Grmſtädter
eee
Tad
Abonnementspreis
Inſerake
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſungerſtraße 47,
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
tnren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
N 97.
Samstag, den 26. April.
1913.
Rolle ſpielt als das Geſchäft ſelbſt — wie ja überhaupt die
gegangene Unterſuchung einen Krieg verurſachen könnte.
Die heutige Nummer hat 36 Seiten.
Bedeutung unſerer Geſchäfte mit der deutſchen Heeresver=
Der Zeitraum für die Unterſuchung gehört zu den Dingen,
waltung allgemein falſch eingeſchätzt wird. Wir ſind für
die in den einzelnen Verträgen verſchieden ſein können.
ſie eine Konſtruktions= und Probierwerkſtätte und ein
Jede Partei behält ſich ſelbſt das Recht vor, unabhängig zu
großer Rückhalt für den Mobilmachungsfall bei verhält=
Das Wichtigſte vom Tage.
nismäßig recht geringen Friedensaufträgen — eine Rolle.
handeln, nachdem ſie den Unterſuchungsbericht vorgelegt
die ein Privatunternehmen nur ſpielen kann, wenn es von
Der Kaiſer wird heute abend zum Beſuche der
Groß=
hat. Aber es iſt nicht wahrſcheienlich, daß eine Nation
anderer Seite große laufende Aufträge hereinzuholen
ver=
herzogin=Witwe Luiſe und des Großherzogspaares in
den Krieg erklären wird, nachdem ſie Gelegenheit hatte,
mag. Wie ich höre, ſind der Firma ſeinerzeit aus dem
Karlsruhe eintreffen.
während der Unterſuchung mit der gegneriſchen Nation
Kriegsminiſterium heraus Vorwürfe gemacht worden, daß
Die Kaiſerin und die Prinzeſſin Viktoria
ſie den Kleinkram” vernachläſſige und darin nicht auf der
zu verhandeln.
Höhe ſei. Da hat man natürlich vor allem das Bedürf=
Luiſe ſind geſtern vormittag, von Bad Homburg kom=
Bryan ſchloß, ob das vorgelegte Abkommen ſeine
nis nach beſſerer Information über alles empfunden, was
mend, im Neuen Palais wieder eingetroffen.
Hoffnungen erfüllen werde oder nicht, ſicherlich werde es
auf dieſem Gebiete in Betracht kam, einſchließlich der
Der Entwurf eines Geſetzes, betreffend die
Ge=
wenigſtens ein Schritt auf dem richtigen Wege ſein, näm=
Konkurrenzpreiſe und hat den Herrn Brandt als
Bureau=
währung von Beihilfen an
Kriegsteil=
beamten der Berliner Vertretung und zur beſonderen
Be=
lich zum Weltfrieden.
obachtung dieſes Kleingeſchäfts nach Berlin geſetzt.
nehmer, iſt vom Bundesrat angenommen worden.
All das iſt in der Theorie recht ſchön, aber die Praxis
Wenn das unlauterer Wettbewerb iſt, wie irgend je=
Die Vorlage ſieht eine allgemeine 25prozentige
Er=
ſieht doch weſentlich anders aus. Gewiß ſoll die
Bedeu=
mand unter dem üblichen Vorbehalt gemeint hat, ſo
höhung der Beihilfen auf einen Jahresbeitrag von
tung von Schiedsgerichten nicht verkannt werden, aber ein
möchte ich bitten, doch einmal jeden phariſäerhaften Augen=
150 Mark vor.
aufſchlag abzulegen und zwei Dinge deutlich zu unter=
Erfolg wird ihnen immer nur in kleineren Fragen
be=
ſcheiden: Information, und zwar beſſere, ſchnellere, viel=
Durch die Unvorſichtigkeit eines Maſchiniſten entſtand auf
ſchieden ſein, wo beide Teile ſich willig fügen. In großen
ſeitigere Information als diejenige unſeres amtlichen
Le=
dem Dampfer „Imperator” eine Benzinexplo=
Fragen beſteht aber immer noch die Gefahr, daß ein
Schieds=
bens mit ſeinen „korrekten” aber von den Verhältniſſen,
ſion. Von den acht dabei verletzten Perſonen ſind
ſpruch von einer der Parteien einfach nicht anerkannt
von der Preſſe und von der Börſe ſtets überholten und
da=
zwei geſtorben.
her meiſt wertloſen Berichten, iſt
ſolange es noch
Pri=
wird und der Konflikt trotzdem ausbricht. Ebenſowenig
vatbetriebe gibt — das Lebenselement von Handel und
DDer belgiſche Generalſtreik iſt für beendet
er=
iſt zu erwarten, daß es Herrn Briand gelingen wird, Ver=
Gewerbe. Information iſt kein unlauterer Wettbewerb,
klärt worden.
träge über die ganze Welt zuſtande zu bringen, durch die
auch wenn es ſich um die Preiſe der Konkurrenz und
der=
die Rüſtungen beſchränkt werden. Hat ſich doch England
gleichen handelt — das wird jeder ehrliche, nicht unter
Tageskalender zur Geſchichte der
dem Bann politiſcher Heuchelei ſtehende Geſchäftsmann
vergeblich bemüht, auch nur mit Deutſchland ein derartiges
zugeben. Und ebenſo: daß man Informationen vielfach
Befreiungskriege.
Abkommen zu erzielen, um wieviel ſchwieriger muß ſich
weiß auch
nur durch ſogenannte Indiskretionen erlangt —
26. April 1813: Die Elbarmee tritt den Vormarſch
aber die Sache geſtalten, wenn alle Staaten in ein
der=
zur
Herr Liebknecht wohl. deſſen ganze ſittenrichtende Tätigkeit
Vereinigung mit der Mainarmee an.
artiges Abkommen eingeſchloſſen werden ſollen.
ſich ja auf einem Syſtem von oft ſehr garſtigen
Indiskre=
tionen aufbaut. Ich verzichte bei allem Wert, den ich auf
Es iſt verhältnismäßig leicht, mit Ideen und
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 8.
meinen guten Namen lege, in dieſer Beziehung gern auf
ſchönen Vorſchlägen zu kommen, ſie aber in die Praxis
alles Phariſäertum. Es wäre gut, wenn auch die übrige
umzuſetzen, iſt ſehr ſchwer, namentlich wenn es ſich um ſo
bürgerliche Welt dies Vhariſäertum ganz der
Sozialdemo=
komplizierte Dinge handelt, wie die vorliegenden. Mehr
kratie überließe, die ſich dann mit ihren augentriefenden
zum Fall
Eine Erklärung
Enthüllungen ſehr ſchnell lächerlich machen wird.
wie einmal ſchon iſt man bekanntlich an die Verwirklichung
Ein Zweites iſt die Frage: Sind Informationen,
Krupp.
des Friedensgedankens herangetreten. Zwei große
inter=
ſind indiskrete Mitteilungen auf verbotenen, unlauteren
nationale Kongreſſe haben zu denſelben Zwecken getagt,
* Einem Vertreter der Kölniſchen Zeitung hat Ge=
Wegen erlangt? Was in dieſer Richtung etwa geſchehen
man hat auch im Haag einen ſchönen Palaſt errichtet, die
iſt. muß ſeinen Richter finden. Nach allem, was ich bisher
heimrat Hugenberg, Vorſitzender des Direktoriums
gehört habe, wird es ſich höchſtens um armſelige Kleinig=
Mitglieder des Schiedsgerichtshofes können ſpazieren
Der Fried. Krupp A.=G., früher im preußiſchen
Finanz=
keiten handeln Die Mittel der Firma, große
gehen und ſich in dem wenig abwechslungsreichen Haag
miniſterium, folgendes erklärt:
oder kleine die zur Beſtechung von
hö=
langweilen, denn ſie haben herzlich wenig zu tun. Gerade
Man hat in der Oeffentlichkeit gefragt, um was es ſich
heren und mittleren Beamten verwandt
zigentlich bei den ſogenannten Geheimberichten
ge=
die jetzige Weltlage zeigt auf das deutlichſte, daß wir von
ſein ſollen, ſind nur in der Einbildung
handelt hat, die ſich angeblich die Firma Krupp dadurch
des Herrn Liebknecht vorhanden. Was der
der Verwirklichung des Friedensgedankens entfernter denn
beſchafft haben ſoll. daß ſie (ſo hat Dr. Liebknecht die
betreffende Bureaubeamte etwa unrechtmäßig verausgabt
je ſind, und es iſt auch nicht anzunehmen, daß über kurz
Stirn gehabt, wörtlich im Reichstage zu ſagen) „Herrn
hat, wäre zu Laſten ſeiner eigenen Taſche gegangen, kann
oder lang hierin irgend welcher Wandel eintreten wird.
Brandt zu dieſem Zwecke (Beſtechung von Kanzleibeamten
alſo ſchon deshalb nicht viel geweſen ſein. Wenn dieſer
Der Behörden der Armee und der Marine) große Mittel
„Fall Krupp” aller Welt zeigen ſollte, daß der Satz
zur Verfügung geſtellt hat und ihre Geldmacht ſyſtematiſch
„Quandoque bonus dormitat Homerus” auch für die Lei=
Dazu ausnutzte. um höhere und niedere preußiſche Beamte
tung der Firma Krupp zutrifft — woran aber bei der Un=
Zum Verrat militäriſcher Geheimniſſe zu verleiten.”
Als
Zur Skutarifrage.
vollkommenheit aller menſchlichen Dinge niemand gezwei=
Früherer preußiſcher Beamter bin ich eigentlich gewohnt,
felt haben kann
Die
ſo iſt dies unangenehm genug.
C Man ſchreibt uns aus Berlin: In Berliner
chwebende Gerichtsangelegenheiten als
zu
Firma aber ohne weiteres für das verantwortlich
diplomatiſchen Kreiſen wird gegenüber der
Dinge anzuſehen, über die man nicht
machen, was irgend einer ihrer Beamten getan hat — das
pricht. Sonſt, und wenn es nach meinem politiſchen
iſt ungefähr ſo, wie wenn man den Miniſter des Innern
Skutarifrage Zurückhaltung beobachtet. Doch ſcheint in
Befühl gegangen wäre, hätte ich längſt in der
Oeffentlich=
für die Verfehlungen verantwortlich machen wollte die
dieſen Kreiſen die Ueberzeugung obzuwalten, daß
Ruß=
eit unſererſeits den Schleier von dieſer geheimen
Unter=
der ihm unterſtellte Regierungsaſſeſſor von Lewicki
be=
land ſeinen bisher eingenommenen und öffentlich
feſtge=
uchung gezogen, um unſerem Freunde Liebknecht den
gangen hat.
Hilligen Triumph
Ueberrumpe=
haltenen Standpunkt, Skutari müſſe an Albanien fallen,
einer
Mag ſich die Sache verhalten wie ſie will, niemand
Lung des Reichstages zu von ihm gewählter Zeit
auch jetzt nicht aufgeben werde. Dagegen beſtehen offen=
und auch der Reichstag nicht, hatte ein Recht, der Firma
zu nehmen.
bar Zweifel, ob Montenegro zur Räumung Skutaris
Krupp von vornherein irgendwelche unlautere Machen=
Wenn nun aber mit Hilfe des Reichstages
3 eine
gegen die Gewährung von Entſchädigungen ſich bereit
fin=
yſtematiſche
Hypnotiſierung
der
ffent=
5f
ſchaften zuzutrauen. Es möge daran erinnert werden,
ichen Meinung des Landes verſucht wird,
den werde. Man muß alſo wohl die Möglichkeit ins
daß der Reichstag ſchon einmal durch den Tucker=Brief des
venn man bis in das kleinſte Dorf des Reichs hinein
Auge faſſen, daß die Großmächte Zwangsmittel anwen=
Herrn Bebel düpiert worden iſt, und daß es deshalb
be=
ährend eines ſchwebenden Verfahrens in bedingter oder
den, um die Räumung Skutaris von Montenegro zu
er=
rechtigt wäre, etwas ſkeptiſcher zu ſein. Bedauerlich iſt,
mnbedingter Form — das iſt für den Eindruck beim Volk
reichen. Für ſolche Zwangsmittel kommt eine gemeinſame
ziemlich gleichgültig — verurteilt und mit Dreck beworfen
daß Herr Hugenberg nicht eher das Wort ergriffen hat.
vird, ohne daß irgend welche anderen Unterlagen bekannt
Aktion der Mächte in Geſtalt einer Verſchärfung der bis=
Auf alle Fälle aber muß man erſt den Ausgang des
ind, als die Behauptungen des Herrn Liebknecht, ſo wird
herigen Blockade oder die Erteilung eines Mandats an
ſchwebenden Gerichtsverfahrens abwarten, ehe man ſich
rnan wohl auch das Recht haben, ſich ſeiner Haut zu
weh=
nächſtbeteiligte Großmächte in Frage. Da eine
Ver=
gen. Ich ſehe alſo jetzt gar keine Veranlaſſung mehr, etwa
ein Urteil über die Angelegenheit erlaubt.
ſchärfung der Blockade kaum zu dem erwünſchten Ziele
nſererſeits einſeitig noch weiter zu ſchweigen
obwohl
ich nun gern noch gewartet hätte, bis im Reichstag nach
führen kann, dürfte nötigenfalls der letztere Weg
be=
der großen auch die kleine Stinkbombe geplatzt ſein wird,
ſchritten werden. In Paris wie in St. Petersburg ſind
auf die wir nach unſeren Nachrichten in dieſen Tagen noch
Ein Friedensphantaſt.
bereits Bedenken gegen die Uebertragung eines
derarti=
zu rechnen haben.
**
gen Mandats an Oeſterreich=Ungarn allein lant
Der amerikaniſche Staatsſekretär Bryan ent=
Nun legt man in der Preſſe mit Recht auf die
Tat=
ache Wert, daß die öffentliche Meinung ſchon bei der
geworden. Da aber nach den vorliegenden Meldungen
wickelte vor dem diplomatiſchen Korps in
Nachricht Mißbehagen empfindet, daß die Firma Krupp
Italien durchaus bereit iſt, zuſammen mit der Donau=
Waſhington ſeinen Friedensplan für eine
all=
ich von ihrer Berliner Vertretung „Geheimberichte”
er=
monarchie ein ſolches Mandat anzunehmen, ſtehen dem
gemeine Friedensbewegung, der bald die
ktatten läßt, ein Wort, an das ſich neben anderen Vor=
Beſchreiten dieſes Weges unüberſteigbare Hinderniſſe
Grundlage für Vertragsverhandlungen ſein werde. Bryan
ittellungen überall gleich die der Gefährdung der
Sicher=
peit des Reiches und dergleichen anſchließt. Ja — da muß
erklärte, er wolle ſich den Diplomaten gegenüber nicht
nicht entgegen.
ſch nun ſagen: Wenn man ſich etwas näher in die Eigen=
In optimiſtiſcher Weiſe hat der engliſche
Premier=
auf Einzelheiten einlaſſen, weil die Einzelheiten Sache
art unſeres Eſſener Betriebs verſetzt, ſo müſſen dieſe
miniſter Asquith in einer Bankettrede vom Mittwoch
des Einvernehmens zwiſchen den vertragſchließenden Na=
Vorſtellungen bald verblaſſen. Dutzende von verſchloſſenen
die neuen Schwierigkeiten erörtert. Er zollte dem
aus=
tionen wären und in einzelnen Fällen ſich unterſcheiden
Briefumſchlägen, die Geheimberichte enthalten, werden
uns täglich, auf den Tiſch gelegt, —
gleichenden Wirken der Londoner Botſchaftervereinigung
Geheimberichte ſind
dürften. „Die Erklärung, die ich dem diplomatiſchen
unſer tägliches Brot, und da alle inländiſchen
Bewaff=
verdiente Anerkennung, und ohne zu verſchweigen, wie=
Korps unterbreite,” ſagte Bryan, „bezweckt, nur den
Haupt=
nungsfragen als geheim gelten, kann vernünftigerweiſe
viel Arbeit, Geduld und guten Willen die noch zu
löſen=
ſatz aufzuſtellen, nämlich, daß der Präſident wünſcht, ein
niemand etwas dabei finden, wenn auch die fraglichen
den Fragen erfordern, war er doch voll guter Hoffnung
Uebereinkommen mit jeder Nation auf die Unterſuchung
Berliner Berichte Geheimberichte waren. Was aber ihren
wegen des offenkundig freundſchaftlichen Geiſtes, der die
Inhalt betrifft, ſo mag man ſchon daraus, daß ich mit
aller wie immer gearteten Fragen zu erzielen. Dieſes
Bewußtſein und ſoweit ich mich erinnere, in den drei
Regierungen aller Großmächte beſeele. Asquiths mittel=
Uebereinkommen iſt als Ergänzung der jetzt beſtehenden
Jahren meiner Eſſener Tätigkeit keinen dieſer Berichte
ge=
barer Appell an die Preſſe, die internationale Verſtän=
und der etwa ſpäter, abzuſchließenden
Schiedsgerichtsver=
beſen habe, entnehmen, eine wie unerhebliche Rolle ſie in
digung zu fördern, verdient überall Beherzigung. Die
träge gedacht. Die Schiedsgerichtsverträge nehmen einige
sem Betrieb der Firma geſpielt haben. Sie betrafen in
Angabe der Times, daß England an dem Abkommen
der Hauptſache, wenn ich ſo ſagen ſoll. das Kleingeſchäft,
Fragen vom Schiedsſpruch aus. Das vom Präſident
vor=
m dem der Ehrgeiz, nicht durch Einſchlafen irgend eines
der Mächte über Skutari feſthalte, gibt ohne Zweifel die
geſchlagene Abkommen beabſichtigt, dieſe Lücken zu
ſchlie=
der verhältnismäßig ſelbſtändigen mittleren und unteren
Auffaſſungen des Londoner Kabinetts wieder und kann
ßen und keinen Streit übrig zu laſſen, der ohne vorher=
Organe wettbewerbsunfähig zu werden, eine viel größere
Nummer 9e.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1913.
Seite 2.
der Wahlkuverts und laſſen ſich infolge von
Patentver=
prechungen fortgeführt werden. Ob die Budgetkommiſſion
daher als ein günſtiges Symptom für die friedliche Löſung
ſchlüſſen nur öffnen, wenn die Urne auf den Kopf geſtellt
ſchon am Samstag die ſachliche Beratung der Wehrvorlage
der Skutarifrage beurteilt werden.
vird. Während der Wahl kann die Urne in normaler
aufnehmen kann, hängt von dem Beginn der Plenar=
Stellung nicht geöffnet werden. Dieſe Modelle werden
ſitzung ab.
2
dem Ausſchuſſe, der die Vorlage beraten wird, vorgeführt
Wehrvorlage und Auskunftspflicht
-
Nachdem Oeſterreich=Ungarn den Mächten
werden
der Banken. Die Norddeutſche Allgemeine Zeitung
ſeine Vorſchläge bezüglich Skutaris mitgeteilt hat, iſt be=
Ueber die Erhöhung der Gehälter der
ſchreibt: Aus § 44, Abſ. 3 des Entwurfs eines Geſetzes
reits für Freitag eine Sitzung der Botſchafter=
Poſt= und Eiſenbahnbeamten erfährt man, daß
ber einen einmaligen außerordentlichen Wehrbeitrag
vereinigung in London änberaumt worden, damit im
eine Einigung zwiſchen der Reichsverwaltung und den
ſcheint die irrtümliche Schlußfolgerung gezogen zu werden
Sinne der Vorſchläge des Wiener Kabinetts die
Entſchei=
maßgebenden Parteien dahingehend erzielt worden iſt, daß
daß den privaten Bankunternehmungen eine Auskunfts
dung der Mächte in kürzeſter Zeit erfolgen könne. Ueber
insgeſamt für die mittleren Beamten 5 Millionen und für
pflicht den Veranlagungsbehörden gegenüber
auferleg=
den Inhalt der Vorſchläge Oeſterreich=
Un=
ie unteren Beamten und Poſtboten über 3 Millionen
werden ſolle. Dies iſt keineswegs der Fall. Die erwähnt
garns verlautet nichts. Die diesbezüglichen Blätter
Mark mehr bewilligt wurden. Es verlautet, daß
Vorſchrift des § 44, Abſ. 3 enthält lediglich eine Ausnahme
meldungen entbehren jeder Authentizität. Aus London
zwiſchen dem Reichsſchatzamt und dem preußiſchen
Fi=
von der Vorſchrift des § 44, Abſ. 1, wonach die Reichs=,
wird berichtet, daß die Anſichten der Diplomaten auf der
nanzminiſterium Verhandlungen ſchweben, um Preußen
Staats= und Gemeindebehörden verpflichtet ſind, den
Ver=
letzten Botſchaftervereinigung nicht ſehr klar waren.
Dem=
dem Vorgehen des Reiches ſich anſchließen zu laſſen
inlagungsbehörden auf Erſuchen aus Büchern, Akten, Ur
gegenüber wird mitgeteilt, daß von einer Unklarheit der
Der Bundesrat und die braunſchwei=
uſw. Auskunft über die Vermögensverhältniſſe des
Botſchaftervereinigung in der Auffaſſung über die Situa
giſche Frage. Eine Berliner Korreſpondenz meldete vor
Beitragspflichtigen zu erteilen und ihnen Einſicht in ſolche,
tion nach dem Falle Skutaris nicht geſprochen werden
einigen Tagen, daß der zuſtändige Ausſchuß des
Bundes=
die Vermögensverhältniſſe betreffenden Bücher, Akten,
Ur=
önne, ſondern im Gegenteil die
Botſchafterver=
ates eine Vorlage über die braunſchweigiſche Thronfolge
kunden uſw. zu geſtatten. In dieſem Zuſammenhang
er=
einigung einſtimmig beſchloſſen habe, den
beraten und darüber dem Plenum Bericht erſtattet habe.
örtert das halbamtliche Blatt auch die Tatſache, daß deut
Regierungen vorzuſchlagen, daß Montenegro aufzufordern
Auch über die Einzelheiten dieſer angeblichen Vorlage
ſche Kapitalien aus Furcht vor der Vermögensabgabe ins
ſei, Skutari unverzüglich zu räumen
wurde berichtet. Aus Bundesratskreiſen wird der Täg=
Ausland gegangen ſind. Es ſei bereits wiederholt darauf
Die Weſtminſter=Gazette ſchreibt: Die Verbündeten
lichen Rundſchau auf ihre Anfrage verſichert, daß dieſe
ingewieſen worden, daß es für den Umfang der Bei
nahmen grundſätzlich die Vermittelung der Mächte an
Mitteilungen und alle daran geknüpften Folgerungen falſch
ragspflicht ohne Belang iſt ob das Kapitalvermögen ſich
Die Vermittelung kann nur auf die Abgrenzung Alba
ſind. Der Bundesrat habe ſich mit der braunſchweigiſchen
im Ausland oder im Inland befindet. Der
Beitragspflich=
niens, die Skutari einſchließt, baſiert werden. Wenn
Frage überhaupt noch nicht beſchäftigt. In erſter Linie
tige habe aber auch kein weiteres Eindringen der Ver=
König Nikolaus auf Skutari beſtehen ſollte, würde er nicht
iſt das preußiſche Staatsminiſterium berufen, in dieſer
anlagungsbehörde in ſeine Verhältniſſe zu befürchten,
Ipek, und Serbien nicht Djakowa bekommen. Oeſterreich
Sache ein Wort zu ſprechen. Erſt wenn das preußiſche
venn er ſein Kapitalvermögen bei einer inländiſchen Bank
würde vielleicht den Sandſchak Nowibazar wieder beſetzen
Staatsminiſterium irgendeinen Beſchluß gefaßt hätte,
in Verwahrung gegeben habe. Es könnten weder die
Die Mächte ſind demnach nicht ohne Hilfsmittel. Wenn
könnte dieſer als Antrag Preußens an den Bundesrat ge=
Vorſchriften des Entwurfs über die Beitragspflicht an ſich,
ſie zuſammenhalten, erreichen ſie das Ziel ohne große
langen. Das iſt aber bisher noch nicht geſchehen.
noch die Vorſchriften über das Veranlagungsverfahren
Schwierigkeit. Die Lage duldet keinen weiteren Aufſchub
Die deutſch=franzöſiſchen Verhand=
wären wir der Anwendung von Gewalt
einen Anreiz zur Verbringung von Bankdepots ins Aus
lungen zur Regelung der Luftſchiffahrt.
gegen Montenegro äußerſt abgeneigt, aber das An
land geben.
Zu den Beſprechungen, die zwiſchen der deutſchen und
fran=
ehen Europas ſteht auf dem Spiele. Wenn König Niko=
Die Veteranenbeihilfe. Die
Norddeut=
zöſiſchen Regierung zwecks Schaffung eines Abkommens
laus den Mächten erfolgreich Trotz bietet, müßten wir für
ſche Allgemeine Zeitung ſchreibt: Der angekündigte
Ent=
zur Regelung der Luftſchiffahrt aus Anlaß der letzten
Zwi=
dieſe Generation auf jede weitere Kooperation zur
Er=
wurf eines Geſetzes über die Gewährung von Beihilfen an
ſchenfälle ſtattfinden werden, ſollen Sachverſtändige hinzu=
Kriegsteilnehmer iſt vom Bundesrat angenommen wor
haltung des Friedens verzichten
gezogen werden. Hierunter werden ſich auch auf deutſcher
König Nikolaus iſt entſchloſſen,
Sku=
den. Die Vorlage ſieht eine allgemeine 25prozentige Er=
Seite militäriſche Sachverſtändige befinden, die ſich
prak=
arinicht zu räumen. Die Südſlawiſche
Korreſpon=
höhung der Beihilfen auf den Jahresbeitrag von 150 Mark
iſch in der Luftſchiffahrt hervorragend betätigt haben. Es
denz meldet aus Cetinje: Der König, der von einer
jubeln=
vor, führt die Gewährung des Gnadenvierteljahres für die
ürften dann Ausſchüſſe gebildet werden, die in eine
Er=
den Volksmenge vor dem Konak gefeiert wurde, ſagte in
Witwen der Beihilfenempfänger ein und mildert die
Be=
örterung der Einzelfragen einzutreten haben, die für die
einer Anſprache: Die großen Opfer, die das Land für
Sku=
dingungen für die Erlangung der Beihilfe insbeſondere
Beſtimmungen des Uebereinkommens in Betracht kommen.
tari gebracht hat, ſind nicht umſonſt gebracht worden.
Sku=
dadurch, daß deren Gewährung bei vorliegender, nicht nur
Bei den Verhandlungen wird die bereits geleiſtete
geſetz=
ari iſt von heute ab montenegriniſch. Der endliche Beſitz
die=
auf vorübergehender Urſache beruhenden
Unterſtützungs=
geberiſche Arbeit auf dem Gebiete der Luftſchiffahrt,
na=
ſer Stadt werde dem Lande zu neuer Blüte verhelfen.
bedürftigkeit von dem Nachweis der Erwerbsunfähigkeit
mentlich die vorhandenen Entwürfe und Vorſchläge über
Den beglückwünſchenden Geſandten der Balkanſtaaten
er=
nicht mehr abhängig gemacht wird. Hervorgetretenen
klärte der König: Der Fall Skutaris habe eine neue
ein internationales Luftrecht, beachtenswertes Material
Wünſchen entſprechend, fallen damit amtliche Feſtſtellungen
Situation geſchaffen, mit der man überall werde rech
fort, die bei dem Alter der Kriegsteilnehmer nicht mehr
bilden.
Die Aenderung des
Reichsſtempel=
nen müſſen. Die Begeiſterung des ganzen Landes über
m Platze ſind; insbeſondere erübrigt ſich jede ärztliche
die Einnahme ſei ebenſo tiefgehend, als die Erſchütterung
geſetzes. Man ſchreibt uns: Der Ausſchuß des Deut=
Unterſuchung. Nach ausdrücklicher geſetzlicher Vorſchrift
ſein werde, wenn man daran denken ſollte, Skutari
Monte=
chen Verſicherungs=Schutzverbandes, e. V. in Berlin, hat
ſoll ferner bei Feſtſtellung der Fürſorgewürdigkeit das
iegro wieder abzunehmen. Niemand könne heute ir
in Wahrnehmung der von ihm vertretenen Intereſſen der
politiſche Verhalten der Kriegsteilnehmer außer Betracht
Montenegro wagen, dieſen Gedanken auszuſprechen. We
leiben. Endlich dehnt der Entwurf die Fürſorge des
Verſicherungsnehmer in ſeiner Sitzung vom 23. d. M. zu
der die Regierung noch der König würden beim Volke
Ge=
dem dem Reichstage vorliegenden Geſetzentwurf, betr.
Reiches auf die ehemals franzöſiſchen Soldaten
elſaß=
hör finden, wenn Europa noch immer daran denken ſollte,
Aenderung des Reichsſtempelgeſetzes, einſtimmig eine
Ent=
lothringiſcher Abkunft aus, die in den Jahren 1870/71 an
Skutari, für das ſich Montenegro faſt verblutet habe, ihm
ſchließung gefaßt, wonach in der Vorlage eine Stärkung des
en Kämpfen gegen die Eingeborenen in Algier
teilge=
neuerlich zu entreißen
Reichsgedankens und inſofern eine weſentliche
Verbeſſe=
nommen haben. Elſaß=Lothringer, die am deutſch=fran
rung des gegenwärtigen Zuſtandes erblickt wird, als an
zöſiſchen Kriege von 1870/71 auf ſeiten Frankreichs beteiligt
Stelle der bisherigen bundesſtaatlichen Beſteuerung eine
waren, beſaßen die Anwartſchaft auf die Beihilfen bekannt=
Deutſches Reich.
einheitliche Beſteuerung eingeführt werden ſoll. Die Ent
lich bereits bisher.
ſchließung wendet ſich jedoch aus mehrfachen Gründen ent=
Die Reichstagskommiſſion für das
Der Arbeitsplan des Reichstages. Der
ſchieden gegen die enorme, zum Teil 25fache Erhöhung der
Staats= und Reichsangehörigkeitsgeſetz
Seniorenkonvent des Reichstages einigte ſich dahin, der
erzeitigen Steuerſätze, die lähmend auf die Entwicklung
hat die Beratung der Vorlage in beiden Leſungen für das
Reichstag ſolle am Samstag den Etat in dritter Leſung
des Verſicherungsweſens einwirken würde, ein Umſtand,
Plenum fertiggeſtellt. Der Vorſitzende der Kommiſſion
erledigen und dann die Pfingſtferien beginnen. Dageger
der vom volkswirtſchaftlichen Standpunkt aus durchaus
iußerte den dringenden Wunſch, das Geſetz im Plenum
ſoll die Budgetkommiſſion bis zum 30. April tagen und
zu bedauern wäre, und ſpricht die Erwartung aus, daß
noch ſo rechtzeitig zu verabſchieden, daß es zum 1. Januar
dann, wie bereits beſchloſſen worden war, bis zum 19. Mai
der Reichstag unter Vorausſetzung der Annahme der Vor=
1914 in Kraft treten kann.
n die Pfingſtferien gehen. Da aber infolge der langen
age eine weſentliche Herabſetzung der Steuerſätze herbei=
Der Entwurf über die Einführung
Debatte entgegen dem Beſchluſſe des Seniorenkonvents
einheitlicher Wahlurnen für die
Reichs=
führen wird.
heute noch nicht die dritte Leſung des Etats begonnen wer
tagswahlen ſoll noch vor Pfingſten beraten werden.
Tarifverhandlungen im Baugewerbe.
kann, ſo rechnen die Abgeordneten mit der Wahrſchein
Der Vorſtand des Deutſchen Arbeitgeberbundes für das
Seitens einiger Firmen ſind dem Reichstage Modelle für
lichkeit, daß in der nächſten Woche, mindeſtens noch am
Baugewerbe hat ſich mit den Vorſtänden der großen Bau
Wahlurnen überliefert worden, die gegenüber der von der
Montag eine Sitzung abgehalten werden muß. Am
Frei=
tag vormittag ſollte noch nicht in die ſachliche Beratung der
arbeiter=Zentralverbände dahin verſtändigt, daß die in den
Regierung vorgeſchlagenen Urne Vorteile bieten. So ge=
Wehrvorlage eingetreten, ſondern die vertraulichen
Be=
währleiſten dieſe Urnen oder Kiſten eine beſſere Miſchung
letzten Wochen im ganzen Reiche geführten Verhandlungen
in den letzten Jahren ſo ſehr zugeſpitzt, daß die Brand
duſtrien bringen in Amerika automatiſch eine Reaktion in
ſtatiſtik heute bereits einen ungleich zuverläſſigeren Grad
der Brandſtatiſtik hervor. Wo immer das Bargeld fehlt
Das „Brandgeſchäft‟ in den
meſſer für die wirtſchaftlichen Tendenzen und die
Kon=
oder wo immer gewiſſe Waren durch beſondere Umſtände
unkturen abgibt, als ſelbſt die in dieſer Beziehung ſo fein=
Vereinigten Staaten.
bſatzunfähig werden, iſt anſcheinend Brandſtiftung der
ühlige Börſe. Jede Periode wirtſchaftlichen Niedergangs
erſte Gedanke, und ein ordentliches Feuer dier
2 Rund 250 Millionen Dollar, alſo mehr
kündigt ſich in den Vereinigten Staaten unweigerlich
eſte Hilfe. Sommerhotels brennen regelmäßig imt
als eine Milliarde Mark, beträgt der Wert des Eigentums
urch ein plötzliches Anwachſen der Feuersbrünſte an. Die
Oktober ab, wenn die Saiſon vorüber iſt, während bei
das Jahr für Jahr in den Vereinigten Staaten durd
Börſe wurde beiſpielsweiſe 1907 durch die große Panik
Winterhotels die Feuersgefahr ſtatiſtiſch nachweisbar im
Feuer zerſtört wird. In Colliers Weekly veröffentlicht der
völlig überraſcht; die Verſicherungsgeſellſchaften wußten
April und Mai am größten iſt. Nach dem Auftauchen der
bekannte amerikaniſche Publiziſt Arthur Mac Farlane eine
ſchon Monate vorher, was im Anzuge war, denn plötzlick
Frühjahrsmoden beginnen die Feuersbrünſte in den
umfaſſende Arbeit, die ſich mit der ungeheuer zunehmen
kam eine Hochflut von Feuersbrünſten, und dies Warn=
Schneiderateliers; die unverkäuflich gewordene
Winter=
den Zahl der Brandſtiftungen in Amerika beſchäftigt und
ungsſignal war ſo eindringlich, daß viele Geſellſchaften
ware wird durch einen Brand dann ſchnellſtens geräumt
den Nachweis erbringt, daß in den Vereinigten Staaten
noch vor Einbruch der Panik ſchleunigſt eine Reihe von
Seit 1901 hat man innerhalb der von der Saiſon abhän
die Feuerſchäden auf den Kopf der Bevölkerung nicht
Verſicherungsverträgen löſten. Heute iſt die
Brand=
ſigen Geſchäfte in 250 nebeneinanderliegenden Häuſern
weniger als 8—13mal ſo hoch ſind, als etwa im
weſt=
ſtifterinduſtrie ſo vollkommen ausgebildet, daß ſie
des Broadway nicht weniger als 446 Feuer gezählt.
Die=
ichen Europa. In der gleichen Zeit, da die Bevölkerung
ein untrügliches Barometer für die Lage einzelner
Ge=
er ſtarke Bedarf an Bränden hat nun, wie Sydney
er Union um 21 Prozent zunahm, haben ſich die
Brand=
ſchäftszweige geworden iſt. Nur einige Beiſpiele. Wäh
Brooks ausführt, eine beſondere Klaſſe von Leuten erſtehen
ſchäden um 84 Prozent vermehrt, ſind alſo im vierfachen
rend der letzten zwei Jahre kämpft die Bauinduſtrie in
laſſen, die gewerbsmäßig Brände ſtiften. Brandſtiftung
Verhältnis zur Bevölkerung gewachſen. Allein die
Stad=
anz Amerika mit einer ſtarken Depreſſion. Das Echo
iſt ein regelrechtes Geſchäft geworden. Es gibt
New=York verzeichnet Jahr für Jahr mehr
Feuers=
dieſer Tatſache gibt die Brandſtatiſtik wieder; ſeit der
anze Organiſationen, die das Nötige veranlaſſen,
Sach=
brünſte als alle Hauptſtädte Europas zuſammen. Jeder
erſten Anzeichen dieſer Depreſſion auf dem Baumarkte hat
verſtändige, die das Feuer vorbereiten, Agenten, die die
50. Amerikaner hat jährlich ein Feuer im eigenen Haus
ich plötzlich die Feuergefährlichkeit aller Bauholzgeſchäfte
Kundſchaft bearbeiten und die Leute aufſuchen, bei denen
zu verzeichnen. Und dabei repräſentieren die Brandſchä=
und aller großen Hobelwerkſtätten geheimnisvoll
geſtei=
ein Feuerchen am Platze wäre. Wie aber war es möglich,
den nur etwa die Hälfte der Summe, die das amerika
gert, und alsbald ſtieg die Zahl der Feuersbrünſte auf
daß ſich ſolche Zuſtände entwickeln konnten? Auch dieſe
niſche Volk alljährlich gegen die Feuersgefahr anwendet.
mehr als das doppelte des normalen Durchſchnittes. Mit
Frage iſt leicht zu beantworten. Wie ſeltſam das auch im
Die Bevölkerung der Vereinigten Staaten opfert dem
dem Rückgang der Bautätigkeit verloren aber auch zahl
erſten Augenblick dünkt: durch die Brände verdienen die
Moloch Feuer und der Verſicherung gegen dieſe Gefahr
eiche kleinere Hilfsinduſtrien ihren Abſatz: und ſiehe da
Verſicherungsgeſellſchaften. Je mehr Brände, deſto größe:
Illjährlich nicht weniger als zwei Milliarden Mark
in den letzten zwei Jahren hat ſich die Zahl der
Bränd=
er Zulauf zur Verſicherung. Und ein guter Brand mi
Wie werden dieſe rieſigen Ziffern verſtändlich? Die
auch bei den Klempnern und bei den Werkſtätten, die
Be=
einer prompten Auszahlung der Verſicherungsſumme iſt
Amerikaner rühmen ſich, in der Bekämpfung des Feuers
leuchtungskörper produzieren, mehr als verdoppelt.
die beſte Reklame. Je mehr Feuer, deſto leichter wird es
Ja,
die modernſten Methoden anzuwenden, und für alle
Groß=
ie Brandinduſtrie gehorcht ſogar zarteren Winken.
Als
den großen Geſellſchaften, die kleineren Konkurrenten aus
ſtädte beſtehen ſehr ſtrenge Bauvorſchriften, die auf dem
910 in Paris die Federmode zurückging, brannten im
dem Sattel zu heben. Und je größer die Anzahl der
Gebiete der Feuerſicherheit hohe Anſprüche ſtellen. Di
olgenden Jahre in New=York prompt drei Federfabriken
Brände, deſto mehr laſſen ſich die Verſicherungsprämien
Erklärung für die Zunahme der Feuerſchäden liegt ir
b. Als 1911 die Damenkleider einfacher wurden und die
ſteigern. Dabei gelingt es faſt nie, Brandſtifter zu
ermit=
mderer Richtung. Ein genaueres Eingehen auf die ſtati=
Garnituren aus der Mode kamen, brannten ſchleunigſt
teln. Die Feuerpolizei iſt läſſig, und ſelbſt der
Feuer=
tiſchen Angaben enthüllt die überraſchende Tatſache, daf
die Fabriken und Werkſtätten, die Beſatzartikel und Stik
kommiſſar New=Yorks muß einräumen, daß nach ſeiner
in Amerika die Hälfte bis zwei Drittel aller Brände direkt
kereien produzierten, ab
Schätzung allein in New=York jährlich 4000
Brandſtiftun=
oder indirekt auf Brandſtiftung zurückgehen. Mehr
Das ſind nur einige zahlenmäßig beweisbare Beiſpiele.
gen ſtattfinden, während in den letzten zehn Jahren
ins=
als 500 Millionen Mark werden jährlich durch Brand=
Alle Ereigniſſe, die die wirtſchaftliche Lage des kleinen
eſamt nur 20 Perſonen wegen dieſes Verbrechens vor
ſtiftung vernichtet und müſſen durch Prämienzahlungen
Mannes gefährden, ſchlechte Ernten, Ueberſchwemmungen
Gericht zur Verurteilung gebracht werden konnten.
wieder eingebracht werden. Dieſe Zuſtände haben ſich
große Streiks und große Truſtbildungen in einzelnen In
Nummer 97.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. Atril 1913.
Seite 3.
iber die örtlichen Zuſätze zum neuen Reichstarifvertrag
Frankreich
Pmkt ereicht häten, nicht Außern. Er hoſfe jedoch au
ür 1913—16 (Arbeitslohn, Zuſchläge, Akkordarbeit,
Ar=
eine baldige befriedigende Regelung der Angelegenheit.
Die Heeresverſtärkung. Die Mindeſtziffern,
eitszeit uſw.) bis zum 26. d. M. beendet werden ſollen
wie ſie von dem oberſten Kriegsrat beſchloſſen und vom
China.
Am 27., 28., 29. und 30. April werden dann die Arbeit=
Kriegsminiſter dem Heeresausſchuß der Kammer mitgeteilt
Der Uebernahmekurs der
Fünfmächte=
geber= und Arbeitnehmer=Vertreter der größeren Bezirke
worden ſind, ſind die folgenden: Infanteriekompagnien der
Anleihe und die übrigen techniſchen Einzelheiten ſin
Provinzen uſw.) in Berlin zuſammentreten, um in An
Deckungstruppen 200 Mann, im Innern 140, Kavallerie
noch nicht beſtimmt. Der Vertrag dürfte aber am Abend
weſenheit der beiderſeitigen Zentralvorſtände und unter
regimenter überall 740, fahrende Feldartillerie der
des 26. April unterzeichnet werden. Die Kontrakte mit Sit
Zeitung der drei Unparteiiſchen eine Einigung für die
Deckungstruppen 140, im Innern 110, die reitende Feld
Richard Dane als einem der Generalinſpektoren der
Salz=
ahlreichen Lohngebiete zu verſuchen, wo eine ſolche
wäh=
batterie überall 165, die Gebirgsbatterie überall 140,
Fuß=
inſpektion und mit den übrigen Beiräten ſind in
befriedi=
end der örtlichen Verhandlungen nicht erzielt iſt. Da die
artillerie der Deckungstruppen 160, im Innern 120, die
gender Weiſe für einen Zeitraum von drei Jahren
aufge=
rbeiterorganiſationen vielfach trotz der ſchlechten Ge=
Geniekompagnie der Deckungstruppen 200, im Innern 140
ſtellt worden mit dem Recht der Erneuerung für größere
chäftslage im Baugewerbe ſehr hohe Lohnforderungen
die Scheinwerferabteilung 50, die Fliegerabteilung 60 und
Zeiträume, ſolange die Anleihe läuft oder bis zur Ein
Erhöhung des Stundenlohnes um 5—10 Pfg. und mehr)
die Luftſchifferkompagnie 150 Mann. Der Heeresausſchuß
löſung.
eſtellt haben, werden ſich die Verhandlungen recht
ſchwie=
beſchloß, neuerlich eine Reihe von Fragen an den Kriegs
ig geſtalten. Von ihrem Erfolge hängt es ab, ob der
miniſter zu richten. In der Sitzung des Heeresausſchuſſes
Friede im deutſchen Baugewerbe erhalten bleibt. Bis auf
der Kammer erklärte der Kriegsminiſter, daß er die von
* Zu dem Verſuch, die Abſage des Kaiſers
veiteres ſind die bisherigen Tariſverträge verlängert
wor=
an der Probefahrt des „Imperators” mit
Oberſten Kriegsrat vorgeſchlagenen Ziffern für die
nor=
den. Beide Parteien haben ſich verpflichtet, ſolange dieſe
der politiſchen Lage zu begründen, erfährt der Berline
malen und die verſtärkten Mannſchaftsbeſtände vor dem
Korreſpondent der Kölniſchen Zeitung, daß die Abſage
Verträge noch gelten, ihren vollen Einfluß einzuſetzen, daß
Parlament vertreten werde. Der Ausſchuß beſchloß ſodann
ihren Grund lediglich in der notwendig gewordenen Ver=
— insbeſondere Streiks
rgendwelche Zwangsmaßregeln
dem Kriegsminiſter eine Reihe von Fragen ſchriftlich
vor=
ſchiebung der Probefahrt um zwei Tage hat. Der Kaiſer
unterbleiben bezw. ſofort wieder
und Ausſperrungen
programmäßig am 3. Mai in Wiesbaden ſein. Die
zulegen, insbeſondere die, welche Vermehrung die Mann
ingeſtellt werden
zur Verfügung ſtehende Zeit reicht ſomit nicht zur
Be=
ſchaftsbeſtände der Armee des Mutterlandes durch die
Ein=
eiligung an der Probefahrt in der vorher angeſetzten
— Aus Elſaß=Lothringen. In der Zweiten
ührung der dreijährigen Dienſtzeit erfahren werden.
Weiſe aus.
Kammer der Reichslande ſtand der Entwurf eines Be
Belgien.
ſoldungsgeſetzes zur Beratung. Hierbei befindet ſich die
Der Generalſtreik. Der von etwa 1000 Dele=
Stadt und
Land.
Zweite Kammer bekanntlich im Gegenſatz zu der Regie
gierten beſuchte Parteitag der Sozialdemokraten hat mit
rung und zu den Beſchlüſſen der Erſten Kammer, ſpeziel
Darmſtadt, 26. April.
dreiviertel Mehrheit eine Tagesordnung angenommen, die
wegen der Gehälter der höheren und höchſten Beamten, an
Vom Hofe. Prinzeſſin
Louiſe von Battenberg iſt
das nationale Komitee für das allgemeine Stimmrecht und
velchen die Zweite Kammer bedeutende Abſtriche gemacht
am Donnerstag vormittag 11 Uhr 53 Minuten, Fürſt
den Generalſtreik vorſchlägt und die die ſofortige
Wieder=
hat. Nach kurzer Debatte gab Staatsſekretär Freiherr
und Fürſtin zu Solms=Lich, ſowie Gräfin Auguſte
Eleonore zu Stolberg=Wernigerode ſind nachmittags
ufnahme der Arbeit beantragt
Zorn von Bulach folgende Erklärung ab: „Die Regierung
3 Uhr 53 Minuten zum Beſuch im Neuen Palais
einge=
edauert, daß die Zweite Kammer ſich nicht veranlaßt ge
Serbien
troffen. (Darmſt. Ztg.)
fühlt hat, die Beſchlüſſe der Erſten Kammer, ſoweit ſie di
Ernannt haben Se. Königl. Hoheit der Groß=
Der Bauneuer Eiſenbahnen. Nach längerer
Regelung der Gehälter der höheren Beamten betreffen
herzog die Hofjunker: Kreisamtmann Heinrich Frei=
Debatte nahm die Skupſchtina die Geſetzesvorſchläge über
herrn von Senarclens=Grancy in Büdingen
finer näheren Prüfung zu unterziehen, da die vorgeſchla
den Bau neuer Eiſenbahnlinien mit 73 gegen 30 Stimmen
Kreisamtmann Johann Freiherrn Schenk zu
gene Regelung für die Regierung annehmbar erſcheint. Die
in erſter Leſung an und vertagte ſich hierauf wegen der
Schweinsberg in Dieburg und Kaiſerl.
Legations=
ſtegierung muß nach wie vor daran feſthalten, daß aud
Sekretär Dr. jur. Wilhelm Freiherrn von Schoen
Oſterfeiertage bis zum 2. Mai
die höheren Beamten entſprechendeBerückſichtigung finden,
in Tokio zu Kammerjunkern
Uebertragen wurde den Schulamtsaſpirantinnen
und daß eine Herabſetzung der Bezüge der höchſten Be=
Vereinigte Staaten.
Apollonia Beckerle aus Biblis, Kreis Bensheim,
amten nicht in Betracht kommen kann.‟ Demgegenüber
Einſpruch der deutſchen Regierung
Johanna Dauernheim aus Marburg, Sophie John
erharrte die Zweite Kammer auf ihrem bisherigen
us Mühlhauſen i. Th. und Luiſe Reitter aus Kraut
gegen dasneue Zollgeſetz. Die deutſche Regierung
Standpunkt und votierte einſtimmig für die Beſoldungs
heim, Kreis Mosbach, Lehrerinnenſtellen an der Volks
hat durch den Botſchafter v. Bernſtorff Einſpruch gegen
rdnung in der bisher von ihr vertretenen Form.
ſchule zu Worms
zwei verwaltungstechniſche Hauptſätze des in Beratung
* Erledigte Stelle. Eine mit einem
evange=
ſtehenden Zollgeſetzes erhoben. Der eine Einſpruch bezieht
liſchen Lehrer zu beſetzende Lehrerſtelle an der Ge
Ausland.
meindeſchule zu Wendelsheim, Kreis Alzey.
ſich auf die beabſichtigte Zurückweiſung von Einfuhrwaren
g. Strafkammer. Der 22jährige vorbeſtrafte Maurer
wvenn der Abſender den Agenten des amerikaniſchen Schatz
Italien.
Johann Stephan Stapp aus Lützel=Wiebelsbach wurd
amtes die Bücher nicht vorlegen will. Der zweite betrifft
Der Etat des Schatzamtes. Die Kammer be
geſtern von der hieſigen Strafkammer wegen eines in de
die Beſtimmung, daß deutſche Waren bei der Einfuhr au
ſprach den Etat des Schatzamtes. Miniſter Tedesco trat
Gemarkung Rimhorn begangenen Verbrechens nach § 176,3
amerikaniſchen Schiffen einen Differentialzoll von 5
Pro=
des Strafgeſetzbuches zu 1 Jahr6 Monaten
Zucht=
unächſt der von mehreren Rednern geübten Kritik
ent=
haus und 5 Jahren Ehrverluſt verurteilt. Ein Monat der
ent genießen ſollen. Das letztere wird für eine Verletzung
gegen und hob ſodann hervor, daß das Budget des laufen=
Unterſuchungshaft wurde ihm in Anrechnung gebrach
der zwiſchen Deutſchland und den Vereinigten Staaten
be=
den Jahres eine Vermehrung der Einnahmen um 85 Mil=
Wegen Kuppelei wurde die 55jährige Witwe B. von
Eber=
ſtehenden Verträge erklärt, welche den Schiffen
Deutſch=
lonen Lire gegenüber dem Vorjahr in Ausſicht ſtelle, und
ſtadt zu drei Tagen Gefängnis verurteilt. — Der 22jährige
ands dieſelbe Behandlung wie den amerikaniſchen Schif
vorbeſtrafte Dienſtknecht Peter Maſſoth I. aus Bürſtadt hat
15 Millionen mehr, wie die durchſchnittliche Steigerung
am 26. Dezember 1912 in Bürſtadt einen Bäckermeiſter un
en garantieren. Es verlautet ferner, daß in der
Ange=
der Einnahmen während der letzten fünf Rechnungsjahre
3 Mark betrogen. Er erhält 4 Monate Gefängnis.
legenheit der Zölle und Abgaben auch Oeſterreich=Ungarn
betrage. Man könne infolgedeſſen den Ueberſchuß des lau
Provinzialausſchuß
Die Tagesordnung zu=
C
ſich anſchickte, dem Proteſt zu folgen, und daß andere
fenden Budgets mit ungefähr 60 Millionen für das Rech=
Sitzung des Provinzial=Ausſchuſſes der Provinz Starken=
Staaten die gleiche Abſicht hätten. Staatsſekretär Bryan
nungsjahr 1913/14 einſtellen; wenn man alle
Verpflichtun=
burg am Freitag, den 2. Mai, vormittags 9½ Uhr, lautet:
erteilte auf die ihm vom Grafen Bernſtorff überreichten
1. Klage des Ortsarmenverbandes Darmſtadt gegen die
gen in Rechnung ziehe, welche dem Lande aus bereits ge=
Vereinigte Ortskrankenkaſſe in Darmſtadt wegen Erſatzes
Argumente noch keine Antwort, verſprach aber, den Pro
nehmigten oder noch anzunehmenden Vorlagen erwachſen
aufgewendeter Pflege= und Begräbniskoſten für
Eberhard=
teſt
dem Kongreß vorzuleger
vürden, könnte der Ueberſchuß auf 50 Millionen oder et=
Maretſch. 2. Klage der Margarete Joſephine Kloſtermann
Die fremdenfeindliche Geſetzgebung
was mehr geſchätzt werden. Der Miniſter kam ſodann
von Klein=Steinheim gegen die Fürſorgekaſſe für Beamte
in Kolifornien. Es wird bekannt gegeben, daß in der
darauf zu ſprechen, daß die Sparkraft der Nation in einem
und Bedienſtete der Landgemeinden und Kommunalver=
Frage der Geſetzgebung über den Landbeſitz von Aus
bände zu Darmſtadt. 3. Klage des Ortsarmenverbandes
Fahre 900 Millionen Staatspapiere aufgenommen und da=
Uſingen gegen den Landarmenverband Darmſtadt weger
ändern bis zur Ankunft Bryans am nächſten Dienstag
mit die finanzielle Selbſtändigkeit des Landes in einer
Erſatz von Unterſtützungskoſten für den Schneider Wil
keine neuen Schritte unternommen werden ſollen
— Die
Weiſe geſichert habe, die auch über die Grenzen Italiens
helm Starms. 4. Klage des Ortsarmenverbandes Eber=
Direktoren der Ausſtellung zur Feier der Eröffnung des
inaus Bewunderung hervorgerufen habe, und verwies
tadt gegen den Ortsarmenverband Jugenheim wegen Er
Panamakanals in San Francisco haben in einer
Reſolu=
atz von Pflegekoſten für die Familie des Georg Heinrich
darauf, wie durch verſtändige Maßnahmen die Finanz=
Becker von Roßdorf
tion erklärt, daß das geplante Geſetz gegen den Landbeſitz
kraft des Landes geſtiegen ſei und dieſe ſich fähig gezeigt
Stadtverordneten=Sitzung. Die Tagesordnung zut
von Ausländern die Ehre und Redlichkeit Kaliforniens
abe, neben den gewöhnlichen Bedürfniſſen auch Anfor=
Sitzung der Stadverordneten=Verſamm=
2.
in Frage ſtelle.
erungen gerecht zu werden, die ſich bei außergewöhnlichen
lung am Freitag, den 2. Mai, nachmittags 3½ Uhr, lau=
Japan.
Sreigniſſen, wie z. B. bei den Erdbeben im Jahre 1908
tet: 1. Mitteilungen. 2. Sommerfahrplan der elet
triſchen Straßenbahn. 3. Verträge zwiſchen der Stadt
geltend gemacht hätten. Er ſchloß, indem er betonte, daß
Die kaliforniſche Frage. Der Miniſter des
Darmſtadt und dem Reichsmilitärfiskus über den
Aus=
je finanzielle Lage des Landes es geſtatte, der Zukunft
Aeußern ſprach in einer Verſammlung der Handelskammer
tauſch von Grundbeſitz und die Erbauung einer Kaſerne
ruthig entgegenzuſehen. Die Rede wurde mit großem
über die kaliforniſche Frage und erklärte, er könne ſich über
4. Voranſchlag für 1913. Ferner, falls die Zeit hierfür
Beifall aufgenommen
den Gang der Verhandlungen, die einen höchſt heiklen
reicht: 5. Feſtſetzung des Querprofils für die Gräfenhäuſer
Den Siegfried ſang wieder Herr Menzinsky, der
der Rheinſzene des 2. Aufzugs machten den Eindruck eines
ſich durch Intelligenz der Auffaſſung auszeichnete und in
Notbehelfs. Wundervoll war das Nachtbild mit den aus
Großherzogliches Hoftheater.
oft es ſich
den dramatiſch geſteigerten Szenen, und ſo
der Tiefe des Rheins aufſteigenden Nebeln und dem auf
Donnerstag, 24. April.
darum handelte, ſeinen in der hohen Lage glänzenden
die Leiche Siegfrieds fallenden Mondlicht. Mit der
ſtimmlichen Mitteln zum Siege zu verhelfen, ſich auf der
Schlußſzene war eine Veränderung vorgenommen worden,
Frühlingsfeſtſpiele.
Höhe ſeiner Kunſt zeigte. Am beſten gefiel er uns in der
die eine entſchiedene Verbeſſerung gegen früher bedeutet
5. Abend
7
Die Brünnhild
Erzählung aus ſeinen jungen Tagen.
Der ſtets unnatürlich und unſchön wirkende Einſturz der
Götterdämmerung
der Frau Mottl=Faßbender war eine künſtleriſch
Halle war fortgelaſſen worden und die Götterburg erſchien
durchdachte und einheitlich durchgeführte Leiſtung. Sie
W-l. Auch die heutige Vorſtellung fand vor ausver
ſia
im Hintergrund in der allmählich am ganzen Himmel
des
iſt weniger heldiſch und temperamentvoll als andere
Ver=
kauftem Hauſe ſtatt. Die Großherzoglichen Herrſchaften nebſt
M.
verbreitenden rötlichen Glut
Das Theatraliſche
reterinnen dieſer Partie, und man vermißt doch oft die
hohem Beſuch wohnten ihr wieder in der großen Hof
Schlußeffektes war damit fortgefallen
lo ge bei
Größe in Spiel und Geſang, ohne die wir uns die Brünn=
Wir
Auch für die Kritik war manches belehrend.
hilde nicht gut denken können
Die erſten beiden Szenen zeigten keine neuen Bilder
haben früher wiederholt darauf hingewieſen, daß es eine
Stimmlich und geſanglich hervorragend war Frau
i der Nornenſzene war die Bühne nachtſchwarz und nur
falſche Auffaſſung iſt, wenn man die Vorſchrift Richard
Metzger=Lattermann vom Stadttheater in
Ham=
e Köpfe der Nornen beleuchtet. Die Kultur, die alle
Wagners, daß Siegfried „in Gunthers Geſtalt” erſcheinen
Welt beleckt, hatte ſich auch auf Roß Grane erſtreckt, inden
burg als Erſte Norn und Waltraute. Der Nornengeſang
ſoll, nicht wörtlich nahm. Ferner haben wir uns darübe
und die Partie der Waltraute, die übrigens in neuer muſi
es mit coupiertem Schwanz (!) erſchien. Wenn man au
usgeſprochen, daß es nicht nur gefühllos, ſondern
durch=
kaliſcher Aufmachung erſchien, haben wir hier nie ſo ſchön
die Echtheit des Aeußeren bei den Mannen Gunthers ſo
aus unwahrſcheinlich iſt, daß der tote König Gunther wäh
ſingen hören. Anſtelle des erkrankten Herrn Weber ſang
gooßes Gewicht legt, iſt dieſer Anachronismus der
unäſthe=
end der ganzen Schlußſzene, von ſeinen Mannen un
Herr Richard Breitenfeld vom Opernhauſe in
Frank=
tiſſchen Verſtümmelung nicht recht begreiflich
e
Die
Ab=
beachtet, abſeits auf dem Erdboden liegen bleibe.
Abge=
urt, ein ſtimmbegabter und ſangestüchtiger Sänger, der
chiedsſzene zwiſchen Siegfried und Brünnhilde war ſehr
ſtellt wurden dieſe Verſtöße gegen die Logik und den guten
Gunther mit beſtem Gelingen. Der finſtere, Unheil brü
ſtrmmungsvoll inſzeniert. Die große Gibichungenhalle
Beſchmack aber nicht. Die heutige Regie, die ja von dieſer
tende Hagen war wieder durch Herrn Stephani geſang
Beanſtandungen nichts gewußt hat, ließ nun Siegfried
mit dem Ausblick auf den Rhein im 1. Akte war von
lich und darſtelleriſch in beſter Weiſe vertreten. Die kleine
chöner Wirkung, auch die dahinter liegenden Berge
mach=
um erſten Male wirklich in Gunthers Geſtalt erſcheinen
Partie des Alberich ſang Herr Schützendorf mit vie
ten einen natürlichen Eindruck, bis auf den einen vorla
ind den König Gunther ſofort nach dem Zweikampf mi
em Temperament, die der Gutrune Frl. Geyersbach
gernden Berg, deſſen Farbenwirkung man ſich wohl an
Hagen von ſeinen Mannen aus der Halle ſchaffen. Es
mit ſchöner Stimme. Das Rheintöchter=Trio der Damen
ders gedacht hat und die wohl nicht genügend geprüft
dies eigentlich ſelbſtverſtändliche Dinge
ſind
Kallenſee, Jacobs und Jüttner war klangſchön
norden iſt. Die unerklärlich blaue Farbe könnte vermuter
Die muſikaliſche Leitung der Aufführung unterſtand
abgeſtimmt. Ein beſonderes Lob gebührt noch dem Chot
la ſſen, daß der Berg mit Enzianen beſtanden iſt.
Viel=
wieder Herrn Generalmuſikdirektor Bruno Walter
der durch ihre Erſcheinungen Furcht und Schrecken
erregen=
leäicht hat man ſich den Berg ferner liegend oder in ande
München, der das Orcheſter zu neuen Siegen führte und
den Mannen Gunthers im 2. Akte. Der hyperrealiſtiſche
neue Werte ſchuf. Wie am erſten Abend zeichnete ſich ſeine
r Beleuchtung gedacht. Die grobe Maltechnik verträgt
Charakter dieſes Chors iſt nie vorher zu ſo unverfälſchtem
Leitung durch die feine Unterſcheidung und Bewertun
keine volle Beleuchtung, ebenſowenig wie die
zebrageſtreif=
kraftvollem Ausdruck gelangt
der geſanglichen und der inſtrumentalen Pointen und
und
temn Hügel am Rhein in der Szene des 2. Aufzugs. Sehr
Die Sänger und der Dirigent wurden nach jedem Akte
Höhepunkte aus, und ſo war es den Sängern wie dem
zweckentſprechend und effektvoll war die Halle des 2. Auf
mehrmals hervorgerufen. Zum Schluſſe erſchienen noch
zugs mit der anſteigenden Treppe, beſonders gelungen
Orcheſter ermöglicht, jeweilig die höchſten künſtleriſchen
die Herren Lert, Kempin und Schwerdtfeger
war das Arrangement des Chores der Mannen und die
Wirkungen zu erzielen. Auch in der Erzielung
inſtrumen=
die ſich um die Geſtaltung der neuen Szenenbilder in ſc
taler Steigerungen, die bei dem dramatiſchen Charakter
Schlußſzene mit dem Aufgebot der jugendlichen Scharer
hervorragender Weiſe verdient gemacht haben und ſich
bis=
der Muſik Richard Wagners von größter Bedeutung ſind
der Hochzeitsgäſte. Die Szene der „waldigen Gegend‟
er mit ſtiller Anerkennung begnügen mußten
es 3. Aufzugs hat uns offengeſtanden früher beſſer
ge=
iſt Herr Walter Meiſter, und wie er dieſe erzielt, iſt ſein
Geheimnis
allen. Die Wiederverwendung der Walkürenfelſen und
Nummer 97.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1913.
Seite 4.
und publiziſtiſch bereits mit Erfolg tätig war, hat ſich
kann auf die Unterſtützung der freiwilligen Krankenpflege
Straße. 6. Anſchluß an die Induſtriegleisanlage in der
bereit finden laſſen, die einleitenden Worte zum
Hebbel=
in Krieg und Frieden nicht verzichtet werden; auch de
Weiterſtädter Straße. 7. Unterhaltung der Turngeräte in
Zyklus im Rahmen eines Vortrags des
Volksbildungs=
tändige Rettungsdienſt, den die freiwillige Sanitäts
den ſtädtiſchen Schulen. 8. Erweiterung des Schulgartens
vereins zu ſprechen. Man darf dem Vortrag berechtigtes
Hauptkolonne Darmſtadt unterhält, erfordert ein
zahlrei=
der Peſtalozziſchule. 9. Feſtſetzung des ortsüblichen Tage=
Intereſſe entgegenbringen, da der Vortragende durch
ches, ſachgemäß ausgebildetes Perſonal. Um die Zahl
lohns.
dramaturgiſche Arbeiten auch in unſerer Stadt ſich bereits
hrer Mitglieder durch neue tüchtige Kräfte zu vermehren,
Zur Deutſchlandsreiſe des Prinzen von Wales bring
vorteilhaft bekannt gemacht hat.
veranſtaltet die Kolonne demnächſt, wie aus der bezüg
The Chriſtian Science Monitor in Boſton (Maſſachuſetts
Odenwaldklub. An die Mitglieder des
Oden=
ichen Anzeige in der vorliegenden Nummer unſeres
Blat=
einen Artikel. Das Blatt berichtet über die Aufnahme des
valdklubs ergeht die Aufforderung, ſich recht zahlreic
tes näher zu erſehen iſt, wieder unter ärztlicher Leitung
ngliſchen Thronfolgers in Deutſchland und bezeichnet als
an der von dem Heſſiſchen Landesverband des Deutſchen
einen Ausbildungskurſus, an welchem unbeſcholtene Leute
den Zweck der Reiſe, deutſche Verhältniſſe und die deutſche
Flottenvereins veranſtalteten Geſellſchaftsfahrt zu
be=
iller Berufsklaſſen im Alter von 20 bis 60 Jahren teil
Induſtrie kennen zu lernen, ſowie ſich in der deutſchen
teiligen, die die Teilnehmer vom 10 bis 21. Juni von
ehmen können. Die Darmſtädter Rettungswache hat ſeit
Sprache zu vervollkommnen. Der Prinz werde auf dieſe
Paſſau über Linz, Wien, Semmering, Trieſt, Pola nach
ihrer Errichtung im Jahre 1906 in nicht weniger als 8372
ſteiſe einige Zeit beim Duke of Heſſe Darmſtadt verweiler
Venedig führt. Der bewährte Reiſeführer, Herr Haupt=
Fällen bei Unglücksfällen und Erkrankungen hilfreiche
daß Heſſen Großherzogtum iſt, ſcheint nicht allgemein
be=
nann Vollmar, erteilt bereitwilligſt Auskunft und
Hand geleiſtet und iſt auch in den erſten drei Monaten
kannt zu ſein, wie wir erſt vor kurzem feſtſtellen konnten)
nimmt Anmeldungen entgegen: vormittags
Heinrich=
dieſes Jahres bereits wieder 383 Mal zu Hilfeleiſtungen
Das Blatt bringt zu dieſer Nachricht eine Abbildung von
traße 99, nachmittags Waldſtraße 1. Die
Zweckmäßig=
in Anſpruch genommen worden. Es kann deshalb nur
Schloß Kranichſtein
eit der Reiſevorbereitung, die Reichhaltigkeit der ge=
Vom Großh. Hoftheater. Die heutige Erſtauffüh
dringend erwünſcht ſein, daß ſich recht viele Freiwillige
botenen Genüſſe haben neben dem billigen Preis bei
rung von Wolzogens heiterem Spiel „Eine fürſtliche Maul
n den Dienſt der guten Sache ſtellen und die auch in der
allen Fahrten des Flottenvereins die Bewunderung und
ſchelle”, die im Abonnement der Serie A zufällt, beginn=
Bevölkerung allgemein anerkannten humanen Beſtrebun=
Anerkennung der Fahrtgenoſſen hervorgerufen, und es
um 7 Uhr. Elſa Laura von Wolzogen wird in der Rolle
en der Kolonne nach Möglichkeit fördern helfen
ſt nicht anders zu erwarten, als daß die Reiſeleitung
der Margrete von Schellendorf als Gaſt im Hoftheater er=
Oratorium Huß. Anſtelle der leider durck
als 161
auch diesmal bei ihrer Fahrt gen Süden ihren oft
ſcheinen. Am Sonntag gelangt „Lohengrin”
Krankheit verhinderten Konzertſängerin Fräulein Elſe
Abonnementsvorſtellung, Buchſtabe C 40, zur Aufführung.
bewährten Grundſätzen treu bleibt
Diefenthäler hier hat Fräulein Clara Funke, Konzert=
Herr Wilhelm Fenten vom Hof= und Nationaltheater in
ſängerin aus Frankfurt a. M., die Solopartie für Alt
Für das große Jubiläums=Preisſchießen, das die
Mannheim ſingt als Gaſt den König Heinrich. Sonſt weiſt
gütigſt übernommen. Um Mißverſtändniſſen vorzu=
Priv. Schützengeſellſchaft Darmſtadt aus
das Werk die gewohnte Beſetzung auf. Der Anfang iſt au
beugen, ſei darauf hingewieſen, daß nur eine einmalige
Anlaß der Feier ihres 350jährigen Beſtehens
6 Uhr angeſetzt. Am Montag findet die erſte Wiederholund
Aufführung am Dienstag, den 29. April, im großen
im nächſten Monat veranſtaltet, macht ſich ſowohl in der
des „Oedipus” von Sophokles in der Neubearbeitung von
Saal des Städtiſchen Saalbaus vorgeſehen iſt. In
An=
hieſigen Bürgerſchaft, wie in den Kreiſen der Schützen=
Wilamowitz=Möllendorf als Abonnementsvorſtellung fü
etracht deſſen, daß hier ein außergewöhnlicher Kunſt
geſellſchaften Heſſens und der benachbarten Bundesſtaaten
die Serie D ſtatt. Die Vorſtellung, für welche die kleinen
genuß bevorſteht und vielleicht ſpäter nie mehr
Gelegen=
chon jetzt ein ſehr lebhaftes Intereſſe bemerkbar. Das
Preiſe angeſetzt ſind, beginnt um 8 Uhr. Auf vielfaches
eit ſein wird, dieſes einzigartige und gewaltige Ora
Hauptſchießen beginnt am Sonntag, den 18. Mai; als
Verlangen hat ſich die Hoftheaterleitung entſchloſſen, die
orium Löwes hier kennen zu lernen, ſei zu einem
zahl=
offizielle Schießtage ſind der 18., 19., 22. und
erfolgreiche Luſtſpielneuheit „Die fünf Frankfurter” noch
eichen Beſuch des Konzerts, auch um des guten Zwecks
25. Mai feſtgeſetzt worden. Nach den bisher vorliegenden
einmal bei ermäßigten Volksvorſtellungspreiſen zur Auf
willen, hierdurch nochmals herzlichſt eingeladen.
Dei
Anmeldungen verſpricht die Beteiligung der Schützen vor
ührung anzuſetzen. Dieſe Wiederholung, bei aufgehobe
Kartenverkauf, den die Hofmuſikalien=Handlung Heinrich
nah und fern eine außerordentlich ſtarke zu werden. Auck
nem Abonnement, iſt für Dienstag anberaumt. Mittwoch
Arnold, Wilhelminenſtraße 9, übernommen hat, iſt
be=
ie Zahl der von den befreundeten Schützenvereinen und
wird Maſſenets „Manon” in Szene gehen.
reits ein ſehr reger und wird deshalb gebeten, ſich recht
onſtigen Korporationen und Privatperſonen geſtifteten
Heute beginnt der Vorverkauf für das Extra=
Abonne=
zeitig und nicht erſt an den letzten Tagen mit Karten
Preiſe wächſt mit jedem Tag; eine genaue
Aufſtel=
ment auf den Hebbelzyklus. Die Tageskaſſe des
Hof=
zu verſehen
ung darüber wird ſpäter bekannt gegeben werden. Für
heaters wird zu dieſem Zwecke von 3½ bis 5 Uhr geöffnet
Treue Mieter. Am 1. April dieſes Jahres wohnte
Montag, den 19. Mai, iſt ein Tontaubenſchießen
ein, an den folgenden Tagen bis einſchließlich Mittwoch
Herr Lud. Beſt dreißig Jahre in dem Hauſe
Friedrich=
angeſetzt worden, das allgemeine Aufmerkſamkeit erregen
den 30. April, fortgeſetzt. Für das Zyklus=Abonnement
traße 14 bei dem Herrn Rentner Gg. Walter, ferner
vird
gelten die Abonnementspreiſe, für die Einzelvorſtellungen
vohnt Frau Joh. Nezzer Witwe ſchon über 31 Jahre
* Der Kirchengeſangverein der evangeliſchen
— Am Samstag, den 3. Mai, findet die
kleine Preiſe
ei Herrn Geheimen Juſtizrat Purgold, Hügelſtraße 26.
2. Sonder=Vorſtellung „Der Barbier von Sevilla” ſtatt.
Paulusgemeinde hält am 6. Mai ſeine Hauptver=
Der Darmſtädter Hausbeſitzerverein e. V., Wilhelminen=
Zu dieſer Vorſtellung findet ein Kartenverkauf nicht ſtatt.
ammlung ab. (Näheres ſiehe Anzeige in dem heutigen
ſtraße 19, hat den treuen Mietern eine Ehrung zu teil wer=
Sonntag, den 4. Mai: 165. Abonnements=Vorſtellung, D 42
Blatte.
den laſſen
ſeu einſtudiert: Königskinder. Gewöhnliche Preiſe.
An=
der Wartburgverein und die Jugendvereini=
Darmſtädter Schloßfreiheitslotterie. Bei der geſt
fang 7 Uhr
gung
Stadtgemeinde „Feierabend”
ge=
der
rigen Ziehung der Darmſtädter Schloßfreiheits=
„Autoliebchen”=Abſchiedsabend im Saalbautheater
denken am nächſten Sonntag abend im Feierabend
Geldlotterie fiel der erſte Hauptgewinn im
Heute, Samstag, abend verabſchiedet ſich das vor
Stiftſtraße) ihren diesjährigen Konfirmanden=
Betrage von 20000 Mark auf die Nummer 16065; der
reffliche Operetten=Enſemble mit der populären dreiakti=
Empfangsabend zu veranſtalten, der das Gepräge
zweite Hauptgewinn mit 5000 Mark auf die Nummer
gen Operettenpoſſe Autoliebchen” im
Saalbauthea=
einer Erinnerungsfeier an die Freiheitskämpfe von 1813
75 279, drei Gewinne mit je 1000 Mark auf die Nummern
er, worauf nochmals aufmerkſam gemacht ſei
aben wird.
78 503, 101 206 und 20033.
25 Jahre im Dienſte der Stadt. Am 23. April
Wohltätigkeitsfeſt. Wie bereits mitgeteilt, findet
Akademiſche Volksunterrichtskurſe.
Wie aus den
waren 25 Jahre verfloſſen, daß Herr Stadtgeometer
am nächſten Sonntag in der Turnhalle am Woogsplatz
Martin Vornoff in den ſtädtiſchen Dienſt eingetreten
Lehrplänen, die an Fabriken, Gewerkſchaften,
Ver=
ein großes Wohltätigkeitsfeſt zum Beſten des katholiſchen
eine uſw. verſchickt worden ſind, erſichtlich, werden die
iſt. Aus dieſem Anlaß ging dem Jubilar von dem
Kirchenbaues Beſſungen unter dem Protektorat Ihrer
zu
Anmeldungen
den Kurſen am Montag,
Herrn Oberbürgermeiſter ein herzliches Glückwunſch
Durchlaucht der Fürſtin von Iſenburg=Birſtein
den 28. April, und Dienstag, den 29. April, in der
Mäd=
ſchreiben zu, in dem die der Stadt geleiſteten Dienſte
ſtatt. Verkaufsgegenſtände der verſchiedenſten Art ſind
henarbeitsſchule,
Karlſtraße 16,
entgegengenommen:
ils hervorragend gewürdigt werden. Herr Beigeordneter
dort zu haben. Für vorzügliche Speiſen und Getränke iſt
außerdem am Mittwoch, den 30. April, im Fürſtenſaal nach
Baurat Jaeger beglückwünſchte Herr Vornoff und hob
beſtens geſorgt. Kunſt und Humor, Muſik und Geſang
dem Vortrag des Herrn Dr. Ohr über das Thema: „Die
in ſeiner Anſprache die vortrefflichen Kenntniſſe, die er
verſchönern das Leben auf dem luſtigen „Frühlingsjahr
ilte und die moderne Weltanſchauung
in ſeinem Fach beſitzt, beſonders hervor. Das Perſonal
markt‟ Die Landes= und Nationalkoſtüme der einzelnen
* Hiſtoriſcher Verein. Der Verein für Geſchichte
des ſtädtiſchen Vermeſſungsamtes mit ſeinem Vorſtand,
Gruppen werden ein künſtleriſch farbenprächtiges Bild
und Altertumskunde zu Frankfurt a. M. trifft am
Herrn Vermeſſungsinſpektor Fleckenſtein an der
ieten. Die beliebten Blumen= und Kinderreigen, ſowie
Sonntag vormittag zu einem Beſuche unſerer Stadt ein
Spitze, beglückwünſchte ebenfalls ihren Kollegen und
National= und Bauerntänze fehlen auch diesmal nicht.
Die Mitglieder des Hiſtoriſchen Vereins ſind eingeladen,
Mitarbeiter. Welches Anſehen, Achtung und Verehrung
Die Studenten haben altdeutſche Schenken und Juxrbuden
ſich an dem Gang durch die Stadt, dem Beſuche des
der Jubilar genießt, geht aus den Worten, die de
ufgeſchlagen. Außer „Zeppelins neueſtes Modell” wirk
Schloſſes und des Porzellanmuſeums zu beteiligen. Auch
Vorſtand des Vermeſſungsamts an den Gefeierter
der Baſar noch eine ganze Menge Ueberraſchungen
bie=
bei dem Mittageſſen im Reſtaurant „Zur Oper” und dem
richtete, hervor, indem er ihn als einen pflichttreuen,
ge=
ten, die wir aber im voraus nicht verraten wollen. Da
Hang über die Mathildenhöhe nach Kranichſtein und
wiſſenhaften Beamten bezeichnete, der jederzeit als Vor
nuß jeder ſelbſt kommen und ſelbſt ſehen! Für
Sitzgelegen=
dem Oberwaldhaus ſind ſie willkommen
bild dienen könne.
heit iſt im Saale und auf den Galerien reichlich geſorgt
Wie
bereits bekannt=
Volksbildungsverein.
n. Zur Exploſion in der Mädchenmittelſchule.
Das
Karten ſind auch noch an der Abendkaſſe zu haben.
gegeben wurde, veranſtaltet der Volksbildungsverein
nach jenem ſchweren Unfall ſofort zur Ermittelung der
m Montag, den 28. April, im „Kaiſerſaal” einen Vor
* Das rote Darmſtädter Fahrplanbuch, herausgegeben
Umſtände eingeleitete Strafverfahren iſt jetzt von der
tragsabend, der eine Einleitung zu dem angekündigter
vom Verkehrsverein, iſt in bekannter vorzüglicher Ausſtat=
Staatsanwaltſchaft eingeſtellt worden. Die eigentliche Ur
Hebbel=Zyklus des Großh. Hoftheaters bilden ſoll
ſache, wodurch die zur Sauerſtofferzeugung benutzte Re
tung erſchienen und zum Preiſe von 20 Pfennig in der
torte zerſprang, war nicht nachzuweiſen, und es ergaben
Die Populariſierung Hebbels, deſſen 100. Geburtstag
C. Wittichſchen Hofbuchdruckerei und den bekannten
Verkaufsſtellen zu haben
ſich keine Anhaltspunkte für ein fahrläſſiges Verſchulden
den Anlaß zu der zykliſchen Aufführung ſeiner Werke
vielmehr muß der Unfall als eine Verkettung unglücklicher
Automobilzuſammenſtoß. Geſtern mittag gegen
ibt, iſt eine Aufgabe, der man bislang noch zu wenig
niemanden zur Laſt zu legenden Momente angeſehen
wer=
halb 1 Uhr ereignete ſich abermals ein Automobil=
Beachtung geſchenkt hat. Es iſt daher zu begrüßen, daß
den. Hiermit iſt der Einſtellungsbeſchluß begründet
nfall, der glücklicherweiſe glimpflicher ausfiel, als der
ich die Erkenntnis Bahn bricht, dieſen großen Dichter
Freiwillige vor! Der ſtaatliche Sanitäts=
Ein
Privat=
dem deutſchen Volke immer näher zu bringen, ſei ein
Automobilzuſammenſtoß am Donnerstag,
dienſt unter dem Zeichen des Roten
Kreu=
rutobomil wollte, von der unteren Rheinſtraße kommend,
dankenswertes Werk. Der literariſch=artiſtiſche Sekretär
zes iſt bekanntlich vorzüglich organiſiert. Trotzdem aber
des Hoftheaters, Herr Paul Eisner, der literariſch
n langſamem Tempo in die Luiſenſtraße einbiegen, als
und zum mindeſten höchſt ungalant. Und am
ungalante=
dem die Stadt Brandenburg am Gördenſee ein Gelände
ten von allen Völkern ſind, wie J. M. Merich in einem
ür dieſe Zwecke zur Verfügung geſtellt hatte, hat eine
Feuilleton.
Artikel der „Dame” ausführt, merkwürdigerweiſe ſogar
Verſammlung des Vereins „Deutſches Dorf” in Branden
3. Ein gewiſſenhafter Statiſtiker hat feſtgeſtellt, daß
die Franzoſen, die ſich auf ihre Ritterlichkeit gegen das
burg ſtattgefunden, in der Konſul Heinz Bothner Bericht
während der Feſtaufführungen des „Ring des
Nibe=
rſtattete. Der Vortragende führte die verſchiedenen
weibliche Geſchlecht ſo gern etwas zugute tun. Der
Pro=
lungen” im ganzen 89 Hervorrufe erfolgt ſind
engale behauptet recht grob: „Idioten und Frauen ver
Zauernhaus=Typen, wie ſie in dem Freilichtmuſeum
ent=
was einen Rekord alles im Großherzoglichen Hoftheater
ehen ſollen, in Wort und Bild vor
eihen niemals” und fügt hinzu: „Die Frau lacht, wenn
Durch geſchickte
bisher in dieſer Hinſicht Dageweſenen bedeutet. Nach dem
Anlagen und Baumgruppen getrennt, ſollen die Gehöfte
ie will, und weint, wenn ſie will” Und noch gröber: „Auf
„Rheingold” erfolgten 11 Hervorrufe, in der „Wal
ſich in einer ihrem Charakter möglichſt angepaßten Um
die Treue deines Hundes kannſt du bis zum letzten
Augen=
küre” 29 (und zwar nach dem erſten Akte 9, nach dem
gebung erheben. Die Pläne und Entwürfe für die Anlage
lick rechnen, auf die Treue deiner Frau nur bis zur
näch=
zweiten 8 und nach dem dritten 12). Dieſe Zahl ſank im
ind fertiggeſtellt. Schon jetzt ſind ſechs Bauernhäuſer
ge=
ſten Gelegenheit.” Und ſo iſt es denn auch kein Wunder,
„Siegfried” auf 21 Hervorrufe (nach dem erſten Akt S
tiftet worden, und man hofft, in nächſter Zeit noch eine
wenn dieſe Peſſimiſten erklären: „Der Mann hat zwei
nach dem zweiten 5 und nach dem dritten 8), um in der
gute Tage im Leben: wenn er eine Frau nimmt, und
Anzahl von Gebäuden durch private Zuwendungen zu
Götterdämmerung” wieder auf 28 zu ſteigen
erhalten
wenn er ſie beerdigt‟ Etwas galanter iſt ſchon der Mann
(nach dem erſten Akte 6, nach dem zweiten 7 und nach dem
der Picardie, der ſich wenigſtens zu der Anerkennung auf=
Die Uhr. Vor kurzem iſt in London eine luſtige
dritten 15 (!) Hervorrufe.) Von einem Nachlaſſen der
rafft: „Was ohne Seele ein Leib, iſt ohne Weib ein Haus.
Geſchichte paſſiert, die mit der herrſchenden Mode, auf
Wagnerbegeiſterung wird man danach bei uns wohl noch
ber warnend fügt er hinzu: „Schwiegermutter und
antike Möbel eine hartnäckige Jagd zu veranſtalten, eng
nicht gut reden können.
Schwiegertochter ſind ein Sturm= und Hagelwetter‟ Das
zuſammenhängt. Wie man weiß, führen die jüngeren
* Neue Sterne. In der letzten Zeit ſind wieder ſechs
Heiraten gilt bei allen Völkern mehr oder minder als eine
Advokaten, die noch eifrig auf ihre brieks warten, wie
neue veränderliche Sterne entdeckt worden; zwei von
gefährliche Lotterie. „Wer Schererei in ſeinem Leben
der Arzt auf Patienten, in den ſogenannten inns of eourt
Rambaut auf der bei Oxford gelegenen Radeliffe=Stern
haben will, muß ſich ein Schiff kaufen oder ein Weib
neh=
ein beſchauliches Junggeſellenleben. In der Zwiſchenzeit
warte und vier von d’Eſterre auf dem Tatsfield=Obſerva
men” Noch weniger ritterlich ſind die ſtolzen Spanier:
chmücken viele ihr Heim mit alten Stichen, alten Möbeln
torium. Es handelt ſich, nach den Aſtronomiſchen Nach=
„Wer eine Frau beim Wort und einen Aal beim Schwanz
ind was ſie ſonſt noch ſammeln. Da hatte nun neulich
richten, einmal um zwei lichtſchwache Sterne im „Stier”
nimmt, kann wohl ſagen, daß er nichts hat.” Am meiſten
ein ſolch junger Juriſt auf einer Auktion eine hübſche ſo=
und „Widder” von der elften Größenklaſſe, von denen der
Angſt aber hat der Spanier vor einer klugen Frau: „Eine
genannte Großvateruhr erſtanden, eine jener alten Uhren
erſtere photographiſch und viſuell etwa um eine halbe
Frau, die denkt, nimm nicht für geſchenkt” Auch der
deut=
mit mannshohem Kaſtengehäuſe. Da momentan kein
Helligkeitsſtufe variiert, während der zweite nur
photo=
che Volksmund verrät wenig von der Kultur einer echten
Dienſtmann zu haben war, lud er ſich die Uhr auf ſeine
graphiſch aufgenommen werden konnte und um etwa zwei
Galanterie: „Weibertränen ſind Waſſer auf eines Narren
igenen Schultern und wankte mühſam ſeiner Wohnung
Größenklaſſen variiert. Drei der anderen veränderlicher
Mühle”, behauptet das deutſche Sprichwort; und
beſon=
zu. Als er um eine Ecke bog, rannte er einen alten Herrn
Sterne liegen im „Perſeus”, einer im „Cepheus”
ders böſe wird der deutſche Volksmund, wenn er ſich den
an und ſtieß ihn um; hierauf half er ihm wieder auf die
praktiſchen Dingen zuwendet und die Verſchwendungs
B. B. Ein Bismarckturm als trigonometriſcher Punkt
Beine, indem er ſich heftig entſchuldigte. Der alte Herr
ucht der Frauen geißelt: „Die Frau kann mehr in der
Die Einrichtung einer trigonometriſchen Station auf de
warf ihm einen wütenden Blick zu und ſagte ärgerlich, als
Schürze forttragen, als der Mann einfährt mit dem Lei=
Hohen Eule bei Schweidnitz iſt auf Veranlaſſung der Lan
er davonhinkte: „Warum tragen Sie aber auch keine
erwagen” Wieviel galanter und ritterlicher iſt dagegen
Taſchenuhr!
desverteidigung von der Regierung beſchloſſen worden.
der Orientale. Der Perſer lächelt nur zu den ungalanten
Es verdient nun als Kurioſum vermerkt zu werden, daß
Galante und ungalante Sprichwörter. Die
euro=
europäiſchen Sprichwörtern und philoſophiert gelaſſen:
als Dreieckspunkt die Spitze des dort befindlichen
Bis=
päiſchen Männer blicken gern auf die orientaliſchen Völke=
Die Männer werfen den Frauen Mängel an Verſtand
marcksturms auserſehen iſt. Die Eiſenkonſtruktion ſoll in
erab, denen oft nachgeſagt wird, daß ſie ihre Frauer
or — und wenn eine klug iſt, geht’s ihnen wider den
eſchmackvoller Ausführung auf zwei Granitſäulen
ange=
entweder als einen willenloſen Luxusgegenſtand oder als
Strich”. Und der Araber möchte ohne Frau überhaupt
bracht werden, und zwar derart, daß der Geſamteindruck
in Arbeitstier anſehen und nichts von der Ritterlichkeit
nicht leben. „Wenn im Hauſe kein Weib iſt, muß man
des ſchönen Turmes keine Einbuße erleidet. Es dürfte die:
der europäiſchen Männerwelt ahnen. Wenn das Sprich
aus Holz eins machen” erklärt er ſehr kategoriſch, denn
der unſtreitig intereſſanteſte trigonometriſche Punkt in
wvort wirklich die Meinung des Volkes widergibt, dann
nach ſeiner Anſchauung iſt „eine gute Frau eine goldene
Deutſchland ſein.
ind die Orientalen viel galantere und ritterlichere Män
Krone”. Freilich, ſie muß auch gut ſein, denn „ſchön
Das deutſche Dorf bei Brandenburg. Der Gedanke,
ner als die Kavaliere Europas. Denn faſt alle Sprich=
Frauen ſind nur eine Woche gut, gute Frauen aber ihl
ein alle Gaue Deutſchlands umfaſſendes Freilichtmuſeun
wörter der europäiſchen Kulturvölker, die ſich mit dem
Lebenlang ſchön‟ Deshalb: „Wer eine gute Frau hat,
mit den markanteſten deutſchen Bauernhäuſern ins Leben
Weſen der Frau beſchäftigen, ſind für die Frauenwelt
altert nie — und wenn es möglich wäre, lebte er ewig.
zu rufen, ſoll nunmehr ſeine Verwirklichung finden.
Nach=
wenig ſchmeichelhaft, ja meiſt geradezu frauenfeindlich
Nummer 97.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1913.
Seite 5.
aus dieſer Straße ein leeres Kohlenfuhrwerk
entgegen=
der Gäſte hat der Beſitzer des Hotels „Odenwald” über
Literatur, zu der Mühlhölzl ſelbſt mit zwei Salonſtücken
kam. Die beiden Wagen fuhren gegeneinan
nommen
Beiträge geliefert hat, während er mit zwei
entſprechen=
der, wobei die Inſaſſin des Autos, von der Deichſel ge
Lorſch, 25. April. Hier wurde ein dreijähriges Kind
den Kompoſitionen von Mertz für Gitarre Abwechslung
troffen, aus dem Wagen herausgeſchleudert wurde. Sonſt
von einem Wagen überfahren und getötet. Es
in das Programm brachte und die ſichere Beherrſchung.
wurde niemand verletzt. Die Verletzungen der Dame ſchei
ſaß in einem Kinderwagen, der von dem Fuhrwerke ange
auch dieſes Inſtruments in erfreulicher Weiſe kundgab.
nen nicht gefährlicher Natur zu ſein, denn ſie konnte das
ahren wurde. Dabei wurde das Kind herausgeſchleudert.
das auswärts über Herrn Mühlhölzl gefällte günſtige
Automobil wieder beſteigen. Das Automobil erlitt ge
Mainz, 25. April. Zum dritten Mal beſchäftigte ge=
Urteil hat derſelbe bei ſeinem hieſigen Auftreten vollau
ringe Beſchädigungen, das Kohlenfuhrwerk wurde
über=
beſtätigt
ſtern das Gericht die Verhandlung gegen die 70
jährig=
haupt nicht beſchädigt.
Witwe des Althändlers Ludwig Moſes in Bingen we
Das Konzert findet am Montag, den 5. Mai d. J.,
s. Zuſamenſtoß mit der Dampfſtraßenbahn. Geſtern
en Hehlerei. Der Buchbinder Karl Raab aus Kreuz
abends 8¼ Uhr, im Fürſtenſaale ſtatt. Intereſſenten ſeien
mittag gegen halb 3 Uhr ſtieß an der Ecke der Hermann
nach hatte im Laufe der Jahre 1910 und 1911 mehrere Bil
hierauf ſchon jetzt aufmerkſam gemacht.
und Heidelbergerſtraße ein Krümperfuhrwerk vom
erdiebſtähle in Kirchen ausgeführt; ſo ſtahl er auch im
eldartillerie=Regiment Nr. 61 mit dem von Eberſtadt
Purizelliſchen Blindenheim in Bingen ein
kommenden Zuge der Dampfſtraßenbahn
aus Elfenbein geſchnitztes Heiligenbild, das einen Wer:
3 U=
Reich und Ausland.
ammen. Der Wagen kam die ſteile Hermannſtraße
von 400 Mark haben ſoll. Er verkaufte das Bild an die
Aus der Reichshauptſtadt, 24. April. Das
Hoch=
herunter und dem Führer des Wagens gelang es wohl
Angeklagte für 2 Mark. Als die Moſes anderen Tages
zeitsgeſchenk der Stadt Gmunden für
deshalb nicht, die Pferde rechtzeitig zum Stehen zu
brin=
örte, daß das Bild geſtohlen ſei und von der Polizei ge=
Prinzeſſin Viktoria Luiſe und Prinz Ernſt
gen. Die Lokomotive der Dampfbahn erfaßte das
ſucht werde, trug ſie es abends in die Anlage und legte
Auguſt wird in einem auf Pergamentblättern gemalten
Hinterteil des Wagens und warf es zur Seite.
es dort nieder. Anderen Tages wurde das Bild gefunden
koſtbaren Miniaturwerk aus der Hand des Profeſſors
Der Führer flog in weitem Bogen auf die Straße; glück
und der Polizei abgeliefert. Raab wurde kurze Zei
Adolph Johannes Fiſcher beſtehen. Die Stadt Gmunden
licherweiſe hat er bei dem gefährlichen Sturz keine
ſchwe=
darauf verhaftet; er gab als Abnehmerin verſchiedener ge
geht durch dieſe Idee auf die Art der wundervollen
reren Verletzungen davongetragen. An der Lokomotive
tohlener Sachen die Moſes an. Bei ihrer Vernehmung
Königsgeſchenke des 15. und 16. Jahrhunderts zurück, wie
gab die Moſes zu, verſchiedene Gegenſtände, darunter
wurde eine Laterne zertrümmert.
* in den Werkſtätten Fouquets, Bourdichons, Heren=
Schmuckſachen und auch das Bild, gekauft zu haben. Vor
bouts uſw. entſtanden, und die heute einen enormen Wert
em Werte des Bildes habe ſie keine Ahnung gehabt. Um
* Kinotheater. Ein erſtklaſſiges Programm bringt ab
repräſentieren. Der Bucheinband für das Miniaturwerk
rlicht mit der Polizei in Berührung zu kommen, habe ſie
heute das Reſidenztheater am Weißen Turm zur
wird in Gmunden hergeſtellt und ein Meiſterwerk Gmun
das Bild in der Anlage niedergelegt. Sie wurde weger
Vorführung. Der Hauptſchlager, Leah, die Verſtoßene
ener Kunſtgewerbes ſein.
— Graf Häſeler begeht
Hehlerei zu 1 Woche Gefängnis verurteilt. Die
Ange=
ehnt ſich voll und ganz an das von Hermann Moſenthal
morgen die Feier ſeines vor 60 Jahren erfolgten
Ein=
klagte legte Reviſion ein und das Reichsgericht hob das
verfertigte Volksſchauſpiel „Deborah” an. Es iſt ein ganz
tritts in die Armee. — Das
Oberverwaltungs=
rteil auf. Die Strafkammer kam in der zweiten Ver
neues Sujet auf dem Gebiet der Kinematographie.
In
gericht hat die in Schöneberg erfolgte Wahl des Staats
handlung zu demſelben Urteil. Die Moſes legte wieder
Spiel, Handlung und Ausſtattung hervorragend, in der
ſekretärs a. D. Dernburg, der in Grunewald wohnt,
teviſion ein und das Reichsgericht verwies die Sache
Hauptrolle Amerikas berühmte Schauſpielerin Vivian
in die Zweckverbandsverſammlung für ungültig erklärt
abermals an die zweite Strafkammer zurück. In der heu=
Prescott. Von den anderen Nummern des Programms
Höchſt a. M., 25. April. Die Farbwerke vorm.
tigen Verhandlung war ein Sachverſtändiger geladen, der
ei noch die Schattenſpielaufnahme „Der Totengräber vom
Meiſter, Lucius u. Brüning in Höchſt a. M. haben
über den Wert des Bildes ausſagen ſollte. Er bekundete
Feldberg” erwähnt. Die von erſter Künſtlerhand
gezeich=
aus Anlaß ihres 50jährigen Beſtehens außer vielen
Be=
daß das Bild im Jahre 1809 von einem Erbacher Künſtler
neten Figuren, die von dem Regiſſeur des Freiburger
rägen, die zur Wohlfahrt ihrer Beamten und Arbeiter
ver=
ingefertigt worden ſei und einen Wert von 160 Mark habe.
Stadttheaters, Dr. Eckert, für den Film aufgeſtellt und
be=
wendet werden ſollen, auch einen Betrag von 1 Million
Die Bilder würden heute in der Fabrik für 78 Mark
her=
wegt wurden, ergeben neben den packendſten Stimmungen
Mark geſtiftet, aus deren Zinſen die Penſionen der
eſtellt. Nach längerer Verhandlung hielt das Gericht die
auch zahlreiche humoriſtiſche Stellen. (Siehe Anzeige.) —
Kaiſer Wilhelm= und Auguſta=Stiftung verbeſſert
Angeklagte der Hehlerei für ſchuldig und verurteilte ſie
Olympiatheater=
Völlig abweichend von dem
werden ſollen. Die ſämtlichen Penſionen dieſer Stiftung
vieder zu 1 Woche Gefängnis. Es ſoll nun aber=
Sujet der dramatiſchen Liebesgeſchichte, bietet die
Hand=
erfahren hierdurch eine Erhöhung von 20 Prozent, die den
mals Reviſion gegen das Urteil beim Reichsgericht
ein=
ung des ſchwarzen Diamanten einen Lebensausſchnitt aus
betreffenden Empfängern vom 1. Mai dieſes Jahres ab
dem wechſelvollen Geſchick Vobodys. Wer iſt Vobody?
elegt werden. — Mit vollem Gehaltpenſioniert
gezahlt reſpektive vom 1. Januar dieſes Jahres nachgezahlt
Eine Lebenskünſtlerin, die es ſich zur Aufgabe machte, das
vurde der Gendarmeriewachtmeiſter Riegel, der vor
werden
Leben in ſeinen tiefſten Falten zu erforſchen und die
Wahr=
längerer Zeit von dem Zigeuner Ebender bei der Verhaf=
Kaſſel, 25. April. Vor der hieſigen Strafkammer
be=
heit ſtets in das rechte Licht zu rücken. Als Detektivin er
ung in der Gemarkung Hechtsheim durch einen Schuß ir
gann heute ein Prozeß gegen den Mechaniker Köhler
forſchte ſie die Welt, mit ihm die dunklen Vorgänge des
en Leib derart verletzt wurde, daß er dienſtuntauglich
aus Kaſſel wegen Verrats milieäriſcher
Ge=
nenſchlichen Geſchickes. „Der Mutter Augen” iſt eine
er=
wurde.
-
Zur Leitung von
Jugendwande=
eimniſſe. Die Verhandlung wurde unter Ausſchluß
reifende Tragödie eines Kindes. Das Drama „Bobbys
ungen haben ſich auf eine Anfrage der hieſigen Grupp
der Oeffentlichkeit geführt. Es ſind mehrere militäriſche
Vater” herausgegriffen aus dem Leben eines Verbrechers,
des Jungdeutſchlandbundes etwa 30 Offiziere der
eugen und Sachverſtändige geladen. Köhler wird be
Witz. Humor und Natur ergänzen das Programm. (Siehe
ie
ſigen Garniſon bereit erklärt
chuldigt, optiſche Inſtrumente, die von einer Kaſſeler
Anzeige.) — Das 1. Darmſtädter Kino bringt ab
Mainz=Kaſtel, 25. April. Ein ſchon eine Reihe von
Firma für die Armee geliefert werden, einer fremden
Samstag den Senſationsſchlager „Der ſchwarze
Jahren bei der hieſigen Ortskrankenkaſſe tätiger Beamter
Nacht ausgeliefert zu haben.
ierot” oder „Verrechnet” großes
Schlachtenge=
iſt ſeit ein paar Tagen verſchwunden. Der Mann
Kaſſel, 25. April. Ueber den Verbleib des am
Sonn=
mälde aus dem modernen Truſtkriege. „Der Brief der
ſt ſchon ſeit acht Wochen krank und entfernte ſich aus
ſei=
ag vormittag aufgeſtiegenen und ſeitdem verſchwun=
Gattin” iſt ein zu Herzen gehendes, äußerſt fein gehaltenes
ner Wohnung mit dem Bemerken, er wolle ſpazieren gehen.
enen Ballons „Ilſe” und ſeines Führers, des
Drama. „Wie man den Hof macht” und die „Unbezähm
Alles Suchen nach ihm blieb bis jetzt erfolglos, die Kaſſe
Kaufmanns Franz Weyland, iſt noch immer nichts
be=
bare Frau” bilden den humoriſtiſchen Teil. „Die
roman=
befand ſich bei ſeinem Weggang in Ordnung
kannt. Die von dem kurheſſiſchen Verein für
Luftſchiff=
tiſchſten Waſſerfälle‟, „Die künſtliche Züchtung der Forel=
Worms, 25. April. Im Rheine nächſt dem mittleren
ahrt auf die Auffindung des Ballons und des Führers
en, den wiſſenſchaftlichen, und „Chiny ki long”, der Wo=
Buſch wurde geſtern nachmittag die Leiche einer etwe
usgeſetzte Belohnung iſt von der Familie des Vermißten
den unterhaltenden Teil des Programms.
22 Jahre alten Mannsperſon von unterſetzter Geſtalt mit
auf tauſend Mark erhöht worden.
Das American Bio zeigt den hervorragenden Film
blondem Kopfhaar, dunkelbraunen Augen geländet.
München, 24. April. Bei dem Ordensfeſt des
„Schranken der Leidenſchaft” Zaza, ein
her=
lm rechten Unterarm ſind die Buchſtaben P. Z. und auf
vorragend ſchön kolorierter Film, bildet den dramatiſchen
Hausritterordens vom Heiligen Georg hatte der
er rechten Hand ein Anker tätowiert. Die Kleidung be=
Teil. „Fritzchen iſt klein, aber um ſo ſchlauer”,
„Little
Prinz=Regent als Ordensgroßmeiſterſtellvertreter
eht in dunkelgrauen Hoſen, ſchwarzer geſtrickter Weſten=
Hans in den Tropen” den humoriſtiſchen, „Der Beſuch
einen Unfall, der leicht ſchlimme Folgen hätte
jacke, ſchwarzen Strümpfen, ſchwarzen Plüſchpantoffeln
einer Staatsdruckerei” „Büffeljagd in Cochinchina” den
aben können und in den feierlichen
Zug der
und Normalhemd. Die Beſchreibung paßt auf einen
belehrenden Teil. Der Wochenbericht wird durch „Aguti, der
Ordensritter zur alten Hoſkapelle Beſtürzung brachte
Matroſen Peter Zell, geboren 1891 zu Aulhauſen,
Soldhaſe”, den unterhaltenden Teil des reichhaltigen Pro
Als der
Regen=
in weißem Atlasgewand,
in
der am 31. v M. in Mannheim von dem Boot „Matthias
gramms bilden. — Union=Theater. Wie aus dem
Kniehoſen und Schnallenſchuhen und blauſamtenem,
Stinnes VI‟
in den Rhein gefallen und ertrunken iſt
Anzeigeteil erſichtlich, beginnen heute die Vorführunger
von Pagen getragenen Ordensmantel die Treppe zum
Nierſtein, 24. April. Als geſtern mittag eine
Wander=
des Rieſenſilms .Quo vadis?” im Union=Theater
Brunnenhof hinabſchritt, ſah man ihn plötzlich ſchwanken
truppe mit mehreren Bären durch die Ortsſtraßen
Rheinſtraße 6). Die Herſtellung dieſes Meiſterwerks der
Er glitt jäh und rücklings die Treppe hinab, und der Hut
og, verſuchte ein 55jähriger Winzer in angetrunkenen
Kinokunſt, das bis zur Stunde noch von keinem anderer
log ihm vom Kopfe. Allein die dem Regenten zur Seite
Zuſtande mit einem der Bären zu ringen. Das
rreicht wurde, nahm einen Zeitraum von über zwei
chreitenden Generale, Generaladjutant von Walther und
Tier faßte aber den Spaß falſch auf, erfaßte den Mann
Jahren in Anſpruch und verſchlang die Mitwirkung erſter
Generalkapitän Graf Bothmer, fingen den Regenten auf,
mit den Vordertatzen und warf ihn mit ſolcher Gewalt
chauſpieleriſcher Kräfte neben der Geſtellung von über 20
er einen Abſatz verloren hatte und dadurch zu Fall
ge=
uf den Boden, daß er einen ſchweren Beinbruch erlitt
Löwen Rieſenſummen im wahren Sinne des Wortes.
ommen war. Der Regent war ſehr ungehalten über die
Auch im Geſicht und an den Armen wurde er bös zuge=
* Konzerte. Ludwigshöhe. Morgen, Sonntag
Urſache des Unfalls, Allein es blieb nichts anderes übrig
ichtet.
nachmittags 4 Uhr, ſowie Donnerstag, den 1. Mai (Him
als jetzt auch am anderen Schuh den Abſatz zu entfernen,
Bad Nauheim, 25. April. Geſtern nachmittag ſtatteten
nelfahrt), morgens 5 Uhr, und nachmittags 4 Uhr
damit wenigſtens der Regent ein Paar gleiche Schuhe
die Kaiſerin und Prinzeſſin Viktoria Luiſe
onzertiert die Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61
hatte, in denen er den Kirchgang fortſetzen konnte.
unſerem Badeort einen längeren Beſuch ab. Nach einem
unter Leitung des Obermuſikmeiſters Herrn M. Weber.
München, 25. April. Die in den Hallen II und III
Beſuch bei Geh. Medizinalrat Profeſſor Dr. Groede
In allen Programmen wird dem Geſchmacke des Publi
des Ausſtellungsparks auf der Thereſienhöhe ſtattfindende
machten die Herrſchaften in Begleitung des Geheimerates
kums Rechnung getragen und wirklich gern gehörte Muſik=
Ausſtellung „Büro und Geſchäftshaus” wird
einen ausgedehnten Rundgang durch unſer Bad. Die
tücke zur Aufführung gebracht werden. (Siehe Anzeige.
am Donnerstag, den 12. Juli 1913 eröffnet werden. Die
Begrüßung der Kaiſerin und der Prinzeſſin durch die
Reſtaurant Rummelbräu. Morgen, Sonntaa
Dauer der Ausſtellung iſt auf einen Monat feſtgeſetzt. Im
Kurgäſte und Einwohner war ſehr herzlich. Dankbar er
abends 8 Uhr, konzertiert die Kapelle des Großh. Heſſ.
Rahmen der Veranſtaltung ſollen mehrere Kongreſſe, dar
annte die Kaiſerin gegenüber Profeſſor Groedel, der ſie
Urt.=Reats. Nr. 61 unter Obermuſikmeiſter Webers
Lei=
unter ſolche des Bayeriſchen Verbandes Kaufmänniſcher
im vorigen Jahre behandelt hatte, die Wirkung ihrer Bad
ung. Das Programm ſieht zum größten Teil moderne
ereine und des Deutſchen Regiſtratoren=Verbandes,
Nauheimer Kur an und verſicherte, daß ſie ſich ſehr woh
und gern gehörte Muſik vor. Mehrfachen Wünſchen
ent=
ſtattfinden.
Als Beweis führte ſie die Tatſache an, daß ſie
ſprechend, wird der Violiniſt Herr Koch das Davidſche
ühle.
Magdeburg, 24. April. Heute mittag wurde von der
Konzert (Der kleine Tambour) nochmals zur Aufführung
geſtern mit dem Kaiſer einen zweiſtündigen Spazierritt
Königsbrücke auf den Schleppdampfer „
Magde=
bringen. (Siehe Anzeige.)
gemacht habe.
burg” eine Sprengkapſel geworfen. Der Täter
Bad Nauheim, 25. April. Die Frau eines
Bade=
wollte den Sprengkörper durch den Schlotanſatz in den
dieners wurde geſtern plötzlich irrſinnig. Sie legte
—
Weiterſtadt, 25. April. Der Landwirt Adam
Feuerraum werfen und dadurch eine Exploſion
hervor=
in ihrer Wohnung Feuer an, ergriff dann ein Meſſe:
Heß IX. und ſeine Ehefrau Katharina, geb. Mainhard,
rufen; er verfehlte aber das Ziel. Die Kapſel wurde von
und begab ſich einen Stock tiefer in die Wohnung eines
eierten das Feſt der Silbernen Hochzeit
der Bemannung in einen Waſſereimer geworfen und da=
Ehepaares Reuling. Sie brachte dem Mechaniker Reuling
durch eine Exploſion verhütet. Vier ausſtändige Heizer
Offenbach, 25. April. Im großen Biergrund wurde
o ſchwere Verletzungen bei, daß er bald darauf ſtarb.
wurden verhaftet, darunter der Täter, in deſſen Wohnung
35jährige Dachdecker Karl Willmann aus Erbach
der
Die Frau des Reuling erhielt gleichfalls mehrere Stiche.
veitere Sprengkapſeln gefunden wurden. Die Ladung
im Odenwald verhaftet, in dem man den Meſſer
Dann nahm die Geiſtesgeſtörte eine Droſchke und fuhr
der Kapſel war ſo ſtark, daß ſie zweifellos den
Unter=
echer gefunden zu haben glaubt, der vor einigen Tagen
ach einer Villa in der Frankfurter Straße, wo ein Bau
gang des Dampfers herbeigeführt hätte, wenn ſie explodier:
die Schneiderin Elſe Fink aus der Auſtraße überfiel.
echniker namens Wieſener wohnte. Sie drang dort in
wäre.
In der geſtrigen Sitzung des Ausſchuſſes zur Verſorgung
die Küche, ſtürzte ſich auf die Köchin und brachte ihr meh=
Leipzig, 24. April. Vor dem vereinigten zweiten und
der Bevölkerung mit Fiſch= und Fleiſchnahrung wurde der
rere Stiche im Geſicht und in den Arm bei. Die auf das
dritten Strafſenat des Reichsgerichts begann heute
Schweinemetzgerinnung durch den anweſenden Vertreter
Hilfegeſchrei der Köchin herbeigeeilte Frau Wieſener
vormittag der Spionageprozeß gegen den früheren,
aufgegeben, ſpäteſtens bis zum Montag, 28. April, eine
wurde gleichfalls verletzt. Der Kutſcher, der vor dem
wiederholt vorbeſtraften Handlungsgehilfen Eduard
Erklärung abzugeben, ob ein Preisabſchlag für
Hauſe hielt, hörte die Hilferufe und warf ſich der Raſen=
Kohler aus Breslau und deſſen Ehefrau. Die Anklage
Fleiſch und Wurſtwaren ſofort eintritt oder nicht, da
den entgegen. Sie wurde verhaftet.
lautet gegen Kohler auf vollendeten Verrat militäriſcher
ſonſt der Ausſchuß den Bezug und Verkauf von Schweine=
Geheimniſſe und gegen die Frau auf Beihilfe. Als
Zeu=
eiſch durch die Stadt fortzuſetzen wünſcht. — Aus
Lie=
gen und Sachverſtändige ſind ſechzehn Perſonen erſchie=
Kunſtnotizen.
veskummer brachte ſich heute morgen der 21jährige
nen, darunter ein Feſtungsbauoberleutnant und ein Major.
Leißbinder Johann Real im Beiſein ſeiner Geliebten
eber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach
Nach der Vernehmung des Angeklagten fiel die Frau in
tehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vör.
in der Nähe der Roſenhöhe zwei Schüſſe in die
Ohnmacht. Die Oeffentlichkeit wurde noch vor der Ver=
Bruſt und einen in den Kopf bei. Er wurde in
* Der Darmſtädter Zitherklub hat einer
leſung des Eröffnungsbeſchluſſes für die ganze Dauer der
ſchwer verletztem Zuſtande in das Krankenhaus gebracht
hervorragender Vertreter auf dem Gebiete der Zither=
Verhandlung ausgeſchloſſen. Das Urteil wurde in
Klein=Steinheim, 25. April. Vorgeſtern nachmittag
muſik, Herrn Zither= und Gitarrevirtuoſen Fritz
Mühl=
päter Abendſtunde gefällt. Der Angeklagte Kohler wird
logierte ſich ein angeblicher Zigarrenreiſender Diez bei
Di
hölzl aus München, für ein Konzert verpflichtet.
vegen Verrats militäriſcher Geheimniſſe und Anrechnung
dem Gaſtwirt Bahrt ein und zog ſich, um zu ruhen, eine
Münchener Neueſten Nachrichten ſchrieben am 19.
Mär=
einer noch nicht verbüßten Gefängnisſtrafe von 3 Monater
Stunde zurück. Als derſelbe nach dieſer Zeit nicht erſchien
ds. Js. über den Künſtler: Um ſeinen Mitgliedern und
wegen Urkundenfälſchung, die er im Januar 1913 in
Bres=
ſchöpfte der Wirt Verdacht. Das Zimmer des Gaſtes war
Freunden die Bekanntſchaft eines äußerſt begabten und
au erhielt, zu 7 Jahren und einem Monat Zuchthaus,
leer, dagegen ergab die angeſtellte Unterſuchung, daß der
hatte der
tüchtigen Zitherſpielers zu vermitteln
10 Jahren Ehrverluſt und Stellung unter Polizeiaufſicht
Gauner unter Mitnahme
verſchiedenet
„Thauerſche Zitherverein” am Samstag einen eigenen
und ſeine Ehefrau wegen Beihilfe zur Spionage zu 9 Mo=
Gegenſtände, meiſtens Goldwaren, im Werte
Abend für Fritz Mühlhölzl arrangiert, einen jungen
Mün=
naten Gefängnis verurteilt
von etwa 150 Mark, die ſich in einer Kommode befanden
chener, der als einer der beſten Vertreter der heranwach=
Toulon, 25. April. Der ausgediente Obermaat
Ver=
verſchwunden war. Die ſofortige Unterſuchung
ſenden Generation auf dem Gebiete der Zither gelten
dier, der wegen des Einbruchsdiebſtahls auf dem
blieb ohne Erfolg.
darf. Letztere bedarf, um nicht ganz in den Hintergrund
Torpedobootszerſtörer Lansquenſt” und wegen der Er
3
gedrängt zu werden, leiſtungsfähiger Streiter für ihre
Lindenfels, 24. April. Die
Wiederherſtel=
nordung des Wachtpoſtens verhaftet wurde, leugnete vor
Sache und Herr Mühlhölzl hat ſeine Sendung nach dieſer
llungsarbeiten auf der Burg, die durch die
dem Polizeikommiſſar in entſchiedener Weiſe das ihm zur
ichtung im beſten Sinne erfüllt. Er verfügt über eine
ſachgrabungen verurſacht wurden, werden beſchleunigt,
Laſt gelegte Verbrechen. Die Marinebehörde hat nach noch
auber ausgearbeitete Technik, treffliches Anſchlags= und
da am 5. Mai, gelegentlich der Einweihung der
Wachen=
naliger genauer Unterſuchung feſtgeſtellt, daß von den in
Briffsvermögen und trägt in recht ſchlichter,
ungekünſtel=
lburg bei Weinheim, etwa 800—900 Studenten unſerem
dem Schreibtiſch des Schiffskommandanten enthaltenen
ter Weiſe vor. Seine zitheriſtiſche Fertigkeit bewies er in
Städtchen einen Beſuch abſtatten. Im Burghofe wird
Papieren nichts verſchwunden iſt.
verſchiedenen Stücken der zu Gebote ſtehenden beſſeren
das gemeinſame Frühſtück eingenommen. Die Bewirtung
Nummer 97.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1913.
Seite 6.
Getreidepreiſe könne die Landwirtſchaft niemals verzichten
Verhandlungen, die die Feſtlegung von Mindeſtſätzen oder
Moskau, 24. April. Bei der Entgleiſung des
Wir Bauern haben unſer Beſitztum von den Vätern ererbt,
auch das Verbot der Alkoholeinfuhr in die Kolonien
be=
ſibiriſchen Expreßzuges wurden die Lokomo=
Wir haben die Pflicht, es zu wahren und unſeren
Kin=
zwecken. Es werde gegenwärtig verſucht, Frankreich für
tive, der Speiſewagen und drei Perſonenwagen um
dern zu überlaſſen. Damit erfüllen wir eine
vaterlän=
das Abkommen zu gewinnen
geworfen. Der Unfall ereilte die Paſſagiere im Schlai
diſche Pflicht; denn mit dem Bauernſtand ſteht und fällt
Es folgt die
Dank der Feſtigkeit der Waggons erlitten die Reiſende:
die Nation. — Abg. Fegter (Fortſchr. Volkspt.): Di
nur leichte Verletzungen.
zweite Leſung eines Nachtragsetats für die Schutzgebiete
Intereſſen der Landwirtſchaft liegen auf ganz anderen
Ge=
bieten. — Abg. Graf v. Kanitz (konſ.): Die heutige De=
Es ſoll durch die Vorlage die Möglichkeit geſchaffen
batte hat wiederum bewieſen, daß der nationalen Arbeit
werden, die für die Schutzgebiete erforderlichen Kredit=
Der Nieder=Modauer Bank=
Abg
ein angemeſſener Schutz zuteil werden muß
je nach Lage des Geldmarktes entweder durch Begebung
Krömer (Fortſchr. Volkspt.): Der Abg. Heſtermann hat
von Schutzgebietsanleihen oder durch die Gewährung von
krach vor der Strafkammer.
unſere Unterhaltung aus dem Zuſammenhang geriſſen. Ich
Reichsdarlehen, zu verwirklichen. — Abg. Noske (Soz.)
habe geſagt, daß ich und meine Partei momentan nicht die
Seltſam iſt es, daß die bürgerlichen Parteien hier ſchwei=
Siebzehnter Verhandlungstag
Aufhebung der Getreidezölle verlangen, ſondern wir ſind
gen, da es ſich doch um nicht weniger als 10 Millionen
chon zufrieden, wenn vorläufig die Zölle auf Futtermittel
g. In der geſtrigen Verhandlung wurde zunächſt au
Mark handelt, die der Landwirtſchaftsbank überwieſen
ufgehoben werden. Es iſt nicht üblich, daß man private
die Vernehmung des Zeugen Röhrig einſtimmig
ver=
werden ſollen. Es wird in Zukunft die Gefahr beſtehen
Geſpräche parlamentariſch verwertet. (Zurufe:
Unanſtän=
zichtet. — Der nächſte Zeuge, Kaufmann Geiger in
Ber=
bei großem Viehſterben uſw., erhebliche Reichsmittel zu
dig!) Ich möchte alle Kollegen warnen, dem Herrn
Heſter=
lin, wurde durch den verſtorbenen Geheimerat Haas am
verlieren, da der Landbeſitz in Südweſtafrika ſchon jetzt bis
— Abg. Heſtermann: Ein
Ver=
nann etwas zu ſagen
19. September 1908 in den Vorſtand der Landwirtſchaft
zur höchſten Grenze belaſtet iſt.
trauensbruch iſt in meinen Ausführungen nicht zu erblicken.
lichen Kreditbank berufen, um in die verworrenen Ver
Der Nachtragsetat wird bewilligt. Es folgt ſodann
Der Titel wird be
—
Hierauf ſchließt die Debatte
hältniſſe bei der Kreditbank Klarheit und einen Ueberblick
die Fortſetzung der
willigt und die Weinreſolution angenommen
zu ſchaffen. Zeuge fand infolge einer etwa zehnjährigen
führt Abg.
Beim „Zuwachsſteuergeſetz”
Mißwirtſchaft der früheren Vorſtandsmitglieder ein heilloſes
zweiten Leſung des Etats für das Reichsſchatzamt
Rupp=Baden (konſ.) Klage über falſche Handhabung die=
Durcheinander. So hatten die früheren
Vorſtandsmit=
zunächſt wird über den von der Kommiſſion
vorge=
ſes Geſetzes. — Der Titel wird bewilligt. — Der Reſt des
glieder die Korreſpondenz nicht geordnet und größtenteils
ſchlagenen Abſtrich der zweiten Direktorſtelle im Reichs
Etats der allgemeinen Finanzverwaltung wird ohne
De=
war ſie überhaupt nicht mehr vorhanden. Zeuge lehnte
chatzamt abgeſtimmt. Die Abſtimmung ergibt, daß das
batte erledigt. Desgleichen das Haupt=Etatsgeſetz. —
Da=
die von Ihrig angeregte Sanierung Jſaaks durch die
Plenum einſtimmig entgegen dem Vorſchlag der
Budget=
mit iſt die zweite Leſung des Geſamtetats=
Kreditbank ab da er es für Wahnſinn hielt, wenn man
kommiſſion, für die Schaffung der neuen Direktorſtelle
erledigt
der Kreditbank die Engagements Jſaaks aufbürden würde.
timmt. (Große Heiterkeit.) —
Vizepräſident Dove (zu
Mehreren Geſuchen um Erlaubnis zur Strafverfolgung
Ihrig ſei aber immer wieder darauf zurückgekommen.
den Sozialdemokraten): Ich weiß nicht, ob ich richtig ver=
Mitgliedern des Hauſes wird nicht ſtattgegeben.
Durch einen vom Zeugen erwirkten Aufſichtsratsbeſchluß
ſtanden bin. (Lebhafte Zurufe von den Sozialdemokraten
Die Reſolution Baſſermann über die Uebertragung der
ſei dann endlich die Angelegenheit fallen gelaſſen worden
Ja, es iſt ſchon richtig! Große Heiterkeit.) Die Direktor
Wahlprüfung an ein Gericht wird der verſtärkten
Ge=
das heißt, die Sanierung Jſaaks erfolgte nicht durch die
ſtelle iſt alſo bewilligt. — Beim Titel „Beihilfe an
hilfsbe=
ſchäftsordnungskommiſſion überwieſen. — Sodann wird
Kreditbank direkt, ſondern durch die Gründung der V.
dürftige Kriegsteilnehmer” (31 Millionen) wünſcht Abg
die erſte Leſung der Literatur=Konvention
V.=G., die die Sanierung Jſaaks übernahm. Zeuge hat
Arnſtadt (konſ.) Erleichterungen für die Erlangung de
mnit Rußland ohne Debatte und desgleichen ſofort die
niemals in den Wechſelgeſchäften Adam=Pallmann klar=
Beihilfe. Auch hilfsbedürftigen Veteranenwitwen ſollte
Nächſter Gegenſtand der
Bera=
zweite Leſung erledigt. —
geſehen, da ihm das der Transaktion zugrunde liegende
eine kleine Unterſtützung zuteil werden. In dieſem
Jubi=
tung iſt die Beratung eines Geſetzentwurfes über
Material nicht zugänglich geweſen ſei. Alle Verſuche um
läumsjahr haben wir beſonderen Anlaß, dieſe alt
Dieſer Geſetz=
Einführung von Wahlurnen.
Klarſtellung ſeien von Ihrig zurückgewieſen worden. Be
Dankesſchuld abzutragen.
Beifall.
(Lebhafter
entwurf wird ohne Debatte in erſter und zweiter Leſung
einer Unterredung mit Ihrig wegen der Sanierung Jſaaks
Staatsſekretär Kühn: Die kürzlich von mir in
erledigt.
habe Ihrig erklärt, Jſaak müſſe auf jeden Fall ſanier
Rege
Ausſicht geſtellte Vorlage zur geſetzlichen
erſchöpft.
die Tagesordnung
iſt
Dami=
werden. Zeuge war der Anſicht, daß man die Sanierung
lung der Veteranenbeihilfe iſt geſtern vom Bundesrat
Samstag 10 Uhr. Veteranenfürſorge,
Nächſte Sitzung:
nicht vornehmen ſollte, ſelbſt wenn es ſich nur um den
angenommen worden. (Bravo.) Der Entwurf liegt im
Petitionen, kleine Vorlagen; dritte Leſung des
Geſamt=
zehnten Teil der Engagements Jſaaks gehandelt hätte.
Bureau des Hauſes und dürfte heute noch verteilt werden
etats; namentliche Abſtimmung über die Kommandanturen
-
Ihrig ſagte bei einer dieſer Unterredungen einmal, wenn
Abg. Bruckhoff (Fortſchr
(Lebhafter Beifall.)
Aenderung der Beſoldungsordnung. — Schluß ½7
Uhr=
er das nicht tue dann gebe es eine Anzahl Selbſtmorde
Volkspt.): Ich danke dem Staatsſekretär für ſeine Ankün
in Darmſtadt. Zeuge ſei dadurch in ſeeliſche Konflikte ge
digung des Geſetzes, an deſſen Zuſtandekommen wir gerr
raten, aber er konnte ſich doch nicht für die Sanierung
ent=
nitarbeiten werden, damit endlich die Veteranenfrage von
* Berlin, 25. April. Die Budgetkommiſ=
Abg
ſchließen. Er habe ſich auch unheilvolle Rückwirkungen
der Tagesordnung verſchwindet. (Bravo
ion des Reichstags beendete heute vormittag die
auf Nieder=Modau vorgeſtellt. Mit Geheimerat Haas
Poſpiech (Pole): Das Reich hat die Pflicht, für ſeine
ſtreng vertrauliche Beſprechung der
Wehrvor=
habe er über dieſe Angelegenheit nicht ſprechen können
Veteranen zu ſorgen und darf ſie nicht an die Gemeinder
lage. Es wohnten ihr u. a. bei der Kriegsminiſter und
und ihre Kinder verweiſen. — Abg. Zürn (Reichspt.)
da dieſer immer krank war. Ihrig ſei der geiſtige Leiter
Morgen beginnt die
Unterſtaatsſekretär Wahnſchaffe.
Ich hoffe, daß es gelingt, ſchon zum 1. Oktober alle Vete
der Sache geweſen. Der Gedanke der Gründung der Ver
Plenarſitzung um 10 Uhr, daher wird die nächſte Sitzung
ranen in den geſetzlichen Genuß der hohen Beihilfen zu
waltungs= und Verwertungsgeſellſchaft ſei nach der Anſicht
der Budgetkommiſſion am Montag vormittag abgehalten.
ſetzen. Aus politiſcher Rückſicht darf man einem Vete
des Zeugen ein geſunder geweſen, aber die Aus=
Die Beratung beginnt alsdann mit dem § 1. Es
findet=
ranen die Beihilfen nicht entziehen. Geſinnungsſchnüffelei
führung des Gedankens
ſei ein völlig
verkehr=
alſo keine Generaldebatte ſtatt.
— Abg. Raute (Soz.)
darf nicht eintreten. (Beifall.)
ter geweſen. Man hätte prüfen ſollen, ob min
Was lange währt, wird endlich gut. Hoffentlich trifft dies
bei den zweiten und dritten Hypotheken
die
auch bei dieſer Geſetzesvorlage zu. —
Staatsſekretä
man hereinnahm, mit den Zinſen auf ſeine
Koſten
Kühn: Das politiſche Glaubensbekenntnis der Veteranen
Der Kaiſer in Metz.
am. Man nahm aber alles ohne nähere Prüfung herein,
hat außer Betracht zu bleiben. In dem neuen
Geſetzent=
um die Genoſſenſchaften auf jeden Fall zu halten. Wenn
* Metz 24. April. Der Kaiſer kehrte im Laufe
wurf iſt das beſonders geſagt. — Abg. Koßmann (Ztr.)
Iſaak durch die Kreditbank ſantert worden wäre, ſtände
des Nachmittags von der Beſichtigung der Befeſtigungen
Wir danken für die in Ausſicht geſtellte geſetzliche Regelung
ſeiner Anſicht nach die Bank nicht ſo gut da, wie es heute
zurück und nahm im Generalkommando Wohnung. Abends
der Veteranenbeihilfe. Hoffentlich wird die Unterſtützung
den Anſchein habe. Zeuge Geiger gibt weiter an, daß
olgte der Kaiſer einer Einladung des Bezirkspräſidenten
— Abg.
wirklich ausreichend bemeſſen werden. (Beifall.)
Iſaak immer ſo getan habe, als ſei er der Düpierte und
und der Freifrau v. Gemmingen. An der Tafel nahmer
Siebenbürger (konſ.): Es hat recht lange gedauert
Leidtragende und ſtellte es immer ſo hin, als ob er von
u. a. teil: Statthalter Graf v. Wedel, kommandierender
bis das Geſetz gekommen iſt. Unter 180 Mark ſollten der
dem früheren Vorſtand übers Ohr gehauen worden ſei.
General Mudra, Gouverneur General der Infanterie von
alten Kameraden aber nicht gewährt werden; man darf ſie
Er habe aber den Eindruck gehabt, daß Iſaak nicht der
Oven, Biſchof Benzler, Konſiſtorialpräſident Hoffet Bür
nicht hungern laſſen. Weshalb verlangen die Sozial=
Mann ſei, der ſich etwas vormachen laſſe. Als ſich bei der
germeiſter Dr. Foret, Geheimer Juſtizrat Ditſch und
Kom=
demokraten nicht gleich 1000 Mark? Ich muß meine alten
Bilanz von 1909 eine Ueberſchuldung der Kreditbank vor
Kameraden darüber aufklären, daß dieſes Vorgehen eine
merzienrat Adt
½ bis 3 Millionen herausſtellte, habe er, Zeuge Geiger
Farce iſt. (Präſident Dr. Kaempf rügt den Ausdruck.
* Metz 25. April. Der Kaiſer beobachtete ſpäter
den Vorſchlag gemachſt, größere Abſchreibungen vorzu
Dann ſage ich, es iſt ein gemeiner Schwindel. (Große
Un=
auf der Hochfläche von Juſſy die Entwickelung der blauen
nehmen. Als dieſer Vorſchlag nicht angenommen wurd
-
Präſident
ruhe und Lärm bei den Sozialdemokraten.
Partei aus dem Walde bei Vaux heraus. Um 11¾ Uhr
und Ihrig ein Sanierungsprogramm vorlegte, habe er
Dr. Kaempf ruft den Redner zur Ordnung.
wurde das Gefecht abgebrochen. Der Kaiſer hielt ſodann
die Konſequenzen gezogen und ſein Amt niedergelegt, da
Nach weiterer unerheblicher Debatte wird der Titel be
Kritik ab und nahm bei Juſſy einen Vorbeimarſch der
er die Unmöglichkeit erkannt habe, mit Ihrig weiter zu
willigt. Die Oſtmarkenzulage für den Stationskontrolleur
ganzen Garniſon entgegen. Nach Metz zurückgekehrt
ſammen zu arbeiten
in Poſen wird geſtrichen. Der Etat des Reichsſchatzamts
nahm der Kaiſer das Frühſtück im Kaſino ſeines Königs=
Der Angeklagte Ihrig hält es nicht für möglich, daß
wird bewilligt, ebenſo der Etat der Reichsſchuld,
Infanterie=Regiments (6. Lothringiſches Nr. 145)
er je mit dem Zeugen Differenzen gehabt habe, dies könne
Es folgt der
wohl eher mit Dr. Struck geweſen ſein. Zeuge Geiger
* Gravelotte, 25. April. Heute vormittag wurde
betont demgegenüber, daß er häufig Differenzen mit Ihrig
eine große Uebung der Garniſon Metz in der
Etat der allgemeinen Finanzverwaltung.
gehabt habe; wenn er nicht immer Widerſtand bei Ihrig
Nähe von Gravelotte abgehalten. Das Wetter war gün=
Die Budgetkommiſſion beantragt hierzu eine
Reſolu=
gefunden hätte, wäre ſo manches bei der Kreditbank
an=
ſtig. Der Kaiſer verließ Metz heute morgen im Auto
ion auf Beſeitigung der ſogenannten wilden Buchmacher
ders geworden. Anfänglich habe er mit Verehrung zu
und traf gegen 8 Uhr auf der Feſte „Kaiſerin” ein, wo er
und Konzeſſionspflicht für Buchmacher. Mehrere Abgeord
Ihrig aufgeblickt, da er vom Genoſſenſchaftsweſen nich
zu Pferde ſtieg; er trug die Uniform ſeines Königs=
In=
nete verſchiedener Parteien, ſoweit ſie Weingegenden
ver=
viel wußte. Später, nach den gemachten Erfahrungen
anterie=Regiments (6. Lothringiſches Nr. 145). Die
Ueb=
treten, empfehlen eine Reſolution auf Neuregelung der
haben ſich ſeine Anſichten geändert. — Auf Antrag des
ung hate bereits begonnen. Die rote Partei hatte be
Zollverhältniſſe, der Einfuhrzölle auf Weinmoſt, Schaum=
Staatsanwalts wird Zeuge Geiger nach Gerichtsbeſchluß
feſtigte Stellungen eingenommen in einer Linie
Moskau=
wein, Trauben und Traubenmaiſche und Einſchränkung
auch als Sachverſtändiger beeidigt, und dann die Frager
Vaux mit der Front gegen Südweſten. Eine blaue
Par=
der Zolleingangsſtationen für Auslandsweine auf einige
wiederholt, die als ſachverſtändige Fragen angeſehen
wer=
tei rückte auf der Linie Vionville-Rezonville-Gravelotte
wenige, um dadurch eine eingehende Unterſuchung zu er
den könnten. Die Frage, ob nach ſeiner Anſicht die
Ge=
dagegen vor. Ein Zeppelin=Luftſchiff und mehrere
Flug=
möglichen. — Abg. Stolle (Soz.): Das Syſtem der Ein
noſſenſchaften durch die Pfandbrieftransaktion liquider
euge waren in Tätigkeit. Der Kaiſer beſichtigte die
Ent=
fuhrſcheine verteuert die Getreideverſorgung des Volkes
geſtellt wurden, oder einen Vorteil haben könnten,
beant=
wickelung des Gefechtes längere Zeit bei Saint=Hubert. —
ungeheuer zugunſten einer kleinen Klaſſe von Großagra
wortet Zeuge mit Nein. Ebenſo die Frage, ob der
Sa=
der Kaiſer hat dem Bezirkspräſidenten Freiherrn von
riern. — Abg. Graf v. Kanitz (konſ.): Meine vorgeſtrigen
nierungsplan, den Ihrig für die Kreditbank aufſtellte
Gemmingen den Kronenorden 3. Klaſſe und dem Bürger
Ausführungen über die Getreidepreiſe ſind durch nichts zu
einen Erfolg haben könnte. Dies ſei nur dann möglich
meiſter von Metz, Dr. Foret, die Berechtigung zum
Tra=
widerlegen. Auch im Intereſſe der Arbeiterſchaft müſſer
geweſen, wenn die Genoſſenſchaften einige Millionen zur
Abg. Fegter
wir die Landwirtſchaft beſſer ſtellen
gen der goldenen Amtskette verliehen.
Verfügung geſtellt hätten, um die Sache einige Zeit hal=
Fortſchr. Volkspt.): Das Einfuhrſcheinſyſtem kann au
ten zu können
die Dauer nicht aufrechterhalten werden. Unzweifelhaft
Zeuge Rechtsanwalt Kleinſchmidt iſt im Mär
vird durch die Einfuhrſcheine das Getreide im Inlande
Zum Fall Krupp.
1909 in die Direktion der Kreditbank eingetreten und hat
verteuert. Hebt man die Futtermittelzölle auf, ſo iſt die
die Bilanz der Kreditbank von 1909 aufgeſtellt. Da der
* Eſſen 25. April. Der Vorſitzende des
Direk=
deutſche Landwirtſchaft imſtande, das deutſche Volk reich=
Entwurf nicht genehmigt wurde, ſei er zurückgetreten, da
tortums der Firma Krupp, Geheimrat Hugenberg
lich mit Fleiſch zu verſorgen. Es iſt Zeit, daß das
er eine andere Bilanz nicht vertreten konnte, was ihn aud
ſprach ſich einem Vertreter der Rheiniſch=Weſtfäliſchen
Volk die Abrechnung mit der Rechten vornimmt. — Abg.
einer Anſicht nach ſtrafbar gemacht hätte. Er habe aud
Zeitung gegenüber über die Vorgänge in der Reichstags=
Dr. v. Schulze=Gaevernitz (Fortſchr. Volkspt.): Die
an das Perſonal die Anweiſung gegeben, Zahlungen nich
Macht der Agrarier wäre längſt gebrochen, wenn die
So=
ſitzung vom 18. April aus und ſagte u. a., an die Erörter
zu leiſten. Er habe die Lage der Kreditbank damals
der=
zialdemokraten es über ſich bringen könnten, für den
Mili=
ungen anknüpfend: Ich nehme für mich und ſelbſtverſtänd
art gehalten, daß er ſich bei anderen Anordnungen für ſtraf
täretat zu ſtimmen. (Lachen links.) Die Stunde wird und
lich für die Firma Krupp in Anſpruch, daß die herkömm
bar hielt. Zeuge hatte die Anſicht gehabt, daß Ihrig der
muß aber kommen. Den Winzern iſt mit der Herabſetzung
liche Unbeſtechlichkeit des preußiſch=deutſchen
Beamten=
des Weinzolles, wie ihn die Sozialdemokraten wünſchen,
Geſchäftsführer Dr. Struck vollſtändig in der Taſche ge
tums uns zum allermindeſten ebenſo hoch ſteht, wie Dr.
nicht geholfen. —
habt habe
Abg. Graf v. Kanitz (konſ.): Die von
Liebknecht. Wir haben ja auch ein viel größeres eigenes
mir angegebenen Weizenpreiſe entſprechen dem amtlichen
Um 12 Uhr wird die Verhandlung auf Montag
Intereſſe daran, als er; das werden Sie mir zugeben
Königsberger Bureaubericht vom 22. dieſes Monats.
vertagt.
Wo irgend gegen dieſe Auffaſſung im Bereiche der Firma
(Hört! hört! rechts.) Die Herren Stolle und Fegter mögen
gefehlt ſein ſollte, an welcher Stelle auch immer, da wird
hre Reden einmal in Oſtpreußen halten, ſie beſorgen da
niemand das beſchönigen wollen, aber was wiſſen wir
mit unſere Geſchäfte. (Lebhafter Beifall rechts.) —
Deutſcher Reichstag.
Abg
elbſt heute, nachdem monatelang über das ſogenannte
Stolle (Soz.): Die Intereſſen des ganzen Landes geher
Kruppſche Beſtechungs=Bureau hin= und hergeredet wor=
* Berlin, 25. April. Präſident Dr. Kaemp
doch über die Intereſſen einer Provinz. — Abg. Gothein
den iſt? Durch die Unterſuchung erfuhren wir, daß de=
(Fortſchr. Volkspt.): Wenn die Weinbauern in ſchlechter
eröffnet die Sitzung um 12 Uhr 17 Minuten. — Auf der
betreffende Berliner Bureaubeamte einigen Subaltern=
Lage ſind, ſo liegt das an unſerer ganzen Wirtſchaftspoli=
Tagesordnung ſtehen
beamten der Militärbehörden, mit denen er verkehrte, im
tik, die alles verteuert hat.
Die Aufhebung
de=
kurze Anfragen
Laufe der letzten Jahre angeblich einige 5=, 10= oder 20
Identitätsnachweiſes hat erwieſernermaßen einen ver=
Markſtücke, in einem oder in zwei Fällen auch ein Weih=
Abg. Dr. Weill (Soz.) fragt an, ob Verhandlungen
teuernden Einfluß gehabt. Durch den übertriebenen Kör
nachtsgeſchenk von 100 Mark gegeben haben ſoll. Wenz
zwiſchen den in Neu=Kamerun berechtigten Konzeſſions
nerbau wird eine Einſchränkung der Viehzucht
herbeige=
das richtig iſt, wobei aber nach meinen Nachrichten es
geſellſchaften und den verbündeten Regierungen über die
führt. Wir müſſen dahin ſtreben, den Oſten zu beſiedeln
immer noch zweifelhaft iſt, ob nach Lage des einzelnen
künftige Stellung der Geſellſchaften geführt worden ſind
Das iſt auch notwendig zur Sicherung unſeres Landes.
Ein Vertreter des Reichskolonialamts ant=
Falles wirklich Beſtechung vorliegt, ſo iſt das gewiß ſehr
Abg. Heſtermann (Deutſcher Bbd.): Wenn man die
wortet: Die Kolonialverwaltung hat Abmachungen bisher
edauerlich, aber gerade herausgeſagt: Iſt die Sache den
Durchſchnittsgetreidepreiſe berückſichtigt, wird man nicht
noch nicht geſchloſſen, ſie iſt aber, entſprechend der Zuſage
widerlichen Lärm wert, mit dem die ganze Welt erfüllt
ſagen können, daß die Bauern ſich unrechtmäßig bereichert
bei der zweiten Leſung des Etats, bereit, jetzt die Vor
wird oder glaubt etwa irgend ein vernünftiger Menſch
haben. Auch der Oſten iſt berechtigt, ſich eine
Exiſtenzmög=
ſchläge der Geſellſchaften entgegenzunehmen
daß ich oder ein Kollege wegen ſolcher Lappalien, denn um
lichkeit zu ſchaffen. Im Verhältnis dazu ſind die Getreide
Abg. Liz. Mumm (Wirtſch. Verg.) fragt nach den
preiſe nicht übermäßig geſtiegen. (Widerſpruch links, Bei
Lappalien handelt es ſich bei dem Inhalte der ſogenannten
Gründen des ergebnisloſen Verlaufes der Brüſſeler
Spiri=
all rechts.) Selbſt der Abgeordnete Fegter gab in einer
eheimberichte, worüber ich mich bereits einem Vertreter
Ein
Regierungskommiſ=
tuskommiſſion 1912.
Unterredung mit mir zu, daß man auf die Landwirtſchafts
eines anderen Blattes gegenüber ausgelaſſen habe, Ehre,
ar gibt, auf den Tribünen faſt unverſtändlich, Auskunft
zölle nicht verzichten brauche. Auch mein Landsmann
Anſehen und Stellung aufs Spiel ſetzen würden? Wenn
über die zwiſchen Deutſchland und England gepflogenen
der fortſchrittliche Abgeordnete Krömer, hat geſagt, auf die
man uns auch alles andere Schlechte zutraut, ſollte man
Nummer 97.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1913
Seite 7.
jedem von uns bis zum Beweis des Gegenteils wenig
in der eigenen Haltung zu Freiheit zugleich und zu Duld
hend gegenüber der ungeheuren Ausbreitung der Not
tens dieſes Maß von Dummheit nicht zutrauen.
ung, zur rechten Mitte zwiſchen Ueberſchätzung und Unter
Er ſchlug vor, daß die Regierung die notleidenden Per
chätzung. Keine andere Schule vermag ſich in dieſer
ge=
onen auf einem Kriegsſchiff von Saloniki nach Aegypten
chichtlichen Bildung mit dem Gymnaſium zu meſſen,
des=
beſördere und Getreide für die Darbenden ſende. Er regt
wegen, weil das Gymnaſium am tiefſten hinab zu der
Vereinigung der Freunde des
in, daß die Regierung auch eine kleine Unterſtützung zur
Wurzeln führt und am vollſten ſchöpfen läßt aus den
Linderung der Not gewähren möge. Parlamentsunter
humaniſtiichen Gymnaſiums.
Quellen ſelber
ſekretär Acland hob hervor, was bereits zur Linderung
des Elends geſchehen ſei, und erwähnte, daß in England
St. Darmſtadt, 26. April.
Rauſchender Beifall dankte den ganz vorzüglichen,
00000 Pfund Sterling aufgebracht worden ſeien.
eiſtvollen und überzeugenden Ausführungen. Herr Pfar=
Die neu gegründete Vereinigung der Freunde des
Es ſei zweifellos, daß die Notlage fortdauern werde, un
rer Velte ſprach den Dank des Vereins aus
— Hert
humaniſtiſchen Gymnaſiums veranſtaltete geſtern aben
er wende ſich an das engliſche Volk, die Hilfeleiſtung fort
Geheimrat Uhlig=Heidelberg ſtellte ſeinerſeits feſt, daß
im „Fürſtenſaal” einen Vortragsabend, der ſich
außer=
uſetzen. Wenn, wie er hoffe, die Wolken ſich gänzlich ver
nan eigentlich den Gegnern des humaniſtiſchen
Gymna=
ordentlich zahlreichen Beſuches zu erfreuen hatte. Auch
ögen und die Mächte, die den Beſitz dieſer neuen Gebiete
iums dankbar ſein müſſe, denn ſie haben die Freunde der
die Herren Geheimerat Süffert und Geh. Oberſchulrat
antreten ſich an die ziviliſierten Nationen der Welt un
humaniſtiſchen Bildung wachgerüttelt und ſie zu lautem
Profeſſor
Nodnagel, Geheimrat Uhlig=Heidelberg,
Hilſe bei der Bekämpfung des Elends, das durch den
Bekenntnis ihrer Ueberzeugung gezwungen. — Herr Pro
Ankel=Frankfurt u. v. a. waren anweſend. Den Abend
Krieg verurſacht worden ſei, wendeten, würde die
Re=
eſſor Ankel=Frankfurt überbrachte Grüße des
Frank=
eröffnete mit einer kurzen herzlichen Anſprache Herr
ſierung ſich einer neuen Lage gegenüberſehen. Die Frage
furter Vereins und verbreitete ſich kurz über das
Arbeits=
der Neutralität würde ſie dann nicht mehr erheben, weil
ebiet der Vereinigungen der Freunde, das in erſter Linie
Pfarrer Velte,
der Friede wiederhergeſtellt ſei. Die Regierung würde
die Aufklärung ſein muß
— Mit einem Schlußwort des
der zunächſt die Neugründung des Vereins begründete
zu erwägen haben, ob ſie ſich nicht mit anderen Ländern
Vorſitzenden, Pfarrer Velte, ſchloß die Verſammlung,
Es war keineswegs die bloße Abſicht, die ohnehin große
u vereinigen habe, um die ſchrecklichen Verwüſtungen des
der noch ein gemütliches Beiſammenſein folgte
Anzahl der beſtehenden Vereine zu vermehren, die Grün=
Krieges wieder gut zu machen.
dung erfolgte vielmehr aus einer dringend empfundenen
inneren Notwendigkeit heraus, bei der man ſich wohl be=
Die Einnahme von Skutari.
Luftfahrt.
wußt war, daß man ſie nicht nur als Recht, ſondern als
* Cetinje, 24. April. Die Verhandlungen über die
heilige Pflicht empfand. Das warme und fördernde Ein
* Johannisthal bei Berlin, 25. April. Der ver=
Uebergabe von Skutari dauerten zwei Tage. An
treten für das humaniſtiſche Gymnaſium bedeutet
keines=
unglückte Flieger Abramowitſch iſt geſtern abend
21. April entſandte der türliſche Kommandant Eſſad Paſche
geſtorben.
wegs eine Gegnerſchaft gegen die Realanſtalten, die für
einen Parlamentär zum Kronprinzen Danilo und ſchlug
viele Volksſchichten die geeignetſten ſind. Die Tatſach=
* Paris 24. April. Der Flieger Gilbert, der
die Kapitulation mit der Bitte vor, in
Verhand=
ſo viele
aber, daß dem humaniſtiſchen Bildungsideal
geſtern mit ſeinem Eindecker um 5,07 Uhr morgens in
ungen darüber einzutreten. General Wukotitſch wurde
Kräfte, Werte und hohe Ziele innewohnen, die nicht nur
Villacoublay aufſtieg und um 1,30 Uhr nachmittags in
daraufhin als Parlamentär entſandt. Die Verhandlun
ür die vergangene Welt, ſondern auch für unſere be=
Vittoria (Spanien) landete, hat den von Dancourt mit
gen dauerten den ganzen Tag, blieben jedoch
ergebnis=
tehende Welt von unvergänglicher Bedeutung ſind,
recht=
dem 860 Kilometerflug Paris=Berlin aufgeſtellten Rekorſ
os. In der Nacht ergriffen die Montenegriner die
Offen=
ertigt voll unſer Eintreten für das humaniſtiſche Gym
im etwa 100 Kilometer geſchlagen. Gilbert hat übrigens
ive. Vorgeſtern erſchien ein neuer Parlamentär Eſſad
taſium. Die griechiſche Kultur iſt gerade für unſere
um 3½ Uhr den Flug fortgeſetzt, um noch am ſelben Tag=
Paſchas mit dem Erſuchen um Wiederaufnahme der
Ver=
deutſchen Dichter und Denker von größtem Einfluß ge=
Salamanca zu erreichen. Um 4,30 Uhr wurde er über
andlungen. General Wukotitſch begab ſich wiederum
weſen, weil ſie hervorragend Idealismus wachzurufen
Burgos geſichtet. Gerüchtweiſe verlautet, daß er bei Medina
tach Slutari mit der Inſtruktion, ſich dem Feinde gegen
und zu pflegen berufen iſt. Wenn unſere Gymnaſien
del Campo geſtürzt ſei, jedoch keine Verletzungen
erlit=
ber, der ſo mutig geweſen, möglichſt großmütig zu
er=
en habe
Idealismus wachrufen, ſind wir unendlich dankbar.
weiſen und ihm den Abzug mit den militäriſchen
Darum ſoll wiederholt betont werden, daß unſere Be
Ehren und den Waffen, nötigenfalls ſogar mit der
leich=
ſtrebungen ſich nicht gegen irgend eine Seite richten.
ten Artillerie zu bewilligen. Auf dieſen Grundlageniſt
Benzinexploſion auf dem Dampfer
Wir ſind vielmehr der Meinung, daß unſer Volk groß
vorgeſtern abend das Protokoll der Uebergabe von Eſſad
genug iſt, daß es Raum für alle drei Arten der höheren
„„Imperator‟
Paſcha und General Wukotitſch unterzeichnet worden. Die
Schulen bietet. An den großen Aufgaben der Gymnaſien
Räumung der Stadt begann ſofort; ſie wurde ge
* Hamburg, 24. April. Auf dem Rieſendampfer
zum Beſten des Volkes, der Nation ſoll unſer Verein an
tern fortgeſetzt und wird heute gegen Mittag vollzogen
Imperator” der jetzt auf der Reede von Kurhaven
ſeinem Teil mitwirken.
ein. General Martinowitſch verſtändigte den König tele
liegt, ereignete ſich heute nachmittag eine Benzin=
Redner gab Kenntnis von einem Begrüßungstele
graphiſch von der Beſetzung des Taraboſch. Kronprinz
rploſion. Der Unfall ereignete ſich im Steuerraum,
ramm der Berliner Schweſter=Vereinigung, und er
Danilo wird heute mittag feierlich in Skutari
ein=
wo ſich ein Maſchiniſt unberechtigterweiſe ſein Privat
eilte dann das Wort Herrn
iehen. Der König und die Königin ſandten dorthin
aſchenfeuerzeug mit Benzin füllen wollte. Hierbei lieſ
eſtern früh von Virpazar drei Boote mit Proviant und
etwas von dem Benzin über. Als er das Feuerzeug in
Profeſſor Dr. Immiſch
anitätsmaterial als erſte Hilfe. Im ganzen Lande fin=
Brand ſetzte, entzündete ſich auch das übergelaufene Ben
den Kundgebungen ſtatt. Der König erhält aus den
be=
zu ſeinem Vortrag über „Das Gymnaſium und
zin, die brennende Flüſſigkeit fiel auf einen Haufen Putz
Der
eine Bedeutung für die Gegenwart”
etzten Gebieten zahlloſe Glückwunſchtelegramme. Für
wolle, von dem aus die Flammen den Benzinbehälter ec
den feierlichen Einzug des Königs in Skutari werden
Vortragende führte etwa folgendes aus
reichten und zur Exploſion brachten. Durch das herum
alle Vorbereitungen getroffen. Eſſad Paſcha begibt ſich
Vie in Frankfurt, galt es auch in Darmſtadt, zunächſt
liegende brennende Benzin wurden vier Leute ziemlich
nit der Garniſon in ſeine Heimat nach Tirana. Die
Mon=
die drei Leitworte auszuſprechen, durch welche die Halt
rheblich verletzt, am ſchwerſten verletzt wurde der
Ma=
enegriner erbeuteten in Skutari 120 Kanonen, darunter
ung der Freunde des humaniſtiſchen Gymnaſiums
be=
chiniſt, der durch ſeine Unvorſichtigkeit das Unglück an
0 Schnellfeuergeſchütze, 12 Haubitzen, ſowie zahlreiches
timmt wird: Anerkennung des gleichen Rechtes der drei
gerichtet hat. Er wurde in bewußtloſem Zuſtand in das
Kriegsmaterial
öheren Schulen (was nicht ausſchließt, daß auch das
Kuxhavener Krankenhaus übergeführt. Die anderen drei,
* Berlin, 25. April. Bei hieſigen Großbanken iſt
Gymnaſium ſeine beſonderen Vorzüge geltend macht),
zur Bordmannſchaft gehörig, konnten auf dem Schiff ſelbſt
olgende Depeſche aus Wien eingegangen: Wir erfah=
Hegenwartsſinn und Freiheit von rückwärts gewendeter
verbunden werden ſie dürften nach einigen Tagen wieder
ren an maßgebenſter Stelle, daß durch den Fall Sku=
Kiomantik, Einklang der humaniſtiſchen und der deutſch
ienſtfähig ſein. Der Brand wurde von der
Schiffsmann=
taris, mit dem übrigens hier gerechnet wurde, kein
vaterländiſchen Bildung. Beim letzten Punkt ging der
chaft gelöſcht. Der Materialſchaden iſt unbedeutend.
einge=
Aenderung in der äußeren Politik
Redner beſonders auf einen Vortrag Leos ein „über die
Hamburg, 25. April. Nach den weiteren
Nach=
treten iſt. Insbeſondere iſt kein Anlaß zu einer Aender=
Bedeutung des Griechiſchen für die deutſche Kultur” wies
ichten iſt der Unfall auf dem Dampfer „
Impe=
ung der beſtehenden Einigkeit der Großmächte geſchaffen
auch darauf hin, daß dieſer Vortrag vor der Berliner
rator” weit ſchlimmer, als anfänglich gemeldet wurde.
die Großmächte bleiben nach wie vor bei ihrem Beſchluß,
Vereinigung für ſtaatswiſſenſchaftliche Fortbildung gehal=
Von den 8 Perſonen, die geſtern bei der Exploſion
Die vorſtehende
daß Montenegro Skutari nicht erhäl
ten ſei: Wer hätte eine ſolche Teilnahme für die An
auf dem Dampfer „Imperator” verletzt wurden, ſind heute
Nitteilung wird auch an amtlicher Stelle in Berlin voll
tike und ihre Wirkungen noch vor etwa 20 Jahren bei
wei im Krankenhaus zu Kuxhaven geſtorben. Drei
inhaltlich beſtätigt.
einer derartigen Vereinigung für denkbar gehalten? Ent=
Verletzte ſollen ſich noch in Lebensgefahr befinden.
ſprechend dieſer zunehmenden Empfänglichkeit ſei es auch
Die Blockade Montenegros.
für die Bünde der Humaniſtenfreunde an der Zeit, mehr
noch als in der Abwehr ſich in poſitiver Auſklärungsarbeit
Cetinje, 25. April. Wie das Preßbureau mit=
Handel und Vetkehr.
zu betätigen. Wir ſollten öfters zeigen, wie Vieles und
teilt, benachrichtigte der engliſche Geſandte au
wie Schönes der Bildungswert tatſächlich umfaßt, den
* Vom 1. Mai ab werden zum erſtenmal die D=Züge
Erſuchen des Kommandierenden der
internationa=
wir pflegen. Ausſtellen müſſen wir unſere Schätze. Di
rſter bis dritter Klaſſe Frankfurt=
Ber=
en Flotte heute die Regierung Montenegros, daß die
loßen Alten müſſen wir für ſich ſelber reden laſſen.
Pro=
in und umgekehrt Nr. 203 204 in folgendem Plane ge
Blockade bis zum Hafen von Durazzo ausgedehnt
ben eines ſolchen Verfahrens ſoll auch der heutige
Vor=
ahren: Frankfurt ab 11.35 abends, Berlin Anhalter
vird. Die Schiffe, die ſich in den betreffenden Gewäſſern
trag bringen, nach der vorbildlichen Weiſe Paul Cauers
Bahnhof an 9.05 früh (durch Thüringen); Berlin Anhalter
befinden, würden 24 Stunden Zeit haben. auszulaufen
durch Beiſpiele zu wirken. Vorher indeſſen gelangte noch
Bahnhof ab 8.25 abends, Frankfurt an 5.06 früh. Die Züge
HB. Paris, 25. April. Wie der Matin aus Rom
der Einwand zur Erörterung, der ſich gegen das Leſen
erhalten direkte Wagen von Mannheim nach Leipzig und
meldet, läßt ſich die dortige Meinung über die mon
von Saarbrücken nach Berlin und umgekehrt. Beide Züge
der Alten in der Urſchrift und damit gegen das
Sprachen=
enegriniſche Frage in folgenden Worten
zuſam=
lernen der Gymnaſien erheben läßt. Der Redner komm
aufen über den Süd= und Oſtbahnhof direkt nach und von
menfaſſen: Niemals wird Italien geſtatten, daß Oeſter=
Hanau. Die direkten Wagen gehen von Mannheim 9.38
dem Einwand ſcheinbar entgegen. Wer den Mehrwert
reich=Ungarn allein gegen Montenegro vorgeht. Anderer=
In Frankfur
bends, von Saarbrücken 7.39 abends al
der Urſchriften anerkennt und die Ueberſetzungen nur als
eits aber iſt es nicht gewillt, mit Oeſterreich zuſammen
vird der Zug zuſammengeſtellt. Seine Benützung iſt auch
Notbehelf, den Preis aber zu hoch findet, den das
Gym=
dieſe Aufgabe zu übernehmen, die Montenegriner aus
namentlich deswegen zu empfehlen, weil er trotz ſpäteren
maſium mit ſeinem langjährigen Sprachenlernen dafür
Skutari zu vertreiben. Die italieniſche Regierung wünſcht
Abganges früher in Berlin iſt, als der um 11.13 über Kaſ
zahlt, dem wäre ſchwer zu antworten. Daraus ergibt
nter allen Umſtänden ein weiteres Zuſammengehen der
el dorthin abgehende D=Zug
ſich aber nur, daß der Sprachunterricht überhaupt falſch
Großmächte. Die Volksſtimmung iſt in vollem Umfange
lbeurteilt iſt, wenn ihm der einzige Zweck zugewieſen
Montenegro günſtig. Auch hegt Italien den Wunſch, den
wird, der Lektüre zu dienen. Das Sprachenlernen hat
kleineren Staaten gewiſſe territoriale Kompenſationen zu
tüber dieſe Aufgabe hinaus noch ſeine eigenen Zwecke,
Der Balkankrieg.
gewähren.
ſteils in der allgemeinen ſprachlichen Bildung, teils rein
HB. Petersburg, 25. April. Rußland wird
ſraktiſch in der Verwendung bei den ſpäteren Fachſtudien.
Friedensverhandlungen.
in der Skutarifrage, wie auf dem hieſigen Auswär=
Es iſt nicht wahr, daß Griechiſch und Lateiniſch zu können.
* London, 24. April. Das Reuterſche Bureau er
tigen Amt erklärt wird, eine abwartende Stellung
ein=
heutzutage nur ein Luxus ſei. Die praktiſche Seite ſei
ährt, daß die Beſchlüſſe der Botſchafter die Antwort
nehmen. Es beabſichtigt keine konkreten Vorſchläge zu
da, ſie werde auf den Schulen nur viel zu wenig betont.
er Verbündeten als eine annehmbare
Grund=
nachen, ehe nicht die anderen Großmächte damit hervor=
Auch die Eltern halten ſich bei der Wahl des
Vorbereit=
lage für die Friedenspräliminarien
erken=
getreten ſind, was in einigen Tagen erwartet wird. Die
ungswegs oft viel zu ſorglos an die äußerliche
Gleich=
ten ließen und die kriegführenden Mächte aufforderten,
Hauptſache wäre, daß trotz aller Schwierigkeiten die
Einig=
berechtigung und überſehen die großen inneren
Schwierig=
elbſt in Verhandlungen einzutreten. Dies
eit der Mächte beſtehen bleibe und keine Macht aus dem
keiten, die ſpäter bei den Fachſtudien gerade beim Mange
ſtahmen der anderen hervortrete. Saſonow hatte eine
iſt den Botſchaftern in Konſtantinopel und den Vertretern
an griechiſchen und lateiniſchen Sprachkenntniſſen entſtehen
der Mächte in den Balkanſtaaten telegraphiert worden.
ängere Unterredung mit dem öſterreichiſchen und italieni=
— Im zweiten Teile des Vortrages wandte ſich
können.
hieſige Balkankreiſe bringen ihre Ueberraſchung und eine
ſchen Botſchafter, die das Ergebnis der Befprechung ihren
der Redner den angekündigten Proben zu. Er wählte ſie
ewiſſe Beſorgnis über den Vorſchlag der Mächte zum
Regierungen übermittelten.
aus dem Gebiete der gerade jetzt vielbeſprochenen „
ſtaats=
usdruck, daß jetzt wieder Friedensverhandlungen
zwi=
bürgerlichen Erziehung‟ Die Vorausſetzung war, daß
Serbien und Bulgarien
chen der Türkei und den Verbündeten begonnen werden
s auch hierbei nicht auf eine neue Steigerung der
gedächt=
llen. Es wird betont, daß, wenn man dieſen Weg ein=
* Petersburg, 24. April. Miniſterpräſident
Ge=
nismäßig anzueignenden Kennntiſſe ankommen könne
chlage, vorherzuſehen ſei, daß Schwierigkeiten und
Ver=
chow hat der Nowoje Wremja aus Sofia telegraphiert
ſondern auf verſtändnisvolle Teilnahme für die
Haupt=
zögerungen entſtehen würden mit den Möglichkeiten einer
daß zwiſchen Serbien und Bulgarien nur Ruß=
und Grundfragen des politiſchen Denkens
In dieſem
Erneuerung und der Verſchleppungsmethode, die im ver
and Schiedsrichter ſein könne. Bulgarien habe unbe=
Sinne wurden die Lehren der Alten über „Beharren und
gangenen Dezember zur Anwendung gelangt ſei. Man habe
renztes Vertrauen auf die Gerechtigkeit und Unpartei
Fortſchritt” ſowie über „Geſetzesbindung und freies
Er=
gehofft und erwartet, daß die Mächte als Vermittler ſic
ichkeit Rußlands
meſſen” erläutert. Der Hauptgewinn ſei immer die
Ein=
elbſt anſchicken würden, Bedingungen zu entwerfen auf
Letzte Nachrichten
icht in die „Wurzelhaftigkeit” ſolcher Probleme, daß ſie
Grund der Anſchauungen der Kriegführenden wie der
nicht von heute oder von geſtern ſind und alſo auch nicht
* London, 25. April. Wie das Reuterſche Bureau
Mächte, wie ſie bereits in den verſchiedenſten
Austauſch=
morgen ſchon oder übermorgen gelöſt werden. Auch die
rfährt, wurde nach dem Empfang der
öſterreichiſch=
noten bekannt geworden ſeien und daß, wenn dieſe
Be=
prachliche Darſtellung der Alten erwies ſich als erziehe
ungariſchen Zirkularnote an die Mächte
dingungen entworfen und von den Kriegführenden
geneh=
rriſch wertvoll. Weil ſie 2000 Jahre jünger iſt, ſchleppt ſie
eſtgeſetzt, heute nachmittag unter dem Vorſitz des
Pre=
migt worden ſeien, die letzteren nach dem hiſtoriſchen
Bei=
noch keine foſſil gewordenen Denkergebniſſe von
Jahrtau=
mierminiſters eine Sitzung der
Botſchafterver=
ſpiel früherer Verträge zur Unterzeichnung auffordern
enden mit ſich herum, blendet nicht durch Schlagwörter
einigung abzuhalten, um über die Lage zu beraten
würden
und herkömmlich gewordene Sammelbegriffe, bei denen
In diplomatiſchen Kreiſen herrſchte geſtern kein Peſſimis=
Konſtantinopel, 25. April. Die Regierung
ich faſt jeder Streitende was anderes denkt. Als letztes
nus. Im allgemeinen kam die Anſicht zum Ausdruck, daß
trifft Vorbereitungen für eine raſche Heimbeförderung
Beiſpiel dienten die Lehren, die ſich aus einer geſchichtlichen
mit gutem Willen und Geduld ſich alles werde
befriedi=
der Truppen, die nach der Unterzeichnung der
Betrachtung der antiken Rhetorik ergeben. Wenn man mit
gend ordnen laſſen. Im Laufe des geſtrigen Nachmittggs
Friedenspräliminarien zurückgeſandt werden
Den alten Denkern unter Rhetorik das weite
Zwiſchen=
wurde in amtlichen Kreiſen bekannt, daß gewiſſe
Sondier=
ſie aus
llen. Nach einer Zirkularnote der Pforte ſollen
eich verſteht zwiſchen den Gegenpolen der
wiſſenſchaft=
ungen im Gange ſeien und daß ein inoffizieller Mei.
eſundheitsrückſichten überall iſoliert und unter ſtrenger
ichen und der künſtleriſchen Darſtellungsform, ſo zeigt
ungsaustauſch ſtattgefunden habe, deſſen Ergebnis ſei,
Ueberwachung behalten werden
ch, daß Rhetorik trotz der ſchamhaften Verhüllung des
aß guter Grund zu der Annahme vorhanden ſei, daß
nißliebigen Namens auch heute noch in Flor ſteht und
Montenegro der Entſcheidung der Mächte hinſichtlich Sku=
Das Elend in den türkiſchen Provinzen.
m guten wie im ſchlimmen Sinne die wichtigſten
Bezieh=
aris beipflichten werde.
London, 24. April. Im Unterhauſe machte der
ungen des Gemeinſchaftslebens noch immer vermittel
Abgeordnete Herbert auf das furchtbare Elend aufmerk=
Einen Hauptanteil an ihr hat im papiernen Zeitalter die
am, das in Mazedonien, Thrazien und Albanien herrſche
Preſſe. Die auf geſchichtliche Erfahrung gegründete Ein
Alle Hilfe, die bisher gebracht worden ſei, ſei
unzurei=
ſicht in das Weſen dieſes Zwiſchenreichs führt wiederum
Nummer 97.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1913.
Seite 8.
Dampfernachrichten.
iug egeutſich aſt eite
Literariſches.
Ge
össt
Deteckne 60
80. A
Mitgeteilt von dem
Hamburg=Amerika=Linie.
e in D
land.
Institut der Br
Dr.=Ing. Gerold E. Beetz: „Das eigene
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
eeugen
Berlin, Leipziger Strasse 113 Frank-
Heimund ſein Garten” Ein praktiſcher Führer für
Nordamerika: „Amerika”, von New=York kommend,
ägen furt a. M., Rossmarkt 2, Ecke Steinneg.
alle diejenigen, die ſich ein Eigenhaus bauen oder kaufen
21. April 6 Uhr 25 Min. abends auf der Eibe. „
In=
wollen, unter Berückſichtigung der Verhältniſſe des
Mittel=
dianola” nach Baltimore, 21. April 10 Uhr 45 Min.
ſtandes. Neu bearbeitet von Direktor Emil Abigt,
Wies=
norgens in Boſton. „Inkula” 21. April 10 Uhr 30 Min.
baden. 26.—35. Tauſend. Mit 150 verſchiedenen
Beiſpie=
morgens in Philadelphia. „Preſident Grant” von New=
Habe eine grosse Anzahl moderner
len in Anſichten und Grundriſſen, insgeſamt über 650 Ab=
York kommend, 21. April 3 Uhr 20 Min. nachm. auf
bildungen meiſt ausgeführter Bauten mit Angabe der
der Elbe. „Prinz Adalbert” nach Philadelphia, 21. April
Grabdenkmäler
Baukoſten und zahlreichen Kunſtbeilagen auf Karton ge=
— Südamerika,
6 Uhr 15 Min. abends Lizard paſſiert.
heftet. In Künſtlerleinenband 7 Mk., Porto 50 Pfg.
Weſt=
nach der Weſtküſte
Weſtküſte Amerikas: „Illyria
in jeder Preislage aufgestellt. Durch
vor-
deutſche Verlagsgeſellſchaft, Wiesbaden. Dieſes in vor=
Amerikas, 20. April in London. — Oſtaſien: „Arabia‟
teilhaften Bezug bin ich in der Lage, diese
nehmſter, vorbildlicher Ausſtattung vorliegende Werk iſt
ausgehend, 22. April in Tſingtau. „Bayern”, ausgehend,
äusserst billig abgeben zu können u. bitte
außergewöhnlich preiswert und darauf iſt ſicher auch ſeine
20. April nachm. in Tſingtau. „Liberia” ausg., 21. April
allgemeine Verbreitung zurückzuführen. Es iſt tatſächlich
ich Interessenten um Besuch meines Lagers
in Schanghai. „O. J. D. Ahlers” 22. April morgens von
ein notwendiger Führer für jedermann. Alles, was der
Port Said uach Havre. „Senegambia” 20. April 2 Uhr
Ecke Clemens- u. Seekatzstr.
Laie als Bauherr zu wiſſen nötig hat, um zweckmäßig,
nachm. von Schanghai nach Hongkong. „Spezia”,
heim=
geſchmackvoll und billig zu bauen, die Grundrißgeſtaltung
kehrend, 21. April in Manila. — Verſchiedene Fahrten:
einen beſonderen Bedürfniſſen anzupaſſen, wird hier in
„Edea”, heimkehrend, 16. April in Kotonou. „Kurmark”
Conr. Wittmann
achlicher, leicht verſtändlicher Weiſe klargelegt und durch
Lome” heim=
20. April von Madras nach Kalkutta.
die Fülle vorzüglicher Muſterbeiſpiele von erſten Künſt=
Steinhauerei.
Steinfabrik
kehrend, 17. April von Freetown. „Nordmark” nach
lern entworfener und ausgeführter Häuſer mit Angabe
Indien, 19. April in Rotterdam. „Oſtmark” ausgehend,
TELEPHON 1931.
der Baukoſten erläutert. Mit einem einfachen Vorlagen=
19. April in Karachi. „Swakopmund” nach Weſtafrika,
werk kann der bauluſtige Privatmann wenig anfangen
„Togo” nach Weſtafrika,
April in Rotterdam.
17.
B311
und er wird deshalb ſtets dieſen Bauratgeber zu ſeinem
April 9 Uhr abends in Vliſſingen.
Me Zmret.
Me
21.
Seae
Vorteil mit zu Rate ziehen und damit ſich ein gewiſſes
Verſtändnis für alle Baufragen verſchaffen, dem Bau=
RICHARD PAUL
Sleg
Tageskalender.
(80
meiſter zielſicher ſeine Wünſche vortragen können. Für
u
ATELIER FÜR GRABMALKUNST
ſi=
Gartenſtadtſiedelungen und Villenkolonien wird man
Samstag, 26. April
Darmstadt, Mühlstr. 50, am Woogsplatz.
aus dieſem Buche die beſten Vorbilder holen, denn die
Großh. Hoftheater. Anfang 7 Uhr, Ende nach 10
E
hervorragende Qualität der dargebotenen baukünſtleriſchen
Uhr (Ab. A): „Eine fürſtliche Maulſchelle‟
(UNSTL. GRABDENKMALE, EIN-
Leiſtung iſt einſtimmig auch von der Fachwelt anerkannt
Saalbautheater, Anfang 8 Uhr: „Autoliebchen”.
ASSUNGEN U. S. W. IN ALLEN
worden
Muſikaliſch=deklamatoriſcher Abend um
MATERIALIEN UND PRFISLAGEN.
Die große Frühjahrsſorge für die Damenwelt iſt
8 Uhr in der Loge (Sandſtraße)
aussrsttung v. 2eleuwongen u.
uo=
die Toilette. Es ſind ſorgenvolle, ſchwere Wochen aber
Schüler=Aufführungen des Beethoven=Konſer=
DELLEN IM SCHAUKASTEN GRAFENSTR. A.
auch wunderſchöne, animierende und ſpannende, wie die
vatoriums von 2—5½ Uhr im Saale „Zur Traube‟
Vorbereitungen zu einem großen Feſt. Was wird die
ortrag von Fräulein Ammann um 8½ Uhr in der
Frühjahrsmode Neues bringen? In dem ſoeben
er=
für Spezial-Auskünfte, Er-
Turnhalle am Woogsplatz (Mazdaznan=Kochkurſus).
ſchienenen vierzehnten Hefte des XXVI. Jahrganges der
Betektiv-unstltutmittelungen, Beobachtungen
-
Reſt. „Metro=
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr.
Wiener Mode hat der bekannte Schriftſteller Ludwig
u. Vertrauens-Angelegenneiten.
pole” um 8 Uhr
Hirſchfeld eine amüſante Plauderei über dieſes aktuelle
Uebernahme nur einwandfreier Aufträge. Garantie für
Sonntag, 27. April.
und intereſſante Thema veröffentlicht. Die originellen,
gewissenhafte Erledigung. Kiesstr. 34, I. Tel. 166 z. (VII.831
Großh. Hoftheater. Anfang 6 Uhr, Ende 10½ Uhr
luſtigen Zeichnungen von Theo Zaſche machen den Artikel
Aus dem Geſchäftsleben.
(Ab. C): „Lohengrin”.
erſt recht lebendig. Die Reichhaltigkeit und künſtleriſche An=
Man ſchreibt uns: Rund 20 Milliarden Mark ver=
Feſtveranſtaltung zum Beſten des katholiſchen
Kir=
ordnung des Heftes übertrifft alles bisher Dageweſene.
brauchen jahraus, jahrein unſere deutſchen Arbeiter, deren
chenbaues in Beſſungen um 4½ Uhr in der Turnhalle
Jede Frau, die die Wiener Mode abonniert, ſpart Geld
Geſamtzahl dabei auf 16000000 veranſchlagt wird.
Hier=
am Woogsplatz.
nicht nur bei der Anfertigung ihrer Kleider, ſondern auch
von werden verwandt: für Nahrungsmittel und Genuß=
Religiöſer Vortrag um 8½ Uhr Neckarſtraße 22.
im Haushalt.
— Rummelbräu
mittel im Hauſe 9599,5 Mill. Mk., für Wohnung, Heiz=
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr.
ung und Beleuchtung 4 199,9 Mill. Mk., für Kleidung,
um 8 Uhr. — Reſt. „Metropole” um 4 und 8 Uhr.
Wäſche uſw. 2599,9 Mill. Mk., zuſammen 16 399,2 Mill.
Tanzkränzchen der Geſellſchaft „Mandolinenkranz”
Letzte Nachrichten.
Mark, für Geſundheitspflege, geſelliges und geiſtiges
Le=
im „Weißen Schwanen” zu Arheilgen.
* Charlottenburg, 25. April. Im Feſtſaale des
Rat=
ben (Zeitungen, Bücher, Vereine, Vergnügungen), Steuern
hauſes wurde heute vormittag die zweite Hauptverſamm=
Kunſthalle am Rheintor, geöffnet Werktaas von
uſw. ſtehen noch rund 3,6 Milliarden Mk. zur Verfügung
lung des
Verbandes für handwerksmäßige
11—4 und Sonntags von 10—4 Uhr.
In 852 Haushaltungen, deren Verbrauch näher ermittelt
und
1 t2
achgewerbliche Frauenausbildung
wurde, betrug die Ausgabe für Butter, Schmalz und
Mar=
eröffnet.
Begrüßungsanſprachen hielten Geheimrat
garine 5,7 Prozent der Totalausgaben für Lebensmittel
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei,
Schultze im Namen des Handelsminiſters, das Mitglied
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Dieſe Schätzung ergibt für Margarine und andere
Speiſe=
des Herrenhauſes Plate und Stadtſchulrat Michaelis=
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
ette einen Aufwand von 1139,8 Mill. Mk. Unter dieſen
Berlin.
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
Nährfetten iſt es die Margarine, deren Verbrauch in allen
Dresden, 25. April. Der erſt ſeit einigen Tagen
ver=
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
Bevölkerungsklaſſen zunimmt: unter den verſchiedenen
heiratete 23jährige Uhrmacher Schubert tötete ſeine
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Margarine=Marken dominieren die Spezialmarken „Lor=
Frau durch mehrere Revolverſchüſſe und ſchoß ſich dann
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
beerkrone” und „Siegerin”
ſowie die
Pflanzen=
ſelbſt eine Kugel in den Kopf. Er wurde ſterbend
aufge=
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
butter=Margarine „Palmato” der Margarinenfabrik
funden. Aus hinterlaſſenen Briefen geht hervor, daß das
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
A. L. Mohr, G. m. b. H., Altona=Bahrenfeld. Sie beſitzen
Ehepaar freiwillig in den Tod gegangen iſt.
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
alle Eigenſchaften der Naturbutter und ſind daher für
T. B. London, 25. April. Zu dem Grubenunglück
zurückgeſandt.
dieſe vollkommener Erſatz
in
Amerika wird noch gemeldet: Die
Regierungsſach=
verſtändigen beaufſichtigen die Rettungsarbeit. Die aus=
See
(2
ſtrömenden giftigen Gaſe hindern dieſe außerordentlich
(280
Auch mehrere Rettungsmannſchaften wurden durch die
Zaſe betäubt und konnten nur mit großer Mühe aus der
Grube herausgeſchafft werden. Am Grubeneingange ſpiel=
Danksaqung.
ten ſich jammervolle Szenen ab. Viele Frauen, Freunde
und Verwandte der Verunglückten hatten ſich dort
ange=
ſammelt und warteten in dumpfem Schweigen auf das
Für die überaus herzliche Teilnahme bei dem uns ſo ſchwer betroffenen Verluſte unſeres unver=
Wiedererſcheinen der Retter. Der Zuſtand der bis jetzt
geßlichen, treubeſorgten Gatten und Vaters
(9832
geborgenen Leichen zeigt, daß die meiſten nicht durch die
Exploſion getötet wurden, ſondern erſt ſpäter durch die
gif=
tigen Gaſe den Erſtickungstod erlitten.
Petersburg, 25. April. Der Beſitzer eines Tanz=
Herrn Ludwig Fuchs, Metzgermeister
lokals Bouvier iſt mit 20000 Mark flüchtig
ge=
gangen. Es ſind dies Kautionsgelder ſeiner Angeſtellten.
Petersburg, 25. April. Ein Schreiber des ruſſiſchen
ſprechen wir Allen, insbeſondere Herrn Pfarrer Vogel für die troſtreiche Grabrede, dem Sängerchor des
Generalſtabes wurde in dem Augenblick verhaftet, als
Geſangvereins „Liedertafel” und der Metzger=Innung für den erhebenden Grabgeſang, ſowie für die
er im Begriffe ſtand, wichtige Geheimpapiere des
General=
zahlreichen Kranz= und Blumenſpenden unſeren innigſten Dank aus.
ſtabes gegen 40000 Mark an einen Agenten der
Geheim=
polizei, der ihm eine Falle geſtellt hatte, auszuliefern.
Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:
Briefkaſten.
W. Sch. Wenn die Denunziation den Vorwurf der
Frau Anna Fuchs nebst Kindern.
Steuerhinterziehung oder ähnliches enthält, empfiehlt es
ſich, Privatklage wegen Beleidigung zu erheben. Eventuell
kommt Anzeige wegen wiſſentlich falſcher Anſchuldigung
Darmſtadt, den 25. April 1913.
tach § 164 R.=St.=G. in Betracht
Amtlicher Wetterbericht.
le
ue
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen
Mee ee en e
Das nordweſtliche Tiefdruckgebiet hat ſich weiter
oſtwärts ausgebreitet, während das öſtliche Hochdruck=
Dankſagung.
gebiet etwas zurückgewichen iſt. Die Morgentemperaturen
Dankſagung.
liegen in Deutſchland ziemlich hoch; Niederſchläge fielen
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
vereinzelt. In Südweſtdeutſchland hatten wir Gewitter.
Für die zahlreichen Beweiſe
herz=
bei dem Hinſcheiden und Beerdigung unſeres
Auf der Südſeite des ozeaniſchen Tiefs haben wir
Be=
licher und aufrichtiger Teilnahme an
wölkung und ſtrichweiſe leichte Regenfälle zu erwarten.
lieben Onkels, Schwagers und Bruders
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 26. April:
dem uns ſo ſchwer betroffenen Verluſte
Wechſelnd bewölkt, ſtrichweiſe leichte Regenfälle, meiſt
agen innigſten Dank
weſtliche Winde, etwas kühler.
Georg Emge
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Die trauernden Hinterbliebenen:
ſagen wir Allen unſeren herzlichſten und
verbind=
lichſten Dank.
Wie ſoll die Nahrung des Kindes ſein? 1. Nähr=
(9837
Adalbert Löffler u. Familie.
5
kräftig.
2. Unbedingt verdaulich! 3. Wohl=
Familie Karl Eymann,
ſchmeckend. Eine Vereinigung und Verwirklichung dieſer
Darmſtadt, Cöln, Frankfurt,
Franz Heller.
drei Vorzüge iſt das bekannte Neſtle’ſche Kindermehl.
den 25. April 1913.
Darmſtadt, 24. April 1913.
Eine Gratisprobe verſendet auf Wunſch: Neſtle=Geſell=
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haft, Berlin W 57.
(I,9744
ſiten
minilplumſbli
Ime
Mmungernillmimmahe
ilmmmalhmmmumnlhallmalimmmmilmmnmilnhalemmmmmmmnel
II,9613
Nummer 97.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1913.
Seite 9.
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Nummer V7.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1973.
Seite 10.
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En uner Handels=Regſter, Ab=
(e
Bekanntmachung.
teilung A, wurden folgende
Mittwoch, 30. April I. Js.,
Bekanntmachung.
Einträge vollzogen:
vormittags 10 Uhr,
Am 22. April 1913.
ſoll die der Sängerſchaft Ascania
Hinſichtlich der Firma:
Der hieſige Spargel=Markt ꝛc.
Treiwilliger
dahier zugeſchriebene Liegenſchaft:
Fr. Chriſtoph Hechler jr.
findet auf Wunſch der Käufer von Montag, den 28. April I. Js.
Nr. qm
Flur
Darmſtadt.
um 4¾
Uhr nachmittags, ſtatt, und zwar täglich, mit Ausnahme
1665 372 Grabgarten Kies
I
Heinrich Hechler, Geſchäftsführer
(9868so
an Sonntagen.
ſtraße,
in Darmſtadt, iſt als perſönlich
Nauheim (Kreis Groß=Gerau), den 24. April 1913.
1666 174 Grasgarten da=
Mitardichst
haftender Geſellſchafter in das
Ge=
ſelbſt,
Großh.
Bürgermeiſterei Nauheim.
ſchäft eingetreten
1668 311 Hofreite Kies=
I
in der
Offene Handelsgeſellſchaft.
ſtraße Nr. 86,
Die Geſellſchaft hat am 1. Febr.
in unſerem Bureau zwangsweiſe
Brſteigerung.
1913 begonnen.
Stamm=und Stangenholz
(K23/13
verſteigert werden.
Friedrich Chriſtoph Hechler jr.,
Darmſtadt, 17. März 1913
Kaufmann, Ehefrau Eliſabeth, geb.
Mittwoch, 30. d. M., vormittags 9 Uhr anfangend
Kalserl. Marme
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Gandenberger, in Darmſtadt, iſ
Roßdörfer Gemeindewald, Diſtrikt Mark
werden im
Müller. (V,7383
zur Prokuriſtin beſtellt.
11,15 fm
34 Stück
Fichten
Stämme
Die 2. Abt. der II. Torpedodivi=
Hinſichtlich der Firma:
2,04
Kiefern
ſion in Wilhelmshaven ſtellt am
Bekanntmachung.
L. Engelhard Nachfolger,
2
3
1,37
Lärchen
„
15. Mai, 1. Juni und 1. Oktober
Darmſtadt.
— 215,68
4218
Derbſtangen
Mittwoch, 30. April 1. Js.,
Fichten
,
d. J. 4 jährig freiw. Maſchiniſten=
Geſchäft ſamt Firma iſt auf
—
Reisſtangen
vormittags 10 Uhr,
16,37
1794
7
anwärter (Deckoffizierlaufbahn) ein.
Kaufmann Richard Scheuermann
(9867si
an Ort und Stelle verſteigert.
die dem Weißbindermeiſter
ſoll
Das 4. Jahr rechnet als
Kapitu=
zu Darmſtadt übergegangen.
Zuſammenkunft auf der Kubig.
Karl Blümlein dahier
zugeſchrie=
lationsjahr.
Johannes Scheuermann,
Kauf=
bene Liegenſchaft:
Einſtellungsgeſuche ſind möglichſt
Roßdorf, den 25. April 1913.
mann in Darmſtadt, iſt zum Pro
Nr. qm
Flur
bald einzureichen u. müſſen enthalt.:
Großh. Bürgermeiſterei Roßdorf.
kuriſten beſtellt.
1875 685 Hofreite Darm=
I
Meldeſchein zum Eintritt als
Am 23. April 1913
Lorenz.
ſtraße Nr. 41,
4jährig Freiwilliger; derſelbe
Hinſichtlich der Firmar
in unſerem Bureau zwangsweiſe
wird vom Zivilvorſitzenden der
Sooee5e6666666
A. H.
Sander Sohn,
(K100/12
verſteigert werden.
Erſatzkommiſſion Kreisamt
Darmſtadt
Falls andere rechtliche
Hinder=
ausgeſtellt.
iſt auf
Geſchäft ſamt Firma
Die beeidigten und öffentlich angeſtellten
niſſe nicht entgegenſtehen, wird Ge
Max Sander, Kaufmann Witwe,
Zeugniſſe über 3jährige
Lehr=
nehmigung der Verſteigerung auch
oder Arbeitszeit als Schmied,
Henriette, geb. Neuburger, in
dann erfolgen, wenn das eingelegte
A.
Darmſtadt, und Kind Egon San
Dreher, Schloſſer, Maſchinen=
Meiſtgebot die Schätzung nicht er
der, geboren am 8. Juli 1897
bauer, Mechaniker, Elektro=
Bücherreviſoren
reicht.
während ſeiner Minderjährigkeit
techniker, Klempner, Kupfer
Darmſtadt, 17. März 1913.
durch ſeine vorgenannte
ſchmied, oder in ähnlichen
vertreten
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Carl Weygandt, Eichbergſtraße 11
2
(9770
Berufen oder über Beſchäftig
Mutter,
übergegangen.
Müller.
(V. 7384
Die Prokura des Kaufmanns
als Maſchiniſt o. Maſchiniſten=
Georg Bertele, Wilbelminenſtraße 8
8
Ludwig Bendheim in Darmſtadt
Aſſiſtent
Darmstädter
iſt erloſchen.
Wilbelm Siedersleben, Rbeinſtraße 6
3. Einen ſelbſtgeſchr. Lebenslauf.
Darmſtadt, 24. April 1913.
Die 3. Abteil. ſtellt am 1. Juni
Pferde-Lotterie.
empfeblen ſich zu allen in ihr Sach ſchlagenden Arbeiten wie
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
Torpedoheizer als 3 und 4 jährig
Ziehung am 21. Mai.
ſpricht,
Freiw. ein: Schloſſer, Schmiede,
Jung., Papagei, pfeift,
m. Bauer
Beviſionen, Gutachten uſw.
450 Gewinne i. W. v.
drollig. 2
Dreher, Maſchinenbauer, Mecha=
35 Mk., wegen Abreiſe zu verkaufen
niker, Elektrotechniker, Klempner,
15000 Mk.
Gudwigſtraße 16, III
(*11173fs
Gsoa
Kupferſchmiede, ſonſtige Eiſenarb.
Hauptgewinne i. W. v.
und Handwerker. Ein
ſelbſtge=
che
II!
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(*11203
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auf dem nächſten Bezirkskommando
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5800 Mk.
niſten=Laufbahn werden von der
Weissnähen, Weissticken
Bechtbrur
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sowie
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Kunststicken und Buchbinden
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(II,9869
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Wiesbaden . . . . . .
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do.
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132,90
InProz.
95,20
InProt.
85,75
4 Ruſſ Südweſt. . . . .
95,10
S. 52 . . .
Worms . . . . . . .
168,00
10 Deutſch. Ueberſee Electr
5 Argentinier
Staatspapiere.
.101,70
88,00
„ „ , „
97,00
4½ Moskau=Kaſan . . .
4 Hamb. Hypoth.=Bank
93,80
do.
71,00
Gummi Peter
. . „
Dtſche. Reichsſchatzanw. 100,00
do
84,30
3½
86,40
86,50
do.
Liſſaboner v. 1888
do.
6
Kunſtſeide Frankfurt
58,75
86,90
½ Chile Gold=Anleihe
3½ Deutſche Reichsanl.
4 Wladichawchas
98,9
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
98,50
.. „
Verzinsliche
30 Adler=Fahrradwerke
76,40
5 Chineſ. Staatsanleihe
do.
100,70
Rjäſan Koslow .
3½
86,20
86,00
do.
449,25
Kleyer
Anlehensloſe
..„
100,00
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Schatzanweiſg.
4½
91,40
do.
Portugieſ. Eiſenb.
72,00
Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
,,
4 Badiſche . . . Tlr. 100
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Japaner .
90,90
87,20
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do.
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98.00
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Livorneſer
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Steana Romana Petr.
154,80
98,00
4 Bad. Staatsanleihe
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63,40
98,00
18—23 . . . . . . . . .
Madrider . . Fs. 100 73,00
Zellſtoff Waldhof
5
247,25
90,00
Gold=Mexikanerv. 1904
3½
do
81,30
4 Baadadbahn .
80,00
Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
. „
4 Meininger Pr.=Pfand=
12,83 Bad. Zucker=
Wag=
do.
5 Gold=Mexikaner . . .
4½ Anatoliſche Eiſenb..
94,00
86,20
S. 1 u. 2, 6—8 . . .
135,50
199,00
häuſel.
briefe . . . . . .
99,50
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe
3 Buenos Aires Provinz
68,00
Miſſouri=Paciſic.
86,00
70,40
„ „
S. 3—5 . . . . . . . .
175,60
Neue Boden=A. A.=Geſ.
Oeſterr. 1860er Loſe .
do.
85,20
4 Northern=Pacific
Aktien inländiſcher
95,70
86,10
S. 9—11 . . . . . .
, „
129,00
0
Südd. Immobilien
55,50
3 Oldenburger . . . . .
do
4 Southern=Paciſic
Transportanſtalten.
97,00
Meininger Hyp.=Bank
90,50
,
2½ Raab=Grazer fl. 150
Bergwerks=Aktien.
4 Hamburger Staatsanl.
99,25
5 St. Louis und San
10 Hamb.=Amerika=Paket=
85,90
do.
99,00
4 Heſſ. Staatsanleihe .
Unverzinsliche
146½
Francisco. . . . .
fahrt . . . . . .
4 Rhein.
Hypothek.=Bank
10 Aumetz=Friede . . .
178,60
98,10
4 do. do. (unk. 1918)
Anlehensloſe
7 Nordd. Lloyd . . . .
5 Tehuantepec . . . . .
119,50
97,50
95,00
(unk. 1921) . .
14 Bochumer Bergb. u.
85,60
do.
3½
Augsburger . . . . . fl. 7
6½ Südd. Eiſenb.=Beſ. . 128,00
3½ do.
(unk. 1914) . .
85,70
Gußſt.
,„„,
Bank=Aktien.
do.
74,20
Braunſchweiger Tlr. 20 195,00
Aktien ausländiſcher
98,50
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk,=Pf.
Deutſch=Luxemburg.=
11
3 Sächſiſche Rente.
77,50
10 Bank für elektriſche
Freiburger . . . . Fs. 15
Transportanſtalten.
3½
86,60
do.
Bergb. . . . . . .
164,50
98,7.
4 Württemberger v. 1907
Untern. Zürich .
Mailänder . . . . Fs. 45
191,00
Anatol Eiſenb. 60½
Städte.
Gelſenkirchener . . . . 188,50
3½
93,80
v. 1875
36,00
do.
7½ Bergiſch=Märkiſch
do.
. . . . Fs. 10
Einz. Mk. 408 . .
.115,75
Obligationen.
Harpener . . . . . . . 195,75
-
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
fl. 7 35,40
Bahn
,
Meininger . . . . .
147,20
6 Baltimore und Ohio .
98,75
Phönix Bergb. und
Darmſtadt . . . . . .
18
97,20
Griechen v. 1887
-
9½
Oeſterreicher v. 1864fl. 100 561,00
,
Berlin. Handelsgef.
162,25
2
134‟
Schantungbahn
. , „
do.
Hüttenbetrieb. . . 267,25
3=
Italiener Rente
do. v. 1858fl. 100 467,40
6½ Darmſtädter Bank
116,00
8 Luxemb. Prince Henri
169,50
97,60
Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Frankfurt. . . . . . .
Oeſterr. Silberrent:
4½
87,50
12½ Deutſche Bank
Ungar. Staats . . fl. 100 385,00
248,25
Oeſt. Südbahn (Lomb.) 26,75
do.
95,50
Caro. . ..
86,90
do. Goldrente . . .
90,10
6 Deutſche Vereinsbank
Venediger . . . . Fs. 30
117,30
6 Pennſylvania R. R. .
Laurahütte
-
4 Gießen . . . . . . . .
„
do. einheitl. Rente
84,70
6 Deutſche Effekt.= un
Türkiſche . . . . Fs. 400 163,20
.
10 Kaliwerke Aſchersleben 149,00
Induſtrie=
3 Portug. unif. Serie I
62,50
W.=Bank . . .
113,60
Letzte
Gold, Silber und
Weſteregeln 194,25
Heidelberg . . . . . .
95,80
do. unif. Ser. III
Aktien.
65,80
10 Diskonto=Kommandi=
Divid.
183,25
Banknoten.
71
do.
South Weſt Africa 128,00
87,50
do. Spezial .
9,90
8½
Brauerei Werger
64,00
Dresdener Bank
,
151,50
20,40
Engl. Sovereigns . . . .
Karlsruhe . . . . .
Prioritäts=
5 Rumänier v. 1903
28 Bad. Anilin= u. Soda=
10
99, 10
Frankf. Hypoth.=B.
,
208,50
20 Franks=Stücke . . . . 16,24
do.
87,30
Obligationen.
v. 1890
do.
Fabrik
,
.575,25
Mitteld. Kreditbank 115,00
Amerikaniſche Noten . . . 4,19¼
Magdeburg. . . . . .
do.
3½
v. 1905 . .
14 Chem. Fabrik Gries=
88,00
7 Nationalb. für Deutſchl.
Südd. Eiſenb.=Gef. 87,70
116,60
20,48
Engliſche Noten . . . . .
.
89,00
4 Ruſſen v. 1880 . . . .
heim
252,00
.
„
4½
Pfälziſche Bank. ..
Nordd. Lloyd=Obl.
123,25
81, 10
Franzöſiſche Noten. . . .
Mainz . . . . . . .
96,10
30 Farbwerke Höhſt
do. v. 1902 . . . .
89,90
640,50
6,95 Reichsbank . .
Eliſabethbahn, freie . .
92,40
134, 10
168,85
3½
Holländiſche Noten. . . .
do.
86,80
do. v. 1905 . . . .
20 Verein chem. Fabriken
99,70
Rhein. Kreditbank.
Franz=Jofefs=Bahn . .
87,20
128,50
79,60
Italieniſche Noten . . ..
Mannheim . . . . . .
96,60
4
Schweden
Mannheim . . .
87,00
A.
Schaaffhauſen.
. . ..
Prag=Durer . . . . .
73,40
3½
84,85
Oeſterr.=Ungariſche Noten
do.
88,00
4 Serbier amort. v. 1895
80,50
10 Cement Heidelberg . . 145,00
Oeſterr. Staatsbahn
Bankverein . . .
.115%
4
Ruſſiſche Noten . . . .
München . . . . . .
99,10
7½
Türk. Admin. v. 1903
77,10
30 Chem. Werke Albert 469,75
90,70
Wiener Bankverein . 129,50
Oeſterr. Staatsbahn
80,05
3½
Schweizer Noten . . . . .
Nauheim . . . . . .
4 Türk. unifiz. v. 1903
86,50
14 Holzverkohlung Kon=
74,90
do.
Pfandbriefe.
Närnberg. . . . . . .
96,50
4 Ungar. Goldrente . .
85,60
337,25
ſtanz . . . . . .
Oeſterr. Südb. (Lomb.)
97,40
Frankf. Hypoth.=Bank
3½,
do.
Reichsbank=Diskonto.
86,90
do. Staatsrente. . .
5 Lahmener. . . . . .
130,00
do.
S. 21. . . . . . .
96,304 Offenbach . . . .
Reichsbank=Lombard Zsf. 7
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
2 40.
Samstag,
26. April.
1913.
§ 3.
Bekanntmachung.
Die Einquartierungspflicht liegt allen denen ob, die in der Gemeinde eine
Wir weiſen anläßlich der bevorſtehenden Frühjahrsausräumung der offenen
Wohnung haben und zur Gemeindeſteuer herangezogen werden, ebenſo Juriſtiſchen Per=
Gewäſſer, insbeſondere der Mühl= und Wieſengräben, erneut auf die Beſtimmungen
ſonen, Geſellſchaften und ſolchen Perſonen, die, ohne in der Gemeinde zu wohnen, in
der Artikel 55 und 56 des Geſetzes, die Ausübung und den Schutz der
der Gemeinde Häuſer, Grundſtücke oder Geſchäftslokale haben und für dieſe zur
Fiſcherei betreffend, vom 27. April 1881 (Reg.=Bl. S. 43 ff.) hin, wonach
Gemeindeſteuer herangezogen werden.
1. dem Fiſchereiberechtigten ſo rechtzeitig vor dem Beginne der Arbeiten Nachricht
Befreit von der Benutzung zur Einquartierung ſind die in § 4 Abſ. 2 des
Reichs=
zu geben iſt, daß er ſein Intereſſe wahren kann (Art. 55), 2. öffentliche Fiſchwaſſer
geſetzes vom 25. Juni 1868 aufgeführten Gebäude und Gebäudeteile.
nicht ſo ſtark abeſchlagen werden dürfen, daß die Fiſche und Krebſe hierdurch zu=
Gebäude, in denen ſich mit gefährlichen oder anſteckenden Krankheiten Behaftete
grunde gehen (Art. 56).
oder Wöchnerinnen oder Leichen befinden, ſollen zur Einquartierung nicht benutzt werben.
Nichtbeachtung dieſer Beſtimmungen zieht gemäß Artikel 63, 64 des Geſetzes
f4.
Geldſtrafen bis zu 150 Mk. bezw. Haft, nach ſich.
Bei Verteilung der Einquartierung ſoll auf die Wohnungs=, Wirtſchafts= und
Darmſtadt, den 19. April 1913.
(9729
Gewerbebetriebsbedürfniſſe des Quartierpflichtigen Rückſicht genommen werden. Neben
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
dieſen Grundlagen ſoll bei der Verteilung beachtet werden, daß auf etwa je 80 Mark
Gemeindeſteuer je ein Mann zu übernehmen iſt.
Fey.
5.
An die Großh. Bürgermeiſtereien der Landgemeinden des Kreiſes.
Den Quartierpflichtigen iſt geſtattet, die ihnen obliegende Verbindlichkeit durch
Wir nehmen auf vorſtehende Bekanntmachung Bezug und beauftragen Sie,
Stellung anderweiter Quartiere (z. B. in Wirtshäuſern uſw.) zu erfüllen, jedoch iſt
für ihre genaue Durchführung Sorge zu tragen.
Insbeſondere machen wir Sie noch
dies vorher der Einquartierungskommiſſion anzuzeigen. Das zu ſtellende Quartier
auf
die Beſtimmung des Artikel 55 Abſatz 2 des Geſetzes, betreffend die Ausübung
muß den Anforderungen entſprechen, welche an den Quartierpflichtigen ſelbſt geſtellt
und den Schutz der Fiſcherei, vom 27. April 1881 (Reg.=Bl. S. 43 ff.) aufmerkſam.
werden können.
Darmſtadt, den 19. April 1913.
Für richtige Leiſtung iſt nur der Quartierpflichtige haftbar, wie auch die durch
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
die Ausquartierung dem Quartierpflichtigen etwa entſtehenden Mehrkoſten von dieſem
Fey.
zu tragen ſind.
§ 6.
Weigert ſich der Quartierpflichtige, die ihm zugedachte Einquartierung zu über=
Bekanntmachung.
nehmen, oder iſt der Quartierpflichtige zeitweilig abweſend, ſo hat die Einquartierung
Die nachſtehende Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem
Truppenübungs=
auf deſſen Koſten anderweit zu erfolgen.
platz für die Zeit vom 19. April bis 7. Mai 1913 bringen wir hierdurch zur allgemeinen
Dieſe Koſten ſind nötigenfalls auf dem für die Gemeindeeinkünfte vorgeſchriebenen
Kenntnis.
Wege von den Pflichtigen beizutreiben.
Darmſtadt, den 15. April 1913.
(9133a
§ 7.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Bei der Zuteilung der Einquartierung werden gerechnet:
J. V.: von Werner.
General und die ihm gleichgeſtellten Chargen einſchließlich Bedienung
30 Gemeine,
Stabsoffizier
— 20
Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppen=Uebungsplatz Darmſtadt
Hauptmann oder Leutnant
— 10
*
für die Zeit vom 19. April bis 7. Mai 1913.
Feldwebel ꝛc.
— 5
Fähnrich oder Vizefeldwebel
— 3
ünteroffizier
Dauer der
Die Abſperrung
. — 1Gemeiner
Datum
Pferd ohne Fourage
Tag
Truppenteil
Abſperrung
§ 8.
erſtreckt ſich
Einquartierung
Werden Truppen mit Verpflegung einquartiert, ſo wird den mit
bis
von
kedachten Einwohnern ein von dem Gemeinderat in dem betreffenden Jahre feſtzuſetzen=
19. April
Samstag
der Zuſchuß zu der von dem Reiche gewährten Entſchädigung bewilligt.
Dieſer Zuſchuß
Ueber das ganze
2. Mai
Freitag
ſoll mit Rückſicht auf die jeweiligen Lebensmittelpreiſe bemeſſen werden und ſoll mit
100V.
Feldartillerie
20 N.
Abſperr=Gelände
7. Mai
Mittwoch
Einſchluß der von dem Reiche gewährten Entſchädigung für Mundverpflegung und
Servis pro Tag für jeden einquartierten und verpflegten Soldaten einſchließlich
Unter=
offizier, Sergeanten und ähnliche Charge den Betrag von 1.50 Mark nicht überſteigen
Orts=Satzun
9
Für die einquartierten Offiziere wird den Quartiergebern nur die
Reichsent=
für die Quartierleiſtungen und Naturalleiſtungen an die bewaffnete Macht im Frieden
ſchädigung gewährt.
in der Gemeinde Braunshardt.
§ 9.
Auf Grund des § 7 des Reichsgeſetzes vom 25. Juni 1868, die Quartierleiſtungen
Wird der Gemeinde die Stellung von Fourage oder Vorſpann angeſonnen, ſo
für die bewaffnete Macht während des Friedensſtandes betreffend, und § 9 der
Inſtruk=
beſchafft die Einquartierungskommiſſion den Bedarf auf die ihr am zweckmäßigſten
tion zur Ausführung dieſes Geſetzes vom 31. Dezember 1868 und auf Grund der Geſetze
erſcheinende Weiſe, möglichſt unter öffentlicher Aufforderung, aus Mitteln der
Gemeinde=
vom 13. Februar 1875 über die Naturalleiſtungen für die bewaffnete Macht im Frieden
kaſſe, in welche die vom Reiche zu gewährende Vergütung fließt. Nur wenn auf dieſem
wird hiermit für die Gemeinde Braunshardt auf Beſchluß des Gemeinderats und mit
Wege dem Anſinnen nicht rechtzeitig entſprochen werden kann oder die Fourage oder
Benehmigung Großh. Miniſteriums des Innern vom 12. April 1913 zu Nr. M. d. J. 6414
der Vorſpann gegen die von dem Gemeinderat hierfür zuläſſig erachtete Vergütung
folgendes beſtimmt:
nicht zu erlangen iſt, wird die Kommiſſion zu der in Anſpruch genommenen Leiſtung
die Beſitzer von Fouragebeſtänden, Zugtieren und Wagen unmittelbar heranziehen, und
§ 1.
Die Verwaltung der Einquartierungsangelegenheiten wird der von dem
der Gemeinderat ſodann darüber beſchließen ob und welcher Zuſchuß aus Gemeinde=
Gemeinderat zu wählenden Einquartierungskommiſſon unter dem Vorſitz des
Bürger=
mitteln zu der von dem Reiche zu gewährenden Vergütung zu leiſten iſt.
meiſters oder bei Verhinderung des Bürgermeiſters unter dem Vorſitz des Beigeord=
10.
neten übertragen.
Die Einquartierungskommiſſion iſt bezüglich der in den §§ 8 und 9 von ihr zu
Die Dienſtzeit der unſtändigen Mitglieder der Kommiſſion endet mit dem
Laſten der Gemeindekaſſe zuzugeſtehenden Vergütungen an die Weiſungen des Gemeinde=
Kalenderjahr, für welches dieſelben gewählt worden ſind.
rats gebunden.
Die Zahl der unſtändigen Mitglieder der Kommiſſion wird von dem Gemeinde=
§ 11.
rat jedes Jahr neu beſtimmt.
Dieſe Satzung tritt mit dem 1. Mai 1913 in Kraft.
§ 2.
Braunshardt, den 19. April 1913.
Die ganze Gemeinde, einſchließlich aller zur Gemarkung gehörigen Gehöfte uſw.,
Großherzogliche Bürgermeiſterei Braunshardt.
bildet einen Quartierbezirk.
(9802
Schmidt.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Elektriſche
1
Gefunden:
Haarſpange.
1 Paket Kleider, Hemden und
Schahtbiehntrite Darnſcht
Inſtallationsarbeiten.
Schuhe.
helles Kinderkleidchen und 1 dunkle Kinderſchürze (in
1, b
-
Schweine=
im Schlachtviehhof neben dem ſtädtiſchen Schlachthof.
weißem Taſchentuch eingeſchlagen). 1 Quittungskarte, auf den Namen
Die elektriſche Lichtanlage für
märkte: Montags, Mittwochs und Donnerstags. Kälbermärkte:
Zecher ausgeſtellt. 2 neue Schrankſchlüſſel.
Paar weiße
Glaeé=
den Anbau an das Stadtkaſſege=
1
Montags und Donnerstas. Bei Kälbermärken iſt der Verkauf
handſchuhe. 1 gelbe Nadel mit braunem Stein. 1 Stück graubraune
bäude ſoll vergeben werden.
Februar
von Großvieh geſtattet. Bahnanſchluß. Modernſte, ſeit 3.
Einfaßkordel. 1 ſchwarzer Damenrock (irrtümlich abgegeben!
fran=
Bedingungen liegen bei dem
1
ds. Js. geöffnete Neuanlagen.
(4329a
Bier=
zöſiſches Sprachlehrbuch. 1 grauer geknüpfter Damengürtel. 1
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Nähere Auskunft erteilt die
zipfel mit gelb=ſchwarz=weißem Band. 1 Paar braune Glacéhand=
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
1 Peitſche.
Schlacht= und Viehhofdirektion.
ſchuhe.
(9791
Angebote ſind bis
— Zugeflogen: 1 Lachtaube.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
Samstag, den 3. Mai 1913,
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
vormittags 10 Uhr,
De beſelnig un Peiarteniten
finden ſich: 2 Spitzhunde, 1 Foxterrier,
einzureichen.
(9651ds
deutſcher
1 Dachshund. 1
zur Aufnahme von Rohrleitungen im Hauptbahnhof Darmſtadt,
Schäferhund, 1 Pinſcher (zugelaufen). Die Hunde können von den
Darmſtadt, 24. April 1913.
und zwar:
Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Ver=
Stadtbauamt.
700 cbm Bodenaushub,
rd.
ſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werk=
Buxbaum.
370
Beton und
,
tag, vorm. um 10 Uhr, ſtatt.
(9772
(*2.
660 qm Eiſenbetonabdeckplatten,
Die Lieferung
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 27. April,
mit Materiallieferung ausſchließlich des Zements, ſoll verdungen
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends, folgende
Apo=
von Meſſinggegenſtänden für
werden.
Hof=Apotheke, Ballonplatz,
tbeken geöffnet:
und Adler=Apotheke
das ſtädtiſche Gaswerk
Angebotsunterlagen können auf dem Bureau der unterzeich=
Wilhelminenplatz. Alle übrigen Apotheken
ſind von 1 Uhr ab
ſoll verdungen werden.
neten Dienſtſtelle, früheres Empfangsgebäude der Main=Neckarbahn,
geſchloſſen.
Angebote ſind bis zum 5. Mai
nordöſtlicher Flügel, eingeſehen oder ſoweit der Vorrat reicht,
aus=
lfd. Js., vormittags 10 Uhr,
Verkaufspreiſe der Kleiſch= u. Wurſtwaren t. d. Haupt= u. Keſidenſtadt Darmſtadt
ſchließlich der Zeichnungen gegen porto= und beſtellgeldfreie Einſendung
bei unterzeichneter Verwaltung,
von 1.20 Mk. bezogen werden.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
Frankfurter Straße 29, Zimmer
I kg
per1
Angebote ſind verſchloſſen und mit entſprechender Aufſchrift zum
pert
kg
Nr. 3, verſchloſſen und mit ent=
Ochſenfleiſch
Uhr,
96
Pfg.
Eröffnungstermin, am 5. Mai ds. Js., vormittags 11
„
Speck. geräuchert . .
120 Pfg.
ſprechender Aufſchrift verſehen, ein=
(IV,9689,64
Rindfleiſch
Dörrfleiſch
120
,
einzuſenden.
*
,
zureichen. Daſelbſt können auch
50
Fett, roh
Großherzoglich Heſſiſche Eiſenbahnbauabteilung Darmſtadt.
Schinken m. Bein:
120
die Lieferungsbedingungen einge=
80
Fett, ausgelaſſen
Rollſchinken
140
„
ſehen und die Angebotſcheine, ent=
Leber
80
Schweineſchmalz, roh
e
1
.,,
haltend die nähere Beſchreibung
100
Kalbſleiſch
Verkauf eines Faſelochſen.
u. ausgelaſſen
,
, „
96
„
,
der zu liefernden Gegenſtände, in
100
Hammelfleiſch
Schwartenmagen,
Ein der Gemeinde Hahn gehöriger gut genährter Faſelochs
Empfang genommen werden.
Bruſt.
70
96
Fleiſch= u. Bratwurſt
ſoll im Submiſſionswege auf Lebendgewicht verkauft werden.
Nach auswärts werden die Be=
Schweinefleiſch
94
Leber= u. Blutwurſt .
80
Angebote ſind bis
dingungen und Angebotsſcheine
Rippchen, Kammſtück, ge=
Mittwoch, den 30. April 1913, vormittags 11 Uhr,
nur gegen vorherige Einſendung
ſalz. Fleiſch u. Kottelets
104 „
(6926
bei der Bürgermeiſterei daſelbſt einzureichen, wo auch die Bedingungen
von 50 Pf. abgegeben.
. (9741a
(9768
vorher einzuſehen ſind.
Aushändigung
Darmſtadt, 22. April 1913.
der Loſungsſcheine an die
Hahn bei Pfungſtadt, den 23. April 1913.
Städt. Gaswerks=Verwaltung.
Militärpflichtigen.
Hahn.
Großh. Bürgermeiſterei
Friedrich.
Diejenigen Militärpflichtigen, die ſich im laufenden Jahre da=
Geibel.
hier zur Muſterung geſtellt haben und in der Stadt Darmſtadt
Brennkannäpfel
wohnhaft ſind, werden hierdurch aufgefordert, ihre Loſungsſcheine
Hektoliter 85 Pf., bei 10 Hl. 80 Pf.
un der Zeit von Montag, den 21. April bis einſchließlich Sams=
Ver= und Ankauf von Laſelvieh.
ttag, den 26. April d. Js., vormittags von 9—12 Uhr, in dem
INV
Fichtenzapfen
Stadthauſe, Rheinſtraße 18, Zimmer Nr. 44, abzuholen oder gegen
Ein zur ferneren Zucht untauglicher, gut gehaltener 3jähriger
Vorzulegende Empfangsbeſcheinigung abholen zu laſſen.
Hektoliter 35 Pf., bei 10 Hl. 30 Pf.
Faſelochſe ſoll veräußert werden.
Nach Ablauf dieſer Friſt erfolgt Zuſtellung auf Koſten der
Angebote ſind ſchriftlich bis längſtens Freitag, den 2. Mai,
Säumigen.
Heinrich Keller Sohn
nachmittags 2 Uhr, bei unterzeichneter Behörde einzureichen; da=
Darmſtadt, den 18. April 1913.
ſelbſt können auch die Bedingungen eingeſehen werden.
(9341a
28.
Heidelbergerstrasse
Als Erſatz für das abgängige Tier ſoll ein jüngerer Faſelochſe
Der
Oberbürgermeiſter:
(B7715
Tel. 101.
beſchafft werden. Das Tier muß gekört ſein und frei in den Stall
J. V.: Schmitt.
geliefert werden.
Eine gute eiſerne Bettſtelle,
9 Miotorfahrer
Neue
(*11105fso
Angebote hierfür ſind zu dem gleichen Termin einzureichen.
ine Farmige elektr. Hängelampe,
Achtung Sehr at erhalt.
(9769
Roßdorf, den 25. April 1913.
Eiche=Schlaſtimmergaruitmr
in Kinderzimmertiſch und ein
N. S. U. 1½ſitz. Vorſteckwagen
Großherzogliche Bürgermeiſterei.
Alquarium billig abzugeben
m. dreiteiligem Spiegelſchrankbillig
billig zu verkaufen. Offerten unt.
Lorenz.
111132fs) Alexandraweg 31.
(9678a
abzugeb. Georg Rackur, Rheinſtr. 47.
D 90 an die Exp.
2
Nummer 97.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1913.
Seite 12.
Vereinetäligkeit ſeien zwar notwendig, mißten aber
möa=
ſtimmend wurde der Auffaſſung Ausdruck verliehen, daß
2
lichſt vergemeindlicht werden, da ſonſt die Kirche nicht den
die derzeitige Regelung des Erſatzes der leitenden
Bau=
vollen Gewinn davon habe. Endlich miſſe die Kirche die
(VI,1482
beamten nicht das Endziel der Entwickelung ſei und daß
Nehmen Sie
Gemeindeglieder dazu erziehen, auch über den Rahmen
bei der Reform, die ſich zur Zeit in vollem Gange befindet,
täglich ein Likörgläschen Dr. Hommel’s
der Einzelgemeinde hinaus zu denken und ſich als Glieder
naturgemäß dafür geſorgt werden müſſe, daß auch ſolche
Haematogen unmittelbar vor der
Haupt-
ihrer Geſamtkirche zu fühlen.
Diplom=Ingenieure, welche eine Ausbildung im
Staats=
mahlzeit! Ihr Appetit wird reger, Ihr Ner-
Im Korreferat betonte Herr Profeſſor D. v. d. Gol
tz=
dienſt nicht geſucht haben, zu den leitenden Stellen der
vensystem erstarkt, die körperlichen Kräfte
Greifswald die großen Nachteile einer Trennung, die uns
techniſchen Verwaltung gelangen können.
werden gehoben. Warnung: Man verlange
dieſelbe nicht wünſchenswert erſcheinen ließen, ſowie den
ausdrücklich den Namen Dr. Hommel.
großen Segen der Landeskirche und die Notwendigkeit
der Weckung von Gemeinſchaftsgefühl für die Geſamtkirche.
H me
Kongreſſe und Verbandstage.
Die ſehr angeregte Diskuſſion, in welcher auch eine
An=
zahl Laien zu Worte kamen, brachte noch manche wohl=
Vierter Evangeliſcher Gemeindetag
beachtliche Ergänzungen und neue Anregungen und ergab
Vorträge.
II.
eine allſeitige Uebereinſtimmung dahin, daß es
notwen=
dig und nützlich ſei, die Möglichkeit einer Trennung von
Die Verhandlungen des vierten Evangeliſchen Ge=
— Ueber „Die Diplom=Ingenieure in den
Kirche und Staat ins Auge zu faſſen und ſich von kirchlicher
meindetages fanden ihren Fortgang mit zwei Vorträgen
deutſchen Kommunal=Verwaltungen” hielt
Seite darauf zu rüſten.
über das wichtige Thema: „Der Gemeindegedanke
auf Veranlaſſung des Bezirksvereins Frank=
Am Nachmittag folgte das Referat des Herrn
Ober=
bei einer möglichen Trennung von Staat
furt a. M. des Verbandes Deutſcher Diplom=Ingenieure
pfarrer Dr. Hoepel=Magdeburg=Neuſtadt über: „Die
und Kirche‟. Zuerſt ſprach Herr Profeſſor D.
Meyer=
am Donnerstag abend Herr Patentanwalt Dipl.=Ing. Dr.
religiöſe und kirchliche Weiterbildung der
Göttingen. Die Kirche, ſo führte er aus, müſſe ſich für
L an g=Berlin einen Vortrag in dem genannten Be=
Gemeindeglieder‟ Die Pflege der religiöſen und
alle Fälle auf eine mögliche Trennung von Kirche und
zirksverein. Als Vertreter des Magiſtrats war Herr
kirchlichen Bildung der Gemeindeglieder, ſo führte er aus,
Staat einrichten. Ohne Erſchütterungen des kirchlichen
Stadtrat Franze erſchienen; unter den Anweſenden waren
iſt notwendig, einmal, um der Religion ſelbſt willen, die
Lebens freilich werde dieſe Trennung nicht vor ſich gehen.
ferner zu ſehen Herr Stadtbaurat Dr.=Ing. h. c.
Scheel=
bei der wachſenden Ausbreitung weltlicher Bildung nicht
Wichtige Förderungen habe die Kirche von dem mit ihr
haaſe, Herr Bankdirektor Schänker u. a. m. Der
Vortra=
verbundenen Staak erfahren; ſie verdanke dem Bunde
zurückbleiben darf, aber auch um der Gemeinde und der
gende ſtreifte einleitend die allgemeinen Beſtrebungen des
Gemeindeglieder willen, die der inneren Ausrüſtung
drin=
mit dem Staate moraliſche und finanzielle Unterſtützung
Verbandes Deutſcher Diplom=Ingenieure, ging dann über
für ihre Kultveranſtaltungen ihren Charakter als
Nach=
gend bedürfen. Redner betonte die Notwendigkeit ſolcher
auf die Arbeiten, die der Verband zugunſten der in den
wuchskirche und als Volkskirche. Die Kirche habe nun ein
Bildung beſonders auf drei Gebieten:
Jugendunterwei=
deutſchen Kommunalverwaltungen beſchäftigten Diplom=
Lebensintereſſe daran, dieſen ihren Charakter auch bei
ſung, Apologetik, Preſſe. Die Jugendunterweiſung müſſe
Ingenieure bisher geleiſtet hat. Grundſätzlich vertrat der
einer Trennung zu bewahren. Zu dieſem Zwecke müſſe
zu einem ſelbſtändigen, eigenartigen Unterrichtsgebiete
Vortragende den Standpunkt, daß dem Diplom=Ingenieur,
ſie folgende Schutzmaßregeln ergreifen: ſie müſſe ihre
neben dem Fortbildungs=Unterricht geſtaltet und von der
als dem Träger der höchſten wiſſenſchaftlichen Ausbildung
Glieder zu größerem Gefühl der Mitverantwortlichkeit für
Kirchgemeinde in die Hände genommen werden. Die
auf techniſchem Gebiete, auch die Anwartſchaft auf die
die gemeindlichen Aufgaben, Opferwilligkeit und aktiver
höchſten leitenden Stellen in der Kommunalverwaltung
Erwachſenen müßten neben der Predigt= und Bibelſtunde
Mitarbeit erziehen. Um Nachwuchskirche bleiben zu
kön=
offen bleiben müſſe. Der Weg durch den Staatsdienſt,
auch durch Vorträge, Familienabende und
Diskuſſions=
nen, müſſe ſie ſich ſo ausrüſten, daß ſie wenn nötig, die
der bisher bei den großen Stadtverwaltungen beinahe zur
abende und ähnliches angefaßt werden. Auch die
Fort=
religiöſe Erziehung des Nachwuchſes ſelbſt übernehmen
Regel geworden ſei, dürfte nicht weiter der einzige ſein,
bildung durch gute Preßartikel, Gemeindeblätter und
önne. um Voltskirche bleiben zu können müſſe ſie unter
der zu den leitenden Stellen der Kommunalverwaltung
religiöſe Literatur ſei von Wichtigkeit. Das beſte
Bild=
ihren Gliedern den chriſtlich=kirchlichen Sinn, den
kirch=
führt. — An den Vortrag ſchloß ſich eine überaus
an=
ungsmittel aber ſei immer wieder die praktiſche Mitarbeit
lichen Gemeingeiſt pflegen. Darum komme alles darauf
geregte Diskuſſion, an der ſich unter anderem
betei=
in der Kirche. — Auch auf dieſen Vortrag folgte eine
län=
an, daß lebendige Gemeinden da ſeien, wenn die Trenn
ligten die Herren Stadtrat Franze, Stadtbaurat Dr.=Ing.
gere Ausſprache, worauf der Vorſitzende mit Worten
ung perfekt würde. Die Kirche ſei nicht bloß Kultgemein=
Scheelhaaſe, Dipl.=Ing. von Hanfſtengel, .
Dipl.=Ing.
herzlichen Dankes die harmoniſch verlaufene Tagung
ſowie der
ſchaft, dürfe aber auch nicht bloß als ſolche ausgebaut
Vöhl von der Frankfurter Stadtverwaltung,
ſchloß. — Der nächſte Gemeindetag ſoll in Hannover
Ueberein=
Vorſitzende Patentanwalt Dipl.=Ing. Weihe,
werden. Die Arbeiten der Inneren Miſſion und der freien
ſtattfinden.
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Seite 70.
durch die leidige Politik wieder einer matten Tendenz
Der Bankenmarkt wurde ebenfalls infolge der allge=
Platz gemacht und zwar iſt es jetzt die Skutarifrage, welche
meinen ſchwächeren Haltung ungünſtig beeinflußt, und
ganz Europa in eine gewiſſe Nervoſität verſetzt. Daß ſich
zeigte zum Teil Kursermäßigungen. Ebenſo iſt das
engliſche Stimmen in zuverſichtlichem Sinn äußerten, können
Für Verlobte
Montangebiet nach zeitweiſe recht lebhaften Umſätzen faſt
die vorhandenen Befürchtungen keineswegs zerſtreuen,ſo daß
durchweg matter. Die Erwartungen, die man an die
auch die mancherſeits erwartete weitere Herabſetzung des
unbedingt sehenswert ist meine Ausstellung
Wirkungen des belgiſchen Generalſtreiks für die deutſche
Diskontſatzes der Bank von England, offenbar unter Ein=
Induſtrie knüpfte, haben ſich nicht verwirklicht, da die
wirkung auf die neuerdings ungeklärten Verhältniſſe in
moderner Wohnungs-Einrichtungen
Ausſtandsbewegung ihrem Ende zuneigt. Die
Nachrich=
der Politik, unterblieben iſt. Für den kommenden
Ul=
ten aus Oberſchleſien werden mit Aufmerkſamkeit
ver=
timo iſt Schiebungsgeld zu etwa 5¼ Prozent reichlich
folgt, da die dortige Arbeitsbewegung anſcheinend durch=
In übersichtlicher Anordnung umfasst diese
vorhanden, auch der Geldmarkt bleibt noch gut disponiert
aus nicht ſo unbedeutend iſt, wie man nach den erſten
eine grosse Auswahl vornehm u. geschmack-
und notierte der Privatdiskono zuletzt 4½ Prozent, in
Meldungen angenommen hatte. Großes Geſchäft fand
voll eingerichteter Innenräume. — Sowohl
Berlin 4½ Prozent. In der am Donnerstag
ſtattge=
anfangs der Woche auf dem Kaſſainduſtriemarkt ſtatt, und
die feinbürgerlichen wie auch die
Wohn-
habten Generalverſammlung des Stahlwerkverbandes
es erfolgten zum Teil ganz anſehnliche Preisſteigerungen.
räume mittleren Genres zeichnen sich
wurde folgendes über die Geſchäftslage berichtet: Nach
Die erneuten Befürchtungen auf politiſchem Gebiete,
durch solide, erstklassige Arbeit,
der Ende Februar erfolgten Freigabe des Verkaufes von
durch die Skutarifrage brachten jedoch wieder viel
Mate=
künstlerische Formenschönheit u.
Halbzeug für das zweite Vierteljahr haben ſich die
in=
rial heraus, ſo daß faſt allgemein Kursabſchläge zu
ver=
grösste Preiswürdigkeit aus! :: —
ländiſchen Verbraucher größtenteils für dieſen Zeitraum
zeichnen ſind: wobei am meiſten Elektrizitätsaktien litten,
eingedeckt, wobei die verkauften Mengen den Bezügen der
in welchen ſich ein großes Spekulationsgeſchäft entwickelt
Vormonate entſprachen. Der Abruf war befriedigend.
hatte. Allgemeine Elektrizitätsgeſellſchaft gingen bis
Am Auslandsmarkte ſind ſeit den letzten Berichten weſent=
241½, Schuckert bis 148, Siemens und Halske bis 222¼,
Otto Kunkel
liche Aenderungen nicht eingetreten. In Großbritannien
Holzverkohlung bis 337½, Höchſter Farbwerke bis 640½,
läßt ſich der in den letzten Monaten ruhiger liegende
Naphtha bis 340½, Steana Romana bis 154,75, Deutſche
Grosse
Nur 21/23
Nur 21/23
Markt in Weißblechen wieder beſſer an. Die günſtige
Gold= und Silber=Scheideanſtalt bis 659½, Zellſtoff
Ochsengasse
Lage in ſämtlichen mit dem Schiffsbau in Verbindung
Waldhof bis 296, Weſteregeln bis 196½, Gummi Peter
ſtehenden Induſtrien behauptet ſich, und die
Schifswerſ=
bis 71.10, Hoch= und Tiefbauten bis 64, Silberhütte
—
Telephon 287.
ten ſind im allgemeinen bis in das nächſte Jahr hinein
Braubach bis 116, Buderus Eiſenwerke bis 122½ zurück
gut beſetzt, auch bei den Konſtruktionswerkſtätten und
Bitte genau auf Firma u. Hausnummer zu achten!
Hiergegen ſind auch Preiserhöhungen eingetreten. Che=
Maſchinenbauanſtalten liegt genügend Arbeit für das
miſche Fabrik Griesheim Elektron die auf das erhöhte
(6945a)
2 Jahr vor — alles Umſtände, die zu der Erwar=
Aktienkapital 14 Prozent Dividende deklarieren, ſchließen
tung berechtigen, daß die Kaufluſt ſich allmählich wieder
Akkumulatoren
257, Motorenfabrik Oberurſel 160½,
heben wird, zumal auch die alten Abſchlüſſe bei vielen Ab=
433½, Chemiſche Albert 470¼, Benz etwa 25734, Daimler
Landwirtſchaftliches.
nehmern zur Neige gehen. In ſchwerem Oberbaumaterial
344, nachdem ſolche bereits 353 erreicht hatten. Biele
— Die Vertretung Heſſens im Deutſchen
wurden den preußiſchen Staatsbahnen
Auſtragsbe=
felder Dürlopp ſtart ſchwankend nach 40590, wieder 394,
Weinbauverband. In Rheinheſſen und teilweiſe
ſtellungen für das Etatsjahr 1913 aufgegeben, ſo daß der
Kleyer nach Erledigung des Bezugrechtes etwa 449½,
Geſamtbedarf an Schienen, Schwellen und Kleineiſenzeug
auch in Starkenburg begegnet man häufig der Auffaſſung,
ebenſo Kunſtſeide 58¾. Die Maſchinenfabrik Moenus
ver=
für das laufende Etatsjahr den des Vorjahres erheblich
daß die Landwirtſchaftskammer zu wenig für
teilt 19 Prozent (im Vorjahre 21 Prozent) und erhöht ihr
14
um rund 134000 Tonnen — übertrifft. Mit
Klein=
den Weinbau tue. Das Gegenteil beweiſt wohl, daß ſie
Aktienkapital um 850 000 Mark auf 2 500 000 Mark, neben
alljährlich 25—36 000 Mark für die Förde=
und Nebenbahnen wurden in den letzten Monaten
eben=
den Vorzugsaktien.
rung des Weinbaues aufwendet. Irreführend
falls beträchtliche Mengen abgeſchloſſen.
Der Wochenſchluß war ſehr ruhig, bei großer
Zurück=
iſt vielleicht in dieſer Hinſicht daß für die Bewältigung
Der Auslandsmarkt lag bei angemeſſenen Preiſen
be=
haltung der Spekulation, auf die Ungewißheit in der
ſolcher bedeutenden Maßnahmen die Beamten der
Land=
friedigend. Das Geſchäft nach dem Balkan dürſte ſich
Politik. Die Kurſe waren jedoch im allgemeinen etwas
wirtſchaftskammer nicht ausreichen und ſie die Mithilfe
nach Beendigung des Krieges günſtig entwickeln, da dort
erholt, wobei zum Teil auch Interventionskäufe wegen
der Großh. Wein= und Obſtbauſchule Oppenheim und der
große Bahnbauten geplant ſind. In Grubenſchienen hat
der bevorſtehenden öſterreichiſchen Anleiheſubſkription mit=
Großh. Landwirtſchaftslehrer in Anſpruch nimmt, wofür
ſich der Spezifikationseingang, der im März etwas
nach=
wirkten. Die Raab=Hedenburger Eiſenbahn verteilt auf
ſie dankbar iſt. Trotz dieſer bedeutenden Aufwendungen
gelaſſen hatte, wieder gebeſſert. Das
Rillenſchienen=
ihre Aktien 11 Kronen (gegen 7 Kronen im Vorjahre)
für Weinbau und trotz Berückſichtigung der Tatſache, daß
geſchäft blieb nach wie vor ſehr gut und bei den Rillen=
Dividenden.
durch ſie viele tauſende von Winzern vertreten werden,
ſchienenwerken liegt volle Beſchäftigung bis in das nächſte
verſtand ſich die Landwirtſchaftskammer dazu, unter den
Von Loſen notieren: Augsburger 34,60, Braunſchwei=
Jahr, zum Teil bis Jahresmitte vor. In Formeiſen iſ
12 heſſiſchen Stimmen für den Deutſchen Weinbauver=
196 B., Meininger 34,90, Genua 212, Türkiſche 163.
ger
der Inlandsabſatz zufriedenſtellend doch beobachtet
d=
band nur 4 in Anſpruch zu nehmen, 4 dem rheinheſſiſchen
Freiburger 118, Ungariſche 385, Mailänder 45=Fres.=Loſe
Handel für neue Geſchäfte, infolge der noch immer unbe=
Weinbauverein und 4 den Winzervereinen und dem Ver=
140, Mailänder 10=Fres.=Loſe 36,50, Venediger 55,25
Raab=
friedigenden Lage des Baugeſchäfts, namentlich an den
bande der Naturweinverſteigerer zu überlaſſen. Am Sonn=
Grazer Anr.=Sch. 39,10, in Reichsmark; Gothaer Prämie II
größeren Plätzen weiter Zurückhaltung. Ein ſtärkeres
tag findet nun in Mainz eine Verſammlung von Vertre=
116, Donau=Regulierung 169, Madrider 74 B in Prozent.
Hervortreten der Kaufluſt dürfte erſt mit einer
andauern=
tern ſämtlicher deutſchen Weinbaugebiete ſtatt, zwecks
Ferner ſchließen: 4proz. Reichs (rückzahlbar bis 1914)
den günſtigen Geſtaltung der Geldverhältniſſe und einer
Gründung dieſes Deutſchen Weinbauver=
4proz. Reichs (rückzahlbar bis 1918) 99,40 G.,
100 G.,
beſſeren Auffaſſung der geſamten politiſchen Lage zu er=
Reichs 86,90, 3proz. Reichs 76,40. 4proz. Heſſen
bandes. In der am letzten Sonntag, den 20. d. M., in
3½proz.
warten ſein, Auf dem Auskandsmarkte liegen die Ver=
Mainz ſtattgefundenen Generalverſammlung des
rhein=
von 1899 97,70, 4proz. Heſſen von 1906 98 B., 4proz. Heſſen
hältniſſe ähnlich wie im Inland, der Abruf erfolgte, doch
heſſiſchen Weinbauvereins, gab deſſen Vorſitzender, Herc
von 1908/09 97,70, 4proz. Heſſen (rückzahlbar bis 1921) 99.
iſt man auch hier in bezug auf neue Käufe zurückhaltend.
Sittmann, bekannt, daß ſeinem Vereine auch die Stim=
3½proz. Heſſen 85,55, 3proz. Heſſen 74,25, 4proz. Darm=
Zu den Einzelheiten des Verkehrs übergehend, waren
men der Winzervereine abgetreten worden ſeien. Die
ſtädter 97,25, 3½proz. Darmſtädter 87,25, 4proz. Heſſ. Land. Umſätze in Deutſchen Renten und Städteobligationen
Landwirtſchaftskammer hat inzwiſchen feſtgeſtellt, daß die=
Hyp.=Pfdbr. (Serie 18—23) 98,20 G., 4proz. Heſſ. Land., aber die Stimmung dafür eine unverändert gute.
ſes auf einen entſprechenden Vorſchlag hin ſeitens des
Hyp.=Pfdbr. (Serie 24—25) 98,40 G., 3½proz. Heſſ. Land.=
Von den ausländiſchen Staatsfonds waren Chineſen,
Herrn Sittmann erfolgte. Da der Weinbauverein dieſe
Hyp.=Pfdbr. (Serie 3—5) 86 G., 3½proz. Heſſ. Land.=
Japaner und Mexikaner abgeſchwächt, hingegen Ruſſen,
Stimmen für ſich in Anſpruch nimmt, ſo zieht es die
Hyp.=Pfdbr (Serie 9—11) 86,10 G., 4proz. Heſſ. Kom=
Rumänier und Oeſterreichiſch=Ungariſche Gattungen
Landwirtſchaftskammer vor, von einer Vertretung im
munal=Pfdbr. (Serie 10—12) 98,20 G., 4proz. Heſſ.
Kom=
relativ feſt. Am 26. dieſes Monats kommen 122800000
munal=Pfdbr. (Serie 13—14) 98,40 G., 3½proz. Heſſ. Kom=
Deutſchen Weinbauverbande vorerſt Abſtand zu nehmen.
Mark 4½prozentige ſteuerfreie amortiſable Oeſterreichiſche
Die Bedeutung des rheinheſſiſchen Weinbauvereins ſteht
munal=Pfdbr. (Serte 1—3) 86,20, 3½proz. Heſſ. Kommunal=
Staatsrente zum Kurs von 93 Prozent bei der
Diskont=
in keinem Verhältnis zu dieſer Stimmenzahl. Genannter
Pfdbr. (Serie 4) 86,10 G., Darmſtädter Bank 116 Südd.
Geſellſchaft=Gruppe zur Subſkription. Am Kolonial=
Verein verwendet ſeine Mittel in der Hauptſache zur Be=
Eiſenbahn=Geſellſchaft 128, Südd. Immobilien=Geſellſchaft
markt in Berlin fand weiter ein wichtiges
Spekulations=
zahlung ſeines Schriftführers und Herausgabe einer Zeit=
(Mainz) 55.50 G., Lederwerke vorm. Spicharz (Offenbach
treiben ſtatt, wobei Pomona bis über 1000 ſtiegen und
ſchrift. Er gab auch ein Werk über Heſſens Weinbau
a. M.) 65 B., Lack= und Farbenſabriken
SchrammiOffen=
dann auf 960 zurückgingen. Kolonialanteile für
Südweſt=
heraus, uſw., doch können derartige Arbeiten
unberückſich=
bach a. M.) 274 G., Faber u. Schleider, A.=G, (Offenbach
afrika erhöhten ſich auf etwa 740. Zur Begründung der
tigt bleiben, da ja in vorgenannten Summen derartige
a. M.) 131 G. Chemiſche Mühlheim a. M. 70,50, Schan=
Steigerung für Pomona wird darauf hingewieſen, daß
Arbeiten der Landwirtſchaftskammer auch nicht inbegriffen
tung 133¾, South=Weſtafrika 128½, Otavi=Anteile 117,
die Geſellſchaft ſeit Jahresbeginn bis heute ſchon einen
ſind. Ergänzend ſei nur angeführt, daß auch die Aufwen=
Otavi=Genußſcheine 85, 4½proz. Ruſſen 99,65, 4proz. 1880er
Gewinn in Höhe des Geſellſchaftskapitals (erzielt habe
dungen der Großh. Regierung für Weinbau bedeutende
Ruſſen 88,90, 4proz. 1902er Ruſſen 89,90, 3¼proz. Ruſſen
und eine Dividende von 200 Prozent mit Leichtigkeit für
87,10, 3½proz. Ruſſen 82, 3proz. Ruſſen 74,75. 4proz.
uni=
ſind, nämlich zirka 36 000 Mark jährlich, ausſchließlich
1913 zahlen könne. Nur des allgemeinen Intereſſes
hal=
fizierte Türken 86,50, 4proz. Adminiſtrations=Türken 77,10,
Koſten für Reblausbekämpfung.
ber werden dieſe Darlegungen vom Kolonialmarkt er=
Aproz. Bagdad=Türken 80, 4proz. konvertierte Türken von
wähnt, für den ſoliden Kapitaliſt kommen ſolche Werte
1905/11 76.10, 5proz. Bulgaren 99,45, 4proz. Serben 80,70,
weil alzu ſpekulativ und mit großem Riſko verknüpſt,
4proz. Serben 87,60. Griechen von 1890 59, Griechen
gar nicht in Betracht Von Transportaktien waren Süh=
Handel und Verkehr.
von 1887 56, 5proz. Chineſen 100,25, 4½proz. Chineſen
deutſche Eiſenbahn=Geſellſchaft reger beachtet und höher,
91,25, 5proz. Chineſen (Tientſin=Pukow) 95,50, 4½proz.
Frankfurt
HI.
(
Börſen=
a. M., 25. April.
während Hamburger Paketfahrt, Nordd. Loyd, Oeſter=
Japaner 91,10, 4proz. Japaner 83.
wochenbericht.)
Die wenigen Tage, welche die
reichiſche Staatsbahn und beſonders Lombarden nach leb=
Börſen in hoffnungsvoller Stimmung erhielten, haben
hafterem Verlauf ſchließlich wieder nachgeben mußten.
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[ ← ][ ][ → ] Nummer 97.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1913.
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1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
A 07.
Samstnag, 26. April.
1913.
um ſch ſdell und materiel
M
.,
luge ungell
ſtützen und ihre gemeinſamen Intereſſen gemeinſam
ja, dieſes kleine Wörtchen „wenn” ſchließt ja ſchon
herz=
wahrzunehmen.
Medssungspt oss
In einer nächtlichen
Zuſammen=
liche Wünſche und Bitten in ſich!
kunft fehlte es ja nun nicht an beredten Klagen,
brauchk nicht auszufallen, meine Herren,
Auch auf manche Künſtler kann man den an den
An=
an mancherlei Vorwürfen gegen Staat und
Geſell=
wenn Sie ſich angewöhnen, Wyberk=
Tab=
fang geſtellten Ausruf anwenden! Da findet gegenwärtig
ſchaft und gegen die eigenen Kollegen auch nicht an
letten bei ſich zu führen und bei belegter
in unſerem Künſtlerhauſe die Ausſtellung
5
frohen Hoffnungen und großen Erwartungen, leider auch
Stimme o. rauhem Hals davonzu nehmen.
des künſtleriſchen Nachlaſſes Hermann
nicht an politiſchen Entgleiſungen, aber man vermißte,
„Es gibt kein beſſeres Mittel, um die
Fenner=Behmers ſtatt, die an 120 Gemälde, farbige
wie bei den Künſtlern, praktiſche Vorſchläge, welche den
Stimme ſofort klar und friſch zu machen.
und ſchwarze Zeichnungen umfaßt und die reichſte Fülle
Kernpunkt des Ganzen, die wirtſchaftliche Hebung und
Dies iſt der Inhalf zahlloſer Zeugniſſe über die in ihrer Wirkung
un=
von Schönheit, Anmut und Begabung birgt. Der Künſt=
Sicherung der auf literariſchem Gebiet tätigen Männer
erreichten Wybert=Tablekten, die in allen Apotheken und Drogerien
ler, der vor wenigen Monaten, noch nicht fünfzigjährig,
und Frauen, betrafen. Man ſucht immer wieder den bil=
1 Mark pro Schachtel koſten.
geſtorben, würde, wenn ſeine Wiege auf franzöſiſchem,
ligen Ausweg, den Verlegern alle Schuld zuzuſchieben
engliſchem oder gar amerikaniſchem Boden geſtanden, den
und ſie verantwortlich zu machen für manch ſoziale Miß=
Stolz ſeines Landes gebildet haben und ſein Name hätte
ſtände innerhalb unſeres Schrifttums; ſtatt deſſen ſollte
ſich hallendſten Rufes erfreut, ſein großes Können die
Berliner Stimmungsbilder.
man lieber verſuchen, Hand in Hand mit den Verlegern
wahrlich verdiente Würdigung gefunden, die
Vervielfäl=
zu gehen — denn beide Teile ſind eng aufeinander ange=
Von Paul Lindenberg.
tigungen ſeiner Bilder wären auch bei uns zu vielen
Tau=
wieſen, — und zu einer erſprießlichen Verſtändigung mit
kachdruck verboten.)
ſenden und Abertauſenden gekauft worden, die Ausſtellung
ihnen zu gelangen. Auch die Leſerkreiſe müßten mehr
Berufsfragen. — Nach den Künſtlern die Schriftſteller.
ſeines Nachlaſſes wäre ein Ereignis geweſen. Bei uns
Aufmerkſamkeit jenen zuwenden, die ihnen ein Leben hin=
Theorie und Praxis. — Vom deutſchen Schrifttum und
geht man gleichgültig daran vorbei, ein paar geſprochene
durch Belehrung, Erhebung, Anregung, Unterhaltung ge=
und gedruckte Worte voll gnädiger Anerkennung, vielleicht
deſſen Vertretern. — Allerhand Hoffnungen. — Heimiſche
währen, aber, im Gegenſatz zu Frankreich und England
auch voll Uebelwollens und Unverſtähidniſſes, das iſt
kümmert ſich unſere Geſellſchaft herzlich wenig um Die,
Würdigung unſerer Künſtler. — Der künſtleriſche Nachlaß
alles! Und wieviel Glänzendes und Gutes bietet dieſe
die ihnen die geiſtige Koſt ſpenden und ihr redlich Teil
Hermann Fenner=Behmers. — Ein reiches Lebenswerk.
Ausſtellung dar, mit den vollendeten weiblichen Alten,
beigetragen haben und fortgeſetzt beitragen zu dem
Die Lebenserinnerungen Anton von Werners. — Berlins
mit großen und kleinen Bildniſſen, die voll zarten Schmel=
Blühen und Anſehen Deutſchlands unter den übrigen
zes in der Farbe und voll packender Charakteriſtik ſind,
— Von der Elektriſierung der Stadtbahn.
Weltſtadtbild.
Völkern!
mit einer Fülle wundervoller Studienköpfe, die ſich jenen
Schluß der Konzertſaiſon.
Wie wenig es der Fall iſt, geht ja aus dem Aufruf
Lenbachs an die Seite ſtellen, mit kecken und doch nie
ver=
für Arno Holz hervor den dieſer Tage eine Reihe be=
„Weh’ Dir, daß Du ein Enkel biſt!“ — man mußte des
letzenden Szenen aus dem Künſtlerleben, mit
feinempfun=
kannter Männer der Kunſt und Wiſſenſchaft erlaſſen haben
alten, klagenden Wortes unwillkürlich gedenken bei der
denen, bei aller Realiſtik innig durchgeführten
Landſchaf=
um dem fünfzigjährigen Dichter eine Ehrenſpende zu ver=
Crörterung von allerhand Berufsfragen
ten aus Frankreich, Belgien. Italien. So flott und friſch
ſchaffen. Sie wird hoffentlich den gewünſchten Erfolg
die in jüngſter Zeit die Oeffentlichkeit beſchäftigten. Nach
die kleineren Zeichnungen ſind, ſo geſchickt in der
Kom=
haben, und viele werden gewiß ſagen: „Es iſt doch eigent
den bildenden Künſtlern, die ihre wirtſchaftlichen
Befürch=
poſition und ſo meiſterhaft im liebevollen Eingehen äuf
lich unerhört, daß ſo etwas bei uns vorkommt, und daß
tungen und Sorgen kürzlich in einer ſtark beſuchten
Ver=
das Einzelne ſind die größeren Werke, formvollendet und
man ſich erſt an die Oeffentlichkeit wenden muß, um dem
ſammlung erörterten, kamen die Schriftſteller und
von überraſchender Wirkung in Tongebung und
Stim=
verdienſtvollen Manne zu helfen”, dann aber wird man
Journaliſten an die Reihe, welche die Nacht wählten
mung.
ſchnell zur Tagesordnung übergehen und ſich mit anderen
um ſich über einen Schutz= und Trutzverband zu beraten,
Um einen anderen Künſtler dreht ſich jetzt ein jäh
ent=
wichtigeren‟ Dingen beſchäftigen In dieſem einen Fall
Auch hier ſtehen die Erwerbsverhältniſſe, die Sorge um
brannter Streit, nämlich um Anton von Werner,
dürfte gewiß ein günſtiges Ergebnis zu verzeichnen ſein,
die Waiſen und Witwen, die Notlage in Krankheiten und
worüber unſere Leſer genügend unterrichtet ſind. Die
wer kümmert ſich aber um ſo manchen anderen literariſchen
im Alter in erſter Reihe. Wie vieles gibt es da zu tun,
ſtarke, ſelbſtbewußte reichbegabte Perſönlichkeit Anton
Veteranen, der nicht ſo warme Freunde gefunden, die
ein=
welche Wunden klaffen uns entgegen, wie tief werden wir
von Werners tritt uns klar und wahr aus ſeinen
Erinne=
dringlich für ihn tätig ſind? So feiert in kurzem M. von
erſchüttert, wenn wir uns des näheren mit dieſen Fragen
rungen entgegen, die er ſoeben mit zahlloſen Illuſtratio=
Reymond ſeinen 80. Geburtstag, er hat eine ganze
beſchäftigen. Denn wie es ſchon bei der Verteilung der
nen ſeiner fleißigen Hand geſchmückt, unter dem Titel
Reihe vielbeachteter Bücher herausgegeben und war bis
Güter dieſer Erde der Fall war, daß die Dichter zu ſpät
„Erlebniſſe und Eindrücke 1870—1890‟ im
Ver=
vor kurzem emſig tätig; jetzt droht ihm der Verluſt des
kamen, ſo haben ſie und ihre weiteren Gefährten von der
Augenlichtes, und der Hochbetagte, der mit ſeiner greiſen
Feder es bisher verabſäumt, ſich zu „organiſieren”, wie
*) In Groß=Lichterfelde, Marſchnerſtraße 1.
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Nummer 97.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1913.
Seite 18.
baſtan freudig engegennahm. Un die eindrutsvolle
treien iſt ein Einreten dürfen wir hiuzuſehen, durck
age von Emiſ Siegtried Mitter u. Sohn in Verlin hat
Darbietung der H-moll=Meſſe machten ſich neben
verſchie=
das er ſich den wärmſten Dank unſerer Künſtlerſchaft
ver=
erſcheinen laſſen. Das ſtattliche, ſehr ſchön hergeſtellte
denen Soliſten und Soliſtinnen der Philharmoniſche
dient hat.
Buch iſt auch von beſonderem geſchichtlichen Intereſſe,
Chor und das Philharmoniſche Orcheſter ſehr verdient,
Das Anton von Wernerſche Buch bildet auch eine
Be=
war doch der Schilderer Zeuge der großen Ereigniſſe vor
mit Recht wärmſten Beifall erntend.
reicherung der Berliner Literatur, denn der Künſtler war
Paris Ende 1870 und Anfang 1871 und konnte in nahe
1871 hierher übergeſiedelt und iſt ſeitdem unſerer Stadt
Beziehungen treten zu jenen Männern, die Deutſchlands
treu geblieben. Sehr reizvoll plaudert er mit der Feder
Einigung herbeigeführt, zum alten Kaiſer und deſſen
und dem Stift von dem Werden und der Entwicklung der
Sohne, zu Bismarck Moltke und Roon zum Großherzog
neuen deutſchen Kaiſerſtadt auf Grund ſeiner perſönlichen
von Baden und vielen anderen Fürſtlichkeiten wie zu
Erlebniſſe und Beobachtungen. Das Beſtreben, Verlin
einer Schar Berühmtheiten aus aller Herren Ländern
18
(
immer weltſtädtiſcher zu geſtalten und dieſer Abſicht
Viele feine und feſſelnde Züge werden uns hier mitge
namentlich die Verkehrsverhältniſſe anzupaſſen, hat ja
teilt die dieſes Werk zu einem inhaltlich ſehr bedeutenden
jetzt einen tüchtigen Ruck nach vorwärts gemacht durch die
machen und ihm dauernden Wert verleihen; ſehr hübſch
Entſcheidung des Abgeordnetenhauſes, die
Elektri=
ſind die Einblicke in das Familienleben des Kronprinzen
fizierung der Stadtbahn durchzuführen, wofür
Friedrich und die Unterhaltungen mit dem greiſen Kaiſer
zunächſt 25 Millionen Mark bewilligt wurden. Freilich
wie mit Bismarck, dann die Aufzeichnungen über die
beweist die
hervor-
wird noch geraume Zeit vergehen, bis die freudig anzuer=
Kaiſerproklamation, den Berliner Kongreß, über
aller=
ragende Qualität der
kennende Abſicht Wirklichkeit geworden iſt. Dann wird
hand ſonſtige hiſtoriſche Ereigniſſe in und außerhalb
Ver=
ſich allerdings der Verkehr bedeutend ſchneller wie jetzt
lins und Feſtlichkeiten am Berliner Hofe. Aeußerſt
ſym=
abwickeln, ſollen doch ſtatt der bisherigen 24 Züge in einer
patiſch berührt Anton v. Werner’s willige Anerkennung
Stunde 40 gehen, die binnen dieſer Friſt über 24000
der künſtleriſchen Tätigkeit vieler ſeiner Kollegen, die Ehr=
Fahrgäſte befördern können, und ſoll ſich die Dauer der
lichkeit ſeiner Ueberzeugung in künſtleriſchen Fragen,
Fahrten um ein reiches Drittel verkürzen.
ſeine offenen Anſchauungen über Kunſtgelehrte über Be=
EVe
Einen würdigen Abſchluß fand unſere ja ſtets ſo
ziehungen zwiſchen Staat und Künſtlern, ſeine Auffaſſung
(2
überreiche Konzertſaiſon durch eine
Muſikfeſt=
von der Bedeutung und Würde der Kunſt, und mit Recht
Sulima-
woche, die uns in erwählter Weiſe nur Kompoſitionen
darf er am Schluß ſeiner ſchlichten und freundlich
nieder=
von Bach, Beethoven und Brahms brachte. Den großen
geſchriebenen Erinnerungen ſagen, daß ihm ſtets Ge=
Cigarette
Saal der Philharmone hatte man feſtlich ausgeſchmückt,
danken und Ziele, die zur Stärkung des Standesbewußt=
und in feſtlicher Stimmung befand ſich auch das alle
ſeins der Künſtlerſchaft als Träger idealer Beſtrebungen
Plätze füllende Publikum, das am erſten Abend voll auf=
und zu gegenſeitiger Förderung auf materiellem Gebiet
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richtigen Dankes die Gaben des großen Johann
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dienten, am Herzen lagen und daß er allezeit dafür einge=
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[ ← ][ ][ → ]190
Nummer 97.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1913.
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der Baſe Schlotterbecks Haus zu. Die Tür ging, wurde
Das Stärkſte.
Sibylle Franks Denken fügte der letzten Frage ein
geſchloſſen. Im Flur war es wie ein Taſten nach einem
Roman von Fritz Gantzer.
Wort an. „Wieder” hieß es. Verſtößt Du mich wieder?
Eingang zum Zimmer.
(Nachdruck verboten).
Sibylle Frank ſchob Signe von ſich und erhob ſich.
Keulenſchläge, wuchtige, ihre Seele zerſchmetternde,
Im kahlen, aber wohlig durchwärmten Kämmerchen,
Ehe ſie zur Tür kam, wurde ſie ſchon geöffnet. Ein Mann
empfand ſie. Das Vergangene ſtand auf wie ein
würgen=
am deſſen weißgetünchten Wänden kein Schmuck hing und
mit wetterfeſter Kappe, dicker Joppe und hohen Stiefeln
der Mörder. Sie wehrte ihm in verzweifelter,
wahnſinni=
in dem alle Winkel leer waren, ſaß Signe zu den Füßen
ſtand im Türrahmen. „ Depeſch” mit Antwurt ſoafurt
ger Angſt und ſchrie: Nein, nein, bleib, bleib! Und dann
ihtrer Mutter und berichtete von dem Tage ihres Gehens
redur oan de Frau Bruns. Is ſie doa?
leiſer, etwas anderem nachgehend: Wenn Du bleiben darfſt
aus Hattinghauſen an bis zur Stunde des Zuſammen=
Signe hockte, wie ihres Leibes nicht mächtig, noch
wenn Dich nicht das Stärkſte im Leben von meiner
treffens mit Frau Barbara.
auf dem Fußboden des Zimmer. Nun erhob ſie ſich mecha=
Seite reißt!
Sibylle Franks Herz erzitterte in unendlich tiefer
An=
niſch, ging ohne Intereſſe für die Mitteilung des Tele=
Was ſoll ſtärker ſein? bebte Signe in Haſt heraus.
teülnahme und war doch wie ein Roſengarten in Bluſt, daß
graphenboten zum Fenſter und preßte ihre heiße Stirn
Nur der Tod iſt ſtärker.
ihrres Kindes Sinn zu ihr den Weg getan. So viel Liebe!
gegen das kühle Glas. Ja, hinter ihr war alles tot. . . .
Nein, Signe, die Liebe!
Täel mehr, als ſie verdient. Und das war’s, was ihr eine
Keine Hand würde ſich ihr entgegenſtrecken, wenigſtens die
Die vor ihr Kniende ſchmiegte das Geſicht in ihr
Ge=
tiefe Scham in die Seele trieb. Durfte ſie das alles
ſtill=
eine, auf die es ankam, nie. Und es wäre auch überhaupt
wand. Ein heißes Geſicht, in das Blutwellen traten und
ſcheweigend, wie etwas Selbſtverſtändliches, hinnehmen?
nutzlos geweſen. Eine entſcheidende Tat im Leben iſt
gingen. Was für eine Liebe? keuchte ihr Mund. Sag,
Pllieb es nun dabei und ſchrieb ſie höchſtens nur als
bindend. Danach kann ein ſie Auflöſendes nicht mehr ſein.
Mutter, was für eine Liebe?
Schlußwort noch hinzu: So ward mir am Ende doch mein
Und was war das Stärkſte in der Welt?
gutes Recht, das Recht, das die Bande des Blutes ſchmie=
Eine, die höher iſt, denn alle Klugheit der Welt, und
Drüben las Frau Barbara ſchon die Depeſche und
er=
dart vom Anbeginn der Welt?
gewaltiger, denn Sturm, und tiefer, denn das Meer . . .
hielt mit ihrem Inhalt nach dem Geſchenk am Morgen ein
Nein.
die Liebe, Signe. Weißt Du es nun?
zweites am Abend.
Und ſie begann ein beſtimmtes, entſchiedenes Sprechen,
Drahte ſofort, wie es Henning geht. Tobias.
Ja, Mutter, ja! ſtöhnte ſie in die Falten von Sibylle
nehrte mit beiden Händen ab und ſagte immer wieder:
Das war die Brücke, eine Brücke für ſie, eine Brücke
Franks Kleid und biß ſich mit den Zähnen darin feſt, um
Tas darfſt Du nicht tun. Ich rate Dir zu Deines Lebens
für Henning, und — das betete ihr hoffendes Herz,
wäh=
nicht einen Schrei zu tun voll unſagbarer Qual. Und
Beſtem: kehre mit um!
dann nach Sekunden: Aber ich könnte ihr eine vollwertige
rend ſie die Antwort ſchrieb — auch für Signe.
Signes Augen hingen verſtändnislos an dem
ent=
entgegenſetzen, ſofern ich müßte. Doch ich brauche es nicht.
ſch loſſenen Geſicht der Mutter und füllten ſich mit wehem
Denn es gäbe für mich nie einen Weg zurück. Ich ging
Es war, als wollte es vor der Zeit Frühling werden,
und löſte damit für immer, und von drüben kommt keine
Schein. Und ihr Mund hob ein Reden an, das dem der
ſo weich koſte die Luft aus Mittag. Der Schnee ſtand im
Das letzte erſtarb in einem unverſtändlichen
Rutth glich, jenes moabitiſchen Weibes, dem die Schrift
Hand. . . .
vollſten Abmarſch, und die Dächer weinten dem unge=
Murmeln. Und nun war es ganz ſtill und grau. Die
dem Stein des Gedächtniſſes für ewige Zeiten errichtet.
treuen Liebhaber ungezählte Tränen nach. Selbſt die
Roſenwölkchen verſchwanden im Dunſt der Dämmerung,
Nein, Mutter, wo Du bleibſt, da bleibe ich auch. Dein
älteſte Goſſe gluckſte ein monotones Weh und Ach vom
die dem dunklen Abend in Haſt entgegeneilte.
Leben iſt meines Sorgens Sinn, und Deine Armut laß
Nummer V7.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1913.
Seite 20.
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Weg. Sie legte ihre Hände auf ſeine Schultern und ſagte
Morgen bis an den Abend, daß ſich der loſe Geſell aus
Endlich kamen die erſten Worte. In wenigen Tagen
ſtreng:
Süden ein höhniſches Pfeifen als Abſchiedsgruß nicht zu
werde ich, hoffentlich wieder ganz geſund ſein, Mutter.
ſchenken vermochte.
Du biſt nicht offen, mein Junge!
Du kannſt nun unbeſorgt nach Hauſe reiſen und brauchſt
Er wollte ſich freimachen und ſtieß ein trotziges Doch
Auch im Hauſe der Baſe Schlotterbeck dachte man an
Dich meinetwegen nicht länger zu verſäumen
heraus.
Scheiden und Auseinandergehen. Henning war ſoweit
Rede nicht folch törichtes Zeug vom „Verſäumen”,
Nein, ſagte ſie beſtimmt. Du bemäntelſt jetzt mit der
hergeſtellt, daß er die Heimreiſe ohne Gefahr anzutreten
Junge, entgegnete ſie nicht ohne ärgerliche Schärfe, um
vermochte. Er durfte auch heim.
Perſon Gerhards etwas Ureigenes in Dir. Und wenn
Herr Tobias hatte im
dann mit weicherer Stimme fortzufahren: Eine Mutter
verſöhnlichen Sinne geſchrieben.
es anders wäre, ſo ſage ich Dir nun: Gerhard hat Signe
Nur von Signe hatte
verſäumt ſich nie, wenn ſie ihr krankes Kind pflegt, das
kein Wort in dem Briefe geſtanden, obwohl ſein Schreiber
längſt vergeſſen. Er ſchrieb, daß er ſich in ſeinen Gefühlen
ſollteſt Du wiſſen. Uebrigens: eine noch größere Torheit
wußte, daß ſie in Elmsdahl war. Da unternahm es Frau
ſie getäuſcht habe.
für
iſt, daß Du meinſt, ich würde allein reiſen. Du kommſt
Barbara, das Herz des Zürnenden auch für ſie zum Guten
Während der erſten Sekunden ſpiegelte ſich eine
gren=
natürlich mit. Sie ſah ihn mit merklicher Erwartung an.
zu wenden, und ſchrieb ihm einen langen,
warmempfun=
zenloſe Beſtürzung auf ſeinem Geſicht. Dann flammte es
Nein, entgegnete er ſofort kurz und ſcharf. Die
Mög=
denen Brief. Aber eine Antwort kam nicht, oßwohl die
wie loderndes Feuer darüber hin, das lodernde Fere
lichkeit, heimzugehen, iſt mir genommen, und erbetteln
Bittſtellerin nun ſchon an die acht Tage auf eine ſolche
namenloſes Glückes. Gott ſei Dank! ſtieß er in halber
tue ich mir die Erlaubnis nicht
wartete
Bewußtloſigkeit deſſen, was er ſagte, heraus.
Das würde auch nicht nötig ſein. Dein Vater
iſt
Dieſe ganze Korreſpondenz zwiſchen Hattinghauſen
Das wäre alſo die Wahrheit, Henning.
heute anderen Sinnes. Er wartet auf Dich
und Elmsdahl war Frau Barbaras Geheimnis. Sie wollte
Ja, Mutter, ja! jauchzte er leidenſchaftlich. Das
Er ſchien gar nicht erfreut. Wenigſtens blieb ſein
Ge=
zunächſt ſehen, welche Pläne Henning in ſeinem perſön=
Stärkſte, was mich einſt forttrieb, war meine Liebe. Ich
ſichtsausdruck ſteif und ernſt und ſeine Schritte gewannen
lichen Entſcheiden vorbereitet hatte und zur Ausführung
durfte ſie nur nicht offenbaren, ſondern mußte ſie ſchen
an Haſt, aber er antwortete nicht.
zu bringen gedachte. An dem Tage, an welchem der
verbergen. Nun ſoll ſie ans Licht, und Signe ſoll noch
Es wäre alſo ebenſo unklug wie unkindlich, wenn Du
Kranke zum erſtenmal das Bett verließ, begann er ſelbſt
heute davon wiſſen!
nicht mit heimgingeſt. Es hat ja auch gar keinen Zwedk
ganz unvermittelt davon zu ſprechen. Der ganzen Art
Er begann ein ungeſtümes Auf und Ab, daß die alte
mehr, daß Du fortbleibſt.
Du haſt Deine Schuldigkeit
und Weiſe, wie er dies tat, merkte man es an, daß ihm
Baſe Schlotterbeck angſtvoll den Mund öffnete und ſich
getan, Signe iſt gefunden.
die Angelegenheit auf der Seele brannte.
in die äußerſte Ecke ihres Winkels taſtete.
Er war mit ſeiner Mutter allein im Zimmer. Signe
Ja doch, ja, warf er gereizt ein, aber meine Aufgabe
Nach einem Weilchen kam Sibylle Frank aus dem
hatte die Not ihrer Seele aus den engen Räumen, in
iſt noch nicht voll erledigt. Ich muß nun noch verſuchen,
Dorfe zurück und brachte einen Brief, den ihr der Poſtbote
Signe zum Mitgehen zu veranlaſſen
denen ſie mitunter zu erſticken meinte, ins Freie getrieben,
unterwegs gegeben hatte. Einen Glücksbrief von Herrn
und Sibylle Frank war zu Beſorgungen ins Dorf ge=
Der Verſuch dürfte mißlingen. Wenn mich nicht alles
Tobias Bruns
gangen. Die Baſe Schlotterbeck ſaß zwar wie immer in
täuſcht, iſt Signe feſt entſchloſſen, bei ihrer Mutter zu
Es wäre ihm ſauer angekommen, auch das zweite
* ,
ihrem Winkel, aber ihre Anweſenheit genierte weiter nicht.
bleiben.
Ja zu ſagen. Aber nun ſei es gewiß. Ja, kommt mit
Henning ſah noch angegriffen aus, hatte aber ſchon
Ich werde den Verſuch trotzdem wagen. Mein an
Signe heim!
wieder ſeinen alten elaſtiſchen Gang, während er im
Gerhard verpfändetes Wort zwingt mich, ihren Sinn zu
So ſtand es nur noch bei ihr, daß es eine Heimreiſe
Zimmer auf und ab ſchritt.
einer Aenderung zu bringen. Er ſah an ſeiner Mutter
zu Dreien wurde.
Jetzt haftete ihm außerdem auch etwas in Haſt an,
vorüber, während er das ſagte, obwohl ihre Augen
zwin=
die ſeine innere Unruhe verriet und ſeine Mutter zu
auf=
gend nach den ſeinen trachteten. Da ſtand ſie mit einer
(Schluß folgt.)
merkſamer Beobachtung veranlaßte.
haſtigen Bewegung auf und vertrat ihm entſchloſſen den
Eit
Nummer 97.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1913.
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1i
Nummer 97.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1913.
Seite 22.
6
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Restaurant .Ru
ausgeführt von der Kapelle des Artillerie-Regts. Nr. 61
Sonntag, 27. April Grosses Mnlnar-streich-Konhert Leitung: Herr Obermusikmeister MI. WERER
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Dienstag, 29. April 1913, abends 8 Uhr,
Gewöhnliche Preiſe.
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Anfang 6 Uhr. Ende 10½ Uhr.
im großen Saale des Städt. Saalbaues
Kartenvk. v. 10½—1½ u. v. 5 U. an.
Leitung
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Montag, 28. April. 162. Ab.=Vſt.
Herr Obermusikmeister Weber.
41. „Oedipus.” Kl. Preiſe,
Im Programm: Meyerbeer: „Hugenotten”. Offenbach:
Anfang 8 Uhr.
Gounod:
Verdi: „Troubadour”.
Johann Huss
„Orpheus in der Unterwelt”.
Dienstag, 29. April. Auß. Ab.
„Frühlingslied”. Strauß: „An der ſchönen blauen Donau”.
27. Volksvorſt. zu ermäß. Preiſen.
„Die
fünf Frankfurter.”
NB. Bei günſtiger Witterung im Garten, andernfalls
Oratorium für Soli, gemischten Chor und
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7½ Uhr. Vorverkauf bis=
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Montag, 28. April, nur
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Soliſten: Sopran: Frau Irma Hermanns=Schaffner,
platz). Verkauf der noch vorhan=
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Leitung: Herr Stadtorganiſt Borngäſſer.
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Täglich Künstler-Konzert
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Anfang 7 Uhr.
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Hebbel=Zyklus.
gebeten. Die Damen werden erſucht, die Hüte abzunehmen.
Dir. Carl Molinsky.
In der Zeit vom 2. bis 13. Mai
(9217a)
werden folgende Werke Friedrich
Morgen Sonntag, den 27. April 1913:
Hebbels im Abonnement ge=
geben:
Grosses Ertra Programm
Freitag, den 2. Mai (C 41);
„Die Nibelungen” (I. u. II.
Ev. Kirchengeſangverein der Paulusgemeinde.
Anfang 4 Uhr nachmittags.
Abteilung);
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Montag, den 5. Mai (C 42)
Hauptverſammlung
„Die Nibelungen” (III. Ab=
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Mittwoch, den 7. Mai (B 42);
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—Judith: Tereſina
„Judith?
im Gemeindesaal.
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Tages=Ordnung: 1. Jahresbericht. 2. Rechnung für 1912.
Hochachtend Louis Fischer.
Freitag, den 9. Mai (A. 42)
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z. Vorſtandswahl. 4. Sonſtiges.
„Gyges und ſein Ring”
Die aktiven und inaktiven Vereinsmitglieder werden herzlich
Dienstag, den 13. Mai (D 43):
(9726
eingeladen.
„Maria Magdalena‟
Der Vorſtand.
Neben dem laufenden
Abonne=
ment wird auf dieſe 5 Vorſtell.
ein Extra=Abonnement zu
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mentspreiſen eröffnet.
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Sonntag, den 27. April, abends 8½ Uhr:
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Wiesbaden
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IſtdieOffenbarung Johannesverſiegelt?
Für dieſes Extra=Abonnement
wird eine Vorverkaufsgebühr nicht
insbeſondere
Mittwoch, 30. April u. Donnerstag, 1. Mai (Himmelfahrtstag)
erhoben.
Der Kartenverkauf für die Extra=
Aenem 3 un.
Das Geheimnis der 666 im 13. Kapitel, Vers 18.
Abonnenten findet an der
Tages=
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kaſſe des Hoftheaters am Sams=
Eintritt frei für jedermann. R. W.
tag, den 26. April, nachmittags
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Nummer 97.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1913.
Seite 23.
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Nummer 97.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1913.
Seite 24.
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Seite 25,
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Nummer 97.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1913.
Seite 26.
D. S. C. 05 dem Spieler Oto Plöſer anläßlich ſeines
6330, Pl. 20, 17, 14 10. Unpl.: Doppelgänger (c), Hem=
150. Weltſpieles eine Ehrung zuteil werden laſſen. Die
hen, Vagabund (gef.), Mondſtein, Nelusko (gef.), Water
fährt nach
Sportklubs
zweite Mannſchaft
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oo Fiſchotter (angeh.). Kampf, Kopf—3 Lg.
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13, 16, 20110. Unpl.: Inſitatus (4), Reine du Jour,
Din=
buchdruckerei Darmſtadt. Zweiter Jahrgang 1913, Heft 4:
net, Feſtival, Jubile Juggins, Bieſelberg. Sicher, ¾ La
Inhalt: Bibliothekar Dr. Philipp Loſch: Der Urias
bis Kopf-Hals. — Kramſta=Erinnerungsrennen; Ehren=
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brief des Grafen Schaumburg.
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— Dr.
Dingeldey: Stammbaum der Familie Dingeldey.
v. Roſenbergs Voigt (Lt. Graf Schmettow), 2. Heiotoho
Hermann Bräuning=Oktavio: Profeſſor D. Dr. Wilhelm
Beſ.), 3. Magiſter (Lt. Prinz zu Bentheim). Tot. 49:10,
Profeſſor D. Dr. Wilhelm Diehl: Beiträge zu
Diehl.
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Enas Liiäe)
en Beweis ihrer rührigen Arbeit im Dienſte der Orts=
Ex Abrupto (Wicks),
2. Better (Thibault), 3. Soulard
und beſonders der Familiengeſchichte. Beide Heſſen, in
(R. Sauval). Tot. 129110, Pl. 25, 18, 22:10. Unpl.:
hervorragendem Maße Kurheſſen, ſind mit wertvollen
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Aigle, Imperial III, Lord Loris, Grand Due III, Bur=
Beiträgen vertreten. Zur Geſchichte des „Soldatenhan
3½z. A.-Pa. Stch. 5 6 8 10 9d. Sck.
wood, Hydromel III, La Villetertre. Kopf-Kopf.
dels”, dieſer ſo oft wiederſprechend behandelten Frage,
Prix du Pont=du=Jour; 15000 Francs, Diſtanz 5000
Me=
ietet Loſch eine eingehende und klärende Unterſuchung
KonsumQnaliffiten. Luais-Gualiffren.
ter: 1. Monſ. L. La Cazes Inquiſitif (Parfrement), 2
Das an Naturſchönheiten und alten Bauten reiche Mar
In.Original-Metall.
eineArisstaffring
Ben y Gloe (A. Carter), 3. Tripot II (Head). Tot. 25:10
burg ſpricht in Abbildungen und einem Beitrag über die
Pl 15. 17, 16:10. Unpl.: Marteau II (4), Georget, Uni
Jwnsvon 2Odflick
JhrGalifär.
Wolfsburg zu uns. Der Stammbaum der Familie
Din=
vers II, Mambrino, Clin d'Oeil (gef.), Pompadour (gef.)
geldey iſt ein Muſter techniſch einwandfreier Anordnung
Traverſin (angeh.), Maurienne, Port au Prince. 6—.
Diehl, der in ſeiner neuen Würde eingeführt wird, ha
Gnenalläbcku.
Längen
— Prix d’Arques; 4000 Francs, Diſtanz 3500
diesmal eine größere Reihe von Beiträgen zu einer heſſen=
Meter: 1. Monſ. E. Pantalls Bercy (G. Mitchell), 2
GgaerenubreeMd.
Mu=
darmſtädtiſchen Lehrermatrikel eröffnet. Angenehm fallen
ſard (Parfrement), 3. Pierre Corneil (Drayton).
Tot.
einige Neuerungen und höchſt anerkennenswerte Erweite
LenidzeDnesdenJünigpdachsen.
29110, Pl. 13, 34:10. Unpl.: Fronde (4), Urbanite (gef.),
rungen auf: „Würths Wappen blühender heſſiſcher Ge=
Cantinier II, Invokation. Hals—¾ Lg.
Prix de Lange;
chlechter” mit hiſtoriſch=genealogiſchen Nachrichten und die
4000 Francs Diſtanz 3500 Meter: 1. Monſ. E. Guyots
und die Mitteilungen ge
achrufe (v. Thudichum f.)
La Canche (Lancaſter), 2. Quart d’Heure (M. Barat), 3.
legentlich wichtiger Gedenktage (S. Sömmering; W. Stae=
Lutteuſe (Hawkins). Tot. 40110, Pl. 15. 11110. Unpl.:
el). Zahlreiche Rubriken ſuchen den Verkehr von Fami=
Sport, Spiel und Turnen.
Carbia. 2½—¾ Lg. — Prix la Vague; 4000 Francs, Diſt.
lienforſchern und Freunden der Geſchichte untereinander
sr. Pferderennen. Karlshorſt. Oſtend=Hürden=
2800 Meter: 1. Monſ. A. Veil=Picards Bozkario (
Parfre=
inzubahnen und zu fördern.
Rennen; 4200 Mark, Diſtanz 2700 Meter: 1. Herrn J. Neu
ment), 2. Valmajour II (A. Carter),
3. Biſe (F. Wil=
Henſeling, Robert: Sternbüchlein für 1913
manns Grace (H. Teichmann), 2. Südpol (E. Weber)
iams). Tot. 59110, Pl. 22, 19, 67110. Unpl.: Rubinat II,
Volksbücher Nr. 48/50). Mit 5.
Naturwiſſenſchaftliche
3. Schönbrunn (Kochelaty). Tot. 73:10, Pl. 22, 35, 20:10
Sea Lord, Le Sopha, Bretelle, Mondege, Ultra III, Lou=
1913.
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Schieß=
elingſche Sternbüchlein, das ſich in ſeinen früheren Jahr=
Diſtanz 5200 Meter: 1. Leutnant v. Schmidt=Paulis
haus dürfte am kommenden Sonntag das Ziel
alle=
gängen als ein ſo vortrefflicher Führer bei allen Lieb=
Chanoine (Lt. Frhr. v. Berchem), 2. Tenaqua
(Beſ.),
Sportfreunde Darmſtadts ſein. Bietet ſich doch die
Ge=
haberaſtronomen erwieſen hat, liegt für 1913 fertig vor.
3. Wedding Morn (Lt. Graf Schmettow). Tot.
25:10,
legenheit wieder einmal ein hochintereſſantes Wettſpie
Es wird ebenſo freudig begrüßt werden wie ſeine Vor=
Pl. 15, 23:10. Unpl.: Chriſtalloide (4), Gefa II (5),
Water
zwiſchen der Ligamannſchaft des F.=C. Kickers=
Offen=
gänger. Dieſes Sternbüchlein erfüllt ſeine Aufgabe, ein
Ouzel. Ueberlegen 8 Lg.-Hals—4 Lg. —
Effenberg=
bach und der Meiſterſchafts=Elf des Darmſtädter
volkstümlicher aſtronomiſcher Jahresbericht zu ſein, wirk=
Jagd=Rennen; 3200 Mark, Diſtanz 3400 Meter: 1. Herrn
Sportklubs 1905 zu ſehen. Die Leitung des Spieles
ich in ſchönſter Weiſe. Die Ausſtattung des Heftes wurd
H. Auguſtins Sturmwind II (G. Lommatzſch), 2. Oben
hat der beſtbekannte Frankfurter Schiedsrichter Herr Goy
durch ſehr wertvolle Abbildungen, die berühmte Aſtrono=
Hinaus (E. Weber), 3. La Turbie (H. Teichmann). Tot.
übernommen. Nach dem Spiel wird der Vorſtand des
men zur Verfügung ſtellten, weſentlich gefördert.
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Nummer 97.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1913.
Seite 31.
für den Weſt bezirk
Pfarraſſiſtent Lautenſchläger.
The Church of England Servie‟
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Nachmittags um 4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift
5th Sunday after Easter, 27th April 1913.
Pfarrer Veller
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
Divine Service will be held in the Hofkirche
Eliſabethenſtift: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes
8 —
5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
at 3,15 p. m.
dienſt. Pfarrer Lenz.
— Vorm. um 11¼ Uhr: Kinder
The Rev. H. M. de SteCroix, British Chaplain at
Heidel-
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen
gottesdienſt.
berg, will officiate
Geborene. Am 19. April: dem Schneider Andreas
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 8½ Uhr:
Paulus Herder, Wilhelminenplatz 12, ein S. Alois
Chriſtenlehre (Knaben). Pfarraſſiſtent Lic. Adolph
Gottesdienſt der israelitiſchen Religionsgemeinde
Am 17.: dem Hausdiener Johann Ludwig Seibert,
Vormittags um 10 Uhr:
Pfarraſſiſtent Lic. Adolph.
Haupt=
Synagoge (Friedrichſtraße 2).
Gardiſtenſtr. 16, eine T. Margarete. Am 21.: dem Ar
Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarraſſi
Schlußtage des
Pa
tiſten Wilhelm Friedrich Adam Klöß, Große
Kaplanei=
ſahfeſtes
ſtent Lic. Adolph.
Sonntag, den 27.
April:
gaſſe 37, ein Sohn. Am 20.: dem Schloſſer Friedrich
Pauluskirche: Vormittags um
8½ Uhr: Chriſten=
Vorab
ndgottesdienſt 7 Uhr 30 Min.
Schönbein, Feldbergſtr. 30, ein S. Philipp Wilhelm.
lehre. Pfarraſſiſtent Herpel. —
Vorm. um 10 Uhr
Montag, den 28. April:
Am 19.: dem Gerichtsſchreiberaſpirant Leonhard Paul
Hauptgottesdienſt. Pfarrer Rückert. — Vormittags um
Morgengottesdienſt 8 Uhr 30 Min. Predigt 9 Uhr
Kröh, Viktoriaſtr. 51, eine T. Hilda= Anna Dorothea
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Rückert.
25 Min.
Abendgottesdienſt 8 Uhr 25 Min.
Emilie. Am 21.: dem Gaſtwirt Johann Philipp Georg
ntheriſcher Gottesdienſt. (Selbſtändige evang.=lutheriſche
Dienstag, den 29. April:
Gunder, Schloßgartenplatz 6, ein S. Fritz Wilhelm.
Kirche.) Am Sonntag Rogate, den 27. April, nachmit=
Morgengottesdienſt 8 Uhr 30 Min. Feſtesſchluß
Am 14.: dem Metzger Heinrich Rapp, Eckhardſtr. 35, ein
ags um 5 Uhr, im „Feierabend”, Stiftſtr. 51: Pfarrer
Uhr 40 Min.
S. Otto Rudolf. Am 19.: dem Schaffner bei der Staats=
Müller
Gottesdienſt an den Wochentagen
ahn Franz Held, ein S. Auguſt.
Morgens 6 Uhr 45 Min. Abends 8 Uhr 40 Min.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 27.
April,
Aufgebotene. Am 22. April: Monteur Gg. Hch. Stein,
um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Nach
nit Joſepha Oßwald, beide Grafenſtr. 29.
Zigarcen=
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Montag, den 28. April,
Getaufte, Getraute und Beerdigte
händler Paul Auguſt Helms, mit Karoline Klara Maria
bends um 8½ Uhr: Frauen=Bibelſtunde.
— Dienstag
Kowitzki, beide zu Frankfurt a. M. Kaufmann Bernard
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
den 29. April, abends um 8½ Uhr: Jungfrauen=Bibel=
Vögeling zu Stockſtadt a. Rh., mit Katharina Renkel
tunde und Blaukreuzſtunde. —
Stadtgemeinde: 4. April: Dem Schreiner Gg.
Samstag, den 3. Mai,
zu Habitzheim. Metzger und Landwirt Adam Joſt III
Walter S. Philipp, geb. 6. Febr. 6. April: Dem
Kauf=
abends um 9 Uhr: Bibelſtunde für Beamte. — Zweig
u Kleeſtadt, mit Anna Margareta Renkel zu Steinbach
mann Adolf Schaberger T. Marianne Friederike, geb
der Stadtmiſſion (Beſſungerſtraße 88, Hth.). Sonn
Metzger Ludwig Bonin, mit Dienſtmagd Luiſe Uhrig
5. März. Dem Lackierer Georg Kern T. Eliſabetha
tag, den 27. April, vormittags um 11¼ Uhr: Kinder
beide zu Gammelsbach. Eiſenbahnarbeiter Karl Philipp
Dorothea,
ottesdienſt. — Nachmittags um 4½ Uhr: Bibelſtunde
geb. 14. Jan. 13. April: Dem Kaufmann
O
Weißenſtein zu Klein=Karben, mit Hausmädchen Anna
Oskar Matzelt T. Annelieſe Herta Emma, geb. 17. Febr
für Jungfrauen. — Freitag, den 2. Mai, abends um
Heinz, hier. Maler Georg Heinrich Gimbel zu
20. April:
Unehel. Tochter Chriſtina Wilhelmine, geb.
½ Uhr: Bibelſtunde
Frankfurt a. M., mit Hausmädchen Thereſe Becker,
20. März.
Dem Taglöhner Georg Hönig T. Lina, geb.
Schwanenſtr. 8. Sergeant im Großh. Heſſ. Train=Batl.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag, den
11. April. Dem Hilfsarbeiter Joh. Chriſt. Guerdan T.
Nc. 18, Joh. Heinrich Hellwig, Eſchollbrückerſtr. 24, mit
27. April, abends um 8¼ Uhr: Predigt. Prediger A.
Sophie, geb. 6. März. Dem Lehrer Wilhelm Loos
Ottilie Schmitt zu Arheilgen. Am 23.: Schmied Martin
Maurer aus Mannheim. — Dienstag, den 29. April,
Elfriede Eugenie Karola. Dem Taglöhner Peter Bär T.
Heß zu Pforzheim, mit Monatsfrau Anna Keil, eben
abends um 8¼ Uhr: Bibelſtunde. Prediger A. Berner
Lina, geb. 5. März
daſelbſt. Fabrikarbeiter Max Andreas Janiſch,
aus Frankfurt a. M
ohannesgemeinde: 19. April: Dem Former
nit Dienſtmädchen Philippine Dorothea Bayer,
Chriſtian Eckart T. Chriſtiane Marie Helene
beide
geb.
zu Nieder=Ramſtadt. Schmied Ludwig Heß III.
Altkatholiſche Gemeinde: Sonntag, den 27. April, vor=
4. März. 20. April: Dem Eiſenbahnſchaffner Johann
zu
Weiterſtadt, mit Dienſtmagd Marie
Joſt
mittags um 10 Uhr, im evang. Gemeindehauſe, Kahlert=
Betz T. Antonie, geb. 29. Jan. Dem Steinmetz Konrad
3.
zu
Reinheim.
Eiſenbahnaſſiſtent Heinrich
Fried=
traße 26: Deutſche Meſſe mit Predigt. Pfarrverweſer
Rinn T. Thea Chriſtiane Friederike, geb. 15. März
rich Wilhelm Willers, hier, mit Conradine Wilhelmine
Johnen von Heßloch.
Anna Röttger zu Klein=Freden. Fabrikarbeiter Phi
Martinsgemeinde: 15. April: Dem Packer
Gottesdienſt der Renapoſtoliſchen Hemeinde (Lagerhaus=
Anton Vonderſchmitt T. Philippine Eliſabeth, geb. 27. März
ipp Korb, Hochſtr. 22, mit Eliſabethe Allmann,
eben=
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr.
16. April: Dem Fabrikarbeiter Adam Jakob Heip T
Mitt=
daſelbſt. Schneider Peter Bitſch, Neue Ireneſtr. 64, mit
woch, abends um 8½ Uhr
Minna Eliſe, geb. 12. Febr. 18. April: Dem Bank=
Katharina Saul, Donnersbergring 36. Lackierer Phil.
beamten Richard Karl Bernau T. Toni Lina, geb.
März V., mit Wilhelmine Grünewald, beide zu See=
Hemeinde gläubig getauſter Chriſten (Waptiſten), Mauer=
13. Dez. 17. April: Dem Uhrmacher Paul Otto Sturm
heim. Schreiner Peter Baumann, mit Margareta
ſtraße 17: Sonntag, den 27. April, vorm. um ½ 10 Uhr:
S. Kurt Reinhard Horſt, geb. 27. Okt. 20. April: Dem
Brack, beide zu Pfungſtadt. Schloſſer Philpp Grau=
Erbauungsſtunde. — Vorm. um ½11 Uhr: Sonntags=
Schaffner und Wagenführer Wilhelm Müller T. Marie
ich zu Mainz=Kaſtel, mit Maria Weicker zu Stockſtadt.
chule. — Nachmittags um 4 Uhr: Predigt. Prediger
Luiſe, geb. 4. März. Dem Fabrikarbeiter Ludwig. Wilh.
Am 24.: Kaufmann Johann Seidl zu Mannheim, mit
Höpfner. — Abends um 6 Uhr: Jugendverſammlung.
Häußer S. Louis Hans Willi, geb. 19. März. 17. April:
Margaretha Förſter, Magdalenenſtr. 21. Mälzer Karl
Mittwoch,
den 30. April, abends um 8½ Uhr:
Dem Metzger Heinrich Pabſt T. Elſe. 20. April: Dem
Kernbach zu Schlitz, mit Sophie Mertz, ebendaſelbſt
Gebetsſtunde
Schloſſer Johann Haag S. Johann Peter, geb. 17. März
Kaufmann John Hinrich Moritz Götze zu Nieder
Ramſtadt, mit Martha Dörffel zu Altenburg
Paulusgemeinde: 12. April: Dem Oberlehrer
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
Dr. Wilhelm Becker S. Rudolf Wilhelm Jacob Meinhard
Geſtorbene. Am 21. April. Katharina Eliſabetha
den 27. April, nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
eb. 25. Jan. 13. April: Dem Oberſtadtſekretär Peter
Werner, ohne Beruf, 76 J., ev., Langgaſſe 4. Am 22.
Um 4 Uhr: Predigt. Prediger Schubert aus Frank=
Stein T. Berta, geb. 3. März. 20. April: Dem Bäcker
Kind Klöß, ohne Vornamen, 9½ Std. alt, ev., S. des
urt. — Donnerstag (Chriſti Himmelfahrt), den 1. Mai,
Bernhard Bangert S. Otto, geb. 1. April. Dem Weiß=
Artiſten Wilhelm Friedrich Adam Klöß, Große
Kaplanei=
bends um ½9 Uhr: Bibelſtunde
binder Georg Mink S. Hermann, geb. 25. März.
gaſſe 37. Am 21.: Schreiner Johannes Kaffenberger,
Katholiſche Gemeinden
32 J., ev., in Nieder=Ramſtadt, hier, Erbacherſtr. 25.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
lm 22.: Anna Regina Scherf, geb. Cornelius, 87 J., ev.
5. Sonntag nach Oſtern, den 27. April 1913
Stadtgemeinde: 7. April: Küchenchef Karl
Witwe des Maurermeiſters Adolf Scherf, Pallaswieſen=
St. Ludwigskirche: Samstag, den 26. April, nachmit=
Martin Theodor Stoffer und Anna Sophie Schoenke.
traße 48. Eliſabeth Löffler, geb. Röhrig Hebamme,
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
19. April: Taglöhner Michael Bräunig und Katharine
54 J., ev., Obergaſſe 5. Schülerin Clara Antonie
Fär=
eil. Beichte
zur
Gimbel. Kaufmann Heinrich Heußner und Anna Barbara
ber, 13 J., kath., Tochter des Kaufmanns Georg Ludwic
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit
zur
Dornhard.
Heinrich Joſef Anton Färber, Dreibrunnenſtr. 9.
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heil. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. —
Um
Johannesgemeinde: 19. April: Kaufmann
ippine Knöß, geb. Heller, 28 J., ev., in Erzhauſen, hier
Uhr: Austeilung der heil. Kommunion
Um 8 Uhr
Karl Berckmann in Frankfurt a. M. und Elſa Schön=
Erbacherſtr. 25. Reviſionsgehilfe Georg Franz Friedrich
Militärgottesdienſt mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hoch
berger von hier. 21. April: Kutſcher Andreas Köhler und
Schnellbächer, 27 J., ev., S. des Großh. Oberaktuars
amt mit Predigt. — Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottes=
Karoline Fröhlich von hier.
Georg Franz Schnellbächer, Roßdörferſtr. 78. Am
P.
ienſt. —
Nachm. um 3 Uhr: Sakramentaliſche An=
Martinsgemeinde: 20. April: Hilfsweichenſteller
23.: Apollonia Geißler, geb. Kiſſel, 53 J., kath., Ehefrau
dacht mit Predigt und Prozeſſion
— Von Montag bis
Otto Quaſt und Chriſtine Kindinger,
des Lokomotivführers bei der Staatsbahn Johann Georg
Mittwoch, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur heil
Seißler, Kaupſtr. 35. Am 24.: Erna Margareta Trietſch,
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Beichte
J., ev., Tochter des verſt. Architekten Friedrich Trietſch,
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm
Stadtgemeinde: 5. April: Invalide Philipp Rau,
Mühlſtr. 50
um
½7 Uhr: heil. Meſſe. — Abends um 6 Uhr: Roſen=
72 J., ſtarb 3. April. 8. April: Katharine Schuhmacher,
kranzandacht.
Witwe des Küfers, 67 J., ſtarb 6. April. 10. April:
kapelle der Engliſchen Fränkein: Sonntag, vormittags
Eleonore Metzger, Witwe des Lokomotivführers, 68 J.,
Gottesdienſtliche Anzeigen.
um
7 Uhr: heil. Meſſe.
tarb 8. April. 12. April: Magdalene Wilhelmine Horn,
Evangeliſche Gemeinden
Kapelle in Griesheim:
Tochter des verſt. Schuhmachers, 3 J., ſtarb 10. April.
Sonntag, vorm. um 19 Uhr:
Sonntag Rogate, den 27. April 1913
Singmeſſe mit Predigt
5. April: Philipp Heckhaus, Sohn des Händlers, 2 J.
Hofkirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt
tarb 12. April. 22. April: Metzgermeiſter Phil. Ludwig
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 26. April, nach
Kollekte für die Evangeliſchen im Ausland. — Mittwoch,
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
uchs, 53 J., ſtarb 20. April. Marg. Feick, Tochter der
den 30. April, abends um 6 Uhr: Andacht.
heit
zur heil. Beichte
Lauffrau, 19 J., ſtarb 20. April. 24. April: Eliſe Löffler,
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Kleberger
geb. Röhrich, 65 J., ſtarb 22. April. 21. April: Ottilie
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Beichte. — Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
Lipp, geb. Weiß, Ehefrau des Rentmeiſters i. P., 74 J.,
heil.
Velte. — Abends um 6 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lauten=
hl. Meſſe mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt und
tarb 18. April. 23. April.: Taglöhnerin Kath. Werner
ſchläger
Fredigt. — Nachm. um 2 Uhr: Andacht und Segen
76 J., ſtarb 21. April
tadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer.
Johannesgemeinde: 20. April: Weinhändler
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
und Predigt
Amt
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Georg Schmitt, 67 J., ſtarb 17. April. Stationsdiener
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Johannes Lepper, 78 J., ſtarb 17. April. 24. April:
bt. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, der
P.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
26. April, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Witwe Regine Scherf, geb. Cornelius, 87 J., ſtarb
27. April, vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Gelegenheit zur heil. Beichte
22. April
Südweſt bezirk. Pfarrer Velte. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Martinsgemeinde: 20. April: Miniſterialkanzliſt
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
Chriſtenlehre für den Südoſt bezirk.
P. Georg Schneider, 73 J., ſtarb 18. April.
Elektro=
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: hl. Meſſe.
— Um ½9 Uhr
Pfarrer Kleberger
Feierabend (Stiftſtr. 51):
Vorm. um 9 Uhr:
techniker Julius Wenzel, 34 J., ſtarb 17. April. 22. April
Amt mit Predigt. — Nachmittags um ½3 Uhr: Armen=
Thriſtenlehre für den Oſt bezirk. Pfarrer Vogel.
eelenandacht
atharina Kern, Tochter des verſtorbenen Handarbeiters
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8 Uhr.
30 J., ſtarb 19. April. 23. April: Margarete Döll, Ehe=
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 26. April, nachm.
Vormittags um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (
Stein=
rau des Gardeunteroffiziers i. P., 75 J., ſtarb 21. April.
1m
Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit
traße 24, Muſikſaal)
7. April: Dem Landwirt Heinrich Vogel T. Lydia, 3 J.,
Sonntag, vorm. um ½ 6 Uhr: Beichte
— Um ½ 7 Uhr:
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Austeilung der heil. Kommunion.
tarb 14. April
-
Um ¼10 Uhr:
Dingeldey. — Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Paulusgemeinde: 11. April: Geh. Oberſchul=
Hochamt und Predigt.
— Nachmittags um ½2 Uhr
Vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Süd=
rat i. P. Friedrich Wilhelm Greim, 89 J., ſtarb 8. April.
Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht.
Um 5 Uhr:
tarb
bezirk im Gemeindehaus. Pfarrer Dingeldey.
20. April: Kaufmann Hugo Kumbruch, 46 J.,
Andacht. — Werktags um ¼7 Uhr: Singmeſſe.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſi=
6. April in Leipzig=Gohlis. 23. April: Karoline Schwarz
7 Uhr
Kapelle zu Pſungſtadt: Sonntag, vorm. um
tent Lautenſchläger. Kollekte für die Auslands=
Dia=
geb. Müller, Ehefrau des Hochbauaufſehers i. P., 74 J.,
Beichtgelegenheit. — Um ½8 Uhr: Amt und Predigt.
ſpora. — Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt
tarb 21. April.
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2. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
N8 07.
Samstag, 26. April.
1913.
die Kömer der beſte Schut. Wem auch die füdenropälſchen
80 Jahren hate ſchon einmat in Heſen die Auferſtungs=
Für Erholungsbedürftige und leichtere
Völker von religions= und geſetzeswegen für die Erhaltung
Sommer, und
tätigkeit mit Erfolg eingeſetzt, nicht nur im Hügelland,
Kranke. Winter besucht,
der Wälder eingetreten waren, ſo taten ſie in Wirklichkeit
ſondern auch in der Ebene, wie z. B. im Flugſandgebiet
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doch nichts hierfür. So tief wie dem deutſchen Volke, das
der Rhein=Main=Ebene. Daher kommt es, daß in Heſſen,
I
Veltg Stunde von Frankfurt a. M.
den Wald ſeit Jahrhunderten beſingt, ſteckt weder bei den
wie überhaupt im Deutſchen Reiche ſeit 50 Jahren die
Prospekte durch Dr. Schulze-Kahleyss, Nervenarzt.
romaniſchen, noch bei den ſlawiſchen Völkerſtämmen die
Waldfläche nicht, wie oft vermutet und behauptet wird,
Liebe zum Walde im Blute. Zwar war den alten Griechen
abgenommen ſondern zugenommen hat. Vergleichen wir
der Gebirgswald heilig; er war der Wohnſitz der Götter.
die Waldflächen der europäiſchen Staaten miteinander, ſo
Unſere Wälder.
Homer läßt Nymphen aus Quellen und Hainen entſtehen;
ergibt ſich folgendes: In Europa beträgt die Waldfläche
Vortrag des Geh. Oberforſtrats Dr. Walther, gehalten
Ariſtoteles tritt für die Erhaltung des Waldes ein, und
307 Millionen Hektar oder 31 Prozent der Geſamtfläche;
doch vermochten weder Griechen noch Römer die meiſt
aus Anlaß des 50jährigen Beſtehens des
Verſchöne=
doch iſt jene ſehr ungleich auf die einzelnen Staaten
ver=
durch die Hirten hervorgerufene Waldzerſtörung
aufzu=
tungsvereins Darmſtadt, am 14. Februar 1913.
teilt. So beſitzt Portugal nur 3,5 Prozent, Großbritannien
halten. Die ſchlimmſten Feinde für den Wald ſind die Ziegen.
3,9 Prozent, Griechenland 13 Prozent, Italien 14,6 Pro=
Wie wir aus der Feſtſchrift erſehen, hat unſer Verein
Um Grasflächen für die berühmten Merinoherden in
Spa=
zent, Frankreich 18,2 Prozent, Norwegen 21,0 Prozent,.
ſeit Jahren ſeine Tätigkeit in den Wald verlegt, der in
nien zu ſchaffen, hatte man dort große Waldflächen abge=
Deutſchland 25,9 Prozent Ungarn 28 Prozent, Oeſterreich
(inem großen, nur im Norden nach Arheilgen hin
unter=
ſchwendet. In Tirol, in Italien, in Griechenland wurden
32,5 Prozent, das europäiſche Rußland 37 Prozent,
Schwe=
trochenen. breiten Bogen die Reſidenzſtadt umzieht,
wäh=
gleichfalls dem Weidevieh zuliebe ungeheuere Waldflächen
den 47,6 Prozent und Finnland ſogar 63 Prozent. In
lend die ſtädtiſche Verwaltung ſich nicht nur die Erhaltung
ihres Baumſchmucks zum Nachteil der Allgemeinheit
be=
abſoluter Zahl beträgt die Waldfläche in Deutſchland rund
der zum großen Teil in früheren Jahren vom
Verſchöne=
raubt. Dieſe Waldverwüſtung wirkte geradezu entvölkernd
14 Millionen Hektar, im Großherzogtum Heſſen 244000
lungsverein geſchaffenen Anlagen angelegen ſein läßt,
im Gebirge, es ſei nur an das Rhonegebiet in Frankreich
Hektar, die ſich auf die Provinzen Starkenburg mit 127800
ſondern auch eifrig in Neuanlagen wirkt; es ſei nur auf
erinnert. Viele Millionen mußte Frankreich ſpäter aus=
Hektar — 41,8 Prozent der Provinzfläche, Rheinheſſen mit
diejenigen am Paulusplatz und am neuen Hauptbahnhof
geben, um einigermaßen geordnete Waldzuſtände wieder
6700 Hektar — 4,4 Prozent, Oberheſſen mit 109500 Hektar
hingewieſen.
zu ſchaffen. Ausgedehnte Oedungen wurden in den Lan=
— 33,1 Prozent verteilen. Auf den Kopf der Bevölkerung
Den zahlreichen Freunden und Freundinnen unſerer
des de Gascogne, in der Sologne, in den Hautes=Alpen
kommen in Heſſen 0,20 Hektar gegen 0,25 Hektar im Deut=
Wälder wird es nicht unerwünſcht ſein, gerade bei der
und in anderen Gegenden, im ganzen etwa 1 Million
ſchen Reiche, in der Provinz Starkenburg 0,367, in
leutigen Feſtverſammlung etwas über die forſtliche
Hektar, aufgeforſtet, eine ganz hervorragende Leiſtung
Rheinheſſen 0,017, in Oberheſſen 0,233 Hektar.
Tätigkeit im Walde und über die Wohlfahrtseinwirkungen
unſerer weſtlichen Nachbarn. In der Schweiz, in Oeſter=
Zur Erhaltung des Waldes hat vornehmlich die
des Waldes auf den Menſchen zu hören.
reich und auch in Deutſchland ſind alte Waldſünden wie=
Jagdliebe der Grundherren, die Bildung von Bannforſten
Die Bewohner Darmſtadts haben von jeher nicht nur
der gut zu machen. Nach dem Muſter von Frankreich ſind
für die Kunſt viel übrig gehabt, ſondern auch für die Reize
(Wildbann) ſehr erheblich beigetragen. Die Bezeichnung
in den letzten Jahrzehnten des abgelaufenen Jahrhunderts
Forſt ſtatt Wald wird für das vom König oder dem
lundſchaftlicher Schönheit und für das geheimnisvolle
faſt in allen Staaten Geſetze über Schutz= und Baumwal=
Grundherrn beanſpruchte und in Beſitz genommene Wald=
Palten der Natur. Unſere Vorfahren verehrten ſchon
dungen, für welch letztere die ſtrengſten Vorſchriften
be=
gebiet gebraucht. Man ſprach daher von Inforeſtierung.
ohne Tempel und Prieſter die Naturkräfte im Walde, ſo
ſtehen, erlaſſen worden. Nach Endres ſollen in Deutſch=
Feld, das ohne Zutun des Eigentümers ſich z. B. von
be=
ain Herrgottsberge — da, wo ſpäter die Martinskapelle
land allein 633000 Hektar Oedland noch aufzuforſten ſein.
nachbarten Stämmen her beſamte, eignete ſich der
Grund=
ſtaand. Gar manchmal werden wir von den Römern, die
In unſerem engeren Vaterland dürfte die aufzuforſtende
herr an. „Geht der Buſch dem Reiter an die Sporen, ſo
an Gehabornerhof, in der heutigen Altſtadt, am Einſiedel
Fläche, die vornehmlich im oberen Vogelsberg liegt, wie
iſt dem Bauer ſein Recht verloren.” Hauptſächlich vom
und anderen Orten Wachtpoſten gehalten haben ſollen,
dies im Generalkulturplan niedergelegt wurde, höchſtens
8. bis 10. Jahrhundert verliehen die Könige an die
Gro=
n ofür zahlreiche Funde römiſcher Münzen ſprechen, Zu=
3000 Hektar betragen. Viel iſt ſchon von den Gemeinden,
ßen des Reiches das Recht zur Einforſtung. Erhaltend
ſucht im Walde geſucht haben. Die gewaltigen
zu=
dem Staat und Privatwaldbeſitzern in dieſer Hinſicht
ge=
für den Wald wirkten außerdem die ſtrengen Vorſchriften
ſmmenhängenden Wälder Deutſchlands jenſeits des
ſchehen; die Hauptſache ſteht noch bevor. Zur
Unterſtütz=
für die Markwaldungen, die heutigen Tags in den
Ge=
fahlgrabens flößten den Römern Grauen ein. Tacitus
ung und Aneiferung erhalten die Gemeinden vom Staat
noſſenſchaftswaldungen hie und da wieder aufleben, nach
ſchreibt: „aut silvis horrida, aut paludibus foeda‟
Ur=
etwa die Hälfte der Aufforſtungskoſten erſetzt. Vor rund
dem in vorausgegangenen Jahrhunderten zum Nachteil
wald und Sumpf waren den Deutſchen im Kampfe gegen
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 26. April 1913.
Seite 34.
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Privaten zur Holzucht auf. Nach der heſſen
darmſtädti=
des Vols viel an Walde durch Vernichtung gefütndiat
— nicht die ewige Nacht der
ſchen, Tätigkeit, Munterkeit
ſchen Verordnung von 1646 mußten junge Eheleute bei
wurde. Daß ſeinerzeit am Ende der Völkerwanderung der
Die ſpäteren Nationalökonomen urteilen er=
,
Wälder.
hrer Hochzeit 2 gutwüchſige Eichen ſetzen und vor Scha=
Urwald an vielen Stellen dem Ackerbau bei der
zunehmen=
reulicherweiſe anders und blaſen heute mit uns
Forſt=
den bewahren; nach der Verordnung von 1761 ſollte jeder
den Bevölkerung in Deutſchland weichen mußte, war ja
leuten in ein Horn. Allerdings iſt beſonders in den letz=
Untertan jährlich wenigſtens 1 Eichenſtamm ſetzen. Die
ſelbſtverſtändlich. Bis in das 14. Jahrhundert währten
ten Jahrzehnten das Holz eine ſo geſuchte und gutbezahlte
Furcht vor der Holznot veranlaßte die Behörden, den
An=
die umfangreichen Ausſtockungen, die vielfach durch Feuer
Ware geworden, daß heute ein Wald von 2000 Hektar
bau ſchnellwachſender Holzarten zu empfehlen; die Furcht
erreicht wurden. Ortsnamen mit ſchwend, ſchwand, brand,
Oberförſtereigröße) ein Vermögen von 5—6 Millionen
verflog aber vor den Steinkohlen, die mit dem
Brenn=
reut, rod weiſen auf die Ausſtockungen hin. Bannforſte
Mark darſtellt. Staat wie Gemeinden, auch unſere
Groß=
holzabſatz den Wettbewerb überall da aufnahmen, wo durch
und Markwaldungen blieben in der Hauptſache davon
ver=
grundbeſitzer, wiſſen das in ihrem Haushalt ſehr wohl
Waſſer= oder Bahnfracht ihr Abſatz ſich ermöglichen ließ
ſchont. Daß mancherorts zuviel gerodet wurde, beweiſen
zu würdigen. Die Hochwertigkeit des Waldes wird heut=
Heute gibt es Gegenden, wo der Brennholzabſatz ſehr er
die nachfolgenden ſtrengen Rod=Verbote, unter denen
be=
zutage bedingt durch die Nutzholzerzeugung. Vor wenigen
ſchwert iſt, und ſich der Uebergang zur Nutzholzwirtſchaft
ſonders das für den Viernheimer Wald von 1165 (im
Jahrzehnten noch trat dieſes gegenüber dem Brennholz,
als das Rettungsmittel für die Waldwirtſchaft erweiſt
Todex Laureſh) erwähnt ſei. Auch in den Weistümern
einzelne Wirtſchaftsgebiete abgerechnet, in den Hinter=
Brennholzmagazine, deren wir uns in Darmſtadt noch
finden ſich, wohl in erſter Linie des Wildbanns wegen,
grund. Die außerordentliche Entwickelung der Induſtrie
eines erfreuen, haben heute in unſerem Verkehrsgebiet
dann auch der Maſt und Weide zuliebe, ſtrenge Verbote;
in unſerem Vaterland hat ungemein günſtig auf den Wald
keine Berechtigung mehr. Aus Geldnot (Kriegsſchulden)
ebenſo zum Vorteil des Bergwerksbetriebs im Salzburgi=
Ja, wir ſind gar nicht mehr in der Lage
zurückgewirkt.
ſetzte im 18. Jahrhundert nochmals das Waldroden ein.
ſchen (1237). Vom 16. Jahrhundert an erließen die
Lan=
im Deutſchen Reiche, dem Bedarf an Nutzholz gerecht zu
Manche Staatslenker beriefen ſich zudem auf den
berühm=
desherren Forſtordnungen mit Rodungsverboten. An
weaden, und führen deshalb jährlich bis zu 10 Millionen
ten Volkswirt Adam Smith, der den Staatsbetrieb auch
längſten dauerten die Rodungen in Preußen an. Friedrich
Feſtmeter in einem Werte von rund 250—350 Millionen
für das Bodengewerbe verwarf. Der Kameraliſt Trunk
der Große wollte lieber Menſchen als Holz. Freilich hatte
Mark ein. Der Nutzholzpreis überſteigt den
Brennholz=
meinte: Quod communiter geritur, communiter negli
dieſes, in Uebermenge vorhanden, keinen oder nur
ge=
preis um das zwei= und mehrfache. Für unſere heſſiſchen
gitur. Gemeindewälder wurden aufgeteilt, jedoch, wie
ringen Wert; die ſogenannten Nebennutzungen: Maſt,
Finanzen wäre es ſehr erwünſcht, wenn wir noch mehr
wir heute aus der Geſchichte des Odenwalds, Schwarz=
Weide, Jagd, Imkerei (Zeidlerwirtſchaft) ſpielten damals
Nutzholz auf den Markt bringen könnten, allein wir
be=
walds u. a. m. wiſſen, zum großen Schaden der Gemein
die Hauptrolle. Erſt ſpäter ſtellte ſich durch die
Volksver=
ſitzen aus der Brennholzzeit her noch ſehr viele
Buchwäl=
den ſelbſt. Ungemeſſene Streunutzungen, liederlicher Forſt
mehrung und Waldverwüſtung die Sache umgekehrt. Man
der, von denen nur die beſſeren Standorte Nutzholz
betrieb lieferten nach wenigen Jahrzehnten ſchon ausge
wurde gewahr, daß es ſo nicht weitergehen könne, der
(Schwellen= und Möbelholz) in größerem Umfange liefern.
raubten, humusloſen Waldboden; es war eine Raubwirt=
Rückſchlag war da. Es wurden ſtrenge Beſtimmungen im
Die Hauptnachfrage geht auf Nadelholz, das z. B. im
ſchaft ſchlimmſter Art, ohne daß der landwirtſchaftliche Be=
Intereſſe der Walderhaltung und der Waldvermehrung
Nachbarland Baden und in Württemberg vorherrſcht,
da=
trieb dabei gewonnen hätte. Die Beſitzer verarmten und
erlaſſen. Das Geſpenſt der Holznot war erſchienen
her hier die hohe Waldrente. Hätten wir ſtatt des
Ver=
waren aus finanziellen Gründen genötigt, ihren einſt in
die
über
gerade
Vielleicht
intereſſiert es,
hältniſſes 50:50 Laub: Nadelholz 40:60, ſo könnten wir
gutem Zuſtand übernommenen Wald wieder zu veräußern.
Maßnahmen gegen
älteren Aufforſtungen und die
die Beſoldungsordnung ſchmerzlos durchführen. Wie groß
Ein Segen iſt es aber ohne Zweifel für die Gemeinden,
die Holznot in Heſſen einiges zu erfahren, das
der Bedarf nach Nadelholz wegen der Bergwerke, der
wenn ſie dieſe Waldflächen wieder erwerben und ſo für
ich dem H. St. R., 9. Band, 1. Abſchnitt entnehme. Ver=
Holzſtoff= und Holzwolle= und anderen Fabriken iſt, mac
die Zukunft ihrer Angehörigen ſorgen. Gut geleitete
ordnungen über die Verwendung öder Stellen oder von
daraus erſehen werden, daß 93 Prozent der Holzeinfuhr
Waldwirtſchaft iſt die beſte Sparkaſſe für eine Gemeinde
Wüſtungen zur Holzzucht wurden erlaſſen 1646, 1684
aus Nadelholz beſteht. Die Hauptmenge der Nutzholzein
Nur wenn die Gemeinde verſagt, ſoll der Staat ein=
1709, 1769 uſf. Die Provinzialregierung zu Darmſtadt
fuhr kommt nicht, wie man oft hört, aus Amerika das
ſpringen
regte 1810 die Aufforſtung auf Gemeindegelände beſonders
nur 1,6 Prozent liefert, ſondern aus dem europäiſchen
Geſtützt auf Smiths Lehren waren Stein, Hardenberg,
an. § 10 der organiſchen Forſtordnung von 1811 empfiehlt
Rußland mit Finnland (57 Prozent), aus Oeſterreich=Un=
Montgelas, Hazzi, Trunk u. a. m. für die
Domänenver=
den Forſtbeamten, auch außerhalb des Waldes ſich die
Be=
garn (39 Prozent). Schweden und Norwegen liefern
äußerung eingetreten, lebhaft bekämpft von
hervorragen=
örderung der Holz= und Baumzucht angelegen ſein zu
(Schluß folgt.)
kaum 1 Prozent.
den, weitſichtigen Forſtleuten, wie von G. L. Hartig
laſſen. Die Allerhöchſte Kabinettsorder vom 24. Februar
Hundeshagen, dem Nationalökonomen Juſti u. a. Hazzi
1818 und die Verordnung vom 11. Juli 1818 muntert die
Wir bringen auch in dieser Saison wieder reizende Neuheiten, deren
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