der
aeſta
Kgbiat
Abonnementspreis
Inſerake
176. Jahrgang
2
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
„ 95.
Donnerstag, den 24. April.
1913,
nicht über Staatsmänner, die in genialer Weiſe die Lö=
Die heutige Nummer hat 20
patriotiſche Nerven von Natur aus hoch geſpannt ſind.
Seiten.
einen Beſuch abſtatten.
Die bonapartiſtiſch=nationale
ſung herbeiführen und die Parteien ſchnell für ſich
ge=
Autorits ſchreibt: Vor einigen Wochen wurde ein
fran=
winnen könnten.
zöſiſcher Flieger, der im Elſaß landen mußte, feſtgenom=
Einſtweilen bleibt alſo der Zuſtand der Ungewißheit
men, durchſucht und eingeſperrt und ſein Flugzeug zer=
Das Wichtigſte vom Tage.
beſtehen.
legt. (!)
Wir gehen nicht auf die gleiche Weiſe vor und
haben beim Zeppelin wie hier auch diesmal eine Mäßi=
Der Großherzog begab ſich geſtern vormittag nach
gung und Höflichkeit gezeigt, die man uns zweifellos ſchlecht
Gießen, wo eine Beſichtigung des 2. Großh.
lohnen dürfte.
. — Das nationaliſtiſche Echo de Paris
Heſſ. Inf.=Regts. Nr. 116durch den Kaiſer
Deutſche Flieger in Frankreich.
ſchreibt: Man ſagt, daß die Zwiſchenfälle, die ſich ſeit
ſtattfand, und kehrte nachmittags nach Darmſtadt zurück.
* Die franzöſiſche Regierung hat, wie bereits
mit=
einigen Wochen häufen, keine gefliſſentliche Herausfor=
Der Kaiſer gedenkt ſich heute früh von Homburg
derung an die Abreſſe Frankreichs ſind, und wir glauben
geteilt, Anweiſungen an ihren Botſchafter in Berlin
ge=
nach Metz zu begeben. Die Kaiſerin wird heute
es gern. Aber ſie bilden jedenfalls Symptome, und wenn
ſandt, in denen er aufgefordert wird, die ganze
Aufmerk=
abend nach dem Neuen Palais zurückkehren.
ſie auch keine Entrüſtung hervorzurufen brauchen, ſo
er=
ſamkeit der kaiſerlichen Regierung auf die
wiederhol=
heiſchen ſie doch Sicherheitsvorkehrungen. Die Warnungen,
Die Fahrt des Kaiſers auf dem „Imperator”
die uns bei Lunéville und bei Arracourt vom Himmel
ten Landungen von deutſchen Ballonen und
Avia=
iſt verſchoben worden.
fielen, müſſen uns daran erinnern, daß die Deutſchen keine
tikern in Frankreich nahe der Grenze hinzulenken
Die Wahlprüfungskommiſſion des Reichs=
Verwegenheit für zu gefährlich halten, und daß den Fran=
und auf die ernſten Unzuträglichkeiten, die aus
tages erklärte die Wahl des Abg. Haupt (Soz.),
zoſen keine Kraftanſtrengung zu hart erſcheinen darf.
Magdeburg 3 (Jerichow), mit 8 gegen 4 Stimmen
wie=
den bedauerlichen Zwiſchenfällen entſtehen könnten.
Bot=
derum für ungültig.
ſchafter Cambon iſt beauftragt worden, die deutſche Reichs=
Deutſches Reich.
Bei der Reichstagserſatzwahl in Bamberg für
kanzlei zu erſuchen, Maßregeln zu treffen, um
Wieder=
den Prälaten Dr. Schädler wurde Domprediger Leicht
holungen derartiger Ereigniſſe zu vermeiden. Wie die
Reichstagserſatzwahl. Bei der Reichstags=
(Zentr.) mit überlegener Mehrheit gewählt.
Norddeutſche Allgemeine Zeitung hört, ſind wegen der
ver=
erſatzwahl im Wahlkreiſe Oberfranken 5 (Bamberg), der
Wie offiziös mitgeteilt wird, ſind mit der
franzöſi=
ſchiedenen Fälle von Landungen deutſcher Luftſchiffe
jen=
früher durch den Abg. Schädler (Ztr.) vertreten war,
wur=
ſchen Regierung Beſprechungen im Gange, welche
ſeits der Grenze bereits von der deutſchen Regierung
den nach dem vorläufigen Ergebnis abgegeben für Leicht
die Schaffung eines Abkommens zur Re=
Maßregeln eingeleitet worden, um ſolche
Vor=
gelung der Luftſchiffahrt bezwecken.
(Ztr.) 14127 (1912: 14 724), für Krauß (lib.) 3256 (4439),
kommniſſe künftig zu verhüten. Mit der franzöſiſchen
Re=
für Vogel (Soz.) 4141 (5026) Stimmen.
Die montenegriniſchen Truppen ſind am
Diens=
gierung ſind Beſprechungen im Gange, die die Schaffung
tag ſiegreich in Skutari eingezogen.
-
Die Wahlprüfungskommiſſion des
eines Abkommens zur Regelung der Luft=
Reichstags erklärte in ihrer letzten Sitzung die Wahlen
Tageskalender zur Geſchichte der
ſchiffahrt bezwecken.
der Abgeordneten v. Bonin (konſ., Neuſtettin) und Soſinski
Befreiungskriege.
Die Kunde von der Landung des deutſchen Militär=
(Pole, Zabrze=Kattowitz) für gültig. Zur Wahl des Gra=
24. April 1813: Napoleon verläßt Mainz und begibt ſich
Doppeldeckers wurde in Paris am Dienstag nachmittag
fen v. Oppersdorf (b. k. F., Frauſtadt=Liſſa) wurden
er=
über Würzburg nach Erfurt.
durch nationaliſtiſche Extrablätter verbreitet, doch ſcheint
Uebergabe der Feſtung Spandau.
neut Beweiserhebungen beſchloſſen. Die Prüfung der
der Vorfall im Publikum trotz der ſenſationellen Auf=
Die verbündete Hauptarmee zieht in Dresden ein.
Wahl des Abg. Haupt (Soz., Jericho) wurde noch nicht
bauſchung keinen beſonderen Eindruck hervorgerufen
zu
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
zu Ende geführt. Vermutlich wird der Beſchluß auf
Un=
haben. In mehreren Blättern wird das Vorkommnis
gültigkeit lauten.
lebhaft erörtert.
Die franzöſiſchen Geſellſchaften im
Der Temps, deſſen Tonart ſeit einiger Zeit ſich nur
Die parlamentariſche Lage.
Deutſchen Reiche. Die Reichsregierung hat an alle
wenig von dem der nationaliſtiſchen Blätter unterſcheidet,
Bundesregierungen die Aufforderung gerichtet, Erhebun=
— Außerordentlich lange hat man ſich diesmal im
ſchreibt: Die Befriedigung, mit welcher die Erledigung des
gen nach der Richtung hin anzuſtellen, ob ſich franzöſiſche
Zwiſchenfalles in Nancy aufgenommen wurde, hat ihre
Reichstage beim Militäretat aufgehalten; ganz abgeſehen
Rechtfertigung vorzugsweiſe in der Hoffnung, daß man
Geſellſchaften im Reiche befinden, welcher Teil der Aktien
davon, daß die Mitteilungen über die Kruppſche
Angele=
beiderſeits die erforderlichen Vorkehrungen treffen werde.
dieſer Geſellſchaften in ihren Händen iſt und wieviel
Fran=
genheit eine längere unvorhergeſehene Debatte
hervor=
um die Wiederholung ähnlicher Zwiſchenfälle zu
vermei=
zoſen in den Verwaltungen dieſer Geſellſchaften tätig ſind.
riefen, werden diesmal von ſeiten der Sozialdemokraten
den. Dieſe Hoffnung wird jedoch auf eine harte Probe
geſtellt. Wir wollen nur nebenbei von den deutſchen Pfad=
Dieſe Maßnahme iſt, wie die Köln. Ztg. erfährt, gedacht
die einzelnen Kapitel ſo gründlich behandelt, daß man
un=
findern ſprechen, die am Sonntag in Uniform (!) mit
als eine Antwort auf das franzöſiſche Vorgehen.
Be=
ſchwer errät, worauf es hinausgeht: Im Hinblick auf die
Muſik und Fahne franzöſiſches Giebiet betreten haben.
kanntlich hat Frankreich eine ähnliche Enquete mit Bezug
großen Heeresvorlagen alles aufs Genaueſte zu prüfen,
Man wird ſagen, daß das unbedachte junge Leute waren:
auf die deutſchen Geſellſchaften in Frankreich veranſtaltet.
gewiß, aber der Zwiſchenfall in Nancy wurde durch
aufge=
ganz unbekümmert darum, daß hierdurch viel Zeit
ver=
regte Trinker hervorgerufen, und das hat Deutſchland
Die Oſtmarkenvorlage im
preußi=
loren geht. Die Budgetkommiſſion hat geſtern, Mittwoch,
nicht gehindert, großen Lärm zu ſchlagen. Die deutſche
ſchen Abgeordnetenhauſe. Am Dienstag fand
mit der Beratung der großen Vorlagen begonnen, wann
Preſſe verſucht von neuem, die Zeppelinaffäre aufzurollen.
im preußiſchen Abgeordnetenhauſe die zweite Beratung
ſie aber fertig werden wird, iſt ganz unſicher. Am 30. April
Mit Unrecht! Denn dieſelbe iſt durch die zweifachen
Dank=
ſagungen der deutſchen Regierung erledigt. Es wäre
des Geſetzentwurfs über Maßnahmen zur Stärkung des
ſollen die Pfingſtferien ihren Anfang nehmen und die
übrigens unklug, dieſe Angelegenheit wieder wachzurufen,
Deutſchtums in den Provinzen Weſtpreußen und Poſen
Kommiſſion wird am 19. Mai ihre Arbeit wieder
aufneh=
denn wenn man den Flug des Zeppelin näher prüft, dann
in Verbindung mit der Beratung der Denkſchrift über die
men, während das Plenum erſt am 26. Mai wieder
zu=
iſt man zu gewiſſen Bemerkungen berechtigt, welche die
Anſiedlungstätigkeit ſtatt. Der Geſetzentwurf beſtimmt für
ſammentritt, um Zeit für die Kommiſſionsberatungen zu
Zerlegung des Luftſchiffes und eine genaue Unterſuchung
geſtattet hätten. Und heute morgen landet ein deutſches
die Fortſetzung der Siedlungstätigkeit und die bäuerliche
laſſen, und es iſt kaum anzunehmen, daß bis dahin die
Militärflugzeug bei Arracourt. Wahrhaftig, das iſt etwas
Beſitzfeſtigung 175 Millionen, davon für die Beſitzfeſtigung
ſchwierigen Deckungsvorlagen ihre Erledigung gefunden
zu viel. Bis jetzt hat man noch keine Zwiſchenfälle
ge=
mindeſtens 100 Millionen. Der Fonds für Domänen= und
haben. Was aber dann? Die durch die Vorlagen
be=
meldet, und das iſt ſehr erfreulich; aber wenn etwas vor=
Forſtankäufe ſoll um 25 Millionen erhöht werden. Die
dingten großen Veränderungen in der Armee ſollen
be=
gekommen wäre wer trüge dann die Schuld daran? Man
wird ſagen, daß das unglückliche Zufälle ſind. Darauf
Kommiſſion beantragt unveränderte Annahme und eine
reits zum 1. Oktober in Kraft treten und die
Heeresver=
kann man erwidern, daß die Weisheit gerade darin be=
Reſolution, in den überwiegend polniſchen Teilen der
öſt=
waltung muß ſich doch entſprechend einrichten,
anderer=
ſteht, ſolche Zwiſchenfälle zu vermeiden. Wenn die
Vor=
lichen Provinzen den deutſchen Handels= und
Gewerbe=
ſeits iſt aber entſchieden abgelehnt worden, die
Deckungs=
fälle mit dem Zeppelin, den Pfadfindern und dem
Mili=
ſtand, namentlich in den Kleinſtädten, wirtſchaftlich zu
tärflugzeug ſich in umgekehrter Weiſe ereignet hätten, was
vorlage von der eigentlichen Militärvorlage abzutrennen,
hätte die öffentliche Meinung Deutſchlands geſagt?
Des=
ſtärken, insbeſondere durch deutſche Bauern und Arbeiter,
und unter dieſen Umſtänden kann man es als ziemlich
halb haben wir das Recht, unſere Nachbarn in aller Auf=
Förderung des Realkredits auch über die Grenzen der
ausgeſchloſſen erachten, daß vielleicht die Wehrvorlagen an
richtigkeit und ohne Hintergedanken zu bitten, in Zukunft
Mündelſicherheit hinaus, beſſere Ausbildung der
Gewerbe=
ſich angenommen und die Deckungsvorlagen bis zum
etwas aufmerkſamer zu ſein und nichts zu tun, das ſie
treibenden in den Fachkenntniſſen, in der Berechnung und
nicht wollen, daß es ihnen geſchehe.
Herbſte vertagt werden, das wäre entgegen dem von faſt
in der Buchführung, Förderung des gewerblichen Ge=
Im übrigen erörtern die Pariſer Blätter die
Lan=
allen Parteien gepredigten Grundſatz: Keine Ausgaben
noſſenſchaftsweſens unter Ermöglichung des Anſchluſſes
dung der deutſchen Militärflieger bei Arracourt zumeiſt in
ſohne Deckung. Wie ſich da ein Ausweg finden laſſen wird,
vereinzelter Gewerbetreibender, Förderung der
Seßhaft=
ziemlich ruhigem Ton, nur einige nationaliſtiſche Zeitungen
läßt ſich heute in keiner Weiſe vorausſehen. Weiß man
machung von Gewerbetreibenden in eigenen Wohnhäuſern.
führen eine ſcharfe Sprache.
doch nicht einmal, welche Abänderungsvorſchläge gemacht
Die Vorlage wurde gegen die Stimmen des Zentrums,
werden dürften. Nun hat man ja wenigſtens auf Seiten
Der Figaro ſchreibt: Die franzöſiſche Regierung
hat ſich gehütet. aus dieſer Panne eines deutſchen
Flug=
des Freiſinns, der Polen, Dänen, und Sozialdemokraten
des Zentrums und der Nationalliberalen durchblicken
laſ=
zeuges einen Grenzzwiſchenfall zu machen. Man hat die
angenommen, ebenſo die Reſolution.
ſen, daß man mit ſich reden laſſen werde, und die
partei=
verirrten Flieger raſch heimgeſchickt. Jedermann wird ſich
Die Wehrvorlage und der
elſaß=
offiziöſe Nationalliberale Korreſpondenz erklärt in einem
dieſer raſchen und maßvollen Löſung, welche von der
Höflichkeit und guten Laune, dieſen beiden angeborenen
lothringiſche Landtag. In der Zweiten Kam=
Artikel über die Deckungsfrage ausdrücklich, das Heil liege
Eigenſchaften des franzöſiſchen Volkes eingegeben war, nur
mer des elſaß=lothringiſchen Landtages interpellierten die
nicht darin, daß die Nationalliberalen an die Seite des
beglückwünſchen. Auch die öffentliche Meinung Deutſch=
Sozialdemokraten die Regierung über die Stellungnahme
Zentrums und der Konſervativen treten, ſondern darin,
lands wird ſich dieſer Erkenntnis nicht verſchließen
kön=
der elſaß=lothringiſchen Bundesratsvertreter bei der
Ab=
daß alle bürgerlichen Parteien ſich auf der mittleren Linie
nen und feſtſtellen müſſen, wie weit die Franzoſen ihre
Liebenswürdigkeit treiben. Aber jedenfalls wird man
ſtimmung über die Wehrvorlage. Staatsſekretär Freiherr
zuſammenfinden. Wie wird man nun aber dieſe mittlere
deutſcherſeits gut tun, die Vorſicht zu verdoppeln. Die
Zorn von Bulach verlas eine Mitteilung des kaiſerlichen
Linie finden, und wie wird ſie ausſehen?
beiden letzten Irrtümer ſind gut verlaufen, aber es könnte
Statthalters, nach der die elſaß=lothringiſchen Vertreter
Das iſt die Frage, deren Löſung ungemeinen
Schwie=
nicht immer ſo ſein, und es würde ein Wahnſinn ſein, ſich
im Bundesrat für die Vorlage geſtimmt haben aus
Grün=
rigkeiten begegnet. Die Lage iſt noch dadurch kompliziert,
Zwiſchenfällen auszuſetzen. Die franzöſiſchen
Militär=
den defenſiver Natur und im Intereſſe der Ehre des
Rei=
flieger befolgen genau den Befehl, ſich in hinreichend
gro=
daß die Regierung erklärt, ſie könne die geſamten
Vor=
ßer Entfernung von der Grenze zu halten. Hoffentlich
ches. Die Sozialdemokraten brachten darauf eine
Reſolu=
lagen nicht mit zwei verſchiedenen Mehrheiten machen.
werden die Deutſchen dieſe Vorſicht und Zurückhaltung
tion ein, in der die Haltung der Regierung nicht gebilligt
Für die Militärvorlage an ſich ſind alle bürgerlichen Par=
*1
Der radikale Evenement
etwas mehr nachahmen.
wird. Dieſelbe wurde in namentlicher Abſtimmung mit
teien zu haben, dagegen können ſich bei der Löſung der
ſchreibt: Wenn die Deutſchen wirklich beſtrebt ſind gute
37 gegen 12 Stimmen bei 4 Stimmenthaltungen abgelehnt.
Beziehungen zu uns zu unterhalten, dann müſſen ſie ſich
Deckung Wege ſinden, die auch die Sozialdemokratie
mit=
zuerſt darüber klar werden, welche Unzukömmlichkeiten
Das Zentrum und die lothringiſche Gruppe ſtellten in
beſchreitet, während die Rechte ſich fernhält. So ſtellt ſich
es zur Folge haben kann, wenn preußiſche Offiziere unter
einer Reſolution das Bedauern feſt, daß die Inſtruktionen
die Lage als recht verzwickt dar, und leider verfügen wir
ſolchen Umſtänden der lothringiſchen Bevölkerung, deren
Nummer 95.
Darmſtädter Tagblatt, Donuerstag, den 24. April 1913.
Seite 2.
mißbilligen. Der erſte Teil der Tagesordnung wurde mit
den ſehr beträchtlichen Wechſel in den deutſchen Plänen
der Bundesratsvertreter der Mehrheit des lothringiſcher
allen Stimmen gegen die Stimme des Miniſterpräſidenten,
ervorgerufen war. Die Ausgaben des letzten Jahres
Volkes nicht entſprachen. Dieſe Reſolution wurde mit
betrugen 183 622000, die Einnahmen 188802000 Pfund
der ſich enthielt, weil ſeine eigenen Erklärungen zur Tages=
47 gegen 5 Stimmen angenommen. (!) Der Abgeordnete
Sterling. Der Voranſchlag für die Ausgaben des Etats
ordnung ſtanden, angenommen, der zweite Teil der Tages=
Drumm (Fortſchr. Volkspt.) hatte wiederum einen
Zu=
jahres 1913/14 beläuft ſich auf 195 640000 Pfund
Ster=
ordnung wurde mit allen Stimmen gegen die Stimmen der
ling. Die größte, unfruchtbarſte Zunahme in den Aus
ſammenſtoß mit dem Präſidenten Dr. Ricklin, weil er ſic
Sozialdemokraten und bei Enthaltung von 12
Progref=
gaben fällt auf die Rüſtungen, die ſeit 1861 um 46000000
wieder des Mülhauſer Dialektes bediente. Der Präſident
geſtiegen ſind. Ich ſehe keine Ausſicht, daß dieſe bedroh
ſiſtenſtimmen angenommen; die ganze Tagesordnung
legte erneut ſeinen Standpunkt dar, der ihn zwinge, au
liche Entwicklung ein Ende nimmt, es ſei denn, daß eine
wurde mit 138 gegen 2 Stimmen bei 38 Enthaltunger
den Gebrauch der Schriftſprache im Parlament zu be
Aenderung in der Haltung der Politik der beteiligten Na
der Sozialdemokraten angenommen. Die Sitzung wurde
tionen eintritt. Was das laufende Jahr anbetrifft, ſo muß
ſtehen. Die Angelegenheit ſoll in der
Geſchäftsordnungs=
hierauf vertagt. Wie man erfährt, wird nunmehr der
ich weitere 7500000 Pfund Sterling aufbringen. Lloyd
kommiſſion geregelt werden. Der Präſident verwahrte ſich
George ging dann auf die Anſichten für den Handel eit
Generalrat für den Generalſtreik Stellung zu der
Tages=
gegen die Vorwürfe, die in einer beſtimmten Preſſe gegen
und hob hervor, daß die Lage auf dem Balkan eine
Un=
rdnung nehmen, und alsdann dürfte für Donnerstag oder
ihn erhoben worden waren, daß er aus politiſchen
Grün=
ſicherheit zur Folge gehabt hätte. Er ſagte aber dann, daß
Freitag ein außerordentlicher Parteitag berufen werden,
jetzt mehr Unternehmungsluſt und Vertrauen vorhanden
den und um der Regierung einen Gefallen zu erweiſen,
ſeien, als vor einigen Wochen, und daß man allgemein das
der über das Schickſal des Generalſtreiks zu
entſchei=
zu dieſer Maßregel=gegriffen habe
Gefühl habe, die größte Gefahr ſei vorüber und in einige
den hat.
Wochen werde es Frieden geben. Wenn er alle Faktorer
Serbien
in Rechnung ziehe, komme er zu dem Schluß, daß für
Ausland.
England das glänzendſte Jahr begonnen habe, das der
Bau neuer Eiſenbahnlinien. Die Skup=
Italien
britiſche Handel jemals erlebt habe. Die Geſamteinkünfte
ſchtina verhandelte über die Geſetzesvorlage betr. den
würden ſich auf der beſtehenden Steuergrundlage und unte
Die Kammer hat ihre Arbeiten wieder aufge=
Bau der Eiſenbahnlinien Niſch-Merdare-Kragujevac-
Einſchluß von dem Ueberſchuß des Schatzamtes in Höhe
nommen. Der Miniſter des Aeußern teilte dem Hauſe die
von 1000000 Pfund Sterling auf 195825000 Pfund Ster=
Kruſevac-Raska, Kruſevac-Plocnik und Oſecina-Les=
Ermordung des Königs von Griechenland mit, gedacht
ling belaufen, ſo daß ein Ueberſchuß von 185000 Pfund
nica. Der Miniſter der öffentlichen Arbeiten Jovanno
Sterling verbleibe. Es ſeien daher keine neuen Steuerr
der Perſon des Königs in ehrenden Worten, beklagte das
witſch erklärte, die Linie Niſch-Merdare werde eine
Teil=
nötig. Die Anſammlung von Bargeld auf dem Feſtland
ſluchwürdige Verbrechen und wies darauf hin, daß ſich
ſtrecke der Donau=Adria=Bahn, die Linie
Kragujevac-
habe dort eine Geldknappheit geſchaffen, die größer ſei,
über dem Griechenland von heute mit wohlverdientem
als man hier fühle. Obwohl genügend Beſtellungen vor=
Raska ſolle die Verbindung mit dem Sandſchakgebiet her=
Glück ein neuer Horizont eröffne, der ihm Wohlergehen
handen ſeien, um die Werkſtätten auf Monate hinaus in
ſtellen. Die übrigen Bahnprojekte bezweckten Erleich=
und Größe in Ausſicht ſtelle. Griechenland werde, geleitet
vollem Betriebe zu halten, ſo ſei es doch eine Frage, ob
terungen des Verkehrs mit den Hauptlinien. Die mit den
dieſe Beſtellungen ausreichen würden, bis das Vertrauen
durch weiſes Maßhalten, das ſicheren Erfolg verbürge,
wieder hergeſtellt ſei und neue Beſtellungen hereinkämen
bisherigen Bahnbauten gemachten Erfahrungen ließen
e=
fortfahren, die herzliche Sympathie Italiens zu genießen
Nachdem er dann auf die Zunahme des Vertrauens
Be=
vorteilhafter erſcheinen, dieſe Bahnbauten ausländiſcher
das ſich von ganzem Herzen dem unauslöslichen
Schmer=
zug genommen hatte, ſagte der Schatzkanzler, die Ver
Unternehmungen zu übertragen. Die ſerbiſche Regierung
heerungen des Krieges müßten wieder gut gemacht wer
Griechenlands um den grauſamen Tod des ſo erhabenen
habe deshalb mit einer franzöſiſch=ſerbiſchen Geſellſchaft
be=
den, aber der Wohlſtand ſei ſo groß, daß dies nicht lange
und weiſen Fürſten anſchließe. Er ſchloß, indem er dem
dauern könne. Die Länder Europas würden ſich eines
reits einen Bauvertrag abgeſchloſſen
griechiſchen Königspaar die Segenswünſche der italieni=
Wohlſtandes erfreuen, wie ſie ihn nie zuvor gekannt
ſchen Regierung, des Parlaments und des ganzen Volket
hätten. Es ſeien keine gewöhnlichen Anzeichen vorhanden,
Vereinigte Staaten.
daß der geſchäftliche Aufſchwung ſeinen Höhepunkt ſchor
ausſprach. Die Kammer beſchloß, der griechiſchen Kam=
Die Tariſbill. Der Vorſitzende der Kommiſſion
erreicht habe. Lloyd George ſtellte dann eine erhebliche
mer ein Beileidstelegramm zu ſenden. In der fortgeſetz
Zunahme der Einkünfte aus den Zöllen, der
Erbſchafts=
für Mittel und Wege, Underwood, legte der Kommiſſion
ten Sitzung der Kammer beſprach der Miniſter des
ſteuer und der Poſteinnahmen in Ausſicht und ſchloß mit
das neue Zollgeſetz vor. Nach heftigem Widerſtande durch
Aeußern das Attentat auf den König von Spanien und
der Erklärung, daß die liberale Regierung, ſeit ſie im Amte
echs republikaniſche Mitglieder hat die Kommiſſion das
ſei, bis zum Schluſſe des Finanzjahres die Staatsſchuld
teilte mit, daß Italien der ſpaniſchen Regierung alsbald
um 102000000 Pfund Sterling vermindert haben werde,
Geſetz mit 14 gegen 7 Stimmen angenommen. Dieſe
Zah=
eine lebhafte Teilnahme zum Ausdruck gebracht hat. Er
während ſie noch weitere 12000000 Pfund Sterling für die
len entſprechen genau der Zugehörigkeit zur demokratiſchen
ſchloß mit herzlichen Wünſchen für Spanien und den
nationale Verteidigung und 20000000 Pfund Sterling
oder republikaniſchen Partei. Das Repräſentantenhaus
König. Die Kammer beſchloß, auch an die ſpaniſche
Kam=
für den Alters= und Krankenfonds vorgeſehen habe.
wird alsbald in die Generaldebatte eintreten. Die
demo=
mer einen telegraphiſchen Glückwunſch zu richten.
Die chineſiſche Anleihe. Wie das Reuterſche
kratiſche Fraktion hielt eine Sitzung ab und beſchloß, die
Bureau erfährt, iſt in der City ein Telegramm eingetroffen,
Frankreich.
Abänderungsanträge möglichſt zu beſchneiden und die
De=
wonach die chineſiſche Regierung ſich bereit erklärt hat, mit
Die Sardinenkriſe. Infolge einer vom Unter
batte auf acht aufeinanderfolgende Sitzungstage zu
be=
der Fünfmächtegruppe die Verhandlungen über die fünf
ſtaatsſekretär der Handelsmarine de Monzie behufs
Be=
ſchränken. Um die Erörterung der Tarifbill im
Reprä=
prozentige Anleihe in Höhe von 500 Millionen Mark wie
ſprechung der Sardinenkriſe gegebenen Anregung hat das
ſentantenhauſe zu beſchleunigen, iſt beſchloſſen worden,
der aufzunehmen und den Vertrag zu unterzeichnen. Mar
Syndikat der Fiſchkonſervenerzeuger erklärt, daß es berei
Nachtſitzungen abzuhalten und die Sitzungen anſtatt
mit=
hat die Regierung erſucht, dieſes Anſuchen den
Regierun=
ſei, ein Schiedsgericht zur Schlichtung des Zwiſtes zwiſchen
tags bereits um 11 Uhr vormittags beginnen zu=laſſen.
gen der fünf Mächte mitzuteilen.
den Fiſchern und den Fabrikanten anzunehmen. Das
Japan.
Schiedsgericht müßte aus Vertretern der Fiſcher, der Fa=
Belgien.
Anleihen. Sobald die am 16. April angekündigt
brikanten und der Regierung beſtehen
Die Kammer und der Generalſtreik. Die
Pariſer Anleihe von 8 Millionen Pfund Sterling begeben
Kammer ſtimmte über den Antrag der Liberalen, der am
Spanien.
ſein wird, wird die Korea=Anleihe von 3 Millionen Pfund
Freitag geſtellt wurde, ab. Die vorgeſchlagene Tagesord=
Die Reiſe des Königs nach Paris. Gra
zur Zeichnung im Lande aufgelegt, welche von neun
füh=
nung wurde von den Katholiken dahin motiviert, daß nich=
Romanones erklärte, die Pariſer Reiſe des Königs Alfons
renden Banken übernommen werden ſoll. Ferner ſind
die Erklärung, die der Miniſterpräſident in der vorigen
ſei ein bloßer Höflichkeitsbeſuch und habe nichts mit irgend
Vereinbarungen über die Ausgabe von 2 Millionen Pfund
Woche abgegeben hat, ſondern daß ſämtliche Erklärungen,
welchen Verträgen oder Bündniſſen zu tund
Induſtrial=Bank=Obligationen in Paris durch Vermittlung
die er in der letzten Zeit über die Wahlreform in der
der franzöſiſch=japaniſchen Bank getroffen worden.
England.
Kammer gemacht hat, als Baſis für die Tagesordnung
Günſtige Lage des britiſchen Handels.
aufgefaßt werden. In dieſer Tagesordnung heißt es, daß
Im Unterhauſe ſagte Schatzkanzler Lloyd George bei der
eine Kommiſſion zum Studium des Problems der Pro
*
Ein unaufgeklärter Fall. Zum Regie=
Einbringung des Etats
vinz= und Kommunalwahlen eingeſetzt werden ſoll. Wenn
rungsjubiläum des Kaiſers wird es auch eine Jubi=
Das letzte Jahr war für den britiſchen Handel ſt
läums=Kunſtausſtellung in Berlin geben
dieſe Kommiſſion eine beſſere Formel als die gegenwärtige
günſtig wie kein anderes vorher. Die Flut des Handels
Wie nun in den Blättern mitgeteilt wurde, ſei von einer
findet, ſo ſollen die neu zu wählenden Abgeordneten im
ſtieg ſo hoch, daß er die drei großen ernſthaften
Hinder=
urſprünglich geplanten Sonderausſtellung von Werken des
Jahre 1914 ihre Wähler um ihre Meinung, ja ſogar auch
niſſe, den Kohlenſtreik, die ſchlechte Ernte und den Balkan=
Direktors der Akademie, Wirkl. Geheimrats Anton von
krieg mit ſeinen Verwicklungen überwand, mit dener
für die Parlamentsfragen befragen können. Sollten ſich
Werner, auf beſonderen Wunſch einer „hohen Stelle
Europa bedroht wurde. Die Einnahmen des letzten
Jah=
abgeſehen worden, und zwar aus Rückſicht auf die
die Wähler im Sinne einer Reviſion ausſprechen, dann
res überſtiegen den Voranſchlag um 1600000 Pfund Ster
Empfindungen der Franzoſen, die durch eine
würde ſich niemand einer Verfaſſungsreviſion widerſetzen.
ling, aber der Nachtragsetat war ſo ungewöhnlich erheb
olche Ausſtellung gereizt werden könnten. Die Blätter
Die Katholiken beantragten ferner, den Generalſtreik zu
lich wegen des Wechſels im Schiffsprogramm, der durch
gaben darauf ihrer Entrüſtung in ſchärfſten Worten Aus=
Herrſcher geſtrichen, eingeſperrt und in einen Zuſtand ver
mobilklubs für den beſten Erſatz von Gaſolin
ausge=
ſetzt werde, der ihn außerſtande ſetzt, in der ganzen Welt
worfen hat. Von der zu findenden Subſtanz wird gefordert
Napoleon und ſeine lieben
Unglück anzurichten.” Und Napoleons Schweſter Eliſc
daß ſie für die jetzt im Gebrauch befindlichen Motoren mit
eilt zu Talleyrand und ſucht ihn zu rühren. Im Eifer des
innerer Verbrennung muß verwendet werden können und
Verwandten.
Abfalles ſuchen die Beauharnais die Bonapartes noch zu
daß ſie außerdem derart iſt, daß ſie nicht von einem Truſ
2
Frédéric Maſſon, der bekannte franzöſiſche
Hiſto=
überbieten. Joſephine ſchmeichelt Alexander und ſucht ihn
monopoliſiert werden kann. Für den Fall, daß dieſes
riker und Napoleonforſcher hat ſoeben in Paris einen
zu gewinnen und Eugen, Schwiegerſohn des Königs von
Heizmaterial aus Stoffen hergeſtellt werden kann, die in
neuen Band ſeines großangelegten Werkes erſcheinen
Bayern befolgt eifrig den Rat ſeines Schwiegervaters
England ſelbſt produziert werden, hat die Britiſche
Geſell=
laſſen, das ſich mit dem Verhältnis Napoleons
und bemüht ſich, das „Wohlwollen der Alltierten”
auszu=
ſchaft von Motorenfabrikanten und=Händlern noch einen
wei=
zu ſeiner Familie und ſeinen Verwandter
nützen
Er unterhandelt emſig mit den Oeſterreichern
teren Preis von 40000 Mark in Ausſicht geſtellt, ſo daſ
beſchäftigt. Napoleon hat, wie kaum einer erfahrer
und ſeine einzige Sorge iſt, ſein Privatvermögen ſicher zu
der, dem die Löſung des ſchwierigen Problems gelingt,
müſſen, daß man ſeine Freunde erſt im Unglück kenner
ſtellen. Hortenſe die Frau Ludwig Bonapartes, hat nur
chon durch dieſe Preiſe ein wohlhabender Mann werden
lernt; als ſein Stern zu ſinken begann, waren ſeine
Brü=
eine Sorge: wird ſie ihren Salon erhalten können? Und
würde. Der höchſte Preis, der in Amerika gegen
der und Schweſtern, ſeine Schwager und alle jene Ver
ie erhält ihn: „Ruſſen, Preußen, Engländer gehen be
wärtig zu vergeben iſt, beläuft ſich auf 40000 Mark und
wandten, die er mit Wohltaten überhäuft hatte, die erſten,
ihr ein und aus, und ſie gibt ſich der Illuſion hin, daß ſie
ſoll dem Konſtrukteur einer Maſchine zufallen, die
Zucker=
die von ihm abfielen, jeder ſuchte die erlangten Vorteile
ihrerſeits die Sieger erobert hat.
rüben automatiſch herauszieht und zerſchneidet. Ein
zu retten, ſein Schäfchen ins Trockene zu bringen und er
Nur eine einzige Seele unter all dieſen einſt ſo de=
Preis von 80 000 Mark iſt in Frankreich für die
von dem alles Glück und aller Reichtum ausgegangen war
voten, nach Auszeichnungen und Reichtum hungernden
natürliche Heilung einer der häufigſten Krankheiten ausge
ah ſich von ſeinen Blutsverwandten verraten und ver
Verwandten zeigt in der Stunde des Unglücks eine höher
worfen worden, ohne bisher einen ernſthaften Bewerber
läſtert. Während er in Fontainebleau vor Unterzeichnung
menſchliche Regung: Pauline, die leichtfertige verrufen
gefunden zu haben.
Das amerikaniſche Rote
der Abdankung und vor der Reiſe nach Elba inmitter
Pauline, die ausgelaſſenſte und launiſchſte aller Frauen.
Kreuz hat verſchiedene Preiſe im Werte von 12000—2000
ſeines Unglücks ſeiner Angehörigen gedenkt und ihnen
„Sie allein rettet etwas von der Ehre der ſo wenig ehren=
Mark dem zugeſichert, der Apparate und Vorkehrunger
Ehren und Penſionen erwirbt, haben ſie ihn ſchon ver
verten Geſellſchaft. Sie hat noch eher als die Mutter den
angeben kann, die die Leiden der Kranken und Verwun
raten. Nicht einer von ihnen kommt auf den Gedanken
Gedanken, zu Napoleon nach Elba zu reiſen. Zu wem?
deten in Kriegszeiten lindern. Einer der wichtigſten
dem Bruder in den Tagen ſeines Mißgeſchicks auch nur
Zum Kaiſer? Nein: nur zu ihrem unglücklichen Bruder
Preiſe, die den Schutz und die Erhaltung von Menſchen
einen Beſuch abzuſtatten, ſie raffen zuſammen, was nich
Und ſie eilt ihm entgegen, trifft ihn auf ſeiner Reiſe nack
leben zum Gegenſtand haben, iſt die Summe von 25000
niet= und nagelfeſt iſt und fliehen, die Ratten verlaſſen das
Elba, ſieht, wie der Pöbel ihn beſchimpft, ſieht, wie er ſic
Mark, die von den Minenbeſitzern in Dortmund
ſinkende Schiff. Joſeph, einſtmals König von Spanien,
verbergen muß. Und ſie, die leichtſinnige, nur den Ver
für die Erfindung einer elektriſchen Bergmannslampe
füllt ſich die Taſchen und enthüllt die enge Seele eines
gnügungen lebende Paulette begreift etwas von der
ausgeſetzt wurde, die zugleich eine Vorrichtung für di
ängſtlichen Krämers, er ſchleicht ſich zu den Ruſſen und zu
Tragik dieſes Sturzes. Stumm küßt ſie die Hand ihres
Feſtſtellung der Luftverhältniſſe unter Tag enthält und ſt
den Oeſterreichern mit dem Gebahren eines
Bittſteller=
großen Bruders und beginnt zu weinen: die ſchönſten
als Warnungsſignal vor ſchlagenden Wettern diener
und er ſtellt die charakteriſtiſche, erbärmliche Frage: „Bin
Perlen, die ſie je getragen. Dann aber macht ſie der Mut
kann. Einen kleinen Preis von 400 Mark will die
Bri=
ich für die Sünden meines Bruders verantwortlich?”
ter Vorhaltungen, daß ſie den Kaiſer in ſeinem Unglüdk
tiſche Geſellſchaft der Künſte dem zuerkennen,
Lucien, der jüngere Bruder, war ſchon ein reicher Mann
allein laſſe. Ihr Verhalten iſt der einzige Lichtblick it
der den praktiſchſten Apparat erfindet, um bei
Unglücks=
ihn erfüllt die napoleoniſche Tragödie plötzlich mit religiö
dieſem traurigen Bilde menſchlicher Feigheit und
menſch=
fällen in Bergwerken die Rettungsarbeit zu erleichtern
ſen Gefühlen. Und er beglückwünſcht den Papſt in einem
licher Erbärmlichkeit
Die Vereinigung der engliſchen Gerber hat ihre be
Briefe, in dem er u. a. ſchreibt: „Erlauben Sie mir,
hei=
ſondere Aufmerkſamkeit einer gegenwärtig im allgemeiner
ligſter Vater, daß ich aus der Tiefe meines Herzens Eur=
Gebrauch befindlichen Maſchine für das Schneiden vor
Heiligkeit zu Ihrer glücklichen, wenn auch ſpäten Befrei=
Große Preiſe, die noch zu
Leder zugewendet, die viele ernſthafte Unfälle hervorge
ung gratuliere, für die wir ſtets die glühendſten Wünſche
rufen hat. Dem, der eine ausreichende Sicherung dieſe
hegten ſeit dem Tage, da die Verfolgung uns eines Aſyles
vergeben ſind.
Maſchine angeben kann, bietet ſie 400 Mark. Auc
beraubte, deſſen wir uns unter Ihrem väterlichen Schutze
einige große Flugpreiſe ſtehen noch aus, ſo einer von
erfreuten. Wenn auch durch den Kaiſer Napoleon unge=
Es gibt eine ſtattliche Anzahl von großen Preiſen
100000 und einer von 200000 Mark, die die Daily Mai
recht verfolgt, ſtehe ich der Strafe, die ihn jetzt trifft, nicht
ür wichtige Entdeckungen und Erfindungen
verheißt. Der erſte Preis iſt für den beſtimmt, der ir
gleichgültig gegenüber.” Und er hofft daß Napoleon nun
die noch des glücklichen Gewinners harren. Der bedeutendſte
einem in England erbauten Waſſerflugzeug rund um
wieder in den Schoß der Kirche zurückkehren möge,
Napo=
dieſer Preiſe iſt nach einer Aufſtellung der engliſchen Zeit
Großbritannien fliegt, der andere dem, der den erſten
leons Schwager Murat iſt lakoniſcher: „Es iſt nicht
chrift Popular Mechanics der 400000 Mark=Preis, den
Flug über den Atlantiſchen Ozean vollbringt,
mehr als höchſt gerecht, daß Napoleon von der Liſte der
de Internationale Vereinigung von Auto=
Nummer 95.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 24. April 1913.
Seite 3.
druck. Der angeblich Zurückgewieſene ſelbſt hat die Ge=
Darmſtadt erhielt 1912 der Verband 359,94 Mk. An
Unter=
ſchichte ſeiner Ablehnung einem Mitarbeiter des Lokal=
Stadt und Land.
ſtützungen wurden verbraucht: 1. Aus der allgemeinen
anzeigers folgendermaßen erzählt:
Kaſſe 14415 Mark, 2. aus dem Veteranenfonds für 28
Darmſtadt, 24. April.
„Der Sachverhalt liegt ſo: Im Herbſt vorigen Jahres
Kriegsteilnehmer 5620 Mark. Die Vereine des
Landes=
wurde ich aufgefordert, auf der Jubiläumsausſtellung 1913
verbandes meldeten für das Jahr 1912 48032 Mark an
Das Kriegervereinsweſen im Großherzogtum
am Lehrter Bahnhof eine Reihe meiner Werke auszuſtellen
welche ſie an unterſtützungsbedürftige Kameraden geſpen
Daraufhin ſandte ich dem Vorſitzenden der Ausſtellungs
Heſſen.
det haben. Im Jahre 1911 betrug dieſer Poſten 50 732
kommiſſion, Herrn Profeſſor Kallmorgen, eine Liſte de
— Der im Auftrage des Präſidiums durch den erſten
Mark. Die Summe dieſer Unterſtützungen der Verein
Werke aus den Jahren 1870—1895, die mir für die Aus=
Schriftführer, Kam. Medizinalrat Dr. Vogt in Butzbach
eit dem Beſtehen beziffert ſich auf 1101125 Mark. Aus
ſtellung beſonders geeignet erſchienen, mit dem Erſuchen
erſtattete Jahresbericht der unter dem Allerhöchſten Pro
der Ernſt Ludwig=Stiftung wurden im Berichtsjahre in
daraus nach Gutdünken eine Auswahl zu treffen. Dieſen
tektorat Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs ſtehenden
ganzen 341 Waiſen mit je 10 Mark unterſtützt, für die
Zeitabſchnitt brachte ich deshalb in Vorſchlag, weil meine
Kriegerkameradſchaft Haſſia über das 38. Verbandsjahr
Ernſt Ludwig=Eleonoren=Stiftung hatten ſich für das
Bilder aus dieſer Epoche die hiſtoriſchen Ereigniſſe vom
Jahr 1913 nur 2 Kameraden gemeldet. Von dem Haſſia=
1912 (das 41. der alten Haſſia) gibt ein erfreuliches Bild
großen Kriege bis zum Tode Moltkes behandeln und
da=
von dem Kriegervereinsweſen im Großherzogtum Heſſen
Kalender wurden für 1913 51 781 Stück abgeſetzt und da
her ein abgerundetes Stoffgebiet darſtellen. Gleichzeitig
mit ein Gewinn von 7508,25 Mark erzielt. Von den
Das Jahr 1912 brachte der Haſſia einen Zuwachs von elſ
riet ich dem Kollegen Kallmorgen, mit Rückſicht auf die ge=
Haſſia=Anſichtskarten wurden 2800 Stück an die Verein
Vereinen mit 461 aktiven und 31 paſſiven Mitgliedern
der
damals geſpannten politiſchen Verhältniſſe
verſchickt. Das Sammelwerk ergab einen Ueberſchuß von
Fünf dieſer Vereine ſind Spezialwaffenvereine, drei da=
Balkankrieg war ſoeben ausgebrochen — er möchte zuvor
2650,71 Mark.
von allein in Mainz gegründet. Ende 1912 hatte die
da die Bilder kriegeriſche Stoffe behandeln, die Zuſtim=
Haſſia 979 Vereine mit 63917 aktiven und 6413 paſſiven
mung Seiner Majeſtät des Kaiſers zur Ausſtellung der
zuſammen 70 330 Mitgliedern. Der Zuwachs be
Bilder erbitten. Wie aus meinem Rat ohne weiteres her=
* Ernannt wurde der Lehrer Heinrich Lambert zu
trägt ſonach 755 Mitglieder. Das Kapitalvermögen de
vorgeht, riß ich mich gar nicht darum, auf der „Großen
Flonheim, Kreis Alzey, zum Reallehrer an der Liebigs=
Haſſia ſtieg im Berichtsjahre um 16 277,72 Mark auf
Berliner” vertreten zu ſein. Wie hätte ich ſonſt die Even=
Oberrealſchule zu Darmſtadt unter Belaſſung in der
301 587,07 Mark. Die Vereine des Verbandes bezifferter
tualität ſelbſt heraufbeſchwören können, daß meine Bilder
Kategorie der Volksſchullehrer.
ihr Kapitalvermögen Ende 1912 auf 660 415 Mark gegen
nicht zugelaſſen werden! Als Staatsbeamter hielt ich es
* Militärdienſtnachrichter
Unter Verleihung des
647 299 Mark am Schluſſe des Jahres 1911. Die Bücherei
für meine Pflicht, meine Kollegen auf Bedenken hinzu=
Charakters als Generalmajor in Genehmigung ihres
Ab=
des Verbandes wurde um 90 Stück vermehrt und zählt
weiſen, deren Ignorierung ihnen möglicherweiſe hätte
chiedsgeſuchs mit der geſetzlichen Penſion zur Dispoſitior
können. Am 19. Dezember erfuhr ich nun
etzt 1126 Bände. Der Geſamtinventarwert beträgt 6900
geſtellt die Oberſten Kade, Kommandeur der Trains des
allerdings nicht von der Ausſtellungsleitung ſelbſt —, daß
Mark. Die Verbandsvereine meldeten ein Mobiliareigen=
14., 15., 16. und 21. Armeekorps Elteſter, Kommandeur
meine Bilder aus politiſchen Gründen nicht ausgeſtell
um Ende des Jahres in Höhe von 505 678 Mark an. End
der Trains des 1., 17. und 20. Armeekorps, Borgen,
Di=
werden könnten. Am 10. Januar erhielt ich eine offizielle
1911 betrug es 502 283 Mark. Durch eine Verbilligung
rektor der 1. Traindepot=Direktion
Beſtätigung dieſer Nachricht: ein Vertreter des Kultus
des Preiſes iſt die Auflage der Verbandszeitung, des
Heſ=
g. Der Provinzialausſchuß verhandelte in ſeiner geſtrie
miniſteriums beſuchte mich und teilte mir mit, daß das
iſchen Kameraden, von 12000 auf 18000 geſtiegen und
gen Sitzung über das Geſuch der Ehefrau Lina Gerl,
Auswärtige Amt die Ausſtellung meiner Bilder
ver=
ſteigt weiter, ſo daß mit einer Auflage von 21000 bis
geb. Steurer aus Unterlangenegg, um Erlaubnis
boten habe. Damit war für mich die Angelegenheit er=
22000 gerechnet wird. Die Haſſia=Sterbekaſſe ſchreitet in
zum Betriebe einer Schank= und
Gaſtwirt=
ledigt. Die Bilder aus dem Café Bauer auszuſtellen, wie
ihrer Entwickelung ruhig fort. Zurzeit hat ſie einen Stand
chaft im Hauſe Landgraf=Philipp=Anlage 24 (Hotel
mir nahegelegt wurde, konnte mir ſelbſtverſtändlich nicht
von 22702 Perſonen und 5836915 Mark Verſicherungs
Gottwald). Das Großh. Polizeiamt Darmſtadt bean
in den Sinn kommen, da ſie Hunderttauſenden ſeit Jahrer
kapital. An Sterbegeldern wurden im Jahre 1912 aus
tragt nach den angeſtellten Ermittelungen, die Konzeſſion
bekannt ſind. Ich beſchloß daher, auf die Teilnahme an
gezahlt 4402686 Mk.; im ganzen ſeit Beſtehen der
Sterbe=
nicht zu erteilen, weil die Perſönlichkeit der Geſuchſtellerit
der Jubiläumsausſtellung gänzlich zu verzichten.
kaſſe (1. Oktober 1907) 114183,86 Mark. Die vertrags
den Anforderungen des § 33 der Gewerbe=Ordnung nicht
Im direkten Gegenſatz hierzu ſteht folgende Erklärung
näßig der Haſſia zuſtehenden Vergütungen aus Abſchlüf
der Norddeutſchen Allgemeinen Zeitung: Mehrere Zei
entſpreche. Sie ſei einmal wegen Uebertretung der
Poli=
ſen und Inkaſſo betrugen 16 674,76 Mark. Dem Verband
tungen bringen die Nachricht, daß die Ausſtellung der von
zeiverordnung und wegen Beamtenbeleidigung mit
verblieben davon rein 5699,09 Mark, welche am 10. Mär
Profeſſor Anton von Werner für die diesjährige groß
Geldſtrafen vorbeſtraft, auch der Ehemann der Ge
1913 an die Verbandskaſſe abgeführt wurden
Berliner Kunſtausſtellung angemeldeten Hiſtorienbilde:
ſuchſtellerin habe einige Vorſtrafen. Ferner entſprechen
Für langjährige treue Dienſtleiſtungen auf dem Gebiet
aus den ſiebziger Jahren aus politiſchen Grün
die Räumlichkeiten den Anforderungen der
Polizeiverord=
des Kriegervereinsweſens in Heſſen wurde als
Ehren=
den verboten ſei. Dies trifft, wie wir erfahren,
rung nicht. So ſeien in dem Gebäude, das zur
Unter=
denkmünze der Haſſia an zwei Kameraden die Silber
nicht zu. Der Künſtler hatte eine Liſte von 24 ſeiner
bringung von Gäſten dienen ſoll, Abort= und Feuerlöſch=
Plakette, an 27 Kameraden die Bronze=Plakette verliehen.
Bilder vorgelegt und die Auswahl freigeſtellt. Hiervon
vorrichtungen nicht vorhanden und die Höhe der Wirt=
Aus gleicher Veranlaſſung empfingen im Jahre 1912: 87
wurden 22 ausgewählt. Unter ihnen befanden ſich: „Der
ſchaftsräume ſei zu gering, auch ſei die Bedürfnisfrag
Kameraden und 11 Vereine die Verbandsehrentafel. Di=
Kronprinz an der Leiche des Generals Abel Douay bei
zu verneinen. Wirtſchaftsdeputation der Stadtverord
Führung des Großherzoglichen Wappens wurde 15 Ver
Weißenburg” ſechs Modellſkizzen für ein Sedanpanorama,
teten=Verſammlung und der Vorſtand des Gaſtwirte
einen geſtattet. Der Kaiſerliche Fahnenſchmuck, Nagel und
„General Reille überbringt Napoleons Brief am 1. Sep
vereins befürworteten einſtimmig das Geſuch. Der Pro=
Band, wurde durch die Gnade Seiner Majeſtät 26
Ver=
tember 1870‟
„Bismarcks und Napoleons
Zuſammen=
binzialausſchuß beſchließt: das Geſuch der Lina Gerl
einen verliehen. Die Veranſtaltung von Scheibenſchießen
treffen auf der Chauſſee am 2. September 1870‟
„Moltk
wird abgewieſen. Die Abweiſungsgründe liegen
ommt bei den Vereinen immer mehr in Aufnahme. Nach
vor Paris” „Der Kronprinz in der Villa André
in
Ver=
in der Perſönlichkeit der Geſuchſtellerin. Es wird in der
dem ein großer Teil der Vereine in früheren Jahren Ge
ſailles”, „Die Kaiſerproklamation in Verſailles”,
das Ve=
Gründen ausgeführt, daß das Bedürfnis für eine
wehre von der Militärverwaltung bezogen hat, ſind in
larium „Krieg und Sieg” Fries um das Siegesdenkmal
Schankwirtſchaft anzuerkennen ſei, weil hier ein beſon
Jahre 1912 nur noch 241 Stück an verſchiedene Verein=
und andere. So hätte alſo Werner, wenn er dieſe
ders berückſichtigenswerter Fall vorliege. — Die 16jährige
geliefert worden. Die ſiebente Verbandslotterie ergab
Bilder nicht zurückgezogen hätte, auf der
Anna Fiſcher zu Schaafheim ſucht um Ausſtellung
einen Reinertrag von 8404,20 Mark. Ueber das Vortrags=
Kunſtausſtellung als Hiſtorienmaler des deutſch=
franzöſi=
eines Wandergewerbeſche ins für den Handel
weſen berichtet Kam. Will unter anderem: „Im Jahre 1912
chen Krieges in würdigſter Weiſe zu Wort kommen
mit Butter und Eiern nach, um ihre Mutter unterſtützen
wvurden 286 Vorträge gehalten. Hierzu kommen noch 70
können.
zu können. Das Kreisamt Dieburg lehnt das Geſuch ab
bis 80 Vorträge, für welche aus der Verbandskaſſe nichts
Hiernach bedarf alſo der Fall noch erſt der Aufklärung
weil bei der Jugend der Geſuchſtellerin ſittliche Gefahren
vergütet wurde, ſo daß die Geſamtzahl derſelben etwa 360
* Bryan, der Friedensprophet. Wie aus
in dem Handel im Umherziehen zu erblicken ſeien. Es
beträgt. Von dieſer Zahl ſind 50 Lichtbildervorträge. Die
Waſhington gemeldet wird, werden die Vorentwürfe des
wurde dem Mädchen geraten, ſich um eine Dienſtſtelle zu
Wünſche aller Vereine konnten befriedigt werden. Aus de=
Staatsſekretärs Bryan für eine weltumfaſſende Friedens
bewerben. Die Geſuchſtellerin legte Berufung beim Pro
Anzahl der Vorträge geht zur Genüge hervor, daß dieſe
bewegung wahrſcheinlich heute informell dem Senats
vinzialausſchuß ein und führte aus, daß ſie ihre Mutte
Tätigkeit auch im verfloſſenen Jahre wieder recht
ge=
komitee für auswärtige Angelegenheiten vorgelegt. Bryar
nicht länger als einen Tag verlaſſen könne, da dieſe
ge=
pflegt wurde, und unſer Verband nach dieſer Richtung
iſt ſeit einiger Zeit damit beſchäftigt, ſeinen Ideen über
lähmt ſei und auf ihre Hilfe nicht verzichten könne. Der
hin ein Vorbild für andere Verbände iſt. Verausgab
den Weltfrieden Geſtalt zu geben. Dem Vernehmen nach
weiſt die Klage wegen der
Provinzialausſchuß
wurden aus der Verbandskaſſe für Vortragsweſen etwa
will er eine Reihe die Welt umfaſſende Verträge empfeh=
Jugend der Geſuchſtellerin ab. Es ſei auch noch ein Sohn
4000 Mark. Alle Vorträge waren recht gut beſucht.
len, wonach alle Streitigkeiten einem Schiedsgericht und
vorhanden, der der Mutter behilflich ſein könne. — Jakob
Aus dem Verſicherungsvertrage mit der
die Rüſtungen beſchränkt werden ſollen. Wie es heißt,
Katzenmeier zu Lörzenbach ſucht um Ausſtellun
Providentia” wurde der Haſſia im Jahre 1912 eine Ver
vill er auch vorſchlagen, daß, ſobald vitale Fragen der
eines Wandergewerbeſcheins für den Hande
gütung von 28 530,45 Mark überwieſen; das iſt die höchſte
Unterſuchungskommiſſion unterbreitet ſind, kein Land
mit Glas= und Kurzwaren, Zuckerſachen uſw. nach. Das
Vergütung ſeit dem Beſtehen des Vertrages. In den 33
welches in einer Streitfrage Partei iſt, irgendwie ſeine
Kreisamt Heppenheim lehnte am 17. Februar 1913 das
Vereinsjahren hat die Haſſia von der „Providentia” im
Rüſtungen verſtärken oder weitere Kriegsvorbereitunger
Beſuch ab, weil der Geſuchſteller einen feſten Wohnſitz
ganzen 431 484,90 Mark erhalten. Von der Allgemeinen
treffen ſoll, bis die Kommiſſion das Ergebnis ihrer Unter
im Inlande nicht habe. Es ſei anzunehmen, daß er in
Unfall= und Haftpflicht=Verſicherungs=Aktien=Geſellſchaft
ſuchung bekanntgegeben hat.
Lörzenbach nur zwecks Erlangung des Wandergewerbe
„Zürich” erhielt die Haſſia für 1912 eine Proviſion vor
ſcheins vorübergehend Wohnung genommen habe, und
632480 Mark, 621,10 Mark mehr als im Vorjahre. Aus
daß er ſonſt mit ſeinen zwei Kindern im Wohnwagen
um=
dem Lebensverſicherungsvertrage mit der Rentenanſtalt
deutung für die glückliche Vollendung ſeines Fluges. Ein
zu ſein. Am Anfange gefiel es mir ſehr gut bei dem
klei=
ſchlimmes Zeichen iſt es auch, wenn dem Flieger, während
nen Mädel, bei welchem ich war; aber es war mir unmög=
Feuilleton.
er ſich auf der Fahrt befindet, die Uhr ſtehen bleibt. Mit
lich, länger dort zu bleiben. Das Eſſen hier in Frankreich
* Die Fertigſtellung der größten Talſperre Europas.
fahrende Damen ſollen einem Flugzeug Glück bringen
iſt ja ſehr gut, aber was ich bekam, war nicht der Mühe
Wie verlautet, wird die Waldecker Talſperre die
und beſonders die Begleitnug einiger beſtimmter kühner
wert, daß man anfing. Auch ſollte ich zuletzt alle Arbeiten
Fliegerinnen wied als ſicheres Mittel gegen jeden
Un=
verrichten, was ich als Kindergärtnerin noch lange nicht
auf Grund des Geſetzes vom 1. April 1905 errichtet wird.
brauche. Die franzöſiſchen Damen ſagen ſich einfach,
wes=
all betrachtet. Den größten Ruf genießt in England in
zum 1. Oktober d. J. fertiggeſtellt werden. Das Sammel
halb kommen die Deutſchen nach Frankreich? Wenn ſie
dieſer Hinſicht Miß Davies, die einmal mit dem Flieger
becken dürfte das größte Europas werden, da es den
In=
einmal hier ſind, gehen ſie nicht ſo ſchnell wieder fort, und
Aſtley aus einer Höhe von 100 Fuß herabſtürzte, ohne daß
halt ſämtlicher, bis zum Jahre 1912 erbauten Staubecken
können ſie auch alle Arbeiten verrichten. Das iſt wohl
ihnen etwas paſſierte. Wenige Tage ſpäter flog Aſtley
— zuſammen 25 in Schleſien, Rheinland und Weſtfalen
in
der Hauptgrund, weshalb ich von hier fortgegangen bin.
ſich aufnehmen kann. Der Beckeninhalt iſt auf nicht
allein und fand ſeinen Tod
Ich ſagte der Dame, daß ſie ſich doch eine Kindergärtnerin
veniger als
202,4 Millionen Kubikmeter feſtgeſtellt wor=
* Die verſunkene Stadt. Zu dieſer mehrfach
erwähn=
gemietet hätte und kein Hausmädel, worauf ſie mir er
dieſem Inhalt wird das Becken mit wenigen
den, und bei
en Entdeckung ſchreibt man der Tägl. Rundſchau: Die
widerte: „Sie können ſofort gehen”. Kein Gehalt noc
Ausnahmen
jedem Jahre vollſtändig gefüllt werder
Nachrichten über eine bei Lemnos entdeckte, im Meere
onſt etwas gab ſie mir, weshalb ich auf die dortige Polizei
können. Der
Stauſee wird beim höchſten Waſſerſtande
verſunkene Stadt ſind auch inſofern von großem Intereſſe
ing, um Schutz zu ſuchen, wurde aber von derſelben
groß ſein als der Königſee in Bayern
ſo
etwa doppel
ls ſie einen neuen Beleg zu der von geologiſchen
Mittel=
ſchroff abgewieſen. Hoffe, daß jeder aus dieſen Zeilen
Seine Länge beträgt 25 Kilometer, und die Fläche, die von
meerforſchern oft geäußerten Auffaſſung bringen, wonach
erſieht, wie ſchlecht es den Deutſchen in Frankreich geht.
dem Seewaſſer bedeckt wird, beſitzt eine Ausdehnung vor
Einbrüche größeren Maßſtabes am Mittelmeer bis in die
00 Hektar.
Die Mauer der Talſperre, die den wichtigſten
** Vom Aberglauben der Flieger. Wie jeder Stand
iſtoriſche Zeit hinein ſich ereignet haben. Das
Teil der Anlage
ildet, erhält einen Inhalt von etwa 300 000
ſeine beſonderen abergläubiſchen Vorſtellungen hat, ſo
ganze Mittelmeer iſt ja durch Einbruch einer ehemals an
Kubikmeter und wird faſt durchweg aus in der Nähe ge
haben auch die Flieger, die ja in ihrem gefährlichen Beru
ſeiner Stelle befindlichen Landfeſte entſtanden, und zwar
wonnenen Grauwackebruchſteinen hergeſtellt. Nur ge
auf das Walten der Schickſalsmächte das höchſte Gewich
im großen und ganzen allerdings vor Auftreten des
Men=
ringe Mengen von gutem Tonſchiefer ſind im Innern der
egen müſſen, bereits ein ganzes Syſtem günſtiger und
chen. Afrikaniſche Tiere, die ſich auf dieſer ehemaligen
Mauer verwendet worden. Die Mauerlänge beträgt. in
ungünſtiger Vorbedeutungen ausgebildet. Einiges von
Landbrücke aufhielten, wurden von dem Einbruch
ſtellen=
der Krone gemeſſen. 400 Meter, und an der Talſohle 270
dieſem modernen Fliegerglauben verrät eine engliſche
weiſe überraſcht, von Afrika einerſeits, Europa anderer=
Meter. Ihre Stärke beläuft ſich in Geländehöhe auf rund
Wochenſchrift. So herrſcht auf den Flugplätzen die feſt:
ſeits iſoliert und lebten auf ſtehengebliebenen Schollen
25 Meter. Die Koſten der ganzen Anlage werden au
Anſicht, daß ein Pilot, der an einem Tage einmal Pech
ge=
wenn ſie nicht vernichtet wurden, weiter. Allerdings unter
19¾4 Millionen Mark angenommen. Von dieſer Summ
habt hat. an demſelben Tage noch zwei weitere Unfälle
erſchwerten Lebensumſtänden. So verkümmerte z. B. eine
entfallen auf die Sperrmauer 7,9 Millionen, auf der
erleidet, wenn ec nicht aufhört zu fliegen. Dieſer
Aber=
nichts weniger als kleine Elefantenart, die ſich plötzlich au
Grunderwerb 8 Millionen, und auf Wege und ſonſtige
glauben hat ſo feſte Wurzeln gefaßt, daß nach dem Miß
kleinen Eilanden eingeſperrt fand, zu einer Zwergraſſe
Anlagen 2,85 Millionen Mark.
lingen des erſten Fluges nur noch ſelten ein Flieger ſeine
Wir finden Reſte von Zwergelefanten auf einigen Mittel=
Maſchine innerhalb der nächſten 24 Stunden wieder be
* Deutſche Mädchen in Frankreich. Schon vielfach ſind
Der
Mittelmeerein=
meerinſeln, z. B. Malta.
ſteigt. Viele Aviatiker haben eine beſondere Scheu davor
auch in unſerem Blatte deutſche Mädchen gewarnt worden
bruch vollzog ſich kataſtrophenartig als tektoniſches Erd
bei hellem Sonnenſchein zu fliegen. Dieſer Aberglauben
nach Paris, oder überhaupt nach Frankreich, in Stellung
beben. Zu Nachklängen gehört das Einſinken der au
hat einen realen Grund, denn in der Sphäre heißen
zu gehen. Aus unſerem Leſerkreis wird uns ein Brie
Lemnos ehemals beſtehenden Stadt, zu ſolchen jüngerer
Sonnendunſtes bilden ſich leicht gefährliche „Löcher” in
einer jungen Deutſchen zur Verfügung geſtellt, die durc
Datums das Erdbeben von Meſſina wie alle
an=
der Luft. Am 13. Tage des Monats einen Flug zu wagen,
glänzende Verſprechungen veranlaßt wurde, in Frankreich
deren bis zur gegenwärtigen Stunde beobachteten kleinen
iſt für nicht wenige Aviatiker eine ſchwere Anfechtung
eine Stellung anzunehmen, und zwar bei einer deut=
Beben. Solchen Ereigniſſen gegenüber verſchwindet voll
Dieſer Aberglauben erhält Nahrung durch die Tatſache,
ſchen Dame, deren Gatte allerdings Franzoſe iſt. Der
ſtändig in ſeiner Bedeutung der Erdeinſturz, von dem uns
daß viele Todesſtürze gerade am 13. vorgekommen ſind
Brief iſt eine treffende Illuſtration zum Kapitel „Deutſche
aus Osnabrück berichtet wird. Er iſt entſtanden durch
Im vergangenen Jahr verunglückten 10 Piloten tödlich
Mädchen in Frankreich‟ Es heißt darin unter anderem
Einbrechen unterirdiſcher Hohlräume, welche ſich
ihrer=
am 13. Tage der verſchiedenen Monate, und auch dieſes
„Liebe Mutter!
Endlich bin ich in dem heißerſehnten
ſeits durch Auslaugung von Salzlagern bildeten
Jahr ſind bereits am 13. Januar 2 Flieger und am 13.
Frankreich, aber wie wäre ich froh, wenn ich wieder zu
Wo liegt das Herzogtum Heſſen? Die Täg=
Februar einer Opfer ihres Berufes geworden. Die
Hauſe ſein könnte. Man kann nicht glauben, wie
Frank=
liche Rundſchau ſchreibt in ihrer Nummer vom 21. April:
„Herren der Luft” achten auch ſehr auf das Benehmen
reich ein ganz anderes Leben hat und wie ſehr die Fran=
„Das Kaiſerpaar und die Prinzeſſin Viktoria Luiſe
be=
der Tiere, die unter ihnen auf der Erde ſind. Wenn
zoſen die Deutſchen haſſen. Die Dame, bei welcher ick
geben ſich heute zum Beſuch des Heſſiſchen Herzogs=
Pferde oder Kühe durch das Erſcheinen eines Flugzenges
Hin, iſt auch eine Deutſche, aber trotzdem ſagte ſie zu mir
paares nach Darmſtadt.” Eine nationale Zeitung wie
erſchreckt werden und ängſtlich zu wiehern oder zu brüller
Sprechen Sie nicht ſo laut Deutſch auf der Straße; die
die Tägliche Rundſchau dürfte eigentlich mit den
Ver=
anfangen, ſo iſt das ein ſchlechtes Zeichen. Wenn die
Leute hier dürfen nicht wiſſen, daß Sie eine Deutſche ſind.”
hältniſſen in unſeren deutſchen Bundesſtaaten etwas ver=
Tiere aber, über die der Aviatiker hinfliegt, durch ihn nich
Wenn hier in Pontoiſe auch niemand wiſſen darf, daß ich
beunruhigt werden, ſo iſt ihm dies eine günſtige Vorbe= trauter ſein!
eine Deutſche bin, ſo bin ich doch ſtolz darauf. eine Deutſche
Nummer 95.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 24. April 1913.
Seite 4.
trage von 5000—6000 Mark eingereicht. Die Nebenkläger
den Vereinsräumen ſtatt. Die Gewinnliſte wirt
herzieht. Der Provinzialausſchuß beſchließt, die Klage
tellen nun an die Stadt die Anforderung, daß dieſelbe
am Montag, den 28. April, im Darmſtädter Tag
— Bekanntlich hat die hieſige
Bür=
wird abgewieſen unter Verurteilung des Klägers
ihre Koſten bezahlt.
blatt veröffentlicht. Die von Freunden des Vereins
in die Koſten des Verfahrens.
germeiſterei in den letzten Tagen mit der Schlachthofver
geſtifteten Gewinne ſind in den Vereinsräumen von heute
Durch die Ausdehnung der Opelwerke in
Rüſſels=
waltung darüber Beratungen abgehalten, wie der
ſtar=
ab öffentlich ausgeſtellt und können daſelbſt beſichtigt
heim hat ſich die Schließung der Heinrichſtraße als not
ken Einfuhr von minderwertigem
Schlacht=
werden. Weitere Gewinngegenſtände aller Art werder
wendig erwieſen. Zur Aufrechterhaltung des Verkehrs
vieh in der Stadt wirkſam begegnet werden könne. Wer
noch dankbar entgegengenommen. Der Verein, der ſchol
iſt es nötig, die Sophienſtraße zu eröffnen. Eine
Einig=
hieraus aber den Schluß ziehen wollte, in Mainz werde
jahrzehntelang in hieſiger Stadt auf dem Gebiete der
ung mit den Grundſtückseigentümern, konnte freiwillig
gar kein gutes Vieh geſchlachtet, der konnte ſich geſterr
Jugendfürſorge ſegensreich wirkt, veranſtaltet die Ver
nicht erfolgen. Die Firma Opel hat ſich bereit erklärt, die
nachmittag durch einen höchſt eigenartigen
Demonſtra=
loſung, um Mittel für notwendige Ausgaben in die
Geländeerwerbskoſten zu tragen. Benötigt wird ein Ge
tionsaufzug eines Beſſeren belehren laſſen. Seche
Hand zu bekommen
ländekomplex der Ehefrau Eichbladt von 806 Quadrat.
eiſte Ochſen, alle mit Kränzen und Blumen umwun=
Sterbekaſſeverein Darmſtadt. Man ſchreibt uns
metern. Die Gemeinde wollte 4 Mark für den
Quadrat=
den, wurden von Männern durch die ſämtlichen Haupt=
Auf die in heutiger Nummer enthaltene Anzeige des
meter und eine beſondere Entſchädigung für die auf den
ſtraßen der Stadt geführt. An der Spitze des Zuges
Sterbekaſſevereins Darmſtadt ſei aufmerkſam gemacht
Grundſtücke ſtehenden Obſtbäume zahlen, insgeſam
ſchritt ein Metzger in Kittel und Schürze, mit einem rie=
Dieſer Verein beſteht jetzt ſeit 25 Jahren. Seit einigen
3781,40 Mark. Der Ehemann als Bevollmächtigter gibt
ſigen Zylinder auf dem Kopfe. Der hinter ihm marſchie
Jahren unterſteht er dem Kaiſerlichen Aufſichtsamt für
zu, daß in der Gegend im freihändigen Verkaufe 4 Mark
rende ſtärkſte Ochſe trug ein Rieſenplakat, auf dem die
Privatverſicherung. Er hat es ſich zur Aufgabe gemacht,
für den Quadratmeter bezahlt werden. Er verlangt ohne
delikate Ware angeprieſen ſtand. Der ulkige Aufzug
er=
ſeh
Todesfällen den Hinterbliebenen die oft ſo
in
Angabe von Gründen 8000 Mark und gibt an, er hab
regte namentlich auf der Kaiſerſtraße, wo gerade die
Mi=
nötige pekuniäre Unterſtützung zu leiſten. Zur Zeit be
Die
litärmuſik vor einem zahlreichen Publikum konzertierte
eigentlich nur mit der Firma Opel zu verhandeln.
rägt die Sterberente rund 290 Mk. Es iſt dies ein an
Lokalkommiſſion ſchätzt wie die Gemeinde den Wert des
die größte Heiterkeit. — Aus Altona kommt die
Nach=
ſehnlicher Betrag, wenn man in Betracht zieht, daß die
Grundſtückes auf 3781,40 Mark. Die Gemeinde Rüſſels
richt, daß die Mainzer Polizeiaſſiſtentin
Mitglieder außer dem geringen Eintrittsgeld nur einer
heim beantragt deshalb beim Provinztalausſchuß, die
Frau Schapiro von den bürgerlichen Kollegien in die
Beitrag von 50 Pfg. pro Sterbefall zu zahlen haben.
Enteignung des Grundſtückes auszuſprechen. Der
Pro=
neugeſchaffene Stellung einer Polizeiaſſiſtentin berufen
In den 25 Jahren ſeit dem Beſtehen des Vereins ſin
vinzialausſchuß beſchließt Beweisaufnahme durd
worden iſt
Sterberenten im Betrage von 90000 Mk. bezahlt worden
Mainz, 23. April. Die Nachricht, daß die letzten
Augenſcheinnahm=
Die Auszahlung der Sterberente erfolgt alsbald nach
Heſſiſches Staatsſchuldbuch. Die am 15. Mat 1913
Froſtnächte die Weinernte am Mittelrhein vollſtändie
Anmeldung des Todesfalls. Neuaufgenommene
Mit=
fälligen Zinſen der in das Heſſiſche
Staats=
vernichteten, entſpricht nicht den Tatſachen. An
glieder treten ſofort in den Genuß aller Rechte ohn
ſchuldbuch eingetragenen Forderungen werden bei
Mittelrhein hat der Froſt kaum ein Fünſtel der voraus
egliche Wartezeit. In den Apotheken erhalten
ſämtlich=
allen in Betracht kommenden Heſſiſchen Kaſſen und be
ſichtlich großen Ernte vernichtet. In umfangreichen Ge=
Mitglieder auf Rezepte 10 Prozent Rabatt. Der Bei
den Reichsbankanſtalten vom 1. Mai ab ge
bieten des Rheingaues iſt von Froſtſchäden faſt nichts
ritt zu dem Verein kann jungen Leuten, beſonders
Vom gleichen Tage ab wird die
Staatsſchulden=
zahlt.
bemerken.
zu
ſolchen, die einen Hausſtand neu gegründet haben oder
kaſſe die durch die Poſt oder durch Gutſchrift auf Reichs
Worms, 23. April. Der
Stadtverordneten=
dies tun wollen, empfohlen werden
bank=Girokonto zu berichtigenden Schuldbuchzinſen über
itzung lag geſtern ein Antrag auf Erteilung
Ein Vorſchlag zur Güte. Man ſchreibt uns:
weiſen
von freireligiöſem Unterricht an der Volks=
Wir leben in einer deutſchen Stadt und machen unſere
Jubiläum. Am 1. Mai d. J. feiert der
Tapezier=
chule vor. Juſtizcat Dr. Stephan berichtete, daß der
Aufſchriften vermutlich doch für uns Deutſche. Di
gehilfe Eduard Klotzſch ſein 25 jähriges Jubiläum im
Vorſtand der freireligiöſen Gemeinde ſich an die
Bürger=
lateiniſche Schrift iſt für die Bedürfniſſe der lateiniſchen
Geſchäfte des Herrn Tapeziermeiſters F. Albert hier
meiſterei mit dem Antrag gewandt hat, ihr ein Schul=
Sprache erfunden worden, die deutſche Schrift für die
* Die Ausſtellung von Flugapparat=Modellen und
lokal zur Erteilung freireligiöſen Unter=
Bedürfniſſe der deutſchen Sprache. Deshalb hat die
Gleitflugapparaten, die vom Verein für Luftfahrt Darm
richts zur Verfügung zu ſtellen und ihr
lateiniſche Schrift weder ein Zeichen für „8” noch ein
ſtadt, E. V., für dieſes Jahr geplant iſt, wird, wie wir er
zu gewähren. Die geſetzliche
einen Zuſchuſ
olches für „B” ſie muß ſich da behelfen mit falſchen
fahren, vorausſichtlich in der erſten Hälfte des Monats
Grundlage iſt im Artikel 7 des Volksſchulgeſetzes gegeben
„88” oder mit dem ſchrecklich langſtieligen „82‟. Wäre
Oktober ſtattfinden
und dem Antrag müßte daher entſprochen werden. Es
es da nicht viel einfacher, man ſchriebe das Wort für
* Verein für Geflügel= und Vogelzucht „Ornis‟ Die
handelt ſich hier um 40 Kinder. Im Einverſtändnis mit
uns Deutſche mit deutſchen Buchſtaben „Straßenbahn”
April=Verſammlung, die ſehr zahlreich beſucht war er
der Kreisſchulkommiſſion kommt Dr. Ohr=Darmſtadt ein
Dann ſparte man den Streit, ob „Straſſenbahn”
öffnete der 1. Vorſitzende, Herr Schömer, mit Bekannt
mal wöchentlich hieeher um 2 Unterrichtsſtunden zu geben.
(Strassenbahn) oder Straſ=zenbahn (Stras-zenbahn
gabe der neuen Einläufe. Die Niederſchriſten wurden
Der Finanzausſchuß beantragt die Bewillig
zu ſchreiben ſei und mutete den lateiniſchen Buchſtaber
nicht beanſtandet. Nach Beſprechung verſchiedener Ange
ung eines Zuſchuſſes von 200 Mark und Be
nicht zu, einen Laut zu bezeichnen, den ſie nicht
be=
llegenheiten wurde zur Tagesordnung übergegangen.
Zu=
reitſtellung eines geeigneten Schullokals
zeichnen können, ganz abgeſehen davon, daß das Wortbilt
nächſt erhielt Herr Hein das Wort zu dem Vortrag über
Der Antrag wurde angenommen
„Straßenbahn” künſtleriſch ungemein befriedigender wirkt
„Schildtauben” Redner, welcher 4 Prachtexemplare ſei
Worms, 23. April. Geſtern abend 9 Uhr entſtand
als die unüberſichtlichen Wortbilder STRASSENBAHIN
ner Spezialzucht zur Schau ſtellte, erntete für ſeine Aus
in der Fabrik Toninduſtrie Offſtein (
Albert=
oder STRASZENBAHN. Der Vorſchlag, alle Schwierig
führungen berechtigten Beifall. Herr Hering ſchilderte
eiten durch deutſche Buchſtaben zu vermeiden und die
werke), G. m. b. H. in Offſtein, ein Großfeuer das
im Anſchluß hieran die bei der Taubenzucht im
allgemei=
die Fabrikräumlichkeiten vollſtändig zerſtörte
Aufſchriften auf unſeren Straßenbahnen alle in deutſchem
nen zu beobachtenden Bedingungen, deren Erfüllung er
Fünf Feuerwehren waren bis gegen 2 Uhr früh damit be=
— und zwar unter Benutzung
Kleide auszuführen
ſoll dieſe Zucht mit Erfolg gekrönt ſein, als unerläßlie
ſchäftigt, das Feuer zu beſchränken, und es gelang auch,
großer und kleiner Buchſtaben —, ſei hiermit den maß
bezeichnete. Der Vorſitzende ſprach den beiden Herren
gebenden Stellen unterbreitet
das Wohnhaus zu retten. Der Schaden iſt bedeutend
den Dank des Vereins aus. Zum nächſten Punkt, „Aus
* Heidelberger Geſellſchaftsreiſen. Der Reiſeleite
Die Entſtehungsurſache des Brandes iſt noch nicht bekannt
der Praxis für die Praxis” machte Herr Waldſchmid=
Die Fabrik, die etwa 120 Arbeiter beſchäftigt, dürfte eine
der bekannten Heidelberger Geſellſchaftsreiſen, Aſſiſten
intereſſante Mitteilungen. Er führte u. a. aus, daß 1
Betriebsſtörung von etwa 2 Monaten zu erwarten haben.
Volk in Heidelberg, gibt ſoeben ſein Ferfenreiſen
Eiern 12 Kücken entſchlüpften, ſei öfters der Fall. Daſ
Programm bekannt. Da die Reiſen trotz außerordent
Das Feuer entſtand im Ofenhaus und griff bald auf der
aber aus 12 Eiern 13 Kücken kämen, das ſei ein ſeltene
licher Billigkeit ſehr gute Verpflegung und Unterkunft
Preſſeſaal über; ſämtliche Fabrikräume, bis auf
Ereignis. Redner zeigte in der Tat ein Ei vor, in welchen
bieten, erfreuen ſie ſich in allen Kreiſen größter
Beliebt=
einen Lagerraum, wurden bis auf die Umfaſſungsmauern
ſich 2 ausgebildete Kücken befanden. Mit großem Inter
Alles Nähere im heutigen Anzeigenteil
zerſtört. An der Brandſtelle waren die Feuerwehren
heit.
eſſe beſichtigten die Anweſenden dieſe „Naturſeltenheit”
Das Luft= und Sonnenbad. Man ſchreibt uns
von Offſtein, Heppenheim a. W., Hohen=Sülzen, Obrig
Eine ſehr reichhaltige Verloſung bildete den Schluß der
Alljährlich, wenn die Natur im Frühjahr ihr großes
heim, ſowie die der Zuckerfabrik Neu=Offſtein tätig. Fer
Verſammlung
Reinemachen vollendet hat, die letzten Zeichen der harten
ner hatte man die Dampfſpritze der Firma Cornelius Heyl
Fortſchrittliche Volkspartei. Wir machen noch ein
Herrſchaft des Winters beſeitigt ſind und neues Leben
zugezogen, deren Eingreifen in erſter Linie mit zu
dan=
mal auf die heute abend 8½ Uhr im Kaiſerſaal (Grafen
ſprießt, ſoll auch der Menſch nicht achtungslos an dieſe
ken iſt, daß es gegen 2 Uhr nachts den vereinten Wehren
ſtraße) ſtattfindende Gedenkfeier an das Jahr 181.
Regeneration alles deſſen, was Natur heißt, vorüber
gelang, das Wohnhaus zu retten. Ueber die
Entſteh=
aufmerkſam, bei der Dr. R. Strecker=Bad=Nauheim
ungsurſache iſt noch nichts bekannt; ſie muß erſt durch di
ehen und auch ſein Teil an dieſem Prozeß beitragen
über das Thema: „Was lehrt uns 1813?” ſpre=
Handelt es ſich doch darum, die Schlacken des winter
heute früh eingeleitete Unterſuchung feſtgeſtellt werden
chen wird
lichen Feuers, das vielleicht manchmal zu üppia gebrann
Der Gebäude= und Materialſchaden iſt bedeutend
Vereinigung der Freunde des humaniſtiſchen
hat, zu löſen und mit der großen inneren Wäſche des
Gymuaſiums. Es ſei nochmals auf den Vortrag von
Nierſtein, 23. April. Zu einem folgenſchweren
Körpers zu beginnen. Dazu ſoll ihm das Luft= und
die
Profeſſor Dr. Immiſch hingewieſen, zu dem alle
Zuſammenſtoß kam es hier, als der Schleppkahn
Sonnenbad verhelfen, das von dem hieſigen Verein fü
ſich für Bildungsfragen intereſſieren, auch Damen, höf
„Konkordia” auf der Bergfahrt an der hieſigen Reede vor
naturgemäße Heil= und Lebensweiſe am Lichtwieſenweg
lichſt eingeladen ſind. (Näheres ſiehe Anzeige.
überfuhr. Der ſich im Anhang des Schraubenſchleppdampfer
inter dem alten Schie haus in ſelbſtloſer Weiſe zu=
Die Verloſung zum Beſten des Chriſtlichen
der Firma G. C. Mayer Mannheim befindende Kahn fuhr
nächſt für ſeine Mitglieder geſchaffen worden iſt, da=
Vereins junger Männer, Riegerplatz 3,
finde
mit großer Wucht in das am Ufer vor Anker liegende Bag
aber auch Gäſten offen ſteht. Es beſteht ſchon ſeit eine
nächſten Samstag, den 26. April d. J., nachmittags, in
gerſchiff des Unternehmers Peter Ebert aus Nackenheim.
Reihe von Jahren. Seine Eintrittspreiſe ſind ſo ge
Das Baggerſchiff wurde vollſtändig eingedrückt und ſank
halten, daß der Verein ein Geſchäft mit dieſer Anlage,
Profeſſor Adolf Beyer
mit großer Schnelligkeit. Die Mannſchaft des Schiffes
die in wahrem Sinn des Wortes gemeinnützig iſt und
konnte ſich retten.
hat in ſeinem Atelier in der Saalbauſtraße ein
arum auch keine Konkurrenz verdient, nicht macht
Gundersheim, 23. April. Seit geſtern iſt bei der Bahn
Anzahl Bilder vollendet, die den Künſtler in mehr als
ſondern knopp auf ſeine Rechnung kommt. Die Anlag
Durchfahrtsbetrieb wieder hergeſtellt, ſo daſ
der
einer Hinſicht auf der Höhe ſeines Könnens zeigen, und
iſt in drei Teile gegliedert, einen vorderen Spielplatz,
die Züge auf dem Notgerüſt, ohne daß die Paſſagiere a)
die wiederum Beweis dafür ſind, daß er in keiner Be
ür beide Geſchlechter gemeinſam, und je ein von einande
der Dammbruchſtelle umzuſteigen brauchen, fahren
ziehung „Spezialiſt” iſt, ſondern in den verſchiedenſter
getrenntes Damen= und Herren=Luft= und Sonnenbal
können. Für den Güterverkehr iſt die Strecke noch nicht
Techniken hervorragendes leiſtet, auch ſeine Auſgaben au=
Wie der Name ſagt, kann hier ausgiebig vom Baden
freigegeben; es dürfte noch längere Zeit darüber hingehen,
allen Gebieten des Lebens und der Kunſt ſchöpft und faſ
des Körpers in der reinen Luft und in den Lebens
bis die Unfallſtelle gänzlich freigegeben wird
ausnahmslos reſtlos löſt. Längſt ſind ſeine Porträts
ſtrahlen der Sonne Gebrauch gemacht werden, auch fehlt
Alzey, 22. April. Von einem Idyll aus der
ſeine ſtimmungsvollen brillant geſehenen und erfaßter
s nicht an Einrichtungen, kurze Waſſeranwendungen
Vogelwelt weiß die Alz. Ztg. zu berichten: Der
Landſchaften bekannt und ſeine hübſchen duftigen Blumen
zu machen, ſowie die Muskulatur des Körpers zu ent
jüngſte Wetterſturz war auch für die armen Schwalben
ſtücke, in denen er eine ſchier unerſchöpfliche Erfindungs
wickeln. Allen Beſuchern des Bades wird ein Merk
eine Zeit bitterer Not. Ungewohnt der Kälte, ſuchten ſie
gabe offenbart und deren Kolorit er immer neue Reize zu
blatt ausgehändigt, das von einem Arzt verfaßt iſt und
bei eintretender Dämmerung ein warmes Plätzchen zu er
verleihen vermag. Die Neuſchöpfungen auf dieſem Ge
das Verhalten im Luftbad regelt. Näheres iſt aus
de=
reichen. So konnte man allabendlich ſeit Ende ver
biet ſind von einer außerordentlich ſympathiſchen Friſch
heutigen Anzeige erſichtlich
gangener Woche bis Mittwoch in der Wohnung des Haus=
und Farbenfreudigkeit, und wie wenige verſteht es Adol
n.
Vereitelter Fluchtverſuch. Der wegen der
meiſters der Firma Stöck und Fiſcher in Bingerbrück ein
Beyer — nur ſeine Gattin kommt ihm hierin wohl gleich
großen Goldwarendiebſtahls in der Rheinſtraße zur Zei
Bild von der Zutraulichkeit dieſer Tierchen ſehen, die vor
den Blumen auch den zarten Blüten duft zu geben. Bei
in Unterſuchungshaft befindliche Thomſik, der ein
der ungewöhnlich kalten Witterung Schutz ſuchten. Beſ
aller Farbenfriſche und=Fülle iſt ſein Kolorit nie hart un
der beiden Täter, machte während der vorletzten Nacht
Eintritt der Dunkelheit flogen nach und nach bis zu ach
trotz ſeiner faſt impreſſioniſtiſchen Malweiſe durchdringt
einen Ausbruchsverſuch. Bekanntlich war ihm nach ſeiner
Schwalben durch ein geöffnetes Schlafſtubenfenſter ihre
ſtets das feſtgefügte zeichneriſche Können ſeine Malerei
erſten Feſtnahme in Ludwigshafen das Entweichen aus
„Schlafſtelle” zu, einem ſchräg über den Betten hängenden
Mehr noch tritt dies hervor in einer Serie von Paſtel
dem dortigen amtsgerichtlichen Haftlokal gelungen und
größeren Bild. Weder durch das Aufdecken noch durd
bildern — Akt= und Halbaktſtudien, Genres uſw.
—, die
er konnte erſt in Kufſtein wieder ergriffen werden.
Er
das Zurechtmachen der Betten ließen ſich die Tierchen in
durchweg außerordentlich reizvoll und pikant wirken,
letz=
durchbrach damals die Mauer und wollte jetzt das
ihrem Frieden ſtören, und ſelbſt einem Photographen
teres ſowohl in der Darſtellung wie im Kolorit.
Aus=
gleiche auch im Provinzialarreſthaus tun. Die Wach
nehmend gut gelungen iſt in einigen dieſer Bilder die
gaben ſie kurz vor ihrem Ausflug morgens Gelegenheit zu
amkeit des Aufſichtsperſonals vereitelte jedoch, als er
Kompoſition der Figuren — meiſt mondäne
Mädchen=
einer allerliebſten Aufnahme
bereits an der Zellenwand arbeitete, das Vorhaben des
in die blumige und ſonnige Landſchaft
geſtalten
gefährlichen Burſchen.
Friedberg, 22. April. Der Landesverband der
Das größte und wohl auch bedeutendſte der eben
8
Feſtgenommen. Geſtern iſt ein auf dem Meßplat
evangeliſchen Erziehungsvereine im Groß
vollendeten Werke iſt eine ſaſt lebensgroße „Eva” ein
her=
beſchäftigter 20 Jahre alter Handarbeiter aus Kulmbach
herzogtum Heſſen hielt ſeine Hauptverſammlung im Hote
vorragendes Ausſtellungsobjekt, das als typiſch für die
welcher vom Amtsgericht Nürnberg wegen Strafver=
Trapp ab Der Vorſitzende, Pfarrer Zimmermann
Malweiſe des Künſtlers angeſprochen werden darf.
büßung ſteckbrieflich verfolgt wird, hier feſtgenommen
aus Wirhauſen, konnte dabei eine ſtattliche Anzahl von
Dieſe Eva iſt eine vorzügliche Aktſtudie. In ſeltener
Weiſ=
worder
Geſchäftsführern und Vertretern der Behörden begrüßen
ſind in dem ſchönen Körper Kenſchheit und Sinnlichkei=
§ Fahrraddiebſtahl. Am Montag nachmittag gegen
die vom Großh. Oberkonſiſtorium, Miniſterium des
In=
gepaart. Sie wirkt wie die eben zur Erkenntnis erwacht
5 Uhr iſt ein Fahrrad, welches auf kurze Zeit vor einen
nern, Kreisämtern. Amtsgerichten und Stadtverwaltungen
Unſchuld, wie ſie ſo in ungezwungener, aber ihrer ver
Hauſe in der Aliceſtraße aufgeſtellt war, entwendet
entſendet waren. Beſonders wertvoll war die Teilnahme
ühreriſchen Schönheit ſich bewußten Haltung, das wehend
worden. Das Fahrrad hat ſchwarzen Rahmenbau,
der Kandidaten des Predigerſeminars unter Führung von
rotgoldene Blondhaar lichtumfloſſen, mit leichter Drehung
Direktor D. Schöll. Der Vorſitzende gab auf Grund de
gelbe Felgen und war mit der Nummer rot D 4200
ver=
des Oberkörpers, in der graziös nach oben gebeugten
Lin=
ſehen.
vorgelegten Statiſtik eine Ueberſicht über die Tätigkeit des
ken den Apfel darbietet. Und dieſes eigenartig reizvoll=
Verbandes im Jahre 1912, und konnte daraus die inter=
Gemiſch von Unſchuld und Erotik ſpiegelt ſich im ganze
eſſante Tatſache feſtſtellen, daß die Zahl der dem Verbande
Seligenſtadt, 23. April. Vermißt wird ſeit Sonn
anvertrauten Zwangszöglinge (1047) den prozentualen
Kolorit wieder, in dem eine feſſelnde Lichtſtudie gelöſt iſt
tag der 19jährige Steinbrucharbeiter Jakob Kirchne
Anteil der Evangeliſchen (60 Prozent) an der Geſamtzahl
Die oberen Partien ſind in ſattes, rötliches Sonnenlich
von hier. Man vermutet, daß derſelbe aus Furcht vo
aller aus Heſſen in Familienpflege befindlichen (1545
getaucht, das nach unten erblaßt und in dem blumiger
einer Operation, welcher er ſich am Montag unterziehen
Zwangszöglinge überſteigt, ein offenkundiger Beweis der
Grün der Landſchaft in einen dämmernden Schleier
über=
ollte, freiwillig in den Tod gegangen iſt.
Bedeutung dieſer Arbeit und ihrer ſteigenden Anerkennung
geht. Die unteren, koloriſtiſch matt gehaltenen, von Grür
Mainz, 23. April. Der Prozeß Berndt=Scha=
Auffälligerweiſe iſt unter der Geſamtzahl der Pfleglinge,
beherrſchten Partien werden wirkſam belebt durch einer
pirogegen Hirſch ſcheint auch an der „Stadt Mainz
u denen noch 26 Waiſenkinder und 209 in freiwilliger
Für=
frei erfundenen und frei hineinkomponierten, in
Form=
nicht koſtenlos vorüberzugehen, ſo meldet der Neueſte
An=
ſorge Befindliche gehören, nur ein entlaſſener Strafgefan
Kro
und Farbe phantaſievoll ſtiliſierten Vogel, eine Art
zeiger von geſtern. Die drei Vertreter der beiden
Neben=
gener. Der Verband iſt nach wie vor gerne bereit, auch auf
den
mit leuchtendem gelben Federkranz auf
nenreiher,
kläger Berndt und Schapiro, die Herren Rechtsanwält
dieſem beſonders ſchwierigen Gebiete ſozialer Fürſorge
die
Far
Köpfchen.
Die Geſamtbildwirkung iſt vorzüglich,
Juſtizrat Cauſe, Stadtverordneter Dr. Pagenſteche
mitzuarbeiten. Der gegenwärtige Stand der ganzen Ar
bengebung durchaus harmoniſch.
St.
und Löwensberg, haben ihre Rechnungen im Be
beit zeigt ein erfreuliches Bild, das noch gewinnen wird,
Nummer 95.
Trm tädter Tagblatt, Donnerstag, den 24. April 1913.
Seite 5.
ung im Januar vorigen Jahres ſich Müller Otto Mewes
wenn einzelne Gebiete des Verbandes mehr beſiedelt
wer=
nannte
den. Nach Erſtattung der Rechnung pro 1912 durch Dekan
Großherzogliche Handels=
Röschen=Freienſeen, die geprüft und als richtig befun
Weinheim a. d. B., 22. April. In einem hieſigen
den wurde, hielt Dr. W. Pönitz, Fürſorgeinſpektor bei
Wirtshauſe erlaubten ſich am geſtrigen Spätnachmittage
kammer Darmſtadt.
der Kgl. Regierung in Wiesbaden, ein inſtruktives Refe
vier auf einem Ausflug begriffene junge Ruſſen, die
Sitzung vom 21. April.
rat über „Aufgaben der Erziehungsvereine bei
Durchfüh=
die Ingenieurſchule in Mannheim beſuchen, ſpöttelnde
rung der Zwangserziehung”. In anſchaulicher Form gab
Bemerkungen über ein Wandbild, das eine Szene aus
Dem Kaiſerl. Patentamt wurde ein Gutachten des
er auf Grund vielſeitiger Studien und reicher Erfahrung
dem deutſchen Sieg bei Weißenburg darſtellt. Als ſich die
Inhalts erſtattet, es könne bei fertigen
Tabak=
wertvolle Winke für eine erfolgreiche Erziehung innerhal
Ruſſen hierbei von zwei an einem anderen Tiſche ſitzenden
fabrikaten nicht von „Saiſon oder Seaſon”
der Familie; es kommt alles auf die richtige Auswahl an
Herren — Studenten eines älteren Jahrganges aus
eſprochen werden. Die Beſtimmungsangab
und auf den perſönlichen Einfluß. Deshalb iſt die genaueſte
Heidelberg, die aber als ſolche keine Abzeichen tru=
„Saiſon, Seaſon oder Jahrgang” käme nur für die Tabak=
Kenntnis durch die orts= und perſonalkundigen
Ver=
gen —
ſcharf fixiert glaubten, trat plötzlich ein Ruſſe zum
einkäufer und Tabakverarbeiter, nicht aber für die
Zigar=
trauensmänner dringend nötig. Sie wird im Landesver=
Tiſche der Heidelberger heran und rief mit höhniſchem
renraucher in Frage. Es könnten infolgedeſſen die
betei=
band durch die Ortsgeiſtlichen und Geſchäftsführer zu er
Lachen zu einem der beiden Herren: „Sie deutſches
ligten Verkehrskreiſe, wenn ſie die Worte „Saiſon
ode=
möglichen ſein. Dieſe werden vor allem die Herſtellung
Seaſon” in Verbindung mit Tabakfabrikaten erblicken,
Schwein!‟ Es kam nun zu einem ſcharfen Wortwechſel,
eines perſönlichen Vertrauensverhältniſſes zu dem Pfleg
darin keinen Hinweis auf die Beſchaffenheit der Ware
der aber nicht in Tätlichkeiten ausartete. Vielmehr
be=
ling erreichen können, das dann bei Berufswahl und=aus
gnügte ſich der angegriffene Heidelberger damit, zwecks
oder auf ihre Herkunft aus einem beſtimmten, wenngleich
bildung förderlich iſt und ſtörende Einflüſſe nach Kräften
nicht genauer bekannten Geſchäftsbetrieb erſehen
Feſtſtellung der Perſonalien des Beleidigers die Poli
ausſchaltet. Der reiche Inhalt des Vortrags löſte eine leb=
Der Handelsſachverſtändige bei dem
Kai=
zei holen zu laſſen. Unter den übrigen Gäſten des
hafte Beſprechung aus, die hinſichtlich der Ausgeſtaltung
erl. Generalkonſulat in Sydney, de Haas
Lokals, unter denen ſich auch ein mit dem Eiſernen Kreu
der lokalen Aufſicht, der Höhe der Pflegekoſten u. a., viele
beſucht in der Zeit vom 2. Mai bis 1. Juli d. J. die
verſchie=
ausgezeichneter Kriegsveteran befand, entſtand aber ein
wertvollen Ergänzungen bot. An derſelben beteiligten ſich
denen Handelskammern, um durch deren Vermittelung mit
ſolche Erbitterung über das hochfahrende und gröblich
die Herren Amtmann Krapp Bürgermeiſter Mueller und
den am Handel mit Auſtralien intereſſierten Firmen
per=
eleidigende Benehmen der jungen Ruſſen, daß es den
Regierungsrat Piſtor aus Darmſtadt, Dekan Röschen
ſönlich Fühlung zu nehmen. Herr de Haas wird am
inzwiſchen erſchienenen Polizeikommiſſar und dem Ober
Pfarrer Klingenſchmidt=Alsheim, Sell=Erbach, Miniſte=
Samstag, den 24. Mai, auf der Handelskammer zu
Darm=
wachtmeiſter nur mit Mühe gelang, den Ausbruch von
rialſekretär Dr. Löhlein=Darmſtadt, Regierungsrat Welk
tadt den Intereſſenten zur Verfügung ſtehen. Eine Mit=
Tätlichkeiten zu verhindern und die Ruſſen vor jeder
Miß=
ker=Gießen, Kreisrat Wolf=Oppenheim,
Kreisſchulinſpel=
teilung hierüber wird noch den am Handel mit Auſtralien
handlung zu ſchützen. Obwohl die letzteren auch den Be
tor Luley=Worms und Direktor D. Schöll. Ueber den
Bei=
beteiligten Firmen des Bezirks zugeher
mten gegenüber ihr Betragen beibehielten, begnügte ſic
tritt zu dem im Vorjahre gegründeten „Bund deutſcher
Vom Handelsvertragsverein war auf Mittwoch, den
die Behörde damit, die Ruſſen zwecks Feſtſtellung ihrer
Fürſorgeverbände” kam man nach eingehender Beſprechung
16. d. M., im Saale der Handelskammer Frankfurt a. M
Perſonalien zum Rathauſe zu ſiſtieren. Drei von ihnen
zu dem Beſchluß, die Erledigung vorerſt zu vertagen,
zu=
eine Konferenz der am Export nach
Rumä=
reiſten noch abends nach Mannheim zurück. Der vierte, ein
mal die Bekanntgabe neuer Beſtimmungen des
Bundes=
nien intereſſierten Firmen einberufen worden
angeblicher Generalſohn aus Moskau, übernachtete in
rates in den von obigem Bunde vertretenen Fragen in
In Vertretung der Kammer, welche die Firmen zu
Aeußer=
inem hieſigen Gaſthaus. Gegen ihn iſt wegen der oben
naher Ausſicht ſteht
ungen über dieſe Angelegenheit aufgefordert hatte, nahm
erwähnten Beſchimpfung
Strafantrag wegen öffentlicher
(*) Alsfeld, 22. April. Der Kreis Alsfeld ſoll
der Syndikus an dieſer ſehr gut beſuchten Sitzung teil
Beleidigung
geſtell=
jetzt auch an die Oberheſſiſche Ueberlandzentrale
Angeſichts der bedauerlichen Geſchäftsverhältniſſe in Ru
Homburg v. d. H., 22. April. Das Kaiſerpaar
Wölfersheim angeſchloſſen werden; ſo teilte
Kreis=
mänien wurde beſchloſſen, zum Schutze der deutſchen
machte heute nachmittag einen Automobilausflug nach
rat Dr. Heinrichs in der Hauptverſammlung des Land=
Gläubiger=Intereſſen daſelbſt einen ſtändigen
Vertrauens=
dem Feldberg. Abends fand hier anläßlich des
Geburts=
wirtſchaftlichen Kreisvereins mit. Der weſtliche Teil des
mann für Rumänien zu beſtellen, welcher mit den
wirt=
ages der Prinzeſſin Friedrich Karl von Heſ=
Kreiſes ſoll nächſtes Jahr, der öſtliche Teil ſpäteſtens in
chaftlichen Verhältniſſen dieſes Landes gut vertraut iſt
ſen Tafel ſtatt, an der Prinz und Prinzeſſin Friedrich
drei Jahren angeſchloſſen werden
Die weitere Ausführung dieſes Beſchluſſes wurde zunächſt
Karl von Heſſen mit den drei Prinzenſöhnen Friedrich
einer kleineren Kommiſſion anvertraut.
Wilhelm, Chriſtoph und Richard, ſowie der Erbprinz und
In Vertretung des Herrn Kommerzienrats Jacobi
Die Zentralkaſſe der heſſiſchen
landwirt=
die Erbprinzeſſin von Meiningen teilnahmen, und zu der
nahm Herr Syndikus Dr. Human an einer Sitzung
ſchaftlichen Genoſſenſchaften
der Oberſt und einige Offiziere des Füſilierregiments
der Kommiſſion betreffend Verkehr des
Gersdorff, deſſen Chef die Prinzeſſin Friedrich Karl iſt,
rſucht uns um Aufnahme des Folgenden
Deutſchen Handelstages am 7. und 8. Aprit
geladen waren.
Ein Offenbacher Blatt ſchreibt in ſeiner
geſtrigen
ds. Js. in Berlin teil. Auf der Tagesordnung ſtan=
Kaſſel, 23. April. Der ſeit Sonntag vermißte Frei=
Nummer, die neu gegründete Zentralkaſſe der heſſiſchen
den 31 verſchiedene Punkte, welche ſich auf Schiffahrt,
ballon „Ilſe” iſt aufgegeben, da noch keine Spur von
landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften ſei ein totgeborenes
Eiſenbahn, Poſt= und Telegraphenweſen bezogen. Von
ihm gefunden wurde. Man vermutet, daß der Ballon
Kind. Der bereits totgeſagten Zentralkaſſe ſind ſchon 180
dem Vertreter der Darmſtädter Kammer wurde ein
Refe=
in den Harzwäldern geſtrandet iſt
Genoſſenſchaften Heſſens beigetreten. Und zwar ſind dies
rat bezüglich Angabe der Lagergebühren auf Unbeſtellbar=
Karlsruhe, 22. April. Das Schwurgericht ver
die beſten, größten und leiſtungsfähigſten
Genoſſenſchaf=
keitsmeldungen bei Paketen im Auslande erſtattet. Die
urteilte heute in ſpäter Nachtſtunde nach zweitägiger
Ver=
en. Dieſe Genoſſenſchaften erledigen zurzeit ihren ganzen
Reichspoſtverwaltung wird erſucht, beim nächſten
Weltpoſt=
handlung den 25jährigen Papierfabrikarbeiter Joh. Wall=
Geſchäftsverkehr durch die neue Zentralkaſſe. Die neue
kongreß in Madrid einen Antrag vorlegen zu wollen, es
ner aus Treffelſtein, wohnhaft zuletzt in Dillweißenſtein
Zentralkaſſe war ſchon ſeither in der Lage, in jeder Be
möchten die Unbeſtellbarkeitsmeldungen über Poſtpakete
bei Pforzheim, wegen vorſätzlichen Mordes zum Tode
ziehung den an ſie geſtellten Anſprüchen zu genügen und
des Vereins=Verkehrs künftighin eine Angabe über die
Wallner hatte am 16. September vorigen Jahres den
den Genoſſenſchaften nach ihren ſtatutenmäßigen Aufgaben
Höhe der Lagergebühren enthalten, welche auf den unbe
Papiermaſchinenführer Taver Krauß, mit deſſen Frau ei
zu dienen. Der beſte Beweis hierfür iſt der in kaum
ſtellbar gemeldeten Sendungen ruhen, und welche bei
wei=
verwandt war, in die Bruſt geſchoſſen, ſo daß Krauß am
*4 Monaten erzielte Umſatz von rund
14 Mil
terem Lagern entſtehen würden
lionen Mark. Die neue Zentralkaſſe kann nach ihrem
folgenden Tage verſtarb
Die Handelskammer hatte wegen der Frage der
Statut keine weiteren Geſchäfte betreiben, als den Geld
Halle a. S., 23. April. Bei Günthersberge im Harz
alſchen Anwendung von Gütertarifen eine
ausgleich der angeſchloſſenen Genoſſenſchaften beſorgen.
wurde ein anhaltiſcher Gendarm, als er eine Zigeuner
Umfrage bei den hauptſächlichſten Firmen ihres Bezirks
Sie verkehrt auf der einen Seite nur mit Genoſſenſchaften
bande über die Grenze geleitet hatte, durch 5
Schüſſ=
ſowie bei den benachbarten Handelskammern veranſtaltet.
auf der anderen Seite nur mit der Preußiſchen
Zentral=
niedergeſtreckt und ſchwer verletzt. Die Zigeuner
Auf Grund des nahezu abgeſchloſſen vorliegenden Mate
enoſſenſchaftskaſſe Berlin. Die Bayeriſche Zen
entkamen
rials wurde beſchloſſen, dieſe Angelegenheit gemeinſam
tralgenoſſenſchaft, e. G. m. b. H. zu Regensburg,
Brunshauſen, 22. April. Der „Imperator” iſt
den übrigen Handelskammern weiter zu verfolgen.
mit
die ſich plötzlich ſo liebevoll für Heſſen intereſſiert, betreib
nach glatter Fahrt kurz nach halb 8 Uhr abends hier ein=
Der Generaldirektion der Sächſiſchen
Staatseiſenbah=
neben dem Geldausgleichgeſchäft ein umfangreiches
Waren=
getroffen.
nen gegenüber ſprach ſich die Handelskammer dahin aus,
eſchäft; ja, das Warengeſchäft iſt unſeres Wiſſens die
Hamburg, 23. April. Der Dampfer „
Impera=
es möchte dem Antrag des Ausſchuſſes der Verkehrsinter=
Hauptſache In den Aktiven der Bilanz fallen nachſtehend
tor” iſt heute früh gegen 4 Uhr von Brunshauſen, wo
eſſenten bezüglich Verſetzung von Kalkſpalte
Poſten auf: Lagerbeſtände 1 270 647,68 M.,
Immobilien=
er ankerte, talabwärts nach Brunsbüttel weiter
zum Zwecke der Enthaarung gekalkte und überdies noch
onto 1813 758 M., Güterkonto: Beſtand an
landwirtſchaft=
gee
ahren. Von dort erfolgt um 1 Uhr nachmittags die
geſpaltene Rindshäute) in die Tarifſtelle „
Fell=
lichen Anweſen 518097,80 M. Wenn unter den Paſſiver
Weiterfahrt nach der Liegeſtelle bei Altenbruch
und Häute, rohe” des Spezialtarifs
ſtattge=
auch nachſtehende Reſerven berechnet werden:
Reſerve=
geben werden, da Kalkſpalte noch nicht einmal den halben
Altona, 23. April. Heute früh wurde in ſeiner
Wohn=
ſonds 600 598,21 M., Betriebsfonds 262 134,70 M., Schul=
Wert von rohen Fellen oder Häuten haben.
ung in Altona der 17jährige Kellner Rudolf Brodwolf
onds 354 431,60 M., Krüppelfürſorgefonds 45087.37 M.,
Weiter iſt im Intereſſe der Bewohner des unteren
aus Ober=Eßlingen verhaftet. Brodwolf ermordete
Lagerhausreſervefonds 35 433,92 M., ſo können wir dieſe
Stadtviertels von Darmſtadt (Bleichſtraße, Friedrich=
und beraubte am 21. April in Hamburg die 48jährige
Bilanz nicht ohne Bedenken finden. Es muß auch
auf=
ſtraße uſw.) bei der Eiſenbahndirektion Mainz beantrag
von ihrem Manne getrennt lebende Frau Heinrich. Au
fallend erſcheinen, daß man den heſſiſchen Genoſſenſchaften
worden, es möchte doch möglichſt umgehend dafür Sorge
eine Zentralkaſſe empfiehlt, die ihren Sitz in Regensburghat.
die Ergreifung des Täters waren 1000 Mark ausgeſetzt.
getragen werden, daß auf irgend eine Art und Weiſ=
Die Abſicht, in Heſſen eine Filiale dieſer Kaſſe zu er=
Beuthen, 23. April. Heute morgen 6 Uhr wurde im
wenigſtens proviſoriſch der direkte Zugang von
richten, kann über die Bedenken nicht hinweghelfen. Die
Hofe des Gerichtsgefängniſſes der 54jährige Koksmeiſter
der Bleichſtraße über den Griesheimer
recht verſchiedenartigen Genoſſenſchaften, die unſeres Wiſ=
Podkewa, der am 29. Juli in Falvshütte den
Ruthe=
ſens in Regensburg zuſammengefaßt ſind, dürften ein
Weg wieder hergeſtellt wird. Dies müſſe ſich im Intereſſ
nen Malywik in den Koksofen warf, wo er völlig ver=
Kiſiko für die Zentralkaſſe bedeuten. Nach den
ander=
der in Frage kommenden Geſchäftsleute, welche
gegen=
kohlt aufgefunden wurde, durch den Scharfrichter
Schwietz=
wärts gemachten Erfahrungen kann die Vermittlung des
wärtig großen Schaden erlitten, ermöglichen laſſen
Breslau hingerichtet.
Verkaufs landwirtſchaftlicher Produkte und des Einkaufs
Von ſeiten der Kaiſerl. Oberpoſtdirektion Darmſtadt
Paris, 22. April. Der „Matin” veröffentlicht einer
landwirtſchaftlicher Wirtſchaftsartikel durch die
Geldaus=
iſt eine Ueberſicht über neu zugelaſſenen
Sprech=
langen Bericht, in dem behauptet wird, daß das
Opium=
leichſtelle für die Darlehnskaſſenvereine mit unbeſchränk
verkehr von Darmſtadt, Eberſtadt, Griesheim, Groß
rauchen in allen Kriegshäfen, aber ganz beſon
ter Haftpflicht als nicht gefahrlos angeſehen werden. Die
Gerau. Hirſchhorn. Heppenheim, Michelſtadt nebſt Erbach
ders in den Häfen des Mittelmeeres, ſo überhand genom=
Vermengung von Geld= und Warengeſchäft in derſelben
Ober=Ramſtadt, Pfungſtadt mit einer Anzahl von
men habe, daß dieſes Laſter geradezu eine national
Zentralgenoſſenſchaft gilt als ein überwundener Stand
Schweizer Städten und Gemeinden über=
Gefahr geworden ſei. So beſtänden in Toulon allein
punkt. Betreibt doch auch das Privatbankgeſchäft längſt
andt worden
nicht weniger als 163 Opiumkneipen. Das
bemerkens=
nicht mehr gleichzeitig ein Warengeſchäft.
Herr Dr. Kaſſel, welcher vom Oktober 1910 ab als
werteſte ſei, daß das Opium zum größten Teil aus den
wiſſenſchaftlicher Hilfsarbeiter auf
de=
ſtaatlichen Fabriken in Indochina ſtamme, welche aus der
Handelskammer tätia war, iſt vom 1. April d. J.
Erzeugung dieſes Betäubungsmittels einen Nutzen von
Reich und Ausland.
ab zum Geſchäftsführer des Provinzialverbandes Heſſen=
10½ Millionen Francs zögen. Dabei werde Opium noch
Naſſau des Hanſa=Bundes für Gewerbe. Handel und
In=
mnaſſenhaft heimlich erzeugt und namentlich nach Marſeille
Aus der Reichshauptſtadt, 22. April. Das Abgeord
duſtrie in Frankfurt a. M. beſtellt worden
geſchmuggelt. In Indochina habe der Opiumgenuß in
un=
netenhaus hat heute den Geſetzentwurf für die Elektri
Die Beeidigung als Bücherreviſor des
begreiflicher Weiſe zugenommen. Der ehemalige
Depu=
izierung der Berliner Stadt= und Ring=
Herrn Georg Reiber aus Rüſſelsheim wurde unter dem
tierte und Marineminiſter de Laneſſan habe ſeinerzeit als
ahn und der Vorortbahnen nach den Beſchlüſſen der
5. April d. J. durch Herrn Direktor Parcus vorgenommen
Generalgouverneur dieſer Kolonie den kommandierenden
Kommiſſionen in zweiter und dritter Leſung angenom
General beauftragt, alle Opiumraucher nach Frankreich zu
rnen. Bei der namentlichen Abſtimmung über den
grund=
rückzuſchicken. Der General habe darauf geantwortet:
egenden § 1 der Kommiſſionsbeſchlüſſe, in dem 25 Millio
„Was Sie da von mir verlangen, iſt gleichbedeutend mit
nen zur Elektrifizierung der Stadt= und Ringbahn gefor
Der Nieder=Modauer Bank=
Räumung der Kolonie.
der
dert werden, wurden 192 Stimmen dafür und 143 Stim=
Paris, 23. April. Wie aus St. Paimpol (
Departe=
men dagegen abgegeben.
— Die Budgetkommiſſion des
krach vor der Strafkammer,
ment Haute du Nord) gemeldet wird, ſind drei franzöſiſche
Reichstages verweigerte heute gegen die drei konſervati
Islands=Fiſcherboote ſeit faſt ſechs Wochen
Fünfzehnter Verhandlungstag.
den Stimmen die Zuſtimmung zu dem bekannten
Grund=
verſchollen. Man befürchtet, daß die Boote, die ein
tücksaustauſchgeſchäft Königgrätzer Straße 12.
g. In der geſtrigen Verhandlung wurde zunächſt mit
Beſatzung von je ſieben Mann hatten, auf der Fahrt nach
ezw. Behrenſtraße 66 gegen die Grundſtücke Viktoria=
Vernehmung des Juſtizrats Dr. Bender fortgefah
der
Island untergangen ſind
traße 34 und Wilhelmſtraße 78. Dieſes Tauſchgeſchäft
ren. Er erklärte nochmals, daß Jſaak ſich dagegen wehrte,
London, 23. April. Das neuerliche
Verſchwin=
ſt zwiſchen der Heeresverwaltung und dem
Kon=
die Bedingung zu unterſchreiben, keine Blankoakzepte mehr
den einer reichen Perſönlichkeit
erregt in
ern des Bankdirektors von Winterfeld unter
herauszugeben. Pallmann habe nicht dagegen proteſtiert
England allgemeines und berechtigtes Aufſehen. Es
han=
gewiſſen Kautelen abgeſchloſſen worden
— Der Hut
Jedenfalls wiſſe er genau, daß Jſaak deshalb dageger
delt ſich diesmal um einen reichen Litauer namens Me
nadelſicherungserlaß des
Polizeipräſi=
proteſtierte, weil er nie Blankoakzepte gehabt habe. Bei
degis, welcher am 17. Januar von Warſchau nach
Lon=
denten ſcheint zwar mit aller Höflichkeit, aber auch mit
den Verhandlungen über die Sanierung des Angeklagter
don gefahren iſt und von dem man ſeit dieſer Zeit nichts
llem Nachdruck durchgeführt werden zu ſollen. Wie ſchon
Iſaak ſei Ihrig anfangs beteiligt geweſen, ſpäter ſeien ſie
mehr gehört hat. Der Chef der politiſchen Abteilung von
nitgeteilt wurde, ſollen die Beamten der Straßen
meiſt mit Dr. Struck von der Kreditbank geführt worden.
Schottland iſt mit der Unterſuchung des Falles betraut.
olizei angewieſen ſeien, Damen mit ungeſicherten Hut
Zeuge Dr. Struck war Direktor der Landwirtſchaft
Medegis hatte, als er abreiſte, etwa 40000 Francs in
nadeln auf den Verſtoß gegen den Erlaß aufmerkſam zu
ichen Kreditbank und wurde 1908 zur Sanierung des
Banknoten bei ſich.
nachen und eventuell die Verfügung auf praktiſche Weiſe
Iſaak herangezogen und nahm bis zum Abſchluß der Sa=
Kopenhagen, 23. April. Nach einer drahtloſen
Meld=
durchzuführen. Jetzt geht die Kontrolle noch einen Schritt
nierung an den Verhandlungen teil. Zeuge war auch
zeit=
ung iſt auf dem norwegiſchen Dampfer „Froſt” von Eng
weiter. In den Warenhäuſern ſuchen nämlich
Beamt=
weiſe Geſchäftsführer der V.=V.=G. Dieſe Geſellſchaft ſei
land nach Frederikshaven unterwegs, Feuer
entſtan=
rach ungeſicherten Hutnadeln, und wenn ſie
gegründet worden, um den Genoſſenſchaften die ſchwer
ein
Bei=
den. Der Dampfer iſt verloren. Die Mannſchaft ver
piel hat es bewieſen — eine Dame mit einer „Ungeſicher
veräußerlichen Vermögensſtücke, die ſie im Laufe der Zei
ließ das Wrack rechtzeitig in Booten.
en” ſehen, ſo ziehen ſie den „Spieß” heraus und leger
übernehmen mußten, abzunehmen, ſie zu verwalten und ſie
New=York, 22. April. Seit einiger Zeit nehmen die
bei günſtiger Gelegenheit zu veräußern, und auch, um die
ihn behutſam in die Hände der Trägerin mit dem höf=
Kreditbank zu ſanieren. Die Anregung zur Gründung ſec
Einbrüche und Diebſtähle in New=York unge
lichen Erſuchen, die Waffe anderswo unterzubringen, wo
von Ihrig erfolgt. Warum bei der Sanierung der
Kredit=
heuer überhand. Auch die Ueberfälle nehmen in
bedenk=
e keinen Schaden anrichten kann. — Einer der
gefähr=
bank auch die Sanierung von Iſaak mit übernommen
lichſten Einbrecher Berlins, der wiederholt, wenn er
licher Weiſe zu. Bemerkenswerterweiſe gerade die Ueberfälle
wurde, kann Zeuge ſich nicht mehr erinnern. Die
Ver=
feſtgenommen wurde, eine Nadel verſchluckte, um ins
bei hellichtem Tage und auf den belebteſten Straßen. In
handlungen wegen der Sanierung Iſaaks ſeien ſehr lang=
Lazarett zu kommen und aus ihm leichter auszubrechen,
New=York drangen zwei unbekannte Perſonen in einen
wierig geweſen. Er ſei der Meinung geweſen, man habe
it in Liegnitz verhaftet worden. Es handelt ſich um den
Laden und ſprengten dann den Geldſchrank, in dem ſi
die Sanierung mit übernommen, weil Kreditbank und
Schloſſer Bruno Müller, der bei ſeiner letzten
Verhaft=
hundert Dollar fanden. Sie gingen flüchtig
A
Nummer 95.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 24. April 1913.
Seite 6.
Kreiſen erhalten, in dem gebeten wird, unbedingt dafür
Wandel: Die Beſchäftigung von Ausländern bei
Nieder=Modau daran intereſſiert geweſen ſeien. Wieſo
einzutreten, daß der Kommiſſion das Recht, Zeugen und
Feſtungsarbeiten iſt uns durchaus unerwünſcht. Sie un
Nieder=Modau intereſſiert ſei, kann er nicht mehr angeben;
Sachverſtändige zu vernehmen und zu vereidigen, gewährt
terliegen ſcharfer Kontrolle. Die inländiſchen Arbeite
ebenſo kann er nicht mehr ſagen, weshalb noch nach de
wird. Die Angelegenheit der Waffen= und
Munitions=
ſind aber nicht geeignet, auf die Dauer die ſchweren
Santerung die Londoner Shares=Engagements von Jſaak
fabriken iſt noch lange nicht erledigt
Stein= und Erdarbeiten auszuführen
übernommen wurden. Wenn Iſaak meinte, die Gründung
Abg. Graf v. Weſtarp (konf.): Ich gebe zu, daß ich
Vizepräſident Dr. Paaſche: Es wird mir vom
der V.=V.=G. ſei nur zu ſeiner Sanierung gegründet, ſo
mich geirrt habe und daß ein Geſetzentwurf verlangt
Stellvertreter des Reichskanzlers ein Schreiben überreicht
bilde er ſich das nur ein. Die Genoſſenſchaften haben nac
wird. Die Regierung ſollte nie zugeben, daß die
Exeku=
wonach die Regierung angeſichts des Verlaufs der
Ver=
ſeiner Meinung die Pfandbriefe der Kreditbank deshall
tive angegriffen wird. Daß ein Mißtrauen in weitem
handlungen des Etats die Poſition, betreffend Neubau
übernommen, um einen Verdienſt dadurch zu erzielen
Umfange beſteht, kann ich nicht zugeben. — Abg. Wald
des Militärkabinetts und Erwerb des Grundſtücks Wil=
Worin der Gewinn liegen ſolle, wenn die Genoſſenſchaftet
ſtein (Fortſchr. Volkspt.): Ueber den erſten Teil der
ſo=
helmſtraße 78 in Berlin (voller Bedarf 5834000 Mark
zialdemokratiſchen Reſolution dürfte wohl Einmütigkeit
Pfandbriefe zum Nominalbetrage übernehmen, die nu
zurückzieht. (Beifall auf mehreren Seiten des Hauſes.
veſtehen. Wir bitten Sie, der Reſolution zuzuſtimmen.
80 Prozent wert waren und die obendrein noch für zwe
Das Kapitel wird bewilligt, ebenſo ohne Debatt
Staatsſekretär Dr. Delbrück: Ich kann nicht zugeber
Jahre geſperrt ſeien, kann Zeuge auf Befragen nicht an
mehrere andere. Bei Kapitel „Verſchiedene Ausgaben
daß Mißtrauen gegen die Regierung im Volke beſteht
geben. — Der Angeklagte Ihrig behauptet, daß bei der
beklagt ſich Abg. Liebknecht (Soz.) über das Verhal
Einzelne Fälle von Beſtechungen werden immer, trotz de
Gründung der V.=V.=G. an die Sanierung von Jſaak nicht
ten der Militärbehörde einem Milchhändler Arnold i
beſten Kontrolle, vorkommen. Das wird aber niemals
gedacht worden ſei. Dies ſei aus der Erwägung geſchehen
Potsdam gegenüber. Dieſem ſeien wegen ſeiner Zugehö=
Abg.
ein Mißtrauen im allgemeinen rechtfertigen
daß eine Entwirrung der Verhältniſſe bei der Kreditbank
rigkeit zur ſozialdemokratiſchen Partei die Lieferungen
Ledebour (Soz.): Die logiſche Folge der Ausführun
nur dann möglich wäre, wenn die Kontis Jſaak bei der
entzogen worden, ſo daß er wirtſchaftlich geradezu
rui=
gen des Abg. Spahn wäre die, daß er unſerer Reſolution
Kreditbank klargeſtellt ſeien. Jſaak behauptete, er habe
niert wurde. — Generalleutnant Staabs: Die
Ange=
zuſtimmt. — Abg. Mertin (Reichspt.): Der Antrag der
Forderungen an die Kreditbank, und dieſe behauptete, ſi
legenheit Arnold iſt eingehend unterſucht worden. Vor
Sozialdemokraten hat den Vorzug der Ehrlichkeit. Die
habe Forderungen an Jſaak. Das Intereſſe Nieder=Mo
irgend welchem Boykott kann nicht die Rede ſein. Den
Reſolution der Budgetkommiſſion will das was die
So=
daus ſei dadurch gegeben, daß bei einem Konkurs Jſaaks
Mann iſt nur wegen der Zugehörigkeit zur ſozialdemo
zialdemokraten offen verlangen, auf Hintertüren erreichen.
auch Nieder=Modau in Mitleidenſchaft gezogen worden
kratiſchen Organiſation aus Gründen der Diſziplin das
Abg. Spahn (Zentr.): Das Mißtrauen richtet ſich
Betreten der Kaſernen verboten worden. Daß der Manz
— Zeuge Dr. Struck kann nicht ſagen, daß es
wäre.
nicht gegen einzelne Perſonen, ſondern gegen die
Behör=
den Genoſſenſchaften mitgeteilt wurde, die Pfandbrief
wirtſchaftlich ruiniert wurde, iſt nicht richtig, er betreibt
Abg. Paaſche (natl.):
den und Verwaltungsſtellen. —
nach wie vor ein gutgehendes Milchgeſchäft. Das ſind
ſtänden auf 80 Prozent und nicht 100 Prozent, mit denen
Nicht auf Grund der Liebknechtſchen Enthüllungen oder
Abg.
Lieb=
ſie übergeben wurden. Man habe das wohl aus dem
die Tatſachen, wie ſie feſtgeſtellt ſind
aus Rückſicht auf jetzige Herren der Regierung iſt die
Re=
knecht (Soz.): Die Schilderung, die in der Kommiſſion
Grunde unterlaſſen, weil man damals an ein Riſiko für
ſolution entſtanden, ſondern um die tatſächlich beſtehen
gegeben worden iſt, iſt unrichtig. Richtig iſt und feſt ſteht
die Genoſſenſchaften nicht gedacht habe. Durch die Herein
den Mißſtände zu beſeitigen. — Nach weiteren Ausfüh
unbeſtritten, daß politiſche Rückſichten maßgebend waren
ſchaffung der neuen Hypotheken ſeien ſie gut geworden
rungen des Abg. Grafen v. Weſtarp (konſ.) wird die
Das iſt eine geſetzwidrige Handlung, die dem Kriegs
Die Lieferung der Pfandbriefe ſei vorläufig unterblieben,
Reſolution der Budgetkommiſſion unter
miniſter für die Zukunft noch unangenehm werden kann
Ea
weil man dieſe von neuen Emiſſionen geben wollte.
Ablehnung aller anderen Anträge gegen die Stimmen der
Ich verſtehe nicht, wodurch die Diſziplin gefährdet wer
ſeien von der V.=V.=G. nicht nur Pfandbriefe der Kredit
Konſervativen und der Reichspartei angenommer
den kann, wenn der Mann die Kaſerne betritt
bank für die Hypotheken der Genoſſenſchaften an die Ge
Der Reſt der Ausgaben wird ohne Debatte bewilligt
Kriegsminiſter v. Heeringen: Ich muß Ver
noſſenſchaftsbank gegeben, ſondern auch Bargeld. — Ee
Bei den Einnahmen bittet Abg. Zimmermann
wahrung dagegen einlegen, daß der Militärverwaltung
ſchließt ſich an die Vernehmung dieſes Zeugen eine längere
(natlb.), die Generalſtabskarten nicht dem Buchhandel zu
der Vorwurf gemacht wird, ihr Vorgehen ſei geſetzwidrig
Auseinanderſetzung zwiſchen dem Sachverſtändigen
Regie=
entziehen und penſionierten Offizieren zu übertragen
Hinſichtlich der Frage der Diſziplin gehen die Anſichten
rungsrat Baſtian, dem Zeugen und Ihrig an rein bank=
Abg. Erzberger (Ztr.): Der Wunſch iſt berechtigt, den
des Herrn Liebknecht und die meinigen weit auseinander.
techniſcher Natur über die Pſandbrieftransaktionen
deutſchen Buchhandel nicht auszuſchalten. — Generalleut=
Vizepräſident Dr. Paaſche: Es iſt mir entgangen
Ihrig behauptet, er habe damals, bei der Gründung
nant Staabs: Der gegenwärtige Zuſtand wird
verſuchs=
daß der Abg. Liebknecht von geſetzwidrigen Handlungen
der V.=V.=G. geſagt, es habe nur ein allgemeines
Intereſſ=
geſprochen hat. Sobald ich den Wortlaut aus dem
veiſe durchgeführt. — Abg. Mumm (Wirtſch. Vgg.): Die
der geſamten Genoſſenſchaften an der Gründung beſtan
Stenogramm feſtgeſtellt habe, werde ich den Ausdruc
berechtigten Intereſſen des deutſchen Buchhandels dürfen
den, nicht aber ein Spezialintereſſe der Genoſſenſchaften
rügen. — Abg. Liebknecht (Soz.): Wenn der Ausdruc
nicht geſchädigt werden. — Nach weiterer unerhebliche
die die V.=V.=G. dann gründeten, insbeſondere
Nieder=
unzuläſſig iſt, dann will ich von einer objektiv unzuläſſi
Debatte wird eine vom Abg. Zimmermann eingebrachte
Modau nicht, während Zeuge Dr. Struck behauptet, daf
gen Handlung ſprechen. Es ſteht feſt, daß aus politiſchen
entſprechende Reſolution angenommen
ihm geſagt wurde, Nieder=Modau habe ein ſpezielles In
Gründen einer Perſon wirtſchaftlicher Schaden zugefüg=
Hierauf wird vertagt. — Nächſte Sitzung Donners=
Sachverſtändi=
tereſſe an der Gründung der V.=V.=G. —
wurde
tag, 2 Uhr. Tagesordnung: Reſt des Militäretats,
ger Baſtian hält dem Zeugen Dr. Struck vor, der Ange
Mehrere Titel dieſes Kapitels werden bewilligt. Tite
Militärgerichtsetat, kleine Etats und Vorlagen,
Wahl=
klagte Ihrig habe ausgeſagt, der Gedanke, die Sanierung
9 (Oſtmarkenzulage) wird in beſonderer Abſtimmung ge=
— Schluß ¾8 Uhr
urnen.
des Jſaak zu übernehmen, ſei von Dr. Struck ausgegangen
gen die Stimmen der Rechten, der Nationalliberalen und
Zeuge widerſpricht dem ganz entſchieden; er hatte nie eir
Der Reſt der
fort=
der Freiſinnigen abgelehnt.
*
Die Budgetkommiſ=
Berlin, 23. April.
perſönliches oder geſchäftliches Intereſſe an Jſaak gehab
-
Es
dauernden Ausgaben wird ebenfalls bewilligt.
ion des Reichstags nahm einen konſervativen An=
Er habe mit J. oft Auseinanderſetzungen gehabt, da dieſer
Sozial=
folgen die einmaligen Ausgaben. Die
trag betr. Vorlage eines Geſetzes an, das noch im
laufen=
oft ganz unhaltbare Anſichten über die Verfügung von
demokraten beantragen, den Bau einer Umfrie
den Etatsjahr den Altpenſionären eine Aufbeſſerung ihrer
Summen, die ihm anvertraut waren, gezeigt habe. — Der
Tot
digung des Exerzierplatzes am Schönhauſer
Bezüge bringt; ferner wurde ein ſozialdemokratiſcher An=
Zeuge wird ſodann vereidigt
(147000 Mark) abzulehnen.
Nach kurzer Debatte
trag angenommen, gleichzeitig damit die Herabſetzung der
Um 2¼ Uhr wird die Verhandlung auf Donnerstag
Vizepräſident
wird die Streichung abgelehnt.
Altersgrenze in der Arbeiterverſicherung von 70 auf 65
vertagt.
Dr. Paaſche ruft den Abgeordneten Liebknecht au
Jahre herbeizuführen. Weiter nahm die Kommiſſion ein=
Grund des Stenogramms nachträglich zur Ordnung
Reſolution der Fortſchrittlichen Volkspartei an, die vom
Bei weiteren Titeln bittet Abg. Belzer (Zentr.) um
Reichskanzler Maßnahmen zur Unterdrückung der ſogen
Deutſcher Reichstag.
Verlegung einer Militärverwaltung nach Sigmaringen
wilden Buchmacher und die Einführung der Konzeſſior
Abg. Diez=Konſtanz (Zentr.) bittet um Berückſichtigung
* Berlin, 23. April. Präſident Dr. Kaempf
für Buchmacher zur Verhinderung der Hinterziehung der
der Handwerker ſeines Wahlkreiſes bei Vergebung von
eröffnet die Sitzung um 2 Uhr 20 Minuten. Die
Totaliſatorſteuer fordert.
Lieferungen. — Generalleutnant Staabs ſagt
wohl=
wollende Prüfung der Wünſche zu.
zweite Beratung des Etats für die Verwaltung des
Beim Kapitel Artillerie= und Waffen
Reichsheere=
Der Kaiſer in Gießen und Wetzlar.
weſen beantragt die Budgetkommiſſion: Den Reichs
wird fortgeſetzt. Die Spezialdebatte wird weitergeführt
kanzler zu erſuchen, zur Prüfung der Rüſtungskoſten für
* Gießen, 23. April. Bei herrlichem Wetter iſt der
Reichsheer und Reichsmarine eine Kommiſſion zu bilden
beim Kapitel Feſtungen, Ingenieur= Pionier= und Ver
Kaiſer kurz nach 12 Uhr in der feſtlich geſchmückter
kehrsweſen. — Abg. Hofrichter (Soz.): Daß bei den
der vom Reichskanzler zu wählende Mitglieder des Reichs=
Stadt angekommen, nachdem kurz vorher der
Großher=
tags und Sachverſtändige zuzuziehen ſind. Der Reichs
befeſtigten Städten dem Wohnungsweſen nicht die nötige
zog in der Zeughauskaſerne eingetroffen war. Um 12
kanzler iſt zu erſuchen, den Bericht dieſer Kommiſſion den
Sorgfalt gewidmet werden kann, liegt zum großen Tei
Uhr 20 Minuten erreichte der Kaiſer unter dem Jubel der
in dem Militarismus. Wenn die Stadtverwaltung grö
Reichstag zu unterbreiten und eventuelle Mißſtände ab=
Bevölkerung die Kaſerne, worauf ſich beide Fürſten herß=
— Die Sozialdemokraten beantragen die Bil
ßere Anlagen in wirtſchaftlichem Intereſſe ſchaffen will
zuſchaffen.
lich begrüßten. Der Kaiſer ſchritt die Front ſeines
Regi=
dann entſtehen unausgeſetzt Reibungen zwiſchen ihr und
dung einer Kommiſſion von 21 Mitgliedern und dieſer
ments (Nr. 116) ab, worauf ein Parademarſch in Zügen
der Fortifikationsbehörde. Daß der Militarismus heut
Kommiſſion diejenigen Rechte zuzuerkennen, die den or
ſtattfand. Sodann begaben ſich die Fürſten mit Gefolge
zutage eine ſo überragende Stellung einnimmt, iſt die
dentlichen Gerichten zur Vernehmung von Zeugen und
ins Kaſino. Anweſend war u. a. auch der kommandie=
Schuld des Zentrums und der Liberalen im Bund mit
zur Durchſetzung von Beſchlüſſen zuſtehen. — Abg. Lede
rende General des 18. Armeekorps, von Schench
den Konſervativen. Daher kommt es auch, daß die Mili
bour (Soz.) begründet die Reſolution ſeiner Parte
tärbehörden auf Wünſche und Klagen der Stadtverwal=
Der Reichstag iſt nie imſtande geweſen, die Angaben au
Gießen, 23. April. Nach dem Frühſtück fuhr der
tungen nichts geben. Das radikalſte Mittel zur Beſeitigung
ihre Richtigkeit zu prüfen, was um ſo mehr nötig iſt, als es
Kaiſer um 2,50 Uhr wieder nach Homburg zurück. Kurz
der Mißſtände wäre die Beſeitigung der Feſtungen. Man
feſtſteht, daß unſaubere Machenſchaften vorgekommer
darauf trat der Großherzog, der noch einen kurzen
muß die Feſtungen nach Möglichkeit einſchränken. Wenn
ſind. — Kriegsminiſter v Heeringen: Der Abg. Lede
Aufenthalt im Großherzoglichen Schloſſe genommen hatte,
innerhalb der Feſtung fiskaliſches Gelände verkauft wird
bour hat geſagt, daß unſaubere Machenſchaften feſtgeſtellt
die Rückreiſe nach Darmſtadt an. Militär bildete in den
dann ſollte es der Fiskus nur der Stadtverwaltung über
ſind, an denen die Regierung beteiligt geweſen ſei. Etwas
Straßen Spalier. Das Publikum bereitete dem Kaiſer
laſſen. Die ſchwere Laſt, die wie ein Alp auf den
derartiges iſt nicht feſtgeſtellt und konnte auch nicht feſt=
und dem Großherzog herzliche Ovationen
Feſtungsſtädten ruht, ſollte endlich erleichtert werden
geſtellt werden. Ich weiſe dieſe grundloſen Anſchuld
* Wetzlar, 23. April. Der Kaiſer mit Gefolge
Abg. Trimborn (Zentr., mit großer Heiterkeit und
gungen zurück. — Staatsſekretär Dr. Delbrück: De
traf um 3¼ Uhr in der Stadt ein. Er wurde am Dom
Ah=Rufen von den Sozialdemokraten empfangen): Mög=
Reichskanzler iſt geneigt, trotz verfaſſungsrechtlicher Be
portal von dem Vertreter des Landrats, dem
Bürger=
der freundliche Empfang, der mir zuteil wird, ein Zeichen
denken, der Kommiſſionsreſolution zuzuſtimmen. Er iſt
meiſter, den Stadtverordneten und der Geiſtlichkeit
empfan=
ſein für das Gelingen der guten Sache, die ich zu ver
luch bereit, Mitglieder des Reichstages und der einzelnen
gen und in den Dom geleitet. Der Kaiſer verweilte etwa
treten habe. (Sehr gut! und Heiterkeit.) Es handelt ſich
beteiligten Reſſorts zur Kommiſſion hinzuziehen
3½
ine halbe Stunde in dem Dom, wobei er für die ſehens
hier in erſter Linie um Köln, deſſen Intereſſen zu vertre=
Abg. Graf v. Weſtarp (konſ.): Wir haben gegen der
werte Architektur des altehrwürdigen Bauwerkes ſehr gro
ten, ich ſeit vielen Jahren die Ehre habe. In neuerer Zei=
Vorſchlag des Reichskanzlers nichts einzuwenden; wenn
ßes Intereſſe zeigte. Stadtbaumeiſter Krieger hatte die
hat eine gewiſſe Erregung bei der Bevölkerung platzge
die Autorität der Einzelſtaaten beſtehen bleibt. Es dar
Erläuterung der bautechniſchen Einzlheiten übernommen
griffen, weil uns die Verlängerung der Vorortbahnen er
keine Präjudiz geſchaffen werden. Ich gebe der
Budget=
ſchwert wird. Durch dieſe und andere Schwierigkeiten
Nachdem das Innere beſichtigt war, unternahm der Kai
reſolution nicht meine Zuſtimmung, ebenſo meine Partei
die der Stadtverwaltung durch die Militärbehörde gemach
ſer mit dem Gefolge noch einen Rundgang in dem Dom
und die Reichspartei. — Staatsſekretär Dr. Delbrück
werden, wird die Anſiedlung im weiteren Umkreiſe der
und fuhr dann über Braunfels nach Homburg zu=
Die Exekutive muß den Einzelregierungen überlaſſen wer
Stadt unmöglich gemacht. Ich hoffe, daß unſere gute
rück. Während ſeiner Anweſenheit wurden dem Kaiſer
den. Wir haben alles Intereſſe daran, daß Vertrauen
Sache doch ſchließlich zum Siege führen wirt
vorhanden iſt.
von einer großen Volksmenge, aufgeſtellten Schülern uſw.
Abg. Erzberger (Zentr.): Bereits
Generalleutnant Wandel: Die Militärverwaltung
große Huldigungen bereitet. Die Stadt hatte reichen
im Jahre 1905 iſt eine Kommiſſion für kolonialpolitiſche
hat keine Veranlaſſung, in ihren Angelegenheiten mit der
Dinge eingeſetzt worden, ohne daß damals verfaſſungsrecht
Flaggenſchmuck angelegt. Der Kaiſer, der ſehr wohl aus=
Kommunen einen feindlichen Standpunkt einzunehmen.
liche Bedenken laut wurden. Wir müſſen das Budgetrecht
ſah, unterhielt ſich mit verſchiedenen Herren in ſehr leb=
Möglichſtes Entgegenkommen iſt ſelbſtverſtändlich. An=
und Kontrollrecht des Reichstags wahren, wenn wir nicht
hafter und angeregter Weiſe
bererſeits können wir nicht von Forderungen abgehen, die
zu einer Regiſtriermaſchine herabſinken wollen.
-
Abg
im militäriſchen Intereſſe notwendig ſind Eine Beſchrän
Paaſche (natl.): Die Budgetreſolution iſt nicht
ver=
kung des Flugweſens in Feſtungsſtädten iſt unbedingt nö
faſſungswidrig. Dem Reichstag muß Gelegenheit geboten
Luftfahrt.
tig. Das Entgegenkommen, das Abg. Trimborn ver
werden, alles genau nachzuprüfen. Es ſind auch bishe
langte, kann leider nicht gewährt werden
Die Nationalflugſpende.
Verträge mit Firmen über Lieferungen nachgeprüft wor
Abg. Weinhauſen (Fortſchr Volkspt.) wünſch
den. Die Marineverwaltung hat ja auch ſchon Mitgliede=
* Berlin 23. April. In der dritten Sitzung des
Danzig Erleichterungen in den Rayonbeſchränkungen
für
des Hauſes in ihre Betriebe hineingelaſſen und geſtattet
Verwaltungsausſchuſſes des Kuratoriums der National=
— Generalleutnant Wandel bemerkt, daß nach Möglick
daß eine genaue Nachprüfung vorgenommen werde. Wit
flugſpende wurde berichtet, daß bisher neunzig Flieger
keit den Wünſchen entſprochen werden würde. — Abg. Di
ſtimmen der Budgetreſolution zu, die übrigen lehnen wi
auf Grund einer durch die Nationalflugſpende vermittel=
Weill (Soz.): Von einem Entgegenkommen den Städ
ab. — Abg. Müller=Meiningen (Fortſchr. Volkspt.)
ten Police gegen Unfall verſichert ſeien. Ein
ken gegenüber iſt nichts zu verſpüren. Es werden viel
Wir wünſchen eine rein parlamentariſche Kommiſſion; nur
Todesverſicherung ließ ſich trotz aller Bemühungen zu
mehr Forderungen geſtellt, die vielfach den Eindruck
ma=
eine ſolche kann das Vertrauen der ganzen Bevölkerun
annehmbaren Bedingungen nicht erreichen. Deshalb wurde
chen. als ob die Militärverwaltung ein möglichſt gutes
Ge=
haben. Der ſozialdemokratiſchen Reſolution ſtimmen wi
beſchloſſen, zu der von der Luftfahrerſtiftung gewährten
ſchäft zu machen ſucht. Man kann direkt von einer Ter
zu, wird dieſe abgelehnt, ſtimmen wir der Kommiſſions
Ehrenverſicherung für Todesfall in Höhe von 1000 Marl
rainſpekulation der Militärverwaltung ſprechen. Danz
reſolution zu. — Staatsſekretär Dr. Delbrück:
Der
beim Vorhandenſein ünterſtützungsbedürftiger
Angehöri=
ſollte die Militärverwaltung ſich nicht wehrlos den For=
Antrag Albrecht hat in der Reichsverfaſſung keine
Grund=
ger jeweilig einen Zuſchuß von 2000 Mark zu leiſten.
derungen des Zementſyndikats ausliefern. Dieſes ver
lage. Ich muß es ablehnen, eine parlamentariſche Prü
Ueber das Flugprämienſyſtem wurde mitgeteilt
kauft an das Ausland erheblich billiger als an das
In=
fungskommiſſion nach engliſchem Muſter einzuführen
daß bisher rund 40000 Mark ausgezahlt worden ſeien
land. Würde man das Zement exportieren laſſen uni
ohne daß ich das Budget= und Kontrollrecht des Reichs
und zwar für Einſtundenflüge 10, für Zweiſtundenflüge
dann von Frankreich nach Deutſchland einführen, ſi
tages irgendwie einſchränken will. Derartige Kommiſſio
6. für Drei= Fünf= und Sechsſtundenflüge je 1 Prämie
würde doch trotz des ziemlich hohen Zolles eine derartig
nen können nur vom Reichskanzler eingeſetzt werden, weil
Von Militärfliegern beteiligten ſich an dieſen Konkurren
Vergebung erheblich billiger ſein als bei dem direkten
Be=
es ſich nicht um budgetrechtliche, ſondern um reine Ver
zen bisher 11, und zwar wurden ſämtliche Flüge von
zuge nach den Syndikatspreiſen. (Hört! hört! bei den
waltungsfragen handelt.
— Abg. Frank=Mannhein
ihnen über Land ausgeführt, um den Zivilfliegern für
Sozialdemokraten.
— Abg. Trimborn (Zentr.) tritt
Soz.): Der Standpunkt des Staatsſekretärs iſt unhalt
Ueberlandflüge einen noch größeren Anreiz zu geben. Es
für etatmäßige Anſtellung der Feſtungs= und
Betriebs=
bar. Die Regierung verkennt ihren Standpunkt. Die Be
wvurde die Rente des Nationalflugpreiſes von monatlich
ſchreiber ein. — Abg. Behrens (Wirtſch. Verg.): Be
völkerung hat zu der Autorität der Regierung wenig Zu
3000 auf 4000 Mark erhöht und auch für Vereinswettbe
der Neuvergebung insbeſondere von Erdarbeiten ſollte
trauen. — Abg. Spahn (Zentr.): Ich verſtehe nicht, wi
werbe nachträglich weitere Mittel bewilligt. Für 1914
darauf geſehen werden, daß die Beſchäftigung von Aus
man die Reſolution der Kommiſſion als verfaſſungs
wurde die Veranſtaltung eines Waſſerflugzeug
ländern nur mit Genehmigung der Heeresverwaltung er
widrig bezeichnen kann. Das Mißtrauen gegen die Mili=
Wettbewerbs auf dem ſeitens der Reichsmarine und
folgen kann; das iſt namentlich bei den jetzt aufzubringen
tärverwaltung beſteht in weiten Kreiſen der Bevölkerung
der Nationalflugſpende ſubventionierten Waſſerflugplatz
den Millionenausgaben notwendig.
— Generalleutnant
Erſt heute noch habe ich einen Brief aus=hochſtehenden
unter Führung der Nationalflugſpende beſchloſſen. Das
Nummer 95.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 24. April 1913.
Seite 7.
Reichsamt des Innern wird dafür den für die
Flugver=
dem der Taraboſch in die Hände der Montenegriner ge
artige Stimmung gegen die Aufgabe der Belagerung, wie
anſtaltung in Heiligendamm angeſetzten, aber nicht
ver=
allen war. Der zweitägige Kampf um die Stadt wurd
im Kronrat, der von König Nikolaus nach dem Schrit
gebenen Kaiſerpreis zur Verfügung ſtellen, während
ſei=
durch die ſerbiſche Artillerie entſchieden, welche die tür
der Mächte zuſammenberufen wurde. Der
Kriegs=
tens des Reichsmarineamtes und der Nationalflugſpend
kiſchen Batterien der Reihe nach zum Schweigen brachte
miniſter ſoll hier den König folgender
hohe Preiſe in Ausſicht genommen werden. Dabei ſol
Die Montenegriner nahmen in der Nacht von Montag au
maßen apoſtrophiert haben: Entweder Du läßt
zum Dank für die Sammlungen im Ausland ein großer
Dienstag alle entſcheidenden Stellungen. Der Plan des
Skutari weiter beſchießen, oder es ſtehen Auto=
Preis den Namen „Preis der Auslands=Deutſchen”
nächtlichen Generalſturms ſoll von dem ſerbiſchen General
mobile für Dich und Deine Familie bereit
tragen.
Bojovitſch und dem Kriegsminiſter Martiſowitſch ausge
um Dich über die Grenze zu bringen
arbeitet ſein. Die Türken ſcheinen durch die Angriffe der
Wien, 23 April. Nach einer Aeußerung an maß
* Paris, 22. April. Eine Note der Agence Havas
montenegriniſchen Truppen, welche mit großer Tapferkeit
gebender Stelle ändert der Fall Skutaris an der
beſagt: Infolge der von Zivil= und Militärbehörden
ge=
vorgingen, überrumpelt worden zu ſein. Die Stellungen
von den Mächten beſchloſſenen Zugehörigkeit zu Albanier
führten Unterſuchung wurde die Regierung benachrichtigt
nichts. Es verlautet, daß die Durchführung des Be
bei Brdica fielen ſehr raſch. Die Stadt Skutari ſoll durc
aß anerkannt iſt, die deutſchen Offiziere ſeien
ſchluſſes zweifellos leichter geweſen wäre, wenn Skutari
die Kanonade größtenteils in Trümmer gelegt ſein. In
durch Gründe höherer Gewalt zur Landung mit ihrem
nicht gefallen wäre, aber jedenfalls wird der Beſchluß doch
Cetinje herrſcht ungeheuerer Jubel. Die Sperre der Gren=
Zweidecker gezwungen worden. Infolge dieſer Feſtſtellung
zen wird heute aufgehoben.
durchgeführt.
wurde den Luftſchiffern die Erlaubnis erteilt, wieder ab=
H. B. Cattaro, 23. April. Aus Cetinje wird
ge=
zufahren. Sie verließen Arracourt um 5 Uhr (Pariſer Zeit
meldet: Die ſiegreichen montenegriniſchen
Trup=
auf dem Luftwege. Vor der Abreiſe hielten die deutſchen
Letzte Nachrichten.
pen ſind in Skutari eingezogen. Es herrſcht
Offiziere, als ſie ihren Zweidecker beſtiegen, darauf, dem
berall vollkommene Ruhe und Ordnung
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
Unterpräfekten von Luneville für ſeine Höflichkeit und die
* Belgrad, 23. April. Die Nachricht von de
Maßnahmen zu danken, welche er zum Schutze des Flug
* Bautzen, 23. April. Heute vormittag fand in
Eroberung Skutaris rief hier die größte Freud
zeuges getroffen hatte. Sie beauftragten ihn außerdem
Gegenwart des Königs, des Prinzenpaares Johann
hervor. Die Häuſer ſind beflaggt. In der Stadt, ins
der franzöſiſchen Regierung ihren Dank auszuſprechen
Georg, der Prinzeſſin Mathilde, der Staatsminiſter Gra
beſondere vor dem Palais, wurden ſtürmiſche Kundgeb=
Der Zweidecker ſtieg auf, ohne daß eine Kundgebung der
Vitzthum von Eckſtädt, von Hauſen und Beck die feierliche
ungen veranſtaltet. In der Skupſchtina teilte der Mini
immerhin ſehr zahlreich verſammelten Menge ſtattgefun=
Enthüllung des Reiterſtandbildes König
ſterpräſident mit, daß ihm die freudige Nachricht von dem
den hätte.
Alberts am Lauenturm ſtatt
ſerbiſchen Geſandten in Cetinje zugegangen ſei. Di
*
Brüſſel, 23. April. Das Nationalkomite
* Metz 22. April. Die beiden in Frankreick
Skupſchtina beſchloß unter ſtürmiſchen Ziviorufen, die monte
für das allgemeine Wahlrecht und den Ge
gelandeten deutſchen Offiziere — Hauptmann Dewall
iegriniſche Skupſchtina zu dem Siege der montenegrini
neralſtreik iſt heute vormittag zu einer Sitzung zu
als Beobachteroffizier und Leutnant v. Mirbach als
chen Armee telegraphiſch zu beglückwünſchen. Die
Oppo=
ſammengetreten. Es waren 300 Delegierte anweſend
Führer auf Euler=Doppeldecker — ſind um 7 Uhr abends
ſition verlangte, daß die Sitzung zum Zeichen der Freude
die von der in der geſtrigen Kammerſitzung angenomme
aus Frankreich hier eingetroffen und bei der Station der
geſchloſſen werde, doch wurde der Antrag abgelehnt und
nen Tagesordnung Kenntnis nahmen. Es ſchien die An=
Fliegerabteilung glatt gelandet. Sie ſind gut behandelt
die Sitzung für eine Stunde unterbrochen
ſicht vorzuherrſchen, daß dieſe Tagesordnung ein Mitte
worden. Ueber Saarbrücken hatten ſie infolge
Hütten=
ur Verſtändigung ſein könnte und daß hierdurch mög
rauches und Nebels die Orientierung verloren. Als ſie
licherweiſe der Generalſtreik ein Ende finden würde. Der
* Durch die Einnahme Skutaris iſt die
Mög=
dann wieder Land bemerkten, erkannten ſie, daß ſie auf
morgen vormittag zuſammentretende außerordentliche
franzöſiſchem Boden und etwa zwei bis drei Kilometer
ichkeit eines neuen Konfliktes geſchaffen. Ueber
Kongreß wird darüber zu beſchließen haben.
fünf Monate hat die Feſte dem Anſturm der Feinde
Wider=
von der Grenze entfernt waren. Beamte und Militär
ſtand geleiſtet. Bekanntlich haben die Mächte durch ihre
waren bald zur Stelle und ſperrten die Landungsſtelle ab.
London, 23. April. Nach einem heute mittag erſchie=
Blockade König Nikolaus zwingen wollen, von Skutari
Die Offiziere blieben auf dem Platze und telegraphierter
nenen Bulletin war das Befinden der Herzogin
bald nach Paris und Metz. Es wurde ihnen vom
Unter=
bzulaſſen, da es nicht dem Königreich Montenegro,
ſon=
von Connaught in den letzten 24 Stunden
weni=
präfekten ſchon bald mitgeteilt, daß bis zu ihrer
voraus=
dern Albanien zugeſprochen werden ſolle. Sie forderten
ger gut. Heute abend wird ein weiteres Bulletin
aus=
ſichtlichen Freilaſſung nicht lange Zeit verſtreichen würde.
den freien Abzug der Zivilbevölkerung. Aber König
gegeben.
Nikolaus hat den Großmächten erfolgreich getrotzt und
London, 23. April. Die Times melden aus Mexiko
* Metz, 23. April. Die beiden Darmſtädter
ſeinen Willen durchgeſetzt und wird nun Skutari
ſchwer=
vom 22. April: General Huerta erklärte geſtern auf einen
Flugzeuge die geſtern auf dem Wege von Darmſtad
ich wieder herausgeben wollen. Die Times ſchrieb ſchon
Bankett, das der Jockeiklub ihm gab, die Kampagne in
nach Metz in Zweibrücken und in Saaralben eine
Zwi=
daß die Gerüchte von der bevorſtehenden Uebergabe von
Morelo und Souvra werde in der nächſten Woche im Ernſt
ſchenlandung vorgenommen haben, ſind heute früh zwi
Skutari in diplomatiſchen Kreiſen beträchtliche Beſorgnis
beginnen. Der Friede werde in zwei Monaten, wenn die
ſchen halb 7 und 7 Uhr auf dem hieſigen Flugplatz
ge=
im Hinblick auf die dann möglichen Verwicklungen erreg
Wahlen ſtattfänden, wiederhergeſtellt ſein. Huerta appel
landet.
ten. Allerdings hatte die montenegriniſche Regierung am
lierte an die wohlhabenden Klaſſen, ſie möchten ihn bei
Montag nachmittag der Vermittlung der Mächte zuge
der Herſtellung des Friedens unterſtützen. Er fügte jedoch
* Mannheim, 22. April. Der Bürgerausſchuß
immt, aber wenn die Montenegriner in der Stadt ſind,
Es
hinzu, daß er keine Geldunterſtützung verlange. —
genehmigte heute die Ueberlaſſung von Gelände an den
ſo dürfte die Verhandlung über die albaniſche Grenze
heißt, daß eine franzöſiſche Anleihe abgeſchloſſen ſei.
Militärfiskus zur Errichtung eines Luftſchiff
„einen anderen Verlauf” nehmen. Man wird nun
ab=
hafens und zur Erbauung von Kaſernen für die Luft
warten müſſen, was die Mächte, unter denen Oeſterreich
HB. London, 23. April. Man hat ſchon lange die
ſchifferkompagnie. Für eine Luftſchiffhalle wurde die un
am meiſten intereſſiert iſt, angeſichts dieſes fait acccmpli
Vermutung gehegt, daß die Suffragetten Unterſtütz
entgeltliche Abtretung von vier Hektar zu Eigentum und
tun werden.
ung von anderer Seite erhalten, um ihre zum Teil
koſt=
zur Anlage des Flugplatzes 85 Hektar pachtweiſe gegen
Im allgemeinen wird dieſer Erfolg des „Zaunkönigs
ſpieligen Pläne auszuführen. Heute hat man den Beweis
einen jährlichen Zins von 2 Prozent des Wertes be=
Nikita gegen die Großmächte als eine blamable Nieder
dafür in Händen. Die Mutter der Herzogin von
chloſſen. Die Sozialdemokraten ſtimmten geſchloſſer
lage der letzteren bezeichnet
Marlborough (geb. Vanderbilt), eine amerikaniſche
gegen die Vorlage.
Millionärin, hat den Londoner Suffragetten in letzter Zeit
Vor dem Friedensſchluß
erhebliche Mittel zugeführt.
Konſtantinopel, 24. April. Der Miniſterrat
Literariſches.
IIB. New=York, 23. April. Ein Telegramm aus
unterzeichnete heute die
Friedensprälimi=
chwere
Vicksburg meldet, daß bei Maryville eini
narien, die zwiſchen den bulgariſchen und türkiſchen
Unter den zahlreichen Ausgaben von Werken Otto
dammbruch erfolgte. 1130 Quadratmeilen Landes
Delegierten bei Tſchataldſcha und zwiſchen den türkiſchen
Ludwigs verdient eine billige illuſtrierte Neuausgabe
ſtehen unter Waſſer. Da es ſich um reiche
Baumwoll=
ſerbiſchen und helleniſchen Deputierten bei Bulair feſtge
erwähnt zu werden, die im Verlage der Deutſchen
plantagen handelt, die überſchwemmt ſind, iſt der
Scha=
legt wurden.
— In Pfortekreiſen betrachtet man den
Dichter=Gedächtnis=Stiftung in Hamburg vor
den ſehr groß. Man ſchätzt ihn auf mehrere Millionen
Frieden ſozuſagen als eine vollendete Tatſache
der Meiſtererzählung „Aus dem Regen in die Traufe” er=
Nach
Dollar. Ueber 15000 Perſonen ſind obdgchlos.
und die Londoner und Pariſer Verhandlungen nur als
ſchienen iſt. Dieſe Erzählung berichtet in luſtiger und
einer Schätzung beträgt der Schaden etwa 7½ Millionen
rührender Weiſe von einem Schneiderlein, das nach
man=
eine Ergänzung. Die Stellung des Kabinetts, das ſein
Dollar
chen Irrungen das Glück und die rechte Ehegattin findet
Aufgabe für beendet hält, erſcheint gegenwärtig bei ruhiger
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Das Büchlein koſtet geheftet nur 25 Pf., geb. 55 Pf.
politiſcher Stimmung ſicher.
Durch ſolche billigen und hübſchen Volksausgaben will die
Uneinige Verbündete
emeinnützige Deutſche Gedächtnis=Stiftung großen Dich=
Die Aerzte empfehlen Bioson!
ern ein würdiges Denkmal im Herzen des deutſchen Vol=
H. B. Belgrad, 23. April. Mali Journal ſchreibt
Auf Anraten meines Arztes verwandte ich Bioſon zur
kes errichten
daß Bulgarien durch ſeine anmaßende Haltung den
Stärkung bei Neuraſthenie und Nervenſchwäche und kann
Fortbeſtand des Bündniſſes unmöglich
Ihnen über die Wirkung nur Gutes mitteilen, denn ich
mache. Wenn die Bulgaren behaupten, ſo ſagt das Blatt
ühle mich wieder wohl u. gekräftigt. L. Windsheimer,
Der Balkankrieg.
daß ſie das Bündnis nicht brauchen, ſo muß geſagt wer=
Erlangen, Schleifmühlſtraße 6. Unterſchrift beglaubigt:
den, daß ſich in Serbien niemand an das Bündnis klam
Die Einnahme Skutaris
20. Januar 1913, May, Kgl. Notar. Bioſon nur echt in
mere. Das Blatt drückt die Hoffnung aus, daß das
ſer=
großen Paketen à 3 Mk. in Apotheken, Drogerien. (III,9619
* Cetinje, 23. April. (Aus amtlicher montenegri
biſche Oberkommando alle Vorbereitungen getroffen habe
riſcher Quelle.) Die montenegriniſchen
Trup=
um die bulgariſchen Truppen gebührend zu empfangen
g.
en ſind ſiegreich in Skutari eingezogen.
H. B. London, 23. April. Der Kriegskorreſpon=
Z
73
38
*
dent des Daily Chronicle, der zurzeit in Saloniki weilt,
Wien 23. April. Die Südſlawiſche Korreſpon=
gibt ſeinem Blatte eine ſehr peſſimiſtiſche Schilderung der
denz meldet aus Cattaro: den letzten Berichten aus Cattart
Spannung zwiſchen Bulgaren und
Grie=
zufolge wird ſeit 36 Stunden um den Beſitz Sku
788.
Trauer-Keider, Trauer-Lostumg
chen und teilt mit, daß Bulgarien und Griechenland große
uaris gekämpft. Der Generalſturm begann am Mon=
V
Trupenmaſſen, Munition und andere Vorräte in der Nähe
tag früh, nachdem Feſtung und Stadt 48 Stunden lang
Trauer-Blausen Trauer-Röcke
von Saloniki konzentrieren
8
konzentriſch beſchoſſen worden waren. Schwere ſerbiſche
Artillerie beteiligte ſich an dem Bombardement.
3
Die Ge=
Letzte Nachrichten
Trauer-Mäntel, Trauer-Stoffe
.
chütze wurden von ſerbiſchen Mannſchaften in montene
65
Wien 23. April. Im hieſigen Auswärtigen Amt
riniſcher Uniform bedient. Das Bombardement ſoll der
hält man gegenüber dem eingetretenen Ereignis daran
n reicher Auswahl!
größten Teil der Stadt zerſtört haben, in welcher Bränd
eſt, daß der Standpunkt Oeſterreich=Ungarns
ausbrachen. Die türkiſche Beſatzung leiſtet
durch die gemeinſamen Beſchlüſſe Europas gedeckt ſei.
Rnderungen sofort
heroiſchen Widerſtand. Um Brdica fanden blu
Man müſſe die Haltung Rußlands zu dieſer neuen Si
ige Kämpfe ſtatt. Die Montenegriner ſtürmten mit dem
tuation abwarten und ſich auf jede Entwickelung gefaß
Bajonett vor. Trotzdem ganze Reihen durch das Feuer
Gebr. Höslein
machen, nur auf eine nicht, daß der Beſchluß Europas
der türkiſchen Batterien niedergeworfen wurden, drangen
Skutari habe albaniſch zu ſein, noch umgeſtoßen werde.
die Montenegriner unaufhaltſam vor. Der Sturm
Ludmigsplatz
4 M. 4
Das ſei unmöglich
gegen den Taraboſch wurde durch Abteilungen von
L
e
Bombenwerfern eröffnet. Die Verluſte auf Seiten der
H.B. Rom, 23. April. Sofort nach dem Eintreffen
85 Z
210
e
Montenegriner ſollen ſehr groß ſein. Die türkiſche
Be=
der Nachricht vom Falleskutaris im Miniſterium des
ſatzung unternahm wiederholt Gegenangriffe, teilweiſe
Aeußern machte Miniſter di San Giuliano davon dem
4464a
mit Erfolg, doch ſcheint der Widerſtand der Türken immer
König und der Königin Mitteilung. Die Königin verbarg
m einen Panama= oder Strohhut zu reinigen,
ſchwächer zu werden. Die montenegriniſchen Fahnen
flat=
nicht ihre lebhafte Freude über den ſolange erſehnten
Er=
war früher viel Zeit und Geld nötig. Mit
tern ſeit heute früh auf mehreren Vorwerken. Brdiec
folg ihres Heimatlandes. Auch beim Publikum wurden
Strobin” können Sie jeden, auch den teuerſten
Hu=
ſr genommen. Die letzten Redouten am Taraboſch halten
die Extrablätter mit Freude und vielfach mit Kundgebun=
(Damen=, Herren= oder Kinderhut) in wenigen Minuten
ſich noch. Es ſcheint, daß der Fall der Stadt, in der eine
gen der Begeiſterung für König Nikita aufgenommen. Das
pielend leicht ſelbſt reinigen, und was von beſonderem
furchtbare Panik herrſchen ſoll, unmittelbar bevorſteht
ändert natürlich nichts an der Haltung der italieniſchen
Wert iſt, ohne Schaden für das Geflecht und die Form
Diplomatie
* Wien 23. April. Die Südſlawiſche Korreſpon=
„Strobin” hat ſich in millionen Fällen bewährt, und
denz meldet aus Cattaro: Soeben trifft die Nachricht ein
Wien, 23. April. Wie die Wiener Allgemeine Zig.
auch Sie werden nach einmaligem Verſuch überzeugter
daß Skutari gefallen iſt. Die montenegriniſchen
erfährt, beruht es hauptſächlich auf zwei Momenten, daß
Anhänger von „Strobin” werden. „Strobin
Truppen zogen bereits in die Stadt ein. König Nikolaus
Montenegro dem geäußerten Willen der europäiſcher
Paket 25 Pf. iſt in Apotheken, Drogerien und Seifenhand=
und die Prinzen werden heute ihren feierlichen Einzug
Nächte, die Belagerung Skutaris aufzugeben, nicht
nach=
lungen erhältlich. Man fordere ausdrücklich „Strobin”.
in die eroberte Stadt halten. Eſſad Paſcha gab, da er die
kam. Erſtens war es in montenegriniſchen Kreiſen be
denn es gibt wertloſe und ſchädliche Nahahmungen.
Nutzloſigkeit eines weiteren Widerſtandes der Truppen
Alleiniger Fabrikant: Max Queisner, Chemiſche Fabrik,
kannt, daß in Skutari nur noch wenig Lebensmittel vor=
(IV,9615,69
einſah, den Befehl zur Einſtellung des Widerſtandes, nach=
Charlottenburg 2, Gutenbergſtraße 3.
handen waren. Zweitens war im ganzen Volke eine der=
Iimm
Mmammah
II,9613
Nummer 95.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 24. April 1913.
Seite 8.
Dampfernachrichten.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von den
Kriegerverein
Todes=Anzeige.
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Nordamerika: „Barcelona” von Portland Me. kom
Hiermit zur gefl. Nachricht, daß heute vor
mend, 20. April 2 Uhr nachm. in Rotterdam. „Craig=
Darmſtadt.
mittag ½10 Uhr unſer treues Mitglied (3630
hali”, von Neworleans kommend, 19. April abends in
Hamburg. „Hamburg” von New=York, 20. April 2 Uhr
Die Beerdigung unſeres
Mit=
nachm. in Genua. „Hannover” 20. April 7 Uhr morgens
4
Frau Elise Löffler
glieds und Feldzugskamerader
in Portland Me. „Indore” 19. April 7 Uhr morgens
n Baltimore. „Inkula” 20. April 6 Uhr morgens von
Herrn Peter Emge, Hausverwalter,
im 64. Lebensjahre nach kurzem, ſchwerem Lei=
Norfolk. „Moltke” 19. April 10 Uhr morgens von
New=
den ſanft verſchieden iſt.
findet am Donnerstag, den 24. ds. Mts., nach=
York über Funchal, Gibraltar, Algier und Neapel nach
Die Beerdigung findet Donnerstag, den
mittags 5 Uhr, vom Portale des Darmſtädter
Genua. — Oſtaſien: „Ambria” 19. April von Algier
April, nachmittags 4 Uhr, vom Friedhofs
(9640
Friedhofes aus, ſtatt.
24.
nach New. York. „Arcadia”, von Indien kommend,
portale aus, ſtatt.
Wir erſuchen die Kameraden von Acker=
19. April von Algier nach Bremerhaven. „O. J. D.
Im zahlreiche Beteiligung wird gebeten
mann bis Dußmann, ſowie des 6. Bezirks, ſich
Ahlers”, heimkehrend, 21. April in Suez. „Preußen”
Der Vorſtand.
Der Vorſtand des Hebammen=Vereins
dort zu verſammeln.
von Oſtaſien kommend, 20. April 11 Uhr morgens in
Darmſtadt und Umgegend.
-
Hamburg
„Cleveland” zweite Weltreiſe, 20. April
M
in Bombay.
J. A.:
Elise Weichsel, I. Vorſitzende.
Wetter
Städtiſche Leſe= und Bücherhalle, Louiſen=
Darmſtadt, den 22. April 1913.
ſtraße 20. Die Leſehalle iſt geöffnet an Wochen=
Ausſichten in Heſſen für Donnerstag, 24. April:
tagen von 10—2 und von 6—9 Uhr, Sonntags von
Bewölkung zunehmend, doch noch meiſt trocken, Gewitter=
11—1 und von 6—9 Uhr. Bücherausgabe findet
neigung, Temperatur wenig verändert.
ſtatt an jedem Wochentage von ½11 bis ½1 Uhr und
Tageskalender
abends von 6 bis 9½ Uhr.
Großh. Hoftheater, Anfang 6 Uhr, Ende nach 11
Uhr (außer Abonnement): „Götterdämmerung
Familiennachrichten.
Dankſagung.
Saalbautheater, Anfang 8 Uhr: „Autoliebchen”
Vortrag von Dr. Strecker um 8½ Uhr im „Kaiſerſaal”
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
Fortſchrittliche Volkspartei)
chüler=Aufführungen des Beethoven=
Konſer=
bei dem Hinſcheiden meiner lieben Tochter, unſerer
Dankſagung.
4 und 6 Uhr im Saal „Zur Traube”.
vatoriums um
Schweſter, Schwägerin, Nichte und Tante
(9.10
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
Verſteigerungskalender
dem unerwarteten Hinſcheiden und der
Be=
be
Freitag, 25. April
erdigung unſeres lieben Vaters und Onkels, des
Gold= Silber= uſw. Verſteigerung um 9 und
annn Gaotmin
151
2 Uhr im ſtädtiſchen Leihamt.
Katharma Rein
Holrn Gastehre Johannes Manler
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
prechen wir hiermit Allen, insbeſondere Herrn
ſowie für die troſtreichen Worte des Herrn
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton
Pfarrer Fiſcher für die ſehr troſtreiche Grabrede,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
Pfarrer Widmann, ſagen wir innigſten Dank.
ſowie Herrn Lehrer Eckſtein für den erhebenden
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
Grabgeſang der Schulkinder, unſeren tiefgefühlten
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
(9585
Dank aus.
aus dem Geſchäftsleben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Die tieftrauernde Tochter und Nichte:
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
Frau Barbara Kern, Witwe.
Anna Müller,
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Dina Nold Witwe, geb. Knöß.
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
Darmſtadt, den 22. April 1913.
Goddelau, den 21. April 1913.
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt
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Nummer 95.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 24. April 1913.
Seite 9.
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Worms.
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do.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 100,00
86,50
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Liſſaboner v. 1888
do.
73,00
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0 Kunſtſeide Frankfurt
66,00
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86,90
4 Wladichawchas
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3½ Deutſche Reichsanl.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
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3½
86,30
3
5 Chineſ. Staatsanleihe .
100,2)
4 Riäſan Koslow.
do.
bo.
86,20
. .
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454,00
Kleyer
. „ „ „
4½
99,00
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4 Preuß. Schatzanweiſg.
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150,0
Maſchinenf Badenia
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Japaner .
3½
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77,00
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2¼/ Livorneſer
bo.
do.
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Holl. Komm. . fl. 100 107,00
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157,20
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do.
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18—23. . . . . . . .
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249,00
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4 Baadadbahn .
80,50
Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
do.
, „
81,30
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12,83 Bad. Zucker=Wag=
3
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Gold=Merikaner . . .
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do.
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98,00
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. .,
14
85,6
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3½ do.
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4 Württemberger v. 1907
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do. . . . . Fs.10
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100,00
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Grie hen v. 1837
56,00
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do.
do. v. 1858fl. 100 466,00
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3
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248,00
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do.
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87,60
3½ Schweden . . . . .
5
83,40
Mannheim . . . ..
do.
73,50
3 Prag=Durer
. . „ „
Ruſſiſche Noten . . . .
Bankverein . . .
.115,75
97,00
Serbier amort. v. 1895
München
80,80
4
10 Cement Heidelberg . . 147,60
„ „ „ „ „
101,00
Oeſterr. Staatsbahn
Schweizer Noten . . . . .
81,05
-
Wiener Bankverein . 131,00
7½
4 Türk. Admin. v. 1903
3½
Nauheim . . . . . .
77,10
30 Chem. Werke Albert 479,00
Staatsbahn
90,80
4 Oeſterr.
96,50
87,50
4 Türk. unifiz. v. 1903
Nürnberg . . . . . . .
14 Holzverkohlung Kon=
Pfandbriefe.
74,60
do.
Reichsbank=Diskonto.
31
86,90
86,50
4 Ungar. Goldrente . . .
do.
4 Frankf. Hypoth.=Bank
ſtanz . . . . . . . 339,10
Südb. (Lomb.)
5 Oeſterr.
97,80
-
Reichsbank=Lombard Zsf. 7
Offenbach . .
14
. . . 1
4 do. Staatsrente.
5 Lahmeyer. . . . . .
82,90
.130,00
96,30
S. 21. . . . . . .
do.
Seite 10.
ſäaſtg
ete
Weiblich
30 Jahre alt, zuver=
Fräulein, läſſig, mit guten
Um=
angsformen und angenehmem
Aeußeren, ſucht für nachmittags
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Fr. A. Scharf, Wilhelminenſtr. 3
(*11016dm
Seitenbau rechts
nimmt Kunden
Madchen zum Bügeln ar
1031
außer dem Hauſe.
Offert. unter D 78 Expedition
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und außer dem Hauſe (*10692sid
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Eberſtadt, Ringſtraße 21. (*1098
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vorm
Darm
Stunden Beſchäftigung
ſtraße 23, 3. Stock.
(*11080
Schulent=
Ms=
ſucht
tags=
laſſenes Mädchen
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Lichtenbergſtr. 77, 3. St.
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Ram=
ſtadt, Ludwigſtraße 20.
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erfragen Riedeſelſtr. 46. (*10972md
Vertrauens=
Stellung
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önnen geſtellt werden.
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Tücht. Koch, prima Reſerenzen,
empf. ſ. zur Aush., nimmt event. auch
feſte Stellung an. Näh. bei Werner,
Beckerſtraße 25, 2. Stock. (*10877mdf
Junger Mann ſucht für
Sams=
tags Kaſſierer= oder ähnl. Poſten.
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die Expeditien ds. Blattes. (*10988
Dank dem edlen
Protektor
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zu einer feſten, ſicheren Stellung
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Friseuse, geſucht.
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4
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5.
Nummer 95.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 24. April 1913.
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(*11013
ſteinſtraße 57, 1. Stock.
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Haushalt
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das ſelbſtändig kochen kann und
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Hausarbeit verſteht. Hausmädchen
nit guter Handſchr. u. Kenntn. in
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n der Expedition ds. Bl. (9515a
Brav., fleiß. Mädchen für Haus
Würfelzucker, Kriſtall II
Pfd. 24 ₰
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durch Nachw. von Bedarf in neuen
A. Merz Nachf., Gardiſtenſtr. 1.
Pfd. 22 ₰
Gemahl. Zucker
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o. feinſter Frankenthaler
Pfd. 23 ₰
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das etwas kochen kann, für ſofort
(93862
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(
Mitteleier
10 Stück 56 ₰
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Hieſige
L. Graßmann,
(9490id
ſucht einen
Wilhelminenſtraße 6.
10 Stück 63 ₰
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Saubere, jüngere Monatsfrau
üchtigen Verkäufer.
Große bayer. Eier
10 Stück 68 ₰
geſ. Vorzſt. zwiſch. 1 u. 2 Uhr. Schäfer
Offert. nebſt Gehaltsanſprüchen
Landgraf=Phil.=Anlage 60. (*11044
unt. D 10 a. d. Exped. d. Bl.
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Trinkeier 10
ein
Stüc
das
Angehender Kommis
friſche
tücht. Mädchen, gu
(9631
geſucht. Offerten m. Zeug.=Abſchr
und ſelbſtändig kocht und etwas
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(9642
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(9607
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Hüte w. ſch.u. bill garn. Altes verw.
Ie6cesesssen
18653a) Eliſabethenſtr. 49, 2. St.
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
38 418.
Donnerstag,
24.
April.
1913.
tums Braunſchweig, der Fürſtentümer Lippe, Schaumburg=Lippe und Waldeck
Bekanntmachung.
und der Freien Stadt Bremen.
Am 1., 3., 4., 7., 8., 10., 11., 14,, 15., 21., 25. und 28. April 1913 von 7½ Uhr
Kartenvertriebsſtelle Koblenz: Koblenz, Hohenzollernſtraße 153, für den
g)
vormittags bis zum Einbruch der Dunkelheit wird Schießen abgehalten.
Truppenbezirk des VIII. und XVIII. Armekorps und den Landesbezirk der
Schußrichtung vom Steinhügel, 1.
km nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
Rheinprovinz, des Regierungsbezirks Wiesbaden und des Großherzogtums
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Heſſen.
Das gefährdete Gelände:
h)
Kartenvertriebsſtelle Straßburg:
Straßburg, Stephansplatz 15, I., für
im Norden:
Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
den Truppenbezirk des XIV., XV., XVI. und XXI. Armeekorps und den
Dammweg-Brunnersweg ausſchließlich,
Weſten:
Landesbezirk der Reichslande Elſaß=Lothringen.
Forſthaus Steinacker-Steinhügel ausſchließlich,
Süden:
,
2. Alle Beſtellungen auf Generalſtabskarten ſind von dem genannten Termin
Oſten:
Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über Milches=
,
an ſtets an dieienige Kartenvertriebsſtelle zu richten, in deren Bezirk der Beſtellen
wieſe-Sauwieſe-Schreibertwieſe=Geishecke einſchließlich
ſich befindet. Auch können ſie an eine der Mittelsperſonen, die an allen größeren
wird während des Schießens durch Poſten, Wegſchranken und Warnungstafeln abgeſperrt.
und vielen kleineren Orten beſtellt und durch beſondere Aushängeſchilder kenntlich
gemacht ſind, abgegeben werden.
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten (Polizei=
Ueberſichtsblätter und Verzeichniſſe, aus denen die veröffentlichten Karten
Verordnung Kreisamt Darmſtadt vom 25. September 1909), was zur allgemeinen
zu erſehen ſind, ſowie Beſtellkarten werden von den Vertriebsſtellen bezw. den
Kenntnis gebracht wird.
Vermittlungsſtellen koſtenfrei verabfolgt oder gegen Einſendung des Porto=
Darmſtadt, den 19. März 1913.
betrags zugeſchickt.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Der Bezug der in dem Verzeichniſſe A aufgeführten Karten iſt für jedermann
I. V: Dr. Reinhart.
(7555a
zu den feſtgeſetzten Preiſen und Bedingungen zuläſſig.
5.
Der Bezug der in dem Verzeichniſſe B aufgeführten Karten zu den für den
Bekanntmachung,
Dienſtgebrauch und zu Lehrzweckeu ermäßigten Preiſen iſt zuläſſig für:
aſ alle aktiven Offiziere bezw. die Offiziere des Beurlaubtenſtandes,
betr. die Eröffnung von eigenen Karten=Vertriebsſtellen der Königlich Preußiſchen
b)
Landesaufnahme.
alle Militär=, Marine= und Zivilbehörden, Beamte jedoch nur durch
Ver=
mittlung der Behörden,
1.
Am 1. IV. 1913 werden für den Vertrieb aller von der Kartographiſchen
alle öffentlichen höheren Lehranſtalten zum Gebrauch der Lehrer und Schulen;
c)
Abteilung der Landesaufnahme herausgegebenen Generalſtabskarten in den
für die übrigen Schulen jedoch nur durch Vermittlung der Kreisſchulinſpek=
Maßſtäben 1: 25 000, 1: 50 000 1: 100 000, 1: 200 000 und 1: 300 000 die
nach=
toren, Bürgermeiſter oder Landräte,
ſtehend aufgeführten Karten=Vertriebsſtellen eröffnet:
d)
Jugend= Wander=Vereine und dergleichen, denen die Berechtigung durch
a) Kartenvertriebsſtelle Berlin: Berlin, Nettelbeckſtraße 7/8, für den
Truppen=
die Landesaufnahme zugebilligt worden iſt.
bezirk des Garde= und III. Armeekorps und den Landesbezirk der Provinz
6.
Die Abgabe von Karten zu ermäßigten Preiſen erfolgt nur an die Bezugs=
Brandenburg, der Hohenzollernſchen Lande, der Königreiche Bayern, Sachſen,
berechtigten zum eigenen Gebrauch. Die Unterzeichner der Beſtellungen über=
Württemberg, des Großherzogtums Baden, der Kolonien und des Auslandes.
nehmen durch ihre Unterſchrift die Verantwortung für die Verwendung der
Kartenvertriebsſtelle Breslau: Breslau VIII, Feldſtraße 46, für den
Karten allein zu den genannten Zwecken. Die Weitergabe von Blättern an
Truppenbezirk des V. und VI. Armeekorps und den Landesbezirk der
Pro=
vinzen Poſen und Schleſien.
Unberechtigte oder zu anderen als den feſtgeſetzten Preiſen iſt unzuläſſig und
wird verfolgt.
Kartenvertriebsſtelle Danzig: Danzig=Langfuhr, Brunshöferweg 1a, für
Die Lieferung der Karten erfolgt in der Regel nur gegen Barzahlung oder
den Truppenbezirk des I., VII. und XX. Armeekorps und den Landesbezirk
Poſtnachnahme und bei einzelnen Blättern, wenn nicht ausdrücklich anders
ge=
der Provinzen Oſt= und Weſtpreußen
wünſcht, gefaltet im Umſchlag.
Kartenvertriebsſtelle Stettin: Stettin, Lindenſtraße 1, für den Truppen=
Laut mitgeſandtem Forderungs=Nachweis einzuzahlende Beträge ſind von
bezirk des II. und IX. Armeekorps und den Landesbezirk der Provinzen
allen Beſtellern, auch den am Orte befindlichen Behörden, ſobald als möglich
Pommern, Schleswig=Holſtein, der Großherzogtümer Mecklenburg=Schwerin
ſpäteſtens aber innerhalb 4 Wochen — ungekürzt, porto= und beſtellgeldfrei
und Strelitz und der Freien Städte Hamburg und Lübeck.
an die zuſtändige Kartenvertriebsſtelle einzuſenden
Kartenvertriebsſtelle Magdeburg: Magdeburg, Fürſtenwallſtraße 11, für
8.
Anträge auf Herſtellung von Karten für beſondere Zwecke, zu denen die
den Truppenbezirk des IV. und Xl. Armeekorps und den Landesbezirk der
von der Landesaufnahme bearbeiteten Karten Verwendung finden ſollen ſind
Provinz Sachſen, des Regierungsbezirks Kaſſel, des Herzogtums Anhalt und
durch Vermittlung der Kartenvertriebsſtellen oder unmittelbar an die
Karto=
der Thüringiſchen Staaten.
graphiſche Abteilung der Landesaufnahme zu richten.
(9652
Kartenvertriebsſtelle Hannover: Hannover, Georgſtraße 20, I., für den
Truppenbezirk des VII. und X. Armeekorps und den Landesbezirk der Pro=
Königlich Preußiſche Landesaufnahme.
vinzen Hannover und Weſtfalen, des Großherzogtums Oldenburg, des
Herzog=
gez.: v. Bertrab.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
ein Nachlaß von 3 Pfg. auf den Zentner bei Abnahme von 60 bis weniger
Beiſbinder lrbetien.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei
als 100 Zentner ein ſolcher von 5 Pfg., bei Abnahme von 100 bis
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
weniger als 200 Zentner ein ſolcher von 7 Pfg. und bei Abnahme von
Die Weißbinder=Arbeiten für
finden ſich: 1 deutſcher Schäferhund (zugelaufen). Die Hunde können
200 bis weniger als 400 Zentner ein ſolcher von 10 Pfg. gewährt.
den Stadtkaſſeanbau ſollen
ver=
von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden.
Für ſtändige Abnehmer (Selbſtverbraucher in der Stadt und
geben werden.
Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
der nächſten Umgebung, ſo weit der Koks in Fuhren bezogen wird),
Die Bedingungen liegen bei
Werktag, vorm. um 10 Uhr, ſtatt.
(9623
d. h. für ſolche, die eine dahingehende Erklärung bei der ſtädtiſchen
dem unterzeichneten Amte, Grafen=
Gaswerksverwaltung abgeben und mindeſtens 30 Zentner auf einmal
ſtraße Nr. 30, Zimmer Nr. 9, wäh=
Bekanntmachung.
beziehen kommt für den ganzen, im Laufe eines Verwaltungsjahres
rend der Dienſtſtunden offen.
Angebote ſind bis
(1. April bis 31. März) ſtattfindenden Koksbezug der nachſtehende
= und
Die Sperrung der Rheinſtraße zwiſchen Ernſt=Ludwigs=
Mittwoch, den 30. April 1913,
Nachlaß auf die Grundpreiſe „B” nach Schluß des Jahres zur Feſt=
Luiſenplatz iſt aufgehoben.
(9624
ſtellung und Rückvergütung.
vormittags 10 Uhr,
Darmſtadt, den 23. April 1913.
einzureichen.
Bei Abnahme von 400 bis weniger als 600 Ztr. 12 Pfg. pr. Ztr.
(9582md
Großherzogliches Polizeiamt.
.Bei
Abnahme von 600 bis weniger als 1000 Ztr. 14
Darmſtadt, 23. April 1913.
„
Gennes.
Bei
Stadtbauamt.
Abnahme von 1000 bis weniger als 2000 Ztr. 16
,
4. Bei
Abnahme von 2000 und mehr Zentner
18.
Buxbaum.
Verloſung von
Schuldverſchreibungen
Die durch das ſtädtiſche Gaswerk bezogenen Koks werden mit
Elektriſche
10 Pfg. Fuhrlohn für den Zentner berechnet. In dieſem Preis iſt
der Stadt Darmſtadt.
das einfache Abwerfen vom Wagen oder Karren in den Hof oder
Inſtallationsarbeiten.
In Vollziehung des Schuldentilgungsplanes der Stadt Darm=
Schuppen einbegriffen.
Die elektriſche Lichtanlage für
ſtadt ſind heute nachſtehende ſtädtiſche Schuldverſchreibungen auf den
Für das Abtragen des Kokſes in Körben oder das nochmalige
den Anbau an das Stadtkaſſege=
Inhaber des 3½ %igen Anlehens, Buchſtabe L., von 1902 zur Rück=
Aufnehmen desſelben mit der Schaufel zur Weiterbeförderung an den
bäude ſoll vergeben werden.
zahlung auf den 1. Oktober ds. Js. berufen worden, nämlich:
Aufbewahrungsort werden für den Zentner 5 Pfg. in Rechnung ges
Bedingungen liegen bei dem
Abt. I zu 2000 Mk. Nr. 27, 164, 207, 268, 310, 386, 399, 403,
ſtellt. Dahingehende Wünſche ſind gleichzeitig mit der Beſtellung bei
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
454, 521, 589, 778, 836.
der ſtädtiſchen Gaswerksverwaltung, Frankfurterſtraße 29, aufzugeben
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
Abt. II zu 1000 Mk. Nr. 10, 51, 81, 98, 105, 166, 315, 423, 540,
Aus der Beſtellung muß die Menge und Sorte des ge=
Angebote ſind bis
596,
608, 729, 766, 868, 974, 986, 992, 1181, 1276, 1337, 1410, 1527,
wünſchten Kokſes, ſowie der Stand oder Beruf und die Woh
Samstag, den 3. Mai 1913,
1606, 1668, 1734, 2021, 2041, 2171, 2238, 2262.
nung
des Beſtellers genau hervorgehen.
vormittags 10 Uhr,
Abt. III zu 500 Mk. Nr. 67, 84, 138,
189, 209, 284, 418, 465,
Die Fuhrleute ſind nicht berechtigt, Trinkgelder zu fordern.
(9651ds
einzureichen
630, 692, 827, 869, 935, 999, 1023, 1179, 1406, 1454, 1462, 1507, 1552,
Es werden hier noch die Namen hieſiger Firmen angefügt, welche
Darmſtadt, 24. April 1913.
1611,
1711, 1772, 1782, 1830, 1910, 2209, 2224, 2387.
infolge vertraglicher Vereinbarungen in der Lage ſind, Koks aus dem
Stadtbauamt.
Abt. IV. zu 200 Mk. Nr. 46, 190, 498, 519, 536, 709, 746, 847,
ſtädtiſchen Gaswerk zu den gleichen Preiſen und Fuhrlöhnen, wie oben
Buxbaum.
969, 982, 1002, 1166, 1182, 1194.
angeführt, zu liefern.
Die Einlöſung geſchieht bei der Stadtkaſſe Darmſtadt, ſowie
Es ſind dies zurzeit folgende
Firmen:
Weiß= u. Rotwein
bei der Bank für Handel und Induſtrie zu Darmſtadt und Berlin
P. Baumann, Inh. Ph. Baumann,
A. Nold Wwe.,
und deren übrigen Niederlaſſungen, bei der Preußiſchen Zentral=
Baumann & Jelkmann,
Auguſt Orlemann,
das Beſte, was man für dieſ. Preis
Genoſſenſchaftskaſſe in Berlin, der Pfälziſchen Bank in Ludwigshafen
Ludwig Fiſcher,
Max Pfälzer,
lief. kann, die Fl. 75 Pfg. ohne Gl.
und deren Niederlaſſungen in Frankfurt a. M. und Worms.
Max Ranis,
„Glück auf!” (Dexheimer),
empfiehlt K. Schmidt, Ecke
Die Verzinſung der Schuldverſchreibungen hört vom 1. Oktober
Jakob Groh,
Georg Schött,
Neckar= u. Eliſabethenſtr. (*10918md
ds. Is an auf.
B. M. Hachenburger,
Friedrich Schubkegel,
Eiſernes Beit mit neuer Stroh
Darmſtadt, den 18. April 1913.
Heeb E. Röder,
Wilhelm Schwab,
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matratze für 6 Mk. weg.
Der
Oberbürgermeiſter.
Wilhelm Köhler,
Gg. Schneider,
(*11021
mangel zu verkaufen
Dr. Gläſſing.
Möll Wwe.,
Hrch. Volz.
1. St.
Riedlingerſtr. 44, Seitenb.,
Nold,
(9021a
Aushändigung der Loſungsſcheine an die
Gr. 46,
Deues Sportkoſt. (grau)
Darmſtadt, den 12. April 1913.
*11082ds
zu 18 Mk. zu verk.
Militärpflichtigen.
Der Oberbürgermeiſter.
Eliſabethenſtr. 44, 1.
Diejenigen Militärpflichtigen, die ſich im laufenden Jahre da=
J. V.: Ekert.
hier zur Muſterung geſtellt haben und in der Stadt Darmſtadt
Jur Kückenaußzucht
wohnhaft ſind, werden hierdurch aufgefordert, ihre Loſungsſcheine
in der Zeit von Montag, den 21. April bis einſchließlich Sams=
(*11065ds
empfehle:
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Donnerstag, den 24. April 1913, nachm. 4 Uhr,
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16
Nach Ablauf dieſer Friſt erfolgt Zuſtellung auf Koſten der
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Darmſtadt, den 18. April 1913.
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Darmſtadt, den 23. April 1913.
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Gerichtsvollzieher,
Thüre,
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Hektoliter Inhalt, Mindeſtabnahme 3 Säcke, werden für den
Hekto=
verkaufen Landwehrſtr. 27. (*11047
Bleichſtraße 9.
liter 20 Pfg. erhoben. Die Säcke müſſen ſofort entleert und zurück=
5 Toze
a. eig. Hühnerzucht
genommen werden können.
Pfd.
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Friſche Eier per Stück 5 Pf.=
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35
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Petzold, Schießplatz bei Griesheim,
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Gabelkoks der Zentner 1 Mk. 30 Pfg.
2)
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b) Nußkoks
40
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(*11004
(*10982
geſucht.
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Seite 12.
Nummer 95.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 24. April 1913.
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Nummer 95.
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Sie ſtammelte ein erſticktes Ja und ging mit halbem
die verſchwommenen Laute des Abends ſchienen ſich ihrem
Taumeln näher, fortwährend in Gedanken, wie erlöſt
Ohr zu einem Schleichen zu verdichten, das von nahenden
Das Stärkſte.
betend, ein Gott ſei Dank! über das andere ſich vorſagend
Füßen kam. . . . Und der Kranke röchelte heftiger, ſtöhnte
Roman von Fritz Gantzer.
Denn da kam Frau Barbara Bruns
und warf ſich in den Kiſſen
(Naudruck verboten).
36/
Aber die mit ihr kam, wer mochte das ſein? Nun
Sibylle Frank bannte ihr Entſetzen und zwang ihren
Warum kam niemand von den Angehörigen Hennings?
ſtand ſie dicht am Schlitten. Schon waren die Ankömm
Sinn zu ruhigem Starkſein. Sie erhob ſich, beugte ſich
Sibylle Frank dachte es jetzt ſchon mit zürnendem Sinn.
linge mit dem Abſteigen beſchäftigt, Frau Bruns daber
über Henning und legte ihre kühle Hand auf ſeine glühende
Wollte man nicht kommen? Hielt man es nicht für nötig?
eine Frage nach Henning herauskeuchend, die keine Ant
Stirn. . . . Das Fieber ſtieg. So brennend heiß wie jetzt,
ſie
Ach, wenn ſie es gewußt hätten, wie nötig es war,
war das Blut während des ganzen Tages nicht geweſen
wort fand
hätten keine Minute gezögert
Ein ſtiller Schrei nur. Dann eine augenblickslange
Nun ging’s wohl der Kriſis zu. . .
Die ſich in Angſt und Sorge verzehrende Frau ſchien
Du?! . . . Das
Haſtendes, ſcharf gellendes Schlittengeläute kam zu
Stille. Und nun: Du, Signe, o Gott! . .
des eigenen Kindes ganz vergeſſen zu haben. So unſagbar
der bang Lauſchenden Ohr. Noch fern jetzt, aber von
Se=
flog wie ein irrer Laut über die Lippen
bitter und weh ſie die harte Wendung ſeines Geſchickes
Vor
kunde zu Sekunde erzener, vollklingender ertönend. Nur
Ja, Mutter, ja, faſſe Dich. Erſchrick nicht! .
auch empfunden, und ſo dunkel und ungeklärt alles das
ein leiſes Nachläuten war noch
allem eins: lebt Henning?
war, was ſie über ihr Einziges erfahren und nun wußte
Sibylle Frank gab auch jetzt noch keine Antwort. Sie
Der Arzt etwa? Sie wies dies Ueberlegen ſofort
hatte ſie ihre perſönliche Sorge doch wie etwas zunächſt
griff haltſuchend nach der Wandung des Schlittens und
zurück
Nebenſächliches beiſeite geſchoben und dem ihr gewordenen
hatte das Empfinden, von brauſenden, über ſie
dahin=
vielleicht . . . o Gott, — viel
Dann wohl gar . .
unendlich verantwortungsreichen Amt bedenklos
unter=
flutenden Waſſern umgeben zu ſein, die ſie zu vernichten
leicht
geordnet. Das war ein kleines Stück Vergeltung alles
drohten. Und doch war es eine unſagbare Seligkeit, ſo
Ihre Knie zitterten, als ſie vor das Haus eilte, und
deſſen, was ihr Fleiſch und Blut in fremdem Hauſe
er=
zu empfinden. Und nun ſtieß Sibylle Frank einen jauch=
Hand, die im Dunkel des Flurs nach der Klinke der
die
zenden Laut aus, der etwas Wildes, etwas, das faſt nicht
fahren. Was hätte ſie nicht getan, um dieſem Haufe das
Haustür taſtete, flog wie im Fieber
mehr einer menſchlichen Stimme Aehnliches zum Grund=
Leben des Sohnes zu erhalten!
Endlich gelang es ihr, zu öffnen. Das leuchtende Weiß
, „
ton hatte, ſtreckte beide Arme nach Signe aus, riß ſie an
Die Entſcheidung über Sein oder Nichtſein lag im
des Schnees und das blaſſe Licht der fernen Mondſichel
ich und ſtammelte, ihr Geſicht mit Küſſen bedeckend: Mein
dunklen Schoße der nahen Nacht, die wie ein Weib mit
wieſen zurecht. Dort der Schlitten. Ein dampfender
Kind, mein geliebtes Kind! Meine Signe
ſchleppendem Gewande kam. Die verzehrend blickenden,
dichter Nebel, von den erhitzten Pferdeleibern kommend
Endlich kam ihr ein Beſinnen an. Sie gab Signe
düſter brennenden, großen Augen und der ſtreng
ge=
lag über ihm und ſeinen Inſaſſen.
frei, ſtieß ſie faſt zurück und ſagte: Ja, Henning lebt! Und
ſchloſſene Mund mit dem Zuge kalten, herzloſen Lächelns
Auf dem Rückſitz zwei,
zu Frau Barbara gewandt: Ihr Sohn lebt! Wie
un=
kannten kein Erbarmen. So, wie die Würfel aus ihren
Zwei? Torheit! . . . Und doch zwei. Ganz deutlich
ſagbar froh bin ich, daß Sie da ſind!
knöchernen, gewaltigen Händen fielen, galt der Wurf.
unterſchied ſie es jetzt.
Signe galt kaum ein Blick mehr. Nun war ſie ganz
Sibylle Frank erſchauerte und flocht die Finger zu Ge=
Man ſah ſie wohl. Eine Stimme, eine wohlbekannte,
Hingabe für die Sorge Frau Barbaras. Aber Sie dürfen
betshänden ineinander, ſie vor die Stirn preſſend. Alle
erkundigte ſich, ob hier Frau Frank wohne.
. Seite 14.
Nummer 95.
Darmſtädter Tagblatt, Donnersrag, den 24. April 1913.
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2
Pfegerinenite dit aler üinſct und ete Dieſich
nie volhin uoch auf den ubinichen in diten Sinder
ſeite uict neh u ſin beit der Agt dat es ſir den
vorhin einem grauſen Entſetzen zuneigende Angſt war aus
und fand für den abermaligen neuen Zuwachs in ihrem
Fall, daß Sie kommen könnten, ſtreng unterſagt. Es muß
ihrer Seele geflohen. Es däuchte ſie, als ſei mit Frau
Hauſe keine rechte Erklärung. Wie ſie überhaupt die
letz=
jede Aufregung von ihm ferngehalten werden. Die ge=
Barbara die Hilfe gekommen, als müſſe nun alles gut
ten Tage nicht verſtand. Die Sibylle war wie verkehrt,
ringſte ſeeliſche Erſchütterung kann ſeinen Tod zur Folge
werden. Und Signes Anweſenheit empfand ſie als ihres
wandte ihre ganze Sorge nur dem fremden Kranken zu
haben.
und kümmerte ſich um ſie faſt gar nicht mehr. Das
Herd=
bisherigen Lebens höchſtes Glück.
Ich will mich gern fügen, wenn es ſein muß, erklärte
Die Stunden ſchlichen und führten an ihren zitternden
Frau Barbara mit vibrierender Stimme, der man es
an=
feuer war ſchon ſeit Tagen tot, und die Suppenſchüſſel
Händen langſam auf Mitternacht zu. Die Baſe
Schlotter=
werkte, wie unſagbar ſie litt. Aber in das Krankenzimmer
blieb leer. Es mußte wohl ſchon etwas von Belang ſein,
darf ich doch wenigſtens mit hinein? Ich will mich ganz
das es vermochte, alle Ordnung im Hauſe über den
Hau=
beck war längſt behutſam in die nebenanliegende Kammer
ſacht einſchleichen und mich in eine dunkle Ecke ſetzen und
geſchurrt und hatte dort ihr Bett aufgeſucht.
fen zu werfen. In ihrem Hauſe, ohne Frage: Erlaubſt
keinen Laut von mir geben während der ganzen Nacht.
Du es?
Ihr Gehen hatte Signe aufgeſchreckt. Sie war, wie
Hoffnung und Troſt ſuchend, unhörbar zu Frau Barbara
Sie bettelte wie ein Kind, hatte ihre Hände auf Si=
Und nun die beiden Frauen heute.
getreten und zu ihren Füßen niedergeſunken. Dort kauerte
bylle Franks Arme gelegt und ſah ihr dringend in die
Der Baſe Schlotterbeck verwunderte Augen ſtanden
ſie nun, ihren Kopf in den Schoß der leiſe über ihr Haar
Augen.
voll krauſer Fragen und gingen immer wieder zu den
ſtreichelnden Frau gelegt.
Gewiß, es ſoll ſchon ſo ſein. Es muß ſchon ſein; denn
Fremden. Zu der jungen, ſchönen, die gar nicht weit von
Ihre verworrenen, während des vergangenen Tages
wir haben nur dieſen einzigen erwärmten Raum im
ihr ſaß und ihr das reine Profil zukehrte und die den
voll=
wie durch Irrgärten gehaſteten Gedanken klärten und ord=
Hauſe. . . . Und nun kommen Sie, Frau Bruns!
endet modellierten Kopf mit dem zu einem vollen Knoten
neten ſich. Und immer gewiſſer, immer überzeugter gingen
aufgeſteckten aſchblonden Haar wie in ſtiller Reſignation
Sie wandte während ihres Sprechens das Geſicht
ſie einem nach: ihrer Liebe
leicht gegen die weißgetünchte Wand gelehnt hatte. Die
Signe zu, und zu ihr redeten die Augen: Komm, ſo komm,
Von der Angſt zu dieſem Gefühl wachgeriſſen, kam
ſchlanken, jetzt etwas verarbeiteten Hände lagen laſch im
mein Kind! Komm in die Dürftigkeit meines Hauſes,
es ihr nun von Minute zu Minute mit immer ſtärkerem
Schoß, und die Augen ruhten unverwandt, wie gebannt,
aber ſei verſichert, daß Dich eine Welt voll Liebe um=
Drängen an, daß ihr ganzes Sein dem gehörte, dem ſie
eine brennende Angſt ſpiegelnd, auf dem maſſigen, von
fängt, daß tauſend Kerzen der Glückſeligkeit zu Deinem
bisher ſchweſterliche Zuneigung entgegengebracht, um nach
geblümten Kattunvorhängen eingeſchloſſenen Himmelbett.
Empfange brennen.
dieſer Erkenntnis gleich beim Entſagen zu ſein. Wenn
An ſeinem Fußende, den Kopf in beide Hände ge=
Und als ſie dann zu Dritt das kurze Stück bis zum
Henning geſundete, was ſie mit gläubigem Vertrauen auf
ſtützt und weit nach vornüber gebeugt, hatte Frau Bar=
Hauseingang zurücklegten, ging Sibylle Franks Rechte
die Hilfe über den Sternen hoffte, ging er heim. Und
bara auf einem Schemel Platz genommen. Ihre Sinne
nach der Hand ihres Kindes, um es über die Schwelle zu
ſie blieb, mußte bleiben. Denn für ſie waren die Brücken
ſchienen vom Schlaf umſponnen, ſo regungslos verharrte
führen. Es bedurfte keines langen taſtenden Suchens.
hinter ihr abgebrochen. Und ſie wollte bleiben, wollte bei
ſie. Und doch war ihre Gedankenwelt wohl bisher nie
Auf halbem Wege kam ihr die andere Hand entgegen,
ihrer Mutter bleiben. Ja, ſie wollte das gewiß. Hätte
mit ſo vollendeter Schärfe angeſpannt, ſo bis zu den
fein=
ſchmiegte ſich innig an die ihr begegnende und fühlte ſich
ſie ſich ſonſt zu ihr auf den Weg gemacht?
ſten, zarteſten Fäden vibrierend und in Aufregung
ge=
dort ſo ſeſt umſchloſſen, als redeten die preſſenden Finger
Und dann ſprangen alle ihre Gedanken wieder der
weſen, wie während dieſer Nachtſtunden. Ihr Ohr ſog
einen gewiſſen Spruch: Nun laſſe ich Dich nie und nimmer
Angſt zu. Der Kranke wurde unruhiger und hob ein
wir=
jeden Laut auf, der über die Lippen des Kranken ging,
wieder!
res Sprechen an, das Namen durcheinanderwarf, unter
und ihr Herz, voll von raſender Angſt, ſehnte mit jeder
In ihrer verworrenen Wunderlichkeit, ſtillen Größe
denen ſie auch den ihren vernahm.
neuen Minute die herbei, die die Wendung bringen ſollte.
und betenden Angſt nicht auszudenkenden Stunden ſah die
armſelige Hütte der tauben Baſe Schlotterbeck zu Elms=
Sibylle Frank ſah von beiden nichts. Sie ſaß wie
(Fortſetzung folgt.)
dahl in dieſer Nacht. Da hockte ſie ſelbſt, die lahme Alte,
vordem zu den Häupten Hennings und waltete ihres
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 24. April 1913.
Nummer 95.
Seite 15,
(C. Ghlde), 3. Whenteienne (Garney) Tot. 3210, M.
ten, kann von einer Zurückſetzung ihrer Intereſen durch
den Reichsausſchuß nicht die Rede ſein. Der Beſchluß
14, 26, 15:10. Unpl.: Dourgne II, Matchleß, Carmen=
Zahn-Crême
des Turnausſchuſſes bewirkt, daß kein Mitglied der
Deut=
cita III, Seia Eva, France, Pamplona, Bohr. Kurzer
2
ſchen Turnerſchaft das Abzeichen erhalten kann, wenn er
Kopf—2 Längen. — Prix de la Rablais; 6000 Francs,
nicht noch einem anderen anerkannten Sportverbande an=
Diſtanz 2400 Meter: 1. Monſ. Prats Gavarni III
(3.
6
gehört und durch dieſen zur Prüfung zugelaſſen wird.
Childs), 2. Galafron (C. Childs), 3. Vieur Chouan (M.
Dieſes Abſeitsſtehen der größten deutſchen Körperſchaft
Henry). Tot. 12110, Pl. 10, 11:10. Unpl.: Trio. 2—5 Lg.
bei der vom Reich und allen Verbänden unternommenen
Prix des Greſillons: 3000 Francs, Diſtanz 1900 Meter:
Arbeit für die Ertüchtigung der körperlichen Leiſtungs=
1. Monſ. dOkhuyſens Ibidem (Legrand), 2. Montbergis
Mundwasser
fähigkeit muß als außerordentlich bedauernswert bezeich=
(J. Reiff), 3. Podilla (Fantini). Tot. 89:10, Pl. 27, 21,
net werden.
50:10. Unpl.: Gouailleur, Dentelle III, Apollon IV,
Lu=
sr. Für den Fußball=Länderwettkampf
Deutſchland=
oiſa, Eſther II. 6—¾ Lg. — Prix Penelope; 20000 Fr.
Vorträge.
Schweiz, der in Freiburg i. B. am 18. Mai zum ſechſten
Diſtanz 2000 Meter: 1. Mr. W. K. Vanderbilts Sweetneß
Male zum Austrag gelangt, hat der Spielausſchuß des
(O Neill), 2. Maragon (C. Childs), 3. Courpremer (J.
—Sektion Darmſtadt Deutſcher u. Oeſterr
Deutſchen Fußball=Bundes die Mannſchaft wie folgt auf=
Childs). Tot. 76110. Pl. 27, 26, 15.10. Unpl.: Sainte
Alpenverein. In einer zweiten Monatsverſammlung
geſtellt: Tor: Schmidt (Kickers=Stuttgart): Verteidiger:
Gemme, Big Bell, Brigande, Marka, Praie Amie,
Ama=
des April ſprach als Gaſt Herr Erwin von Paska
Röpnack (Viktoria=Berlin), Diemer (Britannia=Berlin);
rella, Vertneuſe, Gyſy, Voir dor, Grignouſe, Myrtil II,
aus Wien. In einem formvollendeten Vortrag und unter
Läufer: Boſch, Breunig (beide Karlsruher F.=V.) Bürkle
Moia.
½—4 Lg. — Prix de la Fresny: 5000 Francs
Vorführung glänzender farbiger Lichtbilder führte der
(Kickers=Stuttgart): Stürmer: Wegele (Phönix=Aleman=
Diſtanz 1800 Meter: 1. Monſ. J. Prats Nil Bleu II (Ro=
Redner ins „Sonnenland‟ Dalmatien. In Trieſt mit
nia=Karlsruhe), Mechling (Freiburger F.=K.), Loble
vella), 2. Le Sirane (G. Clout), 3. Saperlipopette (
Gar=
dem Zauberſchloß Miramar beginnt die Reiſe auf einem
Kipp
(Kickers=tStuttgart),
(Sportfreunde=Stuttgart),
ner). Tot. 50:10, Pl. 16, 16, 17110. Unpl.: The Iriſh=
Dampfer des Oeſterreichiſchen Lloyd. Hat man die Inſeln
Hirſch (Spielvereinigung=Fürth). Die bisherigen
Wett=
man, Baſſonpierre, Holly Hill, Clairville, Cyprine, Alphite,
von Brioni hinter ſich gelaſſen, umfängt den Reiſenden
kämpfe hatten folgendes Reſultat: 1908 in Baſel 5.2 für
Eve II (disg.), Proßba, Miſere, Ondee
II. 4—½
Lg.
ſchon Pola, die Hauptſtation der öſterreichiſchen Marine, mit
die Schweiz, 1909 in Karlsruhe 1:0 für Deutſchland, 1910
Prix Masque; 6000 Fr., Diſtanz 2400 Meter: 1, Baron
der römiſchen Arena. Man beſucht das aufſtrebende
Luſ=
in Baſel 3:2 für Deutſchland, 1911 in Stuttgart 622, 1912
Gourgauds Malefice (J. Reiff) 2. Le Poteau (O'Neill),
ſinpiccolo, und bald wird Zara, die ſtarke mittelalterliche
in St. Gallen 211 für Deutſchland.
3. Siva II (J. Childs). Tot. 36:10, Pl. 22. 15210. Un=
Feſte, erreicht. Die Erinnerungen an die Venezianerzeit
* Amateurphotographie. In Heft 8 der Photographie
plaziert: Utinam, Apropos. ¾4 Lg.—kurzer Kopf.
nehmen uns im Rathaus und Dom gefangen. Wir
be=
für Alle (Berlin S. 61) finden wir einen Artikel über
* Darmſtädter Sportklub 1905 (A=Meiſter). Man
ſuchen Sebenico und machen den Ausflug nach den Kerka=
Brückenaufnahmen, der dieſes Arbeitsgebiet
ſo=
ſchreibt uns: Der Sportplatz am Alten Schießhauſe dürfte
fällen, die in fünf Kaskaden herabſtürzen. Vom
Fremden=
wohl von der äſthetiſchen, ſowie von der photographiſch=
Sonntag der Sammelpunkt aller Sportintereſſenten ſein.
perkehr faſt noch unberührt iſt die Riviera dei ſette caſtelli.
techniſchen Seite eingehend behandelt. Es heißt darin
Der Ruf der Offenbacher Kickers bürgt für ein
Man atmet die Luft des Südens unter uralten
Oelbäu=
unter anderem: „Die Umgebung der Brücke dehnt ſich nach
hochintereſſantes Wettſpiel. Es gewinnt noch an Intereſſe
men; dort träumt noch Trau unter dem Schutz des Löwen
zwei Richtungen aus, nach unten als Vordergrund und
für die Darmſtädter Sportgemeinde, da dieſes Wetſpiel
von S. Marco. Wir landen in Spalato mit dem
macht=
nach rückwärts als Hintergrund. Man ſoll auf jedem
das 150. Spiel des bei allen Darmſtädtern bekannten
Mit=
vollen Diocletianpalaſt und durchwandern die Trümmer=
Brückenbilde ſehen, was die Brücke eigentlich überſetzt, ob
telſtürmers Herrn Otto Plöſer iſt. Wenige Wettſpiele hat
ſtätte von Salona, deſſen Ausgrabung ſeit 1820 in Angriff
ſie über einen Fluß oder einen Abgrund führt oder einen
er verſäumt; dieſe fallen faſt alle in ſeine Militärzeit An
genommen worden iſt. Die Inſel Liſſa erweckt die
Er=
anderen Verkehrsweg überſetzt. Ohne die Herſtellung
die=
der diesjährigen Meiſterſchaft hat er den größten Anteil.
innerung an den Seeſieg der Oeſterreicher im Jahre 1866.
ſes Zuſammenhanges hängt eine Brücke ſozuſagen in der
Der Sportklub wird es deshalb nicht verſäumen, Herrn
Das günſtige ozeaniſche Klima des Eilandes läßt uns den
Luft. Dann muß man aus jedem Brückenbilde entnehmen
Otto Plöſer in gebührender Weiſe zu ehren. Ein
Lor=
ganzen Zauber ſüdlicher Vegetation und Meerespracht
können, wie ſich die Brücke in die Landſchaft einfügt da
beerkranz wird der Dank des Vereins eine Ehrenurkunde
genießen. Wir lauſchen dem Leben der Fiſcher und
tau=
ja die Wirkung mancher Brücke damit ſteht und fällt. Nur
als Ehrenſpielführer der Dank ſeiner Mannſchaft ſein. Die
chen in die Blaue Grotte auf der Inſel Buſi ein, die den
wenige Brücken ſind an und für ſich ſo intereſſant, daß ſie
Ehrenurkunde, die in hochkünſtleriſcher Weiſe von Herrn
Vergleich mit ihrer bekannteren Schweſter auf Capri leicht
auch losgelöſt von ihrer Umgebung ein vollkommenes Bild
Hofkalligraph Göttmann angefertigt wurde, iſt am
aufnehmen kann. Leſina, Eürzola mit ſeinen
mittelalter=
geben, das äſthetiſch befriedigt. Hierzu kann man vielleicht
Samstag. 26. April in dem Schaufenſter des
Havanng=
lichen Befeſtigungen, feſſeln uns, und wir erreichen den
einige der alten italieniſchen Brücken oder der Holzbrücken
hauſes Löhr, Wilhelminenſtraße, ausgeſtellt.
Glanzpunkt der Reiſe: Raguſa, „die Stadt unter den
in den Alpenländern zählen. Die moderne Brücke mit
* Bei dem Sportfeſt in Gräfenhauſen, das der dortige
Eichen”, am Fuße des heute nackten Monte Sergio.
Viel=
ihren nüchternen konſtruktiven Formen verlangt immer
Sportklub „Alemannia” veranſtaltete, errangen im 100
leicht von Korinthern gegründet, bewahrte dieſes
Gemein=
einen Hintergrund und einen Vordergrund im Bilde.
Meterlaufen Johannes Löbig=Münſter den 1. Preis
Jo=
weſen ſeine Selbſtändigkeit der Republik vom 7. Jahr=
Deshalb kann man als gewöhnlichen techniſchen
Geſichts=
hannes Zugſchwerdt=Griesheim b. Darmſtadt den 2. Preis,
hundert bis 1800. Welche Fülle ſtolzer Erinnerungen an
punkt für die Aufnahme einer Brücke die Regel aufſtellen,
Amend=Griesheim a. M. den 3. Preis; im 200 Meterlaufen
die Zeit der Nobili im Rektorenpalaſt und auf dem Stra=
Brücken mögen möglichſt aus der Entfernung photogra”
done angeſichts des Rolands und in den alten Klöſtern!
ſiegten Knopp=Rüſſelsheim, 1. Preis Kaltwaſſer=
Darm=
phiert werden, ſo daß möglichſt Charakteriſtiſches aus der
Aber das Köſtlichſte bleibt der Blick auf die Stadt ſelbſt.
ſtadt, 2. Preis Friedmann=Darmſtadt, 3. Preis; im 1000
umgebenden Landſchaft mit aufs Bild kommt. Man ſehe
Und drüben liegt die Inſel Lacroma! Der Dampfer
Meterlaufen Keller=Wixhauſen, 1. Preis, Langendorf=
Grä=
auf gehörige Raumverteilung gleich beim Einſtellen, ſo
nimmt dann ſeinen Weg in die Bocche di Cattaro. Ueber
fenhauſen, 2. Preis; im 5000 Meterlaufen
Kaltwaſſer=
daß die Brücke ſelbſt nicht allzu peinlich in die Mitte des
den Steineichen am Strand erhebt ſich die Felſenwüſte der
Darmſtadt, 1. Preis, Büchler=Darmſtadt, 2. Preis; im 15
Bildes kommt. Ein gutes Mittel, um die Monotonie der
Karſtgebirge mit ihren von der Bora durchbrauſten Höhen.
Kilometerwettgehen Groß=Mainz 1. Preis, Wiemer=Mainz,
Linien beſonders bei Brücken mit weiten Spannungen und
Wir folgen mit dem Blick dem Serpentinenweg hinauf
2. Preis; im Fußballwettſtoß errang Vernhard=Frankfurt
von großer Länge zu vermeiden, iſt es, die Brücke etwas
nach Cetinje und gelangen nach dem armſeligen Antivari.
a. M. den 1. Preis, Amend=Griesheim a. M. den 2. Preis,
ſchräg auf das Bild zu bekommen.”
von wo man das vielumkämpfte Skutari erreicht. Dieſer
Reitz=Gräfenhauſen den 3. Preis, Klingler=Gräfenhauſen
Hafen von Montenegro, ſowie Durazzo, das alte
Epidau=
den 4. Preis. Bei den Sechſerkämpfen ſtarteten 22
Mann=
rus, und Santa Quaranta geben noch Gelegenheit, die
ſchaften; es errangen in Klaſſe A.: F.=K. „Viktoria”=Frank=
Landwirtſchaftliches.
Bekanntſchaft mit der Rückſtändigkeit der Bewohner dieſes
furt a. M. den 1. Preis, F.=K. „Britannia”=Gräfenhauſen
albaniſchen Küſtenſtriches zu machen. — Eine Reiſe mit
den 2. Preis; in Klaſſe B: F.=K. „Viktoria”=Frankfurt den
D Ankauf von Zuchtſchweinen. Im Falle genügender
den mannigfaltigſten Eindrücken liegt hinter uns: Land=
Beteiligung wird der Landwirtſchaftskammer=Ausſchuß
1. Preis Sportverein Frankfurt=Bockenheim den 2. Preis,
ſchaft und Bevölkerung, Geſchichte und Kultur der reiz=
F.=K. „Teutonia”=Weiterſtadt den 3. Preis, F.=K. „
Vik=
für Starkenburg vorausſichtlich im Mai l. J. einen
An=
vollen Küſtenländer Dalmatiens ſind an uns vorüberge=
F.=K.
torig”=Michelſtadt den 4. Preis; in Klaſſe C:
kauf von Zuchtſchweinen beiderlei Geſchlechts für
Gemein=
zogen unter der Pracht ſüdlicher Sonne und mit dem
Hin=
den und Züchter in hervorragenden Stammzuchten unter
„Kickers”=Griesheim a. M. den 1. Preis, Freiſpielklub
tergrund des ſturmgepeitſchten Meeres.
folgenden Bedingungen vermitteln: Die Koſten des An=
Mörfelden den 2. Preis, F.=K. Germania”=Wixhauſen
Wohlverdient war der dem Redner ausgeſprochene
kaufs, Transports und der Verſteigerung uſw. trägt der
den 3. Preis Ring= und Stemmklub Frankfurt a. M. den
Dank und der laut kundgegebene Beifall der Verſammlung.
Landwirtſchaftskammer=Ausſchuß. Ob den Beſtellern auf
4. Preis, F.=K. „Teutonta”=Weiterſtadt den 5. Preis, F.=K.
den Kaufpreis der Zuchtſchweine eventuell ein Nachlaß
„Britannia”=Gräfenhauſen den 6. Preis
gewährt werden kann, bleibt beſonderer Beſchlußfaſſung
* Stierſtadt i. Taunus, 22. April. Am 25. Mai
ver=
vorbehalten. Zuchtſchweine unter 3 Monaten werden nicht
anſtaltet der Fußballklub „Union 1910‟=Stierſtadt Olym=
Sport, Spiel und Turnen.
angekauft. Die Verſteigerung der angekauften Schweine
piſche Spiele, darunter 100 Meter=Laufen, 200 Meter=
Lau=
findet unter den üblichen Bedingungen in einem noch
sr. Pferde=Rennen Strausberg, 22. April.
April=
fen, Fußballweitſtoß und Sechſerturniere Klaſſe A und B.
näher zu bezeichnenden Orte ſtatt. Vor der Verſteiger=
Flach=Rennen; 2000 Mark, Diſtanz 1200 Meter: 1. Herrn
In Klaſſe A gelangt ein Wanderpreis zum Austrag.
Ver=
ung bleiben die Zuchtſchweine zur Beobachtung ihres Ge=
A. v. Köppens Loupre (H. Teichmann) 2. Meteor (
Schef=
teidiger iſt „Viktocia‟=Dietzenbach (Heſſen).
ſundheitszuſtandes einige Zeit unter tierärztlicher
Kon=
fer), 3. Verus (Markert). Tot. 26:10, Pl. 16, 53110. Unpl.;
Sr. Die ablehnende Haltung der Deutſchen Turnerſchaft
Ahnenſtolz (4), Geduld, Schlagwerk. Leicht ¾—½—½ Lg.
trolle (Quarantäne).
bei dem Sportabzeichen. Nachdem ſchon die Nichtbetei=
Preis von Rehfelde: Ehrenpreis und 2200 Mark,
Di=
ligung der Deutſchen Turnerſchaft an den Stockholmer
ſtanz 3000 Meter: 1. Herrn O. Reislands Conſtantin
Oympiſchen Spielen ſelbſt in ihren eigenen Reihen ge=
Stimmen aus dem Publikum.
(Herr Purgold), 2. Lily (Lt. Graf Baudiſſin), 3. Siena
mißbilligt worden iſt, hat dieſes Verhalten in den jüng=
(Lt. Streſemann). Tot. 22110, Pl. 12, 14, 11110. Unpl.:
ſten Tagen anläßlich der Sitzung des Turnausſchuſſes in
ift übernimmt die Redaktion
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſc
Frund des § 21 Abſ. 2 des
keinerlet Verantwortung: für ſie bleibt auf 6
Moſel (4), Eilige, Escuria, Stretenſe. Sicher 1—4—4 Lg.
Leipzig noch ein Gegenſtück erhalten deſſen Wirkung ſich
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Waſſerfall=Jagdrennen; 2000 Mark, Diſtanz 3600
Me=
ſehr bald bemerkbar machen wird. Die Auszeichnung für
ter: 1. Herrn R. Jaeck=Jaffes Rothaut (Fritſche jr.),
Leiſtungen, die mit Unterſtützung der Behörden
Seit 1. dieſes Monats haben wir in Darmſtadt
2. Quäkerin (Arnheim), 3. Sageſſe (Leiß) Tot. 32:10,
vom Deutſchen Reichsausſchuß für Olympiſche Spiele
eine „Billettſteuer” War denn niemand in der
Pl. 16, 29110. Unpl.: Queckſilber (4), Baiſſe. Sehr leicht
Stadtverordnetenverſammlung, der dafür hätte ſorgen
unter Mitwirkung der Vertreter des Turnens wie aller
—1—3 Lg. — Preis vom Waſſerturm; 2000 Mark
Di=
anderen Sportarten geſchaffen wurde, und mit dem Zweck,
können, daß in der Vorlage das überflüſſige Fremdwort
ſtanz 2400 Meter: 1. Dr. G. Loths Niobe II (Theilen),
„Billett” durch ein deutſches Wort erſetzt wurde?
Aller=
alle Altersklaſſen der deutſchen Bevölkerung ſtärker für
2. Syllabe (Edler), 3. Quarz (Koch). Tot. 31:10, Pl. 16,
die Leibesübungen zu intereſſieren und im beſonderen
dings hätte hier ſchon die Bürgermeiſterei bei Ausarbeit=
19110. Unpl.: Preisfrage (gef.) Hotzenplotz (angeh.)
eine erhöhte Mitarbeit aller Sportsleute für die
Olympi=
ung der Vorlage einer vaterländiſchen Pflicht entſprechen
Leicht 5—8 Lg.
* Preis vom Schwanenſee: Ehrenpreis
und auf einen deutſchen Namen bedacht ſein ſollen. Mehr
ſchen Spiele 1916 einzuleiten, wird von der Deutſchen
und 2600 Mark, Diſtanz 3600 Meter: 1. Dr. V. Saloſchins
Turnerſchaft zurückgewieſen. Der Turnausſchuß überwies
und mehr achten doch gerade die Behörden darauf, Fremd=
EEilig (Lt. Graf Strachwitz), 2. Blißful (Herr Purgold),
wörter zu vermeiden, und z. B. die
Eiſenbahnverwalt=
dieſes Thema an den Turntag, der im Jahre 1915 ſtatt=
Z3. Kaſſander (Lt. Demnig). Tot. 43110, Pl. 17, 38, 28:10.
ung, für die das Billett” doch eine gewaltige Rolle
findet, mit der Begründung, daß es bis heute auch ohne
Unpl.: Lokman, Colclough II (4), Teleaze, Waldtraut.
Auszeichnung gegangen ſei, daß die Turnerei bei den
ſpielte, hat es mit Erfolg entfernt. Bei unſerer „Billett=
Ueberlegen 5—6—10 Lg.
April=Hürden=Rennen; 2500
ſteuer” haben wir es mit einem bedauerlichen Rückfall
jetzigen Bedingungen zur Erlangung des Abzeichens ganz
Mark, Diſtanz 2800 Meter: 1. Herrn K. v. Tepper=Laskis
in eine deutſche Erbſünde zu tun, und doch gibt es gute
ungenügend berückſichtigt ſei uſw. Der letzte Einwand
Quartus (Fritſche), 2. Loreley (Brown), 3.
Beiſpiele genug. Karlsruhe hat eine Kartenſteuer”,
Bascaville
trifft darum nicht zu, weil die Deutſche Turnerſchaft in
auch die
München eine Luſtbarkeitsſtener” eingeführt;
allen Sitzungen des Wettkampfausſchuſſes des Deutſchen
G. Lommatzſch). Tot. 36:10, Pl. 13, 11:10. Unpl.: Riff
Agef.). Ueberlegen 4—2 Lg.
Namen „Vergnügungsſteuer” und „Eintrittsſteuer” lagen
Reichsausſchuſſes vertreten war und nur für die erſte
ſtädtiſche
Maiſons Lafitte, den 22. April. Prix du Val
doch nahe. Hoffentlich entſchließt ſich unſere
Gruppe der Uebungen eine Leiſtung beantragt hatte, die
t zu
Motre Dame; 3000 Francs, Diſtanz 800 Meter: 1. Monſ
gut
unverändert angenommen wurde. Da ihre Vertreter
Verwaltung dazu, den Fehler wieder
E. Fiſchhofs Sigrid Arnold (G. Stern), 2. La Vaucreſſon zu keiner anderen der fünf Uebungsgruppen Anträge ſtell=
—g.
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Nummer 95.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 24. April 1913.
Seite 18.
Kriegsſturm iſt über ſe dahingebrauſt. Run ragt ſe wie=
Wir kommen nun aus dem Hochwald heraus und ſind
der in alter Größe empor, iſt weithin ſichtbar, ein Zeichen
plötzlich in eine vom Tal aufſteigende Wolke gehüllt. Aber
Jung=Darmſtadt im Wasgau.
daß das Elſaß wieder deutſch iſt. Durch alle Räume der
ſo ſchnell ſie gekommen, iſt ſie auch vergangen und wir
Burg werden wir geführt, alle ſind möglichſt wieder
her=
ſind an dem vorläufigen Ziel der Wanderung, dem Mutzig=
Von einem Teilnehmer.
gerichtet und mit Möbeln aus der Zeit ausgeſtattet, wie
fels. Auf dem ſpitzen Bergkegel, der 1009 Meter hoch iſt,
Wie gut wars, daß wir losgezogen ſind, wird jetz
ſie zur Zeit der Zerſtörung waren. Aber das ſchönſte iſt
liegt eine wildzerklüftete Felsmaſſe, mit zahlreichen
Spal=
jeder Teilnehmer an Jung=Darmſtadts Oſterfahrt ſagen
der Blick vom Bergfried weit, weit ins Elſaßland hinein!
ten durchzogen. Weit ſieht man ins Rheintal, ins Elſaß
Wenn wir bis Pfingſten gewartet hätten, hätte es uns
Im Norden grüßt Straßburg herüber, nach Weſten ſchließt
hinein. Der Schwarzwald iſt heute leider durch Dunſt
vielleicht in die Suppe geſchneit! Alſo am Oſterſamstag
der Schwarzwald den Blick ab und im Süden ſieht man
und Wolken bedeckt, ebenſo iſt Straßburg nur zu ahnen.
packten 9 Jung=Darmſtädter und ihr Führer die Ruckſäcke
wenn auch verſchwommen, die ſchneebedeckten Alpengipfel
Nun meldet ſich auch der Magen und vorbei an einer ein=
und fuhren gen Straßburg, der wunderſchönen Stadt.
Nach einſtündigem Beſuch der Burg gehts weiter nach
ladenden Schutzhütte, aber ohne Quelle, gehts zum Forſt=
Als ſie abend gegen 8 Uhr ankamen, wars aber gar
Tannenkirch, vorbei an dem neuen Hotel, das uns aber
haus Großmann. Dort finden wir Waſſer. Bald brodelt
nicht wunderſchön, denn ein feiner Regen rieſelte herab
nicht reizt, denn wic haben ja unſere Suppentafeln bei
auch in den Spirituskochern die Suppe, und wir genießen
Aber ein Unteroffizier von den 105ern, des in Straßburg
uns. Außerdem haben uns geſtern die Sachſen Kommis
vom Hange oberhalb des Forſthauſes einen wunderbaren
ſtehenden ſächſiſchen Regiments, wartet ſchon auf uns und
brot geſchenkt und unſer Kleinſter hat der Einfachheit hal
Blick in die Lothringer Ebene. Die Weiher von
Gon=
geleitete uns nach der Manteuffelkaſerne. Dort war alles
ber einen ganzen Leib in den Ruckſack geſchoben. In
ähn=
bereit, ein wohldurchwärmtes Zimmer mit 10 Betten
drexange ſind deutlich zu erkennen, ebenſo der beim Dorfe
lichen Fällen will er aber auf allgemeinen Rat ein Loch
Gleich gings an die Verteilung, die recht ſchwierig war,
Foulcray, dort geht die Grenze, alles was Ihr nun links
durchbohren und es an einem Strick um den Hals hängen
weil alle „oben” ſchlafen wollten! Nun wurde noch in der
davon ſeht, iſt Frankreich, erklärte der Führer. Kaffee
trefflichen Kantine das Notwendige für morgen eingekäuft
Wir marſchieren auf der Chauſſee und bleiben öfter
wird auch gleich gekocht und dann eingepackt. Nun gehts
und dann zur Ruhe gegangen, denn am Sonntag ſollte es
halten, um im Zurückſchauen noch einmal den Anblick der
nördlich hinauf, vorbei am Forſthaus Eichelberg und nach
früh losgehen. Bald nach dem Einſchlafen, ſo gegen 4 Uhr
herrlichen Burg zu genießen. Tannenkirch ein
langgeſtreck=
der Ruine Niedeck. „Berg Niedeck iſt im Elſaß der Sage
kommt auch der Spielmann der Wache und weckt. Nun
tes Dorf, liegt dann bald vor uns, und vor dem erſten
wohl bekannt, die Stätte, wo vor Zeiten die Burg der
gleich vier Mann in die Küche und den Kaffee geholt
Haus, im Walde noch, finden wir einen vorzüglichen Raſt=
Rieſen ſtand.‟ Eine Bronzetafel mit Bildnis erinnert
Ein Blick zum Fenſter hinaus, es regnet in Strömen!
platz mit Bänken. Der Waſſerſack iſt bald am Brunnen
uns an den Dichter Chamiſſo. Die Ausſicht vom Turm
Schadet nichts, ſagt der Führer, das iſt gerade gut, wenns
gefüllt, bald riechts nach den verſchiedenſten Suppen. Die
in die Ferne iſt nicht viel wert, aber lieblich ins Tal
traßburg regnet, dann ſcheint im Wasgau die Sonne
in S
Sonne freut ſich über den kräftigen Hunger Jung=
Darm=
hinein. Abwärts gehts nun auf ſteilem Pfade, an dem
Alſo Abmarſch zum Bahnhof. Die Bahn führt uns
Tafeln vor dem Verlaſſen warnen. Nach einer Wendung
ſtadts und macht ſich an die Arbeit, unſeren geleerten
faſt genau weſtlich in das Tal der Breuſch an den
Städt=
ſtehen wir ganz unvermittelt vor dem Niedecker Waſſer=
Waſſerſack zu trocknen. Nachdem dann die Ruckſäcke wieder
chen Mutzig und Molsheim vorbei. Ueber dieſen liegen
gepackt ſind und die Raſtſtelle ſorgfältig nach Papierſtück
fall. Hier haben wir es nun beſonders gut getroffen, denn
die Forts der Feſte Kaiſer Wilhelm, wie uns der Führer
chen uſw. abgeſucht iſt (da verſteht nämlich unſer Führer
ſoviel Waſſer führt er nur ſelten. Von ſteiler, faſt ſenk
ſagt, denn ſehen können wir nichts, ſo gut ſind ſie verſteckt
keinen Spaß), gehts mit kräftigem Geſang weiter, zuerſt
rechter Felswand (25 Meter hoch) fällt die weiße Giſcht
und dem Gelände angepaßt. Dann wird das Tal enger
herab und weithin merkt man den feinen Waſſerſtaub;
durch Tannenkirch und dann wieder aufwärts. Wo gehts
die Berge werden höher und die Breuſch, das Flüßchen
dann noch hin? fragt einer, „ich führe Euch noch auf eine
unten iſt es dann wieder das friedliche Bächlein, das
ge=
von dem das Tal ſeinen Namen hat, wird ſchmäler, aber
Burg” Aber nicht eine, nein, noch drei Burgen gab’s
ſchäftig dem Tale zueilt, wo es zahlreiche Sägemühlen
dafür reißender. Als Abſchluß des Tales erſcheint der große
Hohrappoltſtein, Giersberg und Ulrichsburg.
Hohrappolt=
zu treiben hat. Aber der Tag geht zur Rüſte, die Schatten
Donon (1008 Mtr. hoch). Nun iſt auch unſer Ziel erreicht, in
ſtein, die höchſte mit herrlichem Fernblick, tief unten die
werden länger und wir müſſen für heute Abſchied nehmen
Urmatt verlaſſen wir die Bahn. Das Dorf wird durch
Stadt Rappoltsweiler. Giersberg, klein und tiefer
ge=
vom herrlichen Wasgenwald. Auf dem wohlgepflegten
ſchritten, es dehnt ſich ziemlich weit aus. Die Urmatter ſind
legen, aber auf ſteilem Felsgrat erbaut, daß man ſich
Klubpfad ſtreben wir, Nieder= und Oberhaslach links lie=
Sonntags keine Frühaufſteher, auch der Laternenwärte
gen laſſend, unſerem Ausgangspunkt, Urmatt, zu. Von
ſtaunend frägt wie war’s möglich, die Bauſteine uſw.
muß noch ſchlafen, denn alle Straßenlaternen brennen
dort gehts wieder mit der Bahn nach Straßburg und zur
dorthin zu bringen. Ulrichsburg, am tiefſten gelegen, war
noch. Hier und da fährt ein erſtaunter Kopf aus dem
Stube 108 der Manteuffelkaſerne. Am anderen Morgen
wohl die größte der drei, und iſt noch gut erhalten. Die
Fenſter, der ſehen will, wer da mit lautem Geſang den
dürfen wir etwas länger ſchlafen. Es geht mit der Bahn
ſchönen Rundbogenfenſter des Saals heben ſich gegen den
Morgen begrüßt. Hinter dem Dorf gehts dann erſt durck
über Schlettſtadt nach Wanzel im Lebertal. Unſer
heu=
blauen Himmel ab, und die beiden Bergfriede ſind noch
Niederwald ſanft hinauf, dann fängts an, ſtärker zu ſteigen.
tiges Ziel iſt die Hohkönigsburg. Auf dauernd ſanftem
gut beſteigbar. Weiter gehts dann, auf allmählich fallen=
Es geht an dem Forſthaus Kappelbronn vorbei und wir
Weg, immer im Walde, geht man in ¾ Stunden von
dem Pfade, den ſteilen, aber näheren, vermeiden wir, der
erreichen dann auf der Höhe, im Walde gelegen, das „Tür=
Wenzel aus bequem hin. Dieſer Weg iſt ſeines
dauern=
alten Reichsſtadt Rappoltsweiler zu. Dort ſteht noch
geſtell”, eine merkwürdige Felsbildung des Vogeſenſand
den Schattens wege insbeſondere im Sommer zu
empfeh=
manches Fachwerkhaus mit überhängendem Stock
ein=
ſteins. In dreifacher Manneshöhe ſtehen drei oben
ver=
len. Auch kommt man an einer ſehr guten gefaßten Quell
zelne Tore ſind noch erhalten und ein Teil der
Stadt=
bundene Säulen wie ein Tor. Man hat es früher mit
vorbei. Man hat nur manchmal kurze Blicke auf die Burg,
mauer. Vor Rappoltsweiler führt uns die Straßenbahn
dem Götterkult in Verbindung gebracht, jedenfalls iſt es
um ſo größer wirkend iſt dann der Anblick auf ſie, wenn
nach dem Reichsbahnhof und zurück nach Straßburg.
Da=
aber ein Spiel der Natur. Nun geht es auf dem Kamm
man, faſt oben, den Fahrweg kreuzt. Auch begegnet man
von hatten wir bisher nur wenig auf dem Hin= und Her
im Walde weiter. Bewundernswert iſt die
Vielgeſtaltig=
auf dieſem Wege keinem Wirtshaus. Der Weg führt erſt
marſch zum Bahnhof geſehen und deshalb war der dritte
keit des Waldes. Bald ſind es rieſige ſchlanke Tannen, da
um die ganze Burg herum, ſo daß man ihre ganze Aus=
Tag ganz der Beſichtigung gewidmet. Vor allem wurde
zwiſchen einzelne Bäume von einer Mächtigkeit, wie ſie
dehnung bewundern kann. Am Burgtor iſt eine kleine
der Münſter beſtiegen, bis zur Plattform, von wo aus
bei uns überhaupt nicht vorkommen. Dann iſt’s wieder
Halle zum Warten, denn man wird nur in Abteilungen
man einen weiten Rundblick hat. Am Nachmittag brachte
niederer Wald, über und über mit grauen Flechten
be=
von 20 Perſonen mit einem Führer hineingelaſſen. Die
uns dann die Bahn wieder nach Darmſtadt. Wir waren
deckt, die ſchier alles zu erſticken drohen. Schwellende
Burg, bekanntlich von der Stadt Schlettſtadt S. M. dem
Moospolſterſtrecken wechſeln ab mit „Felſenmeeren” vor
vom herrlichſten Wetter begünſtigt, wenn auch an den
Kaiſer geſchenkt, iſt auf deſſen Befehl von Bodo Ebhard
beiden Marſchtagen es morgens beim Marſch zur Bahn
größerer Ausdehnung, wie das uns bekannte am
Fels=
in den Jahren 1900— 1908 von Grund aus neu aufgebaut
Jedenfalls wird es allen
Teil=
in Strömen regnete.
berg. An geſchützten Stellen des Oſthanges liegt auch
Viele Herren haben früher darin geſeſſen und mancher
noch Schnee in einzelnen Flecken
nehmern eine bleibende Erinnerung ſein.
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[ ← ][ ][ → ] Nummer 95.
Darmſtädter Tagblatt, Donnerstag, den 24. April 1913.
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einem Vorabend v. Rich. Wagner.
Die Bedentung des Gymnaſtums für die Gegenwart.
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Dritter Tag:
Eintritt frei.
Götterdämmerung
zu Pfungstadt im „Rheiniſchen Hof”.
(in 3 Aufzügen u. einem Vorſpiel).
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Gäſte, auch Damen, willkommen.
Tagesordnung:
Muſikal. Leiter:
Generalmuſik=
direktor Br. Walter=München.
Beststotttttsttgez
1. Verleſung des Protokolls der vorjähr. Hauptverſammlung.
Perſonen im Vorſpiel:
Jahresbericht des Vorſitzenden.
2.
Siegfried
3. Rechnungsablage und Entlaſtung des Schatzmeiſters.
Joaa
1.
Brünnhilde.
Vortrag des Herrn Admiral z. D. Weſtphal über „Leben
4.
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Hobs. Landesterein far Totchelnäscherung
Erſte
und Treiben an Bord eines Kriegsſchiffes” (mit Licht=
Anna Jacobs
Zweite Norn
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Mittwoch, den 30. April, abends 6 Uhr
Kathar. Jüttner
Dritte
Alle Mitglieder und Freunde des Flottenvereins ſind eingeladen
Auf dem Walküren=
Schauplatz:
(9626
und willkommen.
felſen.
Mitgliederversammlung
Der Vorstand.
Perſonen im Drama:
Siegfried
im Fürstensaal, Grünes Zimmer, Grafenstr. 20.
Georg Weber
Gunther . . .
Orieinal Bremer Keule
Hagen
Alfred Stephani
,
Tagesordnung: Vertrag mit der Stadt Darmstadt.
Alberid
„
L. Schützendorf
Brünnhilde.
u. Ust. Ma. Phunzer
Der Vorsitzende: Dr. K. Heil.
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Direktion: Willy Roemheld.
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Rhein=
Kathar. Jüttner
Wellgunde
töchter
Floßhilde
Anna Jacobs
Hartmann
Mittwoch, 23. April, 8 Uhr
Fr.
(Naturheilverein) Darmſtadt.
Schauplatz: 1. Aufz.: 1. Die Halle
Donnerstag, 24. April, 8 Uhr
Grafenstr. 20 (Fürstensaal). (8389a
der Gibichungen am Rhein; 2. Der
Preitag, 25. April, 8 Uhr
Darmſtädter Licht=Luft=Bad.
Walkürenfelſen. 2. Aufzug: Vor
werden jedem Geſchmack
T
Samstag, 26. April, 8 Uhr
der Halle der Gibichungen. 3.
Auf=
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Unſer Licht=, Luft= u. Sonnenbad mit dem Spiel= u. Tennisplatz
zug: 1. Waldige Gegend am Rhein;
4 Ensemble-Gastspiele!
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2. Die Halle der Gibichungen.
wird am 1. Mai 1913 wieder eröffnet
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1. Der Spielplatz.
K5=
Unſeren Mitgliedern mit Familie und Gäſten ſteht der Beſuch
Brünnhilde:
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des
Spielplatzes frei.
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2. Luft= und Sonnenbäder.
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1. Einzelkarten 20 Pfennig.
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2.
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Stadt=
desgl. für Familien für die ganze Badeſaiſon 8 Mark.
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Spielleiter: Richart Lert
ausgeſtellt, und zwar für Kinder bis zu 18 Jahren frei
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einzelne Perſon. (Familienkarten werden an Nichtmitglieder
sangstexte von Alfred
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nicht abgegeben.
Beurlaubt: Käthe Meißner
Schönfeld. Musik von
Gooessosgesssseeeoeee
Erhöhte Preiſe
Allen Beſuchern des Bades wird ein von einem Arzt verfaßtes
Jean Gilbert
Anf. 6 Uhr. Ende nach 11 Uhr.
Merkblatt über das Verhalten im Luftbad ausgehändigt.
Kartenverk. v. 9½—1½ u. v. 5 U. an.
3. Der Tennisplatz.
Preise (intl. Steueri
Der Beginn der Vorſtellung und
Tennisſpieler zahlen für eine auf den Namen lautende Abonne=
3.—, 2.—, 1.50 u. 1.— Mk.
der Aufzüge wird durch Fanfaren
mentskarte für die Saiſon 4 Mark. Nichtabonnenten zahlen für
Vorverkauf: Verkehrsbüro.
angezeigt.
die Perſon und Stunde 10 Pfennig.
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Der Tennisplatz iſt in erſter Linie für unſere Mitglieder
Freitag, 25. April. Außer Ab.
beſtimmt.
Durch Mitglieder einzuführende Nichtmitglieder
XI. Sondervorſtell. „Die
bezahlen 6 Mark bezw. 15 Pfennig.
25.
Jungfrau von Orleans”.
Mit Ausnahme vorſtehender Preisänderungen gelten für den
Anfang 8 Uhr. (Zu dieſer Vor
Beſuch des Spielplatzes, des Licht=Luft= und Sonnenbades, ſowie
ſtellung findet ein Kartenverkauf
des Tennisplatzes die in den Satzungen feſtgeſtellten Bedingungen,
nicht ſtatt.
Kats
die auch von Nichtmitgliedern zu beachten ſind.
Samstag, 26. April. 160. Ab.=Vſt.
Herausgreifen wollen wir, daß das Rauchen nicht geſtattet iſt
A 40. Gaſtſpiel von Elſa Laura
und daß Hunde auf den Platz nicht mitgenommen werden dürfen.
von Wolzogen. Zum erſten
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Maul=
führenden iſt jederzeit Folge zu geben. Etwaige Wünſche nehmen
für 2500 Mk. beſonderer Umſtände
ſchelle.‟ Spiel in 5 Aktuſſen
die Mitglieder des Spielplatz=Ausſchuſſes entgegen.
halber ſofort zu verkaufen.
von Ernſt Freiherrn von Wol=
Die Karten für die Bäder werden nur auf dem Spielplatz
Herrſchaftswagen, kann offen und
Margrete: Elſa Laura
zogen.
von dem aufſichtführenden Herrn ausgegeben.
(9610do
geſchloſſen gefahren u. auch leicht
von Wolzogen, a. G. Gewöh.il.
Die Aufnahme neuer Mitglieder kann dagegen nur bei
zum Geſchäftswagen umgewandel
Preiſe. Anfang 7 Uhr.
dem Vorſitzenden des Vereins, Herrn Stadtverordneten Saeng.
Trarer- katd
werden. Anfrag. unt. Z. 1481
Sonntag, 27. April. 161. Ab.=Vſt.
Kirchſtraße 20, erfolgen.
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