Abonnementspreis
Inſerate
175. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt.
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
turen Beſtell entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 22 Seiten.
Das Neueſte vom Tage.
Die Beſſerung im Befinden des Kaiſers hält an.
Die Rückreiſe nach Berlin erfolgt vorausſichtlich am
Donnerstag abend.
Der deutſche Kronprinz trifft Mittwoch
nach=
mittag in Vertretung des Kaiſers in Dresden ein.
Aus England werden große
Ueberſchwem=
mungen infolge von heftigen Regengüſſen gemeldet.
Die Leitungen in England ſind geſtört.
In Bulgarien undSerbien hat ſich die
Kriegs=
ſſtimmung gegien die Türkei verſchärft und
man rechnet mit der Möglichkeit eines Krieges.
Zur Fleiſchtenerung.
*** In der Angelegenheit der Fleiſchteuerung ſchreibt
die Norddeutſche Allgemeine Zeitung:
„Die Schlachtviehpreiſe an unſeren
Schlachtviehmärk=
ten und die Fleiſchpreiſe erreichten gegenwärtig
eine Höhe, die durch die alljährlich um dieſe Zeit
beob=
achtete Aufwärtsbewegung nicht ausreichend erklärt
wer=
den kann und mit Recht die allgemeine Aufmerkſamkeit
auf die Entwicklung und Ausſichten unſerer
Fleiſchver=
ſorgung hinlenkt. Wenn aber die Berliner
Fleiſcher=
innung die deutſche Landwirtſchaft für unfähig zur
Lie=
ferung des erforderlichen Bedarfs an Schlachttieren
er=
kkärt und die Beſſerung der Verhältniſſe nur von der
jetzt angeblich größtenteils durch Anordnungen aller
Art unmöglich gemachten Vieheinfuhr aus
vieh=
reicheren Ländern erwartet, ſo muß ſolchen
Uebertrei=
bungen entgegengetreten werden.” An Hand der
Sta=
tiſtik weiſt die Norddeutſche Allgemeine Zeitung nach,
daß der Auftrieb am Berliner Zentralviehmarkt für
Schweine und Schafe bis in die neueſte Zeit geſtiegen
iſt, und zwar für Schweine insgeſamt ſo beträchtlich,
daß er die Minderung am Rinderauftrieb reichlich
auf=
zuwiegen imſtande ſein müßte Das Blatt bemerkt
wei=
ter, daß die Schlachtvieheinfuhr aus dem Auslande
neuer=
dings Erleichterungen erfuhr, insbeſondere — abgeſehen
von der zeitweiligen Oeffnung der Grenzen für
fran=
zöſiſches Schlachtvieh, die allerdings wegen des
bedroh=
lichen (Umſichgreifens der Maul= und Klauenſeuche in
Frankreich wieder geſchloſſen werden mußten — aus
Schweden über die neuerbaute Quarantäne in
Saßnitz und einige andere vorhandene Quarantänen.
Daneben iſt bekanntlich die Fleiſcheinfuhr aus allen
Ländern ganz oder teilweiſe geſtattet. Wenn trotzdem
die ausländiſchen Zufuhren an Vieh und Fleiſch den
deutſchen Markt nicht merkbar zu beeinfluſſen
vermoch=
ten, ſo beruht dies darauf, daß die Schlachtvieh= und
Fleiſchteuerung eine internationale Erſcheinung iſt.
Deshalb kann auch von der weiteren Zulaſſung
aus=
ländiſchen Schlachtviehs, abgeſehen von der
veterinär=
polizeilichen Bedenklichkeit, keine weſentliche
Preismin=
derung erwartet werden.
Das konſumierende Publikum kann ſich auf die
Dauer mit dieſem ewigen Widerſpruch zwiſchen
den Erklärungen der Regierung und der Fleiſcher nicht
mehr zufrieden geben, ſondern es will klar ſehen, worin
der wirkliche Grund für die Fleiſchteuerung beruht,
und es hat ein Recht darauf. Während man früher
be=
kanntlich geneigt war, den Fleiſchern die Schuld
zuzu=
ſchieben, iſt man jetzt doch anderer Anſicht geworden,
und es wäre auch nicht verſtändlich, weshalb die
Flei=
ſcher dauernd mit Unwahrheiten operieren ſollten.
Offiziöſe Erklärungen allgemeiner Art können in dieſer
brennend gewordenen Frage das infolge der
fortgeſetz=
ten Widerſprüche unwillig und mißtrauiſch gewordene
Publikum nicht mehr befriedigen. Eine eingehende
ſtatiſtiſche Unterſuchung und eine ausführliche Darlegung
der ganzen Sachlage iſt im Intereſſe der Allgemeinheit
dringend erforderlich.
Ein Balkankrieg?
* Aus amtlicher montenegriniſcher Quelle wird
be=
richtet: In Anbetracht der ſehr geſpannten Lage
zwiſchen Montenegro und der Türkei, die
ſich im Gefolge der Zwiſchenfälle an der Grenze und
der Grenzüberſchreitungen ſeitens der türkiſchen
Patrouil=
len ergab, unternahmen die Vertreter der Großmächte
im Namen ihrer Regierungen bei dem König und der
montenegriniſchen Regierung freundſchaftliche Schritte,
indem ſie zum Frieden mahnten. Der König und
die Regierung antworteten, daß ſie trotz der entſtandenen
Schwierigkeiten den Wünſchen der Großmächte in
weiteſt=
gehender Weiſe Rechnung tragen würden. Montenegro
habe keinerlei aggreſſive Abſichten, ſondern wolle nur
ſeine Grenze gegen Angriffe und Ueberſchreitungen der
Türken verteidigen. Es könne jedoch nicht dulden, daß
weiterhin Wachthäuſer und Verſchanzungen von den
Türken auf montenegriniſchem Boden errichtet würden;
denn dies widerſpreche der Integrität des Landes. Der
König und die Regierung drückten ſchließlich die Hoffnung
aus, daß die Großmächte in dem Beſtreben, die Ruhe
aufrechtzuerhalten, Mittel finden würden, um die
tür=
kiſch=montenegriniſchen Grenzfragen zu löſen und die
Urſachen des Konfliktes aus der Welt zu ſchaffen.
Das Regierungsblatt für Serbien Samou
Prava ſchreibt zu den Serbenmaſſakren in der Türkei: Die
rohe Behandlung unſerer Stammesgenoſſen in der
Tür=
kei mußte in Serbien Erbitterung gegen den Staat
her=
vorrufen, der unfähig iſt, ſeine Staatsangehörigen zu
ſchützen. Serbien iſt durch Blutbande verpflichtet, über
das Schickſal ſeiner Stammesgenoſſen zu wachen und es
wird ohne Uebereilung aber auch ohne Zögern ſeine
Schuldigkeit tun. Die Türkei wird für die gefallenen
Opfer entweder volle Genugtuung leiſten oder
die Folgen ihrer Unfähigkeit auf ſich nehmen
müſſen. Die Belgrader Offiziere wollen vom
Kriegs=
miniſter die teilweiſe Mobilmachung des Heeres
und die Entſendung an die Grenze fordern. Die
Stu=
denten der Belgrader Univerſität werden Mittwoch eine
Verſammlung abhalten.
In der Sitzung des Kongreſſes zu Sofia kamen
die bulgariſchen Delegierten aus der Provinz
zu Wort. Ihre Reden waren im heftigſten Tone
gehal=
ten. Der Kongreß nahm durch Zuruf eine Reſolution
an, welche die Regierung auffordert, angeſichts der auf
die Vernichtung des bulgariſchen Elements abzielenden
Behandlung der Bulgaren in der Türkei eine
allgemeine Mobiliſierung anzuordnen, und
gleichzeitig von den Mächten verlangt, daß ſie Mazedonien
und dem Wilajet Adrianopel die Autonomie verſchafften
mit einem chriſtlichen Generalgouverneur an der Spitze,
der vom Volke zu wählen und von den Mächten zu
be=
ſtätigen wäre. Im Falle der Nichterfüllung dieſer
Poſtulate wird die Regierung aufgefordert, die Befreiung
auszuſprechen, wenn ſie nicht unberechenbare Folgen im
Lande ſelbſt heraufbeſchwören wolle. — Während der
Verleſung der Reſolution erſchien, lebhaft begrüßt, eine
Abordnung des mazedoniſchen Vereins, in deren
Beglei=
tung ſich die Kongreßteilnehmer nach Schluß des
Kon=
greſſes, gefolgt von einer zahlreichen Menſchenmenge,
zum Denkmal des Zarbefreiers begaben, wo ein Kranz
niedergelegt wurde. Auf dem Wege wurde die
Geſandt=
ſchaft lebhaft akklamiert.
Laut der Wiener Neuen Freien Preſſe wird
angeb=
lich im Miniſterium des Aeußern mit einem
tür=
kiſch=bulgariſchen Krieg beſtimmt
ge=
rechnet. Die bosniſchen Parlamente werden
denach=
richtigt, daß dann der bosniſche Landtag auf
unbe=
ſtimmte Zeit vertagt und die bosniſche Verfaſſung
während der Kriegsdauer ſuſpendiert werden dürfte.
Deutſches Reich.
— Die Einnahmen der
Reichspoſtver=
waltung ſind im Juli d. J. nicht unerheblich
gün=
ſtiger geweſen als in den vorangehenden Monaten.
Während der Juni d. J. eine Einnahme von nur 54,14
Millionen Mark hatte, ſind im Juli d. J. 79,36
Millionen Mark eingekommen. Die Geſamteinnahme
ſeit dem Beginn des Geſchäftsjahres beträgt bis Ende
Juli 258,43 Millionen Mark. Sie liegt damit um 15,50
Millionen Mark über der des Vorjahres. Der auf vier
Monate entfallende Anteil am Etatsanſchlag iſt allerdings
noch nicht erreicht. Denn auf ein Drittel des Jahres
würden bei einem Voranſchlag von 791,38 Millionen
Mark für das Jahr 263,79 Millionen Mark entfallen, ſo
daß bei einer tatſächlichen Einnahme von 258,43
Milli=
onen Mark ſich ein Ausfall von 5,36 Millionen Mark
ergibt. Ende Juni betrug dieſer Ausfall aber noch 18,76
Millionen Mark, und es iſt zu erwarten, daß, wenn die
Einnahmen der kommenden durchſchnittlich für die
Reichspoſtverwaltung günſtigen Monaſe nicht zu ſehr
enttäuſchen, der Etatsanſchlag wenigſtens in dieſer
wich=
tigen Einnahmequelle erreicht wird.
— Zur Beſitzſteuerfrage. Wie die
Täg=
liche Rundſchau hört, wird eine Denkſchrift des
Reichs=
ſſchatzamts zur Beſitzſteuerfrage ſausgearbektet, die dan
verbündeten Regierungen zugehen ſoll. Wie verlautet,
wird die Entſcheidung über die Beſitzſteuerfrage
keines=
falls vor Frühjahr 1913 erfolgen.
— Der Ertrag der
Nationalflug=
ſpende ſoll rund fünf Millionen Mark ſein. Aus
dem Ertrag von zwei Blumentagen im Sepkember und
der Flugſpendenmedaille ſei noch eine Million Mark zu
erwarten. Im Spätherbſt ſoll die Sammlung
abge=
ſchloſſen und ein Kuratorium eingeſetzt werden, das im
einzelnen über die weitere Verwendung und Verwaltung
der Flugſpende Beſchluß faſſen ſoll.
— Der Zuſammenſtoß zwiſchen dem
bayeriſchen Kriegsminiſter und dem
Zen=
trum iſt nach ſeiner politiſchen Bedeutung ſchon
aus=
reichend erörtert worden. Nachträglich wird noch ein
intereſſanter Zwiſchenfall bekannt. Der Kriegsminiſter
wies die Angriffe des Zentrumsabgeordneten Freiherrn
v. Franckenſtein auf das Offizierskorps zurück und ſagte
hierbei: „Ich muß aufs tiefſte bedauern, daß eine
der=
artige Verdächtigung, die der Abgeordnete . . . . Hier
unterbrach ihn der Vizepräſident Frank: „Ich möchte
Ew. Exzellenz erſuchen, das Wort nicht weiter zu
ge=
brauchen. Der Kriegsminiſter unterſteht ja nicht meiner
Korrektur, ich möchte aber bemerken, daß ich einem
Ab=
geordneten gegenüber dieſes Wort als nicht ſtatthaft
be=
zeichnet hätte.” Bemerkenswert iſt, daß der Präſident
ausdrücklich zugegeben hat, daß der Miniſter nicht ſeiner
Korrektur unterſteht, während man über dieſen Punkt
in anderen Parlamenten bekanntlich anders zu denken
ſcheint.
— Berufswahl und Jugendpflege. Die
Germania zitiert einen neuerdings vom preußiſchen
Kul=
tusminiſter herausgegebenen Erlaß, in welchem zu der
Frage Berufswahl und Jugendpflege Stellung
genom=
men wird. Der in Frage kommende Teil des Erlaſſes
lautet:
„Die wirtſchaftlichen und ſozialen Verhältniſſe
laſ=
ſen es als notwendig erſcheinen, daß die Schule das
übernimmt, was Familie und Haus in der Regel nicht
mehr zu leiſten vermögen. Daß einem beträchtlichen
Teile der Großſtadtjugend die planmäßige Anleitung zur
körperlichen Erziehung fehlt, die rechte Arbeitsfreude
unbekannt iſt, zeigt ſich ror allem bei der Verufswihl.
Handwerk und Induſtrie beklagen den Mangel gelernter
Arbeiter Dagegen iſt der Andrang zu ungelernter Arbeit
außerordentlich groß. In Berlin machen die Lauf= und
Arbeitsburſchen mehr als ein Drittel der erwerbstätigen
mimlichen Zugend aus. Die Arbeitsſtelle wird raſch
und oft gewochſelt, wie es Gelegenheit und Laune mit
ſich bringt. Der Arbeitgeber kümmert ſich nur
ausnahms=
weiſe um ſie. Vor allem wird der junge Menſch viel zu
früh von der Familie unabhängig. Die ungelernten
Jugendlichen gehören zu der am meiſten gefährdeten
Schicht; ſie ſtellen den größeren Teil der
Fürſorgezög=
linge. Die Erziehung dieſer Maſſen jugendlicher,
unge=
lernter Arbeiter iſt eines der ſchwierigſten Probleme der
Gegenwart. Hier helfend und beſſernd einzugreifen, wäre
vor allem Aufgabe der Fortbildungsſchule und
Jugend=
pflege. An ihnen läge es, durch Rat, aber auch durch
Tat Einfluß auf die Eltern und Kinder auszuüben.
Rechte Beratung bei der Berufswahl iſt ein dringendes
Bedürfnis und wird manches mehr leiſten.”
Ausland.
Italien.
Eine Ueberraſchung beim neuen
Wahl=
geſetz. Das neue Wahlgeſetz hat eine große
Ueber=
raſchung gebracht. Es ſtellt ſich heraus, daß auch jene
Wähler, die das Reifezeugnis für höhere Lehranſtalten
beſitzen, durch einen Fehler im Geſetze gezwungen ſind,
die Prüfung abzulegen, daß ſie leſen und ſſchreiben
kön=
nen. An dieſe Vorſchrift hatte nniemand gedacht.
In=
folgedeſſen haben ſich zahlreiche angeſehene Perſonen
nicht in die Wählerliſten eintragen laſſen. Es hätte bei
der Abſtimmung unliebſame Vorkommniſſe gegeben, da
alle dieſe Wähler abgewieſen worden wären. Da die
Kammer geſchloſſen iſt, ſoll auf dem Wege des Dekrets
die Ermächtigung erfolgen, daß alle Perſonen mit
Schul=
zeugniſſen höherer Bildung von der Prüfung befreit
werden.
Frankreich.
Ausreiſe der franzöſiſchen Kamerun=
Kommiſſion. Die erſten drei Abteilungen der
fran=
zöſiſchen Miſſion, die damit beauftragt iſt, die Kongo=
Kamerungrenze abzuſtecken, haben ſich in Bordeaur nach
Seire 2.
Tarmſtädter Tagblati, Mittwoch, den 28. Aüguſt 1912.
Nummer 202.
Afrika eingeſchifft. Die beiden anderen Abteilungen
fol=
gen am 25. September und 25. Oktober, ſo daß man in
den erſten Tagen des Dezember die Arbeiten wird
auf=
nehmen können. Die franzöſiſche Miſſion beſteht aus
drei Hauptleuten, neun Offizieren und zwei Aerzten
unter Führung des Hauptmanns Periget.
Die marokkaniſchen Schwierigkeiten.
Die meiſtenn Blätter enthalten ſich jedes Urteils über die
Ereigniſſe in Marokko und begnügen ſich, die von dort
eingehenden Nachrichten zu regiſtrieren. — Der Figaro
meldet: Die Lage ſei nicht gut, man müſſe ſich aber hüten,
ſie ſchlimmer zu ſehen als ſie ſei. — Die France
Mili=
taire ſchreibt folgendes: Wir verbeißen uns darauf, aus
Marokko ein unter einer einzigen Autorität des Sultans
in Fez zentraliſiertes Reich zu machen. Es war im
Prin=
zip eine Torheit von uns, daß wir dieſe Lage, welche
unſerem ausgezeichneten Freunde in erlin ſehr lieb
iſt, angenommen haben. Wäre es nicht beſſer, wenn man
nun ein Mittel finden könnte, Marokko ſeine alte
Phyſiognomie zu laſſen? Ein Sultan in Fez, ein anderer
in Marrakeſch und große Vaſallen hie und da würden
vielleicht ein Ganzes bilden, das leichter zu beherrſchen
wäre, wenn es auch für unſer Auge, das die Einheit
liebt, ein wenig harmoniſches Bild gibt.
Rußland.
Das neue ruſſiſche Spionagegeſetz
be=
ſtimmt, daß jeder, der im Ballon oder in Flugzeugen
Feſtungsrayons oder beſtimmte andere Zonen im
Um=
kreiſe von 25 bis 30 Werſt überfliegt, ſich als Spion
ſtrafbar macht. Schuldige werden mit zwei bis vier
Jahren Zwangsarbeit beſtraft.
Verhaftung revolutionärer
Matro=
ſen. Etwa 300 Matroſen der Schwarzmeerflotte ſind
wegen revolutionärer Pläne an Land gebracht worden.
Durch Unterſuchung ſoll ihre Teilnahme an einer
gehei=
men Verbindung feſtgeſtellt werden, Gleiche
Verhaftun=
gen ſtehen in Kronſtadt bevor.
Marokko.
Unter dem 23. Auguſt wird aus Mogador gemeldet,
daß in der arabiſchen Bevölkerung geheime
Verſamm=
lungen ſtattfinden, in denen für den Prätendenten El
Hiba Stimmung gemacht wird. In Marrakeſch
wur=
den verſchiedene Läden geplündert. Das Judenviertel
ſteht unter militäriſchem Schutz. Der Einfluß El Hibas
greift nach dem Süden Marokkos über, wo ſich eine
feind=
liche Bewegung gegen die frchzöſiſchen Truppen
be=
merkbar macht. El Hibas Entſchluß, zur Offenſive
vor=
zugehen, erhöhte ſein Anſehen in ganz Marokko, zumal
er der erſte marokkaniſche Prätendent iſt, dem die
Be=
ſetzung einer Stadt gelungen iſt. Die franzöſiſche
Re=
gierung hat in Madrid wegen des El Hibas
begünſti=
genden Verhaltens gewiſſer ſpaniſcher Agenten ernſtliche
Vorſtellungen erhoben.
China.
Schaffung einer neuen
Verwaltungs=
organiſation. Die (Timgs melden aus Peking
vom 26. Auguſt: Dr. Sunyatſen ſprach heute vor zwei
führenden politiſchen Geſellſchaften und betonte die
Notwendigkeit, ſoweit als möglich den Parteihader
auf=
zugeben und alle Energie auf die Schaffung einer neuen
Verwaltungsorganiſation zu verwenden. Er betonte
außerdem die Notwendigkeit einer ſtarken
Zentralregie=
rung, erklärte Yuanſchikai für den fähigſten Mann an
der Spitze der Exekutive und empfahl dringend,
Yuan=
ſchikai nach den Wahlen zum Präſidenten zu ernennen.
Dr. Sunyatſen ſagte weiter, er ſelbſt habe nicht die
Ab=
ſicht, ſich gegenwärtig politiſch zu betätigen.
*
* Dresden, 27. Aug. Der deutſche
Kron=
drinz trifft am Mittwoch um 3 Uhr nachmittags hier
ein. Es findet auf dem Hauptbahnhof großer militä=
riſcher Empfang und eine Begrüßung durch den König
und die Prinzen ſtatt.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 28. Auguſt.
G. H.Th. Vom Hoftheater. Der Monat Oktober
wird bereits zwei intereſſante Uraufführungen
bringen, nämlich Ludwig Thomas „Magdalena” und
Hermann Bahrs „Prinzip‟. Ludwig Thoma erſcheint
mit dieſem Werk, in dem er das tragiſche Problem der
Gefallenen behandelt, zum erſtenmale auf der Bühne
des Hoftheaters. Hermann Bahr hingegen war bereits
mit zwei Werken im Spielplan vertreten. Seine
Komödie „Das Konzert” gehört zu den ſtärkſten Erfolgen
der letzten Jahre.
g. Ferienſtrafkammer. Der 47 jährige
Handels=
mann Emil Dreifuß aus Gommersdorf, jetzt in
Biblis, hatte am 21. Mai 1912 von ſeinem Angeſtellten
ein Stück Vieh auf der Straße von Bobſtadt nach
Bürſtadt treiben laſſen, ohne im Beſitz eines
Urſprungs=
zeugniſſes zu ſein. Da durch Bekanntmachuug des
Kreisamts Bensheim vom 26. Februar 1912 Biblis zum
Sperrbezirk erklärt worden war, war auch die
Aus=
ſtellung eines Urſprungszeugniſſes erforderlich. Der
An=
geklagte hatte das Stück Vieh tierärztlich unterſuchen
laſſen und wollte am Abend ſich vom Bürgermeiſter ein
Urſprungszeugnis ausſtellen laſſen. Da dieſer jedoch
nicht auf ſeinem Bureau anweſend war und Dreifuß am
anderen Tag Vieh bekommen ſollte, das er unter
Quarantäne ſtellen mußte, ließ er das Stück Vieh ohne
Urſprungszeugnis treiben, um zu vermeiden, daß er
auch dieſes unter Quarantäne ſtellen müſſe. Das
Ge=
richt erkannte wegen dieſer Uebertretung auf 3 Mark
Geldſtrafe, eventuell 1 Tag Haft. — Der 46jährige
vorbeſtrafte Schmied Karl Haar und ſeine 44 jährige
Ehefrau, beide aus Offenbach, hatten ſich wegen
Be=
trugs zu verantworten. Der Ehemann iſt beſchuldigt,
durch irrtumerregende Angaben, wie: er ſei Werkmeiſter,
verſchiedene Firmen dazu veranlaßt zu haben, ihm
Waren auf Kredit zu überlaſſen. Er ließ ſich vom
September 1911 an Zigarren, Butter, Hirſchgeweihe
ſchicken, welche Waren entweder verbraucht oder ſofort
verſetzt wurden. Die Ehefrau ſoll von dem betrügeriſchen
Treiben ihres Mannes Kenntnis gehabt haben, was
dieſe jedoch beſtritt. Haar iſt wegen derartiger
Schwin=
deleien ſchon mehrmals vorbeſtraft und war auch jetzt
gar nicht imſtande, die bezogenen Waren bezahlen zu
können. Die Waren hatten einen Wert von 70—80
Mark. Das Gericht verurteilte den Angeklagten wegen
Betrugs im Rückfall in drei Fällen zu einer
Geſamt=
ſtrafe von 8 Monaten Gefängnis, die Ehefrau
wegen Hehlerei zu 14 Tage Gefängnis. — Der
47jährige Landarbeiter Balthaſar Borger aus Brandau
wird wegen eines am 21. April zwiſchen Hoxhohl und
Ernſthofen begangenen Verbrechens nach § 176,3 St.=G.=B.
zu 8 Monaten Gefängnis, abzüglich 2 Monate
Unterſuchungshaft, verurteilt.
-g. Die Helfmann=Schule (Kleinkinderſchule) beging
geſtern nachmittag in ihrem Heim in der Stiftſtraße die
Feier ihres 25jährigen Beſtehens. Die Kinder
der Schule kamen zunächſt mit fröhlichem Geſang in den
ſchön dekorierten Spielſaal marſchiert, worauf der
Vor=
ſitzende, Herr Profeſſor Dr. Ihle, die zahlreich
erſchiene=
nen Eltern und Angehörigen der Kinder im Namen des
Vorſtandes begrüßte. Er gab ſodann in ſeiner
Begrü=
ßungsanſprache eine intereſſante Schilderung des
Ent=
ſtehens und des ſegensreichen Wirkens dieſes
Kinder=
hortes. Fünfundzwanzig Jahre ſind verfloſſen, ſeit die
Schule durch ein hochherziges Vermächtnis des Rentners
Adam Helfmann ins Leben gerufen werden konnte.
Am 17. Auguſt 1887 fand die Einweihungsfeier der Schule
ſtatt und wenige Tage ſpäter konnte ſie eröffnet werden.
In Dankbarkeit ſei heute des edlen Stifters gedacht, durch
deſſen Großherzigkeit und deſſen Gemeinſinn die
Klein=
kinderſchule nicht nur erbaut werden konnte, ſondern auch
ohne weitere Beihilfe unterhalten wird, ja es kann ſogar
den Kindern Frühſtück und Brot gegeben werden. Die
Anzahl der die Schule beſuchenden Kinder beläuft ſich auf
durchſchnittlich 130, woraus am beſten hervorgeht, daß die
Schule ein Bedürfnis iſt und welcher Segen von ihr
aus=
geht. Sie nimmt in der Fürſorge für das
vorſchulpflich=
tige Alter in unſerer Stadt eine hervorragende Stelle ein
Mit Befriedigung kann der Vorſtand, ſowie die Lehrerin
mit ihren Helferinnen auf die vergangenen 25 Jahre
zu=
rückblicken, in dem Bewußtſein, daß ihre Arbeit nicht
um=
ſonſt war und reiche Früchte getragen hat. Möge die
Schule wie ſeither, auch in den nächſten 25 Jahren weiter
blühen und gedeihen. Möge ſie weiter eine Wohltat ſein
für die Eltern, die unbeſorgt um ihre Kinder der Arbeit
und dem Erwerb nachgehen können, wiſſen ſie doch ihre
Lieblinge gut aufgehoben und verſorgt, vor den Gefahren
der Straße und ſchlechten Einflüſſen behütet. Mag die
Saat, die hier in die jungen Herzen geſät wird, aufgehen
und reiche Früchte tragen. — Nach der Anſprache
erfreu=
ten die Kinder noch durch Lieder, überraſchend gut
auf=
gefaßte Deklamationen, in denen dem Stifter der Dank
der Kinder dargebracht wurde, und durch unterhaltende
Spiele, durch die man erkennen konnte, von welchen
vor=
trefflichen Geſichtspunkten die unermüdliche Lehrerin, Frl.
Dingeldein und ihre ebenſo unverdroſſenen
Helferin=
nen ſich bei ihrem nicht leichten Erziehungswerk leiten
laſſen. Hierauf erhielten die Kleinen Fahnen, ſowie
Bre=
zeln, die von der Firma Lautz und Hoffmann in
liebenswürdiger Weiſe zur Verfügung geſtellt waren.
Mit einem dreifachen Hurra dankten die Kinder zum
Schluß dem Stifter, dem Vorſtand und den erſchienenen
Gäſten. Hiermit hatte die ſchlichte Feier ihr Ende
er=
reicht, die Zeugnis ablegte von der ſtillen, aber
erfolgrei=
chen Betätigung praktiſcher Jugendfürſorge.
— Die Ausſtellung das Gas in Haus und Gewerbe
erregt das allgemeine Interſſe, wie der Beſuch der beiden
erſten Ausſtellungstage erkennen läßt. Die Zahl der
Be=
ſucher betrug am Eröffnungstage zirka 1100 und am
Montag zirka 1000 Perſonen. Die inſtruktive
An=
ordnung, der geſchmackvolle Aufbau und nicht zum
wenigſten die von fachmänniſcher Seite gegebenen
Er=
läuterungen der einzelnen Apparate ermöglichen es ſelbſt
dem Laien, aus der Beſichtigung der Ausſtellung über
die vielſeitige Verwendung des Gaſes ein anſchauliches
Bild zu gewinnen. Außer der Billigkeit, welche die
Ver=
wendung des Gaſes zum Kochen gegenüber anderen
Brennſtoffen auszeichnet, ſind noch andere große Vorteile
gegenüber der Kohlenfeuerung hervorzuheben: Kein
Transport der Brennmaterialien, keine Aſche, kein Ruß,
kein Rauch, keine läſtige Hitze, keine berußten und
be=
ſchädigten Kochtöpfe, dagegen ſofortige
Betriebsbereit=
ſchaft, große Raumerſparnis, erhöhte Schmackhaftigkeit
und Bekömmlichkeit der Speiſen. Am Montag wurde
vormittags ein Vortrag für die Schülerinnen der oberen
Klaſſen, eines Teils der Mittel= und Stadtſchulen
gehal=
ten, der bei den zukünftigen Hausfrauen große
Befrie=
digung hervorrief. Insbeſondere mundeten den kleinen
Zuhörerinnen die nach Schluß des Vortrages
verabreich=
ten Koſtproben auf das Beſte. Auch die Koſtproben der
Firma Maggi wurden lebhaft begehrt. Abends 8 Uhr
hielt an Stelle von Frl. von Geldern eine andere
Vor=
tragsdame der Zentrale für Gasverwertung, Frl.
Steyerthal, den zweiten Kochlehrvortrag, welcher einen
vollbeſetzten Saal aufwies. Auch bei dieſer Dame
be=
trugen die Koſten für ein komplettes Mittageſſen 4,8
Pfen=
nig. Die intereſſanten Ausführungen des Frl. Steyerthal
wurden durch lebhaften Beifall belohnt. Die Nachfrage
nach den Koſtproben war ſo ſtark, daß zeitweiſe an dem
Anrichtetiſch ein beinahe lebensgefährliches Gedränge
entſtand. Bezüglich der weiteren Kochvorträge
verwei=
ſen wir auf die Anzeigen. Doch ſind außerdem noch
einige Schulvorträge eingeſchoben. Wir möchten den
ge=
ehrten Hausfrauen den Beſuch der äußerſt lehrreichen
Vorträge im eigenen Intereſſe dringend empfehlen und
darauf aufmerkſam machen, daß auch der Beſuch derſelben
für die Köchinnen und Dienſtmädchen nur von Vorteil
für die Hausfrauen ſein kann.
* Zur Errichtung einer Einziehungsſtelle der
Handwerkskammer zu Darmſtadt. Wie wir bereits
früher mitgeteilt, iſt von der Handwerkskammer zu
Darmſtadt die Gründung einer Einziehungsſtelle
an=
geregt worden. Dieſe Einrichtung ſoll dem allzu
ver=
breiteten Borgunweſen entgegentreten und Handwerk
und Gewerbe durch Uebernahme der Einziehung von
Außenſtänden fernerhin nach Möglichkeit vor ſchweren
Schädigungen bewahren. Nachdem eine Reibe von
Korporationen durch Umfrage für die Angelegenheit
intereſſiert worden war und ſich auch vielfach in
zu=
ſtimmendem Sinne geäußert hatte, beſchäftigte ſich
auch die Plenarverſammlung der Handwerkskammer
am 25. Juni l. Js. mit dieſer Materie. Es wurde
be=
ſchloſſen, eine Einziehungsſtelle ins Leben zu rufen, die
der Handwerkskammer angegliedert und deren Geſchäfte
einſtweilen von dem Bureau der Handwerkskammer
wahrgenommen werden ſollen. Je nach der
Ent=
wicklung der neuen Einrichtung wird der weitere
Aus=
bau erfolgen.
Die Vorarbeiten ſind nunmehr ſo weit gediehen,
daß die neu errichtete Einziehungsſtelle der
Handwerkskammer zu Darmſtadt am 1.
Ok=
tober l. J. ihre Tätigkeit beginnen kann, und
zwar erſtreckt ſich dieſe auf folgende Punkte: 1. Einziehung
von der Stelle überwieſenen Forderungen, 2. Geſchäftliche
Auskünfte und Ratſchläge aller Art, 3. Herbeiführung von
Vergleichen. Als weitere weſentliche Beſtimmungen des
Verwandlungen bei den Tieren.
Skizze von Aimé de Flermont.
B. Vergleichen wir einmal die Natur mit einem
Theater — wir dürften nicht allzuſehr Unrecht haben.
Be=
trachtet man die tauſend und ein verſchiedenen Weiſen,
in welchen ſich die lebenden Weſen, vornehmlich die Tiere
„in Szene ſetzen” ſo muß man zugeſtehen, daß ſie in ihrem
Koſtüm und ſeinen Verwandlungen überaus geſchickte,
be=
wundernswert kluge „Schauſpieler” ſind. Das Tier vor
allem paßt ſich in erſtaunlichem Maße der umgebenden
Natur an und findet ſo einerſeits den ſicherſten Schutz
gegen ſeine Feinde, andererſeits die beſte Möglichkeit,
un=
bemerkt auf Beute auszugehen und ſich die notwendige
Nahrung zu verſchaffen. Das Ausſehen des „
Natur=
theaters” wechſelt mit dem Klima. Da haben wir „
Ku=
liſſen” der Einöden und ſandigen Wüſten, der
geheimnis=
vollen dunklen Wälder, der Gletſcher und Berge,
ſchließ=
lich der Grasſteppen, Heiden und Sümpfe und noch ſo
manche andere eindrucksvolle „Dekoration‟ Das Tier,
welches in dieſen maleriſchen Kuliſſen ſein Daſein friſtet,
verwächſt ſozuſagen mit ihnen, erſcheint als ein Teil des
farbigen Ganzen und falls es ihm ſchwer fällt, ſich in die
beſtehende Harmonie einzuordnen, macht es doch von Zeit
zu Zeit die merkwürdigſten Anſtrengungen, um in dem
umgebenden „Milieu” möglichſt vollkommen aufzugehen.
Es erfüllt ſo in eigenartiger Weiſe die Bedingungen,
welche der Kampf ums Daſein ihm auferlegt
Der Löwe in der Wüſte, die Gazelle, ſeine Beute, ſind
graugelb gekleidet wie der Sand ihrer Heimat. Ein
Zu=
fall? Vielleicht doch nicht. Man ſtelle ſich den König der
Tiere in rotblauer Papageienlivree vor und die flüchtige
Wüſtenrennerin etwa in grasgrünem „Tuch” — wie ſchlecht
würden ſie in die Umgebung paſſen, wie ſchwer den
Nach=
ſtellungen entgehen oder ſich beim Aufſuchen der Beute,
die ihnen als Nahrung dient, wirkſam verbergen. Eine
verblüffende Anpaſſung an die umgebende Natur
kon=
ſtatieren wir gleichfalls im Gebiet des ewigen
Polar=
ſſchnees. Weiße Eisbären, weiße Schneehaſel, weiße
Vögel — überall die Farbe der eintönig hellen Landſchaft,
auf der ſich die geringſte „dunkle Nüance” ſcharf und „
ge=
fährlich” abzeichnet. Wie ändert ſich das Bild in den
Dſchungeln Indiens und den Urwäldern Amerikas! Hier
finden wir Bäume in den ſeltſamſten Formen, Lianen wie
kieſenſchlangen, üppige Fettgewächſe, Stauden und
Buſch=
werk aller Art, überſät und durchwuchert von Blumen,
be=
deckt mit Blüten, durchſtrahlt von den blendenden Lichtern
der ſüdlichen Sonne. Alles das erweckt den Eindruck des
Bizarren und Bunten. Und ſieh’ da die Tiere dieſes „
un=
ruhig flackernden” Milieus: buntgefleckte Tiger und
Ja=
quare, Panther und Schlangen. Schauen wir uns
ſo=
dann das Getier der Sümpfe und Prärien ein wenig
näher an, ſo finden wir die grüne Farbe des Schilfs und
der Gräſer wieder bei den zahlreichen Reptilien, Kröten,
Fröſchen und Inſekten, welche hier die Landſchaft
bevöl=
kern. Alle dieſe Tiere mögen ſich vor unendlich langen
Zeiträumen an die umgebende „Lebensſzenerie” angepaßt
und dabei ihre „definitive” Farbe gefunden haben; bei
an=
deren hingegen ſehen wir „Koſtüme und Verwandlung”
ſich je nach den Umſtänden ändern, oft in ſo erſtaunlichem
Maße, daß wir vor Rätſeln und Wundern ſtehen.
Das einfachſte Beiſpiel der „Verwandlung bei
Ge=
legenheit” bietet unſer Laubfroſch. Ruht er ſich auf einem
grünen Blatt aus, ſo hat er deſſen Farbe und iſt von
ihm kaum zu unterſcheiden. Nimmt man ihn von hier
fort und ſetzt ihn etwa auf den grauen Stamm einer
Weide, ſo nimmt er plötzlich deſſen Farbe an. Würde man
ihn auf eine metallſchimmernde Fläche ſetzen, ſo änderte er
nochmals ſein Ausſehen und würde ſich eine ſchillernde
„Robe” zulegen. Ein Verwandter des Laubfroſches, das
Chamäleon, beſitzt die Gabe der Anpaſſung in noch
höhe=
rem Grade Es vermag ſich in alle Farben des
Regen=
bogens zu kleiden und findet ſo, da es ſelbſt ſehr
fried=
liebend iſt, die beſte Möglichkeit, den Feinden zu entgehen.
Zugleich aber ermöglicht ihm ſein, der Umgebung täuſchend
gleichendes Koſtüm, den Inſekten mit Erfolg aufzulauern
und ſie mit lang vorgeſtreckter Zunge zu erbeuten.
Das Waſſer mit ſeiner ewig wechſelnden Beleuchtung,
ſeinen Schatten, Spiegelungen und Reflexen, ſeinem Grund
aus Schlamm, Sand oder Felſen iſt wie geſchaffen zur
Maskierung und zum Verbergen der in ihm wohnenden
Lebeweſen. Wir finden Fiſche, die faſt durchſichtig ſind
und ſich nur mit größter Mühe von dem umgebenden
Ele=
ment unterſcheiden laſſen. Sodann Krebſe, die ſich in den
Sand einwühlen und ihm mit ihrem gefleckten oder
grau=
gelben Panzer täuſchend gleichen. Ein ähnliches
Manö=
ver ſtellen Scholle, Seezunge und Plattfiſch an, die, auf
dem Boden des Gewäſſers angekommen, mit ihren Floſſen
den Schlamm und Sand aufwirbeln und ſich flach
darauf=
legen. Iſt das Waſſer wieder klar geworden, ſo ſind ſie
von den herabgeſunkenen Bodenteilchen faſt völlig bedeckt
und in der wirkſamſten Weiſe geſchützt. Gleichzeitig haben
ſie, um dieſen Schutz vollkommen zu machen, die Farbe
des Bodens angenommen und erſcheinen, je nach den
Um=
ſtänden, plötzlich heller oder dunkler, als ſie es in der
Regel ſind. Der Meerpolyp ändert ſein Ausſehen, ſobald
er in eine Umgebung gerät, die nicht mit ſeinem „Wams”
harmoniert. Da er ſpeziell Felſen aufſucht, um ſich dort
irgendwo einzuwühlen, nimmt er faſt ſtets eine graue
Farbe an und wandelt ſie bis zum tiefſten Braun um,
falls das Terrain dieſes Ausſehen hat. Gleichzeitig hat
er die Gewohnheit, ſobald er ſich bedroht glaubt, die
Fang=
arme einzuziehen und ſich mit gebogenem Rücken ſo
„krumm” zu machen daß er täuſchend einem alten
ver=
witterten Steine gleicht.
Noch auffallendere Beiſpiele einer abſichtlich
herbei=
geführten Verwandlung finden wir bei einigen Tieren, die
ſich „maskieren” um in der Rolle Anderer ihrem Gegner
furchtbarer zu erſcheinen. So gibt es Inſektenlarven, die
ſich mit ſchlauer Berechnung im Schmutz wälzen, ehe ſie
auf Raub ausgehen. Sie haben, bedeckt mit Erde und
allerhand Teilchen von Abfall in der Tat das Ausſehen
gefährlicher Spinnen, deren ruckartige Gangweiſe ſie
üb=
rigens mitunter nachahmen. Eine wirkliche Spinne aber,
die große Meerſpinne, die harmloſer iſt, als ſie ausſchrut,
pflanzt auf ihren Rücken eine Anzahl Algen ſo geſchickt,
daß dieſelben feſt anhaften und bald einen grünen Pelz
bilden, der ſeinen Beſitzer wie einen Schirm bedeckt und
ihn gegen Verfolgung ſchützt Denn eine ſolcherart mas=
Nummer 202.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Auguſt 1912.
Seite 3.
neuen Unternehmens ſeien angeführt: Die
Dis=
kontierung von Buchforderungen iſt der
Einziehungsſtelle unterſagt. Die Dienſte der
Einziehungsſtelle können von jedermann in Anſpruch
genommen werden, wofür eine feſtgeſetzte Gebühr
er=
hoben wird. Mitglieder gewerblicher Korporationen
er=
halten beſondere Vergünſtigungen. Gerichtliche Klage
wird nur im Einverſtändnis mit dem Auftraggeber
erhoben. Das beſchriebene Unternehmen iſt bereits in
gleicher, teils auch erweiterter Form in anderen
Be=
zirken eingeführt und hat ſich überall laut vorliegenden
Berichten gut bewährt. Auch für den hieſigen
Hand=
werkskammerbezirk wird eine ſegensreiche Wirkung der
neuen Einrichtung erwartet, weshalb den intereſſierten
Kreiſen eine möglichſt ausgiebige Inanſpruchnahme
empfohlen werden kann. Die nötigen Formularien
können von der Handwerkskammer zu
Darm=
ſtadt, Georgenſtraße 9, bezogen werden, die
auch zu allen ſonſtigen Auskünften jederzeit bereit iſt.
* Ortsgewerbeverein. Heute mittag findet der
Ausflug des Ortsgewerbevereins nach Heppenheim zur
Beſichtigung der Tonwerke ſtatt.
* Die Heſſiſche Miſſionskonferenz kann im
Sep=
tember dieſes Jahres auf ein zehnjähriges
Be=
ſtehen zurückſehen. Die Jahrestagung findet am
9. Oktober in Darmſtadt im Gemeindehauſe,
Kies=
ſtraße 17, ſtatt. Die Verhandlungen ſind öffentlich und
ſind alle Freunde der evangeliſchen Heidenmiſſion herzlich
willkommen. Morgens um ½11 Uhr hält Herr
Miſſions=
inſpektor Weishaupt=Leipzig einen Vortrag über
„Erziehungsaufgaben und Erziehungserfolge der Miſſion,
beſonders in unſeren Kolonien” Mittags ½3 Uhr wird
Herr Mittelſchullehrer L. Müller=Frankfurt a. M.
referieren über das Thema „Wie können wir die
Miſſionsgedanken der Apoſtelgeſchichte für die
gegen=
wärtigen Miſſionsaufgaben im Religionsunterricht
frucht=
bar machen?” Auf dieſen Vortrag ſeien beſonders auch
alle, die Religionsunterricht erteilen, Pfarrer und Lehrer,
aufmerkſam gemacht.
* Liedertafel. Der Vorſtand der Liedertafel erläßt
im heutigen Anzeigenteil eine Aufforderung an ſeine
Sänger, daß die Chorproben Mittwoch, den 28. Auguſt,
unter Leitung ihres neuen Dirigenten Herrn
Hoftheater=
kapellmeiſter Erich Kleiber wieder beginnen. Da die
Liedertafel durch ihren guten Ruf ſchon jahrelang nur
erſte Kräfte als Dirigenten erworben hatte, war dem
Verein auch jetzt wieder das Glück beſchieden, nachdem
der ſeitherige Dirigent, Hoftheaterkapellmeiſter C. Kittel,
durch einen ehrenvollen Ruf als Muſikberater nach
Bayreuth abgerufen wurde und deshalb das Amt als
Dirigent niederlegen mußte, deſſen Nachfolger Herrn
Hoftheaterkapellmeiſter Erich Kleiber zu gewinnen.
Eben=
falls fordert die Liedertafel ſtimmbegabte Herren, die
ſich dem Geſang widmen wollen, auf, dem Verein
beizu=
treten. (Näheres ſiehe Anzeige.)
Jubiläumsfeier. Der
Männergeſang=
verein „Concordia” feiert durch eine größere
Ver=
anſtaltung am Samstag, den 31. Auguſt, und Sonntag,
den 1. September, in den Räumen des
Mathildenhöh=
ſaales das Feſt des 10jährigen Jubiläums ſeines
Dirigenten Herrn Richard Etzold.
* Ludwigshöhe. Es ſei an dieſer Stelle darauf
aufmerkſam gemacht, daß die regelmäßigen
Kur=
konzerte (Mittwoch und Samstag nachmittags)
auch während der Manöverzeit ſtattfinden
und werden dieſelben von einer kombinierten unter
Herrn Obermuſikmeiſter M. Weber ſtehenden Kapelle
ausgeführt.
— Das Reſidenz=Theater am Weißen Turm hat
im neuen Programm ein hochdramatiſches Lebensbild
in 2 Akten, betitelt „Der Brief‟. Das ſich aus faſt
nichtigen Dingen entwickelnde Drama iſt aus dem Leben
gegriffen. Die höchſten Anforderungen der Kunſt
mußten an die Darſteller geſtellt werden, und was ſie
geleiſtet haben, zeigt der erſtklaſſige Film. Der Humor
iſt mit dem ſo beliebten Fritzchen von der Firma
Gaumont und einer amerikaniſchen Komödie „Eine
peinliche Situation” vertreten. Neben dem ſpannenden
amerikaniſchen Drama „Es gilt ſeine Ehre” ſei noch auf
die hochintereſſante und neueſte Wochenchronik
aufmerk=
ſam gemacht. (Siehe Anzeige.)
Offenbach, 27. Aug. Im Alter von 71 Jahren ſtarb
geſtern morgen der Kunſtmaler Ernſt Emil Renck.
Mit dem Verſtorbenen iſt einer der
aufopferungs=
freudigſten Menſchenfreunde unſerer Stadt
dahinge=
gangen, der ſein ganzes Leben in den Dienſt der
Nächſten=
liebe geſtellt und namentlich in zahlreichen gemeinnützigen
Vereinen eine ſegensreiche Tätigkeit entfaltet hatte.
In der verfloſſenen Nacht kam es, außer der ſchweren
Bluttat in der Ziegelſtraße, zu verſchiedenen
Aus=
ſchreitungen, bei denen auch ſcharf geſchoſſen wurde;
ein Schwerverletzter wurde in das Krankenhaus
aufge=
nommen.
r Mainz, 27. Aug. In einem großen Hotel in der
Rheinſtraße kam es zu ſchweren
Ausſchreit=
ungen. Die drei Hausburſchen Gentner, Zapf und
Kampf, die Nachtdienſt hatten, weigerten ſich ſämtlich, die
Reinigung des Schuhzeuges der Hotelgäſte vorzunehmen.
Auf Vorhaltungen des Portiers entſtand ein
Wortwech=
ſel, der in Tätlichkeiten ausartete. Der Portier wurde
von den Burſchen zu Boden geworfen und mißhandelt.
In der Notwehr gab der Portier, in die Luft, wie er
ſpä=
ter angab, mehrere ſcharfe Schüſſe ab. Einer davon
traf den 29 Jahre alten Gentner unterhalb des
Knie=
gelenkes in das Bein. Schließlich erſchien die Polizei,
die Zapf, der heftigen Widerſtand leiſtete, in
Unterſuch=
ungshaft nahm, während Kampf wieder entlaſſen wurde.
Der verletzte Gentner wurde ins Spital übergeführt.
Mainz, 27. Aug. Dem Spengler Ludwig Schäfer,
der in der vorigen Woche in der Bonifaziusſtraße bei einem
Einbruch erwiſcht und auf der Flucht feſtgenommen wurde,
wurde bis jetzt die Verübung von 24
Einbruchs=
diebſtählen nachgewieſen. Einen Meißel, den er bei
ſeinen Einbrüchen benutzte und den er in der
Bonifazius=
ſtraße weggeworfen hatte, wurde in einem Vorgarten
auf=
gefunden und auf der Polizei abgeliefert. Im Beſitz des
Einbrechers wurden zwei Jubiläumstaler gefunden und
zwar ſolche, die zum 100jährigen Jubiläum der
Univerſi=
tät Berlin 1910 und der Univerſität Breslau 1911
ausge=
geben wurden.
Eich, 27. Aug. Der 20jährige Sohn des Landwirts
Heß geriet im Mückenhäuſer Hof mit der Hand in die
Dreſchmaſchine und erlitt ſehr ſchwere
Ver=
letzungen.
Bingen, 27. Aug. Der in den 50er Jahren ſtehende
penſionierte Lehrer Zimmermann aus
Langenlons=
heim iſt geſtern von einem Wagen der elektriſchen
Stra=
ßenbahn auf der Strecke Bingen=Bingerbrück
über=
fahren worden. Zimmermann hat einen
Oberſchenkel=
bruch erlitten, ferner eine Verletzung des rechten Armes
und eine offene Wunde am Kopfe. — Bei den
Boh=
rungen, die zwiſchen Geiſenheim und Gaulsheim wegen
der Erbauung einer neuen Rheinbrücke angeſtellt
worden ſind, hat ſich herausgeſtellt, daß an eine
Erbau=
ung an der Stelle, die urſprünglich vorgeſehen war, nicht
zu denken iſt, weil der dort vorhandene Triebſand eine
Fundamentierung nicht zulaſſent würde. Aus dieſem
Grunde ſind die Bohrarbeiten nunmehr etwas oberhalb
von Kempten und unterhalb vom Rüdesheimer Hafen
aufgenommen worden. Falls ſich dort Felsuntergrund
herausſtellt, ſoll die neue Rheinbrücke an dieſer Stelle
erbaut werden. Sie würde alſo erheblich näher nach
Bingen kommen, wie urſprünglich geplant, und wohl über
den oberen Ausläufer der Rüdesheim gegenüber
liegen=
den Rheinaue geführt werden.
Nieder=Ingelheim, 27 Aug. Die Frage der
Bür=
germeiſterwahl iſt jetzt zu einer definitiven
Erledigung gekommen. Bekanntlich war der Lehrer
Muntermann von hier mit beträchtlicher
Stimmenmehr=
heit gegen den bisherigen Bürgermeiſter Saalwächter
ge=
wählt worden. Die Partei Saalwächters erhob Rekurs,
weil Muntermann nicht ſchon vor ſeiner Wahl aus
dem Schuldienſte ausgeſchieden ſei, und forderte, daß
Muntermanns Stimmen alle für ungültig erklärt würden,
während Saalwächter als gewählt zu betrachten ſei. Der
Kreisausſchuß, wie auch der Provinzialausſchuß erklärten
wohl auch die Wahl Muntermanns wegen zu ſpäten
Aus=
tritts aus dem Schuldienſte für ungültig, da ein Lehrer,
ſo lange er im Dienſte ſteht, nicht wählbar ſei, trat aber der
weiteren Forderung, die Wahl Saalwächters zu
geneh=
migen, ablehnend gegenüber, da weitaus die große
Mehr=
zahl der abgegebenen Stimmen gegen Saalwächter war.
Dieſer Anſicht hat ſich jetzt auch, wie verlautet, das
Mini=
ſterium als höchſte und letzte Inſtanz angeſchloſſen und
Neuwahl angeordnet. Dieſe ſoll in nächſter Zeit ſchon
erfolgen.
(*) Gießen, 27. Aug. Der Herbſt=Pferde= und
Fohlenmarkt iſt auf den 25. und 26. September
feſt=
gelegt worden. Eine Prämiierung und eine Verloſung
ſind damit verbunden.
(*) Alsfeld, 27. Aug. Lebensgefährlich
ver=
letzt hat ſich ein zwölfjähriger Junge, der vom
Tauben=
ſchlag des Hauſes etwa 14 Meter tief abſtürzte.
Reich nud Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 26. Aug. Nach den
bis=
herigen Beſchlüſſen wird vorausſichtlich Mitte Oktober
die Gedächtnisfeier für Wallot ſtattfinden.
Und zwar iſt für dieſe Veranſtaltung der Reichstag in
Ausſicht genommen. Architekt Wolffenſtein hat es
über=
nommen, mit dem Reichstagsdirektor wegen Ueberlaſſung
des Hauſes zu verhandeln, und Geh. Rat Saran wird
mit dem Kultusminiſterium wegen muſikaliſcher
Auffüh=
rungen bei der Feier Rückſprache nehmen. Wahrſcheinlich
wird ſich der Verein Berliner Künſtler ebenfalls an der
Feier beteiligen. In Kürze wird abermals eine Sitzung
der Architektenvereine ſtattfinden, in der es ſich darum
handeln wird, nähere Einzelheiten des Programms zu
beſprechen. — Die Sorge um die Exiſtenz des Perſonals
des Theaters des Weſtens, die durch den Brand
des Theaters gefährdet erſchien, wurde in einer heute
abend abgehaltenen Verſammlung der Angeſtellten des
Theaters behoben. Direktor Monti teilte mit, daß er allen
Angeſtellten bis zum Ende dieſes Monats volle Gage,
und bis zu dem Zeitpunkt, wo es ihm gelingt, ein anderes
Theater zu pachten, halbe Gage zahlen werde. Die
Ver=
träge müſſen zwar nominell gelöſt werden, würden dann
aber zu den alten Bedingungen erneuert werden. Dir.
Monti ſteht bereits mit drei Theatern um pachtweiſe
Ueberlaſſung der Bühne bis zur Wiederherſtellung ſeines
Theaters in Verbindung. — Eine neue Verhaftung
in der Nauener Meſſer=Attentats=
Affäre iſt in der letzten Nacht in Nauen ſelbſt erfolgt.
Dort wurde ein Verdächtiger feſtgenommen, auf den die
ſeinerzeit von dem Verbrecher gegebene Beſchreibung
genau paſſen ſoll. Ob man wirklich den Täter ergriffen
hat, muß die Unterſuchung ergeben. Das Befinden der
Opfer des Meſſerſtechers, der drei im Nauener
Kranken=
hauſe liegenden Frauen, die im Vorortszug überfallen
worden ſind, hat ſich gebeſſert. Frau Karſtedt und
Toch=
ter befinden ſich außer Lebensgefahr, müſſen aber immer
noch das Bett hüten. Weniger gut iſt der Zuſtand der
am ſchwerſten verletzten Frau Voß. Sie bedarf noch
an=
dauernd der ſorgſamſten Pflege; wenn auch eine leichte
Beſſerung in ihrem Befinden feſtgeſtellt werden kann, ſo
iſt doch noch nicht jede Lebensgefahr ausgeſchloſſen. —
Ein Kleideraufſchlitzer, deſſen krankhafte
Ver=
anlagung darin beſteht, ſich unbemerkt an gutgekleidete
Frauen und Mädchen heranzumachen und ihnen die
Röcke mit einem ſcharfen Meſſer zu zerſchneiden, treibt
ſeit einigen Tagen in Schöneberg ſein Unweſen. Der
ge=
fährliche Menſch, der etwa 30 Jahre alt iſt, verfolgt ſeine
Opfer auf der Straße, bis ſie ein Haus aufſuchen. Auf
der Treppe geht er dann an ihnen vorüber, ritzt blitzſchnell
mit einem haarſcharfen Meſſer ihr Kleid auf und kehrt
dann wieder um. Er geht dabei ſo geſchickt vor, daß die
Damen, obwohl ihnen das ſonderbare Benehmen des
Mannes auffällt, nichts davon merken. Erſt wenn ſie
in ihrer Wohnung ankommen, werden ſie von
Angehöri=
gen darauf aufmerkſam gemacht, daß ihr Rock von oben
bis unten zerſchnitten worden iſt. Inzwiſchen iſt der
Täter jedoch längſt verſchwunden. Nach den
Beſchreib=
ungen, die ſeine Opfer von ihm geben, iſt der
Kleider=
aufſchlitzer nicht ſehr groß, hat ein bleiches Geſicht und
langen Schnurrbart, deſſen Enden herunterhängen, und
trägt einen ſchwarzen Gehrock und Hoſe und einen
ſchwarzen ſteifen Hut. Seine Haltung iſt auffallend
aufrecht.
Wiesbaden, 27. Aug. In einer hieſigen Penſion in
der Taunusſtraße wurde ein ſeit mehreren Monaten dort
wohnhafter Kurfremder mit ſeiner Ehefrau erſchoſſen
aufgefunden. Es handelt ſich um den früheren Pächter
der Wartburg bei Eiſenach Wieprecht der nach der
angeſtellten Unterſuchung zuerſt ſeine Frau und dann ſich
ſſelbſt erſchoſſen hat. Der Grund zur Tat liegt in
ehelichen Zerwürfniſſen.
Schlettndt, 26. Aug. Geſtern nachmittag gegen 5
Uhr befand ſich Baron von Gaſter mit einem Jagdhüter,
dem 68 Jahre alten Jean Baptiſte Bös, im Wittisheimer
Bann auf der Jagd. Er hatte eben ein Rebhuhn
ge=
ſchoſſen, das der Jagdhüter aufheben wollte, als im
glei=
chen Augenblick ein Haſe aufſprang. Auf Anruf des
Jägers legte ſich der Jagdhüter ſofort nieder. Baron
Gaſter fehlte den Haſen. Als er einen zweiten Schuß
abgab, ſprang zu gleicher Zeit der Jagdhüter in die
Höhe. Er wurde getroffen und war ſofort tot.
München, 27. Aug. Das Befinden des hier ſchwer
krank daniederliegenden General=Intendanten
von Speidel hat ſich abermals erheblich
verſchlim=
mert. Eine Wendung zum Schlimmſten wird ſtündlich
erwartet.
Düſſeldorf, 27. Aug. In der katholiſchen
Pfarr kirche zu Schildeſche wurde geſtern eine
Brandſtiftung verübt. Während einer Andacht
ge=
riet dort plötzlich die 200 Jahre alte wertvolle Orgel in
Brand und ſtand in wenigen Minuten in hellen
Flam=
men. Das Feuer breitete ſich raſch über die Kirche aus
und fand in den Holzgalerien und Bänken reichliche Nah=
kierte Meerſpinne iſt von dem mit Algen und allerlei
See=
pflanzen bedeckten Boden nicht zu unterſcheiden. Der
Al=
genfiſch aber und der Algenkrebs wiſſen ſich noch beſſer
ihrem „Milieu” anzupaſſen. Ihr Körper hat ſich in der
Umgebung der Pflanzen derart von der „Tiergeſtalt”
ent=
fernt, daß ſie wie Teile des pflanzlichen Organismus
er=
ſcheinen, und man tatſächlich nicht mehr weiß, wo die Alge
aufhört und das mit ihr in engſter Gemeinſchaft lebende
Tier anfängt.
Manchmal auch dient das „Koſtüm” den damit
aus=
geſtatteten Tieren zur Ausübung irgend einer Liſt, durch
welche ſie ihren Gegner beſſer treffen, als mit einem
direkten Angriff. Die Federfliege z. B., die einer Art
Hummel gleicht vermag infolge dieſer Aehnlichkeit in den
Bau der wirklichen Hummeln und manchmal ſelbſt der
Weſpen einzudringen. Die „Schildwachen” laſſen ſie ruhig
paſſieren. Iſt die Fliege aber einmal im Innern des
Baues, ſo wird es ihr ein Leichtes, ihre Eier in einem
Winkel desſelben abzulegen. Aus dieſen entwickeln ſich
ſpäter furchtbar bewehrte, gefräßige Larven, die allſobald
auf Raub ausgehen und unter dem Hummel= und
Weſpen=
volk mörderiſche Verheerungen anrichten. Erwähnen wir
ſchließlich noch einige kurioſe Anpaſſungen der Tiere an
die umgebende Pflanzenwelt, in der ſie gewöhnlich leben,
die ſie darum auch genau kennen und von der ſie ſich in
eigenartiger Weiſe beſchützen laſſen. So leben die
Holz=
wanzen bald auf glatten Stämmen und verſtecken ſich dann
in den Winkeln der Aeſte und Zweige, die rauh erſcheinen
und ein gutes Verſteck darbieten; bald wählen ſie die
riſſige Rinde der Bäume zum Aufenthalt und wechſeln die
Farbe, je nachdem ſie ſich auf helleren oder dunkleren
Par=
tien des Holzes befinden. Eine merkwürdige Inſektenart,
die Membraceen, leben auf dornigen Zweigen und
klam=
mern ſich, mit auswärts geſtrecktem ſpitzen Hinterleib,
derart an dieſelben an, daß ſie den Dornen der Pflanze
täuſchend gleichen. Aehnlich ſchützen ſich viele Raupen vor
den Vögeln, indem ſie nämlich Teile der Pflanze, die
ihnen zum Wohnort dient, geſchickt nachahmen Sie heften
ſich mit dem Vorderleib an die Stengel an und ſtrecken
den Körper alsdann ſo in die Luft, daß er irgend einem
kurz abgeſchnittenen Zweige gleicht. Eine ſolche Haltung
bedeutet übrigens ein wahres Kraftkunſtſtück, und der
Tur=
ner müßte noch gefunden werden, der ſich wie dieſe ſimple
Raupe ſtundenlang freiſchwebend in der Balanze hält.
Vergeſſen wir bei dieſer Gelegenheit nicht eine exotiſche
Inſektenfamilie, die in Oſtindien vorkommenden
Phas=
men. Dieſe Tiere ſcheinen weder Kovf, noch Beine, noch
Flügel zu haben, ſondern aus einigen dürren Holzſtengeln
zuſammengeſetzt zu ſein. In dieſer Geſtalt wird es ihnen
leicht, den Nachſtellungen der Vögel zu entgehen, da ſie ſich
mit ihren merkwürdigen Gliedmaßen derart zwiſchen den
vertrockneten Teilen der Sträucher anzuheften wiſſen, daß
man ſie von denſelben nicht unterſcheiden kann. Noch
beſſer verſteht dieſe Maskierung die auf den ozeaniſchen
Inſeln heimiſche Blatt=Phyllis. Sie lebt auf einer
be=
ſtimmten Strauchart und gleicht, wenn ſie ſich an einem
Zweige „aufgehängt” hat in ſo verblüffendem Maße den
Blättern der Pflanze, daß ſie von ihren eigenen „Vettern”
für ein ſolches gehalten und — angeknabbert wird.
Immerhin dürfte eine ſolche Fähigkeit der „
Maskier=
ung” den Rekord auf dem „Naturtheater” bedeuten.
Höchſtens könnten mit der Blatt=Phyllis die Kallimas,
prachtvolle malayiſche Schmetterlinge, wetteifern Dieſe
entzücken das Auge durch das wundervolle Blau und
Orange ihrer Flügel; will man die ſchönen Tiere aber
etwas näher betrachten, ſo ſind ſie, ehe man ſich verſieht,
wie durch Zauberſchlag verſchwunden. Bloß hängen an
den Zweigen ringsum ein paar graue, vertrocknete Blätter
zwiſchen dem anderen Laub. Wir berühren eins davon;
kein Zweifel, es iſt ein richtiges Baumblatt. Erſt wenn
wir unſere Nachforſchung fortſetzen, kann es uns paſſieren,
daß ſich eins der grauen Blätter plötzlich bewegt und
da=
vonfliegt — der Kallima, der ſich verwandelt hatte, um der
Gefahr zu entgehen, als wir ihn etwas näher anſchauen
wollten Gewiß! Die Natur in ihrer ſcheinbaren
Ein=
fachheit iſt ein merkwürdiges Theater zwiſchen deſſen
ewig wechſelnden Kuliſſen tauſend Komödien geſpielt
werden und auch mitunter veritable verblüffende
Zauber=
kunſtſtücke.
Feuilleton.
Deutſche Kunſt im Auslande. Nach den ſoeben
aus Buenos=Aires eingetroffenen brieflichen Mitteilungen
hatte die dort von der „Geſellſchaft für deutſche Kunſt im
Auslande” (GDKA.) veranſtaltete erſte Kunſtausſtellung
einen vollen Erfolg zu verzeichnen. Dieſer iſt vor allem
ihrem Begründer und zielbewußten Vorſitzenden, Herrn
Geh Regierungsrat R. Platz, und dem Vorſitzenden der
Auswahlkommiſſion, Herrn Maler Prof. O H. Engel, zu
verdanken. Die Ausſtellung wurde am 7. Juli durch den
Kaiſerlich Deutſchen Geſandten, Miniſter von dem Busſche=
=Haddenhauſen, im Beiſein mehrerer auswärtiger und
argentiniſcher Miniſter und der dortigen Geſellſchaft
er=
öffnet. 900 Perſonen hatten ſich zu dieſer Feier
einge=
funden. Die Deutſche Kolonie war nahezu vollzählig
ver=
treten Die vom Deitſchen Klubhauſe zur Verfügung
ge=
ſtellten Räume hatten der dortige Leiter der Ausſtellung,
Kunſthändler Müller, und der Berliner Maler Heinrich
Hellhof ſehr wirkungsvoll hergerichtet. Es wurde nach dem
einſtimmigen Urteil der dortigen Preſſe, die des Lobes
voll iſt nur wirklich gute, ernſte Kunſt gezeigt. Der
Er=
folg iſt auch nicht ausgeblieben. Bereits in den erſten
Ausſtellungstagen wurden 37 Kunſtwerke verkauft.
Da=
runter Gemälde von Bachmann=Berlin, Bertelsmann=
Worpswede, Bracht=Dresden Kampmann=Karlsruhe,
Löwitz=München, von Marr=München, K. H Müller=
Mün=
chen, von Stuck=München, Vorgang=Berlin, Schoyerer=
München ꝛc., und Skulpturen von Brütt=Berlin, und
Mühlhauer=München ꝛc. Die Beſchicker der Ausſtellung
können mit dem Erfolge ebenſo zufrieden ſein, wie die
GDKA. Unter der zielbewußten und tatkräftigen Leitung
des Herrn Geheimrat Platz dürfte es der GDKA. nicht
ſchwer werden, den in Buenos=Aires lebenden Deutſchen
und kunſtſinnigen Argentiniern ihren durch die Preſſe zum
Ausdruck gebrachten lebhaften Wunſch zu erfüllen, dieſer
ebenſo freudig begrüßten wie erfolgreichen erſten
Aus=
ſtellung bald andere folgen zu laſſen.
C.K. Die Amerikanerin in der politiſchen Arena. Mit
einer Plötzlichkeit und einer Energie, die das=Publikum der
Seite 4
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Auguſt 1912.
Nummer 202.
rung. Nur mit Mühe gelang es, die Kirche zu retten. Die
UUnterſuchung ergab, daß die Orgel mit Petroleum
ge=
tränkt worden war. Vom Täter hat man keine Spur.
Malchow (Mecklenburg), 26. Aug. Geſtern
nach=
mittag brach in der Nähe von Malchow die
Landungs=
brücke ein, als ein Dampfer anlegen wollte. Mehr als
zwölf Perſonen fielen ins Waſſer, wurden aber alle
gerettet.
Liegnitz, 26. Aug. Man darf einen Lumpen
nicht einen Lumpen nennen, das bewies wieder
einmal eine Verhandlung vor dem hieſigen
Schöffen=
gericht. Vor einiger Zeit war auf einem benachbarten
Rittergute ein Einbruch verübt worden. Der Beſitzer
ließ einen Polizeihund kommen und dieſer ſtellte einen
Angeſtellten des Gutes. Auch ſonſt war der Verdacht
gegen den Mann ein ziemlich begründeter. Als eine
Frau von dieſen Tatſachen hörte, bezeichnete ſie den
Ver=
dächtigen als „Lump” Als der alſo Gekennzeichnete
das horte, ging er hin und verklagte die Frau. Der
Ge=
richtshof ließ ſich gar nicht darauf ein, ob der Verdacht
gegen den Kläger berechtigt ſei oder nicht, ſondern
er=
kannte, daß eine formale Beleidigung vorliege und
ver=
urteilte die Frau zu 20 Mark Geldſtrafe.
Innsbruck, 26. Aug. In Sella bei Borgo ſtürzte ein
Kalkofen ein, während Arbeiter mit dem Ausräumen
desſelben beſchäftigt waren. Drei Arbeiter wurden unter
den Trümmern begraben; zwei davon wurden getötet,
der dritte ſchwer verletzt. Ein vierter Arbeiter, der
eben=
falls bei den Aufräumungsarbeiten beſchäftigt war, iſt
infolge der Aufregung von einem Herzſchlag getroffen
worden und geſtorben.
Lemberg, 26. Aug. Der Korporal Adam Lukawski,
der geſtern bei einer Rauferei mit Arbeitern am Kopfe
verletzt wurde, bekam heute in der Kaſerne einen
Tob=
ſuchtsanfall. Er begab ſich mit drei geladenen
Gewehren und zahlreichen Patronen in ein
Mann=
ſchaftszimmer im zweiten Stockwerk und feuerte gegen
jeden, der die Tür des Zimmers öffnen wollte, Schüſſe ab.
Es entſtand eine ungeheuere Panik. Die
Feuer=
wehr wurde herbeigerufen, die auf den Tobſüchtigen aus
einer Feuerſpritze Waſſer gab. Schließlich wurde die
Mutter des Tobſüchtigen geholt, die ſich entſchloß, bis zu
ihrem Sohne vorzudringen, und ihm Branntwein in einer
Flaſche anbot. Lukawski griff nach der Flaſche Im
ſel=
ben Augenblick fielen drei Soldaten über ihn her, der ſich
noch immer verzweifelt wehrte und ſogar einen Schuß
gegen ſeine Mutter abgab, ohne jedoch zu treffen. Von
euem drangen ſechs Soldaten auf ihn ein, denen es
ſchließlich gelang, ihm Feſſeln anzulegen und ihn ins
Militärſpital zu bringen. Glücklicherweiſe wurde bei der
Schießerei niemand verletzt.
Rom, 26. Aug. Die Königin=Mutter Margherita,
der Herzog von Genua und mehrere Rechtsbeiſtände
wohnten der Eröffnung des Teſtaments der
kürz=
lich verſtorbenen Herzogin=Mutter Eliſabeth
von Genua bei. Die Verſtorbene ſetzt zahlreiche
Le=
gate aus, deren Geſamtbetrag indeſſen den Betrag des
hinterlaſſenen Vermögens beträchtlich überſteigt. Dies
erklärt ſich daraus, daß die Herzogin wegen ihres
leiden=
den Geſundheitszuſtandes von ihrer Umgebung in
Un=
kenntnis darüber gehalten worden war, daß ihr Turiner
Bankier vor einiger Zeit ungefähr eine Million
Lire ihres Vermögens unterſchlagen hatte und
geflüchtet war. Königin Margherita dürfte die Legate
ihrer Mutter bezahlen, da keine Ausſicht vorhanden iſt,
von dem geflüchteten Bankier etwas zurückzuerlangen.
Marſeille, 27. Aug. Geſtern abend explodierte
auf der Schwelle eines von dem höheren Gerichtsbeamten
Thirwiat und ſeinem Aſſiſtenten Douat bewohnten
Hau=
ſes eine Bombe die beträchtlichen Schaden anrichtete.
Der Urheber des Anſchlages iſt unbekannt.
London, 26. Aug. Die Lage in den Ackerbau=
Diſtrikten wird infolge des unaufhörlichen
Regens immer ernſter, da die Ernten in allen Teilen
des Landes unter Waſſer ſtehen. Die Landwirte einiger
Bezirke haben ſchon alle Hoffnung, die Heuernte zu
retten, aufgegeben. Die Eiſenbahnverbindungen mit
Nord=Wales ſind teilweiſe durch Ueberſchwemmungen
unterbrochen. In Mancheſter regnete es 25, in
Lanca=
ſhire 40 Stunden ohne Unterbrechung.
Warſchau, 26. Aug. In ein Reſtaurant, in dem
hauptſächlich Handwerker und Arbeiter verkehren,
dran=
gen geſtern abend Banditen ein und plünderten
mit vorgehaltenem Revolver ſämtliche Gäſte aus. Ein
Gaſt, der den Verbrechern Widerſtand leiſtete, wurde
erſchoſſen, ein zweiter tödlich verletzt. Als Polizei zu
Hilfe kam, flohen die Banditen. Zwiſchen den
flüchten=
den Verbrechern und den ſie verfolgenden Poliziſten kam
es nun zu einem lebhaften Gefecht, in dem fünf Paſſan=
ten und ein Poliziſt ſchwer verwundet wurden. Nur
einer der Banditen konnte feſtgenommen werden,
wäh=
rend die anderen entkamen.
Konſtantinopel, 26. Aug. In Stambul brach in
den Stadtvierteln Uzuntſcharchi und Tahtakale, wo
größ=
tenteils kleine Kaufleute ihre Läden haben, ein Brand
aus. Nach den offiziellen Berichten ſind 23 Häuſer mit
60 Kaufläden, ſowie eine Moſchee eingeäſchert worden.
Das Feuer iſt durch einen unglücklichen Zufall entſtanden.
Kongreſſe und Verbandstage.
25. Deutſcher Zentralverbandstag für
Handel und Gewerbe.
— Hannover, 26. Aug. Im großen Saale des
Alten Rathauſes fand heute vormittag die erſte
Haupt=
verſammlung des Deutſchen Zentralverbandes für
Han=
del und Gewerbe ſtatt. Es waren zahlreiche Vertreter
von kaufmänniſchen, gewerblichen und Mittelſtands=
Ver=
einigungen aus allen Teilen des Reiches erſchienen. Auch
die ſtädtiſchen und ſtaatlichen Behörden waren vertreten.
Vom Grafen Poſadowsky lag ein Glückwunſchſchreiben
vor, in welchem er ſein Ausbleiben entſchuldigte. Nach
verſchiedenen Begrüßungsreden wurde die Abſendung
eines Huldigungstelegramms an den Kaiſer beſchloſſen.
— Nach Eintritt in die Tagesordnung wurde zunächſt der
vom Vorſitzenden Stadtrat Seifert (Leipzig) erſtattete
Jahresbericht entgegengenommen. Hierauf ſprach
Kaufmann Wolters (Hannover) über die Errichteung
einer Kleinhandelsberufsgenoſſenſchaft.
Er verteidigte warm die Errichtung einer ſolchen
beſon=
deren Genoſſenſchaft, da die bisherige Zugehörigkeit der
Kleinhändler zur Lagerei=Berufsgenoſſenſchaft
demDetail=
handel wegen der großen Gefahrenklaſſe des Großhandels
nur unnötige Koſten auferlege. — Das Hauptthema des
Tages betraf die Bekämpfung des
Zugabe=
unweſens. Der Referent Stadtrat Seifert (Leipzig)
kon=
ſtatierte, daß in der Frage der Bekämpfung des
Zugabe=
unweſens zum erſtenmal der geſamte deutſche
Detailliſten=
ſtand vereint ſei. Der Kampf richte ſich nicht gegen jene
Zugaben, die lediglich den Zwecken der anſtändigen
Ge=
ſchäftsreklame dienten, ſondern gegen die Zugaben, die
entweder den Waren gleich beigepackt ſind, oder durch
Sammeln von dem Paket beigefügten Gutſcheinen und
Marken erworben werden können. Die Firmen, die ſolche
Zugaben gewähren, gehen darauf hinaus, die
Urteils=
loſigkeit des Publikums auszubeuten. Der Redner machte
folgende Vorſchläge: 1. Diejenigen Fabrikanten, die ihre
Artikel mit Zugaben vertreiben, ſind in geeigneter Weiſe
zur Unterlaſſung zu beſtimmen. 2. Der geſamte
Detail=
handel muß durch ſeine Organiſation gegen das
Zugabe=
unweſen auf den Plan gerufen werden, damit
die betreffenden Artikel vom Verkaufe
ausge=
ſchaltet werden. 3. Das kaufende Publikum muß
durch Zeitungspropaganda, Flugblätter, in
öffent=
lichen Verſammlungen uſw. aufgeklärt werden.
4. Die Unterſtützung der Handelskammern und aller
kauf=
männiſcher und induſtrieller Korporationen muß zur
Mit=
arbeit aufgerufen werden. 5. Die deutſchen Richter und
Gerichte ſind von der Unlauterkeit des Zugabeunweſens
zu überzeugen, um im äußerſten Falle mit ihrem Beiſtand
das Uebel auszurotten. (Beifall.) — Der Korreferent
Kaufmann v. d. Beck (Hamburg) verlangte im Gegenſatz
zu den Selbſthilfevorſchlägen des erſten Redners ein
ge=
ſetzliches Verbot des Zugabeweſens überhauvt. Eine
entſprechende Reſolution wurde angenommen. Ferchland
(Hildesheim) ſprach über die Errichtung
kauf=
männiſcher Krankenkaſſen. Er verlangte die
Umwandlung der freien Hilfskaſſen in freie kaufmänniſche
Innungen. Weiter wurde noch ein Antrag angenommen,
wonach der Zentralverband der Bekämpfung der
Kon=
ſumvereine ſympathiſch gegenüberſteht, es aber nicht für
nötig hält. zu dieſem Zwecke einen neuen Verein zu
grün=
den. — Hierauf wurden die Verhandlungen auf morgen
vertagt. Die für Nachmittag angeſetzte Korſofahrt
mußte infolge des ſtrömenden Regens ausfallen.
Handel und Verkehr.
H. Frankfurt a. M., 27. Aug. (
Frucht=
marktbericht.) Das jetzt wochenlang andauernde
Regenwetter verhindert, beſonders in Norddeutſchland,
das Einbringen trockener Ernteware. Wenn auch
feſt=
ſteht, daß der zweite Teil der diesjährigen Ernte
beſchä=
digt iſt, ſo darf man allerdings mit größerem Schaden
rechnen, aber nicht allzu peſſimiſtiſch ſein. Die Qualität
wird jedenfalls mehr oder weniger leiden, aber die Er=
gebniſſe ſind ſonſt höchſt befriedigend. Landweizen
ſchließt etwas höher gegen die Vorwoche; dabei iſt
vor=
wiegend mit wenig einwandfreier Lieferungsware zu
rechnen. Landroggen war ſtärker gefragt und anziehend
auch alter Hafer ſehr geſucht, da die Ernte des neuen ſich
verzögert. Gerſte und Mais, ſowie Futterartikel
preis=
haltend bei guter Konſumfrage. Die Forderungen für
Mehl ſind erhöht im Einklang mit den heraufgeſetzten
Auslandsangeboten für Weizen, für welche auch die
ſpä=
teren Sichten keine Ermäßigung ausweiſen.
Der Mannheimer Getreidemarkt iſt feſt
und lebhaft. An der Berliner Produktenbörſe
war Getreide nach anfänglicher Abſchwächung auf die
hohe ruſſiſche Ernteſchätzung wieder befeſtigt auf das
Fallen des Barometers und auf neue Regenmeldungen
aus der Provinz. Nach den letzten Kabelnachrichten von
den amerikaniſchen Getreidemärkten (New=
York und Chicago) war Weizen ſchließlich in ſtetiger
Haltung auf günſtige Berichte über das Exportgeſchäft.
Mais ebenfalls feſt auf beſſere Nachfrage für Lokoware.
Nach dem Cineinnati Price Current erwartet man, daß
der Geſamtertrag der diesjährigen Weizenernte ſich auf
700 Millionen Buſhels gegen 621,388 Millionen Buſhels
des definitiven Ergebniſſes im Vorjahre belaufen werde.
Die Welternte wird die größte ſein, die bisher erzielt
worden iſt. Die Maispflanzen machen in ihrem
Wachs=
tum befriedigende Fortſchritte.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilo wie folgt:
Weizen, hieſiger und Wetterauer, 21,40—21,50,
Nord=
deutſcher 21,40—21,50, Kurheſſiſcher 21,40—21,50,
Ruſſi=
ſcher 23,50—24,25, La Plata 23,25—24, Rumäniſcher 23,50
bis 24,25, Kanſas 23,50—24, Manitoba 22—24,
Red=
winter 23,25—24, Walla Walla 23,50—24; Roggen,
hieſiger, 17,50—17,60, Bayeriſcher (Pfälzer) 17,50—17,60,
Ruſſiſcher 18—18,50, Amerikaniſcher — Rumäniſcher 18
bis 18,50; Gerſte, Pfälzer, 20,75—21,50, hieſige und
Wetterauer 20,25—21, Riedgerſte 20,50—21,75,
Unga=
riſche —, Fränkiſche 20,50—21,75, Futtergerſte 16,25 bis
16,50; Hafer, hieſiger, 19,75—22, Bayeriſcher 19,75 bis
22, Ruſſiſcher 20,50—22, Amerikaniſcher 16,50—17,
Rumä=
niſcher 20,50—22; Mais mixed 15,25—15,50, Ruſſiſcher
15.50—15,75, Donaumais 15,25—15,50, Rumäniſcher 15,50
bis 15,75, La Plata 15,25—15.50, weißer Mais 15,50 bis
15,75, Weizenſchalen 11—41,25, Weizenkleie 11—11,25,
Roggenkleie 12,75—13, Futtermehl 14—16, Biertreber,
ge=
trocknet, 13,50—14; Weizenmehl, hiefiges (Baſis ab
Mannheim), Nr. 0: 31,50—31,75, feinere Marken 32 bis
32,25, Nr. 1: 29,75—30, feinere Marken 30,25—30,50,
Nr. 2: 28,25—28,50, feinere Marken 28,75—29, Nr. 3 26,75
bis 27, feinere Marken 27,25—27,50, Nr. 4: 22,75—23,
feinere Marken 23,25—23,50; Roggenmehl, hieſiges, Nr. 0:
26,50—27, Nr. d.: 24,50—25, Nr. 2: 21,75—22.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
— Weil eben doch in Eingeſandts von Milch= und
Bäckergeſchäften die Rede iſt, ſo wäre es auch
wünſchens=
wert, wenn die Bäcker das im Laden gekaufte Brot nicht
in Zeitungspapier einwickeln wollten, wie das vielfach
geſchieht, denn die Zeitung fällt im Hauſe oft auf den
Boden, beim Leſen wird manchmal darauf gehuſtet und
ſo iſt es nicht appetitlich, wenn es ſpäter zum Einwickeln
von Eßwaren benutzt wird. Sauberes Einwickelpapier
ſſollte verwendet werden, oder lieber gar keins.
Die Milchmänner ſollten während des Austragens
der Milch doch das Rauchen unterlaſſen. Beim Umfüllen
auf der Straße können Aſche, Tropfen, vielleicht auch der
ganze Zigarrenſtummel in die Milch fallen, und in den
Häuſern werden durch das Hinlegen der brennenden
Zigarren auf die Fenſterbrüſtungen dieſe oft verbrannt.
Polizeiliche Maßnahmen werden dazu nicht
erforder=
lich merden, denn die Bäcker und Milchhändler haben ja
Innungen und Vorſtände, die ſollten für Beſeitigung der
Anſtände beſorgt ſein. Sie halten ja auch ſonſt zuſammen.
Pilzvergiftungen.
* Trier 26. Aug. In dem luxemburgiſchen Orte
Tetingen erkrankten ſieben Arbeiter nach dem
Ge=
nuß von Pilzen; ihre Koſtgeberin iſt der Vergiftung
bereits erlegen.
* Nürnberg, 26. Aug. Nach dem Genuß
ſelbſt=
gepflückter Pilze erkrankte hier eine 4köpfige Familie.
Der Familienvater iſt tot. Die Gattin und die beiden
Töchter hoffen die Aerzte durchzubringen. Damit iſt die
Vereinigten Staaten in das höchſte Erſtaunen ſetzt, ſind
die amerikaniſchen Frauen in die politiſche Arena
hinein=
geſprungen und nehmen an den Kämpfen um die
Präſi=
dentenwahl in einer Weiſe teil, die man ſich früher
nicht träumen ließ. Bisher hatte die Amerikanerin an
dem öffentlichen Leben wenig Anteil genommen und war
in der Politik kaum hervorgetreten. Seit jenen
aufgereg=
ten Szenen, die mit der Nominierung der
Präſidentſchafts=
kandidaten zuſammenhingen und eine leidenſchaftliche
An=
teilnahme in allen Kreiſen hervorriefen, iſt das nun
ganz anders geworden. Die Frauen ſind zum politiſchen
Leben erwacht und wollen mitſpielen in dieſem Spiel um
die höchſten Güter der Nation. Unter den Delegierten, die
bei den verſchiedenen Verſammlungen als Vertreter des
Volkes erſchienen, befanden ſich zum erſten Mal auch
weib=
liche Mitglieder. Kalifornien wählte eine Frau, die für
Taft ſtimmen ſollte. Sie aber bekehrte ſich zu Rooſevelt
und ging zu der Fortſchrittspartei über. Bei der
Nomi=
nierung Rooſevelts in Chicago ſpielte eine Dame Jeane
Adams, die Begründerin des Chicagoer Muſikinſtituts
Hull Houſe eine bedeutende Rolle. Auch bei der
Nomi=
nierung Wilſons wirkte eine Dame mit, und viel
be=
ſprochen wurde bei der Verſammlung der Demokraten in
Baltimore die leidenſchaftliche Propaganda, die Miß Clark
für die Wahl ihres Vaters entfaltete. In den Mittelpunkt
des politiſchen Lebens aber iſt gegenwärtig Mrs
Woo=
drow Wilſon, die Gattin des ausſichtsreichen
demokra=
tiſchen Kandidaten getreten. Sie wirkt ſehr einflußreich an
der Spitze der nationalen demokratiſchen Frauenliga, der
viele führende Damen der amerikaniſchen Geſellſchaft
an=
gehören und deren Präſidentin ſie geworden iſt.
Vize=
präſidentin iſt die Frau des demokratiſchen Kandidaten
für die Vizepräſidentſchaft Mrs. Marſhall. Mrs. Wilſon
hat auch ſchon die kleinen Leiden kennen gelernt, denen
ausgeſetzt iſt, wer in der Oeffentlichkeit ſteht. Ein
Inter=
view mit ihr wurde veröffentlicht, in dem ſie ſich als
be=
geiſterte Raucherin erklärt haben ſoll und für den Fall
ihrer Wahl völlige Rauchfreiheit im weißen Haus in
Aus=
ſicht ſtellte. In einer feierlichen Berichtigung erklärte ſie,
daß kein Wort wahr und ſie eine entſchiedene Gegnerin des
Rauchens ſei. Die Frage des Frauenſtimmrechts ſpielt in
dieſer großen politiſchen Bewegung keine Rolle.
ml. Der Schnurrbart der Schauſpieler. Während die
von Afrika eingeführte Mode der Bartloſigkeit von den
ele=
ganten Kavalieren das Opfer der Zierde des
Mannes fordert, bekennt ſich der Stand, der ſchon von
Be=
rufswegen zum glattraſierten Geſicht verurteilt iſt, gerade
in dieſer Zeit der bartfeindlichen Herren zum
Schnurrbart. Man hat in der Tat noch niemals ſo viele
Schauſpieler wie heute geſehen, die den Ferienbart in
Permanenz erklären. In Frankreich zumal iſt der
Schau=
ſpielerbart eine feſtſtehende Inſtitution geworden und —
eine Einnahmequelle obendrein. Die Künſtler gehen mit
Schnurr= und Kinnbart ins Engagement, und ihre
Ver=
träge enthalten eine Klauſel, nach der ſie nicht verpflichtet
ſind, ſich ihn abraſieren zu laſſen. Aber das Theater hat
nichtsdeſtoweniger ſeine Forderungen. In den modernen
Stücken bildet der Bart im allgemeinen kein ſtörendes
Hindernis, aber das Repertoire enthält daneben eine Reihe
von Stücken, in denen der Bart unvereinbar mit der
dar=
geſtellten Charakterfigur iſt. Hier erweiſt ſich die Zuflucht
zum Raſiermeſſer als unumgängliche Notwendigkeit.
Angeſichts dieſer Fälle hat ſich nun ein feſtſtehendes
Ge=
wohnheitsrecht herausgebildet. Der Schauſpieler hat den
Anſpruch auf einen Zuſchlag zur Gage, und zwar
wenig=
ſtens von 8 Mark pro Monat, von dem Tage an gerechnet,
an dem er ſich dem Opfer ſeiner Bartzier unterziehen
mußte.
Die Furcht vor Krankheiten.
Lange, ehe die Hygiene den Menſchen ggelehrt hat,
auf ſeinen Körper zu achten, war man mit Eifer darauf
bedacht, durch allerlei Mittel, vernünftige oder
unver=
nünftige, herannahende Krankheiten von ſich abzuwehren.
Ja, man war in früheren Tagen, die keinen Begriff von
dem Weſen der Krankheit und keine Waffen zu ihrer
Be=
kämpfung hatten, noch ängſtlicher als heute. Schon dem
kleinen Menſchenkinde, das noch in der Wiege lag und
vertrauensvoll in die Welt blickte, ſtellte man das
Horo=
ſkop, um zu ſehen, welche Krankheiten im Verlaufe des
Lebens über das Kind hereinbrechen würden. Aus der
Stellung der Geſtirne glaubte man dies ſehr deutlich
er=
kennen zu können aber man erforſchte ängſtlich noch an=
dere Dinge, um die gefahrdrohenden Leiden im voraus
zu finden. Man prüfte die Linien der Hand, und in den
alten Anweiſungen der Chiromantik ſteht genau zu leſen,
welches Ungemach dieſe oder jene Linie für den Körper
bedeute.
Aber wie ſollte man ſich ſchützen gegen die lauernden
Feinde der Geſundheit? Da gab es Heilſprüche, mit
denen man das Unheil abwenden wollte, aber noch
wich=
tiger waren die Amulette, die ja auch heute noch in
man=
chen Ländern getragen werden. Die phantaſtiſchſten Dinge
hängte man ſich um den Hals, heilige Münzen, aber auch
ſeltſame Tieraugen, merkwürdige Steine und Pflanzen
und Nachbildungen von Händen. Das ſollten vor allem
Schutzwaffen ſein gegen den „böſen Blick” der ja nach dem
Wahn vergangener Zeiten furchtbare Krankheiten, wenn
nicht gar den Tod, bringen konnte. Als beſonders gutes
Mittel dagegen wurde die Nachbildung eines Baſilisken
betrachtet. Der Baſilisk war an ſich ein recht gefährliches
Tier, denn nach der Sage mußte jeder ſterben, der ihn
anſah, und nur Alexander der Große konnte ſich, wie die
Sage erzählt, in Indien gegen das Untier helfen,
in=
dem er große Spiegel heranrollen ließ, in denen ſich das
Untier betrachtete und ſich ſo ſelbſt den Tod gab. In
der Darmſtädter Ausſtellung „Der Menſch”
wird uns in einer Reihe von Abbildungen gezeigt, in
welcher Weiſe man früher Krankheiten zu Leibe ging und
wie namentlich die Aerzte ſich vor Anſteckungsgefahr
ſchützten. So ſehen wir das Bild eines Peſtarztes, der
mit einem Peſtſchnabel, mit wohlriechenden Kräutern
ge=
füllt, angetan iſt und einen langen Stab trägt, um aus
der Ferne auf die Kranken hinweiſen zu können. Auch
der mit dem Knopf geſchmückte Stab, den die Aerzte, wie
Abbildungen zeigen, ſtets an die Naſe halten, enthält in
ſeinem oberen Teil ein Mittel, das die Luft verbeſſern
und von Krankheitskeimen reinigen ſollte.
Wie die Angſt vor Krankheiten die Phantaſie des
Menſchen erregte, ſo wühlte ſie beſonders die
Leidenſchaf=
ten auf, als große Epidemien durch die Lande zogen und
man ſich nicht zu retten wußte. Dieſe gewaltige Furcht
vor Erkrankungen muß man ſich ausmalen, um zu
ver=
ſtehen, daß die marktſchreieriſchen Quackſalber und
Char=
llatane ſo mächtig ihr Weſen treiben konnten und daß
Nummer 202.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Auguſt 1912.
Seite 5.
Totenliſte, die in den letzten Tagen auf den Genuß
gifti=
ger Pilze zurückzuführen war, auf 17 geſtiegen. Leider
fehlt auch hier die wichtige Angabe, welche Pilze
genoſ=
ſen worden ſind.
Luftfahrt.
* Wien, 27. Aug. Eine Blättermeldung aus
Par=
dubitz beſagt: Der Flieger Cihak iſt hier abgeſtürzt
und ſchwer verletzt. An ſeinem Aufkommen wird
ge=
zweifelt.
Vermiſchtes.
Sonderfahrt zur Kaiſer=
Flotten=
parade. Der Hauptausſchuß für Berlin und die Mark
Brandenburg des Deutſchen Flotten=Vereins veranſtaltet
zu der großen Flottenparade, die am 16. September d. J.
vor Helgoland durch den Kaiſer abgenommen wird, und
zu der die ganze deutſche Kriegsflotte zuſammengezogen
ſein wird, eine Sonderfahrt mittels des
Doppelſchrauben=
dampfers „Meteor” der Hamburg=Amerika=Linie. Die
Reiſe beginnt am 15. September, die Rückkehr erfolgt am
17. September abends Die Teilnehmer werden zwei
Tage an Bord des „Meteor” untergebracht werden. Es
findet ferner noch eine Beſichtigung von Hamburg, ſowie
ein Beſuch von Friedrichsruh ſtatt. Programme ſind
koſtenlos von der Geſchäftsſtelle des Hauptausſchuſſes,
Berlin W., Schöneberger Ufer 30I, zu beziehen.
— Deutſche Geſellſchaft für Kaufmanns=
Erholungsheime. Der Kaiſer hat genehmigt, daß
das im Bau befindliche erſte preußiſche Heim der
Deut=
ſchen Geſellſchaft für Kaufmanns=Erholungsheime,
wel=
ches unweit Wiesbaden im Taunus errichtet wird, den
Namen „Kaiſer Wilhelm=Heim” erhält. Dasſelbe
um=
faßt 100 Gaſtbetten und wird im Frühjahr 1913 dem
Be=
triebe übergeben werden. Wie alle Heime der Geſellſchaft
ſoll es für den Kriegsfall als Lazarett dienen. — Der
Geſellſchaft ſind in der letzten Zeit eine Reihe weiterer
Stiftungen zugegangen, unter anderem von
Kommerzien=
rat Wilhelm Albrecht, i. Fa. J. Albrecht, Mainz, 5000
Mark, Chr. Andrege, Mülheim a. Rh., 5000 Mk.,
Buderus=
ſche Eiſenwerke, Wetzlar, 5000 Mark, Deutſche Waffen=
und Munitionsfabriken, Berlin, 3000 Mark, Geh.
Kom=
merzienrat Dr. med. et phil. Dr.=Ing. Louis Merck,
Darmſtadt, 3000 Mark, Geh. Kommerzienrat Fr. Schott,
Heidelberg, 5000 Mk., Geh. Kommerzienrat Wilh. Vogel,
Chemnitz, 5000 Mk.
CK. Ein amerikaniſcher Richard Wagner=
Verein. In den Vereinigten Staaten iſt nun, wie der
Guide muſicale” mitteilt, auf breiter Baſis ein Richard
Wagner=Verein gegründet worden, der ſich in erſter Linie
das Ziel geſetzt hat, den bevorſtehenden 100. Geburtstag
des Meiſters in allen großen Städten Amerikas in
wür=
diger Weiſe zu feiern. Es ſollen in allen größeren
Städ=
ren der Union Muſikfeſte abgehalten werden, die im
Zei=
chen der Wagneriſchen Kunſt ſtehen. Der neue Richard
Wagner=Verein wird zugleich für die regelmäßige
Ver=
anſtaltung großer Richard Wagner=Konzerte in den
Ver=
einigten Staaten ſorgen, wobei als Soliſten nur erſte
Kräfte der Sängerwelt zur Mitwirkuna herangezogen
werden.
* Moderne Fächer. Die moderne, angewandte
Kunſt hat in den letzten Jahren verſchiedentlich neues
Leben und neue Richtlinien erhalten, und dieſe im Geiſt
der Gegenwart gehaltenen Auffaſſungen auf all ihren
Gebieten zu betätigen geſucht. Publikum, Fabrikant und
Kaufmann haben ſich mit ſteigendem Verſtändnis dieſem
Beſtreben angepaßt, und vielfach ſind aus anfänglichen
Widerſachern gute Freunde und Förderer der neuen
Richtung geworden. Hauptſächlich kommt für dieſes
moderne, kunſtgewerbliche Beſtreben all das in Betracht,
was mit dem Schmuck der Frauen zuſammenhängt, denn
die Frau iſt und bleibt nun mal die wichtigſte Trägerin
äſthetiſcher Kultur. Recht verwunderlich bleibt es darum
wie langſam ſich trotzdem die Renaiſſance des Fächers
vollzieht, der doch wahrlich auch zum Schmuck der
feſt=
lich gekleideten Frau gehört. Margarete Erler, eine
fein=
ſinnige Aeſthetin auf dieſem Gebiete, widmet nun dieſem
Stiefkinde der Frau im erſten Heft des 29. Jahrganges
der bei der Deutſchen Verlagsanſtalt in Stuttgart
erſchei=
nenden Zeitſchrift Arena eine längere Betrachtung, in
der ſie einer raſcheren Umwandlung des Fächers in
künſt=
leriſcher Hinſicht das Wort redet. Die erſten
Anſtrengun=
gen für die Renaiſſance des Fächers, ſchreibt ſie, datieren
aus den 90er Jahren und ſind engliſchen und franzöſiſchen
Urſprungs. Der Maler, der dekorative Künſtler und der
Kunſtgewerbler wurden gleichmäßig davon erfaßt.
Seit=
dem wuchs das Intereſſe in den Fachkreiſen und
verdich=
tete ſich ſchließlich 1905 zu einer internationalen Fächer=
Ausſtellung in Berlin. Eine zweite Ausſtellung im
No=
vember 1911 hat dann erfreulicherweiſe das wachſende
Wohlgefallen am künſtleriſchen Fächer beſtätigt; ſie bot
zugleich eine wertvolle Propaganda für die Ziele der
daran intereſſierten Künſtlerkreiſe. Trotzdem beklagt die
Verfaſſerin des Aufſatzes ein nur ſehr langſames
Aus=
breiten der neuen Wege in den Kreiſen der Frauenwelt.
Sie ſagt: Zwar finden es zurzeit die Frauen und
Mäg=
delein ſehr natürlich, daß die Handſchuhe und Bänder,
die Gürtel und ſeidenen Strümpfchen und anderes mehr
durchaus nicht für jede Toilette paſſen können, finden aber
leider, daß der Fächer, der doch wie ein Schmuckſtück in
ihrer Hand wirken ſollte, in einem einzigen Exemplar für
alle Gelegenheiten und Toiletten zugleich paſſend ſein
müßte. So lange dieſe äſthetiſche Genügſamkeit beſteht,
macht es ſich auch der Fabrikant bequem; er bleibt bei
ſei=
nem Entoutcasfächer, den er auf der üblichen weißen
Gaze mit dem Paillettengeglitzer der ſüßlichen
Blumen=
malerei, den billigen Spitzen, alles für einige Mark
er=
ſchwinglich, weiter liefert. — Auch hier ſetzen wir unſere
Hoffnung auf die größere Farbenfreudigkeit in der
heu=
tigen Mode, die das tiefe Grün und Violett, das
leuch=
tende Orange, das ſatte Rot und das nivellierende
Schwarz wieder in den Vordergrund ſtellt. Haben wir
alſo die Frauen gewonnen und geht ihr Verſtändnis und
ihr Verlangen auch in dieſer Schmuckkunſt mit dem
trei=
benden künſtleriſchen Wollen — haben wir die Mode als
Bundesgenoſſin für Farbenfroheit und Farbenharmonie,
dann wird auch der Fächer wieder aus ſeinem
Dornrös=
chenſchlaf erwachen.
die Allheilmittel und Theriake ſo reißenden Abſatz
fan=
den. Die übertriebene Angſt vor Krankheiten iſt auch
in neuerer Zeit bei Epidemien noch häufig beobachtet
worden und hat vielfach den Witz der Humoriſten
ange=
regt, die luſtig=ſatiriſche Porträts von allzu furchtſamen
Menſchen mit höchſt drolliger Schutzkleidung entwarfen.
Man kennt die luſtige Geſchichte von dem vorſichtigen
Träumer, der, weil er einmal des Nachts in Glasſcheiben
getreten war, ſich vor dem Schlafengehen Pantoffeln
über die Füße zu binden pflegte, um — wie er ſagte —
vor weiteren Verletzungen geſchützt zu ſein. Aehnlich
übertrieben iſt die Angſt vor Krankheiten, wie ſie uns
aus den Bildern in der Darmſtädter
Ausſtel=
lung entgegentreten. So ſehen wir die grotesk=
komi=
ſchen Bilder einer „Cholerapräſervativ=Frau” nebſt dem
ähnlich ausgeſtatteten Ehegemahl. Die Frau trägt eine
Flanellbinde, ein Mieder aus Gummi=Elaſtikum, einen
Gürtel von Ziegelſteinen und eine Schleife aus
Wachs=
taft. In den weiten Aermeln ſind Sandſäcke, in den
Haarflechten Eſſiaflaſchen und Chlorkalktöpfe
unterge=
bracht. An der Spitze des Hutes iſt eine kleine
Wind=
mühle zur Luftbewegung befeſtigt, und auf der
Schirm=
ſpitze trägt die vorſichtige Dame eine Notglocke. Ja,
ſo=
gar ihr Schoßhündchen iſt durch eine Cholerabinde und
andere Utenſilien geſchützt und hat um den Hals eine
Kupferplatte mit der Aufſchrift: Nur nicht ängſtlich!
Aber weit beſſer als aller Spott hat die großartige
Entwickelung der wiſſenſchaftlichen Hygiene dazu
beige=
tragen, den Menſchen auch bei drohender Gefahr das
Ge=
fühl der Sicherheit zu geben. Staunend erkennt man,
wie erfolgreich man die Urſachen der Krankheiten
er=
forſchte und wie mächtige Waffen man zu ihrer
Be=
kämpfung erfunden hat. Die Darmſtädter
Aus=
ſtellung bietet mit ihrem reichen, aufklärenden
Mate=
rial das beſte Mittel gegen die allzu große Furcht und
Aengſtlichkeit vor Krankheiten und Gefahren, weil ſie
dem Beſucher in leicht faßlicher Weiſe, oft unter
Zuhilfe=
nahme des Humors, in der Darſtellung zeigt, wie man
mit einfachen Mitteln die Gefahr abwenden und ſeinen
Lörper friſch, geſune und ſchön erhalten kann.
Muſik.
— Ein neuer Feſtmarſch für Klavier
„Rodenſteins Einzug und Gruß” von Komponiſt A. Neff,
Pfungſtadt, iſt ſoeben im Druck erſchienen. Dieſe
Tondich=
tung kam beim letzten Dekorierungsfeſt des
Odenwald=
klubs am 16. März ds. Js. durch die Kapelle Weber (61er
Art.) im Saalbau zur erfolgreichen Aufführung, ebenſo
früher ſchon durch die Kapelle des Inf.=Reg. 117, Mainz.
Harmoniſcher Gehalt, feine melodiſche Linien und
beſon=
derer Schwung wurden der Kompoſition ſchon bei dieſen
Orcheſteraufführungen zugeſprochen. Die Kompoſition iſt
als Reichsverbandsfeſtmarſch dem Generalanwalt Herrn
Geheimerat Haas gewidmet und kann durch die Buch= und
Muſikalienhandlungen, ſowie aus dem Selbſtverlag des
Komponiſten Neff, Pfungſtadt, bezogen werden.
— Die Bach und Händel an der Orgel ſind dünn geſät.
Nicht jedem Orgelſpieler iſt es gegeben, gleich dieſen
Heroen, die Königin der Inſtrumente, die Orgel, ſouverän
zu meiſtern. Dieſen empfehlen wir ein bei P. J. Tonger
in Köln ſoeben erſchienenes Werkchen: „Präludien=
Album in allen Dur= und Molltonarten,
für Orgel oder Harmonium”, bearbeitet von
Heinrich Bungart. (Tongers Taſchen=Muſik=Album Band
57, ſchön und ſtark kartoniert M. 1.—). Auch der routinierte
Spieler wird das Bändchen mit Intereſſe zur Hand
neh=
men, gibt es ihm doch manche Anregung zu freier
Entfal=
tung ſeiner Fantaſie, manchen Fingerzeig für die Praxis.
— „Das Nachtlager von Granada” Konradin Kreutzers
herrliche Oper, iſt ſoeben in dem neueſten Heft der
Zeit=
ſchrift „Muſik für Alle” erſchienen. Unter den
Ro=
mantikern der deutſchen Oper nimmt Kreutzer eine
mar=
kante, eigenartige Stellung ein. In ſeinem Schaffen Weber
nahe verwandt, unterſcheidet er ſich doch von ihm durch
das dem Süddeutſchen eigene Gemüt. Gerade die Muſik
zum Nachtlager offenbart ſeine reiche, dem Volke gehörende
Seele. Das Nachtlager=Heft, welches außerdem einen
ge=
nauen textlichen Inhalt der Oper enthält, iſt zum Preiſe
von 50 Pfg. in allen Buch= und Muſikalienhandlungen,
ſowie direkt vom Verlage Ullſtein u. Co., Berlin SW 68,
Kochſtr. 22/24 erhältlich.
Literariſches.
g. Bergaſyl. Eine Berchtesgadener Erzählung
von Richard Voß. Verlag von Adolf Bonz u. Comp.,
Stuttgart. Preis 4 Mark. Voß, deſſen Peſſimismus und
ungebändigte Jugendkraft in dieſer Erzählung eine
un=
gemein packende Verbindung eingegangen ſind, nimmt
auch unter den neueren Schriftſtellern noch immer einen
erſten Platz ein. Was ſeinen Werken Gegenwartswert
gibt, iſt der ſcharfe Proteſt gegen Ungerechtigkeiten, der
faſt alle ſeine Arbeiten durchweht; die kraftvolle, auch vor
der äußerſten grauſamen Konſequenz nicht
zurück=
ſchreckende Zeichnung der Charaktere und die packenden
Milieu= und Naturſchilderungen. In der vorliegenden
Erzählung, die am ſagenumwobenen Königsſee ſpielt,
ſchildert Voß im Helden eine unſtete Fauſtnatur, doch
ſein verlaſſenes Gretchen iſt eine ihm verwandte Natur,
die nach jahrelanger Kerkerhaft nur das eine Beſtreben
kennt, die ihr und ihrem Kinde angetane Schmach zu
rächen. Aber dem erneuten Liebeswerben des einſtigen
Geliebten hält ihr Haß nicht ſtand, ihr Haß verwandelt
ſich in Liebe und alles ſcheint einem harmoniſchen Ende
zuzuſtreben. Aber der Peſſimismus eines Voß läßt ein
ſolch friedliches Ende nicht zu. So ungewöhnlich wie
die Charaktere, ſo auch das Ende. Nach einem
nochmali=
gen hochdramatiſchen Konflikt kommt das ebenſo
hoch=
dramatiſche gemeinſame Ende der beiden Haupthelden.
Ueber dem ganzen ſchwebt, gleichſam der ruhende Pol,
unveränderlich die Liebe einer Mutter.
— Für ſehr viele Gebildete iſt ein Lieblingsblatt ſchon
ſeit Jahren und Jahrzehnten die bei der Deutſchen
Ver=
lags=Anſtalt in Stuttgart erſcheinende Familienzeitſchrift
Ueber Land und Meer deren neueſte Nummern 41
bis 44 uns ſoeben auf den Redaktionstiſch gelegt wurden.
Man iſt auch bei dieſen Heften wieder überraſcht von der
Mange gediegenen Stoffes, den ſie bergen. Kunſt und
Künſtler genießen nach wie vor ein beſonderes Vorrecht
in ihren Spalten. Daneben aber kommen zeitgemäße,
populär gehaltene Artikel aus den vielfältigen
Wiſſens=
gebieten, Abhandlungen über Vorkommniſſe und
Ereig=
niſſe auf dem auch im Sommer bewegten Welttheater auch
zu ihrem Recht. Novellen, ein großer fortlaufender
Ro=
man, Gedichte und vor allem viele Illuſtrationen und
Meiſterreproduktionen vervollſtändigen den Inhalt, der ſo
vollauf geeignet iſt, jedem Leſer etwas zu bieten und ihm
die Mußeſtunden angenehm zu verkürzen.
— Haut Haare, Nägel. Ihre Pflege, ihre
Krankheiten und deren Heilung, nebſt einem Anhang über
Kosmetik. Von Dr. med. H. Schultz. Fünfte Auflage;
neu bearbeitet von Dr. med. E. Vollmer, Kgl.
Kreis=
arzt und Spezialarzt für Hautkrankheiten zu Bad
Kreuz=
nach. Mit 50 Abbildungen. In Originalleinenband
2,50 Mk. Verlag von J. J. Weber in Leipzig. Wieviele
Freunde ſich das kleine Buch mit 50 in den Text
gedruck=
ten Abbildungen ſchon erworben hat, beweiſt die
not=
wendig gewordene fünfte Auflage. Beſonderer Wert iſt
darauf gelegt worden, die einzelnen Krankheitsformen zu
charakteriſieren, ſo daß auch der Laie eine deutliche
Vor=
ſtellung der möglichen Krankheiten bekommt. Das
preis=
werte Bändchen aus der beliebten Sammlung von „
We=
bers Illuſtrierten Handbüchern” ſei darum beſtens
emp=
fohlen.
Unwetter.
* Köln 27. Aug. Seit geſtern nacht tobt ein
außer=
ordentlich heftiger Weſtſturm der beſonders an den
Obſtbäumen großen Schaden anrichtet.
* Dortmund, 27. Aug. Durch den ſeit
vergange=
ner Nacht herrſchenden, mit ſtarlen Regengüſiſen
verbundenen Sturm ſind im rheiniſch=weſtfäliſchen
Fern=
ſprechnetz große Störungen verurſacht worden. Im
hieſigen Stadtgebiet allein ſind über hundert Leitungen
geſtört. Der Sturm drückte zahlreiche Fenſterſcheiben ein
und richtete in Gartenanlagen großen Schaden an.
* Eiſenach, 27. Aug. Fortgeſetzte
Regen=
güſſe verurſachen ſchwere Ernteſchäden. Der
Werra=
fluß iſt über ſeine Ufer getreten.
* Karlsruhe, 27. Aug. In der vergangenen Nacht
richtete ein orkanartiger Sturm in der ganzen
weiteren Umgebung von Karlsruhe in den Obſtkulturen
großen Schaden an. Unter den Bäumen liegt das vom
Sturm heruntergeſchlagene Obſt in großen Maſſen.
* Berlin, 27. Aug. Infolge umfangreicher
Lei=
tungsſtörungen in England iſt der
telegra=
phiſche Verkehr mit London faſt ganz unterbrochen. Eine
große Maſſe Telegramme wird über Paris geleitet und
an Holland und Belgien zur Beförderung mit Schiffen
gegeben.
* London, 27. Aug. Ganz England wurde geſtern
von wolkenbruchartigem Regen heimgeſucht.
Aus allen Teilen des Landes treffen in London
Nach=
richten von großen Ueberflutungen ein. Der
Eiſenbahnverkehr von Northamptonſhire mußte über
Leiceſter umgeleitet werden, weil die Eiſenbahntunnels
völlig überflutet ſind. Das geſamte Flußtal der Nena
iſt ein rieſiger See und die Stadt Thrapſton iſt
kilometer=
weit von Waſſer umflutet. Schwer gelitten hat die
Land=
wirtſchaft. Die Heu= und Getreideernte iſt in vielen
Teilen des Landes faſt vollſtändig vernichtet. Viele der
Aecker ſtehen faſt ganz unter Waſſer.
Die Erkrankung des Kaiſers.
* Kaſſel, 27. Aug. Die Beſſerung im
Be=
finden des Kaiſers hält an und die rheumatiſchen
Schmerzen haben nachgelaſſen. Der Kaiſer dürfte bereits
heute wieder auf einige Zeit das Bett verlaſſen können.
Die Kaiſerin unternahm ſeit Freitag geſtern wieder zum
erſten Male einen Spaziergang im Schloßpark. Die Reiſe=
Dispoſitionen des Kaiſers haben inſofern eine kleine
Aen=
derung erfahren, als er auf Anraten ſeiner Aerzte die
Reiſe nach Berlin erſt am Donnerstag abend im
Schlaf=
wagen antritt. Die übrigen Dispoſitionen des Kaiſers
bleiben einſtweilen beſtehen, insbeſondere die Teilnahme
des Kaiſerpaares an dem Gala=Diner für die Provinz
Brandenburg im Berliner Schloß, anch die Abnahme der
Parade des Gardekorps und des 3. Armeekorps durch den
Kaiſer auf dem Tempelhofer Felde.
* Berlin, 27. Aug. Die Mitteilung der
ſchwer=
zeriſchen Behörde, daß der Beſuch des
Kai=
ſers möglicherweiſe unterbleiben werde, iſt rein zufällig
erſt geſtern der Oeffentlichkeit bekannt geworden. Die
ſchweizeriſche Regierung wurde ſofort, nachdem der Kaiſer
infolge ſeiner Erkältung ſeine nächſten Reiſedispoſitionen
hat andern müſſen, von der Erkrankung des Kaiſers in
Kenntnis geſetzt. Es wurde jedoch hinzugefügt, daß der
Kaiſer wünſche und beſtimmt hoffe, ſeinen Beſuch in der
Schweiz nicht aufgeben zu müſſen. Dieſe Mitteilung an
die Berner Regierung iſt geſtern der Oeffentlichkeit in der
Schweiz zugegangen, weil infolge des Sonntags eine
frühere Benachrichtigung nicht moglich war. Inzwiſchen
iſt aber auch die ſchweizeriſche Regierung von der
Beſſe=
rung im Befinden des Kaiſers in Kenntnis geſetzt worden.
Das deutſche Kronprinzenpaar in Merſeburg.
* Merſeburg, 28. Aug. Im Ständehauſe fand
abends Feſtmahl für die Provinz Sachſen ſtatt. Der
Kronprinz und die Kronprinzeſſin, ſowie
die anderen Prinzen des königlichen Hauſes wurden im
Ständehaus von dem Oberhofmarſchall zu Eulenburg
und dem Hausmarſchall Freiherrn v. Lyncker in den Saal
geleitet. Beim Eintritt der Fürſtlichkeiten ſpielte die
Muſikkapelle des Anhaltiſchen Infanterie=Regiments 93
den Huldigungsmarſch von Grieg. Im Laufe des
Mah=
les erhob ſich der Kronprinz und verlas im Auftrag
ſeines Vaters eine Botſchaft in welcher der Kaiſer
ſeinem Bedauern darüber Ausdruck gibt, daß er und die
Kaiſerin durch ſeine Erkrankung an dem geplanten
Be=
ſuch verhindert ſeien, und nach einem geſchichtlichen
Rück=
blick die fleißige und vielſeitige Gegenwartsarbeit der
Provinz Sachſen rühmt, der er zum Schluß ſeinen
wärm=
ſten landesväterlichen Gruß entbietet. Nach der
Verleſ=
ung brachte der Kronprinz ein dreifaches Hurra auf die
Provinz aus. Die Muſik ſpielte den Hohenfriedberger
Marſch. Hierauf brachte der Oberpräſident v. Hegel
das Kaiſerhoch aus, worauf die Muſik die
National=
hymne ſpielte. Nach der Tafel hielt das Kronprinzenpaar
Cercle ab. Während der ganzen Zeit brachte die
zahl=
reiche vor dem Ständehaus verſammelte Menge Hochrufe
aus und ſang patriotiſche Lieder.
* Merſeburg, 27 Aug. Das
Kronprinzen=
paar traf heute vormittag wieder in Merſeburg ein und
beſichtigte den Dom. Die Kronprinzeſſin beſuchte das
Vereinshaus des Vaterländiſchen Frauenvereins. Die
Abreiſe des Kronprinzen zu den Feſtlichkeiten in Dresden
erfolgt morgen vormittag 11 Uhr 31 Minuten von
Merſe=
burg aus, die Ankunft in Dresden um 3 Uhr
nachmit=
tags. Die Kronprinzeſſin verbleibt noch einen Tag auf
dem Rittergut Schkopau.
Die Türkei.
* Par is 27. Aug. Der Großweſir hat
einem franzöſiſchen Journaliſten ein In t
er=
view bewilligt, in welchem er ſich über die albaniſche,
die montenegriniſche Frage, ſowie über die
Berchtoldſche Anregung ausgeſprochen hat.
In=
bezug auf die albaniſche Frage ſagte der Großweſir:
Dieſe Frage iſt ein Erbteil von Fehlern, welche das
Kabinett Hakki Paſcha begangen hat. Wir haben uns
be=
müht, die Situation zu verbeſſern und ſie beſſert ſich
all=
mählich. Die Nachricht, daß zwölf Stämme hinter
Me=
liſſa das Banner des Aufruhrs erhoben haben, iſt falſch.
Die Tatſache, daß die Unterſuchungskommiſſion noch nicht
in dieſe Gegend gekommen iſt, iſt ohne Zweifel die Urſache
dieſer falſchen Nachricht Wir haben keine Unruhe wegen
Albanien und ſind ſicher, daß dieſe Provinz dem Throne
anhänglich bleibt. Die Frage mit Montenegro iſt nicht
be=
unruhigend, und alles wird morgen in normale Zuſtände
zurückkehren. Wir haben von Montenegro verlangt, ſeiner
Mobiliſation ein Ziel zu ſetzen und es hat uns
ver=
ſprochen, dies zu tun und Befehle in dieſer Richtung
ge=
geben. Inbezug auf die Berchtoldſche Anregung erklärts
Seite
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Auguſt 1912.
Nummer 202.
der Großweſir folgendes: Das Spſtem der übermähigen
Zentraliſation des alten Regimes hat Mißvergnügen und
Aufregung in den Balkanländern erregt. Die öſterreichiſche
Regierung, die bei unſerem neuen Kabinett die Abſicht
er=
blickte Ruhe herbeizuführen, hat geglaubt, daß die von
dem Grafen Berchtold gegebene Anregung uns nützlich ſein
könne. Oeſterreich hat der Türkei helfen und ihr den
Eintritt auf den Weg der Beruhigung erleichtern und alle
Wirren in den Balkanſtaaten verhindern wollen. Wir
haben erwidert, daß die Pforte Oeſterreich für ſeine gute
Abſicht und für ſein Wohlwollen dankbar ſei, daß ſie aber
die Anregung ablehnt. Der Großweſir wiederholte dann
zur Erläuterung zweimal folgenden Satz: Die Pforte
würde jeden Vorſchlag, welcher auch nur ſcheinbar die
Autorität oder Unabhängigkeit im geringſten
beeinträch=
tigt, als nicht vorhanden betrachten.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Burea u.)
* Berlin, 27. Aug. Die Norddeutſche Allgemeine
Zeitung meldet: Verſchiedene deutſche Zeitungen
brach=
ten die Nachricht, die belgiſche Regierung habe Profeſſor
Becker in Frankfurt a. M. zum Generalkommiſſar
der deutſchen Abteilung auf der
Weltaus=
ſtellung in Gent 1913 ernannt. Die Nachricht iſt
unzutreffend. Die Ernennung Beckers zum
General=
kommiſſar erfolgte weder durch die Reichsleitung, noch
durch die belgiſche Regierung. Der Genannte wurde
vielmehr lediglich von dem Verwaltungsrat der
Aktien=
geſellſchaft, welche die Ausſtellung organiſiert, als
Kom=
miſſar beſtellt. Der belgiſche Generalkommiſſar erklärte
hiermit ſein Einverſtändnis. Die von Becker
angenom=
mene Bezeichnung hat demnach keinen offiziellen
Cha=
rakter. Es handelt ſich bei dem Vorgang nur um die
Organiſation einer privaten Beteiligung an der Genter
Ausſtellung.
* Berlin, 27. Aug. Am 26. d. Mts, ſind von der
Vorexpedition des Leutnants Schröder=
Stranz die letzten möglichen Nachrichten aus dem
Nördlichen Eismeer hier eingetroffen. Sie
lau=
ten: „Ich traf ſoeben in der Magdalenen=Bai den
Dampfer der Hamburg=Amerika=Linie „Viktoria Luiſe‟
Wir verſuchten im Oſten Spitzbergens vergebens, nach
Nor=
den vorzudringen und wurden bei plötzlich
vorſpringen=
dem Südweſt=Sturm beinahe von dem Packeis
eingeſchloſ=
ſen. Zwei Tage lang hatten wir mit ungünſtigen
Eis=
verhältniſſen und Stürmen zu kämpfen und verſuchen jetzt,
von Weſten her unſer Ziel zu erreichen. Es herrſcht
ſtar=
ker Nebel und Regen, aber günſtiger ſüdlicher Wind.
Durch den Sturm, Eis und ſehr hohen Seegang wurde
unſer kleines Schiff gezwungen, einen halben Tag
beizu=
drehen. Unſer Schiff bewährt ſich im Eis recht gut.
Bis=
her haben wir recht wichtige Erfahrungen geſammelt und
ſind alle mit großer Luſt und Liebe bei unſerem Werk,
die nicht durch die großen Einſchränkungen beeinträchtigt
werden, auch nicht dadurch, daß wir infolge der kleinen
Beſatzung ſelbſt alle tüchtig mitarbeiten müſſen. An
Bord iſt alles wohl. Drei Hunde mußten leider erſchoſſen
werden. Die übrigen liegen mit uns zuſammen im
Wohnraum. In die Heimat ſenden wir die letzten
Grüße und hoffen, mit erfreulichen Reſultaten
zurückzu=
kehren.
* München, 27, Aug. Heute vormittag iſt auf dem
Turm der Joſephskirche ein mit Dachreparaturarbeiten
beſchäftigter Klempnergehilfe vom Sturm erfaßt
und auf den Joſephsplatz hinabgeſchleudert
wor=
den. Den erlittenen Verletzungen erlag er bald darauf.
* Koblenz, 27. Aug. Bei Oberlahnſtein ſchlug heute
vormittag an dem Mühlenwehr in der Lahn ein Kahn
um. Alle Inſaſſen, zwei verheiratete Frauen, ein
ſieben=
jähriges Mädchen und ein zwölfjähriger Knabe,
ertran=
ken. Bisher wurden drei Leichen geborgen.
* Kiel, 27. Aug. Das Marine=
Kriegs=
gericht verhandelte heute gegen den Kapitänleutnant
Rief, der angeklagt war, die Strandung des unter
ſeiner Führung ſtehenden Torpedobootes „G 7‟ die
vor einigen Wochen bei Breſter ſtattfand, verſchuldet zu
haben. Das Kriegsgericht kam zum Freiſpruch, da die
Strandung auf Stromverſetzung zurückzuführen war.
* Remiremont, 27. Aug. Die Unterſuchung über die
angeblich auf elſäſſiſchem Boden erfolgte Verhaftung
des Deutſchen Binder ergab, daß die Verhaftung durch
einen franzöſiſchen Zollbeamten auf der Höhe von
Mont=
drumont auf franzöſiſchem, nicht auf elſäſſiſchem
Gebiet erfolgte, und zwar in dem Augenblick, als Binder
zum zweitenmale den im Manöver befindlichen
franzöſi=
ſchen Soldaten deutſchen Tabak feilbieten wollte. Binder
verſuchte, den franzöſiſchen Zollbeamten auf elſäſſiſches
Gebiet hinüberzuziehen, er wurde jedoch nach Buſſang
abgeführt, wo er gegen Sicherheitsleiſtung wieder
ent=
laſſen wurde.
* Belgrad, 27. Aug. Die Regierung beauftragte den
ſerbiſchen Geſandten in Konſtantinopel, bei der Pforte
wegen des Serbenmaſſakers in Sienitza
ener=
giſche Schritte zu unternehmen und gleichzeitig den Schutz
der Serben im ganzen Sandſchak gegen jedweden Angriff
zu verlangen. Die Regierung entſandte einen
Grenzkom=
miſſar nach Sienitza zur ausführlichen Berichterſtattung
über das Gemetzel.
* Sofia, 27. Aug. Die Agence Bulgare
demen=
tiert kategoriſch die Blättermeldung, daß bei dem geſtern
in Tſchamkoria unter dem Vorſitze des Königs
abgehal=
tenen Miniſterrat die Mobiliſierung der
Trup=
pen in Süd=Bulgarien beſchloſſen worden ſei. Schon
die Tatſache, daß die meiſten Miniſter geſtern in Sofia
weilten, widerſpreche der Meldung.
* New=York, 27. Aug. Der Vizepräſident der Cramps
and Newport News Shipbuilding Company teilte nach
einer Blättermeldung aus Philadelphia mit, daß die
Pacific Mail Steamſhip Company Aufträge von
Schiffen in Höhe von zwölf Millionen
Dollars zurückzog infolge der Beſtimmung des
Panamakanalgeſetzes, daß die den Eiſenbahngeſellſchaften
gehörigen Schiffe den Panamakanal nicht befahren
dürfen.
* Waſhington, 27. Aug. Der Senat nahm
ein=
ſtimmig die Reſolution Penroſe an, wodurch die Wahl=
ſondekommiſion beauſtragt wird, die Unterſichung über
die finanziellen Transaktionen zwiſchen Rooſevelt und
dem Oeltruſt, ſowie über die von Penroſe erhobenen
Be=
ſchuldigungen, daß ven Perkins für die bevorſtehende
Präſidentſchaftswahl drei Millionen Dollars aufgebracht
ſeien, fortzuſetzen. Mit der Annahme dieſer Reſolution
war das letzte Hindernis für die bereits gemeldete
Ver=
tagung des Kongreſſes beſeitigt.
* Kaſchgar 27. Aug. Außerhalb der Stadt fand ein
Zuſammenſtoß von Schützen eines ruſſiſchen
Detachements mit chineſiſchen Soldaten ſtatt.
Auf beiden Seiten gab es Verwundete. Der ruſſiſche
Kon=
ſul und der Befehlshaber der chineſiſchen Trupen leiteten
eine Unterſuchung ein.
H. B. Paris, 27. Aug. Das Journal meldet aus
Montbéliard: Am 1. Mai traf aus Mülhauſen im Elſaß
ein gewiſſer Schobgen hier ein, der in einer Bäckerei eine
Stelle annahm. Er bewohnte ein möbliertes Zimmer
und bereitet ſich ſelbſt ſein Mahlzeiten, da er in
kümmer=
lichen Verhältniſſen zu leben ſchien. Am 4. Auguſt verließ
er ſein Quartier und nahm Wohnung in einem
Reſtau=
rant. Hier wurde er geſtern unter der
Anſchuldi=
gung der Spionage verhaftet. Er beteuerte
fortgeſetzt ſeine Unſchuld, doch vermutet man, daß er
Hauptmann der deutſchen Armee iſt. Die Behörden
be=
obachten das größte Stillſchweigen über dieſen Fall.
Kochen Sie
Mondamin-Fruchtflammeris
von friſchen Früchten!
Sie haben darin alle guten Eigenſchaften
des friſchen Obſtes.
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Eine Erleichterung in der Entwöhnung der
Säug=
linge , beſonders im Sommer, wo eine größere
Neigung zu Durchfällen beſteht, bietet die als
ver=
dauungsregelnd bekannte „Kufeke‟= Kindernahrung,
die, der Kuhmilch zugeſetzt, dieſe leichter verdaulich macht
und ſo einen rationellen Uebergang zur feſten Nahrung
bildet. „Kufeke” hat einen hohen Nährwert, regt den
Appetit an, wirkt muskel= und knochenbildend und iſt
billig im Gebrauch.
(II17965
Die Ratsherrnbrüderſchaft
erlaubt ſich hiermit auf die Anſchaffung ihres neuen
Leichenwagens aufmerkſam zu machen. Der Wagen
bietet in ſeiner ernſten und würdigen Erſcheinung
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Tel. Nr. 1073.
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Statt Karten!
Die Geburt eines geſunden BUBEN
zeigen an
(*4601
Ludwig Traiser u. Frau.
Todes-Anzeige.
Heute abend verschied sanft nach
kur-
zem Kranksein unsere liebe Schwägerin und
Cousine
(17973
geb. Schnittspahn.
Den Verwandten und vielen Freunden
der Verstorbenen zeigt dies im Namen der
trauernden Hinterbliebenen an
Adelheid Metzler.
Darmstadt, 26. August 1912.
Die Beerdigung findet statt: Donnerstag,
den 29. August, um 5 Uhr, vom
Sterbe-
hause — Hügelstrasse 51 —, die
Einseg-
nung ½ Stunde vorher.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden meiner lieben Frau, unſerer
herzensguten Mutter, Nichte, Schwägerin u. Tante
Frau Susanne Bopy
geb. Zufall
ſagen wir Allen, insbeſondere Herrn Pfarrer
Widmann für ſeine troſtreichen Worte, unſeren
innigſten Dank.
(18003
Im Namen der trauernd Hinterbliebenen:
Karl Bopp und Söhne.
Darmſtadt, 27. Auguſt 1912.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden unſeres guten, unvergeßlichen
Gatten, Vaters, Bruders, Schwagers und Onkels
Herrn
Philipo Mersehroth IIII.
Grossh. Beigeordneter
ſagen wir Allen, die ihm die letzte Ehre erwieſen,
ſowie für die zahlreichen Blumenſpenden unſeren
innigſten Dank. Insbeſondere danken wir Herrn
Pfarrer Kraemer für die troſtreiche Grabrede, dem
Ortsvorſtand und allen Vereinen.
(18048
Hahn bei Pfungſtadt, den 26. Auguſt 1912.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Die Depreſſion über dem Kanal hat ſich heute nach
der Oſtſee verlagert; ſie beeinflußte unſere Witterung, ſo
daß in ganz Deutſchland bei ſtürmiſchen Weſtwinden
Regen niedergingen. Im Vogelsberg wurde ein Gewitter
beobachtet. Die Morgentemperaturen liegen wieder
etwas tiefer als geſtern. Von Weſten rückt ein
Steige=
gebiet heran, ſo daß wir morgen mit leichter Beſſerung
zu rechnen haben.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 28. Auguſt:
Wechſelnd bewölkt, noch geringe Niederſchläge, kühl.
Tageskalender.
Ausſtellung „Der Menſch” im Großh. Reſidenzſchloß
(geöffnet von 9 Uhr vormittags bis 10 Uhr abends).
Eugen Bracht=Ausſtellung auf der
Mathil=
denhöhe (geöffnet von 10—6 Uhr).
Ausſtellung des Deutſchen Holzarbeiter=Verbandes
Grafenſtraße 30.
Ausſtell ung „Das Gas in Haus und Gewerbe” im
Saalbau (geöffnet von 10 Uhr vormittags bis 10 Uhr
abends).
Miſſionsvortrag von Fräulein Buchholz um 8½
Uhr im Gemeindehaus der Petrusgemeinde.
Ortsgewerbeverein: Beſichtigung des Tonwerks
Heppenheim (Abfahrt 1.07 Uhr).
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Singſpielhaus
„Metropol” um 8 Uhr. — „Perkeo” um 8 Uhr:
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 4—11 Uhr.
Bilder vom Tage (Auslage Rheinſtraße 23): Der
Begründer der Heilsarmee General William Booth ;
der jüngſte Ausbruch des Aetna, von Catania aus
ge=
ſehen; der alte und der neue Sultan von Marokko;
der Loreleyfelſen, aus einem Zeppelin=Luftſchiff
auf=
genommen.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 29. Auguſt.
Hofreite=Verſteigerung des Friedrich Ewald
(Obergaſſe 4) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Grummetgras=Verſteigerung um 8½ Uhr
(Zuſammenkunft am Woogsdamm)
Wieſen=Verpachtung um ½9 Uhr in der
Brücher=
ſchen Wirtſchaft zu Arheilgen, anſchließend daran
Grum=
metgras=Verſteigerung.
Unentgeltliche ärztliche Beratungs= und
Fürſorgeſtelle für unbemittelte
Lungen=
kranke, Wilhelminenſtraße 34. Sprechſtunden jeden
Mittwoch von 2—3½ Uhr.
Drutk und Velagt z. . Wilichſice Soſbuaſdruſert.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: i. V. Kurt
Mitſching; für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und
Mitteilungen aus der Geſchäftswelt: Hans Heitz, ſämtlich
in Darmſtadt. — Für den redaktionellen Teil beſtimmte
Mitteilungen ſind an die „Redaktion des Tagblatts” zu
adreſſieren. Etwaige Honorarforderungen ſind
beizu=
fügen; nachträgliche werden nicht berückſichtigt.
Un=
verlangte Manuſkripte werden nicht zurückgeſandt.
Saner-Aau
nach Pilsner Art D
nach Münchner Art
Hell Export Guuu
—feinste Tafelbiere —
in Flaschen und Syphons.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Auguſt 1912
Nummer 202.
Seite 7.
Hiermit meinen Freunden, Bekannten und Gönnern zur gefl.
Mitteilung, daß ich ab 1. Auguſt mein Geſchäft in
fül
Fabrikation von Gummilösung „Beckelin‟ (ges. geschützt),
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Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Auguſt 1912.
Nummer 202.
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zu dem am Mittwoch, den
28. Aug., von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
des Inf.=(Leibgarde=)Regts. Nr. 115.
1. „Preußens Gloria”,
Armee=
marſch Nr. 240 v. Piefke. 2.
Ouver=
ture zur Oper „Oberon” von C.
M. v. Weber. 3. Cavatine aus
„Fauſt” v. Ch. Gounod. 4.
Humo=
reske aus „Orpheus in der
Unter=
welt” von Offenbach=Roſenkranz.
5. „Frauen=Liebe und=Leben”
Walzer von Fr. v. Blon. 6. „
Hai-
reddine-Barbarousse‟, Marſch v.
Lange=Bey.
Schiffsbericht. Hamburg= Ame=
rika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Hrn. Adolf Rady,
Darm=
ſtadt, Zimmerſtraße 1.
Dampfer „Amerika”, von New=
York kommend, 25. Auguſt 2 Uhr
30 Minuten morgens in
Ham=
burg. — Dampfer „Kaiſerin Auguſte
Viktoria‟, 24. Auguſt 9 Uhr 30
Mi=
nuten morgens in New=York —
— Dampfer, Bavaria” von Mexiko
und Havana kommend, 25. Auguſt
7 Uhr abends in Havre. — Dampfer
„Dania” von Mexiko kommend,
24. Auguſt von Havana.
Nummer 202.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Auguſt 1912.
Seite 11.
Amtliche Nachrichten des Großh. Poltzeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 ſchwarzſeidener Beutel mit Portemonnaie nebſt
Inhalt. 1 blaue Knabenmütze. 1 Herrenregenſchirm. 1 weiß.
Kinder=
hut, 2 Schürzchen und 1 Spitzenkragen. 1 mittelgroßer Schlüſſel.
1 Damenſchirm mit grünlichem runden Griff. 1 Kinderſchirm mit
braunem Griff. 1 kleiner Schlüſſel an einer Schnur. 1 ſchwarzes
Handtäſchchen mit Portemonnaie nebſt Inhalt. 1 Wachstuchumhang
mit blauem Kragen. 1 blaues Kindermäntelchen mit
Matroſenab=
zeichen. 1 Reiſemütze. 2 kleine Schlüſſel.
(17972
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Pinſcher, 1 Foxterrier (zugelaufen). Die Hunde können
von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden.
Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werktag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
(18005
Grummengras=Verneigerung.
Donnerstag, den 29. und Freitag, den 30. I. Mts.,
jeweils vormittags 8½ Uhr beginnend, wird das Grummetgras
von den ſtädtiſchen Wieſen an der Beckſtraße, den Wieſen öſtlich des
Friedbofs und beiderſeits des Odenwaldbahndammes an Ort und
Stelle öffentlich meiſtbietend verſteigert.
Zuſammenkunft: Donnerstag am Woogsdamm, alsdann
hinter dem Schießhans; Freitag am Atzwinkelweg am
Wald=
eingang.
(18001md
Darmſtadt, den 26. Auguſt 1912.
Der Oberbürgermeiſter:
J. V.: Jaeger.
Bllanz tur T1r.
A. Aktiva.
1. Kaſſenvorrat und Ausſtände
2. Ausgeliehene Kapitalien
3. Sparkaſſengebäude
4. Mobilien
5. Guthaben bei der Heſſiſchen Landes=
Hypothekenbank
B. Paſſiva.
1. Einlagen
2. Konto=Korrent=Verkehr
3. Anlehen bei der Heſſiſchen Landes=
Hypothekenbank
4. Reſervefonds.
5. Beſondere Rücklage
6. Kursrücklage .
7. Reingewinn in 1911
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Reinheim, den 1. Auguſt 1912.
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Unterrichtsstunden von 9— 12 Uhr vormittags.
Anmeldungen erbeten Hermannstrasse 10.
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A. Naumann
Staatl. geprüfte Industrielehrerin.
Obſt= u. Grummetgras=
Verſteigerung.
Die am 23. Ifd. Mts.
ſtattge=
habte Verſteigerung des Obſtes
und des Grummetgraſes von der
Pallaswieſe iſt genehmigt.
Die Mäh= und Obſtabgabeſcheine
ſind bei der Stadtkaſſe erhältlich
und müſſen bis längſtens den 10. k.
Mts. abgeholt ſein. (18033md
Darmſtadt, 26. Auguſt 1912.
Der Oberbürgermeiſter.
I. V.: Jaeger.
Dunger=Verkau).
Freitag, 30. Auguſt ds. Js.,
vormittags 10 Uhr,
wird auf dem Hofe der Artillerie=
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Von der Keise
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F. Moeser
Seite 1
Darmſtädter Tagblatt. Mittwoch, den 28. Auguſt 1912.
Nummer 202.
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Für ein Zwanzig Pfennig=Los
Ein Fahrrad man gewinnen kann
Am 8. 9. auf der Radrennbahn.
Vater: Mein Sohn das iſt wohl außer Frage
Ein Fahrrad wie man’s heutzutage
Schon kaufen kann für fünfzig Mark.
Sohn: Nein Vater — nein da irrſt du ſtark
Ich will es Vater — dir verraten
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Da ſteht das ſchöne Rad zur Schau
Es iſt ein Straßenrenner ſtark
Katalogspreis Hundertneunzig Mark
Ein Göricke Weſtfalenrad
Als gut bekannt in Dorf und Stadt.
Vater: Genug mein Sohn! Wir ſehns an
Und gehn am achten auf die
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3½ Deutſche Reichsanl. . 89,60
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,00
3½ do. Confols . . . 89,70
79,80
3 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 100,00 3
93,00
do.
3½
83,50
do.
3
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 100,00
do.
3½
do.
4 Hamburger Staatsanl. 99,80
4 Heſſ. Staatsanleihe 100,00
4 do. do. (unk. 1918) 190,20
88,00
do.
3½
do.
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3 Sächſiſche Rente . . . . 80,10
4 Württemberger v. 1907 100,40
3½
do. v. 1875 95,00
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
1¾ Griechen v. 1887 . . 54,80
3‟ Italiener Rente .
14½ Oeſterr. Silberrente 90,50
4 do. Goldrente . . . 95,90
3 do. einheitl. Rente . 87,10
3 Portug. unif. Serie I 64,30
15 do. unif. Ser. III 67,60
14 do. Spezial .
10,00
4 Rumänier v. 1903 . . 101,30
4 do. v. 1890 . . 95,00
4 do. v. 1905 . . 92,30
14 Ruſſen v. 1880 .
90,30
3 do. v. 1902 .
. 90,90
14½ do. v. 1905 .
.100,50
49, Schweden .
3 Serbier amort. v. 1895
4 Türk. Admin. v. 1903 82,40
4 Türk. unifiz. v. 1903 91,70
4 Ungar. Goldrente . . . 90,40
4 do. Staatsrente. . . 87,90
InProz.
Jf.
5 Argentinier
.101,09
4
86,50
do.
4½ Chile Gold=Anleihe . 92,70
79,605 Chineſ. Staatsanleihe . 100,00
4½
do.
94,40
4½ Japaner . . . .
94,50
5 Innere Mexikaner . . . 94,80
do.
59,00
4 Gold=Mexikanerv. 1904 88,10
5 Göld=Mexikaner . . . . 100,10
3 Buenos Aires Provinz 70½
88,00 Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
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. . . . 157,90
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Aktien ausländiſcher
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6 Pennſtylvania R. R. . 123,00
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25 Bad. Anilin= u. Soda=
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14 Chem. Fabrik
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heim .
. . . 258,50
30 Farbwerke Höchſt . . 645,25
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10 Cement Heidelberg . . 149,80
30 Chem. Werke Albert 464,00
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15 Zellſtoff Waldhof . . 244,25
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häuſel . . . . . . . 222,00
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.181,80
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4 Oeſterr. Staatsbahn . 93,40
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79,50
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do.
4
77.00
Jſ.
InProt.
2¾/0 Oeſt. Südb. (Lomb.) 53,80
77,10
3 Raab=Oedenburg
4 Kronprinz Rudolfbahn 93,50
4 Ruſſ. Südweſt. . . . .
4½ Moskau=Kaſan . . . 96,80
87,75
do.
4 Wladichawchas
88,60
4 Rjäſan Koslow.
87,90
3 Portugieſ. Eiſenb.
78,40
4½
do.
88,00
24/0 Livorneſer
70,00
3 Salonique=Monaſtir . 63,80
4 Bagdadbahn .
83,70
4½ Anatoliſche Eiſenb. 96,90
71,80
4 Miſſouri=Paeifie.
4 Northern=Pacific
. 98,80
4 Southern=Paciſic . . . 94,80
5 St. Louis und San
Francisco . . . . . 85,90
5 Tehuantepec . . . . . . 98,00
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Zürich . . 199,40
7 Bergiſch=Märkiſche
.149,80
Bahn . .
9½ Berlin. Handelsgeſ. . 169,25
6½ Darmſtädter Bank . 121,50
12½ Deutſche Bank . . . 255,60
6 Deutſche Vereinsbank . 123,30
6 Deutſche Effekt.= und
W.=Bank . . . . . 116,90
10 Diskonto=Kommandit 187,20
8½ Dresdener Bank . . 154,20
9½ Frankf. Hypoth.=B. 215,50
6½ Mitteld. Kreditbank 118,40
7 Nationalb. für Deutſchl. 123,00
7 Pfälziſche Bank. . . . 127,00
5.86 Reichsbank . . . . . 133,50
7 Rhein. Kreditbank . . . 135,00
7½ A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 124,25
7½ Wiener Bankverein . 135,00
Pfandbriefe.
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 16 u. 17 . . . 98,00
St.
Inproz.
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
S. 19 . . . . . . . 89,00
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
S. 15—19, 21—26 97,30
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 99,00
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3½
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4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 99,90
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88,80
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 12, 13, 16
99,40
S. 14, 15, 17, 24/26
18—23.
.99,60
3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2,
88,80
S. 3—5
88,60
S. 9—11
88,70
4 Meininger Hyp.=Bank 99,00
do.
88,00
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1917) . . 97.50
3½ do. (unk. 1914) . . 88,00
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do.
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3½ do.
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Seite 13,
Nummer 202.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Auguſt 1912.
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Roman von Sidonie Judeich=Mierswa.
(Nachdruck verboten.)
Er ſah Ada öſters auf der Eisbahn, anfangs zufällig,
dann aber unterſtützte er dieſen Zufall, indem er ſie direkt
fragte, wann ſie wieder zuſammen ſein könnten. Dann
hatte er eines Tages, als der alte Jerling ſeine Tochter
Ada vom Schlittſchuhteich abholte, auch dieſen kennen
ge=
lernt, und da hatte er ſich ein Herz gefaßt und ihn gefragt,
ob er ihm geſtatte, in ſeinem Hauſe Beſuch zu machen.
Freundlich, mit ſchlichten Worten, hatte Jerling geſagt,
daß er ſich freuen würde, wenn er käme, und auch Ada
hatte ohne alle Ziererei ihm dasſelbe verſichert Nun war
er ſchon einige Male in dem kleinen weinumrankten Hauſe
draußen in einer der ſtillen Vorſtadtſtraßen geweſen, wo
Ada wohnte. Sobald ihn irgend etwas drückte, wars
Freude oder Leid, eilte er dorthin, um ſich Troſt oder
An=
teilnahme zu holen. Seine Manuſkripte brachte er der
Freundin zum Leſen, ihr Urteil zu hören, ehe er ſie
ver=
ſandte. Dann ſaßen ſie zu dritt in Adas reizend
einge=
richtetem Atelier. Der alte Herr Jerling in ſeinem
braunen Sammtjackett, das er im Hauſe trug, lag in
irgend einem der bequemen Seſſel und ſchmauchte ſeine
kurze holländiſche Pfeife, ſich ab und zu mit einem Wort
am Geſpräch beteiligend. Ada und er ſaßen gewöhnlich
in dem mit Blumen überreich ausgeſtatteten kleinen Erker
mit den niedlichen, weißen, eigenartigen Holzmöbeln. Wie
oft hatte ſie ihm da tröſtend die ſchmalen Kinderhände
ge=
rreicht, wenn er verzweifelt darüber klagte, wie die Oede
ſines tlachen Peaiſe ihr ungitelic uache. Bie er ſch
ſehne, ſeinen künſtleriſchen Neigungen zu leben, anſtatt
in endloſe Sitzungen im Miniſterium zu gehen, oder
Stunden um Stunden im Ballſaal und Salon ſich zu
langweilen. Er wußte, wie brennend gerne ſie ſelbſt
hinauswollte aus der Enge des Alltags, wie ſehr ſich ihre
Seele ſehnte, ihre Schwingen auszubreiten und nach
lich=
teren Höhen zu fliegen. Gleich der ſeinen wollte ſie an der
Gottheit Stufen in der Kunſt raſten. Er wußte, ihrem
alternden Vater zuliebe blieb ſie in Bellburg und gab
Malſtunden, obgleich ihre ganze künſtleriſche
Veranlag=
ung ſie zu freiem eigenen Schaffen drängte. Sie war ſein
einziges, ſpätgeborenes Kind, deſſen Geburt der Mutter
das Leben gekoſtet hatte, und ſein ganzer Liebling. Auch
ſie ſtahl ſich die Zeit zu ihren eigenen künſtleriſchen
Ar=
beiten beinahe heimlich ab. Feierſtunden der Seele nannte
ſie ſie. Aber nicht mißmutig wie ihn machte ſie dieſes
Sich=Abſtehlen der Zeit für das, was auch ihr das Höchſte
erſchien. Nein, ſie war ein ſtarker, großer Menſch.
Be=
wundernd ſchaute er zu ihr auf, und lächelnd duldete ſie es.
Feierſtunden der Seele aber wurden ihm jene
Stun=
den, die er mit ihr verbringen durfte. Sie wurden ihm
der eigentliche Inhalt ſeines Daſeins! Ja, wie hatte er
nur ſo verblendet ſein können, dieſes große, alles mit ſich
fortreißende Gefühl, das er für Ada empfand, für
Freund=
ſchaft zu halten. Nein, die Liebe mit ihrer ganzen
Allge=
walt war es, die in ſein Herz eingezogen war. Nicht ein
flüchtiger Rauſch der Sinne, nicht ein oberflächliches
Ge=
fallen an äußeren Reizen ihrer Erſcheinung, das ihn zu
dieſem oder jenem jungen Mädchen hingezogen hatte, war
dieſes Gefühl, nein, es war jenes Empfinden, das in der
Srichten eine Geihit ſeht, der nn ſtelbigen Hchans
ſein ganzes Selbſt opfert. Aber mit dem Bewußtſein
die=
ſer Liebe war ein harmloſer Verkehr mit Ada in Zukunft
nicht mehr möglich. Es gab nur einen Weg, eine
Mög=
lichkeit! Er mußte ſein ganzes Leben einſetzen: allen
feindlichen Gewalten zum Trotz mußte ſie ſein Weib
wer=
den! Allen feindlichen Gewalten zum Trotz! Ohne daß
er es wußte, flüſterten es ſeine Lippen, und vor ihm tauchten
gleich Schatten, die abwehrend und drohend die Hände
emporhoben, ſeine Eltern und Karl Auguſt auf. Wenn
Du das tuſt, biſt Du tot für uns, ſchienen ſie ihm
zuzu=
rufen.
Ihn fröſtelte mit einemmal. Die Sonne war
unter=
gegangen, kühl ſtrich der Abendwind über ſein Geſicht.
Er blieb ſtehen, um ſich erſt einmal zurechtzufinden,
wohin ihn ſein eilender Schritt getragen hatte. Er war
im Bellburger Stadtwalde. Dort, weit drüben linker
Hand mußte die große Allee ſein, die zum ſogenannten
„Schlößchen” führte. Es war ein früheres altes
Jagd=
ſchloß, das jetzt zu einer Reſtauration umgebaut war.
Mitten im Walde lag es.
Sollte er dorthin gehen? Er fühlte ſich nach dem
ſtundenlangen Umherlaufen todmüde mit einemmal. Wie
aber, wenn er Bekannte da traf! In dieſer Stimmung!
Nein, nicht um die Welt. Er wollte kehrtmachen, aber, wie
von zwingenden Gewalten getrieben, ſchritt er vorwärts.
Quer durch den Wald ſtrebte er der großen Allee zu. Ein
Geräuſch verſchiedener Stimmen ſchallte zu ihm herüber=
Es waren die braven Bellburger, die mit Weib und Kind
nun wieder der Stadt zuſtrebten. Fröhliches Lachen und
Plaudern wars, und etwas wie Neid zuckte in ihm em=
Seite 14.
Nummer 202,
Darmſtädter Tagbkatt, Mittwoch, den 28. Auguſt 1912.
por. Er irrte allein umher, hin= und hergeriſſen und auf=
und niedergeſchleudert von dem, was in ſeinem Innern
ſtürmte. Eine große, heiße Sehnſucht nach Ada flammte
in ihm empor. Sie jetzt ſehen, jetzt ſprechen können, und
alle Qual, alle Not hätte ein Ende! Warum warum ging
er nicht zu ihr, warum fragte er ſie nicht: Haſt auch Du
mich lieb! Mit dem Bewußtſein ihrer Liebe würde er der
ganzen Welt Trotz bieten können!
Da — was war das? Nein, es war nicht möglich!
Ihn täuſchte ſein Gehör! Die Sehnſucht nach der
Gelieb=
ten zauberte ihm etwas vor, was nicht Wirklichkeit war!
Eine Mädchenſtimme hub an zu ſingen. Weich und
ſeelen=
voll drang ſie durch die Stille des Waldes zu ihm
her=
über. Jetzt erkannte er auch das Lied.
Ich liege ſtill im hohen, grünen Gras und träume —
Brahms Feldeinſamkeit.
So konnte nur eine das Lied ſingen. Es war ſein
Lieblingslied. Asa!
Jubelnde Glückſeligkeit durchriefelte ihn! Sie war es
ſelbſt! Der Himmel ſelbſt führte ſie ihm zu! Und
eilen=
den Fußes, geführt durch die Klänge des Liedes, die wie
ein ſehnſuchtsvolles Grüßen zu ihm herüberſchwebten,
bahnte er ſich durch Geſtrüpp und Dickicht zu ihr den Weg.
Sein Auge ſpähte durch die Dämmerung. Drüben auf der
großen Allee ging ſie heimwärts, mit dem Vater, ein
hoch=
gewachſener, breitſchultriger Mann ging mit ihnen.
„Halloh!” Wie ein Siegesruf brach es von ſeinen
Lippen.
Der Geſang verſtummte, und gleichzeitig wandten ſich
die drei nach der Richtung, woher der Ruf kam.
Nehmen Sie wich mit, meine Herrſchaften, ich will auch
zur Stadt zurück.
Nun erkannte man ihn, wartete auf ſein Näherkommen
zund Lgräßte ihra=
Das nenn ich aber eine Ueberraſchung, ſagte Ada, ihm
die Hand reichend.
Hoffentlich eine angenehme, Fräulein Ada!
Woll’n ſehen, ob Sie nett ſind. Danach ſoll ſich’s
richten! Vorzuſtellen brauche ich wohl die Herren nicht?
Sie wies auf den großen blonden Herrn auf ihrer Seite.
Keine Idee! Peter Geißler ſchwang ſeinen großen
Kalabreſer, der arg verknüllt war, grüßend durch die Luft
und drückte Joachim kräftig die Hand. Wir kennen uns
längſt und ſind ſogar gut Freund, Fräulein Ada. Herr
von Leerſen kam mir ſchon geſtern auf dem Balle freundlich
entgegen, das andere Hofgeſchmeis ſchnitt mich. Wir beide
gaben auf dieſen Klimbim bei Hofe eine feine Illuſtration
zu dem bekannten Wort: Malerei und Poeſie ſoll Hand
in Hand gehen.
Hören Sie, mein lieber Geißler, Sie modeln wirklich
die Worte zu willkürlich. Es heißt doch, daß die Poeſie die
ſtumme Malerei und die Malerei die ſprechende Poeſie ſei,
verwies langſam, etwas bedächtig Adas Vater.
Aber liebſtes Ballettmeiſterchen, ſeien Sie doch kein
Froſch. Wer wird ſo philiſtrös ſein und ein falſch
ge=
brauchtes Zitat rügen? Außerdem, vergeſſen Sie nicht,
die Kinderſtube hängt jedem Menſchen an. Meine Wiege
ſtand in einer Bedientenſtſtube! Mit der Muttermilch habe
ich alſo die Bildung nicht eingeſogen! Was ich bin, bin
ich durch mich ſelbſt. Lächelnd ſchlug der große, blonde
Mann ſich auf die breite Bruſt, Selfmademan.
Geißler, ſchreien Sie doch nicht ſo! Wir find doch hier
nicht allein im Wald. Sie ſind doch, wenn Sie jetzt
Durch=
laucht malen, Hofmaler Mäßigen Sie ſich alſo ein
bißchen!
Was ſoll ich? Mäßigen ſoll ich mich? Einen Quark
werde ich tum Ich rede zu allen Leuten, wie mir der
Schnabel gewachſen iſt. Auch zu Durchlaucht, und der
Fürſt lacht darüber und amüſiert ſich!
Sehn Sie, Herr von Leerſen, nun zanken ſich dieſe
beiden fürchterlichen Männer ſchon wieder, klagte Ada
Jer=
ling in drolliger Verzweiflung. So iſt das nun ſchon den
ganzen Nachmittag gegangen, und das nennen Sie nun:
einen gemütlichen Sonntagsnachmittagsſpaziergang.
Waren Sie im Jagdſchlößchen? fragte Joachim.
Ja, Peter Geißler, mein Kollege aus der kurzen Lehr=
und Wanderzeit im Lande der Kunſt an der Akademie in
Karlsruhe, hat heut zu Mittag bei uns gegeſſen. Dann
wollte er abſolut nach dem Jagdſchlößchen, um dort ein
paar Typen und Skizzen unſerer guten Bellburger
Spieß=
bürger, die dorthin ihren Sonntagsſpaziergang machen,
aufzunehmen. Er iſt aber ſchrecklich faul geweſen, nicht
einen Strich hat er gezeichnet.
Nein, habe ich auch nicht. Rumärgern habe ich mich
müſſen mit dieſem eigenſinnigen Mann! Er faßte Adas
Vater leicht am Arm und ſchüttelte ihn. Es iſt ein
Skan=
dal, daß das Mädel wegen dieſem ſelbſtſüchtigen
Unge=
heuer von Vater ihre Kunſt vernachläſſigt und
eingebilde=
ten Zierpuppen und Grasaffen Malſtunden geben muß,
anſtatt ſelbſt frei zu ſchaffen.
Geht Sie das was an, Peter Geißler? proteſtierte
lachend der alte Jerling. Er ſchritt mit dem jungen
Maler voraus. Ada und Joachim folgten.
Nun ſehen Sie bloß mal, wie dieſe Beiden da in
ihrer Wut rennen Wir kommen ja gar nicht mit, ſagte
Ada.
Ach laſſen Sie ſie doch! bat Joachim. Mir fällt Peter
Geißlers laute Art heute auf die Nerven.
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 202.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Auguſt 1912.
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im Grossherzogtum Hessen.
Einladung zur Hauptversammlung
auf Mittwoch, den 4. September 1912, nachm. 3 Uhr,
im Gemeindehause, Kiesstrasse 17, in Darmstadt.
Tagesordnung: 1. Jahresbericht; 2. Rechnungsablage,
Voran-
schlag, Wahlen, Satzungsänderung; 3. Besprechung des
Winter-
programms; 4. Vortrag: „Das künstlerische Wandbild in seiner
Be-
deutung fürs dentsch-evangelische Haus‟. Referent: Herr Pfarrer
Meisinger aus Fränkisch-Crumbach.
18009)
Der Vorstand.
Verein für Verbreitung von Volksbildung.
Mitglieder und angeſchloſſene Körperſchaften erhalten
Eintritts=
karten zur „Eugen Bracht-Ausstellung” im Verkehsbureau zu
50 Pfennig.
Betreffs des Beſuchs der Ausſtellung „Der Mensch”
er=
folgen Mitteilungen in den nächſten Tagen.
Auch auf die Ausſtellung „Das Gas und die Gewerbe‟
ſei empfehlend hingewieſen.
(18010
Mozarr= Verent.
Zum Beſuche der Ausſtellung „Der Menſch”
an den
Tagen des 29., 30., 31. Auguſt und 1. September
ſtehen den Mitgliedern des Mozart=Vereins Eintrittskarten gegen
Vorzeigung ihrer Jahreskarten zu dem Vorzugspreiſe von
50 Pfennig
zur Verfügung. Ebenſo zum gleichen Preiſe für die „Bracht-
Ausstellung‟
(18018
Beiderlei Karten ſind zu haben in der Hofbuch= und
Kunſt=
handlung von Müller & Rühle, Eliſabethenſtraße 5.
Der Vorstand.
70. Vereinsjahr.
Unſeren werten Sängern zur Kenntnis, daß die
Chorproben am Mittwoch, den 28. d. Mts.,
abends ½9 Uhr, unter Leitung unſeres neuen
Diri=
genten, Herrn Hoftheaterkapellmeiſter Erich Kleiber,
wieder beginnen.
Fremde Herren, welche Liebe und Luſt zum Geſang haben,
können noch in den Verein aufgenommen werden und ſind
An=
meldungen an den 1. Vorſitzenden Herrn W. Lehrbach, Schillerplatz,
zu richten.
(18004
Der Vorstand.
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Gegründet 1911.
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Vereinslokal: „Zum Landgrafen Georg‟.
Unſer diesjähriges Stiftungsfeſt findet am Samstag, den
7. September a. c., abends 8½ Uhr, im Konkordiaſaale,
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Abendunterhaltung mit Ball
ſtatt. U. a. gelangt zur Aufführung: „Die Villa” in Darmſtädter
Mundart, Geſang= und Muſikvorträge ꝛc. Die Muſik wird von einer
Abteilung des Leibgarde=Dragoner=Regiments Nr. 23 geſtellt. —
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D. Numrich, in unſerem Vereinslokal und im Verkehrsbüro=
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Dirigenten einen Kurſus für Guitarre=Spieler zu errichten. Um
die Erlernung möglichſt weiten Kreiſen zu ermöglichen, werden Lern=
Inſtrumente gratis zur Verfügung geſtellt.
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Der Kurſus beginnt am
4. September 1. Js.
und ſind Anmeldungen an die Muſikalien= und
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Der Vorſtand
des Zitherklub Edelweiß.
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Neu: Lissi Loselly, Kinderkopistin. — Neuk
Seite 22.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Auguſt 1912.
Nummer 202.
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Landwirtſchaftliches.
Getreide=Wochenbericht
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
vom 20. bis 26. Auguſt.
Angeſichts der andauernd ungünſtigen Witterung war
die Stimmung in der Berichtswoche für alle
Getreide=
arten ſehr feſt, denn zu den bereits entſtandenen
Quali=
tätsſchäden kommt nun noch die Sorge um die
Kartof=
feln, für die eine Fortſetzung des feuchten Wetters nicht
ohne ernſte Folgen bleiben könnte. Aehnliche Verhältniſſe
trugen auch in England zur Befeſtigung der Marktlage
bei. Hinzu kam, daß Amerika, für deſſen Weizen auch
in Deutſchland rege Nachfrage beſteht, ſeine
Forderun=
gen ſteigerte, umſomehr, als Rußland weiter mit
Offer=
ten zurückhielt und Argentinien unerwartet kleine
Weizenabladungen meldete. In Deutſchland kommen
meiſt abfallende Qualitäten an die Märkte, und da ſich
die Käufer noch nicht recht zum Erwerb ſolcher Ware
entſchließen können, ſo erklärt es ſich, daß die Preiſe trotz
feſter Tendenz vielfach niedriger waren. Die Nachfrage
des Auslandes für deutſchen Weizen hielt an, aber die
Händler ſcheuen das mit den Qualitäten verbundene
Riſiko. Im Lieferungsgeſchäft beſſerte Weizen ſeinen
Stand per September um 5½, per Dezember um 4½
Mark. Roggen ſtellte ſich infolge lebhaften
Deckungs=
begehrs für Lieferung um 3½—4 Mark höher, zumal ſich
auch für dieſen Artikel Abſatz nach dem Auslande zeigte
und, dadurch angeregt, die Mühlen etwas ſtärker
zu=
griffen. Schwaches ruſſiſches Angebot und die
erwähn=
ten Befürchtungen bezüglich der Kartoffeln boten
wei=
teren Anlaß zur Feſtigkeit. Beſonders feſt geſtaltete ſich
die Tendenz auf dem Hafermarkte. Während man bis
Mitte der Woche nur alten Hafer und gute neue Ware
bevorzugt hatte, begann man ſich in den letzten Tagen
mehr und mehr den geringeren Qualitäten zuzuwenden.
In beſſerer Ware entwickelte ſich ein ziemlich lebhaftes
Exportgeſchäft nach England, Holland, Belgien und
Weſtdeutſchland, wo man auch von den amerikaniſchen
Haferangeboten Gebrauch machte. Amerika hat eine gute
Haferernte eingebracht, dürfte aber im Hinblick auf den
eigenen ſtarken Bedarf kaum viel für den Export
erübri=
gen können. Die Berliner Lieferungspreiſe haben in
der letzten Woche um 7¾ bezw. 6¾ Mark angezogen. Für
feine Braugerſte, die nur ſpärlich angeboten iſt, werden
namentlich in Mittel= und Süddeutſchland hohe Preiſe
bewilligt, während man hier immer noch mit
Anſchaffun=
gen zögert. Futtergerſte wurde von Rußland höher
ge=
halten, ebenſo hat Argentinien ſeine Forderungen für
Mais geſteigert, zumal dort Regenwetter die Zufuhr
be=
hindert. Es ſtellten ſich die Preiſe für inländiſches
Ge=
treide zuletzt wie folgt:
Weizen Roggen
Hafer
174 (*5½) 195
Königsberg.
183
. 212 (—8 ) 171 (4
Danzig
168 (*2 ) 175
Stettin
207
166
186
. 206
Poſen
166
192
Breslau
201
171
212
1½) 198 (—2
Berlin
180
Magdeburg . 202 (*2 ) 164
217 (*1
172
Halle
202
)169
205 (—
218
Leipzig
169
Roſtock
230 (*15
232 (*5 ) 176
Hamburg
217 (*2) 186 (46 ) 195 (*12
Düſſeldorf
190 (75 )
Köln
216 (*2 ) 178
220
Frankfurt a. M. 215 (*1 ) 176
185
Mannheim . . 222½ (-2½) 180
187½(
Straßburg . . 220
1 ) 183
München . . 233
193
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Sept. 212,50
(—5,50), Peſt Okt. 195,80 (* 1,55), Paris Aug. 224,90
(*3,20), Chicago Sept. 144,95 (—0,40), Liverpool
Okt. 172,50 (*4), Roggen: Berlin Sept. 172,75 (* 3,50),
Hafer: Berlin Sept. 176 (*7,75), Futtergerſte: Südruſſ.
frei Hamburg un= verzollt Aug. 125,50 (— 4), Sept.=Dez.
123 (*3), Mais: La Plata Juli=Auguſt, Auguſt=Sept.
112,50 (* 2) Mark.
Sport.
* Lawn=Tennis. Bad Nauheimer Tennis=
Turnier. Im Herren=Einzelſpiel ohne Vorgabe um
den Staatspreis des Großherzogtums Heſſen ſind
Kreu=
zer durch einen Sieg über v. Biſſing und Lindpaintner
durch einen Sieg über Breidenbach in die Schlußrunde
eingerückt. Die Vorſchlußrunden im Damen=Einzelſviel
hatten folgende Reſultate: Frl. von Enckevort ſchlug
Frl. A. Hermans 9—7 6—1; Frl. Salin ſiegte über Frl.
Ilſe Weihermann 6—4 6—4. Im Herren=Doppelſpiel
ohne Vorgabe ſind die Paare Fitting-v. Biſſing und
Kreuzer-Lindpaintner in die Schlußrunde gekommen.
Albrecht-Wolfgang und Bering-Daub ſind auf die
dritten Plätze verwieſen worden. Im gemiſchten
Dop=
pelſpiel ohne Vorgabe erlitt Kreuzer ſeine erſte
Nieder=
lage, indem er mit Frl. Eiermann gegen Frl. von
Encke=
vort-Lindpaintner mit 5—7 6—3 6—3 verlor. Im
Herren=Einzelſpiel mit Vorgabe, Klaſſe A, qualifizierten
ſich Albrecht und v. Biſſing für die Schlußrunde. In
die=
ſer Konkurrenz haben Dr. Gerſtein und Breidenbach
dritte Preiſe. Im Herren=Doppelſpiel mit Vorgabe
ſchlu=
gen Gerbault-Bolongaro=Crevenna Breidenbach-
Racke=
brandt 6—3 7—5. Der andere Vorſchlußrundenkampf
zwiſchen Fitting-v. Ilſemann und Kreuzer-Blanck
wurde beim Stand von „ein Satz beide” unentſchieden
abgebrochen.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
3 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 20. Auguſt: Dem Friſeur Guſtav
Schnaars, Hügelſtraße 75, eine T. Margarete
Friede=
rike Berta. Am 23.: dem Ryksbetaalmeeſter Johann
Pieter Haits wa Mulier, Lagerhausſtraße 24, eine T.
Karolina Iſabella Eliſabeth Lili. Am 20.: dem
Milch=
händler Georg Schmidt, Hohler Weg 7, eine T. Maria
Eliſabeth. Am 21.: dem Eiſendreher Johannes
Gö=
riſch, Pallaswieſenſtraße 40, eine T. Luiſe Katharine
Charlotte. Am 23.: dem Zimmermann Karl Kraus,
Magdalenenſtraße 7, eine T. Anna Eliſe. Am 20.: dem
Kellner Jſaak Helfmann, Waldſtraße 23, eine T.
Char=
lotte. Am 23.: dem Taglöhner Wilhelm Peter Wenz,
Döngesborngaſſe 7, eine T. Katharina. Am 24.: dem
Fabrikarbeiter Adam Georg Peter Ewald,
Becker=
ſtraße 33, eine T. Paula. Am 25.: dem Former Georg
Michel, Feldbergſtraße 95, ein S. Georg Jakob. Am
22.: dem Inſtallateur Arthur Adolf Ehrle,
Lindenhof=
ſtraße 4, ein S. Alfred Aloyſius. Am 25.: dem Schloſſer
Robert Adam Joſeph Fornoff, Schulzengaſſe 1, eine T.
Anna Margarete. Am 22.: dem Buchdrucker Johannes
Schäfer, Kiesſtraße 68, ein S. Heinrich Adolf.
Aufgebotene. Am 22. Auguſt: Friſeur Karl Johann
Konrad Zimmer mit Schneiderin Lina Schul, beide
Lichtenbergſtraße 18. Am 23.: Hilfspedell Johann
Wolf, Kapellſtraße 5, mit Dienſtmädchen Katharina
Fuchs, Bingen. Regierungsbauführer Ernſt Rudolf
Schreiner, Aliceſtraße 23, mit Barbara Anna Roſa
Pauline Schlippe, Aliceſtraße 11. Am 24.:
Hafner=
meiſter Richard Bundſchuh mit Köchin Eliſabetha
Joos, beide in Gundelfingen. Privatier Andreas
Geßner mit Maria Hirſch, beide in Obernburg.
Materialverwalter Georg Wilhelm Hörſter, hier, mit
Margareta Karolina Deubner, Kreuznach. Am 26.:
Buchhändler Bruno Curt Arnholdt, Grafenſtraße 35,
mit Gertrud Bilfinger, Stuttgart=Cannſtatt. Tapezier
und Dekorateur Friedrich Rudolph Duenſing,
Mathil=
denplatz 9, mit Auguſte Wilhelmine Galonske, Grube
Meſſel.
Eheſchließungen. Am 20. Auguſt: Kreisbaumeiſter
Johannes Reuter in Meſchede mit Anna=Keſſel, hier.
Ingenieur Naum Fawlowski mit Ella Waldmann,
beide hier. Am 22.: Hilfstrompeter Unteroffizier Louis
Beckmann mit Schneiderin Eliſabethe Hepp, beide
hier. Magiſtratsaſſeſſor Johann Trommershauſen in
Emden mit Maria Karl, hier. Am 24.: Kaufmann
Friedrich Herrmann mit Johanna König, beide hier.
Graveur Alfred Steffen in Metz mit Eliſabeth
Lo=
renz, hier. Tapezierer Auguſt Horn mit Eliſabethe
Gaubatz, beide hier. Bahnſchloſſer Adam Dörr mit
Luiſe Philippine Schneider, beide hier. Am 26.:
Fri=
ſeur Franz Heimann in Enſchede mit Eliſabethe
Eckert, hier.
Geſtorbene. Am 23. Auguſt: Schmiedmeiſter Philipp
Kullmann, 68 J., ev., Alexanderſtraße 11.
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geometer i. P. Rechnungsrat Georg Konrad
Neu=
ſchäffer, 69 J., ev., Nieder=Ramſtädterſtraße 57h. Schüler
Johannes Zacheis, S. des Zimmermanns 12 J., ev.,
Groß=Zimmern. Georg Keitz, Sohn des Taglöhners,
2 Mte., ev., Obergaſſe 26. Suſanna Friederike Bopp,
geb. Zufall, Ehefrau des Kaufmanns, 47 J., ev.,
Hein=
heimerſtraße 74. Am 25.: Marie Kühn, geb. Bauer,
Witwe des Buchhändlers, 78 J., ev., Waldſtraße 53.
Am 26.: Sophie Katharine Heß geb. Ehrhardt, Ehefrau
des Lokomotivführers i. P., 65 J., ev., Gräfenhäuſer
Weg 45. Am 25.: Lackierer Peter Benz, 41 J., ev.,
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