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monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
175. Jahrgang
wärts nehmen die Poſtämter u. die
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werden angenommen in Darmſtadt
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
tnren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 52 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
In einer Proklamation zeigt Prinz Ludwig
von Bayern die Uebernahme der Regentſchaft
an und verfügt zum 21. Dezember zur Teilnahme an der
Ablegung des verfaſſungsmäßigen Regentſchaftseides
die Einberuſung des Landtages.
Blättermeldungen zufolge beſteht die Abſicht,
Nach=
tragsforderungen zum Ausbau unſerer
Luftflotte in der Höhe von etwa 15—17 Millionen
Mark bei den geſetzgebenden Körperſchaften
einzu=
bringen.
Im Hafen von Neapel entſtand durch
Selbſtent=
zündung von Paraffin ein großer Brand. Sechs
Leichter ſind mitſamt der Ladung zerſtört.
Die ſpaniſche Kammer trat in die Beratung über
den Geſetzentwurf betreffend die Ratifikation des
ſpaniſch=franzöſiſchen Marokko=
Ver=
trages ein.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6 und
Politiſche Wochenſchau.
— In der nächſten Woche ſollen in London die
Friedensverhandlungen beginnen, die
Dele=
gierten der Balkanſtaaten befinden ſich bereits
unter=
wegs und nehmen hier und da auf der Durchreiſe noch
kurzen Aufenthalt, um mit den betrefendan leitenden
Stellen zu konferieren. Selbſt Herr Danew, der
Ver=
treter Bulgariens hat den Weg über Berlin genommen
und Herrn von Kiderlen=Wächter einen Beſuch abgeſtattet.
In Paris wird vermutlich eine Art Vorkonferenz
ſtattfin=
den, Herr Poincare möchte um jeden Preis eine Rolle
ſpielen, nachdem er durch die Ereigniſſe ziemlich in den
Hintergrund gedrückt worden iſt. Wie lange die
Frie=
denskonferenz in London ſich hinziehen wird läßt ſich
noch nicht vorausſehen, es hat zwar geheißen, daß der
Krieg wieder aufgenommen werden ſolle, wenn nicht
bin=
nen drei Wochen eine Einigung erzielt wäre, aber man
wird ſich die Sache doch noch einmal überlegen.
Was die Diplomatenkonferenz anlangt, die zur=
Regelung der Balkanfragen gleichfalls in London tagen
ſoll, ſo iſt für dieſe noch nicht einmal der Termin
be=
ſtimmt, und es fehlt nicht an Leuten, welche dieſer
diplo=
matiſchen „Reunion” wie ſie Sir Edward Grey genannt.
hat, kein ſehr ausſichtsvolles Horoſkop ſtellen. Auf der
einen Seite iſt Herr Poincare für das ganze Projekt nicht
Mehr eingenommen, und andererſeits heißt es, daß die
Dreibundſtaaten der Idee nur unter Vorbehalt zugeſtimmt
hätten. Von den letzteren kommt indeſſen eine ſehr
ver=
nünftige Anregung, die ſich mit der Löſung der
albani=
ſchen Frage befaßt Es wird der Vorſchlag gemacht,
Albanien, deſſen Unabhängigkeit von den Großmächten
garantiert wird als neutralen Staat zu proklamieren,
was für die Feſtigung der Verhältniſſe auf dem Balkan
nur von Vorteil ſein könnte.
Auf dem Balkan ſelbſt dauert der Krieg zum Teil
noch an, denn Griechenland hat ſich dem Waffenſtillſtand
noch immer nicht angeſchloſſen, und an verſchiedenen
Stel=
len iſt es zu Zuſammenſtößen gekommen. Ob der
Frie=
densſchluß der trotz allem mit ziemlicher Sicherheit zu
er=
warten ſteht, für die Entwicklung der Dinge auf dem Balkan
ſehr ſegensreich ſein wird, ſteht noch ſehr dahin, denn um
den Beſitz von Saloniki ſind ſcharfe Differenzen zwiſchen
Bulgaren und Griechen ausgebrochen, und dieſes Moment
kann man als ein Symptom für ſpätere Zeiten anſehen.
Es ſteht außer Frage, daß die alten Eiferſüchteleien
er=
neut ausbrechen und die Gemüter nicht zur Ruhe kommen
laſſen werden. Auch die ſerbiſche Frage wird nicht ſo
ſchnell gelbſt ſein, es ſpricht ſogar manches dafür, daß
es doch nicht ohne Konflikt mit Oeſterreich=Ungarn
ab=
gehen wird. Daß man auch in Wien ſelbſt nicht allzu
optimiſtiſch in die Zukunft blickt, zeigt ſich in vielen
Aeuße=
rungen im Parlamente und in der Preſſe, und trotz aller
offiziöſen Beſchwichtigungsverſuche ſteht es wohl außer
Frage, daß die Auffehen erregenden Veränderungen in
den höchſten Kommandoſtellen des Heeres damit im
Zu=
ſammenhang ſtehen. Der wahre Grund iſt allem
An=
ſcheine nach der, daß die Machthaber an der Donau
neuer=
dings wieder düſter in die Zukunft ſehen und in
ſchwerer Zeit den erſten Mann an verantwortlicher Stelle
zur Verfügung haben wollen.
In dieſer Woche hat der greiſe Prinz=Regent
Luitpold von Bayern das Zeitliche geſegnet. War
im letzten Jahre ſein Zuſtand auch mehrfach kritiſch, ſo
hielt ihn doch ſeine kräftige Natur immer noch
aufrecht. Das Ende iſt nun ſchnell eingetreten,
In der bayeriſchen und deutſchen Geſchichte ſteht ſein
Name in Ehren verzeichnet, er iſt ein treuer Verwalter
des Landes geweſen, ohne daß es ihm beſchieden war.
die Krone zu tragen. Mit unermüdlicher Pflichterfüllung hat
er ſeines Amtes gewaltet und immer nur das Beſte des
Landes im Auge gehabt. Als er ſeinerzeit die
Regent=
ſchaft übernahm, hat es nicht an ſtarker Gegnerſchaft
ge=
fehlt, und in der Bevölkerung war er wenig populär, weil
man in ihm den Verdränger des vielgeliebten Königs
Ludwig II. erblickte. Durch ſeine Schlichtheit und
Zu=
rückhaltung iſt es ihm gelungen, die Herzen der Bayern
zu erobern und für ſein Wirken Anerkennung zu finden.
Dazu beſaß er ein treu deutſches Herz, und wenn es
während ſeiner Regentſchaft auch nicht an Verſtimmungen
zwiſchen Verlin und München gefehlt hat, ſo ſind dieſe
doch ſtets zur allgemeinen Zufriedenheit ausgeglichen
worden. Infolge ſeiner Geſinnung hat Prinz=Regent
Luitpold auch außerhalb der blau=weißen Grenzpfähle die
größte Hochachtung genoſſen und mit den Bayern
bekla=
gen auch die übrigen deutſchen Stämme aufrichtig den
Heimgang dieſes edlen Fürſten.
Ein Ereignis von weittragender Bedeutung war die
Kunde von der Erneuerung des
Dreibund=
vertrages. Die Tatſache an und für ſich bedeutet ja keine
Ueberraſchung, denn niemand zweifelte mehr, darän, daß
der Vertrag weiter verlängert werden würde, gleichwohl
aber war die erwähnte Veröffentlichung doch von großer
Bedeutung, da ausdrücklich beigefügt war, daß die
Er=
neuerung in unveränderter Form ſtattgefunden habe.
Hierauf iſt das Schwergewicht zu legen, nachdem man
wohl allenthalben angenommen hatte, daß es doch nicht
ohne einige Abänderungen abgehen würde. Vielfach war
die Anſicht verbreitet, daß Italien darauf hinzielen würde,
ſich eine größere Bewegungsfreiheit zu ſichern indeſſen
iſt man am Tiber inzwiſchen wohl anderer Anſicht
gewor=
den, nachdem man eingeſehen hat, daß die Mitglieder der
Tripel=Entente die lebhafteſte Anſtrengung machten, das
Apenninenreich auf ihre Seite hinüberzuziehen, und dabei
doch eine durchaus ſelbſtändige Politik betrieben, die
Italien ſchwerlich förderlich ſein konnte. Ja ſie mußten
ſogar in einen direkten Gegenſatz treten, inſofern es ſich
um den Beſitz des Mittelmeeres handelt und Italien ſich
unmöglich hier verdrängen laſſen kann. Dieſe
Erwägun=
gen ſind zweifellos bei der Erneuerung des Dreibundes
ausſchlaggebend geweſen, und wenn dabei am Vertrage
keine Aenderungen vorgenommen wurden, ſo konnte
Ita=
lien ſich damit einverſtanden erklären, da in Berlin wie
in Wien der Anſicht Raum gegeben wurde, daß auch die
neuen Kolonien am Mittelmer in den Vereich der
Ver=
tragsbeſtimmungen gehören.
Bei uns in Deutſchland ſind nunmehr die
Parla=
mente wieder in die Ferien gegangen ohne daß die
bisherige Tagung allzu erſprießlich geweſen wäre, im
Reichstage wie im Landtage erging man ſich in breiten
Erörterungen über Fragen, die an und für ſich wohl
be=
deutſam waren, über die man aber mehr als einmal
ſchon zur Genüge debattiert hatte, ſo daß es wenig Neues
zu ſagen gab. Von Bedeutung war allerdings die
Etats=
debatte, ſowohl die Erörterung der äußeren wie der
inne=
ren Politik, bei der Herr von Bethmann Hollweg ſeine
Rede hielt, die allgemeinſte Beachtung fand. Bei der
inne=
ren Politik kam der Zwiſt zwiſchen Zentrum und
Regie=
rung in der Jeſuitenfrage zum Austrag. An Vorlagen
ſtand das Petroleum=Monopol im Vordergrund, das an
die Kommiſſion ging: ſchon heute kann man aber ſagen,
daß die Regierung damit nicht allzu viel Glück haben,
und daß das Geſetz unter keinen Umſtänden in der von
der Regierung vorgeſchlagenen Form zur Verabſchiedung
gelangen wird.
Das gefährdete Monopol.
*⁎* Der Geſetzentwurf über den
Ver=
kehr mit Leuchtöl iſt, wie gemeldet, vom
Reichs=
tage einer Kommiſſion überwieſen worden.
Seine Ausſichten ſind ſchlecht, denn, wenn es zum Beiſpiel
nach den Wünſchen des Zentrumsredners gegangen wäre,
ſo hätte man den Entwurf gleich im Plenum begraben.
Nun hat die Regierung noch das zweifelhafte Vergnügen,
ihr Werk in der Kommiſſion zu verteidigen und immer
neuen Bedenken nachzugeben, bis von der Vorlage nichts
mehr übrig bleibt und die ganze Sache keinen Zweck
weiter hat.
Welche Wandlungen doch die Anſichten erfahren!
Als vor geraumer Zeit im Reichstage der Regierung
nahegelegt wurde, der Herrſchaft der Standard Oil
Com=
pany ein Ende zu bereiten, da waren alle Parteien einig.
Auch der veröffentlichte erſte Plan der Regierung auf
Schaffung eines Monopols fand noch eine ziemlich
freundliche Aufnahme, jedoch ſtellte ſich bald eine lebhafte
Kritik ein, die zum vollen Ausdruck kam, als der
fertig=
geſtellte Entwurf dem Reichstage zugegangen war. Ein
reines Reichsmonopol hätte ſicher auf eine Mehrheit im
Parlamente rechnen können, aber dieſes Zwitterding ſtieß
ſchon wegen ſeiner Verquickung mit den Großbanken auf
Widerſtand und keine einzige Partei ſtimmte ihm
vorbe=
haltlos zu. Die ſchroffſte Haltung nahm das Zentrum ein,
das den Entwurf kurzer Hand ablehnte und durch ſein
Kölner Organ erklären ließ, daß es gegen das Monopol
in dieſer wie in jeder anderen Form ſtimmen werde.
We=
niger entſchieden ſtellten ſich die Konſervativen, die aber
unter keinen Umſtänden eine Verteuerung des Petroleums
und eine Begünſtigung der Großbanken wollen, ſich im
übrigen ihre definitive Stellungnahme noch vorbehalten,
was auch die Reichspartei tut. Die liberalen Parteien
zeigen ebenfalls keine große Begeiſterung für den
Ent=
wurf; ſie haben viele Bedenken und wollen die Vorlage
in der Kommiſſion reiflich prüfen, was die
Sozialdemo=
kraten auch beabſichtigen. Eine entſchieden ablehnende
Haltung nehmen noch die Polen ein.
Die Einwände gegen den Entwurf erſtrecken ſich
hauptſächlich darauf, daß nicht nur keine Verbilligung
durch dieſes Monopol erwartet, ſondern ſogar eine
Ver=
teuerung des Petroleums und ſeiner Nebenprodukte, wie
Benzin, Schmieröl uſw., befürchtet wird; man glaubt, daß
die Großbanken einen unverhältnismäßigen Gewinn
er=
zielen werden zum Schaden der Verbraucher. Sodann
werden Zweifel gehegt, ob die Deckung des
Petroleum=
bedarfs ohne Inanſpruchnahme der Standard Oil
Com=
pany geſichert ſei; die Regierung trat zwar einer ſolchen
Beſorgnis entgegen, aber ſie drang damit nicht durch.
Selbſt die Verwendung der Ueberſchüſſe aus dem
Mono=
pol für Zwecke der Veteranenfürſorge fand nirgends
Bei=
fall. Da man in der Anſicht einig war, daß für die
Vete=
ranen ohnehin genügende Mittel bereitgeſtellt werden
könnten. So ſind denn die Chancen des Geſetzentwurfs
ſehr gering, und die Regierung wird ſich mit dem
Gedan=
ken vertraut machen müſſen, daß er unter den Tiſch fällt.
Nach dem Handelstag hat auch der
Zentralver=
band Deutſcher Induſtrieller, der in Berlin
tagte, ſich ablehnend gegen das Petroleum=Monopol
ver=
halten. Er nahm folgende Reſolution an:
Der Zentralverband Deutſcher Induſtrieller hält es
mit Rückſicht auf die geplante Einführung eines
ſtaat=
lichen Petroleum=Monopols für geboten, auf die ſchweren.
und vielſeitigen Bedenken hinzuweiſen: die ſowohl aus
allgemeinen volkswirtſchaftlichen Gründen, als auch vor
allem im Intereſſe des geſamten deutſchen Verbrauchs
unter den gegenwärtigen Verhältniſſen gegen eine
Ver=
ſtaatlichung der Leuchtölverſorgung zu erheben ſind. Er
gibt der Anſicht Ausdruck, daß das Reichs=Petroleum=
Monopol neben einer vollſtändigen Umwälzung der
wirtſchaftlichen Lage des deutſchen Petroleumhandels eine
ſtarke Belaſtung des deutſchen Kapitalmarktes zur Folge
haben wird, und daß ferner ohne die beſtimmte
Siche=
rung einer nach Menge und Beſchaffenheit ausreichenden
Leuchtölverſorgung mit einer erheblichen Preiserhöhung
für die Verbraucher gerechnet werden muß. Der
Zentral=
verband Deutſcher Induſtrieller erblickt daher in der
Vor=
lage kein zur Verbilligung des Leuchtöls geeignetes
Mit=
tel und muß deshalb gegen die Vorſchläge der
verbün=
deten Regierungen ſolange Verwahrung einlegen, bis die
Frage der Notwendigkeit eines ſtaatlichen Einſchreitens
ſowie der Durchführbarkeit des geſetzgeberiſchen Problems
einwandfrei gelöſt iſt.
Deutſches Reich.
Der Nachtragsetat für unſere Lufte
flotte. Wie Berliner Blätter melden, beſteht die
Ab=
ſicht, Nachtragsforderungen zum Ausbau unſerer
Luft=
flotte in Höhe von etwa 15—17 Millionen Mark bei den
geſetzgebenden Körperſchaften einzubringen. Es handelt
ſich um Anforderung erhöhter Mittel, die einen ſchnelleren
Ausbau unſerer Luftflotte mit dem nötigen Zubehör
er=
möglichen ſollen, jedoch keineswegs um ein „
Luftflotten=
geſetz‟. Die anzufordernden Mittel ſollen zum Teil für
die Forderung neuer Mannſchaften Verwendung finden,
deren Vermehrung natürlich mit der der Luftſchiffe und
des Zubehörs Hand in Hand gehen muß. Mit der
Ein=
bringung des Nachtragshaushalts, der bekanntlich den
Wünſchen des Reichstags entgegenkommt, darf im Laufe
der erſten Monate des nächſten Jahres gerechnet werden.
— Die Reichsregierung und der
Vati=
kan. Die Norddeutſche Allgemeine Zeitung ſchreibt: Die
Ausführungen, die der Staatsſekretär des Innern am
10. Dezember im Reichstag zur Enzyklika „Singulari
quadam” machte, führten zu allerhand haltloſen
Kombi=
nationen. Im engen Anſchluß an vorausgegangene
ju=
riſtiſche Ausführungen tat der Staatsſekretär dar, daß
die Enzyklika ein geſetzwidriger Eingriff in das
Koali=
tionsrecht, insbeſondere ein Verſtoß gegen § 153 der
Ge=
werbeordnung und § 1 des Reichsvereinsgeſetzes nicht ſei. Er
führte aus, daß, wie auf vielen anderen Gebieten, auch
hier die Beſchäftigung der Kirche und ihrer Organe mit
allgemeinen wirtſchaftlichen und politiſchen Fragen von
eminenter politiſcher Bedeutung für den Staat werden
könne, dieſer aber hiergegen, ſo lange die Kirche die
ge=
ſetzlichen Grenze innehalte, nicht mit Gewaltmaßregeln
vorgehen könne, ſondern auf diplomatiſche Einwirkung
angewieſen ſei. Der Staatsſekretär ſtellte ausdrücklich
feſt, daß eine derartige Einwirkung anläßlich des Gewerk=
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.
ſchaftsſtreites in Rom erfolgte. Die Reichsleitung
erach=
tet die Entwickelung der interkonfeſſionellen chriſtlichen
Gewerkſchaften in den Bahnen, worin ſie ſich bisher
be=
wegten, als dem Staatswohle nützlich und
wünſchens=
wert, und der Staatsſekretär drückte dieſe Auffaſſung
auch aus. Nachdem jedoch die Gewerkſchaften ſelbſt einen
Modus fanden, der nach ihrer Auffaſſung zurzeit
befrie=
digt, liegt keine Veranlaſſung vor, ſich mit dieſer, wie
an=
zuerkennen, ernſten und wichtigen Angelegenheit weiter zu
befaſſen. Es iſt hiernach verfehlt, die Rede des
Staats=
ſekretärs in Zuſammenhang mit der durch die
Jeſuiten=
frage geſchaffenen politiſchen Situation zu bringen oder
gar daraus auf ſachliche Differenzen zwiſchen dem
Reichs=
kanzler und dem Staatsſekretär zu ſchließen.
— Reichs=Theatergeſetz. Wie verlautet,
iſt ſoeben den beteiligten Berufsverbänden der Entwurf
eines Reichs=Theatergeſetzes zugegangen, um dieſen
Ge=
legenheit zu geben, bei der anfangs Januar im
Reichs=
amt des Innern ſtattfindenden Beſprechung zu den
ein=
zelnen Beſtimmungen Stellung zu nehmen. In bezug
auf die öffentliche rechtliche Seite des Theaterbetriebes
werden die Erforderniſſe für die Erteilung der Konzeſſion
feſtgeſtellt.
— Arbeitswilligenſchutzgeſetz. Die
Täg=
liche Rundſchau meldet aus Berlin: Eine ſüddeutſche
Re=
gierung hat vor einigen Monaten amtliche Verhandlungen
mit dem Reichsamt des Innern über die Einbringung
eines Arbeitswilligenſchutzgeſetzes gepflogen. Das
Reichs=
amt des Innern hat aber die bisherigen geſetzlichen
Be=
ſtimmungen für ausreichend erklärt.
— Konſervative und
Nationallibe=
rale. Die parteiamtliche Nationalliberale
Korreſpon=
denz legt die kürzlich erfolgten Aeußerungen der
Abge=
ordneten Dr. Friedberg in Poſen und Baſſermann in
Breslau über das zukünftige Verhältnis zwiſchen
Konſer=
vativen und Liberalen wie folgt aus:
Stellt man die Aeußerung des Herrn Baſſerman in
ihren Zuſammenhang hinein, dann wird man auch
er=
kennen, daß der nationalliberale Führer nur wiederholt
hat, was er all die Jahre als einzigen Ausweg aus der
inneren Miſere bezeichnet hat; ein Zuſammenwirken von
gemäßigt Liberalen und gemäßigt Konſervativen, ein
Ar=
beitsblock, von dem das Zentrum nicht gerade
ausgeſchlof=
ſen zu ſein braucht, der es aber auch nicht notwendig hat,
die Mitwirkung dieſer Partei durch irgendwelche
Ueber=
zeugungsopfer zu erkaufen. Die Abgeordneten Baſſermann
und Friedberg widerſprechen ſich nicht, ſondern begegnen
ſich vielmehr in dem Wunſch nach Sammlung aller dem
Radikalismus links und rechts abholden Staatsbürger auf
der allein möglichen mittleren Linie. Die Antwort, die
wir bisher aus dem konſervativen Lagervernommen haben,
geht um den ſpringenden Punkt herum. Mit der bloßen
Er=
klärung der Kreuzzeitung, „daß die Konſervativen nach
wie vor bereit ſind, den Nationalliberalen zur
Wiederauf=
richtung der großen Tradition die Hand zu bieten” iſt die
Sache nicht getan. Wenn die künftige Bereitwilligkeit
nicht größer iſt als die bisherige, dann wird es, fürchten
wir, mit der Verſöhnung noch gute Weile haben. Siegt
aber auch bei den Konſervativen in abſehbarer Zeit die
Beſonnenheit, kommen Taten hinzu, dann wäre einer
Wiederannäherung der Parteien der Weg gebahnt.
— Schutz gegen geiſteskranke
Ver=
hrecher. Der Reichskanzler hat auf eine Anfrage erklärt,
daß nicht beabſichtigt ſei, die Frage eines wirkſamen
Schutzes gegen gemeingefährliche Geiſteskranke vor der
endgültigen Neugeſtaltung unſeres Strafrechts durch
ge=
ſetzgeberiſche Maßnahmen zu regeln. Die
Strafrechts=
kommiſſion hat ſich bereits mit der Frage beſchäftigt und
den Vorſchlägen des Vorentwurfs für ein neues
Strafge=
ſetzbuch uneingeſchränkt zugeſtimmt. Man darf daher
an=
nehmen, daß die ſchließliche Regelung im Sinne des
Vor=
entwurfs ausfallen wird. Danach ſollen
Unzurechnungs=
fähige, die freigeſprochen oder außer Verfolgung geſetzt
werden, ſowie vermindert Zurechnungsfähige, die zu
einer milderen Strafe verurteilt ſind, in einer öffentlichen
Heil= oder Pflegeanſtalt untergebracht werden. Dieſe
Maßnahme ſoll das Gericht ſelbſt anordnen, ſofern die
öffentliche Sicherheit ſie erfordert. Das geltende
Straf=
recht kennt keine gerichtlichen Maßnahmen gegen
gemein=
gefährliche Geiſteskranke. Dieſer Zuſtand iſt unhaltbar.
— Das Schickſal der ſächſiſchen
Volks=
ſchulreform, das ſich durch die Bereitwilligkeit der
Erſten Kammer, den Wünſchen der Zweiten Kammer in
einigen Punkten nachzugeben, etwas ausſichtsvoller zu
ge=
ſtalten ſchien, iſt plötzlich durch eine Entſchließung des
Ge=
ſamtminiſteriums ſehr in Frage geſtellt. Das
Geſamt=
miniſterium hat auf Antrag des Kultusminiſteriums
ent=
ſchieden, daß Lehrer und Beamte kein Beſchwerderecht an
den Landtag haben ſollen. Die Verfaſſung ſchreibt
aller=
dings vor, daß jedem Staatsbürger das Beſchwerderecht
zuſtehe, aber das Miniſterium hat nunmehr erklärt, daß
dienſtliche Sonderbeziehungen, wie ſie zwiſchen den
ge=
nannten Beamten und Vorgeſetzten beſtehen, nicht unter
dieſe Verfaſſungsbeſtimmung fielen. Es beantragte daher
bei der Kammer, die unter dieſen Punkt fallenden
Be=
ſchwerden der Lehrer für unzuläſſig zu erklären. Auf
kei=
nen Fall könne das Miniſterium anerkennen, daß die
Kammern das Recht hätten, die Entſcheidungen der
obe=
ren Schulbehörden umzuſtoßen. In der nächſten Woche
wird vorausſichtlich dieſer Beſchluß des Miniſteriums
bei der Verhandlung über die Anfrage wegen der
Lehrer=
maßregelungen, die von den freiſinnigen Abgeordneten
eingebracht worden iſt, mit zur Verhandlung kommen. Es
iſt zweifellos, daß durch dieſen Beſchluß, der an ſich
ſelbſt=
verſtändlich iſt, die Erregung, die durch den Kampf um die
Volksſchule in Sachſen hervorgerufen worden iſt, noch
weiter geſteigert und damit das Schickſal der
Volksſchul=
reform ſelbſt aufs äußerſte gefährdet worden iſt.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Der Juſtizausſchuß des öſterreichiſchen
Abgeordnetenhauſes nahm unverändert nach
der Beendigung der Spezialdebatte die dritte Gruppe
der Kriegsleiſtungsvorlagen an. Er ſchloß um 7 Uhr
früh nach 13ſtündiger Dauer die Sitzung.
England.
Der Wechſel in der Admiralität. Auf
eine Anfrage im Unterhauſe wegen des Rücktritts
Bridge=
mans erklärte Marineminiſter Churchill: Die Pflichten,
die dem Erſten Seelord und der Admiralität obliegen,
be=
rühren auf das engſte die Sicherheit des Staates.
Wäh=
rend der letzten Monate kam ich durch perſönliche
Berüh=
rung mit Bridgeman bei den Amtsgeſchäften, in denen
er jederzeit einen hohen Grad von Fähigkeit und Eifer
bewies, zur Ueberzeugung, daß ſeine Geſundheit nicht
länger ausreiche, um, ohne Ueberanſtrengung, die
Ver=
antwortung ſeines großen Amtes zu tragen. Sein Leben
in der Admiralität in dieſem Jahr war ein Kampf gegen
ſeinen ſchlechten Geſundheitszuſtand. Nachdem ich
endgül=
tig dieſe Ueberzeugung gewonnen hatte, war ich
verpflich=
tet, ſie Bridgeman mitzuteilen. Dies tat ich durch ein
Schreiben vom 28. November, während er wegen
Krank=
heit von London abweſend war. Mit großem Takt
ver=
zichtete er auf ſeinen Poſten. In der Flottenpolitik haben
keine Differenzen zwiſchen uns beſtanden, geſchweige, daß
eine ſolche hätte zu ſeinem Rücktritt führen können.
Spanien.
Der Marokkovertrag vor der Kammer.
Die Kammer trat in die Beratung über den Geſetzentwurf
betreffend die Ratifikation des ſpaniſch=franzöſiſchen
Ma=
rokko=Vertrages ein. Gabriel Maura, der Sohn des
Füh=
rers der Konſervativen, hielt eine Rede über den
Marokko=
vertrag, die große Beachtung und lebhaften Beifall fand.
Er ſtellte feſt, daß Spanien die Beſchlüſſe von Algeciras
beachtete, während Frankreich zuerſt gegen ſie verſtoßen
habe. Der Text des franzöſiſch=ſpaniſchen Vertrages ſei
ſehr klar bezüglich der Spanien auferlegten
Verpflichtun=
gen, jedoch keineswegs bezüglich ſeiner Rechte. Der Sinn
des Vertrages müſſe ſein, daß Frankreich in der ſpaniſchen
Zone keine Rechte beſitze; die für Spanien aus dem
Ver=
trage entſtehenden Vorteile ſeien gering. Die
Einſchrän=
kung der ſpaniſchen Zone und der Verluſt Tangers ſei zu
bedauern. Trotzdem verlangte Maura ſchließlich die
Billigung des Vertrages, um die Bande der Freundſchaft
und das Bündnis zwiſchen Spanien, England und
Frank=
reich enger zu knüpfen und zu befeſtigen.
Rußland und China.
Der ruſſiſche Geſandte hat China wiſſen laſſen, daßl
Rußland ſeine Beziehungen zu China abbrechen werde,
falls China nicht die Verzögerung der Beilegung der
mongoliſchen Frage aufgebe. Dieſer Schritt wird als
be=
deutungsvoll angeſehen im Hinblick auf die bevorſtehende
Ankunft der mongoliſchen Delegierten in Petersburg, die,
wie erwartet wird, den Kaiſer von Rußland um
Anerken=
nung der vollſtändigen Unabhängigkeit der inneren
Mon=
golei erſuchen werden. Aus Schanghai trafen Vertreter
der Nationaliſtenpartei in Mukden ein, um den Boykott
gegen Rußland zu organiſieren. Die ruſſenfeindliche
Stimmung in der Mandſchurei hat ſich neuerdings
ver=
ſchärft. Allerorten werden Geldſammlungen zu
Kriegs=
zwecken veranſtaltet und Freiwilligentruppen gegen die
Mongolei gebildet. Nach Meldungen aus chineſiſcher
Quelle ſind die Kriegsoperationen gegen Rußland fürt
das nächſte Frühjahr zu erwarten.
Kanada.
Die Flottenvorlage Bordens. Im
Unter=
haus brachte Sir William Laurier, der Führer der
Oppo=
ſitionspartei, einen Abänderungsantrag zu der
Flotten=
orlage des Premiers Borden ein. In dieſem
Ab=
änderungsantrag wird der Vorſchlag der Regierung,
eines direkten Beitrags als nicht kanadiſch, nicht britiſch
und nicht geeignet für die wahren Bedürfniſſe des Reiches,
bezeichnet. Der Abänderungsantrag will die Bewilligung
von 30 Millionen Dollars zur Erhöhung der Flottenſtärke
des Reiches zwar beibehalten, empfiehlt aber die Schaffung
zweier Flotteneinheiten in den kanadiſchen Gewäſſern,
ind zwar eine im Atlantiſchen und eine im Stillen Ozean
mit einem Ueberdreadnought als Kern einer jeden.
Dieſe Einheiten ſollen ſoweit als möglich von
Kana=
diern bemannt und von Kanada erhalten und
Großbri=
tannien im Bedarfsfalle zur Verfügung geſtellt werden,
ebenfalls wird die Gründung von Marineſchiffswerften
in Kanada gefordert. Laurier führte in ſeiner Rede aus,
es ſei ein Grund zur Freude, daß die Dokumente, die dem
Hauſe vorlägen, bewieſen, daß kein Fall dringender Not
oder Gefahr im gegenwärtigen Zeitpunkt vorliege, ſondern
daß England infolge der wachſenden maritimen
Rüſtun=
gen Europas genötigt worden ſei, ſeine Schiffe von der
hohen See zurückzuziehen, um die heimiſchen Gewäſſer zu
ſchützen. Wenn Kanada im Rat über Krieg oder Frieden
vertreten wäre, ſo müßten die übrigen Dominious und
Kolonien auch vertreten ſein, und er glaube nicht, daß
der Staatsſekretär des Aeußern und die auswärtige
Po=
litik, die nie in beſſeren Händen geweſen ſei, durch eine
ſolche Vielſeitigkeit der Ratſchläge viel gewinnen wür
den. Es ſei eine Frage, die für ſich allein erörtert werden
müſſe und einſtweilen ſolle Kanada mit ſeinen
Vorbe=
ratungen der Verteidigung fortfahren.
China.
Der von der Sechsmächtegruppe enkt
worfene Anleihevertrag, mit welchem ſich in
London die Konferenz der beteiligten Banken beſchäftigen
wird, ſieht als Sicherung für die 25 Millionen Pfund
Sterling der Anleihe die Salzſteuer vor. Mit dem
Criſp=
ſchen Bankſyndikat ſoll ein Uebereinkommen getroffen
werden, ſobald Chinas Zuſage feſtſteht. Dieſes Angebot
beſeitigt jedes Monopol ſo gut wie ganz und mildert die
fremde Aufſicht über die Ausgaben Chinas, wie dies
ur=
ſprünglich beabſichtigt war, weſentlich. Die chineſiſche
Regierung verlangt 10 Millionen Pfund Sterling
inner=
halb der drei nächſten Monate und den Reſt im Laufe
des nächſten Jahres. Die günſtigeren Bedingungen
wer=
den in hervorragendem Maße auf den Einfluß der
Criſp=
ſchen Gruppe zurückgeführt, der für China einen
weſent=
lichen Vorteil bedeutet. Die Sechsmächtegruppe und
Bilder aus dem Leben des
Prinz=Regenten Luitpold.
Der Deutſche.
( Im äußeren Schickſal wie im inneren Weſen iſt
Prinz=Regent Luitpold Kaiſer Wilhelm I. ähnlich
ge=
weſen. Auch er ein ſchlichter Mann und eine echte
Per=
ſönlichkeit, auch er durch die Geburt nicht eigentlich für
den Thron beſtimmt und doch im höchſten Sinne zum
Herrſcher berufen. Aber nicht an die Stelle des älteren
Bruders trat er, wie König Wilhelm, ſondern er gehörte
einer früheren Generation an als ſein Neffe, der
baye=
riſche König, für den er die Regierung führen mußte.
Weit in die Vergangenheit reichte ſein Gedenken zurück:
der erſte König von Bayern hatte ihn, den Enkel, noch
auf den Armen gewiegt. Den Vater hatte er auf den
Thron ſteigen ſehen und mit tief getroffenem Herzen
er=
lebt, wie er im Vollgefühl ſeiner Kraft freiwillig
wie=
der herabſtieg, um für ſeinen Lebensabend das
freund=
lichſte Glück in der innigen Häuslichkeit ſeines Luitpold
zu finden. Dem Bruder hat der Prinz in Freud und
Leid treu zur Seite geſtanden, bis ſich ſchließlich die
Ahn=
ung ſeines Vaters erfüllte, daß auch ihm, dem
Drittgebo=
renen, ein Thron beſchieden ſein werde, wie ſeinen
Söh=
nen Max und Otto. So war Luitpold gleichſam er ſelbſt
geworden mit der Entwickelung des Königreichs Bayern,
aber über die Grenzen der Heimat hinaus hat ſein Herz
ſtets für das größere Vaterland geſchlagen. Bittere Tage
ſind ihm beſchieden geweſen, in jener Zeit von 1866, da
er mit Preußen die Waffen kreuzen mußte. Wie
glück=
lich war er dann vier Jahre ſpäter, da er am 20. Juli im
Namen des Königs in der Kammer der Reichsräte das
ent=
ſcheidende Wort für den Bund mit Preußen und den
Krieg gegen Frankreich geſprochen hatte und die große
Zeit von 1870 im Hauptquartier miterlebte. Er ward
zum Zeugen der welthiſtoriſchen Momente bis Verſailles.
Höher hob ſich ſein Herz, als er von der Höhe von Vade=
lincourt dem großen Drama von Sedan zuſah, als der
Kronprinz von Preußen ihm mit freudigem Lobe die
Tapferkeit ſeiner Bayern rühmte. Mit ſeiner ganzen
Per=
ſönlichkeit hat er ſich dann eingeſetzt für die politiſche
Entſcheidung des ſchwankenden Königs Ludwig und ſo
mitgeſchaffen die deutſche Einheit, die durch die
Zu=
ſtimmung Bayerns beſiegelt wurde. Mit den
regieren=
den Fürſten Deutſchlands huldigte der bayeriſche Prinz
im Spiegelſaale von Verſailles dem neuen Kaiſer, zog
mit ein in das beſiegte Paris und war an der Seite
Kai=
ſer Wilhelms, als die Sieger durch das Brandenburger
Tor feierlich zurückkehrten. Und als Regent hat er dann
treu zu Kaiſer und Reich geſtanden. Wie dem alten
Kai=
ſer, hat er auch dem jungen Wilhelm II. gehuldigt.
Täti=
gen Anteil nahm er an allen Sorgen und Bedürfniſſen
des großen, ſich immer mächtiger entfaltenden
Vater=
landes. So hat er unſerer Flotte das wärmſte
Intereſſe entgegengebracht, wohnte perſönlich der
Eröff=
nung des Nordoſtſeekanals bei und hat ſich gefreut an der
Tüchtigkeit der bayeriſchen Matroſen, die hinter den
ſee=
harten Söhnen der Waterkant nicht zurückblieben. Noch
inniger war er, der im nächſten Jahre ſein 50jähriges
Generalsjubiläum hätte feiern können, mit
ſei=
nem Heere verwachſen; er fühlte ſich als Kamerad unter
Kameraden und vielleicht am ſtärkſten als Veteran unter
den Veteranen. Stets hatte er ein offenes Herz und eine
offene Hand für die alten Kämpfer, bewegte ſich bei einem
Kellerfeſt wohl als der ehrwürdigſte unter den Alten oder
beging ſein Jubiläum bei ſeinem alten Artillerie=
Regi=
ment mit einem „Exerzieren in alter Zeit”, bei dem die
alten Haubitzen und Raupenhelme aus dem Arſenal
her=
vorgeholt wurden. Feſt wurzelnd in heimiſcher Nähe
und alter Erinnerung hat er ſich bis zuletzt den Blick
be=
wahrt auch für das weitere Deutſchtum und ſich als ein
ſtarkes Glied gefühlt in der feſten Kette des Vaterlandes.
Der Prinz=Regent und die Kunſt.
Von ſeinem Vater, dem großen Mäcen Ludwig I.,
war Luitpold die Liebe zur Kunſt als ein heiliges
Ver=
mächtnis überkommen, des für immer iu ſeinen Seele haf=
ten blieb. Schon ehe er als Landesherr der berufene
Pro=
tektor der ſchönen Künſte wurde, war er längſt zu
Mün=
chens hervorragenden Künſtlern in enge Beziehungen
ge=
treten. In einer künſtleriſchen Atmoſphäre aufgewachſen,
war ihm früh der Blick für die Welt des Schönen
ge=
ſchärft hatte er die Bedeutung der künſtleriſchen Faktoren
für die allgemeine Kultur erkannt. Zwangloſe
Atelier=
beſuche, wie er ſie noch bis zuletzt gemacht hat, waren
ſchon dem jungen Prinzen zur Gewohnheit geworden.
Wo ein bedeutender Künſtler ein neues Werk fertig hatte,
wo ein tüchtiger Anfänger der Aufmunterung bedurfte,
da war er zur Stelle und wußte nicht nur zu helfen und
Aufträge zu erteilen, ſondern auch gut zu raten und im
rechten Augenblick zu loben. Ernſt und gütig ging er
ſtets auf die manchmal bizarren Gedankengänge der
Künſtler ein, aber damit bei ſolchen Beſuchen auch der
Humor nicht ganz fehle, war häufig ſein vertrauter
Leib=
jäger, „der Skell” in ſeinem Gefolge, ſelbſt der
Sohn=
eines Malers und nicht unerfahren in der Handhabung
von Pinſel und Palette, dem der Prinz=Regent ſogar
einige Bilder abkaufte. Ihn fragte er dann wohl bei
der Betrachtung eines Gemäldes, wie es ihm gefalle, und
Skell gab in ſeiner biederen Weiſe ſein Urteil ab. In
ſeiner Feſtſchrift über den Prinz=Regenten hat Graf
Dumoulin=Eckart gerade dieſe Seite in der
Perſönlich=
keit des Fürſten beſunders treffend hervorgehoben. Als
Prinz erſchien Luitpold allwöchentlich in dem alten
Bür=
germeiſtergarten, einem längſt dahingeſchwundenen Stück
von Altmünchen, auf der Künſtlerkegelbahn. Als dann
die Kegelgeſellſchaft in ihr neues Lokal, den
Seidel=
garten, überſiedelte, blieb er bis zum Jahre 1886 ein
häu=
figer Gaſt. Bei Künſtlerfeſten war er ſtets dabei; wie
wurde er bei den Veranſtaltungen der Allotria bejubelt,
wenn er erſchien und Freude und Gemütlichkeit mit ihm
einzog. Dieſe rege Anteilnahme an Münchens
künſtleri=
ſchem Leben, dieſes ſtille Wirken für Münchens Kunſt
fanden ihren ſchönſten Ausdruck in der großartigen
Hul=
digung, die die geſamte Künſtlerſchaft zu Beginn des
Jahres 1887 dem Regenten darbrachte. Es war ein
un=
vergeßliches Bild, wie aus dem Meer der vielen tauſend
Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.
Seite 3.
China werden das Uebereinkommen der Salzſteuer
re=
organiſieren. Die Verwaltung ſoll auf zehn
Zentral=
punkte verteilt werden, an denen chineſiſche und
auslän=
diſche Mitdirektoren unter einem Kontrollausſchuß
ar=
beiten ſollen, in welchem ſich als tatſächlich leitender
Di=
rektor ein Fremder befinden wird. Dieſer wichtige Poſten
iſt dem däniſchen Zollkommiſſar in Tientſin, Olieſen,
an=
getragen worden, der auf eine 35jährige erfolgreiche
Tätigkeit im Seezolldienſt zurückblicken kann. Er war
ſechs Jahre engliſcher Prokonſul in Nord=Korea, der
bei ſämtlichen Geſandtſchaften ſehr beliebt iſt. Der Poſten
eines Rechtsbeiſtandes der chineſiſchen Regierung iſt dem
Schwiegerſohn des bekannten belgiſchen Juriſten Rolin
Jacquemyn, Recoue, angeboten worden.
* Saarbrücken, 13. Dez. Da die geſtrige
Be=
ſprechung zwiſchen der Deputation der
Saarberg=
leute und dem Handelsminiſter Sydow
er=
gebnislos blieb, erſcheint der Streikausbruch im
Saarrevier unvermeidlich. Der chriſtliche Gewerkverein
wird in einer allgemeinen Revier=Konferenz am Sonntag
ſeine weiteren Schritte feſtlegen.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 14. Dezember.
Ordensverleihungen. Seine Königl. Hoheit der
Großherzog haben dem Kaiſerlichen
Bezirksamt=
mann a. D. Geheimen Regierungsrat Georg Fritz in
Alzey das Ehrenkreuz des Verdienſtordens Philipps des
Großmütigen verliehen; ferner dem Großh.
Steueramts=
rendanten Rechnungsrat Chriſtian Donges zu
Fried=
berg die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des
ihm von Sr. Maj. dem Deutſchen Kaiſer und König von
Preußen verliehenen Kronen=Ordens 4. Klaſſe erteilt.
* Uebertragen wurde dem Lehrer Oskar Sorg
zu Gau=Bickelheim, Kreis Oppenheim, eine
Lehrer=
ſtelle an der Gemeindeſchule zu Klein=Auheim, Kreis
Offenbach.
* Perſonalien von der Heſſiſch=Preußiſchen
Eiſen=
bahngemeinſchaft. Im Namen der Großh. Regierung
vollzogene Ernennungen und Beförderungen (1. November
bis 1. Dezember 1912): zum Eiſenbahnaſſiſtenten der komm.
Eiſenbahnaſſiſtent (Diätar) Schmidt zu Goddelau=
Erfelden; zum Lokomotioheizer der Hilfsheizer Maſſot
zu Worms; zum Rangiermeiſter der Rangierführer
Wohlfahrt zu Kranichſtein; zum Rangierführer der
Hilfsrangierführer Gunkel zu Worms; zu
Bahn=
wärtern die Hilfsbahnwärter Heſſel zu Bingen (Rhein)
und Zimmermann zu Planig; zum Weichenſteller
der Hilfsweichenſteller Dölger zu Dornheim.
* Erledigte Stellen. Eine Lehrerſtelle an der
katholiſchen Schule zu Bingen. — Eine mit einem
evangeliſchen Lehrer zu beſetzende Stelle an der
Ge=
meindeſchule zu Vilbel, Kreis Friedberg.
—g. Strafkammer. Wegen eines in Buchſchlag
ver=
übten Sittlichkeitsverbrechens nach § 176,3 Strafgeſetzbuch
wurde geſtern der 26jährige Maler Eduard
Latter=
mann aus Frankfurt zu der Mindeſtſtrafe von 6
Mo=
naten Gefängnis verurteilt. Da der Angeklagte
ge=
ſtändig iſt und große Reue zeigte, wurden ihm 6 Wochen
der Unterſuchungshaft angerechnet. — Wegen Vergehen
gegen das Viehſeuchengeſetz wurden vom Schöffengericht
der Landwirt Kämmerer und der Handelsmann Hirſch
Lilie, beide aus Seligenſtadt, zu 10 bezw. 60 Mk.
Geld=
ſtrafe verurteilt. Kämmerer beruhigte ſich bei dem Urteil,
Lilie legte Berufung ein, die geſtern vor der
Straf=
kammer zur Verhandlung kam. Im Auftrage Kämmerers
hatte Lilie aus dem Sperrbezirk Zellhauſen eine Ziege
nach Seligenſtadt eingeführt. Hierzu hatten ſie vom
Kreisamt die Genehmigung unter den Bedingungen
er=
halten, daß das Tier vom Tierarzt unterſucht werde, die
erfolgte Einfuhr dem Bürgermeiſter zur Anzeige zu
brin=
gen und das Tier 8 Tage unter Quarantäne zu halten.
Von dieſen Bedingungen wurde nur die zweite erfüllt,
aber das Tier nur von einem Fleiſchbeſchauer unterſucht
und auch nicht unter Quarantäne geſtellt. Während das
Schöffengericht eine vorſätzliche Uebertretung
angenom=
men hatte, erachtete das Berufungsgericht nur eine
fahr=
läſſige Handlung als vorliegend und ermäßigte die Strafe
von 60 auf 5 Mark. — Der Monteur Paul
Baum=
garten aus Sprendlingen war angeklagt der
Beleidig=
ung des Oberamtsrichters Geh. Juſtizrat Ittmann in
Sprendlingen, dem er in Briefen Unkenntnis und
Partei=
lichkeit vorwarf. Es kommt ein Vergleich zuſtande, nach
dem der Angeklagte die Beleidigungen bedauert und dieſe
zurücknimmt. Er trägt die Koſten des Verfahrens.
-g. Kriegsgericht. Das Kriegsgericht der 25. Diviſion
beſchäftigte ſich geſtern mit der Anklage gegen den Ge=
freiten Wilhelm Meier aus Spachbrücken, vom Artille
rie=Regiment Nr. 25, wegen umfangreichen
Unterſchlag=
ungen, Urkundenfälſchungen uſw., die ſich der Angeklagte
unter grobem Vertrauensbruch als Burſche eines
Haupt=
manns zuſchulden kommen ließ. Zu der Verhandlung
waren etwa 20 Zeugen geladen. Der Angeklagte kam im
Jahre 1909 als Burſche zum Hauptmann; er verſah ſeinen
Dienſt wie die früheren Burſchen in der Weiſe, daß er für
die kleinen Ausgaben ein Ausgabebuch führte, das er
wöchentlich vorlegte, worauf ihm das Geld ausgehändigt
wurde. Die größeren Beträge wurden nach Einreichung
der Rechnungen erledigt. Wie nun die einzelnen Zeugen
übereinſtimmend bekunden, erfolgte die Begleichung der
kleineren Beträge und der Rechnungen bis zu der Zeit,
als der Angeklagte Burſche wurde, ſtets prompt und ohne
Zögern. Von der Zeit an aber wurden die kleineren
Be=
träge zunächſt unregelmäßig gezahlt, mitunter gar nicht.
Eingereichte Rechnungen, eingeſchriebene Briefe,
Zahl=
ungsaufforderungen und Poſtaufträge hatten keinen Erfolg,
weil der Angeklagte es verſtand, alle ihm gefährlich
er=
ſcheinende Sendungen abzufangen und zu vernichten. In
zwei Fällen kam es dann zur gerichtlichen Klage um
ge=
ringe Summen, da die Lieferanten durchaus nicht zu ihrem
Geld kommen konnten. Doch auch jetzt ſah der Angeklagte
ſein Spiel noch nicht verloren; er verſetzte den Hauptmann
durch allerlei Vorſpiegelungen in den Glauben, die Sache
ſei erledigt, ſodaß eine Klage ſchließlich bis zur verſuchten
Pfändung beim Hauptmann gedieh. In dieſem Fall hatte
ſich für viele kleine Lieferungen, für die Meier ſtets das
Geld ſofort erhielt, aber nicht ablieferte, eine Summe von
36 Mark angeſammelt. Als zu verſchiedenen Malen
ge=
ſchickte Rechnungen nicht das Ziel erreichten, wurde hier
durch Boten dem Hauptmann endlich die Rechnung
zuge=
ſtellt. Als dieſer den Burſchen zur Rede ſtellte, ſagte
Meier das iſt alles bezahlt, er werde es in Ordnung
bringen. Er brachte daraufhin eine quittierte Rechnung
und auf der Rückſeite eine Entſchuldigung des Lieferanten,
die Rechnungsſtellung ſei ein Verſehen geweſen, da ein
be=
trügeriſches Ladenfräulein die Summe nicht abgeliefert
habe. Auf Grund dieſer, natürlich gefälſchten Quittung,
glaubte der Hauptmann die Sache ſei in Ordnung, und
beauftragte ſeinen Burſchen, im Verfolg der Klage ſeinem
Rechtsvertreter die Quittung zu überbringen. Dies
ge=
ſchah aber nicht. Als der Hauptmann nun geſprächsweiſe
äußerte, er müſſe doch noch einmal zu dem Rechtsanwalt
gehen, da es ihm unerklärlich ſei, daß die Sache noch nicht
erledigt ſei, ging Meier ſofort zum Rechtsanwalt und
ſpiegelte dieſem in gemeiner Weiſe vor, er ſolle den
Haupt=
mann nicht ſo ernſt nehmen, er ſei noch krank. In einem
zweiten Fall der Urkundenfälſchung ſollte Meier für
be=
zahlte Arbeiten eine Quittung beibringen. Aus
unbe=
kannten Gründen fertigte er dieſe Quittung ſelbſt an. In
anderen Fällen hat er ſich Stiefel und Strümpfe auf den
Namen ſeines Hauptmanns verſchafft. Auch in zwei
wei=
teren Fällen unter den unglaublichſten Vorſpiegelungen
Summen von 30 bezw. 25 Mark. Dieſe Summen ſind
zum Teil vom Angeklagten wieder erſtattet worden, das
übrige von dem Offizier. Weiter wird dem Angeklagten
der Diebſtahl eines Taſchentuches zur Laſt gelegt, er war
zwar verdächtig, noch weitere Diebſtähle begangen zu
haben, doch wurde bei ihm nur noch das Taſchentuch
vor=
gefunden. Die übrige Wäſche hat er anſcheinend wie das
ihn ſehr ſchwer belaſtende Ausgabenbuch verbrannt. Der
Hauptmann gibt bei ſeiner Vernehmung an, er habe zu
dem Angeklagten bis zuletzt ein aufrichtiges Vertrauen
gehabt, er habe ihn nicht als Burſchen, ſondern viel mehr
als vertrauten Diener behandelt. Nach ſeiner Anſicht ſei
er mit dem Geld was er bekam, ſehr gut ausgekommen,
da er durchaus ſolid war. Was er mit den ganzen
Mani=
pulationen bezweckte, iſt ihm durchaus unklar. Der als
Sachverſtändiger geladene Arzt Dr. Vix gibt an, daß
zwar feſtgeſtellt ſei, daß der Angeklagte im Jahre 1907
und auch im Jahre 1908 eine Kopfverletzung erlitten habe.
Nach ſeiner Anſicht iſt aber dadurch eine nachteilige
Ein=
wirkung auf den Geiſteszuſtand nicht feſtzuſtellen. Auch
in dem Vorleben des Angeklagten habe er nichts finden
können, was auf eine geiſtige Erkrankung deute. Die
Mo=
tive zu den Taten könne er ſich ebenfalls nicht erklären.
Der Anklagevertreter beantragte gegen den Angeklagten
eine Geſamtſtrafe von 8 Monaten Gefängnis und
Ver=
ſetzung in die zweite Klaſſe des Soldatenſtandes. Das
Gericht erkennt auf eine Geſamtſtrafe von 8 Monaten
Gefängnis und Verſetzung in die zweite Klaſſe des
Soldatenſtandes. Von der Unterſuchungshaft werden
2 Monate in Anrechnung gebracht.
D Zur 16. Sitzung der Stadtverordneten=
Verſamm=
lung am Donnerstag, den 19. Dezember 1912, nachmittags
3½ Uhr, iſt folgende Tagesordnung feſtgeſetzt:
1. Mitteilungen. 2. Benutzung des Hammelstriftwegs
zur Ueberführung eines Starkſtromkabels. 3. Geſuch um
Chauſſierung des Hohlen Wegs von Straße C bis Straße
A. 4. Verteilung der Straßenbaukoſten auf die Anlieger.
5. Vergütung für die Stellung des Eichlokals. 6. Geſuch
der Guttemplerloge „Heſſens Hoffnung” um Gewährung
eines Beitrags. 7. Löhne der Notſtandsarbeiter. 8.
An=
trag auf Speiſung von Schulkindern.
— Vom Großh. Hoftheater. Heute ſindet der
Ehren=
abend für Wilhelm Riechmann ſtatt; es gelangt „Der
Waffenſchmied” zur Aufführung. Es gelten die kleinen
Preiſe. Beginn halb 8 Uhr. Die elfte Volksvorſtellung
zu ermäßigten Preiſen iſt für Sonntag nachmittag halb 3
Uhr angeſetzt. Sudermanns „Heimat” geht in Szene.
Den Vorverkauf hat bis heute abend das Verkehrsbureau
inne; morgen Sonntag iſt ab 11 Uhr vormittags lediglich
die Hoftheaterkaſſe geöffnet. Sonntag abend gelangt
Flotows dieſes Jahr noch nicht gehörte Oper Martha”
unter der muſikaliſchen Leitung von Kapellmeiſter Lert
zur Aufführung. Die Hauptpartien ſind teilweiſe
neu=
beſetzt. Dieſe Vorſtellung iſt im Abonnement für die
Serie B 20 angeſetzt. Montag werden „Die fünf
Frank=
furter” zur Wiederholung gelangen.
§ Perſonalien. Diplom=Ingenieur Leo Fiſcher
von hier, welcher ſeinerzeit die hieſige Techniſche
Hoch=
ſchule mit Erfolg beſuchte, hat kürzlich hier die
Regier=
ungsbaumeiſter=Prüfung beſtanden. Er iſt im
Reichs=
land, woſelbſt er in den letzten Jahren beim Miniſterium
in Straßburg verwendet war, zum Regierungsbaumeiſter
ernannt und mit der Verwaltung der Bauinſpektion in
Mülhauſen i. Elſ. beauftragt worden.
* Akademiſche Volksunterrichtskurſe. (A. V. D.)
Heute abend um halb 9 Uhr wird in der „Stadt
Pfung=
ſtadt” (Ludwigsplatz) als vierte Veranſtaltung des
Lichtbilderkurſes eine Bilderſerie: „Die Schweiz”
mit den nötigen Erklärungen vorgeführt werden. Eintritt
für Nichthörer 10 Pfg. — Am Montag, den 16. Dez.,
abends halb 9 Uhr, im Reſtaurant „Treffpunkt” (
Guten=
bergplatz) findet der erſte Diskuſſionsabend ſtatt
über das Thema „Gerichte und Steuern”
* Der Gaſtwirteverein Stadt= und Landkreis
Darm=
ſtadt hielt eine Mitgliederverſammlung ab, die ſehr gut
beſucht war. Man ſchreibt uns darüber: Aus der
reich=
haltigen Tagesordnung iſt beſonders hervorzuheben die
Verhandlung über den abſchlägigen Beſcheid des
Stadt=
verordneten=Kollegiums einer Eingabe des Rhein=Main=
Gaſtwirte=Verbandes und des Gaſtwirtevereins
Darm=
ſttdt, die Gleichſtellung des deutſchen Weins mit dem
aus=
ländiſchen Wein betreffend. Der Verband hatte verlangt,
daß man dem deutſchen bezw. heſſiſchen Wein
Gerechtig=
keit widerfahren laſſen ſolle und denſelben vom Oktroi
be=
freie, nachdem auch für ausländiſchen Wein kein Oktroi
erhoben werden darf. Die Bürgermeiſterei hat ſich auf
den Standpunkt geſtellt ſie könne die 18000 Mark, die für
Oktroi auf Wein jährlich eingehen, in ihrem Budget nicht
entbehren und trotz eifriger Befürwortung des Geſuches
durch Herrn Stadtverordneten Dr. Vaubel wurde das
Geſuch abgelehnt. Es wurde lebhaft bedauert, daß man
in der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt für den
deut=
ſchen bezw. unſeren heſſiſchen Wein und insbeſondere auch
für die Weinbauern nicht ſo viel übrig habe, daß man für
denſelben das gleiche Recht wie für die Auslandsweine
gewähre. Es wurde einſtimmig beſchloſſen, den 4
Stadt=
verordneten, welche für die gerechte Forderung des
Gaſt=
wirteverbands eingetreten ſind, öffentlich Dank
auszu=
ſprechen. Auf zwei Geſuche von einem durch Erblinden
in Not geratenen Gaſtwirt aus der Pfalz, ſowie von
einem durch den Modauer Bankkrach ſchwer geſchädigten
Kollegen des Vereins wurden Unterſtützungen gewährt.
Der Vereinsdienerin wird mit Rückſicht auf die allgemeine
Teuerung für 1912 eine Extravergütung von 40 Mark
ge=
währt. Ueber die Tonſetzerfrage wurde nochmals
ein=
gehend referiert und auf die Verträge mit der Wiener=
Genoſſenſchaft hingewieſen. Nach Neujahr ſollen in den
Städten und größeren Orten des Vereinsbezirks
Wirte=
verſammlungen mit Vorträgen abgehalten werden, bei
welchen auch über den Vertrag mit der Wiener
Genoſſen=
ſchaft referiert wird. Das 31. Stiftungsfeſt findet am
15. Januar 1913 im Kaiſerſaal bei Gaſtwirt Chriſt ſtatt.
* Jubiläums=Vereinigung ehem. 116er. Zur
letzten Tagung des Vorſtandes in Gießen waren alle
Mitglieder, ſowie ſechs Herren vom Ofſizierkorps
er=
ſchienen. Aus dem vom 1. Vorſitzenden Rechtsanwalt
Kaufmann erſtatteten Bericht war zu entnehmen,
daß ſich in der Zwiſchenzeit wieder einige neue
Ver=
einigungen gebildet haben, ſo daß jetzt 45 Vereine mit
rund 8500 Mitgliedern zuſammengeſchloſſen ſind. Am
9. Februar ſoll in Gießen die zweite Sitzung des großen
Feſtausſchuſſes ſtattfinden, bis zu der der Gießener
Verein die Vorarbeiten in ſeinen einzelnen
Arbeitsaus=
ſchüſſen ſo gefördert haben will, daß eine allgemeine
Ueberſicht über die Anlage des Feſtplatzes, die
Unter=
bringung und Verpflegung der alten Kameraden
ge=
geben werden kann. Bezüglich der Einquartierung
er=
ſtattete der Vorſitzende des Wohnungsausſchuſſes,
Reichs=
bankbeamter Burger, Bericht aus dem ſich ergab, daß
ie Vorarbeiten rüſtig vorgeſchritten ſind. Nicht nur
Gießen ſelbſt, ſondern auch Heuchelheim, Wieſeck, Klein=
und Großen=Linden, Lollar, Wetzlar uſw. ſollen zur
Unterbringung der zu Tauſenden zu erwartenden
ehe=
maligen Angehörigen des Regiments herangezogen
werden. Demnächſt wird ſich das Regiment zuſammen
Fackeln der gewaltige Triumphwagen emporragte und
die Königshymne in mächtigem Anſchwellen über den
Reſidenzplatz dahinflutete. Was der Prinz begonnen
und verſprochen, das hielt dann der Landesherr in
vollem Maße. Mit feinem Takt wußte er ſtets über den
Parteien zu ſtehen und verſagte ſein Intereſſe nicht den
emporringenden Mächten. In ſeine Zeit fiel ja die große
Revolution der Malerei, jene Scheidung der Geiſter im
Kampf um die Schönheit. Der Prinz=Regent bewahrte
den alten Freunden ſeine Gunſt, aber auch die neuen
Männer, die jungen und modernen, fanden in ihm einen
nie engherzigen Beſchützer. Der Sezeſſion, die gegen die
von Lenbach geführte Künſtlergenoſſenſchaft auftrat,
über=
ließ er aus eigener Initiative das Ausſtellungsgebäude
auf dem Königsplatz. Der nach ihm benannten
Luitpold=
gruppe, auch der „Scholle” nahm er ſich an. Unter ſeiner
perſönlichen Unterſtützung erhob ſich das Künſtlerhaus,
das einen Mittelpunkt künſtleriſcher Feſtfreude bildete.
Vor allem aber gelang es ihm, eine Kunſtkommiſſion
ins Leben zu rufen, die einen ſegensreichen Einfluß auf
die ſtilgemäße Weiterentwickelung Münchens gewonnen
hat. Zahlreiche Bauten und Denkmäler ſind unter der
Aegide des Prinz=Regenten entſtanden, die einen ganz
beſtimmten Charakter tragen und erlauben, von einer
Aera Luitpolds in der Ausbildung der modernen Kunſt
zu ſprechen.
Aus Alltag und Muße.
Von jener großen Rundreiſe an, mit der der Regent
ſchon in den erſten Wochen ſeiner Herrſchaft die
unmittel=
barſte Fühlung zu ſeinem Volke gewann, iſt er
immer=
dar Freund und Vater ſeiner Untertanen geweſen. Seine
Reſidenz war das gaſtfreieſie Haus der Hauptſtadt. Stets
verſammelten ſich Vertreter der verſchiedenſten Stände
an ſeiner Tafel und fanden ſich nachher in ſeinem Ar=
beitszimmer zur anregenden Plauderſtunde zuſammen,
wo er dann den Mittelpunkt der Unterhaltung bildete
und ſich über alles unterrichtete. Herrſchte ſo am Hof die
angenehmſte und intimſte Geſelligkeit, ſo entfaltete ſich
bei den großen Hoffeſtlichkeiten in den glänzenden
Räu=
men ſeiner Reſidenz fürſtlich=prächtiger Prunk. Doch
nicht bei dieſen ſchweren Pflichten der Repräſentation
fühlte ſich Luitpold wohl, ſondern im unmittelbaren
Verkehr, wie ihn der Alltag bot. Frei und unauffällig,
ſorglos und gütig hat er ſtets mit ſeinem Volke gelebt
und unter ihm. Die ſtillen Morgenſtunden widmete der
Frühaufſteher bis zuletzt einem erfriſchenden Aufenthalt
in Gottes Natur; lange konnte man ihn zu Fuß oder zu
Roß mitten unter den Spaziergängern im Engliſchen
Garten ſehen; ſpäter kam er im Wagen. Dann ſtieg er
wohl aus und trat ans Ufer, um die Schwäne und Enten
zu füttern, die ihn alsbald umringten. Den Schwänen
in Nymphenburg war er nicht minder gut bekannt. Mit
Nymphenburg iſt Name und Geſtalt des Regenten
über=
haupt aufs innigſte verknüpft; in dem alten,
wunder=
vollen Park, wo auf Schritt und Tritt ihn
Erinnerun=
gen an ſein ruhmreiches Geſchlecht grüßten, wanderte er
ſpazieren; an den Sommerabenden, bis ſpät in den
Herbſt hinein, nahm er das Abendbrot auf der Terraſſe
der Badenburg, in einem engen, auserwählten Kreiſe,
zu dem Künſtler und Profeſſoren, bisweilen auch ſeine
Miniſter gehörten. Dieſe Genoſſen ſeiner Muße — vor
allem der Reichsrat und Bildhauer Ferdinand von Miller,
die Maler Roubeaud und Wopfner — waren auch ſeine
Gefährten beim Bad, das der königliche Herr vom
Früh=
ling bis tief in den Herbſt hinein in Nymphenburg zu
nehmen pflegte. Die von Jugend auf gehegte Freude
an Leibesübungen, zumal am Schwimmen, hatte er ſich
bis ins höchſte Alter bewahrt. Mußte er im Winter des
naher Verkehrs mit der freien Natur entbehren, dann
freute er ſich an der blühenden Pracht ſeiner Treibhäuſer
und wandelte ſtill und ſinnend durch ſeinen Wintergarten,
wo den Blumenfreund die Blütenfülle der Orchideen,
Kamelien und Azaleen entzückte.
Tierfreund und Jäger.
Der begeiſterte Naturverehrer, der Prinz Luitpold
war, fand ſeine beſte Erholung und Erfriſchung in der
Jagd. Dem Jüngling war kein Weg zu weit, kein See
zu tief, kein Berg zu hoch geweſen, um des edlen
Waid=
werks zu pflegen. Alljährlich fuhr er zur Winterszeil
nach Berchtesgaden, um hier auf ſteiler Halde den
Gems=
bock und den Hirſch zu jagen; auch im Algäu war er ein
häufiger Gaſt und der Saujagd lag er im Hochſpeſſart
ob, wo er ſich im ſchönſten Revier ein einſames
Jagd=
ſchloß erbaut hatte. Nach dem harten Tagewerk ſaß er
dann noch lange Zeit mit den Kumpanen,
plau=
derte freundlich und zutraulich mit allen und ſchmunzelte
gutmütig zu dem Jägerlatein, das er dann und wann
zu hören bekam. Mit Leib und Seele hingen ſeine Jäger
an ihm, und der Meute war er ein freundlicher Herr, der
ſelbſt den biſſigſten Köter ſtreichelte und ſich von ſeinen
Lieblingshunden, dem grundgeſcheiten Pudel Schnauzel
und dem luſtigen Dackel Pürſchel, ungern trennte. Als
leidenſchaftlicher Tierfreund freute er ſich an ſeinen Enten
im Kleinheſſeloher See, ſtreichelte und fütterte Kühe und
Schafe, denen er im Gebirge begegnete, hatte eine
beſon=
dere Vorliebe für das Tierbild. Selbſt in der Nähe von
München, an der Iſar, hatte er ſeinen Wildpark und fühlte
ſich nirgends ſo wohl wie im grünen Wald. So iſt eine
der innigſten Huldigungen unter den zahlloſen
Denk=
mälern, die man ihm errichtet, die Statue in
Berchtes=
gaden, die ihn in Weidmannstracht darſtellt, mit der
Büchſe im Arm, wie er freundlich und milde ins Grüne
blickt.
mit dem Gießener Verein an die Bürgerſchaft wenden
mit der Bitte um Ueberlaſſung von Freiquartieren. Ein
Teil der Gaſtwirtſchaften hat ſchon Einzelräume und
Maſſenquartiere zur Verfügung geſtellt. Bezüglich der
Bahnfrage wurde der 2. Vorſitzende, Ober=
Kriegs=
gerichtsrat Cellarius=Frankfurt, beauftragt, in
Verhand=
lungen mit der Eiſenbahndirektion einzutreten, damit
Sonderzüge geſtellt und den Mitgliedern der J. V.
Militärfahrkarten gewährt werden. Da einige
Ver=
einigungen mit der Einſendung der namentlichen Liſten
im Rückſtande ſind, konnte der 2. Schriftführer,
Poſt=
ſekretär Fink=Friedberg, nur ein Muſter vorlegen, nach
dem er die Feſtteilnehmerliſte nach Kompagnien und
Jahrgängen getrennt aufſtellen will. Die Veteranen
aus den Feldzügen von 1866, 1870/71, den Chinawirren
und dem Südweſtafrika=Aufſtand werden erſucht, ihren
Militärpaß an das Regiment einzuſenden. Bis jetzt
haben ſich 375 Veteranen gemeldet. Anfang nächſten
Jahres wird in allen Zeitungen Heſſens und der
be=
nachbarten preußiſchen Provinzen vom Regiment eine
allgemeine Aufforderung an die ehemaligen 116er
er=
gehen, ſich an der Hundertjahrfeier des Regiments zu
beteiligen und ſich möglichſt bald den ſchon beſtehenden
Vereinen und Vereinigungen anzuſchließen, damit für die
Teilnehmer rechtzeitig geſorgt werden kann.
* Der Gemeindegeſangverein der Stadtgemeinde
ver=
anſtaltet Sonntag, den 15. d. M., nachmittags 5 bis
6 Uhr, in der Stadtkapelle ein Weihnachtskonzert
zum Beſten des Kindergottesdienſtes der Stadtkapelle.
Nach einem Vorſpiel auf der neuen, von Sauer=
Frank=
furt a. O. erbauten Orgel durch Stadtorganiſten
Born=
gäſſer (Weihnachtspaſtorale über den Choral „Vom
Himmel hoch” unter Benutzung J. S. Bachſcher Motive
bearbeitet von Albert Hänlein) kommt zur Aufführung
„Die heilige Nacht” von Karl Seiffert, volkstümliche
Weihnachtskantate für gemiſchten Chor (Dirigent:
Kapell=
meiſter Landwich): Bariton (Konzertſänger Albert
Sey=
bert=Wiesbaden), Sopran (Frau Kammerſänger Weber),
Violine (Frl. M. Grooß), Männerquartett (Herren Simon,
Künzel, Penck, Gehbauer), Klavier (Frl. Weinmann) und
Orgel (Herr Borngäſſer). Der Komponiſt, Muſiklehrer am
Lehrerſeminar in Bremen, hat in dieſem Werke verſucht,
durch künſtleriſche Verwertung des Volksliedes und
Cho=
rales der Form des Oratoriums einen volkstümlichen
Charakter zu verleihen, ohne darum künſtleriſche
Gedie=
genheit und Würde preiszugeben. Ein ſtimmungsvolles
Notturno über „Stille Nacht” für Orgel leitet das Ganze
ein. Darauf verkündet der Chor: „Euch iſt heute der
Heiland geboren” in einer reizvollen Choralfiquration.
Dann erzählt ein Solobariton in Rezitationen die
Weih=
nachtsgeſchichte, die an den Höhepunkten von Chor= und
Sologeſängen unterbrochen wird, unter denen neben
einer wirkungsvollen Bearbeitung von „Stille Nacht”
für Chor, Baritonſolo und Violine, das Wiegenlied
Marias, das „Ehre ſei Gott” und die Hirtenſzene über
„Kommet, ihr Hirten” eine tiefe Wirkung erzielen. Den
Epilog bildet eine ſich mächtig ſteigernde Bearbeitung
von „O du fröhliche‟ Das Werk, von dem Bremer
Ans=
garii=Kirchenchor 1905 aus der Taufe gehoben, hat ſeither
in einer von Jahr zu Jahr wachſenden Anzahl deutſcher
Städte Aufführungen erlebt und überall tiefen Eindruck
hervorgerufen. Es iſt zu erwarten, daß die Kantate
mit dem Text der heiligen Weihnachtsgeſchichte und den
eingeflochtenen alten, ewig jungen deutſchen
Weihnachts=
liedern auch bei uns in der ſtimmungsvollen Stadtkapelle
beim brennenden Chriſtbaum eine dankerfüllte
Zuhörer=
ſchaft finden wird. Eintrittskarten (1. Platz 1.50 Mk.,
2. Platz 1 Mk., 3. Platz 50 Pfg.) ſind bei Hofbuchhändler
Waitz, Buchbindermeiſter Heckmann, Mühlſtr. 72,
Kirchendiener Göriſch Kiesſtr. 17, und im
Ver=
kehrsbureau zu haben; von Samstag nachmittags
1 Uhr abnur noch bei Heckmann.
* Zum Tode des Prinz=Regenten von Bayern. In
unſerer Bilderauslage Rheinſtraße Nr. 23 iſt eine Anzahl
Aufnahmen von dem verſtorbenen Prinz=Regenten aus
den letzten Jahren ausgeſtellt.
Verteilung von Stiftungsholz. Alljährlich um
die Weihnachtszeit iſt das ſtädtiſche Pflegeamt in
der Lage, einer großen Anzahl von Bedürftigen
Stif=
tungsholz als willkommene Gabe zuzuwenden. Auch
diesmal iſt dies wieder der Fall und erhalten etwa
750 Perſonen dies Geſchenk beſtehend in einem halben
Stecken Holz nach altem Maß. Die Meiſten empfangen
das Holz kleingemacht, wofür eine Vergütung an die
Armenkaſſe zu bezahlen iſt, ebenſo müſſen die Empfänger
den Fuhrlohn tragen. Das Kleinmachen des
Stiftungs=
holzes iſt übrigens auch eine der wichtigſten Be=
ſchäftigungen für die Inſaſſen des ſtädtiſchen
Armen=
hauſes, mit welcher bei der großen in Betracht
kommen=
den Menge ſchon Monate vorher begonnen werden muß.
X Schlachtungen. Nach dem Monatsberichte des
Fleiſchbeſchauamts ſind während des Monats November
im hieſigen Schlachthaus geſchlachtet worden: 132
Ochſen, 5 Bullen, 257 Kühe, 18 Jungrinder, 845 Kälber,
220 Schweine, 409 Schafe, 7 Ziegen und 27 Pferde.
Beanſtandet wurden: 60 Ochſen, 4 Bullen, 156 Kühe,
8 Jungrinder, 14 Kälber, 328 Schweine und 116 Schafe.
— Minderwertig wurde erklärt das Fleiſch von:
Bullen, 4¼ Kühen, ¾ Jungrindern. 1¾ Kälbern,
8¼¼ Schweinen und 2 Schafen. — Bedingt tauglich
war das Fleiſch von: ¾ Bullen, ¾ Kühen, ¼ Jungrind,
¾ Kälbern und 1¾ Schweinen. — Untauglich waren
1 Schwein, 1110 Organe, 121½ kg Fett und 110½ kg
Fleiſch von 686 Tieren. — Auf Trichinen wurden
unterſucht: 2210 im Schlachthaus geſchlachtete Schweine,
ſowie 3422½ kg für hieſige Metzger eingeführtes friſches
Fleiſch von 185 Schweinen. — Der Nachunter ſuchung
wurden unterzogen: 718 Sendungen eingeführtes Fleiſch,
enthaltend: 12470 kg Rindfleiſch, 5723 kg Schweinefleiſch,
264 kg Kalbfleiſch, 336 kg Hammelfleiſch, 417 kg
Ziegen=
fleiſch und 200 ka Pferdefleiſch.
* Das Darmſtädter Adreßbuch für 1913 gelangt nächſte
Woche zur Ausgabe. Beſtellungen zum Preiſe von 4.50
Mark können noch bis Anfang nächſter Woche bei A.
Berg=
ſträßers Hofbuchhandlung gemacht werden. Nach dem
Erſcheinen des Adreßbuches erhöht ſich der Preis auf
5 Mark.
* Orpheum. Am morgigen Sonntag werden in zwei
Vorſtellungen die hervorragenden Kunſtkräfte des
hoch=
intereſſanten erſten Dezember=Programms letztmalig
auf=
treten. Ganz beſonders hervorzuheben iſt, daß auch in
der Nachmittags=Volksvorſtellung das telepathiſche
Phä=
nomen Erneſto Bellini ſeine rätſelhaften Experimente
ausführen wird. — Heute Samstag findet der übliche
Familien=Abend ſtatt. — In der Zeit vom Montag, den
16., bis einſchließlich 25. Dezember finden keine
Vorſtel=
lungen ſtatt. (Siehe Anz.)
* Reſtaurant Rummelbräu. Morgen Sonntag, den
45. Dez., konzertiert zum zweiten Male die Kapelle des
Artillerie=Regiments Nr. 61 unter Webers Leitung.
Viel=
fachen Bitten nachgebend iſt im Programm (abends) das
allgemein beliebte Tongemälde „Fröhliche Weihnachten”
von E. Ködel aufgenommen. Außerdem enthält das
Pro=
gramm wiederum gern gehörte Stücke, wie Freiſchütz,
Wenn ich König wäre, Regimentstochter, Luſtige Weiber,
Dichter und Bauer, ſowie Vorträge des Konzert= und
Piſton=Virtuoſen Herrn Emil Ehlers. Als Violinſoliſt
wird Herr Koch erfreuen. (Siehe Anz.)
* Das Reſidenz=Theater am Weißen Turm bringt
ab heute u. a. das vierte Bild der Aſta Nielſen=
Serie, betitelt „Das Mädchen ohne Vaterland” zur
Vorführung. Eine Epiſode aus dem Balkankriege nennt
Urban Gad ſein neueſtes dreiaktiges Drama; eine
Epiſode, weil er ſeine Aufgabe nicht darin ſah, einen
aktuellen Stoff dramatiſch zu verarbeiten, der ſeit Wochen
das Publikum aller Länder beſchäftigt, ſondern weil das
Auge des Dichters mitten in dem gewaltigen
Kriegs=
getümmel der Balkanvölker ein im Vergleich zu dem
blutigen Maſſenringen faſt verſchwindendes Ereignis
er=
blickte, das ihm ein geeignetes Sujet erſchien, das
Schickſal zweier Menſchen in ſeiner ergreifenden Tragik
feſtzuhalten. (Siehe Anzeige.)
§ Holzdiebſtahl. Zu dem kürzlich gemeldeten
Holz=
diebſtahl auf dem Militärgelände im Akaziengarten
kön=
nen wir noch mitteilen, daß durch zwei Schutzleute des
fünften Polizeireviers noch ſieben im Beſſunger
Stadtteil wohnhafte Perſonen ermittelt wurden, welche
an dem fraglichen Holzdiebſtahl ebenfalls beteiligt ſind.
Die durch die beiden Schutzleute bei den betreffenden
Perſonen ſofort vorgenommenen Durchſuchungen
förder=
ten 180 Stück Planken und einen zweiſpännigen
Militär=
proviantwagen zutage. Zwei der in Betracht kommenden
Perſonen haben das geſtohlene Holz bereits verbrannt.
Das beſchlagnahmte Holz wurde mit dem vorgefundenen
Wagen an die Militärbehörde abgeliefert.
* Ein Zwangszögling, welcher aus der
Erziehungs=
anſtalt Ohlyſtift entwichen war, wurde hier aufgegriffen
und nach der Anſtalt zurückgebracht.
— Pfungſtadt, 13. Dez. Ein an Roheit grenzender
Schabernack wurde in vergangener Nacht an drei
Wohnhäuſern verübt. Mehrere Fenſterſcheiben zweier
iebeneinander ſtehender Wirtſchaften wurden demoliert,
und an einem in der Nähe befindlichen Wohnhaus wurde
in Fenſterladen ausgehängt, von deſſen Verbleib man
bis jetzt keine Spur gefunden hat. Vor einiger Zeit ward
nächtlicherweile in demſelben Wohnhaus ein Einbruch
verſucht. Der oder mehrere unſaubere Geſellen hatten
bereits eine Leiter an die nach der Hofſeite des Hauſes
befindliche Wand geſtellt, um in das offen ſtehende Fenſter
des oberen Stockwerkes einzuſteigen. Zum Glück entdeckter
der Beſitzer der Wohnung die Gefahr noch rechtzeitig. Die
Einbrecher ſuchten noch, bevor ſie emporgeſtiegen waren,
das Weite. Möglicherweiſe beſteht ein
Zuſammenhang=
zwiſchen dem verſuchten Einbruch und dem zuletzt
be=
gangenen Unfug. Die Polizei iſt auf der Suche nach den
Urhebern.
Bensheim, 13. Dez. Infolge des Ablebens des
Bürgermeiſters Dr. Frenay fand geſtern
nach=
mittag 5 Uhr unter dem Vorſitz des Beigeordneten Denig
eine außerordentliche Sitzung der Stadte
verordneten ſtatt. Der große Stadtverordnetenſaal
war der Feier entſprechend geſchmuckt, auf dem Seſſel des
Heimgegangenen ſtand deſſen Bild, mit Epheu und
Trauerfloren umrahmt. Der Vorſitzende widmete dem
Verſtorbenen einen längeren, tief empfundenen Nachruf,
wobei er beſonders auf die Verdienſte des Verſtorbenen
um das Gemeinwohl der Stadt hinwies. „Es iſt mir
aber ein Herzensbedürfnis, ſeinen Pflichteifer
hervorzu=
heben und ſeine ſtete Sorge um das Wohl der Stadt und
ihrer Bewohner, auch der kleinſten, ſein Streben, überall
das Beſte zu wollen im Intereſſe der Stadt, in deren
Dienſt er ſein reiches Wiſſen, ſeine vielſeitige Erfahrung
und ſeine beſten Kräfte geſtellt hat. Wir waren Zeugen
ſeiner Tätigkeit, Zeugen davon, wie die Stadt unter
ſeiner nahezu 10jährigen Leitung eine ungeahnte
Entwicke=
lung auf allen Gebieten genommen hat.‟ Das
Stadtver=
ordnetenkollegium erhob ſich zum Zeichen der inneren
Anteilnahme und zum Zeichen der Trauer um den
Ver=
ſtorbenen, der in Bensheim unvergeſſen bleiben wird
Hierauf wurde die Sitzung zum Zeichen der Trauer ſofort
geſchloſſen. — Die Beerdigung des verſtorbenen
Herrn Bürgermeiſters Dr. Frenay findet Samstag,
vormittags 11 Uhr in Mainz, vom Brückenkopf der
Mainz=Kaſteler Brücke aus, ſtatt.
Groß=Gerau, 13. Dez. Nachdem am Mainufer
Fahr=
rad und Hut des verſchwundenen Forſtwarts
Scherer gefunden worden waren, gelang es einigen
Einwohnern bei Flörsheim, den Verſchwundenen
aus dem Main als Leiche zu ziehen. Er trug noch
ſein Geld bei ſich. Die Uhr zeigte 12 Uhr 55 Minuten
Man nimmt an daß Scherer, der von Rüſſelsheim nach
Walldorf fuhr, in der Dunkelheit bei dem ſtarken Nebel
vom rechten Weg abkam und in den Fluß geriet. Der
Er=
trunkene hatte noch das Gewehr umgehängt und den
Ruck=
ſack auf dem Rücken.
Gonſenheim, 13. Dez. Zu dem vor einigen Tagen
in der Vierzehnnothelfer=Kapelle verübten Einbruch
iſt mitzuteilen, daß die aus der Kapelle entwendeten
Oel=
gemälde eine Höhevon 1 Meter hatten; das
eine Gemälde ſtellt den heiligen Franziskus, das andere
die heilige Klara dar, außerdem wurde noch ein weiteres
Gemälde, eine barmherzige Schweſter auf dem Totenbett
darſtellend geſtohlen. Außerdem wurde feſtgeſtellt, daß,
aus der Kapelle auch noch eine Anzahl goldener Ringe
geſtohlen worden ſind. Den Einbrechern kam es nur auf
die Gemälde an, denn die Rahmen ließen ſie in der Kg= zurück.
Offenbach, 13. Dez. Den Hauptpunkt der geſtrigen
Stadtverordnetenſitzung bildete die Regelung
der Beamten= und Lehrergehälter. Nach ſehr
erregter Debatte wurde der Antrag des
Verfaſſungsaus=
ſchuſſes, am 1. April 1913 eine generelle Regelung der
Beamten= und Lehrergehälter auf ganz neuer Grundlage
eintreten zu laſſen und die vorgeſehenen Mittel im
Be=
trage von 65000 Mark als Rückvergütung bereit zu halten,
zum Beſchluß erhoben. Weiter wurde die Errichtung
einer ſtädtiſchen Preſſevermittlungsſtelle
be=
ſchloſſen. — Zu einer beinahe einundeinhalbſtündigen
Ausſprache mit heftigen Rededuellen kam es in der letzten
Stadtverordnetenſitzung im Anſchluß an die
von dem Stadtverordneten Brunn der Verwaltung
unter=
breitete Anfrage, ob es zuläſſig ſei, daß ein
Stadt=
verordneter in einen Rechtsſtreit gegen
die Stadt die gegneriſche Partei verteidigt,
wenn er ſich in den Sitzungen der Stadtverordneten über
den Stand der Angelegenheit im Intereſſe ſeines Man=
Feuilleton.
** Eine Ausſtellung der Reklame. Aus London wird
berichtet: Nun iſt in Weſtminſter, der mächtigen Halle der
Gartenfreunde, die neueſte Ausſtellung feierlich eröffnet,
eine Ausſtellung, die in ihrer Art die erſte iſt, die je
ver=
anſtaltet wurde, eine Ausſtellung der Reklame. Der Laie,
der nicht im praktiſchen Erwerbsleben ſteht und von den
Methoden modernen Handels wenig klare Vorſtellung hat,
ſieht hier zum erſten Male, in anſchaulicher hiſtoriſcher
Entwickelung, den Werdegang der Kunſt der Reklame.
Und er erhält zugleich einen Eindruck von der
gewaltigen Rolle, die dieſe ſchwierige und dabei
doch verhältnismäßig junge Kunſt im Laufe von
wenigen Jahrzehnten im modernen Geſchäftsleben
errungen hat. Der Mann, der im Jahre 1658 zum
erſten Male auf die Idee kam, in dem altehrwürdigen
„Mercurius politicus” eine Ankündigung einrücken zu
laſſen, die wir als einen Urahnen unſerer heutigen
In=
ſerate betrachten können, ahnte damals kaum, daß er
in=
direkt der Schöpfer einer gewaltigen Reklameinduſtrie
werden würde, deren Umſätze hunderte von Millionen
ja Milliarden im Jahre erreichen. Er hatte damals zum
erſten Male in England eine Ware eingeführt, die er als
„ausgezeichnetes und von allen Aerzten gebilligtes
chine=
ſiſches Getränk” anpries, das „von den Chineſen Tſcha
von anderen Völkern Tay, alias Tee” genannt werde.
In der Nähe der Börſe ſchenkte er in einem kleinen
Zim=
mer dies neue Getränk aus, und um mehr Kunden
an=
zulocken, kam er auf den Einfall, die Zeitung zu benutzen.
Aber ihren wirklichen Aufſchwung und ihre große
Be=
deutung erlangte das Reklameweſen erſt um die Mitte
des 19. Jahrhunderts, um dann in raſtloſer Entwickelung
alle Erwerbszweige zu durchdringen. Heute ſchätzt man
allein in England die Zahl der Menſchen, die von der
Reklameinduſtrie beſchäftigt wecden, auf mehr als 100000
Köpfe, und allein die Inſeratenumſätze der britiſchen Inſel
werden von Fachleuten auf jährlich zwei Milliarden Mark
geſchätzt. Erſt ſpät hat man die volkswirtſchaftliche
Be=
deutung der Reklame erkannt. In dieſer Londoner
Aus=
ſtellung kann man nun verfolgen, wie dieſe Kunſt ſich
nicht nur ausdehnt, ſondern auch verfeinert, wie ihre
Mittel nicht nur größer, ſondern auch wirkungsvoller
werden. Ein Vergleich eines modernen Inſerates mi
einem vergangener Zeiten, eine Gegenüberſtellung eines
modernen Plakates mit einem alten gibt ein ganzes, faſt
romanhaft anmutendes Kapitel Kulturgeſchichte und
zu=
gleich ein Spiegelbild von der wachſenden
Internationa=
liſierung des Handels und ſeines wichtigſten Hilfsmittels
der Reklame.
— Der Streit um Sarah Bernhardts Grab. Sarah
Bernhardt, die bekanntlich auch im Leben jene romantiſche
Stimmungen kultiviert, der ſie auf der Bühne ſo gern
Ausdruck verleiht, hatte ſich für den Fall ihres Todes ein
poetiſches und eigenartiges Grab erwählt, wie es ſich eine
Künſtlerin wohl nicht ſtimmungsvoller ausdenken kann.
Auf der Inſel Belle=Isle, ſüdlich der Bretagne, wo die
große Tragödin ſich für ihre Ferien ein prachtvolles Schloß
errichtet hat, ragt eine kleine felſige Halbinſel ins Meer
hinein. Dieſe ſteinerne Meereszunge iſt jedoch nur zurzeit
der Ebbe mit der Inſel verbunden; wenn die Flut herrſcht,
iſt der ragende Fels ihrer Spitze ganz von Wogen
um=
ſpült und liegt einſam im Ozean. Auf dieſem Felſen hat
ſich nun die Schauſpielerin ihr Grab in den Stein
ein=
hauen laſſen; hier will ſie nach ihrem Teſtament die letzte
Ruhe finden. Aber die Wirklichkeit trägt den idealen
Wünſchen poetiſcher Seelen nicht immer Rechnung, und
ſo hat denn der franzöſiſche Staat Einſpruch erhoben
gegen dieſes Grab der Sarah Bernhardt im Atlantiſchen
Ozean. Als bekannt wurde, daß die Tragödin ſich hier
eine Stätte für ihre irdiſche Hülle geſchaffen, erhoben ſich
Zweifel, ob ſie dazu berechtigt ſei, über dieſen Felſen auf
der Meereszunge zu verfügen. Ein Kampf entſpann ſich
um das Grab, und den Rechtsgelehrten, die die Künſtlerin
anrief, erſchien es nicht zweifelhaft, daß die Grabſtelle
Eigentum des Staates ſei und nicht ihr gehöre. Sarah
Bernhardt aber iſt nicht gewohnt, ſo raſch von ihren
ein=
mal gefaßten Entſchlüſſen abzugehen; ſie hat ſich direkt
an die Regierung gewandt, aber einen abſchlägigen
Be=
ſcheid erhalten. Nun weiß ſie nicht, wo dereinſt ihr Leib,
für den ſie eine ſo ſtimmungsvolle Stätte ſich erkoren
hatte, die Ruhe zum letzten Schlummer finden wird.
Sh. Geweihte Schweinsborſten. Eine
charakteri=
ſtiſche Geſchichte aus der alten Türkei erzählt
in der Deutſchen Journalpoſt der Oberſt a. D. Hüger
(Münſter i. W.). Der genannte alte Offizier ſchreibt: In
den fünfziger Jahren hatten die Türken aus Deutſchland
Geſchütze bezogen und preußiſche Offiziere waren nach
der Türkei abkommandiert worden, um die türkiſche
Ar=
tillerie an dieſen Geſchützen auszubilden. Eine der erſten
Handhabungen war das Auswiſchen der Geſchützrohre.
Es wurde den Türken von den deutſchen Inſtrukteuren
vorgemacht, aber dem Befehle, es nachzumachen, ſetzten
ſie entſchiedenen Widerſtand entgegen. Sie faßten
über=
haupt die Wiſcher nicht an. Auf die Frage der
Inſtruk=
toren nach dem Grunde ihrer Weigerung, führten ſie
reli=
giöſe Bedenken ins Feld. Die Wiſcher beſtanden nämlich
aus Schweinsborſten, waren alſo Teile von einem
un=
reinen Tier, die zu berühren nach dem Koran verboten iſt.
Auf dieſen Einwand waren die deutſchen Offiziere
aller=
dings nicht gefaßt. Einmal wollte man die ſehr guten
Schweinsborſtenwiſcher nicht aufgeben, andererſeits hatte
man aber auch auf das religiöſe Gefühl Rückſicht zu
neh=
men. Nach langen Beratungen und nach vielen Mühen
gelang es endlich, einen türkiſchen Geiſtlichen zu gewinnen,
der den Soldaten klar machte, daß den Wiſchern das
Un=
reine genommen würde, wenn ſie geweiht würden. Dieſe
Weihe wurde denn auch tatſächlich in feierlicher Weiſe
vor der Front vorgenommen und jetzt bequemten ſich auch
die Soldaten dazu, die Wiſcher anzufaſſen. Als ich im
Jahre 1862 als Fähnrich auf der Artillerie= und
Ingenieur=
ſchule war, hat der Artillerielehrer, ein Hauptmann
Neu=
mann, dieſes Geſchichtchen im Unterricht erzählt. Er hatte
es von einem der nach der Türkei kommandiert geweſenen
Offiziere, ich glaube, dem ſpäteren Generalleutnant und
Inſpekteur v. d. Becke, ſelbſt gehört.”
Frauenſtimmrecht!
Das wär’ im Leben häßlich eingerichtet,
Wenn deutſche Frauen wollten wählen geh’n;
O, armer Mann, wer flickt zeriſſ’ne Hoſen?
Wer ſtopft der Strümpfe Voneinandergehn?
Am Herd iſt’s leer, der Kochtopf iſt verlaſſen,
Es eilt zum Kampf die Gattin und zur Wahl,
Die Kinder ſchreien und der arme Gatte
Spielt Frau in Haus und Hof zu ſeiner Qual!
Nur einmal, könnt Ihr es durchaus nicht laſſen.
Wählt in des Lebens Mai den rechten Mann:
Dann könnt ihr, Schweſtern, es verſtehen lernen,
Daß man als Weib nur einmal
wählen kann. S.
Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.
Seite 5.
danten informieren rann, und welche Maßnahmen der
Oberbürgermeiſter zu ergreifen gedenkt, um für die Folge
derartige Vorkommniſſe zu verhindern. Es handelt ſich
hierbei um den Rechtsſtreit der Firma G. H. Hofmann,
Inh. Heinrich Gutacker, gegen die Stadt um Erſatz für
den durch die Kellerüberſchwemmungen entſtindenen
Schaden, der durch die mangelhafte Kanaliſationsanlage
hervorgerufen wurde. Der juriſtiſche Vertreter dieſer
Firma war der Stadtverordnete Rechtsanwalt Dr. Eulau,
der vor ſeiner Wahl als Stadtverordneter dieſen Prozeß
angeſtrengt hatte, aber nachher den Darmſtädter
Rechts=
anwalt Löb mit der Führung dieſes Prozeſſes betraute,
der ſchließlich mit einem Vergleich endete, wonach die
Stadt 5000 Mark Schadenerſatz zu zahlen hatte. Nach
hef=
tigen Redeſchlachten wurde einſtimmig feſtgeſtellt, daß der
Stadtverordnete Dr. Eulau bei der Verhandlung über die
Klagſache Hofmann kontra Stadt Offenbach weder in der
Stadtverordnetenſitzung noch in einem Ausſchuß anweſend
war.
Lämmerſpiel, 13. Dez. Heute morgen wurde der 83
Jahre alte Anton Kunz von hier in ſeiner Pfuhlgrube
tot aufgefunden. Ob ein Unglücksfall, ein Selbſtmord,
oder eine verbrecheriſche Tat vorliegt, konnte bis jetzt nicht
feſtgeſtellt werden. Heute mittag weilte das Amtsgericht
Offenbach mit dem Kreisamt hier, um die Urſache
aufzu=
kklären.
Mainz, 13. Dez. In der geſtrigen Verhandlung gegen
den Großſchlächter Nußhag vor dem
Schwur=
gericht wurde als erſter Zeuge der Bücherreviſor und
Konkursverwalter Neidlinger=Mainz vernommen.
Er ſei von Gläubigern im Juli beauftragt worden,
nach=
zuforſchen, und habe feſtgeſtellt, daß die damals
ſchweben=
den Gerüchte nicht den Tatſachen entſprachen. Er habe
Mußhag geſprochen, und dieſer habe geſagt, er könne ohne
Verluſt nicht mehr arbeiten, der Grau benütze ihn als
melkende Kuh. Zwei Tage ſpäter wäre Nußhag
ver=
haftet worden. Einen merkwürdigen Eindruck haben die
Eheleute Künzle auf den Zeugen gemacht. Er iſt der
An=
ſicht, daß dieſe und Frau Nußhag Kenntnis davon gehabt,
daß der Angeklagte etwas vorgenommen habe zum
Nach=
teil der Gläubiger. Die Aktiven betrugen 8000—9000 Mk.,
die Paſſiven bis zu 85000 Mk. Für die nicht
vorberech=
tigten Gläubiger werde wahrſcheinlich nichts übrig
blei=
ben. Der Verteidiger legte Gewicht darauf, daß die älteſte
Forderung an den Angeklagten vom 27. Mai 1912
da=
tierte. Der Zeuge Neidlinger beſtätigte dies; ferner, daß
die Einrichtung des Angeklagten, ohne die
Wohnungs=
einrichtung, auf 30000 Mark geſchätzt wurde. Der Zeuge
hält dieſe Schätzung des aktiven Vermögens für viel zu
hoch. Herr Sparkaſſendirektor Schneiderhöhn von der
Bezirksſparkaſſe Mainz bekundet, daß die 1200 Mark
Ein=
lagen, die auf die Kinder geſtanden, am 15. Juli auf die
Schwägerin des Angeklagten umgeſchrieben ſeien. An
dieſem Tag habe der Angeklagte ſelbſt nur noch ein Konto
von 13.25 Mark bei der Kaſſe beſeſſen. Die Schwägerin
iſt eine Schweſter der Frau des Angeklagten Nußhag. —
Der Zeuge Suder von der Bezirksſparkaſſe gab über die
gemachten Einlagen von Nußhag, Künzle, Simon,
Aus=
kunft. Die beiden letzteren ſind die mehrfach erwähnten
Verwandten des Nußhag. Die letzten Einlagen des N.
wurden ein halbes Jahr vor dem Konkurs erhoben.
Bankier Weis, mit deſſen Bank Nußhag in
Geſchäfts=
verbindung ſtand, ſagte aus, N. habe fünf Monate im
Jahre 1911 ein Konto bei der Bankfirma gehabt, und
wurde in dieſer Zeit ein Umſatz von 240000 Mk. getätigt.
Der Zeuge hält den Angeklagten als perſönlich
leichtſin=
nig, aber ſehr geſchäftsgewandt. Der Angeklagte zog
ſpäter ſein Konto zurück und ließ ſich ein Poſtſcheckkonto
einräumen. Der Viehhändler Simon Grau aus Finthen
hatte die Anzeige gegen den Angeklagten gemacht und den
Antrag auf Konkurs geſtellt. Der Zeuge ſchilderte zuerſt
ſeine Geſchäftsverbindung mit Nußhag und erzählte
dann, wie ihn N. am 19. Juni den Verluſt des Geldes
mit=
geteilt habe. Grau glaubte nicht daran und wandte ſich
an Juſtizrat Dr. Schmitt, weil ihm der Angeklagte noch
8500 Mark ſchuldete. Nach den Verhandlungen wurde
be=
ſchloſſen, daß Nußhag weiter arbeiten ſollte. Die
Ge=
ſchäfte wurden weiter geführt und nach vier Wochen habe
Nußhag erklärt, er könne nicht mehr weiter arbeiten ohne
große Verluſte. Es ſei wieder in Verhandlungen
einge=
treten worden und dabei habe N. geſagt, am beſten ſei ein
Radikalmittel; dann bekäme kein Gläubiger etwas. Bald
darauf habe ihm der Angeklagte geſagt, das Geld habe
er noch, es bekomme keine Maus und kein Waſſer davon.
as Geld ſei gut aufbewahrt und finde es niemand. Er
ſei ordentlich froh, endlich einmal ſein Herz ausgeſchüttet
u haben, da er ihm (dem Zeugen) ſehr vertraue. Er
Angellagter) wolle ihm das Geld geben und er ſolle es
auf die Bank bringen, damit die Zinſen nicht verloren
Agingen. Wenn er (Nußhag) das Geld auf die Bank
bringe, werde er ſofort verhaftet. Der Zeuge frug nun,
wo das Geld ſei. Der Angeklagte ſoll nun geſagt haben,
er könne eben nicht daran, weil die Metzgerburſchen
unter=
wegs ſeien. Das Geld habe er in Leberklösform zuſam=
Emengerollt und mit einem Gummiband umgeben in einer
Blechkapſel aufbewahrt. Wo, habe N. ihm nicht geſagt.
Die Zeugenvernehmung dauert noch fort und hat bis
jetzt für den Angeklagten Günſtiges nicht ergeben.
Mainz. 13. Dez. Sämtlichen hieſigen Wirten, die im
Beſitz von Tanzſälen ſind, wird bei der Löſung eines
Er=
laubnisſcheines zu einer Tanzbeluſtiaung die ſchriftliche
Miteilung eingehändigt, daß das Polizeiamt den ſog.
„Schiebetanz” verboten habe und daß es den
Wirten unterſagt wird, dieſen Tanz in ihren Räumen
aufführen zu laſſen. Die Wirte, die dieſen Tanz dulden,
ziehen ſich empfindliche Strafen zu. Das Vorgehen des
Polizeiamts iſt zu bearüßen, da der Tanz auch in
ande=
ren Städten und auf dem Lande verboten wurde.
Nieder=Olm, 13. Dez. In dieſer Woche wurden hier
mehrere junge Leute aus dem benachbarten
Sör=
genloch ins Amtsgerichtsgefängnis
einge=
liefert und ſpäter durch die Gendarmerie nach dem
Unterſuchungsgefängnis in Mainz verbracht. Die
Bur=
ſchen ſollen ſich des Meineids reſp. der Verleitung
zum Meineid ſchuldig gemacht haben. Eine ganze Anzahl
braver Familien iſt durch die aufſehenerregende Affäre
in Mitleidenſchaft gezogen.
Worms, 13. Dez. Das Opfer des
Eiſenbahn=
unglücks der hier im Bahnhof verunglückte Heizer
Klein von Kaiſerslautern, wurde geſtern nachmittag
3 Uhr dort zur letzten Ruhe gebettet. Unter
den zahlreichen Leidtragenden befanden ſich etwa 50
Wormſer Eiſenbahnbeamte, um dem verunglückten
Mit=
beamten die letzte Ehre zu erweiſen. Als die Witwe mit
ihren vielen kleinen Kindern (das älteſte iſt 13 Jahre alt)
am Sarge erſchien, blieb kein Auge trocken. Der Pfarrer
hielt eine ergreifende Rede. Alle Anweſenden waren tief
erſchüttert. Am Grabe wurden viele Kränze niedergelegt.
Wenn die arme Witwe auch ſtaatlich verſorgt wird, iſt
ſie doch ſehr ſchwer getroffen; ſie erhält eine Penſion von
etwa 90 bis 100 Mark monatlich. Ein Wormſer Bürger
hat der Frau bereits eine Geldunterſtützung zugeſagt.
Worms, 13. Dez. In der Stromverſorgung
des Fernnetzes ſind dem Elektrizitätswerk
Rheinheſſen in den letzten Tagen erhebliche
Schwierigkeiten durch den Rauhreif entſtanden,
der bekanntlich alle Leitungen mit einer dicken und
ſchwe=
ren Eishülle überzogen hatte. (Stellenweiſe hatte die
Eishülle einen Durchmeſſer von 4 bis 6 Zentimeter
er=
reicht). Zwiſchen Monzernheim und
Blödes=
heim waren hierdurch die Hochſpannungsleitungen
ge=
riſſen und einige der eiſernen Maſte abgebrochen, ſodaß
alle an jener Hauptleitung hängenden Orte von Gunders
heim bis Bechtolsheim, Dolgesheim und Guntersblum
bis zur Herſtellung einer Notverbindung von Alzey aus
über Dautenheim, Gau Odernheim ohne Strom blieben.
Eich, 13. Dez. Spurlos verſchwunden iſt ſeit
einigen Tagen der in den 40er Jahren ſtehende Schiffer
Strubmann. Man befürchtet, daß dem Strubmann,
der als fleißiger und ſolider Menſch bekannt iſt und in
den beſten Familienverhältniſſen lebt, ein Unfall
zuge=
ſtoßen iſt.
Oppenheim, 13. Dez. Ein Waſſerkrieg gelangte
am hieſigen Amtsgericht zur Entſcheidung. Der
Rechts=
praktikant Knöß beanſtandete die Monatsrechnung des
Waſſerwerks als zu hoch und verweigerte die Bezahlung.
Daraufhin hatte das Waſſerwerk dem Knöß die Lieferung
des Waſſers entzogen und die Leitung abgeſtellt.
Damit die unterbrochene Lieferung des Waſſers, als
eines unentbehrlichen Gebrauchsgegenſtandes, ſofort
wie=
der vom Waſſerwerk fortgeſetzt werde, ſtrengte Knöß
eine dringliche Klage an. Ueber dieſe, die weiteſten Kreiſe
intereſſierende Frage: „Darf ein Waſſerwerk bei
ent=
ſtehenden Zahlungsdifferenzen dem Konſumenten das
Waſſer entziehen?” entſchied das hieſige Amtsgericht, daß
das Waſſerwerk innerhalb zweimal 24 Stunden die
unter=
brochene Lieferung des Waſſers
aufzuneh=
men habe. Mit ihrer ſonſtigen Forderung wurde das
Werk auf den Privatklageweg verwieſen.
Oppenheim, 13. Dez. Das im benachbarten Nierſtein
ſtationierte Proviantboot — ein kleines
Motor=
boot —, das die paſſierenden Schleppdampfer nebſt
An=
hängekähnen mit Lebensmitteln verſorat, iſt heute mittag
gegen halb 4 Uhr, als der Führer an einen
Schlepper anlegen wollte, verunglückt und in
kurzer Zeit geſunken. Die beiden
Per=
ſonen, welche die Bedienung des
Proviant=
bootes beſorgten, konnten noch im letzten Augenblick
unter großen Schwierigkeiten von den Mannſchaften der
Schlevpboote gerettet werden.
Dalheim, 12. Dez. Eines plötzlichen Todes
ſtarb der 62jährige Lehrer Bärmann auf der hieſigen
Station. Bärmann, der in Hahnheim wohnt, wurde auf
der Reiſe plötzlich unwohl. Kaum in den Warteſaal
ge=
bracht, ſtürzte B. zuſammen und war ſofort tot.
Friedberg, 13. Dez. Die Stadt Friedberg feiert im
nächſten Jahre das Feſt ihres 700jährigen
Be=
ſtehens. Mit der Feier dürfte zualeich die Einweihung.
des neuerbauten Stadtarchivs, Stadtmuſeums und der
ſtädtiſchen Bibliothek verbunden werden. — Dem
Stadt=
archiv ſind neuerdings von zahlreichen Gönnern ſehr
wert=
volle Bücher, Archivalien, Bilder und intereſſante
Schrift=
ſtücke über Friedberg überwieſen worden, die immer neue
Aufſchlüſſe über die Vergangenheit der Stadt bringen.
Dem Leiter des Archivs, Oberlehrer Dreher, iſt es
be=
reits gelungen, Aktenſtücke bis in das 13. Jahrhundert
zurück zu ſammeln.
Vilbel, 13. Dez. Das zweijährige Kind des
Ar=
beiters Schmidt kam beim Spielen dem Ofenfeuer zu
nahe und verbrannte. Als die Eltern nach Hauſe
kamen, fanden ſie den verkohlten Leichnam des Kindes
vor. Eine ältere Schweſter war beim Anblick des
bren=
nenden Bruders aus Furcht unter das Sofa gekrochen.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshruptſtadt, 11. Dez. Mehr als 600000
Weihnachtsbäume ſind im Laufe der letzten
vier=
gehn Tage in Berlin eingetroffen und auf dem
Tempel=
hofer Felde aufgeſtapelt worden. In dieſem Jahre iſt die
Fufuhr an Tannen eine weit größere, als im vergangenen
Winter. Sowohl im Harz als auch in den Waldungen in
Thüringen und Schleswig=Holſtein ſind Hunderttauſende
von Nadelbäumen gefällt und nach Berlin transportiert
worden. Bei der ungewöhnlich ſtarken Zufuhr hat man
ſich entſchloſſen, zwei Engrosmärkte zu ſchaffen. Die Preiſe
ſind in dieſem Jahre nicht ſo hoch wie im vergangenen.
Ein großer Brand kam heute nachmittag im
Norden von Berlin aus. In einem Depot der
Omnibus=
geſellſchaft, und zwar in einem großen Futterboden über
dem Stallgebäude, in dem gewöhnlich über 400 Pferde
untergeſtellt wurden. Die von mehreren Seiten alarmierte
Feuerwehr erkannte als ihre erſte Aufgabe, die 330
Pferde, die zurzeit im Depot waren, in Sicherheit zu
bringen. Alsdann wurde mit drei Dampfſpritzen der
Boden von allen Seiten unter Waſſer geſetzt. Nach
ein=
ſtündiger Löſcharbeit galt die Gefahr als beſeitigt. Eine
Unmenge Stroh und Heu wurde vernichtet. Ueber die
Urſache des Brandes konnten beſtimmte Feſtſtellungen
noch nicht gemacht werden. — Auf dem Stadtbahnhofe
Warſchauer Straße ſprang heute der Arbeiter
Hilgen=
berg unter den Augen eines zahlreichen Publikums vor
einem einlaufenden Zug auf die Schienen und
wurde ſofort zermalmt.
Heidelberg, 12. Dez. Der Bürgerausſchuß genehmigte
in ſeiner heutigen Sitzung einſtimmig einen Kredit von
100000 Mark zur Erbohrung einer von dem Geologen
Profeſſor Wilhelm Salomon vermuteten
Thermal=
quelle auf dem Heidelberger Stadtgebiet, ſowie einen
Kredit von 310000 Mark zur Fortführung der
elektriſchen Straßenbahn von Schlierbach
nach Neckargemünd. Ferner wurde mit 67 gegen
31 Stimmen beſchloſſen, daß die aufgedeckten Fundamente
des alten Auguſtinerkloſters auf dem Ludwigsplatz zwecks
gärtneriſcher Anlagen wieder zugeſchüttet werden follen.
München, 13. Dez. Bei der Bahnüberfahrt bei
Trude=
ring wurde ein Zweiſpännerfuhrwerk vom
Zuge erfaßt. Der Wagenlenker wurde getötet.
Der Schrankenwärter, der vergeſſen hatte, die Schranke
zu ſchließen, machte einen Selbſtmordverſuch, indem er ſich
durch einen Schuß in den Mund ſchwer verletzte.
Leipzeg, 12. Dez. Das Reichsgericht verwar
die Reviſion der Steinbrecher Julius Krebs und
Hein=
rich Beutel, die am 10. Oktober vom Schwurgericht
Mainheim wegen Raubmordes an dem Studenten
Hil=
mar Arjes aus dem Norden Oſtfrieslands auf Grund des
Paragraphen 214 des Reichsſtrafgeſetzbuches zu
lebens=
länglichem Zuchthaus verurteilt worden waren.
Emden, 12. Dez. Ein mit Erz befrachteter Dampfer
Montania”, der Reederei Kunſtmann in Stettin
ge=
hörig, iſt bei Borkum geſtrandet. Einzelheiten fehlen
noch. Schlepper ſind hinausgefahren.
Pillau, 13. Dez. Der Dampfer „Elbing 3"‟
von Stettin nach Elbing unterwegs, iſt in der
vergan=
genen Nacht bei ſchwerem Schneeſturm und Nebel bei
Tonkkitten aeſtrandet. Ein Lotſendampferpilot und
mehrere Schlepper ſind nach der Unfallſtelle abgegangen
und machen Abſchleppungsverſuche.
Innsbruck, 13. Dez. In Bozen gab ſich der Sohn von
Krämersleuten aus Trautenſtein (Braunſchweig) als
Baron Aunedinger aus und kaufte bei geringer
Anzahlung das Schloß Freudenſtein, wo er flott auf
Koſten zahlreicher Geſchäftsleute lebte. Als ein Kellner
eines Bozener Hotels den Baron anzeigte, weil er ſeine
Zeche ſchuldig blieb, wurde der Schwindel
aufge=
deckt. Der Hochſtapler flüchtete unter Hinterlaſſung
zahl=
reicher Schulden.
London, 12. Dez. Lloyds meldet, daß ein Boot, das
die Namen „Derna” und Genua” trägt, bei Brock auf
der Inſel Wight an das Ufer geſpült wurde. Im Boot,
deſſen Bug eingerammt war, fand man die Leiche eines
Mannes. Lloyds fügt hinzu, daß nach dem
Zuſammen=
ſtoß, den „Centurion” am 10. Dezember mit einem
unbekannten Dampfer hatte, auf der Brücke des „
Centu=
rion” eine Laterne gefunden wurde, die 1903 von einem
deutſchen Reeder für den deutſchen Dampfer, Girgenti”
geliefert worden war, der zuletzt unter dem Namen
„Derna” ein italieniſches Schiff war.
New=York, 13. Dez. Morgen wird der neue große
Endbahnhof in New=York, an deſſen Fertigſtellung
ſeit längerer Zeit gearbeitet wurde, dem Betrieb
über=
geben. Das Gebiet dieſes Bahnhofes umfaßt nicht
weni=
ger als 79 Acres. Alle Untergrundbahnen nehmen
eben=
falls ihren Ausgang von ihm. Wenn man einen der Säle
des Rieſenbahnhofes betritt, glaubt man ſich in einer
Zentrale zu befinden, während es zehn ſolcher
Rieſenhal=
len gibt. Von dem Bahnhofe werden an 8000
Perſonen=
züge am Tage abgefertigt. Dem neuen Bahnhof
gegen=
über liegt ein großes Hotel, in dem gegen 30000 Perſonen
untergebracht werden können. Die Vorhalle des
Bahn=
hofes iſt 95 Meter lang, 50 Meter breit und 45 Meter
hoch. Sie iſt vollſtändig aus Marmor hergeſtellt. Die
Baukoſten des Bahnhofes belaufen ſich auf 700 Millionen.
Zum Tode des Prinz=Regenten
Luitpold.
* München, 12. Dez. (Ergänzung.) Die Leiche
des Prinz=Regenten Luitpold bleibt bis
mor=
gen im Sterbezimmer aufgebahrt. Die vorläufige
Ein=
balſamierung hat heute ſtattgefunden. Das Herz ſoll erſt,
wenn der Befehl dazu erteilt wird, dem Körper
entnom=
men werden und nach der Präparierung in eine ſilberne
Kapſel eingeſchloſſen werden. In dieſem Fall dürfte es
ebenfalls nach Altötting in die Gnadenkirche übergeführt
werden, wo ſich auch die Herzen der bayeriſchen Könige
befinden. Die Beiſetzung wird vorausſichtlich am nächſten
Donnerstag, den 19., ſtattfinden und zwar auf Anordnung
des Prinzen Ludwig in feierlicher Weiſe, wie wenn es
für den König wäre. Die Leiche des Prinz=Regenten
Luitvold wird einem Wunſche des Verſtorbenen zufolge
in der Theatiner Hofkirche an der Seite ſeiner dort
ruhen=
den Gemahlin beigeſetzt. Morgen wird das Geſetz= und
Verordnungsblatt die Trauerordnung veröffentlichen.
Darnach ſoll auf Befehl des Prinz=Regenten die
Landes=
trauer auf drei Monate feſtgeſetzt werden. Nähere
Be=
ſtimmungen für den Hof, die Staatsbeamten und das
Militär werden von den betreffenden Behörden erlaſſen.
Die öffentlichen Luſtbarkeiten für die drei nächſten Tage
und den Beiſetzungstag ſind unterſagt. Die
Vereidig=
ung des Prinz=Regenten Ludwig auf die
Ver=
faſſung erfolgt vor den verſammelten beiden Kammern
am 21. Dezember.
Dem zurückkehrenden Prinz=Regenten Ludwig fuhr
der Hofmarſchall von Laßberg. bis Salzburg entgegen,
während Miniſterpräſident Freiherr von Hertling mit den
Herren ſeiner Begleitung nur bis Freilaſſing fuhr. Auf
der Fahrt nach München konferierte der Miniſterpräſident
lange eingehend mit dem Prinz=Regenten. Nach der
An=
kunft fand die Beſprechung der Miniſter im Miniſterium
des Aeußeren ſtatt.
* München 13. Dez. Der Oberſtkämmererſtab gibt
bekannt, daß aus Anlaß des Ablebens des Prinz=
Regenten Luitpold eine Hof= und
Landes=
trauer von drei Monaten vom 12. Dezember bis
ein=
ſchließlich den 11. März 1913 angeordnet wird. Eine
aller=
höchſte Bekanntmachung ordnet ferner an, daß die
Lan=
destrauer wie für den König beobachtet werden
ſoll. Eine weitere allerhöchſte Verordnung von heute
be=
trifft die Uebernahme der Regentſchaft durch
den Prinzen Ludwig und die
Einberufung=
des Landtages auf den 21. Dezember zur Teilnahme
an der Ablegung des Regentſchaftseides.
* Berlin, 12. Dez. Zu dem Ableben des
Prinz=Regenten ſchreibt der Reichsanzeiger:
Trauernd ſteht das deutſche Volk, ſtehen die Deutſchen in
der weiten Welt an der Bahre dieſes allverehrten Fürſten
und nahmen innigen Anteil an dem Schmerz, von welchem
Bayerns Volk bei dem Heimgang des geliebten Regenten
erfüllt iſt. Faſt bis zur Vollendung ſeines 92.
Lebens=
jahres erhielt ein gütiges Geſchick ihn als Neſtor unſerer
Bundesfürſten, ſeinem Lande und dem Deutſchen Reiche.
Eine geſegnete Herrſcherlaufbahn, ein ſchlichtes, deutſches
Heldenleben, fanden ihren Abſchluß, erprobt im Felde
während des großen Krieges für Deutſchlands Einigung,
bewährt im politiſchen Rat, voll unerſchütterlicher Treue
gegen Kaiſer und Reich, ein hochſinniger Hüter des
Kron=
rechts ſeines erlauchten Hauſes, ein väterlich ſorgender
Landesfürſt bis in das höchſte Alter allem zugewandt,
was Herz und Nation bewegt. So bleibt ſein Bild in
unſerem Gedächtnis, wie die Erinnerung an die große
Zeit unſerer nationalen Wiedergeburt nie ſchwinden kann.
So wird unter den um die Gründung des Reiches
ver=
dienten Fürſten der edle Name des Prinzen Luitpold von
Bayern mit hohen Ehren fortleben.
* Berlin, 13. Dez. Der Präſident des
Reichstags Dr. Kaempf richtete an den Prinz=
Regenten Ludwig folgendes
Beileidstele=
gramm: Eure Königliche Hoheit wollen den
ehrfurchts=
vollſten Ausdruck des tiefen Schmerzes des Reichstags
über den Heimgang Allerhöchſt Ihres Herrn Vaters
ent=
gegenzunehmen geruhen. Der Reichstag betrauert mit
Eurer Königlichen Hoheit und dem ganzen Bayernlande
das Dahinſcheiden des edlen, um Deutſchlands Einigung
hochverdienten Fürſten, der in raſtloſer Tätigkeit bis in
ſein hohes Alter für das Wohl des Volkes und des
ge=
ſamten Reiches treuſorgenden Herrſchers. Sein Andenken
wird allezeit in uns fortleben. — Außerdem ſandte der
Präſident des Reichstages an den Präſidenten der
bayeriſchen Kammern der Reichsräte und der
Ab=
geordneten, ſowie an Staatsminiſter Freiherrn
v. Hertling im Namen des Reichstages
Beileidstele=
gramme.
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.
Nummer 295
* Wien, 12. Dez. Alle Blätter widmen dem
Prinz=Regenten von Bayern tiefempfundene
Nachrufe mit aufrichtigſter Trauer und herzlichſtem
Mit=
gefühl. Die Blätter heben hervor, daß die Todesnachricht
hier beſonders ſchmerzlich empfunden werde, weil mit dem
Prinz=Regenten der älteſte intime Freund des Kaiſers
Franz Joſef dahingegangen iſt, der mit dem Kaiſer
Freud und Leid getragen und mit ihm ſtamm= und
ge=
ſinnungsverwandt geweſen iſt. Die Blätter gedenken
dantbar der Zeiten, in welchen der Prinz=Regent
alljähr=
lich als treuer und lieber Gaſt in Wien weilte, wo er ſich
großer Popularität erfreute.
* Wien, 12. Dez. (Abgeordnetenhaus.)
Bei dem Beginn der Sitzung erbat Präſident
Syl=
veſter die Ermächtigung, anläßlich des Todes des
Prinz=Regenten Luitpold von Bayern, einen vom Volke
geliebten und allſeits hochverehrten Patriarchen auf dem
Königsthron, der auch mit dem öſterreichiſchen
Herrſcher=
hauſe durch Bande des Blutes eng verbunden iſt, das
Beileid des Hauſes in geeigneter Weiſe
auszu=
drücken. — Das Haus nahm ſodann die Regierungsvorlage
betreffend den Unterhaltungsbeitrag für Angehörige von
Mobiliſierten an und begann die zweite Leſung des
Re=
krutenkontingentes für 1913. — Das Subkomitee des
Bud=
getausſchuſſes erledigte die Vorlage betreffend die
ita=
lieniſche Rechtsfakultät und nahm einſtimmig einen
An=
trag des Abgeordneten Bugatto an, Trieſt als Sitz zu
be=
ſtimmen. Die Regierungsvorlage ſchlug als
proviſori=
ſchen Sitz Wien vor.
Erzherzog Franz Ferdinand vertritt den
Kaiſer bei der Beiſetzung des Prinz=Regenten Luitpold in
München.
* Bern, 12. Dez. Anläßlich des Ablebens des
Prinz=Regenten richtete der Bundesrat an
den Prinz=Regenten Ludwig folgendes
Bei=
leidstelegramm: Mit tiefem Bedauern erhält die Schweiz
und der Bundesrat durch Seine Exzellenz Herrn von
Böhm die betrübende Kunde vom Hinſcheiden Seiner
Kgl. Hoheit des Prinz=Regenten Luitpold. Der
Bundes=
rat und mit ihm das geſamte Schweizer Volk nehmen
warmen Anteil an dem großen Verluſte, der Euere Kal.
Hoheit, die Kal. Familie und ganz Bayern trifft. Wir
gedenken mit Dankbarkeit der freundnachbarlichen
Geſin=
nung, die der Verewigte unſerem Lande je und je
ent=
gegenbrachte. Im Namen des Bundesrates: Der
Bun=
despräſident.
Ferner wurde der ſchweizeriſche Geſandte in
Ber=
lin beauftragt, der Kal. Bayeriſchen Regieruna und der
Regieruna des Deutſchen Reiches die Teilnahme des
Bundesrates auszuſprechen.
* London, 13 Dez. Die Zeitungen veröffentlichen
biographiſche Artikel über den verſtorbenen Prinz=
Regenten Luitvold. Die Times betont in ihrem
Leitartikel, daß die Welt in ihm ihren älteſten Herrſcher
verloren habe. Prinz=Regent Luitpold gewann durch
die Gradheit ſeines Charakters und die Einfachheit
ſeines Lebens die Liebe ſeines Volkes. Er war während
ſeines langen Lebens ein friedliebender Fürſt Bayerns
und des Deutſchen Reiches. Dailn Graphie ſchreiht: Im
Prinz=Regenten Luitnold verlor der deutſche Kaiſer den
weileſten, loyalſten und einflußreichſten ſeiner fürſtlichen
Mitarbeiter und Ratgeber.
* München, 13. Dez. Von dem Kaiſer ging auf
die Mitteilung von dem Ableben des Prinz=Regenten
durch den Prinzen Rupprecht folgendes
Beileidstele=
gramm ein: „Mit tiefſter Trauer erfüllt mich Deine
Nachricht von dem Hinſcheiden Deines geliebten
Groß=
vaters, des allverehrten Prinz=Regenten, meines treuen
Freundes. Ein bedeutungsvoller Abſchnitt deutſcher
Ge=
ſchichte geht mit ihm zu Ende. Ein langes Leben,
aus=
gefüllt mit einer für Bayern und das Reich ſegensreichen
Arbeit, iſt vollendet. Deinem Vater. Dir und Euerm
ganzem Hauſe ſpreche ich meine wärmſte und innigſte
Teilnahme aus. Deutſchland trauert um den
Dahinge=
ſchiedenen. Ich werde immer dieſer herrlichen Geſtalt in
tiefſter Dankbarkeit gedenken. Wilhelm.”
* München, 13. Dez. Das Telegramm des
Reichs=
kanzlers von Bethmann Hollweg an den
Prinz=Regenten lautet: „Tief bewegt durch die
Trauer=
kunde von dem Hinſcheiden des Prinz=Regenten, bitte ich
Eurer Königlichen Hoheit meiner wärmſten und
aufrich=
tigſten Teilnahme an dem ſchweren Schickſalsſchlage und
dem unerſetzlichen Verluſte Ausdruck geben zu dürfen.
Möge Eurer Hoheit eine lange, reich geſegnete Nachfolge
des im ganzen deutſchen Vaterlande ſo ehrfurchtsvoll
ge=
liebten verewigten Prinz=Regenten beſchieden ſein, deſſen
ſo überaus gnädige Geſinnung ich immerdar mit
dank=
harem Herzen bewahren werde.” — Prinz Ludwig
antwortete mit einem Telegramm, in welchem er ſeinen
Dank für warme Teilnahme an dem Schmerz und für den
Ausdruck der treuen Verehrung, mit welcher der
Reichs=
kanzler des Regenten gedachte, Ausdruck gab und in dem
es zum Schluß heißt: „Das Beiſpiel meines Vaters in
ſeiner Stellung zu Kaiſer und Reich wird mir ein
leuch=
tendes Vorbild ſein.”
* Berlin, 13. Dez. Das Armeeverordnungsblatt
veröffentlicht folgenden Armeebefehl des Kaiſers,
in dem beſtimmt wird: 1. Sämtliche Offiziere der Armee
legen auf 14 Tage Trauer an. 2. Bei dem Feldartillerie=
Regiment Prinz=Regent Luitpold von Bayern (
Magde=
hurgiſches Nr. 4) währt die Trauer drei Wochen. 3. Zu
den Beiſetzungsfeierlichkeiten haben Abordnungen,
be=
ſtehend aus dem Regimentskommandeur, einem
Stabs=
offizier, einem Hauptmann, ſowie einem Oberleutnant
oder Leutnant zu entſenden: a) das vorgenannte
Regi=
ment b) das zweite Niederſchleſiſche Infanterieregiment
Nr. 47.‟
Der Balkankrieg.
Die Botſchafterkonſerenz.
— Wien, 13. Dez. Den Vorſitz auf der Botſchafter=
Réunion wird zunächſt Sir Edward Grey, dann der
Unterſtaatsſekretär im Miniſterium des Aeußern
Nikol=
ſon übernehmen. Verhandelt wird in engliſcher Sprache
werden, da Grey nicht Franzöſiſch ſpricht. Eine
Interpel=
lation im Abgeordnetenhauſe erſucht den Miniſter des
Aeußeren, Vorſorge zu treffen, daß täglich ein
wahrheits=
getreuer amtlicher Bericht über die Réunion ausgegeben
wird, um Senſationsmeldungen zu verhindern.
* Berlin, 13. Dez. Der Voſſiſchen Zeitung zufolge
traf der türkiſche Botſchafter in Berlin, Osman
Nizam Paſcha, auf der Durchreiſe von Konſtantinopel
nach London geſtern in Berlin ein und ſprach außer auf
der türkiſchen Botſchaft bei dem Staatsſekretär des
Aeußern vor.
Die Solidarität der Balkanſtaaten.
* Paris, 12. Dez. Der griechiſche Miniſterpräſident
Penizelos erklärte einem Mitarbeiter des Temps:
Ich beſtreite nicht, daß zwiſchen den Balkanverbündeten
mancherlei Probleme zu löſen ſind, die durch die Groß=
artigkeit unſerer Erfolge verurſacht werden. Ich habe die
Gewißheit, daß wir dieſe Probleme regeln werden; denn
für die Verbündeten wäre ein Bruch oder eine Erkaltung
der Solidarität weit ſchlimmer, als gegenſeitige
Zuge=
ſtändniſſe. Die dauernde Einmütigkeit dieſer Bündniſſe
iſt für uns eine gemeinſame Notwendigkeit, wenn wir die
erzielten Ergebniſſe bewahren und uns die Achtung der
Welt erhalten wollen.
Der Fall Prohaska.
* Wien, 12. Dez. Wie die Neue Freie Preſſe
er=
fährt, ſchloß der Konſul Edl die Erhebungen über die
Prohaska=Affäre in Prizrend nunmehr ab. Er
befindet ſich auf der Rückreiſe, die er zunächſt in Belgrad
unterbricht, um den dortigen öſterreichiſchen Geſandten
über den Tatbeſtand zu informieren. In den nächſten
Tagen dürfte er nach Wien kommen, um den bereits
tele=
graphiſch übermittelten Bericht mündlich zu ergänzen. Es
ſteht zweifellos feſt, daß gegen Prohaska von ſerbiſcher
Seite Völkerrechtswidrigkeiten begangen worden ſind,
wenn ſie auch nicht die im Publikum verbreiteten
Dimen=
ſionen annahmen. Nach der Rückkehr Edls nach Wien
dürfte über die Prohaska=Affäre eine offizielle
Publika=
tion erſcheinen. Man zweifelt nicht daran, daß die
ſerbi=
ſche Regierung in der Prohaska=Affäre der Monarchie
gegenüber eine entſprechende Genugtuung leiſtet.
Fortſetzung des Kampfes durch die Griechen.
* Athen, 13. Dez. Das Kriegsminiſterium
veröffentlicht folgendes Kommunigué: Da man es
für zweckmäßig erachtete, daß ein Teil der bei Janina
konzentrierten türkiſchen Truppen während des gegen die
Türken gerichteten Frontangriffes abgelenkt wurde,
lan=
dete die Armee von Epirus bei Santi Quaranta,
nordweſtlich von Janina, zwei Bataillone Infanterie und
vier Kanonen und machte eine Diverſion, die vollkommen
gelang. Sobald die Landung des griechiſchen Korps
be=
merkt worden war, wurden den Griechen von Janina
acht türkiſche Bataillone mit zwei Batterien und zwei
Belagerungsgeſchützen entgegengeſandt. Nach einem
Scharmützel, das den Griechen ermöglichte, die Stärke des
gegen ſie kämpfenden Feindes feſtzuſtellen, kehrten die
Griechen, ohne verfolgt zu werden, nach Santi Quaranta
zurück. Sie gingen in guter Ordnung zurück mit allem
Kriegsmaterial auf die wartenden Schiffe und wandten
ſich dann nach anderen Punkten der epirotiſchen Küſte.
Ihre Verluſte betrugen fünf Tote und 19 Verwundete, die
an Bord der Schiffe gebracht wurden. Ein amtliches
Telegramm des Generals Sapuntjakis meldet aus
Pendepigadia, daß geſtern abend die allgemeine
Offenſive gegen die feindlichen Truppen begonnen habe
und auf der ganzen Front der griechiſchen Linien während
des heutigen Tages erbittert gekämpft worden iſt. Ohne
beſonderen Befehl warfen die Griechen die feindlichen
Vorpoſten zurück und trieben ſie in wiederholten
Angrif=
fen mit dem Bajonett zurück. Der Feind wurde bis nach
den Befeſtigungen von Bezami zurückgeworfen, wo die
griechiſche Armee lagerte. Dem Feinde wurden drei
Schnellfeuergeſchütze, eine große Menge Kriegsmaterial
und eine große Zahl Zelte abgenommen.
Sonſtige Meldtungrn.
— Belgrad, 13. Dez. Die hieſige Tribuna erfährt
aus angeblich zuverläſſiger Quelle, daß neben dem
be=
ſtehenden Balkanbund noch ein neues
Schutzbünd=
nis zwiſchen Rumänien, Serbien, Montenegro und
Bul=
garien abgeſchloſſen ſei. Dr. Danew habe in Bukareſt
bereits im Namen der drei zuletzt genannten
Balkanſtaa=
ten die Bedingungen des Defenſivvertrages unterzeichnet.
Eine Beſtätigung dieſer Meldung von anderer Seite iſt
nicht zu erhalten.
* Berlin, 13. Dez. Gegenüber den Meldungen
weniger Berliner Blätter in ihren geſtrigen
Abendaus=
gaben über verſchiedene Geſpräche ihrer Journaliſten
mit Herrn Dr. Danew erklärt die hieſige bulgariſche
Geſandtſchaft, daß Dr. Danew gar keine Zeit hatte,
jemand zu empfangen und keinen Journaliſten
einer hieſigen Zeitung geſehen hat,
demen=
tiert hiermit die bulgariſche Geſandtſchaft dieſe
angeh=
ſichon (Batpräche ſomie die darin enthaltenen
Aeußerun=
gen des Herrn Dr. Danew auf das entſchiedenſte. — Das
iſt ſtark!
Die Delegierten in Paris und London.
* Paris, 13. Dez. Miniſterpräſident Poincaré
empfing den franzöſiſchen Botſchafter in London Paul
Cambon und den türkiſchen Delegierten Reſchid
Paſcha zuſammen mit dem türkiſchen Botſchafter.
* London, 13. Dez. Der Miniſter des Aeußern
Sir Edward Grey empfing heute mittag die
ſerbi=
ſchen Delegierten im Auswärtigen Amt. — Dr. Danew.
der Präſident der bulgariſchen Sobranje, der morgens
hier eingetroffen iſt, hatte heute vormittag eine längere
Unterredung mit dem bulgariſchen Geſandten.
HB. London, 13. Dez. Eine große Anzahl in
London lebender Untertanen der
Balkanſtag=
ten hatte ſich geſtern abend am Charing Croß=Bahnhof
verſammelt, um die griechiſchen, ſerbiſchen und
montene=
griniſchen Friedensdelegierten zu begrüßen.
Unter ihnen befand ſich auch der Pope der griechiſchen
Kirche. Kurz vor 11 Uhr lief der Zug ein. Mit lauten
Hurrarufen wurden die Ankommenden ſtürmiſch begrüßt,
ſehr zum Erſtaunen der ruhigen Enaländer. Dann
wur=
den die Geſandten zu den Automobilen geleitet, die ſie
nach ihren Hotels brachten.
Vermiſchtes.
— Auerbachs Keller in verjüngter
Ge=
ſtalt. Eines der alten Wahrzeichen der Meß= und
Han=
delsſtadt Leipzig, Auerbachs Keller, hat
bekannt=
ich in der letzten Zeit einen Abbruch über ſich ergehen
laſſen müſſen. Das alte Gebäude „Auerbachs Hof”, an
dem der Zahn der Zeit zu ſehr genagt hatte, mußte
ab=
geriſſen werden und hat einem ſtattlichen Neubau Platz
gemacht. Es iſt alter, hiſtoriſcher Boden, auf dem er ſteht.
Als der hochgelahrte Profeſſor der Medizin, Auerbach,
Anfang des 16. Jahrhunderts in der Grimmaeſchen
Straße ſein Wohnhaus baute, galt das Gebäude bald
als eines der prächtigſten und umfangreichſten in ganz
Leipzig. Allmählich bildete es ſich zu einem großen
Han=
delshauſe aus, in welchem die fremden Meßbeſucher ihre
Waren ausſtellten. Es war naturgemäß, daß ſich bei dem
regen Handelstreiben auch das Bedürfnis nach einer
Stätte geltend machte, wo man nach des Tages Laſt und
Mühe ſich erquicken konnte. Und ſo entſtand „Auerbachs
Keller‟. Er mag manches weinfrohe Geſicht der alten
Kaufheren geſehen, manche Schnurre und manchen Streich
der Scholaren und fahrenden Schüler erlebt haben. Als
die Pläne zum Neubau für Auerbachs Hof angefertigt
wurden, tauchte die Befürchtung auf, daß es nicht
ge=
lingen werde, die alten Kellerrsume zu erhalten. Die
Kunſt der Architekten hat das aber doch ermöglicht. Die
Stätte, die durch den Genius Goethes geweiht iſt, wird
weiter erhalten bleiben. Das Bedürfnis der modernen
Zeit brachte es aber mit ſich, den hiſtoriſchen Kellerräumen
andere Räumlichkeiten anzugliedern. Auch ſie ſollen
das=
alte Lokalkolorit erhalten, daher ſind eine ganze Reihe
von namhaften Künſtlern beauftragt worden, die
Räum=
lichkeiten mit Bildern nach Motiven aus Goethes „Fauſt”
zu ſchmücken. Der Eingana zu Auerbachs Keller wird
einen beſonderen Schmuck erhalten, nämlich zwei
Bronze=
gruppen, die ebenfalls aus der Kellerſzene entnommen
ſind. In pietätvoller Weiſe werden ſich hier alſo Neues
und Altes würdig die Hand reichen, um Auerbachs Keller
auch der kommenden Generation zu erhalten,
Literariſches.
Stille Nacht! Heilige Nacht! Dichtung von
Otto Franz Genſichen, Berlin 1913, Verlag von Boll
u. Pickardt. Preis ungb. 3.— Mk., geb. 4.— Mk. Die in
durchweg gereimten Verſen und wechſelnden Metren
ver=
faßte Dichtung ſpielt in der Zeit von 1809 bis 1818, als
durch Napoleons Machtſpruch die weltliche Souveränität
der Kirche vernichtet und deren Landbeſitz ſäkulariſiert
wurde. Die Schilderung der Napoleoniſchen Kriege, des
Zugs nach Moskau, des Bereſinaübergangs, der
Volks=
erhebung von 1813 dürfte in dieſen Tagen der
Säkulax=
erinnerungen von aktuellem Reiz ſein, und das ſcharfe
Lokalkolorit der landſchaftlichen Schilderungen und der
eingeſtreuten ſangbaren Lieder dürfte den zahlreichen
Be=
ſuchern des Salzkammerguts freundliche Erinnerungen
wecken.
— Im Damaraland und Kaokofeld.
Erin=
nerungen an Südweſt=Afrika von E. Eiſinger.
Verlag=
der Konkordia, A.=G. Bühl (Baden). Der Verfaſſer,
ehe=
maliger Angehöriger der Schutztruppe in Südweſt=Afrika,
ſchildert ſchlicht und einfach, aber eindringlich und
wir=
kungsvoll ſeine Erlebniſſe bei der Schutztruppe in Südweſt=
Afrika; er erzählt vom Land und ſeinen Bewohnern, von
den Kämpfen mit den aufſtändiſchen Hereros und
Hotten=
totten; er weiß ernſt zu berichten von heldenhaftem
Ver=
halten unſerer braven Schutztrüppler, er weiß aber auch
launig zu erzählen von humorvollen Jagdabenteuern und
heiteren Lagerſzenen. Nicht nur unſeren Schutztrüpplern
und den Kolonialfreunden wünſchen wir das Buch in die
Hand, ſondern insbeſondere auch unſerer heranwachſenden
Jugend.
— Wilhelm Jenſen, Ausgewählte
Ge=
dichte mit einem Vorwort von Th. von Sosnosky, geb.
2.— Mk. Als Denkmal für Wilhelm Jenſen, den großen
Dichter, der ſein ſchaffensreiches Leben nun vollendet hat,
kann man das neu herausgegebene brevierartige Bändchen
mit der Ausleſe ſeiner ſchönſten Gedichte bezeichnen; ein
Denkmal, das dieſer große Mann ſich ſelbſt für alle Zeiten
geſetzt hat. Die deutſche und die ausländiſche Preſſe hat
im Verlauf von 40 Jahren wiederholt durch ihre beſten
Vertreter und feinſinnigſten Kritiker auf den „Lyriker
Jenſen” hingewieſen.
— Dasfröhliche Buchfür die Jugend. Eine
Sammlung deutſcher Schwänke und Scherze.
Heraus=
gegeben von Friedrich Düſel. (Lebensbücher der Jugend,
Band 20). Reich illuſtriert. Verlag von George
Weſter=
mann in Braunſchweig und Berlin. In Geſchenkeinband
250 Mk. Wer hätte mehr ein Recht auf Fröhlichkeit als
unſere Jugend? — So werden denn hier all die prächtigen
Schwänke und Scherze, luſtige Geſchichten und drolligen
Abenteuer zu neuem Leben erweckt, an denen unſer
Volk=
einſt ſo reich war, die ſo viel vom innerſten deutſchen Weſen
und Denken widerſpiegeln. Da iſt Eulenſpiegel, da ſind
die ſieben Schwaben und die Schildbürger, da iſt
Münch=
hauſen, und um ſie herum tummelt ſich ein munteres
Völk=
chen von allerhand Schalksnarren.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 13. Dez. Die Budgetkommiſſion
des Reichstages beſchloß, die Staatsregierung zu
erſuchen, dafür zu ſorgen, daß die Nachbargrundſtücke des
Landtages nicht in Privathände übergehen, ſondern für
Reichs= und Staatszwecke erhalten bleiben. Das dem
Abgeordnetenhauſe zunächſt gelegene unbebaute
Grund=
ſtück der Heeresverwaltung möge für Zwecke des
Abge=
ordnetenhauſes erworben werden.
* Frankfurt a. M., 13. Dez. Heute nachmittag gegen.
½5 Uhr wurde eine etwa 40 Jahre alte Frau auf dem
Bahnhofsplatz von einem Herrſchaftsautomobil
aus Wiesbaden überfahren Die Frau trug ſo ſchwere
innere und äußere Verletzungen davon, daß ſie kurz nach
ihrer Einlieferung in das ſtädtiſche Krankenhaus
ge=
ſtorben iſt.
* München, 13. Dez. In einem Hotel des
Stadt=
teils Schwabing erſchoß der Vortragskünſtler Juſtus
aus Brüſſel die Sängerin Frieda Baumann aus
Berlin aus Eiferſucht. Darauf richtete er die Waffe gegen
ſich und verwundete ſich tödlich.
* Hamburg. 13. Dez. In der vergangenen Nacht
wurde an dem Blumenhändler Albers in Curslack ein
Raubmordverſuch verübt. Albers wurde
lebens=
gefährlich verletzt. Er iſt nicht vernehmungsfähig. An
ſeinem Aufkommen wird gezweifelt. Der Täter erheutete
500 Mark.
* Beuthen (Ober=Schleſien), 13. Dez. Geſtern mittag
wurden der Geflügelhändler Reinold und ſeine Frau auf
der Rückfahrt von dem Wochenmarkt in Zabrze nach ihrer
Behauſung in Peiskretſcham im Walde bei Laband
über=
fallen und ihnen der Schädel eingeſchlagen. Die Täter
raubten ihnen die Barſchaft von 400 Mark. Auf dem
Ge=
fährt, das abends ohne Führer in Peiskretſcham eintraf,
wurde Reinhold und ſeine Frau, die nur noch ſchwache
Lebenszeichen von ſich gaben, aufgefunden. Beide
ſtar=
ben nach kurzer Zeit. Von den Verbrechern ſehlt jede
Spur.
* Wien, 13. Dez. Im Abgeordnetenhauſe
wurde die Rekrutenvorlage in zweiter und dritter
Leſung angenommen. Die Reſolntion des
Sozialdemo=
kraten Leuthner, der Fall Prohaska ſolle dem ſtändigen
Haager Schiedsgericht unterbreitet werden, wurde
ab=
gelehnt. Sodann begann die Beratung des Pferde
ſtellungsgeſetzes.
H. B. Berlin, 13. Dez. In den letzten Tagen haben
eine Reihe militärdienſtpflichtiger
Oeſter=
reicher, die in Berlin ihren Wohnſitz haben,
Einberu=
fungsbefehl erhalten, mit der Weiſuna, ſofort abzureiſen
und ſich bei ihren Truppenteilen zu melden.
H. B. Halle a. d. S., 13. Dez. Sämtliche
reichs=
deutſchen Mediziner der Univerſität Halle, ſoweit
ſie im kliniſchen Studium ſtehen, ſtellten heute bis auf
weiteres den Beſuch von Kolleg und Kliniken
ein, weil die Fakultät entgegen ihrer Zuſage und
ent=
gegen einem Miniſterial=Erlaß alle Ausländer ohne ent=
Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.
Sitee 7.
ſprechende Vorbildung von neuem wieder praktiſieren ließ.
Die Profeſſoren konnten heute keine Kollegien abhalten.
H. B. Neuſtrelitz, 13. Dez. Wie die Landeszeitung für
beide Mecklenburg aus zuverläſſiger Quelle erfahren
haben will, ſchweben zwiſchen dem preußiſchen
Finanz=
miniſter und der ſelbſtändigen Mecklenburger
Lotterie=Verwaltung Verhandlungen über
deren Anſchluß an die preußiſch=ſüddentſche
Klaſſen=Lotterie.
— Stuhlweißenburg, 13. Dez. Die Frau des
Ziegelei=
arbeiters Somogys ließ ihre drei Kinder in einem
Zimmer ihrer Wohnung allein. Durch Ueberhitzung des
Ofens fingen die Möbel in der Stube Feuer. Alle drei
Kinder konnten nur als verkohlte Leichen geborgen
werden. Die Frau wurde wegen fahrläſſiger Tötung
verhaftet.
H.B. London, 13. Dez. Ein Telegramm aus
Liver=
pool berichtet über einen Diebſtahl, der mit dem
kürz=
lichen Diebſtahl der Goldbarren ſehr viel Aehnlichkeit hat.
Ein großes Handelshaus in London, das
Silber=
barren im Werte von mehr als tauſend Mark auf dem
Weg über Liverpool nach Weſtafrika verſandte, erhielt
die Meldung, daß das Silber nur bis Liverpool auf
dem dortigen Bahnhof gelangte und verſchwunden iſt.
Von den Dieben fehlt bisher jede Spur.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Von Südweſten her breitet ſich hoher Druck über den
Kontinent aus, unter deſſen Einfluß bei uns Aufheiterung
eingetreten iſt. Bei weſtlichen Winden liegen die
Temperaturen heute morgen in Deutſchland zwiſchen
30 und 6 Niederſchläge fielen in ganz Deutſchland,
beſonders an der Küſte. Ueber Jsland liegt ein ſtarkes
Tief, das oſtwärts wandern dürfte, ohne unſer Wetter
weſentlich zu beeinfluſſen.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 14.
De=
zember: Wechſelnd bewölkt, meiſt trocken, kälter,
ſtellen=
weiſe Nachtfroſt.
Schneebericht.
Homburg v. d. H., Wetter gelind, Rodelbahn
zußer Betrieb, Schneeſchuhgelände unbenutzbar. —
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künftigen Hausfrau als Weihnachtsangebinde verehren
wollen, finden in der Nähmaſchinen=Ausſtellung in dem
Laden der Singer Co. Nähmaſchinen Act. Geſ.
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Anzahl der mit den neueſten Vervollkommnungen
ver=
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Ausſtattungen ſtehen dort nicht nur zur Anſicht bereit,
ſondern werden auch bereitwilligſt vorgeführt. Unter
den Maſchinen der neueſten Sorten bildet die „66"
Maſchine ein überaus praktiſches Weihnachtsgeſchenf.
In eleganter und auch in einfacherer Ausſtatiung wird
eine ſolche Maſchine zur Zierde eines jeden Haushalts,
und der Spender kann ſicher ſein, ſich mit dieſem
Präſent den wärmſten Dank zu erwerben.
Die elegante Dame, die durch das Raffinement
ihrer Toiletten und durch die geſunde Schönheit ihres
Körpers alle Blicke auf ſich lenkt. weiß ganz genau, daß
ihr kleiner, lichter Teint und die peinlich gepflegte roſige
Haut einzig und allein das ganze Geheimnis ihrer
Schönheit und Eleganz ſind. Mit liebevoller Sorgfalt
wird ſie ihr tägliches Bad bereiten und zu allen Hand=
und Geſichtswaſchungen eiue milde, neutrale Seife
ver=
wenden: die echte Steckenpferd=Lilienmilchſeife.
u Der Geſamrauſtage heutiger Ausgabe iſt ein
Proſpekt beigefügt, betr. Gebrüder Unger’s
großer Weihnachtsverkauf, worauf hiermit hin=
(25728
gewieſen wird.
Der Stadtauſlage heutiger Ausgabe liegt ein
Proſpekt bei über „Paſſende
Weihnachts=
geſchenke” der Firma Heinrich Lautz hier, Ecke Rhein=
und Grafenſtraße, worauf hiermit hingewieſen wird. (25729
Dampfernachrichten.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Nordamerika: „Craigvar” 8. Dez. 3 Uhr 30 Min. nachm.
von Baltimore nach Hamburg. „Moltke” von Genua
nach New=York, 10. Dez. 8 Uhr abends von Neapel.
„Pallanza”, von Kanada kommend, 10. Dez. 9 Uhr
morgens in Rotterdam. „Cincinnati” 9. Dez. 2 Uhr
nachm. von Gibraltar und Neapel nach Genua. „Iſtria‟
von Neworleans kommend, 9. Dez. 4 Uhr nachm. in
Hamburg. Moltke‟ 9. Dez. 11 Uhr morgens von
Genua über Neapel nach New=Yprk. „Prinz Adalbert”
11. Dez. 9 Uhr 15 Min. morgegs in Philadelphia.
Weſtindien, Mexiko: „Bavaria” von Mexiko und
Ha=
vana kommend, 12 Dez. 8 Uhr 25 Min. morgens auf
der Elbe. Steigerwald” nach Havana und Mexiko,
11. Dez. 5 Uhr nachm. von Gijon. — Südamerika,
Weſt=
küſte Amerikas: „Hohenſtaufen” nach Mittelbraſilien,
11. Dez. 9 Uhr morgens in Liſſabon. „Karthago”
11, Dez. nachm. in Pernambuco. „König Friedrich
Auguſt‟ 10. Dez. 11 Uhr morgens in Buenos Aires.
„Numantia” von New=York, 10. Dez. in Vctoria.
„Pontos”, ausgehend, 10. Dez. 11 Uhr abends in
Monte=
video. — Oſtaſien: 10. Dez. 4 Uhr nachm. von
Singa=
pore nach Colombo und Ccchin. „Braſilia” ausgehend,
11. Dez. in Yokohama, „Liberia” 11. Dez. 10 Uhr
morgens von Schanghai nach Hongkong.
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Tageskalender.
Samstag, 14. Dezember.
Großh. Hoftheater (Außer Abonnement), Anfang
7½ Uhr: „Der Waffenſchmied‟
Vorſtellung um 8½ Uhr im Orpheum.
Familienabend des Vogelsberger Höhenklubs um
8½ Uhr im Hotel Heß.
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. — Ludwigshöhe um
4 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr.
Bilder vom Tage (Auslage Rheinſtraße Nr. 23):
Die Hochzeitsfeier im Hauſe Fürſtenberg; zur Eröffnung
der Winterſeſſion des deutſchen Reichstages; der
öſter=
reichiſch=ungariſche Armeeinſpektor Freiherr v.
Hötzen=
dorf in Bukareſt; König Peter von Serbien verläßt
mit dem Premierminiſter Paſitſch den
Dankgottes=
dienſt.
Sonntag, 15. Dezember.
Großh. Hoftheater (Volksvorſtellung), Anfang
2½ Uhr: „Heimat‟. — Abends 7 Uhr (Ab. B):
„Martha”
Vorſtellung um 4 und 8¼ Uhr im Orpheum.
Konzert des Gemeindegeſangvereins der evang.
Stadt=
gemeinde um 5 Uhr in der Stadtkapelle.
Tee=Abend des katholiſchen Frauenbundes um 5 Uhr
im Geſellenhaus.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Rummelbräu
um 4 und 8 Uhr. — Britannia=Hotel. — Hotel Heß,
Bürgerkeller und Kölniſcher Hof um 4 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Montag, 16. Dezember.
Wollene Decken= Eiſen= uſw.
Verſteigerung=
um 9½ Uhr in der Materialienbaracke auf dem
Exerzier=
platz.
Bahnſchwellen=Verſteigerung um 10 Uhr auf
dem Odenwaldbahnſteig des früheren
Ludwigsbahn=
hofes.
Ziegenböcke=Verſteigerung um 11 Uhr im
Faſelſtall zu Griesheim.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke
Rhein=
u. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3½—11 Uhr.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 4—11 Uhr.
The American Bio Co., Ernſt=Ludwigsſtr. 23.
Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
Familiennachrichten.
Heute vormittag entſchlief ſanft unſer
lieber Vater und Großvater
Herr Friedrich Gröninger
im Alter von 90 Jahren.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Kätchen Maul, geb. Gröninger,
und Kinder.
Darmſtadt, den 13. Dezember 1912.
(*14270
Kirchſtr. 27.
Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag
4 Uhr, vom Portal des Friedhofs aus, ſtatt.
Dankſagung
Für die vielen Beweiſe aufrichtiger
Teil=
nahme bei dem uns ſo ſchwer betroffenen
Ver=
luſte unſerer innigſtgeliebten Mutter, Großmutter,
Schweſter, Schwiegermutter, Schwägerin u. Tante
Elisabethe Volz Wwe.
geb. Nohl
ſagen wir hiermit Allen herzlichen Dank. (B25677
Die tieftrauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 12. Dezember 1912.
Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.
Nummer 295.
Todes=Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Mitteilung.)
Heute abend 7 Uhr entſchlief ſanft an
den Folgen eines am 5. ds. Mts, erlittenen
Schlaganfalls unſere liebe, gute Mutter,
(25717
Schwägerin und Tante
Frau Louise Chantre
Lehrerswitwe
geb. Qulmann
im Akter von 64 Jahren.
Um ſtilles Beileid bitten
die tieftrauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 12. Dezember 1912.
Martinsſtr. 26, part.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 15. Dez.,
nachmittags 3 Uhr, von der ſtädt.
Friedhofs=
kapelle aus, ſtatt.
Für die vielen Beweise herzlicher
Teilnahme bei dem Hinscheiden meiner
lieben Frau, unserer guten Mutter,
Schwester, Schwägerin und Tante sagen
wir unseren herzlichsten Dank.
Darmstadt, den 12. Dez. 1912.
Im Namen
der tieftrauernden Familie:
Regierangsrat Tuchs.
(25685
Großh. Hofbibliothek, geöffnet Montag bis Freitag
von 9—1 Uhr und nachmittags von 2—4 Uhr, Samstag
von 9—1 Uhr.
Danksagung.
Für die Teilnahme an dem
Heim-
gange unserer guten Mutter,
Schwieger-
mutter und Gressmutter.
Frau
Förster Geisel Witwe
danken herzlichst
Darmstadt,
13. Dezbr. 1912.
(25675
Familie Hreh. Geisel
Familie Ludw. Held.
Druck und Beriagt z. 6. Mitiſihe Seſtuchorncteſt
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Mar Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Haus Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
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(25663
Bekanntmachung.
Mittwoch, 15. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die dem Philipp Maul V.
zu Ernſthofen im Grundbuch der
hieſigen Gemarkung zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 1035½0 213 Hofreite
Beck=
ſtraße,
II 1035¾/10 65 Grabgarten
daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K102/12
Darmſtadt, 5. Dezember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V25625
Bekanntmachung.
Dienstag, 14. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Kaufmann Julius Nau
Eheleuten dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 816¾/10 21¾1,
Gras=
garten
II 816¾10 196
Hof=
reite
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K95/12
Darmſtadt, 4. Dezember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I
Müller. (V25622
Bekanntmachung.
Mittwoch, 8. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Friedrich Ballé zu
Offenbach a. M. und dem Jakob
Mohr zu Darmſtadt im Grundbuch
hieſiger Gemarkung zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
III 112 3723¾10 Hof= 1
Die=
reite (burger=
III 110¾/10 198 Grab=ſtraße
garten! Nr. 96,
nebſt Zubehör, insbeſondere
Brauereieinrichtung, in unſerem
Bureau zwangsweiſe verſteigert
(K51/12
werden.
Darmſtadt, 22. November 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V24520
Bekanntmachung.
Montag, 6. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die dem Heinrich Schäfer
und deſſen Ehefrau Karoline, geb.
Geiger, in Darmſtadt
zugeſchriebe=
nen Liegenſchaften:
Flur VIII Nr. 699/00, 510 qm
Hofreite Heidelbergerſtraße Nr. 130
und Flur VIII Nr. 67916, 365 qm
Hofreite Moosbergſtraße Nr. 94,
jetzt Flur VI. Nr. 487, 77 qm
Grasgarten Moosbergſtr., Flur VI
Nr. 487¾/,, 193 qm Hofreite
Moos=
bergſtr. Nr. 94, Flur VI Nr. 487//10
95 qm Grasgarten (Vorgarten)
Moosbergſtraße, Flur VI Nr. 488
23 qm Grasgarten (Vorgarten)
Heidelbergerſtr., Flur VI Nr. 488¾/10
285 qm Hofreite Heidelbergerſtr.
Nr. 130, Flur VI Nr. 489 103 qm
Grabgarten Heidelberſtraße in
unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, wiederholt
zwangs=
weiſe verſteigert werden.
Die Genehmigung der
Verſteige=
rung wird auch dann erfolgen, wenn
der Schätzungspreis nicht erzielt
wird und anderweite rechtliche
Hinderniſſe nicht entgegenſtehen.
Darmſtadt, 13. Dezember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (VI25744
Bekanntmachung.
Mittwoch, 8. Januar 1913,
vormittags 11 Uhr,
ſoll die dem Philipp Adam und
deſſen Sohn Philipp Wilhelm
Adam zu Nieder=Modau, im
Grundbuch hieſiger Gemarkung
zu=
geſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
19 90 2781 Acker über der
Pallaswieſe,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K104/12
Darmſtadt, 9. Dezember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V25624
Jede Firma
welche ein Intereſſe daran hat,
daß am Nordbahnhof auch
Güterverkehr eingerichtet wird,
wolle ihre Adreſſe unter N 41
an die Expedition ds. Bl.
ab=
geben. Nähere Details werden
alsdann folgen. (*13707os
Leißzeug, Reifler, ſchön. japan.
Kaſten u. ein Billardqueue zu
verk. Teichhausſtr. 55, II. (*14262
Bekanntmachung.
Montag, 6. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Weißbinder Georg
Stier dahier zugeſchriebene
Lie=
genſchaft:
Flur Nr. qm
II 846 400 Hofreite 1 Nieder=
Ram=
II 847 479 Grab= 7
ſtädter=
garten ſtraße 20,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K83/12
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, wird
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
reicht.
Darmſtadt, 9. Dezember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V25623
Bekanntmachung.
Montag, 13. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Gaſtwirt Georg Rühl
Eheleuten dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 3177/0 786 Hofreite
Mühl=
ſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K99/12
Darmſtadt, 9. Dezember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I
Müller. (V25626
Bekanntmachung.
Mittwoch, 8. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Weißbindermeiſter Karl
Blümlein dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 1002//10 688//10 Hofreite
Darmſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K100/12
Darmſtadt, 27. November 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. ((2452s
elegenheitskauf! Einige
aparte Tüll= und
Stoffgar=
dinen ſehr billig zu verkauf. Wc?
ſagt die Expedition. (*14267
Herrenrad m. Freil., tadell. erh., ſpoitb.
zu v. Magdalenenſtr. 7, H., I. (*14514
1 Geige
1 große Hängelampe
1 einflamm. Gasherd
billig abzugeb. Einzuſeh. von 2 bis
3½ Uhr nachm. Landgraf Philipp=
Arlage 60½, 1. Stock. (*14161
Phetegraphischer Apparat
(9X12cm) mit großem Teil Zubehör
preiswert zu verkaufen
Karls=
ſtraße 65, II., links. (*14241so
Bekanntmachung.
In unſer Handelsregiſter,
Ab=
teilung A, ſind folgende Einträge
vollzogen worden:
Am 5. Dezember 1912.
Hinſichtlich der Firma Georg
Hof zu Darmſtadt: Geſchäft und
Firma ſind auf Kaufmann
Her=
mann Bankwitz in Darmſtadt
über=
gegangen. Der Uebergang der in
dem Betriebe des Geſchäfts
be=
gründeten Verbindlichkeiten und
Forderungen iſt bei dem
Erwerbeſ=
des Geſchäfts durch Hermann
Bankwitz ausgeſchloſſen.
Die Prokura der Edgar Ignatzt
Wetzſtein Ehefrau, Helene, geb.
Hartung, in Darmſtadt, iſt
er=
loſchen.
Am 6. Dezember 1912.
Hinſichtlich der Firma Carl
Till Nachfolger zu Darmſtadt:
Geſchäft und Firma ſind auf Moritz
Hachenburger, Kaufmann, Witwe
Friederike, geb. Nickelsburg, und
Kind, Bernhard Hachenburger, geb.
18. September 1895, während ſeiner.
Minderjährigkeit vertreten durch
ſeine vorgenannte Mutter, beide in
Darmſtadt, übergegangen.
Am 10. Dezember 1912.
1. hinſichtlich der Firma A. Boos
in Darmſtadt: Hermann Boos
iſt am 17. Februar 1904 und Alfred
Boos am 9. Oktober 1906
voll=
jährig geworden und ſomit die
Vertretungsbefugnis der Adam
Boos Witwe in Darmſtadt für
ſie erloſchen.
2. hinſichtlich der Firma J. M.
Ewald in Darmſtadt: Die Firma
iſt erloſchen.
3. hinſichtlich der Firma H.
Noack in Darmſtadt: Heinrich
Noack iſt am 18. April 1912
voll=
jährig geworden und ſomit die
Vertretungsbefugnis der Wilhelm
Noack Witwe in Darmſtadt für
ihn erloſchen.
4. binſichtlich der Firma
Eiſen=
bahn=Hotel Gottwald Mathias
Schießlinger zu Darmſtadt: Die
(25650
Firma iſt erloſchen.
5. hinſichtlich der Firma Lorenz
Bäcker zu Darmſtadt: Adam
Bäcker iſt am 21. Mai 1910 und
Juliane Bäcker iſt am 1.
Septem=
ber 1911 volljährig geworden und
ſomit die Vertretungsbefugnis der
Lorenz Bäcker Witwe in
Darm=
ſtadt für ſie erloſchen.
6. hinſichtlich der Firma Auguſte
Graulich zuDarmſtadt: Johanna
Graulich iſt am 17. Auguſt 1904
volljährig geworden und ſomit die
Vertretungsbefugnis des Auguſt
Graulich für ſie in Darmſtadt
er=
loſchen.
Im Handelsregiſter Abteilung B
iſt am 10. Dezember 1912
hinſicht=
lich der Firma Maſchinenfabrik
u. Mühlenbauanſtalt G. Luther,
Aktiengeſellſchaft, Filiale
Darm=
ſtadt, folgender Eintrag vollzogen
worden: Die ſtellvertretenden
Vor=
ſtandsmitglieder Dr. Gerhard
Luther in Braunſchweig und
Johannes Mengeringhauſen in
Darmſtadt ſind aus dem
Vor=
ſtand ausgeſchieden.
Darmſtadt, 10. Dezember 1912.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
Bekanntmachung.
Samstag, 28. Dezember 1912,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die den Georg Bert
Ehe=
leuten in Darmſtadt
zugeſchriebe=
nen Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
I 84¾/10 151 Hofreite
Beſ=
ſungerſtraße
Nr. 14,
I 859//100 127 Grabgarten
da=
ſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, zwangsweiſe
ver=
ſteigert werden.
Darmſtadt, 4. November 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (VI23666
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
Bekanntmachung
Die Amtsdauer der gegenwärtigen Vertreter der Arbeitgeber und der
Ver=
ſicherten bei den Organen der Krankenkaſſen betreffend.
Die nachſtehende Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 8. November 1912
wird hiermit zu allgemeinen Kenntnis gebracht.
Darmſtadt, den 12. Dezember 1912.
(25690
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: Dr. Michel.
Bekanntmachung
betreffend die Amtsdauer der gegenwärtigen Vertreter der Arbeitgeber und der
Verſicherten bei den Organen der Krankenkaſſen. Vom 8. November 1912.
Auf Grund des Artikel 4 des Einführungsgeſetzes zur
Reichsverſicherungsord=
nung hat der Bundesrat nachſtehendes beſtimmt:
1, Bei den Organen der Krankenkaſſen wird die Amtsdauer der gegenwärtigen
Vertreter der Arbeitgeber und der Verſicherten, deren Wahlzeit mit oder
nach dem 31. Dezember 1912 abläuft, bis zum Ablauf des 31. Dezember 1913
verlängert.
2. Soweſt bis zum 31. Dezember 1913 noch keine Neuwahlen nach den
Vor=
ſchriften der Reichsverſicherungsordnung ſtattgeſunden haben, wird die
Amts=
dauer darüber hinaus bis zum Zuſtandekommen ſolcher Neuwahlen, läng=
Dabei
zur Generalverſammlung der Krankenkaſſe gewählten Vertreier als Vertreier
im Ausſchuß der Krankenkaſſe.
3. Sind vor dem Inkrafttreten dieſer Beſtimmung bereits Neuwahlen mit
Wirkung von einem ſpäteren Tage ab vollzogen, ſo bleiben ſie wirkſam. Auch
für die dabei gewählten Vertreter gilt Ziffer 2.
Berlin, den 8. November 1912.
Der Reichskanzler.
Im Auftrage: Caſpar.
Bekanntmachung.
Die Arbeiten der Erweiterung des Bahnhofs Kranichſtein ſind fertiggeſtellt
Termin zur landespolizeilichen Abnahme der Arbeiten iſt auf Samstag, den
21. d. Mts., vormittags 9¾ Uhr an Ort und Stelle anberaumt worden. (
Treff=
punkt am Empfangsgebäude des Bahnhofs Kranichſtein).
Wir bringen dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis, daß etwaige
Einwendungen hinſichtlich der planmäßigen Ausführung des Projekts im Termin
vorzubringen ſind.
Darmſtadt, 11. Dezember 1912.
(25689
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
ee e e een er e ie ertreten e.
Geſunden: 1 weißes Taſchentuch mit roten Streiſchen, ges.
E. G. 1 blauer Gummigürtel. 1 Peitſche. 1 Sturmlaterne 1 Stück
Lagerholz. 1 mittelgroßer Schlüſſel. 1 ſchwarzer Spazierſtock mit
ſchwarzem Horngriff und Gummibolzen. 2 braune Portemonnaies
mit Inhalt. 1 ſilberne Damenuhr mit Goldrand. 1 kleines
Notiz=
buch über Wohltätigkeitszeichnungen. — Im Monat November im
Großh. Hoftheater liegen geblieben und bei der dortigen
Ver=
wiltung in Verwahr: 1 Opernglas. 1 Opernglasfutteral. 1
Brief=
ſtaſche. 1 großes ſchwarzes Tuch mit lila Blumen. 1
Opernglasver=
ſchraubung. 2 ſiberne Kettenarmbänder. 2 Gürtel. 3 Zwicker.
4 Damenſchirme. 9 Taſchentücher, gez. A. L., R., A., M., K., D. und
2 ohne Zeichen. 13 Paar und 8 einzelne farbige Handſchuhe. —
Zugelaufen: 1 gelbe deutſche Dogge, 1 Dackel, 1 Hund (Raſſe
unbe=
kannt, da außerhalb zugelaufen).
(25631
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Forterrier. 1 Foxterrier, 1 Jagdhund (zugelaufen).
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier
ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde
findet dortſelbſt jeden Werktag, vorm. um 10 Uhr, ſtatt. (25656
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 15. Dez.,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends fämtliche
Apotheken geöffnet.
Bekanntmachung,
über die Feierabendſtunde für offene Verkaufsſtellen.
Als Ausnahmetage im Sinne der §§ 139 d Ziffer 3 und 1390
Abſ. 2 Ziff. 2 der Reichsgewerbeordnung werden hiermit beſtimmt:
I. Für alle offenen Verkaufsſtellen die letzten 7 Werktage
vor dem 24. Dezember 1912 (Montag, den 16. bis
Samstag, den 21. Dezember, ſowie Montag, den 23.
De=
zember), mit einer Verkaufszeit bis 10 Uhr abends.
II. Für die offenen Verkaufsſtellen der Metzger und
Fleiſch=
verkäufer auch der 24. Dezember 1912, mit einer
Ver=
kaufszeit bis 9 Uhr abends.
III. Für die offenen Verkaufsſtellen der Bäcker und
Kon=
ditoren auch der 30. und 31. Dezember 1912 mit einer
Verkaufszeit bis 10 Uhr abends.
An den vorgenannten Tagen finden für die einſchlägigen
Geſchäfte die Beſtimmungen über die Mindeſtruhezeit und
die Mittagsvauſen der Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter
in offenen Verkaufsſtellen keine Anwendung. (25274iso
Darmſtadt, den 7. Dezember 1912.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Gennes.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtmaren i. d. Haupt= u. Reſidenzſtadt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
per ½ kg
. 100 Pfg.
Ochſenfleiſch
Rindfleiſch
94
Fett, roh
Fett, ausgelaſſen
80
Leber
80
100
Kalbfleiſch
100
Hammelfleiſch
70
Bruſt
.100
Schweinefleiſch .
Rippchen, Kammſtück,
ge=
ſalz. Fleiſch u. Kottelets 110
per½ ke
Speck, geräuchert
120 Pfg.
120
Hörrſteiſch
Schinken m. Bein:
.120
Rollſchinken .
140
Schweineſchmalz, roh
u. ausgelaſſen
96 „
Schwartenmagen,
Fleiſch= u. Bratwurſt . 96 „
Leber= u. Blutwurſt . . 80 „
Brennholz=Verſteigerung Nr. 2
(Stadtwald).
Freitag, den 20. Dezember 1. Js., vorm. 9 Uhr,
werden in der „Turnhalle‟ (Woogsplatz 5) hier aus den
Abtei=
lungen 18 (Wildſcheuerteil), 22 und 23 (Holzſchlag) der Forſtwartei
Heiligkreuz (Forſtwart Hofmann) verſteigert:
Scheiter: 303 rm Buchen, 20 rm Eichen,
Knübpel: 96 rm Buchen, 12 rm Eichen,
Reiſigwellen: 43,75 Hdt. Wellen Buchen, 3,50 Hdt. Wellen Eichen,
Stöcke: 117 rm Buchen (fein), 20 rm Eichen (fein), 6 rm
Fichten (grob).
Das Holz ſitzt an gut verſteinten Wegen und hat die
laufen=
den Nummern 275—517 519 und 520.
Um vorherige Einſichtnahme wird gebeten.
(25604sm
Darmſtadt, den 12. Dezember 1912.
Großh. Oberförſterei Darmſtadt.
Kullmann.
Mittwoch, den 18. u. Donnerstag, den 19. Dezbr.,
vormittags 10 Uhr, werden im Zeilharder Gemeindewald, Diſtrikt
Mark verſteigert:
Stämme: 3 Eiche 1,94 km, 10 Eſchen 1,21 km, 5 Erlen 1,38 fm,
8 Hainbuche 1,08 fm, 380 Fichte 94,36 fm:
Derbſtangen: 57 Eſchen 2,27 fm, 866 Fichte 45,43 fm;
Reisſtangen: 345 Fichte 1.59 im.
Brennholz:
Knüppel rm: 3 Hainbuche,
Scheiter rm: 5 Eiche,
18 Eiche, 10 Eſche, 6 Erle,
415 verſchiedene Wellen,
23 Fichte, 5 Aſpe.
Stöcke rm: 42 Fichte,
Unter dem Eichen=Knüppelholz kommen 5 rm 2 m lang zum
Ausgebot. Das Stammholz kommt am erſten Tag.
Die Zuſammenkunft iſt bei Gaſtwirt Schneider, Station
Meſſel.
Zeilhard, den 7. Dezember 1912.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Zeilhard.
(25373fl
Kühn,
Reutenanſtalta. 6. und Lebensverſicherungs=Bank
zu Darmſtadt.
Protektor: Seine Königl. Hoheit der Grossherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein.
Gegründet 1844.
Abteilung für Verſicherung ſteigender Renten.
Beſtand Ende 1911: 6437 Mitglieder mit 12645 Einlagen.
Die Anſtalt, die Ende 1911 eine Jahresgeſellſchaft für die Verſicherung ſteigender Renten
geſchloſſen hat, ladet hiermit zum Beitrikt der mit Beginn dieſes Jahres neu eröfneten
Jahres=
geſellſchaft ein.
Die auf Gegenſeitigkeit und Erbverbrüderung beruhende Verſicherungsart bezweckt, ihren
Teil=
nehmern gegen unwiderrufliche Kapitaleinlagen jährliche Renten zu gewähren, welche mit zunehmendem
Lebensalter des Verſicherten wachſen.
Eine volle Einlage beträgt 100 Mark. Teileinlagen ſind zuläſſig. Die Jahresrene kann auf
150% der Einlage ſteigen.
(22943a
Nähere Auskunft wird bereitwilligſt erteilt auf dem Haupt=Bureau der Anſtalt in Darmſtadt,
Eliſabethenſtraße Nr. 69, ſowie von den Lgenten derſelben.
Die ſtädtiſchen
Fleiſch=
verkaufsſtellen
im Schlachthof (Markthalle) und
Kiesſtraße 21 ſind wieder eröffnet.
Es gelangt zum Verkauf beſtes
holländiſches Rindfleiſch, alle Stücke
zu 82 Pfg. das Pfund.
Eine weitere Verkaufsſtelle
be=
findet ſich im Geſchäft des Herrn
Karl Bauer, Lauteſchlägerſtr. 13.
Hier gelten die gleichen Preiſe.
Zungen, Nieren, Leber, Hirn u.
Fett werden zu beſonderen Preiſen
verkauft.
(25470a
Der Oberbürgermeiſter.
Freiwillige
Zmma=
eierchringent.
Donnerstag, 19. Dezember 1912,
vormiltags 9 Uhr,
ſollen die zum Nachlaß der
Loko=
motivführer Heinrich Schäfer
Ehe=
lleute und zum Nachlaß der
Doro=
thea Fuchs dahier gehörigen
Im=
mobillen:
Flur Nr. qm
II 504¾/10 381 Hofreite
II 504%10 27
Hofreite=
grund
zwecks Aufhebung der
Erbengemein=
ſchaft in unſerem Buregu
verſtei=
gert werden.
* Darmſtadt, 3. Dezember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V25078
Bekanntmachung.
Freitag, den 3. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Schreinermeiſter
Wil=
helm Hermann Eheleuten dahier
gehörige Liegenſchaft.
Flur Nr. am
III 14590/100 300 Hof=
Kranich=
reite lſteiner=
III 145¾/10 159
Grab=
ſtraße
garten
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K94/12
verſteigert werden.
Darmſtadt, 20. November 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V25080
Bekanntmachung.
Montag, 30. Dezember I. Js.,
vormittags 11 Uhr.
ſoll die dem Mehger Philtpp
Krämer und deſſen Kindern
da=
hier zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qam
28 321½/1000 128 Hofreite
Irene=
ſtraße,
28 32145/1s0a 59 Grgsgarten
(Bleichplatz)
daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(B9712
verſteigert werden.
Darmſtadt, 25. Rovember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müllex. (V24522
Wir zeigen hiermit an, d
wir die Zinsvergütung auf
Scheck-Konto
bis auf Weiteres auf 4% festgesetzt haben.
Für Gelder mit bestimmter Kündigungsfrist bleibt besondere
Vereinbarung wegen der Zinsvergütung vorbehalten.
Darmstadt, den 11. Dezember 1912.
(25671?
Bank für Handel und Industrie.
Bekanntmachung.
Der von dem Gemeinderat durchberatene Voranſchlag der
Gemeinde Griesheim pro 1913 liegt vom 16. Dezember bis
ein=
pließlich 23. Dezember 1912 auf dem Bürgermeiſtereibüro zur
Ein=
ſicht der Beteiligten offen.
Während der Offenlegungsfriſt können Einwendungen ſchriftlich
oder zu Protokoll vorgebracht werden.
Bemerkt wird, daß die Erhebung einer Umlage beſchloſſen
wurde, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden.
Griesheim b. D., am 13. Dezember 1919.
(25715
Großh. Bürgermeiſterei Griesheim.
J. V.: Feldmann, Beigeordneter.
Verſteigerung von Ziegenböcken.
Montag, den 16. d. Mts., vormittags 11 Uhr,
werden in hieſigem Faſelſtall ſieben Stück überzählige Ziegenböcke
öffentlich meiſtbietend verſteigert.
Griesheim b. D., am 12. Dezember 1912.
(25716
Großh. Bürgermeiſterei Griesheim.
I. B.; Feldmann, Beigeordneter.
In der VErnst-Ludwig-Helunstan
(Dr. Lossen’s Klinik)
ist ein Radiumemanatorium
eröffnet worden.
Inhalationszeit: 10—12 Vorm. (15727a
4—6 Nachm.
an Wochentagen. Sonntags nur Vormittags.
Günstig beeinflusst werden:
Gicht in allen Formen, ehronischer
Rheuma-
tismus der Muskeln u. Gelenke, Zuckerkrankheit,
Störungen des Stoffwechsels, Blutkrankheiten,
sowie eine Reihe von Haut- und Nervenleiden.
Stottern
heilt (2262a
Dir. F. Baum
Wilhelminenſtr. 35 (Ecke Hügelſtr.)
Bringe mein Instkut für mollrne
Tanzkunst sowie Privatunterricht
jederzeit und Arrangements für Festlichkeiten
Erinnerung
in empfehlende
(24631a
Johanna Georg geb. Merz
frühere Grossherzogl. Hofselotänzerin
Gefl. Anmeldungen erbeten Riegerplatz 7. I.
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.
Nummer 529,
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Seite 16.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.
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[ ← ][ ][ → ]30 205.
Samstag, 14. Dezember.
1912.
Aus Tagebüchern und Briefen
Johann Georg Willes.
Von Dr. Hermann Bräuning=Oktavio in Leipzig.
(Schluß.)
Ein Schreiben Willes an den Sohn des genannten
Oeſer, an den Landſchafter und Radierer Johann
Fried=
rich Ludwig Oeſer (1751/92), ſeit 1778 Profeſſor der
Malerei an der Dresdener Kunztakademie, läßt ſein reges
Intereſſe für junge Künſtler deutlich erkennen; das
Ori=
ginal befindet ſich im Germaniſchen Nationalmuſeum zu
Nürnberg.
„Paris, den 20 merz 1775.
Hochzuehrender Herr!
Nichts konnte mir mehr Vergnügen machen, als zu
erfahren und aus den Werken Ihres Geiſtes zu ſehen, daß
Herr Oeſer, dieſer würdige dieſer große Künſtler, einen
Sohn habe, der ihm und ſich Ehre machet. Gewiß Sie
haben die beſte Anlage von der Welt. Durch Fleiß und
Studieren werden Sie weltbekannt werden. Ich ſelber
werde, ſo viel möglich iſt, dazu beytragen und weil ich
weiß, daß Vieles auf den erſten Anblick ankommt, wann
die Werke eines jungen Künſtlers erſcheinen: ſo habe ich
vor gut befunden, 3 Stücke abzuſondern und Ihnen
zu=
rücke zu ſenden, nehmlich die beyden auf Tuch und das
Stück in dem Geſchmacke des P. Panini. Dieſes ſchmecket
zuſehr nach dem Kupferſtiche, und wo man ſie einmal
beſchuldiget, daß ſie dergleichen Mittel gebrauchten: ſo
ſind ſie hier verlohren! Sie ſehen alſo, was ich gethan
habe, iſt aus Vorſicht gethan. Bey dieſem erlauben Sie
mir, daß ich Sie ermahne, Ihre Figuren und alles, was
die Vordergründe betrift, etwas beſſer auszuarbeiten.
Die Frantzoſen verlangen bey Geiſt und Leben das
aus=
gemachte und nicht das ohngefehre, welches nie eine Sache
bedeuten kan, beſonders wo man die Sache für fertig und
nicht für einen Entwurf ausgiebt. Wir bilden uns hier
ein, daß ein Mahler in Landſchaften die Landſchaften des
Landes bilden müße, indem er wirklich lebet. Man traut
ihm beſtändig mehr Wahrheit zu, als wann er ſich im
geiſte in entfernte Länder waget und daraus
Erdichtun=
gen hohlet, die kaum beſtehen, oder verkleidet, andere
kopiert, die dageweſen ſind. — . . . Sie haben mir
übri=
gens ein paar Stücke gütigſt angeboten. Dieſes iſt meines
ganzen Dankes werth, und nie werde ich es vergeßen.
Belieben Sie mich der Freundſchaft Ihres Herrn Vaters zu
empfehlen, welche ich gewiß zu ſchätzen weiß, und
ver=
ſichert zu ſeyn, daß ich die Ehre habe mit aller Hochachtung
zu ſehn
meines hochzuehrenden Herrn
unterthänigſter Diener Wille:”
Mit der Heimat blieb Wille dauernd in engſter
Fühl=
ung; wenn auch der Vater auf die Bitte des Sohnes um
Geldunterſtützung, als er faſt mittellos in Paris auf der
Suche nach ſeiner Kunſt angelangt war, in einem ver=
Tnunftmäßigen Briefe voll Ratſchlägen und Ermahnungen
Nabſchlägig geantwortet hatte, ſo gelang es dem Sohne
doch bald, als er ſich einen Namen zu machen
anfing, die Vaterliebe wieder zu erringen. Raſch hatte
der Vater den Groll über Johann Georgs eigenmächtigen
Schritt in die Welt verwunden und auch — Geld geſchickt.
Mit ſeinem zwei Jahren jüngeren Bruder, der 1769 im
Juni 52jährig ſtarb, verband ihn herzliche
Geſchwiſter=
liebe; ſein Tod ging ihm ſehr nahe. Mit den Angehöri=
ſeiner Schweſter und
Schwägerin, wie auch ſeinem Bruder in Wetzlar, blieb er
in regem Briefverkehr. Doch auch mit den damals
bedeu=
tenden Künſtlern ſeiner Heimat, den Malern Fiedler,
See=
katz und Strecker, ſtand er in regem brieflichen Austauſch;
Strecker, beſonders aber Seekatz, haben einige Stücke für
ihn gemalt. Johann Conrad Seekatz (1719—1769),
deſſen Greiſe und Kinder auch Goethe hochſchätzte, der
glück=
liche Maler von Landſchaften, Bauern= und
Zigeuner=
ſtücken, nicht weniger geſchickt in hiſtoriſchen Stücken, fand
in Wille einen Freund und Verehrer, der ſeinen Tod
auf=
richtig, beklagte; Wille war es, der bei Strecker darauf
drang, daß einige Nachrichten über das Leben von
See=
katz an Chriſtian Felix Weiße, den Herausgeber der
„Neuen Bibliothek der ſchönen Wiſſenſchaften und der
freyen Künſte” (Leipzig) gelangten. Wie aus Willes
Tagebucheintrag vom 25. März 1769 hervorgeht, hatte
dann der Kammerrat C. F. Lichtenberg, „ein guter Kenner
und Freund des Verſtorvenen”, die wenigen Nachrichten
geliefert, die ſich im 9. Bande von Weißes Bibliothek auf
Seite 147 finden; ſie ſind um ſo wichtiger, weil ſich alle
ſpäteren Künſtlerlexika auf dieſe Mitteilungen ſtützen.
Zu anderen Nachſchlagewerken, ſo zu Füeßlins
Ge=
ſchichte der Schweizer Maler (Bd. III, Nekrolog von
Heilmann) hat Wille ſelbſt größere Beiträge beigeſteuert;
nicht nur an den Künſtlern der Heimat und ihrem Schaffen
hat er lebhaften Anteil genommen, ſondern auch, wie
be=
reits oben ausgeführt, an unſerer Literatur. — Ueber dieſe
Liebe zu deutſchem Weſen, deutſchem Wort, die ſich,
ähn=
lich wie einſt bei Liſelotte, auch auf Speiſen übertrug —
er aß gern Sauerkraut und verzeichnet im Tagebuch
man=
ches aus Deutſchland eingetroffene Faß: „Sauerkraut”
(nicht „choueroute‟) — geben uns ſeine an den Friedrich
Nicolai in Berlin, den aus dem Merck=Goethe=Kreiſe
bekannten Herausgeber der „Allgemeinen deutſchen
Bibliothek” in Berlin gerichteten Briefe”) deutlich
Auf=
ſchluß. Wille dankt darin wiederholt für die überſandten
Schriften Nicolais; ſeinen Roman „Sebaldus Nothanker”
und die zahlreichen Bände der Bibliothek. „Dieſes
Tage=
buch, eines der beſten, machet mir nüzlich manche Stunde
kürzer, oft ſtolz, oft niedergeſchlagen wegen der deutſchen
Ehre. Es ſaget ohne Scheu, was ein Autor gilt, der ſich
der Welt weißet, und das iſt recht!” heißt es in einem
Briefe vom 21. Auguſt 1774. Ebenſo am 10. Mai 1277:
„Wie gerne blättere ich in dieſem Werke! Es unterrichtet
mich, was in Deutſchland in manchen arten die beſten, die
guten, die mittelmäßigen und ſchlechten Köpfe vermögen!
Ohne dieſes treffliche Tagebuch, wie wenig würde ich
da=
von wißen!”
Zum Schluß möge ein Brief an Nicolai hier folgen,
der wie kein zweiter Willes deutſche Geſinnung, ſeine
Liebe zu deutſcher Kunſt und Literatur und zugleich ſeine
künſtleriſchen Anſchaungen charakteriſiert; er ſchreibt am
21. Juli 178048) an Nicolai:
„Hochedler Herr und ſchätzbarer Freund!
Ofte und ofte gedenke ich an Sie und allemale mit
dankbarer Seele. Sie erhalten in mir die Liebe zur deut=
*) Ungedruckt im Beſitz der Kgl. Bibliothek zu Berlin.
*c) Der Brief iſt ohne Jahresangabe; nach B.
Litz=
mann: Schröder, II, 302, weilte Schröder vom 2.—24. Juli
17480 in Paris in regem und engſtem Verkehr mit dort
lebenden deutſchen Künſtlern, vor allem auch unſerem
Wille, deſſen Eintrag in Schröders Stammbuch hier
eben=
falls erſtmalig veröffentlicht wird.
m
durchleſe, erfahre ich, was Deutſche, große und kleine
Leute, machen — Wie ſoll ich dieſes wett machen? ich,
deſſen art der arbeit ſo lange währet und nicht durch große
Schnelligkeit gebildet wird. So erhalten Sie langſam
etwas von mir. Ofte fehlt mir Gelegenheit, meine
We=
nigkeiten friſch in Ihre Hände zu kriegen; heute aber ſende
ich Ihnen mit Vergnügen: la Morte de Marc Antoine,
einen ernſten Abdruck, den ich für Sie edler Freund
aufge=
hoben hatte. Nehmen Sie ihn gütigſt an! Sie werden ſich
vielleicht wundern, wo Sie dieſes Stück noch nicht geſehen
haben, daß es ſo heftig breit gearbeitet iſt; aber dazu
ver=
leiten mich meine Begriffe, die ich von der
Verſchieden=
heit der Maler und ihren Gemälden habe. Dazu: immer
aus einem Tone leyern, iſt Armut. Die Verſchiedenheit
wecket mich, ob ich gleich nie ganz einſchlafe. Haben Sie
nicht ſelber Ihre verſchiedene Werke, welche deſto
reizen=
der ſind, in verſchiedene arten geſchrieben? Ein Geiſt,
aber wie man will, in verſchiedenen graden angewandt,
hat mir immer heilſam geſchienen . . Herr Schröder, der
berühmte Schauſpieler, den Sie zum Freunde haben, wird
Ihnen, wo er über Berlin gehet, die Rolle einhändigen,
wo nicht, doch aus Hamburg mit Gelegenheit ſenden.
Dieſer würdige Mann iſt hier alle Tage mit mir
umge=
gangen. Ich liebe ihn, weil er Deutſchland Ehre machet.
Schade daß ich, der ich ein Liebhaber des Schauſpieles
bin, ſeine Spiele nicht ſehen kan. Ich habe ihm meine
Klage deswegen ins Stammbuch geſchrieben, wo ich
Ihren Namen mit Vergnügen fand. Leben Sie wohl und
erinnern ſich bisweilen eines Mannes, der Sie liebet,
ſchäzet und ehret, der nie aufhören wird mit Vergnügen
zu ſeyn
Meines edlen Herrn und ſchäzbaren Freundes
unterthänigſter Diener Wille.
P. S. Ich habe mich bisweilen in der Poeterey
ge=
übet. Belieben Sie mir, edler Freund, zu ſagen, gerade
weg zu ſagen, ob dieſe Verſe, die ich Hrn Schröder in ſein
Stammbuch gemacht haben, etwas taugen!
Iſt es o Schröder mir, entfernt vom Vaterlande.
Im Hirtenkleide dich, im prächtigen Gewande,
Das Helden ſchmückt, zu ſehn durch das Geſchick
miß=
gönnt:
So muß ihm doch, geweckt von drängenden Gedanken;
Von deinem reichen Voll, iezt meine Seele danken,
Daß ſie die deine hier (die glühet, flammet, brennt,
Wann Deutſchlands Kenner dich erſtaunt und ſtolz
umgeben)
Beym erſten Kuße, Hand in Hand,
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Greichens Roman.
Von Fr. Lehne.
(Nachdruck verboten.)
Claudia beſaß eine ſeltene Macht über den Gatten,
die ſie auch weidlich auszunutzen verſtand. Er war ihr
gegenüber nachgiebig bis zur Schwäche; zu weit war er
ſchon gegangen — jetzt mußte aber ein Einhalt ſein; es
war höchſte Zeit!
Sie hatte ihm ſchon zu viel abgeſchmeichelt; an
Toi=
letten und Schmuck konnte ſie gar nicht genug beſitzen;
unerſättlich war ſie darin — nur immer erwas Neues,
Abwechslung!
Eberhard von Löwen hatte große Sorgen — ſein
ſpäter Liebestraum kam ihm ſehr teuer zu ſtehen.
Nach=
denken durfte er nicht — das Kapital war längſt
ange=
griffen! —
Es war, als ob Margarete ahnte, was in dem Vater
vorging. In letzter Zeit hatte ſie oft mit ihm über
Geld=
angelegenheiten geſprochen und ihn gebeten, ihr Kapital
recht vorteilhaft anzulegen. Er hätte freie Verfügung
darüber, und ihre wäre die Hauptſache, ſoviel Zinſen wie
möglich zu bekommen — je mehr Geld man hätte, deſto
beſtr wite 65i Er moaſe nuer chulen und maltet des
war nun eine gefährliche Verſuchung für den Mann, frei
über mehr als eine halbe Million verfügen zu können!
5. Kapitel.
Frau von Löwen hatte ihre Brillanten zum Reinigen
gegeben und wollte ſie nun ſelbſt vom Juwelier abholen.
Dieſer war beſchäftigt, die Schaufenſter zur
Weihnachts=
ausſtellung neu zu dekorieren. Er legte der geſchätzten
Kundin bereitwilligſt die neueſten Sachen vor. Mit
fun=
kelnden Augen betrachtete Claudia ein wunderbares
Kol=
lier — eine feine goldene Kette mit einem in modernem
Geſchmack gehaltenen Anhänger, beſtehend aus einigen
großen Brillanten und einem ſehr ſchönen Smaragd. Es
gefiel ihr gar zu gut, und gern hätte ſie es gehabt!
Viel=
leicht widerſtand der Gatte ihren Bitten nicht und machte
ihr mit dieſem Schmuckſtück eine Weihnachtsfreude!
Blitzſchnell durchfuhr dieſer Gedanke ihren Kopf und ſie
erſuchte, ihr dasſelbe zur Anſicht zu ſchicken, und zwar
heute abend noch.
Gretchens Entzücken erregte ein Ring mit einem
gro=
ßen Saphir, deſſen Farbe und Glanz ſie unwillkürlich an
Ernſt Brands Augen erinnerte,
ats ſe nier den Deis or, ſot ſir 8, dans it
mir zu teuer — und legte dann gleichmütig, ohne eine
Miene des Bedauerns, den Ring wieder auf die
Glas=
platte der Ladentafel.
Frau Claudia ſah die Stieftochter von der Seite an;
ſie begriff das Mädchen nicht, das, als glückliche Beſitzerin
von mehr als einer halben Million, nach ihren Begriffen
von einer wahrhaft puritaniſchen Einfachheit war.
Stün=
den ihr, Claudia, dieſe Mittel zu Gebote, ſie würde ſicher
anders damit verfahren!
Wie wär’s, Grete, wenn wir uns durch eine Taſſe
Kaffee ſtärkten? fragte die Majorin, als man das Geſchäft
verlaſſen hatte — wir ſind gerade in der Nähe von Café
Albrecht—
Gretchen war einverſtanden mit dieſem Vorſchlag,
und wenige Minuten ſpäter hatten die beiden Damen das
elegante, viel beſuchte Café betreten und auf einem Sofa
Platz genommen, von dem aus man das Lokal gut
über=
ſehen konnte.
An einem kleinen Marmortiſch, ihnen gerade
gegen=
über, ſaß ein Herr, hinter einer großen Zeitung
ver=
borgen.
Als die Damen beſtellten, ließ er dieſelbe ſinken,
Seite 22.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.
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ſie vorhin erſt gedacht.
Er grüßte verbindlich, und errötend dankte das junge
Mädchen. Anſcheinend kühl neigte Claudia das
wohl=
friſierte Haupt; aber ihre Hände zitterten merklich, als
ſie in ihrem ſilbernen Täſchchen nach dem Taſchentuche
ſuchte.
Welcher Zufall, der ihr Ernſt Brand gerade hier in
den Weg führte — daran hatte ſie nicht gedacht!
Sie bemühte ſich, einen Blick des Erkennens mit ihm
auszutauſchen — aber vergebens; fremd und kühl ſah er
über ſie hinweg; ſein ſchönes Geſicht trug einen
abweiſen=
den Zug — nur heiß und zärtlich leuchtete es bei Gretchens
Anblick in ſeinen ſprechenden Augen auf, was ſie gar wohl
bemerkte.
Und da erriet ſie alles — das roſig erglühende
Ge=
ſicht der Stieftochter ſagte ihr genug, und ein tiefer Haß
erfüllte ſie gegen das bildſchöne, junge Geſchöpf an ihrer
Seite, das es vermocht hatte, jenen noch ſo heiß geliebten
Mann in ſeine Feſſeln zu ſchlagen.
O, nur einmal ihm allein gegenüberſtehen — wenn
würde es ihr wahrlich nicht ſchwer fallen, ihn wieder zu
ihren Füßen zu zwingen — denn eine Frau wie ſie, die
man einmal geliebt, vergißt man ſo leicht nicht! — Er
mußte ja zu ihr zurückkehren, wenn ſie es wollte!
Da betrat Leutnant von Riedberg das Lokal. Als
er Frau von Löwen und Margareta erblickte, ſteuerte er
direkt auf ſie zu, und ſein hübſches Geſicht ſtrahlte vor
Glück über dieſes unverhoffte Zuſammentreffen.
Freundlich bewillkommnete ihn die Majorin und for=
deute ihn auf mit Pih zur nehden. Sie ſernd eines
lauter, als gerade nötig war, ſo daß der Künſtler am
Nebentiſch jedes Wort verſtehen mußte.
In der Tat, ich freue mich, lieber Baron, Sie einmal
wieder zu ſehen! Sie haben ſich in letzter Zeit recht rar
gemach — man hatte Sie ſchon ſehr vermißt, wie ich Ihnen
verraten möchte — man war wirklich ungeduldig
gewor=
den und vertraute ſein Herz der geliebten Violine an,
ſagte ſie liebenswürdig, einen ſchelmiſchen Blick auf die
Stieftochter werfend, ſo daß der junge Offizier gar nicht
im unklaren darüber ſein konnte, wer mit dem „man”
ge=
meint war.
Wirklich, gnädige Frau? Ihre Worte beglücken mich
ungemein — und er forſchte in Gretchens Zügen, ob ihm
der Ausdruck darin die eben geſagten Worke beſtätigte.
Das junge Mädchen war bleich geworden, und ihr
Geſicht trug einen kühl abweiſenden. Zug. Was bezweckte
Claudia eigentlich mit ihren Worten? Gretchen wußte
nicht, was ſie davon denken ſollte, nachdem ſie erſt vor
wenigen Tagen auf das beſtimmteſte erklärt hatte, daß ſie
nicht daran denke, Baronin Riedberg zu werden und man
infolgedeſſen den jungen Offizier nicht ſo viel einladen
ſolle, um nicht trügeriſche Hoffnungen in ihm zu erwecken.
Er wäre ihr wohl ganz ſympathiſch; aber das Gefühl
würde doch nicht ausreichend zu einer glücklichen Ehe ſein!
Das hatte ſie geſagt, als Claudia ſie mit dem „kleinen
Baron” geneckt.
Und nun als Antwort darauf jenes Entgegenkommen,
das geradezu eine Ermutigung für Riedberg in ſich barg!
Sie war empört — war ſie denn ein unmündiges Kind,
deſſen Meinung für nichts galt? Und das Schlimmſte,
was ſie ſich vielleicht kaum ſelbſt eingeſtand, war, daß
Ernſt Brand jene Worte gehört hatte — ſie merkte es an
ſeinem verwunderten Blick, an dem Erſchrecken, das über
ſein ausdrucksvolles Geſicht lief.
Und es war auch ſo — es war ihm nicht entgangen,
in welcher Weiſe die Majorin dem jungen Baron
hin=
ſichtlich der Stieftochter entgegenkam, ihm Andeutungen
machte. War das ſo unwahrſcheinlich, was ſie ſagte? Es
war ſo leicht zu begreifen — das ſchöne, vornehme
Mäd=
chen und der glänzende Offizier! Da konnte er gar nicht
in Betracht kommen, und es war wohl alles Täuſchung
geweſen, was er in den wundervollen Augen der
Ange=
beteten geleſen — nichts als Schwärmerei, wie ſie ſo
natürlich dem Künſtler gegenüber iſt — und ſeine
Ge=
danken hatten ſich ſo hoch verſtiegen — zu einem Ziel, das
wohl unerreichbar für ihn war! Er lauſchte weiter der
Unterhaltung der drei und hörte, wie Riedberg im Lauſe
derſelben ſo begeiſtert von dem Violinſpiel des jungen
Mädchens ſprach und der Anſicht Ausdruck gab, daß auch
weitere Kreiſe ihre Kunſt bewunden müßten.
Ich ſpiele nicht in der Oeffentlichkeit, verſetzte
Gret=
chen etwas kurz, ich habe keine Sehnſucht nach Lorbeeren —
Wohl aber deſto mehr nach der Myrthe — geſtehe es
nur, Kleine — und liebkoſend tätſchelte Claudia die
weiche Wange Margaretas.
Dieſe wich zurück, als ob ſie einen Schlag empfangen
hätte.
(Fortſetzung folgt.)
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Nummer 295.
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
(Nachdruck verboten.)
Die Zeit des Wünſchens. — Berlins Wunſchzettel. — Von
der Muſeumsinſel. — Die Beſprechung im Schloß. —
Muſeen „da draußen”. — Der Weihnachtswunſch unſerer
Abgeordneten. — Iſt denn kein Garten da? — Das ſchnelle
Wachstum. — Zwei Unterſuchungsgefangene. — Ihre
Fata Morgana. — Vereitelte Pläne. — Die Ausſtellung
Profeſſors Albin Egger=Lienz. — Aus dem Theaterleben.
Die Zeit des Wünſchens undGewährens,
in welche die nicht unerwartete Trauerkunde vom
Hinſcheiden des Prinz=Regenten Luitpold
von Bayern dringt, iſt nun wieder gekommen, auch
Verkin nimmt diesmal daran teil, nicht nurſeine vieken,
vielen hundertauſende Einwohner, ſondern die Stadt als
ſolche ſelbſt. Es läßt ſich denken, daß bei ſolch
ungeheu=
rem Betriebe nicht alles immer klappt, daß aus dieſem
oder jenem Grunde manch Wichtiges auf die lange Bank
geſchoben wird, daß Strömungen und Gegenſtrömungen
ernſte Hinderniſſe bilden bei Durchführung weitangelegter
Pläne. Der Berliner iſt ſtolz auf die Fortſchritte ſeiner
Stadt und vernimmt mit Genugtuung das Lob derſelben,
er behält ſich ſelbſt den Tadel oder auch den Spott über
dies und jenes vor, iſt aber ſehr empfindlich, falls dies
von anderer Seite geſchieht. An die ſchnelle Erledigung
gewaltiger und tief einſchneidender Umänderungen hat er
ſich allmählich derart gewöhnt, daß er es wie eine
per=
ſönliche Beleidigung empfindet, wenn es mal irgendwie
und nirgendwo mit dieſem beſchleunigten Tempo hapert.
Die Zuſtände auf unſerer Muſeumsinſel
waren vielen unſerer Mitbewohner ſchon längſt ſehr
pein=
lich, ſie betrachteten ſie als eine Schädigung des guten
Rufes der Stadt, in der die ſchönſten Bauten faſt über
Nacht emporſteigen, und erhofften dringend, daß die
häß=
lichen Lücken bald ausgefüllt würden durch jene
ſchönheits=
vollen Monumentalgebäude, die uns ſchon des öſteren im
Bilde vorgeführt wurden. Mit ganz beſonderem Intereſſe
hörte man daher von dem kürzlichen Empfang unſeres
Oberbürgermeiſters und der beiden Stadtbauräte ſeitens
dse Kaiſers im hieſigen Schloſſe und daß es ſich bei
dieſer Beſprechung hauptſächlich um die Muſeumsinſel
und deren zukünftige Geſtaltung gehandelt. Man weiß
ja, mit welch ganz perſönlicher Teilnahme der Kaiſer
alles verfolgt, was die Verſchönerung Berlins betrifft,
und daß auch er kein Freund langen Wartens und
um=
ſtändlichen Verzögerns iſt. Die erheblichen
Meinungs=
verſchiedenheiten, die bisher über die Ausfüllung des
Baugrundes jenes ſpreeumfloſſenen Eilandes zwiſchen
ſtaatlichen und ſtädtiſchen Behörden beſtanden, werden
wohl nun ihr Ende erreicht haben und es kann hoffentlich
das ſo dringend erwartete: „Fortſetzung folgt” eintreten.
Bei jener Audienz wurden auch noch andere
Muſeumspläne erörtert, die ſich in erſter Linie auf
eine durchaus notwendige Entlaſtung unſeres
Völker=
muſeums erſtrecken. Dieſe ſoll durch Schaffung eines
Aſiatiſchen Muſeums in Dahlem erfolgen, für deſſen
Er=
richtung bereits für das nächſte Jahr eine beträchtliche
Bauſumme bewilligt wurde. In jenem hinter Steglitz
befindlichen Vorort ſoll ſich ja allmählich eine ganze
Muſeumsgruppe erheben, für die ein weites Gelände
be=
ſtimmt iſt. Mit dieſer Idee können ſich die Berliner nur
recht wenig befreunden; ſie möchten all dieſe Sammlungen
im engeren Weichbilde der Stadt ſehen, da ſie mit Recht
ſagen, daß der Beſuch derſelben „da draußen” für ſie wie
für die Fremden mit Schwierigkeiten verknüpft iſt.
Allerdings ſind die Terrains hier für ſo viel umfaſſende
Muſeen immer ſeltener geworden und würden Unſummen
koſten, für deren Aufbringung die Volksvertreter kaum zu
haben ſein dürften. Ueber kurz oder lang wird man ſich
doch wohl mit dem Gedanken befreunden müſſen, daß man
eine ganze Zahl der Sammlungen teilt und zwar in eine
Hälfte für Schau= und in eine ſolche für wiſſenſchaftliche
Zwecke. Iſt es doch ſchon jetzt unmöglich, auch in einer
vielſtündigen Wanderung die Schätze unſeres Alten
Muſe=
ums nur annähernd zu würdigen, da werden Zeit wie
Aufmerkſamkeit durch vielerlei Dinge in Anſpruch
genom=
men, die nur für die Fachgelehrten Wert haben und die
das große Publilum bloß betrachtet, weit ſie da ſind. Stel
bewirten eine frühzeitige Ermüdung und lenken von jenen
Gegenſtänden ab, die für das allgemeine Wiſſen in
man=
nigfachſter Hinſicht viel wertvoller ſind.
Mit einem großen Weihnachtswunſche ſtellten ſich auch
die Mitglieder unſeres
Abgeordneten=
hauſes ein und zwar möchten ſie gern einen Garten
beſitzen, um ſich in demſelben zur ſchönen Jahreszeit von
ihren ſo ſchweren Berufspflichten erholen zu können. Nun
gibts ja in Berlin wohl alle Dinge materieller Art,
nach=
denen eines Menſchen Herz Sehnſucht empfindet, aber
ſelbſt die gütigſte und gabenreichſte Chriſtfee kann nicht ſo
mir nichts dir nichts in des deutſchen Kaiſers
Reſidenz=
ſtadt über einen Garten verfügen — — fehlt doch ein
ſol=
cher ſogar beim Königsſchloſſe, und mag dies mit der
Grund ſein, daß das Kaiſerpaar weit mehr in Potsdam
wie in Berlin weilt. Wer heute in Berlin noch einen
Gar=
ten ſein eigen nennt, der „hält ihn lieb und hält ihn wert”
und weiß ihn genau nach jedem Quadratmeter
abzu=
ſchätzen. So auch unſer Kriegsminiſterium, das noch ein
Stück hübſchen Gartenlands ſein eigen nennt, auf welches
unſere Abgeordneten ihre verlangenden Blicke geworfen
haben. Vocläufig recht vergeblich, wenn nicht irgendein
„Kuhhandel” um volkstümlich zu ſprechen, als Retter in
der Not erſcheint und beiden Parteien zu Hilfe kommt.
Auch hier ſieht man, wie raſch Berlins Wachstum
fortgeſchritten iſt, und daß damit ſelbſt die bekannten
klüg=
ſten Leute, zu denen doch natürlich unſere Abgeordneten
gehören, nicht gerechnet haben. Denn noch vor zwei
Jahr=
zehnten, ja noch vor erheblich kürzerer Friſt wäre es ohne
einen gar zu tiefen Griff in die Taſche möglich geweſen,
ſich die erſehnten Ruten Gartenland zu bewahren. Klingts
heut’ nicht wie eine Sage, daß man, wo ſich nahe dem
Leipziger Platz jetzt das Rieſenwarenhaus erſtreckt, noch
vor fünfzehn Jahren in einem behaglichen Reſtaurant
ſeine prickelnde Weiße oder ſein kühles Münchner Bier
unter rauſchenden Bäumen trinken konnte, ebenſo dort,
wo ſich heute an der Königgrätzerſtraße nahe dem
Pots=
damer Platz die prunkenden Hotelpaläſte erheben,
,O jerum, jerum, jerum, quae mutatio rerum,”
wer=
den die anſtimmen, die andern aber werden ganz
zufrie=
den ſein mit dem, wie es jetzt iſt. Jene für die immer
ver=
ſchwundenen Gärten bildeten wie die noch erhaltenen dec=
Palais der Wilhelmſtraße, welche bis zur
Königgrätzer=
ſtraße reichen, einen Teil des Tiergartens, deſſen
Schön=
heiten eine ſoeben als Feſtgeſchenk im Verlage der
Gra=
phiſchen Kunſtanſtalt G. Heuer und Kirmſe in
Charlotten=
burg erſchienene Mappe: „Herbſt und Winter im
Berliner Tiergarten” trefflich ſchildert. Die
zwölf Kupferdruck=Gravüren nach Aufnahmen von A.
Ver=
ſtändig zeigen uns die ſchönſten Gegenden des Parkes, den
der frühere Oberbibliothekar des alten Kaiſers, der
be=
kannte Kunſthiſtoriker Dr. Dohme welcher grundlegende
Werke über engliſche Parke veröffentlicht hat, als „den
ſchönſten Stadtpark Europas” bezeichnete. Der Ertrag der
bezeichneten Mappe iſt zum Beſten des Bundes für
Mut=
terſchutz beſtimmt und wird bei dem billigen Preiſe von
zehn Mark hoffentlich ein gutes Ergebnis haben.
Die Weihnachtswünſche zweier Zeitgenoſſen, das Feſt
in Freiheit zu verleben, gingen nicht in Erfüllung. Herr
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 295.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.
Seite 27.
ker der mit eigentümlichen Dantierkünten; ſich einen
gewiſſen Ruf zu verſchaffen wußte, ſitzen hinter den
ſchwe=
diſchen Gardinen; der erſtere vorläufig in Kanada, der
letztere im Berliner Unterſuchungsgefängnis. Der
Pro=
zeß des „Herrn Bankiers” der ſich früher das Daſein ſehr
angenehm zu machen gewußt, iſt noch gar nicht ſpruchreif;
per Angeklagte machte nur aufs neue von ſich reden, daß
er ſich gegenwärtig wegen Beſtechung und Begünſtigung
zu verantworten hatte. In die unerquickliche
Angelegen=
lheit iſt auch ein Referendar verwickelt, der ſich zur
Beſorg=
ung von Briefen des Verhafteten an deſſen Gattin und
von dieſer an ihn herbeiließ, was ihm teuer zu ſtehen
kommen dürfte. Sehr nett iſt die Entſchuldigung
Satt=
lers, daß er es mit der Flucht gar nicht ernſt gemeint
habe, ſondern ſeiner Gattin, die ſich während ſeiner
Unter=
ſuchungshaft ſchrecklich langweilte, nur eine Fata
Mor=
gana vorſpiegeln wollte, um ſie zu zerſtreuen. Die
unterhaltungsbedürftige Frau ging denn auch mit Wonne
auf die Pläne ein, wollte ſich, natürlich auf Kredit, ein
Auto anſchaffen, vorher Unterricht im Führen desſelben
nehmen und als kecke Chauffeuſe das teure Männchen nach
Oeſterreich entführen wo man ſich gut geborgen glaubte
Sie kam ſich ſehr feſch in dieſer erhofften Rolle vor und
betonte in einem Briefe, wie ſehr ſie die Berliner Frauen
beneiden würden, wenn die Zeitungen erſt ihre Heldentat
ſchilderten. Damit iſts aber nun nichts geworden, wie
in ähnlicher Weiſe die Fata. Morgana des Ausreißers
Bruning zerrann, der ſeinen Verwandten in hellen
Far=
ben ſeine Zukunft als Kanadiſcher Millionär geſchildert
und welch ertragsreiche Geſchäftsreiſe er nach den Philip=
pinen, Japan und Ehina ausführen wolle. Druning
hatte es nicht nur verſtanden, ſeinen Diebſtahl geſchickt
vorzubereiten und ſeine Flucht auf das umſichtigſte
durch=
zuführen, ſondern auch, was noch ſchwieriger iſt, daß man
ihn in dem ſchnelllebenden Berlin nicht vergeſſen. Immer
wieder und wieder tauchte die Erinnerung an ihn auf, da
man ja an den mannigfachſten Stellen, ſo auf allen
Bahn=
höfen, ſelbſt jenen unter der Erde, ſein Bild nebſt
Per=
ſonalbeſchreibung erblickte; aber auch ſonſt wurde viel von
dem „verflixten Kerl” geſprochen, ja meiſt in ganz
freund=
lichem und ſelbſt anerkennendem Sinne, weil man wußte,
daß die Bank ſchließlich den Verluſt verwinden konnte, und
weil er ſich allen Nachforſchungen der Behörden ſo lange
zu entziehen wußte. Nun hat ihn doch ſein Schickfal
er=
reicht und wird er bald Berlin wiederſehen, freilich nicht
als Millionär, wie er es in kühnen Zukunftsträumen
er=
wartet.
Mit allerhand Weihnachtswünſchen ſind auch die
gegenwärtigen Ausſtellungen unſerer Kunſtſakons
verbunden, nur jener von Keller und Reiner ſcheint
da eine Ausnahme zu machen, denn in der von ihm
ver=
anſtalteten Ausſtellung von Gemälden Profeſſors
Albin Egger=Lienz wird wohl ſo leicht niemand
ſeine Kunſtwünſche zum Feſt befriedigen. Man ſah in
beſtimmten hieſigen Kreiſen dieſer Ausſtellung mit einer
gewiſſen Spannung entgegen, da der genannte Künſtler
ſich in heftigen Ausfällen gegen Hodler und Corinth
er=
gangen, deren „brutale Kunſts er mit keck gezücktem
Richt=
ſchwert zu vernichten gekachte. Und nun erinnzrn ſeine
Werke recht erheblich an jene Hodlers, zumal aus deſſen
früherer Zeit, und man gedent ſenes Mannes vom
Glas=
hauſe und dem Steinewerfen. Wie Hodler will uns auch
Egger=Lienz die vielbeſprochene monumentale Kunſt der
Gegenwart geben, aber wie bei jenem bleibts auch bei
ihm nur bei Anläufen. Er ſucht durch einzelnes Maſſige
zu wirken und verliert darüber vielfach den Blick für das
Wirkliche. So eindringlich ſein „Einzug Köng Etzels in
Wien” und ſein „Haſpinger 1809‟ mit den in den Kampf
ziehenden Tiroler Bauern iſt, ſo wenig befriedigen die
übrigen Gemälde mit ihrem geſucht Klobigen und oft
direkt Unnatürlichen. Die einförmige braune Tongebung
wirkt auch ermüdend, was nicht minder bei den häufig
wiederkehrenden gleichen Geſtalten der Fall iſt. Für einen
monumentalen Maler, wie es Egger=Lienz ſein will, iſt
Phantaſie doch eine ſehr wünſchenswerte Sache, daran
mangelt’s aber dieſem Künſtler erheblich, und nicht nur
daran allein!
Das Gleiche iſt der Fall bei Thadäus Rittner,
einem polniſch=öſterreichiſchen Dichter, von dem hier viel
Weſens gemacht worden als einem ganz „Neuen und
Großen”! Und der uns arg enttäuſchte mit ſeiner
drei=
aktigen Komödie „Sommer”, die das Leſſing=
Theater zum erſten Male aufgeführt. Ein an ſich
hüb=
ſcher Stoff wird in eine falſche Umgebung geſtellt und mit
einer eintönigen Gewiſſenhaftigkeit durchgeführt, als ob
es ſich um das ernſteſte Lebensproblem dreht. Ebenſo
ernſt werden die Menſchen behandelt, ſtatt ſie in ſatiriſchem
Licht erſcheinen zu laſſen. Selbſt das übermoderne und
oft ſo erſtaunlich geduldige Publikum des Leſſing=Theaters
lehnte dies nervös=langweilige Stück energiſch ab.
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Seite 34.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.
Nummer 295.
Vom Kriegsſchauplatz.
Von Heiner Bennelbächer.
VI.
Vor Adrianopel, Anfang Dezember 1912.
„Die Waffen ruhn . . ."
Diesmol is es bisje länglich worn, bis ich wida emol
e Läwenszeiche vun mer gewwe konnt. Owa wann en
Menſch, der, wo im Kriegszuſtand is, aach noch en
Schnubbe krickt, daß er kaum aus de Aage gucke kann,
weil em die Noos ſo dick worn is wie e junga Kerwes,
un debei laaft wie en Scheernſchleiferskiwwel, un wann
en Menſch aach noch vun ſo eme richdige hausmachende
Reißnsadias gezwickt werd, daß er de Himmel for e
Baß=
geij anguckt un net vun ſeim Stengelche erunna,
ge=
ſchweije uf ſein Gaul enuf kann, do meegt ich emol den
Menſch ſehe, der kriegsberichterſtattern dhun dhet. — Un
wos is ſchuld dran? Nor blos de Waffeſtillſtand! Ma
is ganz aus ſeine geweende Dädigkeit eraus kumme,
wie’s uf amol Morjens net mehr als in aane fort geknallt
hot — un „Müßiggang is aller Laſter Anſang” hot de
Deiwel geſogt, wie er Gemeinderat worn is. De liewe
lange Doog is ma in de Umgäjend erum gebummelt wie
unſam Herrgott ſein Doogdieb un is alle Aageblick emol
naß worn, bald auswennig un uald inwennig un die
Vakäldung wor do. Un wos ſe mer all vun dehaam
ge=
ſchriwwe howe, des geht uf kaa Kuhhaut. No, do kumme
ich ſpäta noch dran.
Jetz bin ich ſo glicklicherweis wida ſo ziemlich in de
Reih, un do will ich aach ſchee de Reih noch vazehle. Alſo,
de Waffeſtillſtand. Do ſin jo ſo viel
widerſpre=
chende Meldunge driwa in die Zeitunge kumme — ich will
jo net behaupte, daß mehr wie alles geloge wär —, daß
ich doch konſchdadiern un feſtſtelle muß, daß mir ganz
allan an dem Waffenſtillſtand ſchuld ſin un daß
mir uns ſchun noch als bliedenweiße Friedensengel
entpuppe wern, dene, wo de Derk ganz allaan ſei
Krim=
melche Lääwe zu vadanke hot. Jawohl, un des is ſo:
Vor e Dooger verzeh ſitze mer emol morjends
bei=
ſamme im Owerſt ſeim Zelt; de Owerſt, de aan Adjudand
un ich un wunnern uns, weil’s draus ſo ruhig is. „Gehn
Se doch emol enaus un gucke Se emol nooch, warum die
dann heit gor net ſchieße” ſeegt de Owerſt zum Adjudand,
do klobbt’s an un erein kimmt der Hauptmann Schaban
Aga vun de derkiſche Gardereida, der nemlich, der wo
nei=
lich ſchun emol bei uns geweſe is. „No, do ſoll mich doch
glei die Krodd petze” ſeegt de Owerſt; „Gemorje Herr
Hauptmann, ſin Se’s dann werklich ſelwa, oda is es Ihne
Ihr Geiſt?” „Naa, Herr Owerſt, ich bin’s werklich ſelbſt
höchſteigenhändig un ich ſoll Ihne aach en ſcheene Gruß
vun unſam Kummandant ausrichte.” „Danke, danke; no,
wos macht dann des old Staankaizje? Wie geht’s em
dann?” „Ach no, ganz gut; er dhet ſich freie, ſeegt er,
wann er emol do unne eraus keem un Ihne aach wida
emol zu ſehe kreekt.” — „Ja — abriboh, gell, Ihr hobt
heit driwwe im Derkiſche Buß= un Betdog weil Ihr gor
net ſchießt un weil Sie emol eriwa zu uns kumme?”
„Naa, die Sach hot en annere Hooke. Mir wärn nemlich
gar net obgeneigt, un ich glaab, Ihr aach net, wann mer
jetz emol e Paus mache dhete, un dann kennte mer jo emol
ſo en klaane Waffeſtillſtand, uf Prob nadierlich,
verab=
redde. Wann ſich dann die Sach gut macht, ſchreiwe mer’s
gaſach nooch Konſtantinopel, un Sie wern ſehe, dann
mache’s die Annern all nooch, un in verzeh Doog hot die
oarme Seel Ruh un mer howe de ſcheenſte Friede.‟ —
„Guck, des is e Idee vun Schiller”, ſeegt de Owerſt, „des
mache mer.‟ No, es is noch e langes un e braades
ver=
abredt worn, wo mer de annern Doog zamme kumme
wollte, un de Hauptmann is ganz vaaniegt fort un unſa
Owerſt hot en noch e Stick Wäägs begleit.
Am annern Morjend ſin mer dann zamme kumme;
net weit vun de Stadt, an eme ganz ſcheene Plätzje. Do
is e groß Zelt ufgeſchlage worn, un in des Zelt is e
ſcheena, großa, waacha Debbich gelegt worn, weil die
Derke doch gewehnt ſin, kreizweis uf de Erd zu ſitze, wie
e Schneider uf ſeine Budick. Dann is for jedweden e
Waſſerpeif un e Päckelche vum feinſte derkiſche A. B.=Reida
hingeſtellt worn, un in die Midd es en ganz niedrige
runde Diſch kumme mit Kaffeetaſſe druf un ere große
Schnubbdewacksdus. Un wie mer dann ſo gäje elf all
beiſamme worn, ſin die Verhandlunge angange.
Zu=
vörderſt hot emol jeder ſei Peif angeſteckt un dann howe
mer e Zeitlang nir geredt un Kaffee dezu gedrunke, bis
de Kummandant vun de Derke, de old General Abdul
Aſtſitz, dreimol uf die Dus geklobbt un e Pris genumme
hot. „Erlaawe Se giedigſt” ſeegt de Owerſt un nimmt
gache Pris. „Mhm, growe Roll mit e bisje Bariſer
drunna” „Ja, es iſt e gut Sort, de Suldan ſchnubbt en
gach nls.” „Ja, du liewa Allah”, ſeegt de Häähobb
Paſcha, „bei dene hochbaanige Zeite do werd em ’s
Schnubbe vageh’n!” „No” ſeegt e annerer, „wann mer
dem Suldan ſchreiwe, wos mer jetzt do ausknowele un
ſchickem e Päckelche vun dem gute Schnubbdewack mit,
do frait ſich der old Mann ſicher driwa!” „No alſo, do
hädde mer joe ganz ſchee Grundlag forn Waffeſtillſtand”
maant de Häähobb Paſcha. „Ja, mir kenne owa doch
unſa Leid net aanfach mir nir dir nix haamſchicke” ſeegt
de Owerſt. „Ach do is jo aach gar kaa Redd devon, mir
bleiwe als ruhig, wo mer ſin, un halte als emol en klaane
Felddienſt mit Platzpaadrone gäjen markierte Feind,
da=
mit daß mer in de Iwung bleiwe un Geld, Brot und
Löhnung werd weiter verabfolgt.” „Des is e Wort” ,rieft
de Owerſt, „do wolle mer gleich emol morje frieh”
„Halt emol” ſeegt der Major Ali Wubbdich, „ich glaab,
's wär ſchenna, wann mer erſt emol e groß Bapad
veran=
ſtalte dhete, hinnenooch mit eme Eſſe for die Landſe un
e bisje Danzerei. Ich maan, do dhete ſich die Leid
beſſa=
kenne lerne un vun ihre geäjeſeitige hoche moraliſche un
ſunſtige Qualideede beſſa iwazeigt wern.” „Bravo, ſehr
gut” hot’s gehaaße.
„Meine Herrn” hob ich do geſagt, „därft ich valleicht
gach emol des Vagnieje howe, un mer die Freiheit nemme,
in Ihrm erhawene Kriegsheldekreis als beſcheide
Fedder=
vieh aach emol um’s Wort zu bitte?‟ Der Abdul Aſtſitz
hot mer zugenickt un mei Nochber ſeegt haamlich zu
mer: „Dhun Se die Peif aus em Maul, de Old heert net
genaa” un ich hob angeſange: „Meine Herrn, viel
redd=
ich als net, wann ich redd, owa wann ich wos redd, dann
is es aach denooch. Wie wär’s dann, wann Se die
Ba=
rad iwermorje halte dhete, dann do hob ich nemlich
Großherzogs Geburtsdoog un ich bin des vun dehaam
ſo=
gewehnt, an dem Doogia ſchee Barad zu ſehe.” „No, Herr
Bennelbächer, weil mer nu doch mit unſere
Waffeſtill=
ſtandsverhandlunge ſo ſchee aanig worn ſin, do wolle
mer Ihne den Gefalle gach ganz gern dhun” howe ſe all
geſagt. Un ſo iſt de Waffeſtillſtand zu Stand kumme
un ’s is an de Suldan un an noch e poor annern
Poden=
dade geſchriwwe worn (die howe owa kaan
Schnubb=
dewirck krickt) und die Barad is glänzend valaafe.
No, wie alles vorbei war, bin ich zum Owerſt un hob
em geſagt, daß ich doch jetz ſo nooch un nooch dran denke
mißt, mich wda haamwärts zu verfüge. „Wos, Sie
wolle haam” ſeegt er, „jetz, wo ’s erſt anfängt,
gemied=
lich zu wern. Des gibt’s net.” „Ja, es tut mir laad‟
how ich geſogt, „owa ich hob do vaſchiedene Brandbrief
vun dehaam krickt, daß jetz mei Gäjewadd in
Damm=
ſchdadd dringend needig wär un daß for mich hier doch
net mehr viel zu brofediern wär. Un die Bummelei
ge=
fellt mer ſelwa net mer recht un mei, pardon, Ihr Gaul
is vun dem viele gute Waffeſtillſtand ſchun ſo fett worn,
daß ich die Baan net mehr zamme bring, wann ich uf em
ſitz.‟ Ich hob dem Owerſt vazehlt, daß mer die Knorpen
geſchriwwe hot, ob ich dann net wißt, daß bold
Weih=
nachte wär un ſie mißt doch Anisgebackenes mache un
wißt net, wie viel un wer ihr dann riehrn helfe dhet.
Un ’s wär aach ſchune ſtark vaheiroder Bolack bei ihr
geweſe, der wo mei Loſchie miete wollt, wann ich net
wida keem. — Und die Stammdiſchgeſellſchaft werd
aan=
fach grob un ſchreibt mer, diesmol hädde ſe mein
Ge=
burtsdoog ganz drucke feiern miſſe un ohne die geringſt
Worſcht, un wann des wida vorkumme dhet, derft’s
net=
mehr ſein un ſie dhete mich aach noch for den Dorſcht
verantwortlich mache, de wo en zu Grund gange wär.
Iwwerhaabt kennt ich jo ganz do unne bleiwe, vielleicht
gäb’s in dem neie Keenigreich Armenien aach noch e
Pöſtche for en Owerlandsliejemaaſter. Ich hob ene
An=
ſichtskoard geſchickt un mei Anſicht drufgeſchriwwe,
nem=
lich daß im Orient die Kameler vier Baan hädde,
owa=
bei uns dehaam nor zwaa!
No, de Owerſt hot’s eingeſehe, daß ich fort muß, un
ſeegt, ſo laad’s em dhet, er wollt un könnt un dürft mich
owa net halte. Mir howe noch en riehrende
Abſchied=
mit alle gute Bekannte un annere Leid gefeiert un uns
„die Noos begoſſe”, wie ’s uff derkiſch haaßt, dann is de
Owerſt noch mit mer an die Eiſebahn un mer howe uns
vagnügte Feierdog un e gut Neijohr gewunſche un ich
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Seite 40.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.
Nummer 295.
Wenn Sie Ihr Kind
gesund, munter und geistig frisch sich
entwickeln sehen wollen, so geben Sie ihm
Dr. Hommel’s Haematogen.
WARNUNG! Man verlange
ausdrück-
lich den Namen Dr. Hommel. (VI1746
Vorträge.
* Im Odenwaldklub hielt Herr Sanitätsrat
Dr. Maurer einen Lichtbildervortrag über eine
vier=
wöchige, hochintereſſante Nordlandfahrt. Redner
führte etwa aus: Wenn man nur einigermaßen gutes
Wetter hat, wird man von einer Nordlandfahrt niemals
enttäuſcht zurückkehren. Eigenartig ſchön wirken
Gebirgs=
landſchaften und Meer, die ſo charakteriſtiſch geſtalteten,
zur Eiszeit zu leichter Wölbung abgeſchliffenen
Inſel=
maſſen, die Schären, die tief in das Land einſchneidenden,
vielfach von ſenkrechten, himmelhoch aufragenden
Fels=
wänden eingeſchloſſenen Meeresbuchten, die Fjords mit
ihren reichen Waſſerfällen, die ſo hübſch gelegenen,
grö=
ßeren Städte mit ihren vielfach hölzernen, bunten
Häu=
ſern und ihrer üppig bewachſenen hügeligen Umgebung.
Die Fahrt ging von Hamburg aus und berührte die
Weſt=
küſte Norwegens, Odda, Trondhjem und weiter im
Weſt=
ſund zwiſchen den Lofoten und dem Feſtland hinauf nach
Tromſoe und Hammerfeſt, dann zum Nordkap und von
hier nach Spitzbergen. Die Rückreiſe ging in ähnlicher
Weiſe, unter Beſuch einiger Fjorde mit daran
anſchlie=
ßenden Landausflügen vor ſich. In Hammerfeſt geht die
Sonne vom 13. Mai bis 29 Juli nicht unter, verſchwindet
aber vom 28. November bis 15. Januar vollſtändig. Von
größtem Intereſſe, weil einzig in ihrer Art, ſind die
außerordentlich günſtigen klimatiſchen Verhilltnicke der
norwegiſchen Weſtküſte. Sie liegt zwiſchen dem 58.—71.
Grad nördlicher Breite, alſo in derſelben Höhe, wie das
mit einer 600 Meter dicken, ewigen Eisſchicht bedeckte
Grönland, wie die kälteſten Teile des nordamerikaniſchen
Archipels und Sibiriens, wo im Winter des Queckſilber
gefriert und im Sommer das Erdreich nur auf wenige
Fuß auftaut. Deſſenüngeachtet entſpricht doch das Klima
des Landes vollkommen demjenigen von Mitteleuropa.
Bis zum hohen Norden hinauf wird Ackerbau getrieben,
Hafer und Gerſte angebaut, Aepfel, Birnen kommen zur
Reife, aber die ganze Vegetation zeigt eine bei uns
un=
bekannte Formenkraft und Sattigkeit der Farben. — Der
Vortrag wurde mit lebhaftem, dankbarem Beifall
auf=
genommen.
Luftfahrt.
sr. Der Höhenweltrekord mit 3
Paſſa=
gieren, den der Aviatiker Sablatnig am 27. September
dieſes Jahres auf dem Flugplatz Teltow auf einem
Bom=
hard=Pfeil=Doppeldecker mit 1120 Metern aufgeſtellt hat,
iſt jetzt von der Federation Aeronautique Internationale
offiziell anerkannt worden. Die Flugzeug=
Abteilung des Deutſchen Luftfahrer=Verbandes erkannte
ferner als deutſche Höchſtleiſtungen folgende Flüge an:
Zeit=Höchſtleiſtung mit vier Fluggäſten 33 Min. 52½ Sek.
Schirrmeiſter auf Mars=Doppeldecker in Leipzig=
Linden=
thal am 5. Juli 1912. Zeit=Höchſtleiſtung mit 2
Flug=
gäſten 2 Stunden 4 Min. Oelerich auf Mars=Doppeldecker
am 5. Juli 1912. Zeit=Höchſtleiſtung mit 5 Fluggäſten
23 Min. E. v. Goriſſen auf Ago=Doppeldecker auf dem
Flugplatz Johannisthal am 7. November.
Sr. Der Höhenweltrelord für
Flug=
maſchinen iſt nun doch noch glücklich von dem
franzö=
ſiſchen Aviatiker Garros, der, wie berichtet, in Tunis
mehrere vergebliche Verſuche gemacht hatte, verbeſſert
worden. Es glückte ihm, den von Legagneux im
Sep=
tember aufgeſtellten Weltrekord von 5700 Meter noch um
zirka 100 Meter zu verbeſſern. Die offizielle Anerkennung
des Rekords, betreffend der genauen Höhe, muß
abge=
wartet werden. Garros war am Mittwoch kurz nach
12 Uhr bei prächtigem Wetter aufgeſtiegen. Bereits nach
7 Minuten war er den Augen der Zuſchauer entſchwunden
und landete erſt 1 Uhr 45 Minuten, nachdem er 1 Stunde
5 Minuten geflogen war. Garros beabſichtigt nunmehr,
Tunis wieder zu verlaſſen und über Syracus auf Sizilien
nach Meſſina und Italien zu fliegen.
Sport, Spiel und Turnen.
* Fußball. Das morgen ſtattfindende Wettſpiel des
Fußballklubs „Olympia‟=Darmſtadt gegen den erſten
Fuß=
ballklub Pforzheim dürfte ſich zu einem der intereſſanteſten
Fußballkämpfe der diesjährigen Saiſon geſtalten.
Pforzheim tritt mit ſeiner Ligamannſchaft ohne Erſatz
an. Zurzeit ſteht die Pforzheimer Mannſchaft mit 14
Punkten an der Spitze der Südkreisliga und liefern die
erzielten Reſultate den beſten Beweis ihrer
Spieltüchtig=
keit. Die Stuttgarter Sportfreunde mußten ſich mit6 :2
und 3:1 Toren geſchlagen bekennen. Der beſtbekannte
Fußballklub Phönix”=Karlsruhe konnte nur ein
unent=
ſchiedenes Reſultat mit 2:2 Toren gegen Pforzheim
her=
ausbringen. Der Freiburger Fußballklub verlor mit
2:1 Toren. V. f. B. Stuttgart und Union Stuttgart
mußten ebenfalls eine Niederlage einſtecken. Bei dieſen
glänzenden Reſultaten war es vorauszuſehen, daß
Pforz=
heim bald als Favorit für die Südkreismeiſterſchaft in
Betracht kam. Mit größter Spannung ſah man deshalb
dem Zuſammentreffen des mehrfachen deutſchen Meiſters,
des Karlsruher Fußballvereins, mit der Pforzheimer
Mannſchaft entgegen. Aber auch dieſer Wettkampf konnte
die ſchier unbeſiegbare Pforzheimer Mannſchaft mit 3 :2
Toren für ſich entſcheiden. Mit Recht darf man deshalb
das Gaſtwettſpiel der Pforzheimer Mannſchaft in
Darm=
ſtadt als ein ſportliches Ereignis anſehen.
Darmſtädter Sportklub 1905. Ein
Fuß=
ballwettſpiel von ganz beſonderem Intereſſe findet
mor=
gen auf dem Darmſtädter Sportklub=Sportplatz am alten
Schießhaus ſtatt. Dort ſpielt der F.=K. Frankenthal
gegen den Darmſtädter Sportklub 1905 um die
Meiſter=
ſchaft der A=Klaſſe im 2. Bezirk. Jeder Verein
wird alles aufbieten, um den Sieg zu erringen, denn der
Sieger, der aus dieſem Spiel hervorgeht, erhält die
größte Anwartſchaft auf den Meiſtertitel.
Morgen Sonntag ſpielt die 1. Mannſchaft der
Turn=
gemeinde Pfungſtadt gegen die gleiche der Turngemeinde
Beſſungen auf dem Exerzierplatz um die Meiſterſchaft
des Main=Rhein=Gaues. Da die Turngemeinde
Pfung=
ſtadt in der Vorrunde die Führung behauptet, darf man
annehmen daß ſich die beiden Gegner ein äußerſt
hart=
näckiges Treffen liefern werden.
sr. Radſport. Vom New=Yorker Sechstage=
Rennen. Das Rennen wurde am dritten Tage
vor=
mittags auf eine Viertelſtunde unterbrochen und die Bahn
geſäubert. Den fünf Fahrern Rütt, Kramer, Clark,
Berthet und Root, die ſich bisher beſonders ausgezeichnet
hatten, ſtiftete Direktor Chapman, der Veranſtalter der
Six=days, beſondere Prämien. Eine mit Ablauf des
dritten Tages ausgeſetzte Prämie von 400 Dollars gewann
der trotz ſeiner vielen Stürze ſich wieder völlig auf dem
Poſten befindliche Rütt. In der 74. Stunde (2 Uhr
mor=
gens) waren 2388,939 Kilometer zurückgelegt. Mit
Aus=
nahme von Carmen Loftus und der Gebrüder Suter, die
zwei Runden zurück ſind, befinden ſich noch alle
Teilneh=
mer beiſammen. Gleich darauf gab es eine wilde Jagd.
Die Fahrer waren ziemlich ermüdet und ſo achtete keiner
darauf, daß der Auſtralier Pye ein etwas ſchärferes
Tempo vorlegte. Dieſer machte ſich die Unachtſamkeit
ſeiner Konkurrenten zunutze und hatte bald über
½ Runde Vorſprung erreicht. Jetzt wurden die anderen
munter und ein aufregender Kampf begann. Der
Aus=
reißer hatte indeſſen zuviel Terrain erobert und erreichte,
nachdem die Jagd zicka ½ Stunde gedauert hatte, bald
den letzten Mann des Feldes, J. Bedell. Dieſer ſtoppfe
jedoch plötzlich ab und Pye flog kopfüber vom Rade;
des=
gleichen kam Bedell zu Fall. Das Rennen mußte natürs
lich abgeläutet werden, doch wurde die gewonnene Runde
merkwürdigerweiſe vom Schiedsgericht nicht anerkannt.
Nach 79 Stunden um 7 Uhr morgens am vierten Tage
waren 2547,892 Kilometer zurückgelegt.
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[ ← ][ ][ → ]Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.
Seite 41.
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Seite 43.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912,
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Programm
zu dem am Samstag, den
14. Dez., von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
des Inf.=(Leibgarde=)Regts. Nr. 115.
1. Marſch der Kurbrandenburger
von Zimmer. 2. Ouverture zur
Oper „Raymond” von Thomas.
3. Fantaſie aus „La Tosca” von
Puccini. 4. „Wanderlied” von
Schumann. 5. „Fern der Heimat”
Walzer von Berger. 6. „von
Stol=
zenberg‟, Marſch von Hilge.
Sonntag, den 15. Dezember
vormittags 11½ —12¼ Uhr auf dem
Paradeplatz Konzert d. Kapelle
des Leib=Drag.=Regts. Nr. 24.
Programm:
1. Germania=Marſch v. G. Keil.
2. Ouverture zur Oper „Das
gol=
dene Kreuz” v. J. Brüll. 3.
Luxem=
burg=Walzer nach Motiven der
Operette „Der Graf von
Luxem=
burg” von F. Lehär. 4. Angereihte
Stücke aus der Oper „Lohengrin”
von R. Wagner. 5. „Zamona”
Tranſkription über das bekannte
engliſche Lied von H. Hoffmann.
6. Aviatiker=Marſch v. A. Kleinecke.
Luſtreklame „illerkur‟
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Sonntag, den 8., 15. und 22. Dezember d. Jahres
Mainz, auf dem Messplatz, an der Stadthalle.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.
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1.05 M., I. Ga erie 0.45 M.,
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denen Karten erfolgt an der
Tageskaſſe im Hoftheater am
Tage der Vorſtellung,
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tags von 11 Uhr ab.
Anf. 2½ Uhr. — Ende 5 Uhr.
Sonntag, den 15. Dezember 1912.
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Muſikal. Leiter: Richard Lert.
Spielleiter: Wilhelm Riechmann
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Proſzeniumsloge 6.10 M.,
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loge 6.10 M., Balkonloge 5.10 M.,
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Sperrſitz: 1.—13. Reihe 4.10 M.,
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1.—5. Reihe 2.80 M., 6.—8. Reihe
2.25 M., I. Gal. 1.25 M., II. Gal.
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Anf. 7 Uhr. — Ende nach 9½ Uhr.
Kartenverk. v. 10½—1½ u. v. 6 U. an.
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Montag, 16. Dez. 78. Ab.=Vſt.
D 20. „Die fünf
Frank=
furter‟ Gewöhnliche Preiſe=
Anfang 7½ Uhr.
Dienstag, 17. Dez. 79. Ab.=Vſt.
C 19. „Der liebe Auguſtin.”
Kleine Preiſe. Anfang 7 Uhr.
Mittwoch, 18. Dez. 80. Abonn.=
Vorſt. A 21. Zur Nachfeier von
Beethoven’s Geburtstag. Neu
ein=
ſtudiert (auf der Stilbühne):
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Callwey, vom Stadttheater in
Aachen, a. G. Gewöhnl. Preiſe.
Anfang 7½ Uhr.
Aus dem Spielplan.
Donnerstag, 19. Dez. 81. Ab.=
Vorſt. B 21. Zum erſten Male
wiederholt: „ Jedermann”.
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Freitag, 20. Dez. Außer Ab.,
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„Bonifacius” Anfang 5 Uhr.
(Zu dieſer Vorſtellung findet ein
Kartenverkauf nicht ſtatt.)
Samstag, 21. Dez. Außer Ab.
Zweite Kindervorſtell. zu
Volks=
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Gretel.” Märchenſpiel v.
Hum=
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Sonntag, 22. Dez. Nachmittags
2¼ Uhr: „Haſemanns
Töch=
ter” (12. Volksvorſtellung zu
ermäßigten Preiſen.) Der
Vor=
verkauf zu dieſer Vorſtell. findet
bis einſchl. Samstag, 21. Dez.,
nur im Verkehrsbüro, Ernſt=
Lud=
wigsplatz) ſtatt. Der Verkauf der
noch vorhandenen Karten erfolgt
an der Tageskaſſe im Hoftheater
am Tage der Vorſtellung, vorm.
von 11 Uhr ab. — Abends 6½ Uhr:
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allein=
ſteh., Mitte 40er, jugendl.
Er=
ſcheinung, evang., mit gut. Eink.,
ſolid und ehrenhaft, ſucht zwecks
Heirat, mit nicht zu junger Dame,
mit etwa 4000 M., die ſicher geſtellt
w rden, bekannt zu werden. Damen
von friedl. Lebensart u. tadelloſer
Vergangenheit die neben häusl.
Sinn auch lebh. Intereſſe für ein,
Ladengeſch. haben und die ſich
nach eigenem glücklichem Heim
ſehnen, wollen ihre Adreſſe unter
Darlegung der Verhältniſſe unter,
O. 76 in der Exp. niederl. (*14194
2 Freundinnen, 25 u. 23 J., mit
1700 und 1800 Mark erſp. Geld,
ſuchen anſtänd.
Herrn zwecks Heirat.
Off. u. O. 74 an die Exp. (*14187
Heiratsgesuch
Anſt. Fräulein, 26 Jahre alt,
evang.; tücht. i. Haushalt, a. gut.
Familie, mehrere gauſend Mark
Vermögen, wünſcht; da ſie keine
Gelegenheit hat, auf dieſem Wege
einen ſolden braven Mann ins
ſich. Stellung kennen zu lernen
zwecks bald. Heirat. Briefe m. Bild
unter Sch. K. 50 poſtlagernd
Poſtamt Hermannſtraße. (B25693
Heiratsgesuch.
Gebild. anſt. Fräulein, 21 Jahre alt,
evang., tücht. i. Haush., 40—50000
Mark Verm., 10—15000 Mk. Mitgift,
wünſcht, da es ihr an
Herren=
bekanntſchaft fehlt, auf dieſem
Wege=
einen Herrn in ſicherer Stellung od.
ſicherer Exiſtenz kennen zu lernen.
Dis kretion Ehrenſache. (Anonym.
zwecklos.) Briefe u. A. F. 100
mit Photographie poſtlagernd an
Poſtamt Hermannſtraße. (B25692
wird in liebevolle, ge=
Kind wiſſenhafte Pflege gen.
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Dr. med. Babucke, Spez.-Arzt.
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Nummer 295
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.
Seite 47.
Allen Perſonen, die Kaffee
Hag, den coffeinfreien
Boh=
nenkaffee, als Erſatz für
coffe=
inhaltigen Kaffee trinken,
ent=
geht nichts; ſie haben den
zleichen Genuß wie früher.
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Rektoratsrede der Univerſi ät Würzburg 11. 5. 12.
Handel und Verkehr.
Zahlungen an Poſtkaſſen mittels
Schecks. Zur Förderung der bargeldloſen
Zahl=
ungen werden feit Jahresfriſt bei den an
Reichsbankplätzen befindlichen Kaſſen der
Reichs=
ſpoſtverwaltung außer Poſtſchecks und
Reichs=
bankſchecks auch Schecks auf Banken, Anſtalten,
Genoſſen=
ſchaften und Sparkaſſen in Zahlung genommen, wenn die
im Scheck als Bezogene genannte Bank uſw. ihre
Ge=
ſchäftsſtelle im Orte hat und ein Girokonto bei der
Reichs=
bankſtelle des Ortes unterhält. Derartige Schecks können
u. a. in Zahlung gegeben werden bei Einzahlungen auf
Poſtanweiſungen und Zahlkarten, beim Einkaufe von
Wertzeichen im Betrage von mindeſtens 20 Mark, bei
Ent=
richtung von Fernſprechgebühren, geſtundeten
Porto=
beträgen, Telegrammgebühren, Zeitungsgeld,
Schließ=
fachgebühren. Die mit Scheck eingelieferten
Poſtanwei=
ſungen und Zahlkarten werden von den Poſtanſtalten
ab=
geſandt, ſobald die Reichsbank den Betrag der Poſtkaſſe
gutgeſchrieben hat. Es iſt dafür geſorgt, daß dieſe
Gut=
ſchrift möglichſt raſch erfolgen kann. Eine vorzeitige
Ab=
ſendung der Poſtanweiſungen und Zahlkarten — vor der
Gutſchrift — tritt jedoch ein, wenn die Teilnehmer an
dem Verfahren für die von ihnen ausgehenden
Poſtan=
weiſungen und Zahlkarten beim Poſtamte bis zur Höhe
der Einzahlungen Sicherheit geleiſtet haben. Die von
öffentlichen Behörden, Kiaſſen und Anſtalten, ſowie von
Sparkaſſen der Kreiſe, Stadt= und Landgemeinden
auf=
gelieferten, mit Schecks beglichenen Poſtanweiſungen
und Zahlkarten werden ohne Sicherheitsleiſtung vor der
Gutſchrift der Schecks abgeſandt, wenn ſich die Behörde
uſw. mit der Poſtanſtalt über das ein für allemal zu
be=
obachtende Einlieferungsverfahren verſtändigt hat.
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H. Frankfurt a. M., 13. Dez. (
Börſen=
wochenbericht.) Ueber die abgelaufene Woche läßt
ſich nur wenig erfreuliches berichten. Die Politik liegt
nach wie vor höchſt unklar und der Zuſammentritt der
diplomatiſchen Vertreter von faſt ganz Europa in
Lon=
don erinnerte an die Möglichkeit einer ſchärferen
Präzi=
ſierung der in einzelnen Fragen vorhandenen Gegenſätze.
Erneut erklärt Serbien, auf die Feſtſetzung an der Adria
nicht verzichten zu wollen, während Oeſterreich=Ungarn
demgegenüber aus angeblich vitalen Intereſſen
wider=
ſpricht. Dazu kamen aus New=York Meldungen von
einer weiteren ſtärkeren Ermattung der Kurſe. Die
Kom=
miſſion zur Unterſuchung über den „Moneyprozeß” ſetzte
die Unterſuchung in Wallſtreet fort, was vorwiegend
ſtark zu verſtimmen ſcheint, während andererſeits die
Eiſenbahn=Einnahme und die unvermindert günſtige
Konjunktur in der Induſtrie faſt unbeachtet bleibt. Daß
auch der Geldmarkt dort eine beſſere Situation
ange=
nommen hat, beweiſt die Unterbringung von 25
Millio=
nen Dollar öſterreichiſch=ungariſcher Schatzſcheine zu
ver=
hältnismäßig hohem Begebungspreiſe. Bei dieſem
Ab=
ſchluſſe wurde ausdrücklich dabei betont, es handele ſich
um keine Anleihe zu Kriegszwecken. Die ſeitherige
Be=
reitſtellung der Truppen in Oeſterreich, um für alle Fälle
gerüſtet zu ſein, verurſacht allerdings ſchon einen
beträcht=
lichen Koſtenaufwand. In Deutſchland läßt die
Geld=
lage immer noch viel zu wünſchen übrig, nachdem
Pro=
longationen für den kommenden Ultimo ſchon bis zur
Höhe von 8—8½ Prozent geſtiegen ſind; doch ſtellte ſich
ſpäter eine kleine Erleichterung ein, ſo daß der
Privat=
ſatz bis 5½ Prozent zurückgehen konnte. In der letzten
Sitzung des Reichsbank=Ausſchuſſes erklärte der
Präſi=
dent, mit dem ſeitherigen Diskontſatz bis Jahresſchluß
auskommen zu ckönnen. Auch die Bank von England hat
am Donnerstag, dem üblichen Erklärungstag für
Diskont=
veränderungen, ihre Rate unverändert belaſſen. Unter
den obigen Eindrücken war die Börſe die ganze Woche
in reſervierter und zumeiſt ſchwacher Haltung; auch das
Geſchäft bewegte ſich in engen Grenzen, da die Spekulation
keine Tätigkeit entwickelt und die Provinz, ſowie
Privat=
publikum nur unbedeutende Order ſendet.
Zu den Einzelheiten des Verkehrs übergehend, haben
deutſche Renten bei kleinen Umſätzen ihre vorwöchigen
Preiſe gut behauptet. Die Seehandlung richtete ſich
dar=
auf ein, um eventuelle größere Abgaben in unſeren
An=
leihen aufzunehmen. Sie hat daher alle fällig
gewor=
denen Gelder nicht mehr erneuert und gibt vorerſt nur
vereinzelt Geld mit kurzen Friſten. Ebenſo ſind die
Hypothekenbanken im Geldgeben ſehr zurückhaltend. Die
Heſſiſche Landes=Hypothekenbank, welche bisher in
libe=
raler Weiſe bei erſtſtelligen Hypothekendarlehen
meit=
gehendes Entgegenkommen bezeigte und bei guten
Ob=
fekten bis zu zwei Dritteln der Taxe Geld hergab, teilt
mit, daß ſie bei dem heutigen Stande des Geldmarktes
für die Folge dies Entgegenkommen einſchränken muß,
und daß ſie die Grenze, bis zu der ſie hypothekariſche
Be=
leihung vornimmt, herabgeſetzt hat. Daß man auch nicht
allzu peſſimiſtiſch für die Lage des Geldmarktes zu ſein
braucht, bezeugt die Subſkriptionsanzeige auf 4
Millio=
nen Mark 4prozentiger Schuldverſchreibungen der
Naſſauiſchen Landesbank, die zum Vorzugskurſe von 99,60
zwiſchen 15. Dezember 1912 und 6. Januar 1913 zur
Zeich=
nung aufliegen. Bei Einzahlungen, die bis zum 30.
De=
zember erfolgen, wird der Kurs mit 99½ Prozent
be=
rechnet. Von den ausländiſchen Staatsfonds waren die
öſterreichiſch=ungariſchen türkiſchen und überſeeiſchen
Gat=
tungen gut behauptet, während die ruſſiſchen und
ſerbi=
ſchen bei Wochenſchluß nachgeben mußten. Madrider
Loſe ſind ſchwach auf Bankiermeldungen, daß der
Cou=
ponsdienſt allerdings funktioniert, aber die Treffer noch
ſtark rückſtändig ſind. Transportwerte und Bankaktien
waren ruhiger und im ganzen ohne weſentliche
Verän=
derungen; einzelne eher billiger.
Der Montanmarkt zeigte ſich zeitweiſe belebt, doch
überwog ſchließlich die mattere Tendenz. Kaliwerte
wie=
der beſſer geſtimmt. Weſteregeln bis 205½. Das
Kaſſa=
induſtriegebiet wurde durch die allgemeine Verſtimmung
ebenfalls ungünſtig beeinflußt und weiſt faſt durchgängig
Preisabſchwachungen auf, ebenſo Elektrizitätsaktien;
Deutſche Gold= und Silberſcheideanſtalt bis 633,
Holzver=
kohlung bis 318.20, Albert bis 433, Gritzner bis 286.25,
Benz bis 233, Kleyer bis 542½, Naphtha bis 321,
Biele=
felder Maſchinenfabrik bis 461½, Allgem. Elektrizitäts=
Geſellſchaft bis 243½, Schuckert bis 146. Gut behauptet
blieben Höchſter Farbwerke (621½), Badiſche Anilin
512½ und die beiden Zuckerfabriken Waghäuſel (198),
ſo=
wie Frankenthal (374½). Gummi=Peter gingen auf 80
Prozent zurück, nachdem verlautet, daß man auf einen
neuen Verluſt gefaßt ſein muß. Es ſind allerdings noch
große Reſerven vorhanden, welche vielleicht zur Deckung
hinreichen dürften. Akkumulatoren=Fabrik A.=G. Berlin=
Hagen ſchließen 521. Die neuen Aktien dieſer Geſellſchaft,
welche ab 1. Januar 1913 dividendenberechtigt ſind,
wer=
den vom 14. bis 30. dieſes Monats den alten Aktionären
derart angeboten, daß auf je nom. 2000 Mark alte Aktien
eine neue von 1000 Mark zu Pari ohne Zinsberechnung
bezogen werden kann. (In Frankfurt a. M. auch bei der
Deutſchen Bank=Filiale). In anbetracht des hohen
Aktienkurſes erhalten die alten Aktionäre ein wertvolles
Bezugsrecht. — Der Wochenſchluß geſtaltete ſich ſehr
ruhig. Die Kurſe blieben aber im ganzen gut behauptet.
Privatdiskont 5½ Prozent.
Von Loſen notieren: Augsburger 34.30,
Braunſchwei=
ger 200, Pappenheimer 64, Genua 210.50, Türkiſche 154.75,
Freiburger 72, Meininger 34.40, Ungariſche 386B,
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länder 45=Fr.=Loſe 146, Mailänder 10=Fr.=Loſe 35.50,
Venediger 46.90, Raab=Grazer 36.50, in Reichsmark;
Go=
thaer Präm. II 116.40, Madrider 70.25, Donau=
Regulie=
rung 152, in Prozent; ferner ſchließen: 4proz. Reichs.
(rückzahlb. bis 1918) 99.70, 3½proz. Reichs. 87.60, 3proz.
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eiſter
lobt das Werk, den Spender die
Gabe. Von der Art eines
Ge=
ſchenkes ſchließt man leicht auf die
Geſinnung des Gebers.
Aeußer-
liche Pracht bei innerlicher
Dürf=
ſtigkeit verleitet zu der Folgerung,
ſdaß der zur Schau getragenen
Freundlichkeit des Spendersl
ſſeine wahre Geſinnung nichtt
gleichwertig ſei. Man vermeide
deshalb ſolche Weihnachts-
Deli=
ſlateſſen, deren Hülle beſſeres
verſpricht, als ſie enthält.”
Schönes
ist eine
„Konfitüren bieten bei würdiger
Aufmachung einen ſo edlen,
un=
übertrefflich gediegenen Inhalt
dar, daß ſelbſt der durch vielfach
ſteurere ausländiſche Luxusmarken
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jgroße Preiswürdigkeit beruht
da-
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Seite 48.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.
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Seite 50.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 14. Dezember 1912.
Nummer 295.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
8 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 4. Dez.: dem Schreiner Kaſimir
Müller, Erbacherſtr. 12, ein S. Wilhelm Kaſimir. Am
10.: dem Fahrburſchen Jakob Neff, Feldbergſtr. 58, eine
T. Eliſe Sophie. Am 9.: dem Lokomotivheizer bei der
Staatsbahn, Johann Philipp Waſſum,
Pfründnerhaus=
ſtraße 18, eine T. Anna Marie Katharina. Am 7.: dem
Kaufmann Otto Friedrich Simmerer, Weiterſtädter
Weg 48, ein S. Eugen Otto. Am 3.: dem Ingenieur
Ludwig Schwebel. Erbacherſtr. 17, ein S. Hubertus
Arno. Dem Gaſtwirt Geegor Lohfink,
Lichtenberg=
ſtraße 75, ein S. Auguſt. Am 11.: dem Fuhrmann Johann
Georg Ludwig Rühl, Gardiſtenſtr. 6, eine T.
Mar=
garete Eliſabeth. Am 10.: dem Kartograph Wilhelm Max
Georg Altenkirch, Gervinusſtr. 34, ein S. Wilhelm
Georg Alfred. Dem Magazinarbeiter Wilhelm Müller.
Eliſabethenſtr. 45, ein S. Peter. Am 11.: dem
Fabrik=
arbeiter Heinrich Kahl, Lichtenbergſtr. 78, ein S.
Friedrich.
Aufgebotene. Am 10. Dez.: Bäckergehilfe Wilhelm
Gäriner, hier, mit Eliſabetha Emich in Ober=
Ram=
ſtadt. Kaufmann Heinrich Georg Ernſt Hermes, hier,
mit Eliſabethe Katharina Mengeringhauſen in
Wies=
baden. Schloſſer Friedrich Wilhelm Auguſt Hild, hier,
mit Anna Katharina Brandſtätter in Wattenheim. Am
11.: Dreher Georg Joſeph Lannig, mit Arbeiterin Anna
Luiſe Schwenk, beide in Frankfurt a. M. Gaſtwirt
Philipp Wilhelm Adam in Nieder=Modau, mit
Eliſa=
betha Simon in Darmſtadt. Maurergeſelle Wilhelm
Schaffner, mit Dienſtmädchen Margareta Stamm,
beide in Groß=Gerau. Diplom=Ingenieur Peter Joſeph
Alfred Friedrich Boll in Düſſeldorf, mit Anna
Wilhel=
mina Auguſte Nettſträter in Huckingen. Dienſtknecht
Karl Kimm, mit Dienſtmagd Katharina Dickel, beide
in Hergersdorf. Am 12.: Schriftſetzer Heinrich Wagner,
hier, mit Eliſabeth Kahlſtadt in Kreuznach. Trompeter=
Sergeant Ernſt Max Nentwig, hier, mit Berta Wolf
in Gießen. Sergeant im Garde=Drag.=Regt. Nr. 23, Otto
Fritz Jäger, Marienplatz 1, mit Johanna Helene
Felbrich in Horn in Lippe.
Geſtorbene. Am 9. Dez.: Weichenſteller Heinrich
Möller, 28 J., ev., Arheilgen. Am 10.: Anna Thereſia
Buchmüller, T. des Schloſſers, 18 Tage,
Pankratius=
ſtraße 26½. Am 9.: Sophie Karoline Doris Flora Auguſte
Waldecker, geb. Brede, Ehefrau des Hauptmanns a. D.,
60 J., ev., Heinrichſtr. 62. Am 10: Eliſe Geiſel, geb.
Lerch, Witwe des Förſters, 74 J., ev., Schloßgartenpl. 14.
Am 9.: Wilhelm Liſtmann, S. des Kontrolleurs bei der
Rentenanſtalt, 17 J., ev., Taunusſtr. 42. Sergeant Willy
Auguſt Heinrich Heifer, 24 J., ev., Holzhofallee 25.
Wilhelmine Rauch, geb. Klein, Witwe des
Landgerichts=
rats, 89 J., kath., Kiesſtr. 66. Am 10.: Anna
Schar=
mann, geb. Struve, Witwe des Pfandmeiſters, 75 J., ev.,
Beckſtr. 63. Meſſingformer Wilhelm Löhr, 55 J., kath.,
Ruthsſtr. 14. Am 11.: Eva Katharine Freiling, geb.
Seitz, Witwe des Gendarmen, 82 J., kath., Waldſtr. 25.
Minna Helene Merz, geb. Oßwald, Witwe des
Feld=
webels, 69 J., ev., Wienersſtr. 74.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
3. Advents=Sonntag, den 15. Dezember 1912
Hofkirche: Samstag, den 14. Dez., abends um 6 Uhr:
Beichte. — Sonntag, den 15. Dez., vormittags um
½10 Uhr: Beichte und Anmeldung zur hl. Kommunion
in der Sakriſtei. — Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt
mit Feier des heil. Abendmahls. — Mittwoch, den 18. Dez.,
abends um 6 Uhr: Adventsandacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer
Kle=
berger. Kollekte für das Heſſiſche Krüppelheim. — Vorm.
um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte. —
Abends um 6 Uhr: Gottesdienſt mit Abendmahlsfeier.
Pfarrer Vogel. Kollekte für das Heſſiſche Krüppe heim.
Stadtkapelle: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
D. Dr. Diehl. Kollekte für das Heſſiſche Krüppelheim.
— Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Kleberger.
Gemeindehaus, Kiesſtr. 17: Freitag, den 20. Dez.,
abends um 8¼ Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer D. Dr. Diehl.
Ailitärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8½ Uhr:
Diviſionspfarrer Liedtcke. — Vorm. um 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt, Steinſtr. 24 (Muſikſaal).
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Marx. — Vormittags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt.
— Abends um 5 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Feier des
hl. Abendmahls mit Vorbereitung.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
D. Waitz. — Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt
für den Oſt bezirk. Pfarrer Widmann. — Nachm. um
2 Uhr: Kindergottesdienſt für den Weſt bezirk. Pfarrer
D. Waitz. — Nachmittags um 4 Uhr: Bibelſtunde im
Martinsſtift. Pfarrer Veller.
Pfründnerhaus: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Widmann.
Eliſabethenſtift: Vormittags um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Lenz. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Kollekte für Frei=
Weinheim. — Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Pfarrer Wagner. — Vormittags um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. Pfarraſſiſtent Lic. Adolph. — Abends um
6 Uhr: Pfarraſſiſtent Lic. Adolph. Feier des heil.
Abendmahls mit vorangehender Beichte. Anmeldung von
½6 Uhr ab in der Sakriſtei.
Pauluskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Rückert.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Rückert.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 15. Dez.,
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nach=
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Abends um 8½ Uhr:
Evangeliſation. — Zweig der Stadtmiſſion
(Beſſungerſtraße 88, Hth.). Sonntag, den 15. Dez.,
vor=
mitrags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Gottesdienſt der Nenapoſtoliſchen Hemeinde (
Lagerhaus=
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 15. Dez., nachmittags um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule
(Kindergottesdienſt). — Abends um 8 Uhr: Predigt.
Prediger Lutz aus Frankfurt a. M.
Karholiſche Gemeinden
3. Advents=Sonntag, den 15. Dezember 1912
St. Lndwigskirche: Samstag, den 14. Dez.,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 6 Uhr: Rorate=Amt. — Um 7 Uhr:
Austeilung dek heil. Kommunion. — Um 8 Uhr: heil.
Meſſe. — Um ½ 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. — Um
11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt. — Nachmittags um
3 Uhr: Sakramentaliſche Bruderſchaftsandacht mit
Pre=
digt. — An allen Werktagen, vorm. um ½7 Uhr: Rorate=
Amt. — Freitag, abends um 6 Uhr: Kreuzwegandacht.
Kapelle der Barmherzigen Hchwenern: Sonnrag,
vorm=
um ½7 Uhr: heil. Meſſe — Nachmittags um 6 Uhr:
Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Jräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Militärgemeinde: Sonntag, vormittags um 9½ Uhr:
Auf dem Uebungsplatz bei Griesheim Singmeſſe mit
Predigt.
Kapelle zu Ober=Ramſtadt: Sonntag, vormittags um
9 Uhr; hl. Meſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 14. Dez.,
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mittags um 4½ Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
Rorate=Amt. — Um ½ 10 Uhr: Hochamt und Predigt. —
Nachm. um 2 Uhr: Sakramentaliſche Andacht.
Kapelle in Arheilgen: Vormittags um ½10 Uhr:
Hochamt.
St, Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
14. Dez., nachmittags um 4 Uhr und aberds um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um 9 Uhr:
Amt mit Predigt. — Nachm. um ½3 Uhr:
Sakramen=
taliſche Bruderſchaftsandacht.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 14. Dez., nachm.
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte. — Um
½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion;
General=
kommunion der Männer und Jünglinge. — Um ¼10 Uhr:
Hochamt und Predigt; gemeinſchaftliche Kommunion der
Erſtkommunikanten. — Nachmit ags um ½ 2 Uhr:
Chriſten=
lehre; darauf Prozeſſion. — Um 2 Uhr: Andacht. —
Um 5 Uhr: Andacht. — Werktags um ¾8 Uhr:
Sing=
meſſe. — Dienstag und Freitag um ½8 Uhr: Rorate=
Amt. — Donnerstag, abends um 5 Uhr: Adventsandacht.
In der Provinzial=Pflegeanſtalt bei
Eberſtadt: Sonntag, vormittags um 8 Uhr: heil.
Meſſe mit Predigt.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, nachmittags um
4 Uhr: Andacht und Predigt. — Montag, abends um
5 Uhr: Adventsandacht.
The Church of England Service
3rd Sunday in Advent, 15th Dec. 1912
Divine Service will be held in the Hofkirche,
Residenz-
schloss, at 3,15 p. m.
The Rev. H. M. de Ste Croix, British Chaplain at
Heidel-
berg, will officiate.
Cetaufte, Getraute und Heerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 17. Nov.: Dem Maler u. Lack.
Johannes Thomas T. Marie Johanna, geb. 17. Sept.
5. Nov.: Dem Redakteur Gottlob Wilhelm Anhäuſer S.
Hermann Albrecht, geb. 9. Mai. 8. Dez.: Dem Schmied
Joſeph Wimmer T. Johanna, geb. 12. Nov. 7. Dez.:
Dem Straßenreiniger Heinrich Philipp Karl Becker S.
Heinrich, geb. 20. Dez. 1911. 8. Dez.: Dem
Straßen=
reiniger Michael Bräunig T. Eva, geb. 14. Nov. 12. Dez.:
Dem Maſchinenwärter Johannes Spieß S. Anton, geb.
15. Nov. 8. Dez.: Dem Oberpoſtſchaffner Karl Heinrich=
Welker T Katharina, geb. 18. Okt. Dem Inſpektor Karl
Alexander Klein S. Wilhelm Alexander Sigismund, geb.
18. Sept. 9. Dez.: Dem Fuhrmann Franz Schydlowski
S. Konrad, geb. 3. Okt. 11. Dez.: Dem
Maſchinen=
arbeiter Karl Ludwig Ferdinand Renneis S. Ernſt Karl,
geb. 30. Nov. Dem Weißbinder Karl Schuhmacher S.
Eberhard, geb. 17. Aug.
Johannesgemeinde: 8. Dez.: Dem Fuhrmann
Philipp Adam Heinrich Müller S. Ernſt Ludwig, geb.
24. Nov.
Martinsgemeinde: 8. Dez.: Dem Inſtallateur
Auguſt Keller T. Eliſabeth, geb. 2. Okt. Dem
Stadt=
ſekretär Karl Auauſt Rudolf Decher S. Siegfried Heinrich
Auguſt, geb. 2 Nov. 7. Dez.: Dem Möbeltransporteur
Joſeph Steinkirchner T. Frieda, geb. 3. Nop.
Petrusgemeinde: 8. Dez.: Dem Elektromonteur
Ludwig Spengler S. Johannes, geb. 15. Nov. Dem
Glaſer Robert Karl Hake T. Emma Anna, geb. 16. Nov.
9. Dez.: Dem Poſtaſſiſtenten Albert Guſtav Kunze S.=
Ernſt. Günther, geb. 25. Okt.
Paulusgemeinde: 29. Nov.: Dem Metzger David=
Kaffenberger T. Marie Katharine, geb. 28. Nov. 1911.
30 Nov.: Dem Rechtsanwalt Dr. Karl Walz T. Erika
Eliſabeth Wilhelmine Ilſe Emma Cornelie, geb. 4. Okt.
1. Dez.: Dem Keſſelſchmied Wilhelm Gimbel T.
Mar=
parete, geb. 1. Nov. Dem Finanzaſpiranten Karl Hch=
Walter T. Hertha Marie, geb. 28. Okt.
Cetraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 23. Nov.: Geſchäftsführer
Otto Spohr und Witwe Liſette Graf, geb. Z emer=
Schloſſergeſelle Adam Müller zu Grube Meſſel und
Jo=
hanna Chriſtine Katharine Stelter. 8. Dez.: Rangierer
Karl Lorenz und Margaretha Kreiſel. 7. Dez.: Gärtner
Konrad Stephan und Marie Chriſt, geb. Geißler. Großh=
Finanzaſſeſſor Karl Albrecht Ludwig Schmierer zu
Fried=
berg und Anna Franziska Nover. Schreinergehilfe Jakohl
Schmitt V. und Barbara Dörr von Rimbach. Schloſſer
Heinrich Vögler und Ernſtine Dietz.
Martinsgemeinde: 6. Dez.: Hauptlehrer Heinricht
Konrad Winter, Witwer zu Griesheim, u. Mathilde Palmy
Witwe hier. 7. Dez.: Schloſſer Wilhelm Amend hier
und Anna Katharina Kunkel aus Leeheim. 8. Dezember:
Straßenreiniger Ewald Becker, Witwer, und Wilhelmine
Eliſe Schiller, beide hier.
Petrusgemeinde: 7. Dez.: Bauaſpirant Karl
Laux zu Bingen und. Martha Dorothea Grünewald
dahier.
Paulusgemeinde: 7. Dez.: Vriefträger Johannes
Horſt zu Gießen und Anna Luiſe Adelberger. Schloſſer
Daniel Müller und Marie Margarete Kartſcher.
Feerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 12. Nov.: Bankbeamter Chriſtian
Schmidgall, 63 J., ſtarb 10. Nov. 16. Nov: Schiffsbauer
i. P. Peter Auguſt Müller, 76 J. ſtarb 13. Nov. 28. Nov.
(eingeſegnet): Emilie Henriette Johanna Marie Oſann,
T. des verſt. Geheimen Juſtizrats, 43 J., ſtarb 25. Nov.
6. Dez.: Marie Hees, geb. Metzger, Witwe des Metzgers,
73 J., ſtarb 4. Dez. 9. Dez. (eingeſegnet): Geheimer
Ober=
medizinalrat Dr. Karl Friedrich Buxmann, 83 J., ſtarbl=
7. Dez. 12. Dez.: Anna Fuchs, geb. Schellenberg,
Ehe=
frau des Regierungsrats, 44 J., ſtarb 10. Dez. 9. Dez.:
Eliſabetha Berſch, geb. Fiſcher, Ehefrau des Steinmetzen,
54 J., ſtarb 7. Dez. 7. Dez.: Kaufmann Ludwig Hahn,
38 J., ſtarb 4. Dez. 9. Dez.: Eliſabeth Müller, geb.
Kul=
mann, Witwe des Kaufmanns, 60 J., ſtarb 7. Dez.
12. Dez.: Sophie Waldecker, geb. Brede, Ehefrau des
Hauptmanns a. D., ſtarb 9. Dez. 8. Dez.: Hans Stein,
Sohn des Uhrmachers, 3 J., ſtarb 5. Dez. 9. Dezember:
Großh. Kreisamtmann in Büdingen Oskar Paul
Froe=
lich, 37 J. 8 M., ſtarb 6. Dez. 12. Dez.: Witwe Anna
Scharmann, geb. Struve, 75 J. 11 Mon., ſtarb 10. Dez.
Martinsgemeinde: 8. Dez.: Kath. Schmelz,
Tochter des Lohnkutſchers, 6 J., ſtarb 6. Dez. 11. Dez.:
Willi Liſtmann, Sohn des Kontrolleurs, 17 J., ſtarb=
9. Dez. 5. Lohnkutſcher Friedrich Schmelz, 41 J., ſtarb.
3. Dez. 8. Dez.: Amalie Dina Folkemiet, T. des
Bild=
hauers, 4 J., ſtarb 6. Dez.
Petrusgemeinde: 5. Dez.: Luiſe Sophie
Bau=
mann, Tochter des Magazinarbeiters, 1 J., ſtarb 3. Dez.,
6. Dez.: Friederike Luiſe Weber, Tochter des Kaufmanns,
8 Mon., ſtarb 4. Dez.
Paulusgemeinde: 2. Dez.: Oberlandmeſſer i. Pa
Konrad Sames, 66 J., ſtarb 29. Nov. Ludwig Vollet,
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