Darmstädter Tagblatt 1912


06. Juli 1912

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175. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
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ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.

Die heutige Nummer hat 36 Seiten.

Das Neueſte vom Tage.

Diie Zweite Kammer nahm das Schulden=
tilgungsgeſetz
nach den Anträgen des Aus=
ſchuſſes
mit knapper Mehrheit an und vertagte ſich
bis nächſten Mittwoch.
Bei einem Automobilunglück in der Nähe der
Station Ludwigshöhe am Freitag früh kam der
praktiſche Arzt Dr. Fiedler aus Pfungſtadt ums
Leben, während ſeine Frau ſchwer verletzt wurde.
Anläßlich der Kaiſerbegegnung in Baltiſch=
port
fand geſtern in Rieval vor den beiden Kai=
ſern
eine Parade des Wiborger Regiments ſtatt.
In Havre wurden durch ausſtändige Seeleute
Ausſchreitungen verübt, wobei es zu Zuſammenſtößen
mit der Polizei kam.

Politiſche Wochenſchau.

Das Hauptereignis der Woche war die Begeg=
lnung
der beiden Kaiſer in den Finniſchen Schären
auf der Reede von Baltiſchport, die unter großem Ge=
pränge
vor ſich gegangen iſt. Bedeutſamer war aber die
Herzlichkeit der ganzen Veranſtaltung, die als ein neues
weſentliches Moment der Erhaltung des Weltfriedens
angeſprochen werden darf. Der politiſche Charakter die=
ſer
Zuſammenkunft ſteht außer Frage und er wird aller=
orts
, namentlich im Auslande, als ſehr wichtig hinge=
ſtellt
. Inſonderheit erhofft man von der Monarchen=
begegnung
einen Einfluß auf eiken baldigen Friedens=
ſchluß
zwiſchen Italien und der Türkei, indem man der
Erwartung Ausdruck gibt, daß vielleicht beide Mächte
genleinſam verſuchen werden, die kriegführenden Par=
teien
zur Einſtellung der Feindſeligkeiten zu bewegen.
Daß man in Rom wie am Goldenen Horn die Situation
herzlich ſatt hat, iſt begreiflich, und man möchte lieber
heute als morgen den Friedensſchluß herbeiführen,
wenn man nur eine geeignete Baſis fände, auf der man
zu einem Ziele kommen könnte, und die der Ehre der
beiden Nationen nicht zu nahe träte. In der Preſſe
tauchen die verſchiedenartigſten Kombinationen auf, aber
es ſind lediglich Kombinationen, die durch ihre öſtere
Wiederholung nicht zur Wahrheit werden. Daß man ſich
in Baltiſchport mit dieſen Dingen eingehend beſchäf=
tigen
wird, iſt klar, eine Frage iſt, es in=
deſſen
, ob man wirklich ſich zu einem gemein=
ſamen
Vorgehen entſchließen wird, wie man
dies verſchiedentlich erwartet. Von offiziöſer Seite
Deutſchlands hat man bereits vor einiger Zeit ſehr ent=
ſchieden
durchblicken laſſen, daß man eine Vermittelung
nur ungern übernehmen würde, weil wenig Ausſicht
auf eine Einigung vorläge und ein freundſchaftliches
Eingreifen als eine wenig angenehme Intervention
aufgefaßt würde. Welches Reſultat auch immer die
Beſprechungen in dieſer Frage ergeben mögen, die Be=
gegnung
an ſich allein ſchon iſt ein in politiſcher Hin=
ſicht
wichtiges Faktum, ſie beweiſt, daß man an der
Newa wie an der Spree das aufrichtigſte Beſtreben hat,
ein gut freundnachbarliches Verhältnis zu unterhalten,
Es fehlt ſogar nicht an Stimmen, die meigen, daß auch
ein gewiſſer politiſcher Anſchluß unbeſchadet der Be=
ziehungen
zu Frankreich zwiſchen beiden Mächten als
Reſultat gezeitigt werden könnte, mit der Wirkung, daß
eine völlig andere Gruppierung der Mächte erfolgen
würde Bemerkenswert iſt wenigſtens der herzliche Ton,
den ſelbſt ſtark deutſchfeindliche Blätter in Rußland an=
ſſchlagen
und die der deutſchen Politik nun mit einem
MMale Gerechtigkeit zuteil werden laſſen. Als ein nicht
unwichtiger Moment darf dabei konſtatiert werden, daß
die Stimmung der Blätter gegen England ſeit einiger
ZZeit völlig umgeſchlagen iſt. Man hat an der Newa
wwohl erkannt, daß die beiderſeitigen Intereſſen oft weit
auseinandergehen, ja, wie in Perſien, ſich trotz aller
Verträge direkt gegenüberſtehen, und man muß wohl
auch begründete Urſache haben, das Fehlſchlagen der ruſ=
ſiſchen
Vermittelungsaktion im itakieniſch=türkiſchen
Kriege auf engliſche Machenſchaften hinter den Kuliſſen
zurückzuführen. Anders läßt ſich der grimmige Haß,
der jetzt in den verſchiedenen Blättern gegen England
zutage tritt, kaum erklären. Sicherlich wird die Begeg=
nung
der Monarchen dazu beitragen, die Beziehungen
beider Nachbarreiche weiter zu ſtärken und insbeſondere
den kommenden umſangreichen wirtſchaftlichen Verhand=
lungen
die Wege ſebnen.
In Deutſchland ſelbſt überwiegt die politiſche Stille,
wenn auch hier und da noch vereinzelt eine gewiſſe
Regſamkeit zu verzeichnen iſt. Der verſöhnende Aus=
gang
der Wehrvorlage hat auf das Verhältnis der Par=
keien
untereinander zweifellos etwas berubigend ge=

wirkt, und die Ausſichten auf die Einführung einer Be=
ſitzſteuer
führten zu einer gewiſſen Waffenruhe. In die=
ſer
Hinſicht iſt es nicht ohne Intereſſe, daß ein ange=
ſehener
Zentrumsführer einem Zuſammengehen mit den
Nationalliberalen in gewiſſen Fragen das Wort geredet
hat. Ueberdies kommt jetzt aus München die Kunde,
Frhr. v. Hertling fei geneigt, einer Erbanfallſteuer zuzu=
ſtimmen
, wenn der Reichskanzler eine ſolche im Reichs=
tage
einbringen ſollte. Man darf annehmen, daß dieſe
Entſchließung wenn die Meldung den Tatſachen ent=
ſpricht
erfolgt iſt, nachdem der jetzige bayeriſche
Miniſterpräſident ſich vorher mit ſeinen früheren Par=
keifreunden
ins Einvernehmen geſetzt hat.
Während die Diplomaten ſich noch immer die Köpfe
zerbrechen, wie man wohl am beſten den türkiſch= italie=
niſchen
Krieg beilegen könne, ſcheint das die beiden
Hauptbeteiligten wenigſtens tut man ſo herzlich
wenig zu kümmern. Die Situation hat ſich im großen
und ganzen wenig verändert. In Italien hat man jetzt
lediglich einen Prügelknaben gefunden, und zwar in der
Geſtalt des deutſchen Feldmarſchalls Frhrn. von der
Goltz. Dieſer hckt es gewagt, in einem Artikel die
Kriegslage zu beleuchten und hierbei den Türken Aner=
kennung
auszuſprechen. Hierin erblicken die Italiener
ein todeswürdiges Verbrechen und ſie ziehen gegen den
deutſchen Feldmarſchall los Man verlangt nichts an=
deres
, als daß die deutſche Regierung den Italienern
Genugtuung geben müſſe und der Feldmarſchall verab=
ſchiedet
werde Das alles nur wegen einer rein mili=
täriſchen
Betrachtung, in der auch nicht ein Wort des
Tadels gegen die Italiener enthalten war. Dieſe ſind
jetzt überaus empfindlich, denn man kann nichts ſchlech=
ter
vertragen als die Wahrheit.
Der türkiſchen Regierung macht aber nicht nur der
Krieg lebhafte Sorge, ſondern auch die inneren Wirren
nehmen mehr und mehr zu. Der Aufſtand in Albanien
hatt diesmal große Ausdehnung gewonnen und das ge=
fährliche
iſt, daß auf das Militär kein Verlaß mehr iſt,
nachdem verſchiedene Truppenteile zu den Inſurgemnten
übergegangen ſind. Es herrſcht eben Unzufriedenheit ge=
genüber
dem jetzigen Regime, und keineswegs nur bei
den Anhängern des früheren Sultans. Die Gärung
wächſt von Tag zu Tag, ein Gegenbund iſt in der Bel=
dung
begriffen, und vor Ueberraſchungen iſt man nicht
ſicher
In der amerikaniſchen Präſidentenwahl ſcheint jetzt
einige Klarheit eintreten zu wollen. Aller Wahrſchein=
lichkeit
nach werden weder Taft noch Rooſevelt, noch
Clark, noch Bryan in Frage kommen, der Erkorene wird
aller Vorausſicht nach Herr Wilſon ſein, der auf dem
demokratiſchen Konvent nominiert worden iſt. Wahr=
ſcheinlich
werden die Anhänger Rooſevelts im Hinblick
auf die Ausſichtsloſigkeit der Kandidatur gleichfalls für
Wilſon ſtimmen, aber ſelbſt, wenn ſie dies nicht tun, hat
er angeſichts der Zerſplitterung im rapublikaniſchen
Lager die beſten Ausſichten, da demienigen die Prä=
ſidentſchaft
zuſteht, der die meiſten Stimmen erhalten
hat. Damit käme in den Vereinigten Staaten die De=
mokratie
wieder ans Ruder, und in der Verwaltung
werden dann allerorts auf dem höchſten und den nie=
drigſten
Poſten, neue Männer erſcheinen. Ob auch ſonſt
der Regierungskurs eine Aenderung erfahren wird, ins=
beſondere
die Außenpolitik, läßt ſich heute noch nicht
völlig überſehen.

Generalfeldmarſchall Freiherr von der Goltz
und die italieniſche Preſſe.

O Italieniſche Blätter haben ſich in maßloſe Er=
regung
über den türkenfreundlichen Artikel hineinge=
ſchrieben
, den Generalfeldmarſchall Freiherr von der
Goltz jüngſt in einem Wiener Blatte veröffentlichte. Wenn
ſelbſt die Tribuna dieſen Artikel (andeutungsweiſe auf
türkiſche Bezahlung zurückführt, und wenn die Stampa
die Auslaſſungen des Feldmarſchalls als eine Zuſam=
menfaſſung
von Gemeinplätzen und frechen, gegen die
Wahrheit verſtoßende Behauptungen bezeichnet, ſo be=
weiſen
derartige Unterſtellungen und Invektiven die
vollſtändige Unfähigkeit, ſich in die Seele des deutſchen
Reorganiſators der türkiſchen Armee hineinzudenken.
Deutſche Beurteiler können ſich über die Reinheit der
Motive, die den Generalfeldmarſchall zur offenen Aus=
ſprache
ſeiner Herzensmeinung beſtimmten, keinen Augen=
blick
zweifelhaft ſein, und haben für dieſe Seite der ita=
lieniſchen
Kritik nur ſcharfe Zurückweiſung übrig. Gerade
vom italieniſchen Standpunkte erſcheinen jene Maßloſig=
keiten
um ſo verkehrter, je mehr ſie geeignet ſind, den be=
rechtigten
Kern der italieniſchen Beſchwerden zu ver=
dunkeln
. Hätten ſich die italieniſchen Kritiker des Frei=
herrn
von der Goltz auf den Hinweis beſchränkt, daß es
einem aktiven Offizier des neutralen, mit Italien ver=
bündeten
Deutſchen Reiches nicht wohl anſtehe, den
Widerſtand der Türkei gegen Italien öffentlich zu er=
muntern
, ſo würde dieſer Hinweis, bei der deutſchen
Wertſchätzung peinlichſter Korrektheit, in Deutſchland
Verſtändnis gefunden haben. Jedoch angeſichts von

Maßloſigkeiten der erörterten Art wird man ſich bei uns
gegen die Anerkennung jenes berechtigten Kernes der
litalkeniſchen Beſchwerden ſchon deshalb ſperren, weil
auch italieniſche Kritiker zugeben, daß der Generalfeld=
marſchall
in ſeinem Artikel eigentlich nichts ſagt, was er
oder andere nicht bereits vorher geſagt haben.
Giornale d’Italia fordert ſogar die italieniſche Re=
gierung
auf, in Berlin gegen die andauernde türken=
freundliche
Propaganda des Generals v. d. Goltz Ein=
ſpruch
zu erheben.
Der Angriff iſt in der Hauptſache veranlaßt durch
einen Artikel des Frhrn. v. d. Goltz in der Wiener Neuen
Freien Preſſe, der auseinanderſetzte, weshalb die Türkei
nicht Frieden ſchließen könne. Es war geſagt, daß die
jungtürkiſche Herrſchaft in die Gefahr geriete, von der
Reaktion abgelöſt zu werden, wenn ſie zu einer neuen
Verminderung des Staatsgebietes die Hand reichen
wollte, daß ferner das türkiſche Khalifat bedroht wäre,
da der Friedensſchluß von der ganzen iſlamitiſchen Welt
als eine Abdankung des Konſtantinopeler Khalifats
ausgelegt werden würde. Es handelt ſich alſo um ganz
objektive Auseinanderſetzungen, die den obigen Angriff
keineswegs rechtfertigen.

Deutſches Reich.

Die deutſchen Truppen in China, Die
Unſicherheit der Verhältniſſe in China hat ſich in den
letzten Monaten nicht gebeſſert und es iſt nicht abzu=
ſehen
, wann geordnete Zuſtände in dem durch die Revo=
lution
aufs heftigſte erſchütterten Reiche eintreten wer=
den
. Die Zurückziehung eines Teiles des verſtärkten
deutſchen Truppendetachements, das ſich zur Zeit in
China zum Schutze der dortigen deutſchen Intereſſen
befindet, wird daher nicht, wie urſprünglich vorgeſehen,
im Auguſt möglich ſein. Da der größte Teil der Trup=
pen
im September nach Beendigung der aktiven Dienſt=
zeit
entlaſſen werden muß, werden Erſatzmannſchaften
in zwei Transporten Anfang Auguſt und Ende Juli
dieſes Jahres Deutſchland verlaſſen. Die Führung des
verſtärkten Detachements wird in die Hände eines Ma=
jors
übergehen.
Die Berner Kommiſſion. Der Siscle
will mitteilen können, daß die in Bern tagende deutſch=
franzöſiſche
Kongo=Kamerun=Kommiſſion die Grenzlinien
zwiſchen Franzöſiſch= und Deutſch=Kongo feſtgeſetzt habe
und über die Arbeitsmethode der franzöſiſch=deutſchen
Grenzbeſtimmungskommiſſion einig geworden ſei. Sie
beſchloß danach, daß die Gebietsübergabe zeremonienlos
erfolge. Die Deutſchen würden einfach Truppen oder
Kolonialbeamte in die neue erworbenen Gebiete ſchicken.
Die Umgeſtaltung der franzöſiſchen Konzeſſionsgeſell=
ſchaften
in deutſche werde die Löſung von heiklen juri=
ſtiſchen
Fragen notwendig machen, doch glaube man,
daß es möglich ſein werde, ein die beiderſeitigen In=
tereſſen
ſchonendes Uebergangsregime zu finden. Unter
dieſen Umſtänden ſei es mögkich, daß man das Ver=
ſtändigungsprotokoll
bereits im Laufe der nächſten Woche
werde unterzeichnen können.
Wahlurnen. Dem Vernehmen nach iſt die
Reichsregierung der Frage der Geſtaltung der Wahl=
urnen
zur Sicherung des Wahlgeheimniſſes erneut näher
getreten, nachdem ſich der Reichstag in der letzten Ta=
gung
nahezu einſtimmig in dieſem Sinne ausgeſprochen
hat. Wahrſcheinlich wird man ſich darauf beſchränken,
gewiſſe Mindeſtmaße für die Wahlurne feſtzulegen, die
ſo zu wählen wären, daß ein Schichten der Wahlzetkel
beim Einwerfen ausgeſchloſſen iſt.

Ausland.

Frankreich.
Das Jeanne d’Arc=Feſt. Der der Kammer
unterbreitete Geſetzentwurf über das Nationalfeſt zu
Ehren der Jeanne d’Arc beſtimmt, daß dies Feſt am
zweiten Sonntag im Monat Mai des Jahrestages der
Befreiung von Orleans ſtattzufinden habe, und ferner,
daß in Rouen auf dem Platze, wo die Jeanne d’Arc
verbrannt wurde, ein Denkmal mit der Aufſchrift errich=
tet
werden ſolle: Der Jeanne d’Arc das dankbare fran=
zöſiſche
Volk.
Der zehnſtündige Arbeitstag. Die Kam=
mer
hat die Beratung über die Regierungsvorlage be=
treffend
die Durchführung des zehnſtündigen Arbeits=

[ ][  ][ ]

tages in der Privatinduſtrie, welche ſich ſeit Monaten
hingeſchleppt hat, zu Ende geführt. Die geſamte Vor=
lage
wurde mit 491 gegen 56 Stimmen angenommen
England.
Das Reichsverteſidigungskomitee hielt
am Donnerstag eine bedeutſame Sitzung ab. Das
Komitee iſt zuſammengeſetzt aus einer Anzahl Miniſtern
einſchließlich Haldane und einer Anzahl hoher Marine=
Offiziere und Armee=Offiziere. Die Sitzung dauerte faſt
den ganzen Tag. Die Verhandlungen waren geheim,
aber es wird angenommen, daß die Flottenpolitik, ins=
beſondere
im Mittelmeer, Gegenſtand der Beratung war.
Die Beſchlüſſe des Komitees müſſen vom Kabinett
ratifiziert werden. Der kanadiſche Premiermini=
ſter
Borden mit dem geſamten kanadiſchen
Kabinett iſt in London eingetroffen, um
mit der Reſichsregierung über die Reichsverteidigung zu
beraten.
Spanien.
Im Miniſterrat im königlichen Palaſt hielt
Miniſterpräſident Canalejas dem König einen längeren
Vortrag über die letzten Vorgänge in der Kammer. Be=
ſchlüſſe
wurden nicht gefaßt. Nach dem Miniſterrat hielt
der Miniſter des Aeußern einen eingehenden Vortrag
über den Stand der franzöſiſch=ſpaniſchen Verhand=
lungen
.
Serbien.
Die außerordentliche Kreditvorlage
von 21½ Millionen wurde von der Skupſchtina mit 71
gegen 37 Stimmen in zweiter Leſung angenommen.

Stadt und Land.

Darmſtadt, 6. Juli.
* Vom Hofe. Die Großherzoglichen Herr=
ſchaften
, der Erbgroßherzog und Prinz Ludwig
begaben ſich am Donnerstag nachmittag 2 Uhr mit Gefolge
im Auto zum Beſuch des Zoologiſchen Gartens nach
Frankfurt. Die Rückkehr nach Jagdſchloß Wolfsgarten
erfolgte abends ½7 Uhr. (Darmſt. Ztg.)
* Verliehen haben Se. Königl. Hoheit der Groß=
herzog
dem Verlagsbuchhändler Georg Thieme zu
Leipzig das Ritterkreuz 1. Klaſſe des Verdienſtordens
Philipps des Großmütigen.
* Beſtellung zum Treuhänder. Durch Entſchließung
Großh. Miniſteriums der Finanzen wurde der Großh.
Staatsanwalt Dr. Krug in Darmſtadt für die Dauer
des Urlaubs des Großh. Oberſtaatsanwalts von Heſſert
neben dem Großh. Staatsanwalt Bernhards zum Stell=
vertreter
des Treuhänders bei der Heſſiſchen Landes=
Hypothekenbank beſtellt.
* Poſtdienſtnachrichten aus dem Bezirk der Kaiſer=
lichen
Ober=Poſtdirektion Darmſtadt. Ver=
liehen
aus Anlaß des Scheidens aus dem Dienſte:
Das Ritterkreuz 2. Klaſſe des Verdienſtordens Philipps
des Großmütigen dem Poſtſekretär Bangert in Worms,
das Heſſiſche Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift:
Für langjährige treue Dienſte dem Poſtſchaffner Reeb
in Mainz und dem Landbriefträger Keller in Ernſt=
hofen
(Odenw.). Ferner wurde verliehen: Der Charakter
als Poſtſekretär den Ober=Poſtaſſiſtenten Lotz in Darm=
ſtadt
und Köhler in Mainz, ſowie den Poſtverwaltern
Guthier in Wieſeck (Kr. Gießen) und Wolf in Herbſtein;
der Titel Ober=Poſtaſſiſtent: dem Ober= Telegraphen=
aſſiſtenten
Keutzer und den Poſtaſſiſtenten Bauſch und
Weinberger in Offenbach, Becker in Erbach, Guthier in
Alsfeld, Herget in Gießen, Müller (Joh.) und Wilhelm
in Mainz, Vöhl in Nidda und Walker in Friedberg;
der Titel Ober=Telegraphenaſſiſtent: dem Poſtaſſiſtenten
Mann in Offenbach und dem Telegraphenaſſiſtenten
Schwarz in Mainz. Verſetzt die Poſtſekretäre Kolb
von Gießen nach Aachen und Lieberich von Köln nach
Butzbach; die Ober=Poſtaſſiſtenten Ruwell von Lampert=
heim
nach Worms, Schultheiß von Butzbach und
Trinkaus von Lauterbach nach Darmſtadt, der Tele=
graphenaſſiſtent
Külzer von Mainz nach Offenbach.
Uebertragen: dem Ober=Poſtaſſiſtenten Georg
Müller in Darmſtadt eine Bureaubeamtenſtelle 2. Kl.
bei der Ober=Poſtdirektion. Angeſtellt: die Tele=
graphenaſſiſtenten
Götz in Darmſtadt und Külzer in

Offenbach. Beſtanden: die Poſtaſſiſtentenprüfung
die Poſtgehilfen Ahlheim in Kirtorf, Bung in Alzey,
Drackert in Rüſſelsheim, Drechsler in Sprendlingen,
Engeler in Flonheim, Fehr in Oppenheim, Groß in
Gau=Algesheim, Kadenbach in Langen, Kopp in Dieburg,
Meiſinger in Eberſtadt, Paul in Groß=Umſtadt, Roß in
Laubach, Schuhmacher in Mücke, Sehrt in Fürth, Seibel
in Mainz, Kaſtel und Ulrich in König die Telegraphen=
aſſiſtenten
=Prüfung: die Telegraphengehilfen Diehl, Kroll
und Ring in Mainz, Krämer in Worms, Krieb und
Meier in Darmſtadt. Angenommen: zum Poſt=
anwärter
der Vizewachtmeiſter Sydekum in Friedberg,
der Vizefeldwebel Weitzel in Nidda; zum Telegraphen=
anwärter
: der Bezirksfeldwebel Schlapp in Darmſtadt;
zu Telegraphengehilfinnen: Anna Leuchſenring in Mainz
und Ferdinande Stauß in Friedberg; zum Poſtagenten:
der Buchdruckereibeſitzer Bender in Krofdorf, die Poſt=
hilfſtelleninhaber
Engiſch in Niederwieſen (Kr. Alzey)
und Wagner II. in Rödgen (Kr. Gießen; zur Poſt=
agentin
: Katharine Zeiß Witwe in Holzheim (Kreis
Gießen). In den Ruheſtand getreten: der
Poſtſekretär Bangert in Worms und die Poſtgehilfin
Heil in Darmſtadt. Freiwillig ausgeſchieden:
der Poſtagent Kuhn in Krofdorf. Geſtorben: der
Poſtdirektor a. D. Berger in Darmſtadt und der Poſt=
agent
K. Zeiß XII. in Holzheim (Kreis Gießen.)
Der Oberbürgermeiſter hat die bei der Stadt=
verwaltung
tätigen Bureauaſſiſteuten G. Felger, R.
Schallas, C. Wolf, W. Kaiſer, O. Nebhuth, G. Straß=
burger
, J. Sulzmann, J. Wahlig und L. Kötting zu
Oberaſſiſtenten befördert.
Stadtverordneten=Verſammlung. Tagesordnung
für die am Donnerstag, den 11. Juli, nachmittags 3,30
Uhr ſtattfindende öffentliche Sitzung: 1. Mitteilungen.
2. Umwandlung des Landwehrweges von der Weiter=
ſtädter
Straße bis zum Güterbahnhof in eine Zufahrt=
ſtraße
zu dieſem Bahnhof. 3. Anlegung eines neuen
Friedhofes an der Breiten Allee. 4. Geſuch um Geſtat=
tung
der Neuanlage einer Abortgrube auf einem Grund=
ſtück
an der Landwehrſtraße. 5. Geſuch um Freigabe
der verlängerten Heidenreichſtraße von der Soderſtraße
bis zur verlängerten Darmſtraße und der verlängerton
Darmſtraßd (Südſeite) von der Verbindungsſtraße zwi=
ſchen
dieſer und der Soderſtraße bis zur verlängerten
Heidenreichſtraße für den Anbau. 6. Geſuch um Be=
freiung
von der Beſtimmung in § 34 der Baupolizeiord=
nung
für ein Grundſtück in der Soderſtraße. 7. Ginle=
gung
eines Waſſerverſorgungsrohres in die Landgraf
Georgſtraße. 8. Aenderung des Tarifs des Hallen=
ſchwimmbades
. 9. Die Krankenpflege im Städtiſchen
Krankenhauſe; hier: Bildung einer Krankenhaus=
ſchweſternſchaft
. 10. Feſtſetzung der ortsüblichen Tage=
löhne
.
* Zur Sonntagsruhe. Eine auch von Gäſten
außerordentlich ſtark beſuchte Verſammlung der Orts=
gruppe
Darmſtadt des deutſchnationalen Handlungs=
gehilfen
=Verbandes nahm nach einem Vortrag des Herrn
Kollege Böhme über das Thema: 20 Jahre Sonntags=
ruhe
zu den neueſten Regierungsvorlagen Stellung.
Nach einer lebhaften Ausſprache wurde folgende Ent=
ſchließung
einſtimmig angenommen: Die am 3. Juli
tagende Verſammlung der Ortsgruppe Darmſtadt des
deutſchnationalen Handlungsgehilfen=Verbandes erinnert
ſich dankend der vor 20 Jahren erfolgten Einführung
der Sonntagsruhe im Handelsgewerbe. Allen Be=
fürchtungen
entgegen haben die 2 Jahrzehnte bewieſen,
daß auch die völlige Sonntagsruhe im Groß= und
Kleinhandel ohne Schädigung berechtigter Intereſſen
ausnahmslos im ganzen Reiche durchführbar iſt. Ein
täglich größer werdender Kreis ſelbſtändiger Kaufleute
teilt dieſe Anſicht. Die Verſammlung bittet den Hohen
Bundesrat, ſich dieſer Erkenntnis nicht zu verſchließen
und das in Ausſicht ſtehende Geſetz auf dem Grundſatze
völliger Sonntagsruhe aufzubauen. Das hieſige Kauf=
mannsgericht
ſtellte ſich infolge eines deutſchnationalen
Antrages auf denſelben Standpunkt.
Darmſtädter Sanitätskolonne. Als Grüße
von der Heimreiſe trafen dieſer Tage aus Tripolis
bezw. Tuneſien mehrere hübſche Anſichtskarten von dem
freiwilligen Krankenpfleger Knecht bei der Darmſtädter
Sanitätshauptkolonne vom Roten Kreuz ein und ſeine
Kameraden rüſteten ſich zum feierlichen Empfang. War
es doch diesmal eine der ſchwerſten Aufgaben, die bisher
eine deutſche Expedition vom Roten Kreuz zu leiſten
hatte. Türken und Araber, ſo ſchrieb man, werden nie
vergeſſen, was ihnen dieſe deutſche Rote Kreuz=Expedition
geleiſtet hat. Leider beklagt das deutſche Rote Kreuz
den Tod dreier wackerer Männer der Expedition. Am

8. März verſtarb an Typhus der erſte Leiter der Ex=
pedition
Profeſſor Dr. med. Schütze aus Berlin, am
12. März der freiwillige Kriegskrankenpfleger Paul
Duckſtein, cand. med. aus Magdeburg, und am 2. Juni
der freiwillige Kriegskrankenpfleger Scheuring aus
München, während alle weiteren deutſchen Pfleger bis
auf drei ebenfalls ſchwer an Typhus krank lagen. Dieſe
deutſche aus im ganzen 16 Köpfen anfänglich beſtehende
Sanitätsabteilung hat trotzdem mutig und unverdroſſen
durchgehalten und u. a. die volle Bewunderung eines
engliſchen Berichterſtatters auf ſich gelenkt. Solcher
Männer bedarf noch mehr das Deutſche Rote Kreuz.
Die Darmſtädter Sanitätskolonne iſt bereit, jetzt auch
ſolche Herren auszubilden und in ihre Reihen einzu=
ſtellen
, welche ſich, zufolge ihres Berufes ꝛc., nicht an
dem regelmäßigen Dienſt an der Rettungswache be=
teiligen
wollen oder können, ſondern nur für den Fall
einer Mobilmachung dem Roten Kreuz bezw. der
Sanitätskolonne zur Verfügung ſtehen. Letztere werden
gegen einen vierteljährigen Beitrag von 1 Mk. in alle
Rechte und Pflichten eines Kolonnenmitgliedes ein=
geſetzt
und nur für den Fall einer Mobilmachung aus=
gebildet
und verpflichtet. Pünktlich traf am Dienstag
das Mitglied der Darmſtädter Sanitätskolonne Knecht
geſund und wohl aus Tripolis hier ein. Die Führer
der Kolonne begrüßten ihn am Bahnhof und bei
Reſtaurateur Trautmann wurde bei einem Glaſe Bier
im Kreiſe vieler Kameraden zunächſt die erſte Stunde
frohen Wiederſehens gefeiert.
Ihre Silberne Hochzeit feiern heute Herr Georg
Netz, Fuhrmann, und Ehefrau.
Morgen Sonntag feiern Herr Schneidermeiſter
Auguſt Schäfer, Heinheimerſtraße 75, und ſeine Ehe=
frau
das Feſt ihrer Silberhochzeit.
* Der neue Pfarrer des Nordbezirks der
Johannesgemeinde, Herr Pfarrer R. Marx, ſeither in
Walldorf bei Frankfurt a. Main, wird am nächſten
Sonntag in der Johanneskirche in ſein Amt eingeführt
werden. Hierbei wird auch der Kirchengeſangverein der
Johannesgemeinde mitwirken.
C. Eine heiße Erinnerung. Heute (am 6. Juli)
vor einem Jahre begann die große Hitzeperiode, die bis
zum 13. Sept. dauerte. Mit Ausnahme von 5 Tagen im
Juli, 8 im Auguſt und dem 10. und 11. Sept. gab es
innerhalb dieſer Zeit nur ſogenannte Sommertage, d. h.
ſolche, an denen das Thermometer den Stand von
25 Grad Celſius im Schatten erreichte oder überſchritt.
Von dieſen waren 25 ſogenannte Hitz=(Glut=ſtage, d. h.
ſolche, an denen ſogar der Stand von 30 Grad erreicht
oder überſchritten wurde. R. Hennig ſpricht in der
Chemiker=Zeitung auf Grund des bisherigen Witterungs=
verlaufs
die Vermutung aus, daß der diesjährige Som=
mer
ähnlich verlaufen wird.
* Einen Sonderzug zur bayer. Gewerbeſchau in
München arrangiert am 27. Juli der Bayern=Verein
von hier. Der Zug geht Samstag früh ab und Diens=
tag
abend wieder zurück, ſo daß genügend Zeit iſt, das
ſchöne München genau zu beſichtigen und eventl. einen
ſchönen Ausflug ins Gebirge zu machen. (Siehe Anz.)
* Ein großes öffentliches Preisſchießen mit
ſcharfer Munition veranſtaltet der Schützenklub Feurio
in ſeinem neuerbauten Schießſtand, Kiesſtraße 27,
Reſtauration Hofferbert. Das einige Wochen dauernde
Preisſchießen, zu welchem viele wertvolle Preiſe und
Ehrenpreiſe zur Verfügung ſtehen, hat bereits bedeuten=
den
Zuſpruch und ſeien Freunde dieſes Sportes hierauf
aufmerkſam gemacht. Mit dem Schießen iſt ein Vereins=
Ehrenpreis=Schießen verbunden. (Näheres ſiehe Anzeige.)
* Kriegerkameradſchaft Haſſia‟ Der Ausflug mit
Sonderzug nach Eiſienach, Kylfhäuſer und
Wilheelmshöhe wurde von Frankfurt aus ange=
treten
. Ueber 260 Perſonen, darunter 4050 Damen,
haben ſich angeſchloſſen. Der erſte Tag iſt Eiſenach und
der Wartburg gewidmet, der Sonntag wird zur Be=
ſichtigung
der Barbaroſſahöhle und des Kyffhäuſerdenk=
mals
benutzt, der dritte Tag gehört der Wilhelmshöhe.
Es iſt der erſte Verſuch, den die Haſſia mit einem der=
artigen
Ausflug alnternimmt. Die Führung hat der
Schatzmeiſter Hauptmann a. D Waldecker übernommen.
* Der Geſangverein Sängerluſt veranſtaltet
morgen Sonntag einen Familien=Ausflug
mit Muſik nach Nieder=Beerbach. (Näh. ſiehe Anzeige.)
* Schützenhof. Das Konzert am Sonntag, den
7. Juli, wird nicht, wie die Plakate ſagen, von der
6ler Kapelle, ſondern von der Kapelle des 1. Kurheſſ.
Feld=Art.=Regts. Nr. 11 aus Kaſſel unter Leitung des
Herrn Obermuſikmeiſters Schlunke ausgeführt. Der
Kapelle geht ein ſehr guter Ruf voraus. (S. Anzeige.)

Alpenzauber.

Ein Entdeckerkapitel zur Geſchichte der Touriſtik
von Oskar Wiener.
Die Bewunderung des Hochgebirges war unſeren
Vorvätern fremd. Sie wußten die Alpen und ihre un=
vergleichliche
Schönheit nicht zu ſchätzen und ein namen=
loſes
Grauen vor den Eisfirnen, den Schluchten und
Felsklüften, den brauſenden Bergwäſſern und den him=
melan
ragenden Giganten von Stein erfüllte ihr Herz.
Was wir heute als Alpenzauber empfinden, war unſeren
Ahnen eine Quelle des Abſcheus. Noch vor hundertund=
fünfzig
Jahren hörte für den Deutſchen Tirol und die
Schweiz dort auf, wo die grünen Matten ein Ende fin=
den
und ſich in totes Geſtein wandeln, wo die Forſte zu
kriechendem Krüppelholz werden. Die Region der Schrof=
fen
und Gletſcher, deren feierliche Stille nur durch den
Schrei eines Adlers unterbrochen wird oder durch das
Dröhnen und Rollen einer zu Tale fahrenden Lawine
galt den Bewohnern der Ebene als ſchreckhafte Wüſte=
nei
. Nie ſetzten ſie den Fuß dorthin und die Autoren
jener Tage ſprachen von der erhabenen Bergwelt ähnlich
wie wir heute etwa von den Gefahren der arktiſchen
Jonen. Es war gewiß kein Mangel an äſthetiſchem Ge=
fühl
, der die Deutſchen ſo hartnäckig ihr herrlichſtes Be=
ſitztum
geringſchätzen ließ; nur eine Folge der Erziehung
war es, die in der Pflege ruhiger und klarer Formen
ihr Ideal ſah und daher die wildbizarre Geſtaltung der
Alpen als unſchön empfinden mußte. Das ganze Mät=
telalter
hindurch wirkte noch der Einfluß der Antike nach
und das klaſſiſche Altertum ſah im Hochgebirge nur eine
Stätte furchtbarer Gefahren. Unzählige Menſchen pil=
gern
jetzt alljährlich nach den Alpenländern, um deren
Zauber zu genießen, aber der große Römer Livius ſchrieb
von der Scheußlichkeit der Alpen und weit über ein
Jahrtauſend hinaus glaubte ihm dies die ganze gebil=
dete
Welt.
Wie mit Blindheit geſchlagen waren die deutſchen
Reiſenden, die Kaufleute und frommen Pilger, die über
die Alpenpäſſe nach Italien zogen. Aus ihren Schilde=
rungen
klingt nur die Klage über die Mühſal der Wan=
derſcheft
,ie uenvor dem Tod, der in des Bergen

lauert und finden kein Wort des Lobes für die über=
wältigende
Schönheit der Natur. Wie ein ſinnloſes
Chaos, nicht wie das Schöpfungswerk des allweiſen
Gottes findet Geoffrey Chancer, der Morgenſtern der
engliſchen Dichtkunſt, die Welt der Alpen. Jener britiſche
Hofpoet ſah die Schweizer Berge noch ohne jedes Ver=
ſtändnis
für ihren äſthetiſchen Reiz; erſt in der Renaiſ=
ſance
regt ſich im Herzen einiger erlauchter Geiſter ein
leiſes Verſtehen und eine zage Erkenntnis, daß das
Hochgebirge umfloſſen iſt von unverglekchlichem Zauber.
So erklimmt Dante, der Sänger der göttlichen Komö=
die
, den Gipfel des Bismantova und ſchildert ſein Ent=
zücken
über den weiten Rundblick und Petrarka iſt be=
geiſtert
von der höchſt anmutigen Schroffheit der wel=
ſchen
Alpenkette. Auch die Kunſt, der einſtweilen die
Landſchaft nur als ſchminkender Hintergrund zu ihren
Gemälden gut dünkt, beginnt die Berge maleriſch zu
finden; ſie werden zur gern gezeichneten Kuliſſe und
Leonardo ſtellt auf dem Bildnis der Mona Liſa Fels=
blöcke
von mächtiger Wirkung in den Hintergrund. Allein
noch immer ſind die Alpen für die Reiſenden ein Ort des
Grauens und das Staunen über ihre majeſtätiſche
Wucht und Verwunderung über das ungewohnt Große,
wird vorerſt bloß wiſſenſchaftlich erörtert. So unge=
heuer
ſind die Berge und Felſen, ſo vielfach und weit=
erſtreckt
die Bergrücken, ſo gewaltig die Gipfel und
Spitzen, die überall aufſteigenden Höhen, daß es wohl
der Verwunderung wert ſcheint und der Frage, was die
Mutter Bildnerin der Welt, was die Natur beabſichtigt
haben kann, als ſie dies Riefenwerk ſchuf. Alſo läßt
ſich der Geſchichtsſchreiber Bruni vernehmen, der zum
Konſtanzer Konzil ſeinen Weg durch Tirol nahm.
Entdeckt hat die Schönheiten der Alpen eigentlich
erſt der berühmte Naturforſcher Konrad von Gesner, der
deutſche Plinius, wie ihn ſeine Zeitgenoſſen bewundernd
nannten. Geboren 1516 zu Zürich hat Gesner, der ein
Univerſalgenie war und nicht nur die Naturgeſchichte zu
einer Wiſſenſchaft erhob, den erſten botaniſchen Garten
anlegte und die Verwandtſchaft der Sprachen erkannte,
ſondern auch als vortrefflicher Arzt Großes leiſtete, die
Herrlichkeiten ſeiner Bergheimat mit Begeiſterung ge=
ſchildert
. Die ungeheuren Bergmaſſen zu betrachten,
die das Haupt in die Wolken erheben, welcher Genuß

gewährt dieſes doch! Wie ſtimmt es zur Andacht, went
man umringt iſt von den Schneedomen, die der große
Weltbaumeiſter an dem einen langen Schöpfungstage
geſchaffen hat! Die Jünger der Weisheit ſollten immer=
dar
dieſes irdiſche Paradies mit den Augen des Leibes
und des Geiſtes bewundern. So ſchwärmt Gesner in
ſeinem berühmten Brief Ueber die Bewunderung, der
Berge und dieſes Dokument aus der Renaiſſance iſt
das erſte Zeichen des erwachten Naturgefühls und der
glühenden Hingabe an die Herrlichkeit der Alpen. Trotz=
dem
ernteten die erſten Hochgebirgstouriſten das Hohn=
gelächter
der anderen Vergnügungsreiſenden und noch
zwei Jahrhunderte ſpäter urteilt ein Baron aus der
Rheinprovinz: Die Alpen ſind ſo langweilig, wie die
Sandwüſte der Mark Brandenburg. Dieſes unver=
ſtändliche
Wort eines Gebildeten, der weit in der Welt
umhergekommen war, und Amerika und Indien geſehen
hatte, fand damals noch gläubige Nachbeter, und es iſt
begreiflich, daß die gepuderten Herren mit ihren Schnal=
lenſchuhen
und die Damen im Reifrock lieber über das
glatte Parkett des Salons tänzelten, als die rauhen
Alpenfelſen erklommen. Aber ſchon meldeten ſich immer
lauter die Stimmen jener, die in der Rückkehr zur Natur
das Glück der Menſchheit erkannten, und Haller ſchrieb
ſein Lehrgedicht Die Alpen welches das unbefriedigte
Leben der Stadt in Gegenſatz bringt zu dem idylliſchen
Frieden des Hochgebirgs.
Hier macht kein wechſelnd Glück die Zeiten unter=
ſchieden
,
Die Tränen folgen nicht auf kurze Freudigkeit:
Das Leben rinnt dahin in ungeſtörtem Frieden,
Heut iſt, wie geſtern war, und morgen wird wie heut.
Kein ungewohnter Fall bezeichnet hier die Tage,
Kein Unſtern malt ſie ſchwarz, kein ſchwulſtig Glücke
rot.
Der Jahre Luſt und Müh’ ruhn ſtets auf gleicher
Wage,
Des Lebens Staffeln ſind nichts als Geburt und Tod
Uns erſcheint die lehrreiche Dichtung Hallers etwas
ſchwerfällig, aber für ſeine Zeitgenoſſen war das be=
rühmte
Lehrgedicht Adalbert von Hallers eine Offen=
barung
. Stellt er doch begeiſtert den erzieheriſchen Wext

[ ][  ][ ]

Ludwigshöhe. Das Konzert am Sonntag, den
7. Juli, wird von der Kapelle des 1. Kurheſſ. Feld=Art.=
Regts. Nr. 11 aus Kaſſel unter Leitung des Herrn
Obermuſikmeiſters Schlunke ausgeführt. Der Kapelle geht
ein ſehr guter Ruf voraus. (Siehe Anzeige.)
* Schuls Felſenkeller. Heute Samstag abend
konzertieren in Schuls Felſenkeller, Dieburgerſtraße, wie
auch am Mittwoch, wieder die Trompeter des Train=
Bataillons Nr. 18. (Muſikmeiſter=Aſpirant W. Klein).
Zur Abwechſlung wird Herr Brück diesmal Blas=
(Kavallerie=)Muſik ſpielen laſſen. Ein reichhaltiges Pro=
gramm
iſt vorgeſehen und iſt der Beſuch dieſes Konzertes
ſehr zu empfehlen. (Siehe Anzeige.)
* Heſſiſcher Hof. Heute Samstag, den 6. Juli, abends
8 Uhr, konzertiert die Kapelle des Garde=Dragoner= Regi=
ments
Nr. 23 unter Herrn Mittelſtädts Leitung nach
einem gediegenen Programm, worauf hiermit hingewie=
ſen
ſei.
* Eberſtadt, 6. Juli. Wie uns mitgeteilt wird, hat
der Großherzog durch das Hofmarſchallamt Mitteil=
ung
nach hier gelangen laſſen, wonach ſein Erſcheinen
zum Gauturnfeſt in Ausſicht geſtellt wird.
* Griesheim, 5. Juli. Ein begehrenswerteer
Poſten ſcheint das Amt eines hieſigen Fieldhüters
zu ſein, mit dem ein Einkommen von etwa 900 Mark
verbunden iſt. Auf Ausſchreiben hin hatten ſich nicht
weniger als 44 Bewerber gemeldet und waren bei der
geſtrigen Gemeinderatsſitzung drei Wahlgänge nötig,
um den Auserwählten zu beſtimmen, als der der Maurer
Karl Hofmann hervorging. Den in der letzten Zeit wie=
der
ſehr überhand nehmenden Feldfrevekn wird hierdurch
hoffentlich etwas mehr geſteuert.
Offenbach, 4. Juli. Mit einem Zeugenaufgebot von
etwa 20 Leuten ſtand der Prozeß Wolf=Feiſtmann
vor dem Schöffengericht. Wie noch in Erinnerung ſein
wird, hatte der Stadtverordnete Fabrikant Louis Ad.
Feiſtmann, hier, ſich über die Kaiſerhofaktien=Affäre in
öffentlicher Sitzung und Verſammlung ausgelaſſen und
ſoll dabei den Bankier Wolf von Frankfurt beleidigt
haben, indem er ihn als anrüchige Perſon bezeichnete,
die von der Börſe ausgewieſen worden ſei, und mit der
man keine Geſchäfte hätte machen ſollen; auch ſoll er ihn
dabei des Meineids bezichtigt haben. Die Vertretung
des Privatklägers Bankier Wolf liegt in den Händen des
Rechtsanwalts Juſtizrat Bruck in Frankfurt, während
der Privatbeklagte Fabrikant Feiſtmann durch Rechts=
anwalt
Juſtizrat Freund hier, vertreten wird. Es
wurde folgender Vergleich geſchloſſen: Der Ange=
klagte
erklärt, daß er mit den inkriminierten Aeußerun=
gen
in der Stadtverordnetenverſammlung in Offenbach
vom 30. Juni 1911 den Privatkläger nicht habe beleidi=
gen
wollen und daß er die gebrauchten Ausdrücke als
in der Form zu ſcharf zurücknimmt. Jeder Teil trägt
die auf ſeiner Seite entſtandenen Koſten, die Gerichts=
koſten
werden geteilt.
Rüſſelsheim, 4. Juli. Ein ſchwerer Unfall
ereignete ſich heute in den hieſigen Opelwerken. Der in
dem Maſchinenhauſe beſchäftigte Arbeiter Kleinſchmidt
fiel ſo unglücklich in einen Behälter von ſiedendem Oel,
daß er ſich ſchwere Brandwunden zuzog.
Lindenfels, 4. Juli. Die allgemeine Teuerung
ſcheint ſich auch in unſerem Luſtkurorte bemerkbar zu
machen. Unſere Hoteliers klagen über ſchlechten Beſuch.
Die Zahl der anweſenden Gäſte ſei gegen die Vorjahre
bedeutend geringer. Hoffentlich bringen die am Sams=
tag
in verſchiedenen Städten beginnenden Sommer=
ferien
mehr Leben. Die Bautätigkeit iſt zur Zeit
ſehr rege. Nicht weniger als drei Neubauten ſind im
Entſtehen begriffen und werden zur Verſchönerung un=
ſeres
Städtchens nicht unweſentlich beitragen. Vielfach
ſind in dieſem Frühjahr auch ältere Häuſer durch
geſchmackvollen Verputz und Anſtrich anſehnlicher gewor=
den
. Die Vorbereitungen zu dem am 21. und 22. Juli
ſtattſindenden Burgfeſt ſind in vollem Gange. Der
Charakter des Originellen dürfte auch in dieſem Jahre
wieder ſeine alte Anziehungskraft auf die nähere und
entferntere Umaebung ausüben.
sd. Beerfelden. 5. Juli. Die Heuernte iſt in
unſerer Gegend ſelt einigen Tagen beendet und iſt, be=
günſtigt
von dem guten Wetter, ſehr gut ausgefallen.
Qualität wie Quantität ſind zufriedenſtellend. Auch die
Heidelbeererntie iſt viel beſſer, als zuerſt gemel=
det
wurde. Nur iſt das ſeit einigen Tagen herrſchendo
Regenwetter ſchlecht geeignet zum Pflücken der Beeren.
Die Händler zahlen hier 1618 Pfg. für das Pfund.
Mainz, 4. Juli. Nach einer im Eiſenbahndirektions=
gebäude
vorangegangensn Trauerfeier fand heute
nachmittag unter außerordentlich großer Beteiligung

die Ueberführung der Leiche des Eiſenbahn=
direktionspräſidenten
Dr. Michaelis nach dem Haupt=
bahnhofe
ſtatt. Im Leichonzuge ſah man u. a. die heſ=
ſiſchen
Miniſter Braun und v. Hombergk, Mini=
ſterialrat
Hoff als Vertreter des Miniſters v. Brei=
tenbach
, die Eiſenbahnpräſidenten von Frankfurt,
Elberfeld, Eſſen, Köln und Saarbrücken, Vertreter der
Städte und Handelskammern Mainz, Wiesbaden und
Mannheim, ſowie überaus zahlreiche Deputationen ſon=
ſtiger
Bahörden und Korporationen. Die Leiche wurde
nach Köckern bei Halle übergeführt.
Mainz, 5. Juli. Nach den vorläufigen Anordnungen
wird der Kaiſer am 5. Auguſt auf Schloß Wilhelms=
höhe
eintreffen. Vorausſichtlich am 21. Auguſt findet
eine Truppenſchau vor dem Kaiſer auf dem Gro=
ßen
Sande über Teile des 18. Armeekorps ſtatt. Daran
werden teilnehmen: die Regimenter Nr. 87 und 1. und
3. Bat. Nr. 88, die Regimenter Nr. 80 und Nr. 81, das
Dragoner=Regiment Nr. 6, das Feldartillerie=Regiment
Nr. 27 ohne 2. Abteilung, der Regimentsſtab und die 2
Abteilung des Feldartillerie=Regiments Nr. 63, die Re=
gimenter
Nr. 115, 116 und 168, 117 und 118, das Drago=
ner
=Regiment Nr. 23, das Fußartillerie=Regiment Nr. 3
nebſt zwei beſpannten Haubitzen=Batterien, die Pionier=
bataillone
Nr. 21 und 25 und die Unteroffizierſchule
Biebrich. Von Mainz reiſt der Kaiſer am Nachmittag
des 21. Auguſt zum Beſuch der Prinzlich Heſſiſchen Herr=
ſchaften
nach Schloß Friedrichshof im Taunus. Am
Vormittag des 22. Auguſt verläßt der Kaiſer Schloß
Friedrichshof und fährt nach Frankfurt zur Beſichtigung
des Oſthafens. Von da kehrt er noch im Laufe des 22.
Auguſt nach Schloß Wilhelmshöhe zurück.
Bad Nauheim, 5. Juli. Bis zum 4. Juli ſind
18988 Kurgäſte angekommen, wovon am genannten
Tage noch 7406 anweſend waren. Bäder wurden bis
zum 4. Juli 223 171 abgegeben.

Reich und Ausland.

Aus der Reichshauptſtadt, 4. Juli. Generalleutnant
z. D Günther v. Werder, geboren am 19. De=
zember
1850 zu Oſche, iſt heute geſtorben. Er war zu=
letzt
Kommandeur der 44. Infanteriebrigade. Der
erſte Anſturm der Ferienreiſenden hat am heu=
tigen
Morgen begonnen. Obwohl die Schulen ihre
Pforten noch nicht geſchloſſen haben; ſah man doch ſchon
viele Eltern, die mir ihren Sprößlingen der Reichs=
hauptſtadt
den Rücken kehren und vom Stettiner, Gör=
litzer
und Anhalter Bahnhof aus die See oder das Ge=
ltirge
aufſuchten. Schon um 7 Uhr morgens machte ſich
ein ſtarker Andrang, namentlich auf dem Stettiner
Bahnhof, bemerkbar. Drei Sonderzüge ſtanden allein
bereit zur Aufnahme der 1560 Kinder, die der Verein
für Ferienkolonien nach dem Oſtieeſtrande, Pommern
uſw entſandte. Die kleinen Fekenkoloniſten wurden
von ihren Angehörigen zum Bahnhof gebracht, wo ſie
auf dem Vorplatz an der Invalidenſtraße von Mitglie=
dern
des Kontiſtees erwartet wurden. Polizeibeamte
unterſtützten die Führer und Führerinnen der einzelnen
Kolonien, die durch weiße Banner kenntlich gemacht wa=
ren
, bei der Einreihung der Auserwählten, denen geine
vierwöchentliche Erholung zu teil werden ſoll. Nach=
dem
dies geſchehen, wurden ſie in langem Zuge zum
Bahnſteig geführt, um in die Abteile untergebracht zu
werden. Wagen der Familientragödie in
Steglitz wurde geſtern, dem Berliner Lokalanzeiger
zufolge, ein Lokaltermin abgehalten und der Porlier
Friedrich, der eigentliche Urheber der entſetzlichen Kata=
ſtrophe
, aus der Haft vorgeführt. Er zeigte keine Spur
von Reue oder Erſchütterung. Die Vernehmung der
Frau Friedrich konnte geſtern im Kreiskrankenhauſe noch
nicht erfolgen, da ſie ſich zu ſchwach fühlte.
Köln. 5. Juli. Die in Düſſeldorf eingetroffenen drei
Torpedoboote werden vom 10. bis 11. d. M. der
Stadt Köln einen Beſuch abſtatten.
Leipzig, 5. Juli. Die Unterſuchung im Falle
Koſtewitſch ſoll ſo weit fortgeſchritten ſein, daß die
Anklageerhebung beſchloſſen wurde. Der Ueberführung
Koſtewitſch von Berlin nach Leipzig wird heute entgegen=
geſehen
.
Gmunden, 5. Juli. Der Herzog von Cumber=
land
entſandte heute ſeinen Hofbaurat an die Unglücks=
ſtelle
bei Nackel, wo zur Erinnerung an das Automobil=
unglück
ſeines Sohnes ein großes Monument er=
richtet
wird. Die Unfallſtelle, an der das Denkmal er=
ſtehen
ſoll, liegt im Walde an der Hamburger Chauſſee,
etwa ſieben Kilometer hinter Frieſack und zwei Kilometer
von dem Dorfe Nackel entfernt, in deſſen ſchlichtem Dorf=

kirchlein ſeinerzeit die Leiche des Prinzen bis zur feier=
lichen
Ueberführung nach Gmunden aufgebahrt war.
Zürich, 4. Juli. Zu dem Unglück, das den
Züricher Pontonierverein an einem Brücken=
pfeiler
an der Limmat betraf, werden noch folgende
Einzelheiten gemeldet: Der Verein wollte, 34 Mann
ſtark, mit einem Militärponton auf den Waſſerläufen der
Limmat, Aare und Rhein eine Fahrt nach Straßburg
antreten. Ungefähr eine halbe Stunde unterhalb Zürich
ſtieß der Ponton gegen einen Brückenpfeiler, kippte
um, und alle 34 Mann ſanken in die Fluten. Mit dem
Boot verſank alles Gepäck, die Vereinsfahne und die
Schiffskanone. Das Schiff wurde in drei Teile zer=
riſſen
. Die meiſten der ins Waſſer Gefallenen konnten
das Ufer nur nach einem furchtbaren Kampfe um das
Leben erreichen. Verſchiedene der Schiffbrüchigen klam=
merten
ſich an die Trümmer des Bootes und trieben mit
dieſem ſtromabwärts. Dem Fiſcher Lang von Zürich ge=
lang
es, in ſeinem ſelbſt bis an den Rand mit Waſſer ge=
füllten
Kahne zwei Menſchen zu retten. Fünf der In=
ſaſſen
des Bootes gelang es, ſich am Brückenpfeiler feſt=
zuhalten
, bis ihnen Hilfe gebracht werden konnte. Der
Führer der Abteilung geriet in eine beſonders kritiſche
Situation, da ihn die zugeknöpfte Offizierspelerine am
freien Gebrauch der Arme beim Schwimmen hinderte.
Ein Mann ſchwamm hinzu und riß ihm ſchließlich die
Pelerine vom Leibe. Schließlich gelang es insgeſamt 32,
ſich ſelbſt oder mit Hilfe anderer auf das Ufer zu retten,
ſodaß die Kataſtrophe zwei Menſchenleben gefordert hat,
daneben allerdings viel Kleider und Geld. Die Fahrt=
teilnehmer
waren mit je 3000 Francs gegen Unfälle ver=
ſichert
.
ck. Paris, 5. Juli. Seit Jahren klagen Freunde des
alten Paris über den traurigen Verfall des berühmten
Palais Royal, das vor einem halben Jahrhundert
noch der Brennpunkt Pariſer Lebens und Pariſer Ele=
ganz
war und das heute, von alten Häuſern und engen
Gaſſen eingeengt, nur noch ein trübes, ärmliches Schein=
daſein
friſtet. Nun wird ein großzügiges Projekt be=
kannt
, mit dem ſich gegenwärtig der Magiſtrat beſchäf=
tigt
und deſſen Ausführung einen der intereſſanteſten
Teile der alten Seine=Stadt mit einem Schlage von
Grund auf umgeſtalten und gewiſſermaßen einer moder=
nen
Auferſtehung entgegenführen wird. Der Plan, der
von dem bekannten Architekten Bloch=Levalois entworfen
iſt, ſieht die Niederlegung der engen unwegſamen Stra=
ßen
um das Palais Royal vor und zieht mächtige moderne
Fahrſtraßen und Boulevards zu den einſt ſo berühmten
alten Arkaden und dem ſchönen Garten des Royal. Die
in den Arkaden liegenden Läden, die bisher nur vom
Garten aus zugänglich waren, ſpielten im früheren Paris
faſt die heutige Rolle der Rue de la Paix; jetzt liegen ſie
zum größten Teil verödet, einer nach dem anderen mußte
geſchloſſen werden, denn kein Käufer verirrt ſich mehr in
das unwegſame Stadkviertel und nur hin und wieder be=
ſucht
ein hiſtoriſch intereſſierter Fremder die heute faſt
verrufene Stätte. Künftig ſollen breite Boulevards die=
ſen
Wandelgängen wieder Leben und Verkehr zuführen,
die Arkaden ſollen rekonſtruiert werden und hier will man
auch die Pariſer Börſe, die über ihre jetzigen Räumlich=
keiten
hinausgewachſen iſt, unterbringen. Die Behörden
ſtehen dem kühnen Plan ſympathiſch gegenüber; wenn der
Plan genehmigt wird, ſoll die gewaltige Umgeſtaltung in
drei Jahren vollendet ſein.
Philadelphia, 5. Juli. Bei dem großen Sänger=
feſt
des nordöſtlichen Sängerbundes, das
unter Teilnahme von Tauſenden von Mitgliedern deut=
ſcher
Geſangvereine in Gegenwart einer zahlreichen Feſt=
menge
in den letzten Tagen gefeiert worden iſt, ſiegte
in dem Wettſingen um den vom deutſchen Kaiſer
geſtifteten Sängerpreis der Junge Männer=
Chor zu Philadelphia. Der Kaiſerpreis, den der Männer=
Chor bereits auf dem Sängerfeſt vor zwei Jahren er=
warb
, geht mit dem neuen Siege in ſeinen dauernden
Beſitz über. An dem Kaiſerpreis=Singen nahmen außer
dem eben genannten Verein die Vereine Williamsburg,
Sängerbund=Brooklyn, Arion=Brooklyn und Kreuzer=
Quartettklub=New=York teil. Der Sorantener Männer=
chor
und die New=Yorker Konkordia errangen gemein=
ſam
den von Kommerzienrat Stollwerck geſtifteten
Wanderpreis. Die Stadt Philadelphia, deren Bürger=
meiſter
ein Deutſch=Amerikaner iſt, zeigte dem Feſtkomitee
das größte Entgegenkommen und bewilligte einen Geld=
betrag
. An dem Feſtzuge durch die Stadt nahmen gegen
20000 Sänger teil.
Kalkutta, 4. Juli. Es wurde der verbreche=
riſche
Verſuch gemacht, den Zug des Gouverneurs
von Bengalen auf der Linie nach Darjiling zur Ent=

der Alpen der verſpielten Gartenſchwärmerei jener Tage
gegenüber, und zeigt, wie das ſchäferhafte Getändel vor
der Urkraft, die von den Bergen weht, nichtig und lächer=
lich
erſcheint. Adalbert von Haller hat auf einer bokani=
ſchen
Forſchungsreiſe durch die Schweiz ſein großes
Lehrgedicht erſonnen, und damit wandelte ſich das
Naturempfinden der Deutſchen und ſie lernten die Al=
pen
lieb gewinnen. Als bald darauf Jean Jacques
Rouſſeau die Neue Heloiſe erſcheinen ließ und die
prachtvollen Schilderungen des Hochgebirgs alle Schön=
heitsfreunde
entzüchten, nahm der Alpenzauber Alt und
Jung in Bann. So kam die Schweiz für die Vergnü=
gungsreiſenden
in Mode und Schillers Wilhelm Tell
der Dichter ſelbſt war nie im Lande der Eidgenoſ=
ſen
hat uns auch die Menſchen, die im Schatten der
Eisfirne wohnen, ihr Heldentum und ihre reckenhafte
Liebe zur Freiheit ſeeliſch näher gebracht.
Anfangs lockte nur die Majeſtät der Schweizer Berge
die Touriſten, in die ſtillen Alpentäker Tirols flutete
viel ſpäter erſt der Fremdenſtrom. Goethe war anno
1775 zum erſten Mal in der Schweiz und ſein Tagebuch
vermerkt gewiſſenhaft alle Reiſeeindrücke. Ergriffen von
der grandioſen Landſchaft, ſchreibt der junge Dichter:
Schnee, nackter Fels und Moos ſund Sturmwind und
Wolken. Das Geräuſch des Waſſerfalls, der Saumroſſe
Klingeln. Oede wie im Tale des Todes mit Gebeinen
beſät, Nebelſee. Als Dreißigjähricer verſenkt er ſich
wieder in die Märchenwelt der Alpen und wie ſpäter
Kant den Begriff des Erhabenen aus dem Weſen des
Hochgebirgs abgeleitet hat, ſo fühlt der Fürſt unter unſe=
ren
Dichtern: Hätte nlich nur das Schickſal in irgend
einer großen Gegend heißen wohnenn, ich wollte mit
jedem Morgen Nahrung der Großheit aus ihr ſaugen,
wie aus meinem lieblichen Tal Geduld und Stille. Man
fühlt tief, hier ſiſt nichts Willkürliches, hier wirkt ein
alles langſam bewegendes, ewiges Geſetz. Seither ſind
die Poeten Deutſchlands nicht müde geworden, die
Schönheit der Alpen zu preiſen, die reine Luft der Berge,
den zauberhaften Frieden und wenn der Sommer ins
Hochland einzieht, und der Enzian ſeine dunkelblauen

Blumenaugen aufſchlägt, dann kommen die Fremden
ſtadtmüde in die ſtillen Bergtäler, um den Alpenzauber
zu genießen, den Märchenzauber, den der Dichter alſo
umſchreibt:
In die Alpen hinein, in das ſchöne Land!
In der Berge dunkelſchattige Wand!
In die Alven hinein, in die ſchwarze Schlucht,
Wo der Waldbach toſt in wilder Flucht!
Hnauf zu der Matte warmduftigem Grün,
Wo ſie blühn,
Die roten Alpenroſen!

Die Studentenſchaft und die Pflege der
körperlichen Tüchtigkeit.

* Auf der Tagesordnung der allgemeinen Studen=
tenverſammlung
ſtand als Hauptpunkt Darmſtädter
Akademiſches Turn= und Sportfeſt Hierzu ergriff der
Rektor, Herr Geh. Baurat Wickop, das Wort zu etwa
folgenden Ausführungen:
Die turneriſchen Wettkämpfe, die ſchon ſeit längerer
Zeit zwiſchen den Hochſchulen Darmſtadt, Gießen und
Heidelberg geplant und urſprünglich nur als interne
Angelegenheit der Turn= und Sportvereinigungen ge=
dacht
waren, haben durch verſchiedene Umſtände, ins=
beſondere
aber infolge der regen Teilnahme, die Se.
Königl. Hoheit der Großherzog dieſen Beſtrebungen ent=
gegenbrachte
, den Charakter ſeiner größeren öffentlichen
Veranſtaltung erhalten, die wir nunmehr als Hochſchul=
angelegenheit
betrachten müſſen. Das diesjährige Turn=
und Sportfeſt ſoll der Anfang zu weiteren, regelmäßig
ſtattfindenden Wettkämpflen unter den benachbarten Hoch=
ſchulen
ſein. Die Bedeutung dieſer Wettkämpfe kann
man nicht hoch genug anſchlagen. Wie der Aufruf des
akademiſchen Ausſchuſſes für Leibesübungen ſagt, ringt
ſich zurzeit in allen Schichten unſeres Volkes die Ueber=
zeugung
durch, daß die Erziehung unſerer Jugend bis=
her
allzuſehr auf einſeitige Schulung des Geiſtes aus=
gegangen
iſt. Wandervögel, Pfadfinder, der Bund Jung=

deutſchland, die Wehrkraſtvereine ſind mit ſteigendem
Eifer beſtrebt, die Jugend unſerer Schulen zu froher
körperlicher Betätigung zu vereinigen. Hier darf die
Studentenſchaft nicht fehlen; die akademiſche Jugend,
die ſtets bei freiheitlichen und vaterländiſchen Beſtrebun=
gen
an der Spitze marſchiert iſt, darf ſich nicht ins
Schlepptau nehmen laſſen, ſondern muß auch hier die
Führung ergreifen. Denn in letzter Linie handekt es
ſich hier nicht um eine innere akademiſche Angelegenheit,
ſondern um eine Sache von höchſter nationaler Bedeu=
tung
. Allzu lange hat die deutſche Jugend die Pflege
körperlicher Tüchtigkeit vereinzelten Turn= oder Sport=
vereinen
oder der großen Schule des Heeresdienſtes
überlaſſen. Und überall drängt ſich die Wahrnehmung
auf, daß unſer Volk eine Kulturpflicht verſäumt, wann
es neben der Berufsarbeit die allgemeine Ausbildung
aller ſeiner Kräfte vernachläſſigt. Mens sana in cor=
pore
sano, dies alte Wort mahnt ſuns, daß der Einzelne
und das ganze Volk auf die Dauer ſeinen Aufgaben
nur dann gerecht werden kann, wenn es Körper und
Geſundheit übt und ſtählt.
Zwar wäre es ungerecht zu behaupten, daß die aka=
demiſche
Jugend es bisher habe an ſich fehlen laſſen,
der Fechtboden, das Tumen, Sport und Wandern ſind
ſtets von einem Teil gepflegt worden aber es iſt
noch lange nicht genug geſchehen. Jeder Student ſollte
es als eine Pflicht empfinden, körperliche Tüchtigkeit
als Grundlage jeder perſönlichen Kultur zu pflegen.
Solche digene frohe Betätigung wird beſſer als alle
von außen kommenden Reformbeſtrebungen einem ge=
ſunden
Fortſchritt im akademiſchen Leben dienen.
Darum handelt es ſich hier um eine wichtige Angele=
genheit
der Studentenſchaft; es gilt eine recht zahlreiche
Beteiligung, ſei es als Mitkämpfer oder als Zuſchauer
am diesjährigen Turn= und Sportfeſt und allen folgen=
den
. Die Studentenverſammlung beſchloß unter großem
Beifall einmütig eine allgemeine Beteiligung und be=
willigte
auf Antrag des Ausſchuſſes als Beihilfe zu
den Unkoſten einen Betrag von 200 Mark aus der Kaſſe
der Stndentenſchaft,

[ ][  ][ ]

gleiſung zu bringen. Wie die Polizei erklärt, handelt es
ſich um ein Komplott von fünf Verdächtigen.

VIII. ordentliche evangeliſche Landesſynode.

Die elfte Sitzung wurde geſtern vormittag mit
einem von Syn.=Abg. Lic. Jacob geſprochenen Gebet er=
öffnet
.
Die Beratung der Vorlage Großh. Oberkon=
ſiſtoriums
, die Verbeſſerung der Ein=
künfte
der Pfarrſtellen und des Zentral=
kirchenfonds
betreffend, wird bei dem (geſtern bereits
im Wortlaut mitgeteilten) § 6a fortgeſetzt. Der Zweite Aus=
ſchuß
ſtellt dazu folgende Anträge:
Zu a. folgende Faſſung: Ein jährlicher Zuſchuß der
Kirchengemeinde, der auf Grund ihrer durch Großh. Ober=
konſiſtorium
ermittelten Vermögens= und Steuerverhält=
niſſe
ſowie nach gutächtlicher Aeußerung des Dekanats=
ausſchuſſes
von dem Erweiterten Oberkonſiſtorium feſtge=
ſetzt
wird und mindeſtens 20 Mark im Jahre betragen ſoll.
Zu b: Statt der Worte: im gegebenen Falle zu ſetzen
das Wort gegebenenfalls. Zu d: Statt Kirchengrund=
ſtücken
zu ſetzen Pfarrbeſoldungsgrundſtücken ſowie ſtatt
erfolgt zu ſagen: erfolgen Zu k: ſtatt der Worte:
Grundſtücken des Pfarrbeſoldungsfonds zu ſetzen:
Pfarrbeſoldungsgrundſtücken. Aus der Mitte der Sy=
node
werden folgende Anträge geſtellt: Von den Syn.=
Abgg. Schloſſer, Dingeldey und Widmann,
Abſ. g ſo zu faſſen: Etwaige Einnahmen und orts=
üblich
an die Kirchenkaſſe zu leiſtende Gebühren für beſon=
dere
Kaſualien, ſoweit ſie nicht bisher nach Beſchluß des
Kirchenvorſtandes zu Wohltätigkeitszwecken verwendet
worden ſind. Von den Syn.=Abgg. Schaub und
Schloſſer, eine neue Poſ. i zuzuſetzen: Etwaige Zu=
wendungen
aus Schenkungen und Vermächtniſſen
Nach zweiſtündiger Debatte finden ſämtliche geſtellten An=
träge
Annahme.
Es folgt die Beratung von §§ 7 und 8. Der Ausſchuß
2. beantragt zu § 7 Annahme, zu § 8: 1. die Worte: dem
die Summe von 200 Mark überſteigenden Betrag der zu
ſtreichen und nach den Worten: auf Antrag einzufügen:
ganz oder teilweiſe, und demgemäß dem § 8 folgenden
Wortlaut zu geben: Hat eine Pfarrſtelle einen höheren
Jahresertrag als 3500 Mark, ſo kann die nach § 7 zur Zahl=
ung
der Gemeindeſteuern oder ſonſtigen öffentlichen Ab=
gaben
verpflichtete Kirchengemeinde oder das Kirchſpiel
auf Antrag ganz oder teilweiſe von Abgaben durch Be=
ſchluß
des erweiterten Oberkonſiſtoriums befreit werden;
2. dem § 8 folgende Zuſätze beizufügen: Die gleiche Be=
freiung
kann eintreten, wo die Steuerkkraft der zur Ueber=
nahme
der Gemeindeſteuer verpflichteten Kirchengemeinde
beziehungsweiſe des betreffenden Kirchſpiels in einem be=
ſondders
ungünſtigen Verhältnis zu der Steuerkraaft der
bürgerlichen Gemeinde ſteht, die ſeither die Steuer ge=
tragen
hat. Ebenſo können die Beiträge zur land= und
fortſtwirtſchaftlichen Berufsgenoſſenſchaft für die Zeitdauer
der laufenden Pachtverträge weiter auf den Zentralkirchen=
fonds
übernommen werden
Aus der Synode liegen dazu nicht weniger als 4 An=
träge
vor: 1. Der Antrag Rheinfurth und 23 Genoſſen,
den wir geſtern bereits im Wortlaut gebracht haben. (6
Abgeordnete haben inzwiſchen ihre Unterſchrift zurück=
gezogen
). 2. Ein Antrag D. Eger der folgenden
Wortlaut hat: Ich beantrage, dem Eingang des § 7 fol=
gende
Faſſung zu geben: Vom 1. April 1913 ab ſind die
nach den bisherigen ſtaatsgeſetzlichen Beſtimmungen von
der bürgerlichen Gemeinde zu tragenden, auf die Pfarr=
beſoldungsgrundſtücke
entfallenden Gemeindeſteuern in
Teil 1 der Rechnung der die Pfarrei bildenden Kirchen=
gemeinden
und Filialorte in Ausgabe einzuſtelen. Doch
ſoll die Einſtellung nur inſoweit erfolgen, als dadurch für
die zur Kirchengemeinde (bezw. dem Kirchſpiel) gehören=
den
evangeliſchen Gemeindeglieder keine ſteuerliche Mehr=
belaſtung
gegen den ſeitherigen Zuſtand eintritt. Ueber
das Vorliegen dieſer Vorausſetzung haben die für Feſt=
ſetzung
und Beſchließung der Kirchengemeinde= Voran=
ſchläge
kirchenverfaſſungsmäßig geordneten Inſtanzen zu
entſcheiden. 3. Ein Antrag Jaudt: Für den Fall der
Ablehnung des Antrags Rheinfurth und Genoſſen bean=
trage
ich, § 8, Poſ. 1 und 2 folgende Faſſung zu geben:
1. Ueberſteigt das Pfründerträgnis den Betrag von
3500 Mark, ſo kann der Ueberſchuß je nach ſeiner Höhe zur
ganzen oder teilweiſen Beſtreitung der Gemeindeſteuer
verwandt werden. 2. Die gleiche Beſtimmung kann durch
Beſchluß des erweiterten Oberkonſiſtoriums eintreten, uſw.
4. Antrag Wagner=Grünberg und Wahl=Schlitz: Wir
beantragen folgende Faſſung für den § 8: Hat eine Pfarr=
ſtelle
einen höheren Jahresgehalt als 3500 Mark oder iſt
die Uebernahme der in § 7 genannten Abgaben mit beſon=
deren
, in den örtlichen Gemeinde= und Steuerverhältniſſen
liegenden Schwierigkeiten verbunden, ſo kann die nach § 7
zur Zahlung dieſer Abgaben verpflichtete Kirchengemeinde

oder das Kirchſpiel auf Antrag ganz oder teilweiſe von Ab=
gaben
durch Beſchluß des erweiterten Oberkonſiſtoriums
befreit werden. Die in dieſen Fällen nicht gedeckten Be=
träge
ſind auf die Erträgniſſe der Pfarrſtellen zu überneh=
men
. Ebenſo können die Erträge zur Land= und forſtwirt=
ſchaftlichen
Berufsgenoſſenſchaft für den Zeitraum der lau=
fenden
Pachtverträge weiter auf den Zentralkirchenfonds
übernommen werden.
Nachdem Oberkonſiſtorialrat Dr. Bernbeck namens
der Kirchenbehörde dringend um Annahme der Ausſchuß=
Anträge gebeten, da ſonſt das Zuſtandekommen des ganzen
Geſetzes gefährdet erſcheine, erhalten die Syn.=Abgg.
Rheinfurth, D. Eger, Jaudt und Wahl=Schlitz
zur Begründung ihrer Anträge das Wort. Der erſte und
zweite Ausſchuß ziehen ſich zur Beratung über die geſtellten
Anträge zurück.
Bei der nun folgenden Abſtimmung wird der An=
trag
Rheinfurth und Genoſſen gegen 8 Stimmen ab=
gelehnt
; die Anträge Eger und Jaudt werden zurück=
gezogen
. Der Antrag Wagner=Wahl, mit dem ſich
auch das Oberkonſiſtorium einverſtanden erklärt hat, ſowie
die Ausſchuß=Anträge werden nahezu einſtimmig ange=
nommen
.
Schluß der Sitzung nach 2 Uhr. Nächſte Sitzung
Samstag vormittag 9 Uhr.
E.

Der Berndt=Schapiro=Prozeß.

Die Plädoyers.
g. Juſtizrat Bernſtein in ſeinem unterbrochenen
Plädoyer fortfahrend:
Dieſe Inſtitution iſt nicht das, was ſie ſein könnte,
der Schaden, der durch ſolche Dinge für den Staat ent=
ſtanden
iſt, fällt viel ſchwerer in die Wagſchale, als
wenn man vielleicht ein gefährdetes Geſchöpf gerettet
hat. Glauben Sie, die ganze Sache, wenn ſie nur ge=
ſund
wäre, weinn ſie nicht organiſche Mängel hätte, es
hätte jemals zu dieſer Aufregung kommen können? Von
einigen Zeugen hat man gehört, vor den Artikeln des
Herrn Hirſch hätte man Klagen über die Form, über
die ganze Art und Weiſe, wie die Frau Aſſiſtentin ihr
Amt auffaßte, erhoben. Warum hatte man damals
nicht gleich eingegriffen, bevor der Schaden entſtanden
war? Von einer Behörde, von der man weiß, daß ſie
gerecht verfährt, da konnte Herr Hirſch Artikel ſchreiben,
ſo viel er wollte, es hätte ſich die Oeffentlichkelt nicht
ſo darüber aufgeregt. Ich brauche die einzelnen Fälle
nicht nachzuprüfen, es genügt einige Momente zu er=
wähnen
. Die Polizeiaſſiſtentin bringt es fertig, die
eigene 12jährige Tochter zu fragen, ob ihr Vater bei
ſeinem Dienſtmädchen geſchlafen hat. Im Gerichtsſaal
machen die Richter den Sohn und die Tochter darauf
aufmerkſam, daß ſie nicht ausſagen brauchen, daß ſie
nicht dazu gezwungen werden können. Da kommt nun
eine Frau, die, wie ſie ſelbſt zugibt, von Geſetz und
Polizei nichts gewußt hat, und die ſoll das Recht haben,
das Kind gegen den Vater auszuſpielen. Und wenn
man wirklich in irgend einem Geſetz ein Paragräphchen
finden würde, durch den dieſes Vorgehen die geſetzliche
Sanktion finden könnte, dann ſollte die Polizeiaſſiſten=
tin
es ablehnen, in dieſer Weiſel vorzugehen. Das war
eine Amtsführung, wie ſie nicht ſein ſollte. Und dann,
wenn ein Mädchen einen Hut und einen Schleier trägt,
kein Menſch im weiten Vaterlande würde davon Notiz
nehmen. Der Mainzer Polizei genügte das, ein Mäd=
chen
der Gewerbsunzucht verdächtig zu halten und von
dieſen Dingen Akten anzulegen. Wenn das geſchehen
kann, ſo ſind das Mißgriffe und Uebergriffe und die
Polizeifauſt muß zurückgezogen werden, es geht nie=
mand
etwas an, ob ein Mädchen Hut und Schleier trägt,
ob es mit ein, zwei oder gar drei Offizieren verkehrt
oder mit ihnen Briefe wechſelt. So etwas iſt mir noch
nie in meinem Leben vorgekommen, ich habe noch kei=
nen
Beamten geſehen, der das gemacht hat außer der
Frau Schapiro.
Als ich die Akten über die Vernehmung des 13 jäh=
rigen
Otto Albert geleſen habe, da drehte ſich mir ein=
fach
alles im Leibe um. Gin Junge, ein 13 Jahre alter
Junge wird vernommen über ſeine 40 JJahre alte
Mutter und man lieſt eine ganze ſtenographierte Seike
darüber, daß er geſehen hat, wie das Bett der Mutter
aufgewühlt war, wie er ſeine Mutter hinter der Treppe,
wo er ſich verſteckt hatte, beobachtete. Der Sohn, der
eigene Sohn gegen die Mutter! Das darf mnicht vor=
kommen
. Dieſes ganze Syſtem, die ganze Art geht gleich=
ſam
durch die Luſt. In einer Stadt, wo das gemacht
wird, atmet man es ein mit der Luft, da braucht es
keine Fälle, es ſind Miasmen, mit denen die Luft aleich=
ſam
erfüllt iſt. Das iſt stwas, was das geſunde Volks=
empfinden
inſtinktiv fühlt. Trotzdem die Luſt von die=

ſen Dingen vor dem Erſcheinen der Artikel ſchon lange
erfüllt war, trotzdem ſolche Dinge vorgekommen ſind
und ſich herumgeſprochen haben, da ſollte der Ange=
klagte
nicht das Recht haben, dies zu kritiſieren und zur
Sprache zu bringen? Nun kommt Herr Hirſch auf dieſe
Dinge zu ſprechen, hat noch nie mit der Frau Schapiro
etwas zu tun gehabt und nie im entfernteſten daran
gedacht, deren perſönliche Ehre anzugreifen, und da be=
zweifelt
man die gute Abſicht des Angeklagten. Dies,
obwohl er vorher zwei lobenden Artikeln die Spalten
ſeines Blattes geöffnet. Es zitiert lihn hiernach der
Stadtverordnete Juſtizrat Horch, von dem man voraus=
ſetzen
kann, daß er aus lauteren Abſichten handelt, die=
ſer
erklärt ihm: Sie beſinden ſich da auf einem fal=
ſchen
Wege, Sie loben da eine Einrichtung, die ſich in
keiner Weiſe bewährt hat. Herr Horch diktiert ſogar
einen Arſikel, und da ſoll man dem Angeklagten den
guten Glauben abſprechen?
Der Vorſitzende bemerkt ſodann zu dem Fall des
13jährigen Otto Albert, daß dieſen nicht Frau Sch. ver=
nommen
hat. Er fühle ſſich aber auch veranlaßt, jene
Beamten in Schutz zu nehmen, die mit dieſen Verneh=
mungen
befaßt waren.
Juſtizrat Bernſtein fortfahrend: Ich habe ein=
gangs
meiner Ausführungen erklärt, daß ich keinerlei
perſönliche Angriffe machen will, wogegen ich mich wen=
den
will, das iſt dke abſichtliche Geſetzwidrigkeit, das iſt
das ganze Syſtem. Was der Herr Vorſitzende geſagt
hat, trifft im allgemeinen voll zu, aber nicht in diefem
einzelnen Fall. Dieſer Junge iſt vernommen, um ſeinet
Mutter ſtrafbarer Handlungen zu überführen, anders
kann ich dieſe Vernehmung nicht verſtehen, oder bewei=
ſen
Sie mir bitte das Gegenteil. Aber ſelbſt wenn es
anders wäre, mir geht es contre coeur, daß ein Sohn
über das geſchlechtliche Leben ſeiner Mutker vernommen
wird Das iſt eine Verletzung des Gefühls, aller menſch=
lichen
Prinzipien. Dieſe Art der Vernehmung war nicht
notwendig. Auch wenn Kinder unterſucht werden müſ=
ſen
, ſo braucht das nicht auf der Polizei, nicht in der
Art zu geſchehen. Wenn ich nun zugeben muß, daß
ſich das Gedächtnis täuſchen kann, welches erſtaunliche,
welches bewundernswerte Gedächtnis muß denn die
Frau Nebenklägerin haben. Ich will das nur ſagen,
um zu beweiſen, wie weit man nicht auf dieſem Wegel
gehen ſollte. Bedenken Sie, die Frau hat ſich ſeit Jahr
und Tag mit einer ſolchen Zahl von Mädchen beſchäf=
tigt
, damals waren ihr alle dieſe Fälle nicht beſonders
wichtig, ſodaß ſie ſich ihrem Gedächtnis nicht beſonders
einprägen konnten, und doch ſagt ſie jetzt nach Jahren
noch mit Sicherheit, dieſen Satz habe ich geſagt, dieſen
Satz nicht, das war ſo und das war ſo uſw., dieſes Zu=
trauen
zum Gedächtnis iſt nicht vereinbar mit den tat=
ſächlichen
Möglichkeiten. Es liegt mir fern, der Frau
Sch. vorzuwerfen, ſie habe objektiv falſch ausgeſagt, aber
ich verſtehe auch den Standpunkt der Vertreter der
Gegenſeite nicht. Daß Sie einfach den aufgetretenen
Zeuginnen, die bona fides abſprechen, die doch die Vor=
gänge
, weil ſie verſönlich davon betroffen wurden, viel
beſſſer im Gedächtnis behalten haben müſſen. Das alles
iſt ja dasſelbe Syſtem, das auch dem Mädchen, das ein
Verhältnis hat, gleich dem Verdacht der Gewerbsunzucht
ausſetzt. Nein, auch alle diefe Zeugen haben Anſpruch
auf Glaubwürdigkeit, erkennen Sie das aber an, dann
bekommt die Sache ein ganz anderes Bild Ein wei=
terer
Gedanke ſteigt in mir auf, bedenken Sie die Wich=
tigkeit
der Tätigkeit der Frau Aſſiſtentin, dieſe Macht,
die kein Richter beſitzt, mit Ausnahme derjenigen, die
über ſchwere Delikte zu urteilen haben, die die Macht
hatte, in fremde Schickſale, in das perſönliche Recht an=
derer
einzugreifen, die das Schickſal vieler Tag für Tag
in der Hand hatte.
Da beſtätigt der Herr Berndt, daß die Hälfte der=
Fälle, mit denen ſich Frau Schapiro zu beſchäftrgen
hatte, Fürforgefälle waren, daß alſo in 50 Prozent der
Fälle Akten nicht entſtanden ſind. Der von Herru
Berndt für dieſe Anordnung angegebene Grund iſt nicht
richtig. Das ſoll im Intereſſe der Mädchen ſelbſt ge=
ſchehen
ſein, wie ſollte aber der eigentliche Hergang ſein,
wenn ſich eine Behörde nach einem Mädchen erkundigt.
Da wird geantwortet, es hat ſich die Poltzei mit den
Mädchen noch nicht beſchäftigt oder aber es wurde vor=
geladen
, es hat ſich aber nichts ergeben, was Anlaß zum
Einſchreiten gab Statt deſſen muß von Mainz die Aus=
kunft
heißen, es beſtehen über das Mädchen keine Akten,
das hat aber nichts zu ſagen, denn es werden in 50
Prozent der Fälle überhaupt keine geführt. Das macht
den Beweis, daß das Mädchen nicht der Gegenſtand
der Fürſorge war, unmöglich, wie dies am beſten der
Fall Wallau beweiſt. Das ſoll ein reiner Fürſorgefall
ſein; das Fräulein wird denunziert, ſie habe auf der

Feuilleton.

* Der demokratiſche Goldregen in Baltimore. Sechs=
undvierzig
Mal mußten die in Baltimore verſammelten
Demokraten zum Wahlgange antreten, ſechsundvierzig
Mal ihre Stimme abgeben, bis endlich Gouverneur Wil=
ſon
zum offiziellen Präſidentſchaftskandidaten der Par=
tei
nominiert wurde. Die Delegierten atmen nach die=
ſer
rein phyſiſch imponierenden Dauerleiſtung erleichtert
auf: und doch gibt es Tauſende von Amerikanern, die
den Delegierten zweihundert Wahlgänge und mehr ge=
gönnt
hätten, ja, je länger der Kongreß gedauert hätte,
je größer wäre die Begeiſterung geweſen. Und dieſe
lachenden Dritten, das ſind die Bürger von Baltimore,
die Kaufleute, die Penſionsbeſitzer, die Gaſtwirte, die
Hoteliers und die Droſchkenkutſcher. Die plötzliche In=
vaſion
der Delegierten zum demokratiſchen Konvent hat
einen wahren Goldregen in die Stadt ausgegoſſen. In
ſieben Tagen ſind weit über 10 Millionen Mark in die
Kaſſen der Geſchäftsleute von Baltimore gefloſſen. Nie
hat man in Baltimore eine ſo wilde Steigerung der
Zimmer= und Lebensmittelpreiſe erlebt. Für das kleinſte
Zimmer nahmen patriotiſche Hoteliers ihren Gäſten 12
Dollar ab. Für ein einfaches Mittagsmahl durften die
erſchöpften Delegierten und fremden Zuſchauer dem Wirte
4 Dollar, ohne Getränke, bezahlen. Aber ſo billig konn=
ten
natürlich nur jene Politiker ſpeiſen, die die irdiſchen
Freuden einer reichgedeckten Tafel verſchmähten; wer nur
einigermaßen an Luxus gewöhnt war, wird noch lange
an die Tage von Baltimore zurückdenken, denn um ſeine
Leiblichkeit beiſammen zu halten, wird er täglich minde=
ſtens
ſeine 120 bis 200 Mark geopfert haben müſſen. Kein
Wunder, daß die Delegierten jetzt aufatmen. Die Bürger
von Baltimore aber haben ihre Gäſte aus begreiflichen
Gründen ſehr lieb gewonnen.
* Amerikaniſcher Schwindel. Mit Verkleidungs
künſten arbeiten jetzt die amerikaniſchen Schwindler, die
immer noch mit Erfolg die Vertrauensfalle ſtellen.

OBrien, der dieſen Schwindel bei uns einführte, dann
auch in Köln und vielen anderen Städten mit Erfolg
betrieb, ſpielt jetzt den ehrwürdigen Greis. In dieſer
Verkleidung fing er wieder in Berlin ſein erſtes Opfer.
Ein junger Amerikaner, der ſich Berlin anſah, kam bei der
Beſichtigung des Königlichen Schloſſes mit einem Lands=
manne
ins Geſpräch, tauſchte mit ihm ſeine Erlebniſſe
aus und verabredete für den nächſten Tag ein Zuſammen=
treffen
Unter den Linden. Beide bummelten durch die
Friedrichſtraße, beſuchten ein Café und gingen dann durch
die Charlottenſtraße nach den Linden zurück. Dort ſah
der Landsmann, wie ein würdiger alter Herr vor ihnen
eine Kette mit einem Kruzifix fallen ließ und weiter ging,
ohne ſeinen Verluſt zu merken. Er hob die Kette auf,
eilte auf den Mann zu und gab ihm den Fund zurück.
Der Alte war hocherfreut, ſein Kleinod, ein unſchätzbares
Andenken, wie er ſagte, wieder erhalten zu haben, gab
ſich als amerikaniſcher Ire OBrien zu erkennen und lud
die beiden Herren zu einer Taſſe Kaffee ein. Hierbei
kam man im Anſchluß an den Verluſt des Kleinods auf
die Ehrlichkeit zu ſprechen. Der Mann im weißen Haar
erzählte, daß er durch Erbſchaft reich geworden ſei. Plötz=
lich
fiel ihm ein, daß er eiligſt einen wichtigen Gang zu
machen habe, vertraute dem jungen Mann eine Taſche
mit 25000 Dollar bis zu ſeiner Rückkehr an und erbat ſich
von ihm als Unterpfand ſeine Brieftaſche, die nur 3500
Mark enthielt, alſo ein bündiger Beweis großen Ver=
trauens
! Der Amerikaner begleitete Herrn OBBrien. Der
junge Landsmann wartete auf die Wiederkehr der beiden
von 37 Uhr. Dann kam ihm die Sache doch verdächtig
vor und er gina nach dem Konſulat und zur Polizei. Es
ergab ſich daß die Taſche des alten Herrn ſtatt der vielen
Dollarnoten nur Kloſettpapier enthielt.
* Uie fühlt es zu ſein ein Prinz? Folgendes Ge=
ſchichtchen
erzählt die New=Yorker Staatszeitung: Es
war bei dem Empfang an Bord des Moltke‟ Die
Herren Offiziere befleißigten ſich, ihren Gäſten den Auf=
enthalt
möglichſt angenehm zu machen. Sie waren noch

liebenswürdiger als gewöhnlich, einfach bezwingend
liebenswürdig, und das Entzücken der ausgeſucht ſchönen
Damen erreichte den höchſten Grad. Auf einen der Offi=
ziere
hatten die Damen es aber ganz beſonders abge=
ſehen
: auf den Prinzen Heinrich von Reuß. Ob er tat=
ſächlich
ſo viele Herzchen erobert oder verletzt hat, wie die
amerikaniſche Preſſe behauptete, bleibe dahingeſtellt. Das
geht nur die Beteiligten an und läßt ſich außerdem
ſchwer feſtſtellen. Es tut übrigens auch weiter nichts zur
Sache. Jedenfalls darf man der Wahrheit gemäß her=
vorheben
, daß Prinz Reuß ein liebenswürdiger Geſell=
ſchafter
und ein flotter, eleganter Tänzer iſt. Das letz=
tere
iſt weſentlich, war namentlich den Damen, die dafür
ein ſehr ſcharfes Auge haben, ſehr weſentlich. Und der
Prinz tanzte flott und elegant mit jeder Dame, und er
tanzte unermüdlich jeden Tanz. Und flott, wie er tanzte,
plauderte er auch mit ſeinen Tänzerinnen. Eine dieſer
Amerikanerinnen, deren demokratiſches Vorſtellungsver=
mögen
in einem Prinzen ein höheres Weſen vermutet,
lag hingegoſſen in den Armen ihres prinzlichen Tänzers
und flötete: Es iſt das erſte Mal, daß ich tanze mit einem
uirklichen Prinzen Prinz Reuß lächelte verbindlich und
ſagte ein ganz klein wenig ſpöttiſch: Hoffentlich iſt es
nicht das letzte Mal, gnädiges Fräulein. Sagen Sie,
Prinz Pardon, mein gnädiges Fräulein, an Bord=
des
Schiffes bin ich Leutnant und nicht Prinz. Bitte,
nennen Sie mich kurzweg Herr Leutnant. Aber
nein, mein Prinz, uarum ſoll ich das? Ich bin doch ſehr
ſtolz, zu tanzen mit einem uirklichen Prinzen. Sagen Sie,=
Prinz, ich bin ein uenig ſehr neugierig. Sagen Sie: Uie
fühlt es eigentlich zu ſein ein Prinz? Die Antwort iſt
hier der Prinz wohl ſchuldig geblieben, denn in dieſem
Augenblick war der Tanz zu Ende. Der Prinz machte
eine raſche und ſehr tiefe Verbeugung und widmete ſich
anderen Pflichten. Aber kurz darauf ſtand er in einer
Ecke bei einem Kameraden und lachte, wie eben nur ein
junger, flotter, liebenswürdiger Prinz zu lachen verſteht,

[ ][  ][ ]

Meſſe ſich auffällig benommen, ſie wird daraufhin ge=
laden
in das Zimmer, wo es Fürſorge, Sitlenpolizei
und Unterſuchungen gibt. Nun wollte ich gerne wiſſen,
was hat ſie denn eigentlich getan? Nichts läßt ſich er=
mitteln
. Eine Antwort der Frau Schapiro war mir
dabei ſo gravierend, daß ich ſie nochmals anführen will.
Sie ſagte: Ich habe mich nicht danach eerkundigt, ob
das Mädchen noch Eltern hat, das habe ich erſt ſpäter
erfahren. Innerlich bin ich bei dieſer Antwort nicht
ruhig geblieben. Das iſt eine Handlung ſo ungeheuer=
lich
, derart empörend, daß man ſie nicht für möglich
hält. Daß man in das heiligſte Recht, in das Recht der
Ektern auf ihre Kinder eingreifen lann, ein Mädchen,
das keine Dirne iſt, auf das Dirnenzimmer laden darf,
ohne ſie überhaupt zu fragen, ob es Eltern hat. Für eine
derartige Handlung wird die Frau Schapiro die Bil=
ligung
der öffentlichen Meinung nie und nimmer be=
kommen
. Ich möchte den Vater ſehen, der nicht darüber
einpört wäre, wenn dies ſeinen Kindern geſchehen
würde. Die Eltern haben das Erziehungsrecht umnd
nicht die Polizei. Schutzhand und Schutzengel für Kin=
der
iſt nicht ein und dasſelbe. Frau Schapiro hat ge=
fagt
, ſie habe immer im guten Glauben gehandelt. Auch
das iſt nicht immer zu glauben. Zum Fall Sauer z. B.
da ſteht in den Akten, ihr Liebhaber kommt nicht mehr
zu ihr, wer ſteht denn dafür ein, hiat man denn den
Mann unter Polizeibeobachtung geſtellt; doch weiter
ſteht, daher wird ſie wohl nur der Gewerbsunzucht
nachgehen, gearbeitet wird ſie auch nicht haben uſw.
Das Mädchen hat nun unter ihrem Eide ausgeſagt, daß
ſie gearbeitet hat und wo ſie gearbeitet hat. In den
AAkten ſteht das aber in alle Ewigkeit ganz anders, trotz
ihrer eidlichen Ausſage. Ich nehme das ſchwerer als
das ſonſt genommen wird, das kommt aber daher, daß
ich noch immer das Wort Gewerbsunzucht mit Vorſicht
gebrauche. Vom Fall Wangner will ich gar nicht reden,
das iſt im Reichsgerichtsurteil genügend gewürdigt. Zu
dieſem Fall äußerte ſich der Kommiſſar Kindhäuſer ſo:
Reichsgerichtsurteil hin und her, das Staatsbürger=
wohl
geht mir über das höchſte Gericht. Aber es iſt
auch der Polizei erſte Staatsbürgerpflicht, dem Geſetz zu
gehorchen und wenn ſie das nicht tut, dann macht
ſie ſich ſtrafbar. Aber dieſer Standpunkt iſt bezeichnend,
wir können uns nicht irren, wir ſind unfehlbar, haben
keinerlei Fehler gemacht und arbeiten in der alten Weiſſe
weiter und wenn uns auch das höchſte Gericht verur=
ſteilt
, wir arbeiten weiter, wir, das Poltzeiamt in
Mainz. Wenn man den Takt des weiblichen Gefühls,
das natürliche weibliche Empfinden der deutſchen
Frauen betrachtet, ſo iſt das ganz unvereinbar mit dem
AAuftreten der Frau Schapiro, mit ihrer Unweiblichkeit,
ihrem Fanatismus. Optimismus iſt es doch, zum min=
deſten
geſagt, wenn ſie ihre Kinder einer Dirne zur
Erziehung überläßt, einer mehrfach vorbeſtraften Per=
ſon
. Das iſt ganz ſicher pädagogiſch falſch, eine richtig
empfindende deutſche Frau ſtimmt dem nie zu. Das be=
weiſt
aber nur, daß ſie ſich nichts ſchlimmes dabei ge=
dacht
hat, als ſie dem Mädchen zugetraut hat, ihre Kin=
der
zu überwachen. Fragen Sie doch, ob irgend einer
außer Ihnen aufſteht und zugibt, er finde das richtig.
Frau Sch, hat ſich aber ſo tin ihre Ideen hinein verrannt,
daß ſie tatſächlich nicht mehr fühlt und ſieht, wie ſie
hätte ſehen und fühlen ſollen. Sie findet katſächlich
nichts mehr dabei, ein Mädchen zu fragen, ob ſie ge=
ſſchlechtlich
verkehrt hat, ebenſowenig, wie ſie es rechtfer=
tigen
will, daß ſie junge Mädchen unterſuchen läßt. Es
iſt kein Unrecht, dieſe Dinge zu bekämpfen, es iſt kekn
Unrcht, wenn man behauptet, Frau Sch, empfinde nicht
richtig. Wenn das in Abrede geſtellt wird, dann iſt die
öffentliche Kritik berechtigt. Weiter hat der Herr Bru=
der
, damals 25 Jahre alt, die Frau Sch. mit in ihre
Tätigkeit eingeweiht. Dieſer hat ein Mädchen damit
angegeben, daß er ſie eine impertinente, freche Pekſon
nannte und Frau Sch. gibt die Möglichkeit zu, daß ſie
ihm dieſen Ausdruck gegenüber einem noch unbeſchol=
tenen
Mädchen nicht verwieſen hat. Frau Sch. und auch
die Behörde, die dieſen Herrn in Schutz nahm, waren
keine Menſchenkenner, die die Menſchen durchſchauen.
Bei dem Ausdruck impertinent und frech fällt der Frau
Sch. gar nicht ein, daß er gar nicht das Recht hat, dieſen
Ausdruck zu gebrauchen. Bei dieſer Polizei iſt ein
Syſtem eingeriſſen, das alle Menſchenrechte verachtet,
die Grenzen zwiſchen Verwaltung und Polizei ver=
wiſchte
und die perſönlichen Rechte der Bürger auf das
ſchwerſte verletzte.
Den beſten Willen hatte die Frau Sch. zweifellos,
wie ich ſchon wiederholt angeführt habe, was ihr aber
fehlte als Richter über Menſchen und Menſchenſchickſale,
das war das geſchulte Gewiſſen des deutſchen Richters, die
Schulung im Fühlen und Denken. Das war nicht lihre
Schuld Die kurze Zeit, die man ihr zur Einarbeitung
gab, kann man das nicht lernen, was ſie da lernen
ſollte. Kein Menſch hätte das gekonnt, und weil ſie das
nicht konnte, machte ſie das falſch. Es wird nun in den
maiſten Fällen ſo verfahren, daß der bekannte Spruch
derart variiert werden könnte: Was man ſonſt nicht
rechtfertigen kann, das ſieht man als Fürſorge an. Ob
in einzelnen Fällen Gutes geleiſtet worden iſt oder nicht,
darauf kommt es auch nicht an. Ueber allem ſteht vor
allem die Pflicht zum Gehorſam vor dem Geſetz, denn
die perſönliche Freiheit kann nur allein durch das Geſetz
gewährleiſtet werdei. Frau Sch, beruft ſich ferner dar=
auf
, daß ſtets alle Handlungen auf Anordnungen der
Vorgeſetzten beruhten, das wußke doch aber Herr Hirſch
nicht. Damit wird auch nur Faau Sch. perſönlich ge=
rechtfertigt
. Aber geſetzwidriges Handeln wird dadurch
noch nicht geſetzlich, wenn es durch die Vorgeſetzten ge=
deckt
wird. Für die Sache, die Inſtitution iſt es nicht
antſchuldigend, für die Art iſt es nur verſchlimmernd,
für dieſe ganze Anſchauung dieſen Geiſt, der hier prozeſ=
ſiert
. Dasſelbe Syſtem hat auch ſchon früher Mädchen
geladen und gewarnt. Stellen Sie ſich vor, ein Kri=
minalſchutzmann
hält einem jungen Mädchen einen Vor=
trag
über liederlichen Lebenswandel und ſeine Folgen.
Es wurde auch von einem Zeugen zugegeben, daß Mäd=
chen
vorgeladen und verwarnt wurden, bei denen der
Verdacht außerehelichen Verkehrs vorliegt. Ja, da
hört überhaupt alles auf! Es iſt weiter ausgeſagt wor=
den
, die Eltern der vorgeladenen Mädchen ſind darum
nicht benachrichtigt worden, weil ſie ſich hätten beleidigt
fühlen können. Ich weiß nicht, iſt es ſchllmmer, wenn
dieſer Grund wahr iſt oder wenn er es nicht iſt. Ich meine,
daß die Eltern die allererſten ſein müſſan, die in deſen
Sachen benachrichtigt werden müſſen. Heute iſt ſogar
die Schule beſtrebt, Hand in Hand mit dem Elternhaus
zu arbeiten, aber ſelbſt die Schule, der doch ganz andere
Mittel zur Verfügung ſtehen, hat noch niemals den An=
pruch
erhoben, der Erziehung näher zu ſtehen als die
Eltern. Die Mainzer Polizeibehörde hat nun eine An=
chaung
in die Praxis umgeſetzt, die eine grobe Ver=

letzung des perſönlichen Rechtsgefühls bedeutet. Ueberall
trifft man auf dieſe Aeußerung eines unendlichen poli=
zeilichen
Machtgefühls. Die Polizei hat die Pflicht, ſich
der beſten Beweismittel bei der Feſtſtellung von Ge=
ſetzesübertretungen
zu bedienen. Sie darf ſich aber nicht
auf Nachbarinnengeſchwätz verlaſſen. Es geht auch
nicht an, anzunehmen, wenn ein Mädchen mit einem
Offizier auf der Straße ſpricht, daß ſich eine gewerbs=
mäßige
Unzucht anbahnt. Ich habe den Zeugen ge=
fragt
, haben Sie denn den Offizier gefragt, was er mit
dem Mädchen geſprochen hat. Es wurde mir geant=
wortet
, dazu habe ich keinen Anlaß. Nun wurde be=
hauptet
, der Angeklagte hat alles nur aus Senſations=
luſt
geſchkieben, ſein Blatt ſei ein Senſationsblatt. Es
iſt aber von verſchiedenen durchaus ernſt zu nehmenden
Zeugen angegeben, daß dies durchaus nicht der Fall iſt.
Der Herr Verteidiger nimmt nun zu den einzelnen
Artikeln Stellung. Er ſtellt vor allem feſt, daß in dem
erſten Brief vom Beig. Berndt die ſchwerſten perſön=
lichen
Beleidigungen enthalten ſeien. Es würde darin
dem Angeklagten ganz offen vorgeworfen, ſeine Anga=
ben
ſeien bewußt irreführend, es ſeien tandenziöſe Aus=
führungen
. Der Vorwurf, den er dem Beig. Berndt
gemacht habe, er könne die Unterſuchung nicht unpar=
teiiſch
führen, ſei dadurch berechtigt, daß ſowohl im
erſten als auch im zweiten Brief entſchieden gegen Herrn
Hirſch und für Frau Sch. Stellung genommen wurde.
Dies beweiſe auch die wiederholte Bemerkung, das an=
gebliche
Mäterial würde beſtimmt in nichts zerfallen.
Es wurde dem Angeklagten darin vorgeworfen, er hätte
gar kein Material, er wolle Stimmung machen uſw.
Auch den Ausdruck in dem einen Artikel, mit der Toga
der Tugend liege keine Beleidigung, denn es ſei eben
ein perſönliches Pech des Herrn Berndt, wenn jetzt ſei=
nem
Gegner die Möglichkeit geboten iſt, ſeine Vergan=
genheit
mit ſeinem jetzigen Amt in Gegenſatz zu bringen.
Etwas gebe auch den Vorwürfen des Angeklagten eine
gewiſſe Berechtigung, nämlich das, daß man ſich mit
aller Energie dagegen ſträubt, einzugeſtehen, daß Fehler
vorgekommen ſind, daß man nicht eingeſtehen wollte,
daß man aus dem Prozeß Hirſch nützliche Konſequenzen
gezogen habe Es wäre doch geradezu ſinnlos, wider=
ſinnig
, daß man auf jener Pokizeikonferenz nicht auf
den Prozeß zu ſprechen gekommen iſt. Hierauf kam der
Verteidiher auf die zweite Anklage zu ſprechen. Er be=
ſtreite
zunächſt, daß dem Angeklagten nachgewieſen
worden ſei, daß er dem Herrn Berndt den Vorwurf des
Meineids gemacht habe, aber ſelbſt, wenn er ihn ge=
macht
hatte, er hätte die volle Berechtigung für ſich in
Anſpruch nehmen können. Selbſt der beſte Freund des
Herrn Berndt müßte ihm ſagen, daß er iin dieſer Sache
die Eidespflicht wenn nicht weſentlich verletzt, ſo doch
Kußerſt lunvorſichtig damit umgegangen ſſlt, derartig
unbedacht, daß es ihn nicht wundern dürfte, wenn Dritte
dem unverdienten Verdacht Ausdruck geben, Herr Berndt
habe fahrläſſig ſeine Eidespflicht verletzt. Herr Berndt
hat gegenüber der Behauptung des Angeklagten, er habe
ein gegebenes Eheverſprechen gebrochen, erklärt, das ſei
eine grobe Unwahrheit, er habe nie ein Heiralsverſpre=
chen
gegeben. Von dieſer Erklärung ſei er auch ſpäter
nicht abgegangen. Es könne doch zum ntündeſten die
Möglichkeit angenommen werden, daß der Herr Berndt
ein Heiratsverſprechen, das er, wie ſich aus dem Brief
an Frl. E, ergab, nach reiflicher längerer Ueberlegung
gegeben hat, nicht ſo ohne weiteres vergeſſe, auch wenn
es ſchon 7 oder 12 Jahre zurückliege. Man müſſe an=
dernfalls
annehmen, er hätte, ſo viel Eheverſprechen ge=
geben
, daß er ſich deſſen gar nicht mehr erinnert. Aber
trotzdem wolle er dem Beig. Berndt durchaus nicht
unterlegen, daß er dieſes Eheverſprechen wiſſenklich
verſchwiegen habe, aber leinem anderen, dem nicht wie
ihm ſolch ein ſchwerer Entlaſtungsgrund eines tadels=
freien
Lebenswandels zur Verfügung ſteht, für den
würden dieſe Argumente ausreichen, eine An=
klage
wegen fahrläſſiger Eidesverletzung zu
erleben. Was den Abdruck der Zeitungs=
artikel
nach der erſten Verhandlung angehe, ſo lag es
ganz im Intereſſe des Angeklagten, daß er unparten=
iſche
Zeugen anführte, die auf ſoinem eigenen Stand=
punkt
ſtanden. Daraus könne dem Angeklagten nie
und nimmer ein Vorwurf gemacht werden. Er und
ſein Klient bedauern nur, daß ſie nicht in der Lage
ſeien, dieſe Dinge die ſie als falſch erkannt hätten, mit
geſetzlichen Mitteln zu beſeitigen. Der Herr Verteidiger
unterſucht ſodann die Frage, ob dem Angeklagten der
Schutz des § 193 zuzullilligen ſei, nach ſeiner Meinung
unter allen Umſtänden. Aber auch, wenn der Schutz des
§ 193 dem Angeklagtian nicht zugebilligt werden ſollte,
könnte doch niemals auf eine Freiheitsſtrafe erkannt
werden, die käme nur dann in Betracht, wenn boshafte
oder egoiſtiſche Gründe zum Vorwurf der Angriffe ge=
macht
ſind Dies ſei jedoch im vorliegenden Falle durch=
aus
nicht der Fall. Der Angeklagte habe in der Ver=
folgung
eines berechtigten Zisles, in einem guten Glau=
ben
eine Inſtitukion bekämpft, von deren Fehlerhaftig=
keit
er überzeugt geweſen ſei. Der Herr Verteidiger
ſchloß ſetin etwa achtſtündiges Plädoyer mit den Wor=
ten
: Der Angeklagte will ein gerechtes Urteil, er iſt bis=
her
ein unbeſcholtener Ehrenmann geweſen, er ſoll nun
ſo Schweres begangen haben, daß es mur mik eſiner
Gefängnisſtrafe gefühnt werden könnte? Nein, und
auch die Nebenkläger haben kein Intereſſe lan einer
ſtrengen Beſtrafung des Angeklagten. Das richtige Ur=
teil
wird nicht auf Freiheitsſtrafe, ſondern auf Geld=
ſtrafe
erkennen und damit wird ein dem Streit endendes,
ein verſöhnendes, die Sache begrabendes Unteil ge=
ſſprochen
werden.
Es ergriff ſodann Herr Rechtsanwalt Dr. Bopp,
der zweite Verteidiger des Angeklagten, das Wort und
betonte, daß er nunmehr die beſondere Aufgabe zu er=
füllen
habe zu unterſuchen, welche Berechtigung der An=
geklagte
glaubte aus ſeinem Material zu ſeinem Vorgehen
entnehmen zu dürfen. Dann wolle er unterſuchen, was
habe ſich ergeben, was iſt hier erwieſen worden, was
nicht, und dann, was war ſtrafbar in den inkriminierten
Artikeln. Vorher wolle er jedoch einmal ſich mit der Be=
mühung
der Verkretung der Nebenkläger befaſſen, alle
belaſtenden Zeugen unglaubwürdig zu machen. Es ſei
in der Verhandlung dem Angeklagten vorgeworfen wor=
den
, er hätte die Disziplin und die Autorität der Main=
zer
Schutzmannſchaft untergraben, aber hier werde einem
preußiſchen Schutzmann, dem Zeugen Stöhring, offen
unterlegt, eine falſche Ausſage gemacht zu haben. Hier=
auf
beleuchtete Rechtsanwalt Bopp noch einmal die ein=
zelnen
Fälle vom Standpunkte ſeines Klienten aus. Er
kam ſchließlich zu der Ueberzeugung, daß hier viele
Fehler begangen worden ſeien; Asbeſondere ſei eine
geſetzliche Grundlage für das Eingreifen in die Familien=
verhältniſſe
nicht gegeben, denn ſelbſt die Zwangserzieh=
ung
könne nur Platz greifen, wenn die Eltern außer=

ſtande ſind, ihre Kinder zu erziehen, während Frau Sch
ohne weiteres eingriff, ohne ſich überhaupt danach zu
erkundigen, ob die Mädchen noch Eltern haben und ob
dieſe mit ihrem Vorgehen einverſtanden ſind. Es würde
hier immer behauptet, es ſei nur Gutes gewollt worden,
das ſei zuzugeben, aber wie ſei es ausgeführt worden?
Zum Schluß beſtritt er die Beamteneigenſchaft der Frau
Sch., da ſie überhaupt nicht angeſtellt worden ſei.
Es ergriff ſodann Herr Rechtsanwalt Pagen=
ſtecher
zu einer kurzen Replik das Wort und beſchränkte
ſich auf einige rechtliche Widerlegungen der Ausführungen
des Juſtizrats Bernſtein. Auch der gegneriſche Einwand,
es handele ſich bei den Angriffen lediglich um einen An=
griff
gegen das Syſtem, ſei ffalſch, denn wenn das der Fall
geweſen wäre, dann wäre wohl auch bald eine Abänder=
ung
erfolgt, vorausgeſetzt, daß ſich dies bei einer Unter=
ſuchung
als nötig erwieſen hätte. Was zum Gegenſtand
der Verhandlung gemacht worden ſei, ſeien die perſön=
lichen
Angriffe. Auch der Vorwurf des Meineids ſei ein
ſo ſchwerer, daß unbedingt eine ſchwere Beſtrafung er=
folgen
müßte; er beſtreitet beſonders, daß Herr Berndt
in irgend einer Weiſe wiſſentlich oder fahrläſſig eine Aus=
ſage
verſchwiegen habe.
Herr Juſtizrat Bernſtein gibt zu, daß die Geſetze
vielleicht in vielen Fällen eine formelle Berechtigung für
das Syſtem geben könnten, beſtreitet jedoch nochmals, daß
von irgend einer Stelle das Recht hergeleitet werden
könnte, der Polizeiaſſiſtentin den Auftrag zu geben, über
jedes ſittlich gefährdete Mädchen zu wachen, es zu ver=
warnen
und zu unterſuchen. Das ſei ungeſetzlich, ein un=
beſchränktes
Eingriffsrecht in das Familienleben zu
übertragen. Es ſei auch ferner Herrn Hirſch niemals
um die Perſon des Nebenklägers zu tun geweſen, ſon=
dern
nur um das Syſtem, das er als verfehlt und be=
kämpfenswert
erkannt hatte. Die Ehrenhaftigkeit des
Herrn Berndt ſei niemals bezweifelt worden, er könne
aber doch den Vorwurf verdient haben, wie er ihn am
Vormittag begründet habe. Der beſte Kronzeuge zu=
gunſten
des Herrn Hirſch ſei der Herrn Berndt freundlich
geſinnte Stadtv. Weiß, der bei dem Anblick des von
Herrn Berndt an ſeine frühere Braut geſchriebenen Brie=
fes
ausrief, obwohl er doch ein ſchweres Hemmnis, die
Freundſchaft, bewältigen mußte: Das wäre ja ein Mein=
eſid
Bernſtein ſchloß mit den Worten: Dies wäre der
furchtbarſte Anklagepunkt in einer etwaigen Anklage, das
wäre einfach zerſchmetternd für Herrn Berndt. Dieſer
Zeuge, der unter dem Eindruck des Briefes äußerte, das
wäre ja ein Meineid was hätte der wohl noch hinzu=
fügen
brauchen. Selbſtverſtändlich würde dieſer Zeuge
auf die Frage, ob er Herrn Berndt einen Falſcheid zu=
trauen
würde, auch mit dem entſchiedenſten Nein ant=
worten
, ebenſo wie ich und jeder andere, der Herrn
Berndt kennt. Aber in einem Prozeß wäre Herr Berndt
rettungslos verloren, denn was ihm da zur Laſt gelegt
werden müßte, iſt nicht das, was er ſagte, ſondern was
er nicht ſagte. Ich bin am Schluſſe meiner Ausführungen
und will nur noch ſagen, wenn ich die Reihe der Geſtal=
ten
, die in dieſer Verhandlung an uns vorüberging, be=
trachte
, wenn ich mir ſage, wie viel Irrtum, Fehler,
Schwächen, wie viel unberechtigter Zorn, unbegründeter
Haß auf beiden Seiten zum Vorſchein kam, da ſteigt über
allem mächtig empor die Menſchlichkeit bei Arm und Reich,
Gebildeten und Ungebildeten. Es wird keine Dirne 4hne
den Mann, der ſie dazu macht, es verſinkt kein Geſchöpf,
wenn ihm nicht jemand die hilfeſuchend emporgeſtreckte
Hand brutal zurückſtößt. Wie leicht man ſündigen kann,
ohne ein Sünder zu ſein, mag Herr Berndt ein Beiſviel
ſſein. Ich =glaube und hoffe, daß in dieſem Augenblick
mein Appell nicht vergeblich iſt, daran denken zu wollen,
wenn Sie über das Schickſal des Herrn Hirſch beſchließen.
Alles, was man hier dem Angeklagten vorwarf, weſſen
man ihn beſchuldigte, das alles iſt ja ein Kinderſpiel im
Vergleich zu dem, was ein übelwollender Richter Herrn
Berndt aus dieſer Beſchuldigung machen kann. Bedenken
Sie, wie letzten Endes aller Menſchen Arbeit nur Stück=
werk
iſt, daß wir alle fehlen; darum müſſen wir auch be=
ſtrebt
ſein, gerecht übereinander zu urteilen. Wenn Sie
daran denken, wenn Sie Verſtändnis für Herrn Hirſchs
Verhalten haben, dann werden Sie ihn nicht der Strafe
ſchuldig erkennen, wie ſie die Verkreter der Nebenkläger
beantragt haben, und ihm das Unrecht antun, ihn in ſei=
em
63. Lebensjahre zum erſten Male ins Gefängnis
zu ſchicken.
Hiermit hatte die vierzehn Verhandlungstage wäh=
rende
Beweisführung ihr Ende erreicht. Das Urteil
ſoll am Dienstag, den 9. Juli, vormittags 9 Uhr, ver=
kündet
werden.

Die Beſoldungsvorlage im Ausſchuß
der Erſten Kammer.

*X* Darmſtadt, 5. Juli. Der Finanzausſchuß der
Erſten Kammer hielt geſtern und heute unter Vorſitz des
Grafen Erbach=Fürſtenau bls zur ſpäteren Abendſtunde
ausgedehnte Beratufsgen über die Beamten= und Lehrer=
(beſoldungsvorlagen, ſowie über den Geſetzentwurf, die
Tilgung der Statsſchuld betr., ab., denen auch die Herren
Finanzminiſter Braun, Miniſter v. Hombergk und
mehrere Miniſterialräte beiwohnten. Nach eingehendſter
Beratung wurde beſchloſſen, von dem in der Regierungs=
vorlage
über die Beamtengehalte feſtgelegten Gehalts=
aufbeſſerungen
und Wohnungsgeldzu=
ſchüſſen
für das Jahr 1912 einſtweilen 90 Prozent
zu bewilligen und den Satz für Aufbeſſerung
der Lehrergehältter, wie in der Regierungsvorlage
auf 11 Prozent feſtzuſetzen. Die Beamtenpenſionen
ſollen nach Erledigung der Beſoldungsgeſetze rückwirkend
vom 1. April 1912 ab gelten. Die Geſetzentwürfe über die
Abänderung der Witwen= und Waiſengelder für die Hin=
terbliebenen
der Volksſchullehrer, über die Zuſchläge zur
Reichserbſchaftsſteuer, dieAbänderung desUrkundenſtem=
pels
und die Erhöhung der Zivilliſte wurden mit geringen
Aenderungen nach den Beſchlüſſen der Zweiten Kammer
genehmigt. Auch dem Geſetzentwurf, betr. die Tilgung der
Staatsſchuld, wurde im weſentlichen in der Faſſung der
zweiten Kammer zugeſtimmt. Das Plenum der Erſten
Kammer wird vorausſichtlich am Mittwoch, den 10. Juli
zur Abhaltung ſeiner Plenarberatungen
über die Beſoldungs= und Schuldentilgungs= Geſetzent=
würfe
zuſammentreten.

Schwerer Automobilunfall.

Ein ſchweres Automobilunglück, das leider auch
ein Menſchenleben vernichtete, ereignete ſich in der Nacht
zum Freitag auf der Chauſſee nach Eberſtadt. Der prak=

[ ][  ][ ]

tiſche Arzt Dr. Fiedler aus Pfungſtadt hatte mit ſeiner
Gattin, deren Vater und einem Verwandten im Britannia=
Hotel eine Hochzeitsfeier mitgemacht. Um 1½ Uhr trat
er im eigenen Auto die Heimfahrt an. Dr. Fiedler fuhr
ſelbſt. In der Nähe der Halteſtelle Ludwigshöhe kam dem
Automobil ein Fuhrwerk entgegen, das entgegen der Vor=
ſchrift
auf der linken Seite der Fahrſtraße fuhr, und da es
wohl zu ſpät bemerkt wurde, erfolgte ein Zuſammen=
ſtoß
. Der Lenker und Beſitzer Herr Dr. Fiedler war kurz
darauf tot, ſeine Gattin leicht verletzt, während die beiden
hinten im Auto Sitzenden ganz ohne Verletzungen davon=
lamen
. Die Pferde des Wagens wurden verletzt, der
Kutſcher gar nicht. Er entfloh, nachdem er geſehen,
was ſeine Unachtſamkeit angerichtet, in den Wald. Die
Hilferufe der Frau Dr. Fiedler wurden von dem Nacht=
wächter
der Villenkolonie Eberſtadt gehört, der alsbald
den Automobilbeſitzer Aßmus zu Hilfe rief. Herr Aßmus
brachte in ſeinem Auto die verletzte Frau Fiedler ins
Krankenhaus nach Darmſtadt, während das inzwiſchen
herbeigekommene Krankenauto den noch atmenden Dr.
Fiedler aufnahm. Doch ſtarb dieſer auf dem Transport.
Geſtern früh weilte die Gerichtskommiſſion unter Herrn
Staatsanwalt Krug am Unfallplatz, um den Tatbeſtand
aufzunehmen. Die Schuld an dem Zuſammenſtoß trifft
ohne allen Zweifel den Lenker des Fuhrwerks, den Metzger
Pauly jr. aus Darmſtadt, da er die linke Seite der
Fahrſtraße benutzte. Das Automobil iſt ein kleiner leichter
Wagen, der eine Höchſtgeſchwindigkeit von etwa
50 Kilometer entwickeln kann. Da jedoch das Verdeck hoch=
geſpannt
war, konnte der Wagen dieſe Geſchwindigkeit
nicht erreichen. Uebrigens iſt Dr. Fiedler, der als Menſch
und als Arzt außerordentlicher Beliebtheit ſich erfreute,
als ungewöhnlich langſamer Fahrer bekannt. Das
Automobil weiſt auch nur ſehr geringe Beſchädigungen
auf an Kühler, Schutzblechen und Laternen, alſo an den
wenig widerſtandsfähigen Teilen. Der Motor I4äf
noch 10 Minuten nach dem Zuſammenſtoß. Dr. Fiedler
weiſt keine äußeren Verletzungen auf; nur in
der Herzgegend einen großen dunklen Fleck. Der Tod muß
alſo durch innere Zerreißungen infolge des Stoßes gegen
das Steuerrad erfolgt ſein. Die übrigen Inſaſſen wurden
nicht aus dem Wagen geſchleudert. Frau Dr. Fiedler
wurde durch die Glasſplitter verletzt. Die Laternen des
Autos brannten. Die Bremsſpur des Autos auf der
Erde beträgt kaum einen halben Meter. Das Auto wurde
auch nicht zur Seite geſchleudert, wie es beim plötzlichen
Bremſen in ſchneller Fahrt ſtets erfolgt, ſondern ſtand in
der Fahrtrichtung, vorn ganz wenig nach links. Jedenfalls
wollte der Autolenker, als er ſah, daß der entgegenkom=
mende
Wagen links fuhr und nicht auswich, noch im letzten
Moment nach links ausweichen, und im gleichen Moment
wollte auch, wie das ſtets bei ſolchen Zuſammenſtößen zu
geſchehen pflegt, der Lenker des Fuhrwerks auf die rechte
Seite der Straße, und das Unglück war geſchehen.
Das linke Pferd des Wagens war vorn hochgegangen
und ſtand mit den Vorderbeinen auf dem Auro, das rechte
hatte ſich losgeriſſen und ſtand aus dem Geſchirr, mit dem
Kopf nach Eberſtadt zu. Die große Blutlache auf der
Straße rührte von den Pferden her. Die Autoinſaſſen er=
litten
keine ſtark blutenden Verletzungen. Frau Dr. Fied=
ler
befindet ſich bereits wieder in ihrer Wohnung.
Das wären etwa die Ergebniſſe der Tatbeſtandsauf=
nahme
. Die beiden Wagen blieben bis zum Eintreffen
der Staatsanwaltſchaft in der Stellung, die ſie nach dem
Zuſammenſtoß eingenommen, und wurden von allen Sei=
ten
photographiert, um für die Schuldfrage Beweismate=
rial
zu haben. Der Unfall an ſich iſt außerordentlich be=
klagenswert
, da er ein blühendes und hoffnungsvolles
Menſchenleben vernichtete. Dr. Fiedler ſtand erſt im
30. Lebensjahr. Es iſt leider unbeſtrittene Tatſache, daß
trotz aller Vorſchriften und Warnungen noch viele Fuhr=
leute
, beſonders in ländlichen Gegenden, die linke Straßen=
ſeite
in der Fahrtrichtung benutzen. Wir haben keinen
Grund, unvernünftige Automobilfahrer in Schutz zu neh=
men
, aber die vom Heſſiſchen Automobilklub ſeinerzeit
arrangierten Polizeifahrten haben damals bewie=
ſen
, welche Gefahren die links fahrenden und zu ſpät aus=
weichenden
Fuhrwerke für die Autos bilden, die meiſt
außer Leib und Leben viel mehr bei ſolchen Zuſammen=
ſtößen
riskieren und ſchon im eigenſten Intereſſe meiſt die
Vorſchriften möglichſt einhalten. Es iſt, wenn von bei=
den
Teilen vorſchriftsmäßig gefahren wird, kaum denk=
bar
, daß ſich auf einer geradezu idealen Chauſſee wie die
hier in Frage kommende, ein Zuſammenſtoß ereignen kann.
Es hat ſich in unſerer Gegend nach den damaligen Poli=
zeifahrten
, wie man uns verſichert, viel gebeſſert Viel=
leicht
nimmt der Heſſiſche Automobilklub Veranlaſſung.
dieſe Fahrten zu wiederholen oder auch, wie dies in an=
deren
Städten, z. B. Berlin, geſchehen iſt, einmal Fahr=
ten
mit Richtern und Staatsanwälten zu
arrangieren.

Luftfahrt.

sr. Der Aeroplanflug Rund um Berlin, der
unter dem Protektorat des Prinzen Heinrich von Preußen
am 31. Auguſt und 1. September gemeinſam vom Kaiſer=
lichen
Aero=Klub, Kaiſerlichen Automobilklub und dem
Berliner Verein für Luftſchiffahrt veranſtaltet wird, ge=
langt
jetzt zur Ausſchreibung. Bedingungen für die Teil=
nahme
ſind Beſitz eines Fliegerzeugniſſes, Mitgliedſchaft
des Fliegers bei einem Verein des deutſchen Luftfahrer=
Verbandes, Nachweis eines Stundenfluges vor der An=
meldung
mit einem Flugzeug gleichen Typs und gleicher
Herkunft, wie für den Wettflug gemeldet wird. Flieger
und Fluggaſt müſſen ferner die deutſche Staatsangehörig=
keit
beſitzen, doch werden auch Ausländer, welche im Dienſt
einer deutſchen Flugzeugfabrik ſtehen, als Flieger zugelaſ=
ſen
, doch können ſie ſich um einen vom Kriegsminiſterium
ausgeſetzten Preis nicht bewerben Die Flugzeuge müſſen
in allen Teilen deutſcher Herkunft ſein. Die Verwendung
ausländiſcher Motoren iſt geſtattet. DerPreis desKriegs=
miniſteriums
kann jedoch nur mit deutſchen Motoren be=
ſtritten
werden. Die Veranſtaltung iſt offen für 20 Flieger,
An Preiſen ſtehen bis jetzt 60000 Mark zur Verfügung,
einſchließlich des Preiſes von 10000 Mark, der von der Hee=
resverwaltung
ausgeſetzt iſt. Von der Geſamtſumme iſt
1 Prozent gleich 600 Mark für die Reichsflieger=Stiftung
abzuſetzen. An jedem Tage gelangen je 1250 Mark als
Frühpreiſe zur Verteilung. Von den Fliegern, welche die
geforderte Tagesſtrecke bewältigt haben, erhält der zuerſt
abgeflogene einen Preis von 750 Mark, und der als Zwei=
der
Eigentümer des ſchnellſten Flugzeuges 2500 Mark, der
Eigentümer des zweitſchnellſten Flugzeuges 1500 Mark.
Die gleichen Preiſe ſind auch für die Eigentümer der
beiden ſchnellſten Flugzeuge des zweiten Tages ausge=
ſetzt
. Der Eigentümer des ſchnellſten Flugzeuges aller
drei Runden erhält 9000 Mark, der des zweitſchnellſten
5000, der des drittſchnellſten 3000 Mark. Die reſtlichen
zur Verteilung ſſtehenden 21900 Mark und die etwa da=
zukommenden
und nicht zurückgezahlten Anmeldegelder
werden an die Eigentümer aller Flugzeuge verteilt, die

alle drei Runden in der vorgeſchriebnen Zeit zurückge=
legt
haben und zwar unter Zugrundelegung einer be=
ſonderen
Formel.
HB. Frankfurt a. M., 5. Juli. Das Luftſchiff
Viktoria Luiſe das gegenwärtig in Hamburg ſta=
tioniert
iſt, wird am 15. Juli in Frankfurt eintreffen und
während des Schützenfeſtes Paſſagierfahrten ausführen.
Anfangs Auguſt kehrt die Viktoria Luiſe nach Hamburg
zurück.
* Mannheim, 5. Juli. Ueber die geſtrige Fern=
fahrt
des Luft’ſchiffes Schütt e=Lanz erhält
der Mannheimer General=Anzeiger von der Luftſchiffwerft
folgende Mitteilung: Das Wetter war an ſich nicht ungün=
ſtig
, jedoch machten ſich lokale Gewitter, die ſich über der
Pfalz und Rheinland entluden, zeitweiſe recht unlleb=
ſam
bemerkbar. Bei Niederlahnſtein, das um 5 Uhr paf=
ſiert
wurde, mußte wegen Benzinrohrbruchs der vordere
Motor über eine Stunde geſtoppt werden. Nach Beſeiti=
gung
des Defektes wurde Andernach gegen 6 Uhr über=
flogen
und um 7 Uhr langte das Luftſchiff in Köln an.
Nach einigen Schleifen landete es vor der Militärluft=
ſchiffhalle
. Nach Mitteilung des Führers des Luftſchif=
fes
, Hauptmann Müller, betrug die größte Höhe, die wäh=
rend
der Fahrt erreicht wurde, 600 Meter. Für den heuti=
gen
Tag ſind endgültige Dispoſitionen noch nicht getrof=
fen
. Das Luftſchiff wird nachgeſehen und dann wird man
ſich darüber entſcheiden, ob man nach Düſſeldorf fahren
oder die Rückreiſe antreten wird.
* Hamburg, 8. Juli. Das Luftſchiff Viktoria
Luiſe iſt heute früh um 5 Uhr zu einer Paſſagierfahrt
nach Weſterland aufgeſtiegen. Es ſoll dort landen.
* Weſterland=Sylt, 5. Juli. Das Luft=
ſchiff
Viktoria Luiſe wurde um 4 Uhr 40 Mi=
nuten
geſichtet. Nach Ausführung einer Schleifenfahrt
landete es glatt um 9 Uhr 12 Minuten, wobei die Feuer=
wehr
half. Bürgermeiſter Dr. Frommhold begrüßte die
Ehrengäſte. Um 9,45 Uhr, nach vollzogenem Paſſagier=
wechſel
, ſtieg das Luftſchiff wieder auf und verſchwand in
ſüdöſtlicher Richtung. Die Fahrt ſoll eine größere Aus=
dehnung
erfahren, als urſprünglich beabſichtigt war und
bis Norderney gehen. Unter den neuaufgenommenen Paſ=
ſagieren
befindet ſich auch Genneralfeldmarſchall Frhr. v.
d. Goltz. Der Himmel iſt bewölkt.
* Hamburg, 5. Juli. Das Luftſchiff Vik=
toria
Luiſe traf um 10,45 Uhr in Apenrade ein und
erſchien um 11,30 Uhr über Sonderburg; nachdem es die
Düppeler Schanzen überflogen hatte, flog es in nordöſt=
licher
Richtung über Alſen weiter. Um 1,10 Uhr traf das
Luftſchiff, von der Oſtſee kommend, über Kiel ein und flog
in ſüdlicher Richtung weiter.
* Hamburg, 5. Juli. Das Luftſchiff Vik=
toria
Luiſe iſt um 3 Uhr 30 Minuten nachmittags
bei der Luftſchiffhalle eingetroffen.
* London, 5. Juli. Zwei Militärflieger,
ein Offizier und ein Unteroffizier, ſind heute morgen bei
Stenehenge tödlich abgeſtürzt.

Handel und Verkehr.

Die Schuhfabrik Conrad Tack u. Cie,,
Burg b. M., jetzt Aktiengeſellſchaft. Die
Firma Conrad Tack u. Cie., Burg bei Magdeburg, über
deren Umwandlung in eine Aktiengeſellſchaft ſchon ſeit
längerer (Zidit Verhandlungen ſchwebten, iſt nunmehr
mit einem Kapital von 6 Millionen Mark als ſolche ge=
gründet
worden. Die Eintragung der Firma iſt noch
nicht erfolgt. Zum Vorſitzenden des Aufſichtsrates iſt
Herr Wilhelm Krojanker in Berlin, als ſtellvertretender
Vorſitzender Herr Stadtrat Alfred Zweig in Burg, fer=
ner
Herr Julius Lewin, in Färma Lewin und Glück,
Berlin, gewählt worden. Den Vorſtund bilden die
Herren Hermann Krojanker in Magdeburg und Rudolf
Mayer in Burg.

Die Kaiſer=Begegnung in Baltiſchport.

* Baltiſchport, 4. Juli. Kaiſer Wilhelm, in
ruſſiſcher Marineuniform, empfing Kaiſer Nikallaus,
der deutſche Marineuniform trug, am Fallreep. Die
Monarchen begrüßten ſich herzlich mit Kuß und Hand=
ſchlag
und ſchritten die Front der Ehrenwache ab. Der
Kaiſer von Rußland begrüßte den Prinzen Adalbert
und den Reichskanzler. Der deutſche Kaiſer und
der Kaiſer von Rußland verweilten im Geſpräch an Deck
bis 11 Uhr. Auf der Hohenzollern war Graf Pourtalés
mit dem deutſchen Militärattaché und dem deutſchen
Marineattaché erſchienen. Nachdem Kaiſer Nikolaus die
Hohenzollern verlaſſen hatte, begab ſich Kaiſer Wil=
helm
mit dem Prinzen Adalbert, dem Reichskanzler und
dem Gefolge auf den Standart zum Beſuch der
ruſſiſchen Kaiſerin, der er ebenſo wie den Prin=
zeſſinnen
einen Blumenſtrauß überreichte.
* Baltiſchport, 4. Juli. Bei dem Frühſtück
zu 50 Gedecken an Bord des Standart ſaß an der Mitte
der Tafel die Kaiſerin von Rußland rechts der deutſche
Kaiſer, links Prinz Adalbert; gegenüber der Kaiſerin ſaß
der Kaiſer von Rußland, rechts der Reichskanzler, links
der deutſche Botſchafter. Auch die vier Töchter des Kai=
ſers
von Rußland nahmen an dem Frühſtück teil.
* Baltiſchport, 4. Juli. Der Reichskanzler
von Bethmann Hollweg begab ſich gegen 3 Uhr
mit dem Wirklichen Legationsrat Grafen v. Mirbach=
Harff und ſeinem Adjutanten Freiherrn von Sell zum
Polarſtern, wo er ſeinen Beſuch bei dem Miniſterpräſi=
denten
Kokowzow und nachher bei dem Miniſter des
Aeußern, Saſonow, machte. Der Aufenthalt auf dem
Polarſtern dauerte 1½ Stunden.
Um 4½ Uhr holte Kaiſer Nikolaus den deutſchen
Kaiſer von Bord der Hohenzollern ab zu einer Beſich=
tigung
des Linienſchiffes Imperator Pawel Perwy wo
der Kaiſer mit Salut empfangen wurde. In Begleitung
des Kaiſers befand ſich auch Prinz Adalbert. Nach der
Beſichtigung des Schiffes, die ſehr eingehend vorgenom=
men
wurde, geleitete Kaiſer Nikolaus Kaiſer Wilhelm II.
wieder an Bord der Hohenzollern Hier empfing um
6 Uhr der Reichskanzler Dr. v. Bethmann
Hollweg den Gegenbeſuch des Miniſterpräſidenten
Kokowzow und des Miniſters des Aeußern, Saſonow.
Bei der Galatafel an Bord des Standart trug Kaiſer
Wilhelm die Uniform ſeises Grodnower Huſaren= Regi=
ments
. Reden wurden nicht gehalten.
Um 8 Uhr fand an Bord des Standart Parade=
tafel
ſtatt, wobei Kaiſer Wilhelm rechts und Kaifer
Nikolaus links von der Kaiſerin Alexandra ſaßen. Rechts
von Kaiſer Wilhelm ſaßen die Großfürſtin Olga, Prinz
Adalbert und Großfürſtin Marie, links von Kaiſer Niko=
laus
Großfürſtin Tatiana, Generaloberſt von Pleſſen
und Großfürſtin Anaſtaſia. Den Kaiſern gegenüber ſaß
der Hofmeiſter Baron Fredericks, rechts von ihm Reichs=
kanzler
von Bethmann Hollweg und Miniſterpräſident
Kokowzow, links der Botſchafter Graf Pourtalés und der

Miniſter des Aeußern, Saſonow. Reden wurden nich
gehalten.
* Baltiſchport, 4. Juli. Kaiſer Nikolaus
verlieh dem Reichskanzler und dem Oberhofmarſcha
und Hausmarſchall Grafen von Eulenburg ſeine Büſte
Generaloberſt von Pleſſen den St. Andreas=Orden, den
Botſchafter Grafen von Pourtalés die Brillanten zu=
Alexander Newski=Orden, dem Chef des deutſchen Mili=
tärkabinetts
, dem Chef des deutſchen Marinekabinett=
und dem Militärbevollmächtigten bei der Botſchafti
Petersburg, Grafen und Burggrafen zu Dohna= Schlo=
bitten
ſein Porträt mit Unterſchrift, dem Chef des Zivil
kabinetts, von Valentini, den Weißen Adlerorden, dem
Militärattaché bei der Botſchaft in Petersburg, Haupl
mann von Eggeling, den St. Annenorden dritter Klaße
* Reval, 5. Juli. Aus Anlaß der Parade übe
das Wiborger Regiment ſind heute die Stadt und
der Hafen mit Fahnen beider Nationen geſchmückt. Un
10 Uhr landete die Dampfpinaſſe. Kaiſer Wilhelm in der
Uniform ſeines Wyborger Regiments mit dem Andreas
Orden und Kaiſer Nikolaus in ruſſiſcher Uniform mi
dem Schwarzen Adler=Orden wurden von dem Gouver
neur und dem Chef des Hafens empfangen. Die Maje
ſtäten ſchritten unter den Klängen der deutſchen Hymn
die Front der Ehrenwache ab und nahmen einen Vorbe! entgegen. Sodann begaben ſich die Majeſtäter
zu Fuß nach dem Paradeplatz. Nach dem Abſchreiten
der Front erfolgte eine Beſichtigung des Wyborg= Regi=
ments
, die im Exerzieren einer Kompagnie und eines
Bataillons und in einem zweimaligen Vorbeimarſch be
ſtand. Hierbei kotoyierten Großfürſt Nikolaus Nikolaje
witſch und die Vorgeſetzten. Der Kaiſer dankte den
Truppen in ruſſiſcher Sprache. Darauf brachte Kaiſer
Nikolaus ein Hurra auf Kaiſer Wilhelm aus und dieſet
ein Hurra auf den Zaren. Der Zar dankte den Truppen
Kaiſer Wilhelm beſichtigte die Fahne und ſprach mit den
Georgsrittern. Die Majeſtäten und Großfürſt Nikolaus
ließen ſich gemeinſam mit dem Regiment photographie=
ren
und kehrten unter dem Hurra der Truppen und des
Publikums zurück. Auf dem Rückwege wurden die Feſt=
ungswälle
beſichtigt. Gegen 12,30 Uhr begaben ſich die
beiden Kaiſer, der Reichskanzler und Prinz Adalbert
mit den Umgebungen auf die Jacht Standart, wo Früh=
ſtück
ſtattfand.
H. B. Mailand, 5. Juli. Der Corriere della Sere
beſpricht in einem Leitartikel die Kaiſer=Begegnung.
Der Artikel bezweifelt zwar den Einfluß der Begegnung
auf die Friedensbeſtrebungen, fordert aber gleichzeitig
Deutſchland auf, dieſe zu unterſtützen. Dabei klingt es wi
eine verſteckte Drohung, wenn darauf hingewieſen wird,
daß es Deutſchland nicht gleichgültig ſein könne, oh Italien
dem Dreibund oder der Tripel=Entente angehöre. Der Zu=
ſammenbruch
des Türkenreiches, den die Fortſetzung des
Krieges herbeiführen könnte, wäre für Deutſchlands Orient=
politik
ein ungeheuerer Schaden.
* Paris, 5. Juli. In einem Artikel über die Kai=
ſerbegegnung
von Baltiſchport ſchreibt der
Petit Pariſien: Abgeſehen davon, daß Frankreich von
Rußland Verſicherungen erhalten hat, ſo ſcheinen auc
die gegenwärtigen Umſtände ziemlich ſchlecht geeignet, um
eine ſehr intime Annäherung zwiſchen Rußland und
Deutſchland zu begünſtigen. Ruſſiſche Offiziere wurden
wegen Spionage in Deutſchland und deutſche Offiziere
unter derſelben Beſchuldigung in Rußland verhaftet. Solche
Zwiſchenfälle ſind nicht dazu angetan, die Freundſchaft zu
fördern. Die Zuſammenkunft von Baltiſchport zeigt offen=
kundig
, daß Petersburg und Berlin in courtoiſievollen Be=
ziehungen
leben und daß beide Reiche eine unerträgliche
Spannung vermeiden wollen. In dieſem Betracht kann
ſich Europa jedem Verſuch, den Frieden zu befeſtigen, nur
günſtig zeigen. Der Zar und der Kaiſer werden ihre An=
ſchauungen
über die beſten Mittel zur Beendigung des
italieniſch=türkiſchen Krieges austauſchen und dieſe Be=
ſprechungen
können niemand beunruhigen, aber es liegt
auf der Hand, daß auch in Zukunft die diplomatiſche Or=
ganiſierung
Europas unangetaſtet bleiben wird. Die Si=
uationen
ſind eben ſtärker als die Menſchen. Excelſior
meint, bei der Zuſammenkunft werden vielleicht zahlreiche
Fragen erörtert werden, aber dieſe Beſprechungen werden
kaum die Grenzen einer ausgezeichneten Courtoiſie ſehr
überſchreiten, eine Courtoiſie, die noch durch die auf die
Friedenserhaltung gerichteten Wünſche des Zaren erhöhr
werde.
H. B. London, 5. Juli. Die Times widmet heute
der Monarchen=Begegnung in Baltiſchport
einen längeren Kommentar und führt aus: Einer ſolchen
Begegnung zwiſchen zwei mächtigen Herrſchern, die ſich
noch dazu von ihren verantwortlichen Miniſtern begleiten
laſſen, muß das größte Intereſſe und die größte Wichtigkeit
beigemeſſen werden. Die Entrevue findet nicht ſtatt, um
banale Höflichkeitsformen auszutauſchen. Es ſtehen viel=
mehr
Fragen zur Erörterung, die ſowohl Rußlands wie
auch Deutſchlands brennendſtes Intereſſe beanſpruchen.
Das ruſſiſche Flottengeſetz, das mit ſo großer Befriedigung
in England aufgenommen worden iſt und für die Zukunft
eine gewaltige ruſſiſche Flotte im Baltiſchen Meere kon=
zentrieren
wird, iſt eine dieſer Fragen. Die Annahme des
ruſſiſchen Flottengeſetzes iſt von der deutſchen Preſſe mit
der größten Reſerve beſprochen worden, aber es ſteht außer
zweifel, daß das zukünftige Vorhandenſein einer ſtarken
ruſſiſchen Flotte im Baltiſchen Meere von der deutſchen
Admiralität mit ſchelen Augen betrachtet wird. Das neue
ruſſiſche Marine=Programm wird erſt von den deutſchen
maßgebenden Stellen in nähere Erwägung gezogen wer=
den
, nachdem die Beſprechungen zwiſchen Zar Nikolaus
und Kaiſer Wilhelm ſtattgefunden haben. Eine andere
Frage, die in Europa das größte Intereſſe hervorruft, iſt
die Haltung zweier Mächte gegenüber dem tripolitaniſchen
Kriege. Was dieſen Punkt anbetrifft, ſo kann man mit
hoher Befriedigung feſtſtellen, daß auch die Kölniſche Zei=
ung
der Anſicht Ausdruck gibt, daß eine Aktion zur Her=
beiführung
des Friedens durch einen Kollektivſchritt ein=
geleitet
werden muß und nicht das Werk einer einzigen
Macht oder Mächte=Gruppe ſein darf. Wir wiſſen, daß
auch Rußland ein Gegner der Interventions=Idee durch
eine einzelne Macht iſt. Was dieſen Punkt anbetrifft, darf
man beſtimmt annehmen, daß die Unterredung in Baltiſch=
port
keine Ueberraſchungen bringen wird.

Das Grubenunglück auf der Zeche Oſterfeld.

* Oberhauſen 4. Juli. Wie die Verwaltung
des Krankenhauſes in Oſterfeld mitteilt, iſt der Zuſtand
der auf der Zeche Oſterfeld ſchwer verletzten
ſechs Bergleute den Umſtänden entſprechend gut.
Man hofft, ſämtliche am Leben zu erhalten. Die Ver=
etzungen
beſtehen in Brandwunden.
* Oberhauſen, 4. Juli. Nach Mitteilungen der
Verwaltung der Zeche Oſterfeld hat die Unterſu=
chung
über die Urſache der Schlagwetterexploſion folgen=
des
ergeben: Der zum Schießen berechtigte Ortsälteſte
war in der Schicht nicht zugegen. Von den anderen beiden

[ ][  ][ ]

Geſteinhauern war keiner zum Schieien berechtigt. Es
iſt deshalb ein Schießmeiſter aus einer anderen Abteilung
zum Abtun der Schüſſe in den betreffenden Aufbruch ge=
rufen
worden. Aus den Ausgabebüchern für Sprengſtoffe
iſt zu erſehen, daß der Schießmeiſter noch gegen Ende der
Schicht Dynamit für den Aufbruch genommen hat. Es
waren 5 Bohrlöcher angeſetzt, die zunächſt durch Geſtein
und dann durch das 40 Zentimeter mächtige Flöz nach
Matthias 2 gingen und 50 Zentimeter weiter in das
Hangende getrieben waren. Die Schüſſe wurden vom
Schießmeiſter mit Zeitzündern abgetan. Als Spreng=
material
iſt Dynamit, nicht Sicherheitsſprengſtoff vor=
wandt
worden. Das Unglück kann nur durch die Schuld
des Schießmeiſters oder der an der Schießſtelle beſchäftig=
ten
zwei Beugleute entſtanden ſein. Da ein Kohlenflöz
durchbohrt worden war, ſo durfte nach den bergpolizei=
lichen
Vorſchriften nicht mit Dynamit geſchoſſen werden.
Entweder haben die Leute dem Schießmeiſter nicht mit=
geteilt
, daß das Kohlenflöz bereits durchbohrt war, oder
der Schießmeiſter hat trotzdem Dynamit verwandt. Koh=
lenſtaub
hat bei der Exploſion nicht mitgewirkt.

Sport.

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2. Vel=Vel (Naſh), 3. Anſpielung (Newey). Tot. 53110,
Pl. 23, 16:10. Unpl.: Aſſalaide (4), Münchhauſen Beſſy.
Sicher 22 Lg. Anfänger=Hürdenrennen, 2000 Mark,
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Holle, Hausfreund, Prompt, Bordun, Red Beß. Kampf
Kopf-1½ Lg.

Streikunruhen in Havre.

* Havre, 5. Juli. Geſtern nachmittag ereigneten
ſich verſchiedene Zwiſchenfälle. Streikende
verſuchten einen Wagen an der Weiterfahrt zu verhindern
und empfingen die überwachenden Polizeibeamten mit
Steinwürfen. Ein Beamter wurde verletzt. Gendarmen
und Jäger trieben die Streikenden auseinander. Fünf
Verhaftungen wurden vorgenommen. Am Abend wieder=
holten
ſich die Ausſchreitungen. Streikende bewarfen zwei
Polizeipoſten mit Steinen und zerſchlugen ihnen die Helme.
Mehrere Polizeibeamte wurden verletzt. Die Gendarmerie
zerſtreute die Menge.
* Havre, 5. Juli. Ueber die Streikunruhen
werden folgende Einzelheiten gemeldet: Eine Schar Aus=
ſtändiger
plünderte den Dampfer Ville d’Iſigny und
verließ ihn unter Drohungen erſt, als Gendarmen ein=
trafen
. Eine Abteilung Infanterie wurde bei der An=
kunft
von einem wahren Regen von Wurfgeſchoſſen emp=
fangen
. Es kam zu einem heftigen Handgemenge, in deſ=
ſen
Verlauf die Ausſtändigen den Kampfplatz räumten,
ohne jedoch aufzuhören, Truppen und Polizei mit Stei=
nen
zu bewerfen. Mehrere Soldaten und Polizeibeamte
ſowie ein Journaliſt wurden verwundet. Die Ausſtändi=
gen
zogen ſich endlich bei der Ankunft dreier Gendarmerie=
brigaden
zurück und verbarrikadierten ſich. Es werden
Verſtärkungen erwartet.

Das Eiſenbahnunglück bei Corning.

* Corning (New=York), 5. Juli. Das Eiſen=
bahnunglück
hat ſich während eines dichten Nebels
zugetragen. Der andere Zug fuhr mit einer Geſchwindig=
keit
von 50 Meilen pro Stunde. Der Lokomotivführer
ſagte aus, er habe infolge des Nebels weder die Signal=
lichter
am Ende des ſtehenden Perſonenzuges, noch die
Laterne, die ein vom Perſonenzug zurückgeſchickter Sig=
nalmann
ſchwang, ſehen können.
* Corning (New=York), 4. Juli. Aus den Trüm=
mern
des verunglückten Zuges der Lackawannabahn ſind
34 Leichen geborgen worden, von denen die mei=
ſten
Leichen von Kindern ſind. Zahlreiche Schwerver=
letzte
ſind noch unter den Trümmern begraben. Die Zahl
der Toten wird ſich wohl auf 40 erhöhen.

Letzte Nachrichten.

(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 5. Juli. Die Blättermeldung, daß der ruſſi=
ſche
Hauptmann Koſtewitſch nach Leipzig übergeführt
werden ſoll, entbehrt jeder Begründung. Die Unterſuchung
wird vielmehr vorläufig in Berlin weitergeführt.
* Leipzig, 5. Juli. Vor dem zweiten und dritten ver=
einigten
Strafſenat des Reichsgerichts begann heute vor=
mittag
9 Uhr unter dem Vorſitz des Senatspräſidenten der
Spionageprozeß gegen Leopold Eilers und die
(Kellnerin Olga Klinke. Eilers iſt im Jahre 1880 in
Helgoland geboren. Später wurde er nordamerikaniſcher
Staatsangehöriger, war in Deutſchland als Bootsmann
und Schiffer tätig und in Amerika als Arbeiter. Von
ſeiner erſten Frau iſt er geſchieden. Seine zweite Frau,
eine Amerikanerin, iſt geſtorben. Er iſt verlobt mit der
Mitangeklagten Klinke, welche 1886 in Hiddiſen geboren
iſt. Nach dem Eröffnungsbeſchluß verſuchte Eilers, Pläne
von Befeſtigungen Helgolands in ſeinen Beſitz zu bringen,
um davon landesverräteriſchen Gebrauch zu machen. O.
Klinke iſt der Beihilfe angeklagt. Zeugen ſind nicht gela=
den
. Auf Antrag des Reichsanwalts wird die Oeffent=
lichkeit
ausgeſchloſſen.
* Konſtantinopel, 5. Juli. Der Senat verhandelte
geſtern über den Geſetzentwurf, durch welchen den Offi=
zieren
verboten wird, Politik zu treiben. Der Kriegsmini=
ſter
begründete den Entwuf. Der Senat nahm darauf den
Geſetzentwurf im Prinzip an und ging in die Spezial=
debatte
über.
* New=York, 4. Juli. Der Brooalyner Sänger=
bund
hat heute zur Feier ſeines 50 jährigen Beſtehens
auf dem Norddeutſchen Lloyd=Dampfer König Albert

eine Reiſe nach Deutſchland angetreten, die ihn durch alle
Teile Deutſchlands führt.
* Oſterbay, 4. Juli. Rooſevelt hat die Grund=
züge
des neuen Programms der neuen Rooſeveltpartei be=
kanntgegeben
und erklärt, das demokratiſche und das
republikaniſche Parteiprogramm zeigten kein Verſtändnis
für die ſoziale und induſtrielle Bewegung hier zu Lande.
Er werde in der Wahlkampagne auf die Verteuerung der
Lebenshaltung hinweiſen und ſich an die Lohnarbeiter und
Farmer wenden.
Berlin=Lichterfelde, 5. Juli. Staatsanwalt a. D.
Hobrecht erlitt einen Schlaganfall, der eine leichte
Lähmung verurſachte.
Leipzig, 5. Juli. Der Flieger Wienczier, gegen
den ein Steckbrief erlaſſen war, ſtellte ſich ſelbſt der Staats=
anwaltſchaft
. Er behauptet, der Anzeige liege ein Rache=
akt
zu Grunde.
H. B. Paris, 5. Juli. Die ſchweizeriſchen Ma=
növer
, ſo ſchreibt der Eclair, werden Ende Auguſt ſtatt=
finden
und in dieſem Jahre durch die Anweſenheit her=
vorragender
Gäſte von beſonderem Intereſſe ſein. Große
Vorbereitungen werden getroffen, um den Kaiſer von
Deutſchland und die Miſſionen der ausländiſchen Mächte
würdig zu empfangen. Wie aus Militärkreiſen verlautet,
wird mit Vertretung der franzöſiſchen Miſſion General
Pau, der eventuelle Chef des größten Armeekorps des
Oſtens, betraut werden.

Das
Kinder-Kräftigungsmittel
im Sommer
iſt und bleibt Scotts Emulſion. In ihr iſt
der nährſtoffreiche, doch ſchwer verdauliche
Lebertran in eine leicht bekömmliche Form ge=
bracht
. Scotts Emulſion ſchmeckt im Sommer
ebenſo gut wie im Winter und hat in der
warmen Jahreszeit natürlich die gleiche Wir=
kungskraft
wie in der kalten. Als Kinder=
Kräftigungsmittel ſteht Scotts Emulſion, worin
der Nährwert des Tranes durch mineraliſche
Zuſätze weſentlich erhöht iſt, unſtreitig an erſter
Stelle, aber es muß die
echte Scotts Emulſion
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ſein, keine Nachahmung.
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Kapelle des Grossh. Hess.
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Leitung: Musikmeister Alb. Mittelstädt.
Eintritt 20 Pf. (14837) Dutzendkarten 1.50 M.

Mnen

Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 6. Juli:
Meiſt heiter, trocken, warm.

Tageskalender.

Samstag, 6. Juli.
Konzerte: Heſſiſcher Hof um 8 Uhr. Schuls Felſen=
keller
um 8 Uhr. Perkeo um 8 Uhr. Reſt. Me=
tropol
um ½8 Uhr,
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 411 Uhr.
Sonntag, 7. Juli.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. Perkeo um
4 und 8 Uhr. Reſt. Metropol um 4 und 8 Uhr.
Schützenhof um 8 Uhr.
Rheinwanderung des Odenwaldklubs (Abfahrt
5.26 Uhr).
Wanderung des Vogelsberger Höhenklubs nach Rei=
chelsheim
(Abfahrt 6.57 Uhr).
Familien=Ausflug des Bürgervereins und Darm=
ſtädter
Fechtklubs nach Neutſch-Nieder=Beerbach ( Ab=
fahrt
8.09 Uhr).
Wanderung der Kaufm. Stenographen=Geſellſchaft
Gabelsberger nach dem Altrhein (Abfahrt 7.46 Uhr).
Ausflug des Geſangvereins Sängerluſt nach Nieder=
Beerbach (Abmarſch um 12 Uhr vom Kapellplatz).
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 411 Uhr.

Verſteigerungskalender.

Montag, 8. Juli.
Hofreite=Verſteigerung des Georg Gerlach
(Kranichſteinerſtraße 22) um 10 Uhr auf dem Orts=
gericht
I.

Hewerbe=Muſeum, Neckarſtraße 3. Täglich geöffne.
v. 1112½ Uhr, Sonntaas v. 111 Uhr. Eintritt frei

Druic und Beringt z. g. Pitcſe Zoſtuchuruckert=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.

Heute entschlief sanft im 80. Lebensjahre unsere innigstgeliebte Mutter,
Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter
(14820
Frau Kathr. Buhl Wwe., geb. Mahr.
Die Beisetzung findet in Frankfurt a. M. statt.
Familie Heinrich Koch, Darmstadt,
Familie Carl Buhl, Enkheim.
Darmstadt, 5. Juli 1912.
Blumenspenden dankend verbeten.

[ ][  ][ ]

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Liter Inhalt

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40 48 58 65 Pfg.

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Gediente und militärfreie Leute von nachweislich einwand=
freiem
Lebenswandel können ſich jederzeit als Freiwillige zur
Aufnahme in die Freiwillige Sanitäts=Hauptkolonne vom Roten
Kreuz Darmſtadt melden.
Sie werden zunächſt in der Leiſtung der erſten Hilfe bei
Unglücksfällen aller Art, ſowie als Krankenträger koſtenlos durch
den Kolonnenarzt ausgebildet.
Die Anmeldepapiere ſind auf der ſtändigen Rettungswache,
Bismarckſtraße 28, zu haben, können dort unter Anleitung ausgefüllt
und zur Weiterbeförderung zurückgelaſſen werden.
(14626
Darmſtadt, im Juli 1912.
Die Führerſchaft der Freiwilligen Sanitäts= Haupt=
kolonne
vom Roten Kreuz in Darmſtadt.
Der Kolonnenführer:
Reinhard Lotheißen, Oberleutnant a. D.
A. Schrimpit und Frau
empfohlen von ersten hiesigen Familien
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[ ][  ][ ]

§6 20.

Samstag, 6. Juli.

1912.

Bekanntmachung.

Die nachſtehende Bekanntmachung des Großh. Miniſteriums des Innern bringen
wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis.
Gleichzeitig machen wir auf den nachſtehend abgedruckten § 6 des Regulativs,
die Reinigung der Schornſteine betreffend, vom 26. Januar 1875, aufmerkſam.
Darmſtadt, den 2. Juli 1912.
(14770
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.

Bekanntmachung,
die Abänderung des Regulativs über die Reinigung der Schornſteine
vom 26. Januar 1875 betreffend.

Vom 15. Juni 1912.
Der § 23 Abſatz 1 des Regulativs, die Reinigung der Schornſteine betreffend,
vom 26. Januar 1875 (Reg.=Bl. S. 85 ff.) erhält mit Wirkung vom 1. Juli d. Js. ab
folgende Faſſung:
Die Gebühren der Schornſteinfeger betragen für das Reinigen
eines ein Stockwerk durchlaufenden Schornſteins 15 Pfg.
zwei Stockwerke
20
drei
25
vier
30
fünf
35
und für jedes Stockwerk, durch das der Schornſtein weiter läuft, 5 Pfennige.
Für das Reinigen eines Schornſteinauſſatzes beträgt die Gebühr 5 Pfennige.
Darmſtadt, den 15. Juni 1912.
Großherzogliches Miniſterium des Innern.
von Hombergk.
Krämer.
§ 6 des Regulativs, die Reinigung der Schornſteine betreffend.
Alle Schornſteine müſſen vorausgeſetzt daß die in dieſelben mündenden
Feuerungen im Gebrauch ſind, wenigſtens alle drei Monate in gleichen Zwiſchen=
räumen
gefegt werden. Schornſteine, in welche nur im Winter (15. Oktober bis
15. April) im Gebrauch befindliche Feuerungen münden, müſſen wenigſtens dreimal
im Jahr, in der Regel in den Monaten Oktober, Januar und April, gefegt werden.

Bekanntmachung.

Die nachſtehende Zuſammenſtellung von Schießtagen auf dem Truppenübungs=
platz
Darmſtadt im Laufe des Monats Juli bringen wir hierdurch zur allgemeinen
Kenntnis.
(14000
Darmſtadt, den 22. Juni 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: von Werner.
Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppen=Uebungsplatz Darmſtadt
für die Zeit vom 8. bis 19. Juli 1912.

Datum Tag Truppenteil Dauer der
Abſperrung Die Abſperrung
erſtreckt ſich von bis 8. Juli
10. Juli
11. Juli
12. Juli
13. Juli
16. Juli
18. Juli
19. Juli Montag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Dienstag
Donnerstag
Freitag Feldartillerie 0 B. 200 Ueber das ganze
Abſperr=Gelände

Bekanntmachung.

Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß von Truppenteilen des
XVIII. Armeekorps am 1., 2., 4., 5., 8., 9., II., 12. Juli von 7 Uhr vormittags bis
7 Uhr abends Schießen mit ſcharfer Munition auf dem Schießplatz bei Meſſel ab=
gehalten
wird.
Schußrichtung vom Steinhügel, 1 km nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Das gefährdete Gelände:
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
Weſten: Dammweg-Brunnersweg ausſchließlich,
Süden: Forſthaus Steinacker-Steinhügel ausſchließlich,
Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über Milches=
wieſe
-Sauwieſe-Schreibertswieſe-Geishecke einſchließlich
wird während des Schießens durch Poſten, Wegſchranken und Warnungstafeln abgeſperrt.

Das Beirelen des Geländes während der Shiehzeit iſt verdoten, ( Palzelver=
ordnung
Kreisamt Darmſtadt 25. September 1909, Kreisamt Offenbach a. M. 20. Sey=
tember
1909.
Darmſtadt, den 19. Juni 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.
(13886a

Bekanntmachung.

Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zum einjährig=
freiwilligen
Militärdienſt im Herbſt 1912.
Diejenigen jungen Leute, welche beabſichtigen, ſich der im Herbſt 1912 ſtatt=
findenden
rubr. Prüfung zu unterziehen, werden hierdurch aufgefordert, ihre desfallſigen
Geſuche um Zulaſſung bei Meidung des Ausſchluſſes von dieſer Prüfung
ſpäteſtens bis zum 1. Auguſt 1912
bei der unterzeichneten Kommiſſion einzureichen.
Hinſichtlich der Anbringung der Geſuche wird im Speziellen das Folgende bemerkt.:
1. Das Geſuch iſt bei der unterzeichneten Prüfungs=Kommiſſion nur dann
einzureichen, wenn der ſich Meldende im Großherzogtum Heſſen ſeinen
dauernden Aufenthaltsort hat.
2. Die Zulaſſung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr
erfolgen.
3. Das Geſuch muß von dem Betreffenden ſelbſt geſchrieben ſein. Auch
erſcheint es zweckdienlich, wenn ſtets die nähere Adreſſe angegeben wird.
4. Dem Geſuche ſind folgende Papiere beizufügen:
a) Geburtszeugnis (Auszug aus dem Zivilſtands=Regiſter, nicht Taufſchein).
b) Die Einwilligung des geſetzlichen Vertreters mit der Erklärung, daß für
die Dauer des einjährigen Dienſtes die Koſten des Unterhalts, mit Einſchlus
der Koſten der Ausrüſtung, Bekleidung und Wohnung, von dem Bewerber
getragen werden ſollen; ſtatt dieſer Erklärung genügt die Erklärung des
geſetzlichen Vertreters oder eines Dritten, daß er ſich dem Bewerber gegen=
über
zur Tragung der bezeichneten Koſten verpflichte und daß, ſoweit die
Koſten von der Militärverwaltung beſtritten werden er ſich dieſer gegen=
über
für die Erſatzpflicht des Bewerbers als Selbſtſchuldner verbürge
Die Unterſchrift des geſetzlichen Vertreters und des Dritten ſowie die
Fähigkeit des Bewerbers, des geſetzlichen Vertreters oder des Dritten zur
Beſtreitung der Koſten iſt obrigkeitlich zu beſcheinigen. Uebernimmt der
geſetzliche Vertreter oder der Dritte die in vorſtehendem Abſatze bezeichneten
Verbindlichkeiten, ſo bedarf ſeine Erklärung, ſofern er nicht ſchon kraft des
Geſetzes zur Gewährung des Unterhalts verpflichtet iſt, der gerichtlichen oder
notariellen Beurkundung.
c) Ein Unbeſcholtenheitszeugnis, welches von der Polizei=Obrigkeit, oder
der vorgeſetzten Dienſtbehörde auszuſtellen iſt.
d) Ein ſelbſtgeſchriebener Lebenslauf.
5. In dem Geſuche iſt ferner anzugeben:
a) In welchen zwei fremden Sprachen (wahlweiſe von Franzöſiſch, Engliſch,
Lateiniſch und Griechiſch und an Stelle des Engliſchen Ruſſiſch) der ſich
Meldende geprüft ſein will.
b) Ob, wie oft und wo der ſich Meldende ſich der Prüfung vor einer Prüfungs=
Kommiſſion bereits unterzogen hat.
6. Iſt bereits früher ein Geſuch um Zulaſſung zur Prüfung eingereicht worden,
ſo bleibt dem erneuten Geſuche nur ein Unbeſcholtenheitszeugnis bei=
zulegen
.
7. Es iſt nur zweimalige Teilnahme an der Prüfung geſtattet, eine dritte
Zulaſſung könnte ausnahmsweiſe von der Erſatzbehörde 3. Inſtanz genehmigt
werden.
Im weiteren weiſen wir darauf hin daß Geſuche um Zulaſſung zu einer
ſpäteren, als der im Frühjahr des I. Militärpflichtjahres d. i. des Jahres, in
welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird ſtattfindenden Prüfung, der Genehmigung
der Erſatzbehörde 3. Inſtanz bedürfen und bei den Erſatz=Kommiſſionen des Aufenthalts=
orts
, nicht bei uns, einzureichen ſind, welche die Geſuche der Erſatzbehörde 3. Inſtanz
vorlegen werden.
Da die Erledigung derartiger Geſuche eine längere Zeit beanſprucht, ſo empfiehlt
ſich im Intereſſe der Nachſuchenden, mit Einreichung derfelben nicht bis zum äußerſten
Termin zu warten, ſondern dieſelben alsbald anhängig zu machen, andernfalls unter
Umſtänden eine Zulaſſung zur bevorſtehenden Prüfung nicht mehr möglich iſt.
Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden geſtellt werden, gibt die
Prüſungs=Ordnung (Anl. 2 zur Wehr=Ordnung vom 22. November 1883 Reg=Bl.
Nr. 68 von 1901) Auſchluß.
Bezüglich des Prüfungstermins, ſowie des Lokals, in welchem die Prüfung
ſtattfindet, erfolgt weitere Bekanntmachung, oder es ergeht beſondere Ladung zur Prüfung.
Darmſtadt, den 25. Juni 1912.
Großherzogliche Prüfungskammiſſion für Einjährig=Freiwillige.
Der Vorſitzende:
von Werner, Regierungsrat.
(14213a

Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.

Gefunden: 1 gold. Herrenuhr (im April lfd. Js.). 1 Hand=
täſchchen
mit ſchwarzem Portemonnaie und Inhalt u. gold. Broſche
(am Flugtag). 1 Damen=Stahluhr mit langer gold. Kette. 1 Buch
(Logarithmiſche Rechentafel). 1 gehäkelter ſchwarzer Halbhandſchuh.
1 größere Anzahl Schlüſſel. 1 neuer ſchwarzer gehäkelter ſeidener
Beutel. 1 Muſtermappe mit Briefpapier. 1 weißer langer Damen=
Glackhandſchuh. 10 Briefmarken. 1 gold. Zwicker. 1 noch neues
Zwicker=Futteral. 1 Damenſchirm mit braunem gebogenem Griff.
1 Rolle Pergamentpapier. 1 große Geldtaſche mit gelbem Bügel.
Zugeflogen: 3 Kanarienvögel.
(14742
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
icher
Verwahrung und Pflgge in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
finden
ſich: 2 Pinſcher. Die Hunde können von den Eigentümern
bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der
nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags
(14744
um 10 Uhr, ſtatt.
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 7. Juli,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr alends folgende
Apotheken geöffnet: Merckſche Engel=Apotheke Rheinſtraße, und
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von
1 Uhr ab geſchloſſen.

Bekanntmachung,
Betreffend: Die Vermeidung von Staubentwicklung bei Bauten.

Unter Bezugnahme auf unſere früheren Bekanntmachungen weiſen
wir wiederholt darauf hin, daß nach Maßgabe der beſtehenden ge=
ſetzlichen
Beſtimmungen (§ 366,8 Reichsſtrafgeſetzbuches, Artikel 112
und 292 Polizeiſtrafgeſetzes) diejenigen Beſtrafung zu gewärtigen
haben welche es unterlaſſen, bei Bauten, namentlich beim Abbruch
von Gebäuden und bei der Erneuerung des Verputzes, alle Vor=
kehrungen
zu treffen, welche geeignet ſind, Gefahren für Vorüber=
gehende
und eine beläſtigende Staubentwicklung zu verhindern,
Insbeſondere iſt dafür Sorge zu tragen, daß
1. der Verputz und das Mauerwerk vor dem Abſchlagen und
während dieſer Arbeiten ausreichend benäßt wird, daß
2. Bauſchutt nicht auf die Erde abgeworfen, ſondern abgetragen
oder in Gefäßen abgelaſſen und hierbei ebenſo wie beim Auf=
laden
auf Wagen und Abfahren ausreichend benäßt wird, daß
3. derartige Bauarbeiten, bei welchen eine Staubentwicklung nicht
ganz zu vermeiden iſt, nur in den frühen Morgenſtunden
(vor 8 Uhr vormittags) vorgenommen werden dürfen.
Die Schutzmannſchaft iſt mit Ueberwachung beauftragt.
(14586fs
Darmſtadt, den 3. Juli 1912.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Gennes.

Bekanntmachung.

Montag, 22. Juli I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die dem Bauunternehmer
Chriſtoph Simon dahier zuge=
ſchriebenen
Grundſtücke:
am
Flur Nr.
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302 Bauplatz
28 3205/100
Innere
Ringſtraße,
85 Bauplatz
28 88¾10
am Lieb=
frauenpfad
,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K55/12
verſteigert werden.
Darmſtadt, 20. Juni 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V13452

Bekanntmachung.

Montag, 5. Auguſt l. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Kaufman Friedrich
Schnatz Eheleuten dahier zuge=
ſchriebene
Liegenſchaft=
Flur Nr. qm
IV 3146/100 442 Hofreite Hein=
heimerſtraße
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verſteigert werden. (B57/12
Darmſtadt, den 4. Juli 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
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Bekanntmachung.

Betreffend: den Verkehr mit Kraftfahrzeugen.
Nach bei uns eingelaufenen Beſchwerden wird häufig in den
Straßen der Stadt mit Kraftfahrzeugen (Kraftwagen und Kraft=
rädern
) zu ſchnell gefahren. Wir ſehen uns daher veranlaßt auf die
nachſtehenden Vorſchriften über den Verkehr mit Kraſtfahrzeugen
erneut hinzuweiſen:
Die Fahrgeſchwindigkeit iſt jederzeit ſo einzurichten, daß Un=
fälle
und Verkehrsſtörungen vermieden werden und daß der Führer
in der Lage bleibt, unter allen Umſtänden ſeinen Verpflichtungen
Genüge zu leiſten.
Innerhalb geſchloſſener Ortsteile darf die Fahrgeſchwin=
digkeit
von 15 Kilometer in der Stunde nicht überſchritten
werden.
Auf unüberſichtlichen Wegen, insbeſondere nach Eintritt der
Dunkelheit oder bei ſtarkem Nebel, beim Einbiegen aus einer Straße
in die andere, bei Straßenkreuzungen, bei Straßeneinmündungen, bei
ſcharfen Straßenkrümmungen, bei der Ausfahrt aus Grundſtücken, die
an öffentlichen Wegen liegen, und bei der Einfahrt in ſolche Grund=
ſtücke
, bei der Annäherung an Eiſenbahnübergänge in Schenenhöhe,
efrner beim Paſſieren enger Brücken und Tore ſowie ſchmaler oder
abſchüſſiger Wege, ſowie da, wo die Wirkſamkeit der Bremſen durch
die Schlüpfrigkeit des Weges in Frage geſtelt iſt, endlich überall da,
wo ein lebhafter Verkehr herrſcht mußt langſam und ſo vorſichtig
gefahren werden, daß das Fahrzeug ſofort zum Halten gebracht
werden kann. (§ 18 der Verordnung über den Verkehr mit Kraft=
fahrzeugen
vom 3. Februar 1910,)
Wer den zur Erhaltung der Ordnung und Sicherheit auf den
öffentlichen Wegen oder Plätzen erlaſſenen polizeilichen Anordnungen
über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen zuwiderhandelt, wird mit
Geldſtrafe bis zu 150 Mark oder mit Haft beſtraft. (§ 21 des
Geſetzes über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen vom 3. Mai 150a)
Die Schutzmannſchaft iſt angewieſen, den Automobilverkehr
ſcharf zu überwachen und bei Zuwiderhandlungen einzuſchreiten.
Darmſtadt, den 3. Juli 1912.
(14585fs
Großherzogliches Polizeiamt.
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an ihren am 6. Oktober 1870 verſtorbenen Sohn, den Dr. med Klunk,
gegründeten Stipendienſtiftung für Studierende der Medizin ſoll
ein Stipendium von jährlich 257 Mk. 14 Pfg. vergeben werden.
Vorausſetzungen zum Bezuge des Stipendiums ſind:
1. Heimatberechtigung in Darmſtadt. Wenn geeignete Bewerber
aus Darmſtadt nicht auftreten, ſo kann das Stipendium auch
an einen Bewerber aus einem anderen Orte der Provinz
Starkenburg vergeben werden;
2. gute Zeugniſſe über ſittliches Verhalten und fleißige Be=
nützung
der Studienzeit
3. mindeſtens einjähriges Studium auf einer deutſchen Hoch=
ſchule
;
4, daß die Bewerber nicht bereits ein Stipendium haben, das
ihnen ausreichende Mittel zum Unterhalt und zur Pflege
ihrer Studien gewährt, ſo daß der Beſitz eines geringeren
anderweiten Stipendiums den Bezug des gegenwärtigen
nicht unbedingt ausſchließt.
Da das Stipendium bis nach Ablauf des vierten Studien=
jahres
bezogen werden kann, ſo kann ſich die Verwilligung, je nach
bereits zurückgelegter Studienzeit, auf 1 bis 3 Jahre erſtrecken.
Die Vergebung erfolgt durch die hieſige Stadtverordneten=
Verſammlung.
Bewerbungen um das Stipendium ſind unter Vorlage ent=
ſprechender
Zeugniſſe bis längſtens den 8. September ds. Js. hier
einzureichen.
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Darmſtadt, 28. Juni 1912.
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Montag, den 15. Juli 1912,
vormittags 10 Uhr,
ſollen auf freiwilligen Antrag des
Nachlaßverwalters die zu dem Nach=
laſſe
der Johannes Haus Witwe,
geb. Baltzer, gehörigen Liegen=
ſchaften
:
Flur Nr. qm
I 252 249 Hofreite Forſt=
meiſterſtraße
14,
I 253 276 Grabgarten da=
ſelbſt
,
XIII 229 400 Acker im krum=
men
Jochert,
XIII 230 994 Acker daſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
mannſtraße
1, verſteigert werden.
Darmſtadt, den 5. Juli 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
(Beſſungen.)
Frantz. (V14805

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und Schüſſelbrett zu verkaufen
*472) Müllerſtr. 29, Manſ.

zur Aurmarung.
Das Haus Schloßgartenſtr. 9½,
welches auf den Namen Kaufmann
ubhaſtiert wird, iſt laut Vertrag
d. h. Ortsgerichts vom 3. April
d. J. an Frau Wisken, Meidrich
verkauft. Der Name kommt nur
in Betracht, da die Umſchreibung
im Grundbuch noch nicht ſtattge=
(*577
funden hat.
Josef Kaufmann.

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Bekanntmachung.

Mittwoch, 7. Auguſt I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Karl Kaufmann dahier
zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
IV 456//10 104 Hofreite Schloß=
Gartenſtraße
Nr. 9½,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K58/12
Darmſtadt, den 2. Juli 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V14679

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Der gerade Weg.
Roman von Inlia Jobſt.

(Nachdruck verboten.)
Ob meine Mutter zu Hof gegangen iſt?
Ich=glaube nicht. Laß mich einmal nachrechnen. Der
alte Herr iſt jetzt 78 Jahre alt, geheiratet hat er mit etwa
40 Jahren, deine Mutter muß ſehr jung geſtorben ſein.
Ja das glaube ich auch, und woran der einzige Sohn
ſtarb, weiß ich auch nicht.
Wieder ſtand das Schweigen zwiſchen ihnen. Wie
läftig, das war! Der junge Mann wurde ich nun auch be=
wußt
, daß ein Geſpenſt in Altenwerder umging, der Spuk
der Vergangenheit das Skelett des Hauſes Bagewitz
auf Altenwerder. Grinſte ſeine Fratze nicht hinter dem
ſchönen ernſten Geſicht ſeiner Begleiterin hervor, oder trat
es ihm an jener Biegung des Weges entgegen aus den
tiefen Schatten der hohen Buchen.
Ob ſie den Makel ihrer Geburt erfahren würde, bevor
ſie heiratete? Sollte er es ihr vielleicht erſt nach der Ehe
mitteilen?
Friedrich Wilhelm, woran denkſt du? fragte plötzlich
die weiche Mädchenſtimme dicht an ſeinem Ohr, und er fuhr
zuſammen, als ſei er auf böſen Schleichwegen ertappt
worden
Ich frage mich, ob ich morgen nach Berlin fahre.
Um wieder deinen Dienſt anzutreten?
Ja.
Es gelüſtete Bagewitz plötzlich, zu erfahren, wie weit
er in das verſchloſſene Herz von Suſanne Bagewitz einge=
drungwar
, darun bejahte er ihre Frage.

Eich nicht ribrich Whein. Wlehe hier=
Um Deinetwillen, Suſanne, ich leſe es in deinen
Augen.
Ja, denn wenn du gehſt, wird es wieder einſam um
mich her.
Das biſt du doch gewöhnt.
Jetzt würde ich es aber nicht mehr ertragen können,
denn du haſt mich gelehrt, was Leben bedeutet.
Soll ich dich noch anderes lehren, Suſanne?
Das Reiten?
Auch das, aber was ich meine, iſt was Schöneres.
Das Segeln?
Friedrich Wilhelm hielt die Rappen an, ſie fielen in
Schritt. Da legte er den Arm um Suſanne und küßte ſie
mitten auf den Mund. Nun ſage, was es iſt?
Verwirrt ſah ſie ihn an und machte ſich von ihm los.
Suſanne, haſt du ſchon jemanden lieb gehabt?
Nein.
Wie ein Aufſchrei kam es von ihren Lippen, aus ihren
weit geöffneten Augen brach ein Strahl wilder Sehnſucht.
Und der Mann neben ihr, den ſie wie in zwingendem
Sturm von Tag zu Tag lieber gewonen hatte, und dem zu
dieſer Stunde in glühender Leidenſchaft nach dem Beſitz die=
ſer
einſamen, verſchloſſenen Mädchenknoſpe verlangte, zog
ſie von neuem in ſeine Arme und küßte ſie in wildem Un=
geſtüm
.
Sie wehrte ſich nicht und hielt die Augen geſchloſſen.
Seltſam rot blühten die Lippen aus dem bleichen Geſicht
entgegen. Immer wieder mußte er ſie ſuchen.
Du haſt mich lieb?
Ja.
Seit wann?

Säiden is bichlamt.
Und du haſt noch nie einen Mann geliebt?
Die geſchloſſenen Augen öffneten ſich weit und blickten
ihn verwundert an, als begriffe Suſanne die Frage nicht,
dann ſagte ſie in ſchwerer Betonung: Du biſt meine erſte
und einzige Liebe, Friedrich Wilhelm.
Großvater wird ſich freuen.
Weißt du das für gewiß?
Der erſte Zweifel trat an ſie heran.
Unſere Verlobung iſt ſein größter Wunſch.
Hat er dich darum hergerufen, Friedrich Wilhelm?
Zu dem Zweifel geſellte ſich jetzt auch das Mißtrauen,
Wer weiß? Friedrich Wilhelm trieb die Pferde zu
ſchärferer Gangart an und lachte übermütig. Kleine Mäd=
chen
müſſen nicht ſo viel fragen. Viel Wiſſen macht Kopf=
ſchmerzen
.
Zwiſchen den fein gezeichneten Augenbrauen Suſannes
grub ſich eine tiefe Falte, und ſie fragte weiter: Hat Groß=
vater
deine Verlobung mit mir gefordert, bevor er dir die
Erbſchaft antrug, Friedrich Wilhehm?
Bagewitz ſchwieg und überlegte wieder, was er ants
worten ſollte.
Ich will die Wahrheit wiſſen.
Der gerade Weg!
Bagewitz rief es voller Verzweiflung, und Suſanne
ſah ihn erſt ohne Verſtändnis an, ihre Erregung war zu
groß, um den Sinn ſeiner Antwort ſofort zu erfaſſen.
Dann aber begriff ſie, und ein weiches verſtehendes Lächeln
umſpielte ihren Mund, aus den Augen ſprach ein frohes
Erinnern.
Ich hätte mich nie ohne Liebe mit dir verlobt. Das
glaubſt du mir, nicht wahr, Suſanne?

[ ][  ][ ]

P. P.
Hierdurch beehre ich mich, die ergebene Mitteilung zu machen, daß ich
das seither in der Rheinstraße 17, Ecke Grafenstraße unter der
Firma A. & L. Kling geführte Spenglerei- und Installationsgeschäft nach Austritt des
Herrn A. Kling ab 1. Juli I. J. in denselben Geschäftslokalitäten unter der
handelsgerichtlich eingetragenen Firma
Ludwig Kling & Co.
Installationsgeschäft und Bauspenglerei
weiterführen werde.
Für das mir bisher entgegengebrachte Wohlwollen sage ich meinen verbind-
lichsten
Dank und bitte höflichst, dasselbe auch auf die neue Firma übertragen zu
Hochachtungsvollst
wollen.
Ludwig Kling, Installationsgeschäft und Bauspenglerei
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Höflichst Bezug nehmend auf Vorstehendes gestatten wir uns zu erwähnen,
daß wir in unser Geschäft tüchtige, erfahrene Fachmänner aufgenommen haben, die
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So laß dir daran genügen.
Sie nickte wie aus einem glückſeligen Traume heraus
und ſchmiegte ſich dicht an ihn. Nein, ſie wollte nichts mehr
ſfragen. Schweigend ſaßen ſie ſo und wurden ihrer
ſungen Liebe froh. Er ließ die Pferde laufen, ſo raſch ſie
ſwollten, und wurde nicht müde, in die lieben, klaren Mäd=
lchenaugen
zu ſchauen, die eine ganz neue Sprache redeten.
Neu war ſie auch für ihn, denn es war die Sprache
ſeirter reinen, unberührten Seele, die ſeines zukünftigen
Peibes, der Mutter ſeiner Kinder.
Da liegt Friedrichshof, ſagte Suſanne aus ihren Ge=
danken
heraus und deutete auf einen Häuſerkomplex, der
ſinmitten weiter grüner Wieſen dicht am Waſſer lag und aus
ddem das ſtattliche Gutshaus ſtolz emporragte.
Hat Friedrichshof ein Boot? fragte Friedrich Wilhelm.
Ja. So viel ich weiß, ſegelt Barthels viel.
Sogar ein Segelboot! Hurra, Suſanne, dann machen
wir den Heimweg zu Waſſer. Barthels kann ſich und ſein
Gepäck allein nach Altenwerder bringen.
Aber der Großvater?
Den können wir von hier nicht um Erlaubnis fragen.
Wir ſegeln, der Wind iſt uns günſtig, und es geht ſtromab.
Voller Uebermut ließ Bagewitz die Peitſche über die
Rücken der Rappen fliegen, daß ſie das letzte Stück des Weges
dähin ſauſten, wie nur ein Paar Vollblutrenner zu laufen
vermögen.
Bagewitz verſtändigte ſich raſch mit dem Inſpektor, der
n ihm iſchen den zukünftigen Herren ſah. Er befahl einem

Knecht, bei dem Klarmachen des Bootes behilflich zu ſein
und beſtieg ſofort den Wagen, da ihm größte Eile anbe=
fohlen
war.
Friedrich Wilhelm fand zu ſeiner größten Befriedig=
ung
ein gut gebautes Segelboot vor, in dem zur Not drei
Perſonen Platz fanden, doch wies er die Begleitung des
Knechtes ungeduldig zurück.
Ich ſchaffe es ſchon allein.
Aber du kennſt das Fahrwaſſer nicht, Friedrich Wil=
helm
.
Haſt du Angſt?
Ich und Angſt?
Na, alsdann. Kannſt du ſchwimmen?
Nein.,
Ich bin gut für zwei. Steig ein, Suſanne, oder der
Renner läuft dir davon.
Zuerſt hatte Bagewitz genug mit dem Boot zu tun.
Er mußte kreuzen und Suſane zugleich das Steuern lehren,
aber dann hatten ſie die Krümmung des Stroms hinter
ſich und liefen vor dem Winde her. Er ſtellte das Segel
feſt und ſetzte ſich zu Suſanne an das Steuer, das Schifflein
trieb mit Strom und Wind.
Wie die Seele ſich weitete in wonnigem Genießen der
Gegenwart!
Das Wieſenland, das ſie durchfuhren, prangte in
hellſtem Grün. Gleich einer langen Schnur zogen ſich die
dicht bebuſchten runden Kronen grau ſchimmernder Weiden
durch die Landſchaft. Ab und zu tauchte ein dichtes Erlen=
gehölz
, aus dem einzelne hohe Bäume emporragten, in
ihrem Geſichtskreis auf, es ſchien im Waſſer zu wurzeln,

denn von überall her blinkte das ſchimmernde Naß. Das
ſprießende Schilf ließ die künftigen grünen Kuliſſen
ahnen, die die heimliche Stille und Einſamkeit des geruh=
ſam
dahingleitenden Stromes ſchützend einrahmen wür=
den
. Doch auch jetzt atmete alles umher ländlichen Frie=
den
. Daß garnicht weit in der Ferne das rauſchende Leben
einer Großſtadt ſich breit machte, dem er erſt ſeit einer
Woche entronnen war, das dünkte Friedrich Wilhelm zu
dieſer Stunde unfaßbar, ſo hatte ihn der Traum der ſtillen
Tage eingeſponnen in ein Idyll von Liebe und Glück. Wie
er ſich kein Daſein mehr vorſtellen konnte ohne eine Su=
ſanne
von Bagewitz, ſo vermochte er nicht wieder die Brücke
zu finden zu dem, was vorher geweſen war.
Suſanne haſt du mich lieb?
Ein träumeriſch ſeliger Blick gab ihm Antwort und
ein noch engeres Anſchmiegen der ſchlanken Glieder.
Ein Küſſen, ein heißes Umfangen, dann wieder ein
Ruhen Seite an Seite, ein Schauen von Auge in Auge und
ein Träumen in den Abendfrieden hinaus.
Ueber ihnen ſtand der Himmel in dunklem Blau, von
Weſten her ſchimmerte das Rot der ſinkenden Sonne, und
der friſche Abendwind griff in die Saiten, ſein Lied zu be=
ginnen
. Im Röhricht begann es zu rauſchen, in kleinen
Wellen tauchte es auf und nieder, und der Rohrſperling
ſang ſeine muntere Weiſe dazu. Es ſchien, als ob alles
Leben ſich noch einmal betätigen müſſe, ehe es in nächtlichen
Schlaf verſank.
(Fortſetzung folgt.)

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vor dem Neuen Palais ſtatt=
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Konzert der Kapelle
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1. Armee=Marſch Nr. 9 (Herzog
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militaire, op. 24, von Mendels=
ſohn
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kaniſchen
Operette Madame
Sherry von Hoſchna. 4. Walzer
aus der Operette Grigrit von
Lincke. 5. Roſenlieder v. Eulen=
burg
. 6. Introduktion und Chor
aus der Oper Carmen von Bizet.
Sonntag, den 7. Juli
von 11½12½ Uhr mittags im
Platanenhain Konzert der
Kapelle des Infanterie=(Leibgarde=)
Regts. Nr. 115.
Programm:
1. Marche heroique von Müller=
Kraftsdorf. 2. Ouverture zu
Roſamunde von Fr. Schubert.
3. Fantaſie aus The Gondoliers‟
von Sullivan. 4. Wanderlied von
R. Schumann. 5. Cyelanen= Wal=
zer
von Roſenberg. 6. Tiroler
Kaiſerfägermarſch von Mühlberger.

Woog, am 5. Juli 1912.
Waſſerhöhe am Pegel 3,70 m.
Luſtwärme 132 C.
Waſſerwärme vorm. 7 Uhr 19½% C.
Woog=Polizei=Wache.

am 27. Juli 1912
(Rückfahrt 30. Juli abends)
zur bayr. Gewerbeschau
nach München.
Der Bayern-Verein arrangiert am
27. Juli einen Extrazug nach München. Es
iſt daher Jedermann eine günſtige Gelegen=
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geboten, zu dem billigen Fahrpreis dem
ſchönen München einen Beſuch abzuſtatten.
Der Preis beträgt für Hin= und Rückfahrt
zirka Mk. 15. (ſtatt Mk. 27.).
Anmeldungen erbitten ſpäteſtens bis 12. Juli
an untenſtehende Adreſſe, wo auch nähere Auskunft er=
teilt
wird. Der Fahrpreis iſt ſofort zu hinterlegen.
Programme liegen von heute ab zur Einſicht auf.
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Wilhelminenstrasse.
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Sonntag, den 7. Juli 1912, nachmittags 4 Uhr:
Grosses Militär-Konzert
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(Extrazug ab 5 Uhr Schloß Darmstadt). 101/ Uhr:
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Lauchenwaldungen gelegen, hat ſich Mudau ſchon ſeit einigen
ahren einen guten Ruf als wirklich erholungsreiche, ner=
teenſtärkende
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umgsbedürftige
die denkbar beſte Aufnahme in dem be=

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Bad Salzſchlirf. Der Verlauf der diesjährigen
Saiſon iſt beſonders lebhaft. Die Frequenz des Vorjahres
iſt um einige hundert Perſonen überſchritten. Ein großes
Kontingent der Beſucher wird in neueſter Zeit von Ruß=
land
geſtellt, da der Bonifaciusbrunnen ſich dort als Gicht=
waſſer
vortrefflich eingeführt hat.

Ins Land der hellen Nächte, nach Spitzbergen, dem
Land der Eis= und Schneefelder der Heimat der arktiſchen
Vögel, die zu Millionen die einſam aus dem Meer auf=
ragenden
Felſen bedecken, geht die Polarfahrt, die der
Norddeutſche Lloyd Bremen vom 18. Juli bis 15. Auguſt
mit dem Dampfer Großer Kurfürſt unternimmt. Die
Hinreiſe führt über Schottland und Island, die Rückreiſe
an der maleriſchen norwegiſchen Küſte entlang und zu eini=
gen
der ſchönſten Fjorde u. Gebirgslandſchaften Norwegens.

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Berliner Stimmungsbilder.

Von Paul Lindenberg.
Nachdruck verboten.
Die Auswanderung. Bruder Studio und Mutter Bero=
ling
. Unſere Univerſität. Eine geplante Verlegung.
Was iſt uns Dahlem! Die Univerſität und Berlin.
Aus großer Zeit. Der hiſtoriſche Sinn der Berliner.
Vom ollen Fritzen an. Zu Paul Meyerheims 70. Ge=
burtstag
. Der Künſtler und Menſch.
Wenn Alle untreu werden, ich bleibe Dir noch treu!
der Bruder Studio ſingts an Mutter Bero=
lina
, die ja in dieſen Tagen der allgemeinen ſommer=
lichen
Auswanderung von ſo vielen ihrer Kinder verlaſſen
wird. Er aber, der Sohn der Muſen, bleibt noch hier, in
vielen Fällen gewiß mehr der Not gehorchend, aber ganz
gleich, ſo oder ſo, er ſorgt dafür, daß es im Herzen von
Berlin nicht ganz ausgeſtorben ausſchaut und die Luſtig=
keit
nicht gleichfalls mit auf die Wanderſchaft ging. Denn
es will ſchon etwas heißen, wenn etwa 7000 junger Bur=
ſchen
, Pardon, nur 6200 da ſich ja unter den in dieſem
Semeſter Immatrikulierten auch 800 Studentinnen befin=
den
. in der Hauptſtadt verweilen und zwar innerhalb
eines beſtimmten Bannkreiſes derſelben. So wird denn
auch in den kommenden Wochen das Sonntagsbild unſerer

Einden nicht gar ſo nichten erſcheinen, belebt durch den
üblichen Vormittagsbummel der buntbemützten Couleurs,
und die Wirte der vielen Studentenlokale werden vorläu=
fig
noch nicht in Verzweiflung geraten, daß die kühle Bac=
chusgabe
bei ihnen eintrocknen wird.
Vorläufig. bitte das ſcheinbar ſo harmloſe und
oft ſo vieles Bedeutſame frohen und ernſten Inhalts in
ſich ſchließende Wort zu beachten. Wieder taucht ja einmal
die Nachricht auf, daß man es im Rate der Oberweiſen in
die berühmte gewiſſenhafte Erwägung gezogen, ob es
nicht an der Zeit iſt, unſere Univerſität mit allem
Drumherum nach Dahlem zu verlegen, und es ward
hinzugefügt, daß man dort ſchon ein großes fiskaliſches
Gelände für dieſen Zweck beſtimmt hätte. Oh jerum,
jerum, jerum, o quae mutatio rerum! möchte man da
traurigen Sinnes anſtimmen, notabene, falls ſich die Kunde,
die ſchon früher mehrmals in die Welt geſetzt ward, be=
wahrheiten
ſollte. Sicher, das jetzige Univerſitätsgebäude
läßt manches, nein, vieles zu wünſchen übrig; wurde es
doch 1810 aus dem einſt vom Prinzen Heinrich, dem Bru=
der
Friedrichs des Großen, bewohnt geweſenen Palais
zur Hochſchule umgewandelt. Seitdem hat ſich die Zahl
der Studierenden, die damals 256 betrug, auf etwa 10000
im letzten Winter erhöht, und ſeit langem reichen die
Räume nicht mehr aus. Man mußte viele Auditorien in
nahegelegenen Privathäuſern einrichten, auch die Aula
wurde nach der ehemaligen Königlichen Bibliothek ver=
legt
, der Leſeſaal in einer unzulänglichen Baracke im Ka=
ſtanienwäldchen
untergebracht alles zugeſtanden. Und
doch ſträubt man ſich auf das heftigſte gegen den Gedan=
ken
einer Verlegung nach außerhalb. Gewiß, Dahlem,
deſſen Name noch vor einem kleinen Jahrzehnt uns ebenſo
unbekannt klang, wie irgend einer aus fernen Landen, rech=
net
ſich jetzt ſtolz zu Groß=Berlin und man kann es vom
Mittelpunkt der Stadt aus, wenn man findig iſt und die
richtigen Verbindungen mit einem erprobten Indianer=
ſpürſinn
ausgeknobelt hat, in einem Stündchen erreichen,
indem man unterwegs die Bekanntſchaft von Schöneberg,
Friedenau und Steglitz macht. Es liegt auch ganz hübſch
nach märkiſchem Geſchmack, dicht bei langgeſtreckten Kar=

toſſl., Teloweriböchen= und Spargeſeldern, beſitzt bereſt
eine niedliche Landhauskolonie und erfreut ſich der merk=
barſten
Fürſorge einflußreicher Perſönlichkeiten. Ein gro=
ßer
Freund dieſes Landſtreifens, der ehemals nur aus
einem kleinen Gutsbezirk und einer Königlichen Domäne
beſtand und nicht 50 Einwohner zählte, war der rerſtorbene
Miniſterialdirektor Althoff, der den Plan anregte und mit
ſeiner bekannten Energie, die oft an harte Rückſichtsloſig=
keit
ſtreifte, ausführte, den Botaniſchen Garten hierher zu
verlegen. Zugeſtanden, daß dieſer hier gut untergebracht
iſt. Aber deſto bedenklicher iſt die Idee, nun auch das
Völkermuſeum, das gleichfalls an erheblicher Ueber=
füllung
leidet, hier neu erſtehen zu laſſen, am bedenklichſten
jedoch, daß man auch die Univerſität nach Dahlem verban=
nen
möchte. Denn als Verbannung dürfte die Ausführung
dieſes Projektes von ſehr vielen, und nicht nur von den
Studenten allein, betrachtet werden, und es wird ſehr die
Frage ſein, ob dann nicht ein Rückſchlag eintritt, ſowohl
was den Ruf wie den Beſuch unſerer Alma mater an=
belangt
.
Man ſollte meinen, daß ſich doch unbedingt eine andere
Löſung finden ließe. Charlottenburg, auf deſſen Boden
bereits die Techniſche Hochſchule liegt, ja, das wäre was
anderes, das würde ſelbſt den eingeſtockteſten Berlinern
willkommen ſein, aber Dahlem nimmermehr! Zu ſtark ſind
die Fäden, welche Berlin mit der Univerſität verknüpfen,
zu wichtig und warm die Erinnerungen, die hin= und
herüber gehen und die ein ſo feſtes Band bilden, daß man
es ſich zehnmal überlegen ſoll, ob man es zerſchneiden darf.
Schon ſind umfaſſende Vorbereitungen im Gange, um im
kommenden Jahre in feſtlichſter Weiſe das 100jährige
Jubiläum jener großen Zeit zu feiern, die Preu=
ßens
Wiedergeburt bedeutete. Unſtere Uni=
verſitätslehrer
und Studenten hatten ihr red=
lich
Teil dazu beigetragen! Vom Katheder herab forderten
die Profeſſoren mit feurigen Worten ihre jugendlichen
Hörer zum Ergreifen der Waffen auf, viele von ihnen
ſchloſſen die Vorleſungen, Rudolphi rief ſeinen Studenten
die Abſchiedsworte zu: Wenn ich im nächſten Sommer
wvieder leſe, ſo hoffe ich, tue ich dies vor einem Auditorium

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[ ][  ][ ]

von Krüpelnſ= und ſchon Mite Febrnar 1913 haten ſich
258 Studierende zum freiwilligen Eintritt in die Armee
gemeldet, die in einzelnen Trupps die Unbemittelten
mit Geld von den Profeſſoren unterſtützt nach Breslau,
wo ſich der König aufhielt, aufbrachen. Und wie die Stu=
denten
, ſo die Lehrer, welche ſich ſogleich zum Landſturm
meldeten; Schleiermacher, Marheinecke, Fichte, Savigny,
Buttmann, Niehbur und viele ihrer Kollegen fanden ſich
auf dem Exerzierplatze vor dem Brandenburger Tor zu=
ſammen
und übten Gewehrgriffe gleich den jüngſten Re=
kruten
. Als im Frühjahr jenes Jahres Böckh im Namen
des Rektors die neuen Studenten begrüßte, da wies er in
ſeiner Rede auf die erſte philippiſche Rede des Demoſthenes
an die Athener hin: Wer den Staat vor dem macedo=
niſchen
Dränger retten wolle, möge ſich aufrichtig hingeben;
wer beſitze, Geld beiſteuern; wer Jugend und Kraft habe,
zu den Waffen greifen! Es bedurfte kaum dieſes Hinweiſes,
denn die Zahl der Immatrikulierten belief ſich auf 29,
und dieſe waren ſicherlich durch Körperſchwäche oder andere
Fehler nicht geeignet, unter den Waffen zu ſein.
All das iſt im Gedächtnis der Berliner treu bewahrt,
es iſt ein ſtarker Kitt, der Univerſität und Stadt, Studen=
ten
und Einwohner zuſammenhält. Man ſagt den Ber=
linern
nach, daß ſie ſich wenig um die Vergangenheit ihrer
Stadt kümmern, daß ſie kein Verſtändnis haben für die
Sprache der Steine und keinen geſchichtlichen Sinn. Richtig
in vieler Beziehung! Achtlos geht der Berliner an den in
der Siegesallee errichteten Marmorfiguren der verſchiede=
nen
Joachims, der Johann Georg, Joachim Friedrich, Jo=
hann
Sigismund und Georg Wilhelm vorüber, dieſe Kur=
fürſten
ſind ihm höchſt gleichgültig; ſelbſt um den großen
Kurfürſten, ſo viel Achtung er ihm zollt, kümmert er ſich
wenig. Aber von der Zeit des Alten Fritz an iſt ihm
alles von Wichtigkeit, der hatte es verſtanden, ſein Bild
und ſeine ganze Epoche der Volksſeele einzuprägen. Und
mit dem Großen König hängt ja auch noch vieles Bauliche
in Berlin zuſammen, und jedesmal, wenn ein Stück davon
fällt, empfindet man es als einen herben, unwiderbring=
lichen
Verluſt, den man ganz perſönlich erduldet. Manches
iſt ja auch ſchon in unſerer ſtolzen Triumphſtraße davon

fortgeräumt worden, wie die Kunſt=Akademie, die durch den
monumentalen Neubau der Königlichen Bibliothek, der
ſeiner mähligen Vollendung entgegengeht, erſetzt wird.
Jener Kunſt=Akademie, deren langgeſtrecktes Heim ein
recht proſaiſches Aeußere hatte, gedenkt man jetzt wieder,
wenn man eines ihrer tüchtigſten und erfolgreichſten Lehrer
gedenkt, Paul Meyerheims, der am 13. Juli ſeinen
70. Geburtstag feiert. Ein Berliner Kind durch und durch,
aus einer echten und rechten Künſtlerfamilie ſtammend,
denn ſein Vater, Eduard Meyerheim, war ein Meiſter der
Palette, deſſen feinempfundene Bildchen noch heute geſchätzt
werden, und ſeine Mutter eine Schweſter des Bildhauers
Drake, der unter anderm auch die Victoria unſerer Sieges=
ſäule
geſchaffen. Schon früh zeigte ſich bei dem jungen
Paul die Freude an der Tierwelt, im elterlichen Hauſe
hätte er ſich am liebſten einen ganzen Zoologiſchen Garten
angelegt; mit rührender Sorgfalt hegte und pflegte er
ſeine Lieblinge, mochten ſie aus einem Igel, Meerſchwein=
chen
, weißen Mäuſen, Salamandern und Vögeln beſtehen.
Und ebenſo früh regte ſich in ihm die Liebe zur Kunſt und
das Verſtändnis für dieſelbe; jede Mußeſtunde benutzte er
dazu, ſeine Freunde aus zoologiſchem Gebiet abzuzeichnen,
wie ihn auch auf ſeinen Wanderungen durch
Berlins Umgebung das Skizzenbuch ſtets begleitete. An
ein dreijähriges Studium auf der Berliner Akademie
ſchloſſen ſich längere Fahrten durch die Schweiz und Tirol,
durch Holland und Belgien, ſowie ein mehrjähriger Aufent=
halt
in Paris, den der junge Maler emſig ausnutzte, mit
ſo reichem Können, daß eins der Bilder des noch Jugend=
lichen
und Strebenden mit der Medaille des Salons aus=
gezeichnet
wurde.
Dann ließ ſich Meyerheim dauernd in Berlin nieder,
eine umfaſſende kkünſtleriſche Tätigkeit entfaltend, die ihn
mit raſchen und wohlverdienten Erfolgen mit an die Spitze
unſerer Künſtlerſchaft ſtellte Sein vielſeitiges Talent ſchuf
Jahr um Jahr reife Werke voll Farbenſinnes, voll feinen
Naturgefühls und ſcharfer Beobachtung, voll kecker Szenen
aus dem Menſchen= und Tierleben, daneben auch Land=
ſchaften
in wechſelnder Stimmung, aus Nord und Süd,

aus Heimat und Fremde. Immer bewunden wir die
Sicherheit der Darſtellung und den harmoniſchen Ausgleich
in Auffaſſung und Durchführung, daneben einen echtdeut=
ſchen
Humor und auch frohſinnige Satire, die ſtets ergötzt,
aber nie verletzt. Alles Steife und Akademiſche wußte ſich
Paul Meyerheim vom Leibe zu halten, mit ſicherem Ge=
fühl
für das Wirkſame griff er in das quellende Leben
hinein, und was er fand, war intereſſant. Mit welcher
Meiſterſchaft er die ſchwierigſten Aufgaben zu löſen ver=
ſtand
, zeigen die vor etwa 35 Jahren entſtandenen und für
die Borſigſche Villa in Moabit geſchaffenen ſieben großen,
auf Kupferplatten gemalten Wandbilder, welche die Ge=
ſchichte
der Lokomotive darſtellen und eine Saalwand
unſerer gegenwärtigen Großen Kunſtausſtellung bedecken.
Die darunter befindliche, vom heißen Brodem ſchwerer,
raſtloſer, ſieghafter Arbeit durchwehte, realiſtiſch gehaltene
Wiedergabe des Schmiedens eines Treibrades kann dem
Menzelſchen Eiſenwalzwerk an die Seite geſtellt werden,
denn wie dieſer wußte auch Meyerheim dem ungefügigen
Stoff eine poetiſche Seite abzugewinnen. Man darf ſich
aufrichtig freuen, daß dieſe ſieben Bilder, denen regſte Be=
achtung
zuteil wird, eine beſondere Ehrung für den Sieb=
zigjährigen
bilden, eine Ehrung von ſeiner eigenen Hand.
Wie als Künſtler, ſo erfreut ſich Paul Meyerheim auch
als Menſch der herzlichſten Geltung. Eine volle Künſtler=
natur
, mit ſtiller Freude am Schönen, mit ehrlichem Ver=
ſtändnis
für das Wahre, ein Freund guten Humors, dem
er ſtets treu geblieben, wie auch dieſer ihm. Meyerheim
erzählen zu hören von Menſchen und Dingen, von Erleb=
niſſen
und Begegnungen, bedeutet einen wahren Genuß,
und wenn er an feſtlich geſchmückter Tafel oder im Kreiſe
ſeiner Berufsgenoſſen das Wort ergreift, dann geht ein
fröhliches Schmunzeln über die Geſichter und tritt lautloſe
Stille ein, denn er iſt auch ein Meiſter der Rede und
ein Meiſter des liebenswürdigen Sarkasmus. Möchte ihm,
dem kunſtbegeiſterten, prächtigen Künſtler, noch lange die
Tafel des Lebens gedeckt bleiben und er noch oft ſeinen
Freundeskreis erfreuen durch Bild und Wort, durch Wort
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Teilhaber m. etwas Kapital geſucht.
Offert. u. W 27 a. die Exp. (*408fs

[ ][  ][ ]

Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.

Geöffnet an Wochentagen von 9 12 Uhr vorm. und
8 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 22. Juni: Dem Kaufmann Philipp
Rück, Waldſtr. 25, ein S. Hermann. Am 29.: Dem For=
nier
Johannes Lehr, Fuhrmannſtr. 14, eine T. Erna
Smilie. Dem Friſeur Johannes Jakob Volk, Teichhaus=
ſtraße
38, eine T. Eliſe Käthe. Am 28.: dem Wirt Jakob
Schäfer Pankratiusſtr. 48, ein S. Hans. Dem Bureau=
gehilfen
Wilhelm Schneider, Rundeturmſtr. 14, ein T.
Marie. Dem Student Wladimir Bortnewſky, Taunus=
Traße 44, eine T. Ludmila.
Aufgebotene. Am 1. Juli: Bierbrauer Alois Fuchs,
Srbacherſtr. 5, und Franziska Schreiner, Erbacherſtr. 5.
Ulm 2.: Maſchinenarbeiter Philipp Schanz zu Traiſa, und
Dienſtbote Margarete Kunkelmann, Nieder= Ramſtädter=
ſtraße
18. Kaufmann Heinrich Joſeph Engelhard, Land=
raf
=Philipp=Anlage 64, und Katharina Mager, Nieder=
amſtädterſtr
. 16. Am 3.: Zeugfeldwebel Johannes Franz
Grüner, hier und Anna Lobermeyer zu Regensburg.
Ofenſetzer Heinrich Jakob Wadlinger, Kiesſtr. 81, und
katharina (gerufen Anna) Koch, Langegaſſe 2. Buch=
malter
Karl Theodor Auguſt Penk, Parcusſtr. 10, und
nna Helene Fuchs, Holzſtr. 2. Betonbauunternehmer
Walentin Georg Schleidt, Arheilgerſtr. 72, und Anna
Pauline Fuchs, Holzſtr. 2. Am 4.: Techniker Wilhelm
Hotz, zu Bad=Oeynhauſen, und Eliſabeta Valentin, zu
Zad=Oeynhauſen.
Geſtorbene. Am 30. Juni: Chriſtoph Kleinböhl, S.
des Taglöhners, 9 J., ev., Dornheim. Schuhmacher Wil=
elm
Heldmann, 29 J., ev., Wienerſtr. 61. Am 2. Juli:
Ein totgeborenes Mädchen. Marie Geiger, geb. Wein=
nerger
, Witwe des Hofkupferſchmieds, 77 J., ev., Karlſtr.
.6. Am 3.: Taglöhner Karl Johann Hilkert, 37 J., ev.,
Langen. Eliſabeth Göckel, geb. Leißler, Witwe des Tag=
öhners
, 76 J., ev., Stiftſtr. 97.

Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.

Beöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und
5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 3. Juni: dem Stadtſekretär Karl
Sahm, Kiesbergſtr. 58, eine T. Eleonore Mathilde. Am
9.: dem Bäcker Adalbert Franz Kipper, Karlſtr. 52, ein
S. Wilhelm Nikolaus. Dem Stabsveterinär Dr. Her=
kann
Heinr. Wilh. Sturhan, Klappacherſtr. 14, e. T. Wera
Eliſabeth Karoline Charlotte. Am 20.: dem Kolonialwaren=
Ländler Johann Baptiſt Eyſen, Heidelbergerſtr. 96, eine
L. Apollonia. Am 23.: dem Gardeunteroffizier Ernſt Wil=
elm
Ludwig Rothermel, Herdweg 43, eine T. Anna Ma=
hhilde
Eliſabeth. Am 20.: dem Taglöhner Georg Cröß=
Mann, Ahaſtr. 10, eine T. Margarete., Am 25.: dem Schuh=
macher
Johann Peter Freiling, Weinbergſtr. 36¾, ein S.
Hermann. Am 28.: dem Töpfer Wenzl Cvach, Karlſtr.
58, eine T. Frieda.
Aufgebotene. Am 24. Juni: Taglöhner Valentin
Härting, Sandbergſtr. 34, und Eliſabetha Kammer=
eyer
, geb. Eller, Herdweg 23. Am 27.: Großh. Bank=
ſſiſtent
Heinrich Rühl, Ludwigshöhſtr. 37½, und Katha=
iſina
Marie Henriette Flint, Beſſungerſtr. 45. Am 28.:
Hiplom=Ingenieur Wilhelm Adalbert Pouling in Ober=
hauſen
(Rheinland), und Suſanne Marianne Luiſe Emma
Colin, Schießhausſtr. 36. Am 1. Juli: Sergeant im
Srain=Bataillon Nr. 18 Ernſt Friedrich Wilhelm Scha=
Lenberg, Heidelbergerſtr. 49, und Auguſte Luiſe Granhanz
Sandbergſtr. 59. Am 2.: Monteur Johann Adam Friedrich
Wilhelm Sulzmann, Heidelbergerſtr. 126, und Anna Ma=
childe
Marie Staege, daſelbſt. Am 4.: Schloſſer Auguſt
Friedrich Nickelmann zu Frankfurt a. M., und Friede=
fike
Geyer, Neue Niederſtr. 12. Kgl. Regierungsbau=
Dteiſter Friedrich Wilhelm Carl Müller zu Hannover, und
Amanda Anna Emilie Baſting, Herdweg 59.
Eheſchließungen. Am 22. Juni: Lagerhalter Konrad
Pfeiff, Niederſtr. 25, und Eliſabetha Götz, Arheilger=
ſtraße
94. Monteur Rudolf Guſtav Mack zu Frankfurt
M., und Margareta Adam, Kiesbergſtr. 12. Hilfs=
rbeiter
Karl Robert Chriſtian Philipp Irle, Franken=
ſeinſtr
. 46, und Maria Dillmann, Ludwigshöhſtr. 37.
Am 3. Juli: Betriebsingenieur Heinrich Hermann
Schminke zu Biskupitz, (Oberſchleſien) und Frieda Jo=
anna
Duesberg, Herdweg 41. Am 4.: Kunſtmaler Wil=
elm
Carl Preetorius, Hermannſtr. 45, und Emma Pau=
line
Martha Chales de Beaulieu, Hermannſtr. 16.
Geſtorbene. Am 22. Juni: Paul Oswald Triebel,
Sohn des Fabrikheizers, 6 J., ev., Frankenſteinſtr. 49. Am
Juli: dem Vizewachtmeiſter Carl Auguſt Gruhn,
Karlſtr. 65, ein totgeborenes Mädchen.

Kirchliche Anzeigen.

Evangeliſche Gemeinden.
5. Sonntag nach Trinitatis, den 7. Juli 1912
Hoſkirche: Vormittags um 10 Uhr: Hauptgottes=
dienſt
. Mittwoch, den 10. Juli, abends um 6 Uhr:
Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Kleberger.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Velte.
Stadtkapelle: Vorm. um 9½ Uhr: Pfarrer Velte.
Feier des heil. Abendmahls mit unmittelbar voraus=
gehender
Vorbereitung. Vorm. um 11 Uhr: Kinder=
gottesdienſt
. Pfarrer Kleberger. Nachmittags 6 Uhr:
Pfarrer Vogel.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
7. Juli, vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Schloßbezirk. Pfarrer D. Dr. Diehl.
Im Feierabend (Stiftſtraße 51): Sonntag, den
7. Juli, vormittags um 8½ Uhr: Chriſtenlehre für den
Oſt bezirk (Knaben). Pfarrer Vogel.
Militärgemeinde: (Stadtkirche): Vormittags 8 Uhr:
Diviſionspfarrer Liedtke. Vormittags um 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt, Steinſtr. 24 (Muſikſaal).
Johanneskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Marx
(Einführung durch Dekan Schneider). Vorm. um
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Widmann. Feier des heil. Abendmahls mit Vor=
bereitung
. Anmeldung von ½10 Uhr an in der Sakriſtei.
Vorm. 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt für den Weſt=
bezirk
. Pfarrer D. Waitz. Nachm. um 4 Uhr: Bibel=
ſtunde
im Martinsſtift. Pfarrer Schneider.
Eliſabethenſtiſt: Samstag, den 6. Juli, abends um
8 Uhr: Beichte. Sonntag, den 7. Juli, vorm. um
10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit heil. Abendmahl. Pfarrer
Stein. Vorm. 11½ Uhr: Kindergottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottesdienſt. Pfarraſſiſtent Flöel. Feier des hl.
Abendmahls mit vorhergehender Beichte.
Pauluskirche: Vormittags um 8½ Uhr: Chriſtenlehre.
Pfarraſſiſtent Herpel. Vorm. um 10 Uhr: Haupt=
gottesdienſt
. Pfarraſſiſtent Herpel. Vormittags um
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarraſſiſtent Herpel.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 7. Juli,
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Nach=
mittags
um 4 Uhr: Bibelſtunde. Reiſeprediger Schmid=
Mannheim. Abends um 8 Uhr: Jahresfeſt des
Hoffnungsbundes. Dienstag, den 9. Juli, abends um
8½ Uhr: Blaukreuzſtunde. Mittwoch, den 10. Juli,
nachmittags von 23 Uhr: Hoffnungsbund für Knaben.
Von 3 bis 4 Uhr: Hoffnungsbund für Mädchen.
Abends um 8½ Uhr: Uebung des gemiſchten Chors.
Donnerstag, den 11. Jnli, abends um 8½ Uhr: Bibel=
ſtunde
. Freitag, den 12. Juli, abends um 8½ Uhr:
Bibelbeſprechſtunde für Männer und Jünglinge. Sams=
tag
, den 13. Juli, abends um 9 Uhr: Verſammlung für
Beamte der Poſt, Eiſenbahn, Polizei, Gendarmerie u. dgl.
Zweig der Stadtmiſſion (Beſſungerſtr. 88,
Hinterbau): Sonntag, den 7. Juli, vorm. um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. Nachm. 3 Uhr: Jugendbund für
Jünglinge, nachm. 4½ Uhr: Jugendbund für Jungfrauen.
Freitag, den 12. Juli, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.

Gottesdienſt der Aenapoſtoliſchen Gemeinde (Neue Nieder=
ſtraße
13): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. Mitt=
woch
, abends um 8½ Uhr.

Gemeinde gläubig getauſter Chriſten (Baptiſten), Mauer=
ſtraße
17: Sonntag, vormittags ½10 Uhr: Predigt.
Prediger Höpfner. Um ½11 Uhr: Sonntagsſchule.
Nachmittags um 4 Uhr: Predigt und Abendmahl. Pre=
diger
Höpfner. Abends um 6 Uhr: Jugendverein.
Montag, den 8. Juli, abends um 8½ Uhr: Geſang=
verein
. Mittwoch, den 10. Juli, abends um 8½ Uhr:
Gebetsverſammlung. Freitag, den 12. Juli, abends
im 8½ Uhr: Sonntagsſchullehrer=Vorbereitung.

Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 6. Juli, nachmit=
tags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
6. Sonntag nach Pfingſten, den 7. Juli 1912
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. Um 7 Uhr: Aus=
teilung
der hl. Kommunion. Um 8 Uhr: Militärgottes=
dienſt
mit Predigt. Um ½10 Uhr: Hochamt mit
Predigt. Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt.
Nachm. um 3 Uhr: Roſenkranz=Bruderſchaftsandacht mit
Predigt und Prozeſſion.
Kapelle der Warmherzigen Schweſtern: Sonntag, vormit=
tags
um ½7 Uhr: hl. Meſſe. Nachmittags um 4 Uhr:
Verſammlung im Mädchenheim. Um 6 Uhr: Aloyſia=
niſche
Andacht.

Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe. Montag, nachm. um 4 Uhr:
Sakramentaliſche Betſtunde.
Kapelle zu Nieder=Ramſtadt: Sonntag, den 7. Juli,
vormittags um 9 Uhr: hl. Meſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 6. Juli, nach=
mittags
um ½ 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
heit
zur heil. Beichte.
Sonntag, den 7. Juli 1912
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. Um 8 Uhr: heil. Meſſe
mit Predigt. Um ½10 Uhr: Hochamt und Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Andacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
6. Juli, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
6. Sonntag nach Pfingſten, den 7. Juli 1912
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. Um ½9 Uhr: Amt mit
Predigt. Nachm. um ½3 Uhr: Herz=Jeſu=Andacht.
Bibliothek (Herdweg 28): Dienstag, nachmittags von
67 Uhr.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 6. Juli, nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
6. Sonntag nach Pfingſten, den 7. Juli 1912
Vormittags um ½6 Uhr: Beichtgelegenheit. Um
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. Um
¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. Nachmittags um
½2 Uhr: Chriſtenlehre. Um 2 Uhr: Andacht. Um
5 Uhr: Aloyſianiſche Andacht. Werktags, vormittags
m ¼7 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: 6. Sonntag nach Pfingſten,
den 7. Juli, vorm. um 7 Uhr: Beichte. Um ½ 8 Uhr:
Amt und Predigt. Nachmittags um 4 Uhr: Andacht.

Getaufte, Getraute und Beerdigte.

Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 30. Juni: Dem Bäckermeiſter
Philipp Hartmann S. Philipp; geb. 27. Mai. Dem
Fabrikarbeiter Philipp Schnur T. Wilhelmine, geb. 27.
Dezember 1911. Ein unehel. Sohn Anton, geb. 4. Jan.
29. Juni: Dem Taglöhner Heinrich Schleuning S. Heinrich
Wilhelm, geb. 2. März.
Johannesgemeinde: 30. Juni: Dem Schneider
Ludwig Walz S. Ludwig, geb. 29. Mai. Dem Wirt
Ludwig Weber S. Karl Jacob geb. 16. Juni. Dem
Dreher Chriſtian Kögel T. Luiſe Eliſabeth Margarete,
geb. 26. Mai.
Martinsgemeinde: 30. Juni: Dem Kamm=
macher
Wilhelm Arnold S. Johann Georg, geb. 25. Mai.
Dem Bäckermeiſter Peter Vogel S. Jakob, geb. 13. Junj.
27. Juni: Dem Fabrikarbeiter Philipp Grieſer S. Wilhelm,
geb. 30. April. 30. Juni: Dem Faktor Paul Hahl T.
Gertrud Wilhelmine, geb. 9. April.: Dem Metalldreher
Jacob Karl Lenges T. Anna Marie, geb. 19. Juni.
3. Juli: Dem Emailarbeiter Ludwig Karl Rühl S. Alois,
geb. 7. Juni. Dem Maurer Leonhard Adam Heiland
T. Eliſe Chriſtiane, geb. 8. Juni. Dem Dachdecker Georg
Möſer S. Georg, geb. 12. Juni.
Petrusgemeinde: 30. Juni: Ein unehelicher Sohn
Georg Karl, geb. 7. April.
Paulusgemeinde: 30. Juni: Dem Bankbeamten
Hugo Wilhelm Jacob Ploch S. Karl Heinrich Wilhelm,
geb. 7. Mai. Dem Schreiner Wilhelm Meurer S. Georg,
geb. 7. Juni. 2. Juli: Dem Hufſchmiedemeiſter Auguſt
Reinicke S. Auguſt Ludwig Georg Peter, geb. 2. Juni.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 1. Juli: Kaufmann Friedrich
Auguſt Schmacheit zu Offenbach und Marie Bourboom.
29. Juni: Krankenkaſſebeamter Heinrich Petri und Marie
Helene Martin Pedell Peter Konrad Reidel und Karo=
line
Will. 4. Juli: Architekt Wilhelm Gaubatz in Nied
a. M. und Maria Eliſabetha Heiland.
Johannesgemeinde: 29. Juni: Schneider Georg
Kadel und Eva Schröder von hier. 2. Juli: Bäcker=
meiſter
Adam Heß I., Witwer zu Lampertheim, und
Luiſe Stengel von hier.
Martinsgemeinde: 29. Juni: Kaſſengehilfe
Friedrich Knörzer und Antonie Günther. Kaufmann
Karl Chriſtian Kottler und Dina Brückmann.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Johannesgemeinde: 29. Juni: Kaufmann Fritz
Chelius, 49 J., ſtarb 27. Juni.
Martinsgemeinde: 2. Juli: Chriſtine Hettinger,
geb. Hegemann, Ehefrau des Reſtaurateurs, 67 J., ſtarb
30. Junt.
Petrusgemeinde: 28. Juni: Guſtav Stadler,
M., ſtarb 25. Juni.

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36 157.

Samstag, 6. Juli.

1912.

Zweite Kammer der Stände.

35. Sitzung.
St. Darmſtadt, 5. Juli.
Am Regierungstiſche: Finanzminiſter Braun Exz.,
Miniſter des Innern von Hombergk zu Vach Exz.,
Geheimer Staatsrat Krug von Nidda, Geheimeräte
Dr. Becker, Dr. Beſt, Süffert, Legationsrat Dr.
Neidhart, Geh. Oberfinanzräte Seip, Dr. Rohde,
Oberfinanzrat Balſer, Finanzrat Ulrich.
Präſident Köhler eröffnet die Sitzung um 9,20
Uhr. Das Haus tritt alsbald in die Tagesordnung ein
und beginnt mit der Beratung der Regierungsvorlage,
den Geſetzentwurf über
die Tilgung der Staatsſchuld
betreffend.
Finanzminiſter Braun Exz.
führt aus: Nach dem Entwurf des Tilgungsgeſetzes ſollen
gemäß Kap. 116a des Hauptvoranſchlags für 1912 aus
den Eiſenbahneinnahmen jährlich bis zu 1½ Millionen
Mark der ordentlichen Staatsausgaben gedeckt werden,
und zwar ſollen dem Ausgleichs= und Tilgungsfonds,
d. h. den Eiſenbahnüberſchüſſen, 1,1 Millionen zum Aus=
gleich
des Hauptvoranſchlags und 400000 Mark zur Er=
höhung
der Bezüge der Beamten uſw. entnommen wer=
den
. Dieſe 400000 Mark ſind in den 460000 Mark ent=
halten
, die als erſter Deckungspoſten unter Ord.=Nr. 13
der Zuſammenſtellung auf S. 26 der Druckſ. Nr. 155 auf=
geführt
ſind. Damit ſtellt ſich zunächſt abgeſehen von
den in Betracht kommenden Zahlen der Zuſammen=
hang
zwiſchen dem Beſoldungsgeſetz und dem Tilgungs=
geſetz
her. Die in dem letztgenannten Geſetzentwurf von
der Regierung gemachten und vom Ausſchuß grundſätz=
lich
als richtig anerkannten Vorſchläge werden aber durch
die Ausſchußanträge in folgenden Punkten geändert:
1. Als Tilgungsſätze wurden für die Eiſenbahnſchuld
von der Regierung vorgeſehen Prozent. Der Aus=
ſchuß
ſchlägt ½ Prozent vor, entſprechend einer Anreg=
ung
, die ich ſelbſt in den Verhandlungen unter Hinweis
auf das ſogen. Ludwigsbahngeſetz von 1896 gegeben
hatte. Die bereits aufgenommene ſonſtige, d. h. nicht=
werbende
Schuld will die Regierung mit 1 Prozent ge=
tilgt
wiſſen, der Ausſchuß kaum mit der Hälfte dieſes Be=
trags
, d. h. mit nur ¾ Prozent, was uns denn doch zu
wenig ſcheint. Ebenſo ſind bei der künftig neu aufzuneh=
umenden
Schuld die Tilgungsſätze ſtark herabgeſetzt,
worüber ſich aber eventl. ebenfalls reden ließe. Es ſoll
gemindert werden bei der werbenden Schuld insbeſon=

Samstag
ſprechend dem Reichsſatz urſprünglich vorgeſchlagenen 1,9
Prozent auf 1 Prozent, und bei der nichtwerbenden Schuld
von den gleichfalls nach dem Reichsſatz vorgeſchlagenen
3 Prozent auf 2 Prozent.
2. Der Zuſchuß des Ausgleichs= und Tilgungsfonds
zu den ordentlichen Staatsausgaben wird gegenüber der
Regierungsvorlage um 500000 Mark, alſo von 1500000
Mark auf 2000000 Mark erhöht, desgleichen der Höchſt=
beſtand
des Fonds von 6 Millionen auf 8 Millionen.
3. Die Regierungsvorlage verfügt über die Eiſen=
bahneinnahmen
, die dem Ausgleichs= und Tilgungsfonds
über den etwa erreichten Höchſtbeſtand hinaus zufließen
können, zur außerordentlichen Schuldentilgung. Der Aus=
ſchuß
ſchlägt vor, dieſe Einnahmen auch zur Deckung von
Ausgaben, und zwar der Vermögensrechnung, zu ver=
wenden
. Auch darüber läßt ſich reden, da im Effekt damit
das gleiche erreicht wird, wie mit einer Schuldentilgung.
4. Die Regierungsvorlage rechnete mit dem Inkraft=
treten
des Tilgungsſatzes am 1. April 1912. Der Ausſchuß
beantragt: einmal das Tilgungsgeſetz erſt mit dem Etats=
jahr
1913 in Kraſt zu ſetzen und zweitens, die Tilgungs=
ſumme
aus den Eiſenbahneinnahmen, nach einer Anreg=
ung
des Herrn Abg. Weber, um folgende Beträge zu kür=
zen
: 1913 um 500 000 Mark 1914 um 400 000 Mark, 1915
um 300 000 Mark, 1916 um 200 000 Mark, 1917 um 100 600
Mark. Auch dieſer Punkt hat bei den bedingten Regier=
ungserklärungen
im Ausſchuß eine Rolle geſpielt. End=
lich
iſt aber hierbei von großer Wichtigkeit der weitere
Ausſchußantrag, wonach die Tilgungsſumme durch dieſe
Abſtriche nicht unter die Beträge herunterſinken ſoll, die
aus Eiſenbahn=Einnahmen nach dem Ludwigsbahn=
geſetz
von 1896 und aus erſparten Zinſen in den genann=
ten
Jahren zu tilgen ſein würden.
Die Beträge, die danach weniger zur Tilgung ver=
wendet
werden, ſollen dem Reſtefonds zufließen und dort
zur teilweiſen Deckung des Mehraufwandes durch die Be=
ſoldungsvorlage
verwendet werden.
Redner gibt dann eine Gegenüberſtellung der Zahlen,
aus denen ſich die finanziellen Wirkungen der beiden Vor=
ſchläge
ergeben. Er fährt dann fort: Was iſt nun vom
Standpunkt der Regierung gegen die Vorſchläge des Fi=
nanzausſchuſſes
geltend zu machen?
4 Durch die Regierungsvorlage ſollte vor allem auch
die Tilgungsſumme aus der Eiſenbahn=Reineinnahme
des Großherzogtums angemeſſen erhöht werden. Ein
Tilgungsgeſetz nach den Vorſchlägen des Ausſchuſſes wird
in dieſer Hinſicht vorausſichtlich völlig verſagen. Die
durchſchnittliche Tilgungsſumme wird trotz der Klauſel

Schluſe des Artikels
den Beträgen bleiben, die nach dem bisherigen Tilgungs=
modus
, insbeſondere auch nach den Notgeſetzen für 1911
und 1912 zu verwenden waren. Dies ergibt ſich aus Fol=
gendem
: Die durchſchnittliche jährliche Tilgungsſumme
aus der Eiſenbahn=Reineinnahme mit jährlich ½ Proz.
war, wie erwähnt, auf 1 400000 Mark angeſchlagen. Durch
die Abſtriche an der Tilgung wird die Tilgung nach dem
vorhin Geſagten um 497650 Mark oder rund 500 000 Mark
herabgemindert. Setzt man dieſen Betrag von jener
Summe von 1 400 000 Mark ab, ſo erhält man als durch=
ſchnittliche
Tilgungsſumme aus den Eiſenbahnüberſchüſ=
ſen
900000 Mark im Jahr. Die Tilgungsſumme nach dem
Ludwigsbahngeſetz beträgt aber, wie gleichfalls ſchon
hervorgehoben, jetzt ſchon rund 1077000 Mark, diejenige
nach dem Notgeſetz für 1912 rund 1 330 000 Mark, während
nach dem weiteren Vorſchlag des Finanzausſchuſſes zum
Tilgungsgeſetz mindeſtens dieſer Betrag zu tilgen wäre.
Daß ſich alſo, wie beabſichtigt, die Tilgungsſumme er=
höhen
könnte, iſt ſo gut wie ausgeſchloſſen.
2. Der Ausgleichs= und Tilgungsfonds wird um er=
hebliche
Beträge geſchwächt, trotzdem er ſtärkere Laſten zu
übernehmen hat. Dazu iſt noch Folgendes zu bemerken:
Es wurde bereits darauf hingewieſen, daß das Tilgungs=
geſetz
nach der Regierungsvorlage bereits mit dem 1. April
1912 in Kraft treten ſollte und daß dann die Eiſenbahn=
Reineinnahme des Etatsjahres 1912 nach Deckung des
Tilgungsaufwandes mit ihrem vollen Betrage dem Aus=
gleichs
= und Tilgungsfonds zugefloſſen wäre. Nach den
Vorſchlägen des Finanzausſchuſſes würde dies nicht mehr
geſchehen können. Der Fonds würde dann mit einem
Beſtand von kaum mehr als 4000 000 Mark, die ihm aus
dem beſtehenden Ausgleichsfonds zugewieſen werden, in
eine vorausſichtlich nicht mehr allzu ferne und in ihrer
Dauer nicht zu überſehende Periode des wirtſchaftlichen
Niederganges eintreten. Wird nun nach den Beſchlüſſen
des Finanzausſchuſſes der Zuſchuß des Fonds an den
ordentlichen Staatshaushalt von 1500000 Mark gleich=
zeitig
um 500 000 Mark erhöht, ſo iſt zu befürchten, daß
ſeine Beſtände ſchon in den nächſten Jahren erſchöpft wer=
den
und daß dann in anderer Weiſe, das heißt durch
Steuererhöhung, raſcher und kräftiger für etwaige Aus=
fälle
in den Eiſenbahneinnahmen geſorgt werden muß.
Das gilt noch mehr, wenn der Fonds demnächſt auch noch
einen Teil derjenigen Laſten übernehmen ſoll, die durch
die organiſche Reviſion der Beſoldungsordnung entſtehen.
Solchen Sorgen muß auf alle Fälle rechtzeitig begegnet
werden. Die Möglichkeit einer Vorſorge bietet ſich eben,
wenn die Etatsüberſchüſſe des Jahres 1912, die zum ganz

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[ ][  ][ ]

überwiegenden Teil aus der Eiſenbahn =Reineinnahme
herrühren, nicht für andere Zwecke verbraucht, ſondern
dem Ausgleichs= und Tilgungsfonds zugewieſen werden.
Es darf dann bei einem über anderthalb Millionen ſtär=
keren
Beſtand des Fonds erwartet werden daß er auch in
kommenden Jahren mit ſtark fallenden Eiſenbahneinnah=
men
ſeiner Aufgabe gerecht wird, an den ordentlichen
Staatshaushalt einen nach oben feſt begrenzten Zuſchuß
zu leiſten.
Angeſichts dieſer Sachlage glauben wir an
Stelle der Vorſchläge des Finanzaus=
ſchuſſes
verlangen zu ſollen:
1. Es müßte in Artikel 1 Abſatz 2 Ziffer 2 der Tilg=
ungsſatz
von 1 Proz. bei der bereits beſtehenden Staats=
ſchuld
für andere als Eiſenbahnzwecke wieder hergeſtellt
werden.
2. Der Etatsüberſchuß von 1912 mit 1 723858 Mark
müßte dem Ausgleichs= und Tilgungsfonds und nicht
dem Reſtefonds zugeführt werden. Es müßte alſo der
letzte Satz des 1. Abſatzes von Art. 9 etwa wie folgt ge=
faßt
werden: Als erſte Einlage werden ihm (dem Aus=
gleichsfonds
) überwieſen: a) der Beſtand des in Artikel 8
genannten Ausgleichsfonds bei Abſchluß des Etatsjahres
1912, b) der Betrag, der nach den landſtändiſchen Be=
ſchlüſſen
zu Kapitel 116b des Hauptvoranſchlages der
Staatseinnahmen und=Ausgaben für 1912 an einen be=
ſonderen
Fonds zur Verfügung der geſetzgebenden Fak=
toren
abzuführen iſt.
3. Die Entnahme für den ordentlichen Staatshaus=
halt
aus dem Ausgleichs= und Tilgungsfonds dürfte in
Artikel 9 Abſatz 2 nicht auf 2000000 Mark, ſondern höch=
ſtens
auf 1750000 Mark erhöht werden.
4. Von dem Mehraufwand der Staatskaſſe von
465000 Mark der nach den Anträgen des Finanzaus=
ſchuſſes
für die Erhöhung der Lehrergehalte auf 15 Proz.
und durch den Wegfall des Anteils der Landgemeinden
an den Koſten der Aufbeſſerung der Lehrergehalte ent=
ſtehen
würde, blieben dann noch 465000 250000 Mark
215000 Mark ungedeckt. Werden hiervon weitere 50000
Mark aus den Einnahmen des Bades Nauheim beſtritten,
wie dies von der Regierung bedingungsweiſe in Aus=
ſicht
geſtellt worden war, ſo blieben noch 165000 Mark
anderweit zu beſchaffen. Für ſie hat die Regiernug wei=
tere
Mittel nicht verfügbar, und dies natürlich um ſo
weniger, wenn gar noch weitere Abſtriche an der Deckung,
zum Beiſpiel beim Stempel, erfolgen ſollten. Welche
Wege dann allein noch denkbar bleiben, wenn man keine
alsbaldige Steuererhöhung will, brauche ich wohl im Hin=
blick
auf die Ihnen bekannte Erklärung des Herrn Staats=
miniſters
vom 8. Juni und unſere letzte Erklärung nicht
nochmals zu ſagen.
Würde in gleichviel welcher Form auf die eben ſkiz=
zierten
Punkte eingegangen werden, ſo könnte wohl über
die Anträge des Ausſchuſſes im übrigen noch verhandelt
werden.
Abg. Dr. Oſann:
Die Fürſorge für die Regelung der Schuldentilgung
hat in neuerer Zeit feſte Geſtaltung ſowohl für das Reich,
wie auch für verſchiedene Bundesſtaaten angenommen.

Das Reich, das bis zum Jahre 1902 eine geſetliche plan=
mäßige
Schuldentilgung nicht kannte, und auch eine Tilg=
ung
ſeiner jährlich anwachſenden, großenteils für nicht=
werbende
Zwecke aufgenommene Schuld mangels erfor=
derlicher
Mittel nicht tilgen konnte, hat im Jahre 1906 den
Anfang mit einer geſetzlichen Tilgung gemacht. Die Tilg=
ung
ſollte vom Rechnungsjahre 1908 ab in Höhe von min=
deſtens
¾ Prozent jährlich erfolgen. Dieſe Tilgungs=
grundſätze
, die erſt im Rechnungsjahre 1909 zur Anwend=
ung
kommen konnten, wurden dann durch das Geſetz, be=
treffend
die Aenderung im Finanzweſen vom Juni 1909,
weſentlich verſchärft. Preußen hat bereits in dem Eiſen=
bahngarantiegeſetz
vom 27. März 1882 eine Schuldentilg=
ung
vorgeſehen. Dann iſt es aber weiter gegangen im
Jahre 1897 und 1903, indem es einen Normaltilgungs=
grundſatz
von ½ Prozent der Schuld aufrecht erhielt,
einen Ausgleichsfonds bis zur Höhe von 200 Millionen
Mark ſchuf, und den darüber hinausgehenden Betrag zur
weiteren Tilgung von Staatsſchulden zur Verwendung
brachte. Durch Beſchlüſſe mit den geſetzgebenden Körpern
in Preußen vom 11. April 1910 wurden aber dieſe Tilgun=
gen
noch weiter erhöht. Bayern hat ſich durch ſein Geſetz
vom 13. Auguſt 1910 ebenfalls auf eine geſetzliche Tilgung
feſtgelegt. Auch hier iſt ein Ausgleichsfonds in Höhe von
20 Millionen Mk.; der Mehrbetrag über die 20 Millionen
wird zur Tilgung verwandt.
Sachſen ging im Jahre 1889 mit der Tilgung vor.
Württemberg im Jahre 1903. Ueberall die Erkenntnis
einer nötigen Schuldentilgung, die auf geſetzlicher Baſis
beruht, und die in all den Staaten zu einer ſoliden
Finanzunterlage für dringend erforderlich erachtet wor=
den
iſt. Man kann uns in Heſſen zwar nicht den Vorwurf
machen, daß wir an Schuldentilgung überhaupt nicht ge=
dacht
hätten. Wir haben eine ſolche in dem Geſetz vom
Fahre 1886, die aber nur auf eine beſtimmte Summe von
600000 Mark beſchränkt iſt und die ſich deshalb auch nur
auf den damaligen Schuldenſtand beziehen konnte. Die
völlig freie Tilgung ohne geſetzliche Bindung hat noch
überall, wo ſie beſtand, zu einer Vernachläſſigung der Til=
gung
geführt, und es iſt deshalb in all den angeführten
Staaten die Feſtſetzung eines beſtimmten Tilgungspro=
zentes
eingeführt worden. So wird wohl auch in der
Zweiten Kammer nicht der geringſte Widerſpruch gegen
die Notwendigkeit der Schuldentilgung erhoben werden;
es wird nur darüber geſtritten werden können, ob wir
eine gegenüber dem Geſetz vom Jahre 1896 erhöhte Tilg=
ung
zur Zeit ausführen können, oder ob ſie wiederum zu
verſchieben ſein wird. Ich möchte glauben, daß die Re=
gierung
auf dem Standpunkte ſteht, daß die Schulden=
tilgung
ſogar in erſter Linie vor der Beamtenbeſoldung
geſetzlich in Kraft zu treten hat. Wir haben Beamten=
beſoldungen
und Schuldentilgung zuſammen erledigt. Bei
der Frage der Schuldentilgung kann auch der Umſtand
nicht ausſchlaggebend ſein, daß die Beamtenbeſoldungs=
vorlage
nur als ein Proviſorium für das Jahr 1912 in
Kraft tritt. Jetzt, in den Jahren 1911 und 1912, haben
wir entſchieden Mittel auch für die Schuldentilgung zur
Verfügung, denn in den beiden Notgeſetzen über die
Schuldentilgung von 1911 und 1912 haben wir ja auch

dieſe Mitel der Reglerung bewillgt, und was im Zahte
1911 und 1912 feſtgelegt werden konnte, das muß auch
durch eine allgemeine geſetzliche Vorſchrift wenigſtens
hinſichtlich der Verpflichtung feſtgelegt werden. Aller=
dings
nicht in den Notgeſetzen der beiden letzten Jahre,
weil auch bei den Sätzen der Schuldentilgung Vorſicht
dringend am Platze iſt.
Ein Vorzug des Geſetzes ſei von vorneherein hervor=
gehoben
, der auch geeignet erſcheint, die Gegner einer
ſtarren Verpflichtung zur Schuldentilgung verſöhnlicher
zu ſtimmen. Es iſt eine Milderung in dem Geſetze für
den Fall vorgeſehen, daß die Einnahmen aus den Eiſen=
bahnen
den Betrag von 3 Millionen Mark Reineinnahme
nicht erreichen; dann ſoll die Tilgung nicht in der geſetz=
mäßigen
Höhe erfolgen, ſondern reduziert im Verhältnis
zu den Mindereinnahmen, um nicht auf die Steuerkraft
der Bevölkerung für die Schuldentilgung zurückgreifen zu
müſſen. Dies entſpricht überdies ja auch dem Prinzip
des Geſetzes, die Schuldentilgung lediglich aus den
Eiſenbahneinnahmen zu beſtreiten. Um ja aber auch für
die nächſten Jahre eine Steuererhöhung zu vermeiden,
ſind die Uebergangsbeſtimmungen getroffen, daß die
Schuldentilgung in den Jahren 1913 um 400000 Mark,
und in den folgenden Jahren bis 1917 um je 100000 Mk.
von den 400000 Mark abgeſtrichen werden ſollen. Wir
haben die Prozentſätze der Schuldentilgung, wie ſie die
Regierungsvorlage vorſchlug, ermäßigt; bei den Eiſen=
bahnſchulden
von ¾ Prozent auf ½ Prozent; bei den bis
zum 1. April 1913 begebenen Schulden von 1 Prozent auf.
¾ Prozent. Wir ſind äußerlich damit auf den Boden der
früheren Tilgung des Jahres 1896 getreten. Damals
600 000 Mark Tilgung bei einer Schuld von etwa 180 Mil=
lionen
; und wir glauben dieſen Standpunkt auch jetzt noch
beibehalten zu können. In dem Berichte iſt auseinanker=
geſetzt
, aus welchen einzelnen Beträgen ſich eine Eiſen=
bahnſchuld
zuſammenſetzt, wie einzelne Werte eigentlich
einer Abſchreibung nicht bedürfen, andere wieder eine
Abſchreibung, wieder andere eine ſtarke Abſchreibung er=
fordern
.
Da in unſeren Eiſenbahnſchulden von etwa 360 Mil=
lionen
Mark der Kaufpreis der Heſſiſchen Ludwigsbahn
mit 197 Millionen ſteckt, und damit ein Wertobjekt ge=
geben
iſt, das doch nicht verloren geht, ſo konnte man zu
dem Satze von ½ Prozent, unter Berückſichtigung der
theoretiſchen Grundſätze, die ich vorhin angegeben habe,
ſeine Zuſtimmung noch geben. Ich könnte mir eher den=
ken
, daß man auf eine ſtärkere Tilgung der Eiſenbahn=
ſchuld
beſtehen könnte, denn dieſe wächſt unaufhaltſam.
Für die andere Schuld iſt es nicht von ausſchlaggebender
Bedeutung, ob ſie in 52 oder in 66 Jahren getilgt wird.
Aber auch die weitere Herabſetzung der Tilgungsquote
der Schulden, welche nach dem 1. April 1913 begeben wer=
den
, für die werbenden Schulden mit 1,9 Prozent, für
die nichtwerbenden mit 3 Prozent, von der Regierung
vorgeſchlagen, ſind von uns auf 1 bezw. 2 Prozent her=
abgeſetzt
worden. Sicherlich liegt ja in dem hohen Pro=
zentſatz
von 1,9 und 3 Prozent ein erzieheriſches Moment.
Wer ſo hohe Amortiſationsquoten zu tilgen verpflichtet
iſt, der erwägt die Aufnahme von Schulden ganz beſon=

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ders gewiſſenhaft. Er hat nicht allein für eine Aprozentige
Verzinſung Sorge zu tragen, ſondern zu dieſer tritt noch
1,9 oder 3 Prozent Tilgung hinzu, und dieſe müſſen aus
der allgemeinen Staatsverwaltung beſtritten werden.
Allein das erzieheriſche Moment, das zu hohen Sätzen
führt, konnte nicht ausſchlaggebend ſein, wenn zugleich die
Leiſtungsfähigkeit des Staates entſcheidend in Frage kam.
Zum Schluſſe ſei aber nochmals nachdrücklich auf die Not=
wendigkeit
geſetzlicher Schuldentilgung hingewieſen, deren
endliche Ordnung nunmehr auch bei uns in Heſſen erfol=
gen
wird. Uns ſind alle Staaten unſeres Reiches voran=
gegangen
. Nur Bayern iſt verhältnismäßig zögernd ge=
weſen
. Darin erblicken wir den großen Vorteil des Til=
gungsgeſetzes
. Geſetzliche Verpflichtung, Schulden, die
aufgenommen werden, auch abzutragen, damit aber auch
das ſtete Voraugentreten der Tatſache, daß mit erheblich
größeren Mitteln als ſeither die Regulierung der Schul=
den
ſtattfinden kann. Wir haben die Mißwirtſchaft in
dem Reiche geſehen, und damals iſt insbeſondere auch bei
der rapid geſunkenen Eiſenbahneinnahme des Jahres
1908 in Heſſen das finanzpolitiſche Gewiſſen nach Schul=
dentilgung
erwacht. In einem Rahmen, der wahrlich
nicht allzu drückend empfunden werden kann, haben wir
hier von dem Finanzausſchuſſe die Schuldentilgung vor=
geſchlagen
. Sie mag eine nicht mehr populäre Maßregel
ſein, weil ſie doch den anderen ſtaatlichen Aufgaben Mit=
tel
entzieht. Allein das kann nicht ausſchlaggebend dafür
ſein, daß der verantwortliche Politiker ſich von ſolchen
Problemen abwendet, die die Bevölkerung nicht ſehr be=
geiſtern
; er hat die Verpflichtung, die finanzielle Unter=
lage
der ſtaatlichen Dinge ſicherzuſtellen, damit dort auf
feſt gegründeten Unterlagen die ſtaatliche Entwicklung
ihren Fortgang nehmen kannt

Abg. Molthan:

Der Abg. Oſann hätte ſeine Bemerkung über die In=
tereſſeloſigkeit
auf den Tribünen gegenüber der geſtrigen
Vorlage auch auf das Haus ſelbſt ausdehnen können, das
in der erſten Stunde erſchreckend leer war. Der Auffaſ=
ſung
des Geh. Rats Kirchhoff, daß Heſſen keine Eiſen=
bahnſchulden
zu tilgen brauche können wir uns nicht an=
ſchließen
. Wir erachten die Schuldentilgung für notwen=
dig
. Es geht nicht, daß wir Steuermittel zur Tilgung der
Schulden heranziehen. Darum haben wir eine niedrigere
Tilgungsquote eingeſetzt, die wir für ausreichend er=
achten
. Man könnte ja in ſpäteren Jahren, wenn die Fi=
nanzen
Heſſens ſich gebeſſert haben, vielleicht auf dem
Wege einer Novelle die Tilgungsſätze erhöhen. Jeden=
falls
müſſen wir zu einer Einigung kommen und dürfen
daran die wichtigen Vorlagen nicht ſcheitern laſſen.

Abg. Brauer

gibt namens ſeiner Partei folgende Erklärung ab: Im
Finanzausſchuſſe iſt bei den entſcheidenden Beratungen
füber den Geſetzentwurf, die Tilgung der Staatsſchuld be=
treffend
, in Uebereinſtimmung mit der Großh Staats=
tregierung
einſtimmig beſchloſſen worden, die Tilgungs=
ſätze
für Eiſenbahnſchuld von ½ auf ½ Prozent herab=
zuſetzen
und für die übrige nichtwerbende Staatsſchuld
auf 1 Prozent zu belaſſen. Nachdem nunmehr die Mehr=
lheit
des Finanzausſchuſſes nachträglich, ohne die Re=
gierung
über ihre Stellung zu befragen,
den Tilgungsſatz von 1 Prozent auf ¾ Prozent herab=
geſetzt
hat und hierdurch den für das Jahr 1912 im Vor=
anſchlag
vorgeſehenen und durch Notgeſetz geregelten Til=
gungsbetrag
um rund 150 000 Mark herabgeſetzt hat, ſind
wir nicht in der Lage, dieſem Mehrheits=
gantrage
zuzuſtimmen. Nach der Erklärung der
Großh. Regierung vom 2. Juli und nach den heutigen
Darlegungen hält die Großh. Regierung dieſe Maßnahme
nnicht für angängig. Auch wir ſind der Anſicht, daß ein
weiteres Aufbauen dauernder regelmäßiger Ausgaben auf
die in einer Hochkonjunktur erzielten Eiſenbahnüberſchüſſe
ein für die heſiſchen Steuerzahler ſo gefährliches finanz=
politiſches
Unternehmen iſt, daß die Fraktion des Bauern=
bundes
es einſtimmig ablehnt, eine weitere Ab=
ſchwächung
der Schuldentilgung mitzumachen.

Abg. Korell=Angenrod verleidigt dieſe Erklärung
und polemiſiert des längeren gegen den Abg. Oſann. Er
bittet dringend, für den Antrag des Bauernbundes ein=
zutreten
.
Abg. Ulrich ſtellt dem Vorredner gegenüber feſt,
daß von einem Umfall ſeinerſeits nicht die Rede ſein
könne. Er habe ſchon früher erklärt, im Finanzausſchuß,
daß ihm die Sätze der Regierung die richtigen zu ſein
ſcheinen. Uns iſt die Hauptſache die geſetzliche Feſtlegung
der Schuldentilgung. An der herabgeſetzten Quote
kann man einen ſo wichtigen Geſetzentwurf nicht
ſcheitern laſſen. Ich werde alſo in erſter Linie
für die Sätze der Regierungsvorſchläge ſtimmen. Dabei
halte ich eine Herabſetzung der Tilgungsſätze nicht für
ängſtlich.
Damit ſchließt die Generaldebatte. Es folgt Ab=
ſtimmung
.
Das Schuldentilgungsgeſetz wird nach den Anträgen
des Ausſchuſſes mit Mehrheit angenommen.
Debatteloſe Erledigung durch Annahme der Aus=
ſchußanträge
erfahren: Regierungsvorlage, Verkauf
eines Geländeſtreifens des Großherzog=
tum
=Landeseigentum an die Stadt Groß=
Umſtadt betreffend. Regierungsvorlage, Verkauf
des fiskaliſchen Hofgutes NeuUlrichſtein
betreffend. Mandat des Abg. Joutz betreffend!
Antrag der Abgeordneten v. Brentano und Genoſſen,
Ausdehnung des Geltungsbereichs der Ortstaxe
Offenbach-Frankfurt a. M. betreffend. An=
trag
der Abgeordneten Ulrich und Genoſſen, Verhaf=
tung
betreffend.
Zum Antrag der Abgeordneten Ulrich und Gen.,
die Gewerbeinſpektion
betreffend, macht Abg. Raab längere Ausführungen, in
denen er beſonders für den Ausbau der Beſtimmungen
zum Schutze der Bauarbeiter eintritt und ſcharf den Aus=
ſchußantrag
bekämpft.
Miniſterialrat Hölzinger (ſchwer verſtändlich)
widerſpricht der Behauptung, daß die heſſiſche Gewerbe=
Inſpektion nicht bei der Hand ſei. Es iſt unbeſtritten,
daß die heſſiſche Gewerbeinſpektion eine der beſtorgani=
ſierten
im ganzen Reiche iſt. Wenn die Zahl der Unfälle
ſich gemehrt hat, iſt das doch auch auf große Zunahme
der Induſtriebetriebe zurückzuführen.
Abg. Schönberger: An den meiſten Unfällen tra=
gen
die Arbeiter meiſt ſelbſt Schuld, weil ſie die beſtehen=
den
Vorſchriften und Vorſichtsmaßregeln nicht beachten.
Abg. Raab hat der Gewerbeinſpektion nicht den
Vorwurf machen wollen, daß ſie nicht bei der Hand ſei.
Die Gewerbeinſpektion kann einfach eine ganze Menge
Aufgaben nicht erfüllen, weil ihr die geſetzlichen Beſtim=
mungen
fehlen.
Abg. Henrich: Wenn der Ausſchußbericht nicht be=
friedigt
, liegt das nicht an dem Ausſchuß, ſondern daran,
daß dieſem kein ausreichendes Material zur Verfügung
geſtellt wurde Vielleicht empfiehlt ſich, falls eine Ver=
mehrung
des Perſonals nötig iſt, dieſe aus dem Arbeiter=
ſtand
zu wählen.
Der Ausſchußantrag, den Antrag Ulrich für
erledigt zu erklären, wird angenommen.
Nach der Pauſe gibt Abg. Brauer folgende
Proteſterklärung
des Bauernbundes gegen die geſtrige Abſtim=
mung
ab:
Bei der namentlichen Abſtimmung über den Antrag
der Abgeordneten Brauer und Dr. Weber wurde am
Schluſſe dieſer Abſtimmung ſowohl von Abgeordneten,
als auch den beiden Sekretären die Tatſache feſtgeſtellt,
daß dieſer Antrag mit 26 gegen 25 Stimmen zur An=
nahme
gelangt ſei Unter allgemeiner Unruhe des Hauſes
wurde der Abg. Schönberger daraufhin durch Mitglieder
der nationaliberalen Frakion darauf aufmerkſam ge=
macht
, daß durch ſeine Abſtimmung der Antrag der Mehr=
heit
des Ausſchuſſes zu Fall gebracht worden ſei. Die nun
unter ſich ſteigernder fortgeſetzter Unruhe mit Befremden
beobachteten weiteren unkontrollierbaren Verhandlungen

mit dem Abg. Schönberger hatten die Wirkung, daß dieſer
ſich nach langem Zögern entſchloß, die Erklärung abzu=
geben
, daß ſeine Abſtimmung auf einem Irrtum beruhe
und er nunmehr um Abänderung ſeines Volunns in das
Gegenteil nachſuche. Das Präſidium, das aus unbekann=
ten
Gründen mit Verkündigung des Ergebniſſes der Ab=
ſtimmung
bis dahin gezögert hatte, gab dieſem Erſuchen
Folge und kam nunmehr zu dem umgekehrten Ergebnis,
daß der Antrag Brauer-Dr. Weber abgelehnt ſei. Nach
Artikel 44 der landſtändiſchen Geſchäftsordnung iſt es
einem Abgeordneten nur geſtattet, ſeine Abſtimmung zu
motivieren, nicht ſolche zurückzunehmen oder nachträglich
abzuändern. Die Frage, ob ein Abgeordneter befugt ſei,
ſeine Abſtimmung nachträglich zu ändern, muß minde=
ſtens
als beſtritten gelten. Würde ſich eine derartige Gepflo=
genheit
einbürgern, ſo müßte ſie zu unabſehbaren Kon=
ſequenzen
und den bedenklichſten Machinationen führen.
Wir legen deshalb vorſorglich gegen dieſes Verfahren
bei der fragl. Abſtimmung Proteſt ein und beantragen:
Hohe Kammer wolle beſchließen, die Kommiſſion für Ab=
änderung
der Geſchäftsordnung ohne Verzug mit dieſer
landſtändiſchen Angelegenheit zu befaſſen und zu veran=
laſſen
, daß dem Plenum über das Ergebnis ihrer Berat=
ung
in der erſten Tagung der kommenden Woche Bericht
erſtattet werde.
Der Präſident teilt mit, daß die Kommiſſion
am nächſten Mittwoch zuſammentreten wird.
Nach kurzer Geſchäftsordnungsdebatte wird in der Berat=
ung
fortgefahren. Zum Antrag der Abgeordneten Singer,
Wiegand und Genoſſen, Beſchäftigung Arbeits=
loſer
betreffend, wird der Ausſchußantrag Erledigt=
erklärung
angenommen.
Zur Anfrage der Abgeordneten Dr. Oſann und Gen.,
die Dienſtzeit der Lokomotivführer betref=
fend
, verlieſt Geh. Oberfinanzrat Rohde eine Regie=
rungserklärung
, in der es am Schluſſe heißt:
Durch die beſtehenden Vorſchriften iſt ſchon jetzt aus=
reichend
dafür geſorgt, daß eine Ueberanſtrengung der
Beamten vermieden wird und daß ihre Wünſche nach
Dienſterleichterungen oder zweckmäßigerer Geſtaltung des
Dienſtes auf kürzeſtem Wege zur Kenntnis der verant=
wortlichen
Vorgeſetzten gelangen. Um zu entſcheiden, ob
darüber hinaus noch Anordnungen im Intereſſe der Be=
triebsbeamten
zu treffen ſind, ſchweben zwiſchen den
deutſchen Staatseiſenbahnverwaltungen Verhandlungen,
die der Präſident des Reichseiſenbahnamtes angeregt hat.
Erwägungen über weitere Maßnahmen, wie ſie von den
Herren Frageſtellern gewünſcht werden, finden hiernach
bereits ſtatt.
Auf Antrag des Abg. Dr. Oſann wird die Druck=
legung
und Vorlegung der Antwort beſchloſſen.
Eine Anzahl Poſitionen wird von der Tagesordnung
abgeſetzt, einige Vorſtellungen dem Antrag des Ausſchuſ=
ſes
gemäß für erledigt erklärt.
Zum Antrag der Abgeordneten Soherr und Gen.,
die Rauchplage in Bingen betr, führt Abg.
Soherr aus, man könnte mit der Ankwort der Regie=
rung
wohl zufrieden ſein, wenn deren Anordnungen auch
befolgt würden Bis jetzt habe die Rauchplage noch nicht
nachgelaſſen. Darin liege eine ernſte Gefahr für ganz
Heſſen, denn der Fremdenverkehr habe ſchon ſehr merklich
nachgelaſſen. Redner bittet, die Regierung möge im
Verein mit der preußiſchen die Frage nochmals prüfen
und Abhilfe ſchaffen. Abg. v. Brentano unter=
ſtützt
warm dieſe Forderung Die Gefahr ſei tatſächlich
ernſt und das ganze Vaterland habe Intereſſe daran,
denn der Rhein würde ſchon lange nicht mehr ſo beſucht.
wie früher.
Geh. Oberfinanzrat Dr. Rohde: Die Regierung
hat die Frage ernſthaft geprüft und die erforderlichen
Anregungen gegeben. Sie wird auch weiterhin der
Frage ihre Aufmerkſamkeit zuwenden. Der Ausſchuß=
antrag
wird dann angenommen.
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bis Mittwoch 10 Uhr vertagt.

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