Darmstädter Tagblatt 1912


14. Dezember 1912

[  ][ ]

Abonnementspreis
Inſerate
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
175. Jahrgang
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
werden
angenommen in Darmſtadt
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
tnren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit Wohnungs=Anzeiger und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
für Aufnahme von Anzeigen an vorge=
den
Annoncen=Expeditionen. Bei
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.

Die heutige Nummer hat 52 Seiten.

Das Wichtigſte vom Tage.

In einer Proklamation zeigt Prinz Ludwig
von Bayern die Uebernahme der Regentſchaft
an und verfügt zum 21. Dezember zur Teilnahme an der
Ablegung des verfaſſungsmäßigen Regentſchaftseides
die Einberuſung des Landtages.

Blättermeldungen zufolge beſteht die Abſicht, Nach=
tragsforderungen
zum Ausbau unſerer
Luftflotte in der Höhe von etwa 1517 Millionen
Mark bei den geſetzgebenden Körperſchaften einzu=
bringen
.

Im Hafen von Neapel entſtand durch Selbſtent=
zündung
von Paraffin ein großer Brand. Sechs
Leichter ſind mitſamt der Ladung zerſtört.

Die ſpaniſche Kammer trat in die Beratung über
den Geſetzentwurf betreffend die Ratifikation des
ſpaniſch=franzöſiſchen Marokko= Ver=
trages
ein.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6 und

Politiſche Wochenſchau.

In der nächſten Woche ſollen in London die
Friedensverhandlungen beginnen, die Dele=
gierten
der Balkanſtaaten befinden ſich bereits unter=
wegs
und nehmen hier und da auf der Durchreiſe noch
kurzen Aufenthalt, um mit den betrefendan leitenden
Stellen zu konferieren. Selbſt Herr Danew, der Ver=
treter
Bulgariens hat den Weg über Berlin genommen
und Herrn von Kiderlen=Wächter einen Beſuch abgeſtattet.
In Paris wird vermutlich eine Art Vorkonferenz ſtattfin=
den
, Herr Poincare möchte um jeden Preis eine Rolle
ſpielen, nachdem er durch die Ereigniſſe ziemlich in den
Hintergrund gedrückt worden iſt. Wie lange die Frie=
denskonferenz
in London ſich hinziehen wird läßt ſich
noch nicht vorausſehen, es hat zwar geheißen, daß der
Krieg wieder aufgenommen werden ſolle, wenn nicht bin=
nen
drei Wochen eine Einigung erzielt wäre, aber man
wird ſich die Sache doch noch einmal überlegen.
Was die Diplomatenkonferenz anlangt, die zur=
Regelung der Balkanfragen gleichfalls in London tagen
ſoll, ſo iſt für dieſe noch nicht einmal der Termin be=
ſtimmt
, und es fehlt nicht an Leuten, welche dieſer diplo=
matiſchen
Reunion wie ſie Sir Edward Grey genannt.
hat, kein ſehr ausſichtsvolles Horoſkop ſtellen. Auf der
einen Seite iſt Herr Poincare für das ganze Projekt nicht
Mehr eingenommen, und andererſeits heißt es, daß die
Dreibundſtaaten der Idee nur unter Vorbehalt zugeſtimmt
hätten. Von den letzteren kommt indeſſen eine ſehr ver=
nünftige
Anregung, die ſich mit der Löſung der albani=
ſchen
Frage befaßt Es wird der Vorſchlag gemacht,
Albanien, deſſen Unabhängigkeit von den Großmächten
garantiert wird als neutralen Staat zu proklamieren,
was für die Feſtigung der Verhältniſſe auf dem Balkan
nur von Vorteil ſein könnte.
Auf dem Balkan ſelbſt dauert der Krieg zum Teil
noch an, denn Griechenland hat ſich dem Waffenſtillſtand
noch immer nicht angeſchloſſen, und an verſchiedenen Stel=
len
iſt es zu Zuſammenſtößen gekommen. Ob der Frie=
densſchluß
der trotz allem mit ziemlicher Sicherheit zu er=
warten
ſteht, für die Entwicklung der Dinge auf dem Balkan
ſehr ſegensreich ſein wird, ſteht noch ſehr dahin, denn um
den Beſitz von Saloniki ſind ſcharfe Differenzen zwiſchen
Bulgaren und Griechen ausgebrochen, und dieſes Moment
kann man als ein Symptom für ſpätere Zeiten anſehen.
Es ſteht außer Frage, daß die alten Eiferſüchteleien er=
neut
ausbrechen und die Gemüter nicht zur Ruhe kommen
laſſen werden. Auch die ſerbiſche Frage wird nicht ſo
ſchnell gelbſt ſein, es ſpricht ſogar manches dafür, daß
es doch nicht ohne Konflikt mit Oeſterreich=Ungarn ab=
gehen
wird. Daß man auch in Wien ſelbſt nicht allzu
optimiſtiſch in die Zukunft blickt, zeigt ſich in vielen Aeuße=
rungen
im Parlamente und in der Preſſe, und trotz aller
offiziöſen Beſchwichtigungsverſuche ſteht es wohl außer
Frage, daß die Auffehen erregenden Veränderungen in
den höchſten Kommandoſtellen des Heeres damit im Zu=
ſammenhang
ſtehen. Der wahre Grund iſt allem An=
ſcheine
nach der, daß die Machthaber an der Donau neuer=
dings
wieder düſter in die Zukunft ſehen und in
ſchwerer Zeit den erſten Mann an verantwortlicher Stelle
zur Verfügung haben wollen.
In dieſer Woche hat der greiſe Prinz=Regent
Luitpold von Bayern das Zeitliche geſegnet. War
im letzten Jahre ſein Zuſtand auch mehrfach kritiſch, ſo
hielt ihn doch ſeine kräftige Natur immer noch
aufrecht. Das Ende iſt nun ſchnell eingetreten,
In der bayeriſchen und deutſchen Geſchichte ſteht ſein
Name in Ehren verzeichnet, er iſt ein treuer Verwalter
des Landes geweſen, ohne daß es ihm beſchieden war.
die Krone zu tragen. Mit unermüdlicher Pflichterfüllung hat
er ſeines Amtes gewaltet und immer nur das Beſte des

Landes im Auge gehabt. Als er ſeinerzeit die Regent=
ſchaft
übernahm, hat es nicht an ſtarker Gegnerſchaft ge=
fehlt
, und in der Bevölkerung war er wenig populär, weil
man in ihm den Verdränger des vielgeliebten Königs
Ludwig II. erblickte. Durch ſeine Schlichtheit und Zu=
rückhaltung
iſt es ihm gelungen, die Herzen der Bayern
zu erobern und für ſein Wirken Anerkennung zu finden.
Dazu beſaß er ein treu deutſches Herz, und wenn es
während ſeiner Regentſchaft auch nicht an Verſtimmungen
zwiſchen Verlin und München gefehlt hat, ſo ſind dieſe
doch ſtets zur allgemeinen Zufriedenheit ausgeglichen
worden. Infolge ſeiner Geſinnung hat Prinz=Regent
Luitpold auch außerhalb der blau=weißen Grenzpfähle die
größte Hochachtung genoſſen und mit den Bayern bekla=
gen
auch die übrigen deutſchen Stämme aufrichtig den
Heimgang dieſes edlen Fürſten.
Ein Ereignis von weittragender Bedeutung war die
Kunde von der Erneuerung des Dreibund=
vertrages
. Die Tatſache an und für ſich bedeutet ja keine
Ueberraſchung, denn niemand zweifelte mehr, darän, daß
der Vertrag weiter verlängert werden würde, gleichwohl
aber war die erwähnte Veröffentlichung doch von großer
Bedeutung, da ausdrücklich beigefügt war, daß die Er=
neuerung
in unveränderter Form ſtattgefunden habe.
Hierauf iſt das Schwergewicht zu legen, nachdem man
wohl allenthalben angenommen hatte, daß es doch nicht
ohne einige Abänderungen abgehen würde. Vielfach war
die Anſicht verbreitet, daß Italien darauf hinzielen würde,
ſich eine größere Bewegungsfreiheit zu ſichern indeſſen
iſt man am Tiber inzwiſchen wohl anderer Anſicht gewor=
den
, nachdem man eingeſehen hat, daß die Mitglieder der
Tripel=Entente die lebhafteſte Anſtrengung machten, das
Apenninenreich auf ihre Seite hinüberzuziehen, und dabei
doch eine durchaus ſelbſtändige Politik betrieben, die
Italien ſchwerlich förderlich ſein konnte. Ja ſie mußten
ſogar in einen direkten Gegenſatz treten, inſofern es ſich
um den Beſitz des Mittelmeeres handelt und Italien ſich
unmöglich hier verdrängen laſſen kann. Dieſe Erwägun=
gen
ſind zweifellos bei der Erneuerung des Dreibundes
ausſchlaggebend geweſen, und wenn dabei am Vertrage
keine Aenderungen vorgenommen wurden, ſo konnte Ita=
lien
ſich damit einverſtanden erklären, da in Berlin wie
in Wien der Anſicht Raum gegeben wurde, daß auch die
neuen Kolonien am Mittelmer in den Vereich der Ver=
tragsbeſtimmungen
gehören.
Bei uns in Deutſchland ſind nunmehr die Parla=
mente
wieder in die Ferien gegangen ohne daß die
bisherige Tagung allzu erſprießlich geweſen wäre, im
Reichstage wie im Landtage erging man ſich in breiten
Erörterungen über Fragen, die an und für ſich wohl be=
deutſam
waren, über die man aber mehr als einmal
ſchon zur Genüge debattiert hatte, ſo daß es wenig Neues
zu ſagen gab. Von Bedeutung war allerdings die Etats=
debatte
, ſowohl die Erörterung der äußeren wie der inne=
ren
Politik, bei der Herr von Bethmann Hollweg ſeine
Rede hielt, die allgemeinſte Beachtung fand. Bei der inne=
ren
Politik kam der Zwiſt zwiſchen Zentrum und Regie=
rung
in der Jeſuitenfrage zum Austrag. An Vorlagen
ſtand das Petroleum=Monopol im Vordergrund, das an
die Kommiſſion ging: ſchon heute kann man aber ſagen,
daß die Regierung damit nicht allzu viel Glück haben,
und daß das Geſetz unter keinen Umſtänden in der von
der Regierung vorgeſchlagenen Form zur Verabſchiedung
gelangen wird.

Das gefährdete Monopol.

** Der Geſetzentwurf über den Ver=
kehr
mit Leuchtöl iſt, wie gemeldet, vom Reichs=
tage
einer Kommiſſion überwieſen worden.
Seine Ausſichten ſind ſchlecht, denn, wenn es zum Beiſpiel
nach den Wünſchen des Zentrumsredners gegangen wäre,
ſo hätte man den Entwurf gleich im Plenum begraben.
Nun hat die Regierung noch das zweifelhafte Vergnügen,
ihr Werk in der Kommiſſion zu verteidigen und immer
neuen Bedenken nachzugeben, bis von der Vorlage nichts
mehr übrig bleibt und die ganze Sache keinen Zweck
weiter hat.
Welche Wandlungen doch die Anſichten erfahren!
Als vor geraumer Zeit im Reichstage der Regierung
nahegelegt wurde, der Herrſchaft der Standard Oil Com=
pany
ein Ende zu bereiten, da waren alle Parteien einig.
Auch der veröffentlichte erſte Plan der Regierung auf
Schaffung eines Monopols fand noch eine ziemlich
freundliche Aufnahme, jedoch ſtellte ſich bald eine lebhafte
Kritik ein, die zum vollen Ausdruck kam, als der fertig=
geſtellte
Entwurf dem Reichstage zugegangen war. Ein
reines Reichsmonopol hätte ſicher auf eine Mehrheit im
Parlamente rechnen können, aber dieſes Zwitterding ſtieß
ſchon wegen ſeiner Verquickung mit den Großbanken auf
Widerſtand und keine einzige Partei ſtimmte ihm vorbe=
haltlos
zu. Die ſchroffſte Haltung nahm das Zentrum ein,
das den Entwurf kurzer Hand ablehnte und durch ſein
Kölner Organ erklären ließ, daß es gegen das Monopol
in dieſer wie in jeder anderen Form ſtimmen werde. We=
niger
entſchieden ſtellten ſich die Konſervativen, die aber
unter keinen Umſtänden eine Verteuerung des Petroleums
und eine Begünſtigung der Großbanken wollen, ſich im

übrigen ihre definitive Stellungnahme noch vorbehalten,
was auch die Reichspartei tut. Die liberalen Parteien
zeigen ebenfalls keine große Begeiſterung für den Ent=
wurf
; ſie haben viele Bedenken und wollen die Vorlage
in der Kommiſſion reiflich prüfen, was die Sozialdemo=
kraten
auch beabſichtigen. Eine entſchieden ablehnende
Haltung nehmen noch die Polen ein.
Die Einwände gegen den Entwurf erſtrecken ſich
hauptſächlich darauf, daß nicht nur keine Verbilligung
durch dieſes Monopol erwartet, ſondern ſogar eine Ver=
teuerung
des Petroleums und ſeiner Nebenprodukte, wie
Benzin, Schmieröl uſw., befürchtet wird; man glaubt, daß
die Großbanken einen unverhältnismäßigen Gewinn er=
zielen
werden zum Schaden der Verbraucher. Sodann
werden Zweifel gehegt, ob die Deckung des Petroleum=
bedarfs
ohne Inanſpruchnahme der Standard Oil Com=
pany
geſichert ſei; die Regierung trat zwar einer ſolchen
Beſorgnis entgegen, aber ſie drang damit nicht durch.
Selbſt die Verwendung der Ueberſchüſſe aus dem Mono=
pol
für Zwecke der Veteranenfürſorge fand nirgends Bei=
fall
. Da man in der Anſicht einig war, daß für die Vete=
ranen
ohnehin genügende Mittel bereitgeſtellt werden
könnten. So ſind denn die Chancen des Geſetzentwurfs
ſehr gering, und die Regierung wird ſich mit dem Gedan=
ken
vertraut machen müſſen, daß er unter den Tiſch fällt.
Nach dem Handelstag hat auch der Zentralver=
band
Deutſcher Induſtrieller, der in Berlin
tagte, ſich ablehnend gegen das Petroleum=Monopol ver=
halten
. Er nahm folgende Reſolution an:
Der Zentralverband Deutſcher Induſtrieller hält es
mit Rückſicht auf die geplante Einführung eines ſtaat=
lichen
Petroleum=Monopols für geboten, auf die ſchweren.
und vielſeitigen Bedenken hinzuweiſen: die ſowohl aus
allgemeinen volkswirtſchaftlichen Gründen, als auch vor
allem im Intereſſe des geſamten deutſchen Verbrauchs
unter den gegenwärtigen Verhältniſſen gegen eine Ver=
ſtaatlichung
der Leuchtölverſorgung zu erheben ſind. Er
gibt der Anſicht Ausdruck, daß das Reichs=Petroleum=
Monopol neben einer vollſtändigen Umwälzung der
wirtſchaftlichen Lage des deutſchen Petroleumhandels eine
ſtarke Belaſtung des deutſchen Kapitalmarktes zur Folge
haben wird, und daß ferner ohne die beſtimmte Siche=
rung
einer nach Menge und Beſchaffenheit ausreichenden
Leuchtölverſorgung mit einer erheblichen Preiserhöhung
für die Verbraucher gerechnet werden muß. Der Zentral=
verband
Deutſcher Induſtrieller erblickt daher in der Vor=
lage
kein zur Verbilligung des Leuchtöls geeignetes Mit=
tel
und muß deshalb gegen die Vorſchläge der verbün=
deten
Regierungen ſolange Verwahrung einlegen, bis die
Frage der Notwendigkeit eines ſtaatlichen Einſchreitens
ſowie der Durchführbarkeit des geſetzgeberiſchen Problems
einwandfrei gelöſt iſt.

Deutſches Reich.

Der Nachtragsetat für unſere Lufte
flotte. Wie Berliner Blätter melden, beſteht die Ab=
ſicht
, Nachtragsforderungen zum Ausbau unſerer Luft=
flotte
in Höhe von etwa 1517 Millionen Mark bei den
geſetzgebenden Körperſchaften einzubringen. Es handelt
ſich um Anforderung erhöhter Mittel, die einen ſchnelleren
Ausbau unſerer Luftflotte mit dem nötigen Zubehör er=
möglichen
ſollen, jedoch keineswegs um ein Luftflotten=
geſetz‟
. Die anzufordernden Mittel ſollen zum Teil für
die Forderung neuer Mannſchaften Verwendung finden,
deren Vermehrung natürlich mit der der Luftſchiffe und
des Zubehörs Hand in Hand gehen muß. Mit der Ein=
bringung
des Nachtragshaushalts, der bekanntlich den
Wünſchen des Reichstags entgegenkommt, darf im Laufe
der erſten Monate des nächſten Jahres gerechnet werden.
Die Reichsregierung und der Vati=
kan
. Die Norddeutſche Allgemeine Zeitung ſchreibt: Die
Ausführungen, die der Staatsſekretär des Innern am
10. Dezember im Reichstag zur Enzyklika Singulari
quadam machte, führten zu allerhand haltloſen Kombi=
nationen
. Im engen Anſchluß an vorausgegangene ju=
riſtiſche
Ausführungen tat der Staatsſekretär dar, daß
die Enzyklika ein geſetzwidriger Eingriff in das Koali=
tionsrecht
, insbeſondere ein Verſtoß gegen § 153 der Ge=
werbeordnung
und § 1 des Reichsvereinsgeſetzes nicht ſei. Er
führte aus, daß, wie auf vielen anderen Gebieten, auch
hier die Beſchäftigung der Kirche und ihrer Organe mit
allgemeinen wirtſchaftlichen und politiſchen Fragen von
eminenter politiſcher Bedeutung für den Staat werden
könne, dieſer aber hiergegen, ſo lange die Kirche die ge=
ſetzlichen
Grenze innehalte, nicht mit Gewaltmaßregeln
vorgehen könne, ſondern auf diplomatiſche Einwirkung
angewieſen ſei. Der Staatsſekretär ſtellte ausdrücklich
feſt, daß eine derartige Einwirkung anläßlich des Gewerk=

[ ][  ][ ]

Seite 2.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

ſchaftsſtreites in Rom erfolgte. Die Reichsleitung erach=
tet
die Entwickelung der interkonfeſſionellen chriſtlichen
Gewerkſchaften in den Bahnen, worin ſie ſich bisher be=
wegten
, als dem Staatswohle nützlich und wünſchens=
wert
, und der Staatsſekretär drückte dieſe Auffaſſung
auch aus. Nachdem jedoch die Gewerkſchaften ſelbſt einen
Modus fanden, der nach ihrer Auffaſſung zurzeit befrie=
digt
, liegt keine Veranlaſſung vor, ſich mit dieſer, wie an=
zuerkennen
, ernſten und wichtigen Angelegenheit weiter zu
befaſſen. Es iſt hiernach verfehlt, die Rede des Staats=
ſekretärs
in Zuſammenhang mit der durch die Jeſuiten=
frage
geſchaffenen politiſchen Situation zu bringen oder
gar daraus auf ſachliche Differenzen zwiſchen dem Reichs=
kanzler
und dem Staatsſekretär zu ſchließen.
Reichs=Theatergeſetz. Wie verlautet,
iſt ſoeben den beteiligten Berufsverbänden der Entwurf
eines Reichs=Theatergeſetzes zugegangen, um dieſen Ge=
legenheit
zu geben, bei der anfangs Januar im Reichs=
amt
des Innern ſtattfindenden Beſprechung zu den ein=
zelnen
Beſtimmungen Stellung zu nehmen. In bezug
auf die öffentliche rechtliche Seite des Theaterbetriebes
werden die Erforderniſſe für die Erteilung der Konzeſſion
feſtgeſtellt.
Arbeitswilligenſchutzgeſetz. Die Täg=
liche
Rundſchau meldet aus Berlin: Eine ſüddeutſche Re=
gierung
hat vor einigen Monaten amtliche Verhandlungen
mit dem Reichsamt des Innern über die Einbringung
eines Arbeitswilligenſchutzgeſetzes gepflogen. Das Reichs=
amt
des Innern hat aber die bisherigen geſetzlichen Be=
ſtimmungen
für ausreichend erklärt.
Konſervative und Nationallibe=
rale
. Die parteiamtliche Nationalliberale Korreſpon=
denz
legt die kürzlich erfolgten Aeußerungen der Abge=
ordneten
Dr. Friedberg in Poſen und Baſſermann in
Breslau über das zukünftige Verhältnis zwiſchen Konſer=
vativen
und Liberalen wie folgt aus:
Stellt man die Aeußerung des Herrn Baſſerman in
ihren Zuſammenhang hinein, dann wird man auch er=
kennen
, daß der nationalliberale Führer nur wiederholt
hat, was er all die Jahre als einzigen Ausweg aus der
inneren Miſere bezeichnet hat; ein Zuſammenwirken von
gemäßigt Liberalen und gemäßigt Konſervativen, ein Ar=
beitsblock
, von dem das Zentrum nicht gerade ausgeſchlof=
ſen
zu ſein braucht, der es aber auch nicht notwendig hat,
die Mitwirkung dieſer Partei durch irgendwelche Ueber=
zeugungsopfer
zu erkaufen. Die Abgeordneten Baſſermann
und Friedberg widerſprechen ſich nicht, ſondern begegnen
ſich vielmehr in dem Wunſch nach Sammlung aller dem
Radikalismus links und rechts abholden Staatsbürger auf
der allein möglichen mittleren Linie. Die Antwort, die
wir bisher aus dem konſervativen Lagervernommen haben,
geht um den ſpringenden Punkt herum. Mit der bloßen Er=
klärung
der Kreuzzeitung, daß die Konſervativen nach
wie vor bereit ſind, den Nationalliberalen zur Wiederauf=
richtung
der großen Tradition die Hand zu bieten iſt die
Sache nicht getan. Wenn die künftige Bereitwilligkeit
nicht größer iſt als die bisherige, dann wird es, fürchten
wir, mit der Verſöhnung noch gute Weile haben. Siegt
aber auch bei den Konſervativen in abſehbarer Zeit die
Beſonnenheit, kommen Taten hinzu, dann wäre einer
Wiederannäherung der Parteien der Weg gebahnt.
Schutz gegen geiſteskranke Ver=
hrecher
. Der Reichskanzler hat auf eine Anfrage erklärt,
daß nicht beabſichtigt ſei, die Frage eines wirkſamen
Schutzes gegen gemeingefährliche Geiſteskranke vor der
endgültigen Neugeſtaltung unſeres Strafrechts durch ge=
ſetzgeberiſche
Maßnahmen zu regeln. Die Strafrechts=
kommiſſion
hat ſich bereits mit der Frage beſchäftigt und
den Vorſchlägen des Vorentwurfs für ein neues Strafge=
ſetzbuch
uneingeſchränkt zugeſtimmt. Man darf daher an=
nehmen
, daß die ſchließliche Regelung im Sinne des Vor=
entwurfs
ausfallen wird. Danach ſollen Unzurechnungs=
fähige
, die freigeſprochen oder außer Verfolgung geſetzt
werden, ſowie vermindert Zurechnungsfähige, die zu
einer milderen Strafe verurteilt ſind, in einer öffentlichen
Heil= oder Pflegeanſtalt untergebracht werden. Dieſe
Maßnahme ſoll das Gericht ſelbſt anordnen, ſofern die
öffentliche Sicherheit ſie erfordert. Das geltende Straf=
recht
kennt keine gerichtlichen Maßnahmen gegen gemein=
gefährliche
Geiſteskranke. Dieſer Zuſtand iſt unhaltbar.

Das Schickſal der ſächſiſchen Volks=
ſchulreform
, das ſich durch die Bereitwilligkeit der
Erſten Kammer, den Wünſchen der Zweiten Kammer in
einigen Punkten nachzugeben, etwas ausſichtsvoller zu ge=
ſtalten
ſchien, iſt plötzlich durch eine Entſchließung des Ge=
ſamtminiſteriums
ſehr in Frage geſtellt. Das Geſamt=
miniſterium
hat auf Antrag des Kultusminiſteriums ent=
ſchieden
, daß Lehrer und Beamte kein Beſchwerderecht an
den Landtag haben ſollen. Die Verfaſſung ſchreibt aller=
dings
vor, daß jedem Staatsbürger das Beſchwerderecht
zuſtehe, aber das Miniſterium hat nunmehr erklärt, daß
dienſtliche Sonderbeziehungen, wie ſie zwiſchen den ge=
nannten
Beamten und Vorgeſetzten beſtehen, nicht unter
dieſe Verfaſſungsbeſtimmung fielen. Es beantragte daher
bei der Kammer, die unter dieſen Punkt fallenden Be=
ſchwerden
der Lehrer für unzuläſſig zu erklären. Auf kei=
nen
Fall könne das Miniſterium anerkennen, daß die
Kammern das Recht hätten, die Entſcheidungen der obe=
ren
Schulbehörden umzuſtoßen. In der nächſten Woche
wird vorausſichtlich dieſer Beſchluß des Miniſteriums
bei der Verhandlung über die Anfrage wegen der Lehrer=
maßregelungen
, die von den freiſinnigen Abgeordneten
eingebracht worden iſt, mit zur Verhandlung kommen. Es
iſt zweifellos, daß durch dieſen Beſchluß, der an ſich ſelbſt=
verſtändlich
iſt, die Erregung, die durch den Kampf um die
Volksſchule in Sachſen hervorgerufen worden iſt, noch
weiter geſteigert und damit das Schickſal der Volksſchul=
reform
ſelbſt aufs äußerſte gefährdet worden iſt.

Ausland.

Oeſterreich=Ungarn.
Der Juſtizausſchuß des öſterreichiſchen
Abgeordnetenhauſes nahm unverändert nach
der Beendigung der Spezialdebatte die dritte Gruppe
der Kriegsleiſtungsvorlagen an. Er ſchloß um 7 Uhr
früh nach 13ſtündiger Dauer die Sitzung.
England.
Der Wechſel in der Admiralität. Auf
eine Anfrage im Unterhauſe wegen des Rücktritts Bridge=
mans
erklärte Marineminiſter Churchill: Die Pflichten,
die dem Erſten Seelord und der Admiralität obliegen, be=
rühren
auf das engſte die Sicherheit des Staates. Wäh=
rend
der letzten Monate kam ich durch perſönliche Berüh=
rung
mit Bridgeman bei den Amtsgeſchäften, in denen
er jederzeit einen hohen Grad von Fähigkeit und Eifer
bewies, zur Ueberzeugung, daß ſeine Geſundheit nicht
länger ausreiche, um, ohne Ueberanſtrengung, die Ver=
antwortung
ſeines großen Amtes zu tragen. Sein Leben
in der Admiralität in dieſem Jahr war ein Kampf gegen
ſeinen ſchlechten Geſundheitszuſtand. Nachdem ich endgül=
tig
dieſe Ueberzeugung gewonnen hatte, war ich verpflich=
tet
, ſie Bridgeman mitzuteilen. Dies tat ich durch ein
Schreiben vom 28. November, während er wegen Krank=
heit
von London abweſend war. Mit großem Takt ver=
zichtete
er auf ſeinen Poſten. In der Flottenpolitik haben
keine Differenzen zwiſchen uns beſtanden, geſchweige, daß
eine ſolche hätte zu ſeinem Rücktritt führen können.
Spanien.
Der Marokkovertrag vor der Kammer.
Die Kammer trat in die Beratung über den Geſetzentwurf
betreffend die Ratifikation des ſpaniſch=franzöſiſchen Ma=
rokko
=Vertrages ein. Gabriel Maura, der Sohn des Füh=
rers
der Konſervativen, hielt eine Rede über den Marokko=
vertrag
, die große Beachtung und lebhaften Beifall fand.
Er ſtellte feſt, daß Spanien die Beſchlüſſe von Algeciras
beachtete, während Frankreich zuerſt gegen ſie verſtoßen
habe. Der Text des franzöſiſch=ſpaniſchen Vertrages ſei
ſehr klar bezüglich der Spanien auferlegten Verpflichtun=
gen
, jedoch keineswegs bezüglich ſeiner Rechte. Der Sinn
des Vertrages müſſe ſein, daß Frankreich in der ſpaniſchen
Zone keine Rechte beſitze; die für Spanien aus dem Ver=
trage
entſtehenden Vorteile ſeien gering. Die Einſchrän=
kung
der ſpaniſchen Zone und der Verluſt Tangers ſei zu

bedauern. Trotzdem verlangte Maura ſchließlich die
Billigung des Vertrages, um die Bande der Freundſchaft
und das Bündnis zwiſchen Spanien, England und Frank=
reich
enger zu knüpfen und zu befeſtigen.
Rußland und China.
Der ruſſiſche Geſandte hat China wiſſen laſſen, daßl
Rußland ſeine Beziehungen zu China abbrechen werde,
falls China nicht die Verzögerung der Beilegung der
mongoliſchen Frage aufgebe. Dieſer Schritt wird als be=
deutungsvoll
angeſehen im Hinblick auf die bevorſtehende
Ankunft der mongoliſchen Delegierten in Petersburg, die,
wie erwartet wird, den Kaiſer von Rußland um Anerken=
nung
der vollſtändigen Unabhängigkeit der inneren Mon=
golei
erſuchen werden. Aus Schanghai trafen Vertreter
der Nationaliſtenpartei in Mukden ein, um den Boykott
gegen Rußland zu organiſieren. Die ruſſenfeindliche
Stimmung in der Mandſchurei hat ſich neuerdings ver=
ſchärft
. Allerorten werden Geldſammlungen zu Kriegs=
zwecken
veranſtaltet und Freiwilligentruppen gegen die
Mongolei gebildet. Nach Meldungen aus chineſiſcher
Quelle ſind die Kriegsoperationen gegen Rußland fürt
das nächſte Frühjahr zu erwarten.
Kanada.
Die Flottenvorlage Bordens. Im Unter=
haus
brachte Sir William Laurier, der Führer der Oppo=
ſitionspartei
, einen Abänderungsantrag zu der Flotten=
orlage
des Premiers Borden ein. In dieſem Ab=
änderungsantrag
wird der Vorſchlag der Regierung,
eines direkten Beitrags als nicht kanadiſch, nicht britiſch
und nicht geeignet für die wahren Bedürfniſſe des Reiches,
bezeichnet. Der Abänderungsantrag will die Bewilligung
von 30 Millionen Dollars zur Erhöhung der Flottenſtärke
des Reiches zwar beibehalten, empfiehlt aber die Schaffung
zweier Flotteneinheiten in den kanadiſchen Gewäſſern,
ind zwar eine im Atlantiſchen und eine im Stillen Ozean
mit einem Ueberdreadnought als Kern einer jeden.
Dieſe Einheiten ſollen ſoweit als möglich von Kana=
diern
bemannt und von Kanada erhalten und Großbri=
tannien
im Bedarfsfalle zur Verfügung geſtellt werden,
ebenfalls wird die Gründung von Marineſchiffswerften
in Kanada gefordert. Laurier führte in ſeiner Rede aus,
es ſei ein Grund zur Freude, daß die Dokumente, die dem
Hauſe vorlägen, bewieſen, daß kein Fall dringender Not
oder Gefahr im gegenwärtigen Zeitpunkt vorliege, ſondern
daß England infolge der wachſenden maritimen Rüſtun=
gen
Europas genötigt worden ſei, ſeine Schiffe von der
hohen See zurückzuziehen, um die heimiſchen Gewäſſer zu
ſchützen. Wenn Kanada im Rat über Krieg oder Frieden
vertreten wäre, ſo müßten die übrigen Dominious und
Kolonien auch vertreten ſein, und er glaube nicht, daß
der Staatsſekretär des Aeußern und die auswärtige Po=
litik
, die nie in beſſeren Händen geweſen ſei, durch eine
ſolche Vielſeitigkeit der Ratſchläge viel gewinnen wür
den. Es ſei eine Frage, die für ſich allein erörtert werden
müſſe und einſtweilen ſolle Kanada mit ſeinen Vorbe=
ratungen
der Verteidigung fortfahren.
China.
Der von der Sechsmächtegruppe enkt
worfene Anleihevertrag, mit welchem ſich in
London die Konferenz der beteiligten Banken beſchäftigen
wird, ſieht als Sicherung für die 25 Millionen Pfund
Sterling der Anleihe die Salzſteuer vor. Mit dem Criſp=
ſchen
Bankſyndikat ſoll ein Uebereinkommen getroffen
werden, ſobald Chinas Zuſage feſtſteht. Dieſes Angebot
beſeitigt jedes Monopol ſo gut wie ganz und mildert die
fremde Aufſicht über die Ausgaben Chinas, wie dies ur=
ſprünglich
beabſichtigt war, weſentlich. Die chineſiſche
Regierung verlangt 10 Millionen Pfund Sterling inner=
halb
der drei nächſten Monate und den Reſt im Laufe
des nächſten Jahres. Die günſtigeren Bedingungen wer=
den
in hervorragendem Maße auf den Einfluß der Criſp=
ſchen
Gruppe zurückgeführt, der für China einen weſent=
lichen
Vorteil bedeutet. Die Sechsmächtegruppe und

Bilder aus dem Leben des
Prinz=Regenten Luitpold.

Der Deutſche.
( Im äußeren Schickſal wie im inneren Weſen iſt
Prinz=Regent Luitpold Kaiſer Wilhelm I. ähnlich ge=
weſen
. Auch er ein ſchlichter Mann und eine echte Per=
ſönlichkeit
, auch er durch die Geburt nicht eigentlich für
den Thron beſtimmt und doch im höchſten Sinne zum
Herrſcher berufen. Aber nicht an die Stelle des älteren
Bruders trat er, wie König Wilhelm, ſondern er gehörte
einer früheren Generation an als ſein Neffe, der baye=
riſche
König, für den er die Regierung führen mußte.
Weit in die Vergangenheit reichte ſein Gedenken zurück:
der erſte König von Bayern hatte ihn, den Enkel, noch
auf den Armen gewiegt. Den Vater hatte er auf den
Thron ſteigen ſehen und mit tief getroffenem Herzen er=
lebt
, wie er im Vollgefühl ſeiner Kraft freiwillig wie=
der
herabſtieg, um für ſeinen Lebensabend das freund=
lichſte
Glück in der innigen Häuslichkeit ſeines Luitpold
zu finden. Dem Bruder hat der Prinz in Freud und
Leid treu zur Seite geſtanden, bis ſich ſchließlich die Ahn=
ung
ſeines Vaters erfüllte, daß auch ihm, dem Drittgebo=
renen
, ein Thron beſchieden ſein werde, wie ſeinen Söh=
nen
Max und Otto. So war Luitpold gleichſam er ſelbſt
geworden mit der Entwickelung des Königreichs Bayern,
aber über die Grenzen der Heimat hinaus hat ſein Herz
ſtets für das größere Vaterland geſchlagen. Bittere Tage
ſind ihm beſchieden geweſen, in jener Zeit von 1866, da
er mit Preußen die Waffen kreuzen mußte. Wie glück=
lich
war er dann vier Jahre ſpäter, da er am 20. Juli im
Namen des Königs in der Kammer der Reichsräte das ent=
ſcheidende
Wort für den Bund mit Preußen und den
Krieg gegen Frankreich geſprochen hatte und die große
Zeit von 1870 im Hauptquartier miterlebte. Er ward
zum Zeugen der welthiſtoriſchen Momente bis Verſailles.
Höher hob ſich ſein Herz, als er von der Höhe von Vade=

lincourt dem großen Drama von Sedan zuſah, als der
Kronprinz von Preußen ihm mit freudigem Lobe die
Tapferkeit ſeiner Bayern rühmte. Mit ſeiner ganzen Per=
ſönlichkeit
hat er ſich dann eingeſetzt für die politiſche
Entſcheidung des ſchwankenden Königs Ludwig und ſo
mitgeſchaffen die deutſche Einheit, die durch die Zu=
ſtimmung
Bayerns beſiegelt wurde. Mit den regieren=
den
Fürſten Deutſchlands huldigte der bayeriſche Prinz
im Spiegelſaale von Verſailles dem neuen Kaiſer, zog
mit ein in das beſiegte Paris und war an der Seite Kai=
ſer
Wilhelms, als die Sieger durch das Brandenburger
Tor feierlich zurückkehrten. Und als Regent hat er dann
treu zu Kaiſer und Reich geſtanden. Wie dem alten Kai=
ſer
, hat er auch dem jungen Wilhelm II. gehuldigt. Täti=
gen
Anteil nahm er an allen Sorgen und Bedürfniſſen
des großen, ſich immer mächtiger entfaltenden Vater=
landes
. So hat er unſerer Flotte das wärmſte
Intereſſe entgegengebracht, wohnte perſönlich der Eröff=
nung
des Nordoſtſeekanals bei und hat ſich gefreut an der
Tüchtigkeit der bayeriſchen Matroſen, die hinter den ſee=
harten
Söhnen der Waterkant nicht zurückblieben. Noch
inniger war er, der im nächſten Jahre ſein 50jähriges
Generalsjubiläum hätte feiern können, mit ſei=
nem
Heere verwachſen; er fühlte ſich als Kamerad unter
Kameraden und vielleicht am ſtärkſten als Veteran unter
den Veteranen. Stets hatte er ein offenes Herz und eine
offene Hand für die alten Kämpfer, bewegte ſich bei einem
Kellerfeſt wohl als der ehrwürdigſte unter den Alten oder
beging ſein Jubiläum bei ſeinem alten Artillerie= Regi=
ment
mit einem Exerzieren in alter Zeit, bei dem die
alten Haubitzen und Raupenhelme aus dem Arſenal her=
vorgeholt
wurden. Feſt wurzelnd in heimiſcher Nähe
und alter Erinnerung hat er ſich bis zuletzt den Blick be=
wahrt
auch für das weitere Deutſchtum und ſich als ein
ſtarkes Glied gefühlt in der feſten Kette des Vaterlandes.
Der Prinz=Regent und die Kunſt.
Von ſeinem Vater, dem großen Mäcen Ludwig I.,
war Luitpold die Liebe zur Kunſt als ein heiliges Ver=
mächtnis
überkommen, des für immer iu ſeinen Seele haf=

ten blieb. Schon ehe er als Landesherr der berufene Pro=
tektor
der ſchönen Künſte wurde, war er längſt zu Mün=
chens
hervorragenden Künſtlern in enge Beziehungen ge=
treten
. In einer künſtleriſchen Atmoſphäre aufgewachſen,
war ihm früh der Blick für die Welt des Schönen ge=
ſchärft
hatte er die Bedeutung der künſtleriſchen Faktoren
für die allgemeine Kultur erkannt. Zwangloſe Atelier=
beſuche
, wie er ſie noch bis zuletzt gemacht hat, waren
ſchon dem jungen Prinzen zur Gewohnheit geworden.
Wo ein bedeutender Künſtler ein neues Werk fertig hatte,
wo ein tüchtiger Anfänger der Aufmunterung bedurfte,
da war er zur Stelle und wußte nicht nur zu helfen und
Aufträge zu erteilen, ſondern auch gut zu raten und im
rechten Augenblick zu loben. Ernſt und gütig ging er
ſtets auf die manchmal bizarren Gedankengänge der
Künſtler ein, aber damit bei ſolchen Beſuchen auch der
Humor nicht ganz fehle, war häufig ſein vertrauter Leib=
jäger
, der Skell in ſeinem Gefolge, ſelbſt der Sohn=
eines
Malers und nicht unerfahren in der Handhabung
von Pinſel und Palette, dem der Prinz=Regent ſogar
einige Bilder abkaufte. Ihn fragte er dann wohl bei
der Betrachtung eines Gemäldes, wie es ihm gefalle, und
Skell gab in ſeiner biederen Weiſe ſein Urteil ab. In
ſeiner Feſtſchrift über den Prinz=Regenten hat Graf
Dumoulin=Eckart gerade dieſe Seite in der Perſönlich=
keit
des Fürſten beſunders treffend hervorgehoben. Als
Prinz erſchien Luitpold allwöchentlich in dem alten Bür=
germeiſtergarten
, einem längſt dahingeſchwundenen Stück
von Altmünchen, auf der Künſtlerkegelbahn. Als dann
die Kegelgeſellſchaft in ihr neues Lokal, den Seidel=
garten
, überſiedelte, blieb er bis zum Jahre 1886 ein häu=
figer
Gaſt. Bei Künſtlerfeſten war er ſtets dabei; wie
wurde er bei den Veranſtaltungen der Allotria bejubelt,
wenn er erſchien und Freude und Gemütlichkeit mit ihm
einzog. Dieſe rege Anteilnahme an Münchens künſtleri=
ſchem
Leben, dieſes ſtille Wirken für Münchens Kunſt
fanden ihren ſchönſten Ausdruck in der großartigen Hul=
digung
, die die geſamte Künſtlerſchaft zu Beginn des
Jahres 1887 dem Regenten darbrachte. Es war ein un=
vergeßliches
Bild, wie aus dem Meer der vielen tauſend

[ ][  ][ ]

Nummer 295.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Seite 3.

China werden das Uebereinkommen der Salzſteuer re=
organiſieren
. Die Verwaltung ſoll auf zehn Zentral=
punkte
verteilt werden, an denen chineſiſche und auslän=
diſche
Mitdirektoren unter einem Kontrollausſchuß ar=
beiten
ſollen, in welchem ſich als tatſächlich leitender Di=
rektor
ein Fremder befinden wird. Dieſer wichtige Poſten
iſt dem däniſchen Zollkommiſſar in Tientſin, Olieſen, an=
getragen
worden, der auf eine 35jährige erfolgreiche
Tätigkeit im Seezolldienſt zurückblicken kann. Er war
ſechs Jahre engliſcher Prokonſul in Nord=Korea, der
bei ſämtlichen Geſandtſchaften ſehr beliebt iſt. Der Poſten
eines Rechtsbeiſtandes der chineſiſchen Regierung iſt dem
Schwiegerſohn des bekannten belgiſchen Juriſten Rolin
Jacquemyn, Recoue, angeboten worden.

* Saarbrücken, 13. Dez. Da die geſtrige Be=
ſprechung
zwiſchen der Deputation der Saarberg=
leute
und dem Handelsminiſter Sydow er=
gebnislos
blieb, erſcheint der Streikausbruch im
Saarrevier unvermeidlich. Der chriſtliche Gewerkverein
wird in einer allgemeinen Revier=Konferenz am Sonntag
ſeine weiteren Schritte feſtlegen.

Stadt und Land.
Darmſtadt, 14. Dezember.

Ordensverleihungen. Seine Königl. Hoheit der
Großherzog haben dem Kaiſerlichen Bezirksamt=
mann
a. D. Geheimen Regierungsrat Georg Fritz in
Alzey das Ehrenkreuz des Verdienſtordens Philipps des
Großmütigen verliehen; ferner dem Großh. Steueramts=
rendanten
Rechnungsrat Chriſtian Donges zu Fried=
berg
die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des
ihm von Sr. Maj. dem Deutſchen Kaiſer und König von
Preußen verliehenen Kronen=Ordens 4. Klaſſe erteilt.
* Uebertragen wurde dem Lehrer Oskar Sorg
zu Gau=Bickelheim, Kreis Oppenheim, eine Lehrer=
ſtelle
an der Gemeindeſchule zu Klein=Auheim, Kreis
Offenbach.
* Perſonalien von der Heſſiſch=Preußiſchen Eiſen=
bahngemeinſchaft
. Im Namen der Großh. Regierung
vollzogene Ernennungen und Beförderungen (1. November
bis 1. Dezember 1912): zum Eiſenbahnaſſiſtenten der komm.
Eiſenbahnaſſiſtent (Diätar) Schmidt zu Goddelau=
Erfelden; zum Lokomotioheizer der Hilfsheizer Maſſot
zu Worms; zum Rangiermeiſter der Rangierführer
Wohlfahrt zu Kranichſtein; zum Rangierführer der
Hilfsrangierführer Gunkel zu Worms; zu Bahn=
wärtern
die Hilfsbahnwärter Heſſel zu Bingen (Rhein)
und Zimmermann zu Planig; zum Weichenſteller
der Hilfsweichenſteller Dölger zu Dornheim.
* Erledigte Stellen. Eine Lehrerſtelle an der
katholiſchen Schule zu Bingen. Eine mit einem
evangeliſchen Lehrer zu beſetzende Stelle an der Ge=
meindeſchule
zu Vilbel, Kreis Friedberg.
g. Strafkammer. Wegen eines in Buchſchlag ver=
übten
Sittlichkeitsverbrechens nach § 176,3 Strafgeſetzbuch
wurde geſtern der 26jährige Maler Eduard Latter=
mann
aus Frankfurt zu der Mindeſtſtrafe von 6 Mo=
naten
Gefängnis verurteilt. Da der Angeklagte ge=
ſtändig
iſt und große Reue zeigte, wurden ihm 6 Wochen
der Unterſuchungshaft angerechnet. Wegen Vergehen
gegen das Viehſeuchengeſetz wurden vom Schöffengericht
der Landwirt Kämmerer und der Handelsmann Hirſch
Lilie, beide aus Seligenſtadt, zu 10 bezw. 60 Mk. Geld=
ſtrafe
verurteilt. Kämmerer beruhigte ſich bei dem Urteil,
Lilie legte Berufung ein, die geſtern vor der Straf=
kammer
zur Verhandlung kam. Im Auftrage Kämmerers
hatte Lilie aus dem Sperrbezirk Zellhauſen eine Ziege
nach Seligenſtadt eingeführt. Hierzu hatten ſie vom
Kreisamt die Genehmigung unter den Bedingungen er=
halten
, daß das Tier vom Tierarzt unterſucht werde, die
erfolgte Einfuhr dem Bürgermeiſter zur Anzeige zu brin=
gen
und das Tier 8 Tage unter Quarantäne zu halten.
Von dieſen Bedingungen wurde nur die zweite erfüllt,
aber das Tier nur von einem Fleiſchbeſchauer unterſucht
und auch nicht unter Quarantäne geſtellt. Während das
Schöffengericht eine vorſätzliche Uebertretung angenom=
men
hatte, erachtete das Berufungsgericht nur eine fahr=
läſſige
Handlung als vorliegend und ermäßigte die Strafe
von 60 auf 5 Mark. Der Monteur Paul Baum=
garten
aus Sprendlingen war angeklagt der Beleidig=
ung
des Oberamtsrichters Geh. Juſtizrat Ittmann in
Sprendlingen, dem er in Briefen Unkenntnis und Partei=
lichkeit
vorwarf. Es kommt ein Vergleich zuſtande, nach
dem der Angeklagte die Beleidigungen bedauert und dieſe
zurücknimmt. Er trägt die Koſten des Verfahrens.
-g. Kriegsgericht. Das Kriegsgericht der 25. Diviſion
beſchäftigte ſich geſtern mit der Anklage gegen den Ge=

freiten Wilhelm Meier aus Spachbrücken, vom Artille
rie=Regiment Nr. 25, wegen umfangreichen Unterſchlag=
ungen
, Urkundenfälſchungen uſw., die ſich der Angeklagte
unter grobem Vertrauensbruch als Burſche eines Haupt=
manns
zuſchulden kommen ließ. Zu der Verhandlung
waren etwa 20 Zeugen geladen. Der Angeklagte kam im
Jahre 1909 als Burſche zum Hauptmann; er verſah ſeinen
Dienſt wie die früheren Burſchen in der Weiſe, daß er für
die kleinen Ausgaben ein Ausgabebuch führte, das er
wöchentlich vorlegte, worauf ihm das Geld ausgehändigt
wurde. Die größeren Beträge wurden nach Einreichung
der Rechnungen erledigt. Wie nun die einzelnen Zeugen
übereinſtimmend bekunden, erfolgte die Begleichung der
kleineren Beträge und der Rechnungen bis zu der Zeit,
als der Angeklagte Burſche wurde, ſtets prompt und ohne
Zögern. Von der Zeit an aber wurden die kleineren Be=
träge
zunächſt unregelmäßig gezahlt, mitunter gar nicht.
Eingereichte Rechnungen, eingeſchriebene Briefe, Zahl=
ungsaufforderungen
und Poſtaufträge hatten keinen Erfolg,
weil der Angeklagte es verſtand, alle ihm gefährlich er=
ſcheinende
Sendungen abzufangen und zu vernichten. In
zwei Fällen kam es dann zur gerichtlichen Klage um ge=
ringe
Summen, da die Lieferanten durchaus nicht zu ihrem
Geld kommen konnten. Doch auch jetzt ſah der Angeklagte
ſein Spiel noch nicht verloren; er verſetzte den Hauptmann
durch allerlei Vorſpiegelungen in den Glauben, die Sache
ſei erledigt, ſodaß eine Klage ſchließlich bis zur verſuchten
Pfändung beim Hauptmann gedieh. In dieſem Fall hatte
ſich für viele kleine Lieferungen, für die Meier ſtets das
Geld ſofort erhielt, aber nicht ablieferte, eine Summe von
36 Mark angeſammelt. Als zu verſchiedenen Malen ge=
ſchickte
Rechnungen nicht das Ziel erreichten, wurde hier
durch Boten dem Hauptmann endlich die Rechnung zuge=
ſtellt
. Als dieſer den Burſchen zur Rede ſtellte, ſagte
Meier das iſt alles bezahlt, er werde es in Ordnung
bringen. Er brachte daraufhin eine quittierte Rechnung
und auf der Rückſeite eine Entſchuldigung des Lieferanten,
die Rechnungsſtellung ſei ein Verſehen geweſen, da ein be=
trügeriſches
Ladenfräulein die Summe nicht abgeliefert
habe. Auf Grund dieſer, natürlich gefälſchten Quittung,
glaubte der Hauptmann die Sache ſei in Ordnung, und
beauftragte ſeinen Burſchen, im Verfolg der Klage ſeinem
Rechtsvertreter die Quittung zu überbringen. Dies ge=
ſchah
aber nicht. Als der Hauptmann nun geſprächsweiſe
äußerte, er müſſe doch noch einmal zu dem Rechtsanwalt
gehen, da es ihm unerklärlich ſei, daß die Sache noch nicht
erledigt ſei, ging Meier ſofort zum Rechtsanwalt und
ſpiegelte dieſem in gemeiner Weiſe vor, er ſolle den Haupt=
mann
nicht ſo ernſt nehmen, er ſei noch krank. In einem
zweiten Fall der Urkundenfälſchung ſollte Meier für be=
zahlte
Arbeiten eine Quittung beibringen. Aus unbe=
kannten
Gründen fertigte er dieſe Quittung ſelbſt an. In
anderen Fällen hat er ſich Stiefel und Strümpfe auf den
Namen ſeines Hauptmanns verſchafft. Auch in zwei wei=
teren
Fällen unter den unglaublichſten Vorſpiegelungen
Summen von 30 bezw. 25 Mark. Dieſe Summen ſind
zum Teil vom Angeklagten wieder erſtattet worden, das
übrige von dem Offizier. Weiter wird dem Angeklagten
der Diebſtahl eines Taſchentuches zur Laſt gelegt, er war
zwar verdächtig, noch weitere Diebſtähle begangen zu
haben, doch wurde bei ihm nur noch das Taſchentuch vor=
gefunden
. Die übrige Wäſche hat er anſcheinend wie das
ihn ſehr ſchwer belaſtende Ausgabenbuch verbrannt. Der
Hauptmann gibt bei ſeiner Vernehmung an, er habe zu
dem Angeklagten bis zuletzt ein aufrichtiges Vertrauen
gehabt, er habe ihn nicht als Burſchen, ſondern viel mehr
als vertrauten Diener behandelt. Nach ſeiner Anſicht ſei
er mit dem Geld was er bekam, ſehr gut ausgekommen,
da er durchaus ſolid war. Was er mit den ganzen Mani=
pulationen
bezweckte, iſt ihm durchaus unklar. Der als
Sachverſtändiger geladene Arzt Dr. Vix gibt an, daß
zwar feſtgeſtellt ſei, daß der Angeklagte im Jahre 1907
und auch im Jahre 1908 eine Kopfverletzung erlitten habe.
Nach ſeiner Anſicht iſt aber dadurch eine nachteilige Ein=
wirkung
auf den Geiſteszuſtand nicht feſtzuſtellen. Auch
in dem Vorleben des Angeklagten habe er nichts finden
können, was auf eine geiſtige Erkrankung deute. Die Mo=
tive
zu den Taten könne er ſich ebenfalls nicht erklären.
Der Anklagevertreter beantragte gegen den Angeklagten
eine Geſamtſtrafe von 8 Monaten Gefängnis und Ver=
ſetzung
in die zweite Klaſſe des Soldatenſtandes. Das
Gericht erkennt auf eine Geſamtſtrafe von 8 Monaten
Gefängnis und Verſetzung in die zweite Klaſſe des
Soldatenſtandes. Von der Unterſuchungshaft werden
2 Monate in Anrechnung gebracht.
D Zur 16. Sitzung der Stadtverordneten= Verſamm=
lung
am Donnerstag, den 19. Dezember 1912, nachmittags
3½ Uhr, iſt folgende Tagesordnung feſtgeſetzt:
1. Mitteilungen. 2. Benutzung des Hammelstriftwegs
zur Ueberführung eines Starkſtromkabels. 3. Geſuch um
Chauſſierung des Hohlen Wegs von Straße C bis Straße
A. 4. Verteilung der Straßenbaukoſten auf die Anlieger.
5. Vergütung für die Stellung des Eichlokals. 6. Geſuch
der Guttemplerloge Heſſens Hoffnung um Gewährung

eines Beitrags. 7. Löhne der Notſtandsarbeiter. 8. An=
trag
auf Speiſung von Schulkindern.
Vom Großh. Hoftheater. Heute ſindet der Ehren=
abend
für Wilhelm Riechmann ſtatt; es gelangt Der
Waffenſchmied zur Aufführung. Es gelten die kleinen
Preiſe. Beginn halb 8 Uhr. Die elfte Volksvorſtellung
zu ermäßigten Preiſen iſt für Sonntag nachmittag halb 3
Uhr angeſetzt. Sudermanns Heimat geht in Szene.
Den Vorverkauf hat bis heute abend das Verkehrsbureau
inne; morgen Sonntag iſt ab 11 Uhr vormittags lediglich
die Hoftheaterkaſſe geöffnet. Sonntag abend gelangt
Flotows dieſes Jahr noch nicht gehörte Oper Martha
unter der muſikaliſchen Leitung von Kapellmeiſter Lert
zur Aufführung. Die Hauptpartien ſind teilweiſe neu=
beſetzt
. Dieſe Vorſtellung iſt im Abonnement für die
Serie B 20 angeſetzt. Montag werden Die fünf Frank=
furter
zur Wiederholung gelangen.
§ Perſonalien. Diplom=Ingenieur Leo Fiſcher
von hier, welcher ſeinerzeit die hieſige Techniſche Hoch=
ſchule
mit Erfolg beſuchte, hat kürzlich hier die Regier=
ungsbaumeiſter
=Prüfung beſtanden. Er iſt im Reichs=
land
, woſelbſt er in den letzten Jahren beim Miniſterium
in Straßburg verwendet war, zum Regierungsbaumeiſter
ernannt und mit der Verwaltung der Bauinſpektion in
Mülhauſen i. Elſ. beauftragt worden.
* Akademiſche Volksunterrichtskurſe. (A. V. D.)
Heute abend um halb 9 Uhr wird in der Stadt Pfung=
ſtadt
(Ludwigsplatz) als vierte Veranſtaltung des
Lichtbilderkurſes eine Bilderſerie: Die Schweiz
mit den nötigen Erklärungen vorgeführt werden. Eintritt
für Nichthörer 10 Pfg. Am Montag, den 16. Dez.,
abends halb 9 Uhr, im Reſtaurant Treffpunkt ( Guten=
bergplatz
) findet der erſte Diskuſſionsabend ſtatt
über das Thema Gerichte und Steuern
* Der Gaſtwirteverein Stadt= und Landkreis Darm=
ſtadt
hielt eine Mitgliederverſammlung ab, die ſehr gut
beſucht war. Man ſchreibt uns darüber: Aus der reich=
haltigen
Tagesordnung iſt beſonders hervorzuheben die
Verhandlung über den abſchlägigen Beſcheid des Stadt=
verordneten
=Kollegiums einer Eingabe des Rhein=Main=
Gaſtwirte=Verbandes und des Gaſtwirtevereins Darm=
ſttdt
, die Gleichſtellung des deutſchen Weins mit dem aus=
ländiſchen
Wein betreffend. Der Verband hatte verlangt,
daß man dem deutſchen bezw. heſſiſchen Wein Gerechtig=
keit
widerfahren laſſen ſolle und denſelben vom Oktroi be=
freie
, nachdem auch für ausländiſchen Wein kein Oktroi
erhoben werden darf. Die Bürgermeiſterei hat ſich auf
den Standpunkt geſtellt ſie könne die 18000 Mark, die für
Oktroi auf Wein jährlich eingehen, in ihrem Budget nicht
entbehren und trotz eifriger Befürwortung des Geſuches
durch Herrn Stadtverordneten Dr. Vaubel wurde das
Geſuch abgelehnt. Es wurde lebhaft bedauert, daß man
in der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt für den deut=
ſchen
bezw. unſeren heſſiſchen Wein und insbeſondere auch
für die Weinbauern nicht ſo viel übrig habe, daß man für
denſelben das gleiche Recht wie für die Auslandsweine
gewähre. Es wurde einſtimmig beſchloſſen, den 4 Stadt=
verordneten
, welche für die gerechte Forderung des Gaſt=
wirteverbands
eingetreten ſind, öffentlich Dank auszu=
ſprechen
. Auf zwei Geſuche von einem durch Erblinden
in Not geratenen Gaſtwirt aus der Pfalz, ſowie von
einem durch den Modauer Bankkrach ſchwer geſchädigten
Kollegen des Vereins wurden Unterſtützungen gewährt.
Der Vereinsdienerin wird mit Rückſicht auf die allgemeine
Teuerung für 1912 eine Extravergütung von 40 Mark ge=
währt
. Ueber die Tonſetzerfrage wurde nochmals ein=
gehend
referiert und auf die Verträge mit der Wiener=
Genoſſenſchaft hingewieſen. Nach Neujahr ſollen in den
Städten und größeren Orten des Vereinsbezirks Wirte=
verſammlungen
mit Vorträgen abgehalten werden, bei
welchen auch über den Vertrag mit der Wiener Genoſſen=
ſchaft
referiert wird. Das 31. Stiftungsfeſt findet am
15. Januar 1913 im Kaiſerſaal bei Gaſtwirt Chriſt ſtatt.
* Jubiläums=Vereinigung ehem. 116er. Zur
letzten Tagung des Vorſtandes in Gießen waren alle
Mitglieder, ſowie ſechs Herren vom Ofſizierkorps er=
ſchienen
. Aus dem vom 1. Vorſitzenden Rechtsanwalt
Kaufmann erſtatteten Bericht war zu entnehmen,
daß ſich in der Zwiſchenzeit wieder einige neue Ver=
einigungen
gebildet haben, ſo daß jetzt 45 Vereine mit
rund 8500 Mitgliedern zuſammengeſchloſſen ſind. Am
9. Februar ſoll in Gießen die zweite Sitzung des großen
Feſtausſchuſſes ſtattfinden, bis zu der der Gießener
Verein die Vorarbeiten in ſeinen einzelnen Arbeitsaus=
ſchüſſen
ſo gefördert haben will, daß eine allgemeine
Ueberſicht über die Anlage des Feſtplatzes, die Unter=
bringung
und Verpflegung der alten Kameraden ge=
geben
werden kann. Bezüglich der Einquartierung er=
ſtattete
der Vorſitzende des Wohnungsausſchuſſes, Reichs=
bankbeamter
Burger, Bericht aus dem ſich ergab, daß
ie Vorarbeiten rüſtig vorgeſchritten ſind. Nicht nur
Gießen ſelbſt, ſondern auch Heuchelheim, Wieſeck, Klein=
und Großen=Linden, Lollar, Wetzlar uſw. ſollen zur
Unterbringung der zu Tauſenden zu erwartenden ehe=
maligen
Angehörigen des Regiments herangezogen
werden. Demnächſt wird ſich das Regiment zuſammen

Fackeln der gewaltige Triumphwagen emporragte und
die Königshymne in mächtigem Anſchwellen über den
Reſidenzplatz dahinflutete. Was der Prinz begonnen
und verſprochen, das hielt dann der Landesherr in
vollem Maße. Mit feinem Takt wußte er ſtets über den
Parteien zu ſtehen und verſagte ſein Intereſſe nicht den
emporringenden Mächten. In ſeine Zeit fiel ja die große
Revolution der Malerei, jene Scheidung der Geiſter im
Kampf um die Schönheit. Der Prinz=Regent bewahrte
den alten Freunden ſeine Gunſt, aber auch die neuen
Männer, die jungen und modernen, fanden in ihm einen
nie engherzigen Beſchützer. Der Sezeſſion, die gegen die
von Lenbach geführte Künſtlergenoſſenſchaft auftrat, über=
ließ
er aus eigener Initiative das Ausſtellungsgebäude
auf dem Königsplatz. Der nach ihm benannten Luitpold=
gruppe
, auch der Scholle nahm er ſich an. Unter ſeiner
perſönlichen Unterſtützung erhob ſich das Künſtlerhaus,
das einen Mittelpunkt künſtleriſcher Feſtfreude bildete.
Vor allem aber gelang es ihm, eine Kunſtkommiſſion
ins Leben zu rufen, die einen ſegensreichen Einfluß auf
die ſtilgemäße Weiterentwickelung Münchens gewonnen
hat. Zahlreiche Bauten und Denkmäler ſind unter der
Aegide des Prinz=Regenten entſtanden, die einen ganz
beſtimmten Charakter tragen und erlauben, von einer
Aera Luitpolds in der Ausbildung der modernen Kunſt
zu ſprechen.
Aus Alltag und Muße.
Von jener großen Rundreiſe an, mit der der Regent
ſchon in den erſten Wochen ſeiner Herrſchaft die unmittel=
barſte
Fühlung zu ſeinem Volke gewann, iſt er immer=
dar
Freund und Vater ſeiner Untertanen geweſen. Seine
Reſidenz war das gaſtfreieſie Haus der Hauptſtadt. Stets
verſammelten ſich Vertreter der verſchiedenſten Stände
an ſeiner Tafel und fanden ſich nachher in ſeinem Ar=

beitszimmer zur anregenden Plauderſtunde zuſammen,
wo er dann den Mittelpunkt der Unterhaltung bildete
und ſich über alles unterrichtete. Herrſchte ſo am Hof die
angenehmſte und intimſte Geſelligkeit, ſo entfaltete ſich
bei den großen Hoffeſtlichkeiten in den glänzenden Räu=
men
ſeiner Reſidenz fürſtlich=prächtiger Prunk. Doch
nicht bei dieſen ſchweren Pflichten der Repräſentation
fühlte ſich Luitpold wohl, ſondern im unmittelbaren
Verkehr, wie ihn der Alltag bot. Frei und unauffällig,
ſorglos und gütig hat er ſtets mit ſeinem Volke gelebt
und unter ihm. Die ſtillen Morgenſtunden widmete der
Frühaufſteher bis zuletzt einem erfriſchenden Aufenthalt
in Gottes Natur; lange konnte man ihn zu Fuß oder zu
Roß mitten unter den Spaziergängern im Engliſchen
Garten ſehen; ſpäter kam er im Wagen. Dann ſtieg er
wohl aus und trat ans Ufer, um die Schwäne und Enten
zu füttern, die ihn alsbald umringten. Den Schwänen
in Nymphenburg war er nicht minder gut bekannt. Mit
Nymphenburg iſt Name und Geſtalt des Regenten über=
haupt
aufs innigſte verknüpft; in dem alten, wunder=
vollen
Park, wo auf Schritt und Tritt ihn Erinnerun=
gen
an ſein ruhmreiches Geſchlecht grüßten, wanderte er
ſpazieren; an den Sommerabenden, bis ſpät in den
Herbſt hinein, nahm er das Abendbrot auf der Terraſſe
der Badenburg, in einem engen, auserwählten Kreiſe,
zu dem Künſtler und Profeſſoren, bisweilen auch ſeine
Miniſter gehörten. Dieſe Genoſſen ſeiner Muße vor
allem der Reichsrat und Bildhauer Ferdinand von Miller,
die Maler Roubeaud und Wopfner waren auch ſeine
Gefährten beim Bad, das der königliche Herr vom Früh=
ling
bis tief in den Herbſt hinein in Nymphenburg zu
nehmen pflegte. Die von Jugend auf gehegte Freude
an Leibesübungen, zumal am Schwimmen, hatte er ſich
bis ins höchſte Alter bewahrt. Mußte er im Winter des
naher Verkehrs mit der freien Natur entbehren, dann

freute er ſich an der blühenden Pracht ſeiner Treibhäuſer
und wandelte ſtill und ſinnend durch ſeinen Wintergarten,
wo den Blumenfreund die Blütenfülle der Orchideen,
Kamelien und Azaleen entzückte.
Tierfreund und Jäger.
Der begeiſterte Naturverehrer, der Prinz Luitpold
war, fand ſeine beſte Erholung und Erfriſchung in der
Jagd. Dem Jüngling war kein Weg zu weit, kein See
zu tief, kein Berg zu hoch geweſen, um des edlen Waid=
werks
zu pflegen. Alljährlich fuhr er zur Winterszeil
nach Berchtesgaden, um hier auf ſteiler Halde den Gems=
bock
und den Hirſch zu jagen; auch im Algäu war er ein
häufiger Gaſt und der Saujagd lag er im Hochſpeſſart
ob, wo er ſich im ſchönſten Revier ein einſames Jagd=
ſchloß
erbaut hatte. Nach dem harten Tagewerk ſaß er
dann noch lange Zeit mit den Kumpanen, plau=
derte
freundlich und zutraulich mit allen und ſchmunzelte
gutmütig zu dem Jägerlatein, das er dann und wann
zu hören bekam. Mit Leib und Seele hingen ſeine Jäger
an ihm, und der Meute war er ein freundlicher Herr, der
ſelbſt den biſſigſten Köter ſtreichelte und ſich von ſeinen
Lieblingshunden, dem grundgeſcheiten Pudel Schnauzel
und dem luſtigen Dackel Pürſchel, ungern trennte. Als
leidenſchaftlicher Tierfreund freute er ſich an ſeinen Enten
im Kleinheſſeloher See, ſtreichelte und fütterte Kühe und
Schafe, denen er im Gebirge begegnete, hatte eine beſon=
dere
Vorliebe für das Tierbild. Selbſt in der Nähe von
München, an der Iſar, hatte er ſeinen Wildpark und fühlte
ſich nirgends ſo wohl wie im grünen Wald. So iſt eine
der innigſten Huldigungen unter den zahlloſen Denk=
mälern
, die man ihm errichtet, die Statue in Berchtes=
gaden
, die ihn in Weidmannstracht darſtellt, mit der
Büchſe im Arm, wie er freundlich und milde ins Grüne
blickt.

[ ][  ][ ]

mit dem Gießener Verein an die Bürgerſchaft wenden
mit der Bitte um Ueberlaſſung von Freiquartieren. Ein
Teil der Gaſtwirtſchaften hat ſchon Einzelräume und
Maſſenquartiere zur Verfügung geſtellt. Bezüglich der
Bahnfrage wurde der 2. Vorſitzende, Ober= Kriegs=
gerichtsrat
Cellarius=Frankfurt, beauftragt, in Verhand=
lungen
mit der Eiſenbahndirektion einzutreten, damit
Sonderzüge geſtellt und den Mitgliedern der J. V.
Militärfahrkarten gewährt werden. Da einige Ver=
einigungen
mit der Einſendung der namentlichen Liſten
im Rückſtande ſind, konnte der 2. Schriftführer, Poſt=
ſekretär
Fink=Friedberg, nur ein Muſter vorlegen, nach
dem er die Feſtteilnehmerliſte nach Kompagnien und
Jahrgängen getrennt aufſtellen will. Die Veteranen
aus den Feldzügen von 1866, 1870/71, den Chinawirren
und dem Südweſtafrika=Aufſtand werden erſucht, ihren
Militärpaß an das Regiment einzuſenden. Bis jetzt
haben ſich 375 Veteranen gemeldet. Anfang nächſten
Jahres wird in allen Zeitungen Heſſens und der be=
nachbarten
preußiſchen Provinzen vom Regiment eine
allgemeine Aufforderung an die ehemaligen 116er er=
gehen
, ſich an der Hundertjahrfeier des Regiments zu
beteiligen und ſich möglichſt bald den ſchon beſtehenden
Vereinen und Vereinigungen anzuſchließen, damit für die
Teilnehmer rechtzeitig geſorgt werden kann.
* Der Gemeindegeſangverein der Stadtgemeinde ver=
anſtaltet
Sonntag, den 15. d. M., nachmittags 5 bis
6 Uhr, in der Stadtkapelle ein Weihnachtskonzert
zum Beſten des Kindergottesdienſtes der Stadtkapelle.
Nach einem Vorſpiel auf der neuen, von Sauer= Frank=
furt
a. O. erbauten Orgel durch Stadtorganiſten Born=
gäſſer
(Weihnachtspaſtorale über den Choral Vom
Himmel hoch unter Benutzung J. S. Bachſcher Motive
bearbeitet von Albert Hänlein) kommt zur Aufführung
Die heilige Nacht von Karl Seiffert, volkstümliche
Weihnachtskantate für gemiſchten Chor (Dirigent: Kapell=
meiſter
Landwich): Bariton (Konzertſänger Albert Sey=
bert
=Wiesbaden), Sopran (Frau Kammerſänger Weber),
Violine (Frl. M. Grooß), Männerquartett (Herren Simon,
Künzel, Penck, Gehbauer), Klavier (Frl. Weinmann) und
Orgel (Herr Borngäſſer). Der Komponiſt, Muſiklehrer am
Lehrerſeminar in Bremen, hat in dieſem Werke verſucht,
durch künſtleriſche Verwertung des Volksliedes und Cho=
rales
der Form des Oratoriums einen volkstümlichen
Charakter zu verleihen, ohne darum künſtleriſche Gedie=
genheit
und Würde preiszugeben. Ein ſtimmungsvolles
Notturno über Stille Nacht für Orgel leitet das Ganze
ein. Darauf verkündet der Chor: Euch iſt heute der
Heiland geboren in einer reizvollen Choralfiquration.
Dann erzählt ein Solobariton in Rezitationen die Weih=
nachtsgeſchichte
, die an den Höhepunkten von Chor= und
Sologeſängen unterbrochen wird, unter denen neben
einer wirkungsvollen Bearbeitung von Stille Nacht
für Chor, Baritonſolo und Violine, das Wiegenlied
Marias, das Ehre ſei Gott und die Hirtenſzene über
Kommet, ihr Hirten eine tiefe Wirkung erzielen. Den
Epilog bildet eine ſich mächtig ſteigernde Bearbeitung
von O du fröhliche‟ Das Werk, von dem Bremer Ans=
garii
=Kirchenchor 1905 aus der Taufe gehoben, hat ſeither
in einer von Jahr zu Jahr wachſenden Anzahl deutſcher
Städte Aufführungen erlebt und überall tiefen Eindruck
hervorgerufen. Es iſt zu erwarten, daß die Kantate
mit dem Text der heiligen Weihnachtsgeſchichte und den
eingeflochtenen alten, ewig jungen deutſchen Weihnachts=
liedern
auch bei uns in der ſtimmungsvollen Stadtkapelle
beim brennenden Chriſtbaum eine dankerfüllte Zuhörer=
ſchaft
finden wird. Eintrittskarten (1. Platz 1.50 Mk.,
2. Platz 1 Mk., 3. Platz 50 Pfg.) ſind bei Hofbuchhändler
Waitz, Buchbindermeiſter Heckmann, Mühlſtr. 72,
Kirchendiener Göriſch Kiesſtr. 17, und im Ver=
kehrsbureau
zu haben; von Samstag nachmittags
1 Uhr abnur noch bei Heckmann.
* Zum Tode des Prinz=Regenten von Bayern. In
unſerer Bilderauslage Rheinſtraße Nr. 23 iſt eine Anzahl
Aufnahmen von dem verſtorbenen Prinz=Regenten aus
den letzten Jahren ausgeſtellt.
Verteilung von Stiftungsholz. Alljährlich um
die Weihnachtszeit iſt das ſtädtiſche Pflegeamt in
der Lage, einer großen Anzahl von Bedürftigen Stif=
tungsholz
als willkommene Gabe zuzuwenden. Auch
diesmal iſt dies wieder der Fall und erhalten etwa
750 Perſonen dies Geſchenk beſtehend in einem halben
Stecken Holz nach altem Maß. Die Meiſten empfangen
das Holz kleingemacht, wofür eine Vergütung an die
Armenkaſſe zu bezahlen iſt, ebenſo müſſen die Empfänger
den Fuhrlohn tragen. Das Kleinmachen des Stiftungs=
holzes
iſt übrigens auch eine der wichtigſten Be=

ſchäftigungen für die Inſaſſen des ſtädtiſchen Armen=
hauſes
, mit welcher bei der großen in Betracht kommen=
den
Menge ſchon Monate vorher begonnen werden muß.
X Schlachtungen. Nach dem Monatsberichte des
Fleiſchbeſchauamts ſind während des Monats November
im hieſigen Schlachthaus geſchlachtet worden: 132
Ochſen, 5 Bullen, 257 Kühe, 18 Jungrinder, 845 Kälber,
220 Schweine, 409 Schafe, 7 Ziegen und 27 Pferde.
Beanſtandet wurden: 60 Ochſen, 4 Bullen, 156 Kühe,
8 Jungrinder, 14 Kälber, 328 Schweine und 116 Schafe.
Minderwertig wurde erklärt das Fleiſch von:
Bullen, 4¼ Kühen, ¾ Jungrindern. 1¾ Kälbern,
8¼¼ Schweinen und 2 Schafen. Bedingt tauglich
war das Fleiſch von: ¾ Bullen, ¾ Kühen, ¼ Jungrind,
¾ Kälbern und 1¾ Schweinen. Untauglich waren
1 Schwein, 1110 Organe, 121½ kg Fett und 110½ kg
Fleiſch von 686 Tieren. Auf Trichinen wurden
unterſucht: 2210 im Schlachthaus geſchlachtete Schweine,
ſowie 3422½ kg für hieſige Metzger eingeführtes friſches
Fleiſch von 185 Schweinen. Der Nachunter ſuchung
wurden unterzogen: 718 Sendungen eingeführtes Fleiſch,
enthaltend: 12470 kg Rindfleiſch, 5723 kg Schweinefleiſch,
264 kg Kalbfleiſch, 336 kg Hammelfleiſch, 417 kg Ziegen=
fleiſch
und 200 ka Pferdefleiſch.
* Das Darmſtädter Adreßbuch für 1913 gelangt nächſte
Woche zur Ausgabe. Beſtellungen zum Preiſe von 4.50
Mark können noch bis Anfang nächſter Woche bei A. Berg=
ſträßers
Hofbuchhandlung gemacht werden. Nach dem
Erſcheinen des Adreßbuches erhöht ſich der Preis auf
5 Mark.
* Orpheum. Am morgigen Sonntag werden in zwei
Vorſtellungen die hervorragenden Kunſtkräfte des hoch=
intereſſanten
erſten Dezember=Programms letztmalig auf=
treten
. Ganz beſonders hervorzuheben iſt, daß auch in
der Nachmittags=Volksvorſtellung das telepathiſche Phä=
nomen
Erneſto Bellini ſeine rätſelhaften Experimente
ausführen wird. Heute Samstag findet der übliche
Familien=Abend ſtatt. In der Zeit vom Montag, den
16., bis einſchließlich 25. Dezember finden keine Vorſtel=
lungen
ſtatt. (Siehe Anz.)
* Reſtaurant Rummelbräu. Morgen Sonntag, den
45. Dez., konzertiert zum zweiten Male die Kapelle des
Artillerie=Regiments Nr. 61 unter Webers Leitung. Viel=
fachen
Bitten nachgebend iſt im Programm (abends) das
allgemein beliebte Tongemälde Fröhliche Weihnachten
von E. Ködel aufgenommen. Außerdem enthält das Pro=
gramm
wiederum gern gehörte Stücke, wie Freiſchütz,
Wenn ich König wäre, Regimentstochter, Luſtige Weiber,
Dichter und Bauer, ſowie Vorträge des Konzert= und
Piſton=Virtuoſen Herrn Emil Ehlers. Als Violinſoliſt
wird Herr Koch erfreuen. (Siehe Anz.)
* Das Reſidenz=Theater am Weißen Turm bringt
ab heute u. a. das vierte Bild der Aſta Nielſen=
Serie, betitelt Das Mädchen ohne Vaterland zur
Vorführung. Eine Epiſode aus dem Balkankriege nennt
Urban Gad ſein neueſtes dreiaktiges Drama; eine
Epiſode, weil er ſeine Aufgabe nicht darin ſah, einen
aktuellen Stoff dramatiſch zu verarbeiten, der ſeit Wochen
das Publikum aller Länder beſchäftigt, ſondern weil das
Auge des Dichters mitten in dem gewaltigen Kriegs=
getümmel
der Balkanvölker ein im Vergleich zu dem
blutigen Maſſenringen faſt verſchwindendes Ereignis er=
blickte
, das ihm ein geeignetes Sujet erſchien, das
Schickſal zweier Menſchen in ſeiner ergreifenden Tragik
feſtzuhalten. (Siehe Anzeige.)
§ Holzdiebſtahl. Zu dem kürzlich gemeldeten Holz=
diebſtahl
auf dem Militärgelände im Akaziengarten kön=
nen
wir noch mitteilen, daß durch zwei Schutzleute des
fünften Polizeireviers noch ſieben im Beſſunger
Stadtteil wohnhafte Perſonen ermittelt wurden, welche
an dem fraglichen Holzdiebſtahl ebenfalls beteiligt ſind.
Die durch die beiden Schutzleute bei den betreffenden
Perſonen ſofort vorgenommenen Durchſuchungen förder=
ten
180 Stück Planken und einen zweiſpännigen Militär=
proviantwagen
zutage. Zwei der in Betracht kommenden
Perſonen haben das geſtohlene Holz bereits verbrannt.
Das beſchlagnahmte Holz wurde mit dem vorgefundenen
Wagen an die Militärbehörde abgeliefert.
* Ein Zwangszögling, welcher aus der Erziehungs=
anſtalt
Ohlyſtift entwichen war, wurde hier aufgegriffen
und nach der Anſtalt zurückgebracht.

Pfungſtadt, 13. Dez. Ein an Roheit grenzender
Schabernack wurde in vergangener Nacht an drei
Wohnhäuſern verübt. Mehrere Fenſterſcheiben zweier

iebeneinander ſtehender Wirtſchaften wurden demoliert,
und an einem in der Nähe befindlichen Wohnhaus wurde
in Fenſterladen ausgehängt, von deſſen Verbleib man
bis jetzt keine Spur gefunden hat. Vor einiger Zeit ward
nächtlicherweile in demſelben Wohnhaus ein Einbruch
verſucht. Der oder mehrere unſaubere Geſellen hatten
bereits eine Leiter an die nach der Hofſeite des Hauſes
befindliche Wand geſtellt, um in das offen ſtehende Fenſter
des oberen Stockwerkes einzuſteigen. Zum Glück entdeckter
der Beſitzer der Wohnung die Gefahr noch rechtzeitig. Die
Einbrecher ſuchten noch, bevor ſie emporgeſtiegen waren,
das Weite. Möglicherweiſe beſteht ein Zuſammenhang=
zwiſchen
dem verſuchten Einbruch und dem zuletzt be=
gangenen
Unfug. Die Polizei iſt auf der Suche nach den
Urhebern.
Bensheim, 13. Dez. Infolge des Ablebens des
Bürgermeiſters Dr. Frenay fand geſtern nach=
mittag
5 Uhr unter dem Vorſitz des Beigeordneten Denig
eine außerordentliche Sitzung der Stadte
verordneten ſtatt. Der große Stadtverordnetenſaal
war der Feier entſprechend geſchmuckt, auf dem Seſſel des
Heimgegangenen ſtand deſſen Bild, mit Epheu und
Trauerfloren umrahmt. Der Vorſitzende widmete dem
Verſtorbenen einen längeren, tief empfundenen Nachruf,
wobei er beſonders auf die Verdienſte des Verſtorbenen
um das Gemeinwohl der Stadt hinwies. Es iſt mir
aber ein Herzensbedürfnis, ſeinen Pflichteifer hervorzu=
heben
und ſeine ſtete Sorge um das Wohl der Stadt und
ihrer Bewohner, auch der kleinſten, ſein Streben, überall
das Beſte zu wollen im Intereſſe der Stadt, in deren
Dienſt er ſein reiches Wiſſen, ſeine vielſeitige Erfahrung
und ſeine beſten Kräfte geſtellt hat. Wir waren Zeugen
ſeiner Tätigkeit, Zeugen davon, wie die Stadt unter
ſeiner nahezu 10jährigen Leitung eine ungeahnte Entwicke=
lung
auf allen Gebieten genommen hat. Das Stadtver=
ordnetenkollegium
erhob ſich zum Zeichen der inneren
Anteilnahme und zum Zeichen der Trauer um den Ver=
ſtorbenen
, der in Bensheim unvergeſſen bleiben wird
Hierauf wurde die Sitzung zum Zeichen der Trauer ſofort
geſchloſſen. Die Beerdigung des verſtorbenen
Herrn Bürgermeiſters Dr. Frenay findet Samstag,
vormittags 11 Uhr in Mainz, vom Brückenkopf der
Mainz=Kaſteler Brücke aus, ſtatt.
Groß=Gerau, 13. Dez. Nachdem am Mainufer Fahr=
rad
und Hut des verſchwundenen Forſtwarts
Scherer gefunden worden waren, gelang es einigen
Einwohnern bei Flörsheim, den Verſchwundenen
aus dem Main als Leiche zu ziehen. Er trug noch
ſein Geld bei ſich. Die Uhr zeigte 12 Uhr 55 Minuten
Man nimmt an daß Scherer, der von Rüſſelsheim nach
Walldorf fuhr, in der Dunkelheit bei dem ſtarken Nebel
vom rechten Weg abkam und in den Fluß geriet. Der Er=
trunkene
hatte noch das Gewehr umgehängt und den Ruck=
ſack
auf dem Rücken.
Gonſenheim, 13. Dez. Zu dem vor einigen Tagen
in der Vierzehnnothelfer=Kapelle verübten Einbruch
iſt mitzuteilen, daß die aus der Kapelle entwendeten Oel=
gemälde
eine Höhevon 1 Meter hatten; das
eine Gemälde ſtellt den heiligen Franziskus, das andere
die heilige Klara dar, außerdem wurde noch ein weiteres
Gemälde, eine barmherzige Schweſter auf dem Totenbett
darſtellend geſtohlen. Außerdem wurde feſtgeſtellt, daß,
aus der Kapelle auch noch eine Anzahl goldener Ringe
geſtohlen worden ſind. Den Einbrechern kam es nur auf
die Gemälde an, denn die Rahmen ließen ſie in der Kg= zurück.
Offenbach, 13. Dez. Den Hauptpunkt der geſtrigen
Stadtverordnetenſitzung bildete die Regelung
der Beamten= und Lehrergehälter. Nach ſehr
erregter Debatte wurde der Antrag des Verfaſſungsaus=
ſchuſſes
, am 1. April 1913 eine generelle Regelung der
Beamten= und Lehrergehälter auf ganz neuer Grundlage
eintreten zu laſſen und die vorgeſehenen Mittel im Be=
trage
von 65000 Mark als Rückvergütung bereit zu halten,
zum Beſchluß erhoben. Weiter wurde die Errichtung
einer ſtädtiſchen Preſſevermittlungsſtelle be=
ſchloſſen
. Zu einer beinahe einundeinhalbſtündigen
Ausſprache mit heftigen Rededuellen kam es in der letzten
Stadtverordnetenſitzung im Anſchluß an die
von dem Stadtverordneten Brunn der Verwaltung unter=
breitete
Anfrage, ob es zuläſſig ſei, daß ein Stadt=
verordneter
in einen Rechtsſtreit gegen
die Stadt die gegneriſche Partei verteidigt,
wenn er ſich in den Sitzungen der Stadtverordneten über
den Stand der Angelegenheit im Intereſſe ſeines Man=

Feuilleton.

** Eine Ausſtellung der Reklame. Aus London wird
berichtet: Nun iſt in Weſtminſter, der mächtigen Halle der
Gartenfreunde, die neueſte Ausſtellung feierlich eröffnet,
eine Ausſtellung, die in ihrer Art die erſte iſt, die je ver=
anſtaltet
wurde, eine Ausſtellung der Reklame. Der Laie,
der nicht im praktiſchen Erwerbsleben ſteht und von den
Methoden modernen Handels wenig klare Vorſtellung hat,
ſieht hier zum erſten Male, in anſchaulicher hiſtoriſcher
Entwickelung, den Werdegang der Kunſt der Reklame.
Und er erhält zugleich einen Eindruck von der
gewaltigen Rolle, die dieſe ſchwierige und dabei
doch verhältnismäßig junge Kunſt im Laufe von
wenigen Jahrzehnten im modernen Geſchäftsleben
errungen hat. Der Mann, der im Jahre 1658 zum
erſten Male auf die Idee kam, in dem altehrwürdigen
Mercurius politicus eine Ankündigung einrücken zu
laſſen, die wir als einen Urahnen unſerer heutigen In=
ſerate
betrachten können, ahnte damals kaum, daß er in=
direkt
der Schöpfer einer gewaltigen Reklameinduſtrie
werden würde, deren Umſätze hunderte von Millionen
ja Milliarden im Jahre erreichen. Er hatte damals zum
erſten Male in England eine Ware eingeführt, die er als
ausgezeichnetes und von allen Aerzten gebilligtes chine=
ſiſches
Getränk anpries, das von den Chineſen Tſcha
von anderen Völkern Tay, alias Tee genannt werde.
In der Nähe der Börſe ſchenkte er in einem kleinen Zim=
mer
dies neue Getränk aus, und um mehr Kunden an=
zulocken
, kam er auf den Einfall, die Zeitung zu benutzen.
Aber ihren wirklichen Aufſchwung und ihre große Be=
deutung
erlangte das Reklameweſen erſt um die Mitte
des 19. Jahrhunderts, um dann in raſtloſer Entwickelung
alle Erwerbszweige zu durchdringen. Heute ſchätzt man
allein in England die Zahl der Menſchen, die von der
Reklameinduſtrie beſchäftigt wecden, auf mehr als 100000
Köpfe, und allein die Inſeratenumſätze der britiſchen Inſel
werden von Fachleuten auf jährlich zwei Milliarden Mark
geſchätzt. Erſt ſpät hat man die volkswirtſchaftliche Be=
deutung
der Reklame erkannt. In dieſer Londoner Aus=
ſtellung
kann man nun verfolgen, wie dieſe Kunſt ſich
nicht nur ausdehnt, ſondern auch verfeinert, wie ihre
Mittel nicht nur größer, ſondern auch wirkungsvoller
werden. Ein Vergleich eines modernen Inſerates mi

einem vergangener Zeiten, eine Gegenüberſtellung eines
modernen Plakates mit einem alten gibt ein ganzes, faſt
romanhaft anmutendes Kapitel Kulturgeſchichte und zu=
gleich
ein Spiegelbild von der wachſenden Internationa=
liſierung
des Handels und ſeines wichtigſten Hilfsmittels
der Reklame.
Der Streit um Sarah Bernhardts Grab. Sarah
Bernhardt, die bekanntlich auch im Leben jene romantiſche
Stimmungen kultiviert, der ſie auf der Bühne ſo gern
Ausdruck verleiht, hatte ſich für den Fall ihres Todes ein
poetiſches und eigenartiges Grab erwählt, wie es ſich eine
Künſtlerin wohl nicht ſtimmungsvoller ausdenken kann.
Auf der Inſel Belle=Isle, ſüdlich der Bretagne, wo die
große Tragödin ſich für ihre Ferien ein prachtvolles Schloß
errichtet hat, ragt eine kleine felſige Halbinſel ins Meer
hinein. Dieſe ſteinerne Meereszunge iſt jedoch nur zurzeit
der Ebbe mit der Inſel verbunden; wenn die Flut herrſcht,
iſt der ragende Fels ihrer Spitze ganz von Wogen um=
ſpült
und liegt einſam im Ozean. Auf dieſem Felſen hat
ſich nun die Schauſpielerin ihr Grab in den Stein ein=
hauen
laſſen; hier will ſie nach ihrem Teſtament die letzte
Ruhe finden. Aber die Wirklichkeit trägt den idealen
Wünſchen poetiſcher Seelen nicht immer Rechnung, und
ſo hat denn der franzöſiſche Staat Einſpruch erhoben
gegen dieſes Grab der Sarah Bernhardt im Atlantiſchen
Ozean. Als bekannt wurde, daß die Tragödin ſich hier
eine Stätte für ihre irdiſche Hülle geſchaffen, erhoben ſich
Zweifel, ob ſie dazu berechtigt ſei, über dieſen Felſen auf
der Meereszunge zu verfügen. Ein Kampf entſpann ſich
um das Grab, und den Rechtsgelehrten, die die Künſtlerin
anrief, erſchien es nicht zweifelhaft, daß die Grabſtelle
Eigentum des Staates ſei und nicht ihr gehöre. Sarah
Bernhardt aber iſt nicht gewohnt, ſo raſch von ihren ein=
mal
gefaßten Entſchlüſſen abzugehen; ſie hat ſich direkt
an die Regierung gewandt, aber einen abſchlägigen Be=
ſcheid
erhalten. Nun weiß ſie nicht, wo dereinſt ihr Leib,
für den ſie eine ſo ſtimmungsvolle Stätte ſich erkoren
hatte, die Ruhe zum letzten Schlummer finden wird.
Sh. Geweihte Schweinsborſten. Eine charakteri=
ſtiſche
Geſchichte aus der alten Türkei erzählt
in der Deutſchen Journalpoſt der Oberſt a. D. Hüger
(Münſter i. W.). Der genannte alte Offizier ſchreibt: In
den fünfziger Jahren hatten die Türken aus Deutſchland
Geſchütze bezogen und preußiſche Offiziere waren nach

der Türkei abkommandiert worden, um die türkiſche Ar=
tillerie
an dieſen Geſchützen auszubilden. Eine der erſten
Handhabungen war das Auswiſchen der Geſchützrohre.
Es wurde den Türken von den deutſchen Inſtrukteuren
vorgemacht, aber dem Befehle, es nachzumachen, ſetzten
ſie entſchiedenen Widerſtand entgegen. Sie faßten über=
haupt
die Wiſcher nicht an. Auf die Frage der Inſtruk=
toren
nach dem Grunde ihrer Weigerung, führten ſie reli=
giöſe
Bedenken ins Feld. Die Wiſcher beſtanden nämlich
aus Schweinsborſten, waren alſo Teile von einem un=
reinen
Tier, die zu berühren nach dem Koran verboten iſt.
Auf dieſen Einwand waren die deutſchen Offiziere aller=
dings
nicht gefaßt. Einmal wollte man die ſehr guten
Schweinsborſtenwiſcher nicht aufgeben, andererſeits hatte
man aber auch auf das religiöſe Gefühl Rückſicht zu neh=
men
. Nach langen Beratungen und nach vielen Mühen
gelang es endlich, einen türkiſchen Geiſtlichen zu gewinnen,
der den Soldaten klar machte, daß den Wiſchern das Un=
reine
genommen würde, wenn ſie geweiht würden. Dieſe
Weihe wurde denn auch tatſächlich in feierlicher Weiſe
vor der Front vorgenommen und jetzt bequemten ſich auch
die Soldaten dazu, die Wiſcher anzufaſſen. Als ich im
Jahre 1862 als Fähnrich auf der Artillerie= und Ingenieur=
ſchule
war, hat der Artillerielehrer, ein Hauptmann Neu=
mann
, dieſes Geſchichtchen im Unterricht erzählt. Er hatte
es von einem der nach der Türkei kommandiert geweſenen
Offiziere, ich glaube, dem ſpäteren Generalleutnant und
Inſpekteur v. d. Becke, ſelbſt gehört.
Frauenſtimmrecht!
Das wär’ im Leben häßlich eingerichtet,
Wenn deutſche Frauen wollten wählen geh’n;
O, armer Mann, wer flickt zeriſſ’ne Hoſen?
Wer ſtopft der Strümpfe Voneinandergehn?
Am Herd iſt’s leer, der Kochtopf iſt verlaſſen,
Es eilt zum Kampf die Gattin und zur Wahl,
Die Kinder ſchreien und der arme Gatte
Spielt Frau in Haus und Hof zu ſeiner Qual!
Nur einmal, könnt Ihr es durchaus nicht laſſen.
Wählt in des Lebens Mai den rechten Mann:
Dann könnt ihr, Schweſtern, es verſtehen lernen,
Daß man als Weib nur einmal
wählen kann. S.

[ ][  ][ ]

Nummer 295.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Seite 5.

danten informieren rann, und welche Maßnahmen der
Oberbürgermeiſter zu ergreifen gedenkt, um für die Folge
derartige Vorkommniſſe zu verhindern. Es handelt ſich
hierbei um den Rechtsſtreit der Firma G. H. Hofmann,
Inh. Heinrich Gutacker, gegen die Stadt um Erſatz für
den durch die Kellerüberſchwemmungen entſtindenen
Schaden, der durch die mangelhafte Kanaliſationsanlage
hervorgerufen wurde. Der juriſtiſche Vertreter dieſer
Firma war der Stadtverordnete Rechtsanwalt Dr. Eulau,
der vor ſeiner Wahl als Stadtverordneter dieſen Prozeß
angeſtrengt hatte, aber nachher den Darmſtädter Rechts=
anwalt
Löb mit der Führung dieſes Prozeſſes betraute,
der ſchließlich mit einem Vergleich endete, wonach die
Stadt 5000 Mark Schadenerſatz zu zahlen hatte. Nach hef=
tigen
Redeſchlachten wurde einſtimmig feſtgeſtellt, daß der
Stadtverordnete Dr. Eulau bei der Verhandlung über die
Klagſache Hofmann kontra Stadt Offenbach weder in der
Stadtverordnetenſitzung noch in einem Ausſchuß anweſend
war.
Lämmerſpiel, 13. Dez. Heute morgen wurde der 83
Jahre alte Anton Kunz von hier in ſeiner Pfuhlgrube
tot aufgefunden. Ob ein Unglücksfall, ein Selbſtmord,
oder eine verbrecheriſche Tat vorliegt, konnte bis jetzt nicht
feſtgeſtellt werden. Heute mittag weilte das Amtsgericht
Offenbach mit dem Kreisamt hier, um die Urſache aufzu=
kklären
.
Mainz, 13. Dez. In der geſtrigen Verhandlung gegen
den Großſchlächter Nußhag vor dem Schwur=
gericht
wurde als erſter Zeuge der Bücherreviſor und
Konkursverwalter Neidlinger=Mainz vernommen.
Er ſei von Gläubigern im Juli beauftragt worden, nach=
zuforſchen
, und habe feſtgeſtellt, daß die damals ſchweben=
den
Gerüchte nicht den Tatſachen entſprachen. Er habe
Mußhag geſprochen, und dieſer habe geſagt, er könne ohne
Verluſt nicht mehr arbeiten, der Grau benütze ihn als
melkende Kuh. Zwei Tage ſpäter wäre Nußhag ver=
haftet
worden. Einen merkwürdigen Eindruck haben die
Eheleute Künzle auf den Zeugen gemacht. Er iſt der An=
ſicht
, daß dieſe und Frau Nußhag Kenntnis davon gehabt,
daß der Angeklagte etwas vorgenommen habe zum Nach=
teil
der Gläubiger. Die Aktiven betrugen 80009000 Mk.,
die Paſſiven bis zu 85000 Mk. Für die nicht vorberech=
tigten
Gläubiger werde wahrſcheinlich nichts übrig blei=
ben
. Der Verteidiger legte Gewicht darauf, daß die älteſte
Forderung an den Angeklagten vom 27. Mai 1912 da=
tierte
. Der Zeuge Neidlinger beſtätigte dies; ferner, daß
die Einrichtung des Angeklagten, ohne die Wohnungs=
einrichtung
, auf 30000 Mark geſchätzt wurde. Der Zeuge
hält dieſe Schätzung des aktiven Vermögens für viel zu
hoch. Herr Sparkaſſendirektor Schneiderhöhn von der
Bezirksſparkaſſe Mainz bekundet, daß die 1200 Mark Ein=
lagen
, die auf die Kinder geſtanden, am 15. Juli auf die
Schwägerin des Angeklagten umgeſchrieben ſeien. An
dieſem Tag habe der Angeklagte ſelbſt nur noch ein Konto
von 13.25 Mark bei der Kaſſe beſeſſen. Die Schwägerin
iſt eine Schweſter der Frau des Angeklagten Nußhag.
Der Zeuge Suder von der Bezirksſparkaſſe gab über die
gemachten Einlagen von Nußhag, Künzle, Simon, Aus=
kunft
. Die beiden letzteren ſind die mehrfach erwähnten
Verwandten des Nußhag. Die letzten Einlagen des N.
wurden ein halbes Jahr vor dem Konkurs erhoben.
Bankier Weis, mit deſſen Bank Nußhag in Geſchäfts=
verbindung
ſtand, ſagte aus, N. habe fünf Monate im
Jahre 1911 ein Konto bei der Bankfirma gehabt, und
wurde in dieſer Zeit ein Umſatz von 240000 Mk. getätigt.
Der Zeuge hält den Angeklagten als perſönlich leichtſin=
nig
, aber ſehr geſchäftsgewandt. Der Angeklagte zog
ſpäter ſein Konto zurück und ließ ſich ein Poſtſcheckkonto
einräumen. Der Viehhändler Simon Grau aus Finthen
hatte die Anzeige gegen den Angeklagten gemacht und den
Antrag auf Konkurs geſtellt. Der Zeuge ſchilderte zuerſt
ſeine Geſchäftsverbindung mit Nußhag und erzählte
dann, wie ihn N. am 19. Juni den Verluſt des Geldes mit=
geteilt
habe. Grau glaubte nicht daran und wandte ſich
an Juſtizrat Dr. Schmitt, weil ihm der Angeklagte noch
8500 Mark ſchuldete. Nach den Verhandlungen wurde be=
ſchloſſen
, daß Nußhag weiter arbeiten ſollte. Die Ge=
ſchäfte
wurden weiter geführt und nach vier Wochen habe
Nußhag erklärt, er könne nicht mehr weiter arbeiten ohne
große Verluſte. Es ſei wieder in Verhandlungen einge=
treten
worden und dabei habe N. geſagt, am beſten ſei ein
Radikalmittel; dann bekäme kein Gläubiger etwas. Bald
darauf habe ihm der Angeklagte geſagt, das Geld habe
er noch, es bekomme keine Maus und kein Waſſer davon.
as Geld ſei gut aufbewahrt und finde es niemand. Er
ſei ordentlich froh, endlich einmal ſein Herz ausgeſchüttet
u haben, da er ihm (dem Zeugen) ſehr vertraue. Er
Angellagter) wolle ihm das Geld geben und er ſolle es
auf die Bank bringen, damit die Zinſen nicht verloren
Agingen. Wenn er (Nußhag) das Geld auf die Bank
bringe, werde er ſofort verhaftet. Der Zeuge frug nun,
wo das Geld ſei. Der Angeklagte ſoll nun geſagt haben,
er könne eben nicht daran, weil die Metzgerburſchen unter=
wegs
ſeien. Das Geld habe er in Leberklösform zuſam=
Emengerollt und mit einem Gummiband umgeben in einer
Blechkapſel aufbewahrt. Wo, habe N. ihm nicht geſagt.
Die Zeugenvernehmung dauert noch fort und hat bis
jetzt für den Angeklagten Günſtiges nicht ergeben.
Mainz. 13. Dez. Sämtlichen hieſigen Wirten, die im
Beſitz von Tanzſälen ſind, wird bei der Löſung eines Er=
laubnisſcheines
zu einer Tanzbeluſtiaung die ſchriftliche
Miteilung eingehändigt, daß das Polizeiamt den ſog.
Schiebetanz verboten habe und daß es den
Wirten unterſagt wird, dieſen Tanz in ihren Räumen
aufführen zu laſſen. Die Wirte, die dieſen Tanz dulden,
ziehen ſich empfindliche Strafen zu. Das Vorgehen des
Polizeiamts iſt zu bearüßen, da der Tanz auch in ande=
ren
Städten und auf dem Lande verboten wurde.
Nieder=Olm, 13. Dez. In dieſer Woche wurden hier
mehrere junge Leute aus dem benachbarten Sör=
genloch
ins Amtsgerichtsgefängnis einge=
liefert
und ſpäter durch die Gendarmerie nach dem
Unterſuchungsgefängnis in Mainz verbracht. Die Bur=
ſchen
ſollen ſich des Meineids reſp. der Verleitung
zum Meineid ſchuldig gemacht haben. Eine ganze Anzahl
braver Familien iſt durch die aufſehenerregende Affäre
in Mitleidenſchaft gezogen.
Worms, 13. Dez. Das Opfer des Eiſenbahn=
unglücks
der hier im Bahnhof verunglückte Heizer
Klein von Kaiſerslautern, wurde geſtern nachmittag
3 Uhr dort zur letzten Ruhe gebettet. Unter
den zahlreichen Leidtragenden befanden ſich etwa 50
Wormſer Eiſenbahnbeamte, um dem verunglückten Mit=
beamten
die letzte Ehre zu erweiſen. Als die Witwe mit
ihren vielen kleinen Kindern (das älteſte iſt 13 Jahre alt)
am Sarge erſchien, blieb kein Auge trocken. Der Pfarrer
hielt eine ergreifende Rede. Alle Anweſenden waren tief
erſchüttert. Am Grabe wurden viele Kränze niedergelegt.
Wenn die arme Witwe auch ſtaatlich verſorgt wird, iſt
ſie doch ſehr ſchwer getroffen; ſie erhält eine Penſion von
etwa 90 bis 100 Mark monatlich. Ein Wormſer Bürger
hat der Frau bereits eine Geldunterſtützung zugeſagt.
Worms, 13. Dez. In der Stromverſorgung
des Fernnetzes ſind dem Elektrizitätswerk

Rheinheſſen in den letzten Tagen erhebliche
Schwierigkeiten durch den Rauhreif entſtanden,
der bekanntlich alle Leitungen mit einer dicken und ſchwe=
ren
Eishülle überzogen hatte. (Stellenweiſe hatte die
Eishülle einen Durchmeſſer von 4 bis 6 Zentimeter er=
reicht
). Zwiſchen Monzernheim und Blödes=
heim
waren hierdurch die Hochſpannungsleitungen ge=
riſſen
und einige der eiſernen Maſte abgebrochen, ſodaß
alle an jener Hauptleitung hängenden Orte von Gunders
heim bis Bechtolsheim, Dolgesheim und Guntersblum
bis zur Herſtellung einer Notverbindung von Alzey aus
über Dautenheim, Gau Odernheim ohne Strom blieben.
Eich, 13. Dez. Spurlos verſchwunden iſt ſeit
einigen Tagen der in den 40er Jahren ſtehende Schiffer
Strubmann. Man befürchtet, daß dem Strubmann,
der als fleißiger und ſolider Menſch bekannt iſt und in
den beſten Familienverhältniſſen lebt, ein Unfall zuge=
ſtoßen
iſt.
Oppenheim, 13. Dez. Ein Waſſerkrieg gelangte
am hieſigen Amtsgericht zur Entſcheidung. Der Rechts=
praktikant
Knöß beanſtandete die Monatsrechnung des
Waſſerwerks als zu hoch und verweigerte die Bezahlung.
Daraufhin hatte das Waſſerwerk dem Knöß die Lieferung
des Waſſers entzogen und die Leitung abgeſtellt.
Damit die unterbrochene Lieferung des Waſſers, als
eines unentbehrlichen Gebrauchsgegenſtandes, ſofort wie=
der
vom Waſſerwerk fortgeſetzt werde, ſtrengte Knöß
eine dringliche Klage an. Ueber dieſe, die weiteſten Kreiſe
intereſſierende Frage: Darf ein Waſſerwerk bei ent=
ſtehenden
Zahlungsdifferenzen dem Konſumenten das
Waſſer entziehen? entſchied das hieſige Amtsgericht, daß
das Waſſerwerk innerhalb zweimal 24 Stunden die unter=
brochene
Lieferung des Waſſers aufzuneh=
men
habe. Mit ihrer ſonſtigen Forderung wurde das
Werk auf den Privatklageweg verwieſen.
Oppenheim, 13. Dez. Das im benachbarten Nierſtein
ſtationierte Proviantboot ein kleines Motor=
boot
, das die paſſierenden Schleppdampfer nebſt An=
hängekähnen
mit Lebensmitteln verſorat, iſt heute mittag
gegen halb 4 Uhr, als der Führer an einen
Schlepper anlegen wollte, verunglückt und in
kurzer Zeit geſunken. Die beiden Per=
ſonen
, welche die Bedienung des Proviant=
bootes
beſorgten, konnten noch im letzten Augenblick
unter großen Schwierigkeiten von den Mannſchaften der
Schlevpboote gerettet werden.
Dalheim, 12. Dez. Eines plötzlichen Todes
ſtarb der 62jährige Lehrer Bärmann auf der hieſigen
Station. Bärmann, der in Hahnheim wohnt, wurde auf
der Reiſe plötzlich unwohl. Kaum in den Warteſaal ge=
bracht
, ſtürzte B. zuſammen und war ſofort tot.
Friedberg, 13. Dez. Die Stadt Friedberg feiert im
nächſten Jahre das Feſt ihres 700jährigen Be=
ſtehens
. Mit der Feier dürfte zualeich die Einweihung.
des neuerbauten Stadtarchivs, Stadtmuſeums und der
ſtädtiſchen Bibliothek verbunden werden. Dem Stadt=
archiv
ſind neuerdings von zahlreichen Gönnern ſehr wert=
volle
Bücher, Archivalien, Bilder und intereſſante Schrift=
ſtücke
über Friedberg überwieſen worden, die immer neue
Aufſchlüſſe über die Vergangenheit der Stadt bringen.
Dem Leiter des Archivs, Oberlehrer Dreher, iſt es be=
reits
gelungen, Aktenſtücke bis in das 13. Jahrhundert
zurück zu ſammeln.
Vilbel, 13. Dez. Das zweijährige Kind des Ar=
beiters
Schmidt kam beim Spielen dem Ofenfeuer zu
nahe und verbrannte. Als die Eltern nach Hauſe
kamen, fanden ſie den verkohlten Leichnam des Kindes
vor. Eine ältere Schweſter war beim Anblick des bren=
nenden
Bruders aus Furcht unter das Sofa gekrochen.

Reich und Ausland.

Aus der Reichshruptſtadt, 11. Dez. Mehr als 600000
Weihnachtsbäume ſind im Laufe der letzten vier=
gehn
Tage in Berlin eingetroffen und auf dem Tempel=
hofer
Felde aufgeſtapelt worden. In dieſem Jahre iſt die
Fufuhr an Tannen eine weit größere, als im vergangenen
Winter. Sowohl im Harz als auch in den Waldungen in
Thüringen und Schleswig=Holſtein ſind Hunderttauſende
von Nadelbäumen gefällt und nach Berlin transportiert
worden. Bei der ungewöhnlich ſtarken Zufuhr hat man
ſich entſchloſſen, zwei Engrosmärkte zu ſchaffen. Die Preiſe
ſind in dieſem Jahre nicht ſo hoch wie im vergangenen.
Ein großer Brand kam heute nachmittag im
Norden von Berlin aus. In einem Depot der Omnibus=
geſellſchaft
, und zwar in einem großen Futterboden über
dem Stallgebäude, in dem gewöhnlich über 400 Pferde
untergeſtellt wurden. Die von mehreren Seiten alarmierte
Feuerwehr erkannte als ihre erſte Aufgabe, die 330
Pferde, die zurzeit im Depot waren, in Sicherheit zu
bringen. Alsdann wurde mit drei Dampfſpritzen der
Boden von allen Seiten unter Waſſer geſetzt. Nach ein=
ſtündiger
Löſcharbeit galt die Gefahr als beſeitigt. Eine
Unmenge Stroh und Heu wurde vernichtet. Ueber die
Urſache des Brandes konnten beſtimmte Feſtſtellungen
noch nicht gemacht werden. Auf dem Stadtbahnhofe
Warſchauer Straße ſprang heute der Arbeiter Hilgen=
berg
unter den Augen eines zahlreichen Publikums vor
einem einlaufenden Zug auf die Schienen und
wurde ſofort zermalmt.
Heidelberg, 12. Dez. Der Bürgerausſchuß genehmigte
in ſeiner heutigen Sitzung einſtimmig einen Kredit von
100000 Mark zur Erbohrung einer von dem Geologen
Profeſſor Wilhelm Salomon vermuteten Thermal=
quelle
auf dem Heidelberger Stadtgebiet, ſowie einen
Kredit von 310000 Mark zur Fortführung der
elektriſchen Straßenbahn von Schlierbach
nach Neckargemünd. Ferner wurde mit 67 gegen
31 Stimmen beſchloſſen, daß die aufgedeckten Fundamente
des alten Auguſtinerkloſters auf dem Ludwigsplatz zwecks
gärtneriſcher Anlagen wieder zugeſchüttet werden follen.
München, 13. Dez. Bei der Bahnüberfahrt bei Trude=
ring
wurde ein Zweiſpännerfuhrwerk vom
Zuge erfaßt. Der Wagenlenker wurde getötet.
Der Schrankenwärter, der vergeſſen hatte, die Schranke
zu ſchließen, machte einen Selbſtmordverſuch, indem er ſich
durch einen Schuß in den Mund ſchwer verletzte.
Leipzeg, 12. Dez. Das Reichsgericht verwar
die Reviſion der Steinbrecher Julius Krebs und Hein=
rich
Beutel, die am 10. Oktober vom Schwurgericht
Mainheim wegen Raubmordes an dem Studenten Hil=
mar
Arjes aus dem Norden Oſtfrieslands auf Grund des
Paragraphen 214 des Reichsſtrafgeſetzbuches zu lebens=
länglichem
Zuchthaus verurteilt worden waren.
Emden, 12. Dez. Ein mit Erz befrachteter Dampfer
Montania, der Reederei Kunſtmann in Stettin ge=
hörig
, iſt bei Borkum geſtrandet. Einzelheiten fehlen
noch. Schlepper ſind hinausgefahren.
Pillau, 13. Dez. Der Dampfer Elbing 3"‟
von Stettin nach Elbing unterwegs, iſt in der vergan=
genen
Nacht bei ſchwerem Schneeſturm und Nebel bei
Tonkkitten aeſtrandet. Ein Lotſendampferpilot und

mehrere Schlepper ſind nach der Unfallſtelle abgegangen
und machen Abſchleppungsverſuche.
Innsbruck, 13. Dez. In Bozen gab ſich der Sohn von
Krämersleuten aus Trautenſtein (Braunſchweig) als
Baron Aunedinger aus und kaufte bei geringer
Anzahlung das Schloß Freudenſtein, wo er flott auf
Koſten zahlreicher Geſchäftsleute lebte. Als ein Kellner
eines Bozener Hotels den Baron anzeigte, weil er ſeine
Zeche ſchuldig blieb, wurde der Schwindel aufge=
deckt
. Der Hochſtapler flüchtete unter Hinterlaſſung zahl=
reicher
Schulden.
London, 12. Dez. Lloyds meldet, daß ein Boot, das
die Namen Derna und Genua trägt, bei Brock auf
der Inſel Wight an das Ufer geſpült wurde. Im Boot,
deſſen Bug eingerammt war, fand man die Leiche eines
Mannes. Lloyds fügt hinzu, daß nach dem Zuſammen=
ſtoß
, den Centurion am 10. Dezember mit einem
unbekannten Dampfer hatte, auf der Brücke des Centu=
rion
eine Laterne gefunden wurde, die 1903 von einem
deutſchen Reeder für den deutſchen Dampfer, Girgenti
geliefert worden war, der zuletzt unter dem Namen
Derna ein italieniſches Schiff war.
New=York, 13. Dez. Morgen wird der neue große
Endbahnhof in New=York, an deſſen Fertigſtellung
ſeit längerer Zeit gearbeitet wurde, dem Betrieb über=
geben
. Das Gebiet dieſes Bahnhofes umfaßt nicht weni=
ger
als 79 Acres. Alle Untergrundbahnen nehmen eben=
falls
ihren Ausgang von ihm. Wenn man einen der Säle
des Rieſenbahnhofes betritt, glaubt man ſich in einer
Zentrale zu befinden, während es zehn ſolcher Rieſenhal=
len
gibt. Von dem Bahnhofe werden an 8000 Perſonen=
züge
am Tage abgefertigt. Dem neuen Bahnhof gegen=
über
liegt ein großes Hotel, in dem gegen 30000 Perſonen
untergebracht werden können. Die Vorhalle des Bahn=
hofes
iſt 95 Meter lang, 50 Meter breit und 45 Meter
hoch. Sie iſt vollſtändig aus Marmor hergeſtellt. Die
Baukoſten des Bahnhofes belaufen ſich auf 700 Millionen.

Zum Tode des Prinz=Regenten
Luitpold.

* München, 12. Dez. (Ergänzung.) Die Leiche
des Prinz=Regenten Luitpold bleibt bis mor=
gen
im Sterbezimmer aufgebahrt. Die vorläufige Ein=
balſamierung
hat heute ſtattgefunden. Das Herz ſoll erſt,
wenn der Befehl dazu erteilt wird, dem Körper entnom=
men
werden und nach der Präparierung in eine ſilberne
Kapſel eingeſchloſſen werden. In dieſem Fall dürfte es
ebenfalls nach Altötting in die Gnadenkirche übergeführt
werden, wo ſich auch die Herzen der bayeriſchen Könige
befinden. Die Beiſetzung wird vorausſichtlich am nächſten
Donnerstag, den 19., ſtattfinden und zwar auf Anordnung
des Prinzen Ludwig in feierlicher Weiſe, wie wenn es
für den König wäre. Die Leiche des Prinz=Regenten
Luitvold wird einem Wunſche des Verſtorbenen zufolge
in der Theatiner Hofkirche an der Seite ſeiner dort ruhen=
den
Gemahlin beigeſetzt. Morgen wird das Geſetz= und
Verordnungsblatt die Trauerordnung veröffentlichen.
Darnach ſoll auf Befehl des Prinz=Regenten die Landes=
trauer
auf drei Monate feſtgeſetzt werden. Nähere Be=
ſtimmungen
für den Hof, die Staatsbeamten und das
Militär werden von den betreffenden Behörden erlaſſen.
Die öffentlichen Luſtbarkeiten für die drei nächſten Tage
und den Beiſetzungstag ſind unterſagt. Die Vereidig=
ung
des Prinz=Regenten Ludwig auf die Ver=
faſſung
erfolgt vor den verſammelten beiden Kammern
am 21. Dezember.
Dem zurückkehrenden Prinz=Regenten Ludwig fuhr
der Hofmarſchall von Laßberg. bis Salzburg entgegen,
während Miniſterpräſident Freiherr von Hertling mit den
Herren ſeiner Begleitung nur bis Freilaſſing fuhr. Auf
der Fahrt nach München konferierte der Miniſterpräſident
lange eingehend mit dem Prinz=Regenten. Nach der An=
kunft
fand die Beſprechung der Miniſter im Miniſterium
des Aeußeren ſtatt.
* München 13. Dez. Der Oberſtkämmererſtab gibt
bekannt, daß aus Anlaß des Ablebens des Prinz=
Regenten Luitpold eine Hof= und Landes=
trauer
von drei Monaten vom 12. Dezember bis ein=
ſchließlich
den 11. März 1913 angeordnet wird. Eine aller=
höchſte
Bekanntmachung ordnet ferner an, daß die Lan=
destrauer
wie für den König beobachtet werden
ſoll. Eine weitere allerhöchſte Verordnung von heute be=
trifft
die Uebernahme der Regentſchaft durch
den Prinzen Ludwig und die Einberufung=
des
Landtages auf den 21. Dezember zur Teilnahme
an der Ablegung des Regentſchaftseides.

* Berlin, 12. Dez. Zu dem Ableben des
Prinz=Regenten ſchreibt der Reichsanzeiger:
Trauernd ſteht das deutſche Volk, ſtehen die Deutſchen in
der weiten Welt an der Bahre dieſes allverehrten Fürſten
und nahmen innigen Anteil an dem Schmerz, von welchem
Bayerns Volk bei dem Heimgang des geliebten Regenten
erfüllt iſt. Faſt bis zur Vollendung ſeines 92. Lebens=
jahres
erhielt ein gütiges Geſchick ihn als Neſtor unſerer
Bundesfürſten, ſeinem Lande und dem Deutſchen Reiche.
Eine geſegnete Herrſcherlaufbahn, ein ſchlichtes, deutſches
Heldenleben, fanden ihren Abſchluß, erprobt im Felde
während des großen Krieges für Deutſchlands Einigung,
bewährt im politiſchen Rat, voll unerſchütterlicher Treue
gegen Kaiſer und Reich, ein hochſinniger Hüter des Kron=
rechts
ſeines erlauchten Hauſes, ein väterlich ſorgender
Landesfürſt bis in das höchſte Alter allem zugewandt,
was Herz und Nation bewegt. So bleibt ſein Bild in
unſerem Gedächtnis, wie die Erinnerung an die große
Zeit unſerer nationalen Wiedergeburt nie ſchwinden kann.
So wird unter den um die Gründung des Reiches ver=
dienten
Fürſten der edle Name des Prinzen Luitpold von
Bayern mit hohen Ehren fortleben.
* Berlin, 13. Dez. Der Präſident des
Reichstags Dr. Kaempf richtete an den Prinz=
Regenten Ludwig folgendes Beileidstele=
gramm
: Eure Königliche Hoheit wollen den ehrfurchts=
vollſten
Ausdruck des tiefen Schmerzes des Reichstags
über den Heimgang Allerhöchſt Ihres Herrn Vaters ent=
gegenzunehmen
geruhen. Der Reichstag betrauert mit
Eurer Königlichen Hoheit und dem ganzen Bayernlande
das Dahinſcheiden des edlen, um Deutſchlands Einigung
hochverdienten Fürſten, der in raſtloſer Tätigkeit bis in
ſein hohes Alter für das Wohl des Volkes und des ge=
ſamten
Reiches treuſorgenden Herrſchers. Sein Andenken
wird allezeit in uns fortleben. Außerdem ſandte der
Präſident des Reichstages an den Präſidenten der
bayeriſchen Kammern der Reichsräte und der Ab=
geordneten
, ſowie an Staatsminiſter Freiherrn
v. Hertling im Namen des Reichstages Beileidstele=
gramme
.

[ ][  ][ ]

Seite 6.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Nummer 295

* Wien, 12. Dez. Alle Blätter widmen dem
Prinz=Regenten von Bayern tiefempfundene
Nachrufe mit aufrichtigſter Trauer und herzlichſtem Mit=
gefühl
. Die Blätter heben hervor, daß die Todesnachricht
hier beſonders ſchmerzlich empfunden werde, weil mit dem
Prinz=Regenten der älteſte intime Freund des Kaiſers
Franz Joſef dahingegangen iſt, der mit dem Kaiſer
Freud und Leid getragen und mit ihm ſtamm= und ge=
ſinnungsverwandt
geweſen iſt. Die Blätter gedenken
dantbar der Zeiten, in welchen der Prinz=Regent alljähr=
lich
als treuer und lieber Gaſt in Wien weilte, wo er ſich
großer Popularität erfreute.
* Wien, 12. Dez. (Abgeordnetenhaus.)
Bei dem Beginn der Sitzung erbat Präſident Syl=
veſter
die Ermächtigung, anläßlich des Todes des
Prinz=Regenten Luitpold von Bayern, einen vom Volke
geliebten und allſeits hochverehrten Patriarchen auf dem
Königsthron, der auch mit dem öſterreichiſchen Herrſcher=
hauſe
durch Bande des Blutes eng verbunden iſt, das
Beileid des Hauſes in geeigneter Weiſe auszu=
drücken
. Das Haus nahm ſodann die Regierungsvorlage
betreffend den Unterhaltungsbeitrag für Angehörige von
Mobiliſierten an und begann die zweite Leſung des Re=
krutenkontingentes
für 1913. Das Subkomitee des Bud=
getausſchuſſes
erledigte die Vorlage betreffend die ita=
lieniſche
Rechtsfakultät und nahm einſtimmig einen An=
trag
des Abgeordneten Bugatto an, Trieſt als Sitz zu be=
ſtimmen
. Die Regierungsvorlage ſchlug als proviſori=
ſchen
Sitz Wien vor.
Erzherzog Franz Ferdinand vertritt den
Kaiſer bei der Beiſetzung des Prinz=Regenten Luitpold in
München.
* Bern, 12. Dez. Anläßlich des Ablebens des
Prinz=Regenten richtete der Bundesrat an
den Prinz=Regenten Ludwig folgendes Bei=
leidstelegramm
: Mit tiefem Bedauern erhält die Schweiz
und der Bundesrat durch Seine Exzellenz Herrn von
Böhm die betrübende Kunde vom Hinſcheiden Seiner
Kgl. Hoheit des Prinz=Regenten Luitpold. Der Bundes=
rat
und mit ihm das geſamte Schweizer Volk nehmen
warmen Anteil an dem großen Verluſte, der Euere Kal.
Hoheit, die Kal. Familie und ganz Bayern trifft. Wir
gedenken mit Dankbarkeit der freundnachbarlichen Geſin=
nung
, die der Verewigte unſerem Lande je und je ent=
gegenbrachte
. Im Namen des Bundesrates: Der Bun=
despräſident
.
Ferner wurde der ſchweizeriſche Geſandte in Ber=
lin
beauftragt, der Kal. Bayeriſchen Regieruna und der
Regieruna des Deutſchen Reiches die Teilnahme des
Bundesrates auszuſprechen.
* London, 13 Dez. Die Zeitungen veröffentlichen
biographiſche Artikel über den verſtorbenen Prinz=
Regenten Luitvold. Die Times betont in ihrem
Leitartikel, daß die Welt in ihm ihren älteſten Herrſcher
verloren habe. Prinz=Regent Luitpold gewann durch
die Gradheit ſeines Charakters und die Einfachheit
ſeines Lebens die Liebe ſeines Volkes. Er war während
ſeines langen Lebens ein friedliebender Fürſt Bayerns
und des Deutſchen Reiches. Dailn Graphie ſchreiht: Im
Prinz=Regenten Luitnold verlor der deutſche Kaiſer den
weileſten, loyalſten und einflußreichſten ſeiner fürſtlichen
Mitarbeiter und Ratgeber.

* München, 13. Dez. Von dem Kaiſer ging auf
die Mitteilung von dem Ableben des Prinz=Regenten
durch den Prinzen Rupprecht folgendes Beileidstele=
gramm
ein: Mit tiefſter Trauer erfüllt mich Deine
Nachricht von dem Hinſcheiden Deines geliebten Groß=
vaters
, des allverehrten Prinz=Regenten, meines treuen
Freundes. Ein bedeutungsvoller Abſchnitt deutſcher Ge=
ſchichte
geht mit ihm zu Ende. Ein langes Leben, aus=
gefüllt
mit einer für Bayern und das Reich ſegensreichen
Arbeit, iſt vollendet. Deinem Vater. Dir und Euerm
ganzem Hauſe ſpreche ich meine wärmſte und innigſte
Teilnahme aus. Deutſchland trauert um den Dahinge=
ſchiedenen
. Ich werde immer dieſer herrlichen Geſtalt in
tiefſter Dankbarkeit gedenken. Wilhelm.
* München, 13. Dez. Das Telegramm des Reichs=
kanzlers
von Bethmann Hollweg an den
Prinz=Regenten lautet: Tief bewegt durch die Trauer=
kunde
von dem Hinſcheiden des Prinz=Regenten, bitte ich
Eurer Königlichen Hoheit meiner wärmſten und aufrich=
tigſten
Teilnahme an dem ſchweren Schickſalsſchlage und
dem unerſetzlichen Verluſte Ausdruck geben zu dürfen.
Möge Eurer Hoheit eine lange, reich geſegnete Nachfolge
des im ganzen deutſchen Vaterlande ſo ehrfurchtsvoll ge=
liebten
verewigten Prinz=Regenten beſchieden ſein, deſſen
ſo überaus gnädige Geſinnung ich immerdar mit dank=
harem
Herzen bewahren werde. Prinz Ludwig
antwortete mit einem Telegramm, in welchem er ſeinen
Dank für warme Teilnahme an dem Schmerz und für den
Ausdruck der treuen Verehrung, mit welcher der Reichs=
kanzler
des Regenten gedachte, Ausdruck gab und in dem
es zum Schluß heißt: Das Beiſpiel meines Vaters in
ſeiner Stellung zu Kaiſer und Reich wird mir ein leuch=
tendes
Vorbild ſein.
* Berlin, 13. Dez. Das Armeeverordnungsblatt
veröffentlicht folgenden Armeebefehl des Kaiſers,
in dem beſtimmt wird: 1. Sämtliche Offiziere der Armee
legen auf 14 Tage Trauer an. 2. Bei dem Feldartillerie=
Regiment Prinz=Regent Luitpold von Bayern ( Magde=
hurgiſches
Nr. 4) währt die Trauer drei Wochen. 3. Zu
den Beiſetzungsfeierlichkeiten haben Abordnungen, be=
ſtehend
aus dem Regimentskommandeur, einem Stabs=
offizier
, einem Hauptmann, ſowie einem Oberleutnant
oder Leutnant zu entſenden: a) das vorgenannte Regi=
ment
b) das zweite Niederſchleſiſche Infanterieregiment
Nr. 47.

Der Balkankrieg.

Die Botſchafterkonſerenz.
Wien, 13. Dez. Den Vorſitz auf der Botſchafter=
Réunion wird zunächſt Sir Edward Grey, dann der
Unterſtaatsſekretär im Miniſterium des Aeußern Nikol=
ſon
übernehmen. Verhandelt wird in engliſcher Sprache
werden, da Grey nicht Franzöſiſch ſpricht. Eine Interpel=
lation
im Abgeordnetenhauſe erſucht den Miniſter des
Aeußeren, Vorſorge zu treffen, daß täglich ein wahrheits=
getreuer
amtlicher Bericht über die Réunion ausgegeben
wird, um Senſationsmeldungen zu verhindern.
* Berlin, 13. Dez. Der Voſſiſchen Zeitung zufolge
traf der türkiſche Botſchafter in Berlin, Osman
Nizam Paſcha, auf der Durchreiſe von Konſtantinopel
nach London geſtern in Berlin ein und ſprach außer auf
der türkiſchen Botſchaft bei dem Staatsſekretär des
Aeußern vor.
Die Solidarität der Balkanſtaaten.
* Paris, 12. Dez. Der griechiſche Miniſterpräſident
Penizelos erklärte einem Mitarbeiter des Temps:
Ich beſtreite nicht, daß zwiſchen den Balkanverbündeten
mancherlei Probleme zu löſen ſind, die durch die Groß=

artigkeit unſerer Erfolge verurſacht werden. Ich habe die
Gewißheit, daß wir dieſe Probleme regeln werden; denn
für die Verbündeten wäre ein Bruch oder eine Erkaltung
der Solidarität weit ſchlimmer, als gegenſeitige Zuge=
ſtändniſſe
. Die dauernde Einmütigkeit dieſer Bündniſſe
iſt für uns eine gemeinſame Notwendigkeit, wenn wir die
erzielten Ergebniſſe bewahren und uns die Achtung der
Welt erhalten wollen.
Der Fall Prohaska.
* Wien, 12. Dez. Wie die Neue Freie Preſſe er=
fährt
, ſchloß der Konſul Edl die Erhebungen über die
Prohaska=Affäre in Prizrend nunmehr ab. Er
befindet ſich auf der Rückreiſe, die er zunächſt in Belgrad
unterbricht, um den dortigen öſterreichiſchen Geſandten
über den Tatbeſtand zu informieren. In den nächſten
Tagen dürfte er nach Wien kommen, um den bereits tele=
graphiſch
übermittelten Bericht mündlich zu ergänzen. Es
ſteht zweifellos feſt, daß gegen Prohaska von ſerbiſcher
Seite Völkerrechtswidrigkeiten begangen worden ſind,
wenn ſie auch nicht die im Publikum verbreiteten Dimen=
ſionen
annahmen. Nach der Rückkehr Edls nach Wien
dürfte über die Prohaska=Affäre eine offizielle Publika=
tion
erſcheinen. Man zweifelt nicht daran, daß die ſerbi=
ſche
Regierung in der Prohaska=Affäre der Monarchie
gegenüber eine entſprechende Genugtuung leiſtet.
Fortſetzung des Kampfes durch die Griechen.
* Athen, 13. Dez. Das Kriegsminiſterium
veröffentlicht folgendes Kommunigué: Da man es
für zweckmäßig erachtete, daß ein Teil der bei Janina
konzentrierten türkiſchen Truppen während des gegen die
Türken gerichteten Frontangriffes abgelenkt wurde, lan=
dete
die Armee von Epirus bei Santi Quaranta,
nordweſtlich von Janina, zwei Bataillone Infanterie und
vier Kanonen und machte eine Diverſion, die vollkommen
gelang. Sobald die Landung des griechiſchen Korps be=
merkt
worden war, wurden den Griechen von Janina
acht türkiſche Bataillone mit zwei Batterien und zwei
Belagerungsgeſchützen entgegengeſandt. Nach einem
Scharmützel, das den Griechen ermöglichte, die Stärke des
gegen ſie kämpfenden Feindes feſtzuſtellen, kehrten die
Griechen, ohne verfolgt zu werden, nach Santi Quaranta
zurück. Sie gingen in guter Ordnung zurück mit allem
Kriegsmaterial auf die wartenden Schiffe und wandten
ſich dann nach anderen Punkten der epirotiſchen Küſte.
Ihre Verluſte betrugen fünf Tote und 19 Verwundete, die
an Bord der Schiffe gebracht wurden. Ein amtliches
Telegramm des Generals Sapuntjakis meldet aus
Pendepigadia, daß geſtern abend die allgemeine
Offenſive gegen die feindlichen Truppen begonnen habe
und auf der ganzen Front der griechiſchen Linien während
des heutigen Tages erbittert gekämpft worden iſt. Ohne
beſonderen Befehl warfen die Griechen die feindlichen
Vorpoſten zurück und trieben ſie in wiederholten Angrif=
fen
mit dem Bajonett zurück. Der Feind wurde bis nach
den Befeſtigungen von Bezami zurückgeworfen, wo die
griechiſche Armee lagerte. Dem Feinde wurden drei
Schnellfeuergeſchütze, eine große Menge Kriegsmaterial
und eine große Zahl Zelte abgenommen.
Sonſtige Meldtungrn.
Belgrad, 13. Dez. Die hieſige Tribuna erfährt
aus angeblich zuverläſſiger Quelle, daß neben dem be=
ſtehenden
Balkanbund noch ein neues Schutzbünd=
nis
zwiſchen Rumänien, Serbien, Montenegro und Bul=
garien
abgeſchloſſen ſei. Dr. Danew habe in Bukareſt
bereits im Namen der drei zuletzt genannten Balkanſtaa=
ten
die Bedingungen des Defenſivvertrages unterzeichnet.
Eine Beſtätigung dieſer Meldung von anderer Seite iſt
nicht zu erhalten.
* Berlin, 13. Dez. Gegenüber den Meldungen
weniger Berliner Blätter in ihren geſtrigen Abendaus=
gaben
über verſchiedene Geſpräche ihrer Journaliſten
mit Herrn Dr. Danew erklärt die hieſige bulgariſche
Geſandtſchaft, daß Dr. Danew gar keine Zeit hatte,
jemand zu empfangen und keinen Journaliſten
einer hieſigen Zeitung geſehen hat, demen=
tiert
hiermit die bulgariſche Geſandtſchaft dieſe angeh=
ſichon
(Batpräche ſomie die darin enthaltenen Aeußerun=
gen
des Herrn Dr. Danew auf das entſchiedenſte. Das
iſt ſtark!
Die Delegierten in Paris und London.
* Paris, 13. Dez. Miniſterpräſident Poincaré
empfing den franzöſiſchen Botſchafter in London Paul
Cambon und den türkiſchen Delegierten Reſchid
Paſcha zuſammen mit dem türkiſchen Botſchafter.
* London, 13. Dez. Der Miniſter des Aeußern
Sir Edward Grey empfing heute mittag die ſerbi=
ſchen
Delegierten im Auswärtigen Amt. Dr. Danew.
der Präſident der bulgariſchen Sobranje, der morgens
hier eingetroffen iſt, hatte heute vormittag eine längere
Unterredung mit dem bulgariſchen Geſandten.
HB. London, 13. Dez. Eine große Anzahl in
London lebender Untertanen der Balkanſtag=
ten
hatte ſich geſtern abend am Charing Croß=Bahnhof
verſammelt, um die griechiſchen, ſerbiſchen und montene=
griniſchen
Friedensdelegierten zu begrüßen.
Unter ihnen befand ſich auch der Pope der griechiſchen
Kirche. Kurz vor 11 Uhr lief der Zug ein. Mit lauten
Hurrarufen wurden die Ankommenden ſtürmiſch begrüßt,
ſehr zum Erſtaunen der ruhigen Enaländer. Dann wur=
den
die Geſandten zu den Automobilen geleitet, die ſie
nach ihren Hotels brachten.

Vermiſchtes.

Auerbachs Keller in verjüngter Ge=
ſtalt
. Eines der alten Wahrzeichen der Meß= und Han=
delsſtadt
Leipzig, Auerbachs Keller, hat bekannt=
ich
in der letzten Zeit einen Abbruch über ſich ergehen
laſſen müſſen. Das alte Gebäude Auerbachs Hof, an
dem der Zahn der Zeit zu ſehr genagt hatte, mußte ab=
geriſſen
werden und hat einem ſtattlichen Neubau Platz
gemacht. Es iſt alter, hiſtoriſcher Boden, auf dem er ſteht.
Als der hochgelahrte Profeſſor der Medizin, Auerbach,
Anfang des 16. Jahrhunderts in der Grimmaeſchen
Straße ſein Wohnhaus baute, galt das Gebäude bald
als eines der prächtigſten und umfangreichſten in ganz
Leipzig. Allmählich bildete es ſich zu einem großen Han=
delshauſe
aus, in welchem die fremden Meßbeſucher ihre
Waren ausſtellten. Es war naturgemäß, daß ſich bei dem
regen Handelstreiben auch das Bedürfnis nach einer
Stätte geltend machte, wo man nach des Tages Laſt und
Mühe ſich erquicken konnte. Und ſo entſtand Auerbachs
Keller‟. Er mag manches weinfrohe Geſicht der alten
Kaufheren geſehen, manche Schnurre und manchen Streich
der Scholaren und fahrenden Schüler erlebt haben. Als
die Pläne zum Neubau für Auerbachs Hof angefertigt
wurden, tauchte die Befürchtung auf, daß es nicht ge=
lingen
werde, die alten Kellerrsume zu erhalten. Die
Kunſt der Architekten hat das aber doch ermöglicht. Die

Stätte, die durch den Genius Goethes geweiht iſt, wird
weiter erhalten bleiben. Das Bedürfnis der modernen
Zeit brachte es aber mit ſich, den hiſtoriſchen Kellerräumen
andere Räumlichkeiten anzugliedern. Auch ſie ſollen das=
alte
Lokalkolorit erhalten, daher ſind eine ganze Reihe
von namhaften Künſtlern beauftragt worden, die Räum=
lichkeiten
mit Bildern nach Motiven aus Goethes Fauſt
zu ſchmücken. Der Eingana zu Auerbachs Keller wird
einen beſonderen Schmuck erhalten, nämlich zwei Bronze=
gruppen
, die ebenfalls aus der Kellerſzene entnommen
ſind. In pietätvoller Weiſe werden ſich hier alſo Neues
und Altes würdig die Hand reichen, um Auerbachs Keller
auch der kommenden Generation zu erhalten,

Literariſches.

Stille Nacht! Heilige Nacht! Dichtung von
Otto Franz Genſichen, Berlin 1913, Verlag von Boll
u. Pickardt. Preis ungb. 3. Mk., geb. 4. Mk. Die in
durchweg gereimten Verſen und wechſelnden Metren ver=
faßte
Dichtung ſpielt in der Zeit von 1809 bis 1818, als
durch Napoleons Machtſpruch die weltliche Souveränität
der Kirche vernichtet und deren Landbeſitz ſäkulariſiert
wurde. Die Schilderung der Napoleoniſchen Kriege, des
Zugs nach Moskau, des Bereſinaübergangs, der Volks=
erhebung
von 1813 dürfte in dieſen Tagen der Säkulax=
erinnerungen
von aktuellem Reiz ſein, und das ſcharfe
Lokalkolorit der landſchaftlichen Schilderungen und der
eingeſtreuten ſangbaren Lieder dürfte den zahlreichen Be=
ſuchern
des Salzkammerguts freundliche Erinnerungen
wecken.
Im Damaraland und Kaokofeld. Erin=
nerungen
an Südweſt=Afrika von E. Eiſinger. Verlag=
der
Konkordia, A.=G. Bühl (Baden). Der Verfaſſer, ehe=
maliger
Angehöriger der Schutztruppe in Südweſt=Afrika,
ſchildert ſchlicht und einfach, aber eindringlich und wir=
kungsvoll
ſeine Erlebniſſe bei der Schutztruppe in Südweſt=
Afrika; er erzählt vom Land und ſeinen Bewohnern, von
den Kämpfen mit den aufſtändiſchen Hereros und Hotten=
totten
; er weiß ernſt zu berichten von heldenhaftem Ver=
halten
unſerer braven Schutztrüppler, er weiß aber auch
launig zu erzählen von humorvollen Jagdabenteuern und
heiteren Lagerſzenen. Nicht nur unſeren Schutztrüpplern
und den Kolonialfreunden wünſchen wir das Buch in die
Hand, ſondern insbeſondere auch unſerer heranwachſenden
Jugend.
Wilhelm Jenſen, Ausgewählte Ge=
dichte
mit einem Vorwort von Th. von Sosnosky, geb.
2. Mk. Als Denkmal für Wilhelm Jenſen, den großen
Dichter, der ſein ſchaffensreiches Leben nun vollendet hat,
kann man das neu herausgegebene brevierartige Bändchen
mit der Ausleſe ſeiner ſchönſten Gedichte bezeichnen; ein
Denkmal, das dieſer große Mann ſich ſelbſt für alle Zeiten
geſetzt hat. Die deutſche und die ausländiſche Preſſe hat
im Verlauf von 40 Jahren wiederholt durch ihre beſten
Vertreter und feinſinnigſten Kritiker auf den Lyriker
Jenſen hingewieſen.
Dasfröhliche Buchfür die Jugend. Eine
Sammlung deutſcher Schwänke und Scherze. Heraus=
gegeben
von Friedrich Düſel. (Lebensbücher der Jugend,
Band 20). Reich illuſtriert. Verlag von George Weſter=
mann
in Braunſchweig und Berlin. In Geſchenkeinband
250 Mk. Wer hätte mehr ein Recht auf Fröhlichkeit als
unſere Jugend? So werden denn hier all die prächtigen
Schwänke und Scherze, luſtige Geſchichten und drolligen
Abenteuer zu neuem Leben erweckt, an denen unſer Volk=
einſt
ſo reich war, die ſo viel vom innerſten deutſchen Weſen
und Denken widerſpiegeln. Da iſt Eulenſpiegel, da ſind
die ſieben Schwaben und die Schildbürger, da iſt Münch=
hauſen
, und um ſie herum tummelt ſich ein munteres Völk=
chen
von allerhand Schalksnarren.

Letzte Nachrichten.

(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 13. Dez. Die Budgetkommiſſion
des Reichstages beſchloß, die Staatsregierung zu
erſuchen, dafür zu ſorgen, daß die Nachbargrundſtücke des
Landtages nicht in Privathände übergehen, ſondern für
Reichs= und Staatszwecke erhalten bleiben. Das dem
Abgeordnetenhauſe zunächſt gelegene unbebaute Grund=
ſtück
der Heeresverwaltung möge für Zwecke des Abge=
ordnetenhauſes
erworben werden.
* Frankfurt a. M., 13. Dez. Heute nachmittag gegen.
½5 Uhr wurde eine etwa 40 Jahre alte Frau auf dem
Bahnhofsplatz von einem Herrſchaftsautomobil
aus Wiesbaden überfahren Die Frau trug ſo ſchwere
innere und äußere Verletzungen davon, daß ſie kurz nach
ihrer Einlieferung in das ſtädtiſche Krankenhaus ge=
ſtorben
iſt.
* München, 13. Dez. In einem Hotel des Stadt=
teils
Schwabing erſchoß der Vortragskünſtler Juſtus
aus Brüſſel die Sängerin Frieda Baumann aus
Berlin aus Eiferſucht. Darauf richtete er die Waffe gegen
ſich und verwundete ſich tödlich.
* Hamburg. 13. Dez. In der vergangenen Nacht
wurde an dem Blumenhändler Albers in Curslack ein
Raubmordverſuch verübt. Albers wurde lebens=
gefährlich
verletzt. Er iſt nicht vernehmungsfähig. An
ſeinem Aufkommen wird gezweifelt. Der Täter erheutete
500 Mark.
* Beuthen (Ober=Schleſien), 13. Dez. Geſtern mittag
wurden der Geflügelhändler Reinold und ſeine Frau auf
der Rückfahrt von dem Wochenmarkt in Zabrze nach ihrer
Behauſung in Peiskretſcham im Walde bei Laband über=
fallen
und ihnen der Schädel eingeſchlagen. Die Täter
raubten ihnen die Barſchaft von 400 Mark. Auf dem Ge=
fährt
, das abends ohne Führer in Peiskretſcham eintraf,
wurde Reinhold und ſeine Frau, die nur noch ſchwache
Lebenszeichen von ſich gaben, aufgefunden. Beide ſtar=
ben
nach kurzer Zeit. Von den Verbrechern ſehlt jede
Spur.
* Wien, 13. Dez. Im Abgeordnetenhauſe
wurde die Rekrutenvorlage in zweiter und dritter
Leſung angenommen. Die Reſolntion des Sozialdemo=
kraten
Leuthner, der Fall Prohaska ſolle dem ſtändigen
Haager Schiedsgericht unterbreitet werden, wurde ab=
gelehnt
. Sodann begann die Beratung des Pferde
ſtellungsgeſetzes.
H. B. Berlin, 13. Dez. In den letzten Tagen haben
eine Reihe militärdienſtpflichtiger Oeſter=
reicher
, die in Berlin ihren Wohnſitz haben, Einberu=
fungsbefehl
erhalten, mit der Weiſuna, ſofort abzureiſen
und ſich bei ihren Truppenteilen zu melden.
H. B. Halle a. d. S., 13. Dez. Sämtliche reichs=
deutſchen
Mediziner der Univerſität Halle, ſoweit
ſie im kliniſchen Studium ſtehen, ſtellten heute bis auf
weiteres den Beſuch von Kolleg und Kliniken
ein, weil die Fakultät entgegen ihrer Zuſage und ent=
gegen
einem Miniſterial=Erlaß alle Ausländer ohne ent=

[ ][  ][ ]

Nummer 295.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Sitee 7.

ſprechende Vorbildung von neuem wieder praktiſieren ließ.
Die Profeſſoren konnten heute keine Kollegien abhalten.
H. B. Neuſtrelitz, 13. Dez. Wie die Landeszeitung für
beide Mecklenburg aus zuverläſſiger Quelle erfahren
haben will, ſchweben zwiſchen dem preußiſchen Finanz=
miniſter
und der ſelbſtändigen Mecklenburger
Lotterie=Verwaltung Verhandlungen über
deren Anſchluß an die preußiſch=ſüddentſche
Klaſſen=Lotterie.
Stuhlweißenburg, 13. Dez. Die Frau des Ziegelei=
arbeiters
Somogys ließ ihre drei Kinder in einem
Zimmer ihrer Wohnung allein. Durch Ueberhitzung des
Ofens fingen die Möbel in der Stube Feuer. Alle drei
Kinder konnten nur als verkohlte Leichen geborgen
werden. Die Frau wurde wegen fahrläſſiger Tötung
verhaftet.
H.B. London, 13. Dez. Ein Telegramm aus Liver=
pool
berichtet über einen Diebſtahl, der mit dem kürz=
lichen
Diebſtahl der Goldbarren ſehr viel Aehnlichkeit hat.
Ein großes Handelshaus in London, das Silber=
barren
im Werte von mehr als tauſend Mark auf dem
Weg über Liverpool nach Weſtafrika verſandte, erhielt
die Meldung, daß das Silber nur bis Liverpool auf
dem dortigen Bahnhof gelangte und verſchwunden iſt.
Von den Dieben fehlt bisher jede Spur.

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Von Südweſten her breitet ſich hoher Druck über den
Kontinent aus, unter deſſen Einfluß bei uns Aufheiterung
eingetreten iſt. Bei weſtlichen Winden liegen die
Temperaturen heute morgen in Deutſchland zwiſchen
30 und 6 Niederſchläge fielen in ganz Deutſchland,
beſonders an der Küſte. Ueber Jsland liegt ein ſtarkes
Tief, das oſtwärts wandern dürfte, ohne unſer Wetter
weſentlich zu beeinfluſſen.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 14. De=
zember
: Wechſelnd bewölkt, meiſt trocken, kälter, ſtellen=
weiſe
Nachtfroſt.

Schneebericht.

Homburg v. d. H., Wetter gelind, Rodelbahn
zußer Betrieb, Schneeſchuhgelände unbenutzbar. Hohe=
rodskopf
(Vogelsberg) Schneehöhe 3040 Zentimeter,
Beſchaffenheit der Schneedecke: verharſcht.

Gummi-Schuhe
Seichk, Megank Rattbar!

Nächst dem

Auaust Schwab jr., Darmstadt
Telephon
Sahahet Rheinstrasse 3341 29t
9p.=
Kompl. Monnungseinrichtungen
von 1000-10000 Mk.
Freie Liefernng. Alles offen ausgezeichnet. Danernde Garantie.
Manverlange Preisliste u. Abbildungen
Photographische Aufnahmen
der einzelnen Zimmer. (10529a
Man beachte unsere S Schaufenster
für Spezial-Auskünfte, Er-
Detektiv-Institut mittelungen, Beobachtungen
u. Vertrauens-Angel egenheiten.
Uebernahme nur einwandfreier Aufträge. uaranti) für
gewissenhafte Erledigung. Kiesstr. 34 I. Tel. 1668. (V1134

Gedankenlos ſchickt man das Liebſte fort,
hinaus in Wind und Wetter, wenn es kaum Tag
geworden iſt, und ſo ein Schulgang bei ſchlechtem
Winterwetter iſt eine Häufung ernſter Gefahren
für ein kleines Menſchenkind. Darum laſſen Sie
ſich raten, verehrte Hausfrau und Mutter: Geben
Sie den Kleinen immer ein paar Fays Sodener
Mineral=Paſtillen mit auf den Schulweg, die er=
fahrungsgemäß
auch als Schutzmittel die denkbar
beſten Dienſte tun. Die Schachtel, die nur
85 Pfg. koſtet, reicht eine ganze Woche und iſt
überall erhältlich.
(25635M

Robert Müller
Juwelier
Luisenplatz 4
Ecke Wilhelminenstr.

Schmucksachen
in Gold und Silber
Silberne Geräte
Silberne Tafelbestecke
Trauringe

Reelle prompte Bedienung. (24648a

23ag.

Eichta-Rezens brauch! Wun=

klimatisch. Kurort in Süd-Tirol
Saison Septbr.Juni. 1911/12:
31.502 Kurgäste. Städt. Kur- und
ABadeanstalt: Zandersaal, Kalt-
wasseranstalt
, kohlens. u. alle medikam. Bäder, Schwimm-
had
, Inhalationen, Radium-Emanatorium, Trauben-, Mineral-
Masser-Kuren, Terrain-, Freiluftliege-Kuren. Kanalisation, 4
Hochquellenleit. Theater, Sportplatz, Konzerte. 20 Hotels
. Ranges, Sanatorien, zahlr. Pensionen u. Fremden-Villen.
Prospekte gratis durch die Kurvorstehung. (17540a
Nachfolgende Hotels I. Ranges sind mit allem Komfort der
Neuzeit ausgestattet, geben Pensions-Arrangement u.senden
Prospekte auf Verlangen. Die Zahlen bedeuten die Betten-
zahl
. Grand Hotel und Meraner Hof 330, Frau Emma 260, Erz-
herzog
Johann 220, Palast 220, Bristol 190, Kaiserhof 180, Habs-
burgerhof
140, Park 140, Savoy 130, Tirolerhof 115, Aders 90,
Minerva 85, Erzherzog Rainer 80, Austria und Villa Imperial 70,
(17548)i
Hassfurther 65, Bavaria 65.
über Vermögens=, Fami=
lien
= u. Geſchäftsverhält=
Auskünfte
niſſe, Beobachtungen,
Ermittelungen bei Eheſcheidungs= u. Alimentenpro=
zeſſen
! Solide Preiſe! Zahlreiche Empfehlungen.
Fr. Detektiv-Zentrale b. n. Salzhaus6
Frankfurt a. M. Tel. I 4359. (19271a
Büro für Architektur und Bauausführungen
Inh.: Gg. Scherer & Ernst
Georg Scherer, scherer, Architekten (24405a
Rheinstr. 47 DARMSTADT Teleph. 222
Um- u. Neubauten aller Art, Wohn- u. Geschäfts-
häuser
, Gemeindebauten, Industrie- u. Landwirt-
Jschaftl. Anlagen. Detailbearbeitungen u. Berech-
enungen
etc. für Facaden und Innendekorationen.
Künstl. Perspektiven für jegl. Zwecke. Garantle-
fählge
Kostenanschläge und Gesamtübernahmen.
Revisionen aller Bauarbeiten u. Forderungen. Sach-
verständ
. Beratungen u. Berechnungen für Kapltal-
anlagen
, Verkäufe u. Mieten nebst Bauprozessen
etc. Absolut sichere Beseitigung aller Baufehler u.
Hausschwammgefahren etc, nach langjähr. Praxis.

Eart Schmiat
Ecke Kirchstrasse u. Schustergasse. Tel. 2014.
Strumpfwaren Wollwaren Trikotagen
Strickwolle.

KEE Uku
UndGRaBMalkunst
m Wilh. Götze
Bildhauer, Vertreter der Wies-
:: badener Gesellschaft
Darmstadt, Karlstrasse 94
Ständiges Lager von Grabdenk-
mälern
, Modellen u. Skizzen in
jeder Preislage.

0 oim

sich, ehe Sie

Für Erhetungsbedürftige und leichtere
Sommer, und
Kranke. Winter besucht.
Kuranstalt Hofheim i. T.
el ventg Stunde von Frankfurt a. M.
Prasnekte durch Dr. Scbulze-Kahleyss. Nervenarzt.

Jarke Lapatero‟
Eienennonig Tel
0 Schulstr.
o garantiert rein 7u. H. W. Prassel 10.

überall im Ge=
derbares
Licht,
rinnen nicht, riechen nicht. Guß leicht beſchädigte billiger.
Pak. 65 u. 45 von Franz Kuhn, Chemische Werke, Nürnberg.
Hier: F. B. Grodhaus, Seifenfabr. am weißen Turm.
V 17266

Aus dem Geſchäftsleben.

Diejenigen, welche noch im Zweifel darüber ſind,
was ſie der Frau oder Tochter des Hauſes oder der zu=
künftigen
Hausfrau als Weihnachtsangebinde verehren
wollen, finden in der Nähmaſchinen=Ausſtellung in dem
Laden der Singer Co. Nähmaſchinen Act. Geſ.
in der Ernſt=Ludwigſtraße eine gute Wahl. Eine große
Anzahl der mit den neueſten Vervollkommnungen ver=
ſehenen
Singer Nähmaſchinen in den verſchiedenſten
Ausſtattungen ſtehen dort nicht nur zur Anſicht bereit,
ſondern werden auch bereitwilligſt vorgeführt. Unter
den Maſchinen der neueſten Sorten bildet die 66"
Maſchine ein überaus praktiſches Weihnachtsgeſchenf.
In eleganter und auch in einfacherer Ausſtatiung wird
eine ſolche Maſchine zur Zierde eines jeden Haushalts,
und der Spender kann ſicher ſein, ſich mit dieſem
Präſent den wärmſten Dank zu erwerben.
Die elegante Dame, die durch das Raffinement
ihrer Toiletten und durch die geſunde Schönheit ihres
Körpers alle Blicke auf ſich lenkt. weiß ganz genau, daß
ihr kleiner, lichter Teint und die peinlich gepflegte roſige
Haut einzig und allein das ganze Geheimnis ihrer
Schönheit und Eleganz ſind. Mit liebevoller Sorgfalt
wird ſie ihr tägliches Bad bereiten und zu allen Hand=
und Geſichtswaſchungen eiue milde, neutrale Seife ver=
wenden
: die echte Steckenpferd=Lilienmilchſeife.

u Der Geſamrauſtage heutiger Ausgabe iſt ein
Proſpekt beigefügt, betr. Gebrüder Unger’s

großer Weihnachtsverkauf, worauf hiermit hin=
(25728
gewieſen wird.

Der Stadtauſlage heutiger Ausgabe liegt ein
Proſpekt bei über Paſſende Weihnachts=
geſchenke
der Firma Heinrich Lautz hier, Ecke Rhein=
und Grafenſtraße, worauf hiermit hingewieſen wird. (25729

Dampfernachrichten.

Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Nordamerika: Craigvar 8. Dez. 3 Uhr 30 Min. nachm.
von Baltimore nach Hamburg. Moltke von Genua
nach New=York, 10. Dez. 8 Uhr abends von Neapel.
Pallanza, von Kanada kommend, 10. Dez. 9 Uhr
morgens in Rotterdam. Cincinnati 9. Dez. 2 Uhr
nachm. von Gibraltar und Neapel nach Genua. Iſtria‟
von Neworleans kommend, 9. Dez. 4 Uhr nachm. in
Hamburg. Moltke‟ 9. Dez. 11 Uhr morgens von
Genua über Neapel nach New=Yprk. Prinz Adalbert
11. Dez. 9 Uhr 15 Min. morgegs in Philadelphia.
Weſtindien, Mexiko: Bavaria von Mexiko und Ha=
vana
kommend, 12 Dez. 8 Uhr 25 Min. morgens auf
der Elbe. Steigerwald nach Havana und Mexiko,
11. Dez. 5 Uhr nachm. von Gijon. Südamerika, Weſt=
küſte
Amerikas: Hohenſtaufen nach Mittelbraſilien,
11. Dez. 9 Uhr morgens in Liſſabon. Karthago
11, Dez. nachm. in Pernambuco. König Friedrich
Auguſt‟ 10. Dez. 11 Uhr morgens in Buenos Aires.
Numantia von New=York, 10. Dez. in Vctoria.
Pontos, ausgehend, 10. Dez. 11 Uhr abends in Monte=
video
. Oſtaſien: 10. Dez. 4 Uhr nachm. von Singa=
pore
nach Colombo und Ccchin. Braſilia ausgehend,
11. Dez. in Yokohama, Liberia 11. Dez. 10 Uhr
morgens von Schanghai nach Hongkong.

Herren-Garderobe
kaufen, meine Schaufenster
zu besichtigen.
Maxkobden
Hoflieferant
Einziges Spezialgeschäft erstklass.
Herren-Garderobe am Platze.

Tageskalender.
Samstag, 14. Dezember.

Großh. Hoftheater (Außer Abonnement), Anfang
7½ Uhr: Der Waffenſchmied‟
Vorſtellung um 8½ Uhr im Orpheum.
Familienabend des Vogelsberger Höhenklubs um
8½ Uhr im Hotel Heß.
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. Ludwigshöhe um
4 Uhr. Bürgerkeller um 8 Uhr.
Bilder vom Tage (Auslage Rheinſtraße Nr. 23):
Die Hochzeitsfeier im Hauſe Fürſtenberg; zur Eröffnung
der Winterſeſſion des deutſchen Reichstages; der öſter=
reichiſch
=ungariſche Armeeinſpektor Freiherr v. Hötzen=
dorf
in Bukareſt; König Peter von Serbien verläßt
mit dem Premierminiſter Paſitſch den Dankgottes=
dienſt
.

Sonntag, 15. Dezember.

Großh. Hoftheater (Volksvorſtellung), Anfang
2½ Uhr: Heimat‟. Abends 7 Uhr (Ab. B):
Martha
Vorſtellung um 4 und 8¼ Uhr im Orpheum.
Konzert des Gemeindegeſangvereins der evang. Stadt=
gemeinde
um 5 Uhr in der Stadtkapelle.
Tee=Abend des katholiſchen Frauenbundes um 5 Uhr
im Geſellenhaus.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. Rummelbräu
um 4 und 8 Uhr. Britannia=Hotel. Hotel Heß,
Bürgerkeller und Kölniſcher Hof um 4 Uhr.

Verſteigerungskalender.
Montag, 16. Dezember.

Wollene Decken= Eiſen= uſw. Verſteigerung=
um
9½ Uhr in der Materialienbaracke auf dem Exerzier=
platz
.
Bahnſchwellen=Verſteigerung um 10 Uhr auf
dem Odenwaldbahnſteig des früheren Ludwigsbahn=
hofes
.
Ziegenböcke=Verſteigerung um 11 Uhr im
Faſelſtall zu Griesheim.

1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein=
u
. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3½11 Uhr.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 411 Uhr.
The American Bio Co., Ernſt=Ludwigsſtr. 23.
Vorſtellungen von 411 Uhr.

Familiennachrichten.

Heute vormittag entſchlief ſanft unſer
lieber Vater und Großvater
Herr Friedrich Gröninger
im Alter von 90 Jahren.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Kätchen Maul, geb. Gröninger,
und Kinder.
Darmſtadt, den 13. Dezember 1912.
(*14270
Kirchſtr. 27.
Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag
4 Uhr, vom Portal des Friedhofs aus, ſtatt.

Dankſagung

Für die vielen Beweiſe aufrichtiger Teil=
nahme
bei dem uns ſo ſchwer betroffenen Ver=
luſte
unſerer innigſtgeliebten Mutter, Großmutter,
Schweſter, Schwiegermutter, Schwägerin u. Tante
Elisabethe Volz Wwe.
geb. Nohl
ſagen wir hiermit Allen herzlichen Dank. (B25677
Die tieftrauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 12. Dezember 1912.

[ ][  ][ ]

Seite 8.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Nummer 295.

Todes=Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Mitteilung.)
Heute abend 7 Uhr entſchlief ſanft an
den Folgen eines am 5. ds. Mts, erlittenen
Schlaganfalls unſere liebe, gute Mutter,
(25717
Schwägerin und Tante
Frau Louise Chantre
Lehrerswitwe
geb. Qulmann
im Akter von 64 Jahren.
Um ſtilles Beileid bitten
die tieftrauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 12. Dezember 1912.
Martinsſtr. 26, part.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 15. Dez.,
nachmittags 3 Uhr, von der ſtädt. Friedhofs=
kapelle
aus, ſtatt.

Für die vielen Beweise herzlicher
Teilnahme bei dem Hinscheiden meiner
lieben Frau, unserer guten Mutter,
Schwester, Schwägerin und Tante sagen
wir unseren herzlichsten Dank.
Darmstadt, den 12. Dez. 1912.
Im Namen
der tieftrauernden Familie:
Regierangsrat Tuchs.
(25685
Großh. Hofbibliothek, geöffnet Montag bis Freitag
von 91 Uhr und nachmittags von 24 Uhr, Samstag
von 91 Uhr.

Danksagung.

Für die Teilnahme an dem Heim-
gange
unserer guten Mutter, Schwieger-
mutter
und Gressmutter.
Frau
Förster Geisel Witwe

danken herzlichst
Darmstadt,
13. Dezbr. 1912.

(25675
Familie Hreh. Geisel
Familie Ludw. Held.

Druck und Beriagt z. 6. Mitiſihe Seſtuchorncteſt
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Mar Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Haus Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.

Biliger Verkauf in
LE22!
Wir führen Pelze in enorm grosser Auswahl
und sind die Preise jetzt derart nieder ge-
stellt
, dass jedem Gelegenheit geboten ist,
ein hübsches Geschenk billig einzukaufen.
Kinder-Jarnituren
6.7518.50
Mouflon-Hase
Garnitur, best. aus Muff und Kragen
Tibet-Pelze, weiss und schwarz
4.7513.50
3.25, 2.50, 1.95
1sführung
Nerz-Murmel, in elegante
. 16.5038.
Garnitur, best. aus Käppchen u. Kragen
Fehwamme
1.85 10.
4.50, 2.25, 1.50
Fehrücken
. 12.5021.
Kinderkragen . . von 78 an
25.0045.
Austr. Opossum
. 4.0028.
Schwarz Kanin
Mainzer Warenhaus
Markt 7.
Guggenheim & Marx.
Rabattmarken.

(25688

WElNAChTEN 1912

Böhmisch Dovpelbier
Danktes Harzen
8

von ganz heller Farbe.
Der Versand in Flaschen beginnt am Montag, den 16. Dezember 1912.
bezeichneten Verkaufsstellen; auch nimmt Bestellungen entgegen:
Leonhard Kaisers Biergrosshandlung
5)
Extra billige
ders
Weihnachts-Preise
Taschentücher in grösster Auswahl

Leibwäsche für Herren, Damen und Kinder
Bett-, Tisch- und Küchenwäsche
Normal- u. Macco-Tricot-Wäsche
Socken :: Strümpfe :: Gestr. Westen
Sweater und Rodel-Garnituren
Kragen, Manschetten, Krawatten, Hosenträger.

LUDWiG
Spezial-Geschäft

2. Prozent
a-Kass

nach Münchener Art.
Zu beziehen durch die mit Kaiserbier‟
(25653sif
Viktoriastrasse 58
Telephon 129.

Grosses Sortiment
praktischer Geschenke
Weisswaren jeder Art
Weisse und farbige Gedecke
Tisch- und Bett-Decken
Wollene und Kamelhaar-Koltern
Stepp- und Daunen-Decken
Zier-Deckchen und -Kissen
Leinen- und Tüll-Gardinen. (25254
ScHWAB
23 Ernst-Ludwigsstr. 23.

[ ][  ][ ]

Nummer 295.

Frantische

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Seite 9.

zu sehr billigen Preisen,

Kleiderstoffe
Jamte

Hauskleiderstoffe
Meter von
Loden- und Damentuche
Meter von
Karos u. Schotten für Bluseu-
und Kinderkleider . Meter von
Einfarbige Stoffe
Meter von
Kostümstoffe
130 cm breit . . . Meter von
Gestreifte Blusenstoffe
Meter von
Schwarze Kleiderstoffe
Meter von
Samte in allen Farben

Blusensamte
gestreift

Meter von
Meter von

Gebr. Rothschild

Jabots elegante lange Form Stück 75 Pf. Lackgürtel 55 Pf. 78 Pf. 95 Pf. bis 2.50 Modewaren Kunstseide
Pompadours schöne Farben 56 Pf. 90 Pf. Ball- u. Abendtücher 78 Pf. 95 Pf. 1.50
bis 25. 48 Pf. 55 Pf.
Rüschen-Kartons 38 pf.
95 Pf. Grosse Auswahl von kleineren
Beilege-Präsenten Gebr. Rothschild

wäsche

Damenhemden
weiß Cretonne
Damenhemden, Achselschluss .
Damenhemden
mit gestickter Passe
Kniebeinkleider
Damen-Nachtjacken
Stickerei-Unterröcke
Anstands-Röcke
Untertaillen . .
Kissenbezüge

Gebr. Rothschild

Schürzen
Unterröcke

Vol
Kinderschürzen
von
Druckschürzen
. von
Hausschürzen
von
Reformschürzen
von
Blusenschürzen
. von
Zierschürzen
von
Kimonoschürzen .
Unterröcke
. von
Halbtuch . . .
Unterröcke
. von
Moire
Unterröcke
von
reinwollener Flanell

Gebr Rothschild

Mandschuhe
Strümpfe

Damenstrümpfe
Wolle, m. bunt
Damenstrümpfe
gewebt, schwarz . Paar 95 Pf. Paar 95 pf. Damenstrümpfe
gestr., Schwarz Paar 68pf. Herren-Socken
gestr. . . Paar 28 pf. Herren-Socken
gestr., dick Paar 68 pf. Kinder-Strümpfe in allen Preislagen. Damen-Handschuhe
soul. . Paar 28pf. Damen-Handschuhe
gefüttert . . Paar 58 pf. Herren-Handschuhe Paar 58 pf.

Herren-Handschuhe
Krimmer
Herren-Handschuhe
gestrickt .

Paar 95 Pf.
Paar 90 Pf.

Gebr. Rothschild

mit buntem
Batist Rand

½ Dtz. 45 Pf.

mit buntem
Batist Rand

½ Ptz. 95 Pf.

Taschentücher

Linon-Taschentücher
per Stück 12 15 1830 pf.
Leinen Taschentücher ½ Leinen
per Stuck.
per Stück im
35 an grosserAuswahl 30 an

Gebr. Rothschild

Herren-
Artikel

Kragen von 32 a Manschetten von46 hn
n jeder Form
jede Freislage
Krawatten
Vorhemden
Hosenträger
sweiß 925
Oberhemden von 5 an Oberhemden von 9 an
Sport-Hemden
Rucksäcke
Strümpfe
gut sortiert
Gamaschen in Qualitäten und
Preislagen.
Gürtel

von 38 am
von 46 mm
arbig980

Gebr. Rothschild

Schwarze Krimmer-Stolas
Hermelin-Kanin . . .
Mouflon-Hase
grau

Pelze

. von

Weiß Tibet
. von
Schwarz Kanin
Mouflon
. von
natur
von
Fehwamme
Murmel, Kanin
mit Köpfen und Schweifen .
. von
Mouflon
von
sübergrau

Gebr. Rothschild

[ ][  ][ ]

Seite 10.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Nummer 295.

Versond
gegen- Nachnohme.

Passendes Weihnachts-Geschenk.

(24514a

Jedes Paar
Darmstadt, Schulstrasse 5.

Kaber Di. Aiuson

zu beschenken

Ich empfehle in 100 facher Auswahl:

Jünglings=
Anzuge
Ulster
Paletots
Vorfolk-Anzüge
Wetter-Mäntel
Pelerinen
Joppen
Hosen
Smokinganzüge
Sport-Anzüge

Khason
Anzüge
in allen nur denk-
:: baren Fassons:
Ulster
Paletots
Pyjacks
Mäntel
Pelerinen
Joppen
Hosen
Sweaters

Gelegenheitskauf!

Herren-Paletots
und Ulster

Serie I
jetzt Mk.

18

Serie II
jetzt Mk.

28

Spezialhaus
Heny) Spanier

Ludwigstrasse
17.

Sonntag geöffnet.

(25663

Bekanntmachung.

Mittwoch, 15. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die dem Philipp Maul V.
zu Ernſthofen im Grundbuch der
hieſigen Gemarkung zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 1035½0 213 Hofreite Beck=
ſtraße
,
II 1035¾/10 65 Grabgarten
daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K102/12
Darmſtadt, 5. Dezember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V25625

Bekanntmachung.

Dienstag, 14. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Kaufmann Julius Nau
Eheleuten dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 816¾/10 21¾1, Gras=
garten

II 816¾10 196 Hof=
reite

in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K95/12
Darmſtadt, 4. Dezember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I
Müller. (V25622

Bekanntmachung.

Mittwoch, 8. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Friedrich Ballé zu
Offenbach a. M. und dem Jakob
Mohr zu Darmſtadt im Grundbuch
hieſiger Gemarkung zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
III 112 3723¾10 Hof= 1 Die=
reite
(burger=
III 110¾/10 198 Grab=ſtraße
garten! Nr. 96,
nebſt Zubehör, insbeſondere
Brauereieinrichtung, in unſerem
Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K51/12
werden.
Darmſtadt, 22. November 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V24520

Bekanntmachung.

Montag, 6. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die dem Heinrich Schäfer
und deſſen Ehefrau Karoline, geb.
Geiger, in Darmſtadt zugeſchriebe=
nen
Liegenſchaften:
Flur VIII Nr. 699/00, 510 qm
Hofreite Heidelbergerſtraße Nr. 130
und Flur VIII Nr. 67916, 365 qm
Hofreite Moosbergſtraße Nr. 94,
jetzt Flur VI. Nr. 487, 77 qm
Grasgarten Moosbergſtr., Flur VI
Nr. 487¾/,, 193 qm Hofreite Moos=
bergſtr
. Nr. 94, Flur VI Nr. 487//10
95 qm Grasgarten (Vorgarten)
Moosbergſtraße, Flur VI Nr. 488
23 qm Grasgarten (Vorgarten)
Heidelbergerſtr., Flur VI Nr. 488¾/10
285 qm Hofreite Heidelbergerſtr.
Nr. 130, Flur VI Nr. 489 103 qm
Grabgarten Heidelberſtraße in
unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
mannſtraße
1, wiederholt zwangs=
weiſe
verſteigert werden.
Die Genehmigung der Verſteige=
rung
wird auch dann erfolgen, wenn
der Schätzungspreis nicht erzielt
wird und anderweite rechtliche
Hinderniſſe nicht entgegenſtehen.
Darmſtadt, 13. Dezember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (VI25744

Bekanntmachung.

Mittwoch, 8. Januar 1913,
vormittags 11 Uhr,
ſoll die dem Philipp Adam und
deſſen Sohn Philipp Wilhelm
Adam zu Nieder=Modau, im
Grundbuch hieſiger Gemarkung zu=
geſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
19 90 2781 Acker über der
Pallaswieſe,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K104/12
Darmſtadt, 9. Dezember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V25624

Jede Firma
welche ein Intereſſe daran hat,
daß am Nordbahnhof auch
Güterverkehr eingerichtet wird,
wolle ihre Adreſſe unter N 41
an die Expedition ds. Bl. ab=
geben
. Nähere Details werden
alsdann folgen. (*13707os
Leißzeug, Reifler, ſchön. japan.
Kaſten u. ein Billardqueue zu
verk. Teichhausſtr. 55, II. (*14262

Bekanntmachung.

Montag, 6. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Weißbinder Georg
Stier dahier zugeſchriebene Lie=
genſchaft
:
Flur Nr. qm
II 846 400 Hofreite 1 Nieder=
Ram=
II 847 479 Grab= 7 ſtädter=
garten
ſtraße 20,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K83/12
Falls andere rechtliche Hinder=
niſſe
nicht entgegenſtehen, wird Ge=
nehmigung
der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht er=
reicht
.
Darmſtadt, 9. Dezember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V25623

Bekanntmachung.

Montag, 13. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Gaſtwirt Georg Rühl
Eheleuten dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 3177/0 786 Hofreite Mühl=
ſtraße
,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K99/12
Darmſtadt, 9. Dezember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I
Müller. (V25626

Bekanntmachung.

Mittwoch, 8. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Weißbindermeiſter Karl
Blümlein dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 1002//10 688//10 Hofreite
Darmſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K100/12
Darmſtadt, 27. November 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. ((2452s

elegenheitskauf! Einige
aparte Tüll= und Stoffgar=
dinen
ſehr billig zu verkauf. Wc?
ſagt die Expedition. (*14267

Herrenrad m. Freil., tadell. erh., ſpoitb.
zu v. Magdalenenſtr. 7, H., I. (*14514

1 Geige
1 große Hängelampe
1 einflamm. Gasherd
billig abzugeb. Einzuſeh. von 2 bis
3½ Uhr nachm. Landgraf Philipp=
Arlage 60½, 1. Stock. (*14161

Phetegraphischer Apparat
(9X12cm) mit großem Teil Zubehör
preiswert zu verkaufen Karls=
ſtraße
65, II., links. (*14241so

Bekanntmachung.

In unſer Handelsregiſter, Ab=
teilung
A, ſind folgende Einträge
vollzogen worden:
Am 5. Dezember 1912.
Hinſichtlich der Firma Georg
Hof zu Darmſtadt: Geſchäft und
Firma ſind auf Kaufmann Her=
mann
Bankwitz in Darmſtadt über=
gegangen
. Der Uebergang der in
dem Betriebe des Geſchäfts be=
gründeten
Verbindlichkeiten und
Forderungen iſt bei dem Erwerbeſ=
des
Geſchäfts durch Hermann
Bankwitz ausgeſchloſſen.
Die Prokura der Edgar Ignatzt
Wetzſtein Ehefrau, Helene, geb.
Hartung, in Darmſtadt, iſt er=
loſchen
.
Am 6. Dezember 1912.
Hinſichtlich der Firma Carl
Till Nachfolger zu Darmſtadt:
Geſchäft und Firma ſind auf Moritz
Hachenburger, Kaufmann, Witwe
Friederike, geb. Nickelsburg, und
Kind, Bernhard Hachenburger, geb.
18. September 1895, während ſeiner.
Minderjährigkeit vertreten durch
ſeine vorgenannte Mutter, beide in
Darmſtadt, übergegangen.
Am 10. Dezember 1912.
1. hinſichtlich der Firma A. Boos
in Darmſtadt: Hermann Boos
iſt am 17. Februar 1904 und Alfred
Boos am 9. Oktober 1906 voll=
jährig
geworden und ſomit die
Vertretungsbefugnis der Adam
Boos Witwe in Darmſtadt für
ſie erloſchen.
2. hinſichtlich der Firma J. M.
Ewald in Darmſtadt: Die Firma
iſt erloſchen.
3. hinſichtlich der Firma H.
Noack in Darmſtadt: Heinrich
Noack iſt am 18. April 1912 voll=
jährig
geworden und ſomit die
Vertretungsbefugnis der Wilhelm
Noack Witwe in Darmſtadt für
ihn erloſchen.
4. binſichtlich der Firma Eiſen=
bahn
=Hotel Gottwald Mathias
Schießlinger zu Darmſtadt: Die
(25650
Firma iſt erloſchen.
5. hinſichtlich der Firma Lorenz
Bäcker zu Darmſtadt: Adam
Bäcker iſt am 21. Mai 1910 und
Juliane Bäcker iſt am 1. Septem=
ber
1911 volljährig geworden und
ſomit die Vertretungsbefugnis der
Lorenz Bäcker Witwe in Darm=
ſtadt
für ſie erloſchen.
6. hinſichtlich der Firma Auguſte
Graulich zuDarmſtadt: Johanna
Graulich iſt am 17. Auguſt 1904
volljährig geworden und ſomit die
Vertretungsbefugnis des Auguſt
Graulich für ſie in Darmſtadt er=
loſchen
.
Im Handelsregiſter Abteilung B
iſt am 10. Dezember 1912 hinſicht=
lich
der Firma Maſchinenfabrik
u. Mühlenbauanſtalt G. Luther,
Aktiengeſellſchaft, Filiale Darm=
ſtadt
, folgender Eintrag vollzogen
worden: Die ſtellvertretenden Vor=
ſtandsmitglieder
Dr. Gerhard
Luther in Braunſchweig und
Johannes Mengeringhauſen in
Darmſtadt ſind aus dem Vor=
ſtand
ausgeſchieden.
Darmſtadt, 10. Dezember 1912.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.

Bekanntmachung.

Samstag, 28. Dezember 1912,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Georg Bert Ehe=
leuten
in Darmſtadt zugeſchriebe=
nen
Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
I 84¾/10 151 Hofreite Beſ=
ſungerſtraße

Nr. 14,
I 859//100 127 Grabgarten da=
ſelbſt
,
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
mannſtraße
1, zwangsweiſe ver=
ſteigert
werden.
Darmſtadt, 4. November 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (VI23666

[ ][  ][ ]

Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.

Bekanntmachung

Die Amtsdauer der gegenwärtigen Vertreter der Arbeitgeber und der Ver=
ſicherten
bei den Organen der Krankenkaſſen betreffend.
Die nachſtehende Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 8. November 1912
wird hiermit zu allgemeinen Kenntnis gebracht.
Darmſtadt, den 12. Dezember 1912.
(25690
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: Dr. Michel.

Bekanntmachung

betreffend die Amtsdauer der gegenwärtigen Vertreter der Arbeitgeber und der
Verſicherten bei den Organen der Krankenkaſſen. Vom 8. November 1912.
Auf Grund des Artikel 4 des Einführungsgeſetzes zur Reichsverſicherungsord=
nung
hat der Bundesrat nachſtehendes beſtimmt:
1, Bei den Organen der Krankenkaſſen wird die Amtsdauer der gegenwärtigen
Vertreter der Arbeitgeber und der Verſicherten, deren Wahlzeit mit oder
nach dem 31. Dezember 1912 abläuft, bis zum Ablauf des 31. Dezember 1913
verlängert.
2. Soweſt bis zum 31. Dezember 1913 noch keine Neuwahlen nach den Vor=
ſchriften
der Reichsverſicherungsordnung ſtattgeſunden haben, wird die Amts=
dauer
darüber hinaus bis zum Zuſtandekommen ſolcher Neuwahlen, läng=

Dabei
zur Generalverſammlung der Krankenkaſſe gewählten Vertreier als Vertreier
im Ausſchuß der Krankenkaſſe.
3. Sind vor dem Inkrafttreten dieſer Beſtimmung bereits Neuwahlen mit
Wirkung von einem ſpäteren Tage ab vollzogen, ſo bleiben ſie wirkſam. Auch
für die dabei gewählten Vertreter gilt Ziffer 2.
Berlin, den 8. November 1912.
Der Reichskanzler.
Im Auftrage: Caſpar.

Bekanntmachung.

Die Arbeiten der Erweiterung des Bahnhofs Kranichſtein ſind fertiggeſtellt
Termin zur landespolizeilichen Abnahme der Arbeiten iſt auf Samstag, den
21. d. Mts., vormittags 9¾ Uhr an Ort und Stelle anberaumt worden. ( Treff=
punkt
am Empfangsgebäude des Bahnhofs Kranichſtein).
Wir bringen dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis, daß etwaige
Einwendungen hinſichtlich der planmäßigen Ausführung des Projekts im Termin
vorzubringen ſind.
Darmſtadt, 11. Dezember 1912.
(25689
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.

ee e e een er e ie ertreten e.

Geſunden: 1 weißes Taſchentuch mit roten Streiſchen, ges.
E. G. 1 blauer Gummigürtel. 1 Peitſche. 1 Sturmlaterne 1 Stück
Lagerholz. 1 mittelgroßer Schlüſſel. 1 ſchwarzer Spazierſtock mit
ſchwarzem Horngriff und Gummibolzen. 2 braune Portemonnaies
mit Inhalt. 1 ſilberne Damenuhr mit Goldrand. 1 kleines Notiz=
buch
über Wohltätigkeitszeichnungen. Im Monat November im
Großh. Hoftheater liegen geblieben und bei der dortigen Ver=
wiltung
in Verwahr: 1 Opernglas. 1 Opernglasfutteral. 1 Brief=
ſtaſche
. 1 großes ſchwarzes Tuch mit lila Blumen. 1 Opernglasver=
ſchraubung
. 2 ſiberne Kettenarmbänder. 2 Gürtel. 3 Zwicker.
4 Damenſchirme. 9 Taſchentücher, gez. A. L., R., A., M., K., D. und
2 ohne Zeichen. 13 Paar und 8 einzelne farbige Handſchuhe.
Zugelaufen: 1 gelbe deutſche Dogge, 1 Dackel, 1 Hund (Raſſe unbe=
kannt
, da außerhalb zugelaufen).
(25631

Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=

licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
finden
ſich: 1 Forterrier. 1 Foxterrier, 1 Jagdhund (zugelaufen).
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier
ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde
findet dortſelbſt jeden Werktag, vorm. um 10 Uhr, ſtatt. (25656

Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 15. Dez.,

ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends fämtliche
Apotheken geöffnet.

Bekanntmachung,

über die Feierabendſtunde für offene Verkaufsſtellen.
Als Ausnahmetage im Sinne der §§ 139 d Ziffer 3 und 1390
Abſ. 2 Ziff. 2 der Reichsgewerbeordnung werden hiermit beſtimmt:
I. Für alle offenen Verkaufsſtellen die letzten 7 Werktage
vor dem 24. Dezember 1912 (Montag, den 16. bis
Samstag, den 21. Dezember, ſowie Montag, den 23. De=
zember
), mit einer Verkaufszeit bis 10 Uhr abends.
II. Für die offenen Verkaufsſtellen der Metzger und Fleiſch=
verkäufer
auch der 24. Dezember 1912, mit einer Ver=
kaufszeit
bis 9 Uhr abends.
III. Für die offenen Verkaufsſtellen der Bäcker und Kon=
ditoren
auch der 30. und 31. Dezember 1912 mit einer
Verkaufszeit bis 10 Uhr abends.
An den vorgenannten Tagen finden für die einſchlägigen
Geſchäfte die Beſtimmungen über die Mindeſtruhezeit und
die Mittagsvauſen der Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter
in offenen Verkaufsſtellen keine Anwendung. (25274iso
Darmſtadt, den 7. Dezember 1912.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Gennes.

Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtmaren i. d. Haupt= u. Reſidenzſtadt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)

per ½ kg
. 100 Pfg.
Ochſenfleiſch
Rindfleiſch
94
Fett, roh
Fett, ausgelaſſen
80
Leber
80
100
Kalbfleiſch
100
Hammelfleiſch
70
Bruſt
.100
Schweinefleiſch .
Rippchen, Kammſtück, ge=
ſalz
. Fleiſch u. Kottelets 110

per½ ke
Speck, geräuchert
120 Pfg.
120
Hörrſteiſch
Schinken m. Bein:
.120
Rollſchinken .
140
Schweineſchmalz, roh
u. ausgelaſſen
96
Schwartenmagen,
Fleiſch= u. Bratwurſt . 96
Leber= u. Blutwurſt . . 80

Brennholz=Verſteigerung Nr. 2

(Stadtwald).
Freitag, den 20. Dezember 1. Js., vorm. 9 Uhr,
werden in der Turnhalle‟ (Woogsplatz 5) hier aus den Abtei=
lungen
18 (Wildſcheuerteil), 22 und 23 (Holzſchlag) der Forſtwartei
Heiligkreuz (Forſtwart Hofmann) verſteigert:
Scheiter: 303 rm Buchen, 20 rm Eichen,
Knübpel: 96 rm Buchen, 12 rm Eichen,
Reiſigwellen: 43,75 Hdt. Wellen Buchen, 3,50 Hdt. Wellen Eichen,
Stöcke: 117 rm Buchen (fein), 20 rm Eichen (fein), 6 rm
Fichten (grob).
Das Holz ſitzt an gut verſteinten Wegen und hat die laufen=
den
Nummern 275517 519 und 520.
Um vorherige Einſichtnahme wird gebeten.
(25604sm
Darmſtadt, den 12. Dezember 1912.
Großh. Oberförſterei Darmſtadt.
Kullmann.

Mittwoch, den 18. u. Donnerstag, den 19. Dezbr.,

vormittags 10 Uhr, werden im Zeilharder Gemeindewald, Diſtrikt
Mark verſteigert:
Stämme: 3 Eiche 1,94 km, 10 Eſchen 1,21 km, 5 Erlen 1,38 fm,
8 Hainbuche 1,08 fm, 380 Fichte 94,36 fm:
Derbſtangen: 57 Eſchen 2,27 fm, 866 Fichte 45,43 fm;
Reisſtangen: 345 Fichte 1.59 im.
Brennholz:
Knüppel rm: 3 Hainbuche,
Scheiter rm: 5 Eiche,
18 Eiche, 10 Eſche, 6 Erle,
415 verſchiedene Wellen,
23 Fichte, 5 Aſpe.
Stöcke rm: 42 Fichte,
Unter dem Eichen=Knüppelholz kommen 5 rm 2 m lang zum
Ausgebot. Das Stammholz kommt am erſten Tag.
Die Zuſammenkunft iſt bei Gaſtwirt Schneider, Station
Meſſel.
Zeilhard, den 7. Dezember 1912.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Zeilhard.
(25373fl
Kühn,

Reutenanſtalta. 6. und Lebensverſicherungs=Bank
zu Darmſtadt.
Protektor: Seine Königl. Hoheit der Grossherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein.
Gegründet 1844.
Abteilung für Verſicherung ſteigender Renten.
Beſtand Ende 1911: 6437 Mitglieder mit 12645 Einlagen.
Die Anſtalt, die Ende 1911 eine Jahresgeſellſchaft für die Verſicherung ſteigender Renten
geſchloſſen hat, ladet hiermit zum Beitrikt der mit Beginn dieſes Jahres neu eröfneten Jahres=
geſellſchaft
ein.
Die auf Gegenſeitigkeit und Erbverbrüderung beruhende Verſicherungsart bezweckt, ihren Teil=
nehmern
gegen unwiderrufliche Kapitaleinlagen jährliche Renten zu gewähren, welche mit zunehmendem
Lebensalter des Verſicherten wachſen.
Eine volle Einlage beträgt 100 Mark. Teileinlagen ſind zuläſſig. Die Jahresrene kann auf
150% der Einlage ſteigen.
(22943a
Nähere Auskunft wird bereitwilligſt erteilt auf dem Haupt=Bureau der Anſtalt in Darmſtadt,
Eliſabethenſtraße Nr. 69, ſowie von den Lgenten derſelben.

Die ſtädtiſchen Fleiſch=
verkaufsſtellen

im Schlachthof (Markthalle) und
Kiesſtraße 21 ſind wieder eröffnet.
Es gelangt zum Verkauf beſtes
holländiſches Rindfleiſch, alle Stücke
zu 82 Pfg. das Pfund.
Eine weitere Verkaufsſtelle be=
findet
ſich im Geſchäft des Herrn
Karl Bauer, Lauteſchlägerſtr. 13.
Hier gelten die gleichen Preiſe.
Zungen, Nieren, Leber, Hirn u.
Fett werden zu beſonderen Preiſen
verkauft.
(25470a
Der Oberbürgermeiſter.

Freiwillige Zmma=
eierchringent
.

Donnerstag, 19. Dezember 1912,
vormiltags 9 Uhr,
ſollen die zum Nachlaß der Loko=
motivführer
Heinrich Schäfer Ehe=
lleute
und zum Nachlaß der Doro=
thea
Fuchs dahier gehörigen Im=
mobillen
:
Flur Nr. qm
II 504¾/10 381 Hofreite
II 504%10 27 Hofreite=
grund

zwecks Aufhebung der Erbengemein=
ſchaft
in unſerem Buregu verſtei=
gert
werden.
* Darmſtadt, 3. Dezember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V25078

Bekanntmachung.

Freitag, den 3. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Schreinermeiſter Wil=
helm
Hermann Eheleuten dahier
gehörige Liegenſchaft.
Flur Nr. am
III 14590/100 300 Hof=
Kranich=
reite
lſteiner=
III 145¾/10 159 Grab=
ſtraße

garten
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K94/12
verſteigert werden.
Darmſtadt, 20. November 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V25080

Bekanntmachung.

Montag, 30. Dezember I. Js.,
vormittags 11 Uhr.
ſoll die dem Mehger Philtpp
Krämer und deſſen Kindern da=
hier
zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qam
28 321½/1000 128 Hofreite Irene=
ſtraße
,
28 32145/1s0a 59 Grgsgarten
(Bleichplatz)
daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(B9712
verſteigert werden.
Darmſtadt, 25. Rovember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müllex. (V24522

Wir zeigen hiermit an, d
wir die Zinsvergütung auf
Scheck-Konto
bis auf Weiteres auf 4% festgesetzt haben.
Für Gelder mit bestimmter Kündigungsfrist bleibt besondere
Vereinbarung wegen der Zinsvergütung vorbehalten.
Darmstadt, den 11. Dezember 1912.
(25671?
Bank für Handel und Industrie.

Bekanntmachung.

Der von dem Gemeinderat durchberatene Voranſchlag der
Gemeinde Griesheim pro 1913 liegt vom 16. Dezember bis ein=
pließlich
23. Dezember 1912 auf dem Bürgermeiſtereibüro zur Ein=
ſicht
der Beteiligten offen.
Während der Offenlegungsfriſt können Einwendungen ſchriftlich
oder zu Protokoll vorgebracht werden.
Bemerkt wird, daß die Erhebung einer Umlage beſchloſſen
wurde, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden.
Griesheim b. D., am 13. Dezember 1919.
(25715
Großh. Bürgermeiſterei Griesheim.
J. V.: Feldmann, Beigeordneter.

Verſteigerung von Ziegenböcken.

Montag, den 16. d. Mts., vormittags 11 Uhr,
werden in hieſigem Faſelſtall ſieben Stück überzählige Ziegenböcke
öffentlich meiſtbietend verſteigert.
Griesheim b. D., am 12. Dezember 1912.
(25716
Großh. Bürgermeiſterei Griesheim.
I. B.; Feldmann, Beigeordneter.

In der VErnst-Ludwig-Helunstan
(Dr. Lossen’s Klinik)
ist ein Radiumemanatorium
eröffnet worden.
Inhalationszeit: 1012 Vorm. (15727a
46 Nachm.
an Wochentagen. Sonntags nur Vormittags.
Günstig beeinflusst werden:
Gicht in allen Formen, ehronischer Rheuma-
tismus
der Muskeln u. Gelenke, Zuckerkrankheit,
Störungen des Stoffwechsels, Blutkrankheiten,
sowie eine Reihe von Haut- und Nervenleiden.

Stottern

heilt (2262a
Dir. F. Baum
Wilhelminenſtr. 35 (Ecke Hügelſtr.)

Bringe mein Instkut für mollrne
Tanzkunst sowie Privatunterricht

jederzeit und Arrangements für Festlichkeiten
Erinnerung

in empfehlende
(24631a

Johanna Georg geb. Merz
frühere Grossherzogl. Hofselotänzerin
Gefl. Anmeldungen erbeten Riegerplatz 7. I.

[ ][  ][ ]

Seite 12.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Nummer 529,

In meinem

wegen Umzug
eis nach Schulstrasse 1
Ausverkaufe

haben Sie die beste Gelegenheit, gute und praktische

TSeh
Seikaehes!

(25178a
zu sehr billigen Preisen zu erwerben. Ich verkaufe, um zu räumen
und gebe noch
25 bis 30 Frozent unter rreis nabattmarken:

Kleiderstoffe, Halbwolle . . das Kleid jetzt 2.50 bis 4.00, Reinwolle
Blusenstoffe prachtvolle moderne Sachen
. von 40 an

das Kleid jetzt 4.80 bis 10.00
Unterrockstoffe

Fertige Unterröcke, Blusen, weisse und farbige Wäsche
Damaste, Bettkattune, Leinen, Handtuchstoffe, Bettkoltern, Steppdecken
Zimmerteppiche: Bettvorlagen Tischdecken
Herren-Anzugstoffe, Paletotstoffe, Hosen, fertige Ulster, Paletots,
Joppen, Sport-Anzüge, Bozener Mäntel, Pelerinen.
Inhaber
der
Jean Stiche
Eim ranz Gavuouf

Rheinstrasse 4 I. Etage.

Ealel=Rlepfelt
Grau=Reinetten 10 Pfd. 1.50
Goldparmänen 10 1.40
1.30
Baumanns=Reinett. 10
Gemiſchte Aepfel 10 1.
Schafnaſe Kochäpf.) 10 0.80
Süße Orangen St. 5, 6. 7 u. 8 Z
Stück 5
Citronen, gelbe
empfiehlt (25376a
Joh. Walther
Wienersſtr. 69. Telef. 1598.

LudwigKlingsCo.
Anstallationsgeschäft u. Bauspenglerei
Rheinstr. 17, Ecke der Grafenstr.
Telephonruf 636. (16950a
Musterlager aller ein-
schlägigen
Artikel.

En delache Sehlerſtnen
zu verk., 7 Monate alt. (*14200s
Weiterſtadt Schöne Ausſicht

Läufe

Notengestell gesucht
(ſchwarz). Off. m. Preisangabe u.
O. 68 a. d. Exped. (*14198

berzieher und Anzug gut er=
halten
, für mittl. geſ. Figur
billig zu verkaufen. Näh. Neue

Ireneſtr. 13, I., r.

(*14206

Ein Fliegender Holländer
oder Selbſtfahrer (gebraucht), für
Kinder ſof. zu kaufen geſucht. Off.
m. Preis erbeten an E. Bauer,
Gervinusſtr. 49, I.
(25745

Gebrauchter, aber noch gut er=
(*14256soi
haltener
Garderobeständer
zu kaufen geſucht. Gefäll. Off
mit Preis unt. O. 79 a. d. Exp.

Achtung! Ankauf
von gebrauchten Flaſchen. Zahle
die höchſt. Preiſe. Komme auf Be=
ſtellung
ſof. Poſtk. gen. (*14255so
S. Pacenowski, Holzſtr. 24.

Laterna magien oder Kino
zu kaufen geſucht. Off. u. O. 78
an die Exped. d. Bl.
(*14242

Oe e
eace
e
Seee
H

Geerer

e


Sotlos
WähNER
DARMSTADT
Kiechstr 19
an der Stadtkirche.

(20415a)

Konzert=Zither u. Mandoline
preiswert zu verkauf. Neue Irene=
ſtraße
9, III., r.
(*14215

Fast. Mihnaehtegeen. Nähmaſchine
(Schwingſchiff), vor= u. rückw. näh.,
ſowie Grammophon m. Platt., ſof.
b. z. v. Magdalenenſtr. 7, H., I. (*14153
Fast neues Motorrad
Wanderer 1 Zyl., 2½ Ps, zu
verkauf. Näh. in der Exped. (*14257

rivat=Mittagstiſch Nieder=
Ramſtädterſtr. 34, I. (25521a

(16016a

Schöne
Chriſtbaume
90

I. Qualität, von den höchſten
Salonbäumen bis zu den kleinſten,
auch die ſo ſehr beliebte Edeltanne,
ſowie ſchöne Vereinsbäume billig
zu verkaufe: Ecke Karl= und
Wilhelminenſtraße.(B35691
Wilh. Steinmann
Handelsgärtner.

Frünnerkröpfer und Schild=
B tauben abzugeb. Schießhaus=
(*14239
ſtraße 55.

zu ver=
Pracht
volles= Carmenkoſtüm kaufen.

Mauerſtraße 26, 1. St.

(*13967

Guggenheim & Marx
Markt 7
Markt 7
Kapon
Pflanzendaunen
zum Füllen von Sofakissen
½ Pfund 60
(23959a

Zahnateller Karl Drautz
3 Ernst-Ludwigstrasse 3
Darmstadt am weissen Turm
Sprechzeit von 97 Uhr, Sonntag von 91 Uhr.
Plomben in Gold, Silber, Porzellan und Zahnschmek
Fast schmerzlose Zahnoperationen 1 Mk
Anfertigung exakt sitzender Gebisse. bestes Material in
Gold und Kautschuck, Kronen, Brücken, Stiftzähne und Zahn-
(24162a
Regulierungen.
Billigste Preisberechnung
(auf Wunsch Teilzahlung.)
Nachsehen des Mundes und der Zähne kostenlos.

Anzeigen-Annahme-Stellen
für das
SDarmstädter Tagblatts
befinden sich bei:
Herrn Hch. Blößer, Bessungerstr. 47,
Herrn Guido Kneip, Kiesstrasse 34,
Herrn Georg Roth, Dieburgerstr. 9.
Daselbst können auch
Bestellungen auf Abonnement
des Tagblatts, monatlich 60 Pfennig,
aufgegeben werden.

Horron

weiche moderne, solilde, wirklich
vornehme Garderobe wahrhaft
billig kaufen möchten, erreichen
dies sicher und überzeugend
durch meine Konfektion

Frhorf

(22275a)

Grafenstr.
Nr. 23½
Telephon 1949.

entzückende
Blatt- und Abreisskalender
Neuheiten

Goldtainederkatter
J. Ph. Leuthner, Hofpapierhandlung, Darmstadt, Ernst-Ludwigspl. 2

in allen Preislagen

Grossh. Hess. und Kaiserl. Russ. Hoflieferant.
(25058a

[ ][  ][ ]

Nummer 295.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

sind eine

Für den Haushalt

Fleischhackmaschinen .
Küchenwagen.
Brotkapseln, ff. lackiert
Reibmaschinen
Wandkaffeemühlen
Wärmflaschen
Kohlenkasten, ff. lackiert
Ofenschirme, ff. lackiert

Buppen-Rümpfe, Stoff. . . 50, 45, 40, 35
Puppen-Rümpfe, Leder, einf. Gelenk
85, 78, 68
Puppen-Rümpfe, Leder, Dopp.-Gelenk
1.30, 1.15, 95
Puppen-Köpfe, Zelluloid . 60, 50, 30, 25

Nähkasten
Tollettekasten
Rauchservice
Rauchtische
Bauerntische
Hausapotheken
Kinderstühle, hoch
Kindertische, gross

Kaufläden
Küchen, leer
Puppen-Stuben
Festungen
Laterna-magica
(inematographen
Jampfmaschinen
Eisenbahnen
Bleisoldaten
Kegelspiele
Baukasten
Handwerkkasten
Farbenkasten .

Aluminium
net sich besonders für Geschenke
r gewähren bis Weihnachten 10%

Putzschränke . . 7.75, 5.50, 3.50 bis 1.35
Servierbretter, gute Ausführung 3.25 bis 1.35
Waschgarnituren . . . von 10. bis 2.25
Tonnengarnituren, 16 teilig . . 7.50, 5.50
Bügelbretter
2.50 1.50
Bügeleisen, vernickelt
2.95 1.75

Paneelbretter . .
Bücher-Etageren
Zeitungshalter
Schrelbservice
Aufsätze .
Schmuckkasten

Lederwaren

Taschentücher

Gekleidete Puppen!

Damen-Handtaschen,echt Leder, unter
Preis
. Stück 2.50
Sammet-Taschen, elegant .
1.75
Portemonnales, echt Leder, für Damen
und Herren . . . . . von 3.50 bis 75
1.95
Brieftaschen, echt Leder
2.95
Zigarren-Etuis, echt Leder
. Stück 2.50
Akten-Mappen . . . .

sind unsere Spezialität. Wir unterhalten
riesige Auswahl zu billigsten Preisen.

Taschentücher, für Kinder, farbig
Stück 15, 10, 8
Taschentücher, für Kinder, weiss mit
bunter Kante.
. Stück 8
Taschentücher, für Damen, weiss od.
mit bunter Kante .
½ Dtzd. 1.10
Taschentücher, Batist m. handgestickten
Ecken
Karton 95
Taschentücher, Batist mit gestickten
Buchstaben
½ Dtzd. 1.25
Taschentücher für Herren, in allen
Preislagen ½ Dtzd. 1.10, 1.25, 1.75, 2.25, 2.50

Parfümerie

3 Stück Blumenseife in elegantem
Geschenk-Karton
. . . . . . 48
1 gr. Flasche Parfüm in eleg. Karton
1.50, 1.35, 1.10, 95, 45
Fl. Parfüm u. 2 Stück feine
Blumenseife in Karton 1.45, 1.20, 65
Tollette-Garnitur, 4teilig in Karton . 95
Manleure, in feinem Etui
5.75, 4.50, 3.00, 2.25, 1.45
Hand-Spiegel, enorme Auswahl
von 2.50 bis 30
Stell-Splegel, Zelluloid, mit geschliffenem
Glas
. 1.45
1.45
Rasier-Apparat
Rasier-Apparat Geka schwer ver-
silbert
, in feinem Etui . . . . . 2.25
Rasierspiegel, verstellbar . . . . . 1.25

in enormer Aus
wahl

Schulranzen

für Knaben u. Mädchen, schwarz,
braun u. Segeltuch von 6.50 bie

Verschiedenes

Pelzwaren

Phonographen-Platten, doppelseitig . 1.25
Palme mit Kübel . . .
. . . 85
Bilder in all. Grössen u. Preislagen 15. bis 95
Kunstblätter, koloriert
. 85
Bilderbücher, in enormer Auswahl
von 95 bis 5

Kinder-Garnituren, Kragen und Muff,
Astrachan u. Plüsch . . . 4.50 bis 1.35
Krimmer-Stola, sehr elegant . . . . 2.50
Nerzmurmel . . . 5.75, 6.50, 8.75, 10.50
Mufflon, verschiedene Farben, anfangend 4.75
Kanin, verschiedene Qualitäten, 3.50 bis 10.75

Christbaumschmuck
und Kerzen

Kasiter, Märoher
uad Erzählungen

er
Gute

in Riesen-Auswahl

Auf sämtliche Extra- Blusen Rabatt gewähren wir von [ ][  ][ ]

Seite 14.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Nummer 295.

Fer Genwennigerksbeuar
sortierten wir aus unserem Lager einige äusserst vorteilhafte Posten

Ein kleiner Teil dieser Confektion
istin unser. Eck-Erker ausgesteilt.

Ein Posten Blusen in Spitze, Seide u. Wolle
III
II
Serie I
5.50 8.50 12.50 15.50
(regulärer Wert bis zu 45.)

in Wolle, Seide
Ein Posten Garn, Kleider
und Samt
Serie I
III
25. 35. 45. 55.-
(regulärer Wert bis zu 145.)

Damen-Confektion

aus und stellen diese in 4 Serien zu ganz bédeutenc
herabgesetzten Preisen zum Verkauf.

Ein Posten Jackenkleider

III

Serie I
25. 35. 45. 55.
(regulärer Wert bis zu 115.-

GerroerlurtrarhFCrUof
Ecke Elisabethen- und Wilhelminenstrasse.

Oeten geucht

zu mieten ge=
Eiskeller ſucht. Off. unt.
O. 12 an die Exped. (*13962dfs

für 1. April 1913, zwei
Geſuchl Wohnungen in einem
Hauſe mit zuſammen 89 Zim.,
Veranda oder Logia. Südlage.
4 Zim. ev. 1. Juli. Off. m. Preis=
ang
. u. O. 66 a. d. Exp. (*14218

Gesucht
56 Zim.=Wohn.
mit reichlichem Zubehör, in mittl.
Preislage im Mittelpunkte der
Stadt. Offerten unt. K. 699 an
die Annoncenexpedition von Chr.
Kullmann, Wilhelminenſtr. 9(K25113
Sesucht
45 Zim.=Wohnung
mit reichlichem Zubehör, wie
Badezimmer, Trockenboden,
Waſchküche, Gartenbenutzung,
Keller, Bodenkammern, Gas,
evtl. elektr. Beleuchtung von
kleiner Familie in guter Lage
nahe Johanniskirche reſpekt.
Herrngarten alsb. Schriftl.
Angebote mit Preis nach
Viktoriaſtraße 48, 1. Etage,
Telephon 327. (25646som

Fünf Zimmer=
Wohnung mit Badezimmer, in
der Nähe des Gaswerks, möglichſt
in einer der Seitenſtraßen der
Frankfurterſtraße, per 1. April zu
mieten geſucht. Offert. unt. L. 97
an die Exp. ds. Bl. (24699a

Der Geſundheit
förderlich iſt ein Glas Heſſenbräu. Es erfriſcht,
kräftigt, regt den Appetit an und fördert die Ver=
dauung
. Die Wohlbekömmlichkeit dieſes Haus=
trunkes
wird allgemein beſtätigt.

Brauerei=Flaſchen=Füllung überall erhältlich!

Silber umsonst
als Prämien für Kakaotriaker!
Kaka0 Markos

Hervorragende Quaſſtät.
Mit wertvollem Gutschein.
Alteinige Fabrikanten:
Petzold & Aulhorn A.-G., Dresden

Vertreter: Ferdinand Joos, Darmstadt.

(227200

Feine und Feinste
Liköre
und Spirituosen

Chartreuse
echt u. deutsch
Benedictiner, echt
Merasguino
echt u. deutsch
Eiercognac
Eiererème
Piefferminz
Anisette
Cacao

Enzian
Nass
Bit er
Alpenkräut erbitter
An esturabitter
Beonckamp, echt
Kus fürstl. B.tter
Mönch liquenr
Gilka-Kimmel
Eis-Kümmel
Atlasch
Ingber
Blackberry Brandy
Cherry Brandy
Cordial Melec

Remanew
Goldwasser
Cré ne de Menthe
Cröme de Vanille
La Frünelle
Curacao
Kel ermeister
Kirschwarser
Stein äger
Alter Korn
Trish Whicky
Scotsh Whilky
Coguac Scherer
de. Cusenier
do. Hennessy‟
d0. Mart fe
Echt hell. Liquenre
v. Bols
Arrac und Rum
Punsch-Esenzen v.
Jog. Selne Scherer,
Nienhats
Schwed. Punsch
etc. etc.
(25740

A. Reichard
Ecke Bleich- und
Casinostrasse.
Telefon 104.

5 Zik

im II. Stock, Preis nicht über
Mk. 800., mit Bad, elektr. Licht
erwünſcht, möglichſt Zentrum der
Stadt, von ruhigem Mieter auf
1. April geſucht. Offerten an die
Expedition unter O. 60. (25660a

Geſucht am 1. April geräumige
5=Zimmerwohn. mit Zubehör, z.
Abvermiet. geeign. Off. m. Pr. u.
O. 84 an die Exp. (*14236sm
Eine kl. Dreizimmer=Wohnung
m. Gas im Zentrum der Stadt
p. 1. April 1913 geſucht. Off. erb.
Kirchſtr. 17, III., links. (*14042

eſ. z. 1. Apr. ger. z. od. 4= Zimmer=
GWohng. von Beamten mit etwas
Garten od. Hof, wo er ungeniert
etwas Federvieh u. Kaninchen züch=
ten
kann. Offert. mit Preis u. Lage
unt. O.5 a. d. Exp. baldigſt erb. (*14148

Sinderloſes Ehepaar ſucht zum
1. April 1913 geſunde, geräum.
4 Zimmerwohnung im ſüdlichen
Stadtteil, Heidelbergerſtr. bevor=
zugt
. Preis höchſt. 600 Mk. Off.
u. N 87 an die Exped. (*13850ms

Aeltere Beamtenwitwe mit
ein. Sohn ſucht 3 Zim.=Wohn. für
1. April, Manſ. 2. St., nicht aus=
geſchl
. Off. u. O 53 a. d. Exp. (25630a

Schöne 2= ev. 3=Zimmerwohn. m.
abgeſchl. Vorpl., p. 1. April 1913
geſucht. Offert. unt. O. 80 an die
Exped. d. Bl.
(*14232

Vierzimmerwohnung
von kl. Familie zum 1. April 1913
in ruhig. Hauſe geſucht. Off. mit
Preis u. O 58 an d. Exp. erb. (25654

Dührung von Lohnbüchern und
V=Liſten gewiſſenhaft und billig.
Off. u. O. 61 a. d. Exp. (*14138

Geräum. möbl. Zimmer
mit voll. Penſion wird v. 1. Jan.
ab von penſioniertem Beamten
geſucht. Offerten unter N 11 an
die Expedition ds. Bl. (*13593sms

ſucht z. 7. Januar
Schüler zimmer mit
Penſion. Umgegend Hoffmann=
ſtraße
bevorzugt. Offerten mit
Preisangabe unter O. 69 an die
(*14199si
Exped. d. Bl.

Guten Privat=Mittagstiſch ſowie
einfach möbl. Zimmer mit gut.
Penſion. Heinrichſtr. 69. (25053a

Immer mehr Freunde erwirbt sich das
Harmonium
als Haus-Instrument
Harmonium
für Hausmusik v. Mk. 36. bis Mk. 50 an usw.
Harmonium
für grössere Räume von Mk. 200. an
Harmonium
um orchestrale Wirkungen zu erzielen,
von Mk. 400. an

Alleinvertretung des berühmten Mannborg-Harmoniums
A. W. Zimmermann, Hoflieferant, Darmstadt
14 Rheinstrasse 14.
(25713so

S Passende

finden Sie im

=Geschenke S

Offenbacher Spezial-Lederwarenhaus, Ernst=Ludwigstr. 21
in ganz enormer Auswahl und Preiswürdigkeit.
Empfehle als solche die letzten Neuheiten in Damentaschen, Brieftaschen, P rte= (24800a
monngies, Reise=Necessaires, Schreib=, Muſik= und Akten=Mappen. Ferner bringe
ich mein großes Lager in Reise=Artikeln aller Art in empfehlende Erinnerung.
Eigene Fabrikation in Offenbach a. m.
W. Kamitter.

[ ][  ][ ]

Damen-Wäsche
Schulterschluss
Damenhemden, mit Passe
1.65, 1.35, 1.10
Schulterschluss,
Damenhemden, mit Schalpasse
oder reicher Feston-Garnitur 2.75, 2.25 1.95
aus gutem Ren-
Kniebeinkleider, foreé tells mit
Einsätzen u. Stickereivolants 1.95, 1.65 1.10
Croisé, solide Qual.,
Nachtjacken, mit Steh- u. Umleg-
kragen

1.95, 1.65, 1.35
Damen-Nachthemden,
in hervorragend schönen Fassons
5.40, 4.25, 3.45, 2.95
a. guten
Stickerei-Unterröcke Stoffen
u. m. schönen Stickereien St. 3.25, 2.45, 1.75
Beit- und Tischwäsche
Cretonne, ausgeb.
Kissenbezüge, und mit Einsatz
110, 95, 78
Damast, schöne Blumen-
Bettbezüge, u. Streifenmuster 4.25, 3.50
Ia Halbleinen, Dowlas,
Bettücher, od. Cretonne 2.95, 2.75, 2.10
schöne Qual., neueste
Tischtücher, Dessins 2.45, 1.50, 1.25
weiss m. farb. Rand
Teegedecke, u. Serrietten . 4.95, 3.25

Taschentücher

Kinder-Taschentücher,
weiss und bunt
. Stück 12, 8, 5
Linon-Taschentücher,
erprobte Qualitäten . . . . ½ Dzd. 70
Ausgewaschenes
Tuch,
gute Qual., gebrauchsfertig . ½ Dzd. 95
mit gestickten Buch-
Batist-Tuch staben
½, psd. 1.50
Handarbeiten
Paradehandtücher, gezeichnet St. 50
St. 95
Tisch-Läufer, gezeichnet
St. 95
Milieux, gezeichnet
Kissenplatten, m. Rückenteil ge-
St. 95
zeichnet
Küche--Ueberhandtücher,
St. 60
gezeichnet
Fertig gestickte Kissen,
moderne Dessins . Stück 2.25, 1.95, 1.25
dazu pass.
Läufer u. Milieux Stck. 8.00 3.45
Korsetts
Korsetts, aus grauem Drell mit Spiral-
1.25, 95
Hüftfedern . . . . .
Directoire-Korsett, aus gutem Drell,
. 295, 1.95
extra lang
Directoire-Korsett, mit Strumpthalter,
aus hellgestreiftem Drell, hesond, preiswert 2.75
Ein Posten zurückgesetzter Korsetts
früherer Preis bis Mk. 10.
jetzt Stück 2.75 3.25 3.75

Ausgabe meines
Tachigalenders

für

1913.

Damen-Konfektion
im Preise bedeutend ermäßigt.
aus guten Stoffen,
Ulster und Paletots lange Fassons,
offen und hochgeschlossen zu tragen
24.00 18.50 12.50 7.75
aus guten blauen und engl.
Jackenkleide
gemusterten Stoffen,
tadellos sitzend, gut verarbeitet
42.00 32.00 24.00 17.50
geschweifte u.
Schwarze Tuchpaletots lose Formen,
garantiert gute Qualitäten
38.00 29.50 22.00 17.50
aus engl. gemusterten und
Kostümröcke blauen Stoffen,
ganz hervor-
rogend
billze 9.50 7.75 4.50 2.95
Blusen in Wolle und Tüll, aparte Macharten
8.75 6.90 4.50 2.95
Enorme Posten Kinder-Konfektion
Mäntel, Paletots und Kleidchen, alle Größen,
nur Neuheiten dieser Saison, weit unter Preis.
Abgepaßte
Kleider und Blusen
Gratis-Verpackung in eleg. Geschenkkartons.
Flanell, schöne Streifen,
Blusen,
2½ Meter 1.65, 1.20, 95
Wollflanell, sehr solide,
Blusen
2½ Meter 3.00, 2.75, 2.40
Siamosen, waschecht, hell und
6 Meter 3.0, 2.70
Kleid, dunkel,
5 Meter, solide Halbwollware,
Kleid, besonders geeignet für Hauskleider, 4.75
reine Wolle, Cheviot, in allen
6 Meter 5.70
Kleid, Farben,
reine Wolle, Cheviot, besonders
6 Meter 7.50
Kleid, gute Qualität
Serge, reine Wolle, moderne Farben
6 Meter 9.50
Kleid
Pelz-Waren.
in guter Ausführg.
Kanin-Kolliers 8.75. 5.25, 3.95, 2.75
schöne volle
Muffion-Kolliers, Qualitäten,
bescnders preiswert 9.50, 6.50, 4.75, 3.75
Nerz-Murmel-Kolliers,
schöne eleg. Ausführung, 21.00, 19.50,17.50, 16.75
weiß und
Kinder-Garnituren, farbis
3.75 2.50 1.75 1.25
Tamel-u. Kinder-Hate
jetztim Preise bedeutend ermäßigt.

KAUrHAU5

Schürzen
nit Träger, weiss u.
Zierschürzen farbig 1.25, 95
hübsch verar-
Blusenschürzen beitet, volle
125 95
Weite
aus gut. Stoffen
Reformschürzelt mit Blenden-
. 25 1.75
garnitur
aus gutem
Kleiderschürzen Siamosen,
350 2.95
tadelloser Sitz

Unterröcke
aus solidem Halbtuch mit
2.45
UnterrOck Tressengarnitur
aus solidem Halbtuch mit
Unterrock modernem Falten-Volant 3.50
aus solidem Halbtuch m.
Unterrock hoh. Volant, reich garniert 5.50
aus Seide in vielen Mode-
Unterrock farben
6.75
Trikotagen
Normal-Hemden
Posten I Normal-Hosen Stück 1.25
Normal-Jacken
Normal-Hemden
Posten II Normal-Hosen Stück 1.65

Normal-Jacken
Normal-Hemden
Posten III Normal-Hosen ( Stück 1.95
Normal-Jacken
Herren-Wäsche
4fach
Herren-Stehkragen 60, 55 40
glatt, mit
Herren-Serviteurspalten 65, 45 35
alle Fassons, neueste
Kravatten Farben
. 85, 65 48
Serviteurs u. Manschett.,
Garnituren elegante Dessins
1.55, 1.25. .95, 75
Wolle und merce-
Kragenschoner risierte Baum-
wolle
, weiß u. farbig 1.25, .95, .58 38
Handschuhe, Strümpfe
Trikot u.
Damen-Handschuhegestrickt,
75, 58, 38
moderne Farben .
Trikot m.
Damen-Handschuhe Seiden-
futter
u. imit. Wildleder . . 1.50, 1.25 85
Herren-Handschuhe
Trikot und gestrickt 2.25, 1.65, 1.45, 95
Damen-Strümpfe
1.65, 1.25, 95
gestrickt, reine Wolle . .
schwarz Wolle
Kinder-Strümpfe platt.
Größe

Größe

48 58

88 98 1.10 1.20 1.30

Darmstadt
Ludwigstr. 2, Ecke Kirchstrasse.

Sonntag bis
7 Uhr abends
geöffnet.

[ ][  ][ ]

Seite 16.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Nummer 295;

Gegründet
1847

Bessungerstr. 86, Elisabethenstr. 53, Kiestr. 34 (Ecke Hochstr.)
Verkaufsstellen:
Lauteschlägerstrasse 4, Mollerstrasse 17.

60
50
Kanee
Pand
Kanee

Feinstes Kuchenmehl

Pfund

5 Pfund
10 Pfund
Feinst. Mehl
Eiene Marke‟, in Wischtuchsäckchen 99 Pfg.
1.85 5 Pfund
10 Pfund
Extraf. Mehl
Marte Vanhate in Wischtuch-Säckch. 1.10
2.05 Rosinen
Pan. 28 ₰g Korinthen
Sultani
en
west 38gg.
rtet.70 . 90 Mandein
handbelesene § 1.20

1.40 Haselnußkerne 1a . . . . . Pfund 90 Pg.
Konfekt-Zucker
rist 22rig.

Margarine

zum Kuchen und Konfektbacken
sehr geeignet

Pfund

80,

Prsste Für

Süssrahmbutter

Pfund Mk.

88 Pfg.
1.00

Estol
feinstes
Pflanzenfett

Pfg.

Unerol

bester Ersatz für
teures
i
Pfg. Schweineschmalz

Pfund 90 Pfg.

Citronat
Orangeat
Backpulver, Ammonium, Oblaten
und alle anderen Backartikel in bester Qualität, billigst.

etund 80 Pfg.

Kocheier

Siedeler

vorzügl. zum
Backen geeigv.
10 Stück
Garantie für
jedes Stück
10 Stück

rie

Nürnberger Lebkuchen

Paket 8, 20, 40, 50, 80 Pfg. und
in eleganten Verpackungen

1.25

Volks-Cakes
rist 15mg
Nürnberger Allerlei ½ Pfund 25 Pfg.
Schnittgebäck
¼ Pfund 30 Pfg.
Rehburg
¼ Pfund 30 Pfg.
Doppelbisquit
¼ Pfund 30 Pfg.

Walnäsge
Haselnüsse
Citronen, grosse
Orangen, extra grosse
Tafel-Aepfel

per Pfund 40 Pfg.
per Pfund 45 Pfg.
per Stück 6 Pfg.
per Stück: 10 Pfg.
per Pfund 14 Pfg.

ausgiebige
ee Mischung.
in allen Packungen billigst.

garant. rein
Chocolade per Pfand.70 Pfg.
in Tafeln 10, 15, 20, 25 Pfg.
und höher.

Cacao

garantiert rein, leicht löslich
per ¼ Pfd. 23, 30, 40, 50, 60 Pfg.

rima Import-Mast-Gänse
garantiert mit Hafer, Mais oder Gerste gemästet
Pfund
Am 20. Dezember eintreffend! Bestellungen recht frühzeitig erwünscht.

Pfg.

Weissweine:

Weisser Tischwein per Flasche
Edenkobener
Gross-Winternheimer
Oppenheimer
Rulander

Rotweine:
Vorzüglicher Rotwein per Flasche . .
Samos: feinster Dessertwein

95, 1.30, 1.80
Mk. 1.

Schaumweine:
Sekt: Kupferberg Gold per Flasche
Mk. 4.50
Carte Blanche
3.50
(25708

Mitglied des Rabatt-Spar-Vereins Darmstadt.

[ ][  ][ ]

30 205.

Samstag, 14. Dezember.

1912.

Aus Tagebüchern und Briefen
Johann Georg Willes.
Von Dr. Hermann Bräuning=Oktavio in Leipzig.

(Schluß.)
Ein Schreiben Willes an den Sohn des genannten
Oeſer, an den Landſchafter und Radierer Johann Fried=
rich
Ludwig Oeſer (1751/92), ſeit 1778 Profeſſor der
Malerei an der Dresdener Kunztakademie, läßt ſein reges
Intereſſe für junge Künſtler deutlich erkennen; das Ori=
ginal
befindet ſich im Germaniſchen Nationalmuſeum zu
Nürnberg.
Paris, den 20 merz 1775.
Hochzuehrender Herr!
Nichts konnte mir mehr Vergnügen machen, als zu
erfahren und aus den Werken Ihres Geiſtes zu ſehen, daß
Herr Oeſer, dieſer würdige dieſer große Künſtler, einen
Sohn habe, der ihm und ſich Ehre machet. Gewiß Sie
haben die beſte Anlage von der Welt. Durch Fleiß und
Studieren werden Sie weltbekannt werden. Ich ſelber
werde, ſo viel möglich iſt, dazu beytragen und weil ich
weiß, daß Vieles auf den erſten Anblick ankommt, wann
die Werke eines jungen Künſtlers erſcheinen: ſo habe ich
vor gut befunden, 3 Stücke abzuſondern und Ihnen zu=
rücke
zu ſenden, nehmlich die beyden auf Tuch und das
Stück in dem Geſchmacke des P. Panini. Dieſes ſchmecket
zuſehr nach dem Kupferſtiche, und wo man ſie einmal
beſchuldiget, daß ſie dergleichen Mittel gebrauchten: ſo
ſind ſie hier verlohren! Sie ſehen alſo, was ich gethan
habe, iſt aus Vorſicht gethan. Bey dieſem erlauben Sie
mir, daß ich Sie ermahne, Ihre Figuren und alles, was
die Vordergründe betrift, etwas beſſer auszuarbeiten.
Die Frantzoſen verlangen bey Geiſt und Leben das aus=
gemachte
und nicht das ohngefehre, welches nie eine Sache
bedeuten kan, beſonders wo man die Sache für fertig und
nicht für einen Entwurf ausgiebt. Wir bilden uns hier
ein, daß ein Mahler in Landſchaften die Landſchaften des
Landes bilden müße, indem er wirklich lebet. Man traut
ihm beſtändig mehr Wahrheit zu, als wann er ſich im
geiſte in entfernte Länder waget und daraus Erdichtun=
gen
hohlet, die kaum beſtehen, oder verkleidet, andere
kopiert, die dageweſen ſind. . . . Sie haben mir übri=
gens
ein paar Stücke gütigſt angeboten. Dieſes iſt meines
ganzen Dankes werth, und nie werde ich es vergeßen.
Belieben Sie mich der Freundſchaft Ihres Herrn Vaters zu
empfehlen, welche ich gewiß zu ſchätzen weiß, und ver=
ſichert
zu ſeyn, daß ich die Ehre habe mit aller Hochachtung
zu ſehn
meines hochzuehrenden Herrn
unterthänigſter Diener Wille:
Mit der Heimat blieb Wille dauernd in engſter Fühl=
ung
; wenn auch der Vater auf die Bitte des Sohnes um
Geldunterſtützung, als er faſt mittellos in Paris auf der
Suche nach ſeiner Kunſt angelangt war, in einem ver=
Tnunftmäßigen Briefe voll Ratſchlägen und Ermahnungen
Nabſchlägig geantwortet hatte, ſo gelang es dem Sohne
doch bald, als er ſich einen Namen zu machen
anfing, die Vaterliebe wieder zu erringen. Raſch hatte
der Vater den Groll über Johann Georgs eigenmächtigen
Schritt in die Welt verwunden und auch Geld geſchickt.
Mit ſeinem zwei Jahren jüngeren Bruder, der 1769 im
Juni 52jährig ſtarb, verband ihn herzliche Geſchwiſter=
liebe
; ſein Tod ging ihm ſehr nahe. Mit den Angehöri=

ſeiner Schweſter und
Schwägerin, wie auch ſeinem Bruder in Wetzlar, blieb er
in regem Briefverkehr. Doch auch mit den damals bedeu=
tenden
Künſtlern ſeiner Heimat, den Malern Fiedler, See=
katz
und Strecker, ſtand er in regem brieflichen Austauſch;
Strecker, beſonders aber Seekatz, haben einige Stücke für
ihn gemalt. Johann Conrad Seekatz (17191769),
deſſen Greiſe und Kinder auch Goethe hochſchätzte, der glück=
liche
Maler von Landſchaften, Bauern= und Zigeuner=
ſtücken
, nicht weniger geſchickt in hiſtoriſchen Stücken, fand
in Wille einen Freund und Verehrer, der ſeinen Tod auf=
richtig
, beklagte; Wille war es, der bei Strecker darauf
drang, daß einige Nachrichten über das Leben von See=
katz
an Chriſtian Felix Weiße, den Herausgeber der
Neuen Bibliothek der ſchönen Wiſſenſchaften und der
freyen Künſte (Leipzig) gelangten. Wie aus Willes
Tagebucheintrag vom 25. März 1769 hervorgeht, hatte
dann der Kammerrat C. F. Lichtenberg, ein guter Kenner
und Freund des Verſtorvenen, die wenigen Nachrichten
geliefert, die ſich im 9. Bande von Weißes Bibliothek auf
Seite 147 finden; ſie ſind um ſo wichtiger, weil ſich alle
ſpäteren Künſtlerlexika auf dieſe Mitteilungen ſtützen.
Zu anderen Nachſchlagewerken, ſo zu Füeßlins Ge=
ſchichte
der Schweizer Maler (Bd. III, Nekrolog von
Heilmann) hat Wille ſelbſt größere Beiträge beigeſteuert;
nicht nur an den Künſtlern der Heimat und ihrem Schaffen
hat er lebhaften Anteil genommen, ſondern auch, wie be=
reits
oben ausgeführt, an unſerer Literatur. Ueber dieſe
Liebe zu deutſchem Weſen, deutſchem Wort, die ſich, ähn=
lich
wie einſt bei Liſelotte, auch auf Speiſen übertrug
er gern Sauerkraut und verzeichnet im Tagebuch man=
ches
aus Deutſchland eingetroffene Faß: Sauerkraut
(nicht choueroute‟) geben uns ſeine an den Friedrich
Nicolai in Berlin, den aus dem Merck=Goethe=Kreiſe
bekannten Herausgeber der Allgemeinen deutſchen
Bibliothek in Berlin gerichteten Briefe) deutlich Auf=
ſchluß
. Wille dankt darin wiederholt für die überſandten
Schriften Nicolais; ſeinen Roman Sebaldus Nothanker
und die zahlreichen Bände der Bibliothek. Dieſes Tage=
buch
, eines der beſten, machet mir nüzlich manche Stunde
kürzer, oft ſtolz, oft niedergeſchlagen wegen der deutſchen
Ehre. Es ſaget ohne Scheu, was ein Autor gilt, der ſich
der Welt weißet, und das iſt recht! heißt es in einem
Briefe vom 21. Auguſt 1774. Ebenſo am 10. Mai 1277:
Wie gerne blättere ich in dieſem Werke! Es unterrichtet
mich, was in Deutſchland in manchen arten die beſten, die
guten, die mittelmäßigen und ſchlechten Köpfe vermögen!
Ohne dieſes treffliche Tagebuch, wie wenig würde ich da=
von
wißen!
Zum Schluß möge ein Brief an Nicolai hier folgen,
der wie kein zweiter Willes deutſche Geſinnung, ſeine
Liebe zu deutſcher Kunſt und Literatur und zugleich ſeine
künſtleriſchen Anſchaungen charakteriſiert; er ſchreibt am
21. Juli 178048) an Nicolai:
Hochedler Herr und ſchätzbarer Freund!
Ofte und ofte gedenke ich an Sie und allemale mit
dankbarer Seele. Sie erhalten in mir die Liebe zur deut=

*) Ungedruckt im Beſitz der Kgl. Bibliothek zu Berlin.
*c) Der Brief iſt ohne Jahresangabe; nach B. Litz=
mann
: Schröder, II, 302, weilte Schröder vom 2.24. Juli
17480 in Paris in regem und engſtem Verkehr mit dort
lebenden deutſchen Künſtlern, vor allem auch unſerem
Wille, deſſen Eintrag in Schröders Stammbuch hier eben=
falls
erſtmalig veröffentlicht wird.

m
durchleſe, erfahre ich, was Deutſche, große und kleine
Leute, machen Wie ſoll ich dieſes wett machen? ich,
deſſen art der arbeit ſo lange währet und nicht durch große
Schnelligkeit gebildet wird. So erhalten Sie langſam
etwas von mir. Ofte fehlt mir Gelegenheit, meine We=
nigkeiten
friſch in Ihre Hände zu kriegen; heute aber ſende
ich Ihnen mit Vergnügen: la Morte de Marc Antoine,
einen ernſten Abdruck, den ich für Sie edler Freund aufge=
hoben
hatte. Nehmen Sie ihn gütigſt an! Sie werden ſich
vielleicht wundern, wo Sie dieſes Stück noch nicht geſehen
haben, daß es ſo heftig breit gearbeitet iſt; aber dazu ver=
leiten
mich meine Begriffe, die ich von der Verſchieden=
heit
der Maler und ihren Gemälden habe. Dazu: immer
aus einem Tone leyern, iſt Armut. Die Verſchiedenheit
wecket mich, ob ich gleich nie ganz einſchlafe. Haben Sie
nicht ſelber Ihre verſchiedene Werke, welche deſto reizen=
der
ſind, in verſchiedene arten geſchrieben? Ein Geiſt,
aber wie man will, in verſchiedenen graden angewandt,
hat mir immer heilſam geſchienen . . Herr Schröder, der
berühmte Schauſpieler, den Sie zum Freunde haben, wird
Ihnen, wo er über Berlin gehet, die Rolle einhändigen,
wo nicht, doch aus Hamburg mit Gelegenheit ſenden.
Dieſer würdige Mann iſt hier alle Tage mit mir umge=
gangen
. Ich liebe ihn, weil er Deutſchland Ehre machet.
Schade daß ich, der ich ein Liebhaber des Schauſpieles
bin, ſeine Spiele nicht ſehen kan. Ich habe ihm meine
Klage deswegen ins Stammbuch geſchrieben, wo ich
Ihren Namen mit Vergnügen fand. Leben Sie wohl und
erinnern ſich bisweilen eines Mannes, der Sie liebet,
ſchäzet und ehret, der nie aufhören wird mit Vergnügen
zu ſeyn
Meines edlen Herrn und ſchäzbaren Freundes
unterthänigſter Diener Wille.
P. S. Ich habe mich bisweilen in der Poeterey ge=
übet
. Belieben Sie mir, edler Freund, zu ſagen, gerade
weg zu ſagen, ob dieſe Verſe, die ich Hrn Schröder in ſein
Stammbuch gemacht haben, etwas taugen!
Iſt es o Schröder mir, entfernt vom Vaterlande.
Im Hirtenkleide dich, im prächtigen Gewande,
Das Helden ſchmückt, zu ſehn durch das Geſchick miß=
gönnt
:
So muß ihm doch, geweckt von drängenden Gedanken;
Von deinem reichen Voll, iezt meine Seele danken,
Daß ſie die deine hier (die glühet, flammet, brennt,
Wann Deutſchlands Kenner dich erſtaunt und ſtolz
umgeben)
Beym erſten Kuße, Hand in Hand,
So menſchenfreundlich warm im bürgerlichen Leben
Zu meinem Troſte fand.

Literariſches.

Tüchtige junge Kaufleute geſucht. Ein
Ruf unſerer Zeit von Felix Notveſt. 8 90 Seiten, kart.
1,20 Mark. Verlag von Wilhelm Violet in Stutigart.
Das Buch wird jungen Kaufleuten von außerordentlichem
Nutzen ſein, weil es nicht nur ſagt, was zu tun iſt ſondern
vor allem durch Mitteilung vorzüglicher, zweckmäßiger
Arbeitsmethoden zeigt, wie das Ziel zu erreichen iſt. Ein
Erlebnis wird vielen die Verarbeitung dieſes ungewöhn=
lichen
Buches bedeuten und ein Wendepunkt zum Weg nach
Oben denen, die Ohren haben zu hören und den guten
Willen zu handeln.

(25609a

Entzückende
Neuheiten

sind in großer Auswahl eingetroffen
Alle Abteilungen meines Lagers sind auf
das Reichhaltigste sortiert und bieten
eine vollständige Orientierung über die

besten Erzeugnisse der

Uhren- und Goldwaren-Industrie
ich lade interessenten zur gefälligen Besichtigung der
Ausstellung und des Lagers - ohne jeden Kaufzwang
höflichst ein-Auf Wunsch werden gefallende Gegenstände
auch ohne Anzahlung
bereitwilligst bis
zum Weihnachtsfeste
reserviert.
Mi

EBRüRDEr 1860

S

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Darmstadt

Ganz aussergewöhnliche

25 Wilhelminenstrasse 25

Vertele

bietet der gegenwärtige Verkauf von:

(e
Deuischen Teppichen

in besten Qualitäten
in reicher Auswahl

in hervorragend schönen
Verser Tebbichen seltenen Exemplaren:

Gardinen u. Fenster-Dekorationen

Enzenkosent!

wie:

Leder-Clubsessel, Teetische, Blumentische,
Servier- und Rauchtische, Stühle, Sessel,
Büfetts, Credenzen, Salon- und Wohnzimmer-
schränke
, Schreibtische etc. etc.

Praktisches
Welhnachtsgeschenk.

Komplette

ist das gesetzlich geschützte Warenzeichen für
den echten Steinhäger von H. C.KONIG
in Steinhagen in Westfalen.
Da sich unter dem Namen Steinhäger sehr
viel minderwertige Nachahmungen im Handel
befinden, verlange man ausdrücklich:
Steinhäger-Urquell‟

für elektr. Kleinbeleuchtung
vollständig betriebsfertig
Mk. 9.50. (24381a
L. Lange, Blektr. Institut
Schulstr. 6. Hofl. Telephon 399.

weil man dann die Garantie hat, den wirklich
echten, vorzüglichen Steinhäger zu erhalten.

(

Gas=, Elektr.-, Spiritus= und
Petroleum-Beleuchtung.

Elektr. Stehlampen von Mk. 4.20 an.
Schlafzimmer-Ampeln für das od. Elcktr. mit
Glasbehang von Mk. 10. an
sowie alle Arten mod. Beleuchtungskörper.
Grösste Auswahl in Geschenkartikeln f. Weihnachten

in Glas, Holz, Porzellan und Nickel
zu den billigsten Preisen.

Vertreter:
Konrad Koch, Darmstadt

Markt 3.

(23200a

Holz

=Tor

Zeflüg. mit Blindrahmen u. Ober=
teil
, 4,23 X 2,46, auf dem Zimmer=
platz
des Herrn Keller am gr.
Woog zu verk., 35 Mk. (B23691

Puppenwiegen
und-Bettchen

in verſchiedenen Größen billig zu
verkaufen Soderſtr. 59. (24646a

Eichen=Scheitholz 1.
Buchen=Scheitholz , 1.25
Tannen=Klötzchen 1.40
per Ztr. frei Keller
la trocken, kurzgeſchnitten u.
geſpalten. (19932a
Bei Abnahme von 5 Ztr. an
billiger
Martin Jahn
Brennholz-Dampfschneiderei
Pallaswiesenstr. 30. Tel. 305.

H. Klink & C. Rettberg
Beleuchtungs- u. Haushaltungsgeschäft

Ecke Ludwigsplatz und Schulstrasse.
Alle bei uns gekauften Beleuchtungskörper für Gas u.
Elektr. werden kostenlos aufgemacht. (24936a

gebraucht, bill.
Kl. Haferkaſten zu verkaufen

Alexanderſtr. 11, part. (*13613ss

Brillantring
zu verkauf. Näh. Exp. (*13619ms

uterh., dkl. Winterüberzieher,
f. 1618 J., Chriſtbaumſtänd.
bill. z. vk. Heidelbergerſtr. 92. (B25420

Gehrock, Frack=, Smoking= An=
züge
, Zylinder, zu verleihen
Rheinſtraße 5, 2. Stock. (18320a

[ ][  ][ ]

Vorschläge für praktische, preiswerte und gute Weihnachtsgeschenke.
Gelegenheitskäufe in allen Abteilungen. ooe- Zurückgesetzte Artikel besonders billig.

Kleider- und Blusenstoffe
1 grosser Posten abgepasste Kleider, nur gute Qualitäten
Serie I das Kleid Mk. 5. Serie III das Kleid Mk. 7.

Serie II

Mk. 6. Serie IV

Mk. 8.

Der sonstige Wert dieser Kleider ist bedeutend höher
1 Posten 108/110 cm Cheviots, in allen Farben Mtr. 1.40
1 Posten 110 cm Cheviots, schwere Qualität . . 1.75
1 Posten 110 cm Kost.-Cheviots,schwere W.,n. blau
1.95
1 Posten 110 cm zweifarbige Diagonal-Cheviots
1.95
1 Posten 110 u. 130 cm helle Kammgarnstoffe .
2.50
Schwarze Kleiderstoffe von 95 Pfg. an

Ein Posten abgepasste Blusen
mit breiten Borden

Bluse Mk.

S RESTES
weit unter Preis
Herren-Anzugstoffe

aussergewöhnlicher Gelegenheitskauf
nur beste, fehlerfreie Ware in moderner Ausmusterung
Serie I . . . jetzt Mtr. Mk. 5 regulärer Wert
II. .

weit höher
III .
7.

IMAUSVERKAUF
wegen vollständiger Aufgabe der Artikel
Herren-Kragen-Manschetten - Kravatten
nur solange Vorrat
weit unter Preis

Tisch-Decken
in Wolle, Peluche, Tuch und Leinen
Neue moderne Leinendecken
in grosser Auswahl
Wasch-Decken
Wollene und b’wollene Koltern
Spezialität: Kamelhaardecken

Bitte um Beachtung meiner Schaufenster.

Damen-Wäsche.

Beste Verarbeitung

Keine minderwertigen Qualitäten.

Nur gute Stoffe

Damentaghemd
Damenbeinkleider .
Nschtjacken und -Hemden

Stück 1.50, 1.75, 1.95 und höher
Stück 1.50, 1.75, 1.90 und höher
Stück 1.95, 2.10, 2.50 und höher

Kanterer bülgeietlan is finer bamanlacht.
Taghemden, Achselschluss, reich garniert St. 2.95 u. 8.50
Beinkleider, beste Verarbeitung, Ia Stoffe St. 2.50 u. 2.95

Bettwäsche

zum grössten Teil eigene Anfertigung

Kopfkissen, weiss Dowlas, I. Qualität
Stück 1.30
Kopfkissen, Dowlas, auf 3 Seiten gebogt
190
Bettücher, Cretonne, 160/225 cm, gesäumt
2.75
Dowlas, 160/225
2.95
½ Leinen, 160/225
3.25
½ Leinen, 160/225 schwere Qual.
3.75
Biberbettücher, weiss und farbig, in allen Preislagen.
Weisswaren.
Gelegenheitskauf in weissen Bettdamasten
Schöne, glanzreiche Ware, moderne Muster
Meter jetzt nur 95 Pf., 1.25 und 1.40

Hemden- und Wäschetuch
besonders schöne, feinfädige Weihnachtsqualität
in Coupons von 15 und 16 Metern. Meter 50 und 55 Pf.

Abgepasste Handtücher
48/110 cm, gesäumt und gebändert
weiss, ½ Dtzd. Mk. 3.75
grau, ½ Dtzd. Mk. 3 25
Tischtücher und Servietten Badetücher
Handtücher abgepasst und vom Stück.
Taschentücher
in allen Preislagen.
Linontuch, weiss mit gest. Buchstaben ½ Dtzd. 1.75
(25159a

Schwarz-weisse Rabattmarken.

Socsets!

o069e

Markt 10

5oot!

Am
Rathaus.

[ ][  ][ ]

Seite 20.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Spezialhaus

für

Gardinen!

Täglich Eingang von
Neuheiten!

Fachgemäße Bedienung!
Anerkannt billige Preise!
Größte Auswahl
am Platze!

weihnachtsverkauh

Besonders vorteilhafte Angebote in
Leibwäsche und Bettwäsche
aus besien Materialen in tindeller Verarbelung=
Handtücher
Küchenwäsche
Tischwäsche
von den billigsten bis zu den feinsten Bielefelder Qualitäten.
für Herren, Damen und Kinder
TASCHEN-TUCHER
in enormer Auswahl
NAMENSTICKEN: BUCHSTABEN-TUcHER
Damen- und Kinder-Schürzen
Schwars, weis und ferbig s in allen Fason=
Garten- und Kaffee-Decken
Farbige Künstler-Decken
Teegedecke mit 6 und 12 Servietten.
wie Oberhemden, weiß u. farbig, Nacht-
Herrenwäsche, erstklass. Fabrikate
hemden : Kragen, Manschetten, Serviteurs

Sokhenner Cooh0

5 Ernst-Ludwigsstraße 5

Telephon 1914.

Nächst dem weißen Turm

Mitglied des Rabatt-Spar-Vereins, Darmstadt.

(24517a

Samstag, den 14. Dezember

Zigarren- und Zigaretten-Spezialgeschäft
26 Elisabethenstrasse 26
nächst der Wilhelminenstrasse.

(25586fsi)

Praktische Festgeschenke.
Sie finden stets eine riesig grosse Auswahl in nur ge=
diegenen
Beleuchtungskörpern zu ausnehmend billigen Preisen.
Stehlampen von M. 8. bis M. 60
Suspensionen, Zuglampen
:: Kronen, Ampeln :: (24379a
Zuverlässiger Versand nach auswärts.
L. Lange, elektr. Institut, Hoflief-
Schulstrasse 6. Telephon Nr. 399.

290s
Trauringe
8 Uhren u. Goldwaren
Semi-Emall-Schmuckschönstes Geschenk!

(25090a

Telephon 1533.

Nur Wilhelminenstrasse 7.

Ein schönes Weihnachts-Geschenk
finden Sie in meinem reich assortierten Lager an
Pelzwaren
Nur eigenes Fabrikat!
Zivile Preise!
Reparaturen und Umarbeitungen billigst.
Spezialhaus

nach jeder Photographie.
Aufträge hierin erbitte jetzt schon. Garantie.
Billigste Proise.
(24804a
Ein Posten Uhren und Goldwaren zu jedem Preis.
Soderstr. 14
Karl am Kapelriat.
agagessseeeee

In dem unterzeichneten Verlag erſcheint Mitte
Januar 1913 die erſte Ausgabe des
Eberstädter Adressbuches

Alten Wiesberger
Kornbranntwein
ſehr geſundheitlich, verkauft in
jedem Quantum W. Pitthan,
Karlshof.
25202ss)

Schirmfabrik Schlüter,1 Klubsessel
1 Diwan, 1 Chaiſelonque, Oel=

Kirchſtraße 27
Reparaturen u. Ueberziehen ver
ſofort, bilig und gut. (20362a

gemätde, 1. Garnit. Korbmöbel
ſtaunend billig
(25597a
Grafenſtraße 4, part.

mit den Nachbarorten Nieder=Beerbach Malchen.
Preis gebunden 2 Mk.
Beſtellungen hierauf, ſowie Anzeigen für den
(25051a
Inſeratenanhang, nimmt entgegen
Der Verlag der Neuen Eberſtädter Zeitung‟
(Beter Heißt) in Eberſtadt.

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.
GRtobsEre

Seite 21.

zu außerordentlich
billigen Preisen

Für den Festbedarf sind grosse Posten Damen-, Backfisch- und Kinder-Konfektion
ganz bedeutend im Preise zurückgesetzt. Wir offerieren in enormer
Auswahl Mäntel, Kleider, Kostüme, Blusen, Morgenröcke, Matinees,
Unterröcke. UNSERE KONFEKTION, selbst in den billigsten Preislagen,
zeichnet sich durch tadellose Ware in hervorragendem Geschmack aus.

jeder Art,
beste
Verarbeitung,

Tel. 2539.
4
WleSNTFeTé
Ludwigstr. 5.
Modernes Spezialhaus für Damen- und Kinder-Konfektion.

25655

Beachten Sie
bitte unsere Schaufenster!

J. Merz
vorm. L, Schäfer

Hoflieferant
Ernst-Ludwigstr. 14.

Regenschirme
Spazierstöcke
eignen sich vorzüglich
:: zu Geschenken. ::
(25598a
Schwarz-weiße Rabattmarken.

Strumpf- und Sockengame
Fr bend und Mescinel-

Orangestern und Blaustern ſeinste Sternwollen
Rotstern und Violetstern hochfeine Sternwollen
Grünstern, Gelbstern und Braunstern sind
die besten Konsum-Sternwollen!
Sternwoll-Spinnerei, Altona-Bahrenfelc.

Bezugsquellen: Zu haben bei: Adolf Geiger, Georg Heckmann-
Schmidt, Herz Hachenburger Sohn (en gros), Adam Horn, Emil Löb (en gros)
H. Nau & Sohn, J. Carl Schmidt u. Arthur Sittig.
(V13626

Gartenlaube
von 1890 ab, in Prachtband ge=
bunden
, billig abzugeben Moller=
(25349ms
ſtraße 37, 2. Stock.

Eiſernes Tor
ſehr gut erhalten (3,20 Meter
breit) billig abzugeben Saalbau=
ſtraße
4, Telephon 181. (25534a

Meialldraht. L. ame

Z Zimmmmmge

Größte Strom-Ersparnis! Stoßsicher!
1. . . . .
(319159)

Greichens Roman.
Von Fr. Lehne.
(Nachdruck verboten.)

Claudia beſaß eine ſeltene Macht über den Gatten,
die ſie auch weidlich auszunutzen verſtand. Er war ihr
gegenüber nachgiebig bis zur Schwäche; zu weit war er
ſchon gegangen jetzt mußte aber ein Einhalt ſein; es
war höchſte Zeit!
Sie hatte ihm ſchon zu viel abgeſchmeichelt; an Toi=
letten
und Schmuck konnte ſie gar nicht genug beſitzen;
unerſättlich war ſie darin nur immer erwas Neues,
Abwechslung!
Eberhard von Löwen hatte große Sorgen ſein
ſpäter Liebestraum kam ihm ſehr teuer zu ſtehen. Nach=
denken
durfte er nicht das Kapital war längſt ange=
griffen
!
Es war, als ob Margarete ahnte, was in dem Vater
vorging. In letzter Zeit hatte ſie oft mit ihm über Geld=
angelegenheiten
geſprochen und ihn gebeten, ihr Kapital
recht vorteilhaft anzulegen. Er hätte freie Verfügung
darüber, und ihre wäre die Hauptſache, ſoviel Zinſen wie
möglich zu bekommen je mehr Geld man hätte, deſto

beſtr wite 65i Er moaſe nuer chulen und maltet des
war nun eine gefährliche Verſuchung für den Mann, frei
über mehr als eine halbe Million verfügen zu können!
5. Kapitel.
Frau von Löwen hatte ihre Brillanten zum Reinigen
gegeben und wollte ſie nun ſelbſt vom Juwelier abholen.
Dieſer war beſchäftigt, die Schaufenſter zur Weihnachts=
ausſtellung
neu zu dekorieren. Er legte der geſchätzten
Kundin bereitwilligſt die neueſten Sachen vor. Mit fun=
kelnden
Augen betrachtete Claudia ein wunderbares Kol=
lier
eine feine goldene Kette mit einem in modernem
Geſchmack gehaltenen Anhänger, beſtehend aus einigen
großen Brillanten und einem ſehr ſchönen Smaragd. Es
gefiel ihr gar zu gut, und gern hätte ſie es gehabt! Viel=
leicht
widerſtand der Gatte ihren Bitten nicht und machte
ihr mit dieſem Schmuckſtück eine Weihnachtsfreude!
Blitzſchnell durchfuhr dieſer Gedanke ihren Kopf und ſie
erſuchte, ihr dasſelbe zur Anſicht zu ſchicken, und zwar
heute abend noch.
Gretchens Entzücken erregte ein Ring mit einem gro=
ßen
Saphir, deſſen Farbe und Glanz ſie unwillkürlich an
Ernſt Brands Augen erinnerte,

ats ſe nier den Deis or, ſot ſir 8, dans it
mir zu teuer und legte dann gleichmütig, ohne eine
Miene des Bedauerns, den Ring wieder auf die Glas=
platte
der Ladentafel.
Frau Claudia ſah die Stieftochter von der Seite an;
ſie begriff das Mädchen nicht, das, als glückliche Beſitzerin
von mehr als einer halben Million, nach ihren Begriffen
von einer wahrhaft puritaniſchen Einfachheit war. Stün=
den
ihr, Claudia, dieſe Mittel zu Gebote, ſie würde ſicher
anders damit verfahren!
Wie wär’s, Grete, wenn wir uns durch eine Taſſe
Kaffee ſtärkten? fragte die Majorin, als man das Geſchäft
verlaſſen hatte wir ſind gerade in der Nähe von Café
Albrecht
Gretchen war einverſtanden mit dieſem Vorſchlag,
und wenige Minuten ſpäter hatten die beiden Damen das
elegante, viel beſuchte Café betreten und auf einem Sofa
Platz genommen, von dem aus man das Lokal gut über=
ſehen
konnte.
An einem kleinen Marmortiſch, ihnen gerade gegen=
über
, ſaß ein Herr, hinter einer großen Zeitung ver=
borgen
.
Als die Damen beſtellten, ließ er dieſelbe ſinken,

[ ][  ][ ]

Seite 22.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Nummer 295.

Abgepasste

Sleider Wostaser

Stoffe, die sich wegen ihrer
Gediegenheit und besonderen
Preiswürdigkeit hervorragendf.
Geschenkzwecke eignen, haben
wir in vornehm ausgestatteten
Kartons hübsch verpackt.

1 Kleid
1 Kleid
1 Kleid
1 Kleid
1 Kleid

5 Meter Diagonal, in vielen Farben,
3.90
im Tragen unverwüstlich
5 Meter dunkelblauer Cheviot, Wolle,
mit weißen, rot., od. grün, Nadelstreifen 4,80
5.40
6 Meter Wollstoff, doppelbreit .
5 Meter Cheviot, reine Wolle, in allen
5.50
Farben, ausser schwarz

5 Meter Wollbatist, reine Wolle

7.00

1 Bluse 2½ Meter Tennisflanell . . . . . 1,60
I. Bluse 2½ Meter gestreiften Tennisflanell . 2.00
1 Bluse 2½ Meter in hell. u. dkl. Tennisflanell 2.10
1. Bluse 2½ Meter Tennisflanell, Ia Qualität 2.20
1 Bluse 2½ Meter kleidsamer Bordürenstoff 2.90

Ludwigs-
platz
9

Gebrader Ged

Ludwigs-
platz
9

Ausgabe der schwarz-weissen‟ Rabattmarken und der Modezeitung Die Pariserin‟.

te Möbel as Weihnachtsges
In grösster Auswahl empfehle ich
alle Arten Kleinmöbe

Nähtische
Bauern-u. Kacheltische
Rauchtische
Paneelbretter
Hausapotheken

Klavierstühle
Blumenkrippen
Büstenständer
Bücher- und Noten-
etageren

Tee- und Satztische
Flurgarderoben
Triumphstühle
Schreibsessel
etc. etc.

ferner für Möbelergänzungen:

Büfetts
Schreibtische
Bücherschränke
Salonschränke
Salontische

Trumeaus
Diwane
Ledersessel
Ausziehtische bequeme Polstersessel
Chaiselonques

Spiegelschränke
Waschkommoden
Vertikos
Salongarnituren
etc. etc.
Teppiche, Bettvorlagen, Tischdecken, alle Arten Vorhänge
Gr. Ochsengasse 21/23
Ottokunkel
Telephon 287
Sonntags geöffnet!
(25131a
Bitte genau auf meine Firma und Hausnummer zu achten!

Ungezählte Stunden
wahren Kunstgenusses und Freude
am persönlichen Spiel
kann sich jeder Musikhebende duroh
Hupfeld’s
ISNEA

mit den

Künstlerrollen
verschaffen. Die Phonola ist erstklassig und unver-
gleichlich
in technischer und musikalischer Hinsicht.
Vorführung aller Phonola-Instrumente bei
Karl Arnold
nächst dem
cke
LErbacherstrasse Hallenschwimmbad

Pianofortefabrik u. Grosshandlung

Gegründet 1830

Telephon 892.
(25680s

Aeeerer e e
ſie vorhin erſt gedacht.
Er grüßte verbindlich, und errötend dankte das junge
Mädchen. Anſcheinend kühl neigte Claudia das wohl=
friſierte
Haupt; aber ihre Hände zitterten merklich, als
ſie in ihrem ſilbernen Täſchchen nach dem Taſchentuche
ſuchte.
Welcher Zufall, der ihr Ernſt Brand gerade hier in
den Weg führte daran hatte ſie nicht gedacht!
Sie bemühte ſich, einen Blick des Erkennens mit ihm
auszutauſchen aber vergebens; fremd und kühl ſah er
über ſie hinweg; ſein ſchönes Geſicht trug einen abweiſen=
den
Zug nur heiß und zärtlich leuchtete es bei Gretchens
Anblick in ſeinen ſprechenden Augen auf, was ſie gar wohl
bemerkte.
Und da erriet ſie alles das roſig erglühende Ge=
ſicht
der Stieftochter ſagte ihr genug, und ein tiefer Haß
erfüllte ſie gegen das bildſchöne, junge Geſchöpf an ihrer
Seite, das es vermocht hatte, jenen noch ſo heiß geliebten
Mann in ſeine Feſſeln zu ſchlagen.
O, nur einmal ihm allein gegenüberſtehen wenn
würde es ihr wahrlich nicht ſchwer fallen, ihn wieder zu
ihren Füßen zu zwingen denn eine Frau wie ſie, die
man einmal geliebt, vergißt man ſo leicht nicht! Er
mußte ja zu ihr zurückkehren, wenn ſie es wollte!
Da betrat Leutnant von Riedberg das Lokal. Als
er Frau von Löwen und Margareta erblickte, ſteuerte er
direkt auf ſie zu, und ſein hübſches Geſicht ſtrahlte vor
Glück über dieſes unverhoffte Zuſammentreffen.
Freundlich bewillkommnete ihn die Majorin und for=

deute ihn auf mit Pih zur nehden. Sie ſernd eines
lauter, als gerade nötig war, ſo daß der Künſtler am
Nebentiſch jedes Wort verſtehen mußte.
In der Tat, ich freue mich, lieber Baron, Sie einmal
wieder zu ſehen! Sie haben ſich in letzter Zeit recht rar
gemach man hatte Sie ſchon ſehr vermißt, wie ich Ihnen
verraten möchte man war wirklich ungeduldig gewor=
den
und vertraute ſein Herz der geliebten Violine an,
ſagte ſie liebenswürdig, einen ſchelmiſchen Blick auf die
Stieftochter werfend, ſo daß der junge Offizier gar nicht
im unklaren darüber ſein konnte, wer mit dem man ge=
meint
war.
Wirklich, gnädige Frau? Ihre Worte beglücken mich
ungemein und er forſchte in Gretchens Zügen, ob ihm
der Ausdruck darin die eben geſagten Worke beſtätigte.
Das junge Mädchen war bleich geworden, und ihr
Geſicht trug einen kühl abweiſenden. Zug. Was bezweckte
Claudia eigentlich mit ihren Worten? Gretchen wußte
nicht, was ſie davon denken ſollte, nachdem ſie erſt vor
wenigen Tagen auf das beſtimmteſte erklärt hatte, daß ſie
nicht daran denke, Baronin Riedberg zu werden und man
infolgedeſſen den jungen Offizier nicht ſo viel einladen
ſolle, um nicht trügeriſche Hoffnungen in ihm zu erwecken.
Er wäre ihr wohl ganz ſympathiſch; aber das Gefühl
würde doch nicht ausreichend zu einer glücklichen Ehe ſein!
Das hatte ſie geſagt, als Claudia ſie mit dem kleinen
Baron geneckt.
Und nun als Antwort darauf jenes Entgegenkommen,
das geradezu eine Ermutigung für Riedberg in ſich barg!
Sie war empört war ſie denn ein unmündiges Kind,

deſſen Meinung für nichts galt? Und das Schlimmſte,
was ſie ſich vielleicht kaum ſelbſt eingeſtand, war, daß
Ernſt Brand jene Worte gehört hatte ſie merkte es an
ſeinem verwunderten Blick, an dem Erſchrecken, das über
ſein ausdrucksvolles Geſicht lief.
Und es war auch ſo es war ihm nicht entgangen,
in welcher Weiſe die Majorin dem jungen Baron hin=
ſichtlich
der Stieftochter entgegenkam, ihm Andeutungen
machte. War das ſo unwahrſcheinlich, was ſie ſagte? Es
war ſo leicht zu begreifen das ſchöne, vornehme Mäd=
chen
und der glänzende Offizier! Da konnte er gar nicht
in Betracht kommen, und es war wohl alles Täuſchung
geweſen, was er in den wundervollen Augen der Ange=
beteten
geleſen nichts als Schwärmerei, wie ſie ſo
natürlich dem Künſtler gegenüber iſt und ſeine Ge=
danken
hatten ſich ſo hoch verſtiegen zu einem Ziel, das
wohl unerreichbar für ihn war! Er lauſchte weiter der
Unterhaltung der drei und hörte, wie Riedberg im Lauſe
derſelben ſo begeiſtert von dem Violinſpiel des jungen
Mädchens ſprach und der Anſicht Ausdruck gab, daß auch
weitere Kreiſe ihre Kunſt bewunden müßten.
Ich ſpiele nicht in der Oeffentlichkeit, verſetzte Gret=
chen
etwas kurz, ich habe keine Sehnſucht nach Lorbeeren
Wohl aber deſto mehr nach der Myrthe geſtehe es
nur, Kleine und liebkoſend tätſchelte Claudia die
weiche Wange Margaretas.
Dieſe wich zurück, als ob ſie einen Schlag empfangen
hätte.
(Fortſetzung folgt.)

[ ][  ][ ]

Nummer 295.

Geschäfts-Prinzi

Nur wirklich brauchbare Ware zu
billigen Preisen.

Aus beſten Stoffen ſelbſtgeſertigt
Bettwäsche: en
Überzüge, Koplkissem ꝛc.

Pelze

größte Auswahl, billige Preiſe.

Wollwaren

weiß, hell und dunkelfarbig
von Mk. 1. an.

Kapotten, Kopftücher, Umhänge=
Tücher, Ccharpes, Balltücher,
Trikottalllen, Schulterkragen ( ge=
häkelt
), Kinderkleldchen, Damen-,
Herren- und Kinderhandſchuhe,
Arbeitshandſchuhe. Palienein,
Lolliers, Kinder- Frauen- und
Mannſtrümpfe. Socken,
Gamaſchen, Putswärmer, Leib=
binden
. Kniewärmer,
Kinder- u. Damenmuſfe u. -Boas.

Mk. 1.10, 1.30 ge.
Flaneh=Mädchenhofen. Flanell=
Knaben= und Mädchenhemden
in jeder Größe.

Hrbeitshemden

Vollkommene Größen.
Anfertigung nach Maß.

Unterhoſen und Jacken
für Damen, Herren und Kinder
Kinderleibhosen

Damenblusen

Vormalhemden

in ſchönſter Auswahl.
Weisse Damenhemden
mit Bündchen, Achſelſchluß u. Coller
in jeder Ausführung.

Mk. 160 ꝛc. bis zu den beſten
reinwollenen Qualitäten.
Dormathoſen und Jacken.

Korsetten.

-Westen
(Kamiſöler)

großartige Auswahl u. außerordent
lich billige Preiſe.

für Männer u. Kinder in jed. Preis=
age
, in grün, marine, braun u. grau.
Gestrickte Knabenanzüge
und Sweater

Jamen.=, Kinder= und
Haushaltungsſchürzen

Zier-Schürzen

Unterröcke

Weiße Herrenhemden

mit lein. Einſätzen Mk. 3.20, 3.90 ꝛc.

geſtrickt u. v. Stoff in größt. Auswahl.

Kragen, Krawatten, Hosenträger

Bieberbeitücher

Kragenſchoner Bruſtſchützer
Baumwollflanelie für Kleider, Hemden
u. Neglige per Meter 40, 45 Pfg. ꝛc.
Rock-Stoffe
per Meter 35, 40, 50, 60, 70 Pfg. ꝛc.

Bett=Koltern

Bett=Decken
weiß und farbig zu allen Preiſen.

Tiſch= und Kommodedecken
Vorlagen .

en gros und en detail
MEEEmRkauEE

Dauerwäsche

weiß und farbig in jeder Preislage.

Holznähkästchen 50 Pf . etc.
Handschuh-, Taschentuchkasten etc.
Sweater, Mützen, Stulpen, Hand-
schuhe
u. s. W. Gestrickte Knabenanzüge.

Spazierstöcke Mützen

Sonntags geöffnet.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Seite 23.

Willkommene Weihnachts-Geschenke!

Billigste Preise.

Reichhaltigste Auswahl.
2 Druck-Knöpfe, per Paar Mk. 1.50, 1.80, 2. und höher.

Waschled. Damen-Handschuhe
grau. braun, gelb, weiss
Mk. 1.67, 1.80 bis Mk. 5.50

Wasch- und Wildleder-
Herren-Handschuhe
Mk. 1,40, 2.00 bis Mk. 5.70

Gefütterte Glacé-Handschuhe
für Damen und Herren

Wollene Handschuhe
Gestrickte Handschuhe

Bänische-, Mocha-, Juchten-, Nappa- Hand-
schuhe
. Lange Bali-Handschuhe
in Glacé, Dänisch, Baumwolle, Flor, Seide, zu vorteilhaft. Preisen.
Automobil- und Kutscher-Pelz-Handschuhe
Weisse und rotbraune Offiziers-Handschuhe

E Daum Spezial-Geschäft

:: Handschuh-
Wittmannstrasse 26, part. (kein Laden)
Rabattmarken des Rabatt-Sparvereins. Sonntage vor Weihnachten offen.

Billigste Preise
Grosse Auswahl
Reelle Garantie
Neueste Formen
bei

Adam Kolb Kirchstr. 17.

Hansaaenangagannannannaunnaeanaastaun
2

Welhnachts-Geschenken

empfehle:
Onoma‟

im Herren-, Damen-
und Diplomat-Format
Reizende preiswerte
Geschenk-Packungen
in Briefpapieren.
Lederwaren
Artikel f. d. Schreibtisch
Gesellschafts-Spiele
Jugendschriften, Bilderbücher, Malkästen
Eugen Thomasius

Papierhandlung

(B25157

u Ecke Herdweg- und Wittmannstrasse:: Telephon 294.

II
InpannveghneanKannssanRrageaganEEnnen
Empfehle für meine Abteilung in
Bäckereis u. Konditoreiwaren:
Prima garantierten Odenwälder Honiglebkuchen, Metzet
Lebkucken in Paketen verſchiedener Sorten, Anis- u. Butter=
gebackenes
, Pfeffernüsse, ſowie paſſende Geſchenke in prima
Schokoladen u. Pralinés.
(24166a
Telephon
Ed. Türtmann, Grafenſtr. 19.
1425.
peditiom Honnard, feldbergetr An- u. Abaotlag r. Gutern.
u. Reise-Effekten etc. Prompte Bedienung. Teleph. 553. (20714a
Darl Lorsch

nächst der Hochschule Darmstadt:: relefon 1613::

Pankratiusstrasse
Fahrräder von M. 4455 an, mit Jahresgarantie
Nähmaschinen von M. 47an, m. 5 Jahr. Garant.
Waschmaschinen in grosser Auswahl
Sprechapparate, Schallplatten, Stifte, etc. etc.
Neu aufgenommen: Spielwaren
Puppen etc. in reicher Auswahl. (24091a

[ ][  ][ ]

erreicht billiger Weihnachtsverkauf
gerahmter Bilder, Gravüren, Radierungen, Stichen, ein- und mehrfarbig,
Oelgemälde, 6 Originale von Schwarzwaldmaler Singler, Freiburg.
Wandsprüche in Brandmalerei. (25182a
Einrahmungen in bekannt gediegener sauberer Arbeit zu allerbilligsten Preisen.
J. Hergt’s Papier- u. Kunsthandlg., Einrahmungsgeschäft
1 Schützenstrasse 1 Am Ludwigsplatz 1 Schützenstrasse 1

LeGee

H. Hauptmann
Kheistr.19.

Leete

Ecke Rhein= u.
Grafenstrasse.

Geschenke!
Weihnachts-
S

Handſchuhe
jeglicher Art
in allen Preislagen.
B8h-
9ebe
Oberhemden, Kragen, Manſchetten, Hoſenträger,
Socken, Weſten, Sweater, Rodelmützen, Gamaſchen,
Kragenſchoner, Manſchettenknöpfe, Trikotagen.

Krawatten
alle Formen
in modernſt. Ausführung

Schwarz=weiße Rabattmarken.

(25052a


Selee

Muſtſtücke
Heiligenbild
ſpielend,
Hlg. Nacht uſw., bill. zu verkauf.
Heinrichſtr. 98, Manſ. (*13306ss

Raſſ=Beihnachtsgeſch.= Erperl=19 Tepwiche, neu, Kinderd., Waſch=
mentierkaſt
. m. Reibungselektri= u. Nachttiſch, Regulator, Gasl.,
ſiermaſchine preisw. zu verk. Näh. Tiſch, Diwan u. Verſch. Einzuſ. von
Mühlſtraße 7. part. (*13943ds 1 Uhrab Schwanenſtr. 12, p. (*14105fs

Wilhelminenstr. 33 Darmstadt Wilhelminenstr. 33
empfiehlt hochfeine und praktische
Weihnachts-Geschenke
in deutschen, französischen u. englischen Spezialitäten
in Seifen, Parfümerien, Kämmen, Bürsten
= u. Weihnachts-Kartonagen.
Toilettetische mit und ohne Einrichtung.
Toilette-Garnituren in Ia geschliffenem Glas.
Toilette-Spiegel aller Arten, in grosser Auswahl.
Reise-Necessaires von 450 Mk., sowie alle sonstigen

Reise- und Toilette-Artikel.

Echte Schildpatt- und Eifenbeinwaren
in grosser Auswahl
als: Kämme, Bürsten, Spiegel, Puderdosen,
Lorgnons, Schuhknöpfer usw., zu billigsten Preisen.
Echte Schildpatt-Damenkämme der neuesten Dessins.
Silberne Nadeln, Broschen, Hals-Kolliersu. Ketten.
Hutnadeln, Manschetten- und Chemisettenknöpfe.
Damen-Haarschmuck, ganz neue Garnituren.
Reichhalt. Sortiment in Kamm- u. Bürsten-Garnituren.
Nagel-Garnituren und alle Artikel zur Nagelpflege.
Rasier-Apparate von Mk. 1.25 an.
Rasiermesser u. Streichriemen.
Mk. 20.-
Rasier-Apparat Gllette‟ Praktischl!
Terrakotta-Figuren, japanische Kasten u. Schränke.
Spezialität: Bismarck-Statuetten
im Preise von Mk. 4.25. 5.50, 6.75, 10.50,
15.-, 18.-, 35..
(24552a
Für Vereine passende, billige Tombola-Geschenke.
mit Ausnahme der
Vom 1. bis
31. Dezember 10% Rabatt Netto-Artikel.

Pappen Verdcken

in geschmackvoller Ausführung, sowie Zöpfe,
Uhrketten usw. in allen Preislagen fertigt als
(B24703
Spezialität
Friseur,
F
Karlstr. 117.

[ ][  ][ ]

Nummer 295.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14.

Für den

Wennachts-Verkauf

sind

Waggen
F Emolean

eingetroffen, die ich, um meinem zahlreichen
Kundénkreis noch vor dem Feste Gelegenheit
zu bieten, billig einzukaufen,
Sanzbesonders vertenharru. preis
Werr zum Verkauf Steien werde.

Breite 60 cm 67 cm 90 cm 110 cm 133 cm
Bedruckte
Linoleum-
5
Läufer H.0.95 1

Stückware
Bedruckte à qm

200 cm breit

55

Inmma!!

Druck-

180X230 200X240 200X300
150X200

Teppiche

Mk.A

Mottled-

150X200
200X300
200X250

Teppiche 1.0
0

Innn!
In
9110
Inlaid-Ter

200X300 cm Mk.

Meine Geschäftsräume sind an den beiden Sonntagen
vor dem Feste geöffnet.

Dezember 1912.
SOBEHHEEHHEHHHHSEBBHHEEG

Seite 25.

BennaunuE

Als praktische
Weihnachtsgeschenke
enptele
Anzug-, Paletot-, Hosen- u. Westenstoffe
für Herren.
H Kleider- u. Kostümstoffe, schwarz u. farbig
für Damen.
AUSSTATTUNGS-ARTIKEI.
Damen-, Herren- und Kinderwäsche
fertig und nach Bestellung.
Bettdamaste
Tischtücher
Bettücher
Servietten
Bettkolter
Teegedecke
Bettdecken
Kaffeedecken
in Tüll und
Handtücher
Waffeldecken
Wischtücher
Kissenbezüge
Staubtücher
Bettvorlagen
Tischdecken.
Reise- u. Kamelhaardecken
Tüllgardinen, Stores, Brises-bises.
Taschentücher in grosser Auswahl und jeder Art.
Abgepasste Kleider in elegantem Carton.
Bis Weihnachten 10 Prozent Kasse-Sconto.
Friedrich Warnecke
DARMSTADT Rheinstrasse 1.
Mitglied des Rabatt-Sparvereins. (24752a
Anhhaßadadhhahashanganananaaaunn

Trauringe
(Flach- und Kugelformen),
das Paar von Mark 10. bis Mark 75. (Feingold.).
Das Gravieren der Ringe wird nicht berechnet.
Schul-
Ernst Macholdt
strasse 4.

Reichsortiertes Lager von Taschenuhren, Gold- u.
Silberwaren. Rabattmarken. (24587s

Praktische
Weihnachts-Geschenke

empfisllb in grösster Auswahl
bei billigsten- Preisen
G. PH. NIEDER
Rheinstr. 12½ Tel. 1429. (25613a

DARMSTADT
Spezial-Abteilung für Linoleum

Passende Weihnachtsgeschenke
von bleibendem Werte
Eingerahmte Bilder von
60 Pfg. an
Photographierahmen von
20 Pfg. an
Postkartenrahmen von .
25 Pfg. an (24006a
Kunstblätter, eingerahmte Bilder und Einrahmungen
von Bilder usw. usw. wie bekannt gut und äusserst billig.
Karlstr. 25, Ecke Hölgesstrasse
Franz Langheinz
Telephon Nr. 1747,

[ ][  ][ ]

Enorm billige
Weihnachts-Preise

Salem Aleikum
mit Hahlmundsfück.
SalemCold

30G
J)5. 4. 53)d. S. 6 5 16 9fd.3t.
Köngum-Qalifafen. ams-Quallkäfen.
JEineAusstaffung In Ortginal-Mekall.
- Galikäk..
Karfons von 20olück.
Orienfal Sühake
IhhJfigocler
GgmredenJabrik
SJfleférnfeMa.
GceTraren &
Jaugs peſchfen.

Seite 26.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Nummer 295.

Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)

Die Zeit des Wünſchens. Berlins Wunſchzettel. Von
der Muſeumsinſel. Die Beſprechung im Schloß.
Muſeen da draußen. Der Weihnachtswunſch unſerer
Abgeordneten. Iſt denn kein Garten da? Das ſchnelle
Wachstum. Zwei Unterſuchungsgefangene. Ihre
Fata Morgana. Vereitelte Pläne. Die Ausſtellung
Profeſſors Albin Egger=Lienz. Aus dem Theaterleben.
Die Zeit des Wünſchens undGewährens,
in welche die nicht unerwartete Trauerkunde vom
Hinſcheiden des Prinz=Regenten Luitpold
von Bayern dringt, iſt nun wieder gekommen, auch

Verkin nimmt diesmal daran teil, nicht nurſeine vieken,
vielen hundertauſende Einwohner, ſondern die Stadt als
ſolche ſelbſt. Es läßt ſich denken, daß bei ſolch ungeheu=
rem
Betriebe nicht alles immer klappt, daß aus dieſem
oder jenem Grunde manch Wichtiges auf die lange Bank
geſchoben wird, daß Strömungen und Gegenſtrömungen
ernſte Hinderniſſe bilden bei Durchführung weitangelegter
Pläne. Der Berliner iſt ſtolz auf die Fortſchritte ſeiner
Stadt und vernimmt mit Genugtuung das Lob derſelben,
er behält ſich ſelbſt den Tadel oder auch den Spott über
dies und jenes vor, iſt aber ſehr empfindlich, falls dies
von anderer Seite geſchieht. An die ſchnelle Erledigung
gewaltiger und tief einſchneidender Umänderungen hat er
ſich allmählich derart gewöhnt, daß er es wie eine per=
ſönliche
Beleidigung empfindet, wenn es mal irgendwie
und nirgendwo mit dieſem beſchleunigten Tempo hapert.
Die Zuſtände auf unſerer Muſeumsinſel
waren vielen unſerer Mitbewohner ſchon längſt ſehr pein=
lich
, ſie betrachteten ſie als eine Schädigung des guten
Rufes der Stadt, in der die ſchönſten Bauten faſt über
Nacht emporſteigen, und erhofften dringend, daß die häß=
lichen
Lücken bald ausgefüllt würden durch jene ſchönheits=
vollen
Monumentalgebäude, die uns ſchon des öſteren im
Bilde vorgeführt wurden. Mit ganz beſonderem Intereſſe
hörte man daher von dem kürzlichen Empfang unſeres
Oberbürgermeiſters und der beiden Stadtbauräte ſeitens
dse Kaiſers im hieſigen Schloſſe und daß es ſich bei
dieſer Beſprechung hauptſächlich um die Muſeumsinſel
und deren zukünftige Geſtaltung gehandelt. Man weiß
ja, mit welch ganz perſönlicher Teilnahme der Kaiſer
alles verfolgt, was die Verſchönerung Berlins betrifft,
und daß auch er kein Freund langen Wartens und um=
ſtändlichen
Verzögerns iſt. Die erheblichen Meinungs=
verſchiedenheiten
, die bisher über die Ausfüllung des
Baugrundes jenes ſpreeumfloſſenen Eilandes zwiſchen
ſtaatlichen und ſtädtiſchen Behörden beſtanden, werden
wohl nun ihr Ende erreicht haben und es kann hoffentlich
das ſo dringend erwartete: Fortſetzung folgt eintreten.
Bei jener Audienz wurden auch noch andere
Muſeumspläne erörtert, die ſich in erſter Linie auf
eine durchaus notwendige Entlaſtung unſeres Völker=
muſeums
erſtrecken. Dieſe ſoll durch Schaffung eines
Aſiatiſchen Muſeums in Dahlem erfolgen, für deſſen Er=
richtung
bereits für das nächſte Jahr eine beträchtliche
Bauſumme bewilligt wurde. In jenem hinter Steglitz
befindlichen Vorort ſoll ſich ja allmählich eine ganze
Muſeumsgruppe erheben, für die ein weites Gelände be=
ſtimmt
iſt. Mit dieſer Idee können ſich die Berliner nur
recht wenig befreunden; ſie möchten all dieſe Sammlungen
im engeren Weichbilde der Stadt ſehen, da ſie mit Recht
ſagen, daß der Beſuch derſelben da draußen für ſie wie
für die Fremden mit Schwierigkeiten verknüpft iſt.
Allerdings ſind die Terrains hier für ſo viel umfaſſende
Muſeen immer ſeltener geworden und würden Unſummen
koſten, für deren Aufbringung die Volksvertreter kaum zu
haben ſein dürften. Ueber kurz oder lang wird man ſich
doch wohl mit dem Gedanken befreunden müſſen, daß man
eine ganze Zahl der Sammlungen teilt und zwar in eine
Hälfte für Schau= und in eine ſolche für wiſſenſchaftliche
Zwecke. Iſt es doch ſchon jetzt unmöglich, auch in einer
vielſtündigen Wanderung die Schätze unſeres Alten Muſe=
ums
nur annähernd zu würdigen, da werden Zeit wie
Aufmerkſamkeit durch vielerlei Dinge in Anſpruch genom=
men
, die nur für die Fachgelehrten Wert haben und die

das große Publilum bloß betrachtet, weit ſie da ſind. Stel
bewirten eine frühzeitige Ermüdung und lenken von jenen
Gegenſtänden ab, die für das allgemeine Wiſſen in man=
nigfachſter
Hinſicht viel wertvoller ſind.
Mit einem großen Weihnachtswunſche ſtellten ſich auch
die Mitglieder unſeres Abgeordneten=
hauſes
ein und zwar möchten ſie gern einen Garten
beſitzen, um ſich in demſelben zur ſchönen Jahreszeit von
ihren ſo ſchweren Berufspflichten erholen zu können. Nun
gibts ja in Berlin wohl alle Dinge materieller Art, nach=
denen
eines Menſchen Herz Sehnſucht empfindet, aber
ſelbſt die gütigſte und gabenreichſte Chriſtfee kann nicht ſo
mir nichts dir nichts in des deutſchen Kaiſers Reſidenz=
ſtadt
über einen Garten verfügen fehlt doch ein ſol=
cher
ſogar beim Königsſchloſſe, und mag dies mit der
Grund ſein, daß das Kaiſerpaar weit mehr in Potsdam
wie in Berlin weilt. Wer heute in Berlin noch einen Gar=
ten
ſein eigen nennt, der hält ihn lieb und hält ihn wert
und weiß ihn genau nach jedem Quadratmeter abzu=
ſchätzen
. So auch unſer Kriegsminiſterium, das noch ein
Stück hübſchen Gartenlands ſein eigen nennt, auf welches
unſere Abgeordneten ihre verlangenden Blicke geworfen
haben. Vocläufig recht vergeblich, wenn nicht irgendein
Kuhhandel um volkstümlich zu ſprechen, als Retter in
der Not erſcheint und beiden Parteien zu Hilfe kommt.
Auch hier ſieht man, wie raſch Berlins Wachstum
fortgeſchritten iſt, und daß damit ſelbſt die bekannten klüg=
ſten
Leute, zu denen doch natürlich unſere Abgeordneten
gehören, nicht gerechnet haben. Denn noch vor zwei Jahr=
zehnten
, ja noch vor erheblich kürzerer Friſt wäre es ohne
einen gar zu tiefen Griff in die Taſche möglich geweſen,
ſich die erſehnten Ruten Gartenland zu bewahren. Klingts
heut’ nicht wie eine Sage, daß man, wo ſich nahe dem
Leipziger Platz jetzt das Rieſenwarenhaus erſtreckt, noch
vor fünfzehn Jahren in einem behaglichen Reſtaurant
ſeine prickelnde Weiße oder ſein kühles Münchner Bier
unter rauſchenden Bäumen trinken konnte, ebenſo dort,
wo ſich heute an der Königgrätzerſtraße nahe dem Pots=
damer
Platz die prunkenden Hotelpaläſte erheben,
,O jerum, jerum, jerum, quae mutatio rerum, wer=
den
die anſtimmen, die andern aber werden ganz zufrie=
den
ſein mit dem, wie es jetzt iſt. Jene für die immer ver=
ſchwundenen
Gärten bildeten wie die noch erhaltenen dec=
Palais der Wilhelmſtraße, welche bis zur Königgrätzer=
ſtraße
reichen, einen Teil des Tiergartens, deſſen Schön=
heiten
eine ſoeben als Feſtgeſchenk im Verlage der Gra=
phiſchen
Kunſtanſtalt G. Heuer und Kirmſe in Charlotten=
burg
erſchienene Mappe: Herbſt und Winter im
Berliner Tiergarten trefflich ſchildert. Die
zwölf Kupferdruck=Gravüren nach Aufnahmen von A. Ver=
ſtändig
zeigen uns die ſchönſten Gegenden des Parkes, den
der frühere Oberbibliothekar des alten Kaiſers, der be=
kannte
Kunſthiſtoriker Dr. Dohme welcher grundlegende
Werke über engliſche Parke veröffentlicht hat, als den
ſchönſten Stadtpark Europas bezeichnete. Der Ertrag der
bezeichneten Mappe iſt zum Beſten des Bundes für Mut=
terſchutz
beſtimmt und wird bei dem billigen Preiſe von
zehn Mark hoffentlich ein gutes Ergebnis haben.
Die Weihnachtswünſche zweier Zeitgenoſſen, das Feſt
in Freiheit zu verleben, gingen nicht in Erfüllung. Herr
Guſtav Bruning, der im letzten Sommer die Dres=
dener
Bank um das hübſche Sümmchen von über eine
Viertel Million Mark erleichterte, und Herr Otto Satt=

für

Damen- u. Kinder-Konfektion

Grosse
Posten
rosse
Posten

Winter-Paletots=
Damen Uister Preise

Weihnachts-

Weihnachts-

Preise 16. 11.50 8.50 9.90
26.- 22.- 16.- 11.90

Grosse
Posten
Grosse
Posten

Weihn.
Sacken Kleider Preise
Garmerte Kleider

Weihnachts-

3-2.-185014.50
Preise 55.-25.-18.-12.

Woll-Blusen in schönen Farben, ganz gefüttert Riesig Preiswerte Posten
Tüll- u. Seiden-Blusen in entzückend. Auswahl

Grosse
Posten
Grosse
Posten

SchwarzePaletots

Mädchen Jachen

Weihnachts-Preise
21.-B.-B50

Weihnachts-Preise
650 650 450

Grosse
Posten
Grosse
Posten

Weihnachts-
Sammet-Mäntel
Preise 42.55.-20.-24.
Weihnachts-
Mädchen Keider Preise 12. 9.- 6.- 7.90

in grösster Auswahl
zu billigsten Preisen

und Kinder-Garnituren
äusserst preiswert!

Grösste Auswahl in allen Bedarfs- und Geschenk-Artikeln, wie
Damen-Wäsche, Bettwäsche, Trikotagen, Herren-Wäsche, Krawatten, Damen-Mode-Artikel, Handschuhe, Strümpfe, Tücher und Schals, Kleiderstoffe in Wolle,
Baumwolle und Seide, Geschenkroben in hübscher Aufmachung, Gardinen, Möbelstoffe, Teppiche, Betten, Koltern und Steppdecken, Herren- u. Knaben-Konfektion
Steiderwald & Kaiser

Zeil 99

Frankfurt a. M.

Holzgraben 4. (V125722

[ ][  ][ ]

Nummer 295.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Seite 27.

ker der mit eigentümlichen Dantierkünten; ſich einen
gewiſſen Ruf zu verſchaffen wußte, ſitzen hinter den ſchwe=
diſchen
Gardinen; der erſtere vorläufig in Kanada, der
letztere im Berliner Unterſuchungsgefängnis. Der Pro=
zeß
des Herrn Bankiers der ſich früher das Daſein ſehr
angenehm zu machen gewußt, iſt noch gar nicht ſpruchreif;
per Angeklagte machte nur aufs neue von ſich reden, daß
er ſich gegenwärtig wegen Beſtechung und Begünſtigung
zu verantworten hatte. In die unerquickliche Angelegen=
lheit
iſt auch ein Referendar verwickelt, der ſich zur Beſorg=
ung
von Briefen des Verhafteten an deſſen Gattin und
von dieſer an ihn herbeiließ, was ihm teuer zu ſtehen
kommen dürfte. Sehr nett iſt die Entſchuldigung Satt=
lers
, daß er es mit der Flucht gar nicht ernſt gemeint
habe, ſondern ſeiner Gattin, die ſich während ſeiner Unter=
ſuchungshaft
ſchrecklich langweilte, nur eine Fata Mor=
gana
vorſpiegeln wollte, um ſie zu zerſtreuen. Die
unterhaltungsbedürftige Frau ging denn auch mit Wonne
auf die Pläne ein, wollte ſich, natürlich auf Kredit, ein
Auto anſchaffen, vorher Unterricht im Führen desſelben
nehmen und als kecke Chauffeuſe das teure Männchen nach
Oeſterreich entführen wo man ſich gut geborgen glaubte
Sie kam ſich ſehr feſch in dieſer erhofften Rolle vor und
betonte in einem Briefe, wie ſehr ſie die Berliner Frauen
beneiden würden, wenn die Zeitungen erſt ihre Heldentat
ſchilderten. Damit iſts aber nun nichts geworden, wie
in ähnlicher Weiſe die Fata. Morgana des Ausreißers
Bruning zerrann, der ſeinen Verwandten in hellen Far=
ben
ſeine Zukunft als Kanadiſcher Millionär geſchildert
und welch ertragsreiche Geſchäftsreiſe er nach den Philip=

pinen, Japan und Ehina ausführen wolle. Druning
hatte es nicht nur verſtanden, ſeinen Diebſtahl geſchickt
vorzubereiten und ſeine Flucht auf das umſichtigſte durch=
zuführen
, ſondern auch, was noch ſchwieriger iſt, daß man
ihn in dem ſchnelllebenden Berlin nicht vergeſſen. Immer
wieder und wieder tauchte die Erinnerung an ihn auf, da
man ja an den mannigfachſten Stellen, ſo auf allen Bahn=
höfen
, ſelbſt jenen unter der Erde, ſein Bild nebſt Per=
ſonalbeſchreibung
erblickte; aber auch ſonſt wurde viel von
dem verflixten Kerl geſprochen, ja meiſt in ganz freund=
lichem
und ſelbſt anerkennendem Sinne, weil man wußte,
daß die Bank ſchließlich den Verluſt verwinden konnte, und
weil er ſich allen Nachforſchungen der Behörden ſo lange
zu entziehen wußte. Nun hat ihn doch ſein Schickfal er=
reicht
und wird er bald Berlin wiederſehen, freilich nicht
als Millionär, wie er es in kühnen Zukunftsträumen er=
wartet
.
Mit allerhand Weihnachtswünſchen ſind auch die
gegenwärtigen Ausſtellungen unſerer Kunſtſakons
verbunden, nur jener von Keller und Reiner ſcheint
da eine Ausnahme zu machen, denn in der von ihm ver=
anſtalteten
Ausſtellung von Gemälden Profeſſors
Albin Egger=Lienz wird wohl ſo leicht niemand
ſeine Kunſtwünſche zum Feſt befriedigen. Man ſah in
beſtimmten hieſigen Kreiſen dieſer Ausſtellung mit einer
gewiſſen Spannung entgegen, da der genannte Künſtler
ſich in heftigen Ausfällen gegen Hodler und Corinth er=
gangen
, deren brutale Kunſts er mit keck gezücktem Richt=
ſchwert
zu vernichten gekachte. Und nun erinnzrn ſeine
Werke recht erheblich an jene Hodlers, zumal aus deſſen

früherer Zeit, und man gedent ſenes Mannes vom Glas=
hauſe
und dem Steinewerfen. Wie Hodler will uns auch
Egger=Lienz die vielbeſprochene monumentale Kunſt der
Gegenwart geben, aber wie bei jenem bleibts auch bei
ihm nur bei Anläufen. Er ſucht durch einzelnes Maſſige
zu wirken und verliert darüber vielfach den Blick für das
Wirkliche. So eindringlich ſein Einzug Köng Etzels in
Wien und ſein Haſpinger 1809 mit den in den Kampf
ziehenden Tiroler Bauern iſt, ſo wenig befriedigen die
übrigen Gemälde mit ihrem geſucht Klobigen und oft
direkt Unnatürlichen. Die einförmige braune Tongebung
wirkt auch ermüdend, was nicht minder bei den häufig
wiederkehrenden gleichen Geſtalten der Fall iſt. Für einen
monumentalen Maler, wie es Egger=Lienz ſein will, iſt
Phantaſie doch eine ſehr wünſchenswerte Sache, daran
mangelt’s aber dieſem Künſtler erheblich, und nicht nur
daran allein!
Das Gleiche iſt der Fall bei Thadäus Rittner,
einem polniſch=öſterreichiſchen Dichter, von dem hier viel
Weſens gemacht worden als einem ganz Neuen und
Großen! Und der uns arg enttäuſchte mit ſeiner drei=
aktigen
Komödie Sommer, die das Leſſing=
Theater zum erſten Male aufgeführt. Ein an ſich hüb=
ſcher
Stoff wird in eine falſche Umgebung geſtellt und mit
einer eintönigen Gewiſſenhaftigkeit durchgeführt, als ob
es ſich um das ernſteſte Lebensproblem dreht. Ebenſo
ernſt werden die Menſchen behandelt, ſtatt ſie in ſatiriſchem
Licht erſcheinen zu laſſen. Selbſt das übermoderne und
oft ſo erſtaunlich geduldige Publikum des Leſſing=Theaters
lehnte dies nervös=langweilige Stück energiſch ab.

Billigste Preise:
Grösie Auswalhlt
weihnachts-Geschenke:
Offenbacher Lederwaren- und Koffer-Spezialhaus

Schulstr. 1, Telephon 1991
Grösstes Lager am Platze.

Cnl Sats

Schulstr. 1, Telephon 1991
Grösstes Lager am Platze.

Damentaschen von Mk. 2,50 bis Mk. 60.00 per Stück. Schulranzen für Knaben und Mädchen von Mk. 2.50 an.
Reise-Necessaires, Näh- und Schmuckkasten, Handschuh-, Taschentuch- und Krawatten-Mappen, Hosenträger etc.
Alle erdenklichen Lederwaren-Artikel in geschmackvollster Ausführung.
Echte Rohrplattenkoffer. (24805a
Sämtliche Reise-Effekten, auch für den verwöhntesten Geschmack.

Nähmaschinen
nähen Sticken u. stopfen,
Sie sind das
nützlichste.

M
für jedes Haus.
Sinser C Nähmaschinen Ack. Ges.
Darmstadt, Ernst-Ludwigstrasse 18.

(25050a

Gesründet 1715

MRanosschrkWoenic
Natürliches Erzeugnis von im Cognac-
Districte geernteten u. destilliert. Weinen.
Preis: Mk. 7.50 bis 30. pro Flasche.

Goldene Medaille

neunerren
(Gausreilond2
Z LEP216 S

Leipzig

Gegründet
1658

Merh. Heihmatter
am
Schulstrasse 1 Ludwigspl.
Telephon 2508
empfiehlt als praktische

Gummi=Schuhe
Gummi-Spielwaren:
Puppen, Tiere, Bälle,
Gummi-Mäntel

Foiz Reunekon
Pelz-Chäles, Pelz-Muffen, Pelz-Jacketis, Pelz-Hüte.
Feine Maßarbeiten Hodernisierungen Reparaturen.

Saison 1912

Wring-Maschinen
Gummi-Tischdecken, Wandschoner.
Gumwi-Badewannen, Wärmflaschen,
Gummi-Kragen, Manschetten.
Gummi- und Lederschürzen für
Küche und Hausgebrauch
sowie für Kinder,
(24908a
Gummi-Turnschuhe
Das Marchenſchloß
Erzählungen
für kleine und große Kinder
mit Illuſtrationen von Hans von
Schroether. Verlag: Deutſche Ver=
einsdruckerei
Graz. 3 Mk. (25448m
Schönes Weihnachtsgeſchenk!
Adler=Rad, wie neu, ſchön ver=
nickelt
, billig zu verkaufen Heidel=
(*14150
bergerſtraße 26.
Einen schnellen rod

erleiden

Keine Filiale am Platze.
Telephon 3403.

Frankfurt a. M.

FeizNlische

nur 57 Schnurgasse 57 nur
V 125097

durch Fischers
Mäuse- und Rattentod.
Frische Meerzwiebel
billigst in der (22795a
Adler-Drogerie
Frankfurterstr. 12/14.

[ ][  ][ ]

Mngever!
Sveikachffe

Killder Gdofel
braun und schwarz
65
von
Grösse 1821
5 an
Kinder-Stiefel
schwarz, mit Absatz
von 2 an
Grösse 2224

Kinder-Schnür- u. Hakenstiefel

Grösse 2730
Grösse 3135

von 3.95 an
von 4.50 an

Damen-Stiefel

schwarz
mit Lackkappe
Damen-Stiefel
Derby-Lackkappe

von

von

Damen-Box-Stiefel
schwarz, mit u. ohne Lackkappe

von

9
3.
95
0an

an

Herren-Stiefel

Derby, mit und ohne Lackkappe
vol
Herren-Stiefel
mit Zwischensohle . . . vo
Herren-Lackbesatz-Stiefel
in eleganter Ausführung

9.

von

gegenüber
M.
Schneider

Holzwarenhaus Karl Brückner, Holzstrasse

liefert zu aussergewöhnlich billigen Preisen bei guter Qualität:
Korb- und Bürstenwaren, Fussmatten, Wasch-, Wring-,
Mangel- u. Buttermaschinen, Bütten u. Zuber, Wasch-
leinen
, Wäschepfosten u.-Stützen, Leitern für alle Zwecke,
Rollschutzwände, Gardinenspanner, Obstgestelle, Leiter-
wagen
u. Rodelschlitten, Haus- u. Küchengeräte, Holz-
(24780a
brandapparate und-Gegenstände.
Fabrik für Sieb- und Drahtwaren. Fernspr. 1249.

Photo-Bijouterien
Fassungen
Emaillebilde

in prima
Ausführung

beziehen Sie vorteilhaft von

und allen
Preislagen
(23402a

Schwaighofer & Kelsch
Bleichstr. 19 DARMSTADT Bleichstr. 19.
Spezialität: Echt eingebrannte Emaillebilder, Grabplatten und Vergrösserungen.

Lebkuchen in Schnitt und Herz
Anisgebackenes, Buttergebackenes
täglich frisch von bekannter Güte.

Georg Delp, Bäckermeister,
(25092a
22 Schlossgasse 22.

Habe ſtets größ. Poſten beſſere
und geringere Schlafzimmer,
Speiſezimmer, Salons, Wohn=

zimmer, Herrenzimmer, Fremdenzimmer, Klubſeſſel, Stand=
uhren
, Küchen. Viele gute einzelne Möbel:
Betten, Waſchkommoden, Nachtſchränke, Bücher=, Kleider=,
Spiegel= u. Wäſcheſchränke, Vertikos, Sekretäre, Diwans, Umbauten,
Garnituren, Schreibtiſche, Paneeldiwans, Auszugtiſche, Stühle,
Trumeauſpiegel, Kommoden, 2 antike Kleiderſchränke, Nähmaſchinen,
1 Poſten Teppiche, Felle, Chaiſelonguedecken, Puppen u. vieles andere.
Max Kempf, Möbel-Auktionshaus, Frankfurt a.
Mainzerlandſtr. 47a, Telefon 10818. 3 Minuten vom Haupt=
bahnhof
, am neuen Theater. Freihändiger Verkauf jeden Tag
von 8 Uhr früh bis 8 Uhr abends. Fahrt u. Beſichtigung lohnt ſich.
Wenn Sonntags anzuſehen,
Günſtig für Brautleute! bitte um Benachrichtigung. (124569

Briefmarken=
Sammler
ſ. auf ſein. Durchreiſe in Deutſchland
zirka 100000 Mk. ſelt. Briefmarken
u. ganze Sammlungen anzukaufen.
Vermittler erhalten hohe Proviſion.
Ausführl. nurbriefliche Offert. nebſt
Preis unter Philatelist‟, Hotel
Germania, Karlsrune. (24568M

Elektr

elektr. Schwachstrombeleuchtungs-
gegenstände
für Hausgebrauch und
Puppenstaben, Kaufläden usw.
(B25075
Ernst Lorey, Karlstr. 56.
Lang. ſchwer. Wintermantel m. breit.
Bisamkragen, ſehr f. Kutſcher,
Automobilf. uſw. geeig., z. günſtig
Preiſe abzug. Rückertſtr. 19. (*13778ids

Inteise Gescharts-Verkaufes
ist eine größere Anzahl tadelloser
Kassenschranfte
neueſter Konſtruktion ſehr billig abzugeben. Gefl. Anfragen unter
(24564H
K 3806 an die Expedition ds. Blattes erbeten.

Achtung! Wichtigfürhausfrauen! Achtung!
Der billigſte u. dauerhafteſte Waſchapparat iſt der
Dampf- Waschapparat

D. R. G. M.
Preis nur 10 Mark.
Für Weihnachtsgeschenk ſehr geeignet.
Zu haben bei: W. Hublitz, E. Krämer, Klink & Rettberg.
(24516a
H. Neurohr, J. Scheid.

Symphonion
Gr. 45X41 cm, m. 16 Platten, ſehr
paſſ. als Weihnachtsgeſch., bill. zu
v. Kranichſteinerſtr. 55, III. (25180a

Tafelobst
noch großer Vorrat, verkaufe von
jetzt bis Weihnachten 10 Pf. gem.
zu 1 M. Hafmann. Karlſtr. 26. (25181a

[ ][  ][ ]

Nummer 295.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912,

Seite 29.

Zur Aufklärund
Neuerdings werden von anderer Seite FAHRRADER und MAHMAscHINEN unter der Bezeichnung
GEBRÜDER KAVSER‟ angepriesen. Zu dem Gebrauch der einen Bestandteil unsererer Firma bildenden
und uns auch als Warenzeichen geschützten Worte GEBRÜDER KAVSER‟ tritt noch eine Aehnlichkeit
in der Ausstattung hinzu, wodurch die Kaufliebhaber leicht irre geführt werden können.
Um Verwechslungen mit unseren altangesehenen

KATUE!

Nähmaschinen
und Fahrrädern

zu verhindern, machen wir darauf aufmerksam, dass es sich bei obigen Angeboten um Fabrikate
handelt, welche die vor einiger Zeit in Frankfurt gegründete Firma Gebrüder Kayser liefert.
Diese Firma fabriziert nicht selbst, sondern bringt lediglich Fabrikate in den Handel, die sie von
dritter Seite bezieht; es ist bis jetzt nicht bekannt, in welcher Fabrik diese Nähmaschinen und
Fahrräder hergestellt werden.
Die Firma Gebrüder Kayser in Frankfurt hat mit unserer seit nahezu 50 Jahren bestehenden
Fabrik nichts zu tun und steht mit uns auch in keiner Geschäftsverbindung.
Unsere bekannten und beliebten Nähmaschinen und Fahrräder mit der gesetzlich geschützten
Marke KAVSER‟
werden allein von uns hergestellt, und nur die durch uns oder unsere Vertreter bezogenen Kayser-
Nähmaschinen und Fahrräder gewährleisten
wirkliches Kayser-Fabrikat.
Wir empfehlen dringend, bei Ankauf von Nähmaschinen und Fahrrädern stets auf unser Waren-
zeichen
und unsere Schutzmarke genau zu achten.
Pfälzische Nähmaschinen- und Fahrräderfabrik
vormals Gebrüder Kayser, Kaiserslautern.

Vertreter: J. Donges & Wiest, Darmstadt, Grafenstrasse 26 und Elisabethenstrasse 25½.

(22730a

Tüll- und Mull-
Vorhänge.
Möbel- und
Dekorations-Stoffe.
KISSENPLATTEN
von Mk. 1.50 an.
Kissen füllungen
Tischdecken
in Kochelleinen.
Große Auswahl!
Billige Preise!
TAPETEN.

Das vornehmste Geschenk ist ein
KLUS-SESSEE
Diesen bezieht man am besten aus dem (25137a
Spezial-Geschäft für Ledermöbel von
Carl Herber Darmstadt
Telephon 1916.
Wilhelminenstrasse 10
Auffärben unansehnlich gewordener Ledermöbel unter Garantte.

Neuarbeiten von
Polstermöbel
aller Art.
DEKORIERENV
von Wohnungen
Ausziehbare
Messing stangen
Matratzen und
Federbetten.
Linoleum.

24107a)

Mieier ene
Fr. Pfersdorff
Inh.: Wilhelm Kuntze
35 Elisabethenstraße 35
Sämtliche optische Waren in vorzügl. Qualität
Brillen und Kneifer nach ärztlicher Vorschrift
in jeder modernen Ausführung, Gold, Dublee.
Nickel, Schildpatt, Horn, Kautschuk, Celluloid
Operngläser, Feldstecher, Barometer und
Thermometer in grosser Auswahl
Fachmännische Bedienung.

Beachten Sie meine
Ausstellung!

Moderne Beleuchtungskörper von
erſten Fabrikenfür Gasu. elektr. Licht
in allen vorkommenden Stilarten, vom bürgerlichen Bedarf bis zur reichsten Auswahl
(25679a
finden Sie in dem SPEZIALGEscHAFT
unter der Möbelfabrik Lud-
GEOR6 KEIL, Elisabethenstr. 36, wig Alter Felephon 760
Grosse Auswahl in elektr. Spielwaren als:
Elektr. Eisenbahnen, Elektromotoren, Vara-Akkumulatoren und An-
triebsmodelle
, insbesondere für ältere Schüler: Influenzmaschinen m. Zubehör.
Ferner die so beliebten Schlafzimmerbeleuchtungen mit Akkumulator, 4 Volt,
1 Wandarm, 1 Osramlampe, bis 10 Mtr. Draht u. Schalter, alles zusammen nur Mk. 9.50.

Guterh. Konz.=u. Streichzith.
Photo=Appart billigſt abzugeben.
Näh. in der Exped. (*14000dso

Schlandiwan, Shaitogalte
Pmit Decke, Diwan mit Umbau,
Kleiderſchrank, pol. Vertiko ſpottb.
zu vk. Kaſinoſtr. 21, I. (25401a

Duarchſtchnaine
edeiſter Zucht, 1 Monate, heilia=
bellenfarben
, Knoß, Frankenſtein=
(*13984ds
ſtraße 61.

Schöne Puppenküche mit Ein=
Srichtung zu verk. (*1386ms
Karlſtraße 65, 2. St., lints.

Dechstem
Piano
gespielt 420 Mk.
Piano-Grosshandlung
Karl Arnold
Ecke Erbacherstrasse.

Taſchenlampen
Uhrenständer
Feuerzeuge
finden Sie in beſter Qualität und
reichſter Auswahl zu den billigſten
Preiſen bei (24380a
L. Lange, Elektr. Institut, Hofl.
Schulſtr. 6. Telephon Nr. 399.

gut erh. Ueberzieher bill. zu verk.
2 *13864ms) Hochſtraße 14.

Haaruhrketten
mit u. ohne Goldbeſchlag, werden
von ausgekämmten Haaren gut
und billig angef. bei Ad. Keitel,
Damen= u. Herrenfriſeur, Nieder=

ramſtädterſtraße 16.

(22725a

Bronzen,

flüſſig und trocken;
ferner Wasser-Bronzen,
durch Zuſatz von Waſſer
ſofort zum Gebrauch
fertig; alle Sorten
Holz-Lacke, Oelfarben,
Pinsel,
trockene Farben etc.
Holzbeizen
in über hundert Miſchungen,
trocken und flüſſig, äußerſt
ausgiebig;
Emaille-Lacke etc.
empfehlen billigſt (22938a

Mteſtarete
n Telerhan Nr 20. 1

[ ][  ][ ]

Nummer 295

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Echte Wiener

1030 Prozent Ersparnis

in den neuesten Flauschstoffen und
tadelloser Paßform

doppelreihig, direkt aus Wien
Balg unverwüstlich

Preislagen

von Mark

billigere Qualitäten

in schwarz, grau, marengo und dunkel
gemustert, in halbschwer und schwer

von Mark

Preislagen. Mk

in den neuesten modernsten Farben und
Fassons, I und IIreihig

Hoh. Herrſchaften, Freunden

Bekannten und Gönnern teile
mit, daß meine
Chriſtbäume
eingetroffen ſind. Pracht= Exem=
plare
. Große Auswahl, billigſte
(*13608mds
Preiſe.
Frau Stilling Wtw.,
Hochſtraße 4.

Preislagen. Mk.

reizende Neuheiten der Saison, in allen
denkbaren Macharten

Dampfmaschinen
Elektromotore, Dynamobile, Be.
triebsmodelle, Akkumulatoren
(B25077
Ernst Lorey, Karlstr. 56.

Brenntannäpfel
Hektoliter 65 Pf., bei 10 Hl. 60 Pf.
Fichtenzapfen
Hektoliter 45 Pf., bei 10 Hl. 40 Pf,
Heinrich Keller Sohn
Heidelbergerstrasse 28.
Tel. 101. (B22125

Bozener Mäntel

Herren-Hosen
per 2.75
, ,
Knaben-Leibhosen
res 75a

STOFF-RESTE in prima Qualitäten
zu und unter Selbstkostenpreis!

von

Loden-Pelerinen aus wasserdicht
imprägnierten Loden . . . . von
Loden-Joppen
warm gefüttert .

von

(24127a

in gut erh. Kinderwagen billig
zu verk. Kahlertſtr. 33. (*13954ds
ggeseséee

Grosse Auswahl in Unterkleider enorm

Konfektionshaus

Heh. Häberlein’s
Nürnberger

in grosser Auswahl
Frisch eingetroffen
F Reizende Eckdosen?
per Dose Mk. 1.20
§ Grosse runde Blechdosen
per Dose Mk. 1.80
WGrosse runde Kartonschachtelng
per Stück Mk. 1.60
W
Hans Sachs-Lebkuchen
& Nürnberger Printen
& Pranne u. weisse Lebkuchen
3 Basler per Paket von 10 an
5 Im Ausschnitt
empfehle: (VII25627
Braunschweiger
3Holländer, Thorner
§ Succade-Honiglebkuchen
in allen Preislagen

August Schäfer

Buchenſcheitholz, 16 cm kurz geſchnitten und grob geſp., pr. trocken,
per Zentr. 1,30 Mk. frei Keller, inkl. Oktroi
(20595a
Heinheimerstr. 76.
Karl Schimmer Telephon 212.

Inhaber des Ateliers Wolff
Ludwigsplatz 6 Fernruf 1703 Ludwigsplatz 6
Werkstätten für:
Photographie, Vergrösserung,
Malerei, Heim- und Aussen-
Aufnahmen, Gruppenbilder :
bei billigster Berechnung
Bestellungen von Medaillons, Schmucksachen mit Semi
oder echter Emaille in verschiedenster Ausführung
und in allen Preislagen werden angenommen
Lager von Ständern in Holz und in echter Bronze
Sonntags geöffnet von 104 Uhr. (9481a

Lebende Vögel.
In- und ausländische Vögel, Papagelen, sprechend; fein singende
Kanarienvögel, volle Garantie. Siamkatzen, Angorakatzen.
Käflge, Futter. Antilopen-, Elche-, Wildschaf- und Hirsch-
geweihe
, Kapitalstücke (schädelecht). Grossartige Auswahl aus-
gestopfter
Tiere: Affen, Paradiesvögel, Kolibri, Uhu, Adler,
Bussarde, Krokodile, Haiflsche u. viele and. Tiere seltenster Art.
Waffen, Götzen, schönste Geschenke für Weihnachten als Zimmer-
schmuck
. Ausstopfen von Tieren. (24965a
Karlstrasse 16,
Zeologisches Spezialgeschäft Zrenner, Telefon 1036.

durchaus gut erhaltenem Zuſtande wird zum Ladenpreiſe
kaufen geſucht.
(25361mdfs
L. C. Wittich’sche Hofbuchdruckerei.
J22

Karlstr. 47, Tel, 641

[ ][  ][ ]

Nummer 295.

96
6et

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Seite 31.

A. Aufnagel

Wilhelminen-
Strasse

Grossh. Hess. Hoflieferant.
Telephon 1485.
Damentaschen

Feinstes und grösstes Spezialgeschäft am Platze.
Fabrik und Lager feiner Lederwaren.

Kaiserl. Russ. Hoflieferant.

Handtaschen
Aparte Wiener Neuheiten Toilettentaschen Rohrplattenkoffer
Schulranzen, prima Handarbeit, in allen Preislagen. Portefeuilles u. Necessaires in grösster Auswahl.
Alle Reise-Neuheiten in grösster Auswahl. Bestellungen nach Angabe werden bei Verwendung von bestem Material unter sachkundiger Leitung gewissenhaft ausgeführt.

Kaiserkoffer

Telephon 1485.
Handkoffer
(25046a

Extra-Angebot
für den Weihnachts-Verkauf.
Aus unserem Lager haben grosse Posten für den Detail-
Verkauf zu aussergewöhnlich billigen Preisen ausgesetzt.

Herren-Ulster
Herren-Ueberzieher
Bozener Mäntel
Herren-Capes
Herren-Joppen
Herren-Hosen

Jünglings-Inzüge
Jünglings-Ulster
Jüngl.-Ueberzieher
Bozener Mäntel
Jünglings-Capes
Jünglings-Joppen
Jünglings-Hosen

Knaben-Anzüge
Knaben-Ulster
Knaben-Pyjacks
Knaben-Boz. Mäntel
Knaben-Capes
Knaben-Joppen
Knaben-Hosen

in grösster Auswahl, geeignet für Anzüge, Ulster,
Buxkinreste Ueberzicher, einzelne Hosen, Knaben-Anzüge, sowie
für Kostüme, auffallend billig.
Besichtigung ohne Kaufzwang. Sonntag von 11 1 u. 27 Uhr geöffnet.
Opvenheimer &Co.
T
Fabrikation für Herren- und Knaben-Bekleidung
Schulstrasse 2 Hinterhaus. (25422a

Der Name: P. J. Schembs‟
verbürgt Qualität und Eleganz.

Oillanus Schune

Praktische u. schöne Weihnachtsgeschenke
für Damen und Herren.
Lackstiefel und Halbschuhe, Strassen- und Strapazierstiefel
in den neuesten Formen und Modellen.
Heute ausgestellt!
Unsere Spezialabteilung: Ski-, Rodel-, Eislauf-, Jagd- und Touristenstiefel
in bestbewährter Ausführung empfehlen wir ganz besonderer Beachtung.
Eine Besichtigung uuserer Ausstellung dürfte sich empfehlen.
(24660a
Reit-, Promenade- und Sportgamaschen.
Schuhhaus P. J. Schembs,
Rheinstrasse 20, neben Hotel Hess, Telephon 1965.

Mrt er eter etetent
(Kleiderschrank eichen)
rit reich verkröpften Füllungen
ſofort zu verkaufen.
Näheres Kahlertſtraße 13, II.
Desgl. eine Truhe Mathilden=
(25433ms
platz 5, II.

Maschinenstrickerei
von Marie Frank, Karlsſtraße 31,
empfiehlt ſich im Neu= und An=
ſtricken
von Strümpfen, Socken,
Beinlängen, Sweater etc. (24952a

Fatente

Patent- und Ingenieur-Büro (24144a
Rheinstr. 19, I. Darmstadt Telefon 1695.

Waſchtiſch ſür
1 Waſſe, warm und kalt, in
Mahagoni mit Schränkchen, ſow.
1 Email=Badwanne u. 2 flam.
Gasherd zu verkaufen. Näheres
(25550a
Heinrichſtraße 3, I.

Müelche ut gehe Setheit
80 cm breit, 50 cm tief 69 cm hoch, Erle=
Holztiſche, Untergeſtell mit Eichen=Platte, zum Aufſtellen
des Baumes, als Schreibmaſchinentiſch oder als Kinderſpieltiſch
geeignet. In allen Farbenarten per Stück Mk. 15.
(*140601s0
Feſt ſauber billig.
Kontormaschinen-Vertrieb Paul Metzger
Pankratiusstrasse 41, I.
Ganz neue Muſter in echten
Schweizer Stickereien
aus St. Gallen ſind wieder eingetroffen.
Sehr ſchön geſtickte Roben, Bluſen in verſchiedenen Stoffen
und Farben, Zierſchürzen, Kragen. Stickereien für Wäſche. Die
Stickereien ſind ſein, die Farden waſchecht, alles paſſend für Weih=
nachts
=Geſchenke. Sehr billige Preiſe.
(24287a
Frau Christoph, Mühlstrasse 54
am Woogsplatz.

eeterene

Rheinstr. 19 Ph. Baumbach Rheinstr. 19
empfiehlt zu Weihnachten
moderne Spazierſtöcke, Pfeifen, Regenſchirme
Schach- und Dominospiele

Hirſchhorn=Gegenſtände.

(25428ms

Kaiserfriedrich

Vornehmstes
Jafelwasser.

Hatron-Lithion-Ouelle.
Gewährt gegen Gicht u. Rheumatismus‟.
Leicht verdaulich, daber
Quelle.
mentbehrlich für Magenleidende.
General-Vertreter: Martin Jahn,
Pallaswiesenstr. 30, Telephon 305. (15215a

[ ][  ][ ]

Karle Wemlachis- Angebele

Prakische und preiswerte Geschenk-Artikel für Herren:


Schiatroch
Schlafrock

Schlafrock
Schlafrock

grau Double-Stoff mit blauer
Tuch-Einfassung
grau-blauer weicher Strich-
Velour mit karierter Rück-
seite
.
einfarbig brauner Molton mit
seidener Schnur-Eintassung
ganz weicher, warmer, reh-
farbiger
Molton-Flausch mit
seidener Schnur-Einfassung
aus ganz weichem, natur-
farbigem
Kameelhaar-Stoff,
reiche Seiden-Verschnürung

28.

ganz feine Qualitäten, auch
solche ganz aus Samt,
Schlafröcke
Velour oder Seide . bis

119.

Knaben-Schlafrock

blau Velour, mit fein abgestimmter, passen-
der
Seiden-Kordel-Verschnürung.
11.

Haus-Smoking
Haus-Smoking

grau-brauner weicher
Schlafrock-Stoff mit
Seiden-Verschnürung 11.7
weicher Velour mit ka-
rierter
Rückseite,grau
oder braun, Seiden- 15.%

53.-
Einfassung und Seiden-Verschnürung .
Lederfarbene Tuch=Westen in allen Grössen

Haus-Smoking

Versehntrang

ganz weicher brauner
Molton, aparte Gar-
nierung
und Seiden-

Haus-Smokin
Haus-Smoking
4
Samt-Smoking
Samt-Smoking

hochgeschlossen, mit
Steh-Umlegkragen u.
Husaren-Verschuürg.
aparter rein-grauer
Diagonal-Velour mit
Seiden-Verschnürung
zweireihig, mit Ver-
schnürung
a. braunem
Samt .
blau Samt, mit ab-
gesteppten
Seiden-
Aufschlägen und dito

24.-
33.-

Kragen, ganz mit Seide gefüttert
4.75

Besonders preiswert:
Schlafröcke

einzelne nicht mehr in Sortimenten vorrätige Stücke
. jedes Stück
unter Preis, zum Aussuchen .

Besonders preiswert:
Samt-Sacc

aus braunem, gutem Flor-Velvet mit Band-Einfassung .

28.-

Hose
Kiett

verschluß

aus braun. Manchester,
mit doppeltem Gesäß
und extra starkem Knie-

Leder-Weste
Pelz-Joppe katze getätert

oliv Tuch mit sämisch
Leder gefüttert, Weste 74. Aermel

zweireihig, aus impräg-
niertem
Loden mit Zypern-

Uusere Marke Lord‟
elegante weite Form
Gummi-Mantel
in modernen Sport=

Farben

Gummi-Pelerinen

Wasserdicht, für
Radfahrer, Ge-

schäftsdiener etc. sehr geeignet
Original-Norweger Form.
aus blau Tuch mit Ia Woll-
Ski-Anzug
futter

48.-

Winter-Joppe, zweireihig.
Loden-Jobpe mit warmen Mufftaschen,
Fancy-Futter
Unsere Marke:
Loden-Belerinen.
Tyrol aus im-

11. Strichloden, sehr preiswert
Unsere Marke:
kozener Mantel Brunscke aus
imprägniertem 10.
Strichlolen, Orieinl Poscher Form: .

Praktische und preiswerte Geschenk-Artikel für Knaben und Schüler:

- einzelne, nicht mehr
Knldpen-Anziige in Sortimenten vor.
rätige Sachen, Prinz
Heinrich- und Blusen-Fassons etc., be-
sonders
preiswert, zum Aussuchen

Bahy-Anzüge

Aussuchen

ganz elegante Sachen,
in den Größen O2,
weit unter Preis, zum 15.

Tproler Anzüge

sehr ansprechendes‟
Geschenk für Kna-
en
jeden Alters.

Für das Alter von 3 bis 8 Jahren (Joppe
und Hose)
für Knaben u. Schüler
Aumml-Mäntel jeden Alterg, weite,
Hott geschnittene
Sport Pasone
18. und

Schüler-Pelerinen

aus impräg-
niertem
guten
Strichloden.

Besonders preiswert. Alle Längen bis
115 cm

Bozener Mäntel

Hote Porn

für Knaben und
Schüler jeden
Alters. Weite,
14. und

12.

Besonders preiswert: Besonders preiswert: Knaben-Ulster Jünglings-Uister zweireihig, lose im Rücken, ganz gefüttert, aus Reststoffen auf-
gearbeitet
, wesentlich unter Preis, zum Aussuchen und Paletots, einzelne nicht mehr in Sortimenten vorrätige
Sachen, sehr gute Qualitäten, für 10 bis 14 Jahre
für 3 bis 9 Jahre.
50 alle Grössen
alle Grössen
Einheitspreis 10.
Einheitspreis 7

Prompter Versand nach auswärts. Bei Aufträgen von Mk. 20. an portofrei.
Nicht Zusagendes wird gegen Erstattung des Betrags zurückgenommen. Verlangen
Sie unseren mit annähernd 200 Iustrationen versehenen Haupt-Katalog! ::

Soamtbervergbeertz

Frankfurt
am Main.
Seil 112 (neben der Hauptpost) erste und zweite Etage (Fahrstuhl).
Sonntag, den 15. Dezember von 3 bis 8 Uhr geöffnet.

[ ][  ][ ]

30 Zus.
Sanstag, 11. Dezenber.
1912.
Die fertige Herren- und Knaben-Bekleidung
ist für Weihnachts-Geschenke besonders geeignet.

Küblers gestrickte Knaben-Anzüge Ulste er und Paletots Sacco-Anzüg ge Original Kieler Kleidung Bo ozener Mäntel Sport-Anzüf ge Mittel-Kleldchen I Loden Capes Smoking-Anz üge P Norfolk-Anzüge W inter -Joppen Frack-Anzüg ge Jacken-Anzüge (Fasson Prinz Heinrich) Schlafröcke Gehrock-Anzt üge Fantasie-Westen Haus- Joppen Beinkleiden P

Philipp Hess

Spezialhaus für Herren-
und Knaben-Bekleidung

Darmstadt

An allen Sonnrauen vor Weihnachten bleibt mein Geachäft geschlessen.
14

5718

Reell! Preiswert!

Anfren

Goldwaren

Trauringe

In Heuiien
Grarchstraßse 2e.

(
Das

Beste auf dem
B89
Gebiete von Parkett-
reinigungsmitteln
. Am
5
sigen Platze bereits vorzügl. eingeführt.
Verblüffender Erfolg. Spiegelblanke Böden.

Zu haben in Darmstadt beit
nton Fischer, Materialwaren, Frinkfurterstrasse 12
ſr. Pavageikaſig, vern., 20 Mk.,

(6140
14.

Kaute Miſt.
zu verkaufen Heidelberger=
(*14152
26.

Vogelbauer m. Ständer 5 Mk.
(B25676

zu verkaufen
Wittmannsſtr.

29, II.

Mk. 3.50
4.50
5 50
6.50
7.50
8.50
9.50
10.50
11.50
12.50

(25596a

ſind vorteilhafte
Preielagen
für Geſchenke

W. Reller
Elisabethenstrasse 14.
(Vorher Schützenſtraße).

troßes Fell=Schankelpferd, gut
Grerhalten, billig zu verkaufen
*14053) Eliſghethenſtr. 19, Laden.

fressen alle Hunde gern
set 50 Jahren!
Sie bestehen aus garantiert
reinem Fleisch undWeizen-
mehl
ncht aus gewürzten
Abfällen wie die nur schein-
bar
billigen Futt rmittel.
Man verlange stets Spratt’s
Hundekuchen, Geflügel- u.
Kückenfutter. (24564M
Niederlagen s. durch Schilderkenntlich

Heyl &e John
35
Ludwigstrasse 6
Fernsprecher 1074
Mitglied des
Rabatt-Sparvereins.
in Phantasie,
Tischdecken
Tuch, Plüsch
und Kochelleinen und Waschstoffen.
Künstler-Decken
in modernen Zeichnungen.
Leinen-Garnituren, Fenstermäntel,
Teppiche, Bettvorlagen, Läuferstoffe,
Felie in versch. Grössen u. Farben.
Panneaux (Wandbilder) Gobelin imit.
reizender Zimmerschmuck.
Aparte Kissenplatten
in Gold- und Seidenbrokat, Damast,
Gobelin imitiert und Kochelleinen.
Fertige Sofakissen
von 85 Pfennig an. (25643

Spanische Weine.
Für die Feiertage und sonstigen Bedarf empfehlen wir
unsere selbstgebauten Rot- und Weiss-Weine von 70 Pf. an
per Liter, bei Abnahme von 10 Liter Preisermässigung und frei
ins Haus geliefert.
(24644a
Spezialität: Hochfeine Dessertweine.
Malaga, Muskatel, Portwein, Lacrimae Christi. Malvasier,
Garnacha, Vermouth, Sherry, Madeira, Samos.
Bitte, verlangen Sie Preisliste.
Prompte Bedienung.
J. Foix & Söhne, Inh.: Juan Prim
Darmstadt, Mathildenplatz 8 u. Nieder-Ramstädterstr. 45.

[ ][  ][ ]

Seite 34.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Nummer 295.

Vom Kriegsſchauplatz.
Von Heiner Bennelbächer.

VI.
Vor Adrianopel, Anfang Dezember 1912.
Die Waffen ruhn . . ."
Diesmol is es bisje länglich worn, bis ich wida emol
e Läwenszeiche vun mer gewwe konnt. Owa wann en
Menſch, der, wo im Kriegszuſtand is, aach noch en
Schnubbe krickt, daß er kaum aus de Aage gucke kann,
weil em die Noos ſo dick worn is wie e junga Kerwes,
un debei laaft wie en Scheernſchleiferskiwwel, un wann
en Menſch aach noch vun ſo eme richdige hausmachende
Reißnsadias gezwickt werd, daß er de Himmel for e Baß=
geij
anguckt un net vun ſeim Stengelche erunna, ge=
ſchweije
uf ſein Gaul enuf kann, do meegt ich emol den
Menſch ſehe, der kriegsberichterſtattern dhun dhet. Un
wos is ſchuld dran? Nor blos de Waffeſtillſtand! Ma
is ganz aus ſeine geweende Dädigkeit eraus kumme,
wie’s uf amol Morjens net mehr als in aane fort geknallt
hot un Müßiggang is aller Laſter Anſang hot de
Deiwel geſogt, wie er Gemeinderat worn is. De liewe
lange Doog is ma in de Umgäjend erum gebummelt wie
unſam Herrgott ſein Doogdieb un is alle Aageblick emol
naß worn, bald auswennig un uald inwennig un die
Vakäldung wor do. Un wos ſe mer all vun dehaam ge=
ſchriwwe
howe, des geht uf kaa Kuhhaut. No, do kumme
ich ſpäta noch dran.
Jetz bin ich ſo glicklicherweis wida ſo ziemlich in de
Reih, un do will ich aach ſchee de Reih noch vazehle. Alſo,
de Waffeſtillſtand. Do ſin jo ſo viel widerſpre=
chende
Meldunge driwa in die Zeitunge kumme ich will
jo net behaupte, daß mehr wie alles geloge wär , daß
ich doch konſchdadiern un feſtſtelle muß, daß mir ganz
allan an dem Waffenſtillſtand ſchuld ſin un daß
mir uns ſchun noch als bliedenweiße Friedensengel
entpuppe wern, dene, wo de Derk ganz allaan ſei Krim=
melche
Lääwe zu vadanke hot. Jawohl, un des is ſo:
Vor e Dooger verzeh ſitze mer emol morjends bei=
ſamme
im Owerſt ſeim Zelt; de Owerſt, de aan Adjudand

un ich un wunnern uns, weil’s draus ſo ruhig is. Gehn
Se doch emol enaus un gucke Se emol nooch, warum die
dann heit gor net ſchieße ſeegt de Owerſt zum Adjudand,
do klobbt’s an un erein kimmt der Hauptmann Schaban
Aga vun de derkiſche Gardereida, der nemlich, der wo nei=
lich
ſchun emol bei uns geweſe is. No, do ſoll mich doch
glei die Krodd petze ſeegt de Owerſt; Gemorje Herr
Hauptmann, ſin Se’s dann werklich ſelwa, oda is es Ihne
Ihr Geiſt? Naa, Herr Owerſt, ich bin’s werklich ſelbſt
höchſteigenhändig un ich ſoll Ihne aach en ſcheene Gruß
vun unſam Kummandant ausrichte. Danke, danke; no,
wos macht dann des old Staankaizje? Wie geht’s em
dann? Ach no, ganz gut; er dhet ſich freie, ſeegt er,
wann er emol do unne eraus keem un Ihne aach wida
emol zu ſehe kreekt. Ja abriboh, gell, Ihr hobt
heit driwwe im Derkiſche Buß= un Betdog weil Ihr gor
net ſchießt un weil Sie emol eriwa zu uns kumme?
Naa, die Sach hot en annere Hooke. Mir wärn nemlich
gar net obgeneigt, un ich glaab, Ihr aach net, wann mer
jetz emol e Paus mache dhete, un dann kennte mer jo emol
ſo en klaane Waffeſtillſtand, uf Prob nadierlich, verab=
redde
. Wann ſich dann die Sach gut macht, ſchreiwe mer’s
gaſach nooch Konſtantinopel, un Sie wern ſehe, dann
mache’s die Annern all nooch, un in verzeh Doog hot die
oarme Seel Ruh un mer howe de ſcheenſte Friede.
Guck, des is e Idee vun Schiller, ſeegt de Owerſt, des
mache mer. No, es is noch e langes un e braades ver=
abredt
worn, wo mer de annern Doog zamme kumme
wollte, un de Hauptmann is ganz vaaniegt fort un unſa
Owerſt hot en noch e Stick Wäägs begleit.
Am annern Morjend ſin mer dann zamme kumme;
net weit vun de Stadt, an eme ganz ſcheene Plätzje. Do
is e groß Zelt ufgeſchlage worn, un in des Zelt is e
ſcheena, großa, waacha Debbich gelegt worn, weil die
Derke doch gewehnt ſin, kreizweis uf de Erd zu ſitze, wie
e Schneider uf ſeine Budick. Dann is for jedweden e
Waſſerpeif un e Päckelche vum feinſte derkiſche A. B.=Reida
hingeſtellt worn, un in die Midd es en ganz niedrige
runde Diſch kumme mit Kaffeetaſſe druf un ere große
Schnubbdewacksdus. Un wie mer dann ſo gäje elf all
beiſamme worn, ſin die Verhandlunge angange. Zu=
vörderſt
hot emol jeder ſei Peif angeſteckt un dann howe
mer e Zeitlang nir geredt un Kaffee dezu gedrunke, bis
de Kummandant vun de Derke, de old General Abdul
Aſtſitz, dreimol uf die Dus geklobbt un e Pris genumme
hot. Erlaawe Se giedigſt ſeegt de Owerſt un nimmt
gache Pris. Mhm, growe Roll mit e bisje Bariſer
drunna Ja, es iſt e gut Sort, de Suldan ſchnubbt en
gach nls. Ja, du liewa Allah, ſeegt de Häähobb
Paſcha, bei dene hochbaanige Zeite do werd em ’s
Schnubbe vageh’n! No ſeegt e annerer, wann mer
dem Suldan ſchreiwe, wos mer jetzt do ausknowele un
ſchickem e Päckelche vun dem gute Schnubbdewack mit,
do frait ſich der old Mann ſicher driwa! No alſo, do
hädde mer joe ganz ſchee Grundlag forn Waffeſtillſtand
maant de Häähobb Paſcha. Ja, mir kenne owa doch
unſa Leid net aanfach mir nir dir nix haamſchicke ſeegt
de Owerſt. Ach do is jo aach gar kaa Redd devon, mir
bleiwe als ruhig, wo mer ſin, un halte als emol en klaane
Felddienſt mit Platzpaadrone gäjen markierte Feind, da=
mit
daß mer in de Iwung bleiwe un Geld, Brot und
Löhnung werd weiter verabfolgt. Des is e Wort ,rieft
de Owerſt, do wolle mer gleich emol morje frieh
Halt emol ſeegt der Major Ali Wubbdich, ich glaab,

's wär ſchenna, wann mer erſt emol e groß Bapad veran=
ſtalte
dhete, hinnenooch mit eme Eſſe for die Landſe un
e bisje Danzerei. Ich maan, do dhete ſich die Leid beſſa=
kenne
lerne un vun ihre geäjeſeitige hoche moraliſche un
ſunſtige Qualideede beſſa iwazeigt wern. Bravo, ſehr
gut hot’s gehaaße.
Meine Herrn hob ich do geſagt, därft ich valleicht
gach emol des Vagnieje howe, un mer die Freiheit nemme,
in Ihrm erhawene Kriegsheldekreis als beſcheide Fedder=
vieh
aach emol um’s Wort zu bitte? Der Abdul Aſtſitz
hot mer zugenickt un mei Nochber ſeegt haamlich zu
mer: Dhun Se die Peif aus em Maul, de Old heert net
genaa un ich hob angeſange: Meine Herrn, viel redd=
ich
als net, wann ich redd, owa wann ich wos redd, dann
is es aach denooch. Wie wär’s dann, wann Se die Ba=
rad
iwermorje halte dhete, dann do hob ich nemlich
Großherzogs Geburtsdoog un ich bin des vun dehaam ſo=
gewehnt
, an dem Doogia ſchee Barad zu ſehe. No, Herr
Bennelbächer, weil mer nu doch mit unſere Waffeſtill=
ſtandsverhandlunge
ſo ſchee aanig worn ſin, do wolle
mer Ihne den Gefalle gach ganz gern dhun howe ſe all
geſagt. Un ſo iſt de Waffeſtillſtand zu Stand kumme
un ’s is an de Suldan un an noch e poor annern Poden=
dade
geſchriwwe worn (die howe owa kaan Schnubb=
dewirck
krickt) und die Barad is glänzend valaafe.
No, wie alles vorbei war, bin ich zum Owerſt un hob
em geſagt, daß ich doch jetz ſo nooch un nooch dran denke
mißt, mich wda haamwärts zu verfüge. Wos, Sie
wolle haam ſeegt er, jetz, wo ’s erſt anfängt, gemied=
lich
zu wern. Des gibt’s net. Ja, es tut mir laad‟
how ich geſogt, owa ich hob do vaſchiedene Brandbrief
vun dehaam krickt, daß jetz mei Gäjewadd in Damm=
ſchdadd
dringend needig wär un daß for mich hier doch
net mehr viel zu brofediern wär. Un die Bummelei ge=
fellt
mer ſelwa net mer recht un mei, pardon, Ihr Gaul
is vun dem viele gute Waffeſtillſtand ſchun ſo fett worn,
daß ich die Baan net mehr zamme bring, wann ich uf em
ſitz. Ich hob dem Owerſt vazehlt, daß mer die Knorpen
geſchriwwe hot, ob ich dann net wißt, daß bold Weih=
nachte
wär un ſie mißt doch Anisgebackenes mache un
wißt net, wie viel un wer ihr dann riehrn helfe dhet.
Un ’s wär aach ſchune ſtark vaheiroder Bolack bei ihr
geweſe, der wo mei Loſchie miete wollt, wann ich net
wida keem. Und die Stammdiſchgeſellſchaft werd aan=
fach
grob un ſchreibt mer, diesmol hädde ſe mein Ge=
burtsdoog
ganz drucke feiern miſſe un ohne die geringſt
Worſcht, un wann des wida vorkumme dhet, derft’s net=
mehr
ſein un ſie dhete mich aach noch for den Dorſcht
verantwortlich mache, de wo en zu Grund gange wär.
Iwwerhaabt kennt ich jo ganz do unne bleiwe, vielleicht
gäb’s in dem neie Keenigreich Armenien aach noch e
Pöſtche for en Owerlandsliejemaaſter. Ich hob ene An=
ſichtskoard
geſchickt un mei Anſicht drufgeſchriwwe, nem=
lich
daß im Orient die Kameler vier Baan hädde, owa=
bei
uns dehaam nor zwaa!
No, de Owerſt hot’s eingeſehe, daß ich fort muß, un
ſeegt, ſo laad’s em dhet, er wollt un könnt un dürft mich
owa net halte. Mir howe noch en riehrende Abſchied=
mit
alle gute Bekannte un annere Leid gefeiert un uns
die Noos begoſſe, wie ’s uff derkiſch haaßt, dann is de
Owerſt noch mit mer an die Eiſebahn un mer howe uns
vagnügte Feierdog un e gut Neijohr gewunſche un ich
bin in mein Zug un nix wie haam. Un wan ich emol
Zeit un Luſt dezu krieje dhu, ſetz ich mich hin un ſchreib
e bedeidend Werk iwa den Balkankrieg vun 1912.

Erlaube mir die ergebene Mitteilung,

dass meine Läger zur Zeit aufs Reichhaltigste sortiert sind.

Herren-Anzüge, Herren-Paletots,
Knaben-Paletots, Ulster, Capes,
Bozener Mäntel, Damen-Paletots,
Damen-Mäntel, Kostüme, Kostüm-
Röcke, Mädchen-Mäntel, Mädchen-
Capes, Pelze, Manufaktur-Waren

Kompl. Speisezimmer, Schlafzimmer,
Herrenzimmer, Küchen-Einrichtungen,
Betten, sowie einzelne Möbelstücke,
wie: Kleiderschränke, Küchenschränke,
Spiegelschränke, Büfetts, Vertikows,
Schreibtische, Speisetische. Diwans, Stühle
etc.

RaufKarf!

Bleichstr. 30
parterre,
I., II. u. III. Etage

Rleichstr. 30
parterre,
I., II. u. III. Etage

(25657
J. Michel,
Pfälzer Hof‟, Weinhandlung
Mathildenplatz 4
Fernsprecher 119
empfiehlt für die Feiertage vorzügliche Tiſch= und beſſere Flaſchenweine. Ausge=
reichnete
1ö11er Naturweine in verſchiedenen Preislagen. Preisliſte zu Dienſten=

[ ][  ][ ]

Ludwigsplatz

für den Betrieb mit billigen, schwer
entzündlichen Olen, wie Rohöl, Gasöl,
Teeröl, Paraffinöl, Mazut, Petroleum

Sauqgasmotoren
Billigste Betriebskraft

ee
sszzee Benzinmotoren ssste:
Motorenfabrik Oberursel A.-G.
(22149II
Oberursel b. Frankfurt a. M.

Seite 35.

Paſſendes (*14087fs
Weihnachtsgeschenk
Pelzſtola m. Taſchenmuff, einmal
getragen, im Auftrag für die Hälfte
des Anſchaffungspr. zu verkaufen.
Rudolf Fey,
Ludwigshöhſtraße 1½.

Eründer

Aufklärende Broſchüre

koſtenl. d. erfahrenen Fachmann.
Ingenieur Fr. Schmidt. Frankfurf a. H.,
Wittelsb. Allee 66.
(17341a

Grosse Freude
bereit. am Weihnachts=
feſte
die hervorragenden
Kanarien Sänger
von Ernst Göbel. Dekateur,
*13583ms) Schulſtraße 11.
Streng reelle Bedienung.
Jetzt ſchon gekaufte Vögel können
bis Weihnachten zurückgeſt. werd.

Kanarien,
gute Vorſänger, Stamm Seifert.
Le derhandlung
20607a) Gg. Wedel, Schusterg. 7.

Ais Weihnachtsgeschenke
beſonders geeignet und beliebt
bei der Jugend:
Modell-Dampfmaschinen
Laterna-Hagica
Kinematosraphen
in reichſter Auswahl und billigſten
(24382a
Preiſen.
L. Lange, Elektr. Institut
Schulstr. 6. Hofl. Telephon 395.

Hof-Uhrmacher u. Optiker
25 Ernst-Ludwigstr. 25

Theatergläser
Mk. 6.50 bis 70.

Feldstecher
von 10 Mk. an (24461a

Prismengläser
von 75 Mk. an
Zeiß, Goerz, Eusch, Hensoldt etc.
zu Preisen wie ab Fabrik

Barometer
große Auswahl neuer Muster

Brillen und Klemmer
Reißzeuge, Stereoskope
Schwarz-weiße Rabattmarken.

Nummer 295.

Debkacken
in größter Auswahl von
Th. Hildebrand & Sohn, Berlin
Heinr. Haeberlein, Nürnberg
friſch eingetroffen bei
Fr. Beckenhaub
Hedlzinal-Drogerie
Schulſtraße u. Wilhelminen=
ſtraße
11. (24588a

Weihnachtsbäckereien
feinſte Vogelsberger Landbutter
per Pfund 1.45 Mk. empfiehlt
Ewald’s (*14141
Eier=, Butter= u. Käſeſpezialgeſch.
Teleph. 1163. Eliſabethenſtr. 56.

Elegante ſchw. Salon=Möbel,
auch einzeln, vorzüglich er=
halten
; ebenda ſehr gutes Pianino,
nußbaum, abzugeben. (*14128
Näh. Expedition.

Stehpulte
preiswert abzugeben (*14144
Sandſtraße 16.

Anjuna‟

Schön sein ist Zufallsgunst,
Schöner werden und
Schön bleibenist Lebenskunst!
ANJURA-
HAUT-BALSAM
verleiht dem Teint den höch-
sten
überhaupt erreichbaren
Grad von Schönheit. Der beste
Beweis für die Güte sind tau-
sende
Nachbestellungen.
Grosse Tube Mk. 1.85, Porto
35 Pf. Probe-Tube gratis, Porto
20 Pf. J25199
Anjuna-Vertrieb:
Frankfurt a. M., Jahnstr. 41.

Annahme-Stelle
für Schleifereien an Raſiermeſſern
u. Scheeren, Haarſchneidemaſchinen,
Eßbeſtecken, Stanzen u. Maſchinen=
meſſern
, Wiegemeſſern, Fleiſchhack=
maſchinenmeſſern
u. Scheiben uſw.
Saalbaustr. 27, (25330a
Filiale Carl Ziegler.

(24749a
für
Untersuchungen
jeder Art.
Spez.-Laboratorlum
für
Urin-
Untersuchungen.
H. Metzler
Schützenstr. 7, 2. Stock.

Zu
Weihnachts-
Geſchenken
empfehle
Wormser Weinmost
alkoholfrei
Lorscher alkoholfr. Weine
Alkoholfr. Schaumweine
Mikoholfreien Punsch
Feine Aufmachung
Für Kranke und Rekon-
valeszenten

besonders geeignet
Preisliste und aufklärende
Drucksachen
bitte zu verlangen
Johannes Homn
Alexanderstr. 4, I.
Reform-Restaurant
Sendungen frei Haus
Bei 12 Flasch. Preißermäß.
(25514

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

für
Namen-Herren Jinder.
RRich. Ktaub, Zürich
Alleinvertretungen für
Jischen, Freiburg

25710

MTGLIEO.

tute alte Violine mit Bogen
für 50 Mk. zu verkaufen
(*13966ds) Kaupſtr. 24, 1. St.

lachtelſpitz, wachſam u. zim=
merrein
, 2 Schneidertiſche zu
verk. Lauteſchlägerſtr. 10, I, I. (*14171

m. Kaſt., Violin
3
14 u. ½ Geigé u. Klavierſchule
b. abz. Heidelbergerſtr. 72, II. (*14143

[ ][  ][ ]

Seite 36.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Nummer 295.

obhalt

Anzeice
s
Erſcheint 2 mal wöchentlich in der Auflage des Tagblatts, bietet ſomit die größte Gewähr für erfolgreichſte Bekanntmachung von Vermietungs=Inſeraten. Für den
Wohnungs=Anzeiger beſtimmte Inſerate müſſen ſtets tagsvorher bis ſpäteſtens 12 Uhr mittags zur Aufgabe gelangen. Später uns zugehende Inſerate können
nur am Schluſſe des Blattes Aufnahme finden.
Herrſchaftswohnung
Siete Zim
Mheidelbergerstr. 9, I. u. 9, I. M Eicg. Oraum. I. Ltug. Wonn. m. Heiz. 1. Lehtrum
Fenr hrtet. 5
Die ſeither von Hrn. Prof. i. jed. Bezieh. modern, per 1. April 1913 für 1500 Mk. zu verm. Anfrag. u. H 64 an die Exp. (23650s
10 ſehr große Zimmer, herrliche

Diele, vollſt. Bad, Zentralheizung,
Gas, elektr. Licht, ſchöner Garten,
Veranda, Loggia, große Küche
m. Nebenräumen, Speiſe=Aufzug,
Keller, großer Speicher ſofort zu
vermieten. Näheres Eliſabethen=
ſtraße
53, Kontor, Tel. 547. (21263ms

Das Haus
Riedeſelſtr. 12
mit kl. Vor= u. Hintergart.,
ſof. z. Alleinbewohnen zu
verm. Näh. nur durch die
Firma Joseph Trier,
Wilhelminenſtr. 25. (16404s

ärter et 5
Einfamilienhaus neu erbaut,
11 Zimmer, Küche, Bad. nebſt
reichl. Zubehör, der Neuzeit
entſpr. eingerichtet, ſof. bezieh=
bar
, zu verkaufen evtl. zu
vermieten. Näh. Ohlyſtr. 69,
parterre.
(B17976ms

Ohlyſtraße 34
herrſchaftlich eingerichtete Villa,
9 Zimmer, Diele und reichl. Zu=
dehör
, Zentralheizung, Garten, zu
verkaufen eventl. zu vermieten.
Näh. Erbacherſtaße 4, Baubureau,
Tel.=Nr. 960.
(2507ms
berrſchaffs=
Wohnung
Eliſabethenſtraße 51, nächſt d.
Neckarſtraße, im früheren von
Willich’ſchem Hauſe. Bel=
etage
, 9 Zimmer m. Balkon
Aund Garten mit oder ohne
Stallung für 6 Pferde,
2 Burſchenzimmer, Heuboden
und Remiſe, neuzeitlich her=
gerichtet
, p. ſofort od. ſpäter z. v.
Näheres Eliſabethenſtraße 59,
im Comntoſr.
(19731ms

Herrſch. 8=Zimmerwohnung
in 2 Etagen, durch Innentreppe
verbunden, m. reichlichem Zubehör,
Garten, evtl. Stallung, in ſüdlicher
feiner Lage mit freier Ausſicht,
per ſofort. Näh. Heinrich Funk,
Soderſtraße 76, Tel. 1031. (21319ms

(B18464
Karlstr. 83
ms

Wohnung von 8 Zimmern (in
zwei Stockwerken) mit Bad und
reichl. Zubehör per ſofort zu verm.
Näh. Arch. Münch. Ludwigs=
Natz. 8. Telephon 1693.

Arilieriestrasse 9
herrſchaftliche 8 Zimmerwohnung,
Erker, Veranda mit ſchöner Fern=
ſicht
, Badezim., gr. Küche. ſep.
Fremdenz., 2 Mädchenz., 1 Schrank=
zim
., gr. Bodenraum u. Kammer.
Gartenm. Wäſchetrockenraum. Näh
daſelbſt part. bei W. Holtz. (B20597ms
Haus
zum Alleinbewohnen
Ecke Landskron= und Franken=
ſteinſtraße
70, 9 Zimmer, Bad,
Balkon, Veranda, Vorgarten und
reichl. Zubehör per ſofort. Näh.
Heinrich Funk, Soderſtraße 76,
Telephon 1031.
(21543ms

Herrſchaftliche
11 Zimmer=Wohnung
mit 2 Mädchenkammern, 1 Boden=
kammer
, Küchen, Badeſtuben mit
Einrichtung, Loggia mit ſchöner
Ausſicht, ohne Vis-ä-vis, Vor=
und Hintergarten mit Laube, zum
1. April 1913 zu vermieten. Näh.
Wittmannſtr. 3, II. (B25133ms
Haus
zum Alleinbewohnen
in feinſter Lage, 15 Zimmer,
Garten, Stallung, ꝛc., p. ſofort
zu vermieten oder zu verkauf.
Näh. Auskunft erteilt nur
NLudwig Aiter, Eliſabethen=
Auraie
(1305fss

purmester innegehabte Wohn.,
beſteh. aus 14 Zim. im 1. St.
m. Badezimmer, elektr. Licht,
Gas, Kohlenaufzug u. reichl.
Zubehör, iſt zum 1. April zu
vermieten. Evtl. in jed. Haus
einzeln 8 u. 6 Zim. (24330ms
Anſicht geſtattet v. 104 Uhr. Wilhelmstr. 6
Die ſeither von Herrn
Geheimrat Dr. Fuchs be=
wohnte
15=Zimmer= Woh=
nung
iſt per 15. Dezember
zu vermieten. 23453ms
Näheres Joſeph Trier,
Wilhelminenſtraße 25. ee
wird der zweite Stock zum
1. April n. J. anderweit ver=
mietbar
. Er enthält 8 Zimmer,
Badezimmer u. reichl. Zubehör,
Elektr. und Gasinſtallation,
Gartenbenutzung, Stall für
3 Pferde. Beſichtigung zwiſchen
111 und 57 Uhr geſtattet.
Näheres bei Juſtizrat Dr. Bender,
(16817s
Caſinoſtraße 8. 3/4 II. Et.,
Rheinstr. 12½7 gr. Z.
m. allem Komfort, Nebenräumen,
Bad u. Dampfheizung. (25390ms Schützenstrasse 5, I.
geräumige 7 Zimmerwohn. mit all.
Zubehör Has, elektr. Licht, Bal=
kon
u. Badezimmer, per 1. Jan.
oder 1. April zu verm. Näheres
daſelbſt im 1. Stock. (21235ms Riedeselstr. 21, II.
hochherrſchaftliche 7 Zim.=Wohn.
mit Zentralheizung, reichl. Zubeh.
und Gartenanteil per ſofort zu
verm. Anfragen ſind zu richten
an Paul Wolf & Co. G. m. b. H.
Rheinſtraße 51.
(19977ms Herrſchaftswohnung
Eliſabethenſtraße 70, parterre,
hocheleg., mit elektriſch. Lichtanlage,
Kochgas, 7 Zimmer, Badezimmer,
geſchloſſ. Veranda, Burſchenzim.,
Manſardenräume per ſofort oder
1. April zu verm. Auf Wunſch
Stallung für 3 Pferde. Näh. zu
erfragen im Büro im Seitenbau
zwiſch. 1112 u. 25 Uhr. (19719s Sossessebese
69ee
§ Heinrichstrasse 51
Parterre=Wohnung, 7 Zim=
3 mer nebſt allen Bequemlich=
keiten
per 1. April 1913 zu 3
8 vermiet., eventl. Stallung für
§ 3 Pferde nebſt Zubehör. Ein=
s
zuſehen von 121 Uhr und 3
von 34 Uhr. Näher. Bau=
8 büro Karlſtr. 61, Htb. (B25066s
60 des
Herrschafts-Wohnungen
Heidelbergerstr. 9, I. u. II. St.
je 7 Zimmer i. d. Etage, 2 Balkone,
Erker, 1 Fremdenzim., Badezim.,
Gas und elektr. Licht, Kohlen=
aufzug
und reichliches Zubehör
per ſofort.
(25421a Friedrichstrasse 14
Belletage, 6 gr. Zimmer m. Balkon,
neuzeitl. hergerichtet, nebſt Zubeh.
und Garten per 1. April zu verm.
Näheres parterre. (25067s Stiftſtraße 21 eleg. 6 Zimmer=
wohnungen
ſof. od, ſpät. (22532s

ertee
Wohnung von 67 Zimm. nebſt
Bad u. Terraſſe m. allem Zubehör
per 1. April zu verm. Näh. im
1. Stock, daſelbſt iſt auch die gleiche
Wohnung einzuſehen.
(24583s

Neubau
Heinrichſtraße 136, Ecke der Beck=
ſtraße
, herrſchaftl. 6 Zimmerwohn.
im 1. Stock, mit Zubehör, ſofort
oder ſpäter zu vermieten. Einzu=
ſehen
v. 1012 Uhr vorm. (20908ms

Mathildenplatz 7,
ohne Gegenüber, per ſofort ſchöne
6=Zimmerwohnung überall Gas,
Waſchküche, Bleichplatz u. Trocken=
boden
. Näheres part. (20804ms

Mauerstrasse 11, 2 St.
6 Zimmerwohnung mit Loggia u.
Balkon, ſonſtigem Zubehör ſofort Hern Direktor Möller bew.) per
oder ſpäter zu vermieten. (23661a

Heidelbergerſtr. 89, 2. St.
gr. 6=Zimmerwohn. mit Badezim.,
Balkon, 2 gr. Manſardenzim., gr.
Trockenboden u. Bleichplatz, Heiz= u.
Leuchtgas. Alles neuzeitl. herger.,
ſafart. Näh. part. (B21520ms

Landskronstrasse 83
Haus z. Alleinbewohnen, 6 Zimmer,
Bad und Zubehör, per 1. Januar
oder ſpäter. Näh. Heinrich Funk,
Soderſtr. 76, Tel. 1031. (21321ms

Herrſchaftliche
6-Zimmerwohnungen
mit reichl. Zubehör, Garten, evtl.
Stallung, in ſüdlicher feiner Wohn=
lage
mit freier Ausſicht, per ſofort.
Näheres Heinrich Funk, Soder=
ſtraße
76, Telefon 1031. (21320ms

Mrateheatr. 1
nächſt der Neckarſtraße,
Wohnung mt Balkon,
Beletage, 6 Zimmer m.
Zubehör u. Garten, mit
oder ohne Stallung für
6 Pferde, Burſchenzim.,
Heubod. u. Remiſe, neu=
zeitlich
hergerichtet, per
ſofort od. ſpäter zu verm.
Näh. Eliſabethenſtr. 59 i.
Campt
(19692ms

Pallaswiesenstr. 28, II. St.
ſchöne geräumige 6=Zimmerwohn.
mit reichl. Zubehör zu vermieten.
Näh. Baubüro daſelbſt. (25386ms m. Bad, Dampfheizung u. allem

Steinstrasse 5, 1. St.
6 Zimmerwohnung mit Zubehör,
ſofort oder ſpäter
(20468ms
Wendelſtadtſtr. 23, Loupre,
iſt das Parterre, beſteh. aus 6 gr.
ſchön. Räum., als Büro od. Wohn.
zu verm. Näh. 3. St. (20487ms

Echbergstr. 1, part.
6 Zimmerwohnung ſofort zu ver=
mieten
.
(B21531ms

ar mleſtrte 10.
iſt die neu hergericht. Parterre=
Wohn., 6 Zim., darunt. 2 Entre=
ſols
, alsb. weiter z. verm. Näh.
dortſelbſt II. od. Rechtsanwalts=
Ahureau Kaſinoſtr. 8. (23649ms
Onlystrasse 31
wegen Verſetzung ſchöne 6 Zimm.=
Wohnung mit reichl. Zubehör, Gas
u. elektr. Licht und Entſtaubungs=
anlage
, ſofort zu vermieten.
Näheres Baubüro, Wittmann=
ſtraße
36, Tel. 291. (B20475ms

Herrſchaftswohnung
Heidelbergerſtraße 81
II. Etage, 6 ſchöne große
Zimmer mit Balkon u. Ver,
kompl. Bad u. ſonſt. Zubeh.,
alsbald heziehbar, zu verm.
Näh. 3. Stock. (B20473ms

Für Mieter und Vermieter
kostenfreier Wohnungsnachweis
Ludwig Alter, Elisabethenstr. 34. (23717a

Schulſtraße 1.
(am Ludwigsplatz) 6 Zim.,
Küche, 1 tapez. Manſarden=
zimmer
, kompl. Bad, 2 Keller,
Waſchküche, Trockenboden, f.
ſofort zu verm. Die Woh=
nung
, äußerſt bequem und
angenehm, iſt volſtändig neu
hergerichtet, Gas u. elektr. Lichts
vorhand. Näh. nur Rheinſtr. 4,
1. Etage, Jean Stichel. (20740ms

MHerderstrase 13 u.15
5=Zimmerwohnungen, Mk. 600.,
700., 800., per ſof. Näh. Herder=
ſtr
. 15, II., u. bei Heinrich Funk,
Soderſtr. 76, Tel. 1031. (21324ms

Wienersſtr. 70, 2. Stock, ſchöne
5=Zimmer=Wohn., neu herger., mit
Zubehör, ſow. gr. Bleichpl. nebſt
Trockenhalle, mit od. ohne Garten
ſof. preiswert zu verm. (23232ms

Wilesthein=
Herdweg 56 blickt, iſt die
herrſchaftl. Wohn. des unt. Stocks,
beſtehend in 6 Zimm. nebſt reichl.
Zubeh., Gartenanteil (ſeither von
1. April 1913 anderw. zu vermiek.
Einzuſ. von 1012 und 35 Uhr.
Näh. Baubüro Dieburgerſtraße 8,
parterre.
(25062ms Roßdörferſtr. 86, 3. St., ſchöne
6= Zim.=Wohng. mit allem Zubehör
gleich beziehbar zu verm. Näheres
Heidenreichſtr. 29, part. (23735s Salustr. 15
Erdgeſchoß, 6 Zimmer, Fremden=
zimmer
und reichliches Zubehör,
Zentralheizung, Gas, elektr. Licht,
Gartenanteil, ſof. zu verm. (21793s Wendelſtadtſtr. 32, Withelms=
platz
, 6 Zimmer m. Balkon, neu
hergerichtet, ſofort zu beziehen.
Näheres Seitenbau.
(25665s Fallaswiesenstr. 28,
2. Stock, gr. geräumige 6 Zimmer=
Wohnung mit reichlichem Zubehör.
Näh. Baubüro daſelbſt. (25666ms 1 Zimmer
wohnung mit allem Zubehör ſof.
zu verm. Preis 550 Mk. (21831ms Pallaswieſenſtraße 25, ſchöne
5 Zimmerwohnung mit Zubehör
per ſofort zu vermieten. (19548ms Riedeſelſtr. 66 im 1. St. eine
5 Zimmerw. per ſofort zu ver=
mieten
. Näheres part. (21014ms Mestr. . lechuniere
5 Zimmer und allem Zubehör nebſt
Vorgarten ver ſofort zu vermieten.
Näh. Mathildenpl. 9, 1. St. (21832ms I. St,
Rheinstr. 12½ 5 Zim.
(25389ms
Komfort. 5= Zimmer=
Hochſtr. 30 Wohnung,
2. Stock, mit 2 Bodenkam., Heiz= u.8
Leuchtgas ꝛc., in ruhigem Hauſe
per ſofort zu verm. Preis 650 Mk.
Näheres 1. Stock. (B21822ms Heinrichſtr. 93, Ecke Hochſtraße,
1. St., 5ſch. Zim., Bad, Gas, neu her=
gericht
., Balk., ev. eleſtr. Licht. (*124ms Roßdörferſtr. 20 ſchöne 5 Zim=
merwohn
., 1. St., m. ſämtl. Zub. p.
ſofort. Näh. part. (21005ms Viktoriaſtr. 24, I.
5 Zimmer mit Badekabinett, mod.
eingerichtet, mit Zubehör, per ſof.
zu verm. Zu erfr. part. 21012ms Hoffmannſtr. 21, part. 5 Z.=
Wohnung mit Gas, Veranda und
Zubehör und Gartenbenutzung per
ſofort.
(B21519ms Martinstr. 74.
iſt eine herrſchaftl. 5=Zim.=Wohn.,
1. St., m. all. Comfort ausgeſtatt.
und ſchönem Garten, per ſofort
zu verm. Näh. part. (B16677ms Auf 1. April 1913.,
Herderstr. 18, part.
ſonnige, komfort. Parterrewohn.,
5 Zimmer nebſt allem Zubehör=
nahe
Wald u. Elektr. Bei mehr=B
jähr. Kontrakt billigſt. (B19747ms Wendelſtadtſtr. 26, I. Et.,
große 5 Zimmerwohnung mit allem verm. Näh. Ausk. ert. Ludwig Alter,
nötigen Zubehör, neu hergerichtet,
ſofort zu vermiaten. Alles Näh. Wienersstr. 56, I.
große 5 Zim.=Wohn. mit Zubehör
a. rüh. Fam., ſof. beziehb. (23648ms

Heinrichsstr. 160, I. St.
ſchöne 5=Zimmerwohnung m. allem
Zubehör für 1. April 1913 zu verm.
Näh. Mathildenſtr. 41, II. (B21557ms
Viktoriayatz 10
1 Wohnung. 5 Zimmer mit allem
Zubehör per ſofort zu verm.
Näh. nebenan im Metzgerladen u.
Kranichſteinerſtr. 13, L7d. (20155ms

frdl.
Hit
k. 92, I., 15= Z.=
Wohn. p. ſo
ſpäter. (B24815ms

Dlotchstr. 32, I. St.,
ſchöne 5 Zimmerwohnung mit
Zubehör per ſofort an
ruhige Mieter zu verm. Näh.
J. Glückert, Hofmöbelfabrik.
Bleichſtr. 31.
(20720ms

erer e r tr.
mer nebſt Zubehör z. verm. (22796ms

Mathildenstr. 11
Ecke Moſerſtraße, herrſchaftl.
5 Zimmerwohn. mit Küchen=
balkon
Bad, Fremdenzimmer
u. reichl. Zubeh, per ſofort.
Näh. durch Neh. Funk, Soder=
ſtraße
76, Tel. 1031. (20737ms

Gutenbergstr. 52, I. Stock
ſchöne 5=Zim.=Wohn. mit Badezim.,
1 Manſardenz., 1 Souterrainzim.,
Veranda und allem Zubehör per
1. April 1913 zu vermieten.
(23204ms
Näheres part.
Kiesſtr. 80, 2. St., ſchöne, ger.
5 Zimmerwohn. mit o. ohne Bad
per 1. April. Näh. part. (24530ms

Roßdörferſtraße 1, Wohnung
1 Stock 5 ſchöne, helle Zimmer mit
Balkon u. reichl. Zubehör, eignet
ſich auch ſehr gut als Etagen=
geſchäft
oder Büros. Anzuſehen,
Mittwochs und Samstags von
(23456ms
2½4 Uhr

Ecke Rhein= u. Georgenſtra
1. Stock, große 5 Zim.=Wohnung,
als Büro für Arzt oder Anwatt
beſ. geeignet, per ſof. zu vermieten.
Näh. Rheinſtraße 33, I. (22705ms
Schöne neuzeitl. 5 oder 6 Zim=
Wohn. mit allem Zubehör zu
(23259ms
vermieten.
Näh. Heidenreichſtr. 29, pt.

Martinſtr. 64, 1. St.
herrſch. 5= Zimmerwohn., 1 Frem=
denzim
., Mädchenk., Bodenk., Küch.,
Speiſek., Badez. m. Einr., Loggia
m. prachtv. Ausſ., ohn. vis=d-Vls,
Gart. m. Laube, per ſofort. Näh.
Wittmannſtr. 3, 2. St. (Halteſtelle=
(24531ms
d. Straßenb.)

Biemarckstr. 62, I.
5=Zimmer=Wohnung nebſt Badez.u
und großer Veranda ſofort oder
1. April zu vermieten. (24804ms

5=Zimmer=Wohnung
ſowie große Magazins= Räum=
lichkeiten
ſofort zu vermieten.
Näheres Frankfurterſtraße
12/14, im Laden. (22774a

Beckſtr. 31
merwohnung m. Veranda, Bad, 2
Manſard. ſofort wegzugshalber zu
(2398ta
vermieten.

Schöne 5 Zimmerwohnung mit
Fremdenzimmer, 2 Manſardenzim.
u. Zubeh. in feiner Lage ver ſof. z.
(21736s
Eliſahethenſtraße 34.
Wendelſtadtſtr. 28, 2. St. (21262ms Bessungerstr. 115, 1. St.
5 Zimmer p. 1. Jan. 1919. (2. 059ms

Gutenbergſtr. 62, II., 5=Zim.=
Wohn, mit Zubehör. Anzuſehen
(23206s
zwiſchen 103 Uhr.

Frankfurterſtr. 11, am Herrn=
garten
, 1 St., 5 Zimmer nebſt
Zubehör per ſofort an eine ruhige
(24528s
Familie zu verm.

[ ][  ][ ]

Nammer 295.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Seite 37.

Wilhelminenstrasse 19, I. Darmstädter Hausbesitzerverein.
Zu vermieten:

,

Wilhelminenstrasse 19, I.

Annaſtr. 23, gr. Herrſchaftsw.
mit od. ohne Stall., 9 Zim., allem Gruner weg 14, Heinrich=
Zub. Näh. Frz. Koch, Mühlſtr. 64½ſtraße, Südſeite, Hochparterre,
u. Heidelbergerſtr. 9½, part. (17440s 6 Zimmer, gr. Veranda, Gas, elektr.

zeitgemäße 8 Z.=W., Badez., elektr.
Licht, Gas, 3 Manſ. u. Zubeh. p. ſof.
od. ſpät. N. Kahlertſtr. 13, I. (24853ms
Rheinstrasse 17
(Ecke d. Grafenſtr.), 8 Zimmerwohn.,
Bad u. Zubehör, für einen

Ecke der
herrſchaftl. Licht, Bad mit vollſtändiger Ein==
Viktorlastr. 42 elegante,ganzrichtung u. all. Zubehör auf 1. April

an ruhige Leute. Einzuſehen von
10½12 u. 2½4 Uhr. Näheres
1. Stock.
24151ms
Viktoriaſtr. 41, I., herſchaft.
6=Zimmerwohn., vornehm gehalt.,
getäfelt. Speiſeſaal, glasbedeckte

Hochſtr. 57, 1. St., herrſchaftl.
5 Zimmer=Wohn., Bad, Gas, eleltr.
Licht, Garten, viele Nebenräume.1
Näheres parterre.
(24360ms

Heidelbergerſtr. 73, part.
freie Lage, große ſch. 5 Zimmerw.,
mit Vorgarten, reichlich. Zubehör,
Waſſer, Bad, Gas, ev. n. 1 Zimm.
mehr, per ſofort.
(25147ms

Zigarrenladen.
(21061msp
Frankfurterstr. 10, II.
Karlstr. 66, 1. u. 2. St. lelegante 6 Zimmerwohn., kompl.
beſtehend aus je 7 Zimmern, Bad, ſeingerichtetes Badezimmer, elektr.
Gas, elektr. Licht, Kalt= u. Warm=Licht, Gas, reichl. Zubehör, Tele=
waſſerleitung
, Trockenboden, reichl. phonanſch im Hauſe, kein Gegen=
Zubehör, per ſofort. Näheres

3. Stock daſelbſt.

(21063ms

über, a. ruh. Familie v. ſof. (25145ms

Wendelstadtstr. 38
Riedeselstr. 19, 2. St. part., ſchöne 5= Zimmerwohn., reichl.
prachtvolle, ſchöne neuzeitliche Zubehör, Bleichplatz, p. 1. Januarſe
2 Zimmerwohn., 1 Manſardenz., ſod. früher. Näh. 1. St. (25148ms
elektr. Licht, Bad, Veranda uſw.
15. Okt. od. ſpät. Näh. Bergmann, Ernst-Ludwigstr. 9, II.,
Wilhelminenſtr. 19, Laden. (25414ms

St., 6 Zim.=
Rheinstr. 3, Wohn. mit all.
Zubeh. p. ſofort. Näh. i. Lad. (14100s

mabergericheie Zimmerwohnung
mit allem Zubeh. ſofort od. ſpäter.

Näheres bei Herrn Leidler, Stift=
ſtraße
62.
(24148ms

Martinstr. 60, 1. St.
ſchöne Wohnung, 5 Z., 1 Z.=Manſ.,
kompl. Badez., Speiſekammer, gr.
Vorplatz, g. Veranda, Erker, Gar=
tenanteil
, freie Lage am 1. April 1913
ev. früher, Mk. 1200.. Näleres
Heinrichſtraße 58, I.
(22329s

geräumige 5 Zimmerwohn. mit
Dachgarten, Gas, elektr. Licht, Bad)
und ſonſtiges Zubehör alsbald.

Näh. Hoffmannſtr. 57, pt. (25146ms Kontor daſelbſt.

Viktoriaſtraße 30, 2. St., ge=
räumige
, eleg. 5 Zimmerw., Bad,
elektr. Licht, Gas, Veranda und
reichl. Zubehör per ſofort oder
ſpäter an ruhige Mieter. Näh.3

(24361s

Teichhausſtr. 51, part, 4= Zim=
merwohn
., Gas, per ſof. Näheres
1. Stock.
(25704ms

Landwehrstr. 1½, 1. St.
große 4 Z.=Wohn., Balkon, kompl.
Bad, 2 Manſ., 2 Keller u. Zubel.
Näheres daſelbſt oder Roßdörfer=
ſtraße
65, II. I. bei Rentscn. (25143ms

Schöne Manſ. in gutem Haufeſ
2 grade u. 2 ſchräge Zim., Küche,
gr. Veranda, Gas, Glasabſchluf
uſw., nur an ruhige Mieter. Näh.
Hügelſtraße 11, 1. St. (251 19ms

Alte Niederſtr. 25 ſch. gr. 4 Zim.,
Gas, Veranda u. all. Bequemlichk.
p. ſofort. Pr. 460 M. p. J. 25150ms
n8

Eliſabethenſtr. 44, Stb., I., kI)
4 Zimmerwohn., mit allem Zubeh.
p. 1. Jan. 27 Mk. monatl. (25413ms
Kahlertſtr. 5½, 3. St., ſchöne
4 Z.=Wohn., Balkon, all. Zubeh. p.
ſof. od. ſpät. Einzuſ. v. 105 Uhr.
Pr. 520 M. N. Kahlertſtr. 7. (24150m

Schwanenſtr. 6, part., ſchöne
3 Zimmerwohnung mit allem Zu=
behör
per 1. Januar. (23276ms

Niederramstädterstr. 45
Manſ., 3 Zimmerwohn. mit allem
Zubehör, per 1. Januar. Näh.
1. Stock.
(23731ms

Kiesſtr. 47, Manſ., 3 ſchräge
Zimmer, Küche, Gas u. Zubeh. p.
ofort. 20 Mk. monatlich. (22327s

Ernſt Ludwigsſtr. 16, 3. St.,
neu hergerichtete 3=Zimmerwohn,
Küche u. Zubeh., Heiz= u. Leucht=
gas
, an ruhige Leute. Preis 400
Mark.
(20260ms

Herdweg 88 Z ſch. Z., Küche. Gas,
Zubeh. N. Grüner Weg 31, II (22542ms

Htb., ſchöne
Eliſabethenſtr. 29, 3= Zimmer=
woh
. Näheres Laden. (21337ms

Lichtenbergſtraße 78, Hintero.,
ſchöne 2 Zimmerwohn. m. großer
Küche, Trockenboden abgeſchloſſ.
Vorplatz per ſofort. Näh. 1. Stock,
Vorderhaus b. Herrn Heid. 22010ms

Grafenſtr. 31, Stb., Manſarde,
2 Z.im.=Wohn. per 1. Nov. (20524ms

Zim.=
Erbacherstrasse Wohn.
Monat 13 Mk. per ſofort. Näh.
Stiftſtraße 19, Büro. (24149ms

Eroier laten
mit gro en Nebenräumen, inwelh.
ſeit mehreren Jahren ein Kurz=
waren
=Engros=Geſchäft betrieben
wurde, per. 1. April. Näh. Bleich=
ſtraße
26, I.
(25142ms

Fuchsſtr. 14 Stall f. 2 Pferde,
Heuboden, Burſchenſtube. (22095ms

Unentgeltlicher Wohnungsnachweis u. nähere Auskunft über Preis uſw. in der Geſchäftsſtelle Wilhelminenstr. 19, 1. St., zu erfragen.

Orangerie-Allee 17
ſchöne 5 Zimmer=Wohnung mit
allem Zubehör per 1. April evtl.
auch früher zu verm. (B24865ms

Wienersſtr. 69,I. u. II. St. ſchöne
=Zimmerwohn. zu verm (VII24819

Pallasw.esenstr. 34, III
5=Zimmerwohnung mit Badezim.
u. allem Zubehör Preis 550 Mk.,
p.1 April zu verm. Näh. part. (25135ms

Beckstraße 74, II.
ſchöne 5 Zimmerwohn., Veranda
mit Zubehör an ruhize Familie
ſofort od. ſpäter zu verm. (2561s

Ludwigstrasse 10
neu hergerichtete 5 Zimmer= Woh=
nung
mit reichlichem Zubehör zu
vermieten Näh Laden. (25065ms

Ecke Ohlystr. 59
Fobrechtstrasse
Wegzugsh., Villen=Neubau,
erſte Etage, moderne 5 Zim.=
Wohnung, Fremdenzimmer,
§ Bad uſw. mit reichl. Zubehör,
Gas, eektr. Licht, Balkon u.
Veranda p. 1. April 1913 z. v.
Näh. parterre u. Arch. Kugel,
Wittmannstr. 4, Tel. 763. (B24868ms

Meſteiebpet 3, I.
Zweifamilienhaus
elegante 5 Zim.=Wohn., Badezim.,
12 Fremdenzim. und reichliches
Zubehör per 1. April. Näheres
(B25132ms
daſelbſt 1. Stock.
Beſſ ungerſtr. 88, Hihs. 1. St.
eine Wohnung m. 5 Zim., Speiſe=
kammer
, abgeſchl. Vorpl., Gasleitung
u. Zubeh. ſof. zu vermieten. Preis
460 Mk. Näh. Weber, Dieburger=
ſtraße
8 u. Schwaß, Vordh.(25333ms

tronuer Reg 9 1.3t.
5 Zim. 2 Kammern, Veranda
und Zubehör per 1. April.
Näheres parterre (25406ms

Mühlſtr. 52, am Woogsplatz
ſchöne Fünf=Zimmerwohnung m.
Zubehör, Gas Veranda, Bade=
zimmer
uſw. Näh part. (20169s
Landskronſtraße 89 (Neubau)
5=Zimmerwohnungen, parterre u.
I. Stock, Fremden= u. Mädchenzim.,
Veranda, Vorder= u. Hinterſeite.
Preis 850 u. 900 Mark p. 1. April
ev. früh. Näh. Nr. 9½, pt. (B23614s

artinstrasse 70,
e Part.=Wohn., 5 Zim., Bade=
m
. vollſt. Einricht., Gas, elektr.
Fremdenz, nebſt 2 Kammern i.
iſ., Veranda ꝛc., alsbald oder
ril zu verm. Näh. II. (B23392s

Gutenbergstrasse 53
derne, geſundgelegene 5 Zim=
erwohnung
, 1. Stock, mit Bade=
nmer
, Parkettboden, 3 Porzeilan=
n
, Veranda u. reichlich. Zubehör
1. April evtl. früher zu verm.
heres daſelbſt und durch Bau=
rer
Allin Hohmann, Rhön=
113, 1. Stock. (25407ms

ſämtl. Zubeh., Bad, Veranda,
Gartenanteil weg. Verſetzung 1. Stock.
bis 1. April 1913 zu vermiet.
Einzuſehen von 10 bis
Beſſungerſtr. 2. (B23235s

Soderſtr. 90, Ecke Beckſtraße,
große 5 Zimmer=Wohnung mit
Griesheimerweg 19. Konkgr. (*49 PBt=

ſichtlich im Mat beziehbar.
Nähere Auskunft durch das am
Platze befindl. Baubüro zwiſchen
2½ und 4½ Uhr.
25575a

Fraikiuriert. 30,
Beletage, 5 große Zimmer, Bade=
hergerichtet
, zu vermieten. Näheres
daſelbſt parterre.
(25654ms

Frankfurterſtr. 76, 1. St.
ſch. 5= Zimmerwohn., mit Bad u.
r ichl. Zub., k. vis-ä-vis, per 1. April
1913 zu verm. Näh. part. (25615ms Ernst-Ludwigstr. 11

Heidelbergerſtr. 134, part.
an der Landskronſtraße, in herr=
ſchaftlich
. Hauſe, ſchöne 5= Zimmer=
Wohn., Gas, elektr. Licht, Kohlen=
aufzug
, Veranda, Balkon, Garten,
Bad, per ſofort. Näheres bei
Heinrich Funk, Soderstr. 76. (25619ms
Wiltmannstr. 23, I. St.
5 Zimmer, Badez., Speiſek., 2 Bal=
kons
u. Zubehör, ſofort beziehbar,
(B25637s
zu vermieten.

Hodmaunstr. 18, 2. St.
freundliche 5=Zimmer=Wohnung
mit Zubehör, ab 1. April, evil.
früher, an ruhige Leute zu verm.
(2 614ms
Näheres 1. Stock.
Herderſtraße 24
2 ſch. 5=Zim.=Wohn., I. u. II. St.,
m. all Zub., per 1. April 1913 zu
vm. Näh. Moosbergstr. 53,pt. (B25681ms

e mer
4ſchöne Zim., Küche, Gas, od. 1. St.
ſch. 6 Z.=Wohn., Gas u. reichl. Zub. p.
ſofart. Näh. 1. Stock. (21561ms
Eliſabethenſtr. 47, parterre,
4 Zimmerwohn. mit Gas u. elektr.
Licht, per ſofort für 650 Mk.
(19439ms
zu vermieten.

Blumenthalstr. 111
Bessungerstr. 111, part. eine ſchöne 4=Zimmerwohnung, neu
hübſche 5=Zimmerwohn. mit hergerichtet, 2. Stock, p. ſof. zu ver=
mieten
. Näh. bei Herrn Walther,
(24534ms Ludwigspl. 2, 3. St., ſchöne 4. Z.=
Wohn., Zentralheizung, Leucht= u.
12 Uhr. Näheres daſelbſt u. A Heizaas. Zu erfr. . Laden. (23335ms Hoffmannſtr. 5, 1. St., iſt pr.
ſofort eine ſchöne 4 Zimmerw.
an ruh. Leute z. v. N. daſ. (22505ms Gas, Bad u. allem Zubehör als= Ecke Landskron=
bald
billig zu vermieten. Näheres Kiesbergſtr. 64, part., 4 Zim. ꝛc.
per ſofort zu verm. (21809ms Nieder=Ramſtädterſtraße 5½,
In den Neubauten am Haupt=1. St., neuzeitl. 4 Zimmerwohnung
bahnhofe ſind einige 5=Zimmer=mit Badezim. u. all. ſonſt. Zubeh.
wohnungen zu vermieten, voraus=an ruh. Miet. per ſofort zu verm.
Näh. daſ. 2. Stock. (24089ms Blamenihalstr. II
iſt in der 1. Etage links eine hübſche
4 Zimmerwohnung per ſofort
zu verm. Näh. Max Guckenheimer,
Große Ochſengaſſe. (2294ms Luiſenſtraße 34, Mittelbau,
große 4 Zimmerwohnung. Näh.
zimmer, nebſt reichl. Zubehör, neu Luiſenſtr. 36, Laden. (20523ms Schuchardstr. 18,
Ecke Luiſenſtraße, ſchöne 4=Zim.=
Wohnung, 3. Stock, per ſofort
zu vermieten.
(22982ms 3. Stock, ſchöne 4 Zimmerwohn.
per ſofort oder ſpäter an ruh. Leute.
Näheres 1. Stock.
(20170ms Neue Kiesbergſtraße 37 zwei
ſchöne 4= Zimmerwohnungen ſofort
zu vermieten.
(B23454ms Frankensteinstr. 62,
part., ſchöne 4=Zimmer=Wohnung
mit Zubehör, per ſofort. Näheres
daſelbſt und bei Heinrich Funk,
Soderſtraße 76, Tel. 1031. (21324ms Mathildenpl. 9, Ausſicht Garten=
ſtraße
, 4=Zim.=Wohn. mit allem
Zubehör per ſofort zu verm.
Näh. Mathildenp. 9, I. St. (*5065ms Annaſtraße 8, II., moderne
Wohnung von 4 Zimmern, Küche,
Badezimmer, Boden m. Linoleum=
belag
, gr. Veranda u. reichl. Zubeh.
ſofort zu vermieten. (B2473ms Kirchstrasse 5, II.,
hübſche 4 Zimmerwohn. per ſofort
zu ver. Näh. im Laden. (22738ms Wienersſtr. 47, III., ſchöne
4= Zim.=Wohnung mit Veranda,
Bad u. allem Zubehör per ſofort,
eventuell ſpäter. Näheres part.
u. Kiesſtr. 68, I. Stock. (20574ms 4 Zimmert
Bad, Gas, Speiſek.,
an ruhige Mieter baldiaſt. (17319s

1. April 1913 Soderſtr. 91
mod. 4= Z.=W. Näh. 1. St. (23644ms

Im unteren Herdweg
4 Zimmerwohnung mit Bad und
Küche, ebendaſ. 2 Zimmerwohn.
mit Küche; Stallung f. 23 Pſerde,
verſchiedene Lagerräume u. Hallen
zuſammen oder getrennt, per ſof.
zu vermieten.
(B20734ms
Näh. Büro Wittmannſtraße 36.
Telephon 291.

Adolf=Spieß=Straße 23, erſter
Stock, mod. 4=Z.=Wohnung m.
allem Zubehör, gr. Veranda v.
Küche u. Schlafz., p. Jan., ev.
früher. 650 Mk.
(21629ms

Gutenbergſtr. 19, II., ſchöne
4 Zimmerw. mit all. Zubehörk
per 1. Januar 1913, evtl. auch
ſofort zu verm. Näh. daſ. und
Gervinusſtr. 55, pt. (21054ms
Neue Sandbergstr. 69
Parterrewohnung, 4 Zimmer, per
1. Januar 1913 zu vermieten.
Daſelbſt III. Stock 4 Zim. per=
1. April 1913 zu verm. Näh. daſelbſt
oder Niederſtraße 23. (B22972ms

Landskronstr. 65
1. Stock, 4 Zimmerwohnung ver=
ſetzungshalber
per 1. April.
22269ms) Näheres daſelbſt.

Gutenbergſtr. 22, III. Stock,
iſt eine 4=Zimmerwohnung, neu=
zeitlich
eingerichtet, ſof. zu verm.
Näheres part.
. (23455ms

kl. 4 Z.=Wohn.
Erbacher
8 m. Garten ſof.

zu v.

Einzuſ. vormittags. (2500a-

Mieter

ermieter

kostenfreier Wohnungsnachweis
Ludwig Alter, Elisabethenstr. 34. (23718a

Heidelbergerſtraße 122,
ſchöne 4=Zimmerw. (3 größ.,
1 Kabineth mit allen Be=
auemlichkeiten
, Gas, Balkon,
Vorgarten, in gutem Hauſe 8
per ſofort od. ſpäter zu ver=
mieten
. Näheres daſelbſt bei
Engelhardt, Manſarde, oder
Riedeſelſtr. 56, pt. (B21535ms
Rhchwring, 370, 1. ſchne
4= Zimmerwohmn. per 1. Dezember.
Näheres II. Stock. (22975ms
Hoftheaterplatz 2, 2. St., Vier=
zimmerwohnung
mit Zentralheiz.
(24323ms
und elektr. Licht.

Keehente n htete
Fam. zu vermiet. Näh. dort u.
Orangerie=Allee 6. (B25384ms

Frankensteinerstr. 63
part. ſchöne 4=Zimmerwohn. mit
Badez. per 1. April zu verm. Näh.
Sandberaſtr. 8, part. (B28289ms

Verl. Soderſtr. 136p.
herrſchaftl. 4=Zimmerwohnung mit
Bad, Gas, elektr. Licht, Veranda,
verſetzungshalber zu vermiet. Näh.
Heidenreichſtr. 31p. (25380ms

Heidelbergerſtr. 75
ganz neu hergerichtete 4= und 3=
Zimmerwohnung per ſofort oder
ſpäter zu vermiet. (B2536as

Aeue Soderſtr. 150
große neuzeitl. 4=Zimmerwohnung
im 2. Stock zu vermieten. Näh.
Heidenreichſtr. 31.
(25381ms

4 Zim.=
Rhönring 25, I. Wohn.
mit Bade=Kab., nebſt Zub. per
ſofort zu verm.
(22503s
Zu erfragen parterre.

Landsſtronſtr. 53 (Meubau)
eine 4=Zimmerwohn. im 3. Stock
mit Veranda, Preis 480 Mk., per
1. April, eventl. früher, zu verm.
Näh. Nr. 91, part. (B23655s

Roßdörferſtr. 24, 2. St., Vier=
zimme
wohnung.
(24326ms

Gartenhaus,
Karlſtraße 73, 1. Stock, vier
Zimmer u. ſ. w. per 1. April zu
verm. Näh. daſ. Manſ. (B24419ms

Moosbergstrasse 90
Gartenhaus, 1. Stock, eine ſchöne,
mit Linoleum belegte 4=Zimmer=
Wohnung mit Veranda, Boden=
Neckarſtr. 22, II., neuherg. hellezimmer, Gas, Bleichpl. u. Trocken=
boden
zu 420 Mk. an ruh. Leute
zu vermieten. Anzuſehen von
101 Uhr täglich. (24812ms

. Stock, ſchöne
Kahlertſtr.
4 Zim.=Wohn.
Preis 650 Mark per 1. April.
Näh. Kahlertſtr. 7, part. (25064ms

Lauteschlägerstr. 18, II.,
ſchöne 4 Zimmer=Wohn. mit reich=
lichem
Zubehör per 1. April 1913
zu vermieten.
(25060ms
Große 4= Zim.=Wohng., 1. St., mit
allem Zubehör zu verm. Näheres
Heidenreichſtr. 29, part. (23736s

Obere Liebfrauenſtraße 108
in ruh. 4 Familienhaus bei der Tau=
nusſtr
., beſſere Lage, iſt der hübſche
1. Stock, 4 Z. u. Zubeh., zu 520 M.
zu vermieten. Alles neu gemacht.
Näh. b. Sior, oberſt. Stock. (22718s

Lichtenbergstrasse 80
1. Stock, neu hergericht. 4= Zimmer=
wohnung
mit Zubeh. ſofort zu ver=
mieten
. Näh. daſelbſt bei Bau=
führer
Dauber, 3. Stock. (18948s

Dreibrunnenſtr. 1, part., Vier=
Zimmerwohnung zu verm. (241 84s
Lichtenbergſtr. 26, part., vier
Zimmer ꝛc. per 1. April zu verm.
Näheres Bleichſtr. 40. (24527s

Neckarstr. 4
ſchöne 4 u. 2 Zimmerwohn. per ſof.
od. ſpäter zu vermieten (25618ms

Mhterte gatrae 75
4 Zimmer, im 1. Stock, Gas, Bad
und Garten=Benutzung, od. part.
5 Zimmer mit allem Zubehör per
1. April zu vermieten. (25617ms

3 Zimme

Gutenbergſtr. 28, 4= Zimmerw.,
3. St., daſ. 1 Manſ.=Wohn. zuſ.
od. getr., ſof. z. verm. (B25698ms
Wohnungen
mit 3. 4 u. 5 Zimmer u. reichlichem
Zubehör, per ſof. und ſpät. zu verm.
Näheres durch Bauführer Albin
Hohmann, Rhönring113. (21009ms

Kiesbergſtr. 39 ſch. 3 Zim.=W.
mit Zub z. Preis v. 40 M per=
ſofort
. Näh. b. Hrn. Gg. Kugel. Ar.=
Wittmannſtr. 4. Tel. 763. (B17

[ ][  ][ ]

Seite 38.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Nummer 295.

Wilhelminenstr. 27
3 Zimmer ohne Küche m. Keller,
Nebenraum und Gas per ſofort
zu vermieten. Näher. Hofkonditor
Graß mann, Wilhelminen=
(22717ms
ſtraße 6.
Kaupstrasse 1, I.,
ſch. 3=Zimmerw. m. Gas. (25069ms
Karlſtr. 60 3= Zim.=Wohnung p.
1. Jan. ev. früh. Pr. 280 M. (B19458ms
13 Zimmer=
Wienersstrasse 31 wohnung
(Manſarde) ſofort oder ſpäter zu
verm. Näh. 1. Stock. (21559ms
Erbacherſtraße 17, Hinterb.
Obergasse 16
3= Zimmer=Wohnung. Näheres
Heinrich Funk, Soderſtraße 76,
Zelephon 1031.
(248317ms
Htb. ſchöne
Eliſabethenſtr. 29, 3 Zimmer=
Neue Ireneſtr. 8, 2 Dre zimmer=
wohnung
, per ſofort zu vermieten.
Näheres daſelbſt bei Hausverwal=
ter
Veith.
Ahaſtraße 14 ſchöne 3= Zimmer=
Wohn. per ſof. zu verm. (B20251ms
Neue Niederſtr. 15, ſchöne Z=
Zimmerwohn. m. Zubeh. im 1. St.
ſofort zu vermiet. Näheres 1. St.
daſelbſt.
(21924ms
Ahaſtraße 12, Seitenb., Drei=
zimmerwohnung
.
(24321ms
Wittmannstrasse 31
L. Stock, ſchöne 3=Zimmerwohnung
mit Küche und Veranda ſowie
2 Manſardenzimmer per 1. Jan.
eventl. früher zu vermieten, Preis
Mk. 700.. Näheres in der Man=
ſarde
912 vorm. (B21260ms Nieder-Ramstädterstr. 16
Wienersſtr. 82 3. Zimmer=
wohnung
per ſof. z. verm. (20730ms
Herderſtraße 5, 1. Stock,
Riedtingerſtraße 19, part.
ſchöne 3=Zimmerwohnungen mit
Zubehör per ſofort. Näheres da=
ſſelbſt
und bei Heinrich Funk,
Soderſtraße 76, Tei. 1031. (21325m;
Karlſtraße 49, Manſ., 3 Zim.

Wendelſtadtſtraſe
zimmerwohnung.

56 Drert
(24328ms

Ludwigsplatz 4, 3. Stock, ſchöne
große 3=Zimmerwohnung. (24034a

mit Gas per ſof.

(21358ms

Kiesſtraße 16
eine 3 Zimmerw. zu verm. Näheres
Karlſtraße 20, 1. Stock. (22045ms
Soderſtr. 34, 3. St., ſchöne
3= Zimmerwohn., jährl. 350 Mk.,
ſofort oder ſpäter. Näheres Ried=
lingerſtraße
21, part. (21604ms
Karlſtr. 12, Stb., 1. St., frdl.
3 Zimmerwohn. m. Gas u. Glas=
abſchl
. an ruhige Fam. (20772s
Näheres Vorderh., 1. St.
3 Zim=
Schießhausſtr. 55 mer=
Mieter od. einzelne Leute bis zum
1. Jan. 1913 zu verm. (B21351s Näh. Wirtſchaft.
Stiſtſtr. 2 1 abgeſchl. Mſd.=W., 3 Z.,
ſofort od. ſpä er z. verm. (2254is merwohnungen zu vm. (256 0ms
Eliſabethenſtr. 74, part.,
ſchöne 3 Zimmerwohnung per
1. Jan. ev. früher zu verm. Zu
beſichtigen zw. 10 u. 12 Uhr. Näh.
Eliſabethenſtr. 68, Kont. (19959s
Ecke Kaupſtr. u. Riegerplatz,
3. Stock, eine geräumige 3=Zimmer=
Hochſtr. 42, ſch. 3 Zimmerwohn.

Hths., ſchöne 3=Z=wohn. m Küche,
Speiſekammer, Gas, 2 Keller per
1. Dezember, eventl. auch früher,
Inſelſtr. 21, I., Vorderh. (2300 ims
M ſofort od. ſpäter zu vermieten.
Näheres bei Frau Ewald,
Kranichſteinerſtr. 51, II. (23308ms per 1. Dez. zu vermieten. (22986ms
Blumenthalstr. 89
3=Zimmerwohnung, 1. Stock,
ſof. beziehbar, zu verm. Ausk.
daſelbſt, part. rechts. (23913ms

Sofort zu vermieten.
Saalbauſtraße 10, part.

ſtraße 35 b. J. Dillmann. (24523ms fort zu vermieten. Näheres Neue
Heinheimerstr. 69
beſtehend aus je 3 Zimmer nebſt Heidelbergerſtr. 127, Manſ.,
Kranichſteinerſtraße 44. (24846ms
Zimmerwohnung.

Hölgesstr. 4 Haus)
3 Zim.=Wohn. m. Fremdenz. u. all.
Zubeh. für 1. April 1913. Pr. 460 M.
Einzuſeh. v. 102½ I1hr. (25130ms eine 3= u.
Teichhlausstr. 38, eine 2=3=
Wohnung zu vermieten. (25047a Lichtenbergstr. 23
Gas u. gr. Manſ., per Mon. 30 Mk.,
zu vm. Näh. im Laden. (25103ms ſchöne 3 Zimmerwohn. (21266ms Stiftſtraße 52, Gartenhaus,
ſchöne Drei=Zimmer=Wohnung per
ſofort zu vermieten. (24450ims Herdweg 88, II., 3 Zimmer=
wohnung
mit Zubehör. (B21819s Dreibrunnenſtr. 11
ſchöne Manſarde (1 groß. u. 2 kl.
wohnung. Näh. Laden. (20231ms Zimmer, Küche u. Keller) nur an ſarde, 23 Zimm., vollſt. n. herger.
ruh. Fam. 250 Mk. (B24584s, Pankratiusstrasse 176
(hinter dem Eiſenbahndamm),
(19474ms Haus zum Alleinbewohnen, b=Schuhmacherwerkſtatt (*3912mds
ſtehend aus part., 3 Zimmer und
Küche, 1. Stock 2 Zimmer, Waſch=
küche
, Keller u. außerd. ca. 2200 am z. verm. Näh. Hth, p. (*13 99mds
Gartenl. Das Anweſen iſt einge=
zäumt
u. kann auch evtl. ein Stall
eingerichtet werden, zum 1. April
anderw. z. v. Näh. d. Bauführ Albin
Hohmann, Rhönring 113, I. (25408ms Bismarckstrasse 70
3 große Zimmer, kompl. Bade=
zimmer
mit reichl. Zubehör, 550 Mk.
per 1. April 1913 zu vermieten.
Anzuſehen von 10 bis 4 Uhr, zu Off. u. O. 64 Exped. (*14158
erfragen 1. Stock. (25415ms ſchöne 3=Zimmer=Wohnung,
eine ſchöne 1. Stock, mit Zubehör per 1. April mit Küche, Keller u. 2 Bodenkam.
zu verm. Näh part. Friſeurladenſofort zu vermieten und beziehen.
u. durch Bauführer Albin Hoh=
mann
, Rhönring 113, I. (25409ms oße
Heidelbergerſtr. 88, pt. z. Z.=
Wohn. p. 1. Apr. N. 92, I. (B25418ms Taunusſtraße 28, 2. Stock,
eine ſchöne 3=Zimmerwohnung per
1. Januar. Ecke Grafen= u. Eliſabethenſtr. 1 Küche mit Zubehör an einzelne
erfragen bei Donges & Wiest,
Eliſabethenſtraße 25½. (23798t Hölgesstrasse 3
3=Zimmer=Wohnung ſof. zu verm.
Näheres in der Fahrradhandlung
daſelbſt.
(22616ms Ahaſtr. 24 eine 4= Zimmerwohn.
u. zwei 3=Zimmerwohn., geſ. freie
Lage, ſof. zu verm. (B25706ms
Fuhrmannſtr. 8 3=Zimmerw. mit Küch=, Keller u. Zubehör an
z. verm. 1. J. N. Hth. p. (*14163 einzelne Perſon zu verm., pr. Mnt. Zimmer Wohnung, Manſarde, an ruhige Gr. Ochſengaſſe 14 ger. 2=Zim.=
Wohnung per ſofort zu vermieten.
(23207ms Küche, große Veranda, an Damen) Magdalenenſtr. 6 2 u. 3 Zim= 1 St., prachtv. Erkerzim. u. Schlaf= per ſofort zu verm. (23468ms Ecke Hoch- u. Kissstr. 34 2 gr. Part.= vermieten. Offerten unter N 97
Zim. (auch für Büro). (VII20545 Parcusstrasse 6
Manſarde, 2 Zimmer u. Küche an
kinderl. Leitte zu verm. (19837ms wohnung zu verm. (23737ms Zwei=Zimmerwohnung
parterre, Seitenbau, mit 2 Ein=
per
1. April, ev. früher. (B22742ms gängen, per alsbald (23551ms
42 El ſabethenſtraße 42 Kiesſtraße 16
ein 2 Zimmerw. zu verm. Näheres
Karlſtraße 20, 1. Stock. (22044ms zu vermiet. Näh. bei Flickinger, Frankenſteinſtraße 47 ſchöne
Zweizimmerwohnung mit abge=
eu
hergerichtete 3 Z.im.=Wohn.ſchloſſenem Vorplatz, Gas uſw. zu
verm. Näh. Karlſtr. 94. (22810ms Sandſtr. 40 2=Zimmerwohn. Saalbaustrasse 26
kl. Manſ., 2 Zimmer, Küche, mit
vollſtändig neu hergerichtet, 1 Zubehör, Glasabſchl., ſofort zu
vermieten. Zu erfragen Vorder=
haus
, 2. Stock.
(22571ms Grosse Ochsengasse 1
zwei 2=Zim.=Wohnungen ſof. zu
verm. Näh. Holzſtr. 11. (23615ms Feldbergſtr. 79 ſchöne 3 Zim.= Föine 2 u. 3 Zimmerwohnung,
Wohnung. Näh. Weiterſtädter= der Neuzeit entſprechend ſo=
Niederſtraße 17. Forſtmeiſterpl. 5, Stb. parter.
iſt die Parterre=Wohn. u. 3. Stock, (2 Zim. u. Küche 12 Mk. (B23928ms all. Zubehör, zu vermieten. Näh. 2 Zimmerwohnung. (24322ms Magdalenenſtraße 7, 2 Zim.
Neue Ireneſtraße 57, 1. St., ſohne Küche, an einzelne Perſon
3 Zimmerwohnung. (24324ms für 9 Mk. monatlich. (*4835ms
Weinbergſtr. 45, 1. St., Dreie! Kiesſtr. 77, Vdh., Manſ., 2 Zim.

Arheilgerſtraße 66, Manſarde,
2 Zimmer mit Gas u. ſonſtigem
Anwaltsbüro Mathildenplatz 9.
(25123ms
Zubehör.
Die ſeither von den Herren Rechtsanwälten Dr. Fulda und
2 ineinandergeh. Manſarden=
(Großes zimmer, monatl. 10 Mk. Näh. Hein= Bendheim innegehabten Büroräume ſind bis 1. April 1918,
heimerſtr. 77, 2. St. (21825seventuell auch früher, zu vermieten.
Näheres Mathildenplatz 9. I. Stock.
(25510ms

Zwei Zimmer
an einzelne Perſon zu vermieten
Näh. Waldſtr. 34, 1. St. (13390s Pankratiusſtr. 55, ſchöne 2 Z.=
Wohn. per 1. Jan. evt. früher. (21083s Kranichſteinerſtr. 17, Hinterb.
part., 2 Zimmer u. Küche, event.
3. St., 3 Zim.=Wohn. m. Veranda, ſ auch als Werkſtätte, zu vermieten.
Näheres Bleichſtraße 40. (24526s Ballonplatz 10, Seitenb., kleine
2 Zim.=Wohn. z. vermiet. (25074a Grünerweg 9
ſchöne gerade 2 Zimmer=Wohnung,
gr. Vorplatz, Küche mit Gas uſw.
nur an ruh. Leute ohne Kinder
ſof. beziehb., 25 M. p. Mon. (21443is Heidelbergerſtr. 36 ſchön. Man=
f
. ſof. od. ſpät. zu verm. (*13605ms Waldſtr. 20, Stb. I., 2 Zim.,
Küche u. Zubehör per ſofort. Näh. Erbacherſtr. 13, Manſ, 2 Zim.,
Küch. u. Zubeh. f. 16 Mk. monatl. Waldſtr. 54 2 Zimmerwohn.
zu vermieten.
(*13961dfs Arheilgerſtr. 14 eine 2 Zim.=
Wohnung nebſt Zubehör. *14151 Wienersſtr. 52, 2= Zim.=Woyn.,
an einze ne Dame, bald. (*14131 Schöne 2 Zimmerwohn. in frei.
Lage, 1. St., im Zentrum d. Stadt,
in gut. Hauſe, z. 1. April geſucht. Zmer Bleichſtr. 35, Seitenb., 1 Zim.
Zu erfr. Vorderhaus, pt. (22555ms Karlſtr. 94 ſchön. unmöbl. Z.
m. Nordlicht zu verm. (20463ms Roßdörferſt . 42 Manſardenz.,
Küche, Waſſ., Gas u. Kloſ. (24816ms Waldſtraße 34, Seitenbau, zu
(25285ids vermieten Zimmer, Kammer und
ſchöne 3 Zimmer=Wohnung. Zu Perſon oder ält. Ehepaar. Monat=
lich
Mk. 12.
(25621ms Waldſtraße 25, Sto, 1 Zim.
mit Küche an einz. Perſ. (21824ms Beſſungerſtr. 79, 1 Manſard.=
Wohnung bis 15. Dez. zu verm.
Preis 17 Mk. Näh. part. (B24838ms Zimmer m.
Kahlertstr. 25, Küche und
Keller ſof. zu vermieten. (25395ms Waldſtr. 34, Seitenb., 1 Zim.
9 Mk. Zu erfr. Vrdrh. I. (21799s Erbacherſtr. 13, Manſ., ein
Zimmer u. Küche für 9 M mon.
zu vm. Näh. Hth., pt. (*13598mds In herrlich gelegener Villa,
zimmer mit od. ohne Küche, auf
Wunſch Manſ., Balkon, abgeſchl.
Hofgartenſtr. 9 2 Zimmerw. Vorplatz u. Badegel., gleich oder
ſpäter an Herin oder Dame zu
an die Expedition. (*13611mso Müllerſtr. 12 unmöbl. Zimmer,
auch als Werkſtätte. (*14137 Unmöbl. Zimmer zu vermieten
(Seitenbau). Näh. Weißbindermſtr.
Kraus, Luiſenſtr 40. (25667oms Kliceſtr. 26½, III.
Sep. leeres Zimmer ſof. od. ſpät.
zu vermieten.
(*14164 One Zimmera
Inſelſtraße 21, Hinterhaus,
ſchöne Manſarden=Wohnung per
ſofort billig zu vermieten.
Näh. daſ. Vorderh., 1. St., oder
Rheinſtraße 32, part. (25070ms Blumenthalſtraße 69, ſchöne
Manſarde ſofort zu vermieten.
Näheres parterre. (*12979sms Herdweg 17, Manſarde un
ruhige kinderioſe Leute zu verm.
Preis 18 Mk.
(B24882ms Erbacherſtraße 48 Manſarde
zu vermieten.
(25404ms Mte Stene Eberſtadt.
Einfamilienhaus
mit 5 Zimmern, in freier, ruhiger
(B23694ms1 Lage in der Nähe des Waldes per
per Frühjahr zu vermieten, evtl.
zu verkaufen.
Näh. Fritz Hofmann, Schloſſer=
meiſter
, Eberſtadt.
(24332ms

mit 20 Fremdenzimmern
und großem Raum im Erdgeſchoß iſt für andere
(*14089fs
Zwecke alsbald zu vermieten.
mit Wohnung,
Joh. Konrad Mahr, Heidel=c Uner Laden neu hergerichtet,
in Arheilgen, in unmittelbarer 2. St. Teleph. 1468. (2 937ms
Bodenraum, mit Waſſerleitungverkehrsreiche Lage, iſt ein ſchöner
ausgeſtattet und mit Gartenanteil Laden mit 2 Schaufenſtern, Kontor
zum Preiſe von 14 Mark pro und Lagerraum, evtl. auch geteilt,
ſtraße 3, II. (Halteſt. Hermannſtr.
der Elektr., blaue Lin e. (B23981ms
6. m. b. I. (25258a luaden od. Werkstatt
24329ms) Pankratiusſtr. 26½
Schöner Laden
Magazinsräume per 1. April
B. M. Hachenburger,
Wilhelminenſtr. 3 1. (23704ms
mit Zubehör alsbalde
Schulstrasse 10,
Laden zu verm. (24582ms
Eliſabethenſtraße 37, 1. Stock.
drei Parterrezimmer für Bureau.
Keller und Magazin, a. als Werk=
ſtatt
geeignet, können dazu gegeben
werden. Näh. b. H. Ludwig Trier, Wilhermiarnſtr. 12
Riedeſelſtr. 17, Tel. 1189. (19983ms
Laden mit kompl. hochfeiner
Einrichtung u. Zubehör, 2 groß.
Schulstrasse 3, Hinterbau
Erkern, Zentralheizung, zu ver=
zwei
größere Räume für ruhigen mieten. Näh. Wilhelminenſtr. 171
Bürobetrieb ꝛc. zu verm. (23208ms bei H. & F. Becker oder
Frankfurterſtr. 16½ parterre, beil
Ernst-Ludwigstr. 3, I. St. G. Hink el. Divl.=Ing. (*2716s
2 oder 3 Zim. zu Geſchäftszwecken
zu verm. Näh. im 2. St. (22740ms
Luisenplatz 1
moderner Laden zu 1500 Mk. zu
Rheinstrasse 12
vermieten.
(B21816s
Büro und Lagerräume zu ver=
mieten
. Näh. 3. Stock. (23707s
Wilherminenstr. 35
Wür Rechtsanw. od. Engros=
? Geſch. paſſend, per 1. Aprilſchöner großer Laden 48 qm
Wohn. mit ſep. Büro u. Lager=mit 2 gr. Doppelſchaufenſtern und
raum zu verm. Auch vorzügliche3 Nebenräumen per ſofort zu ver=
Lage für ein fein. Kolonialwaren=mieten. Näh. Alicebazar Nr. 211
u. Delikateſſen=Detail=Geſchäft, da und Herdweg 91, I. (B20791s
Laden gebrochen werden könnte. In
Ecke Stirnweg
Evtl. auch zu günſt. Bedingungen dem Neubaul, am Haupt=
zu
verkaufen. Zu erfragen Bis=bahnhofe, iſt ein
(25574a
marckſtraße 80, part. (25527t
grösserer Laden
Waldſtr. 54 2 ſchöne Zimmer
für Büro oder Kneiplokal zu ver=für Frühjahr zu vermieten, bezw.
(*13960dfs wird derſelbe auch getrennt in
mieten.
kleinere Räume abgegeben.
Näheres durch das Blubureau am
mn
Platzs zwiſchen 2½ und 4½ Uhr.
Grafenſtraße Laden mit an= Bleichſtr. 51 Laden m. Wohn.,
ſtoßender 3=Zim.=Wohn. zu verm. in dem ein Friſeur=Geſchäft mit
Näh. Hofſtallſtr. 8, part. (23477ms Erfolg betrieben wurde, iſt zu ver=
mieten
. Näheres Hotel. (*5661a

Terääue

Ernſt=Ludwigſtr. 11, Seitenb.,
ebener Erde, ſchönes Lokal als
Lagerraum oder Werkſtätte mit
ruh. Betrieb. Näh 1. St. (204 13ms
Luſenſtraße 34, Mittelbaut
1. Stock, große, helle 4 Zimmer!
mit Küche, auch als Lagerräume
geeignet. Näh bei Gg. Korbus,
Luiſenſtr. 36. Laden (*2554ms
Lagerraum Landwehrſtr. 13,
ca. 35 qm, hell, zum Unterſtellen
v. Möbeln etc. geeignet. B. Baer,
Landwehrſtr. 18, Tel. 1145. (23709a
Ostbahnhon.
Acker als Lagerplatz mit
maſſiv gebautem Gartenhaus zu
vermieten. Offerten unter K 31
an die Expedition. (B24156
Mühlſtr. 26, kleiner, trockner
Raum zu vermieten. (24811ms

Saulbeeralle (pammelstrift)
W kleines Haus mit großem 4 Obergaſſe 4
Girten u. Hühnerſtall zu verm. bei
bergerſtraße 43. (B24583ms lpreiswert zu vermieten. In unſerem Arbeiter=Wohnhaus Näh. bei H. Marx, Grafenſtr. 12,
Nähe der Main=Neckar=Eiſenbahn,
iſt eine Wohnung, beſtehend aus Karistr. 113
2 Zimmern, Küche, Keller und
Monat per ſofort zu vermieten. preiswert zu vm. Näh. Wittmann=
Carl Schenck
Eisengiesserei und Muschinenfabrik
Darmstadt. Eberstadt, Wilhelmstr.
Nähe Dampfſtraßenbahn, 6 Zim.=
Haus mit Zubehör, Garten ꝛc., nebſt Ladenzim., evtl. auch 2
alshald zu verm. Mietpr. 400 Mk.
Näh. bei Emil Werner, Darm= 1913 ev. früher, zu vermiet.
ſtadt, Rhönring 15, III. 22983s Steteräime Schulſtraße 3
ſchöner, hochmoderner Laden
mit 2 Schaufenſter und re chlichem
Zubehör, Nordſeite, feinſte Ge=
ſchäftslage
, per ſofort oder ſpäter
zu vermieten.
(22273ms Schlossgartenstr. 43
Eckladen an 3 Straßen mit
Wohnung zu vermieten. Näheres
Schloßgartenſtr. 41 part. (19475ms Ernst-Ludwigstr. 11
ein heller Laden, 11 m lang und
3,70 m breit, mit Lagerraum auf
1 April 1913 anderweitig zu verm.
Näh. über Mietpreis uſw. durch
C. W. Braun, Martinſtr. 74, u. Frl.
Kiefer, Ernſt=Ludwigſtr. 11. (24525s Schützenstr. 7, Laden
mit 2 Schaufenſter, ca. 125Mtr.,
mit oder ohne Wohnung. Näh. bei
Otto Wolkt. Wilhelminenſt. 26. (19923ms

Laden Blumenthalſtr. 47
Ecke der Landwehrſtr., mit Zwei=
zimmerwohnung
, ev. 3 Zimmer.
Näh. I. Stock bei Limbach. (23343ms

(24327ms und Keller ohne Küche. (25101ms

ietier erhent
Villa Darmſt. Str. 10) teilw. zu
vermieten, evtl. zu verk. Näheres
daſelbſt parterre. Anzuſehen Sonn=
(24g83a
tags.

Zu vermieten:
Kirchſtraße 21
n m. Nebenz.
Großer Laden u. Magazin
evt. m. Wohnung, elektr. u.
Gaslicht. Ein leer. Zimmer
im 1. Stock, auch für Büro=
zwecke
geeignet. (23304ms
Näh. im Eiſengeſchäft.

Gereien
eing=Tabwlhſtr. 1
helle Werkſtätte
(40 Im groß) oder als Lager=
raum
z. verm. Näh. 1. St. (23706s
tl. Werk=
Weinbergs r. 11 ſtätte od.
Magazin zu vermieten. (20156s
Karlſtraße 12
helle Werkſtatt, 50 aw, m. Licht
u. Kraft m. o. oh Wohn 1. Näh. 1 St.

[ ][  ][ ]

Nummer 295.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezemver 1912.

Seite 39.

esellschafts= u. Beschäftigungsspiele
Jugendschriften

Sell

Obergaſſe 16 Stallung, Heu=
boden
, Lagerraum, Hof, mit und
ohne Wohnung per ſofort z. verm.
Näh. Heinrich Funk, Soder=
ſtraße
76, Tel. 1031. (2440ms

Stallung
Viktoriaſtraße 78, für 4 Pferde,
Heuboden und Remiſe, ſofort zu
vermieten.
Näh. bei Paul Meſſerſchmitt,
Ludwigſtraße 18 u. C. W. Braun,
Martinsſtraße 74. (22048ms

Martinstrasse 72
iſt ein ſchöner Stall mit Waſſerleit.
für zirka 3 Pferde, Wagenremiſe
(Autogarage), Burſchenzimmer, Ge=
ſchirrkammer
, Heu= u. Fruchtboden
per ſofort zu vm. Näh. Wittmann=
ſtraße
3, II. (Halteſt. Hermannſtr.
d. Elektr., blaue Linie). (B23982ms

Karlſtraße
vermieten.

60

Stallung zu
(B21818s

Riedeſelſtr. 72 Stall n. Zubeg.
ſowie 2 Remiſen zu verm. Näh.
Heidelbergerſtr. 9½,part. (232l1s
ue
Wienersſtr. 62, I., gut möbl.
2fenſtr. Zim. z. vermieten. (24535ms
Eliſabethenſtr. 49 ſchönelogter=
räume
ſof. auf einige Mte. (213.3ms
Neue Niederſtr. 3, I., m. Wohn=
u
. Schlafz., auch einz. (B2739ms
Saalbauſtr. 25, III., ſehr gut
möbl. Zimmer.
(22298ms

Stiftſtr. 62, möbl. Zimmer mit
oder ohne Penſion zu v. (23030ms

Ecke Wilhelm= u. Kartſtr. 93,
1. St., helles, gut möbl. Zimmer,
ſep. Eing.; ebendaſelbſt, 2. St.,
2 möbl. Zimmer per 1. Dezember
odersſofort zu verm. (B23936ms
Kranichſteinerſtr. 5, 2. St., ſch.
möbl. Z m. ſof zu verm. (23940ms
Landwehrſtr. 15 ſchön möbl.

Zim. mit

schreibtiſch. (23950ms

Viktoriaſtr. 59, I., 2 gut möbl.
Zimmer in f. ruh. Hauſe an beſſ.
Herrn zuſ. oder getrennt ſofort zu
verm. Einzuſ. 102 Uhr. (24111ms

Landaraf=Philipp=Anlage 62,
1. Et., gut möbl. Zimmer m. Schreib=
kiſch
, elektr. Licht per ſofort oder
ſpäter zu vermieten. (2453 ms

Marienplatz 32, part., möbl.
Wohn= u. Schlafz. zu v. (24810ms

Hochſtr. 23, I., möbl. Zimmer
m. ſep. Eing. ſof. zu verm.§ 24863a
Mollerſtr. 37, II., in ruhigem
Hauſe, 1 ſchön möbl. Zimmer z. v.
Anzuſehen v. 103 Uhr. (23433ms
Schloßgartenpl. 7,
Freundlich möbl. Zim. an beſſeres
Fräulein zu vermieten. (25033ms
Eliſabethenſtr. 29, I., zwei fein
möbl. Z., Wohn= u. Schlafz. (24663a
Eliſabethenſtraße 32, 2. Stock,
behagl. Wohn= u Schlafz. (*13865ms

Hochstr. 53, II.
ein großes, gut und bequem möbl.
Zimmer zu verm. (B21126oms
Waldſtr. 16, I., zum 1. Jan.
4 möbl. Zim., zuſ. od. getr. zu
verm. Elektr. Licht. (24862a

Elisnbethenstrasse 4, II.
Penſion Mink, elegante, möb ierte
Zimmer m. Penſion zu verm. Da=
ſelbſt
können noch einige Herren
am Mittagstiſchteilnehmen. (24789a

Landwehrſtr. 11, part., kl. einf.
mbl. Z. mit od. ohne Penſ. (*13847ms
Heinheimerſtraße 22, 3. Stock,
gut möbl. Zimmer mit Mittag= u.
Abendtiich, pr. W. 12 M. (*13841mds
Nieder=Ramſtädterſtr. 13, II.,
ſchön möbliertes Zimmer ſofort
billig zu verm. bei Apel. (23076ds

Mathildenplatz 3, II., großes,
gut möbl. Zimmer an Dame zu
(24926ids
vermieten.
Schützenſtr. 18, Stb., 1 möbl.
Zimmer zu verm. (242691ds

Taunusſtraße 28, 2. Stock,
2 möbl. Zimm. zu verm. (25286ids

Grafenſtr. 22, part.,
ſtellen zu vermieten.

2 Schlaf=
(21826s

Parkusſtr. 8, 1.
möbliertes Zimmer

Stock, ſchön
(24531s

Karlſtr. 28½, 3. St., möbl. Z. m.
Kaff pr. W. n. 3 M., ſof. (*13182ms

.

Hofpapierhandlung, Darmstadt,
Leuthner
Ernst-Ludwigsplatz 2,
Grossh. Hess. und Kaiserl. Russ. Hoflieferant.
(25610a

Soderſtr. 79, I. groß, gutmöbl.
Zimm. m. Bücherſchr. u. Schreibt.,
m. Kaffee zu 24 Mk., z. vm. (25429

Kranichſteinerſtr. 59 frdl. möbl.
Zim. m. ſchön. Ausſicht u. ſep. Eing.
zu verm. Zu erfr. 4. Stock. (24658t

Ireneſtraße 12, Ecke Viktoria=
ſtraße
part., ſchön möbl. Zimmer,
ev. Wohn= u. Schlafzim. (24423t
Mathildenpl. 3, Stb. 3. St.,
einf. möbl. Z. ſof. b. z. vm. (24871t

Mühlſtraße 38, 1. Stock, gut
möbl. Wohn= und Schlafzimmer
zu vermieten.
(25134t

Wilhelminenstr. 27
1. Stock, ſchön möbliertes Wohn=
und Schlafzimmer ab 1. Januar
zu vermieten.
(*14074fs
Mühlſtr. 17½, I., groß., möbl.
Zimmer per ſofort. (*13968som
Viktor.aſtr. 24, elegant möbl.
Wohn=Schlafzimmer, mit ſep.
Eingang zu vermieten. (*14133
Bleichſtraße 26, Gartenhaus,
1. Stock, ſchönes, möbl. Zimmer
zußvermieten.
(*14130sd
Friedrichſtr. 15, pt., gut möbl.
Wohn= u. Schlafz., b. ruh. Leut., an
b. Herrn, ev. m. Penſ., p. 1. Jan. (*sm
Eliſabethenſtr. 37, Htb. 1. St.,
möbl. Zimm. ſof. billig. (*14172si

Bleichſtr. 45, 1. Stock, ſchön.
möbl. Zimmer zu verm. (25662a

Großer Haal
zirka 200 Perſonen faſſend, mit ff.
Klavier, noch 2. Weihnachtst. u. 1.
Jan. an Vereine abzugeb. (24870ms
Näh Dieburgerſtr. 18.

: Säichen und
2030 Perſon. faſſend, noch einig.
Tage frei. Neckarſtr. 4, Münchner
Kind’l.
(*14055

Sämrliche
4 Schaufenſter
in dem ehemaligen Oktroiaufſichts=
häuschen
an der Bleichſtraße ſind
ſofort anderweit zu vermieten.
Nähere Auskunft: Stadthaus,
Zimmer 64.
(16840a

Ein grosser Saal
zu verm., geeignet für Vereine,
zum Abhalten von Hochzeiten uſw.
Zu erfr. Marſtplatz 12. (22501ms

Mehrere ſehr ſchöne Stücke, in
verſchiedenen Größen, preiswert
(25669Ml
zu verkaufen.
Gefl. Off. u. F. V. C. 5352
an die Expedition d. Bl.

Gasbadeofen u. Wanne
Gasherd (3 Kocher)
ſind preiswert umzugshalber abzu=
geben
. Zu erfragen Heidelberger=
ſtraße
9, II., zw. 12u. 2 Uhr (*14052
Bände Vibl. des allgem. u.
2 prakt. Wiſſens; 3 Bände
Bibl. d. gold. Wiſſens bill. zu
verkaufen; beide Werke gut erhalt.
Eliſabethenſtr. 43, Hth., II. I. (*14170

(lumenkrippen zu
2 Wendelſtadtſtr. 32.

verkauten
(*14135

Wer unabhängig von Krieg
und Börſe ſeine
Kapitalien
in guten I. u. II. Hypotheken
anlegen möchte, wende ſich ver=
trauensvoll
an Albrecht & Co.,
Centrale für Geld= und Geſchäfts=
verkehr
, Frankfurt a. Main,
Triertſchegaſſe 9, I. (25668H
gibt ohne Bürgen ſchnell,
Geld reell, kul. Ratenrückz. Viele
Jahre beſt. Firma. Schulz, Berlin 71,
Kreuzbergſtr. 21. Rückp. (256701s

Kaſinoſtr. 26, part., eleg. möbl. rückzahlung. A. Müller, Berlin

Jg. tücht. Geschäftsmann
ſucht von Selbſtgeber 50 Mk. zu
leihen, pünktl. Rückzahlung, hohe
Zinſ. Off. u. O 56 a. d. Exp. (*14149
borgt u. beſchafft Priva=
Geld tierreellen Leuten a. ohne
Bürgen, zu 5% auf 5 Jahre, Raten=
Zim. ſofort zu vermiet. (25379t SW. 61 Teltowerſtr. 16. (25707a

Ein Klappftuhl m. aut. Mechanit
C u. ver ch. Wirtsſtühle z. 1 Mk.,
2 Kohlenk., Vogelsk., Schließk., Kind.=
Theat. b. Karlſtr. 28, Schäfer. (*14054
Acker
im Schneppenzahl, 2700 am, perstr. 63, in bevorzugt., ſchöner Lage,
ſofort od. ſpät. zu verp. (24319a
Zigarrengeſchäft
in frequenter Lage, nur gegen
Uebernahme der Ladeneinrichtung Teſtamentsvollſtrecker Rechnungs=
alsbald
zu verkauſen. Offerten u.
O, 40 a. d. Exped. (*14092fso
ücht. kautionsfähige Wirts=
leute
für gutgehende Wirt=
ſchaft
baldigſt geſucht. Off. unter
O. 13 an die Exp. (*13955dfs

Größte Vorſicht
bei Kauf oder
Beteiligung!
Wer ein Geſchäft, Fabrik= oder
Gewerbebetrieb, Haus= u. Grund=
beſitz
kaufen oder ſich an rentabl.
Unternehmen beteiligen will, ver=
lange
von mir koſtenfr. Angebote,
denn ich habe ſtets über 1000
Objekte allerorts an der Hand.
E. Kommen Nac f. (Inh. C. Otto)
Köln a. Rh., Kreuzgaſſe 8.

Rod. Kapital-g
S-Verkäufer suchende 5
verlang. m. koſtenfr. Beſuch (16038fl

Orangerie-Allee 14
Haus zum Alleinbewohnen zu ver=
kaufen
oder zu vermieten. (B20216
Näheres Kaſinoſtraße 8. pt.

Wohn= eventl. Geſchäftseckhaus
Griesheim b. D.
2 Stockw., mit Grabgarten, iſt zum
bill. Preiſe v. 7500 Mk. umſtändeh.
unter günſt. Bedingung zu verk.
Zu erfrag. daſ. Ecke Karl= u. Anna=
ſtraße
23, parterre.
(24771a

Das herrschaftliche
Anwesen
des verſtorb. Herrn Oberlandes=
gerichtsrats
Heß, Heidelberger-
beſteh
. aus ein. 2½ ſtöck., maſſiven
Näh. Holzhof=Allee 1, Kontor.5=Zimmerhaus m. Zub., ſow. Vor=
u
. ſchönem Hintergarten, auch zum
Alleinbewohnen geeignet, iſt erb=
teilungshalb
. zu verk. Beſichigung
gerne geſtattet. Näh. Ausk. erteilt
rat Strauch, Soderſtr. 108. (23197a
Griesheim
2 Wohnhäuser
1½ ſtöckig, gut u. maſſiv gebaut m.
Gasleitung, Nebengebäude, ſchön.,
groß. Grabgarten mit Waſſerleit.
in nächſter Nähe der Straßenbahn
billig zu verkaufen. (24803a
Peter Keller, Weißhindermstr.
Wir ſuchen
verkäufl. Häuſer
an beliebigen Plätzen mit und ohne
Geſchäft behufs Unterbreitung an
vorgemerkte Käufer. Beſuch durch
uns koſtenlos. Nur Angebote
von Selbſteigentümer erwünſcht.
Vermiet- und Verkaufs-
Zentrale, Frankfurt a. M.,
Hansahaus. (25936M
Aluminium-
Kochgeschirre
Aluminium=Haus= und Küchen=
geräte
, Sportartikel, Aluminium=
Puppengeſchirre
Kinderkochherde, größte Auswahl.
(B25076
Ernst Lorey, Karlstr.56.
Mehrere nene Chasselongues
billig zu verkaufen
(*14177
Müllerſtraße 31
Herrenpelz kragen im Werte von

900 Mk. preiswert zu
Näheres Expedition.

Kaufer
von immobilien u. Geschäften
jeder Art und Branche
erhalten gratis und franko meine Angebotsliste.
Ich habe
zum Verkauf
ständig eine grosse Anzahl Objckte an Hand
darunter: Ia Hotels u. Gasthöfe, Landhäuser, Villen,

Pensionen,

Geschäfte, Zinshäuser, Oekonomien,
Sohlossgüter, Herrensitze.
(24497a

Kosten- und provisionsfreie Vermittlung für Käufer
Gr. Geometer I. Klasse
Immobilien, Hypotheken
Gur Kel Darmstadt, Rheinstr. 47

Telephon 2070.

Ein Anweſen, beſtehend aus einem Wohnhaus und mehreren
Nebengebäuden, Waſſerkraft 20 P. S., 25 000 am Hügelland, welches
aus einem unerſchöflichen Lager von ſehr gutem Syinit= und Grün=
ſtein
beſteht, wird ſehr billig verkauft. Das Anweſen iſt arondiert
und liegt direkt an einer vorzüglichen Chauſſee, auch in nächſter
Nähe einer großen Stadt und bedeutenden Ortſchaften. Die Er=
ſchließung
und Ausnützung der Syenit= und Grünſteinlager, wobei
die vorhandene Waſſerkraft in Dienſt genommen werden kann, ver=
bürgt
einen ſehr lukrativen Verdienſt, zumal für dieſe Erzeugniſſe
ſtets guter Abſatz vorhanden iſt. Reflektanten erhalten nähere Aus
kunft durch C. W. Braun. Darmſtadt, Martinsſtr. 74.
(B25291
Erbteilungshalber

iſt das den Erben des verſtorbenen Staatsminiſters Freiherr von
Starck gehörige Beſitztum, Wilhelminenſtraße 24, alsbald preis=
wert
zu verkaufen. Mit dem Haus, welches ca. 16 bewohnbare Räume
enthält, iſt ein großer Garten verbunden. Außerdem iſt ein Neben=
bau
zu Stall geeignet vorhanden. Der Geſamtinhalt beträgt
(23711a
über 1900 am.
Nähere Auskunft erteilt der Bevollmächtigte des Teſtaments=
vollſtreckers

Justizrat Dr. Bender, Kaſinoſtraße 8.

baufertig. Kaiser Wil-
Baublatz heim-Str. im Eberstädter
Villenquartier, nahe Halte-
(Gas- u. Wasserleitung) stelle Ludwigshöhe, zu verk.
Näh. bei Architekt Scherer, Rheinstr. 47. (24628a

. Lohr, Lunserler- anat
Karlſtr. 25. Tel. 1782
empfiehlt für die Feiertage
1a Bockbier
der Unionbrauerei Groß=Gerau
ſowie ſämtliche (23573a
Mineral= und Tafelwaſſer.
Vertreter des Namedy=Sprudel.
Gelegenheitsrauf!
1 gebr. Smyrna=Teppich, 350 600,
1 neuer Diwan, 1 einfach. Tiſch
und 1 Hängelampe (Majolika),
alles billig zu verkaufen
Riedeſelſtr. 48, H. (*14096sms
Kachelöfen, 1 Badewanne,
1 Kinderſchlitten, 1 Darm=
ſtädter
Ofen, 18 Bände Schloſſers
Weltgeſchichte, 1 Dauerbrand=
ofen
z. vk. Saalbauſtr. 78. (*14132
im
Eneuer Elektriſterapparat,
gekoſtet 123 Mk., für 70 Mk. zu
verkauf. Ebenf zwei alte, franz.
Gewehre für Sammler od Liebh.
Bleichſtr. 23, Vdhs., part. (*14175

Inhdehton

gebrauche Maſſen von getrag.
Kleidern, Schuhen uſw.
Darum zahle ich die höchſten
und reellſten Preiſe. (25583a
V. Schatz
Alexanderſtr. 15. Tel. 1924.

verkaufen.
(*14173

Möbel, Porzellane, Miniaturen,
Kupferſtiche uſw. werden von
mit echtem Oter=einem Sammler zu den höchſten
Preiſen angekauft. Off. erb. unt.
R. 16 793 an Haasenst. in & Vogler
A. G., Frankfurt a. M.
(25678f
Kaufe
Partiewaren
aller Art gegen ſofortige Kaſſe. Off.
unter N 81 an die Exp. (25318a
Kaufe alte Zahngeb. p. 3.40Pf., ſow.
A alte Brennapp. f. Brandmal. (*4386g
Gg. Beſt, Ludwigshöhſtr. 60, I.
Zalle
höchſte Preiſe für getr. Kleider,
Schuhe ꝛc. Komme auf Beſtellg.
ſofort. Poſtk. genügt. (*13994ds
S. Liebschütz, Langeg. 41, Htb

Werdort2 Hier H. Obstfeld,

Kleine Bachgaſſe 7.
Komme ſofort und zahle Ihnen
für getragene Herren= u. Damen=
Kleider, Stiefel, Bettwerk, Zahn=
gebiſſe
, Waffen die höchſt. Preiſe.
Poſtf. gen. T l. 2035. (*14 0idfs
usgeſtämmtellaarew. ſtets
Aang. k. Gr. Ochſengaſſe28.(*4989a
Wegen Maſſenbedarf
Aufrilſ ! von getragenen
Herren= und Damenkleidern,
Schuhen, Stiefeln zahle aller=
höchſte
Preiſe.
(*13591mfs
M. Lemler, Obergaſſe 15,
Laden. Poſtkarte genügt.

Aufruf!

Für

Flaſchen zahle wegen dring. Bed.
d. höchſt. Preiſe. Poſtk, wird verg.
Rubin, Kaupſtr. 46 II. (23118a
in jeder
Leere Kiſten Größe
(*14180
zu kaufen geſucht
Haſſia, Schokoladenfabrik G. m.
b. H., Darmſtadt, Wienersſtr. 66.

[ ][  ][ ]

Seite 40.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Nummer 295.

Wenn Sie Ihr Kind
gesund, munter und geistig frisch sich
entwickeln sehen wollen, so geben Sie ihm
Dr. Hommel’s Haematogen.
WARNUNG! Man verlange ausdrück-
lich
den Namen Dr. Hommel. (VI1746

Vorträge.

* Im Odenwaldklub hielt Herr Sanitätsrat
Dr. Maurer einen Lichtbildervortrag über eine vier=
wöchige
, hochintereſſante Nordlandfahrt. Redner
führte etwa aus: Wenn man nur einigermaßen gutes
Wetter hat, wird man von einer Nordlandfahrt niemals
enttäuſcht zurückkehren. Eigenartig ſchön wirken Gebirgs=
landſchaften
und Meer, die ſo charakteriſtiſch geſtalteten,
zur Eiszeit zu leichter Wölbung abgeſchliffenen Inſel=
maſſen
, die Schären, die tief in das Land einſchneidenden,
vielfach von ſenkrechten, himmelhoch aufragenden Fels=
wänden
eingeſchloſſenen Meeresbuchten, die Fjords mit
ihren reichen Waſſerfällen, die ſo hübſch gelegenen, grö=
ßeren
Städte mit ihren vielfach hölzernen, bunten Häu=
ſern
und ihrer üppig bewachſenen hügeligen Umgebung.
Die Fahrt ging von Hamburg aus und berührte die Weſt=
küſte
Norwegens, Odda, Trondhjem und weiter im Weſt=
ſund
zwiſchen den Lofoten und dem Feſtland hinauf nach
Tromſoe und Hammerfeſt, dann zum Nordkap und von
hier nach Spitzbergen. Die Rückreiſe ging in ähnlicher
Weiſe, unter Beſuch einiger Fjorde mit daran anſchlie=
ßenden
Landausflügen vor ſich. In Hammerfeſt geht die
Sonne vom 13. Mai bis 29 Juli nicht unter, verſchwindet
aber vom 28. November bis 15. Januar vollſtändig. Von
größtem Intereſſe, weil einzig in ihrer Art, ſind die
außerordentlich günſtigen klimatiſchen Verhilltnicke der
norwegiſchen Weſtküſte. Sie liegt zwiſchen dem 58.71.
Grad nördlicher Breite, alſo in derſelben Höhe, wie das
mit einer 600 Meter dicken, ewigen Eisſchicht bedeckte
Grönland, wie die kälteſten Teile des nordamerikaniſchen
Archipels und Sibiriens, wo im Winter des Queckſilber
gefriert und im Sommer das Erdreich nur auf wenige
Fuß auftaut. Deſſenüngeachtet entſpricht doch das Klima
des Landes vollkommen demjenigen von Mitteleuropa.
Bis zum hohen Norden hinauf wird Ackerbau getrieben,
Hafer und Gerſte angebaut, Aepfel, Birnen kommen zur
Reife, aber die ganze Vegetation zeigt eine bei uns un=
bekannte
Formenkraft und Sattigkeit der Farben. Der
Vortrag wurde mit lebhaftem, dankbarem Beifall auf=
genommen
.

Luftfahrt.

sr. Der Höhenweltrekord mit 3 Paſſa=
gieren
, den der Aviatiker Sablatnig am 27. September
dieſes Jahres auf dem Flugplatz Teltow auf einem Bom=
hard
=Pfeil=Doppeldecker mit 1120 Metern aufgeſtellt hat,
iſt jetzt von der Federation Aeronautique Internationale
offiziell anerkannt worden. Die Flugzeug=
Abteilung des Deutſchen Luftfahrer=Verbandes erkannte
ferner als deutſche Höchſtleiſtungen folgende Flüge an:
Zeit=Höchſtleiſtung mit vier Fluggäſten 33 Min. 52½ Sek.
Schirrmeiſter auf Mars=Doppeldecker in Leipzig= Linden=
thal
am 5. Juli 1912. Zeit=Höchſtleiſtung mit 2 Flug=
gäſten
2 Stunden 4 Min. Oelerich auf Mars=Doppeldecker
am 5. Juli 1912. Zeit=Höchſtleiſtung mit 5 Fluggäſten
23 Min. E. v. Goriſſen auf Ago=Doppeldecker auf dem
Flugplatz Johannisthal am 7. November.
Sr. Der Höhenweltrelord für Flug=
maſchinen
iſt nun doch noch glücklich von dem franzö=
ſiſchen
Aviatiker Garros, der, wie berichtet, in Tunis
mehrere vergebliche Verſuche gemacht hatte, verbeſſert
worden. Es glückte ihm, den von Legagneux im Sep=
tember
aufgeſtellten Weltrekord von 5700 Meter noch um
zirka 100 Meter zu verbeſſern. Die offizielle Anerkennung
des Rekords, betreffend der genauen Höhe, muß abge=
wartet
werden. Garros war am Mittwoch kurz nach
12 Uhr bei prächtigem Wetter aufgeſtiegen. Bereits nach
7 Minuten war er den Augen der Zuſchauer entſchwunden
und landete erſt 1 Uhr 45 Minuten, nachdem er 1 Stunde
5 Minuten geflogen war. Garros beabſichtigt nunmehr,
Tunis wieder zu verlaſſen und über Syracus auf Sizilien
nach Meſſina und Italien zu fliegen.

Sport, Spiel und Turnen.

* Fußball. Das morgen ſtattfindende Wettſpiel des
Fußballklubs Olympia‟=Darmſtadt gegen den erſten Fuß=
ballklub
Pforzheim dürfte ſich zu einem der intereſſanteſten
Fußballkämpfe der diesjährigen Saiſon geſtalten.
Pforzheim tritt mit ſeiner Ligamannſchaft ohne Erſatz
an. Zurzeit ſteht die Pforzheimer Mannſchaft mit 14
Punkten an der Spitze der Südkreisliga und liefern die
erzielten Reſultate den beſten Beweis ihrer Spieltüchtig=
keit
. Die Stuttgarter Sportfreunde mußten ſich mit6 :2
und 3:1 Toren geſchlagen bekennen. Der beſtbekannte
Fußballklub Phönix=Karlsruhe konnte nur ein unent=
ſchiedenes
Reſultat mit 2:2 Toren gegen Pforzheim her=
ausbringen
. Der Freiburger Fußballklub verlor mit
2:1 Toren. V. f. B. Stuttgart und Union Stuttgart
mußten ebenfalls eine Niederlage einſtecken. Bei dieſen
glänzenden Reſultaten war es vorauszuſehen, daß Pforz=
heim
bald als Favorit für die Südkreismeiſterſchaft in

Betracht kam. Mit größter Spannung ſah man deshalb
dem Zuſammentreffen des mehrfachen deutſchen Meiſters,
des Karlsruher Fußballvereins, mit der Pforzheimer
Mannſchaft entgegen. Aber auch dieſer Wettkampf konnte
die ſchier unbeſiegbare Pforzheimer Mannſchaft mit 3 :2
Toren für ſich entſcheiden. Mit Recht darf man deshalb
das Gaſtwettſpiel der Pforzheimer Mannſchaft in Darm=
ſtadt
als ein ſportliches Ereignis anſehen.
Darmſtädter Sportklub 1905. Ein Fuß=
ballwettſpiel
von ganz beſonderem Intereſſe findet mor=
gen
auf dem Darmſtädter Sportklub=Sportplatz am alten
Schießhaus ſtatt. Dort ſpielt der F.=K. Frankenthal
gegen den Darmſtädter Sportklub 1905 um die Meiſter=
ſchaft
der A=Klaſſe im 2. Bezirk. Jeder Verein
wird alles aufbieten, um den Sieg zu erringen, denn der
Sieger, der aus dieſem Spiel hervorgeht, erhält die
größte Anwartſchaft auf den Meiſtertitel.
Morgen Sonntag ſpielt die 1. Mannſchaft der Turn=
gemeinde
Pfungſtadt gegen die gleiche der Turngemeinde
Beſſungen auf dem Exerzierplatz um die Meiſterſchaft
des Main=Rhein=Gaues. Da die Turngemeinde Pfung=
ſtadt
in der Vorrunde die Führung behauptet, darf man
annehmen daß ſich die beiden Gegner ein äußerſt hart=
näckiges
Treffen liefern werden.
sr. Radſport. Vom New=Yorker Sechstage=
Rennen. Das Rennen wurde am dritten Tage vor=
mittags
auf eine Viertelſtunde unterbrochen und die Bahn
geſäubert. Den fünf Fahrern Rütt, Kramer, Clark,
Berthet und Root, die ſich bisher beſonders ausgezeichnet
hatten, ſtiftete Direktor Chapman, der Veranſtalter der
Six=days, beſondere Prämien. Eine mit Ablauf des
dritten Tages ausgeſetzte Prämie von 400 Dollars gewann
der trotz ſeiner vielen Stürze ſich wieder völlig auf dem
Poſten befindliche Rütt. In der 74. Stunde (2 Uhr mor=
gens
) waren 2388,939 Kilometer zurückgelegt. Mit Aus=
nahme
von Carmen Loftus und der Gebrüder Suter, die
zwei Runden zurück ſind, befinden ſich noch alle Teilneh=
mer
beiſammen. Gleich darauf gab es eine wilde Jagd.
Die Fahrer waren ziemlich ermüdet und ſo achtete keiner
darauf, daß der Auſtralier Pye ein etwas ſchärferes
Tempo vorlegte. Dieſer machte ſich die Unachtſamkeit
ſeiner Konkurrenten zunutze und hatte bald über
½ Runde Vorſprung erreicht. Jetzt wurden die anderen
munter und ein aufregender Kampf begann. Der Aus=
reißer
hatte indeſſen zuviel Terrain erobert und erreichte,
nachdem die Jagd zicka ½ Stunde gedauert hatte, bald
den letzten Mann des Feldes, J. Bedell. Dieſer ſtoppfe
jedoch plötzlich ab und Pye flog kopfüber vom Rade; des=
gleichen
kam Bedell zu Fall. Das Rennen mußte natürs
lich abgeläutet werden, doch wurde die gewonnene Runde
merkwürdigerweiſe vom Schiedsgericht nicht anerkannt.
Nach 79 Stunden um 7 Uhr morgens am vierten Tage
waren 2547,892 Kilometer zurückgelegt.

1
11U2

25644Mf

Erprobte und bewährte Qualitäten

Grosse Muster- und Grössen-Auswahl

Plüsch-Teppiche

Grösse ca. 135X200
10.50
6.75
Grösse ca. 170X240
17.50 12.75
Grösse ca. 200X300
24.50 18.
Grösse ca. 250X350
38. 29.

Tapestry-Teppiche -
Grösse ca. 135X200
14.
Grösse ca. 170X240
24.
Grösse ca. 200X300
35.

3 grosse Posten
Diwan-Decken

10.50
15.50
22.50

Ia Velour-Teppiche

Grösse ca. 135X200
Grösse ca. 170X240
Grösse ca. 200X300
Grösse ca. 250X350

18.
32.
42.-
69.-

14.50
22.50
35.
55.

Ia Bouclé-Teppiche

Grösse ca. 135X200
19.50 17.50
Grösse ca. 170X240
29.50 24.
Grösse ca. 200/300
38. 34.
Grösse ca. 250X350
54. 49.
Grösse ca 300X400
75. 68.

Moquette-Plüsch, ohne Fehler, mod. u. Persermust.
Serie II Serie III
Serie I
24.-
39.50
19.50
Vorlagen
Tapestry, Plüsch und Velour
6.50, 4.25, 2.80, 1.95, 1.50
Garnituren
in Leinen, Gobelin, Tuch, Plüsch u. Tüll
24., 19., 12., 8.75, 6.50, 4.75
Bett-Decken
engl. Tüll, Spachtel und Pointlace
25.-, 18., 12., 9.50, 4., 2.50
Gardinen
Erbstüll, Spachtel u. engl. Tüll, Fenster = 2 Flügel
22.-, 13.-, 10., 6.50, 4.75, 2.50

Tischdecken

Tuch- u. Filztuch . . . 12.50, 8.50, 4.-
1.85
Fantasie-Muster
10.50, 6., 3.75, 2.90
Kelim-u. Perser Must. 15., 11., 8.50, 5.75
Gobelin-Verdure .
18., 15.. 13.50, 11.25
16.-, 10., 7.50, 5.75
Kochelleinen
Moquette
.25.-, 16.50, 14., 10.50

Diwandecken

Kelim- u. Perser Must. 22.55, 19.50, 15., 11.
Fantasie-Decken . . . 18., 12., 8., 5.25
Künstler-Decken . . . 20., 16., 13.50, 10.50
Mohair in vielen Farben 55., 40., 33., 27.

Reisedecken

Kamelhaar und Imitat. 16., 12.75, 1075, 6.75
Plüsch mit gem. Rück. 12.50, 9.75, 8.50, 6.25
Plalds mit Fransen . . . 16., 12., 10.50, 9.

Coltern u. Steppdecken
Woll-Coltern. . . . . . . 16., 11., 7.50, 5.75
Jacquard-Coltern . . . 3.90, 3.25, 2.85, 2.50
Kamelhaar-Decken 22.50, 18., 12.75, 9.
Steppdecken . . . . . . . 14., 9., 4.50, 3.75

Herat
Teppiche
Grosse Musterauswahl
beste Perser Copie in Wolle
in allen Grössen

Grösse 60/120 75/140 90/130 90/180 90/270 115/185
5.75 8.75 10.25 12.75 21.50 19.50 25.
150/300 200/300 230/320 255/360 250/400

125/225 125/275 125/400 150/250

300/400

31.50
300/500

42.50 32.50
350/450 350/500

39. 39.50 65. 79.50 90. 105. 1.5. 150. 165.-

Feile in grosser Auswahl
Chin. Ziege 11, 7.50, 4.95, 3.50, 2.50
Angora weiss u. tarb. 16.-, 12., 9.50, 7.50, 4.75
Fell-Teppiche 45.-, 32., 25.-, 19.50

pich
Dhar!
Aous
Frankfurt a. M.
S. CUTTMANN
Frankfurt a. M.

16 Nur Neue Kräme

Trambahnhaltestelle Rathaus-Linie 14 und 18

Nur Neue Kräme 16

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Seite 41.

Esehenle

Kaffee-Service
ff. bemalt, für 6 und 12 Personen
von 2.25 bis 33. Bowlen
in Kristall, Messing und Stein, in modernen
Formen und allen Preislagen Tonnengarnituren
in Steingut und Porzellan, praktische Formen
von 4.25 bis 18.50 Ess-Service
moderne Formen und Dekors, in jeder Zu-
sammenstellung

von 8.50 bis 775. Wein-Service
Bier- und Likör-Service
moderne Dekors, in allen Preislagen Waschgarnituren
créme, gold u. farbig dekoriert
von 1.75 bis 13.75 Schreibzeuge
Löscher, Leuchter u. Briefwagen in Schwarzglas,
Metall und Majolika
von 0.50 bis 23. Kaffee- und Tee-Service und
Tee-Maschinen
Nickel und Messing in nur la Qualitäten Uhren und Wecker
garantiert gut gehend
von 1.50 bis 12.75 Küchenwagen
genau wiegend
von 1.75 bis 6. Reibmaschinen
fein und grob mahlend
von 1.35 bis 3.75 Fleischhackmaschinen
emailliert und verzinnt
von 2.50 bis 7.75 Christbaumständer
von O.45 bis 2.75 Aluminium-Kochgeschirre
prima Qualität Weihnachtskerzen
Wachs 38 Pfg.
Stearin 26 Pfg.

(25699

Ludwigstr. 10
Telefon 1804.

Verein für Geflügel- u. Vogelzucht Ornis‟.
Montag, den 16. Dezember 1912,
abends 8½ Uhr. (25608

im Vereinslokal Zur Stadt Pfungstadt‟.

Tagesordnung: 1. Mitteilungen. 2. Be=
Dricht über die 7. Starkenb. Verbands= Aus=
ſtellung
und Hauptverſammlung. 3. Reichhaltige Verloſung von
Enten, Hahnen, Tauben uſw.
Der Vorstand.
& im Festsaal des Hotel Hess‟
Freitag, den 10. Januar, abends 8¼ Uhr
(465
400
Vortrag des Psychologen R. Parthey, Etingen, Schweiz,
49.

400
über Nervosität

Jute Kuche

und aufmerkſame Bedienung iſt bekannt im
Brauerei-=Ausſchank Heß, Kirchſtraße.

13983a

Seelenleiden, Angst- u. Unruhezustände, Energielosigkeit, Herzklopfen,
eingebildete Leiden, Zwangsgedanken, Erröten, Geh-, Schreib- und
Denkstörungen, Gereiztheit, Schlaflosigkeit, Zerstreutheit, Depressionen
aller Art usw.
Die Beseitigung des Gegenwillens,
- der Ursache jeder Nervosität!
Karten: à Mk. 1.50 und 1. nur an der Abendkasse. Broschüren:
Der Weg zur Heilung der Nervosität und Gemütsleiden gegen Mk.
1.20 vom Institut für seelische Behandlung, Villa Parthey, Ettingen,
(25629a
Schweiz, zu beziehen.
Farstenhane Restädrane
Elisabethenstr. 6, I. Tel. 700
Weinrestaurant undl Diners, Soupers
Austern-Salon Speisen à la carte

Sanstag, den 14. Dez.,
Metzel=
2
Suppe
Zum Fürſtenauer Hof
Roßdörfer Straße 1
wozu freundlichſt einladet (*14197
Jakob Reitz.

Heute
Samstag, den
14. Dezember
Ferzelsup
wozu freudlichſt einladet
Friedrich Enes
Beſſungerſtraße 66. (B25694

Delicatessen der Saison:
rische Austern. engl. natives, per Dtzd. Mk. 2.25
Malossol-Caviar Gänseleberpastete
Frische Perigord-Trüffeln
Lachs, Hummer-Mayonnaise
Schwedische Platten
Kalte Fleischplatten von 75 Pfg. an
(25712
30 Sorten Käse
60-7O verschiedene belegte Appetitschnittchen
Echte Schildkrötensuppe per Tasse 50 Pfg.

zum Ochſen
Heute abend (g2850s
Ferzelsupr
wozu freundlichſt einladet
Georg Volle Ww.

Kömnischer Hof
51 Bleichstrasse 51.
(*14139
Jeden
Sonntag heililtar-Konzert
Eintritt frei.Anfang 4 Uhr.

Heute Samstag, 14. Dezember
SMetzel-Suppe
(*14174
wozu ergebenſt einladet
Zur Burgſchenke Mathildenpl. 18
Georg Diehl.
Hofſtallſtraße.

Heute abend

wozu ergebenſt einladet (*14219
Rud. Krüger, Rest. Treffpunkt.

(Heute 1911er Weisswein, p. G1. 25 Pf.)

f. 1012 jähr.
Braun. Jamtmant. Mädchen zu
verkauf. Anzuſehen zwiſchen 1012
Ihr Dieburgerſtr. 76, II. (*14041

erhattener Kinderwagen
für 10 Mk. und ein Soxhlet=
Apparat für 6 Mk. zu verkaufen
Wo? ſagt die Exped. (*14253so

Zu verkaufen:
2 Sofas, 1 Küchentiſch, 1 Teller=
brett
Liebfrauenſtr. 74, part. (*14235
Grauer Damenmant., wie neu,
ſchöne Faſſ., mittl. Gr., zu verk.
Näh. in der Exped. d. Bl. (*14231

Wer Redark
hat

in wirklich gut schneidenden Solinger
S ahlwaren, bestelle sof. in eigenem
Interresse unser. Haupikatalog über
tausende Artikel all. Art, den wir
8712
gratis u. franko versenden. (VII‟
Gebr. Bell, Gräfrath b. Solingen
Fabrik-Versandhaus.

Geſellſchaftstollette abzugeben.
Schwarzes Spitzenkl. auf ſchwerer
weiß. Seide, kaum getr. Größe 44.
3 Paar Schlittſchuhe für Damen
ebenda. Näheres Exp. (14125

Adler-Schreibmaschine
wie neu, ſpottbill. abzug. (25730a
Gefl. Reflektanten unter O 81
a. d. Expedition d. Bl.
Fürsorgende Hütter
ſchützen ihr Kind vor
Erkältungen d. Bloßſtrampeln
bei Anwendung des geſetzl. geſch.
Deckbetthalters für
Wagen= u. Kinderbetten.
Von Hebammen empfohlen, in
Krippen eingeführt. Verſand und
Nachnahme franko zu Mk. 1.50
H. Köhler
Gonsenheim bei Mainz.
Telephon 1007. (*14124sms
Vertreter geſucht.

[ ][  ][ ]

Alleiniges
Aufführungsrecht

Der bedeutendste Film der Serie kommt ab heute
zur Vorführung. Eine Episode aus dem Balkan-
(25605
krieg von Urban Gad in 3 Akten:

Das Mädchen
Onne vaterland

IN DER HAUPTROLLE

ASaEEUE

die Kino-Duse der Gegenwart.

Das ewig : Der historische
Weibliche; Waffenstillstand
Humoreske v. Gaumont.
Amerikanisches Drama.

beim Bismarckdenkmal

Ab Heute u. A.:
Darkan
runch

Sceuen vom Schlachtfelde
u. den Städten im Balkan

großes Drama in 3 Abteilungen
Jazu das sonstige erstklassige Programm

beim Bismarckdenkmal

DARM-

GRAFENSTR-2EcKE RHEINSTR

Seite 43.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912,

Nummer 529.

Hestäufan. Rammolbtau
Sonntag, den 15. Dezember,
nachmittags 4 und abends 8 Uhr:
Ur kainia Tetreichy Konherte
Kapelle des Grossh. Hess. Art.-Regts. Nr. 61
Leitung: Obermusikmeister M. Weber.
Im Programm: Ouvertüren: Wenn ich König wärec.
2Die lustigen Weibere. Dichter und Bauere. Fragmente aus
Freischützs. Regimentstochtere. =Lohengrins. sCarmene
Violin-Solo Herr Koch, Piston-Solo Herr E. Ehlers. Im
Abendprogramm auf vielfachen Wunsch: =Fröhliche Weih-
nachtene
, Tongemälde von E. Ködel mit Benutzung von
(25684
Kinderinstrumenten.
Eintritt 25 Pfg.
Die vorderen Räume sind für Nichtkonzertbesucher reserviert.
WB. Jeden Donnerstag Künstierkonzert bei freiem Eintritt.

Vom

Bis

14. Dez. 20 geute 17. Dez.
Schtager uuf Schlager

unter anderem:

er Weg!
§ zum Sss
3
Agrand!
Drama aus dem modernen Leben in 2 Akten.
Lehmann als Boxerkönig. Origineller Humor.
Die bayeriſchen Königsſchlöſſer. Herrliche Natur=
aufnahme
. Neue Aufnahme. Schloß Linderhof.
Herrenchiemſee. Herrenwörth. Schloßberg. Votio=
kirche
. Neuſchwanſtein. Füßen am Lech.
Am Rande des Glücks. Tiefergreifendes, gut=
geſpieltes
Drama.
Der vergrabene Schatz. Ergötzlicher Humor.
Waffenbrüder. Gutgeſpieltes Drama.
Das kommt vom Bummeln. Ergötzlicher Humor.
An den Ufern des Yerres. Herrlich kolorierte
Naturaufnahme.
(*14222
Affenjagd. Herrlich kolorierte Naturaufnahme.
Ab Mittwoch:
Die größte Senſation der letzten Zeit,
ein ſchaurig=ſchöner Anblick eines Ereig=
niſſes
, das unſere Beſucher in Staunen
ſetzt und beweiſt, wie weit die Lichtbild=
kunſt
vorgedrungen. Ein Weltereignis, das
beſonders ſehenswert!

erſchiedene Winter= Frauentlei=
der
u. Schuhe zu verkaufen
*14244) Ludwigſtr. 10, I.

In (*14229

Weinluchten
empfehle meinen
vorzüglichen echten

Malagawein
zu dem billigen Preis von
nur Mk. 1.55 per Flaſche,
ſowie verſchiedene andere
Südweine
Cognac
Rum, Arrac, Punsch
feine Liköre
Cacao, Tee
ff. Qualitäten, billigſt
H. Kaffee
ſtatt Mk. 2. nur 1.65
Chocolade, Cakes
alle Confltüren
in nur beſten Qualitäten.

Karlstrasse 3.

Praktisches
Weihnachts-
Geschenk
Elektr. Fön-Heiss-
Luftdusche und
Haartrocken-Apparat
Elektr. Bügeleisen
Kochtöpfe, Ofen
Staubsauger (25737
L. LANGE.

1 eich. Herrenzimmer=
Möbel: tiſch und Auszugtiſch,
Schränke, Tiſche, Stühle, Betten,
Kücheneinrichtung, Puppenküche,
mit Stube u. ſ. w. Riegerplatz 8.
(*14237
Schreinerei.

Waletot, Mäntel, faſt neu, für
ſtärk. Fig., u. Ziehharmonika
billig zu verkaufen
(*14183
Kaupſtraße 41, 2. Stock.

Faſſ. Weihnachtsgeſchenk: Näh=
maſchine
(Schwingſchiff) vor=
u
. rückwärts nähend, ſof. zu verk.
Eckhardtſtr. 5, Mersheimer. (*14212

Empfehle meine

Katfeestube
per Taſſe prima Kaffee
15 Pfennig.
Ed. Türtmann
Grafenſtraße 19. (24167a

Konditorei u. Caié
Spezialilät:
um-
tuchen

Felix Hecker
Soderstrasse 2. äm Kapellplatz.
Telephon 122. (24188a

gun biſerd 2 ei Feurotem=
herd
billig zu verkaufen
Erbacherſtraße 5, Vdh. 2. St. (*14181

Programm
zu dem am Samstag, den
14. Dez., von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais ſtatt=
findenden
Konzert der Kapelle
des Inf.=(Leibgarde=)Regts. Nr. 115.
1. Marſch der Kurbrandenburger
von Zimmer. 2. Ouverture zur
Oper Raymond von Thomas.
3. Fantaſie aus La Tosca von
Puccini. 4. Wanderlied von
Schumann. 5. Fern der Heimat
Walzer von Berger. 6. von Stol=
zenberg‟
, Marſch von Hilge.
Sonntag, den 15. Dezember
vormittags 11½ 12¼ Uhr auf dem
Paradeplatz Konzert d. Kapelle
des Leib=Drag.=Regts. Nr. 24.
Programm:
1. Germania=Marſch v. G. Keil.
2. Ouverture zur Oper Das gol=
dene
Kreuz v. J. Brüll. 3. Luxem=
burg
=Walzer nach Motiven der
Operette Der Graf von Luxem=
burg
von F. Lehär. 4. Angereihte
Stücke aus der Oper Lohengrin
von R. Wagner. 5. Zamona
Tranſkription über das bekannte
engliſche Lied von H. Hoffmann.
6. Aviatiker=Marſch v. A. Kleinecke.

Luſtreklame illerkur‟
Fessel-Ballon-Aufstiege
Sonntag, den 8., 15. und 22. Dezember d. Jahres
Mainz, auf dem Messplatz, an der Stadthalle.
Aufstiege von 93 Uhr nachmittags.
(25169a
Passagierkarten à Mk. 5.
Bei Vorausbestellung bis je Freitag abend Mk. 4.50.
ME RKUR‟ Inh. W. Fehr, Mainz am Leichhof.

[ ][  ][ ]

EDie Stimme
jeines Herrp

Vorführung ome Kaufzwang
Offizielle Verkaufsstellen:
Georgenstrasse 11
K. Jager, Fernsprecher 2579
Schillerplatz 3
J. Techel, relephon 1589.

Nummer 295.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Seite 43.

Albums, Klavier-Auszüge.
Musrk-mstrumente uner Arruss SStdeschonke
Hofmusikalienhandlung Georn Thies Nachfolgerl.
mstadt, Blisabethenstr. 12, Telephon 815
(25206a

Autaug:
.9uhr

Orpheum

sAMsraG

Heute a. 14. Dez.

lite-Abend.
D Gala-H-
Rendezvous der vornehmen
Gesellschaftskreise.

Horge Ia. 15. Dez

nOnAr46
letzte
vor weihnachten!
Vorstellungen
Nachm. 4 Uhr:
Volks- u. Freinden-

bei kleinen Preisen
mit ungekürztem Programm.
Abends 8½ Uhr:
Uebliche Preise.

Min beiden Sonntags=
Vorstellungen:
Letztes Auftreten:
DEEEi
las telepathische Phänemen.

Niblo und Spencer,
amerikanische Tänze.
Wichmann-Truppe
3 Lissets : Mia Moll
R. Nesemann: Clown
Barker u. Miss Rose
The Annettys: Mod.
Lichtspiele. (25739
Die Sonntag-Abend- Vor-
stellung
beginnt nach
Geschäfts-Schluss:
½9 Uhr.
Kum. Poart. bei Luge 6 Mal
Rheinstrasse 14.

orPrk.u. r 15e wiebeit

Puppenwagen
1 Puppenz. (ält.), Nähmaſchine
(Spielz.), Laterna magica zu
verk. Nd.=Ramſtädterſtr. 243. (*14246

Prakt. Weihnachtsgeſchenk
1 pol. 1tür. Spiegelſchr., pol. 2tür.
Kleiderſchr., mod. engl. Faſſons, ſehr
bill. abz. Wendelſtadtſtr. 1 1. (*14226a0
1 faſt neuer Holländer zu verk.
Gutenberſtr. 37, 2. Stock. (*14223

Einige Aepfel
Zentner
Goldparmänen, Graureinetten bill.
abzugeb. Mühlſtr. 5, part. (*14159

Vom 16.20. Dez. inel. ünden
keine Vorstellrngen statt.

wie neu,
Eine Zither mit 25
unterlegbar. Poten, preiswert zu
verk. Arheilgerſtr. 4, 4. St. (*14166
Wegen Ueberfüllung eines
Fabriklagers

garantiert vorzügl. Polſterung,
1a antik Rindleder, zu jedem an=
nehmbaren
Preis zu verkaufen
Liebfrauenſtr. 74, Hth., III. (*141 6
Nuß=
baum
Damenſchreibtiſch,
eine ungebeizte Stäffelel für
Brandmalerei od. Schnitzarbeit zu
verkauf. Heinrichſtr. 126, I. (25648si

Offizielle Verkaufsstelle der Deutschen
Grammophon-
Act.-Gesellschaft Berlin‟.
Vertreter: J. Techel
Darmstadt
(25607
Telephon 1589.
Schillerplatz 3

12türige Kleiderſchr. v. 15 Mt.
an, Waſchſchr. 16 Mk., Nachttiſche
5 Mk., Vertiko mit Spiegelaufſatz
26 Mk., Diwan, Chaiſelonque,
Tiſche, Spiegel, ſowie vollſtändige,
wenig gebrauchtes Schlafzimmer
konkurrenzlos billig abzugeben
(*14227so
Wendelſtadtſtraße 2.
Waſchmaſchine (Schmitr’s),
Tafelwage abzugeben Kranich=
ſteinerſtraße
59, 1. Stock. (*11165

Britannia-Hotel
jeden Sonatay (24094a
Künstler-Konzert.

Großherzogl. Hoftheater
Samstag, den 14. Dezember 1912.
Außer Abonnement.
Zum 25 jährigen Dienſtiubiläum
Wilhelm Riechmann’s.
Der Waffenſchmied.
Komiſche Oper in 3 Akten
von Albert Lortzing.
Muſikaliſcher Leiter: Erich Kleiber.
Spielleiter: Wilhelm Riechmann.
Perſonen:
Graf v. Liebenau Otto Semper
Adelhof, Ritter a.
Schwaben. . . W. Riechmann
Hans Stadinger,
Waffenſchmied . L. Schütendorf
Marie, ſ. Tochter Hede Schaub
Irmentraut, Ma=
riens
Erzieherin Minna Müller=
Rudolph

e ete e
Georg, Liebenaus
Knappe.
. C. Bernhardt
Ein Waffenſchmieds=
. Cornel. Dobski
geſelle
Nach d. 1. u. 2. Akte je läng. Pauſe.
Kleine Preiſe:
Proſzeniumsloge 5.10 M., Mittel=
loge
5.10 M., Balkonloge 4.60 M.,
I Rang 4.10 M., II. Rang: 1.6.
Reihe 2.05 M., 7. u. 8. Reihe 1.65 M.,
Sperrſitz: 1.13. Reihe 3.60 M.,
14.20 Reihe 3.10 M., Parterre:
1.5. Reihe 2.25 M, 6.8. Reihe
1.85 M., I. Galerie 1.05 M., II. Ga=
lerie
0.55 M.
Anf. 7½ Uhr. Ende gegen 11 Uhr.
Kartenvk. v. 9½1½ u. v. 6½ U. an.
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Sonntag, 15. Dez. Nachmittags
2½ Uhr: (11 Volksvorſtellung zu
ermäßigten Preiſen.) Heimat.
Vorverkauf bis einſchl. Sams=
tag
, 14. Dez., nur im Verkehrs=
büro
, Ernſt=Ludwigsplatz. Ver=
kauf
der noch vorhandenen Karten
an der Tageskaſſe im Hoftheater
am Tage der Vorſtellung, vormit=
tags
von 11 Uhr ab. Abends
7 Uhr: 77. Ab.=Vorſtell. B 20.
Martha. Gewöhnliche Preiſe.
Montag, 16. Dez. 78. Ab.=Vſt.
D 20. Die fünf Frank=
furter
. Gewöhnliche Preiſe.
Anfang 7½ Uhr.
Dienstag, 17. Dez. 79. Ab.=Vſt.
C 19. Der liebe Auguſtin.
Kleine Preiſe. Anfang 7 Uhr.

Sonntag, den 15. Dezember 1912.
11. Volksvorſtellung
zu ermäßigten Preiſen.
Heimat.
Schauſpiel in 4 Akten
von Hermann Sudermann.
Spielleiter: Heinrich Hacker.
Perſonen:
Schwartze, Oberſt=
leutnant
a. D. . Johann. Heinz
ſſ. Kinder Herta Alſen
Magda,
a. erſter
Maria, Ehe Käthe Gothe
Auguſte, geb. von
Wendlowski, ſ.
zweite Frau . . Sofie Heumann
Franziska von
Wendlowski,der.
Schweſter
. Minna Müller=
Max von Wend= Rudolph
lowski, Leutnant,
beider Neffe . . Frz. Schneider
Heffterdinck, Pfar=
rer
zu St. Marien Heiſtrich Hacker
Dr. v. Keller, Re=
gierungsrat
. . Güſtav Semler
Prof. Beckmann,
penſ. Oberlehrer Herm. Knispel
v. Klebs, Generaſe
major a. D.
WHerrmann
Frau v. Klebs). Agn. Wisthaler! Anmeldungen auf Neuabon=
Fr. Landgerichts=
Thereſe, Dienſtm.

Preiſe der Plätze-
Proſzeniumsloge 2.05 M., Mittel=
loge
2.05 M., Balkonloge 2.95 M.,
I. Rang 2.05 M., II. Rang 1.05 M.,
Sperrſitz: 1.13. Reihe 1.55 M.,
14.20. Reihe 1.05 M., Parterre
1.05 M., I. Ga erie 0.45 M.,
II. Galerie 0.35 M.
Der Verkauf der noch vorhan=
denen
Karten erfolgt an der
Tageskaſſe im Hoftheater am
Tage der Vorſtellung, vormit=
tags
von 11 Uhr ab.
Anf. 2½ Uhr. Ende 5 Uhr.
Sonntag, den 15. Dezember 1912.
77. Abonnem.=Vorſt. B 20.
Martha.
Oper in 4 Akten von M. v. Flotow.
Muſikal. Leiter: Richard Lert.
Spielleiter: Wilhelm Riechmann
Perſonen:
Lady Harriet Dur=
ham
, Ehrenfräu=) OlgaKallenſee
lein der Königin
Nancy, ihre Ver=
traute

Anna Jacobs
Lord Triſt. Mikle=
ford
, ihr Vetter Otto Semper
Lyonel
Aug. Globerger
Plumkett, ein
Pächter.
.L. Schützendorf
Der Richter von
1 Richmond.
. Adolf Klotz
Polly Smitt, * Maya Longin
Molly Pitt,
Anna Guerdan
Betſy Witt, (§ Käthe Müller
Erſter
A. Fleiſchmann
Pächter
Zweiter
* Edm. Göllnitz
Fritz Lang
Diener der Lady 5 Jean Sautier
Franz Geibel
Nach dem 2. Akte längere Pauſe.
Gewöhnliche Preiſe:
Proſzeniumsloge 6.10 M., Mittel=
loge
6.10 M., Balkonloge 5.10 M.,
1. Rang 4.60 M., II. Range 1.6.
Reihe 2.60 M., 7. u. 8. Reihe 2.05 M.,
Sperrſitz: 1.13. Reihe 4.10 M.,
14.20. Reihe 3.30 M., Parterre:
1.5. Reihe 2.80 M., 6.8. Reihe
2.25 M., I. Gal. 1.25 M., II. Gal.
0.65 M.
Anf. 7 Uhr. Ende nach 9½ Uhr.
Kartenverk. v. 10½1½ u. v. 6 U. an.
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Montag, 16. Dez. 78. Ab.=Vſt.
D 20. Die fünf Frank=
furter‟
Gewöhnliche Preiſe=
Anfang 7½ Uhr.
Dienstag, 17. Dez. 79. Ab.=Vſt.
C 19. Der liebe Auguſtin.
Kleine Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Mittwoch, 18. Dez. 80. Abonn.=
Vorſt. A 21. Zur Nachfeier von
Beethoven’s Geburtstag. Neu ein=
ſtudiert
(auf der Stilbühne):
Fidelio. Fidelio: Franzisca
Callwey, vom Stadttheater in
Aachen, a. G. Gewöhnl. Preiſe.
Anfang 7½ Uhr.
Aus dem Spielplan.
Donnerstag, 19. Dez. 81. Ab.=
Vorſt. B 21. Zum erſten Male
wiederholt: Jedermann.
Gewöhnl. Preiſe. Anfang 8 Uhr.
Freitag, 20. Dez. Außer Ab.,
Erſte Kindervorſtell. Neu einſtud.:
Bonifacius Anfang 5 Uhr.
(Zu dieſer Vorſtellung findet ein
Kartenverkauf nicht ſtatt.)
Samstag, 21. Dez. Außer Ab.
Zweite Kindervorſtell. zu Volks=
vorſtellungspreiſen
. Hänſel u.
Gretel. Märchenſpiel v. Hum=
perdinck
. Anfang 6 Uhr.
Sonntag, 22. Dez. Nachmittags
2¼ Uhr: Haſemanns Töch=
ter
(12. Volksvorſtellung zu
ermäßigten Preiſen.) Der Vor=
verkauf
zu dieſer Vorſtell. findet
bis einſchl. Samstag, 21. Dez.,
nur im Verkehrsbüro, Ernſt= Lud=
wigsplatz
) ſtatt. Der Verkauf der
noch vorhandenen Karten erfolgt
an der Tageskaſſe im Hoftheater
am Tage der Vorſtellung, vorm.
von 11 Uhr ab. Abends 6½ Uhr:
82. Ab.=Vſt. C 20. Siegfried.
Siegfried: Hch. Spemann, Fürſtl.
Lipp. Kammerſänger, als Gaſt.
Gewöhnliche Preiſe.

nements, beginnend mit den Vor=
direktor
Ellrich Anna Dobski ſtellungen A 23, B 23, C 23 und
Frau Schuhmann Claire Senten 1D 23, werden von der Hoftheater=
Hauptkaſſe entgegengenommen.
bei Schwarte . E. Mühlpfort Kaſſeſtunden an allen Wochen=
Nach dem 2 Akte längere Pauſe. tagen, vormit. von 1012½ Uhr.

25205a

Pianos, Flügel und Harmoniums
neu gespielt, gegen Kasse und Teil-
zahlung
. Miete mit Kaufanrechnung
Darmstadt, Elisabethenstr. Nr. 12

Egenes Atelier für Reparaturen
und Stimmungen aller Instrumente
Hofmusikalienhandlung G. Thies Nachf.
Lager im I. Stock-Telephon 815

[ ][  ][ ]

Seite 44.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912

Nummer 295.

Passende Weihnachts-Geschenkel

Aparte Neuheiten
in Wiener Leder-, Luxus- und
Phantasie-Artikeln.

Kompl. Schreibtischgarnituren, Füllfeder-
halter
, Poesie-, Gäste- und Tagebücher,
Empire- und Kerzenschirme.

Briefpapiere
lose und in Kassetten; Blindprägung gratis.
Farbige Prägung und Aufdruck in eleganter
Ausführung.
Mal-, Farben- und Knetkasten,
Mal- und Bilderbücher.
Reichhaltige Auswahl in feinen Kalendern.
Umlege-Kalender mit Block; jedes Jahr zu
erneuern.

Verlobungsanzeigen
Visitenkarten etc.
Täglicher Eingang
in Postkarten-Neuheiten.
Spezialität: Fürstenkarten
Skulpturen und Wienerkarten.
Beste Bezugsquelle für Wiederverkäufer.

Tel. 1035.

Georg Hof, inh.: H. Bankwitz.

Gegr. 1863.

Luxuspapier- und Schreibwarenhandlung. :: Grösstes und bestassortiertes Lager am Platze.

Schwarz-weisse Rabattmarken.

Ecke Elisabethen- u. Grafenstrasse.
(25506a)

Schwarz-weisse Rabattmarken.

Hormalwasche Fateswasche
für Herren, Damen und Kinder.
Gestrickte Westen-- Swedters u. Hoschen
Massen-Auswahl.
Durch direkten Einkauf biete grosse Vorteile!
Fhess, Darmstauf
Pilinig

Telefon 488

25726

chillerplatz 5.

An allen Sonnntagen vor Weihnachten ist mein Ges
äft geschlossen!

Die Bewohner des Martins=
und Johannesviertels
decken am vorteilhafteſten ihre
Wemachts=Einkaufe
in dem ihnen nächſtliegenden Haus= und Küchenmagazin
und Eiſenkurzwaren=Handlung
Hans Neurohr,
Ecke Pankratius- u. Wenckstrasse 2.
Sie finden daſelbſt zu den billigſten Preiſen Ia Emaille=
und Zinkwaren, Holzwaren, Bürſtenwaren, Blech= und Lackier=
waren
, Glas, Porzellan und Steingut. Ferner große Auswahl
in Spielwaren aller Art, ſowie Schlitten, Schlittſchuhen, Fliegen=
den
Holländern, Chriſtbaumſchmuck und Chriſtbaumſtändern ꝛc.
Beachten Sie bitte meine billigen Preiſe in meinen 3 Schau=
(25687sid
fenſtern.

Aogeg

Bordeaux-Weine

garantiert rein, direkt importiert
empfiehlt

Großh. Hof-
Friedrich schaefer, lieferant.

Beereege Sten
B
emie neu, 110 270 em, gans
dunkel Eiche gebeizt, für 30 Mk.
(weil überzählig) zu verkaufen.
Hochſtraße 45, prt.
*14252

(25611a

Sog
Ein Paar gute Schtittſchuhe für
Größe 40/42, 2.50 Mk., 1 Inf.=
Gewehr, Modell 71,1 10. Mk.,
Stiefel ꝛc. billig zu verkaufen.
Nüh. i. d. Exped. d. Bl. (*14228sol.

fBerndorfer
Apacca-Süber-
Eſſbeſteche u. lefelgeräte
5Berſidorfer
F Rein-Lickel-Kochgeſchirre
(24541f
an Qualifät tmnerreicht.

2u. Origmalpreien dei
der Derkaufftelle
Aek S.JOein
FranFurt (IDainz)
Goetheſtr. 4.
Bluikzin
Mninlud

inderſchlitten 130 Mk, ein
1 K Parkettſtahlſchtubber 2 Mk.,
ein Wollbatiſtrock (92 I.), 2 Mk,
zu verk. Soderſtr. 29½ pt. (*14265

Weihnachts=
Geſchenk! Violine
mit Kaſten u. Bogen für Anfä ger.
15 Mk. Näh. Exbed. (*14224sois

(Gingen Herren iſt Geregen eit
geboten, ſich einer (*14240
Kegelgeſellſchaft
im Johannesviertel anzuſchließen.
Nachricht erb. u. O. 88 a. d Erv.,

Helt. gutgeſt. Geſangverein
L nimmt noch ſtimmbeg. Herren.
als Mitglieder auf. Jahr.=Beitr.
6 Mk. Gefl. Anmeld. unt. O 67.
(*14216si
a. d. Exped.

(Geſchäftsmann, Witwer, allein=
ſteh
., Mitte 40er, jugendl. Er=
ſcheinung
, evang., mit gut. Eink.,
ſolid und ehrenhaft, ſucht zwecks
Heirat, mit nicht zu junger Dame,
mit etwa 4000 M., die ſicher geſtellt
w rden, bekannt zu werden. Damen
von friedl. Lebensart u. tadelloſer
Vergangenheit die neben häusl.
Sinn auch lebh. Intereſſe für ein,
Ladengeſch. haben und die ſich
nach eigenem glücklichem Heim
ſehnen, wollen ihre Adreſſe unter
Darlegung der Verhältniſſe unter,
O. 76 in der Exp. niederl. (*14194

2 Freundinnen, 25 u. 23 J., mit
1700 und 1800 Mark erſp. Geld,
ſuchen anſtänd.
Herrn zwecks Heirat.
Off. u. O. 74 an die Exp. (*14187
Heiratsgesuch
Anſt. Fräulein, 26 Jahre alt,
evang.; tücht. i. Haushalt, a. gut.
Familie, mehrere gauſend Mark
Vermögen, wünſcht; da ſie keine
Gelegenheit hat, auf dieſem Wege
einen ſolden braven Mann ins
ſich. Stellung kennen zu lernen
zwecks bald. Heirat. Briefe m. Bild
unter Sch. K. 50 poſtlagernd
Poſtamt Hermannſtraße. (B25693

Heiratsgesuch.
Gebild. anſt. Fräulein, 21 Jahre alt,
evang., tücht. i. Haush., 4050000
Mark Verm., 1015000 Mk. Mitgift,
wünſcht, da es ihr an Herren=
bekanntſchaft
fehlt, auf dieſem Wege=
einen
Herrn in ſicherer Stellung od.
ſicherer Exiſtenz kennen zu lernen.
Dis kretion Ehrenſache. (Anonym.
zwecklos.) Briefe u. A. F. 100
mit Photographie poſtlagernd an
Poſtamt Hermannſtraße. (B25692

wird in liebevolle, ge=
Kind wiſſenhafte Pflege gen.
Näheres Expedition. (*14145so
Dr. med. Babucke, Spez.-Arzt.
Weisbrod& Witwitzky, Sper I.
Haut-u. Geschlechtsleiden
Tarnrchrenerkrankungen,
Ausflüsse, Syphilis.
Trarkfurt a. M., Kaiserstr. 60
Schmerzloses rarches Heilver.
fahren ohne Quecksilber.
Hasche Heilungen nach
Erileh-Aets 60s.
Sprechstund.: 111 und 48
Uhr. Sonnt. u. Feiert. 10 1 Uhr.
(14115a)

[ ][  ][ ]

in Ballen friſch eingetroffen, ſo lange
Hch. Brandstätter
Georg Feid
Friedrich Dörner
Ecke Frankfurter= und
Ecke Schützen= u. Hügelſtraße
Pankratiusſtraße

Vorrat empfehlen

per Pfund 16
Paul März
Ecke Landwehr= u. Liebigſtraße

A. Reichard
Ecke Kaſino= u. Bleichſtraße

Nummer 295.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Seite 45.

Otto Erb Fried. Hebermehl Ecke Erbacher= u. Mühlſtraße Ecke Obergaſſe u. Alexanderſtr. Ecke Kies= u. Nieder=Ramſtädterſtraße Peter Keil Ecke Pankratiusſtraße
vis-ä-vis Wenckſtraße

Weiblich

Beſtempfohl., durchaus perfekte
Weißzeugnäherin
nimmt noch einige Kunden an (in
zu. auß. d. Hauſe, a. nach auswärts).
Gefl. Adr. u. O. 48 Exped. (*14126
Mädchen empf. ſich i. Weißzeug=
mähen
u. Ausb. d. Wäſche in u auß.
d. Hauſe. Off. u. H 76 Exp. (*13840mss
Tüchtige Weißzengnäherin,
vorzugsweiſe in Herrenwäſche,
ſempfiehlt ſich Kaſinoſtr. 17, Vorder=
haus
, 2. Stock, rechts. (*14072fso
Tüchtige Schneiderin empfiehlt
ſich für in und außer dem Hauſe
*14046fs)
Kiesſtr. 30, part.
Fraulein
ſucht Stellung als Anfängerin für
Büfett oder Servierfräulein
Näh. Obergaſſe 4, I. (*14076fs

Junges Fräulein
ſucht per 1. Jan. 1913 Stellung
als Empfangsdame bei Arzt oder
Zahnarzt. Offert. unt. E K 40
hauptpoſtlagernd.
(*13593ms
Hausaatterin.
Alleinſt. Fräulein, evang., ſucht
Stellung bei älterem Herrn in
gutem Hauſe. Dieſelbe iſt im
Haushalt, feiner Küche, Kranken=
pflege
und Vorleſen durchaus er=
fahren
und beſitzt die beſten Zeug=
niſſe
. Näh. in der Exped. (18745a
verh. einer armen Wtw.
Werm. kl. Kindern zu Arbeit,
z. B. Näh., Anz. aufbüg., Lad. o. Bur.
putz. Beſſungerſtr. 83, Hh., I. (*14136
Aeltere, erfahrene Köchin nimmt
Aushilfe an, kocht auch bei Hoch=
zeiten
und Feſtlichkeiten (*14051
Kaupſtr. 59, part.
Gewandte Frau
empfiehlt ſich bei Geſellſchaften
und Hochzeiten zum Kochen ꝛc.
Näheres Expedition. (*14233sif
Tüchtiges Mädchen ſucht Aus=
hilfe
für alle Hausarbeiten per
ſofort. Näheres Alexanderſtr. 15,
(*14260so
2. Stock rechts.
Nehme Aushilfeſtelle an, Tag
1 Mk., Eliſabethenſtraße 76, 1. St.
(*14243
Oktroihaus).
Flein. grau ſ. halbe od. ganze
Tage Beſchäft. Näh. Exped. (*14142
Männlich

Bürogehilfe
ſeither u. jetzt noch auf größ. Bürger=
meiſterei
tätig, der ſtenographiert
(Syſtem Gabelsberger) u. Schreib=
tmaſchine
ſchreibt, ſucht anderweit
Stellung. Off. u O 17Exp. (*13980fsi
Vertrauenspoſten
ſſucht gewiſſenh., repräſentationsf.
Herr, lange Jahre in leitenden
Stellungen tätig, mit prima Ref.,
kautionsfähig. Offerten u. O. 65
ſan die Exped. ds. Bl. (*14208so

Bankbeamter
empfiehlt ſich in der Führung von
allen Vermögensangelegenheiten.
Gefl. Off. u. O. 24 Exp. (*14010sm
Tüchtiger Kaufmann m. prima
Ref., ſeith. i. Kont. u. Reiſe tätig,
ſucht zum 1. Januar 1913 Stell.
Off. u. O. 73 a. d. Exp. (*14169

Weiblich

Anwaltsbureauvorſteher i. un=
gekündigter
Stellung ſucht anderw.
paſſ. Stellung. Nur la Zeugn. u. Re=
ferenz
. ſtehen z. Verfügung. Off. m.
Gehaltsang. u. O. 53 Exp. (*14134sds
Arbeiterinnen geſucht
Jung. Polſter= u. Dekorations=
gehilfe
, d. am 15. Dez. d. Stuttgarter 1.Hassia‟, Schokoladenfabrik G. m. b. H.
Fachſchule verläßt, wünſcht Stellung 1 Darmſtadt, Wienersſtr. 66 (*14221
zur weiteren Ausbildung. Verſteht Jüngere Arbeiterin (Anfängerin)
Heftarbeit von Ledermöbeln. Off. ſofort geſucht Kopfektion,
Snt. O 11 an d. Exped. (*13965dsm Mühlſtraße 40, I. (T13645mfs

Einen großen Posten moderne, aus soliden
Stoffen gearbeitete PALETOTS haben

wir zu

Partiepreisen
erworben, und bringen dieselben in

Flen

zum Verkauf.

U
102 10.
Der Wert dieser Paletots ist ein bedeutend höherer.

Auf unsere übrige Konfektion gewähren wir auf
Plüsch- und Samtpaletots 20%
Garnierte Kleider
20%
Kostüme
Paletots
Kostümröcke
Kinder-Paletots
D
Blusen
Gebrader Sten

Ludwigsplate 9.

(25673

Jg. Waguer ſ. ſof. Arb. Off. a. u. Pfeiſtr.
Fran ffurt-M., Leipzigerſtr. 2. (*13836is

1 Junge ſucht Beſchäftgg. ſ. d. g.
Tag Langegaſſe 41, Htb. (*14269

Ofene Stell

Tüchtige
Verkäuferinnen
branchekundig, ſucht (25647
Seidenhaus E. Volz
8 idenstoffe, Besatze, Spitzen

Lauffrau oder Laufmädchen
geſucht. Näh. Expedition. (*14217

Erſte
Jutzarbetterm.
Für ein größeres Atelier wird
erſte Arbeiterin für dauernde
Stellung per 1. Februar geſucht.
Nur ſchriftliche Offerten mit
Angabe des Gehalts, Zeugnis=
abſchriften
unter O 20 an die
Expedition ds. Bl. (25483dfs
rste
oaistimifen
Für unſer Putzatelier ſuchen wir
mehrere erſte Moriſtinnen für
dauernde Stellung bei hohem
Salair per ſof. u. 1. Februar. Vor=
ſtellung
nur vormittags. (25482dfs
Gebrüder Unger
Modes.
Mehrere tüchtige Zuarbeite=
rinnen
geſucht. Mathilde Wolff.
Schulſtraße 3.
(*14204
Purz-Arbeiterinnen
ſucht zum 15. Febr. 1913 (25701sms
Adolf Geiger.
ſucht einfache
Fräulein Frau f. Wäſche
außer dem Hauſe. Einfache, ſau=
bere
Behandlung ohne viel Bügeln
und ohne Waſchpulver u. Maſchine.
Off. u. O. 44 Exp. ds. Bl. (*14082fso
Köchinnen, Hausmädchen,
Alleinmädchen, welche kochen und
nicht koch. k., in groß. Anz. f. 1. Jan.
geſ. Fr. Minna Dingeldein, ge=
werbsmäßige
Stellenvermiktlerin.
Eliſabethenſtr. 5, Tel. 531. (*14254)
Suche p. 1. Jan. mehr. Allein=
mädch
. Frau Sidonie Frank, gewerbsmäßige
Stellenvermittlerin Schulstr. 9. (*14184
Tücht., ält. Mädch., w. kochen
kann, für Reſtauration geſ. (*14251
A. Braun, Alexanderſtr. 18.
Putzfran Freitag oder Samstag
vormittag geſucht
(*14261
Schuchardſtr. 9, 2. St.
S che mehr. tücht. Mädch. u. Aush.
für hier u. ausw. ſof. u. ſpät. (*14178.
Johannette Weisamantel, gewerbsmäßige
Stell envermittler in, Ka inestr. 17. (*14178
in kleinen
Tücht. Mädchen Haushalt
für Haus und Küche zum 15. Jan.
geſucht. Näh. i. d. Exped. (*11140
Stellenloſe Mädchen finden.
Unterkunft bei Frau Bauer,
Marktplatz 12.
(22512a
Männliei

Bilanzſicherer
Buchhalter
für amerikaniſche Buchführung per
1. Januar 1913 geſucht. Off. mit
Gehaltsanſprüchen unt. O. 39 an
die Expedition ds. Bl. (25565fso!
Wer im Baugewerbe Stells sucht, verlange
VV gegen 30 Pfg. Probe-Nummer von Bau-
zeitung
für Württemberg, Baden, Hessen,
Eisass-Lothringen. Brief-Adr. Banzeftungs-
Verlag Stuttgart.
(3629)f

Dienſtmädchen ſo=
Tüchtiges fort geſucht. Zu erfr.
Taunusſtr. 19, 2. St. (*13953ds

Ein junges Laufmädchen für
nachmittags geſucht
(*14129
Speſſartring 11, part.

Per 15. Januar
ſuche ich für mein am hieſigen Platze, Markt 11, neu zu
eröffnendes Betten-Spezialhaus eine ſelbſtändige, tücht.
Verkäuferin
die in dieſer oder ähnlicher Branche tätig geweſen iſt.
Offerten mit Bild, Zeugnisabſchriften u. Gehaltsanſprüchen
(25484dsm
an M. Buchdahl, Mainz.

[ ][  ][ ]

Seite 46.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912,

Nummer 295.

(h.
Speziell für das Weihnachts-Geschäft neu aufgenommen
verkaufen wir zu ganz aussergewöhnlich billigen Weihnachtspreisen, solange Vorrat reicht:
175
225 450 Cc
Eine wundervolle Serie reinleinener handgestickter raschentücher im Karton mit 6 Stück . 1 5
Sogenannte Buchstaben-Taschentücher, reinleinene handgestickte ganzes Alphabet vorrätig
im Karton mit 6 Stück 27 in reicher Ausführung 58
Unser alljährlich wiederkehrendes grosses Sortiment handgearbeiteter Pointe-lacé-Decken in allen quadratischen
100 125 175 950 975 E00
1050 9950
und rechteckigen Grössen, auch Eisdeckchen, Tischläufer und Ueberhandtücher 1 1
2 5 5 6- 1- 10- 15 22
Brüsseler Ball-Ridicules, handgearbeitet aparte Neuheit für junge Mädchen, in sechs Ballfarben
crei, rose, nil, champagne, fieder und weiss, das Stück im Karton . nur 37
Neue sehr aparte Kissenplatten und fertige Kissen mit zarten Pfanzendaunen gefüllt
0
100 150 900 950 275 5oo 550
in orientalischem Geschmack, in Bulgarenart, in Leinen und Gobelin 1 1 2 2 2 5 5 bis 12
Vorrätig halten wir auch Kissenfüllungen Pflanzendaum 50/50 cm das Stück 175
50 900
3
das Stück 2
Eine Partie Plüsche- und Gobelin-Schemel sehr angenehmes schönes Geschenk
Der Begleiter der Hausfrau bei Einkäufen aus buntem Rosenkavalier-Satin, äusserst praktisch, der grosse Beutel . nur 12

Marken können wir auf diese Artikel nicht geben.

Ludwigsplatz.
Gebr. Flosienf

Solide Lebens-Existenz!

Zur Entlaſtung der Zentrale u. genaueren Bearbeitung, wird von
Berliner Ehem. Fabrik für den Bezirk Darmſtadt eine tüchtige geeignete
Perſönlichkeit geſ. Branchekenntniſſe ſind nicht erforderlich da Betr. ſeitens
der Fabrik unterrichtet u. ſtets unterſtüßzt wird, ſodaß derſelbe ein Ein=
kommen
bis 5000 Mk. bei einigermaßen Tätigkeit erzielen kann. Jedoch
müſſen Bewerber über 1500 Mk. bar verfügen, da das erſte Lager auf
feſte Rechnung zu übernehmen iſt Iff unt O 63 an d. Erv.(*1412s

Bei deuſcher Veriſiherungsgeſelſchaft wird per 1. Januar
1913 die
Haupt-Agentur für Darmstadt
frei. Die Geſellſchaft betreibt Feuer=, Unfall=, Haftpflicht=, Glas=,
Einbruch, Diebſtahſ., Waſſer= und Mietverluſt=Verſicherung und
überträgt ein Inkaſſo von garantiert M. 8. 00..
Kautionsfähige, tüchtige Herren, welche in Darmſtadt gut
eingeführt ſind belieben Off. unter O, 6378 an den Invaliden=
dank
, Frankfurt a. M. einzureichen.
(325591

Zum Beſuch von Privatkund=
ſchaft
wird gegen Gehalt, hohe Pro=
viſion
, Fahrgelder uſw. ein ge=
wandter
, zuverläſſiger (25577fso
Verkaufer
dem gegen kleine Sicherheit das
Inkaſſo mit übertragen werden
kann, für den Odenwald geſucht.
Bewerber, weliche an rege Tätigkeit
gewöhnt ſind, werden erſucht,
Offerten unter O. 47 mit An=
gabe
von Alter und ſeith. Stellung
an die Exped. d. Bl. einzureichen.

Hoher Verdienst
Platzvertreter
geſucht von bedeutender
Gummiwarenfabrik
zum Verkaufe von Auto= Pneu=
maties
, Maſſivreifen u. tech=
niſche
Gummiwaren direkt an
Konſumenten.
(25633fl
Herren, welche gute Bezieh=
ungen
haben zu Automobi=
liſten
, Laſtwagenbeſitzern und
der Großinduſtrie belieben aus=
führliche
Offerten einzureichen
unter V. 9171 an Haasen-
stein
& Vogler A.-G.,
Frankfurt a. M.

Hohen Verdtenſt
ſichern Ihnen unſere

fahrbaren (23903ff
Brennholzsäge-Maschinen
mit Selbſtfahrvorrichtung
(2 Vor=, 1 Rückwärtsgeſchwindig=
keitt
, auch zum Antrieb von
Dreſchmaſch., Schrotmühlen ꝛc.
Höchſte Leiſtungsfähigkeit
Glänzende Erfolge
Billige Preiſe.
J. Schreiber & Co.
Oberursel a. T.

Chauleur-Schute
Willy Neuroth
Pankratiusstraße 63.
Telephon 1060.
Praktiſche u. theoret. Ausbildung.
Staatlich konzeſſioniert. (*14168
Offene Stellen koſtenlos.
eine angenehme,
Wer hat Zeit, feſte Stekinn
gegen feſten Gehalt u. Tagesſpeſen
zu übernehmen, kann auch als
Nebenbeſchäftigung benutzt werden.
Off. u. O. 72 a. d. Exp. (*14179

Helenidlnaranengrol
Für Reiſe u. Kontor tüchtiger
junger Mann
geſucht, welcher mit Branche
und Kundſchaft der hieſigen
Gegend vertraut iſt. Offerten
mit Angabe des Alters und
bisheriger Tätigkeit unt. 2 45
an die Erped. erbet. (*13717oms

u. anderejunge Leute,
Reſerviſten 1534 Jahre, welche
in fürſtl., gräfl. u. herrſchaftl. Häu=
ſern
Diener werden wollen, geſucht.
Proſpekt frei.
(252292i
Kölner Dienerfachſchule, Köln,
Chriſtophſtraße 7.

Tüchtiger Steinmetz ſofort
geſucht Schuchmann, Artillerie=
ſtraße
10.
(*14247

Maler oder Zeichner
gesucht zum Unterricht im Skiz=
zieren
für einige Stunden in der
Woche nach auswärts. (25606soi
Gefl. Offerten bef. die Exp. d. Bl.

Erhohung des Einkommens

3943H) durch Versicherung von Leibrente bei der
Preussischen Renten-Versicherungs-Anstalt.
Beispi l für Männer (Frauen erhalten weniger):
Sofort beginnende gleichbleibende Rente für 1000 M. Einlage:
Eintrittsalter (Jahre) 50 I 55 I 60. I 65 1 70 75

Jahresrente: Mark 72,48 82.44 96.12 14.86141.96 181.20
laufende Renten: 7½ Millionen Mark.
vorhandene Aktiva: 122 Millionen Mark.
Prospekte und sonstige Auskunft durch:
Chr. Emil Derschow in Frankfurt a. M., Hotel Englischer Hof,
Kaiserplatz 17 und Kaiserstrasse 76, Beite Bahnhofpfatz.

Ende 1911

eetrte
Sweaters, Kragenſchoner lw. gef
Näh. Gutenbergſtr. 27, Lad. (*13005ds

Wir ſuchen zum baldigen Eintritt
einen zuverläſſigen, ſtadtkundigen
Fuhrmann
mit guten Zeugniſſen für dauernd
Glückauf‟ (*14033fs
Darmstädter Kehlen-Verkau fs-Gesellschaft
m. b. H., Heidelbergerstr. 1.

Jüngere,kräftigereArbeiter
per ſofort geſ. Näh. bei (25649so
WEHNER & FAHR,
Schokoladenfabrik.

Tüchtiger Poſtillon geſucht
*14200)
Grafenſtraße 6.

Nied.=Ramſtädterſtraße 32 ge=
räum
. 5 Zim.=Wohn. 1. od. 2. St.
bis 1. April zu verm. (*14192

Wingertsbergſtraße 2, Ecke
Erbacherſtraße, 2. Stock ſchöne
5=Zimmerwohnung per 1. April
zu vermieten. Zu erfragen daſelbſt
parterre.
(25736ms

Wendelſtadtſtraße 24 4 Zim=
mer
=Wohnung mit allem Zubehör
per 1. April zu vermieten. Näheres
daſelbſt u. Wienersſtr. 65. (25741ids

Pankratiusſtr. 6, II., 4 Zim=
mer
=Wohn. auf 1. April zu verm.
Näh. Soderſtr. 70, I. (25734ms

Heidelbergerſtr. 98, 1. Et., ſch.
abgeſchl. 3 Zimmer=Wohnung, Gas,
Raſenbleiche für ſof. od. ſp. (25721a

Ballonp atz 3 Neub., pt. lks, leer.
Zimmer zu vermieten. (*14196

Olte Zimmer

Frankfurterſtr. 58, pt., 1 ſch.
möbl. Zim. a. ruh. Mieter. (25735ms

Saalbauſtr. 36,
möbl. ſep. Zim.

3. St., gut
(*12188

Waldſtr. 24, Vdh., 2. St, Wohn=
u
. Schlafz. m. 2 Betten ſof. (*14234
Waldſtraße 16 möbl. Wohn=
und Schlafzimmer, zuſ. oder ge=
trennt
. zu vermieten. (*14225som

gehrauht, wie neu bergerichtete
Nähmaſchinen, Singer
Ringſchiff und Singer Langſchiff,
billig zu verkauf. Reparaturwerkſt.
AuguſtZürtz, Waldſtr 23, II. (*14266

bilig eine gr.
Zu verkaufen Zink= Bade=
wanne
Wingerisbergſtraße 2, II.,
(*14258so
Ecke Erhacherſtraße.

zu ver=
Friſeurgeſchäft kaufen.
Offerten unt. O. 88 Exp. (*14263

mit
Lebensmittelgeſchäft Haus
zu verkaufen; gute Lage, 30 Jahre
beſt., flott im Gang. Anfr. unter
O. 77 an die Exped. (25724a

utgeh. Kolonialw.=, Obſt=, u.
G Gemüfe=Geſchäft umſtändeh.
abzugeben. Nur 400 Mark nötig.
Offerten unt O. 82 Exp. (*14239

Alte Darm=
Eberſtadt ſtädter Straße,
kleines Grundſtück zu pachten ge=
ſucht
. Gefl. Off. mit Preis und
Größe u. O 62 an die Exp. (*14160

eſucht diskret rent. od. ſpekul.
G Wohn= od. Geſchäftshäuſer od.
ſonſt günſt. Objekte od. Anw., hier od.
Umgeg. Off. v. Selbſtverkäufer u.
A 500 poſtlag. Darmſtadt. (25700E

Teudeh

2. Hypothek
mit 810000 Mk. von ſehr
rentablem Geſchäfte geſucht. Off.
u. O. 89 an die Exped. (25747so

7000 Mk., II. Hypothek m. Bürg=
ſchaft
auf Haus mitten i. d. Stadt z.
zed. geſ. Off. u. O. 75 Exp. (*14182s

Wer leiht einem Handwerker
gegen monatliche Rück=
0 Mark zablung?
(*14127
Off. u. O. 54 Exped. ds. Bl.

Obergaſſe 4, I., ſchön möbl. ;
Zimmer mit Frühſtück. (*1426dga

Gteranen

Helterer Herr
findet dauernde Penſion in ruh.
Villa, erſtklaſſ. Verſorg., 3000 Mk.
jährl. Offerten unter O. 71 an
die Exped. d. Bl.
(25731a

Achtung!
Ein Schreiner
vom Lande hat
12 komplette
Speisezimmer
in hochmod. Ausführung
u. verſchiedenen Preislagen
ſpottbillig abzugeben. Hie
Möbel können auf Wunſch
ohne Zahlung bis 1. 7. 1913
aufbewahrtwerd. Schriftl.
Anfragen befördert unter
O 59 die Exped. (25612a


1gr. Waſchmangel, 2 Schülerpule,
1 Puppentheater, 1 Rauchtiſch
Ludwigsplatz 6, 1. Stock. (*14155

Englischen Unterricht
erteilt Miss Kathleen Mackimm,
B14856) Herdweg 91, II.
Mathematik d. akad. gebild. Lehrer
Sorgfält. ſchnelle Förderung. Mäß.
Honor Wittmannſtr. 30, I.(B21821

Darisienne, institutrice
P dipl. donnerait des
lecons. Sadr. Franken-
steinstraße
49, III. (21544a

Achtung! Gründl. Klavier=
und Violin=Unterricht erteilt
A. Otto, Kiesſtraße 18.
Daſelbſt ſind einige gute
Schüler=Violinen
(2,
zu verkaufen.

ſind
gute Violinen billig

Zwei
zu ver=
kaufen
. Violinunterricht
erteilt Anfängern und vorgeſchrit=
(*14176
tenen Schülern
W. Heinrich, Bleichſtraße 23.

Langjähriger, erfahrener
Zitherspieler
erteilt gründlichen u. erfolgreichen
Unterricht im Zither-, Guitarre=
u
. Mandolinespiel. Derſelbe er=
teilt
auch Vorgeſchrittenen gewiſſen=
hafte
Theorielehre u. übernimmt die
Beſorgung bill. u. gut. Inſtrumente.
Näheres Mauerſtr. 23, II. (25001a

Zeichen=Unterricht
von Ingenieur oder Techniker der
Elektro= oder Maſchinenbranche für
einige Stunden in der Woche nach
auswärts geſucht. Offert. beförd.
die Erped. unt N 68. (2327ims

Einf., Tähnr.,
Institut Boltz Prim., Abitur.
Umenau i. Thür. (256441 Prosp. frei.

[ ][  ][ ]

Nummer 295

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Seite 47.

Allen Perſonen, die Kaffee
Hag, den coffeinfreien Boh=
nenkaffee
, als Erſatz für coffe=
inhaltigen
Kaffee trinken, ent=
geht
nichts; ſie haben den
zleichen Genuß wie früher.
Rektor Prof. Dr. K. B. Lehmann. (25631D
Rektoratsrede der Univerſi ät Würzburg 11. 5. 12.

Handel und Verkehr.

Zahlungen an Poſtkaſſen mittels
Schecks. Zur Förderung der bargeldloſen Zahl=
ungen
werden feit Jahresfriſt bei den an
Reichsbankplätzen befindlichen Kaſſen der Reichs=
ſpoſtverwaltung
außer Poſtſchecks und Reichs=
bankſchecks
auch Schecks auf Banken, Anſtalten, Genoſſen=
ſchaften
und Sparkaſſen in Zahlung genommen, wenn die
im Scheck als Bezogene genannte Bank uſw. ihre Ge=
ſchäftsſtelle
im Orte hat und ein Girokonto bei der Reichs=
bankſtelle
des Ortes unterhält. Derartige Schecks können
u. a. in Zahlung gegeben werden bei Einzahlungen auf
Poſtanweiſungen und Zahlkarten, beim Einkaufe von
Wertzeichen im Betrage von mindeſtens 20 Mark, bei Ent=
richtung
von Fernſprechgebühren, geſtundeten Porto=
beträgen
, Telegrammgebühren, Zeitungsgeld, Schließ=
fachgebühren
. Die mit Scheck eingelieferten Poſtanwei=
ſungen
und Zahlkarten werden von den Poſtanſtalten ab=
geſandt
, ſobald die Reichsbank den Betrag der Poſtkaſſe
gutgeſchrieben hat. Es iſt dafür geſorgt, daß dieſe Gut=
ſchrift
möglichſt raſch erfolgen kann. Eine vorzeitige Ab=
ſendung
der Poſtanweiſungen und Zahlkarten vor der
Gutſchrift tritt jedoch ein, wenn die Teilnehmer an
dem Verfahren für die von ihnen ausgehenden Poſtan=
weiſungen
und Zahlkarten beim Poſtamte bis zur Höhe
der Einzahlungen Sicherheit geleiſtet haben. Die von
öffentlichen Behörden, Kiaſſen und Anſtalten, ſowie von
Sparkaſſen der Kreiſe, Stadt= und Landgemeinden auf=
gelieferten
, mit Schecks beglichenen Poſtanweiſungen
und Zahlkarten werden ohne Sicherheitsleiſtung vor der
Gutſchrift der Schecks abgeſandt, wenn ſich die Behörde
uſw. mit der Poſtanſtalt über das ein für allemal zu be=
obachtende
Einlieferungsverfahren verſtändigt hat.
Patent=Erteilungen. (Mitgeteilt von
Patent= und Ingenieur=Bureau Dipl.=Ing. Klemens
Herszberg & Co., Darmſtadt, Rheinſtr. 19.) 20 1. L. 34 853.
Sicherheitsvorrichtung an Eiſenbahnfahrzeugen zur Ver=
hinderung
des Ueberfahrens von Signalen. Peter Leber,
Griesheim bei Darmſtadt. 2. 8. 12. 14d. B. 66 410.
Schieberſteuerung für ſchwungradloſe Dampfmaſchinen.
Dipl.=Ing. Edmund Burckard, Darmſtadt, Emilſtr. 28.
24. 2. 12. Gebrauchsmuſter=Erteilungen.
11e. 532902. Zeitungshalter mit umlegbarem Griff.
Fried. Wilh. KKoch, Darmſtadt, Gervinusſtr. 63. 11. 11. 12.
K. 55 545.
H. Frankfurt a. M., 13. Dez. ( Börſen=
wochenbericht
.) Ueber die abgelaufene Woche läßt
ſich nur wenig erfreuliches berichten. Die Politik liegt

nach wie vor höchſt unklar und der Zuſammentritt der
diplomatiſchen Vertreter von faſt ganz Europa in Lon=
don
erinnerte an die Möglichkeit einer ſchärferen Präzi=
ſierung
der in einzelnen Fragen vorhandenen Gegenſätze.
Erneut erklärt Serbien, auf die Feſtſetzung an der Adria
nicht verzichten zu wollen, während Oeſterreich=Ungarn
demgegenüber aus angeblich vitalen Intereſſen wider=
ſpricht
. Dazu kamen aus New=York Meldungen von
einer weiteren ſtärkeren Ermattung der Kurſe. Die Kom=
miſſion
zur Unterſuchung über den Moneyprozeß ſetzte
die Unterſuchung in Wallſtreet fort, was vorwiegend
ſtark zu verſtimmen ſcheint, während andererſeits die
Eiſenbahn=Einnahme und die unvermindert günſtige
Konjunktur in der Induſtrie faſt unbeachtet bleibt. Daß
auch der Geldmarkt dort eine beſſere Situation ange=
nommen
hat, beweiſt die Unterbringung von 25 Millio=
nen
Dollar öſterreichiſch=ungariſcher Schatzſcheine zu ver=
hältnismäßig
hohem Begebungspreiſe. Bei dieſem Ab=
ſchluſſe
wurde ausdrücklich dabei betont, es handele ſich
um keine Anleihe zu Kriegszwecken. Die ſeitherige Be=
reitſtellung
der Truppen in Oeſterreich, um für alle Fälle
gerüſtet zu ſein, verurſacht allerdings ſchon einen beträcht=
lichen
Koſtenaufwand. In Deutſchland läßt die Geld=
lage
immer noch viel zu wünſchen übrig, nachdem Pro=
longationen
für den kommenden Ultimo ſchon bis zur
Höhe von 88½ Prozent geſtiegen ſind; doch ſtellte ſich
ſpäter eine kleine Erleichterung ein, ſo daß der Privat=
ſatz
bis 5½ Prozent zurückgehen konnte. In der letzten
Sitzung des Reichsbank=Ausſchuſſes erklärte der Präſi=
dent
, mit dem ſeitherigen Diskontſatz bis Jahresſchluß
auskommen zu ckönnen. Auch die Bank von England hat
am Donnerstag, dem üblichen Erklärungstag für Diskont=
veränderungen
, ihre Rate unverändert belaſſen. Unter
den obigen Eindrücken war die Börſe die ganze Woche
in reſervierter und zumeiſt ſchwacher Haltung; auch das
Geſchäft bewegte ſich in engen Grenzen, da die Spekulation
keine Tätigkeit entwickelt und die Provinz, ſowie Privat=
publikum
nur unbedeutende Order ſendet.
Zu den Einzelheiten des Verkehrs übergehend, haben
deutſche Renten bei kleinen Umſätzen ihre vorwöchigen
Preiſe gut behauptet. Die Seehandlung richtete ſich dar=
auf
ein, um eventuelle größere Abgaben in unſeren An=
leihen
aufzunehmen. Sie hat daher alle fällig gewor=
denen
Gelder nicht mehr erneuert und gibt vorerſt nur
vereinzelt Geld mit kurzen Friſten. Ebenſo ſind die
Hypothekenbanken im Geldgeben ſehr zurückhaltend. Die
Heſſiſche Landes=Hypothekenbank, welche bisher in libe=
raler
Weiſe bei erſtſtelligen Hypothekendarlehen meit=
gehendes
Entgegenkommen bezeigte und bei guten Ob=
fekten
bis zu zwei Dritteln der Taxe Geld hergab, teilt
mit, daß ſie bei dem heutigen Stande des Geldmarktes
für die Folge dies Entgegenkommen einſchränken muß,
und daß ſie die Grenze, bis zu der ſie hypothekariſche Be=
leihung
vornimmt, herabgeſetzt hat. Daß man auch nicht
allzu peſſimiſtiſch für die Lage des Geldmarktes zu ſein
braucht, bezeugt die Subſkriptionsanzeige auf 4 Millio=
nen
Mark 4prozentiger Schuldverſchreibungen der
Naſſauiſchen Landesbank, die zum Vorzugskurſe von 99,60
zwiſchen 15. Dezember 1912 und 6. Januar 1913 zur Zeich=
nung
aufliegen. Bei Einzahlungen, die bis zum 30. De=
zember
erfolgen, wird der Kurs mit 99½ Prozent be=
rechnet
. Von den ausländiſchen Staatsfonds waren die
öſterreichiſch=ungariſchen türkiſchen und überſeeiſchen Gat=
tungen
gut behauptet, während die ruſſiſchen und ſerbi=
ſchen
bei Wochenſchluß nachgeben mußten. Madrider
Loſe ſind ſchwach auf Bankiermeldungen, daß der Cou=
ponsdienſt
allerdings funktioniert, aber die Treffer noch
ſtark rückſtändig ſind. Transportwerte und Bankaktien

waren ruhiger und im ganzen ohne weſentliche Verän=
derungen
; einzelne eher billiger.
Der Montanmarkt zeigte ſich zeitweiſe belebt, doch
überwog ſchließlich die mattere Tendenz. Kaliwerte wie=
der
beſſer geſtimmt. Weſteregeln bis 205½. Das Kaſſa=
induſtriegebiet
wurde durch die allgemeine Verſtimmung
ebenfalls ungünſtig beeinflußt und weiſt faſt durchgängig
Preisabſchwachungen auf, ebenſo Elektrizitätsaktien;
Deutſche Gold= und Silberſcheideanſtalt bis 633, Holzver=
kohlung
bis 318.20, Albert bis 433, Gritzner bis 286.25,
Benz bis 233, Kleyer bis 542½, Naphtha bis 321, Biele=
felder
Maſchinenfabrik bis 461½, Allgem. Elektrizitäts=
Geſellſchaft bis 243½, Schuckert bis 146. Gut behauptet
blieben Höchſter Farbwerke (621½), Badiſche Anilin
512½ und die beiden Zuckerfabriken Waghäuſel (198), ſo=
wie
Frankenthal (374½). Gummi=Peter gingen auf 80
Prozent zurück, nachdem verlautet, daß man auf einen
neuen Verluſt gefaßt ſein muß. Es ſind allerdings noch
große Reſerven vorhanden, welche vielleicht zur Deckung
hinreichen dürften. Akkumulatoren=Fabrik A.=G. Berlin=
Hagen ſchließen 521. Die neuen Aktien dieſer Geſellſchaft,
welche ab 1. Januar 1913 dividendenberechtigt ſind, wer=
den
vom 14. bis 30. dieſes Monats den alten Aktionären
derart angeboten, daß auf je nom. 2000 Mark alte Aktien
eine neue von 1000 Mark zu Pari ohne Zinsberechnung
bezogen werden kann. (In Frankfurt a. M. auch bei der
Deutſchen Bank=Filiale). In anbetracht des hohen
Aktienkurſes erhalten die alten Aktionäre ein wertvolles
Bezugsrecht. Der Wochenſchluß geſtaltete ſich ſehr
ruhig. Die Kurſe blieben aber im ganzen gut behauptet.
Privatdiskont 5½ Prozent.
Von Loſen notieren: Augsburger 34.30, Braunſchwei=
ger
200, Pappenheimer 64, Genua 210.50, Türkiſche 154.75,
Freiburger 72, Meininger 34.40, Ungariſche 386B, Mai=
länder
45=Fr.=Loſe 146, Mailänder 10=Fr.=Loſe 35.50,
Venediger 46.90, Raab=Grazer 36.50, in Reichsmark; Go=
thaer
Präm. II 116.40, Madrider 70.25, Donau= Regulie=
rung
152, in Prozent; ferner ſchließen: 4proz. Reichs.
(rückzahlb. bis 1918) 99.70, 3½proz. Reichs. 87.60, 3proz.
Reichs. 77.55, 4proz. Heſſen von 1899 99.20, 4proz. Heſſen
von 1906 99.20, 4proz. Heſſen von 1908/09 99.50, 4proz.
Heſſen (rückzahlb. bis 1921) 100.20, 3½proz. Heſſen 86.80,
Zproz. Heſſen 75.90, 4proz. Darmſtädter 96.60 G, 3½proz.
Darmſtädter 87.25, 4proz. Heſſiſche Land.=Hyp.=Pfdbr.
(S. 1823) 99.40, 4proz. Heſſiſche Land.=Hyp.=Pfdbr.
(S. 2425) 99.50, 3½proz. Heſſiſche Land.=Hyp.=Pfdbr.
(S. 35) 87.50, 3½proz. Heſſiſche Land.=Hyp.=Pfdbr.
(S. 911) 87.30 6, 4proz. Heſſiſche Kommunal=Pfdbr.
(S. 1012) 99.40 G, Aproz. Heſſiſche Kommunal=Pfdbr.
(S. 1314) 99.50 G, 3½proz. Heſſiſche Kommunal=Pfdbr.
(S. 13) 87.30 6, 3½proz. Heſſiſche Kommunal=Pfdbr.
(Serie 4) 87.40 G, Darmſtädter Bank 118 Südd. Eiſen=
bahngeſellſchaft
1246, Südd. Immobiliengeſellſchaft
(Mainz) 57½ G. Lederwerke vorm. Spicharz (Offenbach)
a. M.) 65 B, Schramms Lack= und Farbenfabriken ( Offen=
bach
a. M.) 262G, Chemiſche Mühlheim a. M. 60.90,
Schantung 126, South=Weſtafrika 124.50, Otavi=Anteile
105½, Otavi=Genußſcheine 73, 4½proz. Ruſſen 110, Aproz.
1880er Ruſſen 88.20, 4proz. 1902er Ruſſen 88.10, 3/proz.
Ruſſen 85.75, 3½proz. Ruſſen 80.25, 3proz. Ruſſen 73.75,
4proz. Unifiz. Türken 86, 4proz. Adminiſtr. Türken 78.30,
4proz. Bagdad=Türken 81.30, 4proz. Convert. Türken von
1905/1911 77.10 G, 3proz. Bulgaren 98 80. 4½proz. Serben
87, 4proz. Serben 77.20, Griechen von 1890 56.10, Griechen
von 1887 54.10, 5proz. Chineſen 99.30, 4½proz. Chineſen
92.80, 5proz. Chineſen (Tientſin=Pukow) 97, 4½proz. Ja=
paner
92.70, 4proz. Japaner 87.25, 3proz. Guenos=Aire
68.10.

eiſter

lobt das Werk, den Spender die
Gabe. Von der Art eines Ge=
ſchenkes
ſchließt man leicht auf die
Geſinnung des Gebers. Aeußer-
liche
Pracht bei innerlicher Dürf=
ſtigkeit
verleitet zu der Folgerung,
ſdaß der zur Schau getragenen
Freundlichkeit des Spendersl
ſſeine wahre Geſinnung nichtt
gleichwertig ſei. Man vermeide
deshalb ſolche Weihnachts- Deli=
ſlateſſen
, deren Hülle beſſeres
verſpricht, als ſie enthält.

Schönes

ist eine

Konfitüren bieten bei würdiger
Aufmachung einen ſo edlen, un=
übertrefflich
gediegenen Inhalt
dar, daß ſelbſt der durch vielfach
ſteurere ausländiſche Luxusmarken
verwöhnteſte Kennergeſchmack alle
Erwartungen erfüllt ſieht. Die,
jgroße Preiswürdigkeit beruht da-
frauf
, daß die Koſtenerſparnis
ſdurch Selbſtherſtellung der
(Packungen der Qualität des
(Inhaltes zugute kommt, und
lauf der direkten Abgabe an die
Konſumenten zu Fabrikpreiſen
in eigenen Fabrikfilialen, in
Darmstadt: Ludwigsplatz 6
Fernſprecher 1627. (256320

ARkord=
Einner
mit einschiebbaren Noten-
blättern
, in 1 Std. zu erlernen
von Mk. 8. an.
Sie finden grosse Auswahl
und billige Preise bei der
Firma (25683

zus französischen Weinen
Hervorrägendes Erzeugniss der Cognacbrennerei:
LANBAUER & MACHOLL,
HEiLERONN.
Gecht ait der Hemmer-Schutzmarke. Oberafl erhöltſch

Solüdten!

Bolädten!

(*14191)
in größter Auswahl, ſowie
Gesellschafts- und Fröbels-
Beschäftigungsspiele,
Bilder- und Malbücher,
Farb- und Knetkasten,
Briefpapiere in feinster Ausführung
Carl Kleber, Mathildenplatz 19.

Musikwerke
Georgenstrasse 11.
NB. Zithern werden gut
u. billigst gestimmt.

Mannborg-Harmonium
5 Oktaven, 13 Register

bie Schmetterlinge Mitteleuropas
Prachtwerk mit 30 gr. Tafeln, als
Weihnachtsgeſchenk billig zu verk
(*14147) Eckharbtſtr. 3, III. links.

Barock-Garnitur
6 Stühle, 2 Seſſel und ovaler
Goldſpiegel zu verkaufen
Soderſtr. 55, I.
*14238)

Nie wiederkehrende
Gelegenheit!
Frima leinene Herren=Kragen,
früher von 80 Pf. bis Mk. 1.00,
etzt per Stück 30, 40 u. 50 Pf.
im Geſchäftshauſe der Firma
Karl Frank,
13 Große Ochſengaſſe 13
(Eckladen). (*14249
inder=Klappſtuhlwag. bill. zu
§t verk. Ludwigſtr. 10, I. (*14244

elegantes, stilvolles Gehäuse mit Messing.
beschlägen nebst pass. Stuhl, mit schrägem,
verstellbarem Patentsitz sehr günstig zu
(25714so
verkaufen.
A. W. Zimmermann, Hoflieferant
Alleiniger Vertreier der berühmten Mannborg-Harmoniums
Darmstadt, Rheinstrasse 14.

Blumenkrippen, Trumeaus,
paſſend für Weihnachtsgeſchenke,
(*14259si
empfiehlt billigſt
R. Uhland, Hügelſtr. 29.
Triumphſtuhl, 1 gr. Spiegel
1 Flurgard., weiß, ſow. Blumen
krippe, w. lak. Neue Irenestr. 2 1, III. (*14248

Billig abzugeben:
1 getrag. Herrenanzug, 1 langer
Damenwintermantel (Größe 44),
1 neuer Kinderſweater, 2 Paar
gute Kindergummiſchuhe (Größe 36
u. 37). Nur vormittags Friedrich=
(*14146
ſtraße 14, I.

[ ][  ][ ]

Seite 48.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

ergewöhnliche Gelegenheits-
Anlgebore tar- uus

Durch sehr große extra für das Weihnachts-Geschäft
abgeschlossene Einkäufe bin ich in der Lage, Angebote
von erstaunlicher Billigkeit zu machen. Ich
offeriere in enormer Auswahl die nach Tausenden
zählt, Mäntel, Kleider, Kostüme, Paletots, Blusen,
Morgenröcke, Matinees, Unterröcke und Pelzwaren
jeder Art. Nur hochmoderne Waren bester
Beschaffenheit in hervorragendem Geschmack.

Flausch-Mäntel und
Ulster
Ein grosser Posten Flausch-Mäntel in braunen
Farben, offen u. geschlossen zu tragen, im
Rücken mit Spange, auffallend preiswert 11.50
Ein grosser Posten blauer Cheviot-Mäntel für
junge Damen, regul. Verkaufswert b. 21.
jetzt 13.50

Ein großer Posten blauer Cheviot-Mäntel mit
farbiger Garnierung, regul. Verkaufswert
11.50
bis 17.50
. . . jetzt
Ein grosser Posten langer Flausch-Mäntel,
bräunliche Farben, Riegelfassons, offen u. geschlossen
zu tragen, regul. Verkaufswert 21.
jetzt 13.50
Ein gross. Post. Ulster aus gemust. braun,
Stoffen, regul. Verkaufswert b. 29. jetzt 16.50
Grosse Posten hocheleg. Abend-Mäntel in hellen
Farben und schönen Fassons, aus guten Stoffen,
regulärer Verkaufswert 29. bis 45.
jetzt 19.50
Ein grosser Posten eleg. Ulster aus deutschen
Stoffen besten Fabrikats, reine Wolle, Riegelfassons,
offen und geschlossen zu tragen, regul.
jetzt 26.50
Verkaufswert 39.
Schwarze Tuch-Mäntel in ganz besonders großser
Auswahl und hervorragender Preiswürdigkeit
19.50 23.50 29.-
Farbige Tuch-Mäntel lange, lose, eleg.
23.50
Form in allen Farben
Schwarze lose Tuch-Mäntel, mit Tresse, schön
garniert . . . jetzt 26. 29.- 33. 45.-

Plüsch- und Velour du Nord-Mäntel

Ein großer Posten hocheleganter Velour du Nord-Mäntel in moderner
eleganter Aufmachung, regul. Verkaufswert bis 69.
jetzt 39.
Ein großer Posten hocheleganter Velour du Nord-Mäntel großer Robes-
pierre
-Kragen mit prima Seiden-Rips besetzt, graues Seidensergfutter,
regul. Verkaufswert 89.
jetzt 59.-
Ein großer Posten langer Seal-Plüsch-Mäntel aus echt engl. Lister-Plüsch,
mit prima Seide gefüttert, 140 cm lange hochelegante Mäntel
mit Robespierre-Kragen
115. bis 165.

Ein großer Posten langer Seal-Plüsch-Mäntel mit großem Opossum-
Schal, reinseidenes, farbiges Futter
Ein grosser Posten langer Astrachan-Plüsch-Mäntel 60
regulärer Verkaufswert bis 65.
jetzt 20. bis

Lange Pelz-Mäntel aus Kid-Astrachan, reinseidenes Futter . jetzt 115.
Ein großer Polllen langer, hocheleganter Pelz-Mäntel aus Seal-, Electric-
mit
Skunks-Opossum und austral. Natur-Opossum besetzt
zu Gelegenheitspreisen.

Kostüme

Pelzwaren

Ein großer Posten marineblauer und
schwarzer Kostüme, Jackett ge-
füttert
, mit Seidenspiegel u. Knöpfchen
garniert. Regulärer Verkauts-
wert
bis 25. . . . jetzt 16.50
Ein großer Posten marineblauer und
schwarzer Jackettkostüme.
Jackett auf halbseid. Serge gefüttert.
Regul. Verkaufswert bis 29.
jetzt 19.50
Ein großer Posten marineblauer und
schwarzer Kostüme, hochmodern.
schön gearbeit. Fassons aus best. Stoffen.
Regulär. Verkaufswert 9
57. bis 67.50 jetzt 39. u. 45.

Ein großer Posten marineblauer und
schwarzer Kostüme, Jackett auf
Halbseide, mit Soutachierung reich
garniert. Regulärer Verkaufswert
45. bis 50.
jetzt 23.50 u. 29.

Ein großer Posten hocheleganter
Kostüme aus gestreiften Velour-
stoffen
, schwarz-grün, schwarz-blau,
schwarz-weiß gestreift, glatte, vor-
nehme
Schneiderarbeit, Jackett auf
Halbseide gefüttert, beispiellose Preis-
würdigkeit
. Regulär. Verkaufs-
wert
57. bis 67.50 jetzt 45.-

Ich unterhalte ein Riesen-Lager in Pelz-Garnituren, das sich durch hochmoderne
neue Fassons und grösste Preiswürdigkeit auszeichnet. Für jeden Pelz wird weit-
gehendste
Garantie geleistet. Herrlich schöne Garnituren in Marder, Alaska-Fuchs,
Skunks, Weissfuchs, Maulwurf und alle anderen Pelzarten.

Pelz-Stola, Astrachan-Kid,
Echarpe, 285 cm lang, 28cmbr. 25.
dazu passende grosse Muff-
19.
Pelz-Stola, Zobelmurmel, Stola,
mit Schweifen, 250 cm lang . 29.-
Pelz-Stola schwarz Tibet
190 cm lang
Pelz-Stolagenannt chinesischer Marder
15.- 23.50 29. 39.-
Lange Feh-Cravatten
5.50 7.50 9.50
Echte Steinmarder
65.-
4fellig
Marder-IItis-Garnituren 20.
3fellig
Marder-Itis-Garnituren
39.-
4fellig

13.50

Alaska-Fuchs
45.-
2 große Felle
Pelzgefütterter Mantel
ganz auf Ia Hamsterfutter 59.
Aussergewöhnliche Offerte
in
garantiert echten
Skunks-Pelzen.
Ein grosser Posten
echter Skunks-Stola
mit 4 grossen echten Fehschweifen
zirka 190 cm lang . . 39.
zirka 210 cm lang .. . 45-

Morgenrock
Eiderdaunen
4.25

Matinee
Eiderdaunen
1.65

Backfisch-
Samt-Kostüme
45.- 51.- 59.-

Neue Backfisch-
Kostüme
33.- 39.- 45.-

Reinseidene
Payett-Blusen
in modernen Farben
8.50 9.50 11.50

Wollene Blusen
5.50 7.50 9.50

Hervorragend
preiswerte Tüllbluse
mit gestickt. Tüll- u. imitier
Klöppel-Einsätzen, auf
Tüllfutt., gen. w. Zeichn. 3.95

Trikotunterrock
mit Moiré-Volant
3.25

[ ][  ][ ]

§6 205.

Sanstag, 14. Dezember.

1912.

Extra-Angebot
für
Weinnachten.

Extra-Angebot

für

DARMSTTADT

Weihnachten!

Teppiche
Axminster-Plüsch-Teppich
135/200 170/200
200/300
10. 16.25 23.-

Pa. Ta.-Teppich
Brüsseler Imitation
135/200 170/230 200/300 250/350
19.50 29.75. 45. 75.-
Vorlagen . 3.75 4.90

Pa. Velour-Teppich

bestes
Fabrikat:

135/200 170/240 200/300 250,350 300/400
17.75 27.75 58. 83. 96.50
Vorlagen . 5.75 8.35
Perser-Teppich-Imitation
mit eingeknüpfter Franse
ausgezeichnete Kopien echter Stücke
30 18) 110/220 120/170 200/300 250,350 300/400
16.25 24. 29 50 63. 95. 126.
Vorlagen 7.25

Felle
Echt chines. Ziegenfelle
mit grauem Leinenfutter
50/80 60/90 65/110 70/125 70/170
4.5.- 8.- 11.- 12.-

Echt engl. Angora Felle
45/85 50/95 55/100 65/100 70/120 75/130
8.25 10.25 12.50 16.50 22.25 28.50

Fell-Teppiche confektioniert
mit Haarbesatz
45/75 55/85 76/110
3.75 5. 6.75

Echte Tierstücke
mit Kopf und Rachen
80.-
9.75 16.-
Serval Grizzlybär
Duchs
Eisbär imitiert . . . 26. 40.
Fell-Fusstaschen 3.60 3.90 5 75
Fussbänke m. Wärmflasch. 5.256.75

Gardinen
Englische Tüll-Gardinen
Fenster
3. 4.50 6. 8. 10.
Etamine-Decorationen
2 Shales 1 Behang
12.75 15. 19.50 23.
Leinen-Decorationen
2 Shales 1 Behang
7. 9.75 12.50 16.50
Nenheit! Tüll-Decorationen
confektioniert mit Spitzen und Volants
21. 25. 28.
Halbstores
Point Lacet, Crochet
10.50 12.75 15. 19.50
Brises Bises, engl. Tüll
per Stück . . 45 65 85

Decken
imit.
Kamelhaar vuel. Schlafdecke
3.

Koit Hamein. Sohlaſdhecle
1150 14.50 16.50 24.

Wollene Jaquard Schlafdecke
7. 8.50 11.50 16.50
Reisedoten, ſamoſlan
imitiert und echt
10.50 14.75 18.75 24.50

Felseleeten
Seal. Plüsch. Astrachan
8. 10 50 13.50 18.50 23.50
Steppdecken
9.50 12.50 17.50

Reise-, Sofa-, Divan-Kissen
1.75 2.75 3.75 4.75 5.50

Für Welhnachten erhielt ich nene Zufahr in orientalischen Teppichen, Vorlagen und Verbindungstücken bis 350 m lang.
Hamedan Bergamo Shirwan Afghan Kassak
MAnatol Kendje
Schiras
26500
700
2100
62
4200
3800
1800
5500
250
20
2
330
9500

Selten schöne und preiswerte Auswahl in echt persischen Zimmerteppichen
Muskabad
Voraghan
Mesched
Mahal
Tabriz
Afghan
500650 Mk.
375475 Mk.
650850 Mk.
375475 Mk.
350450 Mk.
175250 Mk.

Echt orientalische Stickereien s Vasen Waffen a Möbel

Blumenkrippen weiss lackiert
Peddigrohrmöbel Sessel
50
900
1450
105
1750 Mk.
1400
1650 Mk.
(25674
Man besichtige meine Ausstellungs-Erker an beiden Ecken Zimmer- und Elisabethenstrasse.
Meine Verkaufsräume sind am Sonntag, den 15. und 22. ds. Mts. von 117 Uhr abends geöffnet.

An allen Sonntagen
vor Weihnachten bleibt
mein Geschäft geschlossen.

Hess

Philipp
1

und Knaben-Bekleidung.

Herren-

Spezialhaus

Schillerplatz

(25727

Leute überzeugt Euch, lauft in
die Lauteſchlägerſtr. Nr. 5, Laden=
geſchäft
, wenn Ihr vor Weih=
nachten
Geld ſparen wollt!
Beſte Qualität: neue Bettücher,
Heren= u. Damenhemden, Unter=
hoſen
, neue Oberhoſen, Kinder=
anzüge
, Taſchentücher, Bluſen,
Kittel, Hausſchürzen, ein Poſten
Knabenſchürzen, Stück 35 Pfg uſw.,
guterhaltene Herren=Ueberzieher,
Anzige. Damenmänkel, Damentl.,
weiße Bluſen Stück25 Pfg., Herren=
u
. Damenſtiefel, ein faſt neu. Kinder=
ſprungrahmen
mit Matratze u. noch
Verſchiedenes, alles ſpottbillag ſof.
zu verkaufen Samstag bis 9Uhr
abends geöfnet, Sonntags von
11 Uhr bis 7 Uhr abends.
Bernhard Fuchs,
Inh.: Rika Fuchs Lauteſchläger=
ſtraße
Nr. 5. (25710
Schöner, großer Puppen=Sport=
2 wagen nebſt weißem Kinder=
mäntelchen
billig zu verkaufen
*1402) Lindenhofſtr 18, III.
RehersKonverſ.=Vexikonz.Auft,
M 18 Bände neu, für 65 Mk. zu
verkaufen Offerten unter g. 76
an die Erpedition d. Bl. (*14201
Ganarienhähne, gutſ., v. 610 M.
Kt zv. Kiesberaſtr. 0. Vdh. (B23501

rauringe
ohne Lötfuge
Flach- und Kugelform
in 8, 10, 14 und 18kar. Gold
das Paar von 1080 Mark
Gravierung gratis
Alle Größen stets vorrätig

Trauringe mit Ornamenten u. Sinnsprüchen

Borné

Hofuhrmacher und Hoflieferant (25163a
Uhren, Gold-und Silberwaren
25 Ernst-Ludwigstrasse 25

[ ][  ][ ]

Seite 50.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Nummer 295.

Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.

Geöffnet an Wochentagen von 9 12 Uhr vorm. und
8 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 4. Dez.: dem Schreiner Kaſimir
Müller, Erbacherſtr. 12, ein S. Wilhelm Kaſimir. Am
10.: dem Fahrburſchen Jakob Neff, Feldbergſtr. 58, eine
T. Eliſe Sophie. Am 9.: dem Lokomotivheizer bei der
Staatsbahn, Johann Philipp Waſſum, Pfründnerhaus=
ſtraße
18, eine T. Anna Marie Katharina. Am 7.: dem
Kaufmann Otto Friedrich Simmerer, Weiterſtädter
Weg 48, ein S. Eugen Otto. Am 3.: dem Ingenieur
Ludwig Schwebel. Erbacherſtr. 17, ein S. Hubertus
Arno. Dem Gaſtwirt Geegor Lohfink, Lichtenberg=
ſtraße
75, ein S. Auguſt. Am 11.: dem Fuhrmann Johann
Georg Ludwig Rühl, Gardiſtenſtr. 6, eine T. Mar=
garete
Eliſabeth. Am 10.: dem Kartograph Wilhelm Max
Georg Altenkirch, Gervinusſtr. 34, ein S. Wilhelm
Georg Alfred. Dem Magazinarbeiter Wilhelm Müller.
Eliſabethenſtr. 45, ein S. Peter. Am 11.: dem Fabrik=
arbeiter
Heinrich Kahl, Lichtenbergſtr. 78, ein S.
Friedrich.
Aufgebotene. Am 10. Dez.: Bäckergehilfe Wilhelm
Gäriner, hier, mit Eliſabetha Emich in Ober= Ram=
ſtadt
. Kaufmann Heinrich Georg Ernſt Hermes, hier,
mit Eliſabethe Katharina Mengeringhauſen in Wies=
baden
. Schloſſer Friedrich Wilhelm Auguſt Hild, hier,
mit Anna Katharina Brandſtätter in Wattenheim. Am
11.: Dreher Georg Joſeph Lannig, mit Arbeiterin Anna
Luiſe Schwenk, beide in Frankfurt a. M. Gaſtwirt
Philipp Wilhelm Adam in Nieder=Modau, mit Eliſa=
betha
Simon in Darmſtadt. Maurergeſelle Wilhelm
Schaffner, mit Dienſtmädchen Margareta Stamm,
beide in Groß=Gerau. Diplom=Ingenieur Peter Joſeph
Alfred Friedrich Boll in Düſſeldorf, mit Anna Wilhel=
mina
Auguſte Nettſträter in Huckingen. Dienſtknecht
Karl Kimm, mit Dienſtmagd Katharina Dickel, beide
in Hergersdorf. Am 12.: Schriftſetzer Heinrich Wagner,
hier, mit Eliſabeth Kahlſtadt in Kreuznach. Trompeter=
Sergeant Ernſt Max Nentwig, hier, mit Berta Wolf
in Gießen. Sergeant im Garde=Drag.=Regt. Nr. 23, Otto
Fritz Jäger, Marienplatz 1, mit Johanna Helene
Felbrich in Horn in Lippe.
Geſtorbene. Am 9. Dez.: Weichenſteller Heinrich
Möller, 28 J., ev., Arheilgen. Am 10.: Anna Thereſia
Buchmüller, T. des Schloſſers, 18 Tage, Pankratius=
ſtraße
26½. Am 9.: Sophie Karoline Doris Flora Auguſte
Waldecker, geb. Brede, Ehefrau des Hauptmanns a. D.,
60 J., ev., Heinrichſtr. 62. Am 10: Eliſe Geiſel, geb.
Lerch, Witwe des Förſters, 74 J., ev., Schloßgartenpl. 14.
Am 9.: Wilhelm Liſtmann, S. des Kontrolleurs bei der
Rentenanſtalt, 17 J., ev., Taunusſtr. 42. Sergeant Willy
Auguſt Heinrich Heifer, 24 J., ev., Holzhofallee 25.
Wilhelmine Rauch, geb. Klein, Witwe des Landgerichts=
rats
, 89 J., kath., Kiesſtr. 66. Am 10.: Anna Schar=
mann
, geb. Struve, Witwe des Pfandmeiſters, 75 J., ev.,
Beckſtr. 63. Meſſingformer Wilhelm Löhr, 55 J., kath.,
Ruthsſtr. 14. Am 11.: Eva Katharine Freiling, geb.
Seitz, Witwe des Gendarmen, 82 J., kath., Waldſtr. 25.
Minna Helene Merz, geb. Oßwald, Witwe des Feld=
webels
, 69 J., ev., Wienersſtr. 74.

Kirchliche Anzeigen.

Evangeliſche Gemeinden.
3. Advents=Sonntag, den 15. Dezember 1912
Hofkirche: Samstag, den 14. Dez., abends um 6 Uhr:
Beichte. Sonntag, den 15. Dez., vormittags um
½10 Uhr: Beichte und Anmeldung zur hl. Kommunion
in der Sakriſtei. Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt
mit Feier des heil. Abendmahls. Mittwoch, den 18. Dez.,
abends um 6 Uhr: Adventsandacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Kle=
berger
. Kollekte für das Heſſiſche Krüppelheim. Vorm.
um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte.
Abends um 6 Uhr: Gottesdienſt mit Abendmahlsfeier.
Pfarrer Vogel. Kollekte für das Heſſiſche Krüppe heim.
Stadtkapelle: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
D. Dr. Diehl. Kollekte für das Heſſiſche Krüppelheim.
Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Kleberger.
Gemeindehaus, Kiesſtr. 17: Freitag, den 20. Dez.,
abends um 8¼ Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer D. Dr. Diehl.
Ailitärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8½ Uhr:
Diviſionspfarrer Liedtcke. Vorm. um 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt, Steinſtr. 24 (Muſikſaal).
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Marx. Vormittags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt.
Abends um 5 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Feier des
hl. Abendmahls mit Vorbereitung.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
D. Waitz. Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt
für den Oſt bezirk. Pfarrer Widmann. Nachm. um
2 Uhr: Kindergottesdienſt für den Weſt bezirk. Pfarrer
D. Waitz. Nachmittags um 4 Uhr: Bibelſtunde im
Martinsſtift. Pfarrer Veller.

Pfründnerhaus: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Widmann.
Eliſabethenſtift: Vormittags um 10 Uhr: Hauptgottes=
dienſt
. Pfarrer Lenz. Vorm. um 11¼ Uhr: Kinder=
gottesdienſt
.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Kollekte für Frei=
Weinheim. Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Pfarrer Wagner. Vormittags um 11¼ Uhr: Kinder=
gottesdienſt
. Pfarraſſiſtent Lic. Adolph. Abends um
6 Uhr: Pfarraſſiſtent Lic. Adolph. Feier des heil.
Abendmahls mit vorangehender Beichte. Anmeldung von
½6 Uhr ab in der Sakriſtei.
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Rückert.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Rückert.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 15. Dez.,
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Nach=
mittags
um 4 Uhr: Bibelſtunde. Abends um 8½ Uhr:
Evangeliſation. Zweig der Stadtmiſſion
(Beſſungerſtraße 88, Hth.). Sonntag, den 15. Dez., vor=
mitrags
um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.

Gottesdienſt der Nenapoſtoliſchen Hemeinde ( Lagerhaus=
ſtraße
4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. Mitt=
woch
, abends um 8½ Uhr.

Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 15. Dez., nachmittags um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule
(Kindergottesdienſt). Abends um 8 Uhr: Predigt.
Prediger Lutz aus Frankfurt a. M.

Karholiſche Gemeinden
3. Advents=Sonntag, den 15. Dezember 1912
St. Lndwigskirche: Samstag, den 14. Dez., nach=
mittags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
heit
zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. Um 6 Uhr: Rorate=Amt. Um 7 Uhr:
Austeilung dek heil. Kommunion. Um 8 Uhr: heil.
Meſſe. Um ½ 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. Um
11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt. Nachmittags um
3 Uhr: Sakramentaliſche Bruderſchaftsandacht mit Pre=
digt
. An allen Werktagen, vorm. um ½7 Uhr: Rorate=
Amt. Freitag, abends um 6 Uhr: Kreuzwegandacht.
Kapelle der Barmherzigen Hchwenern: Sonnrag, vorm=
um
½7 Uhr: heil. Meſſe Nachmittags um 6 Uhr:
Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Jräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Militärgemeinde: Sonntag, vormittags um 9½ Uhr:
Auf dem Uebungsplatz bei Griesheim Singmeſſe mit
Predigt.
Kapelle zu Ober=Ramſtadt: Sonntag, vormittags um
9 Uhr; hl. Meſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 14. Dez., nach=
mittags
um 4½ Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
heit
zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. Um 8 Uhr:
Rorate=Amt. Um ½ 10 Uhr: Hochamt und Predigt.
Nachm. um 2 Uhr: Sakramentaliſche Andacht.
Kapelle in Arheilgen: Vormittags um ½10 Uhr:
Hochamt.
St, Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
14. Dez., nachmittags um 4 Uhr und aberds um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. Um 7 Uhr: hl. Meſſe. Um 9 Uhr:
Amt mit Predigt. Nachm. um ½3 Uhr: Sakramen=
taliſche
Bruderſchaftsandacht.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 14. Dez., nachm.
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte. Um
½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion; General=
kommunion
der Männer und Jünglinge. Um ¼10 Uhr:
Hochamt und Predigt; gemeinſchaftliche Kommunion der
Erſtkommunikanten. Nachmit ags um ½ 2 Uhr: Chriſten=
lehre
; darauf Prozeſſion. Um 2 Uhr: Andacht.
Um 5 Uhr: Andacht. Werktags um ¾8 Uhr: Sing=
meſſe
. Dienstag und Freitag um ½8 Uhr: Rorate=
Amt. Donnerstag, abends um 5 Uhr: Adventsandacht.
In der Provinzial=Pflegeanſtalt bei
Eberſtadt: Sonntag, vormittags um 8 Uhr: heil.
Meſſe mit Predigt.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, nachmittags um
4 Uhr: Andacht und Predigt. Montag, abends um
5 Uhr: Adventsandacht.

The Church of England Service
3rd Sunday in Advent, 15th Dec. 1912
Divine Service will be held in the Hofkirche, Residenz-
schloss
, at 3,15 p. m.
The Rev. H. M. de Ste Croix, British Chaplain at Heidel-
berg
, will officiate.

Cetaufte, Getraute und Heerdigte.

Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 17. Nov.: Dem Maler u. Lack.
Johannes Thomas T. Marie Johanna, geb. 17. Sept.

5. Nov.: Dem Redakteur Gottlob Wilhelm Anhäuſer S.
Hermann Albrecht, geb. 9. Mai. 8. Dez.: Dem Schmied
Joſeph Wimmer T. Johanna, geb. 12. Nov. 7. Dez.:
Dem Straßenreiniger Heinrich Philipp Karl Becker S.
Heinrich, geb. 20. Dez. 1911. 8. Dez.: Dem Straßen=
reiniger
Michael Bräunig T. Eva, geb. 14. Nov. 12. Dez.:
Dem Maſchinenwärter Johannes Spieß S. Anton, geb.
15. Nov. 8. Dez.: Dem Oberpoſtſchaffner Karl Heinrich=
Welker T Katharina, geb. 18. Okt. Dem Inſpektor Karl
Alexander Klein S. Wilhelm Alexander Sigismund, geb.
18. Sept. 9. Dez.: Dem Fuhrmann Franz Schydlowski
S. Konrad, geb. 3. Okt. 11. Dez.: Dem Maſchinen=
arbeiter
Karl Ludwig Ferdinand Renneis S. Ernſt Karl,
geb. 30. Nov. Dem Weißbinder Karl Schuhmacher S.
Eberhard, geb. 17. Aug.
Johannesgemeinde: 8. Dez.: Dem Fuhrmann
Philipp Adam Heinrich Müller S. Ernſt Ludwig, geb.
24. Nov.
Martinsgemeinde: 8. Dez.: Dem Inſtallateur
Auguſt Keller T. Eliſabeth, geb. 2. Okt. Dem Stadt=
ſekretär
Karl Auauſt Rudolf Decher S. Siegfried Heinrich
Auguſt, geb. 2 Nov. 7. Dez.: Dem Möbeltransporteur
Joſeph Steinkirchner T. Frieda, geb. 3. Nop.
Petrusgemeinde: 8. Dez.: Dem Elektromonteur
Ludwig Spengler S. Johannes, geb. 15. Nov. Dem
Glaſer Robert Karl Hake T. Emma Anna, geb. 16. Nov.
9. Dez.: Dem Poſtaſſiſtenten Albert Guſtav Kunze S.=
Ernſt. Günther, geb. 25. Okt.
Paulusgemeinde: 29. Nov.: Dem Metzger David=
Kaffenberger T. Marie Katharine, geb. 28. Nov. 1911.
30 Nov.: Dem Rechtsanwalt Dr. Karl Walz T. Erika
Eliſabeth Wilhelmine Ilſe Emma Cornelie, geb. 4. Okt.
1. Dez.: Dem Keſſelſchmied Wilhelm Gimbel T. Mar=
parete
, geb. 1. Nov. Dem Finanzaſpiranten Karl Hch=
Walter T. Hertha Marie, geb. 28. Okt.
Cetraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 23. Nov.: Geſchäftsführer
Otto Spohr und Witwe Liſette Graf, geb. Z emer=
Schloſſergeſelle Adam Müller zu Grube Meſſel und Jo=
hanna
Chriſtine Katharine Stelter. 8. Dez.: Rangierer
Karl Lorenz und Margaretha Kreiſel. 7. Dez.: Gärtner
Konrad Stephan und Marie Chriſt, geb. Geißler. Großh=
Finanzaſſeſſor Karl Albrecht Ludwig Schmierer zu Fried=
berg
und Anna Franziska Nover. Schreinergehilfe Jakohl
Schmitt V. und Barbara Dörr von Rimbach. Schloſſer
Heinrich Vögler und Ernſtine Dietz.
Martinsgemeinde: 6. Dez.: Hauptlehrer Heinricht
Konrad Winter, Witwer zu Griesheim, u. Mathilde Palmy
Witwe hier. 7. Dez.: Schloſſer Wilhelm Amend hier
und Anna Katharina Kunkel aus Leeheim. 8. Dezember:
Straßenreiniger Ewald Becker, Witwer, und Wilhelmine
Eliſe Schiller, beide hier.
Petrusgemeinde: 7. Dez.: Bauaſpirant Karl
Laux zu Bingen und. Martha Dorothea Grünewald
dahier.
Paulusgemeinde: 7. Dez.: Vriefträger Johannes
Horſt zu Gießen und Anna Luiſe Adelberger. Schloſſer
Daniel Müller und Marie Margarete Kartſcher.
Feerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 12. Nov.: Bankbeamter Chriſtian
Schmidgall, 63 J., ſtarb 10. Nov. 16. Nov: Schiffsbauer
i. P. Peter Auguſt Müller, 76 J. ſtarb 13. Nov. 28. Nov.
(eingeſegnet): Emilie Henriette Johanna Marie Oſann,
T. des verſt. Geheimen Juſtizrats, 43 J., ſtarb 25. Nov.
6. Dez.: Marie Hees, geb. Metzger, Witwe des Metzgers,
73 J., ſtarb 4. Dez. 9. Dez. (eingeſegnet): Geheimer Ober=
medizinalrat
Dr. Karl Friedrich Buxmann, 83 J., ſtarbl=
7. Dez. 12. Dez.: Anna Fuchs, geb. Schellenberg, Ehe=
frau
des Regierungsrats, 44 J., ſtarb 10. Dez. 9. Dez.:
Eliſabetha Berſch, geb. Fiſcher, Ehefrau des Steinmetzen,
54 J., ſtarb 7. Dez. 7. Dez.: Kaufmann Ludwig Hahn,
38 J., ſtarb 4. Dez. 9. Dez.: Eliſabeth Müller, geb. Kul=
mann
, Witwe des Kaufmanns, 60 J., ſtarb 7. Dez.
12. Dez.: Sophie Waldecker, geb. Brede, Ehefrau des
Hauptmanns a. D., ſtarb 9. Dez. 8. Dez.: Hans Stein,
Sohn des Uhrmachers, 3 J., ſtarb 5. Dez. 9. Dezember:
Großh. Kreisamtmann in Büdingen Oskar Paul Froe=
lich
, 37 J. 8 M., ſtarb 6. Dez. 12. Dez.: Witwe Anna
Scharmann, geb. Struve, 75 J. 11 Mon., ſtarb 10. Dez.
Martinsgemeinde: 8. Dez.: Kath. Schmelz,
Tochter des Lohnkutſchers, 6 J., ſtarb 6. Dez. 11. Dez.:
Willi Liſtmann, Sohn des Kontrolleurs, 17 J., ſtarb=
9. Dez. 5. Lohnkutſcher Friedrich Schmelz, 41 J., ſtarb.
3. Dez. 8. Dez.: Amalie Dina Folkemiet, T. des Bild=
hauers
, 4 J., ſtarb 6. Dez.
Petrusgemeinde: 5. Dez.: Luiſe Sophie Bau=
mann
, Tochter des Magazinarbeiters, 1 J., ſtarb 3. Dez.,
6. Dez.: Friederike Luiſe Weber, Tochter des Kaufmanns,
8 Mon., ſtarb 4. Dez.
Paulusgemeinde: 2. Dez.: Oberlandmeſſer i. Pa
Konrad Sames, 66 J., ſtarb 29. Nov. Ludwig Vollet,
Sohn des Arbeiters, 1 J., ſtarb 3). Nov. 7. Dez.: Privatin
Dorothea Seederer, 77 J., ſtarb 5. Dez.
Beerdigte von auswärts: 6. Dez.: Dipl.=Ing.
Georg Steinhäuſer in Saarbrücken, 37 J., ſtarb 3. Dez=
zu
Worme.

Uhren
Den übernommenen Rest Uhren in Gold,
Silber und Metall eines aufgelösten Engros-
Geschäftes verkaufe ich mit Garantie zu un-
gewöhnlich
billigen Preisen.
Ad. Kolb, Uhrmacher
Kirchstrasse 17. (25723a)
Kirchstrasse 17.

2 gute Geigen
und 1 Luftgewehr zu verkaufen
Ludwigshöhſtr. 80, part. (*14190

Zu verkaen: dankelb. Jacke u.
Plüſchjacke, Seidenbluſe, alles gut
erhalten (Größe 46) Martinſtr. 25,
2. Stock, rechts.
(*14195

Praktische und lehrreiche

für die Jugend!
Experimentierkästen für Physik
Galv. Elektrizität
Reibungs-Elektriziät (Franklin)
Influenzmaschinen
Drah lose Telegraphie
Rönigen-Apparate
Dynamos
Elektromotoren
(25738
Dampfmaschinen
in reichſter Auswahl und
beſter Ausführung.
L. Lange
Grossh. Hess. Hofl. eferant
Schulstrasse 6.

Für Weihnachten empfehle:
Photo-Apparate in jeder Preislage, nur beſte Fabrikate,
ſowie alle Bedarfsartikel.
Große Auswahl in Amateur-Albums. (25427ms
Rheinstr. 19, Ph. Baumbach, Rheinstr. 19.

Sch. Freimarkenſammlung
für n. Anfäng, wie ſch. fortgeſchr.
Sammler billig zu verk. Soder=
ſtraße
1 2, part.
(25636so

Wuppenwagen, Pupp.nſtu te,
Aquarium u. Puppenherd zu
verk. Taunusſtr. 47, I. (*14196

Uebernahme ſämtl. Beſtellungen
für hier u. auswärts, von der ein=
fachſten
bis zur reichhaltigſten
Ausführung. (1664a
Karl Klenk
Kranichsteinerstr. 37, Fernspr 764.

Weihnachtsbitte der Herberge zur Heimat.
Für die Chriſtbeſcherung, die wir den durchreiſenden Hand=
werksburſchen
wieder bereiten wollen, bitten wir unſere Gönner und
Freunde herzlichſt um Gaben an Geld, warmer Kleidung und
Wäſche, Zigarren, Tabak uſw., auch guter Leſeſtoff und Spiele ſind
recht willkommen. Alle, auch die kleinſten Gaben werden dankbar
angenommen oder abgeholt durch unſeren Hausvater, Herrn Huhn,
Große Ochſengaſſe Nr. 8, Telephon Nr. 2583, ſowie den unterzeich=
(24597a
neten Vorſitzenden.
Für den Vorſtand:
Ehrhardt, Oberhofprediger.

[ ][  ][ ]

Nummer 295.

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Praktische
Wemnachts dosohenfe
für Damen, Herren und Kinder
in
Wäsche und Modewaren Strümpfen und
Trikotagen Nacht-, Sport-, farbigen und
weissen Hemden Krawatten, Kragen,
Manschetten, Handschuhen, Kragen-
schonern
, Cachenez und Socken.

Ludwid
Dann
Inhaber: ADOLF ScHINEDDER
Schulstrasse 8, im Mozarthaus.
Mitglied des Rabatt-Sparvereins.

Für den

weinnachts-
2338: 1 1Sch 8358s
empfehle sämtliche neuen
ohe Farranis u. Seien
von
Houbigant
Roger & Gallet
Ed. Pinaud
Coty
Wolff & Sohn
Gustav Lohse
J. F. Schwarzlose Söhne Dralle etc.
zu Minimal-Preisen.

Letzte
Piecheit Vaporisateur de Fees Fechet

Letzte
(Zerstäuber)
Durch 4 separate Reservoirs eine Mischung
von 15 verschiedenen Parfüms möglich. n

Wundervolle Schildpatt-Garnituren
KAMME, NADELN etc.
Reichhalt. Auswahl herrlicher Weihnachtsgeschenke
PARFUMERIE von (25642sm
Hugo Ortmann
vormals: V. GRAB L. NACHTIGALL.
Wilhelminenstr. 13
Telephon 959.

Spezialität: Unterzeuge in Gesundheitskrepp
(Crépe de santé) u. in deutscher Kolonial-Baumwolle u. Wolle.
Auswahlsendungen gerne zu Diensten.
e Umtausch jederzeit gestattet. 6

25696sm

Lieber Vater! Bestelle bitte dem Christkind für uns
echte Lineol-Soldaten u.-Iiere
Dieselben sind fast unzerbrechlich, giftfrei, natur-
getreu
, daher als Lehrmittel zu benutzen. Achte bitte genau auf die

Schutzmarke

Lineol

Schutzmarke

damit wir keine minderwertigen Nachahmungen erhalten. Lineel-
Soldaten und -Tiere sind in allen besseren Geschäften zu billigen Preisen
vorrätig. Auch werden Bezugsquellen nachgewiesen durch die Fabrik
Oskar Wiederholz, Brandenburg a. Havel

Erste Wiener Feinbäckerei und Conditorei
Nieder-Ramstädterstr. 31
Wilhelm Wenner relephon 137
empfiehlt in grosser Auswahl Weihnachtsbäckereienz
Echte Dresdener Stollen. Anis, Buttergebackenes,
Brenten, Mekronen, Pfeffernüsse, Zimmtsterne usw.
Spezialitäten:
(25705a
Natron- u. Nusskränze, Kranz- u. Ananaskuchen, Torten usw.
Auf vielseitigen Wunsch meiner werten Kundschaft
habe ich den Verkauf meiner Bäckerei- u. Conditoreiwaren
Grafenstr. 19
Herrn Ed. Türtmann, relephon 1425
übergeben. Daselbst ist die Ware jeden Tag frisch zu haben.
200 Pflanzer-Cigarren umsonst
oder eine hochf. Herren-Remont.-Anker-Uhr.
Kauften große Gelegenheitspartien und verſenden daraus, ſolange
Vorrat reicht, 200 7 Pfg.=Cigarren für Mk. 11.95, 200 ff. 8 Pfg.=Cigarren
Mk. 12.95 od. 200 hochf. 10 Pfg.=Cig. für Mk. 14.95. Außerd. erh. jeder, der
b. z. 21. Dez. beſt., 200 Pflanz.=Cig. od. eine gutgeh. Herrenuhr grat.als
Weihnachtsgeſch. Bei Nichtgefall. Geld zur. Gade & Co,, Hamburg36. (25697f

roßes Puppenlaruſſel billig
(*14185
G zu verkaufen
Ernſt=Ludwigſtr. 8, 3. St.

Gelegenheitskauf
Symphonion m. 50 Platt. f. 38 Mk.
zu verk. Gutenbergſtr. 2, p. (*14220

In Silber 9.50 bis 46 Mk.
In Geid 19 bis 100 Mk.
Schlechte Ware führe ich
nicht. Garantie für jed. Stück.
Ad, Kolb, Kirchstr. 17
Mitzlied des Reichsverb. gelernt. Uhrmacher.
Streng reelle Ledienung.

Praktische Weihnachts-Geschenke!

Reiche Auswahl! Billige Preise!

Bilderbücher

Märchenbücher Jugendschriften

Gesangbücher

Klassiker

Geschenk-Literatur

Brief-Kassetten

Briefmappen

F. Motizbücher

Besonders empfehle: Weihnachts-Kassetten
enth.: 25 Bogen ff. Leinen-Papier mit Wasserlinien
25 Leinen-Kuverts mit mod. Seidenpapier-Fütterung
nur 95 Pf.

Weihnachts-Karten in riesiger Auswahl!

das neue flüseige Me-
tallputzmittel
gibt
mühelos allen Metallen
den wunderbarsten
Glanz, der auch bei Nässe
und Tempersturwechsel
lange anhält, Gentol ist
besser, billiger (weil
sehr sparzam) reinigt
gründlicher und putzt
viel schöner als andere
Putzmittel.

Alleiniger Fabrikant
auch der so beliebten
Schuhereme Nigrin:
Larl Bentner, Wöppiagen.

Adolf Skurnik, Buch- u. Papierhandlung
(25742
Ecke Grafen- und Hofstallstrasse.

FTLoss-STker El-kfT!
& klebt, leimt, kittet Alles!

für ganze oder
ahle pro Zahn bis 1 Mark
Teile
künstliche alte Zahngebisse kaufe nur Dienstag
den 17. Dezember, im Hotel Prinz Heinrich, von
105 Uhr Zimmer 4, Frau Krüger.
(*14211so

76

Tortwährend ausgeſchnit. u,pon=
Röbel zu verkaufen (B.573a
Kiesbergſtraße 9.

aſt neue kupf. Kaffeemaſchine,
5 Ltr. haltend, bill. zu verkaufen
*14268)
Mühlſtr. 5, 3. St.

Bill. zu vork. : ½ Geige m. Zubeh
Notengeſtell, Idealgewehr, Schlit
ſchuhe Beſſungerſtr. 87, I. (*1418

ſpott billig
Prima Aepfel abzugeben
Arheilgerſtraße 14, part. (*14188

[ ][  ][ ]

Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.

Nummer 295

Unübertroffen

Zualität

aus der Brauerei

Darmstadt.
Aelteste Brauerei am Platze.
Telephon 88. :: Telephon 88.

(18149a)

HasenKen ue Iirschren
kauft zu den höchsten Preisen (25048a
Kleine Ochsen=
Lippmann Mac
gasse 14.
Neu= und Anſtricken Yunkelgrunes Jamtkoſtum

von Strümpfen ſow. Beinlängen u. Jacke für 1416 jähr. Mädchen
auf der Maſchine billig u. prompt zu verkaufen Aliceſtr. 15; anzuſehen
Heinheimerſtr. 20, 3. Stock. (827a zwiſchen 3 u. 5 Uhr.
(*14162

für besseres Brautpaar!
Hübſche, dem modernſten Stil
entſprechende
Wohnungs=Einrichtung
(letztere iſt unter Garantie noch nicht
in Gebrauch geweſen) beſteh. aus:
appart. ſchwer. Speiſezim. (prima=
Darmſtädter Fabrikat) als: 3teil.
Büfett (Prachtſtück), dto.geſchloſſene
Credenz m. Spieg., fein. Moqnet=
Diwan, ſchwer. Ausziehtiſch m. Steg,
4echte Lederſtühle; ferner: modern.
echt Eiche Schlafzim. m. Kriſtall=
glaſ
. u. feinſt. Intarſien als groß.
2tür. Spiegelſchrank, dto. Waſch=
kommode
m. modern. weiß. Marmor
u. Toilette, 2 elegante Betten mit
beſtem Inhalt, 2 Nachtſchränke m.
Marmor, Handtuchh., ſowie der
hochfein. kompl. Küche: Schrank m.
Kunſtverglaſ., Anrichte m. Schrank,
Tiſch, 2 Stühle, Ablaufbrett, wird
alles zuſammen
für - nur Mk. 970
(*14167
abgegeben.
Heidelbergerstr. 85, II. Elage.
Kann auch am Sonntag beſichtigt
werden.

Für den

Weinlnuchtstisch

empfehle:
Seidene Ananastücher
in allen Größen . . . . . von Mk. 2. bis zu 18.
Wollene Plalds
in feinen engl. Farbenstellungen von Mk. 2.80 bis zu 18.
Orenburger Chäles
in weiß, schwarz und farbig . von Mk. 2. bis 8.-
Echte Lvoner Spitzen-Chäles
in weiss nd schwarz .
von Mk. 5. bis 28.
Crêpe de chine Chäles
in allen Farben . . . . . von Mk. 6. bis 15.
Fantasie-Schulter-Chäles
in feinen Farbenstellungen . von Mk. 4.80 bis 22.-
Marabout- und Strauss-Stolas
in schwarz und naturfarbig . von Mk. 8.80 bis 25.
Theater-Hauben
elegante Ausführungen
von Mk. 2.80 bis 12.
Wollene Blusenschützer
in weisser Wolle . . . . . von Mk. 2.80 bis 3.80
Kragen-Schoner und Lätzchen
in weiss, farbig und schwarz von Mk. .50 bis 4.80

Putz- und

Rodewaren earrArmeiter
Mitglied des Rabatt-Sparvereins Darmstadt.

Ludwigs-
platz
2
(25749

Achtung!
Chriſtbäume, ſtolze Ware, in
jeder Höhe, ſpottbillig. Moller=
ſtraße
36.
(*14213

ute Puppen, z. Aus= u. An=
kleiden
billig zu verkaufen
Bleichſtr. 27, part.
(*14214
etſtelle mit Stroh und Steil
Matratze für 12 Mk. zu verk.
(*14207
Alexanderſtr. 25, I.

1Gabzuglamp., 1 Fluramp. (Gas),
1 1 Kinderklappſtuhl, 1 Abend=
mantel
z. verk. Beckſtr. 57. (*14210
(Eine faſt neue ſchwarze Sami=
jacke
für ſchmale Figur billig
zu verkaufen. Näh. Riedlinger=
(*14203
ſtraße 41, III.
Eine türze Zeit nur benutzte
Plote

Georg Scherer & Co., Langen

Zu verkaufen:

Gut erhaltene
Registrierkasse
wie neu, ſofort zu verkaufen. Näh.
in der Expedition d. Bl. (25748

1 dunkelbl. Sitz= und Liegwagen,
1 groß. Spiegel. Näh. Schießhaus=
ſtraße
42 part
(325732

preiswert abzugeben
ſtraße 20, part.

Fuchs=
(*14215

Atelier der Uhrmacherkunst
Beste und billigste Reparaturwerkstätte
ab heute Holzstr. 1, Laden.
Reparaturen werden abgeholt. Postkarte genügt.
25310a)
Jac. Eckstein.

Scherer S Pansch-Essenzen

überall erhältlich!

(25107a

Eert

Frankfurt a. M.

Goethestrasse 9, 11.

Frankfurt a. M.

(I25628

0
Sch-Mäntel, Samt- und Plüsch-Mlänten
Jacken-Kleider, Costumes, Blusen

[ ][  ][ ]

Hentrich Lautz, Darmstade

Telefon 423. 88 Ecke Rhein- und Grafenstrasse. B Telefon 423.
Papier-, Schreib- und Zeichenwaren
Spezialgeschäft für feine Lederwaren, Büromöbel, Schreib- und Kopiermaschinen.

assende Weihnachts-Geschenke!

Hochfeine Briefpapiere und Karten
in eleganten Geschenk-Verpackungen.
Hervorragende Neuheiten in Formaten und Farben der Saison.
Übersee-Papiere in reicher Auswahl.
Lose Briefpapiere und =Karten mit Couverts
in allen neuzeitlichen Formaten.
Spezialität: Packungen in Carton zu 100 Stück in allen Preisen.
Riegane Augfülnung im Mlonogromm= and Wappenrähgungen.
Viſikäarten in nou. Fomat. . Schnſten in logagſie u. Buchänuch.
S9oo Gtückwunschkarten Sooo=
werden
mit Namen in modlernen Schriften geschmackvoll bedruckt.
f. Neujahr u. allgemein, m. untergedrucktem Namen in eleg. Ausführung
feine farbige, deutsche und fran-
aus
Bronze, Kristallglas und Elfenbein.
Petschafte
zösische Fabrikate, lose u. in Cart.

sooo Brief=Dapiere und=Karten Soos
Briefsiegellacke

Inniiinn
Enn!
Hassnssan
Iat!
aunmnannanen
Abtellung: Lederwaren! unahene
Photographie=
Albums

nssnanne

in einfacher und
feinſter Ausführung,
für alle Formate paſſend.

Dokumenten=Mappen
zum Ordnen wichtiger Dokumente und
Schriſiſtücke. Sehr praßtiſcht
von Mk. 3.30 bis mir. 20.

in allen Lederarten u. Imitationen
von Mk. 3.50 an.

Schreib=(appen
in akten Größen
S9oo für Damen und Herren Soog
in alfen Lederarken, sowie in Imitationen
in besonders reicher Auswaht
zu jedem Preis.

bestehend aus Portemonnaie, Zigarren-Etui und
Brieftasche, in Krokodil, Saffian, Juchten, Scehund etc.
in grosser Auswahl zu allen Preisen.

Diesjähr. Neuheiten
in entzückenden Facons in
besonders reicher Auswahl.
Alle Preislagen am
Lager vorrätig.

jatebicher, Poesie, Streaib., un
Zum
Einkleben
und

Einstecken,
mit Bütten und
glatten farbigen
Cartons.

eleg. Chriſtbaumſchmuck!
Eistau‟

Grosse Auswahl in Weihnachtskarten!

[ ][  ][ ]

Näthers Reform-Kinderputte
mit und ohne Ermauflage
Ein sehr praktisches Geschenk für schulpſtichtige Kinder. Diese
Pulte nötigen zu gerader Haltung, da Sitz u. Lehne, sowie Fußbrett
verstellbar ſind u. somit ganz der Körpergröße angepaßt werden können.
Bis zum Kliter von 18 Jahren zu gebrauchen.
In verſch. Ausführung zu bikligſtem Dreiſe am Lager

PENKALA
EC
CO
Der beste Taschenstift der Gegenwart
iſt immer lchreibbereit ohne je angelpitzt zu werden. Stück 1 Mk.
Auch als Farbſtift unerreicht dünn und felt.

Elegante Taschenstifte für Damen und Herren in echt Silber, Tula etc. Aparte Geschenk-Packungen.

Zeitungs= halter mit Tagesfächern höchſt praktiſch, von der einfachſten bis keinſten Art.

Dushaum ete, Truhen

hausapotheken, Cigarren=, und
Weinſchränke,
Photographie=, Schmuck= und näh=
Räſichen, in Eiche, Mahagoni,
in modernen kormen und beſchlägen.

PERKEO

Ste Süreibmasüig

für Privatgebrauch,
für Gelehrte u.
kleinere Geschäfte
An Größe
ein Zwerg!
An Leistung
ein Riese!
Mk. 200.

C5C9C5Co

Heftmaſchinen
mit automatilcher
Klammer-Führung
in reicher Auswahl
und zu allen Preilen.
COC-CC

Briefmarken- u. Kuvert-

Anfeuchter für den Geschäfts- u. Privatgebrauch

bis zu den
elegantesten
Ausführungen

Grosse Auswahl in Neujahrskarten!

URANIA
Die beſte deutſche
Schnell-Schreibmalchine
mit
lichtbarer Schrift.
Unübertroffene Feinmechanik
Größte Dauerhaftigkeit
(2 jährige Garantie)
Mk. 380./

Kopierpreſſen
aus Guss= und
Schmiedeeiſen feinſte
Arbeit von
Mk. 7,50 an.

Linkrusta=
Papierkörbe
Aparte neuheiten u.
in großer Auswahl
zu billigſten Preiſen

Brief=
beſchwerer

in Kriſtallglas, Bronze
etc. etc.

Zeichentische für Arhitehten, lagenleure,
Studierende etc. Auf jede Höhe u.
jede Brettlage von der horizontalen
bis zur verdikalen einstellbar, mit
Schublade für Reißszeug usw. ver-
sehen
, dabei durch gänzliche Zusam-
menlegbarkeit
leicht transportierbar.
Von Mk. 7.50 bis 100.

kollpulte
in Eichen u.
Hartholz
von 150 Mk. an
Diplomaten,
Tische
(Flach-Pulte)
von 60 Mk. an.

(
Briefwagen
von Mk. ,60 an
garantiert genau
wiegend von 50 bis
2000 Gramm.
(S

Bleiſtikſchärfmalchinen

für Architekten-, Ingenieure-,
Zeichner und Büros.

Nur wirklich erprobte Splteme von Mk. 15,50 an.

Familien- und Photographierahmen
für alle Formate in größter Auswahl

[ ][  ][ ]

Kalendern,
Sparbüchsen,
Nadelbüchsen u.
=Kissen,
Bonbonieren.
Dieses
()
Jahr

besonders
grosser

Originelle
Münchner Neuheiten

Auswahl.

KALENDER:
Reiche Auswahl in modernen Wand-, Abreiß-, Auf-
stell
-, Taschen und Portemonnaie-Kalendern.
Mey & Edlichs Abreisskalender
30 Pfg.
Schmidts beliebter Gartenkalender und andere.
Notiz- und Wandkalender. Cooooe Agendas.
Soennecken’s Umlegekalender, zugl. Notizblock
Jede Notiz kann durch Umlegen des Blattes das
:: ganze Jahr hindurch aufbewahrt werden. :
In sehr eleganter Ausführung von Mk. 2.25 an.
Reserveblocks jedes Jahr erhältlich.

Siebels Geldzähl-Hasselten

Höchſt praktiſch für
Privat und
Geſchäfte.
Zählen das Geld
von lelblt.
v. M. 5. bis M. 23.

Draht-Geld-kassetten

Füll-Federhalter
nur bewährte Splteme als:
Kaweco Soennecken Whatermann
etc. Bonitas. etc.

in guten Qualitäten
von 50 Pfg. bis 100 M.

Fürden Schreibtiſch!
Hochfeine, einfache Garnituren in
ſchwarz und weiß Kriſtallglas, echten Bronce=Gußſtahl,
Tula Meſſing Alt=Silber. ::

Papierkälten, pücher- u. Kartenltänder

zum ordnungsgemäßen Aufbewahren
von
Brief- und Schreibpapieren,
Kouverts und Poſtkarten,
lowie ſonſtigen Formularen.
Von den einfachlten bis zu den
luxuriöſten Ausführungen.

Eleg. Postbedarf
in Mappen und Kalten
ausgestattet
mit allen Formularen für
die Poſt etc.

Rolljalousie-Schränke

in grosser Auswahl von Mk. 28. an.
Aktenständer
zu jedem Preis.

VVGGTTTTETTTGTETTTTT
Schwebe-
Stift
Ein immer griff bereiter
Bleistift. Zum Anbringen
an den Tisch Mk. 1.40
Mit Glasfuß und als Brief-
beschwerer
von
Mk. 2. an.
IRMNEMMRRREREMRRE

Hansa-Tintenfässer u.
Federröhren
haben den bekannten Vorzug, daß die Feder stets ge-
reinigt
ist und somit das Klecksen verhüten,
In allen Preislagen und Ausführungen.

Moderne Halter und
Bleiſtift-Ständer
5, 4 und mehrteilig.
Dieser moderne Artikel läßt auf
kleinstem Raum eine größere
Anzahl Federhalter, Blei- oder
Bunt-Stifte unterbringen.

Elegantester Christbaumschmuck ElsTAu‟ in Cartons zu 25 und 40 Pf

[ ][  ]

che

ntenfäss

für den

Geschäfts- und Privat-Bedarf
Praktische
Schultintenfässer in
B886gggsgg6 grösster Auswahl

Stempel-
halter

Jeder Stempel ist sofort

zu haben!

Notizbücher
in einfacher u. feinster
Ausführung


Farbkasten
in Blech und Molz, gefüllt mit Stücken-, Tuben-gund
Näpfchen-Farben. S Nur beste Fabrikate in einfachster
und feinster Ausstattung zu allen Preisen.

Deutsche Kinderpost.
In allen Grössen.
Dieselben enthalten:
Paket= und Aufklebe=Adressen
Briefbogen, Poſtkarten, Stempel
Gummitypen 2. Drucken etc.
Sehr lang anhaltende
Beschäftigung für
Knaben und Mädchen.

Kinder=Druckerei
mit Gummitypen
zur Herstellung von
Visitenkarten
Brietbogen etc.

Vollständige Druckereien
z von 50 Pfennig an. *
Oooooooooooooooooooooooo

Schiess-Sport!
für Knaben
jeden Alters.

Seintenen unch Solcnten
:: und Luftballons :

Sehr interessante Beschäftigung.

Bilder=, Märchen- u.
Erzählungsbücher

in

grosser Auswahl.

S

Schoßkünſteriſebe
Polts=Eilgerbürher,

Jeichen=Vorlagen
Malbücher, Poſtkartenmalbücher
in beſonders
großer Wahlt

Der kleine Modelleur.
Ein sehr sinnreiches Beschäftigungsspiel!
Mittels dieſes vereinfachten Verfahrens iſt es für jedes Kind und
für Dilettanten ein Leichtes, das Modellieren zu erlernen. Die
Kaſten enthalten alle Utenſilien, wie Vorlagen, Pastilina, Model=
lierhölzer
und ſind mit einer leicht faſſlichen Anleitung verſehen.
Vorrätig im Preiſe von 1 Mk. an.

Derne
ſpiekend franzöſiſch,
engkiſch
rechnen!
Sehr fehrreiches Spiel
f. Knaben u. Mläöchen
In zwei Elusgaben.

mitvorzüglichen, dauerhaften Platin-
Holzbrand-Apparate zitten. Garantie für jedes einteine
Stück. Tiefbrandstifte in verschiedenen Sorten stets vorrätig, darunter
Richters Tiefbrandstifte zu Original-Fabrikpreisen.
Holzbeizen in allen modernen Farben. Kerb- und Flachschnittmesser
jeder Art, in grosser Auswahl am Lager
Holzbrandgegenstände

Tische, Stühle, Wandbretter, Consols. Neue Sammet-Artikel, wie
Decken, Läufer, Sofakissen zum Brennen und Ausmalen.
Reizende Neuheiten in aparten Farben von grossartiger Wirkung.

Münchner Tarso Arbeiten in grosser Auswahl am Lager.
Komplette Einrichtungen, sowié einzelne Beizen und Polituren.

Mal-Utensilien für Künstler
und Dilettanten.

Vollständige Mal-Einrichtungen.
und alle Uiensilien für Oel-, Aquarell-, Gouache, Pastell- und Chromo-Malerei.
Durch grossen Absatz ist es mir möglich, die Farben sfets frisch und in guter Qualität zu liefern.
Deutsche, englische und französische
Oel= und Wasserfarben
Pastellfarben- u. Kasten, deutsch., franz. Fabrikat in grosser Auswahl
Alle Mal- und Zeichenpapiere
Mal-Leinwand in allen Qualitäten und Preisen.
Atelier und Feldstaffeleien, Malstühle
Modellier=Hölzer.
Grosses Lager fertiger Reilrahmen.
Alle Grössen stets am Lager.

Elegantester Christbaumschmuck Els TAU‟ in Cartons zu 25 und 40 Pfg