüſſig waren, hörten dem Redner auf=
gemeinſchaft
. Im Namen der Großh. Regierung voll=
Die Lage in Böhmen. Beim Miniſterpräſi
zogene Ernennungen und Beförderungen. (Vom 1. März
merkſam zu und unterbrachen ihn häufig durch Beifalls=
bis
1. April 1913.) Zum techniſchen Eiſenbahnſekretä
denten fand eine Beſprechung mit Vertretern des konſer=
rufe

der techniſche Praktikant Ott zu Darmſtadt; zum Bahn
wativen und verfaſſungstreuen Großgrundbeſitzes ſtatt, an
China.
meiſter der Bahnmeiſterdiätar Sargk zu Seligenſtadt; zu
der der Miniſter des Innern teilnahm. Sie galt de
Lokomotivführern die Lokomotivheizer Barth, Bonacker
Die Fünfmächte=Anleihe. Im Senat wurde
Frage, wie eine Seſſion des böhmiſchen Landtages zu er=
Breitwieſer, Dieß, Schmidt, Wenzel, Wolf, ſämtlich zu
die Unterzeichnung der Fünfmächte=Anleihe einer weit=
Kranichſtein, Lennert, Muth und Zündorf zu Darmſtadt;
möglichen ſei. Im Zuſammenhange damit wurde die ge
gehenden Kritik unterworfen, da der Vertrag dem Senat
zu Triebwagenführern die Hilfstriebwagenführer Den=
ſamte
Lage Böhmens nach der politiſchen und finanziel=
noch
nicht vorgelegt worden ſei. Ein Kommiſſion zur
zer, Krummeck, Neff, Schniering, Trapp, ſämtlich zu Darm
en Seite erörter:
ſtadt; zu Zugführern die Schaffner Frank, Breunig, We=
Prüfung der Angelegenheit iſt eingeſetzt worden. Die
Holland.
ber I., Bauer, Knapp, Hartmann II., Gremm, Röder
Kuomtntangpartei erklärte, die Annahme ausländiſcher
ſämtlich zu Darmſtadt; zu Werkführern die Hilfswerkfüh
Die Verſtärkung der Küſtenverteidi
Ratgeber bedeute eine =usländiſche Kontrolle.
Die
rer Vollhardt, Walter und Körner zu Darmſtadt; zu Un
gung. Die Kammer ſetzte die Beratung des Geſetzent=
Kuomintangpartei vertritt verl ſutlich etwa 1 Prozent de
teraſſiſtenten die Eiſenbahngehilfen Arras zu Darmſtadt
rvurfs, betreffend die Verſtärkung der Küſtenverteidigung
Mittue zu Nackenheim, Knapp zu Fürth i. O., Schöpp zu
Bevölkerung, während die Anhänger Yuanſchikais ein=
ort
. Der Kriegsminiſter hob hervor, daß das Fort bei
Erbach i. O., Hemberger zu Hainſtadt, Martin zu Gries
ſchließlich ſeiner Armee etwa 10 Prozent der Bevölkerung
heim bei Darmſtadt, Drodt zu Pfungſtadt; zu Lokomotiv=
Wliſſingen nicht zur Abſperrung der Schelde, ſondern nur
repräſentieren. Der übrige Teil der Nation, deſſen Inter
heizern die Hilfsheizer Blum, Draudt, Hagenauer, Kim=
ur
nationalen Verteidigung dienen ſollte. Die Abände
eſſen an der Regierung auf der Höhe der Steuern und
mel, Lippert, Lorenz und Walter zu Darmſtadt, Legel
ungsanträge, die verlangten, kein Fort bei Vliſſingen zu
der Erhaltung der Ordnung beruht, würde unzweifelhaſ
Pfaff, Pfeiffer und Weber zu Kranichſtein, Vöglin zu
rbauen, ſeien unannehmbar. Der Miniſter des Aeußern
Ober=Roden; zu Weichenſtellern 1. Klaſſe die Weichen=
Yuanſchikai unterſtützen, falls es zu einer Kriſis käme
ſteller Linder, Bär, Engelhardt, Jäger, Klink, Rothame.
rklärte, der Plan ſei völlig unbeeinflußt durch fremde
Die Regierung warte die Entwicklung mit Ruhe ab
und Werner zu Darmſtadt, Krämer und Riebel zu Darm
Einmiſchung. In perſönlichen Beſprechungen mit der
ſtadt=Oſt, Rauch zu Babenhauſen, Kleinböhl zu Goddelau
mtereſſierten Kabinetten habe er feſtgeſtellt, daß die Ueber
Erfelden; zu Weichenſtellern die Hilfsweichenſteller Fa
zeugung herrſche, daß der Geſetzentwurf nur die Wahrung
* Kuxhaven 28. April. Der Kaiſer drückte in
bian zu Bensheim, Eſchborn zu Weiterſtadt, Sattler zu
einem Telegramm dem Generaldirektor Ballin ſein Be
ein nationaler Intereſſen bezwecke
Kranichſtein Kirſch zu Darmſtadt, Braun zu Heppenhein
dauern aus, daß ſeine Zeiteinteilung es ihm leider für di
Böhm zu Zwingenberg, Wedel zu Ober=Ramſtadt, Eber
nächſten Monate nicht geſtatte, an der Einweihungs
Portugal.
lein zu Oſthofen, der Aushelfer Wetzel zu Pfungſtadt; zu
fahrt des Imperator teilzunehmen. Er hoffe
Stellwerks=Schloſſern die Hilfsſtellwerkſchloſſer Ohl zu Höchſ
Die antirepublikaniſche Bewegung
päter eine Fahrt auf dem ſtolzen Schiffe mitmachen zu
i. O., Dietz und Gölzenleuchter zu Darmſtadt, Wagner zu
IIn der Kammer der Abgeordneten gab der Miniſterpräſi
önnen. Die vorübergehende Betriebsſtörung in den Ma=
Lampertheim, Weiß zu Bensheim, der Hilfsweichenſtelle
chinen bezeichnet das Telegramm als einer der bei ſo
dent folgende Erklärung ab: Die Regierung kannte alle
Fendrich zu Nierſtein; zu Schaffnern der Bahnſteig=
großen
Turbinenanlagen üblichen Kinderkrankheiten, de
Inſtifter der Bewegung und ihre Pläne. Sie hätte ein=
ſchaffner
Müller zu Darmſtadt; die Hilfsſchaffner Holz zu
ren Behebung der vortrefflichen Vulkanwerft ſicher ſchnel
Fürth i. O., Balß, Knöbel und Henninger zu Darmſtadt
hreiten können, bevor irgend eine Handlung geſchah, aber
gelinge. Auch der Kronprinz ſprach Ballin telegraphiſc
zu Bahnwärtern die Hilfsbahnwärter Sattler, Oppe:
ge tat es nicht, damit jedermann die verbrecheriſchen, dem
ſein Bedauern über die Verſchiebung der Probefahrt, ſo
und Rückert zu Darmſtadt, Graf, Emig, Blankenbach und
Baterland und der Republik feindlichen Abſichten klar
wie die Hoffnung aus, daß die Verſchiebung nur von kur
Raiß zu Weiterſtadt.
zer Dauer ſein möge
ſehen konnte. Die Regierung hoffte, daß die Agitatorer
Vom Großh. Hoftheater. Heute geht, zum erſten
Male wiederholt, bei kleinen Preiſen Maſſenets Opern
eine angreifende Haltung einnehmen würden, um energi
neuheit Manon als 163. Abonnementsvorſtellung, Buch
ſche Maßnahmen zu rechtfertigen, aber ſie zeigten ſich voll
Stadt und Land.
ſtabe A. 41, in Szene. Am Freitag beginnt der Hebbel=
äändig
feige. Alle militäriſchen und polizeilichen Organ
Zyklus mit den erſten beiden Teilen der Nibelungen
Darmſtadt, 30. April.
rbeiteten in patriotiſcher Weiſe mit der Regierung zu
Trilogie. Am Tage der Vorſtellung wird der Einzelver
* Vom Hofe. Prinzeſſin Luiſe von Battenberg iſt
ammen. Die Regierung erſtickte den Herd der Bewegung
kauf eröffnet, bis dahin ſind nur Zyklus= Abonnement=
am
Montag nachmittag 2 Uhr 53 Min. nach England
erhältlich. Der gehörnte Siegfried und
Siegfrieds
md ordnete an, daß das Prozeßverfahren eröffnet wird
abgereiſt. (Darmſt. Ztg.
Tod fallen im Abonnement der Serie C zu. Am Sonn
ie Kammer nahm einſtimmig eine Tagesordnung ar
Beſuch des Bayeriſchen Prinz=Regenten in Darm
tag wird Humperdincks Märchenoper Königskinder in
porin der Regierung ihr Vertrauen ausgeſprochen wird
ſtadt. Prinz und Prinzeſſin Ludwig werden am
einer Neueinſtudierung mit teilweiſe geänderter Beſetz
Ien Blättern zufolge bereiteten die Anſtifter der Bewe
Samstag, 3. Mai, vormittags 7¾ Uhr, ihre Reiſe zu An
ung der Hauptrollen erſcheinen. Die Spielleitung ha
trittsbeſuchen bei ſüddeutſchen Höfen antreten. Im Ge
Oberregiſſeur Valdek, die muſikaliſche Hofrat de Haan
gling gegen die Regierung eine Liſte eines neuen Miniſte
folge werden ſich befinden: Oberhofmeiſterin Gräfin von
Im Abonnement gehört die Vorſtellung dem Buch
rtums vor, deſſen Vorſitz Magalhaeslimo übernehmen
Dürckheim, Hofdame Freiin von Kesling, Hofmarſchal
ſtaben D
ſ lte. Es wurden neue Verhaftungen vorgenommen, ſo
Freiherr von Laßberg, Staatsrat und Kabinettschef von
Im Vorbilderſaal des Gewerbemuſeums und
dejenige des Advokaten Lomelinafreitas, auch wurden
Dandl, vortragender Generaladjutant Generalleutnan
im Treppenhaus der Großh. Zentralſtelle für die Ge=
von
Walther, Oberſtleutnant und Flügeladjutant Freiherr
neitere Haftbefehle erlaſſen. Die Polizei nahm neu
werbe ſind neu ausgeſtellt: Contet, E. Documents de
von Leonrod, Ordonnanzoffizier Oberleutnant Freiher
erronnerie ancienne. Epoques Louis XV. et Louis XVI
Hausſuchungen vor und beſchlagnahmte wiederum Bom=
von
der Tann, Obermedizinalrat Leibarzt Dr. von Höß=
3. série. Paris, F. Contet 1911. L'architeeture et I
been. Der Senat nahm die in der Kammer abgegebene Er
lin, Rat Naab, bezw. vom 13. ab Hofrat Walter, Geheim
decoration francaises aux XVIII. et XIX. siécles
kläirung der Regierung ebenfalls an
Sekretäre des Kabinetts. Am Dienstag, 13. Mai
11. série. Paris
O
Amtszeit Tafts. Geſellſchaftlicher Aufwand und geſell
Bild begegnet dem Beſucher am Bahnhof; auch hier iſt
ſchaftlicher Prunk ſind ſo gut wie völlig geſchwunden; da=
das
Amt des Stationsvorſtehers in den Händen eine‟
Feuilleton.
Leben zeigt überall ein ausgeſprochen demokratiſches Ge
Frau, die dabei zugleich als Billettverkäuferin und als
* Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben. Zur Krif
präge, vor allem aber überraſcht es die unparteiiſcher
Bahnſteigſchaffnerin tätig iſt. Eine andere Frau wirk
na
der Genoſſenſchaft Deutſcher Tonſetze:
Beobachter, daß die früher ſo vergnügungsſüchtige Ge
als Feldhüterin, und ſogar die Pflichten des Standes
engreift jetzt auch der Internationale: Hotelbeſitzer=Verein
elligkeit Waſhingtons in ſo kurzer Zeit ernſt geworder
amtes ſind in dieſem franzöſiſchen Weiberdorfe einer Frau
as Wort. Der Verein teilt ſeinen Mitgliedern mit, da
iſt und ſich in den Dienſt hoher Ideale ſtellt. Die Damen
bertragen, die nach altem Brauche nach allen Eheſchließ
die Genoſſenſchaft in ernſtere Schwierigkeiten geraten iſt
des Kabinetts die Präſidentin und die Frauen der Mi=
ungen
mit der Trommel durch die Straßen des Dorfe
lu d daß, wie bereits erwähnt, eine große Anzahl der
zieht und an jeder Ecke die neue Eheſchließung verlieſ
niſter, haben ſich verſtändigt und eine Art geſelligen Truſt
in mhafteſten deutſchen Muſikverleger und Komponiſter
gebildet, deſſen Ziel es iſt, die geſellſchaftlichen Gepflogen
Vor kurzem wurde auch ein neuer Stadtrat gewählt, deſſen
ms der Kartellgemeinſchaft ausgeſchieden iſt. Den Mit
heiten zu vereinfachen und den übertriebenen Luxus und
Mitglieder nur aus Frauen beſtanden hätten, wenn der
edern wird empfohlen, die mit der Genoſſenſchaft deut=
Präfekt die Wahl nicht auf Grund der beſtehenden Geſetz
Aufwand der letzten Jahre zu beſeitigen. Man hat die
cher Tonſetzer geſchloſſenen Verträge nicht mehr zu er
großen Empfangsabende und Geſellſchaften bei den M
als ungültig erklärt hätte. Die Männer des Dorfes ſin
ſtentern, es ſei denn, daß die Genoſſenſchaft ihre Forderun
niſterfrauen, die in den Tagen des republikaniſchen Re
mit der Tätigkeit ihrer Frauen ſehr zufrieden, wenn auch
ger mit Rückſicht auf die neue, ganz veränderte Sachlage
hin und wieder kleine Reibereien nicht ausbleiben. St
gimes eine ſo große Rolle ſpielten, kurz entſchloſſen geſtri
hr erheblich einſchränke. Im Notfalle ſolle auf das ſtar
proteſtierten ſie einmal gegen die Frau, die in dem Dorfe
chen; die Damen haben ſich zuſammengetan und geber
elichtete Repertoire der Genoſſenſchaft verzichtet werden
das Raſiermeſſer handhabt; aber als man daraufhin einen
ortan alle Geſellſchaften und Empfänge gemeinſam. Di
Geſellen anſtellte, der die Herren der Schöpfung mehr
umal vom 1. Januar 1914 ab ja ſämtliche Werke Richard
erſte Probe wurde am Donnerstag gemacht, wo all
ſchnitt als raſierte, opferte man alle Vorurteile und ließ
Lragners ſpiel= und konzertfrei werden. Die Hauptver
Damen des Kabinetts im Geſellſchaftsſaal des Shore
ammmlung des Deutſchen Gaſtwirteverbandes die im
ich künftig wieder von der Friſeuſe von Froiſſy raſieren
ham=Hotels einen gemeinſamen Empfangsabend veran
Irni in Bremen ſtattfindet, wird ſich übrigens auch mi
ſtalteten. Und die Geſellſchaft von Waſhington äußert ſich
und den Bart ſcherer
Herrabſetzung der Tarife der Deutſchen Tonſetzergenoſſen
über dieſe Neuerung und Vereinfachung einſtimmig vol
* Das Ende einer Zauberkünſtlerin. In einer Nacht=
chraft
reſpektive der Nichterneuerung der Verträge beſchä
höchſten Lobes. Anſtelle der zahlloſen Senatoren
vorſtellung des Metropol=Kabaretts in Berlin trat ein
ſigen. In der von der Geſellſchaft für deutſche Kunſt
Empfänge, die in den letzten Jahren faſt allen höherer
Fräulein Goldini als Zauberkünſtlerin auf. Sie befank
Auslande in Buenos=Aires veranſtalteten
Beamten allabendlich geſellſchaftliche Pflichten auferlegten
ſich in großer Erregung, da ihr einige Kunſtſtücke nich
utſchen Kunſtausſtellung, die am 18. Ma
ollen fortan auch wöchentliche Senatoren=Empfänge tre
recht gelingen wollten. Gerade hatte ſie ein rohes Ei ver
r ffnet wird, werden die angeſehenſten Meiſter deutſche
ten, ſo daß Präſident und Miniſter nicht genötigt ſind
ſchwinden laſſen und dem Publikum erklärt, daß ſie ih
alerei und Bildhauerkunſt vertreten ſein. Beſonders
Abend für Abend in ihrem Heim Privatgeſellſchaften zu
geſamtes Monatsgehalt zahlen wolle, wenn irgend jeman
mnenswert ſind die Werke von Hane v. Bartels, Euger
veranſtalten. Nach dem Vorbilde Wilſons und des
aus dem Publikum erraten könne, wohin ſie das Ei ge
Bracht, Ludwig Dill. Otto H. Engel, Arthur Kampf
Staatsſekretärs Bryans wird auf allen dieſen Geſellſchaf
aubert hätte. In dieſem Augenblick ſtürzte die Künſ
ſielbert v. Haug, Kallmorgen, Ludwig v. Hofmann, Karl
ten fortan Alkohol nicht mehr ſerviert werden. Die
lerin bewußtlos zu Boden. Zunächſt glaubte das Publi
Marr, Ulrich, Hübner, Leo v. König, Max Liebermann
republikaniſche Preſſe begleitet zwar dieſe ſogenannten
kum, daß es ſich um einen Trick handele. Als jedoch de
Parul Meyerheim. Franz v. Stuck, Hans Thoma, Auguſ
trockenen Geſellſchaften des neuen Waſhington mit aller=
Direktor und mehrere Angeſtellte erſchreckt auf die Bühn
rul, Adolf Brütt, Adolf Bredow, Tuaillon, Ludwig
lei boshaften Gloſſen, aber alle Teilnehmer an den bis
eilten, begriff das entſetzte Publikum, daß ſich auf der
und Walter Schott
Profeſſor d’Arſon
herigen Veranſtaltungen ſind mit dem Wechſel ſehr zu=
Bühne eine Tragödie des Lebens zugetragen hatte. Die
in Paris teilte in einem Vortrage über flüſſige Gaſe
frieden und rühmen ſogar die raffinierten Cooktails
Künſtlerin war plötzlich einem Herzſchlag erlegen. Die
ut,
daß es ihm gelungen ſei, einen neuen Spreng=
die
die tonangebenden Damen aus Früchten und Soda
Tote wurde in dem Künſtlerzimmer in dem Pierettekoſtün
herzuſtellen, indem er Ruß mit flüſſigem Gaſe
waſſer kunſtvoll ohne Alkohol herzuſtellen wiſſen
das ſie getragen hatte, aufgebahrt. Ihre Kolleginnen
uuchtränkte. Die Sprengkraft dieſes Stoffes, mit dem
ſchmückten ſie mit denſelben Blumen, die ihr nach ihrem
Ein franzöſiſches Weiberdorf iſt die Gemeinde
u gſt in einem Steinbruch Verſuche vorgenommen wor
Erfolg überreicht werden ſollten
Froiſſy im franzöſiſchen Departement Oiſe. Die Zahl de
ſeien, übertreffe die des Dynamits um das zehnfache
* Ein wunderlicher Prozeß. Der Bildhauer Perrult
Frauen in dieſer Gemeinde übertrifft die Zahl der Män
in Paris, ein Freund der Familie Duncan, war in den
CK. Der neue Ton in der Geſellſchaft Waſhingtons
ner ſo ſehr, daß hier faſt alle Aemter in den Händen vor
Augenblick des Automobilunglücks Zeuge desſelben. E
zwei Monate, ſeit denen Präſident Woodrow Wilſon
Frauen liegen, vom Stadtſekretär bis hinab zum Briet
wollte ſich in das Waſſer ſtürzen und den Verunglückter
Waſhington ſeinen Einzug hielt, haben den Frauen der
träger. Im vergangenen Jahre war, wie die Caſa be=
zu
Hilfe eilen. Er wurde aber von einem Poliziſten daran
leu ernannten Staatsſekretäre und Würdenträger genügt
richtet, die Inhaberin des Poſtamtes von Froiſſy der ein
gehindert, da es verboten ſei, in die Sein
den geſellſchaftlichen Ton und das geſellſchaftliche
zige Beamte der ganzen Provinz, der dem Telegraphiſter
zu ſpringen. Der Bildhauer wollte ſich aber trotz
en der amerikaniſchen Bundeshauptſtadt von Grun
ſtreik nicht beitrat; trotz aller Drohungen der Streikenden
dem in den Fluß wagen und mit aller Gewalt in die Flu
umzuwandeln. Selbſt die amerikaniſchen Berichterſtat
blieb die tapfere Frau unerſchütterlich. Sie beſchäftigt in
ten werfen. Er iſt deshalb wegen Widerſtandes
und als Briefträ
nüſſen einräumen, daß das Waſhington von heute
hrem Poſtamt drei Telegraphiſtinnen
gegen die Staatsgewalt angezeigt,
Amtes. Dasſelbe
ganz anderes iſt als das Waſhington während der
ger waltet ein junges Mädchen ihres

[ ][  ][ ]

Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. April 1918.
Seite 4.
Das ſind namentlich Fragen betreffend das Miet= und
Programme ſind dem Charakter des Tages angepaßt, wo=
Frühverkehr der Straßenbahn. Anläßlich der
Kündigungsrecht, Räumungsfriſten bei Wohnungsmieter
bei das Liedchen: Der Mai iſt gekommen, nicht fehlen
Veranſtaltung des Frühkonzerts am Himmelfahrtsta(
und dergleichen mehr. Aus prinzipiellen Gründen müſſen
wird. (Siehe Anzeige.) Reſtaurant Rummelbräu
auf der Ludwigshöhe wird die Straßenbahn in aller
unbeantwortet bleiben anonyme Fragen und
Norgen, Donnerstag, den 1. Mai (Himmelfahrtstag)
Frühe beſondere Wagen einſtellen, damit den Konzert
ſolche von Nichtabonnenten
findet abends 8 Uhr ein großes Extra=Konzert der Kapelle
beſuchern von der Stadt nach dem Böllenfalltor Fahr=
des
Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61 unter Herrn Obermuſik=
gelegenheit
gegeben iſt. Es verkehren daher morgens
meiſter Webers Leitung ſtatt. Bei günſtiger Witterung finde=
415, 430, 445, 5, 515 530 545 und 6 Uhr ab Schloß Sonder
Arheilgen, 29. April. Im Saale des Gaſthauſes
unter
das Konzert in dem neu hergerichteten Garten
wagen nach dem Böllenfalltor. Fahrpreis 10 Pfennig.
Zum weißen Schwanen hielt der Mandolinenkran
den ſchönen Platanen ſtatt, andernfalls in dem gut
Arbeitsjubiläum. Am
Mai feiert Peter
Darmſtadt ein Frühlingsfeſt mit Konzert und Tanz
1.
ventilierten großen Saale. Das Progcamm iſt reich=
Hundsdorf ſein 25 jähriges Arbeitsjubiläum bei de
ab. Muſtergültig wurden die einzelnen Konzertſtücke von
haltig und bringt eine Fülle der ſchönſten Muſikſtücke
den Spielerinnen und Spielern des Vereins unter der
Firma Heinrich Sonnthal (Feilenfabrik.
Im Café=Reſtaurant
-
Siehe auch Anzeige.
trefflichen Leitung ihres bewährten Dirigenten, Herrn
Inſtrumental=Verein. Wie alljährlich, veranſtalte:
Metropole, Alexanderſtraße 5, verabſchiedet ſich heute
Rich. Hinz, zum Vortrag gebracht. Ebenſo ein Solo für
der Inſtrumental=Verein auch in dieſem Jahre wieder
Mittwoch abend die beliebt gewordene Damenkapelle
Fylopyon von Herrn Hinz, ſowie Lieder zur Laute. Den
ſein viertes Konzert zum Beſten des Diakoniſſenhauſes
unter der Direktion des Herrn Carl Molinsky. Am
Schluß des Programms bildete eien Zitherduett (Herrer
Eliſabethenſtift in der Stadtkirche. Das Konzert, das
Himmelfahrtstage beginnt das I. Vierländer Künſtler=
Alex. Lohrer und R. Hinz): Die Poſt im Walde‟ Trotz
ſchon des guten Zweckes wegen auf allgemeines Intereſſ
Enſemble unter der Leitung des Herrn Carl Seewald
des reichhaltigen Programms kam die tanzluſtige Jugen
rechnen darf, gewinnt aber noch beſonders an Anzieh=
Vierlanden bei Hamburg, ſein Gaſtſpiel mit auserleſenem
doch auf ihre Koſten
ungskraft durch die Wahl der Soliſten, die dabei mit=
Pfungſtadt, 29. April. Eines der renommierteſter
Programm. (Siehe auch Anzeige.
wirken, und die Zuſammenſtellung des Programms. Es
der Darmſtädter
Gaſthäuſer am hieſigen Plat
haben in dankenswerter Weiſe ihre Kunſt in den Dienſ
Hof, ging durch Kauf in den Beſitz eines Herrn aus
der guten Sache geſtellt: Fräulein Hildegard Merck (Vio
Frankfurt über. Der Kaufpreis beträgt 35000 Mark, und
Feſthaus=Verein Darmſtadt.
line), Herr Profeſſor Arnold Mendelsſohn (Orgel), Herr
der neue Beſitzer übernimmt die Wirtſchaft noch vor
Konzertſänger Franz Müller, ſowie der Kirchenchor der
Der Feſthaus=Verein Darmſtadt hiel
Pfingſten. Seither wurde dieſelbe durch Zäpfer betrieben
Martinsgemeinde. Das Konzert findet ſtatt: Dienstag
am Montag abend im Kaiſerſaal ſeine zahlreich be=
die
ſehr oft wechſelten. Ein 50jähriger Mann ent=
den
6. Mai, abends 8¼ Uhr, in der Stadtkirche. Der
ſuchte ordentliche Hauptverſammlung für
leibte ſich geſtern in früher Morgenſtunde in ſeinem
Kartenverkauf hat in der Hofmuſikalienhandlung vor
das Jahr 1913, verbunden mit Sitzungen des Vorſtande
Hofe mittels eines Floberts, den er mit einer Kugel
Heinrich Arnold, Wilhelminenſtraße 9, begonnen. (Nähe
und des Verwaltungsbeirats, ab. Nach dem vorgetrage
atrone geladen hatte. Ein ſchweres unheilbares körper=
Ver
res ſiehe Anzeige
nen Jahresberichte gehören dem
iches Leiden hat dem fleißigen, rechtſchaffenen Manne die
Indiſche Fakire in Darmſtadt. Am Montag, der
14 Darm
ein 346 Perſonen als Einzelmitglieder,
Waffe in die Hand gedrückt. Um wegen einer ihm vor
5. Mai, werden die indiſchen Fakire Saadi Djebarr
ſtädter
Vereine und Inſtitute
als körperſchaft=
den
verſtorbenen Eheleuten Appel von hier zugefallenen
und Soliman Ben Said im Saalbau hierſelbſ
iche Mitglieder an. Aus Veranſtaltungen
um

Erbſchaft perſönlich nachzufragen, machte ſich ein alter
Vorſtellungen geben, die des größten Intereſſes ſicher ſind
Beſten des Vereins gingen im letzten Jahre 1422,12 Mar
Mann aus Dornheim, namens Luckhardt, am Don=
Zum erſten Male ſind zwei indiſche Fakire in Deutſch=
an
Stiftungen 11100 Mark ein. Der Plan, eine große
nerstag von Darmſtadt aus auf den Weg durch den Walſ
land, die ſchon in anderen Städten des Reichs mit einiger
Lotterie zum Beſten des Feſthauſes zu veranſtalten
nach Pfungſtadt und irrte drei Tage und Nächte im
ihrer Wunder das größte Aufſehen erregt haben. Saad
mußte, da die außerheſſiſchen Abſatzgebiete hierfür nicht
Walde umher, ohne ſein Ziel zu erreichen. Am Sonntag
Djebarci und Soliman Ben Sard beweiſen namentlich
zu erlangen waren, leider wieder fallen gelaſſen werden
wurde er in der Nähe der Torfgrube an der Bickenbacher
die vollkommene Unverwundbarkeit ihrer Kör
Straße aufgefunden und in einer Chaiſe nach ſeinem
Die Frage der Ausgabe von Anteilſcheinen wird für die
per, indem ſie ſich ſelbſt Naſe, Wange, Hals, Hände
Heimatorte gebracht. Er war jedoch ſo entkräftet, daß ei
Zukunft im Auge behalten. Dankbar begrüßt wurde die
Augen, Zunge uſw. vollkommen durchſtechen, ihren Kör=
alsbald
nach ſeiner Ankunft in Dornheim verſtark
wohlwollende Haltung, die die Stadtverwaltung fort=
per
hacken, brennen, Säbel in ihrer ganzen Breite in den
Bensheim, 29. April. Unter dem Titel Bens=
geſetzt
der Feſthausſache gegenüber einnimmt; es iſt zu
Leib treiben, oder dies durch Anweſende aus dem Pu
heim an der Bergſtraße, Heſſen iſt ſoeben ein neuer
Saalbau
hoffen, daß ihre eifrigen Bemühungen, den
blikum vornehmen laſſen, ohne daß Wunden zurückbleiber
Führer erſchienen, herausgegeben von der Stadtver=
inderweit
zu verwerten, von Erfolg gekrönt ſein möch=
waltung
und dem Verkehrs= und Verſchönerungsverein
oder Schmerzgefühl vorhanden ſcheint. Die Fakire ſind=
en
, da mit dem Feſthausbau bald begonnen werder
Bensheim. Sowohl inhaltlich wie in der geradezu muſter=
imſtande
, nach Belieben die Blutung völlig zu verhinder:
muß. Auf den in Ausſicht genommenen Bauplatz au
gültigen typographiſchen Ausſtattung iſt das Werkchen eing
ja ſie können ſogar, je nach Verlangen, an der Eingangs=
dem
alten Bahngelände, begrenzt im Norden von de
vorbildliche und wirkſame Reklameſchrift, die alles ent=
oder
Ausgangsſtelle eine geringe Blutung erſcheinen
Rheinſtraße, im Weſten vom Exerzierplatz, im Süden von
hält, was zu vorübergehendem oder dauerndem Aufenthalt
laſſen. In den Darbietungen dieſer Fakire birgt ſich eit
der Waldſtraße und im Oſten von der Landgraf=Philipp
in dem ſchönen Bensheim zu wiſſen notwendig iſt. Der
Geheimnis, das ernſter Beachtung jedes Gebildeten, na=
Anlage, hat ſich der Feſthaus=Verein das Vorkaufsrecht ge=
Text begleiten über 40 vortreffliche Abbildungen; ein
mentlich aber der Herren Aerzte, würdig iſt. Die letzteren
ichert. Die vorgetragene Jahresrechnung ſchließt
Panorama und eine wertvolle Karte ſind beigegeben. Au
ſind zur genauen Kontrolle auf dem Podium willkom
mit einem Vermögen von 39 381.50 Marl
die günſtigen Verkehrs= und Wohnungsverhältniſſe (mo
In indiſchen Reiſebeſchreibungen hegegnet man
men
ab; die Einnahmen im abgelaufenen Vereinsjahre be
derne Villenſtadt) iſt beſonders hingewieſen. Intereſſant
oft Schilderungen von unerklärlichen Experimenten der
rugen 15879,24 Mark, die Ausgaben 631,15 Mark. Dem
ſind die in gedrängter Kürze, aber erſchöpfend gegebener
Fakire, die man früher für Taſchenſpielerkünſte gehalten
Rechner wurde Entlaſtung erteilt. Die nunmehr vorge=
Ausführungen über Lage und Klima und die Geſchichte
hat. Neuere Forſchungen haben indeſſen einwandfrei er
nommenen Vorſtandswahlen hatten das Ergebnis, daß
der Stadt Bensheim. Dieſen Aufſätzen folgen ſolche übe
geben, daß kein Betrug vorliegt, ſondern daß Mit=
einſtimmig
gewählt wurden: zum Vorſitzenden: Rat
das Bensheim von heute, wiſſenswerte Einzelheiten über
glieder dieſer religiöſen Sekte Dinge vollbringen, die uns
Sonne, zum Stellvertreter des Vorſitzenden: Geh. Ober
Behörden und alle das öffentliche und private Leben be=
als
Wunder erſcheinen und für die wir keine Erklärung
iuſtizrat von Heſſert, zum Schriftführer Bankprokuriſt
herrſchende Faktoren. Spaziergänge und Wanderunge
unter=
finden
. So vermögen ſie den Lebensprozeß zu
Seipp, zum Stellvertreter des Schriftführers: Oberlehrer
uſw. Das ganze Werkchen iſt auf getöntem Kunſtdruck
brechen, indem ſie ſich in einen, dem Tode ähnlichen Zu
Dr. Ausfeld, zum Schatzmeiſter: Hofkammerrat Engel:
vapier gedruckt, auf dem die vielen Abbildungen trefflid
tand verſetzen, begraben laſſen und nach Wochen, ja Mo=
ferner
als Beiſitzer: Juſtizrat Dr. Bender, Provinzial
zur Geltung kommen. Die Herſtellung erfolgte durch die
naten von ihren Genoſſen ausgegraben und zum Leber
direktor Fey, Generalmajor à la suite Freiherr von Hey=
L. C. Wittich ſche Hofbuchdruckerei in Darmſtadt. Fül
wieder erweckt werden, ohne Schaden an ihrer Geſundheit
Rechtsanwalt Dr. Hoffmann II., Hofbuchdruckereibeſitzer
ernſthafte Intereſſenten koſtenloſe Zuſtellung durch der
genommen zu haben. (S. Anz.)
Hohmann, Baurat Jäger, Finanzamtmann Lony, Sani=
Verkehrs= und Verſchönerungsverein Bensheim (Vor
Aus der Beſſunger Bücherhalle Beſſungerſtraße 48
tätsrat Dr. Maurer, Gerichtsaſſeſſor Dr. Melior, Rent=
itzender
: Rentner Guſtav Müller). Durch die Buchhand
wurden im Monat März 1315 Bücher entliehen, einge
ner Pfeil, Geheimerat Dr. Preetorius, Profeſſor Pützer
lungen bezogen 60 Pfa
ſchriebene Leſer ſeit 1. April 1912: 552. Geſchenke gingen
Chefredakteur Dr. Waldaeſtel, Präſident Dr. Weber un
Auerbach a. d. B., 29. April. Wieder wird auch
ein: von Herrn Mansbacher 12 Bände
Zeitſchriften; von
Miniſterialrat Dr. Weber. Der Verwaltungsbeirat be
dieſem Jahr unſer evangeliſches Volksfeſt an der
Herrn Güterverwaltungsvorſteher Funk Erben 18 Bände
ſteht aus folgenden Herren: Geheimerat Römheld, Vor=
Gottes im Auerbacher Kirchenwald am Himmelfahrtsta

desgl., von Herrn Dr. med. Degen 1 Band
In den
ſitzender, Dr. Willy Merck, Stellvertreter des Vorſitzenden,
in althergebrachter Weiſe gefeiert werden. Vielen ind
am 1. April abgeſchloſſenen Vereinsjahr wurden
an 13
Oberbibliothekar Dr. Voltz, Schriftführer, Direktor
Nähe und aus der Ferne iſt dieſes Feſt im Laufede
Ausleihtagen 10 182 Bücher an 8372 Perſonen ausgeliehen
Schmitt, Stellvertreter des Schriftführers, ſowie den Bei=
Zeit liebgeworden und ein ſtändiges Ziel ihres Himme
davon waren 62 Prozent Männer und 38 Prozent Frauen
itzern: Regierungsrat Baſtian, Miniſterialrat Dr. Kratz
fahrtsausflugs. Der Beginn der Feier iſt wieder alſ
Prozen
Unter den männlichen Leſern befanden ſich 45
Ingenieur Markwort, Profeſſor Mendelsſohn, Sanitäts
3 Uhr angeſetzt. Feſtprediger iſt diesmal Herr Pfartel
Handwerker und Arbeiter, 8 Prozent Beamte, 6 Prozent
at Dr. Nöllner, Rentner Pöllot, Eiſenbahninſpektor a. D
Minor aus Niederſchelden a. d. Sieg. Möge diesm
Kaufleute, 3 Prozent Militär, 38 Prozent Jugendliche
Scheyrer und Stadtverordneter Stemmer. Der ſeitherige
die Sonne über unſerem Wald und Feſt am Himmel
Von den ausgeliehenen Büchern zählten 59 Prozent zu
rſte Vorſitzende des Vereins, Herr Major von Hahn
fahrtstag leuchten und viele Gäſte herbeiführen. (S. Anz)
Romanen, Erzählungen und Novellen, 3 Prozent zur Ge
in Perleberg, wurde in dankbarer Anerkennung ſeiner
sd. Bürſtadt, 29. April. Ein 42jähriger durchrei
ſchichte, 6 Prozent zur Erd= und Völkerkunde, 2 Prozen
großen Verdienſte um die Vereinsſache zum Ehren
ender Handwerker, der ſich einen Tag hier aufges
zu dramatiſchen und lyriſchen Dichtungen, 1¼ Prozent
mitglied ernannt. Für den nächſten Herbſt ſin
halten hatte und geſtern abend weiter ging, wurde außen
zur Naturwiſſenſchaft, 1¼ Prozent zu Handel Gewerbe
drei große Veranſtaltungen zum Beſten des Feſthaus
halb unſeres Ortes von drei Männern angefal
und Volkswirtſchaft, und 27 Prozent zu Zeitſchriften
Vereins geplant: ein Lichtbildervortrag des Herrn Hof=
len
und tüchtig verhauen. Nachdem er ſich wieder auft
Die ſtärkſte Benutzung der Bibliothek zeigt der Januar
rats Edward über ſeine Weltreiſe im letzten Winter, ein
gerafft hatte, waren ſein Stock und ſeine Ausweispapier
mit 1484 Büchern. Die unentgeltliche Bücherausgabe ge=
Klavierabend von Herrn Karl Friedberg aus Köln und
fort. Die Ausweispapiere waren ihm morgens noch revi
chieht am Dienstag, Donnerstag und Samstag von
ein Konzert der Sopraniſtin Frau Tilly Cahnbley=Hinken
diert worden. Von den drei Tätern konnte noch nichtser
abends 7½9 Uhr. Das Bücherverzeichnis koſtet 20 Pfg
und des Celliſten Ernſt Cahnbley aus Würzburg; die
mittelt werden trotz eifriger Bemühungen der Gendal
Die Beſſunger Bücherhalle iſt eine Einrichtung des
letzten beiden Abende wird der Richard Wagner=Verein
merie.
Vereins für Verbreitung von Volksbildung zu Darm=

veranſtalten. Die Mitgliederwerbung und Propagandc
Lampertheim. 29 April. Der langjährige Leitel
ſtadt; deſſen Vorſtand iſt dankbar für jedwede Unterſtütz
ſoll eifrig weiter betrieben werden. Ueber den Finanz
der Filiale der Pfälziſchen Bank, Herr Gehrhardl
ung an Geld, Büchern und guten Zeitſcheiften
plan und die Art und Weiſe, wie das Feſthaus=Ziel am
ſcheidet am 1. Mai von hier, um eine neue Depoſitenkaſſſ
Der Geſaugverein Sängerluſt veranſtaltet an
in Oppenheim und Nierſtein ins Leben zu rufen. Seil
ſchnellſten erreicht werden könnte, entſpann ſich ſodann
Himmelfahrtstage einen Familienausflug nach Roßdorf
Nachfolger wurde Herr Beaufour von der Pfalzbaſ
eine mehrſtündige, außerordentlich lebhafte und inter
Abmarſch vom Kavellplatz. (Näheres ſiehe Anzeige.
in Worms (Depoſitenkaſſe Gernsheim
eſſante Debatte, in der die verſchiedenſten Anſichten zu
m. Ringelnattern. Im Roßdörfer Walde fand ein
Rüſſelsheim, 29. April. Der Buchdruckereibeſitzer
Wort kamen und an der ſich wiederholt als Vertreter der
Spaziergänger am Sonntag eine etwa 20 Zentimeter
Meeſer von hier hatte gelegentlich eines Tele
Stadt Herr Baurat Jäger beteiligte, der den Feſthaus=
lange
junge Ringelnatter. Da dieſes nützliche Reptil of
phongeſprächs dem dienſttuenden Poſtſekretär Hei
bau u. a. als ein unbedingtes Bedürfnis als eine ab
aus Unkenntnis getötet wird, ſei darauf aufmerkſam
richs von hier eine Bemerkung gemacht, die der Beamſt
ſolute Notwendigkeit für Darmſtadt bezeichnete. In de=
gemacht
, daß in unſeren Wäldern giftige Schlangen,
als perſönliche Beleidigung auffaßte. Der Po
Diskuſſion wurde auch der Plan der Erbauung eines
wie z. B. Kreuzottern nicht vorkommen. Ringelnatter=
ſekretär
ſtellte, wie das M. J. berichtet, Strafantra
Märchentheaters berührt und die in Darmſtadt typiſch ge=
Meeſer beſtreitet, den Beamten beleidigt zu haben, viel
und Blindſchleichen zu töten, hieße den meiſten ſchäd
wordene Zerſplitterung der Kräfte lebhaft beklagt
mehr habe er nur das Syſtem treffen wollen, wierde
lichen Inſekten auf dem Waldboden ihr zerſtörendes
Auch wurde der beſtimmten Erwartung Ausdruck gege=
Handwerk fördern.
Dienſt ausgeübt werde. Er will den fraglichen Ausdruck
ben, daß die vielen großen, ſeither noch abſeits ſtehender
mit Bedauern zurücknehmen und alle Koſten tragen.D
Der gelbe Wandfahrplan für das Sommer
Vereine, für die der Neubau faſt eine Lebensfrage be
Beamte glaubt jedoch, daß die Oberpoſtdirektion zum min
halbjahr 1913 liegt in gewohnter Ausſtattung der
deutet, nun ebenfalls ihren korporativen Beitritt zum
deſten auf einer Buße beſtehen müſſe. Das Schöffengerich
heutigen Auflage unſeres Blattes bei. Für die Aus
Feſthaus=Verein baldigſt vollziehen möchten. Nach 3½ſtün
zu Groß=Gerau beſchloß, die Sache der Oberpoſtdirektiot
flügler am morgigen Himmelfahrtstag iſt es
diger Dauer wurde die ergebnisreiche Hauptverſamm
zur Entſcheidung vorzulegen
wichtig, zu beachten, daß morgen ſchon der neu
lung, die die Feſthausſache wieder einen erheblichen Schrit=
Fahrplan gilt.
Offenbach, 29. April. Die Vermutung, daß der am
vorwärts gebracht hat, geſchloſſen.
letzten Dienstag im Großen Biergrund feſtgenommen
Unfall in der Mädchen=Mittelſchule. Unſer
Dachdecker Karl Willmann aus Erbach im Odenwald
geſtrige Notiz iſt natürlich dahin zu berichtigen, daß es
ſich nicht um die Viktoriaſchule handelt.
noch zu anderen, ſeither unaufgeklärt gebliebenen Roheits
Der Unfal
Der Briefkaſtenonke
delikten als Mädchenattentäter in Betracht komme
hatte ſich vielmehr bekanntlich in der
Mädchen
hat ſich beſtätigt. Bekanntlich wurden am 18. April in de
iſt ein ſehr, wirklich ſehr beſchäftigter
Mittelſchule in der Viktoriaſtraße zugetragen.
im allgemeiner
Mathildenſtraße zwei ahnungslos nach Hauſe zurück=
ſehr
gefälliger, manchmal aber auch
Feſtgenommen. Ein Dragoner des Regiments
Mann
ehrende Mädchen angefallen und eines davon ſchwer ver
Nr. 23 hat ſich ſeit Freitag von ſeinem Truppentei
Man kann ihm dieſe letztere Eigenſchaft nicht immer ver
etzt. Willmann war nicht in der Lage, ſein Alibi
ohne Urlaub entfernt.
Der Ausreißer wurde an
übeln, denn ſein Beruf iſt ein ſehr ernſter und verant=
die
kritiſche Zeit nachweiſen zu können. Mit Rückſicht au
Montag nachmittag in einer Wirtſchaft in der Nieder
wortungsvoller. Es gibt tauſend Fragen des Lebens
den Schwächezuſtand der ſchwerverletzten Elſa Fink konnt
Ramſtädterſtraße feſtgenommen und an ſeinen Truppen=
die
wichtig und von allgemeinem Intereſſe ſind
Willmann erſt heute mit derſelben konfrontiert werden
teil abgeliefert
nd dieſe Fragen beantwortet der Briefkaſtenonkel ſtets
Hierbei wurde er von dem Mädchen mit Beſtimmtheit als
zuvorkommend und zuverläſſig. Dafür aber ſollte man
der Täter erkannt, trotzdem behauptet er immer noch, mit
ihn aber auch unbehelligt laſſen mit den meiſt in de
Kinotheater. Eine gewaltige Schöpfung, auf dem
Sache nichts zu tun zu haben
der
Stammtiſchrunde aufkommenden Fragen, an denen außer
Gebiet der Kinematographie wird heute im Reſidenz=
Worms, 29. April. Dem Bankbeamten Fritz Kapp
den Bierfröhlichen aber auch niemand Intereſſe hat und
theater gezeigt. Verfehmt großes Schauſpiel in
eſſer aus Worms, bei der Deutſchen Bank in Berlin
auf die jedes Lexikon, meiſt ſogar jeder halbwegs ver=
Akten, mit der bekannten glänzenden Ausſtattung, ſcharfen
wurde die Rettungsmedaille am Bande verliehen
nünftige Menſch ſelbſt die Antwort geben kann. Es ſind
Bildern und ſpannendem Spiel, die man bei dem Ver=
Er hatte während des Kaiſermanövers bei Gelegenheit
das meiſt Fragen Hunderte ließen ſich anführen
Leon Gaumont=Paris von jeher gewohnt iſt.
eines Elbüberganges einen Fähnrich ſeines Regiments
deren Wichtigkeit in gar keinem Verhältnis ſteht zu der
Siehe Anzeige.
mit eigener Lebensgefahr vom Tode des Ertrinkens ge=
Umſtänden, dem Aufwand an Zeit und Geld, die die
rettet
Konzertveranſtaltungen. Früh=Konzert Lud
Beantwortung erfordert. Weiter muß der Briefkaſten=
Oppenheim, 29. April. Der Kreistag des Krei=
wigshöhe
! Wie alljährlich, ſo auch morgen, Don=
onkel
es ablehnen, Fragen zu beantworten, deren Beant=
ſes
Oppenheim fand heute im Hilbiaſchen Saale ſtatt
nerstag, den 1. Mai (Himmelfahrt), wird die Kapelle des
wortung auf die Empfehlung einzelner Geſchäfte oder
Der Vorſitzende. Kreisrat Wolff, gedachte zuerſt den
Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61, punkt 5 Uhr, das üblich
Perſonen und dergleichen hinausgeht. Hierüber kann
Mitglieder Löſch=Wald=Uelversheim, der auf eine 30jäh=
Frühkonzert mit dem Choral: Wachet auf, ruft un
nan ſich leicht im Anzeigenteil des Blattes Rat holen
rige, und Schneider, der auf eine 25jährige Tätigkeit zu
die Stimme, vom Turme herab einleiten; nachmittags
Endlich empfiehlt es ſich, Antworten auf Fragen, die
ückblicken kann; ebenſo widmete er dem verſtorbenen Bür=
4 Uhr findet Feſtkonzert obiger Kapelle ſtatt. Die
periodiſch regelmäßig wiederkehren, auszuſchneiden
germeiſter Chriſt=Wörrſtadt einen Nachruf. Infolge hohen

[ ][  ][ ]

iſſeh

Jummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. April 1913.
Seite 5.
Alters tritt Oekonomierat Schmitt=Guntersblum
nach
London, 29. April. Ein Bulletin beſagt: Der
Zu=
werde
. P. habe darauf dem Adam erwidert, den Ver
30jähriger Tätigkeit aus dem Kreisausſchuß aus
Zu
tand der Herzogin von Connaught macht eine
uſt werde ich ſchon decken. Adam gibt weiter an, P. habe
Kreisausſchußmitgliedern wurden neugewählt die
Bür
nochmalige Operation erforderlich
dann von ihm das Geld für Iſaak erbeten, da dieſer es
germeiſter Keller=Spiesheim und Schätzel=Guntersblum
für einige Wochen brauche. Pallmann habe überhaupt
als Erſatzmänner Köhler und Senfter=Oppenheim
als
immer den Jſaak vorgeſchoben. In einem Brief an
Schätzer und Stellvertreter der Pferdeaushebungskommiſ=
Parlamentariſches
Wolfsthal ſchreibt Jſaak, er ſchicke das Geld im Auftrag
on neben den bisherigen noch Jak. Strub=Nierſtein und
*X* Darmſtadt, 29. April. Der Finanzaus
es Adam, was damit in Widerſpruch ſteht, daß er
Emil Schätzel=Guntersblum
ſchuß der Zweiten Kammer trat heute vormittag
immer behauptet, er ſollte die Urkunde im Auftrage von
Ein intereſſanter Anblick
Alzey, 29. April.
wvieder zu einer Sitzung zuſammen. Es wurde zunächſt
Wolfsthal veräußern. Adam behauptet auch, er habe das
bot ſich vorgeſtern auf dem hieſigen Bahnhof.
In drei
eine Anzahl Berichte verleſen und genehmigt, ſo über der
Seld nicht an Jſaak, ſondern an P. und Roth gegeben,
Eiſenbahnwagen waren zirka 3000 Brieftauben von
Antrag Leun, betr. Jagderlaubniskarten, Antrag Ulrich,
während Iſaak behauptet, Adam habe ihm ſelbſt das
Köln eingetroffen, die hier in Freiheit geſetzt wurden.
betr. Einkommen= und Vermögensſteuer, Antrag Mergell,
Geld gegeben. Es wird ſodann eine Reihe von Zeſſio
IIn wenigen Minuten waren ſämtliche Käſten geöffnet
betr. die Bahn Fürth-Reichelsheim, die Vorſtellung de
nei und Bürgſchaften beſprochen, die ſämtlich im Intereſſe
vorauf ſich die Tiere ſofort in die Luft erhoben, einen
Gemeinde Griesheim, betr. Verkehrsverhältniſſe, die Vor=
des
Baukonſortiums erfolgten bezw. übernommen wur=
urzen
Kreisflug unternahmen und dann ihrer Heimat
ſtellung der Detailliſten in Offenbach, betr. das Brücken
den. Ein Vorteil ſei aus allen dieſen Geſchäften
uflogen
geld in Offenbach, die Vorſtellung der ſeminariſtiſch ge
Nieder=Modau niemals entſtanden
Die ſämtlicher
bildeten Lehrer an höheren Bürgerſchulen, die Vorſtellung
Wackernheim, 29. April. Hier wurde in die Poſt
Fälſchungen von Urkunden ſeien erfolgt, damit die ganz
der Haus= und Grundbeſitzer von Mainz, betr. die ſteuer
rgentur eingebrochen und Poſtkarten und Frei=
Geſchichte nicht herauskäme da er ſonſt die ganzen Sum
liche Ueberlaſtung der Hausbeſitzer. Außerdem wurden
narken, ſowie ein kleiner Geldbetrag entwendet. Der
men erſetzen mußte. Auf Befragen erklärt Adam, daß er
noch die beiden Vorlagen betr. die Nachweiſungen über die
Dieb hatte ein Fenſter eingedrückt und gelangte durch
ſtets die Abſicht hatte, die veruntreuten Gelder zu erſetzen.
Staatseinnahmen und =ausgaben für 1907 und 1908 fer=
ie
Küche in die Poſtſtube, an der er das Schloß ab=
Pallmann habe immer erklärt, wenn die Häuſer verkauft
tiggeſtellt. In der Rechnung für 1908 wurde ein von der
chraubte. Durch das Geräuſch wurde der Enkel des Poſt=
würden
, käme viel Geld herein
Oberrechnungskammer monierter Poſten von 11800 Mar=
genten
wach; er rief ſeinen Großvater, und beide machter
Nach 1 Uhr wurde die Weiterberatung auf Mitt=
beanſtandet
, der für Ausführung von Bauarbeiten ein
ich über den Einbrecher her, der aber entkam
woch vertagt
geſtellt worden war, die auf der Kunſtausſtellung
Friedberg, 29. April. Die hier abgehaltene Hauptver=
im
Jahre 1908 für die Herrichtung des keramiſcher
ſammlung des Heſſiſchen Pfarrervereins hatte
Hofes und anderer Baulichkeiten für Bad Nauheim
n den Prinzen Heinrich eine Eingabe gerichtet,
Gerichtszeitung.
usgeführt wurden. Dieſe Koſten ſollten nach den da=
n
der ſie dieſen auf die Störung und Entheiligung de
mnals getroffenen Vereinbarungen von der Ausſtellung ge
Die Gattenmörderin Frau Dr. Blume
Ifingſtfeſtes durch den Ueberlandflug hinwies und
tragen werden und wurden daher vom Ausſchuß geſtrichen
vor Gericht.
hn bat, alle erforderlichen Schritte zur Vermeidung dieſer
Bei Beratung der vorliegenden Anträge wurde der An
Störung einzuleiten. Der Prinz hat dieſes Geſuch jetz
Poſen, 29. April. Nach einer umfangreicher
trag Korell=Angenrod, betr. die Rückvergütung für Feuer
bſchlägig beſchieden und dazu bemerkt, daß weger
Vorunterſuchung beginnt am Freitag in einer außer
verſicherungsſtempel, für erledigt erklärt. Der Antrag
er Kürze der Zeit in dieſem Jahre eine Programm=
ordentlichen
Schwurgerichtsperiode der Prozeß gegen
Berthold, betr. die Bahn von Biſchofsheim nach Godde
nderung nicht mehr vorgenommen werden könne; außer
die Frau Dr. Blume, die unter der Anklage ſteht, ihren
lau, wurde mit Rückſicht auf die Unrentabilität einer ſol=
em
aber erfolge der Flug über Heſſen und die Landung
Mann vorſätzlich erſchoſſen zu haben. Die bisherigen Er
hen Bahnlinie abgelehnt. Der Antrag von 26 Mitaliederr
Gießen ſo früh, daß mit der Kirchenzeit die Gefahr
mittelungen haben ſchon die Einzelheiten der ſchrecklichen
der Erſten Kammer, betr. das Gemeindeumlagengeſetz, und
iner Kolliſion nicht verbunden ſei. (Darmſt. Ztg.
der Antrag von 5 Mitgliedern der Erſten Kammer, betr
Tat geklärt, die Motive des Dramas ob ſeeliſche oder
Bad Nauheim, 29. April. Frau Cornelius Van=
die
Zivilliſte, ſollen zunächſt einer Beſprechung mit der
materielle, ſind aber noch immer in Dunkel gehüllt und
rbilt aus New=York ſtieg mit Gefolge zur Kur in
Regierung unterzogen werden.
Die drei Vorſtellungen
harren noch ihrer Erörterung in der Verhandlung ſelbſt.
otel Kaiſerhof ab. Bald darauf empfing ſie den Beſuck
der Straßenwärter, betr. ihre Anſtellung, wurden zuruck
Der Anklage liegen folgende Vorfälle zu Grunde: Ar
er Erbprinzeſſin von Sachſen=Meiningen, die das Dinet
geſtellt, bis die Beſchlüſſe der Regierung über die Reor=
dem
Abend eines Septembertages des vorigen Jahres
leei ihr einnahm.
ganiſation des heſſiſchen Bauweſens vorgelegt werden.
kam Frau Dr. Blume in das Reſtaurant von Mandel bei
der Antrag Reh, betr. die Kreisbeamten, wurde für er=
Unterberg in der Nähe von Poſen gelaufen und teilt
ledigt erklärt, nachdem die Regierung die Bewilligung
mit, daß ſich ihr Mann aus Unvorſichtigkeit erſchoſſen
Reich und Ausland.
der gewünſchten Verbeſſerungen zugeſagt hat. Der An
habe. Der Behörde gegenüber machte ſie dieſelben An=
trag
Kredel und Lang, betr. Waſſerſchäden in Ober=Sens
zaben. Sie hätte ſich mit ihrem Manne im Walde ge
Aus der Reichshauptſtadt, 28. April. Die anläßlich
bach, wurde der Regierung überwieſen mit der Empfeh=
agert
und plötzlich ein Geräuſch gehört, auf das ſie der
Regierungsjubiläums des Kaiſers veranſtaltete unter
lung, einen Koſtenbeitrag für die Befeſtigung der betreffen=
Gatten aufmerkſam machte. Dieſer habe erwidert, ſi
em Protektorat der Kronprinzeſſin ſtehende Bach
den Gelände zu bewilligen, damit weitere Schäden durd
möge keine Angſt haben, denn er habe einen Revolver bei
(75
eethoven=Brahms=Feſtwoche fand
heute
Regengüſſe uſw. in Zukunft vermieden werden. Den
ſich. Ihr Mann habe ihr auch die Waffe gezeigt und da=
Hend mit der Aufführung der neunten Sinfonie unter
Antrage Schott, betr. Reblausbekämpfung und die Koſter
bei ſei der Schuß losgegangen, der ihren Mann tödlich
Mitwirkung des Philharmoniſchen Orcheſters und des
für Ueberwachung der Reblausherde, ſoll entſprochen und
verletzte. Dieſen Angaben wurde zunächſt Glauben ge
hors einen glanzvollen Abſchluß. Profeſſor Nikiſch diri=
die
Regierung erſucht werden, dieſe Koſten auf den Staat
ſchenkt, die Leiche wurde begraben und Frau Dr. Blum=
erte
. In der Hofloge wohnte die Kronprinzeſſin
zu übernehmen. Die Anträge Schönberger und Ulrich
it großem Gefolge dem Feſtkonzert bei, nachdem ſie die
reiſte nach dem Gute ihrer Eltern, Ruszkowo bei Schroda
etr. die Religionsgemeinſchaften, wurden zurückgeſtellt
eranſtalter, ſowie Nikiſch und die Sokiſten Bronislaw
b. In der Folge machten ſich aber verſchiedene Verdachts=
betreffs
der Vorſtellung der Geometer zweiter Klaſſe ſol
ud Hubermann in ein längeres Geſpräch zog. Unter den
gründe geltend, daß ein Selbſtmord ausgeſchloſſen ſei,
nochmals mit der Regierung beraten werden. Dem An=
uhörern
befanden ſich der Reichskanzler und die Bot=
und die Frau wurde nach acht Tagen bei ihren Eltern
trage Soherr, betr. das Lehrperſonal in Bingen, ſoll ent
ſchafter von Frankreich und England. Am Schluß des
verhaftet. Zunächſt blieb ſie bei ihren früheren Angaben.
prochen werden. Die Vorſtellung der Lehrerpenſionär
monzerts brachte das Publikum der Protektorin und allen
Der Unterſuchungsrichter hielt ihr aber vor, daß ihr Ehe
Rambaud und Gen. und die der Gendarmerieleutnants
Zitwirkenden begeiſterte Ovationen dar.
Im Anſchluf
leben ſchon kurz nach der Hochzeit ein völlig getrübtes ge
Gärtner, Weitzel und Ploch beſchloß der Ausſchuß zu be=
an
die Feier zur Vermählung der Prinzeſſir
weſen, und daß in ihrer Privatkorreſpondenz Briefe ge=
fürworten
, weil die letztgenannten Geſuchſteller ohne ihre
ktoria Luiſe wird am 26. Mai im Garten des
unden wurden, die auf ein intimes Verhältnis zu einen
Schuld, vielmehr infolge Organiſationsänderung des
Reichsamt des Innern ein Gartenfeſt ſtattfinden, das
hieſigen Arzt hindeuteten. Es wurde weiter feſtgeſtellt,
Gendarmerieweſens, zur Penſionierung gekommen ſind
ven der Vorſitzenden des Verbandes Groß=Berlins vom
daß Dr. Blume Beweiſe der Untreue ſeiner Frau in der
Die Regierung ſoll erſucht werden, ohne Prüfung der Be
Die Geſellſchaft m. b. H
Roten Kreuz organiſiert wird.
Hand hatte und ſich mit der Abſicht trug, die Scheidung
dürftigkeit der drei Petenten ihnen aus dem Dispoſitions=
uguſt
Scherl teilt den Blättern mit, daß die Nach
inzuleiten. Unter dem Druck dieſes Materials gab die
fonds Zulagen zu bewilligen. Zum Schluß beſchäftigte
ht einer Korreſpondenz, wonach die Firmen Scherl und
Frau dann an, daß ſie ihren Mann erſchoſſen habe, aber
ſich der Ausſchuß noch mit der Frage, wie die Beratung
Moſſe in ein näheres Verhältnis zueinander getreten ſind
in einem Augenblick momentaner Verwirrung. Sie wurde
der Beſoldungsvorlage ſich geſtalten ſoll. Mar
daf Unwahrheit beruht. Ein deutſcher Thronfolger und
daher in einer Anſtalt interniert und hier auf ihren Gei
einigte ſich nach einer längeren Geſchäftsordnungsdebatte
je Ehrengerichte war ein Artikel betitelt, der von dem
ſteszuſtand unterſucht; es wurden bei ihr aber keine An=
dahin
, mit der Beratung des Geſetzes über die Koſten der
iher dem Offiziersſtande angehörigen Herrn Gädke
zeichen entdeckt, daß etwa der § 51 St. G. B. in Frage kom
höheren Schulen zu beginnen, weil dieſes Geſetz unab=
am
15. Juli 1912 im Kleinen Journal veröffentlicht wor=
hängig
von der Finanzlage Heſſens ſei, wie ſie ſich durch
men könnte. Schließlich legte ſie dann das Geſtändnis
dn war und den Verfaſſer heute vor die dritte Straf=
die
Neuanforderungen des Reiches etwa geſtalten könnte.
ab, daß ſie ihren Mann vorſätzlich erſchoſſen habe, und
mmer des Landgerichts I unter Vorſitz des Land
Dem Referenten für dieſen Geſetzentwurf, Abg. Ulrich, de
zwar an der Stelle, an der ſie ſich zirka ein Jahr vorher
errichtsdirektors Dr. Baumgarten führte. Er iſt angeklagt
in der Sitzung nicht zugegen war, ſoll mitgeteilt werden
nit ihm verlobt hatte. Wie die Anklage annimmt, hat die
diee Ehrengerichte des preußiſchen Heeres beleidigt zu ha
daß der Ausſchuß mit der Beratung am Dienstag, den
Frau aus Angſt und Scham gehandelt; ſie wollte der
ban. Es war u. a. in einer Angelegenheit des Prinzen
6. Mai, zu beginnen beabſichtigt
Mann beſeitigen, ehe ſie in dem Eheſcheidungsverfahren
Zizzzo von Rudolſtadt geſagt: Die Ehrengerichte ſind in
als Schuldige erkannt worden war=
uſerer
Zeit ſo oft in der ſchmählichſten Weiſe gemiß=
Nachdem ſie in der Unterſuchungshaft von einer Toch
bnaucht worden, daß ihre Gutachten an ſich jedes morali=
ter
entbunden worden war wurde die offizielle Anklage,
chen Wertes entbehren. Die Staatsanwaltſchaft er
Der Nieder=Modauer Bank=
gegen
ſie erhoben. Frau Dr. Blume war eine gefeierte
blüäckte in dieſem Artikel den Vorwurf, daß die Mitglieder
Schönheit und hatte ſchon als junges Mädchen zahlreiche
dir Ehrengerichte nicht als ehrenhafte Männer handelten
krach vor der Strafkammer.
Verehrer, galt aber immer als etwas erzentriſch. Sie hat
die ihre Sprüche nach beſtem Wiſſen und Gewiſſen fällen.
die Handels= und Gewerbeſchule in Poſen beſucht und
Neunzehnter Verhandlungstag.
Nuch der Beweisaufnahme und Verleſung des gegen den
verlobte ſich nach Abgang aus der Schule mit einemn
nxantwortlichen Redakteur Noack ergangenen Urteils
Am geſtrigen Verhandlungstag waren Zeugen
6
genieur. Bald nachher lernte ſie den Aſſiſtenten am hie
300 Mk. Geldſtrafe beantragt Staatsanwalt Dr. Bruns
nicht geladen. Es wurden im einzelnen die Zeſſionen
ie Verurteilung des Angeklagten, der ſich einer Beleidi=
ſigen
Muſeum, Dr. Blume, kennen, deſſen wohlhabende
und Veräußerungen von Nieder=Modauer Werten durck
Eltern in Berlin=Steglitz wohnen. Auf ſein Drängen
zung des deutſchen Offizierkorps ſchuldig gemacht habe, zu
den Angeklagten Adam erörtert. Adam gibt zunächſ
(D Mark Geldſtrafe, eventuell 50 Tagen Haft. Das Ur=
öſte
ſie die Verlobung mit dem Ingenieur auf und gina
uf die Frage, wie er dazu komme, nachdem er ſchon di
eil lautete auf 300 Mark Geldſtrafe, im Nichteintrei=
mit
Dr. Blume ein Verlöbnis ein. Im April fand die
Veruntreuungen gegen den Verein durch die Eingehung
ungsfalle für je zehn Mark einen Tag Haft.
Hochzeit ſtatt, obwohl der junge Ehemann um die beſchol=
der
Wechſelverbindlichkeiten ohne irgend einen Grund be
tene Vergangenheit ſeiner Frau gewußt haben ſoll. Nack
Frankfurt, 29. April. Die Kommiſſion für das. Heine
gangen hatte, auch noch Hypotheken und Pfandbriefe des
einer dramatiſchen Szene, in der Dr. Blume von ſeiner
nkmal hat den Bildhauer Kolbe=Berlin mit der Aus=
Vereins zu veräußern, die Antwort: der Bankier Wolfs=
Frau das Eingeſtändnis ihrer Untreue erhielt, verzieh
üherung des Denkmals beauftragt
thal habe, wie ihm Pallmann mitteilte, neue Sicherheiter
ec ihr wieder; die Frau ſcheint aber die Befürchtung
Frankfurt, 29. April. Das ſozialdemokratiſche Mai
für die wetteren Wechſel verlangt. Er habe immer an=
gehegt
zu haben daß ihr Mann die Drohung mit der
va ldfeſtkomitee hat in dieſem Jahre nicht um die Geneh
zenommen, Pallmann würde die Wechſelengagements
Eheſcheidung doch verwirklichen werde. AAus dieſem
ſtigung eines Feſtzuges nach dem Frankfurter Stad=
ſchon
allein ablöſen. Den Angeklagten Jſaak habe er zu=
Grunde ſoll ſie ſich zu der ſchrecklichen Tat entſchloſſen
balld, der in den früheren Jahren verboten wurde, nach
erſt nicht gekannt, anfänglich ſei P. immer mit Roth ge=
haben
. Der Staatsanwalt hat für die Verhandlung einen
erucht, ſondern lediglich um die Genehmigung für einer
kommen, ſpäter habe er auch den Jſaak mitgebracht. Am
umfangreichen Zeugenapparat aufgeboten,
echloſſenen Zug mit Muſikbegleitung und roten Later=
6. September 1902 hat Adam erſtmalig Hypotheken und
ſen am Abend des 1. Mai nach Beendigung des Feſtes
Kaufſchillinge des Vereins über 55650 Mark widerrecht=
om
Wald zur Stadt zurück. Der Polizeipräſident hat
lich abgetreten. Er habe damals dem Pallmann einig
un auch dieſen Umzug verboten, da die Mat
Luftfahrt.
auſend Mark geſchuldet, deshalb habe er dem P. dieſe
eüer, als gegen die beſtehende ſtaatliche und wirtſchaft
Urkunden aus Gefälligkeit als Sicherheiten für den
Ausſcheidungsflug zum Gordon=Bennett=Flug für
ichee Ordnung gerichtet aufreizend wirke, und da die ge
Wechſelverkehr zediert. Die Unterſchrift der Zeſſions=
Freiballons.
lante Kundgebung auch im Hinblick auf den ſtarken Ver
urkunde, ſowie die Beglaubigung des Ortsgerichts=
* Dresden, 28. April. Geſtern morgen um 6 Uhr
hr am Himmelfahrtstage
eine ernſte Gefahr für die
nannes ſind, wie Adam zugibt gefälſcht, wie denn auch
entliche Sicherheit bedeute
ſtiegen auf der Radrennbahn Reick die am Gordon
ortwährend neue Urkundenfälſchungen des Adam an den
Bennett=Ausſcheidungsrennen teilnehmenden Freiballons
Bei
Hanau, 29. April.
dem geſtrigen Gewitter
Tag kommen. Die Zahl der gefälſchten Unterſchriften
bei günſtigem Wetter und ſüdöſtlichem Winde auf. E=
urde
in Kirchbracht bei Birſtein die zwölfjährige
dürfte ſich unter Berückſichtigung der gefälſchten Wechſel
ſtarteten nacheinander der Ballon Gladbeck (Führer
echter des Bürgermeiſters Junker vor dem Eingange des
unterſchriften auf mehrere Hundert belaufen. Eine ge=
Kaulen) vom Niederrheiniſchen Verein für Luftſchifffahrt,
orrfes von einem Blitzſtrahl getroffen und
naue Feſtſtellung iſt überhaupt nicht möglich, da ein
Dr. Bröckelmann) vom Ber=
Otto Lilienthal (Führer
5tet.
großer Teil der Urkunden garnicht mehr vorhan
liner Verein, Chemnitz (Führer Schubert) vom Ber=
Stuttgart, 28. April. Der Verband deutſcher Jour=
den
iſt und Adam auf Vorhalte wiederholt erklären muß
liner Verein, Hannover=Minden (Führer Freiherr von
elliſten und Schriftſtellervereine hält vom
es ſei möglich, daß dieſe oder jene Unterſchrift gefälſch
Pohl) vom Hamburger Verein, Prinz Adolf aus Bon
bis 29. Jnni in Stuttgart ſeinen Delegiertentag ab
Der Sachver
ei, er könne es aber nicht genau ſagen.
Führer Andernach) vom Niederrheiniſchen Verein Nie=
leichzeitig
findet die Hauptverſammlung der Münchener
tändige Prokuriſt Jenſen teilt mit, daß er aus den
derſchleſien (Führer Hans Berliner) vom Berliner Ver
enſionsanſtalt deutſcher Journaliſten und Schrift=
Büchern des Pallmann verſchiedene intereſſante Feſt
ein, Braunſchweig (Führer Leimkugel) vom Niederrhei
lier ſtatt.
tellungen und Aufſchlüſſe machen könne, die Durchſicht
niſchen Verein. Die Aufſtiege erfolgten glatt und ohne
Karlsruhe, 29. April. Im badiſchen Margräfler=Land
ſei aber noch nicht abgeſchloſſen. Aus den Büchern des
Unfall. Die Ballons flogen in nordweſtlicher Richtung
ſchwere Hagelſchläge nieder
ngen ſtrichweiſe
P. gehe u. a. hervor, daß P. von Dezember 1902, als e
davon. Der Ballon Krefeld, der bereits früh um 8 Uhr
nd= richteten an den Obſtbäumen und Feldfrüchten vie
die Urkunden Nieder=Modaus in Händen hatte, ein Kont=
außer
Konkurrenz aufgeſtiegen war, ſchlug eine nordöſt
chaden an.
Wolfsthal führte, kurz danach ſei auch ein Konto Nieder
iche Richtung ein
Modau erſchienen, das bis zu dem Zeitpunkt geführ
Paſſau, 29. April. Im Orientexpreßzuge
* Beuel bei Bonn, 28. April. Nach eingelaufenen
wurde, zu dem die bei Wolfsthal hinterlegten Urkunden
geſtern abend 8½ Uhr in Nürnberg eintreffen ſollte
Meldungen iſt der Fabrikant Andernach, der bei dem
verſilbert wurden. Dieſes Konto wurde immer mit dem
nd
eine zweiſtündige Verſpätung hatte, platzte aus un=
Gordon=Bennett=Rennen den Ballon Prinz Adolſ
Wechſeldiskont belaſtet. Im Jahre 1904 hat Adam wei
geklärter Urſache der Keſſel der Lokomotive. Der
führte, in Kopenhagen glatt gelandet
ere Hypotheken zediert, weil Wolfsthal weitere Sicher
eizer wurde ſchwer verbrüht, der Führer erheblich
* Kopenhagen, 28. April. Der Ballon Nie=
heiten
für weitere Wechſel haben wollte. 1904 erhiel
erl.
etzt.
derſchleſien paſſierte heute früh 5 Uhr Süd=Laaland.
Jſaak von Wolfsthal den Auftrag, einen Kaufſchilling
Hamburg, 29. April. Das Exploſionsunglück
Der Führer Mann warf zwei nach Dresden beſtimmte
von 25000 Mark zu Geld zu machen. Dies beſorgter
f dem Imperater hat geſtern das vierte
Der Ballon Otto
Telegramme aus der Gondel.
Adam und Pallmann und da nur 22800 Mark dafür ge=
oldesopfer
gefordert. Es iſt der Schloſſer Truth
Lilienthal überflog heute vormittag 11¾ Uhr
löſt wurden, fragte Adam den P., was mit dem Verluſt
ue Kattowitz.

[ ][  ][ ]

Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. April 1913.
Seite 6.
auf das Virgiljoch. Sie ſtellt die jüngſte techniſche Ers
entfremden. So hat die kürzlich erfolgte Erneuerung
Minen, paſſierte Bogonſe und flog über das Kattegat=
rungenſchaft
auf dem Gebiete des Bergbahnweſens dar
es Alkohol=Monopols große Entrüſtung hervorgerufen
nordweſtlich weiter. Der Ballon Hannover paſſierte
und wird bis auf weiteres muſtergebend für ähnliche
Ich will nicht behaupten, daß dieſes Monopol in einem
heute früh Nakskow auf Laaland.
Gründungen bleiben. Dieſe Bahn überwindet eine Höhen
Zuſammenhang mit dem Anſchlag von Hanoi ſteht, aber
Kopenhagen, 29. April. Der deutſche Ballon
differenz von 1165 Meter mit einer Seillänge von 2,2 Kilo=
es
iſt eine von den vielen Urſachen des Haſſes der Ein=
Gladbeck iſt geſtern nachmittag in der Nähe von
neter in 20 Minuten effektiver Fahrzeit. Durch Teilung
geborenen gegen uns. Das franzöſiſche Volk weiß nicht
ockkens, an der Nordweſtküſte Jütlands, niedergegangen.
er Seilſtrecke iſt der gleichzeitige Verkehr von 4 Schwebe=
was
in den meiſten Kolonien vor ſich geht. Das iſt nich=
Der deutſche Ballon Hannover iſt geſtern abend
vagen möglich, deren jeder Raum für 16 Perſonen ent=
ſehr
erbaulich. Wie kann man ſich da über ein Vorkomm=
bei

bei Uggerby und der Ballon Braunſchweig
hält. Nach dem Vorbilde der Virgilbahn dürfte man
nis wie das von Hanoi wundern.
Vedſted glatt gelandet
chon in nächſter Zeit eine ganze Reihe ſolcher Bergbahnen
Kopenhagen, 28. April. Die meiſten deutſchen
in Südtirol erbauen. Die Kollernbahn bei Bozen iſt
Ballons überflogen glücklich das Kattegat und
bereits ausgebaut; eine zweite ſolche Bahn ſoll in Meran
erreichten Jütland. Mehrere Ballons wurden heute
eine andere auf die Ploſe bei Brixen, eine dritte auf
Der Balkankrieg.
mittag über Aarhus und Aalborg geſichtet, darunter der
die Amthorſpitze bei Goſſenſaß errichtet werden. Das
Ballon Minden Sie ſetzten die Fahrt in nordweſt=
Die Friedensvermittelung.
Schlernbahnproblem dürfte die gleiche Löſung finden,
licher Richtung fort.
Auch von Zambana bei Trient iſt eine derartige Schwebe
Wien, 28. April. Einer Mitteilung von maß=
* Kriſtiania. 29. April. Der deutſche Ballon
bahn bis Fai unweit des wundervollen Molvenoſees ge=
gebender
Stelle zufolge konnte der gemeinſame
Niederſchleſien iſt geſtern abend eine Meile öſt=
plant

Schritt der diplomatiſchen Vertreter der
lich von Arendals gelandet. Die beiden Paſſagiere waren
Großmächte in Konſtantinopel wegen der Beſchleunigung
twas erſchöpft, befinden ſich aber wohl.
er Friedenspräliminarien bisher nicht erfolgen, weil der
Ingenieur
Arendal (Norwegen), 29. April.
Literariſches.
ruſſiſche Botſchafter noch ohne Inſtruktionnen iſt
Berliner und der Paſſagier des niedergegangenen Ballons
Liederſammlung für höhere Mädchen=
Konſtantinopel, 28. April. Ein Mitglied der
Niederſchleſien ſind heute vormittag nach Kri=
Bildungsanſtalten. I. Teil (Achte, ſiebente und
türkiſchen Friedensabordnung erklärte einem
tiania abgereiſt. Der Ballon hat in 26 Stunden 900
Teil
II.
echſte Klaſſe), 143 S., Preis geb. 1,80 Mark,
Vertreter des Wiener Korreſpondenz=Bureaus, daß man,
Kilometer, davon 550 Kilometer über dem Meere, zurück=
Fünfte und vierte Klaſſe), 157 S., Preis geb. 1,80 Mark.
o lange die Note der Mächte der Pforte nicht über=
gelegt
.
III. Teil (Dritte, zweite und erſte Klaſſe), 179 S.. Preis
reicht ſei, nicht einmal wiſſe, ob es nötig ſei, Friedens
Dresden, 29. April. Als vorausſichtliche
geb. 1,80 Mark. Von W. Petr, Großh. Hofkapellmeiſten
abgeordnete nach London zu ſenden, da die Friedens=
Sieger im Gordon=Bennett=Rennen gelten Bröckel
und Geſanglehrer an der Viktoria=Schule zu Darmſtadt,
präliminarien anſcheinend nur Punkte untergeordneter
mann und Freiherr v. Pohl.
die Liederſammlung zerfällt in drei Teile, welche wie=
Bedeutung enthalten würden, während die Hauptfragen
derum in je drei Abteilungen gegliedert ſind. Die erſt
den Verhandlungen der Mächte oder der Finanzkonferenz
* Straßburg i. E., 29. April. Auf dem Flug
enthält das Wichtigſte aus der allgemeinen Muſik= und
in Paris vorbehalten ſeien
platz Polygon verunglückte heute morgen beim Lan=
Akkordlehre, die zweite iſt techniſchen Uebungen, insbe
den eines Eindeckers der württembergiſche Leutnan
ſondere der Einführung in den mehrſtimmigen Geſang, ge
Skutari.
Wendler vom Infanterie=Regiment Nr. 125. Er hat
widmet, während die dritte die eigentliche Liederſamm=
(Letzte Nachrichten.
lung umfaßt. Außerdem ſind den Büchern noch beige=
einen
Oberſchenkelbruch und leichtere Verletzungen im Ge=
* Cetinje, 29. April. Die Montenegriner
geben: 1. ein Verzeichnis der gebräuchlichſten Ausdrücke
ſicht davongetragen
haben nach Erlaß der Proklamation, über deren Inhalt
und Zeichen für den muſikaliſchen Vortrag, 2. Erklärung
Metz, 29. April. Das Luftſchiff Z. 3" unter=
der
muſikaliſchen Verzierungen und ſchließlich 3. Veran=
och
keine Meldungen vorliegen, mit ihren Hauptkräfter
nahm auch heute früh 5¾ Uhr wieder eine Ausfahrt. Die
ſchaulichungstafeln der Intervalle, des Baues der Ton=
unter
dem Erbprinzen Danilo Skutari verlaſſen
Fahrt ging zunächſt in nördlicher Richtung, ſpäter ſchlug
leiter, ſowie der Entwicklung der Tonarten im Quintens
ind ſind nach Norden abmarſchiert. Fünf Batail
das Luftſchiff die öſtliche Richtung ein.
und Quartenzirkel mit Angabe des toniſchen Dreiklangs
lone ſind in der Stadt zurückgeblieben. Eine=
* Villacoublay, 28. April. Der Flieger Guil=
Die Lieder ſind klaſſenweiſe geordnet, was jedoch eine
bloße Verſchärfung der Blockade hält man hier um ſi
aux, der geſtern früh in Biarritz aufſtieg, iſt heute in
andere Folge nicht ausſchließt. Die Auswahl der 435
nehr für kein wirkſames Mittel, da Montenegro von Ser=
Kollum (Holland) nach Zurücklegung von 1500 Kilo=
Lieder und Geſänge trägt allen jugendlichen Lebenslagen
bien mit Lebensmitteln für zwei bis drei Monate ver
metern gelandet und wurde durch das Meer am Weiter
und Stimmungen Rechnung
ſorgt iſt
fliegen verhindert; er war noch mit Benzin und Oel ver=
Lehrbuch des Hochbaues. Herausgegeblen
* Wien, 29. April. Die Blätter ſind durch die
ſehen
on Eſſelborn. Zweite, ſtark vermehrte Auflage,
ſachrichten von der Vertagung der Botſchafterver
London, 28. April. Als der
Militärflieger
Zwei Bände jeder einzeln käuflich. Mit über 2500 Ab
inigung auf Donnerstag überraſcht worden. Im
Leutnant Harriſon heute morgen nach Farn=
bildungen
. Erſter Band: Steinkonſtruktionen und Grund
übrigen wird bemerkt, daß die bisher vorliegenden Meld=
borough
fliegen wollte, überſchlug ſich infolge eines
Eiſenkonſtruktionen. Eiſen=
bau
. Holzkonſtruktionen.
ingen aus London noch kein klares Bild von dem Ver
heftigen Windes ſein Zweidecker. Der Apparat ſtürzte
betonkonſtruktionen. Veranſchlagen. Bauführung. Be=
lauf
der Sitzung geben
us einer Höhe von 350 Fuß zur Erde. Der Flieger war
leuchtungs=, Heizungs= und andere Anlagen. Bearbeitet
Die Reichspoſt ſchreibt: Die nächſten Tage werder
ſofort tot.
von E. Beutinger. B. Koßmann. G. Rüth. H. Stein=
eine
entſcheidende Wendung in der Skutari=
berger
. R. Weder. Preis des I. Bandes: 36 Mark, in
frage bringen müſſen. Mit großer Befriedigung wird
Erdbeben.
Leinen geb. 37 Mark. Leipzig, Verlag von Wilheln
in Wien darauf hingewieſen, daß das diplomatiſche Vor
Engelmann, 1913. Sämtliche Kapitel des ſoeben er=
* Ottawa, 28. April. Heute abend 7 Uhr 40 Mi=
gehen
Oeſterreichs namentlich durch den deutſchen
chienenen erſten Bandes der 2. Auflage des nicht nur
nuten wurde im weſtlichen Quebeck am öſtlichen Ontariv
Bundesgenoſſen eine warme und energiſche Unter=
ür
die Studierenden techniſcher Lehranſtalten und Hoch=
ein
Erdbeben beobachtet. Es wurde faſt in ganz
tützung erfährt, ein Beweis von Solidarität, welcher ge=
chulen
, ſondern auch für jüngere, bereits in der Praxi
Quebeck verſpürt. Das Teleſkop der Kuppel des hieſigen
wiß in der ganzen Welt einen großen Eindruck hervor=
Obſervatoriums wurde zerſtört. Das Gerücht, daß das
tehende Baubefliſſene beſtimmten Werkes haben beträcht
rufen wird
liche Erweiterungen erfahren. Das Kapitel: Beleuch
Obſervatorium ſelbſt zerſtört worden ſei, iſt falſch
Wien, 29. April. Heute nachmittag fand eine Kon=
ungs
= Heizungs= und andere Anlagen iſt neu hinzu=
ferenz
der gemeinſamen Miniſter ſtatt. Auch der Kriegs=
gekommen
und behandelt die Gas= und Waſſerleitungen
miniſter v. Hötzendorf nahm an der Sitzung teil.
die elektriſchen Leitungen, Heizungsanlagen einſchließlich
Die Verhaftungen in Portugal.
* Wien, 29. April. Die Neue Wiener Abendzeitung
Zentralheizungen, Lüftungs= und Entſtaubungsanlagen
chreibt: Wie bekannt iſt, hat ſich Oeſterreich=Ungarn
Liſſabon 28. April. Die Verhafteten,
Aufzüge und Blitzableiter. Der Inhalt der übrigen Ka=
reie
Hand vorbehalten, wenn die Mächte nicht
wvelche auf der Polizeipräfektur verhört wurden, erklärten
pitel ergibt ſich aus dem ſiebzehn Seiten großen Inhalts=
u
einer Einigung gelangen. Dieſer Fall iſt nunmehr
daß ſie im Intereſſe der Republik gehandelt hätten. Ein
verzeichnis, während das ſehr ausführliche Sachregiſten
eingetreten, nachdem eine Einigung der Botſchafter nicht
nteroffizier des fünften Infanterie=Regiments hat in
des ſtattlichen Bandes das raſche Aufſuchen einzelnen
erfolgt iſt. Dieſe Feſtſtellung iſt kennzeichnend für die
olge des Scheiterns der Bewegung Selbſtmord begangen.
Gegenſtände ermöglicht. Herausgeber und Verlag habe
Situation. Es findet ein lebhafter Meinungsaus=
Fünf Verſchworene wurden in Queluz bei Liſſabon in
ich um das Zuſtandekommen dieſes allen modernen An
tauſch zwiſchen Wien und Rom ſtatt.
dem Augenblick verhaftet, als ſie in die Artilleriekaſerne
forderungen der Gegenwart Rechnung tragenden Werkes,
einzudringen verſuchten. Der Kapitän zur See Serejc
das ſämtliche Hochbaukonſtruktionen in leichtfaßliche
wurde verhaftet weil er einen Handſtreich auf die Quar=
Weiſe an der Hand guter und überſichtlicher Konſtruß
tiere des 16. Infanterie=Regiments verſucht haſtte, der
Vermiſchtes.
tionszeichnungen erläutert, große Verdienſte erworben
allerdings mißglückt war. Auf den Sitzen der Radikalen
Griebens Reiſeführer. Band 15: Ober
Föderation wurden 183 ſorgfältig hergeſtellte Bomben
* Frankfurt a. M., 28. April. Vom 4. bis 6. Mai
talieniſche Seen und Mailand. Mit 7 Karten,
vorgefunden.
indet in Frankfurt die erſte Tagung des kürzlich ge=
lbert
Goldſchmidt, Verlagsbuchhandlung, Berlin W. 35.
ründeten Frauenkunſtverbandes ſtatt. Dieſer
Liſſabon, 29. April. Die Regierung hat
2 Mark. In 9. Auflage liegt der bekannte Grieben Ober
Verband bezweckt den Zuſammenſchluß aller in der bil=
heute

morgen um 3 Uhr folgende Note veröffentlicht:
italieniſche Seen und Mailand vor. Zwei neue Karten,
enden Kunſt berufsmäßig arbeitenden Frauen und hat
Zwei Mann von der Beſatzung des Kreuzers San Ga=
Umgebung von Pallanza und Umgebung von Luganot=
um
Ziele die gegenſeitige Förderung in allen beruf=
briel
feuerten heute morgen 1 Uhr 40 Minuten auf See
erhöhen den Wert des Buches, das als zuverläſſiger Reiſe=
ichen
und wirtſchaftlichen Fragen. Angeſtrebt wird die
drei Schüſſe ab. Während die Beſatzung zuſammen=
egleiter
ins norditalieniſche Seengebiet jedem Reiſenden
Einrichtung von Verkaufsvermittelung und Fachauskunft=
lief
, gelang es den Urhebern der drei Schüſſe ſich unter
gute Dienſte leiſten wird. In der Einleitung findet man
tellen und die Förderung günſtiger Ausſtellungsgelegen=
ie
andern zu miſchen, ſo daß ſie unerkannt blieben. Zu
eine größere Anzahl von Rundtouren, für kürzere oden
heiten. Ferner ſollen denjenigen Vereinen, welche bereits
welchem Zwecke ſie die Schüſſe abgegeben haben, iſt unbe
ängere Reiſedauer berechnet. Beſonders hervorzuheben
elbſtändige Ausſtellungen veranſtalten, durch Beratung
kannt. Der Kommandant begab ſich ſofort an Bord, wo
ſt übrigens, daß auch über die auf den verſchiedenen Zu=
n
der Lokalfrage, billige Lieferung der nötigen Druck
er die Beſatzung ruhig und vollzählig vorfand
ahrtswegen berührten Gegenden das Wiſſenswerteſte ge=
ſachen
und Frachtermäßigung die Laſten ſolcher Ausſtel=
*
o finden Vierwaldſtätter See, Gotthardbahn
agt iſt,
Berlin, 29. April. Die hieſige portugie
ungen nach Möglichkeit erleichtert werden. Als Propa
Simplon= und Brennerſtrecke uſw. die nötige Berückſich=
iſche
Geſandtſchaft erklärte über die Vorgänge
gandatätigkeit iſt vorgeſehen zu wirken für die Berufung
n Liſſabon: Die Vereinigung Radikaler Bund geleitet
tigung.
befähigter Frauen in die Jury und Hängekommiſſionen
von exaltierten Abenteurern, verſuchte Tumulte
ohne
er Großen Ausſtellungen die Mitarbeit im Preis=
einen
beſtimmten Zweck zu verurſachen. Eine kleine
Letzte Nachrichten.
richteramt, bei Wettbewerben und in der kommunalen
Gruppe von Manifeſtanten, angeführt von einem Haupt=
Kunſtpflege (Ankäufe aus öffentlichen Mitteln) und für
mann namens Lima Dtaz, begab ſich auf die Straße. So=
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
ie Lern= und Lehrberechtigung der Frauen an allen
bald ſie von einer Eskadron Kavallerie verfolgt wurde,
öffentlichen Kunſtſchulen
* Kronberg, 29. April. In der Mordſache Zim
ergaben ſich die Manifeſtanten freiwillig. Einige Mani=
mermann
wurde heute mittag durch den Kriminal=
Wiesbaden, 29. April. Anläßlich
der am
ſtanten wurden verhaftet. Dieſer Zwiſchenfall iſt ohne
aſſeſſor Auerbach aus Frankfurt eine Verwandte der Er=
Donnerstag, den 1. Mai (Himmelfahrtstag), ſtattfinden=
Bedeutung. In Liſſabon herrſcht weiter volle Ruhe,
mordeten, das 60jährige Fräulein H. J., verhaftet un
den Eröffnungsfeier des Kaiſer= Wilhelm=
ebenſo
im ganzen Lande
im Automobil der Staatsanwaltſchaft in Wiesbaden zu
Heimes der Deutſchen Geſellſchaft für Kaufmanns
geführt
Erholungsheime am Chauſſeehaus verkehren Extrazüge
Saarbrücken, 29. April. Heute vormittag ereignete
b Hauptbahnhof Wiesbaden 9.57 und 10.20 Uhr und ab
Das Attentat in Hanoi.
ſich in dem benachbarten Brebach ein ſchweres Auto=
Thauſſeehaus 12.50 und 1.01 Uhr. Für dieſe Züge wer
Paris 28. April. Bezüglich des Attentats
mobilunglück. Eine Saarbrücker Taxameter= Auto=
den
Fahrkarten zu ermäßigten Preiſen ausgegeben. Die
droſchke mit vier Arbeitern, die eine Vergnügungstour
in Hanoi wird offiziös gemeldet, daß es ſich zweifellos
Züge halten nur am Landesdenkmal und in Dotzheim
nachten, ſchlug um, da der Führer die Gewalt über die
um eine von langer Hand vorbereitete Verſchwörung
Der Deutſchen Geſellſchaft für Kauf=
Steuerung verlor. Von den vier Inſaſſen wurde einer
handelte. Schon vor einem Monat wurde gleichzeitig mit
manns=Erholungsheime ſind in den letzten
den in Saigon und Cholon entdeckten Bomben ana=
getötet
, einer ſchwer verletzt
Tagen u. a. wieder folgende größere Stiftungen zuge=
nitiſche
Aufoufe beſchlagnahmt, durch welche die Einge=
* Stuttgart, 29. April. Die Württemberger Zeitung
gangen: Höchſter Farbwerke, vormals Meiſter, Lucius
borenen zu einem Aufſtand aufgeſtachelt werden ſoll=
meldet
aus Paris: Vor der 9. Strafkammer hatte ſich
und Brüning, Höchſt a. M. 20000 Mk., Geh. Kommerzien=
ten
. Die Bomben waren ſchon etwas früher bei dem Pa=
heute
der deutſche Student Karl Haag aus Stutt=
rat
Adolf Krafft, Offenbach a. M. 5000 Mark, Deutſche
laſt des Gouverneurs, bei dem Gerichtsgebäude und bei
gart, der an der Pariſer Univerſität immatrikuliert iſt
Gußſtahlkugel= und Maſchinenſabrik A.=G., Schweinfurt
der Polizeiwache niedergelegt worden. Viele Anamiten,
zu verantworten. Dem Studenten wurde zur Laſt gelegt
5000 Mark, Vereinigte Fränkiſche Schuhfabriken, vormals
darunter zahlreiche abgeſetzte Beamte und angeſehen=
in
der Nacht vom 25. zum 26. April in einem Boulevard=
Max Bruſt, vormals B. Berneis, Nürnberg, 5000 Mk.,
Perſönlichkeiten, welche geheimen Vereinigungen ange=
Café beleidigende Worte über Frankreich ausgeſprochen
Eintracht, Neu=Wetzow 5000 Mark
hören, wurden verhaftet.
und dadurch Anlaß zu einer allgemeinen Prügelei gegeben
§ Die kunſtvollen
Bergbahnen Süd=
zu
haben. Beſonders ſtreng wurde ihm vorgehalten, daß
*
Paris 29. April. Zu dem in Hanoi verübten
tirols. Unter Vorſitz des Miniſterialrats Miller vom
er geſagt haben ſoll: Von Euch niederträchtigen Fran=
Bombenattentat wird von mehreren Blättern be=
öſterreichiſchen
Eiſenbahnminiſterium und des Präſiden=
oſen
ſtecke ich ſechs auf mein Bajonett und röſte ſie leben=
merkt
, daß die vor einiger Zeit von einem franzöſiſchen
ten Rüdlin von der Eiſenbahndirektion Berlin tagte der
dig! Trotzdem ſich Haag mit Betrunkenheit entſchuldigte,
Kolonialbeamten vorgenommenen Ausgrabungen in der
atzungsausſchuß des Vereins Deutſcher Eiſen=
eine
Tatſache, die auch von Augenzeugen beſtätigt wurde,
Tempelgruft des anamitiſchen Kaiſers Tüdük zweifellos
bahnverwaltungen in Bozen. Der Tagungsor=
hielt
es das Gericht für angemeſſen, ihn zu zwei Mo=
viel
dazu beigetragen haben, den Haß der Eingeborenen
bot den Konferenzteilnehmern Gelegenheit zu Studien
naten Gefängnis und 100 Francs Geldſtrafe zu
gegen die Franzoſen zu ſteigern. Der Führer der zweifel
iber die neuen Bergbahnen, deren Mittelpunkt ſeit einigen
verurteilen
los gegen die Franzoſen gerichteten aufſtändiſchen Be=
Jahren Bozen und Meran geworden ſind. Die Seil=
Stettin, 29. April. Nach einer Auskunft des Magi=
wegung
, Prinz Schüong=De, iſt ein Abkömmling des
bahnen auf die Mendel und zur Virgilwarte, ſowie die
ſtrats von Uſedom bedeutet das Schreiben des Matroſen
Kaiſers Tüdük.
elektriſche Zahnradbahn auf den Ritten beſtehen wohl
toth, welcher behauvtete, den Aufenthaltsort des ver=
* Paris 29. April. Der bekannte Forſchungs
hon ſeit längerer Zeit. Ganz neu aber iſt die Gunſchna
chwundenen Bürgermeiſters von Uſedom
reiſende Bonvalot erklärte einem Mitarbeiter des Echo
ahn, die von Gries aus zur Erzherzog Heinrich= Pro=
zu
kennen, wahrſcheinlich einen Erpreſſungsverſuch. Der
de Paris: Dieſes Komplott des anamitiſchen
menade führt. Sie iſt eine Seilbahn von 200 Meter Höbe
Schreiber verlangte, bevor er Auskunft gebe, eine Grati=
Thronprätendenten iſt nur ein Vorwand. Die
und wird ſich bei dem in Bozen alljährlich zuſammenſtrö
fikation. In dem angegebenen Hauſe in Hamburg wohnt
tiefere Urſache der Unzufriedenheit von der Indochina er=
menden
internationalen Reiſepublikum wohl ſchon in
kein Mann namens Roth
füllt iſt, iſt darin zu ſuchen, daß wir ſeit 20 Jahren
kurzer Zeit Beliebtheit erwerben. Fachlich viel intereſſan=
London, 29. April. Ueber das Befinden der
alles tun, um uns die Sympathien der Einaeborenen zu
ter iſt die von Meran über Lana führende Schwebebahn
Herzogin von Connauabt wird folgender Krank=

[ ][  ][ ]

Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. April 1913.
itsbericht ausgegeben: Die Herzogin unterzog ſich eine
2
dperation ernſten Charakters zur Beſeitigung einer Darm=

hſtruktion. Ihr Befinden iſt ſo gut, als man erwarten
Se
S
ſn.

Trauer-Kleider, Trauer-Tostume

2
Frankfurt a. M., 29. April. Bei den Verhand
3
ingen über die Mainkanaliſierung wurde ſeitens


Trauer-Blausen,rauer-Röcke
preußiſchen Staatsregierung die Erklärung abgegeben
28
eine Regulierung des Rheins von St. Goa
Trauer-Mäntel, Trauer-Stoffe
zur Mainmündung vorgeſehen ſei. Es iſt eine Be
Soe
4

tigung durch eine Kommiſſion von Vertretern der be=
G
igten Reſſorts an Ort und Stelle in Ausſicht genom
In reicher Auswahl!
im. Für die Regulierung iſt ein beſtimmter Entwur
geſtellt, deſſen Durchführung im ganzen 30,6 Millionen
Hnderungen sofort!
rrk Koſten verurſachen würde.
Hebr. Hoslein
Die Wehrvorlage in der Budgetkommiſſion.
Ludwigsplatz
45
Berlin, 29. April. Nach der Pauſe erläuterte
.
8.
62)
rächſt Generalleutnant Wandel, daß bei der

ushebung ein gleichmäßiger Maßſtab angelegt werde
Gbd.=C
o, von einer Abſicht, die ländliche Bevölkerung
4464a
irker heranzuziehen, nicht die Rede ſein könne.
ie Beſtimmungen der Wehrordnung ſprächen ſich dar
m 9. und 10. Mai findet die 7. und letzte Arnſtädter
her ganz genau aus. Die Zahl der Landſturmpflichtigen
Geldlotterie ſtatt. Wer wird bei der letzten Seri=
von
Jahr zu Jahr beträchtlich geſtiegen, während die
dieſer Lotterie für nur 1 Mark den Haupttreffer von
ahl der in Betracht kommenden Jahrgänge der Erſatz=
20000 Mark nicht gewinnen wollen? Im ganzen werden
ſerve durch Geſetz feſtgelegt und daher gleichmäßig ſei
3333 Geldgewinne, zuſammen 45000 Mark, zur Aus
ſach dem Ergebnis der Muſterung ſei kein Zweifel, daß
pielung gebracht. Loſe à 1 Mark ſind zu haben in
* Zahl der Tauglichen völlig ausreiche. Ein fortſchritt
llen durch Plakate kenntlich gemachten Verkaufsſtellen,
ſer Abgeordneter äußerte, bei Anlegung desſelben Maß=
ſowie
bei der Lotteriebank, G. m. b. H., Eiſenach, Ge=
übes
ſcheine es ihm kaum glaublich, daß die erforderliche
neral=Debit.
hl von 63000 Mann eingeſtellt werden könne. Aus
tlichen Kreiſen habe er gehört, daß auch Leute mit
zfehlern eingeſtellt würden. Generalleutnant Wan=
Dampfernachrichten.
wies nach, daß aus der Zahl der Ausgehobener
Hamburg=Amerika=Linie
Mitgeteilt von dem
Ain kein Rückſchluß auf die wirkliche Tauglichkeit zu
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
achen ſei. Die Schwankungen ſeien z. B. ſchon damit
Nordamerika: Bosnia von Boſton und Baltimor=
eerklären
, daß die jährlich ſich meldende Zahl der Frei
kommend, 27. April 9 Uhr 30 Min. morgens in Ham=
ſſilligen
ſehr verſchieden ſei. Generaloberarzt Schultzen
burg. Hannover 24. April 8 Uhr abends von Port=
lauterte
auf Grund einer durchaus ernſt zu nehmenden
land Me. nach Rotterdam und Hamburg. Hohenfelde‟
* tiſtik, daß eine beträchtliche Steigerung der Tauglich=
von
Savannah kommend, 27. April abends in Ham=
zu
bemerken ſei. Von militärwiſſenſchaftlicher Seit
burg. Indianola 25. April 4 Uhr 45 Min. morgens
mne dies nur beſtätigt werden. Die Steigerung der
von Boſton nach Baltimore. Indore 26. April 5 Uhr
zkranken habe den Wiſſenſchaftlichen Senat beſchäftigt
15 Min. morgens von Baltimore nach Hamburg
über die Beurteilung ſolcher Fälle ſeien beſondere
Kaiſerin Auguſte Victoria 26. April 2 Uhr nachm. in
o-
ſchriften
erlaſſen worden. Es gebe ſogar Beiſpiele
New=York. Moltke von New=York nach dem Mittelmeer,
trotz zivilärztlichen Geſundheitsatteſtes die Einſtellung
. April 2 Uhr nachm. von Funchal.
Pennſylvania
erfolgte
ſc 1
5. April 2 Uhr nachm. von New=York nach Hamburg
* Berlin, 29. April. In der heutigen Sitzung der
Weſtindien, Mexiko: Calabria‟ 26. April von Vera Cruz.
udgetkommiſſion des Reichstages wurden
Cheruskia 26. April in Havana. Georgia nach
nyerkürzt bewilligt
die numeriſchen
Weſtindien, 27. April 5 Uhr nachm. in Antwerpen
tatserhöhungen für die Infanterie, Kavallerie
Graecia, von Weſtindien kommend, 26. April 1 Uhr
lpartillerie,
Pioniere, Verkehrstruppen und Train, und
nachm. von Havre. La Plata 25. April von St.
er mit den Stimmen der Rechten, des Zentrums, der
Thomas über Havre nach Hamburg. Niederwald‟
güonalliberalen und der Fortſchrittlichen Volkspartei
nach Weſtindien, 26. April 6 Uhr morgens von Ant=
(Schluß des redaktionellen Teils.)
werpen. Odenwald 24. April in St. Thomas. Spree=
wald
nach Mexiko, 27. April in Havana.
Oſtaſien

Bayern ausgehend, 26. April in Dalny. Belgravia‟
Reuer Lebensmut durch
Bioſon!
heimkehrend, 28. April morgens in Suez. Birkenfels
S eit 5 Jahren
ſitt ich an hochgradiger Blutarmut und
ausgehend, 27. April in Port Said. Boyne 26. Apri
enenſchwäche. Verſchiedene angewandte Stärkungsmittel
in Yokohama. Brisgavia heimkehrend, 27. April it
tagten. Erſt Ihr wunderbares Bioſon brachte mir den
Rotterdam. C. Ferd. Lacisz 27. April 12 Uhr 20 Min.
urünſchten Erfolg und gab mir meinen Lebensmut zurück.
morgens von Cuxhaven nach Algier
av Georg Günther, Leipzig, Harkortſtr. 13. Unter=
Holland=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
ifft begl.: 31. 1. 13., Dr. Wachtel, Kgl. Notar. Bioſon nur
Vertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr. 53.
t in großen Paketen à 3 Mk. in Apoth, Drog. (III, 10099
Rotterdam 22. April vorm. von New=York abgegangen
Nieuw Amſterdam 19. April 11 Uhr 5 Min. von
it
t
das übereinſtimmend
Boulogne abgegangen. Noordam 19. April vorm. in
Lillig und 91

Urteil der Hunderttauſende
Rotterdam eingetroffen
Ryndam 24. April 11 Uhr
che Naumann’s Fauſtring
Lanolinſeife benutzen
Lizard paſſiert. Potsdam 23. April nachm. in New=
ück
20 Pfg., 5 Stück 95 Pfg.
(I, 7607
York eingetroffen.
Caspari-Roth Roffi u. Pelze
Ar
e
Familiennachrichten
Detellite
össt.
utsch
nsttut der Brür
Mand
ebackunge
Berlin, Leipziger Strasse 113 Frank-
furt
a. M., Rossmarkt 2, Ecke Steinweg
(*11587
gen
Statt Karten!
Die Firma Alfred Fränkel,
Ihre Vermählung
m.=Geſ., Schuhfabrik Turul, früher Mödlinger Schuh=
brik
, verlegte ihre Verkaufsſtelle von der Schulſtraße
beehren sich anzuzeiger
ch der Ludwigſtraße 6.
Die Firma Alfred Fränkel, Com.=Geſ., die ſeit 1890
John Voung Stewart,
Darmſtadt anſäſſig iſt, führte als erſtes Geſchäft der
hieeitspreis ein, und ſind die Fabrikate trotz des außer
Anna Stewart, geb. Dingeldein
wöhnlich billigen Preiſes pro Paar Mk. 6.75 all=
ein
als gut und dauerhaft anerkannt
Darmstadt, 29. April 1913.
In der neuen Verkaufsſtelle Ludwigſtraße 6 wird
Firma Alfred Fränkel, Com.=Geſ., Schuhfabrik Turul,
er der allbeliebten Spezialmarke Mk. 6.75
noc

kitere Preislagen führen, und zwar Original Goodyear
Mcte

Let, Rahmenarbeit, von Mk. 9.50 an.
Mit dieſer Verarbeitung und Preislage beweiſt die
Todes=Anzeige.
ma Alfred Fränkel, Com.=Geſ., Schuhfabri
Ktrutl, aufs neue ihre weltbekannte Leiſtungsfähigkeit
(Statt beſonderer Anzeige.)
wird es für jedermann von Intereſſe ſein, die
slagen der Fenſter zu beſichtigen
Verwandten, Freunden und Bekannter
Die Firma Alfred Fränkel, Com.=Geſ., Schuhfabril
hiermit die traurige Mitteilung, daß unſere
ſtral, beſchäftigt in ihrer Fabrik und in ihren 130
ialen über 1600 Angeſtellte und fertigt täglich
liebe Tante, Großtante und Schwägerin
0 Paar Stiefel an, die nur in den eigenen Filialer
Amn
Verkauf gelangen.
(10062ms
Fräulein
Für die Reiſe.
Man ſchreibt uns: Leiterwagenpartien in
Charlotte Bödel
enwald! Landaufenthalt in origineller Art biete
m Hof Schleiersbach, Poſt Fr.=Crumbach i. Odenw.
im nahezu vollendeten 83. Lebensjahre geſtern
Uhn folgt uns nicht jenes großſtädtiſche Fremden
ſanft entſchlafen iſt.
Pben, das uns ſo oft die wenigen Tage der Erholung
Rektet. Da bewegt man ſich frei und ungezwungen
Die trauernden Hinterbliebenen.
einmal in Hemdärmeln und ohne den läſtigen
Eikkragen auf wenig betretenen Pfaden in köſtliche
Darmſtadt, Düſſeldorf, Ober=Ramſtadt
Aldeinſamkeit. Oder eine herrliche Leiterwagenparti
Opladen, 29. April 1913.
grüngeſchmückten Wagen durch romantiſche Täle
(10042
Fluren nach Lindenfels, Lichtenberg uſw. erweck
Die Beerdigung findet Mittwoch, 30. April
Lebensluſt und Lebensfreude, in Gemeinſchaft von
1e
vormittags 11 Uhr, von der Friedhofskapelle
und gleichgeſinnten Menſchen. Denn ſelbſt das
Aem
aus, ſtatt.
der Menſchen, das unſer kurzes Leben noch ſo oft
Pfe.
Qual macht, es weicht hier der reinen und hehren
Att er Natur.
6

er

Seite 7.
Todes=Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten oie
traurige Mitteilung, daß mein inniggeliebter
Gatte, mein treuſorgender Vater, unſer Schwie
gervater und Onkel
(10090
Herr Adam Bauer
Kanzleidiener i. P.
nach langem, ſchwerem Leiden ſanft in dem
Herrn entſchlafen iſt.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen:
Babette Bauer
Margareta Röhler, geb. Bauer
Wilh. Röhler, Gr. Hauptſteueramts=
Aſſiſtent
Darmſtadt, den 29. April 1913.
Die Beerdigung findet am Donnerstag ( Himmel=
fahrttag
), den 1. Mai, nachm. um ½3 Uhr,
vom Sterbehauſe Mauerſtraße 18 aus, ſtatt
Einſegnung
Stunde vorher. Kondolenz=
¼
beſuche dankend verbeten
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Todes=Anzeige.
Heute morgen 9¼ Uhr entſchlief ſanft nach
langem, ſchwerem Leiden unſere liebe, gute und
treue Schweſter
(10130
Emma Soldan
geb. Lade
im 70. Lebensjahre.
Darmſtadt, den 29. April 1913.
Robert Lade, Pfarrer a. D.,
Obernhof
Bernhard Lade, Profeſſor,
Darmſtadt
Leopold Lade, Apotheker,
Freiburg i. Br
Die Beerdigung findet ſtatt am Himmelfahrt=
tag
, nachmittags 5 Uhr. Einſegnung ¾¼ Stunde
vorher im Hauſe, Hochſtraße 28.
Le

Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Unter der Herrſchaft des hohen Druckes hatten wie
geſtern vorwiegend heiteres Wetter. Nachmittags wurde
es wolkig und vielfach gingen Gewitter nieder. Jedoch
fielen in Deutſchland nur ſtrichweiſe leichte Regen. Di
Temperaturen waren ſehr hoch; heute morgen ſind ſie
etwas gefallen. Ueber Deutſchland ſteigt der Druck etwas
ſo daß wir nicht mit erheblichem Tiefdruckeinfluß zu
rechnen haben
Ausſichten für Heſſen Mittwoch 30. April: Wech=
ſelnd
bewölkt und warm, ſtrichweiſe Gewitterregen
Tageskalender
Mittwoch, 30. April
Großh. Hoftheater. Anfang 7 Uhr, Ende gegen
10½ Uhr (Ab. A): Manon
Verſammlung des Heſſ. Landesvereins für Toten=
einäſcherung
um 6 Uhr im Fürſtenſaal
Bürgerkeller
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr.
um 8 Uhr. Reſt. Metropole um 8 Uhr
Donnerstag, 1. Mai
Ausflüge, Spaziergänge uſw.: Verein Die
Wetterfeſten nach Homburg v. d. H. (Abfahrt 4,24 Uhr).
Turngeſellſchaft nach der Moltke=Eiche (Abmarſd
um ½7 Uhr vom Turnhauſe). Ortsgewerbeverein
nach Oppenheim (Abfahrt um 6,30 Uhr). Geſangver
ein Liederzweig nach dem Glasberg (Abmarſch un
2 Uhr am Hallenſchwimmbad). Kaufmänniſche Ste
nographengeſellſchaft Gabelsberger nach Brensbach
Abmarſch um 7 Uhr vom Kapellplatz). Geſangverein
Liedertafel nach Groß=Zimmern (Abmarſch um 2 Uh
vom Ballonplatz). Geſangverein Sängerluſt nach
Roßdorf (Abmarſch um ½2 Uhr vom Kapellplatz)
tot Gottes=Feſt um 3 Uhr im Auerbacher Kirchen
wald
Konzerte: Ludwigshöhe morgens 5 Uhr und nach=
-
Reſt.
Rummelbräu um 8 Uhr
mittags 4 Uhr.
Gaſthaus Zun
Metropole um 4 Uhr und 8 Uhr.
Löwen zu Arheilgen
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der Stadt Pfungſtadt
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
3
nach Pilsner Art
nach Münchner Art
Hell Export Gauu
1
feinste Tafelbiere
E
in Flaschen und Syphons.
3826a

[ ][  ][ ]

Seite 8

Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. April 1913.
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9
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Herren-Sporthemden
V
10
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und dunklen Farben
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3.50, 2.75,
Herren-Westengürtel
F
schwarz und farbig, glatte und Falten-
Leichte Herren Kleidung
30
fassons
2.50, 1.65
,,
,,
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Herren-Sportgürtel
ganze Anzüge, einzelne Saccos
Gummi sow. Kordelgeflechte m. Leder-
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Herren-Kragen
Beiekte Rhasen Rleidufg
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38
farbig, weich und gesteift
50,
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Ganze Anzüge,
einzelne Blusen u. Hosen. Neuheit: Prinzen-
Kittel in Seide und feinen Wasch- u. Wollstoffen.
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farbig, in sehr aparten Ausführungen
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10097
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[ ][  ][ ]

10070

Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. April 1913.
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Gewebe,
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1.25
Damen-Handschuhe
1.85, 1.50
Trikot-Handschuhe, durchbrochene Handschuhe
Herren-Maccojacken
lang und kurz
. . . . . . . . Paar von 25
oder kurzen Aermeln
jede Weite, mit langen
90
1.10,
Damen-Strümpfe
Herren-Netzjacken
45
in enorm grosser Auswahl, glatt u. durchbrochen
60,
,
in allen Weiten
.,,
Paar von 48
Kragen, Manschetten und Garnituren
Damen-Blusen
Stehumlegkragen 50, 40
Stehkragen 40, 30
aus Batist, Voile oder Stickereistoffen, in hervor-
ragend
schönem Sortiment, tadellose Verarbeitung
Umlegekragen 45, 30 Vorhemd, weiss, farb. 65, 45, 35
Stück 4.50, 3.25, 1.75, 95
Manschetten Paar anfangd. 45 Garnituren von 85 an
Damen-Gürtel
Herren-Socken
in grosser Auswahl
Stück von 65
in enorm grosser Auswahl, in grau, beige und
. . Paar 95, 75, 50, 25
allen modernen Farben . .
Bulgaren-Kragen
Stück von 95
Krawatten
in grösster Auswahl, nur moderne Muster
Stück 75, 95
Selbstbinder, neue Form . . . . . .
Stück 45
Regattes, in verschiedenen Fassons . . .
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Seite 9.

[ ][  ][ ]

Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. April 1913.
Seite 10.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 Korallenkette, 1 weißes Kinderjäckchen. 1 ſchw.
Handtäſchchen mit Taſchentuch. 1 goldenes Halskettchen mit Herzchen
Buch (Kirchengeſchichte), 1 Heft und 1 Zeichenmäppchen. 1 kleine
Milchkanne. Eine Anzahl Schlüſſel. 1 Paar graue Damenhand
ſchuhe. 45 Pfennige. 1 Taſchenmeſſer mit defektem Perlmutterſtiel
wegen
ſchwarze Handtaſche. 1 Dinamomaſchine für Fahrradbeleuchtung
in
Benzin=
Paket mit weißem Spitzenrock, Schürze, Strümpfe ꝛc. 1
Lötkolben. 1 ſilberne Herrenuhr mit Goldrand. 1 weiße neue Damen=
Ausverkouf Umzug
meinem
Zugelaufen: 1 Stallhaſe. Zugeflogen: 1 Brieftaube. (10052
bluſe.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
licher
Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
finden
ſich: 1 Spitzhund (zugelaufen). Die Hunde können von den
Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Ver=
Marke. DWlasieh
ſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werk=
(10051
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Am Donnerstag, den
Sonntagsruhe in den Apotheken.
1 Rabact
10/ Räbatt
1. Mai, ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends, fol=
tess

gende Apotheken geöffnet: Einhorn=Apotheke, Kirchſtr., und Beſſunger
auf die besten
Apotheke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr
Marke DURo‟
ab geſchloſſen.
2
zeichnet sich aus durch:
Kokspreiſe des ſtädt. Gaswerks
Anzüge
absolute Waschbarkeit,
ab 1. April 1913.
A. Für den Koks=Kleinverkauf.
Wasdl-Uisten
vornehmes Aussehen,
Nach Maß und nur gegen Barzahlung ab Gaswerk:
a)
Gabelkoks
der Hektoliter Mk. 1.20
losen
solides Tragen.

1.40
Nußkoks
C)
1.04
Bohnenkoks
Für das Faſſen und Anliefern von Koks in Säcken mit je einem
Hektoliter Inhalt, Mindeſtabnahme 3 Säcke, werden für den Hekto=
Tennis-Hosen Lüster-Saccos Sport-Anzüge
liter 20 Pfg. erhoben. Die Säcke müſſen ſofort entleert und zurück
genommen werden können.
B. Für den Koks=Großverkauf.
Nach Gewicht, in Fuhren nicht unter 30 Zentner, ab Gaswerk
Sämtliche-Herren-, Jünglings- u. Knaben-Kleidung
a) Gabelkoks der Zentner 1 Mk. 30 Pfg.
im Preise bedeutend, zum Teil 20 Prozent, ermässigt.
b) Nußkoks
40
Bei Abnahme von 40 bis weniger als 60 Zentnern lediglich in
Wagenladungen an einem Tage ab Gaswerk wird bis auf weiteres
ein Nachlaß von 3 Pfg. auf den Zentner, bei Abnahme von 60 bis weniger
Wer jetzt seine Pfingst-Einkäufe macht, spart Geld.
als 100 Zentner ein ſolcher von 5 Pfg., bei Abnahme von 100 bis
weniger als 200 Zentner ein ſolcher von 7 Pfg. und bei Abnahme vor
200 bis weniger als 400 Zentner ein ſolcher von 10 Pfg. gewährt.
Für ſtändige Abnehmer (Selbſtverbraucher in der Stadt und
Ludwigstr.
Ludwigstr.
der nächſten Umgebung, ſo weit der Koks in Fuhren bezogen wird),
d. h. für ſolche, die eine dahingehende Erklärung bei der ſtädtiſchen
Gaswerksverwaltung abgeben und mindeſtens 30 Zentner auf einmal
u-Spanier=t
beziehen, kommt für den ganzen, im Laufe eines Verwaltungsjahres
(1. April bis 31. März) ſtattfindenden Koksbezug der nachſtehende
(10046
Nachlaß auf die Grundpreiſe B nach Schluß des Jahres zur Feſt=
tellung
und Rückvergütung.
Bei Abnahme von 400 bis weniger als 600 Ztr. 12 Pfg. pr. Ztr.
Bei Abnahme von 600 bis weniger als 1000 Ztr. 14

Bei Abnahme von 1000 bis weniger als 2000 Ztr. 16

,
18
Abnahme von 2000 und mehr Zentner
Bei
4.
Die durch das ſtädtiſche Gaswerk bezogenen Koks werden mit
10 Pfg. Fuhrlohn für den Zentner berechnet. In dieſem Preis iſt
Prima dentsches
das einfache Abwerfen vom Wagen oder Karren in den Hof oder
Schuppen einbegriffen.
Für das Abtragen des Kokſes in Körben oder das nochmalige
Aufnehmen desſelben mit der Schaufel zur Weiterbeförderung an den
Aufbewahrungsort werden für den Zentner 5 Pfg. in Rechnung ge=
tellt
. Dahingehende Wünſche ſind gleichzeitig mit der Beſtellung bei
der ſtädtiſchen Gaswerksverwaltung, Frankfurterſtraße 29, aufzugeben.
Aus der Beſtellung muß die Menge und Sorte des ge=
Mastochsen Pleisen
wünſchten Kokſes, ſowie der Stand oder Beruf und die Woh=
des
Beſtellers genau hervorgehen.
nung
Die Fuhrleute ſind nicht berechtigt, Trinkgelder zu fordern
Es werden hier noch die Namen hieſiger Firmen angefügt, welche
infolge vertraglicher Vereinbarungen in der Lage ſind, Koks aus dem
(8378a
B Pf.

per Pfund
ſtädtiſchen Gaswerk zu den gleichen Preiſen und Fuhrlöhnen, wie oben
angeführt, zu liefern.
Es ſind dies zurzeit folgende Firmen:
der
P. Baumann, Inh. Ph. Baumann,
A. Nold Wwe.,
Baumann & Jelkmann,
Auguſt Orlemann,
Friiie Schweres Weibes Ralbtleisen Pfd. 30 Pfg.
Ludwig Fiſcher
Max Pfälzer,
Glück auf! (Dexheimer),
Max Ranis
Ferner empfehle in vorzüglicher Qualität:
Georg Schött,
Jakob Groh,
B. M. Hachenburger,
Friedrich Schudkegel,
Roastbeef, Lenden, frische, gesalzene u. geräucherte
Heeb & Röder,
Wilhelm Schwab,
Wilhelm Köhler,
Gg. Schneider,
Zungen, Nierenbraten, Kalbsrücken, gesalz. Brustkern,
K. Möll Wwe.,
Hrch. Volz.
Nold,
Routade, Rindswürstchen, prima ausgelass. Sackfett
J.
(9021a
Darmſtadt, den 12. April 1913
Der Oberbürgermeiſter.
I. V.: Ekert.
Mnux Cackenkeiner
Verſteigerungs-Anzeige.
Grosse Ochsengasse Telephon 537
Samstag, den 3. Mai 1913, vormittags 10 Uhr,
verden im Niederlagegebäude des unterzeichneten Amts, Pädagog
ſtraße 1,
ca. 43000 Stück Zigaretten
in vorſchriftsmäßig banderolierten Packungen (größtenteils beſſere
Marken) öffentlich meiſtbietend gegen Barzahlung verſteigert.
Aufgebot.
Die Lieferung
Gleichzeitig kommen ca. 50 kg Zigarettentabak, teils loſe, teils
von Meſſinggegenſtänden für
DergKaufmann A. Pawlickt zu Carlshorſt, Stolzenfelsſtraße 5,
in Packungen, zum Ausgebot.
(10015
das ſtädtiſche Gaswerk
alleiniger Inhaber der Firma M. Goldſtein & Co, hat das Aufgebot
Die Ware kann am vorhergehenden Tage, Freitag, den 2. Mai,
oll verdungen werden
eines Wechſels über Mk. 400., fällig am 20. Dezember 1913, gezogen
während der Dienſtſtunden, vormittags 8 bis 12 und nachmittags
Angebote ſind bis zum. 5. Mai
von dem Antragſtellerrauf Karl Hochſtetter, Tapetenhaus in Darm=
2 bis 6 Uhr, beſichtigt werden.
lfd. Js., vormittags 10 Uhr
ſtadt, akzeptiert von Karl Hochſtetter, indoſſiert von der Antragſtel=
Darmſtadt, den 28. April 1913
bei unterzeichneter Verwaltung,
lerin, beäntragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, ſpäte=
Großherzogliches Hauptſteneramt.
ſtess in dem auf
Frankfurter Straße 29, Zimmer
Nr. 3, verſchloſſen und mit ent=
Dieustag, denets. November 1913, vorm. 9 Uhr,
ſprechender Aufſchrift verfehen, ein=
vor
densunterzeichneten Gerichte Neues Gerichtsgebäude, Zimmer
zureichen. Daſelbſt können auch
Nr. 201 anberaumten Aufgebotstermine ſeine Rechte anzumelden.
Verſteigerungs-Anzeige.
die Lieferungsbedingungen einge
und die Urkunde vorzulegen,swidrigenfalls die Kraftloserklärung der
ehen und die Angebotſcheine, ent=
Arkunde erfolgen wird.
Mittwoch, den 30. April 1913, nachm. 4 Uhr,
haltend die nähere Beſchreibung
Darmſtadt, den 23. Aprik1913.
(9953imd
der zu liefernden Gegenſtände, in
verſteigere ich im Saale Rundeturmſtraße 16
Großh. Amtsgericht I.
Empfang genommen werden.
öffentlich zwangsweiſe gegen Barzahlung
Nach auswärts werden die Be=
a
) beſtimmt:
1
Pianino,
Polyphon,
1
1
Vertiko,
dingungen und Angebotsſcheine
Trumeau, 1 Sofa und 3 Seſſel, 1 Büchergeſtell mit
nur gegen vorherige Einſendung
Stamm= und Brennholz=Verſteigerung.
Büchern, 1 Sofa, 1 Badewanne mit Gasofen, 2 Spiegel,
von 50 Pf. abgegeben. (9741a
1 Gewehr, 2 Blumentiſche, 1 Partie Bilder, Tiſchdecken,
Darmſtadt, 22. April 1913
Montag, den 5., Dienstag, den 6. und Dienstag,
Bettkolter, Gartentiſche, Gartenſtühle, eiſerne Bett=
Städt. Gaswerks=Verwaltung.
ſtellen, 1 Pfandſchein und verſch. andere Gegenſtände;
Frie drich.
dens13. Mai I. J., von vormittags 10 Uhr ab,
b) vorausſichtlich: 1 Pianino, 2 Büfetts, 6 Diwans,
werdeneim Zeilharder Gemeindewald, Diſtrikt=Mark, verſteigert
Wrima Deckmäntel von 2.75 Mk.,
Sofas, 3 Schreibtiſche, 2 Schreibfekretäre, 3 Kommoden,
Stämme:
Fichte 625., mkt 201,35gkure Juhnkt,
an, Luftſchläuche von 2.50 Mk.
Kleider=, 2 Kaſſen=, 2 Bücher=, 2 Waren= und 2 Glas=
an
. Alle Größen ſtets vorrätig
Derbſtangen: Fichte 175 mit 12,58½,
ſchränke, 3 Ladentheken, 10 Oefen, 1 Partie Kokos= und
Brennhofz:
Fahrradreparatur=Werkſtätte
Ledermatten, 1 Partie Teppiche und Läufer, 1 Geige,
Chr. Debus,
Scheiter: 89 rm Kiefern; Knüppel: 150.rmsKiefern, 3 rm=
1 Fahrrad, 1 Schreibmaſchine pp.
Nieder=Ramſtädterſtraße 57a
Eichen, 4arm Erken, 884rmsFichten; Sköcke: 28 rm Fichte.
Darmſtadt, den 29. April 1913.
(10031
11650) Telephon 1737
Das=esunmnholz. kommt an den beiden erſten=Tagen zum Aus=
gebot
. Die Zuſammenkunſtsiſt beiGaſtwiri=Heberer, Station Meſſel.
Thüre, Großh. Gerichtsvollzieher,
Sitz= und Liegewagen, gut er=
halten
, billig zu verkaufen
Zeilhard, den 26. Aprik44913
(II,19057
Bleichſtraße 9.
*11653)
Neugaſſe 7, H. I.
Dame wünſcht Möbel unterzu=
Großhi=Bürgermeiſterei Zeilhard.
Norzügl. Privatmittagstiſch für
neue Geſchäftswage zu verkauf
ſtellen. Schonender Gebrauck
beſſere Herren und Damen
Kühr.
Bleichſtr. 19, I., rechts. (*41656.
geſtaltet.Off. u. E195=Exp. (*11461
Hälgesſtraße. 1, 1. Stock. (2847a

[ ][  ][ ]

Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
38 St.
Mittwoch, 30. April.
1913.
ſein. Der Kreis hat der Stadt Darmſadt und den Land=
m

Bekanntmachung,
gemeinden folgende Verpflichtungen und Koſten abge=
Landgemeinden ins Leben gerufen. Die Ermög=
Die Sitzung des Kreistags des Kreiſes Darmſtadt
nommen: 1. Pflegegeld für 225 ortsarme Geiſteskranke
lichung des Baues von Eigenhäuſern, namentlich aber auch
betreffend.
100 000 Mark, 2. Pflegegeld für 25 ortsarme Schwach=
die
rechtzeitige Beſchaffung von Baugelände, iſt ein drin=
Gemäß Artikel 39 des Geſetzes vom 8. Juli 1911
gendes Bedürfnis, um die Bevölkerung ſeßhaft zu erhalten
ſinnige 10 000 Mark, 3. Pflegeld für 30 ortsarme Epilep
Oringe ich nachſtehend das Protokoll über die Sitzung
und der Landflucht zu ſteuern. Bei den günſtigen Be=
tiſche
und ortsarme Blinde mit 16 200 Mark, 4. die Hälfſte
des Kreistags am 27. v. Mts. zur öffentlichen Kenntnis.
dingungen für die Gewährung von Kapitalien hofft man,
der Zwangserziehungskoſten für etwa 300 Zöglinge 32500
Darmſtadt, den 29. April 1913.
daß alle die Landgemeinden, die dem Zweckverband bis
Mark, insgeſamt alſo 158700 Mark. An Zwangs=
jetzt
nicht beigetreten ſind, dies baldigſt tun. Endlich ſind
Der Vorſitzende des Kreistags:
erziehungskoſten mußten 5000 Mark mehr vorgeſehen wer=
Verhandlungen im Gange, durch die eine Landkolonie
den als im Vorjahre. Außerdem hat der Kreis ganz oder
(10081
Fey.
für Unfallverletzte und Invalide im Kreiſe
teilweiſe noch übernommen die Koſten der Desinfektion
errichtet werden ſoll. Für das Unternehmen iſt von dem
der Wohnungen bei Epidemiefällen, der Nahrungsmittel=
bekannten
Großinduſtriellen Herrn Dr. A. Wülfing in hoch=
kontrolle
, der polizeilichen Unterſuchung und Heilung von
Protokoll
herziger Weiſe ein Kapital von 50 000 Mark als Grundſtock
weiblichen Perſonen, die an Geſchlechtskrankheiten er=
zur
Verfügung geſtellt worden. Es wird auf weitere
über die Sitzung des Kreistags für den Kreis
krankt ſind, die Koſten der Tuberkuloſefürſorgeſtellen, die
Förderung dieſes Unternehmens, insbeſondere durch die
Darmſtadt am 27. März 1913.
Koſten für Vertilgung von Schädlingen in der Land= und
ünfall=Berufsgenoſſenſchaften, gerechnet. Eine finanzielle
Forſtwirtſchaft Der Kreis leiſtet ferner Beiträge zur
Gegenwärtig:
Beteiligung des Kreiſes kommt dabei nicht in Betracht.
Landwirtſchaftlichen Winterſchule,
zur Arbeiterkolonie,

als Vorſitzender:
Für das Zuſtandekommen der Anſtalt bemüht ſich in ſehr
zum Verbande der Rettungshäuſer und Erziehungs=
Großh. Provinzialdirektor Fey,
dankenswerter Weiſe Herr Dr. Rigler, Ehefarzt der Ernſt=
vereine
, zum Zentralverein für Errichtung biliger Wohn=
II.
Großh. Regierungsrat von Werner, ſtellvertretender
Ludwigs=Heilanſtalt hier. Der Provinzialdirektor hat es
ungen. Neu vorgeſehen iſt ein Betrag von 1000 Mark
Vorſitzender.
übernommen, dieſe Sache zu fördern und die Verhand=
zur
Förderung der Säuglingspflege und des
Großh. Kreisbauinſpektor Baurat Baltz,
III.
lungen zu führen; es hat bereits eine Beſprechung mit
Mutterſchutzes in den Landgemeinden (in
IV.
Großh. Kreisamtmann Dr. Michel und Großh.
den Vertretern der Unfall=Berufsgenoſſenſchaften, Aerzten
Darmſtadt leiſtet die Stadt einen Beitrag von 4000 Mark
Kreisamtmann, Regierungsrat Piſtor,
und namhaften Sozialpolitikern ſtattgefunden. Die Grund=
für
das Eleonorenheim und die Milchküche). Die hervor=
Die Kreistagsabgeordneten:
V.
lage für das Projekt iſt nunmehr feſtgeſtellt. Man hofft,
ragende Tätigkeit der Großh. Zentrale iſt zur Genüge be=
Bürgermeiſter Benz von Arheilgen
daß dieſe gute Sache auch fernerhin Beifall und Förder=
kannt
; es iſt auch aus einem vor kurzem in der Preſſe er=
Rechtsanwalt und Notar, Juſtizrat Ferdinand
ung
findet.
ſchienenen Artikel erſichtlich, was ſie im letzten Jahre ins=
Gallus, Stadwerordneter.
Bei der Tätigkeit der Kreisverwaltung auf ſozialem
beſondere auch in den Landgemeinden geleiſtet hat. Weiter
Stadtverordneter Heinrich Lehr,
3.
Gebiet kommt derſelben weſentlich zuſtatten die Unter=
ſind
vorgeſehen für Transport verunglückter
4. Ingenieur Georg Markwort, Stadtverordneter.
ſtützung und Förderung ihrer Beſtrebungen durch die
und kranker Perſonen aus den Landgemeinden in
5. Geh. Kommerzienrat Dr. 2. Merck,
Kreisabteilung des Heſſiſchen Vereins fürländ=
die
Krankenhäuſer von Darmſtadt, ſowie zur Unterſtützung
6.
Ortsgerichtsvorſteher Karl Müller,
liche Heimat= und Wohlfahrtspflege. Da=
und Förderung des freiwilligen Rettungsdienſtes im Kreiſe
Bauunternehmer und Stadtverordneter Hein=
durch
wird für die Verwaltung das Intereſſe und die
1500 Mark.
rich Sames.
Mitarbeit weiterer Kreiſe der Bevölkerung in den ver=
Auf dem Gebiete der Jugendpflege. für die im
Rentner Wilhelm Schwab
ſchiedenſten Richtungen ſozialer Tätigkeit erweckt und er=
Vorjahre 800 Mark bewilligt wurden, war die Kreisver=
9. Kommerzienrat Louis Trier,
halten. Namentlich auch auf dem Gebiete der Jugend=
waltung
in 1912 zum erſtenmal in ausgedehnter Weiſe
Ziffer 29 von Darmſtadt,
fürforge hat ſich die enge Verbindung der Jugendfürforge
tätig. Es wurde zunächſt der Verein für Jugendfürſorge
10. Rentner Philipp Keller VI von Griesheim,
mit der ländlichen Heimat= und Wohlfahrtspflege außer=
zu
Darmſtadt, der unter Leitung des Bürgermeiſters
11. Bürgermeiſter Lang von Pfungſtadt,
ordentlich bewährt.
Müller außerordentlich eifrig und erfolgreich tätig iſt mit
12. Bürgermeiſter Becker von Weiterſtadt.
Ich will am Schluſſe noch den wichtigſten Vorgang
einem namhaften Beitrage unterſtützt. In den größeren
VI.
Nicht dem Kreistag angehörige Mitglieder des
auf dem Gebiete des ſozialen Verſicherungs=
Gemeinden Arheilgen, Eberſtadt, Griesheim, Nieder=Ram=
Kreisausſchuſſes:
weſens erwähnen: die Durchführung der Reichsverſiche=
ſtadt
, Ober=Ramſtadt. Pfungſtadt, Roßdorf wurden Vor=
Baurat Jäger dahier,
1. Beigeordneter
rungsordnung, ſowie des Angeſtelltenverſicherungsgeſetzes.
träge über ländliche Wohlfahrtspflege und Jugendfürſorge
Dr. Stein, dahier,
2. Rechtsanwalt
Unter die Reichsverſicherungsordnung fallen im Kreiſe
vor Verſammlungen, an denen die Lehrer, Geiſtliche, Bür=
3. Rentner Karl Heß von Pfungſtadt.
rund 28000 Perſonen. Es ſind zwei Verſicherungsämter,
germeiſter und Aerzte teilnahmen, gehalten. Daraufhin
VII.
Als Protokollführer:
eines für die Stadt bei der Bürgermeiſterei und eines für
wurden in dieſen Gemeinden durch Geiſtliche und Lehren
Kreiskaſſerechner Stauf.
die Landgemeinden bei dem Kreisamte errichtet worden.
Jugendvereinigungen gebildet die weſentlich die körper=
Zu der auf heute gemäß Art. 33 der Kreisordnung und
Auf wirtſchaftlichem Gebiete muß ich noch
liche, geiſtige und ſittliche Kräftigung der Jugend, beſon=
1 der Geſchäftsordnung in den Rathausſaal dahier ein=
kurzen
Blick werſen auf die Ueberlandzentrale. Es,
ders auch der ſchulentlaſſenen zum Ziele haben. An die
erufenen Verſammlung des Kreistags waren die Ein=
ſind
bis jetzt mit 12 Orten des Kreiſes (Erzhauſen, Brauns=
beſtehenden
vaterländiſchen Turnvereine wurden Turn=
dungsſchreiben
unterm 10. ds. Mts. an jeden der Kreis=
hardt
, Eſchollbrücken Gräfenhauſen, Hahn, Meſſel, Roße
Schüler= und Zöglingsabteilungen angegliedert und die
agsabgeordneten ergangen. Außerdem hatte Veröffent=
dorf
. Schneppenhauſen, Weiterſtadt, Wirhauſen, Nieder=
Lehrer veranlaßt, ſich in dieſen Vereinen einen beſtimmen=
ſchung
im Amtsverkündigungsblatt mit Angabe der
Ramſtadt, Traiſa) Verträge geſchloſſen. Die Vor=
den
Einfluß zu ſichern. Das iſt außerdem auch in einigen
agesordnung ſtattgefunden.
arbeiten für die Durchführung nehmen einen regen
kleinen Gemeinden geſchehen: Eſchollbrücken, Meſſel,
Ein Exemplar jenes Einladungsſchreibens mit Tages=
Fortgang. Vas die Vorortbahnen anlangt, ſo ſind
Waſchenbach. In Arheilgen, Eberſtadt. Griesheim, Pfung=
erdnung
iſt dem Protokoll beigefügt.
ſeit längerer Zeit Verhandlungen zwiſchen der Stadt
ſtadt und Roßdorf wurden Leſe=, Spiel= und Handarbeits=
fehlten
die Kreistagsabgeordneten:
Es
Darmſtadt der Heag und den Landgemeinden im Gange.
abende eingerichtet. Es wurde die weibliche ſchulentlaſſene
1. Kommerzienrat Jean Diſchinger von hier,
um eine Einigung über die Elektriſierung herbeizuführen.
Jugend an je zwei Abenden wöchentlich im Schulhauſe
Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing von hier,
2.
Die Kreisverwaltung ſucht dieſe Einigung aufs lebhafteſte
und in der Turnhalle durch dortige Lehrerinnen verſam=
Geheimer Forſtrat Heinemann von hier,
zu fördern; ſie hoft, daß ſie bald zuſtande kommt, wobei
melt, um mit ihnen zu leſen, zu ſpielen, zu turnen und Hand=
Kommerzienrat Louis Röder von hier,
1
ſie der Ueberzeugung iſt, daß die raſchere und beſſere Ver=
arbeiten
zu fertigen. Auch die Schulwanderungen wurden
Bierbrauereibeſitzer Wilhelm Rummel von hier,
kehrsverbindung, namentlich aber auch die beabſichtigte
gefördert. Zu dieſen Veranſtaltungen, ſowie zur An=
Fabrikant Friedrich Schmitt, Beigeordneter, von
Führung der Bahn in die Mitte der Ortſchaften, nicht nür
ſchaffung von Spielgeräten und zur Errichtung von Schü=
hier
,
den Verkehr, ſondern auch die Vermögenswerte der in der
ler= und Volksbibliotheken wurden Beihilfen, teils aus
Stadtverordneter Ludwig Philipp Wittmann
Nähe der Bahn befindlichen Häuſer und Grundſtücke we=
Mitteln des Kreiſes, teils aus denjenigen des Vereins für
von hier,
ſentlich heben wird. Mit Eberſtadt iſt nunmehr der Ver=
ländliche
Heimat= und Wohlfahrtspflege, teils der Ge=
Bauunternehmer Heinrich Dächert II. von Eber=
trag
zuſtande gekommen. Zur Vergſtraßenbahn iſt
meinden gegeben. Auch der Bund Jungdeutſchland wurde
ſtadt,
zu bemerken, daß Alsbach und Jugenheim den von der
gefördert. Auf Koſten des Kreiſes nahmen Hauptlehrer
9.
Altbürgermeiſter Fritſch von Ober=Ramſtadt.
Heag verlangten Garantiezuſchuß und die Geländeſtellung
Haſſenzahl von Arheilgen und Lehrer Hering von Gries=
Die Zahl der Kreistagsabgeordneten beträgt 21.
. es
übernommen haben. Seeheim und Malchen verhalten
heim an einem Führerkurſus im Oktober und November
ſomit die erſchienenen 12 Abgeordneten beſchlußfähig.
ſich, was den Garantiezuſchuß anlangt, noch ablehnend. Der,
1912 in Berlin Anteil. In Arheilgen, Eberſtadt und Roß=
Der Vorſitzende begrüßt die Erſchienenen und ſchlägt
Schwerpunkt der Verhandlungen liegt nun im Kreiſe
dorf fanden im Jahre 1912 Elternabende ſtatt, bei denen
Feſtſtellung der Präſenzliſte als Urkundsperſonen die
rach
Bensheim und bei den dortigen Gemeinden. Von großem
die Jugend durch Deklamationen, Geſangsvorträge, muli=
beesrbneiens

Intereſſe für den Kreis Darmſtadt, insbeſondere aber auch
kaliſche und turneriſche Darbietungen reichen Unter=
1. Stadtverordneten Heinrich Lehr,
die Stadt Darmſtadt, iſt die elektriſche Bahnver=
haltungsſtoff
bot. In einigen anderen Gemeinden ſind
2. Ortsgerichtsvorſteher Karl Müller,
Darmſtadt-Arheilgen- Offen=
bindung

ſolche Unterhaltungsabende in Vorbereitung. Bei dem
vor
bach. Im Kreiſe Offenbach ſind Beſtrebungen im Gange,
Schulhausneubau in Arheilgen und dem Erweiterungsbau
Dieſer Vorſchlag wird angenommen
eine elektriſche Bahn von Offenbach bis Egelsbach im An=
in
Roßdorf wurde die Einrichtung von Schulbädern und
Alsdann widmet der Vorſitzende dem verſtorbenen Ab=
ſchluß
an die Linien des Offenbacher Stadtbahnnetzes durch
Schulküchen vorgeſehen. Auch in Eberſtadt wird wohl im
eordneten Geh. Juſtizrat Schmeel einen Nachruf. Die
eine Geſellſchaft erbauen zu laſſen, und es iſt auch ziemlich
nächſten Jahre die Einrichtung eines Schulbades im neuen
Unweſenden erheben ſich zu Ehren des Verſtorbenen von
ſicher, daß dieſe Beſtrebungen binnen kurzem zum Ziele
Schulhauſe möglich werden. Verſuchsweiſe wurde in Roß=
en

Sitzen,
führen. Für die Stadt Darmſtadt und den Kreis beſteht
dorf auf Anregung des Vorſtandes des Vereins für länd=
Hierauf ſtellt der Vorſitzende der Verſammlung den
das lebhafteſte Intereſſe, daß für das Stück Arheilgen‟
liche Heimat= und Wohlfahrtspflege ein Kurſus in Obſt=
Großh. Kreisamtmann, Regierungsrat Piſtor, vor.
Egelsbach das verhältnismäßig kurz iſt, der Anſchluß jetzt
baukunde an die Fortbildungsſchule angeſchloſſen. Be=
Der Vorſitzende gab ſodann einen Ueberblick
nicht verſäumt wird und daß der Ausbau und Betrieb
ſondere Verdienſte um die Ausgeſtaltung der Jugendpflege
ber die finanzielle und wirtſchaftliche
dieſes Stückes Hand in Hand mit demjenigen von Offen=
haben
ſich die Herren Prof Kiſſinger und Prof. Dr. Frenzel
Lagedes Kreiſes. Er hob hervor, daß dieſe Lage eine
bach-Langen-Egelsbach für die Zukunſt wenigſtens ver=
erworben
die ihre dienſtfreie Zeit mit ſehr anerkennens=
urchaus
günſtige iſt und bemerkte dazu folgendes:
tragsmäßig ſichergeſtellt wird, wene auch der Bahnbau
wertem Eifer und beſtem Erfolge dieſer Sache gewidmet
Wenn wir auch in dieſem Jahre die
noch hinausgeſchoben wird. Erfahrungsgemäß ſind ſolche
haben. Nicht minder müſſen wir der ſegensreichen Tätig=
finanzielle
Lage
bei dem erſten Projekt ausfallenden Stücke (vergl. Reichels=
keit
des Herrn Pfarrers Zimmermann=Wixhauſen dankbar
nſeres Kreiſes als günſtig bezeichnen dürfen ſo hat dies
heim-Fürth) ſpäter kaum mehr einzubeziehen. Wenn
gedenken. Es muß aber noch beſonders anerkannt werden
darin ſeinen Grund daß Kreisamt und Kreisausſchuß be=
man
bedenkt, daß die elektriſche Bahnverbindung von
und iſt hocherfreulich daß dieſe Beſtrebungen auch bei der
rrüht waren, überall die ſeitherigen Grundſätze einer ein=
Darmſtadt nach Offenbach nicht viel länger ſein wird, wie
Lehrerſchaft im Kreiſe warmes Verſtändnis, Entgegen=
ſichen
und ſparſamen Verwaltung, ſowie einer Weiter=
die
von Frankfurt nach Offenbach, und daß dieſe Verbin=
kommen
und rege Förderung gefunden haben. In Gräfen=
führung
und Ausgeſtaltung der Kreiseinrichtungen in
dung für Darmſtadt den faſt verloren gegangenen, früher
hauſen und Wixhauſen ſind Kleinkinderſchulen entſtanden:
rhiger und maßvoller Weiſe einzuhalten. Die dem Kreis=
beſtandenen
Verkehr mit Langen und der dortigen, außer=
in
Traiſa ſoll das alte Schulhaus in Kürze für dieſe Zwecke
ge vorliegende, letztgeſtellte Rechnung ſchließt in Ein=
ordentlich
in der Entwicklung begriffenen Gegend wieder
hergerichtet werden. Beſondere Fürſorge wurde noch den
nahme mit 697835,21 Mark, in Ausgabe mit 638 001,57
aufgreifen wird ſo wird man erkennen, welch bedeutende
Pflegekindern, beſonders auch den über ſechs Jahre
ſtark und mit einem Ueberſchuß von 59 833,64 Mark ab.
Intereſſen der Stadt Darmſtadt und unſeres Kreiſes bien
alten, gewidmet. In Eberſtadt, wo ſich ſehr viele
Den Mehrausgaben in einzelnen Etatspoſten ſtehen ent=
in
Frage kommen und zu wahren ſind. Es empfiehlt ſich,
Pflegekinder befinden, wurde ein beſonderer Verein von
ſwrechende Mehreinnahmen gegenüber. Um einzelnes her=
hierfür
eine beſondere Kommiſſion zu bilden.
Frauen gegründet, welche den Pflegeeltern und Pflege=
vorzuheben
, ſei bemerkt, daß infolge der günſtigen Finanz=
Im Kunſtſtraßenweſen liegt ein Neubauprojekt
kindern regelmäßige Beſuche abſtatten. Die Pflegekinder
tage der Provinz bei den Provinzialumlagen 5665 Mark
vor: Kreisſtraße Arheilgen-Kranichſtein-Darmſtadt. Das
werden bis zum Alter von 1½ Jahren von den Schweſtern
erſpart wurden, ebenſo wurde bei Beſoldungen, Tage=
Nähere ergibt die Anlage 5 zum Kreiskaſſevoranſchlag. Die
der Zentrale für Säuglingspflege und Mutterſchutz beſucht.
elder und Gebühren; im ganzen eine Erſparnis von
Koſten betragen rund 24000 Mark.
Auf dem Gebiete der Volksbildung wurden ver=
*892 Mark erzielt, während für Kreisunterſtützungen 13273
Ueber die Kreisabdeckerei iſt ein beſonderer
ſchiedenen Ortsvereinen Zuſchüſſe zu Volksbibliotheken
Mark mehr ausgegeben werden mußten, wobei die
Voranſchlag aufgeſtellt, der in Einnahme und Ausgabe
geleiſtet und die Beſtrebungen wegen Gründung und Ver=
zwangserziehungskoſten
ſehr beträchtlich ins Gewicht
mit 27616 Mark abſchließt und einen Zuſchuß des Kreiſes
mehrung von Volksbibliotheken gefördert. Der Kampf
ſeillen. Auch die Ausgaben für die Verpflegung ortsarmer
zu dieſem Betrieb von 7149 Mark vorſieht.
gegen die Schundliteratur wurde tatkräftig unterſtützt Für
Seiſteskranker ſind weſentlich geſtiegen. Aus Nuzungen
Die Rechnung ſchließt ab mit 29776 Mark. Der Zu=
die
Gemeinden Arheilgen, Eberſtadt, Griesheim, Pfung=
on
Kreisſtraßen, insbeſondere aus dem Obſtbau, wurde
ſchuß des Kreiſes beträgt nach der Rechnung 9761 Mark.
ſtadt, Ober=Ramſtadt und Roßdorf iſt auf Veranlaſſung
ün erheblicher Mehrbetrag erzielt. Die Einnahmen aus
Ueber die Tätigkeit des Kreisausſchuſſes
der Kreisverwaltung und dank beſonderer Bemühungen
Obſtbau überſteigen zum erſtenmal ſeit langen Jahren die
enthält Seite 11 des gedruckten Berichts nähere Angaben.
des Herrn Prof. Dr. Frenzel die Anſchaffung von Licht=
Ausgaben. Es gingen für Obſt ein: 1908: 4676 Mark.
Im ganzen wurden 1132 Gegenſtände erledigt, 33 ſtreitige
bilderapparaten beſchloſſen: Die Wanderhaushal=
2909: 3804 Mark, 1910: 5712 Mark. 1911: 7522 Mark, 1912:
im öffentlichen und mündlichen Verfahren durch Entſchei=
tungsſchule
hat ſich ſehr gut eingelebt und außer=
(2100
135 Mark. Die Kreisumlagen betrugen im Jahre 1912
dungen und 1090 durch Beſchlüſſe in nichtöffentlichen
ordentlich günſtig entwickelt: ſie hat ſeit ihrem Beſtehen
217 Mark und werden im Jahre 1913 nicht erhöht, ſon=
(1. Oktober 1910; bereits 16 Kurſe mit ſehr gutem Erfolge
Sitzungen.
dern bleiben auf demſelben Betrage, obgleich unſere
Der Vorſitzende ſchloß ſeinen Vortrag mit den
in folgenden Orten: Arheilgen, Eberſtadt, Griesheim
Steuerkapitalien fortwährend wachſen und ſomit ohne
Worten: Möge die weitverzweigte Tätigkeit der
Nieder=Ramſtadt Ober=Ramſtadt, Pfungſtadt und Roßdorf
wachſende Belaſtung die Umlagen entſprechend dieſem
Kreisverwaltung, die Stadt und Land in gleicher Weiſe
durchgeführt. Namentlich iſt es in neuerer Zeit auch ge=
Wachstum erhöht werden könnten. Die Schulden des
zu fördern ſtets beſtrebt iſt, den Beifall des Kreistages
lungen, Abendkurſe für Fabrikarbeiterinnen unter zahl=
Kreiſes betragen 74000 Mark. Sie werden mit 10 Prozent
finden und unſer Zuſammenarbeiten auch fernerhin ein
reicher Beteiligung einzurichten.
Hetilat.
erfreuliches und gedeihliches ſein!
Auf Veranlaſſung der Kreisverwaltung wurden ferner
Die Entwicklung des Kreiſes in wirtſchaftlicher
Auf Anfrage des Stadtv. Sames erklärt der Vor=
acht
Fiſchkochkurſe auf dem Lande, die außerordent=
ndſozialer
Hinſicht im letzten Jahre war im all=
ſitzende
, daß ein Statut für die Bildung eines Gewerbe=
lich
gut beſucht waren, abgehalten. Mit der hauswirt=
emeinen
recht zufriedenſtellend. Der Kreis hat ſich auf dem
gerichtes für den Kreis Darmſtadt bei dem Miniſterium
ſchaftlichen Unterrichtung der ſchulpflich=
Gebiete der ſozialen Fürforge
eingereicht ſei, daß aber die Genehmigung des Statuts
tigen Mädchen des letzten Schuljahres wird in Pfung=
ruch
im letzten Jahre als ein, für die Gemeinden ein=
noch
ausſtehe. Es wird beſchloſſen an das Miniſterium
ſtadt ein vielverſprechender Anfang gemacht. Ferner
etender und dieſe ganz erheblich entlaſtender Gemeinde=
folgenden
Antrag zu richten: Der Kreistag bittet Großh.
wurde durch die Kreisverwaltung, ohne daß jedoch Mittel
veerband erwieſen. In dem neuen Voranſchlag für 1913
Miniſterium um baldige Genehmigung des Statuts für
des Kreiſes in Anſpruch genommen wurden, ein Verein
nimmt dieſe Entlaſtung wieder eine hervorragende Stelle

[ ][  ][ ]

Mittwoch, den 30. April 1913.
Amtsverkündigungsblatt Großherzoglichen Kreisamts Darmſtadt.
Nummer 51.
krankenkaſſe und eine Landkrankenkaſſe errichtet und von
lungen mit der Stadt Darmſtadt und der Gemeinde Ar=
das
Gewerbegericht der Landgemeinden, da er deſſen bal
der Ausgeſtaltung einer der beſtehenden Ortskrankenkaſſen
heilgen wegen Stellung des Geländes und des Koſten=
diges
Inkrafttreten mit Rückſicht auf die Bedeutung von
zur allgemeinen Ortskrankenkaſſe abgeſehen werde.
beitrags vorher zum Abſchluß kommen und das Projekt
Induſtrie und Gewerbe in der Umgebung Darmſtadts und
Stadtv. Sames tritt für eine Ablehnung des An=
die
Zuſtimmung dieſer Beteiligten findet. Der Kreisaus
im Intereſſe des guten ſozialen Verhältniſſes zwiſchen
trages ein und macht darüber eingehende Ausführungen
ſchuß wird ermächtigt, das Weitere zu beſchließen, auch
Arbeitern und Arbeitgebern für notwendig erachtet.
in denen er die Errichtung einer allgemeinen Ortskranken=
das
Projekt, falls die Anlage einer Ueberführung zuſtand=
Auf Anfrage des Geh. Kommerzienrats Dr
kaſſe für die Landgemeinden des Kreiſes beantragt. Be
kommt, entſprechend abzuändern. Von einer Einſtellung
L
Merck wegen der Stellungnahme der Gemeinden Mal
der immerhin geringen Mitgliederzahl der Landkrankenkaſſe
von Mitteln wird vorerſt abgeſehen
chen und Seeheim in der Frage der Weiterführung der
(zirka 1700) bezweifele er deren günſtige Wirkſamkeit. Die
Stadtv. Sames möchte im Intereſſe der dortigen
elektriſchen Bahn durch die Bergſtraße erklärt der Vor
allgemeine Ortskrankenkaſſe werde durch Aufnahme dieſe
Anlieger um eine möglichſte Beſchleunigung des Ausbaues
itzende, daß an dem Widerſtande von Seeheim und
Mitglieder gekräftigt. Nach den von ihm gemachten Er=
Der Vorſitzende will geeignete
der Straße bitten
Malchen der Ausbau der Bergſtraßenſtrecke der elektriſchen
fahrungen ſei die Verwaltung der Ortskrankenkaſſen, wenn
Schritte einleiten; wünſchenswert ſei dabei, daß die Ge
Bahn ſehr wohl ſcheitern könne
die Arbeitgeber ſich genügend beteiligen, eine durchaus
ländeſtellung von ſeiten der Stadt Darmſtadt nicht ver
Der Vorſitzende weiſt ſodann weiter darauf hin, daß die
empfehlenswerte. Politiſche Beſtrebungen in dieſen Kaſſen
Beig. Baurat Jäger weiſt auf die
zögert werde.
Verwaltungsberichte des Kreisausſchuſſes für 1911 für die
habe er noch nicht beobachtet und befürchte ſie auch nicht.
Schwierigkeit hin, daß die beiden Orte Darmſtadt und
Kreiskaſſe und die Kreisabdeckereikaſſe
Der Vorſitzende erläutert die Gründe, welche der
Arheilgen nicht an der Straße ſelbſt liegen und daß die
jedem Kreistagsabgeordneten gedruckt zugegangen ſind und
Antrag des Verſicherungsamtes, dem der Kreisausſchuß
ganzen Koſten eigentlich Staat, Kreis und Provinz allein
deshalb eine Verleſung wohl unterbleiben könne. Er er
beigetreten iſt, veranlaßt haben. Man ging von der Er=
tragen
ſollten
ſucht, daß, wer eine Erinnerung hierzu vorzubringen hätte
wägung aus, daß die Lohn= und Arbeitsverhältniſſe der
Der Antrag wird darauf angenommen und dem=
ſich
zum Wort melden möge. Da niemand das Wort ver=
landwirtſchaftlichen
Arbeiter und Dienſtboten andere ſind
entſprechend der Kreisausſchuß mit den weiteren Schritten
langte, ſtellte der Vorſitzende feſt, daß zu den Rechenſchafts=
wie
die der gewerblichen Arbeiter und daß es dement=
beauftragt

berichten keine Beanſtandungen erhoben wurden
ſprechend ſich auch empfehle, die beiden größten Gruppen von
Der Voranſchlag der Kreis=Abdeckerei
Im Anſchluß hieran und unter Hinweis auf die ir
Arbeitern und Bedienſteten in verſchiedenen Kaſſen zu ver=
kaſſe
wird von Regierungsrat v. Werner vorgetragen
den vorerwähnten Berichten zu den einzelnen Rubriken
ſichern. Die Berückſichtigung der landwirtſchaftlichen Ver=
und nach den Anträgen des Kreisausſchuſſes im einzelnen
gegebenen Erläuterungen wurde hierauf die
hältniſſe hätte bei dem Antrage den Ausſchlag gegeben,
genehmigt
Prüfung und Begutachtung der Kreiskaſſerechnung und der
keinesfalls aber politiſche Beweggründe. Auch der Re=
Rechnung der Kreisabdeckereikaſſe für 1211
Es wird hierauf über beide Voranſchläge im
erent Großh. Kreisamtmann Dr. Michel,
von dem Vorſitzenden mit dem Bemerken eingeleitet, daß
ganzen abgeſtimmt; ſie werden einſtimmig genehmigt.
beſtätigt dies und verteidigt den Antrag des Verſicherungs=
die
Rechnungen mit Urkunden im Sitzungsſaale zur Ein
Es ſchließen ab in Einnahme und Ausgabe der Vor=
amts
und des Kreisausſchuſſes. Die Landkrankenkaſſe ſei
ſicht offengelegt ſeien. Das Begutachtungsprotokoll des
anſchlag der Kreiskaſſe mit 743937,08 Mark, der
auch bei geringerer Mitgliederzahl leiſtungsfähig
Kontrolleurs der Kreiskaſſe, Beigeordneten Baurat Jäger
Voranſchlag der Kreis=Abdeckereikaſſe mit
Abgeordneter Bürgermeiſter Lang von
vom 20. Januar 1913 und der Beſchluß des Kreisaus=
27616,30 Mark.
Pfungſtadt iſt für Errichtung einer allgemeinen Orts
ſchuſſes vom 21. desſelben Monats wurden verleſen. Da
Der nächſte Gegenſtand betrifft die Organiſation
krankenkaſſe wegen des häufigen Ueberganges der Arbeiter
ſich niemand zum Wort meldete, wurden auf Frage des
der Krankenkaſſen nach der Reichsver
Vorſitzenden die Kreditüberſchreitungen und die dafür
von der landwirtſchaftlichen zur gewerblichen Beſchäfti=
icherungsordnung
. Der Kreisausſchuß hat hier=
nachgewieſenen
Deckungsmittel als genehmigt erklärt und
gung und umgekehrt.
zu dem Kreistage den nachſtehenden Antrag des Ver
ſodann die Rechnungen, vorbehältlich der Prüfung durch
Abg. Stadtv. Sames führt aus, daß nichts im
ſicherungsamtes für die Landgemeinden des Kreiſes
die Großh. Oberrechnungskammer, gutgeheißen.
Wege ſtehe, die gewerblichen und die landwirtſchaftlichen
Darmſtadt vom 22. Februar 1913 vorgelegt: Durch
Arbeiter in einer Kaſſe zu vereinigen, der Leiſtungsfähige
Feſtſtellung der Voranſchläge
Verfügung Großh. Miniſteriums des Innern vom
müſſe für den weniger Leiſtungsfähigen mitbezahlen. Die
über Einnahmen und Ausgaben der Kreiskaſſe und der
14. d. M. iſt auf Grund des § 226 Abſatz 3 Reichsver=
Betriebs= und Innungskrankenkaſſen könnten beſtehen
Kreisabdeckereikaſſe für 1913
ſicherungsordnung beſtimmt worden, daß für den Bezirk
bleiben
Die Voranſchläge hat jeder Kreistagsabgeordnete
eines Verſicherungsamtes eine allgemeine Ortskrankenkaſſe
Der Vorſitzende bemerkt, daß der Antrag in zwei
mit dem Einladungsſchreiben erhalten. Die Rubriken
und, ſoweit Landkrankenkaſſen errichtet werden ſollen, eine
Teile zerfalle; er ſtellt nun zum erſten Teile zunächſt die
des Kreiskaſſevoranſchlages, zunächſt die Aus=
Landkrankenkaſſe zu errichten iſt. Die Errichtung einer
Frage zur Entſcheidung, ob eine der bereits beſtehenden
gaben, ſodann die Einnahmen, wurden nunmehr durch
Landkrankenkaſſe neben der allgemeinen Ortskrankenkaſſ
Ortskrankenkaſſen zur allgemeinen Ortskrankenkaſſe für
gegangen. Soweit bei einzelnen Rubriken nachſtehen!
kann zwar unterbleiben, wenn das Verſicherungsamt da=
alle
Landgemeinden des Kreiſes ausgebaut werden ſolle,
nichts beſonderes erwähnt iſt, wurden die Anträge des
Bedürfnis verneint und das Oberverſicherungsamt dieſem
Dieſe Frage wird von der Verſammlung einſtimmig
Kreisausſchuſſes ohne Diskuſſion genehmigt
Beſchluß ſeine Genehmigung erteilt. Eine Beſchlußfaſſung
verneint.
Zu Rubrik 13 der Einnahmen wird genehmigt, daß
des Verſicherungsamtes über dieſen Punkt herbeizuführen,
Zum zweiten Teile des Antrages: Errichtung einer
Tagegelder des Großh. Kreisbauinſpektors oder ſeines
lag keine Veranlaſſung vor, da von den rund 5000 ver=
allgemeinen
Ortskrankenkaſſe und einer Landkranken=
Stellvertreters den Gemeinden nicht zur Laſt geſetzt wer=
ſicherungspflichtigen
Perſonen des Landkreiſes Darmſtadt
kaſſe für die Landgemeinden ſprechen noch Juſtizrat Dr.
den, wenn Baugebühren zur Erhebung kommen. Auck
etwa ein Drittel landkrankenkaſſenpflichtig ſein werden
Gallus und Geh. Kommerzienrat Dr. L. Merck, welche für
der Vorſchlag des Kreisausſchuſſes über die ſpezielle Bau=
und ein Bedürfnis zur Errichtung einer Landkrankenkaſſe
eine allgemeine Ortskrankenkaſſe für die Landgemeinder
aufſicht auf der Bauſtelle und die Erhebung von Gebühren
ſonach zweifellos gegeben iſt. Es werden demnach für
eintreten und eine Landkrankenkaſſe für nicht nötig er
für Anfertigung von Ortsbauplänen uſw. begegnet keinem
den Bezirk des Verſicherungsamtes des Landkreiſes Darm=
achten
.
Widerſpruch
tadt eine allgemeine Ortskrankenkaſſe und eine Land
Die Verſammlung beſchließt hierauf zum zweiten
Der dem Voranſchlag als Anlage 4 beigegebene An=
krankenkaſſe
zu gründen ſein. Mitglieder der Landkranken=
Teile des Antrages einſtimmig, keine Landkrankenkaſſe
tag des Kreisausſchuſſes vom 5. März d. J. über den
kaſſe, werden ſein, alle in der Landwirtſchaft, dem Wander
ſondern nur eine allgemeine Ortskrankenkaſſe für die Land=
Penſionsbetrag für den, in den Ruheſtand getretenen
gewerbe, der Gärtnerei und im Friedhofsbetrieb Beſchäf=
gemeinden
des Kreiſes zu errichten.
Kreisſtraßenmeiſter Schreiner wird ohne Debatte ge
tigten, ſowie alle Dienſtboten. Die übrigen gewerblichen
Wahl der Taxatoren und Stellvertreter für die nach
nehmigt
Arbeiter ſind in der allgemeinen Ortskrankenkaſſe zu ver=
§§ 15 und 16 der Pferde=Aushebungsvorſchrift von
In die Kommiſſion für den Ausbau der
ſichern. Nach Artikel 15 Einführungsgeſetz zur Reichs=
17. Juli 1900 zu bildenden Aushebungs=Kommiſſionen auf
Straßenbahn Arheilgen-
elektriſchen

verſicherungsordnung kann zwar eine zurzeit beſtehende
die Dauer von ſechs Jahren, 1913 bis einſchl. 1918.
auf
Egelsbach-Offenbach werden außer dem Ober=
Ortskrankenkaſſe zur allgemeinen Ortskrankenkaſſe aus=
Es werden gewählt bezw. wiedergewählt:
bürgermeiſter Dr. Gläſſing, den Stadtv. Saeng und
geſtaltet werden. Es beſtehen jedoch rechtliche Zweifel, ob
a. Aushebungsbezirk Darmſtadt:
Stemmer noch der Stadtv. Sames=Darmſtadt und Bür=
dies
auch dann zuläſſig iſt, wenn der Bezirk der ſeitherigen
Taxatoren:
germeiſter Benz=Arheilgen gewählt
Ortskrankenkaſſe mit dem der demnächſtigen allgemeinen
Landwirt Adam Kaus dahier,
1.
Ueber den Ausbaudes Verbindungsweges
Ortskrankenkaſſe nicht übereinſtimmt, ſondern kleiner iſt. Ab=
Rudolf Reimann dahier
vom Bahnhof Kranichſtein nach der Straße
geſehen hiervon wäre es aber auch ſehr wenig zweckmäßig
3. Rentner Heinrich Kramer II. in Pfungſtadt.
Darmſtadt-Meſſel als Kreisſtraße berichtet
eine der z. Zt. in Arheilgen, Ober=Ramſtadt und Roßdor
Stellvertreter:
Baurat Baltz:
beſtehenden Ortskrankenkaſſen für den ganzen Bezirk des
Landwirt Adam Gründler dahier,
Durch die Verlegung des Hauptbahnhofes Darmſtadt
Verſicherungsamtes auszubauen, da als Sitz der neuen
Poſthalter Adolf Walther dahier
und durch die Ausdehnung der Stadt nach Norden zu, ge=
Kaſſe wegen der zentralen Lage und beſſeren Verkehrsver=
3.
Fabrikant Auguſt Keller in Eberſtadt.
winnt der Bahnhof Kranichſtein für den Güterverkehr eine
bindungen nur die Stadt Darmſtadt in Betracht kommen
Aushebungsbezirk Eberſtadt:
b.
immer ſteigende Bedeutung. Den nächſten Zufuhrweg nach
kann und die Verlegung einer der drei erwähnten Kaſſen
Taxatoren:
der Stadt bildet zurzeit der ſogenannte Dreiſchlägerweg,
nach Darmſtadt erhebliche Schwierigkeiten in der Fort=
1. Auguſt Dörner in Eberſtadt,
deſſen Ausbau als Kreisſtraße im Intereſſe des Verkehr=
führung
der Verwaltungsgeſchäfte und der Uebernahme
2. Ludwig Engel I. in Pfungſtadt,
erforderlich erſcheint. Die Länge dieſer Strecke iſt 1240
der Angeſtellten verurſachen würde
Mit Rückſicht auf
3. Chriſtian Steinmetz III. daſelbſt.
Meter, wovon 130 Meter in der Gemarkung Arheilgen
dieſe Schwierigkeiten und die immerhin beſtehenden recht
Stellvertreter:
liegen; der übrige Teil, von dem 500 Meter bereits chauſ=
ichen
Bedenken muß die in Artikel 15
Einführungsgeſetz
Friedrich Kiſtinger in Eſchollbrücken,
ſiert ſind, liegt in der Gemarkung Darmſtadt. Die Kronen=
zur
Reichsverſicherungsordnung den
beſtehenden Orts=
breite
iſt zu 8 Meter angenommen, die Fahrbahnbreite zu
Landwirt Leonhard Hill in Eberſtadt,
2.
krankenkaſſen eingeräumte Möglichkeit, zur allgemeinen
5 Meter. Die 24130 Mark betragenden Koſten verteilen
3. Gemeinderatsmitglied Aug. Eis in Ober=Ramſtadt.
Ortskrankenkaſſe ausgeſtaltet zu werden, gegenüber dem
ſich wie folgt: Staat (drei Achtel der freien Strecke
Hiermit war die Tagesordnung erſchöpft.
Recht der Gemeindeverbände, nach § 231 Reichsverſiche=
8812,50 Mark, Provinz (zwei Achtel der freien Strecke
Der Vorſitzende dankt den Anweſenden für ihr Er=
rungsordnung
allgemeine Ortskrankenkaſſen für ihren Be
5875, Mark, Kreis (zwei Achtel der freien Strecke,
ſcheinen und ſchließt ſodann die Sitzung.
zirk zu errichten, zurücktreten. Von der Ausgeſtaltung
5875, Mark, Stadt Darmſtadt (ein Achtel der freien
Der Vorſitzende:
einer der beſtehenden Ortskrankenkaſſen zur allgemeiner
Strecke) 2525,50 Mark, Gemeinde Arheilgen (ein Achtel der
Ortskrankenkaſſe wird alſo abzuſehen ſein. Zuſtändig für
Fey
freien Strecke und Koſten für Anlagen, die der Gemeind=
die
Beſchlußfaſſung iſt nach §§ 4 lit. b und 5 der Bekannt
Die Urkundsperſonen:
allein zur Laſt fallen) 412-630
1042 Mark, zuſammen
machung vom 31. Juli 1912 der Kreistag. Wir bean=
Lehr.
Mark
24 130,
tragen deshalb, dem Kreistag Vorlage zu machen, er
Müller
Es
wird beantragt, dem Bau der
Straße
möge beſchließen, daß für den Bezirk des Verſicherungs=
Der Protokollführer:
unter der Vorausſetzung zuzuſtimmen, daß die Verhand=
amtes
des Landkreiſes Darmſtadt eine allgemeine Orts=
Stauf.
Bekanntmachung.
Bekanntmachung.
Mit Rückſicht auf die beginnenden Scharfſchießübungen der Feld=Artillerie auf
Am 2., 5., 6., 8., 15., 16. und 19. Mai 1913 von 7 Uhr vormittags bis zum Ein
dem
Truppenübungsplatz bringen wir Nachſtehendes zur allgemeinen Kenntnis:
tritt der Dunkelheit wird Schießen mit ſcharfer Munition von Truppenteilen des
1.
Es wird auf unſere Polizeiverordnung vom 10. März 1908 hingewieſen
XVIII. Armeekorps auf dem Schießplatz bei Meſſel abgehalten
wonach das Betreten des Truppenübungsplatzes Darmſtadt Zivilperſonen
hne Erlaubnisſchein der Kommandantur verboten iſt.
Schußrichtung vom Steinhügel, 1 km nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
Wer die bei den Uebungen der Artillerie verſchoſſene Munition ſich wider=
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach
rechtlich zueignet, wird mit Gefängnis bis zu einem Jahre beſtraft (§ 291 des
Das gefährdete Gelände:
Reichsftrafgeſetzbuches)
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
3.
Die Erlaubnis zum Suchen verſchoſſener Munition auf dem Truppenübungs
Weſten:
Dammweg-Brunnersweg ausſchließlich
platz Darmſtadt wird keiner Zivilperſon erteilt
,
Die auf dem Uebungsplatze gelegentlich gefundenen und die im Auslauf=
Süden:
Forſthaus Steinacker-Steinhügel ausſchließlich,

gekände aufgehobenen Munitionsteile müſſen an die im Lager eingerichtete Ab=
Oſten:
Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über Milches=

nahmeſtelle abgeliefert werden, welche dafür entſprechende Geldvergütung zahlt.
wieſe-Sauwieſe-Schreibertswieſe-Geishecke einſchließlich
5,
Zünder mit Zündladung, einzelne Zündladungen oder blindgegangene Ge
wird während des Schießens durch Poſten, Wegſchranken und Warnungstafeln abgeſperrt
ſchoſſe dürfen unter keinen Umſtänden berührt werden, weil dies mit Lebens=
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten ( Polizei=
gefahr
verbunden iſt. Ein Nachgraben oder Freilegen von tiefer in die Erde
Verordnung Kreisamt Darmſtadt vom 25. September 1909.)
eingedrungenen Geſchoſſen iſt ſtreng verboten. Dabei iſt es gleichgültig, o
das Geſchoß eine Granate oder ein Schrapnel, ob es mit Zünder verſehen
Darmſtadt, den 24. April 1913
iſt oder nicht, ob der Finder von der Ungefährlichkeit überzeugt iſt
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
oder nicht. Der Finder hat zunächſt weiter nichts zu tun, als den Fund zu
melden und nötigenfails die Stelle kenntlich zu machen.
J. V.: Dr. Reinhart
(9947a
Die Zertrümmerung der Blindgänger uſw. iſt lediglich durch die von dem
Funde in Kenntnis zu ſetzende Kommandantur zu veranlaſſen. Der Finde=
Bekanntmachung.
erhält als Findergeld für ein blindgegangenes Geſchoß mit Zünder 1 Mk.
EEine Mark), für einen einzelnen ſcharfen Zünder oder für ein Geſchoß ohne
Ich bringe hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß die Miniſterial=Inſtanz ir
Zünder 50 Pfg. (Fünfzig Pfennige). Am Geſchäftszimmer der Komman=
Erſatz=Angelegenheiten beſtimmt hat, daß die in § 89 Ziffer 6 der W. O. vor
dantur des Truppenübungsplatzes, ſowie am Sprengſtückſchuppen und am
geſehenen Vergünſtigungen auch ſolchen jungen Leuten zuteil werden
dürfen, die ſich
Feuerlöſchgeräteſchuppen (Baracke Nr. 104) ſind Abbildungen von gefährlichen
auf dem Gebiete des Flugweſens beſonders auszeichnen oder Hervorragendes
Zündern pp. ausgehängt.
darin leiſten
(10019
Das Betreten des Uebungsplatzes gleich nach dem Abſchießen iſt den
Die Erfüllung dieſer Vorausſetzung iſt von den Bewerbern durch ein vom
Zivilperſonen mit Erlaubnisſchein verboten. Es iſt dies erſt eine Stund
Kuratorium der Nationalflugſpende in Berlin ausgeſtelltes Zeugnis nachzuweiſen.
nach Beendigung des Schießens und unter keinen Umſtänden früher
Darmſtadt, den 26. April 1913.
geſtattet. Denjenigen Perſonen, welche gegen dieſes Verbot verſtoßen, wird
der Erlaubnisſchein zum Betreten des Platzes entzogen.
(9132a
Der
Zivil=Vorſitzende der
Erſatz=Kommiſſion des Aushebungsbezirks
Darmſtadt, den 15. April 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Darmſtadt.
J. V.: von Werner.
Dr. Reinhart

[ ][  ][ ]

Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. April 1913.
Seite18.
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4

Gue




L

Ja, einen Augenblick noch. Ich weiß nicht
eine Sekunde hochgeſehen, und um die feingezeichneten
Es waren zwei Königskinder
Na, dann komme ich lieber nachher wieder! entſchied
Lippen war ein kaum merkliches Lächeln gehuſcht, ein
Lächeln, das voll unterdrückter Ironie ſteckte und, kaum
der Befrackte, dem ſeine Laſt erhebliche Unbequemlichkeit
Roman von Guido Kreutzer.
aufgetaucht, ſchon wieder verſchwunden war
verurſachte
(Nachdruck verboten.)
2)
Der Graf aber hatte es doch bemerkt, und ihm wurde
Einſtweilen verſchwand er, um dem Küraſſier ſeinen
Nachdenklich drückte der Küraſſier den gloſenden
reichlich ſchwül. Argwöhniſch malträtierte er ſein Ge=
Platz zu überlaſſen, der ſofort auftauchte und ſich gehor=
Stummel ſeiner Zigarette in dem Aſchbecher aus, der
dächtnis, bis er ſich Wort für Wort daran erinnerte, was
amſt die Erlaubnis erbat, an dem Keſſeltreiben teilzu=
neben
ſeinem Sitz an der Kupeewand befeſtigt war, und
er dem Treyſa zum Abſchied geſagt
nehmen.
konſtatierte dabei mit jähem Gedankenſprung, daß es doch
Wie war das doch gleich geweſen? Richtig ja; alſo:
Sie ſind ſehr liebenswürdig! Es klang faſt wie eine
vernünftiger geweſen war, nicht, wie er zuerſt beabſichtigt,
ſchätze, die tüchtigen Rotthauſener ſind mit ſolchen
Ich
in Zivil zu reiſen, ſondern die Uniform
Abwehr . . . aus Hochmut oder Verlegenheit.
ſelbſtverſtänd
junoniſchen Erſcheinungen nicht übermäßig geſegnet
lich ſchon die ſeines neuen Regiments anzuziehen. Ur=
Man ſuchte alſo gemeinſam. Aber während der Graſ
Eine nette Beſcherung
ſprünglich hatte er das eigentlich mit Rückſicht auf ſeinen
mit ſeinen ſorgfältig manikürten Händen hinter alle
Und wenn ſeine Befürchtung, daß dieſe Beauté da
alten Herrn getan, der noch vom Schlage der Bismarck
Polſterſitze fuhr, hegte er insgeheim die argliſtige Hoff=
drüben
gleichfalls zu den Eingeborenen von Sr. Hochfürſt=
chen
Zeit war und ſcharf auf Korrektheit hielt. Jetzt aber
nung, daß ſich die ſympathiſche Taſche ſamt Fahrkarte und
ichen Durchlaucht Haupt= und Reſidenzſtadt gehörte, zu=
ſchließlich
konnte man nicht wiſſen ſo eine ſtunden=
,
wo ſie nun doch ſchon mal im ent=
Portemonnaie
dann ſtand er garantiert nach längſtens zwei
traf
lange Zweiſamkeit im D=Zuge hatte manchmal auch ihre
ſcheidenden Moment verſchwunden war! überhaupt nicht
Wochen ihr in irgendeinem Salon gegenüber und bat zer=
Annehmlichkeiten und auf keinen Fall wurde man von
wiederfinden möchte. Dann durfte man als Gentleman
knirſcht um gnädige Nachſicht für ſeine voreilige Kritik
mißtrauiſchen Gemütern für irgendeinen Hochſtapler oder
mit einem Bläuling aushelfen, fand begründete Veran=
Alſo Zeitung beiſeite gelegt, das Herz in beide Hände
ſonſt einen exotiſchen Deſperado gehalten, deren Erwerbs=
laſſung
, die Viſitenkarte zu zücken, und die Fortſetzung der
genommen und dieſen fatalen Zwiſchenfall ſchon jetzt er=
ſinn
die 1. Klaſſe bekanntlich bitternotwendige Bedin=
Debatte ergab ſich ganz von ſelbſt
edigt
gung iſt
Eine Minute ſtand man ſich ſchweratmend gegenüber,
Schließlich trug man doch Uniform und wandelte da=
Ich bitte um die Fahrkarten
kombinierte und wunderte ſich
mit ſolche an ſich gewagte Attacke zu einer glatten geſell
Der Oberleutnant hatte gar nicht das Oeffnen der
Da berierkte ſie plötzlich ſeinen Blick, der voll diskreter
ſchaftlichen Revozierung.
Glastür bemerkt, in deren Rahmen ein Schaffner ſtand.
Intereſſes auf ihr ruhte, und jäh ſchoß eine unmutige Röte
Aber während er noch die paſſendſte Phraſe erwog,
Aufmerkſam prüfte der Beamte die Billette, konſta=
in
das ſchmalwangige Geſicht.
turnte draußen im Gang ein Kellner vorbei, der ein voll
tierte: Beide Rotthauſen! und machte mit dem Blauſtift
Bitte, bemühen Sie ſich nicht weiter! Sie wandte ſich
bepacktes Kaffeebrett balanzierte
einen dicken geheimnisvollen Strich über die Rückſeite, be=
oſtentativ
ab.
vor er ſie zurückgal
Die junge Dame ließ ſich eine Portion ſervieren. Der
Der Oberleutnant jedoch behauptete mit Scharfſinn
Ich danke! Damit ſchloß er die Tür wieder, und alles
Ganymed wartete ungeduldig, denn ſie begann erſt ihre
und Wärme, daß die Taſche doch unmöglich am heller=
war
wie vorher
Handtaſche zu ſuchen, die ſich irgendwohin verkrochen hatte
lichten Tage aus dem Kupee fortgezaubert ſein könne.
Oder eigentlich doch nicht. Denn die junge Dame hatte
Fünfzig Pfennig bitte!

(*2

[ ][  ][ ]

(283=
582e
=

Seite 14.

228.
Z
(205.
e

Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. April 1913.
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in den
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gen fälschlich behauptet wird) - wohl aber stärk
Tdie Kopfhaut und die Haarwurzeln derartis, dass das
Ausfallen des Haares in kurze
Zeit aufhört und sich
aus den Wurzeln, so lange die
eben noch nicht abge-
storben
sind, neues Haar entwickelt, wie dies bereit:
durch zahlreiche praktische Versuche festgestellt ist
Auf die Farbe des Haares hat dieses Mittel keiner
Einklu
s, auch enthält es Keinerlei der Gesundheit
irsendwie schädliche Stoffe.
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Er langte entſchloſſen den Degen aus dem Netz
und
Herrenhauſe von Rittergut Bronkow die Zügel der Regie=
mit
läſſigem Hochziehen der Augenbrauen.
Ich pflege
ſchlurrte mit ihm unter den Wagenſitzen entlang.
rung. Als ältliche Tochter einer höheren mittelloſen Be=
nicht
auf Mitteilungen zu achten, die mir nicht direkt ge=
Und verdammt! da lag die Taſche plötzlich mitten
amtenwitwe war ſie ſich vollauf bewußt, welche Pflichten
macht werden. Demnach habe ich nichts gehört
auf dem roten Fußläufer
Verzeihung!
ihr als Hausdame und Repräſentantin eines Kammer=
Alſo mit dem Bläuling war es nichts! Reſignation
Bitte
herrn und Majoratsbeſitzer oblagen. Hager zeremoniell
auf der einen, erleichtertes Aufatmen auf der anderen
be=
Damit vergrub man ſich wieder in ſeine Lektüre; der
blaßblond, ewig in asketiſches Schwarz gekleidet
Seite. Der Findling wurde geſäubert und ſeiner Beſitzerin
D=Zug haſtete und ratterte monoton vorwärts, und Mar=
mühte
ſie ſich ſtumm und unabläſſig, dem alten Herrn jene
zurückgegeben, was ein freundlicher Blick aus großen
kus Hortenbrügg ärgerte ſich ſchmählich, nicht ſo ſehr wegen
behagliche Häuslichkeit zu ſchaffen, auf die ſich beide
braunen Augen belohnte.
des glatten Abfalls denn er einſtecken mußte, denn ſt
Parteien damals beim Antritt des Engagements geeinigt
Offenbar durch das Seitenpolſter gerutſcht! lautete die
etwas konnte ſchließlich dem tüchtigſten Mitteleuropäer
hatten. Es blieb ungewiß, ob ſie gerade in dieſer Hinſicht
geiſtvolle Diagnoſe des Grafen.
paſſieren, und was ein routinierter Berliner Swell war
allen Erwartungen des Grafen entſprach. Jedenfalls be=
Ich habe Ihnen vielmals zu danken!
der zuckte einfach die Achſeln, womit ſolche Geſchichte eben
handelte er ſie abſolut als Dame und hatte noch niemals
Aber, Gnädigſte
erledigt war.
in all den Jahren ein Wort der Klage gefunden. Ihm,
Der Degen wurde wieder im Netz verſtaut; dann fand
Aber es blieb doch zum mindeſten rätſelhaft, wo er
der zeit ſeines Lebens nach außen hin repräſentiert hatte,
ſich auch der Kellner ein, um ſeine ſiebzig Pfennig einzu=
ſeine
mondaine Weltſtadtelaſtizität gelaſſen hatte, auf
ſchien es ſchließlich zu genügen, daß der vielgliedrige
heimſen, und in der Stille, die danach folgte, riskierte
die er ſo ſtolz war und deren Erwerb ihm manche ſchlafloſe
Mechanismus des großen Haushaltes alkurar ineinander=
Markus Hortenbrügg den entſcheidenden Sturm.
Nacht und manchen braunen Lappen gekoſtet hatte. Wenn
griff und die bisher gepflegte Geſelligkeit großen Stils
Darf ich Gnädigſte bitten, eine Entſchuldigung anzu=
ſie
jetzt bei ſolch höchſt einfacher Situation ſo eklatant ver=
trotz
des Fehlens einer Hausfrau nicht eingeſchränkt zu
nehmen?
ſagte, dann war das doch eigentlich ein recht deprimieren=
werden
brauchte
des Reſultat.
Sie wandte ihm wortlos fragend den Kopf zu. Und
Unter Fräulein Torgelows umſichtiger Aegide ging
er motivierte ſchnell, ehe ſie vielleicht noch eine Erwiderung
Und als der unvermeidliche Kellner zwei Stunden
denn auch die Abendtafel vonſtatten, an der Markus
fand:
ſpäter zu wiſſen begehrte, ob die Herrſchaften am Diner
Hortenbrügg ſofort nach ſeiner Ankunft in Bronkow teil=
Erſtens wegen dieſer formloſen Anrede, und dann . .
teilnehmen wollten, ließ ſich die junge Dame auf ſeinem
nahm
alſo vorhin auf dem Bahnhof Friedrichſtraße ich ver=
Notizblock vormerken. Der Oberleutnant Graf Horten=
Aber trotz der ſorgfältigen Zuſammenſtellung des
mutete mich allein im Kupee habe ich beim Abſchied
brügg jedoch entſchied ſich kurzerhand dafür, ſpäter allein
Soupers und trotz der langen Bahnfahrt verſpürte der
à la carte zu ſpeiſen.
einem Bekannten gegenüber Anſichten geäußert, die ſid
Oberleutnant keinen rechten Appetit. Erſtens ennuyierte
auf die Damenwelt meiner neuen Garniſon Rotthauſen
Schließlich war es immerhin noch erträglicher, für
ihn die Dame Torgelow, die blaß ſteif und feierlich am
bezogen und die zum mindeſten unzutreffend waren, ſo=
ein
paar Stunden hinter einer Flaſche Hallgartner Hendel
Kopfende des langen Tiſches thronte und konſtant Billiner
fern meine Vermutung zutrifft, daß Gnädigſte den .
berg zu ſitzen und geiſtvoll auf das vorübereilende Pa=
Waſſer trank. Und dann ärgerte er ſich auch über die bei=
integrierenden
Teil dieſer Damenwelt ausmachen
norama zu ſtarren, als ſich beim Anblick dieſer ſündhaft
den weißbehandſchuhten Lakeien hinter ſeinem und ſeines
Und in welcher Beziehung ſtehe ich zu dieſem Ge=
ſchönen
Lady andauernd über das weggeſchmiſſene Lehr=
Vaters Stuhl. Er fand, daß ſie mit ihren dummen Ge=
geld
zu ärgern!
ſpräch?
ſichtern der ganzen Geſchichte einen ſo deprimierend feier=
Ich befürchte, Gnädigſte waren deſſen unfreiwillige
II
liches Gepräge gaben.
Zeugin.
Seit die alte Gräfin Hortenbrügg vor nunmehr drei
Alſo, ich kann Sie beruhigen, ſagte die junge Lady
Jahren geſtorben war,
(Fortſetzung folgt.)
führte Fräulein Torgelow im

[ ][  ][ ]

Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. April 1913.
Seite 15.
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[ ][  ][ ]

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Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. April 1913.
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35 an
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6
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Batist-Blusen . . .
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960
95
Meter 1.80, 1.70, 1.50, 1.35, 1.15,
Art
von & an
Herren-Sport-Hemden

6
Blaue Cheviot-Röcke .
25
Foulardine

Meter 1.70, 1,35,
Kerrenartikei
Seiden-Satin in modernen Streifen und
Tupfen . . .
75
Meter 100, 95, 85,
995
von & an
Oberhemden, weiß .
Unterröcke
Kleiderleinen, imitiert, mit und ohne
5
von 3 an
Bordüren . . .
Oberhemden, farbig .
45
Meter 95, 75, 50,
von 15.75 bis
Gestreifte Zephir-Röcke
voen 32am
Baumwoll-Crepon in verschiedenen
Kragen .
Leinen-Röcke.
,
Farben .
Meter
75
Lüster-Röcke
von 48 aa
Manschetten
Tricot-Röcke m. Seiden-
75
Volant

von 42an
, ,
Vorhemden . . .
Krawatten in allen Preislagen
Markt
Markt

2
2:
Sebr! Rothschilld
(10083.
Sssssesssssssssesesessssesesesessee




5






10


6


6

[ ][  ][ ]

e

1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
§6 10.
Mitwoch, 30. Apri.
1913.
Mmnnnge
Betracht kommende Waſſemnenge größer als in den
Tieſlagen. Kommt z. B. im Odenwald oder im Vogels=
berg
die Hälfte der Niederſchläge mit 500600 Milli=
meter
dem Boden zugut, ſo macht das für 1 Hektar im
Jahre 50006000 Kubikmeter aus, alſo eine recht erheb=
liche
Waſſermenge. Den niedrigſten Grundwaſſerſtand
hat man Ende Herbſt und Anfangs Winter. Wie oben
Milt
bemerkt, ſpielen Holzart und Holzalter eine Rolle.
Empfiehlt ſich aus waſſerwirtſchaftlichen Gründen der
Anbau des Laubholzes, ſo aus finanziellen Gründen der
jenige des Nadelholzes. Das Gute liegt auch hier meiſt
5
in der Mitte. Die aus Laub= und Nadelholz gemiſchten
Beſtände, wie ſie unſere Darmſtädter Wälder im Süden
Feretrerernentrenererterntertererteter ererntererterterterernerterntertrertrtrerte
und Oſten der Reſidenz uns zeigen, befriedigen in beider=
lei
Hinſicht. Der ſogenannte gemiſchte Beſtand wird von
Georg A. Jasmatzi Akf. Ges. Dresden
den hervorragendſten Waldbaulehrern als das Ideal,
Größre deufsche Cigarerrenfabrik.

und dies mit Recht, bezeichnet. Auch in landſchaftlicher
Hinſicht ſtehen die Miſchbeſtände obenan.
Da nun die immateriellen Werte der Wälder für die
im Laubwald. Während hier die größere Menge des
Städte die materiellen Werte ſehr wohl übertreffen
Unſere Wälder.
Schnees durch die blattloſe Krone fällt, nimmt dieſe im
können, indem ſie mittelbar dem Stadtſäckel zugut kom=
Nadelwald ſehr viel Schnee auf, den alsdann, wie der
men, ſo haben die Städte alle Urſache, in dieſer Richtung
Nortrag des Geh. Oberforſtrats Dr. Walther, gehalten
Volksmund mit Recht ſagt, die Luft verzehrt. Beträgt
ein übriges zu tun. Opfern doch manche Städte Hun=
auts
Anlaß des 50jährigen Beſtehens des Verſchöne=
die
Schneehöhe auf dem Laubholzboden ½ Meter, ſo auf
derttauſende, ja Millionen, um Volksparke und Parkwäl=
rungsvereins
Darmſtadt, am 14. Februar 1913.
Nadelholzboden oft nur 20 Zentimeter. Demgemäß dringt
der in ihrer Umgebung zu ſchaffen, und welch bedeutende
II. (Schluß.
aber hier auch weit weniger Waſſer in den Boden ein
Summen werden alljährlich nur für deren Unterhaltung
Wenn angeſichts dieſer bedeutenden Nachfrage nach
als dort, was für die Quellenbildung von hoher Bedeut=
ausgegeben
! Da darf man auch den Waldreinertrag nicht
Nadel=Nutzholz Staat, Gemeinden und Private zur Er=
ung
iſt. Aehnliches ergibt ſich für den Regen, wenn auch
gar ſo ängſtlich abwägen
namentlich die
höhung der Waldrente mehr Nadelholz,
das Verhältnis hierbei günſtiger iſt. Immerhin gelan=
Die Wälder in der Umgebung von Darmſtadt, die
iſt das vom
nertvolle Fichte, als Laubholz anbauen,
gen nach Ebermayer (Bayern) unter Fichten 23 Prozent,
den Spaziergängern paſſend gelegen ſind, können zu rund
Dieſer darſ
fmanziellen Standpunkt aus verſtändlich.
unter Buchen nur 17 Prozent Niederſchläge nicht auf den
5000 Hektar veranſchlagt werden. Daß ein ſolch großes
aber namentlich dort, wo die ethiſche Seite des Waldes
Boden; zudem fließt an den glatten Buchenzweigen und
Waldgebiet merklichen Einfluß auf das Wohlbefinden
erne große Rolle ſpielt, nicht allein ausſchlaggebend ſein.
sſtämmen das Waſſer raſch nach dem Boden hin ab, wäh=
der
Stadtbewohner auszuüben vermag, iſt einleuchtend.
Vornehmlich gilt das für unſere Städte. Zum anderen
rend rauhrindige Stämme es aufhalten, wodurch mehr
Boden und Beſtände ſind in unſerer Umgebung ſo mannig
beſitzen wir nun einmal unſere herrlichen Laubwälder,
Waſſer verdunſten kann. Nach Bühler und Hoppe ( Würt=
faltig
, die zahlreich einſpringenden Wieſen und die hier=
ke
wir gar nicht ſo raſch in Nadelholz umwandeln
mit zuſammenhängenden verſchiedenfarbigen Waldränder
temberg) bleiben in jungen geſchloſſenen Fichtenbeſtänden
knnen, es aber auch nicht ſollen, um der waſſerwirt=
40 Prozent in den Kronen hängen. Der Nadelholzboden
geben ſo wundervolle Landſchaftsbilder zu allen Jahres=
ſchaftlichen
Seite Rechnung zu tragen. Allgemein geſagt,

iſt daher eine Wohltat für den Spaziergänger
zeiten, daß uns jede Stadt darum beneiden kann. Zahl=
im

ſind es beſondere Wohlfahrtseinwirkungen gerade des
reiche, jederzeit gangbare Wege mit vielen Ruheplätzen
allgemeinen trockener als der Laubholzboden. Ner
Haubwaldes, die uns veranlaſſen, ihn nur da zurückzu=
ermöglichen
es auch dem weniger leiſtungsfähigen Spa=
(Elſaß=Lothringen) gibt den Jahresverluſt an Nieder=
trängen
, wo er wirtſchaftlich zu wenig leiſtet, alſo au
ziergänger, alltäglich den Wald aufzuſuchen.
ſchlägen bei Fichten zu 33 Prozent, bei Kiefern zu 20 Pro=
eringen
Standorten, die alsdann dem anſpruchsloſeren
zent und bei Buchen zu nur 15 Prozent an. Starke Moos=
Oben haben wir geſehen, was der Wald in waſſer=
ſradelholz
zu überweiſen ſind; Grundſätze, die bei uns in
polſter halten außerdem im Nadelwald ſehr viel Waſſer
wirtſchaftlicher Hinſicht leiſtet. Seinen Einfluß auf die
eſſen ſeit Jahren befolgt werden
feſt und entziehen es ſo dem Boden; ähnlich verhält ſich
Regenmenge eines Landes hat man früher bedeutend
Auf alle Fälle iſt es Aufgabe der waldbeſitzenden
übrigens auch zu dicht gelagerte Laubſtreu. Während
überſchätzt. Das iſt in erſter Linie von der Entfernung
GStädte, für das Laubholz einzutreten, um kapitalkräftige
der Vegetationszeit verbraucht der Wald durch ſeine un
vom Meere und von der Meereserhebung abhängig. Zahl=
Waldbeſucher in ihrem Gemeinweſen feſtzuhalten, ſo wie
geheure Blattmenge ſehr viel Waſſer, mehr als alle Feld
reiche wiſſenſchaftliche Beobachtungen haben ergeben, daß
has im Intereſſe von Badeorten, Ausflugspunkten ſchon
gewächſe. Am größten iſt der Verbrauch im Juni und
im Walde kaum Regen mehr fällt, als auf freier Flur.
lange von Staats= oder Gemeindewegen geſchieht. Die
Juli. Als Beleg für den Waſſerverbrauch der Wald
Der Zug der Gebirge iſt von großem Einfluß, einerlei
Wahl der Holzart wird durch den Standort bedingt. Auf
bäume führe ich an, daß man durch Aufforſtungen feuch=
ob
ſie bewaldet ſind oder nicht. Auf den Weſthängen (der
armes trockenes Flugland paßt eben nur die Kiefer, die
ten Boden trocken legen kann. Kultur=Entwäſſerungs=
Luvſeite) fällt mehr Regen, als auf der Oſtſeite, in ſog.
man möglichſt mit Laubholz zu unterbauen ſuchen wird.
graben trocknen beim Heranwachſen eines Beſtandes aus,
Regenſchatten (auf der Leeſeite). Von größter Wichtig=
Ise nach Standorten werden ſich Miſchbeſtände aus Laub=
wie
man das ſehr ſchön im Vogelsberg beobachten kann.
keit iſt es aber, daß der mit Bodenſtreu verſehene Wald
und Nadelholz anlegen laſſen. Laub= und Nadelholz=
Für die Aufnahmefähigkeit des Bodens iſt natürlich deſſen
die fallenden Regen= und Schneemaſſen wie ein Schwamm
heſtände verhalten ſich bezüglich der Wohlfahrtseinwirk=
Zuſammenſetzung, das Grundgeſtein und ſeine Lagerung.
feſthält und ſie an Hängen nur allmählich abfließen läßt.
ungen des Waldes verſchieden. Wer zur Winterszeit bei
die Neigung der Hänge, Holzart u. a. m. von Einfluß.
Bei mäßigen Niederſchlägen verhindert er auf dieſe Weiſe
nohem Schneefall durch den Wald ſtreift, dem fällt ſicher=
Mit der Erhebung über die Meereshöhe ſteigt die Menge
kleinere Ueberſchwemmungen. Wenn allerdings, wie 1897
ich die geringe Schneedecke im Nadelwalde, beſonders
der Niederſchläge, die Verdunſtung iſt im Gebirge der
und 1899 in Oeſterreich, ungeheure Regenmengen (80 bis
Inter Fichten und Edeltannen, auf gegenüber derjenigen
niederen Wärme wegen geringer, daher die für den Boden
100 Millimeter an einem Tage) fallen oder durch einen
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[ ][  ][ ]

Nummer 100.
Seite 18.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. April 1913.
der verblaſſen und verſchwinden, ſio daß ſchlieflich mun
warmen Wind plöhlich die Schneſchmeize einritt und
mit den ſchnereichen Wintern. Früher ſchob man die
das Schattenblümchen übrigbleibt? Mit jedem Wechſel=
dazu
der Boden noch gefroren iſt, dann vermag er die
Schuld an den Klimaveränderungen ſtets dem Wald zu.
der Beſtände ändert ſich das Landſchaftsbild und immer
Sowohl ſehr hohe wie ſehr niedere Waſſerſtände ſollten
Wogen natürlich nicht aufzuhalten, ebenſowenig wie eine
neue Reize zeigt der Wald, Veränderungen, die eben den
durch Entwaldungen verurſacht worden ſein. Oben haben
Sturzlawine, während er doch die Entſtehung der Lawi=
Wirtſchaftswald im Gefolge hat. Wundervoll iſt der
wir geſehen, inwieweit der Wald ausgleichend in dieſer
nen verhindern kann. Wald befeſtigt den Boden an den
Wechſel der Bilder in den Auewaldungen am Rhein, diel
Richtung wirken kann; er arbeitet im Kleinen und Ver=
Hängen u.1 ſchützt ſo das fruchtbare Untergelände vor
leider zu wenig beſucht werden. Gerade ehe die gefürch=
Schuttmaſſen. Seine ſchützende Wirkung kommt aber auch
borgenen. Große Waſſerkataſtrophen kann er aber weder
teten Schnaken erſcheinen, kann man die Schönheit des
verurſachen noch verhindern. Auch hier muß ich nochmals
der Reſidenz in anderer Art zuſtatten, indem er die Flug=
Auewaldes genießen. Scilla bikolia (Blauſtern), Schnee=
Hazzi, den Urheber der bayeriſchen Verordnung von 1805,
ſandmaſſen der Rheinebene bindet, weshalb die Erhalt=
glöckchen
, Frühlingsknotenblume, Schlüſſelblume Vergiß=
erwähnen
, der durch Entwalden das Klima zu verbeſſern
ung des im Weſten vorliegenden Waldes für Darmſtadt
meinnicht, Arnica u. a. m., Schwarzdorn=, Weißdorn= und
gedachte. Der zu große Wald wirkt durch ſein verſchlim=
von
der allergrößten Wichtigkeit iſt. Ueberhaupt iſt der
Apfelblüte erquicken das Auge des Wanderers und wie
mertes Klima auf die Ackerwirtſchaft zurück. Schneedruck,
Waldſchutz gegen rauhe Winde nicht bloß für uns Men=
wunderbar
iſt der Nachtigallenſchlag!
Reif, Schauer und andere dergleichen Uebel ſind gewöhn=
ſchen
angenehm, ſondern auch, wie beſonders in den höhe=
Seit einigen Jahren ſchwärmt man für den Naturg
lich Plage der Waldbewohner. (Endres, Forſtpolitik.)
ren Lagen, ein Schutzmittel für die landwirtſchaftlichen
chutzpark und machte Reklame für ihn in ganz Deutſch=
Zum Glück denken die Gebildeten heute anders, aufge=
Gewächſe. Im Vogelsberg erfriert leicht in gegen Nord=
land
. Und doch iſt es gerade der Wirtſchaftswald, der
klört durch zahlreiche wiſſenſchaftliche Beobachtungen. Wir
oſten offenen Lagen das Getreide in der Blüte.
uns jenen wunderbaren Wechſel in Flora und Faund
wiſſen, daß das Klima in erſter Linie von der Lage des
Wenn nun auch die Wiſſenſchaft feſtgeſtellt hat, daß
bringt. Wohl verdient der Heimatſchutz unſere Unter=
Landes zum Meere und von der Höhenlage abhängig iſt.
der Wald an ſich die Regenmenge kaum vermehrt, ſo kommt
ſtützung, aber niemals kann der Naturſchutzpark dem Spad
In geſundheitlicher Hinſicht iſt noch auf die Reinheit des
für den Waldbeſucher doch etwas anderes in Betracht,
ziergänger das bieten, was er ſucht. Ich möchte außer
Untergrundwaſſers im Walde und ganz beſonders auf
was er ſehr wohltuend für ſeine Lungen empfindet, das
dem niemanden raten, unter einem morſchen Altholz zu
die Reinheit der Luft gerade im Gegenſatz zu derjeni=
iſt
der höhere relative Feuchtigkeitsgehalt der Waldluft
wandern; auch ohne Sturm ſchwebt er dort ſtets in Ge=l
gen der Städte, namentlich in induſtriellen Gegenden, hin=
während
der warmen Jahreszeit; am Tage iſt nämlich
fahr, unter Stammbrüchen vergraben zu werden. Frei=
zuweiſen
. Auch das empfindet jeder Waldbeſucher ohne
die Luft im Walde kühler als im Freien, wodurch ſich
lich ſoll der Naturſchutzpark mehr den Naturforſchern als
Staub= und Bakterien=Unterſuchung.
Tau und Nebel raſcher abſcheiden; der Taupunkt liegt alſo
den Erholung Suchenden geöffnet ſein; aber ohne gegen
tiefer im Walde wie auf freiem Felde. Das empfinden
Unmeßbar iſt aber die ethiſche Einwirkung des Wal=
Unfälle verſichert zu ſein, ſollte man ihn nicht betreten,
wir beſonders an ſehr heißen Tagen auch ohne Meß=
des
auf uns Menſchen, was um ſo mehr zum Bewußtſein
Für unſer Gebiet iſt er ſo wie ſo ausgeſchloſſen, denn
apparate. Es liegen übrigens aus Preußen, Bayern,
kommt, je mehr unſere Kräfte im alltäglichen Leben ab=
wer
wollte dem Waldeigentümer die Millionenwerte, die
Oeſterreich und anderen Ländern Meſſungen hierüber vor.
genutzt werden. Für Nervöſe gibt es keinen beſſeren
im Walde ſtecken, vergüten? Kleinen Umfang ſoll der
Der Wald wirkt in dieſer Richtung ähnlich wie große
Aufenthalt als den Wald. Angeſpannt bis zum Aeußer=
Naturpark ja nicht erhalten, mehrere Tauſend Hektar ſolll
Landſeen, wozu wir allerdings den Großen Woog nicht
ſten ſind aber heutzutage nicht bloß wir Männer, ſon=
er
groß ſein, das macht bei 5000 Hektar ein Vermögen
rechnen können. Mit je 100 Meter Erhebung fällt die
dern auch die Frauen, namentlich, wenn ſie neben ihren
von rund 15 Millionen Mark aus. So reich ſind wir aber
Wärme um rund 1 Grad; demgemäß wird die Luft im
häuslichen Arbeiten ſich geſellſchaftlichen Pflichten nicht
noch nicht, daß wir uns ſolches leiſten können. Den Wirt=
Hügel= und Gebirgsland relativ feuchter, abgeſehen von
entziehen können. Hier iſt der Gang in den Dom Gottes
ſchaftswald müſſen wir uns alſo erhalten und ſo ſchön
den größeren Niederſchlägen daſelbſt, was uns den Auf=
mit
ſeinem Frieden im Waldesinnern die beſte Kur.
als möglich geſtalten. Heute ergeht an alle Städte die
enthalt in den Höhenlagen ſo erquickend macht.
Schon aus dieſem Grunde muß der Wald ſtets im beſten
Forderung: Leget einen Waldgürtel um die Stadtgemar=
Daß es im Walde weniger hagele wie im Freien,
Zuſtand erhalten bleiben, damit jeder nach ſeiner Art
kung an, wenn er nicht wie bei Darmſtadt ſchon vor
iſt nicht erwieſen; eher das Gegenteil (Bayern)
Was wir von den Vätern ererbt haben,
findet, was er ſucht, und das iſt gar mannigfach. Der
handen iſt.
Erwähnen muß ich noch, daß die Streudecke im Walde
müſſen wir erhalten, um es unſeren Nachkommen im beſten
eine freut ſich über die Ruhe des Waldes, er bewundert
die Verdunſtung nach Ebermayer um 85 Prozent herab=
Zuſtand zu überliefern. Den Wald zu hegen, bringt
die mächtigen Baumſtämme eines Altholzes, der andere
ſetzt, Waldboden ohne Streu nur um 62 Prozent, wenn
allen Segen!
ergötzt ſich an der aufſproſſenden Baumjugend und lauſcht
man die Verdunſtung im Freien zu 100 annimmt. Am
dem Geſang der Waldvögel, der dritte dringt in das vielen
geringſten iſt die Verdunſtung wiederum im Buchen=
verborgen
bleibende Leben der Kleinflora und Fauna
beſtand.
ein, mancher bewundert die feinen Lichtwirkungen im
Zahn-Créme
Fragen wir nun: Kann der Wald das Klima an ſich
Walde; er wird gewahr, wie mit dem Lichte Pflanzen
ändern?, ſo iſt dieſe Frage zu verneinen. Brückner hat
kommen und ſcheinbar verſchwinden, wie die Blätter ſich
wiſſenſchaftlich feſtgeſtellt, daß feit dem Jahre 1000 Klima=
drehen
und wenden nach dem Lichte, wie ſie bald größer
lels
perioden ſich verfolgen laſſen, die etwa eine Dauer von
im Schatten und kleiner im grellen Lichte werden. Wer
je 35 Jahren haben. Trockene (warme) und feuchte (kühle)
hat nicht ſchon beobachtet, daß einzelne Blumen, wie die
Perioden wechſeln miteinander ab. Uns Aelteren ſind die
Anemone der Fingerhut das Weidenröschen bei Licht=
trockenen
Jahre 18561870 mit den guten Weinjahren
45
einfall faſt plötzlich erſcheinen und ihre Farbenpracht ent=
Mundwasser
ebenſo in Erinnerung, wie die naſſen Jahre 18711885
wickeln, aber mit dem Dunkelwerden des Beſtandes wie=
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Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. April 1913.
Seite 19.
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[ ][  ][ ]

Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. April 1913.
Seite 23.
Das Deuſche Stadion veröſſentlicht, die Anſang Mat in
eſante ſportliche Känpfe in Ausſcht ſind. Ein ſchönes
Jausendfach bewährte

Auguſt Rehers Verlag, Charlottenburg 4, erſcheint (Preis
Bild gibt auch das Tandem=Vorgabe=Fahren ab; es er=

Nahrung bei:
mit Porto 1,20 Mark). Der Verlag macht uns ſchon heut=
ſcheinen
hierbei acht Paare am Start. Als Malleute fährt
einige Mitteilungen, die wir nachſtehend veröffentlichen:
das Paar Rode mit Altmeiſter Dreſcher. Beſonders iſt
Brechdurchfall
man auf das 50=Kilometer=Mannſchaftsfahren nach Art
Sonntag, den 8. Juni, mittags 12½ Uhr:
Diarrhüe
Kindermehl.
der Sechstagerennen geſpannt; hier ſtehen über 20 Paare
Stadion=Weihe vor dem Kaiſer und ſeinen Gäſten. Feſt=
. Darmkatarrh, etc.
im Rennen. Die Eintrittspreiſe ſind trotz des reichhalti=
-Krankenkost.
zug von 20 000 Angehörigen der Turn= und Sportverbände
gen Programms nicht erhöht und im Vorverkauf erheblich
Turneriſche und ſportliche Vorführungen. Nachmittags
ermäßigt
5 Uhr: Fußball (Schlußſpiel um den Kronprinzen=Pokal)
G.D. Das Ehrenpräſidium für den 30. Bundestag des
Freitag, den 13. und Samstag, den 14. Juni=
Luftfahrt.
Deutſchen Radfahrer=Bundes in Breslau hat Herr
Kaiſerhuldigung des Kartells für Reit= und Fahrſport
Oberbürgermeiſter Dr. Matting übernommen und hat
Waſſerflüge am Bodenſee.
Hiſtoriſche Turniere aus drei Epochen, unter Mitwirkung
dadurch dieſer großen Veranſtaltung die weitgehendſte
von Hunderten von Teilnehmern, in hiſtoriſchen Koſtümen.
sr. Die Ausſchreibung zu dem Waſſer=
Unterſtützung ſeitens der ſtädtiſchen Behörden in Ausſicht
Sonntag, den 22. Juni: Fußball. Militärmeiſter=
lug
=Wettbewerb am Bodenſee, den die Süd=
geſtellt
. Das Protektorat über das Bundesfeſt übt der
ſchaft des Gardekorps. Sonntag, den 29. Juni
ſtgruppe der Vereine des Deutſchen Luftfahrer=Verban
Protektor des Gaues 24, S. Durchlaucht Fürſt von
Große olympiſche Wettkämpfe, veranſtaltet vom Berliner
ſeis veranſtaltet, wird jetzt veröffentlicht. Das Meeting
Hatzfeld, Herzog zu Trachenberg, aus. Aus
Sportklub. Am Start die beſten Athleten Amerikas, an=
dem

ſiddet in der Zeit vom 29. Juni bis 5. Juli unter
dem bereits früher veröffentlichten Programm des Bun=
erſtklaſſige Ausländer und die deutſchen Meiſter
Der
Fwotektorate des Großherzogs von Baden ſtatt.
desfeſtes hebt ſich der Schlußtag beſonders hervor, der
Sonntag, den 27. Juli: Deutſcher Radfahrer=Bund.
guptwettbewerb iſt der um den großen Preis vom
eine Art Jahrhundertfeier an der hiſtoriſchen
U. a.: Preußen=Meiſterſchaft (Flieger=Konkurrenz über
denſee. Hierfür ſtehen Preiſe von 40000 Mark in bau
Stätte des Zobtenberges darſtellen wird. Dort, auf dem
1000 Meter)
Sonntag, den 24. Auguſt: Deut=
ſi
ein Ehrenpreis des Staatsſekretärs des Reichs=
Zobten, wo ſo viele Erinnerungen an die Zeit der Er=
ſcher
Radfahrer=Bund. U. a.: Amateur=Weltmeiſterſchaft
rineamts zur Verfügung. Der Preisflug führt über
hebung Preußens und an die Lützower Garde heute das
der U. C.
Sonntag, den 7. September
* Kilometer mit Start vom Lande aus. Die Strecke
Herz jedes deutſchen Mannes höher ſchlagen laſſen, wol=
Jugendſpielfeſt, unter Beteiligung aller großen Verbände,
ſrrd durch einen zweimaligen Rundflug um den Boden=
len
die Vereine und Gaue des Deutſchen Radfahrer=
die
in Berlin Jugendpflege betreiben.
Sonntag,
abſolviert. Während des erſten Rundfluges iſt in
Bundes an weithin ſichtbarer Stelle, aufgebaut auf die
den 5. Oktober: Herbſt=Sportfeſt des Deutſchen Reichs=
em
durch Bojen gekennzeichneten Viereck von 500 Me=
natürliche
Felſenſzenerie, einen Malhügel errichten
ausſchuſſes für olympiſche Spiele.
Seitenlänge eine Waſſerlandung auszuführen. Der
Auf einzeln eingefügten Steintafeln ſoll davon Kunde
Notor muß dann abgeſtellt werden, ſodann muß inner=
gegeben
werden, daß Deutſchlands Jugend und die größte
ob dieſes Vierecks wieder geſtartet werden. Nach Be=
sr
. Pferde=Rennen. Hamburg, 28. April. Herren=
Vereinigung deutſcher Radler den Manen der Vorfahren
digung des Rundfluges muß bei Konſtanz in einem
Reiten; Ehrenpreis und 5000 Mark, Diſtanz 1600 Meter:
in würdiger Weiſe geopfert haben. Die Weihe dieſes
ichen Bojen=Viereck auf das Waſſer niedergegangen
Major Graf Wuthenaus Boiling Hot (Herr Purgold),
ſchlichten und darum um ſo gewaltigeren Denkmals wird
rden. Fremder Hilfe dürfen ſich die Teilnehmer nicht
2. Sans Atout (Lt. v. Braune), 3. Dorinda (Lt. Demnig)
einen würdigen Abſchluß des Bundesfeſtes bilden, um ſo
evienen, auch darf während des Fluges kein Betriebs=
Mon
Tot. 15:10. Drei liefen. Ueberlegen 53 Lg.
mehr, als die Zobtener Bürgerſchaft beabſichtigt, den
Ff aufgenommen werden. Die Mitnahme eines Paſſa=
tags
=Handikap; 12500 Mark, Diſtanz 1400 Meter: 1. Frei=
hiſtoriſchen
Feſtzug der Lützoger nach der Rogauer
rs und die Erreichung einer einmaligen Höhe von
herrn S. A. v. Oppenheims Majeſtic. (Archibald), 2. Sul=
Kirche und das Jahrhundertfeſtſpiel vor den Radfahrern
0 Meter iſt Bedingung. Es werden drei Preiſe aus=
Nor=
tan
Saladin (F. Bullock), 3. Spion (Torke), 3.
zu wiederholen.
(etzt, der erſte beträgt 25000 Mark, der zweite 10000
ton Con (Rees). Tot. 22:10, Pl. 12. 12, 8, 11:10. Unpl.:
aark und der dritte 5000 Mark. Ferner ſind noch fol
Major Fife, Landsknecht, Rahana, Iſa. Leicht 2½1½
Literariſches.
ſride Konkurrenzen vorgeſehen: Steigfähigkeits=Prüfung
Längen. Godeffroy=Rennen; 15000 Mark, Diſtanz 1800
Das Steigenlaſſen von Drachen iſt eine der belieb=
i
500 Meter: erſter Preis 3000 Mark, zweiter Preis 2000
Meter: 1. Herrn R. Haniels
Brachvogel (Ted Rice)
. Die bekannte
teſten Beſchäftigungen unſerer Knaben.
aark. Zweitens Flug über 100 Kilometer: erſter Preis
Blumenſegen (H. Teich=
2. Haparanda (F. Bullock), 3.
Sammlung Spiel und Arbeit aus dem Verlag von Otto
(00 Mark und Ehrenpreis, zweiter Preis 3000 Mark.
mann).
Tot. 77110, Pl. 27, 15.10. Unpl.: Lockruf,
Maier, Ravensburg, bringt mit dem 48. Heft (Preis 1 Mk.)
ittens Konſtruktions=Wettbewerb: erſter Preis 5000
Volks=
L’Amour, Corvette. Kampf, Kopf12 Lg.
die Anleitung zur Selbſtanfertigung eines
ſaark, zweiter Preis 3000 Mark, dritter Preis 2000 Mark.
dorfer=Handikap; 6000 Mark, Diſtanz 1200 Meter: 1. Herrr
Aeroplandrachens. Die Ausführung iſt nach dem
Farner ſind noch für beſondere Leiſtungen Ehrenpreiſe
W. Lindenſtaedts Zampieri (Burns), 2. Polonius (F.
klaren Modellbogen ſehr leicht, und es wird jedem Knaben
sgeſetzt, außerdem noch Prämien erſtens für einen Ab=
Bullock), 2. Donnerwetter (Raſtenberger). Tot. 62:10,
große Freude bereiten, dieſen ſelbſt gebauten Drachen in
lig vom Lande, zweitens für ein Niedergehen auf dem
Pl. 28. 24, 21:10. Unpl.: Triſtan, Willgo Waſhington,
den Lüften, einem wirklichen Aeroplan täuſchend ähnlich,
Lraſſer, drittens für einen Waſſerabflug, nachdem der Mo=
Vilja Kisbetyar (4), Julius Cäſar, The Proud Prince,
dahinfliegen zu ſehen.
abgeſtellt war, viertens für einen Höhenflug auf min=
George Band.
Candahar. Kampf, Kopf-tot. R.
Aſtens 200 Meter. Schließlich ſtehen auch noch für die Mon=
mann
=Jagd=Rennen; Ehrenpreis und 4000 Mark, Diſtanz

care Prämien zur Verfügung. Teilnahmeberechtigt an
3500 Meter: 1. Herrn Baſſermann Ugolino (Lt. Frhr.
Ze
un Wettbewerben ſind Flugzeuge, die in ihren Haupt=
von
Berchem), 2. Fairfax (Herr Purgold), 3. Goos (Lt
M
ellen, abgeſehen vom Motor, in Deutſchland hergeſtellt
Unpl.: Jüding (ge=
Braune). Tot. 24:10, Pl. 15. 21:10.
ind. Als Konkurrent gilt der Flugzeugbeſitzer. Die Teil=
Frühjahrs= Handikap=
fallen
). Ueberlegen, 44 Lg.
ſiclhmezahl iſt unbeſchränkt. Konkurrieren können Flie=
Jagdrennen; Ehrenpreis und 7000 Mark, Diſtanz 4800
ſer deutſcher Reichsangehörigkeit, ſowie Ausländer, die
Meter: 1. Herrn Zeyns Tucker (Lt. Demnig), 2. Promiſed
har dem 1. April in Deutſchland anſäſſig waren und im
Luck (Lt. Frhr. von Berchem), 3. Old Port (Herr Pur
ce
enſte einer deutſchen Flugzeug=Firma ſtehen.
Nen=
gold
). Tot. 44:10, Pl. 14, 13, 20:10. Unpl.: Le Miracle

ſiu ngsſchluß iſt am 15. Juni abends. Das Nenngeld be=
(niedergebrochen), Tit II, Chalk Mark. Ueberlegen, 685
rügt für jeden Apparat 500 Mark.
Längen
Mnmmli
winnt
Rad= und Motor=Rennen in Darmſtadt. Für die
die vortreffliche
Rad= und Motor=Rennen, welche der V. C. D.
kommenden Sonntag, am 4. Mai, halb 4 Uhr nach=
Sport, Spiel und Turnen.
mittags, veranſtaltet, macht ſich in hieſigen Sportkreiſen
Deutſches Stadion 1913
großes Intereſſe bemerkbar, das angeſichts der guten Be=
* Sobald am 8. Juni mit einem großartigen Kaiſer=
Man iſt beſonders
ſetzung durchaus gerechtfertigt iſt.
VUE
Jubiläums=Feſtakt unter Teilnahme von 20000 Turnern
geſpannt darauf, wie ſich die Thüringer Fahrer mit dem
d Sportleuten aus allen deutſchen Gauen das Ber=
Matador Arnold an der Spitze ſchlagen werden. Der Welt=
Qualitäts-
Malmmmllih
ner Stadion eröffnet ſein wird, ſollen ſich im
meiſter Chr. Rode legte vergangenen Sonntag in Mainz
IIgCigarette
SUEIM
Fommer und Herbſt zahlreiche weitere Vorführungen an=
eine
gute Form an den Tag, ſo daß ihm die erſten Chan=
1I
alließen. Die einzelnen Programme ſind jetzt in
Immerhin werden ihm die
großen
cen nicht abzuſprechen ſind.
lsiigen feſtgeſtellt und werden in der offiziellen Denkſchrift
bekannten anderen Fahrer lebhaft zuſetzen, ſo daß inter=
immiimhimlaalt


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Grossherzogliches Marstallamt
Ihre Hoheit Prinzess Marie v. Sachsen-Meiningen,
II. Bat. Infanterie-Reg. Kaiser Wilhelm (2. Grossh
Das unterzeichnete Grossherzogl. Marstallamt bestätigt
Giessen.
Berchtesgaden
Hessen) Nr. 116.
Ihnen hiermit gerne, dass das von demselben bezog. Präparat
Hierdurch die Nachricht, dass Ihre Hoheit Prinzess Marie
Der von der Firma bezogene Mottenäther hat sich nach
Mottenäther hier mit gutem Erfolg verwendet worden ist.
von Sachsen-Meiningen mit Ihrem Mottenäther sehr zu-
einstimmigem
Urteil aller Verbrauchsstellen gut bewährt.
Hofmarschallamt Sr. Kgl. Hoheit des Herzogs von
frieden gewesen ist.
Regiments-Bekleidungskommission Kaiser Franz-
Gumberiand, Herzogs zu Braunschweig und Lüne-
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Berlin.
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Wunschgemäss bestätigen wir Ihnen, dass wir mit dem
Bescheinige hiermit, dass ich mit der Wirkung des Motten-
Seitdem ich diesen Mottenäther in meinem grossen Haushalt
von Ihnen bezogenen Mottenäther sehr gute Resultate
erzielt haben
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verwenden lasse, habe ich von Motten nichts mehr gemerkt.
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[ ][  ][ ]

Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 36.=April 1913.
Seite 24.
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Himmelfahrttag um 3 Uhr.
Feſtprediger: Pfarrer Minor aus
Dienstag, den 6. Mai 1913, abends 8½ Uhr,
Niederſchelden a. d. Sieg. (10048
in dem Fürſtenſaal, Grafenſtraße 20.
Familienausflug
TAGEsORDNUNG:
Empfchle als Spezialität:
Rechnungsablage.
Bericht über das verfloſſene Vereinsjahr.
Von Biſchofsheim=Ginsheim durch die Baumblüte
Bericht der Rechnungsprüfer. Feſtſetzung des Voranſchlags.
Durch direkt. Bezug ab holländiſcher
der Nonnen=, Langen= und Jakobsberger Aue
Ergänzungswahl des Vorſtandes.
Molkerei täglich friſch eintreffend:
Vortrag des Herrn Rechtsanwalt Dr. Alex. Bopp:
Kornſand nach Oppenheim. Daſelbſt Beſichtigung
Allerfste. Reichskontrollstempel-
Zweck und Notwendigkeit des Zusammenschlusses
der St. Katharinenkirche, der Ruine Landskrone uſm
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der Hausbesitzer.
Abfahrt 6 Uhr 30 Min. Hauptbahnhof 4. Kl. Biſchofsheim 55 Pf.
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Etwaige Anträge bittet man bis längſtens den 5. Mai d. J. bei.
Anmeldungen zu dem gemeinſchaftlichen Mittageſſen (1.80 Mh
dem
Vorſtande einzureichen.
vom Block, ſowie in ½ Pfd.=Stücken
bis längſtens Mittwoch mittag 12 Uhr bei Herrn Sattlermeiſtel
Wir erſuchen unſere Mitglieder, Herren und Damen, zahlreich
zum Tagespreis.
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(10086mff
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Der Vorſtand.
Frühſtück iſt mitzubringen, Getränke ſtellt die Auenwirtſchaft.
Verſand nach allen Stadtteilen
durch Geſchäftswagen.
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Verein der Freunde in der Aot.
Gesangverein Sangerlust
und Penſionen Vorzugspreiſe.
Einladung zur Ordentlichen Mitglieder=
Am Himmelfahrttag:

verſammlung im Stadthaus
M. Ewald
auf Mittwoch, den 7. Mai 1913, nachmittags 6 Uhr.
Tagesordnung: 1. Jahresbericht 1912. 2. Rechnungsabſchluß 1912
Eier-, Butter-, Käsespezialgesch.
Familienspaziergung nach Roßdorfa
3. Ergänzungswahl zum Ausſchuß.
Untere Elisabethenstr. 56
Für den Ausſchuß: Kleberger.
Einkehr bei Mitglied Günther. Abmarſch ½2 Uhr vom Kapellplatz
10047)
Telephon 1163.
(10020
bei ſchlechtem Wetter Abfahrt 3,35 Uhr Roſenhöhe.
Unter Allerhöchstem Protektorat Sr. Kgl. Moheit des Grossherzogs.
Gefl. Beſtellungen werden auch bei
Der Vorstand.
Hof=Bäckermeiſter Ewaldl
Herrn
entgegengenommen. (*11455
Elisabethen-
Instrumental-Verein
Restauration z. Stadt Prungstadt, strasse 2
4. Konzert. 103. Vereinsabend.
29. Vereinsjahr.
Sicht
Mittagstiſch à 75 Pfg. u. 1.10 Mk., im Abonnement billiger,
Von 5 Uhr ab Souper à 1 Mk.
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Morgen, Himmelfahrttag, verschie-
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Dienstag, den 6. Mai 1913, abends 8¼ Uhr,
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Dienstbach,
Kurtz, Pädagogſtraße 2.
in der Stadtkirche.
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Unter gütiger Mitwirkung von Fräulein Hildegard Merck
Ziehung am 9. und 10. Mal.
(Violine), Herrn Professor Arnold Mendelssohn (Orgel),
Arnstädter
Gaſthauszum Löwen, Arheilgeſt
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Herrn Konzertsänger Franz Müller, sowie dem Kirchen-

chor der Martinsgemeinde (Dirigent: Herr H. Colin).
Beſitzer: Georg Erzgräber IV.
Leitung: Wilhelm Schmitt, Direktor der Akademie für
dein Letferte
Tonkunst.
Am
Himmelfahrttag:
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Programm: 1. Concerto grosso G-moll für Streich-
orchester
von Händel. 2. Recitativ und Arie aus Elias‟
für Tenor und Orchesterbegleitung von F. Mendelssohn-
45
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Bartholdy. 3, Konzert E-dur für Violine und Streichorchester-
Hauptgewinne:
begleitung von J. S. Bach.
4. Zwei Chöre von Kiel und
Großes Militärkonzerk.
Arnold Mendelssohn. 5. Adagio für Violine und Orgel von
Ries. 6. Drei Lieder für Tenor und Orgel von Bruckner
und Arnold Mendelssohn.
7. Konzert op. 4 Nr. 4 für
ausgeführt von Trompetern des
20000
Orgel mit Orchesterbegleitung von Händel. 8. Pfingst-Motette
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für gemischten Chor von Freudenberg.
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des
2 armiger Gaslüſter, Kampfer=
Diners und Speisen nach der Karte.
A
kiſte, Nachtſtuhl mit Waſſer=
Salon-Damen-Orchesters
ſpülung, Bilder (Stiche), wiſſen=
Himmelfahrttag
Dir.: Josef Schmiedel.
ſchaftliche Werke (Architektur),
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Stets freier Eintritt.

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verkaufen Dieburgerſtr. 6, 1. St.
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Am 1. Mai (Himmelfahrttag):
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Dickmen
Ludwigshöhe.
(*11397
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täglich frisch
Darmſtädter Hof‟ Georg Simmermacher.
Heute Mittwoch, nachmittags 4 Uhr:
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Kur-Konzert.
10115ms)
Alexanderſtr. 4, I.
Morgen Donnerstag, den 1. Mai:
Programm
zu dem
am Mittwoch, den
Himmelfahrtstag
30. April, von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais ſtatt=
Rennen
findenden Konzert der Kapelle
Morgens 5 Uhr: Frühkonzert

des Großh. Heſſ. Art.=Regt. Nr. 25.
1.
Ein Kaiſerwort Marſch von
Nachmittags 4 Uhr: Grosses Festkonzert
Teike. 2. Große Fantaſie aus Das
Morgens punkt 5 Uhr auf dem Turme:
Wiesbaden
Glöckchen des Eremiten von Mail=
lart
. 3. Im Walzerrauſch von
Choral: Wachet auf, ruft uns die Stimme.

Linke.
4. Melodien aus: Die
Mittwoch, 30. April u. Donnerstag, 1. Mai (Himmelfahrtstag)
Regimentstochter von Donizetti.
Kapelle des Grossh. Hess. Art.-Regts. Nr.
61
5.
Arie und Prieſterchor aus
Anfang 3 Uhr.
Leitung Herr Obermusikmeister M. Weber.
Die Zauberflöte von Mozart.
Guorchen

Eintritt, einſchließlich Billetſteuer, 30 Pfennig.
. Siegespalmen, Marſch von
10 Karten 2 Mark.
(31os
Blankenburg.

[ ][  ][ ]

(*11
Saal
stbac

and
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Nummer 100.
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Z. WettstreitDeutschermännergesanavereine
Frankfurt am Main.
Eintrit
13: Mk. .30
Festplatz-Eröffnung: Freſtag, den 2. Mal, abends 7 Uhr.
34
Kinder unter 10 Jahren die Hälfte.
eee: Konzert in der Bierhalle.
. * 2
Samstag, den 3. Mai, 47 Uhr und 811 Uhr. Eintrittspreis: Mk. 0.50, ab 7 Uhr Mk. 1..
ausgeführt von dem Muſikkorps des 1. Kurh. Inf.=Reg. No. 81
Grosses Militär-Doppelkonzert, urdem Trompeterkorps des 2. Naſſ. Feld=Art.=Reg. Nr. 63, Frankf.
Grosses Prachtfeuerwerk. Bengalische Beleuchtung.
Sonntag, den 4. Mai, 47 Uhr, 811 Uhr. Eintrittspreis: Mk. 0.50.
ausgeführt von dem Muſikkorps des 1. Kurh. Inf.=Reg. Nr. 81 und
Grosses Militär-Doppelkonzert,
dem Muſikkorps des Leibg.=Inf.=Reg. (1. Großh. Heſſ.) No. 115.
Feenhafte Beleuchtung durch Griech. Feuer u. Leucht=Fontägen in allenFarben.
den 5. Mai, 36 Uhr. Eintrittspreis: Mk. 1..
Montag
ausgef. von dem Muſikkorps des 1. Kurh. Infant.=Regt. Nr. 81 und
Grosses Militär-Doppelkonzert,
dem Trompeterkorps des Thüringer Ulanen=Regiments Nr.
6
Abends
311 Uhr: Konzert in den Restaurants und Lafe.
Dienstag, den 6. Mai, 511 Uhr. Eintrittspreis:
Mk. 1., ab 7 Uhr Mk. 0.50.
ausgeführt von d. Muſikkorps des 5. Großh. Heſſ. Inf.=Reg. No. 168
Grosses Militär-Doppelkonzert, u. d. Trompeterkorps des 2. Naſſ. Feld=Art.=Reg. Nr. 63, Frankf.
Grosse Illumination:
Japanischer Frühlings=Abend.
Mittwoch, den 7. Mai, 511 Uhr. Eintrittspreis: Mk. 1., ab 7 Uhr Mk. 0.50.
t ausgeführt von dem Muſikkorps des 2. Naſſ. Inf.=Reg. Nr. 88 und
Grosses Militär=Doppelkonzert, dem Trompeterkorps des 2. Naſſ. Feld.=Art.=Reg. Nr. 63, Frankf.
Feenhafte Beleuchtung durch Griechische Feuer.
Bombardement von Kömischen Lichtsternen in allen Farben.
Donnerstag, den 8. Mai, 57 Uhr. Eintrittspreis Mk. 1.
Grosses Militär-Doppelkonzert.
Von 811 Uhr:
B6
Großes
Monſtre=Konzert
ausgeführt von den Muſikkorps des 1. Kurheſſ. Inf.=Regiment Nr. 81, 1. Naſſ. Inf.=Regiment Nr. 87, Inf.=Leib=Regiment
Großherzog (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117, dem Trompeterkorps des 2. Naſſ. Feld=Artillerie=Regiment Nr. 63, Frankfurt.
Grosses Riesen-Brillant-Feuerwerk.
Bengalische Beleuchtung.
Grosse Schlachtenmusik mit Bombardement.
Feuerwerk und Beleuchtungskörper ſind ausgeführt von Kgl. Hof=Feuerwerks=Techniker Wilh. Fiſcher, Cleebronn (Württemberg),
der japaniſche Frühlingsabend von Lodder & Co., Frankfurt a. M.
Auf dem Feſtplatz ſind folgende Reſtaurants in Betrieb: Weinrestaurant (Emil Goll).
Café (Wilh. Loebl). Frankfurter
und Münchner Bierrestaurant (Emil Goll)
Die zu den Konzerten gelöſten Dauerkarten berechtigen zum freien Eintritt auf den Feſtplatz für die ganze Dauer des Feſtes.
Die für die Einzel=Konzerte gelöſten Eintrittskarten berechtigen nur zum einmaligen freien Eintritt auf den Feſtplatz
zur Zeit
des betreffenden Konzertes.
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Seite 25.
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indischen Fakire u.
indische Wunder.
Wissenschaftliche Exre 1 der
drei indischen Fakire
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Durchstechen, Schneiden
Brennen Schlagen be-
liebiger
Körperteile, nicht
nur durch die Indierselbst,
sondern auch von jeder-
mann
aus dem Publikum
Durchstechen des Halses
mit einer Hutnadel etc
Die Herren Aerzte sind
zur Kontrolle der Vor-
führungen
willkommen
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des Gedankenlesens
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u. 1.10 in der Hofmusi-
kalienhdlg
. Gg. Thies Nachf.
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strasse
12 u. an der

Abendkasse. (10050ms
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Mittwoch, den 30. April 1913.
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Oper in 4 Akten (6 Bildern)
von J. Maſſenet
Muſikal. Leiter: Richard Lert.
Spielleiter: Wilhelm Riechmann.
Perſonen:
Manon Lescaut . Gt. Geyersbach
Pouſſette)Manons Kathar. Jüttner
Hede Schaub
Javotte
Freun=
Anna Jacobs
Roſette
dinnen
Der Chevalier Des
Aug. Globerger
Grieux
Des
Der Graf
Georg Weber
Grieux, deſſ. Vat.
Lescaut, Garde=
du
=Corps, Ma=
Otto Semper
nons Couſin.
Guillot= Morfon=
täne
, ein reicher
Karl Bernhardt
Pächter . .
L. Schützendorf
De Brétigny
Auguſt Kräger
Der Wirt
,
Adolf Klotz
Ein Sergeant.
Ad. Jungmann
Ein Gardiſt
Ein Soldat
Cornel. Dobski
Dienerin bei Ma=
Luiſe Herbach
non .
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Marie Hartig
Reiſende
M. Enzbrenner
Marie Schott
Kathar. Müller
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Agnes Kräger

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Anna Guerdan
rinnen
Hel. Rungius
Elſa Daniel
Cornel. Dobski
Ein Poſtillon.
Adolf Braun
Ein Quackſalber.
W. Jachtmann
Faſchſpieler
Samska Asbel
Ludwig Indorf
Ein Croupier.
Franz Geibel
Ein Spieler
Vorkommendes Ballett, ar=
rangiert
von Helene Thiele= Leon=
hardt
. Akt 3: 1. Bild: 1. Gavotte‟
getanzt von 8 Damen des Corps
de Ballet. 2. Menuett getanzt
von Sybille Huber, Adelh. Crone=
berg
, Luiſe Rehr, Marie Baranoff,
Frieda Lederer u. Luiſe Müller.
Finale, getanzt von den Da=
3.
men des Corps de Ballet.
Nach dem 3. Akte längere Pauſe.
Kleine Preiſe:
Proſzeniumsloge 5.10 M., Mittel=
loge
5.10 M., Balkonloge 4.60 M.
I. Rang 4.10 M., II. Rang: 1.6.
Reihe 2.05 M., 7. u. 8. Reihe 1.65 M.,
Sperrſitz: 1.13. Reihe 3.60 M.
14.20. Reihe 3.10 Mk., Parterre:
1.5. Reihe 2.25 M., 6.8. Reihe
1.85 M., Erſte Galerie 1.05 M.,
Zweite Galerie 0.55 M.
Anf. 7 Uhr. Ende gegen 10½ Uhr
Kartenverk. v. 9½1½ u. v. 6 U. an.
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Samstag, 3. Mai. Außer Ab.
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Barbier von Sevillc.
Anfang 8 Uhr. (Zu dieſer Vor=
ſtellung
findet ein Kartenverkauf
nicht ſtatt.
Sonntag, 4. Mai. 165. Ab.=Vſt
D 42. Neu einſtudiert: Königs=
kinder‟

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Anfang 7 Uhr.
Am Himmelfahrttag bleibt
die Tageskaſſe geſchloſſen.

[ ][  ][ ]

Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30.=Aprik113.
Seite 26.
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Tafe-Restudram Viettopole
f5aar-Lsuiorä
gegründet 1903
Mtchtecg rech
e
V.
Heute, Mittwoch, 30. April:
Sonntag, den 11. Mai
J.ge
2
Abschiedsabend
(1. Pfingſtfeiertag)
Rbez32
der beliebt gewordenen Damenkapelle, Dir.: Carl Molinsky.
S Se
Kodenwald-Vereing
Himmelfahrtstag:
Sch
K
Grosser-Austlug
GRAEEMSIR12ECHE RHEINSTR,
Eröffnungskonzert der neuen Kapelle:

M
mit Muſik.
Abfahrt vormittags 5 Uhr 11 Minuten vom Oſtbahnhof nach
Ab heute
Michelſtadt, von da zu Fuß nach Eulbach, daſelbſt Frühſtück, Beſich=
Vierländer Künstler-Ensemble
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das hervorragende zu Herzen
tigung des engl. Gartens, ſodann über Ohrenbach, Rüdenau nach
gehende Drama betitelt
Klein=Heubach, daſelbſt
Direktion: Carl Seewald, Vierlanden bei Hamburg.
Gemeinſchaftlicher Mittagstiſch.
Elite-Programm
Nach zweiſtündiger Raſt Gang auf den Engelsberg, Beſich=
Der Zud

tigung des Kloſters uſw. Die Rückfahrt erfolgt von Groß=Heubach
Anfang nachmittags 4 Uhr.
über Aſchaffenburg nach Darmſtadt.
Die Eiſenbahnfahrt wird für die Mitglieder aus der Vereins=
des
Herzens
Vorzügliche norddeutsche und französische Küche
kaſſe vergütet und werden dieſelben erſucht, zwecks Erleichterung der
Fahrkartenausgabe die Vereinsabzeichen anzulegen und pünktlich zu
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wundervolles, tiefergreifendes
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origineller Humor.
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, herrl. Lage. Wundervolle,
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ihr Kind
ſchattige Wald=Spaziergänge, di
rekt vordem Städtchen beginnend, mit
kein Drama, sondern eine Be-
Nur auserlesenes Programm
romantiſchſten Szenerien und Fels
für Mütter in der
lehrung
en Mein
partien. Entzückende Ausſichts=
Säuglingspflege.
Ernst-Ludwigstr. 23, am Bismarckdenkmal.
punkte auf der Bergruine, dem Aus=
Belehrende Aufnahme in sieben
ſichtsturm und den Bergen der Umgebung. Intereſſante Aus=
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Ab Mittwoch
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Krimml u. seine
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zu
werden; es handelt sich um ein aussergewöhnlich
anſtalten, Spielplätze, Fiſcherei, Kahnfahrt und Gelegenheit
spannendes Spionagedrama, das uns nicht allein mit
zu Jagdvergnügungen. Zum Anbau von Villen billige Bau=
herrl
. Wasserfälle
der Spionage der Mächte, sondern auch mit den
plätze in idylliſcher Lage. Vollkommene kommunale Steuer=
hervorragend
schöne Natur-
technischen
Einrichtungen, Sprengung der Minen
freiheit. Auskunſt erteilt der
aufnahme.
den nach Schuss verschwindenden grossen Festungs-
Fremden-Verkehrsverein.
geschützen, wie der Sprengung eines feindlichen
Einlagen dabei eine erst-
Kriegsschiffes vom Forts aus, bekannt macht.
klassige Tragödie: Brand eines
Betitelt ist dieser Sensationsschlager
Luftballons. Sturz der Insassen
Teinsten
ins offene Meer.
(*11643
Hervorragend gute Programme.
Der Liebe Trumpf
III. Platz 19 , II. Platz 30 ,
I. Platz 50 , Loge 70 .
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Wendelſtadtſtr. 13, Hth., II.
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Schießhausſtraße 31, part.
Gefl. Anmeldungen erbeten Kranichsteinerstr. 44, part.

[ ][  ][ ]

(E
zem

Saeso

Sedee

Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch,den 30.=April 1913.
Seite 27.


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Kunstlichtspiele
Telephon 2170
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*E
O
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Die Tragödie einer untergehenden Welt in 6 Akten von Henryk Sienkiewicz.
Vorführungen pünktlich 3½, 6 und abends 8¾ Uhr.
liegt auf den Gesichtern, wenn die ersten Szenen des gewaltigen Dramas auf der weissen Wand
Gespannte Erwartung erscheinen.
erweckt der prächtige Film, wenn sich die fesselnde Handlung ihrem Höhepunkt nähert, der in der über-
Helle Bewunderung wältigend schönen Arenaszene liegt und
Höchste Befriedigung beherrscht alle, die das grandiose Meisterwerk gesehen haben.
Direktor Fellner, der Herausgeber des Bassermaun-Films Der Andere schreibt: Ich habe Quo vadis? gesehen und bewundert.

Die gesamte Tagespresse rezensiert Quo vadis‟ glänzend.

Wegen der grossen Nachfrage haben wir uns veranlasst gesehen, sämtliche Plätze zu numerleren

und findet der Vorverkauf täglich von nachmittags 2 Uhr an der Tageskasse statt.
Wir gestatten uns nochmals die dringende Bitte, den Vorverkauf benützen zu wollen um dem Andrang an der Abendkasse zu en ggehen.
Himmelfahrt finden von 3 Uhr nachmittags an ununterbrochen Vorführungen statt.
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[ ][  ][ ]

Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. April 1913.
Seite 28.
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imf
(50

[ ][  ][ ]

6.
(i

Nummer 160.
Darmſtädteraguch
Seite 26.
lieber die Arbetrsloßtigeeit im Mirz d. Z. be.
hardam Schſoß. Durch ungefährePelbehaltung des frühe
en
richten 50 Fachverbände mit 2059633 Mitgtiedern. Von
ren Faſanerie=Fahrplanes, ſage 4 Minuten früher als
dieſen waren im Berichtsmonat 2,3 v. H. gegen 2,9 v. H.
Ge
jetzt, würde, ab Schloß 14 Minuten nach, an Schloß 13
im Februar 1913 arbeitslos. Von Ende Februar bis Ende
Minuten nach, der große Aufenthalt vermieden. Bei
Kinder auch= bei rauhem Wetter gern,
März findet regelmäßig ein ſtarker Abfall der Arbeits=
allen
anderen=Linien würde, weil ſie mindeſtens 7½= Mi=
ohne
an eine Erkältung und ihre Foigen
loſigkeit ſtatt. Im Vorjahr war er viel ſtürker als in die=
nuten
=Betrieb haben, die Differenz nicht fühlbar ſein.
zu denken. Aengſtliche=Mütter halten ſie
ſem Jahre; damals ſank die Arbeitsloſigkeit von 2,5 v. H.
dann gernim Zimmer, obwohl die Zimmer=
zu
Ende Februar auf 1,6 v. H. zu Ende März. Die Ar=
luft
ſie verweichlichtsund zu Erkältungen
S


beitsloſigkeit vom Ende März dieſes Jahres erreicht alſo
nochseher geneigkmachk. Richtiger iſt es,
nahezu den Stand des Februar vorigen Jahres.
ihnen bei ungünſtiger Witterung einige der ausgezeichneten=Wybert=
Bei den berichtenden Arbeitsnachweifen ent=
Tabletten zu geben, die die Ahmungsorgane kräftigen. Unentbehrlich
fielen im März 1913 auf je 100 offene Stellen bei den
ſind die Wybert=Tabletten bei eintretendem Huſten, den ſie raſch
männlichen Perſonen 168 Arbeitſuchende gegen 190 im
und ſicher verkreiben; ſie koſten in allen Apotheken und Drogerien
Vormonat und 145 im gleichen Monat des Vorjahrs; bei
1 Mark pro Schachtel. Niederlagen in Darmſtadt: in fämt=g
den weiblichen Perſonen waren die entſprechenden Zah=
lichen
Apotheken; Drogerie’von Fr. Beckenhaub, Kirch=gs
len 8791 und 84. Danach hat ſich bei den beiden Ge=
ſtraße
27; Drogerie Gg. Liebig & Co., Luiſenſtraße 4,Si
ſchlechtern der Andruang der Arleitſuchenden im März
Drogerie
Martins=Drogerie, Pankratiusſtraße 41.
gegen den Februar gemindert, und zwar beim männlichen
Chr. Schwinn, Rheinſtraße 8; Drogerie C. Watzinger,
Geſchlecht in ſtärkerem Maße als beim weiblichen.
Wilhelminenſtr. 11; Central=Drogerie, Eliſabethenſtr. 30.
Der Arbeitsmarkt in Berlin und in der Provinz
Brandenburg weiſt gegenüber dem Vormonate kei=
Der Arbeitsmarkt im Monat März.
neswegs eine durchgreifende Beſſerung auf, wenn auch
Die Lage des gewerblichen Arbeits=
vielfach
eine leichte Belebung zu verzeichnen war. In
markts im März 1913 hat ſich im allgemeinen gegen=
Schleswig=Holſtein, Lübeck und Hamburg
über dem Vormonat, entſprechend der Jahreszeit, ge=
war
die Geſamtlage in Anbetracht der Jahreszeit befrie=
beſſert
; dieſe Beſſerung bleibt aber entſchieden hinter der=
SalemAleikumf
digend. In Weſtfalen, Lippe=Detmold und im
enigen des Vorjahrs zurück. Die Mehrzahl der aus der
Rheinlande brachte die günſtige Frühjahrswitterung
mil Hohlrmundshick
Induſtrie vorliegenden Berichte bezeichnet den Ge=
eine
Beſſerung des Arbeitsmarkts, die imn einer ſtarken
ſchäftsgang als befriedigend
Nachfrage nach Arbeitskräften und in einem verminderten
Der Steinkohlenbergbau im Ruhrgebiet in Ober=
Angebot von Arbeitſuchenden zum Ausdruck kam. In
ſund Niederſchleſien konnte ſeinen guten Geſchäftsgang be=
Heſſen, Heſſen=Naſſau und Waldeck war
SalemGold
raupten; dagegen beſtand infolge des mangelnden Ab=
allenthalben
eine Beſſerung der Arbeitslage zu verzeich=
ſatzes
im mitteldeutſchen Braunkohlenbergbuu und in der
Goldrmundsliks
nen. In Bayern und Württemberg war die Ar=
iederlauſitz
unbefriedigende Beſchäftigung. Im Eiſen=
beitslage
vielfach noch ungünſtig, doch zeigte ſich eine
rzbergbau, in der Roheiſenerzeugung, Kaliinduſtrie und
kleine Belebung und Beſſerung. In Baden hielt die
Cgareffen
im den Eiſengießereien hielt der gute Geſchäftsgang an,
Beſſerung der allgemeinen Geſchäftslage an.
während die Kleineiſeninduſtrie zum Teil klagt. Din

Die Einnahme aus dem Güterverkehre deut=
Maſchineninduſtrie hatte im allgemeinen gut zu tun, ver=
ſcher
Eiſenbahnen ausſchließlich Bayerns betrug
ſeichnet jedoch Mangel an Aufträgen. Die Berichte aus
Zwas -KiRe)
im März 1913: 171345 487 Mark, das ſind 7275035 Mark
ber chemiſchen Induſtrie ſind im ganzen günſtig; unbe=
mehr
als im Vormonat, und 2512024 Mark mehr als im
friedigend ſind die Nachrichten aus der Baumwollindu=
Ils . A-
WE. & 6 87
gleichen Monat des Vorjahrs. Die Mehreinnahme gegen=
ſrie
, günſtig aus der Woll= und Leineninduſtrie, ſowie
über dem Vorjahr beziffert ſich auf 11 Mark oder 0,34 v. H.
3kz. A-Pd. Gtck. J.0 8109A.Snk.
us dem Bekleidungsgewerbe. Das Baugewerbe befand
auf 1 Kilometer,
ch weiter in ſchlechter Lage.
Konsuncualikiiten. Eumue
Die Zahl der bei den berichtenden Krankenkaſ=
Keine Auisstoffung
en am 1. April in Beſchäftigung ſtehenden Mitglieder war
InOrigin-MetaR-
Stimmen aus dem Publikum.
m 87514 Perſonen größer als am 1. März. An dieſer
OGalifär

ZnvonWgrück
Zunahme war das männliche Geſchlecht mit 82897 oder
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die=Redaktion
keinerlei Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
35 v. H. und das weibliche Geſchlecht mit 4617 Perſonen
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Genlähcku.
der 0,29 v. H. beteiligt. Die Steigerung im gleichen
Nonat des Vorjahrs war mit 130001 Perſonen (97215
Clgarellen Jabrik. 68.
Nach dem Sommerfahrplan iſt die Verbindung
S JoieferanS ra
tännlichen oder 2,83 v. H., 32786 weiblichen oder 2,13
zwiſchen Böllenfalltor und Faſanerie ſehr ſchlecht gewor=
LnicheedenJünignGacheen
t. H.) weſentlich höher als im letzten Berichtsmonate.
den. Vom Böllenfalltor fährt ein Wagen nur alle 15 Mi=
Die Zunahme der männlichen Mitglieder in dieſem Jahre
nuten und kommt beiſpielsweiſe 12 Minuten nach am
ſwar etwas geringer als im März vorigen Jahres, da=
Schloß an. Vom Schloß fährt der Wagen 18 Minuten
egen blieb die der weiblichen Perſonen weit hinter der
nach zur Faſanerie. Zurück iſt die Verbindung noch
Trustfrei
hes Vorjahrs zurück. Die ſtarke Steigerung der männ=
ſchlechter
. Von der Faſanerie kommt man 17 Minuten
lichen Perſonen entfällt in der Hauptſache auf die Orts=
(8629a
nach am Schloß an, der nächſte Wagen geht 30 Minuten
und Betriebskrankenkaſſen.
nach zum Böllenfalltor, alſo hat man 13 Minuten Aufent=
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,
12,83 Bad. Zucker=Wag
do
5 Gold=Mexikaner . . . .
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do
.
99,00
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1465
, . .
5
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.177,90
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. . .

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14
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do.
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, ,
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77,50
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do.
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191,00
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5 Anatol. Eiſenb. 60½
Gelſenkirchener . . .
10
187,30
v. 1900
85,50
do.
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Einz. Mk. 408 .
115,75
Harpener . . . . . .
196,75
Bulgaren=Tabak=Anl.
147,20
Bahn . . . . . .
Darmſtadt . . . .
6 Baltimore und Ohio .
98,50
18 Phönix Bergb. un
-
163,25
Griechen v. 1887 ..
9½ Berlin. Handelsgef.
do.
6 Schantungbahn
, ,,
Hüttenbetrieb. .
134,75
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6½ Darmſtädter Bank
116,25
Frankfurt. .
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3 Oberſchl. Eiſen=Ind.
1
248,60
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12½ Deutſche Bank ..
87,04
3½
do.
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87,75
26,25
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...
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116,30
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151,50
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10
do.
do
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6½
Obligationen.
v. 1890
92,30
3
Fabrik.
,
580,00
Magdeburg. . . . . .
do.
Nationalb. für Deutſchl. 116,60
v. 1905
,
4 Chem. Fabrik Gries
Südd. Eiſenb.=Geſ.
do.
3½
87,70
123,25
88,90
1 Ruſſen v. 1880 . . . .
Pfälziſche Bank. . .
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252,00
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Mainz . . . . . . . .
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,
134,00
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Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. April 1913.
Seite 32.
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[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch,den 30. April 1913.
Nummer 100.
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[ ][  ][ ]

Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30.=Aprik 1913.
Seite 35.
Weltmarktpreiſe: Weizen Berlin Mai 213: (3,50)
Wunſch hervor, aus dem Schatz reichſter Erfahrung zu
Peſt Mai. 189,10 ( 3,55), Paris April 247,75 (*
5,25)
beweiſen, daß auch ohne großen Aufwand von Zeit und
Ge
E
Sa
Liverpool Mai 176,25 (4,90), Chicago Mai 142,25
20

Mitteln bei gut dirigierter Kraft und maßvollem Einhal=
0,20), Roggen: Berlin Mai 166,75 (*0,75), Hafer:
wird jede rote, spröde u. aufgesprungene Haut weiß und
ten das Haus zu einem wirklichen Heim geſtaltet werden
sammetweich d. Gebrauch d. allein echten Lilienmilch-
Berlin Mai 170,75 (- 4,25), Futtergerſte
3
Südruſſ. fr.
kann.
1e
Hamburg
unverzollt ſchwim. 131
(0,50),
Mai 126,50
Cean Dada
1,25)
Mais: La Platasſchwim. 118,50 (), AprilMa
Gottesdienſtliche Anzeigen.
V. Bergmann & Co., Radebeul. Tube50 Pf. Überall erhiltl.
*114 (*1)
Mark.
Evangeliſche Gemeinden.
H. Frankfurt a. M., 29. April. (Fruchtmarkt
Donnerstag, den 1. Mai 1913
bericht.) Wegen des iſraelitiſchen Oſterfeſtes war der
Landwirtſchaftliches.
Wochenmarkt nur ſchwach beſucht. Die Umſätze blieber
Chriſti Himmelfahrt
ſehr geringfügig und die Preiſe notieren wie in der Vor
Getreide=Wochenbericht
Hofkirche: Mittwoch, den 30. April, abenos um 6 Uhr:
woche
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
Andacht. Donnerstag, den 1. Mai, vorm. um 10. Uhr:
Der Mannheimer Getreidemarkt iſt unver=
Hauptgottesdienſt.
vom 21. bis 28. April
Nachm. um 3 Uhr: Vesper
ändert, die ſüddeutſchen Handelsmühlen haben die Mehl=
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Vogel
Die feſte Tendenz auf dem internationalen Getreide
breiſe um 25 Pfg. erhöht; danach koſtet jetzt Weizenmehl
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer.
markt übertrug ſich auch auf die abgelaufene Berichts=
Nr. 0: 32,25 Mark für den Doppelzentner. An der Ber
Militärgemeinde (Stadtkirche): Donnerstag, 1. Mai,
woche. Frankreich ſetzte ſeine Anſchaffungen fort, aud
liner
Vormittags 8
Produktenbörſe war Getreide auf die
Uhr
ſonſt machte ſich auf dem Feſtlande rege Nachfrage für
Johanneskirche
Verſchärfung der politiſchen Lage feſter. Es erfolgten
Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Marx.
Weizen geltend, und dadurch angeregt, entfaltete England
Martinskirche:
Käufe für Rechnung des Auslandes, ſowie einige Mei=
Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſi
leichfalls eine ſehr lebhafte Kauftätigkeit. Um ſo mehr
nungskäufe. Die Auslandsofferten waren teils unver=
ſtent
Lautenſchläger. Kollekte für den Kirchenfonds.
fiel daher ins Gewicht daß Argentiniens Leiſtungsfähig=
Eliſabethenſtift:
ändert, teils etwas nachgiebiger, wodurch ſpäter eine
Mittwoch, den 30. April, abends un
keit ſtark nachzulaſſen beginnt. Die Plata=Verſchiffungen
8 Uhr: Beichte.
Abſchwächung erfolgte, beeinflußt noch durch die Abgaben
Donnerstag, den 1. Mai, vorm. um
ſind zuletzt von 174000 auf 97000 Tonnen zurückgegangen
der Importeure. Doch blieb Weizen, Roggen und Hafer
10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit heil. Abendmahl. Pfarrer
Die gleichzeitige Erhöhung der Forderungen wurde nur
etwa 11,5 Mark höher gegen die letzten Preiſe. Für
Hickel. Nachm. um 3 Uhr: Abendmahlsvesper
durch den Umſtand gemildert, daß die ſüdamerikaniſchen
Hafer lagen höhere Provinzforderungen vor
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
Frachten billiger geworden ſind. In den Vereinigten
Nach den letzten Kabelnachrichten von den amerika
Pfarrer Wagner. Vormittags um 11¼ Uhr: Kinder
Staaten nehmen die Vorräte weiter ſtark ab, zumal der
niſchen Getreidemärkten (Chicago und New
gottesdienſt. Pfarrer Wagner
Export andauernd viel Ware ablenkt, doch verhinderten
York) war Weizen und Mais nach mehrfacher Abſchwäch=
Panluskirche: Borm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
günſtige Saatenſtandsberichte eine Preisbeſſerung. Ruß
Pfarraſſiſtent Herpel.
ung ſchließlich wieder feſter, als ungünſtige Ernteberichte,
land offeriert nur wenig und teuer, dabei iſt das ſüd=
gutes
Exportgeſchäft und der hauſſelautende Viſible=
ruſſiſche
Material von geringer Qualität. Nordrußland
Katholiſche Gemeinden
Supply=Ausweis bekannt wurden. Die ſichtbaren Weizen=
erzielt
aber in Skandinavien für ſeinen Weizen und Rog=
vorräte
ſind dort in dieſer Woche von 56,88 Millionen
Donnerstag, den 1. Mai 1913
gen beſſere Preiſe als in Weſteuropa. In Deutſchland
Buſhels auf 54,37 Mill. Buſh. und die Maisvorräte von
Chriſti Himmelfahrt
herrſchte in der letzten Woche günſtiges Wetter, unter deſſer
12,35 Mill. Buſh. auf 9,44 Mill. Buſh. zurückgegangen
Schluß der öſterlichen Zeit
Einfluß die Felder wieder ein beſſeres Ausſehen ange=
Ebenſo reduzierten ſich die Weizenvorräte in Kanadc
St. Ludwigskirche: Mittwoch, den 30. April, nachmit
nommen haben. Immerhin wird noch hie und da über
in dieſer Woche von 26,43 Mill. Buſh. auf 17,91 Mill.
tags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
die ſpäten Roggenſaaten geklagt, aber auch für eine be=
Buſhels.
heil. Beichte.
zur
friedigende Weiterentwickelung der Sommerſaaten dürfte
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilo wie folgt:
Donnerstag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit
ſich bald Regen als nötig erweiſen. Die Nachfrage für
Weizen, hieſiger und Wetterauer 21,2521,40, Nord=
heil. Beichte.
Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe
deutſchen Weizen zu Exportzwecken war auch in der Be
deutſcher 21,2521,40, Kurheſſiſcher 21,2521,40, Ruſſiſcher
Um 7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. Um
richtswoche ſehr lebhaft, auch die Mühlen beteiligten ſich
25, Kanſas 23,5024, Rumäniſcher 2425, Redwinter
8 Uhr: Militärgottesdienſt mit Predigt. Um ½10 Uhr:
ſtärker am Einkauf. Demgemäß war Lieferung feſt und
2524, Manitoba 23,7524,50, Laplata 23,2524,25
-
Hochamt mit Predigt
Um 11 Uhr: Akademiſcher
3½ bis 3¾ Mark höher. Auch im Roggengeſchäft fand
Walla=Walla 23,7524,50; Roggen, hieſiger 17,35 bis
Gottesdienſt. Nachm. um 3 Uhr: Vesper. Freitag,
das mäßige Angebot bei den Mühlen als auch zum Export
17,60, Bayeriſcher (Pfälzer) 17,4017,60, Ruſſiſcher 19,50
vorm. um ¼9 Uhr: Segenamt zu Ehren des Herzen
nach dem Rhein und Südeuropa bei geſteigerten Preiſen
bis 19,75, Rumäniſcher 19,2519,50, Amerikaniſcher
Jeſu. Freitag und Samstag, abends um=8=Uhr:=Mai=
Aufnahme. Auf dem Lieferungsmarkte konnte Mai
Gerſte, Pfälzer 1718,50, hieſige und Wetterauer 17 bis
andacht.
unter dem Drucke von Begleichungen nur ¾ Mark ge
18, Fränkiſche 1718,50, Ungariſche , Riedgerſte 17 bis
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Donnerstag
winnen, während Juli um 1¾ Mark anziehen konnte und
18,25; Hafer, hieſiger 17,5018,50, Bayeriſcher 17,50 bis
. um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe.
Nachm. um 2 Uhr
ſomit gegenwärtig ein Aufgeld von 5¼ Mark bedingt

Ruſſiſcher 1820,50, Rumäniſcher 1820,25,
18,50,
Verſammlung der Jugendabteilung der Jungfrauen=
Der Hafermarkt machte inſofern auch einen feſten Eindruck
Amerikaniſcher 17,7518,25; Mais mired 15,2515,50,
Kongregation.
Um 4 Uhr: Verſammlung der Jung=
als
lebhafter Kaufluſt ſeitens der Exportfirmen nur
Ruſſiſcher 15,2515,75, Donaumais 15,2515,50, Rumä=
frauen
=Kongregation. Abends um 6 Uhr: Maiandacht
ſchwaches Provinzangebot gegenüberſtand
Ausländiſcher
niſcher 15,2515,75, Laplata 1515,25, Weißer Mais
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Donnerstag, vormit=
Hafer iſt knapp und teuer: Nordrußland
ſuchte ſogar
15,2515.50; Weizenſchalen 10,5011, Weizenkleie 10,50
tags um 7 Uhr: heil. Meſſe.
frühere Abſchlüſſe rückgängig zu machen.
Lieferung er=
bis
11, Roggenkleie 10,5011, Futtermehl 1416, Bier
St. Eliſabethenkirche: Mittwoch, den=30. April, nach=
höhte
ſich auf Deckungen um 45½ Mark. Ruſſiſche Gerſte,
treber getrocknet 13,5014, Futtergerſte 16,3516,60
nittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:: Gelegen=
für
die wenig Unternehmungsluſt beſteht, ſtellte ſich für
Weizenmehl, hieſiges (Baſis ab Mannheim) Nr. C
heit zur heil. Beichte.
ſpätere Sichten etwas billiger; loko und ſchwimmende
31,5031.75, feinere Marken 3232,25, Nr. 1 30,7531
Donnerstag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit
Ware hielt ſich im Preiſe. Mais wird von Amerika ſehr
feinere Marken 31,2531,50, Nr. 2 29,5029,75, feinere
Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. Um
zur heil. Beichte.
feſt gehalten, Plata=Mats aus neuer Ernte blieb ziemlich
Marken 3030,25, Nr. 3 27,7528, feinere Marken 28,25
8 Uhr: heil. Meſſe und Generalkommunion der Erſt=
unverändert
. Es ſtellten ſich die Preiſe für inländiſches
bis 28,50, Nr. 4 23,7524, feinere Marken 24,2524,50;
kommunikanten. Um ½10 Uhr: Hochamt und=Pre=
Getreide am letzten Markttage wie folgt:
Roggenmehl, hieſiges Nr. 0 2626,25, Nr. 1 24 bis
digt
Nachm. um 2 Uhr: Vesper. Freitag, zabends
Weizen
Roggen
24,25, Nr. 2 2222,25
Hafer
½ 6 Uhr: Herz=Jeſu=Andacht,
um
163½
Königsberg
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Mittwoch, den
213½
-
(*5½
162½ (
Danzig
170
,
30. April, nachmittags um 4 Uhr und abends um=8=Uhr:
Literariſches.
200
161 (*2
Stettin . . .
(*4
(*6
168
Gelegenheit zur heil. Beichte.
(
Die Haushaltungsſchule. Leitfaden für
T2
197
Poſen
158
156
,,
Donnerstag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheitea
-
2
198
59
Lehrerinnen und Schülerinnen in Kochſchulen, Haushal=
Breslau .
157
(*2
heil. Beichte. Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. Um ½9 Uhr:
-
210
-e
Berlin
tungsſchulen und Wanderkochkurſen, ſowie zum Selbſt=

164
(*½
Amt mit Predigt. Nachmittags um ½3 Uhr: Feier
190
(2
(*
165
Magdeburg
unterricht für Hausfrauen unter beſonderer Berückſichtig=
204
Vesper.
liche
71
(6

ung einfacher und ländlicher Verhältniſſe von A. von
Halle . . . .
206
Kirche zu Eberſtadt: Mittwoch, dene 30. April, nachm.
(*8
18
(2
(*1
Leipzig
Noſtiz=Wallwitz. Erſter Band: Die Nahrung. Die
,

5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit
-

Dresden . . .
(*2
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210
178
164
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(*3
185
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175
190
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168 (2
175
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Nummer 100.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 10. April 1913.
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