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Inſerate
175. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
tnren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
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ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dieustags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 34 Seiten.
Das Neueſte vom Tage.
Der Kaiſer iſt am Donnerstag abend in Bergen
eingetroffen.
Die Zahl der Opfer bei dem Brandunglück der
Hildebrandſchen Mühle in Magdeburg
beträgt ſieben.
Der Kampf in der hannoverſchen
Metallin=
duſtrie iſt durch Beſchluß der Gewerkſchaften beendet.
Der marokkaniſche Protektoratsvertrag
wurde vom franzöſiſchen Senat angenommen.
Das portugieſiſche Parlament wurde,
nach=
dem die dringenden Vorlagen angenommen waren,
unter Hochrufen auf das Vaterland und die Republik
geſchloſſen.
Politiſche Wochenſchau.
— Bis in den Hochſommer hinein dehnt ſich in
die=
ſem Jahre die hohe Politik aus, wie die Ereigniſſe
in der verfloſſenen Woche gezeigt haben. Allerdings
haben in Deutſchland die Parlamente längſt ihre
Pforten geſchloſſen und auch die meiſten Miniſter des
Rei=
ches und der Einzelſtaaten haben ihrem Wirkungskreis den
Rücken gekehrt. Vor dem Antritt ſeiner Nordlandsreiſe
hatte der Kaiſer noch die bedeutungsvolle
Begeg=
nung mit dem Zaren in Baltiſchport, an
der auch der Reichskanzler v. Bethmann Hollweg und
die leitenden ruſſiſchen Miniſter keilgenommen haben.
Der Reichskanzler hat die Gelegenheit wahrgenommen,
im Anſchluß an die Monarchenzuſammenbunſt in
Peters=
burg den Miniſtern Saſonow und Kokowzew ſeine
Auf=
wartung zu machen. Das nach der Entrevue in
Bal=
tiſchport ausgegebene Communiqus hat die Auffaſſung
beſtäfigt, daß die Zuſammenkunſt nach jeder Richtung
hin überaus glänzend verlaufen iſt und das bereits
be=
ſtehende gute Einvernehmen zwiſchen den beiden
Nach=
barreichen gefeſtigt hat. Wie es heißt, ſollen dieſe
Be=
gegnungen, wie ſie im vergangenen Jahre in Potsdam
und jetzt in Baltiſchport ſtattgefunden haben, auch
künf=
tig regelmäßig erfolgen. Es iſt ganz natürlich, daß man
im Auslande, ſpeziell in Frankreich, mit dem
allergröß=
ten Intereſſe den Verlauf der letzten Entrevue verfolgt
hat und man muß unumwunden zugeben, daß, abgeſehen
von einigen als dautſchfeindlich bekannten Preßorganen,
die Monarchenbegegnung und auch die über ihren Erfolg
publizierte Kundmachung in der öffentlichen Meinung
die denkbar günſtigſte Aufnahme geſunden hat
Bemer=
kenswert iſt, daß der franzöſiſche Botſchafter in
Peters=
burg, Mr. Louis, nichts Eiligeres zu tun hatte, als
Herrn Kokowzew aufzuſuchen, um ihm in Erinnerung zu
bringen, daß die franzöſiſch=ruſſiſche Alllanz noch eriſtiert
und auch weiter beſtehen ſoll. Sich über dieſes Bündnis
recht eingehend zu unterhalten, wird der franzöſiſche
Miniſterpräſident Poincaré demnächſt Gelegenheit haben,
denn auch er plant eine Reiſe nach Rußland.
Welche Bedeutung die Zweikaiſerzuſammenkunft
hatte, beweiſt die Rede des engliſchen
Mini=
ſter des Auswärtigen im Unterhauſe Sir
Edward Grey nahm am Mittwoch bei der Beratung des
Budgets des Aeußeren Veranlaſſung das Verhältnis
Englands zu Rußland und auch zu Deutſchland klar zu
legen. Der Miniſter hob hervor, daß die auswärtige
Politik Englands unverändert bleibe. Der
Ausgangs=
punkt jeder neuen Entwickelung der europäiſchen Polttk
ſei die Aufrechterhaltung von Englands Freundſchaft mit
Frankreich und Rußland. Unter lautem Beifall des
Hauſes betonte Sir Edward Grey weiter, daß er die
Zuſammenkunzt Kaiſer Wilhelms mit dem Zaren begrüße
und daß die Beziehungen Englands zu
Deutſch=
land gegenwärtig vorzüglich ſeien. Die beiden
Regie=
rungen ſeien vollkommen offen gegeneinander bei allen
Fragen von gegenſeitigem Intereſſe, und er glaube, daß
Fragen über die Bagdadbahn und über Afrika leicht
ge=
löſt werden könnten, wie überhaupt zwiſchen beiden
Re=
gierungen keine wirkliche Differenz beſteht. Nicht
um=
intereſſant war die Bemerkung des Miniſters, daß die
Gereiztheit im deutſchen Volke immer noch nicht ganz
be=
ſeitigt ſei. und daß Perſonen in hohen Kreiſen in
Deutſch=
land auch jetzt noch Beſoraniſſe und ſehr unfreundliche
Geſinnungen gegen England hegten. Freiherr von
Mar=
ſchall, der den Botſchaſterpoſten in London bereits
an=
getreten hat. wird gewiß ſeine ganze Kraft dafür
ein=
ſetzen, daß ſich die Beziehungen zwiſchen Deutſchland und
England weiter beſſern und es zu ernſtlichen Differenzen
ſobald nicht kommen wird
Eine Enttäuſchung hat die Entrevue von
Baltiſch=
vort für diejenigen Politiker gebracht, die von ihr eine
baldige Beilegung des italieniſch=türkiſchen
Krieges erhofft hatten. Gewiſſe Kreiſe hatten
ge=
glaubt, die beiden Monarchen würden ſich mit dieſer
Frage ſehr intenſiv beſchäftigen und eine Löſung finden,
wie den Feindſeligkeiten ein Ende bereitet werden kännte.
Ohne Zweifel iſt der unglückſelige Krieg auch in
Daltiſch=
port von den Monarchen und den Staatsmännern be=
ſprochen worden, ebenſo ſicher iſt aber auch, daß man
zu dem Reſultat gekommen iſt, nicht eher einzugreifen,
als bis ſich die kriegführenden Parteien ſelbſt darüber
klar ſind, auf welcher Baſis eine Verſtändigung möglich
iſt Die Italiener haben auch in den letzten Tagen
wie=
der Siegesnachrichten aus Tripolis veröffentlicht, ſcheinen
alſo durchaus nicht die Abſicht zu haben, den Türken
auch nur die kleinſte Konzeſſion zu machen. In
Kon=
ſtantinopel aber macht den Jungtürken augenblicklich der
Aufſtand in Albanien und die dadurch hervorgerufene
Kabinettskriſe beinahe mehr zu ſchaffen, als der
tripoli=
taniſche Krieg. Kriegsminiſter Mahmud Schewket Paſcha,
der tüchtigſte Mann der türkiſchen Armee, mußte aus dem
Amte ſcheiden, wie es heißt, auf Drängen ſeiner
Miniſter=
kollegen, die erklärten, daß nur ſo die Wiederherſtellung
der Ruhe möglich ſei Wahrſcheinlich aber wird ſeine
Demiſſion eine vollſtändige Kabinettskriſe nach ſich
zie=
hen, was als Beweis dafür anzuſehen iſt, daß der
Auf=
löſungsprozeß innerhalb der jetzigen türkiſchen
Regie=
rung im Fortſchreiten begriffen iſt Ob dieſer
augenblick=
liche Wirrwarr irgendwelchen Einfluß auf neue
Frie=
densverhandlungen mit Italien, von denen immer
wie=
der geſprochen wird, tatſächlich haben wird, läßt ſich nicht
vorausſehen.
Bedenkliche Unruhen ſind neuerdings auch in
Por=
tugal ausgebrochen, wo die nördlichen Provinzen, die
ſchon bei der Vertreibung Manuels mit den Monarchiſten
ſympathiſierten, der Regierung ſehr viel zu ſchaffen
machen. Unter der Führung des bekannten Kapitäns
Conceiro iſt es an der ſpaniſchen Grenze zu richtigen
Kämpfen zwiſchen ſeinen Anhängern und
republikani=
ſchem Militär gekommen, bei denen es viele Tote und
Verwundete gab. Zwar läßt die Regierung immer
wie=
der erklären, daß die revolutionäre Bewegung
belang=
los ſei, aber ſolche Nachrichten ſollen nur beſchwichtigen
und werden durch die gleichzeitig bekannt gegebenen
aus=
führlichen Meldungen über die ernſten Zuſammenſtöße
mit den Rohaliſten widerlegt. Kapitän Coneeiro, der
einzige königstreue Offizier der Oktober=Revolution, muß
unleugbar neben einem ſtarken Willen und großem
Or=
ganiſationstalent auch Ueberzeugungen haben.
Con=
ceiro hat bekanntlich im April 1911 einen Appell an die
vorläufige republikaniſche Reaierung zur monarchiſch
gefärbten Reorganiſation des Reiches gerichtet. Als
die=
ſer natürlicherweiſe unbeantwortet blieb, ging er ohne
Urlaub nach Vigo, um ſich den dortigen Monarchiſten
anzuſchließen. Seitdem iſt er außerhalb der Gewalt der
republikaniſchen Regierung, die ihn erſt vor einigen
Wo=
chen in contumaciam zu 6 Jahren Gefängnis und zehn
Jahren Verbannung nach einer Strafkolonie verurteilt
hat. Er wird der Regierung, bevor er dieſe Strafe
ver=
büßt, wenn es überhaupt dazu kommen wird, noch recht
viel zu ſchaffen machen
Englands auswärtige Politik
iſt in der Unterhausſitzung vom 10. Juli eingehend
er=
örtert worden. Soweit die knappe telegraphiſche
Be=
richtserſtattung erkennen läßt, hat die Baſis der
briti=
ſchen Auslandspolitik, die Erhaltung freundſchaftlicher
Beziehungen mit Frankreich und Rußland, auf
unioniſtiſcher Seite noch wärmere Billigung als im
li=
beralen Lager gefunden. Der Unioniſt Earl of
Ronald=
ſhay hat es geradezu als die Aufgabe Sir Edward
Greys bezeichnet, nichts zu tun, was die guten
Be=
ziehungen Englands zu Frankreich und Rußland
beein=
trächtigen könnte. In vollkommener ſachlicher
Ueber=
einſtimmung mit dieſer programmatiſchen Forderung ſteht
Greys Feſtſtellung: „Unſere auswärtige Politik bleibt
unverändert; der Ausgangspunkt jeder
Entwick=
lung in unſerer europäiſchen auswärtigen Politik iſt die
Erhaltung freundſchaftlicher Beziehungen mit Frankreich
und Rußland.”
Das deckt ſich durchaus mit den Erklärungen, die
Sir Edward Grey am 28. November 1911 im Laufe der
Marokkodebatte des Unterhauſes abgegeben hat.
Da=
mals nannte er es den Hauptpunkt bei der Beſſerung
der engliſchen Beziehungen zu Deutſchland, weder die
franzöſiſche noch die ruſſiſche Freundſchaft zu opfern.
Duß eine ſolche Politik Großbritanniens ein
notwen=
diges Hindernis guter Beziehungen mit Deutſchland ſei,
hat Grey an dem gleichen Tage beſtritten. Wurde
da=
mals dieſer Geſichtspunkt von Grey in den Vordergrund
gerückt, ſo waren es heute die bei Baltiſchport
bekräftigten deutſch=ruſſiſchen Beziehungen, deren
Rück=
wirkung auf das deutſch=engliſche Verhältnis Grey
be=
ſprach. Da bei der Zweikaiſerbegegnung Aenderungen
in der Gruppierung der europäiſchen Mächte nicht
her=
beigeführt werden ſollten, konnte Grey erklären, daß
der=
artige Zuſammenkünfte keinerlei ſtörende Wirkung auf
die deutſch=engliſchen Beziehungen
hin=
terlaſſen. Grey vermochte dies umſo eher zu erklären,
als nach der Beendigung des Marokkoſtreites die
eng=
liſchen Beziehungen zu Deutſchland frei von irgend
einer „aktuellen” Frage ſind, durch die die beiderſeitigen
Intereſſen berührt werden.
Für den Fall aber, daß künftig ſolche Fragen auf
die Tagesordnung gelangen, iſt offenbar die
Ausſchal=
tung der Marokkofrage einerſeits, die
deutſch=
ruſſiſche Annäherung andererſeits auf die
eng=
liſche Politik gegenüber Deutſchland von gutem
Ein=
fluſſe geweſen. Denn Sir Edward Grey hält ſowohl
für Südafrika wie für die Bagdadbahnfrage einen „
ehr=
lichen Ausgleich” der gegenſeitigen Intereſſen für
mög=
lich. Wenn er in dieſem Zuſammenhange andeutet, daß
Frankreich und Rußland betreffs der erwähnten Fragen
nicht notwendigerweiſe im diplomatiſchen Gegenſatze
zu Deutſchland ſich befänden, ſo iſt das nach der
Bei=
legung des Marokkoſtreites und mit Rückſicht auf das
Potsdamer Abkommen ganz natürlich. Auf die
entge=
genkommende Haltung Sir Edward Greys gegenüber
Deutſchland iſt außerdem Englands Stellung im
Mit=
telmeer wohl nicht ohne Einfluß geweſen. Grey
hat mit großem Nachdruck betont, daß England, um
eine Mittelmeermacht zu bleiben, im Mittelmeer
wenig=
ſtens eine anſehnliche Flotte haben müſſe, wenn dieſe
auch nicht in jedem Augenblick den Flotten aller anderen
Mittelmeermächte überlegen zu ſein brauche. In
letz=
terem Punkte geht Grey alſo nicht ſo weit, wie
derkon=
ſervative Führer Bonar Law. Aber dem franzöſiſchen
Gedanken, daß England den Schutz ſeiner
Mittelmeer=
intereſſen Frankreich übertragen ſolle, hat Grey doch eine
deutliche Abſage erteilt.
Im Licht der erwähnten Zuſammenhänge ergibt
ſich ohne Zwang eine Aufhellung der diplomatiſchen
Lage zwiſchen Großbritannien und Deutſchland. Ihre
Tragweite und ihre Dauer zu überſchätzen, widerrät ſchon
die Erwägung, daß jene Zuſammenhänge Verſchiebungen
erfahren können, und daß der Weg von der
grundſätz=
lichen Bereitſchaft für einen ehrlichen Ausgleich zu
ſei=
ner praktiſchen Verwirklichung noch weit iſt
Deutſches Reich.
— Der Ertrag der Erbſchaftsſteuer. Wie
die Berliner Politiſchen Nachrichten feſtſtellen, hatte man
im Reichsetat für 1911 von der Erbſchaftsſteuer 39
Mil=
lionen Mark erwartet, während der tatſächliche Ertrag
44,9 Millionen Mark ausgemacht hat. Die
Reichserb=
ſchaftsſteuer, die bekanntlich aus der Finanzreform des
Frhrn. v. Stengel, der ſog, kleinen Finanzreform ſtammt,
hat alſo im abgelaufenen Jahre 6 Millionen mehr
ein=
gebracht als veranſchlagt war. Das gibt klerikalen
Blättern Anlaß zur Selbſtzufriedenheit; auch ohne
Aus=
dehnung der Steuer auf Kinder und Ehegatten ſei der
Ertrag im Wachſen und das Ergebnis aus der Steuer
ſehr befriedigend. Das iſt ſicherlich richtig; die Gründe
dafür liegen darin, daß die Sätze unſerer
Erbſchafts=
ſteuer ſehr hoch ſind und bekanntlich bis zu 25 Prozent
der Erbſumme gehen. Aber wir ſind mit Prof. Julius
Wolf, dem die Parteien der Rechten im allgemeinen ja.
ein großes Vertrauen entgegenbringen, der Anſicht, daß
die vollſtändige Steuerloſigkeit der erbenden Kinder und
Ehegatten um ſo auffälliger iſt, als die anderen Erben
im Deutſchen Reiche empfindlich hohe Sätze zu zahlen
haben. Wenn im Jahre 1911 etwa 45 Millionen aus
der Erbſchaftsſteuer eingekommen ſind, ſo iſt auch
da=
mit der Beharrungszuſtand vorausſichtlich noch nicht
er=
reicht; als man die Steuer einführte, rechnete man mit
einer Einnahme von 48 Millionen Mark; an dieſer
Summe fehlen alſo heute noch 3 Millionen Mark.
— Geſetz über den Verkehr mit
Luft=
fahrzeugen. Nunmehr iſt ein vorläufiger
Ent=
wurf für ein Reichsgeſetz zur Regelung des Verkehrs
mit Luftfahrzeugen vom Reichsamt des Innern und
Reichsjuſtizamt fertiggeſtellt. Der Entwurf ſoll im
nächſten Herbſt mit Sachverſtändigen durchberaten
wer=
den. Gegenwärtig iſt der Verkehr mit Luftfahrzeugen in
Deutſchland nur für Preußen durch eine Verordnung
der Miniſter der öffentlichen Arbeiten und des Innern
geregelt. Daß hierbei der Weg der Verordnung gewählt
wurde, hatte ſeine Urſache in der bevorſtehenden
reichs=
geſetzlichen Regelung der Materie, der naturgemäß nicht
vorgegriffen werden ſollte. Die preußiſchen
Vorſchrif=
ten erſtrecken ſich auf das Flugweſen wie auf die
Luft=
ſchiffahrt und berückſichtigen bei letzterer Luftſchiffe,
Freiballone und Feſſelballone. Aus Anlaß der
zahl=
reichen Unfälle, die dem Erlaſte der Vexordmg
gingen, wurde für alle Flieger, die außerhalb der
Flug=
plätze Flüge ausführen wollen, und für Führer von
Luftſchiffen, in denen Fahrgäſte mitgenommen werden,
der Beſitz eines Prüfungszeugniſſes vorgeſchrieben, das
vom Deutſchen Luftſchiffer=Verbande ausgeſtellt wird.
— Die Handelskammern über den
Schutz der Arbeitswilligen. Auf eine
Rund=
frage des Deutſchen Handelstages wegen Schutzes der
Arbeitswilligen haben nun alle Handelskammern
geant=
wortet, faſt alle ſind der Meinung, daß der Schutz der
Arbeitswilligen bei Streiks mangelhaft ſei. Einzelne
Handelskammern verlangen, daß das Streikpoſtenſtehen
und die Beobachtung der Betriebe geſetzlich unter Strafe
geſtellt werde. Bemerkenswert iſt, was die Hamburger
Gewerbekammer zu dieſer Frage meint; ſie wünſcht:
„Daß die deutſche Geſetzgebung, die auf dem
Stand=
punkt von 1869 ſtehen geblieben iſt und gar nicht mehr
unſerer wirtſchaftlichen Entwickelung entſpricht,
wenig=
ſtens bezüglich der Frage des Streikpoſtenſtehens
refor=
miert wird, daß man alſo in dieſem Beiſpiel anderen
Staaten folge. Wenn der Staat den Arbeitern erlaubt,
zu ſtreiken, iſt er zweifellos auf der anderen Seite
ver=
pflichtet, diejenigen zu ſchützen, die ſich zum Streik nicht
entſchließen, ſondern in der Arbeit beharren. Dringend
iſt zu wünſchen, daß in das neue Strafgeſetzbuch das
Verbot des Streikpoſtenſtehens aufgenommen werde.
Denn nur auf dieſem Wege kann der ungeheure
Terro=
rismus gebrochen werden, mit dem die Gewerkſchaften
die Streiks zur Durchführung zu bringen ſuchen.”
Es muß bemerkt werden, daß die Hamburger
Kam=
mer als ziemlich weit links ſtehend gilt.
— Luſtbarkeitsſteuer und Kinos. Die
Lübecker Bürgerſchaft hat dem Antrag auf Erhöhung der
Luſtbarkeitsſteuer von 1800 auf 6000 Mark zwecks
Be=
kämpfung der Kinematographentheater zugeſtimmt.
Ausland.
Frankreich.
Die Wahlreform. In der Verſammlung von
ungefähr 100 dem Proportionalwahlrecht feindlich
gegen=
überſtehenden Senatoren, die von Combes und
Cle=
menceau einberufen wurde, um die Frage der
Wahl=
reform einer Prüfung zu unterziehen, wurde eine
Stu=
dienkommiſſion ernannt, die aus 19 früheren Miniſtern
zwei früheren Unterſtaatsſekretären und 19 Mitgliedern
der Linken beſteht. Nach der Bildung des
Senatoren=
komitees zur Verteidigung des allgemeinen Wahlrechts
hatte Miniſterpräſident Poincaré ein Geſpräch mit
meh=
reren Gegnern des Proportionalwahlrechts. Er erklärte,
er werde den Wahlreformentwurf ſobald als möglich
vor den Senat bringen, denn er wolle die
republika=
niſche Partei bald von dem Gewicht befreien, das auf ihr
laſte und werde die Vertrauensfrage ſtellen.
Der marokkaniſſche
Protektoratsver=
trag. Der Senat erörterte den Vertrag über das
ma=
rokkaniſche Protektorat. Die Debatte verlief unter
auf=
fallender Tdilnahmloſigkeit des Hauſes. Clemenceau
und Pichon, die ſeinerzeit das deutſch=franzöſiſche
Ab=
kommen ſo leidenſchaftlich bekämpft hatten, erſchienen
gar nicht im Sitzungsſaal. Der Protektoratsvertrag
wurde ohne Abſtimmung durch bloßes Handaufheben
angenommen.
Belgien.
Lärmſzenen in der Kammer. In der
Kammer, die ſeit ihrem Zuſammentritt am Dienstag
über die Taktik der Regierungspartei während der
Wahlbewegung verhandelte, kam es am Donnerstag
nachmittag zu großen Lärmſzenen, in deren Verlauf ſich
der Alterspräſident veranlaßt ſah, die Sitzung auf
drei=
viertel Stunden zu unterbrechen. Den Anlaß zu den
Tumulten gab eine Aeußerung des neu gewählten
Ab=
geordneten Brifaut von der katholiſchen Parkei die
die=
ſer in einer öffentlichen Verſammlung am Sonntag in
Roulers getan haben ſoll: „Wenn auch nicht alle
Anti=
klerikalen Kanaillen ſind, ſo ſind doch alle Kanaillen
Antiklerikale!‟ Der Führer der liberalen Partei, Abg.
Heimann, verlangte eine Erklärung wegen dieſer Aeu=
ßerung. In dieſem Augenblick brach der Tumult los,
da anſcheinend mehrere Mitglieder der katholiſchen
Par=
tei ihren neu gewählten Kollegen in Schutz nehmen
wollten. Man hörte Ausdrücke wie Schmutzfink, elender
Feigling uſw. Der Präſident rief zwei ſozialiſtiſche
Ab=
geordnete, die ſich als Urheber der Zwiſchenrufe
bekann=
ten, zur Ordnung und unterbrach die Sitzung. Am
Schluß der Sitzung ſuchte Brifaut durch eine
verklau=
ſulierte Erklärung den Zwiſchenfall mit Heimann zu
er=
ledigen, es wurden jedoch dadurch wiederum ungeheure
Lärmſzenen verurſacht. Schließlich bezichtigten die
Füh=
rer der Liberalen und der ſozialiſtiſchen Partei Brifaut
der Feigheit und Taktloſigket. Unter großer Erregung
wurde die Sitzung geſchloſſen. Infolge dieſes
Zwiſchen=
falls hat der liberale Deputierte Delvaux dem
katholi=
ſchen Deputierten Brifaut ſeine Zeugen geſandt
Spanien.
Die franzöſiſch=ſpaniſche techniſche
Kommiſſion trat am Donnerstag vormittag in
Madrid zuſammen und gelangte zu einer grundſätzlichen
Verſtändigung in der Frage der Bahn Tanger-Fez.
Portugal.
Das Parlament wurde, nachdem die
dringen=
den Vorlagen angenommen worden waren, unter
Hoch=
rufen auf das Vaterland und die Republik geſchloſſen.
Rußland.
Das kleine Schiffbauprogramm. Ueber
die Durchführung des ſog, kleinen Schiffbauprogramms
weiß die Rjetſch folgendes zu melden: In erſter Linie
iſt der Ausbau Revals als der neuen Flottenbaſis ins
Auge gefaßt. Am 12. Juli wird in Anweſenheit des
Marineminiſters Grigorowitſch und des
Admiralſtabs=
chefs Knjasjef der Grundſtein zu dem neuen Molenbau
gelegt. Gleichzeitig wird mit der Vertiefung des
in=
neren Hafens und dem Bau der Docks für die größten
Schlachtſchiffe begonnen. Der fertige Ausbau Revals
zum modernen Kriegshafen ſoll zehn Jahre dauern
und ungerechnet die Küſtenbefeſtigungen rund 75
Millio=
nen Rubel koſten. Die Mittel ſollen aus dem laufenden
Stat des Marineminiſteriums flüſſig gemacht werden.
Die Kiellegung der vier großen Kreuzer iſt verſchoben
worden, da die Baltiſche und die Admiralitätswerft erſt
neue Hellinge bauen müſſen. Die alten Hellinge ſollen
als zu eng für große Kreuzer abgebrochen werden. Die
Kiellegung der neuen Kreuzer erfolgt deshalb vielleicht
erſt im nächſten Frühjahr. Der Bau der Schiffe
klei=
neren Typs und die Vorbereitung des Materials für
die großen Schlachtſchiffe wird beſtimmt in dieſer
Bau=
ſaiſon begonnen.
* In der hannoverſchen
Metallündu=
ſtrie iſt nach beinahe dreimonatigem Kampfe der Friede
eingetreten. Nachdem die in den chriſtlichen
Gewerkſchaf=
ten organiſierten Arbeiter die neuen Vorſchläge der
Ar=
beitgeber angenommen und darauf die Hirſch=Dunckerſchen
Gewerkvereine die Arbeit aufgenommen haben, nahmen
die auch im deutſchen Metallarbeiterverband
Organiſier=
ten in 10 Verſammlungen in geheimer Abſtimmung mit
2793 gegen 2633 Stimmen die Bedingungen der
Arbeit=
geber an. Die Einigungskommiſſion tritt nochmals
zu=
ſammen, um über die Wiederaufnahme der Arbeit die
letzten Vereinbarungen zu treffen. Das Angebot der
Arbeitgeber beſteht in 57ſtündiger Arbeitszeit, die vom
1. Juli 1913 ab auf 56½ Stunden herabaeſetzt wird und
in einer Lohnerhöhung um 3 Pfg. pro Stunde.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 12. Juli.
* Vom Hofe. Prinzeſſin Friedrich Karl
von Heſſen nebſt den 4 älteſten Prinzen=
Söhnen ſind am Donnerstag vormittag 11 Uhr zu
Pferde in Jagdſchloß Wolfsgarten eingetroffen und geſtern
vormittag 7 Uhr wieder abgereiſt. (Darmſt. Ztg.)
* Ernannt haben Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog den Regierungsbaumeiſter Fritz Hartmann
zu Kandrzin zum Vorſtand eines Betriebsamts in der
beſſiſch=Preußiſchen Eiſenbahngemeinſchaft.
* Uebertragen wurde dem Lehrer Peter Mauer
zu Ludwigshöhe, Kreis Oppenheim, die Lehrerſtelle an
der Gemeindeſchule zu Erbach, Kreis Heppenheim; ferner
den Schulamtsaſpirantinnen Charlotte Beck aus
Heppen=
heim a. d. B. und Maria Wunderle aus Mainz
Lehrerinſtellen an der Gemeindeſchule zu
Heppen=
heim a. o. B.
* Die Ausſichten im höheren Schuldienſt in Heſſen.
Die beſonders günſtigen Verhältniſſe die in den letzten
Jahren die heſſſſchen Lehramtsaſſſeſſoren
frühzeitig zur dauernden Verwendung und definitiven
Anſtellung führten, bewirkten, wie die Darmſt. Ztg.
aus=
führt, einen großen Andrang zu den Studien, die zum
Oberlehrerberuf führten. Dies war nicht bedenklich, ſo
lange die zunehmende Schülerzahl, die Trennung
über=
füllter Schulen und Klaſſen und die Errichtung neuer
Anſtalten alljährlich eine ſtarke Vermehrung der
Ober=
lehrerſtellen bedingten. In den letzten Jahren haben
aber dieſe Umſtände nicht mehr in gleicher Stärke
ge=
wirkt Stellenvermehrungen waren nicht mehr nötig, vom
laufenden Schuljahre ab konnten ſogar 13 etatsmäßige
Stellen aufgehoben werden. Zu der frühzeitigen
Ver=
wendung und Anſtellung der heſſiſchen Lehramtsaſſeſſoren
trug auch die ſtarke Abwanderung von heſſiſchen
Ober=
lehrern und Anwärtern des höheren Lehramtes nach
an=
deren Bundesſtaaten bei. Sind doch in wenig Jahren
etwa 100 Heſſen in außerheſſiſche Schuldienſte getreten.
In Zukunft wird dieſe Abwanderung nur noch in
ge=
ringem Umfang möglich ſein, da in den anderen Staaten,
insbeſondere in Preußen, jetzt eigener Nachwuchs in
ge=
nügender Zahl vorhanden iſt und da auch die durch die
Neugeſtaltung des höheren Mädchenſchulweſens faſt
überall bedingte große Vermehrung der Oberlehrerſtellen
allmählich nachläßt. Die Verhältniſſe haben ſich demnach
in ziemlich kurzer Zeit ganz weſentlich zu Ungunſten
der Anwärter des höheren Lehramtes geändert. — Die
folgenden Zuſammenſtellungen laſſen erkennen, wie die
Ausſichten im Oberlehrerberuf zur Zeit ſind und wieſ
ſich in nächſter Zukunft wohl geſtalten werden. 1. Zahl
der definitiven Anſtellungen als Oberlehrer (an
ſämt=
lichen höheren Schulen einſchließlich der höheren
Bür=
gerſchulen, höheren Mädchenſchulen und
Lehrerſemi=
naren). Jahr 1906 Zahl 49, Jahr 1907 Zahl 29. Jahr 1908
Zahl 17, Jahr 1909, Zahl 11, Jahr 1910 Zahl 15. Jahr
1911 Zahl 11, Jahr 1912 (bis 1. Juli) Zahl 3. — 2. Zahl
der zur Verfügung ſtehenden Lehramtsaſſeſſoren und
Reſerendare (trotz der ſtarken Abwanderung). Aus dem
Fakultätseramen: Herbſt 1905 3, Oſtern 1906 20, Herbſt
1906 19, Oſtern 1907 22, Herbſt 1907 26, Oſtern 1908 18,
Herbſt 1908 16. Oſtern 1909 21, Herbſt 1909 26, Oſtern
1910 32, Herbſt 1910 41, Oſtern 1911 21, Herbſt 1911 50,
Oſtern 1912 33, zuſammen 357. — 3. Zahl der
Studie=
renden an der Landes=Univerſität Gießen im
Sommer=
ſemeſter 1912: Mathematik 50 Heſſen, Naturwiſſenſchaft
71, Geſchichte 18, Klaſſiſche Philologie 57, Neuere
Philo=
logie 171, zuſammen 367 Heſſen. Zu dieſer Zahl treten
die zahlreichen Heſſen, die ſich den gleichen Studien
außerhalb der Landes=Univerſität widmen. — 4. Zahl
der etatsmäßigen Stellen an den höheren Schulen
ein=
ſchließlich der Stellen an den höheren Mädchenſchulen.
den höheren Bürgerſchulen und den Lehrerſeminaren:
40 Direktoren, 514 Oberlehrer, 93 Aſſeſſoren.
g. Strafkammer. Der 19jährige Fuhrmann Franz
Peter Bohn und der 17jährige Preſſer Martin Lutz,
beide aus Offenbach, hatten ſich geſtern vor der hieſigen
Strafkammer wegen eines Taubendiebſtahls zu
verant=
worten. Die beiden waren am 3. Dezember 1911,
abends gegen 11 Uhr, in die umfriedete Hofreite des
Bruders des erſten Angeklagten in Bürgel
eingeſtiegen=
nachdem ſie ſich davon überzeugt hatten, daß der
Hof=
hund nicht Wache hielt. Sie öffneten dann den Tauben,
ſchlag und entwendeten vier Brieftauben, zwei behielt
Bohn, eine der Lutz, die vierte ließen ſie fliegen. Die
Strafkammer nahm in der erſten Verhandlung einfachen
Diebſtahl an, da angenommen wurde, daß das Hoftor
nicht verſchloſſen geweſen ſei und erkannte gegen beide
auf je 3 Wochen Gefängnis. Gegen dieſes Urteil legte
ie Staatsanwaltſchaft Reviſion beim Reichsgericht ein,
da irrtümlich einfacher Diebſtahl angenommen worden
ſei; da das Einſteigen in ein umfriedetes Beſitztum bei
Nachtzeit vorliege, müſſe auf Beſtrafung nach § 243,7
Str.=G.=B. erkannt werden. Das Reichsgericht gab der
Reviſion ſtatt. In der geſtrigen erneuten Verhandlung
vor der hieſigen Strafkammer gab der Angeklagte Lutz
an, er ſei deshalb mit Bohn gegangen, weil dieſer ihm
ſagte, er wolle von ſeinem Bruder Tauben holen. Daß
es ſich um einen Diebſtahl handele, habe er nicht
ge=
glaubt. Das Gericht erkannte gegen den vorbeſtraften
Bohn auf 3 Monate und gegen Lutz auf 3 Wochen
Gefängnis. — Der vorbeſtrafte 28 jährige
Maler=
gehilfe Matthäus Rudolf Nagler aus Regensburg
hat am 1. Juni, als er in Kelſterbach von ſeinem
Arbeit=
geber entlaſſen wurde, dem Arbeiter Franz Gernegroß
ein Portemonnaie mit 13 Mark Inhalt entwendet. Er
kann für dieſen Diebſtahl keinen Grund angeben, und
Die Paradiespögel von Neu=Guineg.
C) Aus Kaiſer Wilhelms=Land kommt die Nachricht,
daß in einem fernen, bisher unzulänglichen Gebiete im
Inneren von Neu=Guineg der deutſche Jäger Peterſen
ermordet worden iſt: auf der Jagd nach jenen prächtigen
und ſeltenen Paradiesvögeln des Schutzgebietes hat ihn
ſein Schickſal ereilt. Weit in das Innere jener
exoti=
ſchen Urwälder muß der Jäger vordringen, wenn er
wirklich ſchöne Exemplare der ſeltſamen
buntſchillern=
den Vogelarten erlangen will, die erſt verhältnismäßig
ſpät dem Naturforſcher bekannt geworden ſind und in
früheren Jahrhunderten der alten Welt den Stoff zu
manchen wunderlichen Legenden gegeben haben. Die
Naturforſcher des Mittelalters kannten nur grob
ent=
ſtellte und von den Eſngeborenen ungeſchickt präparierte
Bälge dieſes rabenartigen Singvogels, deſſen
glänzen=
des in einzigartiger Farbenpracht ſchillerndes Gefieder
heute auf dem Modemarkt eine ſo große Rolle ſpielt. Die
papuaniſchen Jäger riſſen damals den erlegten Vögeln
die Beine aus, und da man in Europa niemals ein
Exemplar mit Krallen oder Beinen zu ſehen bekam,
er=
hob eine naive Phantaſie den Paradiesvogel zu einem
Wunderkier, zu einem Vogel, der niemals raſtet, der von
dem Tage ſeines Entſtehens bis zur Stunde ſeines
To=
des unabläſſig im Raume ſchwebt und ſeine leuchtenden
Federn im Sonnenlichte badet. In dem Namen
Para=
disca apoda, den Linné dem Paradiesvogel gab, klingt
jene alte Legende noch nach: der erſte Europäer, der
wirklich einen lebendigen Paradiesvogel ſah, der
italie=
niſche Weltreiſende Pigafetta, fand gar keinen Glauben,
als er nach der Heimkehr von ſeiner Weltreiſe
behaup=
tete, der Vogel habe Beine und Krallen.
Noch keine 90 Jahre ſind verſtrichen, ſeitdem Europa
zum erſten Male den ganzen Körper eines erlegten
Pa=
radiesvogels zu ſehen bekam; erſt 1825 lernte die alte
Welt mit eigenen Augen einen Paradiesvogel kennen.
Und noch viele Jahre gingen dahin, ehe die Forſchung
näheres über die Lebensweiſe dieſes eigenartigen
Tie=
res erfuhr, in dem eine unvergleichliche Schönheit mit
einer ſeltſam mißtönenden Stimme ſo wunderlich ſich
ver=
mählt und das dem Pfau den Ruf des eitelſten Weſens
unſeres Erdballes ſtreitig macht. Denn der Schrei dieſes
„Singvogels” gemahnt an die Stimme des Raben, wenn
auch ſein Organ vielleicht um einige Modulationen
rei=
cher iſt. Das ſtolze Geſieder aber, das eine Laune der
Natur dem ſchönen „Raben” geſchenkt hat, beſtimmt faſt
die ganze Lebensweiſe des Vogels: nur bei ſchöner
Witterung taucht er aus ſeinen Schlupfwinkeln auf, läßt
vor dem unſcheinbaren, ſchlicht bräunlichen oder grau
ge=
tönten Balg des Weibchens die volle Leuchtkraft ſeiner
Federn ſpielen, ſchlägt pfauenhaft mit ſeinem prächtigen,
in leuchtendem Rot oder metalliſchem Goldgelb
glitzern=
den Schweif ein Rad und verkriecht ſich ängſtlich wieder
im Buſchwerk, wenn Wolken, Regen und Wind ſeinen
empfindlichen Prunk zu beſchädigen drohen. Doch in den
Morgen= und Abendſtunden begleitet den einſamen
Ur=
waldwanderer Neu=Guineas von fern der ſeltſame Ruf
dieſes Vogels, der wie ein raſch aufeinander folgendes
Hök=Hök klingt und vermengt ſich mit den etwas zarteren,
mehr flötenähnlichen Rufen des kleineren König
Para=
diesvogels.
Semon berichtet uns in den Schilderungen ſeiner
Streifzüge durch die Urwälder Neu=Guineas, wie ſchwer
ſie das Auge des Menſchen in dem dichten lichtarmen
Blätterdach zu erkennen vermag; nur ihre mitteilſame
Geſchäftigkeit verrät dem Reiſenden ihre Nähe. „Aber
an Schönheit übertreffen ſie wohl alle übrigen Geſchöpfe
der Erde. Denn wenn ihnen auch manche Kolibris an
Buntheit und metalliſchem Glanz des Gefieders
gleich=
kommen, ſo haben die Paradiesvögel doch vor ihnen die
bedeutende Größe voraus, vor allem aber jenen wunder=
vollen phantaſtiſchen Schmuck der Haubenfederbüſchel,
Mantelkragen, der eigentümlich verlängerten und
zer=
ſchliſſenen Federn der Leiſtengegend, der ſtolzen
Schwanz=
anhänge. Die Mannigfaltigkeit in der Anordnung, dem
Bau und der Färbung dieſer Anhänge iſt eine
erſtaun=
liche und jede neue Art iſt ein Wunder. Das herrlichſte
iſt, daß über all dieſer Fülle von Glanz, Farben und
phantaſtiſchen Formen ein edler Geſchmack zu thronen
ſcheint. Dazu kommt das froh bewegliche und
ſympa=
thiſche Weſen der Vögel ſelbſt, die ſich ihrer Schönheit
gleichſam freuen und ſtolz auf ihre Pracht ihr Gefieder
ausbreiten und entfalten, keine langweiligen,
ſelbſtge=
fälligen Schauſtücke, wie die Pfauen es ſind, ſondern
lebensvolle und lebensfrohe Bewohner ihrer prächtigen
Heimatswälder
Aber die Scheu dieſer prächtigen Kinder des
Urwal=
des von Neu=Guinea vor den Menſchen und ihre
Vor=
liebe für abgelegene Gebiete hat die Jagd auf den
Parg=
diesvogel bisher faſt ausſchließlich den Eingeborenen
überlaſſen; mit mehrſpitzigen Pfeilen erlegen die
Papua=
ſtämme dieſe koſtbare Beute oder zur Nachtzeit, wenn
die Vögel ſchlafen, ſchleichen lautlos dunkle Geſtalten zu
den Schlupfwinkeln und werfen haſtig feinmaſchige Netze
über die ſchlummernden Tiere. An den Hafenplätzen
werden für die Paradiesvogelbälge ſehr ſtattliche Preiſe
erzielt und auf dem europäiſchen Modemarkt zahlt die
Dame, die ihren Hut mit Schweif und Schwingen eines
wirklich ſchönen und ſeltenen Exemplares ſchmücken will.
oft hunderte von Mark. Weiße Paradiesvogeljäger ſind
bisher ſeltene Ausnahmen geweſen, da die Jagd nach
dem buntbefiederten König der Vogelwelt von Neu=
Gufnea in jene fremden unwirtlichen Regionen führt.
wo die blutaierigen Eingeborenen die Hinſchlachtung
der weißen Eindringlinge noch als rühmliche Heldentat
feiern. So iſt auch Peterſen auf der Suche nach dem
Paradiesvogel gefallen.
da er ſchon wegen Diebſtahls vorbeſtraft iſt, erkennt
das Gericht auf 1 Jahr Gefängnis und 5 Jahre
Ehrverluſt. Nur der Umſtand, daß ſeine Vorſtrafen
ge=
raume Zeit zurückliegen, bewahrt den Angeklagten vor
dem Zuchthaus. — Der 79 Jahre alte oft vorbeſtrafte
Taglöhner Adam Johann Noll aus Rotenbuch hat
am 25. Mai in Seligenſtadt beim Gaſtwirt Georg
Wiſſel eine Zeche in Schnaps, Wurſt und Aepfelwein
in Höhe von 75 Pfennigen gemacht, die er nicht
be=
zahlen konnte. Er hat wegen eines ähnlichen Delikts
vor kurzem vom Landgericht Aſchaffenburg eine
Ge=
fängnisſtrafe von 5 Monaten erhalten. Noll iſt bet
ſeinem Sohn in Pflege und hat ſein Auskommen, ſo
daß alſo ein Notbetrug nicht vorliegt. Der
Staats=
anwalt beantragte deshalb 4 Monate Gefängnis. Das
Gericht erkannte auf die geſetzliche Mindeſtſtrafe von
3 Monaten Gefängnis und bildet aus dieſer und
der Aſchaffenburger Strafe eine Geſamtſtrafe von 6
Mo=
naten Gefängnis. Noll erkennt die Strafe an.
Seinen 80. Geburtstag feiert am Sonntag in
voller geiſtiger Friſche Herr Geheimer Baurat
Alt=
vater. Er war als Betriebs=Inſpektor und ſpäter als
leitender Direktor der Oberheſſiſchen Eiſenbahnen von
April 1871 bis 1. Januar 1897 in Gießen, kam dann
nach Darmſtadt als Direktor der Main=Neckar=Bahn
vom 1. Januar 1897 bis 1. Januar 1902; von da ab
bis Sommer 1905 war er im Miniſterium der Finanzen,
Abteilung für Eiſenbahnweſen, tätig.
— Jungdeutſchland. Der Landesausſchuß des
Heſſiſchen Landesverbandes
Jungdeutſch=
land hat in einer vor kurzem unter dem Vorſitz des
Generalmajors Freiherr von Heyl in Darmſtadt
abgehaltenen Sitzung auf Antrag von Profeſſor Dr.
Schöll=Friedberg beſchloſſen, im Herbſt in Darmſtadt
einen Heſſiſchen Jugendtag zu veranſtalten, auf
welchem über grundlegende Fragen der Jugendpflege
von berufenen Fachmännern Referate gehalten werden
ſollen. Zur Vorbereitung dieſes Jugendtages, welcher
vorausſichtlich in der zweiten Hälfte des Oktober
ſtatt=
finden wird, wurde eine Kommiſſion gewählt, beſtehend
aus Provinzialdirektor Fey als Vorſitzender,
Bürger=
meiſter Mueller als ſtellvertretendem Vorſitzendem,
Profeſſor Kiſſinger, Profeſſor Lenhart, Profeſſor
Dr. Schöll und Schulrat Schmuck. — In derſelben
Sitzung konnte über den Fortſchritt der Organiſation
und der Arbeit des Bundes Jungdeutſchland in Heſſen
erfreuliches berichtet werden. Von größeren Verbänden
haben ſich insbeſondere weiter angeſchloſſen: die
Krieger=
kameradſchaft Haſſia, der Evangeliſche Jünglingsbund
im Großherzogtum Heſſen und der Verband der
katho=
liſchen Jugendvereinigungen der Diözeſe Mainz.
* Luther=Feſtſpiel=Aufführungen Darmſtadt 1912.
Auf die erſte Einladung des Feſtſpielausſchuſſes hin
hatten ſich erfreulicher Weiſe eine größere Anzahl
Herren eingefunden, welche ſich zur Mitwirkung an
dem im Herbſt d. Js. zur Aufführung kommenden
Devrient’ſchen Luther=Feſtſpiel bereit
er=
klärt haben. Die vorhandene Zahl iſt aber keineswegs
hinreichend. Es ſoll deshalb Montag, den 15. Juli,
abends 8¼ Uhr, im Fürſtenſaal, Grafenſtraße, 20,
eine zweite Männerverſammlung abgehalten
werden, in welcher durch Herrn Hofrat Edward eine
weitere Rollenverteilung ſtattfinden ſoll. Es
er=
geht deshalb an alle evangeliſchen Männer unſerer
Stadt, jeglichen Standes und Alters, die bereit ſind,
ihre Kräfte in den Dienſt unſerer ſchönen und edlen
Sache zu ſtellen, die ergebenſte Bitte, ſich recht zahlreich
zu der oben genannten Verſammlung einfinden zu wollen.
Auch die Anmeldung von Herren in vorgerücktem, ja
ſelbſt in hohem Alter iſt erwünſcht.
V. V. Triebwagenverkehr. In der gegenwärtigen
Ferienreiſezeit ſei beſonders darauf hingewieſen, daß
bei Triebwagenverkehr (in den Fahrplänen
mit einem T. bezeichnet) kein e Gepäckbeförderung
ſtattfindet. Nur Handgepäck darf in ſolche Wagen
mit=
genommen werden. Größeres Gepäck läßt man mit
einem vorhergehenden Zuge befördern, was auch ſchon
tags zuvor geſchehen kann, wenn man es bei Ankunft
am Reiſeziel vorfinden will. Sonſt folgt es mit dem
nächſtgehenden Zuge nach. Es iſt nicht aus allen
Fahr=
plänen erſichtlich, daß die Verbindung früh 7 Uhr
46 Min. nach Goddelau ſeit 1. Mai durch Triebwagen
erfolgt. Da dieſer Wagen beſonders gute Anſchlüſſe,
Mannheim an 8 Uhr 55 Min., Straßburg an 10 Uhr
55 Min. und Baſel an Schw. Bahnhof 12 Uhr 58 Min.,
bietet, ſo möge das oben Geſagte beſondere Beachtung
finden. Der Verkehrsverein iſt bemüht, wegen der
Ge=
päckabfertigung in dieſem Falle wieder
Dampfzugver=
bindung zu erlangen, was aber erſt für den Winter
möglich wäre.
* Bezirksverein Johannesviertel. In der am
Mittwoch abgehaltenen Vorſtandsſitzung ſtanden
ausſchließlich zur Erörterung die derzeitigen Mißſtände
bei der elektriſchen Straßenbahn nach und von der
Bahn. Nach mehrſtündiger lebhafter Ausſprache wurde
beſchloſſen, ſich in einer ausführlichen Eingabe an die
Heſſiſche Eiſenbahn=Aktien=Geſellſchaft zu wenden,
Remedur zu verlangen, und um baldige Antwort zu
er=
ſuchen. Nach Eingang der Antwort ſoll eine
außer=
ordentliche Mitgliederverſammlung einberufen werden.
* Die Stenographen=Vereinigung „Gabelsberger”
konnte in der am Donnerstag im „Fürſtenſaal”
abge=
haltenen gut beſuchten Monatsverſammlung 27
neue Mitglieder aufnehmen. Der eifrigen
Werbetätig=
keit wurde wärmſte Anerkennung gezollt. Die
Betei=
ligung an den Uebungen iſt von 239 im April auf 302
im Mai und 330 im Juni, alſo auf 871 im zweiten
Vierteljahr geſtiegen; im erſten Vierteljahr hatte ſie 512
betragen, ſodaß eine Steigerung um 70 Prozent
ein=
getreten iſt. Mit 1383 Unterrichtsbeſuchern im erſten
Halbjahr iſt der Eifer der Mitglieder gewiß lobenswert.
Aus den zum Abſchluß gebrachten Anfängerkurſen, deren
Teilnehmer faſt ſämtlich der Vereinigung beitraten, iſt
nun ein weiteres Anwachſen der Uebenden zu erwarg
Der Erfolg zeigte ſich bei dem Wettſchreiben des
Be=
zirks, von welchem die Diplome verteilt werden konnten,
und ebenſo bei dem von über 900 Teilnehmern
beſtritte=
nen Verbandswettſchreiben in Höchſt a. M., wo auf
Mitglieder der Vereinigung fielen: 4 erſte Preiſe bei 120
Silben, 1 erſter und 1 zweiter Preis bei 140 Silben,
2 erſte Preiſe bei 160 Silben, 1 erſter Preis bei 200
Sil=
ben, 1 Ehrenpreis bei 220 Silben und der Ehrenpreis
der Stadt Höchſt für die höchſte Leiſtung des
Verbandsgebiets, der Herrn Finanzaſpiranten
Eduard Schneider=Darmſtadt für ſeine Arbeit in
der Abteilung 360 Silben zuteil wurde. Da der
nächſt=
jährige Verbandstag in Darmſtadt ſein wird, iſt es
nötig, daß ſich zu den Vorbereitungen hilfsbereite
Mit=
glieder zur Verfügung ſtellen. Schließlich wurde noch
darauf hingewieſen, daß das Stiftungsfeſt am 7.
Sep=
tember abgehalten wird, zu dem bewährte Kräfte
ge=
wonnen werden konnten.
* Der kaufmänniſche Verein Darmſtadt e. V.
feiert heute Samstaa abend ſein diesjähriges
Sommer=
feſt in ſämtlichen Räumen des Städtiſchen Saalbaus.
Die Vergnügungskommiſſion hat alles getan, um den
Mitgliedern in jeder Weiſe einen genußreichen Abend
zu bereiten. Neben Militärkonzert dürften die von
Herrn Tanzmeiſter S. Guttmann arrangierten
Reigen, die von Damen des Vereins ausgeführt werden,
ſowie die Darbietungen des Darmſtädter Solo=Quartetts
an erſter Stelle genannt werden. (Siehe Anzeige.)
* Der Darmſtädter Männergeſangverein hält
heute abend im Schützenhof ſein diesjähriges
Sommer=
feſt ab. Eine Abteilung der Kapelle Weber, ſowie der
Vereinschor füllen das reichhaltige Programm aus,
welchem ſich ein Ball anſchließt. (Siehe Anzeige.)
* Die Zimmerſchützen=Geſellſchaft „Tell” begeht,
wie aus dem Anzeigenteil erſichtlich, am Sonntag, den
14. Juli im Mathildenhöhſaal (Dieburgerſtraße) ihr
5. Stiftungsfeſt, verbunden mit Preisſchießen und
Tombola.
* Heſſiſcher Hof. Heute, Samstag, konzertiert
wiederum die Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61
unter Herrn Webers Leitung. Das Programm ſieht
einen Soliſtenabend vor und kommt in der 3.
Ab=
teilung nur Operettenmuſik zu Gehör. Vielfachen Wünſchen
entſprechend wird der offizielle Feſtmarſch für das
Bundes=
ſchießen in Frankfurt ebenfalls zur Aufführung
ge=
langen. (Siehe Anz.)
* Schützenhof. Morgen Sonntag, den 14. Juli,
abends 8 Uhr, konzertiert die Kapelle des Großh. Heſſ.
Art.=Regts. Nr. 61 unter Herrn Webers perſönlicher
Leitung. Das Programm iſt ſehr reichhaltig und
ent=
hält im II. Teil Schützen= und Jägermuſik, im III. Teil
nur Wiener Volksmuſik. (Siehe Anzeige.)
* Ludwigshöhe. Am Sonntag konzertiert das
Muſikkorps des Leibgarde=Regiments unter
Obermuſik=
meiſters H. Hauskes Leitung. Im Zeichen des
Frank=
furter Bundesſchießens ſtehend, wird auch die
Vortrags=
ordnung für das Konzert eine Anzahl entſprechende
Stücke enthalten, ſo auch den offiziellen Schützenmarſch
von Neumann. (Siehe Anzeige.)
-gs. Unglücksfälle. Geſtern vormittag 11 Uhr fiel
in der Döngesborngaſſe eine Frau die Treppe hinab,
ſodaß ſie eine Fußverſtauchung davontrug. —
Nach=
mittags gegen 2 Uhr geriet in einer hieſigen Druckerei
ein Mädchen mit der rechten Hand in die Maſchine,
wobei die Hand erheblich gequetſcht wurde. — Gegen
halb 3 Uhr geriet in einer anderen Druckerei ein
Lehr=
junge mit dem linken Fuß in die Maſchine und trug
ebenfalls erhebliche Quetſchungen davon. Die drei
Ver=
unglückten wurden von der herbeigerufenen
Rettungs=
wache in das Städtiſche Krankenhaus gebracht.
Gernsheim, 11. Juli. Bei der Durchfahrt des
D=Zuges Nr. 6 Berlin-Frankfurt-Baſel bemerkte
der Stationsbeamte, daß ein D=Wagen 1. und ein Wagen
2. Klaſſe an der Achſe brannten. Die Station
Gernsheim meldete ſofort ihre Wahrnehmung der
Station Biblis, die den D=Zug ſtellte. Der brennende
Wagen wurde hier ausgeſetzt, was eine Verſpätung von
einer halben Stunde zur Folge hatte. Glücklicherweiſe
hatte das Feuer noch keine große Ausdehnung
genom=
men. Der 10 Minuten ſpäter von Frankfurt abgelaſſene
D=Zug Hamburg-Baſel Nr. 86 überholte hier den
D=Zug Nr. 6. Die in dem Wagen befindlichen
Paſſa=
giere hatten von dem Feuer nichts bemerkt. Sie wurden
in Biblis in dem anderen Zugteil untergebracht.
Erbach, 12. Juli. Der weit und breit im
Oden=
walde und über ſeine Grenzen hinaus bekannte und
be=
liebte „Eulbacher Markt” ſteht wieder vor der
Tür. Das Feſt wird Sonntag, den 21., Montag, den
22. und Sonntag, den 28. Juli, gefeiert und wird ſicher
auch diesmal wieder eine Menge Menſchen in unſer an
Sehenswertem gar reiches Odenwaldſtädtchen führen.
Beſonders machen wir noch auf das am Montag, den
22. Juli ſtattfindende intereſſante landwirtſchaftliche
Pferde=Trab= und Galoppreiten mit
Preis=
verteilung aufmerkſam.
A Beerfelden, 12. Juli. Die
Heidelbeeren=
ernte im ſüdlichen Odenwalde ſpielt im
Er=
werbsleben eines nicht kleinen Teiles der hieſigen
Bevöl=
kerung ſeit zwei bis drei Jahrzehnten eine nennenswerte
Rolle, und die Preiſe bedingen es, daß die Bedeutung
von Jahr zu Jahr wächſt. Während von 10—15 Jahren
die Preiſe pro Pfund oft auf 6 und 7 Pfg., ja ſogar auf
5 Pfg. zurückgingen, waren ſie heuer anfangs 20 Pfg.,
gingen auf 17 Pfg. zurück, um wieder auf 20 und 22 Pfg.
zu ſteigen. Um den Ortseingeſeſſenen den Ertrag der
Ernte allein zu ſichern, verboten einzelne
Bürgermeiſte=
reien den Bewohnern der Nachbargemeinden das
Pflücken in den betreffenden Wäldern. Da immer
Pflück=
freiheit war, kommt es nun oft zu Reibereien zwiſchen
Pflückenden; ja regelrechte Waldſchlachten wurden ſchon
geſchlagen. Eine Aufhebung des Verbotes wäre
drin=
gend erwünſcht. Gegen ein Verbot des zu frühen
Pflückens wäre dagegen nichts einzuwenden; dabei
wer=
den nämlich oft Sträucher mit noch nicht reifen Beeren
zuſammengetreten, wodurch der Ertrag der Ernte
beein=
trächtigt wird.
Offenbach, 12. Juli. Anläßlich ſeines 70.
Geburts=
tages hat Geheimer Kommerzienrat Adolf Krafft eine
Reihe von namhaften Stiftungen gemacht. Es
handelt ſich zunächſt um Zuwendungen zugunſten der
Beamten, Angeſtellten und Arbeiter in den der Firma
Ph. Caſimir Krafft u. Co. gehörigen Betrieben zu
Offen=
bach, Groß=Steinheim, Nieder Steinbach, Soden=
Salmünſter, Schimborn und Neuß, ſowie um Stiftungen
zugunſten der Stadt Offenbach und zahlreicher Vereine,
vor allem des Offenbacher Hilfsvereins und ähnlicher
Inſtitute. Endlich hat Geheimrat Krafft noch eine
An=
zahl Stipendien zugunſten junger Stdenten
ge=
macht. Der Geſamtbetrag der Stiftungen überſteigt die
Summe von 100000 Mark.
Klein=Auheim, 12. Juli. Größere
Silberdieb=
ſtähle ſind in der Silberwarenfabrik Weinranck uu.
Schmidt in Hanau vorgekommen. In den letzten Tagen
wurden vier Silberarbeiter von hier
ver=
haftet. Donnerstag ſind zwei weitere Silberarbeiter
verhaftet worden. Einer von ihnen, Oswald Schmidt
aus Groß=Steinheim, war in der Silberwarenfabrik
Neresheimer beſchäftigt. Als er eine Viertelſtunde im
Gerichtsgefängnis interniert war, erhängte er ſich
an ſeinem Hoſenträger. Er iſt verheiratet und
hinter=
läßt Frau und vier Kinder.
Mainz, 12. Juli. Der 28jährige Schriftſetzer Geiſt,
der ſchon ſeit einiger Zeit von ſeiner Frau geſchieden
iſt, drang heute morgen in die Wohnung ſeiner
Schwie=
germutter Nordhof ein und gab einen Schuß auf
ſeine frühere Frau ab, der jedoch fehl ging. Darauf
richtete er die Waffe gegen ſeine Schwiegermutter und
verletzte ſie durch drei Schüſſe ſchwer. Der
Täter, der ſich hierauf die Pulsader der linken Hand
durchſchnitt, wurde verhaftet. — Einer
Gasvergif=
tung erlegen iſt heute morgen im Rochushoſpital
die Telephoniſtin Grabinger aus Koſtheim. Wie die
polizeiliche Unterſuchung feſtgeſtellt hat, handelt es ſich
hier um einen Unglücksfall, dem das junge
Mäd=
chen zum Opfer gefallen iſt.
Hofheim, 12. Juli. Rege Bautätigkeit herrſcht
zur=
zeit auf dem benachbarten Wehrzollhaus; denn
bald wird die Stunde ſchlagen, wo die Bewohner ihr
liebgewonnenes Geburtshaus verlaſſen müſſen, das
in=
folge der ſtaatlichen Dammverlegung vom Erdboden
Ein Lehrer unſerer Klaſſiker.
(Zu Ch. G. Heynes 100. Todestag, 14. Juli.)
Das „Dogma vom klaſſiſchen Altertume” die
ver=
ehrende Hingebung an die Antike und das tief
durch=
lebte Verſtehen der alten Kunſt und Dichtung iſt die
Grundlage für die höchſte Blütezeit unſerer Kultur
ge=
weſen; zu dieſem Dogma haben ſich unſere Klaſſiker
be=
kannt; das ganze deutſche Geiſtesleben erfüllte ſich mit
dem Geiſt, den die Sonne Homers hatte reifen laſſen
Aber bevor dieſe hohe Zeit der Blüte kam, bedurfte es
ſo mancher Jahrzehnte, in denen die ſo lange von
Un=
kraut überwucherten Wege zum Olymp durch mühevolle
Arbeit gangbar gemacht werden mußten. Unter den
Männern, die die Bahn bereiteten und als erſte Pioniere
der neuen Zeit, als Verkünder des
Schönheitsevange=
liums vorangingen, ſteht der Philologe Chriſtian
Gott=
lob Heyne mit an erſter Stelle. Ihm gebührt daher an
ſeinem 100. Todestage ein Wort dankbarer Erinnerung.
Ein Gelehrtenleben entfaltet ſich vor uns in dem
Schick=
ſal dieſes armen Leineweberſohnes, das aus den
Dunkel=
heiten barocken Vielwiſſertums zu den Höhen einer
all=
ſeitigen Erfaſſung des Griechentums führte; der im
Ro=
koko mißachtete Hofmeiſter und Bibliothekar, der ſich
bücken und erniedrigen mußte, reift als berühmter
Göttinger Profeſſor zu einem aufrechten Manne heran,
der in der napoleoniſchen Zeit als tapferer Patriot ſich
den fremden Eroberern entgegenſtellte und am Vorabend
der Freiheitskriege die Hoffnung auf ein glücklicheres
Vaterland mit ins Grab nahm. Von Kind auf hatte
Heyne mit den ſchlimmſten Entbehrungen zu kämpfen;
aber ergreifend und rührend iſt der Idealismus, in dem
er das Land der Griechen ſchon als Jüngling mit der
Seele ſuchte. So las er als Student die Griechen nach
der Zeitordnung durch und vergönnte ſich ein halbes
Jahr lang nur zweimal wöchentlich die Nachtruhe. Er
hofft, durch die Hilfe des allmächtigen Miniſters Brühl
vorwärts zu kommen, aber dieſer Protektor der Künſte
und Wiſſenſchaften vertröſtet ihn mit leeren
Verſprech=
ungen; er wird nichts und bekommt nichts. Um nicht
zu verhungern, muß er ſeine teuerſten Gefährten, die
Bücher, verkaufen, eine Zeit lang lebt er nur von
gekoch=
ten Erbſenſchoten; er hat kein eigenes Obdach, ſondern
ein Kandidat erlaubt ihm, bei ihm auf der Diele zu
ſchlafen; Bücher ſind ſein Kopfkiſſen. In der Not wird
er Hofmeiſter, überſetzt franzöſiſche Schriftſteller fürs
liebe Brot und weiß in all der Miſere doch den Staub
der Schule von ſich zu ſchütteln, ſich eine allgemeine
Bildung anzueignen und ſich mit ſchwärmeriſcher
Be=
geiſterung in die Welt der antiken Dichter zu verſenken.
Als er nach 34jährigem Elend, nach Verbrennung
all ſeiner Bücher und Handſchriften bei der Belagerung
Dresdens, endlich als Göttinger Profeſſor in eine
bedeu=
tende und ehrenvolle Wirkſamkeit kommt, da hat er nichts
eingebüßt von ſeiner ſtarken Begeiſterung und ſeinem
lebendigen Sinn für die Gegenwart. Weniger als
Philo=
loge, denn als ſachlicher und äſthetiſcher Erklärer der
Dichter, als Mann von Geiſt und Geſchmack, begründet
er die hiſtoriſche Erforſchung des Altertums; die
Mytho=
logie, die vorher nur ein buntes Gemiſch von ſeltſamen
Fabeleien geweſen war, geſtaltet er zu einer Geſchichte
der philoſophiſch=religiöſen Vorſtellungen um und wendet
ſeine reichen Kenntniſſe an zur ſtofflichen Erklärung der
Kunſtdenkmäler. So wird er zum eigentlichen Lehrer
jener Männer, die das klaſſiſche Altertum dann dem
deutſchen Geiſtesleben gewannen, der Voß, Wolf, der
beiden Schlegel, Wilhelm von Humboldts, Winkelmann
und Leſſing, Wieland und Goethe haben von ihm
wich=
tige Aufſchlüſſe über den Geiſt der Antike erhalten.
Durch ihn ward die neue Auffaſſung vom Altertum in
die Schulen getragen; nun trat neben den Unterricht in
den alten Sprachen eine mehr kulturgeſchichtlich ſachliche
Betrachtung, die das Hellenentum in die allgemeine
Bildung einführte. Die Antike hat er als lebendiges
Ganzes zuerſt erfaßt und durchlebt und damit „die
Grundlagen echter Altertumswiſſenſchaften” geſchaffen.
Feuilleton.
* Aus. Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
Aus=
ſtellung klaſſiſcher franzöſiſcher Malerei.
In Frankfurt wird in dieſem Sommer eine
Ausſtellung veranſtaltet werden, die die
fran=
zöſiſche Malerei des 19. Jahrhunderts in ihrer
ganzen Entwicklung von Géricault und Delacroix bis zu
Cézanne und van Gogh zur Darſtellung bringt. Zur
Schaffung dieſer Ausſtellung iſt im Anfang dieſes Jahres
ein Komitee zuſammengetreten. Hervorragende Sammler
in Paris, Berlin, Wien, Peſt und vor allem auch in
Frankfurt ſelbſt haben in der bereitwilligſten Weiſe ihre
Schätze zur Verfügung geſtellt und ebenſo dürfte dem
Kunſthandel ein großer Teil ſeines wertvollſten Beſitzes
entnommen werden, ſodaß die Ausſtellung die große
Tra=
dition der franzöſiſchen Kunſt in auserleſenen Beiſpielen
zur Anſchauung bringen kann. Zu den Meiſtern, die mit
mehreren Werken vertreten ſein werden, gehören:
Géri=
cault, Delacroix, Daumier, Corot, Daubigny, Rouſſeau,
Diaz, Millet, Fantin=Latour, Monticelli, Guys, Courbet,
Manet, Monet, Renoir, Sisley, Piſſarro, Degas,
Tou=
louſe=Lantrec, Veuillard, Bonnard, Rouſſel, Eézanne, van
Gogh, Gauguin, Seweat, Croß. Die Ausſtellung findet
von Mitte Juli bis Ende September in den Räumen des
Frankfurter Kunſtvereins ſtatt.
G. Juſtus Obenauer, geboren in Darmſtadt,
wurde, wie man uns mitteilt, als deutſcher Lektor
an die Sorbonne in Paris berufen.
* Die Spielkarten des Kaiſers. In dieſen
ſommer=
lichen Hundstagen muß die Norddeutſche Allgemeine
Zei=
tung ihre Spalten einem recht ſonderbaren Dementi öffnen.
Jüngſt hatte ein Pariſer Blatt erzählt, der Kaiſer
be=
nutze zum Kartenſpiel eigens ausgeführte
Karten=
blätter, auf denen die Buben und Könige die Maske von
Perſonen aus der Geſchichte Frankreichs, namentlich
frühe=
rer franzöſiſcher Könige, trügen. Das franzöſiſche Blatt,
wir glauben, es war der Matin, verband dieſe Erzählung
verſchwindet. Die alte Wehrzollhaus=Reſtauration war
ein ſehr beliebter Ausflugsort der Wormſer. Das an
der Vorderſeite eingefügte, weithin ſichtbare ſogenannte
„Biſchofswappen” hat die ſeitherige Beſitzerin
Frau Adam Lamely Witwe dem Staate abgetreten; das
Wappen ſoll dem Landesmuſeum in Darmſtadt
überwieſen werden.
Sponsheim, 12. Juli. Ein aufregender
Einbruchs=
diebſtahl ereignete ſich geſtern hier. Der Landwirt
Braun arbeitete mit ſeiner Familie auf einem
Grund=
ſtücke in der Nähe ſeiner Hofreite. Da man den
Hof=
hund plötzlich ganz raſend anſchlagen hörte, lief die
Frau zum Hauſe und kam gerade dazu, wie ein fremder,
zirka 20 Jahre alter Burſche ſich an einem
aufgebroche=
nen Schranke zu ſchaffen machte. Auf ihr Geſchrei eilte
der Dieb mit einigen Kleidungsſtücken davon, nachdem
er die Frau vorher durch einen Hieb
niederzuſchla=
gen verſucht hatte. Ein zweiter Burſche, der wohl
Schmiere geſtanden hatte, jagte ſchleunigſt auf dem im
Hofe ſtehenden Rade des Sohnes davon. Der junge B.
ſchwang ſich jedoch kurz entſchloſſen auf ein raſch
ent=
liehenes Rad und holte auch den Einbrecher bei
Weins=
heim ein und nahm ihn feſt. Der Burſche ſtammt aus
Kreuznach und wurde im Ortsgefängnis inhaftiert.
Da=
ſelbſt hat ſich der Spitzbube in der letzten Nacht
er=
hängt.
Gau=Odernheim, 11. Juli. Geſtern begaben ſich der
Landwirt Georg Ochs und ſeine Frau mit Fuhrwerk
nach dem Oelberg, um Weinbergsarbeiten zu verrichten.
Um 3 Uhr zog ein ſchweres Gewitter in der
Rich=
tung nach Dolgesheim. Durch einen grellen Blitz
erſchrak die Frau ſo heftig, daß ſie einen Herzſchlag
erlitt und ſofort tot zuſammenbrach.
Bad Nauheim, 12. Juli. Zum Beſten des hieſigen
Viktoriaheims (Kur= und Erholungsheim für Schweſtern
vom Roten Kreuz) fand am Dienstag ein
Wohl=
tätigkeitskonzert ſtatt, in welchem der
Klavier=
virtuoſe Wilhelm Backhaus mitwirkte. Er ſpielte mit
dem Winderſtein=Orcheſter das G=dur=Konzert von
Beet=
hoven, ſodann zwei Preludes von Rachmaninoff=
Poli=
chinell und vier Etuden von Chopin, und alle dieſe
Kom=
poſitionen boten Gelegenheit, die kraftvolle, glänzende
Technik des Künſtlers zu bewundern. Sein Vortrag
entfeſſelte ſtets laute Beifallsſtürme des dicht beſetzten
Hauſes. Fräulein Thea Fey=Darmſtadt ſang Lieder von
Hugo Wolf und mehrere Kompoſitionen von Profeſſor
Arnold Mendelsſohn=Darmſtadt, welcher perſönlich die
Begleitung am Klavier übernommen hatte. Unter
die=
ſen fanden die beiden reizenden Lieder „Gotteskind” und
„Lied des Lynkeus” lebhaften Beifall. Die mit einer,
namentlich in der Tiefe ſehr umfangreichen,
ſympathi=
ſchen Stimme begabte junge Künſtlerin erntete für ihre
Vorträge wiederholten Hervorruf.
Ilbeshauſen, 12. Juli. Hier weilte eine
behörd=
liche Kommiſſion, um das Felſenmeer am
Oſtab=
hang des Oberwaldes bei Hochwaldhauſen zu
beſich=
tigen. Dieſe Naturſchönheit ſoll nämlich ein
Unterneh=
mer von der Gemeinde gepachtet haben, um die
Baſalt=
felſen zu verwerten. Da es ſich hier um die Zerſtörung
eines einzigartigen Naturdenkmals handelt, intereſſiert
ſich auch die Kreisbehörde für die Angelegenheit
und nahm unter Zuziehung eines Sachverſtändigen, des
Bergrats Dr. Schottler aus Darmſtadt, eine
Beſich=
tigung des Felſenmeeres vor. Es wurde feſtaeſtellt,
daß durch die geplante Entfernung der oben
aufliegen=
den Felsblöcke keineswegs gutes Kulturland geſchaffen
wird, ſondern daß auch dann noch der Boden für
land=
wirtſchaftliche Zwecke geringwertig bleibt.
Erfreulicher=
weiſe haben ſich denn auch die Vertreter der
Krais=
behörde dafür ausgeſprochen, daß die Erhaltung des
Felſenmeeres äußerſt wünſchenswert erſcheine. Vielleicht
darf man jetzt auf Grund der erfolgten Beſichtigung
hof=
fen, daß die Zerſtörung eines der ſchönſten Wahrzeichen
unſeres Vogelsberges doch noch unterbleiben wird.
Blofeld, 12. Juli. Bürgermeiſter Karl
Niko=
lay III. hat ſein Amt als Bürgermeiſter
nieder=
gelegt, da über ſein Vermögen das
Konkursverfah=
ren eröffnet worden iſt. Wechſelverpflichtungen im
In=
tereſſe des Wetterauer Baſaltwerkes, denen er nicht
nachkommen konnte, haben den allgemein beliebten Mann
miniert.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 11. Juli. Profeſſor Max
Liebermann überſandte der Voſſiſchen Zeitung auf die
Ausführungen von Bürgermeiſter Dr. Reicke ein
Schreiben, worin er ſeiner Freude Ausdruck gibt, daß
die Streitaxt zwiſchen dem Bürgermeiſter und der
Sezeſſion begraben iſt. — Die Abendblätter melden:
Im Brandtſchen Millionenprozeß wurde
die Klage gegen die Erben des Grafen Douglas vom
Kammergericht koſtenpflichtig abgewieſen. — Ein
Rück=
gang in der Zahl der Berliner Kinos iſt,
ſo merkwürdig dies auch klingen mag, zu verzeichnen.
Allgemein iſt die Annahme verbreitet, daß ſich die Film=
theater infolge des raſchen Aufblühens der
kinemato=
graphiſchen Induſtrie ſtark vermehrten. Die ſcharfe
Kon=
kurrenz ſorgt aber auch hier dafür, daß die Bäume nicht
in den Himmel und die „Kientöppe” nicht ins
Unge=
meſſene wachſen. Die modernen, großen Luxuskinos
machen allmählich die kleinen „Flimmerkiſten” tot. Die
Zahl der Kinematographen=Theater in Groß=Berlin
be=
trägt zur Zeit zwar noch etwa 300, von den kleineren
dieſer Inſtitute ſchließt aber eines nach dem anderen ſeine
Pforten. Die große Mehrzahl friſtet ein kärgliches
Daſein. Das Publikum meidet ſie, weil ſie mit den
grö=
ßeren Unternehmungen, etwa 20 an der Zahl, in Bezug
auf Ausſtattung und Komfort nicht Schritt halten
kön=
nen. Die Ausgaben für Films und Vorführungen ſind
bei beiden faſt gleich. Die kleinen Theater beginnen aber
erſt zu rentieren, wenn ſie über mehr als 200 Sitzplätze
verfügen. — Bei dem Umzug einer Zoologiſchen
Hand=
lung gelang es heute vormittag, einen ziemlich großen
Affen, unbeachtet ſeinen Käfig, der ſchon auf dem
Rollwagen ſtand, zu öffnen und „auszurücken‟. Der
nahe Friedrichshain war das Ziel der Affenſehnſucht,
und der Vierhänder machte ſich’s in einem der ſchönen
alten Bäume bequem. Alle Lockungen des unglücklichen
Tierhändlers prallten an dem vergnüglichen Gleichmut
ab, mit dem der Affe aus der Baumkrone auf ſeine
Ver=
folger herabguckte. Als man gar nicht mehr wußte, wie
man des Affen habhaft werden könne, wurde das getan,
was man in Berlin immer zu tun pflegt, wenn man ſich
nicht mehr zu helfen weiß: Man holte die Feuerwehr.
Erſt verſuchte dieſe, auf langen Leitern dem Affen näher
zu kommen, aber mit deſſen Kletterkünſten konnten ſelbſt
ie geſchickteſten Feuerwehrmänner nicht wetteifern. Auch
als man daran ging, ihn durch Beſpritzen zur Aufgabe
ſeines luftigen Standpunktes zu bewegen, hatte man
kei=
nen Erfolg. Der Affe ließ ſich ganz ruhig „abduſchen”
bei der Hitze ſchien ihm ſogar das Bad oben in der
Baum=
krone viel Vergnügen zu bereiten. Die Feuerwehr war
über eine Stunde tätig, das Publikum amüſierte ſich den
ganzen Vormittag über, und der Affe, der noch immer
in Freiheit iſt, freut ſich — „wie ein Affe‟
Frankfurt, 12. Juli. Nach einer Bekanntmachung
des Polizeipräſidiums beginnt der Feſtzug am
näch=
ſten Sonntag um 11 Uhr vormittags und dauert
voraus=
ichtlich etwa 3 Stunden. Er bewegt ſich durch
fol=
gende Straßen: Obermainbrücke, Langeſtraße,
Zeil, Bibergaſſe, Kalbächergaſſe, Gr. Bockenheimerſtraße,
Opernplatz, um das Opernhaus herum, Goetheſtraße,
Steinweg, Roßmarkt, Kaiſerſtraße, Bahnhofsplatz,
Hohen=
zollernſtraße, Feſtplatz. Die Feſtſtraßen ſind von
vor=
mittags 10½ Uhr ab für den Fuhrverkehr geſperrt.
Wegen der Aufſtellung des Feſtzuges ſind die Straßen
in dem Teil Sachſenhauſens, der begrenzt iſt von der
Seehofſtraße, Siemensſtraße, Mühlbruchſtraße,
Heddrich=
ſtraße, Schweizerſtraße, Gartenſtraße, Oppenheſmerſtraße
und Main während des Vormittags für den Verkehr
ge=
ſperrt. Auch die Obermainbrücke und die Alte Brücke
ſind von vormittags 10½ Uhr ab geſperrt. In dem
Straßenzug Bibergaſſe, Kalbächergaſſe, Große
Bockenhei=
merſtraße, ausſchließlich der platzartigen Erweiterung,
dürfen ſich der geringen Straßenbreite wegen auf dem
Bürgerſteig Perſonen nicht aufſtellen. Da am
Bocken=
heimer Tor (Gabelpunkt der Goethe= und Großen
Bocken=
heimerſtraße) die Zugteile in entgegengeſetzter Richtung
aneinander vorbeimarſchieren, muß unter allen
Umſtän=
den dieſe Stelle vom Publikum frei bleiben. Die hier
liegenden Einmündungen der Hoch= und Neuen
Mainzer=
ſtraße ſind geſperrt. Die Tribünenbeſucher müſſen ihre
Plätze um 10¾ Uhr vormittags eingenommen haben.
Die Betriebsdirellion der Straßenbahn gibt
be=
kannt, daß der Straßenverkehr über die Obermainbrücke
von und nach Sachſenhauſen vorausſichtlich bereits um
9 Uhr eingeſtellt wird, der Verkehr auf den übrigen
Linien gegen ½10 Uhr. Von dieſem Zeitpunkte ab
kön=
nen die Fahrgäſte auf einen Durchgangsverkehr nichl
mehr rechnen. Nach Schluß des Feſtzuges wird der
Be=
trieb auf allen Strecken ſofort wieder aufgenommen.
Frankfurt, 12. Juli. Bei der Ausſchmückung
im Innern des Hauptbahnhofes anläßlich des
Schützen=
feſtes ſtürzten geſtern zwei Arbeiter von einer Leiter.
Der eine erlitt ſchwere innere Verletzungen, während der
zweite mit geringen Kontuſionen davon kam.
Heidelberg, 11. Juli. Der Bürgerausſchuß bewilligte
geſtern abend einſtimmig zu den Neubaukoſten des
akademiſchen Krankenhauſes einen Betrag von
einer Million Mark und einen dauernden Betriebszuſchuß
in Höhe von jährlich 50000 Mark.
Metz, 12. Juli. Infolge des Genuſſes von
Rahm=Torte ſind hier bis jetzt 13 Perſonen unter
ſchweren Vergiftungs=Erſcheinungen
er=
krankt. Die Torte ſtammt von einem Metzer Konditor.
Köln, 11. Juli. Die Hochſeetorpedoboote „S.
177‟ „S. 178‟ und „S. 179‟ die gegen 1 Uhr von
Düſſel=
orf abgefahren waren, ſind gegen 5½ Uhr hier
einge=
troffen,
Köln, 11. Juli. Nach der Ankunft der
Torpedo=
flottille ſandte Oberbürgermeiſter Wallraf
na=
mens der Kölner Bürgerſchaft ein Danktelegramm an den
Kaiſer. Abends fand im Gürzenich ein Feſtmahl ſtatt,
an dem u. a. Regierungspräſident Dr. Steinmeiſter,
Polizeipräſident v. Weegmann und die Spitzen der
übri=
gen Behörden teilnahmen. Der Regierungspräſident
brachte ein Hoch auf den Kaiſer aus. Der
Flottillen=
chef, Kapitänleutnant v. Laffert, dankte der Stadt für die
herzliche Begrüßung.
Düſſeldorf, 11. Juli. Die Kaiſer Wilhelm=
Ge=
ſellſchaft zur Förderung der Wiſſenſchaften in
Ber=
lin beabſichtigt innerhalb des rheiniſch=weſtfäliſchen
In=
duſtriebezirks ein wiſſenſſchaftliches Inſtitzuſt
ins Leben zu rufen, das insbeſondere die Erforſchung
der Kohle und ihrer Derivate ſich widmen ſoll. Damit
würde ein von namhaften Vertretern der Wiſſenſchaft und
der Praxis als beſonders ausſichtsvoll bezeichneter Plan
verwirklicht. Wie von zuſtändiger Seite hervorgehoben
wird, eröffnet ſich der Anſtalt ein Arbeitsgebiet, das nicht
nur ein hohes wiſſenſchaftliches Intereſſe beanſprucht,
ſon=
dern auch für den genannten Bezirk und ſeine Induſtrie
insbeſondere für die Kohlen= und Hütteninduſtrie und
ihre verwandten Betriebsarten von hervorragender
prak=
tiſcher Bedeutung iſt. Epochemachende
Forſchungsergeb=
niſſe dürfen auf dem erwähnten Gebiete nur bei einer
planmäßigen, mehrjährigen Bearbeitung des Stoffes
er=
wartet werden. Solche iſt nur in einem rein
wiſſenſchaft=
lichen, mit allen Hilfsmitteln der modernen Technik
aus=
geſtatteten, unter der Leitung einer bedeutenden
Perſön=
lichkeit ſtehenden Inſtituts ausführbar. Nur eine ſolche
Anſtalt kann ſich mit Ausſicht auf Erfolg der Bearbeitung
eines Problems zuwenden, deſſen Löſung die
Gewinn=
ung reicher Schätze für die Kulturmenſchheit bedeuten
würde. Das weitgehende Intereſſe unſerer Induſtrie an
der hier in Rede ſtehenden Angelegenheit läßt ſich aus dem
Umſtande erkennen, daß eine Reihe größerer Werke der
Kohlen= und Hütteninduſtrie und ihr verwandter
Betriebs=
arten des rheiniſch=weſtfäliſchen Induſtriebezirks
Jahres=
beiträge zur Beſtreitung der laufenden Unterhaltungs= und
Verwaltungskoſten der geplanten Anſtalt auf eine lange
Reihe von Jahren hinaus zuſicherten. Dieſen Werken, zu
denen ohne Zweifel noch weitere hinzutreten werden, ſoll
die Mitwirkung bei der Verwaltung des Inſtituts
einge=
räumt werden. Zum Sitz der Anſtalt iſt Mülheim
(Ruhr) in Ausſicht genommen. Die Stadt erklärte ſich
be=
reit, neben anderen Städten des Induſtriebezirks mit
Zu=
hilfenahme einer großen Stiftung den Bau und die
Ein=
richtungskoſten zu übernehmen und das Gebäude der
Kaiſer Wilhelms=Geſellſchaft in Berlin für den genannten
Zweck koſtenlos zur Verfügung zu ſtellen. Die Höhe der
bisher zugeſicherten und mit Beſtimmtheit noch
erwart=
baren Beiträge laſſen in Verbindung mit der erfolgten
Bereitſtellung des Gebäudes eine baldige
Verwirk=
lichung des Planes als geſichert erſcheinen Der
bis=
herige Verlauf der Angelegenheit zeigte deutlich, daß der
in der Kaiſer Wilhelms=Geſellſchaft verkörperte
Grund=
gedanke, Deutſchlands Vorrangſtellung auf
naturwiſſen=
ſchaftlichem Gebiete durch die Begründung von
Forſchungs=
inſtituten zu wahren, in den Kreiſen der rheiniſch=
weſt=
fäliſchen Induſtrie allgemeines Verſtändnis und
opfer=
willige Zuſtimmung findet.
Eſſen, 12. Juli. Das hieſige Schwurgericht
ſprach im Wiederaufnahmeverfahren den Bergmann
Mertens frei der wegen Sittlichkeitsvergehen zu ſechs
Jahren Zuchthaus verurteilt worden war und ſchon zwei
Jahre verbüßt hatte.
Magdeburg, 12. Juli. Von den bei dem
Reltungs=
werk der Häldebrandſchen
Mühlenkata=
ſtrophe vermißten vier Arbeitern ſind drei als
Lei=
chen geborgen worden. Der vierte wurde ſchwer
ver=
letzt ins Krankenhaus gebracht, wo er bald verſtarb.
Wien, 12. Juli. Bürgermeiſter Neumayer
iſt nach Frankfurt a. M. abgereiſt, um in Vertretung der
Stadt Wien an dem Jubiläumsſchießen des Deutſchen
Schützen=Bundes teilzunehmen.
Marſeille, 12. Juli. Der Dampfer „Perſian”
der Compagnie Peninſular Oriental, welcher geſtern
mittag aus London hier eintreffen ſollte, ſtran dete
um 11 Uhr vormittags bei dichtem Nebel unweit
Mar=
ſeille, an der Küſte von Sauſſet. Sämtliche Paſſagiere,
über hundert, wurden gerettet. Mehrere
Rettungs=
dampfer verſuchken, den Dampfer, welcher auf einen
Fel=
ſen aufgelaufen iſt, wieder flott zu machen. Taucher
konnten feſtſtellen, daß das Schiff kein Leck hat. Der
Dampfer iſt zur Zeit außer Gefahr.
London, 12. Juli. Die Liſte der Opfer der=
Gruben=Kataſtrophe von Cadeby vergrößert
ſich noch immer. Geſtern abend wurde bekannt gegeben,
daß noch 10 Leichen in der Grube ſeien. Damit ſteigt
die Zahl der Opfer auf 87. Faſt alle, die jetzt noch tot
in der Grube liegen, gehören zu der Rettungsmannſchaft,
die durch die zweite Erploſion zugrunde gegangen iſt.
Der Vorſchlag, ein Maſſenbegräbnis zu veranſtalten, iſt
abgelehnt worden. Die Leichen werden einzeln beſtaſttet.
mit einer vermeintlichen Bosheit gegen den Kaiſer,
in=
dem es an die Strengnationalen im Deutſchen Reiche die
Frage richtete, was ſie zu dieſer „Franzöſelei” des
deut=
ſchen Kaiſers zu ſagen hätten. Das Pariſer Blatt erhielt
aber die gewiß nicht erwartete Antwort, daß das Spiel
mit franzöſiſchen Königen für den deutſchen Kaiſer die
ge=
eignete Beſchäftigung ſei. Zeter und Mordio in Paris!
Um die Herren Franzoſen nun wieder zu beruhigen,
ver=
breitet das offiziöſe deutſche Telegraphenbureau folgende
Note: „Durch die Blätter ging kürzlich die Meldung,
daß vom Kaiſer beim Whiſt beſonders ausgeführte Karten
benutzt würden, die auf der Rückſeite die Wappen der
Drei=
bundmächte tragen und auf denen Bilder von
Perſönlich=
keiten der franzöſiſchen Geſchichte nachgebildet ſeien. Die
Norddeutſche Allgemeine Zeitung teilt mit, daß der Kaiſer
derartige Spielkarten nicht beſitze.”
— Georg V. „unter Tag‟ Die Einfahrt König
Ge=
orgs in die Kohlenmine von Elſecar über die ſchon kurz
berichtet wurde, wird in der durch die jüngſte Kataſtrophe
heimgeſuchten Knappenſchaft des britiſchen Kohlengebietes
umſo höher bewertet, als der König unmittelbar vor ſeiner
Fahrt in die Tiefe die Nachricht von dem furchtbaren
Grubenunglück auf der benachbarten Cadeby=Mine erfuhr.
Man nahm an, daß die „Schicht des Königs” unter
die=
ſen Umſtänden unterbleiben würde, aber Georg V. ſchnitt
alle Bedenken ſeiner Umgebung mit einem kurzen
Kopf=
ſchütteln ab und trat, um allen Einwänden ein Ende zu
machen, in ſeinem grauen Anzug und mit ſeinem grauen
Hute kurzweg in den Aufzug, der ihn wenige Augenblicke
ſpäter mit einer Geſchwindigkeit von gegen 250 Meter in
der Minute in die Tiefe und in das Dunkle hinabführte.
Die Zurückgebliebenen verfolgten zuerſt mit einiger Sorge
an dem Hebewerk das Rollen des kleinen Rades. Als
ſes ſtillſtand, wußte man, daß der König die Sohle des
rſten Schachtes erreicht hatte, aber man hätte dies auch
ohnehin erfahren, denn durch den Aufzugsſchacht klang aus
den Tiefen der Erde ein Widerhall der Rufe empor, mit
enen die arbeitenden Bergleute ihren König in ihrem
ureigenſten Reich willkommen hießen. Die Arbeit war
zwar nicht unterbrochen worden, aber die Belegſchaft
hatte ſich doch nach Kräften Arbeitsſtellen ausgeſucht, an
der ſie den König zu ſehen bekommen konnte. Der ſchöne
graue Anzug Georgs V. hat zwar ſeine Spuren von der
Fahrt unter Tag ſpäter nicht verleugnen können, und als
die Geſellſchaft ihren Rundgang durch die zum Teil nur
gebückt zu durchſchreitenden Stollen beendet hatte, wieſen
alle Geſichter recht tüchtige Spuren von Ruß und Kohle
auf. Bei der Niederfahrt zu dem tieferen Stollen wurden
dem König und ſeinem Gefolge der Vorſchrift gemäß
Pfeife, Tabak und Streichhölzer abverlangt. Der König
erklärte, er habe nur eine Zigarre in ſeiner Bruſttaſche bei
ſich und der Oberſteiger erwiderte, gegen dieſe Zigarre habe
er nichts einzuwenden, da ſie ja ohne Streichhölzer oder
Feuerzeug nicht angezündet werden konnte. Im tiefſten
Schacht erhielt der König eine Bergmannslampe und an
einer Stelle, an der zwei Bergleute Kohlen ſchlugen, griff
er auch ſelbſt zum Pickel. Der Bergmann erklärte dem
Monarchen die Lagerung der Schichten und der König
machte ſich alsbald wacker an die Arbeit. Nach einer Weile
hatte er, natürlich auf Koſten ſeines Anzuges und ſeines
hellgrauen Filzhutes, einen hübſchen Haufen weicher Kohle
geſchlagen. Ein paar Stücke davon nahm er als
Erinne=
rung mit. „Er machte es genau ſo wie wir,” erzählte
einer von den beiden Bergleuten ſpäter, „er hielt ſich an
die weichen Kohlenſtellen.”
C.K. „Du haſt nicht immer Deine 16 Jahr * Dieſen
Vers des ſchönen Bruchſchen Liedes das von
Mädchen=
ſchönheit und Mädchenglück ſingt, hätte man unſeren jun=
gen Damen zurufen mögen, wenn ſie in den koſtbaren
Sommertoiletten erſchienen, die bisher die Mode
vor=
ſchrieb. Da durfte den Mädchen nichts fehlen, was die
Frau Mama trug, kein ſchwerer Brokatſtoff ward geſpart
und keine reiche Garnierung, kein erleſener Beſatz. Und
die jungen Damen verloren die lichte Anmut und die
weiche, ſchwebende Linie, die der ſchönſte Schmuck der
Jugend iſt. Nun will man wieder dem Mädchen geben,
was des Mädchens iſt. Einfache, ſchlichte Kleidchen
tau=
chen in dieſem Sommer auf, in ſchönen Linien die Geſtalt
umfließend, ſo wie ſie die Großmutter in ihren
Jugend=
tagen trug. Jeder Luxus, jeder Reichtum der Garnierung
iſt vermieden; nur die helle Farbe, der zarte Stoff, der
ſchlanke Schnitt ſollen wirken. Koſtbare Drapierungen,
breite Spitzenrüſchen ſind verpönt, und ſo tritt uns die
junge Dame, wirklich ein „Mädchen aus der Fremde” für
unſere an überladenen Schmuck gewöhnten Augen, in
die=
ſem Sommer entgegen im großen Florentiner Hut, ohne
Schleier, ohne jede Extravaganz, in jener lieblich ſtillen
Mädchentracht, die für ihre blühende Anmut den paſſendſten
Rahmen ſchafft.
* Die geſtohlene Turmuhr. In der nur von Rumänen
bewohnten Gegend St. Andrä ereignete ſich der
ungewöhn=
liche Fall, daß in der Nacht zum letzten Sonntag unbekannte
Diebe die große Uhr hoch vom Kirchturm herab ſtahlen
und davonſchleppten. Als am Sonntag die Bewohner der
Gegend zur Kirche gingen, ſahen ſie zu ihrem Erſtaunen,
daß die Uhr des Kirchturms fehlt. Von den Dieben hat
nan bis jetzt noch keine Spur. Ein findiger Agent iſt
ſo=
ort in die Gegend gereiſt, um die dortigen Mühlſteine
gegen Diebſtahl zu verſichern.
Nummer 163.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. Juli 1912.
New=York, 12. Juli. Die Hitze dauert noch immer
an. Geſtern ſtarben 10 Perſonen an Hitzſchlag und über
200 mußten ſich in ärztliche Behandlung begeben. Die
Spitäler ſind überfüllt. Es iſt noch keine Ausſicht auf
ein Sinken der Temperatur vorhanden. Man kündigt
im Gegenteil für die nächſten Tage noch ein Steigen der
Hitze an. Die öſtlichen Städte klagen bereits über
Waſſer=
mangel. Die Ernte wird durch die Trockenheit ſehr
be=
einflußt. Die Temperatur ſchwankt in New=York zwiſchen
90 und 100 Grad Fahrenheit.
Pittsburg (Pennſylvanien), 11. Juli. Heute früh
fand auf der Grube der Kohlenbergwerksgeſellſchaft von
Franklin bei Moundsville (Weſtvirginien) eine
Ex=
ploſion ſtatt, wodurch wahrſcheinlich 8 Bergleute
getötet worden ſind. Bisher wurden 2 ſchwer verletzt
geborgen.
Halifax (Neuſchottland), 12. Juli. Die Endſtation
der von Halifax nach der Straße von Cauſo führenden
Eiſenbahn iſt geſtern nachmittag durch Feuer
zerſtört worden. Die Eiſenbahngebäude, die Piers,
etwa 20 Wagen, zwei Hotels und mehrere Wohn= und
Geſchäftshäuſer ſind verbrannt. Die auf der anderen
Seite der Straße von Cauſo, der Station
gegenüberlie=
gende Hafenſtadt Hawkesburg, wurde nur durch einen
Windwechſel gerettet, nachdem bereits mehrere Brände
durch Funken auskamen.
Seite 5.
VIII. ordentliche evangeliſche Landesſynode.
18. Sitzung.
St. Darmſtadt, 12. Juli.
Die um 9.25 Uhr durch den Präſidenten D. Stamm
eröffnete Sitzung wird durch ein vom Syn. Schäfer
geſprochenes Gebet eingeleitet.
Der Präſident gibt folgenden Antrag der
Syno=
dalabgeordneten Walter, Jaudt und Dr. Berger,
be=
treffend Erſuchen an Großherzogliches Oberkonſiſtorium
um Vorlage einer Novelle zum Kirchengeſetz vom 17.
No=
vember 1888, die Beſetzung von Pfarrſtellen
betreffend, bekannt: „Nachdem in der Sitzung vom 4.
Juli 1908 (Verhandlungen der ſiebenten ordentlichen
evangeliſchen Landesſynode, Protokoll 22, S. 13ff.) in
der Beſprechung über die Interpellation der
Synodal=
abgeordneten D. Schloſſer und Genoſſen, das
Kirchen=
geſetz vom 17. November 1888, die Beſetzung von
Pfarr=
ſtellen betreffend, beſtimmte Mängel des genannten
Ge=
ſetzes zur Sprache gekommen und von hoher
Kirchenbe=
hörde zugegeben worden ſind, richtet Synode an
Groß=
herzogliches Oberkonſiſtorium nunmehr das Erſuchen,
ihr den Entwurf einer Novelle zu dem erwähnten Geſetz
vorzulegen, in der den bei Beſprechung jener
Interpel=
lation geäußerten Wünſchen Rechnung getragen,
insbe=
ſondere auch beſtimmt wird, daß der Kirchenvorſtand erſt
nach Ablauf der Bewerbungsfriſt aufgefordert wird, ſeine
etwaigen Wünſche zu äußern, und daß dem
Kirchenvor=
ſtande die Liſte der Bewerber vom Großherzoglichen
Oberkonſiſtorium mitgeteilt wird.”
Die Synode beginnt dann die zweite Leſung der
Vorlage des Oberkonſiſtoriums, die Verbeſſerung
der Einkünfte der Pfarrſtellen und des
Zentralkirchenfonds betreffend. Die §§ 1, 2
und 3 paſſieren debattelos in der Faſſung der erſten
Leſ=
ung. — Zu § 4 (Erwerbung des Präſentationsrechtes)
beantragt Syn. Wahl=Schlitz einen Zuſatz, der nach
längerer Debatte auf Vorſchlag des Oberkonſiſtoriums
wie folgt angenommen wird: „Jedoch darf bei derartigen
Stellen der Pfründenverbeſſerungsfonds im Sinne des
§ 3 Abſatz 1 unter b in der Regel nicht in Anſpruch
ge=
nommen werden.”
Sämtliche übrigen Paragraphen
wer=
den nach der Faſſung der erſten Leſung mit einigen
un=
weſentlichen, meiſt redaktionellen Aenderungen
ange=
nommen, und ſchließlich auch das ganze Geſetz.
Oberkonſiſtorialrat D. Nebel ſpricht namens der
Kirchenbehörde der Synode herzlichſten Dank dafür aus,
daß die wichtige und hoch bedeutſame Vorlage im Hauſe
eine ſo freundliche, verſtändnisvolle Aufnahme und
ſchließlich einſtimmige Annahme gefunden hat.
Das dürfte die Durchführung des Geſetzes
weſent=
lich erleichtern. (Bravo!)
Es folgt die zweite Leſung der Vorlage des
Ober=
konſiſtoriums, das Kirchengeſetz über die allgemeine
geiſtliche Witwenkaſſe betreffend. — Das
Ge=
ſetz wird mit geringen redaktionellen Aenderungen
ange=
nommen in der Faſſung der erſten Leſung. Dazu gelangt
eine Reſolution zur Annahme, nach der das
Ober=
konſiſtorium ermächtigt wird, „bei zwei Kindern, deren
Mutter nicht mehr lebt, bis auf weiteres ein Waiſengeld
von je 40 (Mark zu gewähren”.
Nach der Pauſe folgen zunächſt
Wahlen.
In den Synodalausſchuß wird an Stelle des
verſtorbenen Frhrn. v. Leonhardi der Syn. Dr. Kratz
gewählt. In den Dritten Ausſchuß wird für den
ausgeſchiedenen Kirchenrat Stamm=Stockſtadt Syn.
De=
kan Schmidt=Schlitz gewählt. Für dieſen, der
Stel=
vertreter war, wird Syn. Fritſch=Ruppertsburg
ge=
wählt. In die Kommiſſion für Neubearbeitung des
Ge=
ſangbuches werden gewählt die fünf Synodalen
Wag=
ner Widmann, Hartmann, Marx und
Berger.
Es folgt: Vorlage Großherzoglichen
Oberkonſiſto=
riums, den Ausſchlag der allgemeinen
evan=
geliſchen Kirchenſteuer für 1910/14 betreffend.
Das Oberkonſiſtorium beantragt, die Synode wolle
förm=
lichſt beſchließen, daß das bezüglich des Ausſchlags der
allgemeinen Kirchenſteuer in der Voranſchlagsperiode
1905/09 geübte Verfahren auch für die laufende Periode
von 1910/14 zur Anwendung komme. — Bei Beratung
des Voranſchlags im Jahre 1905 hatte nämlich die
Sy=
node mit allen gegen eine Stimme beſchloſſen: Daß der
Steuerzuſchlag für jedes einzelne Jahr der laufenden
Periode nach Anhörung des Finanzausſchuſſes durch das
erweiterte Oberkonſiſtorium feſtgeſetzt werde und daß
eine Berufung der Landesſynode nur dann erforderlich
ſei, wenn Finanzausſchuß und erweitertes
Oberkonſiſto=
rium verſchiedener Anſicht ſein ſollten.‟ Dieſes
Ver=
fahren, das übrigens auch für die Jahre 1911 und 1912
tatſächlich eingehalten worden iſt, hat ſich durchaus
be=
währt, und es iſt kein Grund erſichtlich, von ihm
abzu=
gehen. Der Ausſchuß ſchlägt deshalb vor: Annahme
des Antrages Großherzoglichen Oberkonſiſtoriums. Die
Synode ſtimmt zu.
Einzelkelch in der evangeliſchen Gemeinde
Offenbach.
Das Oberkonſiſtorium überreicht der Landesſynode
eine Gemeindeordnung, die von den kirchlichen Organen
der Gemeinde Offenbach beſchloſſen und von der
Deka=
natsſynode zuſtimmend begutachtet iſt. Die etwaige
Ver=
mehrung der Feiern mit Einzelkelch ſoll nur mit
Geneh=
migung des Oberkonſiſtoriums unter Feſthaltung der
gegenwärtigen Zahl der Feiern mit Geſamtkelch
ſtatt=
finden. — Die Synode ſtimmt dem zu.
Die Vorlage des Oberkonſiſtoriums, die
Gehalts=
verhältniſſe der im Geſchäftskreis des
Oberkonſi=
ſtoriums und des Predigerſeminars angeſtellten
Beam=
ten betreffend, wird nach kurzer Debatte nach dem
Aus=
ſchußantrag angenommen.
Aufhebung des Jeſuitengeſetzes.
Die Syn. Schmeckenbecher und Gen.
beantra=
gen folgende Beſchlußfaſſung der Landesſynode: „Im
deutſchen Reichstag und Bundesrat ſind Anträge geſtellt
worden, welche darauf hinzielen, die Jeſuiten zu einer
völlig oder faſt uneingeſchränkten Ordenstätigkeit wieder
zuzulaſſen. Die Landesſynode erblickt in dem erneuten
Vorſtoß zugunſten dieſer entſchiedenſten Vertreter der
politiſchen Machtanſprüche des Papſttums und
Bekämp=
fer des Proteſtantismus eine ſchwere Gefährdung des
konfeſſionellen Friedens und damit eine Schädigung des
nationalen Lebens. Sie richtet daher an Großherzogl.
Oberkonſiſtorium die Bitte, bei dem deutſchen
evangeli=
ſchen Kirchenausſchuß dahin wirken zu wollen, daß er bei
dem Bundesrat gegen die beantragte Aufhebung und
gegen die beabſichtigte Durchlöcherung der noch
beſtehen=
den §§ 1 und 3 des Reichsgeſetzes vom 4. Juli 1872, den
Orden der Geſellſchaft Jeſu betreffend, vorſtellig werde.
Sie ſpricht zugleich die Erwartung aus, daß die Großh.
Heſſiſche Staatsregierung, ihren Ueberlieferungen getreu,
im gleichen Sinne ihre Stimmen im Bundesrat geltend
machen werde, und erſucht das Oberkonſiſtorium, dem
Staatsminiſterium von dieſer Beſchlußfaſſung Kenntnis
zu geben.”
Der Antrag wird einſtimmig angenommen.
Entwurf einer neuen bibliſchen
Ge=
ſchichte für die evangeliſchen Schulen des
Großherzogtums. Das Oberkonſiſtorium legt der
Lan=
desſynode nach Einholung der Entſchließung des
Groß=
herzogs und nachdem Großh. Miniſterium des Innern
bezüglich des Inhalts ſeine Zuſtimmung erklärt hat, den
Entwurf einer neuen bibliſchen Geſchichte für
die evangeliſchen Schulen des Großherzogtums mit dem
Antrage vor, dem Lehrbuch die Zuſtimmung zu erteilen
und ſich damit einverſtanden zu erklären, daß es
dem=
nächſt in die evangeliſchen Schulen des Großherzogtums
eingeführt werde.
Es wird zunächſt beſchloſſen, eine Kommiſſion dafür
einzuſetzen.
Auf Antrag des Syn. Wahl=Schlitz werden in dieſe
Kommiſſion gewählt die neun Synodalen Minck,
Ja=
cob, Diehl, Wehſarg, Eger (Friedberg),
Wag=
ner, Schmidt, Weimar und Fritſch.
Zur Eingabe des Deutſch=Evangeliſchen
Frauenbundes, Ortsgruppe Darmſtadt, der ſich
mehrere Frauenorganiſationen angeſchloſſen haben, betr.
die Erweiterung der Frauenpflichten und
Rechte im kirchlichen Gemeindeleben, gibt
Oberkonſiſtorialrat Euler eine eingehende Darlegung
der Stellung der Kirchenbehörde zu der Eingabe, die etwa
dahin zuſammenzufaſſen iſt, daß die Kirchenbehörde zwar
nichts dagegen einzuwenden hat, wenn die
Kirchenvor=
ſtände zu ihren Sitzungen bei beſonders Frauenarbeit
behandelnden Beratungen Frauen hinzuziehen, daß ſie
aber von dahingehenden Verordnungen abſehen will.
Den weitergehenden Wünſchen der Eingabe ſteht das
Oberkonſiſtorium derzeit noch ablehnend gegenüber. Die
Erfahrungen der nächſten Jahre müßten erſt abgewartet
werden.
Der Präſident verlieſt ſodann einen ſoeben
ein=
gelaufenen Antrag, die Beſprechung der Eingabe bis
zum nächſten Zuſammentritt der Synode
zu vertagen. — Syn. Römheld begründet den
Antrag.
Der Antrag auf Vertagung wird
ein=
ſtimmig angenommen.
Ein Antrag der Syn. Brill und Gen.,
Anſam=
meln von Kapitalien zur Erneuerung der
Kir=
chen und Pfarrgebäude betr., wird dem Ausſchußantrag
entſprechend für erledigt erklärt.
Damit iſt die Tagesordnung erſchöpft.
Syn. Dr. Balſer ſpricht dem Präſidium, beſonders
dem Präſidenten D. Stamm, herzlichſten Dank für die
treffliche Verwaltung ſeines ſchwierigen Amtes aus.
(Lebh. Bravo!) — Präſident D. Stamm dankt für die
ihm und dem Bureau ausgeſprochene Anerkennung.
Dann ſpricht Syn. Sack das Schlußgebet.
Kongreſſe und Verbandstage.
Deutſcher landwirtſchaftlicher
Genoſſen=
ſchaftstag.
— Dresden, 11. Juli. Gegenwärtig findet hier
die ſtarkbeſuchte Tagung des Reichsverbandes der
deut=
ſchen, landwirtſchaftllichen
Genoſſenſchaf=
ten ſtatt. Geſtern gab es lediglich Ausſchußſitzungen.
Wir entnehmen dem Jahresbericht, daß Deutſchland Ende
1911 insgeſamt 26026 landwirtſchaftliche Genoſſenſchaften
beſaß, d. h. 1302 mehr als im Vorjahr, und daß von dieſen
20 435 dem Reichsverband angehörten. Die Zentralkaſſen
hatten den Genoſſenſchaften Ende 1911 Kredite gewährt
von rund 303 Millionen Mark, gegen 261 im Vorjahre.
Die Zentral=Ein= und Verkaufs=Genoſſenſchaften ſetzten
1911 für 220 Millionen Mark landwirtſchaftliche
Bedarfs=
artikel ab und für 25 Millionen Mark landwirtſchaftliche
Erzeugniſſe.
Unter überaus zahlreicher Beteiligung von Vertretern
der Reichs= und verſchiedener Staatsbehörden, von
be=
freundeten Verbänden, ſowie von Abgeordneten der
ver=
ſchiedenen Genoſſenſchaften und Zentralgeſchäftsſtellen fand
geſtern vormittag im hieſigen Evangeliſchen Vereinshaus
die erſte öffentliche Hauptverſammlung des 28.
Verbands=
tages der deutſchen landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften
ſtatt. An Stelle des durch Krankheit verhinderten
Gene=
ralanwalts des Reichsverbandes, Geheimerats Haas,
eröffnete der Vorſitzende des Hannoverſchen
Genoſſen=
ſchaftsverbandes Landesökonomierat Johannſen die
Verſammlung mit einer Begrüßung der Teilnehmer und
Ehrengäſte. — An erſter Stelle referierte Hofrat Bach=
Dresden, über die „Entwicklung des landwirtſchaftlichen
Genoſſenſchaftsweſens im Königreich Sachſen”. — Darauf
wurde der Jahresbericht erſtattet. Sodann ſprach der
Ge=
neralſekretär des Preußiſchen Landesökonomie=Kollegiums
Profeſſor Dr. Dade=Berlin, über: „Die ſittliche und
wirtſchaftliche Kraft der genoſſenſchaftlichen Bewegung in
der deutſchen Landwirtſchaft‟ Die Verſammlung nahm
folgende Leitſätze des Referenten an:
1. Die genoſſenſchaftliche Entwickelung hat in der
ländlichen Bevölkerung Kräfte ausgelöſt, denen es in erſter
Linie mit zu verdanken iſt, daß der deutſche Bauer vor
dem Untergange bewahrt und die heimiſche Landwirtſchaft
in den Stand geſetzt wurde, ihrer hohen nationalen
Auf=
gabe für die Ernährung des Volkes und für die Erhaltung
der phyſiſchen und ſeeliſchen Stärke desſelben gerecht zu
werden. 2. Die ſittliche Kraft beruht in dem freiwilligen
und uneigennützigen Zuſammenſchluß, um für die
Geſamt=
heit der Mitglieder ein ſo hohes Ziel zu erreichen, wie es
das freie Spiel der privaten und egoiſtiſchen Intereſſen
niemals zu Stande bringen würde. Der ſittlichen Kraft
der genoſſenſchaftlichen Bewegung liegt der Gedanke
zu=
grunde, der tief im chriſtlichen Glauben verankert liegt,
daß jeder ſeinen Nächſten als ſich ſelbſt lieben und
unter=
ſtützen ſoll, und daß das Privatintereſſe des Einzelnen
dem Wohle des ganzen untergeordnet werden muß. 3. Die
wirtſchaftliche Kraft wird durch den Zuſammenſchluß von
Tauſenden und Millionen von Kleinbetrieben
hervorge=
rufen, wodurch das dezentraliſierende Prinzip der
land=
wirtſchaftlichen Produktion überwunden und der
Land=
wirtſchaft die Stoßkraft verliehen wird, welche dem
zen=
traliſierenden Prinzip der induſtriellen Produktion, ſowie
des Geld= und Warenverkehrs und ihrem Schwergewicht
die Waage halten kann. 4. Sozialismus und
Individua=
lismus ſind die beiden Triebkräfte menſchlicher
Tänrg=
keit. Die genoſſenſchaftliche Bewegung iſt eine
ſozialiſti=
ſche. Dieſelbe darf aber nicht individuelle Arbeit, die in
der Geſchichte der Landwirtſchaft Großes geleiſtet hat,
aus=
ſchalten. Die genoſſenſchaftliche Entwickelung findet
des=
halb dort ihre Grenze, wo die individuelle Tätigkeit auch
im Intereſſe der Geſamtheit höhere wirtſchaftliche und
ſittliche Werte hervorbringt, und wo die genoſſenſchaftliche
Form in rechtlicher und techniſcher Hinſicht
unüberwind=
liche Schwierigkeiten bietet.
Das nächſte Referat erſtattete Verbandsdirektor
Oeko=
nomierat Dr. Rabe über das Thema: „Inwieweit tragen
die Genoſſenſchaften zu einer ſachgemäßen Verwendung
landwirtſchaftlicher Bedarfsartikel bei” Zur Frage der
Linderung der Futternot wurde eine Reſolution
an=
genommen, worin die Zuziehung des Reichsverbandes bei
dem Erlaß von Anwendungsvorſchriften gefordert wird.
Schließlich wandte ſich die Verſammlung noch in einer
Reſolution gegen die Einführung eines
Deklarations=
zwanges für Käſe nach dem Fettgehalt. Die
Verſamm=
lung ſtellte ſich auf den Standpunkt der Referenten zu
die=
ſen Themen. — Morgen gehen die Verhandlungen weiter.
Luftfahrt.
* Profeſſor Dietrich wendet ſich in einem Artikel
gegen die Ausführungen Graf
Poſa=
dowskys über die Flugtechnik. Dietrich
meint, daß das Werfen von Sprengſtoffen aus
Flugappa=
raten dem Meuchelmord ähnlich ſieht. Damit dürfe die
Wirkung des Torpedogeſchoſſes nicht verglichen werden,
da das Torpedoboot ſichtbar und erreichbar ſei. Aehnlich
in der Wirkung wie die Flugapparate ſeien die
Unterſee=
boote, deren Beſeitigung ebenfalls anzuſtreben ſei. Der
Ueberzeugung, daß die Flugapparate ſich niemals zu
einem Sicherheit und Pünktlichkeit gewährleiſtenden
öffentlichen Verkehrsmittel auswachſen würden, ſei Graf
Poſadowsky nicht entgegengetreten.
sr. Neue Flugweltrekorde der
Geſchwin=
digkeit mit einem Paſſagier ſind am Mittwoch
nachmittag von dem bekannten Flieger Andre Frey
aufgeſtellt worden, und zwar verbeſſerte der Flieger
ſämtliche Rekords von 10 bis 150 Kilometer, die
Legag=
neug am 6. Juli aufgeſtellt hatte. Frey durchflog auf
einem Henriot=Eindecker (80 Ps. Gnome=Motor) 10
Kilo=
meter in 4 Min. 30,2 Sek. (früher 4145,8); 20 Kilometer
in 9101 (9:33); 30 Kilometer in 13:30 (1421,4); 40
Kilo=
meter in 18:01 (19:09); 50 Kilometer in 22:31,2 (23:59);
100 Kilometer in 44:56,2 (48:3,4), und 150 Kilometer in
1.07119 (1113:04).
Die flugtechniſche Kommiſſion des
Deutſchen Luftfahrer=Verbandes hat in
ihrer letzten Sitzung mehrere deutſche Rekords anerkannt,
und zwar den Höhenrekord von 3245 Meter, der am 19.
Juni dieſes Jahres von Referendar Kaſpar auf
Rump=
ler=Taube mit 85 PS. N. A. G.=Motor aufgeſtellt wurde;
ferner den Höhenrekord mit einem Paſſagier von 2604
Meter, den am gleichen Tage Hirth auf Rumpler=
Ein=
decker mit 100 PS.=Argus aufſtellte und ſchließlich noch
einen Rekord für die Aufſtieg=Geſchwindigkeit. Dieſen
erzielte ebenfalls Kaſpar am 19. Juni, indem er 3245
Meter in 45 Minuten erreichte, das heißt, daß er in der
Sekunde 1,2 Meter ſtieg.
* Frankfurt, 12. Juli. Wie mitgeteilt wird,
trifft das Luftſchiff „Schütte=Lanz” am Samstag
früh, vorausſichtlich zwiſchen 7 und 8 Uhr, auf dem
hieſi=
gen Flugplatz ein, wo es bis zur Ankunft der „Viktoria
Luiſe” bleiben ſoll.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
Dem Verfaſſer des Eingeſandts in Nr. 160 Ihres
geſchätzten Blattes kann jedermann wohl nur
beipflich=
ten. Es wäre nur zu begrüßen, wenn behördlicherſeits
jede Uebertretung der Straßenordnung gebührend
ge=
ahndet würde. Vor zirka zwei Jahren veranſtaltete
(Großh. Polizeiamt, einer Bitte des Heſſiſchen
Automo=
bilklubs folgend, ſogenannte Solizeifahrten. Die
Fuſr=
leute wurden ſeinerzeit zur Einhaltung der
Straßenord=
nung nur ermahnt. Die Früchte dieſer Ermahnungen
zeigt das auf der Eberſtädter Chauſſee entſtandene
Un=
glück. Die Mitglieder des Heſſiſchen Automobilklubs,
ſowie ſämtliche Automobiliſten in Darmſtadt ſind ſicher
jederzeit wieder gerne bereit, ihre Fahrzeuge in die
Dienſte der Polizeiorgane zu ſtellen. Es entſteht
hier=
durch der Behörde nur Aufwand an Zeit, und wenn
jede Uebertretung der Straßenordnung beſtraft
würde, ſo wären, wenn dieſe Polizeifahrten vielleicht
alle zwei bis drei Monate wiederholt würden, die
Fuhr=
leute doch wohl an Ordnung und Einhaltung der Fahr=
und ſonſtigen Vorſchriften zu gewöhnen. Manches
„Automobilunglück” würde verhütet bleiben,
wenn die Hafermotorlenker an Zucht und Ordnung
ge=
wöhnt wären und ihre Vorſchriften einhalten würden.
Als häufiger Paſſant der Feldbergſtraße kann ich
die Ausführungen in dem Eingeſandt nur vollauf
be=
ſtätigen. Es wird ſich jeder empören, der ſich die Mühe
nimmt, die Art und Weiſe des Fahrverkehrs in der
ge=
nannten Straße einer eingehenden Betrachtung zu
unter=
ziehen. Am meiſten leiden die Automobile und
Rad=
fahrer unter den hier herrſchenden Mißſtänden. An
aus=
reichenden Beſtimmungen für einen geordneten
Fahrver=
kehr mangelt es gewiß nicht; aber was nützen dieſe,
wenn ſie nicht eingehalten werden. Es wäre Sache der
zuſtändigen Behörde, hier gründlich Wandel zu ſchaffen
und mit unnachſichtiger Strenge darauf zu halten, daß
die einſchlägigen Beſtimmungen auch befolgt werden,
damit Unfälle vermieden werden, die verhütet werden
können.
Beſichtigungsausflug der beiden Kammern
der Landſtände.
*X* Bingen, 12. Juli. Unmittelbar nach Abſchluß
der parlamentariſchen Kämpfe über die
Beamtenbeſold=
ungsreform datten ſich heute morgen zahlreiche
Mitglie=
der der beiden Kammern zu einem Beſichtigungs=
Ausflug nach Bingen eingefunden. Unter den
Ehrengäſten befanden ſich Finanzminiſter Braun Exz.,
Miniſter des Innern v. Hombergk zu Vach Exz.,
Ge=
heimeräte Dr. Becker, Süffert u. a. Die Zweite Kammer
war faſt vollzählig erſchienen; von der Erſten Kammer
waren Fürſt zu Solms=Hohenſolms=Lich, Freiherr Heyl
zu Herrnsheim u. a. zugegen. Die Teilnehmer kamen
nach einer herrlichen Dampferfahrt auf dem Rhein gegen
11 Uhr in Bingen an, wo ſie von weithin über den
Rhein=
ſtrom ſchallenden Böllerſchüſſen und am Landungsplatze
von einem Ehrenkomitee der Stadt Bingen empfangen
wurden. Vorher hatte auf dem Salondampfer „Elſa”
an der Stelle, wo die neue Verbindungsbahn Geiſenheim
und Ockenheim nach Harmsheim den Rhein überbrücken
ſoll, Herr Regierungsrat Dr. Schneider an Hand
von Skizzen eingehende Erläuterungen über das
Rhein=
überbrückungsprojekt gegeben. Nach der Ankunft in
Bingen fand unter der Leitung des Herrn Bürgermeiſters
Neff und des Herrn Stadtbaumeiſters Koch eine
Be=
ſichtigung der Hafen=Anlagen, des Getreideſpeichers uſw.
ſtatt. Dann ging es zur Burg Klopp, woſelbſt die Stadt
den Gäſten einen Ehrentrunk” kredenzte, ein köſtlich
mundendes 1911er Gewächs. Bei dieſer Gelegenheit hieß
Bürgermeiſter Neff die Landſtände herzlich
willkom=
men, worauf Herr Kammerpräſident Köhler in
wärm=
ſter Weiſe dankte und nach kurzem Rückblick auf das
poli=
tiſche Gebiet ein dreifaches Hoch auf Se. Kgl. Hoheit
den Großherzog ausbrachte. Hierauf wurde
be=
ſchloſſen, folgendes Telegramm an den Großherzog zu
ſenden: „Die in Bingen verſammelten Mitglieder beider
Kammern und Großh. Staatsregierung ſenden Eurer
Königlichen Hoheit ehrerbietigſte Grüße und die
Ver=
ſicherung unwandelbarer Treue.” Gleichzeitig wurde
auch ein Telegramm an Staatsminiſter Ewald Exz.
geſandt mit dem Wunſche baldiger Wiedergeneſung. Es
wurden ſodann noch eine Reihe ſtädtiſcher Anlagen
be=
ſichtigt, u. a. das Polytechnikum, in welchem auch die
in=
tereſſanten Einrichtungen der drahtloſen
Funkenſpruch=
ſtation näher erläutert wurden. Bei dem im Gartenſaal
des Hotels Viktoria eingenommenen Mittageſſen teilte
Kammerpräſident Köhler in humorvoller Anſprache
mit, daß die drei geſetzgebenden Faktoren
übereingekom=
men ſeien, nach dem geſtrigen Hin= und Herreden heute
keine offiziellen Reden mehr zuzulaſſen. Hierauf wurden
das Danktelegramm vom Großherzog und vom
Staats=
miniſter Ewald mitgeteilt. Nach dem Mittageſſen
brach=
ten zahlreiche Automobile und Wagen etwa 90
Teilneh=
mer hinauf nach dem Hotel Rochusberg, wo beim
herr=
lichſten heißen Sonnenſchein und kühlem Trunk angeſichts
der prächtigen Rheinhöhen, des Rheinſtromes und des
Nationaldenkmales mehrere Stunden geſellig verbracht
wurden. Die Rückfahrt erfolgte in den Abendſtunden
teils auf einem Rheindampfer, teils mit der Bahn.
Handel und Verkehr.
D Schiffsliſte für billige Briefe nach
den Vereinigten Staaten von Amerika (10
Pfg. für je 20 Gramm): Die Portoermäßigung erſtreckt
ſich nur auf Briefe, nicht auch auf Poſtkarten, Druckſachen
uſw. und gilt nur für Briefe nach den Vereinigten
Staa=
ten von Amerika, nicht auch nach anderen Gebieten
Ame=
rikas, z. B. Kanada. „Kaiſerin Auguſte Viktoria” ab
Hamburg, 13. Juli, „Kaiſer Wilhelm der Große” ad
Bremen, 16. Juli, „Kronprinzeſſin Cecilie” ab Bremen,
23. Juli, „Amerika”, ab Hamburg, 27. Juli, „
Pennſyl=
vanig” ab Hamburg, 29. Juli, „Berlin”, ab Bremen, 3.
Auguſt, „Kronprinz Wilhelm”, ab Bremen, 6. Auguſt,
„Prinz Friedrich Wilhelm” ab Bremen, 10. Auguſt,
„Kaiſer Wilhelm II.” ab Bremen, 13. Auguſt,
Poſtſchluß nach Ankunft der Frühzüge. Alle
dieſe Schiffe, ausgenommen „Pennſylvania” ſind
Schnelldampfer oder ſolche, die für eine beſtimmte Zeit
vor dem Abgange die ſchnellſte Beförderungsgelegenheit
bieten. Es empfiehlt ſich, die Briefe mit einem
Leitver=
merke, wie „direkter Weg,, oder „über Bremen oder
Ham=
burg” zu verſehen.
— Schnellpreſſenfabrik Frankenthal
Albert & Co., Aktiengeſellſchaft,
Franken=
thal (Pfalz). In der heutigen Generalverſammlung
wurden die Vorſchläge der Verwaltung einſtimmig
ge=
nehmigt und gelangt demgemäß eine Dividende von 16
Prozent ſofort zur Auszahlung. Auf die Anfrage eines
Aktionärs wurde von dem Vorſtande mitgeteilt, daß die
gute Beſchäftigung und die große Nachfrage fortgeſetzt
anhält, ſo daß für das laufende Jahr wiederum auf ein
gutes Ergebnis gerechnet werden kann. Von der
Direk=
tion wurde ferner mitgeteilt, daß, um dem erhöhten
Auftragseingang Rechnung zu tragen, eine
Fabrikerwei=
terung vorgenommen wird, um zu vermeiden, daß
Auf=
träge wegen zu langer Lieferfriſt nicht angenommen
werden können, wie dies ſeither nicht zu umgehen war.
DDie Koſten der Fabrikerweiterung werden aus
laufen=
den Mitteln beſtritten.
Landwirtſchaftliches.
— Groß=Gerau, 12. Juli. Zu unſerem letzten
Ferkelmarkt waren 708 Tiere aufgetrieben. Infolge
der durchgängig guten Qualität der Tiere wurden von
der Prämiierungskommiſſion 25 Preiſe zuerkannt. Die
Nachfrage war ziemlich lebhaft, ſo daß der Auftrieb
voll=
ſtändig zum Verkauf gelangte, ohne daß ein
Preisrück=
gang eintrat. Bezahlt wurden nämlich für Ferkel 12 bis
2 Mark, für Springer 26 bis 34 Mark und für Einleger
B6 bis 47 Mark pro Stück. — Nächſter Ferkelmarkt iſt
am Montag, den 15. d. M.
Vermiſchtes.
— 17. Deutſches Bundes= und Goldenes
Jubiläums=Schießen 1912. Die offiziellen
Feſtpoſtkarten für das Bundesſchießen ſind nach
Ent=
würfen der Herren H. Landgrebe, Hermann Roth und
Joſef Correggio von den Firmen B. Dondorf, G. m. b. H.,
J. Maubach u. Co. und Wüſten u. Co., in Frankfurt a. M.
hergeſtellt worden. Es ſind drei Ausgaben, die ſich durch
Geſchmack und ſtilvolle Ausführung auszeichnen.
* In den letzten Wochen ſind wiederum zahlreiche
Stiftungen bei der Deutſchen Geſellſchaft für
Kauf=
manns=Erholungshei me eingegangen, u. a. von:
Ernſt Meyer, Briefhüllenfabrik, Heilbronn, 5000 Mk.,
Handelskammerpräſident Andrae=Mülheim 5000 Mark,
Paul Köttgen=Berg.=Gladbach 5000 Mark, Geh.
Kommer=
zienrat Steinbeis=Brauenburg 5000 Mark, von nicht
ge=
nannt ſein wollender Seite 5000 Mark. Außerdem ſind
der Geſellſchaft zahlreiche Mitalieder beigetreten, u. a.
C. L. Behrens=Hamburg mit einem Beitrage von 1000
Mark, Albert Broſchek=Hamburg mit 1000 Mark, Freifrau
v. Simolin Knopſche Verwaltung=Stuttgart mit 1000
Mark, Theodor Wille=Hamburg mit einem Beitrage von
1000 Mark, Hagenbucher & Sohn, Heilbronn. mit 1000
Mark.
Literariſches.
— Griebens Reiſeführer, Band 163: „Der
Odenwald” Mit 4 Karten. (1 Mk.) Verlag von
Al=
bert Goldſchmidt, Berlin W. 35. Der Sammlung
Grie=
bens Reiſeführer hat ſich als neuer Band ein Führer durch
den Odenwald zugeſellt. Die allen Reiſenden und
Tou=
riſten längſt bekannten Vorzüge der Grieben=Führer
zeich=
nen auch dieſen neueſten Band aus: überſichtliche Anlage,
ſorgfältige Stoffauswahl, klare, prägnante Darſtellung
alles Wiſſenswerten aus dem behandelten Gebiete,
ver=
bunden mit einer ſehr gefälligen und gediegenen
Aus=
ſtattung. Beſonderer Wert wurde auf die Ausgeſtaltung
der Spaziergänge und Ausflüge von den verſchiedenen
Orten aus, ſowie auf die Zuſammenſtellung fünf
ver=
ſchiedener „durchgehender Wanderungen” gelegt. Die
bei=
gegebenen Karten und Pläne ſind hübſch gezeichnet und
ermöglichen eine ſchnelle und ſichere Orientierung.
— Der Roman einer Hofdame. Von Ruth
Freifrau v. Gagern=Kospoth (Ruth Gräfin
Fau). (Engelhorns Romanbibliothek XXVIII. Jahrg.
Band 21/22. Broſch. 1 Mk., geb. 1,50 Mk.
Liebhaberaus=
gabe in Kalbleder geb. 3,50 Mk. Dieſer anmutig
indis=
krete Roman der ebenſo gewandten wie klugen
ſachverſtän=
digen Verfaſſerin gibt ein treues Spiegelbild jener
undurch=
ſichtigen Verhältniſſe, welche dem Uneingeweihten eine
un=
unterbrochene Reihe von Glück und Rauſch zu ſein
ſchei=
nen, in Wahrheit aber ein Gewebe intimer Tragödien ſind.
Mitten in dieſe Beziehungen wird die junge Maria Veldt
verſetzt; ſie ſtrauchelt ohne zu ſtürzen, und nachdem ihr
die Schuppen von den Augen gefallen, kehrt ſie heim. Aber
auf väterlichem Boden erſt vollzieht ſich jener ſchmerzliche
an Enttäuſchungen reiche Läuterungsprozeß, der ſchließlich
aus dem ungeſtümen, trotzigen Mädchen eine Frau von
ſeeliſchem Gleichgewichte macht.
— Reiſeverbindungen nach und durch
Baden. In überſichtlicher Weiſe orientieren dieſe
illu=
ſtrierten Fahrpläne über die Hauptverbindungen nach und
über Baden. Die Strecken Berlin, Hamburg und Bremen-
Frankfurt-Darmſtadt-Baden-Schweiz und Italien,
ſo=
wie Schwarzwaldbahn-Bodenſee (Engadin, Bayern
Tirol) ſind hierbei in beſonderen Heften behandelt. Die
illuſtrierten Fahrpläne werden koſtenlos, zwei
Ueberſichts=
karten der Schwarzwaldbahnen mit anſchließenden
Ge=
bieten des mittleren und ſüdlichen Schwarzwaldes gegen
Einſendung von 25 Pfg. überſandt durch das
Inter=
nationale öffentliche Verkehrsbureau (Abt. Baden), Berlin
W. 8, Unter den Linden 14.
— Titel: 1. Was jeder Mieter und
Vermie=
ter von ſeinen Rechten und Pflichten wiſſen muß und
anderes mehr. 2. Was iſt beim Erwerv und Beſitz von
Grundſtücken zu beachten und wie kann man ſich vor
Ver=
luſten ſchützen? Zwei praktiſche Ratgeber mit vielen
Winken und zahlreichen Beiſpielen aus der Praxis,
ſo=
vie Vertrags= und Klage=Entwürfen von R. Tautz,
Breslau II. Preis je 50 Pfg. Die Bücher können nur
von einem Praktiker geſchrieben ſein, der über einen
rei=
chen Schatz von Erfahrungen verfügt. Für Mieter und
Vermieter enthalten ſie belehrende Winke und gute
Rat=
ſchläge.
Die Unruhen in Portugal.
* Liſſabon 12. Juli. In der vorvergangenen
Nacht haben 1000 Mann Infanterie und
Kaval=
lerie Liſſabon mit der Beſtimmung nach Norden
ver=
laſſen. In Tuy hat ein Trupp Verſchwörer
republika=
niſche Kavallerie angegriffen. Die Royaliſten wurden
ge=
ſchlagen und flohen mit einem Verluſt von 14 Toten. Es
ſcheint, daß die Republikaner nur geringe Verluſte
er=
litten haben.
* Liſſabon, 11. Juli. Die Kolonne
Concei=
ros flüchtete in die Berge von Larouco. Wie es ſcheint,
wollen die Aufſtändiſchen von Cabeceiros de Baſto zu
ihnen ſtoßen. Der Pfarrer nahm 800 Männer mit. In
der Ortſchaft verblieben nur Frauen, Kinder und Greiſe.
* Liſſabon, 12. Juli. Hauptmann
Con=
ceiro lagert mit 350 bewaffneten Anhängern und vier
Schnellfeuer=Geſchützen auf ſpaniſchem Gebiet, gegenüber
Montalegro Die 350 Royaliſten, denen es gelang, aus
Cabeceiro zu flüchten, verſuchen, zu den Truppen
Con=
ceiros zu ſtoßen. 150 von ihnen ſind gut bewaffnet. Es
iſt wahrſcheinlich, daß dieſer Verſuch an der
Wachſam=
keit der republikaniſchen Truppen ſcheitern wird, die
ihnen den Weg verſperren. Die Wohnung des
katholi=
ſchen Pfarrers von Caboceiro, der die Aufrührer anführte,
wurde in Brand geſteckt.
* Madrid, 12. Juli. Mehrere portugieſiſche
Verſchwörer wurden nach Ueberſchreiten der Grenze
in Spanien verhaftet.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſv.=Bureänf
* Stuttgart, 12. Juli. Gegenüber der Meldung
einiger Blätter, die Militärkonvention
zwi=
ſchen Preußen und Württemberg ſei durd
ein die gegenſeitige Kommandierung von
Sanitätsoffi=
zieren und Veterinäroffizieren ermöglichendes Abkommen
erweitert worden, erfährt der „Schwäbiſche Merkur” von
unterrichteter Seite, daß zwar in den letzten Monaten
Unterhandlungen über dieſe Erweiterung ſtattgefunden
haben, daß jedoch ein Abkommen noch nicht abgeſchloſſ.
ſen iſt.
* Jena, 12. Juli. Das Jenaer Volksblatt ſchreibt
In Neuengönn ſind beim Baden in der Saale fünf
Berliner Kinder in eine tiefe Stelle geraten. Zwei
davon wurden gerettet. drei Kinder ſind ertrunken.
* Magdeburg, 12. Juli. Von den bei dem
Brand=
unglück der Hildebrandtſchen
Mühlen=
werke Schwerverletzten ſind vier geſtorben.
Einſchließlich der drei Vermißten (nicht vier, wie
gemel=
det) beträgt die Geſamtzahl der Opfer ſieben.
* Bergen, 11. Juli. Die „Hohenzollern” mit dem
Kaiſer an Bord iſt nach auter Fahrt heute abend
7¼ Uhr vor Bergen eingetroffen.
* Paris, 12. Juli. Der Bey von Tunis iſt heute
morgen hier eingetroffen.
* Waſhington, 12. Juli. In der Note an
Staats=
ſekretär Knor bezüglich des Panamakanals erhebt
England auch Einſpruch gegen die Klauſel des
Geſetzentwurfs, daß Schiffe, die ſich im Beſitze von
Eiſenbahngeſellſchaften befinden, von der Benutzung des
Panamakanals ausgeſchloſſen ſein ſollen. Dieſe
Beſtim=
mung würde die Canadian Pacific=Eiſenbahn und
andere kanadiſchen Eiſenbahnen ſchädigen, die Schiffe be=
ſitzen. Die engliſchen Vorſchläge ſind dem Senator
Brandegee überwieſen worden, der aber dem
Staats=
departement erklärt hat, daß es unmöglich ſei, die
par=
lamentariſche Erledigung der Bill hinauszuſchieben.
H. B. München, 12. Juli. Die 40jährige, bei einer
Berliner Dame in Stellung befindliche Anna Kraus,
die dieſe begleitete, glitt bei einem Ausflug an der
Weisbach=Schlucht bei Reichenhall aus, ſtürzte in die
Weisbach und ertrank.
H. B. Dortmund, 12. Juli. Vor dem hieſigen
Schwur=
gericht begann heute der Prozeß gegen die
Dy=
namitverbrecher von Aſſeln. Angeklagt ſind
acht Perſonen, ſämtlich Bergleute aus Aſſeln und
Um=
gebung. Es wird ihnen ein Dynamit=Komplott und die
Vorbereitung eines Dynamit=Attentates zur Laſt gelegt.
Das Verbrechen wurde während der Streikzeit begangen.
Für die Verhandlung ſind zwei Tage in Ausſicht
ge=
nommen.
— Breitengüßbach, 12. Juli. In Leinertshofen
wur=
den beim Einſturz eines Brunnenſchachtes
drei Arbeiter begraben; der Baumeiſter, der die
Ver=
unglückten retten wollte, wurde von den Gaſen betäubt
und konnte nur als Leiche geborgen werden. Die
Arbei=
ter konnten noch nicht geborgen werden.
H. B. Kattowitz, 12. Juli. Ein ſchwerer Unfall
ereignete ſich in einer Sandgrube bei Domb. Mehrere
Arbeiter wurden durch eine einſtürzende Sandwand
ver=
ſchüttet. Einer konnte nur als Leiche geborgen werden;
die anderen ſind zum Teil ſchwer verletzt.
Innsbruck, 12. Juli. Bei einer Wagenfahrt
am Toblauer See wurde die Familie Philiyp
aus Berlin von einem Charlottenburger Kaufmann mit
vorgehaltenem Revolver aufgefordert, ihre Tochter
herauszugeben. Der Familie gelang es, zu entkommen.
Es handelt ſich anſcheinend um einen in beiderſeitigem
Einverſtändnis gemachten Entführungsverſuch.
H. B. Paris, 12. Juli. Das Journal bringt heute
die Meldung, daß das Unterſeeboot „Jule” ſeit
Dienstag verſchollen iſt. Die „Jule” hatte am
Dienstag Toulon verlaſſen, um eine Dauerfahrt von 800
Meilen unter dem Waſſer auszuführen. Das Boot war
vorſichtshalber von dem Torpedobootszerſtörer „
Traval=
leur” begleitet. Es iſt jedoch ſeit Paſſieren der
Sangui=
naire=Inſeln von ſeinem Begleitſchiff nicht wieder
ge=
ſehen worden. Geſtern abend iſt der
Torpedobootszer=
ſtörer „Mousqueton” auf die Suche nach der „Jule‟
von Toulon ausgefahren.
H.B. Paris, 12. Juki. Der oft ſehr gut unterrichtete
Cri de Paris weiß heute von überaus intereſſanten
diplomatiſchen Zuſammenkünften zu
er=
zählen, deren Schauplatz Ende dieſes Monats die Villa
des ruſſiſchen Botſchafters Iswolski in Tegernſee ſein
werde. In dieſer ruſſiſchen Villa in den bayeriſchen
Alpen werden der Reihe nach der öſterreichiſche Miniſter
des Aeußeren Graf Berchtold. Graf Henckel v.
Donners=
marck, der deutſche Botſchafter in Waſhington Graf
Bernſtorff und vielleicht auch der Reichskanzler v.
Beth=
mann Hollweg Gäſte des Herrn Iswolkski ſein. Die
Gemahlin Iswolskis hält ſich zurzeit in München auf,
zum die Vorbereitungen für den Empfang der illuſtren
Gäſte zu treffen.
Im Sommer Lebertran!
Natürlich — doch nur in Form von
Scotts Emulſion genommen! Denn
mor=
gens, mittags und abends regelmäßig einen
Löffel voll dürfte eine vorzügliche, bequeme
Weiſe ſein, wieder zu Kräften zu kommen.
Auf dieſe Art hat ſich Scotts Emulſion für
Erwachſene und Heranwachſende ſeit bald 40
Jahren bewährt, denn es iſt ihr Hauptvorzug
gegenüber gewöhnlichem Tran, daß ſie bei
größerer Wirkungskraft zu jeder Zeit, auch bei
der größten Hitze, zuträglich iſt und ſich gut
hält. Ein Verſuch wird dies am beſten
be=
ſtätigen, nur muß es Scotts Emulſion
(315223
ſein, keine Nachahmung.
Beſtandteile: Feinſter Medizinal=Lebertran 1500, prima
Glyzerin 50,0, unterphosphorigſaurer Kalk 4,3,
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ſaures Natron 2.0, pulv. Tragant 3,0, feinſter arab. Gummi
pulv. 20, Waſſer 129,0 Alkohol 110. Hierzu aromatiſche
Emulſion mit Zimt=, Mandel= und Gaultheriaöl je 2 Tropfen.
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355 M
denn jemand eine Reiſe tut mit kleinen Kindern,
ſo muß er im Sommer darauf achten, daß das
Kind ſtets ſeine gleichmäßige, leicht verdauliche Nahrung
bekommt und nicht auf die oft ſäuernde und verſchieden
ausfallende Milch angewieſen iſt. Man verſorge ſich
vorher mit Neſtle’s Kindermehl, der beſten
Nahrung für kleine Kinder.
(15196M
Akademie für Sozlal- und
Handelswissenschaften
Beginn d. Winter-
Frankfurt a. M. semesters 24.okt.
Das Vorleſungsverzeichnis, das ſämtliche Fächer
der Handelshochſchule einſchließt, ſowie die Prüfungsordnungen
für die kaufmänniſche Diplom=, die Handelslehrer= und die
Verſicherungsverſtändigen=Prüfung werden unentgeltlich von
der Quäſtur zugeſandt.
Der Verwaltungsausſchuß: Dr. Adlckes, Oberbürgermeiſter.
über Vermögens=, Fami=
Auskunffe lien= u.
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niſſe, Beobachtungen,
Ermittelungen bei Eheſcheidungs= u.
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zeſſen! Solide Preiſe! Zahlreiche Empfehlungen.
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Fr. Detektiv-Zentrale b. H. Salzhaus6
Frankfurt a. M. — Tel. I 4359. (6416a
ſſa wir nicht jedem perſönlich unſeren Dank
ausſprechen können, ſo ſagen wir auf dieſem
Wege Allen, die unſerer an unſerer Silbernen
Hochzeit gedachten,
(*1027
herzlichſten Dank.
G. Netz und Frau.
Todes=Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Mitteilung.)
Am 10. I. Mts. verſchied unerwartet in
Gut Aukofen unſere liebe Mutter, Großmutter
und Schwiegermutter
(15203
Frau Babette Schuh
geb. Koppert.
Schmerzerfüllt zeigen wir dies hiermit
Verwandten und Bekannten an.
Die trauernd Hinterbliebenen.
In deren Namen:
Ernst Schmeel III.,
Rechtsanwalt.
Darmſtadt, 11. Juli 1912.
Dankſagung.
Für die überaus zahlreichen und herzlichen
Beweiſe aufrichtiger Teilnahme an dem
unerſetz=
lichen Verluſte meiner unvergeßlichen, geliebten
Mutter
(B15183
Frau
Justine Valentin Wwe.
ſage hiermit und nur auf dieſem Wege den
herz=
lichſten Dank.
Friedrich Weigold
Großh. Hofgarteninſpektor.
und Familie.
Darmſtadt, den 12. Juli 1912.
Feie Retehe
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Das Hochdruckgebiet über Europa hat ſich verſtärkt;
es beherrſcht unſere Witterung vollſtändig, ſo daß es
heiter und trocken iſt. Geſtern wurden ſehr hohe
Temperaturen gemeſſen, auch die heutigen
Morgen=
temperaturen liegen wieder hoch. Von Weſten her ſchiebt
ſich ein Tief gegen den Kontinent vor, das uns jedoch
morgen noch nicht erheblich beeinfluſſen wird.
Rand=
wirbel dürften Gewitter verurſachen.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 13. Juli:
Meiſt heiter, trocken, warm; Gewitter.
Tagesialender.
Samstag, 13. Jult.
Sommerfeſt des Bürgervereins und Darmſtädter
Fechtklubs um 8½ Uhr im Bürgervereinsgarten.
Sommerfeſt des Kaufmänniſchen Vereins um 8½ Uhr
im Saalbau.
Sommerſeſt des Darmſtädter Männer=
Geſanpverein=
um 8½ Uhr im „Schützenhof”.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — „Perkeo”
um 8 Uhr. — Heſſiſcher Hof um 8 Uhr. — Schuls
Fel=
ſenkeller um 8 Uhr. —
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 4—11 Uhr.
Bilder vom Tage (Auslage Rheinſtraße 23): Prinz
Heinrich von Preußen als Segler bei der Kieler
Re=
gatta; das zerſtörte Zeppelinluftſchiff „Schwaben”; das
Ozean=Luftſchiff „Acron” und ſein Führer; Porträts
vom Tage.
Sonntag, 14. Juli.
Stiftungsfeſt der Zimmerſchützen=Geſellſchaft „Tell”
um 5 Uhr im „Mathildenhöhſaal”.
Wanderung des Deutſchevölkiſchen Turnvereins „Jabn”
nach Laudenbach (Abfahrt 6.10 Uhr).
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Schützenhof
um 8 Uhr. — Perkeo” um 4 und 8 Uhr. — Schuls
Fel=
ſenkeller um 4 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Montag, 15. Juli.
Hofreite=Verſteigerung der Johs. Haus Witwe
(Forſtmeiſterſtraße 14) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht II.
Städtiſches Muſeum (Schloßgraben 9). Geöffnet
Sonn= und Feiertags, ſowie Mittwochs und
Frei=
tags von 11—1 und 3—5 Uhr, bei freiem Eintritt. —
Dienstags, Donnerstags und Samstags von 10—1
Uhr (Eintritt 30 Pfg.).
Großh. Porzellanſammlung im Prinz=Georgs=
Palais (Schloßgartenplatz). Geöffnet Dienstags und
Freitags von 3—4 Uhr, Sonntags von 11—1 Uhr.
Eintritt 50 Pfg.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
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Möbeln. Beſichtigung jederzeit ohne Kaufzwang. (15283a
Knabenpenſionat Goetheschule Offenbach a. M.
Privat=, Real= und Handelsſchule, erteilt Einjährigenzeugnis.
Gute Verpflegung und Aufſicht. Sorgfält, Ueberwachung der
Schul=
arbeiten. Großer Garten. Zentralheizung, elektr. Licht. (2154fI
Proſpekte durch die Direktion.
Mäßiger Penſionspreis.
Kurſe vom 12. Juli 1912.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
InProz.
Zf.
Staatspapiere.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 100,00
3½ Deutſche Reichsanl. . 90,00
80, 10
do.
3
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,00
3½ do. Conſols . . . 89,90
80,00
3 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 100,10
93,70
do.
3½
85,50
do.
3
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 100,50
88,20
do.
3½
do.
3
4 Hamburger Staatsanl. 100,30
4 Heſſ. Staatsanleihe . 99,80
4 do. do. (unk. 1918) 100,20
do.
88,30
3½
77,50
do.
3
3 Sächſiſche Rente . . . . 80,30
4 Württemberger v. 1907 100,30
do. v. 1875 95,20
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
1¾ Griechen v. 1887 . . 54,00
3¾ Italiener Rente .
4½ Oeſterr. Silberrente 91,70
4 do. Goldrente . . . 96,10
4 do. einheitl. Rente 88,25
3 Portug. unif. Serie I 63,90
3 do. unif. Ser. III 66,40
13 do. Spezial
9,80
5 Rumänier v. 1903 . . 101,80
4. do. v. 1890 . . 96,00
4. do. v. 1905 . . 91,70
90,60
4 Ruſſen v. 1880
90,60
4 do. v. 1902 .
100,70
4½ do. v. 1905
.89,50
3½ Schweden .
4 Serbier amort. v. 1895 85,20
4 Türk. Admin. v. 1903 82,60
4 Türk. unifiz. v. 1903 89,30
4 Ungar. Goldrente
91,20
4 do. Staatörente . . . 89,00
Zf.
In Proz.
5 Argentinier
100,90
4
do.
87,20
4½ Chile Gold=Anleihe .
5 Chineſ. Staatsanleihe . —
4½
do.
4½ Japaner . . . . . . . 94,70
5 Innere Mexikaner . . . 95,50
3
do.
60,20
4 Gold=Mexikanerv. 1904 88,40
5 Gold=Mexikaner . . . . 100,20
3 Buenos Aires Provinz 71,50
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
9 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt . . . . . . . 144,20
5 Nordd. Lloyd . . . . . 120,90
6 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 124,50
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 . . 112,25
8 Baltimore und Ohio . 106,50
6½ Schantungbahn . . . 132,15
6½ Luxemb. Prince Henri
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 18,60
6 Pennſylvania R. R. . 121,40
Letzte Induſtrie=
Divid. Aktien.
4 Brauerei Werger .
25 Bad. Anilin= u. Soda=
. 519,50
Fabrik
14 Chem. Fabrik
Gries=
heim
. 258,00
30 Farbwerke Höchſt . . 634,00
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . 350,00
10 Cement Heidelberg . . 149,90
30 Chem. Werke Albert 460,40
12½ Holzverkohlung
Kon=
ſtanz .
312,00
4 Lahmeyer .
126,00
In Proz
Letzte
Divid.
7½ Schuchert, Nürnberg 161,90
12 Siemens & Halske . 241,75
5 Bergmann Electr. . . 141,40
10 Deutſch. Ueberſee Electr. 168,40
0 Gummi Peter . . . 125,00
0 Kunſtſeide Frankfurt 129,00
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . . 533,80
10 Maſchinenf. Badenia
6 Wittener Stahlröhren 201,50
8 Steana Romana Petr. 140,10
15 Zellſtoff Waldhof . . 235,60
12½ Bad. Zucker=
Wag=
häuſel . . . . . . . 218,00
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 120,50
3 Südd. Immobilien . 69,00
Bergwerks=Aktien.
12 Aumetz=Friede . . . . 187,75
12½ Bochumer Bergb. u.
Gußſt. . . . . . . 231,00
11 Deutſch=Luxemburg.=
Bergb.
173,75
188,50
10 Gelſenkirchener .
8 Harpener .
.187,75
15 Phönix Bergb. und
Hüttenbetrieb. . . 261,10
0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
. 80,25
Caro. . .
4 Laurahütte . . . . . . 172,00
10 Kaliwerke Aſchersleben
„ Weſteregeln 192,00
11
7½ South Weſt Africa
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Gef. 87,75
4½ Nordd. Lloyd=Obl. 100,00
4 Eliſabethbahn, freie . . 94,80
4 Franz=Jofefs=Bahn . . 90,50
75,50
3 Prag=Duxer .
5 Oeſterr. Staatsbahn . 104, 10
4 Oeſterr. Staatsbahn . 94,00
3
78,75
do.
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 99,80
In Proz.
Bf.
4 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 77,00
53,20
do.
2//10
77,00
3 Raab=Oedenburg
4 Kronprinz Rudolfbahn 93,50
4 Ruſſ. Südweſt . .
88,50
4½ Moskau=Kaſan . . . 96,70
do.
4 Wladichawchas
98,60
4 Rjäſan Koslow .
3 Portugieſ. Eiſenb. . . 73,50
4½
do.
2¾/10 Livorneſer . .
68,50
3 Salonique=Monaſtir . 63,70
4 Bagdadbahn . .
4½ Anatoliſche Eiſenb. . 96,90
4 Miſſouri=Pacific
71,50
4 Northern=Pacific . . . 100,20
4 Southern=Pacific
95,20
5 St. Louis und San
Francisco.
87,75
5 Tehuantepec . .
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Zürich . . 194,30
7 Bergiſch=Märkiſche
Bahn . . . . . . . 150,20
9½ Berlin. Handelsgeſ. . 167,50
6½ Darmſtädter Bank . 121,75
12½ Deutſche Bank . . . 254,75
6 Deutſche Vereinsbank . 124,20
6 Deutſche Effekt.= und
W.=Bank . . . . . 117,30
10 Diskonto=Kommandit 185,60
8½ Dresdener Bank . 154,00
9½ Frankf. Hypoth.=B. 137,40
6½ Mitteld. Kreditbank 118,90
7 Nationalb. für Deutſchl. 123,00
7 Pfälziſche Bank . . . . 129,00
5.86 Reichsbank . . . . . 135,50
7 Rhein. Kreditbank . . . 135,00
7½ A. Schaaffhaufen.
Bankverein . . . . 124,40
Wiener Bankverein . 133,70
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 16 u. 17 . . . 98,30
N. Pfandbriefe. InProz.
8½ Frankf. Hypoth.=Bank
S. 19 . . . . . . . 89,10
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
S. 15—19, 21—26 97,50
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 99,00
88,00
do.
8½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 100,20
89,20
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
99,80
S. 12, 13, 16
S. 14, 15, 17, 24/26
18—28 . . . . . .
99,90
Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, 6—8
89,20
89,00
S. 3—5
S. 9—11
89,10
4 Meininger Hyp.=Bank 99,20
do.
88,30
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1917) . . 97,80
do. (unk. 1914) . . 88,00
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf., 99,90
do.
89,60
8½
Städte=
Obligationen.
4 Darmſtadt
. . . 98,20
3½ do.
90,00
4 Frankfurt.
* 100,00
8½ do.
93,80
4 Gießen
98,90
8½ do.
91,00
4 Heidelberg
99,20
3½ do.
88,20
4 Karlsruhe
8½ do.
89,00
4 Magdeburg
99,10
3½ do.
4 Mainz
3½ do.
90,00
4 Mannheim
98,75
3½ do.
4 München
98,30
3½ Nauheim
4 Nürnberg.
. . . 100,00
3½ do.
4 Offendach
In Proz.
Bf.
3½ Offenbach
4 Wiesbaden .
99,80
3½ do.
94,00
4 Worms .
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1888
Verzinsliche
Anlehensloſe.
Badiſche . . . Tlr. 100
3½ Cöln=Mindner , 100 134,20
Holl. Komm. . fl. 100
Madrider . . Fs. 100
4 Meininger Pr.=
Pfand=
briefe . . . . . . . 135,80
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 172,50
3 Oldenburger . . . . . . 125,00
2½ Raab=Grazer fl. 150 113,80
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger . . . . . fl. 7
Braunſchweiger Tlr. 20 199,50
Fs. 15
Freiburger
Fs. 45 —
Mailänder
Fs. 10 30,10
do.
ſl. 7
Meininger
Oeſterreicher v. 1864 fl. 100 510,60
do. v. 1858fl.100 459,50
Ungar. Staats . . fl. 100 366,00
Benediger . . . . Fs. 30 45,50
Türkiſche . . . . Fs. 400 170,60
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns
20,42
20 Franks=Stücke .
16,29
Amerikaniſche Noten . . . 4,18¼
Engliſche Noten .
20,46
Franzöfiſche Noten.
81,25
Holländiſche Noten.
169,65
Italieniſche Noten .
81,30
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,95
Ruſſiſche Noten
Schweizer Noten . . . . . 81,05
Reichsbank=Diskonto . . . 4½.
Reichsbank=Bomhard 23f. a½
Bekanntmachung.
Die nachſtehende Zuſammenſtellung von Schießtagen auf dem
Truppenübungs=
platz Darmſtadt im Laufe des Monats Juli bringen wir hierdurch zur allgemeinen
Kenntnis.
(14000
Darmſtadt, den 22. Juni 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: von Werner.
Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppen=Aebungsplatz Darmſtadt
für die Zeit vom 13. bis 19. Juli 1912.
Dauer der
Die Abſperrung
Datum
Tag
Truppenteil 1Abſperrung
erſtreckt ſich
von bis
13. Juli 1 Samstag
10%V. 100N.
16. Juli Dienstag
800
100
Ueber das ganze
Feldartillerie
18. Juli 1 Donnerstag
Abſperr=Gelände
19. Juli Freitag
Bekanntmachung.
Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß von Truppenteilen des
XVIII. Armeekorps am 11., 12., 16., 18., 19., 22., 23., 25., 26., 29., 30. Juli, 1., 2., 5.,
7 Uhr abends Schießen mit
ſcharfer Munition auf dem Schießplatz bei Meſſel abgehalten wird.
Schußrichtung vom Steinhügel, 1 km nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Das gefährdete Gelände:
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
„ Weſten: Dammweg-Brunnersweg ausſchließlich,
„ Süden: Forſthaus Steinacker-Steinhügel ausſchließlich,
„ Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über
Milches=
wieſe-Sauwieſe-Schreibertswieſe-Geishecke einſchließlich
wird während des Schießens durch Poſten, Wegſchranken und Warnungstafeln abgeſperrt.
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten. (
Polizeiver=
ordnung Kreisamt Darmſtadt 25. September 1909, Kreisamt Offenbach a. M. 20.
Sep=
tember 1909).
Darmſtadt, den 19. Juni 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
(13886a
Die Gemeinde Groß=Umſtadt beabſichtigt, mit dem am 6. September d. Ja.
daſelbſt ſtattfindenden Pferde=, Fohlen=, Faſel= und Zuchtviehmarkt eine Verloſung
von Ausſtellungsgegenſtänden zu verbinden.
Das Großh. Miniſterium des Innern hat die nachgeſuchte Erlaubnis zur
Ver=
anſtaltung dieſer Verloſung unter der Bedingung erteilt, daß bis zu 15 000 Loſe zu
1 Mk das Stück ausgegeben werden dürfen und mindeſtens 60½ des nach Abzug
der Reichsſtempelabgabe verbleibenden Bruttverlöſes aus dem Verkaufe der Loſe zum
Ankanf von Gewinngegenſtänden zu verwenden ſind.
Der Vertrieb der Loſe im Großherzogtum Heſſen iſt geſtattet.
(15252
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 filbernes Gliederarmband. 1 Schirm. 1 Paar
weiße Damenglacéhandſchuhe. 1 grauer Knabenhut. 6 neue weiße
Taſchentücher mit Zeichen. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit 3 Pfg. u.
F. Schlüſſel. 1 ſilbernes Filigrankreuz. — Im Monat Juni in den
Wagen der elektriſchen Straßenbahn liegen geblieben und von
der Verwaltung abgeliefert: 1 Damenſchirm. 2 Spazierſtöcke. 6 Paar
verſchiedene und 1 einzelner Handſchuh. 2 kleine Schlüſſel. 4
Porte=
monnaies mit einigem Inhalt. 1 Paket, enth. 1 Jacke, 1
Taſchen=
tuch und 1 wollenes Tuch, 1 Heft (Für das Haus). 1 Notenheft.
1 blaue Brille. 2 Hutnadeln.
(15267
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
lſicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Spitzhund, 1 Pinſcher. 2 Pinſcher, 1 Rehpinſcher
(zugelaufen). Die Hunde können von den Eigentümern bei dem
5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht
ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags um
10 Uhr, ſtatt.
(15225
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 14. Juli,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Hof=Apotheke. Ballonplatz und Adler=Apotheke,
Wilhelminenplatz. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab
geſchloſſen.
Bekanntmachung.
Betr.: Ausnahmen vom Verbot der Sonntagsarbeit in
hand=
werksmäßigen Betrieben.
Nachdem in letzter Zeit wiederholt in Betrieben des
Hand=
werks Verſtöße gegen die Vorſchriften über die Sonntagsruhe
feſt=
geſtellt und zur gerichtlichen Anzeige gebracht worden ſind, bringen
wir nachſtehend aus der Bekanntmachung des Bundesrats vom
5. Februar 1895 (R. G. Bl. S. 12) die für die bezeichneten
Gewerbe=
betriebe zugelaſſenen Ausnahmen von dem Verbot der
Sonntags=
arbeit erneut zur Kenntnisnahme und Nachachtung.
Darmſtadt, den 10. Juli 1912.
(15125fs
Großherzogliches Polizeiamt
Gennes.
In den nachſtehend aufgeführten Gewerbebetrieben iſt an Sonn=
und Feſtagen die Beſchäftigung von Arbeitern zu den in der
nach=
folgenden Tabelle angegebenen Zeiten und Bedingungen geſtattet:
Bezeichnung
Art der Betriebe
Bedingungen
der zugelaſſenen Arbeitszeit
Der Betrieb iſt geſtattet an ſWerden 10 Arbeiter
im handwerks=6 nach Wahl des Arbeit=oder mehr in dem
mäßlg. Betriebl gebers zu beſtimmenden 1Betriebe regelmäßig
Sonn= und Feſtagen bis beſchäftigt, ſo dürfen
12 Uhr mittags. Dieſe Be=iugendliche Arbeiter
fugnisfindet auf das Weih=(Perſonen unter 16
nachts=, Neujahrs=, Oſter=, 1Jahren) zur Sonn=
Himmelfahrts= und Pfingſt=tagsarbeit nicht
her=
feſt keine Anwendung.
angezogen werden.
wie zu 1
Für jugendliche Ar=
2.
Damenkonfek=
tion und
Putz=
beiter verboten.
macherei
3. Schuhmacherei wie zu 1
wie zu 1.
4. Kürſchnerei
wie zu 1
wie zu 1.
5. Herſtellen von wie zu 1, jedoch nur anwie zu 1.
Stroßhüten
4 Sonntagen
6. Chemiſche
wie zu 1
wie zu 1.
Wäſcherei und
Schönfärberei f.
Kleidungsſtücke
Wenn Arbeitgeber von dem Recht der Sonntagsarbeit nach
den obigen Vorſchriften Gebrauch machen wollen, müſſen ſie dies
vor dem Beginn der Beſchäftigung der Ortspolizeibehörde (Großh.
Polizeiamt) anzeigen, ſowie innerhalb der Betriebsſtätte an geeigneter,
den Arbeitern zugänglichen Stelle eine Tafel aushängen, welche in
deutlicher Schrift die für die Beſchäftigung von Arbeitern an
Sonn=
tagen geltenden Vorſchriften, wie ſie ſich nach dieſer Bekanntmachung
auf Grund der vorerwähnten Bundesratsbekanntmachung vom 5. 2.
1895 für ihre Betriebe ergeben enthält. (Solche Tafeln ſind in C.
Forgers Druckerei in Offenbach a. M. zum Preiſe von 20 Pfennig
erhältlich.)
Wer den vorſtehenden Beſtimmungen zuwider Arbeiter an
Sonn= und Feſtragen beſchäftigt, wird gemäß § 146a der R.=
Ge=
werbeordnung mit Geldſtrafe bis zu 600 Mk., im
Unvermögens=
falle mit Haft beſtraft.
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 17. Juli I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Gaſtwirt Heinrich
Müller Eheleuten zu Neu=
Iſen=
burg, im Grundbuch der
Gemar=
kung Darmſtadt zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
22 65%/100 475 Hofreite
Emil=
ſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K48/12
Darmſtadt, den 14. Juni 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V13090
Bekanntmachung.
Mittwoch, 31. Juli I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Schuhmacher Wilhelm
Valentin Neubauer Eheleuten
da=
hier zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 89¾/10 108 Hofreite Große
Ochſengaſſe
Nr. 16,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K52/12
Darmſtadt, 25. Juni 1912.‟
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V13982
Fürſorgeſtelle für Lungenkranke.
Die Sprechſtunden in der
Für=
ſorgeſtelle für Lungenkranke (
Wil=
heiminenſtr. 34) finden jetzt wieder
Mittwochs nachmittags von 1½
bis 3½ Uhr ſtatt. (15083ds
Darmſtadt, 9. Juli 1912.
Der Oberbürgermeiſter
Dr. Gläſſing.
In dem ſtädtiſchen Gebäude am
neuen Hauptbahnhof ſind
zwei zu Geſchäftszwecken (
Wa=
renverkauf) geeignete Räume
von 22 und 12 am Bodenfläche
alsbald zu vermieten.
Die Vermietungsbedingungen
liegen im Stadthaus, Zimmer
Nr. 56, woſelbſt auch jede weitere
Auskunft erteilt wird, zur Einſicht
ofſen.
(14958ms
Darmſtadt, den 2. Juli 1912.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Jaeger.
Die Reinigung
von außergewöhnlichen
Fenſter=
flächen in verſchiedenen ſtädtiſchen
Gebänden ſoll vergeben werden.
Bedingungen liegen bei dem
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
Angebote ſind bis
Samstag, den 20. Juli 1912,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzu=
(15229so
reichen.
Darmſtadt, am 12. Juli 1912.
Stadtbauamt.
Buxbaum.
Städt. Hallenſchwimmbad
Darmſtadt, Mühlſtraße 33.
Schwimmbäder, Wannenbäder,
Brauſebäder, Heißluft=, Dampf.
Maſſage= und Duſchbäder,
Elek=
triſchlichtbäder und
Kohlenſäu=
rebäder.
Die Anſtalt iſt zur Zeit
ge=
öffnet
1. an Werktagen:
von morgens 7 Uhr bis
abends 8½ Uhr
ununter=
brochen.
Samstags bis abends
9 Uhr.
2. an Sonn= und Feiertagen:
vormittags von 7 bis
12½ Uhr. (9518a
Die Verwaltung.
Belaninahung.
Montag, 12. Auguſt I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Erben des Andreas
Friedrich Ruhland dahier
gehö=
rigen Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
V 147/100 396¾/10 Hofreite
Wendel=
ſtadtſtraße
zwecks Aufhebung der beſtehenden
Gemeinſchaft in unſerem Büro
zwangsweiſe verſteigert werden.
Darmſtadt, 11. Juli 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
K61/12 Müller. (V15185
Bekanntmachung.
Mittwoch, 31. Juli I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Friedrich Ballé zu
Ofenbach a. M. und dem Bakoh
Mohr zu Darmſtadt, im
Grund=
buch hieſiger Gemarkung
zuge=
ſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. am
III 110¾/10 198 Grab=
Die=
gartenlburger=
III 112 3723%o Hof= (ſtraße
reite Nr. 96,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(B51/12
verſteigert werden.
Darmſtadt, 22. Juni 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V13981
Verſteigerungs-Anzeige.
Dienstag, den 16. Juli l. J., vormittags 9 Uhr,
verſteigere ich auf freiwilligen Antrag aus einem Nachlaß in dem
Verſteigerungslokal
Ludwigshalle, Obergaſſe 12
folgende Gegenſtände:
1 Sofa mit 6 Stühlen (rot. Plüſch), 1 Diwan, verſch. andere
Sofas, Seſſel u. Stühle, 1 Sekretär, 1 Glasſchrank, verſch.
Schreibtiſche, 1 Schreibkommode mit Aufatzſchränkchen,
1 Bücherſchrank, verſch. Waſchkommoden, Nachttiſche,
Kom=
moden und Kleiderſchränke, 2 kompl. Betten und Bettwerk,
1 Vertiko, 1 pol. Ausziehtiſch, verſch. Tiſche und Stühle,
Garderobe= und Büchergeſtelle, Spiegel, Bilder, Vorhängo,
Teppiche und Linoleumvorlagen, 1 Spinnrad, 1 Haspel,
Garnwickel, 2 Hand=Nähmaſchinen, 1 ſpaniſche Wand,
1 Raſierſpiegel, eine große Partie Bett= und Tiſchwäſche,
Porzellan und Glas, verſch. Goldſachen, ſilberne und
verſilb. Tiſchgeräte uſw., Küchenmöbel und ſonſt. Hausrat.
Die Verſteigerung findet an den Meiſtbietenden gegen bare
Zahlung ſtatt.
Darmſtadt, den 13. Juli 1912.
(15160so
Ernst Wolff, Amtsgerichtstaxator,
Mühlſtraße 62, am Kapellplatz.
Bekanntnachung.
Mittwoch, 14. Anguſt l. Js.,
vormittags 11 Uhr,
ſoll die den Jakob Mohr
Ehe=
leuten dahier zugeſchriebene
Lie=
genſchaft:
Flur Nr. qm
350 1644 Hofreite
Neckarſtr.
Nr. 4,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K30/12
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, kann
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
reicht.
Darmſtadt, 8. Juli 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V15184
Bekanntmachung.
Montag, den 15. Juli 1912,
vormittags 10 Uhr,
ſollen auf freiwilligen Antrag des
Nachlaßverwalters die zu dem
Nach=
laſſe der Johannes Haus Witwe,
geb. Baltzer, gehörigen
Liegen=
ſchaften:
Flur Nr. qm
I 252 249 Hofreite
Forſt=
meiſterſtraße 14,
I 253 276 Grabgarten
da=
ſelbſt,
XIII 229 400 Acker im
krum=
men Jochert,
XIII 230 994 Acker daſelbſt
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, verſteigert werden.
Darmſtadt, den 5. Juli 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen)
Frantz. (V14805
In unſer Handels=Regiſter,
Ab=
teilung B, wurde heute
einge=
tragen hinſichtlich der Firma:
Backſtein=Verkaufsſtelle
Darmſtadt, Geſellſchaft
mit beſchränkter Haftung,
Darmſtadt.
Durch Beſchluß der
Geſellſchaf=
ter vom 18. April 1912 iſt § 19
des Geſellſchaftsvertrags und die
§§ 4, 8 und 11 des Anhangs zum
Geſellſchaftsvertrag und durch den
Beſchluß der Geſelſchafter vom
31. Mai 1912 iſt § 23 des
Geſell=
ſchaftsvertrags und die §§ 1 und
10 des Anhangs zum
Geſellſchafts=
vertrag abgeändert. (15200 rich Stumpf hier zirka 10 Morgen
Darmſtadt, 8. Juli 1912.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
Weck=Apparat
e
nebſt Weckgläſer, nur einmal
gebraucht, bilig abzugeben. Of.
u. A 79 an die Expedition. (*1029
Friauninahung.
Die Firma K. Lang in
Darm=
ſtadt ſoll von Amtswegen in dem
Handels=Regiſter des
unterzeich=
neten Gerichts gelöſcht werden.
Es ergeht hiermit an die
ein=
getragene Inhaberin Eduard Lang
Ehefrau, Katharina, geb.
Freuden=
berger, zur Zeit unbekannten
Aufenthalts, oder deren
Rechts=
nachfolger die Aufforderung,
binnen einer Friſt von ſechs
Ms=
naten ihren etwaigen Widerſpruch
gegen die beabſichtigte Löſchung
geltend zu machen, andernfalls die
Firma von Amtswegen gelöſctt
wird.
(5159
Darmſtadt, 8. Juli 1912.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
Mehaminachung.
In dem Konkursverfahren über
das Vermögen des Wilhelm
Löber, Alleininhabers der Firma
H. Pfersdorff in Darmſtadt, wird
auf Antrag des
Konkursverwal=
ters, des Kaufmanns Karl Dechert
in Darmſtadt, die Einberufung
einer Gläubigerverſammlung
an=
geordnet, zur Beſchlußkaſſung über
den beabſichtigten Verkauf des
Warenlagers, ſowie der Geſchäfts=
und Ladeneinrichtung des
Gemein=
ſchuldners im Ganzen. (15231
Termin wird beſtimmt auf
Mittwoch, den 17. Juli 1912,
vormittags 9 Uhr,
Zimmer Nr. 216.
Darmſtadt, den 9. Juli 1912.
Großherzogliches Amtsgericht I.
Beanntnachung,.
Die am 4. ds. Mts. abgehaltene
wiederholte Verſteigerung von Holz
iſt genehmigt. Die Holzkäufer
wer=
den erſucht, die Abfuhrſcheine bei
der Bezirkskaſſe dahier einzulöſen
und ſich das Holz durch die
frag=
lichen Forſtwarte überweiſen zu
(15271‟
laſſen.
Darmſtadt, 12. Juli 1912.
Großh. Oberförſterei Beſſungen.
Heinemann.
Korn= und Hafer=
Verſteigerung.
Donnerstag, den 18. er.
abends 6 Uhr,
verſteigere ich im Auftrag des
Nach=
laßverwalters des Herrn Fried=
Korn und Hafer öffentlich
meiſt=
bietend. Die Fruchtſteht ſehr ſchön.
Zuſammenkunft der Steigerer
am alten Arheilger Weg (Gärt=
(*1038som
nerei Walter).
Kapp,
Großh. Gerichtsvollzieher.
bietet mein Saison- und Inventur-Ausverkauf eine
Einkaufs-Gelegenheit seltener Art. Es
kommen auch dabei nur beste
Quali-
täts-Waren zum Verkauf und die
10-300
greifbaren Ersparnisse betragen
Es sind noch grosse Posten herausgesetzter
Darbraufse
Leib-, Tisch-, Bett- Haus- und Küchen-Wäsche
vorhanden, der-Besichtigungsich in jed. Falle empfiehlt
Spezial-
Ernst-Lud-
Geschaft Kädwie Senwus wigstrasse 20.
(15280
Siret ſir Ben=
Der in der Stadt=Gemarkung hergeſtellte Wein und
Obſt=
wein (auch Johannisbeer= und Stachelbeerwein) unterliegt der
Oktroi=
abgabe.
Wer Wein oder Obſtwein herſtellt, hat dies vor Beginn der
Kelterung der Oktroiverwaltung ſchriftlich oder mündlich anzuzeigen
unter gleichzeitiger Angabe, an welchen Tagen die Kelterung
be=
gonnen und beendet werden ſoll. Ueber die Anzeige wird eine
Be=
ſcheiniguug erteilt, die im Kelterhauſe aufzubewahren und dem mit
der Aufſicht beauftragten Oktroiperſonal auf Verlangen vorzuzeigen iſt.
Die Kelterung wird durch das Oktroiperſonal überwacht, dem
zu jeder Zeit bereitwillig zu geſtatten iſt, die Menge des bereiteten
Moſtes, ſowohl im Kelterhaus, als im Keller feſtzuſtellen. Vor dieſer
Feſtſtellung darf von dem gewonnenen Moſt nichts verbraucht oder
entfernt werden.
Nach beendeter Kelterung wird der Oktroi von dem hergeſtellten
Moſt nach den Sätzen des Oktroitarifs berechnet und erhoben.
Hier=
bei werden von der durch die Aufnahme ermittelten Geſamtmenge
5 Prozent für Hefe in Abzug gebracht.
Ausgenommen von den vorſtehenden Kontrollmaßregeln ſind
die Weingroßhändler, denen die im § 2 der Bekanntmachung vom
30. November 1903, betreffend den Oktoitarif, vorgeſehene
Erleichte=
rung für den Weinhandel zugeſtanden iſt. Sie haben nach Anleitung
der Verwaltung ein beſonderes Kelterregiſter zu führen, in das die
Menge des hergeſtellten Moſtes täglich gewiſſenhaft einzuſchreiben
iſt. Am Schluſſe der Kelterung haben ſie einen eigenhändig
unter=
ſchriebenen Auszug aus dieſem Regiſter der Verwaltung zuzuſtellen.
Er dient als Grundlage für die Berechnung und Erhebung des
Oktrois.
Der Oktroiverwaltung ſteht das Recht zu, von dem oben
vor=
geſchriebenen Kelterregiſter Einſicht zu nehmen.
Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Beſtimmungen werden
entweder nach § 15 des Oktroi=Reglements vom 24. Auguſt 1832 als
Hinterziehung beſtraft oder, falls der Betrag des hinterzogenen
Oktrois nicht feſtgeſtellt werden kann, mit Ordnungsſtrafen von
2 Mark bis 30 Mark geahndet.
(13904a
Darmſtadt, den 21. Juni 1912.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
Die Sparkasse im eienen Heim.
Aufgabe der Sparkaſſe iſt es, den
Sparſinn nach ieder Richtung hin zu
heben und zu fördern. Die
Gelegen=
heit zum Sparen muß allen Kreiſen,
insbeſondere der Jugend, ſo leicht
und bequem wie nur möglich gemacht
werden.
Wir haben deshalb mit
Geneh=
migung der Stadtverordneten=
Ver=
ſammlung beſchloſſen,
Heimsparbüchsen
einzuführen. Durch ſie kann zu ieder Zeit auch der kleinſte Betrag,
der im Augenblick den Weg zur Sparkaſſe nicht verlohnt, ſicher
ver=
wahrt werden. Der Sparer wird dadurch abgehalten, ihn in
unwirt=
ſchaftlicher Weiſe zu verausgaben.
Die Heimſparbüchſe wird leihweiſe unentgeltlich abgegeben,
wenn auf das dazu gehörige Sparkaſſenbuch mindeſtens 3 Mark
ein=
gezahlt ſind. Jeder Einleger erhält dabei die darüber beſtehenden
beſonderen Beſtimmungen.
Ganz beſonders empfehlen ſich die Heimſparbüchſen zu Paten=,
Konfirmations=, Weihnachts= und Geburtstagszwecken.
Folgende Tabelle zeigt, was bei täglicher Rücklage ſelbſt der
kleinſten Summe geſpart werden kann=
Jeden Ergibt mit Zins und Zinſeszins zu 3½% nach:
Tag 1 Jahr 5 Jahren 10 Jahren15 Jahren 20 Jahren 25 Jahren
geſpart: Mark Mark Mark Mark Mark Mark
10 Pfg. I 36.45 195.40 427.40 702.94 1030.22 1414.92
72.90 390.80 854.80 1405.88 2060.44 2820.84
20 „
30 „ 109.35 I 586.20 1282.20 2108.82 3090.66 4244.76
145.80 781.60 1 1709.60 2811.76 4120.88 5659.68
40 „
182.25 1 977.— 2137.— 1 3514.70 5151.10 7074.60
50 „
60 „ 218.70 1172.40 2564.40 4217.64 6181.32 8489.52
70 „ 255.15 1367.80 2991.80 4920.58 7211.54 9904.44
80 „ I 291.60 1563.20 3419.20 5623.52 8241.76 11319.36
328.05 1758.60 3846.60 6326.46 9271.98 1273428
90
1 Mk. 364.50 1954.— 4274.— 7029.40 10302.20 14149.20
Darmſtadt, den 30. März 1912.
14114sss) Der Verwaltungsrat der ſtädtiſchen Sparkaſſe.
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10 ₰
Bade-Hauben
45, 25 ₰
Schwammbeutel
75 ₰
Frottierhandtücher
45 ₰
Reise-eartons
Ia Pappe 50 55 60 65 cml.
Reise-Carton, o. Riemen 46 55 60 68 ₰
mit Leder-
Reise-Carton riemen 98₰, 1.15, 1.35, 1.50
m. Blechecken u. Le-
Reise-Carton derriemen, sehr solidl 1.50, 1.75, 1.95
Japanische Reisekörbe —
mit Lederecken u. starkem
Japan. Reisekorb
Rindleder-Doppelriemen
5.50
Japan, Reisekorb, estra gross . .
7.50
Reisetäschen
Reisetasche,
Reisetasche,
Reisetasche,
Reisetasche,
Reisetäsche,
imit Leder, braun . . . 1.35, 85 ₰
imit. Leder, schwarz . . 2.25, 1.50
verschliessbar, braun . . 3.50, 2.25
grün Segeltuch, verschliessbar 3.50
echt Rindleder . .
9.75, 8.50
Farrumerie
Eau de Cologne ½ Flasche 58 ₰
Plasche 95
Marke 4711
Lau de Cologne Flasche 95
Mundwasser Marke „Elita‟ 55
Zahnpulver Packet
Zahnpasta in Glasdosen . . . 35
Bau de Quinine Plasche . . 50
Bay-Rum Flasche
5
Celluloid-Seifendose
Celluloid-Zahnbürstendose 38 ₰
Celluloid-Zahnpulverdose
Celluloid-Kammdose
Celluloid-Puderdose
8
Celluloid-Handspiegel
5
Butterbrodpapier 100 Bogen 22
Puderpapier
3
Touristen-Stöcke für Knaben 45 ₰
Touristen-Stöcke für Herren . . 58 ₰
Reiseriemen
Hut-Cartons
extrasstark Rindleder 60 ₰
rund u. 4eckig, St. 1.25, 65 ₰
Rasier-Apparate
Rasier-Garnitur
ine friſchmelkende Ziege zu verk.
E Weinbergſtr. 1, 1. St. (*1080
junge, rein ſchwarze Spitze,
J,I prima Stammbaum,
abzu=
geben Dieburgerſtr. 2, III, (*328dfs
Heutſcher Schäferhund, 4 Mt.
alt, pr. Stammbaum preiswert
abzugeben. Helfmannsſtr. 4. (*1004
Habe noch
Foxterrier
einige
13 Wochen alt, abzugeben. (15276
W. Gerbig II., Worfelden.
Junge Haſen zu verk., 50 Pfg.,
Grafenſtraße 4, Hinterbau. (*1087
Gunges Eichhörnchen zu verkf.
Wenckſtr. 37, part. (*999so
Heute nachmittag trifft die vierte
große Sendung
Zuchthühner
Ungarn u. Italiener, bei mir ein.
Es ſind dies abſolut einwandfreie,
die beſten zur Zucht geeignete Tiere,
3—4 M. alt, extra ſtark und
tier=
ärztlich unterſucht. Gebe dieſelben
zum billigſten Preiſe ab. (*1100
Schröder, Karlstr. 26.
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gebe in gute Hände ohne Bezahlung
fort. Rüde, dreijähr., ſchönes Tier
aus Apolda. Bewerber, die
Hunde=
freunde ſind, wollen ſich melden
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billig zu
12 gute
Italiener Leghühnen verkaufen
(*1043
Beſſungerſtraße 74.
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Weinhandlung, Steinackerſtr.
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ſtadt, Zimmerſtraße 1. Dampfer
„Batavia‟, 10. Juli 5 Uhr morgens
von Boſton nach Baltimore. —
Dampfer Graf Walderſee”, von
Philadelphia, kommend, 10. Juli
5 Uhr 40 Minuten nachmittags
Lizard paſſiert. — Dampfer „
Pre=
ſident Grant” von New=York
kom=
mend, 11. Juli 1 Uhr 30 Minuten
morgens in Hamburg. — Dampfer
„Köln” 9. Juli 9 Uhr morgens
von Montreal. — Dampfer „
Pre=
ſident Lincoln” 10. Juli 8 Uhr
15 Minuten morgens in New=
York.
Mer
Englischer Unterricht
Gramm., Konvers., Lit., wird v. einer Engländ.
ertei t, Uebers tzungen, Deutsch f. Ausländer
10899a) Heidelbergerstr. 25, III.
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lisch, Geschichte, Geographie
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Poſtkarte genügt. (15292
Slavier, gut erh., ſowie einige
größere Tafeln (Tiſche) und
einige Gartenmöbel zu kauf. geſ.
Off. u. B 4 a. d. Exp. (*1105
Aite Flaschen
Lumpen u. Papierabfälle ꝛc. werden
zu guten Preiſen gekauft (*1107
A. Kupfer, Obergaſſe 20
Poſtkarte genügt.
Sport.
— Die Benzwerke Gaggenau, G. m. b. H., vormals
Süddeutſche Automobilfabrik, ſind durch Kauf in den
Beſitz der Firma Benz u. Cie Rheiniſche Automobil=
und Motorenfabrik A.=G. in Mannheim, übergegangen
und werden von dieſer nach vorgenommenen
Vergrößer=
ungen als Zweigniederlaſſung unter der Firma:
Benz=
werke Gaggenau, Filiale von Benz u. Cie., Rheiniſche
Automobil= und Motorenfabrik A.=G. in Mannheim,
Gaggenau, fortgeführt.
* Pferdeſport. Rennen zu Hoppegarten.
Beberbeck=Rennen; 5000 Mark, Diſtanz 1200 Meter:
1. Königl. Hauptgeſtüt Graditz’ Sabinerin (F. Bullock),
2. Friſch (Shurgold), 3. Konſequenz (Schläfke). Tot.
20110. — Harzburg=Handikap; 6200 Mark, Diſtanz 2200
Meter: 1. Graf L. Henckels Savoy the Firſt (F. Bullock),
2.Stradella (Shurgold), 3. Longfellow (Blades). Tot.
27.10. — Pathos=Rennen; 3800 Mark, Diſtanz 1800
Me=
ter: 1. Herrn O. Kampfhenckels Pikkolo (Reimann), 2.
Bode (Steffen), 3. Prinz Kuckuck (Schäfer). Tot. 23.10.
— Sporn=Rennen; 16000 Mark, Diſtanz 1000 Meter:
1. Herren E. und G. Buggenhagens Vanitas (Schläfke),
2. Animato (Fox), 3. Dryade (Spear). Tot. 76:10. —
Sommer=Handikap; 5000 Mark, Diſtanz 1400 Meter: 1.
Herrn M. Romanus' Wunderhold (Bleuler) 2. Perilla
(Fox), 3. Chicane (Jangl) Tot. 83:10. — Spreerennen;
3800 Mark, Diſtanz 1200 Meter: 1. Herrn R. Burmeiſters
Gloriette (Evans) 2. Kleingala (Schläfke), 3. Grete
(Hughes). Tot. 70:10. — Maiden=Rennen; 5000 Mark,
Diſtanz 1600 Meter: 1. Herren A. und C. v. Weinbergs
Pindar (Fox), 2. Maſter (F Bullock), 3. Loge (Jentzſch).
Tot. 45:10.
Deutſcher Sieg bei der V. Olympiade
in Stockholm. In der Entſcheidung des
Sprin=
gen vom Sprungbrett hatte Deutſchland einen
hervorragenden Erfolg zu verzeichnen, da Günther=
Hannover mit 79,23 Punkten die goldene Olympiſche
Me=
daille Luber=München mit 76,78 Punkten die ſilberne
und Behrens=Magdeburg mit 73,73 Punkten die bronzene
Olympiſche Medaille gewann. Auch in den beiden
Zwi=
ſchenläufen zum 200 Meter=Bruſtſchwimmen
war Deutſchland erfolgreich. Mahliſch=Berlin ſiegte in
3 Minuten 9,6 Sekunden gegen den Schweden Henning,
und der Breslauer Bathe gewann ſeinen Zwiſchenlauf
in 3 Minuten 2,2 Sekunden gegen Lützow=Eßlingen. Die
zwei letzten Vorläufe im Rückenſchwimmen über 100
Meter landeten Haresnape=England in 1 Min. 27 Sek.
vor Schultze=Berlin bezw. Szengrothy=Ungarn in 1 Min.
26,6 Sek. vor Sandon=England. — Im
Waſſerball=
ſpiel ſiegten die Belgier mit 6:5 gegen die Ungarn die
bei Halbzeit noch mit 3:2 geführt hatten. — Für den
Ent=
ſcheidungskampf im 1500 Meter=Rennen ſtellten
ſich 14 Konkurrenten, darunter auch der Deutſche v. Sigel,
dem Starter. Der Berliner führte zwar im ſchnellen
Dempo, ſiel aber dann in der letzten Runde zurück.
Jack=
ſon (England) fand erſt in den letzten Metern freie Bahn
und ſchlug Kiviat (Amerika), den Inhaber des
Welt=
rekords über 150 Meter, ganz knapp in 3 Minuten 56,8
Sekunden. Dichtauf endete Taber (Amerika) als
Drit=
ter. In den Vorläufen zum 200 Meter=Laufen ſiegten
die Berliner Rau und Hermann, während Wenſeler=
Frankfurt a. M. ausſchied. Rau plazierte ſich auch im
Zwiſchenlauf durch einen überlegenen Sieg in 22,1 Sek.
für die Entſcheidung. Dagegen wurde Hermann=Berlin
Dritter in dem von Young=Amerika in 21,9 Sek.
gewon=
nenem Zwiſchenlauf. — Im Stabhochſprung
qua=
lifizierte ſich der deutſche Meiſterſpringer Paſemann=
Ber=
lin mit einer Sprunghöhe von 3,65 Meter für die
Ent=
ſcheidung.
* Das deutſch=engliſche Lawn=Tennis=Match zwiſchen
dem All=England=Klub und dem Berliner Lawn=Tennis=
Klub wurde zu Wimbledon fortgeſetzt. Nachdem
ſämt=
liche Einzelſpiele von den Engländern gewonnen
wor=
den waren, konnten die deutſchen Spieler noch zwei
Er=
folge buchen. Rahe-H. Kleinſchroth ſiegten im
Doppel=
ſpiel 6—1 7—5 7—5 über Wilding-Beamiſh und
Berg=
mann-R. Kleinſchroth 6—3 6—4 6—4 über Powell-
Douſt
Vermiſchtes.
* Das neueſte Modegericht. Eine feierliche Stille, wie
vor einem großen Ereignis, breitete ſich über den
glänzen=
den Speiſeſaal des „Hotel Cecil” in London, in welchem
die dreihundert Mitglieder der neu gegründeten „
Geſell=
ſchaft der Feinſchmecker” verſammelt waren, um über das
letzte kulinariſche Wunderwerk des berühmten Mr.
Es=
coffier, des Königs aller Köche, zu Gericht zu ſitzen. Er
ſelbſt, der große Mann, mit dem großen, großen
Einkom=
men präſidierte an der Tafel, und wachte über den
Ein=
druck, den ſein Menü auf die verwöhnten Gaumen machte.
Alles was eine Epikuräerphantaſie und jahrelange Uebung
an raffinierten Gaumenreizen nur erſinnen konnte, war in
den neun Gängen dieſes Diners vereint. Ein franzöſiſcher
Konferenzier hatte in wohlgeſetzter Rede die Herrlichkeiten
jedes Gerichts geprieſen, aber er war verſtummt vor einem
Winke des großen Chefs, auf daß nichts die
erwartungs=
volle Stille vor dem Knalleffekt ſtöre: „Erdbeeren à la
Sarah Bernhardt” verkündete Herr Escoffier. Und jeder
der 300 Auserwählten nahm eine Erdbeere, bedeckt von
einem roſigen, ſchaumigen Ereme, auf ſeine Gabel und
prüfte mit der Miene eines Verantwortungsbeladenen und
mit äußerſter Anſpannung ſeines Schmeckvermögens. Ein
Beifallsgemurmel beſtätigte Herrn Escoffier den
durch=
ſchlagenden Erfolg ſeines neuen Werkes, das uns im
kom=
menden Winter vermutlich auf allen „beſſeren” Menüs
be=
gegnen dürfte. Das Rezept aber lautete alſo: Man wähle
die ſchönſten Erdbeeren, entferne den Stil und lege ſie in
eine ſilberne oder porzellanene runde Schüſſel, und beſtreue
ſie mit Puderzucker, der mit ein wenig Euragao a la finte
Champagne befeuchtet wird. Darauf ſtelle man ſie an
einen heißen Platz. Man bereite Ananaseis und tue ez
in eine viereckige Form, ebenſo wie eine ſehr leichte,
ſchau=
mige Schlagſahne mit Zuſatz vom ſelben Curagao, dem
man durch den Saft friſcher Erdbeeren eine roſige Färbung
gibt. Vor dem Servieren tue man das Eis in eine tics
Schüſſel, lege die Erdbeeren darauf und bedecke letztere
völlig mit der Schaummaſſe. Das ganze ruht auf einem
Eisblock und iſt mit gefrorenem Zucker verſchleiert. Herr
Escoffier iſt nebenbei bemerkt, auch der Erfinder der
be=
rühmten „Pfirſiche à la Melba”.
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21510 23023 25669 33217 34267 34558 34910 40197
43279 43432 52063 66870 75707 79243 96711
101419 109941 110953 114206 121662 145757 149847
155781 162227 168074 168182 168974 175592 182409
187403 189897
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2 Gewinne zu 10000 Mk. 186002
2 Gewinne zu 1000 Mk. 70052
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166813 167276 163175
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65767 57507 64952 99239 96642 102651 10950s
107799 124097 124995 126099 135425 136449 142966
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Roman von Julia Jobſt.
(Nachdruck verboten.)
11)
Lange hatte Suſanne dem Wagen nachgeſehen, dann
ging ſie dem Schloß zu. In der Halle traf ſie den
Brief=
boten, der auf ſie gewartet hatte, es galt, einen
eingeſchrie=
benen Brief an Fräulein von Bagewitz ſelber abzuliefern,
da er den Vermerk, perſönlich abzugeben, trug. Sie
unter=
drückte ihre Verwunderung und entnahm aus den Händen
des Boten das gewichtige Schriftſtück. Sie unterzeichnete
und fand als Abſender den Namen eines Rechtsanwalts
der nahen Kreisſtadt auf dem Kuvert vermerkt.
Voller Ungeduld riß ſie das Kuvert auf und las das
Begleitſchreiben: Auf Wunſch des verſtorbenen Herrn
Ri=
chard Voß, Inſpektor auf Altenwerder, und ſeiner
verſtor=
benen Ehefrau lege ich vierzehn Tage nach deren
Todes=
tag dieſes Dokument in ihre Hände —
Suſanne blickte ſcheu um ſich, war ihr doch, als ob
der Wille des Großvaters über ihr ſtünde, und ihrem Tun
wehre.
Die Hülle des Dokuments, auf der ihr Name ſtand,
fiel. Eine Anzahl beſchriebener Bogen hielt ihre Hand
und ein kleiner Brief, der die Aufſchrift trug: An mein
Kind.
Eine Stimme aus dem Grabe! War es die der Mutter,
die zu ihrem Kinde ſprach? Würde ſie erfahren, wer ihr
Vater war?
Ihr erſter Gedanke war, in ihr Zimmer zu eilen.
Hier war ſie nicht ungeſtört, dann aber flog ein wehmütiges
Ger er et e e e e
herbei.
Dörthe ſoll mir den Schlüſſel vom Turm bringen.
Aber —
Kein aber — ich will es ſo. Ich erwarte Dörthe am
Burggraben.
Nun ſaß ſie droben am Tiſch der Mutter, die Tür zum
Schlafzimmer ſtand weit offen, auch die Fenſter, damit die
friſche Luft eindringe. Und doch war die Stirn der
Leſen=
den feucht vor Erregung, und ihr Herz klopfte in raſchen
Schlägen.
Zuerſt las ſie den Brief der Mutter: Mein liebes Kind,
hüte Dein Herz wenn es ſo heiß ſchlägt wie das meine.
O, daß es kalt wäre wie das meiner Eltern, kalt und
grau=
ſam. Mit einem warmen Herzen lebt es ſich ſchlecht, wenn
man in einem Schloß geboren iſt. Es darf nicht ſprechen,
wie es will, es darf nicht lieben, wie es will und auch
nicht ſterben. Sie haben mich aus dem Waſſer geholt, und
ich muß leben — leben, bis ich Dich geboren, bis ich Deine
zarte Stirn mit meinen Tränen gebadet hatte. Könnte ich
Dich doch mitfortnehmen zu dem Gott des Erbarmens, zu
dem ich jede Stunde um Erlöſung flehe. Ich gehe bald,
ich fühle es, ſie können mich nicht zum zweitenmal von
des Todes Pforten wegreißen. Gott iſt barmherzig, er
nimmt mich zu ſich in die Ewigkeit, wo Dein Vater mich
erwartet. Er iſt mir ſchon vorausgegangen und zieht mich
nach. Ich darf Dir ſeinen Namen nicht nennen, die Eltern
wollen es ſo. Ich habe es ſchwören müſſen. Sie wollen
Dich als ihre Enkelin bei ſich aufnehmen. Das iſt viel,
und ich muß es ihnen danken. Gott ſegne und behüte Dich,
mein Kind. Wenn Du dieſes lieſt, haſt Du vielleicht ſchon
erfahren, was die Liebe für uns Frauen bedeutet und gehſt
nicht mit uns Armen ins Gericht, die ihrem Herzen nicht
folgen ſollten und ſich dennoch ihr Recht nahmen und in
die weite Welt gingen. Wie heißt es in dem Lied: Sie
ſind verdorben — geſtorben. So ſtarb er an mir, und ich
ſterbe an ihm. Du aber bleibſt leben und büßeſt unſchuldig.
für unſere Schuld. Verzeihe Deinen armen Eltern, was
ihre Schwäche an Schande über Deinen Namen brachte=
Stehe ſtärker im Leben, mein Kind, und ſtärker in der
Deine arme unglückliche Mutter
Liebe wie
Friederike von Bagewitz.
Laut aufweinend barg die Leſende ihr Geſicht in ihren
Händen. Nach einer Weile hob ſie die Augen und blickte
um ſich. Hier hatte die Mutter ihren letzten Kampf
ge=
kämpft. Hier war ſie hinübergegangen zu dem, denſ
alſo liebte, daß ſie ihm folgte in Armut und Schande.
Es ſtieg ein Haß in ihr auf gegen den unbekannten
Vater. Wer war er, daß ihm die Liebſte nicht heilig
ge=
weſen war? Sie las die letzten Worte noch einmal und
dachte: „Sei unbekümmert, Mutter, ich ſtehe ſtark im
Leben und in der Liebe. Ich habe mich dem, was ſtärker
war als ich, gebeugt, aber gebrochen bin ich nicht. Darum
iſt dieſer Trotz und der Stolz in mir, ſo wie
ein Baum, der ohne Gefährten dem Sturmwind
preisge=
geben, doppelt erſtarkt.”
Sorglich ſteckte ſie das letzte Liebesworr ihrer
Mut=
ter in den Umſchlag und griff nach dem
zuſammengefalte=
ten Bogen. Was hatte Inſpektor Voß ihr noch über das
Grab hinaus mitzuteilen?
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die eng beſchriebenen Seiten, dann ſtöhnte ſie auf.
Der Sohn des Inſpektors — ihr Vater! Weiter, nur
weiter! Er ſtudierte die Landwirtſchaft die Eltern wollten
ihm ein Gut kaufen, ſie hatten ſich darum alles verſagt,
alles für ihren Einzigen, der in ſeiner Tüchtigkeit und
Bravheit ihr Stolz war — ihr Abgott.
Es war die alte Geſchichte von dem Schloßfräulein
und dem Bauernſohn. Sie konnten zuſammen nicht
kom=
men — — —. Nur flüchtig berichtete der Erzähler von der
wachſenden Liebe der beiden jungen Menſchenkinder.
Wir wußten nichts davon, bis es zu ſpät war. Wie
haben die Kinder um ihre Liebe gerungen und gekämpft.
Es war alles vergebens. Und als der Herr die Gefahr
er=
kannte, da rief er uns zu Hilfe, und, die Eltern, gegen
ihren einzigen Sohn. Meine Frau war ſchwer krank
da=
mals, ſie wäre darüber geſtorben, wenn ſie von hier
fort=
gemußt hätte. Der Herr blieb unerbittlich. Entweder
ſollten die Eltern fort oder der Sohn. Die Liebe zu
mei=
ner Frau ſiegte, und ich willigte ein, daß mein Einziger
auswandern mußte. Heimlich trug ich mich wohl mit der
Hoffnung, er würde wiederkehren als reicher Mann
viel=
leicht, und deine Mutter ihm treu bleiben. Was hofft man
nicht alles, wenn man ſich auch dem Stärkeren beugt.
Ich ſprach mit Karl, ich ließ ihm keine Hoffnung.
Er hörte ſtill zu und ſagte nur: Wir werden Euch nicht
im Wege ſein, Vater. Dann ging er hinaus.
Am nächſten Morgen waren ſie fort, ſie waren in die
weite Welt entflohen. Eine Summe Geldes hatten ſie
mit=
genommen — das Geld meines Herrn nahm mein Sohn
aus meinem Pult. Schon übers Jahr kehrten ſie wieder
heim und hofften auf Vergebung. Aus eiferndem Zorn
verſchloffen wir Väter den armen Kindern das Haus. Mit
einem Diebe wollte ich nichts zu ſchaffen haben, und im
Schloß kannten ſie die Geliebte eines Inſpektors nicht
mehr. So nahm das Verhängnis ſeinen Lauf.
Noch an demſelben Abend wurde mein Sohn von
Jo=
hann im Park aufgefunden, die Kugel hatte ihn ſchwer
ge=
troffen. Deine Mutter, die ihn ſo antraf und ſeine
Ohn=
macht für Tod hielt, warf ſich in den Fluß und wurde gegen
ihren Willen von Andreas gerettet. Ich nahm beide auf
und Pfarrer Weinhardt hat es möglich gemacht, daß der
Sterbende noch mit deiner Mutter getraut wurde. Dann
ſtarb er, und ſie mußte leben, bis ſie dich geboren hatte
Ihre Eltern haben ſie ins Schloß geholt. Bald nach
deiner Geburt ſtarb ſie in meinem Arm, nachdem ich ihr
gelobt hatte, ſo lange ich lebe, über dich zu wachen.
Ich habe es getan, Suſanne, obwohl du es nie wiſſen
durfteſt. Nur unter der Bedingung, daß wir dir im
Leben Fremde blieben, durfte ich auf Altenwerder bleiben.
Ich fügte mich in alles, aber ich war es, der dir in
Jo=
hann und Dörthe die treuen Hüter deiner Kindheit gab=
Dann hörte mein Einfluß auf, doch meine Augen ſtanden
über dir, daß dir kein Leid geſchah. Deine Großeltern
mußten dich hier aufwachſen laſſen, denn ſie hatten es vor
mir und Pfarrer Weinhardt auf die Bibel geſchworen.
Wir hatten die Urkunde al Zeugen unterzeichnet, die dich
zum Erben des Vermögens der Frau von Bagewitz
er=
nannte, weil kein anderer Anwärter vorhanden war.
Später habe ich oftmals gedacht, es ſei beſſer geweſen,
du wäreſt bei Fremden aufgewachſen. Deine Jugend wäre
nicht ſo liebeleer und einſam geweſen. Aber ſeitdem der
friſche, fröhliche Aſſeſſor hier eingekehrt iſt und dich nicht
aus den Augen läßt, ſage ich, es iſt doch das Richtige
ge=
weſen, denn ich ſehe, daß die Liebe in Euch mächtig wird.
Wer weiß, wann deine Hände dieſe Blätter halten
werden, meine geliebte Suſanne, du, das Vermächtnis,
das unſer unvergeßlicher Sohn uns hinterließ. Vielleicht
ſiehſt du ſie nie, denn der Herr hat ſich in letzter Zeit ſo
gewandelt, daß ich hoffe, dich doch noch eines Tages als
mein teures Enkelkind in meine Arme zu ſchließen. Dieſer
Friedrich Wilhelm von Bagewitz ſieht mir aus, als ob er
das Herz auf dem rechten Fleck trüge.
Der Herr ſprach heute lange mit mir, freundlich und
vertraulicher, als es ſonſt ſeine Art iſt. Während des
Ge=
ſpräches kam ſein Neffe auf uns zu, da ſetzte er noch leiſe
hinzu: „Voß, ſehen Sie ſich den an, der wird, wenn ich
tot bin, hier der Herr ſein. Sie ſind noch ſo rüſtig, Sie
werden es noch erleben.
So ſchließe ich denn dieſe Blätter in der Hoffnung auf
eine glückliche Zukunft, und es will mir als eine beſonders
gnädige Fügung von oben erſcheinen, daß du, das Kind
unſeres Sohnes, hier in Altenwerder die Herrin werden
wirſt. Um ſeiner Schuld wegen iſt unſer Sohn verworfen
worden, und um deiner Unſchuld willen wirſt du erwählt
werden. Gott hat unſere Gebete erhört, und deiner
Groß=
mutter Tränen, die ſie heimlich geweint hat, ſind nicht
um=
ſonſt gefloſſen. Wir haben Dich ſehr geliebt, und es iſt uns
herzlich ſchwer geworden, es Dir nicht zeigen zu können.
Wenn doch meiner Frau noch die Freude würde, ihre
Su=
ſanne ans Herz drücken zu dürfen, ehe ſie von hier ſcheidet.
Ich muß ſchließen, der Bote wartet, der dieſes
Schrei=
ben dem Rechtsanwalt überbringen ſoll, nebſt dem letzten
Gruß Deiner Mutter, den ſie mir anvertraut hat. Es iſt
gut, wenn man beizeiten ſein Haus beſtellt, denn wer kann
wiſſen, wie lange er noch lebt. Sollteſt Du dieſe Blätter
nach meinem Tode leſen, ſo wiſſe, daß ich ſtets war
Dein Dich innigliebender Großvater
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Die Baupolizei und das öffentliche
Wohl.
Von Stadtbaurat Steinberger.
Es iſt ein anerkannter Grundſatz, daß das öffentliche
Intereſſe den privaten Wünſchen überall vorangeſtellt
wer=
den ſoll. Demgemäß ſollen auch die Verwaltungen bei
Erledigung ihrer Geſchäfte vorgehen und ſie werden auch
in richtiger Erkenntnis des Wertes der öffentlichen
Wohl=
fahrt alle ihre Entſchließungen von der Frage des
öffent=
lichen Wohles abhängig zu machen ſuchen. Der
Baupoli=
zei iſt in dieſem Sinne ein außerordentlich weitgehendes
Ziel geſteckt, ſelbſt die rein polizeiliche Tätigkeit auf dem
Gebiete der Gebäudeſicherheit, der Feuerſicherheit und der
Hygiene muß der Oeffentlichkeit ſchließlich zum Vorteile
gereichen wenn nur die polizeilichen Straf= und
Zwangs=
befugniſſe in maßvollen Grenzen gehalten werden. Es
genügt, wenn ſich dieſe nur auf Renitenzfälle erſtrecken.
Kaum ein anderer Zweig des öffentlichen Rechts dringt ſo
tief in die Lebenshaltung des Volkes ein, wie das
Bau=
recht, das iſt die Bauordnung. Was das Bauen ſelbſt
betrifft, ſo will die hieſige Baupolizei da nicht nur
erleich=
ternd und verbilligend mitwirken, ſie will auch den
Bau=
herrn gegen Schädigungen am Objekt in konſtruktiver
Hin=
ſicht ſchützen und endlich das Publikum vor ſpekulativer
Ausbeutung bewahren. Die Baupolizei iſt in Verfolg
dieſer Grundſätze beſtrebt, das, was für ein Bauwerk an
innerem Zuſammenhang in Rückſicht auf Sicherheit und
Geſundheit notwendig iſt, unbedingt durchzuſetzen, ſchützt
ſie doch damit die für eigenen Bedarf Bauenden und
na=
mentlich auch die Käufer gegen Ausbeutung von Perſonen,
die von extremem nur egoiſtiſchem Streben nach möglichſt
müheloſem Gewinn auf Koſten anderer durchdrungen ſind,
und die mit einem Bauweſen, das ſie errichten, innerlich
in keine Verbindung treten, es vielmehr ſchon vom erſten
Spatenſtich an zu veräußern trachten. Die Baupolizei
dient ſo dem öffentlichen Wohle in einer Weiſe, wie ſie
bedeutender auf polizeilichem Gebiet wohl kaum mehr
mög=
lich iſt, ſie hebt aber ihre fördernde Tätigkeit noch dadurch,
daß ſie die modernen Verbilligungsbeſtrebungen im
Bau=
weſen möglichſt weitgehend und tatkräftig unterſtützt.
Die Herabminderung des baulichen Körpers auf das
Mindeſtmaß des Erforderlichen hat ſeither immer noch
die Errichtung billiger Wohngebäude ermöglicht und die
ſonſtigen Abgaben für kommunale Bedürfniſſe jeder Art
wieder ausgeglichen. Es iſt infolgedeſſen hier durch die
Einführung immer weitgehenderer
Verbilligungsmaßnah=
men heute noch möglich, ein bürgerliches Eigenheim mit
7 bis 8 Zimmern für 15—16000 Mark bei gediegener
Aus=
ſtattung zu errichten, ſodaß bei dem relativ geringen Preiſe
für fertiges Baugelände, das Wohnen im eigenen
neu=
zeitlichen Hauſe etwa 12—1600 Mark Mietaufwand
erfor=
dern würde.
Kleinere Gebäude, namentlich ſolche für Werkmeiſter
uſw., ſind in Anbetracht deſſen, daß baupolizeilich nur die
notwendigſten Mindeſtforderungen geſtellt werden, von
dem Bauverein für Arbeiterwohnungen durch die
Architek=
ten Mahr und Markwort ſogar für 7000 Mark beziehbar
fertiggeſtellt worden. Die Schaffung menſchlicher
Woh=
nungen iſt eine der bedeutendſten Aufgaben des öffentlichen
Wohles, ihr widmet ſich daher auch die Baupolizei mit allen
ihr zu Gebote ſtehenden Mitteln, ſie tut dies vorwiegend
durch Raterteilungen und Unterſtützung der
Verbilligungs=
beſtrebungen beim Bauen zur Erſparnis von Einzel= und
Nationalvermögen und zum Ausgleich für ſteigende
Kom=
munalabgaben, handelt es ſich doch beim Bauen um
volks=
wirtſchaftliche Fragen und hier in erſter Linie um richtige
Anlegung von Kapitalien bei Vermeidung unnützer
Auf=
wendungen. Darum ſollen die Wohnungen unter
Wahr=
ung aller notwendigen Erforderniſſe möglichſt billig und
bequem bereit geſtellt werden, ſodaß die Koſten einer
Wohnung in geſundem Verhältnis zum Einkommen ſtehen.
Die hygieniſchen, dem öffentlichen Wohle dienenden
Auf=
gaben ergeben ſich aus der Notwendigkeit, die Gefahren,
die durch das Zuſammenwohnen größerer Menſchenmaſſen
entſtehen, zu beſeitigen.
Es ſorgt daher die Baupolizei auch dafür, daß der
Boden, die Luft und das Waſſer, als die auf den
Men=
ſchen direkt wirkenden äußeren Einflüſſe, rein erhalten
wer=
den und ſtets ausreichend vorhanden ſind.
Der Charakter Darmſtadts, als Garten= und geſunde
Wohnſtadt, iſt trotz der vielfach einſetzenden rückſichtsloſen
Strömungen der Spekulation durch die Maßnahmen der
Baupolizei bis jetzt immer noch gewahrt worden und er
wird auch für die Zukunft wohl erhalten bleiben. Leider
haben einige Jahre des behördlichen Vertrauens auf die
Einſicht und das Kunſtverſtändnis der breiteren Maſſen
genügt zur Verſchandelung einzelner Straßenzüge. Hieran
mögen auch die in äſthetiſcher Hinſicht früher mangelhaft
geweſenen geſetzlichen Vorſchriften bis zu einem gewiſſen
Grade ſchuld geweſen ſein, jedenfalls richtet heute die
Baupolizei ihr Augenmerk auch auf die Kunſt im
Städte=
bau, ſodaß ſchon jetzt ſich bedeutende Fortſchritte geltend
machen. Dies jedoch nur nebenbei, denn die
Hauptauf=
gaben der Baupolizei liegen auf wirtſchaftlichem Gebiete,
ſie erſtrecken ſich vorwiegend auf Geltendmachung der
not=
wendigen Erforderniſſe inbezug auf die ſachgemäße
Ord=
nung und Verteilung der Abgaben bei Durchführung der
Bebauungspläne und die Anlage und Geſtaltung der
Bau=
blöcke im Verhältnis zur Straße und namentlich auf die
Scheidung der Stadtgebiete, je nach ihrem Charakter. Vor
allem aber muß der Wohnungsfrage, als einer
Spezial=
frage der Bauordnung die vollſte Aufmerkſamkeit
gewid=
met werden und zwar kommen dabei vorwiegend 4 Punkte
in Betracht, die ihrem Weſen nach quantitativer,
wirt=
ſchaftlicher, geſundheitlicher und ſittlicher Art ſind.
In quantitativer Hinſicht wird der Bedarf an
Woh=
nungen von Zeit zu Zeit feſtzuſtellen und dafür zu ſorgen
ſein, daß keine Wohnungsnot mit den bekannten ſozialen
Mißſtänden eintritt. Nach hieſigen Erfahrungen iſt ein
Ueberſchuß von 3 Prozent als normale Notwendigkeit zu
betrachten.
Das Streben in wirtſchaftlicher Richtung ſoll darauf
hinausgehen, daß die Ausgaben für die Wohnungen
mög=
lichſt wieder auf das früher als normal bezeichnete
Ver=
hältnis von ½ des Einkommens zurückgeführt werden
können
Während in vielen Städten die Wohnungsausgabe
im umgekehrten Verhältnis zur Einnahme ſteht, iſt dies
hier glücklicherweiſe infolge der vorſichtigen ſtädtiſchen
Bodenpolitik und der baupolizeilich auf das äußerſte Maß
reduzierten Baukoſten noch nicht ſo ſehr der Fall.
Geſundheitlich kommt vor allem die Dichtigkeit des
Wohnens in Frage und nicht zuletzt auch die Einrichtung
der Gebäude mit neuzeitlichen, der Geſundheit dienenden
Anlagen (Aborte, Kanäle) uſw. Die bekannten Mißſtände
in ſittlicher Hinſicht verſchwinden mit der Verminderung
der Wohnungsdichtigkeit. Dieſe kurzen Abriſſe über die
Tätigkeit der Baupolizei im öffentlichen Wohl geben noch
keinen vollſtändigen Schluß des baupolizeilichen
Wirk=
ungskreiſes. Die Fülle der verwaltungsrechtlichen
Fra=
gen inbezug auf Ortsſtraßen= und Fluchtliniengeſetz,
Ent=
eignung, Erbbaurecht, Grundſtückszuſammenlegung ſuſw.,
läßt dieſen Kreis wohl kaum jemals zum Schluſſe
kom=
men, ſodaß das Arbeitsgebiet der Baupolizei tatſächlich
ſo unbegrenzt iſt, wie die Wohlfahrtsbetätigungen im
Ko=
lektivbegriff. Leider werden dieſe Beſtrebungen allzuſehr
durch die höhere Gewalt pekuniären Unvermögens
ein=
gedämmt.
Es würde weit über den Rahmen dieſer Abhandlung
hinausgehen, wollte man auf all die Fragen des
öffent=
lichen Wohles in baupolizeilichem Gebiet auch nur
ſkizzie=
rend eingehen, es iſt dies auch an dieſer Stelle wohl kaum
angebracht, kommt es doch weniger auf die theoretiſchen
Erörterungen als auf das Bekenntnis der
Baupolizei=
behörde zur Pflege des öffentlichen Wohles an. Hierbei
ilt natürlich wie überall der Satz: „Gleiches Recht für
Alle‟.
Wie oft wird aber heutzutage die Forderung nach
Ver=
billigung der Kleinwohnungen im offenen Widerſpruch
mit dieſem Grundſatz erhoben, eine Forderung, die
ge=
wiſſermaßen zum offenen Fenſter hinausgeſprochen
er=
ſcheint.
Sollen die Forderungen der Feſtigkeit, Feuerſicherheit
und Geſundheit bei Wohnungen für Minderbemittelte,
beim Kleinwohnungsbau aus übertriebenen
Verbillig=
ungsbeſtrebungen, etwa über die zuläſſige Grenze mitG
fahr für Leben und Geſundheit herabgeſetzt werden, iſt
denn der Wert von Leben und Eigentum bei allen
Men=
ſchen nicht gleich hoch zu veranſchlagen? Ueber dieſen
Punkt ſchreibt Profeſſor Baumeiſter: „Wollte man einen
Unterſchied zwiſchen vornehmen und einfachen
Wohnun=
gen einführen, ſo müßte eher bei den einfachen die größte
Strenge ſtattfinden, weil ſie ſtärker mit Menſchen beſetzt
ſind und dieſe Menſchen weniger Vorſicht inbezug auf
Feuer und Geſundheit gewöhnt ſind. Dazu kommt der
ſoziale Beweggrund, daß es nicht wohlgetan iſt, von
Amtswegen Wohnungen zweiter Klaſſe zu ſchaffen, und
daß diejenigen Volkskreiſe, welche vor allem an der
Woh=
nung zu ſparen pflegen, zu einem beſſeren Erkenntnis zu
erziehen ſeien. Alſo keine verſtärkten Ausnahmen
zugun=
ſten der Arbeiterwohnungen, wie ſie jetzt oft in
wohl=
meinender Abſicht da verlangt werden, wo eine
Bauord=
nung einſeitig auf Maſſenmiethäuſer zugeſchnitten iſt.
In ſolchen Fällen iſt eine gründliche Reviſion des Ganzen
angezeigt.”
Dieſer Standpunkt kann nicht dick genug unterſtrichen
werden. Angeſichts der meiſt ungerechten und auf keinerlei
Sachkenntnis beruhenden Angriffe auf die
Baupolizei=
behörden, als die Verteuerer des Kleinwohnungsbaues,
Selbſt beim Kleinwohnungsbau ſind ganz beſtimmte
For=
derungen im öffentlichen Intereſſe auch mit Rückſicht auf
die Unterhaltung im wohl zu verſtehenden Intereſſe des
Einzel= und Geſamtwohles zu ſtellen.
Es iſt unbegreiflich, wie oft noch heute z. B. der
Ver=
wendung von Holzfachwerkswänden zu balkentragenden
Innenwänden das Wort geredet wird, während
langjäh=
rige Erfahrungen bewieſen haben, daß dieſe
Konſtruktions=
art nichts weniger als dauernd und inbezug auf
Unter=
haltung geradezu verwerflich iſt. Auch nach dieſer
Rich=
tung erſtreckt ſich die fürſorgende Tätigkeit der Baupolizei,
damit die aufgewandten Mittel auch richtig und
nutzbrin=
gend angewandt ſind.
Es darf wohl geſagt werden, daß die Aufgaben der
Baupolizei, wenn ſie in der beſchriebenen Weiſe erfaßt
werden, in ihren Löſungen dem öffentlichen Wohle
außer=
ordentlich nützen. Wird nach dieſen Geſichtspunkten vers
fahren, ſo liegt dies zweifellos mehr im Sinne der baus
polizeilichen Geſetzgebung als ſtrafrechtliche
Maßregelun=
gen, die leider gar zu oft zur Hauptaufgabe gemacht
wer=
den. Eine richtig arbeitende Baupolizeibehörde bedarf
der Straf= und Exekutivgewalt zur Ueberwindung von
Widerſtänden, ſie bedarf keiner techniſchen Vorſchriften,
denn ſie wird nach pflichtgemäßem Ermeſſen nach dem
neueſten Stand der Technik von Fall zu Fall prüfen, wie
weit das öffentliche Recht und die Forderung des
öffent=
lichen Wohles zu berückſichtigen ſind. Dieſe beiden Seiten
ſind im allgemeinen mindeſtens als gleichwertig zu
be=
trachten, keine darf auf Koſten der anderen Not leiden.
Jedenfalls iſt bei Handhabung der Baupolizei im
Ein=
klang mit dem öffentlichen Recht in erſter Linie den rein
reellen, proſaiſchen, menſchlichen Intereſſen, dem
öffent=
lichen Wohl ſo weit wie möglich Rechnung zu tragen, nur
dann können ſich greifbare materielle Werte bilden, aus
denen dann die ideellen Güter des Lebens ſich von ſelbſt
entwickeln werden.
Es iſt daher verkehrt, zuerſt künſtlich ein Ideal in die
Bauordnung hineinzuzwängen. Es wird ſich durch den
toten Buchſtaben niemals die Wirklichkeit umſchaffen laſſen,
hierzu iſt lediglich verſtändiges Handeln geeignet, denn
grün iſt nur des Lebens goldener Baum.
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Schuhwaren gewährt wird. Grosse Partien
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gewähren, sind eine Folge des regen Pfingstgeschäftes, bei dessen
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haftem Verkehr sehr viele unvollständige Sortimente entstanden sind.
Der rasche Wechsel der Mode bedingt nun eine schnelle Räumung
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— Aus Heppenheim a. d. B. wird uns geſchrieben:
Unſere Bergſtraße iſt wieder um ein Hotel erſten Ranges
reicher geworden. Das von Herrn Profeſſor Metzendorf.
einem geborenen Heppenheimer erbaute Hotel „Halber
Mond” iſt nun fertiggeſtellt. Die Einrichtung iſt
vollkom=
men neuzeitlich. Die Fremdenzimmer ſind mit Kalt= und
Warmwaſſerleitung verſehen, das ganze Haus hat
elektri=
ſches Licht, Niederdruckdampfheizung und mehrere modern
eingerichtete Bäder. Wert wurde auch auf den Bau eines
Muſikpavillons gelegt, der in den prächtigen Gartenanlagen
liegt. Der ſchöne Garten wurde nach Angaben des
be=
rühmten Gartenbauarchitekten Viktor Zobel=Darmſtadt
teilweiſe neu angelegt und ganz bedeutend vergrößert.
— Carolabad Rappoltsweiler. Der Kur= und
Bade=
betrieb zeigt heuer bereits ein reges Bild. Eine
wert=
volle Verbeſſerung hat das Mineralſchwimmbad erfahren,
neben dem Waſſer der Heilquelle iſt auch der
Schloßbrun=
nen nunmehr in dasſelbe eingeführt, ſodaß der ſtündliche
Waſſerzufluß ca. 600 Hektoliter beträgt. Das azurblaue
Mineralwaſſer gewährt ein köſtliches Erfriſchungsbad, das
bei ſeiner ſtets gleichbleibenden Temperatur von 20 Grad
Celſius bei warmem Wetter äußerſt beruhigend auf die
Nerven einwirkt. Beſonders ſeitens der Damenwelt wird
dieſes ſtärkende Bad fleißig frequentiert.
— Oſt=Dievenow hat auch in dieſem Jahre ſeine
An=
ziehungskraft in vollem Maße auszuüben vermocht. Die
klimatiſchen Vorzüge und die mannigfaltigen Heilfaktoren
(Sol=, Moor= und kalte Seebäder), beſonders die inſulare
Lage ſind hinlänglich bekannt und werden beſonders in
ärztlichen Kreiſen geſchätzt. Behagliche Hotels und
beſon=
ders das Kurhaus und Strandhotel, ſowie das
Strand=
hallen=Penſionatt vervollſtändigen die Annehmlichkeiten
des Ortes. Dank der regen Bautätigkeit bietet Oſt=
Dieve=
now trotz des guten Beſuches noch reichlich Platz; die
Bade=
direktion verſendet gratis und franko Proſpekte und erteilt
ſowohl über Privatlogis als auch über Hotels für Logis
und Penſionen bereitwilligſt jede Auskunft.
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Hessischer Hof.
Heute Samstag, den 13. Juli 1912, abends 8 Uhr:
Sroßes Militär=Konzert
Kapelle des Grossh. Hess. Art.-Regts. Nr. 61. Leitung: M. Weber.
Solisten=lbend
Cornet à Piston, Trompete, Tenor und Kylophon.
III. Teil: Operettenmuſik. Als Einlage: „Ueb’ Aug und Hand
fürs Vaterland”, Feſtmarſch für das Bundesſchießen in Frankfurt a. M.
Eintritt mit Programm 20 Pfg.
(15204
Schützenhof.
Morgen Sonntag, den 14. Juli, abends 8 Uhr:
Grosses Militär-Konzert
Kapelle des Grossh. Hess. Art.-Regts. Nr. 61
Perſönliche Leitung: M. Weber.
II. Teil: Schützen= und Jägermuſik.
III. Teil: Wiener Volksmuſik.
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Platze, welches Bier „dirckt
vom Lagerfaß” verzapft;
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Waſſerhöhe am Pegel 3,63 m.
Luftwärme 19½‟ C.
Waſſerwärme vorm. 7 Uhr 22½ C.
Woog=Polizei=Wache.
Programm
zu dem am Samstag, den
13. Juli, von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61.
1. „Rhein=Marſch” von Peters.
2. „Hubertus=Ouverture” von A.
Reckling. 3. Fantaſie aus der
Oper „Fauſt und Margarethe‟
von Gounod. 4. „Valse brune‟
von Gg. Krier. 5. „Die Mühle im
Schwarzwald”, ein Idyll von R.
Eilenberg. 6. „Ueb‟ Aug und
Hand fürs Vaterland” offizieller
Feſtmarſch für das Frankfurter
Bundesſchießen von Neumann.
Dus Erbucher Vomstest
der ſogenannte
Eulbacher Markt
wird Sonntag den 21., Montag den 22. und
Sonntag den 28. Juli I. Js., dahier abgehalten,
wozu freundlichſt einladet
Erbach i. O., am 11. Juli 1912.
Großherzogliche Bürgermeiſtrrei Erbach.
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Am zweiten Markttage, Montag den 22. Juli,
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Der Vorstand.
Eintritt für Nichtmitglieder 25 Pfg.
Kriegerverein Darmſtadt.
Sonntag, den 14. Juli 1912 von nachm. 3 Uhr ab
Vereinsſchießen
auf Stand 6 der Militärſchießſtände.
Zu recht zahlreicher Beteiligung ladet ein (15272
Der Vorstand.
L
Fozurr Verenl.
Samstag, den 20. Juli 1912:
Sommernachtfeſt
im Saalbau
Konzert — Illumination-
Janz.
Näheres über die Ausgabe von Gaſtkarten in nächſter
(15257
Bekanntmachung.
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Morgen Samstag abend 8 Uhr, sowie Sonntag nachm. 4—11 Uhr:
Militär-Garten-Konzert
einer Abteilung der Kapelle des Feld-Art.-Regts. Nr. 25.
(15279
Eintritt frei.
Um zahlreichen Beſuch bittet der neue Inhaber: Georg Brück.
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Luther-Festspiel-Aufführungen
Darmstadt 1912.
Auf unsere erste Einladung hin hatten sich erfreulicher
Weise eine grössere Anzahl Herren eingefunden, welche sich zur
Mitwirkung an dem im Herbst ds. Js. zur Aufführung
kommen-
den Devrient’schen Lutherfestspiel bereit erklärt haben.
Die vorhandene Zahl ist aber keineswegs hinreichend. Es soll
deshalb
Montag, den 15. Juli, abends 8¼ Uhr,
im Fürstensaal, Grafenstrasse 20,
eine zweite Männerversammlung abgehalten werden, in
wel-
cher durch Herrn Hofrat Edward eine weitere
Rollenvertei-
lung stattfinden soll.
Es ergeht deshalb an alle evangelischen Männer unserer
Stadt, jeglichen Standes und Alters, die bereit sind, ihre Kräfte
in den Dienst unserer schönen und edlen Sache zu stellen, die
ergebenste Bitte, sich recht zahlreich zu der obengenannten
Versammlung einfinden zu wollen.
Auch die Anmeldung von Herren in vorgerücktem, ja selbst
in hohem Alter ist erwünscht.
(15014ms
Für den Festspiel-Ausschuss:
Fr. Pfan
üller, Professor
Gottes Wort wird verkündigt
jeden Sonntag nachmittag 4½ Uhr in
der Waldstrasse 18.
(B14823
Bibelſtunde jeden Freitag abend 8½ Uhr.
Jedermann herzlich eingeladen.
Eintritt frei.
Zimmerschützen-Gesellschaft „Tell!‟ Darmstadt
Gegründet 1907.
Sonntag, den 14. Juli 1912, nachm. 5 Uhr,
im Mathildenhöhe-Saal (Dieburgerstr.).
5jähriges Stiftungsfeſt?
Preisschiessen
Tombola
Beginn: Samstag abends 6 Uhr u. Sonntag vormittags von 11 Uhr ab.
— Konzert —
ausgeführt von einer Abteilung des Garde=Dragoner=Regiments 23
und unter gütiger Mitwirkung des Geſangvereins „Doppelquartett
Rheingold‟. — Ab 8 Uhr: T ANZ.
Eintritt 20 Pf., eine Dame frei!
(15208
Freunde und Gönner ladet ergebenſt ein. Der Vorstand.
Vereinfür Geflügel=u.
Vogelzucht „Ornis”
Montag, den 15. Jali 1912, abends 8½ Uhr:
Honatsversammlung
im Vereinslokal „Zur Stadt Pfungſtadt”.
Reichhaltige Verloſung von Hühnern,
Tauben u. Vögeln. Der Vorstand. (15202
Ludwigshöhe.
onntag, den 14. Juli 1912
Militär=Konzert
ausgeführt von der Kapelle des Leib=Garde=Regts.
unter Leitung des Obermuſikmeiſters H. Hauske.
Anfang 4 Uhr.
Eintritt 25 Pfg. (B15291
NB. Der hintere Garten iſt für Nichtkonzertbeſucher reſerviert.
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Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
Nachoruck verboten).
Die Durchgangstage. — Mal tüchtig ſchlemmen und
ſchlampampern. — Einiges vom Eſſen und Trinken der
Vorfahren. — Das luſtige Berlin dereinſt. —
Geſchmack=
volle Zeiten. — Unter verſchiedenen Königen. — Billig
iſt Trumpf. — Eine ſtete Fortſetzung.
Dieſer Tage war’s, als ich Unter den Linden meinen
alten Doktorfreund traf, mit dem ich früher manch’ frohe
Stunde verlebt. Sein von Schmiſſen durchfurchtes
Ge=
ſicht leuchtete in ſattem Rot und das leichte italieniſche
Hütchen ſaß ihm verwegen auf dem nur noch wenig
belock=
ten Haupte. Man merkte ihm die gute Dinerlaune an,
auch ſchon der etwas lauten Begrüßung, nach der er mich
unter den Arm nahm und mir in der bekannten
freudi=
gen Erregung erzählte, daß er Frau und Kinder in das
Seebad vorangeſchickt und er allein in Berlin einen Tag
Raſt gemacht hätte, „wiſſenſchaftlicher Beſprechungen
halber” — es hätte gar nicht des ebenſo derben wie
freundſchaftlichen Rippenſtoßes bedurft, um mich
aufzu=
klären. Und dann ſetzte er mir auseinander, was er
alles an dieſem Tage ſchon „geleiſtet” — es kamen fünf
Reſtaurants heraus, die er beſucht und „ſtudiert”, alles
gerſtklaſſig”, und er ſchnalzte vergnügt mit der Zunge.
„Siehſt Du, Jungelchen”, ſagte er, „das iſt doch für uns
Provinzialen die rechte Erholung in Berlin: mal ſo
tüchtig ſchlemmen und ſchlampampernl Zu
Haus haben wir ſo was nicht! Da ſteh’n wir unter
Kontrolle! Uebrigens, denk Dir, D. . . . . — er nannte
ein bekanntes Weinlokal Unter den Linden — „ſoll bald
eingehen, weil das Haus abgeriſſen wird. Schade,
ſchade, das war immer ſo ein netter Ankerplatz für mich
im Weltſtadtſtrudel. Da werde ich nach meiner Rückkehr
Abſchied feiern — aber gründlich! — — Leben und leben
laſſen, Jungelchen! Ich bedauere unſere verehrten
Ahnen, die davon nichts zeahnt!
Na, da war nun mein Doktorfreund — der, was
das „Schlemmen” der auswärtigen Beſucher Berlins
anbelangt, in dieſen Durchgangstagen viele, ſehr viele
Geſinnungs= und Geſchmacksgenoſſen hat — gehörig auf
dem Holzwege. Denn es iſt Tatſache, daß auch die
Ein=
wohner des früheren und ſogar früheſten Berlin einen
wohlbeſetzten, mit lecken Gerichten verſehenen Tiſch und
einen mit gutem Trunk gefüllten Humpen wohl zu
wür=
digen wußten und daß ſich die verſchwenderiſchſten
Diners der verwöhnteſten Vörſenfürſten — ſie werden
ja gern als die Ausleſe der Gourmets hingeſtellt — auch
nicht annähernd mit den während des Mittelalters zu
beſonderen Gelegenheiten aufgetragenen Mahlzeiten des
Rates und der wohlhabenden Einwohner Berlins
ver=
gleichen können.
Bereits 1331 mußte der Rat Berlins verſchiedene
Verfügungen erlaſſen, um dem übermäßigen Eſſen und
Trinken der Angehörigen einzelner Gewerbe zu ſteuern
und diejenigen mit Strafe zu bedrohen, die ihre Schuhe,
Hemden und Hoſen vertränken: vier Jahre darauf durfte
kein Zechgenoſſe mehr im Winter nach neun, im
Som=
mer nach zehn Uhr abends in den Schenken angetroffen
werden, aber die trinkluſtigen Berliner wußten
wahr=
ſcheinlich das Geſetz zu umgehen, denn auch damals
ſollen die Narrenkäſten — kleine, vergitterte, käfigartige
Behälter, die von „Rats wegen” vor einzelnen
viel=
beſuchtern Bierkellern angebracht waren, um die des
edlen Gerſtenſaftes Uebervollen aufzunehmen —
man=
chen unfreiwilligen Gaſt beherbergt haben. Bei großen
Feſten, wie bei Hochzeiten, Kindtaufen uſw., war nichts
zu gut und nichts zu viel da, um nicht den Tiſch, an
welchem ſich die Gäſte verſammelten, in ſeiner ganzen,
oft recht großen Länge bis zum letzten Eckchen zu füllen,
und auch hier mußten mannigfache Geſetze vom Rat
er=
laſſen werden um dem Uebermaß zu ſteuern ſo 1335,
wo der Magiſtrat verfügte, daß bei einer Hochzeit nicht
mehr als vierundzwanzig Schüſſeln erlaubt werden
ſollten.
Dieſer um ſeine Bürger ſo wohlbeſorgte Magiſtrat
kümmerte ſich aber um ſeine eigenen Vorſchriften ſehr
wenig, wenn er einen ſeiner „hochedlen und bürnehmen=
Freunde und Gäſte durch ein Bankett ehren wolte.
Bei=
ſpielsweiſe, als Dietrich von Quitzow 1394 in Berlin
weilte. Da ſehlie es nicht an koſtbaren Schaugerichten,
an goldenen Häuſern, Türmen und Bergen, in denen
lebende Vögel umherflatterten, und an anderen leckeren
Dingen, wie gebratenen Pfauen, Schwänen, Hühnern,
Enten und Tauben, ganzen Wildſchweinsköpfen,
würzi=
gen Suppen, wohlſchmeckenden Kuchen in Form von
Pelikanen und ähnlichen ſeltenen Vögeln, die ſich mit
ihren Schnäbeln die Bruſt öffneten und mit ihrem Blut
ihre Jungen — gebratene Rebhühner Schnepfen und
dergleichen — tränkten, ſowie den edelſten Weinen in
Hülle und Fülle. Schließlich begleitete die ganze
Tiſch=
geſellſchaft den zvürnehmen: Raubriter bei ſlackernden
Fackeln und luſtiger Muſik ſingend und jubelnd und auch
wohl luſtige Tänze aufführend vom Rathauſe nach
ſei=
ner Behauſung, von anderen Ueberraſchungen, die man
noch für den gefeierten Quitzower, der bald darauf die
Berliner Kaufleute wegfing und nur gegen hohes
Löſe=
geld wieder losließ, aufbewahrt, ganz zu ſchweigen.
Dem Beiſpiele des Rates und ſpäter dem der
Für=
ſten folgten aber gern die Berliner; als letztere die
prunk=
vollen Feſte Kurfürſt Joachims I. nachzuahmen
trachte=
ten, ſetzte Joachim 1515 ſtrenge Strafen gegen den
über=
handnehmenden Lurus feſt. So durften
Hochzeitsfeſt=
lichkeiten nicht länger als drei Tage dauern, die großen
Gaſtmähler des Rates wurden ſehr beſchnitten und auch
die Gewerke, die gern eine Gelegenheit zu langen
Zu=
ſammenkünften an der Tafel ſuchten, mußten ſich den
Vorſchriſten fügen. „Ma ſoll nicht an einem Tage ſo
viel verzehren, wovon man ein ganzes Jahr haushalten
kannt, meinie der Kurfürſt, und er unterſagte den
wohl=
habenden Einwohnern, ſich mehr Gäſte als zu fünf, und
den einfacheren Bürgern, ſich mehr als zu drei Tiſchen
einzuladen. Nur zu bald aber gerieten ſtets dieſe
Ver=
fügungen in Vergeſſenheit, und 1561 feierte der
Bürger=
meiſter von Berlin, Thomas Matthias, ſeine Hochzeit
derart glänzend, daß derſelben ſogar die zur
Vermähl=
ung der Tochter des Kurfürſten nach Verlin gekommenen
fremden Fürſten, hochgeſtellten Herren, Abgeſandten der
Städte uſw. beiwohnten und das junge Paar an
Ge=
ſchenken, wie uns ein Chroniſt erzählt, „einen ganzen
Backtrog voll Becher” erhielt.
Der dreißigjährige Krieg beſchnitt die Tafelfreuden
in Berlin in erheblicher Weiſe, aber ſie erfuhren,
nach=
dem Ordnung und Ruhe wieder eingekehrt waren, durch
die Einwanderung der franzöſiſchen Refugiés manche
ſchätzenswerte Vermehrung und Verfeinerung. In den
vornehmen Häuſern hiekt man franzöſiſche Köche und
entfaltete bei feſtlichen Zuſammenkünften eine große
Verſchwendung. Der Originalität halber mag hier ein
Verzeichnis jener Speiſen folgen, die unſere „gut
ſituier=
tent Vorfahren vor mehr denn zweihundert Jahren —
in der erſten Regierungszeit König Friedrichs I. — bei
jenen Gelegenheiten zu ſich nahmen: Der erſte Gang
brachte eine Taubenbouillon mit grünen Erbſen und
Spargeln, dann eine Suppe, ferner Gehacktes mit
Erd=
ſchwämmen und Artiſchocken; eine Bisque (ſchmackhaftes
„Miſchmaſch” aus Fiſch und Geflügel); im zweiten
Gange gab es: frikaſſiertes, in kurzer Brühe geſottenes
oder gebratenes Wildbret, gemeine und Blätterteig=
Paſteten; Torten, Schnecken, Zungen, Würſtchen,
Melo=
nen und Früchte; im dritten: gebratene Rebhühner,
Fa=
ſanen, Schnepfen, wilde oder Holztauben, junge
Kalku=
nen, Hühner, Haſen, Kaninchen, Lammbraten und
der=
gleichen; hierbei wurden Pomeranzen, Zitronen und
Oliven in kleinen Schüſſeln aufgeſetzt. Der vierte Gang
enthielt Waſſerſchnepfen, Krammetsvögel, Lerchen,
Orto=
lanen, „Kalbsſchwedern” uſw., nebſt allerhand „
Geprä=
geltem”; der fünfte: Lachſe, Forellen, Karpfen und Hechte
nebſt Fiſchpaſteten; dazu mehrere Schüſſeln mit
frikaſſier=
ten Schildkröten und Krebſen, mit den Schalen derſelben
belegt. Der ſechſte Gang beſtand in allerhand von
Butter und Speck hergeſtellten Gerichten, wie auch aus
Eiern und Schafskeulenſaft oder Zucker vermiſcht; aus
farbigen Gallerten, Artiſchocken, Sellerie mit Del und
Pfefſer. Früchte der Jahreszeit, Milchrahm und
Ge=
backenes, Mandeln und ausgeſchälte Wallnüſſe bildeten
den ſiebenten Gang, und den „Ausgangt endlich: naſſe
und trockene Konfitüren, Marzipane. Konſerven und
Kandiſiertes, worauf ſich Butter und Käſe — Parmeſan=
Holländer= Schweizer= Limburger=, Schwediſcher und
Terter=Käſe — anſchloſſen.
Unter dem ſtrengen Regiment Friedrich Wilhelm I.
hörten die Schmauſereien nach Pariſer Muſter auf, bei
Hofe ſowohl wie auch in den Bürgerhäufern. Derde
deutſche Gerichte kamen wieder auf den Tiſch:
Rind=
fleiſch mit Mohrrüben, Gänſegekröſe (Gänſeklein) mit
Weißkohl, Grünkohl mit Speck und friſcher Wurſt,
Hammelfleiſch mit weißen Rüben uſw. Auch was die
Tabaks=Kollegien anbelangt, folgten die Bürger dem
Beiſpiele des Königs, indem ſie ſich abends in den
Taba=
gien verſammelten, kleineren Schenkſtuben, um bei Bier
und Tabak die Zeit zu verplaudern.
Sehr angeregt war das geſellige Leben unter
Fried=
rich dem Großen. Die Mitglieder der einzelnen Kreiſe
verſammelten ſich in den ſogenannten Reſſourcen, deren
es eine beträchtliche Zahl gab, und auch an zahlreichen
Tanzſälen fehlte es nicht. Einer der bekannteſten, der
Tändlerſche in der Friedrichſtraße, dicht am Halleſchen
Tore, wird uns folgendermaßen beſchrieben: „Der Saal
iſt ſehr lang und überaus ſchön. In der Mitte iſt die
Decke durchbrochen und um die viereckige Defnung in
der zweiten Etage ein Geländer angebracht, über
wel=
ches man von oben in den Saal hinabſehen kann. Oben
befindet ſich das Billard. Auch hängt in jener Oeffnung
eine Krone. Oben und unten ſieht man ſtets eine
ge=
waltige Menge Menſchen, die ſich auf verſchiedene Art zu
zerſtreuen ſuchen. Einige ſpielen Billard und
unterhal=
ten ſich in dem oberen Saale, andere trinken ein Glas
Bier und rauchen eine Pfeife in dem unteren oder
ſou=
vieren dort. Oft wird getanzt, Muſik iſt immer dabei.
Doch gehen hier eigentlich nur Bürger und Fabrikanten
nebſt vielen Handwerksburſchen und Kaufmannsdienern
her. Die Portion Eſſen welche ſehr gut iſt, koſtet nur
vier gute Groſchen; iſt aber Kränzchen, das heißt, ſpeiſen
fünfzig bis achtzig Perſonen an einer ſehr langen Taſel,
ſo koſtet das Eſſen fünf gute Groſchen. Die Aufwartung
dabei iſt prompt.”
Ueberhaupt: teuer iſt es in dem Berlin Friedrichs
des Großen nicht geweſen: für alle Gaſthöfe beſtand eine
polizeiliche Taxe, welche überall angeſchlagen ſein mußte.
Fühlte ſich ein Gaſt übervorteilt, ſo genügte eine
An=
zeige bei der Polizei, um eine ſoforige Unterſuchung
herbeizuführen; für jeden zu viel genommenen Groſchen
mußte der betreffende Wirt einen Taler Strafe
be=
zahlen. Nach jener Taxe koſtete in einem Gaſthofe erſter
Klaſe eine Wohnung von vier Zimmern vorn
heraus=
im erſten oder im zweiten Stock, für Tag und Nacht 2
Taler, für eine Stube und Kammer in denſelben
Stock=
werken 1 Taler, im dritten Stockwerk 16 Groſchen; der
Preis eines Mittagstiſches, beſtehend aus fünf guten
Ga=
richten nebſt Deſſert, betrug pro Perſon 16 Groſchen,
eines Abendtiſches, aus drei guten Gerichten mit Butter
und Käſe beſtehend, 12 Groſchen, einer Quartflaſche
guten Pontac 10 Groſchen, einer Flaſche guten
Rhein=
weins 1 Taler bis 1 Taler 16 Groſchen, einer Flaſche
Champagner bis zu 1½ Talern und ſo fort. Zudem
hatte der Fremde die Freiheit, ſich den Wein außerhalb
des Gaſthofes holen zu laſſen.
Während der erſten Regierungsjahre Friedrich
Wil=
helms III. gab es eigentliche Reſtaurants in unſerem
Sinne noch nicht. Bei den „Traiteurs” konnte man
mittags und abends an der Table dhste eſſen, das
Mittagbrot koſtete dort im Durchſchnitt bis zehn
Gro=
ſchen; für die ärmere Bevölkernug waren Garküchen
ein=
gerichtet, in dieſen erhielt man nahrhafte Koſt für 1½
Groſchen. Wohlhabende Leute fanden ſich in den
ſo=
genannten „Italienern=Kellern” zuſammen, in denen es
die Delikateſſen der Jahreszeit gab Auſtern, Sardellen.
fremde Weine, Liköre, allerhand Seltenes und Pikani=s.
An Weinſtuben, von denen einzelne bis heute ſich ihren
Ruf bewahrt haben, wie Maurer, Mitſcher, Habel, fehlte
es ebenſo wenig wie an Caféhäuſern und Tabagien,
aber, was dieſe anbetraf, müſſen ſie nicht verlockend
ge=
weſen ſein, wenn wir einem Berliner Schilderer jeuer
Zeit Glauben ſchenken dürfen: „Die Hauptingredienzien
ſind ein paar kleine gewöhnlich ſchmutzige Zimmer, ein
Villard, eine dicke Wolke Tabaksdampf und ein
anhal=
tendes Geklapper der Würfel im Brettſpiel. Wer on
dieſen Dingen nicht Geſchmack findet, tut wohl, zu Hauſe
zubleiben. Erſt in den 70er Jahren des vorigen
Jahr=
hunderts trat dann der große Umſchwung ein, der, wie
es ſcheint, nur eine ſich ſtets übertrumpfende
Fortſetz=
ung und kein Ende kennt. Denn heute bietet Berlin
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rade auf dieſem Gebiete ſo viel dar, wie keine andere
Weltſtadt in allen fünf Erdteilen! Und das wiſſen unſere
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Wenck=
ſtraße 52. Dienſtmagd Katharina Münk, 23 J., ev.,
Rheinſtraße 46. Fuhrmann Friedrich Hofmann, 31 J.,
ev., Landwehrſtraße 24. Am 1.: Jakob Pfeiffer, S. des
Stationsarbeiters, 10 Mte., ev., Erbacherſtraße 61. Am
11.: Luiſe Maria Seibel, T. des Taglöhners, 1 Mt.,
ev., Landwehrſtraße 66.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
6. Sonntag nach Trinitatis, den 14. Juli 1912
Hofkirche: Samstag, den 13. Juli, abends um 6 Uhr:
Beichte. — Sonntag, den 14. Juli, vorm. um ½10 Uhr:
Beichte und Anmeldung zur heil. Kommunion in der
Sakriſtei. — Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit
Feier des heil. Abendmahls. Kollekte für die Innere
Miſſion. — Mittwoch, den 17. Juli, abends um 6 Uhr:
Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer.
— Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
D. Dr. Diehl.
Stadtkapelle: Vorm. um 9½ Uhr: Pfarrer D. Dr.
Dieyl. — Vormittags um 11 Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Bogel. — Nachm. 6 Uhr: Pfarrer D. Waitz.
Pfarrer Velte iſt bis zum 12. Auguſt
be=
urlaubt.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
14. Juli, vormittags um 11 Uhr: Chriſtenlehre für den
Kaplaneibezirk. Pfarrer Beringer. — Vormittags
um 11 Uhr: Chriſtenlehre für den Südoſt bezirk.
Pfarrer Kleberger.
Im Feierabend (Stiftſtraße 51): Sonntag, den
14. Juli, vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Oſt bezirk (Mädchen). Pfarrer Vogel.
Militärgemeinde: (Stadtkirche): Vormittags 8 Uhr:
Diviſionspfarrer Liedtke. — Vormittags um 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt, Steinſtr. 24 (Muſikſaal).
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Dingeldey. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kindergottes=
dienſt. — Abends um 8 Uhr: Verſammlung der
konfir=
mierten männlichen Jugend im Gemeindehaus. Pfarrer
Marx.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Müller. — Vorm. 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt für den
Oſt bezirk. Pfarrer Widmann. — Nachm. um 2 Uhr:
Chriſtenlehre für den Nordbezirk in der Kirche, für den
Oſt bezirk im Martinsſtift, für den Weſt bezirk im
Ge=
meindehaus. — Nachm. um 4 Uhr: Bibelſtunde im
Martinsſtift. Pfarrer Schneider.
Pfründnerhaus: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer D. Waitz.
Eliſabethenſtift: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Stein. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. um 8½ Uhr:
Chriſtenlehre. Pfarrer Wagner. — Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottesdienſt. Pfarrer Wagner. — Um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarraſſiſtent Flöel.
Pauluskirche: Vormittags um 8½ Uhr:
Chriſten=
lehre. Pfarrer Rückert. — Vorm. um 10 Uhr:
Haupt=
gottesdienſt. Pfarrer Rückert Feier des heil.
Abend=
mahls mit vorausgehender Beichte. — Vormittags um
11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Rückert.
Intheriſcher Gottesdienſt. (Selbſtändige evang.=lutheriſche
Kirche.) Am 6. Trinitatis=Sonntag, den 14. Juli,
nach=
mittags um 5 Uhr, im „Feierabend” Stiftſtraße 51:
Pfarrer Anthes.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 14. Juli,
nachm. um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Abends um 8½ Uhr:
Evangeliſation. — Dienstag, den 16. Juli, abends um
8½ Uhr: Blaukreuzſtunde. — Mittwoch, den 17. Juli,
nachmittags von 2—3 Uhr: Hoffnungsbund für Knaben.
— Von 3 bis 4 Uhr: Hoffnungsbund für Mädchen. —
Abends um 8½ Uhr: Uebung des gemiſchten Chors. —
Donnerstag, den 18. Juli, abends um 8½ Uhr:
Bibel=
ſtunde. — Freitag, den 19. Juli, abends um 8½ Uhr:
Bibelbeſprechſtunde für Männer und Jünglinge. —
Sams=
tag, den 20. Juli, abends um 9 Uhr: Verſammlung für
Beamte der Poſt, Eiſenbahn, Polizei, Gendarmerie u. dgl.
Zweig der Stadtmiſſion (Beſſungerſtr. 88,
Hinterbau): Sonntag, den 14. Juli, vorm. um 11½ Uhr:
Sonntagsſchule. — Nachm. 3 Uhr: Jugendbund für
Jünglinge, nachm. um 4½ Uhr: Jugendbund für
Jung=
frauen. — Freitag, den 19. Juli, abends um 8½ Uhr:
Bibelſtunde.
Gottesdienſt der Nenapoſtoliſchen Hemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 10): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getaufter Chriſten (Waptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, vormittags ½10 Uhr: Predigt.
Prediger Höpfner. — Um ½11 Uhr: Sonntagsſchule.
— Nachmittags um 4 Uhr: Predigt, Taufe und
Abend=
mahl. — Abends um 6 Uhr: Jugendverein. — Montag,
den 15. Juli, abends um 8½ Uhr: Geſangverein. —
Mitt=
woch, den 17. Juli, abends um 8½ Uhr:
Gebetsver=
ſammlung.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 14. Juli, nachmittags um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule
(Kindergottesdienſt). — Um 4 Uhr: Predigt. — Freitag,
den 19. Juli, abends um ½9 Uhr: Bibel= und
Gebets=
ſtunde. Jedermann herzlich willkommen.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 13. Juli,
nachmit=
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
7. Sonntag nach Pfingſten, den 14. Juli 1912
Vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. — Um 7 Uhr:
Aus=
teilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr:
Militär=
gottesdienſt mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt
mit Predigt. — Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt.
— Nachm. um 3 Uhr: Katechetiſche Predigt und
An=
dacht zu Ehren der hochheil. Dreifaltigkeit. — Freitag,
nachm. um 6 Uhr: Kreuzwegandacht.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vormit
tags um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Nachmittags um 4 Uhr:
Verſammlung im Mädchenheim. — Um 5 Uhr:
Ver=
ſammlung des Vereins chriſtlicher Mütter. — Um 6 Uhr:
Aloyſianiſche Andacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Kapelle in Griesheim: Sonntag, vorm. um 9 Uhr: hl.
Meſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 13. Juli,
nach=
mittags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, den 14. Juli 1912
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: heil. Meſſe mit
Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt und Predigt. —
Nachmittags um 2 Uhr: Andacht und Segen.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
13. Juli, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
7. Sonntag nach Pfingſten, den 14. Juli 1912
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Um ½9 Uhr: Amt mit
Predigt. — Nachm. um ½3 Uhr: Herz=Mariä=Andacht.
— Bibliothek (Herdweg 28): Dienstag, nachmittags von
6—7 Uhr.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 13. Juli, nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
7. Sonntag nach Pfingſten, den Juli 1912
Vormittags um ½6 Uhr: Beichtgelegenheit. — Um
½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um
¼/10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Nachmittags um
½2 Uhr: Chriſtenlehre. — Um 2 Uhr: Andacht. — Um
Uhr: Aloyſianiſche Andacht. — Werktags, vormittags
um ¼7 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pſungſtadt: 7. Sonntag nach Pfingſten,
en 14. Juli, vorm. um 7 Uhr: Beichte. — Um ½ 8 Uhr:
Amt und Predigt. — Nachmittags um 4 Uhr: Andacht.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 7. Juli: Dem Fuhrmann
Heinrich Schmidt S. Nikolaus Heinrich, geb. 4. Juni.
Dem Gärtner Philipp Jährling T. Johanna, geb. 19. Mai.
9. Juli: Dem Schloſſer Jakob Bär S. Wilhelm, geb.
6. Juli. 7. Juli: Dem Bürogehilfen Wilhelm Schneider
T. Marie, geb. 28. Juni. Dem Kaufmann Franz Julius
Belz T. Erna Anna, geb. 18. Juni. Dem Hilfsarbeiter
Valentin Metz T. Käthchen, geb. 18. Juni. 30. Juni:
Dem Kaufmann Georg Friedrich Hein L. Adelheid Anna
Eliſabeth, geb. 15. Mai. Dem Schneidermeiſter Wilhelm
Philipp Gorr T. Chriſtina Erna, geb. 28. Mai. Dem
Oberbahnaſſiſtenten Juſtus Friedrich Hoffmann T.
Adel=
heid Katharine, geb. 27. Mai. Dem Möbeltransporteur
Peter Winkel T. Luiſe Margaretha, geb. 18. Juni.
Johannesgemeinde: 7. Juli: Dem
Weichen=
ſteller Philipp Daniel Hundsdorf T. Lina Roſa, geb.
21. Juni.
Martinsgemeinde: 7. Juli: Dem Glaſer Peter
Kindinger T. Anna, geb. 3. April. Dem Fabrikarbeiter
Georg Kurz S. Philipp, geb. 10. Juni. Dem Gärtner
Heinrich Trayſer S. Gottlob geb. 16. Juni. 9. Juli:
Dem Taglöhner Friedrich Zapf S. Friedrich, geb. 25. Juni.
6. Juli: Dem Schloſſer Georg Jakob Neff S. Georg
Jakob Chriſtian, geb. 14. Mai. 7. Juli: Dem
Hoftheater=
feuerwächter Johann Heckmann T. Sophie, geb. 13. Mai.
Dem Eiſengießer Philipp Chriſtoph Wallrabenſtein S.
Rudolf Adolf, geb. 28. Mai. Dem Kaufmann Georg
Theodor Wenz S. Wilhelm Ludwig Theodor, geb. 6. Junt.
Dem Schneider Georg Getroſt T. Alexandra Martha,
geb. 8. Juni.
Petrusgemeinde: 7. Juli: Dem Monteur Karl
Friedrich Nungeſſer T. Elſa Eliſabeth, geb. 30. Mai.
Getrante bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 7. Juli: Kaufmann Auguf=
Enders und Margarethe Lücker. 8. Juli: Kaufmann
Peter Gräder in Frankfurt a. M. u. Anna Elſa Schödel,
6. Juli: Dachdecker Heinrich Löchel und Katharina
An=
toinette Körber. Der Bauführer Adam Friedrich
Wil=
helm Wöhrn und Katharina Beſt. 7. Juli: Inſtallateur
Ernſt Waſſer und Marie Mayer.
Johannesgemeinde: 6. Juli: Regierungsrar
Dr. Alfred Fabian zu Frankfurt a. M. und Mathilde
Waldmann von hier. Maſchiniſt Angelus Groſſo und
Marie Eckart von hier. Ingenieur Martin Schieferdecker
und Julie Heinecke von hier. Schriftſetzer Karl Jäger
und Karoline Scholderer von hier. Fabrikbeſitzer Georg
Kermes zu Hainichen und Johanna Wenzel von hier.
9. Juli: Eiſenbahnſchloſſer Auguſt Heuſer und Katharine
Bickelhaupt von hier.
Martinsgemeinde: 7. Juli: Zahlmeiſteraſpirant
und Sergeant Friedrich Wilhelm Hahn und Marie, geb.
Dörr, beide hier. 8. Juli: Magazinarbeiter Ludwig
Horch III. und Anna Chriſtine, geb. Heinzinger, beide hier.
6. Juli: Diener Johannes Schmidt und Marie Eliſabeth=
Hartmann. Magazingehülfe Friedrich Adam Schubert
und Johanna Barbara Schwenk.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 29. Juni: Bildhauer Philipp
Müller, 20 J., ſtarb 27. Juni. 1. Juli: Schneider
Jo=
hann Adam Reinhardt, 70 J., ſtarb 29. Juni. 9. Juli:
Kaufmann Philipp Köhler, 54 J., ſtarb 7. Juli. 5. Juli:
Marie Geiger, geb. Weinberger, Witwe des
Hofkupfer=
ſchmieds, 77 J., ſtarb 2. Juli. 9. Juli: Kellner Johann
Georg Burkhardt, 37 J., ſtarb 7. Juli. 29. Juni: Revier=
Polizeikommiſſar i. P. Wilhelm Liſtmann, 65 J. 5 Mon.,
ſtarb 26. Juni. 30. Juni: Schloſſer Ludwig Adam,
23 J. 4 Mon., ſtarb 28. Juni. 2. Juli:
Schuhwaren=
händler Wilhelm Heldmann, 29 J. 6 Mon., ſtarb 30. Juni.
4. Juli: Jakob Pfeiffer, 11 Mon., ſtarb 1. Juli. 6. Juli:
Witwe Eliſabeth Göckel, geb. Leißler, 79 J., ſtarb 3. Juli.
Martinsgemeinde: 8. Juli: Marie Roſine
Debus, geb. Lohnes, Witwe des Heizers, 51 J., ſtarb
5. Juli. 10. Juli: Maſchinengehilfe Friedrich Karl Wilh.
Gimberlein, 54 J., ſtarb 8. Juli.
Petrusgemeinde: 4. Juli: Hofbuchhändler
uguſt Friedrich Wilhelm Chriſtian Klingelhöffer zu
Eſſen=Rüttenſcheid, 75 J., ſtarb 30. Juni. 8. Juli: Jeanette
v. Zangen, Witwe des Oberſten, 74 J., ſtarb 5. Juli.
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