Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen= verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 24 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Wie das Reuterſche Bureau erfährt, haben ſämtliche
Großmächte dem Wortlaut der beabſichtigten
Mit=
teilung an die Türkei zugeſtimmt. Die Note
ſoll unverzüglich in Konſtantinopel überreicht werden.
Die Chefs der Delegationen der
Balkan=
ſtaaten haben beſchloſſen, der Türkei eine Note
zu überreichen, durch die ſie die
Friedenskonfe=
renz aufheben.
In der Nähe von Birmingham ſtieß ein
Schnellzug mit einem Perſonenzug
zu=
ſammen, wobei zwei Perſonen getötet und
vier=
zig verletzt wurden.
Durch Hochwaſſer des Ohio iſt, wie aus
Ein=
einnati gemeldet wird, großer Schaden angerichtet
worden.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6.
Betrachtungen zu dem „Fall
Sternickel‟.
* Unter dieſer Ueberſchrift gibt die Köln. Ztg.
fol=
genden Betrachtungen Raum:
Die Blätter ſind voll von den furchtbaren
Einzel=
heiten der Taten und Geſtändniſſe des Raubmörders
Sternickel. Steht der Fall auch erſt im Anfangsſtadium
der Enthüllung, ſo hat es doch ſchon jetzt den Anſchein,
als werde er einſt neben den Geſchichten vom.
Schinder=
hannes, dem bayeriſchen Hiesl und dem ebenfalls
baye=
riſchen Kneißl im zähen Gedächtnis des Volkes haften
bleiben, Material zur gruſeligen Unterhaltung an
dun=
keln Winterabenden, Anregung für krankhaft Veranlagte,
für den Lombroſoſchen Uomo delinquente werden. Was
bis jetzt bekannt geworden iſt, bietet nach mancherlei
Ge=
ſichtspunkten hin aber auch für die Betrachtung von
höherer Warte nicht unwichtiges Material. Vor
al=
lem zeigt ſich, daß es auch heute noch möglich iſt. daß ein
Verbrecher und zwar ein geiſtig ganz tieſtehender
Menſch, ohne jede Bildung und höhere geiſtige Schärfe,
ſich mühelos jahrelang der Verfolgung
entziehen kann. Man darf geſpannt ſein, zu
er=
fahren, wie das im einzelnen möglich war. Aber die
Tatſache, daß dieſer Menſch jahrelang ungeſtört ſeinen
Zwecken nachgeben und — vielleicht — Verbrechen über
Verbrechen verüben konnte, ſcheint doch nach dem
Ver=
gleich dee Meſſungen feſtzuſtehen.
Wir ſind alſo in dieſem Punkte nicht beſſer daran als
diejenigen Länder, die keine An= und
Abmeldun=
gen kennen, wie zum Beiſpiel England, und in denen
nach der allgemeinen Anſicht eben deshalb ein Verbrecher
leichter den Nachforſchungen entgehen kann. Zum ankern
lehrt auch dieſer Fall, wie übrigens ſo mancher andere.
daß die fürchterlichſten Roheitsverbrechen durchaus nicht
etwa ausſchließlich von den verdorbenſten Exemplaren
des Großſtadtmenſchen begangen werden, ſondern, daß
an der Hervorbringung der tiefſtehenden
Verbrecher=
naturen das Land ſeinen vollen Anteil hat. Wie
dieſer Verbrecher innerlich beſchaffen iſt, welche
krankhaf=
ten Züge er aufweiſt, welche Schlüſſe der Vergleich ſeiner
tieriſchen Grauſamkeit mit ſeiner Tierliebe, jene ſeltſame.
ſo oft bei Verbrechern beobachtete Miſchung zuläßt, wird
erſt ſpäter im einzelnen aufgeklärt werden. Jedenfalls
bietet Sternickel für den Kriminalpſychologen
ein wichtiges Objekt. Für die Allgemeinheit wie für den
Sozialpolitiker bildet der Fall, was immer auch die
wei=
tere Unterſuchung noch feſtſtellen möge, einen kraſſen
Be=
leg zu der traurigen Tatſache, daß inmitten der
verfeiner=
ten Kultur eines im glänzendſten Aufſtieg befindlichen
Volkes, das mehr für die Verbreitung von Bildung, von
ſozialer Geſinnung tut als irgend ein anderes, der
anti=
ſoziale Menſch in ſeiner rückſtändigſten Form, wie
aus derdunkelſten wildeſten Zeiten der Vergangenheit
herübergeſchritten, mit allen gräßlichen Handlungen
die=
ſes Typus genau ſo gut möglich iſt wie in Ländern
min=
derer Kultur.
Daß das ſich nie ändern werde, iſt ein Schluß, den
der Peſſimismus daraus ziehen zu können glaubt. Für
wen jedoch die Fortſchritte ſozialer Kultur oder beſſer
geſagt: die Fortſchritte in der ſozialen Erziehung der
Menſchheit kein leerer Wahn ſind, der wird im Fall
Sternickel das Zeichen einer noch zu löſenden
A ufgabe erblicken, die nicht nur Polizei und Arzt.
ſondern ebenſo ſehr, wenn nicht noch mehr den Lehrer
und Geiſtlichen und den Kultur= und Sozialpolitiker
an=
geht. Ueber die Wege dazu iſt ſchon viel geſagt und
ge=
ſchrieben worden, daß man ſie nur anzudeuten braucht:
Entdeckung und Heilung krankhafter Anlage, Schutz der
un=
heilbar Antiſozialen vor ihren eigenen böſen Trieben und
Schutz der Geſellſchaft vor ihnen. Die wichtigſte Aufgabe
iſſt aber die der Erziehung aller derer, die erziehbar ſind,
mit dem Endzweck der Stärkung des ſozialen Sinnes, des
zum Gemeinſchaftsgefühle geſteigerten geläuterten
Egois=
mus, oder, um es mit dem ſchönſten Wort zu benennen,
der Menſchenliebe. Wie viel noch im Lande der
unver=
droſſenſten Erziehungs= und Bildungsarbeit zu tun iſt,
zeigen immer wieder die Fälle ungeheuerlichſter
anti=
ſozialer Geſinnung, unmenſchlichſter Triebe, von denen
wir immer wieder hoffen, daß es gelingen wird, ſie
ſel=
tener und ſeltener zu machen.
Franzöſiſcher Miniſterwechſel.
— Frankreich iſt und bleibt nun einmal das Land der
politiſchen Ueberraſchungen. Urplötzlich kommt, wenige
Tage vor der Präſidentenwahl, eine Aenderung im
Ka=
binett, und es hätte ſich leicht ereignen können, daß eine
allgemeine Kabinettskriſis zum Ausbruch kam, die die
Kandidatur Poincarés für die Präſidentſchaft der
Re=
publik zweifellos ſehr gefährdet haben würde. Dieſe
Er=
wägung mag vielleicht auch mitbeſtimmend geweſen ſein,
wenn man im franzöſiſchen Kabinett Herrn Millerand
einfach ausſchiffte und ihn allein ließ.
Es mußte jedenfalls befremden, daß Herr Millerand,
der doch ſchon eine ganze Weile im Amte war, ſich jetzt
mit einem Male dazu gedrungen fühlte, dem Verſprechen
eines ſeiner Vorgänger nachzukommen und den Oberſten
du Paty de Clam unſeligen Angedenkens aus der
Drey=
fus=Affäre, plötzlich zu reaktivieren. Der Miniſter
be=
teuerte zwar, daß dieſer Akt keinerlei politiſchen Charakter
beſitzt und ſich lediglich als eine adminiſtrative
Maß=
nahme darſtellt, aber die Maßnahme rief unter den
An=
hängern der Regierung einen Entrüſtungsſturm hervor,
und das Kabinett konnte denn ſchließlich nicht anders, als
den Akt des Kriegsminiſters zu desavouieren und ihn ſo
zum Rücktritt=zu veranlaſſen, da es andernfalls ſelber
hätte in der Verſenkung verſchwinden müſſen. Mag auch
Herr Millerand jede politiſche Nebenabſicht beſtreiten, ſo
kann man ſich doch nicht des Eindrucks erwehren, daß er
ſich vielleicht unbeabſichtigterweiſe zum Werkzeug
gewiſ=
ſer Dunkelmänner hergegeben hat, denen es daran liegt,
auf irgend eine Weiſe Herrn Poincaré ein Bein zu
ſtellen. Wahrſcheinlich hoffte man von dieſer Seite, durch
die Reaktivierung du Paty de Clams den alten
Dreyfus=
rummel erneut zu beleben und dadurch die Lage zu
ver=
wirren. Indeſſen hätte man Herrn Millerand trotz
alle=
dem mehr politiſche Einſicht beimeſſen müſſen, aber
ſchließlich haben auch hervorragende Perſönlichkeiten
zu=
weilen eine ſchwache Stunde.
Trotz alledem wird man ſagen müſſen, daß
Frank=
reich ſelten einen ſo tüchtigen Kriegsminiſter beſeſſen hat
wie Herrn Millerand, von deſſen Tätigkeit man bei
ſei=
nem Amtsantritt eher alles andere erwartet hätte. Er iſt
unabläſſig bemüht geweſen, die Schlagfertigkeit der
fran=
zöſiſchen Armee zu erhöhen, Mängel zu beſeitigen und
auch in der ganzen Geſinnung des Militärs Wandel zu
ſchaffen. So verdankt die Armee ihm ſehr viel und ſein
Walten wird in guter Erinnerung bleiben, vielleicht auch
wird er bald wieder ins Miniſterium zurückkehren.
* Die Verſammlung der demokratiſchen
Lin=
ken des franzöſiſchen Senats ſprach ihr
Be=
dauern aus, daß die Regierung ſo lange die reaktionäre
Politik Millerands duldete. Eine Reſolution
wurde nicht angenommen. Ueber dieſe unter dem Vorſitz
Combes” abgehaltene Verſammlung der Demokraten und
ſozialiſtiſch=radikalen Linken des Senats wird noch
mit=
geteilt, daß Clemenceau ſich gegen den Antrag des
ehe=
maligen Miniſterpräſidenten Monis, man möge die
De=
miſſion Millerands einfach zur Kenntnis nehmen,
ausge=
ſprochen und bemerkt habe, ein ſolches Vorgehen könnte
als eine Zuſtimmungskundgebung für das Kabinett
ge=
deutet werden. Man hat jüngſt geſagt, daß im Hinblick
auf die gegenwärtige äußere Lage der Rücktritt
Mille=
rands unangebracht wäre, dann wieder hat man im
Na=
men Europas, erklärt, daß die Demiſſion
Mille=
rands notwendig ſei. Es werde Sache des Kongreſſes
ſein, zu ſagen, was er darüber denke. Man erblickt in
dieſer Bemerkung Clemenceaus eine unverhohlene
Auf=
forderung an die Radikalen, bei der Präſidentenwahl dem
Miniſterpräſidenten Poincaré ihre Stimme zu
verwei=
gern. In parlamentariſchen Kreiſen wird mehrfach die
Anſicht geäuſtert, daß die Vorgänge der letzten Tage der
Präſidentſchaftskandidatur Ribots zum Nutzen gereichen
dürſten. — Dem Journal des Dehats wird aus London
ameldet: Die Demiſſion Millerands ſei geeignet eine
un=
angenehme Rückwirkung auf die diplomatiſche Aktion
Frankreichs auszuüben, da deſſen moraliſche Autorität
ſowohl bei ſeinen Verbündeten und Freunden, wie im
allgemeinen hierdurch geſchwächt worden ſei.
Deutſches Reich.
Die Parteien im Reichstag. Im
Reichstag iſt ſoeben ein neues Fraktionsverzeichnis
aus=
gegeben worden. Hiernach ſetzt ſich der Reichstag
gegen=
wärtig wie folgt zuſammen: 44 Deutſch=Konſervatipe,
14 Freikonſervative, 8 Mitglieder der Wirtſchaftlichen
Vereinigung, 3 Mitglieder der Deutſchen Reformpartei,
90 Mitglieder des Zentrums, 18 Polen, 9 Elſaß=
Lothrin=
ger, 5 Welfen, 44 Nationalliberale, 42 Mitglieder der
Fortſchrittlichen Volkspartei (ohne Dr. Kaempf), 110
So=
zialdemokraten und 8 Wilde (mit Dr. Kaempf).
Dem Reichstag ging eine Reſolution
Arn=
ſtadt und Genoſſen zu: Der Reichstag wolle beſchließen,
die verbündeten Regierungen zu erſuchen, noch vor der
allgemeinen Reviſion des Reichsſtrafgeſetzbuches dem
Reichstag einen Geſetzentwurf vorzulegen, durch welchen
das Streikpoſtenſtehen verboten wird. Dem Reichstag
ging ferner eine Anfrage des Abgeordneten Giebel zu:
Iſt es zutreffend, daß das Direktorium der
Reichsverſiche=
rungsanſtalt die Betriebspenſionskaſſe der Firma Krupp=
Eſſen nicht als Zuſchuß= oder Erſatzkaſſe im Sinne des
Verſicherungsgeſetzes für Angeſtellte, ſondern als
Lebens=
verſicherungsunternehmen gemäß § 300 a. a. O. anerkannt
hat? Hält der Reichskanzler eine ſolche Entſcheidung für
vereinbar mit dem § 390 des Verſicherungsgeſetzes für
Angeſtellte?
— 75 Millionen für das Heer. Wie von
gut unterrichteter Seite mitgeteilt wird, werden die
Ge=
ſamtforderungen der ſchon vor ihrem Erſcheinen ſo viel
beſchrienen Vorlagen für die Ausfüllung der Lücken
un=
ſerer Rüſtung fünfundſiebzig Millionen betragen.
— Die Beurteilung des Herrn Wetterlé.
Aus den Reichslanden gehen Berliner Blättern
Zuſchrif=
ten zu, die von der großen Entrüſtung Zeugnis ablegen,
die das Verhalten des Abgeordneten Wetterlé in den
dor=
tigen nationalen Kreiſen erregt hat. Sie fordern, daß
der Reichstag dazu nicht ſchweige und daß möglichſt auch
die Regierung ſich der Sache annehme. Die reichsländiſche
Preſſe fährt fort, Auszüge aus den Vorträgen Wetterlés
zu veröffentlichen. Ueber den Eindruck dieſer Vorgänge
in Regierungskreiſen erfahren die Berl. N. Nachrichten
von einer angeſehenen Perſönlichkeit, die in naher
Be=
ziehung zur Reichsregierung ſteht, folgendes: Das
ge=
radezu ſkandalöſe Verhalten des deutſchen
Reichstags=
abgeordneten Wetterlé hat in den Kreiſen der Regierung
allgemeine Entrüſtung hervorgerufen. Man verkennt
nicht, daß das Auftreten dieſes Mannes, der Sitz und
Stimme nicht nur in Straßburg, ſondern auch im
Deut=
ſchen Reichstag hat, geradezu als eine Blamage
ange=
ſehen werden muß! Herr Wetterlé iſt an jener Grenze
angelangt, wo der Hochverrat beginnt, und er
kompro=
mittiert durch ſeine hetzeriſche Agitation aufs neue jene
Männer der Straßburger Regierung, die früher in nahen
geſellſchaftlichen und freundſchaftlichen Beziehungen zu
ihm ſtanden. Aus Zentrumskreiſen verlautet, daß ein
Teil der Zentrumsabgeordneten Wetterlés Vorgehen
durchaus mißbilligt. Daß man ſich aber geſchloſſen dazu
entſchließen ſollte, dieſen Deutſchfeind aus der Fraktion
zu entfernen, iſt keineswegs anzunehmen. Wir können
aber heute ſchon mitteilen, daß der Fall Wetterlé im
Reichstage zur Sprache gebracht werden wird! Wie weit
ſich die Regierung ſelbſt veranlaßt ſieht, einzugreifen,
hängt von der Folgezeit ab. So lange ſich Wetterlé nicht
unmittelbar mit dem Geſetz überwirft, ſo daß man auf
dieſe Weiſe dem ſchamloſen Treiben ein Ende machen
kann, kann unmittelbar gegen ihn nicht vorgegangen
werden! Die Köln. Volksztg., das führende Blatt der
Zentrumspartei im Reiche, verurteilt übrigens das
Ver=
halten Wetterlés in ſchärfſter Weiſe und ſchreibt:
Dieſe Art politiſcher Betätigung Wetterlés jenſeits
der Vogeſen muß auch um deswillen als ein frivoles
Spielen mit dem Feuer bezeichnet werden, als in
Frank=
reich auch „integral”=katholiſche Blätter im Deutſchenhaß
ſich überſchlagen und dadurch die Gegner des
Katholizis=
muts verankaſſen, die katholiſche Kirche, Biſchöfe und
Prieſter für ein ſolch gemeingefährliches Treiben
verant=
wortlich zu machen. Was das elſaß=lothringiſche
Zen=
trum betrifft, ſo iſt darin der Einfluß Wetterlés, wie
öffentlich wiederholt feſtgeſtellt wurde, ganz gering, und
er iſt ſchon mehrfach von der Fraktion desavouiert
wor=
den. Wetterlé war auch nicht unter den Mitgliedern des
Zentrums in Elſaß=Lothringen, die der kaiſerliche
Statt=
halter dieſer Tage zu politiſchen Beſprechungen geladen
hat. Wetterlé gehört äußerlich der Fraktion an, aber er
iſt ein Mann sui generis, er gebt in politiſchen wie in
anderen Dingen ſeinen eigenen Weg und nimmt auf
an=
dere durchaus keine Rückſicht. Das hat er oſt genug bes
wieſen. Das elſaß=lothringiſche Zentrum bildet im
Reichstage eine Gruppe für ſich und wird ſich demnächſt
mit dem Abbé Wetterlé auseinanderſetzen.
Ausland.
Frankreich.
Frankreich und der Panamakanal. Die
von der franzöſiſchen Regierung nach den Antillen und
der Inſel Tahiti entſandte Kommiſſion, welche die Frage
der etwa anläßlich der Eröffnung des Panamakanals
durchzuführenden Arbeiten prüfen ſollte, hat nunmehr
ihren Bericht erſtattet. In demſelben wird erklärt, daß
die Schiffe, welche den Panamakanal paſſieren werden,
eine mehr nördlich von den franzöſiſchen Antillen gelegene
Route wählen dürften. Gleichwohl wäre es angezeigt,
ie Häfen von Point=à=Pitre auf der Inſel Guadeloupe
und von Fort de France auf Martinique zu verbeſſern.
Die Koſten dieſer Ausbauten werden auf 8½ Millionen
Francs veranſchlagt.
Prinz Victor Napoleon zur
Präſi=
dentenwahl. Das Echo de Paris veröffentlicht eine
Erklärung des bonapartiſtiſchen Thronprätendenten
Prinzen Victor Napoleon über die bevorſtehende
Präſi=
dentenwahl. Prinz Victor ſagte u. a., er wünſche, daß
die Nationalverſammlung ſich bei dieſer Wahl in
patrio=
tiſcher Selbſtverleugnung ausſchließlich vom öffentlichen
Intereſſe leiten laſſen möge. „Aber wie kann man
er=
warten,” fuhr der Prinz fort, „daß die
Nationalverſamm=
lung einen über den Parteien ſtehenden Mann wählen
werde, der erforderlichenfalls die Anmaßung des
Parla=
ments mit feſter Hand unterdrücken könnte? Nur die
di=
rekte Wahl durch das Volk könnte dem Staatsoberhaupt
das nötige Anſehen geben.” Prinz Victor ſchloß: „Voll
Achtung vor den Geſetzen meines Landes und als Gegner
der unfruchtbaren Ränke und Treibereien, in denen ſich
andere gefallen, fordere ich für mich die unverjährbaren
Rechte, die jeder Franzoſe genießt, um meinen Namen
und meine Tatkraft in den Dienſt meines Vaterlandes
zu ſtellen. Welch wunderbare Zukunft könnte ſich
Frank=
reich eröffnen, wenn alle Patrioten ſich verſtändigen
wür=
den, um an die napoleoniſche Ueberlieferung wieder
an=
zuknüpfen.”
England.
Die Spezialdebatte über die
Home=
rulebill iſt im Unterhauſe beendet worden. Die
Be=
ratung der Vorlage hat über vierzig Tage in Anſpruch
genommen und iſt, abgeſehen von der Niederlage der
Regierung im November vorigen Jahres, ohne Störung
verlaufen. In den hauptſächlichſten Beſtimmungen der
Bill iſt keine weſentliche Aenderung getroffen worden.
Die wichtigſte Abänderung, die beſchloſſen wurde,
be=
trifft die Einführung des Grundſatzes der
Proportional=
vertretung bei den Wahlen für den iriſchen Senat und in
gewiſſen Bezirken bei den Wahlen für das iriſche
Unter=
haus.
Die Errichtung von Funkenſtationen.
Der vorläufige Bericht der parlamentariſchen
Studien=
kommiſſon, die zur Prüfung des geplanten Abkommens
mit der Marconi=Geſellſchaft für die Errichtung von
Funkenſtationen über das ganze Reich eingeſetzt worden
iſt, erklärt, daß angeſichts der Dringlichkeit der
Ange=
legenheit für das Reich eine Reihe von Stationen, wie
dies in dem Abkommen vorgeſchlagen iſt, errichtet werden
müſſe. Deshalb wird die Anſicht ausgeſprochen, daß,
welches Syſtem ſchließlich auch verwendet werde, ſofort
Schritte unternommen werden müßten, um Ländereien zu
erwerben, die für Marconi=Stationen groß genug ſeien.
Der Bericht empfiehlt weiter die Bildung einer techniſchen
Kommiſſion zum Studium der verſchiedenen
funkentele=
graphiſchen Syſteme.
China.
Ruſſſiſche Vorſtelllungen. Im
Auswärti=
gen Amt wurden heute zwei ruſſiſche Noten überreicht.
Die erſte Note weiſt darauf hin, daß Rußland mit dem
Zahlungsaufſchub bei den chineſiſchen Verbindlichkeiten
aus dem Boxeraufſtand nicht einverſtanden ſei, und ſtellt
die Frage, wie China eine ſofortige Zahlung des
ruſſi=
ſchen Anteils zu bewerkſtelligen gedenke. Die zweite Note
erklärt, daß der große Auslauf von Papiergeld im
Ge=
biete von Kuldſcha, dem kein Gegenwert in Silber
gegen=
überſtehe, den ruſſiſchen Kaufleuten große Verluſte
be=
reite wegen der Entwertung der Noten um ¼ Prozent
des Nennwertes. Die Note fragt, wie China dieſem
Zu=
ſtande abhelfen will. Das fragliche Papiergeld ſtammt
noch aus der Zeit der Mandſchuregierung. Man glaubt,
daß die ruſſiſchen Vorſtellungen den Zweck haben, China
die Notwendigkeit eines ſofortigen Abſchluſſes der
Sechs=
mächte=Anleihe klar zu machen.
London, 13. Jan. Fürſt Lichnowsky iſt
für die Zeit vom 27. bis 29. Januar vom König nach
Windſor gebeten. Das Feſteſſen zu Kaiſers Geburtstag
im Hotel „Cecil” iſt infolgedeſſen auf den 1. Februar
verſchoben worden.
New=York, 13. Jan. Zur Förderung der
geiſtigen Beziehungen zwiſchen
Deutſch=
land und den Vereinigten Staaten erläßt
die New=Yorker Staatszeitung ein Preisausſchreiben für
einen modernen deutſchen Originalroman. Der
Haupt=
preis beträgt 3000 Mark.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 15. Januar.
Vom Hofe. Ihre Königl. Hoheit die
Groß=
herzogin empfingen am Montag vormittag 11 Uhr
im Neuen Palais Fräulein Goldmann und hierauf den
Pfarrer Schwabe aus Gießen. (Darmſt. Ztg).
* Ordensverleihung. Seine Königl. Hoheit der
Großherzog haben dem ordentlichen Profeſſor an
der Landesuniverſität Gießen Dr. Wilhelm van Calker
die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm
von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog von Baden
verliehenen Ritterkreuzes 1. Klaſſe des Ordens vom
Zähringer Löwen erteilt.
In den Ruheſtand verſetzt wurde der
Eiſen=
bahn=Bureaudiener in der Heſſiſch=Preußiſchen
Eiſenbahn=
gemeinſchaft Heinrich Kiene zu Mainz vom 1. Februar
d. J. an.
Erledigte Stelle. Eine mit einer
katho=
liſchen Lehrerin zu beſetzende Schulſtelle zu Bingen.
* Hofball. Im Alten Palais fand geſtern abend
Hofball ſtatt, zu dem das Großherzogspaar etwa 400
Einladungen hatte ergehen laſſen. Der Ball begann um
8 Uhr. Das Großherzogspaar beteiligte ſich wiederholt
am Tanze. Nach 12 Uhr ſpeiſten die Ballteilnehmer in den
verſchiedenen Räumen. Die Räume des Palais waren
herrlich mit Blumen und Pflanzen ausgeſchmückt. Die
Ball= und Tafelmuſik ſtellte die Kapelle des Garde=
Dra=
goner=Regiments unter Leitung ihres Muſikmeiſters
Mittelſtädt.
Das Großh. Regierungsblatt Nr. 2 vom
14. Januar hat folgenden Inhalt: 1. Bekanntmachung,
die Rheinſchiffahrts=Polizeiordnung betreffend. 2.
Be=
kanntmachung, die Organiſation der Großh.
Ober=
förſtereien betreffend. 3. Bekanntmachung, Aenderung
der Poſtordnung vom 20. März 1900 betreffend. 4.
Be=
kanntmachung, die „Olaa=Berger=Stiftung” betreffend.
g. Strafkammer. Wegen Verbrechens nach § 175 des
Strafgeſetzbuches wurde geſtern der 15jährige Tagelöhner
Ludwig Dächert aus Eberſtadt zu 3 Wochen
Ge=
fängnis verurteilt. Als mildernd wurde die Jugend=
lichkeit und mangelhafte Erziehung des Angeklagten
be=
rückſichtigt, außerdem ſein offenes Geſtändnis. — Die
Taglöhner Peter Kohl und Kaſpar März waren im=
Sommer vorigen Jahres bei Erdarbeiten in Lorſch
be=
ſchäftigt. Der Werkmeiſter Brauer behielt ihnen einen
be=
ſchlagnahmten Wochenlohn ein, und nun verſuchten die
beiden Angeklagten den B. durch Drohungen zu zwingen,
ihnen ihren Lohn zu zahlen, obwohl ſie wußten, daß er
ihnen zu Recht gepfändet war. Kurz danach trafen die
Angeklagten den Zeugen B. mit ſeiner Frau auf der
Straße und drangen nun nochmals auf Brauer ein.
Hier=
bei benutzte Kohl einen Beſenſtiel, mit dem er ihm einen
heftigen Schlag verſetzte. Die Ehefrau lief in ihrer Angſt
zu in der Nähe wohnenden Bekannten und lieh ſich dort
Geld um den Rohlingen den ihnen gar nicht zuſtehenden
Lohn auszuzahlen. Beide waren bei dem Exzeß ſchwer
betrunken und erkannte deshalb das Schöffengericht gegen
Kohl auf 4 Monate und 14 Tage Gefängnis
und gegen März auf 2 Monate und 1 Tag. Die
Angeklagten verfolgten Berufung gegen das Urteil, die
geſtern vor der hieſigen Strafkammer verhandelt wurde.
Die Strafkamnmer beſtätigte das erſtinſtanzliche Urteil
und änderte lediglich die Beſtrafung des März dahin, als
nur Bedrohung und nicht auch Körperverletzung
ange=
nommen wurde. Die Strafe blieb dieſelbe. — Ein
be=
trübliches Bild zeigte die Verhandlung gegen den 12
jähri=
gen M aus Viernheim wegen Einſteigdiebſtahls.
Ob=
wohl M. mit anderen Genoſſen im November 1911
we=
gen Diebereien vor der Strafkammer ſtand, wobei er zu
10 Wochen Gefängnis verurteilt wurde, machte dies ſo
wenig Eindruck auf ihn, daß er in der Zeit zwiſchen der
erſten, im September ſtattgefundenen, aber auf November
vertagten Verhandlung und der letzteren, alſo im
Ok=
tober, abermals zwei Einſteiadiebſtähle beging. Am 14.
Oktober ſtieg er durch das offenſtehende Fenſter in die
Wohnung einer im elterlichen Hauſe wohnenden Familie
ein und entnahm einem im Schrank liegenden
Porte=
monnaie 90 Pfa. Beim zweiten Mal entwendete er
Zi=
garren. Das Gericht ſah im Gegenſatz zum Verteidiger.
eine fortgeſetzte Handlung nicht an, ſondern war der
An=
ſicht, daß er zu den Diebſtählen einen erneuten Vorſatz
gefaßt habe. Die Strafe, die bedingt erlaſſen worden
war, wurde auf 12 Wochen Gefängnis erhöht.
Der Angeklagte befindet ſich jetzt in Fürſorge=Erziehung.
—
Vom Großh. Hoftheater. Heute wird Neſtroys
„Lumpazivagabundus” als 97. Abonnementsvorſtellung,
Buchſtabe A 25, zur Wiederholung gelangen. Im zweiten
Akte iſt wiederum das Konzert eingelegt, das am
Sil=
veſterabend in erſter Linie den großen Erfolg entſchied.
Frau Kallenſee und Herr Semper wirken mit
Liedervor=
trägen, Herr Ehrle mit humoriſtiſchen Rezitationen mit.
Wie am erſten Abend wird die Einlage mit einem
Tanz=
duett, von Fräulein Gothe und Herrn Jürgas ausgeführt
beſchloſſen. Es gelten die kleinen Preiſe. Am
Donners=
tag gelangt zum erſten Male in dieſer Spielzeit „Das
Glöckchen des Eremiten” in teilweiſer Neubeſetzung der
Hauptrollen zur Aufführung. Freitag wird die
erfolg=
reiche Neuinſzenierung der Straußſchen „Fledermaus”
wiederholt werden.
Das einmalige Gaſtſpiel der Kammerſängerin
Charles Cahier findet am Dienstag, den 21. Jan.,
in der Partie der Amneris in Verdis „Alda” ſtatt. Für
dieſes Gaſtſpiel macht ſich jetzt ſchon das lebhafteſte
In=
tereſſe bemerkbar. Das Abonnement iſt an dem
Gaſtſpiel=
abend aufgehoben, doch hat die Generaldirektion die
Ver=
fügung getroffen, daß den Abonnenten ein Vorkaufsrecht
gewahrt bleibt, welches ſie am Donnerstag, den 16. Jan.,
an der Hoftheaterkaſſe von halb 4—5 Uhr ausüben können.
Der allgemeine Vorverkauf beginnt am Freitag. Es
gel=
ten die gewöhnlichen Preiſe.
* Der Evangeliſche Kirchengeſangverein der
Martins=
gemeinde, deſſen hervorragende künſtleriſche Leiſtungen
auf dem Gebiete des Kirchengeſanges in weiteren Kreiſen
Darmſtadts bekannt und anerkannt ſind, feiert am nächſten
Sonntag das 25jährige Jubiläum ſeines
Be=
ſtehens, das zugleich das 25jährige Jubiläum ſeines
erſten Leiters, des Herrn Oberpoſtdirektionsſekretärs Cos
lin, iſt. Im Januar 1888 auf Anregung des damaligen
Pfarrers der Martinsgemeinde und jetzigen Prälaten,
Herrn D. Dr. Flöring, gegründet, iſt der Verein, vor allem
dank der ebenſo hingebenden wie verſtändnisvollen
Leit=
ung ſeines Dirigenten, 25 Jahre hindurch auf der Höhe
ſeiner Aufgaben und Leiſtungen geblieben. In dem Feſt=
Die Herrin des Weißen Hauſes.
** Wenn am 4. März dieſes Jahres Woodrow
Wilſon als Präſident der Vereinigten
Staaten von Nordamerika in Waſhington ſeinen
Einzug in das Weiße Haus hält, wird ſeine Gemahlin
damit plötzlich zur erſten Frau der Union und ſieht ſich
vor einer Aufgabe, deren Löſung nicht nur
geſellſchaft=
liches Talent, ſondern auch Sinn für Organiſation,
Ener=
gie, Zähigkeit und Ausdauer erfordert. Die Herrin
vom Weißen Hauſe hat zwar noch nie für ſich den
zweifelhaften Ruhm beanſprucht, Führerin der
ameri=
kaniſchen Geſellſchaftsmoden zu ſein, dies Amt haben
bis=
her noch alle Präſidentenfrauen bereitwilligſt den oberen
Vierhundert von New=York überlaſſen: aber an
un=
zähligen Banketts und Diners wird ſie ihren Geſchmack
und ihren geſellſchaftlichen Takt erproben müſſen. Denn
die geſelligen Pflichten des amerikaniſchen Präſidenten,
der im Gegenſatz zu europäiſchen Staatsoberhäuptern in
ſeiner Lebensführung und in ſeinem Heime demokratiſche
Prinzipien vertreten ſoll und daher Tauſende von
ameri=
kaniſchen Bürgern als Gäſte bei ſich ſieht, ſind ſehr
um=
fangreich. Waſhington iſt als Brennpunkt des politiſchen
Lebens auch der Sitz aller höheren Bundesbeamten, aller
Abgeordneten und Senatoren, iſt der Sitz der Diplomatie,
und ſie alle, Botſchafter und Geſandte, Parlamentarier
und Beamte, Offiziere und Richter, haben nach altem
Brauche Anſpruch darauf, als Gäſte im Weißen Hauſe zu
verkehren. Weiß man doch, nach einer mit echt
ameri=
kaniſchem Zahlenſinn gemachten Angabe, daß Frau
Rooſevelt einſt an einem einzigen Tage, am
Neujahrs=
tage, nicht weniger als 6000 Gäſten die Hand ſchütteln
mußte.
Als ausgezeichnete Wirtinnen des Weißen Hauſes
und als Vorbilder in der Erfüllung der geſellſchaftlichen
Pflichten einer Hausfrau, teilt Frau Taft mit Frau
Rooſevelt und Frau Dolly Madiſon ihren Ruhm. Denn
während der Präſidentſchaft Mc. Kinleys und Clevelands
verlor das Weiße Haus viel von ſeinem geſellſchaftlichen
Renommee Frau Cleveland, die einzige Braut eines
amerikaniſchen Präſidenten, die im Weißen Hauſe getraut
wurde, hatte wenig ſpezifiſch geſellſchaftliche Talente und
Frau Mc. Kinley war durch ihren leidenden Zuſtand
dauernd verhindert, Geſellſchaften zu geben. So brachte
denn bei rez: Ansantritt Rooſevelts deſſen Ge=
mahlin eine neue Aera mit allerlei neuen Inſtitutionen,
die inzwiſchen Gewohnheitsrecht erlangt haben. Frau
Rooſevelt gab als erſte Präſidentenfrau im Weißen
Hauſe auch halboffizielle Geſellſchaften, muſikaliſche
Abende und Tees zu denen die Gäſte auch aus New=
York, Boſton, Philadelphia und Baltimore
herbeiſtröm=
ten. Und Frau Taft hat dieſe Gewohnheiten
beibe=
halten und mit ihnen auch die „Wochengeſellſchaften der
Kabinettsdamen”, die Geſellſchaften der Miniſterfrauen.
Frau Taft pflegte die Miniſterfrauen zur Mitarbeit an
der Erfüllung der amtlichen geſellſchaftlichen Pflichten
heranzuziehen, was hin und wieder auch ſchon Frau
Rooſevelt getan hatte. Dann verſammelten ſich die
Damen im Bibliothekzimmer und berieten gemeinſam die
Pläne und Einzelheiten der bevorſtehenden Diners im
Weißen Hauſe. Scherzhaft nannte man dieſe
Zuſammen=
künfte das „weibliche Kabinett der Vereinigten Staaten”.
weil die Damen zu ihren Beratungen gewöhnlich zur
ſel=
ben Stunde zuſammentraten, wie die Miniſter beim
Präſidenten.
Man weiß, daß der amtliche Wohnſitz des
Unions=
präſidenten jedes Prunkes entbehrt, das Weiße Haus
macht in der Tat den Eindruck eines ſtattlichen, aber
ein=
fachen Landhauſes. Der Bau iſt jetzt nahezu 100 Jahre
alt, und trotz mancher baulichen Veränderungen hat ſich
die Herrin des Weißen Hauſes über einen Ueberfluß an
Bequemlichkeiten und Komfort nicht zu beklagen.
Immer=
hin hat ſie es beſſer, als die erſte Frau, die als Herrin in
Waſhington ins Weiße Haus einzog. Das war im Jahre
1800 und Frau John Adams mußte mit Entfetzen
bemer=
ken, daß im ganzen Hauſe weder Licht noch Klingeln, ja,
was das Schlimmſte war, nicht einmal ein Ofen zum
Heizen der Zimmer vorhanden war. Sie nahm auch
ſchleunigſt eine Einladung von Frau Waſhinaton an, um
Zeit zur Wohnbarmachung des Weißen Hauſes zu
ge=
winnen. Aber jenes erſte Präſidentenhaus von
Waſhing=
ton iſt mit dem heutigen Weißen Hauſe nicht identiſch.
Während des britiſch=amerikaniſchen Krieges von 1812
bis 1814 bemächtigte ſich ein britiſches Streifkorps
vor=
übergehend der Bundeshauptſtadt und benutzte damals
dieſe kurze Eroberung dazu, um mit ſämtlichen anderen
Regierungsbauten auch das Weiße Haus in Brand zu
ſtecken. Vier Jahre ſpäter bauten es die Amerikaner
wieder neu auf.
Großherzogliches Hoftheater.
Montag, 13. Januar:
„Fauſt‟
W-l. Die heutige Wiederholung der Gounodſchen
Oper „Fauſt” fand vor ſchwach beſuchtem Hauſe ſtatt.
Das erſt kurze Zeit zurückliegende Gaſtſpiel des Herrn
Baklanoff hatte den Beſuch wohl ungünſtig beeinflußt.
Die Partie des Mephiſto ſang, wie früher, Herr
Ste=
phani, der im Gegenſatz zum Sonntag wieder im
Voll=
beſitz ſeiner ſtimmlichen Mittel war und ſich bei der höchſt
gelungenen geſanglichen Durchführung ſeiner Aufgabe,
mit der die darſtelleriſche auf gleicher Höhe ſtand, auch
kei=
terlei Schonung mehr aufzuerlegen brauchte. Herr
Glo=
berger, der wieder den Fauſt ſang, erfreute durch ſeine
timmliche Friſche und Schönheit und die müheloſe Be= ſeiner geſangstechniſchen Aufgabe; auch in der
Gartenarie entfaltete er diesmal viel mehr Verve des
Tones. Für den leidenſchaftlichen Liebhaber, als welcher
er heute in dunkelſchwarzem Gelock erſchien, iſt er aber
reichlich ſchüchtern.
Die Partie der Margarethe ſang erſtmalig Frau
Kallenſee, wohl um Frl. Geyersbach, die
Vielbe=
ſchäftigte, zu entlaſten. Im Grunde gehört dieſe Partie
der jugendlichen Sängerin. Von einer
Koloraturſänge=
rin, deren Hauptvorzug in der Geſangs kunſt. in der
Technik des Geſanges beruht, kann man von
vorn=
herein ein entſprechendes tonliches Ausdrucksvermögen
für Partien, die in dem Empfindungs= und Gemütsleben
wurzeln, und für rein ſeeliſche Vorgänge nicht erwarten.
So waren es denn auch weniger die erotiſchen Szenen,
als der einer Koloraturſängerin beſonders gut liegende
Schmuckwalzer und die dramatiſch bewegteren Szenen
in der Kirche und dem Kerker, die Frau Kallenſee am
beſten gelangen. Daß ſie ihrer Aufaabe in rein
geſangs=
techniſcher Hinſicht nichts ſchuldig blieb, iſt wohl
ſelbſt=
verſtändlich. Die Auffaſſung der Rolle erinnerte mehr
an eine kokett=ſinnliche Franzöſin, als an das deutſche
Gretchen, mit der man die Gounodſche Margarethe ja
auch nicht identifizieren darf. Nach der muſikaliſchen
Charakteriſtik, die der Franzoſe dieſer deutſchen
Ideal=
geſtalt hat zuteil werden laſſen, wäre jene Auffaſſung
eigentlich konſequenter. Aber es wird uns eben ſchwer,
von dem Urbild zu abſtrahieren.
Ueber die Aufführung im übrigen haben wir erſt
vor kurzem berichtet.
gottesdienſt in der Martinskirche, in dem der Gründer
des Vereins predigen und der Verein ſelbſt die
Jubel=
kantate von Rebay ſingen wird, wie bei der
Feſtverſamm=
lung im „Mathildenhöhſaal‟ Dieburger Straße 26, am
Sonntag, wird die Martinsgemeinde Gelegenheit finden,
den Dank auszuſprechen, zu dem ſie dem feiernden Verein
und ſeinem Leiter gegenüber, in ganz beſonderem Maße
verpflichtet iſt. Es ſei noch darauf hingewieſen, daß des
zu erwartenden Andranges wegen der Zutritt zu der
Feſtverſammlung nur gegen Eintrittskarten möglich iſt,
welche am Tage vorher, ſoweit der Vorrat reicht, bei Herrn
Generalagent Möſer, Ruthsſtraße 24, zu haben ſind.
— Deutſch=Evangeliſcher Fraueubund,
Orts=
arnppe Darmſtadt. Das Abendheim für
ſelbſt=
ſtändige alleinſtehende Mädchen, welches Donnerstag,
den 16. Januar, abends ½ 8 Uhr, Waldſtraße 21, eröffnet
werden ſoll, wird, auf dem Boden des Chriſtentums
ſtehend, konfeſſionelle Unterſchiede nicht betonen. Zu den
Geſchenken der Mitglieder iſt in dankenswerter Weiſe
manche Gabe aus hieſigen Geſchäften gekommen. Sc
ſtiftete die Firma G. Neidlinger eine Nähmaſchine,
die Firma Friedrich Schäfer Kakao und Tee, das
Kaufhaus Schneider einen Linoleum=Teppich, die
Firmen Heyl, das Mainzer Warenhaus und
J. Dexheimer Handtücher, Taſſentücher und
Wiſch=
tücher. Allen gütigen Gebern ſei hiermit herzlichſter
Dank geſagt.
* Darmſtädter Konferenz für evangeliſche
Ge=
meindearbeit. Für Montag, den 20. Januar (
Gemeinde=
haus, Kiesſtraße 17), hat Geh. Kirchenrat D. Eger,
Direktor des Predigerſeminars zu Friedbera, der vor
einigen Tagen einen Ruf als Profeſſor der Theologie an
die Univerſität Halle angenommen hat, einen. Vortrag
zugeſagt über das Thema: „Was können und was
ſollen Kirchenvorſtand und Kirchengemeindevertretung für
das evangeliſche Gemeindeleben leiſten ?‟
Der geſchätzte
Redner hat allen, die für das kirchliche Gemeindeleben
verantwortlich ſind, wichtiges zu ſagen.
Der Vorſtand des Photographiſchen Inſtituts
der Großh. Techniſchen Hochſchule teilt mit, daß er
auf vielfache Bitten den Beginn der Vorträge zu
Gunſten des Photographiſchen Inſtituts von 5¼ Uhr
auf pünktlich 8 Uhr abends verlegt hat.
Goethebund. Man ſchreibt uns: Auf Einladung
des Heſſiſchen Goethebundes wird deſſen langjähriger
früherer Vorſitzender, Herr Profeſſor D. Otto Harnack
ſaus Stuttgart, am nächſten Dienstag über Graf Leo
Tolſtoi ſprechen. Der beliebte Redner wird für dieſes
Thema jedenfalls ein dankbares Publikum finden.
Näheres iſt aus der Anzeige erſichtlich.
Senſationsmeldungen. Hieſige Blätter geben die
Meldung einer Korreſpondenz wieder, nach der es ſich
bei den in der Nähe der Ludwigshöhe aufgefundenen
nicht explodierten Zündkörpern, die dort in der
Silveſter=
macht durch Militärperſonen abgefeuert ſein ſollen, um
Artilleriegeſchoſſe handelt, von denen etwa
25 Stück (!) zum Krepieren gebracht wurden. Das iſt
matürlich Unſinn. Und wenn der Schreiber dieſer
Senſationsmeldung eine Ahnung hätte, was 25
krepie=
rende Artillerie geſchoſſe ungefähr anrichten. hätte er
wohl ſelbſt nicht an die Wahrheit ſeiner Meldung
ge=
glaubt. Wie uns von zuſtändiger Stelle beſtätigt wird.
handelt es ſich tatſächlich nur um im Verhältnis zu
Ar=
tillerie geſchoſſen harmloſe Zündkörper, Schlagröhren
ſoder dergleichen, wie ſie zu Zielfeuern, oder zur
Ent=
zündung von nichtkrepierten Geſchoſſen und zu ähnlichen
Zwecken verwendet werden. Richtig iſt, daß die
Zünd=
körper entwendet ſein ſollen und daß darüber eine
Unter=
uchung ſchwebt, iſt ſelbſtverſtändlich. Doch wird dieſe
nicht durch das Generalkommando geführt, ſondern ſie
geht ihren Inſtanzenweg, wie bei jedem militäriſchen
Vergehen. Alles andere, was die fragliche Meldung noch
enthält, beruht auf müßigen Kombinationen.
Ein frommer Unfug. In Stadt und Land
werden ängſtliche Leute wieder durch Zuſendung des
eit etwa zehn Jahren mit Unwillen beohachteten
ſog. Kettengebetes beunruhigt. Man erhält, meiſt
anonym, die Abſchrift eines bei geringen
Verſchieden=
beiten gleichlautenden Gebetes, das innerhalb neun
Tagen neunmal abgeſchrieben und an neun Bekannte
verſandt werden ſoll. Daran wird die Verbeißung einer
großen Freude oder großen Glücks, an die Nich erfüllung
dieſer Beſtimmung aber die Drohung von Unglück uſw.
geknüpft und davor gewarnt, die „ewige” Kette zu
brechen. — Eine ſolche Zuſendung ſollte ohne weiteres
n den Pavierkorh wandern.
Steuern bezahlen! Wir machen unſere Leſer
dar=
auf aufmerkſam, daß das V Ziel der Gemeindeſteuern
für das Rechnungsjahr 1912 bis längſtens Ende
laufen=
den Monats an die Stadtkaſſe zu entrichten iſt.
* Karnevalgeſellſchaft Narrhalla. Die nächſte
Veran=
ſtaltung in dieſer Saiſon wird nicht der „Bunte Abend‟
ſein, der aus Zweckmäßigkeitsgründen um acht Tage
ver=
choben werden mußte, ſondern ein zweites großes
karnevaliſtiſches Konzert der Kapelle Weber,
die dazu ein urfideles echt karnevaliſtiſches Programm
aufgeſtellt hat. Das Konzert findet wiederum im großen
Saalbauſaal ſtatt und wird mit Tanz im Gartenſaal
(Beginn 10 Uhr!) verbunden ſein. Näheres folgt.
Das American Bio bringt ab heute ein neues,
beſonders lehrreiches und künſtleriſches Programm.
Das aus dem Leben gegriffene dreiaktige Drama: „Die
heimliche Heirat” verdient beſondere Beachtung.
Inter=
eſſante Naturbilder bieten die Vorführungen: „Wie
der Menſch die Rieſen der Natur beſiegt”, „Ultrarapide
Bewegungen” und „Der Wochenbericht”; „Die Liſt des
Onkels” und „Romeos Schnurrbart” ſind urkomiſch.
Für gute Einlagen iſt beſtens geſorgt. (Siehe Anzeige.)
C Arheilgen, 14. Jan. Die katholiſche Gemeinde
Arheilgen hat von Herrn Benz=Erben dieſer Tage einen
3700 Quadratmeter großen Bauplatz zum Preiſe von
12000 Mark angekauft, auf dem eine Kirche errichtet
wer=
den ſoll.
A Pfungſtadt, 14. Jan. Der am Sonntag abend vom
hieſigen Zweigverein des Evangeliſchen
Bundes im „Darmſtädter Hof” veranſtaltete
Fami=
lienabend nahm einen ſehr ſchönen Verlauf. In
Verhinderung des erſten Vorſitzenden hieß der zweite
Präſident, Herr Dr. Frank, die zahlreich beſuchte
Ver=
ſammlung, ſowie den zu einem Vortrage gewonnenen
Herrn Profeſſor Dr. Schöll aus Friedberg herzlich
will=
kommen. Dieſer ſprach über: „Der chriſtliche Gottesglaube
und ſeine Gegner” in einſtündiger, feſſelnder Rede. Seine
Ausführungen, in denen er ſich nur mit ernſten Gegnern
des chriſtlichen Gottesglaubens, den Atheiſten, Deiſten,
Materialiſten und pantheiſtiſchen Moniſten
auseinander=
ſetzte, gipfelten in dem Gedanken, daß Gott die heilige
Liebe iſt. Die unter Leitung des Herrn Pfrs. Bürſtlein
exakt vorgetragenen Chöre des Kirchengeſangvereins,
ſo=
wie Klaviervorträge des Herrn Lehrer Treutel und
gemeinſame Geſänge umrahmten die Veranſtaltung, die
allen Teilnehmern in der angenehmſten Erinnerung
blei=
ben wird.
Offenbach, 14. Jan. Der wiederholt vorbeſtrafte
Fuhrmann Otto Diether wurde geſtern abend dabei
beobachtet, wie er von einem vor dem Hauſe Kleiner
Bier=
grund Nr. 6 ſtehenden Mehlwagen einen Sack Mehl
entwendete und dieſen nach dem Hausflur Kleiner
Biergrund Nr. 22 ſchleppte, woſelbſt er ihn auf
Anord=
nung eines inzwiſchen herbeigerufenen Schutzmannes
wieder an den Eigentümer zurückgeben mußte. Diether,
der rückfälliger Dieb iſt, wurde dem Gericht zugeführt.
Die früher hier bedienſtet geweſene 26jährige Marie
Re=
gine Schäfer, welche am 2. Dezember 1912 wegen
ver=
ſchmähter Liebe in der Nähe der Lederwerke Spicharz in
den Main geſprungen iſt, wurde am Sonntag nachmittag
in der Höhe des Frankfurter Viehhofes geländet. — Der
23 Jahre alte, aus Schramberg gebürtige Goldſchmied
Hugo Baſtian, welcher von der Staatsanwaltſchaft
Pforzheim wegen ſchweren Diebſtahls ſteckbrieflich
ver=
folgt wurde, wurde hier feſtgenommen und dem
Gericht zugeführt.
g. Hainſtadt, 14. Jan. Das ſiebenjährige
Töchter=
chen des Landwirts Peter Reiſing wurde geſtern
abend von dem Automobil einer Hanauer Fabrik
überfahren und war ſofort tot. Das Mädchen ging
mit anderen hinter einem Schneepflua her und wurde,
als es auf die Hupenſianale beiſeite ſpringen wollte, von
dem nicht geſehenen Automobil erfaßt und überfahren.
* Mainz, 13. Jan. Geſtern morgen fand die
Ein=
weihung der neuen Stadtbibliothek ſtatt,
bei der Oberbürgermeiſter Dr. Göttelmann in ſeiner
Anſprache hervorhob, daß dies der vorletzte Schritt ſei.
den Mainz tue, um ſeinen wertvollen Sammlungen
wür=
dige Heimſtätten zu bereiten; der nächſte und letzte Schritt,
auf den die Verwaltung bereits hinarbeite ſei die
Er=
richtung einer Gemäldegalerie. — Amtsgerichtsrat
Fried=
rich Dähn iſt zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht
der Provinz Rheinheſſen ernannt worden.
* Mainz, 14. Jan. Der Mainzer
Narrenſpie=
gel eine rheiniſche Faſtnachtschronik in Bild und Wort,
in Spruch und Lied von Wilhelm Clobes, iſt
ſo=
eben im Verlag der Mainzer Verlagsanſtalt und Druckerei
A.=G. erſchienen. Es iſt kein Feſtbuch im landläufigen
Sinne, das elegant ausgeſtattete Werk, das der bekannte
rheiniſche Schriftſteller als Jubiläumswerk des Mainzer
Karneval=Vereins herausgegeben hat, vielmehr ein
inter=
eſſantes Kulturbuch, das ein getreues Spiegelbild des
Mainzer Faſtnachtslebens gibt. Von 16 Bildertafeln
illuſtriert, ſollte das etwa 200 Seiten ſtarke Buch weder in
der Hausbücherei des echten Narrhalleſen, noch in den
öffentlichen Vereinsbibliotheken und Archiven
karneva=
liſtiſcher Vereinigungen fehlen. In den einzelnen
Ka=
piteln gibt der Verfaſſer nicht nur die erſte, vollſtändige
und zuverläſſige Chronik des M. K.=V. heraus, ſondern
ſchildert das geſamte karnevaliſtiſche Weſen und Wirken
in der „närriſchen Reſidenz” in farbenvollen plaſtiſchen
Bildern. Die beſten zeitgenöſſiſchen Poeten, wie Viktor
Blüthgen, Georg Bötticher („Leutnant von Verſewitz”)
Hans Brennert, Emil Claar, Fritz Engel, Herbert
Eulen=
berg, Guſtav Falke, Alexander von Gleichen=Rußwurm,
Wilhelm Jacoby, Kurt Kraatz, Jon Lehmann, Sigmar
Mehring, Marx Möller, Alexander Moszkowski, Rudolf
Presber, Arthur Rehbein (Atz vom Rhyn), Roda Roda,
Walter Schulte vom Brühl, Julius Stettenheim (
Wipp=
chen), Johannes Trojan u. a. haben dem „Mainzer
Nar=
renſpiegel” zum größten Teile Originalbeiträge
über=
laſſen.
Weiſenau, 14. Jan. Als geſtern nachmittag der
Ober=
wachtmeiſter der Gendarmerie bei einer Reviſion der
Bier=
preſſionen die Kantine der Zementfabrik
auf=
ſuchte, wurde er von einem Trupp Arbeiter nach dem
Hausgang des Bureaus der Fabeik gerufen, wo ein
Ar=
beiter bewußtlos und blutüberſtrömt am
Boden lag. Neben dem Bewußtloſen lag ein
Holz=
knüppel. Aus einer großen Wunde am Kopfe des
Ver=
letzten ſickerte unaufhörlich das Blut. In der Nähe des
Bewußtloſen ſtanden der Polizeidiener Hubertus und der
Verwalter Mehl. Die Arbeiter erzählten dem
Oberwacht=
meiſter, daß der Verletzte die Arbeit verlaſſen und ſein
Geld haben wollte. Statt deſſen hätte ihn der Verwalter
mit dem Knüppel niedergeſchlagen. Dies ſei nicht der erſte
Fall und dies geſchehe unter der Polizeiaufſicht der
Poli=
zeidiener. Der Verwalter behauptete, von dem Verletzten
mit einem Meſſer angegriffen worden zu ſein und daß
er in Notwehr gehandelt. Der Oberwachtmeiſter ſorgte
vor allen Dingen, daß dem ſchwer Verletzten ärztliche Hilfe
zuteil und er nach einem Notverband ins Krankenhaus
überführt wurde. Ein Meſſer wurde bei dem
Mißhan=
delten nicht vorgefunden. Durch die Gendarmerie werden
Ermittelungen über den Vorfall angeſtrengt.
Worms, 14. Jan. Im
Waſſergasſchweiß=
werk erlitt heute nacht ein 40 Jahre alter Arbeiter beim
Abſturz einer Röhre einen Bruch des rechten
Un=
ter ſchenkels. Der Verletzte mußte ins Krankenhaus
gebracht werden.
Wörrſtadt, 14. Jan. Eine gefährliche
Erplo=
ion ereignete ſich geſtern in der Wohnung des
Schorn=
ſteinfegermeiſters Münch. Unter furchtbarem Knall
flog plötzlich der im Wohnzimmer ſtehende Ofen in
Stücke. Zum Glück war das Zimmer im Augenblick
der Exploſion menſchenleer. Man glaubt, daß in den
Kohlen, die kurz vorher aufgeſchüttet wurden, ein
Spreng=
ſtoff enthalten war.
Frei=Laubersheim, 14. Jan. In einer
gemein=
ſchaftlichen Sitzung der Ortsvorſtände
von Frei=Laubersheim, Hackenheim, Neu=Bamberg und
der durch Bürgermeiſter Dr. Schleicher, Beigeordneten
Schneider und einigen Stadträten vertretenen
Stadtver=
waltung von Kreuznach wurde die Grundlage zu einem
Vertrage betreffend Verbindung der genannten
rheinheſſiſchen Dörfer durch eine elektriſche
Bahn mit Kreuznach, ſowie Verſorgung der
Gemein=
den mit elektriſchem Lichte und elektriſcher Kraft durch das
Kreuznacher Elektrizitätswerk beſchloſſen. Die Stadt
Kreuznach macht ſich verbindlich, innerhalb 5 Jahren die
elektriſche Bahn zu bauen.
Nieder=Saulheim, 14. Jan. Seinen Verletzungen
erlegen iſt der 15jährige Sohn des Müllers Gabriel
Schuhmacher, der an einem in Bewegung
befind=
lichen Motor verunglückte. Ins Kreiskrankenhaus nach
Alzey gebracht, ſtarb er geſtern.
Gießen, 14. Jan. In einem Hauſe der Süd=Anlage
iſt heute vormittag 11 Uhr das Dienſtmädchen M. Rühl
eim Fenſterputzen aus dem zweiten Stock vom Fenſter
heruntergeſtürzt und blieb ſofort tot.
(*) Butzbach, 13. Jan. Nach dem Voranſchlag für
1913 betragen die Geſamteinnahmen 233965 Mark. Die
Umlagen betragen 42,2 Prozent auf Vermögen und 58
Prozent auf Einkommen. Für Waldungen wurden 18000
und für Waſſergeld 22000 Mark eingenommen. Auf dem
Elektrizitätswerk laſten noch 154000 Mk. Schulden.
Konzerte.
mm. Der dritte Kammermuſikabend des
Darmſtädter Streichquartetts, der am
Mon=
tag im großen Saale des Hotels „Zur Traube”
ſtatt=
fand, brachte als erſte Nummer eine in ihrer Eigenart
intereſſante Novität, die Uraufführung des ganzen
C=moll=Streichquartetts, Opus 16, von Paul
Scheinpflug. Der Komponiſt iſt hier ſchon bekannt
geworden durch verſchiedene Kompoſitionen für Orcheſter
und Lieder, die alle ein ausgeſprochen perſönliches
Ge=
präge tragen. Das geſtern zu Gehör gebrachte Quartett
holt in ſeinem (im Mai 1912 in Danzia ſchon geſpielten)
erſten Satz, der die Ueberſchrift „Mit Inbrunſt und
Leidenſchaft” träat, erſtaunlich viel Kraft aus den
Inſtru=
menten; ein epiſodiſch darin enthaltener Trauermarſch
orientiert hinreichend über ſeine Seelenſtimmung, beſſer als
die gedruckten Worte auf einem Programm es tun
wür=
den. Ueber den ſchwermütigen Harmonien der anderen
Inſtrumente ringt ſich eine prächtige Violinmelodie
em=
por, doch ſchließen alle in einem herben Uniſono geführten
Tongang den Satz. Wechſelvolle Tonbilder von
vorzugs=
weiſe noch immer düſterer Stimmung reihen ſich im
zweiten Satz aneinander. Das Kennwort „Litauen”
erklärt den Vorwurf und mag die ſehr geſuchte, einem
ganz beſonderen maleriſchen Empfinden entſprungene
Harmonik rechtfertigen. Aus den vier durch Fermaten
und Pauſen ſehr merklich abgeteilten Hauptbildern des
(dritten) Finalſatzes macht die ſtreng gebundene Form
der durch ein geſchickt erfundenes Thema lebendia
beweg=
ſien, aber zu kurz geratenen Fuge den beſten Eindruck;
ſie iſt ein neuer Beweis für die Richtigkeit der oft zu
machenden Erfahrung, daß auch den mit reichſter
Phan=
taſie und urſprünglicher Erfindungskraft begabten
Ton=
ſetzern der Halt an den ſtrengen, geſchichtlich entwickelten,
gutten, feſten Kunſtformen nur zum Vorteil gereichen
kann und den bleibenden Wert ihrer Werke verbürgt,
n ährend ausgedehntes formloſes Schwelgen in
un=
beſtimmtem Gefühlsausdruck ſchon bald auch bei
an=
ſpruchsloſen Hörern Ueberdruß hervorruft. An ſolchem
Uebermaß der Stimmung leidet etwas der ganze zweite
Satz, während ſonſt im allgemeinen das Werk einen recht
guten Eindruck machte und von den Ausführenden mit
Hingebung exakt und ſicher geſpielt wurde.
Erquickend und erfriſchend wirkte als zweite
Pro=
grammnummer Joſeph Haydns B=dur=Quartett,
Opus 76, Nr. 4 (das 11. der Petersſchen Sammlung „
be=
rühmter Quartette”), das mit vollendeter Präziſion aller
Inſtrumente und mit warmer Tongebung von den Herren
Mehmel, Diedrich. Brückmann und Weyns
vorgetragen wurde. Beſonders anmutig kam das Adagio
(Es=dur), heiter und froh das reizende Menuett und
klangvoll die etwas ernſte B=moll=Variation des Final=
Allearo, ſowie der glänzende Schluß (Piü Preſto) zum
Ausdruck.
An der Ausführung von Mozarts geiſtvoll
kom=
poniertem G=moll=Quintett (Nr. 516) für zwei
Violinen, zwei Violen und Violoncell nahm Herr
Kam=
mermuſiker P. Uhlmann teil. Mozarts natürlich
fließende Melodik und die Zauberkraft ſeiner edlen
Har=
monie ſprechen unmittelbar zum Herzen. Das (mit
Dämpfer geſpielte) Adaaio gehört mit ſeinem beſonderen
Klangreiz zu dem Schönſten der Literatur, und der
Schlußſatz läßt die fünf Streichinſtrumente in ſchönſter
Klanaregion edle Tonweiſen vortragen und zu einem
wohltönenden Ganzen wunderbar ſich vereinen. Es fand
die allerbeſte Aufnahme.
Feuilleton.
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
P. Münchener Theater. Eiſen Schauſpiel
in drei Akten von Walter Zierſch, fand bei der
Ur=
aufführung im Münchener kgl. Reſidenztheater am 12. ds.
Mts, eine ſehr beifällige Aufnahme. Der Autor, der ſich
als Romanſchriftſteller bereits einen geachteten Namen er
worben hat, wurde nach dem 2. und 3. Akt mehrmals ge
rufen. Das Stück ſpielt im rheiniſchen Induſtriemilien.
Eine junge Dame iſt Beſitzerin eines Eiſenwerkes, für das
in zwar nicht patriarchaliſcher, ſondern matriarchaliſcher
Weiſe zu ſorgen, ſie als ihre Lebensaufgabe anſieht. In
dieſem edlen Beginnen wird ſie, die den ſanften Namen
Mathilde führt, jedoch rauh geſtört durch den
Hütten=
direktor Julius Braunsberg, einen rückſichtsloſen
Empor=
kömmling. Dieſer ſucht ſich dunh ſeine Skrupelloſigkeit
nicht nur in den Beſitz ihres Eiſenwerkes, ſondern auch in
den ihrer Perſon zu ſetzen. Bei dem letzteren
Unter=
nehmen jedoch muß er ſcheitern. Zuletzt erfolgt aber doch
ein Ausgleich. Er hatte zu viel „Eiſen” in ſich, ſie zu
wenig, und das Spröde verbindet ſich mit dem Weichen,
wie der Autor hofft „zum guten Zeichen‟ Die
pſycho=
logiſche Motivierung läßt zwar einige Bindeglieder
ver=
miſſen, dieſer Mangel wurde aber durch das vollendete
Spiel Steinrücks mehr als ausgeglichen.
— Amundſen über ſeine neue
Expe=
dition. Roald Amundſen iſt, wie aus New=York
be=
richtet wird, nach ſtürmiſcher Ueberfahrt in New=York
ein=
getroffen und hat ſich direkt nach Waſhington begeben, wo
er von Taft im Weißen Haus empfangen wird. Ec wurde
mit großer Auszeichnung überall bewillkommnet, und
be=
ſonders bereitete ihm die Norwegiſche Kolonie in New=
York einen enthuſiaſtiſchen Empfang. Der Entdecker des
Südpols hat ſich in einem intereſſanten Interview über
den Plan ſeiner Nordpolerpedition im
Som=
mer 1914 geäußert. „Die Expedition ſoll,” erklärte er,
„um den 1. Juni des nächſten Jahres aufbrechen. Nach
meinen Annahmen wird ſie wenigſtens 5 Jahre dauern,
und ich werde meinen Weg quer durch das Arktiſche
Becken nehmen. So hoffe ich den Nordpol zu erreichen,
und auf dem Wege werden wir genaue Beobachtungen
machen und die arktiſchen Gebiete wiſſenſchaftlich
ſyſte=
matiſch erforſchen. Die Reiſe erfolgt auf meinem alten
Schiff „Fram” das jetzt rüſtig und geſund in Buenos=
Aires iſt. Und zwar ſoll, wenn möglich, die ganze Reiſe
auf der „Fram” vor ſich gehen. Unſer Aufbruch wird vom
Beringmeer aus erfolgen, nachdem wir durch den
Pana=
makanal in den Stillen Ozean gelangt ſind, und nach
meiner Erwartung werden wir im Atlantiſchen Ozean
aus der Gebieten wieder herauskommen.”
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 13. Jan. Heute nachmittag
gegen 2 Uhr ereignete ſich in der Nähe des Reſtaurants
Römerſchanze ein ſchwerer Automobilunfall
Der Chauffeur des Hauptmanns Grimm aus Magdeburg
ſollte ein Auto von dort nach Berlin zur Fabrik fahren
und traf unterwegs auf der Potsdamer Chauſſee ein
Ehe=
paar, das ihn bat, es doch zum Beſuch ihrer Nichte nach
Nedlitz zu fahren. Der Chauffeur willigte ein, und die
Hinfahrt verlief ohne Zwiſchenfall. Auf dem Rückweg
ſtieg die Nichte ebenfalls ein und der Chauffeur fuhr in
beſchleunigter Gangart nach Potsdam zurück. Zwiſchen
Fahrland und Nedlitz verſagte die Steuerung, und das
Auto fuhr in voller Fahrt gegen eine alte Gedenkeiche,
die dort an der Chauſſee ſteht. Bei dem Anprall wurde
die Ehefrau hinausgeſchleudert und erlitt einen
ſchwe=
ren Schädelbruch, der Chauffeur zog ſich
Schnitt=
wunden im Geſicht zu, die beiden anderen Inſaſſen kamen
mit dem Schrecken davon. Die ſchwerverletzte Dame wurde
in bewußtloſem Zuſtande in das Potsdamer Krankenhaus
eingeliefert. — Infolge Erkrankung zahlreicher
Kin=
der an Ziegenpeter mußte heute eine Klaſſe der 260
Gemeindeſchule geſchloſſen werden.
Hanau, 14. Jan. Die Zahl der Erkrankten
im 1. Bataillon des hieſigen Eiſenbahnregiments beträgt
163, die der Patienten mit hohem Fieber 23 und die der
Geneſenden 65.
Amorbach, 14. Jan. Geſtern feierte Prinz Eduard
zu Leiningen, der Neffe der verſtorbenen Königin
Viktoria von England, ſeinen 80. Geburtstag.
Sein Vater verſah 1848 das Präſidentenamt des engliſchen
Reichsminiſteriums. Das greiſe Geburtstagskind, das
durch ſeinen Bruder Ernſt mit dem Großherzog
Fried=
rich I. von Baden verſchwägert war, hat den geößten Teil
ſeines Lebens am engliſchen Hofe verbracht, erſt ſeit dem
Tode der Königin zog er ſich für ſtändig nach hier zurück.
Straßburg i. Elſ., 13. Jan. Vom Schlage
ge=
troffen wurde heute abend während eines Konzertes
eines elſäſſiſchen Studentenvereins (Literariſcher und
künſtleriſcher Zirkel) im Sängerhauſe der hier im
Ruhe=
ſtand lebende frühere Direktor des Städtiſchen
Muſikkon=
ſervatoriums Profeſſor Franz Stockhauſen, der
Bruder des Frankfurter Muſikpädagogen. Er wurde
be=
ſinnungslos im Automobil nach ſeiner Wohnung
ver=
bracht.
Metz, 14. Jan. Als in der Nacht zum Sonntag ein
Wachtmeiſter des hieſigen Dragoner=Regiments ſeine
Braut nach Hauſe begleitete, die er vom Bahnhof abgeholt
hatte, wurde er von Mitgliedern des Muſikvereins
„La Renaiſſance”, die ein Feſt gefeiert hatten,
be=
läſtigt. Der Wachtmeiſter verbat ſich das. Es kam zu
einem Streit, in deſſen Verlauf einer aus der Gruppe dem
Wachtmeiſter zwei Schläge ins Geſicht derſetzte. Der
Miß=
handelte zog blank, und verſetzte dem Angreifer einen
Hieb, der ihn ſchwer am Hals derletzte. Die Kameraden
des Verletzten fielen nun über den Wachtmeiſter her,
ent=
riſſen ihm die Waffe, hieben ihm damit mehrere Male
über den Kopf und mißhandelten ihn noch, als er ſchwer
verletzt zu Boden ſank, indem ſie auf ihm herumtraten
und auf ihn einſchlugen. Beſinnungslos und mit ſchweren
Hieb= und Stichwunden wurde der Wachtmeiſter in das
Lazarett gebracht. Unterwegs fielen die Burſchen
noch=
mals über ihn her. Im Laufe des Montags wurden
von der Polizei ſechs der Burſchen feſtgenommen. Der
Wachtmeiſter ſchwebt in Lebensgefahr und hat bis heute
nachmittag das Bewußtſein noch nicht wieder erlangt.
München, 13. Jan. Fürſt Wolfgang Caſtell=
Rüdenhauſen, der Senior des Hauſes Caſtell,
erb=
licher Reichsrat der Krone von Bayern, iſt heute vormittag
in Rüdenhauſen in Unterfranken im Alter von 83 Jahren
geſtorben.
Kirchheimbolanden, 14. Jan. Als geſtern der Arbeiter
Lorenz Imo aus Schifferſtadt, der in einem hieſigen
Er=
holungsheim untergebracht war, aber angeblich dem
Al=
kohol zu viel zuſprach und zuletzt zeitweilig trübſinnig
war, in ſeine Heimatſtadt zurücktransvortiert werden
ſollte, verſetzte er ſeinem Transporteur, einem gewiſſen
Gilbert, ohne jede Veranlaſſung mehrere Meſſerſtiche
und ſprang darauf in den Warteſaal. Gilbert wurde nach
Anlegung eines Notverbandes in das Krankenhaus
ge=
bracht. Die Stichverletzungen ſind ſchwer. Etwa ¾ Stun
den ſpäter wurde der Täter, der ſpurlos verſchwunden
war, in der Nähe des Bahnhofes von einer Lokomotive
überfahren und ſofort getötet. Der Körper wurde
ſchrecklich verſtümmelt.
Hannoverſch=Münden, 14. Jan. Unter dem Verdacht
des Gattenmordes wurde der Polizeiſergeant
Ro=
mahn verhaftet. Seine Frau wurde am 8. Januar als
Leiche aus der Weſer geländet. Er gab an, daß dieſe bei
einem Spaziergang von ihm weggelaufen und in die Weſer
geſprungen ſei. Jetzt machte er das Geſtändnis, daß beide
zuſammen in der Weſer den Tod ſuchen wollten, er aber
den Mut verloren habe.
Görlitz, 13. Jan. Das Schwurgericht
ver=
urteilte nach achtſtündiger Verhandlung unter Ausſchluß
der Oeffentlichkeit den Kunſtmaler Adam aus
Rei=
chenau bei Zittau wegen Münzverbrechens und
einfachen Diebſtahls zu drei Jahren einem Monat
Ge=
fängnis, wovon ein Monat auf die Unterſuchungshaft
angerechnet wird, und zu fünf Jahren Ehrverluſt.
Fer=
ner erkannte der Gerichtshof auf Einziehung der
Plat=
ten und Formen der vorgefundenen falſchen
Hundertmark=
ſcheine. Adam fertigte in Gemeinſchaft mit dem bereits
am 18. Oktober 1912 vom Schwurgericht zu zwei Jahren
Gefängnis verurteilten Gefangenenaufſeher Karl Ludwig
aus Görlitz falſche Hundertmarkſcheine an und brachte
dieſe in der Umgegend von Görlitz und in verſchiedenen
Städten Sachſens, auch in Dresden, in den Verkehr.
Kiel, 13. Jan. Nachträglich wird bekannt, daß die
Leichen der beiden ertrunkenen Matroſen des
Tor=
pedobootes „S. 70” noch nicht geborgen worden
ſind. Sie ſind wohl geſichtet, aber von der Strömung
wie=
der vertrieben worden.
Inſterburg, 13. Jan. Zu der Affäre des
Stadt=
baumeiſters Friedel meldet die Oſtdeutſche
Volks=
zeitung, daß nunmehr auch der Bautechniker Boßhart
verhaftet und dem Unterſuchungsrichter vorgeführt
worden iſt. Das ſtädtiſche Baubureau iſt gerichtlich
ge=
ſchloſſen worden.
Karlſtadt (Schweden), 13. Jan. Hier brach, am
Samstag der 5jährige Sohn eines Fabrikarbeiters auf
dem Eis ein, ebenſo die zu Hilfe geeilten Eltern und
der 8jährige Bruder; alle ertranken. Die Leichen ſind
geſtern abend gefunden worden.
Madrid, 13. Jan. Der Infant Ferdinand
von Spanien kam beim Reiten zu Fall; er brach
den linken Oberarm und wurde in den Königspalaſt
ge=
ſchafft. Das Allgemeinbefinden iſt zufriedenſtellend. Der
Unfall ereignete ſich in den Gärten des Königspalaſtes,
wo der Infant mit ſeinem Stallmeiſter ſpazieren ritt. Als
die Wache am Eingang der Gärten die Ehrenbezeugungen
erwies, ging das Pferd durch. Da der Infant
fürchtete, die Herrſchaft über das Tier zu verlieren und
mit dem Pferd in den neben der Allee hinführenden
Gra=
ben zu ſtürzen, ſprang er ab, wobei er heftig ſtürzte. Im
Palais wurden die erforderlichen Verbände angelegt.
Sein Zuſtand veranlaßt keinerlei Beunruhigung.
London, 13. Jan. Infolge des dichten Nebels
iſt heute nachmittag in der Nähe von Birmingham der
von Leiceſter kommende Schnellzug mit einem
Per=
ſonenzug, der von Walſall kam,
zuſammenge=
ſtoßen. Zwei Wagen des Perſonenzuges wurden
voll=
ſtändig ineinander geſchoben. Die Maſchine des
Schnell=
zuges entgleiſte. Zwei Perſonen wurden getötet,
40 verletzt.
London, 13. Jan. Nach einer Reuter=Meldung aus
New=York langte ein drahtloſes Telegramm vom
Damp=
fer „Cedrie” dort an, er habe am 11. Januar, um 6 Uhr
abends, den deutſchen Dampfer „Abeſſinia”
mit beſchädigtem Steuer und gebrochener Welle
geſichtet. Er habe den Dampfer „Armenia” zu Hilfe
ge=
rufen und dieſen verlaſſen, als er ſich anſchickte, die „
Abeſ=
ſinia” ins Schlepptau zu nehmen.
Cincinnati, 13. Jan. Durch das Hochwaſſer des
Ohio, das noch immer ſteigt, ſind 3000 Perſonen
obdachlos geworden. Die öffentlichen Gebäude
wur=
den zur Aufnahme der Betroffenen hergerichtet. In
Evansvill (Indiania) ſtehen Hunderte von Quadratmeilen
fruchtbaren Landes im Tale des Ohio in einer Höhe von
3 bis 20 Fuß unter Waſſer. Der Schaden an
Grundeigen=
tum und Viehbeſtand iſt ſehr bedeutend. Verluſte an
Menſchenleben ſind nicht zu beklagen, doch leidet die
Be=
völkerung Not.
Parlamentariſches.
*X* Darmſtadt, 14. Jan. Der
Finanzaus=
ſchuß der Zweiten Kammer griff bei ſeiner
heu=
tigen Fortſetzung der Etatsberatung zunächſt auf
einige ſchon früher erörterte Etatskapitel zurück. Die im
Kap. 28, Zentralbauweſen des Miniſteriums des Innern,
angeforderten Bauten für die Landes=Heil= und
Pflege=
anſtalten bei Goddelau und Heppenheim wurden für
notwendig befunden und genehmigt. Bei Kap. 116, Ver= zum Reich, wurde berichtet, daß ſich nach dem
neuen Voranſchlag des Reiches das Ergebnis aus der=
Branntweinſteuer weſentlich günſtiger ſtellt, als
im Jahre 1912, welch letzteres dem heſſiſchen Voranſchlag
zugrunde gelegt wurde. Es entfallen nach den neuen
Schätzungen auf Heſſen etwa 400000 Mark
mehr aus der Branntweinſteuer, um welchen Betrag
ſich alſo das Budget verbeſſert. Die Einnahme Heſſens
aus der Branntweinſteuer des Reiches war im
vorlie=
genden Etat mit 3 650000 Mark eingeſtellt. Bei Kap. 116 a,
Ausgleichs= und Tilgungsfonds, wurde der günſtige
Stand dieſes Fonds in ſeiner Höhe von 7776 257 Mark
freudig begrüßt und dabei ausgeſprochen, daß nach dem
wirklichen Ergebnis der Eiſenbahneinnahmen bereits in
dieſem Jahre der geſetzlich angenommene Höchſtbetrag
von acht Millionen des Ausgleichs= und Hilfsfonds
er=
reicht ſein wird. Der Reſtefonds, Kap. 116b, wurde in
der Höhe von 2071947 Mark gutgeheißen. Zu der nun
begonnenen gemeinſamen Beratung mit der
Regierung waren die drei Miniſter und ein großer
Stab von Miniſterialräten und Hilfsarbeitern erſchienen.
Es wurden zunächſt die Notamina der Kammer
be=
ſprochen. Bei Kap. 2, Domänen, wurden Erläuterungen
über verſchiedene Einnahmen, wie Nebennutzungen uſw.,
gegeben. Bei der laufenden Unterhaltung der Gebäude
und Hofbauten entſpann ſich eine allgemeine
Debatte=
über die Koſten der Unterhaltung ſtaatlicher Gebäude.
Vom Ausſchuß wurde der Standpunkt vertreten, daß auch
hinſichtlich der Unterhaltung der Gebäude mit größter
Sparſamkeit zu Werke gegangen werden müſſe und die
dafür eröffneten Kredite von der Regierung nur ſehr
zurückhaltend verwendet werden dürften. Die
Regier=
ung gab darüber Aufſchluß, wie ſich jene
Unterhaltungs=
koſten zu dem Kapital der Bauten ſtellten und kam zu
dem Ergebnis, daß die Unterhaltungskoſten im
allge=
meinen auf 0,75 bis 1 Prozent berechnet würden.s
folgte eine eingehende Beſprechung über den Domänen=
Akquiſitionsfonds, und der Finanzausſchuß ſtellte in
Ausſicht, daß dieſe Frage nochmals getrennt von der
Budgetberatung zur Erörterung kommen werde. Beim
Kapitel Weinbaudomänen wurde auf die geringen
Er=
gebniſſe hingewieſen und von der Regierung die
Vor=
lage einer ausführlichen Rentabilitätsberechnung
ver=
langt. Der Miniſterialreferent gab hierüber eingehende
Auskunft und verteidigte die vom Ausſchuß
beanſtande=
ten Poſitionen, wie die Neueinrichtung einer
Warm=
waſſerheizung und Einführung einer elektriſchen
Beleucht=
ung auf den Hofreiten zu Bodenheim und Nackenheim,
Die Fortſetzung der Etatsberatung erfolgt morgen
vor=
mittag.
Deutſcher Reichstag.
* Berlin 14. Jan. Präſident Dr.
Kaempfer=
öffnet um 1.05 Uhr die Sitzung.
Kurze Anfragen.
Abg. Schmidt=Berlin (Soz.) fraat an, ob der
Bundesrat beabſichtige, den ſanitären Schutz der in
Glashütten uſw. beſchäftigten Arbeiter und
Arbeite=
rinnen zu erweitern und die Ausnahmebeſtimmungen für
Jugendliche, insbeſondere die Erlaubnis zur Nachtarbeit
aufzuheben. —
Miniſterialdirektor Dr. Caſpar: Ein
derartiger Entwurf liegt dem Bundesrat vor. Demſelben
zufolge ſollen Jugendliche zur Nachtzeit nicht mehr
be=
ſchäftigt werden.
Abg. Dr. Müller=Meiningen (Fortſchr. Volkspt,
fragt: Iſt die öffentlich aufgeſtellte Behauptung
richtig, daß Verabredungen mit der römiſchen Kurie oder
einer anderen kirchlichen Behörde über die Beſetzung von
Lehrſtühlen der philoſophiſchen Fakultät an der
Univer=
ſität Straßburg nach konfeſſionellen Rückſichten
be=
ſtehen? Für den Fall der Bejahung dieſer Frage: Was
gedenken die verbündeten Regierungen zu tun, um die
Anfhebung einer ſolchen Abmachung zu erlangen? —
Mi=
niſterialdirektor Dr. Lewald: Das Uebereinkommen
über die Schaffung einer katholiſch=tbeologiſchen Fakultäl
iſt im Jahre 1902 im Reichs=Anzeiger veröffentlicht wolg
den. (Heiterkeit.) Die Einrichtung der katholiſch=
theo=
logiſchen Fakultät bringt es mit ſich, daß den
Studieren=
den Gelegenheit gegeben wird, Geſchichte und
Philoſophi=
gleichfalls bei katholiſchen Profeſſoren zu hören. Der
Wirkungskreis des Profeſſors iſt gegenüber dem des
ka=
tholiſchen Seminars ſtreng abgegrenzt. Die gleiche
Praxis, wie ſie in Straßbura beſteht, wird auch an ans
deren Univerſitäten, ſo Breslau, Bonn und Münſter
be=
obachtet. Ein Anlaß zur Aenderung dieſer Praxis beſtehl
nicht.
Abg. Henke (Soz.) fragt, ob Verhandlungen mit
dem Norddeutſchen Lloyd wegen des im Jahre 1914
ab=
laufenden Subventionsvertrages begonnen
ha=
ben und ob beabſichtigt ſei, die Verhandlungen auch auf
andere Reedereien nach den Geſichtspunkten der
Mindeſt=
forderung für gleiche Leiſtungen auszudehnen. —
Mini=
ſterialdirektor v. Jonquiéres: Bis jetzt hat mit dem
Norddeutſchen Lloyd eine unverbindliche Ausſprache
ſtatt=
gefunden. Ob demnächſt die Verhandlungen auch auf an
dere Reedereien auszudehnen ſind, läßt ſich zurzeit nicht
überſehen.
Aba. Dr. Thoma (natl.) fragt, ob die auswärtigen
bayeriſchen Geſandtſchaften zur Mitarbeit an der Necen
Bayeriſchen Staatszeitung heranzuziehen
be=
abſichtigt ſei, und ob Vorſorge getroffen iſt, daß die
Ver=
handlung von Fragen der Reichspolitik, insbeſondere der
auswärtigen Politik, in jenem offiziöſen
Preſſeunterneh=
men nur im Einvernehmen mit den verantwortlichen
Leitern der Reichspolitik erfolgen kann. — Geheimer
Le=
gationsrat Lehmann: Der erſte Teil der Frage iſt
mit Nein! zu beantworten (Heiterkeit im Zentrum), der
zweite Teil mit Ja! (Heiterkeit.)
Abg. Müller=Meiningen (Fortſchr. Volkspt,)
fragt, ob Sicherheit geſchaffen iſt, daß eine Ve
letzung der Kongo=Akte durch die Konzeſſionierung
fremder Firmen ausgeſchloſſen iſt. — Legationsrat
Leh=
mann: Bereits im vorigen Jahre hat der Abgeordnele
Müller=Meiningen auf die angebliche Verletzung der
Kongo=Akte hingewieſen. Auch Staatsſekretär Sir
Ed=
ward Grey hat im enaliſchen Unterhaus damals
ausge=
führt, daß nach ſeinen Informationen eine Verletzung der
Kongo=Akte nicht zu verzeichnen ſei. Die Maßnahmen der
engliſchen Regierung laſſen erkennen, daß ſie bemüht iſt,
ſich im Rahmen der Beſtimmungen der Kongo=Akte zu
* Das dreieckige Lächeln. Eine Nachricht, über die
man unwillkürlich lächeln muß, kommt aus London. Dort
will man das Lächeln reformieren. Die
elegan=
ten Damen, ſo erzählt ein engliſches Journal, wollen eine
neue Art des Lachens einführen. Die Anregung geht von
Mrs. Cecil Mare aus, deren Urteil jenſeits des Kanals
maßgebend iſt für Angelegenheiten der guten Manieren.
Sie läßt ſich ſo vernehmen: „Den Mund möglichſt klein zu
machen beim Lächeln paßt nicht mehr recht zur
gegenwär=
tigen Mode, die die Schals und Fichus von 1830 wieder
eingeführt hat. Um in der Note zu bleiben, muß man im
Dreieck lächeln. Dies Lächeln kommt zuſtande, wenn man
den mittelſten Teil der Oberlippe leicht hebt, während die
Unterlippe die Baſis bildet. Die obere Zahnreihe iſt
da=
durch etwas ſichtbar.” Natürlich iſt man in Paris nicht
zufrieden mit dieſem Dekret. Wahrſcheinlich aus Neid,
weil man will, daß Paris der Welt den Ton der Mode
diktiert und man anfängt, den Chie anglais, der
gegen=
wärtig vom Pariſer Snobismus faſt ſtets unbeſehen
über=
nommen wird, als Tyrannei zu empfinden. Eine Pariſer
Weltdame, Helene Miropolski, die den Talar des
Rechts=
anwalts trägt und von der man geſagt hat, daß ein
ein=
ziger Blick von ihr, wenn ſie verteidigt, mehr wert iſt als
das ganze Talent des Maxtre Labori, ſagt: „Ich glaube
nicht, daß ſich viele Pariſerinnen in dieſe
geſichtsverzer=
rende Gymnaſtik des dreieckigen Lächelns fügen werden.
Das Lächeln läßt ſich nicht konſtruieren. Im Gegenteil,
wenn es ſicher ſeiner bewußt wird, verliert es ſeinen Reiz,
denn es iſt der flüchtige Ausdruck feinſter Empfindungen.
Es überträgt Zug um Zug den Zweifel, eine gewiſſe
Melancholie, geheime Freude, boshaften Spott, beluſtigte
Zuſtimmung uſw. Glauben Sie mir, das feine,
verſchwie=
gene, vergeiſtigte Lächeln läßt ſich nicht vor einem Spiegel
ſtudieren.‟ Eine andere, Fräulein Dorgsre, proteſtiert
ebenfalls. Das Lächeln ſei der Reiz der Frau. Das freie,
einfache, leuchtende Lächeln iſt der Reflex der Scele „ohne
Appretur‟ Es gebe keine Kunſt des Lächelns. Je
natür=
licher es iſt, deſto bezaubernder. Nicht verkneifen, über
ſeine Ernſthaftigkeit zu lächeln; nicht dreieckig (wobei ich
hoffe, daß der Setzer, wenn er ein Berliner iſt, den dritten
und vierten Buchſtaben nicht ausläßt). Wie wärs
üb=
rigens mit einem „kubiſtiſchen” Lächeln, vielleicht nach dem
Beſuch einer Pariſer Kunſtausſtellung?
C. K. Der neueſte Modetanz. In New=York hat man
es zuerſt erprobt, das neueſte Wunder der Koreographie,
und mit der reißenden Schnelligkeit, mit der die wichtigen
Dinge ſich heute verbreiten, iſt er auch ſchon in den Pariſer
Salons zu ſehen, der braſilianiſche „Maxire” der neue
Modetanz. Und was das Wichtigſte iſt — dieſe neueſte
Gabe der Muſe des Tanzes hält ſich innerhalb der Regeln
der Eleganz und Anmut, geſtattet dem Körper, die ſo
lange aus dem Ballſaal verbannte Grazie zu entfalten.
Der argentiniſche Tango, deſſen groteske Eckigkeit mit ſo
viel Eifer gepflegt wurde, ſoll alſo nun einen würdigeren,
ſchönheitsvolleren Nachfolger erhalten. Wie Pierre
Cha=
pelle in den Annales verrät, ſetzt ſich der Marixe aus fünf
Grundfiguren zuſammen, die wiederholt werden, ſo oft
man will, und deren Reihenfolge beliebig iſt. Der
Haupt=
reiz des Tanzes beſteht darin, dieſe Figuren dem weichen,
langſamen Rhythmus der Muſik anzuſchmiegen. Die
An=
fangsſtellung des Paares iſt dieſelbe wie beim Boſton;
der Herr tritt mit dem rechten und die Dame mit dem
linken Fuß an. Bei der erſten Figur, die das eigentliche
Leitmotiv des Maxixe angibt, läßt der Herr den rechten
Fuß vorgleiten, zieht den linken Fuß nach und ſetzt
wie=
der den rechten vor, ſo daß ein Pas entſteht, der an den
des Two Step erinnert. Die Schritte bilden zuſammen
eine Art Viereck. Das größte Gewicht wird dabei darauf
gelegt, daß die Bewegungen in Wellenlinien ausgeführt
werden, wie überhaupt zur richtigen Ausführung des
Maxixe eine große Biegſamkeit und Ceſchmeidigkeit der
Glieder notwendig iſt.
ml. Ein Vermögen in der Makulatur. Die
Heming=
way Paper Stock Company in Philadelphia hat mit dem
Ankauf eines Haufens alter Papiere, die ſie vor
Jahres=
friſt von der Bankfirma Townſend, Whelen u. Ko. zum
Einſtampfen erhielt, ein außerordentlich gutes Geſchäft
gemacht. Das Bankhaus hatte ſich entſchloſſen, ſich
ge=
legentlich des Umzuges in ein neues Geſchäftslokal des
umfangreichen Vorrats an alten vergilbten Briefen, der
ich im Laufe von 40 Jahren angehäuft hatte, zu
ent=
äußern, und die Hemingway=Geſellſchaft hatte den Poſten
in Bauſch und Bogen für 300 Mark erworben Als dem
Direktor Hemingway gemeldet wurde, daß man beim
Sor=
ieren der Schriftſtücke ſeltene Briefmarken gefunden, gab
er Auftrag, alle auf den Briefumſchlägen befindlichen
Marken zu ſammeln. Die aus dem Einſtampfpapier
ge=
retteten Briefmarken repräſentieren nach der gutachtlichen
Schätzung des Präſidenten des Philadelphia=
Briefmarken=
klubs Henkels einen Wert von — 350000 Mark.
halten. Auch in Zukunft werden die Rechte der
Einge=
borenen in loyaler Weiſe durchgeführt werden.
Abg. Erzberger (Zentr.) fragt wegen der
Grau=
ſamkeiten in dem Balkankriege an. —
Le=
gationsrat Lehmann: Bis zu welchem Grade die
Ge=
rüchte auf Wahrheit beruhen, insbeſondere wie weit die
Ausſchreitungen irregulären Banden zur Laſt fallen,
läßt ſich von hier aus nicht überſehen. Die deutſche
Re=
zierung hat ſich ſtets an die zur Abhilfe berufene
Regie=
rung gewendet und darauf hinzuwirken geſucht, daß
Uebergriffen vorgebeugt werde.
Darauf wird die
zweite Leſung des Etats des Reichsamts des Innern
fortgeſetzt. Zum Titel „Gehalt des Staatsſekretärs”
lie=
gen bisher 7 Reſolutionen vor. — Abg. Maier=
Kauf=
beuren (Zentr.): Die wirtſchaftliche Entwickelung
Deutſch=
lands im vergangenen Jahre zeigt ein erfreuliches Bild.
Unſere Finanzen haben ſich zur Beſtreitung unſerer
ſozial=
politiſchen Maßnahmen durchaus gewachſen gezeigt. Auch
unſer Viehbeſtand iſt in erheblichem Wachſen begriffen,
insbeſondere gilt das für Bayern. Vergleichen wir
hier=
mit die Lage des Geldmarktes in letzter Zeit, der
beſon=
ders ſtark unter der Krediteinſchränkung und Kriegsfurcht
litt, ſo kann man das Jahr 1912 als das Jahr der
Kon=
traſte bezeichnen. Unſer einziger Troſt iſt, daß auch die
engliſchen und franzöſiſchen Staatenanleihen in letzter Zeit
weſentlich herabgedrückt ſind. Wir billigen die Tendenz
der Reichsbank, weiteres Gold aus dem Verkehr zu
zie=
hen und für ſich zu reſervieren. Als Grundlage für die
neuen Handelsverträge ſollte uns eine Produktionsſtatiſtik
vorgelegt werden. Ich bitte die Regierung um Auskunft
wie weit dieſe Statiſtik gediehen iſt. Hoffentlich gelingt
es unſeren Diplomaten, die Zeiten bald friedlicher zu
ge=
ſtalten und der Kriegsfurcht den Boden zu entziehen.
Ohne näher auf die Fragen der inneren Politik
einzu=
gehen, will ich doch die Ausführungen des Abaeordneten
Fiſcher zurückweiſen, die er gegen die katholiſche Kirche
und deren Oberhaupt gerichtet hat. Die Ausführungen
des Abgeordneten Fiſcher zeigten eine Unkenntnis der
Geſchichte und ſeiner Partei maßloſen Haß gegen
Kirche und Chriſtentum. Die katholiſchen Arbeiter lehnen
Herrn Fiſcher als ihren Beſchützer in kirchlichen und
ſo=
zialen Dingen ab. Sie werden die Antwort bei den
Wah=
len geben. — Abg. Kölſch (natl.): Unſere wirtſchaftliche
Entwicklung zeigt einen günſtigen Gang. Es muß dafür
geſorgt werden, daß die maßgebenden Stellen unſerer
Verwaltung ſich freihalten von jeder Bureaukratie.
Be=
ondere Wünſche haben wir hinſichtlich der Verhinderung
der Verſchandelung von Gegenden durch Reklamen.
Ge=
ſetzgeberiſche Maßnahmen halten wir in dieſer Hinſicht
für dringend nötig. Verwerflich iſt es, wenn ein
deut=
ſcher Mann namens Wetterlé im Auslande herumreiſt
und ſich bemüht, unſere deutſchen Sitten draußen
her=
unterzureißen, ich möchte faſt ſagen, zu verraten. Das
Zentrum bemüht ſich, den Kaufmannsſtand konfeſſionell
einzugliedern. Das Zentrum iſt es, welches die
konfeſ=
ſionelle Spaltung in die Arbeiterkreiſe trägt. Deshalb hat
das Zentrum kein Recht, ſich als Mittelſtandspartei zu
be=
zeichnen. Das Konkurrenzklauſelgeſetz und die
Ausdeh=
nung der Sonntagsruhe begrüßen wir, weitere
Maßnah=
men im Intereſſe des Detailhandels ſind dringend nötig
Graf v Weſtarp (konſ.): Der Abgeordnete Fiſcher
hat hier ein Schreiben verleſen, welches vom
Staatsſekre=
tär ſtammt und geſtohlen und zu Vertrauensbruchzwecken
benutzt worden iſt. Der Proteſt des Staatsſekretärs war
vollkommen berechtigt. (Lärm bei den Sozialdemokraten.)
Wenn Sie (zu den Sozialdemokraten) das nicht verſtehen,
ſo beweiſen Sie, daß, wie in allen anderen Fragen. ſo
auch in der Frage des politiſchen Anſtandes, es eine
Ver=
ſtändigung mit Ihnen nicht aibt. Der Helfer iſt nicht
beſſer als der Täter. Wir bitten den Staatsſekretär. in
dieſem Fall energiſch vorzugehen und Vorſorge zu treffen.
daß in Zukunft derartiges nicht vorkommen kann. Ich
bedauere, daß der Präſident gegen den Abgeordneten
Fiſcher nicht eingeſchritten iſt. Ich bedauere, daß durch
die Tonart der Sozialdemokraten das Niveau unſerer
Verhandlungen derart herabgedrückt werden konnte.
An=
ſtelle unſerer alten Reſolution betreffend den Schutz der
Arbeitswilligen beſcheiden wir uns heute mit einer
For=
derung des Verbots des Streikpoſtenſtehens Auf die
Materie näher einzugehen, iſt nicht nötia. Jeder weiß, wie
ingend notwendig die Frage iſt. Für ſchärfere
Maß=
nahmen gegen das Streikpoſtenſtehen haben ſich auch die
Oraaniſationen der vaterländiſchen Arbeiterverbände
aus=
geſprochen, und ich glaube, daß ſich ihnen die chriſtlichen
Gewerkſchaften bald anſchließen werden. Die gleiche
Forderung auf Arbeitswilligenſchutz haben der Zentral=
verband Deutſcher Induſtrieller, der Bund der
Induſtriel=
len, der Hanſabund und der Deutſche Handelstag geſtellt.
Hier liegt ein ſchweres Verſchulden der Regierung vor,
daß derartige Mißſtände eintreten konnten. Wir können
die Verantwortung nicht übernehmen, deshalb haben wir
unſere Reſolution eingebracht. Das von uns verlangte
Geſetz iſt kein Ausnahmegeſetz. Als ſolches iſt vielmehr
das Reichsverſicherungsgeſetz anzuſehen, das nur den
Ar=
beitern zugute kommt. Auch das Jeſuitengeſetz läßt ſich
als Ausnahmegeſetz bezeichnen. Auf die Unterſtützung der
Fortſchrittlichen Volkspartei werden wir nicht zu rechnen
haben, denn die Herren ſind kontraktlich verpflichtet, nichts
zu tun, was der Sozialdemokratie unangenehm wäre. Das
Jenenſer Stichwahlabkommen, durch das die Wahlkreiſe
unter die Freiſinnigen und Sozialdemokraten verteilt
wurden und in dem die Dämpfung im Wahlkampf
ausge=
ſprochen wurde, hindern die Herren daran. Das ganze
Stichwahlabkommen hat die ernſte Seite, daß der
Sozial=
demokratie der Hauptvorteil zugefallen iſt und daß die
Fortſchrittliche Volkspartei aus der Gemeinſchaft der
bür=
gerlichen Parteien damit ausſcheiden mußte. Zwiſchen
uns und der Sozialdemokratie beſteht eine
unüberbrück=
bare Kluft. Ich erinnere daran, daß Abgeordneter
Lede=
bour, als er davon ſprach. man ſollte den Thron in
Scher=
ben ſchlagen und den Kaiſer auf ein ſtilles Schloß
brin=
gen, die berechtigten monarchiſchen Gefühle des deutſchen
Volkes verletzt hat. Der Abgeordnete Scheidemann kommt
von der Verantwortung nicht los, daß er durch ſeine Rede
in Paris in ernſter Stunde den Eindruck gemacht hat, als
ob die Arbeiter bereit wären, im Falle des Krieges unſer
Vaterland wehrlos zu machen. Eine Regierung, die auch
nur in einem Punkt der Sozialdemokratie nachgibt,
han=
delt bedenklich. So etwas ſollte nicht vorkommen. (
Bei=
fall rechts.)
Abg. Müller=Meiningen (Fortſchr. Volkspt.):
Während des erſten Teils der Rede des Abgeordneten
Weſtarp haben ſeine Parteifreunde hier geſchlafen. (
Vize=
präſident Dove: Sie dürfen nicht die Aufmerkſamkeit des
Hauſes einer Kritik unterziehen, ſoweit nicht lärmende
Geräuſche verurſacht worden ſind. — Schallende
Heiter=
keit.) Niemand iſt ungeeigneter dazu. der Fortſchrittlichen
Volkspartei eine ſolche Vorleſung zu halten, wie er ſie
gehalten hat, wie Graf Weſtarp. Ohne ſie würde er hier
nicht im Hauſe ſitzen. In Zukunft hat er nicht auf uns zu
rechnen. Aus ſeiner Rede klang die Mißſtimmuna über
ſeine Mißerfolge hervor. In großen nationalen Fragen
haben wir ſtets unabhängig von der Dankbarkeit der
Maſſen gehandelt. Wir wandelten immer den geraden
Weg. (Schallende Heiterkeit.) Das geht vor allem auch
aus dem Abſtimmungsreſultat bei den Wehrvorlagen
hervor. Warum hat Graf von Weſtarp nichts zu dem
franzöſiſchen Chauvinismus des Abbé Wetterlé geſagt?
Lediglich aus Freundſchaft zum Zentrum. Die
Konſer=
vativen ſind weiter nichts als die Schleppenträger des
Zentrums. Staatsſekretär Delbrück ſollte ſich einmal
ein=
gehend äußern über das Wahlurnenvotum. Die
Erwä=
gungen über die Beſchäftigung Jugendlicher in der
Land=
wirtſchaft ſind noch immer nicht abgeſchloſſen. Warum
nicht? Wenn die Regierung auf dieſe Weiſe weiter wirkt,
wie ſie bisher mit den Krankenkaſſen gegen die Aerzte
vor=
geht, dann braucht ſie ſich nicht darüber wundern, daß die
Aerzte mit großem Mißtrauen erfüllt ſind. Eine Reform
des preußiſchen Wahlrechts kann nur dringend empfohlen
werden. Für den Schutz des Koalitionsrechts iſt alles
getan, was möglich iſt. Einer neuen Zuchthausvorlage
vermögen wir nicht zuzuſtimmen. Das Verlangen nach
einer Reform des Reichsverſammlungsrechts werden wir
ſolange wiederholen, bis die Mißbräuche aufhören. Die
ſogenannte Gewerkſchafts=Enzyklika zielt nur auf die
Un=
terdrückung jeder ſelbſtändigen ſozialpolitiſchen Reguna
und es wurde damit verſucht, einen unheilvollen Keil
in die deutſche Arbeiterſchaft zu treiben und der
konfeſſib=
nelle Friede wurde aufs ſchwerſte gefährdet. — Abg. von
Morawski=Dzierzykraj (Pole): Angeſichts der
Polenunterdrückung in Preußen verlangen wir eine
Stelle im Reiche, wo die Polen ſich ihr Recht ſuchen
können.
Abg. Dr. Quarck=Frankfurt (Soz.): Trotzdem der
Abg. Ledebour es kürzlich verſucht hat, unſer Programm
ingehend zu entwickeln, erſcheint es gänzlich ausſichtslos.
bei den Konſervativen jemals Verſtändnis für unſere
Auf=
faſſung von der politiſchen und wirtſchaftlichen
Umwälz=
ung zu erzielen. Das Zentrum macht immer mit, wenn
es gilt, Brot, Fleiſch und Kaffee zu verteuern. Die
Natio=
nalliberalen ſpielen ſich immer als Freunde des Volkes
auf, dabei hat in der Fleiſcheinführungs=Kommiſſion das
nationalliberale Mitglied alle Maßnahmen, welche zur
Verbilligung des Fleiſches dienen würden, durch ſeine
Ablehnung zu Fall gebracht. Im verfloſſenen Jahre
haben wir ein politiſches Fiasko der Sozialpolitik des
Reiches erlebt. Wir denken dabei daran, daß ſich die
Re=
gierung noch immer nicht entſchloſſen hat, die ſchreiendſten
Mißſtände zu beſeitigen, z. B. die Nachtarbeit im
Bäckerei=
gewerbe. In der chemiſchen Induſtrie, die ihren
Unter=
nehmer Millionengewinne bringt, fehlt noch jedweder
Ar=
beiterſchutz. Die Zerſplitterung und die Schwerfälligkeit
unſerer Sozialpolitik rührt daher, daß der Arbeiterſchaft
kein maßgebender Einfluß auf die Verwaltungsſtellen
ge=
währt wird. Die Herrſchaft Preußens im Reiche iſt ein
Verhängnis, denn Preußens Vorherrſchaft bedeutet
Herr=
ſchaft der Junker und der Scharfmacher. Hier iſt nur
Ab=
hilfe durch eine umfaſſende Demokratiſierung zu
erwar=
ten. — Abg. v. Meding (Welfe): Der Abg. Müller=
Meiningen hat unſere nationale Geſinnung angezweifelt.
Dieſer Vorwurf iſt eine ſchwere, durch nichts begründete
Beleidigung. Hannover hat kein konſervatives Mitglied
gewählt, wir konnten darum auch keinem zum Siege
ver=
helfen (Heiterkeit.) — Nach einigen perſönlichen
Be=
merkungen der Abgg. Scheidemann (Soz.), Bolko
(konſ.), Graf v. Weſtarp (konſ.) und Müller=
Mei=
ningen (Fortſchr. Vpt.) wird die Weiterberatung auf
Mittwoch 1 Uhr vertagt. — Der Präſident teilt
mit, daß zu der konſervativen Reſolution über den
Ar=
beiterſchutz von den Sozialdemokraten namentliche
Ab=
ſtimmung beantragt wurde. — Schluß 7 Uhr.
* Berlin, 14. Jan. Die Budgetkommiſſion
des Reichstages beendete die Beratung des Etats
des Reichsamts des Innern und die Erörterung über
die Frage der Ausgabe kleiner Banknoten. Der
Referent ſtellte feſt, daß die Kommiſſion in überwiegender
Mehrheit mit der Aufhebung einer die
Banknotenaus=
gabe beſchränkenden Grenze einverſtanden ſei. Die
nach=
folgende Abſtimmung beſtätigte dies. Von konſervativer
Seite wurde die beantragte Reſolution auf Vorlegung
eines Depoſitengeſetzes zurückgezogen. Auf eine Anfrage
erklärte Staatsſekretär Dr. Delbrück, daß bei uns für
alle Fälle alle Vorbereitungen getroffen ſeien, und machte
hierüber nähere Mitteilungen, die er als vertraulich
be=
zeichnete. Die Kommiſſion des Reichstages zur
Berat=
ung der Leuchtölvorlage beſchloß zu Beginn der‟
Sitzung, entſprechend einem Antrag des Zentrums, eine
Generaldebatte über den Entwurf ſtattfinden zu laſſen.
Die Mordtaten Sternickels.
* Ueber die erſte Ergreifung Sternickels
und ſeine Flucht ſeien noch folgende Einzelheiten
mitgeteilt. Ein Zigarrenreiſender hatte nach der Mordtat
in Plagwitz die Ausſchreibung des Kriminalkommiſſars
Wehn geleſen und erkannte hiernach in einer
Gaſtwirt=
ſchaft zu Wernſtedt den vermeintlichen Müllergeſellen
Miſch als den geſuchten Raubmörder. Er ſah ſich den
Mann genauer an, und zweifelte nicht mehr und
benach=
richtigte den Gendarmen. Als auch dieſer, nachdem er ſich
mit dem zuſtändigen Amtsgericht in Verbindung geſetzt
hatte, nicht mehr zweifelte, nahm er den Geſellen in der
Mühle feſt. „Miſch” bewahrte durchaus kaltes Blut,
er=
hielt die Erlaubnis, ſich in ſeiner Kammer im Obergeſchoß
zu waſchen und ſeinen Sonntagsanzug anzuziehen.
Währenddeſſen ſprang er zum Fenſter hinaus und
entkam in den nahegelegenen Wald. In Clötze
über=
nachtete er in einem kleinen Gaſthof. Hier erzählte er, daß
er Monteur ſei und ſich verirrt habe. Am nächſten
Mor=
gen brach er um 7 Uhr auf. Nachdem er ſich bei dem
Orts=
barbier den Spitzbart hatte abnehmen laſſen, kehrte er
abermals in den Gaſthof zurück und fragte an, ob er
wie=
der übernachten könne. Der Wirt überlegte ſich das noch,
weil ihm das veränderte Ausſehen des Gaſtes auffiel.
Unterdeſſen hörte der Gaſt, daß man ſich eifrig über
Ster=
nickel unterhielt. Unter dieſen Umſtänden verzichtete er
auf das Nachtquartier und empfahl ſich. Später ergab
ſich daß er zunächſt nach dem 6,5 Kilometer von Wernſtedt
entfernten Lockſtedt gelaufen war. Hier hatte er verſucht,
in die Mühle des Beſitzers Blank, zu der ihm der
Nacht=
wächter den Weg gezeigt hatte, durch die Hintertüre
ein=
zubrechen. Als ihn hierbei ein Bruder Blanks
über=
raſchte, redete er ſich damit heraus, er ſei ſoeben von der
Bahn gekommen und habe ſich verlaufen. Der Mann
glaubte ihm das und ließ ihn ſeiner Wege gehen. Von
Clötze fuhr Sternickel über Gardelegen nach Braunſchweig.
Hier im Braunſchweigiſchen entkam er auch nach ſeiner
zweiten Feſtnahme. Später ſah man ihn dann.
wie er ſich in einem weiten Kreiſe um Stendal herum in
Von der Künſtlerkolonie.
Neues aus dem Atelier Margold
II.
Zu den künſtleriſch bedeutſamſten und
umfangreich=
ſten, auch wohl intereſſanteſten Arbeiten E m. Joſ.
Mar=
golds, die außerhalb unſerer Stadt ihrer Vollendung
entgegenreifen, gehört wohl in erſter Linie die
Umgeſtalt=
ung und Ausſtattung der großen Feſthalle in Frankfurt
zur Aufnahme der Internationalen
Modeaus=
ſtellung in Frankfurt 1913. Es handelt ſich hierbei
um eine Ausſtellung, die alles bringen ſoll, was in das
Reich der Frau gehört, und zwar ausſchließlich alles vom
künſtleriſchen Standpunkt aus geſtaltet und nur
künſtleri=
chen Anforderungen genügend. Alles, was zur
Ausſtel=
lung gelangt, die geſamte Kleidung und Wäſche, Spitzen,
Schmuck, ganze Frauenwohnräume u. v. a., muß der
Jury unterworfen werden, die aus einer Reihe der
bedeu=
tendſten Künſtler Deutſchlands und des Auslandes
gebil=
det wird. Der Forderung der rein künſtleriſchen Löſung
der Aufgabe „Die Frau” oder „Die Frauenmode” muß
alſo hier unbedingt Genüge geſchehen, denn die
Ausſtel=
lung ſoll auf ihrem Gebiete nie Dageweſenes bringen und
keine Wiederholung irgend einer Modeausſtellung ſein.
Dieſer Ausſtellung den ihr würdigen Rahmen zu geben,
berief man Em. Joſ. Margold, unter deſſen
Ober=
leitung und nach deſſen Geſamtentwurf nun eine
An=
zahl deuiſcher Künſtler die Umgeſtaltung der Feſthalle
durchführt. Zu dieſem Zwecke mußte die ganze innere
Konſtruktion verdeckt werden, um einen einheitlichen,
ge=
ſchloſſenen künſtleriſchen Eindruck zu erzielen und doch
Platz für die äußerſt vielſeitigen und koſtbaren
Ausſtel=
ungsobiekte zu erhalten. Die ganze Halle wurde dazu
nnen abgedeckt und der Raum in Kojen aufgeteilt, die
ſäch um ein ſehr repräſentatives Entree und einen zentral
gelegenen Ehren= oder Galaſaal gruppieren, der für ſich
wieder zahlreiche, künſtleriſch beſonders reizvoll gelöſte
Witrinen birgt. die zur Aufnahme koſtbaren Schmuckes,
von Fächern uſw. beſtimmt ſind.
Hervorragend iſt der Künſtler weiter vertreten auf
der kommenden Leipziger Ausſtellung, und
zwar hat er hier die ebenſo ehrenvolle wie künſtleriſch
feſſelnde und anregende Aufgabe erhalten, den
deut=
ſchen Werkbund, dem die Abteilung Raumkunſt
unterſteht, repräſentativ zu vertreten. Es geſchieht das
durch einen beſonderen Repräſentationsraum, der
aus=
ſchließlich hervorragende Erzeugniſſe deutſcher Kunſt
auf=
nehmen ſoll. Seiner Beſtimmung entſprechend, iſt der
Raum in Form und Farbe künſtleriſch reich gehalten und
vornehm und ſtilvoll ausgeſtattet. Daneben wurde
natür=
lich die praktiſche Aufgabe gelöſt, die auszuſtellenden
Ob=
ekte ſo unterzubringen, daß ihre eigene Schönheit und
künſtleriſche Bedeutung einen würdigen Rahmen erhält.
Beſonderer Wert wurde dazu auf die ſchöne, reiche und
zweckmäßige Geſtaltung der Vitrinen gelegt. Um deren
möglichſt viele zweckentſprechend aufſtellen zu können, iſt
der Raum achteckig geſtaltet. Die Wände und die
tragen=
den Konſtruktionen der Ecken ſind in gelbgetöntem Stuck
gedacht, die Felder in den Wänden, vor denen die
Vitrinen zu ſtehen kommen, vergoldet. In die Mitte des
Raumes kommt auf ſattrotem Teppich eine beſonders
reich gehaltene Prunkvitrine, die von einer großen
Ber=
liner Firma ausgeführt wird und vielleicht ſpäter nach
Darmſtadt kommt. In die geſchliffenen Glaswände
die=
ſer Vitrine ſind Ornamente geſchnitten und echt vergoldet.
Der Repräſentationsraum des D. W.=B. liegt in dem
Bau für Raumkunſt zentral; rechts gliedern ſich an die
Räume für Modelle und Photographien uſw., und links
die eigentliche Raumkunſt, in der Margold wiederum
vertreten iſt mit einem reich, aber gediegen und vornehm
geſtalteten Empfangsraum und einem Salon, der im
ganzen und auch in den Einzelheiten vornehm=künſtleriſch
geſtaltet iſt, ohne daß bei beiden Räumen das Gemütvolle
eines Wohncharakters vernachläſſigt wird.
Dieſe für Wohnräume eigentlich ſelbſtverſtändliche,
gerade von modernen Künſtlern aber oft vernachläſſigte
Aufgabe gelangt auch in vielen anderen Arbeiten
Mar=
golds, deren Zeichnungen, Skizzen und Photographien
wir ſahen, zu durchaus lobenswerter Löſung. Der
Künſt=
ter folgt hierin Joſ. M. Olbrich, der es in den ihm
be=
tellten Wohnräumen in ganz beſonderem Maße
ver=
ſtand, in erſter Linie den Eigenheiten und Gewohnheiten
des Bewohners Rechnung zu tragen. Und wie Olbrich
verſteht es Em. Joſ. Margold, neben dieſer
ſelbſtverſtänd=
lichen, aber keineswegs leichten Aufgabe die weitere zu
löſen, ſeinen Werken trotzdem die Note der eigenen
künſt=
leriſchen Perſönlichkeit zu verleihen. Eine große
An=
ahl Eigenhäuſer und Einzelwohnräume, darunter ein
großes Landhaus mit Garten für einen Bankdirektor in
Wien und verſchiedene andere für Wien und Umgegend,
Reichenbach i. B. uſw. beſtimmte Häuſer und Wohnungen,
ind Zeugnis dafür. Aber auch nicht ausſchließlich zu
Wohnzwecken beſtimmten Innenräumen, die nicht nach der
Eigenart Einzelner geſtaltet, ſondern allgemeinen
Ge=
ſichtsvunkten und ſehr verſchieden gearteten
Anforderun=
gen Rechnung tragen, verleiht der Künſtler dieſen
anmu=
tigen, gemütvollen Charakter, ſoweit er ſich mit
repräſen=
tativen und praktiſchen Zwecken verbinden läßt. Davon
zeugt das „Café Mozarthof” in Wien, deſſen
Aus=
führung ebenfalls Margold übertragen wurde. Die
ganze Faſſade dieſes vornehmen Etabliſſements, die in
5 Felder (Erker und Eingänge aus Glas) aufgeteilt iſt,
iſt meſſingvergoldet und getriebene Bronze. Reich an
ornamentalem und tektoniſchem Schmuck und doch von
einheitlich künſtleriſcher Wirkung. Die Grundfarben im
Innern ſind Schwarz mit Rot. Die Strenge dieſer
Far=
ben und der Geſtaltung des Meublements erhält ein
be=
lebendes und einen trefflichen Ausgleich bildendes
Mo=
ment in der farben= und ornamentreichen
Wandbeſpan=
nung, der Vorhänge uſw. Ganz entzückend wirkt in
die=
ſer ergänzenden Gegenſätzlichkeit das Spielzimmer.
Zu dem Wettbewerb für die Brunnenanlage
vor der ruſſiſchen Kapelle hat Em. Joſ.
Mar=
gold ebenfalls einen Entwurf geliefert, der in der
Wirk=
ung außerordentlich ſchön und reich iſt. Es wäre von
Intereſſe, die ſämtlichen Wettbewerbsentwürfe einmal
der Oeffentlichkeit und der Kritik zu unterbreiten.
Wie man auch einen reinen Zweckbau, einfach
ge=
halten, künſtleriſch verſchönen kann, davon zeugt der
Ent=
wurf für den Neubau einer chemiſch=techniſchen Abteilung
des k. k. Lehrmittelbureaus in Wien, deſſen
Aus=
führung ebenfalls Herrn Margold übertragen wurde.
Dieſe kleine Blütenleſe aus Werken des Künſtlers
die das Atelier zum Teil noch nicht verlaſſen haben, darf
Beweis dafür ſein, was eingangs des erſten Artikels
ge=
ſagt wurde. Es beweiſt aber auch, daß in den
Ate=
liers unſerer Kolonie, aus denen nicht oft etwas in die
Oeffentlichkeit dringt, emſig und zielbewußt geſchafft und
M. St.
geſchöpft wird.
der Altmark und in Sachſen herumtrieb. Ueberall
ent=
ſtand Aufregung, weil man von dem Verfolgten, der mit
einem Revolver bewaffnet war, jede Gewalttat befürchten
mußte. Sternickel wechſelte jeden Augenblick ſeine
Aus=
weispapiere und ſeine Kleidung. Ueberall erſchwindelte
er ſich oder ſtahl wieder andere Sachen. So nahm er
einem ahnungsloſen Manne, den er bei Rathenow auf
dem Wege nach Schönhauſen traf, unter der
Vorſpiege=
lung, daß er ihm Arbeit verſchaffen wolle, ſeine
Invaliden=
karte ab. Ebenſo machte er es in Oſterburg mit einem
Bauarbeiter. Auf dem Wege von Stendal nach Hämerten
verlangte der Verfolgte unter Drohungen mit dem
Re=
volver von dem Knecht eines Landwirtes auf freiem Feld
Lebensmittel. Der Knecht ergriff die Flucht, meldete aber
ſein Abenteuer erſt, als es ſchon zu ſpät war, den
gefähr=
lichen Burſchen noch zu ermitteln.
Seine Spuren gingen nach und nach ganz verloren.
Hin und wieder erfuhr man noch, daß er hier und da
ge=
weſen war; aber immer erſt, wenn es ſchon zu ſpät war.
So arbeitete er einmal bei einem Mühlenbeſitzer in der
Nähe von Velten. Hier wäre er beinahe erwiſcht worden.
Der Beſitzer erinnerte ſich noch der Ausſchreibungen der
Kriminalpolizei und ſchöpfte Verdacht. Er wandte ſich
auch an den Gemeindevorſteher. Bis aber dieſer ſich
ent=
ſchloß, zuzugreifen, „roch Sternickel Lunte‟ Er ging
ein=
mal weg, um noch Sachen vom Bahnhofe zu holen, und
kam nicht wieder. Auf einem Gut bei Börnicke ließ ſich
Sternickel einmal beurlauben. Er fuhr nach Berlin, holte
ſich dort bei einem Fuhrherrn in der Bergſtraße Wagen
und Pferde, lud bei Börnicke 25 Zentner Roggen auf,
ver=
kaufte ſie in Berlin, brachte das Fuhrwerk zurück und
ver=
ſchwand mit dem Erlös der Beute.
Wie war es möglich, daß nun jahrelang der
Verbre=
cher nirgends mehr erkannt wurde, obwohl er ſich, wie jetzt
ermittelt wurde, faſt die ganze Zeit über in der Gegend
des Oderbruchs und ſeiner Umgebung aufgehalten hat?
Es kam beſonders wohl daher, daß die Leute in der
Pro=
vinz ſich um die Perſönlichkeit ihrer Knechte und Arbeiter
zu wenig kümmern. Sternickel brauchte auch den Kniff,
ſich unter dem Deckmantel eines verkrachten Mühlen= oder
Gutsbeſitzers um die Vorlage von Ausweispapieren
her=
umzudrücken, oder er erſchwindelte oder ſtahl ſich falſche
Papiere. Sobald er merkte, daß ſich ein Arbeitgeber
näher nach ihm erkundigen wollte, oder auf eine richtige
polizeiliche Anmeldung drang, verließ er den Dienſt,
weil er ihm nicht mehr paßte” Auch mit den
Nachfor=
chungen iſt man den Weiſungen der Kriminalvolizei
ent=
gegen wohl nicht überall vorſichtig genug geweſen.
Ster=
nickel ſagt ſelbſt, daß er die Ausſchreibungen der Berliner
Kriminalpolizei mehr als einmal geleſen hat. Soweit bis
jetzt ſchon feſtſteht, hat er ſich mindeſtens in einem Dutzend
von kleinen Ortſchaften längere Zeit in der Gegend des
Oderbruchs aufgehalten, beſonders als Bauernknecht und
ſtets unter anderem Namen. Mehr als einmal iſt er auch
mit den Behörden in Zwiſt geraten.
Einmal, bei einer großen Fahndung nach Sternickel
hielt er die Gefahr doch für ſo groß, daß er nach
Ruß=
land verſchwand. Das ſei ihm, ſagt er jetzt, gar nicht ſo
chwer geworden. In Rußland gebe es Juden genug, die
dabei gern behiflich ſeien. Er habe einem Juden
ge=
ſchrieben, daß er kommen und ihm für ſeine Hilfe 10 Mark
geben werde. Der Mann habe ſich auch pünktlich an der
Grenze eingefunden, ihn für ſeinen Sohn ausgegeben, die
10 Mark mit einem Grenzwächter geteilt, ihn jenſeits der
Grenze mit Ausweispapieren verſorgt und es ihm ſo
ermöglicht, ein ganzes Jahr in Rußland zu bleiben. Dort
gefiel es ihm ganz gut. Die Löhne wären zwar niedriger,
aber auch die Lebensmittel billiger. Nach einem Jahre
ſehnte er ſich aber doch wieder nach Deutſchland und kehrte
zurück. In Oeſterreich war er auch ſchon einmal, aber
nicht lange. In Deutſchland trieb Sternickel, wenn er
keine Arbeit hatte, allerhand. So kam er gelegentlich auch
nach Berlin, um hier für märkiſche Bauern Vieh zu
ver=
kaufen. Weit und breit war er unter verſchiedenen
Na=
men gut bekannt. In einer Ortſchaft war er auch
Mit=
glied eines Radfahrerklubs und eines Tauben= und
Ka=
ninchenzüchtervereins. Höchſtwahrſcheinlich hat Sternickel
irgendwo im Oderbruch eine Wohnung, in die er ſich von
Zeit zu Zeit zurückzoa. In einem Dorfe lebte er längere
Zeit als Rentner Otto Groß. Hier war er im Beſitze
eines Hypothekeninſtruments über 300 Mark. Er äußerte
auch, daß er ſchon einmal ein Bauerngrundſtück verkauft
habe. Niemand ſchövfte Verdacht aegen ihn, weil er ſich
mit Papieren als Rentier Otto Groß auswies.
* Frankfurt a. O., 14. Jan. Im Laufe der
Ver=
nehmung des Raubmörders Sternickel hat ſich auch
ergeben, daß der Name Sternickel auch nicht der
richtige Name des Verhafteten iſt. Bisher war es
nicht bekannt, daß der Verbrecher, der ſich Sternickel
nannte, auch dies zu unrecht tat. Tatſächlich iſt er der am
11. Mai 1866 zu Nieder=Mehanna geborene Auaſuſt
Franke, genannt Sternickel, genannt Stenzel. Sein
Vater war der Müller Franke in Nieder=Mehanna, der
dort als geachteter Mann lebte und anfangs der 90er
Jahre ſtarb. Franke legte ſich ſchon früh den Namen
Sternickel bei, ſpäter auch den Namen Stenzel, den er aber
nur ſelten führte. Es ſcheint, daß er unter ſeinem
richti=
gen Namen auch Mordtaten verübt hat.
Kriminalkomiſ=
ſar Naſſe iſt bereits zwei weiteren Mordtaten
Sternickels auf die Spur gekommen. Der Mörder leugnet
zwar noch, doch glaubt der Kommiſſar ſich ſeiner Sache
ſicher: die nächſten Tage werden die Aufklärung bringen.
Die Behauptung Sternickels, daß er in Ortwig nur einige
100 Mark geraubt habe, wird nicht geglaubt, da Kaliß in
der letzten Zeit arößere Einnabmen an Steuern und viel
Getreide gegen Kaſſe verkauft hatte.
— Berlin, 14. Jan. Die Wahrſcheinlichkeit, daß
Sternickel auch mit dem Heuhändler Winkler
identiſch iſt, der ſeinerzeit in Schleſien jeden Tag einen
neuen Einbruch verübte, und der mit der Ermordung
der Witwe Krauſe in Peteräbrunn und des Koſſaten
Knötia in Zuſammenhang gebracht wurde, verdichtet
ſich. — Die Gegenüberſtellung der vier Täter von Ortwig
hat noch nicht ſtattgefunden. Sie wurden bisher nur
ge=
trennt voneinander verhört. — Die Trauerfeier, die
für die Opfer in Ortwia ſtattfand, war tief
ergrei=
fend. Hunderte von Menſchen hatten ſich eingefunden.
Ganze Berge von Kränzen bedeckten die vor dem Altar
aufgebahrten Särge. Die beiden Töchter des ermordeten
Ehepaares Kaliß wohnten der Trauerfeier völlig
ge=
brochen bei.
H. B. Berlin, 14. Jan. Bekanntlich hatten die
bei=
den Töchter des ermordeten Ehepaares Kaliß ausgeſagt,
daß außer dem Dienſtknecht Heinrich noch 4 Männer die
Bluttat in Ortwig verübt hätten, im aanzen alſo
5 Perſonen. Die Unterſuchung iſt ſeit geſtern in ein
neves Stadium getreten. Es ſcheint jetzt gewiß zu ſein.
daß Sternickels Bruder als fünfter Mittäter bei der
Ortwiger Bluttat zu betrachten iſt. Der Gaſtwirt
Leh=
mann hat nachträalich ausgeſagt, daß die drei
Verhafte=
ten mit einem vierten zuſammen in ſein Lokal gekommen
waren, um dort Kaffee zu trinken. Es ſcheint nun, das
dieler vierte Jobann Sternickel war. Die Recherchen nach
ihm ſind in vollem Gange. Allem Anſchein nach iſt er noch
in Berlin.
HB. Ortwig, 14. Jan. Bei ſeiner Vernehmung
durch den Kriminalkommiſſar Naſſe, der ihn wiederholt
wegen ſeiner Vergangenheit befragte, hat Sternickel
halbwegs zugegeben, daß er identiſch ſei mit dem
wieder=
holt genannten Heuhändler in Schleſien, der dort im
September 1911 an verſchiedenen Stellen Mordtaten
verübte und auf deſſen Ergreifung ſeinerzeit eine
Belohn=
ung von 2000 Mark ausgeſetzt wurde. Sternickel wird
in dieſer Beziehung nochmals vernommen werden, um
ſeine Ausſagen zu protokollieren.
Brände.
* Hamburg, 13. Jan. Auf der Werft von Blohm
und Voß zerſtörte ein Feuer zwei Helgenanlagen.
Der Werftſeuerwehr und zwei Löſchzügen der Hamburger
Feuerwehr iſt es gelungen, den Brand auf ſeinen Herd zu
beſchränken.
* Grosnyi, 13. Jan. Auf den Naphthawerken
einer hieſigen Firma gerieten zwei Bohrtürme
in Brand. Das Feuer ging auf drei Bohrtürme über
und auf die Naphthareſervoire einer anderen Firma. Der
Brand nahm einen bedrohlichen Umfang an.
* Belgrad, 13. Jan. In der hieſigen
Stoff=
abrik der Brüder Ilic brach geſtern abend ein
gro=
ßer Brand aus. Die Fabrikgebäude ſind faſt gänzlich
verbrannt. Eine im Kontor befindliche größere
Geld=
ſumme und Waren konnten gerettet werden. Der Schaden
wird auf 250 000 Dinars geſchätzt.
* Alexandria, 13. Jan. In einem Schuppen
im El=Baſſal=Viertel wurden 1500 Ballen Baumwolle
durch eine Feuersbrunſt zerſtört. Der
Scha=
den, der durch Verſicheruna gedeckt iſt, beziffert ſich auf
50 000 Pfund Sterling.
Der Balkankrieg.
Zur Lage.
London, 14. Jan. Von diplomatiſcher Seite
wird erklärt, die Bulgaren wären zuerſt zu einem
Kompromiß geneigt geweſen, hätten aber dann auf
den Beſitz Adrianopels, das für ſie als Baſis für einen
Angriff auf Konſtantinopel intereſſant ſei, beſtanden, als
ihnen klar wurde, daß ſie Europa oder wenigſtens einen
ehr rührigen Teil davon auf ihrer Seite haben. Man
iſt hier allgemein überzeugt, daß die Zuſammenberufung
des Nationalrates in Konſtantinopel den Krieg bedentet.
In Londoner Bankkreiſen herrſcht ſehr lebhafte Unruhe.
* Konſtantinopel, 13. Jan. Den Blättern
zu=
folge iſt der Beſchluß des Miniſterrats, eine große
Verſammlung zum Zweck der Entſcheidung über
Krieg und Frieden einzuberufen, noch kein
endgül=
tiger. Der Miniſterrat wird ſich noch mit der Frage
be=
ſchäftigen. Ein entſprechender Vorſchlag iſt von dem
Großweſir gemacht, aber noch nicht vom Sultan
ſanktio=
niert worden.
Die Kollektivnote der Mächte.
* London. 13. Jan. Wie das Reuterſche Bureau
erfährt, haben ſämtliche Großmächte dem
Wort=
laut der beabſichtiaten Mitteilung an die Türkei
zu=
geſtimmt. Die Note ſoll unverzüglich in
Konſtanti=
nopel überreicht werden.
London, 13. Jan. Das Reuterſche Bureau
er=
fährt aus diplomatiſchen Kreiſen, daß der Text der Note
der Mächte nach Konſtantinopel telegraphiert
worden ſei, aber unter den günſtigſten Umſtänden
frühe=
ſtens am Dienstag oder Mittwoch dort vorgelegt werden
könne. Die Note ſei kurz, aber beſtimmt und gehe ohne
Umſchweife auf das Ziel los. Sie weiſe die Pforte klar
und ernſthaft auf die Notwendigkeit hin, Adrianopel
abzutreten und die Frage der Aegäiſchen
In=
ſeln der Entſcheidung der Mächte zu
über=
laſſen. Andere Fragen ſeien darin nicht berührt.
London, 14. Jan. Die Ueberreichung der
Kollektivnote der Mächte in Konſtantinopel
wird ſich noch einige Tage verzögern. Es ſind
näm=
lich von einigen Mächten Aenderungen des Tertes
vor=
geſchlagen worden, die man durchweg als Milderungen
bezeichnen kann.
Rumänien und Bulaarien.
* London, 13. Jan. Wie dem Reuterſchen Bureau
mitgeteilt wird, erklärte der rumäniſche Geſandte Michu
nach ſeiner heutigen Konferenz mit dem bulaariſchen
Dele=
gierten Dr. Danew, es gäbe nichts zwiſchen
Rumä=
nien und Bulgarien, was nicht leicht geregelt
werden könne. Nach ſeiner Beſprechung mit Michu
be=
gab ſich Dr. Danew ins Auswärtige Amt und empfing
ſpäter einige griechiſche und monteneariniſche Delegierte.
Letztere ſind augenblicklich damit beſchäftigt, eine
Dar=
ſtellung ihres Standpunktes hinſichtlich Albaniens
vorzu=
bereiten, die den beteiligten Regierungen demnächſt
mit=
geteilt werden ſoll. Nicht nur in rumäniſchen, ſondern auch
in bulgariſchen Kreiſen wird die Anſicht ausgedrückt, daß
ſich die Lage hinſichtlich Rumäniens zum Beſſeren
ge=
wandt und weſentlich klarer geſtaltet hat.
Abbruch der Friedensverhandlungen?
* London, 13. Jan. Wie das Reuterbureau
er=
fährt, verlängern die Delegierten der
Balkan=
ſtaaten ihren Aufenthalt in London nur mit
Rückſicht auf die Großmächte und in der Hoffnung, daß
die Note der Mächte in Konſtantinopel Früchte, bringen
und die Haltung der Türkei in einigen Tagen ändern
werde, anderenfalls wären die Delegierten, wie ſie ſagen,
gezwungen, London zu verlaſſen, und die
Feindſeligkei=
ten würden wieder aufgenommen.
* London, 14. Jan. Die Drohung der Türken,
heute abzureiſen, gab Anlaß zu vielen Erörterungen
in diplomatiſchen Kreiſen. In den Balkankreiſen wird
er=
klärt, daß kein Delegierter, ohne eine grobe Verletzung
der Etikette zu begehen, abreiſen könne, bevor noch eine
Sitzung der Friedenskonferenz einberufen ſein würde,
auch wenn dies nur geſchehen ſollte, um die
Verhandlun=
gen in aller Form abzubrechen. Es wird erklärt, daß
jeder andere Weg als Nichtachtung gegen das Land, in
diem die Konferenz abgehalten wird, und gegen ihren
Ehrenpräſidenten angeſehen werden muß.
* London, 14. Jan. Die Chefs der
Dele=
gationen der Balkanſtaaten haben heute
vor=
mittag in einer Konferenz beſchloſſen, daß gleichzeitig mit
der Ueberreichung der Note der Großmächte an die Türkei
die Balkanſtaaten der ottomaniſchen Regierung eine Note
überreichen ſollen, durch die ſie die
Friedens=
konferenz aufheben. Ebenſo wurde beſchloſſen, an
die Heerführer die Inſtruktion zu übermitteln, dem
Waf=
fenſtillſtand ein Ende zu bereiten.
Literariſches.
Friedrich Pützer Profanbauten.
Un=
ter dieſem Titel hat der Verlag Ernſt Wasmuth, A.=G.,
Berlin W. 8. Markgrafenſtraße 35, als 11. Sonderheft
ſeiner Zeitſchrift „Die Architektur des 20. Jahehunderts”
eine gedrängte Ueberſicht über die bedeutendſten
Profan=
bauten unſeres Darmſtädter Baumeiſters Profeſſor
Friedrich Pützer erſcheinen laſſen. De. Max
Creutz=Köln ſchrieb eine treffende Würdigung des
darmſtädter Baukünſtlers, und zahlreiche gute
Abbil=
dungen zeigen die von ihm ſtammenden Werke und
Er=
gebniſſe von Wettbewerbsentwürfen.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 14. Jan. Der ſächſiſche Landesdienſt meldet:
Von zuſtändiger Seite erfahren wir, daß die
ſäch=
ſiſche Regierung den in der Beſitzſteuerfrage
gegen den Reichskanzler gerichteten Preſſeangriffen
fern=
ſteht. Man hofft, daß es dem vertrauensvollen
Zuſam=
menarbeiten der verbündeten Regierungen mit dem
Reichskanzler gelingen wird, auch mit der ſächſiſchen
Re=
gierung eine befriedigende Löſung der ſchwierigen Frage
zu finden.
* Berlin, 14. Jan. In der vergangenen Nacht
über=
raſchte ein Kriminalbeamter 3 Männer bei einem
Ein=
bruch in der Badſtraße; einer konnte entfliehen. Als
der Schutzmann die beiden anderen zur Wache bringen
wollte, wurde er von einem vierten hinzukommenden
In=
dividuum zu Boden geworfen, ſo daß er mit dem Kopf
auf dem Steinpflaſter aufſchlug. Nun gab der
Kriminal=
beamte 2 Schüſſe ab, wodurch der Angreifer am
Ober=
ſchenkel verletzt wurde. Erſt mit Hilfe anderer
Schutz=
leute konnten die Einbrecher feſtgenommen werden.
* Paris, 14. Jan. Unter dem Vorſitz des Nationaliſten=
Bonvalot ſollte Abbé Wetterlé geſtern abend ſeinen
Vortrag über den Biſchof Dupon de Loges
wieder=
holen. Wetterlé erſchien jedoch nicht, und Bonvalot
er=
zählte der zahlreich verſammelten Zuhörerſchaft, daß
Wet=
terlé von Freunden beſtimmt worden ſei, den
Vortrag=
abzuſagen, da dieſe befürchteten, Wetterlé könnte bei
ſei=
ner Rückkehr nach dem Elſaß verhaftet werden. Der
Hi=
ſtoriker Webſchinger las ſodann den Vortrag aus dem
Manuſkript Wetterlés ab.
* Waſhington, 13. Jan. Das amerikaniſche
Marine=
departement gibt bekannt, daß die ſechs
funkentele=
graphiſchen Stationen der Flotte in Alaska,
nämlich die Stationen St. Paul, Duſch=Harber, Unalga,
Kodiak, Cordova und Sitka, am nächſten Mittwoch für
den kommerziellen Verkehr eröffnet werden. Von
dieſem Tage an werden vorausbezahlte Depeſchen an
Schiffe in den Gewäſſern von Alaska zur
Vermittelung=
angenommen.
Waſhington, 14. Jan. Der Generalſtaatsanwalt
Wickerſham ſoll ſich entſchloſſen haben, erneut gegen den
Steinkohlentruſt vorzugehen und ihn nach dem
Shermangeſetz zu verfolgen. Der neue Prozeß ſoll ſich
gegen die ſogenannte Grubenkombination der
Eiſen=
bahnen, die Steinkohlen befördern, und die
Kohlengeſell=
chaften Pennſylvaniens richten. Die Anklagen gegen
dieſe wurden kürzlich vom Oberſten Gerichtshof geſtri=, weil ſie entgegen dem Brauch in die erſte allgemeine
Klage der Regierung gegen den Kohlentruſt eingeſchloſſen
waren.
Vom Zarewitſch.
HB. Berlin, 14. Jan. Infolge der vielen Gerüchte,
die andauernd über die Krankheit des ruſſiſchen
Thron=
folgers im Umlauf ſind, und angeſichts der in
ausländi=
ſchen Blättern aufgetauchten Behauptung, der ruſſiſche
Thronfolger befinde ſich trotz aller Dementis an der
Riviera, hat das Berliner Tageblatt in ärztlichen
Krei=
ſen, die unterrichtet ſein müſſen. Erkundigungen
einge=
zogen und die folgende Auskunft erhalten: Nach dem
Bluterguß in die unteren Regionen der Bauchhöhle
blieb=
infolge des ausgeübten Druckes eine mäßige Konfraktur
des Beines zurück. Durch Extenſion iſt ſchon eine merk= Verringerung dieſer Konfraktur erzielt worden. Das=
Reſultat wäre ein noch günſtigeres geweſen und vielleicht
würde eine vollkommene Streckung des Beines erreicht
worden ſein, wenn nicht das ſehr lebhafte und der
ärzt=
lichen Diſziplin wenig zugängliche Weſen des
Thron=
folgers, das die behandelnden Aerzte in eine ſehr ſchwere
Lage verſetzte, dem hinderlich wären. Der
Allgemein=
zuſtand des Thronfolgers iſt ſehr befriedigend, alle
Funk=
ionen ſind in Ordnung. Der Thronfolger fährt täglich
im offenen Wagen im Park von Zarskoje Selo ſpazieren,
in guter Laune und lebensluſtia. Von einer Reiſe an
die Riviera war bis heute gar keine Rede.
Amtſicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Das Hochdruckgebiet über Nordoſteuropa hat ſich
etwas verflacht. Die Depreſſion über dem Atlantiſchen
Ozean hat ſich wenig verändert. Bei uns iſt das Wetter
heute morgen bei Winden aus verſchiedenen Richtungen
trüb und dunſtig. Die Temperaturen liegen nur im
äußerſten) Südweſten) über dem Gefrierpunkt.
Nieder=
ſchläge ſind in Deutſchland nur ſtrichweiſe gefallen. Wir
dürften vorübergehend von einem heute über Frankreich
liegenden Randwirbel beeinflußt werden.
Ausſichten für Mittwoch, den 15. Januart
Wechſelnd bewölkt, meiſt trocken, etwas milder.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Die Grstugniode der
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Jannaumet zu veange.3a
Der Stadtaufiage heutiger Ausgabe liegt ein
Proſpekt bei von der Firmg Anton
Braun=
warth hier, Ernſt Ludwigſtraße 3, worauf hiermit
hingewieſen wird.
(1813
Dampfernachrichten.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Nordamerika: „Cincinnati” von Genua nach New=York,
12. Jan. 3 Uhr nachm. von Palermo. „Hamburg”
11. Jan. 3 Uhr nachm. von New=York über Madeira,
Gibraltar, Algier und Neapel nach Genua. „Karl
Schurz” 11. Jan. 12 Uhr 30 Min. morgens in
Phla=
delphia‟. „Patricia” 11. Jan. 3 Uhr nachm. von New=
York direkt nach Hamburg. „Preſident Grant” 11. Jan.
11 Uhr 30 Min. abends von Halifax nach New=York.
„Victoria Luiſe” 11. Jan. 7 Uhr 30 Min. morgens in
New=York. — Südamerika, Weſtküſte Amerikas: „
Ba=
varia” 10. Jan. in St. Thomas, Grunewald”, von
Mexiko und Havana tommend, 11. Jan. 4 Uhr nachm.
in Antwerpen. „Kronprinzeſſin Cecilie” heimkehrend,
11. Jan. von Tampico. „La Plata” 10. Jan. von
St. Thomas über Havre nach Hamburg. „Odenwald‟
nach Weſtindien, 13. Jan. 7 Uhr 5 Min. morgens
Dungeneß paſſiert. „Sarnia” nach Weſtindien, 11. Jan.
2 Uhr nachm. in Antwerpen. — Weſtindien, Mexiko:
„Frankenwald”, heimkehrend, 9. Jan. von Pto. Mexico.
„Kronprinzeſſin Cecilie”, ausgehend, 9. Jan. in Tampico.
„Niederwald”, von Weſtindien kommend, 10. Jan. 4 Uhr
45 Min. morgens auf der Elbe.
„Cleveland”, erſte
Weltreiſe, 9. Jan. in Yokohama.
Holland=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr. 53.
„Rotterdam” 4. Jan. vorm. von New=York abgegangen.
„Nieuw Amſterdam” 5. Jan. 4 Uht 20 Min. nachm.
Lizard paſſiert. „Noordam” 27. Dez. vorm. in
Rotterdam eingetroffen. „Ryndam” 4. Jan. vorm. in
Rotterdam eingetroffen. „Potsdam” 8. Jan. nachm. von
New=York abgegangen.
Familiennachrichten.
Die Geburt eines gesunden
Töchterchens
zeigen hocherfreut an
(1841
Darmstadt, am 9. Januar 1913.
Architekt Wilhelm Koban und Frau.
Todes=Anzeige.
Heute entſchlief ſanft nach längerem Leiden
unſer guter Vater und Schwiegervater
Herr Oberamtmann
Ludwig Spamer
im faſt vollendeten 70. Lebensjahre. (*1196
Eberſtadt, Hanau, den 11. Jan. 1913.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Nach langem, ſchwerem Leiden entſchlief heute
abend 6¾ Uhr, verſehen mit den heil.
Sterbeſakramenten, mein innigſtgeliebter Gatte
und unſer Vater
(*1223
Julius Welter
Geheimer Kriegsrat a. D., Rittmeister der
Land-
wehr-Kavallerie a. D.,
Ritter des Eisernen Kreuzes II. Klasse
und anderer hoher Orden,
im 69. Lebensjahre.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Augnſte Welter, geb. Trapp,
Emmy Welter, Oberlehrerin, Frankfurt a. M.,
Carl Welter, Frankfurt a. M.,
Otto Welter, Leutnant im Inf.=Rgt. Lübeck
(3. Hanſeat.) Nr. 162,
Willy Welter, Leutnant im 9. Lothr. Inf.=
Rgt. Nr. 173, St. Avold,
Helene Welter, geb. Wolf.
Darmſtadt, den 13. Januar 1913.
Martinſtr. 56.
Die Einſegnung findet Donnerstag, den 16. Jan.,
um 11 Uhr, im Sterbehaus Martinſtraße 56,
ſtatt; daran anſchließend die Beerdigung auf
dem Darmſtädter Friedhof.
Das feierliche Seelenamt Freitag, 9 Uhr
vor=
mittags, in der St. Ludwigskirche.
Heute abend entſchlief ſanft meine liebe,
gute Frau, unſere herzensgute Mutter, Tochter,
Schweſter, Schwiegertochter, Schwägerin und
Tante
Frau Marie Tuch
geb. Walter.
Darmſtadt (Wenckſtr. 18), Mainz, Nürnberg,
den 13. Jan. 1913.
In tiefer Trauer:
Familie Tuch
Familie Walter
Famllie Clausen
*1259)
Familie Ebert.
Die Feuerbeſtattung findet in der Stille ſtatt.
Für die freundlichen Beweiſe der
Teilnahme beim Heimgang meiner
lieben Frau danke ich herzlich.
Amandus Müller,
Pfarrer i. P.
Darmſtadt, 14. Januar 1913.
(B1809
Für die vielen Beweise herzlicher
Teilnahme bei dem uns so schwer
betroffenen Verluste, sowie für die
zahlreichen Blumenspenden sagen wir
Allen unseren aufrichtigen Dank.
Christine Waibel Wwe.
*1235)
Tageskalender.
Großh. Hoftheater (Ab. A), Anfang 7 Uhr: „
Lum=
pacivagabundus”
Vorſtellung um 8¼ Uhr im Orpheum.
Fremdſprachlicher Vortrag von M. Thuillier
um 5½ Uhr in der Turnhalle der Liebigs=Oberrealſchule.
Peter Roſegger=Abend von Max Hofpauer um
8¼ Uhr in der Turnhalle am Woogsplatz (
Vortrags=
verband).
Aufführung „Vor hundert Jahren” in Wort, Muſik
und lebenden Bildern um 8 Uhr im „
Mathildenhöh=
ſaal” (Frauenverein für den Schloßbezirk).
Bilder vom Tage (Auslage Rheinſtraße 23):
Gott=
lieb v. Jagow, der neue Staatsſekretär des
Auswär=
tigen Amts; zur Heimkehr der Filchnerſchen Südpolar=
Expedition; die Mitglieder der gefährdeten deutſchen
Spitzbergen=Expedition Schröder=Stranz; Leiden der
ſerbiſchen Okkupationstruppen in Albanien.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 16. Januar.
Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 4 Uhr in der
„Ludwigshalle‟
Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 4 Uhr
Runde=
turmſtraße 16.
Brennholz=Verſteigerung um 9 Uhr in der
Turnhalle am Woogsplatz.
Stamm= und Stangenholz=Verſteigerung
um 9 Uhr im „Darmſtädter Hof” zu Griesheim.
Stamm= und Brennholz=Verſteigerung
um 9 Uhr im Nieder=Ramſtädter Gemeindewald (
Zu=
ſammenkunft am Benstal am Eingang des Waldes).
Stamm= und Stangenholz=Verſteigerung
um 9½ Uhr im Roßdörfer Gemeindewald (
Zuſammen=
kunft auf der Kubig am Eingang des Waldes).
Nutzholz=Verſteigerung um 1 Uhr an der
Straße Groß=Bieberau-Brensbach (Zuſammenkunft an
der Halteſtelle Werſau.)
1. Darmſtädter Kinematograph (Ece
Rhein=
u. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3½—11 Uhr.
Reſidenztheater (am weißen Turm): Vorſtellungen
von 4—11 Uhr.
American=Bio= beim Bismarckdenkmal.
Vor=
ſtellungen von 3—11 Uhr täglich.
Uniontheater (Kunſtlichtſpiele), Rheinſtraße 6.
Druk und Beragt z. e. Bitichſche Laſtuchenaenck.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Mar Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
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Jung., ſtrebſ. Mann, 23 J. alt,
mit Einjähr.=Freiw.=Berechtigung,
militärfrei, der ¾ Jahre als
Lehr=
ling in Buchhandlung tätig war,
aber weg. Erkrankung dieſen
Be=
ruf aufgeben mußte, danach die
Handelsſchule in Darmſtadt
ab=
ſolviert hat, ſucht p. 1. April d. J.
geg. geringe Vergütg. eine Stellg.
als Volontär auf einem kaufm.
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Expedition ds. Bl.
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28 Jahre alt, ſucht Be=
Arbeiter, ſchäft. gleich welcher
Art, beſonders guter Pferdepfleger.
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Keſchäftsmann, verh., übernim.
Hausverwaltſt. geg. frei. Wohn.
Off. unt. V 73 an d. Exp. (*1207md
Gebild, ſolid. Herr, Wirt, 40 J.,
ſucht Vertrauenspoſt. bei ält.
Herrn, iſt auch als Chauff. ausgeb.
Off. u. V 88 a. d. Erv. (*1281md
Kaufmannslenrling
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auch zeitw. am Büfett mithelfen,
Ehrlichkeit iſt Hauptbedingung.
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bruar in einfach. bürgerl. Haushalt
geſucht. Näh. in der Exp. (*1293mdi
Lehemädchen
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Konfekt. Mühlſtr. 40, I. (*1284mfs
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L Konfekt. Mühlſtr. 40, I. (*1285mfs
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Tüchtige Verkäuferin
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Fleiß. tücht. Madch. für vorm.
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Schulſtraße 14, 1. St. (*1164
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Lauffrau geſucht (*1185
Pallaswieſenſtraße 40, part.
Unabhängige Lauffrau oder
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Laufmädchen geſucht
Inſelſtraße 42, part.
für Geſchäft
Jüng. Mädchen u. Haushalt
zum Laufdienſt geſucht
(*1206
Korsettgeschäft, Wilhelminenſtr. 7.
Lauffrau für 2 Stunden vorm.
geſucht Andreß Uhrengeſchäft,
Wilhelminenſtraße 21.
(*1252
Buchbinderarbeit
zu vergeben Anerbieten unt.
Poſt=
lagerkarte Nr. 75 Darmſtadt. (*1231md
Reinl. Frau z. Spülen v. ält.
Ehe=
paar geſ. Roßdörferſtr. 53, p. (*1238
fne=
Saubere Lauftrau
geſ. Mühlſtr. 26, 2. St., r. (*1168
einige Stunden
Lauffrau täglich geſucht.
Näheres in der Expedition. (1821
Laufmädchen oder Frau
für vorm. u. mittag zum Spülen
geſucht Eliſabethenſtr. 74, II. (*1290
Saubere Lauffrau auf 3
Stun=
den vormittags geſucht.
Heinrichſtraße 92, pt. (*927sm
Jg. Mädchen k. d. Schneidern
unentgeltlich erl. gegen Mithilfe
einiger Stunden Hausarbeit (953a
Frau Wenchel, Pallaswieſenſtr. 30, II.
Geſucht zum baldigſten Eintritt
ein ſeineres,nur gutempfohlenes, in
Küche und Hausarbeit erfahrenes
Alleinmädchen in kl. Haushalt.
Zu ſprechen bis 11 u. von 5—7 Uhr
1602oim)
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mittags geſucht. Näheres
Heidel=
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Herrſchaft, 2 Leute ſuchen wegen
Verheiratung des Mädchens brav.
Dienſtmädchen.
Aeltere Dame ſucht ein Mädchen,
welches koch. kann. Frau Berta
Neßling, gewerbsmäßige
Stellen=
vermittlerin, Ludwigſtr. 8. (*1075im
Alleinſteh. Perſon oder kinderl.
Ehepaar, gegen freie Wohnung,
zur Führung des Haushalts geſ.
Off. unter V 79 a. d. Exp. (*1216
Geſucht Lauffrau o. Mädch.
*1230) Roßdörferſtr. 28, Hinths.
Stellenloſe Mädchen finden
Unterkunft bei Frau Bauer,
Marktplatz 12.
(39a
Schlankes weibliches
ARtmoden
für den Vormittag geſucht.
Vor=
ſtellung erbeten von 12—4 Uhr.
Gertrud Ulmann
(*1049im
Ohlyſtraße 32.
Mäuntien
übernimmt leichte
Schreib=
tätigkeit im Hauſe? Off.
unter V 46 an die Exp.
d. Bl. erbeten (*1076im
(Spengler)
Ein C
tücht. Inſtallateur f. dauernd
ſofort geſucht, verh. bevorz. J. Rühl,
1760a
Saalbauſtraße 94.
rzum Somn.
Klavierspieler abend geſ.
Krokodil, Eliſabethenſtraße. (*1298
Gewander
Maſchinenſchreiber
der perfekt ſtenographiert zur
Aushilfe, eventl. dauernd, für
ein hieſiges Engros=Geſchäft
ſofort geſucht. Offert. unt.
V50 an die Exped. (1657im
„Für den hieſigen Platz u. event.
Umgebung ſucht große
Aktien=
geſellſchaft tärigen No=
Vertreter.
Herrn als
Offerten unter V 56 an die
Expedition ds. Blattes. (*1113im
Für hieſ. Bureau wird
jüngerer Commis
mit flotter Handſchr., perf.
Steno=
graph und Maſchinenſchreiber, per
bald geſucht. Offerten u. Angabe
der Gehaltsanſprüche unter V80
(*1226
an die Expedition.
Schreibgehilfe
(gewandter Maſchinenſchreiber)
zum ſofortigen Eintritt geſucht.
Den Bewerbungen ſind Zeugniſſe
beizuſchließen. (1814md
Gerichtsſchreiberei Gr.
Amts=
gerichts Darmſtadt I., Abt. für
ſtreitige Gerichtsbarkeit.
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tüchtige Schlosser
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G. m. b. H.. Darmstadt.
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Sall
S. Röstertsbsy 2
150 Mark
monatl. Gehalt
erhält ein Herr, welcher für erſte
Verſicherungsgeſellſchaft (alle
mo=
dernen Branchen) als
Beamter
tätig ſein will.
Dichtfachmannn
(Herren aller Berufe, welche ſich
der Branche widmen wollen) wird
durch Geſellſchaftsbeamten praltiſch
eingearbeitet und wird auch bereits
während der Einarbeitungszeit
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zahlt. Gefl. Offert. an L. Hühn,
Mannheim. R. 6. 29. (I, 26
e
ee
1225
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der Hotel-Branche gesucht für die Schweiz. Nur erstklassige
Vertretungen werden übernommen. Ia Referenzen und
Ver=
bindungen. (Ausgeschlossen Taback- und Weinbranche.) Off.
unter & 6549 Lz an Haasenstein & Vogler, Luzern.
Schloſſer für
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heilgen hei gut.
Verd. f. 2
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Faschinenfabrik
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H.,
(1213a
Tucht.
hmacher ſofort für
(G
and) geſucht
er, Wixhauſen.
Nöbelſchreiner,
welch
Ib
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n ſo
cht (1828mdfs
Gg. Feick I.
Gr
erau.
Intellig
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nt 1
bevorzugt) als
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ter geſucht.
Offert. unt
xp. (*1272ms
ge
ig nach
Zeich=
rbe
(1610oim
SeF—
usa
bauer
lzko
eſucht.
ER
TA
T.
lcht
5.
9
1/2
t=
el
b
er=
rö
I 1093
89
T1
ig
Leder=
ſtern
5mfo
rmſtadt,
1824)
r
Nur
en
726
für
u,
Damen-Herren Jinder.
Rich. Ktaub, Jürich:
Alleinvertretungen für
Jischer, Freiburg.
itid Hekdab
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[ ← ][ ][ → ] Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Kreisamts Darmſtadt.
Bekanntmachung.
Wir ſehen uns veranlaßt, auf die Vorſchriften der
nach=
ſtehenden Polizei=Verordnung, das Rodeln im Kreiſe Darmſtadt
betreffend, eindringlich aufmerkſam zu machen.
Darmſtadt, den 14. Januar 1913.
(1786md
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Polizei=Verordnung,
das Rodeln im Kreiſe Darmſtadt betreffend.
Auf Grund des Art. 78 der Kreis= und Provinzialordnung
vom 12. Juni 1874 wird nach Zuſtimmung des Kreis=Ausſchuſſes
für den Kreis Darmſtadt mit Genehmigung des Großherzoglichen
Miniſteriums des Innern vom 21. November 1910 zu Nr. M. d. J.
19190 verordnet, was folgt:
§ 1. Auf allen Rodelbahnen im Kreiſe Darmſtadt dürfen nur
Rodelſchlitten, die mit höchſtens zwei Perſonen beſetzt ſind, benutzt
werden. Bobleighs ſind unbedingt ausgeſchloſſen. Ebenſo iſt
das Aneinanderhängen mehrerer und das Benutzen ſchadhafter
Rodelſchlitten verboten.
§ 2. Das Rodeln auf ſämtlichen Kreisſtraßen des Kreiſes,
ſowie das Kreuzen chauſſierter Fahrbahnen mit Rodelſchlitten iſt
verboten.
Weitere Verbote können von Großh. Kreisamt oder Großh.
Polizeiamt Darmſtadt nach Bedarf erlaſſen werden. Die
Bekannt=
machung ſolcher Verbote erfolgt im Amtsverkündigungsblatt.
§ 3. Innerhalb der Stadt Darmſtadt und der Ortſchaften
des Kreiſes iſt das Rodeln auf öffentlichen Straßen, Wegen und
Plätzen, insbeſondere auf deren Fußſteigen, gänzlich verboten.
§ 4. Zuwiderhandlungen gegen dieſe Vorſchriften werden,
ſo=
fern nicht nach anderen Strafbeſtimmungen eine höhere Strafe
ver=
wirkt iſt, mit Geldſtrafe bis zu 30 Mark beſtraft. Desgleichen
wer=
den Eltern, Vormünder oder andere Perſonen, deren Aufſicht Kinder
unter 12 Jahren anvertraut ſind, auf Grund des Art. 44 des Heſſ.
Polizeiſtrafgeſetzes wegen Zuwiderhandlungen ihrer Pflegebefohlenen
zur Verantwortung gezogen, falls ſie es an der erforderlichen
Auf=
ſicht haben fehlen laſſen.
5. Dieſe Polizei=Verordnung tritt mit dem Tage der
Ver=
öffentlichung in Kraft.
Darmſtadt, den 28. November 1910.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 Brillantnadel. 1 grüner Filzhut. 1 goldener
Damenring mit 2 roten und 1 weißen Stein. 1 Frauenrocktaſche mit
Schlüſſel und Taſchentuch. 1 farbige Kinderfederboa. 1 gelber Ring.
Haſe. 3 Schlüſſel. — Zugelaufen: 1 Dobermann. 1
rot=
brauner Dackel.
(1752
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Pinſcher. 1 Pinſcher, 1 Boxer (zugelaufen). Die Hunde
können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet
dort=
ſelbſt jeden Werktag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
(1750
Städtiſcher Fleiſchverkauf.
Lauteſchlägerſtraße 13. Kiesſtraße 21. Langgaſſe 7. Auf
dem Marktplatz (während der Marktzeit).
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1132a)
Der Oberbürgermeiſter.
Brennholz=Verſteigerung Ltr. 3.
(Stadtwald.)
Freitag, den 17. Januar 1913, vormittags 9 Uhr.
werden in der Turnhalle (Woogsplatz 5) hier aus den
Abtei=
lungen 19 (Köhlertanne), 31 (Maitanne), 40 (Texas) und 47 (Pelz)
der Forſtwartei Beſſunger Tanne (Forſtwart Geriſch) verſteigert:
Scheiter: 23 rm Kiefern, 7 rm Buchen.
Knüppel: 29 rm Buchen.
Reiſig=Knüppel: 47 rm Kiefern.
Reiſig=Wellen: 8,5 Hdt. Buchen, 84 Hdt. Kiefern.
Stöcke: 85 rm Kiefern (fein), 11 rm Buchen (grob),
rm Kiefern (grob).
Das Holz hat die laufenden Nummern 1—210. Unterſtrichene
Nummern kommen nicht zum Ausgebot. Um vorherige
Einſicht=
nahme des Holzes wird gebeten.
(1420sm
Darmſtadt, den 9. Januar 1913.
Großherzogliche Oberförſterei Darmſtadt.
Kullmann.
Verſteigerungs-Anzeige.
Donnerstag, den 16. Januar 1913, nachm. 4 Uhr,
verſteigere ich im Saale Rundeturmſtr. 16
öffent=
lich zwangsweiſe gegen Barzahlung:
a) beſtimmt: 17 Bände Meyers Konv.=Lexikon, 8 Bände
Herders Konv.=Lexikon, 700 Zigarren, 10 Paar Knaben=
und Damenſtiefel, 5 Paar Schnallenſchuhe;
b) vorausſichtlich: 3 Büfetts, 6 Diwans, 2 Sofas, 8
Ver=
tikos, 4 Schreibtiſche, 4 Kleider=, 3 Spiegel= und 2
Glas=
ſchränke, 2 Fahrräder, 1 Schreibmaſchine, 1 Landauer,
Viktoriawagen, 1 Nähmaſchine pp.;
e) ferner gemäß § 383 B6B.: 1 Pferd (Rothſchimmel=
Wallach).
(1730
Darmſtadt, den 14. Januar 1913.
Thüre, Großh. Gerichtsvollzieher,
Bleichſtraße 9.
Verſteigerungs=Anzeige.
Donnerstag, 16. d. M., nachmittags 4 Uhr,
derſteigere ich im Saale „Zur Ludwigshalle” (Obergaſſe) dahier
öffentlich meiſtbietend folgende Pfänder:
Kommode, 3 Diwans, 2 Kleider=, 1 Speiſe=, 1
Pfeiler=
ſchrank, 3 Sofas, 2 Seſſel, 3 Vertikos, 3 Spiegel, 1
Schreib=
ſekretär, 1 Büfett, 1 Anrichte, 3 Tiſche, 5 Gewehre, 2
Fahr=
räder, 1 Teigwage, 2 Kuchendrähte, 8 Blattdiehlen, 3
Hohl=
diehlen, 2 kleine Förmchen, 1 Mehlwage, 2 Tafelwagen,
13 Gewichte, 1 Fleiſchklotz, 1 Füllmaſchine, 1 eiſerne Meng=
(1817
mulde, 2 Landauer.
Wedel, Großh. Gerichtsvollzieher,
Darmſtadt, Bleichſtraße 28, I.
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eprüfte
Damenschneidermeisterminen
Darmstadts.
Unterzeichnete Damen bestanden bei der letzten Meisterprüfung im Herbst
1912 die Meisterprüfung im praktischen sowie theoretischen Teile und wurden ihnen
von der Prüfungskommission die Meisterbriefe am 12. Januar 1913 feierlich
überreicht.
Um den jungen Schneiderinnen von hier und Umgebung, die geneigt sind,
die Meisterprüfung zu machen, Gelegenheit zu geben, sich im praktischen und
theoretischen Fache vorzubilden, empfehlen sich unterzeichnete
Damenschneidermeisterinnen:
Sophie Baum-Volk, Gervinusstr. 30, I.
Kath. Schmidt-Keil, Karlsstr. 28, I.
Kätha Schäfer, Saalbaustr. 22, I.
Marie Weintz, Saalbaustr. 36, I.
Flora Wenzel, Grafenstr. 4, I.
NB. Gleichzeitig empfehlen sich die Jung-Meisterinnen im
An-
fertigen von Damen-Garderoben, von den einfachsten bis zu den
elegantesten.
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Hochachtungsvollst
Die oben unterzeichneten Meisterinnen.
Infolge fortwährend vorkommender Verwechslungen meiner
Firma mit einem benachbarten Möbelgeschäfte bitte ich verehrliche
Kunden, die mein Geschäft aufzusuchen beabsichtigen, genau auf meine
Firmau. Hausnummer achten
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Budapest 1911: Grosse goldene Staatsmedallle
Gasmotorenfabrik A.-G., Cöln-Ehrenfeld
(vormals C. Schmitz).
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verdungen werden.
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bauamt, Zimmer Nr. 7, zur
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ſicht offen. Auch werden dort die
Angebotſcheine abgegeben.
Angebote ſind bis
Montag, 20. Januar I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzu=
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reichen.
Darmſtadt, 14. Januar 1913.
Tiefbauamt.
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Lieferung des Kohlenbedarfs der Stadt
Darm=
ſtadt im Verwaltungsjahr 1913.
Die Lieferung des Kohlenbedarfs verſchiedener Betriebe und
Verwaltungen der Stadt Darmſtadt im Verwaltungsjahr 1913 (
um=
faſſend die Zeit vom 1. April 1913 bis 31. März 1914) ſoll
ver=
dungen werden.
Die Lieferungsbedingungen können im Stadthaus, Zimmer
Nr. 39, eingeſehen werden; ſie werden daſelbſt auch gegen Entrichtung
von 50 Pfg. (nach auswärts gegen Einſendung von 60 Pfg. in
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Briefmarken) abgegeben.
Angebote ſind verſchloſſen und mit entſprechender Aufſchrift
verſehen bis zum 10. Februar 1913 einzureichen
Darmſtadt, den 3. Januar 1913.
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Man überzeuge sich durch vorurteils-
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freie Erp obung.
Vertreter: Otto Caspary.
Darmstadt, Arheilgerstrasse 10, I. Fernsprecher 819.
[ ← ][ ][ → ]Vorträge.
— Der zweite Vortragsabend des
Frauenvereins der Martinsgemeinde, für
welchen ein Lichtbildervortrag des Herrn Pfarrer
Bickel=
haupt aus Groß=Umſtadt über: „Die Wartburg in
Sage und Geſchichte” angezeigt war, mußte noch in
letzter Stunde eine Aenderung erfahren. Nachdem für
den Abend ſchon vor Monaten Herr Pfarcer Meiſinger
aus Fränkiſch=Crumbach gewonnen war, um über „Das
künſtleriſche Wandbild fürs deutſch evangeliſche Haus” zu
ſprechen, wurde, als dieſer vor kurzer Zeit wegen
Krank=
heit abſchrieb, Herr Pfarrer Bickelhaupt aus Groß=
Um=
ſtadt gewonnen, der über das bereits angekündigte Thema:
„Die Wartburg in Sage und Geſchichte” referieren wollte.
In letzter Stunde nun ſtellte ſich Herr Pfarrer Loos aus
Groß=Umſtadt ein, der für den nun ebenfalls krank
gewor=
denen Herrn Pfarrer Bickelhaupt in liebenswürdiger
Weiſe einen Vortrag hielt über: „181 3 und 1913 ein
Gegenſtand zum Denken und zum Danken”. In klaren
Ausführungen berichtete der Redner, daß in dieſen beiden
Zahlen nur eine Ziffer ſich veränderte, und doch ſei es die
Zeitſpanne eines Jahrhunderts, in welcher der große Teil
eines Lebens, das unſere Eltern und Großeltern gelebt
haben, hinter uns liegt. Im Anfang des Jahres 1813
herrſchten noch die denkbar traurigſten politiſchen Zuſtände
im Reiche: heute 1913 iſt es ein mächtiges Reich, um das
uns unſere Nachbarſtaaten beneiden. Während 1813
Deutſchland nur eine ſpärliche Handelsflotte beſaß, ſo
be=
ſitzt es nun 1913 eine gefürchtete, mächtige Kriegsflotte
und ſpielte Deutſchland im Jahre 1813 in induſtrieller
Beziehung kaum eine Rolle, ſo hat es heute 1913 eine
Stel=
lung auf dem Weltmarkt erobert und einen Umſchwung in
allen wirtſchaftlichen Verhältniſſen unſeres Volkes, im
Ge=
biet des Verkehrsweſens, ſowie im perſönlichen Verkehr
der Menſchen untereinander erlebt. Unter anderem
erläuterte der Redner noch zum Schluſſe, daß im Jahre
1813 in konfeſſioneller Hinſicht es bedeutend anders
ge=
weſen ſei, auch daß viele chriſtliche Perſönlichkeiten,
Männer wie Moritz Arndt, Blücher und viele andere, und
ebenſolche tatkräftige Frauen wie Eleonore Prohaska,
Anna Lürring, Johanna Stegen u. a. ſich fanden, die
nicht an ſich, ſondern an ihr Vaterland und ihr Volk
dach=
ten. Heute 1913 ſei es vor allem der Mutterberuf,
Schule und Haus, die dazu berufen ſeien, die
Jugend=
pflege zu fördern und tatkräftige, wertvolle
Perſönlich=
keiten, Männer wie Frauen, zur deutſchen Volkskraft
heranzuziehen. — Die Anweſenden belohnten die intereſ
ſanten Ausführungen des geſchätzten Redners mit reichem
Beifall, dem auch der Vorſitzende des Vereins noch in
be=
redten Worten Ausdruck verlieh.
Landwirtſchaftliches.
Getreide=Wochenbericht
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
vom 7. bis 13. Januar.
Das ſeit einigen Tagen herrſchende Froſtwetter war
bisher nur im Weſten und Süden des Reiches von
Schneefällen begleitet, ſo daß Beſorgniſſe für die
ohne=
hin ſchwach in den Winter gekommenen Saaten beſtehen.
Auch ſonſt fehlte es in der Berichtswoche nicht an
befeſti=
genden Anregungen. Die weſteuropäiſchen Verbraucher,
die im Hinblick auf die große Welternte bisher nur für
den unmittelbaren Bedarf geſorgt hatten, ſehen ſich in
ihren Erwartungen inſofern enttäuſcht, als die unter
günſtigen Verhältniſſen eingebrachte La Plata=Ernte noch
keinerlei Druck auf die Preiſe ausgeübt hat. Vielmehr
iſt durch die in der letzten Woche erzielte Einigung in
der Kontraktfrage das Geſchäft mit argentiniſchem
Wei=
zen lebhafter in Gang gekommen, wobei die Exporteure
ſich die Gelegenheit, höhere Preiſe durchzuſetzen, nicht
entgehen ließen. Auch Nordamerika ſteigerte ſeine
For=
derungen, zumal Rußland nach wie vor nur ſpärlich mit
Offerten am Markte vertreten iſt. In Deutſchland iſt
guter Weizen knapp und namentlich zu Exportzwecken
in letzter Zeit mehr begehrt; auch für ausländiſchen
Wei=
zen, der diesmal in ſtärkerem Maße zur Beimiſchung
be=
nötigt wird, macht ſich rege Nachfrage geltend, ſo daß
ſich ein ziemlich lebhaftes Geſchäft entwickeln konnte.
Im Lieferungsgeſchäft zog Weizen um zirka 2 Mark an,
zumal zu den unter Weltmarktparität ſtehenden Berliner
Preiſen mit Abgaben gezögert wurde. Roggen war
gleichfalls feſt, da die Mühlen bei fehlendem ruſſiſchem
Angebot auf die mäßigen Inlandszufuhren angewieſen
ſind und auch der Export wieder mehr Anſprüche ſtellte.
Im Lieferungsgeſchäft brachten ſich dieſe Verhältniſſe
durch einen Preisfortſchritt von 1½—2½ Mark zum
Aus=
druck. Auf dem Hafermarkte beſchränkte ſich das
Inter=
eſſe lediglich auf feine Ware, während mittlere und
ge=
ringere Qualitäten ſchleppenden Abſatz behielten.
Immer=
hin konnten auch letztere etwas höhere Preiſe erzielen;
für Lieferung bewirkten die um 2—3 Mark geſteigerten
argentiniſchen Forderungen eine entſprechende
Befeſtig=
ung. Feine Braugerſte fand zu den ſtark herabgedrückten
Preiſen namentlich in Mitteldeutſchland wieder mehr
Aufnahme; auch Oeſterreich meldet eine leichte Belebung
des Abſatzes. Die Aufwärtsbewegung für ruſſiſche
Futtergerſte hat weitere Fortſchritte gemacht, denn
Ruß=
land hält mit Offerten zurück und die zweite Hand ſucht
zur Deckung ihrer Vorverkäufe dringend greifbare und
ſchwimmende Ware. Für Mais war Argentinien ſeſt,
auch Amerika erhöhte bei ſtarkem Eigenverbrauch ſeine
Forderungen. Es ſtellten ſich die Preiſe für inländiſches
Getreide:
Weizen
Roggen
Hafer
Königsberg.
171 (*2
207½ (41
170 (*3
170 (—3
Danzig .
166 (*1
166 (*1
Stettin . . . 194 (*2
Poſen
166 (*2
166 (*4
F1
195
162
Breslau .
193
164 (*2
Berlin
.20) (*1
200 (*2
73
-
196
Magdeburg
185
167
199 (*2
Halle .
200 (—4
173 (*2
190 (—
Leipzig .
194 (*3
171 (41
Roſtock
164
-
—)
176 (*2
Hamburg . . 205 (*2
190
Düſſeldorf . . 208 (*1
188 (*3
185 (*3
Köln
186
(T ½) 181 (*1
208
2
-
Frankfurt a. M. 211½ (*1½/) 181½ (*1½) 195
-
Mannheim . . 215 (*2½) 185 (*2½) 190
Straßburg . . 215
195 (—
187½(
-
-
München
178 (—
219
184
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Mai 212,25 (--2,25),
Peſt April 200,25 (*0,50), Paris Jan. 229,55 (4- 4,05),
Liverpool März 167,90 (*0,90), Chicago Mai 143,70
2,35), Roggen: Berlin Mai 177 (* 1,50), Hafer:
Berlin Mai 174,50 (*1,75), Futtergerſte Südruſſ. frei
Hamburg unverzollt ſchwim. 146,50
(*1,50), Dez. 146
2,50, Febr.=März 143,50 (* 1,50), Mais: La Plata
ſchwim. 113,50 (— 0,50), Mixed Jan. 112,50 (*2) Mark.
Handel und Verkehr.
H. Frankfurt a. M., 14. Jan. (
Fruchtmarkt=
bericht.) Am Wochenmarkt waren Landweizen und
Landroggen reichlich angeboten, wobei aber gute Ware
wieder verhältnismäßig nur wenig offeriert wurde. Die
Preiſe konnten ſich im ganzen etwas befeſtigen, während
der Veckehr jedoch ſehr mäßig war. Hafer in guter
Quali=
tät knapp vorhanden, fremder Hafer jedoch mehr
erhält=
lich. Gerſte ruhig und eher nachgiebiger. Mais
an=
ziehend. Futtermittel und Mehl ſtetig.
Der Mannheimer Getreidemarkt iſt feſt,
aber nicht lebhaft, ruſſiſche Offerten fehlen. — An der
Berliner Produktenbörſe war Getreide
an=
fangs befeſtigt auf einige Käufe der Mühlen, die durch
die Kälte veranlaßt waren, dann aber erfolgte
Abſchwäch=
ung, als Importeure, die mit Rußland in
Geſchäftsver=
bindung ſtehen, wie es heißt, auf Grund von Abſchlüſſen
die ſüdruſſiſche Ware verkauften. Hafer war behauptet.
Lokoware war nicht billiger, aber auch Nachfrage gering.
Nach den letzten Kabelnachrichten von den
amerika=
niſchen Getreidemärkten (Chicago und New=
York) war Weizen zu Beginn etwas billiger auf günſtiges
Wetter, ſpäter indes beſſer auf größere Nachfrage für
Lokoware und die hauſſelautenden Ziffern des Viſible=
Supply=Ausweiſes, ferner auf die umfangreichen
Ver=
ſchiffungen von den Seeplätzen. Mais verkehrte im
Ein=
klang mit Weizen ſchließlich feſter, trotz der enttäuſchenden
Exportnachfrage. Die ſichtbaren Weizenvorräte ſind dort
in dieſer Woche von 71,90 Mill. Buſh. auf 72,66 Mill.
Buſh. und die Maisvorräte von 5,87 Mill. Buſh. auf 6,32
Mill. Buſh. geſtiegen.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilo wie folgt:
Weizen hieſ. und Wetterauer, 21,10—21,25, Nordd.
21,10—21,25, Kurheſſiſcher 21,15—21,25, Ruſſiſcher 23,50
bis 24,50, Redwinter 22,50—23,50, Rumäniſcher 23,50 bis
24,25, Laplata 22—23, Manitoba 22,75—23,50, Kanſas
23,50—24, Walla Walla 23—23,50; Roggen, hieſ. 18 bis
18,25, Bayeriſcher (Pfälzer) 18,10—18,25, Ruſſiſcher 18,50
bis 19, Rumäniſcher 18,50—19; Gerſte, Pfälzer, 21,50
bis 22, hieſige und Wetterauer 20,75—21,25, Riedgerſte
21,25—21,75, Fränkiſche 21,25—21,75; Hafer hieſiger,
19,50—20, Bayeriſcher 19,50—20, Ruſſiſcher 20—21,
Ameri=
kaniſcher 18—18,50, Rumäniſcher 20—20,75; Mais
mixed 14,80—25, Ruſſiſcher 15—15,50, Donaumais 14,75
bis 15,50, Rumäniſcher 15—15,50, Laplata 14,75—15,25,
Weißer Mais 15—15,25, Weizenſchalen 10,25—10,50,
Weizenkleie 10,25—10,50, Roggenkleie 10,25—10,50,
Futtermehl 14—16, Biertreber, getrocknet, 13,75—14,50,
Futtergerſte 16—16,50. Weizenmehl, hieſiges, Baſis ab
Mannheim, Nr. 0 31,50—31,75, feinere Marken 32,25 bis
32,50, Nr. 1 30—30,25, feinere Marken 30,50—30,75, Nr. 2
28,75—29, feinere Marken 29,25—29,50, Nr. 3 27—27,25,
feinere Marken 27,50—27,75, Nr. 4 24—24,25, feinere
Mar=
ken 24,50—24,75. Roggenmehl, hieſiges, Nr. 0 27—27,25,
Nr. 1 24,75—25, Nr. 2 21,75—22,25.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Mit Intereſſe las ich die Ausführungen, die durch
die Ankündigung eines Vortrags der Frau Dr. Helene
Stöcker hervorgerufen wurden. Allerdings muß ich ſagen,
daß ich mich mit dem was L. R. ſchreibt, nicht
einverſtan=
den erklären kann. Denn nach meiner Auffaſſung arbeitet
Dr. Helene Stöcker noch mehr im allgemeinen Intereſſe
der Frauen, als der „Bund deutſcher Frauenvereine‟
deſſen Arbeit ich wohl zu ſchätzen weiß. Freilich geht ſie
in ihren Beſtrebungen und Forderungen weiter als jener
Bund. Das ſoll wohl mit dem Worte „Spezialgebiet”
bezeichnet ſein. Daß man im „Bund deutſcher
Frauen=
vereine” „keinen Platz und kein Verſtändnis für die neue
Ethik und ihre Führerin” hat, bedauere ich
außerordent=
lich. Vielleicht würde es gerade deshalb für die Geaner
Dr. Stöckers intereſſant ſein, ſich bei Gelegenheit des
Vor=
trages einiges Verſtändnis dafür zu erwerben.
Anderer=
ſeits iſt es auch den Anhängern Dr. Stöckers nur
will=
kommen, einmal die Gegner zu hören. Ja, ich möchte es
nur wünſchen, daß die Gegner durch geeignetes Eingreifen
in die Diskuſſion Sorge tragen, daß man ſich kein „ſchiefes
Bild” vom Stande der modernen Frauenbewegung mehr
macht. Ein objektives Bild durch einen Vortrag zu
ge=
winnen, iſt wohl nie möglich. Denn man kann von keinem
Redner verlangen, daß er perſönliche Anſichten
unter=
drückt. Auch eine erſchöpfende Darſtellung dürfen wir in
ſo kurzer Zeit nicht erwarten. Dieſe Vorwürfe kann man
alſo nicht Dr. St. machen, ſondern muß ſie wohl, wenn
es überhaupt ein Vorwurf iſt, jedem Redner machen, der
auf eine beſtimmte Redezeit beſchränkt iſt. Ich ſelbſt hoffe,
daß es mir möglich ſein wird, mir bei der freien
Aus=
ſprache, die im Anſchluß an den Vortrag ſtattfinden ſoll,
ein möglichſt objektives Bild von dem Stande und den
Beſtrebungen der modernen Frauenbewegung zu machen.
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(Nachdruck verbo. m.)
31)
Auch Meiſter Böttge war von Margareta noch ein
Beſuch zugedacht. Sie war bisher nicht dazu gekommen,
ihn nach jener ſo kurz abgebrochenen Unterrichtsſtunde
zu ſehen; dafür wollte ſie ihm heute Lebewohl ſagen und
ihm ihr Bild zum Andenken geben.
Sie traf ihn zu Hauſe an, und er war ſehr erfreut,
daß ſie ſeiner gedachte; in ſprachloſer Rührung betrachtete
er die Photographie, und unwillkürlich flog ein
verglei=
chender Blick zu dem Original derſelben. Aber das hatte
jetzt wenig Gemeinſames mit jenem ſonnigen, lächelnden
um Gretchens feinen Mund
Geſicht auf dem Bilde —
lag ein weher Zug, und die dunkelblauen Augen trugen
einen Schein, der von vielem Weinen zeugte — was mochte
mit dem lieben Mädchen vorgegangen ſein?
Doch zartfühlend enthielt er ſich jeder Frage nach der
Urſache ihres Kummers, der ſeine Linien ihr ins Antlitz
geſchrieben, fein, aber doch dem teilnehmenden Auge
ſichtbar.
Die junge Braut erzählte von der Hochzeit, von ihren
Reſhlähnen und den Bechaden des Daires m erit
ebenfalls nach San Remo überzuſiedeln.
Dann fragte er nach der Muſik. Errötend mußte ſie
da aber bekennen, daß ſie gar nicht geſpielt — ihr hätte
die Zeit und auch die Stimmung gefehlt.
Verwundert ſchüttelte er den Kopf. Keine Zeit, keine
Luſt? Das klang ſehr ſeltſam aus dem Munde dieſer
begeiſterten Muſikliebhaberin.
Durch einige hingeworfene Bemerkungen des Meiſters
verwickelte ſie ſich in eine lebhafte Unterhaltung mit ihm
über die geliebte Kunſt — und mit einem Male ſtand ſie
da, die Violine ihres Lehrers in der Hand. Er hatte ſie
gebeten, ihm noch einmal etwas vorzuſpielen — es wäre
doch zum letzten Male — und der Wunſch danach wurde
ſelbſt in ihr rege.
Hier bei Böttge war es doch ganz etwas anderes als
daheim — ſinnend ſtand ſie einen Augenblick da, und dann
durchklang es wehmutsvoll und ergreifend den Raum:
„Es iſt beſtimmt in Gottes Rat, daß man vom Liebſten,
was man hat, muß ſcheiden!“
Ihre Augen hatten einen trüben Schleier, der rote
Mund bebte leiſe, und der Meiſter unterbrach für eine
Weile nicht die Stille, nachdem ſie geendet hatte. Er
erite ir uer du dad und ſiel ſe ſeh in derſeinen.
leiſe und zärtlich über die ſchlanken Finger ſtreichelnd.
Ihm war, als ob einen Augenblick der Schleier
ge=
lüftet war, der jetzt über ihrer Seele lag, und jener
Mo=
ment erfüllte ihn mit Schmerz; ſo hätte ſie nicht geſpielt,
wäre ſie glücklich geweſen! Ihr Vortrag, von
ungeſtill=
ter Sehnſucht und heimlichem Leid zeugend, hatte nichts
von dem jubelnden Glück einer ſtrahlenden Braut an ſich
und das tat ihm weh, denn er liebte das junge
Mäd=
chen wie eine Tochter.
Liebes Kind! ſagte er leiſe.
Ja, lieber Meiſter, es muß geſchieden ſein! Manches
kommt wohl anders im Leben, als man denkt! — Mir
wird es ſehr ſchwer, von hier zu gehen! — Und nun möchte
ich Ihnen nochmals für alles danken, lieber Meiſter! Ich
habe viel bei Ihnen gelernt, und die erhebenden Stunden
hier werde ich nie vergeſſen.
Sie blickte ſich noch einmal in dem ſchlichten, ihr ſo
vertrauten Raum um, der ſo einfach, faſt dürftig möbliert
war.
Dort auf dem Bordbrett an der Wand über dem
braunen Ripsſofg, deſſen Bezug ſchon vielfach geſtopft
war, grüßten die beiden Büſten von Mozart und Bee‟
Eine Sekene Geiegennei
auszunützen, sollte Jedermann bestrebt sein. Eine außergewöhnliche
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IV706,65
hoven herunter, die ſie Meiſter Böttge jetzt zu Weihnachten
geſchenkt hatte.
Sie ſchienen zu ihr herabzublicken und ihr zu ſagen:
Verſenke Dich in die ewigen Schönheiten, die wir
ge=
ſchaffen haben, und Du wirſt nie ganz unglücklich und
verlaſſen ſein; die Zwieſprache mit uns wird Dir das
Leid Deines Lebens tragen helfen.
Margareta mußte ſich beeilen; ſie hatte die Zeit
etwas verplaudert, aber doch war ihr jetzt, als ob ihr
etwas leichter geworden wäre.
Als Meiſter Böttge die Tür zum anderen Zimmer
öffnete, das ſie paſſieren mußte, um den Ausgang zu
ge=
winnen, prallte ſie erſchrocken zurück, dunkelrot werdend.
Denn in dieſem Augenblick erhob ſich von einem Stuhl
ein Herr, der kein anderer als Ernſt Brand war.
In tadelloſer, kühler Verneigung begrüßte er das
junge Mädchen und wandte ſich dann an Böttge:
Ich wollte nicht ſtören, da ich erfahren, daß Fräulein
von Löwen hier iſt; Ihre Gattin teilte es mir mit. Ich
kam nur, um Ihnen zu ſagen, daß ich morgen leider nicht
bei der kleinen Feier zugegen ſein kann, die der
Kapell=
meiſter veranſtaltet; ich muß nämlich nochmals nach
Ham=
burg, um dort den „Lohengrin” zu ſingen.
Da gratuliere ich! rief Böttge erfreut aus.
Donners=
tag? Das iſt doch gerade Ihr Hochzeitstag, Fräulein
von Löwen, wandte er ſich an Gretchen.
Ja, mein Hochzeitstag, wiederholte ſie tonlos.
Sobald ſchon, gnädiges Fräulein? fragte Brand.
Mein Verlobter wünſcht es ſo, entgegnets ſie leiſe.
Er war ſehr blaß geworden; kalt und ſtählern ruhten
ſeine zwingenden Augen auf ihr, und ebenſo klang ſeine
Stimme, als er ſagte:
Ich wünſche Ihnen Glück für Ihr ferneres Leben,
mein gnädiges Fräulein, wenngleich es kaum nötig iſt,
den Wunſch auszuſprechen, denn Sie haben ja ſchon alles,
was Ihr Herz begehrt, und an der Seite Ihres zukünftigen
Herrn Gemahls wird es Ihnen erſt recht an nichts fehlen!
Verletzt blickte ſie bei dieſen Worten auf, die ſehr
ſeltſam waren. Klang da nicht der Vorwurf heraus, als
ob ſie ſich um Geld und Gut verkauft hätte? Verachtete
er ſie darum? Faſt ſchien es ſo; wie konnte er es wagen?
War er es nicht, um den ſie es tat? Weil er ſie
ge=
täuſcht, belogen. ihr gläubiges Herz mit Füßen getreten,
daß darum die Freude aus ihrem Leben geſchwunden war!
Und doch, wenn ſie ihn ſah, ihn hörte, dünkte ſie das
Ge=
ſchehene ein böſer Traum zu ſein — mit ſolch edlem,
offe=
nem Geſicht konnte doch keiner lügen.
Sie wollte ihm auf ſeine Worte entgegnen; eine
ab=
weiſende Antwort ſchwebte auf ihrer Zunge — doch da
begegnete ſie einem Auge, ſein kalter Blick wurde
wei=
cher, zärtlicher und flammte heiß über ſie hin, ſo daß ſie
nichts erwidern konnte; würgend ſtieg es in ihrem Halſe
auf wie Tränen und Schluchzen.
Zu lange hatte ſie ſchon verweilt; es war, als ob ſie
ſich nicht hatte trennen können — zum letzten Male ſtand
ſie ihm ja gegenüber, und all ihr Stolz erſtickte in dem
einen Bewußtſein: Du wirſt ihn, der Deines Herzens
Seligkeit war, nie wiederſehen!
Ich muß gehen! Meiſter Böttge, grüßen Sie Ihre
Frau noch mal, und zu Ernſt Brand, ihm die Hand
rei=
chend: Leben Sie wohl, Herr Brand!
Der Schmerz drohte ſie faſt zu überwältigen. Wie
hatte ſie ihn doch geliebt!
Leben Sie wohl! flüſterte er mit erſtickter Stimme.
O, Margareta, warum haben Sie mir das getan? Und
mit krampfhaftem Druck im Schmerz des Verlierens preßte
er ihre Hand.
Großer Gott, was war das? Ihr machte er einen
Vorwurf? Gedachte er denn nicht ſeiner Schuld?
In=
tiefem Weh ſah er auf ſie, deren Augen ſich mit Tränen
füllten. Schnell eilte ſie hinaus, damit ſie die innere
Bewe=
gung nicht überwältigte, und er ſchüttelte wie unwillig,
über ſich ſelbſt den Kopf, indem er mit der Hand über die
Augen fuhr.
Wie hatte er ſich ſo hinreißen laſſen, ſeine kühl
be=
wahrte Ruhe aufgeben können?
Das Mädchen verdiente es doch gar nicht, das ſich
als ſo herzloſe Kokette entpuppt hatte!
Aber wie Margarete ſo in ihrem ganzen ſüßen Reiz
vor ihm ſtand, hatte er alles vergeſſen, was zwiſchen
ihnen ſtand — wußte er nur das eine, daß er ſie noch
immer innig liebte mit all ſeinen Gedanken und Sinnen
und daß er ſie einmal im Arm gehalten, eine kurze,
ſelige Minute, daß er ihre blühenden Lippen geküßt! Er
hätte ihr nachſtürzen mögen, ſie feſthalten und Auge in
Auge mit ihr das Geſtändnis fordern, warum ſie ihn ſo
leicht aufgegeben —
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4 Diſche. Reichsſchatzanw. 99,90
3½ Deutſche Reichsanl. . 88,95
78,50
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4 Preuß. Schatzanweiſg. 99,90
3½ do. Conſols . . . 89,10
78,50
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4 Bad. Staatsanleihe . . 100,00
93,00
3½
do.
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4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 100,20
3½
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3.
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4 Hamburger Staatsanl. 99,60
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 100,00
4 do. do. (unk. 1918) 100, 10
88, 10
3½
do.
76,50
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3 Sächſiſche Rente
79,40
4 Württemberger v. 1907 99,75
do. v. 1875 93,50
5. Bulgaren=Tabak=Anl. 99,50
Griechen v. 1887 . . 54,20
Italiener Rente .
4½ Oeſterr. Silberrent: 88,70
4 do. Goldrente . . . 92,10
4 do. einheitl. Rente 85,70
3 Portug. unif. Serie I 63,40
3 do. unif. Ser. III 66,25
3 do. Spezial . . . . 9,50
5 Rumänier v. 1903 . . 100,0)
4. do. v. 1890 . . 94,80
4 do.
v. 1905 . . 100,00
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 90,20
4. do. v. 1902 . . . . 9),60
41
do. v. 1905 . . . . 100,00
3½ Schweden . . . .
90,00
4 Serbier amort. v. 1895 85,70
4 Türk. Admin. v. 1903 78,55
Türk. uniſiz. v. 1903 86,20
4 Ungar. Goldrente . . . 91,20
4 do. Staatsrente. . . 85,8.
In Prot.
5 Argentinier . . .
101,60
do.
4½ Chile Gold=Anleihe. —
5 Chineſ. Staatsanleihe . 100,00
4½
do.
Japaner .
93,25
5 Innere Mexikaner . . . 94,00
59,30
do.
3
4 Gold=Merikanerv. 1904 89,40
5 Gold=Merikaner . . . . 100,60
3 Buenos Aires Provinz 69,20
Aktien inländiſcher
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Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt . . . . . . . 160,90
5 Nordd. Bloyd . . . . . 124,10
6½ Südd. Eiſenb.=Geſ. . 127,50
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 600
Einz. Mk. 408 . . 113,30
6 Baltimore und Ohio . 105,40
Schantungbahn . . . . 132½
64 Luxe nb. Prince Henri 159,50
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 21,75
6 Pennſylvania R. R. . 124,00
Leßte Induſtrie=
Aktien.
Divid.
3 Brauerei Werger
65,50
25 Bad. Anilin= u. Soda=
Fabrik
532,00
14 Chem. Fabrik
Gries=
heim . .
..248,00
30 Farbwerke Höhſt . . 634,30
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . 347,25
10 Cement Heidelberg . . 145,00
30 Chem. Werke Albert 435,00
14 Holzverkohlung
Kon=
ſtanz . . . . . . . 335,25
5 Lahmener . . . . . . . 122.00
In Proz.
Letzte
Divib.
7½ Schuchert, Nürnberg 148,60
12 Siemens & Halske .220,00
5 Beramann Electr. . . 123,70
10 Deutſch. Ueberſee Electr. 163,80
25 Gummi Peter . . . . 95,50
0 Kunſtſeide Frankfurt 64,50
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . . . 597,50
10 Maſchinenf. Badenia 180,00
16 Wittener Stahlröhren
8 Steana Romana Petr. 147,70
15 Zellſtoff Waldhof . . 236,50
12½ Bad. Zucker=Wag=
203,00
häuſel.
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 101,00
3 Südd. Immobilien . 60,60
Bergwerks=Aktien.
12 Aumetz=Friede . . . . 178,00
12½ Bochumer Bergb. u.
Gußſt. . . . . . . 217,75
11 Deutſch=Luxemburg.=
Bergb. . . . . . . 167,60
10 Gelſenkirchener . . . . 198,75
Harpener . . . . . . . 193,60
18 Phönix Bergb. und
Hüttenbetrieb. . . 265,75
0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Cgro. . . . . . . . 85,50
6 Laurahütte . . . . . . 172,50
10 Kaliwerke Aſchersleben
Weſteregeln 208,00
11
7½ South Weſt Africa
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 89,00
4½ Nordd. Lloyd=Obl.
4 Eliſabethbahn, freie . . 93,40
4 Franz=Jofefs=Bahn . . 87,50
3 Prag=Durer . . . . . . 75,60
5 Oeſterr. Staatsbahn .
4 Oeſterr. Staatsbahn . —
do.
3
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 99.75
da.
76.75
4
In Proz.
Sf.
¼1 Oeſt. Südb. (Lomb.) 52,20
3 Raab=Oedenburg. .
76,20
4 Kronprinz Rudolfbahn 93,60
4 Ruſſ. Südweſt. . . . . 87,90
4½ Moskau=Kaſan . . . 96,30
88,20
do
4 Wladichawchas . . . . 88,20
4 Rjäſan Koslow . . . .
3 Portugieſ. Eiſenb.
. 74,00
do.
2½ Livorneſer .
.. . 71,00
3 Salonique=Monaſtir . 63,00
4 Baadadbahn . . . . . . 81,10
4½ Anatoliſche Eifenb.. 94,70
4 Miſſouri=Paciſic. . . . 71,90
4 Northern=Paciſic . . . 68,50
4 Southern=Paciſic . . . 93,50
5 St. Louis und San
Franeisco. . . . . 84,00
5 Tehuantepec . . . . . . 98,40
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Zürich . . 188,50
7 Bergiſch=Märkiſche
Bahn . . . . . . . 150,10
9½ Berlin. Handelsgeſ. .168,20
6½ Darmſtädter Bank . 122,75
12½ Deutſche Bank . . . 254,40
6 Deutſche Vereinsbank 124,80
6 Deutſche Effekt.= und
W.=Bank . . . . . 121,40
10 Diskonto=Kommandit 188,80
8½ Dresdener Bank . . 157,70
9½ Frankf. Hypoth.=B. 215,10
6½ Mitteld. Kreditbank 120,90
7 Nationalb. für Deutſchl. 123,60
7 Pfälziſche Bank . . . . 130,00
5.86 Reichsbank . . . . . 136,50
7 Rhein. Kreditbank. . . 136,50
7½ A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 118,60
7½ Wiener Bankverein . 123,75
Pfandbriefe.
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 21. . . . . . . 98,50
Zf.
In Proz.
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
S. 19 . . .
. . 87,00
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
98,50
S. 52 . .
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 98,00
do
3½
87,25
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 99,30
do.
3½
87,30
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
98.70
S. 12, 13, 16 .
S. 14, 15, 17, 24/26
18—23 . . . . . . . . . 98,95
3½Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, 6—8 . . . 87,30
S. 3—5 . . . . . . . . 87,10
S. 9—11
87,20
. . . „
4 Meininger Hyp.=Bank 98,00
do.
86,50
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1921) . . 98,0
3½ do. (unk. 1914)
86,60
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 99,50
do.
88,20
3½
Städte=
Obligationen.
-
4 Darmſtadt . . . . .
do.
3½
4 Frankfurt. . . . . . . 99,10
do.
3½
96,00
4 Gießen . . . . . . . .
do.
88,00
3½
4 Heidelberg . . . . . . 97,30
do.
88,00
3½
4 Karlsruhe . . . . . . 97,50
3½
88,
do.
Magdeburg. . .. . . —
do.
3½
-
Mainz . . . . . . . . —
3½
89,00
do.
Mannheim . . . .
97,50
88,00
do.
3½
4 München .
99,50
3½ Nauheim . . . . .
Nürnberg . . . . . . . 98,80
5,
87,75
do.
4 Offenbach . . . . . . . 98,00
Zf.
In Proz
3½ Offenbach . . . . . .
4 Wiesbaden . . . . . . 99,00
31
95,10
do.
Worms . . . . . . . . 97,40
3½
do.
88,00
4 Liſſaboner v. 1888 . 78,00
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche . . . Tlr. 100
3½ Cöln=Mindner , 100 137,80
3 Holl. Komm. . fl. 100 110,50
3 Madrider . . Fs. 100 78,75
4 Meininger Pr.=
Pfand=
briefe . . . . . . . 136,00
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 176,00
3 Oldenburger . . . . . . 130,30
2½ Raab=Grazer fl. 150 114,00
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger . . . . . fl. 7
Braunſchweiger Tlr. 20 208,00
Freiburger . . . . Fs.15
Mailänder . . . . Fs. 45
do. . . . . Fs. 10 —
Meininger . . . . . fl. 7 34,30
Oeſterreicherv. 1864 fl. 100 547,00
do. v. 1858fl. 100 475,00
Ungar. Staats . . fl. 100 386,00
Venediger . . . . Fs. 30 54,00
Türkiſche . . . . Fs. 400 156,80
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Holländiſche Noten. . . . 169,30
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Volks=
bildung. In dem zweiten ſeiner der
Kultur=
geſchichte des Mittelalters gewidmeten Vor
träge behandelte Herr Profeſſor Dr. A. E. Berger mit
ſcharfumriſſenen Zügen die Ereigniſſe vom Tode Kaiſer
Friedrich Barbaroſſas (1190) bis zum Ende des
hohen=
taufiſchen Hauſes, deſſen letzter Sproß Konradin 1268
als 16jähriger Jüngling in Neapel unter dem Anjouſchen
Richtſchwert fiel.Er war ein beſonders tragiſches Opfer
in jenem jahrhundertelang vom deutſchen Königtum dem
römiſchen Kaiſergedanken gezollten Tribut; die
glanz=
vollſte Zeit früherer deutſcher Herrſchermacht hatte
ge=
ſchloſſen und auf eine Periode erfolgreichſter
Weltmacht=
politik folgte das Interregnum. Heinrich VI. hatte als
würdiger Sohn ſeines großen Vaters das deutſche
Macht=
gebiet über ganz Italien und Sizilien erweitert, ſein
Einfluß erſtreckte ſich bis auf den Orient und im
Wechſel=
ſpiel des Ringens zwiſchen kaiſerlicher und päpſtlicher
Macht blieb er der Stärkere, bis ihn ein früher Tod
hin=
wegraffte und das Doppelkönigtum Philipps und Ottos
den Gegenſatz zwiſchen Hohenſtaufen und Welfen mit
neuer Gewalt zum Ausbruch kommen ließ. Nachdem der
über den Gegner ſiegreiche Philipp der Privatrache
Ottos von Wittelsbach auf der Burg zu Bamberg
er=
legen war, begann unter Friedrich II. der kühnſte
Hoch=
lug hohenſtaufiſcher Weltmachtsbeſtrebungen, während
deren jedoch der ganz in den Süden gerückte Schwerpunkt
dieſer Kaiſerherrſchaft ſeinen eigentlichen Nährboden
Deutſchland allzu ſehr aus dem Auge verlor. Im Streben
nach jener ihn völlig bannenden Idee der Verſchmelzung
des erblichen Beſitzes Sizilien mit dem lehensabhängigen
Italien und dem erhofften erblichen deutſchen Königtum,
gab dieſer größte Hohenſtaufe die Königsmacht weltlicher
und geiſtlicher Landeshoheit preis. Als der italieniſche
Traum zu Ende war, hatte ſich in Deutſchland die Macht
der Landesfürſten aufs kräftigſte endgültig entwickelt und
das Königtum war (vom eigenen Territorialgebiet
ab=
geſehen) auf einen Schatten herabgeſunken. Für die
deutſche Volksſeele aber blieb auf Jahrhunderte hinaus
der in voller Herrſcherkraft 1250 jählings durch ein Fieber
in Apulien hinweggeraffte Friedrich II. die
Verkörper=
ung des Sehnens nach Einheit, der nicht geſtorben war,
ſondern nur weltentrückt ſchlummerte und wiederkommen
ſollte. Erſt das 19. Jahrhundert ließ an dieſe Stelle
den Kaiſer Barbaroſſa treten, dem durch das neugeeinte
Deutſche Reich Erlöſung ward. Jene hohenſtaufiſche
Weltmachtpolitik ſetzte in dem Bemühen, unter
Ausſchalt=
ung der weltlichen Macht des Papſttums Italien
zu=
ſammenzufaſſen, die erſten Keime für die gleichzeitig mit
der deutſchen zuſtande gekommenen italieniſchen Einheit
des 19. Jahrhunderts. Der nächſte, am Dienstag,
ſtatt=
findende Vortrag wird der ſpeziellen Betrachtung der
Kulturentwickelung jener bis dahin hiſtoriſch
beleuchte=
ten Hohenſtaufenperiode gewidmet ſein.
Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſ
Rebapſign ie ur gei gen.
ehende:
una geſchieht belält ſich
— Ueber Dr. Erich Wulffen (Dresden), der am
kom=
menden Freitag in der Freienliterariſch=
künſt=
leriſchen Geſellſchaft über „Shakeſpeares
große Verbrecher” (vergleiche heutige Anzeige)
ſprechen wird, ſchreibt gelegentlich ſeines Vortrags „
Kri=
minalpſychologiſches und Pathologiſches in G.
Haupt=
manns Dramen” in der Literariſchen Geſellſchaft in
Eiſenach am 12. Dezember 1912 die Eiſenacher Zeitung:
„Dieſer Vortrag bot uns einen außerordentlich hohen
Genuß. Dr. Wulffen, in dem Amt eines Staatsanwaltes
zu ſeinen kriminalpſychologiſchen Studien geführt,
zu=
gleich ein feiner Literaturkenner, hat in der Verbindung
dieſer beiden Gebiete ſich einen rühmlichen Namen
ge=
macht, der ſowohl in der Wiſſenſchaft der Rechtskunde
und der Pſychologie, wie von der Kunſt und
Literatur=
forſchung mit großer Achtung genannt wird.
Inſonder=
heit hat ſein Buch „Große Verbrecher bei Shakeſpeare‟
bedeutendes Aufſehen erregt.” — Man darf es der
hieſi=
gen Freien literariſchen Geſellſchaft darum wohl danken,
daß ſie den bekannten Dresdener Staatsanwalt gerade
zu dieſem Thema eingeladen hat, und dem Vortrag ſelbſt
mit Spannung und Intereſſe, als einer
außergewöhn=
lichen Darbietung, entgegenſehen.
Luftfahrt.
Prinz=Heinrich=Flug 1913.
* Straßburg i. Elſ., 13. Jan. Prinz
Hein=
rich von Preußen, der vorjährige Protektor der
Oberrheiniſchen Flüge, hat dem
Arbeitsaus=
ſchuß der von der Südweſtgruppe für Mai dieſes Jahres
geplanten Flugveranſtaltung mitgeteilt, daß er ſich
ent=
ſchloſſen habe, im Intereſſe jener Veranſtaltungen, die
ſtets bahnbrechend und vorbildlich gewirkt hätten, ſeinen
Namen auch an die neue Veranſtaltung zu knüpfen. Die
diesjährige Flugveranſtaltung wird infolgedeſſen „Prinz=
Heinrich=Flug 1913” heißen. — Der Kaiſer hat dem Prin=
zen Heinrich für die diesjährige Veranſtaltung bereits die
Stiftung eines Ehrenpreiſes zugeſagt.
* Friedrichshafen, 13. Jan. Die militäriſche
Abnahmekommiſſion für das neue
Militärluft=
chiff iſt hier eingetroffen unter der Führung von
Major Neumann vom Luftſchifferbataillon Nr. 1 in
Ber=
lin. Die Verſuchsfahrten beginnen Ende dieſer oder
An=
fang nächſter Woche.
* London, 13. Jan. Als zwei Flieger zwiſchen
Dartford=Greenhithe eine Verſuchsfahrt auf einem neuen
Vickers=Zweidecker machten, ſtürzte das
Flug=
zeug nach einer heftigen Exploſion in die Themſe.
Die Flieger ertranken.
Ein 10000 Francs=Preis für die beſte
Bombenwurf=Maſchine wurde von den
Gebrü=
dern Michelin dem Aero=Club de France zur Verfügung
geſtellt. Sie haben ihn als Zuſatzpreis zu den
Bomben=
wurf=Wettbewerben gegeben, für die die Gebrüder
Miche=
lin, wie berichtet, 50000 reſp. 25000 Francs in dieſem
Jahre ausgeſetzt haben.
Eine neue Waſſerflugzeugmaſchine,
die in den Bleriot=Werken in Frankreich konſtruiert
wor=
den war, wurde dieſer Tage auf der Seine mit gutem
Erfolg ausprobiert. Der neue Apparat iſt ein Eindecker
mit zwei nebeneinanderliegenden Sitzen; zum Antreiben
dient ein 80pferdiger Gnome=Motor. Für
Waſſerland=
ungen ſind vorn zwei Schwimmer, ſowie ein dritter
Hilfsſchwimmer angebracht.
sr. Der Aeroplanflug über die Alpen,
der von dem Aviatiker Bielovucic von Brieg über den
Simplon geplant war, mußte vorläufig infolge
ungünſti=
ger Witterungsverhältniſſe verſchoben werden.
Nach=
dem zunächſt der Flug vom Samstag auf Sonntag
ver=
tagt war, trat am Sonntag plötzlich Regen und ſpäter
dichtes Schneegeſtöber ein, außerdem herrſchte ein ſolch
ſtarker Sturm, daß der Flieger auch auf Probeflüge
ver=
zichten mußte. Als das Wetter in Brieg ſich endlich
wie=
der aufklärte, kam von der italieniſchen Seite die
Nach=
richt, daß dort ein Unwetter heranziehe und einen Start
untunlich erſcheinen laſſe. Bielovucie hat aber ſeinen
Plan nicht aufgegeben, ſondern wird die erſte günſtige
Gelegenheit wahrnehmen, um zu ſtarten.
Sport, Spiel und Turnen.
sr. Radrennen. Berliner Sechstage=Rennen.
Am Vormittag des vorletzten Tages blieb es ruhig. Auch
der Nachmittag brachte keine Abwechſelung. In der 114.
Stunde, 5 Uhr abends, unternimmt Aberger einen Vorſtoß
und kann zirka eine halbe Runde Vorſprung gewinnen,
um ſo mehr, als ſein Partner Rudel das übrige Feld
bremſt. Als aber der ermüdende Aberger durch Rudel
abgelöſt wird, kommt das übrige Feld wieder heran und
die Aufregung war wieder einmal umſonſt. In der 115.
Stunde, 6 Uhr abends, waren von der immer noch aus
den vier Paaren: Lorenz=Saldow, Clark=Hill, Miquel=
Stol und Stellbrink=Roſellen beſtehenden Spitze 3151,500
Kilometer zurückgelegt.
Stimmen aus dem Publikum.
Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſ
t übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt au
rund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Man müßte ſchon ein eingefleiſchter Hypochonder
ſein, wenn man ſich über eine regelrechte
Schneeballen=
ſchlacht, wobei die Beteiligten ſich einig ſind, ärgern
wollte, aber die Roheiten, die mitten in unſerer Stadt
nach jedem Schneefall nicht allein ſeitens unſerer
Schul=
jugend, ſondern auch von im ſogenannten Flegelalter
be=
findlichen Perſonen zur Gewohnheit geworden ſind,
dürften doch den Unwillen jedes anſtändigen Menſchen in
höchſtem Maße hervorrufen. Nicht ſelten werden junge
Mädchen und Damen oft ganze Straßenlängen verfolgt
und mit Schneebällen bombardiert, wobei ſtets der Kopf
des Opfers das Hauptziel zu ſein pflegt und dieſe dadurch
Schaden an ihrer Geſundheit und Kleidung nehmen.
Welch unheilvolle Folgen ein einmal zum Wurf aus der
Hand gelaſſener Schneeball hervorrufen kann, dürfte ja
allgemein bekannt ſein und an Belehrungen über die
Tragweite dieſes Tuns wird es wohl in der Schule auch
nicht gefehlt haben. Aber die Lehrerſchaft wie die
Schutz=
leute können nicht überall ſein, um die Miſſetäter zur
Rechenſchaft zu ziehen. Hier wäre es ſehr angebracht
wenn unſere erwachſene männliche Bevölkerung anſtatt,
wie man es leider oft ſieht, amüſierend zuzuſehen, ſich
unſerer wehrloſen Damen und Kinder annehmen würde,
um ſie vor ſolchen Roheiten zu ſchützen. Es zeigt
wirk=
lich von wenig Menſchenfreundlichkeit von dem, der
kalt=
lächelnd zuſehen kann, wie eine ahnungslos dahergehende
Perſon in dieſer Weiſe gepeinigt wird.
Hoffentlich tragen dieſe Zeilen auch dazu bei, daß
unſere Schutzmannſchaft angewieſen wird, unnachſichtlich
ſolche Uebertretungen zur Anzeige zu bringen, dabei
dürfte es ſich empfehlen, einige Schutzleute in Zivil in den
nach Schulſchluß von Schülern, beſonders auch
Fortbil=
dungsſchülern, am meiſten begangenen Straßen patrouil=
F. II.
lieren zu laſſen.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9 — 12 Uhr vorm. und
8 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 2. Jan.: dem Gendarmen Johannes
Hofmann, Sandſtraße 40, ein S. Heinrich Hans. Am 9.:
dem Gärtner Ferdinand Will, Kahlertſtraße 49, eine T.
Elſe Mathilde Anna Margarete. Am 7.: dem Portier
Manuel Alfredo Lopes, Lichtenbergſtraße 28, ein S.
Alfredo Chriſtian. Am 6.: dem Schneider Wilhelm
Kiefer, Gartenſtraße 17, ein S. Wilhelm. Am 10.: dem
Taglöhner Philipp Mark, Sackgaſſe 7½, eine T. Anna.
Am 12.: dem Buchdrucker Auguſt Schlachter,
Liebig=
ſtraße 36½, eine T. Eliſabeth Katharina. Am 10.: dem
Maler und Weißbinder Georg Philipp Möſer,
Karl=
ſtraße 31, eine T. Lydia Eliſabeth. Dem Schloſſer Georg
Heinrich Schmidt, Holzſtraße 20, ein S. Auguſt
Fried=
rich Wilhelm. Am 6.: dem Reſtaurateur Georg
Heppen=
heimer, Riedlingerſtraße 21, eine T.
Aufgebotene. Am 6. Jan.: Rechtskonſulent Jakob
Chriſtian Gebhardt, Zimmerſtraße 11, mit Julie
The=
reſe Schepp, Heppenheim. Am 10.: Sergeant im
Garde Dragoner=Regiment Nr. 23 Franz Karl Wilhelm
Pieper, Marienplatz 1, mit Eliſabeth Beyer,
Aha=
ſtraße 8. Am 11.: Schmied Phil. Vetter, Langen=
Brom=
bach, Br. S., mit Eliſabetha Germann, Meſſel.
Land=
wirt Adam Blaſius Stork, mit Eva Barbara Braun,
beide in Münſter. Rechtsanwalt Ernſt Hartwig Felix
Langenbach, Bismarckſtraße 82, mit Paula Theodora
Strohmberg, Aliceſtraße 21. Am 13.: Dienſtknecht Karl
Reuter in Blofeld mit Dienſtmagd Emma Schäfer in
Bobenhauſen. Fabrikarbeiter Johannes Strubel mit
Margaretha Schober, beide in Hofheim. Feldwebel
im Leibgarde=Infanterie=Regiment Nr. 115 Otto
Lud=
wig Schäfer, Wilhelminenſtraße 15, mit Eliſabetha
Schäfer in Gronau. Friſeur Georg Hartmann,
Pan=
kratiusſtraße 58, mit Marie Müller, Michelſtadt.
Eheſchließungen. Am 2. Jan.: Kaufmann Leopold
Katzenſtein in Mainz mit Karolina Hirſch hier. Am
4.: Kaufmann Ernſt Groß in Worms mit Anna
Hei=
lig hier. Schloſſer und Inſtallateur Johannes Fink
mit Büglerin Theres Schindler, beide hier. Schloſſer
Wilhelm Funck in Altheim mit Stütze Joſephine
Striff hier. Am 10.: Architekt Diplom=Ingenieur Willy
Cohn in Hagen i. Weſtf. mit Martha Salomon hier.
Am 11.: Fabrikarbeiter Ludwig Färber mit
Marga=
reta Tilly, beide hier. Gerichtsſchreiberaſpirant
Wil=
helm Staubach in Butzbach mit Eliſabeth Adam in
Alzey. Fabrikarbeiter Heinrich Wamſer mit Maria
Vay, geb. Seip, beide hier. Kutſcher Johannes
Liſt=
mann mit Eliſe Nicklas, beide hier.
Geſtorbene. Am 9. Jan.: Rechtsanwalt und Geh.
Juſtizrat Friedrich Wilhelm Ernſt Schmeel, 68 J., ev.,
Neckarſtraße 14. Am 10.: Friſeur Oskar Gall, 48 J.,
ev., Griesheim. Am 13.: Johanna Eliſabetha Fiſcher,
geb. Hartkopf, Witwe des Gendarmen, 91 J., ev.,
Blu=
menthalſtraße 111. Am 11.: Schreibgehilfe Friedrich
Wil=
helm Krüger, 24 J., ev., Rheinſtraße 1.
Gewinnanszug
der
2. Preußiſch-Süddeutſchen
(228. Königlich Preußiſchen) Klaſſenlotterie
1. Klaſſe 1. Ziehungstag 13. Januar 1913
Auf jede gezogene Nummer ſind zwei gleich hohe Gewinne
gefallen, und zwar je einer auf die Loſe gleicher Nummer
in den beiden Abteilungen 1 nud I.
(Nachdruck verboten)
(Ohne Gewähr A. St.=A. f. Z.)
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über
50 Mk. gezogen:
2 Gewinne zu 10000 Mk. 197013
2 Gewinne zu 1000 Mk. 122436
4 Gewinne zu 500 Mk. 12412 204659
12 Gewinne zu 400 Mk. 93075 175048 184128
190076 191803 194517
24 Gewinne zu 300 Mk. 16254 27366 88463 105614
105634 109732 135535 137119 145173 146192 206167
210663
26 Gewinne zu 200 Mk. 23815 40964 52984 60873
72754 89833 106967 121078 130349 143478 177902
189174 196144
56 Gewinne zu 100 Mk. 3244 3602 4211 14952
18498 30460 32595 45637 50268 52877 63015 84606
88807 93586 101315 104850 117530 119902 137742
136723 142537 159476 159703 178424 184768 192168
197093 198307
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
240 Mk. gezogen:
2 Gewinne zu 5000 Mk. 168903
2 Gewinne zu 500 Mk. 53189
16 Gewinne zu 300 Mk. 8126 18622 59600 65827
105932 122482 126775 159981
20 Gewinne zu 200 Mk. 1911 3445 30475 55535
65073 99219 138298 143810 145881 161726
74 Gewinne zu 100 Mk. 4432 6056 7716 9836
14601 15701 19436 20836 22612 38192 39019 42340
61343 57584 68959 69085 70897 83281 95456 97185
106631 112382 122797 131450 134336 136013 140864
145074 145809 158244 169371 176626 180882 161310
181594 201145 201587
2kompl. Uniformen
der Schutztruppe für
Südweſt=
afrika, 2 Spinnräder,
Has=
peln, Hanfbrechen,
Mine=
ralienſammlung hat billigſt
(1645im
abzugeben
Lehrer Grühl
Schönnen=Erbach i. O.
(*1191
Prillantring zu vert.
Kranz, Arheilgerſtr. 2 (Laden).
Essiggurken
Poſtkolli 10 Pfd. Mk. 3.—,
Salzgurken
Poſtkolli 10 Pfd. Mk. 2.50
Preisselbeeren
Poſtkolli 10 Pfd. Mk. 5.20
Ochsenmaulsalat
Poſtkolli 10 Pfd. Mk. 3.70,
frankogegen Nachn. Bei
Mehr=
abnahme billiger. (I1138
Otto Schmöger, Nürnberg.
Pikanter
wurziger Duft
zeichnet auch den billigsten Bohnen=, Malzs oder
Karnkaffee aus, wenn ihm
Weber’s Carlsbader Kaffee=Gewürz
zugésetzt wird.
ne dge
Und der Kenner mag sein feines
e
Aroma selbst bei der teuersten
7tak. Nelg,
Kaffeesorte nicht missen.
Ein Würfel Carlsbader (zu 50 Gr.
15 64
Kaffee) ergibt 6 Tassen köstlich
A Radebeul-Dresden.
duftenden „Besuchs=Kaffee‟.
(I1787
Wegen Platzmangel gebr.
Waſch=
maſchine u. Bütten zu verk.
*1183) Vismarckſtraße 58 II.
billig zu ver=
Groß. Füllofen kaufen (1336a
Alexanderſtraße 9, part.
Gehrock=, Frack=, Smoking=
An=
züge, Zylinder, zu verleihen
(67a
Rheinſtraße 5, 2. Stock.
I cmel Nache
trocknende Fußbodenfarbe, kein
Harttrockenöl, kein Leinölerſatz,
ſondern aus beſtem Leinölfirniß
bereitet, das Pfd. — 50 Pf. (719a
a Pankratius-
Martins-Drogerie strasse 41.
(as
Dickwurz.
50
ca. 200 Zentner abzugeb., im
ein=
zelnen Zentner —.80 Mk., in größ.
(*899sm
Quantum billiger.
Näheres Arheilgerſtraße 41.
„Wenn Ste von hartnäckigen
Hautausſchlägen, Flechten, (IV1746
Hautſucken
uſw. geplagt ſind, ſo daß der
Haut=
reiz Sie nicht ſchlafen läßt, bringt
Ihnen Zucker’s „Saluderma”
raſch Erleichterung.‟ Aerztlich warm
empf. Doſe 50 Pfg. und 1 Mark
ſtärkſte Form). Bei F. Schaefer,
Ludwigsplatz 7, Chr. Schwinn,
Rheinſtraße 8, A. Logel,
Eliſa=
bethenſtr. u. Gg. F. Frauk, Park
urnhalle
* Woodsblatz
Nächsten Sonntag, 19. Januar, abends präzis 7 Uhr 11 Minuten (Saalöffnung 6 Uhr 11 Minuten.) I. Grosse, glanzvolle (1764
Großherzogl. Hoftheater
97. Abonnem.=Vorſt. A 23.
Lumpacivagabundus.
Zauberpoſſe mit Geſang in drei
Akten von Neſtroy.
Perſonen:
Stellaris,
Feen=
könig.
W. Riechmann
Fortuna,
Beherr=
ſcherin d. Glücks,
eine mächtige Fee Ilſe Berka
Amoroſa, eine Fee,
Beſchützerin der
wahren Liebe . Käthe Meißner
Lumpacivagabun=
dus, e. böſ. Geiſt Heinrich Hacker
Myſtifax, e. alter
Zauberer
Auguſt Kräger
Hilaris, ſ. Sohn . Ad. Jungmann
Brillantine, ſ.
Ge=
liebte, Fortuna’s
Tochter.
Frieda Herbach
Fludribus, Sohn
eines Magiers . Emil Kroczak
Leim, Tiſchlergeſ. Kt. Weſtermann
Zwirn,
Schneider=
geſelle
Richard Jürgas
Knieriem,
Schuſter=
geſelle
Adolf Jordan
Pantſch, Wirt in
Um .
. Adolf Klotz
Sepherl, 1 Kellne= Anna Dobski
Hannerl,) rinnen Claire Senten
Faſſel, Oberknecht
in einer Brauerei Kurt Schüppel
Strudel, Gaſtwirt
zum „goldenen
Nockerl” i. Wien Ludw. Hinkel
Hobelmann,
Tiſch=
lermeiſter i. Wien Ludw. Wagnei
Peppi, ſ. Tochter Em. Mühlpfort
Annaſtaſia
Hobel=
mann, ſ. Nichte . Agn. Wisthaler
Signora, Palpiti Minna Müller=
Rudolph
Hede Schaub
Naura,
ihre
Camilla, Töchter Käthe Gothe
Hackauf,
Fleiſcher=
meiſter in Prag Frz. Herrmann
Gertrude
Haus=
hälterin b. Hobel=
Vikt. Ungibauer
mann .
Roſel, Magd daſ. Barb. Uttmann
Ein Hauſierer. . Franz Getbel
Herm. Knispel
Ein Maler:
Herr von Wind=
Frz. Schneider
wachel
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Jorſalfar”, b) Solveigs Lied aus
„Per Gynt”, beide von E. Grieg.
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E. d’Albert. 5. „Junge Mädchen
tanzen gern”, Walzer aus „
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freſſer” von E. Eysler. 6. Tiroler
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Jäkte ich doch früher gewußt, daß die Dun=Präparate ein ſo mild
wirkendes und doch ſo vorzügliches Mittel gegen Gallenſteine
ſind. Ich litt ſo unausſprechlich an Gallenſteinkoliken, daß ſchließlich
nichts anderes übrig blieb, als die Gallenblaſe herausnehmen zu
laſſen. Leider war die Folge davon eine ſchreckliche. Nachdem die
Wunde vernarbt war, kamen die Koliken wie zuvor, ja noch
fürcht=
barer. Nach jeder Mahlzeit bekam ich Magenkrämpfe und Erbrechen,
ſo daß ich bis faſt zum Skelett abmagerte. Mein Zuſtand war ein
hoffnungsloſer und qualvoller, und als ich wieder operiert werden
ſollte, ließ ich es nicht zu und griff zu den Dunpillen.
Gleich=
zeitig legte ich mir ein etwa 20 cm breites Dunpflaſter wie einen
Gürtel um den Leib. Wie ein Wunder verſpürte ich faſt
augen=
blicklich Linderung, die Krämpfe und das Erbrechen ließen nach
und ich konnte wieder beſſer eſſen. Nach 3—4 Wochen hätte ich
bereits 10 Pfund zugenommen. Nach einigen Wochen bekam ich
noch einmal 2 Tage lang heftige Kolik, wobei der zurückgebliebene
Gallenſtein, der bei der Operation nicht gefunden worden war,
abaing. Von dieſem Tage an, während ich Pillen und Salbe weiter
nehme, habe ich bereits 1 Jahr lang weder Koliken, noch Krämpfe,
noch Erbrechen uſw. gehabt und außerdem weitere 25 Pfund
zu=
genommen, ſo daß ich mein altes Gewicht wieder habe und alle
ſchweren Hausarbeiten wie früher verrichten kann, ja daß ich mich
noch lebensfroher und geſünder fühle. — Im vergangenen Sommer
haben die Dunpillen und=Salbe meinen Jungen Max, als er an
Maſern erkrankte, innerhalb 3 Tagen wiederhergeſtellt, desgl. ſpäter
bei einem Anfall an Diphtherie und Halsentzündung. D. S. (1.30),
D. P. (1.30), D. Z. (2.00).
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in Dosen von 1 2 — 30 Stück Inhalt — N 1.30
„Nuxo‟ Honigmandelmus
in Glas oder Dose 1 2 ℳ 1.75 3 7 N 4.80
Für Kinder- und
Krankenpflege!
Im Sommer erfrischend!
Im Winter erwärmend!
NUssMILCH und MANDELMILCH kann man sich
leicht und höchst einfach herstellen aus „Nuxo‟
Honig-
nussmus (Honigmandelmus) oder aus irgend einer Art
„Nuxo‟ Nussmus, im letzteren Falle unter Beifügung
von etwas ungeblautem Zucker. Rezept umsonst!
½ B-Paket ¼ B-Paket
„Nuxo‟ Mandelmehl
N 1.—
N 1.95
do. aus ind. Mand. „ 0.60
„ 1.15
Pignolienmehl
„ 1.75
„ 0.90
Haselnußmehl
„0.80
„ 1.55
Walnußmehl
„ 0.80
„ 1.55
Erdnußmehl
„ 0.40
„0.75
Mandelersatz A‟) „ 0.60
„ 1.15
B)
„0.40
„0.75
„
) grob oder fein gehackt oder in Scheiben
zum Bestreuen von Gebäck. Man wähle
nach Bedarf.
Kokosnuß, gehackt
„ 0.75
„Nuxo‟ Mandel-Créme
1 B-Dose 3 B-Dose
(fein lieblich)
N 1.60 N 4.45
do.
Spezial
„ 1.20 „ 3.30
Walnuß-Crème
pikant)
„ 1.20 „ 3.30
Kokosnuß-Crème
(fein zart)
„ 1.20 „ 3.30
mit dem natürlichen Geschmack der betreffenden
Nussart. In der kühleren Jahreszeit auch in Paketen.
½ B-Dose ¼ N-Dose
Walnuß und Tomate
N 0.75 N 1.30
Tomate und Nuß
„0.75 „ 1.30
Mandel, hell und dunkel
„0.70 „ 1.20
Prdtose (hühnerfleischartig)
„0.70
1.20
Schmackhaft
0.60
1
¼/ B-Probe-Desen aller Arten je N 0.35.
Zum Rohgenuß
mit Kompottoder als
Brot-
belag,
zur Verwendung
beim Backen,
zur Herstellung von
Makronen etc. Nur Nuß,
keine Beimischung!
Zum Tafelgebrauch
lange Zeit süß und
lieblich; ganz aus Nüssen
ausgesuchter Güte
her-
gestellt; sorgfältig
sterili-
siert, vorwiegend
Fett-
nahrungsmittel nebennicht
unbeträchtlichem
Eiweiß-
gehalt.
„Nuxo‟ Nußspeisen
Beide als Aufschnitt kalt,
delikat!
Gekocht zu Gemüse als
Beilage.
Als Aufschnitt, als Beilage
zuGemüse sowohlgekocht
als gebraten, auch kalt.
„Nuxo‟ Nußfleisch und Nußspeisen sind sofort gebrauchfertig, ein trefflicher
Brotbelag anstelle von Wurst und Schinken, ein vollkommener Ersatz für Tierfleisch.
Jedermann zu empfehlen, der aus ethischen, wirtschaftlichen oder gesundheitlichen
Gründen von animalischer Kost Abstand nimmt. Für alle Stoffwechselkranken,
Nieren-
leidende, Gichtiker, Diabetiker usw. von grösster Wichtigkeit. Besonders auf, Protose‟,
hühnerfleischartig, sei als hervorragend geschmackreich hingewiesen. Man versuche
auch all die feinen nahrhaften Fleischersatzspeisen, Bratstücke, Klösse u. dergl. aus
„Nuxo‟ Braten-Masse, pflanzlichen Ursprungs, unter Mitverwendung von Nüssen.
Fleischersatz in trockener Form. Nach Original-Rezepten von Frau Luise Rehse,
Hannover, die jeder Packung beiliegen, leicht zu verwenden.
¼ 2-Paket N 0.75 ½ B-Paket N 0.40 100 g-Probedüte N 0.20
2
„Choconuxo‟
nahrhaft und delikat
Gesundheits-
Backwaren
(in eigener
Bäckereiabtei-
ung hergestellt)
unter-
scheiden sich von den
ielen im Handel
befind-
ichen Arten, die zumeist
Confekt und Näschereien
darstellen, ganz
wesent-
ich. Die Konsistenz zwingt
infach zum Kauen und
Einspeicheln.
Für Touristen und
Wan-
lerer leichter Proviant, für
Knder, Kranke,
Rekonva-
eszenten sehr
empfehlens-
vert, eine Kraftnahrung
für Sportsleute.
Koh zu genießen und mit
Vilch, Fruchtsaft, Kom-
Zur
ott und dergl.
elbstbeköstigung beliebt!
leich an Eiweiß, Fett,
Särkezucker und
Nähr-
slzen, wertvolle Kraft-
Speise für Abgemagerte,
utarme in
bekömmlich-
ter Gestalt. Sportsleuten
unentbehrlich!
ℳ * * ℳ 4: * * *
Blütenhonig
rantiert reines
Bienen-
produkt.
ine leckere Delikatesse
für den Kaffeetisch.
Zucker ohne Blau
hoher Nährwert, wichtig
für Kinder, in der
Gesund-
heitsküche, im Training.
gleicht im Geschmack der feinsten Milch-Schokolade,
ist aber theobrominfrei und besitzt höheren Nährwert.
Tafeln zu ℳ 0.10 und N 0.35, ½ B-Block N 0.90
¼ B-Block N 1.75
Nuxo‟ Biskuits
ca. ½ B-Paket
Graham-Nuss-Biskuits süss GNs ℳ 0.30
Graham-Nuss-Biskuits ungesüsst G N „ 0.30
Hafer-Nuss-Bisknits süss
HNs „ 0.35
Hafer-Nuss-Biskuits ungestsst HN „ 0.35
Diabetiker-Biskuits
„0.35
Bananen-Biskuits
B „ 0.35
Graham-Biskuits einfach
G „0.25
Frucht-Biskuits mit Bananen FB „ 0.50
Frucht-Biskuits mit Rosinen
FR „ 0.50
W.
Weizen-Biskuits
„ 0.35
gemischte Proben-Pakete N 0.35
„Nuxo” Zwiebäcke
Graham-Zwieback
Haselnuss-Zwieback
Bananen-Zwieback
Malz-Zwieback
Weiss-Zwieback
Diabetiker-Zwieback
ca. ¼ G-Paket
G2 N 0.25
H2 „ 0.30
B 2 „ 0.30
MZ „ 0.30
W2 „ 0.25
D 2 „ 0.35
gemischte Proben-Pakete N 0.30
Grainztta, ein Getreideprodukt, leicht verdaulich,
nahrhaft, sofort gebrauchfertig.
1 B-Paket N 0.60
Bromose, aus gemälzten Nüssen
ca. 1 B-Blechdose N 1.70 (30 f)),
ca. ½ B-Karton N 0.85, 1 8 N 1.60
ℳ ℳ * * * 1 „ „ , , , , * * , „ *
frei von jeder Beimischung, verbürgt naturrein.
1 6 N 1.
Qualität F (hell)
G (weiss)
1 „ „ 1.40
„
einschl. Glas
Bei der Seltenheit wirklich guten Honigs ist es
an-
gezeigt, sich jegliche Bürgschaft geben zu lassen.
„Honig-Nussa” ein delikater Brotaufstrich und
wert-
volles Nahrungsmittel aus feinstem Blüten-Bienenhonig
und Kokosnussfett für Erwachsene und Kinder. Auch
für Magenschwache und Rekonvaleszenten, da die
manchmal unsympathische Ameisensäure des Honigs
gemildert ist.
¼ B-Dosen-Packung N 0.90.
Naturzucker aus Zuckerrohr, in Krystallen, gelb
& N 0.50 10 4-Beutel N 4.75
Papelönzucker aus Zuckerrohr, in Stücken, braun
I N 0.45 10 44-Beutel N 4.25
5
[ ← ][ ][ → ] Nußkerne
für Rohkostler und
Mazdaznan-Anhänger.
B bei 250
Accajoukerne (ind. Mandelkerne)
angeröstet N 0.80 N 0.75
Erdnüsse in Schale, geröstet
0.35
(grosse Ware) „ 0.40
Erdnußkerne, roh
„0.35
„0.40
grosse, weisse Kerne,
do.
„0.45
enthäutet „ 0.50
„0.55 „ 0.50
do. geröstet
do.
Haselnußkerne
„ 1.— „0.95
Mandeln, enthäutet, gewaschen,
getrocknet „ 1.80
Pinienkerne, gewaschen, getrocknet
haltbar, hochfein i. Geschmack,
nahrhaft
„ 1.70 „ 1.60
Walnußkerne
„1.80 „ 1.70
„PADDV
Unpoliert, ungeblaut,
unverfälscht, geschält.
Vollreis „„Paddy” asiatisch, nicht der wichtigen
Eiweiss- und Nährsalzbestandteile beraubt wie
der gewöhnliche Reis.
1 3-Paket N 0.30 3 B-Paket N 0.85,
10 P-Beutel N 2.75
Grössere Mengen laut Prospekt.
Nur „Paddy‟
Aufdruck oder Plombe
verbürgt Echtheit unserer
Marke.
„Paddy‟ Reismehl, grob, zu Grützen 1 2 N 0.30
fein, für Kinder 1 „ „ 0.35
„
aus vollem Reiskorn gewonnen
10 T-Beutel grob N 2.75, fein N 3.25
„BANA‟
Weit gesunder und
nahr-
hafter als sogen. frische,
künstlich nachgereifte
Bananen.
Jamaica-Dauer-Bananen „Bana” zeichnen sich
vor anderer Ware durch saftige Frische, Zartheit und
Reinheit des Geschmackes aus. Achten Sie also auf
„BANA‟ im Karton. Diese Marke gibt allein
Bürg-
schaft, dass wirkliche Bananenfrüchte und nicht die
geschmacklosen dicken (mehr Gemüse-) Bananen,
(„Planten”) verwendet werden. Vortrefflich zum
Roh-
genuss, zur Herstellung v. Kompott, Salat, Puddings etc.
1 B-Kart. N 0.65, 3 B-Kart. ℳ 1.80, 9 tt lose N 4.95
Aromatisch, nährsalzreich, Bananenmus „Bana” das 2 N 0.60
naturrein, hoher Frucht- Hat die Vorzüge der Bananen; erleichtert das Kauen.
zuckergehalt.
Reines Fruchtmehl
Jamaica-Bananenmehl „Bana”, zum Backen, zu
Breien, Suppen (Kindernahrung)
Qualität „O‟ N 0.70, „extra‟ N 0.90 das 1 &-Paket
gewöhnl. Bananenmehl zum Unterschied von Plantenmehl, das
ausGemüse-
oder Mehlbananen „Planten” gewonnen wird,
per 6 N 0.30
Treffliches
Frühstücks-
getränk, sättigend, leicht
verdaulich, nicht stopfend.
Kastanienmehl
Bananenkakao „Bana” leicht löslich (ohne
Boden-
satz) aus edelsten Bananenfrüchten und Kakaobohnen
Probedüte N 0.20, ½ B-Pak. N 1.—, ¼ B-Pak. N 1.90
naturrein, zu Purrée, zum Backen, zur Anreicherung
von Saucen, Suppen, lieblich im Geschmack, anstelle
der bekannten Maronen überall zu verwenden.
1 B- Paket N 0 60
Vollwertiger Ersatz für
Frischobst, verbürgt
naturrein, unvergoren,
nur mit la. ungeblautem
Zucker eingekocht, frei
von Chemikalien u.
Farb-
stoffen, keine verbilligende
Beimischung. enthaltend,
an Nährwert und
Natur-
reinheit ausländ.
Erzeug-
nisse übertreffend.
Aufbewahrung an dunkl.
Orte kühl. Haltbarkeit
unbegrenzt, angebrochen
10—14 Tage (kaltgestellt).
Zur Bereitung von
erfrischenden Limonaden,
Fruchttunken zu Puddings,
nur mit blaufreiem Zucker
eingekocht.
Unsere Spezialität!
Zu Kompotts,
vollkommener Ersatz für
frisches Obst in der
obst-
armen Jahreszeit.
Rothfritz‟ Natur-Fruchtmus
gr. Glas kl. Glas
N 2.20 N 0.90
Aprikosen
Himbeer (ohne Kern)
„ 2.20
„ 0.90
Waldhimbeer (mit Kern) „ 2.20 „ 0.90
unsere Spezialität,
hochfeines Aroma
Johannisbeer (ohne Kern) „ 2.20 „ 0.90
Erdbeer
„ 2.20 „ 0.90
Kirsch (von Sauerkirschen)
2.20 „ 0.90
„
Brombeer
„ 0.90
„ 2.20
Dreifrucht
„ 2.10 „ 0,85
Heidelbeer
„ 2.− „ 0,80
Mirabellen
„ 2.— „ 0.80
Quitten
„ 2.— „ 0.80
Zwetschen
„ 1.90 „ 0.75
Apfel
„ 1.40 „ 0.60
Inhalt grosses Glas 1500 g, kleines Glas 500 g
Rothfritz‟ Natur-Fruchtsaft
¼ Fl. ½ Pl.
Himbeer
N 2.− N 1.10
Brombeer
„ 2.— „ 1.10
Erdbeer
„ 1.90
„ 1.05
Kirsch
„ 1.90 „ 1.05
Johannisbeer, schwarz
„ 1.80 „ 1.-
Heidelbeer
„ 1.60 „ 0.90
Johannisbeer, rot
„ 1.50 „ O.85
Apfel
„0.90 „0.55
Tomatenmark (reife Früchte) „ 0.90 „ 0.55
¼ Fl. = ¾ L., ½ Fl.= ½ L.
Rothfritz’ Natur-Dunstfrüchte
gr. Glas kl. Glas
Aprikosen
N 2.− N 1.10
Mirabellen
„1.80 „ 1.-
Kirsch, saure
„ 1.80
„ 1.—
Preiselbeer
„ 1.60 „ 0.90
Heidelbeer
„ 1.60 „ 0.90
Stachelbeer, grün
„ 1.60
„0.90
Brombeer
„ 1.60 „ 0.90
Zwetschen
„ 1.50 „ 0.85
grosses Gl ca. 1000 g, kleines Gl. ca. 600g Inhalt.
Täuschend ähnlicher und
geradezu vollkommener
Butterersatz
für alle diejenigen, welche
die Butterähnlichkeit vor
allem anderen vorziehen.
„„Nussella‟ Pflanzenbutter-Marganne (mild gesalzen),
Haltbarkeit begrenzt
nur 1 B- N 0.90 Postpaket per 2 N 0.85
„NxO‟
Frucht-Nuß-Pasten
N 0.60
a) Aprikosen und Nüsse
b) Aepfel, Rosinen und Nüsse
„ 0.60
c) Mandeln und Rosinen
„0.60
d) Datteln, Feigen, Bananen, Rosinen
„ 0.60
und Nüsse
„0.40
e) Bananen und Nüsse
0.50
f) Datteln, Orangen und Nüsse
„0.50
g) Datteln, Zitronen und Nüsse
„ 0.50
h) Datteln, Ingwer und Nüsse
Feigen, Zitronen und Nüsse
„ 0.50
k) Datteln, Aepfel und Nüsse
„0.50
0.35
I) Datteln und Kokosnuß
„
„0.35
m) Datteln und Nüsse
0.40
n) Bananen und Kokosnuß
o) Feigen und Nüsse
„ 0.35
p) Feigen, Rosinen und Nüsse
„ 0.50
der ½ N-Karton.
Original „Nuxo‟
die echte Marke.
Nachahmungen lasse man
sich als gleich gut nicht
aufdrängen.
Eine ausgezeichnete reine Nahrung, ungekocht,
konzen-
triert, harnsäurefrei (Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse
werden dazu verwendet). Einige Scheiben auf Brot mit
„Nuxo‟ Nussmus oder „Nuxo‟ Nuss-Créme, eventl. mit
Frischobst zusammen geben ein köstliches, ausreichendes
und ideales Mahl zu jeder Tageszeit. Auch als Zuspeise
zu Salaten oder als Nachtisch. Immer gebrauchfertig,
wohlschmeckend, nahrhaft, für Touristen und
Sportsleute.
Zur KINDERERNAHRUNG sehr wichtig, desgl. für
Nerven-Nahrung!
Gichtiker und Zuckerkranke! (Ausserdem anch
Nuss-Muse, Nuss-Speisen, Nussfleisch, Nuss-Créme,
Gesundheitsbackwaren, Nussa u. Nussana. Paddy, Bana.
„Nuxo‟
Frucht-Nuß-Caramels.
Vorzüge
der Fruchtnußpasten.
Aprikosen und Nüsse
Bananen und Nüsse
Datteln und Nüsse
Feigen und Nüsse
Rosinen und Mandeln
100 ) in Karton N 1.—
in den Verkaufstellen
10 C ℳ 0.10
„Nuxo‟ Dessert,
Frucht-Pasten
mit Füllung, eine
diätetische Delikatesse!
mit Choconnxo-Füllung
Bananen
oder
oder marzipanartiger Kokos-Füllung
oder Schokolade-Füllung
Datteln
6 Sorten — man wähle!
N 0.70 der ½ 2-Karton.
4-
Zum Würzen
on Suppen und Speisen.
ff. Speiseöl
für Küche und Tafel.
Nußfett
aus den edlen fetthaltigen
Früchten der Kokospalme.
Ohne Wasser, ohne Salz,
ohnekonservierungsmittel
im Gegensatz zu
Kuh-
butter, tierischen Fetten
und üblich. Ersatzmitteln.
„Nuß contra Kuh‟
Für harnsäurefreie Kost,
ohne Milch und Eigelb;
vortrefflich haltbar!
Süß wie die verschiedenen
dazu verwendeten Nüsse,
zart und aromatisch,
be-
kömmlich, harnsäurefrei
und vortrefflich haltbar,
ohne Wasser, ohne
Kon-
servierungsmittel, Salz,
Farbstoffe.
„Nuxo‟ Nußfleisch-Extrakt in Orig.-Töpf. zu ℳ 1. tadellos gesunden Nüssen und Kräutern,
verbürgt vegetabilisch.
„Nuxo‟ Suppen-Würze, Originalglas ℳ 2.— ,
Probe-
gläser N 0.60, verbürgt vegetabilisch.
„Nuxo” Kraftbrühe-Würfel
klar m. Gemüse
naturrein pflanzlich 12 N 0.50 ℳ 0.55
25 „ „ 1.— „ 1.10
50 „ „ 1.90 „ 2.05
100 „ „3.75 „ 4.—
Neu aufgenommen. Eine vollkommene, aus
Pflanzen-
säften gewonnene, appetitliche Zubereitung, unter
Verwendung von Nussa; zur raschen Herstellung einer
Kraftbrühe von täuschend Heischähnlichem Geschmack
und köstlichem Duft; auch zur Verbesserung von
Suppen, Tunken und Gemüsen. Die grosse
Beliebt-
heit dieses Erzeugnisses und der ungewöhnlich rasch
steigende Zuspruch ist der beste Güte-Beweis.
½ Flasche ¼ Flasche
N 0.80
„Nuxo‟ ErdnuZöl, raff.
N 0.45
Sesamöl „
„ 0.45 „ 0,80
Olivenöl, ff. franz.
„ 1.70
„ 0.90
„Nussa” sahnig-weich, zum Kochen, Braten u. Backen
3-Paket 3 4-Paket 25 tt-Eimer
N 0.80 N 2.25 N 18.50
„Nussa‟ für die Küche, Kunstspeisefett (im Aussehen
wie Schlagsahne) zum Kochen, Braten u. Backen
2 6 16 37 52 9 0 251
Karton Dosen- oder Karton-Packung Eimer
N0.40 N0.80 N 2.25 ℳ 3.75 N 6.75 N 18.50
„Nussa” für die Tafel
N. 0.45 N 0.90 „ 2.55 „ 4.15 „ 7.40 „ 20.50
butterähnlich (wie Süssrahmbutter), dem Gesetz nach
vegetabile Margarine, zum Brotaufstrich und auch für
die Küche. „Nussa” findet vielfach in der Medizin
An-
wendung anstelle von Lebertran.
„Hdnig-Nussa” siehe unter Honig.
„Nussana” vorwiegend aus Kokosnüssen, Walnüssen
u. ind. Mandeln, neuer einzigartig. Brotanfstrich anstelle
von Marmelade, Mus, Gelée etc. — Nussnahrungsmittel.
mild. od. kräftig 172 3 2 5 2. 9 2 25 D
Eimer
nach Wahl
Dosen-Packung
N0.90 N. 2.55 N. 4.15 N.7.40 N 20.50
„Nussana” und Pellkartoffel ein einfaches, delikates
Mahl.
3
Kur- und Tafelgetränk
von höchstem Nährwert!
Unvergorener, naturreiner,
alkoholfreier, diätetischer
Traubensaft von Auslese-
Trauben, reich an
Frucht-
zucker, natürlichen
Frucht-
säuren und Salzen, daher
Blut- und Nervennahrung
ersten Ranges. In gleicher
Weise für die
ver-
schiedenstenstoffwechsel
schiedenstenstoffwechsel-
leiden, für Blutarme,
Bleich-
süchtige, geistig
Ueber-
arbeitete, für Kinder und
StillendeMütter empfohlen.
Rothfritz‟ Natur-Traubensaft
reiner Saft, nur Pressung, ohne Zuckerzusatz
Leichte Tischgetränke
Fl. ½ Fl.
0.70
Riesling Trauben, weiss
„ 1.25
Portugieser Trauben, rot
„ 1.30 „ 0.70
Hochfeine Tafelmarken
Stärkungs- und Kurgetränke
Sylvaner Trauben, weiss, edle Sorte 1.50 „ 0.80
Burgunder do. rot, würzig
„ 1.85 „ 1.—
Rothfritz Natur-Beerensaft
ungezuckert,
konzentriert,
hervorragende Medizinalgetränke.
Heidelbeer, für Zuckerkranke
„ 1.20 „ 0.65
Johannisbeer, schwarz, zur
Blut-
reinigung und Säfteerneuerung „ 1.20 „ 0.65
Kirsch, schwarz, blutbildend
„ 1.10 „ 0.60
Brombeer, wertvoll bei Erkrankung.
der Atmungsorgane und für
Lungen-
leidende
0.65
„ 1.20
Rothfritz‟ Natur-Apfelsaft
nur Pressung, ohne Zuckerzusatz
N0.75 N 0.40
sehr erfrischend
¼ Fl. — ¾ L., ½ Fl. = ½ L.
Leere ¼ Fl. zu 5 Pfg., ½ Fl. zu 3 Pfg. frachtfrei zurück.
Von Obsterzeugnissen führen wir neben diesen die Edener
Frucht-
produkte und den Lampe Traubensaft lt. besonderen Listen.
Die mit F bezeichneten Artikel sind noch nicht — nicht mehr — lieferbar.
Die Gewichtsangabe ist ca. Brutto; Preise freibleibend.
Mit dieser Liste sind alle früheren in Bezug auf Preis- und
Artikel-
bezeichnung aufgehoben.
D2. 1000 000. H. F. 9 2.