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Darmſtädtet
da
a
Abonnementspreis
Inſerake
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt.
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Ver
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Mittwoch, den 23. April.
N 94.
1913.
den, um gegen den Kriegsminiſter Sturm zu laufen.
mit erledigt ſich der mitgeteilte Antrag der Nationallibe=
Die heutige Nummer hat 22 Seiten.
Der fortſchrittliche Führer Wiemer äußert ſich wie folgt:
ralen. — Der fortſchrittliche Antrag auf Strei=
So unerfreulich es iſt, daß die Angelegenheit der
Sozial=
chung der Gouverneurſtelle in Ulm und der
Kommandan=
demokratie reichlichen Stoff zur agitatoriſchen Ausnützung
turen in Altona, Karlsruhe, Darmſtadt, Glatz und Glogau,
bietet, ſo ſind wir doch der Meinung daß es verdienſtlich
Das Wichtigſte vom Tage.
iſt, wenn die Enthüllungen den Anſtoß geben, offenbare
ſowie der ſozialdemokratiſche Antrag, betreffend Streichung
Mäßſtände zu beſeitigen.
der Kommandantur Königſtein, wurden abgelehnt.
Ein Zweidecker mit dem Leutnant von Mirbach und
dem Hauptmann von Dewall aus Darmſtadt, der geſtern
früh von Darmſtadt nach Metz aufgeſtiegen iſt,
Die Wahrheit über Adrianopel.
landete wegen Benzinmangels bei Arracourt in
Gegen den Kriegsminiſter
* Unter dieſer Ueberſchrift ſchreibt Danzers Armee=
Frankreich. Sie ſind abends nach Metz weiter=
Zeitung (Wien, Nr. 15): Der weltbekannte italieniſche
von Heeringen.
geflogen und um ¾7 Uhr dort gelandet.
Journaliſt Luigi Barzini, der angeblich als erſter Mann
* Ein Artikel des als halboffiziös geltenden Berliner
Der Rieſendampfer „Imperator”, der geſtern
der Preſſe in Adrianopel eingezogen iſt, gibt folgende
Lokal=Anzeigers, der ſich gegen den preußiſchen
früh von der Vulkan=Werft nach Kuxhaven abfuhr, ge=
Schilderung dieſes erſtklaſſigen türkiſchen Bollwerkes:
Kriegsminiſter und deſſen Haltung in der
Ange=
riet bei der Altonaer Landungsbrücke auf Grund.
„Man muß jetzt bemerken, daß dieſe vielgeprieſenen
legenheit der Firma Krupp richtet, hat viel Aufſehen
Bei Kuxhaven kenterte geſtern ein Boot mit ſieben
Feſtungswerke Adrianopels in Wahrheit nur elende,
pri=
erregt. Es heißt dort:
Inſaſſen, von denen fünf ertranken.
mitive Befeſtigungen darſtellen, mit Lehmkaſematten, die
Den Militärdebatten im Reichstag und
ganz oberflächlich mit ein wenig Erdwerk beworfen ſind,
Die Antwort der verbündeten
Balkan=
in der Budgetkommiſſion, die nahezu alle Sitzungstage
mit artilleriſtiſchen Poſitionen, die einfach im Boden
ein=
ſtaaten auf die Mediationsvorſchläge der Mächte iſt
dieſer Woche ausfüllten, konnte der unbefangene Leſer im
übrigen nicht ohne gemiſchte Empfindungen folgen. Der
gegraben wurden, wie man es heute in keiner Feldſchlacht
den Vertretern am Montag überreicht worden.
Kriegsminiſter, der zunächſt ſeinen regulären Etat zu
ver=
mehr tut. Nicht eine einzige Zementmauer, kein wie
Das bulgariſche Regierungsorgan Mir hält den Kriea
treten hatte, fühlte ſich dabei auf Schritt und Tritt
ge=
immer gearteter Schutzwall, keine Gräben, keine Eskarpe
mit der Türkei für beendet.
hemmt durch Schwierigkeiten, in die er durch eigene Schuld
und Kontereskarpe, und das ganze Werk obendrein mit
geraten iſt. Der Reichstag hat ihm in den letzten Jahren
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 8.
alles bewilligt, was zur Verſtärkung des Heeres für not=
Kanonen armiert, die einen uralten Typ darſtellen. Die
wendig erklärt wurde. Daß die Armeeverwaltung nun
modernen Befeſtigungswerke von Adrianopel ſind eine
trotzdem mit neuen Milliardenvorlagen kommen mußte,
weitere türkiſche Legende, die heute zerſtört iſt. Der
ein=
kann das Vertrauen zu ihrer Umſicht natürlich nicht ſtei=
Die
zige Wert der Forts beſtand in ihrer natürlichen Lage:
gern. Unter dieſen Umſtänden wäre es wirklich beſſer.
geweſen, wenn Herr von Heeringen die amtliche
Ver=
die Natur ſelbſt hat eben Adrianopel mit einem natür=
Frage der Kommandanturen.
tretung der neuen Wehrvorlage gegenüber der
Volksver=
lichen Befeſtigungsgürtel umgeben.
tretung einem Nachfolger überlaſſen hätte, deſſen Autori=
*
Die Budgetkommiſſion des Reichs=
Hätten die Belagerer gewußt, wie in Wahrheit die
tät durch keine Sünden der Vergangenheit geſchmälert iſt.
tags behandelte, wie ſchon gemeldet, von neuem die
gefürchteten Werke der ſtärkſten Feſtung des türkiſchen
Bei rechtzeitiger Vorausſicht der kommenden Entwicklun=
Kommandanturfrage.
gen wären heute nicht gar ſo viele Lücken auf einmal zu
Reiches waren, ſo hätten ſie ſchon vor drei Monaten den
topfen geweſen. Herr von Heeringen glaubte vielleicht,
Die Militärbevollmächtigten der in Betracht kommen=
Angriff wagen und die Wälle mit dem Bajonett erſtürmen
ſeine Situation durch Ausfälle gegen unbequeme
Zei=
den Staaten verteidigten lebhaft die Aufrechterhaltung
können. Aber Schükri Paſcha verſtand es vortrefflich, den
tungsartikel, die den Stein erſt ins Rollen gebracht haben,
ihrer Kommandanturen, die in Krieg und Frieden eine
Mangel an Geſchützen, an dem er litt, durch beſtändige
verbeſſern zu können. Im Intereſſe der Sache ſollte es
weſentliche Bedeutung hätten und deren Streichung eine
uns lieb ſein, wenn er ſich hierin täuſcht. Aber daß
beträchtliche Schädigung miltäriſcher Intereſſen darſtelle
Verſtärkung des einem Angriff ausgeſetzten Punktes durch
er auf. die Anſchuldigungen des Abg. Lieb=
Aus der Kommiſſion wurde demgegenüber betont, die in
andere gerade entbehrliche Kanonen zu verſchleiern und
knecht gegen die Firma Krupp trotz prinzipiel=
Frage kommenden Aufgaben könnten auch von anderen
die Illuſion einer furchtbaren Eindruck erweckenden
ler Verwahrungen doch näher einging, obwohl die
Offizieren im Nebenamt geleiſtet werden, z. B. in Dres=
Verteidigungsmacht vorzutäuſchen.”
Angelegenheit zurzeit bei den Gerichten anhängig iſt, wird
den vom Feldzeugmeiſter, deſſen Tätigkeitsgebiet ſehr
be=
kaum noch mit irgend welchen Nebenabſichten zu
entſchul=
ſchränkt ſein müſſe, da für das ganze preußiſche Kontin=
Wenn ſich dieſe Angaben des Herrn Barzini beſtätigen
digen ſein. Er ſcheint nicht bemerkt zu haben, daß es
gent auch nur ein einziger Feldzeugmeiſter vorhanden
ſei=
ſollten, ſo würde dadurch der Ruhm der
bulgariſcheſerbi=
der Sorialdemokratie nur darauf an=
Das Zentrum beantragt dieſen Kommandanten
ſchen Belagerungstruppen in gleichem Maße ſich erheblich
kam, durch ſtundenlanges Debattieren über Dinge,
von
am 30. September 1913 wegfallen zu laſſen Man
verringern, als der des tapferen Schükri Paſcha und ſeiner
denen einſtweilen nichts Zuverläſſiges bekannt iſt.
eine
werde bis dahin die Möglichkeit haben, neue
Forderun=
ſtarke Suggeſtion auf die
öffentliche
gen aus der Wehrvorlage abzulehnen, für den Fall, daß
braven Truppen geſteigert würde.
Meinung und auf die Gerichte
auszu=
ohne ausreichende ſachliche Begründung unter
Bezug=
üben, die mit der Prüfung der Angelegenheit befaßt
nahme auf die Konvention auf die Kommandanturen
ſind. Sehr merkwürdig berührte es auch zu hören, daß
nicht verzichtet werde. Ein nationalliberales Mitglied
Deutſches Reich.
der Kriegsminiſter mit Herrn Liebknecht, dieſem
wünſcht die Beurteilung der Frage lediglich nach dem
enragierteſten Feind des preußiſchen Heeres, einen förm=
materiellen Bedürfnis. Aber die Streichung müſſe er=
Verſicherungsanſtalten und
Wohl=
lichen Pakt einging, um ihn dazu zu beſtimmen, ſein
folgen im Einvernehmen mit den betreffenden
Regierun=
fahrtspflege. Das Reichsverſicherungsamt ver=
Material gegen Krupp der Oeffentlichkeit einſtweilen
vor=
gen. Man ſolle daher in einer Reſolution
Verhand=
öffentlicht eine außerordentlich intereſſante Ueberſicht über
zuenthalten. Wir müßten uns über die Stimmungen in
kungen mit den Regierungen fordern. Die
die Beträge, die von den Landesverſicherungsanſtalten,
Armeekreiſen ſehr täuſchen, wenn dieſe ſeltſame, aber wohl
Kommandantur in Dresden ſcheine ſachlich begründet zu
verbürgte Kunde aus dem Reichstage nicht allenthalben
ſein. Von volksparteilicher Seite wird das mangelnde
wie z. B. den Knappſchaftskaſſen uſw., zu gemeinnützigen
mit
ungläubigem Staunen aufgenommen werden ſollte.
Entgegenkommen bedauert. Der Kriegsminiſter
Zwecken in der Form von Darlehen zur Verfügung geſtellt
führte aus, er ſei dazu da, die dienſtlichen Gründe der
Es wird auch außerhalb der Redaktion des Berliner
worden ſind. Danach beliefen ſich die geſamten, für der=
Militärverwaltung offen klarzulegen; bei Aufſtellung des
Lokal=Anzeigers noch Leute geben, die das Verhalten des
artige Zwecke bis zum Ende des Jahres 1912 gegebenen
Etats werde von der Militärverwaltung alles nicht un=
Kriegsminiſters und noch mehr des Reichstags in dieſer
bedingt Notwendige geſtrichen. 1900 ſei der Etat bis ins
Darlehen auf rund 1049 Millionen Mark. Davon fielen
ganzen Angelegenheit befremdet hat. Die Norddeutſche
einzelne geprüft, aber faſt nichts geſtrichen worden, weil
auf den Bau von Arbeiterwohnungen 418,2 Millionen
eben alles unbedingt notwendig geweſen ſei. Für die
Allgemeine Zeitung verteidigt dagegen den Kriegsminiſter
Mark. Zur Befriedigung des landwirtſchaftlichen Kre=
Forderungen ſeien in erſter Linie militäriſche Gründe maß=
und ſchreibt: Die Berliner Blätter beſchäftigen ſich mit
ditbedürfniſſes waren bis Ende 1912 113,8 Millionen
gebend, über die der Kriegsminiſter vertrauliche Angaben
einem Artikel des Berliner Lokal=Anzeigers, der in der
machte. Preußen ſei Baden uſw. gegenüber ſtaatsrechtlich
Mark ausgegeben worden, ein Betrag, der jedoch bei wei=
Tat dadurch auffällt, daß er im Zuſammenhang mit den
gebunden; die Frage der Abſchaffung der zur Erörterung
tem nicht die ganze Summe darſtellt, die von dem
Ver=
ſtehenden Stellen könne nur in freier Vereinbarung zwi=
Reichstagsverhandlungen über die Kruppſche
Angelegen=
ſicherungsträger zugunſten der ländlichen Bevölkerung
ſchen Preußen und den in Betracht kommenden
Bundes=
heit völlig deplazierte Angriffe gegen den Kriegsminiſter
hergegeben worden iſt, fällt doch von den Darlehen für
ſtaaten gelöſt werden. — Ein Zentrumsredner gab zu. daß
richtet. Auf den haltloſen Vorwurf, daß dieſer mit dem
Preußen in dieſem Punkte gebunden ſeiz aber in der
würt=
allgemeine Wohlfahrtseinrichtungen ein Betrag von 213
Abgeordneten Liebknecht einen Pakt eingegangen
ſei,
tembergiſchen und in der badiſchen Militärkonvention ſeien
Millionen Mark auf Gemeinden bis zu 5000 Einwohner,
derartige Stellen nicht vorgeſehen; in Baden handle es ſich
ſcheint ſich uns eine Antwort zu erübrigen.
alſo ebenfalls überwiegend auf die ländliche Bevölkerung.
nur um eine Zulaße für die Verwaltung der Kommandan=
Die Berl N. Nachrichten ſagen: Man könnte dieſen
Endlich iſt die Landwirtſchaft mittelbar auch noch dadurch
turgeſchäfte im Nebenamt.
Angriff als die unmaßgebliche Anſicht eines urteilsloſen
Der Kriegsminiſter erwiderte, die Verhältniſſe in
Ba=
gefördert worden, daß eine größere Anzahl von Ver=
Artikelſchreibers ruhig beiſeite legen, wenn nicht der Ort,
den ſeien in militäriſcher Hinſicht ſeit 1869 erheblich
an=
an dem er erſchienen iſt, die Sache in einem anderen Lichte
ſicherungs=Anſtalten landſchaftliche Pfandbriefe,
Renten=
dere geworden. — Der heſſiſche Geſandte betonte.
erſcheinen ließe. Der Lolglanzeiger, der für die Beitung
briefe, Pfandbriefe von Landwirtſchaftsbanken uſw. im
aus der Faſſung der Anlage zur Militärkonvention gehe
ſeiner Redaktion das „Quieta non movere” als oberſten
Nennwert von über 145 Millionen Mark angekauft hat.
zweifellos hervor daß die Stelle eines Kommandanten in
Leitſatz aufgeſtellt hat, hätte dieſen Artikel niemals von
Darmſtadt ſeinerzeit vorhanden geweſen ſei; ſie könne
Zur Förderung der allgemeinen Wohlfahrtspflege, wie
ſich aus veröffentlicht. Es iſt vielmehr anzunehmen, daß
Haher nicht geſtrichen werden. Redner erörterte die
recht=
dieſer Angriff von irgendeiner Stelle kommt, die zum
min=
z. B. für den Bau von Krankenhäuſern, Volksheilſtätten,
lichen und politiſchen Gründe beim Abſchluß der
Militär=
deſten hohen militäriſchen Kreiſen ſehr nahe ſteht und an
Volksbädern, Kanaliſationen und verſchiedenartige
Wohl=
konventionen und betonte, man dürfe jetzt die Frage der
der Entfernung des Kriegsminiſters ein dringendes
Inter=
fahrtszwecke waren bis zum Schluß des Jahres 1912 ins=
Kommandanten nicht anders behandeln, wie die der
eſſe hat. Man wird ſich außerdem erinnern, daß bereits
Adjutanten der Fürſtlichkeiten, müſſe vielmehr denſelben
geſamt 517,3 Millionen Mark ausgegeben worden. Die
vor einiger Zeit in demſelben Blatte ein Artikel erſchien
Weg gehen. In der weiteren Debatte, die ſich ſehr in die
der gleichſalls ſcharfe Angriffe gegen Herrn v Heeringen
gewaltigen, von unſeren Verſicherungsanſtalten angeſam=
Länge zog, befürwortete der ſächſiſche
Militärbevollmäch=
enthielt und im Anfang fälſchlich Feldmarſchall v. d. Goltz
melten Summen finden alſo zu einem ſehr erheblichen
rigte nochmals die Stelle des Kommandanten in Dresden,
zugeſchrieben wurde.
Teil wieder Anlage zur Förderung einer ſozialen
Wohl=
wobei er betonte daß ein penſionierter Offizier als Kom=
Die Poſſiſche Zeitung ſchreibt: Woher dieſer Angriff
mandant unter Umſtänden teurer zu ſtehen komme. und
fahrtspflege, die an ſich mit den unſeren
Verſicherungs=
kommt, iſt nicht recht erſichtlich. Man kann an Kreiſe
den=
der Kriegsminiſter wies erneut auf die Tätigkeit
ken, denen der Kriegsminiſter mit ſeinen früheren
For=
anſtalten geſtellten Aufgaben nichts zu tun hat, die aber
des Kommandanten in Darmſtadt als Kommandanten
derungen niemals weit genug gegangen iſt. Auch die
Ver=
doch zugleich wieder ſo geſtaltet iſt, daß ſie einerſeits das t.
des Truppenübungsplatzes hin, die bei Wegfall der Stelle
mutung, daß der Angriff zurückzuführen iſt auf gewiſſe
beiträgt, die Verſicherungslaſten zu mildern, und daß ſie
anderweitig geregelt werden müſſe.
Mißſtimmungen innerhalb der Regierung, die man in
letz=
andererſeits durch die Verzinſung der für ſolche Wohl=
Schließlich wurde der oben genannte Antrag des
ter Zeit wiederholt wahrgenommen hat, läßt ſich nicht
fahrtszwecke aufgewandten Kapitalien den
Verſicherungs=
ohne weiteres von der Hand weiſen. Wir ſind mit der
Zentrums mit 17 gegen 10 Stimmen ange=
Haltung des Kriegsminiſters durchaus nicht immer
ein=
anſtalten wieder die Mittel zur Zahlung ihrer
Verſiche=
nommen, und nach demſelben Antrage noch einige
Stellen=
verſtanden geweſen, halten es aber für bedenklich daß
ge=
rungsleiſtungen zuführt.
Da=
verſchiebungen bei den Kommandanturen beſchloſſen.
rade der jetzige Augenblick und dieſer Anlaß gewählt wer=
Nummer 94.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. April 1913.
Seite 2.
Zentren, namentlich auch in den Grenzſtädten und den
Rundſchreiben gerichtet, worin ſie um Angabe erſucht wer
— Die Finanzhoheit der Bundesſtaaten.
Hafenſtädten, ungenügend iſt
den, wie hoch ihr inveſtiertes Kapital ſei und wieviel da=
Die Bayeriſche Staatszeitung ſchreibt offiziös: Das Sta=
Spanien.
von franzöſiſchen Urſprungs iſt, wieviel Arbeiter ſie
be=
dium der Ruhe, in dem ſich die formelle Behandlung der
ſchäftigen und wieviel Franzoſen ſeien. Vom komman=
Die Reiſe des Königs nach Frankreich
Wehr= und Deckungsfragen augenblicklich befindet, gibt den
dierenden General des 16. Armeekorps iſt ein Tagesbefehl
Nach einer Blättermeldung wird der König ſeine Reiſe
Parteien die reichlich benutzte Gelegenheit, in
unverbind=
erlaſſen, in dem die Offiziere aufgefordert werden, Reiſer
nach Paris am 5. Mai antreten. Er werde vom
Miniſter=
licher Weiſe ihre Meinungen auszutauſchen und ſorgſam
in deutſch=franzöſiſchen Grenzbezirken zu vermeiden. In
präſidenten und mehreren Mitgliedern des Hofſtaates,
ſo=
das Maß der Zugeſtändniſſe abzuwägen, die ſie ſich und
Straßburg wurde der Buchhändler Runner, ein Franzoſe
vie einigen Deputierten und Senatoren begleitet ſein.
ihren Zielen abringen müſſen, wenn das große Werk
zu=
ausgewieſen wegen Vertriebes nationaliſtiſcher Literatur
ſtande kommen ſoll, zu deſſen Notwendigkeit ſie ſich bekannt
Portugal.
haben. Manches dieſer Zugeſtändniſſe an das gemein=
Die Regelung des Glücksſpiels. Die Kam=
Ausland.
ſame große Ganze mag gleichbedeutend ſein mit einem
mer lehnte mit 27 Stimmen Mehrheit den vom Senat an
harten Verzicht auf die Forderungen, die ein
Weſens=
genommenen Geſetzentwurf über die Regelung des Glücks
Oeſterreich=Ungarn
beſtandteil des Parteiprogramms auszumachen ſcheinen
piels ab
Das Programm des böhmiſchen Land=
Es iſt zu hoffen, daß allerſeits Klarheit darüber beſteht,
Serbien
tags. In einer Beſprechung mit mehreren böhmiſchen
daß die Finanzhoheit der Bundesſtaaten ein umfriedetes
Annahme der Budgetvorlage durch die
Landtagsabgeordneten, an der auch Miniſter des Innern
Land außerhalb des Kampfplatzes iſt, auf dem ſich die zu
Skupſchtina. Bei der Verhandlung über die Ge
Freiherr v. Heinold teilnahm, legte Miniſterpräſident Graf
erwartenden Auseinanderſetzungen der Parteien abſpielen
etzesvorlage, nach der das für 1912 angenommene Budget
Stürgh eingehend die Beweggründe finanzieller und
poli=
werden
auch für 1913 bewilligt wird, erklärte der Finanzminiſter
tiſcher Natur dar, welche die Regierung beſtimmten, ein
Die Betriebseinnahmen der Preu=
die Regierung infolge des Krieges und der hierdurch
Seſſion des böhmiſchen Landtages mit vereinbartem abge
ßiſch=Heſſiſchen Staatsbahnen haben im
Mo=
verurſachten außergewöhnlichen Verhältniſſe in der
ſtaat=
renztem Programm anzuregen und mit den Parteien über
nat März 1913 gegen den gleichen Monat des Vorjahres
lichen Adminiſtration außerſtande ſei, den Staatsvoran
dieſen Plan Fühlung zu nehmen. Der Miniſterpräſident
im Perſonenverkehr 9,7 Millionen Mark — 19,54 Prozent,
chlag für das laufende Jahr aufzuſtellen. Der Miniſter
erörterte ſodann im einzelnen das Programm einer ſolchen
im Güterverkehr 1,9 Millionen Mark — 1,41 Prozent, im
erſuchte deshalb die Skupſchtina, das vorjährige Budget
Tagung. Am Schluſſe der dreiſtündigen Beſprechung
er=
ganzen unter Einbeziehung der Einnahmen aus anderen
auch für 1913 zu bewilligen.
klärten die erſchienenen Abgeordneten, daß ſie den Vor=
Quellen 16,4 Millionen Mark — 8,13 Prozent mehr er=
Der Jungradikale Draskovie verwies namens ſeiner
ſchlag der Regierung einer näheren Prüfung unterziehen
geben. Zu berückſichtigen iſt, daß das Oſterfeſt in den
Partei darauf, daß das Vorgehen der Regierung dem
und ihren Parteigenoſſen vorlegen würden.
Geiſte der Verfaſſung und der Finanzgeſetze widerſpreche,
Monat März fiel.
weshalb die jungradikale Partei gegen die Vorlage ſtim=
-
Der bayeriſche Miniſterpräſident
Frankreich.
men werde. Der ſozialdemokratiſche Abgeordnete Katz=
Freiherr v. Hertling iſt in Berlin angekommen.
erovic kritiſierte in ſcharfer Weiſe die innere und äußere
Ein neues Gewehrgeſchoß. Der Kriegs=
Sein Aufenthalt dürfte mit den Reichstagsverhandlungen
Politik der Regierung und wies auf die Gefahr hin, welche
niniſter erklärte einem Berichterſtatter des Temps, er habe
über die Heeres= und Deckungsvorlagen in Zuſammenhang
durch eine übermäßige Bevorzugung der Armee
insbe=
die zuſtändige Kommiſſion beauftragt, unverzüglich weitere
ſondere für das Offizierkorps und für die zivile und
zu bringen ſein. Am Mittwoch gedenkt der
Miniſterpräſi=
erſuche mit einem neuen Gewehrgeſchoß, der ſogenannten
Staatsgewalt entſtehen könne. Der gegenwärtige
Balkan=
dent wieder abzureiſen.
und ſei offenkundig auf ſandiger Grundlage aufgebaut
Dergueſſe=Kugel, vorzunehmen, welche die bisher für das
— Die Tuchfarbe der Truppen. In der
worden. Serbien müßte die Initiative zu einer
demokra=
ebelgewehr verwendete D.=Kugel erſetzen ſoll. Die Der=
Budgetkommiſſion des Reichstages führte Generalleutnan
iſchen Konföderation der Balkanſtaaten ergreifen. Der
gueſſe=Kugel beſitzt den Vorteil, daß ſie den Innenlau
Parteiführer der Nationaliſten, Veja Veljkovie, lehnte die
Staabs bei der Erörterung der Tuchfarbe und der Tuch=
Vorlage aus Mißtrauen gegen die auswärtige Politik der
des Lebelgewehres nicht ſo verkratzt wie die D=Kugel und
beſchaffung der Truppen aus, daß für die neu zu errich=
Regierung ab, die ſich beſonders in der Frage des
Bünd=
außerdem eine weit größere Durchſchlagskraft hat. Die
tenden oder zu verſtärkenden Formationen zwei feldgraue
niſſes mit Bulgarien als planlos erwieſen habe. Mi=
Schwierigkeiten, welche ſich bisher der Einführung der
und eine blaue Garnitur vorgeſehen ſeien. Eine
tiſterpräſident Paſitſch führte aus, daß die Regierung im
Dergueſſe=Kugel entgegengeſtellt haben, bemerkte der
Beiſte der Verfaſſung regiere. Eine Einberufung der
Einheitsuniform für die Kavallerie in Feldgrau
Skupſchtina während des Krieges ſei nicht möglich ge=
Kriegsminiſter, ſei die Seltenheit des zu der Kugel
verwen=
ſei nicht geplant, da Unterſcheidungszeichen
mili=
weſen. Die Regierung beabſichtige nicht, nach Bewilligung
eten Metalls und der hohe Preis, doch ſcheine es teilweiſe
täriſch notwendig ſeien. Wie der Kriegsminiſter
des Budgets die Seſſion der Skupſchtina zu ſchließen
gelungen zu ſein, dieſen Uebelſtänden abzuhelfen. Die
zu=
ſodann erklärte, betragen die Mehrausgaben bei ſo=
Der Miniſterpräſident müſſe entſchieden die tapfere
ſer=
ſtändige Kommiſſion werde auf Grund der neuen Verſuche
biſche Armee, insbeſondere das Offizierkorps, gegen die
ortiger Ausrüſtung in Feldgrau über drei Millioner
Angriffe in Schutz nehmen, die der Abgeordnete Katzlerdvie
die Frage zu löſen haben, ob ſich die Kriegsverwaltung
Mark. Da dieſe Ausrüſtung teuerer als die blaue ſei
egen ſie gerichtet habe. Die auswärtige Politik Serbiens
für die ſehr koſtſpielige Erſetzung des Lebelgewehrs durch
dürfe das Tempo der Anſchaffung nicht ſo eilig werden
ſei folgerichtig, nicht planlos. Sie ziele auf die
Vertei=
eine neues Gewehr oder für die weniger koſtſpielige Ein=
Die Verwaltung beabſichtige nicht, von der feldgrauen
igung der ſerbiſchen Intereſſen gegen alle Angriffe ab,
führung der Dergueſſe=Kugel entſcheiden ſolle.
von welcher Seite ſie auch kommen möchten. Die Re=
Farbe zurückzutreten, die vom 1. April 1913 an als
Frie=
gierung werde in Kürze in der Lage ſein, der Skupſchtina
Militär=
Flug=
des
densgarnitur eingeführt worden iſt
Organiſierung
alle gewünſchten Aufklärungen zu erteilen.
weſens. Das Amtsblatt veröffentlicht einen Erlaß des
Pfadfinder auf franzöſiſchem Gebiet
Die Skupſchtina nahm darauf die Budgetvorlage in
Kriegsminiſters über die Organiſierung des Militär=Flug
Das Berl. Tagebl. meldet aus Paris: Die hieſigen
Abend=
namentlicher Abſtimmung mit 74 gegen 60 Stimmen an
weſens. U, a. wird darin beſtimmt, daß drei Hauptgrup
blätter berichten aus Metz: Eine Gruppe deutſcher Pfad=
Vereinigte Staaten.
pen errichtet werden ſollen, und zwar in Marſeille, Reims
finderjungen hat ſich auf franzöſiſches Gebiet begeben und
und Lyon, die wiederum eine Anzahl Bezirke umfaſſen
Die Tarifbill wurde mit Abänderungen ins der
dort eine deutſche Fahne entfaltet. Die franzöſiſchen Zoll=
Jede dieſer Gruppen ſteht unter dem Oberbefehl des betr.
Faſſung, die ſie in der demokratiſchen
Fraktionsverſamm=
beamten hätten die jungen Leute aufgefordert, die Fahne
ung erhalten hat, im Repräſentantenhauſe wieder
ein=
zu entſernen und ſich über die Grenze zurückzuziehen. Der
Militärgouverneurs oder Korpskommandeurs.
gebracht. Sie wird am Mittwoch zur allgemeinen De=
Berl. Lokalanzeiger teilt dazu mit: Der Bericht des Metzer
Polizei
Reorganiſation der Pariſer
batte gelangen. Das Geſchäftsordnungskomitee des
Hau=
deutſchfeindlichen Blattes Le Lorrain über den Sonntags=
Im Miniſterium des Innern iſt eine Kommiſſion gebildet
paziergang einer Pfadfindergruppe nach Noveant iſt er
es erwägt Anträge, welche die Zeit für die Beratung der
worden, welche die Frage der Reorganiſation der Polizei
ichtlich parteiiſch. Der Zollwächter benahm ſich, wie dar
Tarifbill und die Zahl der Abänderungsanträge, die dazu
des Weichbildes der Stadt Paris nach dem Muſter der
Pa=
aus hervorgeht, ſehr ſchroff und unterſagte den jungen
eingebracht werden dürften, beſchränken wollen, da die
riſer Munizipalpolizei prüfen ſoll. Den Vorſitz führt
Leuten, einen Imbiß im Dorfe einzunehmen. Der Lorrain
Abſicht beſteht, die Bill ſo ſchnell wie möglich zur Annahme
Staatsrat Ogier. Ferner gehören ihr namentlich an:
veröffentlicht den Bericht an hervorragender Stelle.
zu bringen. Ein von der demokratiſchen Fraktionsver=
Polizeipräfekt Hennion, der Chef der Sicherheitspolize
-
Aus Elſaß=Lothringen. Die letzten
De=
ſammlung geſtellter Antrag will die Debatte auf acht
Pujalet. Die Kommiſſion iſt nunmehr auch von dem Mi
batten im Reichstage, ſowie die Vorgänge in Frankreich
Sitzungstage und die Zahl der Abänderungsanträge für
niſter des Innern beauftragt, die Frage einer Erſetzung
haben Veranlaſſung zu folgenden Maßnahmen gegeben
eden Tarifſatz auf zwei beſchränken. Falls dieſe
Ge=
er rein ſtädtiſchen Polizeiorgane durch ſtaatliche Polizei
Der Chef der direkten Steuern in Elſaß=Lothringen hat
ſchäftsordnungsregel angenommen werden ſollte, ſchätzt
zu prüfen, da die Wirkſamkeit der ſtädtiſchen Polizei
bis=
an ſämtliche Aktiengeſellſchaften Elſaß=Lothringens ein
man die Zeit, die das Haus zur Erörterung der Bill
ge=
weilen in einzelnen großen Städten oder induſtriellen
ſie
ſo oft betrogenen Verſicherungen walten laſſen, fallen
tötet; von 1910 bis 1913 fielen 29 Perſonen einem „
Ver=
uf den Schwindel häufig herein
icherungsmord” zum Opfer. Es ſei hier an den Peters=
Verſicherung und Verbrechen.
Noch am 1. September 1911 wurden der frühere Ge
burger Studentenmord im Oktober 1909 erinnert, wo der
richtsvollzieher Friedrich Raffeld und ſeine Frau vom
ngenieur Peter Gillewitſch den Studenten Paul Pod=
Von A. Abels.
Landgericht I in Berlin zu 10 bezw. 2 Monaten Gefängnis
lotzky gräßlich zerfleiſchte und durch Verſtümmelung un=
Die aufſehenerregende Gattenmord=Affäre
erurteilt, weil ſie in der geſchilderten Weiſe eine ſterbende
kenntlich machte. Er gab die Leiche als die ſeines Bruders
in Frankfurt a. M. lenkt wieder das Intereſſe auf die
frau als Spekulationsobjekt zugunſten ihres eigenen
Andreas aus; der Totenſchein wurde daraufhin
anſtands=
ogen. Verſicherungsverbrechen. Der des drei
Vortemonnaies „verſichert” hatten. Der Betrug mit
los ausgeſtellt und die Verhandlungen mit der
Verſiche=
achen Gattenmordes beſchuldigte und teilweiſe geſtändige
Strohmännern” wird nicht nur ſozuſagen en detail,
ſon=
rung eingeleitet. Auch die Ermordung des Grafen Koma=
Ehemann Karl Hopf war — börſenmäßig ausgedrückt
dern auch en gros in Szene geſetzt. So machte im Oktober
rowski durch das Werkzeug der Gräfin Tarnowska, die
ein Engagement auf den Tod ſeiner Gattin eingegangen
1906 in Frankreich ein groß angelegter Verſicherungs
ſich im Frühjahr 1910 vor dem Schwurgericht in Venedig
Er kaufte ſie in Lebensverſicherungen ein, wollte ſie
ver=
chwindel viel von ſich reden. Man kam ihm auf die Spur
zu verantworten hatte geht nicht zuletzt auf einen
Ver=
ziften und damit in den Beſitz der Verſicherungsſummer
als in Marſeille ein Metzgermeiſter ſtarb, der ſich
wäh=
ſicherungsbetrug zurück.
gelangen. Der letzte große Prozeß wegen Mord und
Ver=
rend der letzten Zeit ſeines Lebens in viele Lebensverſiche=
Großes Aufſehen erregte im Oktober 1912 die Affäre
icherungsbetrug ſpielte gegen eine Witwe Voigt. Er kam
ungen hatte aufnehmen laſſen. Obwohl der Metzger
Tomann in Wien. Der 35jährige Mann wurde als
ent=
im Oktober 1911 vor dem Schwurgericht in Chemnitz zur
weder Selbſtmord begangen hatte, noch von irgend je
etzlich verſtümmelte Leiche aufgefunden; der Mordver=
Verhandlung und endete mit einem Todesurteil gegen die
mand, zu deſſen Gunſten die Police lautete, ermordet wor
acht fiel zunächſt auf den Agenten, der die Lebensver=
Witwe Voigt, die ihr Kind mit 20000 Mark „Todesprämie‟
den war, kam die Sache den verſchiedenen Verſicherungs
cherung abgeſchloſſen hatte. Und erſt nach langen
Unter=
verſichert und durch Verabreichung von Gift umgebracht
geſellſchaften doch nicht recht geheuer vor. Sie hatten
näm=
uchungen ſtellte ſich heraus, daß die Leiche überhaupt
hatte.
lich herausgebracht, daß die Zahl der Firmen, bei denen
nicht die des Tomanns war. Vielmehr hatte letzterer
der Metzger ſein Leben verſichert hatte, nicht weniger als
einen Unbekannten ermordet, ihm ſeine eigenen Kleider
Die Verſicherungsſchwindeleien aller Kategorien haben
34 betrug. Der geſamte Verſicherungsbetrag, der zur
Aus=
angezogen und in die Taſche Legitimationen geſteckt, die
in ganz auffallender Weiſe ſeit dem Jahre 1906 nicht nur
ahlung fällig war, belief ſich auf 1800000 Francs. War
im Ausland, ſondern auch bei uns zugenommen. Die
uf den Namen Tomann lauteten. Soweit mie bekannt,
das ſchon unheimlich genug, ſo wurde die Sache noch ver
Gründe der Zunahme ſind mannigfacher Natur; ſie ſind in
ſt der Mörder Tomann bisher nicht gefaßt
dächtiger als es ſich herausſtellte, daß die in den Policen
Glücklicherweiſe laufen die meiſten
Verſicherungs=
erſter Linie darin zu ſuchen, daß beim
Verſicherungs=
mit durchſchnittlich je 53000 Francs Bedachten in den
ſchwindeleien nur auf Betrug hinaus und Menſchenleben
betrug etwas „zu verdienen iſt‟ Das gilt am meiſten bei
neiſten Fällen Bankiers und Agenten waren, die zu dem
den privaten Verſicherungen. Die wiſſen ein Lied vom
werden nicht in Mitleidenſchaft gezogen. Hierher gehören
Verſtorbenen in gar keinem Verwandtſchaftsverhältnis
„hochverſicherten Todeskandidaten” und ähnlichen Finanz
die zahlloſen Unfall=,
a
Invaliditäts=,
Krankenkaſſen=
tanden. Die Unterſuchung gegen die „tieftrauernden
genies zu ſingen. Einige Beiſpiele aus der Praxis geben
Brandſtiftungs= ꝛc.=Schwindeleien. Die erſte Stelle unter
hinterbliebenen” ergab den Beweis des Schwindels
einen kleinen Begriff davon, in welcher Weiſe ſpekulative
allen Aſſekuranzbetrügereien nehmen die „Attentate‟
Wenn der Marſeiller Fleiſcher „nur” mit 34 Verſiche=
Leute die Treſors der kapitalkräftigen Geſellſchaften zu
er=
gegen die Feuerverſicherungs=Geſellſchaften ein; an
zwei=
rungen eingekauft war, ſo galt ſein Leben noch lange
leichtern ſuchen.
er Stelle kommen die Anſchläge gegen die Unfall= und
In=
richt ſo viel, wie das eines gewiſſen Northon in Boſton,
validitäts=Verſicherungen und an letzter Stelle ſtehen die
Bekanntlich iſt die Aufnahme in eine
Lebensverſiche=
deſſen koſtbares Daſein in 67 Geſellſchaften hoch verſichert
Betrügereien gegen die Lebensverſicherungen. Auch hiec
rung von einer Menge Kautelen abhängig; es wird vor
war. Auch bei dieſem Gentleman hatten ſpekulative
Ge=
ind die meiſten Fälle auf Verwechſelungen
zurückzu=
allem ein Geſundheitsatteſt verlangt, das der
Vertrauens=
ſchäftsleute die Prämien bezahlt und zwar ſo lange, bis
ühren; hochverſicherte Todeskandidaten ſtellen, wie ober
rzt der Geſellſchaft nach eingehender Unterſuchung des
der Verſicherte eines Tages „zufällig” an einer
Revolver=
rwähnt, einen geſunden Vertreter oder die Identität des
Aufzunehmenden ausſtellt. Selbſtverſtändlich wird eine
— ſtarb
kugel
tatſächlich Verſtorbenen wird verſchleiert.
Perſon, deren geiſtige oder körperliche Beſchaffenheit nicht
Wiederholt iſt es vorgekommen, daß man Leichen von
Manche Fälle entbehren auch nicht des Humors; ſehr
dem „Reglement” entſpricht, von der Aſſekuranz abgelehnt
Unbekannten falſche Legitimationen in die Taſche ſteckte,
nett klingt die Affäre der Ehefrau P. Ihr Leben war mit
Das wiſſen die Antragſteller ganz genau, und hier kann
um ſo zu erreichen, daß die Behörde einen Totenſchein
1500 Talern verſichert. Sie ſtarb, während die Cholera
der Betrug ſchon einſetzen. An Stelle des zu
Verſichern=
auf den „verewigten” Inhaber der Papiere ausſtellte.
Mi=
in München graſſierte, angeblich an der Seuche. Einige
den, der vielleicht krank, ſogar ſchon reif für den Tod iſt,
der amtlichen Beglaubigung erlangte der „Tote” dann die
Monate nach ihrem vermeintlichen Ableben erfuhr die
vird ein kerngeſunder Vertreter geſandt. An dem findet
Auszahlung der Police
Verſicherung, daß anſtelle der Frau P. ihre Kouſine, die
der Mediziner natürlich nichts auszuſetzen und die Polic
Es hat den Anſchein, als ob die Morde aus
Speku=
tatſächlich der verheerenden Krankheit zum Opfer gefallen
wird perfekt. Nach einiger Zeit ſtiebt der Verſicherte, die
lation auf den Verſicherungsbetrag ſeit 1910
verhältnis=
war, beſtattet worden ſei, und zwar unter dem Namen der
Geſellſchaft hat keine Ahnung von dem geſtellten „Erſatz
mäßig häufiger vorkommen, als in früherer Zeit. Nach
Frau P. Dieſe hatte ſich nach England in Sicherheit
ge=
man” und zahlt demjenigen, zu deſſen Gunſten der Kon
meinen Aufſtellungen wurden von 1900 bis 1910 74
Indi=
bracht, und da die Auslieferungs=Prozeßkoſten uſw. höher
trakt lautet, das Geld aus. Trotz aller Vorſicht, die die
viduen d. h. auf das Jahr 7,4 als „Spekulationsobjekt”
ge=
gekommen wären, als die ergaunerte Summe, verzichtete
Nummer 94.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. April 1913,
Seite 3.
brauchen würde, auf mindeſtens drei Wochen. Die Frage,
beim Landw.=Bezirk II Darmſtadt v. Pannwitz und
Stadt und Land.
ob Intereſſenten zu dem Geſetz gehört werden ſollen,
nach=
dem bisherigen Bezirksoffizier beim Landw.=Bezirk
dem die Bill an den Senat gelangt iſt, wird in
Mainz Thylmann den Königl. Kronen=Orden
Darmſtadt, 23. April.
3. Klaſſe verliehen.
einer Sitzung des geſamten Finanzkomitees des Senats
* Militärdienſtnachrichten. Generalmajor v. Lochow
Der ſtädtiſche Grundbeſitz in Darmſtadt.
ntſchieden werden. Die demokratiſchen Mitglieder des
früher im Leibgarde=Inf.=Regt. Nr. 115), Kommandeur
Komitees ſind gegen die Forderung der Republikaner, daß
E.
Schon ſeit längerer Zeit richten unſere großen Städte
er 56. Infanterie=Brigade in Raſtatt, zum Kommandanten
von Diedenhofen ernannt.
ihr Augenmerk darauf, ihren Grundbeſitzſtand in aus=
Intereſſenten gehört werden. — Präſident Wilſon hat er=
— Oberſt Freyer (früher im
giebigem Umfange zu mehren. Einmal geſchieht dies, un
Leib=Inf.=Regt. Großherzogin Nr. 117) Kommandeur des
klärt, ſeiner Anſicht nach könnten die niedrigen Sätze der
für die verſchiedenen öffentlichen Zwecke über einen, eine
Inf.=Regts. Nr. 135 in Diedenhofen, unter Beförderung
Zolltarifvorlage noch weiter herabgeſetzt werden, wenn für
rößere Auswahl gewährenden Grundbeſitzſtand zu
ver=
um Generalmajor zum Kommandeur der 56. Inf.=
Bri=
die Zukunft Abſchlüſſe von Handelsverträgen im
Inter=
ügen, dann aber auch, um ſich bodenpolitiſch betätigen zu
gade in Raſtatt ernannt. Oberſtleutnant v.
Schultzen=
eſſe der Verbraucher notwendig erſcheinen. Der Bericht
önnen. Dabei erſtreckt ſich das Grundſtücksgeſchäft viel
vorff, Bataillonskommandeur im 3. Garde=Regt. zu Fuß
fach durchaus nicht nur auf das eigene Weichbild, ſondern
in Berlin (früher im Leibgarde=Inf.=Regt. Nr. 115),
trit=
der Minderheit des Tarifausſchuſſes bezeichnet die Zoll
reift oft darüber hinaus und betätigt ſich dann beſonders
um Stabe des Regiments über. Zu Oberſtleutnants
be=
vorlage als unverantwortlich und gefährlich
ſtark in den Nachbargemeinden. So entwickeln die Städte
ördert: die Majore Frhr. v. Dalwig im Inf.=Regt.
Aufſicht der Börſen. Im Repräſentantenhauſe
unter den Augen der Oefſentlichkeit einen Grundſtücksum=
Graf Schwerin Nr. 14 in Bromberg, von der
Stel=
iſt eine Bill eingebracht worden, durch die die Börſen der
ſatz, wie man ihn ſich derzeit kaum wohl umfangreicher
lung als Bataillons=Kommandeur enthoben und zum
denken kann. Dieſes Geſchäft iſt naturgemäß nicht ohne
Stabe des Regts. übergetreten, ſowie Kreuter im In=
Aufſicht des Poſtdepartements unterſtellt werden ſollen
Folgen. Neben Verluſten werden dabei erhebliche
Ueber=
fanterie=Regiment Nr. 52 in Kottbus unter Verſetzung zun
ſchüſſe erzielt und andererſeits ſtille Vermögensreſerven
Stabe des Inf.=Regts. Nr. 30 in Saarlouis. (Beide Vor=
China.
geſchaffen, die nicht unterſchätzt werden dürfen. Daß
der=
genannten gehörten früher dem Infanterie=Regiment Kai=
Die Fünf=Mächte=Anleihe. Nachdem
Ame=
rtige Beſtrebungen nun auch in unſerer Stadt zu
er Wilhelm Nr. 116 an.) Hauptmann v. Strzemieczut
hauſe ſind, zeigt die Entwickelung des ſtädtiſchen
Grund=
rika zurückgetreten iſt, bleibt die Fünf=Mächte=Gruppe, be
eim Stabe des Inf.=Regts. Nr. 143 in Straßburg (zuvor
eſitzſtandes unſerer Stadt. Das ſtädtiſche
Grundeigen=
im Leibgarde=Inf.=Regt. Nr. 115) zum Kompagnie=Che
ſtehend aus England, Frankreich, Deutſchland, Rußland
tum Darmſtadts betrug nämlich in Hektar:
ernannt. Major Godeffroy=Faerber, Eskadron
und Japan, um die Anleiheverhandlungen fortzuführen.
Thef im Huſaren=Regt. Nr. 10 in Stendal, zum Stabe des
Jahres=
zu
zu=
innerhalb
außerhalb
Es ſcheint, daß es in abſehbarer Zeit zum Abſchluß einer
Huſaren=Regts. Nr. 16 in Schleswig verſetzt. Rittmeiſter
Anfang
ammen
der Stadt
der Stadt
ünfprozentigen Anleihe zu den Bedingungen, wie die
v. Ulrich, Adjutant der 28. Kavallerie=Brigade in Karls=
1906 bezw.
1906/7
1920,09
1736,50
183,59
uhe, als Eskadron=Chef in das Huſaren=Regt. Nr. 14 in
von der Sechs=Mächte=Gruppe vorgeſchlagenen kommt
907
907/8
1963,63
1780,05
,
183,58
Kaſſel verſetzt. Frhr. v. Dörnberg, Rittmeiſter und
1908
1908/9
1971,87
Dieſe Anleihe ſieht die Anſtellung von fünf Beiräten vor,
783,88
187,99
Eskadron=Chef im Küraſſier=Regt. Nr. 4 in Münſter, ein
1909
1909/10
1946,73
183,37
,
1763,36
die den beteiligten Nationen angehören
Patent ſeines Dienſtgrades verliehen. (Die drei Letztge=
1910
1910/11
1940,84
183,37
1757,47
nannten gehörten früher dem Garde=Drag.=Regt. Nr. 23
1911/12
*
1911
1941,56
,
183,37
1758, 19
an.) — Oberſtleutnant v. Colomb, beauftragt mit der
Der Flächenzuwachs betrug alſo für die letzten fünf
Führung des Feldart.=Regts. Nr. 50 in Karlsruhe, zum
* Ein nationaler Kalender „Deutſcher
Jahre 1,12 Prozent. Vergleichen wir dieſen Zuwachs mit
Kommandeur dieſes Regts, ernannt. Major v. Pir=
Volksfreund‟. Das Berliner Tageblatt weiß von
demjenigen in anderen Städten, für die Angaben
vor=
cher beim Stabe des Feldart.=Regts. Nr. 81 in Thorn
einem Kalenderunternehmen zu berichten, das „von dem
iegen, ſo ergibt ſich, daß unſere Stadt zu denjenigen mit
mit dem 1. Mai d. J. und v. Herff, Major beim Feld=
Intereſſe maßgebender Regierungskreiſe, insbeſondere des
ſchwachem Zuwachs gehört. Es hatten nämlich im gleichen
rt.=Regt. Nr. 84 in Straßburg, zu Abteilungs=Komman=
Herrn Reichskanzlers, begleitet als ein an die breiten
Zeitraum: Magdeburg einen Zuwachs der ſtädtiſchen
deuren ernannt. (Die drei Letzteren gehörten vormals
zolksmaſſen gehendes Aufklärungsmittel den vaterländi=
Grundfläche von 1036,06 Prozent, Karlsruhe von 253,02,
dem Großh. Artilleriekorps Nr. 25 an.) — Major von
chen Intereſſen dienen und den in dieſer Beziehung ge=
Barmen von 174,48, Bochum von 122,90, Düſſeldorf von
Schrader, Abteilungs=Komm. im Feldart.=Regt. Nr. 84
neinſamen Programmpunkten der ſtaatßerhaltenden,
122,76, Köln von 72,77, Dortmund von 55,47, Kaſſel von
in Straßburg, zum Stabe des Feldart.=Regts. Nr. 15 ir
önigstreuen Parteien mächtigen und großzügigen Aus=
39,66, Elberfeld von 37,13, Mannheim von 35,56, Gelſen=
Saarburg verſetzt. Hauptmann Eberhard, Batterie
druck verleihen ſoll.” Von den Parteien ſind beteiligt: für
irchen von 32,12, Krefeld von 29,82, Kiel von 27,82, Frank
Chef im Feldart.=Regt. Nr. 27 in Wiesbaden, zum Stabe
die Freikonſervativen der bekannte Landrat a. D.
von
furt a. M. von 25,90, Leipzig von 24,71, München von
des 1. Pommerſchen Feldart.=Regts. Nr. 2 in Kolberg
ver=
dewitz, für die Konſervativen der Abg. Graf v. Weſtarp,
22,21, Stettin von 21,66, Breslau von 17, Hannover von
ſetzt. (v. Schrader und Eberhard gehörten früher
für die Nationalliberalen Paul Fuhrmann vom altnatio
16,34, Poſen von 15,04, Stuttgart von 13,96,
Mainz
— Oberſt von der
Schu=
dem Feldart.=Regt. Nr. 61 an.)
nalliberalen Reichsverband und für die Zentrumspartet
von 8,60, Eſſen von 7,86, Duisburg von 6,21, Frankfurt
enburg, Kommandeur der 13. Kavallerie=Brigade in
Matthias Erzberger. Dieſe Herren haben unter dem Motto
a. d. Oder von 5,70, Görlitz von 1,12 Prozent.
Münſter (zuvor Kommandeur des Garde=Drag.=Regts.
dem Vaterland, nicht der Partei” die Herausgabe des in
Eine Verminderung der ſtädtiſchen Grundfläche (in
Nr. 23), in Genehmigung ſeines Abſchiedsgeſuches mit der
drei Millionen Exemplaren zur Verbreitung gelangenden
der Stadt und außerhalb) iſt eingetreten u. a. in
Wies=
geſetzlichen Penſion und unter Verleihung des Charakters
Buchkalenders unter dem Titel „Deutſcher Volksfreund
aden um 5,12 Prozent, in Spandau um 3,60 und
ir
als Generalmajor zur Dispoſition geſtellt. Oberſt
Cha=
beſchloſſen, der „in volkstümlicher, packender Form natio
Danzig um 0,48 Prozent. Derartige Verminderungen ſind
tale Fragen behandelt, und dem deutſchen Volke ein
Weg=
lons, Kommandeur des Inf.=Regts. Nr. 82 in Göttingen
aber nur Ausnahmen. Von beſonderer Wichtigkeit für
veiſer und Führer ſein ſoll.‟ Das Kalenderbuch wird
in Genehmigung ſeines Abſchiedsgeſuches mit der
geſetz=
die Städte iſt der Anteil des innerhalb des Weichbildes
zum Preiſe von 10 Pfennig abgegeben werden
lichen Penſion und der Erlaubnis zum Tragen der
Regi=
gelegenen ſtädtiſchen Grundbeſitzes an der Geſamtfläche des
ments=Uniform zur Dispoſition geſtellt. (Derſelbe gehörte
ädtiſchen Weichbildes. Dieſer Anteil betrug in Pro=
* „Königin” Auguſta Viktoria von
Por=
vormals dem Leib=Inf.=Regt. Großherzogin Nr. 117 an.
zent der Geſamtfläche in unſerer Stadt
tugal. Die Meinung, Prinzeſſin Auguſta Viktoria von
Generalmajor a. D. von Mülmann in Charlottenburg
Hohenzollern, die ſich in Sigmaringen mit dem früherer
Anfang
Prozent
unter Verleihung des Charakters als Generalleutnant auf
König Manuel von Portugal verlobt hat, werde nach ihrer
1906
1906/1
bezw.
32,3
ein Geſuch mit ſeiner Penſion zur Dispoſition geſtellt:
Vermählung nicht den Titel Königin und das Prädikat
1907
190718
3,1
Vormals im Leibgarde=Inf.=Regt. Nr. 115.)
Majeſtät führen, ſondern nur Herzogin zu Sachſen mit
1908
1908/9
33.2
— Vom Großh. Hoftheater. Den Abſchluß der
dem Prädikat Königliche Hoheit, das allen Mitgliedern
1909
1909/10
32,8
des Hauſes Koburg=Braganza zuſteht, iſt, der B. Z. zu=
Nibelungentrilogie bildet die auf Allerhöchſten Befehl
1910/11
1910
33,2
folge, unzutreffend. Da König Manuel die Revolution,
angeſetzte Feſtvorſtellung von „Götterdämmerung” am
1911/12
33,3
911
,
die ihn den Thron koſtete, niemals anerkannt hat, ſondern
Donnerstag. Von auswärtigen Künſtlern wirken mit
Die unter ſtädtiſcher Verwaltung ſtehenden
Stiftungs=
ich nach wie vor, ebenſo wie ſeine Anhänger, für den recht=
Kammerſängerin Zdenka Mottl=Faßbender (Brünnhilde),
grundſtücke ſind hierbei den ſtädtiſchen zugezählt. Wege,
näßigen Herrſcher in Portugal hält, ſo wird auch ſeine
Ottilie Metzger=Lattermann (Waltraute) und Modeſt
Straßen, Eiſenbahnen, Waſſerflächen ſind außer Betracht
Zemahlin ſelbſtverſtändlich Königin von Portugal
Menzinsky (Siegfried). Der Beginn der Vorſtellung,
gelaſſen.
heißen und das Prädikat Majeſtät erhalten, und kein
der auf 6 Uhr angeſetzt iſt, wird durch Fanfarenſignale
n einer Reihe von anderen Städten ſtellte ſich der
europäiſcher Hof wird ihr dieſen Titel und dieſes
Prä=
bekannt gegeben. Am Samstag findet die Erſtauf=
Anteil des ſtädtiſchen, im Weichbilde gelegenen
Grund=
dikat verweigern. Denn wenn auch die europäiſcher
führung des neueſten Werkes von Ernſt von Wolzogen
eigentums zur Geſamtfläche Anfang 1911 bezw. 1911/12
Mächte die Republik Portugal anerkannt haben, ſo ent=
Eine fürſtliche Maulſchelle” ſtatt, für welche Premiere
wie folgt: Stettin 62,5 Prozent, Mannheim 48,6, Frank
ſpricht es doch feſtſtehender höfiſcher Sitte, Herrſchern auch
ſich in der Stadt lebhaftes Intereſſe kundgibt.
furt a. M. 47,7, Wiesbaden 38,7, Karlsruhe 38,7, Költ
nach ihrer Entthronung ihre frühere Titulatur zuzuerken=
Zur Hochzeit der Prinzeſſin Viktoria Luiſe mit den
31,9, München 308, Breslau 27,8, Stuttgart 27,4. Görlitz
ien, und König Manuel bleibt infolgedeſſen bis ans Ende
Prinzen Ernſt Auguſt von Cumberland iſt ſoeben eine
27,3, Hannover 24,9, Frankfurt a. d. Oder 23,3,
Dort=
einer Tage auch im Exil König und Majeſtät, und ebenſo
Stammtafel der beiden Fürſtenkinder und ihrer
mund 20,5, Duisburg 20,2, Barmen 20, Düſſeldorf 18,5
wird die Prinzeſſin, die er zur Lebensgefährtin erwählt,
Vorfahren erſchienen. Die von Frl. A. Schaedel in Form
Danzig 145, Krefeld 13,6, Kaſſel 12,3, Eſſen 12,2,
Elber=
ohne weiteres Königin und Majeſtät.
eines Eichbaumes gezeichnete Stammtafel zeigt
unmittel=
feld 10,5, Poſen 10,4,
Mainz 9,9, Gelſenkirchen 9,8 und
* Breſt, 21. April. Heute nachmittag fand der
Sta=
ar über der Wurzel ein Bild des Schloſſes Braunshardt,
Bochum 8,3 Prozent
pellauf des Linienſchiffes „Bretagne” ſtatt.
des Sitzes der Stammeltern des jungen Paares, ſoweit
Marineminiſter Baudin wurde von dem erſchienenen
ie auf das heſſiſche Fürſtenhaus zurückzuführen ſind
* Vom Hofe. Ihre Königl. Hoheit die Groß=
Publikum lebhaft begrüßt
Die Liga zur Verteidigung
nämlich Landgraf Georg Wilhelm von Heſſen=Darmſtadt
herzogin empfingen am Montag vormittag 11½ Uhr
der Intereſſen Breſts brachte ihm einen Ehrentrunk. Der
und Maria Luiſe Albertine, Gräfin von Leiningen
m Neuen Palais den Generalmajor z. D. v. Hahn nebſt
Miniſter erinnerte in ſeinem Trinkſpruch an die Opfer, die
Heidesheim und Dachsburg, ſowie die Porträts dieſes
Hemahlin und Tochter und hierauf den Generalmajor z. D.
Breſt bei der Verlegung der Seeſtreitkräfte nach dem Mit
Fürſtenpaares und dann Tafel und Wappen des Groß=
Korwan. (Darmſt. Ztg.
elmeer willig gebracht habe, und drückte die Hoffnung
herzogs Carl Ludwig Friedrich von Mecklenburg=Strelitz
* Keine Audienzen. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
auf den Tag aus, an dem ein ſo friedlicher Zuſtand her=
und der Prinzeſſin Friederike Caroline von Heſſen=
Darm=
herzog werden heute, Mittwoch, weder Audienzen erteilen
tadt. Darüber teilen ſich die Zweige des Eichbaumes, um
geſtellt ſei, daß die Regierung die Seeſtreitkräfte ohne
ioch Meldungen und Vorträge entgegennehmen
links über die Könige von Hannover und den Herzog
Rebengedanken im Atlantiſchen Ozean und im Mittelmeer
W
Ordensverleihungen.
Ernſt Auguſt von Cumberland zum Prinzen Ernſt
König
Se. Maj. der
verteilen könne.
Auguſt, Herzog zu Braunſchweig und Lüneburg, und
von
Preußen hat dem bisherigen Bezirksoffizier
die Geſellſchaft auf Strafverfolgung; ſie verlangte jedoch
vielem Kopfzerbrechen mühevoll heraus,
ſo daß zum
Schluß das ganze Rechenexempel ſtimmt.
von der Frau P. ein ſchriftliches Geſtändnis. Es kam und
Konzerte.
hatte folgenden Wortlaut
Was die heutige Aufführung vor der früheren aus=
Mit verbindlichſtem Dank für das bewieſene
Wohl=
mm. Am Montag, den 21. April, fand im Kaiſerſaa
eichnete, war das Beſtreben, allen myſtiſchen Ballaſt, mit
das vierte Konzert des Haynſchen
Frauen=
dem man die an ſich ſchon ſo verzwickten Ibſenſchen
Ideen=
wollen beſtätige Ihnen mit Vergnügen den richtigen
hors ſtatt. Das Progcamm war mit großer Sorgfalt
Empfang von baren 1500 Talern für meinen geehrter
träger ſo gern beſchwerte, über Bord zu werfen. Auch mit
zuſammengeſtellt und bot einen Einblick in das ernſte
dem Geſäuſel und mit dem deplazierten Pathos, das ſo
Leichnam; er befindet ſich wohl und munter und wird nicht
leicht lächerlich wirken kann, iſt aufgeräumt worden und
Streben und erſprießliche Arbeiten dieſer aufſtrebende:
verfehlen, Sie geziemend davon in Kenntnis zu ſetzen
ind aufblühenden noch jungen Kunſtvereinigung.
Be=
man ſpricht wieder natürlich. Es iſt dies wohl das
Ver=
wenn er ſich zur gegebenen Zeit endgültig zur Ruhe
be=
denkt man zudem noch, wie auf dieſem Spezialgebiet
dienſt der neuen Leitung unſeres Hoftheaters
gibt
dieſem Beſtreben kam in erſter Linie Fräulein Pils
gegenüber der großen Maſſe von Männerchorwerken auch
ndem ich noch wegen der ſtatukenwidrigen
Auf=
entgegen, welche die Züge und den Charakter der
Hedda=
heute noch verhältnismäßig wenig gediegene
Original=
erſtehung um Entſchuldigung bitte, empfehle ich mich
die ſie zu einer Verbrecherin an ſich und an anderen wer=
Sachen für Frauenchor exiſtieren, ſo verdient die uner
Ihnen als
den laſſen, von vornherein klar erkennen und natürlich ſich
müdliche Bemühung des als Pianiſt und Lehrer gleich ge=
Ihre ungehorſame aber dankbar
ntwickeln ließ. Sie bekam es auch fertig, den ſo oft
hätzten Leiters ganz beſondere Anerkennung. Daß bei
Lämmerſchwanz, verwitwete Pimpelhauſen
Apollonia
lächerlich wirkenden Reden von dem Troſt ihrer Piſtolen
einen anerkannten muſikaliſchen Fähigkeiten und gründ=
und geſchiedene Naſenquetſcher.” (Volksausdruck für Sarg).
on dem mit Weinlaub bekränztem Alkoholiker Lövborg,
ichen theoretiſchen Durchbildung auch die Ausführung der
von dem in Schönheit Sterben uſw., den Ton einer gewiſſen
Chöre auf der Höhe ſtand, braucht dabei eigentlich kaum
nneren Ueberzeugung zu verleihen. Wenn man die großen
erwähnt zu werden und die ruhige und ſichere Leitung des
Schwierigkeiten in Berückſichtigung zieht, mit denen die
Dirigenten Herrn Hans A. Hayn verbürgt den vollen
Großherzogliches Hoftheater.
Darſtellerin dieſer im Grunde nur eine Kette von kompli=
Erfolg. Wir nennen von den Chorwerken beſonders den
Montag, 21. April:
zierten Ideen verkörpernden Rolle zu kämpfen hat, ſo muß
Eingangschor: „Morgenſtunde” von Max Bruch, ſowie
nan der Art, wie Fräulein Pils ihre pſychologiſche
Loga=
as venezianiſche Lied von Kretſcher und „Winds=
Hedda Gabler.
rithmenaufgabe löſte, um ſo uneingeſchränktere
Anerken=
braut” von Paul Hoppe, in welchem die Soloſtellen von
den Damen Krömmelbein, Bürſtlein und Landzettel
ge=
nung zollen und alles in allem zugeben, daß es die Leiſtung
W-l. Als viertes und letztes Stück des Ibſen=Zyklus
ungen wurden, während die Klavierbegleitung von
Fräu=
eines großen Talentes war.
gelangte heute das vieraktige Schauſpiel „Hedda Gabler
lein Ella Hayn mit Geſchick ausgeführt wurde
zur Aufführung. Es handelt ſich bei dieſem Schauſpiel
Die Beſetzung der früher durch Herrn Loehr geſpielten
Abwechſelungsvoll belebt wurde der Vortragsabend
weniger um ein Drama im literarhiſtoriſchen Sinne, als
Rolle des Tesman durch Herrn Jürgas iſt bezeichnent
durch die Solovorträge unſeres beliebten Herrn
Kammer=
um ein Charaktergemälde, um die Schilderung eines zur
für die Auffaſſung der Regie. Herr Jürgas ſpielte ſie
ängers Georg Weber, deſſen glanzvoller ſonorer und
Verbrecherin entartenden perverſen weiblichen Charakters
entſprechend der in dem Stück von ihm gegebenen
Charak=
tragfähiger Bariton in der Ballade von Dr. Carl Loewe
Hedda Gabler iſt ein konſtruierter Ausnahme=Charakter,
teriſtik durchaus beifallswürdig. In der Rolle des Brack
Archibald Douglas” und Liedern von Schubert und
kein Typus, denn dazu iſt er zu ausgeklügelt und
kompli=
bewährte ſich Herr Weſtermann als feingebildeter Dar=
Schumann die Zuhörer begeiſterte, ſo daß ſie ihm noch das
ziert. Das hindert nicht, den Entwurf und die konſequente
teller. In dem Dialog zwiſchen ihm und Frau Hedda
mit wahrer Jugendfriſche geſungene Schumannſche Rhein
Durchführung des Charakters zu bewundern, den wir mit
kam beiden ihre vortreffliche Sprachtechnik zugute. Die
weinlied („Wohlauf noch getrunken den edlen Wein”)
der geſchickten Löſung eines verzwickten Problems, einer
Rolle der immer nervöſen Frau Elvſtedt ſpielte Fräulein
eine ſeiner glänzendſten Leiſtungen, abrangen. Mit dem
ſchwierigen Gleichung mit mehreren unbekannten Grö
Berka, die des Ejlert Lövborg Herr Ehrle und die
Erfolg des Abends dürfen alle Beteiligten zufrieden ſein.
ßen vergleichen möchten; denn wie man aus dieſer das
der liebevollen Tante Frau Müller=Rudolph, die
Dem Dirigenten, Herrn Hayn, wurde am Schluß ein
hüb=
nbekannte x erſt herausrechnen muß, ſo klügelt Ibſen aus
ſich ihren Aufgaben mit beſtem Erfolge unterzogen.
ſcher Lorbeerkranz überreicht.
der einen gegebenen bekannten Größe die übrigen mit
Nummer 94.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. April 1913.
Seite 4.
größtes Aufſehen erregenden Kunſtfilm „Quo vadis” (die
0 Delegiertinnen aller deutſchen
Telephoniſtinnen=
rechts über die Könige von Preußen zur Prinzeſſin
Tragödie eines untergehenden Volkes) für Darmſtadt zu
Vereinigungen beſuchte Konferenz ſtatt, in der über
Viktoria Luiſe zu führen. Oben überſtrahlt die
erwerben, und kommt dieſer größte Film aller Zeiten vom
die Errichtung eines Erholungsheimes für
Tele=
deutſche Kaiſerkrone die Wappen und Porträts des jungen
Samstag, 26. April, ab zur Vorführung. Wo dieſes
phoniſtinnen verhandelt wurde. Wenn auch die endgültige
Fürſtenpaares. Darunter iſt eine Abbildung des Denk
Meiſterwerk grandioſer Filmkunſt bis jetzt noch ſtets ge=
Erbauung des Heims noch nicht beſchloſſen wurde, ſo
mals in Herrnhauſen, das die Königin Luiſe und die
Köni=
zeigt wurde, erregte es die Bewunderung ob ſeiner
wurde doch Bad Salzhauſen als Ort für das Haus
gin Friederike von Hannover zeigt. Die beiden Fürſtinnen
Lebenswahrheit, die uns aus der Zeit der erſten
Chriſten=
beſtimmt. Es wird in unmittelbarer Nähe des Kauf
verbrachten bekanntlich gemeinſam ihre Jugendtage au
verfolgung unter Kaiſer Nero vorgeführt wird.
manns=Erholungsheimes erſtehen. Der Bauplatz wirk
Schloß Braunshardt. Die Tafel iſt in der L. C.
Wittich=
von der Gemeinde Salzhauſen zur Verfügung geſtellt
ſchen Hofbuchdruckerei in Darmſtadt gedruckt und in den
Nainz, 22. April. Der ſeit Jahren ſchon oft erwogene
— Reichsverband der Gaſthausangeſtellten. Dieſ=
Kunſthandlungen zum Preiſe von 1,50 Mark zu haben
Plan, den Kaſteler Bahnhof zu verlegen, ſoll
dem Geſamtverband der chriſtlichen Gewerkſchaften ange=
Kurſus für künſtleriſche Schriftform. Man
ſchreib=
nun in nächſter Zeit verwirklicht werden. Es ſind
betriebs=
hörende Organiſation, welche auch hier am Platze einen
uns: Es gibt wohl kaum ein Gebiet, das in ſo ausgedehn=
Ortsverein hat, hielt in Kaſſel ihren 6.
Verbands=
techniſche Gründe die die Veranlaſſung dazu geben. Eine
tem Maße von dem Kulturmenſchen in Anſpruch
genom=
tag ab. In der Berichtsperiode hat der Verband um
Verlegung der Güterabfertigung aus Verkehrsintereſſen
men wird wie die Schrift. Bedauerlicherweiſe wird ihr
1360 Mitglieder zugenommen. Der Verband ſteht auf
iſt ſchon lange notwendig. Weiter können die notwendig
aber nicht die Aufmerkſamkeit geſchenkt, die ſie, auch
künſt=
gewordenen Unterführungen an den Bahnübergängen mit
nationaler Grundlage und macht ſich die energiſche
Inter=
leriſch genommen, verdient. Ein Gang durch die Straßen
eſſenvertretung der gaſtwirtſchaftlichen Angeſtellten zur
Rückſicht auf die Hochwaſſergefahr nicht angelegt werden
einer Stadt, und ein Blick in die Schaufenſter zeigen einem
dauptaufgabe. Durch dieſe Arbeit brachte der Verband
Sodann wird es als großer Uebelſtand empfunden, raß
gebildeten Auge eine Legion geſchmackloſer, ja brutaler
ſeinen Mitgliedern eine jährliche Lohnaufbeſſerung von
uf dem hieſigen Bahnhof das dienſttuende Bahnperſonal
Schriftanwendungen. Doch hat die moderne kunſtgewerb=
35000 Mark ein. Während ſeines ſechsjährigen Beſtehens
wegen der ſtarken Kurve die einfahrenden Züge nicht
über=
liche Bewegung ſchon manches gebeſſert, und Schriftkurſe
verausgabte der Verband an ſeine Mitglieder 52000 Mk
ehen kann. Aus all dieſen Gründen hat die
Bahnver=
unter ſtaatlicher Aufſicht und privater Natur ſuchen eine:
in Form von Unterſtützungen. Um dem Verband für
waltung die Verlegung des Kaſteler
Bahn=
neuen Auffaſſung der Schrift Bahn zu ſchaffen. Einen
die Agitation und ſeine Arbeit eine breitere Grundlage zu
Kurſus zur Erlernung der wichtigſten künſtleriſchen Schrift
hofs nach der anderen Seite von Kaſtel, nahe
geben, wurde der frühere Name des Verbandes,
Reichs=
formen, mit Rückſichtnahme auf die Praxis des
Kauf=
der Steinernen Straße, beſchloſſen. Weiter wird die in
verband deutſcher Kellnerlokalvereine, in Reichsver
manns, wird Herr Maler Theodor Gengnagel An=
Kaſtel befindliche Eiſenbahnwerkſtätte, bei der die
band der Gaſthausangeſtellten abgeändert.
fang Mai hier abhalten. Die Räume der Kaufmänniſchen
Zahl der Arbeiter ſchon in den letzten Jahren immer mehr
Die Delegierten nahmen die vom Vorſtand vorgeſchlagen
Schule hat die Großh. Handelskammer zu dieſem Zwecke
eingeſchränkt wurde, jetzt vollſtändig nach Wies=
Beitragserhöhung von wöchentlich 35 auf 60 Pfg.
einſtim=
gütigſt zur Verfügung geſtellt. Eine Anzahl von Maler
Der Metzgermeiſter Hch.
Brück=
baden verlegt. —
mig unter großem Beifall an. Profeſſor Keßler=Jena
Gengnagel geſchriebener Schrifttafeln ſind in den Schau
bauer fuhr geſtern nachmittag mit einem einſpännigen
ielt einen mit großer Begeiſterung aufgenommenen Vor
fenſtern der Firma Lautz, Rheinſtraße, ausgeſtellt, wo
Wagen nach Hochheim zu. Auf dem Bock ſaß außer dem
auch, wie auf dem Bureau des Verkehrsvereins
Anmel=
rag über: „Die Erweiterung des geſetzlichen Arbeiter
B. ſein 5¼jähriges Töchterchen. Kurz vor Kaſtel
begeg=
dungen entgegengenommen werden. Den Herren
Prinzi=
chutzes im Gaſtwirtsgewerbe‟ Der Verbandstag nahm
ete ihnen die Dampfwalze. Beim Ausweichen fuhr B.
valen wird empfohlen, nach Möglichkeit ihren jungen
Leu=
zu dieſem Thema eine Reihe Entſchließungen an. Der
zu weit auf die Seite und in den Straßengraben hinein.
ten den Beſuch dieſes Kurſes zu geſtatten
Vorſtand wurde beauftragt, im Sinne dieſer gefaßten Be=
Das Kind ſtürzte vom Bock und das eine Hinter=
* Ausſtellungsverlängerung
Die Ausſtellung der
chlüſſe auf die geſetzgebenden Körperſchaften einzuwirken
rad ging ihm über den Kopf. Das Pferd war
Privatſammlung Lanz=Mannheim in dem Ausſtellungs=
Insbeſondere wendet ſich eine der Entſchließungen gegen
unruhig geworden und verſuchte durchzugehen, wobei dann
gebäude auf der Mathildenhöhe iſt bis Sonntag, den 27.
die übermäßig lange Arbeitszeit der gaſtwirtſchaftlichen
der Wagen umſtürzte und der Metzgermeiſter ebenfalls
April, einſchließlich verlängert worden. Die nächſte
Angeſtellten. Der nächſte Verbandstag findet in Berlin
vom Wagen geſchleudert wurde. Er kam mit
Hautab=
lusſtellung der Privatſammlung von G. S. Reber
ſtatt.
chürfungen davon. Das Kind dagegen war ſchwer ver
Barmen wird erſt nach einer vierzehntägigen Pauſe, ir
Fortſchrittliche Volkspartei. Man ſchreibt uns
etzt und wurde in bewußtloſem Zuſtande von ſeinem
der erſten Hälfte des Mai, eröffnet werden
Faſt keine Zeit fordert unſer deutſches Volk zu ernſteren
Vater ins Rochushoſpital gebracht.
Ausſtellung. In dem Schaufenſter der Hofmöbel
Gedanken heraus wie die Zeit vor hundert Jahren.
Mainz, 22. April. Die Ausſchreitungen auf
abrik Gebr. Trier in der Wilhelminenſtraße ſind einige
ber auch keine Epoche unſerer Geſchichte kann uns mit
den Vorortbahnen haben geſtern vor der hieſigen
künſtleriſche Stickereien ausgeſtellt, die der Beachtung zu
reudigerem Stolze erfüllen wie gerade jener Befreiungs=
Strafkammer eine exemplariſche Ahndung gefunden. Der
empfehlen ſind. Die Arbeiten (Decke, Kiſſen uſw.)
ſtam=
ampf unſeres Volkes. Es iſt darum ein gutes Be
wegen Rohheitsdelikten vorbeſtrafte 28jährige Maurer
men von Herrn Hanns Melching
ginnen, wenn auch die Fortſchrittliche Volkspartei ſich
Friedrich Wilh. Löb aus Ludwigshafen, wohnhaft in
Der allgemeine Verband der preußiſch=heſſiſchen
in die Reihe derer ſtellt, die dankbar den Blick der Zeit=
Eiſenbahnvereine wird dem Kaiſer aus Anlaß ſeit
Hechtsheim, wurde am 19. Februar d. J. vom
Schöffen=
genoſſen zurücklenken wollen auf die Großtaten eines
nes Regierungsjubiläums eine Summe von
gericht zu ſechs Monaten Gefängnts verurteilt, weil er
Volkes, das zum Bewußtſein ſeiner Kraft erwacht war
25000 Mark als Grundſtock einer Stiftung für
männ=
während der Fahrt von hier nach Hechtsheim in der Orts=
Allerdings ſpricht eine Volkspartei etwas anderes von
liche Waiſen von Eiſenbahnbeamten und=Arbeitern
traße in Hechtsheim dem Schaffner Kern von der
Vorort=
jenen Tagen als mancher Ueberpatriot, der gern das
Eiſenbahnknabenhort) zur Verfügung ſtellen.
Dieſe
bahn beleidigt, mißhandelt und bedroht und dem Beamten
Verdienſt der Befreiung bei allen eher ſucht, als beim
Summe wird ſich vorausſichtlich noch bedeutend erhöhen,
Widerſtand geleiſtet hat. Auf ſeine Berufung erhöhte die
Volke ſelbſt. Der Redner am Donnerstag abend, dem
da auch die einzelnen Eiſenbahnervereine aus ihren mehr
Strafkammer mit Rückſicht auf die Brutalität die Strafe
die Fortſchrittliche Volkspartei den Gedanken an 1813
oder weniger großen Kaſſenbeſtänden Beträge zu dem zu
auf 8 Monate Gefängnis. Wegen Fluchtverdachts
(25
Er
Dr. R. Strecker=Bad Nauheim
widmet, iſt
rbauenden Knabenhort ſpenden und dem Kaiſer zur Ver=
-
Die vorbeſtraften 27
jährt=
wurde Löb ſofort verhaftet.
pricht über das Thema: Was lehrt uns 1813? (Siehe
fügung ſtellen werden. Ein Eiſenbahntöchterhort (
Chriſtia=
gen Maurer und Taglöhner Karl Nikolaus Dupont und
Anzeige.
nenheim) exiſtiert ſchon ſeit Jahren und wirkt nach jeder
Wilh. Thänert von hier waren angeklagt, im Februar
Vortrag. Heute abend 8 Uhr findet in der St.
Richtung hin ſegensreich. An einem Knabenhort fehlt es
d. J. des Nachts den Friedhoszaun überſtiegen und vom
Eliſabethkirche ein populärwiſſenſchaftlicher Vortrag ſtatt
zurzeit noch
Grabe der Familie Schramm eine bronzene
Das Thema lautet: „Was iſt Chriſtus der modernen
* Der Vorſtand des Bezirksvereins „Mathildenhöh=
Frauenfigur im Werte von 1100 Mark ge=
Welt?‟ Die katholiſche Männer= und Frauenwelt iſt
Viertel” nahm in ſeiner letzten Sitzung Stellung zu den
ſtohlen zu haben. Die Angeklagten leugnen; ſie
dazu berzlich eingeladen. (Siehe Anzeige.)
bekannten Vorgängen in dem Bezirksverein „
Martins=
wollen die Figur in den unterirdiſchen Gängen im Fort
Weite Reiſe eines Kinderballons. Vier luſtige
Viertel‟ Der geſamte Vorſtand gab der Anſicht Aus=
Joſeph gefunden haben. Das Gericht verurteilte den
Du=
darmſtädter Pennäler hatten am Freitag nachmittag um
druck, daß zunächſt eine Einigung bezw. eine Verſchmelzung
ont zu 10 Monaten Gefängnis und den im Rückfall
be=
halb 6 Uhr einen Kinderballon, an dem ſie
ein=
der jetzt in dieſem Bezirk beſtehenden beiden
Bezirksver=
indlichen Thänert zu 18 Monaten Zuchthaus, Ehrverluſt
ine Nordoſt= und Martinsviertelverein
Karte mit der Bitte um Benachrichtigung über den Fund
und Polizeiaufſicht
durch die von dem Ausſchuß der vereinigten Bezirksverein
desſelben befeſtigt hatten, als Gruß vom Darmſtädter
inzuſetzende Kommiſſion angeſtrebt werden ſoll, da zwei
Gonſenheim, 22. April. Gegen die Wahl des zum
Meßplatz, fliegen laſſen. Aus Tennz bei Oberviechtach
Vereine in ein und demſelben Bezirk nicht anerkannt wer
eſoldeten Bürgermeiſtervon Gonſenheim
in der Oberpfalz erhielten ſie jetzt die Nachricht, daß der
den ſollen. Sollte eine gütliche Einigung nicht herbeizu
gewählten Regierungsaſſeſſors und Polizeichefs von Bin=
Ballon am 19. d. M., morgens 7½ Uhr, dort gefunden
ühren ſein, ſo ſoll ſich der Vertreter des
Mathildenhöh=
gen, Dr. Alexander, war bekanntlich von zwei
Mit=
worden ſei. Die weite Fahrt des Ballons hat wieder
iertels bei ſeiner ſpäteren Entſchließung über die Frage
ewerbern um den Bürgermeiſterpoſten Beſchwerde
ein=
einmal bewieſen, welche ſtattliche Flugweite dieſe kleinen
der Anerkennung einer dieſer beiden Vereine von der
Er=
gelegt worden, weil Dr. Alexander in den letzten drei Jah=
Ballons zurückzulegen imſtande ſind.
wägung leiten laſſen, daß Bezirksvereine, die rein
par=
ren nicht dauernd ſeinen Wohnſitz in Heſſen gehabt haben
gs. Unglücksfalle. Geſtern vormittag verunglückte
teipolitiſche Zwecke verfolgen, von dem Ausſchuf
ollte. Das Kreisamt hat jetzt den Einſpruch verworfen
in einer hieſigen Keſſelfabrik ein Arbeiter dadurch, daß er
der vereinigten Bezirksvereine nicht anerkannt beziehungs
und die Wahl von Dr. Alexander beſtätigt.
mit dem linken Fuß zwiſchen die Schienen einer
Dreh=
weiſe ausgeſchloſſen werden. Ferner wurde beſchloſſen
Die Streitfrage drehte ſich um die Definition des
Aus=
ſcheibe geriet. Der Fuß erhielt eine ſtarke Quetſchung,
dem Verſchönerungsverein den früheren Beitrag
zuzuwei=
drucks „Wohnſitz” der durch vorübergehenden Aufenthalt
o daß der Verletzte von der Rettungswache mit den
en, dagegen wurde das Anſinnen auf Zahlung eines
Krankenkraftwagen ins Städtiſche Krankenhaus gebracht
m Auslande zu Beſuchs= und Studienzwecken nicht
unter=
ährlichen Beitrags für den Feſthausverein abgelehnt. Als
werden mußte. — Geſtern abend geriet eine Frau aus
brochen wird.
Vertreter in den Ausſchuß der vereinigten Bezirksvereine
Worms, 22. April. Wie wir ſeinerzeit mitteilten
Stockſtadt an der Ecke Kaſino= und Bismarckſtraße unter
wurden die Herren Haury und Stalf beſtimmt.
Zu
wurden am 1. ds. Mts. in der Nähe der „Deltawerke‟
ein Fuhrwerk und wurde hierbei am Kopf verletzt
dem Fahrplan der elektriſchen Bahn wurde
am Rhein auf einer Bank liegend ein Herrenüberzieher
Nach Anlegung eines Verbandes durch die Rettungswache
bemängelt, daß ab Taunusſtraße in der Morgenſtunde von
ein Filzhut und ein Spazierſtock, ſowie ein Militärpaß,
konnte die Frau den Heimweg antreten.
—8 Uhr nur ½ſtündlicher Betrieb eingeführt ſei. Gerad
autend auf den Namen Anton Peil, geb. 11. Dezember
Kinotheater, Union=Theater (Kunſtlichtſpiel
in dieſer Stunde ſei ein größeres Bedürfnis nach Fahrge=
887 zu Bingen, aufgefunden. Die=Annahme, daß der
Rheinſtraße 6). Eines der wichtigſten Ereigniſſe der
letz=
egenheit zur Stadt uſw Die Heag würde ſchon in
eige=
unge Mann, der zuletzt als Handlungsgehilfe in Alzey
ten Zeit war die unfreiwillige Landung eines
Zeppelin=
nem Intereſſe gut tun, wenn ſie ſchon von 7½ Uhr mor=
Kreuzers in der franzöſiſchen Stadt Lunéville. Das
dies=
n Stellung und von dort wenige Tage vorher verſchwun
gens ab den 7 Minutenverkehr einrichten wollte. Ferner
malige „Journal” zeigt uns nicht nur dieſe Begebenseit
oll die Heag angegangen werden, bei dem demnächſt
ein=
den war, den Tod im Rheine geſucht habe, hat ſich
be=
geführten erweiterten Betrieb an allen Kreuzungspunkten
in intereſſanten Bildern, ſondern auch noch die fürchterliche
ſtätigt, indem nach heute früh von Gernsheim
eingegan=
das Umſteigen von der einen zur anderen Linie zu
geſtat=
gener Nachricht im Rheine bei Groß=Gerau deſſet
Springflut, die Rio de Janeiro heimſuchte. Den ernſten
ten; mit dem bisherigen alten Zopf, nur am Ernſt=
Teil des Programms beſtreitet ein dreiaktiges, herzergrei
Leiche geländet worden iſt. Ueber die Beweg=
Ludwigs=Platz umzuſteigen, dürfte zu brechen ſein. Der
endes Drama aus dem Leben eines Wiener Baumeiſters:
gründe zu dem Selbſtmord iſt hier nichts bekannt
Vorſtand hat das Vertrauen zu der neuen Betriebsleitung
Zerſtörtes Glück” betitelt, das in den wenigen Tagen ſei=
Oppenheim, 22. April. Eine Frage von
prinzi=
daß ſie, wie ſie ja in letzter Zeit ſchon bewieſen. mehr
ſeinem Erſcheinen viele Erfolge aufzuweiſen hat. Ferner
pieller Bedeutung wird das Kommando der
hieſi=
nach kaufmänniſchen Grundſätzen und den Bedürfniſſen der
kommt noch neben den üblichen Humoresken eine der herr
gen Feuerwehr zur Entſcheidung bringen. Drei hieſige
Bevölkerung entſprechend, den Betrieb der elektriſchen
lichſten Naturaufnahmen in Geſtalt eines Spazierganges
jüngere Lehrer, die bei der Hilfsmannſchaft der Feuer=
Bahn einrichten werde
durch das franzöſiſche Weltbad Trouville zur Vorführung.
vehr zu leichtem Dienſt (Ordnungsdienſt) eingeteilt waren
Erholungsheim für Telephoniſtinnen. Unter dem
Schon heute ſei darauf hingewieſen, daß es der Direk
und im Durchſchnitt allmonatlich eine Inſtruktionsſtunde
Vorſitz von Frl. Reidt=Frankfurt fand dort eine von
tion gelungen iſt, das Aufführungsrecht für den überall
mitzumachen hatten, wurden auf ihren Antrag in der
vortrefflich erhalten. Die prächtigſten Arbeiten ſind die
ein willkürliches Erzeugnis einer Schreibſchule. Vielmehr
Bilder von Moſes und Abraham. Bei den
Reſtaurations=
iſt zunächſt der erſte Brief, die Historia calamitatum,
Feuilleton.
rbeiten, durch die der neue Schatz der Oeffentlichkeit
ge=
eine Selbſtbiographie Abälards, zweifellos echt. Die
Neuentdeckte Fresken in Rom. Der bedeutſame
ſchenkt werden wird, ſollen die alten Fenſter wieder
ieben übrigen Briefe erweiſt Schmeidler durch genaue
Fund von Fresken Fra Angelicos im Vatikan, der
ergeſtellt werden, deren Glasmalereien von Giovanni da
Prüfung ihrer ſtiliſtiſchen Eigenheiten als ein einheitliches
vor einiger Zeit kurz gemeldet wurde, erfährt durch Mit=
Roma ausgeführt waren. Während die alten Gitter ſick
Werk, und zwar kann kein anderer als Abälard ſelbſt den
teilungen von Prof. Ernſt Steinmann im Cicerone eine
wiedergefunden haben, ſind die Arbeiten des berühmten
ganzen Briefwechſel geſchrieben haben, wobei er allerdings
nähere Beleuchtung. Es war bisher in der Kapelle Niko=
Blasmalers verloren, doch hat ſich als Probe ſeiner
Kunſ=
manche echte Briefe ſeiner Geliebten mit verwertet hat.
laus V wenig darauf geachtet worden, daß das
Haupt=
wenigſtens noch eine Scherbe mit dem Kopf des hl. Ste=
Der Briefwechſel iſt nichts als die Fortſetzung der
gemälde der ganzen Reihe, die Konſekration des hl.
Lau=
anus gefunden, die mit andern Glasſplittern am Boden
Historia calamitatum, eine Selbſtdarſtellung des Romans
rentius durch Papſt Sixtus II., zwiſchen zwei gemalten
n einer der Fenſterniſchen lag. Außer dieſen Fresken
von Abälards Leben in Briefform”. Für die Beurteilung
Fenſtern liegt und daß eine Inſchrift auf einem dieſer
Fra Angelicos wurden Fragmente von Fresken ſeines
lbälards werden damit neue wertvolle Momente ge=
Fenſter von einer Reſtauration der Malereien der Kapelle
Schülers Benozzo Gozzoli in der Kapelle S
wonnen
von Papſt Gregor XIII. erzählt. Bei der Anlage einer
Michele Arcangelo und S. Pietro ad vineula gefunden
Eine neue Oper von Wolf=Ferrari. Nach dem
elektriſchen Leitung ſtellte ſich nun heraus, daß die Räume
reilich nur geringe Reſte von dem urſprünglichen reichen
roßen Bühnenerfolge, den Wolf=Ferrari mit ſeinem
hinter den bemalten Fenſtern hohl waren; man entfernte
Schmuck der Kapelle: am Kreuzgewölbe die charakteriſtiſche
Schmuck der Madonna” davongetragen hat, ſcheint ſich
die Außenwand und fand nun die völlig wohlerhaltenen
Figur des Evangeliſten Lukas und die Reſte eines hl.
der Komponiſt wieder der leichten Spieloper zuzuwenden
Markus
Fenſterniſchen, durch die die Kapelle einſt ihr Licht
erhal=
auf der er bekanntlich ſchon früher mit Suſannens
Ge=
ten hatte. In den Laibungen dieſer Fenſterniſchen befin
j 31.
Der Briefwechſel zwiſchen Abälard und Heloiſe
heimnis” und den „Neugierigen Frauen” glückliche
Ver=
den ſich 14 Medaillons, von denen 7 Propheten und 7
Erz=
eine Fälſchung? Der Briefwechſel zwiſchen Abälard und
ſuche unternommen hat. Denn zurzeit legt Wolf=Ferrari
väter darſtellen, z. T. glänzend erhalten, z. T. dem Unter
Heloiſe, in dem ſich der bekannte Roman des berühmter
die letzte Hand an eine ſo gut wie vollendete neue komiſche
gang nahe, von Fra Angelico und ſeinen Schülern
aus=
mittelalterlichen Philoſophen nach der Trennung der bei
Oper, die den Titel erhalten ſoll „Der Liebhaber als Arzt”
geführt. Das Wort, das Michelangelo von Fra Angelier
den weiterſpinnt, wurde von jeher als eines der intereſſan=
und deren Libretto ſich auf Moliéres „L’Amour Médiein
geſagt haben ſoll: „Ich glaube, dieſer Mönch geht in den
teſten Dokumente für die Kenntnis mittelalterlichen
Ge=
aufbaut.
Himmel, um dort die Geſichter der Heiligen zu betrachten,
ühlslebens angeſehen. Aber manche auffallende Wider=
Kindermund. Der kleine Toto, der eben anfängt
um ſie dann hier für uns zu malen,” wird wohl nirgends
prüche haben ſchon zu ſtarken Zweifeln an der Echtheit
n die Schule zu gehen, ſieht, wie ſeine Mutter die Zeitung
ſo glänzend wie durch einige dieſer Köpfe beſtätigt. Die
er Sammlung geführt. Nun behandelt B. Schmeidler
ieſt. Er ſteht erſt eine Zeitlang nachdenklich und dann
Fresken des genialen Bruders von San Marco ſind ja
m neueſten Hefte des Archiv für Kulturgeſchichte (Verlag
meint er: „Sag’ mal, Mamachen, warum lieſt Du denn
ſonſt furchtbar übermalt. Dadurch gewinnen dieſe feinen
B. G. Teubner in Leipzig) die Frage nach der Echtheit
och, wenn Du ſchon leſen kannſt?
„Im Bois hinge=
Köpfe und zierlichen Ornamente beſondere Bedeutung
gründlich und kommt zu dem Reſultat, daß der
Brief=
allen biſt Du, mein Liebling?” fragt die Mama. „Haſt
denn keine fremde Hand hat ſie berührt, und die Farber
wechſel, ſo wie er vorliegt, unmöglich echt ſein kann. Aber
du da geweint ?”
„Aber nein,” entgegnet Toto, „es war
haben ſich im Dunkel von mehr als drei Jahrhunderten
die Sammlung iſt nicht, wie man neuerdings annahm,
ja niemand da.”
Nummer 94.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. April 1913.
Seite 5.
erſten Inſtanz von der Feuerwehrpflicht befreit, weil ſie
Korreſpondenz. Aus dieſer geht hervor, daß der
Haupt=
richtet, durch das Jakobi ſeine Unterſchrift zurückzieht, da
mit vollen Kräften zur Ausübung ihres Berufes ſchreiten
mann mit Vertrauensleuten in Straßburg, Kiel und Ber
die Unterſchrift durch Argliſt und Täuſchung erlangt
wor=
müſſen. Die Leitung der Feuerwehr wird hierüber ein
lin in Verbindung ſtand. Er traf häufig mit dieſen Ver
den ſei. Auch habe er erfahren, daß er für Verluſte, die
endgültige Entſcheidung bis zur letzten
trauensleuten zuſammen und wollte dies auch in Aſchaffen
nicht während ſeiner Tätigkeit als Aufſichtsratsmitglied
Inſtanz herbeiführen, da ſie erſtens beſtreitet, daß
burg tun.
entſtanden ſind nicht zu haften brauche. Dieſer Brief wurde
der zugewieſene leichte Dienſt irgendwie ihre berufliche
Aſchaffenburg, 22. April. Auf dem hieſigen Haupt
vom Nieder=Modauer Verein an die Genoſſenſchaftsbank
Tätigkeit beeinflußt und im übrigen jeder Beruf woh
bahnhofe entgleiſten heute vormittag fünf Wager
weiter geſandt und hier wurde er, wie Ihrig beſtätigt, zu
die vollen Kräfte der Betreffenden beanſprucht,
ſo daß
eines Perſonenzuges infolge falſcher Weichenſtellung. Der
den Akten gelegt. Von der Verbindung Pallmanns mit
dann überhaupt niemand mehr feuerwehrpflichtig ſei.
Materialſchaden iſt bedeutend. Die Frankfurter und
der V.=V.=G. habe Zeuge Juſtizrat Reis nichts gewußt
Darmſtädter Züge mußten umgeleitet werden und
Er ſei von 1906 bis 1908 Anwalt des P. geweſen und habe
rlitten erhebliche Verſpätungen
ihn lediglich in geſchäftlichen Dingen beraten und ver=
Zur Kriſis der Landwirtſchaftlichen
Gelſenkirchen, 22. April. Als der Schutzmann Spirc
treten. Auch von den Verbindungen mit dem Baukonſor=
Genoſſenſchaftsbank
in eine blutige Schlägerei zwiſchen Militär=
Ur=
tium habe er ihm nichts mitgeteilt.
laubern aus Weſel und Ziviliſten eingriff,
euge Kaufmann Schneider iſt Verwalter des
teilt uns der Verband Heſſiſcher Landwirtſchaftlicher
Ge=
wurde er von einem polniſchen Bergmann durch zwe
Nachlaſſes von Pallmann. Als er eine Ueberſicht uber
noſſenſchaften mit
Stiche in die Nierengegend lebensgefährlich verletzt.
Her=
den Nachlaß erhalten habe, konnte er den Erben nicht an
Die Spareinleger oder ſonſtigen Gläubiger einer
eietlende Schutzleute mußten von ihrer Waffe Gebrauch
raten, die Erbſchaft anzunehmen, da jedenfalls nur Ver=
Genoſſenſchaft, welche Aktien der Landwirtſchaftlichen
Ge=
machen und verletzten den Meſſerhelden ſo ſchwer, daß an
pflichtungen daraus zu erwarten ſeien. Bei Durchſicht
noſſenſchaftsbank beſitzen, können zur Schuldendeckung der
ſeinem Aufkommen gezweifelt wird. Mehrere Teilnehmer
des Nachlaſſes habe er noch drei Blankoakzepte mit der
ihrer
oder
Landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaftsbank
an dem Krawall wurden verhaftet. Sie werden ſich wegen
Unterſchrift Adams vorgefunden. Von einer Verpflich=
Schuldnergenoſſenſchaft nicht herangezogen werden. Ihnen
Landfriedensbruch zu verantworten haben.
tung Nieder=Modaus gegenüber Pallmann habe er
haftet für ihre Forderung an die Genoſſenſchaft das ge
nichts feſtſtellen können, auch nicht, daß P. jemals eiwas
Sangerhauſen, 22. April.
An dem im Umbau be
ſamte eigene Vermögen derſelben, das iſt die
Betriebsrück=
von Nieder=Modau zu fordern hatte. — Es wird ſodann
griffenen Tunnel bei Blanckenheim auf der Strecke Halle
age, der Reſervefonds und die Geſchäftsguthaben de
ein Vertrag verleſen, durch den P. eine Anzahl Häuſer an
Kaſſel, die zurzeit eingleiſig betrieben wird, iſt heute vor=
Genoſſen, ſowie im Falle eines Konkurſes der Genoſſen
die V.=V.=G. überträgt und durch den er ſich verpflichtet,
mittag das Gerüſt eingeſtürzt. Drei Arbeiter
wur=
ſchaft das geſamte pfändbare Vermögen aller Mitglieder
für etwaige Verluſte einzuſtehen, aber auf einen etwaigen
den ſchwer verletzt in das Krankenhaus nach
Sangerhau=
der betreffenden Schuldnergenoſſenſchaft. Hat zum Bei=
Gewinn verzichtet. Die Grundlage dieſes Vertrages kann
en gebracht. Der Tunnel iſt auf mehrere Stunden ge
piel eine Genoſſenſchaft drei Aktien zu je 1000 Mark und
der Nachlaßverwalter nicht feſtſtellen. Die Erklärung könnte
perrt, der Verkehr wird umgeleitet.
10000 Mark Guthaben bei der Landwirtſchaftlichen
Ge=
nur darin gefunden werden, daß die V.=V.=G. die Ver
Dresden, 21. April. Bei einem Reitturnier auf der
noſſenſchaftsbank, ſo kann die betreffende Genoſſenſchaft bei
hältniſſe Iſaaks, Pallmanns und des Roth ſo identiſch
Rennbahn Reick ſtürzte im großen Jagdſpringen
einer Unterbilanz der Landwirtſchaftlichen
Genoſſen=
hielt, daß ſie auch die Vermögensſtücke P.’s mi
Prinz Friedrich Karl von Preußen mit
ſei=
chaftsbank ihre drei Aktien — 3000 Mark, und aller
übernahm, und daß ſich P.
zu einem derartigen
nem Pferde beim Doppelſprung. Der Prinz ſtürzte
kopf=
ſchlimmſten Falles, wenn die Aktiven der Bank gar nichts
Vertrage verſtand.
Der Angeklagte Jſaak
ver=
über, vermochte aber ſein Pferd unter dem Beifall der
vert ſein ſollten, das Guthaben von 10000 Mark
verlie=
wahrt ſich ganz energiſch dagegen, daß er nach der Ueber=
Menge feſtzuhalten. Er konnte, zwar etwas hinkend, abe:
ren. Dieſe Verluſte der Genoſſenſchaft berühren die Spar
eignung der Grundſtücke an P. und Roth noch irgen!
anſcheinend nicht erheblich verletzt, zu Fuß die Bahn
ver=
einleger nicht. Sie haben weder für die Verluſte der Bank
etwas mit der Spekulation zu tun gehabt habe. Er habe
aſſen.
noch ihrer Schuldnergenoſſenſchaft zu haften, ihre Forde
ich lediglich verpflichtet, das Baugeld zur Verfügung zu
Dresden. 22. April. Der kleine Schoßhund der
rungen gegen die Genoſſenſchaft bleiben unberührt; es
tellen, am Gewinn und Verluſt ſei er aber nicht beteilig:
Prinzeſſin Johann Georg von Sachſen fiel
haften für dieſelben nach wie vor das eigene Vermöger
geweſen. Zeuge Schneider bekundet dann weiter, daß P
ſo wird aus Dresden berichtet, in der letzten Zeit
wieder=
der Genoſſenſchaft, ſowie im Falle eines Konkurſes dieſer
das Eiſengeſchäft und die Grundſtücksſpekulation vollſtän
holt dadurch auf, daß er gegen ſeine ſonſtige Gewohn
das geſamte pfändbare Vermögen aller einzelnen
Mit=
dig getrennt geführt hat. Eine klare Ueberſicht über di
heit unruhig und biſſig war. Es wurde durch Tierärzte
glieder. Die Spareinleger können nur dann Verluſte an
Grundſtücke und die ganzen Spekulationsgeſchäfte ſei nich
einwandsfrei feſtgeſtellt, daß das Tier an Tollwut
er=
ihren Forderungen erleiden, wenn ſie ſämtlich, oder ein
zu erlangen geweſen. Dieſe Bücher ſeien ſehr
unvoll=
rankt ſei. Hierauf wurde es getötet und dem bakterio
roßer Teil von ihnen, auf einmal oder in kurzer Friſt
kommen geführt.
— Zeuge Juſtizrat Dr. Bender kennt
logiſchen Inſtitut in Berlin überwieſen. Dieſes beſtätigt
ihre Spareinlagen bei der Genoſſenſchaft kündigen und es
den Jſaak ſchon ſeit längerer Zeit, er ſei ihm aber
die Annahme der Tollwut. Man beſtand darauf, daß die
dieſer hierdurch unmöglich machen, ſich das zur Rückzah
päter aus den Augen gekommen und habe erſt wieder vor
Prinzeſſin und ihre Dienerſchaft ſich der Schutzimpfung
lung erforderliche Geld zu beſchaffen. Es tritt dann für
ihm gehört, als Jſaak mit drei Genoſſen größere Grund
gegen infektiöſe Krankheiten unterziehen müßten. Hierauf
die betreffende Genoſſenſchaft Zahlungsunfähigkeit ein,
ſtücke zu erwerben dachte, um ſie zu bebauen oder be
entſandte man Profeſſor Koch von der Station in Berlin
und dieſe bedingt, falls ſie nicht behoben werden kann, die
bauen zu laſſen In den nächſten Jahren hatte er mit
nach Dresden, der die Impfung vorgenommen hat.
Eröffnung des Konkurſes über das Vermögen der betref
Iſaak anwaltlich kaum etwas zu tun gehabt, bis Jſaak ar
fenden Genoſſenſchaft. Im Konkurſe bekommen die Spar
Hamburg, 21. April. Heute nachmittag wurde in
hn herantrat, einen Prozeß gegen Vogel zu führen au
einleger vom Tage der Konkurseröffnung an keine Zinſen
ihrer Wohnung in der Jägerſtraße die 48jhrige von ihrem
Herausgabe des ausgezahlten vermeintlichen Speku=
Manne getrennt lebende Ehefrau Heinrich, geboren
mehr für ihre Guthaben, ſie können dieſelben nicht mehr
lations=Gewinnes
Er habe dieſe Klage als aus
Martin, in ihrem Bette mit durchſchnittener Kehle aufge
abheben und laufen Gefahr, unter Umſtänden Verluſte an
ſichtslos abgelehnt. Von der Verbindung Iſaaks mit der
unden. Es fehlt ein auf eine größere Summe lautendes
hren Forderungen zu erleiden. Es empfiehlt ſich des=
Nieder=Modauer Kaſſe habe er nichts gewußt, bis ihn
Sparkaſſenbuch. Der Täter iſt noch nicht ermittelt.
halb für die Spareinleger und Gläubiger einer jeden Ge=
Iſaak erſucht habe, mit Herrn Ihrig als Direktor der Ge=
Hamburg, 22. April. In der Angelegenheit des „Im
noſſenſchaft, dieſelbe durch unüberlegte Kündigungen ihrer
noſſenſchaftsbank in Verhandlungen einzutreten. Im Jul
perators” wird an zuſtändiger Stelle erklärt, daß der
Forderungen nicht in eine ſchwierige Lage zu bringen
1908 waren Wchſel fällig, für die Pallmann und Nieder=
„Imperator” heute früh die Fahrt von der Vulkanwerft
vielmehr Ruhe zu bewahren und der Genoſſenſchaft die
Modau Verpflichtungen eingegangen waren und die Gc
nach der Unterelbe antrat, wo er einen Ankerplatz erhalter
erforderlichen Betriebsmittel zu belaſſen
noſſenſchaftsbank habe ſich verpflichtet, die Wechſel einzu
ſolle. Infolge des eingetretenen Oſtwindes und des
da=
löſen, wenn gewiſſe Sicherheiten gegeben wurden. Als
durch bedingten niedrigen Waſſerſtandes mußte das Schif
Kunſtnotizen.
es ſich darum handelte, daß Pallmann und Jſaak ſich ver
vorläufia im Hafen verbleiben
flichten, keine Blankoakzepte mehr auf Nieder=
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im Nach
Görlitz, 22. April. Im Walde zwiſchen Lauban und
ſtehenden Erwähnung geſchieht behäl: ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
Modau herauszugeben, habe er dem Jſaak erklärt, wenn
Görlitz fanden Soldaten die Leiche eines Mädchens.
er noch nie Blankoakzepte Nieder=Modaus gehabt habe, ſt
— Das Berliner Operetten=Enſemble wird
Das Mädchen war von einem unbekannten Automobil
könne er um ſo eher unterſchreiben. Jſaak habe immer alle
in Darmſtadt am Mittwoch, 23., Donnerstag, 24.
überfahren und die Leiche dann in den Wald geſchleift
möglichen Haftbarkeiten übernommen und ſei Geſchäft
Freitag, 25., und Samstag, 26. April, abends
worden.
eingegangen, ſo daß er ihm nur raten konnte, er ſoll
8 Uhr, ein nur auf dieſe vier Abende berechnetes Gaſt=
Hirſchberg, 21. April. Bei einem heute nacht
ausge=
ſich nicht ſo maßlos engagieren, er könne ja gar nicht mehr
ſpiel mit der brillanten Berliner Operettenpoſſe „
Auto=
brochenen Brande in dem benachbarten Fiſchbach
die Geſchäfte überſehen. Jſaak habe dann immer
geant=
liebchen” im Saalbautheater geben.
Bürg
ind der Stellenbeſitzer Friebe, ſein 7jähriges Kind und die
wortet, er könne alles ſehr gut überſehen,es mache ihm gau
chon der Name des berühmten Komponiſten Jean Gil
Witwe Kriegel umgekommen
nichts aus! Die Tatſache, daß die Kreditbank, die doch
bert an und für ſich für eine reizende Muſik, ſo iſt nich
Petersburg, 22. April. 200 jüdiſche Familien
nur für Genoſſenſchaften gegründet wurde, auch ſeine
Sa=
minder das Intereſſe für dieſe Operettenpoſſe
„
Auto=
ſind aus Riga ausgewieſen worden. 100 Familier
nierung übernehme, habe Jſaak damit erklärt, daß er
liebchen” ſelbſt, welche als neueſter und größter Saiſon
haben die Stadt innerhalb ſechs, die übrigen binnen zehn
hauptſächlicher Intereſſent der Landwirtſchaftlichen
Kredit=
ſchlager überall bekannt iſt, groß. Die geſamte Preſſe ſpricht
Monaten zu verlaſſen. Viele von ihnen haben Jahrzehnte
bank ſei und daß, wenn zwiſchen Landwirtſchaftlicher Kre
ſich ſehr lobend darüber aus. U. a. ſchrieb das Kleine
lang in Riga gewohnt.
ditbank und Genoſſenſchaftsbank eine Einigung erfolgte
Journal: Daß ein Don Juan mit ſeiner zukünftigen Frau
die Genoſſenſchaftsbank auch Gelegenheit finden würde,
ein zudem noch harmloſes Abenteuer im Auto erlebt, ohne
die Intereſſen der Kreditbank zu wahren. Zeuge erklärt
daß ſich die zwei verliebten Automobiliſten nach der Hoch=
Der Nieder=Modauer
Bank=
daß ihm perſönlich die Art der Tätigkeit Jſaaks nicht
zu=
zeit erkennen, iſt ein Poſſenſtoff, der mit dem nötigen
ſze=
ſagte und daß er ihn wiederholt erſucht habe, dieſe
Ge=
niſchen und muſikaliſchen Aufputz völlig ausreichte, un
krach vor der Strafkammer.
ſchäfte, die ihn doch auch aufrieben, zu unterlaſſen. Seines
das ausverkaufte Haus am Samstag vier Stunden lang
Wiſſens ſei der Gedanke der Gründung einer beſonderen
in die luſtigſte Stimmung zu verſetzen. Die an Verwechs=
Vierzehnter Verhandlungstag
Verwaltungsgeſellſchaft von Herrn Ihrig, mit dem er
zu=
lungen reiche Handlung der Poſſe aufzurollen, iſt ein Dine
g. Als erſter Zeuge wurde geſtern Juſtizrat Dr
nächſt als Gegenkontrahent verhandelte, ausgegangen
der Unmöglichkeit: ultra posse nemo obligatur. Das
Oſann vernommen. Zeuge gibt an, daß er ſchon zu
Die Familie des Jſaak hat die großen Opfer nur unter
muß man ſelbſt ſehen, um es . . . nicht zu begreifen. Der
Zeiten Adams Anwalt des Nieder=Modauer Vereins
der ausdrücklichen Bedingung gebracht, daß ſämtliche Ver
Erfolg der Novität ſtand felſenfeſt, als die gefällig
inſtru=
war. Als ſolcher wurde er u. a. beauftragt, die
rück=
pflichtungen des Jſaak übernommen werden. Trotzden
mentierten Schlager: „Two=Step tanzt man heut”
ein
tändigen Forderungen einzuziehen. Es ſeien ganz
koloſ=
habe er ſpäter erfahren, daß Iſaak eine erneute
Verpflich=
chneidiges Marſchlied und das im ſelben Rhythmus
ge=
ſale Zinsrückſtände vorhanden geweſen und ein großer
tung gegen die Kreditbank und V.=V.=G. eingegangen ſei
haltene Couplet: „Ja, das haben die Mädchen ſo gerne‟
Teil davon mußte wegen Verjährung geſtrichen werden
Als er deshalb zu Ihrig ging und ihm die Sache vorhielt,
erklang. Dieſe zwei Melodien, die ſich dem Ohr einſchmei
Schon im Sommer 1911 ſei ſeiner Ueberzeugung nach der
habe Ihrig erklärt, dann können wir ja die Urkunde
be=
cheln und raſch im Gedächtnis haften, dürften bald ſo
Konkurs des Nieder=Modauer Vereins unvermeidlich ge
eitigen. Bei der Sanierung Jſaaks ſei urſprünglich ein
populär werden, wie der Schlager der „Polniſchen”.
weſen, wenn die Genoſſenſchaftsbank dem Verein nicht zu
beſchränkter Vertrag vorgeſehen mit Spezialiſierung der
Hilfe kommen würde. Die Genoſſenſchaftsbank ſei ſeiner
Objekte. Auf weſſen Anregung die Ausdehnung des Ver
Anſicht noch dazu berufen, Genoſſenſchaften zu unterſtützer
trages auf das geſamte Vermögen Iſaaks ausging, könne
Reich und Ausland.
und ſie zu beraten. Daß ſie nicht dazu in der Lage war
er nicht ſagen. Jſaak habe nur immer optimiſtiſch geſagt,
Aus der Reichshauptſtadt, 21. April. Die
Verlo=
habe man damals nicht gewußt. Der Rechner Neff hab
es müſſen mindeſtens 200000 Mark mehr in der Aktiva
bung des Herzogs Karl von Croy mit Miſ
trotz ſeines ausdrücklichen Abratens noch 30000 bis 40000
ſein als in der Paſſiva ſeines Vermögens. Zeuge habe
Nancy Leiſhman, der zweiten Tochter des
derzeiti=
den Iſaak niemals auf einer Unredlichkeit ertappt. Seiner
Mark Spargelder zurückgezahlt. Auguſt 1911 hatte Zeuge
gen amerikaniſchen Botſchafters in Berlin, wird nun=
Anſicht nach ſei er ein krankhaft leichtgläubiger Menſch, der
mit Ihrig eine längere Konferenz, bei der eingehend über die
mehr als Tatſache bezeichnet. Der Herzog von Croy, der am
auf die geringſten Bitten hin beiſprang mit Verpflich=
Verhältniſſe Nieder=Modaus, beſonders über die Ueber
11. April 24 Jahre alt geworden und Leutnant der Garde
ſchuldung des Vereins geſprochen wurde. Ihrig habe ihr
tungen, Bürgſchaften uſw. über Summen. die
Zeug=
du Corps in Potsdam iſt, gehört als Eigentümer de
nicht verſtehen konnte. So habe er für die Sanierung von
gebeten, mit nach Nieder=Modau zu kommen, um die Vor=
Herrſchaft Dülmen in Weſtfalen dem deutſchen hohen Ade
ſtands= und Aufſichtsratsmitglieder zu bewegen, zu den
Lorenz ohne erkennbare Verpflichtungen Bürgſchaft über
an. Der Herzogstitel aber iſt franzöſiſchen Urſprungs
bereits übernommenen 320000 Mark noch 400—500000
nommen. Auch für milde Stiftungen habe er große
Sum=
dem deutſchen Fürſtenrecht alſo nicht direkt unterworfen.
Mark zu übernehmen. Zeuge habe dies abgelehnt, da er
men hergegeber
Der Herzog von Croy hat ſeinen Abſchied eingereicht. Die
unſchuldigen Leuten nicht zumuten wollte, noch größer
Gegen 2¼ Uhr wird die Verhandlung auf Mittwoch
Braut weilt zurzeit mit ihrer Mutter und Schweſter ir
Summen zu opfern. In der Generalverſammlung von
vertagt.
— Der Präſident der Reichsbank, Wirkl. Geh. Rat
Paris
2. September 1911, der er beiwohnte, ſei es ſehr lebhaft
Havenſtein, der ſeit einiger Zeit erkrankt iſt, wurde
zugegangen und Ihrig mußte wegen der gegen ihn er
heute vormittag in der Privatklinik von Frau Dr. Stock
hobenen Beſchuldigungen den Saal verlaſſen und es be
Deutſcher Reichstag.
mann in der Martin Luther=Straße durch Geheimra”
durfte viel Zuredens, bis Ihrig wieder in die General
Körte operiert. Der ärztliche Eingriff iſt gut verlaufen; er
* Berlin, 22. April. Präſident Dr. Kaemp
verſammlung zurückkehrte. Der damalige Direktor de
hat eine bedeutende Beſſerung des Allgemeinbefindens zur
eröffnet die Sitzung um 2 Uhr 8 Minuten. Auf der Tages=
Vereins Bürgermeiſter Keller ſei gar nicht in der Lage ge
Folge, ſo daß auf eine baldige Geneſung des Patienten
ordnung ſteht zunächſt folgende kurze
weſen, die Verhältniſſe zu überſchauen. Philipp Perron
zu hoffen iſt. — Der Beſitzer des Mitte Februar
ſei ihm, dem Zeugen, als intelligenter Menſch erſchienen.
unſchädlich gemachten tollwütigen Hundes der
Anfrag
Der damalige Kontrolleur Daniel Perron habe ſich an=
Zigarrenhändler Barts, iſt geſtern an Tollwut erkrankt.
des Abg. Dr. Heckſcher (Fortſchr. Volkspt.): Sind der
ſcheinend nicht viel um die Sache gekümmert. — Angeklag
Die Schutzimpfung iſt anſcheinend zu ſpät vorgenommen
Reichsregierung Nachrichten über die Ermordung des
ter Ihrig bemerkt zu den Ausſagen des Zeugen, daß
worden
deutſchen Reichsangehörigen Hans Arp in Santa Cruz
es ſein Beſtreben war, zunächſt erſt die Vorſtands= und
Hanau, 22. April. Nachdem dietTyphusepidemie bein
zugegangen, und eventuell, hat die Reichsregierung bereits
Aufſichtsratsmitglieder zur Verluſtdeckung heranzuziehen,
8. Eiſenbahn=Regiment faſt erloſchen iſt, iſt nunmehr be
Schritte unternommen, um die Beſtrafung der Schuldigen
um dann auch die Geſchäftsanteile der Mitglieder zu
er=
dem hier garniſonierenden Ulanen=Regiment Nr. 6
und eine entſprechende Sühne herbeizuführen?
höhen. Die Behauptung des Rechners Neff, er werde ihr
Scharlach ausgebrochen. Bis jetzt ſind vier Mann de
Geheimer Legationsrat Lentze: In einem
Tele=
hinausſchmeißen, wenn er nicht pariert, erklärt der Ange
vierten=Schwadron von der Krankheit befallen worden
gramm iſt uns aus Mexiko von unſerer dortigen
Vertre=
ung mitgeteilt worden, daß der Deutſche Hans Arp be
klagte Ihrig, ſei eine Lüge. — Zeuge Juſtizrat Reis bekun
Die Schwadron iſt vollſtändig iſoliert und es ſind all
einem Streit auf einer Grube ermordet worden iſt. Die
det, daß zu ihm im Jahre 1909 das Aufſichtsratsmitgliet
Vorkehrungen gegen eine Weiterverbreitung der Krank=
Geſandtſchaft hat unverzüglich die erforderlichen Feſtſtel
Jakobi aus Ober=Ramſtadt kam und um Rat bat wegen der
heit getroffen worden. Die Fälle ſind leichter Art
lungen ergriffen und die Beſtrafung der Schuldigen be
Unterſchrift der Schuldanerkenntnis von 326000 Mark. Er
Aſchaffenburg, 22. April. Die hieſige Polizei
ver=
der mexikaniſchen Regierung angeregt. Das Auswärtige
hätte die Unterſchrift unter ireigen Vorausſetzungen
be=
haftete einen franzöſiſchen Generalſtabsoffizier namens
Amt hat unſere Vertretung angewieſen, mit allem
Nach=
ſonders auf Zureden des Ihrig gegeben. Vor allem habe
Sarrauy. In ſeinem Gepäck ſand man genaue
Plän=
druck auf die Durchführung des Verfahrens hinzuwirken
Verein ſei ſaniert geweſen. Daraufhin
r geglaubt, der
deutſcher Feſtungen, Mobiliſierungspläne, Zeichnunger
und die Entſchädigungsanſprüche geltend zu machen. Nach
wurde an den Nieder=Modauer Verein ein Schreiben
ge=
von Geſchützmodellen und vor allem eine umfaſſende
[ ← ][ ][ → ]
Nummer 94
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. April 1913.
Seite 6.
offizier. Der Apparat landete auf dem Exerzierplatz der
Böhle (Soz.): Die Zurückſetzung der
Feuerwerksoffi=
einem weiteren Telegramm iſt der Täter ermittelt und die
hieſigen Garniſon. Die drei weiteren Apparate folgten
ziere in geſellſchaftlicher Beziehung iſt unbeſtritten. Die
Unterſuchung eingeleitet worden. — Darauf wird die
in kurzen Zwiſchenräumen, um ohne Landung den Flug
Gehälter und Löhne in den Militärbetrieben ſind viel
nach Metz fortzuſetzen. Leutnant Reinhardt hat die
zweite Beratung des Etats für das Reichsheer
ſchlechter als in Privatbetrieben, beſonders in Straßburg
Strecke Darmſtadt-Zweibrücken bei leichtem Oſtwind in
fortgeſetzt. Die Spezialdebatte wird weitergeführt beim
bekommen die Arbeiter weniger wie die ſtädtiſchen Arbei
Stunden 3 Minuten zurückgelegt. Er hielt
Kapitel „Artillerie= und Waffenweſen, techniſche Inſtitute
er. Daß militäriſche Vereine noch immer Subvention
er=
ich durchſchnittlich in 1430 Meter Höhe und hat mit ſeinem
Abg. Dr. Müller=Meiningen (Fortſchr. Volkspt.): Ir
halten, wundert uns nicht. Dagegen müſſen wir entſchie
Fluge den 2 Stunden=Preis der deutſchen Nationalflug=
Spandau iſt ein Handwerkerverein, der gleichzeitig
Unter=
den Front machen, zumal der Rechnungshof für dieſe Art
pende erworben. Seine Weiterfahrt nach Metz erfolgt
richtskurſe veranſtaltet, von der Militärverwaltung
unter=
der Verwendung der Gelder keinen Anſtoß genommen
ha=
eute nachmittag gegen 4 Uhr.
Wo bleiben die von den Arbeitern eingezogenen
Straf=
tützt worden unter der Bedingung, daß er Petitionen un=
Die
Verwal=
terläßt. (Hört! hört! links.) Wir müſſen entſchieden
da=
gelder? Wir erbitten Auskunft hierüber.
Notlandungen
gegen Einſpruch erheben, daß politiſch einſeitigen Vereinen
tung muß die Arbeiter ohne Anſehen der Partei gleich=
* Forbach i. L., 22. April. Ein auf dem Wege von
Zuſchüſſe gewährt werden. Außerdem müſſen wir wiſſen
mäßig behandeln. — Abg. Schirmer (Zentr.): Die von
Darmſtadt nach Metz begriffenes Flugzeug mußte heute
aus welchem Fonds und in welcher Höhe dieſe Unter
uns vorgebrachten Wünſche um Aufbeſſerungen der
Ar=
morgen ¾8 Uhr wegen Benzinmangels bei dem in der
ſtützungen gezahlt worden ſind, und welche Vereine ſie
beiter und Handwerker ſind in dem jetzigen Etat zum
Nähe gelegenen Morsbach eine Notlandung vornehmen.
bekommen. Für ſolche Wohlfahrtsausgaben danken wir
großen Teil berückſichtigt worden. Es bleibt aber noch viel
Bei der Landung, die auf einer ſumpfigen Wieſe erfolgte,
binter dieſe Schliche der Verwaltung müſſen wir kommen
zu tun übrig, insbeſondere hinſichtlich der ungelernten Ar
wurde das Untergeſtell und eine Stütze der Tragfläche be=
Sie ſollen ſeit vielen Jahren beſtanden haben. (Hört!
beiter. Die Rechte der Arbeiterausſchüſſe müſſen gewähr
chädigt. Der Apparat wurde abmontiert und mit der
hört!) Derartige Schmiergelder für politiſche Organiſatio
leiſtet werden und die Geldſtrafen, die ſchon bei jeder
nen bekämpfen wir auf das ſchärfſte. (Beifall links.
Bahn weiter befördert. Führer des Flugzeuges war
Kleinigkeit eintreten, vermieden werden. Den Arbeiter
Generalleutnant Wandel: Der Vorredner hat in ſehr
Oberleutnant
Beobachtungsoffizier
wünſchen muß mehr Aufmerkſamkeit geſchenkt werden. Hert
Leutnant Koch,
heftiger Weiſe die Militärverwaltung angegriffen. (Zu
Zeneralleutnant Wandel hat in der Kommiſſion erklärt
Ludewig. Die beiden Offiziere blieben bei der
Land=
uf links: Das war ſehr gut!) Das Kriegsminiſteriun
eder nationale Verein, der nicht beabſichtigt, Oppoſition
ung unverletzt
hat in dieſer Angelegenheit überhaupt keine Stellung ein
u treiben, erhält Unterſtützung. Das iſt aber etwas ganz
* Nancy, 22. April. Ein mit zwei deutſchen
genommen, ſondern die 170 Mark für Unterrichtszwecke
Ich kann nur
anderes, als er hier geſagt hat.
Offizieren beſetzter Doppeldecker iſt heute morgen
bewilligt. Daß Schmiergelder in politiſcher Beziehung
dringend abraten, unſere Jugendvereine derartig zu
ali=
gezahlt worden ſind dieſer Auffaſſung kann ich nicht bei=
7 Uhr 40 Minuten in Arracourt gelandet. Der
Beobach=
mentieren und damit die Politik in die Vereine zu brin
reten. Auf die politiſche Haltung dieſes Vereins iſt keine
gen. Angeſichts der eigenmächtigen Erwerbung von Ge
ungsoffizier des Flugzeuges, Hauptmann v. Dewall,
Rückſicht genommen worden. (Widerſpruch links.)
Wi=
lände durch die Armeeverwaltung müſſen wir darauf
be=
der Leiter des Flugplatzes Darmſtadt, erklärte,
unterſtützen die Vereine, ſoweit ſie auf nationalem Boden
acht ſein, ängſtlich das Budgetrecht des Reichstags zu
r ſei zu einem Fluge nach Metz aufgeſtiegen und habe
ſtehen. (Hört! hört! links. Sehr gut! rechts. Große
Un=
wahren. — Generalleutnant Wandel: Das gegen den
ruhe.) Den Ausdruck „Schliche der Verwaltung” muß ich
Militärarbeiterbund erlaſſene Verbot iſt vor etwa eine
aus Mangel an Benzin landen müſſen, habe aber geglaubt,
mit allem Nachdruck zurückweiſen. (Bravo! rechts.) Wir
Woche aufgehoben worden. Alle hier ausgeſprochenen Be
über deutſchem Gebiet ſich zu befinden.
können mit vollkommen offenen Karten ſpielen. Das Geld
denken wegen des Zuſchuſſes treffen nicht zu. Verſchleie=
* Paris, 22. April. Zu der Landung der beiden
iſt aus unſerem Fonds zu Wohlfahrtszwecken gegeber
ungen und Schiebungen ſind nicht vorgekommen. Wit
worden. (Widerſpruch links.) In dieſem Falle dienen
deutſchen Offizierflieger bei Arracourt veröffentlicht die
haben hinſichtlich der Unterſtützungen mit dem
Rechnungs=
die Gelder zum Beſten der Handwerker. Im übrigen wird
hof eingehend verhandelt und er hat nichts dagegen ein
Agence Havas folgende Note: Heute früh um 7 Uhr 30
eine Reihe von neutralen Inſtitutionen, ſo die
Säuglings=
uwenden gehabt. — Abg. Büchner (Soz.): Die Frie=
Minuten landete bei Arracourt ungefähr fünf Kilometer
pflege, evangeliſche und katholiſche Jünglingsvereine
un=
ensſtörer ſind ganz wo anders als auf ſeiten der Ar
von der Grenze entfernt ein deutſcher Doppeldecker,
Flug=
terſtützt. Von einem Mißbrauch der Gelder kann keine
beiter. Die Arbeiterorganiſationen verfolgen nur der
— Abg. Ickler
ſtede ſein. (Große anhaltende Unruhe.)
zeugmodell Euler. Er hatte einen Motor von 70 Pferde=
Zweck, die Löhne und Arbeitsbedingungen zu beſſern. Wo
natl.): Es iſt verfehlt, ſolche Remunerationen oder Un=
General=
ommen die Strafgelder der Arbeiter hin?
räften und war bemannt mit zwei Offizieren, von denen
terſtützungen zu bewilligen. Es iſt nicht Sache der Mili
in die
leutnant Wandel: Die Strafgelder fließen
der eine die Uniform eines Fliegerhauptmanns, der
an=
tärverwaltung, für das Wohlverhalten von Berufsvereinen
Abg. Dr. Hegenſcheidt
Unterſtützungskaſſe
dieſe Unterſtützung zu gewähren. Sind etwa aus anderen
dere die Uniform eines Infanterieleutnants trug. Das
(Reichspt.): Die Löhne müſſen den gegenwärtigen Ver
Mitteln auch noch derartige Wohlfahrtsunterſtützungen
hältniſſen angepaßt ſein. Ein Vergleich mit den Zuſtän
Flugzeug hat ungefähr 6 Kilometer franzöſiſches
Gebiet=
gewährt worden? Die Prüfungszeit für Arbeiter und
den in Privatbetrieben iſt nicht denkbar. Die
Handwer=
überflogen. Die Offiziere erklärten, daß ſie morgens um
Handwerker in den Militärbetrieben iſt zu lang. Auc
ker dürfen aber nicht ſchlechter bezahlt werden als die Ar=
5 Uhr von Darmſtadt mit Beſtimmung nach Metz
abgefah=
ſonſtige alte Klagen ſind noch immer nicht berückſichtig
beiter. — Abg. Büchner (Soz.): Die Arbeitsordnungen
worden. Den Arbeiterausſchüſſen darf man nicht zu vie
en ſeien. Sie hätten in dem dichten Nebel in der Um
nthalten keine Beſtimmung über die Verwendung der
Wert beimeſſen. Sie werden ſo gut wie nie angerufen.
Generalleutnant Wandel: Bei Ge=
Strafgelder. —
gebung von Dieuze die Richtung verloren und erſt bei der
Auch das Krankenkaſſenweſen liegt noch ſehr im Argen.
währung von Unterſtützungen wirken die Arbeiterausſchüſſe
Landung nach Befragen der Bewohner erkannt, daß ſie
Ein Staatsarbeiterrecht muß geſchaffen werden. — Abg
— Das Kapitel wird bewilligt.
nit.
Schwarze=Lippſtadt (Zentr.): Mit den Arbeiteraus
ſich auf franzöſiſchem Gebiete befanden. Der Unterpräfekt
Auf Antrag des Abg. Spahn wird die Beratung
ſchüſſen iſt man in den techniſchen Inſtituten abſolut nicht
von Lunéville prüfte die Angaben über die von dem Flug
odann unterbrochen und die
zufrieden. — Generalleutnant Wandel: Auf
Einzel=
zeug zurückgelegte Strecke und verhörte die beiden
Offi=
heiten will ich nicht eingehen. Die Verwaltung wird die
erſte Leſung des Ergänzungsetats für die Schutzgebiete
iere. Drei Fliegeroffiziere aus Toul, Epinal und
Ver=
einzelnen Wünſche wohlwollend prüfen. Bei den
Tech=
vorgenommen. Dieſe wird ohne Debatte erledigt und der
nikern, wie z. B. bei den Waffenmeiſteranwärtern, ſind
Hierau
dun und ein Fliegerhauptmann aus Nancy ſind von den
Etat an die Budgetkommiſſion überwieſer
hinſichtlich der Anſtellungs= und Gehaltsverhältniſſe
Beſſe=
wird die Weiterberatung des Militäretats auf Mitt=
Militärbehörden an Ort und Stelle geſchickt worden. Die
ungen eingetreten. Der Lohn der Handwerker iſt nicht
woch 2 Uhr vertagt. — Schluß 7 Uhr 15 Minuten
Zivil= und Militärbehörden erkennen
übereinſtim=
ſo minimal, wie er hier hingeſtellt wurde. Es iſt eine
ganze Anzahl von ihnen in der höchſten Lohnklaſſe. Be
mend als Grund der Landung höhere Ge=
* Berlin, 22. April. Die Budgetkommiſſior
üglich der Bezahlung der Wochenfeiertage ſchweben
zwi=
des Reichstags nahm geſtern die eingebrachte
Zen=
walt an.
ſchen den Reichsreſſorts Verhandlungen, deren Ergebnis
trumsreſolution, betreffend die Berufung einer Kommiſ=
*
Paris, 22. April. Der Unterpräfekt von
erſt abzuwarten iſt. Eine Ausdehnung des Urlaubs wird
ion zur Prüfung der Rüſtungslieferungen mit allen gegen
Lunéville hat die deutſchen Offiziere, welche
erfolgen. Die Arbeiterausſchüſſe entwickeln eine erhebliche
die Stimmen der Fortſchrittlichen Volkspartei an. Ein
mit ihrem Zweidecker heute früh an der Grenze nieder
Tätigkeit. Sie werden ſtets gehört in Fragen der
Ar=
von den Sozialdemokraten geſtellter Ergänzungsantrag
egangen ſind verhört und ihre Reiſerouten
feſtge=
beitszeit und in Lohnfragen. Ihre Wünſche werden ſtets
der Kommiſſion das Recht der Vernehmung unter
Zeugen=
tellt. Die Militärbehörde hat drei franzöſiſche
Flieger=
geprüft. Auch die Vereine, ſoweit ſie auf nationalem
Bo=
eid zu übertragen, wurde gegen die Stimmen der Antrag
offiziere aus dem Bezirk Toul=Verdun und einen
Flieger=
den ſtehen finden unſer vollſtes Wohlwollen. — Abg. von
ſteller abgelehnt.
hauptmann aus Nancy beauftragt, ſich an Ort und Stelle
Gräfe=Güſtrow (konſ.): Ich bedauere, daß kürzlich An=
*
22. April. Die zwölfte Kommiſ.
Berlin,
zu begeben, um den Apparat einer Unterſuchung zu unter
griffe gegen den Kriegsminiſter in Zeitungen aus
angeb=
ſion des Reichstages (Konkurrenzklauſel) nahm
lich militäriſchen Kreiſen in ſo ſcharfer Form erhoben wer
verfen. Man hat bereits die Ueberzeugung gewonnen
die Reſolution Trimborn=Waldſtein an, welche eine
Ge=
den konnten. Ich glaube nicht, daß militäriſche Kreiſe
da=
aß es ſich um eine unfreiwillige und unvermeidliche
etzesvorlage fordert, durch die das Gebiet des Wett
interſtehen, ſonſt mögen ſie den Mut haben, mit ihren
Landung handelt, und es iſt wahrſcheinlich, daß die
deut=
bewerbverbotes für diejenigen Angeſtellten und Arbeiter
Namen dafür einzutreten. Die Wünſche der
Arbeiteraus=
ſchen Offiziere bereits heute nachmittag die Erlaubnis.
eregelt wird, auf welche das vorliegende Geſetz keine
ſchüſſe ſollten Beachtung und ernſteſte Prüfung finden
zur Heimreiſe erhalten. Der heutige Miniſterrat hat
Anwendung findet.
Die Wünſche des Bundes der Handwerker ſind durchaus
ich mit dieſer Angelegenheit befaßt und beſchloſſen, den
begründet. Die Beſeitigung der dritten Lohnſtufe beſon
franzöſiſchen Botſchafter in Berlin zu beauftragen, bei
ders für alte Handwerker iſt nötig. Eine gewiſſe Differen=
Deutſche Flieger=Landung in Frankreich.
der deutſchen Regierung Schritte zu tun, um ſolche
Zwi=
zierung von gelernten Handwerkern und ungelernten
Ar=
ſchenfälle für die Zukunft zu vermeiden. Der Botſchafter
veitern iſt unerläßlich. Die Teuerungszulagen müſſen all
Unſere Piloten haben Pech! D. h., wenn mans ſo
Cambon hat den Auftrag, die deutſche Regierung auf die
gemeiner eingeführt werden. Bezüglich der Stücklöhne iſ
nennen will. Noch ſind die Akten über den Fall Lune
rnſten Unannehmlichkeiten aufmerkſam zu machen, welche
zu fordern, daß ihre Feſtſtellung unabhängig von den
Ver=
ville, der uns unſere weſtlichen Nachbarn in ihrer gan
ſich bei der häufigen Wiederholung ſolcher Landungen an
hältniſſen in anderen Inſtituten am Orte ſelbſt ſtattfindet
en berühmten „Höflichkeit” und Geiſtesgröße gezeigt hat,
der Grenze einſtellen müſſen. Die beiden Regierungen
Die Vorwürfe gegen den Bund der Handwerker, als ob er
nicht geſchloſſen, und ſchon wieder ſind deutſche
Luftpio=
ſind übrigens ſchon ſeit einiger Zeit in Verhandlunger
politiſche Tendenzen verfolge, muß ich zurückweiſen. Auch
niere auf franzöſiſchem Boden gelandet. Diesmal ſind
eingetreten, um ein Reglement auszuarbeiten, welches
als konſervative Organiſation iſt der Bund nicht anzu
es 2 Flieger auf einem Doppeldecker und gar, was die
für die Zukunft ſolche ſich allenfalls einſtellende Unfälle der
ſprechen. Er umfaßt 80 Prozent aller dort beſchäftigten
okale Bedeutung für uns erhöht, ein Doppeldecker
Luftſchiffahrt nach feſten Regeln erledigt. (Frkf. Ztg.)
Handwerker und dieſe dürften nicht alle Konſervative ſein
der Fliegerſtation Darmſtadt, Führer Leutnant
Die Liberalen und Sozialdemokraten müſſen vor eigener
v. Mirbach, mit dem Kommandanten der Flieger=
Freigabe und Rückkehr.
Tür kehren. Sie dulden in ihren Betrieben abſolut keinen
tation, Herrn Hauptmann v. Dewall ſelbſt als Beobach=
Andersdenkenden. Der Kriegsminiſter möge fortfahren, in
* Metz, 22. April. Die in Arracourt gelandeten
ter. Der Doppeldecker, der gemeinſam mit drei weiteren
ſeinen Betrieben nur Leute zu haben, auch unter den
Zi=
beiden deutſchen Offiziersflieger erhielten
Apparaten unſerer Fliegerſtation an einem größeren Flug
vilangeſtellten, die auf reichstreuem, nationalem Boden
im 5,45 Uhr die Erlaubnis zur Rückfahrt. Sie
manöver teilnahm, das nach Metz führen ſollte, iſt in
ſtehen. (Lebhaftes Bravo! rechts. Unruhe links.)
— Ge
ſtiegen um 6,30 Uhr zum Fluge nach Metz auf. Die
Arracourt gelandet, wegen Benzinmangels
neralleutnant Wandel: Die Frage, ob Handwerker
Aufnahme bei Behörden und Publikum war ſehr liebens=
Vermutlich wollten die Flieger den Flug
Darmſtadt-
ausſchüſſe eingerichtet werden ſollen nach Art der Arbeiter
würdig. Die beiden Offiziersflieger durchflogen die Strecke
Metz, für den urſprünglich eine Zwiſchenlandung in
ſausſchüſſe, iſt in Erwägung zu ziehen. Die Frage
de=
von Darmſtadt bis zur Landung (270 Kilometer) in 22
Zweibrücken vorgeſehen war, den Flug ohne
Unterbrech=
etatsmäßigen Anſtelltng der Meiſtergehilfen liegt noch
Stunden 43 Minuten.
ung durchführen, und wurden durch Benzinmangel
ge=
nicht klar. Auch iſt noch nicht entſchieden, ob ſie unter die
zwungen, niederzugehen, ohne daß ihnen bekannt war
Metz, 22. April. Der Darmſtädter Doppeldecker
Angeſtelltenverſicherung fallen. — Abg. Weinhauſen
daß ſie ſich über franzöſiſchem Boden befanden. Erfreu=
(Fortſchr. Volkspt.): Die Ausfälle des Abg. v. Gräfe gegen
mit den Herren Leutnant v. Mirbach und Hauptmann
licherweiſe haben ſich die Franzoſen den Fliegern
gegen=
meine Partei waren gänzlich deplaziert. Der
Geſchäfts=
v. Dewall iſt gegen 7 Uhr auf dem hieſigen Flugplatz
über höflicher und entgegenkommender gezeigt, als be
führer des Bundes der Handwerker iſt gleichzeitig
Ge=
latt gelandet.
dem „Z. 4‟. Es lag ja auch bereits ein analoger Fall um
ſchäftsführer des konſervativen Vereins. Bei einer ſol
gekehrt vor und dann — beim Doppeldecker gabs auch
chen Perſonalunion kann man ſehr wohl von einem
kon=
weniger Unbekanntes zu ſehen, als beim „Zeppelin” Nach
Luftfahrt.
ervativen Bund ſprechen. Unſere Reſolution auf Rege=
Frledigung der üblichen Formalitäten wurden die Flieger
ung der Angeſtellten= und Arbeiterverhältniſſe der ir
Darmſtadt
22. April. Der Gödeckerpilot
freigegeben und kehrten auf dem Luftweg nach Metz zurück,
Reichs= und Staatsbetrieben beſchäftigten Angeſtellten und
Trautwein hat geſtern hier die von der Militärver
Arbeiter iſt nur zu empfehlen. Geſtattet muß ſein, die
wo die Landung glücklich um ¾7 Uhr erfolgte. Der
Auf=
waltung geſtellten Bedingungen auf der Gödeckertaube er=
Mitgliedſchaft und Betätigung in Berufsorganiſationen
enthalt in Frankreich dauerte alſo etwa 12 Stunden.
üllt und damit für ſeine Firma die Berechtigung zu
Lie=
die von Angeſtellten und Arbeitern derartiger Reichs= und
Im einzelnen liegen über den Flug der 4 Apparate
erungen für die Militärverwaltung erworben. Heute
Staatsbetriebe keine gemeinſame Kündigung und
Arbeits=
folgende Meldungen vor
morgen ſtieg Trautwein mit Herrn Leutnant a. D.
einſtellung verlangen. Die Klagen über die Lage der tech=
* Darmſtadt, 22. April. Heute morgen 5,20 Uhr
Kuhlmann als Paſſagier zu einem Zweiſtunden
niſchen Beamten wollen immer noch nicht verſtummen
bis 5,30 Uhr ſind 4 Apparate geſtartet. Alle vier
lug um den Preis der Nationalflugſpende
weil die Verwaltung den Mißſtänden nicht auf den Grund
nahmen die Richtung auf Metz, das ſie mit einer
Zwi=
auf. Der Aufſtieg erfolgte um 5.45 Uhr in Darmſtadt
geht, ſondern nur mit Kleinigkeiten beſſern will. Der
In=
ſchenlandung in Zweibrücken zu erreichen gedachten.
Leut=
woſelbſt auch um 7.49 Uhr die Landung erfolgte. Die
ſtanzenweg für Beſchwerden iſt viel zu umſtändlich und
nant Reinhardt iſt in Zweibrücken gelandet, Leutnant
Fahrt ging über Mainz, Wiesbaden, den Rhein hinunter
langwierig. Die Waffenmeiſter ſollten ſo geſtellt werden,
och mit Leutnant Ludwig als Beobachter überflog
daß ſie nicht auf Nebenverdienſt angewieſen ſind und di
bis Oeſtrich, Winkel, dann zurück nach Wouns und
Darm=
zweibrücken und landete wegen Benzinmangels
-
Privatgewerbetreibenden ſchädigen.
Abg. Behrens
ſtadt. Die durchſchnittliche Höhe, die erreicht wurde,
be=
bei Forbach. Lentnant Sommer landete in Saar
Wirtſch. Verg.): Gegen die Zahlung von Schmiergel
trug 800 Meter
ilben und Leutnant v. Mirbach mit Hauptmann v.
De=
dern an Organiſationen wenden wir uns prinzipiell. Die
wall als Beobachter, die die Zwiſchenlandung in
Zwei=
vom Abg. Müller=Meiningen vorgebrachten Einzelfälle
Ein verſchollener Ballon
brücken nicht machten, landeten
auf
ſind nicht erwieſen. Die Unterſtützung von Vereinen für
canzöſi=
* Kaſſel, 21. April. Der Ballon „Ilſe” der
chem Boden bei Arracourt ebenfalls wegen
gemeinnützige Zwecke iſt uns durchaus ſympathiſch, dock
geſtern früh um ½10 Uhr auf dem Forſt bei Kaſſel unter
Benzinmangels. Man nimmt an, daß Leutnant
dürfen Bedingungen an die Unterſtützung nicht geknüpft
Führung des Kaufmanns Weiland vom kurheſſiſchen
. Mirbach, der als ſehr guter Flieger bekannt iſt, bei
werden. Die freiſinnige Reſolution iſt in ihrem erſten
Verein für Luftſchiffahrt aufgeſtiegen iſt, gilt ſeitdem als
eil ein Angriff auf das Koalitionsrecht. Die Löhne der
den Vogeſen in Nebel geraten iſt und dadurch die Orien
verſchollen. Die Nachbarortſchaften ſind um Hilfe bei den
tierung verlor. — Die Flüge der übrigen drei Flieger ver=
Arbeiter in den Militärwerkſtätten ſind viel zu gering.
Nachforſchungen erſucht worden
liefen glatt
Generalleutnant Wandel: Der Vorwurf, als be=
*
rückſichtige die Militärverwaltung die Wünſche der tech=
Zweibrücken, 22. April. Heute früh 5,15. Uhr
niſchen Hilfsarbeiter nicht, iſt unberechtigt. Das trifft
tiegen in Darmſtadt vier Flugapparate zu einem
Paris 21. April. Aus Neufchatel in der Schweiz
nricht zu. Es ſind ihnen in Form von Teuerungszulagen
Uebungsflug nach Metz auf. Als erſter erſchien gegen
wird gemeldet: Ein franzöſiſches Militärflugzeug, welches
Aufbeſſerungen gewährt worden. Eine Abſchaffung der
Uhr in Zweibrücken der Euler=Doppeldecker „B. 44‟
mi=
von einem franzöſiſchen Offizier namens Gaubert in
Geldſtrafen kann ich nicht befürworten. Für die Zukunft
Leutnant Reinhardt von der Fliegerſtation Darmſtad
Uniform gelenkt wurde, landete geſtern abend auf der
der Arbeiter iſt jedenfalls nach Möglichkeit geſoxgt. — Abg.
als Führer und Leutant Ritter als Beobachtungs=
Hochebene bei Wavre bei Neufchatel. Der Militär=
Nummer 94.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. April 1913.
Seite 7.
flieger war geſtern früh in Is (Dep. Ober=Marne) auf=
Stein, Gneiſenau, Clauſewitz wieder weitergeführt
zu
kaner ſich nicht wie ein Kalb hätte abſchlachten, anſpucken und
geſtiegen und nach einer Zwiſchenlandung in Dijon
haben, als nach kurzem Rauſch der Begeiſterung der
Ge=
ſchlagen laſſen. (Langanhaltender Beifall.) Unſere
Schu=
weiter geflogen, um in Belfort zu landen, verfehlte
danke der allgemeinen Wehrpflicht eingeſchlafen war
len müßten ihren Unterricht reformieren. Mit dem alten
jedoch den Weg und überflog von Wolken eingehüllt
Nicht der Schulmeiſter, nicht der Drillmeiſter hat 1866 und
Kram ſollte aufgeräumt und in deutſchen Gedan
den Murten=, Bieler= und den Neufchateler See und
1870/71 gewonnen, ſondern die allgemeine Wehrpflicht.
en unſere Jugend erzogen werden. Der höchſte
Idealis=
ging bei Wavre nieder. Gaubert zerlegte ſein Flugzeu
Heute ſtehen wir vor der Tatſache, daß, wenn es heute
mus iſt die Vaterlandsliebe! Das ſollten wir unſerer
und kehrte heute morgen mit der Eiſenbahn nach Frank=
Jugend einimpfen.
ins Feld ginge, Tauſende und Abertauſende wehrfähiger
reich zurüc
junger Männer, weil unausgebildet, zu Hauſe bleiber
Das deutſche Volk hat einen durch ſeine Geſchichte,
Villa Coublay, 21. April. Der Offizierfliege:
müßten, während Gatten und Väter, zum Teil in höherem
durch ſeine beiſpiellos daſtehende Kultur begründeten
An=
de Blamont iſt aus einer Höhe von 100 Metern
ſpruch darauf, gehört zu werden in der Welt. Mit der
Alter, den Fahnen folgten. Aus dieſem Schlaf hat uns
abgeſtürzt. Er war ſofort tot.
Beſcheidenheit kommen wir nicht weit. Es iſt manchmal
der Wehrverein gerüttelt. Er hat Mädchen und Frauer
notwendig, die Antwort mit dem Schwerte zu geben. (
Bei=
gezeigt, welchen Schaden am Volkstum dieſer Wechſelbalg
all.) Wir müſſen alſo geſichert ſein. Ein unglücklicher
von Wehrpflicht bedeutet. Die Dienſtzeit iſt gleichzeitig
Frankfurter Frühjahrs=Meeting.
Krieg wäre unſer Untergang. Wir können und dürfen
eine unvergleichliche Schule für Schliff,
Unterordnung
keinen Krieg verlieren. Dazu aber müſſen wir Opfer
brin=
unter das Ganze, körperliche Gewandtheit, Schieß= und
3. Tag.
gen. Wir ſind kein armes Volk und können Opfer nock
Reitfertigkeit. Geſundheitspflege, Ordnung und Sauber=
Frankfurt a. M., 22. April
ertragen. Die größten Opfer ſind nichts im Vergleich zu
eit werden da gelernt. Tauſende gehen alljährlich von
Der letzte Tag des Frühjahrsmeetings war vom
Wet=
den Folgen eines unglücklichen Krieges. Unſere allgemein
da als Arbeiter und Beamte in den Staats=, Eiſenbahn
ter mehr begünſtigt als die beiden erſten Tage. Denn
Wehrpflicht exiſtierte nur noch auf dem Papier. Jetzt erſt
und Gemeindedienſt, zur Schutzmannſchaft und Gendar
herrſchte an den beiden Sonntagen annehmbares Früh
wird ſie durchgeführt werden, damit nicht die verheirateten
merie. Das aufgewandte Geld bleibt doch im Lande, Ge
lingswetter, ſo ſtrahlte heute die Sonne mit faſt ſommer
Männer des Volkes die erſten verluſtreichſten Schlachten
werbe und Handwerk ziehen davon Nutzen und
Tauſend=
licher Wärme vom Himmel herab. Der Beſuch war wie
ſchlagen müſſen, während Hunderttauſende der Jung
von Arbeitern haben davon wieder Brot. Man hat be
der ſehr ſtark. So bot die Rennbahn mit ihrem ſchönen
mannſchaften hinter dem Ofen hocken bleiben. Wir alter
rechnet, daß ein Infanterie=Regiment in einer Stadt ſc
in jungem Lenzesſchmuck prangenden landſchaftlichen Hin
Soldaten, die wir die Schreckniſſe des Krieges kennen, ſind
wirkt, als ob ein reicher Mann 1000000 Mark im Jahre
tergrund ein vornehmes geſellſchaftliches Bild. Denn auch
ja bald alle verſammelt zum letzten Appell. Drum iſt
e=
m Orte verzehrt. Lernen wir endlich einmal das eine
die Frühjahrstoiletten der Damen waren auf die
Tages=
zut, noch ſo oft es geht, an das Furchtbare des Krieges
aus der Geſchichte, daß ein ungeheurer Aufſchwung dem
ignatur geſtimmt. Auch „hohen Beſuch” hatte die
Renn=
zu erinnern. Es darf nicht ſein, daß ein Krieg auf deut
Krieg folgte, auf ihm beruhte, daß noch nie ohne
kriege=
bahn. Das Zeppelin=Luftſchiff „Viktoria Luiſe” überquerte
ſchem Boden ausgefochten wird. Kein feindlicher
riſche Tüchtigkeit die Blütezeit eines Volkes dauern konnte,
zweimal die Niederrader Bahn. Zu dieſem lebhaften
Soldat darf unſern Boden betreten.
Da=
daß der Verweichlichung jedesmal auch der wirtſchaftliche
farbenfreudigen Kolorit paßte auch der gebotene Sport,
rum iſt es falſch, zu ſagen, wir verteidigen uns nur. Wenn
Niedergang gefolgt iſt. Vergeſſen wir endlich nicht, was
der trotz verhältnismäßiger kleiner Felder die an ihn
ge=
wir zum Kriege gezwungen werden, dann zum
Angriffs=
ein verlorener Krieg koſtet und daß das arme Preußen
knüpften hohen Erwartungen vollkommen erfüllte. Die
krieg, den wir auf Feindesboden ausfechten wollen. (
Leb=
bis 1813 mehr an Volksvermögen verloren hat, als die
Geduld der „Freunde” des Totaliſators wurde allerdings
haftes Bravo!)
ganze Milliardenbuße von 1870/71 betrug.
zweimal auf eine harte Probe geſtellt, denn in zwei Ren=
Der Redner ſchloß unter langanhaltendem Beifall mit
Darum muß vor allem raſch und nicht halb
gehandel
nen gab es Proteſte. Das erſte Mal in dem
Zinneberg=
der
Wiedergabe des Liliencronſchen Vierzeilers:
werden, die Rüſtung zu Waſſer, zu Lande und zur Luft
Jagdrennen, in dem ſich Leutnant v. Moßner eine neue
Gieb den Flamberg nie aus Händen,
muß zu einer vollkommenen werden und nicht darf um
Siegestrophäe, den Ehrenpreis des Freiherrn von Büſing=
Nicht in Luſt und nicht in Leid
Groſchen für die Deckung gefeilſcht werden. „Right
Orville, holte. Hier behauptete Freiherr von Berchem
Denn Du brauchſt ihn aller Enden
der den zweiten Platz belegt hatte, von dem Sieger
ange=
wrong my country” gilt auch für die Vorſchläge der ver=
Bis zur letzten Ewigkeit
ritten worden zu ſein. Er drang aber mit ſeinem Proteſt
bündeten Regierungen, und noch immer gilt das Dichter
Die Verſammlung ſang das deutſche Lied.
nicht durch. Den zweiten Einſpruch erhob im letzten
Ren=
vort: „Nichtswürdig iſt die Nation, die nicht ihr alles
nen Baron von Itterſum, deſſen Fuchswallach Haematite
Oberbürgermeiſter a. D. Schäfe:
ſetzt an ihre Ehre.‟ Den Dank an Kaiſer und Reich für
nach dem Richterſpruch mit Fields „Ocean” totes Rennen
die Vorlage, die Geſinnung, mit der wir ſie aufnehmen
beſchloß den erhebend verlaufenen Abend mit einer
kur=
auf dem erſten Platz gemacht hatte. Hier erkannte das
laſſen Sie uns zuſammenfaſſen in den Ruf: „Kaiſer und
en, aber eindringlichen Propagandarede für den Wehrver=
Schiedsgericht den Proteſt wegen Anreitens vor dem Ein
Reich, Fürft und Land — Hurra!”
ein. Durch die Tat ſolle man dem Dank für General Keim
auf als berechtigt an und disqualifizierte Ocean, der zu=
Ausdruck geben und dem Wehrverein beitreten, deſſen
Generalleutnant a. D. Keim,
ſammen mit Scotigaps als Favorit geſtartet hatte. Die
Gründer er iſt.
übrigen Rennen verliefen wohl ſportlich intereſſant, brach=
Damit ſchließt die Verſammlung
mit lebhaften Ovationen begrüßt, führte nach herzlichens
ten aber keine Ueberraſchungen. Es war ein Tag der Fa
Nach dem Vortrag fand in einem der oberen Säle ein
Dank für den Empfang etwa folgendes aus: Sie wiſſen,
voriten. Der Frankfurter Herrenreiter Dr. Rieſe, der nach
gemütliches Beiſammenſein ſtatt, an dem ſich zahlreiche
meine Herren, ich bin Heſſe, und die Heſſen ſind im
allge=
ſeinem letzten ſchweren Unfall heute zum erſten Male in
Damen und Herren beteiligten
meinen ein offener, ehrlicher Volksſtamm, ich werde alſe
den Sattel geſtiegen war, konnte im Eröffnungsrennen den
offen und ehrlich zu Ihnen ſprechen und die Dinge beim
Sieg an ſich reißen und ebenſo im Johannisberg=Jagd
rechten Namen nennen. Und dann werde ich als Deutſcher
rennen den zweiten Platz belegen. In dem bereits
er=
deutſch zu Ihnen ſprechen, vom deutſchen Standpunkt aus,
Der Balkankrieg.
wähnten Zinneberg=Jagdrennen, das am flotteſten
gerit=
nicht von dem der internationalen Verbrüderung, der
ten wurde, und in dem Leutnant von Moßner, der als Letz=
Die Antwort der Balkanſtaaten
Friedensſchwärmerei. Wenn ich über die Weltlage zu
ter ſtartete, und durch ſeine vorzügliche Reiterkunſt als erſter
Ihnen ſprechen ſoll, muß ich natürlich die Zeitungen leſen
* Sofia, 21. April. Die Antwortnote der
durchs Ziel ging, ereignete ſich auch ein Sturz, der ſid
Dabei halte ich mich nur an die Tatſachen, nicht an die
Verbündeten iſt heute nachmittag überreicht
aber nicht als ſo ſchwer erwies, wie es zuerſt ſchien. Leut=
Diplomatenverhandlungen. Da heißt es, Oeſterreich
ent=
worden. Die Note ſpricht den Großmächten lebhaften
nant Stellbrink war mit Ballette an der großen Wallhecke
läßt die Reſerven nicht, Montenegro verläßt Skutari
Dank für die Mitteilung aus deren vier Punkte angeführt
geſtürzt und blieb, durch den ſchweren Fall betäubt,
nicht und vieles andere. Ich bin der Meinung, das de
venige Minuten auf dem Boden liegen, war aber mit ver
werden, und erklärt: Die verbündeten Balkanſtaaten ſtellen
unten am Balkan iſt nur ein Wetterleuchten; die Exploſion
hältnismäßig leichten Quetſchungen davongekommen. Die
feſt, daß die oft genannten Bedingungen, unter welchen die
muß einmal kommen und mit ihr der Krieg
ſportlichen Ergebniſſe waren im einzelnen
Weiter
(64.
Mächte zuſtimmen, als Vermittler behufs Abſchluſſes des
2000
bringen die Blätter Meldungen über einen Vertrag zwi=
Melibocus=Flachrennen.
Meter
Friedens mit der Türkei zu intervenieren, ein wenig von
chen Spanien und Frankreich, nach dem es im Kriegsfalle
Herrenreiten. 2000 Mark. 1. Eiſens Iſinboy (Dr. Rieſe)
jenen abweichen, die ſie in der Antwort vom 5. April for=
Frankreich geſtattet ſein ſoll, ſeine Truppen aus Marokko
2. Dr. Palachys Steps (Lt. Frhr. v. Berchem), 3. Dr.
Fel=
nulierten. Von dem aufrichtigen Wunſche beſeelt, daß es
uſw. durch Spanien zu führen und auch die ſpaniſchen
ſings und H. Ludwigs Sunbath (Lt. Graf Holck). Ferner:
die angebotene Vermittlung erleichtern würde, zum Ziele
Häfen zu benutzen. Der franzöſiſche Miniſterpräſident
Divers Sounds, Magnifique. 16:10, 12, 14:10. 2½
Län=
zu führen, erklären die verbündeten Staaten, indem ſie die
ſagte kürzlich noch, die Trikolore iſt umſtrahtt von
Hoff=
gen, ¾ L.
Großmächte neuerlich bitten, den Grundſatz einer Kriegs
nungen. Was er damit ſagen will, iſt nichts anderes als
Altkönig=Jagdrennen. 3000 Meter. 400
ntſchädigung zuzulaſſen, daß ſie dieſe Vermittlung
die Zurückeroberung der Reichslande. Wer das nicht ein=
Mark. 1. Rimbergers Gregorius (Schuller), 2.
Schmidt=
annehmen, ſich jedoch vorbehalten, im Laufe der
Ver=
ſieht, der iſt unfähig, die Weltlage richtig zu beurteilen
Schröders Macka (Miſchon), 3. Fahrs Marder (Baſtian
handlungen mit den Großmächten jene Fragen zu erörtern
(Bravo!) Den Deutſchen Chauvinismus vorzuwerfen, iſt
4. Dr. Felſings und H. Ludwigs Tylander. Ferner: Veit,
die ſich auf die Inſeln und die endgültige Feſtſetzung der
eine objektive Unverſchämtheit von Frankreich. Die deutſche
Verba. 32:10; 20, 35:10. 4 Längen, 1½ L., 3 L.
Grenzen Thraziens und des geſamten Albaniens beziehen.
Regierung täuſcht ſich ſchwer, wenn ſie glaubt, mit Frank=
Zinneberg=Jagdrennen. 3500 Meter. Handi
Beendigung des Krieges
reich zuſammenzukommen. Moltke hat einmal geſagt, es
kap. 3000 Mark. 1. Lt. Gallos Octavius (Lt. v. Moßner),
Sofia, 21. April. Das Regierungsorgan Mir
müſſen mindeſtens 50 Jahre vergehen, ehe wir mit den
2. Rittm. v. Platens Erato (Lt. Frhr. v. Berchem), 3. van
hält den Krieg mit der Türkeifür beendet und
Rüſtungen nachlaſſen können, ſo lange müſſen wir auf der
Marles Cape Florizel (Lt. Knel), 4. Wenkes Runbir (Lt
Hut ſein gegen Frankreich. Wenn der franzöſiſche
Mini=
erklärt, man könne die Unterzeichnung der Friedenspräli=
Graf Holck). Ferner: Braw Laddie, Corolla, Ballette
ſterpräſident ſagt, der Chauvinismus ſei in Deutſchland
minarien und die Demobiliſierung der feindlichen Armeen
43:10; 13, 13, 20:10. ¾ Längen, 6 L., 8 L.
zu ſuchen, ſo iſt das,
ils bevorſtehend anſehen. Das Blatt iſt feſt davon
über=
ſagen wir mal, die äußerſte
Feldberg=Jagdrennen. 3000 Meter, 5000
in
Sparſamkeit
der
Verwendung
zeugt, daß die Verbündeten ihre gegenſeitigen Verpflich
der
Wahr.
Mark. 1. Rannertshauſers Bauernfänger (Scholz), 2.
Ritt=
heit. (Heiterkeit.) Wenn man nur die franzöſiſchen
Volks=
ungen getreu einhalten, und daß auf dem Balkan dauern
meiſter v. Maſſows Herodes (Kühl), 3. Beyers Fliege
hulleſebücher lieſt, ſieht man, wie das franzöſiſche Volk
der Friede eintreten werde.
Ferner: Goldgräber, Lornabé, Norton Lizzi. 18:10; 13
yſtematiſch im Chauvinismus erzogen wird. In Deutſch=
London, 22. April. Die „Times” ſchreibt: Die
17:10. 4 Längen, 6 L., 10 L.
and gibt es keinen ernſt zu nehmenden Menſchen, der
Atmoſphäre des Balkans hängt den aufſteigenden Natio
Johannisberg=Jagdrennen. 4000 Meter
Chauviniſt iſt.
Chauvinismus heißt, zu einem Krieg
nalitäten des Balkans noch an. Bis der Teppich endgül=
Herrenreiten. 6000 Mark.
Lt. Frhrn. v. Cramms
1.
rängen in der Abſicht, dem anderen Reiche etwas
abzu=
tig verkauft iſt, können ſie ſich nicht entſchließen, die Hoff
Blondel (Lt. v. Raven), 2. Eiſens Tartorys (Dr. Rieſe)
nehmen. Denn Chauvin, von dem das Wort herrührt, ha
ung auf einen kleinen Profit aufzugeben. Immerhin
3. Graf Hardenbergs Armide (Graf Bredow), 4. Lt.
das franzöſiſche Volk aufgereizt, Deutſchland das linke
ſind ſie jetzt auf einem Punkte angekommen, wo ſie ſehen,
Freyers Gay Paris (Beſ.). Ferner: Old Rum, Over the
Rheinufer abzunehmen. Die Franzoſen leſen es aber in
aß die Intervention der wohlwollenden Zuſchauer, die
Matter, Blair Baggley. 26:10; 15, 17, 26:10. ¾ Längen,
deutſchen Zeitungen und hören es im deutſchen Reichs
bereit ſind, als ehrliche Makler zu handeln, angenommen
3 L., Kopf
tag, daß es hier Chauviniſten gibt. Damit ſollte endlich
oder abgelehnt werden muß. Sie nehmen jetzt das An=
Taunus=Hürdenrennen. 2500 Meter. 3000
einmal aufgeräumt werden.
gebot der Vermittlung an, ohne irgend welche
Baron van Itterſums Hacmatite (Kühl)
Mark
1.
Wir brauchen unſere Rüſtungen, um uns zu wehren
Bedingungen zu machen. Es war hohe Zeit für die Ver
Wenckes Scotsgab (Johnſon), 3. Mecklenburgs Lynch
Frankreich hat nur einen Gegner, das ſind wir. Wir haber
bündeten, Schritte zur baldigen Beendigung des Krieges
Law (Unterholzner). Ferner Ocean, Miſſile, Parleur,
aber mindeſtens zwei Gegner. Denn nach dem
ruſſiſch=
zu ergreifen, deſſen Fortſetzung für niemanden mehr Vor
Silvia, Nimble Field (geſtürzt). 39:10; 16, 16, 16:10.
franzöſiſchen Vertrag haben wir, wenns gegen Frankreich
eile haben konnte. Sie haben jetzt durch einen regulärer
1½ Längen, 2 L.
geht, auch gegen Rußland zu kämpfen. Ebenſo umgekehrt
Vertrag ihre Rechtsanſprüche auf ihre Eroberungen zu
Unſere Armee iſt aber nicht ſtärker, als wie die franzöſiſche
vervollſtändigen und ihre Beziehungen untereinander zu
1870 waren wir den Franzoſen um ein Drittel der
nume=
cegeln. Der Augenblick wird kommen, wo die Welt er=
Weltlage und Wehrfragen,
riſchen Stärke überlegen. Dieſer Tatſache danken wir der
fahren wird, ob die Balkanſtaaten die Früchte ihrer
Vortrag General Keim.
Sieg. Wenn wir nicht überlegen ſind, können wir nicht
außerordentlichen Siege in Mäßigung und gegenſeitiger
St. Darmſtadt, 23. April.
die Offenſive ergreifen
Zurückhaltung zu genießen wüßten. Die Atmoſphäre ſcheint
Der Wehrverein war es, der dem deutſchen Volke
Der Deutſche Wehrverein, Ortsgruppe
Darm=
uns ſchwer geladen zu ſein, aber wir hoffen, daß kein
ver=
dieſe Tatſachen vor Augen gebracht hat. Von den
Hanſa=
tadt, veranſtaltete geſtern in der Turnhalle am Woogs
wüſtender Sturm den Fortſchritt der von der
ottomani=
ſtädten. beſonders Hamburg, ging die Bewegung mächtig
platz einen Vortragsabend, der ungewöhnlich zahlreich
chen Herrſchaft befreiten Gebiete in der Blüte vernichter
aus. In Heſſen, bei meinen Landsleuten, gings leider
beſucht war. U. a. waren auch die Herren Finanzminiſter
wird. Unſere Hoffnung beſteht lediglich auf der erprob
langſamer. Der Wehrverein hat dem deutſchen Volke die
Dr. Braun Exz., Miniſter des Innern von
Hom=
ten Weisheit der Staatsmänner, die die Verbündeten in
Augen darüber geöffnet, daß wir nicht ſiegen können, wenn
bergk zu Vach Exz., viele aktive und inaktive Generäle
den Krieg geleitet haben. Männer wie Geſchow, Paſitſch
wir nicht eine große Wehrmacht haben. Die Flotte allein
und Venizelos können nicht leicht den europäiſchen Ruſ
Offiziere erſchienen. Der Vorſitzende der
und andere
hilft da nicht und die Deutſchen haben es keineswegs
Darmſtadt
den ſie gewonnen haben, opfern. Es iſt bezeichnend, daß
Ortsgruppe
verbrieft, daß ſie immer ſiegen müſſen. Schon der alte
die Differenzen unter den Verbündeten noch nicht zu direk
Rechtsanwalt Dr. Bopp
Deſſauer ſagte, daß der liebe Gott immer mit den großer
en Kontroverſen zwiſchen den Regierungen geführt
und ſtarken Bataillonen iſt. Dieſe großen und ſtarken
hieß die Erſchienenen herzlich willkommen und führte
haben. Darin liegt wenigſtens eine gewiſſe Hoffnung
Bataillone haben wir aber nicht mehr. Das muß uns
etwa folgendes aus: Wir haben uns in Deutſchland ſeit
Griechiſche Wünſche
allen klar werden. Das Verantwortungsgefühl muß das
einer Reihe von Jahren daran gewöhnt, England als
un=
ganze Volk durchdringen. (Lebhafter Beifall.) Daß der
*
London, 21. April. Wie das Reuterſche Bureau
ſeren Hauptwiderſacher in der Welt anzuſehen. Zweifel
Wehrverein notwendig und auf dem richtigen Wege war
erfährt, hat die griechiſche Regierung die Mächte
los iſt das, wirtſchaftlich betrachtet, richtig; und auch poli
und daß er nur das unbedingt Notwendige verlangt hat
benachrichtigt, daß ſie bereit iſt, die Neutraliſierung
tiſch kaum zweifelhaft. Wenn aus dieſem Grunde der
Ge=
beweiſt die dritte Heeresvorlage, die alles das verlangt
des ganzen Küſtengebietes zuzulaſſen, das jetzt
danke an den alten Erbfeind —
Frankreich
— zurückge
was der Wehrverein für notwendig hielt. Wir laſſen uns
von den Griechen beſetzt iſt und ſich von Korfu bis zu
treten iſt, weite Kreiſe glauben, daß Frankreich der
krie=
die Tatſache nicht abſtreiten, daß wir früher aufgeſtanden
der Gramalabucht erſtreckt, wo es durch die für Albanien
geriſche Geiſt abhanden gekommen, die Revancheidee ein
ind, daß wir zeitig erkannt haben, was nottut. Unſere
vorgeſehene Grenze hindurchgehen ſoll. Die griechiſche
geſchlafen ſei, ſein Geburtenrückgang (der ſich übrigens
Aufgabe iſt nun weiter, daß bei der Regelung der
Regierung ſchlage vor, daß die von ihr für die Bevölker
auch bei uns ankündigt) ihm den Wettbewerb nicht mehr
Deckungsfrage uns nichts abgehandelt wird. Er hat wei
ung des von den Griechen beſetzten Gebietes beantragte
erlaube, ſo haben, wie der Blitz in der Nacht alles auf
ter die Aufgabe, den nationalen Gedanken im Volke, das
Volksabſtimmung unter der Aufſicht von Delegierten ſtatz
Augenblicke erhellt, eine Reihe von Zwiſchenfällen — ich
nationale Bewußtſein zu fördern und zu feſtigen. (Bravo.)
inden ſolle, die die Mächte zu ernennen hätten. Die
grie=
brauche nur Lunéville und Nancy zu nennen — uns ge=
Es ſind viele Stimmen laut geworden, die gefragt haben,
hiſche Regierung erinnere daran, daß in dem Vertrage
zeigt, welches Maß an völkiſcher Erbitterung in jenem
ob denn die Offiziere des „Z. 4‟ in Lunéville kein
über die Abtretung der Joniſchen Inſeln durch Großbri=
Lande noch aufgeſpeichert iſt. Die Maſſen, nicht ein paar
Streichholz gehabt haben, um den „Z. 4‟
zu
kannien beſtimmt iſt, Korfu ſolle neutral bleiben, und
Gebildete machen die Volksſtimmung. Eine Bevölkerung
Ja=
ernichten, anſtatt ihn den Franzoſen zu überliefern.
daß auf Verlangen Oeſterreich=Ungarns die Inſel Viedr
von unzweideutiger Feindſeligkeit, eine Regierung von
paner hätten das ſicher getan. (Sehr richtig!)
Und
und die gegenüber Korfu errichteten Forts geſchleift wer
feindſeliger Zweideutigkeit, das iſt die Lehre dieſer letzten
zum Nancyer Fall iſt die Frage wohl berechtigt, warum
den. Infolgedeſſen könne Korfu niemals zu einer Flotten=
Tage. Es war das unvergängliche Verdienſt Wilhelms
die Deutſchen ſich dort denn nicht gewehrt
ha=
baſis dienen, wie Italien befürchte. Augenblicklich ſei auf
und ſeiner Paladine, den Gedanken der Scharnhorſt
ben? Ich bin überzeugt, daß ein Engländer oder Ameri=
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. April 1913.
Seite 8.
aſſen, die ſich zu ihrer Arbeitsſtätte begeben wollten.
Korſu kein einiges mobernes Fort. Die griechiſche Re=
Zwei retteten ſich durch Schwimmen, die fünfanderen
gierung machte ferner geltend, daß Frankreich die
In=
ertranken.
ſeln an der Meerenge, obgleich ſie befeſtigt ſeien, nicht als
Rom, 22. April. Der Papſt verbrachte die Nacht
eine Drohung auffaſſe, und daß auch Italien niemals in
ruhig. Er iſt beſtändig fieberfrei. Die Beſſerung dauert an
den letzten 50 Jahren den Beſitz Korfus durch
Griechen=
land als eine Drohung betrachtet habe. Die griechiſche
Berlin, 22. April. Die Bankfür Handel und
Regierung hoffe, daß die Mächte und die Verbündeten die
Induſtrie (Darmſtädter Bank) hat als erſte Großbank
Frage der Grenzen Südalbaniens und der Aegäiſchen
einen Beamtenausſchuß ins Leben gerufen. Heute
Inſeln wiederum prüfen werden
vormittag finden die definitiven Ausſchußwahlen ſtatt.
Die Londoner Botſchafterkonferenz.
Die Beamtenſchaft wird insgeſamt ſieben Vertreter und
drei Erſatzmänner nach dem Proportionalwahlſyſtem wäh
London, 21. April. Die Botſchafter traten
len. Die verſchiedenen Bankbeamtenverbände haben der
heute nachmittag unter dem Vorſitz des Miniſterpräſiden=
Morgenpoſt zufolge verſchiedene Liſten aufgeſtellt, ſo daß
ten Asquith zuſammen. Sir Edward Grey war abweſend,
die einzelnen Organiſationen ihrer Stärke entſprechend in
dagegen war Lord Morley anweſend. Die Sitzung dauerte
dem neuen Ausſchuß vertreten ſein werden.
zwei Stunden. Die Lage hinſichtlich Montenegros iſt un=
Straßburg, 22. April. Auf der Ill iſt ein
belade=
verändert. Der montenegriniſche Vertreter in London iſt
Kiesnachen gegen einen Brückenpfeiler getrieben
ner
ſeit Freitag ohne Nachricht aus Cetinje. Die
Botſchafter=
worden und untergegangen. Ein Schiffer ertrank. Ein
konferenz hat ſich auf Donnerstag vertagt.
Offizier war ihm vergebens nachgeſprungen.
Letzte Nachrichten.
Wetter.
* Konſtantinopel, 22. April. Die Waffenruhe,
die zwiſchen der Türkei und Bulgarien vereinbart wurde
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch den 23. April:
und die morgen abläuft, ſoll in einen zweimonat=
Meiſt heiter, trocken, tags mild, nachts kühl;
Gewitter=
lichen Waffenſtillſtand zwiſchen der
Tür=
neigung.
kei Bulgarien und Griechenland
umge=
wandelt worden ſein.
ls angenehme Abwechſelung in der einförmigen
Diät der Rekonvaleszenten gibt es nichts beſſeres
als die „Kufeke‟ — Gerichte, die nach dem „Kufeke‟—
Letzte Nachrichten.
„Kufeke‟
Kochbuch leicht und billig herzuſtellen ſind.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
kann in Milch, Suppen und Gemüſen gekocht werden,
die damit bereiteten Speiſen zeichnen ſich ſtets
Berlin, 22. April. Reichsbankpräſident
Haven=
durch beſonderen Wohlgeſchmack aus; ſo ſchmeckt z. B.
ſtein hat eine befriedigende Nacht verbracht. Puls und
Schild=
Hammelfleiſchſuppe mit „Kufeke” gekocht wie
Temperatur waren heute vormittag normal
(II,9555
frötenſuppe.
Berlin, 22. April. Die Norddeutſche Allgemeine
Zeitung ſchreibt: Wir finden in einem deutſchen Blatte,
Familiennachrichten.
der Poſt, anläßlich der Nancyer Vorgänge
be=
ſchimpfende Ausfälle gegen das franzöſiſche Volk im
gan=
en. Derartige Machwerke verſtoßen gegen den echten
Patriotismus und wahre deutſche Geſittung, und liefern
dem Auslande, zu Unrecht verallgemeinert, einen Vor=
Todes=Anzeige.
wand, eigene chauviniſtiſche Treibereien mit den deutſchen
Maßloſigkeiten gleicher Art zu entſchuldigen. Im
Inter=
eſſe des Anſehens und der Würde des deutſchen Namens,
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
den ſie kompromittieren, muß eine derartige Sprache als
In tiefer Trauer teilen wir allen
Ver=
eines hochſtehenden Volkes unwürdig energiſch
zurückge=
wieſen werden.
wandten, teilnehmenden Freunden und Bekann=
Berlin, 22. April. Nach weiterer Unterſuchung des
ten mit, daß unſere innigſtgeliebte, teure Mutter,
Tiſchlers und Zigarrenhändlers Barts im Virchow=
Schwiegermutter, Großmutter, Schweſter und
Krankenhauſe ſcheint eine Erkrankung an Tollwut
Tante
(9602
noch ſehr zweifelhaft. Man wird zu einem endgültigen
Urteil erſt den Abſchluß der Unterſuchung abwarten
müſſen.
Aſchaffenburg, 22. April. Im benachbarten Groß=
Fraublise Löffler, Hebanme
oſtheim fand man heute mittag die 30 Jahre alte ledige
Näherin Anna Morhart erſchoſſen in ihrer
Wohn=
geb. Röhrich
ung auf. Ob ein Mord oder Selbſtmord vorliegt, konnte
bisher noch nicht feſtgeſtellt werden.
heute morgen 10 Uhr, im nahezu vollendeten
Ne
Deſſau, 22 April Der anhaltiſche Landtag
65. Lebensjahre ſanft verſchieden iſt.
hat die Wahlrechtsvorlage in zweiter Leſung
ange=
nommen.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen
Hamburg, 22. April. Der neue Hapagdampfer
„Imperator” der heute morgen nach der Unterelbe
Adalbert Löffler u. Frau, geb. Deinlein.
auslaufen ſollte, iſt bei Altona auf Grund geraten.
Darmſtadt, Cöln, Frankfurt a. M.,
Vorausſichtlich kommt er erſt abends bei günſtigeren
Flut=
verhältniſſen frei.
den 22. April 1913.
Kuxhaven, 22. April. Heute früh kenterte ein
Boot der Hanſeatiſchen Baugeſellſchaft mit ſieben In=
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Nummer 93.
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Verwandten, Freunden und Bekannten
hierdurch die ſchmerzliche Nachricht, daß unſer
lieber Onkel, Schwager und Bruder
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Georg Emge
Hausverwalter i. P.
heute nacht 2 Uhr nach kurzem Krankenlager
im ſtädtiſchen Krankenhaus verſchieden iſt.
Um ſtille Teilnahme bitten
die trauernden Hinterbliebenen:
Familie Karl Eymann,
Franz Heller.
Darmſtadt, den 22. April 1913.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 24.
ds. Mts., nachmittags 5 Uhr, vom Portale des
ſtädtiſchen Friedhofes aus, ſtatt.
Tageskalender.
Saalbautheater, Anfang 8 Uhr: „Autoliebchen”
Geſangsauf
führung der Joachimſchen Geſangs=
Uhr im „Kaiſerſaal”
ſchule um 8½
ortrag von Profeſſor Lauer um 8 Uhr in der
Eliſa=
bethenkirche
Lichtbilder=Abend des Damen=Turnvereins um
8 Uhr im „Fürſtenſaal.”
-
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr.
Bürgerkeller um
8 Uhr. — Perkeo um 8 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 24. April
Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 4 Uhr in der
„Ludwigshalle‟
Weißzeug= Fahrräder= uſw. Verſteigerung
um 9 und 2 Uhr im ſtädtiſchen Leihamt.
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Turnhalle am Woogsplatz
Bahnſchwellen=Verſteigerung um 9 Uhr im
neuen Bahnhof in der Nähe des Eilgüterſchuppens.
Vieh= uſw. Verſteigerung um 9 Uhr auf dem
Orts=
gericht zu Arheilgen.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei,
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
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[ ← ][ ][ → ] Nummer 94.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. April 1913.
Seite 10.
berlaſſungen oder Anſtalten gründen, noch neue
Mitglie=
gen in Heſſen nicht hatten, die Errichtung von
Nieder=
er in ihre Mainzer Niederlaſſung aufnehmen können, nur
aſſungen zu geſtatten. Damit war die Folge verknüpft,
Manſ Gege Scen6E
8
noch die Engliſchen Fräulein vorhanden, die Privatunter=
daß männliche krankenpflegende Orden, die es am 1.
ichtsanſtalten in Darmſtadt, Bensheim, Mainz, Bingen
Au Gart 4ss
Oktober 1874 in Heſſen nicht gab, vom Inkrafttreten des
O
und Worms beſitzen. Es wird darüber geklagt, daß die
führt viele Menſchen die tägliche
Berufs=
neuen Geſetzes zugelaſſen werden konnten. Sodann wurde
beſtehenden Anſtalten durch die Beſchränkung der
Lehr=
arbeit. Von der Straße bringen Sie die
durch die Novelle das Tätigkeitsgebiet der weiblichen
kräfte auf die Zahl vom 1. Oktober 1874 in eine äußerſt
Erkälkung heim, die Ihnen ſo läſtig iſt,
krankenpflegenden Orden dadurch erweitert, daß die
Mög=
mißliche Lage gekommen ſeien. Der Beſuch der Schu=
Die Berufsarbeit auf der Straße erfordert
ichkeit gegeben wurde, ihnen als Nebentätigkeit die Pflege
K
len der Engliſchen Fräulein iſt ſeit 1875 erheblich
geſtie=
ein Vorbeugungs= und Linderungsmitkel
und Unterweiſung von Kindern, welche ſich in noch nich
tre
gen. Die genannten Anſtalten haben ſich bisher, um ihrer
für Heiſerkeik, Katarrh und Huſten, und
ſchulpflichtigem Alter befinden, zu geſtatten. Die kranken
lufgabe gerecht werden zu können, durch Annahme welt
das ſind die altbekannten Wybert=Tabletten, die in allen Apotheken
flegenden weiblichen Orden haben ſich in allen Teilen
licher Lehrerinnen zu helfen geſucht. Es wird nun abe
und Drogerien pro Schachtel 1 Mark koſten.
des Landes, wo Katholiken in größerer Anzahl zuſammen
behauptet, daß dieſer Behelf den ſchultechniſchen
Anfor=
wohnen, verbreitet und ihre Tätigkeit entfaltet.
Wäh=
derungen nicht genüge. Die Regierung glaubt, daß, nachdem
6 Caspari-Roth Roffi u. Pelze
10
rend im Jahre 1874 nur etwa zwanzig Ordensſtationer
Ge
einmal durch das Geſetz vom 23. April 1875 die bezeichneten
Ie bei
Dete
zu Zwecken der Krankenpflege mit ungefähr 200 Mitglie
ehe
schland
asttur der ba
fünf Anſtalten der Engliſchen Fräulein aufrecht erhalten
ehege
dern im Großherzogtum beſtanden, waren nach einer au
erlin, Leipziger Strasse 113
Frank-
worden ſind, es der Billigkeit entſpricht, ihnen auch die
furt a. M., Rossmarkt 2, Ecke Steinweg.
Grund der eingereichten Beſtandsverzeichniſſe aufgeſtellter
Ggen
zu
Eriſtenzbedingungen zu ſichern und die Möglichkeit
Statiſtik am 1. Januar 1912 105 Niederlaſſungen
weib=
geben, ihre Leiſtungen auf einer Höhe zu halten, wie ſie
licher krankenpflegender Orden mit 872 Mitgliedern
m Intereſſe der katholiſchen Bevölkerung gefordert
wer=
darunter 130 Kleinkinderſchulſchweſtern — bei einer
katho=
den muß. Sie iſt daher geneigt, einer Abänderung des
Die Ordensgeſetzgebung in
liſchen Bevölkerung von 397549 Seelen vorhanden. Nie
Artikels 2 des Geſetzes vom 23. April 1875 dahin
zuzuſtim=
derlaſſungen männlicher krankenpflegender Orden beſtehen
men, daß den genannten fünf Privatunterrichtsanſtalten
Heſſen.
in Heſſen zurzeit zwei mit 13 Mitgliedern
der Engliſchen Fräulein geſtattet werden kann, dem Orden
* Die Großh. Regierung hat auf den an die
Zu 2. a) Zu den Orden, die ſich der Uebung der
angehörige Lehrkräfte auch über den Beſtand vom 1. Okto=
Zweite Kammer der Stände gerichteten Antrag der
chriſtlichen Nächſtenliebe, zugleich aber auch
Erziehungs=
ber 1874 hinaus aufzunehmen, ſoweit ein Bedürfnis
Abgeordneten Dr. Schmitt und Genoſſen,
wecken widmen, gehört der Orden zum guten Hirten, der
hierfür von unſerer Abteilung für Schulweſen anerkannt
die religiöſen Orden und ordensähnlichen
Kon=
ich hauptſächlich mit der Pflege und Leitung von verwahr
wird.
gregationen betreffend, der Darmſt. Ztg.
zu=
loſten Mädchen beſchäftigt. Als einziger dieſer Art in
zu 3. Beſonderes Gewicht wird kirchlicherſeits auf
folge, folgende Antwort gegeben:
Heſſen beſtehender Orden wäre er infolge der Beſtimmung
die Zulaſſung des einen oder anderen Ordens zum Zwecke
Der Antrag der Abgeordneten Dr. Schmitt und
Ge=
des Artikel 1 Abſatz 2 des Geſetzes vom 23. April 1875
der Aushilfe in der Seelſorge gelegt. In Heſſen beſteht
noſſen enthält keine ins einzelne gehenden Forderungen,
llmählich der Auflöſung entgegengegangen, wenn ihm
zurzeit nur der Orden der Kapuziner, dem durch die
No=
ſondern nur den allgemeinen Wunſch nach einer Abände
nicht durch die Novelle vom 1. Juni 1895 geſtattet
wor=
velle vom 1. Juni 1895 geſtattet worden iſt, ſeine beiden
rung der Geſetze vom 23. April 1875 und 1. Juni 1895
den wäre, neue Mitglieder bis zu der am 1. Oktober 1874
ſiederlaſſungen in Mainz und Dieburg auf dem Stande
betreffend die religiöſen Orden und ordensähnlichen
Kon=
vorhanden geweſenen Zahl aufzunehmen und ſeine Nie
vom 1. Oktober 1874 zu erhalten. Beide Niederlaſſunge:
regationen; nur inſofern iſt die Linie, in der die
Ab=
derlaſſung auf dieſem Stande zu erhalten. Dieſer
geſetz=
ählen zuſammen 11 Prieſter. Es wird darauf
hingewie=
inderung ſich bewegen ſoll, angedeutet, als beantrag
ich nach oben begrenzte Mitgliederſtand, der nicht
über=
en, daß die Zahl nicht hinreiche, um das Bedürfnis nach
wird, namentlich die ſchweren Ausnahmen von dem
Grund=
chritten werden kann, beträgt 14. Die Zahl der Zöglinge
Aushilfe der Seelſorge zu befriedigen. Erwägt man, daß
ſatze: „Gleiches Recht für alle” zu beſeitigen oder doch
betrug im Jahre 1875 etwa 50, im Jahre 1896 — 60; ſeit
die Zahl der Katholiken in Heſſen, die im Jahre 1871 noch
inſoweit zu mildern, als den Ordensleuten eine freiere
ieſer Zeit iſt die Zahl im ſtetigen Steigen begriffen, im
239084 betrug, nach dem Ergebniſſe der Volkszählung
Tätigkeit in religiöſer, caritativer und ſozialer Richtung
Anfange des Jahre 1906 war die Zahl der Zöglinge auf
von 1910 auf 397549 geſtiegen iſt, daß das Studium der
ermöglicht werde. Dieſer Umſtand zwingt uns, hier eine
22 geſtiegen und jetzt beträgt ſie 126. Die Regierung
atholiſchen Theologie aber keinen gleichen Schritt mit der
kurze Darſtellung des heutigen Standes der Ordensgeſetz
kann ſich der Anſicht nicht verſchließen, daß hier nicht blof
Zunahme der katholiſchen Bevölkerung gehalten hat, ſo
gebung im Großherzogtum zu geben und im Anſchluß
ein kirchliches, ſondern auch, wenigſtens zur Zeit, wo es
wvird man anerkennen müſſen, daß ein Bedürfnis nach
daran die weſentlichſten Wünſche zu erörtern, die von
noch an ſtaatlichen Zwangserziehungsanſtalten fehlt, ein
vermehrter Aushilfe der Seelſorge innerhalb der Diözeſe
kirchlicher Seite in Betreff der Reviſion derſelben ge
taatliches Intereſſe daran beſteht, die Beſchränkungen
Mainz beſteht. Nicht einzuſehen iſt aber, warum zur
Be=
äußert worden ſind
allen zu laſſen, die den Orden zum guten Hirten in der
riedigung dieſes Bedürfniſſes ein fremder Orden zur
In Heſſen beſtehen Orden und ordensähnliche Kon
Erfüllung ſeines gemeinnützigen Zweckes behindern; ſie
Bründung von Niederlaſſungen im Großherzogtum
zuge=
gregationen der katholiſchen Kirche, welche 1. ſich der
Ueb=
hat keine Bedenken, ihn den krankenpflegenden Orden
laſſen werden ſoll. Die Tätigkeit der Kapuziner in Heſſen
ung der chriſtlichen Nächſtenliebe widmen, 2.
Unterrichts=
b ) Männliche Orden und
Kongregatio=
zleichzuſtellen.
hat bis jetzt zu Klagen wegen Störung des konfeſſioneller
und Erziehungszwecke verfolgen, 3. Aushilfe in der
Seel=
ten, welche ſich der Fürſorge und Zwangserziehung
wid=
riedens nicht geführt. Es erſcheint als das
nächſtlie=
ſorge leiſten, 4. ein mehr beſchauliches Leben führen.
men, ſind im Großherzogtum nicht zugelaſſen
Das
gende, dem Bedürfnis nach vermehrter Aushilfe in de
Zu 1: Hierher gehören die Orden und Kongregatio=
Biſchöfliche Ordinariat bittet aber darum, daß zur Leit=
Seelſorge dadurch Rechnung zu tragen, daß der
Regier=
die ſich der Krankenpflege widmen. Zu ihren Gun
nen,
ung der beiden katholiſchen Knabenerziehungsanſtalten in
ung die Befugnis eingeräumt wird, eine der
Vermehr=
ſten hat das Geſetz vom 23. April 1875 eine weitgehende
Klein=Zimmern und in Drais und zur Erziehung der
ung der katholiſchen Bevölkerung entſprechende größere
Ausnahme vom allgemeinen Verbot der Orden und
Kon=
darin befindlichen Zöglinge Ordenskräfte zugelaſſen wer=
Zahl von Kapuzinern zuzulaſſen.
— Zu 4. Hierher
ge=
gregationen zugelaſſen, indem es im Artikel 3 beſtimmte,
den möchten. Die Großherzogliche Regierung würde keine
hört der weibliche Orden der ewigen Anbetung mit einer
daß den am 1. Oktober 1874 im Großherzogtum vorhan=
Bedenken tragen, zugunſten der erwähnten beiden Anſtal=
Niederlaſſung zu Mainz, die 35 Mitglieder zählt. Nach
denen religiöſen Orden und ordensähnlichen
Kongrega=
ten, die nach Artikel 28 des Volksſchulgeſetzes der Aufſicht
er Novelle vom 1. Juni 1895 iſt dem Orden geſtattet
tionen, die ſich ausſchließlich der Krankenpflege widmen
der oberſten Schulbehörde unterſtehen,
ausnahmsweiſ=
ſeine Mitgliederzahl auf dem Stande vom 1. Oktober 1874
nicht bloß Aufnahme neuer Mitglieder, ſondern auch,
die Zulaſſung einiger Mitglieder eines deutſchen
Männer=
u erhalten. Auf dieſem Gebiete etwas zu ändern, liegt
wenn die vorhandenen bürgerlichen Anſtalten und
Ein=
ordens zu genehmigen, deſſen Angehörige die in Heſſer
kein Grund vor. Die Großh. Regierung beabſichtigt.
richtungen des Krankendienſtes nicht genügen, die
Er=
ür die Leitung ſolcher Anſtalten und die Erziehungs
demnächſt eine Geſetzesvorlage bei den
richtung neuer Niederlaſſungen geſtattet werden kann.
tätigkeit in ihnen geforderte Vorbildung beſitzen und die
Ständen einzubringen, in der ſie eine Abänder=
Dieſe Ausnahme hat das Geſetz vom 1. Juni 1895 in zwei
Bewähr bieten, daß ſie die Zöglinge außer in religiös
ung der beſtehenden Ordensgeſetzgebung in den vorher
facher Richtung erweitert. Einmal iſt es zugelaſſen
wor=
ſittlichem, auch im nationalen Geiſte zu erziehen imſtande
ngedeuteten Richtungen vorſchlagen wird, ſoweit nicht
den, unter der Vorausſetzung, daß die vorhandenen bür
ind. Hierzu wäre eine geſetzliche Ermächtigung
erforder=
twa die landſtändiſchen Erörterungen über den
vorlie=
gerlichen Anſtalten und Einrichtungen des Krankendienſtes
lich, e) Von Orden, die ſich dem Unterricht widmen, ſind
enden Antrag die Ausſichtsloſigkeit eines
geſetzgeberi=
nicht genügen, auch ſolchen krankenpflegenden Orden und
in Heſſen außer den ſogenannten Schulbrüdern, die nach
chen Vorgehens ergeben ſollten.
Kongregationen, welche am 1. Oktober 1874 Niederlaſſun=
Artikel 1 des Geſetzes vom 23. April 1875 weder neue Nie=
Heute
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Nummer 94.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. April 1913.
Seite 11.
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Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier
aus=
gelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet
Auf Grund des bei mir aufliegenden Prospekts nehme ich
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dortſelbſt jeden Werktag, vorm. um 10 Uhr, ſtatt.
9566
nungen zum Kurse von 93 Prozent spesenfrei bis zum
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Das zum Nachlaß des verſtorbenen Peter Völger IX. in
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Rind), ſowie die Ackergeräte (2 ſchwere und 2 leichte Wagen, Pflüge,
Eggen u. a. m.) und die Vorräte (Stroh, Heu, Grummet, Dickwure
und Kartoffeln) ſollen durch den unterzeichneten Ortsgerichtsvorſteher
am Donnerstag, den 24. April, vormittags 9 Uhr anfangend,
öffentlich gegen Barzahlung verſteigert werden.
Hermann Wertheim, Bankgeschäft
Arheilgen, den 19. April 1913.
(9283sm
Der Großherzogliche Ortsgerichtsvorſteher:
Filiale Darmstadt, Rheinstrasse 33.
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Donnerstag, den 24. April 1913, nachm. 4 Uhr,
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Nummer 94.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. April 1913.
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Das Stärkſte.
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ausprägte, das war ein wahnſinnig heißes Erſchrecken, eine
Roman von Fritz Gantzer.
und der Haarkrauſe in inniger Umarmung frei öffentlich
Unſumme von Furcht, Angſt und Grauen.
(Nachdruck verboten).
am lichten Tage angeſichts des Kaiſerlichen Poſtamtes,
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Dort vor ihr ging doch . . .
Signe? . . . Nein, nimmer=
Ein paar Straßen liefen vom Bahnhof ſchräg ab. Sie
deſſen Grundmauern ſchier zum Wanken kamen.
mehr, wie ſollte, wie konnte. .
Nein, nicht Signe! .
wählte die breitere, vom Schnee gut geſäuberte und wurde,
Schrägüber lag eine kleine Konditorei. Und als Frau
Und doch, ja, gewiß, ganz gewiß! . . . Und nein.
, „
während ſie auf dem mit Granitplatten belegten Trottoir
Barbara wieder Herrin ihres Handelns war, zog ſie Signe
Ihre Gedanken glichen aufbrauſenden, ſich beim Be=
Und dann, an einem der
hinabging, lebhaft an Hattinghauſen erinnert. Derſelbe
mit ſich. Komm — komm! —
ſpülen des Strandes überſtürzenden Wellen, waren wie
kleinen Tiſche, ſich gegenüber: Erzähle! Sprich! Kläre
Kleinſtadttyp dort wie hier. Das vergleichende Betrachten
wirbelnder Blätter Tanz im Herbſt. Waren es noch
augen=
lenkte ſie ab. Ihre Gedanken liefen den Weg zurück und
mich auf!
blickslang. Dann ſah ſich das junge Mädchen halb nach
Dieſe traurige Geſchichte! Dieſe erſchütternde Tragik!
ließen den flüchtigen, kühlen Abſchied von ihrem Gatten
ihr um. . .
Sie hatten ſich längſt an den Händen gefaßt und Frau
in ihrer Erinnerung wach werden. . . Sie mußte mit einem
Und nun ſchrie Frau Barbara auf.
Barbara ſtand das blanke Waſſer in den Augen.
ſchmerzlichen Herzerbeben daran denken. Wann wäre ihre
Und aus dem anderen Munde gellte auch ein Schrei.
Die Tage ſind mir wie im Traum verflogen, ſchloß
Ehe je ſo von Schatten überworfen geweſen, wann wie
Ein erſchütternder. . . Und danach in der Seele der an=
Signe endlich. Ich wollte fort und wußte nicht wie und
nur noch einem Scheingebäude gleichend erſchienen, wie
deren das brauſende, ſich überſtürzende, wirbelnde
Unge=
wohin. Meine Kraft lag lahm, mein Wille war
unter=
jetzt? O, nie! Sie hatten ſich ſtets verſtanden und ergänzt,
klärtſein der Gedanken.
bunden. Es war mir alles gleichgültig. . . Und nun Du
waren in allen entſcheidenden Lebensfragen immer Hand
Bis ein Wort fiel, wie von tauſend Fragen erzeugt ..
in Hand gegangen. Und nun? Ein Riß gähnte zwiſchen
Mutter?
Signe?
,
Das letzte Wort ging erſt nach einem langen Zogern
ihnen. Und alles um des fremden Kindes willen.
Da öffneten ſich auch Signes Lippen . .. formten ſtam=
und dann zaghaft und leiſe über ihre Lippen. Es ſchien,
Brachte Wohltun immer Zinſen?
melnde Laute, von denen nur ein einziger verſtändlich zum
. „
als wage ſie dieſe Anrede nicht mehr
,
Wort ſich ſchloß . . . Mutter
Frau Barbara war ſo vertieft in ihr Sinnen, trug
Die Frage Signes riß Frau Barbaras Sinnen mit
Und dann abermals nach Sekunden ein
Aufeinander=
die Augen zu Boden gerichtet, daß ſie das ein Stück vor
harten Händen zurecht und ließ ſie jäh in die Höhe fahren.
zuſinken und Sichumſchlingen — ohne Frage, ohne
Ant=
ihr gehende junge Mädchen erſt bemerkte, als ſie ſchon
Mein Zug! ſtieß ſie hervor, nach einer Uhr ſuchend und
wort — lange,
dicht hinter ihm war. . . Dann machte ſie der ſchnelle, leichte
Nummer 94.
1913,
Darmſtädter Tagblatt, Mit
Seite 14.
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—
A
in dem Raum keine findend. O Gott, ich verſäume den .
Arztes mit einer Sehnſucht nach, als verlöre ſie mit ihm
beieſchnte don nich. Die die Zit beſtie, wieſe be
Sie ſtürzte in das nebnanliegende Zimmer und kam nach
die einzige Hoffnung auf Geſundung des Kranken.
lügelt ſchien! Gab man Signe nicht frei?
Sekunden ſchweratmend zurück: Gott ſei Dank! keuchte ſie
Wie ſchnell der Abend kam! Die Dunkelheit ſchien
Da — Gott ſei Dank, endlich
heraus. Es iſt erſt acht Uhr
herabgeſchüttet zu werden, ſo raſch ſchwand das letzte Licht.
Sie faßten ſich einander ſtumm an den Händen und
Signe verſtand nicht. Sie lehnte ſich, die Augen weit
Und das Schellengeläute des Schlittens erklang ſchon ganz
aßen ſo wartend noch fünf Minuten. Signes Blicke waren
geöffnet, gegen den Tiſch und ſchien zu denken: Wo ſoll
fern. Es ſchmiegte ſich wie ein leiſes Singen ins Ohr.
geſenkt. Die Erinnerung an das, was ſie in dieſem ſelben
das hinaus?
Wie ein leiſes, melodiſches Singen, das aus einem tiefen
Raum vor Monaten erlebt, das Grauſige, Schreckliche, kam
Und nun erfuhr ſie’s Wort für Wort. Und eins fiel
und riß ihre Seele wund, zwang ihre Augen zu Boden
Tale kommt und auf waldiger Höhe von einem
raſthalten=
ihr wie brennender Brand ſchmerzlicher Qual in die Seele:
Wanderer vernommen wird. Und nun war es tot
Zitternd, vor Grauen zitternd, wartete ſie des
Erlöſt=
den
Henning todkrank!
ſeins, des Hinwegkommens aus dieſer Hölle.
Sibylle Frank erſchauerte, riß ſich zurecht und ging
So iſt es im Leben: Man geht an Tatſachen wie mit
Da läuteten die Signalglocken. Ein fernes Brauſen
Haus.
ins
„
verbundenen Augen vorüber, iſt blind. Und dann macht
kam
zu ihrem Ohr. Sie erhob ſich als die Erſte.
Eine Viertelſtunde lang ſaß ſie nun ſchon wieder mit
der Bruchteil einer Sekunde ſehend und offenbart, was
abgewandtem Geſicht zu den Häupten des Kranken und
Komm, Mutter! bebte ſie heraus.
Jahre nicht vermochten.
lauſchte angſtvoll auf den fliegenden, raſpelnden Atem, der
Und dann trug ſie der donnernde, polternde, raſende
Eine ſtille, wehe Sehnſucht hatte Signe die Seele
er=
aus den Kiſſen drang und ihr ein körperliches Wehtun
Zug durch das verſchneite Land, das ſo tot dalag, wie ein
füllt ſeit ihrem Scheiden aus Hattinghauſen, ein Fragen
verurſachte
„ *
endloſer Friedhof, wie ein verlaſſener Garten war, der
hatte in ihrem Sinne geſtanden, ohne Antwort zu finden.
Klagend ging der Abendwind um das Haus, ſtieg
Ebene am Niederrhein zu. .. . In ſieben Stunden würden
Nun ſah ſie ein grelles, flammendes Licht, das ihr des
durch die Eſſe und ſang im Kamin, daß es wie ein Weinen
ſie Köln haben. Dann noch ein Weilchen, ein Stückchen
dunklen Rätſels Löſung wies.
klang. Im fernſten, verſchwommenſten Lichtkreis der mit
Und dann waren ſie bei Henning.
— Oder bei einem
Henning todkrank! Sein Leben in Gefahr! Was
leiſem Kniſtern am Docht freſſenden, verhangenen Lampe
Toten?
hockte die Baſe Schlotterbeck auf einem Bänkchen, ſchurrte
war ihr denn ſein Leben?
. ,
Wer ſagte es?
O Gott, alles, alles! Eine Unſumme von dem, was
zuweilen taſtend mit ihrem Stock und murmelte
ver=
worrene, kaum vernehmbare Laute vor ſich hin. Nicht wie
ein Wort nur nennt.
Wir werden in dieſer Nacht die Kriſis haben — nun
ſonſt gab das blecherne, gewichtige Ticken der rieſigen
Sie ſchien vergeſſen zu haben, zu wem ſie einſt auf
geht’s entweder zum Leben oder zum Sterben! Doktor
Wanduhr zu alledem die ermüdende, eintönige Begleitung
dem Wege geweſen, ſie ſprach mit keinem Wort von ihrer
Ortmann knöpfte ſeinen Pelz zu und lehnte ſich in den
ab. Das Pendel hatte Feiertag. Schon ſeit geſtern abend.
Mutter. Nur dem, der bei ihr war, galten ihre Gedanken.
Schlitten zurück. Von den Angehörigen des Kranken iſt
Da hatte Sibylle Frank ſein ſtetes Hin und Her gehemmt,
Zu dem zog ſie plötzlich ihr ganzes Herz voller Angſt.
bisher keine Nachricht eingetroffen? . . . Hm! Sollte heute
daß der laute, ſchnarrende Stundenſchlag den Kranken
Es bedurfte nicht der Frage: Gehſt Du mit? Es war
noch jemand von ihnen kommen, ſo denken Sie an meine
nicht erſchrecke. Wie etwas Totes hing die blanke
meſ=
ſelbſtverſtändlich, daß ſie nicht blieb.
Ihnen diesbezüglich gemachten Vorſchriften. So, dann
ſingene Scheibe nun in dem braunroten Gehäuſe und
Ich komme, ich komme! verſicherte ſie, hinausſtürzend.
los! . . . Guten Abend!
lauſchte mit verſchlafenen, blinzenden Augen auf das ein=
Ich will nur löſen, was mich hier noch bindet
Sibylle Frank war es, als habe ſie ihr Todesurteil
tönige Erzählen des bohrenden Wurmes im Holz. . . .
Wie
In atemloſer Erregung harrte Frau Barbara ſchon
vernommen. Sie ſtand, am ganzen Leibe zitternd, gegen
kurzweilig das war Ja, es tat gut, ſich auch einmal
aus=
eit einer halben Stunde im Warteraum ihrer. Der Zeiger
den Pfoſten der niedrigen Haustür gelehnt und ſah dem
ruhen zu dürfen von aller Unruhe des bewegten Lebens.
ſprang ruckartig von Minute zu Minute . .. und die
Her=
ſchnell in der Dämmerung verſchwindenden Gefährt des
(Fortſetzung folgt.)
20a
f.
Nummer 94.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23, April 1913.
Seite 15.
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Apfel. Leicht, 3—4 Lg. — Entſchädigungs=Handikap
(Marſh), 2. Ramage (O'Neill), 3. Radis Blanc (Ch.
2000 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Herrn J. Sagollas
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Royal Fronton, Le Journal, Michelin, Gardea, Vous
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Eine Verkehrsneuerung, wie ſie an den
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Diſtanz 2500 Meter: 1. Stall Germanias Baumeiſter (Wilt=
Baden=Badener Renntagen ſchon längere Zeit beſteht, wird
ſhire), 2. Fuchsmajor (G. Treuherz), 3. Hexenkind (Groß=
G
nunmehr auch für die Wiesbadener Renntage,
mann). Tot. 21:10, Pl. 15, 21:10. Unpl.: Minze (4), J. S.
zum erſten Male bei den nächſten Rennen (am 30. April
Leicht, 2—1
Idolita=
disg.), Angra, Pequena.
La
und 1. Mai) eingeführt werden. Es wird nämlich außer
Preis; 2500 Mark, Diſtanz 2000 Meter: 1. Stall Klausners
den bekannten Rennzügen (nur 2. und 3. Klaſſe) der
Sport, Spiel und Turnen.
Adbell Toddington (Großmann), 2. Natalie (Freund),
Staatsbahn noch ein Extrazug aus „D‟=Wagen (Durch=
Olympiſcher Sport. Außer dem guten Abſchneiden
3. Pelargonium (Wiltſhire). Tot. 18:10, Pl. 13, 12, 12:10.
gangswagen) nur numerierte Plätze 1. und 2. Klaſſe und
bei ſeinem Waldlauf kann der Fußballklub Olympia
Unpl.: Hans Medium (4), Thekla IIII, Abendwind, Alice
nur für Inhaber vorausbeſtellter Platzkarten beſtimmt
noch weitere Erfolge verzeichnen, denn es gelang ſeinem
Wainſcott, Thymotee. Sehr ſicher, 2—½ Lg. — Preis von
und von dem amtlichen Reiſebureau der Firma Hofſpedi
Mitglied Jütte auf dem Sportfeſt in Bierſtadt bei Wies=
Vincennes; 2600 Mark, Diſtanz 2700 Meter: 1. Herrn R.
teur L. Rettenmayer arrangiert, verkehren. Abfahrt von
baden, zwei Preiſe zu erringen. Er ſiegte im Kugelſtoßen
Meyes Quercus (Wiltſhire), 2. Herodes (Dieffenbacher)
Wiesbaden 2,13 Uhr nachmittags und Rückfahrt 7,34 Uhr
und belegte im Diskuswerfen den 4. Platz
Tot. 13:10, Pl. 12, 14:10. Unpl.: Chelſea (angeh.),
Star=
abends von Erbenheim. Es werden nur numerierte Platz
sr. Pferderennen. Köln a. Rh., 21. April.
Sara=
brook (disg.). Sicher, ¾ Lg. — Tulpen=Handikap; 1200
arten ausgegeben und nicht mehr, als Plätze vorhanden
band=Handikap; 6000 Mark, Diſtanz 1400 Meter: 1. Herrn
Mark, Diſtanz 2500 Meter: 1. Hrn. Perſchks Idol (Perſchk)
ſind, ſo daß eine erſtklaſſige, bequeme und unbeläſtigte
A. Weber=Nonnenhofs Sternum (F. Bullock), 2. Samhara
2. Biruta (Beſ.). Tot. 47110, Pl. 18, 16:10. Unpl.: Alle
Fahrt gewährleiſtet iſt.
Die Platzbelegung muß
im
(Sumpter), 3. Nicht doch (Liſter). Tot. 12:10. Drei
(angeh.), Balletteuſe (disg.). Ueberlegen, 4 Längen.
oraus erfolgen, und zwar entweder im Amtlichen
Reiſe=
liefen. Verhalten,
Lilienhof=Jagdrennen;
1—2 Lg.
1.
Preis von Südende; 2200 Mark, Diſtanz 2400 Meter:
bureau: Kaiſer Friedrich=Platz 2 (Hotel vier Jahreszeiten),
Ehrenpreis und 3000 Mark, Diſtanz 3200 Meter: 1. Frhrn.
Herrn Neſerkes Irländer (Wiltſhire), 2. Sekt (Doele=
Telephon 242, oder im Hauptbureau: Nikolasſtraße 5
Cl. von Rombergs Tenedos (Leutn. v. Bock und Polach),
mann), 3. Herbert (Weiß). Tot. 19:10, Pl. 12, 14, 24:10.
Telephon 12, 124, 2376 der Firma L. Rettenmayer; in den
2. Aſa (Leutn. v. Moßner), 3. Gold Carat (Leutn. von
Unpl.: Sonntagsjunge (4), Unfug, Eiche, Sportsmädel,
Bahnhöfen und in dem Zuge ſelbſt werden keine Karten
Platen). Tot. 26:10, Pl. 12, 12, 21:10. Unpl.: Piece d’Or
Quillaja. Sehr ſicher, 3 Längen.
verausgabt, und iſt der Zutritt zu den Rettenmayerſchen
(4), Prince Albert II, Bracke, School Bat (kam als erſter
Von den vier Startern des Preiſes von Vincennes
Extrazügen nur den Inhabern von Ausweiskarten der
ein, wurde aber auf einen Proteſt hin wegen Behinderung
wurden Chelſea und der lange Zeit führende Star Brook
Firma geſtattet. Familien und Geſellſchaften können auch
disqualifiziert). Gegenwehr, 2—1½ Lg. — Ard
Patrick=
disqualifiziert, ſo daß der heiße Favorit Quercus
über=
ganze Abteile für ſich allein im voraus belegen. Nach
Rennen; Ehrenpreis und 8000 Mark, Diſtanz 1200 Meter:
egen gegen den gut gelaufenen Herodes gewann.
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MARKT
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[ ← ][ ][ → ] 1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
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Mitwoch, 23. April.
1913.
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=Anzeiger.
Erſcheint 2mal wöchentlich in der Auflage des Tagblatts, bietet ſomit die größte Gewähr für erfolgreichſte Bekanntmachung von Vermietungs=Inſeraten. —
Für den
Wohnungs=Anzeiger beſtimmte Inſerate müſſen ſtets tagsvorher bis ſpäteſtens 12 Uhr mittags zur Aufgabe gelangen. Später uns zugehende Inſerate können
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Nummer 94,
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. April 1913.
Seite 22.
Theodor Tenner, Wilhelminenplatz 17, eine T. Marie=
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Mai 209,50 (— 0,50)
Luiſe Emilie Aline Emma Johanna. Am 14.: dem Sa
Peſt Mai 185,65 (— 2,35), Paris April 242,50 (*8,50),
nitätsobmann Heinrich Wilhelm Schmidt, Bismarck
Liverpool Mai 171,40 (*2,60), Chicago Mai 142,25
ſtraße 28, eine T Lina. Am 18.: dem Schloſſer Johann
*1,75), Roggen: Berlin Mai 166 (— 2,50), Hafer: Berlin
NE
Friedrich Suchland, Feldbergſtraße 67, ein S. Hermann.
Kal
Mai 166,50 (—2,50), Futtergerſte: Südruſſ. fr. Ham=
Am 16.: dem Kaufmann Karl Wilhelm Beck, Beck=
(—
1,50), Mais: Lc
burg unverzollt ſchwim. 131,50
ſtraße 54, ein S. Karl Wilhelm. Am 13.: dem Schreiner=
Plata ſchwim. 118,50 (—0,50), Mixed ſchwim. 112,50
meiſter Franz Blumöhr, Lichtenbergſtraße 26, eine T.
(* 1,50) Mark.
Margareta Johanna Franziska. Am 17.: dem Schmied
bleiben Sie in diesen teuren Zeiten
H Frankfurt a. M., 2. April. (Frucht=
Johann Heinrich Blümler, Kirchſtraße 8, ein S. Helmut
marktbericht.) Am Wochenmarkt herrſchte ſtarke
im Daseinskampfe zurück, wenn Sie
Günter. Am 15.: dem Kaufmann Heinrich Wilhelm
in guter Beſchaffenheit
Nachfrage für Landweizen
Adam Adolf Möſer, Ruthsſtraße 24, ein S. Adolf
achtlos an billigen, wohlschmeckenden
für welche die Mühlen ſchlanke Abnehmer ſind
Wilhelm. Am 18.: dem Fuhrmann Eduard Mundan=
und bekömmlichen Nährmitteln wie
Die Preiſe konnten ſich bei knappem Angebot weiter
be=
johl, Magdalenenſtraße 19, eine T. Hildegard Gertrud
(15
beſtigen, während mindere Qualitäten vernachläſſigt blie
Hohehlohe Hafer-Flocken
Am 17.: dem Maſchinenarbeiter Maximilian Sior, Neue
ben und ſchwächer lagen. Ausländiſche Brotfrüchte ſind recht
vorbeigehen. Nur echt in gelben
Ireneſtraße 21, ein S. Edwin Erwin. Am 20.: dem
Kauf=
feſt, wenn auch nur mäßige Umſätze darin ſtattfinden.
mann Paul Richard Krehl, Pallaswieſenſtraße 35, eine
Paketen „mit der Schnitterin‟
oZo
Landroggen und Gerſte waren ſtill bei ganz unbedeuten=
T. Käte. Am 14.: dem Schneidermeiſter Heinrich Daum,
der Veränderung. Hafer in guter Ware mäßig höher:
Gutenbergſtraße 38, ein H. Hermann. Am 19.: dem Fa=
andere Sorten wenig begehrt. Futtermittel und Mehr
brikarbeiter Georg Göbel, Liebfrauenſtraße 48, ein S
ſtetig.
Jakob Adam. Am 16.: dem Bauführer Adam Friedrich
Der Mannheimer Getreidemarkt iſt feſt bei
Wilhelm Wöhrn, Landwehrſtraße 16, ein S. Wilhelm
-
An der
Ber=
erhöhten Forderungen des Auslandes.
Landwirtſchaftliches.
Adam Johann. Dem Eiſendreher Georg Hohlmann
liner Produktenbörſe war Getreide nach anfäng=
Schuchardtſtraße 14, ein S. Wolfgang. Am 20: dem
Eiſen=
licher Feſtigkeit abgeſchwächt, beſonders Roggen, da eine
Getreide=Wochenbericht
bahnſchloſſer Johann Weiß, Feldbergſtraße 73, ein C.
Beſſerung der Saaten und Futterkräuter durch die letzten
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
Artur Johann Heinrich Matthäus
Regenfälle angenommen wird, ferner das Inlandsangebo
vom 15. bis 21. April
ziemlich reichlich war und ruſſiſche Ware auch ſtärker und
Aufgebotene. Am 18. April: Hausverwalter Heinrich
Das bis Mitte der Woche andauernde winterlich
nachgiebiger ſowohl direkt als aus zweiter Hand offerier
Müller, Stockſtadt, mit Köchin Maria Huxhorn, hier
Wetter hat nicht nur an den Obſtkulturen, ſondern auch
wird. Doch wird beſſerer ruſſiſcher Roggen nur wenig
Sattler Adolf Wiencke, Rüſſelsheim, mit Sophie
Hof=
auf den Feldern manchen Schaden angerichtet. Am
mei=
angeboten. Frankreich, Spanien, ſowie die
Mittelmeer=
mann, hier. Weißbinder Johannes Ludwig Chelius
ſten gelitten haben die Oelſaaten, ſowie die Futterpflan
länder ſind für amerikaniſchen und Laplata=Weizen ſtarke
Kleine Kaplaneigaſſe 9, mit Laufmädchen Margaretha
zen; auch die Sommerſaaten wurden ſtärker in Mitleiden
Käufer. Hafer bleibt gut behauptet
Kunz, Große Kaplaneigaſſe 29. Lehrer Johann Wil
chaft gezogen und werden zum Teil neu beſtellt werden
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilo wie folgt
helm Fay, Wendelſtadtſtraße 29, mit Eliſabetha
Mar=
müſſen. Die Winterſaaten ſind zwar auch nicht ganz ver
Weizen, hieſiger und Wetterauer 21,25—21,40, Nord
tin, Pfungſtadt. Am 19.: Bühnenarbeiter Johann Adolf
ſchont geblieben, namentlich über den Roggen auf
leich=
deutſcher 21,25—21,40, Kurheſſiſcher 21,25—21,40, Ruſſiſcher
Tiſcher, Frankfurt a. M., mit Monatsmädchen Marga
ten Böden wird geklagt, doch iſt von der in den letzten
24—25, Kanſas 23,50—24, Rumäniſcher 24—25, Redwinte
retha Gebhardt, Frankfurt a. M. Architekt und Bau=
Tagen günſtiger gewordenen Witterung eine baldige
23,25—24, Manitoba 23,75—24,50, Laplata 23,25—24,25
unternehmer Bernhard Heinrich Hagedorn, Osnabrück,
Weſſerung zu erwarten. Auch in Frankreich hat kaltes
Walla=Walla 23,75—24,50; Roggen, hieſiger 17,35 bis
mit Marie Sophia Engelhard, Leinefelde. Vizefeld
und regneriſches Wetter nachteilig auf den Felderſtand
17,60, Bayeriſcher (Pfälzer) 17,40—17,60, Ruſſiſcher 19,50
webel Karl Heinrich Unger, Metz, mit Frieda Elſa
eingewirkt. Die dadurch in Paris hervorgerufene Auf=
19,75, Rumäniſcher 19,25—19,50, Amerikaniſcher
Bühner, Carsdorf. Lehrer Georg Sander, Fiſchbach
wärtsbewegung und die andauernden franzöſiſchen Im=
Gerſte, Pfälzer 17—18,50, hieſ. und Wetterauer, 17—18,
mit Lina Fleiſchmann, Nieder=Ofleiden. Am 21.:
Mi=
portanſprüche gaben den amerikaniſchen Börſen in den
Fränkiſche 17—18,50 Ungariſche —, Riedgerſte 17—18,254
litär=Intendanturrat Ernſt Adolf Theodor Brédan hier
letzten Tagen Anlaß, ihre vorher ermäßigten Preiſe merk=
Hafer, hieſiger 17,50—18,50. Bayeriſcher 17,50—18,50
mit Auguſte Karoline Bapſt, Gießen. Landwirt
Wil=
lich zu ſteigern. Auch Argentinien erhöhte daraufhin ſeine
Ruſſiſcher 18—20,50, Rumäniſcher 18—20,25,
Amerikani=
helm Diehl, Altheim, mit Chriſtina Göbel, Gundern=
Forderungen. Rußland offeriert wenig, beſonders
Rog=
ſcher 17,75—18,25; Mais, mixed 15,25—15,50, Ruſſiſcher
Spengler und Inſtallateur Franz Simon
hauſen.
gen ſcheint dort knapp zu ſein, während ſich in den Gerſten=
15,25—15,75, Donaumais 15,25—15,50, Rumäniſcher 15,25
Jeſtaedt, mit Modiſtin Emma Eliſabeth Binſtadt,
In
offerten etwas mehr Entgegenkommen ausſprach.
bis 15,75, Laplata 15—15,25, Weißer Mais 15,25—15,50
beide Kleine Ochſengaſſe 13. Großh. Bankaſſiſtent Georg
Deutſchland bietet ſich für Weizen fortgeſetzt gute Ver=
Weizenſchalen 10,50—11, Weizenkleie 10,50—11, Roggen=
Hill, Karlſtraße 103, mit Karoline Schrauth,
Stift=
wendung zum Export nach Frankreich und Italien.
Lie=
kleie 10,50—11, Futtermehl 14—16, Biertreber getrocknet
ſtraße 89
ferung war im Einklang mit der Haltung des Weltmarktee
13,50—14, Futtergerſte 16,35—16,60, Weizenmehl
zunächſt abgeſchwächt, befeſtigte ſich aber im Verlaufe und
hieſiges (Baſis ab Mannheim) Nr. 0 31,50—31,75, feiner
Eheſchließungen. Am 15. April: Friſeur Karl Lang
ſchließt ½—1¼ Mark höher als vor acht Tagen. Was
Marken 32—32,25, Nr. 1 30,75—31, feinere Marken 31,23
mit Köchin Frieda Roth, beide hier. Am 16.: Großh.
Roggen anbelangt, ſo erwartet man für Mai größere An
bis 31,50, Nr. 2 29,50—29,75, feinere Marken 30—30,25
Ober=Rechnungsreviſor Adolf Orth mit Henriette
dienungen. Infolgedeſſen zeigte ſich wieder vielſeitiges
Nr. 3 27,75—28, feinere Marken 28,25—28,50, Nr. 4 23.7
Rumpf, beide hier. Am 19.: Kaufmann Karl Heußner
Begleichungs=Angebot, durch das der Maipreis um 2½
bis 24, feinere Marken 24,25—24,50; Roggenmehl,
in Wiesbaden mit Barbara Dornhard in Stromberg
Mark herabgedrückt wurde, während Juli nur 1¾ Mark
hieſiges Nr. 0 26—26,25, Nr. 1 24—24,25, Nr. 2 22—22,25
Rangierer Jakob Speyer mit Marie Götz, beide hier.
verlor, ſo daß der Aufſchlag gegen Mai bereits auf 4¾
Taglöhner Michael Bräunig mit Katharina Gimbel
Mark geſtiegen iſt. Durch dieſe Vergrößerung des
Aufgel=
beide hier. Kaufmann Karl Berckmann in
Frank=
des für Juli haben ſich die Ausſichten für die Aufnahme
Literariſches
furt a. M. mit Elſa Schönberger hier.
Hilfsweichen=
der Maiandienungen gebeſſert, doch iſt nicht zu vergeſſen,
ſteller Otto Quaſt, hier, mit Chriſtine Kindinger in
Otto Ludwig, Aus dem Regen in die
daß mit der Weiterlagerung der diesjährigen Qualitäten
Frankfurt a. M. Taglöhner Heinrich Lorenz, hier, mit
Traufe Novelle. Mit einer biographiſchen Einleitung
ein beſonderes Riſiko verbunden iſt. Das Roggenangebot
Marie Fiſſel, geb. Fiſſel, in Pfungſtadt. Am 21.:
von J. R. Haarhaus. Leipzig,
C. F. Amelangs Verlag.
vom Inlande hat zuletzt etwas zugenommen, aber de
Kutſcher Andreas Köhler mit Karoline Fröhlich, beide
In Leinen gebunden 1 Mark. Gewiſſermaßen als Jubi=
Abſatz iſt keineswegs befriedigend, ſo daß allgemein
billi=
hier
läumsgabe zum 100. Geburtstag des Dichters wird und
ger verkauft werden mußte. Auch Hafer war zuletzt wie=
Geſtorbene. Am 17. April: Weinhändler Georg
dieſes Bändchen aus der Amelangſchen Taſchen=Bibliothe
der etwas ſtärker angeboten, und da England mit wei=
Schmitt, 67 J., ev., Landgraf=Philipp=Anlage 18.
Sta=
für Bücherliebhaber auf den Büchertiſch gelegt. Wie in der
teren Anſchaffungen vorſichtiger war, das Konſumgeſchäft
tionsbeamter i. P. Johannes Lepper, 78 J., ev., Alice
„Heiteretei” und „Zwiſchen Himmel und Erde” ſo treten
aber nur wenig Anregung bot, ſo mußten ſich die Verkäu
ſtraße 17. Am 18.: ledige Privatin Magdalena Klein
auch in der vorliegenden Thüringer Dorfnovelle alle
Vor=
fer mit etwas niedrigeren Preiſen abfinden. Im Zuſam=
67 J., kathol., Nieder=Ramſtädterſtraße 30. Am 17.: Me
züge der bedeutenden, längſt erkannten Erzählungskunſ
menhange damit verlor Lieferung im Verlaufe 2½—3
chaniker Julius Ludwig Wenzel, 34 J., ev., Wenck=
Otto Ludwigs hervor. Es iſt ein köſtliches Buch voll An
Mark. Für Gerſte hat der Witterungsrückſchlag mehr
ſtraße 51. Am 18.: Miniſterialkanzliſt i. P. Georg
mut und feinen Humor, das ſicher gern geleſen und die
Kaufluſt angeregt, auch feine Partien zu Brauzwecker
Schneider, 73 J., ev., Dieburgerſtraße 11. Privatier
Leſer von neuem für den humorvollen Otto Ludwig be
fanden noch vereinzelt Aufnahme. Für Mais iſt Amerike
geiſtern wird
Johann Peter Hölzel, 73 J., ev., Heinrichſtraße 74
infolge ſchwacher Zufuhr feſt, auch Platamais war höher
-
Droeſcher, Kleine Beſchäftigungs=
Ottilie Antoinette Mathilde Lipp, geb. Weiß, 74 J., ev.,
gehalten, doch blieb das Geſchäft ruhig. Es
ſtellten ſich
bücher für Kinderſtube und Kindergarten.
Ehefrau des Rentmeiſters i. P., Soderſtraße 18. Am 19.
die Preiſe am letzten Markttage in Mark pro Tonne wie
I. Das Kind im Hauſe. Von Lili Droeſcher. Zweite Auf=
Katharina Eidmann geb. Schrodt, 61 J., ev., Ehefrau
folgt
lage, kart. 80 Pfg. Verlag von B. G. Teubner, Leipzig und
des Zahntechnikers in Pfungſtadt, hier Dieburgerſtraße 21.
Berlin. 1912. Das Bändchen zeigt uns, wie die zahlloſer
Roggen
Weizen
Am 18.: Katharina Wilhelmina Schneider, geb. Maus,
Hafer
163½
(—1
Mittel zur geiſtigen Bereicherung, die allein im Hauſe ver=
Königsberg
52 J., ev., Ehefrau des Lithographen, Liebfrauenſtraße 93
—
208
(*1
borgen liegen, gehoben und nutzbar gemacht werden kön=
Danzig . . .
(T4
Am 19.: Köchin Anna Katharina Kern, 30 J., ev.
. Wie auf dieſem Grunde weitergebaut werden kann
196
5
—1
Stettin . . .
ich
(—1
Lauteſchlägerſtraße 9. Am 20.: Margarete Weis, geb.
(—
1
195
(—
wenn man’s verſteht, die Kinder den Reiz der ſie täglich
(—2
Poſen
158
150
Flach, 46 J., ev., Ehefrau des Taglöhners in Arheilgen,
(*1
umgebenden Dinge empfinden zu lehren, darüber unter
196
Breslau .
155
159
(*1
(*1
hier Grafenſtraße 9. Marie Kaffenberger, geb. Ruths
— 1
richtet uns die kleine treffliche Schrift Lili Droeſchers, die
Berlin
(*1
,
163½
(—4
190
60 J., ev., Witwe in Groß=Bieberau, hier Dieburger
(TF
von verſtändnisvollem Eingehen auf die kindlichen Wünſch
Magdeburg
174
165
(4 3
(—1
ſtraße 21. Schneiderin Margarethe Feigk, 18 J., ev.,
und Gefühle Zeugnis ablegt, in feſſelnder Weiſe.
(*1
—
Halle . . .
204
164
180
(—1
Schloßgaſſe 2. Käthe Krehl, 1 St., ev., Tochter des
-
-
Leipzig
„ „
164
(*1
181
Kaufmanns, Pallaswieſenſtraße 35. Am 21.: Schloſſer
—
Dresden ..
16
(—1
-
Sebaſtian Störtzel, 27 J., kathol., Weiterſtädter Weg 38
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
-
Hamburg
(—1
170
195
-
Am 20.: Anna Katharina Roſina Knorr von Roſenroth
Hannover
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
(4
-
180
(*1
78 J., ev., Witwe des Wirkl. Geheimerats Exzellenz, Wil=
6—
Düſſeldorf .
5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
4
180
14. Am 21.: Margarete Döll, geb. Engel
(*4
Köln
(—1
dringende Fälle und Sterbefallsanzeiger
-
18c
75 J., ev., Ehefrau des Gardeunteroffiziers i. P., Diebur=
(*
Frankfurt a. M.
-
(*1
185
Geborene. Am 13. April: dem ordentl. Profeſſor an
gerſtraße 144. Franz Taver Hummel, 2 Mte., kathol.
Mannheim
(41*5
c.
(*2
-
180
der Techniſchen Hochſchule Dr. der Philoſophie Maximi=
Sohn des Fabrikarbeiters, Fuhrmannſtraße 1.
Am 20.:
-
-
Straßburg
190
177
lian Georg Wilhelm Pinder, Aliceſtraße 13, ein S.
Metzgermeiſter Philipp Ludwig Fuchs, 52 Jahre, ev.,
München
—
175
220
170
(—2
Dieterich Eberhard. Am 16.: dem Apotheker Dr. Karl
Holzſtraße 2.
OIC
Gile,
Gille,
im
Glle
eehe (, Aer
, aum
e=
e ene
JZe
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