Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang
2
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
tnren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bet
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 26 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Geh. Baurat i. P. Ferdinand Becker iſt geſtern hier im
91. Lebensjahre geſtorben.
Der Prinz=Regent Ludwig von Bayern und
ſeine Gemahlin ſind am Montag abend um 10 Uhr von
Dresden nach München wieder abgereiſt.
Der Prinz von Wales reiſt am kommenden
Mitt=
woch nach Deutſchland Man glaubt, daß der Prinz
einige Zeit am Berliner Hofe zubringen wird.
Das engliſche Parlament wurde am Montag
durch den König mit einer Thronrede eröffnet.
Wie verlautet, wird die Antwort der
ver=
bündeten Balkanſtaaten im Laufe dieſer Woche
den Großmächten zur Kenntnis gebracht werden.
In Guatemala hat am Samstag ein Erdbeben
ſtattgefunden, dem eine ganze Stadt und viele
Menſchen=
leben zum Opfer gefallen ſind.
Tageskalender zur Geſchichte der
Befreiungskriege.
12. März 1813: Die Franzoſen räumen Hamburg. —
Mar=
ſchall Davouſt läßt die Elbbrücke bei Meißen
ab=
brennen.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6.
Der Stand der
Friedens=
verhandlungen.
— Langen und Bangen in ſchwebender Pein!
Sel=
tten hat es eine ſo unklare Situation gegeben, wie die
ſaugenblickliche auf dem Balkan. Noch immer will keine
EEntſcheidung kommen, die Diplomatie beeilt ſich in
kei=
mer Weiſe mit ihrer Arbeit, und ebenſowenig fühlen ſich
die Balkanſtaaten bemüßigt, ihre Antwort an die
Groß=
mmächte wegen der Vermittlung zu beſchleunigen. In=
Zwiſchen aber ſcheint in Konſtantinopel die
Stim=
iung wieder umzuſchlagen, indem man dort jetzt eine
Fortſetzung des Krieges um jeden Preis will, da man
ſſieht, daß die Sache doch verzweifelt ſteht, und lieber ein
Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. In
weiten Kreiſen am Goldenen Horn herrſcht lebhafteſte
Werſtimmung gegen das jungtürkiſche Regime, in der
Armee gärt es unheimlich, und vielleicht kann eines
Ta=
ges Enver Bei dasſelbe Schickſal wie Nazim Paſcha
er=
eilen. Unter dieſen Umſtänden würde eine
Vermitt=
ung der Mächte nur problematiſchen Wert haben,
und der Mangel an Eile erklärt ſich wohl auch daraus, daß
man die weitere Entwicklung der Dinge in
Konſtanti=
mopel erſt abwarten möchte, bevor es zu einem
entſchei=
denden Schritte kommt.
Der Köln. Ztg. wird hierzu aus Berlin geſchrieben:
Die Entwicklung zum Frieden auf dem
Bal=
an hatte mit dem Vermittlungsgeſuch der Pforte
viel=
verſprechend eingeſetzt. Jetzt zeigt ſich aber, daß man
bisher leider um keinen Schritt
weitergekom=
men iſt. Wieder, wie ſchon mehrmals im Verlaufe der
Zalkankriſe, ſcheinen Hinderniſſe im Wege zu liegen, von
denen man nur weiß, daß ſie aus dem Wege geräumt
werden müſſen, zu deren Beſeitigung ſich aber vorläufig
lein Weg zu bieten ſcheint. Wir haben dieſe Zeiten ſchon
mehrfach durchlebt und immer wieder geſehen, daß die
Entwicklung langſam vorwärts gerückt iſt. So wird es
auch wohl diesmal kommen. An einen kräftig
durchzu=
füihrenden dritten Teil des Krieges können die Bulgaren
umnd Serben nicht denken, ohne daß ſie bei dieſem
Ge=
daanken ein Schauder davor beſchleicht, was aus ihrem
Wirtſchaftsleben werden ſoll, das vor der Gefahr eines
ſchweren Ausfalles in der Landwirtſchaft, ſeiner einzigen
Ernährerin, ſteht. Was ſich ereignet hat, ſeitdem der
§ rieg wieder aufgenommen wurde, hat nur den Griechen
den erſehnten Erfolg gebracht, von Adrianopel iſt bis
heute die türkiſche Flagge noch nicht niedergeholt, und bis
ie tzt weiß nur ein gänzlich unbeglaubigtes Gerücht
eng=
liſchen Urſprungs von einer Neigung zur Uebergabe zu
er zählen. Trotzdem ſcheint es, als ob die Verbündeten
ih re Antwort an die Mächte mit ziemlich ſtarken
Vorbe=
halten verknüpfen würden, während andererſeits die
neue=
ſten Meldungen von Konſtantinopel gerade nicht von
eimem Siege des Geiſtes der Nachgiebigkeit zu berichten
wüſſen. Wenn dies alles zutrifft — ein Teil der
Mel=
dungen muß immer auf das Konto der Stimmungsmache
geſetzt werden, die eins der Mittel bildet, mit dem jeder
Teil ſeiner Sache zu nützen ſucht — ſo wird man zunächſt
lnoch Geduld haben müſſen, bis ſich beide Gegner zu
Ver=
handlungen an einen Tiſch ſetzen.
Die Eröffnung des engliſchen
Darähments
iſt am Montag unter dem üblichen großen Zeremoniell
vollzogen worden; entgegen der Tradition betrat der
König mit der Krone auf dem Haupt den Saal. Die
Königin trug ein reich mit Diamanten beſetztes Kleid und
eine kleine Diamantenkrone. Das Parlament wurde mit
einer
Thronrede
eröffnet, in welcher der König zunächſt anläßlich des
fünfzigſten Jahrestages der Vermählung ſeiner Eltern
in ſeinem und der Königin=Witwe Alexandra Namen der
Nation für die tiefe Teilnahme dankt, die der Königin=
Witwe ſo viele Jahre entgegengebracht worden iſt, und
welche ihr auch weiterhin als Stütze und Troſt in ihrer
Trauer erhalten bleiben möge. In der Thronrede heißt
es dann:
„Die Beziehungen zu den fremden
Mächten ſind weiter freundſchaftlich. Im vergangenen
Dezember wurde zwiſchen den kriegführenden Staaten
Südoſteuropas ein Waffenſtillſtand geſchloſſen. Sie
wähl=
ten London als Ort der
Friedensverhand=
lungen, ich hieß die dazu entſandten Delegierten
will=
kommen und gewährte ihnen jede Förderung, die in
mei=
ner Macht ſtand. Ich bedauere ſehr, daß der Krieg
an=
dauert und daß die Delegierten zu keiner Verſtändigung
kamen, Was ſich im Kriege möglicherweiſe ereignen wird
und die Veränderungen, die ſich daraus ergeben, das kann
nicht ohne Intereſſe für die Großmächte ſein, die neutral
ſind und den Berliner Vertrag unterzeichnet haben. Alle
dieſe Mächte wünſchen ernſtlich, daß eine Ausbreitung
des Krieges verhindert und der Krieg ſobald als möglich
beendet wird. Meine Regierung blieb beſonders durch
die Botſchaſter in London, in enger Verbindung und
Mit=
ärbeit mit den anderen Mächten in dem Beſtreben, welches
alle zeigten, nämlich die Gemeinſamkeit der Anſichten des
Vorgehens zu wahren und in allen Punkten, über die
zwiſchen irgend welchen, von ihnen Differenzen entſtehen
könnten, eine Verſtändigung zu ſchaffen. In
dieſer Hinſicht iſt in hohem Maße ein Erfolg erzielt
wor=
den. Ueber die Fragen von höchſter Wichtigkeit iſt im
Prinzip eine Verſtändigung erreicht worden; wenn auch
über einige Punkte noch immer Beſprechungen ſtattfinden,
ſo hoffe ich doch daß die Beratungen unter den Mächten
nicht nur dazu führen werden, daß die Mächte
unterein=
ander zu einem vollſtändiges Einvernehmen
kommen, ſondern daß ſie auch einen wohltätigen Einfluß
ausüben werden und das Ende des Krieges beſchleunigen.
Meine Regierung wird fortfahren mit den
an=
deren Mächten in dem ernſteſten Wunſche
zuſammen=
zuwirken, Europg den Frieden zu ſichern. Der
König gedachte dann des letztjährigen Beſuches der
kana=
diſchen Miniſter, welcher einer Beſprechung der
gemein=
ſamen Intereſſen mit den britiſchen Miniſtern beſonders
der Verteidigung zur See galt. Sodann erwähnt er die
kürzliche Ankunft des Verteidigungsminiſters von Neu=
Sceland die die gleichen Zwecke hatte. Der König drückt
die Hoffnung aus, daß ſolcher Meinungsaustauſch die
So=
lidarität des Reiches fördere Die Thronrede fuhr dann
fort: Das Geſchenk eines Schlachtſchiffes
ſeitens der malayiſchen Staaten, die Zuſtimmung
der Regierung von Neu=Seeland dazu, daß das von ihr
beigeſteuerte Schlachtſchiff in der Nordſee bleibt der
be=
ſtändige Fortſchritt in der Schaffung einer auſtraliſchen
Flotte, die gegenwärtige Debatte des kanadiſchen
Parla=
ments über die Verteidigung bezeugen, daß der Wunſch
nach Aufrechterhaltung der Sicherheit im Reiche allgemein
iſt.
Der König erwähnt ſodann den verbrecheriſchen
An=
ſchlag auf den Vizekönig von Indien am
13. Dezember 1912, beklagt, daß dem Anſchlag Unbeteiligte
zum Opfer fielen und dankt für die
Ergebenheitskund=
gebungen, die der Anſchlag in Indien zur Folge hatte.
Sodann empfiehlt der König dem Parlament. das
Bud=
get für das kommende Jahr mit um ſo größerer
Zuver=
ſicht und Wohlwollen zu erwägen, da der wirtſchaftliche
Wohlſtand des Volkes nach der Handelsſtatiſtik andauere.
Weiterhin kündigte der König an, daß die Vorlagen. über
die in der letzten Seſſion zwiſchen den beiden Häuſern
keine Einiaung erzielt worden iſt, nochmals eingebracht
werden ſollen. Schließlich ſaate der König, daß in
An=
betracht der anſtrengenden Arbeit des letzten Jahres die
weitere geſetzgeberiſche Tätigkeit
einge=
ſchränkt werden ſolle, und kündigt folgende Vorlagen
an: eine Bill. betreffend den Landerwerb in Irland, eine
Bill. die die Reichsgarantie für die Anleihe der Regierung
im. Sudan ſchafft, um die wirtſchaftliche Lage im Sudan
zu heben und den Baumwollbau zu fördern, ferner Bills,
die die Beſchäftigung von Kindern in der Induſtrie weiter
einſchränken, die Pluralſtimmen aufheben und ein
natio=
nales Unterrichtsſyſtem ſchaffen ſollen.
Der Führer der Oppoſition. Bonar Law, der die
Debätte eröffnete, ſprach die Hoffnung aus, daß der
Premierminiſter Asquith über die Balkanlage und über
die Ereigniſſe in Tripolis und Südperſien Mitteilungen
machen könne. Der Bedner ſprach ſodann ſeine
Verwun=
derung aus, daß der König in ſeiner Thronrede nichts von
der Landesverteidigung erwähnt habe. Es ſei ferner nichts
bemerkt worden, die Parlamentsakte in bezug auf die
Reform des Oberhauſes einzuleiten.
Premierminiſter Asquith
ſagte: Was die auswärtigen
Angelegenhei=
ten betrifft, wird das Haus verſtehen, daß ich ſelbſt jetzt
noch verpflichtet bin, bis zu einem gewiſſen Grade in
mei=
nen Worten Zurückhaltung zu üben. Was die Großmächte
betrifft, ſo ſahen ſich dieſe bei dem Ausbruch des Krieges
gezwungen, dazu Stellung zu nehmen, da der Krieg einen
Status berührte, an deſſen Schaffung und
Aufrechterhal=
tung ſie alle beteiligt ſind, nämlich den europäiſchen
Sta=
tus, der durch den Berliner Vertrag begründet iſt. Soweit
der Krieg nicht dieſen Status berührte, waren die Mächte
nicht direkt daran intereſiert. Die Veratungen der
Bot=
ſchafter in London unter Greys Vorſitz waren in der
Hauptſache, wenn nicht ausſchließlich auf dieſe
Erwägun=
gen gerichtet. Ich freue mich, ſagen zu können, daß als
Reſultat dieſer Beratungen, die allerdings noch nicht das
Endſtadium erreicht haben, eine Verſtändigung
über zwei der wichtigſten Punkte erzielt worden iſt,
näm=
lich hinſichtlich des adriatiſchen Küſtengebiets
und des wirtſchaftlichen Zugangs dazu durch die
inter=
nationale Eiſenbahn für Serbien. Dieſe Frage kann nun
als erledigt betrachtet werden. Die nächſte Frage die ſich
bei der Behandlung ſchwieriger erwies, betraf nicht das
Prinzip, ſondern die Begrenzung des autonomen
Albaniens unter europäiſcher Garantie. Es freut
mich, ſagen zu können, daß die Mächte einſtimmig ein ſo
garantiertes autonomes Albanien annehmen. Hinſichtlich
der Weſtarenze, die das adriatiſche Küſtengebiet bildet,
be=
ſteht natürlich keine Schwierigkeit. Hinſichtlich der Nord=,
Oſt= und Südgrenze des neuen antonomen Albaniens
zeig=
ten die Beſprechungen, daß nur noch über einen oder zwei
Punkte die nicht zu den vitalſten gehören. eine
Verſtändi=
gung erzielt werden muß, um eine vollſtändige
Ueberein=
ſtimmung unter den Großmächten zu erreichen.
Die Gruppierung der Mächte iſt
unverän=
dert geblieben. Weder zu Frankreich noch zu
Ruß=
land ſind unſere Beziehungen weniger herzlich oder
we=
niger innig, als ſie es vorher waren. Wir halten an
die=
ſen Freundſchaften feſt und werden daran feſthalten. Die
Aenderung, die eingetreten iſt, ſofern überhaupt eine
Aen=
derung eingetreten iſt, iſt die: Während jede Mächtegruppe,
um dieſen Ausdruck zu gebrauchen, in bezug. auf ihre
eigenen Mitglieder ungeſchmälert (unimpaired) geblieben
iſt. ſind die Beziehungen zwiſchen den Mächtegruppen
ſelbſt zuſehends herzlicher geworden. Die
Mächte, und ich rechne auch unſer Land dazu deren
Inter=
eſſen durch die Veränderungen im nahen Oſten weniger
unmittelbar berührt werden, haben ernſt zuſammen
gear=
beitet, um einen Weg der Verſtändigung für alle zu
fin=
den. Das iſt ein hervorſtechender und ein ſehr
angeneh=
mer Zug der jüngſten Geſchichte der Politik geweſen. In
dieſer Angelegenheit haben wir in einmütigem Wunſche
mit Deutſchland zuſammen gearbeitet. (
Bei=
fall.) Dieſes Zuſammenarbeiten hat nicht nur den Weg
der Diplomaten angenehmer geſtaltet, ſondern es hat
das iſt unſere feſte Ueberzeuguna — auch
gegenſeiti=
ges Vertrauen hervorgerufen, das zwiſchen den
bei=
den großen Mächtegruppen andauern wird (Beifall)
Nach Anſicht der britiſchen Regierung iſt dies alles durch
die Botſchafterkonferenz in London ſehr erleichtert
wor=
den. Wir haben dieſe Botſchafterkonferenzen in London
als ein Zeichen des Vertrauens von ſeiten der anderen
Regierungen aufgefaßt und haben uns bemüht, uns des in
uns geſetzten verantwortungsvollen Vertrauens nach
beſten Kräften würdig zu zeigen. Dieſes Vertrauen iſt
reich gerechtfertigt worden durch den loyalen verſöhnlichen
Geiſt den dieſe hervorragenden Vertreter der Großmächte
in allen Phaſen der Verhandlungen bewieſen haben.
Deutſches Reich.
— Reiſedispoſitionen des Kaiſers. Laut
einer Berliner Meldung der Neuen Freien Preſſe beſtätigt
es ſich, daß Kaiſer Wilhelm dieſes Jahr nicht nach Korfu
reiſen wird wegen der Kriegswirren im ſüdöſtlichen
Europa. Kaiſer Wilhelm will ſich nicht im Gebiete eines
der kriegführenden Staaten aufhalten. Sein gewohnter
Beſuch bei Kaiſer Franz Joſef wird im Sommer in Iſchl
erfolgen. Die angekündigte Reiſe im März oder April
unterbleibt.
Ueber den Inhalt der neuen
Mili=
tärvorlage teilt der Berliner Lokal=Anzeiger auf
Grund beſonderer Informationen mit:
Die geſamte Vermehrung wird 68000 Köpfe jährlich
betragen und innerhalb zweier Jahre 4000 Offiziere,
15000 Unteroffiziere und 117000 Mann. Aus dieſen
Mannſchaften erhalten zunächſt 18 Regimenter mit zwei
Bataillonen ihr drittes Bataillon. Außerdem werden die
Kompagnien durchweg verſtärkt und diejenigen der
Grenz=
korps auf den höheren Etat gebracht. Sechs neue
Kaval=
lerie=Regimenter, in der Hauptſache für die Grenzkorps
beſtimmt, werden angefordert. Faſt 30 000 Pferde werden
für die Feldartillerie verlangt, ſo daß künktig jede Batterie
auch zu Friedensübungen ſchon mit ſechs Geſchützen und
einigen Munitionswagen ausrücken kann. Da die neuen
Rüſtungen unter dem Geſichtswinkel eines ſtarken
Grenz=
ſchutzes im Oſten vorgenommen werden, müſſen unſere
Feſtungsanlagen auch mit ausreichender ſchwerer Artillerie
verſehen werden. Die Bildung eines halben Dutzend
neuer Fußartilleriebataillone, denen auch ſelbſtändige
Ma=
ſchinengewehrabteilungen zugeteilt werden ſollen, iſt
vor=
geſehen. Die Zahl der Scheinwerferkompaanien, die die
Vorlage bringt, wird ebenfalls erheblich ſein; auch die
Lücken unſeres Trains werden durch neue Formationen
ausgefüllt. Die beſtehenden fünf Telegraphenbataillone
ſollen faſt verdoppelt und das Pionierweſen um ein halbes
Dutzend neuer Kompagnien vermehrt werden. Auch die
militäriſchen Unterrichtsanſtalten werden vermehrt. Um
rechtzeitig die nötigen Offiziersſtellen beſetzen zu können
wird eine Beſchleunigung in der Ausbildung der
Fähn=
riche und Kadetten eintreten. Eine Reihe höherer
Offi=
ziersſtellen für die Reſerveformationen wird gefordert.
— Ein Kaiſergeſchenk an die
ſchleſi=
ſchen Jugendvereine. Der preußiſche
Staats=
anzeiger veröffentlicht folgenden Erlaß des Kaiſers an
das Staatsminiſterium: „Der begeiſterten Teilnahme der
ſchteſiſchen Jugend an dem vor nunmehr hundert Jahren
begonnenen Werke der Befreiung Preußens dankbar
ge=
denkend, will ich gern genehmigen, daß die zu der
ehe=
maligen Feſtung Silberberg gehörenden Werke des Forts
Spitzberg, ſowie der großen und kleinen Strohhaube den
Beſtrebungen der auf nationaler Grundlage ſtehenden
Jugendvereine Schleſiens nutzbar gemacht werden. Auch
will ich zu den Koſten der Herſtellung dieſer Werke für den
genannten Zweck, insbeſondere zur Einrichtung geeigneter
Unterkunftsräume, aus meiner Schatulle ein
Gnadenge=
ſchenk von 10000 Mark bewilligen. Mögen dieſe Beweiſe
meines beſonderen Wohlwollens der Jugend Schleſiens
ein neuer Anſporn ſein, ihre körperlichen und geiſtigen
Kräfte für die hohen Aufgaben zu ſtählen, die ihr dereinſt
im ſtaatlichen Leben geſtellt ſein werden. Möge die
ſchle=
ſiſche Jugend ſich immerdar ihrer Väter würdig zeigen
in Gottesfurcht, Königstreue und hingebender
Vaterlands=
liebe.”
— Die Miniſterkonferenz in Berlin. Die
zur Beratung der Deckung der Heeresvorlage nach Berlin
berufene Konferenz der bundesſtaatlichen Finanzminiſter
hat geſtern ihre am Montag erſt gegen 7 Uhr abends
ab=
gebrochenen Verhandlungen fortgeführt. Es verlautet,
daß im Vordergrunde der Erörterung die Frage einer
Vermögenszuwachsſteuer ſteht.
Die Verhandlungen in der deutſchen
Holzinduſtrie ſind am Montag nachmittag in
Ber=
lin zu Ende geführt worden. Sowohl in Berlin wie in
den übrigen 50 Städten iſt es zum Abſchluß eines
Tarif=
vertrages gekommen. Nur in Schwerin ſind die Parteien
noch nicht einig.
Ausland.
Frankreich.
Die dreijährige Dienſt zeit. Wie in
parla=
mentariſchen Kreiſen erzählt wird, wollen mehrere
radi=
kale Deputierte den Antrag ſtellen, daß die Kammer das
Geſetz über die dreijährige Dienſtzeit erſt in der
Sommer=
tagung erörtern möge, denn eine überſtürzte Beratung der
Vorlage wäre um ſo weniger gerechtfertigt, als die
Re=
gierung ja nach dem beſtehenden Geſetz das Recht
habe, die im Oktober freiwerdende Klaſſe unter den
Fah=
nen zurückzubehalten. Da der Berichterſtatter über den
500=Millionen=Kredit, Clementel, nicht in der Lage war,
dem Heeresausſchuß ſeinen Bericht in der Sitzung am
Dienstag vorzulegen, wollen Jaurés und Augagneur
un=
ter Berufung auf den jüngſten Beſchluß des Ausſchuſſes
eine neue Vertagung der Erörterung des Geſetzentwurfs
über die dreijährige Dienſtzeit verlangen. Die Mehrheit
des Ausſchuſſes ſoll jedoch entſchloſſen ſein, dieſen Antrag
abzulehnen. — Der Verband der radikalen und
ſozialiſtiſch=
radikalen Partei des Seinedepartements faßte in einer
Verſammlung einen Beſchlußantrag, in dem die Hoffnung
ausgeſprochen wird, daß die republikaniſche Mehrheit des
Parlaments bei der Beratung des Geſetzentwurfs über die
dreijährige Dienſtzeit ſich weder von den „ſelbſtſüchtigen
Aufreizungen der nationaliſtiſchen Preſſe, noch von den
lediglich Wahlzwecken dienenden Treibereien der
Geeinig=
ten Sozialiſten” beeienfluſſen laſſe und ſich bemühen werde,
die weſentlichen Intereſſen der arbeitſamen Demokratie
mit den Geboten der nationalen Verteidigung zu
ver=
einigen.
Die franzöſiſche Miſſion zur
Feſt=
ſtellung der neuen Kamerungrenze hat unter
Führung des Kolonialadminiſtrators Hauptmann
Péri=
quet eine bisher von keinem Europäer betretene Gegend
durchforſcht. Sie iſt inmitten feindſeliger Stämme bis
zu der bisher noch unbekannten Quelle des Pama, eines
Nebenfluſſes des Ubangi, vorgedrungen und hat dort eine
funkentelegraphiſche Station errichtet, welche die
Verbin=
dung mit dem an 1000 Kilometer entfernten Brazzaville
ermöglicht.
Aus Marokko. Wie aus Tanger gemeldet wird,
beriet das diplomatiſche Korps auf Anſuchen des Maghſen
die Frage der Grundſteuer und ſprach ſich dafür aus, dieſe
Steuer, welche bereits in der franzöſiſchen Zone
ange=
wendet wird, vorläufig für die Dauer von zwei Jahren
auch in der ſpaniſchen Zone und in Tanger einzuführen.
England.
Zu der deutſchen Heeresverſtärkung
ſchreibt die Weſtminſter=Gazette: Wir zweifeln nicht, daß
Deutſchland ſeine neuen militäriſchen Pläne ganz ehrlich
mit der neuen Lage im Orient begründet. Deutſchland hat
zwei neue Grenzen zu ſchützen. Die Geſamtſtärke des
Zweibundes hat in dem letzten Jahre nicht ab=, ſondern
vielmehr beträchtlich zugenommen. Das Emporkommen
des Balkanbundes iſt in dieſem Punkte zu ſeinen Gunſten.
Daher iſt der Gedanke, daß Frankreich und Rußland, am
Ende ihrer Kräfte angelangt, gezwungen ſein würden,
mit Deutſchland eine Koalition gegen uns zu bilden, wenn
wvir ihnen nicht militäriſche Hilfe leiſteten, ein Ausdruck
grundloſer Panik. Unſere Aufgabe iſt, die Flotte ſtark zu
erhalten. Wir verzichten darauf, etwas zu dem
militäri=
ſchen Wettbewerb beizutragen. Mit einer überlegenen
Flotte werden wir ſtets als Freund geſucht, als Feind
gefürchtet ſein.
Spanien.
Die Provinzialratswahlen. Soweit
Nach=
richten vorliegen, beſtätigt ſich der erdrückende Wahlſieg der
monarchiſchen Kandidaten bei den Provinzialratswahlen.
Die Sitze verteilen ſich bisher im Verhältnis von drei zu
eins auf die Liberalen und Konſervativen. Die
Zerſplit=
terung der Republikaner, von denen immer größere Maſſen
abbröckeln, iſt vollſtändig. Der gemäßigt republikaniſche
Liberal meint, daß der gänzliche Triumph der
Mon=
archiſten für die Republikaner, die ſich in ihre
Bruder=
ſchaften einſchlöſſen, beredter als alle Klagen ſein müſſe.
Vereinigte Staaten.
Empfang des diplomatiſchen Korps.
Staatsſekretär Bryan empfing das diplomatiſche Korps.
Im Namen des Präſidenten Wilſon gab er dem ernſten
Wunſche der amerikaniſchen Regierung Ausdruck, die
Be=
ziehungen der Vereinigten Staaten zu den anderen
Glie=
dern der großen Völkerfamilie durch Anwendung der
Grundſätze der Gerechtigkeit, Billigkeit und internationalen
Politik zu feſtigen. Der franzöſiſche Botſchafter Juſſerand
antwortete und ſtellte dem neuen Staatsſekretär ſeine
Kol=
legen vor.
*
* Berlin, 11. März. Wie das Wolffſche Bureau
aus zuverläſſiger Quelle erfährt, entbehren die aus
Eng=
land kommenden Gerüchte jeder Begründung, daß der
Kaiſer im Mai nach London geht und die dort
pri=
vaterſeits betriebene ſogenannte engliſch=deutſche
Aus=
ſtellung beſucht oder gar eröffnet. Wegen der Beurteilung
des Ausſtellungsprojektes ſei an die kürzlich von der
Stän=
digen Ausſtellungskommiſſion für die deutſche Induſtrie
ausgegebene abmahnende Veröffentlichung erinnert
Gegenüber den neuerdings erſcheinenden Inſeraten ſei
ausdrücklich betont, daß ſich die Ausſtellung des
Aller=
höchſten Protektorats nicht erfreut.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 12. März.
* Vom Hofe. Se. Königl. Hoheit der
Großs=
herzog empfingen am Montag vormittag 9½ Uhr
im Neuen Palais den Geheimen Oberbaurat
Hof=
mann. (Darmſt. Ztg.)
* In den Ruheſtand verſetzt haben Se. Königl
Hoheit der Großherzog den Oberlehrer an der
Oberrealſchule zu Heppenheim Profeſſor Dr. Hermann
Reutzel auf ſein Nachſuchen, unter Anerkennung ſeiner
langjährigen treuen Dienſte, mit Wirkung vom 1. April
1913 an und ihm aus dieſem Anlaß die Krone zu dem
Ritterkreuz 1. Klaſſe des Verdienſtordens Philipps des
Großmütigen verliehen.
* Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten
Karl Döhn aus Heldra (Preußen) die Lehrerſtelle an
der Gemeindeſchule zu Maulbach, Kreis Alsfeld.
Auszeichnungen für langjährige treue Dienſte. Ihre
Königl. Hoheit die Großherzogin haben am 11,
März, als am Geburtstage Ihrer Großherzoglichen
Ho=
heit der Höchſtſeligen Prinzeſſin Eliſabeth folgende
Ehrenzeichen für langjährige treu geleiſtete
Dienſte in ein und derſelben Familie an folgends
Dienſtboten verliehen: A. Das Goldene Kreuz
mit Brillanten: 1. Eliſe Arnold aus Alzey, 40 Jahre
bei Herrn Karl Heinrich Kraus in Mainz. 2. Eliſabetha
Bingel aus Lollar, 40 Jahre bei Frau Profeſſor Dr. Dölp
Witwe in Lollar. 3. Margarete Scharmann aus Willofs,
41 Jahre bei der Familie Wilhelm Frank in Schlitz. 4.
Margareta Immerhäuſer aus Sauer=Schwabenheim,41
Jahre bei Frau Joſeph Amend Witwe in Mainz. 5.
Ka=
tharina Krautwurſt aus Schaafheim, 41 Jahre bei Frau
Heinrich Hauck IV. Witwe in Schaafheim. 6. Eliſe
Neu=
roth aus Stahlhofen, 40 Jahre bei Frau Berta Hamburg
Witwe in Mainz. 7. Marie Ritzmann aus Kettenheim,
40 Jahre bei der Familie des †f Landgerichtsrats Laiſt
in Mainz. B. Das Goldene Kreuz: I. Provinz
Starkenburg: 1. Eliſe Böhmann aus Darmſtadt,
25 Jahre bei Frau Eliſe Vogel Witwe in Darmſtadt.2
Eliſabethe Brehm aus Erbach, 25 Jahre bei Fräulein
Amalie Felſing in Darmſtadt. 3. Juliane Deweid aus
Pfungſtadt, 25 Jahre bei Frau Kabinettsrat Alexander
Menges Witwe in Darmſtadt. 4. Eliſabethe Engel aus
Ober=Rosbach, 25 Jahre bei Herrn Poſtmeiſter a.
Heinrich Schmitz in Darmſtadt. 5. Eliſe Espich aus Lols
lar, 26 Jahre bei Fräulein Luiſe von Runckel in
Darm=
ſtadt. 6. Eva Kraus aus Wernborn, 25 Jahre bei Frau
Ernſt Nöll Witwe in Darmſtadt. 7. Eliſabethe
Ruckels=
hauſen aus Pfungſtadt, 25 Jahre bei Frau Auguſt
Main=
zer Witwe in Darmſtadt. 8. Eliſabetha Beck aus
Pfed=
dersheim, 25 Jahre bei Herrn Pfarrer Landvogt in
Heuſenſtamm. 9. Katharina Arndt aus Mörfelden,
Jahre bei Herrn Beigeordneten Einſiedel in Königſtädten
10. Katharina Geſchwindner aus Steinau, 25 Jahre bei
Herrn Ludwig Kumpf in Offenbach. 11. Marie Grad aus
Hirſchhorn, 25 Jahre bei Fräulein Louiſe Dotzauer in
Hirſchhorn. 12. Jakobine Leonhard aus Oberrad
Jahre bei Herrn Johs. Gerhardt in Offenbach. III. Pr
vinz Oberheſſen: 1. Katharina Briegel aus Gan
benteich, 25 Jahre bei Frau Georg Marx Witve
Gießen. 2. Auguſte Dunkel aus Thulba, 25 Jahre bei
Herrn Fr. Kaz in Okarben. 3. Johanna Koch aus Unten
Seibertenrod, 25 Jahre bei Herrn Heinrich Hahn in
Mer=
lau. 4. Margarete Laufer von Bingenheim, 25 Jahre bei
Herrn Metzgermeiſter Auguſt Becker in Ortenberg
IIII. Provinz Rheinheſſen: 1. Barbara Bauel
aus Sonderbach, 25 Jahre bei Fräulein Chriſtina Schmels
zer in Mainz. 2. Eliſabetha Eckert aus Mainz, 38 Jahre
bei Frau Friedrich Kretſchmann Witwe in Mainz. Z
Chriſtina Hambach aus Sörgenloch, 25 Jahre bei Herm
Konrad Sitzler ſen. in Mainz. 4. Pauline Henkel aus
Borſch in Sachſen=Weimar, 25 Jahre bei Fräulein
Eliſa=
beth Martel in Mainz. 5. Roſa Kammandel aus Geiſch
25 Jahre bei Fräulein Ottilie Schmitz in Mainz. 6.
M=
ria Mayer aus Nieder=Ingelheim, 25 Jahre bei Herm
Pfarrer Dekan Walter in Nieder=Ingelheim. 7. Eliſa
betha Schmitt aus Ockenheim, 25 Jahre bei Herrn Pfarke
Dekan J. Ackermann in Erbes=Büdesheim. 8. Eliſabethe
Schreiber in Klein=Winternheim, 25 Jahre bei Herm
Chriſtoph Eckert VIl. in Klein=Winternheim.
Geſuche um Verleihung des „Goldenen Kreuzes” zum
11. März. 1914, welchen eine Beſcheinigung der zuſtändigen
Bürgermeiſterei oder Polizeibehörde beigefügt ſein muß
aus der hervorgeht, daß die Bedingungen für
dieer=
leihung des „Goldenen Kreuzes” erfüllt ſind, müſſen bis
Die deutſche Tracht von 1813,
** Eine große Zeit findet ihren Spiegel auch in der
Mode. So haben denn die Freiheitskriege der Tracht
all=
mählich einen ganz eigenartigen Charakter verliehen, der
dem äußeren Bilde dieſer uns heute wieder ſo nahe
ge=
rückten Periode ihren ſtimmungsvollen Stempel aufprägte.
Zunächſt machte ſich der Geiſt der Erhebung in
Kleinig=
keiten bemerkbar, bis er langſam zu einer völligen
Re=
formierung der nationalen Tracht vordrang. Die Frauen,
die am Kriege ſo lebhaften Anteil nahmen, liehen den
patriotiſchen Bildern, die vor ihrer Seele ſchwebten,
einen beſcheidenen erſten Ausdruck in ihren
Handarbei=
ten. Da ſah man das „Eiſerne Kreuz” in Häkelarbeit
an allen paſſenden Stellen des Koſtüms; auf
Arbeits=
beuteln und Börſen erſchienen Koſaken, Jäger und
Land=
wehrmänner, bald reitend, bald kniend, bald mit der Pike
zur Schlacht ſtürmend. Im Schmuck gaben die
deut=
ſchen Frauen „Gold für Eiſen”; es entſtand eine
ſchlichte und doch eigenartige Zierkunſt aus Eiſen
die beſonders durch den Berliner Medailleur Loos in
glücklicher Weiſe ausgebildet wurde. Hals= und Uhrketten
waren aus ſchlanken eiſernen Ringen zuſammengeſetzt,
und daran hingen eiſerne Medaillons und kleine
Sie=
gesmünzen. Dieſe Münzen, die ſehr beliebt waren
und auch zu Buſennadeln und Ohrgehängen verwendet
wurden, ließen auf der Vorderſeite zumeiſt die geflügelte
Siegesgöttin mit Schwert und Lorbeer ſehen mit der
Um=
ſchrift: „Gott ſegne die verbündeten Heere”; auf der
Rückſeite finden ſich dann häufig Darſtellungen einer
Schlacht, eines beſtimmten Sieges, der in der Schrift
an=
gegeben iſt, wie zum Beiſpiel: „Bei Groß=Beeren durch
den Kronprinzen von Schweden den 22. und 23. April
1813‟, oder „An der Katzbach durch Blücher den 26. Auguſt
1813‟ „Bei Leipzig in der Völkerſchlacht vom 16. bis 19.
Oktober 1813‟ Viel getragen wurden Ohrgehänge in
Ge=
ſtalt von eiſernen Ringen, die aus zwei gekreuzten, von
einem Lorbeerkranz umgebenen Schwertern und einer
paſſenden Inſchrift beſtanden.
Bald bemächtigte ſich der kriegeriſche Zeitgeiſt nicht
nur des Schmuckes, ſondern auch der ganzen Tracht. Der
erſte Vorklang dieſer neuen Mode war die ruſſiſche
Kleidung, hervorgerufen durch den enthuſiaſtiſchen
Empfang, den man Koſaken und Ruſſen als den Befreiern
des Landes bereitete. Die Damen ſchmückten ſich bald mit
ſpitzen Baſchkirenmützen, die ein breitwogender ruſſiſcher
Federputz umſchattete, trugen oben ausgeſchnittene ruſſiſche
Tſchakos und huldigten der eleganten Erſcheinung der
öſt=
lichen Krieger noch in einer anderen Weiſe, indem ſie von
ihnen — die Schnürbruſt wieder übernahmen, die in der
antikiſierenden Tracht der Empire ſo ſtreng verpönt
ge=
weſen war. Noch ſtärker verfielen die Männer der
ſla=
wenfreundlichen Stimmung. Sie trugen die „ruſſiſchen
Pantalons” weite lange Hoſen, die über den Knöcheln
zugebunden wurden, aber gleichwohl mit ihren Bauſchen
noch den Boden berührten, legten dazu die mit Troddeln
geſchmückten engen und hohen Suwarow=Stiefel an,
be=
uemten ſich ſogar zu dem damals höchſt fremdartig
er=
ſcheinenden Vollbart, der mit den hohen Vatermördern
wunderlich kontraſtierte. Bald erſchien auch der lange
mit Schnüren beſetzte „polniſche Rock” Ueberhaupt
ſtan=
den die Herren in der Betonung des neuen Zeitgeiſtes
durch die Tracht hinter den Damen nicht zurück. Die
Elegants trugen Weſten aus weißem Piqué, auf denen in
gelblicher Farbe ein ſogen. „Vermicelle” prangte. Dieſe
Weſtenverzierung wurde noch dadurch erhöht, daß auf dem
Piqué die Abbilder von Eiſernen Kreuzen erſter Klaſſe
in ſymmetriſcher Ordnung zugleich mit dem Namen der
Träger dieſer höchſten Auszeichnung gedruckt waren. Die
Frauen trugen ähnliche Garnierungen, bei denen das
Luiſenkreuz verwendet wurde. An den Herren=Uhrketter
aus Eiſen= oder Golddraht prangten patriotiſche
Medail=
lons, auf den Tabatieren die Bruſtbilder der ſiegreichen
Feldherren in Eiſenguß.
Doch all dieſe Einzelheiten genügten nicht; bald ſchritt
man dazu, eine „teutſche Nationaltracht”
zu
ſchaffen. Der romantiſche Geiſt, rückwärts gewandt nach
den „alten Ritterzeiten”, wollte auch die Kleidung
alt=
deutſch geſtalten, und ſo tauchte im Kreiſe der
enthuſiaſti=
ſchen Heldenjünglinge, zuerſt von den Lützowern
aus=
gehend, eine der Militäruniform ſich nähernde „
altteut=
ſche‟ Tracht auf. Ein ſamtenes Barett mit ſchwarz=
rot=
galdener Kokarde und flatternder Feder zierte das Haupt,
Der Leibrock von ſchwarzem Tuch oder Samt, derdie
Taille betonte und vorn mit Litzen und Knebeln geſchloſſen
wohl auch von einer breiten Schärpe umwogt war, ging
mindeſtens bis zum halben Oberſchenkel herab. An den
Aermeln war er ziemlich weit und gepufft, am Hals mit
einer Spitzenkrauſe verſehen, ſo daß der Hals entblößt
war. Dieſer offene Hals, der im ſtrengen Gegenſatz zu den
modernen Vatermördern ſtand, war ebenſo wie das
lang=
fallende lockige Haar, das dem ſonſt üblichen kurz geſchnite
tenen Tituskopf widerſprach, das Zeichen der Freiheit und
des Deutſchtums. Die engen Hoſen mit hohen Reitſtie
feln verſtärkten noch das Kriegeriſche, Kraftvolle dieſes=
Koſtüms, das ſpäter in der Reſtaurationszeit wohl ſeine
Bedeutung verlor, damals aber als ein echtes Symbol
der begeiſtert vaterländiſchen Stimmung erſchien. Und
ebenſo ſchufen die Damen ihre Tracht. Wilhelmine von
Chézi und Karoline Pichler forderten eine Volkstrach
für deutſche Frauen; Ernſt Moritz Arndt trat mit einem
fortreißenden Eifer dafür ein, und ſo ward denn der Mode
das „echt teutſche Feyerkleid” geſchenkt, nach
dem Vorbild der Reformationszeit als eine Art Greichen=
Kleid ausgeführt, durchaus ſchwarz mit weißen Schlitzen,
Puffen, Kragen und Federn, bis auf die Füße fallend und
mit ſchmalem Gürtel umſchloſſen. Ueber dem unter der
Bruſt gerade abgeſchnittenen, ſehr hoch liegenden Leibchen
wölbte ſich ein ritterlich romantiſcher Stehkragen; über
dem geſcheitelten Haar, das hinten in einem
ſchneckenför=
mig gelegten Neſte zuſammengenommen war, erhob ſich
eine faltige Toque mit weißen wallenden Federn. Dieſes
durchaus nicht ſchöne aber ernſt=feierliche Kleid wurde
in der Zeit der Befreiungskriege von ſehr vielen Frauen
angelegt. Um allen dieſe patriotiſche Mode zu
ermög=
lichen, brachten findige Konfektionäre Leibchen auf den
Markt, durch die jedes Koſtüm ſofort in ein „altteutſches”
umgewandelt werden konnte. Als der Frieden ins Land
zog, feierte man ihn durch ſolch ein Kleid aus
himmel=
blauem Samt. und von den Hüten nickten wehende
Pal=
menzweige. Selbſt die Pariſerinnen huldigten auf dieſe
Weiſe den verbündeten Heeren.
Längſtens den 15. Februar 1914 bei dem Ober=
Kammerherrn Freiherrn Riedeſel zu Eiſenbach, eingereicht
ein.
g. Strafkammer. Der 20jährige Dachdecker Karl
Becker von hier hatte ſich geſtern wegen Diebſtahls
wor der hieſigen Strafkammer zu verantworten. Er war
am 11. Auguſt vorigen Jahres mit ſeinem Kollegen
Lud=
vig Stofft von einem Feldhüter erwiſcht worden, wie
ie eine Dachkandel im Werte von 36 Mark mit nach Hauſe
ehmen wollten, die ſie von dem Schuppen der
Aktien=
giegelei abgeriſſen hatten. Stofft wurde inzwiſchen zur
Marine eingezogen und hat ſich deshalb vor dem
betreffen=
den Militärgericht wegen des Diebſtahls zu verantworten.
Becker, der zurzeit eine Gefängnisſtrafe von 9 Monaten
u verbüßen hat, wird unter Einbeziehung dieſer Strafe
u 10 Monaten 3 Wochen Gefängnis verurteilt.
Die 23jährige Dienſtmagd Margarete Wörner aus
Seckmauern, die ſchon wiederholt wegen Diebſtahls
vor=
eſtraft iſt, hatte ſich geſtern abermals wegen Diebſtahls
zu verantworten. Sie war erſt im Oktober v. J. aus
em Gefängnis entlaſſen und fand im Dezember in
Gries=
eim eine Stelle. Hier verſchwand ſie jedoch am 6.
De=
zember heimlich unter Mitnahme von einem Paar Herren=
Lackſtiefeln und Wäſche. Sie gab an, daß ſie die Sachen
richt behalten wollte, was jedoch keinen Glauben beim
Ge=
tcht fand. Sie wurde zu 9 Monaten Gefängnis
teerurteilt. — Der Chauffeur Georg Kreikemeier von
ieen Benzwerken in Mannheim war wegen zu ſchnellen
Fahrens in Neckarſteinach vom Schöffengericht Hirſchhorn
zi einer geringen Geldſtrafe verurteilt worden. Der
Po=
zeidiener hatte mit der Uhr und durch Abmeſſen der
zurchfahrenen Strecke feſtgeſtellt, daß der Angeklagte
min=
deſtens 18 bis 20 Kilometer in der Stunde gefahren ſei.
Dieſer beſtreitet die Zuverläſſigkeit der Kontrollmethode.
Die Strafkammer, die ſich mit der Berufung zu
beſchäf=
tigen hatte, ließ jedoch feſtſtellen, daß eine Kontrolle der
dtrchfahrenen Strecke möglich iſt. Sie verwarf
des=
halb die Berufung. — Der Taglöhner Jakob
Fal=
termann VIII von Viernheim hatte wegen groben
Un=
ſiags in einer dortigen Wirtſchaft, wo er mit einem
Re=
volver herumhantierte, vom Schöffengericht 4 Wochen
aft zudiktiert erhalten. Seine gegen das Urteil
ein=
gelegte Berufung wurde geſtern verworfen.
— Vom Großh. Hoftheater. Heute wird die
erfolg=
reiche Luſtſpielneuheit „Frauerl” von Engel und Stein
als 139. Abonnementsvorſtellung, Buchſtabe D 35,
erſt=
naalig wiederholt. Beginn 7½ Uhr. Morgen wird zum
ſten Male in dieſer Spielzeit „Samſon und Dalila” von
aint=Saéns zur Aufführung gelangen. Das Werk, das
Hofrat de Haan dirigiert und Oberregiſſeur Valdek
ſze=
ſſiſch leitet, beſchäftigt in den Hauptrollen Frl. Jakobs
und die Herren Becker, Weber, Schützendorf, Stephani,
jahn, Bernhard und André. Die Vorſtellung fällt im
WSonnement auf die Serie C. Am Freitag werden „Die
ſimf Frankfurter” zum erſten Male bei aufgehobenem
Honnement in Szene gehen. Zu dieſer Aufführung des
effolgreichen Luſtſpiels gelten die Abonnementspreiſe
Am Samstag wird „Die Fledermaus” von Johann Strauß
mirt Kammerſänger Weber in der Partie des Eiſenſtein
wi ederbolt werden.
* Geh. Baurat i. P. Ferdinand Becker P. Der in
beiten Kreiſen bekannte und geſchätzte Geheime
Bau=
ſan i. P. Ferdinand Becker iſt geſtern unerwartet
ver=
täeden. Herr Geheimerat Becker, der noch im November
origen Jahres in körperlicher und geiſtiger Friſche
ſei=
hen 90. Geburtstag begehen konnte, war ein warmer
krund der Muſik; ſeit über 66 Jahren gehörte er dem
Ritſikverein als Mitglied an und hat ſich wohl an allen
fführungen des Vereins beteiligt. Dieſe Freude am
ſſſange blieb ihm bis in ſeine letzten Tage treu. Der
ſuſikverein verliert in ihm eines ſeiner unermüdlichſten
no älteſten Mitglieder. Der Verſtorbene war ein Kind
nerer Stadt und hat ſeine Vorbildung auf der
dama=
gen höheren Gewerbeſchule hier erhalten. In der
Jor=
auſchen Maſchinenfabrik genoß er ſeine erſte praktiſche
isbildung, der mehrere Jahre praktiſcher Tätigkeit als
cmſtrukteur in der E. Keßlerſchen Maſchinenfabrik in
arlsruhe folgten. Durch Dekret vom 27. November 1846
urde er dann zum Werkführer bei der Zentralwerkſtätte
er kurz zuvor in Betrieb geſetzten Main=Neckarbahn
er=
ſront. In dieſem Inſtitute, das eine ſchwere und
ver=
ntwortungsvolle Tätigkeit erforderte, wirkte er länger
ein halbes Jahrhundert und wurde während dieſer
jeut wiederholt in Anerkennung ſeiner Verdienſte beför=
Mitk. Am 22. Juli 1851 wurde er zum Werkmeiſter und
n 11. Dezember 1860 zum Maſchinenmeiſter ernannt
ſei der Neuorganiſation des Dienſtes der Main=
Neckar=
ſiſenbahn am 1. April 1873 erfolgte ſeine Ernennung
hm Maſchinen=Ingenieur. Am 12. September 1879
ſurde ihm von Seiner Königlichen Hoheit dem
Groß=
rzog Ludwig IV der Charakter als Baurat verliehen.
lch an äußeren Zeichen der Anerkennung ſeiner Dienſte
fhlte es ihm nicht. Er erhielt wiederholt neben
Aus=
kichnungen vom Landesherrn auch Orden von anderen
Souveränen. Im Februar 1897 trat der Verſtorbene in
den Ruheſtand, aus welchem Anlaß ihm der Titel
Ge=
heimer Baurat verliehen wurde. Zu ſeinem 50jährigen
Dienſtjubiläum im Jahre 1896 und ſeinem 90.
Geburts=
tag im vergangenen Jahre wurden ihm aus weiten
Krei=
ſen Beweiſe der großen Wertſchätzung, der er ſich erfreute,
zuteil. Er ruhe in Frieden!
Für den augemeinen Buß= und Bettag, der
nach alter, frommer Sitte wiederum am Sonntag
Pal=
marum zu begehen iſt, haben Se. Königl. Hoheit der
Großherzog die nachfolgenden Bibelſtellen als
Predigttexte ausgewählt und beſtimmt, und zwar:
Für den Vormittag: Pfſalm 95, 6—8: „Kommt,
laßt uns anbeten und knien und niederfallen vor dem
Herrn, der uns gemacht hat. Denn er iſt unſer Gott,
und wir das Volk ſeiner Weide und Schafe ſeiner
Herde. Heute, ſo ihr ſeine Stimme höret, ſo verſtocket
euer Herz nicht.” Für den Nachmittag: 2. Sam. 22, 36:
„Du gibſt mir den Schild deines Heils
und wenn du
mich demütigſt, machſt du mich groß
* Von der Techniſchen Hochſchule. Die nächſte
Diplom=Hauptprüfung der Elektrotechniſchen
Abteilung findet im Mai 1913 ſtatt. Die Klauſurprüfung
wird am 5., 6. und 7. Mai abgehalten, die mündliche
Prüfung beginnt vorausſichtlich am 20. Mai.
Die
Ferienvertretung des Ausſchuſſes der
Studieren=
den ſetzt ſich während der Oſterferien zuſammen aus den
Herren Hanſing (Haſſia), Boettinger (Nichtinkorporiert)
und Faatz (Rheno=Gueſtfalia).
Landwirtſchaftliche Ausſtellung in Darmſtadt 1915.
Die Abhaltung einer landwirtſchaftlichen Ausſtellung in
Darmſtadt im Jahre 1915 hat der Vorſtand der heſſiſchen
Landwirtſchaftskammer beſchloſſen. Sie ſoll ſich auf
fol=
gende Gebiete erſtrecken: 1. Tiere, 2. Erzeugniſſe des
Pflanzenbaues, 3. Forſtwirtſchaft und Jagd, 4.
Land=
wirtſchaftliche Hilfsſtoffe, 5. Landwirtſchaftliche Maſchinen
und Geräte, 6. Wiſſenſchaftliche Abteilung. Bis zum
Jahre 1915 ſtehen der Landwirtſchaftskammer als
Aus=
ſtellungsfonds 50000 Mark zur Verfügung.
— Reifeprüfung am Ludwig=Georgs=Gymnaſium.
Am Samstag fand die Reifeprüfung der Oberprima II
des Ludwig=Georgs=Gymnaſiums ſtatt. Dieſe Klaſſe
war infolge der Auflöſung des Herbſtgymnaſiums nur
ein halbes Jahr in der Unterprima, und dieſem Umſtand
mag wohl das verhältnismäßig ungünſtige Reſultat der
Prüfung zuzuſchreiben ſein. Von 24 Schülern wurden
11 von der mündlichen Prüfung befreit, 3 traten vorher
zurück und von den 9 Schülern im mündlichen Examen
beſtanden nur 7. Ein Schüler war durch Krankheit an
der Teilnahme verhindert.
Kaufmänniſche Fortbildungsſchule der Großh.
Handelskammer Darmſtadt. Das neue Schuljabr
beginnt am Montag, den 31. März, nachmittags 1 Uhr.
Der Unterricht iſt auf 1—3 Uhr und an einzelnen Tagen
auf 1—4 Uhr nachmittags feſtgeſetzt. Die Aufnahme
der neu eintretenden Schüler findet am Montag, den
17. März von 10—12 Uhr vormittags und von ½3—5 Uhr
nachmittags im Schullokale, Schulſtraße 9, ſtatt. Näheres
iſt aus dem Anzeigeteil zu erſehen.
— Der Frauenverein der Südoſtpfarrei der evangel
Stadtgemeinde Darmſtadt, E. V., bot am Sonntag abend
in den dicht beſetzten Räumen des Gemeindehauſes,
Kies=
ſtraße 17, ſeinen Mitgliedern und Gäſten den edlen Genuß
eines erhebenden Familienabends. Frau
Ober=
finanzrat Balſer, Mitglied des Vorſtandes, führte in
einem feſſelnden Vortrag über „Deutſchlands Frauen in
großer Zeit” die gewaltigen Tage der deutſchen Befreiung
vor das geiſtige Auge der Zuhörer und zeigte in einer
Reihe von plaſtiſch ſkizzierten Lebensbildern und an der
Hand von Auszügen aus Briefen und Tagebüchern, wie
die deutſche Frau durch Einrichtung der vaterländiſchen
Frauenvereine, durch Mithilfe im Lazarett= und
Koch=
dienſt, durch ſelbſttätige Beteiligung am Waffenkampf und
durch ſtilles, tapferes, frommes Tragen des Leides an der
gewaltigen Erhebung und Wiedergeburt unſeres
Vater=
landes einen ganz hervorragenden Anteil genommen hat.
Nicht minder wie dieſer Vortrag fanden die muſikaliſchen
Darbietungen des Abends einen allſeitigen, reichen
Bei=
fall. Fräulein W. Weinmann ſpielte die Liſztſche
Nocturne Nr. 3 und die ſchwierige „Cracovienne=
Fan=
taſtique” von Paderewski mit reifem Verſtändnis und
glänzender Beherrſchung des Techniſchen. Einen hohen
Genuß boten auch die Violinvorträge von Fräulein R.
Grooß, einer talentvollen Schülerin Havemanns. Das
Andante aus dem E=moll=Konzert von Mendelsſohn=
Bartholdy und drei reizvolle Bearbeitungen (Liebeslied
von Beethoven=Moffat, Arioſo von Mozart=Havemann
und Gavotte von K. Ph. Bach=Havemann) zeigten uns
die Künſtlerin auf der Höhe einer nach Inhalt und Form
gleicherweiſe anſprechenden Leiſtungsfähigkeit. Auch die
Chöre des Gemeindegeſangvereins (Dirigent Herr
Kapell=
meiſter Landwich) — erwähnt ſei namentlich der mit
Schwung und Glanz vorgetragene Chor aus der Haydn=
ſchen Schöpfung „Die Himmel erzählen” — trugen durch
ihre friſche, klare Wiedergabe der Kompoſition lebendige
Farben in das wohlgelungene Bild des Abends hinein.
Ortsgewerbeverein. Anläßlich der für das Jahr
1913 vorgeſehenen zweiten außerterminlichen
Meiſter=
prüfung im Handwerk wird der Ortsgewerbeverein zu
Darmſtadt in der Zeit vom 2. April bis 10. Mai d. J.
abermals einen 13. Vorbereitungskurſus für
dieſelbe abhalten. Derſelbe ſoll 6 Wochen hindurch
Mitt=
woch und Samstags nachmittags von 2 bis 5 Uhr
ſtatt=
finden, um auch den auswärtigen Teilnehmern den
Be=
ſuch zu ermöglichen. Gegenſtände des Unterrichts ſind
aus der Geſetzeskunde die Hauptbeſtimmungen der
Ge=
werbeordnung über den Gewerbebetrieb, die
Beſchäftig=
ung von Arbeitern und Lehrlingen, Geſellen= und
Meiſter=
prüfungen, ſowie die damit verbundenen Vorrechte, die
Organiſation des Handwerks uſw.; ferner die
Beſtim=
mungen über Gewerbegericht und die Grundzüge der
Ar=
beiterverſicherungsgeſetzgebung. Die Prüflinge werden
weiter eingeführt in Buch= und Rechnungsführung, Zwes
und Weſen derſelben, ſowie die Art und Weiſe der
Ver=
buchungen; ſie erhalten praktiſche Uebungen in der
ge=
werblichen Buchführung und in der Kalkulation; weiter
werden die allgemeinen Grundzüge der Wechſellehre,
ſo=
wie des Scheckverkehrs uſw. gelehrt. Die bisherigen
Vor=
bereitungskurſe haben ſich bewährt, da die vorgenannten
Lehrgegenſtände für die theoretiſche Meiſterprüfung
vor=
geſchrieben ſind und ohne ausreichende Kenntnis das
Be=
ſtehen der Meiſterprüfung ausgeſchloſſen iſt. Es iſt auch
nicht jedem Prüfling möglich, ſich ohne jede Hilfe in den
umfangreichen Stoff einzuarbeiten. Zur Teilnahme
wer=
den ſowohl männliche wie weibliche Gewerbetreibende
(ſelbſtändig oder unſelbſtändig) zugelaſſen.
Lautenabend von Frl. Paula Manecke. Auf den
heute Mittwoch im Hotel „Zur Traube” ſtattfindenden
Liederabend des Frl. Paula Manecke, unter gütiger
Mitwirkung von Herrn Konzertmeiſter Paul
Schnurr=
buſch (Violine), Herrn Hofmuſiker J. Winkler (
Kla=
vier), ſowie Herrn Hofmuſiker W. Manecke (Laute und
Gitarre) ſei nochmals empfehlend hingewieſen.
Berufsarten für Töchter gebildeter Stände.
Man ſchreibt uns: Die Notwendigkeit, die Töchter
unſerer gebildeten Stände rechtzeitig zu einem
ge=
ſicherten und befriedigenden Beruf zu bringen, wird
immer mehr erkannt. Die guten alten Berufe, wie der
der Lehrerin, zu dem die Wege geebnet ſind, reichen
nicht aus oder ſind überfüllt; es gilt nun, neue Wegel
zu finden. Es wird uns geſagt, daß es in den großen
Anſtalten, in Sanatorien oder Heimen für Kinder und
Erwachſene an organiſatoriſchen Kräften fehlt. Es
ver=
lohnt ſich, dies Ziel ins Auge zu faſſen. Da wird neben
hauswirtſchaftlicher Tüchtigkeit Kenntnis fremder Sprachen,
Verſtändnis für Hygiene und Bekanntſchaft mit den
modernen Ideen der Arbeitsſchule und der Handfertigkeit
verlangt. Eine Vorbereitung zu den Fächern iſt in dem
Seminar für Sprachlehrerinnen (Neckarſtraße 5) des
Hoffmänniſchen Inſtitutes zu gewinnen. An den
Kurſen für fremdſprachliche Korreſpondenz, Pädagogik,
Geſundheitslehre und Handfertigkeit können auch ſolche
junge Mädchen teilnehmen, die Korreſpondentin,
Klein=
kinderlehrerin, Erzieherin oder Krankenpflegerin werden
wollen.
Vom Truppenübungsplatz. Auf dem
Truppen=
übungsplatz iſt ein Reſerve=Infanterie=
Regiment des 14. Badiſchen Armeekorps zu einer
14tägigen Uebung zuſammengetreten.
Arbeitsnachweis. Ueber die Tätigkeit der
Arbeitsnachweisſtelle im ſtädtiſchen Hauſe, Waldſtraße 6
und Grafenſtraße 30 (Telephon 371), werden für den
Monat Februar folgende Zahlen mitgeteilt: 735 offene
Stellen, 1004 Arbeitſuchende, 265 Vermittelungen, darunter
111 Dienſtboten.
— Lotteriegewinne. Von der 2. Alsfelder
Geld=
lotterie fiel der Hauptgewinn von 20000 Mk. auf
Nr. 44 588 und 1000 Mk. auf Nr. 64945 in die
Lotterie=
einnahme von Philipp Schmidt, Rheinſtraße 33, hier.
* Beſitzwechſel. Mitgeteilt durch den Darmſtädter
Hausbeſitzerverein. Beim Großh. Ortsgericht
Darm=
ſtadt I wurden im Monat Februar 1913 8 Kaufverträge
über bebaute Grundſtücke mit 256 700 Mark, 5
Kaufver=
träge über unbebaute Grundſtücke mit 23750 Mark,
zu=
ſammen 280 450 (Mark, abgeſchloſſen.
§ Brotgewichtsreviſionen. Im Jahre 1912 wurden
durch die Nahrungsmittelkontrollbeamten Großh.
Polizei=
amts in 104 hieſigen Bäckereien 390
Brotgewichts=
reviſionen gemäß der Polizeiverordnung vom 22.
De=
zember 1902 für die Stadt Darmſtadt, den Anſchlag der
Brotpreiſe und=Gewichte betreffend, vorgenommen.
Hierbei ſind in 10 hieſigen Bäckereien 99 Brote wegen
Mindergewicht beſchlagnahmt worden. Bei 17
aus=
wärtigen Bäckern, welche Brot in hieſige Stadt zum
Verkauf bringen, wurden 25 Brotgewichtsreviſionen
vor=
genommen. Hierbei ſind bei einem Bäcker 11 Brote
Konzerte.
* Am Montag fand das ſechſte und letzte Konzert
er Großh. Hofmuſik im Hoftheater unter
Lei=
ung des Herrn Hofkapellmeiſters Hofrats de Haan
ſit. Als erſte Nummer brachte das Programm ein
ſinffoniſches Gedicht” für großes Orcheſter, betitelt „Der
Unſſiedler” von Gerhard von Keußler,
Muſik=
frekktor aus Prag, das der Komponiſt ſelbſt dirigierte.
Text und die Muſik ſind ſpekulative Philoſophie und
häruierte, ſchwierige Verſtandesarbeit. Die Annahme,
es ſich um Programmuſik handle, iſt falſch; die
hmpoſition bildet nur äußerlich ein Ganzes, die
ein=
ſnen Sätze ſind charakteriſtiſch voneinander unterſchie=
In. Der Grundton iſt die Feierlichkeit der Stimmung
Weltabgeſchiedenheit des in die Einſamkeit
Geflohe=
n, der „unverrückt und ſtill die Andacht vornehmen
Ill, die leiſe hier die Erde raunt, die Andacht ihrer nahen
Eliggkeiten”. In dieſer Schilderung der Stimmung und
EEmpfindungen eines dem „lauten Volk” entrückten,
innen gekehrten und der Gottheit ſich nahe
fühlen=
n Schwärmers geht dieſe Muſik der tranſzendentalen
hil oſophie auf und vereinigt mit dem feierlichen Pathos,
s die Grundſtimmung für ſie abgibt, auch weiche lyriſche
Artien. Geſpielt wurde es von dem verſtärkten Orcheſter
Eſteergültig.
Die Kammerſängerin Fräulein Maria Philippi
Baſel trug Lieder von Hugo Wolf und Brahms vor
e beiden ſchönen Wolfſchen Lieder mit
Orcheſterbeglei=
ug, „Geſang Weylas” und das ſelten gehörte
ſehnſuchts=
le Mignonlied, die mit einem künſtleriſchen Empfin=
und wohlgeſchulter Kunſt des Vortrages und der
arakteriſtik geſungen wurden, machten tiefen Eindruck
r ſympathiſche und warmtimbrierte, wenn auch nicht
bonders große Mezzoſopran der Sängerin paßte ſich
en Stimmungsgehalte der mit vornehmer Kunſt
vor=
ſtragenen Brahmsſchen Lieder gut an. Für den
leb=
tem Beifall dankte Fräulein Philippi durch die Zugabe
* Brahmsſchen Ständchens.
Den Höhepunkt des Abends und den denkbar
wür=
digſten Abſchluß der Konzerte bildete die von der auf
70 Mann verſtärkten Hofkapelle mit prachtvollem Schwung
und Pathos geſpielte C-moll=Sinfonie von Beethoven.
So oft gehört, übt ſie unverändert ihre Macht auf alle
Lebensalter aus, gleichwie manche große Erſcheinungen
in der Natur, ſo oft ſie auch wiederkehren, uns mit
Furcht und Bewunderung erfüllen. Sie wird nach
Jahr=
hunderten noch wiederklingen, ja, ſo lange es eine Welt
und Muſik gibt. Mit dieſen herrlichen Worten R.
Schu=
manns können wir am beſten die Eindrücke wiedergeben,
die das Zuhörerpublikum heute wie ſtets von dieſem
er=
habenen Werke des gewaltigen Genies empfing.
Unter dieſen Eindrücken brachte das von der
Auf=
führung ergriffene Publikum am Schluſſe des Konzertes
Herrn Hofkapellmeiſter de Haan begeiſterte Ovationen
dar.
Feuilleton.
— Zum 25. Todestage Fr. W. Raiffeiſens. Heute ſind
25 Jahre verfloſſen, ſeit der Begründer des ländlichen
Ge=
noſſenſchaftsweſens, der Bürgermeiſter a. D. Fr. W.
Raiffeiſen geſtorben iſt. Die großen Verdienſte, die
er ſich um die Entwicklung des geſamten Wirtſchaftslebens
unſerer Landbevölkerung erworben hat, laſſen es
ange=
zeigt erſcheinen, einiges aus dem Leben und Wirken des
edlen Mannes in Erinnerung zu bringen. Friedrich
Wil=
helm Raiffeiſen wurde am 30. März 1818 zu Hamm an
der Sieg, als Sohn des dortigen Bürgermeiſters, geboren.
Als er kaum 3 Jahre alt war, ſtarb ſein Vater, eine Witwe
mit 9 Kindern hinterlaſſend. Der Pfarrer ſeines
Heimats=
dorfes nahm ſich des begabten Knaben in liebevollſter
Weiſe an und ſorgte für ſeine Ausbildung. Im Alter von
17 Jahren trat Raiffeiſen als Freiwilliger bei der
Artil=
lerie in Koblenz ein, war aber eines ſchweren
Augen=
leidens wegen genötigt, die ihm liebgewordene
mili=
täriſche Laufbahn aufzugeben und ſich dem Verwaltungs=
dienſte zuzuwenden. Er wurde 1843 Kreisſekretär zu
Mayen und erhielt 1845 das Bürgermeiſteramt von
Weyerbuſch im Weſterwald mit 25, und 3 Jahre ſpäter
dasjenige von Flammersfeld mit 33 Ortſchaften. In
dieſer Stellung lernte er aus eigener Erfahrung die Not
der verarmten Bauern und Taglöhner kennen, die ſchwer
unter der wucheriſchen Ausbeutung der Viehhändler und
Güterſchlächter ſeufzten. Damals erwachte in dem jungen,
von reinſter Nächſtenliebe erfüllten Bürgermeiſter der
Ge=
danke, die ſchreienden Notſtände auf dem Wege
genoſſen=
ſchaftlicher Selbſthilfe abzuſtellen. Durch Gründung eines
kleinen Konſumvereins wurde der Gedanke verwirklicht
und bald machten ſich die Segnungen der Genoſſenſchaft
fühlbar. Es wurden größere Mengen Kartoffeln bezogen
und eine Bäckerei errichtet, die es ermöglichte, das Brot
zur Hälfte des bisherigen Preiſes an die Mitglieder
ab=
zugeben. Ermutigt durch dieſen erſten gelungenen
Ver=
ſuch genoſſenſchaftlicher Betätigung, gründete Raiffeiſen
1849 zu Flammersfeld, ſeinem neuen Wirkungskreiſe, unter
Beteiligung von 60 Landwirten einen „Hilfsverein zur
Unterſtützung unbemittelter Landwirte” bei der
Beſchaff=
ung von Vieh unter gleichzeitiger Errichtung einer
Spar=
kaſſe für die Mitglieder. Es war dies um dieſelbe Zeit,
als Schulze im nordöſtlichen Deutſchland ſeine mehr für
ſtädtiſche Verhältniſſe paſſenden Vorſchußkaſſen ins Leben
rief. Nach der Verſetzung Raiffeiſens als Bürgermeiſter
nach Heddesdorf bei Neuwied gründete er daſelbſt 1854
den Heddesdorfer Darlehnskaſſenverein. Viele Jahre
blieb dieſe Kaſſe die einzige ihrer Art, aber die ihr
inne=
wohnende ſittliche Kraft und die raſtloſe Werbetätigkeit
ihres Stifters gewannen für die genoſſenſchaftlichen
Ideen immer neue Freunde und ms der Zeit bildeten ſich
an vielen Orten des Rheinlandes ländliche
Darlehns=
kaſſenvereine. Dieſe wurden zwar anfangs heftig
be=
kämpft, konnten aber dadurch in ihrer geſunden
Entwick=
lung nicht aufgehalten werden. Die rechte Würdigung
je=
doch hat das Raiffeiſenwerk erſt in den letzten
Jahrzehn=
ten gefunden, in denon üch Sie ländlichen Genoſſenſchaften
wegen Mindergewicht beſchlagnahmt worden. Bei
45 hieſigen Bäckern und Brothändlern wurden 61 Brote
durchſchnitten. Dieſe Brote hatten bei der Reviſion ein
Mindergewicht von je 15 bis 25 Gramm. Das höchſte
Mindergewicht betrug bei hieſigen Bäckern 120 bis
150 Gramm und bei den auswärtigen Bäckern 150 bis
180 Gramm. Insgeſamt wurden bei hieſigen und
aus=
wärtigen Bäckern einſchließlich der hieſigen
Brotverkaufs=
ſtellen 5892 Brote durch Nachwiegen in bezug auf das
Sollgewicht geprüft. Das beſchlagnahmte Brot wurde
gemäß der Polizeiverordnung dem zuſtändigen Polizei
revier überwieſen, welches die Verteilung des Brotes an
die Armen regelte. Auf Grund der Polizeiverordnung
vom 22. Dezember 1902 und Artikel 185 und 186
des Polizeiſtrafgeſetzbuchs ſind gegen 10 hieſige und
1 auswärtigen Bäcker wegen Feilhalten von
minder=
gewichtigen Brotes Polizeianzeigen erhoben
worden.
* Orpheum. Aus dem reichhaltigen Repertoire, das
Exls Tiroler Bühne bisher geboten, hat das
vieraktige Volksſchauſpiel „Am Tage des Gerichts” von
P. K. Roſegger wohl den beſten und nachhaltigſten Erfolg
errungen, weshalb ſich die Direktion veranlaßt ſieht, dies
Werk für heute abend und morgen Donnerstag nochmals
anzuſetzen, um dem allgemeinen Wunſche des Publikums
gerecht zu’werden. — Es ſei darauf aufmerkſam gemacht,
daß das Gaſtſpiel der Tiroler Bühne nur noch bis
Samstag, 15. März, währt. (S. Anz.
* Reſidenztheater (am Weißen Turm). Das neue
Programm ab heute weiſt wieder einen hochintereſſanter
Film auf, und zwar das zweiaktige Drama „Graf
Wo=
ronzow, mein Verlobter”, nach einem Roman von
Iwa=
noff. Das Stück ſpielt in der Jetztzeit, teilweiſe am
ruſſi=
ſchen Hof, teilweiſe in Paris. Die Komik im Programm
verkörpern die Komödie „Der Freund des Arztes=
und die tolle Humoreske „Friſch geſtrichen!‟ Der
beleh=
rende Teil wird durch die herrliche Naturaufnahme „Der
Montblanc” durch die Wochenchronik und durch den Film
„Ein Tag in der Kinderſtube” beſtritten. — Auf
vielſeiti=
ges Verlangen wird das mit ſo großem Beifall
aufge=
nommene Drama „Die Sünden der Väter” als Einlage
noch bis Freitag vorgeführt.
* Union=Theater (Kunſtlichtſpiele, Rheinſtraße 6). Das
für die kinematographiſche Vorführung bearbeitete
Meiſterwerk Viktor Hugos „Menſchen unter
Men=
ſchen” das nur noch wenige Abende gezeigt werden
kann, begegnet beim Publikum dem lebhafteſten
Inter=
eſſe und füllt allabendlich das große Haus bis auf den
letzten Platz. Tagsüber werden von heute ab wieder
eine Reihe neuer hochintereſſanter Films gezeigt, ſo das
dreiaktige bekannte Sardouſche Drama „Theodora” das
ſich durch ſeine prächtigen Maſſenſzenen für den Kino
be=
ſonders eignet. Eine wünſchenswerte Abwechſelung
bringt das Drama „Der kleine Waiſenknabe” und die
ge=
lungene Humoreske „Moritz geht in die eigene Falle”, in
der der Komiker Prince die Hauptrolle ſpielt. Damit das
Belehrende nicht fehlt, enthält das Programm einen
Aus=
flug in das romantiſche ſchottiſche Hochland und in einem
weiteren Bild die Fabrikation der Cakes. Im „Jour
nal” ſieht man die wichtigſten Tagesereigniſſe im Bild.
— The American Bio, Ernſt=Ludwigſtraße Nr. 23,
bringt ab Mitwoch eine Perle der Lichtbildkunſt, betitelt
„Frauenherz‟ Dieſer erſtklaſſige Weltſchlager iſt einer
der ſpannendſten aus dem modernen Geſellſchaftsleben.
Es entrollt ſich vor den Augen der Zuſchauer ein
impo=
ſantes Gemälde. Die Humoreske „Die verlorene Adreſſe‟
mit dem beliebten Humoriſten Max Lindner wird
Heiter=
keitsſtürme erwecken. „Die Fliege”, eine intereſſante
Na=
turaufnahme, zeigt uns alle Geheimniſſe der Entwicklung
unſerer Stubenfliege. Das Anſchlußprogramm iſt ganz
hervoragend. (S. Anz.)
— Pfungſtadt, 11. März. Glück im Unglück hatte der
Sohn eines hieſigen Lohnfuhrmanns. Er fuhr geſtern
abend 8 Uhr bei beleuchteten Straßen mit einem ſchwer
beladenen Einſpännerwagen am Rathaus, das über die
Modau gebaut iſt, vorbei und wollte die am Bachufer
hinziehende Straße weiterfahren. Weil aber die Straße
an der Rathaus=Ecke ein wenig Gefälle hat, konnten der
Fuhrmann und ſein Pferd den Laſtwagen nicht raſch
ge=
nug auf die Mitte der Straße lenken, und das Gefährt
fuhr mit voller Wucht gegen das eiſerne Staket des
Bach=
ufers. Beide, Fuhrmann und Roß, ſtürzten mit dem
Geländer in die Modau, während der (Wagen
zum Glücke auf der Straße ſtehen blieb, ſo daß weiteres
Unglück hierdurch verhütet wurde. Der Fuhrmann und
ſein Pferd trugen äußer dem unfreiwilligen Bade keinen
weiteren Schaden davon.
Bensheim, 11. März. An dem Großh.
Lehrer=
ſeminar wirkten im verfloſſenen Schuljahre neben dem
Direktor Geheimen Schulrat Geiger 12 Lehrer. Es war
von 178 Schülern beſucht. Davon waren 120 evangeliſch,
58 katholiſch: aus Starkenburg 168, aus Rheinheſſen 8
aus Oberheſſen 1, Nichtheſſe 1. Nach dem Stand und Be=
ruf der Eltern waren: Söhne von Lehrern 12, von
Land=
wirten 40, von Handwerkern und Geſchäftsleuten 87,
von Beamten 27, von Eltern anderen Standes 1.
Vorbe=
reitet waren in Präparandenanſtalten 115, von
Volks=
ſchullehrern 29, in Gymnaſien 3, in Realſchulen 28, in
anderen Lehranſtalten 3. Entlaſſen wurden am 21.
Fe=
bruar 36 Schüler. Die Seminarübungsſchule zählt vier
Klaſſen, deren jede 30 Kinder aufnehmen kann. An ihr
wirkten vier Lehrer. Das Schuljahr endet am 12. März.
Die Aufnahmeprüfungen finden am 13. März ſtatt.
Auerbach, 11. März. Die Burgwirtſchaft auf
dem Auerbacher Schloß iſt wieder täglich geöffnet.
sd. Bürſtadt, 11. März. Der Wirt Vock hatte vor
einigen Tagen mehreren Gäſten ſeine Wirtſchaft verboten.
Dieſe drangen nun geſtern in das vollbeſetzte Lokal ein
und fingen Streit mit den anweſenden Gäſten an, die ſich
mit Meſſern, Stühlen und Bierflaſchen verteidigten. Es
wurden drei junge Leute ſo ſchwer verletzt, daß ſie wohl
längere Zeit arbeitsunfähig ſein werden.
W. Lampertheim, 11. März. Geſtern nachmittag um
3 Uhr wurde am rechten Rheinufer oberhalb Worms an
der ſogen. Bonau von den bei den Uferbauten
beſchäftig=
ten Arbeitern des Großh. Waſſerbauamtes die Leiche
eines Knaben im Alter von 10 bis 12 Jahren
geländet.
Groß=Gerau, 11. März. In der Nacht zum
Sams=
tag wurde in Mörfelden in der Wohnung ſeiner Eltern
ein Soldat des Infanterie=Regiments Nr. 115 durch die
Großh. Gendarmerie aufgegriffen, der ſich
uner=
laubt von ſeinem Regiment entfernt hatte. Der Mann
wurde ins Groß=Gerauer Haftlokal verbracht und dort
verſuchte er ſich an ſeinen Hoſenträgern
zuerhän=
gen. Wachtmeiſter Ruhl ſchnitt ihn aber noch rechtzeitig
ab und Herrn Sanitätsrat Dr. Schad gelang es, ihn
vollends ins Leben zurückzurufen. Am Samstag wurde
der Mann ſeinem Regiment wieder zugeführt.
Sprendlingen, 11. März. Das Preisgericht zur
Er=
bauung einer Kunſtakademie in Düſſeldorf hat die
Ent=
würfe der Herren Diplom=Ingenieur Wach und Architekt
Beck mit dem erſten Preis gekrönt. Beck, der aus unſerer
Gemeinde ſtammt, hat ſich im vergangenen Jahre
an der Konkurrenz zur Erbauung einer Synagoge i
Offenbach beteiligt. Sein Entwurf, der allſeitig
Anerken=
nung fand, wurde angekauft.
Lämmerſpiel, 11. März. Am Montag wurde am
Bahndamm ein verſtümmelter Mann bewußtlos
aufgefunden, dem die rechte Hand abgefahren war.
Der Verletzte iſt vermutlich von einer Lokomotive
ange=
fahren worden. Der Ueberfahrene ſcheint aus
Lämmer=
ſpiel zu ſtammen.
A Beerfelden, 10. März. Der hieſige
Stenogra=
phenverein „Gabelsberger” hielt geſtern ein
Ver=
einswettſchreiben ab. Es wurde geſchrieben in
Schön= und Korrektſchreiben und ein Schnellſchreiben in
Abteilungen von 60, 80. 100, 120, 140, 160 Silben. Zur
Verteilung gelangten zehn Ehrenpreiſe, ferner zweite und
dritte Preiſe und lobende Erwähnungen; im ganzen
konn=
ten 34 Teilnehmer mit Preiſen bedacht werden
Wörrſtadt, 11. März. Die erfreuliche Steigerung
der Rübenpreiſe, wie ſie in den letzten Jahren
all=
gemein konſtatiert werden konnte, war in erſter Linie
darauf zurückzuführen, daß neben den heſſiſchen und
badi=
ſchen Zuckerfabriken ſich neuerdings auch die holländiſchen
Fabriken als Käufer überaus ſtark um die Rüben auf dem
rheinheſſiſchen Markte bewerben. Dieſen den
Rüben=
pflanzern höchſt willkommenen Konkurrenzkampf ſuchten
nun bekanntlich in dieſem Jahre die ſüddeutſchen
Fabri=
ken dadurch zu beſeitigen, daß ſie den holländiſchen
Fabri=
ken ein gewiſſes Quantum Rüben bis zum 1. März d. J
zuſicherten. Dadurch hoffte man die Rübenpflanzer einzig
und allein auf die ſüddeutſchen Fabriken anzuweiſen, und
glaubte ihnen den Preis, der gegen den vorjährigen um
15—20 Pfg. pro Zentner zurückblieb, einfach diktieren zu
können. Dieſe Maßnahme hatte jedoch keinen anderen
Er=
folg als den einmütigen Zuſammenſchluß aller
Rüben=
pflanzer, die nun ausnahmslos jeden Lieferungsabſchluß
mit den Fabriken ablehnten. Die nächſte Folge iſt, daß
die letzteren nicht in der Lage ſind, die verſprochenen
Rübenmengen nach Holland abzugeben. Dieſe Tatſache
aber hat nun auch die holländiſchen Fabriker
wieder auf den Plan gerufen. Wie beſtimmt
verlautet, ſollen ſie ihre hieſigen Agenten wieder zum
direkten Lieferungsabſchluß mit den rheinheſſiſchen
Rüben=
pflanzern beauftragt haben.
Leiſelheim, 11. März. Vorgeſtern nachmittag wurde
hier bei einem Landwirt in der Wormſerſtraße ein
raffi=
nierter Einbruch verübt und außer einigen Marl
Bargeld eine goldene Herren= und Damenuhr, ſowie ein
Medaillon aus der erbrochenen Kommode geſtohlen. Da
auch die Papiere des Tags vorher angenommenen Knechts
ebenfalls aus der Kommode geſtohlen wurden, ſo lenkt
ſich der Verdacht der Täterſchaft auf dieſen Knecht. Der
Landwirt, der mit ſeiner Familie einen kranken
Bruders=
ſohn im Lazarett zu Worms beſuchte, hatte vorſorglich
das größere Wirtſchaftsgeld mitgeführt, ſonſt wäre es
dem Dieb ebenfalls in die Hände gefallen. Der Knecht
iſt ſpurlos verſchwunden.
Heidesheim, 11. März. Nunmehr hat das
Amts=
gericht Ober=Ingelheim über das geſamte
Immobiliar=
vermögen des wegen Urkundenfälſchung und Betrugs in
Unterſuchungshaft befindlichen früheren Rechners der
landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaft Heidesheim die
Zwangsverſteigerung angeordnet. Den Antrag
hat die geſchädigte Genoſſenſchaft geſtellt.
Büdesheim, 11. März. Durch mit
Feuerwerks=
körpern ſpielende Knaben entſtand hier ein
größerer Brand. Mehrere 11—12 Jahre alte
Kna=
ben beluſtigten ſich mit Wurfraketen. Eine von
dieſen iſt allem Anſchein nach auf das Dach der dem
Land=
virt Franz Nau gehörenden, in der Rochusſtraße
belege=
nen Scheune geflogen, wo ſie durch eine ſchadhafte Stelle
mit dem Stroh in Berührung gekommen iſt. In kurzer
Zeit ſtand die ganze Scheune in hellen Flammen. Die
ſofort am Platze erſchienene Wehr konnte ein weiteres
Umſichgreifen des Brandes nicht verhindern. Die
an=
grenzenden Stallungen und ein Teil des Wohnhauſes
wurden ebenfalls ein Raub der Flammen.
(*) Gießen, 10. März. Wegen Kindesmord wurde
das Dienſtmädchen Rühl aus Ulrichſtein von der
Straf=
kammer zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.
* Langsdorf, 11. März. Der Verband der
Heſ=
ſiſchen Landwirtſchaftlichen
Genoſſen=
ſchaften teilt uns, bezugnehmend auf die in Nr 58
unſeres Blattes gebrachte Notiz betr. die Spar= und
Dar=
lehnskaſſe Langsdorf, mit, daß von einem
Zufammen=
bruch der Spar= und Darlehnskaſſe Langsdorf noch gar
keine Rede ſein kann, weil die Generalverſammlung, die
iber die Bilanz zu beſchließen hat, noch nicht ſtattgefunden
hat. Der Generalverſammlung muß es überlaſſen
blei=
ben, ſich über die Verluſtdeckung ſchlüſſig zu machen;
zah=
lenmäßig kann der Verluſt heute noch nicht angegeben
werden.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 10. März. Infolge der
vielen D=Zugs=Diebſtähle haben die
Eiſenbahn=
direktionen das Fahrperſonal angewieſen, beſonders auf
langen Strecken häufiger als bisher durch den Zug zu gehen,
dabei auf die Sicherheit des Eigentums der Reiſenden zu
achten. — Der herrſchende Sturm hatte nicht nur unter
den feſtlichen Blumenarrangements manche Zerſtörung
angerichtet, ſondern er hat auch, wie ſchon kurz gemeldet,
einen beklagenswerten Unfall verſchuldet. Vor dem
Hauſe Unter den Linden Nr. 16 riß der Sturmwind
ge=
rade in dem Augenblick, als der Kaiſer ſich anſchickte, die
Truppenparade abzunehmen, eine große Fahne vom
Dachfirſt herunter. Dabei löſte ſich ein etwa 20 Kilogramm
ſchweres Gipsſtück von der Faſſade und ſtürzte in die
dicht=
gedrängte Menſchenmenge. Anfänglich ſchien es zu einen
Panik kommen zu ſollen; das Publikum drängte ungeſtüm
vorwärts und fing an, wild zu ſchreien. Es ſtellte ſich
heraus, daß ein Herr und eine Dame Verletzungen
erlit=
ten hatten. Mitglieder des Roten Kreuzes ſorgten für
die erſte Hilfe und legten ihnen Verbände an. — Vot
einigen Tagen iſt im Oſten Berlins auf dem Laubenland
Simplonſtraße eine Hundeſchlächterei entdeckt
wor=
den. Am 19. Februar hat wieder ein Inſpektor des
Deut=
ſchen Tierſchutzvereins zu Berlin nach längerer
Beobach=
tung einen ſogen. Gelegenheitsarbeiter, der im Verdacht
des Hundediebſtahls ſteht, in der Britzer Straße in einem
Keller beim Hundeſchlachten abgefaßt. Die herbeigeholten
Kriminalbeamten nahmen eine Hausſuchung vor und
haben außer Hundefleiſch, Hunde= und Katzenfelle,
Hunde=
halsbänder, auch mit Hundeſteuermarken und Namen der
Beſitzer, vorgefunden und als Beweismittel beſchlagg
nahmt. Alle dieſe Anzeichen ſprechen dafür, daß es
hier um eine gewerbsmäßige Hundeſchlächterei handelt,
zumal der Täter angeblich einen ſchwunghaften Handel
mit Hundefett betreibt. Gegen den Täter wird
ſtrafrecht=
ſich vorgegangen werden. — Auf einem Rieſelgut der
Stadt Schöneberg iſt geſtern ein vor kurzem eingewander
ter Saiſonarbeiter aus Ruſſiſch=Polen an den
ſchwar=
zen Pocken erkrankt. Der Mann und ſeine Frau
wür=
den mittels Automobils in das dortige Krankenhaus
übergeführt. Es ſind umfaſſende Maßnahmen getroffen
worden, um eine Ausbreitung der Seuche zu verhüten!
Sämtliche Arbeiter, die auf dem Rieſelgute tätig ſind
wurden einer Schutzimpfung unterzogen.
Frankfurt, 11. März. Die gemiſchte Deputation fün
Theaterangelegenheiten hielt eine Sitzung ab und erklärte
ihr Einverſtändnis mit dem Vorſchlag des Aufſichtsrats
der Neuen Theater=Aktiengeſellſchaft, Herrn Felix Hols
länder aus Berlin die Leitung des hieſigen Schau
ſpielhauſes zu übertragen, unter der Bedingung, daß
der Stadt gegenüber dem laufenden Etat aus dem neuen
Engagement keine neuen beſonderen Laſten entſtehen.
Raiffeiſenſcher Organiſation in ſtaunenswerter Weiſe an
Zahl und Bedeutung vermehrt haben.
Beim Tode Raiffeiſens (1888) beſtanden etwa 400
Ge=
noſſenſchaften, heute beläuft ſich ihre Zahl auf 5300, deren
Umſatz im Jahre 1912 eine Höhe von 1239 Millionen
Mark erreicht hat, gegenüber einem ſolchen von 4
Millio=
nen Mark vor 25 Jahren. Der Geſchäftskreis der
Dar=
lehnskaſſenvereine iſt eng begrenzt und erſtreckt ſich
höch=
ſtens auf das Kirchſpiel, die Verwaltung durch Vorſtand
und Aufſichtsrat erfolgt ehrenamtlich, und der erzielte
Reingewinn dient zur Bildung genügender Reſerven.
Wenn dieſe die vorſchriftsmäßige Höhe erreicht haben,
kommt der Reingewinn den Wohlfahrtseinrichtungen des
Bezirks zugute. Um die Vereine in ihrer
Geſchäftsführ=
rung durch Belehrung zu unterſtützen, ſie zu revidieren
und ihnen als Geldausgleichſtelle zu dienen, wurde von
Raiffeiſen am 30. September 1876 die Landwirtſchaftliche
Zentraldarlehnskaſſe für Deutſchland zu Neuwied, jetzt in
Berlin, gegründet, deren Mitglieder nur Raiffeiſenvereine
ſein können, und die jetzt über ein Aktienkapital von 10
Millionen Mark verfügt. Raiffeiſens Bedeutung
erſtreckt ſich aber weit über die von ihm geſchaffene
Or=
ganiſation hinaus. In Deutſchland allein gibt es unge
fähr 26500 ländliche Genoſſenſchaften ſund im übrigen
Europa und den außereuropäiſchen Ländern viele
Tau=
ſende von Genoſſenſchaften, die alle mehr oder weniger
nach Raiffeiſenſchen Grundſätzen errichtet wurden. So
ge=
hört Raiffeiſen zu jenen großen Männern, deren
ſegens=
reiches Wirken tauſendfach empfunden und deren
An=
denken in Ehren weiterleben wird.
Der König von England bei der
Parlamentseröff=
nung. Wie mitgeteilt, trug der König von England bei
der Eröffnung des Parlaments am Montag die Krone.
Es war jahrhundertelang Tradition in England, daß
der Monarch das Parlament mit der Krone auf dem
Haupte eröffnete. Erſt Königin Viktoria gab dieſen alten
Brauch auf, weil ihr die Krone zu ſchwer war. Könia
Eduard VII. pflegte die Parlamentseröffnung mit dem
Zylinderhut auf dem Kopfe vorzunehmen, da in dem
Zeremoniell vorgeſchrieben iſt, daß der König die
Er=
öffnung „bedeckten Hauptes” vornehmen ſoll.
C.K. Rekords im Schnellbau. Die Rekords
amerika=
niſcher Kirchenbaumeiſter, die ſchon mehrfach, mit Hilfe
der ganzen Gemeinde, die Leiſtung zuſtande brachten, eine
Dorfkirche in 2 Tagen oder gar 24 Stunden zu errichten,
haben den Ehrgeiz der Auſtralier entfacht. Und ſie
haben die Amerikaner überboten: in Bankſtown in Neu=
Südwales hat man nun, wie eine engliſche Wochenſchrift
berichtet, ein mittelgroßes Gotteshaus von den
Funda=
menten bis zum Dachfirſt in 10 Stunden erbaut.
Damit haben die Auſtralier wohl einen Weltrekord
aufge=
ſtellt, der einſtweilen nicht in Gefahr iſt, überboten zu
wer=
den. Die letzte Leiſtung amerikaniſcher Rekordfreuden war
vor einigen Jahren in Kanſas City der Bau einer Miſ
ſionskirche der Baptiſten. Aber „Kirche” war in dieſem
Falle wohl ein etwas übertriebener Ausdruck, es handelte
ſich um eine etwa 13 Meter lange und 8 Meter breite
Ka=
pelle, die für eine Gemeinde von 200 Köpfen Raum bietet
Der Bau begann mit Morgengrauen: und noch am Abend
des gleichen Tages konnte ein Einweihungsgottesdienſt
abgehalten werden. Die ganze Gemeinde, Männer
Frauen und Kinder, arbeiteten mit. Eine ganz hübſche
Leiſtung im Schnellbauen war auch der Bau einer
elegan=
ten Villa von 11 Zimmern, die im vergangenen Jahre in
London zur Wohnhausausſtellung in nicht ganz 6 Tagen
vollendet wurde. Dabei handelte es ſich um ſolides
Mauerwerk, man verbrauchte 75000 Backſteine und mehr
als 30000 Ziegel. Ein Rekord im Fabrikbau wurde 1906
von der engliſchen Seidenfabrik Kynnochs aufgeſtellt.
Hier handelte es ſich um ein großes 20 Meter hohes
Fabrikgebäude mit Maſchinenſälen. Am 19.
No=
vember begann der Bau und am 6. Dezember waren alle
Maſchinen bereits montiert: der Eröffnung des Betriebes
ſtand nichts mehr im Wege. In dieſem Zuſammenhaua
darf auch einer ſeltſamen Bauleiſtung gedacht werden
die vor einigen Jahren in Kalifornien von zwei
Blin=
den vollbracht wurde. Die beiden Männer, Brown und
Martinez, erbauten ganz allein ohne jede Hilfe im
Ver=
laufe weniger Monate eine ſehr hübſche kleine Villa.
O=
gleich ſie nicht einmal die Steine ſehen konnten, aus denen
ſie ihr Werk ausführten, mußten ſpäter Sachverſtändig
erklären, daß das Haus der beiden Blinden in bautech
niſcher Hinſicht durchaus muſterhaft angelegt und durch
geführt ſei.
— Antiſeptiſche Banknoten. Bakteriologen haben
Fleiß und Eifer bewieſen, daß alle Banknoten ungezählte
Mengen von Mikroben und Bakterien mit ſich ſchleppen
Jetzt hat die altehrwürdige Nationalbank von Spokane
im Staate Waſhington eine originelle Konſequenz aus
dieſen Feſtſtellungen der Wiſſenſchaft gezogen: die Ban
hat in den letzten Wochen für 400000 Mark neue Noten
ausgegeben, wirkliche antiſeptiſche Banknoten. Die Noter
ſind mit Farbe und Tinte gedruckt, denen ein ſtarker
Zu=
ſatz Karbol beigemengt war; das Karbol ſoll allen
Mi=
kroben, die ſich auf der Banknote anſiedeln wollen,
erbarm=
ungslos den Garaus machen. Wie lange dieſe
karbolge=
tränkte Druckerſchwärze ihre antiſeptiſche Wirkung
be=
wahren ſoll, wird nicht verraten; aber die Tatſache, daß
dieſe neuen Banknoten einen ſehr penetranten Geruch
be=
itzen, iſt einſtweilen unbeſtreitbar, von dem Papiergelde
der Nationalbank Spokane kann man jedenfalls nicht
be=
haupten: non olet. .
* „Häuſer zum Bügeln” hat in einem Inſerat ein
Mädchen in Heidelberg geſucht und von einem Studenten
daraufhin die Bitte um Einreichung eines
Koſtenvoran=
ſchlags erhalten mit dem Verſprechen, bei
zufriedenſtellen=
der Leiſtung die Maid in Bekanntenkreiſen zu empfehlen;
einige dieſer Bekannten hätten ſehr alte Häuſer, die des
Auküngeins bedürftig wären.
Frankfurt, 11. März. Dem bisherigen perſönlichen
Adjutanten des Landgrafen von Heſſen, Hauptmann z. D.
Freiherr Gunthram Schenk zu Schweinsberg,
wurde die Königlich Preußiſche Kammerherrnwürde
ver=
liehen. Gleichzeitig wurde er zum dienſttuenden
Kammer=
herrn des Landgrafen ernannt.
München, 11. März. Profeſſor Soxleth hielt geſtern,
nach 67 Semeſtern, unter ehrenden Kundgebungen ſeine
letzte Vorleſung in der Techniſchen Hochſchule.
Stuttgart, 11. März. Heute vormittag ½12 Uhr ſind
in der Wilhelmſtraße an einer Weiche zwei
Straßen=
bahnwagen ſo ſtark aufein ander geſtoßen,
daß zahlreiche Fenſterſcheiben zertrümmert und die beiden
Führer, ſowie eine Anzahl Fahrgäſte durch Glasſplitter
verwundet wurden. Die Verletzten konnten ſich ſelbſt in
ärztliche Behandlung begeben.
Ammanweiler, 10. März. Die Beiſetzung der
Ueberreſte der vier franzöſiſchen Krieger,
die bei Ausgrabungsarbeiten vor 14 Tagen in
Amman=
weiler gefunden wurden, fand auf Veranlaſſung der
Mi=
litärverwaltung in St. Privat auf dem Militärfriedhof
ſtatt. An der Feier nahmen, dem Lorrain zufolge, im
Auftrage der Militärbehörde mehrere Offiziere teil, ebenſo
Herr Jean, der Präſident des aufgelöſten Souvenir
Alſacien Lorrain. Die deutſche Militärbehörde ließ
durch ihre Vertreter einen Lorbeerkranz am Grabe
nie=
derlegen, währen Herr Jean im Auftrage des
komman=
dierenden Generals des 4. franzöſiſchen Armeekorps in
Le Mans das Grab mit einem Dornenkranz ſchmückte.
Der Gouverneur ließ, dem Lorrain zufolge, Herrn Jean
bitten, dem franzöſiſchen General mitzuteilen, daß die
gefallenen Krieger an der Seite ihrer Waffenbrüder
wür=
dig beigeſetzt wären.
Diedenhofen, 10. März. Geſtern wurde an einem
Bahnübergang eine Frau Frantz aus Monhofen, die
ſich nach Diedenhofen begeben wollte, von einem
unbe=
kannten Täter erſchoſſen. Die Leiche wies mehrere
Stichwunden auf. Blättermeldungen zufolge ſoll ein
Ar=
beiter, deſſen man aber bisher noch nicht habhaft werden
konnte, die Tat aus Rache verübt haben.
Hayingen (Lothringen), 10. März. Auf dem Patural=
Werk der Firma Wendel ſtürzte heute an dem Neubau
eines Hochofens ein Gerüſt zuſammen. Drei
Monteure fielen herab. Zwei von ihnen wurden ſchwer
zverletzt, ein dritter, ein verheirateter Ruſſe, getötet.
Recklinghauſen, 11. März. Während der Fahrt des
Perſonenzuges nach Haltern ſtürzte der Schaffner
Franſen aus dem Dienſtabteil und geriet derartig
un=
glücklich unte r den Zug, daß er ſofort tot war. Nach
Ankunft des Zuges in Sinſen teilte eine Frau dem
Fahrt=
dienſtleiter mit, daß während der Fahrt ein Schuß gefallen
ſei. Auch ſtanden bei der Ankunft des Zuges noch beide
Türen des Abteils offen. Es iſt nicht ausgeſchloſſen, daß
Zwiſchen dem Verunglückten und einem Reiſenden ein
Streit ſtattgefunden hat, in deſſen Verlauf auf den
Schaff=
kmer geſchoſſen wurde.
Eſſen, 11. März. Der Rendant der Spar= und Dar
llehenskaſſe in der Gemeinde Bergerhauſen iſt nach
Un=
iterſchlagung von 75000 Mark geflüchtet.
Hadersleben, 10. März. In dem benachbarten Orte
AAnslet erfolgte heute morgen, als zwei
landwirtſchaft=
llliche Eleven Benzol aus einer Tonne holen wollten und
Kdabei ein Zündholz anzündeten, eine furchtbare
Ex=
ploſion. Beide wurden ſofort getötet. Das Gebäude
üſt zum Teil niedergebrannt.
Lötzen, 11. März. Geſtern nachmittag gegen 6 Uhr
C5 Minuten brach in dem Dachgeſchoß des
Stationsgebäu=
ſdes des Bahnhofes Dlottowen auf der Strecke
Jo=
hannisburg=Dlottowen Feuer aus. Die
Entſtehungs=
wrſache iſt unbekannt. Menſchen ſind weder getötet noch
werletzt worden. Das Dachgeſchoß, das erſte Stockwerk
uund der Warteraum des Erdgeſchoſſes ſind vollſtändig
ausgebrannt. Der Güterſchuppenanbau iſt unbeſchädigt.
Der Schaden beträgt etwa 25000 Mark. Der
Perſonen=
uind Güterverkehr ſind unterbrochen.
Paris, 10. März. Das Handelsgericht verurteilte
Rochette und die Franzöſiſch=ſpaniſche Bank,
wie vor dem Gericht nicht vertreten waren, 22 Aktionären
Uhrer verſchiedenen Geſellſchaften die von ihnen für die
lktien aufgewandten Gelder zu erſtatten.
Paris, 10. März. In dem Dorfe Montceau le Neuf
entſtand durch eine Exploſion in einem
Kinemato=
brraphentheater eine Panik, wobei 46 Perſonen
mehr oder weniger ſchwer verletzt wurden, darunter zehn
Rödlich.
London, 10. März. Als der deutſche
Botſchaf=
ter im Staatswagen zur Eröffnung des Parlaments
jahren wollte, gingen die Pferde des Wagens
deurch und rannten gegen einen Baum. In der dadurch
emtſtandenen Verwirrung wurden mehrere Zuſchauer leicht
verletzt. Ein Verletzter wurde in das Hoſpital gebracht.
London, 10. März. Anhängerinnen des
Frauenſtimmrechts haben heute früh die
Sta=
tfion Saunderton der Great Weſtern und Great
Central Railways bis auf den Grund
nieder=
gebrannt. An dem Tatorte wurden Plakate für das
Frauenſtimmrecht vorgefunden. Auf der Station Croxley
am der London and Northweſtern Railway brannte es
(Henfalls. Man vermutet, daß der Brand gleichfalls
drch Anhängerinnen des Frauenſtimmrechts angelegt
worden iſt.
Cattaro, 11. März. Auf dem Skutari=See geriet in
deer Sonntag=Nacht ein Segelboot mit 65 Frauen,
6 Kindern und 4 Soldaten, die aus Albanien nach
Mon=
tnegro zurückkehren wollten, in einen furchtbaren
Eiturm. Das Boot ſchlug um und alle Inſaſſen
er=
ſtrranken. Die Umgekommenen ſind meiſt
montene=
griniſcher Nationalität. Im Kriegslager von Skutari hat
das Unglück große Beſtürzung hervorgerufen. Ein Drittel
der Leichen konnte bereits geborgen werden.
Aſtrachan, 10. März. Von den am 3. März auf einer
Eisſcholle ins Meer getriebenen 55 Fiſchern ſind 22
geerettet worden.
Sydney, 10. März. Am Samstag wütete in Sydney
umd den Vorſtädten ein heftiger Orkan, der großen
Scchaden angerichtet hat. Meilenweit ſind Straßen und
Viege aufgeriſſen, viele Gebäude ſind vom Sturm
beſchä=
diggt. Vier Menſchen ſind umgekommen.
Rew=York, 10. März. Die Sun gibt einen Bericht
des amerikaniſchen Geſandten in Guatemala über ein
Errdbeben wieder, das Guatemala am Samstag
heim=
ge ſucht hat und dem eine ganze Stadt und viele
Menſchen=
leben zum Opfer gefallen ſnd.
Zum Beſuche des
Prinz=Regenten von Bayern
in Dresden.
* Dresden, 10. März. Nach dem geſtrigen
Hof=
konzert im Reſidenzſchloß begab ſich Prinz=Regent
Ludwig abends 10¾ Uhr nach dem Zoologiſchen
Gar=
ten, um an dem von dem Verein der Bayern ihm zu
Ehren veranſtalteten Feſtkommers teilzunehmen. In
ſei=
ner Begleitung befand ſich auch der bayeriſche Geſandte
in Dresden, Graf von Montgelas. Heute vormittag
be=
ſichtigten der Prinz=Regent und Gemahlin das Grüne
Gewölbe und die Gemälde=Galerie. Um 12½ Uhr fand
bei dem Prinzen und der Prinzeſſin Johann Georg im
Palais Familenfrühſtückstafel ſtatt, an der
Prinz und Prinzeſſin Ludwig, der König und der
Kron=
prinz von Sachſen und Prinzeſſin Mathilde teilnahmen.
Um 2 Uhr 17 Minuten erfolgte mittels Sonderzuges die
gemeinſame Fahrt nach Meißen zur Beſichtigung der
dor=
tigen Sehenswürdigkeiten.
* Meißen, 10. März. Zum Beſuch der
Sehens=
würdigkeiten von Meißen trafen heute nachmittag um
2 Uhr 15 Minuten mittels Sonderzuges König
Fried=
rich Auguſt mit dem Prinz=Regenten Ludwig von
Bayern und Gemahlin, dem Kronprinzen Georg und
dem Prinzen und der Prinzeſſin Johann Georg und
zahlreichem Gefolge ein. In der Begleitung der
Fürſt=
lichkeiten befanden ſich unter anderen der bayeriſche
Mi=
niſterpräſident Freiherr v. Hertling und der bayeriſche
Geſandte Graf v. Montgelas. Trotz des regneriſchen
Wetters war ein zahlreiches Publikum auf dem Bahnho
anweſend, um den König und die hohen Gäſte mit
Hoch=
rufen zu begrüßen. Der König begab ſich zunächſt mit
der Prinzeſſin Ludwig und der Prinzeſſin Johann Georg
nach der Albrechtsburg und dem Dom, welche
Sehens=
würdigkeiten der Prinz=Regent bereits gelegentlich ſeines
Beſuches im Herbſt anläßlich der Kaiſermanöver beſichtigt
hatte. Kronprinz Georg und Prinz Johann Georg
fuh=
ren mit dem Prinz=Regenten ſogleich nach der königlichen
Porzellanmanufaktur, wohin die zuerſt genannten
Fürſt=
lichkeiten ſpäter nachfolgten. Nach eingehender
Beſichtig=
ung des Inſtitutes erfolgte um 4 Uhr 40 Minuten die
Rückfahrt nach Dresden.
* Dresden, 10. März. Heute abend 7½ Uhr fand
in der bayeriſchen Geſandtſchaft bei dem Grafen
Montgelas ein Diner ſtatt, an dem der Prinz=
Regent mit Gemahlin und Begleitung, nebſt dem
Ehrendienſt teilnahmen. U. a. waren eingeladen: Der
Miniſter des Aeußern Graf Vitztum von Eckſtätt, der
jedoch infolge ſeiner Abreiſe nach Berlin am Erſcheinen
verhindert war, ferner der ſächſiſche Geſandte in
Mün=
chen, Freiherr v. Frieſen, und der bayeriſche Generalkonſul
Reichel. Um 10 Uhr 5 Minuten erfolgte die Abreiſe
der bayeriſchen Fürſtlichkeiten vom
Haupt=
bahnhof, wo auch der König zur Verabſchiedung ſich
ein=
gefunden hatte.
Das Befinden des Papſtes.
* Rom, 10. März. Der Corriere d’Italia meldet
zu der Erkrankung des Papſtes: Die
Tempera=
tur des Papſtes iſt nie über 37 Grad Celſius geſtiegen.
Die Aerzte hätten feſtgeſtellt, daß der Huſten ſich
erheb=
lich vermindert habe der Katarrh im Schwinden
begrif=
fen und das Fieber faſt geſchwunden ſei. Beim Verlaſſen
der Gemächer des Papſtes ſprachen die Aerzte ihre
Be=
friedigung über ſein Befinden aus und fügten hinzu, ſie
ſeien überzeugt, daß die Krankheit des Papſtes zur
Be=
unruhigung keinen Anlaß gebe und vollſtändige Ruhe dem
Papſt in wenigen Tagen ſeine Beſchäftigung wiedergeben
werde.
* Rom 10. März. Der Papſt verbrachte die Nacht
ruhig. Die Aerzte Machiafava und Amici, welche den
Papſt geſtern beſucht hatten, machten ihm heute früh
einen halbſtündigen Beſuch,
Der Papſt beginnt,
reich=
licher Nahrung aufzunehmen. Auch die Schweſter und die
Nichte des Papſtes ſtatteten dieſem heute einen Beſuch
ab.
* Rom 10. März. Der Oſſervatore Romanc
chreibt: Wir können die geſtrigen guten
Nachrich=
ten über das Befinden des Papſtes beſtätigen. Die
Beſſerung nach dem vorgeſtrigen leichten Influenzaanfall
hält an.
* Rom 11. März. Die Beſſerung des
Papſtes ſchreitet wegen der Schwäche langſam
fort. Profeſſor Machiafava beſuchte heute morgen den
Papſt. Dieſer verbrachte eine ruhige Nacht. Die Schwe
ſter des Papſtes ſtattete ihm heute vormittag einen
Be=
ſuch ab.
Luftfahrt.
* Von der Darmſtädter Fliegerſtation.
Oberleutnant Donnevert iſt geſtern mittag 12.30 Uhr
mit ſeiner Rumpler=Taube nach Straßburg aufgeſtiegen
Am Nachmittag wurden trotz des ungünſtigen Wetters
Platzflüge ausgeführt. Leutn. Sommer flog mit
Paſſagier, ebenſo Leutn. Reinhardt, Leutn. v.
Mir=
bach flog mit dem Rechnungsführer (Zahlmeiſteraſpirant)
der Station. Sämtliche Flieger landeten im Gleitflug.
* Ludwigshafen, 11. März. Heute nachmittag
gegen 1½ Uhr ging der Flieger Oberleutnant Müller
vom 31. Infanterie=Regiment in Begleitung eines zweiten
Offiziers mit ſeinem Flugapparat im Gleitfluge zwiſchen
Mundenheim und Rheingönheim auf freiem Felde
nie=
der. Die Landung erfolgte wegen Motordefektes. Die
Flieger beabſichtigen, nach Beendigung der Reparatur den
Flug fortzuſetzen. Die Flieger befanden ſich auf dem
Fluge von Darmſtadt nach Straßburg.
* Umfangreiche Heeresluftübungen
Wie die Münch. N. Nachr. hören, werden noch vor Oſtern
umfangreiche Uebungen der der
Heeres=
verwaltung gehörigen Luftflotte
ſtatt=
inden. Dieſe Uebungen, an der nicht nur
Luft=
ſchiffe, ſondern auch Flugzeuge teilnehmen ſollen,
werden die größten Luftmanöver ſein, die bisher
abge=
halten wurden. Zur Teilnahme ſind alle in Köln, Metz
und Oos ſtationierten Luftſchiffe, „Z. 1‟. „Z. 2‟ „Z. 3"
und „P. 2” beſtimmt. Sie werden gemeinſchaftliche
Ma=
növer und Uebungen unter Mitwirkung der
Fliegeroffi=
ziere der Fliegerſtationen Metz, Straßburg und Darmſtadt
abhalten. Den Uebungen werden zum Teil ſtrategiſche
Annahmen zu Grunde liegen, die die Verwendung der
Luftſchiffe und Flugzeuge bei Löſung beſonderer Aufgaben
erproben ſollen. Gleichzeitig dienen die Manöver der
Ausbildung des Perſonals, was ſich beſonders deshalb
als notwendig erweiſt, weil eine bedeutende Vermehrung
unſerer Luftflotte bevorſteht; für die in dem dem
Reichs=
ſchatzamt vorliegenden Nachtragsetat bekanntlich Mittel
angefordert werden. — Bei den Uebungen ſoll ferner das
Zuſammenwirken von Luftſchiffen und
Flugzeugen in großem Maßſtabe erprobt werden,
wozu ſich bisber noch nicht in dieſem Umfana Gelegenheit
geboten hat. Die Manöver führen den Kern unſerer
jetzi=
gen Luftflotte vor, da an ihnen die leiſtungsfähigſten und
erprobteſten Luftſchiffe und Flugzeuge teilnehmen. Man
wird damit rechnen können, daß künftig mit der
fortſchrei=
tenden Entwickelung unſerer Luftflotte derartige
Luft=
manöver großen Umfanges regelmäßig abgehalten
wer=
den, um die nötigen Erfahrungen für den Ernſtfall zu
ſammeln und die Aufgaben für das Zuſammenwirken
aller beteiligten Einheiten immer mehr zu klären.
* Berlin, 10. März. Die Landung eines
franzöſiſchen Freiballons erregte heute
vor=
mittag in dem märkiſchen Orte Soldin großes Auffehen
Dort landete auf freiem Felde ein mit drei Perſonen
be=
ſetzter Freiballon. Bei der Landung wurden mehrere
Telegraphendrähte beſchädigt. Auf dem Polizeiamt
er=
gab es ſich, daß es ſich um die Teilnehmer an einer
Weit=
wettfahrt, die in Lille in Nordfrankreich geſtern ihren
An=
fang genommen hatte, handelt. Die Inſaſſen waren ein
Braſilianer, ein Franzoſe und ein Spanier. Obgleich
ihre Ausweispapiere, die von den dortigen Sportbehörden
ausgeſtellt waren, anſcheinend ſie hinreichend
legitimier=
ten, ſind ſie auf Veranlaſſung des Landrats des Kreiſes
Soldin noch in Haft behalten worden; es ſoll erſt die
Entſcheidung des zuſtändigen Miniſters eingeholt werden,
die für morgen früh erwartet wird. Der Ballon wurde
auf dem Soldiner Bahnhof in Verwahrung genommen.
* Soldin 11. März. Die geſtrige Landung
eines franzöſiſchen Ballons mit drei
In=
ſaſſen war mit einigen Schwierigkeiten verknüpft. Faſt
wäre es zu einer Kolliſion mit einem Fuhrwerk
gekom=
men, das die Straße paſſierte. Die Inſaſſen, ein
Fran=
zoſe, ein Spanier und ein Braſilianer gaben an, daß ſie
Sonntag abend mit anderen Ballons in Lille
auf=
geſtiegen ſeien. Die drei Fremden wurden in
Po=
lizeigewahrſam genommen.
Der Balkankrieg.
Zur internationalen Lage.
ſchreibt das Neue Wiener Tageblatt: Bezüglich der
Ab=
rüſtungsfrage wird von informierter Seite bemerkt,
daß eine Reduktion der Truppenbeſtände an der
öſterreichiſch=
ruſſiſchen Grenze mit etwaigen Oſterurlauben nichts zu
tun hat. Die Reduktion wird erfolgen, ſobald die
Vor=
ausſetzungen dazu vorhanden ſind, worüber
Verhandlun=
gen noch im Zuge ſind. In der albaneſiſchen
Ab=
grenzungsfrage konnte leider noch in mehreren
Punkten eine Einigung nicht erzielt werden, es wäre
je=
doch unrichtig, daraus die Folgerung abzuleiten, daß eine
Annäherung dieſer Frage bisher überhaupt nicht zu
kon=
ſtatieren iſt. Die Nachrichten von ſerbiſchen
Truppenſen=
dungen nach Albanien werden jetzt von allen Seiten
beſtätigt und auch in Belgrader offiziellen Kreiſen nicht in
Abrede geſtellt.
Die offiziöſe Samou=
* Belgrad, 10. März.
prava erklärt als Antwort auf den Artikel eines
auswär=
tigen Blattes, daß die Unterſtützung, welche Serbien
den Montenegrinern bei Skutari leiſte, nichts
weiter ſei, als eine loyale Erfüllung der
Bundesver=
pflichtungen und keineswegs bezwecke, die Kluft zwiſchen
Serbien und Oeſterreich=Ungarn von neuem
zu öffnen. Gefahr drohe dem europäiſchen Frieden nur,
wenn ſich die Löſung der Balkankriſe in die Länge ziehe,
ſicherlich aber keineswegs, wenn dieſer oder jener
verbün=
dete Staat ſich loyal verhalte. Niemand mache Serbien
die den Bulgaren geleiſtete Hilfe zum Vorwurf, mit noch
weniger Recht könne man ihm die Unterſtützung
ver=
argen, die es ſeinen montenegriniſchen Brüdern leiſte, mit
denen es gemeinſame Intereſſen habe. Niemand verde
imſtande ſein, Serbien abzubringen von ſeinen weiſen
Bemühungen, ſich mit einer Nachbarmonarchie
loyaler=
weiſe auseinanderzuſetzen und noch weniger ſeine loyalen
brüderlichen Pflichten gegen Montenegro zu erfüllen.
* Sofia 10. März. Die Oppoſitionsführer haben
den Miniſterpräſidenten Geſchow gebeten, ihnen
außer=
halb der öffentlichen Sobranjeſitzung Aufklärungen
über die gegenwärtige politiſche Lage zu
geben. Geſchow antwortete, er werde die
Oppoſitions=
führer morgen empfangen.
Kriegskoſten.
* Die bulgariſche Regierung hat von der Sobranje
einen dritten Kredit von 50 Millionen Francs für
Kriegs=
zwecke verlangt und wird ihn erhalten. Im ganzen ſind
alſo 150 Millionen, die erſte Rate im Sevtember, die
zweite im Dezember, gefordert und bewilligt worden.
Dieſe Summen bilden jedoch nur einen Teil der
Kriegs=
koſten. Von den indirekten Schädigungen der
Volks=
wirtſchaft durch das Stocken von Handel und Verkehr und
den Ausfall von Arbeitskräften, die zum Teil durch den
Tod völlig verloren gehen, ſei hier ganz abaeſehen.
Da=
gegen hat die Regierung für Beitreibungen für das Heer
250 Millionen bar oder mit Schatzſchuldſcheinen bezahlen
müſſen, worin jedoch die Ausgaben für Munition.
Ge=
wehre. Uniformen und ſonſtigen Heeresbedarf nicht
ein=
begriffen ſind. Die erwähnten 400 Millionen geben eine
Belaſtung von faſt 100 Francs auf den Kopf der
Bevölke=
rung. Dieſe finanzielle Belaſtung wird ſich noch lange
fühlbar machen.
Letzte Nachrichten.
H.B. Sofia, 11. März. Die Antwortnote
der Balkanverbündeten auf die Mediation der
Großmächte iſt nunmehr fertiggeſtellt. Dieſelbe enthält
die Mindeſtforderungen der Verbündeten für einen
even=
tuellen Friedensſchluß und wird ſpäteſtens übermorgen
den Großmächten zur Kenntnis gebracht werden.
Vermiſchtes.
C K. Der größte Aquädukt der Welt. Die
gewaltige Waſſerleitung von Los Angeles in Kalifornien,
die nunmehr den größten Aquädukt der Welt darſtellt, iſt
jetzt vollendet. Die Leitung hat eine Länge von nicht
we=
niger als 376 Kilometer und iſt imſtande, täglich eine
Mil=
lion Liter Waſſer zu liefern. Dieſe gewaltigen Maſſen
werden von der Sierra Nevada bis zur Küſte geleitet; der
Aquädukt führt durch die Mojavewüſte, nach deren
Durch=
querung er das Tal von San Fernando erreicht; hier
enden die Steinbauten und werden durch eine Reihe
ge=
waltiger Stahlröhren erſetzt, die je beinahe 2 Meter
Durchmeſſer haben. Die Arbeiten wurden 1905 begonnen
und vom Jahre 1908tab war regelmäßig ein Arbeiterheer,
von 5000 Mann bei dem Bau beſchäftigt. Die Ernährung
dieſer Arbeitermengen bereitete anfangs gewaltige
Schwie=
rigkeiten, weil Verkehrsmittel in den Wüſten und
abge=
legenen Bauregionen nicht vorhanden waren: man mußte
erſt einen Schienenſtrang von 390 engliſchen Meilen Länge
bauen. von dem nahezu ein Drittel in der Wüſte liegt. Auf
eine Strecke von 53 Meilen mußte man die Waſſerleitung
als Tunnel durch Granitfelſen führen. Im übrigen folgt
die Leitung dem Abfall des Geländes; ſie beginnt in
einer Höhe von 3812 Fuß und ſinkt bis Los Angeles auf
276 Fuß. Das Riezeuwerk hat über 100 Millionen Mark
verſchlungen.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 11. März. Dem Abgeordnetenhaus
iſt der Entwurf eines Eiſenbahn=
Anleihe=
geſetzes zugegangen. Darin ſind vorgeſehen zur
Her=
ſtellung der Eiſenbahnen, und zwar: Für den Bau der
Haupteiſenbahnen und der Nebenbahnen und zur
Beſchaf=
fung von Fahrzeugen infolge des Baues dieſer
Eiſen=
bahnen, ſowie zur Herſtellung von zweiten und weiteren
Gleiſen auf verſchiedenen Strecken 109979000 Mark, für
Bauausführungen 100 966000 Mark, zur Beſchaffung von
Fahrzeugen für beſtehende Staatsbahnen 190000000
Mark, zur Herſtellung von Haupt= und Nebenbahnen
134000 000 Mark und zur weiteren Förderung des Baues
von Kleinbahnen 7500000 Mark, insgeſamt 542 520000
Mark. — In der Budgetkommiſſion des
Abgeordneten=
hauſes erklärte der Miniſter bezüglich der Anleihen auf
eine Anfrage: Die Geldknappheit infolge der
Hochkonjunk=
tur und der politiſchen Situation verzögerte die
Aus=
bringung. Nachdem die Sachlage ſich etwas geklärt habe,
hätten die Anleihen ausgebracht werden müſſen, weil
er=
hebliche Bauten, die aus Anleihen zu beſtreiten ſeien,
Mittel erfordert hätten und 200 Millionen Mark
Schatz=
anweiſungen rückzahlbar ſeien. Selbſtverſtändlich ſeien
auch ohne die Anleihen ausreichende Betriebsmittel
vor=
handen, für die ein Fonds von 133 Millionen Mark da
ſei. Auf die aufgelegten 150 Millionen Konſols ſeien
225 Millionen hauptſächlich für das Staatsſchuldbuch
ge=
zeichnet, dagegen ſeien 400 Millionen Mark der
aufgeleg=
ten Schatzanweiſungen noch nicht ganz vollgezeichnet. Es
ſei alſo mehr Vorliebe für Konſols als für die nach vier
Jahren mit gleicher Summe rückzahlbaren
Schatzanweiſ=
ungen vorhanden.
Der Entwurf des Eiſenbahnanleihegeſetzes ſieht u. a
917000 Mark für die Herſtellung einer Verbindungsbahn
bei Hanau=Oſt, 318000 Mark für desgleichen bei
Gießen vor.
* München, 11. März. Prinz=Regent Ludwig
von Bayern und Gemahlin ſind heute vormittag
8 Uhr mittels Sonderzuges aus Dresden hier einge
kroffen.
* Langenburg, 11. März. Außer der Kaiſerin,
die noch am gleichen Tage wieder abreiſen wird, werden
zu der Beiſetzung am Freitag hier erwartet Prinz
Auguſt Wilhelm von Vreußen als Vertreter
des Kaiſers, die Schweſter der Kaiſerin, Herzogin
Karo=
line Mathilde von Schleswig=Holſtein, der Großherzog
von Mecklenburg=Schwerin. Die Großherzogin Luiſe von
Baden wird ſchon am Mittwoch eintreffen und nach ihrem
Beileidsbeſuche noch vor der Beiſetzung wieder abreiſen
Auch vom Kaiſer von Oeſterreich iſt ein Beileidstelegramm
eingelaufen.
Cherbourg, 11. März. Auf dem Unterſeeboot
„Folcault” ereignete ſich die Exploſion eines
Mo=
tors, nachdem zwei Stunden lang alles gut funktioniert
hatte. Sieben Matroſen wurden verletzt, darunter zwei
ſchwer. Das Schiff kehrte nach Cherbourg zurück.
H.B. Hannover, 11. März. Der Bankier Ferdinand
Stern, der Inhaber der Bankfirma Emil Werthauer
Nachfolger, hat heute vormittag Selbſtmord verübt,
nachdem ſeine Bemühungen, den Zuſammenbruch ſeiner
Firma zu verhüten, geſcheitert waren. Geſtern nachmittag
fand noch eine Verſammlung der Direktoren Leipziger
Bank=Firmen und Großbanken ſtatt, um eine Hilfsaktion
für die gefährdete Firma des Bankiers Stern in die Wege
zu leiten. Die Verſuche, eine Sanierung herbeizuführen,
ſcheiterten jedoch, ſo daß jetzt der Zuſammenbruch der
Firma unvermeidlich iſt. Die Paſſiven werden auf ½
Millionen geſchätzt, denen Aktiven kaum gegenüber ſtehen.
— London, 11. März. Aus New=York wird gemeldet,
daß der britiſche Dampfer „Lugano” bei der kubaniſchen
Inſel Elbon Key im Meerbuſen von Mexiko ſtrandete.
Es gelang, die 116 Paſſagiere zu retten. Kapitän und
Mannſchaft blieben auf dem Schiffe, um die Ladung zu
retten. Man glaubt, daß Schiff und Ladung verloren
ſind. — An der gleichen Inſel ſoll auch der britiſche
Dampfer „Howth Head” geſtrandet ſein. Nähere
Mit=
teilungen fehlen noch.
H. B. Waſhington, 11. März. Der Geſandte der
Ver=
einigten Staaten in Guatemala hat einen langen Bericht
eingeſandt, in dem er mitteilt, daß Guajiniguilapa
durch ein ſchweres Erdbeben völlig zerſtört worden
iſt. Eine große Anzahl von Perſonen ſind ums Leben
gekommen. Der angerichtete Schaden iſt bedeutend.
Briefkaſten.
A. Z. 999. Die durch die Austrittserklärung
ent=
ſtehenden Koſten kann das Miniſterium der Juſtiz
erlaſ=
ſen. Es wird dies aber mit Rückſicht auf den geringen
Betrag, um den es ſich handelt, und aus ſonſtigen be
ſonderen Gründen wohl kaum geſchehen.
Cl. Rs. Wenden Sie ſich an das Polizeiamt.
ug‟
Caspari-Roth Roffi u. Pel
eeeine bes
Deute
t der Bränche
„Gesackungenserlin, Leipriger Strasse 113
Frank-
furt a. M., Rossmarkt 2, Ecke Steinweg
Igen
Sänglinge ſollen nur ſchreien, wenn ſie hungrig oder
naß ſind. Anhaltendes Schreien findet ſich meiſtens
bei Stuhlverſtopfung, welche durch die Ernährung mit
„Kufeke” und Milch verhütet wird. „Kufeke
macht die Milch leichter verdaulich und erhöht durch
ſeinen Gehalt an Mineral= und Eiweisſtoffen auch
ihren Nährwert.
(II,6069
Anlage und Unterhal-
Landschaftsgärtnere
tung v. Gärten jeden
Kudolf 11ankles Stiles. So
Reelle Bedienun
Moosbergstraße 24 Billige Preise.
(B6119
Eine gediegene
Braut-Ausstattung
ist einige Tage in meinen Schaufenstern
ausgestellt.
C. F. Erb, Übelshäusser’s Nachf.
Obere Elisabethenstr.
(*6768
Ohne bunte Eier kein Oſterfeſt! Wenn das Oſterfeſt
mit ſeinen Oſtereiern herannaht, bietet ſich ein
reizender Zeitvertreib mit Brauns’ſchen Eierſärbe=
Papieren (10 Pf.=Kuverts enth. 10 Blatt) und
Qued=
linor=Eierfarben in dreieckigen Beuteln zu 5 Pf. mit
Bild. Man erhält letztere unter der Bezeichnung: „
Eier=
farben im Dreieck‟. Dieſe Färbemittel, von großartiger
Wirkung, haben den Vorzug, daß Hände und Gefäße
ſauber bleiben, daß damit gefärbte Eier nicht abfärben
und natürlichen Glanz erhalten; auch dringt die Farbe
nicht durch die Eierſchale, die Farben ſind vollkommen
unſchädlich. Von Eterfärbe=Papieren ſeien Quedlinor=
Papier, Oſtara=Papier, ſowie Manik=Papier
hervor=
gehoben. Für die, welche wirklich etwas künſtleriſch Schönes
haben wollen, iſt Quedlinor=Papier zu empfehlen.
Dampfernachrichten.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Nordamerika: „Bulgaria” 5. März 7 Uhr morgens vor
Baltimore nach Hamburg. „Pretoria” 6. März. 9 Uhr
abends von New=Yrk direkt nach Hamburg. „Savoia‟,
von Galveſton kommend, 7. Marz 1 Uhr 30 Min
morgens in Hamburg. „Saxonia”, von Neworleans
kommend, 7. März 7 Uhr 50 Min. morgens auf der
Elbe. „Andaluſia”, 7. März 4 Uhr 30 Min. nachm.
von Philadelphia nach Hamburg. „Belgia” nach
Balti=
more, 8. März 6 Uhr abends in Boſton. „Hamburg
von New=York, 9. März 4 Uhr nachm. in Genua
„Hoerde‟ 9. März 5 Uhr 15 Min. morgens von New
orleans nach Hamburg. „Inkum” 7. März 6 Uhr
30 Min. abends von Boſton nach Baltimore. „
Mace=
donia” nach New=York, 9. März 8 Uhr morgens in
Newport News. Pennſylvania” 8. März 6 Uhr 30 Min.
morgens in New=York. „Piſa” nach Portland Maine,
9. März 4 Uhr morgens von Bremerhaven nach
Rotter=
dam. — Weſtindien, Mexiko: „Bavaria” von Mexiko
und Havana kommend, 6. März 11 Uhr morgens in
Havre. „Grunewald” 6. März in Veracruz. „
Steiger=
wald” nach Havana und Mexiko, 6. März 1 Uhr nachm.
in Santander. „Bavaria” von Mexiko und Havanc
kommend, 9. März 10 Uhr 15 Min. morgens in
Ham=
burg. „Bolivia” 8. März in Pto. Columbia. „Dania”,
von Mexiko und Havana kommend, 9. März 2 Uhr
nachm. in Antwerpen. „Fürſt Bismarck”, von Mexiko
und Havana kommend, 8. März 6 Uhr abends in
Ham=
burg. „Grunewald” 9. März von Veracruz. „
Kron=
prinzeſſin Cecilie” heimkehrend, 8. Mä z von Tampico.
„Sachſenwald” nach Weſtindien, 7. März 11 Uhr abends
in Antwerpen. „Schwarzwald” nach Weſtindien, 9. März
7 Uhr morgens in Grimsby. „Sibiria” 7. März in Pto.
Columbia‟. „Steigerwald” nach Havana und Mexiko,
8. März 6 Uhr abends von Vigo. — Verſchiedene
Fahrten: „Cleveland”, zweite Weltreiſe, 6. März 9 Uhr
abends von Kobe. „Cleveland”, zweite Weltreiſe, 9. März
in Nagaſaki.
Holland=Amerika=Linie. Mitgereilt von dem
Vertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr. 53.
„Rotterdam” 2. März 9 Uhr vorm. Prawiepoi nt paſſiert.
„Nieuw Amſterdam” 5. März 10 Uhr 30 Min. nachm. von
Plymouth abgegangen. „Noordam” 4. März vorm.
von New=York abgegangen. „Ryndam” 4. März nachm.
in New=York eingetroffen. „Potsdam” 23. Febr. vorm
in Rotterdam eingetroffen.
Familiennachrichten.
(Statt beſonderer Anzeige.)
Todes=Anzeige.
Heute verſchied nach längerem Leiden mein
lieber Mann, unſer guter Vater,
Schwieger=
vater und Großvater
(6145
Herr Rudolf Seligmann
im 69. Lebensjahre.
Frau Auguſte Seligmann,
Otto Seligmann,
Otto Schade u. Frau, geb. Thereſe
Seligmann, Elberfeld,
Rudolf Hoffmann u. Frau, geb. Clara
Seligmann, Neuß a. Rhein,
Guſtav Kaufmann u. Frau, geb. Aung
Seligmann, Mannheim,
Marie Seligmann, u. Enkel.
Darmſtadt, den 11. März 1913.
Die Beerdigung findet Donnerstag vormittag
11 Uhr, vom Portale des iſrael. Friedhofes
aus, ſtatt. — Blumenſpenden und
Kondolenz=
beſuche dankend verbeten.
Statt jeder beſonderen Mitteilung.
Heute entſchlief ſanft nach kurzem Leiden
mein lieber Mann, unſer guter Vater,
Schwie=
gervater und Großvater
(6157
Ferdinand Becker
Geheimer Baurat i. P.
im Alter von 90 Jahren, was wir ſchmerzerfüllt
hiermit anzeigen.
Darmſtadt,
den 11. März 1913.
Mainz,
Hannover,
Die trauernden Hinterbliebenen:
Luiſe Becker, geb. Lanz,
Wilhelm Becker, Baurat,
Thekla Becker,
Carl Becker, Baurat,
Sophie Becker, geb. Ritſert,
und Kinder.
Die Beerdigung erfolgt von der Kapelle des
Darmſtädter Friedhofes aus am Donnerstag,
den 13. ds. Mts., nachmittags 3¼ Uhr.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckereis
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſez
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Stadtkirche. Mittwoch, 12. März, abends 8 Uhr:
Liturgiſche Paſſionsfeier unter Mitwirkung des
Kirchen=
geſangvereins. Pfarrer Vogel. (Kollekte.)
Johanneskirche. Mittwoch, den 12. März,
abends 8 Uhr: 6. Paſſionsandacht. Pfarrer Marx.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Das Hochdruckgebiet über Südeuropa hat ſich
ver=
flacht, und die Depreſſion, die geſtern über
Nordſkandi=
navien lag, iſt oſtwärts vorgedrungen. Trotz allgemein
hohen Druckes über Deutſchland brachten geſtern
Rand=
wirbel der nördlichen Zyklone verbreitete Niederſchläge,
die jedoch im Reiche nirgends höher wie 5 Millimeter
waren. Die Morgentemperaturen liegen bei uns bei 5 7 Grad, an der Oſt= und Nordſeeküſte bei 3 bis 5 Grad.
Von Weſten her fällt der Druck wieder, jedoch haben wir
keine weſentliche Witterungsveränderung zu erwarten.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 12. Märzt
Wechſelnd bewölkt, einzelne Regenſchauer, Temperatür
wenig verändert.
Tageskalender.
Großh. Hoftheater (Ab. D), Anfang 7½ Uhr, Ende
gegen 10 Uhr: „Frauerl”
Vorſtellung um 8¼ Uhr im Orpheum.
Edward Grieg=Feſt zum Beſten der Stiftung
„Töchterhort” für verwaiſte Töchter von Reichspoſt= und
Telegraphenbeamten um 8 Uhr im Saalbqu.
Liederabend von Paula Manecke um 8¼ Uhr im
Saal „Zur Traube‟.
Vorträge der Landtagsabgeordneten Grünewald und
Henrich um 8½ Uhr im „Kaiſerſaal” (Fortſchrittlich
Volkspartei).
Hauptverſammlung des Literariſchen Vereins Um
5 Uhr im Vereinslokal.
Vorführung der Bügelmaſchine „Liebling” von 2—
Uhr im Hotel „Stadt Friedberg”
Konzerte: Hotel Heß um 3 und 8 Uhr. — Ludwigs
höhe um 4 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr. — Heſſiſcher
Hof um 7 Uhr.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke
Rhein=
u. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
Reſidenztheater (am weißen Turm): Vorſtellungeſ
von 4—11 Uhr.
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ſtellungen von 3—11 Uhr täglich.
Uniontheater (Kunſtlichtſpiele), Rheinſtraße 6.
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verbrechens; ein montenegriniſches Belagerungsgeſchül
vor Skutari; Vorführung von Waſſerflugzeugen vor dem
deutſchen Kaiſer in Wilhelmshaven; Leivzig im Zeicheſ
der Reklame.
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Sonntag, den 16. und Montag, den 17. März, je
nach=
mittags von 3—5 Uhr, findet in den Unterrichtsräumen der
Ab=
teilung II, im Volksſchulgebäude in der Lagerhausſtraße, eine
Ausſtellung von Arbeiten der Schülerinnen ſtatt.
Eltern und Angehörige der Schülerinnen ſowie Freunde der
Anſtalt werden hierdurch zum Beſuche dieſer Ausſtellung freundlichſt
eingeladen.
Im Ausſtellungsraume werden Anmeldungen für das neue
Schuljahr, das am 7. April beginnt, entgegengenommen und zwar
auch für die Abteilungen I (Rundeturmſtraße) und III (
Hermann=
ſtraße).
(6109ms
Darmſtadt, den 10. März 1913.
Der Vorſtand:
Dr. Gläſſing, Oberbürgermeiſter.
Vikteriaſchule.
Zur gefälligen Beſichtigung der am Montag, den 17. März
und Dienstag, den 18. März von 10—1 und 3—6 Uhr in unſerer
Turnhalle ausgeſtellten Handarbeiten ſämtlicher Schulklaſſen
be=
ehren wir uns die Eltern unſerer Schülerinnen und die Freunde
unſerer Anſtalt ergebenſt einzuladen.
Die Großherzogl. Direktion:
Dr. Otto, Geh. Schulrat.
6110ms)
Kaummahhische Fertonldungsschute uel
(Ip
Holck
Grobn. Handelskammer Darmstadt.
Das neue Schuljahr beginnt am Montag, 31. März 1913,
nachmittags 1 Uhr. Der Unterricht iſt auf 1—3 Uhr und an einzelnen
Tagen auf 1—4 Uhr nachmittags feſtgeſetzt. Die Aufnahme der neu
eintretenden Schüler findet am
Montag, den 17. März von 10—12 Uhr vormittags
00
und ½3—5 Uhr nachmittags
im Schullokale, Schulſtraße 9 (Hinterbau) durch Herrn Lehrer
Speck=
hardt ſtatt. Bei der Anmeldung, bei welcher die Aufnahmebedingungen
bezogen werden können, iſt die Vorlage des letzten Schulzeugniſſes
notwendig. Anmeldungen nach obigem Termine müſſen ſchriftlich
unter Beilage des Zeugniſſes bis ſpäteſtens Samstag, den
29. März bei der Großh. Handelskammer eingereicht werden, doch
können dieſe nur Berückſichtigung finden, ſoweit noch Platz
vor=
handen iſt.
Das Schulgeld beträgt für das ganze Jahr 28 Mark und bei
Teilnahme am franzöſiſchen Unterricht, der fakultativ iſt, 36 Mark.
Hierzu kommen noch etwa 5 Mark für neu anzuſchaffende Bücher.
Den ſich Anmeldenden wird ein Formular übergeben werden,
auf welchem ſich ihr Prinzipal verpflichtet, das Schulgeld der Kaufm.
Fortbildungsſchule, welches vierteljährlich pränumerando zur Erhebung
gelangt, für ſeinen Lehrling während deſſen Lehrzeit vorzulegen.
Dieſes Formular iſt ausgefüllt und unterſchrieben beim Schulbeginn
am 31. März mitzubringen.
Der Beſuch der Schule verpflichtet auf 3 Jahre und entbindet
die Schüler vom Unterricht in der allgemeinen Fortbildungsſchule.
Das Kuratorium:
6040ms)
Dr. Human.
Kommerzienrat L. Frölich.
Dierker’s
Privat-Handelsschule, Schulstrasse 1.
Das Sommer-Halbjahr
beginnt am 1. April.
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Handelskurse zur Vorherentung für den kaufm. Beruf.
Besondere Abteilung für Fortbildungsschüler.
Anmeidungen rechtzeitig erbeten. (4417a
Roserr Sches Tanzinsttaf
Hiermit zur gefl. Nachricht, daß die Einzeichnung
in die Liſten für die im Herbſt beginnenden
Winter=
kurſe bereits begonnen hat und daß weitere
Anmel=
dungen entgegengenommen werden.
(*6700
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Liebigſtraße 18, 2. Etage.
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Sanitäts=Rat Dr. Birnbaum,
Dr. Draudt, Dr. Happel,
Sanitäts=Rat Dr. Kolb und
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Bekanntmachung.
I. Mittwoch, den 12. März 1913, nachmittags 3 Uhr,
verſteigere ich im Verſteigerungslokale „Zur Ludwigshalle‟ (
Ober=
gaſſe) zwangsweiſe gegen Barzahlung:
a) beſtimmt: 1 Coupé, 1 Kaſſenſchrank, 1 Kontroll=
Regiſtrierkaſſe, 1 Fahrrad.
b) vorausſichtlich: Hausmobilien durch alle Rubriken.
II. Donnerstag, den 13. März 1913, vormittags 10 Uhr,
wird die
Handſchuh=Verſteigerung
in dem oben bezeichneten Lokale fortgeſetzt.
Es kommt eine große Partie Damen= u. Herren=
Handſchuhe in Leder,Seide und Leinen zum
Aus=
gebot.
Hieran anſchließend verſteigere ich auf freiwilligen Antrag
gegen Barzahlung:
Eine feine guterhaltene Salon=Einrichtung (Rokoke)
beſtehend in 1 Sofa, 6 Seſſel, 2 Fauteuils, 1 ovalem
Tiſch mit Marmorplatte, 1 Konſol mit Spiegel und
Vorhängen.
(6135
Kapp,
Großh. Gerichtsvollzieher zu Darmſtadt.
Verſteigerungs=Anzeige.
Donnerstag, den 13. März 1913,
nachmittags 4 Uhr,
verſteigere ich im Saale der Ludwigshalle, Obergaſſe dahier,
öffent=
lich meiſtbietend folgende Pfänder
1. beſtimmt:
1000 Zigarren (beſſere Marken);
2. vorausſichtlich beſtimmt:
1 Partie Samen aller Art, 2 Sofas, 2 Tiſche, 1 Kommode,
1 Büfett, 1 Vertiko, 6 Stühle, 1 Seſſel, 1 Waſchkommode,
1 Regulator, 1 Flurgarderobe, 1 Nähmaſchine, 3 Eisſchränke,
1 Pferd, 2 Landauer u. a. m.
(6144
Wedel, Großh. Gerichtsvollzieher,
Bleichſtraße 28, I.
Stamm= und Autzholz=Verſteigerung.
Donnerstag, den 27. März, vormittags 9 Uhr,
wird in dem Gaſthaus „Zur Krone” in Groß=Gerau das
nach=
ſtehende Stamm= und Nutzholz aus dem Gerauer
Domanial=
wald verſteigert:
12 Eichen I. Kl. — 21,05 fm, 10 II. Kl. — 14,44 fm,
21 III. Kl. — 25,62 fm, 1 IV. Kl. — 1,19 fm, 10 VI. Kl.
2,56 km; 3 Eſchen I. Kl. — 4,98 fm, 6 II. Kl. — 8,29 fm,
9 III. Kl. — 9,14 fm, 34 IV. Kl. — 19,14 fm, 44 V. Kl.
16,86 fm, 15 VI. Kl. — 4,55 fm; 2 Buchen I. Kl. — 4,90 fm,
4 II. Kl. — 4,10 fm, 5 III. Kl. — 4,27 fm; 2 Hainbuchen
III. Kl. — 2,11 fm, 10 IV. Kl. — 6,11 fm, 13 V. Kl.
4,49 fm; 16 Birken V. und VI. Kl. — 3,22 km; 6 Ulmen
IV. und V. Kl. — 2,66 fm; 2 Linden III. Kl. — 1,73 fm;
13 Kiefern II. Kl. — 18,91 fm, 23 III. Kl. — 27,58 fm;
2 Fichten Kl. Vb = 1,01 km, 133 Fichten=Derbſtangen und
215 Fichten=Reisſtangen, zu Bohnenſtangen, Baumpfählen
und Gerüſtſtangen tauglich. Ferner noch 1 Nußbaum
(45 cm Durchmeſſer und 3 m lang) — 0,48 km in
Forſt=
wartei Weiterſtadt (liegt an der Darmſtadt-Weiterſtädter
Chauſſee).
(6031
Stammholzauszüge werden Käufern größerer Holzmengen
vom 14. März ab von unterzeichneter Stelle unentgeltlich
verab=
folgt; ebendaſelbſt ſind Waldkarten zum Preiſe von 50 Pfg. zu
haben. Auskunft durch das Forſtperſonal auf vorherige Anmeldung.
Groß=Gerau, den 6. März 1913.
Großh. Oberförſterei Groß=Gerau.
Ruths.
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[ ← ][ ][ → ]Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 weißſeidener Schlips. 1 Paar Stelzen. 1 braunes
halbrundes Portemonnaie mit einigem Inhalt. 1 Handbürſte. 1 ſchw.
Portemonnaie mit einigem Inhalt. 1 braunes Zeichenmäppchen.
1 Zwicker mit Futteral.
1 halbrundes Portemonnaie mit Inhalt.
1 mittelgroßer Schlüſſel. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit Schlüſſel.
1 goldener Damenring mit hellen Steinchen. 1 ſilberne Damenuhr
mit langer goldener Kette. — Zugelaufen: 1 gelber Boxer. (6036
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Dobermann. Die Hunde können von den Eigentümern
bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der
nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vorm. um
10 Uhr, ſtatt.
(6047
Bekanntmachung.
Wir bringen nachſtehend die Vorſchriften des
Reichsvogelſchutz=
geſetzes vom 30. Mai 1908 (Reichsgeſetzblatt Nr. 31) zur allgemeinen
Kenntnis.
Vogelſchutzgeſetz.
Vom 30. Mai 1908.
§ 1. Das Zerſtören und Ausheben von Neſtern oder Brutſtätten
der Vögel, das Zerſtören und Ausnehmen von Eiern, das Ausnehmen
und Töten von Jungen iſt verboten.
Desgleichen iſt der Ankauf, der Verkauf, die An= und
Verkaufs=
vermittlung, das Feilbieten, die Ein=, Aus= und Durchfuhr und der
Transport der Neſter, Eier und Brut der in Europa einheimiſchen
Vogelarten unterſagt.
Dem Eigentümer und dem Nutzungsberechtigten und deren
Beauftragten ſteht jedoch frei, Neſter, welche Vögel in oder an
Wohn=
häuſern oder anderen Gebäuden oder im Innern von Hofräumen
gebaut haben, zu zerſtören.
Auch findet das Verbot keine Anwendung auf das
Einſam=
meln, den Ankauf, Verkauf, die An= und Verkaufsvermittlung, das
Feilbieten, die Ein=, Aus= und Durchfuhr und den Transport der
Eier von Möwen und Kiebitzen, ſoweit es nicht durch Landesgeſetz
oder durch landespolizeiliche Anordnung auf die Eier dieſer Vögel
für beſtimmte Orte oder für beſtimmte Zeiten ausgedehnt wird.
§ 2. Verboten iſt ferner:
a) jede Art des Fangens von Vögeln, ſolange der Boden mit
Schnee bedeckt iſt;
b) das Fangen von Vögeln mittels Leimes und Schlingen;
c) das Fangen und die Erlegung von Vögeln zur Nachtzeit
mit Netzen oder Waffen; als Nachtzeit gilt der Zeitraum,
welcher eine Stunde nach Sonnenuntergang beginnt und
eine Stunde vor Sonnenaufgang endet;
d) das Fangen von Vögeln mit Anwendung von Körnern oder
anderen Futterſtoffen, denen betäubende oder giftige
Beſtand=
teile beigemiſcht ſind, oder unter Anwendung geblendeter
Lockvögel;
e) das Fangen von Vögeln mittels Fallkäfigen und Fallkäſten,
Reuſen, großer Schlag= und Zugnetze, ſowie mittels
beweg=
licher und tragbarer, auf dem Boden oder quer über das
Feld, das Niederholz, das Rohr oder den Weg geſpannter
Netze.
Der Bundesrat iſt ermächtigt, auch beſtimmte andere Arten
des Fangens, ſowie das Fangen mit Vorkehrungen, welche eine
Maſſenvertilgung von Vögeln ermöglichen, zu verbieten.
§ 3. In der Zeit vom 1. März bis zum 1. Oktober iſt das Fangen
und die Erlegung von Vögeln, ſowie der Ankauf, der Verkauf und
das Feilbieten, die Vermittlung eines hiernach verbotenen An= und
Verkaufs, die Ein, Aus= und Durchfuhr von lebenden, ſowie toten
Vögeln der in Europa einheimiſchen Arten überhaupt, ebenſo der
Transport ſolcher Vögel zu Handelszwecken unterſagt.
Dieſes Verbot erſtreckt ſich für Meiſen, Kleiber und Baumläufer
auf das ganze Jahr.
Der Bundesrat iſt ermächtigt, das Fangen und die Erlegung
beſtimmter Vogelarten, ſowie das Feilbieten und den Verkauf der
ſelben auch außerhalb des im Abſ. 1 beſtimmten Zeitraums allgemein
oder für gewiſſe Zeiten oder Bezirke zu unterſagen.
§ 4. Dem Fangen im Sinne dieſes Geſetzes wird jedes
Nach=
ſtellen zum Zwecke des Fangens oder Tötens von Vögeln, insbeſondere
das Aufſtellen von Netzen, Schlingen, Leimruten oder anderen
Fang=
vorrichtungen gleichgeachtet.
§ 5. Vögel, welche dem jagdbaren Feder= und Haarwild und deſſen
Brut und Jungen, ſowie Fiſchen und deren Brut nachſtellen, dürfen
nach Maßgabe der landesgeſetzlichen Beſtimmungen über Jagd und
Fiſcherei von den Jagd= oder Fiſchereiberechtigten und deren
Beauf=
tragten getötet werden.
Wenn Vögel in Weinbergen, Gärten, beſtellten Feldern, Baum
pflanzungen, Saatkämpen und Schonungen Schaden anrichten, können
die von den Landesregierungen bezeichneten Behörden den
Eigen=
tümern und Nutzungsberechtigten der Grundſtücke und deren
Beauf=
tragten oder öffentlichen Schutzbeamten (Forſt= und Feldhüter, Flur
ſchützen uſw.), ſoweit dies zur Abwendung dieſes Schadens
notwen=
dig iſt, das Töten ſolcher Vögel mit Feuerwaffen innerhalb der
betroffenen Oertlichkeiten auch während der im § 3 Abſ. 1 bezeichneten
Friſt geſtatten. Das Feilbieten und der Verkauf der auf Grund
ſolcher Erlaubnis erlegten Vögel ſind unzuläſſig.
Ebenſo können die im Abſ. 2 bezeichneten Behörden einzelne
Ausnahmen von den Beſtimmungen in §§ 1 bis 3 dieſes Geſetzes zu
wiſſenſchaftlichen oder Lehrzwecken, zur Wiederbevölkerung mit ein
zelnen Vogelarten, ſowie für Stubenvögel für eine beſtimmte Zeit
und für beſtimmte Oertlichkeiten bewilligen.
Der Bundesrat beſtimmt die näheren Vorausſetzungen, unter
welchen die im Abſatz 2 und 3 bezeichneten Ausnahmen ſtatthaft
ſein ſollen.
Von der Vorſchrift unter § 2a kann der Bundesrat für beſtimmte
Bezirke eine allgemeine Ausnahme geſtatten.
§ 6. Zuwiderhandlungen gegen die Beſtimmungen dieſes Geſetzes
oder gegen die von dem Bundesrat auf Grund derſelben erlaſſenen
Anordnungen werden mit Geldſtrafe bis zu einhundertundfünfzig
Mark oder mit Haft beſtraft.
Der gleichen Strafe unterliegt, wer es unterläßt, Kinder oder
andere unter ſeiner Gewalt ſtehende Perſonen, welche ſeiner Aufſicht
untergeben ſind und zu ſeiner Hausgenoſſenſchaft gehören, von der
Uebertretung dieſer Vorſchriften abzuhalten.
§ 7. Neben der Geldſtrafe oder der Haft kann auf die Einziehung
der verbotswidrig in Beſitz genommenen, feilgebotenen oder verkauften
Vögel, Neſter, Eier, ſowie auf Einziehung der Werkzeuge erkannt
werden, welche zum Fangen oder Töten der Vögel, zum Zerſtören
oder Ausheben der Neſter, Brutſtätten oder Eier gebraucht oder
be=
ſtimmt waren, ohne Unterſchied, ob die einzuziehenden Gegenſtände
dem Verurteilten gehören oder nicht.
Iſt die Verfolgung oder Verurteilung einer beſtimmten Perſon
nicht ausführbar, ſo können die im vorſtehenden Abſatze bezeichneten
Maßnahmen ſelbſtändig erkannt werden.
§ 8. Die Beſtimmungen dieſes Geſetzes finden keine Anwendung
a) auf das im Privateigentume befindliche Federvieh;
b) auf die nach Maßgabe der Landesgeſetze jagdbaren Vögel;
c) au die in nachſtehendem Verzeichnis aufgeführten Vogelarten:
Tagraubvögel mit Ausnahme der Turmfalken, Schreiadler
Seeadler, Buſſarde und Gabelweihen (rote Milane),
Uhus,
Würger (Neuntöter),
Sperlinge (Haus= und Feldſperlinge),
Rabenartige Vögel (Rabenkrähen, Nebelkrähen, Saatkrähen,
Elſtern, Eichelhäher),
Wildtauben (Ringeltauben, Hohltauben, Turteltauben),
Waſſerhühner (Rohr= und Bleßhühner),
Reiher (eigentliche Reiher, Nachtreiher oder Rohrdommeln),
Säger (Sagetaucher, Tauchergänſe),
alle nicht im Binnenlande brütenden Möwen,
Kormorane
Taucher (Eistaucher und Haubentaucher),
jedoch gilt auch für die vorſtehend unter a, b, e bezeichneten Vögel
das Verbot des Fangens mittels Schlingen.
§ 9. Die landesrechtlichen Beſtimmungen, welche zum Schutze der
Vögel weitergehende Verbote enthalten, bleiben unberührt. Die auf
Grund derſelben zu erkennenden Strafen dürfen jedoch den
Höchſt=
betrag der in dieſem Geſetz angedrohten Strafen nicht überſteigen.
Gleichzeitig wird auf folgende landesgeſetzliche Vorſchriften,
betreffend Vogelſchutz, hingewieſen.
Zu §§ 8 und 9 des Reichsvogelſchutzgeſetzes kommt in Betracht
Art. 7 des Heſſiſchen Jagdſtrafgeſetzes vom 19. Juli 1858,
der lautet:
Art. 7. Zu den Tieren, welche Gegenſtand der Jagd ſind und
mit dem Worte „Wild” bezeichnet werden, gehören:
2. alles genießbare Federwild von einſchließlich den Droſſelarten
und Staren aufwärts. Von den kleineren Vögeln werden
nur die Lerchen zu dem Federwilde gerechnet;
3. Reiher und der ſchwarze Storch, ſowie ſämtliche Raubvögel,
worunter alle Adler, Falken, Buſſarde, Weihen und
Eulen=
arten zu verſtehen ſind.
Die landesgeſetzlichen Hegezeiten ſind in folgenden
Beſtimm=
ungen der Verordnung von 1893, die Ausführung des
Jagd=
ſtrafgeſetzes, insbeſondere Anordnungen wegen der Hegezeit
betreffend, enthalten:
§ 1. Die allgemeine Hegezeit in Wald und Feld beginnt mit
dem 1. Februar einſchließlich und endigt mit dem 31. Auguſt
ein=
ſchließlich.
§ 2. Von der allgemeinen Hegezeit beſtehen, außer der im Art. 30
des Jagdſtrafgeſetzes angeführten, die nachfolgenden Ausnahmen:
1. „ . . . . „
... „,
2. .... ....... .. . „ „ , „
3. . „
4. die Hegezeit für Auer=, Birk= und Faſanenhähne beginnt
mit dem 1. Juni und endigt mit dem 31. Auguſt;
5. die Hegezeit für Enten beginnt mit dem 1. März und endigt
mit dem 30. Juni;
6. die Hegezeit für Trappen, Schnepfenarten, Brachvögel
und Kiebitze beginnt mit dem 1. Mai und endigt mit
dem 30. Juni:
7. die Hegezeit für Rebhühner beginnt mit dem 1. Dezember
und endigt mit dem 31. Auguſt;
8. die Hegezeit für den Star beginnt mit dem 1. Februar
und endigt mit dem 31. Juli;
die bezeichneten Tage jedesmal mit einbegriffen.
§ 3. Es bleibt vorbehalten, aus forſt= und feldpolizeilichen
Grün=
den, die Hegezeit für einzelne Wildarten vorübergehend aufzuheben
Artikel 30 des Jagdſtrafgeſetzes lautet:
Von der allgemeinen Hegezeit beſtehen folgende Ausnahmen:
In Wildparken beſteht für den Eigentümer des Parks in
Beziehung auf das eingeparkte Wild keine Hegezeit.
II. Während des ganzen Jahres dürfen von den Jagdberech
tigten erlegt werden:
1. . . .
.,
,
, . .,
2. .,.... . . „ . . . .. . . „
3..
........,..„ ..,
4. alles Raubzeug;
5. . .
..„ „ „ „ „ , , . . „ „
6. wilde Tauben;
7. alles Wild, welches im Großherzogtum oder in deſſen
nächſter Umgebung nicht ſetzt oder niſtet.
Zu beachten iſt ferner, daß nach § 360 Ziffer 13 des R.=Str.=
G.=B. mit Geldſtrafe bis zu 150 Mark oder mit Haft beſtraft wird,
„wer öffentlich oder in Aergernis erregender Weiſe Tiere boshaft
quält oder roh mißhandelt” und nach § 368 Ziffer 11 des R.=Str.=
G.=B. mit Geldſtrafe bis zu 60 Mark oder mit Haft bis zu 14 Tagen
beſtraft wird, „wer unbefugt Eier oder Junge von jagdbarem
Feder=
wild oder von Singvögeln ausnimmt.
(5788si
Darmſtadt, den 3. März 1913.
Großherzogliches Polizeiamt.
Geunes.
Koſtender Planierung, Chauſſierung u. Goſſenpflaſterung
in neuen Straßen zu Laſten der Straßenanlieger.
Die Stadtverordneten=Verſammlung hat am 19. Dezember v. J
beſchloſſen, für die Berechnung der oben erwähnten, von den
Straßen=
anliegern nach Art. 21 der allgemeinen Bauordnung und § 9
des Ortsbauſtatuts zu tragenden Koſten die nachſtehenden
Einheits=
preiſe bis auf weiteres zu Grunde zu legen:
(5711smm
a) für einen qm Planierung
0,50 Mk.
b) „
„ „ Goſſenpflaſterung . 7,00
Chauſſierung . . 3,40 „
Darmſtadt, den 5. März 1913.
Der Obberürgermeiſter.
J. V.: Ekert.
Die noch rückſtändigen Rechnungen
über Forderungen an uns aus dem Jahre 1912 ſind wegen unſeres
demnächſtigen Bücherſchluſſes
(5989im
bis ſpäteſtens 25. ds. Mts.
einzuſenden.
Darmſtadt, den 10. März 1913.
Großherzogliche Kabinetts= und Hofkaſſe.
Vergebung der Anlieferung von Kohlen.
Die Anlieferung von ca.
12 Waggon Anthrazitkohlen
für das Elektrizitätswerk Ober=Ramſtadt ſoll vergeben werden.
An=
gebote ſind verſchloſſen bis
(6035
Freitag, den 14. März 1913, nachmittags 5 Uhr,
bei der unterzeichneten Stelle einzureichen.
Ober=Ramſtadt, den 10. März 1913.
Großh. Bürgermeiſterei Ober=Ramſtadt.
Rückert.
Holz-Verſteigerung.
Montag, 17. März I. J., vormittags ½9 Uhr,
wird in der Brücher’ſchen Wirtſchaft zu Arheilgen das
Durch=
forſtungsholz aus Hohes Hirtenhäuſer Hegſtück 21, Forſtwartei
Kalkofen, und aus Alleeſchlag 18, Forſtwartei Steinacker, verſteigert:
Scheiter, rm: 329 Buchen I. Kl., 260 Buchen II. Kl., 1 Hain
buche, 31 Eichen, 4 Erlen (rund); Knüppel, rm: 352 Buchen,
6 Hainbuchen, 29 Eichen, 1 Erle, 3 Fichten; Reiſig, Wellen:
9360 Buchen; Stöcke, rm: 4 Buchen, 2 Eichen.
Die Holzſchläge liegen beide an der Langſchneiſe, in nächſter
Nähe der Dreiſchläger Allee. Blau unterſtrichene Nummern werden
nicht verſteigert. Auskunft erteilen Förſter Loeſch zu Kalkofen, Poſ.
Darmſtadt, und Forſtwart Bayerer zu Krauſe Buche, Poſt
Egelsbach.
Darmſtadt, den 10. März 1913
Großherzogliche Oberförſterei Kranichſtein.
(6037
van der Hoop.
Die Fuhrleiſtungen
und die Ausführung von
land=
wirtſchaftlichen Arbeiten für die
ſtädtiſche Güterverwaltung in der
Zeit vom 1. April 1913 bis dahin
1916 ſollen vergeben werden.
Ar=
beitsbeſchreibungen und
Beding=
ungen liegen im Stadthaus,
Rhein=
traße 16/18, Zimmer Nr. 39,
wäh=
rend der Dienſtſtunden zur
Ein=
ſicht offen. Auch gelangen dort
die Angebotsformulare zur
Aus=
gabe.
(5988im
Angebote ſind bis
Freitag, den 14. Ifd. Mts.,
vormittags 10 Uhr,
daſelbſt anzumelden.
Darmſtadt, 7. März 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Jaeger.
Steuer=Erhebung.
Das 6. Ziel der
Gemeinde=
ſteuer für das Rechnungsjahr
1912 iſt, bei Vermeidung der
Mah=
nung, bis Ende dieſes Monats
an den Werktagen, vormittags von
8½ bis 12½ Uhr, hierher zu
ent=
richten.
Im Intereſſe raſcheſter
Ab=
fertigung an den Zahlſchaltern
wird gebeten, die Gelder
abge=
zählt bereit zu halten.
Darmſtadt, den 1. März 1913.
Die Stadtkaſſe.
Koch. (5587a
Die Dachdecker=, Spengler=
und Glaſerarbeiten
für den Erweiterungsbau der
Stadtkaſſe ſollen vergeben werden
Bedingungen liegen bei dem
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
Angebote ſind bis
Donnerstag, 20. März 1913,
vormittags 10 Uhr,
einzureichen.
(6102md
Darmſtadt, 11. März 1913.
Stadtbauamt.
Buxbaum.
Im
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 26. März I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Gaſtwirt Ludwig
Finger Eheleuten dahier
zuge=
ſchriebenen Immobilien:
Flur Nr.
Gr.
III 617 481 Stall mit
Hof=
raum
Rhön=
ring 1,
III 618 345 Hofreite daſelbſt
III 618¾/10 98 Grasgarten
(Vorgarten)
daſelbſt,
nebſt Zubehör,
Geſchäftseinrich=
tung, in unſerem Bureau
zwangs=
weiſe verſteigert werden. (K11/13
Darmſtadt, 5. Februar 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,3812
Bekanntmachung.
Mittwoch, 2. April 1913,
vormittags 11 Uhr,
ſollen die dem Schreinermeiſter
Friedrich Creter II. zu Darmſtadt
zugeſchriebenen Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
VI 790 242 Hofreite
Orange=
rieſtr. Nr. 8,
VI 791 74 Grabgarten
da=
ſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, zwangsweiſe
ver=
ſteigert werden.
(K106/12
Darmſtadt, 24. Februar 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (VI,4883
Bekanntmachung.
(Stadtwald.)
Die Brennholz=Verſteigerung
Nr. 12 vom 10. März l. Js. iſt
ge=
nehmigt.
Ausgabe der Abfuhrſcheine am
17. ds. Mts. Tag der Ueberweiſung
und erſter Abfuhrtag am 18. März
1913,
(6034
Darmſtadt, 10. März 1913.
Großh. Oberförſterei Darmſtadt.
Kullmann.
Matratzenſtreu=Verkauf.
Dienstag, den 18. ds. Mts.,
um 8 Uhr vormittags,
wird im Hofe der Artilleriekaſerne
am Beſſunger Weg die
Winter=
matratzenſtreu aus einem
Batterie=
ſtall öffentlich und meiſtbietend
verſteigert.
(5928oim
Darmſtadt, im März 1913.
I. Abteilung
Feldartillerie=Regts. Nr.
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Das Stärkſte.
Roman von Fritz Gantzer.
(Nachdruck verboten.)
1)
Ganz langſam trottete der ausgemergelte Gaul vor
dem elenden grünen Wagen, der in dem holprigen Gleiſe
ſchwerfällig hin und her ſchlug und in all ſeinen alten
Ge=
lenken knackte. Die Frühe des Oktobermorgens war knapp
beim Erwachen. Eintönig grau und im ungewiſſen Lichte
lag die einſame Heide. Unfreundlich, ein leiſes Fröſteln
erzeugend, war alles ringsum. Und der lauklos ſickernde
Herbſtregen, dieſes einförmige, einſchläfernde Fallen feiner
Tropfen, brachte einen melancholiſchen Ton mehr in den
grauen, müden Klang. . . .
Zwei Männer gingen zur Rechten des Wagens. Ihre
Kleider waren mürb und ſtellenweiſe zerſchliſſen. Man
ſah es, daß ſie ſchon lange, ſehr lange getragen wurden
und die Bekanntſchaft eines Herbſtregens, der ihr Gewebe
bis auf den letzten Faden durchdrang, heute nicht zum
erſten Male machten. Not und Unraſt pieler Jahre, dazu
Leidenſchaften und — vielleicht auch Laſter hatten ihre
Spuren in den Geſichtszügen der beiden Männer
zurück=
gelaſſen. Müde und zuſammengeduckt ſtolperten ſie neben
dem elenden Gefährt her. Dennoch lag etwas wie
vor=
wärtstreibende Haſt in ihren Bewegungen. Und wenn
der Jüngere von beiden, der, der am elendeſten ausſah
und den erbärmlichſten Eindruck machte, die Peitſche hob,
um den mageren, ſtruppigen Klepper zu lebhaſterem Gange
anzutreiben, ließ der ardere jedesmal ein langgezogenes,
gleſch wieder von Regendunſt erſtalts „Hih
hoaf=
hören, aus dem es wie Angſt und Sorge klang.
An dem kleinen, ſchief eingefügten Hinterfenſter des
grünen Karrens ſaß eine blaſſe, verhärmte Frau, die mit
brennenden Augen nach der Gegend ſah, aus der der
Wagen gekommen war. Ihre Blicke ſchienen ſich dort
feſt=
ſaugen zu wollen, ſo unlösbar feſt, als müßten ſie etwas
mitreißen und nachholen, was dahinten und vergeſſen
lag. Ein verhaltenes Weinen oder eines, das umſonſt
nach Tränen ſucht, lag in dieſen dunklen, tiefgründigen
Augen. Oder war es verbiſſener, ohnmächtiger Trotz?
Vielleicht. Denn als von draußen, aus dem Munde
deſſen, der die langgezogenen Zurufe an den müden Gaul
richtete, ein fragendes: Haſt Dich halt bald beſonnen,
Si=
bylle? an das Ohr der Frau ſchlug, gab ſie keine Antwort.
Nur ein Zittern rann über ihr Geſicht, und die Lippen
ſchloſſen ſich hart.
Und immer weiter ging’s über die troſtloſe,
herbſt=
graue Heide, immer weiter fort ins Ungewiſſe, in die
Fremde, die morgen hier und am übernächſten Tage dort
dem fahrenden Volk frendloſe Hände entgegenſtreckte zu
kurzem, erwerbheiſchendem Aufenthalt. Und immer mehr
fernab blieb die kleine Stadt, immer weiter zurück im
Regengrau des Herbſtmorgens, der nun ſchon allgemach
aus weniger müden, wenn auch noch immer trüben Augen
ſah. .
Da war Kaſpar Bömken, der Hausknecht vom „
Gül=
denen Ring” ein anderer Kerl. Der ging mit hellem
Ge=
ſicht über den holprigen Hof, pfiff leiſe einen Morgen=
chorak und rehidierte Ställe und Kaumern, die Taut
und die Remiſe. . . .
Als er in das Halbdunkel dieſes alten
Wagenſchuß=
pens ſah, erſtarb ſein Pfeifen mitten in der Zeile, und
ein harter Fluch löſte das fromme Morgengebaren des
Der grüne Wagen war
ehrſamen Hausknechtes ab . .
fort. Der Gaul war auch nicht mehr da.
Die verfl . . . . . Poppenſpäler! Das kam, von
und Verachtung erzeugt, über ſeine Lippen. Und dan
war er ſchon auf dem Wege zu Thom Lührs, ſeinem
Herrn, um ihm die ſoeben entdeckte Neuigkeit zu übers
bringen.
Der Wirt zum „Güldenen Ring” trat eben im
Schlaf=
rock auf die Einfahrt. Fort? Dabei lächelte er. Na,
Kaſpar, da laß ſie man ziehen. Denen werd’n wir mit
kein’m Schritt nachlaufen. Aber zähl’ die Gänſe und guch
in den Hühnerſtall. Und nachher mach' Dich über den
Saal her, wo die Geſellſchaft ihre Tauſendſaſſas getrieben,
Kehr’ den Dreck raus und laß friſche Luft reinblaſen.
Thom Lührs ſagte das alles mit wunderbar fein
ab=
getönter Gelaſſenheit und Ruhe, und in den kleinen,
grauen Augen ſtand ein vergnügtes Lächeln. Mit
ge=
mächlichem Schreiten ging er zum Tor der Einfahrt
wei=
ter, roch in den feuchten Morgen hinaus und rief dem im
Fenſter liegenden Nachbar, Sattlermeiſter Steffen Rümpf,
ein heiteres, von keiner Mißſtimmung zeugendes „n
Morgen!” zu.
Aber Kaſpar Bömken war erboſt wie ein grimmiger,
Leu. Er zählte Gänſe und Hühner und brachte bei den
Unsere
Modellhut-Ausstellung
20
e
für die diesjährige
Frühjahrs- und Sommer-Saisor
en
st eröffnet!
Wir bringen auch in diesem Jahr ein reichsortiertes Lager in
Danierl-, Mläderer- unld Iiliderkluten
in mittlerem und besserem Genre, und ist jedem Geschmack Rechnung getragen.
Wir bitten unsere werte Kundschaft, die zur Aenderung bestimmten Hüte möglichst frühzeitig zu bringen, da
nur am Anfang der Saison eine recht sorgfältige Ausführung vorgenommen werden kann. — Auch Hüte und
Material, welches nicht von uns gekauft, werden unter billigster Berechnung geändert bezw. verwendet.
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Firma mit einem benachbarten Möbelgeschäfte bitte ich verehrliche
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spart Arbeit, Zeit, Geld.
er eee etee
legern zu wenig zuſammen. Erſt als ec ſie einzeln
er=
griff und auf den Hof warf, wobei ein ohrenbetäubendes
Geſchrei, Geſchnatter und Gekrähe erſcholl, hatte das
Ge=
ſchäft einen guten Anfang und Fortgang. Ungefähr bis
zur Mitte hin. Da verſah’s Kaſpar Bömken. Ein
Wind=
ſtoß riß ihm die Tür aus der Hand, und der Reſt des
Federviehs ſtürzte flügelſchlagend und lärmend auf den
goof.
Er begann nicht von neuem. Wütend ging er nach
deem Saal. Eine dicke, von kaltem Tabaksrauch
übelrie=
chende Luft quoll ihm aus dem Halbdunkel entgegen. Hier
hatten geſtern abend die „Poppenſpäler” ihre einzige, „
un=
peiderruflich einzige” Vorſtellung gegeben, nachdem ſie am
Pachmittag ganz Hattinghauſen durch Ausruf der
wun=
derlichſten Wunderdinge zur hochgradigſten Neugierde
aufgeſtachelt.
Hattinghauſen ließ ſich überhaupt leicht aufſtacheln.
Es bedurfte nur des kleinſten Anlaſſes, um lawinenartig
arnwachſende Erregungen zu erzeugen, an denen der Herr
Vürgermeiſter Johannes Sörenſen in demfelben Maße
beteiligt war, wie die Hökerſche Jettchen Ramſch, die am
Turm links ihren Stand hatte und Zwiebeln feilbot.
Thom Lührs’ Saal war voller geweſen als die St.=
Sebalduskirche an hohen Feſten. Man ging gern zu den
„Poppenſpälern” und war nicht eben ungehalten, wenn
ez über die landläufigen Taſchenſpielerkunſtſtückchen und
verbrauchten Clownſcherze nicht weit hinausging. Die
Darbietungen des „erſten europäiſchen, einzig
konzeſſio=
niterten magiſch=artiſtiſchen Welt= und Wunder=Theaters”,
Awüe der „Rumlöper” ſtolz verkündet hatte, waren dem
Ueblichen kaum nahe gekommen, aber doch ausreichend
Gen e n rerecten aene
Ziſchen zu erzeugen.
Kaſpar Bömken ſtand noch immer in der Tür und
ſtarrte in das Halbdunkel. Ein weicher, elegiſcher Zug
war in ſeine zornesfunkelnden Augen geſchlichen, die nach
dem Schönen des vergangenen Abends zu ſuchen ſchienen.
Die dicke, übelriechende Atmoſphäre beeinträchtigte ſein
ſtilles, leiſe ſehnſüchtiges Sinnen nicht. Erſt ein höchſt
merkwürdiges Geräuſch ließ ihn auffahren und erſchrocken
zurücktreten. Es kam wie ein klägliches, in das Herz
ſchneidendes Wimmern aus einem dunklen Winkel und
klang wie das Weinen eines kleinen Kindes.
Kaſpar Bömken lief es heiß und kalt über den Rücken,
und, ohne den Mut zu beſitzen, der Urſache dieſes
kläg=
lichen Winſelns nachzuforſchen, ſprang er rücklings auf den
Hof und ſchrie im halben Grauen laut auf: Da im Saal
is was . . . is was! Was Gruſeliges, Furchtbarliches!
Thom Lührs vernahm den angſtvollen Schrei und
kam lächelnd von der Einfahrt her. Na aber, Kaſpar! Was
iſt denn das mit Dir?
Da im Saal is was! lamentierte der baumlange
Bömken von neuem. Ich will doch gleich . . .
Die Polizei holen? lächelte Thom Lührs
ſeelenver=
gnügt. Na, das laß, Kerl. Wir ſind ſchon ſelbſt Polizei
genug. Komm!
Er trat vor Bömken in den Saal, zog die Vorhänge
von zwei Fenſtern zurück und ſah ſich um. Na, wo denn
nu, Menſch? Was iſt denn nu hier? Nix, gar nix!
Doch! Da wimmert’s ſchon all wieder. Der
Ver=
ängſtigte wies in eine Ecke, die knapp erhellt war.
Thom Lührs tat ein paar gemächliche Schritte nach
dieſer Ecke hin und beugte ſich tief hinab. Lange kam kein
Wort. Endlich hob er ein kleines Bündel auf, aus alten,
getlundten Kleldungpficen mordenich ee
wickelt, trug es zum Licht und ſagte langſam, während
ſein Geſicht mit einem kaum merklichen Lächeln geſchmückt
war, das wie ein ſtilles Verwundern und wie ein
ver=
legenes Ratlosſein zugleich berührte: Ein Kind, ein Kind!
Und hinter ihm ſtand Kaſpar Bömken und knirſchte,
über die Schulter ſeines Herrn lugend, unhörbar für eines
anderen Ohr: Die verfl . . . . . Poppenſpäler!
Dann war es lange ſtill. Und zwei Augenpaare
muſterten das kleine Weſen mit dem grauen, verfallenen
Geſichtchen und dem wehleidigen Zug um das
zuſammen=
gekniffene Mündchen. Wie etwas Greiſenhaftes lag es
über den Zügen des vielleicht zwei Monate alten
Würm=
chens. Und endlich ſagte Thom Lührs wie zu ſich ſelbſt
und ohne das geringſte Lächeln: Das iſt ein ganz häßliches
Kind.
Er wußte ſich keinen Rat und wollte das Bündel
wie=
der auf die Erde legen. Bei dieſer ungewollt haſtigen,
von einem leiſen Widerwillen erzeugten Bewegung
flat=
terte etwas Weißes von dem Bündel zu Boden. Ein
zer=
knitterter Zettel. Kaſpar hob ihn auf und hielt ihn ſeinem
Herrn hin. Der las bedächtig und fand aus dem
flüch=
tigen Gekritzel ſchließlich heraus: Um Gottes
Barmherzig=
keit willen! Nehmt Euch des Kindes an. Wir mußten es
hier laſſen. Denn es hält uns auf bei unſerem Kreuz und
Quer durch das Land. Der Himmel lohne Euch. Es
heißt Signe.
Die verfl. . . . . Poppenſpäler, begann Kaſpar, der
not=
dürftig auch ſo ungefähr den Inhalt zuſammengeleſen
hatte, und fügte ſeiner Verwünſchung noch eine gute
Menge hinzu, was auch nicht nach Schmeichelei klang.
(Fortſetzung folgt.)
Landwirtſchaftskammer.
11. Hauptverſammlung, 2. Tag.
St. Darmſtadt, 11. März.
Die Sitzung, wird um 9½ Uhr durch den 1.
Vorſitzen=
den Oekonomierat Walter=Lengfeld eröffnet. Die
Kammer beginnt die Beratung des
Hauptvoranſchlages für 1913/14.
Mitgl. Henſel=Dortelweil: Trotz des guten
Wein=
jahres 1911 war dieſes für die Landwirtſchaft im
allge=
meinen ein Mißjahr. Mißernte, Viehſeuchen uſw. haben
einen ſtarken Rückgang gebracht, ſo daß die Anforderung
eines erhöhten Zuſchuſſes für die Förderung der Viehzucht
notwendig war. Es iſt bedauerlich, daß die Forderung
zurückgeſtellt wurde. Die inzwiſchen eingetretene
Fleiſch=
teuerung iſt eine unausbleibliche Folge der Verhältniſſe
Sie hat auch eine ſtarke Abwanderung der ländlichen
Ar=
beiter gebracht, was ebenfalls die Viehzucht beeinträchtigt
hat. Die Oeffnung der Grenzen hat bewieſen, daß das
Ausland kein billigeres und gutes Fleiſch liefern kann.
Mitgl. Schätzel=Selzen bedauert, daß die in der
Zweiten Kammer beantragte Mehrforderung des
Staats=
zuſchuſſes abgelehnt wurde. Die Anforderungen an die
Landwirtſchaft ſteigen von Jahr zu Jahr; um ſo mehr
müßte man ſie in die Lage verſetzen, den Anforderungen
auch entſprechen zu können. Wir müßten in Heſſen der
Viehzucht ein größeres Intereſſe entgegenbringen.
Be=
dauerlich iſt auch, daß der Antrag Bähr, für Bekämpfung
der Rebſchädlinge, beſonders der Gelbſucht, 4000 Mark
einzuſtellen, abgelehnt wurde. Unbegreiflich iſt, daß ſelbſt
rheinheſſiſche Abgeordnete den Antrag ablehnen konnten.
Das ſtatiſtiſche Material über die Zuckerung der Weine
iſt veraltet und bedarf der Neubearbeitung. Wir bitten
die Regierung, das Reblausgeſetz möglichſt milde zu
hand=
haben.
Miniſterialrat Hölzinger: Auch wir bedauern, daß
die ausländiſchen Weine immer mehr zum Konſumartikel
werden, doch iſt im Rahmen der gegenwärtigen
Geſetz=
gebung eine Aenderung kaum möglich. Der Antrag Diehl
in der Zweiten Kammer wird ja Gelegenheit geben, eventl.
Maßnahmen in dieſer Richtung zu treffen. Das
Reblaus=
geſetz wird für uns auch in Zukunft die Grundlage der
Reblausbekämpfung bleiben. Soweit möglich, wird eine
milde Handhabung des Geſetzes Platz greifen. Was die
Bekämpfung der Gelbſucht betrifft, ſo iſt darüber in der
Sitzung der Sonderkommiſſion eingehend geſprochen und
ſchließlich beſchloſſen worden, daß für die Bekämpfung
notwendig ſind 1600 Mark, für die Wein= und
Obſtbau=
ſchule 2800 Mark für Rheinheſſen, 300 Mark für die
Geo=
logiſche Landesanſtalt, das ſind im ganzen 4700 Mark.
Trotzdem nur 4000 Mark vorhanden waren, wurde
aus=
drücklich betont, daß dieſe Mittel ausreichen, weil ein
Teil der Arbeiten erſt zu Laſten des nächſten Etats
aus=
geführt werden ſollten. Die Regierung konnte alfo um ſo
weniger annehmen, daß ein Zuſchuß erwartet wird,
als keinerlei Erſuchen an die Regierung gerichtet
wurde. Der Antrag Bähr, der damit jetzt in Verbindung
gebracht wird, war ohne Begründung zu Kap. 75
einge=
bracht worden zur Bekämpfung der Rebſchädlinge. Dazu
war der bisherige Betrag aber ausreichend. Wollte der
Abg. Bähr, daß die von ihm geforderten Gelder für die
Gelbſuchtbekämpfung verwendet werden, hätte er den
An=
trag zu Kap. 75a ſtellen müſſen. Der richtige Weg aber
wäre geweſen, daß die Landwirtſchaftskammer ſich direkt
an die Regierung gewandt hätte. Jedenfalls hätte das
im Intereſſe eines gedeihlichen Zuſammenwirkens
ge=
legen.
Mitgl. Weith bringt den bereits in der Zweiten
Kammer erörterten Fall zur Sprache, in dem der Müller
Raſt=Aſſenheim ſchlechte, mit Reisſpelz und kohlenſaurem
Kalk gemiſchte Futterkleie verkauft hat. Die Bevölkerung
ſeines Kreiſes ſei aufs höchſte erregt darüber, daß die
Landwirtſchaftliche Verſuchsſtation den offenbaren Betrug
trotz vorheriger Zuſage nicht verfolgte, wie man annimmt
weil es ſich um eine große Firma handelt, auf die die
Ver=
ſuchsſtation Rückſicht nehmen muß. Die Erregung geht
ſo weit, daß man zu glauben anfängt, Soxhlet habe doch
recht gehabt im vorigen Jahr. (Lebh. Oho! Unruhe.)
Aus dieſem Grunde habe ich die Sache hier zur Sprache
gebracht und bitte den Geheimerat Wagner, ſich zu
ver=
teidigen.
Geheimerat Wagner verbreitet ſich zunächſt über
die ſehr gefchrliche und großen Schaden anrichtende Gelb=
ſucht und geht dann auf die Angriffe bezüglich der Kleie
ein. Die Verſuchsſtation habe die Sache noch viel ernſter
genommen als die Kreiſe in Oberheſſen. Die Station hat
einen Unfug aufgedeckt, der weite Kreiſe gezogen und zu
ſchweren Schädigungen geführt hat. Die Verſuchsſtation hat
es aber für nötig gehalten, die Sache geheim zu
hal=
ten, um noch mehr Mühlen abzufaſſen, die ſonſt gewarnt
worden wären. Erſt dieſe Tage erhielten wir eine
Probe=
von Kleie, die 20 Prozent Gips enthielt. Wenn man den
Müller in Aſſenheim ſchon der Staatsanwaltſchaft
ange=
zeigt hätte, wäre der eine gefaßt geweſen, aber die
ande=
ren nicht, denn die wären dann gewarnt geweſen. (
Un=
ruhe, Lachen.) Redner verlieſt dann die Akten der
Unter=
ſuchung im Falle Koch, der im guten Glauben
gehandelt=
haben will. Mit der Unterſuchung weiterer Proben von
anderen Müllern ſei man noch beſchäftigt. Die
Verfolg=
ung der Angelegenheit ſei noch nicht beendet, ſie iſt auch
nicht aus irgendwelchen Rückſichten eingeſtellt worden,
Die weiteren Ermittelungen erſt werden ergeben, ob ein
Betrug vorliegt. Wir hatten die Pflicht, zunächſt den
Ein=
ſender der Probe zu beruhigen, haben aber ſofort
ausge=
dehnte Unterſuchungen eingeleitet. Die in der Zweiten
Kammer erhobenen Vorwürfe müſſen mit allem Nachdruck
zurückgewieſen werden. Es iſt bedauerlich, daß die
Be=
leidigungen nicht alsbald gerügt wurden. Wir haben
keine Geheimniſſe und ich glaube den heſſiſchen
Land=
wirten keinen Grund gegeben zu haben, mir mit Miß= entgegenzukommen. Was wir tun, geſchieht allein
im Intereſſe der Landwirte.
Mitgl. Korell: Wenn der Herr Geheimerat gerügt
hat, daß ſich die Landwirte nicht öfter an die Station
wen=
den, ſo liegt das wohl daran, daß die Unterſuchungen
zu=
teuer ſind. Und wenn er gewünſcht hat, daß die
Land=
wirte mehr Vertrauen zur Verſuchsſtation haben müßten,
ſo iſt das richtig, aber man muß Vertrauen gegen
Ver=
trauen fordern und die Station muß ſehr vorſichtig ſein,
damit nicht Mißtrauen entſteht, wozu der Brief in der
vorliegenden Sache aber geeignet war. Zur Bekämpfung
der Gelbſucht bedauere ich doch, daß die Regierung nicht
So ganz ſchuldlos wie der
die Initiative ergriffen hat.
Herr Miniſterialrat es hinſtellt, iſt die Regierung nicht.
Herr Schätzel möge ſein Erſuchen um Bewilligung des
Zu=
ſchuſſes einbringen, die Oberheſſen werden das
unter=
ſtützen. Die Landwirtſchaftskammer begrüßt es mit
Freu=
den, daß das Landwirtſchaftliche Inſtitut an der
Univerſi=
tät Gießen ausgebaut wird. Wir erwarten, daß
anſtelle=
des verſtorbenen Profeſſors Biermer ein agrarfreundlicher
Profeſſor berufen wird. Im weiteren verbreitet ſich
Red=
ner ſehr eingehend über die Lage der Landwirtſchaft im
allgemeinen; für deren Förderung im Intereſſe des
gan=
zen Volkes er eintritt.
Miniſterialrat Hölzinger verbreitet ſich nochmals
über den Antrag Bähr und verteidigt den Standpunkt der
Regierung.
Geh. Landesökonomierat Müller ſtellt ebenfalls
feſt, daß die Regierung von der Wichtigkeit der
Gelbſucht=
bekämpfung durchaus überzeugt iſt. Aus dem Antrag
Bähr konnte man aber nicht erſehen, daß damit ein Betrag
für dieſe Zwecke in den Etat 1913 eingeſtellt werden ſollte.
In der weiteren Debatte werden eine Menge Dinge,
meiſt lokaler Natur, zur Sprache gebracht, die des
allge=
meinen Intereſſes entbehren
Um 1 Uhr wird die Sitzung auf 3 Uhr nachmittags
vertagt.
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Um 3¼ Uhr wird die Generaldebatte fortgeſetzt.
Mitgl. Bähr unterſtützt den Wunſch, daß die Profeſſur
am Landwirtſchaftlichen Inſtitut in Gießen nun mit einem
ragrarfreundlichen Profeſſor beſetzt wird. Er bringt dann
die Angelegenheit der Feldbereinigung in Langenbergheim
in Verbindung mit dem Bahnbau Hanau-Büdingen zur
Sprache und bittet die Landwirtſchaftskammer, ſich auch
fihrerſeits der Sache anzunehmen. Nach Erörterung
wei=
rterer ſpezieller Angelegenheiten kommt Redner dann auf
fſeinen Antrag in der Zweiten Kammer, bezüglich der
Mehrforderung von 2000 Mark, zu ſprechen und erörterte
ſehr eingehend die Vorverhandlungen, die zu dem Antrag
fführten, den er im Ausſchuß eingehend begründet hat.
Er greift in ſeinen Ausführungen den
Regierungsvertre=
tter ſcharf an. — Miniſterialrat Hölzinger weiſt dieſe
Angriffe zurück und bleibt bei der Feſtſtellung, daß die
Regierung nicht anders handeln konnte, weil dem Antrag
Feinerlei Begründung beigegeben war. — Regierungsrat
Spamer verbreitet ſich über die Angelegenheit der
Ge=
meinde Langenbergheim. — Rechtsanwalt Meiſel er=
gänzt dieſe Ausführungen und erörtert eine Anzahl
Vor=
ſchläge, wie der Gemeinde Langenbergheim geholfen
wer=
den könne. — Es kommt im weiteren Verlauf zu ſcharfen
Auseinanderſetzungen der Regierungsvertreter mit dem
Mitgl. Bähr, in deren Verlauf letzterer zur Ordnung
ge=
rufen wird. — Mitgl. Fritſch=Dilshofen tritt für
Heb=
ung der Pferdezucht ein, eventl. für Schaffung eines neuen
Landgeſtüts. — Miniſterialrat Hölzinger erörtert die
ſchon in der Zweiten Kammer dargelegten Bedenken. —
Oberlandſtallmeiſter v. Willich bittet, der
Pferdezucht=
kommiſſion Gelegenheit zu geben, bei der Aufſtellung des
Voranſchlages Vorſchläge zu machen.
Der Präſident gibt dann Kenntnis von einem Antrag
Mogk, den Mitgliedern der Provinzausſchüſſe und der
Kommiſſionen, ſoweit ſie nicht Mitglieder der
Landwirt=
ſchaftskammer ſind, die genehmigten Voranſchläge der
Landwirtſchaftskammer zuzuſtellen.
Mitgl. Bauer (Schmahlmühle) polemiſiert gegen
Geheimerat Wagner bezüglich der Unterſuchung der
Fut=
termittel. Er hält Verheimlichung der Fälle von Betrüge=
reien ncht für geboten, und häle im alſeitigen Zuereſe
gewünſcht, daß alsbald Anzeige erfolgt wäre. — Aus dem
weiteren Verlauf der Debatte iſt als allgemein
inter=
eſſierend noch hervorzuheben: Profeſſor Giſevius=
Gießen ſtellt feſt, daß die Geſamtuniverſität durchaus der
Landwirtſchaft freundlich gegenüberſteht. Es werde
kei=
neswegs ein Profeſſor als Nachfolger Prof. Biermers
vorgeſchlagen werden, der der Landwirtſchaft feindlich
gegenüberſteht. — Mitgl. Saalwächter=Ingelheim
wünſcht ſtaatliche Kontrolle der landwirtſchaftlichen
Ge=
noſſenſchaften und beſpricht dann die Obſtmärkte in Worms
und Alsheim. — Miniſterialrat Hölzinger: Die
Re=
gierung hat ſich ſtets die Förderung der Märkte angelegen
ſein laſſen. Den Alsheimer Markt habe ſie nicht
geneh=
migen können, da bereits der Wormſer Großobſtmarkt
ge=
nehmigt war. Verboten wurde alſo der Markt nicht, da
er ja noch gar nicht beſtanden. Es ſei anzuerkennen, daß
der Standpunkt der Regierung in der Kammer gebilligt
wurde. — Nach weiterer Debatte wird die Sitzung um
6 Uhr auf Mittwoch 9½ Uhr vertagt.
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der ſogenannten Kleberſchicht,
des Silberhäutchens; wie
wichtig gerade dieſe
Kleber=
ſchicht iſt, beweiſt aber die
Tatſache, daß beim dauernden
Genuß, von poliertem Reis
die Erkrankungen an Veri=
Beri (einer der gefährlichſten
Tropenkrankheiten) bei den
Eingeborenen ſich um faſt
500 ſteigern, während ſie bei
der Ernährung mit „rotem”
Reis, der das Silberhäutchen
noch hat, auf ein Minimum
ſinken. Geſchälter Reis hat
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nennt der Volksmund einen schäbigen Menschen
und spricht damit sein Urteil. Er vergleicht einen
alten Hut mit einem schäbigen Menschen.
Der Herr, der sich zu kleiden versteht, wird
viel eher einen unmodernen Anzug als einen
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modischen Hut tragen. Letzterer bedeckt seinen
Kopf, auf den alle Blicke gerichtet sind.
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fähr 4 Wochen fielen mir fast gar
keine Haare mehr aus, während
ich sonst bei jedem Durchkämmen
den ganzen Kamm voll hatte.
Das Haar wurde voll, weich und
glänzend, und ich hatte keine
Schuppen mehr auf dem Kopfe.
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Mur
JAVOL:
m e
gen den Flug nach Wien fortſetzen. Bei Kloſterneuburg,
nördlich der Donau, wenige Kilometer vor Wien, mußte
Janiſch nochmals landen, da ungünſtige Windverhältniſſe
den Weiterflug unmöglich machten. Schließlich erreichte
der Aviatiker aber das Flugfeld Aſpern, das er ſich als
Ziel gewählt hatte. Von Wien beabſichtigt der Flieger
eine weitere Luftreiſe nach Peſt zu nehmen.
Luftfahrt.
sr. Den erſten Flug von München nach
Wien hat der Aviatiker Robert Janiſch auf einem
Otto=Eindecker durchgeführt. Janiſch trat am
Donners=
lurg mit dem Schotten Breton als Paſſagier den Flug von
München aus an. Er mußte bei dem öſterreichiſchen Orte
Grieskirchen aber 11 Uhr vormittags eine
Zwiſchenland=
rung zwecks Aufnahme neuen Brennſtoffes vornehmen,
nachdem er vorher ein Gewitter durchquert hatte. Beim
Wiederaufſtieg erlitt das Flugzeug einige Schäden. Es
miußten zunächſt aus München telegraphiſch Erſatzteile
Sport, Spiel und Turnen.
* Fußballſport. Am Sonntag ſpielte die 1.
Mann=
ſchaft des Fußballklubs Olympia=
Weiter=
ſtadt gegen die gleiche des Fußballklubs „Olympia”=
Braunshardt. Das Spiel endete 1:0 zugunſten von
Weiterſtadt.
Ein Fußball=Länderwettkampf
Bel=
gien=Holland fand zwiſchen repräſentativen
Mann=
ſchaften in Antwerpen ſtatt. Nachdem Belgien trotz
Ein=
ſtellung von Erſatzleuten bei Halbzeit 3.2 geführt hatte,
konnte Holland in der zweiten Spielhälfte ausgleichen, ſo
daß das Spiel unentſchieden endete. Dem Kampf wohnten
mehr als 15000 Zuſchauer bei.
Der Berliner Garde=Fußball=Meiſter
in Deſſau ſiegreich. Die Fußball=Mannſchaft des
4. Garde=Regiments zu Fuß weilte in Deſſau und ſchlug
dort den Deſſauer Fußball=Klub von 1898 überlegen
mit 12:1.
Pferdeſport. Rennen zu Saint=Quen.
Prix de lOrne; Diſtanz 4100 Meter, 1000 Francs: 1. Monſ.
Ed. de Leſſeps Rochecorbon (T. Williams), 2. Rnee II
(Berteaux), 3. Bracieuxr (E. Dour). Tot. 69:10. — Prir
du Lieuvin: Diſtanz 3100 Meter, 4000 Francs: 1. Monſ.
Ch. Kohlers Shannon II (F. Williams), 2. Pervenche III
(G Mitchell), 3. Lokharttia (W. Head). Tot. 62:10. —
Prir du Pays de Caux; Diſtanz 3400 Meter, 4000 Francs:
1. Monſ. Pign. Dudezerts Coutances (Drayton), 2. Quart
dHeure (Umhauer). Tot. 17110. — Prix de lEure: Diſtanz
3100 Meter, 3000 Francs: 1. Monſ. Chr. Lienarts
Trans=
fuge (W. Head), 2. Retardataire (Berteaux), 3. Mantelan
(Wallon). Tot. 26110.
Prix Vaucouleurs: Diſtanz
3800 Meter, 10 000 Francs: 1. Monſ. Th.
Hitcheocks
Stoure (F. Williams), 2. Ampelopſis (J. B. Laſſus),
3. Ladn Fiſh (0. Durmer). Tot. 13310. — Pir de
Bar=
fleur; Diſtanz 2800 Meter, 4000 Francs: 1. Monſ. Chr.
Lienarts Beni Mered (W. Head), 2. Saint Marcet (J. B.
Moreau), 3. Aniſette III (Carlyle). Tot. 32110.
sr. Die Internationale Automobil=Tourenfahrt
Stock=
holm-Gotenburg-Stockholm, die der Königl.
Schwe=
diſche Automobilklub vom 23. bis 26. Februar
veranſtal=
tete, wurde jetzt mit der Preisverteilung
abge=
ſchloſſen. In der Klaſſe I gewann ein Minerva=Knight=
Wagen den Winterpokal. Auch der zweite Preis fiel an
einen Minerva=Knight. Dritter Preisträger wurde ein
deutſcher Horch=Wagen, Vierter der von Jörns geſteuerte
Opel=Wagen. In der zweiten Klaſſe konnte dagegen
ein deutſcher Wagen triumphieren. Der in dieſer Klaſſe
ausgeſetzte Göteborg=Pokal fiel an den Deutſchen N.A.G.
Darling. Weitere Preisträger in dieſer Klaſſe ſind
Over=
land (Hup=Mobile) und Preſto.
sr. Das Internationale Lawn=Tennis=Turnier von
Mentone wurde mit bemerkenswerten Erfolgen der
be=
teiligten deutſchen Spieler fortgeſetzt. In der
Vorſchluß=
runde des Herren=Einzelſpieles um den Pokal von
Men=
tone ſiegte Rahe über den Franzoſen Max Deeugis mit
2:6, 633, 6:3. In der Entſcheidung trat er dann gegen
den Auſtralier Wilding an, der verhältnismäßig leicht
6.2, 6:3, 61 den Deutſchen ſchlug. Das gemiſchte
Doppel=
ſpiel wurde von H. Kleinſchroth=Frl. von Krohn gegen
das Ehepaar Decugis 611, 5.7, 6:3 gewonnen. Das
Her=
ren=Doppelſpiel gewannen H. Kleinſchroth=Rahe gegen
Wilding=R. Kleinſchroth mit 2:6, 611, 64, 8:6, nachdem
vorher Rahe=H. Kleinſchroth die Gebrüder Allen 7:5, 6:3
und Wilding=R. Kleinſchroth das Paar Harding=OHarra
Murray 6:3 9.7 abgefertigt hatten. Die Damen=
Meiſter=
ſchaft fiel an Fräulein v. Krohn, die Fräulein O'Neill in
der Schlußrunde 4:6, 6:2, 64 ſchlug.
Winterſport. Die Meiſterſchaftvon
Bayern im Eiskunſtlaufen wurde am Sonntag unter
Leitung des Münchener Eislauf=Vereins 1883 entſchieden.
Sie wurde von Zintl mit 187,3 Punkten mit der
Platzzif=
fer 10 vor Schober mit 116,1 Punkten und Platzziffer 20
gewonnen. Ferner fanden noch Junioren=, Paar= und
Neulingslaufen, ſowie eine Walzer=Konkurrenz und einige
Eishockeywettſpiele ſtatt. Bei dieſen ſiegte eine
kom=
binierte Mannſchaft des Männer=Turnvereins gegen den
Münchener=Eislauf=Verein 811.
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gegenwärtige Kampf um Lehrfreiheit und Bekenntnis.”
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zur außerordentlichen Generalverſammlung am Sonntag, den
16. März, nachm. 3 Uhr, im Gewerkſchaftshaus, Bismarckſtr. 19.
Tagesordnung: 1. Beſchlußfaſſung über Ankauf eines Grundſtücks
(§ 27 Ziffer 6 der Statuten).
2. Vortag über das genoſſenſchaftliche
Verſicherungs=
weſen und die neue Volksfürſorge.
Evtl. Anträge müſſen ſchriftlich bis Mittwoch, den 12. März,
in Händen des Vorſtandes ſein (§ 33 der Statuten).
Mitgliedsbuch oder Karte iſt am Saaleingang vorzuzeigen und
(5865sm
auch bei der Abſtimmung zu benützen (§ 36).
Zahlreichen Beſuch erwartet Der Aufſichtsrat: J. Jung
täglich Konzert
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12. März, von 12 Uhr mittags ab vor dem Neuen Palais ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
des Großh. Art.=Korps.
1. „Durch Kampf zum Sieg‟,
Marſch von Teike. 2. Ouvertur=
zur Oper „Martha” von Flotow.
3. Fantaſie aus „Tannhäuſer” vor
Wagner. 4. „Ein Walzertraum”
von Lincke. 5. Polniſches Lied
von Kopinski. 6. „In Kompagnie
front”, Marſch von. Lehnhardt. Zur uaslt. 4. Ge Or leul Tel
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Tageszeit benutzt werden kann. Alle, die eine Badekur vorhaben, mache ich darauf
aufmerksam, daß man dieselbe am besten in einer Privat-Badeanstalt vornimmt,
da dort jeder Wunsch berücksichtigt werden kann.
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Zeitungs=
gelder durch die Briefträger in der Zeit vom
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jahr koſtenlos erfolgt, ſowie daß die
Brief=
kräger u. ſ. w. zur vollgültigen
Quittungs=
lleiſtung über die erhobenen Zeitungsgelder
Herechtigt ſind. Die Vorteile, welche dieſe
Ein=
richtung dem Publikum bietet, ſpringen in die
Augen, wenn man bedenkt, daß der regelmäßige
Bezug des Darmſtädter Tagblatt keine
Unter=
brechung erleidet, der Gang zur Poſt und das
Warten an den Schaltern, die am
Vierteljahres=
ſſchluß beſonders ſtark frequentiert ſind, erſpart
bleibt.
Vorträge.
g. Ein Ausflug in den Weltenraum. Im
großen Saale des Städtiſchen Saalbaues hielt am
Mon=
rag vor einem aufmerkſamen Publikum der Phyſiker
Ger=
dard Heltmann aus Hamburg einen
populär=
wiſſenſchaftlichen Vortrag über die
Fort=
chritte in der Himmelsforſchung. Ausgehend
von allgemeinen Betrachtungen über den Lauf der
Ge=
kirne und der Bildung der Sterngruppen und Sternbilder
wegründete der Vortragende in leichtverſtändlicher Weiſe,
unterſtützt durch vortreffliche Lichtbilder, den Standpunkt,
den die heutige Wiſſenſchaft in bezug auf die Entſtehung
and das Vergehen der Welten einnimmt. Er ging
ſo=
dann des näheren auf die Thedrie von Svente Arrhenius
in, der im Gegenſatz zu der Kant=Laplaceſchen Theorie
den kosmiſchen Spiralnebel, entſtanden durch nicht
gerad=
täniges Zuſammentreffen zweier Weltkörper, als die
Ur=
vorm aller Planetenſyſteme betrachtet. Auch die
Konſtel=
hation unſeres Muttergeſtirns mit ihren Planeten laſſe
euf die Spiralform rückſchließen. Als Vergleich hierzu
führt er im Bildg den Orion=Nebel an. Die
angenom=
mene Spiralform der kosmiſchen Nebel läßt ſich auch
weutlich erkennen an dem Nebel in den Jagdhunden, am
Andromeda=Nebel uſw. ja die Form der Milchſtraße läßt
noch die Spiralform erkennen. Beſonders intereſſant war
cine Aufnahme von Sternhöhlen im Schwan. Redner
Eing dann zu den Erſcheinungen der Sonne über. Als
weſentlich ſei hier beſonders erwähnt die Annahme, daß
ie Erhaltung der undenkbar leichten Gaſe der
Protu=
heranzen, der Sonneneruptionen, in den großen
Ent=
ſernungen von der Oberfläche des Geſtirns, auf Strah=
Lugsdruck zurückzuführen ſei. Dieſe geheimnisvolle Kraft
ei auch die Erregerin der Polarlichter, der magnetiſchen
Stürme bei Sonneneruptionen, und auch zur Erklärung des
geheimnisvollen Zodiakallichts wird dieſer Strahlungs=
Schluß
barplaneten ein Beſuch abgeſtattet; zunächſt dem Mars,
der vor mehreren Jahren mit ſeinen doppelten Kanälen
den heftigſten wiſſenſchaftlichen Meinungsaustauſch über
ſeine Bewohnbarkeit erregte, welcher Gedanke allerdings
ſchon längſt erledigt iſt, beſonders mit Hilfe der modernen
amerikaniſchen wiſſenſchaftlichen Hilfsmittel. Weitere
Darlegungen des Vortragenden galten dem Merkur, der
Venus uſw., und zum Schluß unſerem Erdtrabanten, dem
Monde. Hierzu führte er die neueſten Mondaufnahmen
vor. — Dem intereſſanten und leichtverſtändlichen
Vor=
trag wurde lebhafter Beifall gezollt.
— In einer vom Vortrupp und vom Darmſtädter
Lehrerverein gemeinſam veranſtalteten Verſammlung
ſprach am Montag abend der bekannte Bremer
Schul=
reformer Scharrelmann über Erziehung und
Unterricht. In ſeiner Einleitung wies er darauf hin,
daß man ſeit den letzten zehn Jahren in Fragen der
Er=
ziehung ganz anders denken gelernt habe. Mehr und
mehr habe man erkannt, daß zwiſchen der körperlichen und
der geiſtigen Entwicklung eine gewiſſe Uebereinſtimmung
herrſcht. Heute iſt nunmehr in der Schule ein großer
Um=
ſchwung eingetreten in der Art wie ſie zu arbeiten hat.
Vor allem nehmen die Handfertigkeiten in den erſten
Schuljahren einen ſehr großen Spielraum ein. Dieſe
pro=
duktiven Arbeiten ſind von unendlichem Wert für die
Kin=
der. Von beſonderem Intereſſe waren die Ausführungen
des Redners über die Kinderfragen. Er hält es für
be=
denklich, die oft naiven Fragen des Kindes zu bemängeln,
weil es ſich dadurch trotz ſeiner Jugend leicht
ge=
kränkt fühlen kann, für gänzlich falſch aber erachtet er es,
daß man die Fragen beantwortet. Man ſolle vielmehr
ge=
meinſam mit dem Kinde der Urſache der Frage nachgehen
und ſie mit ihm erörtern. Das Kind frage doch nur, weil
es das Problem, mit dem es ſich beſchäftige, noch nicht
allein löſen könne. Wo man nur könne, wolle man bei
dieſen Fragen mit allgemeinen Erklärungen zurückhalten.
Dann werde man ſehen, daß die Frageluſt des Kindes
qualitativ erſtarkt. Beſonders ſolle man es ſtreng
ver=
meiden, den Kindern unſere Meinung aufzudrängen. Die
Kinder müßten vielmehr zur Vorſicht im Urteilen erzogen
werden, denn es ſtehe feſt, daß das am vorſichtigſten
ur=
teilende Kind am beſten wiſſenſchaftlich durchgebildet ſei.
Den anſchaulichen, feſſelnden Ausführungen folgten
die zahlreichen Zuhörer mit geſpannteſter Aufmerkſamkeit;
der außerordentlich ſtarke Beifall konnte dem Redner
be=
weiſen daß er der weitaus überwiegenden Mehrheit der
Verſammelten aus der Seele geſprochen hatte. Die Art,
wie dann Scharrelmann auf die ſchriftlich geſtellten
zahl=
reichen Fragen antwortete, war ein lebendiges, glänzendes
Beiſpiel für die Methode, die er in ſeinem Vortrag
emp=
fohlen hatte: Nicht gleich eine „handfeſte” Löſung zu geben,
ſondern durch Anregungen und Winke die Fragenden in
der betreffenden Frage vorwärts zu bringen, ohne die
Selbſttätigkeit irgendwie einzuſchränken. Die
Verſamm=
lung wurde von Herrn Rechtsanwalt Staedel geleitet.
Städtiſche Leſe= und Bücherhalle, Louiſenſtr. 29.
Die Leſehalle iſt geöffnet an Wochentagen von
10—2 und von 6—9½ Uhr, Sonntags von 11—1 und
von 5—9 Uhr. Büche rausgabe findet ſtatt an jedem
Wochentage von ½11 bis ½1 Uhr und abends von
6 bis 9½ Uhr.
Kunſthalle am Rheintor, geöffnet Werktags von
11—4 und Sonntags von 10—4 Uhr.
Nachrichten des Standeramts Danuſtadtſ.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
8 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 8. März: dem Kaufmann Adolf
Schaberger, Marktſtraße 7, eine T. Marianne
Friede=
rike. Am 4.: dem Konditor Wilhelm Chriſtian Robert
Lenz, Rheinſtraße 24, ein S. Robert Guſtav. Dem
Rangierarbeiter bei der Staatsbahn Heinrich Friedrich
Rapp, Landwehrſtraße 68, ein S. Heinrich. Am 3.:
dem Hausburſchen Philipp Blechſchmitt,
Schulzen=
gaſſe 3, eine T. Mathilde. Am 8.: dem Heizer Friedrich
Opermann, Große Kaplaneigaſſe 37, eine T. Katharina.
Am 7.; dem Hofgartenarbeiter Johannes Philipp
Mager, Liebfrauenſtraße 73, ein S. Wilhelm Philipp
Friedrich. Am 6.: dem Hilfsarbeiter Johann Chriſtian
Guerdan, Geiſtberg Nr. 4, eine T. Sophie Am 9.:
dem Taglöhner Georg Leonhard Kleinſchmidt,
Pan=
kratiusſtraße 26, ein S. Heinrich. Dem Taglöhner
Jo=
hann Georg Philipp Poth, Große Kaplaneigaſſe 37,
ein S. Friedrich Wilhelm. Am 7.: dem Bahnhofsportier
Martin Weber, Liebigſtraße 44, ein S. Wilhelm
Mar=
tin. Am 5.: dem Taglöhner Peter Bär Große
Ochſen=
gaſſe 1, eine T. Lina. Am 8.: dem Fuhrmann Jakob
Müller, Obergaſſe 2, ein S. Hans. Am 5.: dem
Eiſen=
bahngehilfen Adam Kiſſeberth, Parcusſtraße 10, eine
T. Anna Helena Katharina. Am 4.: dem Mechaniker
Her=
mann Guſtav Adolph Knop, Dornheimer Weg 33, eine
T. Henny Erna Eliſabeth. Am 5.: Leutnant im Garde=
Dragoner=Regiment Nr. 23 Konſtantin Gottfried Wolfram
Eyring Freiherr von Rothenhan, Dieburgerſtraße 190,
eine T Am 8.: dem Hilfsarbeiter Chriſtian Münk,
Mauerſtraße 22, ein S. Adam. Am 9.: dem Diplom=
Ingenieur Otto Friedrich Karl Georg Wegeleben,
Gu=
tenbergſtraße 57, eine T.
Aufgebotene. Am 7. März: Kaufmann Arthur Georg
Reinke, Kiesſtraße 10, mit Schneiderin Anna Maria
Bock, Kiesſtraße 6. Am 10. März: Eiſenbahnarbeiter
Adam Friedrich Rothermel, Biebesheim, mit
Dienſt=
mädchen Marie Seidenoder, hier. Hilfsſchaffner beitder
Straßenbahn Heinrich Friedrich, Feldbergſtraße 77,
mit Marie Reuter, Hainſtadt. Bäckermeiſter Friedrich
Ludwig Roth, Lautenſchlägerſtraße 8, mit Katharina
Henneberger. Gerchsheim. Prokuriſt Georg Adam
Friedrich Chriſtian Wagner, Fulda, mit Anna Eva
Marie Schmitt, Landgraf=Philipp=Anlage 18.
Stein=
ſchleifer Valentin Schäfer IV., Zell, mit Dienſtmagd
Johannette Saalfeld, hier.
Eheſchließungen. Am 4. März: Bäcker Philippo
Bor=
muth mit Maria Michalski, beide hier. Laternenwärter
Georg Spengler mit Maria Lang, geb. Seemann,
beide hier. Am 6.: Kaufmann Heinrich Hartoch int
Düſſeldorf mit Geſchäftsleiterin Bella Frank, hier. Am
8.: Dekorateur Alfred Schäfftlein, hier, mit Katharina
Schall in Marburg a. d. L. Poſtbote Valentin Schmidt,
hier, mit Katharina Götzinger in Lindenfels.
Schnei=
dermeiſter Philipp Roth mit Schneiderin Eliſaheth
Stappelton, beide hier. Am 10.: Ingenieur Oskan
Baſtian in Frankfurt a. M. mit Katharina Gerbig, hier=
Geſtorbene. Am 6. März: Kanzliſt Georg Adam
5 Dörr 61 J., ev., Wenckſtraße 2. Marie o Breunig,
geb. Trumpfheller, Ehefrau des=Schloſſers, 31½J., ev.,
Blumenthalſtraße 111. Am 8.: Dienſtknecht Georg Vock,
14 J., ev., von Spachbrücken, hier Erbacherſtraße 25,
Am 10.: Hausburſche Philipp Hahl,219 J., kath.,
Fried=
richſtraße 16. Am 9.: Wegeleben, ohne Vorname, T. des
Diplom=Ingenieurs, ½ St., ev., Gutenbergſtraße 57.
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Kurſe vom 11. März 1913.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
InProz. 1 Zf.
B.
Staatspapiere.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 99,40
3½ Deutſche Reichsanl. . 86,90
75,70
3
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,00
3½
do. Conſols . . . 87,20
3
75,90
do.
do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 97,00
92,50
3½
do.
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 98,80
85,20
do.
3½
do.
4 Hamburger Staatsanl. 97,90
4 Heſſ. Staatsanleihe 97
4 do. do. (unk. 1918) 97,20
3½
do.
84,4
do.
74,20
3 Sächſiſche Renke.
76,50
Württemberger v. 1907 97,50
3
do. v. 1875 93,50
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 99,10
1½
Griechen v. 1887 . . 55,20
3½
Italiener Rente
4½ Oeſterr. Silberrente 87,00
do. Goldrente . . . 90,20
4
do. einheitl. Rente 83,70
3 Portug. unif. Serie I 63,10
do. unif. Ser. III 66,30
do. Spezial .
10,00
5 Rumänier v. 1903 . . 99,40
do. v. 1890 . . 90,70
4 do. v. 1905 . . 86,80
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 88,80
4 do. v. 1902 . . . . 89,40
4½ do. v. 1905 . . . . 99,70
3½ Schweden . . . . .
4 Serbier amort. v. 1895 81,20
4 Türk. Admin. v. 1903 77,30
4 Türk. unifiz. v. 1903 86,80
4 Ungar. Goldrente . . . 86,30
4 do. Staatsrente. . . 83,90
InProt.
5 Argentinier . . . . . . 98,30
84,25
4½ Chile Gold=Anleihe. 92,50
5 Chineſ. Staatsanleihe. —
92,80
do.
4½ Japaner .
. . . . . 90,
5 Innere Mexikaner . . . 90,2
do.
3
4 Gold=Mexikanerv. 1904 84,00
5 Gold=Mexikaner . . . . 97,00
3 Buenos Aires Provinz 67,50
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt . . . . . . . 146,90
5 Nordd. Lloyd . . . . . 116,90
6½ Südd. Eiſenb.=Beſ. . 127,20
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60½
Einz. Mk. 408 . . 113,30
6 Baltimore und Ohio . 99,75.
6 Schantungbahn . . . . 124,75
-
6‟ Luxemb. Prince Henri —
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 23,30
6 Pennſylvania R. R. . 118,30
jetzte Induſtrie=
Divid. Aktien.
3 Brauerei Werger
64,00
25 Bad. Anilin= u. Soda=
Fabrik
. . . . . 531,00
14 Chem. Fabrik
Gries=
heim . . . . . . .242,30
30 Farbwerke Höchſt
.622,00
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . 350,00
10 Cement Heidelberg . . 144,50
30 Chem. Werke Albert 443,50
14 Holzverkohlung
Kon=
ſtanz . . . . . . . 333,75
5 Lahmeyer. . . . . . . 123.50
InProz. Bf.
Etzte
Divid
8 Schuchert, Nürnberg 140,00 3 Raab=Oedenburg
12 Siemens & Halske .208½
5 Bergmann Electr. . 117,00
10Deutſch. Ueberſee Electr. 160,50
0 Gummi Peter . . . . 75,80
0 Kunſtſeide Frankfurt 63,50
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . . . 574,75
10 Maſchinenf. Badenia 176,00
16 Wittener Stahlröhren
Steana Romana Petr. 148,50
15 Zellſtoff Waldhof . . 236,00
12½ Bad. Zucker=
Wag=
häuſel. . . . . . . 198,00
O Neue Boden=A. A.=Geſ.
3 Südd. Immobilien . 58,00
Bergwerks=Aktien.
12 Aumetz=Friede
. 169,60
14 Bochumer Bergb. u.
.211,00
Gußſt. . . . .
11 Deutſch=Luxemburg.
Bergb. . . . . . . 156,75
10 Gelſenkirchener . . . . 192,00
9 Harpener .
. . . . 186,40
18 Phönix Bergb. und
Hüttenbetrieb. . . 251,50
0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Caro. . . . . . . . 81,50
6 Laurahütte
. . . . 174,50
10 Kaliwerke Aſchersleben
11
Weſteregeln 204,50
7½ South Weſt Africa 124,00
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 82,50
4½ Nordd. Lloyd=Obl.
4 Eliſabethbahn, freie . . 91,70
Franz=Jofefs=Bahn . . 87,30
3 Prag=Duxer . . . .
73,70
5 Oeſterr. Staatsbahn
4 Oeſterr. Staatsbahn . 91,20
do.
75,20
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 97,80
do.
Iuptrat
2¾/10 Oeſt. Südb. (Lomb.) 52,80 3½ Frankf. Hypoth.=Bank
76,76
4 Kronprinz Rudolfbahn 92,00
4 Ruſſ. Südweſt. . . . . 86,30
4½ Moskau=Kaſan . . . 95,30
do.
4 Wladichawchas . . . . 86,50
-
4 Rjäſan Koslow . . ..
3 Portugieſ. Eiſenb. .. 74,50
87,00
do.
68,80
24) Livorneſer . .
3 Salonique=Monaſtir . 62,00
80,00
4 Bagdadbahn . .
4½ Anatoliſche Eiſenb.. 94,00
4 Miſſouri=Pacific. . .. 70,00
4 Northern=Paciſic . . . 96,50
4 Southern=Pacific . . . 93,50
5 St. Louis und San
Francisco. . . . . 80,80
5 Tehuantepec . . . . . . 96,10
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
-
Untern. Zürich
7½ Bergiſch=Märkiſche
150,50
Bahn . . . .
9½ Berlin. Handelsgeſ. .166,50
½ Darmſtädter Bank . 123,00
12½ Deutſche Bank . . . 253,00
6 Deutſche Vereinsbank . 116,70
6 Deutſche Effekt.= und
118,75
W.=Bank .
10 Diskonto=Kommandit 188,00
8½ Dresdener Bank
152,90
9½
Frankf. Hypoth.=B. 215,75
Mitteld. Kreditbank 120,25
6½
7 Nationalb. für Deutſchl. 120,00
7 Pfälziſche Bank. . . . 130,00
5.86 Reichsbank . . . 135,00
7 Rhein. Kreditbank. . . 135,80
7½ A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 113,00
7½ Wiener Bankverein . 134,00 3½ Nauheim . . . . . .
Pfandbriefe.
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 21. . . . . . . 98,00
in Proz.
86,80
S. 19 . . . .
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
95,60
S. 52 . . . . . .
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 97,06
3½
86,50
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 98,10
3½
86,70
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
98,40
S. 12, 13, 16 .
S. 14, 15, 17, 24/26
18—23 . . .
98,70
3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, 6—8 . . . 86,50
S. 3—5 . . . . . . . . 86,60
S. 9—11 . . . . .
86,40
4 Meininger Hyp.=Bank 97,40
do.
86,30
4 Rhein. Hypothek.=Banl
(unk. 1921) . . 97,70
31 do. (unk. 1914) . . 86,00
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 98,40
87,80
do.
3½
Städte=
Obligationen.
Darmſtadt . . . . . . —
do.
3½
4 Frankfurt. . . . . . . 98,70
3½
do.
95,20
4 Gießen . . . . . . . . —
3½
do.
4 Heidelberg . . . . . . 97,00
3½
do.
Karlsruhe . . . . . . 96,50
do.
86,70
3½
4 Magdeburg. . . . . . —
3½
do.
4 Mainz . . . . . . . . 97,40
31
do.
4 Mannheim . . . . . . 96,30
31
do.
90,00
4 München . . . . . . . 99,30
4 Nürnberg. . . . . . . 98,00
3½
do.
4 Offenbach: . . . . . . .
Zeßrn
3½ Offenbach . . . . . .
Wiesbaden . . . . . . 98,00
96,40
3½
do.
4 Worms . . . . . . . . 97,00
88,50
do.
3½
4 Liſſaboner v. 1888
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche . . Tlr. 100 176,00
3½ Cöln=Mindner , 100 140,40
3 Holl. Komm. . fl. 100 110,90
3 Madrider . . Fs. 100 74,50
4 Meininger Pr.=
Pfand=
briefe . . . . . . . 136,50
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 176,00
3 Oldenburger . . . . . . 129,10
2½ Raab=Grazer fl. 150 112,10
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger . . . . . fl. 7
Braunſchweiger Tlr. 20 197,00
-
Freiburger . . . . Fs.15
Mailänder . . . . Fs. 45 —
do. . . . . Fs. 10 33,60
Meininger . . . . . fl. 7 —
Oeſterreicher v. 1864fl. 100 —
do. v. 1858fl. 100 473,00
Ungar. Staats . . fl. 100 378,50
Venediger . . . . Fs. 30 —
Türkiſche . . . . Fs. 400 156,40
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns . . . . 20,43
20 Franks=Stücke . . . . 16,30
Amerikaniſche Noten . . . 4, 18½
Engliſche Noten . . . . . 20,46m
Franzöſiſche Noten. . . . 81,10
Holländiſche Noten. . . . 168,50
79,50
Italieniſche Noten . . . .
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,55
Ruſſiſche Noten . . . . .
Schweizer Noten . . . . . 80,70
Reichsbank=Diskonto.
Reichsbank=Lombard Zsf. 7