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monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
Inſerake
176. Jahrgang
wärts nehmen die Poſtämter u. die
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werden angenommen in Darmſtadt.
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tnren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 40 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Die neue Heeresvorlage ſieht nach der Nordd.
Allgem. Ztg. eine Erhöhung der
Friedens=
präſenzſtärke von bisher 545 211 Mann auf
661 176 Mann vor. Die dauernden Ausgaben
werden für die nächſten drei Jahre auf insgeſamt 393
Millionen, die einmaligen Ausgaben für die
gleiche Zeit auf insgeſamt 898 Millionen Mark
ange=
geben. — Der Bundesrat ſtimmte der Wehr=
und Deckungsvorlage zu.
Der Satz der einmaligen Wehrabgaben iſt,
Blättermeldungen zufolge, jetzt endgültig auf ¾0
Pro=
zent ohne Staffelung feſtgeſetzt worden.
Die Typhus=Epidemie bei dem 3. Eiſenbahn=
Regi=
ment in Hanau hat das 21. Opfer gefordert. Krank
ſind noch 18 Mann.
Der Heeresausſchuß der franzöſiſchen
Kammer nahm mit 20 gegen 9 Stimmen den Artikel
der Vorlage an, durch den die dreijährige Dienſt.
zeit im Prinzip feſtgelegt wird.
Der König von Bulgarien, der mit Sonderzug bis
vor die Stadt gereiſt war, iſt geſtern im Automobil,
be=
gleitet von den beiden Prinzen, in Adrianopel
eingezogen.
Tageskalender zur Geſchichte der
Befreiungskriege.
29. März 1813: Oeſterreich und Rußland ſchließen in
Ka=
liſch einen Waffenſtillſtand ab.
30. März 1813: Errichtung des hanſeatiſchen Korps in
Hamburg.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
Churchills Flottenrede.
(D Man ſchreibt uns: Mit einer Beredſamkeit, die
auch da Bewunderung erregt, wo ſie nicht auf unbedingte
Zuſtimmung rechnen kann, hat der engliſche
Marine=
miniſter Churchill die Einbringung ſeines
Flotten=
etats im Unterhauſe zu dem Vorſchlage benützt, für ein
Jahr im Schiffsbau einen „Feiertag” eintreten zu laſſen.
Das iſt ein Gedanke, der in einer Zeit des fieberhaften
Rüſtens zu Waſſer und zu Lande finanziell nicht wenig
verlockend erſcheint. Zunächſt an „alle” gerichtet, iſt dieſe
Anregung von Churchill am Schluſſe ſeiner Rede zu einer
Einladung an Deutſchland geſtaltet worden,
deren Verwirklichung von Großbritannien nachgeahmt
werden würde. Soweit hierin der Wunſch nach einer
deutſch=engliſchen Flottenrüſtungs=Verſtändigung zum
Ausdruck gelangt, kann er angeſichts der Umſtände, unter
denen Churchill ihn äußerte, auf deutſcher Seite durchaus
freundſchaftlich erörtert werden. Denn Churchill hat die
Beſſerung der deutſch=engliſchen Beziehungen nicht nur
an=
erkannt, ſondern auch begrüßt, und die Ausübung jedes
diplomatiſchen Druckes, um Deutſchland ſeiner Anregung
geneigt zu machen, entſchieden verworfen. Folgerichtig hat
Churchill für beide Nationen die vollkommene Freiheit
ihrer Flottenpolitik in Anſpruch genommen. Das iſt
der=
ſelbe Standpunkt, auf den ſich Deutſchland bisher
grund=
ſätzlich geſtellt hat, und derſelbe Standpunkt, deſſen
Feſt=
haltung die fortſchreitende Beſſerung des deutſch=engliſchen
Verhältniſſes nicht verhinderte. Weil dem ſo iſt, kann die
Anregung Churchills auf deutſcher Seite mit der gleichen
Ruhe erörtert werden, die jenſeits des Kanals an die
Stelle der früheren Erregung über die deutſche
Flotten=
rüſtung getreten iſt. Dabei wird ſich naturgemäß ergeben,
daß die Dinge dem deutſchen Auge anders als dem
briti=
ſchen erſcheinen. Bei aller Anerkennung des Churchillſchen
Grundſatzes, die Stärke einer Flotte durch den
Ver=
gleich mit einer anderen Flotte beſtimmt zu ſehen,
kön=
nen wir uns nicht der Prüfung entſchlagen, ob die
Ein=
ſchaltung eines Schiffsbau=,Feiertages” für ein Jahr auf
die deutſche Flotte ebenſo wirken werde, wie auf die
engli=
ſche. Die Antwort auf dieſe Frage fällt leider
vernei=
nend aus. Denn die Vorausſetzung des Churchillſchen
Vorſchlages trifft ſicherlich nicht zu. Geht doch Churchill
von der Vorausſetzung aus, daß ſein Schiffsbau=,
Feier=
tag” nicht das Aufgeben irgend eines Planes bezüglich
der Flottenorganiſation bedinge. Dieſe Auffaſſung iſt
ſchon formal inſofern unzutreffend, als ein Jahres=
„Feiertag”, gleichviel, ob er das Jahr 1914 oder ein
an=
deres betreffe, die auf dieſes Jahr bezüglichen
Beſtimmun=
gen des Flottengeſetzes umſtößt und damit wegen der
Natur der Seerüſtung organiſatoriſch eine Fernwirkung
auf lange Jahre übt. Eine ſolche Durchbrechung unſeres
Flottengeſetzes iſt aber für Deutſchland ungleich
fühl=
barer als für Großbritannien, weil feſtſtehendermaßen
Großbritannien um ein Drittel ſchneller baut als wir, alſo
nötigenfalls erheblich raſcher nachholen kann, was es etwa
während des Schiffsbau=,Feiertages” verſäumte. Es tritt
hinzu, daß England ſich einer Anzahl Kolonien
er=
freut, die in der Lage ſind, etwaige Ausfälle während des
Schiffsbau=,Feiertages” ihrerſeits zu erſetzen; man kennt
die Anſtrengungen, die von Auſtralien, den Malayiſchen
Staaten und Kanada in dieſer Hinſicht gemacht werder.
Außerdem iſt unverkennbar, wie verſchieden jener
Schiffs=
bau=„Feiertag” das wirtſchaftliche Leben
Deutſch=
lands und Großbritanniens beeinfluſſen müßte. Jenſeits
des Kanals beſteht eine von Churchill ſelbſt
hervorgeho=
bene Ueberlaſtung der Werften, von der bei uns nicht
ge=
ſprochen werden kann. Ein Schiffsbau=,Feiertag” würde
mithin in England die wünſchenswerte Entlaſtung
herbei=
führen, die für die nächſte Zukunft eine erhöhte
Leiſtungs=
fähigkeit verbürgte, während er bei uns Betriebs=
Ein=
ſchränkungen zur Folge hätte, die der ſpäteren
Leiſtungs=
fähigkeit ſehr abträglich ſein würden.
Solche Erwägungen laſſen erkennen, daß der
finan=
ziell ſympathiſche Vorſchlag Churchills, wie die meiſten
Dinge dieſer Welt, eine Kehrſeite hat, die gegen ſeine
An=
nahme ſpricht.
Die engliſche Preſſe beſchäftigt ſich
begreif=
licherweiſe ausführlich mit der Rede Churchills Die
Daily News ſagt, es ſei nicht nötig, die Bedeutung
des von Churchill vorgeſchlagenen Ausgleichs
hervorzu=
heben, auch wenn er zu Anfang nur für ein Jahr
Anwen=
dung finde. Die Alternative wäre der Bankrott der
modernen Ziviliſation Das genannte Blatt betont,
daß Rußland gegenwärtig größere Aufwendungen in
Schiffsneubauten mache als Deutſchland. Ferner würde
eine etwaige Bereitwilligkeit Deutſchlands ſein Tempo
zu verlangſamen, zum Teil durch ſeine größeren
militäri=
ſchen Rüſtungspläne beeinflußt ſein. Und die Nation die
dadurch näher berührt würde, würde eine Einſchränkung
der deutſchen Flottenrüſtungen mit anderen Augen
an=
ſehen, als die Engländer. Das Blatt fährt fort: „
Immer=
hin iſt dieſe Möglichkeit außerordentlich feſſelnd. Der Ton
in Churchills Rede, der durchweg herzlich und gut gewählt
iſt, ſpiegelt eine unzweifelhafte und ſehr willkommene
Verbeſſerung in den deutſch=engliſchen
Beziehungen wieder. Er hatte ganz recht, wenn er
betonte, daß dieſe Beſſerung in keiner direkten Beziehung
zur Flottenfrage ſtände, ſondern ganz ungbhängig davon
ſeil
Die Times betont die Bedeutung des
Churchill=
ſchen Planes eines Reichsgeſchwaders mit der Baſis in
Gibraltar und fährt fort: „Churchills Anregung iſt mehr
viſionär, aber wir freuen uns, daß er ſie gemacht hat.
Churchill entwickelte auf Grund der Tirpitzſchen
Aus=
führungen ſeine Gedanken mit deſſen Tendenz, mit der die
meiſten Engländer einverſtanden ſein würden, wenn ſie
auch in mancher Hinſicht als etwas erzwungen erſcheinen
wird. Jedermann bedauert das Wettrüſten, aber man
kann die Tatſache nicht übergehen, daß die Rüſtungen unter
den gegenwärtigen Verhältniſſen den Prüfſtein des
natio=
nalen Charakters und der nationalen Organiſationskraft
darſtellen. So gern wir vom engliſchen Standpunkte aus
Englands Vormacht behalten möchten, ſo würden
euro=
päiſche Ferien, wie Ehurchill ſie vorſchlägt, doch die
Erhaltung des Statusquo auf der ganzen Linie bedeuten,
und ſie würden daher weniger den Mächten zuſagen, die
ſich der Konkurrenz mehr gewachſen fühlen als der
Nach=
bar. Aber mit dieſer Einſchränkung iſt die Anregung
Chur=
chills ein charakteriſtiſches und zeitgemäßes Zeugnis für
die Verbeſſerung unſerer Beziehungen zu unſeren
Nach=
barn jenſeits der Nordſee.‟ — Die DailyChronicke
ſchreibt: „Wir können von Deutſchland billigerweiſe nur
fordern, anzuerkennen, daß Churchills Vorſchläge in völlig
gutem Glauben und ohne jede böſe Abſicht gemacht
wor=
den ſind, und die Vorſchläge entweder anzunehmen oder
nicht. Die Aufrichtigkeit unſerer Haltung wird, wie wir
glauben, von der deutſchen Regierung anerkannt, und wir
können nur hoffen, daß auch die deutſche Nation, mit der
wir ſo gewaltige Intereſſen gemeinſam haben, ſich mehr
und mehr davon überzeugen wird.‟ Die konſervative Preſſe
macht Winſton Churchill den Vorwurf daß er das
Ver=
hältnis von Deutſchland zu England zu
gün=
ſtig für England beurteilt habe. Es ſei falſch, zu ſagen,
daß im Jahre 1920 41 britiſche Ueberdreadnoughts fertig
und im Bau begriffen ſein würden gegen 24 deutſche.
Das Verhältnis ſei unzutreffend, und es hätte überhaupt
keinen Zweck, auf ſo lange Jahre hinaus Betrachtungen
über das Stärkeverhältnis der beiden Klotten anzuſtellen.
Dann haben verſchiedene konſervative Blätter aus ſeiner
Rede den Eindruck gewonnen, daß er verſuchte, die
Deut=
ſchen zu überreden weniger Schiffe zu bauen. Denn
erſtens ſei es gewiß daß man in Deutſchland nicht
darauf hinhören werde, und zweitens ſcheine es,
als ob man hier des Bauens müde geworden ſei, um Geld
zu ſparen. In Wirklichkeit liegen aber die Dinge ſo, daß
England es länger aushalten könne wie Deutſchland, das
nebenbei auch für ſeine Landarmee zu ſorgen habe. Man
möge alſo friſch drauf los bauen.
Die Thronfolgefrage in
württemberg
iſt in den letzten Jahren da und dort Gegenſtand der
Er=
örterung geweſen. Es iſt behauptet worden, der katholiſche
Herzog Albrecht von Württemberg, bisher
kommandieren=
der General des 13. (württembergiſchen) Armeekorps,
neueſtens zum Generalinſpekteur der 6. Armee=Inſpektion
ernannt, der allgemein als Thronfolger gilt, ſei nicht
recht=
mäßiger Thronfolger, ſondern die Thronfolge gehe, da
kein männlicher Erbe des württembergiſchen Thrones
mehr vorhanden ſei, auf die weibliche Linie über, d. h. in
dieſem Falle auf die Tochter des jetzt regierenden Königs,
die Fürſtin Pauline zu Wied, und nach dieſer auf ihren
Sohn. Dieſe Behauptung iſt damit begründet worden, daß
wegen des nachherigen Uebertritts des Herzogs
Alexan=
der, des Großvaters von Herzog Albrecht, zur katholiſchen
Kirche deſſen Ehe mit Prinzeſſin Marie von Orleans, aus
der Herzog Philipp, der Vater von Herzog Albrecht,
ent=
ſproſſen iſt, ungültig ſei. Denn König Wilhelm I. habe
im Jahre 1837 ſeine Einwilligung zu der Ehe des
Her=
zogs Alexander mit Marie von Orleans ausdrücklich nur
unter der Bedingung gegeben, daß etwaige Kinder in der
evangeliſchen Konfeſſion erzogen würden. Trotzdem ſei
der aus dieſer Ehe hervorgegangene Herzog Philipp
katho=
liſch erzogen worden. Folglich trete § 8 der
Verfaſſungs=
urkunde, der beſagt: „Die Fähigkeit zur Thronfolge ſetzt
rechtmäßige Geburt aus einer ebenhürtigen, mit
Bewilli=
gung des Königs geſchloſſenen Ehe voraus”, in Kraft, und
weder Herzog Philipp noch ſein Sohn Herzog Albrecht
ſeien fähig zur Thronfolge. Demgegenüber ſtellt die Tägl.
Rundſchau den geſchichtlichen Tatbeſtand feſt:
Der evangeliſche Herzog Alexander, Sohn des
Bru=
ders des 1817 verſtorbenen erſten württembergiſchen
Kö=
nigs Friedrich (dieſer Bruder hieß gleichfalls Alexander),
vermählte ſich im Jahre 1837 mit der katholiſchen
Prin=
zeſſin Marie von Orleans, Tochter von Louis Philipp.
Die=
ſer Ehe iſt 1838 Herzog Philipp entſproſſen und evangeliſch
getauft worden. Wenige Monate nachher ſtarb die erſt
25jährige katholiſche Mutter, Prinzeſſin Marie von
Or=
leans. Vor ihrem Tode ſoll ſie ihrem Gemahl Alexander
das Verſprechen abgenommen haben, zur katholiſchen
Kirche überzutreten und auch ſeinen Sohn Philipp
katho=
liſch erziehen zu laſſen. Das geſchah denn auch. Wann,
das entzieht ſich unſerer Kenntnis, wie wir auch den
Zeit=
punkt nicht anzugeben vermögen, an dem der evangeliſch
getaufte Herzog Philipp in die katholiſche Kirche
aufge=
nommen worden iſt. Vermutlich geſchah dies in ſeinen
erſten Kinderjahren. Im Jahre 1865 vermählte ſich der
nunmehr katholiſche Herzog Philipp mit der gleichfalls
katholiſchen öſterreichiſchen Prinzeſſin Maria Thereſia, der
Tochter des Erzherzogs Albrecht von Oeſterreich. Das
herzogliche Ehepaar lebt ſeit einer Reihe von Jahren in
Stuttgart. Der Ehe entſproß als älteſter Sohn Herzog
Albrecht (1865), ferner 1873 Herzog Robert und 1877.
Her=
zog Ulrich. Herzog Albrecht vermählte ſich 1893 mit der
öſterreichiſchen Erzherzogin Margarete Sofie. Der Ehe
entſproſſen drei Söhne und drei Töchter. Die Herzogin
ſtarb 1902, ſeitdem iſt Herzog Albrecht verwitwet.
Es ſteht nun außer Zweifel, daß die Ehe Herzög
Alexanders mit Marie von Orleans mit Bewilligung des
Königs Wilhelm I geſchloſſen worden iſt. Daran, wie
überhaupt an der Gültigkeit dieſer Ehe, vermag der
nach=
herige Uebertritt Herzog Alexanders und ſeines Sohnes
Philipp zur katholiſchen Kirche nichts zu ändern. Es gibt
weder eine Beſtimmung der Verfaſſung, noch eine ſolche
des Hausgeſetzes, aus der ſich die nachträgliche
Ungültig=
keit einer ſolchen Ehe ergeben würde. Die Rechtmäßigkeit
der Thronfolge des Herzogs Philipp bezw. ſeines Sohnes
Albrecht dürfte daher nicht angefochten werden können.
Deutſches Reich.
— 70 bis 80 Millionen Mark
Ueber=
ſchuß. Nachdem die letzten Ergebniſſe der beiden
haupt=
ſächlichſten Einnahmequellen des Reiches veröffentlicht
ſind, läßt ſich das finanzielle Endergebnis des
Rech=
nungsjahres 1912 ſchätzen. Die Zölle, Steuern und
Ge=
bühren haben in den erſten elf Monaten über den
ent=
ſprechenden Etatsanſatz einen Ueberſchuß von 48
Millio=
nen Mark erbracht. Davon kommen übrigens nahezu 35
Millionen Mark auf die Zölle, während von den
Ver=
brauchsabgaben hauptſächlich Brauſteuer, Zigaretten=,
Zucker=, Zündwaren= und Leuchtmittelſteuer, aber auch
Zuwachs=, Börſen= und Wechſelſtempelſteuer Mehrerträge
abgeworfen haben. De zweite wichtigſte Einnahmequelle
des Reiches ſtellen die Poſt und Reichseiſenbahnen dar.
Es iſt ſchon mitgeteilt, daß die Poſt bis Ende Februar
gegen den Haushaltsentwurf einen Fehlbetrag von 8
Mil=
lionen, die Reichseiſenbahnen einen Ueberſchuß von 9½
Millionen Mark zu verzeichnen gehabt haben. Danach
würde ſich aus den beiden größten Betriebsverwaltungen
des Reiches für 1912 nur ein geringer Ueberſchuß
er=
hoffen laſſen. Des weiteren werden höchſtwahrſcheinlich
die Ausgleichungsbeträge, für die die Entwicklung der
Brauſteuer eine Rolle ſpielt, mit einem Ueberſchuß
ab=
ſchließen. Aber ſelbſt wenn auch mit einigen
Mehraus=
gaben für das dem Schluſſe nahe Jahr zu rechnen wäre,
ſo würde immer noch der vorausſichtliche Ueberſchuß des
Jahres 1912 auf 70 bis 80 Millionen Mark zu ſchätzen
ſein. Ueber ſeine Verwendung iſt bereits im letzten
Haus=
haltsgeſetz genau ſo, wie über den in Höhe von 250
Mir=
lionen Mark aus dem Jahre 1911 ſtammenden Ueberſchuß
Beſtimmung getroffen. Es kann gerade in der jetzigen
Zeit, in der die Sorgen um die Aufbringung der
Aus=
gaben der neuen Heeresvorlagen groß ſind, als beſonders
erfreulich bezeichnet werden, daß durch den finanziellen
Ertrag des Rechnungsjahres 1912 ebenſo wie den des
Jahres 1911 die Deckung der einmaligen Ausgaben der
früheren Wehrmachtsvorlagen, die ſich noch über das
Etatsjahr 1913 hinaus erſtrecken, weſentlich erleichtert
werden wird.
— Der Satz der einmaligen
Wehrab=
gabe iſt, nach einer Meldung der Köln. Ztg., jetzt
end=
gültig auf fünf Zehntel Prozent ohne Staffelung feſtgeſetzt
worden. Zunächſt waren ſechs Zehntel vorgeſehen
ge=
weſen.
Eine Geſetzesnovelle zur Bekämp=
der Schundliteratur. Gegenwärtig finden
Verhandlungen zwiſchen den zuſtändigen
Regierungs=
ſtellen ſtatt, die ſich im weſentlichen auf eine Ergänzung
der Paragraphen 56 und 42a der Gewerbeordnung
be=
ziehen. Es handelt ſich zunächſt darum, durch
ent=
ſprechende Beſtimmungen geſetzlich feſtzulegen, daß nicht
nur die Kolportage und der Verkauf von Erzeugniſſen
der Schundliteratur im Umherziehen ausgeſchloſſen iſt, und
daß ſie auf öffentlichen Plätzen und Straßen nicht
feil=
geboten werden, was bereits die Gewerbeordnung
be=
ſtimmt, ſondern daß auch eine Ausſtellung derartiger
Er=
zeugniſſe in den Schaufenſtern und Läden verboten wird.
Um Grundlagen für geſetzgeberiſche Maßnahmen zu
er=
halten, hat ſich die Reichsregierung an die Bundesſtaaten
gewandt, deren Aeußerungen überwiegend dahin gingen,
daß ein ſchärferes Einſchreiten erwünſcht erſchiene, wenn
man der geſetzgeberiſchen Schwierigkeiten Herr werden
könnte. Dieſe liegen auch in einer genauen Feſtlegung des
Begriffes „Schundliteratur” da die Grenzen zwiſchen
die=
ſer und anderer Literatur ſchwer zu ziehen ſind. Weiter
wurde auch die Beſchlagnahme derartiger Druckſachen für
wünſchenswert erachtet, und ferner ſollten die
Strafbe=
ſtimmungen für Zuwiderhandlungen in dieſer Hinſicht
eine Verſchärfung erfahren. Es iſt anzunehmen, daß die
Beratungen dahin führen werden, daß im Laufe des
Win=
ters ein Geſetzentwurf dem Parlament zur Durchberatung
zugeht.
— Einführung von Poſtkreditbriefen
im Reichsgebiet. Wie verlautet, ſteht die
Einfüh=
rung von Poſtkreditbriefen bevor, die im ganzen
Reichs=
gebiet zur Verwendung gelangen ſollen, zu welchem Zweck
mit Bayern und Württemberg Verhandlungen gepflogen
werden. Es kann erwartet werden, daß noch in dieſem
Jahre die entſprechenden Einrichtungen ſeitens der
Poſt=
verwaltungen getroffen werden.
— Die Frage der Reform des
Irren=
rechts iſt im preußiſchen Landtage wiederholt zur
Sprache gebracht worden. Hierbei iſt vorgeſchlagen
wor=
den, eine Reform des Irrenrechtes durch Reichsgeſetz
vor=
zunehmen. Wie mitgeteilt wird, beſteht an den
maßgeben=
den Stellen jedoch nicht die Abſicht, auf dieſem Gebiete
eine reichsgeſetzliche Regelung anzuregen, ſondern es ſoll
den Einzelregierungen überlaſſen bleiben, durch
Landes=
geſetze im beſtehenden Irrenrecht Reformen einzuführen.
Ausland.
Schweiz.
Der Gotthardbahnvertrag. Bei der
Wei=
terberatung des Gotthardvertrages im Nationalrat
er=
klärte der Abgeordnete v. Planto, ſonſt Gegner des
Ver=
trages, es ſei auf Grund der letzten Note Deutſchlands
eine Verſtändigung möglich, wenn Deutſchland ſich bereit
erkläre, die Schwierigkeiten, die der neue Vertrag der
Schweiz ſpäter bereiten könnte, ſchiedsgerichtlich
entſchei=
den zu laſſen. Mehrere welſche Abgeordnete ſprachen
ſo=
dann gegen den Vertrag, weil er der Schweiz
ſtaatsrecht=
liche Dienſtbarkeiten auferlege, die ihre Würde und
Un=
abhängigkeit antaſteten. Die welſchen Abgeordneten
wer=
den einen Antrag auf Verſchiebung der Beratung
ein=
bringen, damit vorerſt der Bundesrat neue Verhandlungen
anknüpfe.
Frankreich.
Die dreijährige Dienſtzeit. Im
Heeres=
ausſchuß der Kammer wurde der Kriegsminiſter gefragt,
wie er die Frage des den dreijährigen Dienſt abkürzenden
Urlaubs zu regeln gedenke. Der Kriegsminiſter erklärte
darauf, daß Leute, die einer Familie von mehr als vier
Kindern angehörten, zwei Jahre dienen ſollten mit einem
Urlaub von einem Monat, Leute, die einer Familie mit
vier Kindern angehören, 30 Monate mit einem einmaligen
Urlaub von einem Monat, Leute, die einer Familie mit
weniger als vier Kindern angehören, 36 Monate mit
einem dreimaligen Urlaub von je einem Monat. Die
Kom=
miſſion nahm darauf mit 20 gegen 9 Stimmen den
Ar=
tikel der Vorlage an, durch den die dreijährige Dienſtzeit
im Prinzip feſtgelegt wird.
In der Kommiſſion wiederholte Miniſterpräſident
Barthou ſeine in der Kammer abgegebenen Erklärungen,
daß bei der Regierung über den Grundſatz der
allgemei=
nen dreijährigen Dienſtzeit Einſtimmigkeit und
Solidari=
tät herrſche. Die Regierung beabſichtige keineswegs, die
Arbeiten der Kommiſſion zu überſtürzen, ſie wünſche im
Gegenteil eine gründliche Erörterung, die mit der
end=
gültigen Entſcheidung für die Notwendigkeit der
drei=
jährigen Dienſtzeit, die aus den Vorgängen in der Politik
des Auslandes ſich ergeben würde, enden werde. Barthou
drückte die Hoffnung aus, daß die Kommiſſion den
Grund=
ſatz annehmen werde, bevor ſie in die Ferien gehe, um
ihre Uebereinſtimmung mit der Regierung kund zu tun
und die öffentliche Meinung aufzuklären. Die Regierung
ſei nicht der Meinung geweſen, von ihrer Befugnis, den
Jahrgang 1910 unter den Fahnen zurückzubehalten,
Ge=
brauch machen zu müſſen, aber da der Kriegsminiſter der
Anſicht war, daß die dazu erforderlichen
Vorbereitungs=
maßregeln noch im Monat Mai nicht ohne Schwierigkeit
getroffen werden könnten, werde die Entſcheidung in dem
jetzigen Augenblick erfolgen müſſen. Das Parlament
werde den Geſetzentwurf genau durchberaten können und
die Regierung werde unter ihrer Verantwortung
aufrecht=
erhaltende und vorbereitende Maßnahmen treffen, die um
ſo unerläßlicher ſeien, als faſt alle Gegner der dreijährigen
Dienſtzeit eine Verlängerung der Dienſtzeit, wenigſtens
um einige Monate, als eine Notwendigkeit der
nationa=
len Verteidigung betrachteten.
— Das nationaliſtiſche
Echo de Paris ſchreibt: Wohl habe der Heeresausſchuß
mit 20 gegen 9 Stimmen die Grundſätze des dreijährigen
Dienſtes angenommen, aber unter welchen Bedingungen
werde die parlamentariſche Beratung des Geſetzes
erfol=
gen? Man laſſe den Gegnern der dreijährigen Dienſtzeit
einen weiteren Monat zur Fortſetzung ihrer Treibereien
und es ſei zu befürchten, daß ſie dank Nachgiebigkeit der
Regierung hierbei noch mehr Erfolg haben würden als
bisher. Von der Kammer ſelbſt, die hauptſächlich von der
Sorge um ihre Mandate erfüllt ſei, dürfe man nicht
er=
warten, daß ſie mehr Mut und Entſchloſſenheit an den
Tag legen werde, als die Regierung, die ihre Pflicht zu
vergeſſen ſcheine.
England.
Die Debatte über den Marine=Etat im
Unterhauſe wurde durch den Abgeordneten Lee
wie=
der aufgenommen, der den Sicherheitsfaktor als
unge=
nügend erklärte. Er ſympathiſierte zwar mit dem
Vor=
ſchlag Churchills, eine Rüſtungspauſe eintreten zu laſſen
erklärte jedoch, jedermann würde ſich freuen, wenn es
möglich wäre, ein praktiſch durchführbares Innehalten
in dem Wettrüſten zu finden. Er ſah aber
unüberwind=
liche Hinderniſſe gegen den Vorſchlag. Der Vorſchlag
könnte nicht auf Deutſchland und England allein beſchränkt
werden und wenn England nicht auf der Konferenz im
Haag einen bindenden Beſchluß durchſetzen könne, daß alle
Staaten eine Rüſtungspauſe hätten, könnte der Vorſchlag
nicht mehr ſein als eine utopiſche Viſion, welche infolge
der Größe der geforderten Kredite in Churchills Kopf
entſtanden ſei.
England und die Sechsmächte=
An=
leihe. In Beantwortung von Fragen über die
chine=
ſiſche Anleihe erklärte Sir Edward Grey im Unterhauſe:
Die engliſche Regierung hat nicht die Abſicht, von ihrer
bisher in Sachen der Anleihe befolgten Politik abzugehen,
Ich verſtehe, daß eine ſcheinbare Härte darin liegt, daß
die Regierung es ablehnt, während die Verhandlungen.
und die Ausgabe der Anleihe ſchweben, den von den
Bri=
ten gewünſchten Unternehmungen in China die
Zuſtim=
mung zu geben, ſoweit dieſe Unternehmungen bezwecken,
der chineſiſchen Regierung Geld vorzuſchießen. Ich bin
jetzt ebenſo überzeugt, wie ich es war, als die Regierung
die Politik des Zuſammenarbeitens mit den anderen
Mächten einleitete, daß dieſe Politik zuletzt zum Vorteil
des britiſchen Handels ausſchlagen wird, da ſie das
ein=
zige Mittel iſt, durch das der Kredit Chinas auf eine ſichere
Baſis gebracht werden kann und die Verhältniſſe in China
für die Zukunft für induſtrielle Unternehmungen
günſtig=
geſtaltet werden können. Ich bin deshalb nicht imſtande,
meinen Entſchluß, die autoriſierte britiſche Gruppe allein
zu unterſtützen, wieder in Erwägung zu ziehen. Falls
dieſe Politik mißlingt und für die Gewährung der
An=
leihen an China eine unbeſchränkte Konkurrenz eintritt,
ſo muß ich die ganze Lage wieder erwägen. Ich fürchte
jedoch, in dieſem Falle wird das Reſultat ſein, daß
ver=
ſchiedene Länder konkurrieren, um politiſche Vorteile für
die Gewährung leichter Anleihen zu unvorſichtigen
Be=
dingungen zu erlangen.
Japan.
Schluß der Parlamentstagung. Das
Oberhaus hat das Budget unverändert angenommen,
ebenſo die Einkommenſteuernovelle, die die auf das Volk
fallenden Laſten etwas erleichtert. Die Steuernovelle wird
aber erſt 1914 ausgeführt. Trotz vieler unerledigter
Ge=
ſetzentwürfe wurde ſodann die diesjährige, dreißigſte
Parlamentstagung geſchloſſen. — Der Präſident des
Ab=
geordnetenhauſes betonte in ſeiner Schlußrede als Erfolg
dieſer Seſſion, das Volk habe das Kabinett gezwungen,
die Meinung des Volkes zu berückſichtigen, konſtitutionell
zu regieren und durch eine Verwaltungsreform die
Aus=
gaben einzuſchränken.
Auſtralien.
Eine auſtraliſche Fotte. Bei dem von der
Commonwealthregierung anläßlich der Begrüßung des
neuen auſtraliſchen Kreuzers „Melbourne” veranſtalteten
Feſteſſen betonte Generalgouverneur Lord Denman die
Berechtigung Auſtraliens, ſeine Flotte unter eigener
Auf=
icht zu haben und mit Auſtraliern zu bemannen. Falls
das britiſche Reich in die Schranken gefordert würde oder
die Oberherrſchaft Großbritanniens in Gefahr wäre, ſo
würde in Auſtralien die Regierung, gleichviel ob unter
liberaler Führung oder unter der Arbeiterpartei, nie
zögern, unter Aufbietung aller Kräfte zu Hilfe zu eilen.
Der Miniſterpräſident und der
Landesverteidigungs=
miniſter ſtimmten zu und erklärten, die Ausbildung
auſtraliſcher Marinemannſchaften zur Bemannung der
auſtraliſchen Flotte ſei von größter Wichtigkeit.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 29. März.
* Vom Hofe. Prinz und Prinzeſſin Friedrich Karl
von Heſſen nebſt Prinzen=Söhnen ſind am Donnerstag
mittag 12 Uhr 30 Min. im Auto zum Beſuch im Neuen
Palais eingetroffen. Die Abreiſe nach Frankfurt erfolgte
nachmittags 5 Uhr 45 Minuten. (Darmſt. Ztg.)
* Keine Audienzen. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog werden heute, Samstag, weder Audienzen erteilen,
noch Meldungen entgegennehmen. Die Vorträge der
Mi=
niſter pp. finden von 9¼ Uhr vormittags an im Neuen
Palais ſtatt.
* In den Ruheſtand verſetzt haben Se. Königl.
Hoheit der Großherzog den Oberlehrer an dem
Alten Gymnaſium zu Mainz Profeſſor Dr. Ludwig
Schaum auf ſein Nachſuchen, unter Anerkennung ſeiner
langjährigen treuen Dienſte, mit Wirkung vom 16. Mat
1913 an und ihm aus dieſem Anlaß die Krone zu dem
Die Blume im Knopfloch.
Von J. v. Güntzel.
Mit den erſten Frühlingstagen ſind ſie da — kaum
der ſonnendurchwärmten Erde entſproſſen, finden ſie den
Weg in die Knopflöcher der hellen Sakkos, der erſten
Früh=
jahrskoſtüme. Hier gibt es keine Mode, hier herrſcht der
rein perſönliche Geſchmack. Der eine wählt die zartroſa
Nelke, der andere die blutrote Roſe. An und für ſich iſt
gegen die Mode der Blume im Knopfloch nichts
einzu=
wenden — allerdings unter zwei Vorausſetzungen —
erſtens nur bei Sonnenſchein und zweitens in genauer
Uebereinſtimmung (niemals im Kontraſt) zu den ſonſtigen
Farben der Toilette. Es iſt, abgeſehen von der
Unmög=
lichkeit an ſich, nicht möglich, eine rote Nelke oder lila Aſter
als Knopflochblume zu tragen, wenn man nicht eine
gleich=
farbige Weſte oder einen lila oder roten Schlips am Leibe
hat. Die beliebteſte Knopflochblume am Tage iſt die
ge=
füllte weiße Nelke. Abends zum Frack hat ſich von
Ur=
väterzeiten her bis noch vor ganz kurzem die Gardenie
erhalten, die manchmal in der Größe einer Chryſantheme
getragen wurde. An Stelle der Gardenie iſt jetzt für den
Abenddreß die Orchidee getreten. Zum Frack paſſen die
großen Blüten der Cattleyen und Cypripedien. Erſtere iſt
blaßlila mit tiefvioletten Kelchen, letztere blaßgrün mit
roſtbraunen Ausſatzfleckchen überſät und mit
pantoffel=
artiger Krone. Zum Smoking ſind natürlich die kleinen
weißen oder gelben Zweigblüten im japaniſchen
Charak=
ter erforderlich. Außerordentlich apart wirken die
ſchwar=
zen Orchideen (Odontogloſſen=Abart), die nur engliſchen
Treibhäuſern entſtammen und allerdings außerordentlich
koſtſpielig ſind. (Die Blüte koſtetgin Berlin etwa dreißig
Mark.)
Im Gegenſatz zu früher trägt man heute die Blumen
ohne Blätter. Die Nelke im Sakko oder Gehrock iſt von
aparteren Blumen abgelöſt worden, Tuberoſen, Narziſſen,
Wicken. Nachmittags zum Tee wirkt im Cut away ſehr
apart ein Tuff Veilchen — fünf bis ſechs Stiele —
natür=
lich immer ohne grüne Blätter. Für den Turf, auf dem
Selbſtfahrer, im Sattel, wirken außerordentlich die weißen
Zwergchryſanthemen, Anemonen und die etwas in
Ver=
ruf geratenen Margueriten. Als Vorſteck=Buketts für die
Tailor mades der Damen eignen ſich beſonders
Maiglöck=
chen, Veilchen und Stiefmütterchen. Man befeſtigt ſie am
Jackenrevers auf dem Muff oder in ſilbernen Röhrchen
die mit Waſſer gefüllt ſind und auf der Vorderſeite der
Handtaſche angebracht werden. Aparte Bruſtbuketts
brau=
chen abſolut nicht immer friſche Blumen zu ſein
es
gibt da ſehr aparte handgenähte künſtliche Sachen. Für
Herren fallen ſelbſtverſtändlich derartige Imitationen fort,
ſelbſt die aus „japaniſchem Blütenmark” hergeſtellten und
künſtlich parfümierten Nelken. Die Blume im Knopfloch
iſt ein ſehr kokettes Mittel zur Belebung der etwas triſten
Modeſilhouette des korrekt gekleideten Gentlemen, der
ele=
ganten Lady. Und an ſchönen Sommertagen iſt nichts
geeigneter, die Farbenfreudigkeit und Lebensluſt mehr zu
beweiſen, als eine unſcheinbar kleine Blüte im linken
Knopfloch, denn merkwürdigerweiſe hat man rechts keins.
Bei Gartenfeſten und manchen Diners iſt es Sitte, daß die
empfangenden Damen jedem Herrn die gleiche Blume
überreichen oder mit Stecknadeln zum Gedeck legen, bevor
die Creme d’Orge aufgetragen wird. In dieſen Fällen
dürfen ſogar Militärs die Blume am Ueberrock tragen.
Eine Gelegenheit gibt es, zu der auch der elegante
Mann allen Prinzipien untreu wird, und ſtatt der koketten
Blüte ein ſchlichtes grünes Blattſtielchen ins Knopfloch
ſteckt — zur Hochzeit. Da löſt der Myrtenzweig die dann
faſt frivol erſcheinende, ſündige Orchidee ab.
Bilder aus einem afrikaniſchen
Miſſionsſpital.
Der Miſſionsarzt Dr. Th. Müller in Aburi gibt in
ſeinem neueſten Bericht einen höchſt intereſſanten Einblick
in ſeine ärztliche Tätigkeit unter den Negern Afrikas.
Zu=
nächſt ſchildert er ſeine Patienten die zu ihm in die
Sprechſtunde kommen. „Ein maleriſches Bild bieten die
morgens auf ärztliche Behandlung harrenden
Patien=
ten. Da ſitzen ältere, würdige Männer in ſchönen
Landeskleidern. Mit einer gewiſſen Vornehmheit in
Gebärden ſetzen ſie dem Arzt ihr Leiden auseinander.
Da ſind ferner Frauen mit ihren Kindern auf dem Rücken
gebunden; und wie herzig neugierig ſchauen doch dieſe
kleinen Negerkinder hinter dem Rücken ihrer Mutter
her=
vor auf die weißgekleideten Europäer! Und während der
Kinderarzt zu Hauſe für Kindergeſchrei nicht
empfindlich=
ſein darf, ſo betragen ſich dieſe Kinder hier meiſt muſterhaft
bei der ärztlichen Unterſuchung. Auch ältere Kinder ſind meiſt
recht zutraulich und ſtechen dadurch vorteilhaft von vielen
europäiſchen Kindern ab. Eine andere Klaſſe von
Pa=
tienten bilden die ſogenannten „Scholars” Vielfach ſind
dieſe Herren geſchniegelt und gebügelt, mit hohen Kragen,
knarrenden gelben Schuhen, dicker Uhrkette, Kleidung nach
neueſtem engliſchen Schnitt. Will einer beſonders fein
ausſehen, ſo trägt er noch eine blaue Brille. Es ſind dies
in der Regel Leute, die beſſere Schulen durchlaufen haben
und nun teils bei der Regierung, teils bei Faktoreien
an=
geſtellt ſind, teils auf eigene Fauſt ihr Geld zu machen
ſuchen. Oft treten ſie recht anſpruchsvoll auf, und zu
war=
ten, bis die Reihe an ſie kommt, iſt nicht nach ihrem
Ge=
ſchmack. Dieſen ſo eleganten Herren macht man dann auch
etwas größere Rechnungen. Endlich findet man auch
Ritterkreuz 1. Klaſſe des Verdienſtordens Philipps des
Großmütigen verliehen.
* Ernannt wurde der Lehrer an der Vorſchule des
Landgraf Ludwigs=Gymnaſiums zu Gießen Auguſt
Haggenmüller zum Reallehrer an dieſem Gymnaſium
mit Wirkung vom 1. April 1913 an unter Belaſſung in
der Kategorie der Volksſchullehrer.
* Uebertragen wurde den Lehrern Philipp Balz
in Weiterſtadt, Kreis Darmſtadt, und Jakob Pröbſtel
zu Gräfenhauſen, Kreis Darmſtadt, Lehrerſtellen an der
Gemeindeſchule zu Arheilgen, in demſelben Kreiſe.
* Pfarrperſonalien. Ernannt wurden:
Pfarr=
amtskandidat Seim zu Nordeck zum Pfarraſſiſtenten in
Michelſtadt; Pfarrverwalter Sattler zu Ober=Klingen
zum Pfarrverwalter in Hering; Pfarrvikar Hofmann
zu Angersbach zum Pfarraſſiſtenten in Rüſſelsheim;
Pfarraſſiſtent Hechler zu Heppenheim a. d. B. zum
Pfarrvikar in Angersbach; Pfarrvikar Köppler zu
Nieder=Ramſtadt zum Pfarraſſiſtenten in Heppenheim;
Pfarrverwalter Weik zu Hangen=Weisheim zum
Pfarr=
vikar in Nieder=Ramſtadt; Pfarramtskandidat Koch zu
Leihgeſtern zum Pfarraſſiſtenten in Neuſtadt;
Pfarr=
amtskandidat Eck zu Gießen zum Pfarraſſiſtenten in
Neu=Iſenburg; Pfarrverwalter Weiß zu Bieber,
Dekanat Offenbach, zum Pfarrverwalter der neu ge
gründeten Pfarrſtelle Bieber; Pfarraſſiſtent Werner
zu Mühlheim a. M., Dekanat Offenbach, zum
Pfarr=
verwalter der neu gegründeten Pfarrſtelle Mühlheim
a. M. Geſtorben iſt: der evangeliſche Pfarrer i. P.
Hermann Bernbeck von Nieder=Wöllſtadt in Gießen
am 5. März. Aufforderung zur Bewerbung. Zur
Wiederbeſetzung wird ausgeſchrieben: die
evan=
geliſche Pfarrſtelle zu Mittel=Seemen; Sr.
Durch=
laucht dem Fürſten zu Stolberg=Roßla ſteht das
Prä=
ſentationsrecht zu.
* Erledigte Stellen. Eine mit einem
evange=
liſchen Lehrer zu beſetzende Lehrerſtelle zu
Kelſter=
bach, Kreis Groß=Gerau, zu Mörfelden, Kreis
Groß=Gerau, an der Gemeindeſchule zu Ginsheim,
Kreis Groß=Gerau, zu Walldorf, Kreis Groß=Gerau,
und die mit einem evangeliſchen Lehrer zu beſetzende
Lehrerſtelle zu Ebersberg, Kreis Erbach. Das
Präſentationsrecht für letztere ſteht dem Herrn Grafen zu
Erbach=Erbach zu.
* Aus dem Armee=Verordnungsblatt. Auf dem
Truppenübungsplatz Darmſtadt halten ir
dieſem Jahre ihre Schießübungen ab: Die 30.
Feld=
artillerie=Brigade aus Straßburg vom 20. Juni bis
10. Juli und unſere 25. Feldartillerie=Brigade vom
12. Juli bis 1. Auguſt. — Das XVIII. Armeekorps
liſt durch die neue Verteilung der Armeekorps auf die
Armee=Inſpektionen von der dritten Inſpektion (General=
Inſpekteur v. Bülow) zur ſiebenten übergetreten und
dadurch wieder unter den Befehl ſeines langjährigen
kommandierenden Generals, des nunmehrigen General=
Inſpekteurs v. Eichhorn, geſtellt.
— Vom Großh. Hoftheater. Der erſte Abend im
Rahmen der Frühlings=Feſtſpiele „Triſtan und Iſolde‟
am Sonntag mit Alfred von Bary als Triſtan, Cecilie
Rüſche=Endorf als Iſolde, unter der Direktion von Artur
Nikiſch und ſzeniſcher Leitung von Rainer Simons
be=
ginnt um ſechs Uhr. Es wird um pünktliches Erſcheinen
dringend erſucht, da während des Vorſpiels und bei
offe=
ner Szene abſolut kein Einlaß gewährt wird. Die Abon
nenten, die ihre beſtellten Karten noch nicht abgeholt haben
werden aufmerkſam gemacht, daß dieſelben nur bis
Samstag zur Verfügung gehalten werden und am
Sonn=
tag zum Verkaufe gelangen. Für die Darſtellung der
Siegfriede in „Siegfried” und „Götterdämmerung” hat
die Hoftheaterleitung einen jungen Künſtler gewonnen,
der in ſeiner kurzen Bühnenlaufbahn ſich bereits einen
großen Namen errungen hat. Es iſt dies Modeſt
Men=
zinsky vom Kölner Opernhaus, der heute allgemein als
der kommende Wagnertenoriſt par exeellence angeſehen
wird — Am Sonntag nachmittag 2½ Uhr gelangt
als Volksvorſtellung zu ermäßigten Preiſen das
erfolg=
reichſte Luſtſpiel des diesjährigen Spielplans „Die fünf
Frankfurter” von Karl Rößler zur Aufführung. Den
Vor=
verkauf, den bis zum Tage vor der Vorſtellung das
Verkehrs=
bureau inne hat, übernimmt am Sonntag die
Hoftheater=
tageskaſſe, die zu dieſem Zwecke ab 11 Uhr vormittags
offen gehalten wird. Der Ibſen=Zyklus, der am Montag
mit „Geſpenſter” eingeleitet wird, erfreut ſich des regſten
Intereſſes. Der Vorverkauf für Zyklus=Abonnements bei
Abonnementspreiſen wird bis inkluſive Sonntag aufrech
gehalten. Am Montag ſind Karten zu „Geſpenſter” bei
kleinen Preiſen erhältlich. Das Werk weiſt folgende
Be=
ſetzung auf: Frau Alving Hanna Raffay, Regine Ilſe
Berka, Oswald Alving Kurt Ehrle, Manders Johannes
Heinz, Engſtrand Kurt Weſtermann. Die Spielleitung
hat Emil Valdek. Für Dienstag iſt die Neueinſtudierung
des „Trompeter von Säkkingen” unter muſikaliſcher
Lei=
tung von Erich Kleiber angeſetzt. Mittwoch findet die
Erſtaufführung des Sophokläiſchen „Oedipus” in der
Be=
arbeitung von Willamowitz=Möllendorf ſtatt.
Der weitere Spielplan der nächſten Woche lautet:
Mittwoch, den 2. April. 149. Abonnementsvorſtellung.
C 37. Neu einſtudiert: „Oedipus”. Tragödie von Sopho
kles. Gewöhnliche Preiſe. Anfang 8 Uhr. —
Donners=
tag, den 3. April. 150. Abonnementsvorſtellung. D 38.
„Der Bettelſtudent” Gewöhnliche Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Freitag, den 4. April. 151. Abonnementsvorſtellung.
A 38. „La Traviata” Kleine Preiſe. Anfang 7½ Uhr. —
Samstag, den 5. April. Keine Vorſtellung. —
Sonn=
tag, den 6. April, nachmittags 2½ Uhr: „Sappho”.
(Sechsundzwanzigſte Volksvorſtellung zu ermäßigten
Prei=
ſen.) Der Vorverkauf zu dieſer Vorſtellung findet bis
ein=
ſchließlich Samstag, den 5. April, nur im Verkehrsbureau,
Ernſt=Ludwigsplatz, ſtatt. Der Verkauf der noch vorhan
denen Karten erfolgt an der Tageskaſſe im Hoftheater am
Tage der Vorſtellung, vormittags von 11 Uhr ab. Abends
6½ Uhr: 152. Abonnementsvorſtellung. B 39. „
Tann=
häuſer‟. Gewöhnliche Preiſe.
C. Als Nachfolger des Herrn Kaplan Moſer,
der als Pfarrer nach Klein=Krotzenburg verſetzt worden
iſt, kommt Herr Kaplan Sieben, bisher Pfarrverwalter
in Gonſenheim, nach Darmſtadt.
Kunſtverein. Die März=Ausſtellung in der
Kunſt=
halle mit den Kollektionen Otto H. Engel, Baſeler
Künſtler, Alfred Marxer, Reinhold Ewald und
Louiſe Schmidt iſt noch bis einſchließlich Sonntag,
den 30. März, geöffnet.
— Mozart=Verein. Das zweite
Winterkon=
zert findet Montag, den 7. April, unter Mitwirkung der
Kammerſängerin Frau Erler=Schnaudt in München, des
Herrn Konzertſängers Franz Müller von hier und de=
Großh. Hofkapelle ſtatt. Von Chorwerken gelangen zur
Aufführung: Stücke aus „Die Nuinen von Athen” von
L. v. Beethoven, „Geſang der Geiſter über den Waſſern”
von Fr. Schubert, „Prometheus” und „Harſenklang” von
Carl Bleyle, ſowie die Chöre „der Hicten und Schmiede
aus „Pandora” von Arnold Mendelsſohn.
Vortrag über die Reichsverſicherungsordnung,
Es wird nochmals auf den am Samstag abend im
großen Saale der Turnhalle am Woogsplatz
ſtatt=
findenden Vortrag des Herrn Amtmann Kröll
auf=
merkſam gemacht.
Die Generalverſammlung der Zeutralanſtalt
für Arbeits= und Wohnungsnachweis findet am
Montag, den 31. März, abends, im Städtiſchen Saalbau
(Zimmer des Jagdklubs) ſtatt. (Näheres ſiehe Anzeige.)
Der Hilfsverein der Basler Franenmiſſion
beabſichtigt, ſeinen Freundeskreis Montag, den 7. April,
nachmittags, zu einem Miſſionstee zu vereinigen.
Fräu=
lein Raaflaub=Bern, die Reiſeſekretärin der
Frauen=
miſſion, und Herr Miſſionar Weismann=Darmſtadt
werden in längeren Vorträgen aus dem Miſſionsleben
berichten. — Karten werden von dem Miſſionsverein
ver=
trieben und ſind bei dem Hausverwalter des Feier
abend, wie an der Kaſſe zu haben. (Näheres folgt
durch Anzeige.)
— Die Jugendvereinigung der Petrusgemeinde
ver=
anſtaltet am Sonntag im Gemeindehaus,
Hofgarten=
ſtraße 8, einen Unterhaltungsabend. Der
Ge=
danke einer Frühlingsfeier liegt zu Grunde und ſoll durch
muſikaliſche, turneriſche und dramatiſche Darbietungen
zum Ausdruck gebracht werden. Neben ihren alten
Freun=
den möchte die Vereinigung den neukonfirmierten Jungen
einen Einblick in die verſchiedenen Gebiete ihrer Tätigkeit
geben. (Siehe Anzeigenteil.)
Fortſchrittliche Volkspartei. Man ſchreibt uns: In
einer am Dienstag, den 1. April, im Fürſtenſaal
ſtattfin=
denden Mitgliederverſammlung, zu der auch
Gäſte willkommen ſind, wird Herr Dr. A. Sauer aus
Zwingenberg über „Reichtum und Familie‟
ſprechen. Herr Dr. Sauer hat bei den letzten
Reichstags=
wahlen in Bensheim=Erbach für die Fortſchrittliche
Volks=
partei kandidiert und gilt als geiſtreicher, feſſelnder
Redner. Der Vortrag wird u. a. folgende Punkte
behan=
deln: Veränderungen der Familie im letzten Jahrhundert
Familie und ſozialer Sinn vor hundert Jahren und heute
Aufſtieg der Frau und der Kinder. Verfallserſcheinungen.
Güterkonzentration. Gegenſätze von arm und reich.
Agrar= Finanz= und Geiſtesariſtokratie. Erbſchaftsſteuer,
Fideikommiſſe und Innenkoloniſation. (Näheres im
An=
zeigenteil.)
Ortsgewerbeverein. Es wird an dieſer Stelle
nochmals auf die heutige Anzeige, betr. die erſte
Wanderung in dieſem Jahre von Egelsbach nach Groß=
Gerau, verwieſen.
In der hauswirtſchaftlichen Fortbildungsſchule
beginnt am 7. April der Unterricht der Tagesklaſſen für
das Sommerhalbjahr. Gelegentlich der Ausſtellung
ha=
ben ſich bereits 202 Schülerinnen zum Eintritt
angemel=
det, 51 mehr als im Vorjahr. Am nächſten Montag,
31. März, iſt indeſſen im Schulhauſe, Landgraf=
Georg=
ſtraße 40, vormittags von 10—12 Uhr, nochmals
Gelegen=
heit zur Anmeldung für die, welche ſich nicht ſchon in der
Ausſtellung angemeldet haben (ſiehe auch die Anzeige
im heutigen Blatte). Für die Abendkurſe, welche nach
Pfingſten beginnen, wird der Anmeldetag ſpäter bekannt
gegeben.
Verkehr von Fuhrwerken und Fahrzeugen im
Kreiſe Darmſtadt. Von Großh. Kreisamt wird eine
Poli=
zeiverordnung veröffentlicht, welche wichtige neue
Vorſchriften für den Verkehr von Fuhrwerken
und Fahrzeugen auf den öffentlichen
Stra=
ßen enthält. U. a. iſt beſtimmt, daß alle auf öffentlichen
Straßen verkehrenden Fuhrwerke und Fahrzeuge, ſofern
die Beſchaffenheit der Straßen es geſtattet, die rechte
Seite der Fahrbahn einzuhalten haben. Seither
war=
dies zwar üblich, aber es war nicht ſtrafbar, wenn jemand
auf der linken Straßenſeite die Fahrtrichtung nahm. Beim
Einbiegen in eine andere Straße iſt nach rechts in kurzer
Wendung, nach links in weitem Bogen zu fahren. Auch
alle Kraftfahrzeuge und alle Fahrräder, ſofern dieſe die
Fahrbahn benutzen, haben ſich hiernach zu richten. Der
Führer eines Fuhrwerks oder Fahrzeugs hat ſeinen Sitz
auf dem Fuhrwerk oder Fahrzeug ſo zu wählen, daß ec
die Fahrbahn auch ſeitlich des Fuhrwerks oder
Fahrzeugs=
ſtets gut überſehen kann. Mit Rückſicht auf den ſtarken
Verkehr auf den Straßen hat ſich eine erhöhte
Aufmerk=
ſamkeit der Fuhrwerkslenker als notwendig gezeigt. Neu
iſt auch die Beſtimmung, daß Leiterwagen die
La=
terne nicht mehr unter dem Vordergeſtell des Wagens,
wo ſie oft von weitem nur ſehr ſchlecht ſichtbar war,
ſon=
dern an der oberen linken Seite des
Fuhr=
werks zu befeſtigen haben. Es iſt ſehr zu wünſchen,
daß=
dieſe Vorſchriften allgemeine Beachtung finden, damit die
Gefahren des Straßenverkehrs die durch den
Automobil=
verkehr beträchtlich gewachſen ſind, vermindert werden.
— Gaſthausangeſtellten=Bewegung. Der
Reichs=
verband deutſcher Kellner=Lokalvereine
Sitz Hannover), Mitglied des Geſamtverbandes der
chriſt=
lichen Gewerkſchaften, hielt am 27. März im Vereinslokal
„Zum Ritzſtein” eine Verſammlung ab, in der Herr
Fritz Oerke=Düſſeldorf einen Vortrag über die Lage
der Gaſthausangeſtellten, ſowie über die Ziele und Zwecke
des Reichsverbandes hielt. Redner kam zunächſt auf die
alten guten Zeiten im Gaſtwirtsgewerbe zu ſprechen und
wies, geſtützt auf Unterlagen, nach, daß das Kleingewerbe
durch Großbetriebe, wie Aktiengeſellſchaften und dergl.,
verdrängt würde. Es ſei heute eine Seltenheit, daß ein
Angeſtellter ſich zum Wirt emporarbeiten könne.
Bedauer=
lich ſei ferner, daß die Angeſtellten nur auf Trinkgeld
an=
gewieſen ſeien und daß denſelben ein Anrecht auf
Trink=
geld nicht zugeſtanden würde. Der geſetzliche Schutz ſer
ſehr ergänzungsbedürftig. Wohl kein Beruf ſei ſo
ſchutz=
los, wie derjenige der Gaſthausangeſtellten. Die
Unfall=
beſtimmungen müßten auch auf das Gaſtwirtsgewerbe
ausgedehnt werden. Ferner ſollte der
Fortbildungsunter=
richt bis zum 18. Lebensjahre dauern. Die Bundesrats=
Verordnung von 1902 für Gaſthausangeſtellte ließe
eben=
falls viel zu wünſchen übrig. Die Behörden müßten hier
auch ſchärfere Maßnahmen treffen und ab und zu die
An=
geſtellten wegen der Ruhezeit vernehmen, ſowie die
Wahrheit der Unterſchriften in den Ruhezeit=Verzeichniſſen
prüfen. Die Einführung von Eßpauſen ſei notwendig,
auch müſſe den Angeſtellten Sitzgelegenheit geboten
wer=
den. — Als Vereinslokal des Vereins wurde ſodann das
Reſtaurant „Zum Ritzſtein” gewählt. In der nächſten
Verſammlung am 7. April ſoll der Verband noch weiter
ausgebaut werden. Als proviſoriſcher Vorſtand wurden
gewählt die Herren H. Witzel, Peter Beſſinger, Gg.
Schnei=
der, G. Henning und Franz Nink.
— Orpheum. Nur noch an drei Tagen, bis inkluſive=
Montag, den 31. März, kommt das glänzende Oſter=
Programm zur Darſtellung, welchem nach allſeitigem
Urteil, einſtimmig die Note „tadellos” zuerkannt wird.
Der Erfolg iſt demzufolge ein ganz außergewöhnlicher
und jede einzelne Nummer des intereſſanten Spielplans
erntet rauſchenden Beifall. Heute Samstag findet, wie
gewöhnlich, Familienabend ſtatt. Morgen
Sonn=
tag wieder 2 Vorſtellungen; nachmittags 4 Uhr bei
bedeutend ermäßigten Preiſen. Es ſei nochmals
beſon=
ders darauf aufmerkſam gemacht, daß auch in der
Nach=
mittagsvorſtellung das ungekürzte Abendprogramm
in=
gleicher Güte zur Darſtellung gelangt. (S. Anz.)
* Konzerte. Auf das am Sonntag im Britannia=
Hotel ſtattfindende Künſtlerkonzert ſei auch an dieſer
Leute aus dem Buſch unter den wartenden Kranken,
denen man es an ihrer Redeweiſe und ihrem Benehmen
anmerkt, daß ſie noch nicht viel mit europäiſcher Kultur in
Berührung gekommen ſind. Ganz feine Patienten, die
nicht warten wollen, melden ſich in neueſter Zeit
tele=
graphiſch oder brieflich an.
Ich will nur kurz einige meiner Patienten vorſtellen
Da iſt ein freundliches altes Weibchen aus Gyankama,
einem Dorfe etwa eine Stunde von Aburi entfernt. Mit
einer böſen Wunde an der Hand kam ſie in unſere
Be=
handlung, nachdem ſie ſchon alle mögliche Eingeborenen=
Medizin ausprobiert hatte. Treuherzig verſicherte ſie
gleich zu Beginn, Geld habe ſie nicht, aber einen ſchönen
Hahn, und wenn ich ſie geſund mache, wolle ſie mir dieſen
ſchenken. Längere Zeit kam ſie täglich die Stunde Weges
zum Verbinden hergewandert, bis die Wunde faſt geheilt
war. Dann blieb ſie weg und wurde mit dem
verſproche=
nen Hahn nie mehr geſehen. Trotz dieſer Erfahrung freue
ich mich, daß der Hahn im Beſitz dieſes alten Weibchens
geblieben iſt. — In wehmütiger Erinnerung iſt mir eine
Patientin, die ſchwerkrank aus der Ga=Ebene
herauf=
gebracht wurde. Da ich ſah, daß die Art ihrer
Erkrank=
ung eine ſtete ärztliche Behandlung und Ueberwachung
erforderte, ſuchte ich ihre Angehörigen zu bewegen, ſie im
Krankenhaus zu laſſen. Nach vieler Mühe gelang es mir.
In den nächſten Tagen beſſerte ſich ihr Zuſtand ein wenig,
doch war er noch ſo, daß ſie ohne ſtete ärztliche Behand
lung zugrunde gehen mußte. Ihre Angehörigen waren
aber zu unvernünftig und ungeduldig. Am dritten Tag
ſchon wollten ſie weg. Zu längerem Bleiben waren ſie
abſolut nicht zu veranlaſſen, weder durch meine
Vorſtell=
ungen noch durch die Bitten der Kranken, die bei uns
bleiben wollte. Als ſie ſie in die Hängematte packen woll
ten, klammerte ſie ſich feſt an die Schweſter an. Es hal
alles nichts Fort trugen ſie ſie dem ſicheren Tode
ent=
gegen. — Ein geduldiger Patient war auch unſer alter
78jähriger Obuba, der operiert werden ſollte. Als ich ihm
vor der Operation erklärte, daß ſein Zuſtand ſehr ernſt
ſei, und daß man bei ſeinem Alter nicht wiſſen könne, wie
die Sache verlaufen werde, meinte er, ich ſolle ihn nur
operieren, er ſtehe ja in Gottes Hand und ſei auch bereit,
zu uerben. Die Operation, die durch ausgedehnte Ver=
wachſungen ſehr erſchwert war, gelang mit Gottes Hilfe.
Wenn ich ihn in den folgenden Tagen bei der Viſite ſah,
ſo lag er mit gefalteten Händen ruhig in ſeinem Bett,
von einem ſeiner Angehörigen treu bewacht. Man muß
dabei bedenken, daß die Neger, ſelbſt ſchwer operierte, in
der Regel kaum ruhig im Bett zu halten ſind. Auf die
Frage, wie es ihm gehe, hatte er ſtets die Antwort: „Gott
iſt hier” Als er nach 14 Tagen geheilt entlaſſen werden
konnte, war er ſehr erfreut und brachte im Gottesdienſt
ein öffentliches Dankopfer.
Aus vorſtehenden Schilderungen iſt der hohe Wert
eines Miſſionsarztes in den Heidenländern zu erkennen.
Die Miſſionsärzte ſind an der Univerſität voll
ausgebil=
dete, ſtaatlich approbierte Aerzte, die aus einem ſpeziellen
Intereſſe an der Arbeit der Miſſionen ſich in deren Dienſt
geſtellt haben. Möchten ſich immer mehr junge Mediziner
in deutſchen Landen finden, die bereit ſind, den zwar nicht
leichten, aber ſchönen und erfolgreichen Beruf eines
Miſſionsarztes zu ergreifen.
Rd.
Feuilleton.
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
— Wetterdienſtſtelle am
Landwirtſchaft=
lichen Inſtitut der Univerſität Gießen.
Vom 1. April ab führt die Wetterdienſtſtelle Gießen eine
neue Wetterkarte ein, die im Gegenſatz zu der ſeitherigen
weſentliche Verbeſſerungen enthält. Neben der Hauptkarte
iſt ein Nebenkärtchen vorhanden, in das die
Luftdruckver=
teilung am vorherigen Abend eingezeichnet iſt. Damit iſt
es für den Beſitzer der Wetterkarte des Vortages ein
leichtes, die unſer Wetter beſtimmende
Luftdruckverände=
rung herauszuleſen, ſo daß er mit weit größerer
Sicher=
heit als ſeither ſeine eigene Prognoſe für den nächſten Tag
ſtellen kann. Die Mitteilung der meteorologiſchen
Be=
obachtungen einiger heſſiſcher Stationen erfährt inſofern
eine bedeutende Erweiterung, als jetzt die Ableſungen
der drei täglichen Beobachtungstermine auf der Karte
enthalten ſind. Dagegen ſollen die kurzen Beſchreibungen
der Wetterlage der von der Dienſtſtelle herausgegebenen
Prognoſe nach wie vor beibehalten werden, da ſie ſich
ſo=
wohl für den Fachmann als auch für den Laien als ein
erwünſchtes Hilfsmittel für die Aufſtellung einer eigenen
Prognoſe erwieſen haben.
P. Frühjahrsausſtellung der
Münch=
ner Sezeſſion. Nach dem Tohuwabohu der
vorjäh=
rigen Frühjahrsausſtellung präſentiert ſich die heurige
durchaus vornehm. Der Grundſatz, in der
Frühjahrsaus=
ſtellung die Jugend zu Wort kommen zu laſſen, iſt ja ſehr
lobenswert; die Weitherzigkeit darf jedoch nicht ſo weit
getrieben werden, wie im Vorjahre. Heuer traf man
eine ſtrenge Auswahl und nahm nur das auf, was Erfolg
verſpricht. Es fällt ſchwer, aus dem üppig ſprießenden
Nachwuchs einige Namen herauszugreifen. Ein
urſprüng=
liches Malertalent lernen wir in Konrad Hommel
kennen. Dieſer Künſtler beſitzt die vollkommene Herrſchaft
über ſeine Darſtellungsmittel. Solche verführeriſche
Leich=
tigkeit des Hervorbringens birgt aber auch eine Gefahr.
Erſt bei weiterer Bekanntſchaft mit dem Künſtler wird
ſich zeigen, ob dieſe glänzende Technik im Dienſte einer
ſtarken Perſönlichkeit ſteht. Solchem Zweifel ſind wir
überhoben bei dem Landſchafter Schmid=
Fichtel=
berg. Der in Berchtesgaden lebende Künſtler iſt in
ſtrenger Selbſtzucht nun zu einem unſerer ſtärkſten Maler
der Hochgebirgslandſchaft herangewachſen. Sein „
Ahorn=
büchſenkopf” atmet die würzige Friſche der Alpennatur
und läßt uns unwillkürlich aufatmen. Es ſei dem
Künſt=
ler beſonders gedankt, daß er der großzügigen
künſtleri=
ſchen Geſamtwirkung ſeiner Bergbilder nicht ein einziges
der dem Berg= und Naturfreund ſo vertrauten
charakte=
riſtiſchen Details opfert. H. J. Weber=Tirol, der
Mei=
ſter der Meraner Fresken, bekundet mit ſeiner „Bergfeſte‟
aufs neue ſeinen Beruf für die heroiſche Landſchaft.
Zart=
heit der Farbengebung und Kraft der Darſtellung
ver=
einigt Edward Cucuel in ſeinem Damenbildnis
„Sekt” Als den legitimen Erben Habermannſcher
De=
likateſſe darf man Kurt Ullrich anſprechen. Sein
kleiner Akt „Schlafendes Mädchen” iſt von einer ſeltenen
Eleganz des Vortrags. Der künſtleriſche Feinſchmecker
wird beſonders auch die meiſterliche Anatomie des Aktes
bewundern. Paul Crodel iſt in ſeinen Landſchaften,
trotzdem er gern dieſelben Motive bevorzugt, immer neu
Stelle nochmals hingewieſen. Aus dem reichhaltigen
Programm ſei beſonders auf folgende Stücke aufmerkſam
gemacht: Jubelouvertüre von Fetras, Bohemia=Walzer
von Popp, Melodien aus Vogelhändler von Zeller,
Lo=
reley=Fantaſie von Neswadba, Eva=Walzer von Gilbert,
Fantaſie aus Bajazzo von Leoncavallo, Ballett=Suite
von Popp Operettenrevue von Fetras. —
Ludwigs=
höhe. Die Ausführung des morgigen
Sonntagskon=
zertes obliegt dem Muſikkorps des Leibgarderegiments
unter der Direktion des Herrn H. Hauske. Die
ſorg=
fältig aufgeſtellte Vortragsordnung iſt auszugsweiſe aus
der Anzeige erſichtlich. (Siehe heutige Nummer.) —
Reſtaurant Rummelbräu. Am Sonntag finden
wiederum zwei Streichkonzerte der Kapelle des
Großh. Heſſ. Artillerie=Regiments Nr. 61 ſtatt. Herr
Obermuſikmeiſter Weber hat, vielfachen Wünſchen
nach=
kommend, für das Abendprogramm eine Richard
Wagner=Abteilung aufgenommen und wird auch
das übrige Programm eine Anzahl gern gehörter Werke
aufweiſen und ſei hierbei beſonders auf die C. v.
Ditters=
dorfſche Ouvertüre zur komiſchen Oper „Doktor und
Apotheker” (1739) hingewieſen. (Siehe Anzeige.)
* Aus den Kinos. Das Reſidenztheater am
Weißen Turm bringt ab heute einen Kunſtfilm zur
Vor=
führung, welcher weit über das Niveau der Kinodramen
heraußragt. Treff=Bube, eine Liebesgeſchichte aus
Berlin WW wurde allein in den Kammerlichtſpielen
Berlin, das tonangebende Theater der Branche für ganz
Deutſchland, drei Wochen ununterbrochen geſpielt. Die
Spieldauer für Darmſtadt iſt nur kurz bemeſſen. Die
Vor=
ſtellungen beginnen jeden Nachmittag ſchon um 3 Uhr.
Der American Bio bringt ab Samstag vier Tage
den ganz hervorragenden erſtklaſſigen Schlager „Der
Hüttenbeſitzer‟ Drama aus dem Leben der höheren
Geſellſchaft in drei Akten mit Sawe Hading, Marie
Laure, Paz, Ferrer, Pierre Magnier und Cande in den
Hauptrollen. Baby als Friedensſtifter iſt humoriſtiſch,
Der Film „In den Wäldern von Cochinchina” führt in
die Urwälder. Klein=Elschens Oſtertraum iſt ein
pracht=
voller Kinderfilm. — Union=Theater (
Kunſtlicht=
ſpiele, Rheinſtraße 6). Das von heute ab vorgeführte
neue Programm enthält einen der aktuellſten und
intereſſanteſten Films, der prächtige Szenen aus dem
italieniſch=türkiſchen Kriege bringt und ſich „Fürs Rote
Kreuz oder vor den Feinden in Tripolis” betitelt. „Zaza”
iſt eines jener beliebten Dramen, die in der Artiſtenwelt
ſpielen. Neben weiteren Dramen fehlt aber auch der
Hu=
mor nicht, wie die beiden Bilder „Lehmann als
Fechtkünſt=
ler” und „Johann veranſtaltet eine Parforcejagd” zeigen.
Ueber die neueſten Vorkommniſſe in der Welt berichtet
das Journal und die wiſſenſchaftliche Abteilung bietet der
Kurzweil viel neben der gleichzeitigen Belehrung.
Unfall. Geſtern vormittag wurden die jungen
Pferde eines in der Rheinſtraße haltenden Fuhrwerks
durch die ſchneidigen Klänge der Infanteriemuſik unruhig
und „gingen hoch”
Im ſelben Moment kam ein Wagen
der Elektriſchen. Obwohl es dem Kutſcher noch gelang,
die Pferde herumzureißen und ſo größeres Unheil zu
ver=
hüten, wurden die Scheiben der Elektriſchen zertrümmert.
Der Kutſcher erlitt leichte Verletzungen an der Hand;
ſonſt wurde niemand beſchädigt.
§ Diebſtähle. Am Donnerstag nachmittag kurz
nach 6 Uhr iſt ein Fahrrad, welches auf kurze Zeit vor
dem Hauptpoſtamtsgebäude in der Rheinſtraße
auf=
geſtellt war, entwendet worden. — In der Nacht von
Mittwoch auf Donnerstag wurde aus einer Hofreite in
der Heinrichſtraße ein zum Trockenen aufgehängt
ge=
weſenes Herrenhemd geſtohlen.
Hilfsaktion im Nieder=Modauer Konkurs.
— Bereits im vorigen Sommer wurde ein
Schutz=
verein für Nieder=Modau unter der Führung
des Herrn Bankdirektors Stein in Darmſtadt
gegrün=
det, um die ſchweren wirtſchaftlichen Folgen des
Zu=
ſammenbruches des Nieder=Modauer Kreditvereins zu
mildern. Den fortgeſetzten Bemühungen des
Schutzver=
eins iſt es jetzt gelungen, eine umfangreiche
Hilfs=
aktion, die in erſter Linie den notleidenden
Spar=
einl egern helfen ſoll, durchzuführen, und zwar auf
folgender Grundlage: Infolge der intenſiven und raſchen
Betreibung des Konkursverfahrens iſt bereits eine
ver=
hältnismäßig erhebliche Konkursmaſſe eingezogen. Die bei
den Mitgliedern des Kreditvereins eingezogenen
Haft=
ſummen dürfen nach dem Genoſſenſchaftsgeſetz jedoch erſt
nach Abſchluß des Konkursverfahrens, das noch geraume
Zeit dauern wird, verteilt werden. Mit Zuſtimmung der
Gläubigerverſammlung hat ſich der Konkursverwalter
Rechtsanwalt Dr. Hoffmann II. in Darmſtadt bereit
erklärt, Gelder aus der Konkursmaſſe als Darlehen dem
Schutzverein zur Verfügung zu ſtellen. Außerdem hat die
Darmſtädter Volksbank, nachdem die langwierigen
Ver=
handlungen des Schutzvereins mit dem Staat und
ande=
ren Geldgebern geſcheitert ſind, auf Erſuchen des
Schutz=
vereins einen höheren Kredit in entgegenkommender
Weiſe zur Förderung der Hilfsaktion bereitgeſtellt. Auf
dieſe Weiſe iſt der Schutzverein jetzt in der Lage, den
Spareinlegern gegen Abtretung ihrer Forderungen 50
Prozent ihrer Spareinlagen alsbald bar
auszuzahlen. Den Spareinlegern wird nach der
Reihenfolge der Konkurstabelle bereits in der nächſten
Woche mitgeteilt werden, an welchem Tage diejenigen
Spareinleger, die von dieſer Vergünſtigung Gebrauch
machen wollen, das Geld bei dem Geſchäftsführer des
Schutzvereins, Privatier Ludwig Roll in Darmſtadt, in
bar in Empfang nehmen können.
Sollte ſich bei der Durchführung des
Konkursverfah=
rens ſpäter eine höhere Quote als 50 Prozent für die
Gläubiger ergeben, ſo beabſichtigt der Schutzverein, auch
die Ueberſchüſſe den Spareinlegern zugute kommen zu
laſſen, da der Schutzverein auf rein gemeinnütziger
Baſis gegründet iſt, ſelbſt keinen Gewinn aus
der Durchführung ſeiner Aktion erzielen
will und da die in ſeiner Verwaltung tätigen Perſonen
ihr Amt rein ehrenamtlich, ohne Entgelt, ausüben,
abgeſehen von einer geringen Vergütung, die der
Ge=
ſchäftsführer für ſeine Tätigkeit bezieht. Durch die
werk=
tätige raſche Hilfe, die auf dieſe Weiſe den notleidenden
Spareinlegern, etwa 1000 an der Zahl, gewährt wird,
wvird die ſchwere wirtſchaftliche Depreſſion, die infolge des
Nieder=Modauer Zuſammenbruches über der dortigen
Gegend liegt, einigermaßen behoben werden, und Handel
und Wandel wieder in Aufſchwung kommen. Es iſt
an=
zunehmen, daß die Spareinleger wohl ohne Ausnahme
von dem günſtigen Angebot des Schutzvereins Gebrauch
machen werden. Das Konkursverfahren wird
neben der Hilfsaktion ſelbſtverſtändlich ſeinen Fortgang
nehmen und wie ſeither, möglichſt beſchleunigt werden,
damit die ſchwere wirtſchaftliche Kataſtrophe möglichſt
raſch überwunden und beſeitigt wird.
Odenwaldklub.
Die Ortsgruppe Darmſtadt des Odenwaldklubs
hielt im „Fürſtenſaal” ihre Hauptverſammlung
ab. Herr Bürgermeiſter Mueller begrüßte mit einer
kurzen Anſprache die zahlreich Erſchienenen, worauf der
Schriftführer des Vereins Herr Schrauth den
Jahres=
bericht erſtattete. Aus der ſehr eingehenden und
ſorgfäl=
tigen Rückſchau auf die Ereigniſſe des letzten
Vereins=
jahres ſeien folgende Mitteilungen von allgemeiner
Be=
deutung hier wiedergegeben: Die Ortsgruppe Darmſtadt
zählt gegenwärtig 1452 Mitglieder; es wird dieſen
ein=
dringlich eine eifrige Werbetätigkeit für den Klub
empfohlen. Zwölf Wanderungen wurden im Vereinsjahr
veranſtaltet, an denen ſich durchſchnittlich 130
Klubmit=
glieder beteiligten; bei der 1½ Tagestour betrug die
Teil=
nehmerzahl 32. Schülerwanderungen (für Knaben und
Mäd=
chen der Volksſchulen, Fortbildungsſchüler uſw.) wurden
210 unternommen; die Zahl der Teilnehmer betrug hier
7500. Zu den Koſten dieſer Wanderungen leiſtete die
Klubkaſſe einen Beitrag von 1100 Mark. Die Zahl der
Beſucher des Kaiſer= und des Ohly=Turmes belief ſich auf
11000, wobei die Volksſchüler weil ſie freien Zutritt
haben, nicht mitgezählt ſind. Weiterhin wurde in dem
Berichte auf den Schneemeldedienſt, die Vorträge und die
beiden Bierabende hingewieſen. Es iſt geplant, am
Frei=
tag vor jeder Wanderung einen Bierabend zu
veranſtal=
ten. Bei der Erwähnung des ſehr eefolgreichen
Deko=
rierungsfeſtes wurde allen Mitwirkenden nochmals der
Dank des Odenwaldklubs ausgeſprochen. (Lebhafter
Beifall.) Der Bericht betont ferner die guten
Bezieh=
ungen zu den anderen Ortsgeuppen des Odenwaldklubs.
Dem Darmſtädter Verein iſt aus dem Nachlaß von Frau
Petry, geb. Steuernagel, ein Vermächtnis im Betrage von
1000 Mark zugefallen. Den Dankesworten des
Bericht=
erſtatters ſtimmte die Verſammlung lebhaft zu; ebenſo
bei der Mitteilung, daß Herr Direktor Daub aus
Ge=
ſundheitsrückſichten aus dem Vorſtande ausſcheiden werde,
auf deſſen große Verdienſte um den Klub hingewieſen
wurde. Was Herr Daub als Mitglied, Schriftführer
Beiſitzer und Vorſitzender für den Odenwaldklub geleiſtet
habe, werde in den Annalen des Klubs mit goldenen
Let=
tern verzeichnet ſein. Zu ſeinem Schlußwort ſprach der
Berichterſater allen Förderern des Klubs, insbeſondere
den Führern, Lehrern, Behörden, Vereinen und der Preſſe
wärmſten Dank für die Unterſtützung der
Vereinsbeſtreb=
ungen aus.
Im Anſchluß an den mit lebhafter Zuſtimmung
auf=
genommenen Bericht fand eine kurze Diskuſſion ſtatt, bei
deren Schluß der Vorſitzende nochmals Gelegenheit nahm,
Herrn Schrauth für den ſorgfältig ausgearbeiteten Bericht
zu danken. Herzliche Worte des Dankes und der
Aner=
kennung richtete Herr Bürgermeiſter Mueller auch an
Herrn Direktor Daub wegen deſſen Verdienſte um den
Odenwaldklub; die Verſammlung erhob ſich ihm zu Ehren
von den Sitzen und gab mit einem kraftvollen „Friſch
auf!” ihr Einverſtändnis mit den Dankesworten kund.
Herr Kaſſierer Löwe erſtattete hierauf den
Kaſſen=
bericht, der ſehr günſtig abſchließt; weiterhin wurden
dann die einzelnen Poſten des Voranſchlags verleſen.
Einwendungen gegen den Kaſſenbericht und den
Voran=
ſchlag wurden nicht erhoben und dem Kaſſierer Entlaſtung
erteilt zugleich mit Dankesworten des Vorſitzenden.
Die Verſammlung ſetzte hierauf den Wanderplan
für 1913/14 feſt, den Herr Bürgermeiſter Mueller, wie
olgt, bekannt gab: 1913: 1. 20. April: Neckartal.
Eber=
bach-Igelsbach-Hirſchhorn-Neckarhäuſer Hof-
Dils=
berg. Marſchzeit 6½ Stunden, Führer die Herren: H. und
K. Schäfer; 2. 25. Mai: Generalverſammlung in
Heidel=
berg. F. d. H.: Racké und Scherer; 3. 15. Juni:
Oden=
wald. Nieder=Kainsbach-Kilsbach-Wallbach-
Gum=
persberg — Hummetroth-Forſtel-Mümling= Grumbach
Rimhorn-Neuſtadt. M. 6 St., F. d. H.: Wehnert und
Schütz; 4. 6. Juli: Pfalz. Edenkoben-Kropsburg-Felſen
Kalmit-Schöntal-Neuſtadt an der Haardt. M. 5 St.,
F. d. H.: R. Klump und R. Bergmann; 5. 17. Auguſt:
Odenwald. Dieburg-Forſtwald-Groß==Umſtadt-
Breu=
berg-Zipfen. M. 6½ St., F. d. H.: Winter und Zentner;
6. 21. September: Odenwald. König-Hainhaus-
Viel=
brunn — Ohrenbach — Rüdenhu-Hainſäulen-Miltenberg,
M. 6 St., F. d. H.: Strauch und Gutkäſe; 7. 19. Oktober:
Odenwald. Kailbach-Heſſelbach-Drei Seen-
Würz=
berg-Eulbach-Weitengeſäß-König. M. 6¼ St., F. d.
H.: Gebr. Metzger; 8. 9. November: Rhein. Zwingenberg
-Jägersburger Wald-Bürſtadt-Worms. F. d. H.:
Scherer und Sehl; 9. 7. Dezember: Odenwald.
Darm=
ſtadt-Ober=Ramſtadt-Groß=Bieberau. M. 5 St., F. T
H.: Bergmann und Klump; 1914: 10. 11. Januar:
Berg=
ſtraße. Darmſtadt-Frankenhauſen-Zwingenberg. M. 6
St., F. d. H.: H. und K. Schäfer; 11. 8. Februar:
Oden=
wald. Etzean — Olfen — Affolterbach — Tromm —
Wald=
michelbach. M. 6 St., F. d. H.: Ritzert und Scherer; 12.
März: Bergſtraße. Schriesheim-Weißer Stein-
Schriesheimer Hof-Eichelberg-Weinheim. M. 6 St.,
F. d. H.: Iſenbühl und Körner; 1913: 31. Auguſt und
September: 1½ Tages=Ausflug. Staudenheim-
Kloſterruine Diſibodenberg-Odernheim — Rehborn
Meiſenheim a. Glan; Meiſenheim-Ober=Moſchel-
3 Weiherhof-Pfeil Bingert-Ebernburg-Münſter a. St.
F.: Herr E. Thomaſius.
Es folgte die Vorſtandswahl, wobei die
ausſcheiden=
den Herren Bürgermeiſter Mueller, Dr. Köſer, Robert
Klump und Rentner Pietz einſtimmig wiedergewählt
wurden. Als Erſatz für Herrn Direktor Daub, der gebeten
hatte, von ſeiner Wiederwahl abzuſehen, wurde Herr
Notti gewählt.
Herr Architekt Wehnert hat graphiſche Darſtellungen
und ſtatiſtiſche Aufſtellungen in Tabellenform über die
Wanderungen im Jahre 1912 angefertigt und ſie dem
Odenwaldklub gewidmet. Für die lehrreiche und fleißige
Arbeit ſprach ihm der Vorſitzende den Dank des Vereins
aus.
Nach einigen Mitteilungen des Vorſitzenden über die
Einladungen zu Dekorierungsfeſten ſtattete Herr Direktor
Daub dem Vorſitzenden, ſowie den Anweſenden den
herz=
lichſten Dank für die Anerkennung ſeiner Tätigkeit ab. Er
ermahnte die Klubgenoſſen, ſtets das große Ziel des
Odenwaldklubs im Auge zu behalten, fleißig bei der
Sache zu ſein, ihm mit allen Kräften zu dienen und alles
Trennende abzuweiſen. Der Redner ſchloß mit der
Auf=
forderung, kleine Mißſtimmungen nicht tragiſch zu nehmen
und immer an das große Ganze zu denken: „Das Ganze
hoch!” (Lebhafter Beifall.)
Herr Kaufmann Fiſcher richtete einen Appell an die
jüngeren Mitglieder, ſich rege an der Führerſchaft zu
be=
teiligen, der allgemeine Zuſtimmung fand.
Mit einem lebhaft aufgenommenen „„Friſch auf!“
ſchloß dann der Vorſitzende die Verſammlung.
und intereſſant. Eine prächtige Arbeit iſt auch das „
Kin=
derbildnis” von Hans Lesker. Von Darmſtädter
Künſtlern iſt nur Bernhard Hoetger vertreten,
lei=
der nur mit Gipsmodellen. Doch iſt Gelegenheit geweſen,
dieſen Künſtler in einer Kollektivausſtellung bei Hans
Goltz in München eingehend zu ſtudieren. Hoetger
er=
freut ſich in München ſchon einer gewiſſen Popularität.
* Für die Beteiligung Frankreichs an
der Kunſtausſtellung in München hat die
franzöſiſche Kammer einen Kredit von 20000 Francs
be=
willigt.
** Eine Geiſha als Pariſer Gaſtwirtin. Nur
weni=
gen Eingeweihten iſt es bekannt, daß man im Herzen von
Paris, wenige Schritte von den Boulevards,
Gelegen=
heit hat, in einem japaniſchen Heim die ſeltſamen Genüſſe
der echten japaniſchen Küche kennen zu lernen. Eine der
jungen Geiſhas, die im Jahre 1900 zur Weltausſtellung
nach Europa kam, faßte damals den Plan, in Paris zu
bleiben, um den in Frankreich weilenden Japanern ein
Heim zu bieten, in dem ſie täglich die Nationalgerichte
ihres Vaterlandes genießen können. Und die kleine
Geiſha wurde Gaſtwirtin oder richtiger
Penſionsinhabe=
rin; in einer beſcheidenen kleinen Wohnung, im 6.
Stock=
werk eines großen Hauſes, eröffnete ſie ihren japaniſchen
Mittagstiſch. Ein Mitarbeiter des Temps hat die
ge=
ſchäftskundige Japanerin in dieſen Tagen beſucht und an
einem japaniſchen Mittageſſen teilgenommen. Die kleine
Wirtin mit den blinkenden dunklen Augen empfängt ihre
Gäſte mit einem freundlichen Lächeln und geleitet ſie in
das Speiſezimmer. Der Tiſch iſt ſchon gedeckt, kleine,
viereckige Lackteller harren der Gäſte und daneben liegen
die üblichen Haſchis, die Speiſeſtäbe, die Gabel und
Meſſer erſetzen. Das Mahl beginnt. Die Japanerin
bringt dem Gaſte ſelbſt die Gerichte, und der Kimono,
der ihre zarte kleine Geſtalt umhüllt, flattert durch den
Raum. Sie ſpricht kein Wort franzöſiſch, nur ein paar
Brocken engliſch, aber ihre Gäſte ſind faſt nur Japaner.
Unzählige kleine Tellerchen und Schüſſelchen trägt ſie auf,
jeder erhält ſein Gericht in einer kleinen Schüſſel, die an
Größe etwa einem Suppenlöffel entſpricht; reicht der
vier=
eck ge Lackteller nicht aus, um all die kleinen Gefäße zu
tagen, ſo ſtellt man ſie daneben auf den Tiſch. Da gibt
*s Fiſchbaignés mit grünen Bohnen, in Seſamöl ge=
backen, andere Fiſchgerichte, die in beſonderen Fettſorten
gebraten ſind. Der beliebteſte Leckerbiſſen aber ſcheint der
Goldfiſch zu ſein, der roh, in kleine Teile zerſchnitten,
ge=
noſſen wird, Blumenkohl, der auf eine in Europa
unbe=
kannte Weiſe konſerviert iſt; die Blätter werden in eine
Art Salzwaſſer gelegt, die durch Zuſatz von Reiskleie
zum Gären gebracht wird. Und all dieſe ſonderbaren
Ge=
richte begleitet der Reis. Er iſt ſo weiß, wie man ihn
auf keiner europäiſchen Tafel findet, und ihn ſo
zuberei=
ten, muß eine beſondere Kunſt ſein, denn keines der
Kör=
ner hat ſeine urſprüngliche Form verloren und iſt doch ſo
weich, daß es auf der Zunge faſt vergeht. In den
Pau=
ſen trinkt man aus kleinen, rotlackierten Täßchen, die mit
einem Deckel verſchloſſen ſind, eine Bouillon, die nach
unbekannten Kräutern duftet. Faſt alle Gerichte ſind mit
Salz bereitet, keines wird ohne die Soja genoſſen, ohne
dieſe Nationalſauce, die der Japaner bei keiner Mahlzeit
entbehren zu können ſcheint. Dieſe Soja iſt eine
bräun=
liche Flüſſigkeit, die auf folgende Weiſe bereitet wird:
Sojakörner und Weizen werden zum Gären gebracht.
Dann wird dieſem Gärungsprodukt ſtark geſalzenes
Waſſer zugeſetzt. Das Erzeugnis hat einen ſehr
charak=
teriſtiſchen ſcharfen Geſchmack, der von dem Gaumen der
Japaner ſehr geſchätzt werden muß, denn kein Gericht
wird, wie geſagt, ohne Soja genoſſen. Die Folge iſt
natürlich, daß alle Leckerbiſſen nach Soja ſchmecken, die
Eigenart der einzelnen Gerichte wird erſtickt, und es
ent=
ſteht, trotz des Aufwandes an Schüſſelchen, eine gewiſſe
Eintönigkeit, an die ſich der europäiſche Gourmet nicht
leicht gewöhnt. Wenn man das gaſtliche Heim der
tapfe=
cen kleinen Japanerin, die fern von ihrer Heimat in der
Millionenſtadt ſich eine eigene Exiſtenz gezimmert hat,
verläßt, iſt der Europäer zwar um manche kulinariſche
Er=
fahrungen reicher, aber für die Genüſſe der europäiſchen
Küche doppelt dankbar.
— Die Zwangsernährung der Wahlweiber. Die am
Karfreitag vor Ableiſtung ihrer zweimonatigen
Gefäng=
nisſtrafe aus der Haft entlaſſene engliſche Suffragette
Sylvia Pankhurſt hat einem Berichterſtatter von
den Erfahrungen erzählt, die ſie beim Hungerſtreik
ge=
macht hat. Als ſie am zweiten Tage nach ihrer
Einlie=
ferung in die Strafanſtalt die Nahrungsaufnahme
verwei=
gerte, teilten ihr die Aerzte mit, daß der
Gefängnisver=
waltung nichts anderes übrig bliebe, als zur zwangs=
weiſen Ernährung zu ſchreiten. „Sechs weibliche Auf
ſeher betraten meine Zelle. Ich wehrte mich nach
Leibes=
kräften, aber ſchließlich bekamen ſie mich doch aufs Bett,
wobei ſie mich an den Füßen, den Handgelenken und an
den Schultern feſthielten. Dann kamen die Aerzte
her=
ein. Ich preßte meine Zähne mit aller Kraft zuſammen.
Dann fühlte ich, wie ein Mann ſich bemühte, meinen
Mund zu öffnen. Ich fühlte ſeine Finger und das
Stahl=
inſtrument, mit dem er zwiſchen meinen Zähnen einen
Halt zu gewinnen ſuchte. Dann hörte ich ihn ſagen: „Hier
iſt eine Lücke, eine große Lücke, hier werden wir einſetzen
können.‟ Ich glaube, daß derweil zwei Leute meinen
Kopf feſthielten. Plötzlich fühlte ich, wie das Inſtrument
ſich an jener Stelle, wo zwei Zahnlücken ſind, zwiſchen
meine Kiefer ſchob. Ich wehrte mich nach Leibeskräften,
aber es nutzte nichts, das Inſtrument blieb und zwang
mit Hilfe einer Schraube meine Kiefern auseinander.
Dann begann man mir eine Röhre in die Kehle zu
ſchie=
ben. Ich zog meine Muskeln zuſammen und bemühte
mich, Widerſtand zu leiſten, aber ich war zu aufgeregt,
um ſagen zu können, ob die Röhre den Weg zu meinem
Magen fand oder nicht. Ich wußte nichts weiter, als
daß ich rang. Und das wiederholte ſich nun Tag für Tag.
Ich fühlte, daß ich es nicht länger aushalten würde und
begann nun, in meiner Zelle unausgeſetzt hin= und
her=
zulaufen.” Sie lief ſo lange hin und her, bis der
Schwächezuſtand zur Erſchöpfung wurde. Nachdem ſie
28 Stunden lang gelaufen war (!), verlangte ſie nach dem
Arzt und dem Direktor, und im Laufe der Unterredung
brachte man ſie dazu, ſich bereit zu erklären, morgens und
abends etwas flüſſige Nahrung zu ſich zu nehmen.
Trotz=
dem beſchloſſen die Behörden, in anbetracht der
geſchwäch=
ten Geſundheit der Miß Pankhurſt, die Abbüßung der
Haftſtrafe zu unterbrechen; man entließ ſie am Karfreitag,
da ſie am Gründonnerstag wiederum mit dem
Hunger=
ſtreik begonnen hatte.
* Liebevolle Kritik. Florence, die ſich für eine große
Sängerin vor dem Herrn hält, iſt dazu auserſehen, bei
einem Kirchenkonzert ein Solo zu ſingen. Am Morgen
nach dem Konzert bemerkt ſie beim Frühſtück zu ihrem
jüngeren Bruder: „Weißt Du, ich hätte niemals gedacht,
daß meine Stimme dieſen großen Raum füllen würde.”
„Ich auch nicht” antwortete der Bruder kopfſchüttelnd;
ich dachte, He würde ihn leeren.”
Zentralanſtalt für Arbeits= und
Wohnungsnachweis.
* Dem ſoeben erſchienenen Geſchäftsbericht der
Zen=
tralanſtalt für das Jahr 1912 entnehmen wir folgendes:
Der Geſchäftsſtand war im großen und ganzen
be=
friedigend. Die Zahl der männlichen Arbeitſuchenden
bleibt hinter dem Ergebnis des Vorjahres um 524 zurück.
Es waren 70 offene Stellen mehr als im Vorjahr zu
ver=
geben. An Stelle von 3638 weiblichen Arbeitſuchenden
meldeten ſich im Berichtsjahre nur 3554, alſo weniger 84
Auch die Zahl der offenen Stellen läßt hier einen
Rück=
gang von 303 erkennen. Während aber die Abteilung für
Weibliche im Jahre 1911 nur 1452 Stellen beſetzte, beſetzte
ſie im Jahre 1912 1589 Stellen, alſo 137 mehr. Auf 100
offene Stellen der gewerblichen Abteilung kamen im
Vor=
jahre 183,2. im Berichtsjahre 169,6 Arbeitſuchende. Nicht
ohne Einfluß auf die Tätigkeitsziffern war die am 10.
März erfolgte Ausſperrung der Schneider; nur die nicht
organiſierten Arbeiter wurden weiter beſchäftigt. In
dieſem Gewerbe war ſchon von Mitte Februar ab vier
Nachfrage nach Großſtückarbeitern, doch konnten die
mei=
ſten Stellen mangels Arbeitſuchender nicht beſetzt werden.
Die benachbarten Nachweisanſtalten machten die gleiche
Erfahrung. Im Mai erfolgte in den großen Betrieben
der Metallbranche eine teilweiſe Ausſperrung bis zu 60
Prozent. Sie dauerte vier Wochen. Einige Betriebe
ſuch=
ten während dieſer Zeit um Zuweiſung unorganiſierter
Arbeiter nach. Der Mangel an geeigneten Stellen für
un=
gelernte Arbeiter machte ſich hier und da recht unliebſam
geltend, er ſteigerte ſich gegen Ende des Berichtsjahres.
Die Rechnung für das Jahr 1912, von dem
Rech=
ner, Herrn Dintelmann, geſtellt, ergibt in Einnahmen
5556,61 Mk., in Ausgaben 4791,67 Mk., ſomit einen
Kaſſen=
vorrat von 764,94 Mk. Das Vermögen der Anſtalt beträgt
1600 Mk. — Unſere Anſtalt hat auch im Berichtsjahre die
Aufgabe der Hauptnachweisſtelle der
Pro=
vinz Starkenburg erfüllt. Sie ſtand im Verkehr
mit den Bezirksnachweisanſtalten in der Provinz, hatte
aber auch, nach Bedarf, Wechſelbeziehungen mit
auswär=
tigen Vermittlungsſtellen. Die Zentraliſation der
Ver=
mittlungstätigkeit in Starkenburg ſchreitet voran. Um
das Intereſſe der Gemeindebehörden an dem
Arbeitsnach=
weis dauernd wachzuhalten und zu mehren, wurde am
2. Juli bei der Großh. Provinzialdirektion der Provinz
Starkenburg u. a. beantragt: Die Kreiſe zu veranlaſſen,
ihren Bürgermeiſtern eine regelmäßig — etwa jährlich
zu wiederholende Berichterſtattung aufzugeben, die, neben
Auslaſſungen über den Arbeitsmarkt in den betreffenden
Gemeinden, auf die Fragen Antwort zu geben hätte:
1. Was iſt im Berichtsjahre von ſeiten der Gemeinde zur
Förderung der Arbeitsvermittlung und zur
Zentraliſa=
tion des Arbeitsmarktes in der Provinz Starkenburg
ge=
ſchehen? 2. Welche Vorſchläge ſind in dieſer Beziehung
zu machen? Die Berichte wären von den Kreisämtern zu
ſammeln und jeweils mit einem Begleitſchreiben, das ſich
über den Geſamtinhalt der Bürgermeiſterberichte kurz
aus=
zulaſſen hätte, durch Vermittlung der Großh.
Provinziak=
direktion an die Zentralanſtalt weiterzugeben. Hier würde
das Geſamtergebnis feſtgeſtellt und die Nutzanwendung
der Erfahrungen und Vorſchläge angeſtrebt. Daneben
könnte man auch die Bürgermeiſter veranlaſſen, der
näch=
ſten Nachweisſtelle von den wichtigen Erſcheinungen auf
dem Arbeitsmarkt ihrer Gemeinden, z. B. von Streiks
Ausſperrungen, Eingehen von Fabriken, Entlaſſung von
Arbeitsperſonal größeren Stils, Aufkommen neuer
In=
duſtrien, auffallendes Ab= und Zuwandern von
Arbeits=
perſonal, von Ausländern uſw., alsbald Kenntnis zu
geben. Dieſe Stellen hätten wiederum die Zentrale in
Darmſtadt zu verſtändigen. — Eine Entſchließung iſt auf
dieſe Anregungen noch nicht ergangen.
Die zwiſchenörtliche Vermittlung unſerer
Anſtalt erſtreckte ſich auf 73 (103) Orte, in denen 472 (509)
Stellen beſetzt wurden.
Fahrpreisermäßigungs=
ſcheine wurden in 216 (163) Fällen ausgeſtellt, und zwar
für 75 hieſige und 141 zugereiſte Arbeiter. Die Zahl der
Wanderarbeiter, die wegen der Bemühungsbeſcheinigung
vorſprachen, hat ſich von 599 im Vorjahre auf 391
ver=
ringert. Die Beanſpruchung durch Ausländer iſt gegen
das Vorjahr zurückgegangen. Im Berichtsjahre meldeten
ſich 176 gegen 183 im Vorjahre.
In biskferiger Weiſe wurde auch im Berichtsjahre der
Reſerviſtenvermittlung beſondere Sorgfalt
ge=
widmet. Es meldeten ſich 27 (32) Reſerviſten, darunter
von auswärts 12. Vermittelt wurden 13 (17) Stellen,
darunter eine nach auswärts. Die Ergebniſſe der
Ver=
mittlung von Dienſtboten (weibliches Perſonal)
ſind den Umſtänden nach zufriedenſtellend. Während im
Jahre 1911 ſich gegenüberſtanden 3131 Stellenſuchende und
4120 offene Stellen, waren im Berichtsjahre gemeldet 3171
Stellenſuchende und 3876 offene Stellen.
Während in der Zeit von Januar bis November 1912
gemeldet waren: Lehrſtellenſuchende 587, offene
Stellen 121. davon im Januar: Lehrſtellenſuchende 93,
offene Stellen 10. waren im Januar 1913 bereits
vorge=
merkt: Lehrſtellenſuchende 248, offene Lehrſtellen 60.
Be=
ſetzt wurden von Januar bis November 1912 24 Stellen,
Hans Pellar
hat in ſeinem ſtilvollen Atelier im Ernſt=Ludwigshaus
wieder eine Anzahl Gemälde vollendet, die dieſer Tage
nach München bezw. Wien zur Ausſtellung abgehen und
die wir geſtern zu ſehen Gelegenheit hatten. Wieder ſind
es in erſter Linie pikante Frauenbildniſſe und frei
kom=
ponierte Szenen leicht ſinnlichen Untertones, in denen der
Künſtler es in zwar etwas einſeitiger Betonung
gleich=
artiger Ausdrucksmittel zur Virtuoſität gebracht hat.
Bilder, die aber immer wieder feſſeln eben durch die
Stärke des Ausdrucks und dann durch die köſtlichen
Far=
ben, die bald in hellſter Leuchtkraft erſtrahlen, bald in
in=
niger, warmer, faſt ſchwerblütiger Stimmung Momente
der Natur auf die Leinwand bannen, die nur eben der
Künſtler recht zu ſchauen und zu malen vermag, der mit
ſeinem Pinſel nicht nur malen, ſondern auch — dichten
kann. Wenn etwa nach ſommerwarmem Tage im
Abend=
dunkel die Sonne ſcheidet und ihre warmen, glutenroten
Strahlen im Scheiden noch kämpfen mit dem ſchon
vor=
drängenden kalten Licht des Mondes und die Blaue des
Himmels dann durchwoben iſt mit einer Nuancenfülle an
leuchtendem Lila, in das ſich hie und da ſchon ein
Stern=
lein ſtiehlt, ſo gibt das eine Märchenſtimmung von
ſel=
tenem Reiz. Im Feſthalten ſolcher Stimmungen, in die
er dann ſeine entzückend grotesken Geſtalten
hineinkom=
poniert, iſt Hans Pellar Meiſter. Und dann im
Phan=
taſieren reizvoller Damenhüte und=Roben. Mr. Poiret
würde entzückt ſein über die Modeſchöpfungen einer
Künſt=
lerlaune, wie ſie in dem entzückenden Damenbildnis
„Hetty‟ Triumphe feiert.
Hinter dieſer Künſtlerlaune verbirgt ſich allerdings
eine Fülle ernſter Arbeit, denn faſt immer ſind es
ſchwie=
rige Licht= und Farbenprobleme, die den Künſtler feſſeln
und in deren Löſung ſeine Eigenart nach Ausdruck eingt.
Auch in den dekorätiven Gemälden anderen Vorwurfs.
M. St.
allein im Januar 1913 29 Stellen. — Der Bericht enthält
außerdem noch eine Reihe von Tabellen über die
Vermitt=
lungstätigkeit
Offenbach, 28. März. In der geſtrigen
Stadtver=
ordnetenſitzung wurde für die Gründung
eines deutſchen Arbeiterheimes in Paris
ein einmaliger Betrag von 100 Mark bewilligt. Der
Er=
laß einer Ortsſatzung über die Befreiungen von
Ge=
meindeſteuern, nach der die Einkommen bis zu 750 Mark
ſteuerfrei ſind, wurde in der von dem Großh. Miniſterium
des Innern genehmigten Faſſung angenommen; über die
beabſichtigte Steuerbefreiung der Vermögen bis zum
Werte von 3000 Mark, die nach Anſicht des Miniſteriums
nicht zuläſſig iſt, ſoll erſt nach Abſchluß der
Steuerveran=
lagung für das Rechnungsjahr 1913 weiter verhandelt
werden. In der Streitfrage um die Amtsbezeichnung
„Verſicherungs=Amtmann” für den zweiten ſtändigen
Stellvertreter des Vorſitzenden des Verſicherungsamtes,
Oberſekretär Reitz, beſchloß die Verſammlung, gegen die
den Beſchluß der Stadtverordnetenſitzung vom 14.
No=
vember 1912 aufhebende Entſcheidung des
Provinzial=
ausſchuſſes vom 1. März d. J. Berufung an den
Verwalt=
ungsgerichtshof einzulegen. Des weiteren wurde
be=
ſchloſſen, von der Errichtung einer Landkrankenkaſſe
ab=
zuſehen und die Ortskrankenkaſſe zu einer allgemeinen
Ortskrankenkaſſe für den geſamten Bezirk des
Verſicher=
ungsamtes der Stadt Offenbach auszugeſtalten. Die
Vor=
lage über die Neuregelung der Lehrer= und
Beamten=
gehälter wurde mit einigen Abänderungen bei 4
Stimm=
enthaltungen angenommen.
A Beerfelden, 28. März. In der Königſchen
Holz=
ſchneiderei geſchah geſtern ein bedauerlicher
Un=
glücksfall dadurch, daß ein 17jähriger Junge drei
Finger der rechten Hand an der Säge
ein=
büßte; die zwei übrigen Finger wurden verletzt. Bis
ärztliche Hilfe eingriff, war der Blutverluſt derart, daß
der Verletzte, ohne betäubt zu werden, operiert werden
mußte.
Neckar=Steinach, 28. März. Ein Anſchlag gegen
das Steinachtaler Verkehrsauto konnte geſtern
abend noch im letzten Augenblick abgewendet werden.
Ueber die Landſtraße war eine dicke Stange
ge=
legt und in der Mitte der Straße eine Futterkiſte
aufge=
ſtellt worden. Glücklicherweiſe erkannte der Chauffeur
das Hindernis noch rechtzeitig, wodurch ohne Zweifel
ein großes Unglück verhütet worden iſt.
Viernheim, 28. März. Ein ſchwerer
Unglücks=
fall hat ſich hier ereignet. Der Schloſſer Chriſtian
Kühlwein von hier, der in einer Fabrik in
Mann=
heim=Käferthal beſchäftigt iſt, wollte auf den Zug der
Kleinbahn Mannheim=Viernheim ſpringen, glitt aber ab
und kam unter die Räder. Beide Beine und eine
Hand wurden ihm abgefahren. Der Verunglückte wurde
in das allgemeine Krankenhaus übergeführt, ſtarb
aber infolge des ſtarken Blutverluſtes ſchon nach
weni=
gen Stunden.
Mainz, 28. März. Der Rechner des Spar= und
Kreditvereins in Gonſenheim mit
unbe=
ſchränkter Haftung hatte trotz Kenntnis von der
Entmün=
digung des Kaufmanns Karl Ph. Jak. Becker dieſem einen
Kredit in Höhe von 60000 Mark eingeräumt. Der Spar=
und Kreditverein ließ ſpäter von dem Schuldner und
deſſen Vater die Schuld in obengenannter Höhe
aner=
kennen. Das Landgericht Mainz ſprach ſich dahin aus,
daß mit Rückſicht auf die Geiſteskrankheit des Becker die
Schuld als nicht beſtehend anzuſehen ſei. Der Verein
legte gegen das Urteil Berufung an das Oberlan
desgericht in Darmſtadt ein, die aber
verwor=
fen wurde. Damit iſt ausgeſprochen, daß der Spar=
und Kreditverein den Verluſt der 60000 Mark
elbſt zu tragen hat.
Mainz, 28. März. Geländet wurde bei Bingen
eine männliche Leiche. Es handelt ſich um die Leiche des
ſeit dem 10. Dezember 1912 verſchwundenen Fahrburſchen
Karl Einſiedel, der im Jahre 1885 in Mainz
ge=
boren iſt. Er hatte ein recht bewegtes Leben hinter ſich.
Er war Bäckerburſche, Austräger u. a. m. Zuletzt war
er bei dem Milchhändler Götz in Mainz als Fahrburſche
beſchäftigt. Mit 150 Mark Kundengeldern
flüch=
tete er dort. Seinem Dienſtherrn teilte er dann in
einem Briefe mit, daß er ſich das Leben nehmen werde.
Eine drollige Szene ſpielte ſich geſtern nachmittag, dem
M. J. zufolge, auf einem Spielplatz in der Neuſtadt ab.
Dort hatten einige Jungen ein Fußballſpiel arrangiert,
in deſſen Verlauf ſie das Unglück hatten, daß ihr Ball
in den Garten eines nebenan ſtehenden Häuschens flog
Die Gartenbeſitzerin, die ſich über das lärmende Spiel in
ihrer nächſten Nachbarſchaft ſchon ohnedies ſehr ärgerte
nahm ſofort den Ball in Beſchlag und verweigerte
hart=
näckig ſeine Herausgabe. Alles Bitten und Drohen der
Jungen half nichts. Da wußte ein reſolutes Bürſchchen
plötzlich vorzüglichen Rat. Er ergriff das vor dem
Häus=
chen ſtehende Kinderwägelchen der Ballräuberin und fort
zogen die Jungens unter Johlen mit ihrem Pfandobjekt.
Das wirkte! Die Frau gab ſchleunigſt den Ball heraus,
und in aller Förmlichkeit wurde nun auch wieder der
be=
ſchlagnahmte Kinderwagen zurückerſtattet. Der heitere
Vorfall hatte eine große Menſchenanſammlung zur Folge,
die rückhaltlos den ſchlauen Meenzer Buben Beifall zollte.
Die ärztliche Unterſuchung der bei Bingen geländeten
Leiche des Matroſen Franz Paul von hier hat
ein=
wandfrei ergeben, daß die Verletzungen am Kopf von den
Schraubenflügeln eines Dampfers herrühren.
Worms, 28. März. Geſtern nachmittag wurde von
einem Bahnwärter beobachtet, wie eine Frau mit
einem Kinde auf dem Arm, etwa 150 Meter
unter=
halb der Eiſenbahnbrücke, vom jenſeitigen Ufer aus in
den Rhein ſprang. Die Frau kam noch zweimal
zum Vorſchein und verſchwand dann. Beide ſind
ertrun=
ken. Die Leichen konnten noch nicht geborgen werden. Wie
inzwiſchen ermittelt wurde, wird ſeit geſtern mittag die
33 Jahre alte Ehefrau eines in der Kapuzinerſtraße
woh=
nenden Schneiders mit ihrem 2 Monate alten Kinde
vermißt, und es ſteht feſt, daß dieſe Selbſtmord verübt
und ihr Kind mit ertränkt hat. Durch üble Nachreden ſoll
die Frau zu dieſer Tat veranlaßt worden ſein.
einer Fabrik fiel geſtern nachmittag ein 18 Jahre alter
Arbeiter, anſcheinend aus Unvorſichtigkeit, in einen
Keſſel mit heißer Lauge. Er erlitt an den
Beinen ſchwere Brandwunden und mußte in das ſtädtiſche
Krankenhaus gebracht werden.
— Gießen, 28. März. Im
Landwirtſchaft=
lichen Univerſitäts=Inſtitut beſtanden im
Winterſemeſter 1912/13 ſieben Kandidaten die
Landwirt=
ſchaftslehrerprüfung, und zwar fünf mit der Note „Gut”
und zwei unter „Befriedigend” außerdem unterzogen
noch vier Kandidaten der Tierzuchtinſpektorprüfung und
zwei der Pflanzenzuchtinſpektorprüfung.
Nieder=Florſtadt, 28. März. Der 13jährige Schüler
Weſtphal rettete unter den ſchwierigſten Verhältniſſen
unter eigener Lebensgefahr aus der hochgehenden Nidda
den dreijährigen Sobn des Gendarmen Schäfer. Am
Ufer rief er dann den ſchon bewußtloſen Kleinen nach
langen Bemühungen ins Leben zurück.
Romrod, 28. März. Durch Unvorſichtigkeit wurde die
in der Nähe des Waſſerwerks ſtehende Ernſt Ludwigs=
Eiche in Brand geſteckt und vernichtet. Durch die
Feuerwehr wurde ein Waldbrand verhindert. Da die
Eiche unter Denkmalſchutz ſteht, dürfte der Fall wohl ein
gerichtliches Nachſpiel haben.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 27. März. Zu einer
ori=
ginellen Veranſtaltung waren heute mittag die
Vertreter der Berliner und auswärtigen Preſſe in den
grünen Feſtſaal des Boardingpalaſtes am
Kurfürſten=
damm geladen worden. Bekanntlich graſſiert in der
Reichshauptſtadt ſeit längerer Zeit ſchon die Untugend,
Hotels und Kaffeehäuſer mit ausländiſchen Namen und
Titeln zu ſchmücken, ſo daß man beim Durchſtreifen
gan=
zer Straßenzüge faſt den Eindruck hat, in einer engliſchen
oder franzöſiſchen Stadt zu weilen. So war auch die
kürz=
lich eröffnete Fremden=Karawanſerei auf dem
Kurfürſten=
damm mit dem Namen „Boarding=Palaſt”
bezeich=
net worden. Der Name bürgerte ſich nicht ein, und das
über 600 Zimmer zählende Haus, das einen Flächenraum
bedeckt, wie ſonſt kein anderes Hotel in der Welt, blieb
von dem zunehmenden Fremdenverkehr Berlins faſt
unbe=
rührt, während auf der anderen Seite deutſche Gäſte ganz
unverhohlen ihre Mißſtimmung über den Gebrauch des
remden Namens zum Ausdruck brachten. — In einer
An=
ſprache, die der Leiter des Unternehmens den
Preſſever=
tretern heute hielt, wurde offen zugeſtanden, daß mehrere
Hundert Zuſchriften ſeit Beſtehen des Hauſes an die
Hotelleitung gelangt ſind, in denen die Schreiber
ver=
ſichern, daß ſie bei Benutzung eines allgemein
verſtänd=
lichen Namens das Hotel gern aufſuchen würden,
wäh=
rend ſie jetzt als gute Deutſche gegen den Beſuch des
an=
ſcheinend fremdländiſchen Unternehmens Stimmung machen
müßten. Daraufhin hat ſich nunmehr der Boardingpalaſt
entſchloſſen, ſeinen bisherigen Namen abzulegen und mit
dem heutigen Tag den Namen „Cumberland=Haus”
anzunehmen, und zwar mit Rückſicht auf den
bevorſtehen=
den Wiedereintritt des Hauſes Cumberland in den
Leut=
ſchen Staatsverband. Dieſe Umtaufe des Hauſes wurde
von den anweſenden Vertretern der Preſſe mit
gebühren=
der Genugtuung darüber aufgenommen, daß es den
ver=
einten Bemühungen der deutſchen Preſſe und des
Allge=
meinen deutſchen Sprachvereins gelungen iſt, dieſen Sieg
der deutſchen Sprache über ausländiſche
Hotelbezeichnun=
gen errungen zu haben. — In der Berliner
Herren=
konfektion ſollen am 28. März neue Verhandlungen
aufgenommen werden. Der Vorſtand des
Unternehmer=
verbandes hat vier Perſonen mit der Teilnahme an den
Verhandlungen beauftragt. Der Zentralvorſtand der
Schneider hat ſich durch Schreiben zur Teilnahme bereit
erklärt. — Einem großen Juwelendiebſtahl, der
den in Berlin an einer Ruſſin verübten noch übertrifft, iſt
Frau Wolf Wertheim in Rom zum Opfer gefallen. Laut
Berliner Morgenpoſt hat Frau Wolf Wertheim, die ſich
ſeit einigen Tagen in Rom aufhält, bei der dortigen
Kri=
minalpoleizei die Anzeige erſtattet, daß ihr aus einer
Handtaſche Juwelen im Werte von 180000 Mark geſtohlen
worden ſeien. Sie hatte ſich zuerſt einige Tage in Meran
aufgehalten und war am vergangenen Samstag in Rom
eingetroffen. Vor ihrer Abreiſe hatte ſie ihre Juwelen
auf den Betrag von 325000 Mark gegen Diebſtahl und
Transportſchaden bei der Deutſchen
Transportverſiche=
rungsgeſellſchaft” verſichert, die ſich .wieder bei anderen
Geſellſchaften rückverſichert hat. Am Dienstag vormittag
erſtattete Frau Wertheim der römiſchen Kriminalpolizei
die Anzeige; unter anderem fehle eine große goldene
Taſche mit Edelſteinen beſetzt, im Werte von 80000 Mark.
Der Diebſtahl ſei ausgeführt worden, während ſie ſich auf
der Wohnungsſuche befand. Die gleiche Anzeige erſtattete
Frau Wertheim auch bei dem deutſchen Konſulat in Rom.
Angeſtellte mehrerer an der Verſicherung beteiligten
Ge=
ſellſchaften haben ſich nach Rom begeben, um ſich an den
Ermittelungen zu beteiligen.
Homburg v. d. H., 28. März. Die kaiſerliche
Fa=
milie traf heute früh 10.30 Uhr mit Gefolge im
Sonder=
zuge zu einem längeren Aufenthalt hier ein. Für die
Sicherheit des Kaiſers waren auf der Strecke Frankfurt=
Homburg umfaſſende Maßnahmen getroffen worden. Auf
dem Bahnhofe hatten Landrat von Marx und
Oberbür=
germeiſter Lübke ſich zum Empfange des Herrſcherpaares
und der Prinzeſſin Viktoria Luiſe eingefunden. Nach
kur=
zem Aufenthalt begaben ſich die Herrſchaften in die
bereit=
ſtehenden Autos und fuhren unter dem Jubel der zahlreich
verſammelten Menge durch die reich geſchmückten Straßen
der Stadt. Heute nachmittag begibt ſich der Kaiſer auf
die Saalburg.
Stuttgart, 28. März. Der Prſinz von Wales
wohnte geſtern abend mit dem Könia im Hoftheater der
vom Goethebund veranſtalteten Aufführung des „
Frei=
ſchütz” an. Heute unternahm der Prinz mit Profeſſor
Fiedler einen Frühſpaziergang in den Königlichen
An=
lagen. Später wurde der Prinz dem Herzog Albrecht
vor=
geſtellt, nachdem dieſer ſich beim König als
Armeeinſpek=
teur vorgeſtellt hatte.
Frankfurt a. d. O., 27. März. Bei Gegenüberſtellung
Sternickels mit 23 Zeugen aus Schleſien erkannten
mehrere in Letzterem mit Gewißheit den Heuhändler
Winkler wieder, der im März 1909 die Witwe
Krauſe in Petersgrund und im Dezember 1910
den Koſſäten Knötig in Pombſen ermordete.
Rom, 28. März. Der Sohn des öſterreichiſchen
Herren=
hauspräſidenten Erbprinz Vinzenz zu
Win=
diſch=Grätz Attaché der öſterreichiſch=ungariſchen
Botſchaft beim Quirinal, hat ſich nachts in einem
ein=
ſamen Wäldchen an der Via Appia eine Kugel in den
Kopf geſchoſſen. Der Tod trat ſofort ein. In der Taſche
ſeines Ueberrockes fand man drei Briefe, darunter einen
an den öſterreichiſchen Botſchafter v. Merey. Die
Brief=
taſche des Erbprinzen Windiſch=Grätz enthielt kein Geld.
Die Leiche wurde im Morgengrauen vom öſterreichiſchen
Botſchafter v. Merey abgeholt und nach dem Palazzo di
Venezia gebracht. Ueber die Beweggründe zum
Selbſt=
mord ſind die verſchiedenſten Gerüchte im Umlauf. Der
Botſchafter glaubt, daß der Erbprinz in einem Anfalle
von Neuraſthenie gehandelt habe. Der Fürſt wär ein
lebensluſtiger, ſchneidiger Reiter und, wie man ſagt, ein
eifriger Beſucher der zwei hochadligen Spielſäle Roms.
Daß er ſelber gejeut hat, wird jedoch beſtritten.
Spielſchul=
den können ihn alſo nicht in den Tod getrieben haben.
Der Vorfall wird dadurch nur um ſo unerklärlicher.
Viel=
leicht handelt es ſich um eine unglückliche Liebesaffäre.
Paris, 28. März. Vor dem Pariſer
Schwurge=
richt ſtanden geſtern zwei Antimilitariſten mit
Namen Chamoy und Pasquet unter der Anklage, daß ſie
in einer öffentlichen Verſammlung die Soldaten zur
In=
ubordination und zur Ermordung der Offiziere
aufge=
fordert hätten und für die Sabotage der Mobiliſierung
eingetreten ſeien. Beide leugneten. Pasquet erklärte, er
habe nur geſagt, daß die ſozialiſtiſchen Soldaten auf ein
anderes Ziel als das von den Offizieren angegebene
ſchießen ſollten. Auf die Frage des Präſidenten, warum
er den Soldaten empfohlen habe, Geſchütze zu ſabotieren,
antwortete Pasquet, er habe darauf gerechnet, im
Ein=
vernehmen mit den deutſchen Kameraden zu handeln.
Dies veranlaßte den Präſidenten zu der Bemerkung: „Die
deutſchen Kameraden werden ſich wohl hüten, Ihrem
Bei=
ſpiel zu folgen.” Beide Angeklagte wurden von den
Ge=
ſchworenen freigeſprochen.
Madrid, 27. März. Als König Alfons im
ſchnell=
ſten Galopp einen Platz im Poloſpiel einnehmen
wollte, ſtürzte ſein Pferd, und der König kam
unter das Pferd zu liegen. Es gelang ihm, ſich ſofort frei
zu machen und aufzuſtehen. Der König begrüßte lächelnd
die Leute, die herbeieilten, um zu helfen und ſagte, es
ſei nichts geſchehen. Der König begab ſich dann nach dem
Palais zurück und legte ſich zu Bett, da er leichte
Kon=
tuſionen erlitten hatte. Er verbrachte eine gute Nacht und
heute früh war ſein Befinden gebeſſert.
Die landſtändiſche
Geſchäfts=
ordnung in Heſſen.
*x* Es beſteht ſchon ſeit einer langen Reihe von
Jahren kein Zweifel darüber, daß die ganze Art und
Weiſe, in der in unſeren beiden Ständekammern die
Hand=
habung der parlamentariſchen Geſchäfte geregelt iſt, nicht
mehr den Anforderungen an eine praktiſche, moderne
ge=
ſetzgebende Körperſchaft entſpricht. Schon in der 30
Landtagsperiode von 1896 bis 1899 war das Bedürfnis
nach einer gründlichen Neuregelung der alten, im Jahre
1874 geſchaffenen landſtändiſchen Geſchäftsordnung
all=
gemein anerkannt worden und zu Beginn des 31.
Land=
tags wurden denn auch neben den vier verfaſſungsmäßig
feſtgelegten parlamentariſchen Ausſchüſſen in der Zweiter
Kammer noch drei Sonderausſchüſſe gebildet, nämlich
einer für die Beratung der Geſetzentwürfe über die Er
richtung einer heſſiſchen Pfandbriefbank, einer
Landes=
kreditkaſſe und der Sparkaſſen einer für die Vorberatung
des Initiativantrages Haas und Genoſſen auf Errichtung
einer Landwirtſchaftskammer und einer zur Vorberatung
der Anträge, betreffend die Abänderung der
landſtändi=
ſchen Geſchäftsordnung vom 17. Juni 1874.
Seitdem die Zweite Kammer überhaupt dazu
ge=
ſchritten iſt, für einzelne wichtige Geſetzesmaterien
beſon=
dere Ausſchüſſe zu beſtellen, hat kein anderer Ausſchuß
der Zweiten Kammer ein ſo eigenartiges Schickſal gehabt,
wie dieſer letzterwähnte. Er trat damals nach ſeiner
Konſtituierung unter dem Vorſitz des Abg. Dr. Schmitt
zu einer kurzen Beratung zuſammen, um alsbald zu der
Erkenntnis zu kommen, daß er nicht in der Lage ſei, die
ihm geſtellte Aufgabe zu erfüllen, daß dieſe vielmehr nur
nach Erledigung der Wahlrechtsreform reſpektive in
Ver=
bindung mit derſelben gelöſt werden könne, die
bekannt=
lich ſchon lange vorher ebenfalls auf dem ſtändigen
Junſchzettel der Zweiten Kammer ſtand. Seitdem iſt
der landſtändiſche Ausſchuß zwar regelmäßig bei jeder
neuen Kammertagung wiedergewählt und konſtituiert
wor=
den, zu einer Beratung iſt es aber nie gekommen, weil
eben das neue Wahlgeſetz nicht zu Stande gebracht
wer=
den konnte. Nachdem nun aber das Geſetz über die
Land=
ſtände am 3. Juni 1911 Geſetzeskraft erlangt hat, iſt auch
für dieſen Ausſchuß die Zeit zum Handeln gekommen
und er iſt an ſeine Aufgabe herangetreten, indem, wie
ſchon mitgeteilt, der Kammerpräſident als
Ausſchußvor=
ſitzender einen vorläufigen Entwurf zu einer Reviſion
der landſtändiſchen Geſchäftsordnung ausgearbeitet hat,
der in Verbindung mit den Rückäußerungen der
Regie=
rung und des Präſidenten der Erſten Kammer die
Grund=
lage für ſeine weiteren Beratungen bilden wird.
Dieſe landſtändiſche Geſchäftsordnung iſt ein gar
eigenartiges, verwickeltes Ding. Die rechtliche Regelung
der Geſchäftsordnung iſt in den verſchiedenen
geſetzgeben=
den Körperſchaften Deutſchlands in verſchiedener Weiſe
erfolgt. Im Großherzogtum Heſſen kommt für die
Ord=
nung der Geſchäfte in beiden Kammern die
Verfaſſungs=
urkunde vom 17. Dezember 1820 mit den verſchiedenen
ſpäteren Abänderungen und dann das Geſetz vom 17. Juni
1874 mit den Abänderungen von 1894 und 1901 in
Be=
tracht, welch letztere ſich jedoch nur auf die anderweitige
Regelung der Diäten und einige Funktionen des
Kam=
mervorſtandes beziehen. Während nun ſonſt in Heſſen
die neuen Geſetzesvorlagen ſtets von der Regierung
vor=
bereitet und zumeiſt zuerſt der Zweiten Kammer zur
Be=
ratung vorgelegt werden — auch bei der Reform des
Wahlgeſetzes beſchloß die Zweite Kammer immer nur
Anträge oder Reſolutionen und die Regierung brachte
ſchließlich den betreffenden Geſetzentwurf in der Kammer
ein —, hat die Regierung in dieſer, doch die Zweite
Kam=
mer in erſter Linie angehenden Frage derſelben auch die
Initiative für die Schaffung einer Novelle zu dem Geſetz
überlaſſen. So ſehr man ſich nun aber auch darüber
einig ſein mag, daß eine Reviſion der landſtändiſchen Ge
ſchäftsordnung unumgänglich notwendig iſt, ſo
verſchie=
denartig ſind doch die Fragen über das Wie der
Durch=
führung. Die Hauptſchwierigkeit der Reviſion dürfte in
dem Umſtand liegen, daß das Geſetz ſeine Beſtimmungen
gleichzeitig für beide Ständekammern zu treffen hat und
ſomit eine ganze Reihe genereller Vorſchriften enthalten
muß. Aber auch für die Abänderung der Beſtimmungen
über die Zweite Kammer allein beſtehen erhebliche
Schwierigkeiten, als deren wichtigſte die im Artikel 41
feſtgelegten Vorſchriften über die diſziplinaren Befugniſſe
des Kammerpräſidenten gelten können. Wie noch
erinner=
lich ſein dürfte, haben im vorigen Landtag die Bauern
bündler einen Antrag Brauer und Genoſſen eingebracht,
der wohl durch die Affäre Fulda veranlaßt war und den
Zweck hatte, die Befugniſſe des Präſidenten ähnlich, wie
dies im Jahre 1910 im preußiſchen Landtaa geſchehen iſt,
zu erweitern. Dieſer Antrag wurde von der Regierung
als „berückſichtigenswert” bezeichnet, hat aber nach
un=
ſerer Kenntnis der Verhältniſſe keine Ausſicht auf
Ver=
wirklichung. Weiter harrt einer anderen Regelung der
ſchon 1894 abgeänderte Artikel 54, worin beſtimmt wird,
daß die Tagegelder für mehr als 2½ Kilometer von
Darmſtadt entfernt wohnende Abgeordnete 9 Mark und
die Uebernachtungsgebühr 3 Mark betragen. Man
empfin=
det es als eine Ungerechtigkeit, daß den in Darmſtadt
ſelber wohnenden Volksvertretern keinerlei Vergütung
gewährt wird. Hier dürfte eine Aenderung dahin
getrof=
fen werden, daß auch den Darmſtädter Abgeordneten eine
beſcheidene Vergütung zugebilligt und eine kleine
Er=
höhung der vorerwähnten Entſchädigungsſätze beſchloſſen
wird, gegen die ſich auch die Regierung nicht ablehnend
geäußert hat. Neben einer anderweiten Regelung der
Stimmenzahlen bei Abſtimmungen und ſonſtigen
Ent=
ſcheidungen der Kammern, die ſchon durch die mit dem
neuen Wahlgeſetz erfolate Erhöhung der Mitglieder
ber=
der Ständekammern bedingt iſt (die jetzige
Geſchäfts=
ordnung ſetzt die Stimmenmehrheit für die Zweite
Kam=
mer auf 26 und die der Erſten Kammer auf 12 feſt), iſt es
ſchon häufig von allen Parteien der Zweiten Kammer als
Mißſtand empfunden worden, daß in der ſonſt recht
aus=
führlichen Geſchäftsordnung keinerlei Beſtimmung über
die Fraktionen des Hauſes und deren Beteiligung, reſp.
Anrechte auf die Sitze in den einzelnen Ausſchüſſen
vor=
handen iſt. Die jetzige Verteilung dieſer Sitze nach der
Stärke der Fraktionen beruht lediglich auf einem
ſtill=
ſchweigendem Uebereinkommen, während wohl in allen
anderen parlamentariſchen Geſchäftsordnungen auch
dar=
über genaue Vorſchriften enthalten ſind. — Ueber die
weiter noch geplanten Abänderungen der
Geſchäftsord=
nung wird erſt eine nähere Erörterung geboten ſein,
wenn ſie nach den demnächſtigen Beratungen des
Sonder=
ausſchuſſes endgültig feſtgeſtellt worden ſind=
Luftfahrt.
Von der Darmſtädter Fliegerſtation.
Am Freitag nachmittag wurden von 5 Uhr ab größere
Platz= und Ueberlandflüge ausgeführt.
Leut=
nant Koch flog mit Oberleutnant Ludewig bis in
etwa 1000 Meter Höhe. Auch Leutnant v. Mirbach,
Leutnant Sommer und Leutnant Reinhardt führ
ten bis zur anbrechenden Dunkelheit Ueberlandflüge aus,
die ſich bis in den Odenwald ausdehnten.
* Frankfurt, 28. März. Vorausſichtlich wird
das für den Neubau der „Sachſen” beſtimmte
Luft=
ſchiffgerippe, das in Friedrichshafen auf Stapel liegt, als
Erſatz für den in Karlsruhe zerſtörten Militärkreuzer
herangezogen. Ein neues Delagſchiff dürfte daher erſt
im Juni fertiggeſtellt werden. Dieſes Schiff ſoll dann
von Friedrichshafen direkt nach Leipzig übergeführt
werden; die dortige Doppelhalle wird vorausſichtlich am
22. Juni eröffnet. — Der neueſte Militärkreuzer
„Z. 4‟ (Werkſtättennummer „L. Z. 16‟), von dem aus
vor wenigen Tagen die erſten Schießverſuche mit
Ma=
ſchinengewehren angeſtellt wurden, ſoll heute oder
mor=
gen eine zwanzigſtündige Abnahmefahrt abſolvieren, die
von Friedrichshafen ihren Ausgang nimmt und in
Ba=
den=Oos endet. Das Schiff wird nach Uebernahme durch
die Militärbehörde vorerſt in Baden=Oos ſtationiert.
Die Paſſagierfahrten in Frankfurt werden wahrſcheinlich
nächſte Woche wieder aufgenommen. Die Füllung der
„Viktoria Luiſe” erfolgt in dieſen Tagen. Vielen
Wünſchen entſprechend, hat ſich die „Delag” entſchloſſen,
mehr als ſeither die Photographie an Bord in ihren
Ar=
beitsplan aufzunehmen.
* Verdun, 28. März. Der Fliegerleutnant
Breſſard iſt heute früh infolge einer Motorexploſion
aus 800 Meter Höhe abgeſtürzt. Er war ſofort tot.
Tokio, 28. März. Nach einem Schaufluge vor der
Mitgliedern des Parlaments, an dem das Parſeval=
Luftſchiff und vier Flugzeuge teilnahmen, ſtürzte bei
der Fahrt zu dem Schuppen ein Bleriot=Apparat aus 1000
Fuß ab. Die Inſaſſen, die Leutnants Tokuda und
Kimura, wurden getötet. Das Parſevalluftſchiff
wurde beſchädigt. Verletzt iſt niemand.
Der Balkankrieg.
Zur Lage.
Die Balkanſtaaten haben den
Friedensvermittel=
ungsvorſchlag der Großmächte bisher nicht beanwortet.
Da ein Zeitpunkt, bis zu dem ſie die Antwort erteiler
würden, nicht angegeben worden war, hleibt abzuwarten,
ob ſie an der Tſchataldſchalinie einen Entſcheidungskampf
herbeizuführen ſuchen, bevor ſie ihre Antwort erteilen.
Der Erfolg, den die Verbündeten über die vorgeſchobenen
türkiſchen Truppenteile davontrugen, reizt ſie
möglicher=
weiſe zu einem Generalſturm auf das letzte Bollwerk vor
Konſtantinopel. Ein ſolcher würde nicht nur wegen der
Verſtärkung der Verbündeten durch das vor Adrianopel
großenteils frei gewordene Belagerungsheer, ſondern auch
darum für die Türken gefährlicher als ehedem werden,
weil die Einnahme Adrianopels den Geiſt im
Balkan=
heere von neuem beflügelt hat. Der Rückzug
vorgeſchobe=
ner türkiſcher Truppen, der ſtellenweiſe in Flucht
ausge=
artet ſein ſoll, iſt nur geeignet, die Offenſive der
Verbün=
deten anzufeuern. Ob die Verteidiger der
Tſchataldſcha=
linie das Vordringen ihrer Gegner mit demſelben Glück
wie im Winter aufhalten werden und dadurch auf den
Balkanbund auch politiſch abkühlend wirken, hat ſich noch
zu erweiſen. Ohne eine ſolche Abkühlung erſcheint es nicht
ausgeſchloſſen, daß in der Begeiſterung über die Einnahme
Adrianopels alle Kräfte daran geſetzt werden, die türkiſche
Hauptſtadt ſelbſt zu erobern.
Der Tod des Königs Georg
von Griechenland.
* Athen, 27. März. Die königliche Jacht
„Amphitrite” iſt unter dem Geleit der fremden
Kriegsſchiffe heute vormittag um 11 Uhr im Piräus
ein=
getroffen. Während der Durchfahrt feuerten alle Schiffe
einen Trauerſalut. Nachdem die Jacht angelegt hatte,
be=
gaben ſich die Mitglieder des Heiligen Synods an Bord
und laſen Gebete am Sarge des ermordeten Königs. Auf
dem mit der griechiſchen Flagge bedeckten Sarge lagen
die Krone und das Käppi des Königs. Die Söhne und
die Enkel des Königs trugen ſodann den Sarg
an Land. König Konſtantin führte die Königin=
Witwe, es folgten der ganze Hof und der Miniſterrat.
Der Sarg wurde auf eine Lafette geſtellt, die Matroſen
zogen. Unter den Klängen der Nationalhymne bewegte
ſich der Zug langſam durch die ungeheure Menſchenmenge
zum Bahnhof. Nach der Ankunft in Athen wurde der
Sarg in die reichgeſchmückte Kathedrale gebracht, wo
be=
reits das diplomatiſche Korps Aufſtellung genommen
hatte. Die Prinzen ſtellten den Sarg auf den Katafalk
nieder, zogen die Säbel und bildeten die Ehrenwache. Die
Königin Olga kniete am Sarge nieder und weinte
wäh=
rend der ganzen Feier. Nach der religiöſen Zeremonie
zog ſich die Königsfamilie zurück. Vor der Kirche ſtehen
Wachen, am Sarge halten Kavallerieoffiziere die Wacht.
Die Einnahme von Adrianopel.
— Sofia, 28. März. Wie aus Muſtafa Paſcha
gemel=
det wird, machten die Bulgaren in Adrianopel 51800
Gefangene. Unter ihnen befinden ſich außer Schükri
Paſcha 16 Paſchas, 4 Diviſions= und 8 Brigade=Generale
und 1200 ſonſtige Offiziere. Unter dieſen ſollen ſich 63
deutſche Offiziere mit den Oberſten Helmann und
Top=
tſchewski, 13 rumäniſche und einige belgiſche Offiziere
be=
finden. Ferner wurden 52000 Gewehre und 620 Geſchütze,
ſehr viel Munition und Kleidung in Beſitz genommen.
* Sofia 27. März. In der Sitzung der
Sob=
ranje gab Miniſterpräſident Geſchow, mit
lebhaftem Beifall begrüßt, folgende Erklärung ab: Die
bulgariſchen Soldaten ſchrieben vereint mit ihren
verbün=
deten ſerbiſchen Brüdern mit ihrem Blute ein Ruhmes=
blatt in die Geſchichte der Balkanvölker und zeichneten eint
denkwürdiges Datum in die Weltgeſchichte ein.
Adria=
nopel, die zweite türkiſche Hauptſtadt, die bedeutendſte
Feſtung auf der Balkanhalbinſel, iſt geſtern gefallen. Die
Fabel, daß die bulgariſchen Truppen, ſo Ausgezeichnetes
ſie auch im Felde leiſteten, vor der Feſtung ohnmächtig
ſeien, iſt in nichts zerfallen. Der geſtrige Tag erfüllt die
bulgariſche Nation mit aufrichtiger Freude. Ebenſo groß
iſt aber der Schmerz über den Verluſt der auf dem
Schlacht=
felde gefallenen Helden. Der Miniſterpräſident forderte
die Deputierten auf, den tapferen Siegern zu huldigen und
der Gefallenen ehrenvoll zu gedenken. Begeiſterte
Kundge bungen folgten ſeinen Worten. Die Sob=,
ranje beſchloß, an den Generaliſſimus Sawow ein
Tele=
gramm zu richten, in dem der Armee die Dankbarkeit der
Nation für die glorreiche Heldentat ausgedrückt wird=
Ferner wurde beſchloſſen, der ruſſiſchen Duma für die
herzliche Bekundung der brüderlichen Gefühle, mit denen
die bulgariſchen Siege aufgenommen wurden, zu danken
Die Sitzung wurde mit einer Huldigung für die
Gefalle=
nen geſchloſſen. Sämtliche Deputierten erhoben ſich von
ihren Sitzen und riefen: Frieden für die Seelen der
Ge=
fallenen.
Einzug des Königs von Bulgarien in Adrianopel.
* Adrianopel, 28. März. Der Könzg von
Bulga rien, der alsbald nach dem Eintreffen der
Nach=
richt von dem Falle Adrianopels mit einem Sonderzuget
bis vor die Stadt abreiſte, zog heute im Automobil,
be=
gleitet von den beiden Prinzen den Generälen Sawow
Iwano Ratſcho und Petrow in Adrianopel ein. Die
türkiſche Beſatzung verſuchte in letzter Stunde, die große
Eiſenbahnbrücke über den Adrafluß zu ſprengen, was
je=
doch nur teilweiſe gelang. Der König wurde dadurch
ge=
zwungen, die Landſtraße zu wählen und die Fahrt in
der Stadt zwiſchen endloſen Reihen türkiſcher
Kriegsge=
fangenen zu machen. Nach der Fahrt durch die Stadt, we
der König überall begeiſtert begrüßt wurde, begab er ſich
mit den Prinzen und ſeinem Gefolge zum Militärklub,
wo Schükri Paſcha mit dem Generalſtab ſich aufhielt. Der
König nahm hier die Parade der bulgariſchen Truppen ab
worauf er Schükri Paſcha empfing, welcher ihm ſeinen
Säbel überreichte, den der König dem Verteidiger
Adria=
nopels mit einigen ehrenden Worten zurückgab.
Die Abgrenzung Albaniens.
* London, 27. März. Wie dem Reuter=Bureau
ge=
meldet wird, hat die Entſcheidung der Mächte hinſichtlich
der Nordgrenze Albaniens, die am Dienstag
abend durch den öſterreichiſchen Geſandten in Cetinje
der montenegriniſchen Regierung formell mitgeteilt wurde,
bei ihr eine ſolche Ueberraſchung hervorgerufen, daß
die engliſche Regierung durch ein dringendes Telegramm
um Beſtätigung erſucht wurde. Dieſe Beſtätigung tra
von dem montenegriniſchen Geſchäftsträger in London
geſtern nachmittag in Cetinje ein. Von montenegriniſcher
Seite wird dem Reuter=Bureau mitgeteilt, die
Entſchei=
dung der Mächte bedeute, daß die montenegriniſche Erenze
an der Adriaküſte und dem Bojana=Fluß entlang
unver=
ändert bleibe, dort ſich nach Oſten wende, dem Bojana=
Fluß weiter bis nach Garitza folge, dann weiter nacht
Zogaj an den Skutari=See laufe und ſchließlich den
Sku=
tari=See kreuze. Einem Vertreter des Reuter=Burcaus
gegenüber bezeichnete der montenegriniſche Geſchäftsträger
das Montenegro zugeſchlagene neue Gebiet als eine
win=
zige und wertloſe Strecke bergigen und überſchwemmten
Landes, die eine lächerliche Entſchädigung für die 15000
Toten und Verwundeten und für die ſechsmonatige
wirt=
ſchaftliche Lähmung darſtelle. Wie das Reuter=Bureau
weiter erfährt, iſt aller Grund für die Annahme
vorhan=
den, daß Bulgarien bereit iſt, die Vorſchläge der Mächte
hinſichtlich der Mediation anzunehmen.
* Wien, 28. Mäxz. Die Reichspoſt erfährt über die
Abgrenzung Nordalbaniens, daß zwar die
Städte Prizrend, Ipek, Djakow und Dibra nicht Albanien
zugeſprochen, aber weite Gebiete dieſer Städte in das
autonome Albanien einbezogen wurden. Der Hafen San
Giovanni ſoll neutraliſiert und unter internationale
Kon=
trolle geſtellt werden, der der Serbien zugeſtandene Hafen
für freie Aus= und Einfuhr werden ſoll.
Die Fortſetzung des Krieges und die Mächte.
* Sofia, 27. März. Die Regierung erwartet das
Eintreffen der Zuſtimmung der verbündeten
Balkan=
ſtaaten, um alsbald die Antwort auf den
Vermittel=
ungsvorſchlag der Großmächte zu überreichen.
Nach Mitteilungen an kompetenter Stelle werden die
Verbündeten den Vorſchlag und die Bedingungen der
Großmächte als eine Baſis für die Friedensverhandlungen
annehmen; ſie hoffen dabei bezüglich der Oſtgrenze und
der Kriegsentſchädigung auf Zugeſtändniſſe.
* Sofia, 27. März. Der Mir ſchreibt: Da der
Aus=
gang des Krieges bereits entſchieden war, begnügten wir
uns damit, in der Defenſive zu bleiben. Auf dieſe Weiſe
verbreitete ſich das Märchen, daß die bulgariſche Armee
aktionsunfähig geworden ſei, und wir waren überraſcht,
an den von den Mächten vorgeſchlagenen
Friedensbedingungen zu ſehen, daß Europa
einen Unterſchied zwiſchen der beſiegten Türkei und dem
ſiegreichen Balkanbund zu machen begann. Die Einnahme
Adrianopels mit dem Bajonett ändert die Situation zu
unſeren Gunſten. Wir wollen einen Frieden, der der
Wirklichkeit und den getragenen Opfern entſpricht. Wird
aber ein derartiger Frieden nicht angenommen, ſo haben
wir mehr Truppen, als nötig ſind, namentlich aber
Ka=
nonen, für eine eventuelle Aktion gegen Tſchataldſcha und
Gallipoli.
London, 28. März. Die Times dringt auf
eine Beſchleunigung der diplomatiſchen
Aktion der Mächte. Es ſei nicht ſo ſehr Feinheit der
diplomatiſchen Sprache nötig, als ein paar derbe Sätze,
deren Sinn nicht mißverſtanden werden könne. Es
ſe=
die Pflicht der Mächte, Montenegro an der Erſtürmung
Skutaris zu verhindern. Sie könnten eine Ignorierung
ihrer Vorſtellung nicht ohne großen Verluſt an dem
Pre=
ſtige zulaſſen, auf dem die Autorität des einigen
Euro=
pas beruhe. Ebenſo müßte den Kämpfen bei Tſchataldſcha
ein Ende gemacht werden. Das Blatt ſchließt: Die Zeit
für Erwägungen und Ratſchläge iſt vorbei. Jetzt iſt die
Zeit für Entſcheidungen gekommen, die
vromp=
ten und gründlichen Nachdruck erheiſchen. Wird Europa
den Augenblick wahrnehmen oder wird es ſich mit
Ver=
handlungen und Protokollierungen weitertreiben laſſen,
wohin das Glück der Waffen bei Tſchataldſcha es bringen
mag?
Berlin, 28. März. Von hieſigen
bulgari=
ſchen Diplomatenkreiſen wird erklärt: Gelingt
es den Großmächten nicht, das jungtürkiſche Regime zur
Vernunft und zur Einſtellung der Feindſeligkeiten zu
bringen, ſo werden wir in Konſtantinopel den
Frieden diktieren. In Stambul werden wir
nicht=
bleiben. Von einer Grenzlinie, die von Rodoſto bis zur
Sallipoli=Halbinſel geht, können wir nicht abgehen. Von
Rodoſto läßt ſich ein brillanter Handel mit Kleinaſien
eröffnen und betreiben.
Letzte Nachrichten.
* Konſtantinopel, 27. März. Die letzten Kämpfe
vor Tſchataldſcha waren bloße Vorpoſtengefechte
das Gros der türkiſchen Truppen blieb innerhalb der
Be=
feſtigungslinie. Nur die Vorpoſtenkolonnen nahmen
Stellungen außerhalb der Verteidigungslinien ein, deren
Front ſich ungefähr von Bogdos über Indſchegis bis
Sofaskoej erſtreckte. Kadikoej, deſſen Anhöhen Silivri
beherrſchen, ſcheint nie in den Händen der Türken
ge=
weſen zu ſein, deren Vorpoſten nur bis Kadikoej vor
gerückt ſind. Die Bulgaren griffen die Vorpoſtenlinie
Albaſan=Indſchegis an und zwangen ſie, ſich bis diesſeits
der Ortſchaft Tſchataldſcha zurückzuziehen. Ob
Tſcha=
taldſcha ſelbſt von den Bulgaren beſetzt iſt, iſt unbekannt,
ebenſo die genaue Zahl der türkiſchen Verluſte. Daß die
Türken über 1500 Mann verloren haben ſollen, iſt
jeden=
falls übertrieben. Der linke türkiſche Flügel ſteht jetzt
mit beträchtlicher Truppenmacht zwiſchen der
Marmara=
küſte und dem Seeufer um Arnautkoej herum,
wahrſchein=
lich, um zur Offenſive vorzugehen. Ununterbrochen gehen
von hier Truppen nach dem Kampfplatz ab. Der Sultan
hat ein Jrade erlaſſen, durch welches die Anwendung
des neuen Wilajetgeſetzes angeordnet wird, das den
Provinzbehörden ausgedehntere Befugniſſe einräumt.
* Konſtantinopel, 28. März. Blättermeldungen
zufolge dauerten die Kämpfe an der
Tſcha=
taldſchalinie geſtern fort. Der linke türkiſche
Flü=
gel ſchlug die Bulgaren zurück. Die Gerüchte, daß ein
türkiſches Fort bei Derkoe gefallen ſei, ſind falſch. Die
geſamte Preſſe iſt bezüglich des Falles von
Adria=
nopel der Anſicht, daß dies ein nationales Unglück ſei
das aber, ſtatt zu entmutigen, als Anſporn zur
Fortſetzung des Krieges dienen ſolle, denn die
Tſchataldſcha=Armee ſei imſtande, den Fall von
Adria=
nopel zu rächen. Die Zeitungen heben den Heroismus
von Schükri Paſcha und der Garniſon hervor. Der Fall
von Adrianopel ſei vorauszuſehen geweſen, die
Vertei=
digung habe nur den Zweck gehabt, einen Teil der
bulga=
riſchen Streitkräfte feſtzuhalten. Tanin ſagt, der Fall
von Adrianopel könne die Türkei nicht nötigen, die
über=
triebenen Forderungen der Verbündeten anzunehmen
Die Armee ſei entſchloſſen, ſich durch die neuerliche
Ent=
wickelung der Lage nicht entmutigen zu laſſen. Die
Mächte müßten bei den Verbündeten einen Druck ausüben.
* Konſtantinopel, 28. März. Heute vormittag
fand eine Beſprechung der Botſchafter ſtatt.
Obgleich von der franzöſiſchen Regierung die
Inſtruktio=
nen eingetroffen waren, wurde beſchloſſen, die Note der
Mächte heute noch nicht der Pforte zu überreichen.
* Sofia, 28. März. (Agence Bulgare.) Sofort nach
dem Eintreffen der Nachricht von dem Fall
Adria=
nopels richtete der Kriegsminiſter an den König
eine Depeſche, in der er ſagt: Die Einnahme der Feſtung
iſt die Krone, womit die Vorſehung die tapfere
bulga=
riſche Armee beſchenkte, welche durch ihre beiſpielloſe
Bravour bewies, daß ſie einem wegen ſeiner
Beſonnen=
heit und Feſtigkeit bewunderungswürdigen Volke
ent=
ſtammt. Dieſer Erfolg, welcher einen Ehrenplatz in der
Kriegsgeſchichte der ganzen Welt verdient, iſt vor allem
den unermüdlichen Bemühungen Eurer Majeſtät zu
ver=
danken, die die Armee für derartige Erfolge würdig
machten. — Die Stadt iſt illuminiert. Die Einnahme
Adrianopels wurde durch ein Feuerwerk, Fackelzüge und
Volksfeſte gefeiert. — Aus Adrianopel iſt keine direkte
Nachricht eingelaufen, da die Telegraphenlinie noch nicht
wieder hergeſtellt iſt.
* Saloniki, 28. März. Es wird verſichert, daß
die mit Bulgarien geführten Unterhandlungen zwecks
Ankaufs der Verbindungsbahn nach
Dedeagatſch einen befriedigenden Verlauf genommen
haben und daß das Ankaufsprotokoll bereits
unterzeich=
net ſei.
* Wien, 28. März. Der Berichterſtatter der
Politi=
ſchen Korreſpondenz in Sofia erfährt von kompetenter
Seite, daß die Einigung der verbündeten Balkanſtaaten
über die Annahme des Vorſchlages der Großmächte als
Grundlage für die Friedensbedingungen bereits
erfolgt ſei. Die Balkanſtaaten beabſichtigen nicht, die
kriegeriſche Aktion bis zur Verſtändigung mit der Türkei
fortzuſetzen, ſie ſind vielmehr von dem aufrichtigen Willen
geleitet, mit größter Beſchleunigung zu einem
Friedens=
chluß zu gelangen. Hinſichtlich der Feſtſtellung der neuen
Oſtgrenze zwiſchen Bulgarien und der Türkei wird das
Kabinett in Sofia aus ſtrategiſchen Rückſichten eine Linie
verlangen, die vom Golf von Saros gegen Midia verläuft
Das Unwetter in Amerika.
* Waſhington, 27. März. Präſident
Wil=
ſon hatte heute eine lange Beſprechung mit dem
Kriegs=
ekretär Garriſon, nach der angekündigt wurde, Wilſon
ſei entſchloſſen, ſelbſt nach Ohio zu gehen, wenn ſeine
Anweſenheit dort nützen könne. Er wolle zuvor den
Be=
richt Garriſons abwarten, der heute nachmittag nach den
Ueberſchwemmungsgebieten abgereiſt iſt, um die
Ret=
tungsarbeiten perſönlich zu leiten.
* New=York, 27. März. Die Evening Poſt
mel=
det aus Pittsburg, daß auf Grund einer Umfrage
die durch die Ueberſchwemmung verurſachte
Ver=
minderung der Stahlausbeute des Landes nach mäßiger
Veranſchlagung auf 500000 Tonnen geſchätzt wird.
Dem=
ſelben Blatt zufolge findet bereits ein großer Geldabfluß
nach dem Inland zur Hilfeleiſtung ſtatt. Der den Bahnen
erwachſene Schaden wird auf 15 bis 20 Millionen Dollar
ſgeſchätzt.
Columbus, 27. März. Gegen Mittag wurde
man des Feuers in Dayton Herr. Ein Daytoner
Telephonbeamter berichtet hierüber, daß in einer Kirche
in Dayton eine proviſoriſche Leichenhalle eingerichtet
wor=
den ſei und er könne von ſeinem Standorte aus den
Transport zahlreicher Leichen, meiſtens von Frauen und
Kindern, beobachten.
Sidney (Ohio), 27. März. Ein Kondukteur eines
Hilfszuges ſchildert die geſtrigen Szenen in Piqua, wo
500 Perſonen ertrunken ſein ſollen. Er erklärte:
Die furchtbare Sturzflut hob die Häuſer aus ihren
Fun=
damenten und riß ſie, wie die Bewohner ſtromabwärts
mit ſich. Die Menſchen ertranken entweder oder ſie
wur=
den von den Trümmern erſchlagen. In Indianapolis
beorderte der Gouverneur die Staatsmiliz, um die
Bür=
ger vor Raub und Plünderung zu ſchützen. In Wheeling
wurde der Geſchäftsbezirk bis zu 10 Fuß überſchwemmt.
In der Stadt herrſcht Panik.
New=York, 27. März. Nach den letzten
Be=
richten ſind Weſt=Pennſylvanien. Nordweſt=
Virginien und Kentucky durch ſtarke
Ueber=
ſchwemmungen bedroht. Ein Teil von
Pitts=
hurg ſteht unter Waſſer. Truppen werden nach Weſt=
Indianapolis entſandt, wo Plünderungen der Läden
be=
gonnen haben und wo wahrſcheinlich das Standrecht
pro=
klamiert werden wird. Aus Arkanſas wird von
ver=
ſchiedenen Plätzen gemeldet, daß der Miſſiſſippi um 37½
Fuß geſtiegen iſt und noch weiter ſteigt. Die Flüſſe
Hudſon, Mohawk und Geneſee im Staate New=York ſind
ſtark angeſchwollen. Erheblicher Schaden iſt bereits
an=
gerichtet. In den mittleren Tälern und in den Gegenden
der Seen wird der Regen zu Schnee. An der Küſte des
Atlantiſchen Ozeans iſt der Sturm in beſtändigem
Wachſen begriffen. Nach der Meldung eines
Lokal=
blattes ſind in Columbus über 600 Menſchen
ertrun=
ken. Generalarzt Blue vom Geſundheitsamt iſt nach
Ohio mit einer großen Menge Typhusſerum gereiſt, da
in=
folge des Mangels an Trinkwaſſer die große Gefahr einer
Epidemie vorhanden iſt. In Middletown (Ohio) ſind
8000 Menſchen obdach= und ſchutzlos. In Cincinnatt
ſteigt das Waſſer, und der Eiſenbahnverkehr iſt ſtark
be=
hindert. In Waſhington ſteuern die Mitglieder des
diplo=
matiſchen Korps in hochherziger Weiſe zu dem
Unter=
ſtützungsfonds bei. In Columbus erhielt der Gouverneur
vom Bürgermeiſter von Chillicothe die Mitteilung, daß in
Chillicothe 500 Menſchen ertrunken ſind.
* New=York, 28. März. Abgeſehen von den
per=
ſönlichen Nachforſchungen des Korreſpondenten der
Aſſo=
ciated Preß, welche ergaben, daß die Zahl der Toten
in Dayton weit geringer iſt, als die früheren
Schätzun=
gen annahmen, iſt die Lage in den Ueberſchwem
mungsgebieten noch unklar, da es unmöglich iſt,
die Ströme zu befahren. Die letzten Berichte aus Dayton
ſprechen von 200 Toten, wobei die auf der Nordſeite des
Fluſſes nicht mitgerechnet ſind. Die Todesfälle in
Co=
lumbus werden auf 150, die in Zanesville gleichfalls auf
150 geſchätzt. In Peru greifen Krankheiten um ſich. In
Hamilton wurden durch den Einſturz eines Hotels fünfzig
Perſonen getötet. Zahlreiche Städte ſind noch
abgeſchnit=
ten. Da das Waſſer überall zurückgeht, ſo hofft man, in
kurzem beſtimmte Nachrichten erhalten zu können.
Die Heeresvorlage.
* Berlin, 28. März. Die Nordd. Allgem. (Ztg.
teilt mit: Die Heeresvorlage ſieht eine
Erhö=
hung der Friedenspräſenzſtärke von
545 211 auf 661 176 Mann vor. Die Infanterie wirt
auf 669 Bataillone erhöht, bisher waren es 651
Batail=
lone; für die Kavallerie ſind 550 Eskadronen
vor=
geſehen gegen bisher 516, für die Fußartillerie 55
Ba=
taillone gegen bisher 48, für die Pioniere 44 gegen
bisher 33, für die Verkehrstruppen 31 gegen bisher
18, für den Train 26 gegen bisher 25 Bataillone. Die
Zivilverſorgungs=Entſchädigung wird
von 12 auf 20 Mark monatlich erhöht und die
Geld=
abfindung von 1500 auf 3000 Mark. Die dauernden
Ausgaben für die Verſtärkungen belaufen ſich für
1913 auf 54 Millionen Mark, für 1914 auf 153 Millionen
Mark, für 1915 auf 186 Millionen Mark, zuſammen 393
Millionen Mark. Die einmaligen
Mehraus=
gaben betragen für 1913 435 Millionen Mark, für 1914
285 Millionen Mark, für 1915 178 Millionen Mark,
zu=
ſammen 898 Millionen Mark. — Als Deckung der
erfor=
derlichen Mittel dienen verſchiedene Steuern. Die Mittel
ſollen erlangt werden durch Erhöhung der Stempel für
Geſellſchaftsverträge und Verſicherungsquittungen,
Er=
weiterung des Erbrechts des Reichs, durch
Heranziehung der Ueberſchüſſe von 1911/1912 und durch
Erhebung eines Wehrbeitrages.
Die Mehrforderungen betragen 4000 Offi
ziere, 15000 Unteroffiziere, 117000 Gefreite und Gemeine
und 27000 Pferde.
An dem vaterländiſchen Opfer des Wehrbeitrages
werden auch die deutſchen Bundesfürſten
teilnehmen. Die Höhe des Wehrbeitrages iſt auf
½ Prozent des VVermögens feſtgeſetzt; außerdem iſt die
Heranziehung der Einkommen über 50000
Mark zu einem außerordentlichen Betrage von 2
Pro=
zent vorgeſehen, ſofern nicht ſchon ein gleicher oder höherer
Beitrag geleiſtet wird. Von einer Staffelung iſt
abge=
ſehen worden. Die Vermögen unter 10000 Mark ſollen
von dem Wehrbeitrag befreit bleiben. Der Beitrag iſt
in zwei Raten zuentrichten; eine Stundung bis
zu 3 Jahren iſt zuläſſig. Aktien=Geſellſchaften und
Kom=
mandit=Geſellſchaften auf Aktien werden herangezogen.
Stammaktien, das Aktienkapital und geſchäftliche
Gut=
haben der Geſellſchafter werden in Abzug gebracht.
Der Bundesrat ſtimmte den Vorlagen
II.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 28. März. In dem ſeit 3 Wochen vor der
. Strafkammer verhandelten Prozeß gegen die
Schein=
bankiers Kwiet und Gans iſt die Beweisaufnahme
geſchloſſen worden. Der Staatsanwalt beantragte gegen
Kwiet 4 Jahre Gefängnis und 3000 Mark Geldſtrafe, ev
200 Tage Gefängnis, ſowie 5 Jahre Ehrverluſt, gegen
Gans 8 Jahre Gefängnis und 15000 Mark Geldſtrafe,
ev. Gefängnis bis zu einem Höchſtmaße von 2 Jahren,
ſowie 10 Jahre Ehrverluſt. Den beiden Angeklagten
ſollen 1 Jahr und 6 Monate Unterſuchungshaft
angerech=
net werden. Das Urteil ſoll am Montag gefällt werden
München, 28. März. Die Blätter melden aus
Pappenheim: Geſtern iſt hier der
Zuſammen=
bruch des Bankgeſchäftes M. Haagen erfolgt, deſſen
Inhaber, der Abgeordnete Haagen, ſich im Starnberger
See ertränkt hat. Es ſoll eine bedeutende Schuldenlaſt
vorhanden ſein.
* Petersburg, 28. März. In der Nähe von Kjelcy
längs der die Grenze bildenden Weichſel überflog
heute ein aus Oeſterreich kommender Luftballon
ruſſiſches Gebiet, und eine halbe Stunde ſpäter auch ein
Aeroplan, der von den Grenzpoſten beſchoſſen
wurde und daraufhin ſofort nach Oeſterreich zurückkehrte.
* New=York, 28. März. Die Blätter melden aus
Mexiko: Das Kriegsgericht verurteilte den
Gou=
verneur Zepeda, der geſtern den früheren Kommandeur
der Rurales, Hernandez, aus dem Gefängnis holen und
erſchießen ließ, zum Tode. Das Urteil wird
wahr=
ſcheinlich noch vor Tagesanbruch vollſtreckt.
* New=York, 28. März. Aus Mexiko Citv wird
er”a, ger
gemeldet: Der Neffe des Präſidant-,
Diſtriktsgouverneur Zepeda, begab ſich mit einer
Rei=
terſchar vor das Gefängnis und kündigte der Wache an,
daß er vier Gefangene, darunter den früheren
Gouver=
neur, töten wolle. Die Wache weigerte ſich, die
Gefan=
genen auszuliefern. Zepeda erklärte darauf, daß ſeine
Leute das Gefängnis beſchießen würden, wenn ihm die
Wache nicht Hernandez, den früheren Kommandeur der
Rurales, ausliefere. So eingeſchüchtert, gab die Wache
nach, worauf die Reiter Hernandez erſchoſſen und
auf Befehl Zepedas die Leiche verbrannten. Die Freunde
Zepedas erklären, er ſei betrunken geweſen. Hernandez
habe ihn früher entlaſſen und ſeine Verhaftung veranlaßt,
— Leipzig, 28. März. Infolge eines Herzſchlages
verſchied geſtern plötzlich der Mitinhaber der Firma F. E
Steinbach und Schmidt. Als von deſſen Tod der
Teil=
haber Herzog Kenntnis erhielt, traf auch ihn ein
Herzſchlag, an deſſen Folgen er kurze Zeit danach
verſtarb.
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gesund, munter und geistig frisch sich
entwickeln sehen wollen, so geben Sie ihm
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Rauchen und Trinken iſt Männerſitte,
und daran wird weder die Nikotin= noch die
Alkoholfurcht viel ändern. Die kleinen Beſchwerden,
die man nach einem vergnügten Abend vielleicht
hat, beſeitigt man, indem man ein paar von Fays
ächten Sodener Mineral=Paſtillen im Munde
zer=
gehen läßt. Die Paſtillen wirken erfriſchend, ſie
beſeitigen die Verſchleimung und zugleich auch die
Säureanſammlung im Magen. Eine Schachtel
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Verſicherungsverſtändigen=Prüfung werden unentgeltlich von
der Quäſtur zugeſandt. — Der Verwaltungsausſchuß:
Dr. Adickes, Oberbürgermeiſter a. D.
Kus Dresden wird uns geſchrieben: Die
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fabrik Georg A. Jasmatzi, Aktiengeſellſchaft,
Dresden, erhöht die Löhne ihrer Arbeiterſchaft um 10%=
Genannte Firma, welche bereits ſeit November 1911
hrer Arbeiterſchaft aus eigenem Antrieb eine 5%ige
Teuerungszulage gewährt, hat ietzt die ſeinerzeit auf
Widerruf eingeräumte Teuerungszulage in eine dauernde
10%ige Lohnerhöhung in allen Abteilungen ihres
Be=
triebes ab 1. April d. J, umgewandelt.
Wichtig für jeden Stenerzahler iſt der
ſoeben erſchienene Kommentar zum heſſiſchen
Einkommenſteuergeſetz in der jetzt gültigen Faſſung vom
22. Dez. 1909, bearbeitet von Finanzaſſeſſor W. Schmidt
in Darmſtadt. Das Buch enthält neben eingehenden
Erläuterungen der einzelnen Geſetzesparagraphen unter
Berückſichtigung der geſamten vorhandenen Rechtſprechung
in einem Anhange alles für den Steuerzahler
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ſo daß jeder an dieſem Buche ein Hilfsmittel und einen
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Familiennachrichten.
Todes=Anzeige.
Heute nacht verſchied ganz plötzlich mein
innigſtgeliebter Gatte, unſer treubeſorgter
Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager
(7519
und Onkel
Herr Emlander Lurmann
im faſt vollendeten 68. Lebensjahre.
Um ſtille Teilnahme bitten
in tiefſter Trauer:
die Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 28. März 1913.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 30 März,
nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehauſe
Wendel=
ſtadtſtraße 8 aus, ſtatt.
Blumenſpenden dankend verbeten.
Heute früh 5 Uhr entſchlief ſanft nach
länge=
rem Leiden meine liebe, herzensgute Freundin
Frl. Clara Röhrich.
Darmſtadt, den 28. März 1913.
In tiefer Trauer:
Marie Hahn.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 30. März,
nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des ſtädt.
Friedhofes aus, ſtatt.
(*8371
Todes=Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten
hiermit die tieftraurige Nachricht, daß es Gott
dem Allmächtigen gefallen hat, heute morgen
Uhr unſeren lieben, guten unvergeßlichen
Sohn, Bruder, Enkel und Neffen
(7512
Paul
nach faſt 2jährigem, mit großer Geduld
er=
tragenem Leiden an ſeinem 15jährigen
Geburts=
tage plötzlich und unerwartet zu ſich abzurufen.
Um ſtille Teilnahme bitten
die tieftrauernden Hinterbliebenen.
In deren Namen:
Familie Emil Büttner,
Neue Ireneſtraße 61.
Darmſtadt, den 28. März 1913.
Die Beerdigung findet am Sonntag, 30. März,
nachmittags 4 Uhr, vom ſtädtiſchen
Kranken=
hauſe (Grafenſtraße) aus, ſtatt.
Todes=Anzeige.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
meinen lieben Gatten, unſeren guten Vater,
Bruder, Schwiegervater, Großvater, Schwager
(7491
und Onkel
Johann Adam Bersch
Dachdeckermeister
nach langem, ſchwerem Leiden im 63.
Lebens=
jahre zu ſich in die Ewigkeit abzurufen.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Frau Kath. Berſch nebſt Kindern.
Darmſtadt, Leipzig=Gohlis, 28. März 1913.
Nieder=Ramſtädterſtraße 64, II.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 30 März,
nachmittags 5¼ Uhr, vom Portale des Friedhofes
aus, ſtatt.
Todes=Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten die
traurige Mitteilung, daß unſer herzensguter,
lieber Sohn, Bruder, Schwager, Neffe u. Onkel
Karl
nach langem, ſchwerem Leiden heute nachmittag
2 Uhr im Alter von 20 Jahren ſanft ver=
(7534
ſchieden iſt.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Familie Karl Volz,
Christoph Bentz,
„,
„ Christoph Klinger.
Darmſtadt, den 28. März 1913.
Die Beerdigung findet am Sonntag nachmittag
um 5¼ Uhr, vom Sterbehauſe
Pankratius=
ſtraße 26½ aus, ſtatt.
Todes=Anzeige.
Am Donnerstag, den 27. März, abends
8 Uhr, entſchlief ſanft nach kurzem, ſchwerem,
mit größter Geduld ertragenem Leiden meine
geliebte Frau, unſere unermüdliche, treuſorgende
Mutter und Großmutter
(7489
Karoline Feldmann
geb. Blöcher
im Alter von 73 Jahren.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Jacob Feldmann VII.,
Kaufmann.
Griesheim, am 27. März 1913.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 30. März,
nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehauſe
Löffel=
gaſſe Nr. 14 aus, ſtatt.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme,
für die aufopfernde Pflege ſeitens der Schweſter
und des übrigen Lazarettperſonals, für die
Für=
ſorge des Herrn Oberſtabsarztes Blöcher während
(7506
der Krankheit unſeres Sohnes, des
Dragonens Altvater
der 5. Eskadron des Leib=Drag.=Rgts. Nr. 24 in
Darmſtadt, für die Begleitung des Verſtorbenen
nach dem Bahnhof ſeitens ſeiner Kameraden und
die rührende Trauermuſik der Regimentskapelle,
für die troſtreiche Anſprache des Herrn
Diviſions=
pfarrers Liedke, für den von ſeinen Kameraden
gewidmeten Kranz, ſowie ſeinen Kameraden nebſt
ihrem Sergeanten Willmann, die ihn zur letzter
Ruhe begleitet haben, ſagen wir unſeren
tief=
gefühlten Dank.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen.
J. d. N.: Philipp Altvater.
Schotten, den 27. März 1913.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Das Hochdruckgebiet iſt weiter oſtwärts abgezogen,
während ſich das Tiefdruckgebiet vorläufig wenig
ver=
lagert hat. Bei vorwiegend ſüdlichen Winden liegen die
Temperaturen in Deutſchland zwiſchen 2 Grad und 6
Grad. Tagsüber gehen ſie in Heſſen bis 10 und 12
Grad=
hinauf, während ſie nachts nahe dem Gefrierpunkt liegen.
Niederſchläge ſind geſtern verbreitet gefallen; heute
mor=
gen iſt das Wetter heiter bis wolkig. Für morgen haben
wir ſchon mit dem Einfluß der weſtlichen Depreſſion zu
rechnen.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, 29. März:
Ver=
änderlich, leichte Niederſchläge, Temperatur wenig
ver=
ändert, ſüdweſtliche Winde.
Tageskalender.
Samstag, 29. März.
Vorſtellung um 8¼ Uhr im Orpheum.
Muſikkneipe des A. H. K. S.C.-V. Darmſtadt (Köſener
S.C.) um 8 Uhr im Saalbau,
Vortrag von Amtmann Kröll um 8½ Uhr in der Turn= am Woogsplatz (Vereinigte Kriegervereine).
Familienabend der Fortſchrittlichen Volkspartei um
8 Uhr im „Kaiſerſaal”.
Dekorierungsfeſt des Vogelsberger Höhenklubs
um 8½ Uhr im „Schützenhof
Hauptverſammlung der Turngemeinde Darmſtadt
um 9 Uhr.
Generalverſammlung des Sanitätsvereins „
Einig=
keit” um 8½ Uhr in der „Stadt Koburg”.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Reſtaurant
„Krokodil” um 4 Uhr.
Sonntag, 30. März.
Großh. Hoftheater, Anfang 2½ Uhr, Ende gegen
5 Uhr (Volksvorſtellung): „Die fünf Frankfurter”
Anfang 6 Uhr, Ende nach 10½ Uhr (Frühlings=
Feſt=
ſpiele, außer Abonnement): „Triſtan und Iſolde‟.
Vorſtellung um 4 und 8¼ Uhr im Orpheum.
Unterhaltungsabend der Jugendvereinigung der
Petrusgemeinde um 7½ Uhr im Gemeindehaus.
Wanderung des Ortsgewerbevereins nach Groß=Gerau
(Abfahrt 12.59 Uhr).
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Rummelbräu
um 4 und 8 Uhr. —
Britannia=Hotel um 7½ Uhr.
Reſtaurant „Krokodil” um 4 Uhr. — Münchner Kindl
um 4 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Montag, 31. März.
Hofreite=Verſteigerung des Georg Rühl (
Runde=
turmſtraße 16) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht
Hofreite=Verſteigerung des Heinrich Schäfer
(Heidelbergerſtraße 130) um 10 Uhr auf dem
Orts=
gericht II.
Baumaterial=Verſteigerung um 9 Uhr am
alten Main=Neckar=Bahnhof.
Holzverſteigerung um 9 Uhr im Ober=Ramſtädter
Gemeindewald (Zuſammenkunft an der Brücke über den
Mühlgraben).
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
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Hypothekenbank
Frankfurter
50ſtes Geſchäftsjahr, Abſchluß per 31. Dezember 1912.
Ausgaben
Jahresrechnung.
Einnahmen
(37
7
Zinſen von:
471,478183
Gewinn=Vortrag vom Jahre 1911 . . . .
M. 19,697,113.31
Pfandbriefen
Zinſen aus:
163,520.64 19,860,633195
Kommunal=Obligationen . . .
M. 23,204,317.36
Hypotheken
341,913.89
420,936114
Kommunal=Darlehen
Verwaltungskoſten
„
.
522,229131
Lombard=Darlehen, Wechſeln, Konto=
Steuern und Stempel
,,,
593,600,03 24,139,831128 Reingewinn, beſchloſſene Verwendung:
Korrent und Staatspapieren
M. 2,200,000.−
168,21903
10% Dividende aus M. 22,000,000.—
Darlehensproviſionen .
800,000.−
Ueberweiſung an die Reſerven .
149,633/09
Von den Hypothekenſchuldnern erſetzte Stempelſteuern .
Tantiemen, Gratifikationen und
485,453.10
Jubiläumsgabe . . . .
4,125,362/83
639,909.73
Vortrag auf 1913 . . . . . .
,
24,20, 10325
24,30,150f25
Paſſiva
Bilanz.
Aktiva
3
4
8
22,000,000—
540,724,875/30
Aktienkapital
Hypotheken (ſämtlich in das Deckungsregiſter eingetragen)
, , „
5,536,107113
Reſervefonds
Hypothekenzinſen (rückſtändig M. 95,745.12) .
M. 16,430,000.−
geſetzlicher
Kommunal=Darlehen
„ 1,800,000.−
außerordentlicher . .
Preußiſche (ſämtlich in das Deckungs=
1,035,000.−
.M. 8,670,587.26
Immobilienreſeroe . .
regiſter eingetragen) . .
„
700.000.−
19,965,000-
343, 198.99
Staatspapier=Reſerve .
Außerpreußiſche
, , . .
,
9,090,531/13
76,744.88
Zinſen
2
Vortragspoſten
M. 2,518,874.67
Pfandbrief=Agio
Kaſſe, einſchließlich Giroguthaben bei der Reichsbank und
1,650,298.82
917,652/73
Zinſen und Darlehens=Proviſionen
Frankfurter Bank
,
, „
4,809,083/22
639,909.73
Gewinn=Vortrag
Wertpapiere
M. 8,300,000.— 3% Deutſche Staats=
Pfandbriefe
M. 6,413,000.−
papiere
M.360,402,200.−
40/ige
M. 1,793, 100.— eigene Pfandbriefe
152.485,800 — I 512,888,000—
3½ %ige . . . . .
8,142,565)—
.. T.725, 505.−
und Kommunal=Obligationen
,
14,500—
Verloſte Stücke
..„. „ .
2,292,509172
Lombard=Forderungen
.
4,712,000—
,
Kommunal=Obligationen, 3½%ige
1,500,000—
Guthaben bei Bankhäuſern
, „
, „
Zinſen von Pfandbriefen u. Kommunal=Obligationen
2,594,969/76
Diskonto=Wechſel
,
fällige Coupons und Zinsanteile pro 1912 der Coupons
1,229,04106
Kontokorrent: Debitoren . .
3,539,560/16
, „
per 1. April 1913
.
Immobilien:
760
Unerhobene Dividende
,
500,000-
Bankgebäude
329,392106
Kontokorrent: Kreditoren .
,
,
1,062,696/29
Depoſiten.
.....
521,807)-
Talonſteuer=Konto . .
, ,
2,200,0001-
Dividende für 1912
485,453110
Tantidmen, Gratifikationen und Jubiläumsgabe .
572 5as,251igs
572 5as 251iss
7420)
Der Dividendencoupon pro 1912 gelangt von heute ab mit M. 100.− — 10% zur Einlöſung.
Die Direktion.
Frankfurt a. M., den 27. März 1913.
Bekanntmachung.
Dienſtmann Nr. 15, Jakob Joſt, iſt am 16. März ds. Js.
da=
hier verſtorben. Etwaige Anſprüche an deſſen Kaution können bis
zum 12. April lfd. Js., vormittags 10 Uhr, bei der unterzeichneten
Behörde geltend gemacht werden.
(7454
Darmſtadt, den 27. März 1913.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
J. V.: Stumpf.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren i. d. Haupt= u. Reſidenzſtadt Darmſtadt
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
kg
per
Ochſenfleiſch . .
. 96 Pfg.
Rindfleiſch . . . .
90
,
Fett, roh
. . „
Fett, ausgelaſſen . . .
3
Leber
80 „
, „ „ ,
Kalbfleiſch
. . . . 100
Hammelfleiſch
. 100
Bruſt . . 70 . „
Schweinefleiſch
. 94 „
Rippchen, Kammſtück,
ge=
ſalz. Fleiſch u. Kottelets 104 „
per ½ kg
Speck, geräuchert . . . 120 Pfg.
Dörrfleiſch
120 „
Schinken m. Bein . . . 120 „
Rollſchinken .
140 „
Schweineſchmalz, roh
u. ausgelaſſen . . . 96 „
Schwartenmagen,
Fleiſch= u. Bratwurſt 96 „
Leber= u. Blutwurſt .
80 „
(6926
Aufnahme der Viehbeſtände in Ausführung des
Reichsviehſeuchengeſetzes.
Nach den §§ 11—13 des heſſiſchen Geſetzes zur Ausführung des
Reichs=Viehſeuchengeſetzes und des Geſetzes über die Entſchädigung
für an Maul= und Klauenſeuche gefallenem Rindvieh ſind die
Vieh=
beſitzer, die nach der letzten allgemeinen Viehzählung einen
Rindvieh=
beſtand neu angeſchafft oder den zur Zeit der Viehzählung
vorhan=
denen Beſtand um mehr als ein Fünftel vermehrt haben, verpflichtet,
die Zahl der zugegangenen Tiere bis ſpäteſtens 14. April eines jeden
Jahres unaufgefordert bei der Stadtverwaltung (Stadthaus,
Zim=
mer Nr. 56) anzumelden.
In gleicher Weiſe haben Pferdebeſitzer, die Pferde von einem
höheren Werte als 1000 Mark beſitzen, dieſe unter Anggbe des Wertes
innerhalb 14 Tagen nach Beginn des Rechnungsjahres (1. April) oder
nach dem Erwerb im Stadthaus unaufgefordert anzumelden.
Ebenſo haben Händler bei Beginn des Rechnungsjahres ihren
Jahresumſatz, der am Schluß des Rechnungsjahres (31. März) auf
Grund der von den Händlern zu führenden Kontrollbücher (§§ 20—24
der Ausführungsbeſtimmungen des Bundesrats) feſtgeſtellt wird,
ſſchätzungsweiſe anzugeben.
Die Nichtbeachtung dieſer Beſtimmungen hat zur Folge, daß
den Viehbeſitzern für das an einer Seuche gefallene Vieh keinerlei
Entſchädigung gewährt wird.
Darmſtadt, den 25. März 1913.
(7355sss
Der Oberbürgermeiſter.
I. V.: Jaeger.
Steinkohlenbezugs=Geſelſchaft „Friede=
Ein früherer Kohlenträger verſucht bei Mitgliedern, die in
letzter Zeit Kohlen erhalten haben, ohne Berechtigung den Betrag
für Oktroi zu erheben.
Wir machen unſere Mitglieder wiederholt darauf aufmerkſam,
daß der Verein die Ausgaben für Oktroi, Fuhrlohn und das
Ab=
tragen ſelbſt trägt und Zahlungen nur an den Vereinsrechner
zu leiſten ſind.
(7271
Darmſtadt, 26. März 1913.
Der Vorſtand.
Losholz=Ausgabe.
Die Ausgabe des Losholzes an
diejenigen Bezugsberechtigten der
früheren Gemeinde Beſſungen, die
hiervon mündlich verſtändigt
wur=
den, findet Montag, den 3 1. März
I. Js., nachmittags von 3 bis
5 Uhr, in dem Turnſaal des
Schulhauſes der
Stadtknaben=
ſchule III, Ludwigshöhſtraße
(7290fs
Nr. 42, ſtatt.
Ich bringe dies hiermit
noch=
mals zur Kenntnis der Beteiligten.
Darmſtadt, 26. März 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Jaeger.
Steuer=Erhebung.
Das 6. Ziel der
Gemeinde=
ſteuer für das Rechnungsjahr
1912 iſt, bei Vermeidung der
Mah=
nung, bis Ende dieſes Monats
an den Werktagen, vormittags von
8½ bis 12½ Uhr, hierher zu
ent=
richten.
Im Intereſſe raſcheſter
Ab=
fertigung an den Zahlſchaltern
wird gebeten, die Gelder
abge=
zählt bereit zu halten.
Darmſtadt, den 1. März 1913.
Die Stadtkaſſe.
Koch.
(5587a
Fluchtlinienplan
für die Südſeite der
Schieß=
hausſtraße zwiſchen Nieder=
Ramſtädter Straße und
Martinſtraße.
Der auf Grund der
Genehmig=
ungsverfügung Großh.
Miniſteri=
ums des Innern vom 14. d. M.
von mir heute feſtgeſtellte Plan
kann bei dem Stadtbauamte,
Grafenſtraße Nr. 30, in den
Dienſt=
ſtunden eingeſehen werden. (7361
Darmſtadt, 26. März 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
I. V.: Jaeger.
Pferde=Verkauf.
Dienstag, den 1. April d. Js.,
um 11 Uhr vormittags,
wird im Hofe der
Artillerie=
kaſerne am Beſſunger Weg ein
überzählig gewordenes Dienſtpferd
öffentlich und meiſtbietend gegen
Barzahlung verſteigert. (7358
Darmſtadt, im März 1913.
I. Abteilung
Feldartillerie=Regts. Nr. 61.
Gebr. Schulbücher f. Oberrealſch.
z. verk. Grafenſtr. 16, p. (*8400
Vergebung von Bauarbeiten.
Die zur Erbauung eines 14klaſſigen Schulhauſes in
Ar=
heilgen erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, wie Erd=, Maurer=,
Steinhauer=, Beton=, Terrazzo=, Zimmer=, Grobſchloſſer=,
Spengler=
arbeiten, die Trägerlieferung, Anſtrich derſelben und
Blitzableiter=
anlage ſollen durch öffentlichen Wettbewerb vergeben werden.
Pläne und Arbeitsbeſchreibungen liegen vom 1. bis 3. April,
vormittags, in den Dienſträumen der Großh. Bürgermeiſterei Arheilgen,
an den übrigen Tagen in den Dienſträumen des Großh.
Kreisbau=
inſpektors, Neckarſtraße 3, Darmſtadt, Zimmer 2, offen.
Angebots=
formulare werden zum Selbſtkoſtenpreis an beiden Stellen abgegeben
Angebote mit entſprechender Aufſchrift ſind bis ſpäteſtens
Samstag, den 19. April I. Js., vormittags 10 Uhr.
bei Großh. Bürgermeiſterei Arheilgen abzugeben, woſelbſt die
Eröff=
nung in Gegenwart etwa erſchienener Bieter erfolgt.
(7197ds
Darmſtadt, den 25. März 1913.
Der Großh. Kreisbauinſpektor.
Lieferung
verſchiedener Bekleidungs=, Bettwerks= und ſonſtiger Stoffe in
Halbwolle, Baumwolle und Leinen, ſowie von Wolle und
Baum=
wolle zum Stricken und von wollenen Teppichen.
Für die diesſeitige Anſtalt iſt der vorbemerkte Bedarf für die
Zeit von jetzt an bis Ende März 1914 zu vergeben.
Bedarfs=
verzeichnis, Lieferungsbedingungen und Muſter können im
Stadt=
haus, Zimmer Nr. 24, eingeſehen werden.
Die Angebote ſind am Montag, 7. April I. Js., vormittags
zwiſchen 11 und 12 Uhr, in den am Eingang zum linken Flügel des
Stadthauſes aufgehängten Submiſſionskaſten einzulegen, die Muſter
und Proben dagegen während der gleichen Zeit im Zimmer Nr. 24
abzugeben.
Darmſtadt, den 25. März 1913.
(7504
Das Kuratorium der Erziehungsanſtalt „Ohlyſtift” in Gräfenhauſen.
J. V.: Mueller.
Bekanntmachung.
Die für Reklamezwecke geeigneten Innen= und Außenflächen
unſerer Straßenbahnwagen ſollen vom 1. Juni ds. Js. ab wieder
(7068is
verpachtet werden.
Angebote ſind ſpäteſtens bis zum 1. April ds. Js.
einzu=
reichen an die
Direktion der Hessischen Eisenbahn-A.-G.
Holzverſteigerung.
Donnerstag, den 3. April, vorm. von 9 Uhr an
ſollen in der Bender’ſchen Gaſtwirtſchaft (zum Löwen) in Nieder=
Ramſtadt aus den Diſtrikten Pfingſtweide und Kohlberg verſteigert
werden:
Scheiter rm: 116 Buchen, 15 Eichen ꝛc., 21 Kiefern;
Knüppel rm: 58 Buchen, 13 Eichen, 51 Kiefern;
Reiſig H. W.: 25 Buchen, 5 Eichen,
5 Kiefern;
Stöcke rm: 28 Buchen,
4 Eichen. 20 Kiefern.
Zur Verſteigerung kommt die Nummernfolge 777 bis 971.
Ober=Ramſtadt, 26. März 1913.
(7425
Großh. Oberförſterei Ober=Ramſtadt.
Daab.
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Bekanntmachung.
Unter Hinweis auf die §§ 3, 15—27 der Verordnung vom 6. Mai 1927, den
Radfahrverkehr betreffend, ſowie unter Hinweis auf die Strafbeſtimmungen im Falle
einer Verſäumnis wird zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die Erhebung des
Stempels für Fahrräder für das Rechnungsjahr 1913
von heute ab bis 31. März 1913 an jedem
Wochentage, vormittags von 9 bis 12 Uhr,
bei Großh. Kreisamt Darmſtadt, Neckarſtraße Nr. 3, im Erdgeſchoß, Zimmer Nr. 9,
ſtattfindet.
Wir fordern daher alle Beſitzer von Fahrrädern, welche ſie auf öffentlichen
Wegen und Plätzen benutzen, auf die Stempelabgabe während der oben erwähnten
Zeit, unter Vorlage der Radfahrkarten, zu entrichten oder, ſofern die Vorausſetzungen
hierzu vorliegen, während derſelben Zeit (ſ. § 19 Abſ. 2 der Verordnung) Antrag au
Befreiung von der Abgabe zu ſtellen.
Anſprüche auf Befreiung ſind:
für die Stadt Darmſtadt bei dem zuſtändigen Polizeirevier,
2. für die Landgemeinden des Kreiſes bei der Großh. Bürgermeiſterei des
Wohnorts
vorzubringen. Befreiungs=Anträge, die nach dem 1. April 1913 geſtellt werden,
können keine Berückſichtigung mehr finden.
Darmſtadt, den 17. Februar 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Michel.
Verordnung, den Radfahrverkehrbetreffend.
Vom 6. Mai 1907, §§ 3, 15—27 der Verordnung.
C. Der Radfahrer.
a) Ausweis über die Perſon des Radfahrers.
§ 3. Wenn ein Fahrrad auf öffentlichen Wegen und Plätzen benutzt werden ſoll,
hat der Beſitzer hiervon dem für ſeinen Wohnort zuſtändigen Kreisamt ſchriftlich oder
mündlich Anzeige zu erſtatten und die in Nr. 58 des Tarifes zum Urkundenſtempelgeſetz
in der Faſſung der Bekanntmachung vom 28. März 1907 vorgeſchriebene Stempelabgabe
für die Radfahrkarte zu entrichten.
Das Kreisamt erteilt dem Anmeldenden eine auf den Namen des Radfahrers
lautende Radfahrkarte, die nach anliegendem Muſter ausgeſtellt wird.
Der Radfahrer hat die Radfahrkarte bei ſich zu führen und auf Verlangen dem
zuſtändigen Beamten vorzuzeigen.
Für Perſonen unter 14 Jahren erfolgt die Ausſtellung auf Antrag des Vaters,
Vormundes oder ſonſtigen Gewalthabers.
Die Radfahrkarte gilt für den Umfang des Deutſchen Reiches.
Radfahrer, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt außerhalb des Deutſchen Reiches
haben, haben einen anderweiten genügenden Ausweis über ihre Perſon bei ſich zu
führen und auf Verlangen dem zuſtändigen Beamten vorzuzeigen.
E. Vorſchriften über die Stempelabgabe.
§ 15. Die Stempelabgabe für die Jahreskarte (§ 3, Abſ. 1), gültig vom 1. April
bis 31. März des folgenden Jahres, beträgt 5 Mark. Entſteht die Abgabepflicht in der
Zeit zwiſchen 1. Oktober und 31. März des folgenden Jahres, ſo iſt für dieſen Zeitraum
nur die Hälfte dieles Betrages zu entrichten.
16. Das Kreisamt trägt die Anmeldungen unter fortlaufenden Nummern in
ein Verzeichnis ein, erhebt die in §. 15 erwähnte Abgabe und erteilt den Anmeldenden
1. eine Radfahrkarte (§ 3),
2. eine Nummerplatte, die der Nummer des Verzeichniſſes entſpricht,
§ 17. Auf der Rückſeite der Radfahrkarte ſind Stempelmarken im Betrage der
entrichteten Abgabe durch das Kreisamt aufzukleben und zu entwerten.
Bei den von der Stempelabgabe befreiten Perſonen (§ 23) erhalten die
Radfahr=
karten auf der Rückſeite den Vermerk „Stempelfrei bis 31. März 19. ".
§ 18. Die Nummerplatte trägt auf beiden Seiten auf weißem Grund in 6
cm=
hoher lateiniſcher Schrift den Anfangsbuchſtaben der Behörde, die die Radfahrkarte
ausgeſtellt hat (für das Kreisamt Dieburg Di) und dahinter in 5 cm hohen Ziffern die
Nummer der Radfahrkarte (§ 16). Die Nummern werden, je nachdem ſie von einer
Behörde der Provinz Starkenburg, Oberheſſen oder Rheinheſſen zugeteilt worden ſind.
in roter, blauer oder grüner Farbe aufgetragen. Bei den für den Landbezirk eines
Kreiſes ausgegebenen Nummerplatten iſt der betreffende Buchſtabe in der Farbe der
Nummer, bei den Nummerplatten für den Stadtbezirk eines Kreiſes dagegen in
ſchwarzer Farbe ausgeführt.
Das Fahrrad muß beim Befahren öffentlicher Wege und Plätze mit der
Nummer=
platte verſehen ſein. Letztere, deren Inſchrift ſtets in lesbarem Zuſtande erhalten
wer=
den muß, iſt in der Richtung der Längsaxe des Fahrrades und nach vorn gerichtet derart
zu befeſtigen, daß die Inſchrift von beiden Seiten gut ſichtbar iſt. Die Nummerplatte
wird von der Behörde beſchafft und den Beſitzern von abgabepflichtigen Fahrrädern
unentgeltlich gelieſert. Wer von der Stempelabgabe befreit iſt, hat die Koſten der
Nummerplatte zu erſetzen.
Beſitzer von ſolchen Fahrrädern, die mit Nummerplatten verſehen ſind, dürfen
zur Kontrollierung der Abgabe nicht angehalten werden.
§ 19. Die Abgabe iſt von einer und derſelben Perſon, auch bei einem Wechſel des
Fahrrades, innerhalb desſelben Jahres (1. April bis 31. März) ſtets nur einmal, und
zwar erſtmalig bei der Anmeldung des Fahrrades und ſodann alljährlich im Monat
März für das darauffolgende Rechnungsjähr unter Vorlage der Radfahrkarte bei dem
Kreisamt zu entrichten.
Innerhalb der gleichen Friſten haben die Perſonen, die gemäß § 23 Befreiung
von der Abgabepflicht in Anſpruch nehmen, bei dem Kreisamt entſprechenden Antrag
zu ſtellen.
§ 20. Wer den Beſitz eines anmeldepflichtigen Fahrrades im Laufe eines Jahres
aufgibt oder verliert hat dies dem Kreisamt ſeines Wohn= oder Aufenthaltsortes
läng=
ſtens binnen einer Woche unter Vorzeigung der Karte und Rückgabe der Nummerplatte
anzuzeigen.
Wer, ohne den Beſitz aufzugeben, das Fahrrad auf öffentlichen Wegen und
Plätzen nicht mehr benutzen will, kann ſich durch Abmelden des Rades unter Rückgabe
der Nummerplatte von der weiteren Abgabepflicht befreien.
Die Abmeldung iſt in das nach § 16 zu führende Verzeichnis einzutragen und dem
Abmeldenden auf Verlangen auf der ihm erteilten Karte zu beſcheinigen.
§ 21. Verlegt der Beſitzer eines anmeldepflichtigen Fahrrades ſeinen
Wohn=
oder Aufenthaltsort in einen anderen Kreis, ſo iſt das Rad bei dem Kreisamt, das die
Radfahrkarte ausgeſtellt hat, abzumelden und bei dem für den neuen Wohn= oder
Aufenthaltsort zuſtändigen Kreisamt unter Vorlage der Radfahrkarte anzumelden; das
letztere erteilt eine neue Nummerplatte und zieht die bisher geführte Rummerplatte
behufs Rückgabe an das zuſtändige Kreisamt ein.
§ 22. Es iſt verboten, Nummerplatten eigenmächtig anzufertigen, die Inſchrift
von Nummerplatten eigenmächtig zu ändern und ſolche Nummerplatten zu führer, die
nicht von der zuſtändigen Behörde erteilt ſind.
Der Beſitzer eines mit Nummerplatte verſehenen Fahrrades darf dieſes an
andere Perſonen zur Benutzung auf öffentlichen Wegen und Plätzen nur vorübergehend
überlaſſen.
F. Ausnahmen.
§ 23. Von der Stempelabgabe ſind befreit:
1. Militärperſonen und ſonſtige Perſonen, die in Dienſten des Reiches oder eines
Bundesſtaates, einer Provinz, eines Kreiſes oder einer Gemeinde ſtehen und
Fahrräder überwiegend zur Erledigung der ihnen obliegenden
Dienſt=
geſchäfte benutzen;
2. Perſonen, die das Fahrrad überwiegend als Beförderungsmittel zur
Arbeitsſtelle oder zur Ausübung ihres Berufes oder Gewerbes benutzen, ſofern
ihr Einkommen den Betrag von jährlich 1500 Mark nicht erreicht;
3. Schüler, die das Fahrrad überwiegend als Beförderungsmittel zum Beſuche
der in einer anderen Gemeinde oder mindeſtens 2½ Kilometer von der Wohnung
entfernt gelegenen Schule benutzen:
4. Perſonen, die ſich zum Kurgebrauch oder weniger als 30 Tage lang im
Groß=
herzogtum aufhalten;
5. Perſonen, die ein Fahrrad, für das die Stempelabgabe bereits entrichtet iſt,
vorübergehend benützen (§ 22. Abſ. 2).
§ 24. Wird auf Grund des § 23 eine Befreiung von der Stempelabgabe in
An=
ſpruch genommen, ſo iſt vorzulegen:
L in den Fälen der Iiſter 1eine=Beſcheiniamg der vorgeſetzten Dienſtbehörde
da=
hingehend, daß das Fahrrad übeuwiegend zu dienſtlichen Zwecken
verwendet wird.
2. in den Fällen der Ziffer 2 der letzte Steuerzettel und eine Beſcheinigung der
Bürgermeiſterei ode? Polizeibehörde über das Vorliegen der weiteren
Voraus=
ſetzung. Bei Bedienſteten genügt hinſichtlich des letzten Punktes eine
Beſcheinig=
ung des Arbeitgebers, die jedoch durch die Bürgermeiſterei oder Polizeibehörde
beſtätigt ſein muß;
3. in den Fällen der Ziffer 3 eine Beſcheinigung der Bürgermeiſterei oder der
Polizeibehörde oder des Klaſſenlehrers.
Ueber den Anſpruch entſcheidet, vorbehaltlich der Beſchwerde an das Miniſterium
des Innern, das Kreisamt, bei dem die Stempelabgabe zu entrichten ſein würde.
Die Steuerbehörden ſind verpflichtet, den Kreisämtern auf Verlangen jede zur
Entſcheidung erforderliche Auskunft zu geben.
§ 25. Eine Verpflichtung zum Führen einer Nummerplatte und zum
Mit=
führen einer Radfahrkarte beſteht nicht für die in § 23 Ziffer 1 genannten
Per=
ſonen, wenn:
1 dieſe bei Benutzung des Rades Uniform, Amtskleidung oder ein Amtsabzeichen
tragen. oder
2. das Rad als zu Dienſtzwecke beſtimmt von der vorgeſetzten Behörde kenntlich
gemacht iſt.
§ 26. Ob und inwieweit Ausnahmen von den in Gemäßheit des § 13 ergangenen
Vorſchriften für den dienſtlichen Radfahrverkehr der Beamten der Poſt= und
Tele=
graphenverwaltung und anderer öffentlicher Verwaltungen, ſowie der Gendarmen
zuzulaſſen ſind, beſtimmt das Miniſterium des Innern.
G. Strafbeſtimmungen.
§ 27. Zuwiderhandlungen gegen die Vorſchriften über die Entrichtung der
Stempelabgabe werden nach dem Geſetz vom 12. Auguſt 1899 über den
Urkunden=
ſtempel in der Faſſung der Bekanntmachung vom 28. März 1907,
Zuwiderhand=
lungen gegen die übrigen Vorſchriften dieſer Verordnung und gegen die darin
vor=
behaltenen allgemeinen oder beſonderen polizeilichen Anordnungen (§ 13) in
Gemäß=
heit des § 366 Nr. 10 des Reichsſtrafgeſetzbuches mit Geldſtrafe bis zu 60 Mark oder
mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft.
Arkundenſtempelgeſetz.
Artikel 31, Abſ. 1. Die im Art. 14. Nr. 2 bezeichneten Perſonen haben, wenn ſie
den Vorſchriften bezüglich der Verpflichtung zur Entrichtung des Stempels
zuwider=
handeln, unbeſchadet ihrer Haftpflicht für den fehlenden Stempel (Art. 14), eine
Geld=
ſtrafe verwirkt, welche dem vierfachen Betrage des hinterzogenen Stempels
gleich=
kommt, mindeſtens aber drei Mark beträgt. Jede zuwiderhandelnde Perſon trifft die
ganze Strafe. Auf Beamte findet dieſe Vorſchrift keine Anwendung.
Abſ. 3. Die Verhängung der Strafe erfolgt nach Maßgabe der Vorſchriften
des Geſetzes, die Einführung des Verwaltungsſtrafbeſcheids bei Zuwiderhandlungen
gegen die Vorſchriften über die Erhebung öffentlicher Abgaben und Gefälle betreffend,
vom 20. September 1890.
Abſ. 4. Wenn ſich aus den Umſtänden ergibt, daß eine Stempelhinterziehung
nicht hat verübt werden können oder nicht beabſichtigt worden iſt, ſo tritt ſtatt des
vorgedachten Geldſtrafe eine Ordnungsſtrafe bis zu zweihundert Mark ein.
Art. 33. Wer es, den beſtehenden Beſtimmungen zuwider, unterläßt, die nach
den Tarifnimmern 10 35, 4l. 4, 50, 38, 00, 20 erforderlichen Erlauhnisſcheine un=
Karten zu löſen, verfällt in die im Artikel 31 Abſ. 1 beſtimmte Strafe. Die
Vor=
chriften des Artikels 31 Abſ. 2 bis 4 finden entſprechende Anwendung.
Die hinterzogene Stempelabgabe iſt von demjenigen nachzuentrichten, der im
Falle der Löſung des Erlaubnisſcheines oder der Karte zur Zahlung des Stempels
verpflichtet geweſen wäre. Die Einziehung der Abgabe erfolgt nach Maßgabe der
Vorſchriften des Artikels 26.
Unterſteht die Perſon, die nach Abſ. 2 die Stempelabgabe nachzuentrichten hat,
wegen Minderjährigkeit oder wegen ihres geiſtigen oder körperlichen Zuſtandes der
Beaufſichtigung, ſo haftet für die Entrichtung der Stempelabgabe auch derjenige,
welcher kraft Geſetzes zur Führung der Aufſicht verpflichtet iſt. Die Haftbarkeit tritk
nicht ein, wenn der Aufſichtspflichtige nachweiſt, daß er ſeiner Pflicht genügt hat oder
daß die Stempelhinterziehung auch bei gehöriger Aufſichtsführung erfolgt ſein würde,
Die Beſtimmung des Abſ. 2. Satz 2 findet Anwendung.
An die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Vorſtehende Bekanntmachung empfehlen wir Ihnen wiederholt in geeignet
erſcheinender Weiſe zur Kenntnis der Intereſſenten Ihrer Gemeinde zu bringen.
Darmſtadt, den 15. Februar 1913
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
(4792a
Bekanntmachung.
Die nachſtehende Polizeiverordnung über den Verkehr von Fuhrwerken und
Fahr=
zeugen im Kreiſe Darmſtadt tritt am 1. April d. Js. in Kraft.
Wir weiſen die Intereſſenten, Beſitzer von Fuhrwerken und Fahrzeugen, ſowie
vornehmlich die Führer ſolcher beſonders auf die neuen Beſtimmungen in den §§ 1, 2
und 3 hin. Ihre genaueſte Beachtung muß mit Rückſicht auf den ſtändig wachſenden
Ver=
kehr von Fuhrwerken und Fahrzeugen auf den Straßen im Intereſſe der
Verkehrsſicher=
heit verlangt werden.
Darmſtadt, den 25 März 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
(7284dsi
Fey.
Polizei=Verordnung
über den Verkehr von Fuhrwerken und Fahrzeugen im Kreiſe Darmſtadt.
Auf Grund des Artikels 64 des Geſetzes betreffend die innere Verwaltung und
die Vertretung der Kreiſe und der Provinzen vom 12. Juni 1874 in der Faſſung der
Bekanntmachung vom 8. Juli 1911, ſowie des § 366, Ziffer 10 des
Reichsſtrafgeſetz=
buches, wird unter Zuſtimmung des Kreis=Ausſchuſſes und mit Genehmigung Großh.
Miniſteriums des Innern vom 17. März 1913 zu Nr. M. d. J. 4674 für den Kreis
Darmſtadt Folgendes verordnet:
§ 1.
Alle auf öffentlichen Straßen verkehrende Fuhrwerke und Fahrzeuge haben,
ſo=
fern die Beſchaffenheit der Straßen es geſtattet, die rechte Seite der Fahrbahn
einzu=
halten.
Die Vorſchriften über das Ausweichen werden hierdurch nicht berührt.
Beim Einbiegen in eine andere Straße iſt nach rechts in kurzer Wendung, nach
links in weitem Bogen zu fahren.
Fahrzeuge im Sinne dieſer Polizei=Verordnung ſind insbeſondere auch alle
Kraft=
fahrzeuge und alle Fahräder, ſofern dieſe die Fahrbahn benutzen.
§ 2.
Der Führer eines Fuhrwerks oder Fahrzeugs hat ſeinen Sitz auf dem Fuhrwerk
oder Fahrzeug ſo zu wählen, daß er die Fahrbahn auch ſeitlich des Fuhrwerks oder
Fahrzeugs ſtets gut überſehen kann.
§ 3.
Während der Dunkelheit, ſowie bei ſtarkem Nebel müſſen alle auf öffentlichen
Straßen oder Plätzen befindlichen Fuhrwerke mit hellbrennenden Laternen verſehen ſein.
Der Gebrauch von Laternen mit ſarbigen Scheiben iſt unterſagt. Fuhrwerke, weiche
nach ihrer Bauart vorzugsweiſe der Perſonenbeförderung dienen, müſen auf der
Vor=
derſeite oben rechts und links mit Laternen verſehen ſein, die ſo eingerichtet und
an=
gebracht ſind, daß ihr Lichtſchein von Entgegenkommenden und Ueberholenden deutlich
wahrgenommen werden kann. Ausnahmsweiſe kann bei Perſonenfuhrwerken von dem
Kreisrat eine von vorerwähnter Beleuchtungsart abweichende Beleuchtung für
aus=
reichend erachtet und zugelaſſen werden.
Bei Fuhrwerken anderer Art genügt in der Regel die Anbringung einer Laterne=
Dieſe iſt an der oberen Uinken Seite des Fuhrwerts zu beſeſtigen und nur, wenn die Art
der Ladung (Feuergejährlichkeit uſw.) die Befeſtigung am Wagen ſelbſt ausſchließt, an
der linken Seite des Zugtieres (bei 2 Zugtieren des linken Zugtieres) anzubringen.
Außer dieſer einen Laterne iſt aber in folgenden Fällen noch eine zweite zu führen:
a) wenn der Lichtſchein der einen Laterne von rückwärts nicht deutlich
wahr=
genommen werden kannz
b) wenn die Ladung von Fuhrwerken ſeitlich oder nach hinten in gefahrbringender
Weiſe hervorſteht (z. B. Langholzfuhrwerke, Möbelwagen uſw.) und zwar au
dem hervorſtehenden Teil der Ladung.
§ 4.
Fuhrwerke müſſen im Schrittmaß fahren auf allen Strecken, für welche das
Schrittfahren durch Lokalpolizei=Verocdnung und durch öffentlichen Anſchlag angeord=
Zuwiderhandlungen gegen die Vorſchriften dieſer Polizei=Verordnung werden
mit Geldſtrafe bis zu 60) Mark oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft.
§ 6.
Dieſe Polizei=Verordnung tritt am 1. April 1913 in Kraft. In Kraft bleibt neben
den vorſtehenden Beſtimmungen die Polizei=Verordnung, betreffend den Verkehr von
Fuhrwerken in der Haupr= und Reſidenzſtadt Darmſtadt, vom 20. Februar 1904
Mit Wirkung vom 1 April 1913 treten außer Kraft:
1. die Lokalpolizei=Verordnung, betreffend Vorkehrungen gegen Beſchädigung
durch Fuhrwerle zur Nachtzeit vom 5. Februar 1875;
2. die Polizei=Verordnung vom 19. Juni 1890, betreffend Sicherung des Verkehrs
auf der Landſtraße;
3. die Polizei=Verordnung vom 12. Juni 1893, betreffend die Verwendung rot
und grün leuchtender Laternen an Straßenfuhrwerken.
Darmſtadt, den 25. März 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Bekanntmachung.
Am 3., 4., 7., 11, 14., 28., 31. März 1913 von 89 Uhr vormittags bis
zum Dunkelwerden wird Schießen mit ſcharfer Munition von Truppenteilen des
XVIII. Armeekorps auf dem Schießplatz bei Meſſel abgehalten.
Schußrichtung vom Steinhügel, 1 km nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Das gefährdete Gelände:
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
„ Weſten: Dammweg-Brunnersweg ausſchließlich,
„ Süden: Forſthaus Steinacker-Steinhügel ausſchließlich,
„ Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über
Milches=
wieſe-Sauwieſe-Schreibertswieſe-Geishecke einſchließlich
wird während des Schießens durch Poſten, Wegſchranken und Warnungstafeln abgeſperrt.
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten. (
Polizeiver=
ordnung Kreisamt Darmſtadt 25. September 1909.)
Darmſtadt, den 19. Februar 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
(5123a
I. V: Dr. Reinhart.
Darmſtadt, den 19. März 1913.
Betreffend: Das Muſterungsgeſchäft für 1913 im Kreiſe Darmſtadt.
Der Zivil=Vorſitzende der Großherzoglichen Erſatz=Kommiſſion Darmſtadt
an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Unter Bezugnahme auf die wiederholt erfolgte diesſeitige Bekanntmachung des
Muſterungstermins empfehle ich Ihnen, ſich an den in derſelben näher bezeichneten
Tagen mit den Militärpflichtigen Ihrer Gemeinden vormittags 7½ Uhr zum
Muſterungs=
geſchäft einzufinden.
Die betr. Militärpflichtigen ſind darauf aufmerkſam zu machen, daß ſie ſich in
den Straßen Darmſtadts und im Muſterungslokal ruhig und anſtändig zu betragen
haben und namentlich nicht im angetrunkenen Zuſtande vor der Erſatz=Kommiſſion
erſcheinen dürfen. Zuwiderhandelnde werden alsbald in Gewahrſam gebracht und
unter Umſtänden entſprechend beſtraft.
Militärpflichtige, welche nicht pünktlich erſcheinen, ſind, ſofern ſie dadurch nicht
eine härtere Strafe verwirkt haben, mit Geldſtrafe bis zu 30 Mk. oder Haft bis zu
3 Tagen zu beſtrafen.
Die Angehörigen von Militärpflichtigen, welche zu ihren Gunſten die
Zurück=
ſtellung und bezw. Befreiung ihrer Söhne vom Militärdienſt in Anſpruch nehmen,
ſind auf diejenigen Tage vorzuladen, an welchen die betr. Militärpflichtigen zu er=
(6935a
ſcheinen haben.
Dr. Reinhart.
Orts=Satzung
für die Quartierleiſtungen und Naturalleiſtungen an die bewaffnete Macht im Frieden
in der Gemeinde Nieder=Ramſtadt.
Auf Grund des § 7 des Reichsgeſetzes vom 25. Juni 1868, die Quartierleiſtungen
für die bewaffnete Macht während des Friedensſtandes betreffend, und § 9 der
Inſtruk=
tion zur Ausführung dieſes Geſetzes vom 31. Dezember 1868 und auf Grund der Geſetze
vom 13. Februar 1875 über die Naturalleiſtungen für die bewaffnete Macht im Frieden
wird hiermit für die Gemeinde Nieder=Ramſtadt auf Beſchluß des Gemeinderats und
mit Genehmigung Großh. Miniſteriums des Innern vom 11. März 1913 zu
Nr. M. d. J. 6313 folgendes beſtimmt:
§ 1.
Die Verwaltung der Einquartierungsangelegenheiten wird der von dem
Gemeinderat zu wählenden Einquartierungskommiſſion unter dem Vorſitz des
Bürger=
meiſters oder bei Verhinderung des Bürgermeiſters unter dem Vorſitz des
Beigeord=
neten übertragen.
Die Dienſtzeit der unſtändigen Mitglieder der Kommiſſion endet mit dem
Kalenderjahr, für welches dieſelben gewählt worden ſind
Die Zahl der unſtändigen Mitglieder der Kommiſſion wird von dem
Gemeinde=
rat jedes Jahr neu beſtimmt.
2.
Die ganze Gemeinde, einſchließlich aller zur Gemarkung gehörigen Gehöfte uſw.,
bildet einen Quartierbezirk.
§ 3.
Die Einquartierungspflicht liegt allen denen ob, die in der Gemeinde eine
Wohnung haben und zur Gemeindeſteuer herangezogen werden, ebenſo Juriſtiſchen
Per=
ſonen, Geſellſchaften und ſolchen Perſonen, die, ohne in der Gemeinde zu wohnen, in
der Gemeinde Häuſer, Grundſtücke oder Geſchäftslokale haben und für dieſe zur
Gemeindeſteuer herangezogen werden.
Befreit von der Benutzung zur Einquartierung ſind die in § 4 Abſ. 2 des
Reichs=
geſetzes vom 25. Juni 1868 aufgeführten Gebäude und Gebäudeteile.
Gebäude, in denen ſich mit gefährlichen oder anſteckenden Krankheiten Behaftete
oder Wichnerinnen oder Leichen befinden, ſollen zur Einquartierung nicht benutzt werden.
§ 4.
Bei Verteilung der Einquartierung ſoll auf die Wohnungs=, Wirtſchafts= und
Gewerbebetriebsverhältniſſe des Quartierpflichtigen Rückſicht genommen werden. Neben
dieſen Grundlagen ſoll bei der Verteilung beachtet werden, daß auf etwa je 60 Mark
Gemeindeſteuer je ein Mann zu übernehmen iſt.
§ 5.
Den Quartierpflichtigen iſt geſtattet, die ihnen obliegende Verbindlichkeit durch
Stellung anderweiter Quartiere (z. B. in Wirtshäuſern uſw.) zu erfüllen, jedoch iſt
dies vorher der Einquartierungskommiſſion anzuzeigen. Das zu ſtellende Quartier
muß den Anforderungen entſprechen, welche an den Quartierpflichtigen ſelbſt geſtellt
werden können.
Für richtige Leiſtung iſt nur der Quartierpflichtige haftbar, wie auch die durch
die Ausquartierung dem Quartierpflichtigen etwa entſtehenden Mehrkoſten von dieſem
zu tragen ſind.
§ 6.
Weigert ſich der Quartierpflichtige, die ihm zugedachte Einquartierung zu
über=
nehmen, oder iſt der Quartierpflichtige zeitweilig abweſend, ſo hat die Einquartierung
auf deſſen Koſten anderweit zu erfolgen.
Dieſe Koſten ſind nötigenfalls auf dem für die Gemeindeeinkünfte vorgeſchriebenen
Wege von den Pflichtigen beizutreiben.
§ 7.
Bei der Zuteilung der Einquartierung werden gerechnet:
1 General und die ihm gleichgeſtellten Chargen einſchließlich Bedienung — 30 Gemeine,
1 Stabsoffizier
20
1 Hauptmann oder Leutnant „
— 10
1 Feldwebel uſw.
5
1 Fähnrich oder Vizefeldwebel
—
,
1 Unteroffizier
2
1 Pferd ohne Fourage
.
1 Gemeiner
e egrae
Werden Truppen mit Verpflegung einquartiert, ſo wird den mit Einquartierung
bedachten Einwohnern ein von dem Gemeinderat in dem betreffenden Jahre
feſtzuſetzen=
der Zuſchuß zu der von dem Reiche gewährten Entſchädigung bewilligt. Dieſer Zuſchuß
ſoll mit Rückſicht auf die jeweiligen Lebensmittelpreiſe bemeſſen werden und ſoll mit
Einſchluß der von dem Reiche gewährten Entſchädigung für Mundverpflegung und
Servis pro Tag für jeden einquartierten und verpflegten Soldaten einſchließlich
Unter=
offizier, Sergeanten und ähnliche Charge den Betrag von 1,60 Mark nicht überſteigen.
Für die einquartierten Offiziere wird den Quartiergebern nur die
Reichsent=
ſchädigung gewährt.
§ 9.
Wird der Gemeinde die Stellung von Fourage oder Vorſpann angeſonnen, ſo
beſchafft die Einquartierungskommiſſion den Bedarf auf die ihr am zweckmäßigſten
erſcheinende Weiſe, möglichſt unter öffentlicher Aufforderung, aus Mitteln der
Gemeinde=
kaſſe, in welche die vom Reiche zu gewährende Vergütung fließt. Nur wenn auf dieſem
Wege dem Anſinnen nicht rechtzeitig entſprochen werden kann oder die Fourage oder
der Vorſpann gegen die von dem Gemeinderat hierfür zuläſſig erachtete Vergütung
nicht zu erlangen iſt, wird die Kommiſſion zu der in Anſpruch genommenen Leiſtung
die Beſitzer von Fouragebeſtänden, Zugtieren und Wagen unmittelbar heranziehen, und
der Gemeinderat ſodann darüber beſchließen, ob und welcher Zuſchuß aus
Gemeinde=
mitteln zu der vom Reiche zu gewährenden Vergütung zu leiſten iſt.
10.
Die Einquartierungskommiſſion iſt bezüglich der in den §§ 8 und 9 von ihr zu
Laſten der Gemeindekaſſe zuzugeſtehenden Vergütungen an die Weiſungen des
Gemeinde=
rats gebunden.
§ 11.
Dieſe Satzung tritt mit dem 1. April 1913 in Kraft.
Nieder=Ramſtadt, den 22. März 1913.
Großberzogliche Bürgermeiſterei Nieder=Ramſtadt.
Appel.
(*355
Orts=Satzung
für die Quartierleiſtungen und Naturalleiſtungen an die bewaffnete Macht im Frieden
in der Gemeinde Waſchenbach.
Auf Grund des § 7 des Reichsgeſetzes vom 25. Juni 1868, die Quartierleiſtungen
für die bewaffnete Macht während des Friedensſtandes betreffend, und § 9 der
Inſtruk=
tion zur Ausführung dieſes Geſetzes vom 31. Dezember 1868 und auf Grund der Geſetze
vom 13. Februar 1875 über die Naturalleiſtungen für die bewaffnete Macht im Frieden
wird hiermit für die Gemeinde Waſchenbach auf Beſchluß des Gemeinderats und mit
Genehmigung Großh. Miniſteriums des Innern vom 11. März 1913 zu Nr. M. d. J. 4312
folgendes beſtimmt:
§ 1.
Die Verwaltung der Einquartierungsangelegenheiten wird der von dem
Gemeinderat zu wählenden Einquartierungskommiſſion unter dem Vorſitz des
Bürger=
meiſters oder bei Verhinderung des Bürgermeiſters unter dem Vorſitz des
Beigeord=
neten übertragen.
Die Dienſtzeit der unſtändigen Mitglieder der Kommiſſion endet mit dem
Kalenderjahr, für welches dieſelben gewählt worden ſind.
Die Zahl der unſtändigen Mitglieder der Kommiſſion wird von dem
Gemeinde=
rat jedes Jahr neu beſtimmt.
§ 2.
Die ganze Gemeinde, einſchließlich aller zur Gemarkung gehörigen Gehöfte uſw.,
bildet einen Quartierbezirk.
§ 3.
Die Einquartierungspflicht liegt allen denen ob, die in der Gemeinde eine
Wohnung haben und zur Gemeindeſteuer herangezogen werden, ebenſo Juriſtiſchen
Per=
ſonen, Geſellſchaften und ſolchen Perſonen, die, ohne in der Gemeinde zu wohnen, in
der Gemeinde Häuſer, Grundſtücke oder Geſchäftslokale haben und für dieſe zur
Gemeindeſteuer herangezogen werden.
Befreit von der Benutzung zur Einquartierung ſind die in § 4 Abſ. 2 des
Reichs=
geſetzes vom 25. Juni 1868 aufgeführten Gebäude und Gebäudeteile.
Gebäude, in denen ſich mit gefährlichen oder anſteckenden Krankheiten Behaftete
oder Wöchnerinnen oder Leichen befinden, ſollen zur Einquartierung nicht benutzt werden.
§ 4.
Bei Verteilung der Einquartierung ſoll auf die Wohnungs=, Wirtſchafts= und
Gewerbebetriebsverhältniſſe des Quartierpflichtigen Rückſicht genommen werden. Neben
dieſen Grundlagen ſoll bei der Verteilung beachtet werden, daß auf etwa ie 30 Mark
Gemeindeſteuer je ein Mann zu übernehmen iſt.
§ 5.
Den Quartierpflichtigen iſt geſtattet, die ihnen obliegende Verbindlichkeit durch
Stellung anderweiter Quartiere (z. B. in Wirtshäuſern uſw.) zu erfüllen, jedoch iſt
dies vorher der Einquartierungskommiſſion anzuzeigen. Das zu ſtellende Quartier
muß den Anforderungen entſprechen, welche an den Quartierpflichtigen ſelbſt
geſtellt=
werden können.
Für richtige Leiſtung iſt nur der Quartierpflichtige haftbar, wie auch die durch
die Ausquartierung dem Quartierpflichtigen etwa entſtehenden Mehrkoſten von dieſem
zu tragen ſind.
§ 6.
Weigert ſich der Quartierpflichtige, die ihm zugedachte Einquartierung zu
über=
nehmen, oder iſt der Quartierpflichtige zeitweilig abweſend, ſo hat die Einquartierung
auf deſſen Koſten anderweit zu erfolgen.
Dieſe Koſten ſind nötigenfalls auf dem für die Gemeindeeinkünfte vorgeſchriebenen
Wege von den Pflichtigen beizutreiben.
§ 7.
Bei der Zuteilung der Einquartierung werden gerechnet:
1 General und die ihm gleichgeſtellten Chargen einſchließlich Bedienung — 30 Gemeine,
— 2
1 Stabsoffizier
— 10
1 Hauprmann oder Leutnant
,
— 5
1 Feldwebel uſw.
Fähnrich oder Vizefeldwebel
..
,
1 Unteroffizier
. „ . —
.. . — 1 Gemeinel
Pferd ohne Fourage
, „,
§. 8.
Werden Truppen mit Verpflegung einquartiert, ſo wird den mit Einquartierung
Fedachten Einwohnern ein von dem Gemeinderat in dem betreffenden Jahre
feſtzuſetzen=
der Zuſchuß zu der von dem Reiche gewährten Entſchädigung bewilligt. Dieſer Zuſchuß
ſoll mit Rückſicht auf die jeweiligen Lebensmittelpreiſe bemeſſen werden und ſoll mit
Einſchluß der von dem Reiche gewährten Entſchädigung für Mundverpflegung und
Servis pro Tag für jeden einquartierten und verpflegten Soldaten einſchließlich
Unter=
offizier, Sergeanten und ähnliche Charge den Betrag von 1,50 Mark nicht überſteigen.
Für die einquartierten Offiziere wird den Quartiergebern nur die=
Reichsent=
ſchädigung gewährt.
§ 9.
Wird der Gemeinde die Stellung von Fourage oder Vorſpann angeſonnen, ſo
beſchafft die Einquartierungskommiſſion den Bedarf auf die ihr am zweckmäßigſten
erſcheinende Weiſe, möglichſt unter öffentlicher Aufforderung, aus Mitteln der
Gemeinde=
kaſſe, in welche die vom Reiche zu gewährende Vergütung fließt. Nur wenn auf dieſem
Wege dem Anſinnen nicht rechtzeitig entſprochen werden kann oder die Fourage oder
der Vorſpann gegen die von dem Gemeinderat hierfür zuläſſig erachtete Vergütung
nicht zu erlangen iſt, wird die Kommiſſion zu der in Anſpruch genommenen Leiſtung
die Beſitzer von Fouragebeſtänden, Zugtieren und Wagen unmittelbar heranziehen, und
der Gemeinderat ſodann darüber beſchließen, ob und welcher Zuſchuß aus
Gemeinde=
mitteln zu der vom Reiche zu gewährenden Vergütung zu leiſten iſt.
§ 10.
Die Einquartierungskommiſſion iſt bezüglich der in den §§ 8 und 9 von ihr zu
Laſten der Gemeindekaſſe zuzugeſtehenden Vergütungen an die Weiſungen des
Gemeinde=
rats gebunden.
§ 11.
Dieſe Satzung tritt mit dem 1. April 1913 in Kraft.
Nieder=Ramſtadt, den 22. März 1913.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Nieder=Ramſtadt.
Appel.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 goldener Ring mit gelbem Stein. 1 Zwicker
mit Futteral. 1 grauer Damenhandſchuh. 1 Perlenhalsbändchen
(rot und weiß). 1 Paar gelbe Damenhandſchuhe. 1 Quittungskarte,
auf den Namen Kühne ausgeſtellt. 1 Päckchen, enthaltend 1 Kragen,
1 Selbſtbinder und 1 Taſchentuch. 1 ſchwarzer Pelzmantelkragen.
1 mittelgroßer vernickelter Schlüſſel. 1 Stück Spitzenärmel. 1 grauer
Kinderhandſchuh. 1 alte graue Knabenhoſe. 1 ſilbernes Münzen
armband. 1 Brötchenſack mit einigen Pfennigen. 1 ſilberne Nadel
mit Amethyſt. 1 gelber kleiner Anhänger in Herzform. 1 gelber
Ring mit rotem Stein. 1 Taſchentuch.
(7408
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Boxer (zugelaufen). Die Hunde können von den
Eigen=
tümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die
Verſteige=
rung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag
vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
(7455
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 30. März,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends, folgende
Apo=
theken geöffnet: Hof=Apotheke, Ballonplatz, und Adler=Apotheke
Wilhelminenplatz. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab
geſchloſſen.
Dünger=Verkauf.
Am Mittwoch, den 2. April,
vormittags von 10 Uhr ab,
wird auf dem Hofe der Train=
Kaſerne — Heidelbergerſtraße 49—
die Matratzenſtreu der 2.
Kom=
pagnie öffentlich meiſtbietend ver=
(7365soi
ſteigert.
Train=Bataillon Nr. 18,
Zum
Schulbeginn!
Schulkleider
290
blau-rot getupft mit reizender
Borden garniert 7.75, 5.50
Schulkleider
450
aus solidem Cheviot, hübsch
garn., m Lackgürtel 8.50, 7.75 6
Faltenröcke
295
mit Leibchen . 7.25, 5.45
Schuljacken
25
engl. gemusterte Stoffe oder
blau Cheviot . . 8.75, 6.50,
Capes,
75
blau, mit roter Kapuze
6.50, 3.50,
Capes,
75
Loden, grau und sportfarbig
8.75, 6.50, 2
Vorschriftsmäßige
Turnkleidung
in allen Größen.
2 Posten
Schul-Cheviot
Reine Wolle
110 cm breit
35
Meter 65 ₰
Meter 14—
Kinder-Strümpfe
Größe 3 4 5 6 7 8
schwarz
Baumwolle 55₰ 60 ₰ 65 ₰ 70 ₰ 75₰ 80 ₰
dto.
125
besere Qual. 75₰ 80 ₰ 90 ₰ 1½ 112 1.4
Ferner grosse Auswahl in lederfarbig, beige und
Flor-Strümpfe weiß Kinder-Söckchen
Kinder- Tricot-Handschuhe von 42₰ an
Kinder-Gürtel Imitation Lack von 25 ₰ an
Spitzen-Kragen
:: Lavalliers
Kinder-Leibchen
von 95 ₰ an.
Diverse Artikel:
Strumpfhalter
Fischerknoten
Haarbänder und
Matrosenkragen
Haarbandhalter
Hosenträger
Haar-Reife
Kragen und Krawatten
Weiße
Cretonne-Hemden 110
mit Spitzen
„ „
Weiße
Cretonne-Hosen 110
4—
mit Stickerei . . . .
Schürzen
(20
gestreift Baumwollzeug . . 1—
Schürzen
1—
türk. Cattun . .
Weiße Schürzen 110
mit Stickerei u. Volant . . 1—
Schwarze Lüster- 950
Schürzen von . . . . 2 an
Lüstre-Schürzen 930
grau, blau und braun von
Sweaters
25
,„ . „ „
von Aan
Südwester
,,„ „ . „
Pon 69₰a
Turnhosen
195
Tricot
von 1an
Fertige
Knabenhosen
1 Posten
Buxkin-Hosen
Größe 7—12 durchweg —
Glösse 1 2 3 4
5
6
Buxkin-Hosen
160
mit Leib . .
150 190 120
2
Melton-Hosen
mit und ohne Leib .
65 200 225 250 265 290
Cheviot-Hosen
245
90 340 340 350 310
mit Leib, mit und ohne Pump
Markt
2
Kollisennu
A
Mitglied des Rabatt-Spar-Vereins.
Markt
2
(7482
Brennholz=Verſteigerung.
Montag, den 7. April I. J.,
vormittags 9 Uhr anfangend, werden auf dem Rathaus dahier
aus dem Roßdörfer Gemeindewald, Diſtrikt Mark, verſteigert:
Scheiter, rm: 25 Eichen, 31 Kiefern, 36 verſchiedene Sortimente;
Knüppel, rm: 28 Buchen und Eichen, 106 Kiefern, 121 Fichten,
38 verſchiedene Sortimente;
Stöcke, rm: 134 Kiefern, 198 Fichten, 10 verſchiedene Sortimente.
Die zur Verſteigerung kommenden Kiefern=Scheiter und=Knüppel
ſind blau unterſtrichen.
(7435ss
Roßdorf, den 27. März 1913.
Großh. Bürgermeiſterei Roßdorf.
Lorenz.
Schlachtviehmärkte Darmſtadt
im Schlachtviehhof neben dem ſtädtiſchen Schlachthof. —
Schweine=
märkte: Montags, Mittwochs und Donnerstags. Kälbermärkte:
Montags und Donnerstags. Bei Kälbermärkten iſt der Verkauf
von Großvieh geſtattet. Bahnanſchluß. Modernſte, ſeit 3. Februar
(4329a
ds. Js. geöffnete Neuanlagen
Nähere Auskunft erteilt die
Schlacht= und Viehhofdirektion.
Aferde=Verkauf! Ein
ſchwer. Zugpferd, Stute, 7 jähr.,
für ein= und zweiſpänn. zu fahren,
(*8347som
zu verkaufen.
Näh. Gräfenhäuſerweg 75.
Legehühner.
Ein Stamm Plymont Rocks
1/12 1912 preiswert abzugeben.
*8340
Alexanderſtraße 13.
Bekanntmachung.
Die am 25. und 26. März in
Nieder=Ramſtadt abgehaltene
Holzverſteigerung iſt genehmigt.
Die Abfuhrſcheine können von
3. April an abgeholt werden.
Ober=Ramſtadt, 27. März 1913.
Großherzogliche Oberförſterei
Ober=Ramſtadt.
(7442
Daab.
Dünger=Verkauf.
Dienstag, den 1. April 1913,
von 99 vormittags ab,
wird auf dem vorderen Hofe der
alten Kavallerie=Kaſerne in
Darm=
ſtadt die Matratzenſtreu von
einer Eskadron öffentlich meiſt
(7412so
bietend verſteigert.
Garde=Dragoner=Regiment
(1. Großh. Heſſ.) Nr. 23.
S
Saatkartoffel
Norddeutſche Kaiſerkrone und
Frühroſen, Induſtrie, Ella
liefert jedes Quantum frei Haus
Franz Thüſing Nachf.
*8410) Kahlertstr. 36.
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diskret und bill. Berechnung. — Abrechnung kann ſofort nach
Verſteigeruug und Verkauf erfolgen.
Weg= und Umziehenden beſtens empfohlen.
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Beste Referenzen.
(4303a
Johannes Krummeck, Anftionator u. Taxator
Telephon 1774 Bleichstrasse Nr. 1. Telephon 1774.
Verſteigerung von Baumaterial.
Montag, den 31. März, vormittags 9 Uhr, verſteigere ich
auf Antrag des Unternehmers auf dem alten Main=Neckarbahnhof
dahier zirka 300 Haufen Brennholz, 500—600 Stück Bord in
allen Längen, Fenſter, Türen, Dachfenſter uſw.
(*8274
Darmſtadt, den 29. März 1913.
Kapp, Gerichtsvollzieher.
Handel und Verkehr.
H. Frankfurt a. M., 28. März. (
Börſenwochen=
bericht.) Die Politik wird von der Börſe nicht mehr
ſo beachtet, weil man an die baldige Friedensaktion und
damit den Friedensſchluß glaubt. Dafür nimmt die Lage
des Geldmarktes das Hauptintereſſe in Anſpruch. Durch
das Eingreifen der Seehandlung, die reichlich Geld zur
Verfügung ſtellte und die jetzt fälligen großen Summen
ohne weileres prolongierte, hat der Markt eine
weſent=
liche Erleichterung erfahren. Die Frage, warum die
See=
handlung nun doch über ſo bedeutende flüſſige Mittel
verfügen konnte, ohne daß bereits die Gelder für die
An=
leihen ſeitens des Konſortiums eingegangen ſind, iſt
da=
hin zu beantworten, daß die Eingänge von der
Eiſen=
bahnverwaltung, aus den Steuern uſw. früher, als
er=
wartet, gekommen ſind. Ferner ſind anſtelle von
Inter=
ventionen auf dem Anleihemarkte recht umfangreiche
Käufe von Anleihen ſeitens des Publikums, die mit dem
Termingeſchäft zuſammenhängen, getreten, und ferner
ſind die Vollzahlungen auf die Anleihen größer
ausge=
fallen, als angenommen war. Die Hypothekenbanken,
ſo=
wie auch andere Kaſſen, die ſonſt in dieſen Tagen ſchon
als Diskontkäufer auftreten, fehlen bereits ſeit geraumer
Zeit; erſtere wegen des anhaltend ungünſtigen Abſatzes
von Obligationen. Bei der jetzt eingetretenen leichten
Beſſerung des Geldmarktes darf trotzdem noch
angenom=
men werden, daß ſolche leicht wieder durch Umſtände
ver=
ſchärft werden kann; vielmehr iſt es durchaus ratſam,
iweiter mit großer Vorſicht zu disponieren. Die Stimmung
der Börſen war auch dementſprechend eine reſervierte,
iwenn auch eine zeitweiſe Feſtigkeit die Oberhand
gewin=
nen konnte. In den letzten Tagen verhält ſich die
Speku=
lation ſehr zurückhaltend und dadurch blieb der Verkehr
fim allgemeinen ein ruhiger. Nachdem ſich die
Ueber=
zeugung Bahn bricht, daß die Balkanfragen durch die
Einigkeit der Mächte begrenzt bleiben, hat man auch
wie=
der die Hoffnung, daß es gelingt, die gewerbliche
Hoch=
konjunktur vor einem verfrühten Ende zu bewahren. Von
dem Ablauf der Abſchlüſſe auf das zweite Halbjahr 1913
wwird die weitere Geſtaltung des Beſchäftigungsgrades in
der Eiſen= und Kohlengewinnung, ſowie in den
weiter=
verarbeitenden Gewerbezweigen abhängen. Daß die
neuerdings vielfach hervorgetretenen Kriſenſymptome eine
Folge der politiſchen Ereigniſſe im Südoſten Europas
ſind, iſt nicht mehr zweifelhaft. Die Grundlagen der
gegenwärtigen Hochkonjunktur waren ſo geſunde und
ſolide, daß bei normaler Entwicklung vorläufig an keinen
Umſchwung zu denken geweſen wäre. Einen ziemlich
zu=
verläſſigen Gradmeſſer für den Konjunkturverlauf in der
gewerblichen Warenherſtellung bildet die Eiſenproduktion
und Verſorgung Deutſchlands. Aus den vorliegenden
ſtatiſtiſchen Ziffern ergibt ſich, daß die Eiſengewinnung
und die Verſorgung des inländiſchen Marktes ſeit dem
Ende der letzten Hochkonjunkturperiode nicht nur abſolut,
ſondern auch relaliv ganz bebeutend zugenommen haben.
Die Steigerung der Produktion wurde ermöglicht durch
die günſtige Entwicklung des Eiſenexports und durch die
wachſende Induſtrialiſierung des Inlandes. Daß die
Gewinnung der Hochöfen in den Monaten Januar und
Februar 1913 noch um 5,17 Kilogramm und die
Verſorg=
ung des deutſchen Marktes um 4,51 Kilogramm pro Kopf
gegenüber dem Vorjahr geſtiegen iſt, beweiſt, welche ſtarke
Auftriebskraft der Konjunktur trotz allen
Hemmun=
gen noch innewohnt. Wenn auch das Geſamtbild der
Konjunktur in der Eiſeninduſtrie ein günſtiges iſt, ſo darf
doch nicht überſehen werden, daß einzelne Induſtriegebiete,
namentlich in Schleſien, von den politiſchen Ereigniſſen ſo
ſtark in Mitleidenſchaft gezogen werden, daß ſie bereits
einen Rückgang der Roheiſengewinnung aufweiſen. Auch
in der Textilbranche, ſowie in der Pianino=Induſtrie ſind
unerfreuliche Anzeichen von ſchleppendem Geſchäftsgang
vorhanden, ſo daß man das Herannahen friedlicherer
Zeiten ſehnlichſt herbeiwünſcht.
Zu den Einzelheiten übergehend, iſt die regere
Nach=
frage, auch für die älteren deutſchen Renten,
erwähnens=
wert, nachdem die Tauſchoperationen aufgehört haben.
Ausländiſche Staatsfonds ſind im ganzen wenig
ver=
ändert; einzelne, wie öſterreichiſch=ungariſche Gattungen,
ſowie die verſchiedenen Türken, waren lebhafter beachtet
und anziehend. Ebenſo wurden ruſſiſche und
öſterreichi=
ſche Prioritäten teilweiſe beſſer bezahlt. Transportaktien
verkehrten in guter Haltung, wobei namentlich
Hambur=
ger Paketfahrt und Norddeutſcher Lloyd lebhaft und zu
höheren Kurſen gehandelt wurden; bei den letzten ſind
7 Prozent für den Kupon in Abzug gekommen.
Schan=
lung haben ebenfalls etwa 1 Prozent profitiert. Am
Bankenmarkt herrſchte durchweg eine zuverläſſige
Ten=
denz, in Vorausſicht des kommenden Friedens, der dieſen
Inſtituten reiche Arbeit und damit günſtige Erträgniſſe
zu=
führen wird. Das Montangebiet war verhältnismäßig
ruhig, doch konnte ſchließlich eine beſſere Stimmung Platz
greifen. Die Ueberſchwemmungen in Amerika haben
auch einen großen Teil der Stahlwerke, welche
vorwie=
gend der United Steel Corporation gehören, unter
Waſſer geſetzt, ſo daß mit einer zweiwöchigen
Betriebs=
unterbrechung zu rechnen iſt.
Am Kaſſainduſtriemarkt entwickelte ſich im Laufe der
Woche wieder ein recht bedeutender Verkehr, und bemerkte
man auch neuerdings Orders von ſeiten des
Privatpubli=
kums. Kleyer ſtiegen auf 568, Bielefelder
Maſchinen=
fabrik auf 384½, Benz auf 247, Daimler auf 307,
Holzverkohlung auf 341, Chemiſche Albert auf 450,
Ba=
diſche Anilin auf 549, Höchſter Farbwerke auf 631½,
Deutſche Gold= und Silber=Scheideanſtalt auf 650,
Weſter=
egeln Alkali, die 13 Prozent, gegen 11 Prozent im
Vor=
jahre, verteilen, erhöhten ſich auf 209, und Aluminium
Neuhauſen, welche 20 Prozent (gegen 14 Prozent i. V.)
deklarieren, erreichten 269½. Auch Elektrizitätsaktien
wie=
der belebter und höher; Allgemeine Elektrizitätsgeſellſchaft
bis 233, Akkumulatoren bis 413,75, Schuckert bis 141¾,
Gummi=Peter und Kunſtfeide waren hingegen weniger
beachtet, bei 71 reſp. 63.
Bei Wochenſchluß war man neuerdings wieder auf
Politik etwas nervöſer geſtimmt, da London auf einen
Artikel der Times, welcher von einer Erſchwerung der
Friedensverhandlungen ſpricht, mattere Kurſe ſandte. Am
Markte für Montanwerte, ſowie für einzelne
Induſtrie=
aktien erfolgten kleinere Abſchwächungen.
Als Bezugstermin für die jungen Aktien der Adler=
Werke, vormals Kleyer, wurde die Zeit vom 31. März bis
einſchließlich 19. April feſtgeſetzt. Die erſte Einzahlung iſt
mit 25 Prozent und dem Aufgeld von 80 Prozent, alſo
zuſammen 105 Prozent, abzüglich 6 Prozent Zinſen bis
30. April zu leiſten. Weitere 25 Prozent ſind am 14. Mai
und reſtliche 50 Prozent am 14. Juni einzuzahlen,
zuzüg=
lich Zinſen vom 1. Mai bis zum Einzahlungstage zum
Reichsbankdiskontſatze. Jederzeitige Vollzahlung iſt
zu=
läſſig; ſoweit ſie vor dem 30. April erfolgt, werden
eben=
falls 6 Prozent Zinſen vergütet. Privatdiskont 5¾/s bis
5½ Prozent.
Von Loſen notieren: Augsburger 34.50,
Braunſchwei=
ger 197.10, Meininger 34.25, Genua 210, Türkiſche 157,
Freiburger 103.50, Ungariſche 373 G., Mailänder 45=Fr.=
Loſe 149.75, Mailänder 10=Fr.=Loſe 37, Venediger 50 nom.,
Raab=Grazer=Anr.=Sch. 39.75, in Reichsmark: Gothaer
Prämie II 115.30, Madrider 75, Donau=Regulierung 165
in Prozenten; ferner ſchließen: 4proz. Reichs von 1914
98.90 G, 4proz. Reichs (rückzb. 1918) 98.75, 3½proz. Reichs
86.10, 3proz. Reichs 75.80, 4proz. Heſſen von 1899 97.10 G,
4proz. Heſſen von 1906 96.90, 4proz. Heſſen von 1908/09
97.25, 4proz. Heſſen (rückzb. 1921) 99.50, 3½proz. Heſſen
84.60, 3proz. Heſſen 73.25, 4proz. Darmſtädter 96,25 G,
3½proz. Darmſtädter 87 G, 4proz. Heſſ. Land.=Hyp=Pfdbr.
(S. 18—23) 98.40 G, 4proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 24
bis 25) 98.60 G, 3½proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 3
bis 5) 86, 3½proz. Heſſ. Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 9—11)
86.10 G, 4proz. Heſſ. Komm.=Pfdbr. (S. 10—12) 98.40 G,
4proz. Heſſ. Komm.=Pfdbr. (S. 13—14) 98.60 G, 3½proz.
Heſſ. Komm.=Pfdbr. (S. 1—3) 86.20 G, 3½proz. Heſſ.
Komm.=Pfdbr. (S. 4) 86.10 G, Darmſtädter Bank 122.50,
Südd. Eiſenb.=Geſ. 127.20 B, Südd. Immob.=Geſ. Mainz
55, Lederwerke, vorm. Spicharz, Offenbach a. M. 61, Lack=
und Farb.=Fabr A.=G., Schramm, Offenbach a. M. 272,
Faber u. Schleicher, A.=G., Offenbach a. M. 128G
Che=
miſche Mühlheim a. M. 67.60, Schantung 125.50, South=
Weſtafrika 125½, Otavi=Anteile 110, Otavi=Genußſcheine
75.50, 4½proz. Ruſſen 99.80 G, 4proz. 1880er Ruſſen 98.90,
4proz. 1902er Ruſſen 89.80 3/oproz. Ruſſen 86.50, 3½proz.
Ruſſen 81.50, Zproz. Ruſſen 74.75, 4proz. unifiz. Türken
86.60G, 4proz. Adminiſtr.=Türken 77G, 4proz. Bagdad=
Türken 80, 4proz. konvert. Türken 1905/11 74.40 G. bproz.
Bulgaren 99.10, 4½proz. Serben 88.50, 4proz. Serben
80.30, Griechen von 1890 59 G, Griechen von 1887 54.70 G,
5proz. Chineſen 98.90, 4½proz. Chineſen 92.60, 5proz.
Chi=
neſen (Tientſin=Pukow) 95.25, 4½proz. Japaner 91.10,
4proz. Japaner 84.
Vornehme
Ferfen=Kelduffd
Bei den
ersten, grössten
und leistungsfähigsten
Firmen Deutschlands habe ich mir den
Allein-Verkauf für Darmstadt gesichert!
Uister
Paletots
1- u. 2-reihig v. 30—80 Mk.
von 28—65 Mk.
Anzüge
von 30—75 Mk.
kann bei gleich gediegener Verarbeitung,
Niemand
bestem Material billiger liefern!
Max Anspach
Hoflieferant
1 Ernst-Ludwigsplatz 1
Bekanntmachung.
Montag, den 31. März I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Gaſtwirt Georg Rühl
Eheleuten dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
I 331 779 Hofreite
Runde=
turmſtraße Nr. 16,
nebſt
Wirtſchafts=
inventar,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K99/12
verſteigert werden.
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, wird
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
reicht.
Darmſtadt, 10. März 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
(V,6429
Müller.
Bekanntmachung.
Mittwoch, 30. April I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die der Sängerſchaft Ascania
dahier zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
I 1665 372 Grabgarten
Kies=
ſtraße,
I 1666 174 Grasgarten
da=
ſelbſt,
I 1668 311 Hofreite
Kies=
ſtraße Nr. 86,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K23/13
verſteigert werden.
Darmſtadt, 17. März 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V.7383
Bekanntmachung.
Mittwoch, 30. April I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Weißbindermeiſter
Karl Blümlein dahier
zugeſchrie=
bene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
1875 685 Hofreite
Darm=
ſtraße Nr. 41,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K100/12.
verſteigert werden.
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, wird
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
reicht.
Darmſtadt, 17. März 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V.7384
Bekanntmachung.
Montag, den 14. April I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die der Bäckermeiſter Georg
Simmermacher Witwe dahier und
ihren Kindern zuſtehende
Liegen=
ſchaft:
Flur Nr. qm
II 1350 231 Hofreite
Kaup=
ſtraße Nr. 7,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K123/11
Darmſtadt, 13. März 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,6428
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da=
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ſelbſt,
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Liebfrauenſtr.,
auf freiwilligen Antrag, zum
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in unſerem Bureau zum dritten
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werden.
Darmſtadt, 5. März 1913.
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Das Stärkſte.
Roman von Fritz Gantzer.
(Nackh dra. Bebstn
14)
Dann nahm Herr Tobias Bruns ſeinen Platz im
Kontorſeſſel wieder ein, griff zur Feder und fragte: Sonſt
wollteſt Du nichts, Barbara?
Frau Barbara ſchüttelte den Kopf und ging. Sie
war nicht zufrieden und konnte nicht ganz einſehen, was
ihr Gatte geſagt. Aber die Wunderlichkeit ihrer eigenen
Gedanken war noch zu groß, um ſich eingehend mit denen
anderer zu beſchäftigen. — Jedenfalls hatte ſie die Abſicht,
Signe fortzuſchicken, auch ſchon halb aufgegeben.
Und als ihr Signe bei ihrem Eintritt in das
Wohn=
zimmer heiterer und fröhlicher erſchien denn vorhin, ſah
ſie von ihrem Vörſatz ganz ab.
Sie hielt es für das beſte, ihren Beſuch im
Kranken=
hauſe nicht zu verheimlichen. Und als ſie ruhig und
ſach=
lich davon ſprach, ging ein frohes Leuchten über Signes
Geſicht, das allerdings ſofort einem tiefen Ernſt Platz
machte, als ſie von dem bedenklichen Zuſtande der
Kran=
ken erfuhr.
Hoffentlich wird die arme Frau wieder geſund, ſchloß
Frau Bruns. Und wenn Du möchteſt, könnteſt Du wohl
am Nachmittag noch einmal hinausgehen und Dich
er=
kundigen, ob eine Beſſerung ſchon eingetreten iſt.
Signe ſtimmte freudig zu. Sehr gern, liebe Mutter,
Bis zu ihrem Weggange war ſie voll unruhiger,
trei=
bender Haſt. Erſt als ſie in den doch noch ſonnenwarm
und klar gewordenen Oktobertag hinaustrat, kam eine
ſtille, fröhliche Ruhe über ſie.
Diſe beachte ſe anch mit demn. Den in
Somen=
ſtreifchen ihres alten Naturells und eine gute Nachricht
obendrein. Es würde ſich ſchon noch ein Band um das
klapprige Gebein legen laſſen, hätte ihr Doktor Kladow
ſelbſt geſagt. Vorerſt möchte aber jeder Krankenbeſuch
unterbleiben. Wenn’s beſſer gehe, etwa in acht Tagen,
dürfe jemand wiederkommen.
Signe trug das alles in glücklicher Haſt vor, als habe
ſie ein köſtliches Geſchenk erhalten, und lächelte leiſe. Und
die nächſte Nacht fand ſie in ruhigem Schlaf.
Ich glaube, ich hegte unnütze Befürchtungen, erklärte
Frau Barbara ihrem Gatten am Abend, als ſie vor dem
Zubettgehen nach alter Gewohnheit allein noch ein ſtilles
Plauderviertelſtündchen hielten. Dennoch habe ich mir
vorgenommen, der Sache auf den Grund zu geben.
So=
bald es der Zuſtand der Kranken erlaubt, will ich ein
offenes Wort mit ihr reden. Und das Reſultat dieſer
Unterredung ſoll unſere weiteren Entſchließungen
be=
ſtimmen. Biſt Du damit einverſtanden?
Herr Tobias bejahte und lobte den vernünftigen
Ent=
ſchluß.
*
*
Die helle Nachmittagsſonne lachte in das
Kranken=
zimmer und ſchien ſich zu freuen, daß Sibylle Frank zum
erſten Male in den Kiſſen ſaß und mit klaren Augen nach
der Tür ſah, durch die eben der ihr vor ein paar Minuten
von der Schweſter angemeldete Beſuch trat.
Frau Barbara nickte der Geneſenden freundlich zu
und bot ihr einen hellen Gruß, der unter einem
dank=
baren Blick erwidert wurde. Sie nahm neben dem Bett
Platz und ſagte:
Ich freue mich ſehr, daß es Ihnen beſſer geht. Als
ich neulich hier war, ſah es böſe aus.
Wie ſoll ich Ihnen alle Güte danken, die Sie und
Ihre Tochter mir zuteil werden laſſen, kam es leiſe über
die Lippen Sibylle Franks, während ihre ſchmalen,
zer=
arbeiteten Hände ſich wie zum Gebet ineinanderſchloſſen.
Ich erfuhr kaum je ſo viele Liebe in meinem ganzen
Leben, wie in dieſen Tagen, und es iſt mir, als ob ich
jetzt erſt zu leben beginne.
Wir haben ja nur Samariterpflichten an Ihnen
er=
füllt, wehrte Frau Bruns ab, und ſo weit es uns möglich
iſt, wollen wir Ihnen auch weiter helfen. . . . Aber
möch=
ten Sie mir nicht etwas aus Ihrem Leben erzählen?
Der Kopf der Gefragten ſank wie in Scheu und
Ver=
legenheit tief auf die Bruſt und blieb lange dort. Ein
leiſes Rot ſtieg in die ſchmalen, blaſſen Wangen und gab
ihnen einen Schein von Geſundheit, und die Lippen
ſchloſ=
ſen ſich feſt.
Davon erzählen? fragte ſie, wie zu ſich ſelber
ſpre=
chend. Es iſt des Erzählens nichts wert, und wer es
hört, hat keine Freude daran. Immerhin — ſie richtete
ſich entſchloſſen auf und ſah Frau Bruns feſt in das Ge=.
ſicht — wenn Sie es wünſchen. Und nach einer kurzen
Pauſe begann ſie:
Nehmen Sie Armut und Not und Kummer und
Herzeleid und werfen Sie alles bunt durcheinander, dann
haben Sie mein Leben. Auf der Landſtraße im grünen
Wagen fing es an, und am Rande der Landſtraße hätte
es auch ſein Ende gefunden, wenn das Mitleid ſich
mei=
ner nicht erbarmt. Ich hatte eine unfrohe Kindheit, voll
von Schlägen und Hunger. Meine Ehe wurde nicht viel
zu ungewöhnlich niedrigen Preisen
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beſſer. Nein, noch jämmerlicher wurde ſie. Eine Heimat
gab es nicht. Heute hier, morgen dort. Und wo wir für
Stunden blieben, galt es, ein paar Pfennige durch das
Spiel fahrenden Volkes zu verdienen. . . . Vor etwa
ſiebzehn Jahren kamen wir auch in dieſen Ort. Er ſah
den Beginn meines elendeſten Elends, denn hier — ihre
Stimme ſank zu einem ſcheuen Flüſtern herab — denn
hier trennte ich mich heimlich von meinem einzigen, ſüßen
Kinde. . . . . von meiner Signe. . . .
Sie brach jäh ab und ſchlug die Hände vor das
Geſicht.
Und durch Frau Barbaras Seele fuhr es wie ein
Dolchſtich. In ihrem Herzen war es wie ein ungeſtümes
Wogen und ſchreiendes Getön: Alſo doch! Alſo doch!
Sie war auch nahe daran, die Hände vor das Geſicht
zu ſchlagen, auf die Knie zu ſinken und klagend zu rufen:
Mein Gott, was ſoll nun werden! Wie wird das enden!
Alle ihre Kraft mußte ſie zuſammenreißen und
zuſammen=
kehren, um das nicht zu tun. . . . Und als ſie mit Mühe
Herr ihrer Sinne geworden, fragte ſie tonlos:
Warum taten Sie das?
Lange kam keine Antwort. Endlich unter einem
qual=
vollen Stöhnen: Ich gab dem Drängen meines
Man=
nes nach, der das Kind eine Laſt nannte, die uns am
Er=
werb hindere. O Gott! Ich bin nicht wieder froh
gewor=
den ſeitdem. Ich habe mir geflucht und bin vor
Sehn=
ſucht nach meinem Kinde faſt geſtorben. Endlich erfuhr
ich von ihm. Ein fremder Mann kam, der es an Kindes
Statt annehmen wollte. Ich hab’s nicht gewollt, aber
gemußt. . . .
Und es war ſo gut, daß Signe in ſichere Hut kam.
Ein elend=erbärmliches Leben wäre ihr Los geweſen. Von
all der Erbärmlichkeit will ich nichts erzählen. Ihnen
nur ſagen, daß das Elend an die ſechzehn Jahre dauerte.
Und als ich zermürbt und abgetrieben wie ein Stück Vieh
zuſammenbrach, verließ mich mein Mann, der wüſte, rohe
Geſell. Nach Monaten kehrte er wieder und brachte mir
die Nachricht, daß meine kleine Signe längſt, längſt in der
fernen Stadt, wo wir ſie einſt zurückgelaſſen, geſtorben.
Und damals ſah ich ihn zum letzten Male. . . .
Ich wollte auch ſterben, um von allem Elend erlöſt zu
ſein, und ich hab’ gewartet auf den Tod. Aber er wollte
mich noch nicht. Da dachte ich: Es iſt auch ganz gut ſo.
Nun will ich mich zu der weiten Wanderung zum Grabe
meines Kindes anſchicken. Denn die Sehnſucht nach ihm
iſt’s, die mich noch am Leben hält. Und wenn dies
abgetan, dann wird es zum Sterben Zeit ſein. Vom
Hol=
ſteinſchen her bin ich an die fünfzig Meilen gewandert.
Oft bei Nacht, oft in Sturm und Regengraus. Oft im
Hunger, oft an meiner Kraft verzweifelnd. Schließlich
hat ſie mich kurz vor dem Ziel verlaſſen. Ich konnte nicht
weiter und wartete abermals auf den Tod. Und wieder
kam er nicht. Diesmal nicht, weil er es nicht vermochte.
Ein guter, freundlicher Engel in Menſchengeſtalt neigte
ſich zu mir und meinem Elend hinab. . . . Und dieſer
Engel war Ihre Tochter. . . .
Die Erzählerin ſchwieg und ſah im glücklichen
Er=
innern an das ihr widerfahrene Erbarmen ſtill und
lä=
chelnd vor ſich hin. . .
Und nun, Frau Barbara Bruns? Was haſt Du zu
ſagen?
Etwa: Ja, das war meine Tochter? Und: Nun muß
ich heim. Hier ſind noch einige Zehrpfennige in guter
Goldmünze für den neuen Weg und die gewiſſe
Aus=
kunft obendrein: In dieſer Stadt hat nie einer ein
frem=
des Kind von fahrenden Leuten angenommen.
Nein, das ging nimmer. Jeder in Hattinghauſen
hätte es ihr anders geſagt: Da bei den Brunſens am
Mark iſt das „Poppenſpälerkind”.
Und wenn es auch möglich geweſen, wenn Frau
Barbara Bruns der einzige Menſch geweſen, der um das
Geheimnis gewußt, ſie hätte es jetzt nimmer zu
verſchwei=
gen gemocht. Sie wollte ja überhaupt auch nur volle
Offenheit.
Dennoch wurde es ihr unendlich ſchwer, griff es ihr
wie ein körperliches Wehtun an die Seele, offen zu ſeine
Sie rang mit einer Schwäche, die ſie übermannen wollte,
ſie wand ſich während einer kurzen Spanne Zeit, die kaum
eine Minute ausfüllte, in wirrem Durcheinander ihrer
Gedanken her und hin. Bis ſie ſchließlich den
entſcheiden=
den Schnitt durch das alles tat und auf Sibylle Franks
letztes Wort hervorpreßte:
Nein, das war meine Tochter nicht, die Ihnen das
Mitleid ihres Empfindens ſchenkte.
Ein verwunderter Blick kam aus den dunklen Augen
der Kranken.
Aber die Schweſter erzählte mir doch, daß es ſo ſei.
Es iſt aber doch anders. . . . Ein würgendes Gefühl
ſtieg in Frau Barbaras Kehle hoch, ſo wüſt und wild
wür=
gend, daß ſie zu erſticken drohte. Sie preßte die Hände zu
Fäuſten, empfand es nicht, daß ſich die Nägel ins Fleiſch
gruben, und ſtieß endlich, heiſer ſprechend, hervor:
Machen Sie ſich ſtark, ſeien Sie auf etwas gefaßt, das
Sie nicht mehr zu erleben glaubten und . . . und . . .
Sibylle Frank ſtreckte beide Hände vor, als Frau
Bar=
bara ſtammelnd abbrach und die Augen ſchloß, und ſchrie
laut: Mein Gott, o Gott! . . . Was iſt’? . . . Das? .
Nein, nein! Das kann nicht ſein. Wie könnte es!
Es iſt. Frau Bruns ſchluchzte auf. Und nun ende
lich: Das war ihre Tochter Signe.
Meine Signe? Signe? Sibylle Frank hockte kniend
im Bett, hatte die Hände ineinandergeſchloſſen und üben
die Bruſt gelegt und war ſchlohweiß im Geſicht,
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der Charité in Berlin.
Das Kaliereſihelm=Heim bei
Wiesbaden.
— Mit dem Kaiſer=Wilhelm=Heim eröffnet die
Deutſche Geſellſchaft für Kaufmanns=
Er=
holungsheime die vor zwei Jahren gegründet
worden iſt, ihr drittes Heim und das erſte, das ſich in
unmittelbarer Nähe des Sitzes der Geſellſchaft. bei
Wies=
baden, befindet. Nicht dieſer Umſtand iſt aber
Veran=
laſſung geweſen zur Wahl des Platzes beim Chauſſeehauſe,
ſondern allein nur die herrlichen landſchaftlichen und
kli=
matiſchen Vorzüge, die der Taunus, wie bekannt, im
allgemeinen und die nähere Umgebung Wiesbadens
— das mit Recht Weltkurſtadt genannt wird — bieten.
So war es ſelbſtverſtändlich, daß auch für die
deut=
ſche Kaufmannſchaft, der alle Arbeit der Geſellſchaft in
opferwilliger und großzügiger Weiſe gewidmet iſt, in
die=
ſem deutſchen Erdenparadieſe ein Heim über kurz und
lang erſtehen mußte.
Das Heim ſteht breit hingelagert auf den Hang eines
Bergrückens zwiſchen Wiesbaden,
Langenſchwal=
bach und Schlangenbad, den weltberühmten
Heil=
bädern, hoch über dem grünen Rhein, deſſen blitzendes
ſilbernes Band aus der Ferne herübergrüßt und lockt und
winkt, daß im Herzen der Wandergäſte die Sehnſucht
lebendig wird und ſie wallfahren müſſen zu dem herrlichen
Strome, der in der Entfernung weniger Kilometer ſeine
glitzernden Wellen zum Meere eilen läßt Kein
Prunk=
bau iſt’s, den man hier im Taunus erſtehen ließ. Ohne
von einem ausgeprägten Stilcharakter zu ſein, fügt ſich
der Bau — der weit ins Heſſenland hinüberſieht
und von den jenſeitigen Rheingefilden wie ein Schloß ſo
freundlich und ſchön anzuſchauen iſt — behaglich und
ſchmiegſam in die Landſchaft ein. Auf einem Berghange,
unweit der Bahnſtation Ehauſſehaus und des freundlichen
Dorfes Georgenborn, etwa eine Stunde von
Schlangen=
bad und zwei von Langenſchwalbach, inmitten des Waldes
gelegen, ſchaut das Haus mit ſeiner langgedehnten und
wohlgegliederten Form nach dem Süden, hinunter über
Waldtäler und Wieſen zum Rhein und den fruchtbaren
Gebieten des heſſiſchen Landes.
Inmitten der Front iſt der Eingang, der durch ein
windfanggeſchütztes Veſtibül zu der ſtattlichen und hohen
Mittelhalle führt, die den rechten Gebäudeflügel vom
linken trennt und die breite Haupttreppe aufnimmt, die
das Heim in ſeiner ganzen Höhenausdehnung durchzieht.
Neben der Haupttreppe, jenſeits des großen Korridors,
der die Längsachſe des Baues bildet, befindet ſich das
Verwaltungsbureau, zugänglich durch einen breiten
Schalter mit Poſtausgabe und Telephonzell. Dann
ſol=
gen nach links (im weſtlichen Flügel) das ſchön und
be=
haglich mit Vertäfelung eingerichtete Leſezimmer mit
Schreibtiſchen und Bibliothek, an das ſich der große
Speiſeſaal ſchließt, der direkt mit den verſchiedenen Küchen
und ihren für einen modernen und großen Betrieb
unum=
gänglichen Nebenräumen in Verbindung ſteht. Nach dem
Süden ſchließt ſich an den Speiſeſaal, deſſen braune
Holz=
täfelung mit dem hellen Ton der darüber befindlichen
Wandbemalung und der Decke einen ſehr freundlichen,
vornehm=behaglichen Eindruck macht, ein geräumiger
Wintergarten an, der im Sommer durch verſchiebbare
Fenſter einen angenehmen, luftigen Terraſſenaufenthalt
bei ungünſtigem Wetter bieten wird. Jenſeits der
Mit=
telhalle, in deren Hintergrund eine behagliche Sitzecke
ge=
ſchaffen iſt, die ihr Gegenſtück findet in den zu gleichem
Zweck ausgenutzten Niſchen, die durch den Einbau des
Windfanges geſchaffen wurden, ſind im öſtlichen Flügel
nach Süden das Herren= und Damenzimmer, etliche
Frem=
denzimmer und nach Norden über dem Korridor, der auf
ein breites Nebenportal führt, die Verwalterwohnung
und verſchiedene Bäder angeordnet. Das Kellergeſchoß
weiſt die nach Weſten freiliegende Hausmeiſterwohnung
und die techniſchen wie Vorratsräume nebſt verſchiedenen
Zimmern für die Hausangeſtellten auf.
In den oberen drei Geſchoſſen ſind durchweg
Frem=
denzimmer angeordnet, deren Fenſter alle in das Freie
führen und nach jeder Seite hin ſchöne Aus= und
Weit=
blicke eröffnen. Ausreichende Badekabinen — für
Wan=
nen= und Duſchenbäder —, Toiletten uſw. befinden ſich in
allen Stockwerken. Die an der Vorderfront gelegenen
Zimmer des erſten und dritten Stockwerks münden
durch=
weg auf Terraſſen oder Balkons, von denen man eine
ſchöne Ausſicht hat. Die Terraſſen des erſten Stockwerks
ſind teilweiſe ſo geräumig, beſonders die über dem
Win=
tergarten liegende, daß ſie größeren Geſelſchaften Raum
geben und bei ſchönem Wetter ein herrlicher Aufenthalt
ſein werden. Das zweite Stockwerk hat aus architektoni:
ſchen Gründen keinen Balkonſchmuck erhalten, doch ſind die
mit einem Giebeldach gekrönten Weſt= und Oſtenden der
Front in der Höhe des zweiten Stockes etwas erkerartig
hervorgezogen, ſo daß die Faſſade nicht nur durch ihre
hellen grünen und roten Töne, ſondern auch architektoniſch
anmutig belebt erſcheint. Ueber dem weſtlichen
Giebel=
dache erhebt ſich ein kleiner Ausſichtsturm. von dem aus
man einen wundervollen, über viele Meilen zum
Oden=
wald, Hardtwald, Hunsrück, Rheinebene und Taunus ſich
erſtreckenden Rundblick hat.
Daß dieſes Waldidyll, das die Deutſche Geſellſchaft
für Kaufmanns=Erholungsheime mit dieſem Hauſe
ge=
ſchaffen, mit allen modernen und bewährten
Errungen=
ſchaften der Hoteltechnik ſowohl hinſichtlich ſeiner
Ein=
richtung wie Verwaltung ausgeſtattet iſt, bedarf keiner
beſonderen Verſicherung. Die innere Einrichtung bewegr
ſich auf der Grundlage eines behaglichen Komforts, der
vom übertriebenen Lurus genau ſo weit entfernt iſt, wie
von der puritaniſchen Einſachheit anderer
Wohlfahrts=
inſtitute ähnlich gearteter Beſtimmung. Zeigen die
ge=
meinſamen Geſellſchaftsräume, zu denen wohl auch die
Haupteingangshalle zu rechnen iſt, in ihrer räumlichen
Ausſtattung, wie Möbeleinrichtung, in der
Fenſtergeſtal=
tung, den Beleuchtungskörpern, den
Heizkörperverkleidun=
gen eine reichere Aufwendung, ſo ſind die Fremdenzimmer
einfacher gehalten, ohne den Eindruck des Behaglichen,
Heimiſchen zu verwiſchen. Jedes Stockwerk iſt in ſeiner
Innenausſtattung in anderem Ton gehalten, aber das
Mobiliar zeigt durchweg einfache Linie in gefälligen, an=
heimelnden Fornen. Die reiche Erſahrung bewährier
Kunſtgewerbler iſt für die Geſellſchaft nutzbar gemacht
worden und hat bei aller 2weckmäßigkeit doch
Innen=
räume geſchaffen, die das Gefühl der Wohnlichkeit in ſich
tragen und es dem Gaſte geſtatten, ein perſönliches
Ver=
hältnis zu den vier Wänden zu gewinnen, die für läns
gere oder kurze Zeit ſeine Heimat erſetzen ſollen.
Rings um das Heim ſchließt ſich ein großer Park
der gärtneriſch ausgeſtattet wird. Vor der Front des
Heims — rechts und links des vorgebauten Haupteingangs
iſt eine kleine Säulenhalle, deren Pfeiler den
Terraſſen=
balkon des erſten Stockwerks tragen — ſenkt ſich ein aus
gedehntes Wieſenparterre ſanft zur Chauſſee herunter, von
dieſer durch ein Gitter mit breiter Pforte geſchieden,
Vor=
dem Gebäude ſelber iſt eine terraſſenartige Erderhöhung,
zu der eine breite Freitreppe von dem Wieſenparterre hindt
aufführt. Hier wird ſich im Sommer bei ſchönem Wetter,
ein fröhliches Geſellſchaftsleben entfalten.
So ſteht das Heim als ein Erdendenkmal des ſozialen
Sinnes der deutſchen Kaufmannſchaft da und harrt der
müden und erholungsbedürftigen Gäſte, von denen es
in ſeinen 90 Zimmern täglich 110 unterbringen kann
Die feierliche Eröffnung des Kaiſer=Wilhelm=Heims
wird am 1. Mai ſtattfinden. Der preußiſche
Handels=
miniſter Dr. Sydow wird der Eröffnung beiwohnen,
fer=
ner werden Vertreter zahlreicher Körperſchaften aus dem
ganzen Reiche an der Feier teilnehmen.
Literariſches.
Zehnminuten=Turnen (Atmung und Hals
tung). Eine Handreichung für das tägliche Turnen in
Knaben= und Mädchenſchulen, wie im Hauſe. Von Karl=
Möller, ſtädtiſchem Turninſpektor in Altona. Dritte
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Ber=
lin. Unter all den vielen Methoden und Syſtemen der
Zimmergymnaſtik nimmt neuerdings wegen ſeiner Viels
ſeitigkeit das Zehnminuten=Turnen einen beſonderen Platz
ein. Heute wird faſt in jeder Schule dieſes ſogenannte
Zehnminuten=Turnen, verbunden mit Atmenübungen,
vor=
genommen. Zur Erreichung der Ziele dieſes Zehnminuten=
Turnens iſt eine verſtändnisvolle und genaue
Durchfüh=
rung der einzelnen Uebungen notwendig, und da will das
vorliegende Buch ein zuverläſſiger Berater und Führer”
ſein.
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Graue Kostümstoffe 90—110 cm breit, in grauen Melangen, feine Elsässer Qualitäten . Regulärer Wert 1.25 bis 1.95 1 alles durcheinander
Woll-Batiste, Popeline in schwarz, blau, mode, lila, rot, blau-grün, marine
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im Mittelſchulgebäude an der Hermannsſtraße, für ſolche aus dem
Nordweſtviertel im Schulhauſe in der Lagerhausſtraße, für alle
übrigen im Schulhauſe in der Rundeturmſtraße ſtatt.
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bereits gelegentlich der Ausſtellung ſtattgefunden haben, Montag,
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ſtalt iſt ein kleines Familienpenſionat verbunden. Schule und
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ſion ſind von beſten Kreiſen vorzüglich empfohlen. Anmeldungen
werden täglich von 12—1 oder 3—5 Uhr nachmittags von dem
Vorſteher oder deſſen Stellvertreter, Herrn Lehramtsaſſeſſor Michel,
in der Anſtalt entgegen genommen. Proſpekte und
Prüfungs=
ergebniſſe durch den Vorſteher.
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H. Rupp.
Kaufmännische Fortbildungsschule
für Mädchen.
Der Unterricht beginnt am 8. April d. Js., Karlstr. 16, I.,
vormittags 10 Uhr, mit folgenden Unterrichtsfächern:
Buchführung, Wechsellehre, Korrespondenz,
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schreiben, Englisch und Französisch.
Anmeldungen nehmen entgegen: Frl. A. Ruths,
Heidenreich=
ſtraße 29 und Frl. Ph. Walz, Karlſtraße 43.
Auskunft erteilt
Ludwigſtraße 9.
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Der Vorsitzende:
Prof. Kissinger.
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8 Uhr ab in unserer Geschäftsstelle Mathildenplatz 8.
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Anmeldungen vormittags erbeten.
Damch-Tarnverei
Das Sammerhalbjahr beginnt Montag, den 31. Mätz.
Die beiden Tennisplätze des Vereins befinden ſich auf dem
Sportplatz an der Klappacherſtraße. Anmeldungen zum Tennisſpielen
werden daſelbſt Montag, den 31. März und Donnerstag, den
3. April von 4—5 Uhr, ſowie bei der Vorſitzenden Frl. A. Walz,
Karlſtr. 43, entgegengenommen.
Spielzeit für Kinder: Mittwoch und Samstag Nachmittag.
Der Damenturnverein unternimmt ein= und auch mehrtägige
Wan=
derungen, und ſind Damen, die ſich daran beteiligen möchten, jeder=
zeit als Mitglieder willkommen.
(7367
Der Vorstand.
Unter hohem Protektorat Ihrer Durchlaucht der Fürstin Marie zu Erbach-Schönberg,
Prinzessin von Battenberg.
zugleich Gesangschule für Konzert, Oper und Haus
Elisabethenstr. 36
Gegründet: 1851.
Elisabethenstr. 36
Fernsprecher: 1026 vom 1. April ds. J. abgeändert in Nr. 2482.
— Das Sommersemester beginnt Montag, den 31. März.
Kunstschule: Vollständige Ausbildung in allen Fächern der Musik.
Dilettantenschule: Vom ersten Anfange bis zur höchstmöglichen Ausbildung.
Elementar-Klavier- und Violinschule: Für Kinder unter 10 Jahren zu ermässigtem Honorar.
Einzel- und Klassenunterricht je nach Wunsch. Schriftliche oder mündliche Anmeldungen
an die Direktion, Elisabethenstr. 36, erbeten. Sprechstunden vormittags von 10—12½ Uhr.
Frospekte kostenfrei durch die Direktion, die Musikalienhandlungen und das Verkehrsbüro.
7066a)
Die Direktion: Wilhelm Schmitt. Willy Hutter,
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Frankfurt am Main.
Feſt=Ordnung:
Montag, 5. Mai 1913, abends 8 Uhr:
Begrüßungs=Konzert, gegeben von dem Sängerbund
Frankfurt a. M.;
Dienstag, 6. Mai 1913, vormittags 10 Uhr:
Wettſingen der I. Gruppe; nachmittags 2½ Uhr:
Wettſingen der II. Gruppe;
Mittwoch, 7. Mai 1913, vormittags 10 Uhr:
Wettſingen der III. Gruppe; nachmittags 2½ Uhr:
Wettſingen der IV. Gruppe;
Donnerstag, 8. Mai 1913, vormittags 10 Uhr:
Wettſingen der V. Gruppe. — Nachmittags 3½ Uhr:
Preisſingen der zum engeren Wettbewerb be
ſtimmten Vereine und hieran anſchließend: Die
Preisverteilung.
Der Verkauf der Dauerkarten, welche für alle vom
5. bis 8. Mai ſtattfindenden Konzerte und Wettgeſänge, ſo
wie für die Preisverteilung gültig ſind, beginnt am 31. März
und endigt ſpäteſtens am 14. April.
Die Preiſe der Dauerkarten ſind wie folgt feſtgeſetzt:
I. Rang: 1.—4. Reihe ℳ 30.—
5.—7.
1.
„ 25.−
I.
übrige Reihen „, 20.—
I. Parkett: . . . . . „ 25.—
II.
.. . . „ 20.−
Die Dauerkarten ſind dahier erhältlich bei den H. H.:
C. A. André, Steinweg 7; B. Firnberg, Schillerſtraße 20;
Th. Henkels Muſikalienhandlung, Schillerſtraße 14; G
M. Holz, Kaiſerſtraße 28 und 59; Schillerplatz 2, Zeil 70,
Opernplatz 2.
Anmeldungen auf Dauerkarten nehmen entgegen:
in Mainz Herr Viktor von Zabern, Ludwigſtraße 2¾10;
Wiesbaden Herr Auguſt Engel, Hofl. Sr. Maj. d. Kaiſers
u. Königs, Taunusſtraße 12/16; Wilhelmſtraße 2,
Friedrich=
ſtraße 41 u. Rheinſtr. 123; Darmſtadt Herr Hugo de Waal,
Hofl. Sr. Maj. des Kaiſers u. Königs, Rheinſtraße 14; Offen
bach Herr Joh. André, Domſtraße 21/23; Hanau Herrn Fr.
Königs Hofbuchhandlung (A. Zippelius).
Der Verkauf von Einzelkarten für die verſchiedenen
Konzerte und Wettgeſänge ſoll
ſoweit nach Schluß des
Dauerkartenverkaufs noch Plätze frei ſind — am 21. April
beginnend ſtattfinden.
Frankfurt a. M., im März 1913.
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Die Ortskommission. 3
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Kosener S. C.
Die diesjährige Muſikkneipe
des A. H. K. S. C.-V. Darmstadt
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am Samstag, den 29. März, abends 8 h. c. t.
im Gartenſaal des ſtädtiſchen Faalbaus
ſtatt. Alle Mitglieder eines dem H. K. S. C. V. angehörigen Korps
ſind zur Teilnahme freundlichſt aufgefordert. — Es wird gebeten, in
(6582a
Farben zu erſcheinen.
Der Ausschuß des A. H. K. S. C. V.-Darmstadt.
Britannia=Hotel.
Sonntag, den 30. März:
Grosses Künstler-Konzert.
(7457
Beginn 71 Uhr.
GaS-SHSH-h-SIa-uShGH-h-SEinJuh JIin-Iin-in Sin-Jia-St-Gi-hg
§ Evang. Jugendvereinigung der Petrus=Gemeinde.
Sonntag, den 30. März 1913, abends 7½ Uhr
4
2
Unterhaltungs=Abend
im Gemeindehaus, Hofgartenſtraße 8.
Karten ſind bei Herrn Hausverwalter Kropp für 30 Pfg.
(7502
zu haben.
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Theater Darmstadt.
Fesispleld
Vier Festvorstellungen:
Der Ring des Nibelungen
Unter musikalischer Leitung von
Hofkapell-
meister Leo Blech, Berlin
Donnerstag, den 10. April 1913:
Das Rheingold
Sonntag, den 13. April 1913:
Die Walküre
(neu inszeniert und neu einstudiert).
Unter musikalischer Leitung von
General-
musikdirektor Br. Walter, München
Sonntag, den 20. April 1913:
Siegfried
Donnerstag, den 24. April 1913:
Götterdämmerung
Mitwirkende: Die Damen: Ottilie Metzger-Lattermann, Zdenka Mottl-
Faßbender, Cecilie Rüsche-Endorf; die Herren: Fritz
Feinhals, Wilhelm Fenten, Heinrich Hensel, Modest Menzinsky, Walter
Soomer etc.
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Preise der Plätze:
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Mittelloge . .
Balkonloge .
Erster Rang
Sperrsitz . .
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14.40 Mk.
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Zweite Galerie
350 Mk.
Eine Vorverkaufsgebühr wird nicht erhoben.
Der Kartenverkauf beginnt am
Frei-
tag, den 4. April, vormittags zu den
üblichen Kassestunden an der Tageskasse
im Hoftheater. — Gleichzeitig findet ein
Kartenverkauf (ausschliesslich Galerie) im
Verkehrsbüro statt.
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nachmittags 4 und abends 8 Uhr:
Zwei Militär-Streich-Konzerte
Kapelle des Großh. Hess. Art.-Regts. Nr. 61
Leitung Obermusikmeister M. Weber.
Im Programm:
Nachmittags: Ouvertüren „Semiramis”, „Fra Diavolo”
und Doktor und Apotheker”. „Frühlingslied” von Mendelsſohn.
„Frühlingserwachen” von E. Bach.
Abends: „Alda”. „Orpheus in der Unterwelt”. „La Tosca”.
„Fauſt und Margarethe‟
II. Teil: Richard Wagner:
„Tannhäuſer”. Meiſterſinger von Nürnberg”. „Lohengrin”
„Der fliegende Holländer”.
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Sonntag, den 30. März 1913
ZERT
der Kapelle des Leibgarde-Regiments
(größerer Teil derſelben)
unter Leitung des Obermuſikmeiſters H. Hauske.
Aus der Spielfolge: Brüll: Ouvertüre zu „Das goldene
Kreuz”, Schreiner: Ein Robert Schumann=Album, Wagner:
Szene aus „Der fliegende Holländer” Händel: Largo, Schebek:
Zwei bulgariſche Tänze, Strauß: Ouvertüre zu „Der luſtige Krieg‟,
Popy: Ode an Venus uſw.
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Einladung
zur Generalverſammlung der Zentralanſtalt für
Arbeits= und Wohnungsnachweis in Darmſtadt
auf
Montag, den 31. März 1913, abends 8½ Uhr,
im ſtädtiſchen Saalbau (Zimmer des Jagdklubs).
Tagesordnung:
Erſtattung des Jahresberichts für 1912.
2. Vorlage der Rechnung für 1912.
3. Voranſchlag für 1913.
4. Neuorganiſation der Arbeitsvermittelung.
5. Mitteilung über die Regelung der Lehrſtellen= und
Lehrlings=
vermittelung in Darmſtadt und im übrigen Bezirk der
Provinz Starkenburg.
(7368
Darmſtadt, den 20. März 1913.
Der Ausſchuß
Mueller, Bürgermeiſter,
Vorſitzender.
Obſt- und Gartenbau-Verband
für den Kreis Darmſtadt.
Einladung
zur Generalverſammlung
auf Sonntag, den 6. April 1913, nachm. 4 Uhr,
im Saale des „Bergſträßer Hofes” in Eberſtadt.
Tagesordnung.
1. Rechnungsprüfung von 1912/13 und Wahl der Reviſoren
für 1913/14.
2. Jahresbericht pro 1912/13.
3. Voranſchlag pro 1913/14.
4. Arbeitsplan.
5. Lichtbildervortrag des Herrn Haug, Vorſteher der Großh.
landwirtſchaftlichen Winterſchule Darmſtadt, über „Die
Ab=
hängigkeit des Gedeihens der Obſtbäume von der
Boden=
ſchichtung‟.
(7409
Darmſtadt, den 18. März 1913.
Der I. Vorſitzende:
b. Werner, Großh. Regierungsrat.
125
fdt i.
pfe
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Sonntag, den 30. März 1913, nachmittags
Beſtimmt bei jeder Witterung — Gäſte ſtets willkommen
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Mitglieder beträgt Mk. 25.−
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dem Sportplatze.
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„Darmstädter Hof‟
Traisa.
(Carl Behrens-Hufnagel.)
(7362
Das Oster-Tanzvergnügen, welches wegen
Konfirmation nicht abgehalten werden durfte, findet
Sonntag, den 30. März,
in den oberen Sälen von Nachmittags 4 Uhr ab, statt.
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Torna a Surriento,
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„Robert der Teufel‟
von Meyerbeer.
Cavatine aus „Ernani
von Verdi.
Etikette rosa.
Geraldine Farrar.
Ben Bolt, von Kneass.
Etikette rosa.
Luisa Tetrazzini.
Ach, selig leuchtet heute,
aus „Die Nachtwandlerin‟
von Bellini.
„Ah che assorta‟ Walzer
von Venzano.
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Seguidilla aus „Carmen‟
von Bizet.
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Ich weiss für solch ein
Leid, Terzett, III. Akt,
aus „Madame Butterfly‟
von Puccini.
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Valse Cabrice,
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Etude Cis-moll v. Chopin.
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Richard Wagner-verein Darmstadt.
Donnerstag, den 3. April 1913, abends 8 Uhr,
im Festsaale der Turngemeinde
Konzert
von Frau Kammersängerin
Lilly Hoffmann-Onégin,
Mitglied der Königlichen Hofoper in Stuttgart,
und Herrn Violinvirtuosen Professor
Fellx Berber-Credner
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aus München.
Am Klavier: Fräulein Marie Schwan von hier und
Herr Eugen B. Onégin aus Stuttgart.
Der Kaps-Konzertflügel ist aus dem Lager der Firma Hoflieferant
Leopold Schutter Elisabeihenstrasse 12).
Eintrittskarten für Nichtmitglieder einschl. städtischer
Billettsteuer: Sperrzitz im Saal zu 5.20 Mk., Numerierter Balkon
zu 3.20 Mk. und Galerie zu 1.60 Mk., Studentenkarten zu 1.10 Mk. und
Schülerkarten zu 60 Pfg. bei Heinrich Arnold, im
Verkehrs-
burcau und abends an der Kasse. — Beitrittserklärungen
für das laufende Vereinsjahr, die noch vor dem obigen Konzerte
erfolgen, berechtigen zu dessen freiem Besuche. Der Beitrag
Der Vorssand.
für den Rest des Jahres beträgt 10 Mk.
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Heute, Samstag, den 29., Sonntag, den 30. März,
Montag, den 31. März, Dienstag, 1. April
und folgende Tage:
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im Wintergarten.
Schicke Bedienung.
Täglich von 4—11 Uhr:
f. Fayhier.
Frei-Konzert.
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(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchx
e Redaktior
ft übernin
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keinerlei Verantwortung
r ſie bleibt
und des
Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Die Bleichſtraße.
Die Bewohner der Bleichſtraße uſw. ſind niemals ſo
unerkenntlich geweſen, auch öffentlich, den Behörden ihren
Dank für erwieſenes Entgegenkommen, wie beiſpielsweiſe
bei der Errichtung des Fußgängerwegs, abzuſtatten.
Allein, wenn die Stadtverwaltung glaubt, nunmehr alles
getan zu haben und ruhig abzuwarten gedenkt, bis endlich
nach Jahr und Tag von der Bauabteilung die Erdaus
hebungen zur Straßendurchführung beendet ſind, ſo
kön=
nen ſich die beſonders davon betroffenen Einwohner
da=
mit keineswegs zufrieden geben. Es wird unter anderem
in der Darſtellung der Bürgermeiſterei angeführt, daß
bereits, die Hälfte der Erdaushebung beſeitigt wäre; es
kann zugegeben werden, daß zwei Fünftel wohl das
Rich=
tigere iſt, und wenn man zur Wegſchaffung von zwei
Fünftel drei Monate benötigt hat, ſo wären dieſes für den
Geſamtaushub rund 8 Monate. Nun kommen aber
in den noch vorhandenen Erdmaſſen die
Haupthinder=
niſſe, nämlich die Fundamente der früheren
Schiebe=
bühnen, der Motore und nicht zum wenigſten das
große Fundament des alten Kamines vor. Sollen
dieſe Fundamente und Hinderniſſe auch durch Meiſel
und Picke beſeitigt werden, oder wie denken ſich
die Behörden deren Entfernung? Ferner wird angeführt,
daß an jener Stelle Sprengungsarbeiten ausgeſchloſſen
ſeien. Dieſe Erklärung wird bei wirklichen Fachleuten
und Sachverſtändigen nur ein Kopfſchütteln hervorrufen.
Als im vorigen Jahr die Maſchinenhalle an jener Stelle
niedergelegt wurde, wurden von einem Pionier=Kommando,
gebildet aus verſchiedenen Truppenabteilungen, an
meh=
reren Tagen zu Uebungszwecken Sprengungen an
Pfei=
lern und Gewölben mit Erfolg ausgeführt und damals
war das Gebäude der früheren Maſchineninſpektion noch
mit Beamten beſetzt, und heute iſt alles ein freier
men=
ſchenleerer Raum.
Es gewinnt vielmehr den Anſchein, daß die
Bauabtei=
lung aus übergroßer Aengſtlichkeit oder perſönlicher
Emp=
findſamkeit den Sprengungen abhold iſt; denn die Leute
am Bagger haben, in richtiger Erkenntnis der Schwierig=
keiten, mehrfach Sprengungen vorgenommen, allein
ſol=
ches wurde verboten. Der Herr Eiſenbahnminiſter oder
die Eiſenbahndirektion in Mainz mögen doch einmal einen
erfahrenen Fachmann an Oct und Stelle entſenden,
wel=
cher ſich von der Sachlage überzeugt und die richtigen
Maßnahmen zur Beſeitigung ergreift. In den letzten
Wochen ſind täglich nur 2 bis 3 Züge mit etwa 15 bis
25 Wagen Erdaushub zum Verſand gekommen, während
7 Züge vorgeſehen ſind, die in der beſſeren Jahreszeit noch
vermehrt werden ſollten. Unter Beſtätigung des früher
Geſagten kann daher die Stadtverwaltung nur nochmals
dringend erſucht werden, für baldige Abhilfe und
Errich=
tung der direkten Zufuhrſtraße beſorgt zu ſein und zur
Erlangung dieſes Ziels ihre ganze Kraft einzuſetzen, aber
auch ſelber mit den nötigen Vorarbeiten nachhaltig zu
beginnen.
X. 2.
Dem Einſender an die Adreſſe der Güterabfertigung
muß ich vollſtändig beiſtimmen, denn ſeit Errichtung des
neuen Bahnhofes hat die Abnahme der Güter ein Tempo
erfahren, das in unſere heutige Zeit nicht paßt. Es kann
vorkommen, daß die Vorprüfung der Frachtbriefe allein
eine halbe Stunde in Anſpruch nimmt, und habe ich mich
ſelbſt überzeugt, daß meine Leute früh morgens warten
mußten, bis drei bis vier Fuhrwerke, die vor ihnen
hiel=
ten, abgeladen waren, da nur ein Schalter geöffnet war,
denn das Perſonal des zweiten Schalters ſoll beim
Früh=
ſtück geweſen ſein. Nicht ſchablonenhaft bureaumäßig,
ſondern nach kaufmänniſchen Gepflogenheiten ſollte die
Güterabfertigung verfahren. Sind viele Ablader da, ſo
müſſen eben mehr Abnahmeſtellen aufgemacht werden,
denn eine ordnungsmäßige baldige Beförderung iſt jetzt
eine Ausnahme, da für gewöhnlich das Perſonal der
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Luftfahrt.
sr. Der 400000 Francs=Preis für die beſte
Erfindung, welche die Sicherheit der Flugzeuge erhöhen
ſoll, wird von der „Union vour la sécurité en aeroplane‟
jetzt ausgeſchrieben. Die Sammlung der Union hat einen
Betrag von 582511 Francs ergeben, wovon vom
franzö=
ſiſchen Kriegsminiſterium 300000 Francs geſtiftet
wur=
den, während der Franzöſiſche Automobil=Klub und der
Franzöſiſche Touring=Klub je 10000 Francs und das
franzöſiſche Miniſterium der öffentlichen Arbeiten 5000
Franes zeichneten. Dar eingezahlt von dieſem Betrage
ſind indes erſt 216 144 Francs. Der Wettbewerb iſt
inter=
national. Zugelaſſen ſind nur komplette Apparate, mit
denen alle die gewünſchten Experimente angeſtellt
wer=
den können. Ausgeſchloſſen ſind dagegen Pläne,
Be=
ſchreibungen und Zeichnungen und Modelle. Der Preis
von 400000 Francs wird dem Erfinder eines Apparates
zufallen, der nach dem Urteil der Jury geeignet iſt, die
Sicherheit im Flugzeuge außerordentlich zu erhöhen.
Dieſer Hauptpreis iſt unteilbar. Außerdem werden noch
Prämien, deren Höhe durch die Jury feſtgeſetzt wird, die
aber wenigſtens 20000 Francs betragen, für weitere
Er=
findungen ausgeſetzt. Die Geſuche können von
Konkur=
renten aller Nationalitäten bis zum Ende dieſes
Jah=
res an den Präſidenten der „Union pour la sécurité en
geroplane” p. Adr. Aero=Club de France, in Paris
ein=
gereicht werden. Die Einſchreibegebühr beträgt 200
Francs. Es wird eine Jury eingeſetzt, gegen deren
Ent=
ſcheidung es keine Beruſung gibt. Dieſe beſteht aus 15
Mitgliedern, von denen 10 von der Union, 1 vom
Mini=
ſterium der öffentlichen Arbeiten, 1 vom
Marineminiſte=
rium und 3 vom Kriegsminiſterium ernannt werden. Die
Jury nimmt ſelbſt die Prüfung der vorgeführten
Appa=
rate vor oder läßt ſie durch beſondere Kommiſſare
prü=
fen. Um den Grand Prix von 400000 Francs können ſich
nur Apparate bewerben, die vorher einen Rundflug von
100 Kilometern mit einer Durchſchnittsgeſchwindigkeit von
mindeſtens 60 Kilometern in der Stunde abſolviert haben.
Bezüglich der Art der Erfindung ſind in der
Ausſchreib=
ung keinerlei beſchränkende Beſtimmungen enthalten.
Schluß des Wettbewerbes iſt am 1. Juli 1914. Die
franzö=
ſiſche Regierung behält ſich das Vorkaufsrecht für die
Er=
findung vor, und zwar bis zum 1. Januar 1915. Im
Falle des Ankaufes wird für die Erſindung eine
Belohn=
ung von mindeſtens 50000 Francs gewährt. Falls die
Geldmittel, die der Union zur Verfügung ſtehen, am 1.
Juli 1914 nicht völlig verausgabt ſind, behält ſich die
Union einen neuen Wettbewerb vor, deſſen Reglement im
zweiten Halbjahr 1914 aufgeſtellt werden würde.
Sport, Spiel und Turnen.
* Fußballſport. Darmſtädter Sportklub
1905 (A.=Meiſter). Am Sonntag, nachmittag 3 Uhr,
treffen ſich auf dem Sportplatz am alten Schießhaus die
erſten Mannſchaften des Sportklubs und des F.=C.
Ale=
mannia=Griesheim a. M. In der erſten Elf
Ale=
mannias lernen die Darmſtädter Sportintereſſenten eine
äußerſt flinke und faire Mannſchaft kennen, die ſich im
Nordkreiſe großer Beliebtheit erfreut. Vorher ſpielt die
Alte=Herren=Mannſchaft Sportklubs gegen diejenige des
F.=C. Olympia=Arheilgen. Die dritte Elf des D. S. C. 05
tritt der gleichen der Vgg.=Kaſtel in Kaſtel gegenüber.
Sonntag, den 6. April, empfangen die hieſigen die
Liga=
mannſchaft des Sportklub Bürgel bei Offenbach als Gaſt.
— Turngemeinde Beſſungen Am Sonntag
ſpielt die erſte Mannſchaft der Turngemeinde
Beſſungen gegen die vierte Mannſchaft des Fuß=
ballklubs Olympia. Das Spiel findet um 3 Uhr
auf dem Exerzierplatz ſtatt.
Schlußkämpfe um die Süddeutſche
Mei=
ſterſchaft (Liga=Klaſſe). Stuttgarter F.=K.
Kickers in Mannheim. Der kommende Sonntag
wird ſowohl der Mannheimer Fußballgemeinde, als auch
der Umgebung einen beſonderen Genuß bieten. Im
End=
ſpiel um die Süddeutſche Meiſterſchaft werden ſich
Stutt=
garter Kickers und Verein für Raſenſpiele
gegenüber=
treten. Das Spiel dürfte in vielen Beziehungen ein ganz
beſonderes Intereſſe beanſpruchen, kann es doch unter
ge=
wiſſen Umſtänden eine Klärung eventuell Entſcheidung
der diesmal ſo heiß umſtrittenen Süddeutſchen
Meiſter=
ſchaft bringen. Das Spiel findet bei jeder Witterung ſtatt
und beginnt nachmittags 3 Uhr. Das Amt des
Unpartei=
iſchen verſieht Herr Tuſch aus München.
sr. Lawn=Tennis. Im Internationalen Lawn=
Tennis=Turnier zu Cannes, das im Anſchluß an das
Turnier zu Nizza ſtattfand, konnten die beteiligten
deut=
ſchen Spieler wieder bemerkenswerte Erfolge erzielen.
Das deutſche Paar Rahe=H. Kleinſchroth gewann
das Herrendoppelſpiel gegen Lowe=Hope Criſp mit 622,
63. Im gemiſchten Doppelſpiel konnten in der
Schluß=
runde Gräfin von der Schulenburg=Rahe das Paar Miß
Ryan=Graf Salm mit 6:3, 7:5 ſchlagen.
* Amateurphotographie. Das 2. Märzheft (Nr. 6)
der Photographie für Alle (Berlin S. 61) iſt ſpeziell der
Photographie im Flugweſen gewidmet. Ein
Artikel erörtert das Photographieren aus Kraftflugzeugen
und gibt u. a. folgende Winke: Man muß infolge der
hohen Fahrtgeſchwindigkeit von ca. 80 bis 130 Kilometern
pro Stunde und der dauernden Erſchütterungen des
Appa=
rats durch den Motor mit ca. 3 Millimetern Schlitzbreite
arbeiten, im Durchſchnitt alſo mit einer tauſendſtel
Se=
kunde; den jeweiligen Beleuchtungsverhältniſſen wird
durch Aenderung der Blende Rechnung getragen. Für eine
mittlere Höhe von 200 Metern, bei Sonnenſchein in den
Monaten Mai bis Auguſt von 9 bis 5 Uhr, nimmt man
bei Schlitzbreite 2,5 Millimeter F 12, von 8 bis 9 Uhr!
und von 5 bis 6 Uhr F 10, noch ſpäter wird man bis,
6,8, um 7 Uhr bis 4,5 öffnen müſſen. Bei bedecktem
Him=
mel muß natürlich entſprechend weiter geöffnet werden.
In größerer Höhe wird noch weiter abgeblendet (bei 1000
Meter auf F 15), unter 100 Meter muß man größere
Oeff=
nungen anwenden (bei 50 Meter etwa F 8). Man arbeite!
mit handlichem Kaſſettenmaterial: Doppelkaſſette mit
Um=
legeſchieber, Wechſel= oder Filmpack=Kaſſette. Ein weiterer
Artikel, begleitet von einer lehrreichen Kollektion von
Auf=
nahmen von und aus Flugzeugen beſpricht das
Photo=
graphieren in Flugausſtellungen. Aufnahmen im Freien,
Aufnahmen fliegender Aeroplane und dann ſolcher, bei
denen zugleich eine gewiſſe bildmäßige Wirkung oder das
Feſthalten eines Momentes von aktuellem oder
geſchicht=
lichem Intereſſe erſtrebt wird, und ſchließlich eine
inter=
eſſante Methode, die es ermöglicht, Korbaufnahmen ſamt
den Korbinſaſſen aus dem Ballon ſelbſt zu machen, und
zwar mit Hilfe eines außerhalb des Ballons aufgehängten
Apparates. Weiterhin enthält das Heft: „Eine neue
Me=
thode der Sepiatonung von Bromſilberdrucken‟. Eine
photographierte Luftſpiegelung”. „Doppelgängerbilder”
und anderes mehr.
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Käthe Gothe
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Guſtav, Herzog v.
Kurt Ehrle
Taunus
Prinzeſſin Eveline Hel. v.
Sonnen=
ſthal
Fürſt von
Klaus=
thal=Agordo . . Heinrich Hacker
Hanna Raffay
Die Fürſtin
Graf Fehrenberg,
W. Riechmann
Hofmarſchall.
Frau v. St. Ge
Tilli Art’l
orges
Baron Seulberg. Emil Kroczak
Paul Eisner
Der Domherr
KabinettsratYſſel Paul Peterſen
Erſter Kammerd. K. Enzbrenner
Zweit.d. Herzogs Frz. Herrmann
Hofjuwelier Boel Herm. Knispel
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Lies= der Frau
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14.—20. Reihe 1.05 M., Parterre
1.05 M., I. Galerie 0.45 M.,
II. Galerie 0.35 M.
Anf. 2½ Uhr. Ende gegen 5 Uhr.
Sonntag, den 30. März 1913.
Außer Abonnement.
Frühlings-Festspiele.
I. Abend.
Neu einſtudiert u. neu inſzeniert=
Triſtan und Iſolde.
Handlung in 3 Aufzügen
von Richard Wagner.
Muſikaliſcher Leiter: Professor Arthur
Nikisch-Leipzig.
Perſonen:
Triſtan
König Marke
Iſolde.
Melot.
Ein junger See=
Alfred Stephani
Kurwenal . . . Georg Weber
. . Karl Jahn
Brangäne . . . Anna Jacobs
Ein Hirt. . . . Otto Thomſen
Ein Steuermann Auguſt Kräger
Aug. Globerger
mann .
Schauplatz der Handl.: 1.
Auf=
zug: Zur See auf dem Verdeck
von Triſtan’s Schiff, während der
Ueberfahrt von Irland nach
Korn=
wall. 2. Aufzug: In der Königl.
Burg Marke’s in Kornwall. 3.
Auf=
zug: Triſtan’s Burg i. d. Bretagne.
Triſtan: Dr. Alfred von Bary,
C
Kgl. Sächſ. Kammerſänger, vom 3—
Hoftheater in München,
5
Iſolde: Cecilie Rüsche-
Endork, Kgl. Sächſ. Kammerſäng.,
vom Stadttheater in Leipzig,
Spielleiter: Dir. Ralner Simons-Wien.
Die neuen Dekorationen und
Koſtüme nach Entwürfen v. Prof.
H. Lefler=Wien.
Nach d. 1. u. 2. Aufz. ie läng. Pauſe.
Preiſe der Plätze
Proſzeniumsloge 8.10 M.,
Mittel=
loge 8.10 M., Balkonloge 8.10 M.,
I. Rang 6.60 M., II. Rang 3.60 M.,
Sperrſitz 5.60 M., Parterre 3.60 M.,
I. Gal. 2.05 M., II. Gal. 1.05 M
Anf. 6 Uhr. Ende nach 10½ Uhr.
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Vorverkauf für die Vorſtellungen:
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I. Abend. Neu einſtud.:
Ge=
ſpenſter” Kleine Preiſe.
An=
fang 7½ Uhr. (Vgl. beſ. Anz.
Dienstag, 1. April. 148. Ab.=Vſt.
38. „Der Trompeter von
Säkkingen. Kleine Preiſe.
Anfang 7 Uhr.
Mittwoch, 2. April. 149. Ab.=Vſt.
C 37. Neu einſtud.: „Oedipus”.
Tragödie von Sophokles.
Ueber=
letzt von Ulrich von Wilamowitz=
Moellendorf. Gewöhnliche Preiſe.
Anfang 8 Uhr.
Aus dem Spielplan.
Donnerstag, 3. April. 150. Ab.=
Vorſtell. D 38. „Der
Bettel=
ſtudent.‟ Gewöhnliche Preiſe.
Anfang. 7. IIhr.,
Programm
zu dem am Samstag, den
29. März, von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
des Großh. Art.=Regts. Nr. 61.
1. Kavallerie=Parademarſch (Graf
Wrangel) von Karl Wilhelm.
2. „Soldatenleben” militäriſches
Tongemälde von Keler=Bela.
3. Fantaſie aus der Oper „
Rigo=
letto” (Der Hofnarr) von G. Verdi.
4. „Sourire D'Avril‟ Valse von
Depret. 5. „Die türkiſche
Schar=
wache” von Th. Michaelis. 6. „
Hu=
farenritt”, Charakterſtück von Fritz
Spindler.
Ab heute Samstag:
Der Clou der Saisont
Karia Sonetta
Mimisches Drama in 3 Akten.
In der Hauptrolle:
Fri. Lisst Nebuschka
S ee ecte eece
Die grosse Kunst der so berühmten Schauspielerin
Lissi Nebuschka
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dienſt, geht a. halben Tag Waſch. u.
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Laden zu putzen.
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Std. v. 8— 10 Uhr p. 1. April. Näh.
Beſſungerſtraße 39 (Laden). (B7480 Ein jung., gut angelernt. Mädch.
ſucht morg. 2—3 Std. Laufdienſt
B7484) Klappacherſtraße 66½. Zuverl. Mädchen ſ. morg. Lauf=
(*8300
dienſt. Tannenſtr. 24. Ein ſchulentl. Mädch. ſ. leichte Be=
ſchäft. v. 10—2 Uhr, auch f. Ausg. z
beſ. Pankratiusſtr. 58, II.
(*8801
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Witwe, ſucht vom 1. April
Aushilfe tagsüber.
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Wienersſtr. 52, Seitenb., I. (*8303 Ein iſr. Fräulein empfiehlt ſich
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II. Buchhalten u. Expedient.
Weſen beſt. vertr., ſucht p. 1. Apr. dau
ernde St. Off. u. T 44 Exp. (*7929mds E
Korrespondenz, Buchführung
größeren Kindern. Es wird mehr Rechnungs- und Mahnwesen, Ab-
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Handschrift u. diskret in Neben-
beschäftigung angefertigt.
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Geborene. Am 21. März: dem Bäckermeiſter Philipp
Steinmetz, Gutenbergſtr. 54, ein S. Philipp Guſtav.
Am 23.: dem Bureaugehilfen Karl Faulhaber, in
Ar=
heilgen, eine T. Eliſabeth Sophie, hier, Dieburgerſtr. 21.
Am 25.: dem Heizer Wilhelm Löb, Rhönring 57, eine
T. Wilhelmine. Am 23.: dem Schneidermeiſter Ludwig
Löwel, Arheilgerſtr. 10 ein S. Adam Wilhelm Ludwig.
Am 24.: dem Former Chriſtian Eckart, Landwehrſtr. 68
eine T. Chriſtiane Marie Helene. Am 21.: dem Architekt
Wilhelm Göller, Schloßgartenſtr. 51, ein S. Wilhelm
Adam Peter. Am 26.: dem Former Friedrich Simon
Johannes Walther, Pankratiusſtr. 50, ein S. Willi.
Am 27.: dem Taglöhner Friedrich Walther,
Landwehr=
ſtraße 43, ein S. Am 25.: dem Fabrikarbeiter Peter
Brunner, Große Ochſengaſſe 32, eine T. Sofie Regine.
Am 22.: dem Fabrikportier Karl Konrad Vollhardt,
Ar=
heilgerſtr. 50, ein S. Ludwig Friedrich.
Aufgebotene. Am 26 März: Fabrikarbeiter Jakob
Nieder in Meſſel, mit Laufmädchen Katharina Gunkel,
Magdalenenſtr. 6. Privatier Nikolai von
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ſtraße 22. Schneider Bernhard Bach, Liebigſtr. 51, mit
Anna Katharina Pfaff in Reinheim. Techn.
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ſekretär Wilhelm Emil Adalbert Boehmelmann in
Frankfurt a. M., mit Anna Eliſabeth Chriſtine Knöß,
Lichtenbergſtr. 37.
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Kon=
rad Schmidt, 75 J., ev., Eliſabethenſtr. 39. Wäſcherin
Eliſabeth Dorothea Seibel, 80 J., ev., Heinheimerſtr. 90
Marie Klepper, geb. Belzer, 65 J., ev., in Auerbach Kr.
Bensheim, hier, Erbacherſtr. 25. Fabrikarbeiterin
Doro=
thea Wagner, 34 J., ev., in Pfungſtadt, hier,
Erbacher=
ſtraße 25. Johann Stork, 5 Mte., ev., S. des
Fuhr=
knechts, Sackgaſſe 10.
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Sonntag Quaſimodogeniti, den 30. März 1913
Hofkirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Mittwoch, den 2. April, abends um 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 9 Uhr: Konfirmation der
Konfirmanden des Schloßbezirks und Abendmahlsfeier.
Pfarrer D. Dr. Diehl. Kollekte für den Kirchenfonds. —
Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Velte. — Nachm. um 3 Uhr: Prüfung der
Konfirman=
den des Südoſt bezirks. Pfarrer Kleberger. Kollekte
für den Kirchenfonds.
Stadtkapelle: Samstag, den 29. März, abends um
6 Uhr: Vorbereitung zum hl. Abendmahl. Pfarrer D. Dr.
Diehl. — Sonntag, den 30. März, vorm. um 10 Uhr:
Pfarrer Beringer. Kollekte für den Kirchenfonds.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
30. März, vorm. um 11¼ Uhr: Chriſtenlehre für den
Kaplaneibezirk. Pfarrer Beringer.
Militärgemeinde: Kein Gottesdienſt.
Vorm. um
9 Uhr: Gottesdienſt im Lager. — Vorm. um 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt (Steinſtraße 24, Muſikſaal).
Johanneskirche: Samstag, den 29. März, nachm.
um 2½ Uhr: Vorbereitung zum hl. Abendmahl. Pfarrer
Dingeldey. — Sonntag, den 30. März, vormittags um
10 Uhr: Konfirmationsfeier des Südbezirks mit heil.
Abendmahl. Pfarrer Dingeldey.
Martinskirche: Samstag, den 29. März, abends um
6 Uhr: Vorbereitung zum hl. Abendmahl. Pfarrer
Wid=
mann. — Sonntag, den 30. März, vorm. um 9 Uhr:
Konfirmation der Konfirmanden des Oſt bezirks. Pfarrer
Widmann. Feier des hl. Abendmahls. Kollekte für das
heſſiſche Krüppelheim. — Vorm. um 11 Uhr:
Kinder=
gottesdienſt für den Weſt bezirk im Gemeindehaus.
Pfarrer D. Waitz. — Nachm. um 2 Uhr: Chriſtenlehre
für den Nordbezirk im Martinsſtift, für den
Weſt=
bezirk im Gemeindehaus. — Nachmittags um 4 Uhr:
Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer Veller.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Lenz. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vormittags um
8½ Uhr: Chriſtenlehre (Knaben). Pfarraſſiſtent Lic.
Adolph. — Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent Lic
Adolph.
Pauluskirche: Samstag, den 29. März, nachm. um
2 Uhr: Beichte für das Konfirmationsabendmahl.
Pfarr=
aſſiſtent Herpel. — Sonntag, den 30. März, vorm. um
9½ Uhr: Konfirmationsfeier mit anſchließendem
Abend=
nahl. Pfarrer Rückert. — Nachm. um 5 Uhr:
Konfir=
mationsnachfeier. Pfarrer Rückert.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 30. März,
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nach=
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Abends um 8½ Uhr:
Evangeliſation. — Montag, den 31. März, abends um
8½ Uhr: Bibelſtunde für Frauen. — Dienstag, den
1. April, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde für
Jung=
frauen. — Donnerstag, den 3. April, abends um 8½ Uhr:
Bibelſtunde. — Samstag, den 5. April, abends um 9 Uhr:
Bibelſtunde für Beamte. — Zweig der Stadtmiſſion
(Beſſungerſtraße 88, Hth.). Sonntag, den 30. März,
vor=
mittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Nachmit=
Um
tags um 3 Uhr: Bibelſtunde für Jünglinge.
4½ Uhr: Bibelſtunde für Jungfrauen. — Freitag, den
4. April, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag,
den 30. März, abends um 8¼ Uhr: Predigt. Prediger
A. Maurer aus Mannheim. — Dienstag, den 1. April,
abends um 9, Uhr: Bibeſtunde, Prediger A. Verner
aus Frankfurt a. M.
Gottesdienſt der Renapoſtoliſchen Gemeinde (
Lagerhaus=
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getauſter Chriſten (Baptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 30. März, vorm. um ½ 10 Uhr:
Gebetsſtunde. — Vorm. um ½11 Uhr: Sonntagsſchule.
— Nachm. um 4 Uhr: Predigt. Prediger Höpfner.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 30. März, nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule. —
Um 4 Uhr: Predigt. Prediger Schubert aus Frankfurt.
Freitag, den 4. April, abends um ½9 Uhr:
Gebets=
ſtunde.
Katholiſche Gemeinden
Sonntag, den 30. März 1913
Weißer Sonntag
Kollekte für das Knaben=Waiſenhaus zu Klein=Zimmern
St. Ludwigskirche: Samstag, den 29. März,
nachmit=
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur
hl. Beichte.
Sonntag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur
hl. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um 7 Uhr:
Austeilung der heil. Kommunion. — Um ¾8 Uhr: heil.
Meſſe. — Um ½9 Uhr: Hochamt mit Predigt und
feier=
liche Kommunion der diesjährigen Erſtkommunikanten.
Um 11 Uhr: letzte heil. Meſſe. — Nachmittags um 3 Uhr:
Feſtandacht. — Um ¾6 Uhr: Feierlicher Empfang des
bochwürdigſten Herrn Biſchofs. — Von Dienstag bis
Samstag, vorm. um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Von Dienstag an beginnt die werktägige Frühmeſſe
um ¼7 Uhr und die werktägige Spätmeſſe um ¼9 Uhr.
— Donnerstag, nachm. um 5 Uhr: Gelegenheit zur heil.
Beichte. — Freitag, vorm. um ¼9 Uhr: Segenamt zu
Ehern des Herzens Jeſu.
Kapeſſe der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachm. um 2 Uhr:
Roſen=
kranzandacht. — Um 4 Uhr: Verſammlung im Mädchenheim.
Kavelle der Engliſchen Fräuleis: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 29. März,
nach=
mittags um 3 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte (Kapuzinerpater).
Sonntag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
hl. Meſſe — Um 9 Uhr: Hochamt und Erſtkommunion
der Kinder. — Nachm. um 3 Uhr: Andacht. —
Donners=
tag um 5 Uhr: Beichtgelegenheit. — Freitag um 5½ Uhr:
Herz=Jeſu=Andacht.
Kapelle in Arheilgen: Gottesdienſt fällt aus.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
29. März, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½9 Uhr:
Amt mit Predigt und Erſtkommunion der Kinder.
Nachmittags um 3 Uhr: Feſtandacht. — Donnerstag,
nachm. um 5 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 29. März, nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte. — Um
½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr:
Hochamt mit Predigt und Erſtkommunion der Kinder.
Nachm. um 3 Uhr: Andacht. — Werktags um ¼7 Uhr:
Singmeſſe.
Weißer Montag, den 31. März 1913
St. Ludwigskirche: Vorm. von ½6 Uhr an:
Gelegen=
heit zur hl. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe.
Uhr: Biſchöfliche Meſſe. — Um 9 Uhr: Hochamt
Um
mit Predigt und Ausſpendung der hl. Firmung.
The Church of England Service
ist Sunday after Easter, 30th March 1913.
Divine Service will be held in the Hofkirche
at 3,15 p. m.
The Rev. H. M. de Ste Croix, British Chaplain at
Heidel-
berg, will officiate.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 23. Febr. Dem
Magazin=
arbeiter Wilhelm Müller S. Peter, geb. 10. Dez.
25. März: Dem Oberingenieur Ferdinand Kloſtermann
zu Mülheim a. Rh. S. Karl Reinhart, geb. 13. Okt.
27. März: Ein unehelicher Sohn Marcus Rudolf, geb.
22. Febr. Dem Packer Heinrich Moſel S. Alb. Heinrich,
geb. 17. März. Dem Maurer Franz Bernhard Weber
. Jakob Paul. 16. März: Dem Kaufmann Ludwig
Adam Fertia T. Elfriede Meta Barbara, geb. 7. Febr.
Poth
20. März: Dem Taglöhner Johann Georg Philit
S. Friedrich Wilhelm, geb. 9. März. 23. März: Den
Schreinermeiſter Martin Wilhelm Karl Kahrhof T. Sofie
Marie, geb. 19. Febr. Dem Kanzleigehilfen Jakob Karl
Fink S. Heinrich, geb. 23. Febr. Dem Kulturtechniker
Ernſt Chriſtian Merlau T. Elſe Margarethe, geb. 24. Febr.
24. März: Dem Friſeur Friedrich Theodor Gorr S. Georg
Friedrich, geb. 31. Jan.
Johannesgemeinde: 23. März: Dem
Bau=
unternehmer Georg Schleidt S. Georg Wilh. Ludwig,
geb. 5. März. Dem Schuhmachermeiſter Jacob Weber
T. Bertha Johanna, geb. 20. Febr.
Martinsgemeinde: 21. März: Eine uneheliche
Tochter Anna, geb. 11. Dez. 23. März: Dem
Rangier=
arbeiter Adam Happel S. Jacob, geb. 20. Febr. 24. März:
Dem Hifsarbeier Johannes Riſcher S. Karl, geb.
3. Febr. Dem Polizei=Sekretariats=Aſſiſtent Friedrich
Wilh. Stegmüller T. Irmgard Katharina Marie Erna,
geb. 4. Febr. Dem Taglöhner Georg Leonhard
Klein=
ſchmidt S. Heinrich, geb. 9. März. 16. März: Dem
Hausverwalter Karl Fiſcher S. Ludwig, geb. 31. Jan.
Dem Lehrer Guſtav Adolf Friedrich Frey S. Auguſt
Friedrich Wilhelm, geb. 4. Febr. Dem Former Georg
Orth S. Friedrich, geb. 18. Febr. 23. März: Dem
Hilfs=
arbeiter Chriſtian Münk S. Adam, geb. 8. März. Dem
Taglöhner Karl Peter Keller S. Hans, geb. 31. Jan.
Dem Schreiner Peter Meiſter T. Eva Eliſabeth, geb.
16. Febr. Dem Stadtſekretär Theodor Friedrich Auguſt
Strauch T. Theodora Marianne, geb. 3. März. Dem
Hofgartenarbeiter Johannes Philipp Mager S. Wilhelm
Philipp Friedrich, geb. 7. März. Dem Bauführer Joſ.
Dauber T. Käthe Suſanne Eliſabeth Charlotte, geb.
23. Febr. 24. März: Dem Architekt Karl Rud. Völlmy
T. Hildegard Margrit Elsbeth, geb. 26. Dez. Dem
Rangierer Karl Lorenz S. Georg Karl, geb. 28. Jan.
Dem Tapezierer Karl Arthur Schmidt T. Eliſabeth
Martha, geb. 17. Febr.
Petrusgemeinde: 5. März: Dem Friſeur Ernſt
Schmidt S. Ernſt Heinrich Otto, geb. 17. Jan. 9. März:
Dem Schneider Heinrich Weil S. Heinrich, geb. 8. Febr.
13. März: Dem Maſchinenarbeiter Guſtav Dominiak S.
Ernſt Heinrich Karl, geb. 25. Dez. 23. März: Dem
Weißbinder Georg Friedrich Kartſcher T. Marie
Magda=
lene, geb. 7. März. Dem Ratsdiener Georg Lautenbach
T. Auguſte Marte, geb. 3. Febr. Dem Joh.
Strom=
berger T. Katharine, geb. 24. Febr.
Paulusgemeinde: 16. März: Dem Hilfsarbeiter
Valentin Landzettel S. Karl, geb. 29. Jan. 22. März:
Dem Profeſſor an der Techn. Hochſchule Hch. Kayſer S.
Hans Erich Dieter Julius, geb. 25. Dez. 23. März:
Dem Chemiker Dr. Ludwig Conrad S. Heinz Hermann
Guſtav, geb. 31. Dez. Dem Gerichtsaſſeſſor Dr. Otto
Jacob Lemſer S. Heinz Karl Hermann Otto, geb.
6. März. 25. März: Dem Profeſſor an der Techn.
Hoch=
ſchule Ludwig v. Roeßler S. Alfred Adolf Wilhelm, geb.
27. Mai. Dem Diplom=Ingenieur Hans Wallot S. Hans
Wilhelm, geb. 7. Febr.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 22. Febr.: Poſtbote Karl Götz
und Eliſabeth Eitenmüller 1. März: Fabrikarbeiter Jak.
Stadtmüller und Eliſabethe Barbara Gunkel. 4. März:
Fabrikant Georg Michael Wellhöfer und Emma Auguſte
Marie Suſanne Liſette Fritſch. 8. März: Poſtbote Val.
Schmidt und Katharina Götzinger. Kaufmann Georg
Karl Lang und Maria Hock. 10. März: Ingenieur
Oskar Baſtian und Katharina Gerbig. 15. März:
Volks=
ſchullehrer Ludwig Egly und Eliſabetha Kath. Adam.
22. März: Druckereibeſitzer Wilh. Cramer und Johanna
Sophie Pauline Stein. 24. März: Gaſtwirt Joh. Adam
Wolf und Anna Kath. Conrad. 27. März: Oberlehrer
Heinrich Friedrich Alfred Strauch in Bremen und Anna
Marie Becker. 22. März: Amtsgerichtsſchreibgehilfe
Nikolaus Schmidt zu Offenbach und Eliſabetha Karoline
Johanna Schuſter. 27. März: Lehrer Adolf Engel in
Ernſthofen und Dorothea Elſa Cramer.
Johannesgemeinde: 22. März: Gerichtsaſſeſſor
Karl Brückmann zu Berlin und Margarete Klinger von
hier.
Martinsgemeinde: 22. März: Bürgermeiſterei=
Oberaſſiſtent Georg Straßburger, Witwer, und Pauline
Roßmann, beide hier. Gärtner Joh. Philipp Numrich
und Luiſe Lemp, beide hier. 23. März: Schloſſermeiſter
Auguſt Ewald, Witwer, und Margarete Werner, geb.
Burger, Witwe, beide hier. Lackierer Leonhard
Breit=
wieſer und Katharine Lang, beide hier. 22. März:
Mechaniker Hch. Joh. Vey und Eleonore Geider.
Petrusgemeinde: 24. März: Kaufmann Joh.
Baptiſt Eyßen dahier und Marie Schaffner zu
Wolfs=
kehlen. Hilfsarbeiter Georg Heckmann und Anna Clara
Eckhardt, beide hier.
Paulusgemeinde: 15. März: Polizeikommiſſär
Otto Paul Walter Below zu Duisburg und Emma
Frantz. 23. März: Bautechniker Georg Stumpf und
Kath. Auguſte Eliſabeth Stier. Maſchinenſchloſſer Friedr.
Wilh. Gries zu Ober=Urſel u. Magdalene Steih.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 24. März: Gym.=Direktor a. D.
Dr. Ludwig Boßler, 74 J., ſtarb in Auerbach am 21. März.
17. März: Privatmann Daniel Kolb, 51 J., ſtarb
14. März. 23. März:‟ Dorothea Heiſt, geb. Zior,
Ehe=
frau des Schuhmachermeiſters, 63 J., ſtarb (20. März.
18. März: Friedrich Schäfer, Sohn des Inſtallateurs,
4 Mon., ſtarb 16. März. 20. März: Margarethe Möſer,
geb. Keßler, Witwe des Wagnermeiſters, 75 J., ſtarb
18. März.
Johannesgemeinde: 26. März: Eliſe Frank,
geb. Spamer, Witwe des Kanzleiinſpektors, 75 J., ſtarb
24. März.
Martinsgemeinde: 23. März: Inſtallateur Peter
Ganß, 57 J., ſtarb 20. März. Elektromonteur Philipp.
Schwinn, 30 J., ſtarb 19. März.
Petrusgemeinde: 6. März: Wirt Jakob Joh.
Michael Häusler, 43 J., ſtarb 3. März. 16. März: Bäcker
Georg Caſtritius, 75 J., ſtarb 14. März. Modellſchreiner
Karl Eberhard, 74 J., ſtarb 13. März.
Paulusgemeinde: 15. März:
Güterexpeditions=
vorſtand Wilhelm Funk, 76 J., ſtarb 12. März. 20. März:
Lucie Pieper, geb. Kahlow, Ehefrau des Rechtsanwalts
zu Frankfurt, 33 J., ſtarb 18. März. 26. März: Juſtine
Kugel, geb. Preſſon, Ehefrau des Weißbindermeiſters,
60 J., ſtarb 24. März. Julie Klemm, geb. Heuer, Witwe
des Bergdirektors, 81 J., ſtarb 24. März.
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Kommentär zu dem
Einkommen-Steuer-Gesetz
nach der neuesten Fassung vom 22. Dezember 1909
Neue Steuerzettel am 1. April 1913.
Neue Gesetzes=Bestimmungen.
Inhalts-Verzeichnis umstehend.
auf rund 4000 Offiziere, 15 000 Unteroffiziere, 117000 Ge=
Gamp vorgeſchlagen wurde, erklärter
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Einen zuverlässigen Führer
durch das Einkommen-Steuer-Gesetz bildet der soeben
erschienene:
Kommentar zu dem hessischen
Einkommen-Steuer-Gesetz
in neuester Fassung vom 22. Dezember 1909
von Finanz-Assessor W. Schmidt in Darmstadt.
Auszug aus dem Inhalts-Verzeichnis:
Gesetzes-Text in der jetzt gültigen Fassung.
Die einzelnen Gesetzes-Paragraphen sind mit
Fußnoten und Anmerkungen eingehend erklärt.
Die wichtigsten Entscheidungen des
Verwalt-
ungsgerichtshofes, der Landeskommission sind
berücksichtigt, soweit notwendig auch die
Recht-
sprechung des Reichs-Gerichtes.
Alle wichtigeren Fragen sind ausführlich
behandelt, so besonders die Fragen des
steuer-
lichen Wohnsitzes, Staatsangehörigkeit,
Gewerbe-
betrieb, Begriff des Einkommens, Ermittlung
des-
selben, Abzüge, Steuererklärung,
Beanstandungs-
verfahren, Rechtsmittel und Strafverfahren.
Die kaufmännische Einkommensermittlung und
die Abweichungen der steuerlichen
Einkommens-
feststellung insbesondere bei Abzügen,
Abschreib-
ungen, Doppelbesteuerung. Die Einkommens-
Ermittlung für alle Berufsarten, Kaufleute,
Ge-
werbetreibende, wie Handwerker, Landwirte etc.
Der ganz besonders für den Steuerzahler
bestimmte Anhang enthält:
Die praktisch wichtigsten gesetzlichen
Be-
stimmungen an Beispielen erläutert,
Musterdekla-
rationen für die verschiedenen Berufsarten (
Kauf-
leute, Arzte, Landwirte etc. unter besonderer
Be-
rücksichtigung der zulässigen Abzüge, Haushalt,
Unterhalt, Selbstkosten, Reisekosten, Einkommen
erwerbstätiger Kinder etc.). Erklärung der
gestell-
ten Fragen, Erläuterung der Zusammensetzung
des Staats-Gemeindesteuerzettels in der neuen für
1913 erstmals angewandten Fassung, wie der
dar-
auf befindlichen Zahlen, deren Zusammenstellung
etc. Winke für das Rechtsmittelverfahren u. s. f.
Nebst einem ausführlichen Sachregister!
Jeder, der zur Einkommen-Steuerdeklaration
ver-
pflichtet, findet in dem obigen Kommentar einen treuen
Berater zur richtigen Abgabe der Steuerbogen, für die
gesetzlichen Bestimmungen, für die Nachprüfung seines
jetzt erscheinenden Steuerzettels. Genaue Gesetzeskunde
bringt Ihnen Vorteil! — Nebenstehender Auszug des
Inhalts erklärt Ihnen die Wichtigkeit des Buches und
empfehlen wir Ihnen dessen sofortige Anschaffung.
Die neuen Steuerzettel werden jetzt in neuer, gegen
seither abgeänderten Fassung am 1. April 1913 erstmals
ausgegeben.
Preis bei Vorausbestellung nur Mk. 3.—, während
nach Erscheinen ein höherer Ladenpreis eintritt, auch in
allen Buchhandlungen erhältlich.
Gefl. Bestellung erwartend, zeichnen
Hochachtungsvollst.
Verlagsbuchhandlung J. Diemer.
Mainz, März 1913.
Bitte hier abzutrennen.
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Kommentar zu dem Einkommen=Steuer=Gesetz
von Finanz-Assessor W. Schmidt in Darmstadt.
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