Abonnementspreis
Inſerate
175. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
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kuren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelſ. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
für Aufnahme von Anzeigen an
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gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 48 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Der Kaiſer iſt am Donnerstag abend zu zweitägigem
Beſuch am Hofe in Bückeburg eingetroffen.
Auf der Strecke Stettin-Paſewalk wurden durch
eine in eine Arbeitergruppe hineinfahrende
Loko=
motive vier Arbeiter getötet.
Der belgiſche Kriegsminiſter unterbreitete
dem Parlament ein neues Militärgeſetz, durch das die
allgemeine Wehrpflicht im Prinzip
ein=
geführt wird.
Der Premierminiſter in Kanada brachte einen
Ge=
ſetzentwurf ein, wonach Kanada dem König von
England 7 Millionen Pfund Sterling für die
Erbau=
ung von drei Dreadnoughts zur Verfügung
ſtellen ſoll.
Der Marineſekretär der Vereinigten
Staaten hat dem Kongreß eine bedeutende
Er=
weiterung des Flottenbauprogrammis
vorgeſchlagen.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
Politiſche Wochenſchau.
— Der Reichskanzler hat geſprochen! Endlich
bot jetzt die erſte Leſung des neuen Etats die Möglichkeit,
eine offizielle Erklärung über die Haltung Deutſchlands
zu den jetzigen Wirren entgegen zu nehmen, und Herr
von Bethmann Hollweg zögerte nicht, das zu ſagen, was
er ſagen konnte. Es war freilich nicht viel, und es bot
auch wenig Neues, aber die Form, in die er ſeine
Mit=
teilungen kleidete, beſagte genug und war überaus
be=
deutſam. „Klipp und klar erklärte der Kanzler, daß
Deutſchland nicht zögern würde, das Schwert zu ziehen,
wenn die Umſtände es erforderten, und daß es treu an
der Seite des Verbündeten ſtehen würde, wenn dieſer
angegriffen werden ſollte Die Rede des Reichskanzlers
war ziemlich kurz und enttäuſchte darum etwas, aber
trotz=
dem hat ſie ihren Eindruck im Auslande nicht verfehlt.
Es läßt ſich nicht leugnen, daß Herr von Bethmann
Holl=
weg gut abgeſchnitten hat. Aller Orten fand die Rede
bemerkenswerterweiſe eine durchaus gerechte Würdigung,
von einigen Schreiern jenſeits der Vogeſen abgeſehen.
Bezeichnenderweiſe werden dieſe Leute von London aus
in die Schranken gewieſen, wie denn überhaupt von
Lon=
don her ſeit einiger Zeit ein ganz anderer Wind weht.
Verſchiedene Blätter an der Themſe verſichern, daß die
Beziehungen zwiſchen Deutſchland und England ſeit
lan=
gem nicht ſo gute waren, wie augenblicklich, und ſowohl
der Londoner neue Botſchafter, Fürſt Lichnowsky, wie
auch Herr von Kiderlen=Wächter haben dies geſliſſentlich
beſtätigt und hervorgehoben. Ein Londoner Blatt will
ſogar wiſſen, daß beſtimmte Abmachungen, die
haupt=
fächlich die Mittelmeerfragen beträfen, vor dem Abſchluſſe
ſtänden und daß hierdurch viel Konfliktſtoff aus der Welt
geſchafft ſein würde. Das klingt alles recht erfreulich
und man könnte nur wünſchen, daß dieſe Stimmung
jen=
ſeits des Kanals gegenüber Deutſchland von Dauer wäre.
Zufällig weilte in dieſer Woche Prinz Heinrich von
Preu=
ßen, der Bruder des Kaiſers, in England, angeblich in
rein privaten Angelegenheiten, was ihn aber nicht
hin=
derte, dem König Geora ſeine Aufwartung zu machen.
Ob dies nur ein Höflichkeitsakt war, oder ob es ſich, wie
verſchiedentlich behauptet wurde, um eine geheime Miſſion
handelte, entzieht ſich naturgemäß der öffentlichen
Kennt=
mis Jedenfalls werden wir in die Hand, die uns in
ehrlicher und aufrichtiger Geſinnung entgegengeſtreckt
würde, von Herzen gern einſchlagen, da ein
freundſchaft=
liches Verhältnis für beide ſtammverwandte Nationen
nur von Segen begleitet ſein kann.
Auch ſonſt war die Woche reich an Ereigniſſen, ſelbſt
auf dem in der letzten Zeit recht vernachläſſigten Gebiete
der inneren Politik. Hatte die Debatte über die
äußere Politik im Reichstage einen ziemlich glatten
Ver=
lauf genommen, ſo geſtaltete ſich die Erörterung der
inneren Politik um ſo erregter; das Zentrum hat dem
Kanzler die Fehde angeſagt, und dieſer hat den
Hand=
ſchuh allem Anſcheine nach aufgenommen: die
Jeſuiten=
frage hat den Bruch herbeigeführt. Die von Spahn
ge=
gebene Abſage an die Regierung wurde damit
bearün=
det, daß das Zentrum nach dem Bundesratsbeſchluß
kein Vertrauen in Kanzler und Bundesrat mehr ſetzen
könne, nachdem die Beſtimmungen gegen die Jeſuiten
durch den Bundesrat eine erneute Verſchärfung erfahren
hätten und daher Bedenken beſtehen, daß die Rechte der
Katholiken nicht genügend gewahrt würden. Im Hauſe
wie in der weiteren Oeffentlichkeit hat die Erklärung des
Zentrumsführers begreiflicherweiſe Aufſehen erregt, man
glaubt indeſſen, daß das Zentrum dabei etwas Komödie
ſpielt und gar zu gern einen Kulturkampf markieren
möchte Diesmal hat es aber ſeine Abſichten zu deutlich
erkennen laſſen, als daß ſein Vorſtoß Eindruck machen
könnte.
Eine einſchneidende Wendung haben in dieſer Woche
auch die Dinge auf dem Balkan erfahren. Der
Waffenſtillſtand iſt am Dienstag abend zuſtande
gekommen, indeſſen ohne Unterzeichnung Griechenlands.
Es läßt ſich nicht verhehlen, daß zwiſchen den verbündeten
Balkanſtaaten weitgehende Differenzen beſtehen, die vor
dem Kriege nur durch das gemeinſchaftliche Intereſie
gegen die Türkei überbrückt wurden. Noch während der
Kämpfe ſind dieſe Differenzen aber wieder
hervorgetre=
ten, die alten Eiſerſüchteleien erwachten wieder,
verſchie=
dentlich ſoll es ſogar zu Kämpfen unter den „
Verbünde=
ten” gekommen ſein. Es läßt für die Zukunft nicht viel
Gutes erwarten, und es iſt nicht geſagt, daß der Abſchluß
des Friedens dem Balkan volle Ruhe geben wird. Aller
Vorausſicht nach wird dem Waffenſtillſtande der
defini=
tive Frieden folgen, die Balkanſtaaten ſind ſtark erſchöpft
und brauchen den Frieden lieber heute als morgen, es
iſt daher zu erhoffen, daß die Verbündeten den Bogen
nicht allzu ſtraff ſpannen werden. Soweit man jetzt
über=
ſehen kann wird Bulgarien einen Teil von Thrazien
mit einer Grenzlinie Midia bis Dedeagatſch. Serbien ſoll
Novibazar und einen Teil Altſerbiens erhalten,
Griechen=
land Epirus und auch Montenegro durch angrenzende
Gebietsteile eine Vergrößerung erfahren, Albanien und
Mazedonien erhalten die Autonomie unter der Oberhoheit
des Balkanbundes, in den gleichzeitig auch die Türkei
eintreten ſoll. Dies ſind angeblich im großen und
ganzen die Grundzüge, auf deren Baſis ein
Friedens=
ſchluß zuſtande kommen ſoll. Wie es heißt, wollen ſich
aber die Mächte vorbehalten, die etwaigen
Friedensbe=
dingungen einer Reviſion zu unterziehen. Gleichzeitig
ſoll auch zur Regelung) der allgemeinen Balkanfrage,
vorausſichtlich in London, die Botſchafterkonferenz
ſtatt=
finden, an deren Zuſtandekommen jetzt nicht mehr zu
zweifeln iſt. Bei dem allſeitig gezeigten verſöhnlichen
Standpunkt iſt anzunehmen, daß auch hierbei eine
bal=
dige Einigung zu erwarten iſt
Ungeklärt ſind dagegen noch immer die Verhältniſſe
zwiſchen Oeſterreich=Ungarn und Serbien.
Die Frage des Adriahafens iſt augenblicklich nur vertagt,
ihre Löſung iſt bisher noch nicht gefunden und noch
man=
cherlei Schwierigkeiten dürften ſich entgegentürmen, wenn
man an die Erledigung auch dieſer Frage herantritt.
Zeigt man in Belgrad jetzt auch einiges
Entgegenkom=
men. ſo iſt bei dem dort berrſchenden Wankelmut nicht
ausgeſchloſſen, daß man Kließlich doch noch wieder mit
maßloſen Anſprüchen kommt Allerdings darf man
er=
warten, daß Serbien bei ſeinen intimen Freunden keine
Unterſtützung finden wird und daß neue Konflikte durch
dieſes unruhige, halbbarbariſche Volk nicht
herauf=
beſchworen werden.
Der Garten des Abgeordnetenhauſes
oder:
Ein tragikomiſcher Konflikt.
* Im preußiſchen Abgeordnetenhauſe
iſt ein eigentümlicher Konflikt zwiſchen
Regie=
rung und Abgeordnetenhaus entſtanden, über
den die Köln. Ztg., wie folgt, aus Berlin berichtet:
Langverhaltener Groll führt leicht zu böſem
Aus=
bruche Das erlebt man jetzt in einem
Zwiſchen=
ſpiel im Abgeordnetenhauſe. Da bricht mit
einem Male ein Unwetter herein, das die oberſten
Macht=
haber der Regierung in Bewegung ſetzen wird in einer
Angelegenheit, die in drei bis fünf höflichen Schreiben
hätte taktvoll erledigt werden können. Die
Volksvertre=
tung fühlt ſich in allen ihren Parteien verletzt und
zorn=
erfüllt über die Art, wie man nach den bisher
angedeute=
ten Tatſachen einen Wunſch beiſeite geſchoben hat, den
ſie nun ſchon ſeit Jahren herumlegt von einem Winkel
in den anderen und der längſt hätte billige
Berückſichti=
gung finden können. Es handelt ſich um die endliche
Schaffung eines Erholungsgartens für
die Mitglieder des Hauſes, und da dieſe
Frage ſich auch noch deckt mit der Maßnahme einer
Ver=
hinderung der Einbauung des monumentalen Palaſtes
der Volksboten, ſo wird es aller Welt ſchwer fallen, zu
verſtehen, warum nicht einfach die Erwerbung des
an=
ſtoßenden Baugeländes und die parkartige Herrichtung
verfügt worden iſt. Noch viel rätſelhafter aber wird
jeder=
mann die Sache vorkommen, wenn man hinzufügt, daß
dieſes Gelände bereits fiskaliſches Eigentum iſt. Es hätte
alſo nur der Vereinbarung zwiſchen Reichs= und
Landes=
fiskus bedurft. Aber das geſchah nicht nur nicht, es iſt im
Gegenteil dieſes Nachbarland zum Tauſchobjekt
gegen den Beſitz einer Möbelfirma in der
Wilhelm=
ſtraße gemacht worden, damit deren Bauten das
benach=
barte Palais des Reichskanzlers nicht beeinträchtigen
ſollen.
Dazu hielten die Abgeordneten denn nun doch nicht
weiter ſtill. Man hat ſich nicht nur gründlich alles
her=
untergeredet, was ſich an Ingrimm über wirkliche oder
vermeintliche, jedenfalls aber empfundene
Rückſichtsloſig=
leit des grünen Tiſches wider die Volksvertretung
aufge=
ſpeichert hatte, man hat gehandelt, und zwar in einer
Weiſe, daß man draußen nur ſo aufhorchen wird. Bis
vor der fraglichen Sitzung war dieſes Gartenproblem ja
eine mehr ſchnurrige denn tragiſche Geſchichte, daneben
auch ein ganz artiger Beitrag zur Pſychologie der
Parla=
mente im Verkehr miteinander. Wenn man durch die
Fenſter des Abgeordnetenhauſes blickt, dann wird man
glauben, der Chroniſt mache ſich einen ſchlechten Scherz
mit der Umwelt; denn nach rechts, nach links und nach der
Mitte, wohin das Auge irifft, ein Park ſchöner als der
andere, aber das ſind nur Schaugerichte und hohe Mauern
trennen die Gebiete. Hier hauſt der Kriegsminiſter,
drü=
ben der Handelsminiſter und in der Mitte, auf der
köſt=
lichen Augenweide, die da um die faſt tauſendjährigen
Eibenbäume angelegt worden iſt, da wandeln die
Mit=
glieder des Herrenhauſes. Eine Mitbenutzung dieſes
Parkes haben die Mitglieder der Erſten Kammer barſch
abgelehnt. Einmal vor Jahr und Tag wollte ſich das
Abgeordnetenhaus in genialer Weiſe ſelbſt helfen. Man
rumorte einige Wochen auf dem Dache des
Maſchinen=
hauſes und als die Gerüſte fielen, da war ein
Zauber=
ſtückchen aus den Gärten der Semiramis geſchaffen,
Pal=
men und Lorbeerhaine, ein eleganter Laufſteg, der die
Reſtauration auf dieſes Stückchen Garten erweiterte. Kurz
war die Freude, die Baupolizei ſteckte jählings den
gan=
zen Zauber in den großen Sack. Das in die Luftfliegen
kann man ja heute nicht mehr gut verbieten, aber auf den
Segmenten eines zerſprungenen Schwungrades überſtiege
die Geſchwindigkeit das zuläſſige Höchſtmaß. Das war
eine ſehr vernünftige Fürſorge, indes die Stimmung
wurde doch gereizter.
In ſolche Temperatur gerät nun jetzt die Enthüllung
über das oben geſchilderte Tauſchgeſchäft. Die
Abgeord=
neten Stroſſer von der Rechten, Lippmann von der
Lin=
ken und beſonders nachdrücklich der Abg. Dr. Friedberg
kennzeichneten das Verfahren derart, daß die beiden allein
anweſenden Finanzkommiſſare eine böſe Stunde
verleb=
ten. Aber noch mehr, und die Debatte nahm eine ſolche
Wendung, daß ſchließlich vom ganzen Hauſe mit
Aus=
nahme der Konſervativen, die Anweſenheit des
Miniſterpräſidenten und des
Kriegs=
miniſters gefordert wurde. Seit
Menſchenge=
denken hat das Haus von dieſer Befugnis keinen Gebrauch
gemacht. Da es hier geſchah, wird man auf den Fortgang
der Angelegenheit geſpannt ſein können.
* Berlin, 6. Dez. Zu dem Konflikt
zwi=
ſchen dem Miniſterpräſidenten und dem
Abgeordnetenhauſe erfahren Berliner Blätter:
Gemäß dem Antrage des Abgeordnetenhauſes in der
Mitt=
wochſitzung ſind ſeitens des Präſidenten der
Miniſter=
präſident und der Kriegsminiſter von dem Beſchluſſe des
Hauſes, bei der Beratung des Antrages Stroſſer über die
Erwerbung des Grundſtücks Prinz=Albrecht=Straße 6
per=
ſönlich anweſend zu ſein, in Kenntnis geſetzt worden.
Eine Antwort auf dieſes Schreiben iſt bisher im
Abgeord=
netenhauſe nicht eingegangen. Der Antrag Stroſſer wird
wieder auf die Tagesordnung der nächſten
Dienstag=
ſitzung geſetzt werden. Man nimmt im
Abgeordneten=
hauſe an, daß der Miniſterpräſident und der
Kriegs=
miniſter bei dieſer Beratung anweſend ſein werden.
Die Zitierung von Miniſteern ſeitens
des Abgeordnetenhauſes iſt bisher nur in
ganz dringenden politiſchen Fällen verlangt worden.
Bekannt ſind nur 9 Fälle, der letzte Fall” trat in der
Seſſion 1896/97 ein. Das Verlangen des
Abgeordneten=
hauſes hat deshalb in Regierungskreiſen einen ſehr
ſchlechten Eindruck hervorgerufen, zumal es bekannt wär,
daß der Reichskanzler an dem Tage im Reichstage eine
Rede zur Jeſuitenfrage halten wollte und deshalb im
Abgeordnetenhauſe nicht erſcheinen konnte.
Deutſches Reich.
— Eine Rede des Königs von Sachſen.
Am Donnerstag fand im Gebäude der Handelskammer
zu Dresden in Gegenwart des Königs, der Reichs=,
Staats= und ſtädtiſchen Behörden die offizielle Feier des
50jährigen Beſtehens der fünf ſächſiſchen
Handelskam=
mern Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zittau und Plauen
ſtatt. Nach den begrüßenden Worten des Präſidenten der
Dresdener Handelskammer, des Geheimrats Hänſel=
Pirna, ergriff der König das Wort zu einer
Beglück=
wünſchungs=Anſprache, in der er mit Genugtuung
hervor=
hob, daß Handel und Induſtrie ſich in 40jähriger
Frie=
denszeit unter dem Schutze einer ſtarken Regierung und
guter Geſetze glänzend entwickelt hätten, wodurch das
Gedeihen und der Wohlſtand aller Volksſchichten ſich
ge=
hoben hätten. Ich habe die feſte Zuverſicht, ſchloß der
König, daß dem Deutſchen Reiche unter Führung des
Kaiſers und unter dem Schutz der Land= und Seemacht
die Segnungen des Friedens noch lange erhalten bleiben.
Wir alle aber, die wir uns der Vorteile des Friedens
er=
freuen, wir wollen uns in dieſer ernſten Zeit geſagt ſein
laſſen, daß wir uns das koſtbare Gut nur wahren, wenn
wir uns fernhalten aller weichlichen Genußſucht, wenn
wir gewillt ſind, nicht nur im gebotenen Augenblick Gut
und Blut einzuſetzen, ſondern das perſönliche Wohl
jeder=
zeit dem Dienſte des Vaterlandes unterzuordnen. Gern
beſtätige ich dem Handel und der Induſtrie meines
Lan=
des, daß ſie den anderen Ständen an Opferwilligkeit nie
nachgeſtanden haben. Mögen ſie darum auch ferner
blü=
hen und gedeihen zum Wohle des Landes.
— Aus den Reichstagskommiſſionen.
Die Budgetkommiſſion des Reichstags beendete die erſte
Leſung des Poſtſcheckgeſetzes. — Die Kommiſſion des
Reichstages (Wohnungsfrage) nahm Stellung zu der
Er=
klärung des Bundesrats vom 29. November, daß die
Verbündeten Regierungen in die Beratung der
Reſolu=
tionen des Reichstages über die Wohnungsfrage
ein=
traten und daß es ſich vor allem darum handelt, die
Grenzen der Zuſtändigkeit zwiſchen Reich und
Einzelſtaa=
ten feſtzuſtellen, die von einzelnen Staaten anerkannt,
von anderen beſtritten wird. Es wurde ein Antrag
an=
genommen, die Subkommiſſion zu beauftragen, die
wei=
teren Arbeiten für die Kommiſſion vorzubereiten. — Die
Wahlprüfungskommiſſion des Reichstags erklärte die
Wahl des Zentrumsabgeordneten Werr im Wahlkreis
Trier 4 (Saarburg=Merzig=Saarlouis) für gültig.
Entlaſſungsgeſuch von Hertling.
Von ſehr gut unterrichteter Seite wird beſtimmt erklärt,
daß, wie ja nicht anders zu erwarten war, der bayeriſche
Miniſterpräſident bei ſeiner Audienz beim Prinzregenten
am Dienstag um ſeine Entlaſſung nachgeſucht habe. In
allen Staatsämtern wird auch die Nachricht beſtätigt, der
Regent habe ſeinen Entſchluß noch nicht bekannt gegeben,
dürfte aber das Rücktrittsgeſuch Hertlings nicht
anneh=
men und dem Miniſterpräſidenten demnächſt einen neuen
öffentlichen Beweis ſeines unerſchütterlichen und
unge=
ſchmälerten Vertrauens geben.
— Die Kandidatur Dr. Streſemainns.
Wie die Nationalzeitung weiß, haben die Verhandlungen
in Greiz zwiſchen der Nationalliberalen Partei und der
Fortſchrittlichen Volkspartei zu einem günſtigen
Ergeb=
nis geführt und von den beiden Parteien iſt Dr.
Streſe=
mann als gemeinſamer Kandidat für die
Reichstagserſatz=
wahl aufgeſtellt. Die Erſatzwahl findet bereits am 19.
De=
zember ſtatt. Dieſe Kandidatur findet auch bei dem alle
Parteien umfaſſenden vaterländiſchen Verein in Greiz
allgemeine Sympathie. Dagegen beabſichtigen die
Deutſch=Sozialen im Verein mit den Chriſtlich=Sozialen
einen eigenen Kandidaten aufzuſtellen in der Perſon des
früheren Reichstagsabgeordneten Lattmann, der jedoch
keine großen Ausſichten für eine Wahl hat.
— Das ſächſiſche Volksſchulgeſetz. Die
ſächſiſche Erſte Kammer verhandelt die Volksſchulvorlage
in der Mite der nächſten Woche. Sie wird den
Vorſchlä=
gen ihres Ausſchuſſes, der alle wichtigen liberalen
Be=
ſchlüſſe der Zweiten Kammer ausmerzt, im weſentlichen
zuſtimmen und wird nur bei der Unentgeltlichkeit des
Unterrichts inſofern der Zweiten Kammer
entgegenkom=
men, als unter Aufrechterhaltung des Prinzips der
Schul=
geldpflicht lediglich den ärmern Schulgeldpflichtigen, bis
zu einer beſtimmten Steuerklaſſe, Schulgeldfreiheit
ge=
währt wird. Eine Uebereinſtimmung der beiden
Kam=
mern bei ſolchen Gegenſätzen iſt ausgeſchloſſen.
Ausland.
Italien.
Der Geſetzentwurf über die
Ratifi=
kation des Lauſanner Friedensvertrages
wurde in der Kammer in geheimer Abſtimmung mit 335
gegen 24 Stimmen angenommen.
Frankreich.
Poincarés Erklärung. In der Kammer gab
Miniſterpräſident Poincaré einen Rückblick auf die Politik
der franzöſiſchen Regierung vor dem Ausbruch des
Krie=
ges, der nichts weſentlich Neues enthielt. Der Obmann
des Ausſchuſſes für Auswärtige Angelegenheiten,
Bar=
thou, dankte dem Miniſterpräſidenten in warmen Worten
für ſeine Darlegungen. Poincaré erwiderte auf eine
Frage Barthous von Neuem, daß er in der Kammer
vor den Weihnachtsferien Aufklärungen über die äußere
Politik geben werde, ohne ſich jedoch für verpflichtet zu
halten, auf alle etwa geſtellten Fragen zu antworten.
England.
Kanada und die Seeſtreitkräfte des
britiſchen Reiches. Der kanadiſche Premierminiſter
Borden legte, wie aus Ottawa gemeldet wird, dem
Par=
lament ein Geſetz vor, das die verwendbaren
Seeſtreit=
kräfte des britiſchen Reiches vergrößern ſoll. Er hob
dabei hervor, daß bei dem jetzigen Stande der Seemacht
am meiſten die Tatſache hervortrete, daß die britiſche
Marine vor zwölf Jahren auf allen Ozeanen die
Ueber=
macht beſaß, während ſie heute außer in der Nordſee
nirgends in der Uebermacht ſei. Er halte die Lage für
ernſt genug, daß Kanada dem Mutterlande eine ſofortige
Unterſtützung gewähren müſſe. Er ſchlage deshalb vor,
daß Kanada dem König ſieben Millionen Pfund Sterling
für drei Dreadnoughts gebe, welche die größten und
ſtärkſten Schiffe werden ſollten, die man für Geld haben
und mit Hilfe der Technik bauen könne. Sie ſollten in
England gebaut und der Admiralität für die allgemeine
Verteidigung des Reiches zur Verfügung geſtellt werden.
Borden führte aus:
Das britiſche Reich iſt keine große Militärmacht, ſeine
Sicherheit beruht ganz und gar auf der Flotte.
Augen=
blicklich iſt die oberſte Pflicht, die Sicherheit in den
heimi=
ſchen Gewäſſern zu verbürgen, durch die Zurückziehung
oder die Beſchränkung der Geſchwader in allen Teilen
erfüllt. Trotzdem ſind die Koſten um beinahe 50
Pro=
zent geſtiegen, aus dem einfachen Grunde, weil die
frem=
den Mächte ihre Flotten vergrößern, beſonders
Deutſch=
land. Die britiſche Flagge wird nicht länger die
vorherr=
ſchende im Mittelmeer ſein. Mit aller Anſtrengung des
Reiches wird es unmöglich ſein, die notwendige Stärke
auf dieſem wichtigen Seewege vor 1915 oder 1916 wieder
zu erlangen. Oeſterreich mit nur 140 Meilen Meeresküſte
und überhaupt keinen Kolonien baut eine furchtbare
Flotte von Dreadnoughts und die italieniſche Flotte wird
noch furchtbarer ſein.
Borden fragte, ob es nicht an der Zeit ſei, jenen
früheren Zuſtand in gewiſſem Maße wiederherzuſtellen.
Kanada ſende dieſe Schiffe, damit ſie in die Schlachtlinie
des Reiches mit denen des Mutterlandes, Auſtraliens
und Neu=Seelands eingereiht würden. Die
Reichsregie=
rung habe angedeutet, ſie würde den Vertreter Kanadas
in London als ſtändiges Mitalied des Ausſchuſſes für
die Reichsverteidigung willkommen heißen.
Bor=
den verlas ein langes Memorandum des engliſchen
Marineminiſters Churchill, in dem die Seemacht
Deutſch=
lands und Großbritanniens, ſowie diejenige der anderen
Nationen aufgeführt wird und genaue Vergleiche gezogen
werden. Darin heißt es, England beſitze zur Zeit 18
Schlachtſchiffe. Schlachtkreuzer und Dreadnoughts gegen
19 ſolcher Schiffe, die ſich im Beſitze der anderen Mächte
befänden. Im Jahre 1915 würden ſich die Ziffern auf 35
reſpektive 51 ſtellen. Churchill fügte hinzu, es würde
jedes Vorgehen Kanadas, die Stärke und Beweglichkeit
der Marine und damit den gemeinſamen
Sicherheits=
faktor zu erhöhen, überall als ein bedeutſamer Beweis
für die geeinte Kraft des Reiches und den erneuten
Ent=
ſchluß des Dominions angeſehen werden. ſein Teil zur
Erhaltung der Unverletzlichkeit des Reiches beizutragen.
Premierminiſter Borden führte in ſeiner Rede weiter
aus: Wenn England nicht mehr allein die Verantwortung
für die Verteidigung des Reiches auf der See übernimmt,
ſo wird es auch nicht länger die alleinige Verantwortung
und die alleinige Kontrolle für die auswärtige Politik
übernehmen. Redner ſagte, er habe bei ſeinem kürzlichen
Beſuch in England den Grundſatz vertreten, daß, wenn
die Dominions an der Verteidiguna des Reiches zur See
teilnähmen, ſie auch an der Verantwortung für die
aus=
wärtige Politik und an ihrer Kontrolle beteiliat werden
müßten. Dieſe Auffaſſung ſei in der herzlichſten Weiſe
und mit großer Begeiſterung aufgenommen worden und
nicht nur die britiſche Regierung, ſondern auch die Führer
der Oppoſition in England hätten dieſen Grundſatz
aus=
drücklich akzevtiert. Borden ſagte zum Schluß: Der
Himmel verhüte, daß wir in Kanada irgend welche
krie=
geriſchen oder agareſſiven Tendenzen unterſtützen oder
ihnen Vorſchub leiſten wollen. Das britiſche Reich wird
niemals einen Angriff unternehmen und aller Einfluß
Kanadas werde ſicherlich gegen einen ſolchen Weg
aufge=
boten werden.
Auf die Erklärung des Premierminiſters Borden
folgte eine kurze Rede Sir Wilfrid Lauriers. Dieſer
er=
klärte, daß ſeine Partei in der Hingebung an das engliſche
Reich hinter den Konſervativen nicht zurückſtände. Das
Haus und das Land würden auch die Denkſchrift der
Ad=
miralität mit Freude aufnehmen, daß ſie nicht einem
dringenden Notfall oder einer unmittelbaren Gefahr
gegenüberſtänden, wohl aber einer neuen Lage, die nicht
nur in Europa, ſondern in der ganzen Welt durch die
übertriebenen Rüſtungen entſtanden ſei. Sir Laurier
behielt ſich weitere Ausführungen vor.
Belgien.
Die Einführung der allgemeinen
Wehr=
pflicht. Der Kriegsminiſter unterbreitete dem
Parla=
ment das neue Militärgeſetz. Danach wird das
Jahres=
kontingent auf 230000 Mann gebracht, das bedeutet im
Prinzip die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht.
Es wird ferner das Einjährig=Freiwilligen=Inſtitut nach
deutſchem Syſtem eingerichtet und es ſollen etwa 2000
Mann jährlich freiwillig eingeſtellt werden. Die
Linien=
truppen werden nach dem neuen Geſetz, das ſchon im
Jahre 1913 in Kraft treten ſoll, auf 150000 Mann
ge=
ſteigert. Das Kontingent in Kriegsſtärke wird 330 000
Mann betragen. Die Dienſtpflicht ſoll bis zum 33.
Le=
bersjahre, alſo 13 Jahre, dauern. Die Dienſtzeit bleibt
nach wie vor 13 Monate. Die Begründung des Geſetzes
wird erſt, ſpäter dem Parlament zugehen.
Vereinigte Staaten.
Schiffsneubauten. Dem Kongreß ging der
Jahresbericht des Marineſekretärs Meyer zu, der die
Schaffung eines „Ausſchuſſes für nationale Verteidigung”
befürwortet. In dem Bericht wird dann mit Bezug auf
die Neubauten von Schiffen erklärt, daß die Vereinigten
Staaten in wenigen Jahren, falls das gegenwärtige
Syſtem von zwei Schlachtſchiffen jährlich nicht geändert
werde, von der zweiten auf die vierte Stelle in der Reihe
der Nationen geſunken ſein würden. Dann fährt der
Bericht fort:
„Eine Geſamtzahl von 41 Schlachtſchiffen mit einer
entſprechenden Anzahl von anderen Kriegs= und
Hilfs=
ſchiffen iſt nach Meinung des Marinaſekretärs das
Wenigſte, was die Vereinigten Staaten in ihren
Bezie=
hungen zu den anderen Weltmächten auf eine ſichere
Grundlage ſtellen wird. Dieſe Zahl müßte ſobald als
möglich erreicht werden, und dann müßte man die Flotte
durch Erſetzung veralteter Schiffe durch neue nach einem
einheitlichen, jährlichen Erſatzprogramm auf ihrer vollen
Stärke erhalten. Die Mobilmachung der Flotte zeigte
das Bedürfnis nach Schlachtkreuzern und kleineren
Schif=
fen, wie Spähſchiffen, Torpedobootszerſtörern,
Kanonen=
booten, Unterſeebooten. Kohlenſchiffen und
Munitions=
ſchiffen. Das Marinedepartement erkennt deutlich den
Wert von Torpedobooten und Unterſeebooten. Gern
würde es mehr von dieſen beſitzen, iſt aber der Meinung,
daß es bis mehr alte Schlachtſchiffe durch neue erſetzt
ſind. klüger iſt. für Schlachtſchiffe zu ſorgen, als die
Stärke in Schlachtſchiffen für Schiffe von geringerem
Gefechtswert zu opfern. Zwar ſind nur drei
Schlacht=
ſchiffe in dem diesjährigen Etat aufgeführt, doch meint
das Departement, daß die Lücken, die die Flotte an
anderen Schiffstypen aufweiſt, in Uebereinſtimmung mit
den Vorſchlägen des General Board ausgefüllt werden
ſollten. Der letztere ſchlägt im Anſchluß an ſeit 1900
dauernd gemachte Erfahrungen vor, daß der Kongreß in
der kommenden Seſſion für eine Vermehrung der Flotte
durch folgende Neubauten ſorge: 4 Schlachtſchiffe,
2 Schlachtkreuzer, 16 Torpedobootszerſtörer, ein
Torvedo=
bootszerſtörer=Tender, 2 Transvortſchiffe. 1
Munitions=
ſchiff. 6 Unterſeeboote. 1 Unterſeeboots=Tender, 1
Mate=
rialſchiff. 2 Kanonenboote, 2 Hochſeeſchleppdampfer, 1.
Trockendock, 1 Verſuchsdock für Unterſeeboote.
* Bückeburg, 5. Dez. Der kaiſerliche
Sonderzug traf pünktlich um 6 Uhr 50 Minuten
nachmittags hier ein. Der Kaiſer wurde von dem
Fürſten, dem Prinzen Adolf und dem Fürſten Hermann
empfangen. Nach der Vorſtellung der beiderſeitigen
Ge=
folge fuhren der Kaiſer und der Fürſt nach dem Schloß.
Am Schloßvortal wurde der Kaiſer von der Prinzeſſin
zu Schaumbura=Lippe begrüßt. Um 7½ Uhr fand Tafel
im Schloſſe ſtatt.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 7. Dezember.
* Vom Hofe. Ihre Königl. Hoheit die
Graß=
herzogin empfingen am Donnerstag nachmittaa 2 Uhr
im Neuen Palais Frau v. Kunowski. (Darmſt. Zta.)
Die Frau als Erfinderin.
Man hat dem weiblichen Geſchlecht lange Zeit das
Erfindertalent abzuſprechen geſucht, aber in neueſter Zeit
beweiſen die jährlichen Berichte der Patentämter in den
verſchiedenen Ländern, wie überraſchend groß die Zahl der
Frauen iſt, die neue und originelle Löſungen auf allen
Ge=
bieten finden. In ſeinem ſoeben bei Julius Hoffmann in
Stuttgart erſchienenen Werk „Das Hohe Lied der Frau”
widmet Jean Finot dieſem weiblichen Tätigkeitsgebiet
eine intereſſante Betrachtung. Lange Zeit waren den
Frauen die Fachſchulen verſchloſſen und man lähmte
außerdem ihre Erfindungsgabe dadurch, daß man ihnen
das Recht verweigerte, Patente zu nehmen. Daher tauchen
Erfindungen von Frauen erſt in verhältnismäßig junger
Zeit auf.
Das erſte Patent erhielt eine amerikaniſche Frau
im Jahre 1809. Mary Kies bekam es für eine Maſchine
zum Weben von Stroh mit einem Einſchlag von Seide
oder Garn. Bis zum Jahre 1860 waren die Frauen
er=
teilten Patente ſehr ſelten, aber von da ab nahm der
Er=
findergeiſt der Frauen einen bedeutenden Aufſchwung.
Als das Patentamt von New=York gegen Ende des
19. Jahrhunderts in einer Sonderabteilung der
atlan=
tiſchen Ausſtellung die von Frauen zum Patent
angemel=
deten Modelle vereinigte, war man erſtaunt und entzückt
über ihre Reichhaltigkeit und Vielſeitigkeit. Die
ameri=
kaniſchen Frauen haben ſich ebenſo praktiſch und
erfinde=
riſch wie die Männer erwieſen. Verbeſſerungen an
Ma=
ſchinen erregen beſonders ihre Aufmerkſamkeit.
Sie=
finden neue Räder für Lokomotiven (Mrs. de
Mont=
gomery), neue Verfahren bei der Entſchwefelung der
Me=
talle (Mrs. E. Meadows), Eiſenbahnen mit Aufzügen
(Mary E. Walton), Elektriſiermaſchinen und
Förder=
maſchinen. Die Patente der foanzöſiſchen Frauen ſind den
genannten ähnlich. Vor 1870 gab es in Frankreich faſt
keine Patente, die Frauen zu ihren Urhebern haben; von
da an aber werden ſie immer häufiger, nachdem den
Frauen die höheren Schulen geöffnet und die höheren
Be=
rufe freigegeben waren. Wenn man die Patentſchriften
des Handelsminiſteriums durchſieht, findet man, daß im
Durchſchnitt jährlich ungefähr 60—70 Patente von Frauen
angemeldet wurden. Eine Art Bedauern ergreift uns vor
ſo großen und ausdauernden Anſtrengungen, die
eigent=
lich ziemlich nutzlos verſchwendet werden. Und trotzdem,
wieviel Scharfſinn liegt in einigen dieſer Erfindungen!
Wenn die nicht gewöhnlichen Eigenſchaften von ſo
manchen dieſer Frauen in vernünftigere Bahnen gelenkt
worden wären, ſo hätte zweifellos die franzöſiſche
In=
duſtrie in ihnen wertvolle Mitarbeiter gewonnen. Die
Frau erſtreckt ihre Erfindungsgabe auf die kleinlichſten
Dinge und verſchwendet oft wahre Schätze an Scharfſinn
und Geduld, um Neuheiten oder Verbeſſerungen von ganz
nebenſächlicher Bedeutung herve zubringen. Manche
die=
ſer Erfindungen ſind recht bezeichnend. Eine Dame
er=
findet z. B. „eine neue Inſzenierung für die Parodie des
Serpentintanzes, die von einem Tier: Hund, Affe oder
Bär aufgeführt wird.‟ Eine andere läßt eine galvaniſche
Kette zu Heilzwecken patentieren; eine dritte einen Kamm,
der eine Flüſſigkeit direkt auf die Kopfhaut bringt.
Wie=
der eine andere erſinnt eine Zimmerradfahrbahn; eine
Er=
finderin läßt ſich eine Taſchenſchreibmaſchine, eine andere
„einen muſtergültigen Hoſenboden mit beweglichen Seiten
für Damen=Sportbeinkleider” patentieren.
Alle dieſe Patente gehören aber dem letzten
Jahr=
zehnt des 19. Jahehunderts an. Die Frauenpatente aus
den Jahren 1906 bis 1909 zeigen die wachſende
Intelli=
genz der Erfinderin in ihren immer wichtiger werdenden
Apparaten. Nun laſſen ſich die Damen ſchon Apparate
zum Austrocknen und Konſervieren von Gegenſtänden
vatentieren, Straßenreiniaungsmaſchinen. Verfahren zur
Gewinnung des Kobalts und ähnliche wichtige Dinge.
Beethovens neu entdeckte Symphonie Cdur.
Jenger Symphonie.
Zur hieſigen Erſtaufführung im
Inſtru=
mental=Verein,
Mittwoch, den 11. Dezember, im Saalbau.
Wer hätte zunächſt nicht zweifelnd aufgehorcht, als die
Kunde durch die muſikaliſche Welt ging, es ſei eine
Jugend=
ſymphonie Beethovens entdeckt worden? Zweifel an der
Echtheit wurden laut, aber nachdem nun die Symphonie
vor einiger Zeit bei Breitkopf und Härtel im Druck
ar=
ſchien, hat ſie ihren Siegeszug durch die Welt gemacht.
Wohl über 200 Orcheſter haben ſie zur Aufführung
ge=
bracht, darunter Orcheſter von Rang, wie Philharmonie
in Berlin, Gürzenich=Oacheſter in Köln, Meininger
Hof=
kapelle u. a. An der Echtheit wird nun nicht mehr
ge=
zweifelt. Sehr weſentlich haben dazu die intereſſanten
Ausführungen beigetragen, die der glückliche Finder,
Pro=
feſſor Dr. Stein in Jena, im 10. Beethoven=Heft der
Muſik (XI. Jahrgang, Heft 7) gemacht hat. Da dieſe
Orientierung über die Echtheitsfrage auch weitere Kreiſe
intereſſieren dürfte, ſei einiges daraus entnommen.
Stein beweiſt zunächſt, daß trotz einer ausgedehnten
Spe=
zialliteratur die wiſſenſchaftliche Beethovenforſchung noch
immet: vor zahlreichen ungelöſten Problemen ſteht. Vor
allem läßt die Kenntnis der Entwickelung des
jugend=
lichen Beethoven viel zu wünſchen übrig. Erſt in den
letzten Jahren iſt es gelungen, das Dunkel über die
Früh=
periode des Meiſters etwas zu lichten. In den letzten
Jahrzehnten wurden bereits einige Kompoſitionen aus
Beethovens Bonrer und der erſten Wiener Zeit entdeckt,
von denen „die Muſik zu einem Ritterballett” auf dem
Preſſefeſt 1911 und 12 „Kontretänze” im vorigen Winter
in einem Inſtrumental=Vereinskonzert hier zur
Aufführ=
ung kamen. Es iſt deshalb durchaus nicht ausgeſchloſſer,
* Charaktererteilung. Se. Königl. Hoheit der
Großyerzog haben dem Dominialkommiſſar des
Dom niums Fiſchbach i. R. Oberförſter Eduard
Neu=
ſchäffer den Charakter als Forſtmeiſter erteilt.
g. Strafkammer. Die Strafkammer beſchäftigte ſich
geſtern mit einer Privatbeleidigungsklage als
Berufungs=
inſtanz, die von größerem Allgemeinintereſſe iſt. Der
Stadtverordnete und Agent Fritz Perrelet in
Offen=
bach hatte gegen den Redakteur Ignaz Klug vom
Offenbacher Abendblatt Privatklage wegen Beleidigung
durch die Preſſe erhoben, worauf dieſer vom
Schöffen=
gericht Offenbach zu 50 Mark Geldſtrafe, die eventl. mit
10 Tagen Gefängnis zu verbüßen ſind, verurteilt wurde.
Im Offenbacher Abendblatt erſchien am 13. Mai ein
Ar=
tikel mit der Ueberſchrift „Mißbrauch eines ſtädtiſchen
Ehrenamtes” in dem gegen den Privatkläger ſchwere
Vorwürfe erhoben wurden. Er ſollte ſein Amt als
Spar=
kaſſenvorſtand dazu mißbraucht haben, daß er ſich für
Vermittelung von Hypotheken aus Mitteln der ſtädtiſchen
Sparkaſſe von den Hypothekenſuchern Proviſion geben
ließ. Eine vom Rechtsvertreter des Privatklägers,
Rechtsanwalt v. Brentano, geſandte Berichtigung
brachte der Angeklagte mit einem Zuſatz, daß er ſeine
Behauptungen aufrecht erhalten müſſe, daß ſich Perrelet
des ſtädtiſchen Ehrenamtes als unwürdig erwieſen habe,
und es ſei zu erwarten, daß er nun auch, nachdem er
be=
reits ſein Amt als Sparkaſſenvorſtand niedergelegt habe,
ſein Stadtverordnetenmandat ebenfalls niederlegen
werde. Vor dem Schöffengericht ſuchte der Angeklagte
den Wahrheitsbeweis zu führen, was ihm jedoch nicht
gelang. Das Gericht konnte ihm auch den Schutz des
Paragraphen 193 nicht zubilligen, da er ein perſönliches
Intereſſe an der Angelegenheit nicht nachweiſen konnte.
Es verurteilte den Angeklagten, trotzdem er bereits wegen
Preßvergehen mit 400 und 500 Mark vorbeſtraft iſt, nur
zu 50 Mark Geldſtrafe. Im Verhandlungstermin vor
dem Berufungsgericht verſuchte der Vorſitzende einen
Vergleich herbeizuführen, der jedoch an der Weigerung
des Beklagten ſcheiterte, der angab, er könne ſeine
Be=
hauptungen nicht zurücknehmen. In der Beweisaufnahme
kommen nur zwei Fälle in Frage; es wurde nur
feſtge=
ſtellt, daß Perrelet in einem Falle Proviſion erhielt, dieſe
aber zurückerſtattete. Daß er Proviſion verlangte, wurde
in keinem Falle feſtgeſtellt. Beig. Rech bekundet, daß
er dem Kläger nahegelegt habe, als ihm jene Gerüchte
zu Ohren kamen, er möchte ſein Amt als
Sparkaſſenvor=
ſtand niederlegen, um allen Gerüchten die Spitze
abzu=
hrechen. Dies tat denn auch Perrelet ohne weiteres.
Zeuge alaubt nicht, daß Perrelet ſein Amt in irgend
einer Weiſe mißbraucht habe. Der Agent Albings, an
den Perrelet geſchäftlich wiederholt herantrat, gibt an,
daß ihm Perrelet anbot, er wolle ihm Hypothekenanträge
der Stadtſparkaſſe überbringen. Dem widerſpricht
Perre=
let auf das entſchiedenſte, es könne ſich hier nur um
Miß=
verſtändniſſe handeln, da er auch privatim Hypotheken
vermittelte. Das Gericht verwarf die Berufung.
Wenn ſich der Beklaate auch berechtigt fühlte die nach
ſeiner Anſicht beſtehenden Mißſtände öffentlich zur
Sprache zu bringen, ſo ſei doch die Form beleidigend.
In der nichtöffentlichen Sitzung der
Stadt=
verordneten=Verſammlung wurde die Anſtellung des
ffrüheren Straßenbahnſchaffners Simon Treffert als
Pfandhausdiener genehmirt.
Landwirtſchaftskammer für das
Großherzog=
tum Heſſen. Am 5. Dezember fand unter dem
Vorſitz des Herrn Geheimerats Haas eine Sitzung des
Vor=
ſſtandes der Landwirtſchaftskammer in Darmſtadt ſtatt.
Es wurden in der Hauvtſache interne
Verwaltungs=
änge egenheiten erledigt. Die Mitalieder für die
Stuten=
örkommiſſion wurden für die nächſten 5 Jahre neu
ge=
wählt. Unter den Preisrichtern für die
Braugerſten=
prüfung wurden Erſatzwahlen vorgenommen. Die
Land=
wirtſchaftskammer trat der Geſellſchaft deutſcher
Pflanzen=
züchter als Mitglied bei.
* Bei der Landesverſicherungsanſtalt Großh. Heſſen
ſind im Monat November 319 Anträge eingegangen
und zwar: 213 Anträge auf Invaliden= und Krankencenke
(J. u. K.), 28 Anträge auf Altersrente (A.), 34 Anträge
auf Witwen= und Witwerrente (W.), 38 Anträge auf
Waiſenrente (O.), 5 Anträge auf Witwengeld (Wg.), 1
An=
trag auf Waiſenausſteuer (Oa.). Unerledigt wurden in
dieſen Monat übernommen 282 Anträge, ſo daß 601
Ren=
tengeſuche in Bearbeitung ſtanden. Es fanden
Erledig=
ung: 283 Anträge durch Bewilligung (226 J., 12 K., 10 A.,
12 W., 6 Wg., 17 O.), 9 Anträge durch
Anwartſchafts=
beſcheid (§§ 1258 und 1743 R.V.O.), 42 Anträge durch
Ablehnung, weil unbegründet (21 J., 4 A., 8 W., 1 Wg.,
8 O.), 22 Anträge durch andere Weiſe — Zurücknahme uſw.
(13 J., — A., 4 W., 1. Wg., 3 O., 1 Oa.), zuſammen 356
Anträge (hiervon wurden 73 durch Umwandlung
er=
ledigt), ſo daß 318 als unerlediat auf den Monat Dezember
I. J. übernommen werden mußten. In welchem Umfange
Beſonders gefielen die Vortragsſtücke aus dem 16. und
17. Jahrhundert, ſowie auch das Menuetto von Bolzoni,
geſpielt von den Herren Oeſtemer, Broder, Chuan und
Fräulein Meiſinger.
. Gartenbauverein. Die
Monatsverſamm=
lung des Gartenbauvereins war gut beſucht. Nach
Be=
grüßung durch den Vorſitzenden Herrn Direktor
Fuld=
ner ergriff Herr Profeſſor Völſing das Wort zu
ſeinem Vortrage über die „Naturſchutzpark=Bewegung”.
Er erläuterte zunächſt den Zuſammenhang zwiſchen
Natur=
ſchutzbewegung und Gartenbauverein. Wie der
Garten=
bauverein will auch die Naturſchutzbewegung die Freude
zur Natur heben und in immer weitere Kreiſe tragen.
Aus dieſem Grunde ſei auch der Verein dar Vereinigung
„Naturſchutzpark” als Mitglied beigetreten, der bezweckt,
Gebiete zu erwerben und dem Naturſchutz zu unterſtellen,
in denen die vordringende Kultur die vorhandene Tier=
und Pflanzenwelt auszurotten droht. Als erſte Tat
die=
ſer Bewegung wurde ein Stück in der Lüneburger Heide
erworben und ſomit für die Nachwelt in unverändertem
Zuſtand geſichert. Weiter plant der Verein die Schaffung
von derartigen Schutzgebieten in der norddeutſchen
Tief=
ebene, im Hochgebirge und in Süd= oder
Mitteldeutſch=
land. Der Vortragende gab, unterſtützt duch vorzügliche
Lichtbilder, einen Begriff von dem zur Echaltung
vor=
geſehenen und zum Teil bereits erworbenen Gebiet in
der Lüneburger Heide. Ein weiteres Gebiet iſt bereits
im weſtlichen Steiermark auf 5 Jahre gepachtet und ſoll
bei ausreichenden Mitteln auf 99 Jahre gepachtet werden.
Die prächtigen Lichtbilder zeigten u. a. auch die Tiere,
die zu erhalten ſich die Naturſchutzbewegung zur Aufgabe
geſetzt hat. Lebhafter Beifall wurde dem Vortragenden
zuteil. Mit der üblichen Gratisverloſung wurde die
Ver=
ſammlung geſchloſſen.
* Eine Nachfeier zum „Deutſchen Feſt” findet für die
Mitwirkenden und Mitglieder am Sonntag nachmittag
im Gartenſaale des Städtiſchen Saalbaues
ſtatt.
* Der naturwiſſenſchaftliche Verein hält am
Diens=
tag, den 10. Dezember, abends 8½ Uhr, ſeine 281. Sitzung
im Fürſtenſaal. Grafenſtraße 20. Tages=Ordnung:
Privatdozent Dr.=Ing. D’ Ans: Moderne Probleme
der Chemie.
. Allgemeiner deutſcher Frauenverein, Ortsgruppe
Darmſtadt. Wie alljährlich findet am nächſten Mittwoch,
den 11. Dezember, im „Mathildenhöhſaal” zum Beſten
der Mädchenhorte die Aufführung eines kleinen
Märchenſpiels ſtatt, das von Kindern der beiden
Horte geſpielt wird. Daran ſchließt ſich eine Veeloſung
und ein Verkauf der von den Kindern ſelbſt gefertigten
Handarbeiten. Da die Aufführungen der Mädchenhorte in
den letzten Jahren ſo freundlich aufgenommen wurden,
ſo wird auch in dieſem Jahre guter Erfolg der
Veranſtal=
tung ehofft. Karten dazu ſind noch in beſchränkter
An=
zahl im Verkehrsbureau zu haben.
* Der Geſangverein „Liederzweig” beabſichtigt, wie
ſeither, bei ſeiner Weihnachtsfeier einen „Kinderchor”
zum Vortrag zu bringen. Der Vorſtand des Vereins
er=
ſucht die Mitglieder, ihre Kinder im Alter von 8—14
Jah=
ren zu der am Sonntag, den 8. Dezember, im
Kneip=
ſaale der Turngemeinde (Woogsplatz) ſtattfindenden
1. Probe ſchicken zu wollen. (Siehe Anzeige.)
* Skiklub Schwarzwald. Am Mittwoch, den
11. Dezember, findet im Saale der
Landesbaugewerk=
ſchule, Neckarſtraße 3, auf Veranlaſſung des Skiklubs
Darmſtadt=Odenwald ein Lichtbildervortrag über
Skiſport und über Skitouriſtik ſtatt. A’s Redner iſt der
in Sportkreiſen bekannte Herr Karl J. Luther aus
München gewonnen worden, der gerade auf einer
Vor=
tragsreiſe durch Südweſtdeutſchland beariffen iſt. Herr
Luther, dem auch als Skilehrer und Kursleiter ein guter
Ruf vorausgeht, iſt gewiß der rechte Mann, um die
Reize des Skiſports anſchaulich zu ſchildern und wird
man es dem Skiklub Darmſtadt=Odenmald Dank wiſſen,
daß er die Gelegenhelt benutzt hat, Herrn Lüther zu
einem Abſtecher nach Darmſtadt zu veranlaſſen. Der
Vortras iſt koſtenkrei.
* Der Ortsgewerbeverein veranſtaltet für ſeine
Mit=
glieder am Montag, den 9. Dezember, im Kaiſerſaal,
Grafenſtraße, einen Lichtbildervortrag. — Eine
Wanderung über Mönchbruch nach Rüſſelsheim mit
Be=
ſichtigung der weltberühmten Opelwerke — und die
Beſich=
tigung des Tonwerks Heppenheim, Heppenheims ſelbſt
mit ſeinen reizenden Tälern, Oberhambach mit der
Oden=
waldſchule, der Beſitzer derſelben, Herr Profeſſor Geheeb,
mit ſeinen Schülern beim Winterſport, Trachtenbilder und
Anſichten aus dem Odenwald uſw. — dürften vieles
In=
tereſſante bieten. Der Zutritt iſt nur gegen Vorzeigen
der Eintrittskarte geſtattet, die koſtenlos bei Herrn
Satt=
lermeiſter Wallauer, Rheinſtraße 37, erhältlich iſt. (Gäſte
können durch Mitglieder eingeführt werden.) Näheres in
der Anzeige vom letzten Donnerstag dieſes Blattes.
die Landesverſicherungsanſtalt Großh. Heſſen
Heilver=
fahrenskoſten für ihre Verſicherten übernimmt,
er=
gibt ſich aus nachſtehenden Erläuterungen: Ende November
1912 waren in den nachverzeichneten Anſtalten
ver=
ſicherte Perſonen untergebracht: 1. Ernſt=Ludwig=
Heilſtätte bei Sandbach 105, 2. Eleonoren=Heilſtätte
Win=
terkaſten 54, 3. Göttmannſche Anſtalt bei Reichelsheim
i. O. 37, 4. Konitzkyſtift in Bad=Nauheim 14, 5. Bad Orb
11, 6. Sonſtige Anſtalten, wie (Krankenhäuſer, Kliniken
u. dergl. m.) 21, Summa 242.
* Vom neuen Grundbuch. Die Dienſträume Großh.
Amtsgerichts I, Grundbuchanlegung, hier, die ſich
be=
kanntlich im Hauſe Mathildenplatz 15 (ehemals Advokat
Koch=Reulingſches Haus zwiſchen dem Marſtall und der
Bismarckſtraße) befinden, ſind nunmehr unter Nr. 1960
an das öffentliche Fernſprechnetz angeſchloſſen.
Großh. Hoftheater. Heute gelangt als 73.
Abonne=
mentsvorſtellung, Buchſtabe D 19, Hebbels Drama
„Gyges und ſein Ring” in der Neuinſzenierung
der Stilbühne zur Aufführung. Morgen nachmittag
2½ Uhr geht als zehnte Volksvorſtellung zu ermäßigten
Preiſen Anzengrubers „Pfarrer von Kirchfeld‟
mit Herrn Ehrle in der Titelrolle in Szene. Den
Kar=
tenverkauf hat bis heute abend das Verkehrsbureau inne,
morgen, Sonntag, ſind Karten ausſchließlich an der
Hof=
theaterkaſſe erhältlich. Sonntag abend geht unter der
muſikaliſchen Leitung von Kapellmeiſter Lert Thomas
„Mignon” in Szene. Die Vorſtellung iſt im
Abonne=
ment für den Buchſtaben A. 19 angeſetzt. Spielleiter:
Herr Oberregiſſeur Valdek. Am Dienstag abend beginnt
Alexander Moiſſi ſein Gaſtſpiel als Hamlet. Für
das Gaſtſpiel des Künſtlers, der zum erſtenmal in
Darm=
ſtatt auftritt, deſſen Name jedoch auch hier berühmten
Klang hat, gibt ſich lebhaftes Intereſſe kund. Der
Karten=
vorverkauf findet täglich im Verkehrsbureau ſowohl, wie
an der Hoftheaterkaſſe ſtatt.
* Kunſtverein. Die ſchon vor längerem angekündigte
Ausſtellung von Werken Darmſtädter Künſtler
wird am Sonntag, den 8. Dezember, eröffnet.
* Die Ausſtellung empfehlenswerter Jugendſchriften
und guter Bildwerke iſt ſeit geſtern eröffnet und bietet
täglich bis zum 23. Dezember älteren und jüngeren
Bücherfreunden Gelegenheit, ſich vor den Einkäufen in
Ruhe von dem Inhalt, dem Preis und der Ausſtattung
der Weihnachtsgabe ein Urteil zu bilden. Der
Aus=
ſtellungsraum befindet ſich, wie früher, im Rathaus am
Markt, eine Stiege hoch, und iſt geöffnet täglich
nach=
mittags von 4 bis 7 Uhr, am Sonntag. Dienstag und
Freitag auch vormittags von 11 bis 12 Uhr. Um im
Saal ſtörende Begegnungen zu vermeiden, wende man
ſich nach dem Eintritt nach rechts und beginne den
Rund=
gang bei der Abteilung für das jüngere Alter. Das
Auf=
ſchreiben der Buchtitel, des Verlags uſw. erleichtern die
an den Wänden aufgehängten Notizblätter. Der Beſuch
der Ausſtellung iſt frei.
Akademiſche Volksunterrichtskurſe Durmſtadt
(A. V. D.). Heute, Samstag, abend bietet ein
Licht=
bilderkurſus eine Aufnahmeſerie mit erklärendem
Vortrag über: „Die Gewinnung der Kohle und ihre
Ver=
wendung” (Hochofenprozeß, Eiſenbahn,
Dampfſchiff=
fahrt uſw.). Intereſſenten können ſich gegen eine Gebühr
von 10 Pfg. an dem Kurſus beteiligen (Stadt Pfungſtadt,
8½ Uhr abends). — Am morgigen Sonntag, vormittags
10 Uhr, wird eine Führung durch das
Schlacht=
haus — nur für Hörer der A. V. D. — veranſtaltet. —
Am Montag, den 9. ds., abends um 8½ Uhr, im
Reſtau=
rant „Treffpunkt” (Gutenbergplatz) Leſeabend. Thema:
Ganghofer.
* Städtiſche Schu’zahnklinik für die
Volksſchul=
kinder der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt. Im
Monat November wurden behandelt: 604 Kinder
(329 Mädchen, 275 Knaben) mit 831 Konſultationen.
Gefüllt wurden 434 Zähne, ausgezogen wurden 358 Zähne
(332 Milchzähne, 26 bleibende Zähne). Zahl der Tage,
an denen Sprechſtunden abgehalten wurden: 25.
* Das Konzert der Mandolinen= und Gitarren=
Vereinigung verlief in der anregenden und exakten Weiſe,
die man von früheren Veranſtaltungen des Vereins ſchon
gewohnt iſt. In der Hauptſache iſt dies wohl dem
tüch=
tigen und geſchmackvollen Arrangement des erfahrenen
Leiters Herrn Hofmuſiker W. Manecke zuzuſchreiben,
außerdem aber natürlich auch den ſchönen, ſowohl
inſtru=
mentalen wie ſtimmlichen Leiſtungen der anderen
Künſt=
ler, inſonderheit des Fräulein Paula Manecke. Wie
uns ſcheint, hat ihre geſangliche Ausbildung noch ſeit
ihrem letzten Konzerte, an dem ſie ſchon die Zuhörer mit
ihrer prächtigen Altſtimme erfreute, bedeutende
Fort=
ſchritte gemacht, dies bewies ſie hauptſächlich in der ſehr
ſauber und ſchön geſungenen Rinaldo=Arie von Händel.
Daß Herr W. Manecke Laute. Mandoline und Waldhorn
in gleich künſtleriſcher Weiſe beherrſcht, braucht hier nicht
mehr erwähnt zu werden. Das Programm war ſehr
intereſſant und in der Zuſammenſtellung gut gewählt.
daß noch weitere Jugendwerke des Meiſters exiſtieren.
Auffallend bleibt außerdem, daß Beethoven erſt im 30.
Jahre ſeine erſte Symphonie veröffentlichte. Und dieſe
Symphonie zeigt bereits eine ſo ſouveräne Beherrſchung
der orcheſtralen Technik, daß es kaum denkbar erſcheint, daß
Beethoven nicht ſchon vorher gründliche Uebungen im
Orcheſterſatz gemacht hätte. In ſeinen Skizzenbüchern
finden ſich nun in der Tat Belege dafür; der im Britiſchen
Muſeum zu London aufbewahrte Skizzenband enthält
einen 111 Takte langen Entwurf zu einer „Sinfonia”
Mit der Bitte um Veröffentlichung ſagt Stein über den
intereſſanten Fund ſelbſt in dem Vorwort zur Partitur
unſeker Symphonie wörtlich folgendes:
„Die vorliegende Partitur einer unbekannten C-dur=
Symphonie wurde hergeſtellt nach handſchriftlichen
Orcheſterſtimmen, die ſich im Notenarchiv des im Jahre
1769 aus einem alten ſtudentiſchen Collegium musicum
hervorgegangenen „Akademiſchen Konzertes” in Jena
fanden. Die II. Violinſtimme trägt den Vermerk: „Par
Louis van Beethoven” die Violoncellſtimme die
Auf=
ſchrift: „Symphonie von Beethoven” (sie!), nicht etwa
als ſpäteren Nachtrag, ſondern erſichtlich von der gleichen
Kopiſtenhand geſchrieben, von der auch die Noten
ſtam=
men. Beſchaffenheit des Papiers, Schriftduktus und
Schreibweiſe der dynamiſchen Zeichen weiſen die
Stim=
men mit ziemlicher Sicherheit dem Ende des 18.
Jahr=
hunderts zu. Da Beethovens Name zur Zeit der
Nieder=
ſchrift der Stimmen weiteren Kreiſen noch unbekannt war
— erſt nach 1800 beginnt ſich ſein Ruhm zu vebbreiten
ſo iſt eine mit jener Aufſchrift beabſichtigte Fälſchung,
eine betrügeriſche Unterſchiebung, um das Werk durch den
berühmten Namen zu empfehlen, nicht wohl anzunehmen.
Die Ueberlieferung, die die Symphonie Beethoven
zu=
ſchreibt, iſt alſo methodiſch einwandsfrei, mindeſtens
ebenſo unanfechtbar, wie bei manchem anderen
Beethoven=
ſchen Werke, deſſen äußere Beglaubigung ebenfalls
gediglich auf einer Aufſchrift von Kopiſtenhand beruht
(Kaiſerkantaten, Klavierkonzertſatz in D=dur). Dieſe
äußere Beglaubigung der Autorſchaft Beethovens wird
nun durch eine Reihe ſchwerwiegender innerer Gründe
nahezu zur Gewißheit erhoben. Zahlreiche Stellen der
Partitur zeigen ſo unverkennbar Beethovenſches Gepräge,
daß für ſie ein anderer Autor ausgeſchloſſen erſcheint.
Ab=
geſehen von ſolchen, die Klaue des Löwen verratenden
Partien, lehnt ſich die Symphonie als Ganzes deutlich an
Vorbilder an, und zwar iſt neben Mozartſchen
Wend=
ungen beſonders auffallend Haydns Einfluß
wahrzu=
nehmen, deſſen Londoner Symphonien in D=dur und
C-dur dem Komponiſten geradezu als Muſter gedient zu
haben ſcheinen. Ueberhaupt läßt ſich in mannigfacher
Be=
ziehung der Nachweis führen, daß wir es mit der Arbeit
eines techniſch noch unausgereiften Künſtlers zu tun haben.
Da wir unter den Gefolgsleuten Haydns und Mozarts zu
Ende des 18. Jahrhunderts bis jetzt keinen kennen, dem ein
ſolches, den Meiſter ankündigendes Werk zugeſchrieben
werden könnte, da endlich zu all den äußeren und inneren,
die Autorſchaft Beethovens nahelegenden Gründen noch
zahlreiche Reminiſzenſen an andere Werke des Meiſters
hinzutreten, ſo läßt ſich mit größter Wahrſcheinlichkeit
an=
nehmen, daß wir in der aufgefundenen „Jenaer
Sym=
phonie” in der Tat eine Jugendſymphonie
Beet=
hovens beſitzen, von dem wir aus erhaltenen Skizzen
wiſſen, daß er ſich bereits vor ſeiner „Erſten” mit Plänen
zu Symphonien beſchäftigt hat.”
Es ſei hier noch kurz auf den Inhalt des reizenden
Werkes eingegangen. Nach einer langſamen Einleitung
(Adagio), mit der Haydn und Mozart ihre Symphonien
gerne eröffnen, beginnt der erſte Satz. Das Thema wird
in Moll wiederholt und leitet in einer ſchönen
geſchwunge=
nen Melodie nach der Oberdominante, die dem friſch und
kräftig einſetzenden Hauptthema des Allegro als
Sprung=
brett dient. Nach einer kurzen, das Achtelmotiv des
Hauptthemas reizend imitierenden Periode, wird mit
ziem=
lich konventionellen Wendungen nach der Dominanttonart
moduliert. Das Seitenthema trägt den ausgeſprochenen
„kantabeln” Charakter Mozarts. Der II. Satz — F-dur-
Adagio cantabile — beginnt mit einem volksliedmäßigen
Thema. Nach einer unweſentlich veränderten
Wieder=
holung ſchließt ſich ein zweiter ſechstaktiſcher Teil an.
Es folgt ein Minore F-moll von hoher Schönheit, das
entſchieden Beethovenſchen Charakter trägt. Als Maggiore
chließt ſich eine Figuralvariation über das Hauptthema an.
Nach einer großen Steigegung entlädt ſich die Spannung
in einem Fortissimo-Tutti, worauf der Satz in einer
über=
aus ſchönen und bedeutenden Coda pianissimo verklingt.
Das Menuetto (Maeſtoſo) trägt durchaus Haydnſchen
Charakter. Von beſtrickender Wirkung iſt das Trio, in
dem die Bläſerſtimmen von zwei Soloviolinen reizend
be=
gleitet werden. Das Finale (Allegro), heiter und launig,
bringt ein ebenfalls an Haydn erinnerndes, rondoartiges
Thema und arbeitet im weiteren Verlauf mit ziemlich
kon=
ventionellem Figurenwerk. Das Seitenthema verrät
un=
verkennbar das Vorbild der „Mannheimer Schule‟. Die
Durchführung beſtreitet das Hauptthema und zeigt hier
be=
reits größere Dimenſionen als im erſten Satz, wie
über=
haupt das Finale auch inſtrumental und thematiſch
be=
reits eine fortgeſchrittenere Uebung und elegantere
Tech=
nik zu vebraten ſcheint.
Diejenigen, die ſich noch beſonders für das Werk
intereſſieren, ſeien noch auf eine Taſchenpartitur, ein
vier=
händiges Arrangement von Max Reger und ein
zwei=
händiges von Otto Singer (Breitkopf und Härtel)
auf=
merkſam gemacht.
Zwei Fakſimiles, eines mit der Aufſchrift auf den
Stimmen, das andere, das den Anfang der erſten Seite
der Originalſtimmen zu Violino I. wiedergibt, (dem
oben=
erwähnten Beethovenheft der Muſik entnommen) ſind im
Schaufenſter der Hofmuſikalienhandlung von Heinrich
Arnold Wilhelminenſtraße 9, ausgeſtellt.
So möge denn die „alte Novität” das Publikum in
leichem Maße erfreuen, wie die Ausführenden in den
Proben.
Wilhelm Schmitt.
* Kanarienverloſung. Der erſte, zweite und dritte
Preis der am 23. Dezember d. J. ſtattfindenden
Verloſ=
ung von Kanarienhähnen iſt zurzeit im Schaufenſter des
Herrn Karl Baier, Schulſtraße 6, ausgeſtellt. Die Loſe
ſind, wie in den Vorjahren, wieder in roter Farbe
ge=
halten und daſelbſt, ſowie in allen durch dieſelben
er=
kenntlichen Verkaufsſtellen erhältlich. Es ſei nochmals
ausdrücklich darauf hingewieſen, daß nur Hähne (und
keine Weibchen) zur Verloſung kommen. Veranſtalter
der Verloſung ſind der Kanarienzucht= und
Vogelſchutz=
verein, ſowie der Kanarienklub Darmſtadt.
* Orpheum. Das neue ſenſationelle Dezember=
Pro=
gramm, über das vor einigen Tagen eingehend berichter
wurde, erfreut ſich mit Recht fortgeſetzt großen Beifalls
und eines gut beſuchten Hauſes. Die Hauptattraktion iſt
das telepathiſche Phänomen Erneſto Bellini,
wel=
cher als Gedankenleſer ganz Unglaubliches zu leiſten
im=
ſtande iſt und dafür mit langanhaltendem Beifall
belohnt=
wird. Das übrige Programm beſteht aus Künſtlern
aller=
erſten Ranges und reiht ſich den Darbietungen der
frü=
heren beſten Spielpläne ebenbürtig an. Heute, Samstag,
findet bei beſonders ausgewähltem Programm
Fa=
milien=Abend ſtatt. Morgen, Sonntag, wie
ge=
wöhnlich, zwei Vorſtellungen, nachmittags 4 Uhr
bei kleinen Preiſen die beliebte Volksvorſtellung. Die
Abendvorſtellung beginnt 8½ Uhr (nach Ladenſchluß).
Siehe Anzeige.
* Rummelbräu=Konzerte. Die beiden
Streich=
konzerte am nächſten Sonntag werden von der
Kapelle des Leibgarde=Regiments unter Herrn Hauskes
Leitung ausgeführt. Die Programme ſind ſorgfältig
aufgeſtellt und enthalten u. a. einige neuere
Operetten=
fragmente. Für das Abendkonzert iſt der Violiniſt Härtl
als Soliſt vorgemerkt. (Siehe Anzeige.)
* Ludwigshöhe. Das morgige Sonntagskonzert
wird von der Kavelle des Artillerie=Regiments Nr. 61
unter Leitung des Obermuſikmeiſters Herrn M. Weber
ausgeführt. Wie immer, ſo hat auch dieſesmal Herr
Weber ein hübſches Programm aufgeſellt, das nur gern
gehörte Muſikſtücke enthält. Den Beſuchern dürften
einige genußreiche Stunden in Ausſicht ſtehen. (Stehe
auch Anzeige.)
Pfungſtadt, 6. Dez. Heute früh 1½ Uhr wurden
die Bewohner unſeres Städtchens durch
Feuerſig=
nale aus dem Schlafe geſchreckt. In dem innerhalb
des Weichbildes der Stadt befindlichen
Dampfſäge=
werk der Gebrüder Wacker war der Brand
aus=
gebrochen; wie man annimmt, war das Maſchinenhaus
der Herd des Feuers, das ſich auf den mit Brettern und
ſonſtigem Material gefüllten langen Anbau ausdehnte.
Da der Brand erſt ſpät bemerkt worden war, fiel ihm
das Maſchinenhaus mit den anſtoßenden Gebäuden und
Holzvorräten zum Opfer. Dicht daneben ſtehende
Scheuern und Wohnhäuſer der Nachbarn konnten noch
mit knapper Mühe vor dem Uebergreifen des Elements
bewahrt werden. Die Beſitzer ſind mit ihrem Anweſen
verſichert.
Dieburg, 6. Dez. In den Kleeäckern der hieſigen
Gemarkung und denen der Nachbarſchaft macht ſich eine
Erkrankung der Pflanzen bemerkbar, der bereits
man=
ches Stück zum Opfer fiel. Als Erreger der Krankheit
wurde ein Pilz, der Stengelbrenner, feſtgeſtellt, während
in den befallenen Pflanzen ſelbſt ein kleiner Rüſſelkäfer
zu gleicher Zeit ſein Werk treibt und die Stengel
durch=
frißt. An anderen Orten tritt der Kleekrebs in
verhee=
render Weiſe auf. Direkte Mittel zur Bekämpfung
bei=
der Paraſiten ſind noch nicht gefunden. Auch aus
an=
deren Gegenden, namentlich im Kreiſe Erbach, wird
von dem Auftreten beider Kleeſchädlinge berichtet.
Mainz, 5. Dez. Die Polizeiaſſiſtentin Frau
Schapiro iſt durch Beſchluß der Stadtverordneten=
Ver=
ſammlung zur feſten Anſtellung gelangt, und zwar mit
allen gegen 1 Stimme. Die Aſſiſtentin wurde in die
Ge=
haltsklaſſe von 2400—3600 Mark eingereiht, rückwirkend
bis 1. April 1910. Außerdem erhält ſie freie Wohnung
in dem ihr unterſtehenden Heim.
Mainz, 6. Dez. Der Zigeuner Ebender,
wel=
cher vom Schwurgericht zu 5 Jahren Zuchthaus
verur=
teilt wurde, wurde heute vormittag unter äußerſt ſtarker
Bedeckung ins Unterſuchungsgefängnis nach Fulda
ge=
bracht. Dort hat er ſich noch wegen Mords und
Mord=
verſuchs zu verantworten. Ebender äußerte ſich, er
werde in Fulda bei günſtiger Gelegenheit ausbrechen.
In der Nacht auf Sonntag wurden einem hieſigen
Juſtiz=
rat aus ſeinem Bureau aus dem Kaſſenſchrank 1600
Mark geſtohlen. Als am Sonntag der Rechtsanwalt
auf ſein Bureau kam, bemerkte er, daß alle Türen
auf=
ſtanden; das Geld, von dem ein großer Teil am
Sams=
tag erſt durch die Poſt eingetroffen war, war
verſchwun=
den. Am Samstag hatte der Rechtsanwalt ſeinen 17jäh=
rigen Gehilfen entlaſſen, weil er ihn im Verdacht hatte,
daß er ſeit einiger Zeit größere Geldbeträge, die auf dem
Bureau abhanden gekommen waren, geſtohlen hatte. Nun
wurde der Entlaſſene am Samstag abend nach
Bureau=
ſchluß noch im Hauſe geſehen. Die Polizei verhaftete
ihn; es wurden Schlüſſel zu dem Bureau und ein
Kaſſen=
ſchlüſſel, die er abzuliefern hatte, vorgefunden. Das Geld
wurde nicht bei ihm vorgefunden, er leugnet, die 1600
Mark geſtohlen zu haben.
Mainz, 6. Dez. Die, Bewohner eines Hauſes in der
Kaiſerſtraße bemerkten in den Monaten Auguſt und
September, daß öfters frühmorgens ein Mädchen einen
Sack mit Fleiſch in den Hausflur ſtellte, der
als=
bald von einem Metzger mit einem Fahrrad abgeholt
vurde. Da die Leute an einen größeren Fleiſchdiebſtahl
dachten, wurde die Polizei verſtändigt, die der Sache
nach=
ging. Ein Schutzmann in Zivil beobachtete das Haus
und ſtellte feſt, daß das Fleiſch von einem
Pferde=
metzger herrührte und von dem Metzgermeiſter Michael
Schäfer abgeholt wurde. Schäfer verkaufte das Fleiſch
i ſeine Kunden als prima Ochſen= und
Rind=
fleiſch zu dem teueren Ladenpreis. Schäfer wurde
da=
nals vernommen und gab an, daß er das Pferdefleiſch
als Ochſen= und Rindfleiſch verkauft habe. Als Grund
gab er an, daß er kein Geld habe, um Vieh zu kaufen
und zu ſchlachten; er kaufe das Fleiſch von anderen
Metz=
gern. Da ihm aber Rindfleiſch zu teuer geweſen ſei, habe
er Pferdefleiſch gekauft und als Ochſen= und Rindfleiſch
erkauft. Er wurde wegen Betrugs angeklagt und hatte
ſich geſtern vor dem Schöffengericht zu verantworten.
Mit=
angeklagt wegen Beihilfe waren der Pferdemetzger und
deſſen Tochter. Schäfer beſtritt anfänglich, daß er das
Pferdefleiſch an ſeine Kunden als Ochſenfleiſch verkauft
habe. Er will es für einen anderen Mann, den „großen
Unbekannten” beſorgt haben. Als ihm Vorhalt aus
ſei=
nten früheren Ausſagen gemacht wurde, gab er zu, daß
r das Fleiſch an ſeine Kunden verkauft habe. Der
Pferde=
metzger und ſeine Tochter beſtritten, daß ſie ſich der
Beihilfe zum Betrug ſchuldig gemacht hätten. Sie hätten
ein öffentliches Geſchäft und wer komme, erhalte Fleiſch,
wenn er es bezahle. Ein Teil des Publikums komme in
den Laden und kaufe Pferdefleiſch, das beſſere Publikum
laſſe es durch andere Leute abholen. Wohin das Fleiſch
komme, wüßten ſie ſelbſt nicht. Die beſſeren Herrſchaften
ießen ſich ſogar das Fleiſch an einen anderen Platz
brin=
gen; von dort holten ſie es dann ab. Es kämen auch
Leute vom Land, die 60 bis 80 Pfund Pferdefleiſch
kauf=
en. Es werde kein Kunde gefragt, wie er heiße und wer
r ſei. Das Fleiſch, das Schäfer bekommen, will die
Toch=
ter nicht beſorgt haben. Der Pferdemetzger ſchlachtet nach
ſeiner Angabe monatlich 60 bis 80 Pferde. Das
Schöf=
fengericht verurteilte Schäfer wegen Betrugs zu
20 Mark Geldſtrafe: der Pferdemetzger und ſeine Tochter
wurden feigeſprochen. (Mz. Tgbl.)
Nierſtein, 6. Dez. Der hieſigen Gemeinde erwuchſen
n dieſem Herbſt durch die in den Weinbergen überaus
ſtark auftretenden Stare ganz enorme Koſten. Man
war genötigt, neben den vier ſtändigen Feldſchützen noch
21 Mann als Hilfsſchützen und ſpäter noch zwei ſogen.
Jäger anzuſtellen, die mit ihren Gewehren den ſchädlichen
Vögeln auf den Leib rückten. Man zahlte an Lohn für
die Hilfsſchützen allein 3314 Mark und an
Verſicherungs=
geldern 121 Mark. Die Koſten für Munition beliefen ſich
auf 1082 Mark. Die Geſamtausgabe zur Abwehr der
Stare ſtellt ſich demnach auf rund 5000 Mark.
Gießen, 3. Dez. Der frühere Rechner der Spar= und
Darlehenskaſſe in Langsdorf. A. R. IV war der
Ur=
kundenfälſchung angeklagt; er hat im Jahre 1907
auf vier Schuldſcheinen über etwa 30000 Mark den
Namen des Direktors der Kaſſe gefälſcht und die Scheine
in Verkehr gebracht. Er iſt der Tat in vollem Umfange
geſtändig und entſchuldigt ſie mit Arbeitsüberhäuſung.
Unter Berückſichtigung dieſes Grundes erkannte die
Straf=
kammer auf eine Gefängnisſtrafe von ſechs Monaten.
* Gießen, 5. Dez. Die Stadtverordneten=
Verſammlung bewilligte für die Erweiterung des
ſtädtiſchen Waſſerwerks 330000 Mark.
* Gießen, 6. Dez. Der älteſte Juriſt Heſſens,
Ge=
heimer Juſtizrat Baiſt, iſt heute im Alter von 86 Jahren
hier geſtorben.
— Büdingen, 6. Dez. Heute mittag ſtarb hier nach
kurzem, ſchwerem Krankſein im Alter von 37 Jahren der
Kreisamtmann Froelich. Das Hinſcheiden des
jun=
gen tüchtigen Beamten begegnet in weiteſten Kreiſen
auf=
richtiger Teilnahme.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 5. Dez. Karl Frenzel,
der Neſtor dar deutſchen Journaliſten, begeht heute in
Berlin ſeinen 85. Geburtstag. — Das Schöffengericht
verurteilte den verantwortlichen Redakteur des
Lokalanzei=
gers, Sartorius, wegen übler Nachrede und
öffent=
licher Beleidigung des Generalmuſikdirektors v.
Wein=
gartner zu 50 Mark Geldſtrafe und billigte dem Kläger
Publikationsbefugnis zu. In der Begründung wird
her=
vorgehoben, daß der Vorwurf, der in dem Artikel des
Lokalanzeigers gegen Weingartner gemacht worden war,
aß dieſer nämlich kontraktbrüchig geworden ſei, nicht
er=
wieſen ſei. Andererſeits ſei durch den Prozeß dargelegt
worden, daß die Behauptung der Konſpiration der
König=
lichen Generalintendantur mit dem Lokalanzeiger nicht
er=
wieſen, ſondern ſogar widerlegt ſei. Daß die Strafe nur
auf 50 Mark bemeſſen worden ſei, ſei mit Rückſicht darauf,
daß Sartorius dieſen Artikel weder geſchrieben, noch vor
dem Erſcheinen geleſen habe. — Die Unterſuchung in der
Affäre des flüchtigen Kaſſenboten Brüning iſt auf
überraſchende Weiſe gefördert worden. Geſtern iſt es der
Berliner Kriminalpolizei gelungen, 67000 Mark von den
durch Brüning bei der Dresdener Bank unterſchlagenen
Geldern aufzufinden und zu beſchlagnahmen. Die Summe
befand ſich in der Behauſung eines Schwagers des
De=
fraudanten in der kleinen Bauern=Ortſchaft Engter im
Hannoverſchen. Der Schwager Brünings hatte das Geld
an einer Stelle des Hauſes eingemauert. Der
Unterſuch=
ungsrichter und zwei Berliner Kriminalkommiſſare hatten
die Spur nach Engter gefunden und waren vorgeſtern
dorthin abgereiſt. Der Schwager Brünings gab an, daß
er das Geld nur auf die Drohungen Brünings genommen
und aufbewahrt hatte. Brüning ſelbſt hatte ſich von
Ber=
lin zunächſt nach Luxemburg und von dort in einer Nacht
nach Engter begeben. Sein Schwager hatte ſich duch
Geſpräche verdächtig gemacht. Er wurde mit ſeiner
Ehe=
frau wegen Verdachts der Beihilfe verhaftet und nach
dem Unterſuchungsgefängnis in Osnabrück übergeführt.—
Direktor Stoſch=Sarraſani plant, in Berlin ein
maſſives Gebäude zu errichten, das eine Verſchmelzung
ſeines in wenigen Wochen in Dresden zur Eröffnung
ge=
langenden „Theaters der Fünftauſend” mit dem Syſtem
des Frankfurter „Zirkus der Fünfzehntauſend” in dem er
gegenwärtig Vorſtellungen veranſtaltet darſtellen wird.
Sein Berliner Projekt ſoll nicht von ihm allein ins Werk
geſetzt werden, ſondern in Verbindung mit einem der
be=
annteſten Berliner Theaterdirektoren, der ſich ſchon lange
mit der Errichtung einer Schauſtätte großen Stils für
Berlin trägt. Berlin bekäme alſo dann ebenfalls ein
„Theater der Fünftauſend”.
Würzburg, 6. Dez. Ein 28jähriger
Poſtſchaff=
ner war vorgeſtern wegen angeblicher Unterſchlaaungen
in Unterſuchung geſetzt worden. Er geriet darüber in
große Erregung und erſchoß ſeine Frau und ſeine
drei Kinder. Dann verübte er Selbſtmord. Eine
Stunde ſpäter ſtellte es ſich heraus, daß er zu Unrecht
verdächtigt worden war. Er ſtand mit den
Unterſchla=
gungen in keinem Zuſammenhang.
Hamburg, 5. Dez. Nach dem Genuß von
Sprotten erkrankten geſtern nacht der Apotheker
Braune, ſeine Frau und ſeine Tochter. Trotz ſofortiger
ärztlicher Hilfe ſtarb die Frau heute morgen. Der Mann
und die Tochter befinden ſich in Lebensgefahr.
Unter=
ſuchung iſt eingeleitet. Die Staatsanwaltſchaft ordnete
die Obduktion der Leiche an.
Stettin, 6. Dez. Wie die Stettiner Neueſten
Nach=
richten melden, ereignete ſich geſtern abend auf der
Strecke Stettin-Paſewalk, unweit der Station
Zerren=
thin, ein ſchweres Unglück. Eine leer fahrende
Lokomotive fuhr in eine heimkehrende Arbeitergrupſpe
hinein, die das Bahngleis benutzten. Vier Arbeiter
wur=
den getötet und entſetzlich verſtümmelt.
Glogau, 5. Dez. Heute vormittag wurde im hieſigen
Winterhafen beim Rangieren das fünfjährige Kind
des Schiffers John aus Ober=Lindow überfahren und
ſo=
fort getötet. Der Bruder des Schiffers wurde beim
Verſuch, das Kind zu retten, vom Zuge erfaßt und ihm
beide Beine abgefahren. Er ſtarb nach einer Stunde.
Rom, 6. Dez. Ein furchtbarer Wolkenbruch
iſt geſtern abend in Caſtellaneta in der Provinz Lecce
niedergegangen. Wie aus Bari gemeldet wird, waren
ie Waſſermaſſen ſo ungeheuer, daß binnen kurzer Zeit
die Häuſer unter Waſſer geſetzt waren. Gegen 10 Uhr
war der ganze Ort überſchwemmt. Das
Waſ=
ſer drang in die Häuſer ein, deren Mauern vielfach
ein=
ſtürzten. Eine junge Frau, die mit ihren beiden kleinen
Kindern von der Ueberſchwemmung im Schlafe
über=
raſcht worden war, ſtürzte ſich mit dem kleinſten Kinde im
Arme auf die Straße, wo das Kind von den Waſſermaſſen
fortgeriſſen wurde und ertrank.
Paris, 6. Dez. Der von dem Anarchiſten Lacombe
ſchwer verwundete Anarchiſt Erlebach=
Ducret geſtand dem Unterſuchungsrichter, daß Lacombe
Großherzogliches Hoftheater.
Donnerstag, den 5. Dezember.
Zum erſten Male:
„Die fünf Frankfurter”.
Luſtſpiel in drei Akten von Carl Rößler.
W-l. Carl Rößler, der Verfaſſer des hübſchen und
erfolgreichen Luſtſpieles „Die fünf Frankfurter” ein
ge=
borener Wiener, iſt uns bis jetzt zweimal auf unſerer
Bühne begegnet. Sein erſtes Stück „Das Lebensfeſt” in
dem er ſich des bayeriſchen Dialektes bedient, erzielte
einen Achtungserfolg; weniger Ehre legte er mit der
Mitarbeiterſchaft an dem minderwertigen Stück „
Wolken=
kratzer” ein, das vor etwa vier Jahren auf dem Spielplan
erſchien und wieder verſchwand. Sein neueſtes Luſtſpiel
aber, in deſſen Mittelpunkte die fünf Söhne des Mayer
Anſelm Rothſchild ſtehen, iſt ein Treffer.
Der verſtorbene Profeſſor Mommſen hat, um den
antiſemitiſchen Beſtrebungen zu begegnen, in ſeiner
Eigenſchaft als Abgeordneter im Reichstag einmal
ge=
ſagt, die Geſchichte des Hauſes Rothſchild wäre für die
Allgemeinheit wichtiger, als die des Königreichs Sachſen.
Auf das Finanzleben Europas hat das Haus Rothſchild
einen ſo mächtigen Einfluß ausgeübt, daß man zu ſagen
pflegte, ohne Rothſchild könnte kein Staat Krieg führen.
Wenn der Verfaſſer des Luſtſpieles „Die fünf
Frankfur=
ter” uns die Begründer dieſer europäiſchen Finanzmacht
vorführt, ſo geſchieht es im Zuſammenhange mit ihrer
Familientradition, und gerade in dieſem rein
Perſön=
lichen, in der Geſchichte dieſer baroniſierten Familie aus
der Judengaſſe in Frankfurt, in die uns das Luſtſpiel mit
bewußtem Kontraſte zwiſchen Einſt und Jetzt zurückführt,
liegt das Anziehende und eigentlich Gelungene des
keizenden Luſtſpieles.
Die Repräſentantin des Einſt iſt die alte und
ehr=
würdige Mutter Gudula, die Witwe Mayer Anſelms, an
der die fünf Söhne mit inniger Liebe und Ehrfurcht hängen
und deren Autorität ſie ſich in kindlichem Gehorſam fügen.
Neben dieſer ganz prächtig gezeichneten Figur der in
ihrem Reichtum beſcheiden und demütig gebliebenen Ahn=
nutter des Hauſes ſteht ihr älteſter Sohn Anſelm, der ein
unverfälſchter Frankfurter geblieben und jovial bis zur
Selbſtironie iſt, während der Wiener Salomon, der
Be=
gründer des Freiherrnſtandes des Hauſes, ehrgeizig und
ſtreberhaft iſt und ſich einen Herzog zum Schwiegerſohn
küren will. Auch der Londoner Nathan und der Römer
Karl wollen höher hinaus, der jüngſte dagegen, das gute
Jaköble aus Paris, der Verzug der Mutter und der
Fa=
milie, iſt individuell noch wenig entwickelt.
Im Mittelpunkte der Handlung ſteht der Plan des
ehrgeizigen Salomon, ſeine Tochter Charlotte dem ſchwer
verſchuldeten Herzog vom Taunus zu vermählen, wofür
er deſſen Finanzen ordnen und eine Baranzahlung von
1 Million leiſten will, die alsbald herbeigeſchafft wird.
Der Plan ſcheitert an dem Widerſtande der Tochter, eines
klugen und charakterfeſten Mädchens von feiner
Herzens=
bildung, die nicht will, daß man ſie ihrer Herkunft wegen
verſpottet, außerdem aber ihrem Onkel Jakob ihr Herz
zugewandt hat und ihm auch ihre Hand zum Ehebunde
reicht.
An dem Luſtſpiel ſind neben den trefflich gezeichneten
Charakteren, zu denen auch der junge Herzog gehört, der
feine Witz und Humor, die ſich gelegentlich zu geiſtreicher
Satire und köſtlicher Selbſtironie ſteigern, und ein
gol=
denes Familiengefühl zu loben. Ueber alle Situationen
und Konflikte helfen die optimiſtiſche Lebensauffaſſung
und die ſonnige Lebensfreude hinweg.
Die Inſzenidrung wurde der Stimmung und dem
Zeitcharakter des Stückes in meiſterhafter Weiſe gerecht.
Die beiden Zimmer des „Glückshauſes” der Frau Gudula
in der Judengaſſe mit ihrem entzückenden altertümlichen
Meublement und Bildern von Zeitgenoſſen aus der
hie=
ſigen Gemäldegalecie waren in ſtreng hiſtoriſchem Stil
gehalten. Aufſehen erregte die Terraſſe im Garten des
Schloſſes des Herzogs, die, ganz in weiß gehalten und
von natürlichen Hecken eingezäunt, mit einfachſten Mitteln
hergeſtellt war und dabei die prächtigſte Wirkung erzielte.
Den ſchönen Szenenbildern paßten ſich die ſtilechten
Koſtüme entſprechend an. Beide erwecken in dem
Zu=
ſchauer, der ſich in die gute alte Zeit hineinverſetzt fühlt
ſchon von vornherein eine gewiſſe behagliche Stimmung,
Zugleich konnte man ſich davon überzeugen, daß ſich unſere
Vorfahren vor 100 Jahren mit viel mehr Geſchmack zu
kleiden wußten, als wir.
Da auch die einzelnen Rollen des Stückes mit
liebe=
vollem Verſtändnis und fein unterſchiedlicher
Charakte=
riſtik geſpielt wurden, ſo kann die Aufführung als eine
Muſtervorſtellung bezeichnet werden. Frau Müller=
Rudolph, die ſich, wie ihr Aelteſter und ihr
Haus=
faktotum Roſa, zum beſonderen Gaudium unſeres
Publikums des heimatlichen Dialektes bedient, war eine
ſympathiſche und ehrwürdige Vertreterin der alten Frau
Gudula, die darzuſtellen ihr offenbar viel Freude machte.
Bei Herrn Jordan als Anſelm, der die Situation oft
durch einen trockenen Witz rettet, kam, wie man ſich
denken kann, der Humor nicht zu kurz. Ihm fällt von
den fünf Brüdern die dankbarſte Rolle zu. Den
ehr=
geizigen Salomon ſpielte Herr Jürgas mit den Allüren
und dem Selbſtbewußtſein eines neugebackenen
Frei=
berrn, die drei anderen Brüder wurden von den Herren
Semler, Weſtermann und Schneider
darge=
ſtellt, von denen dem letzteren inſofern eine größere
Auf=
gabe zufällt, als er auch den Liebhaber zu ſpielen bat.
Ganz allerliebſt und mit feinem Takt und Ueberlegenheit
ſpielte Fräulein Gothe die Rolle der klugen Charlotte.
Herr Ehrle als Herzoa vom Taunus vereinigte die
Nobleſſe des äußeren Auftretens und Feinheit der
Um=
gangsformen mit dem liebenswürdigen Leichtſinn des
ſorgloſen Lebemanns. Eine feine Charakterſtudie war
der Fürſt des Herrn=Hacker.
Die kleineren noch in Betracht kommenden
Rollen=
waren durch die Damen Wisthaler (Roſa).
Mühl=
pfort (Lieschen). Uttmann (Prinzeſſin Eveline) und
Riechmann (Hofmarſchall) beſetzt.
Das Enſemble war muſtergültig. Die Regie führte,
dem Vernehmen nach Herr Generaldirektor Dr. Egerr
die Geſtaltung des Bühnenbildes rührte, wie immer, von
den Herren Kempin und Schwerdtfeger her. Das
Haus war voll beſetzt. Das Publikum bereitete dem
Stück eine an Begeiſterung grenzende beifällige
Auf=
nahme.
bereits nachts in ſeine Wohnung eingedrungen war und
ihn und ſeine Frau acht Stunden lang unter
Todes=
drohungen einem Verhör unterzogen habe, um zu
ermit=
teln, ob er die anarchiſtiſchen Genoſſen an die Polizei
verraten habe. Trotz ſeines entſchiedenen Leugnens habe
Läcombe am Morgen ſeinen Revolver auf ihn abgefeuert
und ſei dann geflüchtet.
Warſchau, 6. Dez. Der Angeſtellte eines chemiſchen
Laboratortums gewann einen Prozeß und lud aus
Freude darüber fünf der ihm befreundeten Zeugen ein.
Er bewirtete ſie mit ſelbſt hergeſtelltem Branntwein.
Kurze Zeit darauf erkrankten ſämtliche Perſonen
unter ſchweren Vergiftungserſcheinungen.
Der Gaſtgeber und vier der Eingeladenen ſtarben nach
wenigen Stunden.
New=York, 5. Dez. Der Architekt Hack wurde unter
der Beſchuldigung der Wechſelfälſchung, begangen in
Hanau, verhaftet.
Deutſcher Reichstag.
* Berlin, 6. Dez. Präſident Dr. Kaempf
er=
öffnet die Sitzung um 1 Uhr. Auf der Tagesordnung
ſtehen zunächſt
kurze Anfragen.
Abg. Dr. Liebknecht (Soz.) fragt, ob
Maßnah=
men getroffen werden zur Beſeitigung von Uebelſtänden
in bezug auf die Verunreinigung der
Waſſer=
läufe, ob zu dieſem Zweck der Weg der
Reichsgeſetz=
gebung beſchritten werden ſoll und ob auch
internatio=
nale Abmachungen zum Zweck der Reinhaltung der
Waſſerläufe geplant ſind. Staatsſekretär Dr.
Del=
brück: Uebelſtände ſind anerkannt und Verhandlungen
ſchweben. Weiteres iſt aber noch nicht zu überſehen.
Abg. Herzfeld (Soz.) fragt nach
reichsverfaſſungs=
rechtlicher Regelung der mecklenburgiſchen
Ver=
faſſung. Staatsſekretär Dr. Delbrück: Angeſichts
der föderativen Grundſätze iſt ein Eingriff des Reiches
nicht gegeben. Das iſt noch heute die Auffaſſung der
verbündeten Regierungen und des Reiches. — Abg.
Bernſtein (Soz.) fragt nach einer Zuſammenſtellung
über die Ausgaben der Staaten Europas für Zwecke der
Arbeiterverſicherung. Staatsſekretär Dr.
Del=
brück: Derartige ſtatiſtiſche Zahlen fehlen noch.
Ich werde aber prüfen, inwieweit der Anregung
Folge gegeben werden kann.
Abg. Dr.
Bell (Zentr.) fragt nach Beſchaffung eines
Reichs=
berggeſetzes. Staatsſekretär Dr. Delbrück
er=
klärt, daß ein hinreichender Anlaß hierzu nicht vorliegt.
— Abg. v. Richthofen (natlb.) fragt, ob die beiden
Punkte, in denen Deutſchland gegen das
Marokko=
abkommen Einwendungen gemacht habe, ſich
auf den Bahnbau Tanger-Fez und auf die
Zollbehand=
lung des Tabaks beziehen. Geheimer Legationsrat Dr.
Lehmann: Ja. Abg. Frhr. v. Richthofen fragt
weiter, ob beabſichtigt ſei, der Forderung Frankreichs,
betr. Aufhebung der deutſchen Poſten in
Ma=
rokko, zu entſprechen. Geheimer Legationsrat Dr.
Lehmann: Ein ſolcher Wunſch der franzöſiſchen
Re=
gierung iſt uns nicht zugegangen. Abg. Frhr. v.
Richt=
hofen fragt ſchließlich, ob dem Reichskanzler bekannt
ſei, daß Frankreich zufolge der Poincaréſchen Rede vom
1. Juli d. J. nicht gewillt ſei, in Marokko diejenigen
öffentlichen Arbeiten, die ſtrategiſchen Intereſſen dienen
ſollen, der durch die Akte von Algeciras und durch das
deutſch=franzöſiſche Abkommen vom 4. November
1911 feſtgeſetzten öffentlichen Submiſſion zu
un=
terwerfen. Was verſteht Frankreich unter Arbeiten
genannter Art? Legationsrat Dr. Lehmann: Der erſte
Teil iſt mit Ja zu beantworten. Die letzte Frage kann
nur von Fall zu Fall entſchieden werden. — Sodann
wird die
Leſung des Etats
fortgeſetzt. Abg. Gröber (Ztr.): Der Vorwurf, daß
das Zentrum bei der Etatsberatung nur an die
Jeſuitenfrage gedacht habe, iſt ungerechtfertigt.
Bei der Jeſuitenfrage handelt es ſich um ſtaatsrechtliche
Fragen und um die ſtaatsbürgerliche Gleichberechtigung
der Konfeſſionen in Deutſchland. Die Debatte hierüber
hat Klarheit über die Stellung der Regierung und der
Parteien geſchaffen. Der Bundesrat hat bei ſeiner
Be=
ſchlußfaſſung ſich gar nicht darum gekümmert, ob das
Geſetz gerecht iſt oder ob es aufgehoben werden ſoll. Dies
iſt aber der Kern der ganzen Frage. Vor Erlaß des
Jeſuitengeſetzes haben die Jeſuiten 25 Jahre in
Deutſch=
land gelebt, ohne auch nur ein einziges Mal mit den
Staatsgeſetzen in Konflikt zu kommen. Nach Erlaß des
Jeſuitengeſetzes ſind die Jeſuiten nicht wegen
ſtaats=
gefährlicher Handlungen verfolgt worden, ſondern
ledig=
lich wegen ihrer religiöſen Geſinnung. In den deutſchen
Kolonien waren die Jeſuiten ſchon zu Bismarcks Zeiten
zugelaſſen worden, aber innerhalb des Deutſchen Reiches
hält der Bundesrat an dem Rumpf des Jeſuitengeſetzes
feſt, ja er gibt dieſem Reſt des Geſetzes jetzt eine
mög=
lichſt verſchärfte Auslegung. Man hat dabei Dinge in
das Geſetz hineininterpretiert, die im § 1 nicht erwähnt
ſind. Nachdem § 2 gefallen iſt, ſollte auch § 1 als
hin=
fällig erachtet werden, da es ſich hier um die einzelnen
Jeſuiten handelt. Die Auslegung des Bundesrats
ver=
ſtößt gegen die Grundgedanken dieſer
Geſetzesbeſtimmun=
gen. Nackte Gewalt, nicht Geſetzeskenntnis, iſt bei der
Jeſuitenverfolgung, mit der die Verfolgung der
katholi=
ſchen Kirche gemeint iſt, ausſchlaggebend. Es iſt
unrich=
tig, daß erſt durch das Miniſterium Hertling in Bayern
eine laxere Handhabung des Geſetzes Platz gegriffen hat.
Wenn ſonſt nichts gefährlicheres paſſierte, als daß ein
paar Jeſuiten ihre Lehre vertreten, mag die Regierung
ruhig ſein. (Bravo im Zentrum.) Worin liegt die
Staatsgefahr, wenn ein Jeſuit eine Meſſe ſingt, wenn
er lehren darf? (Sehr gut!) Von einer Milderung des
Geſetzes kann keine Rede ſein. Weshalb eine laute Meſſe
oder die Nottaufe als ſtaatsgefährlich angeſehen werden,
wiſſen die Götter und der hohe Bundesrat. (Heiterkeit.)
Derartige Maßnahmen, wie ſie der Bundesrat getroffen
hat, hätten dem franzöſiſchen Konvent Ehre gemacht.
(Bravo im Zentrum! Gelächter links.) Ihr Lachen, meine
Herren von der Nationalliberalen und Fortſchrittlichen
Volkspartei, beweiſt, daß Sie die Bedeutung der Frage
nicht überſehen. (Lärm.) Der inaktive Staatsſekretär
des Reichsjuſtizamtes, Dr. Nieberding, ließ ſich in ſeiner
Sterbeſtunde einen Jeſuiten kommen, um mit ihm zu
beten, der aktive Staatsſekretär gibt Anordnung zur
Ver=
folgung dieſer Jeſuiten. Schikanen und Schnüffeleien
ſollen nicht vorkommen. Es gibt aber doch genügend
Denunzianten und Halunken, die die Jeſuiten bei der
Regierung anzukreiden ſuchen. Der Beſchluß des
Bun=
desrats gibt den Einzelſtgaten jetzt ſogar die Befugnis,
das Leſen ſtiller Meſſen und das Spenden der
Sterbe=
ſakramente den Jeſuiten zu verbieten. Der
Reichskanz=
ler beruft ſich auf das evangeliſche Volksempfinden, Fürſt
Bismarck dagegen hat dieſen Moment 1887 abgelehnt.
Der Hinweis auf die Maſſe war verfehlt. Hier handelt
es ſich um das Recht. Daß die Maſſe anders denkt, als
der Reichskanzler, beweiſt, daß die Sozialdemokraten,
trotzdem ſie für die Aufhebung des Jeſuitengeſetzes
ein=
treten, ſo zahlreich von dieſen Maſſen gewählt worden
ſind. Gegen Ausnahmegeſetze überhaupt hat ſich auch
Herr Baſſermann ausgeſprochen, er müßte ſomit auch
gegen das Jeſuitengeſetz eintreten. Schon der König
Friedrich der Große hat ſich bei den verſchiedenſten
Ge=
legenheiten lobend über die Tätigkeit der Jeſuiten
aus=
geſprochen und deren Staatsungefährlichkeit betont,
ebenſo der bekannte Dichter Heinrich Heine und viele
be=
rühmte Männer. Verſchiedentlich ſind Jeſuiten vom
Kaiſer für ihre Verdienſte auf wiſſenſchaftlichem Gebiete
ausgezeichnet worden. Eine Notwendigkeit für die
Auf=
rechterhaltung des Jeſuitengeſetzes liegt nicht vor.
Un=
ſere Stellungnahme in dieſer Frage iſt eine ſachliche. Der
Eckſtein unſerer Politik iſt nicht die Jeſuitenfrage,
ſon=
dern die Gerechtigkeit. (Bravo im Zentrum.) Wir wollen
Gerechtigkeit in wirtſchaftlichen, ſozialen und politiſchen
Fragen, das iſt unſer Programm! Wir werden kämpfen,
ſolange, bis das Unrecht beſeitigt iſt. (Lebhaftes Bravo
im Zentrum.)
Staatsſekretär Dr. Lisco: Der Abg. Gröber hat es
über ſich gebracht, mich mit meinem hochverehrten
Amts=
vorgänger in Gegenſatz zu bringen. Er hat erzählt, dieſer
habe wenige Tage vor ſeinem Heimgang mehrere Jeſuiten
zu ſich kommen laſſen und mit ihnen Sterbegebete
geſpro=
chen. (Zuruf: Religiöſe Geſpräche gehalten!) Ich denke,
Gebete ſind religiöſe Geſpräche. (Sehr richtig.) Herr
Gröber hat hinzugefügt, in derſelben Zeit habe ich, der
aktive Staatsſekretär, eine Denkſchrift zur Austreibung der
Jeſuiten ausgearbeitet. Nun, meine Herren, wie dieſe=
Worte mich durch das, was ſie im Hintergrunde enthielten
(Sehr gut), mich aufs tiefſte in meinem religiöſen
Empfin=
den verletzt haben, darüber will ich mich nicht äußern.
(Lebhafte Zuſtimmung.) Aber deſſen können Sie verſichet
ſein, daß, wenn mein Amtsvobgänger dieſe Worte mit
angehört hätte, er tief ſchmerzlich darüber berührt worden
wäre. Nicht nur, daß dieſes Moment — die letzte Stunde
ſeines Lebens — hier vor den Reichstag gebracht wurde
(Sehr richtig), ſondern auch darüber, daß das Verhältnis
zwiſchen uns ſo ſchief dageſtellt wurde, in dem wir
ſtan=
den. Ich gehe zur ſachlichen Beratung der Materie über,
obaleich es mir ſchwer wird meine tiefſte
Em=
pörung hier zu unterdrücken. (Ohorufe im
Zen=
trum, lebhaftes anhaltendes Bravo und ſehr richtia.) Der
Abg. Gröber hat ſich in einzelnen Teilen ſeine: Rede mit
der Aufhebung des Jeſuitengeſetzes befaßt. Für mich iſt
Gegenſtand der Beratung nur der neuerdings ergangene
Bundesratsbeſchluß, der auf dem Beſchluß des
Bundes=
rats vom Jahre 1872 beruht. Der Abg. Gröber hat die
Rechtsgüſtigkeit des Beſchluſſes von 1872 hngefochten.
Dieſe Rechtsgültigkeit iſt damals, 1872, nicht beſtritten
worden. (Wide, ſpruch im Zentrum.) Auch ſpäter
nie=
mals. Sogar die bayeriſche Regierung hat ſich auf den
Boden des Bundesratsbeſchluſſes geſtellt, denn ſie hat
beim Bundesrat die authentiſche Interpretation dieſer
Ver=
ordnung beantraat. D4: Abg. Gröber hat ſich bei der
rüfung der Rechtsgültigkeit des Beſchluſſes auf die
Reichstagsverhandlungen von 1872 berufen und auf ein=
zelne Reden damaliger Abgeordneten. Hieraus ergibt ſich
aber nicht das, was Herr Gröber beweiſen wollte. Wenn
dieſer Bundesratsbeſchluß zu Unrecht beſtanden hätte, dann
wäre ihm doch im Laufe der Jahre von ſeiten des
Reichs=
tages widerſprochen worden. Das iſt aber nicht der Fall.
Was die Auslegung des Bundesrats anbetrifft, ſo iſt hier
verſichert worden, daß dieſe Auslegung in keiner Weiſe
eine Verſchärfung ſein ſoll. Sie iſt auch keine
Verſchärf=
ung. Das wird ſich aus der Praxis ergeben. (Lachen
im Zentrum.) Die Aufregung der Abgg. Spahn und
Gröber iſt nicht zu verſtehen, zumal die einzelnen Staaten
beſondere landesrechtliche Beſtimmungen haben. Einige
gehen ſoweit, Ordensniederlaſſungen in ihrem Lande
überhaupt zu verbieten.
Abg. Dr. Liebknecht (Soz.): In den
Teuerungs=
fragen, die wichtiger ſind als alle anderen, hat ſich der
Reichstag eine Verſchleppung zuſchulden kommen laſſen.
(Vizepräſident Dove rügt dieſen Vorwurf.) Die
Ausführ=
ungen der Abgg. Spahn und Gröber waren ein Plädoyer
für das Programm der Sozialdemokratie: Religion iſt
Privatſache! Das Denunziel twerden iſt den Herren ſehr
unangenehm, ſie ſind aber Meiſter im Denunzieren. (Sehr
gut! Zuruf vom Zentrum: Unverſchämt!) Ich erinnere
an die Denunziationen von Beamten als ſozialdemokras
tiſche Wähler. Vielleicht tut das Zentrum neue Buße.
Wir verurteilen das Jeſuitengeſetz mit allen Kräften.
Das Kuckucksei, das das Zentrum dem Reichskanzler ins
Neſt gelegt hat, war ein Windei. (Heitchkeit.) Die
bei=
den Zentrumsredner, die zuletzt zum Etat ſprechen wollten,
haben ſich lediglich mit der Jeſuitenfrage beſchäftigt, kein
Wort über wirtſchaftliche, ſoziale oder andere Fragen, die
das Volk angehen. Das Zentrum neunt ſich eine ſoziale,
wirtſchaftliche Volkspartet. Däs iſt alles Gaukelſpiel.
Das Zentrum iſt nur eine Scheinvolkspartei, eine
volks=
feindliche Partei. Es bleibt eine klerikale Partei im
aus=
geprägteſten Sinne des Wortes, bei der alle Intereſſen
des Volkes zurücktreten müſſen, ſobald es ſich um das
In=
tereſſe des Klerikalismus, des römiſchen Stuhls handelt.
(Sehr richtig! links.) Wir verwehren Ihnen (zum
Zen=
trum) nicht, Ihre religiöſen Intereſſen zu vertreten. Das
hat ſogar unſere Sympathie (Heiterkeit), weil wir uns
ſagen, das Zentrum hat noch Ideale. Aber Ihr
Wider=
ſtreben gegen unſere ſozialen Forderungen beraubt Sie
des Rechts, ſich Volkspartei zu nennen. Das Zentrum
verfolgt nur eigennützige Pläne. Die politiſche
Gewiſſens=
freiheit wird vom Zentrum mit Füßen getreten. Wann
hätte das Zentrum derart ſcharfe Töne gegen das
Drei=
klaſſenwahlrecht gefunden? (Sehr gut.) Seine Poſition
in gewerkſchaftlichen Fragen verdient unſer chriſtliches
Mitleid. (Heiterkeit.) Man könnte dem Zentrum keinen
ſchlimmeren Gefallen tun, als das Jeſuitengeſetz
aufzu=
heben. Das Zentrum läßt immer das Jeſuitengeſetz
auf=
ziehen, das ſie als Monſtrum dem Volk vorhalten, um ihre
Verdummungspolitik zu erleichtern. Der Reichskanzler
unterſteht der unbedingten Abhängigkeit vom Zentrum,
deshalb ſaat er: Sei ruhig, ſei ſtill, mein Kind. Es ſcheint
eine Konfliktsperiode im Anzug zu ſein. — Abg.: Graf
v. Kanitz (konſ.): Es iſt kein Beſtreben vorhanden, auf
die auswärtige Politik hinzuweiſen, um über die
Schwie=
rigkeit der inneren Politik hinwegzukommen. Wenn man
hier auf die erfolgte Vertagung der Kommiſſion für das
Fleiſchzollerleichterungsgeſetz zu ſprechen kam, ſo ſind
daran nur die Sozialdemokraten ſchuld, die eine Reihe
von Anträgen geſtellt haben, durch die nicht nur das
Fleiſch nicht verbilligt, ſondern die einheimiſche
Viehpro=
duktion auf das ſchwerſte geſchädigt werden würde.
Des=
halb mußte Vertagung erfolgen. — Abg. Wiemer
(Fortſchr. Vpt.): Es iſt nicht wahr, daß die Volkspartei
im Abgeordnetenhauſe es abgelehnt hätte, das Miniſterium
zur Wahlrechtsfrage heranzuziehen. — Abg. Giesberts
(Ztr.): Es iſt nicht wahr, daß ich in Dortmund auf der
Verſammlung des Metallarbeiterverbandes die Biſchöfe
als Wegelagerenr bezeichnet habe. Wer mir dieſen
Vor=
wurf zu machen für gut befindet, wie es der Abg.
Lieb=
knecht tat. für den iſt jener Ausdruck nicht zu viel. — Abg.
Paaſche (natl.): Was wir beim Beſuch des
Jeſuiten=
inſtituts in Tokio ſeſtſtellen konnten, mußten wir durchaus
anerkennen. Daraus folgt aber niemals, daß ich in
Deutſchland derartige Jeſuiteninſtitute wünſche. — Abg.
Hoch (Soz.): Unſere Anträge in der Fleiſcheinfuhr=
Kom=
miſſion haben nicht die Vertagung nötig gemacht. — Abg.
Liebknecht (Soz.): Der Abg. Giesberts hat jene
Aeußerung in Dortmund doch getan. Hinterher wollen ſie
das immer nicht geſagt haben, weil ſie es vorziehen. ihre
vergifteten Pfeile hinterm Buſch abzuſchießen. (Präſident
kaempf rügt den Ausdruck: vergiftete Pfeile.) — Abg.
Sieg (natl.): Es iſt nicht wahr, daß die Vertagung der
Kommiſſion ein Verſuch ſein ſoll, das Geſetz zu
verſchlep=
pen. Es mußten aber Erhebungen angeſtellt werden,
weil die Anträge der Sozialdemokraten das Geſetz mit
allen möglichen Beſtimmungen belaſten würden, die nicht
hineingehören. Das Volk hat unter dieſer Vertaaung
nicht zu leiden. — Abg. Giesberts (Ztr.): Meine
Aus=
führungen in Dortmund hatten mit den Biſchöfen nichts
ſtimmungsvoll begleitet. Ihr ſelbſtgedichtetes Lied
„Chopin” und das nach voraufgeſchickter kurzer
Inhalts=
angabe geſungene Kataloniſche Volkslied La Filadora
(Die Spinnerin) fanden begeiſterte Aufnahme.
Drei Sätze (Adagio, Fuge und Preſto) aus der
G-moll=Suite für Solovioline wurden mit techniſcher
Vollendung und meiſterhafter Akzentuierung von Herrn
Manén geſpielt; am anſprechendſten iſt das — leider
etwas kurze — liedförmige Preſto, während man bei der
Fuge, ſo vollkommen ſie auch geſpielt war, die
Empfind=
ung hat, daß ſie eigentlich für ein Taſtinſtrument gedacht
iſt, und tatſächlich hat ſie auch Bach ſelbſt ſpäter nach dieſer
ſehr vollſtändig ausgeführten Violinſkizze für ein ſolches
fünfſtimmig (und, der Wirkung wegen, nach D-moll
trans=
poniert) umgearbeitet. Wir würden den immer Neues
erſinnenden Altmeiſter Bach übrigens mißverſtehen, wenn
wir aus Pietät gegen die uns überlieferten Noten eine
Bearbeitung im Sinne der weiter vorgeſchrittenen
modernſten virtuoſen Violintechnik (mit Flageolett=
Doppelgriffen) nicht für ſtatthaft hielten; die
Klangwirk=
ung der prächtigen Kompoſition könnte dabei nur ſehr
viel gewinnen! Hierfür dürfte Manén der Berufenſte
ſein, wie ſeine zum Schluß mit größter Bravour
vorge=
tragenen Bearbeitungen von Gluck (Ballett), Martini
(Gavotte), Senaillé (ein reizendes Präludium für
Solo=
violine und Preſto mit Begleitung), Daquin (Der
Kuckuck) und dem (vor zwei Jahren im Original) diesmal
n einer wundervollen eigenen Bearbeitung geſpielten
I palpiti nach Paganini bewieſen.
Für die nicht endenwollenden Hervorrufe dankte der
glänzende Virtuoſe, der bereits ein Liebling unſeres
Konzertpublikums iſt, durch Zugaben, darunter
Schu=
manns mit einem großartig durchgeführten Vibrato
ge=
ſpielte „Träumerei”
Konzerte.
mm. Der ausgezeichnete Violinvirtuoſe Joän de
Manén gab in der ſehr gut beſuchten Turnhalle am
Donnerstag abend im Richard Wagner=Verein
ſein zweites Konzert, das eine Stunde reinſten
und vollkommenſten Kunſtgenuſſes bot und den Künſtler
in ſeiner Vielſeitigkeit als Virtuoſen erſten Ranges,
Kom=
poniſten und feinſinnigen Klavierbegleiter, wie auch als
ſehr geſchickten Bearbeiter älterer Violinkompoſitionen
von der beſten Seite zeigte. Der leicht quellende,
lieb=
liche, geſangreiche Ton wird von Herrn Manén mit
un=
nachahmlicher Leichtigkeit der graziöſen Bogenführung
aus dem prachtvoll klingenden Inſtrument hervorgelockt,
und der temperamentvolle Vortrag des Meiſters verleitet
ihn dennoch niemals zu Willkürlichkeiten im Tempo,
viel=
mehr weiß der Künſtler hier ganz bewunderungswürdig
zu modifizieren, wie auch die Nüancierung in der
Dyna=
mik wohl berechnet iſt. Die Vorzüge einer ſo
vollende=
ten Vortragsdiſziplin kamen denn auch dem
Violinkon=
zert in H-moll von Saint=Saéns zugute, deſſen
Andanteſatz und Schluß=Allegro die vornehme Kunſt des
Vortragenden ebenſo wie die Gediegenheit der
Kompo=
ſition am beſten erkennen ließen. Am Klavier wurde
Herr Manén dabei durch Herrn Lorenzo Matoſſi
weſentlich unterſtützt, der dann ſpäter auch zwei
Pe=
trarca=Sonette für Klavier (104 und 123) von Franz Liſzt
ſpielte.
Drei in das Programm noch eingeſchobene Lieder
für Sopran, Kompoſitionen von Joan de Manén, von
denen das zweite „Der Roſenbaum” (Text von E. von
Wolzogen) ſchon aus dem erſten Konzertabend Manéns
vor zwei Jahren bekannt war, wurden von Frau Elſa
Laura von Wolzogen ſehr ausdrucksvoll und
lebendig geſungen und vom Komponiſten am Klavier
Feuilleton.
* Deutſches Schriftſtellerheim in Jenc. Die
Vor=
arbeiten zur Errichtung des Deutſchen Schriftſtellerheims
ſind nunmehr abgeſchloſſen, wie ſich aus einer Vorlage
er=
gab, die dem Jenaer Gemeinderat in ſeiner letzten
Sitz=
ung unterbreitet wurde. Der eingetragene Verein
Deut=
ſches Schriftſtellerheim, an deſſen Spitze Juſtizrat Dr.
Harmening ſteht, hat das Baukapital in Höhe von 125000
Mark geſammelt. Als Bauplatz ſteht das ſeinerzeit von
Dr. Schröter geſtiftete, landſchaftlich ſehr ſchön gelegene
Grundſtück an der Beethovenſtraße zur Verfügung. Die
Baupläne hat Architekt Haenſch=Leipzig ausgearbeitet.
Um dem Unternehmen Entgegenkommen zu beweiſen, hat
der Gemeinderat beſchloſſen, einen Teil der
Straßen=
pflaſterkoſten uſw. bis zur Höhe von 4000 Mark auf die
Stadt zu übernehmen. Nach dem Statut werden in dem
Schriftſtellerheim verdiente ältere, nicht mehr
erwerbs=
fähige deutſche Schriftſteller und Journaliſten, ohne
Rück=
ſicht auf Landes= und ſonſtige Zugehörigkeit, Aufnahme
finden. Auch wird es zum vorübergehenden Aufenthalt
für ſolche Schriftſteller dienen, die der Erholung bedürftig
ſind.
Carmen Sylvas Lob der Balkanvölker. Ein
italie=
niſcher Korreſpondent, der in dieſen Tagen in Bukareſt
weilte, hat durch Vermittelung eines rumäniſchen
Gelehr=
ten eine Audienz bei Carmen Sylva, der Königin von
Rumänien, erlangt, und das Geſpräch, das der Beſucher
mit der gekrönten Dichterin führen konnte, hat beſonderes
Intereſſe, weil der Balkankrieg und die Zukunft der
Bal=
kanvölker dabei den Hauptgegenſtand der Unterhaltung
ildeten. Die greiſe Königin empfing ihren Gaſt in
ihrem Arbeitszimmer, einem entzückenden, mit Blumen
ad koſtbaren Kunſtgegenſtänden geſchmückten Raum
zu tun. Im allgemeinen will ich ſagen, daß auch heute
noch der alte Spruch gilt: Der geößte Schuft im ganzen
Land, das iſt und bleibt der Denunziant. Wer damit
ge=
meint iſt, wiſſen Sie. — Hiermit iſt die erſte Leſung des
Etats beendigt.
Nächſte Sitzung Samstag 11 Uhr. Tagesordnung
Petroleum=Monopolgeſetz, Interpellationen über die
Koalitionsfreiheit und den Wagenmangel. — Schluß
ℳ6 Uhr.
* Berlin 6. Dez. Die neunte Kommiſſion
des Reichstages (Zollerleichterungen bei der
Fleiſcheinfuhr) begann heute ihre Arbeiten, vertagte ſich
indes nach kurzer Zeit bis nach Weihnachten, da es ihr
für den Augenblick nicht möglich iſt, zu den vorliegenden
ſozialdemokratiſchen Abänderungsanträgen Stellung zu
nehmen.
* Berlin, 6. Dez. Die
Wahlprüfungs=
kommiſſion des Reichstages beſchäftigte ſich
heute mit der Prüfung der Wahl Becker=Bingen=
Alzey, ohne mit der Beratung zu Ende zu kommen.
Luftfahrt.
— Paris, 6. Dez. Bei dem Bankett, welches
der Aeroklub de France geſtern zu Ehren der Teilnehmer
des Gordon=Bennet=Rennens der
Frei=
ballons und Flugmaſchinen abhielt, wurde mitgeteilt,
daß Jack Schneider 100000 Francs für den Grand
Prix für Waſſerflugzeuge geſtiftet habe. 25000
Francs ſollen für ein Kunſtobjekt verwendet werden;
außerdem ſollen drei jährliche Prämien von 25000 Francs
für Sieger geſchaffen werden.
Der Balkankrieg.
Die Friedensverhandlungen.
* London, 5. Dez. Wie das Reuterſche Bureau
er=
fährt, iſt der Vorſchlag Bulgariens, die
Friedens=
konferenz in London abzuhalten, der britiſchen
Regierung mitgeteilt worden, welche ſich damit einverg
ſtanden erklärte und ihre Befriedigung über das
Ver=
trauen der Kriegführenden ausgedrückt hat. Wie
ver=
lautet, ſchlug die Türkei auf der Konferenz bei
Tſcha=
taldſcha zuerſt Konſtantinopel vor, womit Griechenland
einverſtanden war, aber Bulgarien widerſprach. Die
bul=
gariſchen Delegierten ſchlugen darauf London vor.
Die=
ſer Vorſchlag wurde angenommen. Den offiziellen
Lon=
doner Kreiſen iſt nichts bekannt, was die mannigfaltigen
Gerüchte über die angeblichen
Friedensbedin=
gungen beſtätigen könnte.
* Cetinje, 5. Dez. Der königliche Befehl zur
Ein=
ſtellung der militäriſchen Operationen in
allen Gefechtslinien wird im Laufe des Tages den
Truppenkommandanten zur weiteren Verlautbarung
mit=
geteilt. In der Hauptſtadt und auf dem Lande erweckte
die Mitteilung von der vorläufigen Waffenruhe
Befrie=
digung. Der König ernannte drei Delegierte für die
Lon=
doner Friedenskonferenz, die morgen abreiſen.
Die Haltung Griechenlands.
* Athen, 5. Dez. Wie die Agence d’Athen erklärt,
darf die Tatſache, daß Griechenland den
Waf=
fenſtillſtand nicht unterzeichnete nicht als
ein Beweis für die Uneinigkeit unter den Verbündeten
ausgelegt werden. Griechenland legt beſonderen Wert
darauf, daß die Unternehmungen der Flotte
nicht unterbrochen werden, und zwar auf dem Joniſchen
Meer, damit nicht der türkiſchen Armee in Epirus die
Verproviantierung ermöglicht werde, auf dem Aegäiſchen
Meere damit die Türken keine Truppen nach Thracien
transportieren könnten. Indem ſich Griechenland auf
die=
ſen Standpunkt ſtellt, hatte es mehr das Intereſſe aller
Verbündeten im Auge als die eigenen, denn ſämtliche
Verbündeten würden durch die Verſtärkungen der
Garni=
ſonen in den Dardanellen und von Tſchataldſcha
geſchä=
digt ſein. Auch im Einvernehmen mit den Verbündeten
konnte Griechenland keine andere Haltung einnehmen als
dieſe. Was die jetzigen
Friedensverhandlun=
gen anlange, wiſſe man, daß der letzte italieniſch=türkiſche
Vertraa ein genügender Beweis dafür ſei, daß ſolchen
Verhandlungen kein Waffenſtillſtand voranzugehen
brauche. Amtlichen Meldungen zufolge werden ariechiſche
Bevollmächtiate in London an den dort ſtattfindenden
Verhandlungen teilnehmen.
* Paris, 5. Dez. Dem Temps wird aus
Konſtan=
itinopel gemeldet, daß man dort aegen
Griechen=
ſland ſehr aufgebracht ſei und in amtlichen Kreiſen
ſo=
gar die Ausweiſung der Griechen plane. Ueber die
Ur=
ſſache der Haltung Griechenlands ſei man ſich nicht recht
iklar. Die einen nehmen mit lebhafter Genugtuung an.
daß zwiſchen Bulgarien und Griechenland ein
tiefgehen=
des Zerwürfnis herrſche, andere wieder glauben, daß das
getrennte Vorgehen Griechenlands auf einem
Einverneh=
men mit den Balkanſtaaten beruhe und den Zweck habe,
vährend der Friedensverhandlungen die Dardanellen=
Blockade aufrecht erhalten zu können.
— Semlin, 5. Dez. Die bulgariſch=
griechi=
ſchen Differenzen rufen in Belgrad Aufregung
hervor, weil man befürchtet, daß die Exiſtenz des
Balkan=
bundes dadurch ernſtlich gefährdet wird. Serbien ſpielt
nach Möglichkeit die Vermittlerrolle. Es iſt aber
anzu=
nehmen, daß der Bund ſchon jetzt während der
kommen=
den Friedensverhandlungen geſprengt werden wird.
Da=
zu wird beitragen, daß auch zwiſchen Serbien und
Bul=
garien eine gewiſſe Rivalität bemerkbar iſt, weil
Bul=
garien die führende Rolle als Hauptmacht auf dem
Bal=
kan haben möchte, was auch Serbien für ſich beanſprucht.
Schließlich berührt in Belgrad die freundliche Haltung
Bulgariens gegenüber Oeſterreich=Ungarn ſehr
unange=
nehm.
Albanien.
* Paris, 6. Dez. Dem Matin wird aus Belgrad
telegraphiert: Die Anſicht der Serben über das
künf=
tige Albanien ſei, daß Albanien in betreff
Ser=
biens und Griechenlands in ähnlicher Weiſe abgegrenzt
werden möge, wie Dalmatien bezüglich der Herzegowina.
Alle Flüſſe und deren Nebenflüſſe, die in das Adriatiſche
Meer münden, ſollen Albanien gehören, alle Flußläufe,
die in den Ochrido=See münden, ſollen Serbien oder
Griechenland gehören. Danach würde die Nordgrenze
Al=
baniens durch eine vom Kap Rodini längs des Matti=
Fluſſes nach Dibra durch das Drin=Tal an dem Weſtufer
des Ochridoſees gezogene Linie gebildet werden und
der See ſelbſt Serbien oder Bulgarien zufallen. Die
An=
ſicht Griechenlands bezüglich der Süd= und Südoſt=Grenze
ſei noch nicht bekannt, doch würde auch dieſe Grenze
nach dem Grundſatz der Waſſerläufe beſtimmt werden.
* Rom 5. Dez. Die Hartnäckigkeit, mit welcher
Griechenland gegen Valona vorgeht. macht
einen ungünſtigen Eindruck auf die öffentliche Meinung
Italiens, welche, da ſie die große Wichtigkeit der Sache
kennt, über die albaneſiſche Frage mit der
Regie=
rung vollſtändig eines Sinnes iſt. Außerdem wiſſe man,
daß jeden Augenblick, wenn es nicht vielleicht bereits
ge=
ſchehen iſt, der italieniſche und der öſterreichiſche Geſandte
in Athen Mitteilungen machen werden, daß Italien und
Oeſterreich es niemals und unter keinen Umſtänden
ge=
ſtatten würden, daß Valona oder die Halbinſel des Kaps
Linguetta und die Inſel Saſſeno von einer Macht beſetzt
und in einen Flotten= oder militäriſchen Stützpunkt
um=
geſtaltet werden. Dieſe Ermahnung wird in der Form
freundſchaftlicher Courtoiſie, aber zugleich in entſchiedener
form abgegeben werden. Man zweifelt nicht daran, daß
Griechenland wird auf ſie hören wollen, um ſo mehr,
als es die freundſchaftlichen Gefühle kennt, welche
Grie=
chenland gegenüber von Oeſterreich und Italien gehegt
verden und die nicht verfehlen werden, Griechenland in
iner anderen legitimen und vernünftigen Forderung zu
unterſtützen. Man rege ſich über Epiſoden, wie die von
Valona, nicht auf, weil man die Aktionsfreiheit der
Kriegführenden vollſtändig anerkenne. Es ſcheint
in=
deſſen in einer Situation, wie ſie gegenwärtig gegeben
iſt und bei den Entſchlüſſen, wie ſie Italien und
Oeſter=
reich faßten, daß gewiſſe Handlungen, die auf die
öffent=
iche Meinung wenig günſtig wirken, beſſer unterblieben
wären.
* Valona, 6. Dez. (Agenzia Stefani.) Die
provi=
ſoriſche Regierung bildete das neue Kabinett
folgendermaßen: Präſidium und Aeußeres: Ismail
Ke=
mal Bey, Vizepräſident ohne Portefeuille: Monſignore
Baccioni, Krieg: Mehmed Paſcha Derhalla, Inneres:
Mufid Bey, Finanzen: Abdi Bey Toptani. Juſtiz:
Pie=
tro Pogra, Unterricht: Guracuechi, öffentliche Arbeiten:
Midhat Bey Braſheri, Poſt und Telegraphen: Lepnoſi,
Ackerbau und Handel: Pandelitzali. Ein Senat, der bis
jetzt aus achtzehn Mitgliedern beſteht, iſt eingeſetzt
wor=
en: zum Präſidenten wurde Zevnel Bey aus Ipek
ge=
wählt. Zu Kommandanten der nationalen Miliz
wur=
den ernannt Iſſa Boljetinaz und Riza Bey. Sämtliche
Wahlen erfolgten in der Nationalverſammlung. Das
Kabinett ſetzt ſich aus zwei Katholiken drei Orthodoxen
und fünf Muſelmanen zuſammen. Sämtliche Gewählten
ſind einflußreiche Perſönlichkeiten. Ganz Albanien iſt
durch ſie im Kabinett vertreten.
Letzte Nachrichten.
H. B. Sofia 6. Dez. Trotz des Waffenſtillſtandes
hat vorgeſtern bei Adrianopel noch ein Gefecht
ſtattgefunden. Die Beſatzung der Feſtung, welche
jeden=
falls noch nichts von dem Abſchluß des Waffenſtillſtandes
wußte, eröffnete auf die Bulgaren ein heftiges Feuer, das
von den letzteren erwidert wurde. Es gelang den Bul=
garen, eine neue Poſition einzunehmen. Geſtern morgen
begaben ſich ſechs bulgariſche Unterhändler zu dem
Kom=
mandanten von Adrianopel und verſtändigten ihn von
dem Waffenſtillſtand. Heute wird eine Zuſammenkunft
von Belagerern und Belagerten ſtattfinden, in der die
gegenwärtige Belagerungslinie und die beiderſeitigen
Poſitionen feſtgeſtellt werden ſollen.
* Wien, 6. Dez. Die Geſandten
Oeſter=
reich=Ungarns und Italiens in Athen
unternahmen geſtern, wie der Vertreter des Wolffſchen
Bureaus von zuſtändiger Seite erfährt, bei der
griechi=
ſchen Regierung Schritte, wobei ſie mitteilten, daß ihre
Regierungen in die Beſetzung Valonas und der Inſel
Saſeno nicht einwilligen könnten.
Vermiſchtes.
— Zum Einkauf der Feſtgeſchenke. Der
Verein für Handlungskommis von 1858 (Kaufmänniſcher
Verein) richtet an das kaufende Publikum die Bitte, den
Weihnachtseinkauf möglichſt frühzeitig und am Platze
vor=
zunehmen. Wird der Einkauf auf die letzten Tage
ver=
ſchoben, ſo leiden nicht nur die Arbeiter und Arbeiterinnen
in den Fabriken und Werkſtätten und das
Verkaufsperſo=
nal in den Ladengeſchäften unter der kaum zu
bewältigen=
den Arbeit, ſondern auch der Käufer hat Nachteile, weil
manche Waren vergriffen oder nur noch in minderwertigen
Reſten vorhanden ſind. Auch kaufe niemand nach 8 Uhr
abends und am Sonntag. Der geringfügige Zwang, den
ſich jeder hierdurch auferlegt, träat dazu bei, daß viele
Tauſende Geſchäftsinhaber und Angeſtellte vor
Erſchöp=
fung bewahrt werden und ihnen dadurch die eigene Freude
am Weihnachtsfeſte nicht genommen wird. Durch Abkehr
von Konſumenten=Rückſichtsloſigkeiten tut das kaufende
Publikum ein gutes Werk zum Wohle des Nächſten.
— Deutſche Fabrikate im Ausland. Der
Oberſtſtallmeiſter einer großen Reſidenzſtadt ließ einen der
erſten Sattlermeiſter zu ſich entbieten, um wegen
Repara=
tur mehrerer Sättel mit ihm zu ſprechen. Bei dieſer
Ge=
legenheit bemerkte er: „Dieſe engliſchen Sättel ſind
doch hervorragend gearbeitet — auf deutſchen Sätteln
hat man keinen Sitz”. Der Sattlermeiſter lachte. Der
Oberſtſtallmeiſter, von dieſem unehrerbietigen Benehmen
überraſcht, fragte nach dem Grunde. Statt einer
Ant=
wort, nahm der Sattlermeiſter ſein Federmeſſer, trennte
eine Naht auf und zeigte — ſein Fabrikzeichen und ſeinen
Namen. Der Sattel war alſo deutſche Arbeit.
Wie hier, ſo geht es ſehr oft auch mit anderen
Fabri=
katen. So werden zum Beiſpiel Lederhandſchuhe
in enormen Quantitäten nach Amerika uſw., aber auch
nach England und Frankreich verſandt; dort erhalten ſie
einen ſchönen franzöſiſchen Stempel, die Preiſe werden
entſprechend erhöht und — viele deutſche Damen beziehen
ſolche „ausländiſche” Waren mit beſonderer Vorliebe.
Möchten ſich ſolche Käuferinnen doch darüber klar ſein, daß
ſie durch ihr Vorgehen Fremden die Taſchen füllen. Die
deutſche Handſchuh=Induſtrie konkurriert auf dem
Welt=
markte erfolgreichſt mit den beſten auswärtigen Marken
und — wenn Amerikanerinnen, Engländerinnen und
Franzöſinnen unſere Fabrikate gerne tragen, warum dann
nicht auch unſere eigenen Landsleute? Deutſche
Hand=
ſchuhe bilden, mit vielen anderen Artikeln, einen mächtigen
Faktor im deutſchen Wirtſchafts=Leben — die deutſche
Damenwelt, die ſich neuerdings ſo gerne auf ſozialen
Gebieten betätigt, ſollte doch die Erzeugniſſe des eigenen
Landes kaufen und dadurch deutſchen Fleiß und
deutſche Arbeit unterſtützen.
— Das Pollardſyſtem. Man ſchreibt uns:
Auch in unſerem engeren Vaterlande breitet ſich alſo
der Nüchternheitsgedanke zum Wohl der Allgemeinheit
immer mehr aus. Heſſen marſchiert teilweiſe an der
Spitze der Bundesſtaaten, wenn auch nicht in der Zahl,
ſondern dadurch, daß in Heſſen als in dem erſten
deut=
ſchen Bundesſtaate das Pollardſyſtem eingeführt
worden iſt. Es wird nämlich ſolchen Verurteilten, die
unter dem Einfluß des Alkohols ihre Tat begangen haben,
aber verſprechen. auf einen längeren Zeitraum hin ſich
aller geiſtigen Getränke zu enthalten, bei auter Führung
die Strafe aanz oder teilweiſe erlaſſen. Stephenſon
Pol=
ard, ein Amerikaner, hat dieſes Syſtem erfunden, und es
hat ſchon ganz gute Erfolge gezeitigt.
* Papier aus Bambus. Pavier, hergeſtellt
aus Bambusrohr, wird bald etwas Alltägliches ſein. Vor
nicht gar zu langer Zeit ſandte eine Edinburger Firma
zwei vollſtändige Maſchinenanlagen nach dem fernen
Oſten, die für die Bearbeitung von Bambusrohr zu
Pa=
pier eingerichtet ſind. Die eine der Maſchinen ſtellt die
Papiermaſſe her, die andere weißes Papier. Die Fabrik
wird in der Nähe von Kagi in Japan errichtet. Sie wird
Und als die Rede auf die Vorgänge am Balkan kam, nickte
Carmen Sylva nachdenklich und erklärte dann plötzlich:
„Ich allein, ich ganz allein, habe von Anfang an an den
Triumph der Balkanvölker geglaubt: Alles in meiner
Um=
gebung war der feſten Ueberzeugung, daß ſie geſchlagen
werden würden.‟ Der Italiener mußte von ſeinen
Ein=
drücken berichten, die er bei ſeinen Fahrten in Bulgarien
lund auf dem Kriegsſchauplatz gewonnen hat. Die
Köni=
gin lauſchte aufmerkſam, dann aber ſagte ſie: „Ich habe
immer die Zähigkeit dieſes wackeren Volkes bewundert,
das, von ſchwerer Landarbeit gebeugt, in ſteter Geduld
in ſich das heilige Feuer einer wundervöllen
Vaterlands=
liebe wach zu erhalten wußte; auch wir müſſen uns
be=
mühen, das Nationalbewußtſein in unſerem Volke zu
pflegen. Ich habe niemals an die Erneuerung der Türkei
geglaubt, an dieſe Erneuerung, die nach dem Triumphe
des konſtitutionellen Regimes ein Dogma geworden zu
ſein ſchien. Mir wollte ſcheinen, als ob dieſe
Umwand=
lung nur jenen ſchweren Zerſetzungsprozeß beſchleunigen
müßte, denn ich glaube nicht, daß der mohammedaniſche
Geiſt mit den Prinzipien moderner Ziviliſation ſich
ver=
einigen kann. Und dabei kenne ich die vielen ſchönen
moraliſchen Eigenſchaften des türkiſchen Volkes und muß
ſein tragiſches Geſchick beklagen. Aber Gefühle ſcheitern
an den harten Notwendigkeiten der Politik. Das
Wör=
terbuch der Politik iſt beſchränkt; und das Wort
Barm=
herziakeit fehlt. Die Politik iſt wie eine Spinne; ſie iſt
ein Raubtier. In der Politik wird alles geopfert, der
eigene Freund, der eigene Bruder, die eigene Frau, das
eigene Gewiſſen; nur ſich ſelbſt darf man nicht opfern.”
** Wie Könige ſchlafen erzählt der Corriere della
Sera ſeinen Leſern. Vom deutſchen Kaiſer wird berichtet,
daß er faſt ſtets in einem ſchlichten Feldbett ruht; König
Viktor Emanuel ſchläft in einer kleinen beſcheidenen
eiſernen Bettſtelle in einem ſehr einfachen Zimmer, das
keinen anderen Schmuck zeigt, als ein paar Käſten mit
Medaillen. Origineller verbringt der König der Belgier
ſeine Nachtruhe, denn er ſchläft häufig in einer
Hänge=
matte. Doch den Rekord des einfachen Leben? ſtellt
an=
ſcheinend der neue Mikado auf, der auf flacher Erde auf
einem einfachen Teppich ruht und als Kopfunterlage ein
paar zuſammengebundene Bambusſtäbe benutzt. Ganz
anders wie dieſe gekrönten Häupter verbringt ein
unge=
krönter König, Rockefeller, der Petroleumkönig, ſeine
Nacht. Er ſchläft in einem Zimmer, das im oberſten Stock
ſeines Palaſtes liegt; man kann dieſes Tuskulum nur
er=
reichen, wenn man eine ganze lange Reihe von Zimmern
durchſchreitet. Und in dieſen Zimmern ſtehen nachts
Wächter, die den Schlaf des Milliardärs behüten. Die
ganze Nacht hindurch ſpielen Scheinwerfer und leuchten
Bogenlampfen, um das Gebiet rings um Rockefellers
Burg zu erhellen. Wächter patrouillieren in den Gärten;
und außerdem ſind noch zwei Leibjäger, ein Irländer
und ein Schweizer, bereit, den Schlaf des Herrn mit ihrem
Leben zu verteidigen. Denn der ungekrönte König bedarf
einer doppelt königlichen Bewachung . . .
* Die Autoren im Kientopp. Nachdem der
Schutz=
verband deutſcher Autoren durch plötzlichen Frontwechſel
in das Lager der Filmdramatiker abgeſchwenkt iſt, wird
Paul Lindau der erſte ſein, der auf die Lichtſpielbühne
hüpft. Wie die Erſte internationale Filmzeitung
mit=
teilt, wird ſein minderwertiges und verfehltes Schauſpiel
„Der Andere” in dem ein Staatsanwalt bei ſich ſelbſt
einen Einbruch verübt, ſich offiziell in ein Kinodrama
ver=
wandeln. Paul Lindau findet in Albert Baſſermann
ſeinen Hauptdarſteller. Baſſermann, der bisher gegen
das öffentliche Photographiertwerden eine bei
Schau=
ſpielern ſonſt ſeltene Antipathie bekundet hat, wird ſich
nun auf der weißen Leinwand in ſeinen mimiſchen
Kün=
ſten zeigen.
Roda Roda.
Alexander Roda Roda trägt immer noch eine knall
rote Weſte und immer noch das goldumrandete Monokel
im Auge. Nur der Weſtenausſchnitt iſt erweitert worden,
in gleichem Maße wie ihr Träger in die Breite
ge=
gangen iſt, ein Beweis, daß das humorvolle Dichten und
Leben und die Vortragsreiſen ſehr bekömmlich ſind und
gut „anſchlagen” Sonſt iſt er der geblieben, als der er
uns ſeit Jahren bekannt und vertraut iſt aus ſeiner ſchrift=
ſtelleriſchen und dichteriſchen Tätigkeit und perſönlich von
ſeinem eiſten Beſuch in Darmſtadt, der ſeiner
Vortrags=
kunſt eine ſo zahlreiche Gemeinde hier ſchuf. Der geiſt=
und gemütvolle Humoriſt, der flotte, unerſchöpfliche und
unermüdliche Erzähler und der feine, aber ſcharfe Satiriker,
der oft bis an die äußerſten Grenzen geht, dem aber keiner
eben etwas verübeln kann, weil er ſeine ſcharfen Pfeile
nicht vergiftet, wohl aber verzuckert durch den bezwingend
liebenswürdigen, heiteren Humor.
Und aktuell iſt er auch geblieben. Leitete er damals,
beim erſten Beſuch, als die Zündholzſteuer die
benzin=
getränkten Taſchenfeuerzeuge geboren hatte, den Abend
mit launiger Erzählung über dieſe ein und darüber, wie
er zum Schrecken aller mit Benzin handelnden Drogiſten
und Krämer geworden war, ſo gab ihm heuer ds:
Balkan=
krieg willkommenen Stoff zue Einleitung. Von einer
höchlichſt ernſt klingenden ſatiriſchen Vorleſung über die
Balkanvöller gings in der Erzählung „Der Großpapa”
zu einer treffenden Skizzierung der dortigen Situation:
Großpapa Oeſterreich mit dem gewaltigen Stecken
den kleinen Lausbuben Serbien fürchterlich drohend,
dieſer aber läßt ſich nicht einſchüchtern; er
ſchimpft und ſpuckt und wirft mit Steinen
und Großpapa macht die Drohung nicht wahr, er läßt
den erhobenen Arm ſinken. Und dann, ja dann gings
hinüber aufs Gebiet der hohen Diplomatie, von hier auf
die Religion, in ganz wahl= und regelloſen Sprüngen
zur Wiſſenſchaft, zur Geißelung des Hurra=Patriotismus
und der Unterwürfigkeit, zu einer köſtlichen Schilderung
des alphabethiſchen Hausſtandes des Poſtmeiſters Kubalke.
Dann kam wieder die Wiener Theaterzenſur unter die
eißel ſeiner Satire und zum Schluß folgte eine
Blüten=
leſe ſeiner humoriſtiſchen Kleinkunſt, ein wahres
Brillant=
feuerwerk aus Witz, Humor und Satire.
Roda Roda iſt kein Vortragsredner, oder er iſt einer,
der eine Klaſſe für ſich bildet; er hat ſich eine ganz eigene
Kunſt geſchaffen, ſeine Geiſteskinder dem Publikum zu
vermitteln. Es war wohl keiner im Saal, der nicht der
Ueberzeugung war, daß Roda Roda ſeiner Muſe der
beſte Interſäret iſt.
M. Ste
anfangs 300 Tonnen Papiermaſſe im Monat herſtellen,
kann aber für größere Erzeugung umgeändert werden.
Das Papier ſelbſt wird allerdings in Formoſa hergeſtellt
und die Papiermaſſe wird in Rollen oder Platten nach
den Papierfabriken von Kobe geſchafft. Man iſt in
Ja=
pan der Anſicht, daß die eigene Papierfabrikation in
ab=
ſehbarer Zeit erfolgreich gegen die britiſche und
amerika=
niſche Einfuhr aufkommen kann. Eins muß jedoch
be=
rückſichtigt werden, nämlich, daß die Fabrikation von
Papier aus Bambusrohr ſich bedeutend teurer ſtellt als
die aus Holz. Aber auch hier werden ſich allmählich
Verbeſſerungen anbringen laſſen, die die Fabrikation
ver=
billigen werden. Die Vorräte an Bambus ſind ſo gut
wie unerſchöpflich. Die Bambuspflanze läßt ſich mit
Leichtigkeit anpflanzen. Die Papiermaſſe ſieht ſehr gut
aus und ſoll ein ſehr gutes Papier liefern.
Literariſches.
— Reit=Erinnerungen von G. J. Whyte=
Melville und K. von Keudell. Achte Auflage,
völlig neu bearbeitet und weſentlich erweitert von Freiherr
H. A. von Eſebeck, Rittmeiſter im 2. Pommerſchen
Ulanen=Regiment Nr. 9. Mit 81 Abbildungen auf 48
Kunſtdrucktafeln. In Ganzleinen gebunden 8 Mk. Verlag
von W. Vobach u. Co., Leipzig. Die „Reit=Erinnerungen”
ſind ein Kompendium der geſamten Wiſſenſchaft des
„Sports in Rot” der geſamten Jagd=Reitkunde. Der erſte
und zweite Teil des Werkes enthält mehr theoretiſche
Ab=
handlungen, während der dritte Schilderungen von
Reit=
jagden hinter den Hunden in England und Wales,
Ir=
land, Deutſchland, Oeſterreich, Italien und Schweden
darbietet. Beim Leſen dieſer begeiſternden Darſtellungen
galoppiert man im Geiſte unwillkürlich mit über die
grü=
nen Matten Irlands, über die hiſtoriſche römiſche
Cam=
pagna oder das ſonnenbeſchienene Eis des Mälarſees in
Schweden und genießt alles Entzücken der Verfaſſer mit.
Nicht beſſer können für den jung erhaltenden,
nervenſtär=
kenden Reitſport neue Freunde und Anhänger geworben
werden, als durch Verbreitung dieſes prächtigen Buches.
Man braucht nicht ſelbſt Reiter zu ſein, um Genuß an
dieſen flüſſig und flott geſchriebenen „Reit=Erinnerungen”
zu haben, und man kann ſich nur von Herzen freuen, daß
das „Grüne Buch” unter welchem Namen es ſeit langem
in Sportkreiſen bereits bekannt iſt, mit jedem Jahre, mit
jeder Auflage mehr Anhänger gewinnt.
— Die klaſſiſche Dichtung der Griechen.
Von Profeſſor Dr. Karl Heinemann. Taſchenausgabe.
In Leinwand gebunden Preis 1,20 Mark. Verlag von
Alfred Kröner in Leipzig. Der Verfaſſer hat ſich die ſchöne
Aufgabe geſtellt, die von Laien oft aufgeworfene Frage zu
beantworten, warum man denn eigentlich Griechiſch lernt:
er hat die Aufgabe glänzend gelöſt durch den Nachweis,
daß es nichts größeres gibt als die Dichtung der alten
Griechen, und er bringt dieſen Nachweis in einer
Dar=
ſtellung, welche die Lektüre zu einem äſthetiſchen Genuß
geſtaltet. So wird das Buch den Vielen, die des
Griech=
iſchen unkundig ſind, eine Welt von Schönheit erſchließen,
aber auch die Kenner der Originaltexte werden viele und
wertvolle Anregungen finden.
— St. B. Stanton, Seele und Welt. Ins
Deutſche übertragen von O. Knapp. Preis geh. 3 Mk.,
geſchmackvoll geb. 4 Mk., in Leder 5 Mk. Verlag von
Ju=
lius Hoffmann in Stuttgart. Stanton iſt in Deutſchland
als ein Autor bekannt geworden, der, was Kraft und
Originalität ſeines Denkens anbelangt, wohl neben
ſei=
nem berühmten Landsmann Emerſon genannt werden
darf. Seine unter dem Titel „Werte des Lebens”
erſchie=
nenen Eſſays wurden allgemein mit großem Beifall, ja
mit Begeiſterung aufgenommen. Ihr Inhalt ſind die
reichen Wechſelwirkungen, die das Innenleben mit der
Außenwelt verknüpfen und in denen die meiſten
Men=
ſchen ſich ſo übel verwirren, wenige nur überſichtliche,
rein=
liche, befriedigende Verhältniſſe zu gewinnen und zu
er=
halten vermögen. Für alle, denen es ein Bedürfnis iſt,
ihr Inneres durch Nachdenken zu klären und zu
feſti=
gen, für alle, die in der Kunſt des Lebens tüchtig werden
wollen, iſt Stantons neues Buch eine ſchöne und reiche
Gabe; es iſt ein Born geiſtigen Genuſſes, Nahrung für
hungernde Seelen, nach der ſie mit großer Freude greifen
werden.
— Der Baumeiſter, Monatshefte für Architektur
und Baupraxis, herausgegeben von Arch. Janſen und
Müller, Berlin. Vierteljährlich 6 Mark, einzelne Hefte
(mit zirka 40 Abbidungen und 10 Tafeln) 3 Mark. Verlag
von Georg D. W Callwey, München. Das neue Heft des
Baumeiſter, womit dieſes führende Fachblatt der
künſt=
leriſch denkenden und ſchaffenden Architekten, jetzt unter
der Redaktion des langjährigen Herausgebers der
Archi=
tektoniſchen Rundſchau, Architekt Karl Zetſche=Berlin,
ſeinen elften Jahrgang beginnt, bietet hinſichtlich der
Auswahl der zur Publikation vorgeſehenen Projekte
intereſſante Vergleichsmöglichkeiten zwiſchen moderner
norddeutſcher und ſüddeutſcher Baukunſt. Das
veröffent=
lichte Material übertrifft in dieſem Hefte die früheren
Jahrgänge an Fülle, ſo daß die unter der neuen
Schrift=
leitung in Ausſicht geſtellte Programm=Erweiterung ſchon
jetzt eine ganz beſondere Reichhaltigkeit und Gediegenheit
für den 11. Jahrgang des Baumeiſter erwarten läßt.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Gießen, 6. Dez. Ein Poſtbote ſtieß auf ſeinem
Rade mit einem Automobil zuſammen und
wurde ſo ſchwer verletzt, daß er nach einigen Stunden
ſtarb. Den Führer des Automobils ſoll keine Schuld
treffen.
* München, 6. Dez. Die Korreſpondenz Hoffmann
meldet: Die von der heutigen Berliner Morgenpoſt
ge=
brachte Nachricht, daß der Staatsminiſter Freiherr von
Hertling bei ſeinem letzten Vortrag beim
Prinzregen=
ten am vergangenen Mittwoch ſein
Demiſſions=
geſuch eingereicht habe, iſt ebenſo, wie alle daran
ge=
knüpften Vermutungen, vollkommen aus der Luft
ge=
griffen.
* Königſtein bei Tauberbiſchofsheim, 6. Dez.
Don=
nerstag nacht gegen ½1 Uhr wurden durch ein Feuer
fünf Wohnhäuſer und ſechs Scheunen
ein=
geäſchert Man vermutet Brandſtiftung.
* Karlsruhe, 6. Dez. Der Karlsruher Zeitung
zu=
folge iſt der Wirkliche Geheime Rat Dr. theol. und Dr,
jur. h. c. Wieland, Mitglied des evangeliſchen
Ober=
kirchenrates von Baden, im 86. Lebensjahre geſtorben.
* Freiburg i. Br., 6. Dez. Dem Jeſuitenpater
Co=
hauß, der ſeit Anfang dieſer Woche allabendlich vor
3000—4000 Zuhörern in der ſtädtiſchen Kunſt= und
Feſt=
halle religiös=wiſſenſchaftliche Vorträge
hielt, wurde heute eine bezirksamtliche Verfügung des
Kultusminiſters zugeſtellt, wonach ſeine Vorträge
im Widerſpruch mit der Bundesratsbeſtimmung vom
23. November ſtehen und mit Rückſicht darauf zu
unter=
bleiben haben. Nach Geltendmachung der
Beſtim=
mung, daß Bundesratsbeſchlüſſe erſt 14 Tage nach ihrer
Veröffentlichung in Kraft treten, wurde der heutige
Vor=
trag noch erlaubt, in Zukunft werden aber derartige
Vor=
träge in Baden nicht mehr geſtattet werden.
* Breslau, 6. Dez. Die Schleſiſche Zeitung meldet
us Neurode: In der Rubengrube verunglückten
durch Kohlenſäureausbruch 18 Bergleute; 3 davon
ſind tot.
* Beuthen, 6. Dez. Das Schwurgericht
ver=
urteilte nach dreitägiger Verhandlung den 54jährigen
Koksmeiſter Richard Podkowa aus Schwientochlowitz
zum Tode. Podkowa hatte in der Nacht zum 28. Juli
in der Kokſerei der Bothlemfalvahütte den rutheniſchen
Arbeiter Malinitſch in einen Koksofen geſtoßen, wo dieſer
vollſtändig verkohlte.
* London, 6. Dez. Die Weſtminſter Gazette ſchreibt
zur kanadiſchen Flottenpolitik: Die einzig
wahren Bündniſſe für das britiſche Reich ſind ſolche mit
ſeinen eigenen Völkern in den überſeeiſchen Ländern.
Auf dieſer Baſis wird das Reich nicht in den europäiſchen
Militarismus hineingezogen, ſondern ſich nach dem
eige=
nen Prinzip entwickeln. Man bringe die Staatsmänner
unſerer Dominions in verrrauliche Beziehungen zu den
auswärtigen Angelegenheiten, ſage ihnen alles und gebe
ihnen entſprechende Stimme und ihre Stimme wird
ſicherlich für den Frieden und die Mäßigung ſein. Das
kanadiſche Volk will nicht in das europäiſche Spiel
ver=
wickelt werden, es will nur genügende Sicherheit um in
Frieden zu leben und ſich wirtſchaftlich entwickeln zu
können. Europa darf daher über die neuen
Entwickelun=
gen der britiſchen Macht nicht beunruhigt ſein, denn ſie
müſſen am Ende unvermeidlich den rein europäiſchen
Abenteuern Englands Einhalt tun.
Berlin, 6. Dez. Der neue Vorſtand der Berliner
Sezeſſion konſtituierte ſich geſtern und wählte
ein=
ſtimmig Paul Caſſirer zum Präſidenten.
— Berlin, 6. Dez. In der Wohnung Karl
Fren=
zels ſind anläßlich ſeines 85. Geburtstages unzählige
Glückwünſche und Blumenſpenden eingegangen. Der
Verein Berliner Preſſe, zu deſſen Gründern Frenzel
ge=
hört, entſandte ſeinen Vorſtand.
— Berlin, 6. Dez. In einer Automobilgarage in der
Bergſtraße fand geſtern abend eine große
Benzin=
exploſion ſtatt. Infolge davon brach in dem
Ge=
bäude der zugehörigen Fabrik Großfeuer aus, zu deſſen
Bekämpfung die ganze Neuköllner Feuerwehr aufgeboten
werden mußte.
HB. Dresden, 6. Dez. In der Nähe des Kurhauſes
Weißer Hirſch hat ſich heute ein ſchweres
Automo=
bilunglück zugetragen: Der Mühlenbeſitzer Hering
aus Pirna ſteuerte ein großes Auto den ſteilen Weg
herab, vermochte aber nicht die an der Straße befindliche
ſcharfe Kurve an einer Brücke zu gewinnen. Das
Ge=
fährt ſtreifte das ſteinerne Brückengeländer und wurde
vollſtändig zertrümmert. Von den Inſaſſen wurde der
Sohn des Mühlenbeſitzers Hering, ferner der
Fabrik=
beſitzer Schmidt und der Fabrikbeſitzer Hanke aus Pirna,
ſowie ein Fräulein Schleſinger aus Dresden ſchwer, zum
Teil lebensgefährlich verletzt. Sämtliche
Ver=
letzten wurden nach Dresden in ein Krankenhaus
ge=
bracht, wo der junge Hering bereits geſtorben ſein ſoll.
HB. Gera. 6. Dez. Heute, wo im Landtag Reuß
jüngere Linie die Verhandlungen über die Abänderungen
des Landtagswahlgeſetzes begonnen wurden, fanden hier
umfangreiche Kundgebungen zugunſten des
bis=
herigen Wahlrechts ſtatt. Scharen von Arbeitern
zogen gegen Mittag durch die Straßen und
demonſtrier=
ten vor dem Landtagsgebäude gegen die Wahlreform.
Der Lärm der Volksmenge drang bis zum Sitzungsſaal,
wo gerade der Staatsminiſter die Vorlage beſprach. Der
Lärm behinderte die Ausführungen des Miniſters und
auch die Reden der Abgeordneten wurden durch das
Ge=
ſchrei beeinträchtigt. Die Verhandlungen werden morgen
fortgeſetzt.
IIB. Peſt, 6. Dez. Geſtern abend iſt hier ein junges
Ehepaar, Ludwig Ripp und Frau, unter auffallenden
Umſtänden geſtorben. Der Arzt hatte Typhus
kon=
ſtatiert, es ſtellten ſich aber Vergiftungs=
Sym=
ptome heraus. Das Ehepaar hatte vor einigen Tagen
in Gödöllö einer Hochzeit beigewohnt, wo eine Torte
verabreicht wurde, die wahrſcheinlich Giftſtoff enthielt.
Nicht weniger als 10 Familien, die davon gegeſſen hatten,
ſind erkrankt. Die drei Kinder des Gödöller Kreisarztes
Dr. Szhon liegen im Sterben, der Sohn des
Holzhänd=
lers Braun aus Gödöllö iſt ebenfalls ſchwer erkrankt.
Die Schweſter des Bräutigams und noch vier oder fünf
andere Perſonen aus Peſt liegen gleichfalls ſchwer krank
danieder.
Briettaſten.
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rer Redaktion vor. (Sprechſtunden 9½—10½ und 5 bis
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Die Verjüngung der Geſichtshaut.
Ein zeitgemäßer Wink.
Die Geſichtshaut erneut ſich bekanntlich dadurch, daß
die oberſte Hautſchicht ſich losſchält und durch eine neue
zarte Schicht erſetzt wird. Beſonders im Sommer tritt
dies in deutlich bemerkbarer Weiſe auf. Dieſen natürlichen
Vorgang nun kann man beſchleunigen bezw. jederzeit
künſtlich hervorrufen, wenn einem daran gelegen iſt, den
unſchön gewordenen Teint ſamt Sommerſproſſen,
Mit=
eſſern, Pickeln uſw. ſchnell loszuwerden und durch eine
ſammetweiche neue Haut zu erſetzen. Irgendwelche
koſt=
ſpielige oder umſtändliche Manipulationen ſind dazu gar
nicht notwendig. Man verwende einfach reines
Parinol=
wachs, von dem man ſich eine entſprechende Quantität
bei jedem Apotheker oder Drogiſten holen läßt.
Trägt man reines Parinolwachs des Abends ſtatt der
üblichen Cold Cream auf und wäſcht es morgens ab, ſo
nimmt dies alle Hautunreinigkeiten mit und hinterläßt
eine roſige, zarte Geſichtshaut. Infolge der vollkommenen
Reizloſigkeit u. Unſchädlichkeit des reinen Parinolwachſes
wird die Haut an und für ſich durch dieſen Vorgang in
keiner Weiſe angegriffen, nur die unſchöne alte Hautſchicht
mit ihren Unreinigkeiten wird ſozuſagen aufgeſaugt. (25057
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De LEn IM ScHAUKASTEN GRAFENSTR. 4.
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überall im Ge=
Licked-Kerzen brauch!
Wun=
derbares Licht,
rinnen nicht, riechen n cht. Guß leicht beſchädigte billiger.
Pak. 65 u. 45 von Franz Kuhn, Chemische Werke, Nürnberg.
Hier: F. B. Grodhaus, Seifenfabr. am weißen Turm.
V 17266
4022a
Der Stadtauflage heutiger Ausgabe
unſeres Blattes liegt der
Weihnachtspro=
ſpekt der bekannten Firma Heinrich Lautz hier, Ecke
Rhein= und Grafenſtraße bei, über Kontor= und Büro=
Einrichtungen, deſſen Durchſicht infolge ſeiner
Reich=
haltigkeit ſehr empfehlenswert iſt und worauf hiermit
hingewieſen wird.
(25189
Der Geſamtauflage dieſer Nummer liegt ein
Proſpekt bei von der Firma Schade &
Füll=
grabe, Frankfurt a. M., Filiale Darmſtaot,
be=
treffend Kolonialwarenpreisliſte, worauf hiermit hinge=
(25127
wieſen wird.
Zur mode derprhuf.
Moden pflegen ſich raſch zu ändern! Auch die Mode
der Friſur iſt häufigem Wechſel unterworfen. Daß aber
das Haar der: Dame dazu dient, die Vorzüge des Kopfes
und des Antlitzes hervorzuheben und etwaige Mängel zu
verhüllen, das iſt das ungeſchriebene Geſetz und der tiefe
Sinn der jeweiligen Friſur. Wenn wir Formen
auf=
tauchen ſehen, denen jede logiſche Berechtigung fehlt, ſo
ändert dies an obiger Tatſache nichts, ſondern es iſt nur
ein Grund mehr, daß Damen im Bedarfsfalle ſich an die
richtige Stelle wenden ſollen. Hatte es vor wenigen
Monaten noch den Anſchein, als wollte der durch mehrere
Saiſons in der Haarmode dominierende Lockentuff als
eiſerner Beſtand der mondänen Dame trotz aller
feind=
lichen Angriffe das Feld behaupten, ſo hat er ſchließlich
doch weichen müſſen. Seit ſein Umfang in das Formloſe
ging, nahm er den Todeskeim in ſich auf, und ſein Schickſal
war beſiegelt.
Der elegante und graziöſe Lockentuff, dekr, geſchickt
angebracht und geordnet, dem Kopfe der Dame beſtechende
Reize verleihen konnte, war leider zu einer platten
Ge=
ſchmackloſigkeit, zu einem monſtröſen Bau ausgeartet
und dieſe Aufblähung wurde ihm verderblich.
Aber auch die neue Friſur bietet Mittel in Fülle, um
den geſchickten Damenfriſeur in ſeiner Aufgabe zu
unter=
ſtützen, Geſicht und Kopf einer Dame ideal zu geſtalten.
Da bietet vor allem die Wellung des Haares eine
Korrek=
tur aller harten Linien, die die Wohlgefälligkeit des
Ant=
litzes beeinträchtigen, ſowie auch eine Erleichterung beim
Selbſtfriſieren. Eine fachmänniſch ausgeführte
natur=
gemäße Wellung iſt außerordentlich dauckhaft und dem
Eigenhaare zuträglich.
Auch die ondulierten Erſatzteile bilden eine
unver=
gleichliche Erleichterung bei der Herſtellung der Friſur.
Von der Transformation, der ſuperioren Meiſtelleiſtung
des modernen Friſeurs bis herab zur einfachen Unterlage,
iſt das gewellte Haar das einzig vorteilhafte Material,
das zur Herſtellung moderner Haarerſatzteile verwendbar
iſt. Selbſtverſtändlich iſt eine über das Maß gewerblichen
Dilettantismus hinausgehende Summe von techniſchen
Fertigkeiten und genaue Kenntnis des Materials
erfor=
derlich, um der Kundſchaft auf dieſem Gebiete gewiſſe
Garantien zu bieten.
Jede Dame, die nicht allein im Sinn hat, nur die
Mode mitzumachen und ſie durch Tragen von
unfach=
männiſch gearbeiteten Hilfsmitteln zu verunſtalten, ſondern
die gleichzeitig auf künſtleriſche Gediegenheit ihrer ganzen
Toilette Wert legt, ſollte ſich daher nur von einem
an=
erkannten Fachmann beraten und belehren laſſen.
Es kann nicht gleichgültig ſein, ob ein Haarerſatzteil
bequem oder umſtändlich in der Anwendung iſt. Im Heim
und auf der Reiſe zweckmäßige Gegenſtände zur Verfügung
zu haben, iſt ein Vergnügen — ſie mit Schönheitsſinn
aus=
geführt tragen zu können, ein Genuß. Es iſt deshalb
durchaus berechtigt, von dem Handwerk des Friſeurs als
von einer Kunſt zu ſprechen und in ſeinem Friſeur den
— Künſtler aufzuſuchen. Die richtige Anwendung ſeiner
Kunſt iſt dem Friſeur jedoch nur dann möglich, wenn
Fachkenntnis und Geſchmack ſich glücklich in ihm vereinen,
wenn er ferner in der Lage iſt ſeiner Kundſchaft ein
reichhaltiges und mannigfaches Lager zu bieten, um den
Wünſchen der Damen in jeder Beziehung Rechnung
tragen zu können.
Die unten erwähnte Firma hat den Ruf, den ſie bei
ihrer ausgedehnten Kundſchaft beſitzt, vollauf zu wahren
gewußt und es zu einer hohen Stufe künſtleriſcher
Leiſtungsfähigkeit gebracht und es dabei verſtanden, durch
Verarbeiten der beſten Rohmaterialien aus größten Pred
parierwerkſtätten ihre Preiſe (trotz der ſtetig ſteigenden
Preiſe für gute Rohmaterialien) immer noch
außerordent=
lich minimal und preiswürdig zu halten.
(25176
Hugo Ortmann
vorm. (V. Grab — L. Nachtigall)
Wilhelminenſtraße 13.
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11—4 und Sonntags von 10—4 Uhr.
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Uebernahme nur einwandtreier Aufträge, Gakall für
gevissenuafte Trledigung. Kiesstr. 34 I. Tel. 1668. (V1134
Dampfernachrichten.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Nordamerika: „Eineinnati”, vom Mittelmeer, 3. Dez.
7 Uhr 45 Min. morgens in New=York. Dortmundt,
von Port Arthur kommend, 4. Dez. 5 Uhr 25 Min.
morgens auf der Elbe. „Kaiſerin Auguſte Vietoria”
3. Dez= 9 Uhr morgens in New=York. „Bosnia‟ 4. Dez.
11 Uhr morgens von Boſton nach Baltimore.
Motor=
ſchiff Chriſtian X”. 3. Dez. 12 Uhr 15 Min. mittags
von Philadelphia nach Hamburg. „Craigvar” 3. Dez.
9 Uhr 45 Min. morgens in Baltimore. „Graf
Walder=
ſee” von Philadelphia und New=York kommend, 5. Dez.
9 Uhr 45 Min. morgens aaf der Elbe. Prinz Oskart
4. Dez. 11 Uhr 15 Min. morgens von Philadelphia nach
Hamburg. „Eleveland”, erſte Weitreiſe, 5. Dez. morgens
von Kalkuttta.
Holland=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Aug. Cellarius in Darmſtadt, Bleichſtr. 53.
„Rotterdam‟ 4. Dez. 10 Uhr vorm. von Plymouth
ab=
gegangen. „Nieuw Amſterdam” 4. Dez. vorm. in New=
York eingetroffen. „Noordam‟ 1. Dez. 11 Uhr 20 Min.
vorm. Lizard paſſiert. „Ryndam” 29. Nov. vorm in
Rotterdam eingetroffen. „Potsdam” 3. Dez. von New=
York abgegangen..
Heute ſtarb nach kurzer, ſchwerer
Krank=
heit unſer liebes, gutes Töchterchen, Enkelchen
(*13662
und Nichtchen
Katharina.
Um ſtilles Beileid bittet
im Namen der trauereden Hinterbliebenen:
Ludwig Schmelz.
Darmſtadt, den 6. Dezember 1912.
Dieburgerſtraße 13.
Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag
4½ Uhr ſtatt.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Die Wetterlage hat ſich ſeit geſtern nicht weſentlich
verändert. Die nördliche Depreſſion ſcheint, ohne unſer
Wetter ſtärker zu beeinfluſſen, nordoſtwärts abzuziehen.
Im Bereich des kontinentalen Hochs herrſcht bei uns
trockenes, kaltes Weter. Von Südweſten her ſteigt der
Druck, ſo daß wir zunächſt keine Aenderung zu erwarten
haben, doch ſcheint dem Steigegebiet von Südweſten her
ein Falgebiet zu folgen, das uns einen
Witterungs=
umſchlag in Ausſicht ſtellt.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, 7. Dezember:
Wolkig, meiſt trocken, kalt, Nachtfroſt, ſpäter Erwärmung
und Trübung.
Schnebericht.
Nonrod. 5 Zentimeter, lückenlos, Pulverſchnee;
Lindenfels i. O. 3 Zentimeter, lückenlos alter
Schnee, gefroren; Waldmichelbach. 5 bis 10
Zenti=
meter, lückenhaft, Oberfläche gefroren; Beerfelden.
5 Zentimeter, lückenlos, hart gefroren; Schotten. 50
Zentineter, Stibahn gut: Feldberg. 35 Zentimeter,
Skibahn und Rodelbahn gut.
Triberg. Sonnenſchein, — 4 Grad, Schneehöhe 50
Zentimeter, gefroren, Rodelbahn tadellos, Skigelände
ſehr gut, Eisbahn ebenfalls und Bobbahn eröffnet;
Ruheſtein im nördl. Schwarzwald. Schneehöhe, alter
Schnee, 65 Zentimeter, Pulverſchnee, fahrbar ab Seebach,
Rodelbahn ſehr gut.
Begeintemer.
Samstag, 7. Dezember.
Großh. Hoftheater (Ab. D), Anfang 7 Uhrt
„Gyges und ſein Ring”.
Vorſtellung um 8¼ Uhr im Orpheum.
Vortrag von Miß Lona Thyſſen um 8¼ Uhr im
„Mathildenhöhſaal” (Verein für Frauenſtimmrecht).
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. — Ludwigshöhe um
4 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr.
Bilder vom Tage (Auslage Rheinſtraße 23): Von
der Hofjagd in Springe: der deutſche Kaiſer im
Ge=
ſpräch mit dem Erzherzog Franz Ferdinand von
Oeſter=
reich; zum Fall Prohaska; Mannſchaften vom
Panzer=
kreuzer „Goeben” als Wache im deutſchen
Botſchafts=
gebäude in Konſtantinopel; von den Kämpfen um die
Tſchataldſchalinie: türkiſche Schützen erwarten einen
bulgariſchen Vorſtoß in den Schützengräben bei
Hademkoej.
Sonntag, 8. Dezember.
Großh. Hoftheater (Volksvorſtellung), Anfang
2½ Uhr: „Der Pfarrer von Kirchfeld.” — Abends
7 Uhr (Ab. A): „Mignon”
Vorſtellung um 4 und 8¼ Uhr im Orpheum.
Hauptprobe zum Konzert des Muſilvereins um
10 Uhr im Saalbau.
Vorträge im „Kaiſerſaal”: Frau Dr Nägeli um
11 Uhr, — Oberlehrer Dr. Strecker um 3 Uhr, — Lehrer
Jung um 5 Uhr (Bund Heſſiſcher Schulreformer).
Vortrag von Miſſionar Weismann um 7½ Uhr im
Gemeindehaus, Kiesſtraße (Frauenverein des
Oſtbe=
zirks der evangeliſchen Stadtgemeinde).
Liederabend von Niels Sörnſen um 8 Uhr im
Hotel „Zur Traube‟
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Rummelbräu
um 4 und 8 Uhr. — Hotel Heß um 4 und 8 Uhr. —
Bürgerkeller um 4 Uhr. — Kölniſcher Hof um 4 Uhr,
— Münchener Kindl um 4 Uhr.
Wanderung des Vogelsberger Höhenklubs nach
Bensheim (Abfahrt 7,46 Uhr).
Verſteigerungskalender.
Montag, 9. Dezember.
Hofreite=Verſteigerung des Philipp Treßer
(Gardiſtenſtraße) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Hofreite=Verſteigerung des Jakob Simon
(Nieder=Ramſtädterſtraße 14) um 10 Uhr auf dem
Ortsgericht I.
Bücher= uſw. Ausſtellung im Rathaus (täglich
ge=
öffnet von 4—7 Uhr. Dienstags, Freitags und
Sonn=
tags auch von 11—12 Uhr.
Ausſtellung der Gewinne der St. Eliſabethen=
Lotterie Wilhelminenplatz 9 (geöffnet von 10—1 und
2—4 Uhr).
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke
Rhein=
u. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
The American Bio Co., Ernſt=Ludwigsſtr. 23.
Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
Olympia=Theater, Rheinſtr. 2, 1. Etage:
Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 4—11 Uhr.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Walhaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Htreeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbei agen und Mittellungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen
ſind=
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
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Nachſehende Belamemadung über den Rehnungeabſgluß und
Verndgeis=
nachweis der Bezirksſparkaſſe Langen für das Rechnungsjahr 1911 bringen wir zur
allgemeinen Kenntnis.
Darmſtadt, den 29. November 1912.
(24039
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
Rechnungsabſchlaß und Vermögensnachweis
der Bezirksſparkaſſe Langen für 1911.
A. Vermögen:
1. Hypotheken und Wertpapiere
Mk. 12 352 728.77
2. Schuldſcheine und Kaufſchillinge .
322 581.69
3. Kaſſevorrat und Rückſtände:
410 085.32
4 Mooilien und Immobilien
42 224.29
5. Stückzinſen, berechnet bis 30. Dezember 1911
66 20g 65
Mk. 13 193 p46.72
B. Schulden:
6. Einlagen und Anlehen
Mk. 12648 022.43
C. Abſchuß=
Das Vermögen beträgt .
Mk. 13 193 846.72
Ab die Schulden
12 648 022.43
Bleibt Vermögensüberſchuß .
Mk. o15 84.25
525 661 10
Betrag des Reſervefonds Ende 1910
Ergibt Reingewinn für 1911
Mr. 20 103.15
Langen, 12. November 1912.
Oppermann
Görſch
Bambach
Hirekpr.
Rechner
Kontroleur.
Die ſtädtiſche Pferdemarkommiſion in Gießen beabſichtigt mit den am 2.April
und 1. Oktober 1913 daſelbſt ſtattfindenden Pferdemärkten je eine Verloſung von
Pferden, Fohlen, Wagen, landwirtſchaftlichen Maſchinen und Geräten, Haushaltungs=
und ſonſtigen Gebrauchsgegenſtänden zu verbinden.
Großh. Miniſterium des Innern hat die nachgeſuchte Erlaubnis zur Veranſtaltung
dieſer Verloſung unter der Bedingung erteilt, daß jedesmal bis zu 30000 Loſe zu
1 Mark das Stück ausgegeben werden dürfen und mindeſtens 50% des Bruttoerlöſes
aus dem Verkaufe der Loſe zum Ankauf von Gewinngegenſtänden zu verwenden ſind.
Der Vertrieb der Loſe iſt im Großherzogtum geſtattet.
(25043
Einlagen und
Geſunden: 1 vergolbetes Halskelichen mit Herzchen. 1.
Rickel=
uhr mit Kette. 1 kleiner ſtarter Hohlſchlüſſel. 1 kleines gebogtes
Taſchentuch, gez. M. D. 1 ſilberner Couleurring (blau=weiß=grün).
1 Schlüſſel. 1 gelbe lange Nadel mit weißen Steinchen. 1
Roſen=
kranz. 1 ſilberne Nadel mit Moſaik=Einlage. 1 Zwicker. 1
Studien=
heft über Papierprüfung.
(25119
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 3 Pinſcher, 1 Foxterrier, 1 Dobermann. 1 Dachshund (
zuge=
laufen). Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=
Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten
Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vorm. um 10 Uhr, ſtatt. (25104
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 8. Dez.,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apo=
theken geöffnet: Einhorn=Apotheke, Kirchſtraße, und Beſſunger
Apo=
theke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab
geſchloſſen.
Bekanntmachung.
Betreffend: Den Fahrverkehr auf dem Luiſenplatz.
Zur Aufrechterhaltung eines geordneten Fahrvrkehrs in den
Straßen der Stadt weiſen wir darauf hin, daß nach der
Polizeiver=
ordnung vom 20. Februar 1904 über den Verkehr von Fuhrwerken
in der Haupt= und Reſidenzſtadt alle Fahrzeuge, alſo insbeſondere
Wagen jeder Art, Automobile, Handkarren, Fahrräder uſw. ſtets
die rechte Seite der Fahrbahn einzuhalten haben. Nach der
anderen Seite der Fahrbahn darf nur, wenn dort angehalten werden
ſoll, und nicht früher als notwendig, abgebogen werden.
Zuwider=
handlungen können mit Geldſtrafe bis zu 60 Mark oder mit Haft bis
zu 14 Tagen beſtraft werden.
Mit Rückſicht auf den ſtarken Verkehr auf dem Luiſenplatz
iſt die Schutzmannſchaft angewieſen worden, darauf zu wirken, daß
alle Fahrzeuge, die die Rheinſtraße herauf= oder herunterfahren,
ſtets rechts am Ludwigsdenkmal vorbeifahren und auch hierbei
die rechte Seite der betreffenden Fahrbahn einhalten. (24921ds
Darmſtadt, den 2. T ezember 1912.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Gennes.
Perklauſepreiſeder Kleiſch. u. Parüwgrent. . hauzt. u. ReſbenſtadtParntant.,
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.),
per 1 kg
Ochſenfleiſch
. 100 Pfg.
Rindfleiſch
94
70
Fet, roh
*
Fett, ausgelaſſen . . . 80
80
Leber
100
Kalbfleiſch
. 100
Hammelfleiſch
Bruſt . . 70
. 100
Schweinefleiſch
Rippchen, Kammſtück,
ge=
ſalz. Fleiſch u. Kottelets 110
per ½ kg
Speck, geräuchert
.120 Pfg.
Dörrfleiſch
125 „
Schinken m. Bein: . . 120
Rollſchinken . .
. 140 „
Schweineſchmalz, roh
u. ausgelaſſen
. . 96
Schwartenmagen,
Fleiſch= u. Bratwurſt . 96
Leber= u. Blutwurſt . . 80 „
Brennholz=Verſteigerung Nr. 1
(Stadtwald).
Freitag, den 13. Dezember I. Js., vorm. 9 Uhr,
werden in der Turnhalle‟ (Woogsplatz 5) hier aus den
Abtei=
lungen 48 (Sauſchwanz) und 49 (Rücksbrünnchen) der Forſtwartei
Heiligkreuz (Forſtwart Hofmann) verſteigert:
Scheiter: 187 rm Buchen, 10 rm Hainbuchen, 45 rm Eichen,
6 rm Eſchen, 8 rm Kiefern (rund);
Knüppel: 238 rm Buchen, 43 rm Hainbuchen, 48 rm Eichen,
18 rm Eſchen;
Reiſigknüppel: 117 rm Buchen, 8 rm Hainbuchen, 10 rm Eichen,
6 rm Eſchen;
Stöcke: 47 rm Buchen (fein), 10 rm Fichten (grob).
Das Holz ſitzt faſt ſämtlich an ſehr gut fahrbaren Wegen in
der Nähe der Dieburger Staatsſtraße und hat die laufenden
Num=
mern 1—274.
Um vorherige Einſichtnahme wird gebeten.
(25040sm
Darmſtadt, den 4. Tezember 1912.
Großh. Oberförſterei Darmſtadt.
Kullmann.
Bekanntmachung.
Der Voranſchlag der Gemeinde Schneppenhauſen für 1913
liegt vom 9. bis einſchl. 16. Dezember 1. J. auf dem Bürgermeiſterei=
Büro zu Jedermanns Einſicht offen.
Zu den zur Erhebung kommenden Umlagen werden auch die
Ausmärker herangezogen.
(25042
Schneppenhauſen, 6. Dezember 1912.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Schneppenhauſen.
Kunz.
Bekanntmachung.
Der Voranſchlag der Gemeinde Eſchollbrücken für 1913
liegt von
Montag, den 9. Dezember 1912
ab acht Tage lang auf dem Bürgermeiſterei=Bureau zu jedermanns
(25160
Einſicht offen.
Eſchollbrücken, den 6. Dezember 1912.
Großh. Jürgermeiſterei Eſchollbrücken.
Götz.
Bekanntmachung.
Freitag, den 3. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Schreinermeiſter
Wil=
helm Hermann Eheleuten dahier
gehörige Liegenſchaft:
Flur Nr. am
III 1455/100 300
Hof=
reite Kranich=
III 1459/100 159 Grab=
ſteiger=
garten) ſtraße
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K94/12
Darmſtadt, 20. November 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V25080
Bekanntmachung.
Freitag, 27. Dezember 1. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Wilhelm Valentin
Neubauer Eheleuten dahier
zu=
geſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. am
II 891/10 108 Hofreite Große
Ochſengaſſe
Nr. 16,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (B52/12
Darmſtadt, 13. November 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt 1.
Müller. (V24103
Freiwillige
Immo=
biliar=Verſteigerung.
Vonnerstag, 12. Dezember 1912,
vormiltags 9 Uhr,
ſollen die zum Nachlaß der
Loko=
motivführer Heinrich Schäfer
Ehe=
leute und zum Nachlaß der
Doro=
thea Fuchs dahier gehörigen
Im=
mobilien:
Flur Nr. qm
II 504¾/10 381 Hofreite
II 504¾10 27
Hofreite=
grund
zwecks Aufhebung der
Erbengemein=
ſchaft in unſerem Bureau
verſtei=
gert werden.
Darmſtadt, 3. Dezember 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V25078
In unſerm Handelsregiſter,
Ab=
teilung A, wurde folgendes
eingetragen:
*1. Am 4. Dezember 1912
be=
züglich der Firma
Gebr. Rothſchild in
Darm=
ſtadt
Die Kaufleute Armin
Weber und Eugen Müller,
beide in Darmſtadt, ſind
zu Geſamtprokuriſten
be=
ſtellt.
(25174
2. Am 5. Dezember 1912
he=
züglich der Firma
Simmermacher &
Wie=
gand in Darmſtadt:
Die Firma iſt erloſchen.
Darmſtadt, 5. Dezember 1912.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
Felierpich ertant.
Freitag, 13. Dezember 1912,
vormittags 10 Uhr,
werden im Provinzialarreſthaus
zu Darmſtadt, Rundeturmſtraße 8,
etwa 50 Stück abgängige
Bett=
teppiche, (geeignet zu Pferdedecken
u. ſ. w.) gegen Barzahlung ver=
(25041sm
ſteigert.
Großh. Arreſthausverwellung.
Samstag, den 7. ds. Mts.,
nachmittags 4 Uhr,
werden auf der Eilguthalle im
(*13586
Hauptbahnhof
23 lebende Gäuſe u. Enten
öffentlich meiſtbietend gegen
Bar=
zahlung verſteigert.
Darmſtadt, 6. Dezember 1912.
Gr. Heſſ. Eilgutabfertigung.
Guter Winterüberz, ſehr billig
abzug. Schwanenſtr. 73, p. (*13608
Bekanntmachung.
Der Voranſchlag der Gemeinde Gräfenhauſen für 1913
liegt von Montag, den 9. Dezember d. J. ab, 8 Tage lang auf unſerem
Büro zu Jedermanns Einſicht offen.
Gräfenhauſen, 6. Dezember 1912.
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Großh. Bürgermeiſterei Gräfenhauſen.
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[ ← ][ ][ → ] Aus Tagebüchern und Briefen
Johann Georg Willes.
Von Dr. Hermann Bräuning=Oktavio in Leipzig.
(Fortſetzung.)
Es gehört mit zu den Geſchenken eines launiſchen
Schickſals, daß es uns die Memoiren und das
Tagebuch dieſes Künſtlers erhalten hat; ſie bilden zur
Kunſtgeſchichte des 18. Jahrhunderts eine unſchätzbare
und noch leider gar wenig benutzte Quelle. Sein echt
deutſches Familien= und Künſtlerleben ſpiegelt ſich darin
wunderbar klar, anziehend und vielgeſtaltig wider! Im
Jahre 1857 trat das Vermächtnis des Künſtlers, das wir
ſeiner Feder verdanken, unter dem Titel: „Mémoires
et Journal de J.-G. Wille, graveur du roi, publiés
par les manuscripts autographes de la Bibliothéque
Imperiale par Georges Duplessis” an die Oeffentlichkeit.
Zwei Bände enthalten die 1803 verfaßten Memoiren aus
dem Jahre 1715 bis 1743 und das Tagebuch, das mit
zeitweiſen Unterbrechungen von 1759 bis 1793 reicht. Die
Memriren, die die Jugendzeit im Vaterhauſe, die
Wanderjahre, die erſten Kämpfe und Erfolge in Paris
behandeln, muß ich hier übergehen, da durch eine
Berſtückelung die friſche, humorvolle Schilderung, die
offenen Blick für Land und Leute der durchwanderten
Gegenden verrät, nur litte, und ein kurzer Auszug doch
zimmer nur die nackten Tatſachen zuſammenfaſſen könnte.
Ich verweiſe auf das Original und die in den „Heſſiſchen
Volksbüchern” (hrsg. von Dr. Wilh. Diehl,
Darm=
ſtadt) 1913 erſcheinende Ausgabe dieſes Vermächtniſſes
in deutſcher Uebertragung. Das Tagebuch, das
ſchlicht am Ende eines Tages oder einer Woche neue
Ar=
beiten, angefangene und abgeſchloſſene, verzeichnet,
aus=
gegangene und eingelaufene Briefe vermerkt, von
Fa=
milien=Begebenheiten in Freude und Schmerz berichtet,
von jungen Künſtlern und Schülern, ihren Werken, ihrem
Leben erzählt, bemerkenswerte Ereigniſſe in ſprechenden
Worten feſthält, zahlloſe Beſuche von Fürſten, Dichtern,
Künſtlern, Kunſtliebhabern, Fremden und Landsleuten
nicht nur erwähnt, ſondern bald mit wenigen
Worten, bald ausführlich, Menſchen und Eindrücke farbig
auffaßt und darſtellt, birgt einen unermeßlichen Schatz
zur Kunſt=, Künſtler= und Kulturgeſchichte ſeiner Zeit.
Auch intereſſant ſind die Künſtler= und Studienfahrten
mit ſeinen Schülern in die nähere und weitere Umgebung
vrn Paris; überall findet er Maleriſches, und in Arbeit
und Scherz vergehen die Tage. Bei dem beſchränkten
Raume will ich hier nur ein Beiſpiel geben für den
munteren Scherz, den der Künſtler liebte: Zur Feier des
St. Martinstags 1770, den Wille alljährlich in größerem
Verwandten= und Bekanntenkreiſe feſtlich beging hatte
ſich auch der Maler Jean Michel Baader (* 1736 in
Eichſtädt, ſeit 1759 Willes Schüler) eingeſtellt; über
ſeinem Platz am Tiſch hatte man, ohne daß er es merkte,
eine Rolle angebracht, über die ein Bindfaden mit einem
Haken lief. Als die Geſellſchaft nun ſo recht in der
Unterhaltung war, hakte der Diener Baaders Perücke
feſt und zog ſie raſch hoch bis an die Zimmerdecke, wo
ſie während dem Eſſen thronte. Der arme Baader, der
den größten Griesgram zum Lachen gebracht hätte, ſaß
nun da ganz baff. Aber er nahm den Spaß nicht übel,
ſondern lachte am meiſten darüber. Dann warf man ſich
gegenſeitig mit einer weißen Mütze, die man ihm an den
Kopf geſchleudert hatte.
Hier möchte ich noch gerne aus dem Tagebuch die
Stellen erwähnen, die ſich auf ſeine Beziehungen zu den
bekannteſten deutſchen Dichtern ſeiner Zeit beziehen.
Herder, der auf ſeiner Reiſe von Riga nach Nantes
im November 1769 nach Paris gekommen war, nahm am
25. Dezember von dem Künſtler Abſchied; Wille ſchreibt
zu dieſem Eintrag: „Der Geiſt dieſes Gelehrten hat mir
ſehr gefallen.” Schon 1767 hatte ſich die Bekanntſchaft
mit Chriſtoph Martin Wieland, den er ebenſo wie
Klop=
ſtock verehrte, angebahnt; am 18. April hatte Wille von
ihm, den er einen der beſten deutſchen Dichter nennt, die
Ausgabe ſeines „Agathon” von dem zwei Teile erſchienen
varen, mit einem außerordentlich höflichen Briefe
er=
halten und ihm am 25. April als Dank dafür zwei ſeiner
vortrefflichſten Stiche: „Musiciens ambulants” und
„Tinstruction paternelle” geſchickt; von dem Dichter
er=
hielt er ſpäter die „Grazien” zum Geſchenk. Auch die
Jugendliebe und Freundin Wielands, Sophie von
La Roche, lernte er 1785 bei ihrem Beſuche in Paris
kennen; er erwähnt ihr erfolgreiches Erziehungsjournal
„Pomona” und hat den Eindruck, daß dieſe Frau ganz
hervorragend gelehrt ſei. Ihre Unterhaltung ſei äußerſt
intereſſant und habe ihm das größte Vergnügen bereitet.
Schließlich möchte ich noch Goethe nennen, der Wille in
den „Wahlverwandtſchaften” (Teil II, Kap. 5) ein
un=
vergängliches Denkmal geſetzt hat; als man zur
Unter=
haltung der Geſellſchaft auf Anregung des Grafen lebende
Bilder darſtellte, wählte man als drittes die „väterliche
Ermahnung” von Terburg. An dieſer Stelle heißt es:
„Wer kennt nicht den herrlichen Kupferſtich unſeres Wille
von dieſem Gemälde? Einen Fuß über den anderen
ge=
ſchlagen, ſitzt ein edler ritterlicher Vater und ſcheint
ſeiner vor ihm ſtehenden Tochter ins Gewiſſen zu reden.
Dieſe, eine herrliche Geſtalt, im faltenreichen, weißen
Atlaskleide, wird zwar nur von hinten geſehen, aber ihr
ganzes Weſen ſcheint anzudeuten, daß ſie ſich
zuſammen=
nimmt. Daß jedoch die Ermahnung nicht heftig und
be=
ſchämend ſei, ſieht man aus der Miene und Gebärde des
Vaters; und was die Mutter betrifft, ſo ſcheint dieſe eine
kleine Verlegenheit zu verbergen, indem ſie in ein Glas
Wein blickt, das ſie eben auszuſchlürfen im Begriffe iſt.”
Mit Goethe ſelbſt bekannt geworden iſt Wille nicht;
r hat ihn aber aus ſeinen Schriften lieb gewonnen und
erehrt; ſo antwortet er am 21. März 1775 Profeſſor
Huber in Leipzig und dankt ihm für „Die Leiden
des jungen Werthers”, „par Mr. de Goethe, à
Francfort, auteur original qui fait beaucoup de
bruit, et dont ce livre-cy est une preuve. C’est un
ouvrage presque unique dans son genre. Cet
auteur a Part de manier la langue allemande avec un
avantage étonnant et sublime. Sa maniére attaque
Täme et le coeur, dans ses descriptions douces et
Energiques des diverses situations ou son héros se
trouve. Je T'ai lu avec cette sensation, et je crains de
le lire une seconde fois, quoique je le désire et je le
feraf‟
Eigentümliches Zuſammentreffen, daß er gerade am
ſelben Tage den Beſuch des Herzogs Karl Auguſt
von Sachſen=Weimar in Begleitung des Barons
von Knebel empfing! Am 11. Dezember 1774 hatten die
beiden weimariſchen Prinzen Karl Auguſt und Konſtantin
auf ihrem Wege nach Paris in Frankfurt durch Knebels
Vermittlung Goethes Bekanntſchaft gemacht und den
Dichter ſchätzen lernen! Wird nicht bei Wille das Geſpräch
auf das junge Genie, das ſelbſt den Deutſchen im fernen
Paris raſch ergriffen und begeiſtert hatte, gelenkt worden
ſein? Wille war höchſt glücklich über den Beſuch; Knebel
ſchien ihm ein geiſtvoller und kenntnisreicher Mann und
der Herzog ſelbſt, den er für den liebenswürdigſten
Fürſten der Welt hielt, weilte, wie ihm ſchien, mit
Ver=
gnügen lange in ſeinem Atelier und verſchiedentlich auch
in dem ſeines nicht unbedeutenden Sohnes Pierre
Alexandre. Wille war entzückt über die Reden des
Her=
zogs, ſeine Art, ſich zu geben, ſeine Kenntniſſe und
Nei=
gungen. Es iſt höchſt intereſſant, an der Hand von Willes
Tagebucheinträgen zu verfolgen, welch regen Anteil beide
weimariſche Prinzen, vor allem Karl Auguſt, an dem
Schaffen des Künſtlers nahmen, und wie ſehr dieſer
wie=
derum ſeine Gäſte und Verehrer lieb gewann; ſo ſuchte
Karl Auguſt den Künſtler am 29. und 30. April auf und
blieb bei ſeinem letzten Beſuche von morgens 10 Uhr bis
nachmittags 2 Uhr. Dem Herzog verdankte Wille auch
die Kenntnis Oſſians; Karl Auguſt, vielleicht in
Frankfurt auf die engliſche Dichtung durch Goethe, der ja
für den von Merck veranſtalteten Nachdruck der engliſchen
Ausgabe im Jahre 1773 eine Titelvignette gezeichnet
hatter‟), hingewieſen, hatte den erſten Band einer
deut=
ſchen Ueberſetzung mitgebracht, und Knebel hatte daraus
einige Stellen vorzüglich und eindrucksvoll vorgeleſen.
„Je mehr ich dieſen Fürſten ſehe, um ſo leutſeliger und
ehrbarer ſcheint er mir” heißt es in Willes Tagebuch.
Noch fünf Jahre ſpäter erinnerte ſich Wille in einem
Briefe an den Darmſtädter Kriegsrat Joh. Heinrich Merck
*) In deutſcher Ueberſetzung:
„Von Goethe in Frankfurt, er iſt ganz Original und
macht viel von ſich reden, wofür dies Buch ein Beweis
ſt. Das iſt ein in einer Art faſt einzig daſtehendes Werk.
Dieſer Autor meiſtert die deutſche Sprache mit
erſtaun=
lichem und hohem Können. Seine Art ergreift Herz und
Sinn durch ſeine zarten und packenden Beſchreibungen
er verſchiedenen Lagen, in denen ſein Held leidet. Ich
habe es mit einer ſolchen Empfindung geleſen, daß ich
mich fürchte, es noch einmal zu leſen, obwohl ich es
wünſche und es doch tun werde.”
**) Vgl. meine Arbeit in der „Heſſiſchen Chronik”,
Darmſtadt. L. C. Wittich 1912, Heft 1 und 3.
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lebhaft dieſer Tage, wenn er ſchreibt: „Froh und
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lich überdenke ich noch oft die häufigen Beſuche, die er
mir machte, als er in Paris war. Damals dachte ich,
ſeinem Betragen zufolge, daß er gewiß Kenntniſſe
ſam=
meln würde, wo er nur immer gute Leute um ſich hätte.
Ihr Freund Göthe iſt ein Mann. Dieſen Mann zu
ſehen, nur im Bilde zu ſehen, ließ ich mir ſein Porträt
in Silber gepräget aus Deutſchland kommen. Seine
Schriften machten mich mit ihm bekannt, nun iſt er mir
be=
kannter, und ſeine Münze vermehrt meine Sammlung.”
Nach all dem Geſagten mag es befremdlich ſcheinen,
wenn ich von Wille als einem „unglücklichen” Künſtler
ſpreche; er war es in der Tat. Auf einen glänzenden
Aufſtieg, voll Anerkennung und von Erfolgen gekrönt,
folgte ein jäher Sturz, den der Tod ſeines jüngeren
Sohnes Friedrich und der 1785 erfolgte Tod ſeiner treu
geliebten Gattin — im Jahre 1747 hatte er ſich nach einer
Reiſe in die Heimat mit Marie Louiſe Deforges
verhei=
ratet — eingeleitet hatten. Seine Tagebucheinträge
be=
zeugen die Innigkeit ihrer Liebe und ihr echt deutſches
Familienleben. An ihrem Todestag, dem 29. Oktober
1785, ſchrieb Wille in ſein Tagebuch: „Dieſer Tag iſt der
ſchrecklichſte und unglücklichſte meines Lebens geworden.
— Mein Weib, ausgezeichnet wie kein zweites, iſt im
feſten Vertrauen auf die Gnade ihres Schöpfers
ent=
ſchlafen! Gott, was koſtet mich dieſe Trennung für
Tränen, daß ich ſie nicht mehr habe, ſie, die liebe, gute
und tugendreiche, die mich aufrichtig liebte und ohne
Wanken. Wie raſch ſind die 38 Jahre dahingegangen,
die wir miteinander gelebt haben!‟ Eine Lücke von mehr
alls einem Jahr in ſeinem Tagebuch und ein Eintrag vom
24. Februar 1787 bezeugen, wie tief ihn der Schmerz über
den Tod der Unvergeßlichen bedrückte. Da kam die
Revo=
lution und unter ihren rauchenden Trümmern lag auch
Willes Vermögen vernichtet; wie bitter mag es für ihn
geweſen ſein, als er am 7. Oktober 1793 auf Befehl der
republikaniſchen Regierung alle Urkunden, Diplome,
Aus=
zeichnungen, die man ihm einſt dankbar und freudig
dar=
gebracht, die ſichtbaren Zeugen ſeiner Größe, ausliefern
mußte; ſie wurden verbrannt! Auch dieſer „Tat”
bedurfte die Revolution, um für „Freiheit, Gleichheit
und Brüderlichkeit” das Lebensglück des großen Künſtlers
zu vernichten! Wie ergreift der letzte Eintrag Willes man
ſieht, wie er die ihm teuren Gegenſtände von der Wand
nimmt, zuſammenträgt; nur das Diplom der Dresdener
Akademie kann er gerade nicht finden, „pour la remettre
également à la commune des Arts.” So lauten die letzten
Worte des Tagebuchs, das ein gütiges Geſchick davor
be=
wahrte, auf dem Altar der Revolution für Phantome
geopfert zu werden. Schon Anfang der 1780er Jahre
war eine merkliche Schwächung der Augen eingetreten;
Wille wurde faſt völlig blind und hatte dazu das Unglück,
das Gehör zu verlieren. Arm — in bitterer Noſt — ſtarb
der einſt gefeiertſte Kupferſtecher und vergötterte Liebling
Frankreichs am 5. April 1808, vergeſſen von dieſem
Völk=
chen, deſſen Senat 1802 auf Bittſchreiben ſeines Sohnes
weder eine Antwort fand, noch Hilfe ſpendete. Ein
ſchwacher Troſt, daß man ſeine Gebeine auf Befehl
Na=
poleons, der ihn zum Ritter der Ehrenlegion ernannt
hatte, im Pantheon beiſetzte!
Ich habe nicht ohne Abſicht darauf hingewieſen, daß
Wille auch in Paris alle die Weſenszüge und Geſinnungen
bewahrte, die in ihm den Deutſchen erkennen ließen. Es
iſt ſchade, daß ſein Tagebuch ebenſo wie ſeine Memoiren
in franzöſiſcher Sprache abgefaßt ſind, ſo daß ſie erſt durch
eine gute Uebertragung einem größeren Kreiſe zugänglich
werden; doch ihm war durch den langjährigen Aufenthalt
eben die fremde Sprache notwendig zur Umgangsſprache
geworden. Nur vereinzelt finden ſich beſonders bei
Brief=
totizen an ſeine Angehörigen in der Heimat deutſch
abge=
aßte Stellen. Um ſo erfreulicher iſt es daher, daß er ſich an
Deutſche, ebenſo wie einſt Liſelotte von der Pfalz, in
ſeinen Briefen der Mutterſprache bediente. Einmal
aus dieſem Grunde, nicht zum wenigſten aber ihres
In=
halts und der darin ausgeſprochenen Gedanken wegen
laſſe ich einige ungedruckte Briefe nach den Originalen
hier folgen.
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Eine äſthzeliſche Naturgeſchichte.
Von Dr. Heinz Welten.
Ein wunderſames Buch hat man auf meinen Schreibtiſch
gelegt und mich gebeten, ein paar Worte darüber zu
ſchrei=
ben. „Wunder der Natur” haben ſie es genannt, und ſie
ſhaben geglaubt, in anſprechender, kurzweiliger Form
eine moderne Naturgeſchichte dem deutſchen Volke zu
bringen. Aber viel viel mehr haben ſie getan. Das
Buch iſt zu einer Offenbarung geworden, zu einer
Offen=
barung des großen, allumfaſſenden Geiſtes, der die
Natur=
welt durchdringt. Sowenig als das Evangelium Matthäi
eine „Geſchichte des chriſtlichen Gedankens”, ſondern weit
Leher dieſer Gedanke ſelbſt iſt, ſo wenig ſind dieſe „
Wun=
der der Natur” eine Naturgeſchichte. Nicht mit
Syſtema=
tik und Biologie, Phyſiologie, Hyſtologie und Anatomie
wird in der bisher allgemein üblichen Weiſe dieſe
Natur=
geſchichte eingeleitet und begonnen, um dann ſpäter mit
einer methodiſchen Einführung in die einzelnen
Gattun=
gen und Spezies fortgeſetzt zu werden, „auf daß der
Schüler an der Hand des Lehrbuches Schritt für Schritt
eindringe in die naturwiſſenſchaftlichen Diſziplinen und.
von ſeinem Leitfaden geführt, ſpäter in der Lage ſei, ſich
die naturwiſſenſchaftlichen Grundkenntniſſe anzueignen, ſo
ihm für ſeine fernere Ausbildung und ſein weiteres
Leben wünſchenswert und von Nutzen ſein können”.
Nein! Von ganz anderen Geſichtspunkten ging der
Verlag aus, und das deutſche Volk wird es ihm danken.
Er ſammelte einen Stab erſter, allererſter
Naturwiſſen=
ſchaftler um ſich, und jeder einzelne von ihnen gab vom
Beſten, das ſein Spezialfach ihm bot, das Allerbeſte.
Wilhelm Bölſche und Sir Frank Bullen, Fabre, Flam=
nenrunen
born, Potonie, Marwell Heſſe, Gieſenhagen, Zacharias
und viele andere deren Namen einen guten Klang haben
in der Naturwiſſenſchaft, ſie alle tragen zuſammen und
brachten mit vollen Händen überreiche Gaben; ſie
ſchöpf=
ten aus dem unerſchöpflichen Born ihrer
Spezialwiſſen=
ſchaft, um aus der Fülle des Schönen und Intereſſanten
das Feſſelndſte und Intereſſanteſte zu bringen. So
ent=
ſtand ein herrliches Werk. Auf eine zoologiſche Planderei
über den heiligen Skarabäus folgt eine botaniſche über
leuchtende Pilze. Einem meteorologiſchen Aufiatz über
Wirbelſtürme und Wetterſäulen geht eine biologiſche
Studie über Rieſenſchildkröten voran und ſo fort. So
wirbeln im luſtigen Tanze die einzelnen
naturwiſſenſchaft=
lichen Diſziplinen Zoologie und Botanik, Aſtronomie,
Biologie, Meteorologie, Phyſik, Chemie und Geologie
bunt durcheinander, und ſie alle ſind vertreten durch
zahl=
reiche Arbeiten, Eſſais und Plaudereien, die die
intereſſan=
teſten Themen ihrer Gebiete behandeln.
Und jede dieſer vielen Arbeiten, deren kaum eine
mehr als drei, vier Seiten umfaßt, um keine Ermüdung
aufkommen zu laſſen, iſt ein in ſich abgeſchloſſenes
Kunſt=
werk, das auf dem knappen Raume in feſſelndem Tone
das Thema erſchöpfend zu behandeln weiß, es von den
verſchiedenſten Seiten betrachtet und alles Wiſſenswerte
dem Leſer vermittelt. Niemals aber vergißt der Autor,
daß er hier kein Lehrbuch für Schüler ſchreibt, ſondern
ein Buch für erwachſene Menſchen, die in erſter Linie
unterhalten, zerſtreut und erſt in zweiter Linie belehrt
werden wollen, daß er für Menſchen ſchreibt, die ihre
Geiſteskräfte im täglichen Kampf ums Daſein anſpannen
müſſen und abends, wenn ſie zum Buche
greifen, ſich zerſtreuen und ausruhen wollen.
Jeder der zahlreichen Autoren hat es
ver=
ſtanden, ſich in den Rahmen des Großen Ganzen zu
fügen, hat es verſtanden, zu plaudern, zu unterhalten —
und ſchließlich auch geſchickt zu belehren. Im
Spiele zu belehren, dieſes große Geheimnis
aller Pädagogik, dieſes Problem verſuchte und
verſtand, ieder der Autoren zu löſen, jeder auf ſeine
Weiſe; und hierin — ſo deucht mich — liegt der
Haupt=
wert des ganzen Werkes. Denn ein jeder wird das Buch
zur Hand nehmen und leſen als das beſte und ſchönſte
Geſchichten= und Märchenbuch, das er je geſehen hat, Und
daß alle dieſe Geſchichten und Märchen wahr ſind und
wir uns von ihrer Wahrheit täglich überzeugen können,
das bleibt an ihnen das allerſchönſte.
Doch trotz der wunderbaren Art, mit der die
Vertre=
ter der heterogenſten Diſziplinen es verſtanden haben,
einander in die Hand zu arbeiten, alſo, daß man fort
und fort leſen möchte und gar nicht merkt, wie jedes
Ka=
pitel einen anderen Autornamen am Kopfe trägt, — trotz
dieſer Anpaſſung ſo vieler an ein großes Ganzes wäre
gleichwohl das ſchöne Werk ein Bruchſtück, ein Torſo
ge=
blieben, wenn es der Verlag nicht mit den prächtigſten
Bildern freigebig ausgeſtattet hättc. Jedes der überaus
zahlreichen Bilder, jede der vielen bunten und ſchwarzen
Tafeln und der zahlreichen Tertilluſtrationen iſt ein
Kunſt=
werk, iſt ſo ſcharf gezeichnet und ſo naturgetren, daß auch
der ſtrengſte Kritiker nichts daran auszuſetzen haben kann,
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ſammenſtellung der Farben ein Kunſtwerk erſten Ranges,
an dem jeder ſeine Freude haben muß. So kann auch
derjenige, dem die Stimmung zur Lektüre für den
Augen=
blick mangelt, ſeinen Genuß an dem Buche dadurch finden,
daß er Seite für Seite die einzelnen Bilder betrachtet,
die eine Wunderwelt vor ihm enthüllen.
Denn das ganze Buch ſteht im Zeichen des Wunders,
des „natürlichen Wunders”. Alles in der Natur iſt
wunderbar, und nur unſere ſtumpfen Augen ſehen die
Wunder nicht; achtlos gehen wir daran vorüber, da wir
ſie täglich ſehen und die Gewohnheit unſere Amme iſt.
Unſere Augen wieder ſehend zu machen, ſie hinzuweiſen
auf die Wunder, die uns umgeben, auf daß wir
ehrfurchts=
voll die Wunderwelt beſtaunen, in der wir leben, — das
war die Aufgabe, die der Verlag ſich ſtellte, als er die
Wunder der Naturt ins Leben riet. Das war der
Ge=
ſichtspunkt, unter dem all die vielen Autoren ſich
zuſam=
menfanden, um die äſthetiſche Naturgeſchichte zu
ſchrei=
ben, die keinen pädagogiſchen Charakter trägt und die
nicht ſtudiert ſein will mit heißem Bemühen. Als ein
Märchenbuch kommt dieſe Naturgeſchichte zu uns, als das
allerſchönſte Märchenbuch, das mart ſich denken kann.
Und gleichwohl bringt es uns eine gewaltige Fülle
naturwiſſenſchaftlicher Kenntnis, wie kein zweites. Buch
„pädagogiſchen Charakters”. Auf die Wunder der Natur
macht uns dieſes Werk aufmerkſam; es lehrt uns, dieſe
Wunder ſehen, ſie kennen, ſie erkennen und durch ſie die
Natur verehren und lieben. Denn nur aus der
Natur=
erkenntnis reſultiert die wahre echte Naturliebe, die im
Brauſen des Sturmes den Flügelſchlag des Weltgeiſtes
vernimmt und ſich vor ihm beugt.
Läge das Buch, das auf keinem Geburtstagstiſch
der reiferen Jugend fehlen ſollte, nicht fertig vor mir,
ſondern wäre noch im Entſtehen und man bäte
mich=
ihm ein Motto voranzuſetzen dann wüßte ich ihm kein
beſſeres Geleitwort als die ſchönen Worte Nathan des
Weiſen:
Der Wunder höchſtes iſt,
Daß uns die wahren, echten Wunder ſo
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1)
Was iſt es, ſprich, was bei den Menſchen
„Liebe” heißt?
O Kind, das Süßeſte und Bitterſte zugleich.
(Eurivides.)
1. Kapitel.
Die nahe Turmuhr zeigte ſoeben die dritte
Nach=
mittagsſtunde an. Gretchen zählte die Schläge, eins, zwei,
drei—
Erſt drei Uhr, ſeufzte ſie und ſchaute hinaus auf die
ſtille Straße, auf der infolge des ſtrömenden Regens kaum
ein Menſch zu ſehen war.
Sehnſüchtig ſchweifte ihr Blick dann zu der geliebten
Violine — ſie hätte ſo gern geübt! Aber Mama liebte es
nicht, durch Muſik in ihrer Nachmittagsruhe, die ſie ſtets
ſehr ausdehnte, geſtört zu werden.
Das junge Mädchen begriff das eigentlich nicht recht;
denn Mamas Boudoir lag doch weit ab von Gretchens
* Zimmer, ſo daß unmöglich ein Ton zu ihr dringen konnte
— gleichviel, ihr Wunſch mußte reſpektiert werden. Papa
wollte ees ſo, und Gretchen fügte ſich, um nicht den
An=
ſchein von Liebloſigkeit zu erwecken, was man ihr ſchon
einmal vorgeworfen hatte. Das wollte ſie jedoch
ver=
meiden — lieber auf die eliebte Muſik verzichten, die ihr
ſurnde in der iehien Zit depeit zum Treſ ewanden
war!
Mit einem leiſen Seufzer ſetzte ſie ſich an den Nähtiſch
in ihrem gar traulich eingerichteten Mädchenſtübchen und
griff nach der darauf liegenden angefangenen Handarbeit.
Aber trotz der mühſeligen Stickerei in nordiſchem
Ge=
ſchmack, bei der es viel zu zählen und zu überlegen gab,
war ſie nicht bei der Sache — ſie mußte immer nachdenken
— die letzten Wochen waren gar nicht ſchön geweſen: ſie
fühlte ſich recht unglücklich und unwillkürlich wieder, wie
ſo oft ſchon, drängten ſich Tränen in ihre Augen, als ſie
des Leids gedachte, das in ihr junges Leben getreten war.
Ja, war es nicht Leids genug, daß ſie ſeit einem
hal=
ben Jahr das Herz des geliebten Vaters nicht mehr ganz
beſaß, daß ſie es mit einer Fremden teilen mußte, vor der
ſie tief im Innerſten einen Widerwillen hatte?
Beim erſten Blick in das gepuderte Geſicht und die
flammenden Augen der neuen Mutter hatte ſie das
Ge=
fühl gehabt: Du magſt ſie nicht!
Ach, ſie entſann ſich des Tages ſo gut, als ihr
gelieb=
ter Vater die Fremde bei ihr einführte —
Hier, mein Kind, bringe ich Dir die neue Mutter, Ich
hoffe, daß Ihr Euch verſtehen und auch als Freundinnen
lieb gewinnen werdet, hatte er mit vor Rührung
beben=
der Stimme geſagt.
Mit den beſten Vorſätzen war Gretchen der jungen
Frau entgegengetreten; aber ſie ſchauderte unwillkürlich
funric, ais derer Sihpen ſchig ihne Sien ſteiſier ud
ſie deren dunkle Augen in unangenehmem Staunen auf
ſich ruhen fühlte.
Nein, zu der konnte ſie kein Herz faſſen, keine
Freund=
ſchaft und Liebe! Was half aller gute Wille, alles ſich
Zwingen — — zu groß war die innere Abneigung gegen
die Erwählte ihres Vaters, die ſie aber faſt als Unrecht
gegen denſelben auffaßte und durch verdoppelte
Aufmerk=
ſamkeit gegen Frau Claudia gut zu machen ſuchte. Sie
wollte nicht die Urſache ſein, wenn das Verhältnis
zwi=
ſchen ihr und der Stiefmutter etwa unerquicklich werden
ſollte! Und dank ihres freundlichen, gefälligen,
nach=
giebigen Weſens war es ganz leidlich geblieben.
Major Eberhard von Löwen hatte eines ſchweren
Augenleidens wegen frühzeitig den Abſchied nehmen
müſſen. Er lebte mit ſeinem einzigen Kinde Margareta
in einer mitteldeutſchen Reſidenzſtadt, in der er ſich nach
erfolgter Penſionierung eine kleine Villa gekauft, um dort
ungeſtört leben zu können. Wenn er auch nicht gerade ein
Kröſus zu nennen war, ſo geſtatteten ihm ſeine
Verhält=
niſſe doch ein behagliches Leben.
Seit zehn Jahren ſchon war er verwitwet, und immer
mehr hatten ſich Vater und Tochter einander angeſchloſſen.
Mit leidenſchaftlicher Innigkeit hing Margareta an
dem ſtattlichen, vornehmen Vater, und ſie lebte nur für
ihn und ſeine Behaglichkeit. Da ſeine Augen ſtets größter
Schonung bedurften, las ſie ihm vor und hatte ſich dadn
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eine rilſige Büdulig ewanden, die mn dei einen
jungen Mädchen ſchwerlich geſucht hätte. Auch erledigte
ſie die Korreſpondenzen für ihn, und es gab außerdem
viel für ſie zu ſchreiben, da der Major ſchriftſtelleriſch
ver=
anlagt war, und es vermochte, ſeine Gedanken in
fließen=
der, eleganter Form der Tochter zu diktieren, die dieſe
kleinen Arbeiten ſorgfältig ausfeilte; eine bekannte
Zeit=
ſchrift nahm gern die Beiträge von E. Berhard an, unter
pelchem Pſeudonym Herr von Löwen ſchrieb.
Daß ihm dieſes Talent eignete, war für ihn ein
großes Glück; es half ihm ein gut Teil über ſein ſchweres
Los hinweg. Denn es war nicht leicht für den tatkräftigen,
ſonſt ſo geſunde Mann, in der Blüte ſeiner Jahre zur
Untätigkeit verdammt zu ſein. Gar manchmal hatte er
gegen ſein bitteres Geſchick gehadert — mehr als einmal
war er nahe daran geweſen, in ſolchen trüben,
verzweifel=
ten Stimmungen ſeinem nutzloſen Daſein ein Ende zu
machen — öfter hatte ſeine Hand liebkoſend mit dem
blin=
kenden Revolver im Schreibtiſchfach geſpielt!
Aber da war die Tochter, Margareta — nein, ihr
durfte er das Schreckliche niemals antun — — und ſo hatte
er ſich ſeinem Kinde zuliebe wieder zum Leben
durchge=
rungen, und er trug mit Ergebung ſein Geſchick, das ihn
von ſo manchen Freuden des Lebens ausſchloß.
Und Margareta war von einer ſeltenen, töchterlichen
Hingebung — ſie kannte nur einen Gedanken — der Vater!
Mit ſanfter Hand glättete ſie die Falten auf ſeiner Stirn,
wenn es ihn mal wieder packte — und nahm dann Zuflucht
zu einem Mittel, das nie verſagte — zu ihrer Violine, die
ſie mit ungewöhnlicher Meiſterſchaft beherrſchte. Es war
nicht zu viel geſagt, wenn man ſie eine Künſtlerin nannte.
Dank eines vorzüglichen Lehrers war ihre Technik hoch
fentwickelt; ihr Spiel war edel und groß, dabei von
be=
zaubernder Süße und Weichheit im Ton, und außerdem
Reſaß ſie die Gabe des Phantaſierens, von welcher ſie be=
Lnders in der Dämmerſtunde Gebrauch machte, da weinte
nd ſaichte ihre fodere lemanſe Gine unier hen
Händen und führte ſie weit hinweg aus der Gegenwart
in ſeliges unbekanntes Land.
Das waren Weiheſtunden für den Vater dieſes
reich=
begabten holden Geſchöpfes.
Mein Herzenskind, was ſoll ich einſt ohne Dich
be=
ginnen? Du biſt mein einziger Sonnenſtrahl — ſagte er
mehrmals.
Wie kommſt Du darauf, Papa, daß wir uns trennen
müßten? ich bleibe ſtets bei Die, niemals werde ich von
Dir gehen.
Aber Gretchen, wenn Du heiraten wirſt.
Still, ſtill, Papa, das hat noch gute Weile! Ich denke
nicht daran! Für mich gibt es nichts Beſſeres, als um
Dich ſein, und mein größtes Glück iſt, wenn mein lieber
Papa zufrieden mit mir iſt!
Das iſt er, Herzenskind, entgegnete er gerührt und
küßte ſie zärtlich auf die klare Stien, und ich bin egoiſtiſch
genug, zu wünſchen, daß es noch eine Zeitlang ſo bleibl!
Aber doch wurde es zu Gretchens Bekümmernis
anders, und der Vater ſelbſt war es, der dieſem ruhigen
friedlichen Behagen ein Ende bereitete.
Im März machte er mit einem Freunde eine Reiſe
nach Berlin, auf nur wenige Tage berechnet, und da
er=
eilte ihn ſein Geſchick. Zu einem Abendeſſen bei
Bekann=
ten geladen, war ſeine Tiſchdame eine junge Witwe von
ungefähr vierunddreißig Jahren, und Frau Claudia
Hallerſcheidt wußte ihn durch ihr temperamentvolles
Weſen und ihre eigenartige, dunkle Schönheit ſo zu
feſſeln, daß er ſich leidenſchaftlich in ſie verliebte und auch
um ſie warb, ehe er abreiſte. Er ſchmachtete ganz in den
Banden dieſes berückenden Weſens, in deſſen Beſitz ihm
ein neues Lebensglück erblühen würde — all ſeine
Be=
ſonnenheit war verſchwunden, und er war ſelig, als ſeine
Werbung auch angenommen wurde. —
Still nahm Greichen nach Rückrehr des Vaters die
Aechich eiter Beriahung eugegen, Ales bile ſie che
geglaubt, als das eine, und es ſchmerzte ſie unſagbar, den
über alles geliebten Vater an eine andere zu verlieren —
aber kein Wort von dem, was ſie bewegte, kam über ihre
Lippen.
Sie ſchlang die Arme um ſeinen Hals und ſagte mit
tränenerſtickter Stimme:
Wenn es zu Deinem Glück iſt, lieber Papa — — und
wenn Du mich dann noch ein klein wenig lieb behalten
willſt.
Zärtlich ſtreichelte er ihr ſeidiges, goldſchimmerndes
Haar und drückte ſeine Lippen darauf. Mein Gretchen,
mein kleiner Liebling, muß ich Dir das erſt noch
ver=
ſichern —? Er fühlte ja, was in ihrem Herzen vorging;
nichts war ihm fremd, was ihre junge Seele bewegte,
— Du wirſt doch aber nicht lange mehr bei mir
bleiben, Du wirſt doch über kurz oder lang einem Manns
Deiner Wahl folgen, und, nicht wahr, da gönnſt Du
Deinem Papa noch ein bißchen Glück.
Ja, tauſendmal ja — und ſtürmiſch umhalſte ſie ihn.
Endlich fand ſie dabei die befreienden Tränen.
Wenn es auch anfangs weh tat — ſie durfte trotzdeu
nicht egoiſtiſch ſein und ihm mißgönnen, worauf er noch
ein Recht hatte mit ſeinen fünfundvierzig Jahren — auf
ein Glück an der Seite eines geliebten Weibes.
Und Claudia Hallerſcheidt war ſchön, gut und klug,
wie der Vater ſagte, da konnte das Zuſammenſein zu
dreien ebenſo ſchön wie zu zweien ſein!
Da durfte Margareta nichts ſagen!
Was hatte ſie alles ihrem Vater zu danken — der
weiten Blick fürs Leben, die große, edle, milde Geſinnung
gar köſtlich waren die Samenkörner aufgegangen, die
er in das Herz der Tochter gelegt.
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Von Paul Lindenberg.
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Adventsglocken und politiſche Weiſen. — Der Bazillus der
Kriegsfurcht — Wer bringt Hilfe? — Die Erlaſſe des
Polizeipräſidenten. — Vom Lärm der Weltſtadt. — Gegen
die Reklame. — Das Kino und die Jugend. — Eine gute
Veroednung. — Sprechende Films. — Die Sorgen der
Deutſchen Bühnengenoſſenſchaft. — Gegenſätze. — Zum
Hinſcheiden Otto Brahms. — Aus dem Theaterleben.
Vom Klang der Adventsglocken iſt bisher wenig zu
vernehmen, politiſche Weiſen miſchen ſich hinein
und behalten die Oberhand. Die hier und da bereits
auf=
tauchenden Vorboten des Weihnachtsfeſtes finden
vor=
läufig recht geringe Beachtung und ſtatt der ſonſt ſo
be=
liebten Frage: „Was werden Sie denn ſchenken?” hört
man jetzt: „Wie denken Sie über die Weltlage?” Und
das wird mit einer ſolchen Dringlichkeit hervorgeſtoßen,
als ob der Gefragte ganz allein die Entſcheidung über
Krieg und Frieden hätte und von ſeiner Auskunft das
Schickſal ganz Europas und der anliegenden Weltteile
abhinge! — Unſere großen mediziniſchen Forſcher haben
das Staunenswerteſte in der Züchtung und Bekämpfung
von Bazillen aller Art geleiſtet, ſie haben ſich eingehend
mit den Gewohnheilen und den Daſeinsbedingungen dieſer
geheimnisvollen Weſen beſchäftigt; es wäre nicht minde.
erſprießlich, wenn man auch einmal gründlich dem
Ba=
zillus der Kriegsfurcht zu Leibe ginge und ſeiner
ver=
heerenden Tätigkeit energiſch vorbeugte. Denn wie die
erſteren Bakterien im Organismus des einzelnen Menſchen
die ſchlimmſten Zerſtörungen anrichten können, ſo lähmt
ihr noch nicht in die wiſſenſchaftlichen Lehbücher
über=
gegangener Kollege unſeren Handel und Wandel,
beein=
flußt den Geldumſatz und untergräbt den Kredit.
Schade, daß da nicht Herr von Jagow eingreifen
kann, mit einer Verordnung, wie ſie dereinſt ſein
Ber=
liner Vorgänger Graf von Schulenburg nach der Schlacht
von Jena eelaſſen: „Ruhe iſt die erſte Bürgerpflicht!”
Denn man weiß ja, daß unſer Polizeipräſident ſehr
frucht=
bar in Erlaſſen iſt. Manchmal hat er damit vorbeigehauen,
häufig aber auch ins Schwarze getroffen, ſich die nicht
leicht zu erringende Anerkennung der Berliner erwerbend.
Von neuem wird ihm dieſe zuteil werden gelegentlich
ſeiner demnächſt in Kraft tretenden Straßenordnung, die
erhebliche Beſchränkungen des öffentlichen
Lärms bezweckt. Dafür wird ihm jeder Großſtädter,
der geiſtig zu arbeiten hat oder deſſen Geſundheit zu
wün=
ſchen übrig läßt, aufrichtigen Dank wiſſen Es iſt gräßlich,
was unſere junge Weltſtadt an überflüſſigem Lärm leiſtet,
den man weit fühlbarer empfindet, als wie jenen, der mit
den Bedingungen jeder großen Stadt mehr oder minder
verknüpft iſt. Der Berliner hat nun einmal Luſt am
Spek=
takel und am Spektakeln und läßt derſelben oft
rückſichts=
los freien Lauf. Fürſt Bismarck hat einmal — es war
bei Gelegenheit eines Feſteſſens, welches Berliner Vühger
nach Beendigung des 1866er Krieges dem Dreigeſtirn
Bismarck, Moltke Roon gaben — ſehr glücklich den
Ber=
liner geſchildert, den er damals in ſeiner Rede nach „Herz,
Hand und Mund” zeichnete: das Herz habe ſich treu in den
Liebesgaben offenbart, die den Verwundften geſpendet
worden wären, die Hand ſei, wie manche Kämpfe
bewie=
ſen, feſt und ſichs und was den Mund anbetreffe, ſo —
aber ſtürmiſche Heiterkeit ließ ihn nicht vollenden, und
dieſe Unterbrechung ſagte genug!
Die obige Straßenordnung zieht auch eine
Regel=
ung der öffentlichen Reklame in Betracht und
wird die grad’ in letzter Zeit recht tollen Auswüchſe
der=
ſelben beſchneiden, nicht minder das Zurſchauſtellen von
Waren, die unter anderen von mun an vor den Liebes
gaben des „neueſten Freundes des Menſchen” bewahrt!
bleiben ſollen indem ſie nur erhöht aufgeſtellt werden
dürfen. Es iſt natürlich, daß auch hier wiederum
aller=
hand Schmerzensſchreie jener ertönen, die ſich durch diel
neuen Maßregeln beeinträchtigt glauben, aber die
Allge=
meinheit wird durchaus zufrieden ſein, daß man ſie gegen:
Verunſtaltungen und Mißſtände der Weltſtadt ſchützt,
ſo=
weit dies einer Behörde möglich iſt.
Eine andere polizeiliche Verfügung wird in den
näch=
ſten Tagen in Kraft treten, und zwar nicht nur für Berlin,
ſondern für die ganze Provinz Brandenburg, und zwar
betrifft ſie die Kinotheater. Kindeen bis zu 6
Jah=
ren wird der Beſuch der Kinovorſtellungen völlig
unter=
ſagt und Jugendlichen unter 16 Jahren jener von
Er=
wachſenen=Vorſtellungen verboten. Für ſie können
beſon=
dere Veranſtaltungen eingerichtet werden, deren
Pro=
gramme vorher der Polizei einzureichen ſind und von
die=
ſer genehmigt werden müſſen. Der betreffende Vertreter
der Polizei hatte ſich vorher mit dem Belliner
Lehrer=
verein in Verbindung geſetzt, und ſo ſehr derſelbe auch
den Kinematographen für ein wertvolles Bildungsmittel
anſieht, natürlich bei richtiger Anwendung, ſo
rückhalts=
loſen Beifall zollte er dem erwähnten Vorhaben der
Be=
hörde. Und das Gleiche wird dor Fall ſein bei allen,
die es mit unſerer heranwachſenden Jugend gut meinen
und die bisher mit tiefem Bedauern oft beobachten
konn=
ten wie halbflügge Mädchen und Knaben allerhand
Kino=
vorführungen beiwohnten, die wahrlich nicht für
jugend=
liche Gemüter berechnet waren und nur von häßlichſter
Einwirkung ſein konnten.
Unterdeſſen macht der Kinematograph immer.
weitere Fortſchritte, um ſtets größere Vielſeitigkeit zu
er=
ringen. An dieſer ſeiner Vervollkommnung arbeiten in
allen Kulturländern die bekannteſten und unbekannteſten
Erfinder, denn es iſt viel, ſehr viel Geld damit zu
ven=
dienen. Das Beſtreben Aller richtet ſich darauf,
Natur=
farben zu erzielen und den Darſtellungen noch mehr
Le=
bensähnlichkeit durch die Sprache reſp. durch die
Tongeb=
ungen der Natur zu geben. Dem Streben nach
Farbig=
keit iſt man ſchon erheblich nähergekommen, jetzt ſcheinen.
auch mehr und mehr die „ſprechenden” Films zur
Wirklichkeit zu werden, wie es uns kürzlich eine
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zeigt. Das ſind freilich andere Darbielungen, wie jene,
die wir bisher unter dem eben bemerkten Titel kennen
ge=
lernt, d. h., daß der im Kinobilde gezeigte mimiſche Vor=
Strag durch irgend einen Sänger oder eine Sängerin hinter
dem Vorhang ſeine ſtimmliche Ergänzung erfuhr. Dafür
wird uns jetzt etwas ganz Neues und zum Teil ſehr
Ueberraſchendes geboten, indem Bewegung und Ton eng
verſchmolzen ſind, wie bei einer uns gezeigten
Bändiger=
ſzene im Löwenkäfig, bei der man auf das getreueſte das
Knurren und Brüllen der Tiere, die Zurufe des
Bän=
digers, das Knallen der Peitſche, den ſcharfen Klang der
Eiſengabel vernahm. Gleiches war der Fall bei der
Ver=
körperung eines Hühnerhofes, und es ſcheint, daß ſich
vor=
läuſig Tierlaute beſſer aufnehmen laſſen, als wie
menſch=
liche Stimmen, wahrſcheinlich mit Hilfe neuerfundener
Splrechplatten, was uns natürlich nicht verraten ward, da
der Erfinder, ein Pariſer Ingenieur, ſein Geheimnis
ſtreng hület.
=Es iſt vorauszuſehen, daß dieſe Erfindung bald eine
fortſchreitende Verbeſſerung erfahren wird, und daß dann
die Lichtſpieltheater noch in einen weit ſtärkeren
Wett=
kampf zu den „richtiggehenden” Bühnen Neten werden.
Als ob unſere Theater ſchon nicht genug Sorgen hätten,
ſolche materieller und organiſatoriſcher Natur! Von
letz=
teren wird man bald weiteres vernehmen, da am
Mitt=
woch im Künſtlerhauſe die Tagung der Deutſchen
Bühnengenoſſenſchaft begonnen hat, mit der
wie=
derum die heftigſten Kämpfe verlnüpft ſein werden. In
erſter Linie dreht es ſich abermals um Herrn Hermann
Niſſen, den Präſidenten der Genoſſenſchaft, der ohne
Zweifel für die Angehörigen des Schauſpielerberufes ſehr
vieles in ſozialer und wirtſchaftlicher Beziehung erreicht
hat, aber in anderer Hinſicht durch Eigenwilligkeit und ein
zu ſchroffes Betonen perſönlicher Intereſſen auch
mancher=
lei Schaden verurſachte, Für ſeine ſtarke Eigenart
ſprechen ebenſowohl ſeine leidenſchaftlichen Anhänger wie
ſeine nicht minder leidenſchaftlichen Gegner, die ihn
vom Präſidentenſtuhl herabzwingen wollen, wie ſie dies
ſchon mehrfach verſucht, bisher ohne den erſehnten Erfolg.
Und es iſt fraglich, ob es ihnen diesmal gelingen wird,
wie ſie es mit voller Kraft durchſetzen wollen. Glückt es,
dann würde ſich auch ein beſſeres Einvernehmen zwiſchen
Bühnenverein und Genoſſenſchaft herſtellen laſſen, was
zweifellos ſehr wünſchenswert iſt. Umfaßt doch die erſtere
Vereinigung die Arbeitgeber, alſo die Direktoren und
Be=
ſitzer der Bühnen, die letztere die Mitglieder derſelben,
Schauſpieler, Schauſpielerinnen, Chorperſonal uſw. Die
ewigen Reibungen oben haben natürlich auch nach unten
abgefärbt und ſchon recht unerquickliche Zuſtände zur
Folge gehabt. Für das innere Erſtarken und die
gedeih=
liche Entwicklung, auch in wirtſchaftlicher Beziehung, des
geſamten deutſchen Theaterperſonals wäre ein baldige.
Friedensſchluß mit dem üblichen Verſöhnungsfeſt von
großer Wichtigkeit.
Ein eifriges Mitglied des Bühnenvereins und zugleich
ein warmer Vertreter der Intereſſen des
Schauſpieler=
ſtandes iſt mit Otto Brahm fortgenommen worden.
Was er für unſer Theater im allgemeinen und für das
Berliner im beſonderen lange Zeit hindurch geweſen, ward
ja ſchon des mehrfachen geſchildert. Für ſeine Bedeutung
als Bühnenleiter und als Menſch ſprach am
eindring=
lichſten die würdige Trauerfeier, in der neben Gerhart
Hauptmann, Paul Schlenther, Arthur Schnitzler und
Emanuel Reicher auch Generalintendant Graf von Hülſen=
Haeſeler das Wort ergriff und in treffender Weiſe die
ſtille, beſcheidene, arbeitſame Natur des Verſtorbenen
ſchilderte ſein reifes Künſtler= und freies Menſchentum,
welch” beides ſich ſoviel Verehrung erworben. — Seit
über einem Vierteljahrhundet kannte der Schreiber
die=
ſes Otto Brahm und konnte ſeine erſten Erfolge als
Schriftſteller und ſpäter als Bühnenleiter beobachten und
begrüßen. Es iſt ganz erſtaunlich, wie wenig ſich dieſer
ſeltene Menſch in der angegebenen geraumen Zeit
ver=
ändert hat und wie er ſtets der gleiche Ruhige,
Ueber=
legene, unermüdlich Schaffende geblieben. Eigentlich ſtets
kränklich und ſeit langem krank, hätte er vielleicht
Ge=
neſung gefunden, wenn er ſich vor Jahr und Tag von
ſeinem anſtrengenden und aufreibenden Poſten
zurück=
gezogen hätte. Dazu war er aber nicht zu bewegen; er iſt,
wie man ſagt, in den Sielen geſtorben, tätig bis zum
letz=
ten Augenblick, in gewiſſem Sinne auch ein Opfer der
Weltſtadt, die mit merkwürdiger Macht die
Arbeit=
ſamen, die Strebenden, die Ehrgeizigen in ihrem Banne
hält und nicht losläßt, bis ein Gewaltigerer die Löſung
veranlaßt.
Als ein Opfer eigentümlicher, in Oeſterreich
eindring=
lich vorhandener Anſchauungen ſtellt Artur Schnitzler
ſeinen „Profeſſor Bernhardi” hin, den Titel=
helden ſeiner fünfatigen Konödie, die das Kleine
Theater zur erſten Aufführung brachte. Das Opfer iſt
zwar nicht ſehr beklagenswert und weiſt jeden Ton des
Bedauerns und gar Mitleids ſpöttiſch zurück, denn dieſer
Proſeſſor iſt nicht nur ein hervorragender Azt, ſondern
auch ein von modernen Ideen durchdrungener, vollblütiger
Menſch, der nicht das alte Wort vergeſſen hat, daß alles
verſtehen auch alles verzeihen heißt. Als Arzt, der einer
Sterbenden die Ruhe bewahren will, gerät er, da er einem
Prieſter den Zutritt zum Sterbebette verweigert und jenen
dabei berührt, in Gegenſatz zu den ſtrengen Vorſcheiften,
die auf öſterreichiſchem Boden die Ausübung des
Prieſter=
tums ſchützen und muß eine Gefängnisſtrafe verbüßen.
Da bei der Verhängung und Bemeſſung derſelben eine
falſche Ausſage erheblich mitſprach, hätte Profeſſor
Bern=
hardi nach erfolgter Aufklärung leicht eine neue
Verhand=
lung erzwingen können, er verzichtet darauf in dem
Ge=
fühl, trotz allem und allem Sieger geblieben zu ſein. Wie
ſtets bei Schnitzler, enthält das Stück das nur in einzelnen
Teilen Komödienhaftes hat, viel Feines,
Zeitgeſchicht=
liches, Reizvolles, aber ſo recht innerlich bewegen kann es
uns nicht; denn es bringt mehr Redneriſches und geiſtvoll
Ausgeklügeltes, als jene echte und rechte
Ueberzeugungs=
wärme, die uns über einzelne Perſonen hinweg die Wucht
gegenſätzlicher Anſchauungen und moderner Strömungen
zu Herzen führt.
Ein feſſelndes Gaſtſpiel vermittelte uns unſer
Königliches Opernhaus mit dem mehrmaligen
Auftreten Mattia Battiſtinis, des berühmten
italieniſchen Baritoniſten, der hier zum erſten Male vor
fünfzehn Jahren in einem Nikiſch=Konzert Beifallsſtürme
entfeſſelt hatte. Diesmal lernten wir den Sänger von der
Bühne her kennen, und er erzwang ſich gleichfalls
ſtürmi=
ſche Zuſtimmung. Man hörte ihn als Renato in Verdis
„Maskenball” und dann als Rigoletto in der
gleich=
namigen Opex desſelben Komponiſten. In beiden Rollen
war ſtimmlich wie darſtelleriſch der Gaſt auf der Höhe und
überraſchte durch die Kraft und Schönheit ſeines
Ge=
ſanges wie durch natürliches Spiel, dies namentlich als
Rigoletto. Einige kleine italieniſche Eigentümlichkeiten
im Vortrage nahm man gern hin, ſie konnten den
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den Geſamteindruck nicht beeinträchtigen.
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Sonntay, den 8., 15. und 22. Dezember d. Jahres
Mainz, auf dem Messplatz, an der Stadthalle.
Aufstiege von 9—3 Uhr nachmittags.
Passagierkarten à Mk. 5.−
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Bei Vorausbestellung bis je Freitag abend Mk. 4.50.
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Einladung
zu dem am Donnerstag, den 12. Dezember d. J., im Saale der
„Vereinigten Geſellſchaft”, nachmittags pünktlich ½ 5 Uhr ſtatt=
(25035sm
findenden
Tee-Abend.
Plan: 1. Begrüßung. 2. Lichtbilder=Vortrag der Frau
Margarethe von Eckenbrecher über ihre afrikaniſchen Reiſen.
3. Tee=Pauſe. 4. Tanz=Spiele der Jugendgruppe. 5. Schlußwort.
Karten zu M. 1 — am Verkehrsbüro und Saaleingang.
Restadrahr Rammelbrau.
Sonntag, den 8. Dezember 1912:
Zwei
Militär=(Streich=) Konzerte
der Kapelle des Leibgarde=Regiments
Dirigent: Obermuſikmeiſter H. Hauske.
Aus den Vortragsordnungen: Gluck: Ouvertüre z. „Iphigenia
in Aulis”. Adam: Motive aus dem Poſtillon von Lonjumeau”.
Strauß: Nordſeebilder, Walzer. Weſtmeyer: Kaiſer=Ouvertüre.
Eysler: Frauenfreſſer=Walzer. Lortzing: Ouvertüre z. „Hans Sachs”.
Violinſoli, vorgetr. von Einj.=Freiw.=Hoboiſten Härtl. Wolf=Ferrari=
Intermezzo aus „Schmuck der Madonna‟ Schlögel: Streifzug
durch die Joh. Strauß’ſchen Operetten. Lehär: Eva=Walzer (auf
Wunſch).
Anfang 4 und 8 Uhr. Eintritt 25 Pfg.
NB. Die vorderen Reſtaurationsräume ſind den Nichtkonzertbeſuchern
(25166
bereitgeh lten.
Ludwigshöhe
Sonntag, den 8. Dezember:
RoRzER!
der Kapelle des Grossh. Art.-Regiments Nr. 61
unter Leitung des Herrn Obermuſikmeiſters.
M. Weber.
Aus der Vortragsordnung:
Flotow: Ouvertüre zur Oper „Martha”.
Donizetti: Fantaſie aus der Oper „Die Regimentstochter”.
Hilbert: „Moskwa” Ruſſiſches Lied.
Brahms: „Ungariſche Tänze‟
Strauß: Schatz=Walzer aus der Operette „Der Zigeunerbaron”.
(B25188
Hubert: „Tatjana‟, Mazurka de Conzert
u. a. m.
Eintritt 25 Pfg.
Anfang 4 Uhr.
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Programm
zu dem am Samstag, den
7. Dez., von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
des Großh. Train=Bat. Nr. 18.
1. Marſch aus d. Oper „Indra”,
Armeemarſch Nr. 155,
Parade=
marſch zu Fuß des Train=Bataill.
Nr. 18. 2. Ouverture zur Oper
„Stradella” von Flotow. 3.
Pilger=
chor und Lied an den Abendſtern
aus der Oper „Tannhäuſer” von
Wagner. 4. Fantaſie a. d. Oper
„Undine” von Lortzing. 5. „Wiener
Blut”, Walzer v. Strauß. 6. .
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herzog Adolf Friedrich”, Marſch
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8. Dezember
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Samstag, den 7. Dezember 1912.
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Gyges und ſein Ring.
Eine Tragödie in 5 Akten
von Friedrich Hebbel.
Spielleſter: Emil Valdek.
Perſonen:
Kandaules, König
von Lydien . . Hs. Baumeiſter
Rhodope, ſeine
Gemahlin . . . Herta Alſen
Gyges, ein Grieche Kurt Ehrle
Lesbia,) Skla= Käthe Meißner
Hero, vinnen Barb. Uttmann
Johannes Heinz
Thoas,
Sklaven
Guſtav Semler
Klarna,
Nach dem 3. Akte längere Pauſe.
Kleine Preiſe:
Proſzeniumsloge 5.10 M.,
Mittel=
loge 5.10 M., Balkonloge 4.60 M.,
I. Rang 4.10 M., II. Rang: 1.—6
Reihe 2.05 M., 7. u. 8. Reihe 1.65 M.,
Sperrſitz: 1.—13. Reihe 3.60 M.,
14.—20. Reihe 3.10 M., Parterre:
1.—5. Reihe 2.25 M, 6.—8. Reihe
1.85 M., I. Galerie 1.05 M., II.
Ga=
lerie 0.55 M.
Anfang 7 Uhr — Ende 9¾ Uhr.
Kartenpk. v. 9½—1½ u. v. 6 U. an.
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Sonntag, 8. Dez. Nachmittags
2½ Uhr: 10. Volksvorſtellung zu
ermäß. Preiſen. „Der Pfarrer
von Kirchfeld.” Worverkauf
bis einſchließl. Samstag, 7. Dez.,
nur im Verkehrsbüro (Ernſt=
Ludwigsplatz). Verkauf der noch
vorhandenen Karten an der
Tages=
kaſſe im Hoftheater am Tage der
Vorſtellung, vorm. von 11 Uhr ab.
— Abends 7 Uhr: 74. Ab.=Vorſt.
A 19. „Mignon.” Gew. Preiſe.
Montag, 9. Dez. (Keine
Vor=
ſtellung.)
Dienstag, 10. Dez. Außer Ab=
Erſtes Gaſtſpiel Alex. Moiſſi’s
vom Deutſchen Theater in Berlin.
„Hamlet.” Trauerſpiel in fünf
Akten von Shakeſpeare. Hamlet:
Alex. Moiſſi. Gewöhnliche Preiſe.
Anfang 7 Uhr.
Sonntag, den 8. Dezember 1912.
10. Volksvorſtellung
zu ermäßigten Preiſen.
von Altötting . Herm. Knispel
Paul Eisner
. Agn. Wisthaler
Der Pfarrer von Kirchfeld‟
Volksſtück mit Geſang in 4 Akten
von Anzengruber.
Spielleiter: Hans Baumeiſter.
Perſonen:
Graf Peter von
Finſterberg . . Heinrich Hacker
Lux, deſſ.
Revier=
jäger.
. Guſtav Semler
Hell, P arrer von
Kirchfeld . . . Kurt Ehrle
Brigitte, ſ.
Haus=
hälterin . . . . Minna Müller
Rudolph
Vetter, Pfarrer v.
St. Jakob in
der Einöd . . . Kt. Weſtermann
Anna Birkmeier,
ein Dirndl aus
St. Jakob . . Käthe Gothe
Michl Berndorfer Hs. Baumeiſter
Thalmüller Loisl Emil Kroczak
Der Schulmeiſter
Der Wirt an der
Wegſcheid.
Sein Weib .
Hannsl, b Sohn Ernſt Rettig
Der Wurzelſepp . Ludw. Wagner
. Auguſt Kräger
Br. Waigandt
Ludwig Indorf
Bauern
Adolf Klotz
. Ad. Jungmann
Nach d. 1. v. 2. Akte ie läng. Pauſe.
Preiſe der Plätze:
Proſzeniumsloge 2.05 M.,
Mittel=
loge 2.05 M., Balkonloge 2.05 M.,
I. Rang 2.05 M., II. Rang 1.05 M.,
Sperrſitz: 1.—13. Reihe 1.55 M.,
14.—20. Reihe 1.05 M., Parterre
1.05 M., I. Ga erie 0.45 M.,
II. Galerie 0.35 M.
Anf. 2½ Uhr. — Ende nach 5 Uhr.
Sonntag den 8. Dezember 1912.
74. Abonnem.=Vorſt. A 19.
Mignon.
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Muſikal. Leiter: Richard Lert.
Spielleiter: Wilhelm Riechmann.
Perſonen:
Wilhelm Meiſter . Aug. Globerger
. Otio Smper
Lothario
Laertes
Karl Bernhardt
Friedrich
Otto Thomſen
L. Schützendorf
Jarno
Ad. Jungmann
Antonio
Gt. Geyersbach
Mignon.
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Olga Kallenſee
Ein Souffleur . . Adolf Klotz
. Karl Feder
Ein Diener
Akt 1: „Zigeunertanz” ausgef.
von Sybilla Huber und Adelheid
Cronebera, ſowie 12 Damen des
Corps de Ballet.
Nach d. 1. u. 2. Akte je läng. Pauſe.
Gewöhnliche Preiſe.
Proſzeniumsloge 6.10 M.,
Mittel=
loge 6.10 M., Balkonloge 5.10 M.,
I. Rang 4.60 M., II. Rang: 1.—6.
Reihe 2.60 M., 7. u. 8. Reihe 2.05 M.,
Sperrſitz: 1.—13. Reihe 4.10 M.,
14.—20. Reihe 3.30 M., Parterre:
1.—5. Reihe 2.80 M., 6.—8. Reihe
2.25 M., I. Gal. 1.25 M., II. Gal.
0.65 M.
Anfang 7 Uhr. — Ende 10 Uhr.
Kartenverk. v. 1.½—1½ u. v. 6 U. an.
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Montag, 9. Dez. (Keine
Vor=
ſtellung.)
Dienstag, 10. Dez. Außer Ab.
Erſtes Gaſtſpiel Alex. Moiſſi’s
vom Deutſchen Theater in Berlin.
Hamlet.” Hamlet: Alexander
Moiſſi. Gew. Pr. Anf. 7 Uhr.
Mittwoch, 11. Dez. 75. Ab.=Vſt.
A 20. „Der fliegende
Hol=
länder.” Gewöhnl. Preiſe.
An=
fang 7½ Uhr.
Donnerstag, 12. Dez. 76. Ab.=
Vorſt. B 19. Zum erſten Male
wiederholt: „Die fünf
Frank=
furter” Gew. Pr. Anf. 7½ Uhr,
Aus dem Spielplan.
Freitag, 13. Dez. Außer Abon.
Zweites u. letztes Gaſtſpiel Alex.
Moiſſi’s vom Deutſchen Theater
in Berlin. Zum erſten Mae:
„Jedermann‟ Ein altes Spiel
von Hofmannsthal. Jedermann:
Alex. Moiſſi. Gewöhnl. Preiſe:
Anfang 8 Uhr.
Samstag, 14. Dez. Außer Ab.
Zum 25 jährigen Dienſtiubiläum
und Benefiz des Kammerſängers
W. Riechmann. „Der
Waffen=
ſchmied” Kleine Preiſe.
An=
fang 7½ Uhr.
Anmeldungen auf
Neuabon=
nements, beginnend mit den
Vor=
ſtellungen A 23, B 23, C 23 und
D 23, werden von der Hoftheater=
Hauptkaſſe entgegengenommen. —
Kaſſeſtunden an allen
Wochen=
tagen, vormit. von 10—12½ Uhres
ne grö
e
füh
Lode Jeſu kon
ſiner Seelen
Lenntnis und
reren Vorſte
daß wir dieſe
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6 vielfach
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ruhe zu erw
die
Ueher Werke, 2or
[ ← ][ ][ → ] beweist die hervorragende
Qualität der
SULiMACIGARETTE
Kwc
Vorträge.
* Freie Landeskirchliche Vereinigung
fürdas Großherzogtum Heſſen. Man ſchreibt
uns: Daß der zweite der von der Vereinigung
veranſtal=
teten Vorträge über Fragen religiöſer Wektanſchauung
noch eine größere Anzahl von Beſuchern anzog, als der
erne, lag in erſter Linie gewiß an der Größe der zur
Er=
örterung ſtehenden Frage: „Gibt es ein ewiges Leben?”,
aber auch an der Perſönlichkeit des Redners, Pfarrer Lic.
Fuchs=Rüſſelsheim, von dem man erwarten durfte, daß
er ſein Beſtes gäbe. In dieſer Erwartung wurde denn
auch niemand getäuſcht, und die Stunde des Zuhörens
war ein hoher geiſtiger Genuß und ſeeliſche Erbauung
zugleich. Nach eingehender und gründlicher
Auseinander=
ſetzung mit der althergebrachten Vorſtellung von Himmel
und Hölle, mit den Vorurteilen der modernen Welt und
mit den ſcheinbar wiſſenſchaftlichen Gegengründen gegen
den Ewigkeitsglauben zeigte der Redner den einzig
zwingenden Grund dieſes Glaubens: er ſteigt auf aus
dem Gefühl für den Wert der Menſchenſeele. Nach dem
Tode Jeſu kommt er am Gefühl für die Größe und Tiefe
ſeiner Seelenkraft bei ſeinen Jüngern zu bewußter
Er=
kenntnis und reift ſich dann in der Chriſtenheit zu immer
klareren Vorſtellungen aus. Nun kommt es darauf an,
daß wir dieſe innere Ergriffenheit vom Werte des
Geiſti=
gen mit den erſten Chriſten teilen. Die Vorſtellungen
von der Art des Seins in der Ewigkeit ſind im Neuen
Teſtament verſchieden und waren in der Chriſtenheit
immer verſchieden. Darum haben auch wir Recht und
Pflicht, ſie uns aus der eigenen Ergriffenheit vom Werte
der Menſchenſeele immer wieder neu zu geſtalten. Wenn
es vielfach landläufige Rede iſt, daß die moderne
Auf=
faſſung des Chriſtentums den Menſchen an inneren
Gü=
tern, an beglückenden und ſittlich fördernden
Ueberzeug=
ungen ärmer mache, ſo waren die beiden bis jetzt
ge=
botenen Vorträge geeignet, das Gegenteil zu beweiſen.
Das gleiche iſt von dem am nächſten Dienstag in Ausſicht
ſtehenden des Herrn Pfarrer Heſſelbacher=
Karls=
ruhe zu erwarten, der über die Frage: „Wie verträgt ſich
die ewige Liebe und Gerechtigkeit mit dem Daſein des
Uebels?” ſprechen wird.
Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
behenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ur Urteit oo.,
* Margarethe von Eckenbrecher die am
12. ds. Mts., nachmittags pünktlich ½5 Uhr, im Saale
der „Vereinigten Geſellſchaft” einen Vortrag über ihre
Afrikareiſen halten wird, begleitete zunächſt im
Jahre 1902 ihren Gatten nach Deutſch=Südweſtafrika.
Das= Ehepaar lebte dort auf Okombahe im Hererogebiet.
Durch zablreiche ausgedehnte Reiſen kente ſie das Land
und die Eingeborenen gründlich kennen. Während des
Aufſtandes 1904 beteiligte ſich Frau v. E., indeſſen ihr
Gatte in den Reihen der Schutztruppe zu kämpfen hatte,
an der Verteidigung von Okombahe, bis dieſes durch
Hauptmann Franke von Omarian aus entſetzt wurde.
Ihren Mann mußte ſie im Felde zurücklaſſen, als ſie im
Sommer 1904 mit ihrem Kinde nach Deutſchland
zurück=
kehrte. — Ihre Erlebniſſe hat ſie in dem weitbekannten
Buche: „Was Afrika mir gab und nahm.” (Berlin,
Mitt=
ler & Sohn, 1906, 8. Aufl.) ausführlich geſchildert. Im
Jahre 1909 begleitete Frau v. E. ihren Mann auf eine
große Studien= und Jagdreiſe nach Oſtafrika. Sie lernte
hierbei außer Tanga, Uſambara, dem Hinterland von
Dar=es=Salaam, beſonders den hochintereſſanten
Süd=
bezirk kennen. Die Expedition umfaßte das Gebiet des
Mankuru, das Makondeplateau, den Lukuledi und den
Roouma ſtromaufwärts. Dabei hatten die Reiſenden
reichliche Gelegenheit zu aufregenden Elefanten=, Büffel=,
Flußpferd= und Antilopen=Jagden. Auch über dieſe
Reiſe erſchien vergangenes Jahr ein Buch: „Im dichten
Pori.” (Berlin, Mittler & Sohn, 1911). Frau v. E.
illu=
ſtriert ihre intereſſanten Vorträge durch farbige, von ihr
perſönlich aufgenommene Lichtbilder.
— Der Niels Sörnſen=Lieder=Abend zur
Laute am Sonntag, den 8. Dezember, im Hotel „Zur
Traube” bringt ein durchaus eigenesoriginelles
Programm. Dasſelbe zerfällt in neuere Lauten=
Lieder, niederdeutſche Lieder, alte Lauten=Lieder und
einen bunten Teil. Unübertroffen dürfte der junge
Schleswig=Holſteiner in der Wiedergabe der
niederdeut=
ſchen (plattdeutſchen) Lieder ſein. Ob es nun die
zar=
ten Zöne aus Klaus Groths Quickborn oder die derben,
humorvollen Alpenvolkslieder in ſeiner Mutterſprache
ſind, ſtets weiß er die Sachen in nicht zu übertreffender
Weiſe wiederzugeben. Dabei iſt ſein Plattdeutſch, wie
Dr. Max Müller gelegentlich eines Auftretens von Niels
Störnſen in Berlin ſchrieb, jedem Ohr verſtändlich. Die
erſte Liederſammlung iſt unter dem Titel „Alte und neue
Lieder zur Laute” im Verlag von Friedrich Hofmeiſter,
Leipzig, erſchienen. — Es ſei hiermit nochmals auf den
Abend hingewieſen. Anläßlich ſeines Auftretens in
erſten Kunſtſtädten, wie Berlin, Hambura, Halle, Bremen,
Weimar, bezeichnet man den jungen Sänger als einen
Auserwählten in dieſer Kunſt, lobte beſonders ſeine
Stimmittel und ſeine vornehme Art des Vortrages.
Luftfahrt.
* Friedrichshafen, 6. Dez. Auf der
Luftſchiff=
werft wird an zwei Luftſchiffen gearbeitet.
von welchen eines im Gerippe fertiageſtellt iſt. Welches
von den beiden Verkehrsluftſchiff wird, ſteht noch nicht
feſt. Aufträge von der Heeresverwaltung oder der Marine
liegen noch nicht vor.
Svort.
* Von dem Darmſtädter Billardklub wird uns
ſo=
eben weiter mitgeteilt, daß das große Amateur=
Billard=
ſpiel am kommenden Dienstag, den 10. Dezember, im
oberen Saale des Hotel Heß ſtattfindet. Es ſei an dieſer
Stelle nochmals darauf aufmerkſam gemacht, daß nur
hervorragende Amateurſpieler, darunter der zweitbeſte
Amateurſvieler Deutſchlands, ſich zu einer Cadrepartie
auf 400 Points einfinden, und iſt allen Freunden des
Billrdſporis Gelegenheit gegeben, ſch einen genußreichen
Abend zu verſchaffen, um ſo mehr, da wohl nicht oft
Ge=
legenheit ſein wird, derartige erſtklaſſige Spieler hier in
Darmſtadt begrüßen zu können.
* Jagd. Eine intereſſante Schußliſte
Kaiſer Wilhelms, der kürzlich ſein 40jähriges
Jäger=Jubiläum feiern konnte, veröffentlicht Der
Weid=
mann. Danach hat der Kaiſer in dieſen 40 Jahren erlegt:
2002 Rothirſche, 92 Rottiere, 1774 Damſchaufler, 98
Dam=
tiere, 3126 grobe Sauen und 316 geringe Sauen, 955
Reh=
böcke 17988 Haſen, 2686 Kaninchen, 121 Gemſen, 532
Füchſe, 3 Bären, 12 Elchhirſche, 6 Wiſente, 3 Renntiere,
2 Mufflons, 6 Dachſe, 1 Marder, 108 Auerhähne, 24
Birk=
hähne, 3 Bronzeputer, 2 Perlhühner, 38 578 Faſanen, 867
Rebhühner, 95 Grouſe, 5 Schnepfen, 2 Bekaſſinen, 87
Enten, 826 Reiher und Kormorane, 1 Wal und 524
Ver=
ſchiedenes, das wären im ganzen alſo 70845 Stück Wild.
* Radrennen. Drittes Drosdener
Sechs=
tagerennen. Am vierten Tage, abends gegen 9 Uhr,
kam es abermals zu ſcharfen Kämpfen, die zu einer
aber=
maligen Verſchiebung des Feldes führten. Die
Spitzen=
gruppe bilden nach wie vor Lorenz=Saldow. Eine Runde
zurück ſind Stabe=Pawke, Lawſon=Wiley, Hall=Halſtead;
2 Runden zurück: Ruſel=Roſellen; 3 Runden zurück:
Röthig=Süßmilch, v. Natzmer=Großmann, Techmer=
Tade=
wald; 5 Runden zurück: Kudela=Nowack; 7 Runden
zu=
rück: Gebrüder Carapezzi. Im weiteren Verlaufe des
Rennens kam Süßmilch durch eigene Unvorſichtigkeit in
der Kurve zu Fall und blieb bewußtlos liegen. Es
wurde eine leichte Gehirnerſchütterung feſtgeſtellt, die ihn
für kurze Zeit außer Gefecht ſetzte. Auch Saldow und
Röthig wurden in den Sturz verwickelt, kamen jedoch mit
leichten Hautabſchürfungen davon. Eine
Führungsprä=
mie von 50 Mark für die Zeit von halb 3 bis halb 4 Uhr
morgens wurde von Roſellen gewonnen, der über 234
Runden geführt hatte, vor Rudel 28 Runden und Lorenz
6 Runden. Früh morgens 9 Uhr (106. Stunde) waren
2842,240 Kilometer zurückgelegt.
Die Nachmittagsſtunden des vorletzten Tages (
Don=
nerstag) brachten keine Veränderung in der Plazierung.
Es wurden einige humoriſtiſche Prämien ausgefahren,
darunter eine ſolche für den Letzten. Saldow leiſtete ſich
den Scherz, in der Schlußrunde umzukehren und zirka 20
Meter zurück zu fahren, wodurch er tatſächlich als Letzter
einkam. Die Prämie wurde indes A. Carapezzi
zuge=
ſprochen. Einen als Prämie ausgeſetzten Sektkühler
ge=
wann Roſellen. Abends 6 Uhr (115. Stunde) waren von
Lorenz=Saldow 3010,800 Kilometer zurückgelegt; 1 Runde
zurück: Stabe=Pawke. Hall=Halſtead. Lawſon=Wiley;
2 Runden zurück: Rudel=Roſellen: 3 Runden zurück:
Röthig=Süßmilch, von Natzmer=Großmann, Techmer=
Tadewald; 5 Runden zurück: Kudela=Nowack; 7 Runden
zurück: Gebrüder Carapezzi.
Mitergrichas,
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Kleider-Gingham
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Hemdentuch .
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Bettdamast
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Weisse Taschentücher ½ ½ otzd. 2.40, 1.65, 1.35
¼ Lein n,
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Blusen u. Unterröcke . 5.50 2.95, 1.45
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. 62.—, 48.—, 30.−
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14
Weihnachtsbitte!
Die Zeiten ſind teuer! Das merkt jeder Hausvater und jede
Hausmutter beim Einkauf von Lebensmitteln. Und wenn die
Ein=
nahmen nicht ſteigen, nur Jahr für Jahr die Ausgaben, dann will
ſich manchmal die Sorge ins Herz ſchleichen: Wie ſoll es im
kom=
menden Winter gehen? beſonders wenn nicht nur zwei oder drei
zu ſättigen ſind. Wo kann mehr geſpart werden? die Frage wird
immer ernſter — auch für die Leſer dieſes Blattes — denn ſo reich
ſind wenige, daß ſie nirgends zu ſparen brauchten.
Und dennoch wagen wir, die Epileptiſchen=Anſtalt zu Nieder
Ramſtadt und alle ihre Bewohner, um Gottes Willen die herzliche
Weihnachtsbitte: Ihr lieben Leſer ſpart nicht an uns! — Wenn ſich
bei uns Tag für Tag mehr als 200 Kranke an unſere Tiſche ſetzen,
in der Erwartung, daß ſie ſatt gemacht werden, — welche Sorge
bedeutet das für uns, die Hauseltern. Und wie gut ſchmeckts unſeren
Kranken! Und wenn wir in unſerer Anſtalt Weihnachten feiern und
die Kranken zu dem ſtrahlenden Chriſtbaum führen — o, dann
finden die Kleinen und die Großen ſo gerne auch etwas unter dem
Baum: Allerlei Kleidungsſtücke, etwas zum Spielen, etwas zum
Leſen. Wer will unſeren Kranken eine Weihnachtsfreude bereiten
und damit ſich ſelbſt?
(24721oo
Jede Gabe iſt uns willkommen, ſei es Geld oder ſonſt etwas.
Allen Leſern dieſer Bitte wünſcht eine durch Gottes größtes
Weih=
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Kurſe vom 6. Dezember 1912.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
InProz.
3
Staatspapiere.
4 Ttſche. Reichsſchatzanw. 99,50
3½ Deutſche Reichsanl. . 88,20
77,50
3
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 99,4
. 83,10
3½ do. Conſols
77,75
3 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 99,40
93,50
3½
do.
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 99,30
86,70
3½
do.
do.
4 Hamburger Staatsanl. 98,80
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 99,4.)
4 do. do. (unk. 1918) 99,80
87,10
3½
do.
76,40
do.
783)
3 Sächſiſche Rente.
4 Württemberger v. 1907 99,70
do. v. 1875 93,70
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 98,75
1¾ Grie hen v. 1887 . . 54,25
3¾ Italiener Rente .
3½ Oeſterr. Silberrente 86,60
4 do. Goldrente . . . 91,7
4 do. einheitl. Rente 82,90
4 Portug., unif. Serie I 62,80
3 do. unif. Ser. III 65,70
10,00
3 do. Spezial .
5 Rumänier v. 1903 . . 100,05
do. v. 1890 . . 93,00
4 do. v. 1905 . . 88, )0
4 Ruſſen v. 1880 .
88,80
4 do. v. 1902
88,50
4½ do. v. 1905 . . . . 10),30
3½ Schweden .
86,6)
4 Serbier amort. v. 1895 78,70
4 Türk. Admin. v. 1903 78,50
4 Türk. unifiz. v. 1903 85,80
4 Ungor. Goldrente . . . 87,2)
4 do. Staatsrente. . . 83,50
InProi.
Jf.
5 Argentinier . . . . . . 100,00
85,10
do.
4½ Chile Gold=Anleihe. 9),701 O Kunſtſeide Frankfurt 85,10
5 Chineſ. Staatsanleihe. 99,40
do.
4½
41 Japaner . . . . . . . 93,20
5 Innere Mexikaner. . . 93,9)
do.
59,30
4 Gold=Merikanerv. 1904 87,70
5 Gold=Mexikaner . . . . 100,00
3 Buenos Aires Provinz 68,70
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
9 Hamb.=Amerika=Paket=
5 Nordd. Lloyd . . . . . 121,00
6½ Südd. Eiſenb.=Beſ. . 125,0.)
Aktien ausländiſcher
Transvortanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 . . 110,25
6 Baltimore und Ohio . 104,50
6 Schantungbahn . . . . 126½
6½ Luxemb. Prince Henri
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 17½
6 Pennſylvania R. R. . 119,50
Letzte Induſtrie=
Divid. Aktien.
3 Brauerei Werger
25 Bad. Anilin= u. Soba=
Fabrik
. 513,50
14 Chem. Fabrik Gries=
.248,00
heim
30 Farbwerke Höhſt . . 622,00
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . .
10 Cement Heidelberg . . 145,99
30 Chem. Werke Albert 442,00
14 Holzverkohlung
Kon=
ſtanz . . . . . . . 325,00
5 Lahmeger . . . . . . . 122.00
Letzte
In Proz.
Trvib.
7½Schuchert, Nürnberg 148,10
12 Siemens & Halske .221,50
5 Peramann Electr. . . 118,75
10 Deutſch. Ueberſee Electr. 157,50
25 Gummi Peter . . . . 87,90
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . . . 560,20
10 Maſchinenf. Badenia 176,00
16 Wittener Stahlröhren 208,00
8 Steana Romana Petr. 145,8)
15 Zellſtoff Waldhof . . 230,50
12½ Bad. Zucker=
Wag=
häuſel. . . . . . . 198,10
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 90,20
3 Südd. Immobilien 57,80
Bergwerks=Aktien.
fahrt . . . . . . . 153½ 12 Aumetz=Friede . . . 174,00
12½Bochumer Bergb. u.
Gußſt. . . . . . . 214,25
11 Deutſch=Luxemburg.=
Bergb. . . . . . . 161,80
10 Gelſenkirchener . . . . 191,25
9 Harpener
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18 Phönix Bergb. und
Hüttenbetrieb. . 260, 10
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3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 88,40
4½ Nordd. Lloyd=Obl.
4 Eliſabethbahn, freie . . 91,90
4 Franz=Jofefs=Bahn .
3 Prag=Duxer . . . . . . 74,75
5 Oeſterr. Staatsbahn
4 Oeſterr. Staatsbahn . 92,50
do.
77,40
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 97,60
do.
26,40
4
1a
In Proz.
2‟ Oeſt. Südb. (Lomb.) 50,60
3 Raab=Oedenbura . . 75,90
4 Kronprinz Rudolfbahn 91,70
4 Ruſſ. Südweſt.
. 85,80
4½ Moskau=Kaſan . . . 95,40
do.
4 Wladichawchas
88,00
4 Rjäſan Koslow
3 Portugieſ. Eiſenb. . . 74,20
do.
69,60
2% Livorneſer
3 Salonique=Monaſtir . 62,70
4 Baadadbahn .
81,50
4½ Anatoliſche Eiſenb.. 94,90
4 Miſſouri=Paciſic.
72,50
4 Northern=Paciſic . . . 99,60 S. 9—11
4 Southern=Pacific
. 93,70
5 St. Louis und San
Francisco. .
84,90
5 Tehuantepec . . . . . . 97,60
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Zürich . . 184,50
7 Bergiſch=Märkiſche
Bahn .
146,00
9½ Berlin. Handelsgeſ. . 164,00
6½ Darmſtädter Bank 119,20
12½ Deutſche Bank . 248,50
6 Deutſche Vereinsbank 121,50
6 Deutſche Effekt.= und
W.=Bank . . . . . 114,00
10 Diskonto=Kommandit 183,25
8½ Dresdener Bank 152,00
9½ Frankf. Hypoth.=B. 210,00
6½ Mitteld. Kreditbank 116,75
7 Nationalb. für Deutſchl. 120,00
7 Pfälziſche Bank . . . . 126,25
.132,50
5.86 Reichsbank
7 Rhein. Kreditbank. . . 132,804 Mannheim
7½ A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 116,00
7½ Wiener Bankverein . 126,00
Pfandbriefe.
4 Frankf. Hypoth.=Bank
. 98,70
S. 21.
Ge ee e
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
. 88,00
S. 19.
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
S. 52 .
98,20
4 Hamb. Hypoth.=Bank 98,00
3½
87,25
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 99,70
3
87,80
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 12, 13, 16
99,20
S. 14, 15, 17, 24/26
18—23.
99,40
3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, 6
87,80
S. 3—5
87,60
87,70
4 Meininger Hyp.=Bank 98,20
31
do.
87,00
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1921) 98,50
13½ do. (unk. 1914) . . 86,80
14 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 99,50
d
87,10
3½
Städte=
Obligationen.
4 Darmſtadt .
do.
89,00
4 Frankfurt.
. 99,20
94,50
31
do.
4 Gießen .
97,30
3½ do.
4 Heidelberg
97,00
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.97,30
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1888 . 79,00
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche . . Tlr. 100 172,00
13½ Cöln=Mindner , 100 135,30
3 Holl. Komm. . fl. 100
3 Madrider . . Fs. 100 70,60
4 Meininger Pr.=
Pfand=
briefe . . . . . . . 138,00
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 175,20
3 Oldenburger .
.130,00
2½ Raab=Grazer fl. 150 114,00
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger . . . . . fl. 7 33,80
Braunſchweiger Tlr. 20 200,00
Freiburger
. Fs.15
. Fs. 45 —
Mailänder
do.
Fs. 10 37,90
Meininger . .
fl. 7 33,20
Oeſterreicher v. 1864fl. 100
do. v. 1858fl. 100 446,00
Ungar. Staats . . fl. 100 391,00
Venediger .
Fs. 30
Türkiſche . . . . Fs. 400 156,80
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns .
20,44
20 Franks=Stücke .
16,25
Amerikaniſche Noten .
Engliſche Noten . .
20,44
Franzöſiſche Noten.
81,20
Holländiſche Noten. . . . 169,30
Italieniſche Noten . .
80,20
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,40
Ruſſiſche Noten . . . .
80,65
Schweizer Noten . .
Reichsbank=Diskontv.
Reichsbank=Lombard Zsf. 7
H, Was Sohsrau Schenlen!
ee ee ee iee ere eeeee eee eeneee eee
Eine Plauderei.
s ist nur noch eine kurze Zeit bis Weih-
E nachten und die sonderlichsten
Ge-
danken schwirren durch den Kopf des
Ehe-
mannes. Immer noch kein fester Entschluss,
was er seiner Lebensgefährtin, was er seiner
bereits die Bälle besuchenden Tochter zu
Weihnachten schenken soll. Die Zeiten
sind teuer und besondere Vergnügen, wie
Pferde oder Autos, können sich nur wenige
Glückliche leisten. Und doch will man an
Weihnachten Freude machen. Was soll
man schenken? — Die grosse Frage könnte
leicht eine Qual werden, wenn nicht
leistungs-
fähige Spezialgeschäfte durch ganz
beson-
ders billige Angebote eine solche Fülle von
den schönsten Waren zu zeigen in der
Lage wären, als dies bei der überall
be-
kannten und renommierten Firma
Seiden-
haus EDUARD VOLZ in Darmstadt,
Lud-
wigstrasse 13, zum Beispiel der Fall ist.
Für die Lebensgefährtin findet er dort
rei-
zende und staunend billige Seidenstoffe für
Blusen und für Kleider, schwarze Garantie-
Seidenstoffe, Braut- und Ballseiden, Samte
für Kleider, feinste Peluche- und
Per-
sianer-Imitation, Muffe und Stolas aus
diesen Stoffen, farbige Theatertücher und
-Hauben, schwarzseidene warme Tücher
jeder gewünschten Preislage, aber alles in
wirklich schönen Stücken
und nicht teuer.
Welche Perspektiven
er-
öffnen sich hier! Wie kann
jeder Mann dadurch leicht
die Fröhlichkeit des Festes heben! Ein
der-
artiges Geschenk macht sicher die grösste
Freude. Aber es gibt ja noch viel mehr,
womit er das Frauenherz beglücken kann.
Gehen Sie deshalb nach Ludwigstrasse 13 zu
dieser Firma. Schon die festlichen Schaufenster
geben Ihnen einen Ueberblick von der absoluten
Leistungsfähigkeit. Sie finden weiter dort
elegante Damenhüte, die jetzt bedeutend
billiger sind, elegante Theatertaschen,
Gür-
tel, schöne Kragen, Jabots, Ballhandschuhe,
aparte Schleier, schwarze Spitzentücher,
warme seidene Ananastücher, aparte seidene
und wollene Schürzen, seidene Herren-
und Damen-Halstücher, daneben praktische
Artikel, wie Korsetts und Taschentücher.
Auch echte Straussfedern, Straussboas,
Strauss-Halskrausen sind beliebteste
Ge-
schenkartikel. Nicht unerwähnt seien die
vielen Reste für Kleider, Blusen, Krawatten
etc., die im Preise bedeutend herabgesetzt
sind. Auch die Neuheiten in Seidenstoffen
werden vorübergehend gerade jetzt mit
5 Prozent Extra-Rabatt verkauft und schon
deshalb ist es vorteilhaft, die Einkäufe
so-
fort zu bewerkstelligen. Gehen Sie deshalb
ruhig zum Seidenhaus EDUARD VOLZ,
Ludwigstrasse 13, Sie werden streng reell,
billig und gut dort bedient werden. Sie haben
keinen Kaufzwang,
wie Umtausch in
weit-
gehendster Weise nach
dem Feste noch gestattet
(25094
wird.
klinik
zu Darmſtadt.
Protektor: Seine Königl. Hoheit der Grossherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein.
Gegründet 1844.
Abteilung für Verſicherung ſteigender Renten.
Beſtand Ende 1911: 6437 Mitglieder mit 12645 Einlagen.
Die Anſtalt, die Ende 1911 eine Jahresgeſellſchaft für die Verſicherung ſteigender Renten
geſchloſſen hat, ladet hiermit zum Beitritt der mit Beginn dieſes Jahres neu eröffneten
Jahres=
geſellſchaft ein.
Die auf Gegenſeitigkeit und Erbverbrüderung beruhende Verſicherungsart bezweckt, ihren
Teil=
nehmern gegen unwiderrufliche Kapitaleinlagen jährliche Renten zu gewähren, welche mit zunehmendem
Lebensalter des Verſicherten wachſen.
Eine volle Einlage beträgt 100 Mark. Teileinlagen ſind zuläſſig. Die Jahresrene kann auf
150% der Einlage ſteigen.
(22943a
Nähere Auskunft wird bereitwilligſt erteilt auf dem Haupt=Bureau der Anſtalt in Darmſtadt,
Eliſabethenſtraße Nr. 60, ſowie von den Agenten derſelben.
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Stille Nacht, heilige Nacht.
Am Weihnachtsmorgen.
Bescherung am heiligen Abend.
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Süßer die Glocken nie klingen.
Vom Himmel hoch.
Es ist ein Ros’ entsprungen.
Der Kinder Weihnachtswünsche.
Knecht Rupprecht beiden Kindern.
Ehre sei Gott in der Höhe.
LobtGott ihr Christen allzugleich.
Was Gott tut, das ist wohlgetan.
Jesus meine Zuversicht.
Lobe den Herren den mär htigen
König der Ehre.
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Namen Dr. Hommel.
Handel und Verkehr.
— Stand der Darmſtädter Volksbank, e. G.
m. b. H., am 30. November 1912. Aktiva. 1. a) Kaſſa,
Sorten und Kupons M. 70358.49; b) Guthaben bei der
Reichsbank und dem Poſtſcheckamt M. 41301.60. Zuſ.
M. 111 660.09. 2. Wechſel= u. Deviſen=Konto M. 344 709.86.
3. Bankverkehr=Konto. M. 531 600.04. 4. Lombard=Konto
M. 335 588.95. 5. Effekten=Konto M. 443693.99. a)
inlän=
diſche Staatspapiere Nom. M. 285 100.—; b) ſonſtige
bei der Reichsbank und anderen deutſchen Notenbanken
beleihbare Wertpapiere M. 170700.—; c) ſonſtige
Wert=
papiere M. 56 000.—. 6. Konto=Korrent=Konto (lämtlich
gedeckt) M. 3 103 363.29. 7. Vorſchuß= u. Vorſchußwechſel=
Konto M. 92965.26. 8. Haus= und Immobilien=Konto
M. 346902.15. 9. Mobilien=Konto M. 10 5 65. 10.
Schrank=
fächer=Konto M. 3663 50 11. Haus= u. Immobilien=
Unter=
haltungskoſten=Konto M. 3710.78. 12. Verwaltungskoſten=
Konto M. 53 515.63. Zuſ. M. 6 214 076. 19. — Paſſiva.
1. Geſchäftsanteil=Konto M. 1471950.95. 2. Reſervefonds=
Konto 1. M. 337538.18. 3. Reſervefonds=Konto II und
Immobilienreſerve M. 73850.47. 4. Delkredere=Konto
M. 50 000.—. 5. Penſions= u. Unterſtützungsfonds=Konto
M. 180 515.20. 6. Darmſt. Volksbank=Stiftungsfonds=Konto
M. 12500.—. 7. Hypotheken=Konto M. 66 000.—. 8.
Ak=
zeptationen= u. Aval=Konto M. 65990.—. 9. Bankverkehr=
Konto M. 4813.20. 10. Konto=Korrent=Konto M. 111913.77.
11. Sparkaſſen= und Scheck=Konto M. 3647617.45. 12.
Di=
vidende=Konto M. 3655.75. 13. Zinſen=Konto M. 187 402.60.
14. Jubiläumsfonds M. 298.62. Zuſ. M. 6 214076. 19.
Umſchlag im November M. 4 883514.44. Zahl der
Mit=
glieder 1983.
* Patent=Anmeldungen. Mitgeteilt von
Dipl.=Ing. Klemens Herszberg und Co., Patent= und
Ingenieur=Bureau, Darmſtadt, Rheinſtraße 19. 12 i. M.
48004. Verfahren zur Erhöhung der Beſtändigkeit des
Waſſerſtoffſuperoryds in neutralen, flüſſigen oder feſten
Trägern. Firma E. Merck, Darmſtadt. 31. 5. 12.
12 p. M. 47970. Verfahren zur Herſtellung von E. E.
Dialkylbarbiturſäuren, welche am Stickſtoff ungeſättigte
Kohlenwaſſerſtoffreſte enthalten. Firma E. Merck,
Dazm=
ſtadt. 25. 5. 12. 21 a. P. 26 409. Elektroſtatiſche Maſchine
zur Erzeugung von Wechſelſtrömen hoher Frequenz.
Dr.=Ing. Waldemar Peterſen, Darmſtadt, Moſerſtraße 2.
31. 1. 11. — Gebrauchsmuſter=Erteilungen.
23 a. 532 172. Vorrichtung zum Ausgleichen des
Schwun=
des bei Seifenkühlapparaten. Firma Auguſt Jacobi,
Darmſtadt. 1. 8. 12. J. 13029. 47b. 531 661. Aus zwei
miteinander verbundenen Blechſcheiben beſtehende Rolle.
Joh. Jak. Heß Nachfolger Inh. Georg Jäger, Worms
am Rhein. 21. 10. 12. H. 58 077. 68d. 531 959.
Vortich=
tung zum Oeffnen von Türen durch Fußpedale. Auguſt
Beek. Nieder=Ramſtadt bei Darmſtadt. 12. 11. 12.
H. Frankfurt a. M., 6. Dez. (
Börſen=
wochenbericht.) Die Börſe wurde in der
abgelau=
fenen Berichtswoche durch die verſchiedenſten Nachrichten
bezüglich der politiſchen Lage in ungünſtiger Weiſe
be=
einflußt und namentlich die intranſigente Haltung
Ser=
biens beachtet. Wenn man auch, nachdem der
Waffenſtill=
ſtand abgeſchloſſen iſt, an einen baldigen Friedensſchluß
glaubt, ſo ſind doch die übrigen Auseinanderſetzungen
und die unvollkommene Einiaung der Mächte immer noch
drohende Gewitterwolken. Weiterhin gibt die Lage des
Geldmarktes zu einigen Beſorgniſſen Anlaß, obgleich der
Status unſerer Reichsbank vom 3. Dezember eine beſſere
Geſtaltung bildet. Die Rückflüſſe ſind größer und die
Anſprüche haben nachgelaſſen. Dabei ſind die
Deviſen=
kurſe, beſonders von London und Paris, ſchwächer
ge=
worden, was einigermaßen als erfreuliches Symptom zu
betrachten wäre. Von New=York lagen zuletzt mattere
Kurſe vor, da die dortige Spekulation auf den
ſchweben=
den Truſtprozeß hin à la baisse operierte. Die
Stim=
mung geſtaltete ſich zeitweiſe verſtimmend, dann konnten
aber auch wieder Erholungen Platz greifen. Das
Geſamt=
reſümee iſt jedoch ſehr reſerviert, bei großer Zurückhaltung
der Spekulation und faſt gänzlichem Fehlen des
Privat=
publikums infolge des teuren Geldſtandes. Zu den Ein=
zeheiten des Verlehrs übergehend, waren Fprozentige
Reichs und Konſols vorübergehend bis 77.20 gedrückt,
ſchließen aber auf ſeriöſe Käufe über dem Preis der
vor=
hergehenden Woche. Hingegen ſind die 4prozentigen
Reichs und Konſols bis 99.95 zurückgegangen; ebenſo
andere deutſche Gattungen um kleinere Bruchteile,
aus=
genommen die verſchiedenen Heſſiſchen, welche
unver=
ändert ſchließen.
Ausländiſche Staatsfonds waren verhältnismäßig
feſt und einzelne, wie Chineſen, 4½ Prozent, Serben und
Mexikaner etwas höher. Ruſſiſche ſchließlich abgeſchwächt.
Die Drohung der Nowoje Wremja mit Guthaben=
Abzieh=
ung gilt als deplaziert und für den ruſſiſchen Staat höchſt
inopportun.
Transportaktien waren im ganzen in guter Haltung
und vorwiegend beſſer. Orientbahnen bis 151, Raab=
Oedenburger bis 40. Auch am Bankenmarkte notieren die
verſchiedenen Aktien gegen die Vorwoche höher, beſonders
waren Dresdener, Deutſche und Diskonto=Kommandit
zeitweiſe lebhaft, während die öſterreichiſchen Bankwerte
auf die ſchwache Situation des Wiener Marktes Einbußen
erlitten. Feſte Tendenz beſtand für Montanaktien auf
den günſtigen Betrieb und die Meldung von einer
Preis=
erhöhung am belgiſchen Roheiſenmarkt. Die
Verlänger=
ung des Rheiniſch=Weſtfäliſchen Zementſyndikats bis 31.
Dezember 1913 machte wenig Eindruck. Lothringer
Port=
land=Zementwerke verteilen wieder 8 Prozent Dividende.
Kaliwerte ſchwächer, Weſteregeln bis 208.75.
Der Kaſſainduſtriemarkt unterlag mehrfachen
Schwankungen. Man verſpürte auch auf dieſem Gebiete
die Kaufluſt, beeinflußt durch das teure Geld; doch fand
die offerierte Ware bei ermäßigten Kurſen ſchlanke
Ab=
nahme. Kleyer waren 560.20, Deutſche Gold= und
Silber=
ſcheideanſtalt 645, Albert 448 Höchſter Farbwerke 622,
Holzverkohlung 325½, Kunſtſeide 85,10; auch Beſſerungen
ſind vorhanden, bei Bielefelder Maſchinen 474,
Alumi=
nium 254.75, Motorenfabrik Oberurſel 132, Steana
Ro=
mana 145.90, Naphtha 332, Daimlev 311 und Rütgers=
Werke 193½. Neue Boden=Aktien=Geſellſchaft erholten
ſich bis 91, auf die Verwaltungserklärung. Danach iſt
unter anderem die Zahl der Hausgrundſtücke von
urſprünglich 142 auf jetzt 80 zurückgegangen. Die
Be=
meſſung der nicht erheblichen Dividende für 1912 wird
von den zur Zeit der Bilanzſitzung herrſchenden
Verhält=
niſſen abhängen. Im Vorjahre kamen 10 Prozent zur
Ausſchüttung. Weſentlich niedriger, bis 84, ſind Gummi=
Peter auf die Ungewißheit über das Reſultat der
Ge=
ſchäftsperiode 1911/12.
Größeres Geſchäft fand in Elektrizitätsaktien und
vorwiegend in Aktien der Allgemeinen
Elektrizitätsgeſell=
ſchaft ſtatt, welche ihr Aktienkapital um weitere 25 Mil.
lionen auf 155 Millionen Mark erhöht. Der
Geſchäfts=
bericht dieſer Geſellſchaft ſagt, daß die Fabriken nur mit
großen Schwierigkeiten in der Lage ſeien, neue Aufträge
zu übernehmen. Der Zuſtrom von Neuaufträgen ſei
grö=
ßer, als das Vermögen zur Bewältigung. Der Umſatz
und die Auftragbeſtände haben ſich ſeit Abfaſſung des
Geſchäftsberichts von 391 auf 457 Millionen erhöht, ſo
daß mit erfreulichen Ergebniſſen zu rechnen iſt. Der
Bal=
kankrieg wird das Unternehmen trotz ſeiner
internatio=
nalen Intereſſen praktiſch nicht berühren. In Südamerika,
wo die Geſellſchaft ſtark intereſſiert iſt, iſt von einem
an=
haltenden großen Aufſchwunge der Anlagen zu berichten.
Auch Bergmann=Elektrizitäts=Geſellſchaft waren bis 120
befeſtigt. Es kann jetzt vorausſichtlich mit 5 Prozent
Dividende, alſo auf die Höhe der reduzierten
vorjähri=
gen, gerechnet werden. Dabei dürfte das mutmaßliche
Jahresergebnis, dem Vernehmen nach, Gelegenheit zu
großen Abſchreibungen geben. Der Wochenſchluß bleibt
ſehr ruhig und die Tendenz reſerviert. Maſchinenfabrik
Gritner =Durlach iſt in der Lage, für das abgelaufene
Geſchäftsjahr 18 Prozent gegen 17 Prozent im Vorjahr
zu verteilen. Die Mainzer Aktienbrauerei deklariert
5 Prozent gegen 10 Prozent im Vorjahre. Privatdiskont
5 ¼¾/10 Prozent.
An Loſen notieren: Augsburg 33.90, Braunſchweiger
201.30, Pappenheimer 64.75, Genua 212, Türkiſche 15760,
Freiburger 79.90, Ungariſche 391.50, Meininger 34.40,
Venediger 45.90, Mailänder 45=Fr.=Loſe 140, Mailänder
10=Fr.=Loſe 36.75, Raab=Grazer Anrechtsſcheine 36.30, in
Reichsmark; Gothaer Präm. II 116.50, Madrider 716.,
Donau=Regulierung 150, in Prozent; ferner ſchließen:
4proz. Reichs (rückzahlbar bis 1918) 99.95, 3½proz.
Reichs 88.15, Zproz. Reichs 77.75. 4proz. Heſſen von 1899
99.50, 4proz. Heſſen von 1906 99.50, 4proz. Heſſen von
1908/09 99.70, 4proz. Heſſen (rückzahlbar bis 1921) 100.40,
3½proz. Heſſen 86.70, 3proz. Heſſen 86.30, 4proz.
Darm=
ſtädter 97.70, 3½proz. Darmſtädter 88.25, Aproz. Heſſiſche
Land. Hp.=Pfdbr. (S. 19-29) 200 6., croß. Heſiſche
Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 24—25) 99.70, 3½proz. Heſſiſche
Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 3—5) 87.60, 3½proz. Heſſiſche
Hand.=Hyp.=Pfdbr. (S. 9—11) 87.70 G., 4proz. Heſſiſche
Kom.=Hyp.=Pfdbr. (S. 10—12) 99.60 G., 4proz. Heſſiſche
Kom.=Hyp.=Pfdbr. (S. 13—14) 99.70 G., 3½proz. Heſſiſche
Kom.=Hyp.=Pfdbr. (S. 1—3) 87.80 G., 3½proz. Heſſiſche
Kom.=Hyp.=Pfdbr. (Serie 4) 87.70 G., Darmſtädter Banz
119½ G., Süddeutſche Eiſenbahn=Geſellſchaft 124.90,
Süddeutſche Immobilien=Geſellſchaft (Mainz) 57.80 G.,
Lederwerke vormals Spicharz (Offenbach a. M.) 65 B.,
Schramms Lack= und Farbenfabriken (Offenbach a. M.)
262 G., Chemiſche Mühlheim a. M. 61, Schantung 127½,
South=Weſtafrika 128½, Otavi=Anteile 108.50, Otavi=
Ge=
nußſcheine 76, 4½proz. Ruſſen 100.30 4proz Ruſſen von
1880 88.50 G., 4proz. Ruſſen von 1902 88.85, 3¼proz.
Ruſſen 85.75, 3½proz. Ruſſen 80, 3proz. Ruſſen 74.75,
4proz. Unifiz. Türken 84.90, 4proz. Adminiſtr.=Türken
78.10, 4proz. Bagdad=Türken 81.75. 4proz. Convert. Türken
von 1905/1911 77.30, 5proz. Bulgaren 98.50, 4½proz.
Serben 87.50 G., 4proz. Serben 78.90, Griechen von 1890
57.—, Griechen von 1887 54.20, öproz. Chineſen 99. 40,
4½proz. Chineſen 93.30, 5proz. Chineſen (Tientſin=
Pukow) 96.60 G., 4½proz. Japaner 93.10, 4proz. Japaner
87.10, 3proz. Buenos=Aires 68½ G.
Literariſches.
— Auszug aus der bulgariſchen
Ge=
ſchichte. Von Dr. Wilhelm Ruland, Kgl. Sächſiſcher
Hofrat. Mit Bild des Königs Ferdinand I. (Preis 1.50
Mark: Verlag von Karl Marſchner, Berlin SW. 68.) Die
Schrift erhält durch die gegenwärtigen kriegeriſchen
Er=
eigniſſe auf dem Balkan, bei dem die Bulgaren als
Vor=
macht der chriſtlichen Balkanſtaaten auftritt, den Wert
be=
ſonderer Aktualität. In dankenswerter Kürze und
muſter=
hafter Ueberſicht gibt Ruland einen Abriß der politiſchen
und Kulturgeſchichte Bulgariens. Die treffliche Schrift
Rulands füllt als Nachſchlagebuch eine längſt fühlbare
Lücke aus.
— Das Deutſche Theater=Adreßbuch
1912/13, das Jahrbuch des Deutſchen Bühnenvereins,
iſt auch dieſes Jahr, im zweiten Jahrgange, mit
be=
merkenswerter Frühzeitigkeit erſchienen. Das für die
Theaterwelt ſo wichtige Werk zeigt ſich in dem bekannten
Gewande als ein handliches Taſchenbuch, das abermals
durch ſinnreiche Gruppierungen und weſentliche
Bereicher=
ung ſeines Inhalts ſeine Daſeinsberechtigung erweiſt; es
bleibt ſtaunenswert, was bei dem billigen Preiſe hier an
Fülle und fleißiger Durcharbeitung des Materials
ge=
leiſtet wird. Das Buch umfaßt 1200 Seiten. Die
Ein=
leitung bildet das übliche Kalendarium mit Notizteil,
das für die täglichen Bedürfniſſe des Bühnenkünſtlers
zu=
geſchnitten iſt. Es folgt die Bibliographie, die die
Neu=
erſcheinungen und alle periodiſche Theaterliteratur
ver=
zeichnet, die Liſte der Toten, die Rubrik Vereinsweſen‟
das Verzeichnis der Bühnenvertriebsanſtalten und
Urauf=
führungen, ſchließlich eine intereſſante und für alle
Büh=
nenleiter aufſchlußreiche Statiſtik über die meiſt
aufge=
führten Autoren und Stücke. Von erſtaunlichem Umfang
iſt dann der „Dramatiſche Kürſchner” die Liſte der
Büh=
nenſchriftſteller und Komponiſten. Dies und die
folgen=
den Kapitel von den vermietbaren Sälen Deutſchlands
geben dem Theaterpolitiker ein unſchätzbares Material
für mancherlei geſchäftliche Zwecke an die Hand Die
Theater für gaſtierende „Enſembles” und die „Säle für
Theater und Konzerte” ſind mit allen notwendigen
Infor=
mationen zuſammengeſtellt. — Nach einem lehrreichen
Kapitel „Vom Gerichtskoſtenweſen” folgt der Hauptteib
des Werkes: die Perſonalverzeichniſſe der deutſchen
Büh=
nen. Die Informationen über die Theaterverhältniſſe ſind
ſehr eingehend. Zum Abſchluß des Werles findet man
eine Vakanzenliſte der deutſchen Bühnen. Das „Deutſche
Theater=Adreßbuch” erſcheint im Verlage von Oeſterheld
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einen außerordentlich begabten, literariſchen
Silhouetten=
künſtler kennen, der mit wenigen charakteriſtiſchen Strichen
Epiſoden aus dem Alltäglichen zu ſtizzieren verſteht, die
aber über die Skizze hinaus zu einer immer irgendwie
frappierenden Lebensgeſchichte ſich auswachſen. Die
Be=
zeichnung „Schwarzweißgeſchichten” für dieſe im engen
Rahmen gehaltenen Skizzen iſt außerordentlich treffend:
Licht und Schatten, Hell und Dunkel werden hier immer
zu Kontraſten ausgenutzt, die eine überraſchende Wickung,
eine groteske Wendung, kurz eine wirkſame Silhouetie
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Georg. Am 4.: dem Poſtſchaffner Wilhelm Groh,
Rheinſtraße 39, eine T. Alice Eliſabeth. Am 29. Nov.:
dem Geflügelhändler Johannes Dotter III. in Dieburg
eine T. Eliſabeth, hier Lagerhausſtraße 24.
Aufgebotene. Am 3. Dez.: Zimmergeſchäftsinhaber
Balthaſar Stork, Rhönring 115, mit Suſanna Schmitt,
Nierſtein. Sergeant Philipp Ripper, Inf.=Regt. 87,
Mainz, mit Eliſabete Born, Fränkiſch=Crumhach.
Schneider Wilhelm Rug mit Dienſtmagd Anna
Trumpfheller, beide in Gammelsbach. Jakob Mähn,
Winzer, mit Juliane Lerch, beide in Nierſtein.
Kauf=
mann Joh. Friedr. Karg, Frankfurt a. M., mit Amalie
Brag, Wenckſtraße 52. Former Wilhelm Ockin,
Große Kaplaneigaſſe Nr. 25, mit Dienſtbote Eliſabethe
Müller, Kaupſtraße 48. Bäcker Gottfried Fritz,
Mag=
dalenenſtraße 15, mit Schneiderin Auguſte Dreher,
Jugenheim a. d. Bergſtr. Schloſſergehilfe Peter Beck,
Schotten, mit Margaretha Sörger, Schotten.
Inge=
nieur Ernſt Wilhelm Wöbke, hier, mit Alma Maria
Thereſe Reps, Magdeburg. Fabrikarbeiter Joh. Aug.
Krähling, Höchſt, mit Kath. Eliſab. Marg. Weitzel,
Frankfurt a. M. Schreiner Siegmund Hechler,
Gar=
diſtenſtraße 18, mit Dienſtmagd Marie Palmy, Groß=
Zimmern. Am 4.: Dreher Friedrich Plößer. Nieder=
Ramſtadt, mit Dienſtmädchen Marie Schmitt, Aſſelheim.
Kaufmann Otto Nagel, Mannheim, mit Friederike
Louiſe Margaretha Kinno, Mathildenplatz 19.
Geſtorbene. Am 2. Dez.: Katharine Pohl, Tochter
des Schreiners, 1 J., ev., Erzhauſen. Am 3.: Wilhelmine
Rippert, geb. Müller, Witwe des Reviſionskontrolleurs,
74 J., ev., Dreibrunnenſtraße 9. Kutſcher Friedrich
Emil Schmelz, 41 J., ev., Arheilgerſtraße 48. Am 4.:
Marie Hees geb. Metzger, Witwe des Metzgers, 74 J.,
ev., Riedeſelſtraße 70. Kaufmann Ludwig Heinrich
Chriſtian Hahn, 38 J., ev., Wienersſtraße 93.
Schnei=
dermeiſter Ferdinand Johann Nikolaus Schmidt, 74 J.,
ev., Große Bachgaſſe 20. Maria Bertha Andrae, 1 J.,
ev., Frankfurterſtraße 35.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 17. Nov.: dem Hilfsarbeiter Karl
Robert Chriſtian Philipp Irle, Ludwigshöhſtraße 43,
ſeine T. Johanna Marie. Am 23.: dem
Eiſenbahnaſſiſten=
ten Heinrich Georg Balthaſar Aßmuth,
Schießhaus=
ſtraße 40, ein S Georg Ferdinand. Am 24.: dem
Kauf=
mann Franz Joſeph Albert Beuer,
Heidelberger=
ſtraße 81//0, eine T. Erika Maria Franziska. Am 23.:
dem Stukkateur Johann Baptiſt Frühwein,
Wingerts=
gäßchen 17, ein S. Hans Martin. Am 26.: dem
Scheift=
ſetzer Julius Adolf Stutz, Beſſunger Straße 87, ein S.
Erich Hans. Am 21.: eine unehel. T. Marie Antoinette
Eliſabeth. Am 24.: dem Wirt Franz Heinrich Henkel,
Klappacherſtraße 88, eine T. Henriette Franziska. Am 27.:
eine unehel. T. Eliſabeth. Am 28.: dem
Eiſenbahnober=
ſekretär Franz Wilhelm Weſtbomke, Bruchwieſenſtr. 6,
eine T. Maria Magdalena. Am 1. Dez.: dem Sergeand
im Leib=Dragoner=Regiment Nr. 24 Hermann Heinrich
Franz Klick, Weinbergſtraße 26, ein S. Hermann Hch.
Franz. Am 3.: dem Werkführer Hermann Otto
Maxi=
milian Glunz, Beſſunger Straße 126, ein S. Paul
Maximilian. Am 2.: dem Maſchinenſchloſſer Heinrich
Georg Stork, Weinbergſtraße 4, ein S. Georg. Am 1.:
dem Schneidermeiſter Heinrich Käſtner,
Frankenſtein=
ſtraße 48, eine T. Anna.
Aufgebotene. Am 26. Nov.: Sergeant im
Feldartil=
lerie=Regiment Nr. 61 Johann Konrad Schönig und
Sophie Mathilde Anthes, Kiesſtraße 103. Am 3. Dez.:
Maſchinenſchloſſer Georg Heim, Sandbergſtraße 37, und
Apollonia Becker zu Griesheim bei Darmſtadt.
Eheſchließungen. Am 23. Nov.: Sergeant im
Feld=
artillerie=Regiment Nr. 61 Nikolaus Ohl und Emma
Maria Katharina Jung zu Freienſeen. Schmied Georg
Leonhard Foshag, Sandbergſtraße 59, und Maria
Jakob, daſelbſt. Am 30.: Gürtler und Metallgießer
Adolf Ludwig Malſy, Moosbergſtraße 48, und Anna
Chriſtine Groh, Ahaſtraße 22.
Sterbefälle. Am 22. Nov.: Kaufmann Th. Wilhelm
Georg Martin Kagels, 41 Jahre, ev Schießhausſtr. 48,
ledig. Am 25.: Privatier Friedrich Chriſtian Reining,
66 Jahre, ev., Schießhausſtraße 55. Am 29.: Oberland=
meſſer a. D. und Vermeſſungsreviſor Konrad Sames,
66 Jahre, ev., Mathildenſtraße 45. Am 30.: Ludwig
Vollet S. des Poſtillons, 1i Mon., ev., Kiesbergſtr. 12.
Am 3. Dez.: Luiſe Sopie Baumann, T. Les Taglöhners,
1 Jahr, ev., Beſſunger Straße 55. Am 4.: Friederike
Luiſe Weber, T. des Kaufmanns, 8 Mon., ev., Neue
Niederſtraße 11. Am 5.: Privatin Dorothea Seederer,
77 Jahre, ev., Steinackerſtraße 18, ledig.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
2. Advents=Sonntag, den 8. Dezember 1912
Hoſkirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
— Abends um 6 Uhr: Miſſionspredigt. — Mittwoch,
den 11. Dez., abends um 6 Uhr: Adventsandacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Vogel.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Velte. — Abends um 6 Uhr: Gottesdienſt mit
Abend=
mahlsfeier. Pfarrer Velte.
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer.
— Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Kleberger.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
8. Dez., nachm. um 2 Uhr: Taubſtummengottesdienſt.
Pfarrer D. Dr. Diehl. — Freitag, den 13. Dez., abends
um 8¼ Uhr: Bibelſtunde. Pfarrer D. Dr. Diehl.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8½ Uhr:
Diviſionspfarrer Liedtcke. — Vorm. um 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt, Steinſtr. 24 (Muſikſaal).
Johanneskirche: Kollekte für den Samariterverein. —
Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent Müller. —
Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Abends
um 5 Uhr: Pfarrer Marx. Feier des hl. Abendmahls
mit Vorbereitung.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr:
Pfarr=
aſſiſtent Lautenſchläger. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt für den Weſt bezirk. Pfarrer D.
Waitz. — Abends um 6 Uhr: Pfarrer D. Waitz.
Feier des hl. Abendmahls mit Vordereitung.
Anmel=
dung von ¼6 Uhr an in der Sakriſtei. — Nachm. um
4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer Veller.
Eliſabethenſtift: Vormittags um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Hickel. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottesdienſt. Pfarraſſiſtent Lic. Adolph. —
Vor=
mittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Wagner. — Abends um 6 Uhr: Pfarrer Wagner. —
Gemeindehaus, Hofgartenſtraße 8:
Mitt=
woch, den 11. Dez., abends um 8 Uhr: Bibelſtunde.
Pfarrer Wagner.
Panluskirche: Kollekte für das heſſ. Krüppelheim. —
Vorm. um 10 Uhr: Pfatraſſiſtent Herpel. — Vorm.
um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarraſſiſtent Herpel.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 8. Dez.,
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nach=
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Zweig der
Stadtmiſſion (Beſſungerſtraße 88, Hth.). Sonntag,
den 8. Dez., vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Gottesdienſt der Nenapoſtoliſchen Hemeinde (
Lagerhaus=
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getauſter Chriſten (Baptigen),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 8. Dez., vorm. um 9½ Uhr:
Erbauungsſtunde. — Vorm. um 10½ Uhr:
Kindergottes=
dienſt. — Nachm. um 4 Uhr: Predigt. Prediger Höpfner.
— Mittwoch, den 11. Dez., abends um 8½ Uhr:
Evan=
geliſation.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 8. Dez., nachmittags um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule
Kindergottesdienſt). — Abends um 8 Uhr: Predigt.
Prediger Schubert aus Frankfurt a. M. — Freitag,
den 13. Dez., abends um ½9 Uhr: Bibel= u. Gebetſtunde.
Karholiſche Gemeinden
2. Advents=Sonntag, den 8. Dezember 1912
St. Ludwigskirche: Samstag, den 7. Dez.,
nachmit=
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
Mariä Empfängnis.
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 6 Uhr: Rorate=Amt mit Predigt und
gemeinſchaftlicher Kommunion des Vereins chriſtlicher
Mütter. — Um 7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion.
— Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt mit Predigt. — Um
½10 Uhr: Hochamt mit Predigt. — Um 11 Uhr:
Aka=
demiſcher Gottesdienſt. — Nachmittags um 3 Uhr:
Feſt=
andacht. — An allen Werktagen, vorm. um ½7 Uhr:
Rorate=Amt.
Kapelle der Warmherzigen Schwellern: Sonntag,
vormit=
tags um ½7 Uhr: heil. Meſſe mit Generalkommunion
für die Mitglieder der Jungfrauen=Kongregation. —
Nach=
mittags um 6 Uhr: Roſenkranzandacht.
Kapelle der Engliſchen Fränlein Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe. — Montag, nachm. um 4 Uhr:
Sakramentaliſche Betſtunde.
Kapelle in Griesheim: Sonntag, vorm. um 9 Uhr:
heil. Meſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 7. Dez.,
nach=
mittags um 4½ Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr;
Rorate=Amt und Generalkommunion der Sodalität. —
Um ½10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Nachm. um
2 Uhr: Vesper; darauf Sodalität.
Kapelle in Arheilgen: Vorm. um ½10 Uhr: Amt
mit Predigt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
7. Dez., nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um 9 Uhr:
Amt mit Predigt. — Nachm. um ½3 Uhr: Herz=Jeſu=
Andacht.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 7. Dez.,
nachmit=
tags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½6 Uhr: Beichte. — Um
½ 7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion,
gemeinſchaft=
liche Kommunion der Frauen und Jungfrauen. — Um
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Nachmittags um
½2 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht. —
Werk=
tags um ¾8 Uhr: Singmeſſe. — Dienstag und Freitag
um ½8 Uhr: Rorate=Amt. — Donnerstag, abends um
5 Uhr: Adventsandacht.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, vormittags um
7 Uhr: Beichte. — Vorm. um ½8 Uhr: Amt und
Pre=
digt. — Nachmittags um ½2 Uhr: Andacht. — Montag,
abends um 5 Uhr: Adventsandacht.
The Church of England Service
2nd Sunday in Advent, 8ht Dec. 1912
Divine Service will be held in the Hofkirche, Residenz
schloss, at 3,15 p. m.
The Rev. H. M. de Ste Croix, British Chaplain at
Heidel-
berg, will officiate.
Celaufte, Getraute und Heerdizte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 24. Novbr.: Dem Tapezier
Otto Ludwig Auguſt Leidorf S. Adam Johannes, geb.
18. Okt. 28. Nov.: Dem Wirt Adam Ruppel S. Peter,
geb. 9. Nov. 30. Nov.: Eine unehel. T. Anna Marie,
geb. 23 Nov. 1. Dez.: Dem Monteur Alwin Max
Leuſchner S. Alwin Moritz, geb. 14. Nov. Dem
Fahr=
radhändler Karl Landzettel S. Karl, geb. 1. Okt. Dem
Dachdecker Heinrich Löchel T. Johanna, geb. 2. Okt.
Johannesgemeinde: 1. Dez.: Dem Bäcker
und Konditor Joſeph Krug T. Eliſabeth Elfriede, geb.
25. Okt. Ein unehel. Sohn Rudolph Wilhelm,
Friedrich, geb. 11. Nov.
Martinsgemeinde: 30. Nov.: Dem Fuhrmann
Georg Kabey S. Karl Wilhelm, geb. 16. Okt. 1. Dez.:
Dem Bürodiener Chriſtoph Hartmann S. Willi, geb.
27. Okt. Dem Friſeur Wilhelm Weber S. Wilhelm, geb.
31. Oft.
Petrusgemeinde: 1. Dez.: Dem Schloſſer Hch.
Kiefer S. Wilhelm, geb. 13. Okt. Dem Bankbeamten
Wilhelm Friedrich Ehrhard T. Eliſabeth Margareto, geb.
23. Okt. Dem Schneidermeiſter Peter Döring T. Maria,
geb. 3. Nov. Dem Weißbinder Heinrich Hemmerling S.
Georg, geb. 7. Nov. Dem Forſtwartsaſpiranten Wilh.
Aßmus T. Erna Eliſabeth, geb. 17. Nov. Dem Friſeur
Ernſt Paul Friedrich Gubſch T. Helene Hildegard Martha,
geb. 30. Okt. Dem Bahnſteigſchaffner Heinrich Karl Kraft
T. Minna, geb. 10. Okt.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 30. Nov.: Bahnarbeiter Hch.
Maurer von Groß=Zimmern und Anna Marie Hufbauer.
1. Dez.: Oberbahnaſſiſtent Karl Auguſt Wilhelm Ziſſel
und Katharina Wolf.
Johannesgemeinde: 30. Nov.: Schloſſer Joh.
Haag von hier und Marie Heil von Klein=Umſtadt.
2. Dez.: Diplom=Ingenieur Franz Johannes Otto Stumpf
in Bremen und Anna Katharine Chriſtine Zeh von hier.
Martinsgemeinde: 26. Nov.: Friſeur Hugo
Emil Jacobi hier und Anna Weber aus Koburg. 30. Nov.:
Fabrikarbeiter Adam Schuchmann und Marie Margarete
Fix, geb. Bieber, beide hier.
Petrusgemeinde: 23. Nov.: Schmied Georg
Leonhard Foshag und Marie Jakob. 1. Dez.: Gürtler
und Metallgießer Adolf Ludwig Malſy und Anna
Chriſtine Groh.
Peerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 22. Nov.: Eliſabeth Blank, geb.
Fiſcher, Witwe des Maurers, 63 J., ſtarb 20. Nov.
6. Dez.: Schneidermeiſter Ferdinand Schmitt, 74 J.,
ſtarb 4. Dez. 5. Dez.: Wilhelmine Rippert, geb. Müller,
74 J., ſtarb 3. Dez. 2. Dez.: Maſchinenmetſter a. D.
Alexander Bernhard, 76 J., ſtarb 30. Nov. 3. Dez.:
Anna Waas, Tochter des verſt. Aktuars. 24 J., ſtarb
1. Dez.
Johannesgemeinde: 1. Dez.: Dora Geyer,
geb. Berg, Ehefrau des Kellners, 22 J., ſtarb 28. Nov.
3. Dez.: Emilie Stark, geb. Schaus, Ehefrau des
Haupt=
manns a. D., 60 J., ſtarb 30. Nov. Kupferſchmied Hch.
Spahn, 49 J., ſtarb 1. Dez.
Martinsgemeinde: 25. Nov.: Bierfahrer Adam
Körber, 44 J., ſtarb 22. Nov. 26. Nov.: Schmied Jakob
Nederauer, 76 J., ſtarb 23. Nov. 27. Nov.: Chriſtine
Henriette Emich, 72 J., ſtarb 24. Nov. 28. Nov.: Eliſabeth
Vuchwald, Tochter des Fuhrmanns, 4 J., ſtarb 26. Nov.
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Nr. 349 mit Buchtinte M 1.25
„ 349A „ Kopiertinte „ 1.25
Soenneckents
Füllfeder-Träger
Nr 818 M 18.− Mit gröfserer Feder — Nr820: M 20.− Besonders groſse Ausführung — Nr 824: M 24.−
Für die Westentasche — Nr 816A: M 16.— * Mit gröfserer Feder — Nr 820A: M 20.−
Soennecken’s
Taschenbücher
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10X12½ cm
Nr 339
Mit 1. Schlaufe
M 2.—
Nr 339A mit
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Notiz-
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(Notizbücher)
bit Gold-Eilieder Pr 820 Ps z1 20.—, 6 Spitzenbreiten ; Alit Goldlugelſedler — Nr 820 1er in 2ſ=
Aus echtem Silber:
Nr 733: M 1.—
Für besonders
grofse Halter —
Nr733E: M 1.25
Aus Neusilber:
Nr 657N: 30 Pf
Verhüten ein herausfallen
Her Füllieder nus der Tasehre
Mit zwei 18 karätig goldplattierten Zierringen — Nr 8192- M 19.− Luxusausführungen von M 30.− bis M 120.− laut Liste Nr 1015a
Soenneckens Gofdiedern
mit unabnutzbarer Iridium-Spitze
Nr3
1 Stücke
M 7.—
Nr5
I1 Stücken
M 9.—
Soenneckens Gold-Eiliedern
Mit unabnutzbarer
lridium-Spitze
Spritzen nie
1 Stück M 10.−
D. R- G-M
ak Ltg
Nr 6
ENREEkähhe
1 Stüek=
M 11.—
MN
Spitzenbreiten: Nr 105
D.
6
*106), 707
Umsteckhalter aus Hartgumti hierzu: 1 Stück M 1.— Halter aus echtetn Bernstein hierzu: M 9.− bis M 12.−
Soennecken’s Tintenfässer
Soennecken’s
Ledertaschen
für Goldfüllfedern,
Bleistikte usw
Aus feinem
schwarzen Leder
Mit 1 Schlaufe:
Nr 672 3X15½ cm
80 Pf
Mit 2 Schlaufen:
Nr338 5X15½ cm
M 1.—
Mit 4 Schlaufen:
Nr 673 10 X 16 cm
N2.—
Soennekene
Reise-Schreibtaschen
Mit 2 Taschen und Markentäschchen
Aus feinem schwarzen Leder
12218½ em
Nr942S mit 1 Goldfüllfeder Nr912,
1 Bleistift, 1 Pfau= u. Rotstitt.
1 Malsstäb u. L.ösch-Karton M 19156
Nr 940 ohne Zubehör M 6.—
D. R.G. M
Verhindern auf die denfbar einfachste Weise ein zu tiefes eintauchen der Feder, die Tintenfässer mit 2 Gläsern (aufser 1038— 1040) aufserdem ein verwechseln der Tinte
Untersätze fein halbdunkel poliert
Beschlag fein vernickelt
Nr 47 12211 em MI 25o
. 481 14212 „ „. 3.—
Mulde etwas weniger tief:
Ar 283 8X9 em M 2.—
„ 291 10X10 „ „ 2.25
122 12X12 „ „ 2.50
Beschlag fein vernickelt
Nr 479 12X10 cm M 2.50
„ 483 14½812 „ „ 2.50
Untersatz schwarz mattiert Eiche,
besonders für Kontore geeignet:
Ar 4798 12210 cm M 2.50
„ 4838 14½212 „ „ 3.—
Beschlag fein matt Altmessing
Nr 1025 P 389 em M4 250
„ 1030 F 10212 „ „ 3.-
1031F 12214½
3.50
Mit Beschlag in Altkupfer 25 Pf mehr
Beschlag fein matt Altmessing
Nr 1035F SX9 em M 3.−
„ 1036F 10X12 „ „ 3.50
1037F 12814½ „ 4.−
Mlit Beschlag in Alttupfer 25 Pf mehr
Gröfse 12X14½ cm
Nr 1214F Beschlag Altmessing M 5.—
„ 1214K
Altkupfer „ 5.25
Beschlag fein vernickelt
Nr 284 12½X9 cm M. 3.—
„ 292 16X10 „ „ 3.50
„ 473 16X12 „ „ 3.75
„ 134 19212
4.-
Beschlag fein vernickelt
Elr 467 15P 12 em M 3.75
Untersatz schwarz mattiert Eiche,
besonders für kontore geipnei:
jr 4657§ 16X12 em M 3.75
Mit bester Uhr
Nr 469
„ 1198F
„ 1198K
16X14 cm
Beschlag fein vernickelt M 4.−
in Altmesing „ 5.50
in Altkupfer „ 6.
21 X14 cm
Nr 498 Beschlag fein vernickelt M 5.25
„ 1199P
in Almesing „ 6.50
in Altkupfer:
„ 7.—
„ 1199k
22½N12½ cm: Beschläge fein Altmessing
Dr 1147 Untersätze fein halbdunkel poliert M4 12.
n 15.-
1148 „ echt Mahagoni
Soennecken’s
Tinten
Kopiertinte
Dunkelbraun
1 Liter M 2.—
½ „ „1.15
½ „ „—.70
Buch- u. Kopier-
Tinte
1 Liter M 2.−
½ „ „ 1.15
Soennecken’s Federhalterträger
Schützen Tisch u. Pult vor Tintenflecken Sehr praktisch
Nr 126/5 mit 5 Rillen (19X11 cm)
Buche: 75 Pf- Eiche: 90 Pf- Nuisbaum: M 1.—
D-R-G-M
10X 15½ cm Bestes
Taschen-
buch zum vormerken von
Ter-
minen, Versammlungen usw.
Nr1244/1015 K Kunstled. M 2.−
„ 1246/1015 Kf. Leder „3.50
Ersatzkalender dazu 75 Pf
Soennecken’s
Taschen-Kalender
in Ringbuchfor
Soennecken’s
Briefbeschwerer
Fein vernickelt
Mit Tuch unterklebt
Nr 17 6X6 cm M2.−
„ 16 13½X5½ . . 2.75
„ 18 18X6 „ „ 3.50
19 24X6 „ „ 4.50
Soennecken’s Umlegkalender p.R.G-N
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Die besten Schreibtisch- (Notiz-) Kalender
Die Blätter Können umgelegt und dauernd aufbewahrt werden
Nr 266: M 3.50
Blätter umleg- u. abnehmbar
Blattgröſse 88X118 mm
Ersatzkalender M 1.—
Feinste Holzarbeit
Ni 799 12½X16½cm M2.75
Für Damen:
Nr798 9½ X 13cm M2.25
Ersatzkalender 75 Pf
* Bügel fein poliert
Nr 263 18X12½ cm M 2.50
Für Damen:
Nr 744 M 14½ X10 cm M 2.50
Fein polierte Holzplatte
Ersatzkalender 75 Pf
Holzplatte fein poliert, Metallteile
fein verniclelt:
Nr 261 18½X15 cm M 2.50
Einfacher, Platte fein lasiert:
Nr373 13½X18½ cm M 1.50
Ersatzkalender 75 Pf
Soennecken’s Bleistiftspitzer
D.R-G-M
Hein
beschmutzen
der Hände!
2
umherstreuen
der Späne!
Aus fein lackiertem Metall, Messer
auswechselbar und aus feinstem Stahl
Nr 175 10X10 cm M 4.−
Soennecken’s
Federhalterständer
Halten den Schreibtisch von
Schreibgeräten frei
Aus pol. Holz, Stäbchen vernickelt
Nr386 IIX14 cm, 6 Lager M 2.−
„2.50
„ 387 13X22 10 „
9X14½
cm
Fein lackierter Metalluntersatz,
Bügel fein vernickelt
Nr 450 M vermessingt M 4.50
450 N vernickelt „ 4.50
Ersatzkalender 75 Pf
Fein lacklerter Metalluntersatz
Nr 327 13½ X 20½ cm M 2.50
Ersatzkalender 75 Pf
Soennecken’s Kartenständer
Für Postkarten, Briefumschläge udgl
Bügel verstellbar
Wie Altkupfer,
Unterplatte
fein dunkelgrün
Jackiert
Nr853 K: 15½X11½ cm M2.50 Nr 800K: 16X8½cm M2.−
Mit 5 Bügeln
Mit 7 Bügeln
Fein vernickelt, Unterplatte fein schwarz 50 Pf mehr
Soennecken’s Briefwagen
Mit Gewichten
Nr 186 in Messing, Fuſsplatte
. M 12.−
Holz .
Nr 187 ganz aus Messing „ 16.−
Nr 295 22½ cm hoch (500 g) M 6.50
„ 296 22½ „ „
350 g) „ 5.50
„ 188 25
„ (250 g) „ 4.−
Aulserst zweckmälsig
jedes Blatt kann durch unterlegen
unter die Kugel aufbewahrt werden
Soennecken’s Schreibblöcke
Aulserst zweckmälsig
Feinpolierte Holzplatte, Metallteile fein vernickelt
Nr 264 20X16 cm M 3.50
„ 745 15X12 „ „ 3.25
Ersatzblöcke 60 bezw. 50 Pf
(§8 (4 jedes Blatt kann durch umlegen
aufbewahrt werden Fein polierte Holzplatte Fein polierte Holzplatte, Metallteile f. poliert Messing Metallteile fein vernickelt Nr 273 101 X16 cm M2.− Nr 262 17X15 cm M 2.75 Ersatzblock 60 Pf Ersatzblöcke 50 Pf
Die mit Schlitzlochung versehenen Blätter
sind im Nu abzunehmen
Fein polierte
Holzplatte
Metallteile Messing poliert:
Nr 367 14½X11½ cm M 2.25
Untersatz aus feinem schwarzen Glas,
Metallteile fein goldfarbig:
Nr369 14x11 cm M5.−
Soennecken’s
Anfeuchter
Zum anfeuchten
von Marken und
Schildern
Nr307 11X8 cm M 1.25
Für den Schreib- und Arbeitstiech
D RG M
Soennecken’s Bücherstützen
Verhindern das schiefwerden der Bücher
Drehbarer Bücherständer
In Eiche, fein mattiert
Höhe 18 cm Durchm. 30 cm
TFalst eine grofse Anzahl Bücher
zund. gewährt beste Ubersicht
Nr 383: M 16.50%
Fein pol. Holzplatte, Bügel vernickelt
Nr Länge Züge 1 Eiche Nuſsb. 3481 30 cm 5 M3.-—t M3.75 1348/A 45 „ 3.75 „4.75 348 B 60 „ 10 „5.50 „6.50 Platte schwarz oxydiert,
dunkelgrün pegamoldart. lackiert,
Bürel verstellbar
Nr 328 30 cm lang M 4.50
„ 328A 45 „ „ „ 6.—
* 328B 60 „ „ „ 7.50
Fein polierte Holzplatte,
Bügel nickelplattiert und poliert,
verstellbar
Nr 344 80 cm lang M5.−
7.-
Nr 344A 45
Zinfacher — Nr345 30cm M2.75
Doppelstütze
Nr8 16—25 cm lang M 1.10
Einfache Stütze
Nr9 13X15 cm 50 Pf
Fein lackiertes Metall
13X14 cm
Für Bücherschränke
und Bibliotheken
Nr 341: 65 Pf
Schräg, als Lesestütze
Nr 342:75 Pf
Lesestütze
Zum aufstellen von Büchern beim lesen
Aufser Gebrauch zum zusammenklappen
Nr 215 Eiche, 16X24 cm M 1.50
Soennechen’s
Reise-Kopierrollen
Liefern tadellose Kopien
Mit Kopierheft von 100 Blatt:
NrI7A: M 3.— * 28½ cm lang
Mit hohler Rolle für Schreibgerät
und 25 Blättern losen Kopierpapiers:
Nr 17:M 3.50 ₰ 32½cm lang
Soenneckens Kopierpressen in Buchform
leder sollte von seinen Briefen, Berichten udgl eine Kopie zurückbehalten
Schnellstes kopieren * Schärfste Kopien
Nri Quart, m. Buch v. 1000 B1. M 13.50
„ „ „ 500 „ „ 12.50
7 Folio, „ „ n 500 „ „ 16.50
Dieselb. Pressen m.Schlofs Mz. — mehr
Mit Kopiermappe (statt mit Buch)
zum kopieren auf lose Blätter:
Nr 4M Quart, mit Schlofs M 15.25
7M Folio, ohne „ „ 10.25
Für die Reise
Aus Stahl und Wellblech (2 kg)
Nr19 MQuart, mit Kopiermappe zum
kopieren auf lose Blätter M 14.−
Mit Kopierbuch — Nr 19: „ 13.−
Aus feinem Holze Welle aus Stahl
Mit Buch von 500 Blatt:
Nr355 Quart M 12.50
„357 Folio 16.50
Mit Kopiermappe (statt Buch)
zum kopieren auf lose Blätter:
Nr355 M Quart M 13.50
357 M Folio „ 16.50
Soennecken’s
Briefkörbehen
Aus feinem Geflecht,
mit Ledertuch-Einlage
Nr176 25X36 cm. . M 2.25
„ 233 27½X41 „ . „ 3.−
Zwischenstützen z. bequemen
über-
einanderstellen mehrerer Körbe:
D. R-G- M
Nr 385 für Nr 176: 80 Pf
„ 385R „ „ 233: 90 Pf
Soennecke
Gummiertuben
Aufserst zweckmälsig Grölste Sauberkeit
Mit echtem säurefreien Gummi-Arabikum
n's
Gummierglas
„Acara‟
30 Pf
Nr394 9½ cm lang
50 „
„395 14 „ „
Kein verdicken oder eintrocknen des Gummis
Nr220 12cm hoch M2.25
„ 221 9 „ „ „ 1.60
Soennecken’s Brieföffner
Nr 60 aus Stahl, fein vernickelt und poliert 60 Pf * 20,5 cm lang
Soennecken’s Federhalter
In verschiedenen Farben:
Nr 408 dünn * Nr 409 mitteldick * Nr 410 dick 1 Stück 15 Pf
Soennecken’s Taschenstifte
Nr 320 vernickelt 30 Pf * In Schachteln mit 6 Ersatzstiften — Nr 3202 .65 Pf
320A „ u.fein gerieft 40 Pf :
— Nr 320AZ 75 Pf
Soennecken’s
Papierhafen
Grölse 9X15½ cm
Unterplatte aus Alteiche,
Bügel aus fein pol. Messing
Nr 161:M 1.25
Ohne Platte — Nr160- M1.−
Soennecken’s
Briefhalter
Beschläge vernickelt und fein poliert
Unterplatte aus feinem Holz:
Nr 169 H 28 X31 cm . . . M 2.—
170 H 28 X36 „ . . . „ 2.25
Unterplatte Karton mit Kaliko:
Nr 169P 28X31 cm
M 2.—
„ 170 P 28 X36 „
. „2.25
Soennecken’s
Schrift-Schablonen
Zum leichten und schnellen schreiben
lateinischer Grofsbuchstaben
Aus Zelluloid * D-R-G-M
Verwendun
von Bleistift Tinf
usche od
Farbe möglich
Für Insenieure, Architekt.,Zeichn. usw:
Satz Nr 950 — 5 Schablonen (42 cm lang) für
12 Schriftgröfsen, mit allem Zubehör I1 10.−
Einzelne Schablonen M 2.−
Kleinere Ausführungen (21 cm lang)
Für Schulen:
Satz Nr820 — 3 Schablonen für 6
Schrift-
grölsen M 2.75
Für schräge Schrift:
Satz Nr 819 — 2 Schablonen für 4
Schrift-
gröfsen M 2.−
Einzelne Schablonen M 1.—
uid
n mit Feder Mr3
Schönste
Zierschrift
oscheck
Leicht
zu erlernen
Geschrieben mit Feder Nr 30
gegeben von F. SOENNECKEN, mit Vorwort von Geh. Reg.-Rat Prof. F. Reuleaux
Soennecken’s Rundschrifffedern
für Rundschrift und zum Schriftzeichnen
Nr 1A, II 2½, 3½,
1 Gros M4 3.— : ½ Gros 80 Pf
dern Nr 1A, 1B, 1— 2 werden unter Nr o1A,
O1B, O1—02 zu gleichen Preisen auch mit Muldenspitze
für dickere Anstriche (DR-G-M) geliefert
Zum Selbstunterricht:
Elnfacher Lehrgang:
I. Tell mit 25 einfachen
und doppelten Federn
M 2.50
Für Fortgeschrittene:
II. Tell-M 1.50
m. „: „ 1.—
Alle 3 Teile in Schachtel
mit 25 einfachen und
dopp. Federn u. 1 Halter
M5 —
Für Schulen:
Elnfacher Lehrgang:
Heft 1 u. 2 je 25 Pf
Für Fortgeschrittene:
Heft 3 u. 4 je 25 Pf
Soennecken’s Rundschrift-
Federn für Rundschrift und
Zeichenschrift
Mit Tintenträge
½ Gros 90 Pf
Mit Muldenspitze
(D.R-G-Mhu.
Tinten-
träger-Nro1 D,01C
Gros M 2.50
1/12 „ „ —.90
Weitere Sorten:
Nr 40-90
1 Auswahl Nr8 — 25 einfache und doppelte Federn mit 1 Uberfeder M 1.—
Rundschriftfederhalter: Nr 451 mattiert 10 Pf Nr 501DN naturpoliert 15 Pf Nr 501 DNF mit 2 Federn 25 Pf
Soennecken’s Nadelschalen
(Hefteckenbehälter)
Mit Heftecken und Nadeln gefüllt
Aus hell. Glas — Nr399 11X7 cm M 1.50
Rund, mit 1 Mulde, mit Nadeln gefüllt —
Nr389 7½X3 cm 75 Pf
Blätter auswechselbar, Einbanddecke
dauernd zu benutzen
Ringmechanik im Nu zu öffnen, neue
Blätter können sofort eingefügt,
erledigte herausgenommen werden
D. R-G-M
Soennecken’s Ring- (Notiz-) Bücher
Lose Blätter-System * Besser als gebundene Bücher
Für Kaufleute, Architekten, Ingenieure,
Reisende usw
Für Adressen, Bezugsquellen, Preise,
Rezepte udgl
D.R-G- M
Ohne Registerblätter 10 mm dick
Ohne Taschen
Mit 2 Taschen und Bleistift
Felnes Kunstleder (schwarz, braun oder rot):
Nr1244/68 6X8 cm M—.75
„1244/912 9X12
„ 1244/1015 10X15½, „ 1.50
Echtes Leder (schwarz, braun oder nt):
Nr 1246/68 6X8 cm M 1.50
„ 1246/1015 10X15½,
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„ 1246/1117 11X17
Mit 50 liniierten, auf Wunsch auch karierten Einlageblätter
Mit 12 Registerblättern von A-Z mehr: 10-25 Pf
Felnes Kunstleder (schwarz, braun oder rot):
„ 1.25 Nr1244 912T 9X12 cm M 1.75
„1244/1015 T 10X15½, „ 2.25
1244/1117 11X17 „ „ 2.— 1 „ 1244/1117I 11X17 „ „ 2.75
Echtes Leder (schwarz, braun oder rt):
1246/912 9X12 „ „ 2.25 1 Nr1246/912T 9X12 cm M3.−
„ 1246/1015T 10X15½,
„3.50 „ 1246/11177 11X17 „ „ 4.50
Mit 20 Registerblättern von A—Z
20 mm dick
Mit 2 Taschen und Bleistift
Felnes schwarzes Kunstleder:
Nr1239/912T 9X12 cm M2.50
„ 1239/1013T 10X13 „ „ 3.
„ 1239 1015 I 10X15½ , „ 3.25
„ 1239/1117I 11X17 „ „ 3.50
Echtes schwarzes Leder:
Nr1241 912T 9X12 cm M 4.—
„ 1241/1013T 10X13 „ „ 4.75
„ 1241/1015T 10X15½, „ 5.25
„ 1241/11177 11X17 „ „ 5.75
Ohne Taschen und ohne Bleistift 50 bis
75 Pfweniger Mit 80 Einlageblättern
Mit 5 Taschen und Bleistift
Ohne Registerblätter 10 mm dick
In feinstem Leder mit
Seehund-
ledernarbung, schwarz, braun oder rot
Nr 1251/1015 12X15½ cm M 8.—
Dasselbe mit Schlaufe für Füllfeder
(statt mit Bleistift) —
Nr 1252/1015. M 8.−
Dasselbeohne Taschen u. ohne Bleistift
— Nr 1250/1015: M 5.50
Mit 50 linierten, auf Wunsch
Ohne Taschen u. ohne Register
Soennecken s Dofumentenmappen
Mit starkem grünen Kaliko überzogen
Von gröfster Haltbarkeit
10 mm diel
Felnes Kunstleder (schwarz, braun oder rot):
9X6 cm M—.75
Nr1248/96
„ 1248/138 13X8 „ „ 1.25
„ 1248/1510 15½X10 „ „ 1.50
„ 1248/1711 17X11 „ „ 2.—
Echtes Leder (schwarz, braun oder rot):
Nr1249/96
9X6 cm M1.50
„ 1249/138
13X8 „ „ 2.25
„ 1249/1510 15½x10 „ „ 3.−
„ 1249/1711 17X11 „ „ 3.50
Mit 2 Taschen mehr 25 bis 50 Pf (von Grölse
13X8 cm ab)
auch karierten Einlageblättern
Ringbücher
in Geschenkpackung
Ringbücher in feinem Leder, schwarz,
braun oder rot, mit 3 Paketen Ersatz-
Einlagen In feinem Karton
Hochformat
Nr1246/710 Z 7½X10 cm M2.40
„ 1246/912 2 9X12 „ „ 3.−
„ 1246/10152 10X15½, „ 4.—
Querformat
Nr 1249/96 Z 9X6 cm M2.−
„ 1249/138 2 13X8 „ „ 3.—
„ 1249/1510215½X10 „ „ 4.−
30X38½ cm * Mit 12 Taschen aus starkem
graublauen Manilakarton * Rücken erweiterbar
Mit Verschlufsband — Nr 740: M 7.−
Mit Schlofs — Nr 743: M 11.—
Soennecken’s Schriftenmappen (Dofumentenmappen)
Zum geordneten aufbewahren von Schriftstücken, Akten, Dokumenten udg!
Mit 20 Fächern (A-2) * Ersetzen eine Menge einzelner Mappen * Beliebig erweiterbar * Falze mit Leinwand überzogen
Schriftenordner
Mit 20 Fächern (A-2)
Aus
starkem
schwarzen
Kaliko
Nr 752 35X26 cm M 5.50
„753 40 X26 „ „ 6.50
Wechselmappe Nr 758: M 3.50
Die
Ver-
schlufs
schlufs-
klappe ist
erweiterbar
Mit Metallecken Nr 756 E 35X26 cm M 9.25
und mit Schlofs: 1 „ 757 E 40X26 „ „ 10.25
Ohne Metallecken, 1 Nr 754 35X26 cm M 6.—
ohne Schlofs: 1 „ 755 40X26 „ „ 7.—
Feiner Papier-Ueberzug
Rücken mit Leinen überzogen
Nr748 35X25½ cm M 3.−
749 38½X25
3.50
Soennecken ’s Reise-Schreibmappen
Erweiterbar
Mit starkem Leinen-Ueberzug
Mit loser Schreibunterlage
Nr 746 mit Verschluſsband, 26½X35 cm M 6.−
Mit Schlofs: Nr 747 26½X35 cm M 7.50
„ 927 27½X39 „ „ 8.50
Für Damen: „ 926 21X27 „ „ 6.50
Saennecken’s Papierkörbe
Sorgfältigste Arbeit
Soennecken’s
Schreibunterlagen
Sehr zweckmäſsig, weil vorn keine Kante
Soennecken’s schräge Schreibmappen
Ein jeder sollte zur Schonung der Augen diese Mappen benutzen
Soennecken’s Schreibmappen
Mit Tasche für die Papiere
Soennecken’s
Broschürensammler
In Buchform
Helles Strohgeflecht:
Nr1102 2 34 X 25½ cm M3.25
§ 1102/3 38½X30 „ „ 4.−
n1102 4 4IX 30½ „ „ 4.50
Miit Kalleo-Einlassung
Nr 213 37X25 cm . . . . . . . M 1.50
„ 214 41X29 „ .
. „ 1.75
. „ 2.−
„ 435 45X32 „ .
„ 436 52X38. „
. „ 2.50
„ 3.−
„ 437 60 X45 „ .
Mit Abreifskalender
Mit Kalika-Einfassung
Nr 77 47X38 cm M 5.—
Ersatzkalender M 1.—
Der Kalender ist perforiert, so dafs
jedes Datumblatt abzutrennen ist
Mit Ledereinfassung
und Lederecken
Nr 75 43X33 cm M 6.−
„ 76 47X36 „ „ 7.50
Für Damen:
Nr 79 30X32 cm, mit Schlofs M 6.50
Flache Schreibunterlagen mit Abreifskalender — Nr 442: M 2.70
Gröfse In Kaliko in ledter Nr M 26X37 cm 428: 2.50 43213.50 29X40 „ 429:3.− 433: 4.− 32X45 430:3.50 434: 4.50 Schützen den Inhalt vor Staub u. geben
der Bibliothek ein gefälliges aussehen
Mit Einsatz Mit feinem Kaliko-Uberzug
Nr929S 6X20X27 cm . . M2.−
r 930§ 8X24 X33½ cm „ 2.85
Soennecken’s
Schreibmappen
Mit 5 Taschen und herausnehmbare
Schreibunterlage mit bestem
Löschkarton
Soennecken’s
Aktenmappen
Mit 2 Schlössem
Zum schliefsen und zum ziehen
eingericntet
Aus feinstem braun. Vachetteleder
Mit Schlofs Für Damen
Nr 908 21X27 cm . . . M 17.−
Für Herren:
M 22.-
Nr 915 26X37 cm
„ 917 25½§ 34 cm
„ 18.−
Einfacher M 4.50 bis M 14.−
A0X29½ cm,
zusammengelegt 40X15 cm
Nr 873 schwarz, gefüttert M 7.50
„ 863 „ ungekütt. „ 9.—
„11.−
„ 862 braun,
„ 861 schwarz, gefüttert „ 11.−
„15.−
„ 860 braun,
„ 901 f. schwarz, gefütt. „21.−
„ 902 braun. Rindl. gefütt. „ 27.−
Soennecken’s Brieftaschen
Feine Ausstattung * Grolse Zweckmälsigkeit
Soennecken’s
Briefordner „Privaf‟
Für den Privatgebrauch und für Haushalte
unentbehrlich
8.5
Mit 3 grofsen u. 1 kleinen Tasche
Gröfse 12X18 cm
Nr 868 Vachetteleder . M 5.−
920 Rindleder . . „ 9.—
Mit 3 kleinen und 1 grofsen Tasche,
aus dunkelgrünem oder rotem Leder:
Nr 870 12X18 cm . . . . M 7.50
Mit 3 Taschen,
aus rotem oder duhkelgrünem Leder:
Nr 869 12x18 cm .
M 7.—
Mit 9 Taschen und 1 Schlaufe,
aus bestem echten Seehundleder
Nr 943 I1½X17½ cm M 16.−
Besonders gediegene Arbeit
Zum geordneten aufbewahren der Schriftstücke
Mit Locher
Nr 761A 28½X30½ cm (40), M 1.60
„ 761H 28½X35½ „ (29), „ 1.80
Zweckmälsigste Ausführung
Soennecken’s Schreibtische
Aus besten trockenen Hölzern
Soeneehens
Bücherständer
Mit Zentralverschlufs für jede Schieblag
reihe: Eiche fein mattiert:
Nr 1290 Breite 140, Tiefe 80, Höhe 78 cm M 148.−
„ 1292 „ 160, „ 80, „ 78 „ „ 160.−
Mit Türen an beiden Seiten, innen links 4
Schieb-
laden, rechts 2 lose Böden:
Nr 1264 Breite 150, Tiefe 80, Höhe 78 cm M 187 —
Besonders feine Ausstattung
Mit Zentralverschlufs für die oberen Schiebladen
Eiche fein mattiert * Beschläge in Altsilberfärbung
Nr1314 Breite 140, Tiefe 78, Höhe 78 cm M 325.−
Mit ausziehbarem Seitenschrank an rechter Seite:
Nr1313 Breite 175, Tiefe 93, Höhe 78 cm M 470.−
Tischplatte mit Ledereinlage: M 20.— bzw. M25. — mel
Mit 4 Rollfülsen
Höhe 87, Breite 36,
Tiefe 40 cm
Nr 1805
Eiche M 25.-
Tischplatte Eiche, Unterteile eichenfarbig mattiert,
mit Rolladen
Nr 1233 Breite 140, Tiefe 80, Höhe 78 cm M 95.−
„ 1234 „ 150, „ 80, „ 78 „ „ 100.−
„ 1235 „ 165, „ 80, „ 78 „ „ 105.−
Mit Aufsatz mit Rolladen M 60.− bis M70.- mehl
Mit Zentralverschluſs und
ausziehbarer Platte Eiche fein mattiert
Nr1268 Breite 140, Tiefe80, Höhe 105cm M225.−
Derselbe Tisch mit höherem Aufsatz:
Nr 1269 Breite 140, Tiefe 80, Höhe 127cm M250.−
Soennecken’s Bücherschränke
Mit glatten Seitenwänden; können zu
Schrank-
eihen schliefsend nebeneinander gestellt werden
je 2 Abteile Gröfse 3 und 4,
Sockel und Kopfstück:
Soennecken’s
deal-Büchersehränke
4 Abteile Gröfse 3, Sockel
und Kopfstück:
Soennechen’s zusammensetzhare
Aktenschränfe
Zum
Aufbewahren
von Büchern,
Noten,
Samm-
lungen udgl
Aus Abteilen einer
oder verschiedener
Gröfse, der
Bücher-
gröſse entsprechend
zusammensetzbar
und zwar
über-
oder nebeneinander
Breite 102 cm, Tiefe 37 cm, Höhe 185 cm
Nr 1410 Eiche matt poliert
Mit facettiertem Spiegelglas . . . M 200.−
„ 175.−
Mit feinem Bilderglas.
Nr1131EArts Eiche M220.− Gediegenste
Ausstattung
177X92½X33 cm
Zentralverschlufs M 20.— mehr
Die
zweck-
mäſsigsten aller
Bücherschränke
In 4 Gröfsen
Abteile, Sockel und
Kopfstücke einzeln
käuflich
Abteile von
M 26.− an
Verlangen Sie Nr 1112 Arts Eiche M 134.−
Katalog Nr 129C
178X88x34 cm
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Zum zusammenstellen Bellebig zu vergröfsern jedem Raum, jeder Bücheranzahl anzupassen
Ausfürf. Hatnlog ür 320 kostenfrei : Die Preise der Sehreibmöbel verstehen sich auschlielsſeh Fraeht
Nr 1460 Höhe 192, Breite 88, Tiefe 40½ c1
Zusammengesetzt aus 5 Abteilen 1454
1 Sockel 1450 und 1 Kopfstück 1456-
Eiche, fein mattiert. . . . M 262,
Soennecken’s Eilfedern
Schreiben ohne Druckanwendung,
verschönern die Schrift und spritzen nie
Atgunnch.
*1 Gros M3.−
¼ Gros 80 Pf
1 Auswahl
Nr 10 — 12 verschiedene
Fedem
25 Pf
Mittlere Breiten: Nr 105: 105½
Beste
Federn für
schnelles
schreiben
106 . 106½
Federhalter für Eilfedern: Nr 551 mattiert 10 Pf
Nr501N naturpoliert 15 Pf * 19 cm lang
Soennecken’s Neumetallfedern
Rosten nicht Kratzen nicht
bere etchet. e
EE
et
Nr 994 breit Nr995 mittel Nr 996 schmal
¼ Gros: M 2.— * ½ Gros: 75 Pf
1 Auswahl Nr37 (12 verschiedene Federn) 75 Pf
Soennecken’s Schreibfedern
Das beste, was die Schreibfederpfabrikation zu leisten vermag
Für steile Für schräge
In EF, F M
Für gewöhnliche Federhaltung:
Federhaltung:
W— weich
Federhaltung:
Nr 1
„11w 12.
12w 012 42 43 72 111 152 153 53 22 33 173 1 Gros 300
,85 250
70 250
*70 225
65 200
60 250
70 100
30 250
70 225
65 200
60 250
70 225
65 225 Pf
65 „
Soennecken’s Normalfedern
Beste Federn für flotte Schönschrift
Ermöglichen,
beim schreiben
gerade vor dem
Tisch zu sitzen
1 Auswahl Nr 9 —
12 Federn 25 Pf
In EF-, F- und M-Spitze
Federhalter für Normalfedern:
Nr 513N naturpoliert 10 Pf 19 cm lang
Soennecken’s Hugelfedern
Gleiten verinöge ihrer gerundeten Spitze
leicht über das Papier und kratzen nie
Plan für die Auswahl einer für die Hand passenden Feder
schräge
steile
Federhaltung
Bei dünner Schrift wählt man Ausw. NrI
„ mittelstark. „
„ dicker
Federnsteller
Nr 525: 10 Pf
Federhaltung
Bei dünner Schrift wählt man Ausw. Nr4
„ mittelstark. „ „ „
„ dicker „ „
jede Auswahl (25 Pf) enthält 15 Federn, die alle für die betreffende Schreibgewohnheit berechnet sind.
Man wird darunter ohne Mühe eine passende Feder finden
Nr 762 1 Gros M2.50 ₰ ¼ Gros 70 Pf
Soennecken’s Schnellschreibfedern
Fsohinrekene
1 Gros M3.− * 1 Gros 80 Pf
Nr401 breit Nr402 mittel Nr 403 schmal
1 Auswahl Nr36 (15 Federn in 15 Sorten) 25 Pf
Einbände aus einem Stück
Aufserst dauerhaft
Soenneckens Briefordner
Soennecken’s
Briefordner ohne Lochung
Für Akten, Dokumente und besondere Papiere,
die nicht durchlocht werden sollen
Einfachste Handhabung
D-R
G-M
Nr967V Quart, 25X30½ cm 50 Pf
„ 967R Folio, 25X36 „ 60 „
Besonders starker Einband, mit Leinen-Rücken
und Ecken:
Nr 967G — Quart 70 Pf
„ 967) — Folio 90 „
Die Quart-,
Folio u Oktav-
Ordner haben
Kanten-
schoner
aus starkem
schwarzen
Büchertuch
(D R G. M)
Ordner Nr1
Die besten für grofse Geschäfte
Quart, 25X30½ cm — Nr 1A: M 0.90
Folio, 25X35½ „ — „ 1H: „ 1.10
Oktav, 16X24½ „ — „ 10: „ 0 75
Für Postkarten und Abschnitte — Nr 1 L. 1 Stück 70 Pf
Für Wechsel — 1K. 75 Pf
Hebel-Ordper Nr 114 * Mit Greifloch
Quart, 28½X30½ cm
Folio, 28½X35½ „
Oktav, 20½X24½
Für Postkarten
Für Wechsel
Besonders stark
und dauerhaft
Pr 14arMt 1.—
„114H: „ 1.20
„1140: „ 0.95
„ 892L.: „ 0.90
„892K: „ 0.95
Etwas leichtere
Ausführung
Nr 1152: M o95
„ 115H: „ 1,15
„ 1150: „ 0.90
Diese Gröfsen
ohne Greifloch
Lochabstand 80 mm,
auf Wunsch auch 70 mm
Soennecken’s
Verwahrmappen
Sind dazu bestimmt, den Inhalt der gefüllten
Ordner aufzunehmen
(Die Ordner werden aufs neue benutzt)
etletent 35 2e.,
auf Wunsch auch 70 mm
Schnellheſter-Mappe
In 6
Farben
Bei gröſseren Bezügen sehr günstige Mengenpreise * Briefordner-Folgen laut Kafalog Nr 123A
Soennecken’s Sebnellheiter für Einzelakten
Aus sehr kräftigem zähen Manilakarton * In 8 verschiedenen Farben
Nr V6A Quart, 25X30½ cm 60 Pf
V6Hl Folio, 25X35½ „ 75
Einfachere, leichtere Ausführung,
(Verwahrmappe mit Futteral):
Nr 731A Quart 75 Pf
„ 731H Folio 85 „
8.5
Bei gröfseren
Bezügen
sehr günstige
Mengenpreise
Schnellhefter mit Mappe, die zum aufbewahren
besonderer Papiere, Zeichnungen udgl. dient, die
nicht durchlocht werden sollen
Nr 968 Folio 30 Pf
Soennecken’s Vorordner
zur alphabetischen Vorordnung der Schriftstücke
Enthalten für jeden Buchstaben des Alphabets
eine Abteilung
Mit Schiene 1 (lange Stahldeckschiene m. 2 Verschlufsschiebern)
Mit Schiene 3 (blaue Stahldeckschiene)
Karton-Qualität Es (sehr dick):
Karton-Qualität E8: Quart 13 Pf * Folio 14 Pf
Quart 15 Pf * Folio 16 Pf
Karton-Qualität s:Quart 10 St. 90Pf Folio 10 St. 95Pf
Besonderer Aufdruck gegen billigste Berechnung
Soennecken’s Locher
Lochabstand 80 mm, Nr 231
Verstellbar für
7 oder 8 cm Lochabstand:
Fein
Fein
Jackiert
lackiert
Mit breitem Rücken
Katalogheiter
Für Preislisten und Offerten Für Private
Mit Doppelfalz
Karton-Qualität K (feiner moderner Karton in
6 Farben) * Mit umsponnenen Heftbändern
Quart 19 Pf * Folio 20 Pf
Besond. Aufdruck od Prägung zu billigsten Preisen:
auch 70 mm
Nr 198 mit Register A-2 M 9.-
Nr 1982 mit Zahlen 100, 200 usw bis 2000 M 9.−
Geöffnet 75 cm breit * Mit starken Leinenfalzen
Erleichtern das einordnen aufserordentlich
M 1.—. Mit Holztufs und An-
Soennecken’s
Unterschriften-Mappen
Zum einlegen unterschriebener Briefe
Löschkarton durchlocht, damit kein
Schriftstück übersehen werden kann
Soennecken’s
Kopiermappen
zum kopieren auf lose Blätter mittels
Kopierpresse und Kautschukblätter,
Innenseiten m. Gummituch-Ueberzug
Aus geprägtem Stahl. Nr231: Aus geprägt. Stahl. Nr243 A-M2.10
Derselbe ohne Holzfuls
schlag — Nr231 A: M 1.80 u. Anschlag — Nr243: M1.20
Der Anschlag ermögl
gleichmäleige Lochung)
Aus Eisengufs. Mit Holzfuls u.
Anschlag — Nr 244A; M 8.—
Derselbe m. eisern. Fufs u. Anschlag,
etwas leichter —-Nr 230; M 55
Nr197V 26X30 cm
„ 197 R 26X35 „
Soennecken’s Kopierpressen
Auf das stärkste gebaut, Aus feinem Guſseisen Spindel aus
ganz aus Stahl und Schmiedeeisen Stahl Mit Sicherung gegen Bruch
Mit Messing-
Kugeln
Nr22 (25kg) Quart, 31½X25cm M40.− Hr 677 Quart, 26X30 cm
„ 23 (35½kg)Folio,37½X25 , „ 48.— 679 Folio, 26X36 „
M1 22
28.
Soennecken’s Kopierpapier (lose Blätter)
zum Gebrauch in Kopierpressen
Für Briefordner, gelocht (80 oder 70 mm) oder ungelocht
Freise für 100 Klat. —1 Quart (22220 emn) Fallo (232 23 en)
Weifs, stark.
Nr 416W: M 3.75Nr 418W. M 5.−
416WD
„ „Doppelblätter
„ doppelstark .
„ Doppelbl.
Japanisch.
410
419D
416)
„7.50
6.—
12.−
16.-
„ 420 „ 7.50
„ 418): „ 12.−
Rollen-Kopierpapier laut besonderer Liste
Standardor-Register
für kaufmännische Betriebe, Krankenkassen, Rechtsanwälte usw.
Leichtes und rasches auffinden registrierter Namen und Adressen, weil
diese, anstatt systemlos durcheinander, in einzelnen abgesonderten
Gruppen stehen Klarste Uebersicht über alle Eintragungen
Dauerhafter Einband in Kaliko mit Lederrücken und-Ecken
Für 2500—30000 Namen * In Median- u Propatria-Format
Preise auf Wunsch
Soennecken’s Anfeuchter
Zum aufbewahren der Zumanfeuchten der Kopierpapit
angeſeuchteten Kautschukblätter
und Kautschukblätter
Fein
lackiert
Aus Starkem Zink, fein lackiert:
Nr 304 Quart, 25X30 cm M 4.50
308 Folio, 24X3d „ 5.—
Aus Eisen, rostsicher lackiert:
Nr 314 Quart, 25X30 cm M 2.50
Mit Filzeinlagen, die die Blätter lange
Jeucht halten, M 1.— bis 1.75 mehr
Nr 331 32½ cm lang M 3.25
„ 332 17½ „ „ „ 2.50
Ohne Untersatz:
Nr 1 29 cm lang M 2.75
2 15 „ „ „ 2.—
Soennecken’s
Vertikal-
Registratur
Soennecken’s
Dauer-Kontenbücher
(Lose Blätter-System)
Mehrfache Sicherheitslochung
vereinigt mit Schlitzlochung
D. R G-M
Soennecken’s
Karten-Register
Kunden-, Werbe-, Bestellungs-, Lager-,
Bezugsquellen-, Termin-Register udgl.
Soennecken’s
Kopiermaschinen
4 Modelle
Zum aktenmäſsigen
ordnen von
Korrespondenzen
Preislisten
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Kontrolle vereidigter Chemiker.
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Bitte aufbewahren und beim Einkauf benutzen!
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Inttenhalt
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10 Pfd.
Mk. 1.95
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— als vorzüglich bewährt
Mk. Ma‟
Mk. 1.05
Blütenmehl . . .
lose gewogen Pfund Mk. 10 Pfg.
Konfektmehl 00 . . . Pfd. 21 „
17 „
Weizenmehl . .
Rosinen Pid. 36, 48, 60 Pfg.
Korinthen, gereinigt Pfd. 38, 48 Pfg.
60, 70 „
Sultaninen, entstielt
80
do. extrafeine, helle „
Mandeln Ja Pid. 120
140 „
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3 Pakete 20 Pfg.
3 Pakete 25 Pfg.
Marke „Oetker‟
Gelatine, weiß Pfd.300, rot Pfd. 400 ₰
„ 120 ,
Rosenwasser
Backoblaten, grosse . . . Stück 2,
Anis, Zimt, Vanille, Puderzucker,
bunter Streuzucker
Gem. Zucker . . . . . Pfd. 22 „
Cocosnußbutter
garantiert rein
in Tafelt
lose ausgewog
Pfd. 58 Pfg.
Pid. 56 Pfg.
Schmalz, garant. rein . Pfd. 76 „
Täglich frische Süßrahm-Tafelbutter
Salatöl . . . . . . . . Liter 88 Pfg.
feine Qualitäten Ltr. Mk. —.95, 1.05, 1.20
1 Flascne
½
Mk. 1.— und 1.20
„—.60 „ —.70
bester
Lanaautter-Ersatz
Mioenus extra
Pfd. 30
feinste Süßrahm-Tafel-Margarine
Pfg.
Spard in Karton
5
Fst. Süßrahm-Margarine Pfd.
Pfg.
den Meihnachtstisch.
Häherleins echtellürnberger Lebkuchen
weiße auf Oblaten; braune; Baseler; in Paketen
Nr. XVIII 28 Pfg., Nr. III 38 Pfg., Nr. IV 48 Pfg.
Lebkuchenherzen, Schokolade-Lebkuchen Paket 25 Pfg.
Extrafeine Melange- Makronen-,
Elisen- und Schokolade-Lebkuchen I . . Karton 65
Extrafeine Haseinuss-Makronen
50
Marke K
Schokolade-Elisenkuchen Baer
Große Honig-Lebkuchen Paket mit 3 Stück 30
Feine Mürnherger Lebkuchen Pak. 8 u. 15
Lebkuchen-Nikolaus . . . . . . . . 5, 9, 14
Waffel-Nikolaus mit Schokolade-Guß . . . . 9
Spitzkuchen, feine Qualität . .
. ¼ Pfd.25
Weihnachts-Biskuit schöne Misch. . 1 Pfd. 15
12 Pfg.
Pfeffernuß-Mischung u. Pfa
Buttergebäck . . . . . Pfd. 110 Pfg., ¼ Pfd. 28 „
Anisgebäck
.. . . 1 „ 20 „
Speculatius, vorzügliches Gebäck . . . ¼ „ 22
Cocos=Makronen
. . .1 „ 22
do,
große . . . . . . . . Stück 5
Tannenbaum-Konfekt . . . . . . . ½ Pfd. 16
Schokolade garantiert rein im Block
„ 70 „
Milch-Blockschokolade . . . . . . Block 20
Haushalt-Schckolade . 100 gr-Tafel 15 und 20 ₰
Feine Speise-Schekolade . 100 gr-Tafeln 25 ₰
Sprengel’s Cremosana.
afel 25
Schokolade-Pralinés . .
Pfund 20 und 25
Fondant-Plätzchen .
¾ Pfund 35
Lindt-, Gala-Peter-, Suchard-, Mexiko-Schokolade
Katzenzungen, feinste Schmelzschokolade Kart. 25 ₰
Croquettes, vorzügliche Qualität . 1 Rolle 25 „
Uschders Preisderte Uigarren
großes Format, mit-
Rosetta telleräftig . . Stück 5 St. 4.50
Sumatra m. Felix-Brasil-
Union Einlage . . . Stück 6
groß. Format, Sumatra-
Junior Hecker
. Stück 6
vorz. Zig.
Weiße Elefanten 3 Stück 20
sehr beliebte Marke.
mittelkräft.
Don Rodrigo sumatra
gefälliges Format .
Stück
Pig. Mk.
5.50
5.50
6.25
Kt. 3.25
tadellose Mexiko-
Aspasia Zig. schön. Brand 7 St. 3.25
„Sumatra-Deck.
Troubadulmild u. pik. St. 8 „ 3.75
mittelkräft., aromatisch
Unita
elegant. Format,
Matador hervorr. in Qual. 10 „ 4.75
groß. Torp-Form
SalutariOn.qual.-Cigarre st. 10 „ 4.75
hochf. Sumatra mit
Asturidlavana,eleg.Form. St. 15 25 „ 3.60
Pig. Mk.
Stück 8 „ 3.75
50 St. 7.—
Feine Cigarren in eleganten Präsentkistchen.
Weihnachts-Packungen à 25 Stück . . . . . . Mk. 1.50, 1.75, 2.- und 2.50
in hübschen Kartons zu 10 Stück 70 Pfg. der Karton.
Taletrosinen. . Pfd. Mk. 1.
Talelleigen. . . 60 u. 80 Pfg.
do. Carton
38 „
Prinzehmandeln Pfdl. 10 u. 120₰,
Taieldalleln lose u. in Karton
Wallnüsse französ. Pfd. 38 „
do. grofe franz. 46 „
Haseinüsse . . . Pfd. 45 „
Christhaumkerzen Pak. 25 .
do. ist. Renaissance 32 „
diese, anstatt systemlos durcheinander, in einzelnen abgesonderten
Gruppen stehen= Klarste Uebersicht über alle Eintragungen
A50 chr M 4.50
308 Folio, 24X34 „ . 5.—
Aus Eie-n rosteicher lo-kie-
Nr 331 32½ cm lang M 3.25
„ 2.50
332 17½ „
MreI
mern
Kafu
Reelle
Packung.
Gemüse-
Honvervon
u. Sbst.
Garantie
für
jede Dose
Schnittspargel, Unterenden,
lange Abschnitte .
do. dünn mit Köpfen
do. mittelstark. . .
do. stark Mk. 1.50, extra stark
Stangenspargel, dünn Mk. 1.20 u.
do. mittelstark
do. sehr stark Mk. 1.80, extr. stark
Gemüse-Erbsen .
Junge Erhsen
do. mittelfein . .
Schnittbohnen, junge
Ia. 1 D. 40 ₰, extra Ia. 1 D. 45 ₰
Kohlrabi in Scheiben mit Grün
Erbsen mit Karotten in Würfeln
Spinat, feinster, passiert
Gemischte Gemüse
Karotten in Würfeln . .
Dose zu
g½ kg
80
95
135
160
140
160
200
45
55
73
85
75
85
105
38 25
45
58
35
35
50
45
32
26
34
23
23
30
21
Tomaten-Purée . ¼ Dose 27 70 Kirschen mit Stein, schwarz und rot 75 43 Erdheeren, naturell . . 125 68 Mirabellen 70 40 do. Metzer . . . 75 43 Pflaumen, mit Stein . . 46 28 Birnen, weiße, ½ Frucht . . 38 Reineclauden . . 85 48 Preisselbeeren, vortreffl. Kompott 80 45 lose Pfd. 40 Pfg., 10 Pfd.-Eimer Mk. 3.70. Heidelbeeren 72 41Dose zu
1 kg
a K
Neue Holimops Stk. 6 Pfg., 4 Ltr.-Dose Mk. 2.-
„ 2.10
Bismarckheringe „ 7 „ 4
2.20
Heringe in Ceiee Pfd. 40 „ 4 „
Neue Sardinen „ 35 „ 10 Pfd.-Faß „ 1.80
zum billigsten
Bückinge ragespreis.
Lachsheringe Stck. 18 ₰
feinster
geräuch Lachs Pfd. M. 1.72
Sardellen . . . M. 1.40
Velsardinen
feine Qualität
Dose 34, 45, 55 Pfg.
Marmeladen
aus eigener
Fabrikation.
Aprikosen- u. Apfel- Pfd. 33 Pfg.
5 Pfd.-Eimer Mk 1.85
Erdheer- u. Apfel Pfd. 40
2 Pfd.-Eim. 80,5 Pfd.-Eim. Mk. 1.90
Apfelwelee Pfd. 36
mit Kristallzucker eingekocht
2 Pfd.-Eim. 75, 5 Pid.-Eim. M. 1.90
Johannisheergelee Pfd. 48 „
5 Pfd.-Eimer Mk. 2.30
n. Apfel
Zweischenlaiwerg pia. 26 „
5 Pfd.-Eim. 1.30, 10 Pfd.-Eim. Mk. 2.50
Die Zusammensetzung der Marmeladen ist
auf den Etiketten der Eimer angegeben.
Neue
Huisenfruchte
Linsen, gutkochend Pfd. 20 Pfg.
do. große.
Ertragroße Hellerinsen „
Bohnen, kleine weiß. „
do. große
Gelbe Erhsen m. Schal.,
extra große Viktoria ,
Ceschälte gelbe Erhsen
große gespaltene Pfd.
große ganze . .
Grüne Erhsenm. Schal.,
25
32
20
24
16
20
24
22
Suppen-Einlagen
Bruch ue Mittel
Reis, Pfund 10, korn Pfd. 19 Pfg.
Taiel-Reis, großkörnig , 24
do. feinster . . 26, 34
Weizengries, fein . . Pfd. 20
Gelher Härtsries Pfd. 23, 26
Gerste, grob Pfd. 17, mitt. 20
Feine Perlserste Pfd. 24, 28
Crünkern, ganz . . . Pfd. 35
30
gemahlen.
vortreifl.
24
Haferſiocken, Qualität
Reisflocken
35
Magne:-Haferflocken . . 30
Suppen- u.
Gemüse- Madeln Pfd. 25 Pfg.
a Hausm.
Eries-Rudeln schnitt „ 30
feine Eiernudeln Pfd. 40, 45
1 Pfd.-Pak. Aschenhrödei 50
Dornräschen 50
Hausm. Eiernudeln Pfd. 40
Bruch-Maccaroni, Ia „ 25
Lanze
Stangen-Maccaron Stang. 30
feinste in Paketen:
Marke „Haller‟ Pfd. 40
42
„ „Afrique‟
50
„ „Schwalbe‟
Getrockneteg
neue Fhlaumen Pfd.32 Pfg.
Aprikosen, kaliforn. Pfd. 70, 80 „
Pfd. 50 „
Pfürsiche
do. extrafeine „ 60 „
Neue Kranzfeigen Pfd. 30
Mischobst
„ 40
feine Sortierung 50, extrafein65
. Pfd. 48
Ringäpfel
do. extrafeine „ 64
Neue Spracusa-Chtronen St. 6 u. 1 Pin.
Pfd. 7 Pfg.
Sauerkraut .
Grofe Salzourken Stück 5 ₰
Limburger Häse . Pfd. 58 Pfg.
Romatour-Käse „ 70 „
11.28 ₰
Schwelzerkäse, satig
Frühstückskäse Stück 10 „
Gervaiskäse, deutsche 25
Silberstern-Camemhert Port. 14
Camembert,Bebé’schachtel 23
28 „
Jo. „Adler‟
do. „Marke MB‟ „ 22
ſowie v
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rnd.
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dienſt ſtellen, wogegen die Angehörigen des geiſtlichen
Anr diater Geundlage wurde
z 10rUb DFr
gegen 17780 969 im Vorjahre.
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vorliege, der das Abweichen
Inttenhalitif
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½ „
50, 70 „
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Niersteiner ½ Fl.
Johannisberger „
Nitteler (Mosel) .
Lieserer . .
Bercasteier .
Pommerner ½ Fl.
Fl. 65 Pfg.
„100 „
„ 110 „
„120 „
„ 130 „
„140 „
90, „ 150 „
95, „ 160 „
100
„ 120 „
130 „
60, „ 140
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