Darmstädter Tagblatt 1912


29. Juni 1912

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Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.

Die heutige Nummer hat 48 Seiten.

Die deutſchefranzöſiſchen Beziehungen und
das Marokko=Abkommen.

Im Julihefte der Deutſchen Revue?) unterſucht
der bekannte Marokkopolitiker André Tardieu, welchen
Einfluß das Marokko=Abkommen auf die Geſtaltung der
deutſch=franzöſiſchen Beziehungen gehabt habe. Ein all=
gemeſines
Urteil über das Marokko=Abkommen ſelbſt
geht dieſer Unterſuchung voran. Dabei äußert Tardieu
die Anſicht, daß die Zukunft gegen den Vertrag vom
4. November 1911 weniger ſtreng ſein werde, als es die
Zeitgenoſſen waren: die deutſche Enttäuſchung habe
ihren Grund in der künſtlichen Aufregung vorhergegan=
gener
Jahre, und der franzöſiſche Schmerz über die
Abtretung am Kongo vergeſſe, in welch hohem Maße
dieſe Löſung durch die Italien, England und Spanien
gewährten Kompenſationen und durch die am Kongo
ſelbſt begangenen Fehler geboten geweſen wäre. Trotz=
dem
ſei es eine arge Verblendung, anzunehmen, daß
der Marokkovertrag die deutſch=franzöſiſchen Beziehun=
gen
merklich verändern könne. Dieſen Standpunkt be=
gründet
Tardie)t u. a. durch folgende Ausführungen
über den eigentlichen franzöſiſch=deutſchen Konflikt:
Der franzöſiſch=deutſche Konflikt iſt dem ma=
rokkaniſchen
vorausgegangen, und er überdauert ihn.
Dieſer Konflikt iſt eine Folge der im Jahre 1871 von
den deutſchen Waffen an der franzöſiſchen Nationalität
verübten Gewalttätigkeit. (!) Die beiden Länder haben
unter ſich einen Anlaß zu Schwierigkeiten beſeitiat Sie
haben aber nicht die Schwierigkeit, ich meine die Schwie=
rigkeit
nebeneinander zu keben in der Lage, die der
Frankfurter Vertrag geſchaffen hat, beſeitigt.
Eine Neuigkeit wird mit den vorſtehenden Aeuße=
rungen
Tardieus nicht kundgetan. Hat es doch in der
franzöſiſchen Preſſe während der letzten Zeit ebenſo we=
nig
wie früher an ganz ähnlichen Zeugniſſen nicht ge=
fehlt
, zu ſchweigen von ſonſtigen öffentlichen Beweiſen
der unveränderten Fortdauer der franzöſiſchen Revanche=
geſinnung
. Allein deſſen ungeachtet behält das Bekennt=
nis
Tardieus darum einen beſonderen Wert, weil es
von einem Politiker abgelegt wird, der der franzöſiſchen
Regierung ungemein nahe geſtanden hat. Eine unmit=
telbare
Gefahr für den Frieden bedeuten jedoch Frank=
reichs
Revanchegedanken auch vom Standpunkte Tar=

Das Neueſte vom Tage.

Das Luftſchiff Schwaben wurde geſtern in=
folge
einer Exploſion durch Brand zerſtört.
30 Perſonen wurden verletzt, darunter 7 ſchwer.
Der Magiſtratswahl=Ausſchuß der
Frankfurter Stadtverordneten= Ver=
ſammlung
beſchloß einſtimmig, für die Wahl des
Oberbürgermeiſters in Frankfurt a. M. Herrn Georg
Voigt, Oberbürgermeiſter in Barmen, in Vorſchlag
zu bringen.
Die Kieler Woche wurde im Kaiſerlichen Jachtklub
durch die vom Kaiſer perſönlich vorgenommene Ver=
teilung
der Preiſe und einen gemütlichen Herrenabend
beſchloſſen.
Ein deutſches Torpedoboot iſt bei dichtem
Nebel bei Grüſterort auf eine Düne aufgelaufen
und ſitzt dort feſt.
Der D=Zug 189 von Eiſenach nach Eger, der
um 6,10 Uhr in Weimar eintrifft, iſt bei Tröbsdorf
in eine Kolonne Streckenarbeiter hineingefahren.: Zwei
waren ſofort tot, einer iſt ſchwer verletzt.
Das Urteil im Prozeß gegen den Mörder
der Gräfin Trigona, den Leutnant Paterno,
lautet auf lebenslängliche Zwangsarbeit=und 10 Jahre
Einzelhaft, die härteſte Strafe, die das italieniſche
Strafgeſetzbuch kennt.
Der Prinz von Wales iſt in Paris eingetroffen
und wird ſich noch drei Monate in der franzöſiſchen
Hauptſtadt aufhalten.
Der vermißte engliſche Flieger Vallen=
tini
, den man bereits für verloren hielt, iſt nach
einer ſehr abenteuerlichen Fahrt durch dichten Nebel,
der über dem Kanal lag, auf Kap Grisnez gelandet.

*) Stuttgart, Deutſche Verlagsanſtalt.

dieus nicht. Tardieu iſt im Gegenteil der Meinung,
daß der Marokkovertrag bei der gegenwärtigen Lage
Deutſchland und Frankreich eine doppelte Sicherheit aus
folgenden Gründen gebracht habe:
Deutſchland muß anerkennen, daß Frankreich trotz
aller Entwickelung ſeiner diplomatiſchen Hilfsmittel und
Unabhängigkeit es ſeit 40 Jahren niemals angegriffen
oder herausgefordert (?) hat Frankreich muß aner=
kennen
, daß Deutſchland, wiewohl es von Herzen und
aus Tradition der Bismarckſchen Hegemoniepolitik treu
geblieben iſt, ſich nach und nach den neuen internatio=
nalen
Exiſtenzbedingungen angepaßt hat, die in Europa
durch die Bündniſſe, Ententen und Abkommen geſchaf=
fen
worden ſind, an denen Deutſchland nicht teilgenom=
men
hat und die, wenn auch nicht gegen es, ſo doch we=
nigſtens
ohne ſein Zutun geſchloſſen worden ſind. Mit
anderen Worten, das Ereignis beweiſt, daß, wenn
Deutſchland auch für die Suprematie und Frank=
reich
für das Gleichgewicht gekämpft hat, doch
Deutſchland ebenſo wenig um des erſteren, wie Frank=
reich
um des letzteren willen einen Krieg hat wagen
wollen . . . Seitdem Frankreich und Deutſchland einen
Frieden ertragen haben, deſſen Aufrechterhaltung Frank=
reich
zwei Provinzen Deutſchland das Zepter Europas
koſtet, haben ſie beide nicht das Recht, wegen unter=
geordneter
Streitfälle handgemein zu werden, und es
beſteht die begründete Vermutung, daß dieſe ſekundären
Streitigkeiten das heißt alle jene, deren Ziel nicht, für
Frankreich, die Wiederharſtellung ſeiner territorialen
Integrität, für Deutſchland die Wiedererlangung ſeiner
diplomatiſchen Hegemonie ſein wird, auf gütlichem Wege
werden geſchlichtet werden Nur müſſen wir, was die
Form dieſer gütlichen Löſungen betrifft, die Lehre im
Gedächtnis behalten, die ſich aus den drei letzten Jah=
ren
ergibt, nämlich die daß die auf ein Zuſammenwir=
ken
hinauslaufenden Löſungen wenig praktiſch ſind und
daß, wenn ſich Streitiakeiten einſtellen, es immer beſſer
ſein wird, eine reinliche Scheidung herbeizuführen, als
gemeinſchaftliche Sache zu machen.
Was Tardien über reinliche Scheidung und Austra=
gung
ſekundärer Streitigkeiten ſagt, kann grundſätz=
lich
auch der unterſchreiben, der ſich bewußt iſt, daß in
der Praxis die Frage, ob wirklich eine ſekundäre‟
Streitigkeit vorliege, oft genug zu Schwierigkeiten füh=
ren
wird. Die übrigen Ausführungen Tardieus dagegen
ſind in Geſtalt der vorliegenden Formel eine den fran=
zöſiſchen
Bedürfniſſen angepaßte Konſtruktion. Eine
deutſche Suprematie im Sinne Tardieus hat es um ſo
weniger gegeben, je weniger die Bismarckſche und die
ſpätere Zeit wegen der veränderten Stellung, die die
Kolonial= und Weltpolitik für Deutſchland einnahm, ſich
miteinander vergleichen laſſen.

Die Berner Verhandlungen.

C) Fern vom Tageslärm, in der ruhigen Hauptſtadt
der Schweiz, ſoll jetzt der Schlußſtein zu jenen lang=
wierigen
Marokkoverhandlungen gelegt werden, die zwi=
ſchen
Berlin und Paris gepflogen wurden. Der bisher
ratifizierte Vertrag ſieht nur die Grundlinien vor,
manche Einzelheiten bedürfen noch der Regelung, die
man einer beſonderen Kommiſſion übertragen hat. Dieſe
hat jetzt in Bern ihre Beratungen begonnen und ſchon
wiſſen verſchiedene Pariſer Blätter zu melden, daß be=
reits
im erſten Stadium ſich große Schwierigkeiten ein=
geſtellt
hätten. Es ſcheint, als wenn man wieder nach
dem bei den Berliner Verhandlungen erprobten Rezept
verfahren wolle, um den Gang der Dinge unter allen
Umſtänden zu ſtören und Verwickelungen herbeizufüh=
ren
. Dies geſchieht ſowohl aus politiſchen Gründen,
aus der Sucht, Differenzen mit Deutſchland herbeizu=
führen
, als auch im Intereſſe gewiſſer Kreiſe, die ihre
beſonderen Abſichten verfolgen und es vortrefflich ver=
ſtehen
, ſich des Inſtrumentes der Preſſe zu bedienen.
Insbeſondere ſind es die Geſellſchaften, die im Hinter=
land
von Kamerun und im Kongogebiet ihre Konzeſſio=
nen
haben und die über die Wendung der Dinge nicht
ſehr erbaut ſind, weil ſie befürchten, daß man ihnen
unter dem deutſchen Regiment etwas ſchärfer auf die
Finger ſehen wird.
Von dieſer Seite wird man noch weitere Schwierig=
keiten
zu erwarten haben, insbeſondere wird es langan=
dauernder
Verhandlungen bedürfen, wenn es gelten wird,
ihre Rechte, wie geplant, auszulöſen. Je länger ſich alſo die
Verhandlungen hinziehen, um ſo beſſer für ſie, und
darum werden alle Hebel in Bewegung geſetzt, durch
allerlei Mittelchen den Zeitpunkt der definitiven Ueber=
gabe
möglichſt hinauszuſchieben. In Wirklichkeit ſollen
die Verhandlungen in Bern einen ziemlich glatten Ver=
lauf
nehmen, da man auf beiden Seiten beſtrebt iſt, zu

einer Einigung zu kommen und die Verhandlungen in
dem freundſchaftlichſten Geiſte führt. So wird wenig=
ſtens
von offiziöſen Blättern an der Seine berichtet, die
den mißgünſtigen Meldungen entgegentreten. Ganz
ohne Differenzen wird es natürlich nicht abgehen, da es
ſich doch eben um einige ſtrittige Punkte handelt, wegen
deren die Kommiſſion zuſammengetreten iſt. So heißt
es, daß der Termin der Uebergabe des abgetretenen
Gebietes Gegenſtand von Meinungsverſchiedenheiten
bilde. Deutſcherſeits ſtehe man auf dem Standpunkte,
daß die Uebergabe ſofort zu erfolgen habe, während die
ffranzöſiſchen Delegierten den Standpunkt vertreten, daß
zuerſt die Grenzabſteckung zu erfolgen habe.
Auch über ein beſtimmtes Arbeitsprogramm ſoll
man ſich noch nicht im Klaren ſein. Der deutſche Ver=
treter
Baron Lancken meine, es müßte den Agenten, dke
von beiden Ländern an Ort und Stelle zur Regelung
der Grenze entſandt werden ſollen, ein beſtimmtes Ar=
beitsprogramm
mitgegeben werden. Der franzöſiſche
Delegierte Conti tritt dagegen dafür ein, daß die betref=
fenden
Agenten vorher geographiſche Studlen machen
müßten, ehe ſie in dem ihnen ganz unbekannten Lande
beſtimmen könnten, welcher Fluß und welche Inſel zu
dieſem oder jenem Gebiet geſchlagen werden müſſe. Es
muß jedoch hervorgehoben werden, daß ſelbſt diejenigen
Blätter, die von dieſen Meinungsverſchiedenheiten be=
richten
, erklären, von beiden Seiten zeige man möglichſtes
Entgegenkommen. Es wäre zu wünſchen, daß die Ver=
ſuche
der franzöſiſchen Preſſe und ihrer Hintermänner,
die Berner Verhandlungen zu ſtören, nunmehr auf=
hörten
.
Der Petit Pariſien veröffentlicht nachſtehende offiziöſe
Mitteilung: Aus einem der franzöſiſchen Regierung zuge=
gangenen
Bericht geht hervor, daß die Verhandlungen
der in Bern tagenden franzöſiſch=deutſchen Kongo= Kom=
miſſion
ausgezeichnet fortſchreiten. Sie werden vielleicht
in acht Tagen fertig ſein. Die erſten Delegierten Conty
und Baron von der Lancken haben ſich im Prinzip über
die Art und Weiſe der Uebergabe der Gebiete geeinigt.
Ebenſo ſind ſie in Betreff der Organiſierung der Arbei=
ten
der fachmänniſchen Kommiſſion zu einer Verſtän=
digung
gelangt. Was die Frage der fremden Konzeſſi=
onsgeſellſchaften
betrifft, ſo dürfte eine raſche Regelung
zu erwarten ſein.

Der ruſſiſche Spion Koſtewitſch.

* Zum Spionagefall Koſtewitſch meldet die Braun.
ſchweigiſche Landeszeitung:
In der neuen Spionage=Affäre werden behördlich die
Einzelheiten ſtreng zurückgehalten, da der verhaftete ruſ=
ſiſche
Genieoffizier in dem dringenden Verdacht ſteht,
ein weit verzweigtes Spionagenetz nach wichtigen ſtra=
tegiſchen
Punkten Deutſchlands gebildet zu haben
Außer der aus Düſſeldorf gemeldeten Verhaftung
eines früheren ruſſiſchen Offiziers als Mithelfer des in
Berlin feſtgenommenen aktiven ruſſiſchen Genieoffiziers
ſind auch in Thorn, Danzig und Metz polizeiliche
Ermittelungen nach Mitſchuldigen eingeleitet worden.
In der Wohnung des Offiziers in Berlin iſt eine um=
fangreiche
chiffrierte Korreſpondenz aufgefunden wor=
den
, deren Inhalt ſtreng geheim gehalten wird, die je=
doch
Veranlaſſung zu den weiteren Maßnahmen der
Behörden gegeben hat. Die Verhaftung des Offiziers
Koſtewitſch iſt erfolgt, nachdem derſelbe 4 Wochen
lang ſtrengſtens obſerviert worden war
und nachdem weiterhin die Beweiſe ſo überzeugend wa=
ren
, daß die Abgabe der Akten an die Oberreichsanwalt=
ſchaft
vorgenommen werden konnte.

Der ruſſiſche Geſchäftsträger in Berlin, Herr Bot=
ſchaftsrat
von Broniewsky hat ſich zu einem Ver=
treter
des Berliner Tageblattes über die Angelegenheit
des wegen Spionageverdachts verhafteten ruſſiſchen
Hauptmanns Koſtewitſch geäußert. Unſer Berliner
Bpt.=Mitarbeiter ſchreibt uns dazu: Daß in ſolchem
Falle der amtliche Vertreter des Staates, zu deſſen
Gunſten eventuell ſpioniert worden iſt, vor der Oeffent=
lichkeit
das Wort ergreift, iſt ein ganz ungewöhnlicher
Vorgang. Im Falle Koſtewitſch freilich waren in der
Morgenausgabe des B. T. vom 27. Juni Petersburger
Angaben enthalten, die eine öffentliche Stellungnahme
des ruſſiſchen Geſchäftsträgers begreiflich machen konn=
ten
. Sollte doch von der ruſſiſchen Regierung die ſo=
fortige
Freilaſſung des Verhafteten und eine Entſchul=
digung
der deutſchen Regierung gefordert worden ſein.

[ ][  ][ ]

Die öffentliche Widerlegung dieſer Behauptungen durch
den ruſſiſchen Geſchäftsträger wäre durchaus verſtänd=
lich
geweſen. Herr von Broniewsky hat ſich aber nicht
darauf beſchränkt, den Tatſachen entſprechend jene An
gaben zu widerrufen, ſondern er hat auch den Fall Koſte
witſch lang und breit in einer Weiſe erörtert, die bei der
öffentlichen Meinung Deutſchlands ſehr großes Be=
fremden
hervorrufen muß, vorausgeſetzt, daß ſeine Aeu=
ßerungen
vom Berliner Tageblatt richtig wiedergegeben
werden.
Auch in Deutſchland wird niemand es Herrn von
Broniewsky verdenken, wenn er den Wunſch nach einer
ſchnellen Klärung des Falles Koſtewitſch hegt. Der ruſ=
ſiſche
Geſchäftsträger hat ſich jedoch eigenartiger Mittel
bedient, um zum Zwecke einer ſchnellen Klärung in ver=
ſchiedenen
Richtungen einen Druck auszuüben. So
brachte er es fertig, den Fall Koſtewitſch mit der bevor=
ſtehenden
Kaiſerbegegnung in unmittelbare Verbindung
zu bringen. Obwohl er ſelbſt ſagte, daß die Angelegen=
heit
die Stimmung der beiden Monarchen nicht alterieren
könne, bezeichnete er ſie als einen leichten Nebel für
die Begegnung in den Schären, weil das Gefolge des
Zaren zum Teil aus Kameraden des Verhafteten be=
ſtehe
. Herr von Broniewsky krönte dieſes diplomatiſche
Verfahren durch das Verlangen, den Eintritt jenes
Nebels durch eine bis zum 3. Juli erfolgte Klärung
der Angelegenheit zu verhüten. Muß das Hineinziehen
der Kaiſerbegegnung in den Spionagefall das lebhafteſte
Erſtaunen erregen, ſo fordert Herrn von Broniewskys
mittelbares Eingreifen in ein ſchwebendes deutſches
Rechtsverfahren die ſchärfſte Zurückweiſung heraus. Ob
der ruſſiſche Geſchäftsträger glaubt, daß gegen den
Verhafteten keine Tatſachen ſprechen, iſt für die deutſche
Behandlung der Angelegenheit vollkommen gleichgültig;
die öffentliche Kundgebung eines derartigen Glaubens
aber wird in Deutſchland als um ſo weniger ſtatthaft
empfunden werden, je mehr ſich in der letzten Zeit die
Spionagefälle auf deutſchem Boden gehäuft haben. Die=
ſelbe
Beurteilung verdienen des ruſſiſchen Geſchäftsträ=
gers
Bemerkungen über die Mißlichkeit einer Verhaf=
tung
auf bloße Verdachtsgründe hin, über den prekären
Stand der jetzigen Unterſuchung uſw. Mit ſolcher Kri=
tik
an einem deutſchen Rechtsverfahren durfte Herr von
Broniewsky ganz abgeſehen von ſeiner Diplomaten=
Eigenſchaft ſchon darum nicht hervortreten, weil er
ſelbſt ausgeſprochen hat, daß die Unterſuchung des Falles
Koſtewitſch mit Schwierigkeiten verknüpft iſt. Das in
jeder Beziehung auffällige und befremdende Verhalten
des Herrn von Broniewsky iſt ganz danach angetan,
uneingeweihte Kreiſe glauben zu laſſen, daß mit der
Verhaftung des Hauptmanns Koſtewitſch ein geuter
Fang geglückt ſei.

Ueber die Verhaftung eines deutſchen Offiziers in
Rußland, der in dienſtlicher Angelegenheit dorthin ab=
kommandiert
war, meldet die Braunſchweigiſche Lan=
deszeitung
:
Herr Leutnant Dahm vom Niederſächſiſchen Feld=
artillerie
=Regiment Nr. 46 im benachbarten Wolfenbüt=
tel
, der in militäriſchen Angelegenheiten nach Rußland
abkommandiert iſt, wurde am Montag, wie aus Wolfen=
büttel
gemeldet wird, in Alexandrowo von der ruſſiſchen
Polizei ohne Grund plötzlich verhaftet und trotz ſeines
Proteſtes nach Warſchau transportiert, wo man ihn im
Militärgefängnis internierte. Dem Offizier iſt der
Grund dieſer Maßregel verſchwiegen worden und er ſah
ſich genötigt, ſeinem Regiment Mitteilung zu machen.
Man wird annehmen dürfen, daß es ſich wieder um
einen jener unverantwortlichen Mißgriffe handelt, deren
ſich die ruſſiſche Polizei in ihrem Uebereifer gegenüber
deutſchen Militärs ſchon wiederholt ſchuldig gemacht hat.
Das Regiment hat, wie wir hören, ſofort Schritte unter=
nommen
, die die Angelegenheit aufzuklären geeignst
ſind und die auf die ſofortige Haftentlaſſung des Offi=
ziers
abzielen.

Zur Vertagung des ungariſchen Parlaments.
C Nach einer überaus ereignisreichen Tagungs=
periode
iſt der ungariſche Reichstag in die Sommer=
ferien
gegangen, um am 17. September wieder zuſam=
menzutreten
. Das Kabinett Khuen=Hedervary hatte
dem Miniſterium Lukacs Patz gemacht, dem eigentlich
kein beſonders günſtiges Prognoſtikon geſtellt wurde in
Bezug auf Kraft und Energie, die ſo dringend nötig
waren, um die Wehrvorlagen glücklich durch die Scylla
und Charybdis der Obſtruktion des Abgeordnetenhauſes
zu führen. Und ſiehe da, es gelang dank der Hilfe des
früheren Kabinettschefs Stefan Tisza, der zu guter
Stunde den Präſidentenſitz im Abgeordnetenhauſe ein=
nahm
gegen den heftigſten Widerſtand der Oppo=
ſition
, die nichts Gutes ahnte. Die Vorgänge, unter de=
nen
ſich die Erledigung der Wehrvorlagen abſpielte, ſind
ja noch in friſcher Erinnerung, ſie ſtehen einzig da in
der Geſchichte der Parlamente. Mit dem Attentat ge=
gen
Tisza erreichte die Aufregung ihren Höhepunkt,
aber ſie zittert doch noch immer nach, und es ſcheint, als
ſei ein unüberbrückbarer Gegenſatz) zwiſchen den bis=
herigen
monarchiſchen Parteien Ungarns geſchaffen
worden, der ſich wohl noch im Laufe der Zeit unliebſam
bemerkbar machen wird. Wie bei vielen anderen Gele=
genheiten
wird auch hier wieder der Krone alle Schuld
in die Schuhe geſchoben, und es hat denn auch bereits eine
Propaganda zur Abſchaffung der Monarchie und Ein=
ſetzung
der Republik in Ungarn begonnen. Daß ſie
Fiasko machen wird, bezweifeln wir gar nicht, aber ſie
vermag die politiſche Erregung zu ſchüren und den in=
neren
Frieden zu beeinträchtigen. Indeſſen darf man
hoffen, daß auch die ungariſchen Nationaliſten wieder
zur Vernunft kommen werden.
Im Herbſt wird eine der erſten Vorlagen, die das
Kabinett Lukacs dem Reichstag unterbreitet, der Wahl=
reformentwurf
ſein, der bis dahin fertiggeſtellt ſein
wird. Auf heftige Kämpfe muß man ſich gefaßt machen,
denn die Meinungen über das Maß der dem Volke zu
gewährenden Zugeſtändniſſe gehen natürlich weit aus=
einander
.
Aus dem Verlaufe der letzten Tagungsperiode iſt
noch zu erwähnen, daß an zwei aufeinanderfolgenden
Tagen (18. und 19. Juni) eine Seſſion geſchloſſen und
eine neue Seſſion eröffnet wurde.

Deutſches Reich.

Ueber die Begegnung des Kaiſer
Wilhelms mit dem Zaren meldet die Kölniſche
Zeitung: Der Kaiſer wird am 4. Juli vor Reval ein=
treffen
und am 5. Juli zurückkehren. Vorausſichtlich
werden die beiden Kaiſer in Baltiſchport an Land gehen
und das Leibregiment Wiborg beſichtigen. Zu den Ver=
mutungen
der Preſſe über politiſche Bedeutung des Zu=
ſammentreffens
erklärt das Blatt, daß, ſoweit Ver=
mutungen
von neuen Bündniſſen und Gruppierungen in
Frage kommen, dieſe Vermusungen in das Reich der
Fabel verwieſen werden könnten. Nicht unwahrſchein=
lich
ſei es aber, daß neben der Verſicherung gut nachbar=
licher
Beziehungen von deutſcher Seite anerkannt werden
wird, daß das Streben Saſonows und ſeiner Geſin=
nungsgenoſſen
nach einer ſtetigen Politik und ihre
Stellung zum italieniſch=türkiſchen Krieg, die die Erhal=
tung
des status quo bezweckt, mit den deutſchen Anſchau=
ungen
zuſammentrifft.
Das Jubiläum der 25jährigen Re=
gierungstätigkeit
Kaiſer Wilhelms wird,
wie uns aus Berlin geſchrieben wird, in großem Maß=
ſtabe
gefeiert werden. Es iſt ſchon ſicher, daß zu dem
Jubiläumstage ſämtliche deutſche Bundesfürſten in der

Reichshauptſtadt eintreffen, um dem Kaiſer perſönlich
zu gratulieren. Kaiſer Franz Joſef dürfte den Erzherzog
Franz Ferdinand beauftragen, die Glückwünſche Oeſter=
reichs
zu überbringen, während es nicht ausgeſchloſſen
iſt, daß König Viktor Emanuel ſelbſt nach Ber=
lin
kommt. Auf dem Tempelhofer Felde findet eine
große Truppenparade ſtatt, an der eine große Anzahl
von Luftſchiffen und Fliegern teilnehmen wird. Für
Kiel iſt außerdem noch eine beſondere Flottenſchau ge=
plant
. Die Berliner Hoftheater bereiten ſchon jetzt, frei=
lich
in aller Stille, Feſtaufführungen vor. Vermutlich
wird Joſef Lauff ein Feſtſpiel ſchreiben, das auch an den
anderen preußiſchen Hofbühnen zum Jubiläumstage
aufgeführt wird. Es verlautet auch, daß Kaiſer Wil=
helm
zu ſeinem Jubiläum einen neuen Orden
ſtiften wird. Auch werden bereits verſchiedentlich
Mittel geſammelt, um eine finanzielle Jubiläumsgabe
an den Kaiſer zu ermöglichen, die die Grundlage einer
großzügigen wohltätigen Stiftung bilden ſoll.
Ueber die geplante ruſſiſche Reiſe
des Reichskanzlers v. Bethmann Holl=
weg
erhält der Berliner Lokalanzeiger folgendes Tele
gramm aus Petersburg: Nach hier an autoritativer Stelle
vorliegenden Meldungen wird der deutſche Reichskanz=
ler
auf ſeiner Rußland=Reiſe, die er im unmittelharen
Anſchluß an die Kaiſer=Entrevue in den Finniſchen
Schären unternimmt, Petersburg, Moskau und Warſchau
beſuchen. In Petersburg wird er eine Begegnung mit
Saſonow haben, der ihm zu Ehren ein Diner veranſtal=
tet
. Herr v. Bethmann Hollweg wird wahrſcheinlich bei
ſeinem Vetter, dem deutſchen Botſchafter in Petersburg,
abſteigen. Für den Beſuch der genannten drei Städte
iſt eine Woche in Ausſicht genommen.
Die badiſche Zweite Kammer hat
nach zweitägiger Beratung die Novelle zum Waſſergeſetz
von 1899 einſtimmig angenommen. Durch dieſe Vor=
lage
ſoll die badiſche Waſſerwirtſchaft, insbeſondere die=
Ausnutzung der Waſſerkräfte, weſentlich gefördert wer=
den
unter möglichſter Schadloshaltung der Anlieger und
Hinterlieger.

Ausland.

Oeſterreich=Ungarn.
Der deutſche Nationalverband beſchloß=
für
die Bewilligung des Budgetproviſoriums einzutre
ten, erblickt aber in dieſer Haltung kein Vertrauens=
votum
für die Regierung, ſpricht ihr vielmehr weger
der Teilnahme Huſſarecks an den Sokolfeierlichkeiten ir
Prag die entſchiedenſte Mißbilligung aus.
Frankreich.
Streik und Teuerung. Im Miniſterra
teilte Handelsminiſter David mit, daß die Reeder das
angebotene Schiedsgericht abgelehnt hätten, mit Aus
nahme der Meſſageries Maritimes. Die Ablehnung
der Geſellſchaften beruhe beſonders auf der Unmöglich
keit, weitere Lohnerhöhungen zu gewähren. Der Mini
ſter des Innern Steeg wird die eingeſchriebenen See
leute fragen, ob ſie ein Schiedsgericht mit der einen
ſellſchaft allein annehmen.
Der Arbeits= ſowie der Handelsminiſter erklärten
daß 40000 Tonnen Weizen in Dünkirchen und L
Hapre gelandet wurden, die dem Konfum zugeführ
würden. 100000 Tonnen würden per Schiff erwarter
Die Eiſenbahnen beſorgten den Transport mit der größ
ten Beſchleunigung. Schließlich hätten die Müller
klärt, ſie könnten die Verſorgung der Städte, beſonder
von Lyon und Toulouſe, in denen Weizenmangel ge
meldet wurde, garantieren.
England.
Unterhaus. Premierminiſter Asquith kündigt
die Bildung eines Komitees an, das beraten ſollte, o

Das franzöſiſche Heer in der Nacht
nach Vionville.

ck. Der franzöſiſche Hiſtoriker und Biograph des Mar=
ſchalls
Canrobert, Germain Bapſt, zeichnet im neueſten
Heft der Deutſchen Revue (Deutſche Verlags=Anſtalt) auf
Grund umfaſſender Quellenſtudien Bilder von der Nacht
des 16. zum 17. Auguſt 1870, als das franzöſiſche, Heer
nach dem blutigen Kampf von Vionville in Ungewißheit
über den Ausgang der Schlacht unruhig hin= und her=
wogte
und ſchließlich durch den Befehl Bazaines zum
Abbrechen des Gefechts und zum Rückzug auf Metz ge=
zwungen
wurde. Der Seelenzuſtand der Truppen war
verſchieden. Nach dem Getümmel einer großen Schlacht
ſo ſchrieb noch am Abend des 16. Auguſt einer der Kämp=
fenden
, macht die Stille, die ſich über das noch eben ſo
lärmende Schlachtfeld breitet, die ruhige, heitere Erhaben=
heit
des geſtirnten Himmels, der einen ergreifenden
Gegenſatz zu der Bewegtheit der vorangegangenen Augen=
blicke
bildet, einen tiefen Eindruck und zwingt einen zum
Nächdenken." Während die einen glaubten, Sieger
geblieben zu ſein, zweifelten die anderen am Erfolg; ja,
glaubten ihn verloren. Bazaine meldete dem Gouverneur
von Metz, er habe eben eine glückliche Schlacht geliefert.
Marſchall Leboeuf empfing ſeine Offiziere mit den Wor=
ten
: Wir ſind Sieger‟ Dagegen war der General De=
ligny
wütend, weil Bazaine über den größten Teil ſeiner
Diviſion verfügt hatte, ohne ihn davon zu benachrichtigen.
Als zwei Voltigeure auf der Suche nach ihren Torniſtern
vorüber kamen und ihre Befriedigung über den glücklichen
Ausgang ausſprachen, rief er ihnen zu: So? Ihr ſeid
zufrieden? Nun, ich finde, daß es nicht ſchlimmer hätte
gehen können.
In den Diviſionen des dritten Korps, die nicht ins
Feuer gekommen waren, ſprach man wohl vom Sieg, aber
doch waren Generäle und Stabsoffiziere deprimiert. Wir
hatten den Eindruck ſchrieb einer von ihnen am ſelben
Abend, daß wir nichts getan hatten, daß wir etwas hät=
ten
tun können, und rechneten darauf, daß wir bei Tages=
anbruch
eine Verfolgung beginnen könnten. Gegen 11

Uhr wurde ein gefangener Unteroffizier der weißen =
raſſiere
zu den Stabsoffizieren des Generals Lafont de
Villiers geführt. Hauptmann Tyſſeire fragte ihn aus.
Der Mann ſagte, daß in dem Augenblicke, wo er in Ge=
fangenſchaft
geraten ſei, nur das dritte deutſche Armee=
korps
nebſt mehreren Kavallerie=Diviſionen am Kampfe
beteiligt geweſen ſei. So beſtimmt er auch ſprach, wollte
ihm doch niemand Glauben ſchenken; alle waren feſt über=
zeugt
, gegen eine, wenn nicht gar gegen zwei deutſche
Armeen gekämpft zu haben. Unter den Gefangenen, die
gegen 1 Uhr morgens dem zweiten Grenadier=Regiment
zugeführt wurden, befand ſich ein ſehr junger Franzöſiſch
ſprechender Einjährig=Freiwilliger, der auf alle Fragen
ohne Prahlerei im Tone natürlicher Ueberzeugung ant=
wortete
: Wir werden vorzüglich geführt, und ich bin
ſicher, daß wir in 14 Tagen vor Paris ſtehen werden.
Völlig niedergebrochen von dem Mißerfolg war der
General Bourbaki, wohl der glänzendſte Befehlshaber der
ganzen Armee, der die franzöſiſchen Truppen immer ſieg=
reich
geſehen, feſt an ihre Unüberwindlichkeit geglaubt
hatte und einer der leidenſchaftlichſten Verfechter des
Krieges war. Er drang gegen 1 Uhr morgens zum Mar=
ſchall
Canrohert, der ſich im Zentrum der Armee, bei Re=
zonville
, in einer Hütte niedergelegt hatte, ungeſtüm ein
und ſagte: Herr Marſchall, wir ſind futſch! Die beſte
franzöſiſche Armee hat die preußiſchen Reſerviſten nicht
ſchlagen können. Dabei fing er an zu weinen. In dieſes
Chaos der Meinungen brach nun wie ein Donnerſchlag
der Befehl Bazaines herein, ſich nach Metz zurückzuziehen.
Beim 3. Korps wurde die Nachricht gegen halb 4 Uhr
bekannt. General Changarnier ließ den Befehl zweimal
vorleſen und machte vor allen Offizieren offen ſeinem
Aerger Luft; General Deligny geriet dadurch in die ſchreck=
lichſten
Zornesausbrüche; General de Montaudon nahm
an, daß ein Verſehen vorliege und mußte ſich erſt durch
eine Anfrage bei General Jarra traurige Gewißheit ver=
ſchaffen
. Die Verblüffung zu ſchildern ſo ſchrieb einer
der Offiziere des zweiten Korps, die ſich aller bemäch=
tigte
, als ſie einen derartigen Befehl vernahmen, iſt un=
möglich
. Wir waren alle wie niedergeſchmettert von der
Nachricht.

Man vermutete, daß Bazaine ſchlechte Nachrichten er
halten habe, die er verheimlichte, aber davon war nicht
der Fall. Der Grund, daß man ſich neu verproviantiere
müſſe, erſchien allen ſinnlos. Der Rückzug des vierte
Korps waren übrigens ſchon vorher durch General d
Ladmirault auf eigene Initiative hin angeordnet worder=
Das Mißvergnügen und die Wut der Offiziere und Sol
daten wurde geſteigert, als man aus den Angaben de
Gefangenen erfuhr, daß die deutſchen Truppen lange nich
ſo zahlreich waren wie man annahm. Die ganze Nach
ſahen die franzöſiſchen Schildwachen auf dem Schlachtfel=
Lichter kommen und gehen; es war, als ob Hunderte vor
Leuchtkäfern über den Boden hin= und herhuſchten. D
Preußen ſuchten beim Schein dieſer Lichter ihre Verwun
deten; die ganze Nacht über hörte man in den vorderſte
Reihen der Franzoſen rufen und ſchreien: Meine Mut
ter Meine Mutter . Aehnliche furchtbare Wel
rufe zerriſſen das Dunkel der Nacht auf der großen Vief
nördlich vor Gravelotte, wo das franzöſiſche Feldlage
aufgeſchlagen war. Mehr als 5000 Verwundete lagen
auf dem zerſtampften Raſen oder auf der nackten Erde=
Alle dieſe Unglücklichen wurden vom Durſt gemartert unt
ſchrien nach Waſſer. Im Innern der großen Zelt
operierten die Aerzte beim Scheine flackernden Lichts un=
ohne
Chloroform; die entſetzlichſten Klagelaute, Flüch
und Läſterungen tönten daraus hervor. Die ganze Br
denfläche iſt mit Verwundeten gepflaſtert, erzählte ei
Leutnant von den Gardejägern, der eine Kugel im Rücke=
ſtecken
hatte; mehrere Tauſende ſchreiender Unglückliche
liegen da beiſammen. Neben mir iſt ein Artillerieoffizie
niedergelegt worden, der phantaſiert und mit dem Tok
ingt. Er ſtirbt in der Nacht. Ein junger Soldat vor
70. Regiment, der am Arm verwundet iſt, liegt auf de
anderen Seite. Er ſtützt mir den Rücken; denn ich hi
nicht imſtande, zu atmen; ich habe eine furchtbare Beklen
nung; er ſteht bei mir und pflegt mich; ich ſuche ihm de
Arm hochzuhalten, und wir verbringen die Nacht dami
uns gegenſeitig zu helfen; er teilt ſeine Decke mit mi
denn es iſt kalt. .

[ ][  ][ ]

die Ausdehnung der Grenzen der Territorialgewäſſer
zu Fiſchereizwecken tunlich oder wünſchenswert ſei.
Bei der Beſprechung des Kolonialetats gab Kolo=
gialminiſter
Harcourt einen erſchöpfenden Ueberblick
über das Gedeihen und die Entwickelung der geſamten
Kolonien, ſowie der Protektorate, wobei er den wach=
ſenden
Wohlſtand faſt aller Kolonien betonke. Des
längeren beſprach der Miniſter die Bahnbauten und die
Behandlung der tropiſchen Krankheiten, beſonders der
Schlafkrankheit. Er erklärte ſeine Bereitwilligkeit zur
Ergreifung jeder Maßregel, um die Schafkrankheit zu
bekämpfen, jedoch ſei er gegenwärtig der Anſicht, daß
eine Bebauung des Bodens das beſte Hilfsmittel ſei.
Rußland.
Reichsrat. Infolge der bei der Verhandlung
der Geſetzesvorlage betr. die Amortiſierung eines Teiles
der Reichsrenteibillette und der Emiſſion neuer Serien
zwiſchen dem Reichsrat und der Reichsduma eingetre=
tenen
prinzipiellen Meinungsverſchiedenheiten prüfte
der Reichsrat abermals die betreffende Geſetzesvorlage.
Graf Witte, der die Meinung des Reichsrates vertrat
erklärte, beide Häuſer ſeien lediglich berechtigt, die An=
leihe
zu geſtatten, während die Beſtimmung der Emiſ=
ſionsbedingungen
, wie überall, der Regierung zuſtehe.
Die entgegengeſetzte Beſchlußfaſſung der Reichsduma
widerſpreche nach ſeiner Anſicht den Geſetzen. Der Reichs=
rat
blieb mit überwiegender Mehrheit bei dem früheren
Beſchluß. Darauf ging der Reichsrat zu der Leſung
der einzelnen Paragraphen der Chelmvorlage über.
Türkei.
Die Behörden erklärten, daß der Zwiſchen=
fall
von Monaſtir in Kürze beigelegt ſein werde, da die
Deſerteure, von Reue erfaßt, nach Monaſtir zurückzu=
kehren
begännen. Die Stimmung unter den Truppen
der Garniſon ſei vollkommen befriedigend. Der Mi=
niſter
des Innern ließ den Arnauten in Dibra, Mati
und Kalice mitteilen, die Regierung ſtelle vorläufig die
Erhebung neuer Abgaben ein. Hierin iſt ein Gnaden=
beweis
des Sultaus zu erblicken.
China.
Die Anleihe. Japan zog ſeinen im Zuſam=
menhang
der Sechsmächte=Anleihe hinſichtlich der Man=
dſchurei
gemachten Vorbehalt zurück.

Stadt und Land.

Darmſtadt, 29. Juni.
* Vom Hofe. Die Großherzoglichen Herr=
ſchaften
begaben ſich am Donnerstag nachmittag
2 Uhr in Begleitung des Oberleutnants von Schroeder
im Auto nach Lich. Die Rückkehr nach Jagdſchloß Wolfs=
garten
erfolgte abends 11½ Uhr. (Darmſt. Ztg.)
* Ernannt haben Se. Königl. Hoheit der Groß=
herzog
den Koch Hermann Vogel zum Hofkoch.
* Uebertragen wurde dem Lehrer Anton Beck zu
Klein=Hauſen, Kreis Bensheim, eine Lehrerſtelle an der
Gemeindeſchule zu Herrnsheim, Kreis Worms, ferner dem
Schulamtsaſpiranten Ludwig Meier aus Weiterſtadt,
Kreis Darmſtadt, eine Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule
zu Wembach=Hahn, Kreis Dieburg.
g. Strafkammer II. Wegen zweier im April dieſes
Jahres in Jügesheim begangener Verbrechen nach
§ 176,3 wurde geſtern der 17jährige Dienſtknecht Wil=
helm
Künſtle aus Jügesheim zu 2 Monaten Ge=
fängnis
verurteilt. Von der Unterſuchungshaft
wurde 1 Monat angerechnet. Wegen Betrugsverſuchs.
(verſuchten umfangreichen Kautionsſchwindeleien) hatte
ſich der 36jährige Geſchäftsführer Theodor Tantius
aus Offenbach zu verantworten. Der Angeklagte war
früher Bergmann und Platzmeiſter und ging dann ſpäter
wegen Lungenkrankheit in das Verſicherungsfach über.
Nachdem er etwa 4 Jahre lang bei 6 verſchiedenen
Verſicherungen als Agent tätig war, gründete er Anfang
1910 eine eigene Verſicherungsgeſellſchaft mit dem Na=
men
Mitteldeutſche Kranken=, Unfall= und Sterbe= Ver=
ſicherungs
=Geſellſchaft mit dem Sitze in Offenbach. Er
wurde Vorſitzender der Geſellſchaft und beſorgte auch

die geſamte Arbeit mit einer Schreibhilfe allein. Die
Kaſſe erhielt im Mai 1910 die behördliche Genehmigung
als eingeſchriebene Hilfskaſſe. Nach Angabe des An=
geklagten
fand die Kaſſe innerhalb Jahresfriſt etwa 800
Mitglieder, von denen etwa 500 ſich in Offenbach befan=
den
. Am 4. September 1911 erſchien in einem Offen=
bacher
Blatt ein Artikel, der ſich mit der Kaſſe beſchäf=
tigte
. Dieſer und einige ſpätere Artikel hatten zur
Folge, daß ſich gleich 400 Mitglieder weigerten, weiter
Beiträge zu zahlen. Anſcheinend nun, um dieſen Mit=
gliederverluſt
auszugleichen, ſuchte er in den verſchie=
denſten
Städten Subdirektoren, die Kautionen von
1015000 Mark ſtellen ſollten. Er ſtand dann aber in
einer Stadt gleich mit drei Bewerbern in Verbindung,
in einem Falle lehnte er ohne weiteres ab, als ihm
mündelſichere Papiere angeboten wurden. Er betonte
immer in ſeinen Antworten, daß er nur Bargeldkautio=
nen
nehmen könnte. Den Bewerbern ſtellte er ein feſtes
Monatsgehalt von 200 bis 400 Mark und hohe Provi=
ſion
in Ausſicht. Der Angeklagte gibt an, er habe ſich
für berechtigt gehalten, im Namen der Kaſſe Subdirek=
tionen
zu vergeben, obwohl er zugeben mußte, daß die
Kaſſe nicht in der Lage geweſen wäre, die verſprochenen
Gehälter zu zahlen. Er ſei der Anſicht geweſen, dieſe
Subdirektoren würden ſo viel Abſchlüſſe machen, daß
ſie ſich ſelbſt bezahlt machen würden. In einem Falle
gab er einem Bewerber an, daß die Einnahmen der
Kaſſe in der Provinz Hannover 1820000 Mark betra=
gen
. In der Verhandlung gab der Angeklagte an, er
habe damkt die Mecklenburgiſche Lebensverſicherung ge=
meint
. Er nannte jene Bewerber Schnüffler, die un=
ſchädlich
gemacht werden müßten. Er ſelbſt unterſchrieb
ganz unleſerlich alle dieſe Briefe, die auf Bewerbungen
antworteten, zweimal mit ſeinem Namen, angeblich,
um die unleſerliche durch eine lesbare Unterſchrift zu
erſetzen, wahrſchefnlich aber, um den Eindruck zu er=
wecken
, als hätten zwei Vorſtandsmitglieder unterſchrie=
ben
. Seine betrügeriſchen Abſichten gehen am beſten aus
der Tatſache hervor, daß er einem Bewerber, der ſich
vorſichtig nach der Geſchäftslage erkundigte, eine ganz
willkürlich aufgeſtellte Bilanz mitt ungeheuren Zahlen
zuſtellte. Er gibt dafür die Erklärung, er wolle den
Bewerber auf ſeine Geſchäftstüchtigleit prüfen. Das
Gericht erachtete den Beweis des verſuchten Betruges
für voll erbracht und verurteille den Angeklagten zu
1 Jahr Gefängnis und 3 Jahren Ehrverluſt. Von
der Unterſuchungshaft wurden ihm 3 Monate ange=
rechnet
.
In der nichtöffentlichen Sitzung der Stadt=
verordneteu
=Verſammlung wurde die Anſtellung des
Regierungsaſſeſſors Hugo Kröll als wiſſenſchaftlicher
Hilfsarheiter der Bürgermeiſterei mit der Amtsbezeich=
nung
Amtmann genehmigt.
Gemeindeſteuern. Es ſei auch an dieſer Stelle
nochmals darauf hingewieſen, daß die Stadt von jetzt
ab die Gemeindeſteuern genau wie der Staat
zielweiſe beitreibt. Wer alſo für die Folge die
einzelnen Ziele in den Fälligkeitsterminen nicht be=
zahlt
hat, muß ſich jedesmal auf den unausbleiblichen
Mahnzettel und damit auf die Zahlung der Mahn=
gebühr
von 10 Pfg. gefaßt machen. Auf dieſe Neuerung,
die einen nicht unbedeutenden finanziellen Erfolg für die
Stadt verſpricht, ſeien ganz beſonders diejenigen Steuer=
zahler
aufmerkſam gemacht, die bisher jedesmal zwei
Ziele zuſammen bezahlt haben. Erfahrungsgemäß iſt
der Andrang gegen das Ende der Fälligkeitstermine
und zwar regelmäßia gegen 11 und 12 Uhr vormittags
am ſtärkſten. Wer ſich ſonach längeres Warten erſparen
will, zahle das 1. Ziel jetzt möglichſtbald und die folgen=
den
Ziele jedesmal in den erſten Tagen der Fälligkeits=
monate
und zwar möglichſt morgens früh.
* Jungdeutſchland. Es wird die Mitglieder des
Jungdeutſchlandbundes und die dem Bund ange=
ſchloſſenen
Vereine ſicher intereſſieren, zu erfahren, daß
bei dem ſoeben tagenden Deutſchen Kongreß für
Volks= und Jugendſpiele in Heidelberg am
Sonntag, den 30. Juni, Herr Generalfeldmarſchafl
Freiherr von der Goltz über Jungdeutſchland‟
einen Vortrag hält. Die Veranſtaltung iſt im großen
Saale der Stadthalle vormittags 10 Uhr. Nachmittags
finden Vorführungen des Militärs, der Turn= und
Sportvereine, des Pfadfinderkorps und der Wander=
vögel
auf dem Neckarvorland, abends Schloßbeleuchtung
und dergleichen ſtatt.
* Dienſtjubiläum. Am 1. Juli ſind es 25 Jahre
daß Frl. Magdalene Rühl in Dienſten des Herrn
Kommerzienrats Schlager iſt.

* Silbernes Jubiläum. Am 1. Juli d. Js. ſind es
25 Jahre, daß der erſte Buchhalter der Firma Herz
Hachenburger Sohn (Inh.: Hugo Strauß und Clemens
Goldſchmidt), Herr Wilhelm Pfeiffer, bei dieſer Firma
eingetreten iſt. Schon wiederholt ſind in den letzten
Jahren im Hauſe Hachenburger ſilberne Jubiläen ge=
feiert
worden und iſt dies gewiß ein neues ehrendes
Zeichen von treuem Zuſammenarbeiten ſeitens der
Firma und des Perſonals.
* Funkentelegraphiſche Uebungen auf dem Exerzier=
platz
. Vom 24. bis 26. Juni hielten auf dem hieſigen
Exerzierplatze die 3. Telegraphenabteilung von Koblenz,
die 4. von Karlsruhe und die kgl. bayer. Telegraphen=
abteilung
funkentelegraphiſche Uebungen ab. Zu dieſem
Zweck waren auch in anderen heſſiſchen Orten Stationen
eingerichtet. Am Donnarstag begaben ſich die Abteil=
ungen
nach Butzbach.
* Warnung. Wie uns von Intereſſenten mitgeteilt
wird, beſucht zur Zeit ein Reiſender als Vertreter eines
auswärtigen Inkaſſobureaus die hieſigen Geſchäftsleute,
um ſie zum Beitritt zu dem Inſtitut zu bewegen. Ent=
gegen
dem allgemeinen Gebrauch gibt dieſer Herr die zur
Information erforderlichen Proſpekte, Statuten uſw.
ſelbſt auf Verlangen nicht heraus, ſo daß zu vermuten iſt,
daß der Inhalt dieſer Schriftſtücke mit den Verſprechun=
gen
des Vertreters nicht im Einklang ſteht. Intereſſenten
ſeien deshalb darauf aufmerkſam gemacht, ſich genau zu
inſormieren, bevor ſie ſich einem unbekannten Unterneh=
men
anſchließen.
* Mozart=Verein. Das diesjährige Sommer=
nachtfeſt
findet Samstag, den 20. Juli, in ge=
wohnter
Weiſe im Städtiſchen Saalbau ſtatt.
* Waldfeſt am Bismarckturm. Es wird nochmals
auf das morgige von den Beſſunger Vereinen veran=
ſtaltete
große Waldfeſt an dem von jedem Spazier=
gänger
ſo leicht zu erreichenden Bismarckturm verwieſen.
(Siebe Anzeige.)
* Liederzweig. Auf das morgen Sonntag im Saal=
bau
ſtattfindende Sommerfeſt des Liederzweiges ſei
hiermit nochmals hingewieſen. Das Programm iſt ein
reichhaltiges; u. a. kommt der beliebte Donau=Wellen=
Walzer wieder zur Aufführung. Von 8 Uhr ab finden
Konzert im feſtlich beleuchteten Garten und Tanz im
Saale ſtatt. (Siehe Anzeige.)
Das Meiſingerſche Tanzinſtitut hält auch in
dieſem Jahre die Geſellſchaftskurſe ab. Außer den Rund=
tänzen
werden alle bemerkenswerten Neuerſcheinungen
der Tanzſaiſon 191112 gelehrt. Ein neuer Kurſus be=
ginnt
demnächſt und iſt näheres aus der heutigen An=
zeige
erſichtlich. Gleichzeitig ſei auch auf das morgen
in Eberſtadt (Bergſträßer Hof) ſtattfindende Tanz
kränzchen hingewieſen.
* Ludwigshöhe. Morgen, Sonntag, konzertiert das
Muſikkorps des Leibgarde=Regiments unter Leitung des
Herrn Hauske. Die Vortragsordnung enthält vor=
zugsweiſe
volkstümliche Stücke; hervorgehoben ſſei be=
ſonders
die reizende Humoreske: Nach berühmten Mu=
ſtern
von E Scherz. (Siehe Anz.)
* Schuls Felſenkeller. Heute Samstag abend
8 Uhr und morgen Sonntag, nachmittags 4 Uhr, kon=
zertiert
wiederum die Kapelle des Garde=Dragoner=
Regiments Nr. 23. Eintritt wird nicht erhoben. (Siehe
Anzeige.)
* Das Reſidenztheater am Weißen Turm bringt
heute, ſo ſchreibt man uns, das reizende Luſtſpiel: Der
Stallmeiſter mit Graf und Gräfin Wolf=Metternich
in den Hauptrollen zur Vorführung. Graf Metternich
hat, unterſtützt von ſeiner Gattin, der berühmten Schau=
ſpielerin
Claire Valentin, die Aufgabe als gewandter
Darſteller des Helden in dem Luſtſpiel Der Stallmeiſter
großartig gelöſt. Es handelt ſich hier nicht um ein
Produkt ſenſationslüſterner Effekthaſcherei, ſondern um ein
echtes Kunſtwerk von bleibendem Wert. Auch die
anderen Vorführungen verdienen erwähnt zu werden.
(Siehe Anzeige.)
Der I. Darmſtädter Kino, Grafenſtr. 12, bringt in
ſeinem von heute ab laufenden Programm als Haupt=
ſchlager
: Geraubtes Glück oder Verlorene Ehre, einen
Film mit ganz hervorragenden Momenten, künſtleriſch
hochvollendetem Spiel mit wunderbarer Ausſtattung. Auch
das Anſchlußprogramm hat als Extraeinlage einen hoch=
modernen
vorzüglich geſpielten Schlager mit einer Vor=
führungsdauer
von 1¼ Stunde.
g. Seinen Verletzungen erlegen iſt der in der
Nacht zum 24. Juni in Sandbach bei Höchſt von dem
Maurer Friedrich Koch durch einen Meſſerſtich ſchwer
verletzte 36 jährige verheiratete Fabrikarbeiter Kaſpar
Lautenbach geſtern morgen im hieſigen Eliſabethenſtift.

Feuilleton.

* Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben. Reinhardts
internationale Pläne. Auf der Reiſe nach
einem franzöſiſchen Seebade, in dem Max Reinhardt
ſeine Sommerferien verbringen will, hat der Leiter des
Deutſchen Theaters in Paris einem Mitarbeiter der
Daily Mail Mitteilungen über ſeine nächſten internatio=
nalen
Pläne gemacht. Es war ſchon früher von der Ab=
ſicht
die Rede, die bekannte Zirkusaufführung des Oedi=
pus
im kommenden Frühjahr auch in Paris zu wieder=
holen
; dieſer Plan kann jetzt ſo gut wie geſichert gelten.
Reinhardt beabſichtigt aber nicht etwa ein Gaſtſpiel des
Deutſchen Theaters mit deutſchen Kräften: er will in
Paris nach dem Muſter der deutſchen Zirkusaufführungen
den Oedipus mit franzöſiſchen Künſtlern inſzenieren, und
zwar wird Sarah Bernhardt die Jokaſte und Mr. de Max
den Oedipus ſpielen. Auch Suſanne Despres wird bei
dieſer Vorſtellung mitwirken. Als Raum für dieſe Auf=
führung
iſt die mächtige Konzerthalle des Trocadero in
Ausſicht genommen. Reinhardt äußerte dabei, daß er
ſich vollauf der Verwegenheit des Planes bewußt ſei,
in Paris ein Stück zu inſzenieren, in dem ſonſt der tra=
giſche
Veteran der Comedie Frangaiſe, Mounet=Sully,
die Glanzrolle ſpielt; aber er möchte unter allen Umſtän=
den
den Pariſern eine ſeiner großen Inſzenierungen
vorführen. Reinhardts Pläne für die kommende Sai=
ſon
beſchränken ſich jedoch keineswegs auf Paris; er hofft
auch, in Kürze wieder in London als Regiſſeur auftreten
zu können. Im Januar oder Februar des kommenden
Jahres wird Martin Harvey, der bereits den Oedipus
mit der Regie Reinhardts in London herausgebracht hat,
eine große Hamlet=Aufführung veranſtalten, bei der
Max Reinhardt die Regie übernimmt. Dieſe Aufführung
wird im weſentlichen eine Wiedergabe der Inſzenierung
des Berliner Deutſchen Theaters ſein, und die Londoner
ſollen Gelegenheit haben, hierbei die auf Schlichtheit und
Einfachheit ſtiliſierten Dekorationen der deutſchen Auf=
führung
kennen zu lernen. Außerdem aber will Rein=
hardt
in London die Schöne Helena inſzenieren, doch
iſt die Ausführung dieſes Planes noch davon abhängig
ob ein geeigneter Theaterraum in London für dieſen
Zweck gefunden wird. Die weiteren internationalen

Projekte ſehen auch eine Aufführung des Mirakels in
Wien vor. Doch iſt Berlin nicht völlig vergeſſen. Die
Verhandlungen des Deutſchen Theaters wegen Ueber=
nahme
des großen Sportpalaſtes an der Potsdamer=
ſtraße
ſtehen, wie man hört, unmittelbar vor dem Ab=
ſchluß
. Wenn dieſer Pachtvertrag perfekt wird, wird der
mächtige Raum vorausſichtlich durch den Regierungsbau=
meiſter
Dernburg für die Zwecke der geplanten Maſſen=
aufführungen
umgebaut werden, und dann will Rein=
hardt
in dieſer Halle den Julius Cäſar inſzenieren.
Europas Sänger für Amerika. Der Direk=
tor
der New=Yorker Metropolitan=Opera. Gatti=Caſazza,
hat ſeine Reiſe durch Europa abgeſchloſſen und durch
Engagements wiederum eine ganze Reihe von Sängern
dem europäiſchen Opernleben nach Amerika entführt. Für
die kommende Saiſon ſind für die Metropolitan Opera
außer den ſchon bekannten Stars, die alljährlich meh=
rere
Monate in New=York ſpielen, von der Metropolitan
Opera engagiert: Willi Buers aus Leipzig, der künftig
mit Hermann Weil in den Wagnerrollen alternieren ſoll,
und der bekannte italieniſche Tenor Umberto Macnez von
der San Carlo=Oper in Neapel. Für die Saiſon 1913/14
ſind drei weitere europäiſche Tenöre verpflichtet: Rudolf
Berger von der Königlichen Oper in Berlin, der bisher
an der Wiener Hofoper und an der Prager Hofoper enga=
gierte
amerikaniſche Tenor Alfred Picaver und Giovanni
Martinelli von der Mailänder Scala. Als Kapellmeiſter
hat ſich die Metropolitan Opera den bekannten Dirigen=
ten
der römiſchen Conſtanzi=Oper, Giorgo Polacco, ver=
pflichtet
.
* Mit der Kamera beim Vulkanausbruch. Erſt ſpät
hat die Welt von den furchtbaren Folgen des Vulkan=
ausbruches
erfahren, der in den letzten Januartagen des
vergangenen Jahres auf den Philippinen faſt 1400 Men=
ſchen
einem grauenvollen und rätſelhaften Tode über=
liefert
hat; zu den wenigen mit dem Leben davongekom=
menen
Augenzeugen jenes gewaltigen Ausbruches des
berüchtigten Berges Taal zählt auch der amerikaniſche
Regierungsphotograph Charles Martin, der mit ſeltener
Todesverachtung, ſeinem Auftrage gemäß, während der
Kataſtrophe kaltblütig ſeine Aufnahmen machte und erſt
den Rückzug antrat, als ſein Vorrat an Platten und

Films vollkommen erſchöpft war. Im National Geo
graphie Magazine wird jetzt eine Serie dieſer wiſſen=
ſchaftlich
wertvollen Photographien veröffentlicht. Als
am 27. Januar die ſeismographiſche Station von Ma=
nila
die erſten ſchweren Erſchütterungen regiſtrierte,
empfing Martin ſofrt telegraphiſch die Anweiſung, ſich
zu dem gefürchteten Vulkan zu begeben und Aufnahmen
des großen Naturphänomens zu machen. Der Photo=
graph
brach ſofort auf, erreichte ſchon am nächſten Mittag
die Ufer des durch die unterirdiſchen Erſchütterungen
plötzlich wie durch einen wilden Sturm aufgepeitſchten
Bombon=Sees, vermochte mit einem Boot noch glücklich
das Waſſer zu kreuzen, und begann in wortloſer Pflicht=
erfüllung
, ohne Rückſicht auf ſein Leben, den Aufſtieg zu
dem tätigen Krater. Schwefelgelb leuchtende, mächtige,
dichte Dampfwolken wurden bereits ruckweiſe in ſekunden=
kurzen
Abſtänden emporgeſchleudert, gewaltige Maſſen
ſchwarzen Schlammes durchbrachen die Dämpfe, ſchoſſen
bis zu großen Höhen empor, um dann, noch heißglühend,
zu Boden zu ſinken. Der ganze Berg war in einer ſteten
Erſchütterung, ein mächtiger Strom von Lavaſchlamm
hatte ſich gebildet, aber Martin arbeitete ſich bis zu einer
kurzen Entfernung an den Krater heran und machte hier
tundenlang ſeine Aufnahmen, bis der Mangel an Films
das weitere Verbleiben an dieſer unheimlichen Stätte
zwecklos machte. Nur dieſem Umſtande verdankt die
Wiſſenſchaft die Aufnahmen und Martin ſein Leben,
denn kurz nach ſeinem Rückzuge ſteigerte ſich der Aus=
bruch
zu einer furchtbaren, exploſionsartigen Kataſtrophe.
Mit unheimlicher Gewalt wurde eine rieſige glühende
Schlammaſſe mit einem Ruck aus dem Krater empor=
geworfen
, bildete auf einige Minuten am Horizont eine
hoch zum Himmel emporragende ſchwarze Säule, die
von Kettenblitzen umzuckt war: zehn Minuten ſpäter be=
gann
über die nahen Ortſchaften der glühende Regen
von Schlamm und Lava niederzugehen. Nach einer
Stunde war alles vorüber, und klarer blauer Himmel
lachte über der verwüſteten Landſchaft. Erſt vier oder
fünf Tage ſpäter erfuhr man in Manila genauere Einzel=
heiten
über die Kataſtrophe und über den Umfang des
angerichteten Unglücks. Eine Beſichtigung der Umgeb=
ung
des Tals bot ein grauenhaftes Bild, gewaltige
Bäume waren entwurzelt und Hunderte von Meter

[ ][  ][ ]

Eberſtadt, 28. Juni. Getreu dem Wahlſpruch:
Friſch, fromm, froh, frei, verbindet der Main=Rhein=Gau
Deutſcher Turnerſchaft alljährlich mit ſeinem Gaufeſt
auch einen Feſtgotſesdjenſt, woran die Vereine
mit ihren Fahnen teilnehmen. In Eberſtadt dürfte ſich der=
ſelbe
ganz beſonders feierlich geſtalten, denn er findet in
herrlicher, freier Natur ſtatt. Auf dem herrlich inmitten
des Waldes gelegenen alten Feſtplatz wird die kirchliche
Feier vor ſich gehen.
sd. Hetzbach, 28. Juni. Der Ballon Graf We=
del
vom oberrheiniſchen Verein für Luftfahrt, der in
Straßburg aufgeſtiegen war, iſt nach achtſtündiger Fahrt
hier glatt gelandet.
sd. Beerfelden, 28. Juni. Das fünfjährige Töchter=
chen
einer Frankfurter Familie wurde heute morgen auf
einem Spaziergange von einem Hunde zu Boden
geworfen und am Auge erheblich verletzt.
Offenbach, 27. Juni. Die Werkzeugmaſchinenfabrik
von Colleet und Engelhard, G. m. b. H., eines
der bedeutendſten induſtriellen Unternehmen am Platze,
feierte heute die 50. Wiederkehr des Gründungstages.
Anläßlich des Jubiläums fand heute vormittag in dem
neuen Gießereigebäude ein Feſtakt ſtatt, zu dem ſich
neben den Arbeitern, Angeſtellten und Beamten eine
zahlreiche Feſtverſammlung eingefunden hatte. U. a. wa=
ren
erſchienen als Vertreter der Stadt Offenbach Ober=
bürgermeiſter
Dr. Dullo, Beigeordneter Rech und
mehrere Stadtverordnete, Syndikus Dr. Cratz als Ver=
treter
der Handelskammer, Proſeſſor Berndt als Ver=
treter
der Hochſchule in Darmſtadt, Profeſſor Brockmann
als Vertreter der Techniſchen Lehranſtalten und des Ge=
werbevereins
Offenbach, zahlreiche Vertreter der Indu=
ſtrie
uſw. Die Firma rief verſchiedene Wohlfahrtsein=
richtungen
ins Leben und errichtete verſchiedene Stif=
tungen
. So wurden 24000 Mark als Gratifikationen
unter den Arbeitern im Verhältnis ihrer bei der Firma
zugebrachten Arbeitszeit zur Verteilung gebracht. Mit
einem Grundſtock von 10000 Mark wurde eine Beam=
ten
= und Arbeiter=Unterſtützungskaſſe ins Leben gerufen.
Der Kreisausſchuß beſchloß, die beiden ange=
fochtenen
Bürgermeiſterwahlen in Jügesheim vom
19. und 27. März zu kaſſieren und die Koſten des Ver=
fahrens
ſowie eine Averſionalſtrafe von 10 Mark der
Gemeinde Jügesheim aufzuerlegen. Die Jügesheimer
ſtehen nun vor dem 6. Wahlgange zu ihrer Bürger=
meiſterwahl
.
Offenbach, 27. Juni. In Schwanheim fanden Spa=
ziergänger
im Walde die Leiche des als vermißt ge=
meldeten
Fabrikanten Heller aus Offenbach. H. war
leidend und hat ſich aus dieſem Grunde erhängt.
Mainz, 27. Juni. Die hieſige Handelskammer
hatte über den von der Handwerkskammer Darmſtadt
angeregten Plan der Errichtung einer Genoſſen=
ſchaft
zur Einziehung von Forderungen
der Handwerker und Kleingewerbetreibenden ihren
Kleinhandels=Ausſchuß befragt. Nach deſſen Meinung
würde eine ſolche Genoſſenſchaft für die hieſigen Detail=
geſchäfte
keinen Nutzen bringen, da dieſe auf eine indi=
viduelle
Behandlung ihrer Kunden Bedacht nehmen
müßten und die beſtehenden Einrichtungen genügten.
Worms, 28. Juni. Geſtern abend iſt beim Ausſchüt=
teln
eines Teppichs ein aus Weinsheim gebürtiges 23 jäh=
riges
Dienſtmädchen abgeſtürzt wobei es einen
ſchweren Schädelbruch erlitt. Die Verletzte wurde ſo=
fort
ins ſtädtiſche Krankenhaus gebracht.
Bechenheim, 28. Juni. Der Landwirt Johann
Frey I. wollte von dem Gerüſt der Scheune Stroh her=
abholen
. Dabei trat er fehl und ſtürzte in die Tiefe.
Er wurde mit einem ſchweren Schädelbruch bewußt=
los
vom Platze getragen und ſtarb nach wenigen Stun=
den
, ohne das Bewußtſein wieder erlangt zu haben.
* Bad=Nauheim, 28. Juni. Bis zum 27. Juni ſind
17241 Kurgäſte angekommen, wovon an genanntem
Tage noch 7489 anweſend waren. Bäder wurden bis zum
27. Juni 178 450 abgegeben.

Reich und Ausland.

Aus der Reichshauptſtadt, 27. Juni. In der Stadt=
verordnetenverſammlung
richtete der Vor=
ſitzende
Michelet an den zum letzten Male an der Ver=
ſammlung
teilnehmenden Oberbürgermeiſter Dr.
Kirſchner herzliche Abſchiedsworte und dankte
ihm für ſein ſtets bewieſenes großes Intereſſe an der
Entwickelung und Hebung von Berlin auf allen Gebie=
ten
des ſtädtiſchen Lebens und der ſtädtiſchen Verwalt=
ung
. Dr. Kirſchner verabſchiedete ſich dann mit dem
Wunſche, daß echter Bürgerſinn in der Bürgerſchaft und
Stadtverordnetenverſammlung von Berlin ſtets ſtark und
kräftig bleiben, daß Berlin auch ſich in ernſten Tagen
weiter glücklich entwickeln möge. Der Miniſter des

Innern und der Finanzminiſter genehmigten mit könig=
licher
Ermächtigung die Berliner 262 Millionen=
Anleihe. Fur die Ferienſpiele der Ber=
liner
Schuljugend ſind diesmal ſechs Außenſpiel=
plätze
und fünfzehn Innenſpielplätze vorgeſehen. Die
Außenſpielplätze befinden ſich im Grunewald unweit des
Bahnhofes Eichkamp, im Treptower Plänterwald, in der
Nähe des Alten Eierhäuschens, in Buch bei der Förſterei,
in Wartenberg, ſowie in Blankenfelde hinter den ſtädti=
ſchen
Schulgärten. Die Plätze ſind während der Ferien
für das Publikum geſperrt und beſitzen große Unter=
kunftshallen
, um den Kindern bei plötzlichem Unwetter
Schutz zu gewähren. Alle ſchulpflichtigen Knaben und
Mädchen haben das Recht der Benutzung dieſer Spiel=
plätze
und dürfen auch jüngere Geſchwiſter mitbringen.
Für jeden dieſer Außenſpielplätze ſind ſieben Sammel=
ſtellen
eingerichtet, auf denen ſich die Kinder des morgens
um 7½ Uhr einzufinden haben. Um 8 Uhr geht es unter
Leitung eines Lehrers und einer Lehrerin zur Straßen=
bahn
. Die Beförderung zu den Spielplätzen erfolgt in
Sonderwagen, nach Buch jedoch mit der Bahn. Auf den
Spielplätzen erhält jedes Kind nach dem Eintreffen einen
halben Liter friſche Milch. Spielgeräte aller Art ſorgen
für Abwechſelung, auch Fuß= und Fauſtbälle ſind vorhan=
den
. In einer Feldküche wird durch Kochfrauen das
Mittagsmahl zubereitet, desgleichen der Nachmittags=
kaffee
. Um 5½ Uhr geht es heimwärts. Für Fahrt und
Beköſtigung hat jedes Kind 20 Pfennige mitzubringen,
doch werden an ärmere Kinder in großer Zahl Freikarten
gewährt. Als Innenſpielplätze ſind geeignet Schulhöfe
und die großen ſtädtiſchen Plätze Am Urban und in der
Bremerſtraße, von 912 Uhr vormittags und von 73
Uhr nachmittags geöffnet. Auch hier führen Lehrer und
Lehrerinnen die Aufſicht. Für etwaige Unglücksfälle ſind
auf allen 21 Spielplätzen ſanitäre Einrichtungen vor=
geſehen
. Die Jagd auf den flüchtigen
Kaſſenboten Bruning, der der Dresdener Bank
die hübſche Summe von 260000 Mark unterſchlagen hat,
iſt bisher erfolglos geblieben. Die hohe Belohnung, die
auf die Ergreifung des Ausreißers geſetzt worden iſt, hat
natürlich Berufene und Unberufene in großer Zahl in
Bewegung geſetzt, und eine Reihe von ihnen hat denn
auch den Geſuchten faſſen zu können geglaubt, immer aber
ſtellte ſich heraus, daß der Gefaßte nicht der richtige war.
Etwas geheimnisvoll lautet ein Brief, der der Kriminal=
polizei
aus Friedenau von einer angeblichen Braut Bru=
nings
zugegangen iſt und ſtatt mit einer Unterſchrift nur
mit zwei Anfangsbuchſtaben gezeichnet iſt. Dieſer Brief
lautet: Im Auftrage meines Bräutigams, Herrn Bru=
ning
, teile ich ganz ergebenſt mit, daß er ſich bei mir auf=
hält
und das ganze Geld noch bei ſich hat. Er bedauert
unendlich, das ihm entgegengebrachte Vertrauen ſo miß=
braucht
zu haben, und erſuche Sie, das Geld bei mir ab=
zuholen
, nachdem Sie in der Zeitung zuſichern, daß ihn
keine Strafe trifft. Sobald ich in der Zeitung das Letzt=
gewünſchte
leſe, werde ich Ihnen meine Adreſſe ſofort
mitteilen. Bitte, haben Sie Erbarmen mit meinem
Bräutigam. Er iſt ſonſt ein ehrlicher Menſch. In der
Hoffnung, daß Sie gnädig und barmherzig ſein werden
und meinen Wunſch erfüllen werden, Ihre ganz geknickte,
unglückliche O. F. Man müßte eigentlich annehmen,
daß es ſich bei dieſem Brief um einen Ulk handelt; immer=
hin
hat die Kriminalpolizei bekannt geben laſſen, daß
die Dresdener Bank, wenn ſie ihr Geld wieder bekomme,
an einer Beſtrafung kein Intereſſe habe. Dem Staats=
anwalt
entgeht freilich der Defraudant trotzdem nicht, da
es ſich um ein Offizialdelikt handelt. Ein kanonen=
ſchußähnlicher
Knall verurſachte geſtern abend in
einem Hauſe in der Münzſtraße große Aufregung. Meh=
rere
Beſucher des im Vorderhauſe befindlichen Kinemato=
graphentheaters
ſtürzten vor Schreck zu Boden und zahl=
reiche
Mieter des Hauſes liefen aus Furcht vor den Fol=
gen
einer Exploſion auf die Straße. Brennende Papier=
ſtücke
und glimmende Reſte einer Zündſchnur, die am
Torwege lagen, deuteten darauf hin, daß ein Spreng=
körper
zur Exploſion gebracht worden war. Der Luft=
druck
hatte die dicken Glasſcheiben der Torflügel zer=
trümmert
und auch auf dem Hofe Schaden angerichtet.
Die Feuerwehr brauchte nicht in Tätigkeit zu treten. Sie
benachrichtigte die Polizei, die die Brandreſte zur Unter=
ſuchung
ſammelte. Die Stärke des Knalles und des Luft=
druckes
läßt darauf ſchließen, daß es ſich nicht um einen
gewöhnlichen Feuerwerkskörper, ſondern um einen gro=
ßen
, bombenähnlichen Sprengkörper gehan=
delt
haben muß. Dieſen zur Exploſion gebracht zu haben,
ſind drei obdachloſe Männer verdächtig, die ſich in der
voraufgegangenen Nacht im Keller des Hauſes ein Nacht=
lager
zurecht gemacht hatten, vom Portier aber vertrie=
ben
wurden. Hierbei ſtießen ſie die Drohung aus, ſie
würden das Haus in die Luft ſprengen. Die inter=
nationalen
Taſchendiebe, die in der letzten
Zeit in den Berlin-Hamburger D=Zügen Diebſtähle

ausführten, ſind geſtern in Hamburg verhaftet worden.
Es ſind dies zwei Ruſſen namens Beer und Lewkowitſch.
Ein dritter Komplize ſprang, als man ihn verhaften
wollte, über das Gleis. Ein gerade vorbeifahrender
Vorortzug hinderte die Beamten an der Verfolgung.
Einer der Beſtohlenen hat in dem verhafteten Beer einen
Reiſenden wiedererkannt, der ſich auf der Reiſe Berlin-
Hamburg an ihn herangedrängt hatte.
Frankfurt, 28. Juni. Der Magiſtratswahl=Ausſchuß
der Frankfurter Stadtverordneten=Verſammlung beſchloß
einſtimmig, für die Wahl des Oberbürger=
meiſters
in Frankfurt Herrn Georg Voigt,
Oberbürgermeiſter in Barmen, in Vorſchlag zu bringen.
Voigt iſt 1866 in Danzig geboren, ſteht alſo jetzt im 46.
Lebensjahre. Er ſtudierte Staats= und Rechtswiſſen=
ſchaft
in Breslau, Königsberg und Berlin; in den Kom=
munaldienſt
trat er ſehr früh in ſeiner Vaterſtand Danzig
ein, wo er unter dem verſtorbenen Reichstagsabgeordneten
Baumbach, ſowie unter dem jetzigen Staatsſekretär des
Innern, Dr. Delbrück, tätig war, zuletzt als Stadtrat.
1899 kam er als zweiter Bürgermeiſter nach Rixdorf, wo
er bis 1906 blieb. In dieſer Arbeitervorſtadt mit ihrem
amerikaniſchen Wachstum die Bevölkerung ſtieg in
dieſer Zeit von 60000 auf 160000 Einwohner fand er
die ſchwierigſten Aufgaben vor, die einer Stadtverwalt=
ung
geſtellt werden können, da es galt, die Einrichtungen
mit dem raſchen Wachstum in Einklang zu bringen.
Jedenfalls war Rixdorf eine ausgezeichnete Schule für
den künftigen Oberbürgermeiſter, und man wird es in
Frankfurt beſonders begrüßen, daß er dort reiche Ein=
blicke
in die Arbeiterwelt tun konnte. Die nächſte Station
führte Voigt nach dem induſtriereichen Weſten, den er als
Oberbürgermeiſter von Barmen kennen lernte; am 3. Sep=
tember
1906 wurde er in ſein dortiges Amt eingeführt.
Stuttgart, 28. Juni. Heute nacht kurz vor 1 Uhr ent=
ſtand
in dem Hinterhaus Schloßſtraße Nr. 60 eine ſtarke
Exploſion. Sofort ſchlugen die Flammen aus dem
Haus empor und ergriffen die Veranden des Vorder=
hauſes
und zum Teil auch die des Hauſes Nr. 58, zugleich
auch die Dachſtöcke dieſer beiden Häuſer. Die 2 Feuer=
wachen
waren ſofort zur Stelle, ebenſo die beiden Dampf=
feuerſpritzen
, welche zwei Stunden lang enorme Waſſer=
maſſen
ſchleuderten, bis der Brand lokaliſiert war. Man
vermutet, daß die Exploſion im erſten Stock des Hinter=
gebäudes
, wo ſich die Filmzentrale G. m. b. H. befindet,
entſtanden iſt. Nach Ausſage des Geſchäftsführers lager=
ten
dort 200000 Meter Filmbänder mit einem Anſchaf=
fungswert
von nahezu 200000 Mark. Ein Teil dieſer
Films ſollte dieſer Tage in mehrere ſüddeutſche Kine=
matographentheater
abgeliefert werden. Ein großer Teil
der Films war ſchon gebraucht. Verſichert iſt die Geſell=
ſchaft
mit 40000 Mark. Das geſamte Filmlager=
iſt
vernichtet. Auch ein im zweiten Stock des Hinterhau=
ſes
befindliches Lederfabrikationsgeſchäft iſt vollſtändig
ausgebrannt. Die Eiſenteile der hinter den Veranden
liegenden Küchen verbogen ſich in der Glut und mehrere
Zimmer brannten vollſtändig aus. Der Schaden iſt ſehr
groß.
Saarburg (Bez. Trier), 28. Juni. Unterſchlag=
ungen
in Höhe von 18000 Mark wurden durch eine
Reviſion nach dem Tode des Rentmeiſters der Gemeinde=
kaſſe
der Bürgermeiſterei Freudenburg=Orſcholz entdeckt=
Die Unterſchlagungen gehen bis auf zehn Jahre zurück
12000 Mark der veruntreuten Summe ſind bereits gedeckt
der Reſt wird in einigen Tagen gedeckt werden können.
Leiptzig, 27. Juni. Das Reichsgericht verurteilte
den 29jährigen Oberſignalmaat Albert Ehlers= Wil=
helmshaven
wegen Verrats militäriſcher Geheimniſſe zu
ſechs Jahren Zuchthaus, zehn Jahren Ehrverluſt,
Entfernung aus ſeiner Marineſtellung und Polizeiaufſicht=
Weimar, 28. Juni. Der D=Zug Nr. 189 von Eiſe
nach nach Eger, der um 6.10 Uhr hier eintrifft, iſt heute
früh bei Tröbsdorf in eine Kolonne Strecken
arbeiter hineingefahren. Zwei Mann wurden
ſofort getötet, einer ſchwer verletzt. Der Schwerver=
letzte
iſt in das Krankenhaus nach Weimar gebrach
worden.
Groß=Salza, Bezirk Magdeburg, 28. Juni. Geſtern
nachmittag gegen halb 4 Uhr hat ſich in der Allendorf=
ſchen
Sprengſtoffabrik in Groß=Salza eine
ſchwere Exploſion ereignet, bei der vier Per=
ſonen
ums Leben gekommen ſind. Nachmittags
hörten die Bewohner von Groß=Salza, das wenige Kilo=
meter
von Magdeburg entfernt liegt, plötzlich ein gewal=
tiges
Krachen. In der Sprengſtoffabrik von Allendor=
waren
die Waſch= und Trockenanlagen in die Luft geflo=
gen
. Bei der Exploſion waren die Mauern eingeſtürz
und aus den Trümmern ertönte das Geſchrei und Jam
mern der darunter Begrabenen. Sofort machte man ſic
daran, die Verunglückten aus den Trümmern zu holen
Von den zwölf darunter befindlichen Perſonen warer
vier ſofort tot; drei ſind ſo ſchwer verletzt, daß an ihren

weit fortgeſchleudert worden, das ganze Land ſchien von
einem geſpenſtiſchen Rieſenpfluge von unterſt zu oberſt
gekehrt. Die Wirkung des Ausbruches hatte ſich nur auf
eine beſtimmte, verhältnismäßig kleine, ſcharfumgrenzte
Zone erſtreckt: hier aber war alles vollkommen zerſtört
und zugrunde gegangen. Erſt ſpäter ſtellte es ſich her=
aus
, daß nicht weniger als 1335 Menſchen dieſem Aus=
bruch
des Berges Taal zum Opfer gefallen waren, und
neben dieſer Ziffer nimmt ſich die Reihe der mit ſchwe=
ren
Verwundungen Davongekommenen unheimlich ge=
ring
aus; nur 199 Menſchen der Unglückszone kamen mit
dem Leben davon, viele aber waren ſo grauenhaft ver=
ſtümmelt
, daß der bald folgende Tod im Krankenhauſe
ihnen zur Erlöſung wurde. Bei der Unterſuchung der
Verwundeten und bei der Bergung der Toten zeigte es
ſich dann, daß in den wenigſten Fällen das Feuer und
die Lava den Tod herbeigeführt hatten, oder die Ver=
ſtümmelung
verſchuldeten: viele Körper waren von Stei=
men
zerfetzt und durchlöchert, die Menſchen waren von
den mit beiſpielloſer Gewalt durch die Atmoſphäre ge=
ſchleuderten
Steinteilen und kleinen Lavaſtücken erſchla=
gen
und durchbohrt. Daß die meiſten Toten an ihrer
Kleidung keinen Brandſchaden zeigen, erklärt dieſe Tat=
ſache
; ja in vielen Fällen ergab die Unterſuchung der
Opfer dieſer Kataſtrophe, daß die Menſchen buchſtäblich
durch die Gewalt der durch die Luft geſchleuderten Sand=
und Aſchenwirbel getötet wurden.
C2) Ein Poſtkutſchen=Idyll vor hundert Jahren. Wer
heute im behaglichen Kupee des Schnellzuges die zwei=
ſtündige
Reiſe von Jena nach Halle macht, ahnt nicht, mit
was für Beſchwerden und Gefahren eine ſolche Fahrt vor
100 Jahren noch verbunden war. Ein treues Bild von den
Annehmlichkeiten einer ſolchen Reiſe gibt der ſchwediſche
Kammerrat von Ehrenzweig, der im Jahre 1805 mit der
Poſt von Jena nach Halle fuhr. Das Poſtkutſchen=Idyll,
das er in einem Schreiben aus Hamburg vom 2. Novem=
ber
1805 an den Kurfürſten von Sachſen, Friedrich Auguſt,
entwirft, dürfte auch den größten Verehrer der vergan=
genen
Reiſersmantik von ſeinem Wahne bekehren. Der

Kammerrat ſchreibt wörtlich folgendes: Die Zerbrechung
meines Reiſewagens im Fränkiſchen veranlaßte mich bei
Ermangelung eines Geſellſchafters und Reiſegefährten,
mit der ordinären Poſt zu gehen. So lange ich Reichs=
oder
preußiſche Poſt hatte, fand ich keine Urſache, meinen
gefaßten Entſchluß zu bereuen, aber wie erſtaunte ich, als
man mir in Jena den churſächſiſchen Wagen, der von
Naumburg nach Halle fährt, vorführte. Wie iſt es mög=
lich
, daß in einem eiviliſierten Staat die Ober= Poſtdirec=
tion
ein ſolches Unweſen dulden kann. Nicht nur, daß
wir von Jena nach Naumburg von 12 bis 8 Uhr abends
unterwegs waren und die ſächſiſche Poſt, unerachtet ſie die
ganze Nacht durchfuhr, erſt den anderen Morgen um 11
Uhr in Halle ankam, nicht genug, daß ein ganzer Haufen
ſogen. blinder Paſſagier aufgeladen ward, dies ſind
Kleinigkeiten im Vergleich des Sitzes, des Wagens ſelbſt.
Laſſen Ew. Churf. Durchlaucht Sich das Fuhrwerk, wel=
ches
von Jena nach Halle geht, vorzeigen, Sie werden
Selbſt finden, daß es keinen Stuhl, keinen Sitz, keine Be=
deckung
, kurz, weder die geringſte Bequemlichkeit, Sicher=
heit
, noch Schutz darbietet; man iſt in Lebensgefahr auf
demſelben beſonders zur Nachtzeit, wo ſo leicht den Rei=
ſenden
der Schlaf überfällt und er wegen Mangels an
Lehnen, an Sitz, Stuhl, jeden Augenblick befürchten muß,
vom Wagen herunterzufallen und zwiſchen den Rädern
auf eine ſchreckliche Art verſtümmelt zu werden. Wie oft
ereignet es ſich nicht, daß Handwerker, Künſtler, Krämer
ihren Wohnort verändern und mit ihren Kindern reiſen
müſſen; dieſe ſind dann der größten Lebensgefahr aus=
geſetzt
, weil ſie weit leichter wie alte Leute einſchlum=
mern
. Hier eine Tatſache. Wir alle, die wir damals zu=
ſammen
auf dem Poſtwagen reiſten, hatten in zwei Näch=
ten
nicht geſchlafen, bei dem langſamen Fahren war es
unmöglich, der Ermüdung zu widerſtehen; damit nun
keiner im Schlummer vom Wagen fiele, kam man über=
ein
, wechſelſeitig zu wachen. Aber die Natur behielt die
Oberhand. Es fand ſich, daß der die Aufſicht und Wache
führende Reiſende ſelbſt einſchlief, und es mußten daher
zwei ſich vereinigen, welche zu gleicher Zeit wachten. Es

iſt doch empörend, wenn man mitten im deutſchen
Reiche, in einem ſeit Jahrhunderten für policirt gehalte=
nen
Lande wie Sachſen, nicht für ſein Geld auf dem
öffentlichen Poſtwagen reiſen kann, ohne der offen=
baren
Gefahr ausgeſetzt zu ſein, ſein Leben zu verlieren
oder zum Krüppel zu werden und es nur gleichſam durch
mühſames Nachſinnen dahin bringen kann, ſich einiger=
maßen
davor zu ſichern. Nachdem der Verfaſſer noch
einige Seiten fortgeklagt hat, ſchließt er endlich ſeine
Eingabe mit der Hoffnung, daß der Kurfürſt ſeine An=
zeige
mit Vergnügen aufnehme und mit Freuden einen
Mißbrauch abändern werde, der Sachſen zur Schande
gereiche‟.
Ein Feſt der wilden Roſen in London. Am 26
Juni 1862 hielt die jetzige Königin=Mutter Alexandre
ihren feierlichen Einzug in London und zur Feier der
fünfzigſten Wiederkehr dieſes Tages wurde in London ein
großer Blumenverkaufstag nach dem Muſter der deutſchen
Blumentage veranſtaltet. Es iſt dies das erſtemal, daf=
in
London die große Maſſe auf dieſe Weiſe zur Wohl=
tätigkeit
herangezogen wurde. Die gewählte Blume wa
die wilde Roſe, die Lieblingsblume der Königin Alexan
dra. Schon ſeit Wochen wurde in den Blinden= und
Taubſtummen=Anſtalten des Landes an dem Fertigſteller
dieſer Blumen, die hier zu Millionen zum Verkauf kamer
gearbeitet. Ganz London war in einen großen Garten
verwandelt. Zehntauſend ſchöne, junge, in Weiß geklei
dete Damen boten in allen Teilen der Stadt mit liebens
würdigem Lächeln ihre künſtlichen Roſen zum Verkauf a
und ließen an Verkaufseifer wirklich nichts zu wünſche
übrig. Alle Schranken des ſozialen Unterſchiedes mußte=
vor
der Wohltätigkeit fallen und konnte man oft beobachter
wie Herzoginnen uſw. Kutſcher und Schutzleute zum Kau
von Blumen zu überreden ſuchten, denn die höchſte
Kreiſe hatten ſich an dieſem Tage in den Dienſt der Lon
doner Hoſpitäler, denen die Einnahmen zufließen, geſtell
und auch die Aermſten ſteuerten ihr Scherflein bei. Da
ganze Straßenbild war durch die mit Girlanden wilde

[ ][  ][ ]

Aufkommen gezweifelt wird. Die Toten ſind ſämtlich
verheiratet und hinterlaſſen unmündige Kinder.
Halle a. d. S., 27. Juni. Der Techniker Pröſchold
aus Halle a. d. S. hatte ſich wegen ſchwerer Urkunden=
fälſchung
vor dem hieſigen Schwurgericht zu verant=
worten
. Die Urkundenfälſchung wird darin erblickt, daß
der Angeklagte eigenmächtig eine Bahnſteigkarte
durchlochte. Der Angeklagte iſt als Vertreter ſeiner
Firma ſehr viel auf Reiſen und löſte eines Tages in
Nürnberg eine Karte Nürnberg=Berlin. In ſeinem
Heimatsort Halle wollte er die Fahrt unterbrechen, da
er wegen eines plötzlichen Unwohlſeins ſeinen Arzt auf=
ſuchen
wollte. Als er ausſtieg, merkte er, daß er ſeine
Fahrkarte verloren hatte. Da er wegen ſeines Unwohl=
ſeins
möglichſt raſch zum Arzt kommen wollte, meldete
er den Verluſt ſeiner Fahrkarte nicht, ſondern wollte mit
einer früher ſchon gelöſten Bahnſteigkarte von Halle die
Sperre paſſieren. Damit es den Anſchein erwecke, als
hätte er vorher ſchon die Sperre zum Eingang benutzt,
durchlochte er die Bahnſteigkarte, ſelbſt mit Hilfe eines
Bleiſtifts. Der Schaffner an der Sperre bemerkte jedoch
den Betrug und ſo hatte ſich der Angeklagte heute wegen
ſchwerer Urkundenfälſchung vor den Geſchworenen zu
verantworten, die aber die Schuldfrage verneinten,
worauf das Gericht den Angeklagten freiſprach.
Wilhelmshaven, 28. Juni. Die Torpedoboote
§ 177 § 178" und § 179 treten die Reiſe zum deut=
ſchen
Marinekongreß nach Düſſeldorf am 30. Juni an.
Die Rückkehr erfolgt am 13. Juli.
Emden, 27. Juni. Die Nordd. Allg. Ztg. ſchreibt zur
Ausgeſtaltung des Emdener Hafens: Die
Auffaſſung, daß Emden nur eines neuen, kapitalkräftigen
Schiffahrtsunternehmens bedürfe, daß, wenn dieſes ge=
wonnen
iſt, das zur Schaffung eines großen Han=
delsplatzes
Erforderliche ohne weiteres folgen werde, iſt
irrig. Ein neues Schiffahrtsunternehmen kann vielmehr
nur aufkommen, wenn in Emden die Vorausſetzungen
zur ausreichenden Alimentierung eines ſolchen Unter=
nehmens
vorhanden oder ohne weiteres ſichergeſtellt ſind.
Wer ein neues Schiffahrtsunternehmen, insbeſondere
auch zur Beförderung von Auswanderern, betreiben will,
der würde nur in ſchwerem Kampfe mit den bereits be=
ſtehenden
Unternehmen, ſowohl des Inlandes wie des
Auslandes, aufkommen. Daß durch einen ſolchen Kampf
die beiden großen deutſchen Schiffahrtsgeſellſchaften in
erſter Linie in Mitleidenſchaft gezogen würden, iſt klar
Dieſe Geſellſchaften ſtehen bereits an zahlreichen Stellen
des Weltverkehrs im heißen Konkurrenzkampfe mit den
ausländiſchen Unternehmungen; ihre Lage durch die
Schaffung eines neuen Konkurrenzkampfes im eigenen
Lande zu erſchweren, dürfte mehr als unerwünſcht ſein.
Bei dieſer Sachlage muß es richtiger erſcheinen, wenn
man, um Emden an den Weltverkehr anzuſchließen, die
in Deutſchland bereits beſtehenden Unternehmungen be=
nutzt
und ſie nach Emden führt. Dies kann dadurch ge=
ſchehen
daß die deutſchen Geſellſchaften entweder eigene,
von Emden ausgehende Linien ſchaffen oder aber Emden
mit den beſtehenden, nach den verſchiedenſten Verkehrs=
gebieten
Verbindung ſchaffenden Linien anlaufen, um
den in Emden porhandenen, von ihnen geförderten Ver=
kehr
an Perſonen und Fracht aufzunehmen. Die glei=
chen
Erwägungen werden den Bundesrat geleitet haben,
als er das Geſuch der deutſchen Reederei G. m. b. H. in
Hamburg um Zulaſſung zur Auswandererbeförderung
über Emden ablehnte. Im übrigen iſt zu erwarten, daß
der Norddeutſche Lloyd und die Hamburg-Amerika=
Linie in kurzem die von ihnen erbetene Erlaubnis erhal=
ten
, Auswanderer auch über Emden zu befördern. Die
beiden Geſellſchaften verpflichteten ſich bei der Gewährung
der Erlaubnis entweder, wie die deutſche Reederei plante,
eine eigene, zunächſt vierzehntäglich verkehrende und
gegebenenfalls zu wöchentlichem Verkehr auszugeſtaltende
Dampferlinie zwiſchen Emden und New=York zur Be=
förderung
von Auswanderern und Gütern einzurichten,
oder aber den Dienſt zwiſchen Emden und Nordamerika
zunächſt ſolange er eine eigene Linie nicht genügend
vverſorgt durch Anlaufen mit ihren Dampfern von
Bremen und Hamburg aus zu bewirken, daneben noch
einen vierwöchentlichen Frachtdienſt zwiſchen Emden und
1. Oſtaſien, 2. Auſtralien, 3. Südamerika zu unterhalten.
Die Wahl unter dieſen beiden Angeboten iſt der preu=
ßiſchen
Regierung überlaſſen. Es iſt wohl nicht zu be=
zweifeln
, daß bei der zu treffenden Entſcheidung die
wohlerwogenen Intereſſen von Emden den Ausſchlag
geben.
Neu=Fahrwaſſer, 28. Juni. Durch Funkſpruch wird
gemeldet, daß ein deutſches Torpedoboot in
dichtem Nebel bei Brüſterort auf den Steinen aufgelaufen
iſt und dort feſtſitzt. Von Königsmark iſt der Schlepp=
dampfer
Roland an die Unglücksſtelle zur Hilfeleiſtung
abgegangen.
Luxemburg, 28. Juni. Die Großherzogin=
Mutter, die Großmutter der jetzigen Großherzogin

reiſte heute mittag nach Schloß Königſtein im Taunus.
Rom, 27. Juni. Um 10 Uhr abends fällten die Ge=
ſchworenen
das Urteil gegen den ehemaligen Kavallerie=
leutnant
Paterno der am 2. März 1911 die Hofdame
der Königin Trigona getötet hatte. Auf Grund des
Spruches der Geſchworenen verurteilte der Gerichtshof
Paterno zu lebenslänglicher Zwangsarbeit,
der ſchwerſten Strafe des italieniſchen Geſetzbuches.
Paris, 28. Juni. Wie ſeinerzeit gemeldet, hatte ein
im Irrenhaus verſtorbener Rentner namens Sapene
dem König von Spanien ſein ganzs 2½ Millionen
betragendes Vermögen vermacht. In dem Erb=
ſchaftsprozeß
, den die Schweſter Sapenes anſtrengte, hat
das Zivilgericht von St. Gaudens (Departement Ober=
Pyrenäen) die Klägerin ermächtigt, den König Alfons
durch einen Gerichtsvollzieher aufzufordern, am 29. Juli
vor dem Gerichtshof zu erſcheinen.
Jekaterinoslaw, 28. Juni. Auf der Bahnſtrecke Zape=
rosjie
=Woskobinja der Jekaterinabahn iſt ein Güter=
zug
entgleiſt. Ein Oberſchaffner wurde getötet, zwei
Schaffner verletzt. Eine ſehr große Anzahl Wagen wurde
zertrümmert.
Simferopol, 28. Juni. Ein dreitägiger Platz=
regen
überſchwemmte einen Teil des Karaſſu=
Baſars und riß 50 Häuſer und ſämtliche Brücken fort. Viel
Vieh iſt umgekommen. Eine große Anzahl Perſonen iſt
obdachlos.

Kongreſſe und Verbandstage.

9. Deutſcher gewerblicher Genoſſen=
ſchaftstag
.
sh. Straßburg i. Elſ., 27. Juni. Die Haupt=
verſammlung
des 9. Deutſchen gewerblichen Ge=
noſſenſchaftstages
, die ſich mit den Angelegenheiten
aller Genoſſenſchaften beſchäftigte, wurde von ver=
ſchiedenen
Vertretern ſtaatlicher und ſtädtiſcher Behörden
begrüßt, u. a. vom Geh. Oberregierungsrat Franke=
Berlin vom preußiſchen Handelsminiſterium, der dem
Abg. Hammer den ihm verliehenen Roten Adlerorden
4. Klaſſe überreichte. Nach Eintritt in die Tagesordnung
wurde zunächſt von Verbandsdirektor Meyer der Ge=
ſchäftsbericht
erſtattet, aus dem hervorging, daß dem
Verbande jetzt 884 Genoſſenſchaften mit über 174000
Mitgliedern angeſchloſſen ſind In den ſachlichen Ver=
handlungen
berichtete der Direktor der Schweizeriſchen
Volksbank Moſer=Bern über die Erfahrungen mit
dem Filialſyſtem dieſer Bank. Hierauf referierte
Reichstags= und Landtagsabgeordneter Dr. Arendt
über die Frage der Beſchaffung zweiter Hypothe=
ken
. Der Redner vertrat die Anſicht, daß die Frage
des ſtädtiſchen Realkredits keine Intereſſenfrage der
Hausbeſitzer, ſondern eine große allgemeine wirtſchaft=
liche
Frage ſei. Nötig ſei vor allem eine Entſchuldung
des ſtädkiſchen Grundbeſitzes, und dazu empfehle ſich die
Schaffung von ähnlichen Inſtituten, wie ſie ſchon für die
Landwirtſchaft beſtänden und ſegensreich gewirkt hätten.
Es müßten öffentlicherechtliche Pfandbriefinſtitute ge=
ſchaffen
werden, die unkündbare Amortiſationshypothe=
ken
ausgeben. Verbandsdirektor Korthaus wies
darauf hin, daß man in der letzten Zeit dazu überge=
gangen
ſei, beſondere Genoſſenſchaften für die Gewäh=
rung
von Anlagekrediten zu aründen. Verbandsdirek=
tor
Dr. Biller referierte über die Stellung der Ge=
noſſenſchaften
zu den Konſumvereinen. Nach der
Statiſtik gehörte im letzten Jahre der ſiebente Teil aller
Haushaltungen Konſumgenoſſenſchaften an. Dabei ſei die
Entwickelung der Konſumgenoſſenſchaften noch in ſtar=
kem
Steigen begriffen. Das bedeute eine ernſte Gefahr
für die Handwerker und die Kleinhändler Genoſſen=
ſchaftsleiter
Eſſer=Euskirchen wies auf die ſozia=
liſtiſche
Tendenz der Konſumgenoſſenſchaften hin. Die
Verſammlung ſerklärte ſich mit den Ausführungen des
Referenten einverſtanden. Der nächſte Genoſſenſchafts=
tag
ſoll in Leipzia ſtattfinden. Die Tagung wurde
darauf mit den üblichen Dankesworten geſchloſſen

Allgemeiner Fürſorgeerzlehungstag.
sh. Dresden, 27. Juni. Der A ll gem eine
Fürſorgeerziehungstag führte ſeine Bera=
tungen
zu Ende. In der letzten Sitzung begrüßte Wirk=
licher
Geheimer Rat Otto Vitzthum v Eckſtädt
namens der Jugendfürſorgevereine, Barthels ( Pa=
derborn
) namens der Vereinigung für katholiſche cari=
tative
Erziehungstätigkeit, Scheffen (Berlin) namens
des Zentral=Ausſchuſſes für innere Miſſion, Amts=
gerichtspräſident
Dr. Becker (Dresden) im Auftrage
des Verbandes für Jugendhilfe und Amtsgerichtsrat
Dr. Köhne (Berlin) namens des Jugendgerichtstages
die Verſammlung. Sodann wurde in die Tagesord=

nung eingetreten. Zunächſt hielt der Geſchäftsführer
des Vereins der Berufsarbeiter und Freunde des deut=
ſchen
Fürſorgeerziehungsweſens P Frie drich ( Straus=
berg
) einen Vortrag über: Preſſe und Für=
ſorgeerziehung
Von einer Diskuſſion über
dieſen Vortrag wurde abgeſehen. Sodann hielt Direk=
tor
Dr. Peterſen (Hamburg) einen Vortrag über:
Das Recht der Kinder auf Erziehung und ſeine Ver
wirklichung Als Korreferent ſprach Stadtrat Dr.
Köhler (Leipzig), der ſich mit dem Gedanken eines
Reichsgeſetzes nicht befreunden konnte, da wahrſchein=
lich
die bundesſtaatlichen Regierungen Schwierigkeiten
machen würden. Er erkannte ein öffentliches Recht des
Kindes auf Erziehung nicht an. Auch von anderer
Seite wurde in der Diskuſſion betont, daß mit den be=
ſtehenden
Geſetzen ſchon viel zu erreichen ſei; man könne
nicht wiſſen, wie ein eventuelles Reichsgeſetz ausfallen
werde. Es wurde ſchließlich, wie geſtern bereits gemel
det, beſchloſſen, eine vom Referenten vorgelegte Reſoln=
tion
zur weiteren Bearbeitung dem Rechtsausſchuß zu
überweiſen. Die nächſte Tagung ſoll in Halle ſtatt=
finden
. Damit war die Tagesordnung erſchöpft und die
Verſammlung wurde mit den üblichen Dankesworten
geſchloſſen.
* Marine=Kongreß Düſſeldorf 1912. In
den Tagen vom 5.8. Juli d. J. findet in Düſſeldorf der
erſte Deutſche Marine=Kongreß ſtatt. Zum erſten Male,
ſo lange es eine Deutſche Marine gibt und ſo lange Marine=
Vereine exiſtieren, wird ſich eine Veranſtaltung vollziehen,
die ſich nicht in dem üblichen Rahmen militäriſcher Feiern
bewegen wird, ſondern die eine große nationale Kund=
gebung
der ehemaligen Angehörigen der Kaiſerlichen Ma
rine aus dem ganzen Deutſchen Reiche bedeutet. Und daß
dieſe Feier ſich unter dem Protektorat des von allen See
leuten ſo warm verehrten Großadmirals von Köſter
vollzieht, gibt dem Feſte noch eine beſondere Weihe. Aus
allen Gauen des Deutſchen Vaterlandes, aus Nord und
Süd, Oſt und Weſt, werden in dieſen Tagen die früheren
Angehörigen der Kaiſerlichen Marine zu Tauſenden in
der ſchönen Düſſelſtadt zuſammenſtrömen, um an den
Ufern des Rheines den Schwur der Treue, den ſie als a
tive Soldaten Kaiſer und Reich geleiſtet haben, zu er=
erneuern
. In vielen, ſelbſt kleinſten Orten des Reiches
haben ſich Marinevereine gebildet, und eine große Zahl
ſchon beſtehender Vereine, von deren Exiſtenz bisher nichts
bekannt war, haben ſich der Vereinigung Deutſcher Ma=
rinevereine
angeſchloſſen. Damit wird dieſer Vereinig=
ung
, der jetzt ſchon weit über 200 Vereine mit etwa 20000
Mitgliedern angehören, friſches Blut zugeführt zum Wohle
des patriotiſchen Gedankens. Die Vereinigung Deutſcher
Marinevereine unterſteht dem Vorſitz des Kontreadmirals
Thiele und hat ihren Sitz in Bremen. Neben nationaken
und patriotiſchen Beſtrebungen pflegt die Vereinigung auch
ſolche ſozialer Natur. Mit dem Kongreß zuſammen feiert
der Marine=Verein Düſſeldorf ſein 25jähriges
Beſtehen. Gleichzeitig findet der 22. Abgeordnetentag der
Vereinigung Deutſcher Marinevereine unter Leitung ſeines
Vorſitzenden Herrn K.=Adm. z. D. Thiele ſtatt. Am Sonn=
tag
, den 7. Juli, tagt der Rheiniſche Provinzial=Flotten
verein. Sämtliche Veranſtaltungen finden in der Tonhalle
ſtatt. Als äußerer Feſtakt iſt für Sonntag, den 7. Juli
im Kaiſer Wilhelm=Park (dem Platz der Ausſtellung 1902)
eine Parade vorgeſehen) bei der Großadmiral v. Köſter
eine Anſprache halten wird. Nach den vorliegenden An=
meldungen
werden ſich an der Parade rund 200 Marine=
vereine
, von denen Rheinland und Weſtfalen das größte
Kontingent ſtellt, beteiligen; die Geſamtzahl der Teil=
nehmer
an der Parade und dem anſchließenden Feſtzuge
durch die Stadt, wird ſich auf zirka 8000 beziffern. Sei=
tens
der Marine=Verwaltung iſt die Entſendung mehrerer
Hochſee=Torpedoboote vorgeſehen, die im Verein
mit einer Anzahl von Schiffen der größeren Rhein= Schiff=
fahrtsgeſellſchaften
im Hintergrunde des Feſtplatzes auf
dem Rhein eine wirkſame Flottenparade bilden werden
Bei günſtiger Witterung wird während der Parade ein
Luftſchiff über dem Feſtplatz kreuzen.

Luftfahrt.

Die Seefahrt der Viktoria Luiſe‟
* Hamburg, 27. Juni. Ueber die heutige große
Seefahrt des Luftſchiffes Viktoria Luiſe ſind folgende
Einzelheiten zu berichten: Die Abfahrt erfolgte 6 Uhr 17
Minuten früh mit elf Paſſagieren, vier Marineoffizieren
und zehn Mann Beſatzung. Das Luftſchiff überflog bei
Schulau die Elbe und nahm den Kurs nach Kuxhaven,
das um 8 Uhr 12 Min. erreicht wurde. Hier war gerad
ein Dampfer der Hamburg-Amerika=Linie im Begriffe
ſeine Reiſe nach New=York anzutreten. Das Luftſchiff
begleitete den Dampfer ein Stück und ging bis zu den

Roſen geſchmückten Wagen, Automobile und Schaufenſter
vorteilhaft verändert, und das Reſultat, das auf zirka
60000 Mark, wovon allein ungefähr 200000 Mark in
Kupfer eingingen, geſchätzt wird, lohnt tauſendfach die
für das gute Werk aufgewendete Mühe.
D. Sophokles als Luſtſpiel=Dichter. Ueber die von
Prof. Arthur Hunt von der Univerſität Orford in einem
Papyros von Oxirhynches in Aegypten aufgefundene
Komödie des Sophokles erſtattete Theodore Reinach in
der Pariſer Akademie der Inſchriften und der ſchönen
Künſte einen ausführlichen Bericht. Das Werk, das uns
zum erſten Male den großen Dichter des König Oedipus
als einen Meiſter der komiſchen Muſe kennen lernen läßt,
führt den Titel Ichneutai Die Spürer und iſt als
ſatiriſches Drama bezeichnet. Der Stoff entſtammt
dem Mythos von der Jugend des Hermes und die
Hauptepiſoden der Handlung ſind der Raub der Kühe
Apollos und die Erfindung der Leier. Neben den beiden
Gottheiten tritt auch die Nymphe Kyllene, die Pflegemut=
ter
des Hermes, auf und ein Chor von Satyren, die un=
ter
der Führung des alten Silen die Verfolgung des
göttlichen Diebes übernommen haben. Der aufgefundene
Teil der Komödie umfaßt gegen 400 Verſe, darunter eine
ganße Anzahl von außerordentlicher Schönheit. Her=
vorzuheben
ſind die komiſchen Szenen der Satyren und
ihr Dialog mit der Nymphe. Dieſer Dialog iſt pracht=
voll
geführt: die Satyren werden durch eine melodiſche
unbekannte Stimme überraſcht, die aus der Tiefe der
Grotte tönt. In der Grotte ruht der jugendliche Hermes.
und die Satyren wollen erfahren, von wem dieſe Stimme
ausgeht. Die Nymphe antwortet ihnen: Es iſt die
Stimme eines toten Tieres, das lebend ſtumm war, das
Götterkind ließ dieſe Stimme werden. Die Satyren
wollen nun den Namen des vermeintlichen Tieres erfah=
ren
und die Nymphe führt die Frager erſt ein wenig
in die Irre und gibt ihnen Rätſel zu raten. Am Schluſſe
des Dialoges ertönt aus der Grotte von neuem der
Klang der Leier. Man nimmt an, daß Sophokles ſeiner

Zeit ſelbſt den Leierſpieler gegeben hat, da er im Spiel
der Lyra große Gewandtheit beſaß. Die Satyren wer=
dend
urch den Klang ſo bezaubert, daß ſie keinen ge=
wöhnlichen
Menſchen als Erfinder dieſes Inſtrumentes
gelten laſſen wollen: nur einer könne ſo etwas erſonnen
haben, der gewandte und geſchickte Dieb der Kühe Apol=
los
Die Nymphe iſt empört und erklärt zornig, daß der
Sohn des Zeus kein Dieb ſein könne. Hier bricht das
aufgefundene Manuſkript ab. Man nimmt an, daß ge=
gen
300 Verſe fehlen. Das vorhandene Stück gibt den
Prolog und zwei Epiſoden; das ganze Werk muß jedoch
noch eine Epiſode und eine Löſung gehabt haben. Wahr=
ſcheinlich
trat Apollo auf, zwang den Hermes, aus der
Grotte zu kommen, wurde aber dann von dem Zauber=
klang
der Lyra ſo entzückt, daß er dem Räuber die ent=
führten
Rinder ſchenkte. Der Stil zeigt einen unerſchöpf=
lichen
Reichtum des Ausdrucks, einen edlen Zug der
Form und ſtrebt dann wieder zu derber Komik. Hin
und wieder ſtößt man auf offenkundige Nachläſſigkeiten
des Ausdruckes, aber in ihrer Geſamtheit zeigen die
Verſe unverkennbar die Meiſterhand des großen Dich=
ters
Das Werk iſt um 430 v. Chr. entſtanden; in dieſem
Zuſammenhange wies Vottier darauf hin, daß im
Loupre eine joniſche Vaſe aus dem 6. Jahrhundert. be
wahrt wird, deren Bemalung, in ihren Grundzügen
überraſchend an den Inhalt des ſophoklesſchen Luſtſpieles
anklingt: auf dieſer Vaſe ſieht man Hermes in der
Grotte in einer Kinderwiege liegen. rings von Geſtal=
ten
umgeben. Es iſt nicht unmöglich, daß Sophokles in
ſolchen früheren Vaſen Darſtellungen manche Anregung
zur Ausführung ſeines Werkes gefunden hat.
* Vom luſtigen Onkel Sam. Was die Wiſſen=
ſchaft
kann. Der Photograph ſagt zum Gutsherrn:
Ich hab ſehr ſchöne kinematographiſche Aufnahmen von
dem Leben auf Ihrem Gut gemacht. Habt Ihr meine
Arbeiter in Bewegung gefaßt? fragt der Gutsherr. Der
Photograph: Ich denke doch. Der Gutsherr: Groß=
artig
, die Wiſſenſchaft, was die alles kann! In der

Apotheke. Der neue Apothekergehilfe hat ſoeben ein
Rezept für eine Frau gemacht, die dafür einen Dollar
und zehn Cents hat zahlen müſſen. Kaum iſt die Frau
weg, ſo merkt der Gehilfe, daß der Dollar falſch iſt.
Eilends ſtürzt er zum Beſitzer und teilt ihm die betrüb=
liche
Tatſache mit. Nun und die zehn Cents, fragt der
Herr ruhig, ſind die gut? Ja, Herr, entgegnet der Ge=
hilfe
, die ſcheinen echt zu ſein. Nun, meint der Apo=
theker
, da brauchen wir uns keine grauen Haare wach=
ſen
zu laſſen, da haben wir immer noch genug verdient.
Verraten. Frau: Was würdeſt Du tun, George
wenn ich Dich als Witwer zurücklaſſen würde? Mann
Nun, ich denke, dasſelbe wie Du, wenn ich Dich als
Witwe zurückließe Frau: O Du gemeiner Kerl! Und Dit
haſt mir immer geſagt, Du könnteſt nie eine andere neh=
men
. Eine Autorität. Zwei Herren ſind in einen
eifrigen Geſpräch über den Wert eines Buches. Endlich
ſagt der eine von ihnen, der ſelbſt Schriftſteller iſt: Nein
John, Du kannſt das nicht beurteilen, Du haſt niemals
ſelbſt ein Buch geſchrieben. Das iſt richtig, antwortet
John, aber ich habe auch nie ein Ei gelegt, und doch
kann ich eine Omelette beſſer beurteilen, als irgend eine
Henne im ganzen Staat. Die Angſt vor dem
Klingelbeutel. Hoffen Sie immer noch, den alten
Geizkragen zu einem regelmäßigen Beſucher Ihrer Kirche
zu machen? Ja, und mehr denn je. Wieſo denn?
Wenn die Regierung endlich anfängt, halbe Centſtücke
zu prägen, ſo nehme ich das für ein gutes Zeichen.
Die kluge Ziege. Man ſchreibt uns: Im Heſſi
ſchen wurde kürzlich eine hübſche Szene beobachtet, die
von dem Denken einer Ziege beredtes Zeugnis ablegt.
Ein Bauer hatte die Freude, von ſeiner Stute ein Füllen
zu bekommen, doch die Freude wurde bald getrübt, da
die brave Stute ihr Leben laſſen mußte. In ſeiner Not
verfiel der Bauer auf den Gedanken, ſeiner Ziege das
Füllen anzuvertrauen, und das Experiment gelang über
Erwarten. Die Ziege hegt für ihr Ziehkind große Zärt=
lichkeit
. Ungeheißen ſprang das Tier, als das Füller

[ ][  ][ ]

Maſtſpitzen herunter. Die Fahrt ging elbeabwärts im
Kurſe um den Leuchtturm Neuwerk weiter: Helgoland
wurde um 9 Uhr 22 Min. erreicht und umflogen weil
das Ueberfliegen nicht geſtattet war. Di
Luftſchiff ging ſehr tief herunter, von den Bewohnern
und den Badegäſten mit großem Jubel begrüßt. Dann
wurde die Fahrt nach Wangeoog fortgeſetzt, das um
10 Uhr 30 Min. erreicht wurde. Hier ſetzte ein ſtarker
Gegenwind von 78 Sekundenmeter ein; Norderney
wurde deshalb erſt um 11 Uhr 50 Min. erreicht. Zwiſchen
Helgoland und Norderney war die Hitze ſehr ſtark und
der Auftrieb ſehr groß, weshalb das Luftſchiff auf das
Waſſer herunterging und mehrere Säcke Waſſerballaſt auf=
nahm
. Dann ging das Luftſchiff zur Rückfahrt über Wil=
helmshaven
nach Hamburg über, wo es 2 Uhr 15 Min.
landete. Die Rückfahrt wurde mit zwei Motoren zurück=
gelegt
, mit denen eine Durchſchnittsgeſchwindigkeit von
80 Kilometern erreicht wurde. Im allgemeinen war der
Flug über die See bedeutend ruhiger als über das Land.
Die Fernſicht war trotz des etwas nebeligen Wetters ſehr
gut; das Schiff war ſchon ſehr weit erkennbar.
Major von Parſeval ſprach ſich zu der Fahrt
wie folgt aus: Ich räume freudig ein, daß dieſe Fahrt der
Viktoria Luiſe einen weiteren Markſtein auf dem Ent=
wickelungswege
der lenkbaren Luftſchiffahrt bedeutet. Sie
iſt, abgeſehen von den ſich etwa noch daran knüpfenden
praktiſchen Ergebniſſen, zunächſt als eine mutvolle Tat zu
begrüßen; denn es iſt ein Unterſchied, über ein volkrei=
ches
Land zu fliegen, von dem aus in Fällen der Gefahr
Hilfe erwartet und gebracht werden kann, oder einſam
über der weiten Waſſerfläche des Meeres zu ſchweben.
Was jedoch die Schwierigkeiten der Fahrt ſelbſt betrifft,
ſo ſind ſie, genau erwogen, über der See, wenn nicht
ſchwere Stürme ſie aufwühlen, geringer, als über dem
Feſtlande. Der Grund iſt darin zu ſuchen, daß der über
der Meeresfläche wehende Wind aus einer beſtimmten
Richtung kommt, während er auf dem von Höhen und
Tiefen kupierten Feſtlande fortwährend wechſelnde Richt=
ung
hat. Allerdings iſt die Stärke des Windes auf der
See beträchtlicher, und damit muß man rechnen, bevor
man an derartige Unternehmungen überhaupt denken
kann. Bei der Viktoria Luiſe nun konnte man das ſehr
wohl tun. Verfügt ſie doch über eine Geſchwindigkeit von
72 Kilometer die Stunde. Sie durfte daher das Land
ruhig verlaſſen, ſo lange ihr Führer gewiß war, daß die
Stärke des über dem Meere herrſchenden Luftſtromes 15
bis 16 Meter in der Sekunde nicht überſtieg. Bei einer
ſolchen Windgeſchwindigkeit ſtehen die Kraft der Motoren
und die Gewalt der Elemente auf etwa gleicher Stufe.
Das Syſtem des Luftſchiffes kommt bei einer ſolchen Mee=
resfahrt
nicht in Betracht. Major Groß’ ſowohl als auch
die Schiffe meiner Konſtruktion wären in der Lage, unter
den gleichen Bedingungen Gleiches zu leiſten. Nur ſoll
man ſich vor der Annahme hüten, daß heute gleichſam
der erſte Schritt für die erträumte Ozeanüberquerung ge=
macht
iſt. Dazu gehören denn doch Schiffe ganz anderer
Konſtruktion, als ſie alle bisher gebauten Lenk=Ballons
aufweiſen.
* Halle 28. Juni Leutnant Kaſtner und
Oberleutnant Kaupiſch die heute früh in Döberitz
zu einem Fluge nach Weimar aufgeſtiegen waren,
mußten in Halle eine Zwiſchenlandung unternehmen,
weil der Verſchluß des Waſſerkühlers undicht wurde.
Die Landung erfolgte glatt auf dem hieſigen Exerzier=
platze
. Die beiden Offiziere gedenken, heute abend um
6 Uhr den Weiterflug nach Weimar anzutreten.
* Flugfeld Aſpern, 27. Juni. Bei den heuti=
gen
Zeitwettflügen über 100 Kilometer auf der
Strecke Wien-Wiener=Neuſtadt und zurück beſetzten die
Franzoſen die erſten fünf Plätze. Erſter wurde Frey in
50=Min. 8 Sek., Zweiter Molla in 52 Min. 13 Sek., Dritter
Nieuport in 53 Min. 1 Sek. Im Wettbewerb auf die
Dauer wurde Vollmöller (Deutſchland) Dritter.
* London, 28. Juni. Nach einer ſehr aben=
teuerlichen
Fahrt durch dicken Nebel, der über dem
Kanal lag, iſt der vermißte engliſche Flieger James
Valentine auf Kap Grisnez gelandet.

* Frankfurt 28. Juni. Das Luftſchiff Schwa=
ben
iſt heute morgen 6 Uhr zur Fahrt nach Düſſeldorf
aufgeſtiegen und paſſierte 7 Uhr 40 Minuten Koblenz.
* Bonn, 28. Juni. Das Luftſchiff Schwaben
hat um 7 Uhr 55 Minuten Neuwied und um 8 Uhr 20
Minuten Bonn paſſiert.
* Düſſeldorff, 28. Juni. Das Luftſchüff
Schwaben erſchien um 9½ Uhr in raſcher Fahrt
über der Stadt, fuhr hier und über der Golsheimer
Haide einige Schleifen und landete um 9 Uhrf 50 Min.
glatt vor der Halle. Das Parſeval=Luftſchiff
Charlotte, welches, kurz nach 8 Uhr die Halle ver=
laſſen
hatte, kehrte gegen 9½ Uhr nach Düſſeldorf zurück

und erwartete die Ankunft der Schwaben Nach Ein=
treffen
derſelben fuhr es ſodann in der Richtung auf
Wanne weiter.

Das Luftſchiff Schwaben verbrannt.

St. Darmſtadt, 28. Juni.
Von einem ſehr betrübenden Verluſt iſt die
junge deutſche Luftflotte wiederum betroffen worden und
zwar als ſei es notwendig, der Menſchheit wieder
einmal die Wahrheit des alten Spruches vom Unglück,
das mit dem Glück dicht beieinander wohnt, durch Tat=
ſachen
vor Augen zu führen juſt zu einer Zeit, da mit
berechtigtem Stolze uns eine hervorragende und bis
dato einzig daſtehende Fahrt eines Zeppelinkreuzers,
der Viktoria Luiſe über See erfüllen konnte.
Einer Leiſtung, die das Ausland mit ſehr gemiſchten Ge=
fühlen
regiſtriert haben dürfte, laſſen ſich doch daran
Schlüſſe auf Möglichkeiten knüpfen, die in den Endreſul=
taten
kaum abſehbar ſind und denen ganz beſonders die
bewaffnete Macht ihr Augenmerk zuwenden muß. Mitten
in die berechtigte Freude über dieſe glänzende Seefahrt
hinein bringt der Telegraph die Unglücksbotſchaft, daß
die ſich in Sturm und Wetter auf beinahe
300 Fahrten ſtets ſo glänzend bewährte
Schwaben durch Exploſion un d Bran d
vernichtet wurde! Kurz und inhaltsſchwer mel=
dete
das erſte Telegramm:
Düſſeldorf, 28. Juni.
Das Luftſchiff Schwaben iſt heute mittag ver=
brannt
. Mehrere Perſonen wurden ver=
letzt
, jedoch niemand getötet.
Als das Luftſchiff um 10,50 Uhr landete, konnte
es wegen ſtarken Windes nicht in die Halle gebracht
werden und wurde verankert. Um 2 Uhr wurde das
Luftſchiff plötzlich von einer Böe erfaßt und entzwei=
gebrochen
. Die Gaszellen entleerten ſich und während
das Luftſchiff in die Höhe geriſſen wurde, entzündete
ſich das Gas und explodierte. Es iſt wahrſcheinlich
nichts von dem Luftſchiff übrig geblieben.
Nach einer weiteren Meldung ſind etwa 30 Per=
ſonen
bei dem Unfall verletzt worden, darunter
7ſchwer. Die Verletzten, unter denen ſich auch der
bewährte tapfere Führer des Luftſchiffes, Ober=
ingenieur
Dörr, befindet, wurden ins Kranken=
haus
verbracht. Von der Schwaben iſt nichts
übrig geblieben, als das Gerippe und die
Gondeln.
Ueber die Urſache der Kataſtrophe und die Entſte=
hung
des Unglücks wird eine authentiſche Darſtellung
erſt ſpäter erfolgen können. Es wird ſich dann auch erſt
herausſtellen, ob jemand an dem Unglück ein Verſchul=
den
trifft, oder ob es einer Verkettung von Umſtänden
oder höherer Gewalt zuzuſchreiben iſt, gegen die an=
zukämpfen
des Menſchen vergeblich Bemühen iſt, was
ihm hin und wider ſehr eindringlich zum Bewußtſein
gebracht wird. Da das Perſonal in Düſſeldorf durch=
aus
geſchult und vielfach erprobt iſt, darf man wohl der
letzteren Annahme zuneigen. Tückiſch und unberechenbar
in der Wirkung ſind dieſe B öen von denen
ſo ein Rieſenkreuzer plötzlich erfaßt wird. Wer es nicht
ſelbſt einmal erlebt hat, kann ſich keine Vorſtellung
machen von der Größe der Gefahr, die ſie dem Luftſchiff
bringen, wenn es ſich nahe dem Boden befindet oder
ſchon verankert iſt. Das kommt ſo ganz plötzlich, kaum
die Umſtehenden merken etwas von der Boden=Bbe‟,
und packt den mächtigen, von ſelbſt ja nach oben ſtreben=
den
Ballonkörper und unwillig zerrt er dann an der
Feſſel, daß der ganze Ballon erzittert. Dreht die Böe
das Luftſchiff dabei und iſt irgend ein ſtärkeres Hinder=
nis
, etwa die Halle ſelbſt, im Aktionsradius, dann iſt das
Unglück geſchehen und wenn Hunderte den Luftkreuzer
zu halten verſuchen, er wird geknickt, entzweigebrochen.
So muß es der braven Schwaben ergangen ſein. Mög=
lich
auch, daß ſie zu Boden gedrückt wurde und
dadurch zerbrach. Jedenfalls wurde das Unglück un=
gemein
vergrößert durch Entzündung und Exploſion
des Gaſes, wodurch eine große Anzahl Menſchen
verletzt wurde, darunter leider auch mehrere ſchwer. Das
war bisher bei Unfällen, die die Zeppelinſchiffe betrof=
fen
, nicht der Fall und mit Befriedigung konnte bis jetzt
ſtets konſtatiert werden, daß durch Zeppelinunfälle noch
nie Menſchenleben zerſtört wurden. Hoffen wir, daß es
auch bei dem Untergang der Schwaben ſo bleibt, daß
die Verletzten alle wieder geneſen.
Es wird nicht an Stimmen fehlen, die wieder gegen
das Syſtem zu Felde ziehen, wie nach jedem Unfall.
Das iſt natürlich verkehrt. Im Gegenteil, auch dieſer
Unfall iſt ein neuer Beweis dafür, daß die Zeppe=
linkreuzer
abſolut ſicher ſind ſo lange
ſie ſich in der Luft befinden. Gefahren bringen
nur noch Aufſtieg und namentlich Landung. Darauf
muß alſo in Zukunft das Hauptaugenmerk gerichtet wer=
den
. Mit dem Schwabentyp war das z. Zt. denkbar
idealſte Luftſchiff erreicht. Ungelöſt kſt nur noch
die Hafen=, die Hallenfrage. Ein großer
Schritt weiter wird in dieſer Richtung getan ſein, wenn
überall drehbare Luftſchiffhallen, wie ſie
Graf Zeppelin längſt gefordert, vorhanden ſind. An
den hohen Koſten, dem derzeit ſtärkſten Hinderungsgrund,
darf die Erfüllung dieſer Forderung nicht ſcheitern. Be=
ſonders
nicht, wenn es ſich, wie hier, um Erwerbsgeſell=
ſchaften
handelt, die über reiche Mittel verfügen. Ob
freilich mit dieſen drehbaren Hallen die Frage ganz
gelöſt iſt, entzieht ſich einſtweilen noch der Beurteilung.

Jedenfalls darf gefordert werden, daß jeder Fortſchritt
in der Landungsfrage und ein ſolcher ſind die dreh=
baren
Hallen der Luftſchiffahrt dienſtbar gemacht wird
im eigenen Intereſſe und zum Schutze von Perſon und
Eigentum.
Jahrtauſende alt iſt die Seeſchiffahrt und heute noch
ereignen ſich täglich Unfälle, von denen auch die modern=
ſten
und vollendetſten Seedampfer betroffen werden,
wenn die Elemente ſtärker ſind als Menſchenwerk.
In Aller Erinnerung iſt noch der Titanic=Untergang.
Wenige Jahre erſt iſt die Luftſchiffahrt alt, ſoweit
ſie Lenkluftſchiffe betrifft. Es wird immer wieder, wenr
auch hoffentlich ſelten, ſich ereignen, daß ein ſolch ſtolze
Luftkreuzer der Vernichtung anheimfällt. Der Beden
tung des Lebenswerks des größten Deutſchen ſeiner Zeit,
oder wie Kaiſer Wilhelm ihn nannte, des größten
Mannes des Jahrhunderts, tut das nicht Abbruch, und
die Freude und den Stolz darüber, daß Deutſch=
land
in der Luft voran iſt und bleibt, ſoll uns
das nicht ſchmälern.
Die Schwaben war das erfolgreichſte Luft
ſchiff nicht nur ſeiner Art, ſondern überhaupt. Am
Mittwoch war es gerade ein Jahr, ſeit das Luſtſchiff
Schwaben von Friedrichshafen aus ſeine erſte
Fahrt unternahm. Während dieſes Jahres wurden ins
geſamt 228 Fahrten ausgeführt, die Zeit, die das Luft
ſchiff während dieſer Fahrten in der Luft verbrachte
betrug 20 Tage, 13 Stunden und 37 Minuten. Die über
dem Boden zurückgelegte Strecke betrug insgeſamt 27559
Kilometer, die Zahl der beförderten Paſſagiere 4545;
dabei iſt zu beachten, daß die Schwaben in den Win
trmonaten, ein Drittel der ganzen Zeit hindurch, außer
Betrieb war.
Zu dem Unfall liegen noch folgende Meldungen vor=
* Frankfurt, 28. Juni. Nach Mitteilung der
Delag handelt es ſich bei den beim Brand des Luſt=
ſchiffes
Schwaben in Düſſeldorf vorgekommenen Ver=
letzungen
nur um Brandwunden leichter
Art. Etwas ſchwerer verletzt wurde der Monteur
Kiefer und der Luftſchiff=Steward Kubuſch, deren
Brandwunden aber auch nicht lebensgefährlich
ſind. Herr Ingenieur Dörr (nicht Dürr) begab ſich in
ein Hotel. Sein Zuſtand iſt ebenfalls nicht ernſt.
Paſſagiere ſind nicht zu Schaden gekommen.
Die Delag macht noch darauf aufmerkſam, daß es
ſich nicht um eine eigentliche Exploſion, ſondern um
einfaches Verbrennen handelt, was ſchon die
Tatſache beweiſt, daß die Verletzungen nur Mannſchaften
des Luftſchiffes betroffen haben.

Von der Kieler Woche.

* Kiel 28. Juni. Bei günſtigem Wetter begann
die Seewettfahrt des Kaiſerlichen Jacht=
klubs
und des Norddeutſchen Regattavereins von Kiel
nach Travemünde, ſowie das internationale Jubiläums=
Handikap für Motorjachten des Kaiſerlichen Jachtklubs
von Kiel nach Travemünde. Der Kaiſer begab ſich um
8 Uhr an Bord des Meteor Zum Mitſegeln waren
geladen: Admiral à ia suite v. Uſedom, Vizeadmiral
a. d. Barandon, Fregattenkapitän Widenmannt. Als der
Kaiſer auf dem Meteor den Hafen verließ, begrüßten
ihn auf den Kriegsſchiffen die paradierenden Beſatzungen
mit einem dreifachen Hurra! Die Flotte feuerte Salmt.

Der ruſſiſche Spion Koſtewitſch.

* Düſſeldorf, 26. Juni. Zu der gemeldeten
Verhaftung des ruſſiſchen Oberleutnants Ni=
kolski
wegen Spionage ſei noch mitgeteilt, daß
der Genannte ſchon ſeit längerer Zeit als Angeſtellter
bei der Rheiniſchen Maſchinen= und Metallwarenfahrik
hier tätig war. Er ſoll ſich in dieſer Eigenſchaft Zeich=
nungen
über wichtige Teile von Kanonen verſchafft und
an den Hauptmann Koſtewitſch in Berlin weitergegeben
haben. Nach des Letzteren Feſtnahme wurde auch hier
zur Verhaftung Nikolskis geſchritten. Nikolski iſt mit
einer Dautſchen verheiratet.
* Berlin 28. Juni. Im Spionagefall des ruſſiſchen
Stabsoffiziers Koſtewitſch iſt zuverläſſigem Vernehmen
des F. G.=A. zufolge das vollendete Verbrechen
des Landesverrats ſeſtgeſtellt weshalb
Einzelheiten über die Spionageaffäre bis zur Ermittel
ung der Mitſchuldigen von der Behörde zurückgehalten
werden.

Streiks.

* Differdingen, 28. Juni. Das Luremburger
Wort meldet: Auf dem hieſigen Hüttenwerk ſind heute
morgen 400 Mann des Hochofenbetriebes wegen Lohn=
differenzen
in den Ausſtand getreten. Um Zuſam=
menſtöße
zu vermeiden, iſt die Gendarmerie von Luxem=
burg
aus verſtärkt worden.
* Bordeaux 28. Juni. Eine Anzahl Hafen=
arbeiter
, die mit der Löſchung des engliſchen Damp=
fers
Reſemonnt beſchäftigt waren, ſind geſtern abend in
den Ausſtand getreten; ſie fordern Lohnerhöhung. Die
Hafenarbeiter auf dem deutſchen Dampfer Rudolph ſind
heute morgen ihrem Beiſpiel gefolgt. Auch auf zwei an=
deren
Dampfern droht der Ausſtand. Die Meſſageries
Maritimes zahlen den Paſſagieren nach Chile ihr Fahr=
geld
zurück.

Zu den Unfällen in der franzöſiſchen Marine.

* Paris 27. Juni. Ein neues ſchweres Un=
glück
hat die franzöſiſche Marine betroffen. Wie bereits
kurz gemeldet, explodierte geſtern abend an Bord des
Jules Michelet einem der Schießſchule beigegebe=
nen
Panzer, auf der Reede bei den hyeriſchen Inſeln im
Laufe der vorgenommenen Schießübungen ein Geſchoß,
während man eines der ſchweren Turmgeſchütze von 16
Zentimetern damit laden wollte. Nach den Mitteilungen
des Kriegsminiſteriums beträgt die Zahl der Verwunde=
ten
20 Mann, darunter fünf ſchwer Verwundete, wovon
einer bereits bei ſeiner Ankunft im Krankenhaus verſchie=
den
iſt. Nach anderen Blättermeldungen kamen jedoch
zwei verſchiedene Exploſionen derſelben Art bei den
Schießübungen vor, wobei je zehn Mann, die Beſatzung
nämlich, verwundet wurden. Man benachrichtigte von
dem Unglück ſofort durch drahtloſe Telegraphie den Hafen

zum erſten Male trinken ſollte, auf die Pferdekrippe, um
dem Pflegling das Trinken zu erleichtern. Und jedes
Mal, wenn Trinkzeit iſt, erhöht ſich die Ziege auf dieſe
Weiſe.

Das Kupferſtichkabinett des Landesmuſeums

ſtellt über die Sommermonate originaltreue Lichtdrucke
aus nach Handzeichnungen alter Meiſter, welche im
Städelſchen Kunſtinſtitut in Frankfurt a. M. aufbewahrt
werden und von dieſem veröffentlicht worden ſind. Die
Druckausführung, welche in der Wahl und Vorbereitung
des Papiers ſowohl als in der farbigen Wiedergabe ſich
den Originalen ſoweit nur irgend möglich zu nähern ver=
ſucht
, beſorgte die Hofkunſtanſtalt Albert Friſch in Ber=
lin
. Die kleine, nur gegen 100 Blätter enthaltende Aus=
ſtellung
illuſtriert recht hübſch die Geſchichte der Zeich=
nung
während voller vier Jahrhunderte. Mit reizvollen
Feder= und Silberſtiftblättern des 15. Jahrhunderts ſetzt
ſie etwas zaghaft ein, um gleich mit dem 16. breiter, voller
und recht ſelbſtſicher zu werden. Es folgt die barocke
Steigerung des 17. Jahrhunderts, welches virtuos bei den
einen, mit innerlichſter Vertiefung bei anderen die reichen
Mittel ausnützt, indes die Zeit des Rokoko mit dünneren
und helleren Klängen abſchließt. Der Entwickelung ent=
ſpricht
jeweils das Material, mit dem gezeichnet wird,
und die Art ſeiner Verwendung. Zarte Feder= oder
Stiftlinien werden von breiten Federflächen und Kohle=
ſtrichen
abgelöſt, Farbſtifte geben ihre Lebendigkeit hinzu,
Tuſchflecken legen tiefe Schatten zwiſchen die abgeſtuften
Lichter, und der Rötelſtift verbreitet ſein fröhlich=mildes
Licht über die Fläche.
Reich iſt der Städel, mithin auch die Ausſtellung, an
Dürerblättern und an Zeichnungen von Rembrandt.
Neben ihnen fehlen auch die nicht, welche ihre einſtige
Umgebung ausmachten, und verdeutlichen, was ſie ſelbſt
haben aufnehmen können und was ſie ihrerſeits weiter=
gegeben
haben.
Italiener und Franzoſen geben den romaniſchen
Gegenklang wider die Kunſt des Nordens.

[ ][  ][ ]

von Toulon. Dieſer ſchickte Schlepper und Aerzte, welche
die Verwundeten in das Marinelazarett von Saint Man=
rier
überführten.
Der Berichterſtatter des Echo de Paris beſuchte im
Lazarett die Verwundeten und erfuhr über die Ent=
tehung
des Unglücks folgendes: Die Schießübung
zing regelrecht von ſtatten. Zahlreiche Schüſſe waren
dereits abgefeuert, als plötzlich bei der Einführung eines
Beſchoſſes in das Rohr des Geſchützes ein gewaltiges Auf=
litzen
den Panzerturm erhellte. Bei der Berührung des
Seſchoſſes mit dem Rohr entzündete ſich das Pulver vor=
ſeitig
, das, man weiß es noch nicht genau, ſchlechter Qua=
ität
war. Die anweſenden Mannſchaften wurden alle
von den tödlichen Flammen getroffen und ſtürzten unter
Schmerzensausrufen zu Boden. Was die Urſache der
Entzündung ſelbſt angeht, ſo iſt man der Anſicht, daß im
Beſchützlauf von dem voraufgegangenen Schuß noch feu=
ige
Reſte zurückblieben und bei der Einführung des
ieuen Geſchoſſes die Luftſtrömung dieſe Reſte von neuem
und noch ſtärker anfachte und ſo das Geſchoß zur Ent=
jündung
brachte. Derartige Unglücke ereigneten ſich
chon öfter unter ganz ähnlichen Umſtänden, zuletzt noch
am 21. Dezember vorigen Jahres an Bord des Panzer=
kreuzers
Gloire wobei es zehn Tote und ſechs Ver=
wundete
gab.
* Toulon, 27. Juni. Der bei der Exploſion des
Panzerkreuzers Jules Michelet verwundete Schiffs=
leutnant
Guiot iſt heute nachmittag ſeinen Verletzungen
erlegen.
Nach Berichten der Blätter ſcheint es nunmehr keinem
Zweifel zu unterliegen, daß die Kataſtrophe auf dem
Panzerkreuzer Jules Michelet ausſchließlich auf
Selbſtentzündung des Pulvers zurückzuführen
iſt. Der Exzelſior erklärt, es ſei dies um ſo beunruhigen=
der
, als das verwendete Pulver aus dem Jahre 1910
ſtammte und in keiner Hinſicht verdächtig erſchien.
Marineminiſter Delcaſſé erklärte: Die Spezial=
kartuſchen
mit ſchwacher Ladung für Uebungsſchießen
wurden erſt kürzlich aus einem Pulver fabriziert, das
böllig unverdächtig iſt. Die Entzündung der Kartuſchen
iſt zurückzuführen auf das Zurückſchlagen der Flamme
und auf Erhitzung des Geſchützes, welches den fünfzig=
ſten
Schuß abgab. Drei Verwundete ſeien geſtorben.
* Paris 27. Juni. Auch an Nord des Panzer=
kreuzers
Viktor Hugo wurde geſtern durch Rück=
ſchlag
eines Geſchützes ein Matroſe getötet.

Präſidentenwahl in Amerika.

* Baltimore, 27. Juni. Bryan brachte: auf
dem Nationalkonvent eine Reſolution ein, daß der Kon=
vent
den Ausſchluß von Delegierten verlange, die die
Klaſſenintereſſen J. P. Morgans, Thomas, F. Ryans, A.
Belmonts oder anderer Privilegienjäger vertreten. Die
Reſolution erntete großen Beifall, aber ihre ſofortige Er=
ledigung
wurde abgelehnt. Bryan ergriff ſodann das
Wort und ſagte, es ſei ein unverſchämter und frecher Ver=
ſuch
gemacht worden, die demokratiſche Partei in die
Knechtſchaft zu verkaufen. Morgan, Belmont und Ryan
ſeien Deſpoten, die bei der Kontrolle der Geldintereſſen
kein Mitleid kannten. Sowohl Ryan wie Belmont ſind
erinnerungsgemäß anerkannte Delegierte.
Bei der heutigen Abſtimmung des demokratiſchen
Nationalkonvents haben die Konſervativen, die tatſächlich
die Mehrheit beſitzen, für Wilſon geſtimmt, der es an
Popularität am eheſten mit Rooſevelt aufnehmen
könnte. Gouverneur, Wilſon gehört zu den progreſſiven
Demokraten und ſeine Wahl iſt ſtillſchweigend von Bryan
gebilligt. Der allgemeine Eindruck iſt der, daß das konſer=
vative
Element Bryan dieſes Zugeſtändnis gemacht habe,
um eine Spaltung der Partei zu verhüten. Es iſt indeſſen
noch nicht ganz klar, ob die Konſervativen bereits die de=
finitive
Nominierung Wilſons ins Auge faſſen oder ob ſie
bei ihrer heutigen Abſtimmung nur taktiſche Zwecke ver=
folgen
.
* Baltimore, 27. Juni. Als der vom demokra=
tiſchen
Konvent zum ſtändigen Vorſitzenden gewählte
James in ſeiner Dankesrede Bryan erwähnte, wur=
den
laute Cheers auf Bryan ausgebracht. Aber allgemein
erkennt man jetzt, daß tatſächlich nur noch zwei Kandi=
daten
für die Nomination in Betracht kommen, die Aus=
ſicht
auf Erfolg haben, nämlich Wilſon, Gouverneur
von New=Jerſey und Clarke, Sprecher des Repräſen=
kantenhauſes
.
* Baltimore, 28. Juni. Der Antrag Bry=
ans
die Beſtimmung über die für die Nominierung des
Präſidentſchaftskandidaten erforderliche Zweidrittelmehr=
heit
abzuſchaffen, wurde mit 889 gegen 196 Stimmen an=
genommen
. Nachdem die Stimmenzahlen verkündet
waren, erklärte Bryan, die Annahme merze alle reak=
tionären
Kräfte aus. Jetzt könne an die Wahl eines Fort=
ſchrittlers
herangetreten werden und es ſei auf deſſen
Sieg zu rechnen.
* Baltimore, 28. Juni. Nach Annahme des
Antrages Bryan über die Aufhebung der Beſtim=
mung
der Zweidrittelmajorität wurden im Nationalkon=
vent
die Nominationen beantragt. Bankhead=Alabama
nannte das Kongreßmitglied Unterwood der den
Kampf um die Verringerung der Lebensunterhaltungs=
koſten
und den Erlaß neuer gerechter Zolltarife fortſetzen
werde. Verſchiedene Staaten ſchloſſen ſich ihm unter Bei=
fall
an. Senator Reed, nannte Champ Clark, den
er als den Löwen der Demokratie bezeichnete. Ein außer=
ordentlicher
Beifall erfolgte hierauf. Die Flaggen der
verſchiedenen Staaten wurden in großer Anzahl entrollt,
Banner mit dem Bilde Clarks tauchten auf. Ein Umzug
wurde veranſtaltet, an dem auch Frauen teilnahmen.
Clarks Tochter wickelte ſich in ein Flaggentuch, ſtieg auf
einen Stuhl auf der Plattform und leitete die Beifalls=
kundgebungen
. Der Lärm dauerte über eine Stunde. Als
ſchließlich wieder Ruhe eingetreten war, nominierte Re=
gers
, Dekan der Yale=Univerſität, den Gouverneur Bald=
win
von Connecticut. Die Anhänger Baldwins veran=
ſtalteten
eine kurze lärmende Demonſtration; dann nomi=
nierte
der Richter Weſtcott (New=Jerſey) Wilſon. Die
Anhänger des letzteren warteten ſeine Anſprache nicht erſt
ab und erhoben einen ohrenbetäubenden Lärm, der län=
ger
andauerte, als die Kundgebung für Clark.

Zum Krieg um Tripolis.

* Rom, 28. Juni. Die Agenzia Stefani meldet
aus Buchamez vom §7. d. M.: Gegen Tagesanbruch mach=
ten
die italieniſchen Truppen in Buchamez,
unterſtützt von heftigem Geſchützfeuer, einen Angriff
auf die Stellungen des Feindes gegenüber Sidi Said.
Der Feind wurde, über 6000 Mann ſtark, aus ſeinen Ver=
ſchanzungen
getrieben und zur Flucht gezwungen. In
den erſtürmten feindlichen Stellungen fanden die Italie=
mer
600 Leichen. Während dieſes Angriffs auf die

Front drang die ſtalleniſche äußerſte Linte bis tief in das
türkiſche Lager hinein und zerſtörte es. Die Italiener
machten mehrere Gefangene. Sie ſelbſt hatten 18 Tote
und 114 Verwundete, darunter zwei Offiziere. Die ſieg=
reichen
Truppen bleiben nachts in den eroberten Stel=
lungen
.
Die Agenzia Stefani meldet aus Maſſaua vom 27.
Juni: Zwiſchen den Türken und den Anhängern
Said Idras fand bei Leheia ein Kampf ſtatt, in dem
die letzteren Sieger wurden. Etwa 100 Türken wurden
gefangen genommen.

Strandung eines japaniſchen Krenzers.

* Tokio, 27. Juni. Der Kreuzer Naniwa ſchei=
terte
bei den Brotona=Inſeln, und wurde dann um ein
Sinken des Schiffes zu verhindern, auf Grund geſetzt. Die
Mannſchaft wurde gelandet. Menſchenleben ſind nicht zu
beklagen. Das nächſte Kriegsſchiff befindet ſich 500 Meilen
entfernt und eilt an die Unfallſtelle, von Jokuſuka ſind
Schiffe zur Hilfeleiſtung abgegangen, jedoch iſt eine
Rettung des Kriegsſchiffes zweifelhaft.

Handel und Verkehr.

* Berlin 28. Juni. Elektrokupfer Auguſt/Sep=
tember
164, Bankazinn 417, Auſtralzinn 534, Zink ( Syn=
dikatspreis
) Juli raffiniert 54, unraffiniert 53; Auguſt je
ein Viertel höher; Blei 37, Antimon 56. Aluminium
nominell 150, zweithändig 155160.

Vermiſchtes.

D Reform des Submiſſionsweſens. Auf
der vom 22. bis 24. Juni in Weinfelden ſtattgefundenen
Delegiertenverſammlung des Schweizeriſchen Ge=
werbevereins
wurde u. a. die Frage des Verding=
ungsweſens
behandelt und beſchloſſen, den zuſtändigen
eidgenöſſiſchen, kantonalen und ſtädtiſchen Behörden eine
Reform des Submiſſionsweſens in der Schweiz nach den
für das Großherzogtum Heſſen gültigen
Beſtimmungen welche als beſonders handwerker=
freundlich
anerkannt wurden, zu empfehlen. In der Ueber=
zeugung
, daß eine gründliche Beſſerung im Submiſſions=
veſen
nicht einzig durch behördliche Maßnahmen, ſon=
dern
nur durch ein gleichzeitiges Mitwirken der Gewerbe=
reibenden
erzielt werden kann, ſoll weiterhin angeſtrebt
werden: 1. Eine vollſtändige lückenloſe, auf wahre Soli=
darität
begründete Organiſation der Handwerker und Ge=
werbetreibenden
. 2. Aufſtellung von allgemein verbind=
lichen
Preistarifen und Ausmaßnormen. 3. Förderung
einer rationellen Buchhaltung und eines Preisberech=
nungsverfahrens
, das vor Selbſttäuſchungen ſchützt. 4.
Schaffung von Berechtigungsämtern innerhalb der Sek=
tionen
der Berufsverbände. Dieſe Aemter ſollen einer=
ſeits
die Einreichung von zutreffend berechneten Kollektiv=
eingaben
fördern, anderſeits Einzeleingaben auf ihre Rich=
tigkeit
prüfen und, wo nötig, korrigieren. 5. Gewinnung
einer Fühlung zwiſchen den Gewerbevereinen und den Be=
hörden
zum Zwecke der Behandlung von Submiſſions=
fragen
.
Herr Verbandsſekretär Reviſor A. Mahr= Darm=
ſtadt
, welcher an den Verhandlungen teilnahm, erläuterte
die heſſiſchen Submiſſionsbeſtimmungen und wies unter
großem Beifall der Verſammlung auf die vom Ver=
ban
de Deutſcher Gewerbevereine und
Handwerkkerveetreinigungen aufgeſtellten
Beſtimmungen für die Vergebung von
Leiſtungen und Lieferungen hin die be=
ſonders
geeignet erſcheinen, allen ſo oft beklagten Miß=
ſtänden
im Verdingungsweſen nach und nach Abhilfe zu
ſchaffen.

Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)

* Berlin, 28. Juni. Der Kaiſer trifft vorausſicht=
ich
morgen zu einem kurzen Beſuch bei der Kaiſerin im
ſeuen Palais bei Potsdam ein. An dem Programm
für die bevorſtehende Fahrt nach den Finniſchen
Schären wird dadurch nichts geändert.
* Berlin, 28. Juni. Der ſtädtiſche Vermeſſungsinſpek=
or
Peter Ottſen der 14 Jahre dem ſtädtiſchen Ver=
meſſungsdienſt
vorſtand, iſt im 63. Lebensjahre geſtor=
ben
. Er war Vorſitzender des Deutſchen Beamtenver=
eins
.
* Berlin, 28. Juni. In dem Betrugsprozeß gegen
en Tuchagenten Kaim, in dem es ſich um ein
Objekt von über zwei Millionen Mark handelt, wurde
heute nachmittag von der vierten Strafkammer des Ber=
iner
Landgerichts das Urteil verkündet. Der Ange=
klagte
wurde wegen Betrugs, Unterſchlagung, Untreue
und Konkursvergehens zu 4½ Jahren Gefängnis
und 2500 Mark Geldſtrafe verurteilt. Kaim wurde wegen
Fluchtverdachts verhaftet.
* Tegel, 28. Juni. Heute vormittag ſchlugen aus den
Trümmern der Humboldtmühle plötzlich wieder
neue Flammen empor. Es gelang, ein Wiederauf=
kommen
des Brandes zu verhindern.
* München, 28. Juni. In der heutigen Kammer
kam es gegen Schluß der Sitzung bei der Rede des Mini=
ſters
Freiherrn v. Soden wieder zu ſtürmiſchen
Auftritten. Der Miniſter rechtfertigte die Haltung
der Regierung inbezug auf die Nichtbeſtätigung ſozial=
demokratiſcher
Bürgermeiſter. =Er führte dabei aus, daß
es im Intereſſe des monarchiſchen Staatsweſens liege,
ſozialdemokratiſche Bürgermeiſter nicht zu beſtätigen. Das
ſei eine Politik der Selbſterhaltung eines monarchiſchen
Staates. Wenn Sie (zu den Sozialdemokraten) ſelbſt am
Staatsruder wären, würden Sie auch keine monarchiſch
geſinnten Beamten anſtellen. Abg. Freiherr ſv. Haller
rief: Gewiß, wenn ſie fähig wären, würden ſſie auch ein
ſozialdemokratiſches Amt bekommen! Darauf entſtand
ein großer Lärm. Vizepräſident Frank konnte ſich erſt
nach heftigem Läuten verſtändlich machen.=Er erteilte dem
Abg. Freiherrn v. Haller einen Ordnungsruf. Zwiſchen=
rufe
fielen hin und her. Abg. Ankenbrand (Zentrum)
rief: Iſt das noch ein Parlament? Hierauf rief ihm Frei=
herr
v. Haller zu: Unverſchämtheit!, wofür er einen Ord=
nungsruf
erhielt. Unter der allgemeinen Erregung im
Hauſe gingen die weiteren Ausführungen des Miniſters
verloren. Man hörte nur noch am Schluß, daß er einen
anderen Ton im Parlament wünſche. (Er könne inicht ſo
grob ſein, wie verſchiedene Abgeordnete. Darauf ſchloß
der Vizepräſident die Sitzung.
* Weimar, 28. Juni. Der Semigothaer iſt
geſtern abend, wie die Weimariſche Zeitung von der Ver=
lagsbuchhandlung
erfährt, auf Veranlaſſung der Staats=
anwaltlſchaft
Weimar beſchlagnahmt worden. Von
über 5000 fertigen Exemplaren ſind nur etwa 100 beſchlag=
nahmt
worden, die übrigen waren bereits verkauft. Ver=

ſchiedene Anträge, die in anderen Städten auf Beſchlag=
nahme
geſtellt wurden, ſind abgelehnt worden.
* Weimar, 28. Juni. Der bei dem Unfall in Tröbs=
dorf
ſchwer verletzte Streckenarbeiter iſt in dem
Sophienkrankenhaus ſeinen Verletzungen erlegen.
* Brüſterort, 28. Juni. Das Torpedoboot G.
7 Kommandant, Kapitänleutnant Riedel iſt geſtern
abend auf ſeiner erſten Probefahrt im Nebel bei Brüſter=
ort
, etwa 400 Meter vom Strande auf eine Steinbank
aufgelaufen. Es ſitzt feſt, Gefahr iſt nicht vorhanden.
Das Torpedoboot erhielt kein Leck. Vier Dampfer aus
Pillau, ſowie einer aus Danzig verſuchen das Torpedo=
oot
abzuſchleppen. Bis heute morgen 9 Uhr iſt dies noch
nicht gelungen.
* Prag, 28. Juni. Heute vormittag wurde der ſla=
viſche
Journaliſten=Kongreß unter Teilnahme
von 160 ruſſiſchen, ſerbiſchen, kroatiſchen, bulgariſchen,
ſloveniſchen, rutheniſchen und ſlovakiſchen Journaliſten
eröffnet.
* Paris, 28. Juni. Eine amtliche Kommiſſion
wurde gebildet, die die Bedingungen der Getreidebeſchaff=
ung
für die Plätze des franzöſiſchen Marktes unterſuchen
ſoll.
Paris, 28. Juni. Nach einer Blättermeldung aus
Fez. wurde der Bruder des Sultans Muley El Ke=
dir
der ſchon wiederholt Prätendentengelüſte gezeigt
habe, jüngſt dabei ertappt, wie er von der Terraſſe ſeines
Hauſes mit den Aufſtändiſchen, die vom Zalagh=
Gebirge aus einen Angriff auf Fez unterneh=
men
wollten, optiſche Signale austauſchte.
Die franzöſiſche Behörde erſuchte ihn, eine andere Behauſ=
ung
zu wählen, und verfügte, daß vor derſelben eine
Wache von vier Schützen mit aufgepflanztem Bajonett
aufgeſtellt werde. Der Sonderberichterſtatter des Matin
ſchreibt aus Fez, die Haltung des Sultans habe dem Ge=
neralreſidenten
Lyautey eine Enttäuſchung bereitet. Die=
ſer
habe ſich bemüht, dem Sultan Vertrauen einzuflößen
und deſſen Anſehen zu erhöhen. Er habe Mulay Hafid
auch veranlaßt, wenigſtens für drei Monate ſeine Ab=
dankungsabſicht
aufzugeben, aber ſonſt habe er bei dem
Sultan jenen ehrlichen Beiſtand nicht gefunden, auf den er
rechnen zu können glaubte. Der Generalreſident Lyautey,
der klare Situationen liebe, wolle ſich deshalb ſo bald als
möglich nach Rabat begeben, um der Frage der Stellung
des Sultans in dem einen oder dem anderen Sinne zu
löſen. Auch ſonſt dürfe man ſich nicht verhehlen, daß
keineswegs alle Gefahren überwunden ſeien, und die
öffentliche Meinung Frankreichs dürfe nicht überraſcht ſein,
wenn auf irgendeinem Punkte Marokkos plötzlich große
Schwierigkeiten auftauchten.
* London, 28. Juni. Der Präſident des Berg=
arbeiterverbandes
Enoch Edwards, Mitglied
des Unterhauſes, iſt heute morgen in Southport ge=
ſtorben
.
* New=York, 28. Juni. In dem Antitruſt=
prozeß
gegen den Dampferpool, erklärte der Paſſage=
Agent der Uranium=Linie, Paul Fourman: Auswande=
rer
mit Fahrkarten unabhängiger Dampferlinien würden
an der deutſchen Grenze ohne erſichtlichen Grund aufge=
halten
. Aehnliche Ausſagen erfolgten durch Einwanderer.
Der Anwalt der Verklagten unterwarf Fourman einem
Kreuzverhör, um nachzuweiſen, die Auswanderer würden
nur zurückgewieſen, weil ſie die deutſchen ſanitären Vor=
ſchriften
mißachteten.
Berlin, 28. Juni. Die Schulden des verſtorbe=
nen
Generalkonſuls Müller betragen 1500000 Mark.
In der Maſſe befinden ſich nur 2 Prozent.
Berlin, 28. Juni. Der Berliner Kriminalpolizei ge=
lang
es heute, zwei lange geſuchte ſchwere Ein=
brecher
zu verhaften, die in Berlin und größeren Pro=
vinzſtädten
in letzter Zeit mehrere Einbrüche verübten.
Kaſſel, 28. Juni. Auf den Niederſächſiſchen Baſalt=
werken
bei Malsfeld wurde durch plötzlich einſtürzende
Geſteinsmaſſen eine große Anzahl Arbeiter ver=
ſchüttet
. Zwei wurden lebensgefährlich, mehrere an=
dere
leicht verletzt.

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nur der Aufklärung und damit der Sache dienen. St.

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iſt heute früh 4 Uhr, im Alter von 76 Jahren,
von ihrem langen Leiden erlöſt worden.
Im Namen der Hinterbliebenen:
Charlotte Hummel, geb. Jordis
Ferdinand Jordis
Eugenie Jordis, geb. Hummel.
Augsburg und Darmſtadt, 28. Juni 1912.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 30. Juni,
nachmittags 5 Uhr, von der Friedhofskapelle
aus, ſtatt.
(14094

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Unter dem Einfluß des hohen Drucks war es in
Deutſchland geſtern meiſt heiter und trocken. Auch heute
morgen verzeichnen nur noch wenige Stationen im Reich
wolkigen Himmel. Die Temperaturen nehmen von Süd=
weſten
nach Nordoſten zu. Die engliſche Depreſſion wird
uns nur wenig beeinfluſſen.
Ausſichten für Heſſen am Samstag, 29.
Juni 1912: Meiſt heiter, trocken, warm; Gewitter.

Berſelgeungeialawet.

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Steinbruch=Verpachtung (Trachyt=Steinbruch)
um 10 Uhr in der Oberförſterei Meſſel (Zuſammenkunft
im Bruch).

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Freunden, Verwandten und Bekannten die
traurige Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen
gefallen hat, meinen innigſt geliebten Sohn,
unſeren guten Bruder, Schwager und Onkel
Herrn Ludwig Adam
im 23. Lebensjahre nach langem, ſchwerem, mit
großer Geduld ertragenem Leiden in die
Ewigkeit abzurufen.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Marie Adam Witwe
Ferdinand Adam
Familie Christian Landzeitel
Jean Dries und Frau.
Darmſtadt, den 28. Juni 1912. (*15833
Die Beerdigung findet ſtatt: Sonntag nach=
mittag
5½ Uhr, vom Eliſabethenſtift aus. Die
Einſegnung iſt eine Viertelſtunde vorher.

M

Samstag, 29. Juni.
Sommernachtfeſt der Liedertafel um 8½ Uhr in
Saalbau.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. Perkeo m
8 Uhr. Reſtaurant Metropole um ½8 Uhr. H
ſcher Hof um 8 Uhr. Schuls Felſenkeller um 8 Uhr.
Sonntag, 30. Juni.
Sommerfeſt des Geſangvereins Liederzweig un
4 Uhr im Saalbau.
Waldfeſt der Beſſunger Vereine am Bismarckturm.
Uebungsſchießen des Kriegervereins um 3 Uhr au
Stand 6 der Militärſchießſtände.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. Schuls Felſer
keller um 4 Uhr. Perkeo um 4 und 8 Uhr. Reſtal
rant Metropole um 4 und 8 Uhr.
Burgfeſt um 4 Uhr auf dem Auerbacher Schloß.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 411 Uhr
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein
u. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 411 Uhr.

Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckere
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilletol
Reich und Ausland: i. V.: Max Streeſe; für den übrige
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Htreeſe
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilunge
aus der Geſchäftswelt: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtad
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſin
an die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaig=
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werde
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95 5 Nudelpfannen, 16 cm .
1.35 ; Nudelpfannen, 18
1.60 5 Nudelpfannen, 20 .
90 i Kasserolen, 14 . .
1.20 5 Kasserolen, 16 .
1.20 5 Michtöpfe, 12 .
1.45 5 Milchtöpfe, 14 . .

Kaffeekannen mit Schar-
nierdeckel
, ½ Ltr. . .
Kaffeekannen, ¾/ Ltr. .
Kaffeekannen, I Ltr. . . .
Kaffeekannen, 2 Ltr. . . .
Kaffeekannen, 2½ Ltr. .
Zwiebelkasten . . . . . . .
Löffelbleche . .

Emaille
5 Milchkrug, 2½ Ltr. . . . 95
Sand-Seife-Soda . . . . . . 95
Milchtöpfe, 3 St. . . . . . 95
. 95
Toiletteeimer
i Kuchenformen . . . . . . . 95
5 Wassereimer, 26 cm . . . 95
5 Waschschüssel mit Seifen-
napf
. . . . . . . . . . . 95

Tortenplatten
fein bemalt, m. Nickel-
rand
, 32 cm . . . . .

Obstmesser
mit Bronzeklinge . .

Bilderrahmen Wasch-
garnituren

Metall, zur Hälfte des
Steilig, fein bemalt .
Wertes.

hlaswaren: Glaswaren; Porzellan
Steingut

Crtstallhell
5 Bierservice . . . . . . . . . 95
Citronenpressen . . . . . . 10 ;
Satz Schüsseln . . . 6 St. 95 5
Wassergläser . . . . . . . . 4 2
25 Salz- u. Pfeffermenage . . 5 5
8
Goldrandbecher . . .
7
j Zuckerschalen .

Cristallhell
Bierbecher .
5
Likörservice, Steil. . . . . 95
Sturzflasche m. Glas . . . 15
Weingläser . . . . . . . . . 10
Glasteller . . . . . .
5
Aquarfen . . . . . . von 1.20 an
Fliegenfänger . . . . . . . . 15

Teller . . .
8 5 Waschschüsseln, groß . . . 95

25
Leuchter . .
: Butterdosen . . . . . . . . . 25
Milchkannen .
5
Eierservice
. 28
Kuchenteller
25
Hotelteller, dekoriert . . . 28

Waschkrüge . . . . . . . . 35
5 Z
Tassen, weiss
18
Tonnen, gross
5
Gewürztonnen
. 28.
Mehlfass . .
Geleekumpen, gross .

Fruchtpressen
Ia Fabrikat

von

an

Fliegen-
schränke

Eismaschinen

Ia amerikan. Fabrikat

von

n

von

Speise-
glocken
von
n

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. v. 30 an 5 Plätteisen . . . . . . .
. 50 an j Kohleneisen . . . . .
5 i Bodenbesen. . .
Deckelhalter .
. 10 an ; Spirituseisen, Ia Fabr.
5 j Abseifbürsten . .
Briefkasten .
v. 25 an : Bügelbretter . . . . .
1 Schrubber . . .
Kaffee- und Zuckerbüchse 30
Wichsbürsten . . . . . v. 30 an ; Aermelbretter . . . .
1.35
Reibmaschinen
j Kleiderbürsten . . . . v. 25 an 5 Papier-Fliegenfänger
Brotkasten
95 1 Parkettbohner . . . . v. 3.25 an ; Draht-Fliegenfänger .
Bürstenblech
95 j Teppichkehrmaschine . . . 7.75 j Spirituskocher . . . .
95 5 Teppichhandfeger . . . . . 50 j Gaskocher . . . . . .
Merktafeln . . .
35 ; Teppichbesen m. lang. Stiel 70 j Gaskochertische .
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v. 65 an
v. 2.75 an
v. 6.25 an
v. 95 an
v. 35 an
. 5 j
.30
v. 35 an
v. 95 an;
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Taschenbecher, Alum. v. 45 an
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Eierhülsen . . . . . . . . 30
Bestecke, zus. legb . . . 38
Zitronenpressen . . . . . 18
Salz- u. Pfefferstreuer . . 48
Butterbrotkasten . . . . 1.35
Spirituskocher . . . . v. 75 an
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Vermiſchtes.

C. K. Die Alligatoren=Induſtrie. Ein merkwürdiger
Induſtriezweig hat ſich in Amerika zu einer ungeahnten
Blüte entwickelt: der Handel mit lebendigen Alligatoren
und mit Alligatorenhäuten. Noch vor 20 Jahren wurden
überhaupt keine Alligatorenhäute verarbeitet, und ſpäter
verwandte man nur den glatten Teil, der ſich am Magen
befindet, während man heute gerade in der Hornhaut
des Rückens das wertvollſte Material erkannt hat. Aus
Alligatorenhäuten werden jetzt Etuis, Börſen, Gürtel,
Kiſſen, Decken, Uhrtaſchen und vieles andere bis zu Pa=
viermeſſern
und Pfeifen gemacht. Nicht nur die Haut
liefert ein treffliches Material, ſondern auch die Zähne
und die Knochen. Nicht ſelten wird die ganze Haut in
einem Stück verarbeitet und beſonders ſind Häute in der
Länge von 4 bis 8 Fuß außerordentlich begehrt; für
ſolche Häute zahlen die Gerbereien, wie ſie vom Jäger
kommen, 3 bis 12 Mark. Wie Charles Alma Byers in
einem inhaltsreichen Aufſatz über dieſe intereſſante neue
Induſtrie in Scientific American mitteilt, werden nur
etwa 10 Prozent des Rohmaterials in den Vereinigten
Staaten verarbeitet, 90 Prozent gehen nach Eurona und
ein großer Teil der verarbeiteten Waren wird dann
wieder nach Amerika eingeführt. Aber nicht nur die
Häute ſind begehrt, ſondern es herrſcht auch ein lebhafter
Markt in lebenden Alligatoren, die von Aquarien, Mu=
ſeen
, Schauſtellern und Liebhabern erworben werden.
Am leichteſten verkäuflich ſind kleine Alligatoren von
etwa 3 Jahren, die zu dieſer Zeit nicht über 18 Zoll lang
lind; ſie werden mit 4 bis 20 Mark pro Stück bezahlt.
Größere Exemplare von 6 Fuß Länge bringen bis 100
Mark und die größten Tiere von 15 bis 18 Fuß, die
hauptſächlich von Aquarien gekauft werden, bringen 300
bis 500 Mark. Die Nachfrage nach Alligatoren iſt in
den letzten Jahren außerordentlich geſtiegen, und zu
gleicher Zeit nahm der Vorrat von wild lebenden Tieren,
die früher am Golf von Mexiko ſo zahlreich waren, ſehr
raſch ab. So hat man denn eine Anzahl Alligatoren=
Jarmen gegründet, die ſich ſehr gut rentieren und in
denen übrigens Frauen ebenſo gut wie Männer tätig
ſein können, denn es iſt gar keine Gefahr im Verkehr
mit dieſen ſchwerfälligen Reptiilen zu befürchten. In

den ſumpfigen Steppen von Florida leben viele Hun=
derte
von Menſchen, meiſt Seminole=Indianer, nur von
der Jagd und dem Töten der Alligatoren. Ein aus=
gebreiteter
Handel beſteht hier; manche Händler erwerben
durchſchnittlich in der Saiſon 7000 Häute und mehr. Die
Ausfuhr von Alligatoren aus dem Staate Florida wird
auf einen Wert von wenigſtens 4 Millionen Mark ge=
ſchätzt
. Aber die Alligatoren ſind in Florida nunmehr
ſchon faſt ausgerottet, und man hat in letzter Zeit in
großem Maße die alligatorenreichen Gebiete von Mexiko
und Zentralamerika ausgebeutet. Die Nachfrage iſt ſo
groß, daß die völlige Ausrottung des wilden Alligators
nahe iſt, wenn nicht energiſche Mittel der Bekämpfung
angewendet werden. In Louiſiana iſt bereits ein Ge=
ſetz
zum Schutze der Tiere durchgebracht und in anderen
Staaten ſollen ebenfalls Jagdverbote eingeführt werden.
Der überraſchende Aufſchwung der Alligatoreninduſtrie
hat nun unternehmende Männer auf den Gedanken ge=
bracht
. Alligatoren=Farmen in bedeutendem Maßſtabe in
den Südſtaaten einzurichten. Eine der bekannteſten liegt
zu Palm Beach in Florida, wo eine Sammlung von
über 1000 Sauriern gehalten wird; vom kleinſten eben
ausgekrochenen Tier bis zu dem 18 Fuß 4 Zoll langen,
etwa 900 Jahre alten Rieſenalligator Jumbo Joe ſind
hier alle Größen vertreten. Jumbo Joe iſt eine Sehens=
würdigkeit
und eine Seltenheit, ſodaß ſchon viele Mu=
ſeen
fabelhafte Summen für ihn geboten haben. In
Palm Beach führt auch der älteſte Alligator der Welt
ſein beſchauliches Leben, der über 2000 Jahre zählen ſoll.
Die größte Sammlung von Alligatoren, über 2000
Eremplare, beſitzt eine Farm in Los Angeles. Da ein
Alligator mehrere hundert Jahre braucht, bevor er ſeine
volle Größe erreicht, ſo ſind natürlich dieſe Veteranen
mehr Lurusobjekt. Das eigentliche Geſchäft macht man
mit den jungen Tieren, deren Häute ſchon mit 6 oder
7 Jahren einen reſpektablen Wert repräſentieren. Der
Bedarf an Alligator=Häuten wird gegenwärtig noch
hauptſächlich durch die Jagd der wilden Tiere gedeckt,
während die Farmen hauptſächlich die Züchtung von
kleinen Alligatoren für die Muſeen und Liebhaber be=
treiben
. Ein großer weiblicher Alligator legt 50 bis 60
Eier jeden Sommer: die kleineren bringen es auf 25 bis
30 Jedes dieſer Eier, die etwa dreimal ſo aroß ſind
als Hühnereier, wird ausgebrütet; das weibliche Tier

macht ſich mit den Hinterfüßen im Schlamm ſein Neſt,
Die Jungen werden von den Eltern nicht mehr beachtet,
ſſondern müſſen für ſich ſelbſt ſorgen. In den Farmer
gibt es auch große Inkubationsapparate, in denen
Eier auf künſtlichem Wege ausgebrütet werden.
* Behandlung von Hautkrankheiten mittels der
luftduſche. Den ſchwer zu heilenden Hautkrankheiten,
Flechten, Furunkeln, Beingeſchwüren, iſt in neuerer
in der Heißluftbehandlung ein wirkſames Mittel für
Heilung entſtanden. Auch bei Schuppenflechten iſt ſie
Erfolg angewendet worden. Vor allem bewirkt ſie ?
Verſchwinden des läſtigen Juckreizes und ſteht hiermi
an der Spitze aller Heilmittel. Zur Erzeugung der war
men Luft verwendet man zweckmäßig Heißluftduſchen
deren Wirkung auf der Blutzirkulation beruht. Wer
auch Heißluftduſchen für Spiritus und Gas exiſtieren,
iſt doch die elektriſche Duſche infolge der Einfachheit iſ
Bedienung, der Intenſität des Luftſtromes den ande
überlegen. Neben dem hygieniſchen Verwendungszw=
kann
eine ſolche Heißluftduſche auch im übrigen
Dienſte leiſten, beim Haartrocknen, beim ſchnellen Tro=
nen
von photographiſchen Platten. beim Trocknen
kleinen Wäſcheſtücken, zum Bettwärmen, ſowie über=
da
, wo man eine verkürzte Trocknungszeit erzielen wiſ
Die Bedienung einer elektriſchen Duſche iſt außerorden
lich einfach. An eine Steckdoſe angeſchloſſen, genügt ein
Drehung des Schalters, um einen kleinen Ventilator
Bewegung zu ſetzen, der die Luft aus der Rohröffnung
bläſt. Je nach Bedarf kann kalte oder warme Luft ver=
wendet
werden, es iſt lediglich eine weitere Drehung
des Schalters erforderlich, um eine in dem Anſatzrohr
des Apparates angebrachte Heizſpule in Betrieh
ſetzen, über die die Luft ſtreicht und ſo erwärmt wird
Dieſe Duſchen werden in verſchiedenen Größen herge=
ſtellt
. Kleine, für den Hausgebrauch empfehlenswerte
Apparate ſind für zirka 40 Mark erhältlich. Neben de
Verwendung als Trockenapparat kann eine ſolche Duſch
auch in der heißen Jahreszeit an Stelle eines Tiſchver
tilators zur Kühlung verwendet werden. Im Gegenſat
zu den mit Gas oder Spiritus betriebenen Apparater
fällt bei der elektriſchen Duſche jede Feuersgefahr, ſowie
der unangenehme Verbrennungsgeruch fort. Der Stron
verbrauch iſt ein geringer, ſo daß die Betriebskoſte
hierbei überhaupt keine Rolle ſpielen.

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Bekanntmachung.

Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die geſetzlichen
Ferien bei dem Provinzial=Ausſchuß der Provinz Starkenburg mit dem 15. Juli
beginnen und am 15. September d. Js. endigen.
Während dieſer Ferien, welche auf den Lauf der geſetzlichen Friſten ohne Ein=
fluß
ſind, können nur in Sachen, die einer beſonderen Beſchleunigung bedürfen und
von dem unterzeichneten Vorſitzenden von Amtswegen oder auf Antrag als Ferien=
ſachen
bezeichnet werden, Termine abgehalten und Entſcheidungen erlaſſen werden.
(14092sd
Darmſtadt, den 26. Juni 1912.
Der Provinzial=Ausſchuß der Provinz Starkenburg.
Fey.

Bekanntmachung.

Nach § 13 des Hausarbeitsgeſetzes ſind u. a. Gewerbetreibende, die außerhalb
ihrer Arbeitsſtätte in Werkſtätten gewerbliche Arbeit verrichten laſſen, verpflichtet:
ein Verzeichnis derjenigen Perſonen, welchen ſie Hausarbeit übertragen oder
durch welche außerhalb der Arbeitsſtätte des Gewerbetreibenden die Uebertragung
erfolgt, unter Angabe der Betriebsſtätte dieſer Perſonen zu führen; das
Verzeichnis iſt auf Erfordern der Ortspolizeibehörde ſowie den Gewerbe=
auſſichtsbeamten
jederzeit zur Einſicht vorzulegen oder einzureichen.
Die entſprechende Verpflichtung liegt ſolchen Perſonen ob, die, ohne daß ſie eine
Arbeitsſtätte beſitzen, für Gewerbetreibende außerhalb deren Arbeitsſtätte Arbeit an
Hausarbeiter übertragen.
Vom 1. April lf. Js. ab haben ſonach zu führen:
1. ein Verzeichnis der beſchäftigren Hausarbeiter: die Unternehmer und die
Leiter von Zweigſtellen der Betriebe (32 Abſ. 1 des Geſetzes), ſoweit ſie unmittelbar,
d. h. nicht durch Zwiſchenmeiſter oder Ausgeber (Faktoren, Fergen) Hausarbeiter be=
ſchäftigen
, die ſogenannten Zwiſchenmeiſter für die von ihnen außerhalb ihrer Arbeits=
ſtätten
mit Hausarbeit beſchäftigten Perſonen oder die ſog. Ausgeber, Faktoren und
Fergen (Perſonen ohne eigene gewerbliche Arbeitsſtätte) für diejenigen Hausarbeiter,
welchen ſie für meiſt an andern Orten wohnhafte Gewerbetreibende Hausarbeit
übertragen.
2. ein Verzeichnis der beſchäftigten Zwiſchenmeiſter und Ausgeber ( Fak=
toren
, Fergen): die Unternehmer und die Leiter von Zweigſtellen der Betriebe hin=
ſichtlich
ſolcher Perſonen, durch welche außerhalb der Betriebsſtätten für die Betriebe
die Uebertragung von Arbeit an Hausarbeiter erfolgt. ſei es, daß dieſe Perſonen wie
die Zwiſchenmeiſter ſelbſt zugleich an der Herſtellung der Arbeitserzeugniſſe mit=
beteiligt
ſind, oder daß ſie wie die Ausgeber (Faktoren, Fergen) in der Haupt=
ſache
nur die Ausgabe der Arbeit vermitteln.
Zwiſchenmeiſter, welche die übernommene Arbeit ausſchließlich in ihren eigenen
Arbeitsſtuben und Werkſtätten ausführen laſſen, alſo daneben nicht noch an Haus=
arbeiter
weiter übertragen, ſind in das Verzeichnis nicht aufzunehmen.
Die Verzeichniſſe müſſen den Namen der Hausarbeiter, Zwiſchenmeiſter und
Ausgeber unter Angabe der Betriebsſtätte dieſer Perſonen enthalten.
Wir weiſen die Beteiligten auf dieſe Verpflichtung zur Führung der Verzeich=
niſſe
hin und bemerken dazu noch, daß in der Stadt Darmſtadt das Großh. Polizei=
amt
, in den Landgemeinden die Bürgermeiſtereien mit Friſt bis zum 15. Juli lf. Js.
eine Abſchrift der Verzeichniſſe von ihnen einfordern werden.
(14093si
Darmſtadt, den 25. Junk 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Fey.

Bekanntmachung.

Die nachſtehende Bekanntmachung der Kommandantur des Truppenübungs=
platzes
Darmſtadt bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis.
Darmſtadt, den 25. Mai 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
V.: Dr. Reinhart.
1. Es wird auf die Polizeiverordnung des Großh. Kreisamtes Darmſtadt vom
10. März 1908 hingewieſen, wonach, das Betreten des Truppenübungsplatzes
Darmſtadt Zivilperſonen ohne Erlaubnisſchein der Kommandantur verboten iſt.
2. Wer die bei den Uebungen der Artillerie verſchoſſene Munition ſich widerecht=
lich
zueignet, wird mit Gefängnis bis zu einem Jahre beſtraft. (§ 291 des
Reichsſtrafgeſetzbuches.)
3. Die Erlaubnis zum Suchen verſchoſſener Munition auf dem Truppenübungs=
platz
Darmſtadt wird keiner Zivilperſon erteilt.
4. Die auf dem Uebungsplatze gelegentlich gefundenen und die im Auslaufgelände
aufgehobenen Munitionsteile mäſſen an die im Lager eingerichtete Abnahme=
ſtelle
abgeliefert werden, welche dafür entſprechende Geldvergütung zahlt.
5. Zünder mit Zündladung, einzelne Zündladungen oder blindgegangene Geſchoſſe
dürfen unter keinen Umſtänden berührt werden, weil das mit Lebensgefahr
verbunden iſt. Ein Nachgraben oder Freilegen von tiefer in die Erde einge=
drungenen
Geſchoſſen iſt ſtrenz verboten. Dabei iſt es gleichgültig, ob das Ge=

ee
ob der Finder von der Ungeführlichteit überzeugt iſt oder nicht. Der Finder
hat zunächſt weiter nichts zu tun, als den Fund zu melden und nötigenfalls
die Stelle kenntlich zu machen.
Die Zertrümmerung der Blindgänger uſw. iſt lediglich durch die von dem
Funde in Kenntnis zu ſetzende Kommandantur zu veranlaſſen. Der Finder
erhält als Findegeld für ein blindgegangenes Geſchoß mit Zünder 1 Mark, für
einen einzelnen ſcharfen Zünder oder für ein Geſchoß oder Zünder 50 Pfennig.
6. Das Betreten des Uebungsplatzes gleich nach dem Abſchießen iſt auch den Zivil=
perſonen
mit Erlaubnisſchein verboten. Es wird dies erſt eine Stunde nach
Beendigung des Schießens geſtattet. Denjenigen Perſonen, welche gegen dieſes
Verbot verſtoßen, wird der Erlaubnisſchein zum Betreten des Platzesentzogen.
Darmſtadt, den 20. Mai 1912.
Kommandantur des Truppenübungsplatzes Darmſtadt.
An die Ortspolizeibehörden der Landgemeinden des Kreiſes.
Wir empfehlen Ihnen, die vorſtehende Bekanntmachung der Kommandantur
des Truppenübungsplatzes Darmſtadt wiederholt durch ortsübliche Veröffentlichung
zur allgemeinen Kenntnis zu bringen.
(12114a
Darmſtadt, den 25. Mai 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.

Bekanntmachung.

Die nachſtehende Zuſammenſtellung von Schießtagen auf dem Truppenübungs=
platz
Darmſtadt im Laufe des Monats Juli bringen wir hierdurch zur allgemeinen
(14000
Kenntnis.
Darmſtadt, den 22. Juni 1912
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: von Werner.

Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppen=Uebungsplatz Darmſtadt
für die Zeit vom 2. bis 19. Juli 1912.

Dauer der
Die Abſperrung
Abſperrung
Truppenteil
Datum
Tag
erſtreckt ſich
von bis
700 P. 120
2. Juli Dienstag
900 V. 100
Mittwoch
3. Juli
1900 V.
4. Juli Donnerstag
900 P. 300ar
5. Juli 1 Freitag
900 V. 300 N.
6. Juli 1 Samstag
700 V.200 N.
8. Juli Montag
Ueber das ganze
10. Juli 1 Mittwoch.
Feldartillerie 9e0V. 100N.
Abſperr=Gelände
900 V. 1100 N.
11. Juli 1 Donnerstag
900V. 100 N.
Freitag
12. Juli
110%V. 1009
13. Juli 1 Samstag
800 B. 100
16. Zuli 1 Dienstag
18. Juli 1 Donnerstag
1009
Freitag
V. 100 N.
19. Juli

Bekanntmachung.

Wagnermeiſter Johannes Kaffenberger beabſichtigt auf dem Grundſtück Flur I
Nr. 727/0 gelegen zu Pfungſtadt, Rügnerſtraße, eine Dampfkeſſelanlage zu errichten.
Pläne und Beſchreibung hierüber liegen 14 Tage lang vom Erſcheinen dieſes
in dem Amtsverkündigungsblatt an gerechnet, auf dem Büro der Großh. Bürger=
meiſterei
Pfungſtadt offen.
Etwaige Einwendungen mit Begründung ſind binnen dieſer Friſt bei Meidung
des Ausſchluſſes bei der Großh. Bürgermeiſterei Pfungſtadt ſchriftlich oder zu Pro=
tokoll
vorzubringen.
(13929
Darmſtadt, den 25. Juni 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: von Werner.

In Dietzenbach, Dreieichenhain und Hainhauſen (Kreis Offenbach) iſt die
Maul= und Klauenſeuche feſtgeſtellt worden.
In Urberach (Kreis Dieburg) iſt die Maul= und Klauenſeuche ausgebrochen.
Die Gemarkung Urberach iſt Sperrgebiet, die Gemarkungen Ober=Roden und Epperts=
hauſen
ſind Beobachtungsgebiet.
(14023

Valentin Rindfrey von Traiſa wurde als Feldſchütze für die Gemeinde Traiſa
verpflichtet.
(14091

Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.

Gefunden: 1 blau und weißgeſtreiftes Vorhemd und 5 Kragen.
1 ſchwarzer Damenſchirm. 1 Kanne mit Benzin. 2 Portemonnais
mit Inhalt. 1 zweiſpänner eiſerne Zugwage. 1 Totenkopf aus Gyps.
1 ſilberne Herrenuhr. 1 mittelaroßer Schlüſſel. 1 vergoldete Sicher=
heitsnadel
. 1 kleines braunes Portemonnaie mit kl. Schlüſſel und
Rabattmarken. 1 faſt neuer Kinderwagen. 1 Paar gelbe Damen=
handſchuhe
. 1 weißes Taſchentuch. 1 Quittungskarte, auf den Namen
Glock ausgeſtellt. Eine Anzahl verſchiedener Schlüſſel. 1 neues lila
Strumpfband. 1 Zwicker mit Nickelfaſſung. 1 goldene Broſche mit
Herren= und Damen=Photographie. 1 ſchwarzes Zeichenmäppchen.
1 Panama=Kinderhut. 1 blauledernes Handtäſchen mit Portemonnaie
und 5 Pfg. Inhalt. 1 Wagenſeil. 1 ſehr großer Schlüſſel. Zuge=
flogen
: 1 Kanarienvogel.
(14033
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
licher
Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
finden
ſich: 1 Dobermann. Die Hunde können von den Eigen=
tümern
bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteige=
rung
der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag,
vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
(14050
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 30. Juni,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Hirſch=Apotheke Nieder=Ramſtädterſtr., und
Apotheke am Juſtizpalaſt, Bismarckſtraße. Alle übrigen Apotheken
ſind von 1 Uhr ab geſchloſſen.

Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren i. d. Haupt= u. Reſidenzſtadt Darmſtadt.
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.) (8823

per ½ kg
Ochſenfleiſch
. 96 Pfg.
Rindfleiſch
. 90
Kalbfleiſch
. 100
Hammelſleiſch
. 100
60
Bruſt
Schweinefleiſch
. 90
Rippchen, Kammſtück u.
geſalzenes Fleiſch . 100
Kottelets, geſchnitten 110

per ½ kg
Speck, geräuchert . . . 120 Pfg.
Hörrfleiſch
110
Schinken m. Bein . . . 120
Rollſchinken .
. 140
Schweineſchmalz, roh
u. ausgelaſſen
. 86
Schwartenmagen,
Fleiſch=u Bratwurſt . 90
Leber= u. Blutwurſt.
70

Räumungsfristen bei der Wohnungsmiete.

Zum bevorſtehenden Vierteljahrswechſel bringen wir nachſtehendes
Ortsſtatut wiederholt zur öffentlichen Kenntnis.
Darmſtadt, den 20. Juni 1912.
Der Oberbürgermeiſter.
J. B.: Mueller.
Auf Grund des Geſetzes vom 6. Januar 1906, betreffend die
Räumungsfriſten bei der Wohnungsmiete, wird auf Beſchluß der
Stadtverordneten=Verſammlung vom 31. Mai 1906, ſowie nach An=

hörung des Kreisausſchuſſes und mit Genehmigung Großherzoglichen
Miniſteriums des Innern vom 2. November 1906 zu Nr. M. d. J. 37271
folgendes Ortsſtatut erlaſſen, deſſen Beſtimmungen ſofort in Krafttreten.
§ 1. Endigt das Mietverhältnis am Schluſſe eines Kalender=
vierteljahres
, ſo muß die Räumung gemieteter Wohnungsräume
durch den Mieter:
a) bei kleinen, d. h. aus höchſtens 3 Zimmern und etwaigem
Zubehör beſtehenden Wohnungen am erſten Tage des fol=
genden
Monats, ſpäteſtens 5 Uhr nachmittags,
b) bei mittleren, d. h. aus 4 bis 5 Zimmern und etwaigem
Zubehör beſtehenden Wohnungen am zweiten Tage des
folgenden Monats, ſpäteſtens 12 Uhr mittags,
c) bei großen, d. h. aus mehr als 5 Zimmern und etwaigem
Zubehör beſtehenden Wohnungen am dritten Tage des
folgenden Monats, ſpäteſtens 12 Uhr mittags, bendet ſein.
§ 2. Die im § 1 beſtimmten Räumungsfriſten werden nur mit
der Beſchränkung gewährt, daß
a) bei Wohnungen, welche aus 3 bis 4 Zimmern und etwaigem
Zubehör beſtehen, ein Zimmer,
b) bei Wohnungen, welche aus mehr als 4 Zimmern und etwaigem
Zubehör beſtehen, zwei Zimmer,
ſchon am erſten Tag des folgenden Monats, ſpäteſtens 12 Uhr mittags,
vollſtändig geräumt ſind.
§ 3. Kann der Mieter ſchon mit der Beendigung des Mietverhält=
niſes
ſeinen Ueberzug in die neue Wohnung bewerkſtelligen, ſo
finden die Vorſchriften der §§ 1, 2 keine Anwendung.
Hat der Vermieter auf Grund eines ihm geſetzlich oder vertrags=
mäßig
zuſtehenden Rechtes das Mietverhältnis ohne Einhaltung
einer Kündigungsfriſt gekündigt, ſo ſtehen die in den §§ 1, 2 bezeich=
neten
Räumungsfriſten dem Mieter nicht zu.
§ 4. Fällt der Tag, an welchem nach den §§ 1, 2 die Räumung
ganz oder teilweiſe zu beendigen iſt, auf einen Sonntag oder einen
ſtaatlich anerkannten allgemeinen Feiertag, ſo tritt an die Stelle des
Sonntags oder des Feiertags der nächſtfolgende Werktag.
Darmſtadt, den 27. November 1906.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
Morneweg.
(13576oms

Abblack!

Eine Mehlhalle am alten Güterbahnhof der früheren Heſſi=
ſchen
Ludwigsbahn iſt auf Abbruch zu verkaufen. Angebote ſind zu
richten an die Architekten Mahr & Markwort, Darmſtadt, Kaſino=
ſtraße
8, woſelbſt auch nähere Auskunft erteilt wird.
(13954fs

Die Geſchäftszimmer

des Gewerbe= und des Kauf=
mannsgerichts
, der Sühnever=
handlungen
in Beleidigungs=
fachen
und Friedhofsangelegen=
heiten
befinden ſich ab. 1. Juli
ds. Js. im Rathaus (Marktplatz)
2. Stock.
(14061so
Darmſtadt, den 28. Juni 1912.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Mueller.

Städtiſche Leſe= und
Bücherhalle.

Wegen Prüfung der Bücherbe=
ſtände
ſind alle aus der ſtädtiſchen
Bücherhalle entliehenen Bücher, mit
Ausnahme der Unterhaltungslite=
tur
, bis ſpäteſtens
Samstag, den 13. Juli ds. Js.,
zurückzuliefern.
Vom 15. bis 27. Juli einſchließ=
lich
bleibt die Bücherhalle ge=
ſchloſſen
.
Von Montag, den 29. Juli an,
können wieder Bücher entliehen
werden.
(13985a
Darmſtadt, 25. Juni 1912.
Der Oberbürgermeiſter.
I. V.: Schmitt.

Bekanntmachung.

Mittwoch, 31. Juli I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Schuhmacher Wilhelm
Valentin Neubauer Eheleuten da=
hier
zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. am
II 891/10 108 Hofreite Große
Ochſengaſſe
Nr. 16,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (B52/12
Darmſtadt, 25. Juni 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V13982

ſehr preiswert, zu verk.
Büllet, Heinrichſtr. 78, I. (*15738

[ ][  ][ ]

Oeffentliche Verdingung
der Schreiner= und Schloſſerarbeiten für den Neubau des
Amtsgebäudes auf dem Hauptbahnhof Darmſtadt.
Die Verdingungsunterlagen und Zeichnungen liegen im Zim=
mer
104 unſeres Verwaltungsgebäudes Mainz, Rhabanusſtraße 1,
während der Dienſtſtunden von 8 Uhr vorm. bis 1 Uhr nachm. und
Mittwochs ausgenommen von 3½ Uhr bis 6 Uhr nachm. zur
Einſicht offen aus. Die Verdingungsunterlagen, ohne Zeichnungen,
können, ſoweit ſie zu Verkaufszwecken vervielfältigt ſind, gegen porto=
und beſtellgeldfreie Einſendung von
0,80 Mk. für Los I Schreinerarbeiten (Fußböden),
(Türen ꝛc.),
1,00 Mk.
II
0,80 Mk.
III Schloſſerarbeiten (Geländer),
IV
(Beſchläge)
0,80 Mk.
(nicht in Briefmarken) durch unſer Zentralbureau bezogen werden.
Die Angebote ſind verſchloſſen, poſtfrei und mit entſprechender
Aufſchrift verſehen, bis Montag, den 15. Juli, vorm. 10 Uhr,
zur Eröffnung einzureichen, die in Gegenwart der erſchienenen Bieter
im Zimmer 72 unſeres Verwaltungsgebäudes ſtattfindet.
Zuſchlagsfriſt: 3 Wochen.
(31408k
Mainz, den 27. Juni 1912.
Königlich Preußiſche und Großherzoglich Heſſiſche Eiſenbahndirektion

Lieferung von Wirtſchaftsgegenſtänden für den Saalbau.

Für den ſtädtiſchen Saalbau ſoll Wirtſchaftsinventar ( Kaffee=
porzellan
und Metalldeckel für Speiſeplatten) angeſchafft werden.
Die näheren Angaben und Bedingungen können im Stadthaus,
Zimmer 51, während der Dienſtſtunden eingeſehen werden.
Angebote ſind verſchloſſen und mit der Aufſchrift Angebot für
Saalbauinventar verſehen, bis 15. Juli ds. Js. bei der unterzeich=
(14108si
neten Stelle einzureichen.
Darmſtadt, den 26. Juni 1912.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.

Gras=Verſteigerung.

Mittwoch, den 3. Juli,
wird an Ort und Stelle das Heugras der Hahnwieſe, Los 2628
und Teile von Los 29, 30 und 31, 35 und 36, Rottwieſe links der
Bahn, Los 13, rechts der Bahn, Los 29, 15, 2263, Hengſtried=
wieſe
, Los 713, Tiergartenwieſe und Dianateich verſteigert.
Beginn der Verſteigerung 9 Uhr vormittags an der Hahn=
wieſe
nächſt Pechofenſchneiſe, 10 Uhr an der Rottwieſe auf Kreu=
von
Meſſeler Chauſſee und Viehtrift.
(14084
Darmſtadt, den 28. Juni 1912.
Großherzogliche Oberförſterei Kranichſtein.
van der Hoop.

Verſteigerungs=Anzeige.

Mittwoch, den 3. Juli I. J., vorm. 9 Uhr,
verſteigere ich im Auftrag der Erben die zum Nachlaß der Frau
Oberlandgerichtsrat Joſt Witwe gehörige Möbel und Haushaltungs=
gegenſtände
in dem Hauſe
Heinrichſtraße 90, part.
an den Meiſtbietenden gegen bare Zahlung:
2 Garnituren (Sofa und je 6 Stühle, rotbr. Plüſchbezug),
1 Damenſchreibtiſch, 2 Bücherſchränke, 1 polierter Kleider=
ſchrank
, 2 ovale Tiſche, 1 Spieltiſch und ſonſtige Ziertiſche,
2 Konſolſchränkchen, 1 Notengeſtell, 1 Serviertiſch, 1 kleines
Schränkchen, 1 Weißzeugſchrank, verſchiedene Seſſel, da=
runter
2 antike Geſtelle, 2 komplette Betten, verſchiedene
Vorhänge, Spiegel u. Bilder, darunter 2 Stiche (Raphael)
1 Kinderſchreibpult, verſchiedene Teppiche, 1 Hängelampe,
1 Gaszuglampe, 1 Zinkbadewanne und ſonſtiger Hausrat.
Darmſtadt, den 29. Juni 1912.
(14128si
Ernst Wolff, Amtsgerichtstaxator,
Mühlſtraße 62, am Kapellplatz.

Hessische Handelslehranstalt
Fernsprecher 923 Darmstadt Rheinstrasse 6
I. Einjährige Handelsschule mit vollem Tages-
unterricht
.
II. Halbjahrkurse zur Vorbereitung für den kaufm.
Beruf.
(11861a
Beste, langjährig bewährte Lehrkräfte.
Neue Kurse beginnen Dienstag, den 13. August.
Lehrplan und Aufnahmebedingungen durch
Wilhelm Siedersleben,
staatl. geprüfter Handelslehrer.

Fr. Meisinger & Frau
Gegr. 1901 Darmſtadt, Tannenſtr. 24, II. Gegr. 1901
Inſtitut für Tanzkunſt und pädagogerythmiſche
Gymnaſtik
Mitglied des Verbands ſüddeutſcher Tanzlehrer, fachwiſſenſchaftlich
geprüft und diplomiert. An den Geſellſchafts= u. Privatkurſen können
noch Damen und Herren jederzeit teilnehmen. Anmeldungen erbitte
in meine Wohnung perſönlich oder ſchriftlich zu jeder Tages=
zeit
. Tanzlehrproſpekt gratis. Lehrplan zur Anſicht. Lehrſäle für
Stadt und Beſſungen getrennt vorhanden. Inhaber von Ehren=
diplomen
für Tanzlehrkunſt. Beſte Referenzen. (B14099
Nähere Auskunft perſönlich.

Bekanntmachung.

Mittwoch, den 17. Juli I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Gaſtwirt Heinrich
Müller Eheleuten zu Neu= Iſen=
burg
, im Grundbuch der Gemar=
kung
Darmſtadt zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
22 657/100 475 Hofreite Emil=
ſtraße
,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K48/12
verſteigert werden.
Darmſtadt, den 14. Juni 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V13090

Verſteigerungen u. Taxationen
von Möbeln, Nachläſſen, Ein=
richtungen
, auch einzelner Gegen=
ſtände
, ſowie zum vorteilhaften
Verkauf übernimmt F. Kurtz,
Auktionator u. Taxator, Pädagog=
ſtraße
2, Telephon Nr. 1202. (13883a
Schreibmaschine
Stöwer, wie neu, ſ. bill. (13306a
Müller & Ober, Karlſtr. 30.

olonialwarengeſchäft z. verm
Kranichſteinerſtr. 59. 11981a

Erhebung der
Gemeindeſteuern.

Die Friſt zur Entrichtung des
Ende Mai fällig geweſenen 1. Zie=
les
der Gemeindeſteuern wurde
bis 5. Juli I. Js. erſtreckt.
Zahlung hat bei Meidung des
Beitreibungsverfahrens an den
Werktagen, vormittags von 8 bis
12½ Uhr, hierher zu erfolgen.
Im Intereſſe raſcheſter Ab=
fertigung
an den Zahlſchaltern
wird erſucht, die Gelder abge=
zählt
bereit zu halten.
Darmſtadt, 20. Juni 1912.
Die Stadtkaſſe.
Koch. (13571a

Konkursverfahren.

Ueber das Vermögen des Kauf=
manns
Georg Jakoby VIII. in
Ober=Ramſtadt wird heute, am
27. Juni 1912, nachmittags 54 Uhr,
das Konkursverfahren eröffnet.
Der Gerichtsvollzieher i. P.
Reibſtein in Darmſtadt wird zum
Konkursverwalter ernannt.
Konkursforderungen ſind bis
zum 16. Juni 1912 bei dem
Gerichte anzumelden.
Es wird zur Beſchlußfaſſung
über die Beibehaltung des er=
nannten
oder die Wahl eines ande=
ren
Verwalters, ſowie über die
Beſtellung eines Gläubigeraus=
ſchuſſes
und eintretenden Falls
über die in § 132 der Konkurs=
rdnung
bezeichneten Gegenſtände
und zur Prüfung der angemeldeten
Forderungen auf
Mittwoch, den 24. Juli 1912,
vormittags 10½ Uhr,
vor dem unterzeichneten Gerichte,
neues Gerichtsgebäude, Erdgeſchoß,
Saal 118, Termin anberaumt.
Allen Perſonen, welche eine zur
Konkursmaſſe gehörige Sache in
Beſitz haben oder zur Konkursmaſſe
etwas ſchuldig ſind, wird aufgege=
ben
, nichts an den Gemeinſchuld=
ner
zu verabfolgen oder zu leiſten,
auch die Verpflichtung auferlegt,
von dem Beſitze der Sache und
on den Forderungen, für welche
ſie aus der Sache abgeſonderte
Befriedigung in Anſpruch nehmen,
dem Konkursverwalter bis zum
16. Juli 1912 Anzeige zu machen.
Darmſtadt, 27. Juni 1912.
Großherzogliches Amtsgericht II
zu Darmſtadt. (14112

Konkursverfahren.

Ueber das Vermögen des Schuh=
händlers
Jakob Braband in
Ober=Ramſtadt wird heute, am
27. Juni 1912, nachmittags 5¾ Uhr,
das Konkursverfahren eröffnet.
Der Gerichtsvollzieher i. P.
Reibſtein in Darmſtadt wird zum
Konkursverwalter ernannt.
Konkursforderungen ſind bis zum
16. Juli 1912 bei dem Gerichte
anzumelden.
Es wird zur Beſchlußfaſſung über
die Beibehaltung des ernannten
oder die Wahl eines anderen Ver=
walters
, ſowie über die Beſtellung
eines Gläubigerausſchuſſes und
eintretenden Falls über die in § 132
der Konkursordnung bezeichneten
Gegenſtände und zur Prüfung der
angemeldeten Forderungen auf
Mittwoch, den 24. Juli 1912,
vormittags 10 Uhr,
vor dem unterzeichneten Gerichte,
Neues Gerichtsgebäude, Erdgeſchoß,
Saal Nr. 118, Termin anberaumt.
Allen Perſonen, welche eine zur
Konkursmaſſe gehörige Sache in
Beſitz haben oder zur Konkurs=
maſſe
etwas ſchuldig ſind, wird
aufgegeben, nichts an den Gemein=
ſchuldner
zu verabfolgen oder zu
leiſten, auch die Verpflichtung auf=
erlegt
, von dem Beſitze der Sache
und von den Forderungen, für
welche ſie aus der Sache abgeſon=
derte
Befriedigung in Anſpruch
nehmen, dem Konkursverwalter bis
zum 16. Juli 1912 Anzeige zu
machen.
(14113
Darmſtadt, 27. Juni 1912.
Großherzogliches Amtsgericht II
zu Darmſtadt.

Bekanntmachung.

Mittwoch, 31. Juli I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Friedrich Ballé zu
Offenbach a. M. und dem Jakob
Mohr zu Darmſtadt, im Grund=
buch
hieſiger Gemarkung zuge=
ſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
III 110/10 198 Grab=
Die=
gartenlburger
=
III 112 3723¾/10 Hof= (ſtraße
reite Nr. 96,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K51/12
Darmſtadt, 22. Juni 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I
Müller. (V13981

Haare‟
ausgekämmte und abgeſchnittene,
kauft fortwährend zu den höchſten
Preiſen
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beginnt Montaa

Zu diesem Saison-Ausverkauf haben wir uns bemüht,
grosse Gelegenheitskäufe zu erwerben und die am Lager
habende Waren, ohne Unterschied, bedeutend reduziert-
Die Preisermässigung ist so gewaltig, dass sie alles Vorher-
gegangene
weit in den Schatten stellt. Die Vorteile, die
wir bieten, sind ganz hervorragende, und glauben wir
nicht zu viel zu sagen, wenn wir behaupten, das unser
Saison-Ausverkauf wegen seiner aussergewöhnlichen
Leistung für die nächste Zeit das
z2
Stadtgespräch bilden wird
Wegen der dazu nötigen Vorbereitungen erscheint unserg
zwelseitige Preisanzeige in der Mentags-Ausgabe dieses
Blattes und bitten um deren gefl. Beachtung, da wir jedem
unbedingt grosse Vorteile bieten, wie wir auch um gefl.
ze Inaugenscheinnahme unserer Schaufenster bitten. 32

Rainzer Warennaus

Markt 7

Guggenheim & Marx

Markt 7.

[ ][  ][ ] tIi esese Montag
2
Montag
C.

aison

Billigste Kaufgelegenheit
für die Reise, für die Straße und für späteren Bedarf.

Alle vorrätigen fertigen Waren sind ohne Ausnahme zum
Ausverkauf gestellt. Alle Waren sind auch ohne Aus-
nahme
im Preise bedeutend herabgesetzt, teilweise sogar
weit unterm Einkaufswert. Der Verkauf vollzieht sich auf
streng reeller Grundlage und bietet Jedermann handgreif-
liche
große Vorteile. Die Auswahl in allen Abteilungen
ist noch außerordentlich reichhaltig, jedoch ist ein baldiger
Einkauf nicht nur erwünscht, sondern auch empfehlens-
wert
. Ich bitte um gefl. Preisvergleichung der ausge-
:: :: stellten Waren in meinen 6 Schaufenstern. :: ::

Größtes Spezialhaus vornehmer Herren- und Kinder-Moden
Ludwigsplatz
DARMSTADT Ecke Schulstr.

[ ][  ][ ]

MMotorwagen-Fahrrader.
Men verlange Vlisstalutstatmfenßei Freisliste.
Vertreter: Haas &e Bernhard, Darmstadt, Rheinstr. 19,

Der Arbeitsmarkt im Monat Mai 1912.

Die Lage des Arbeitsmarktes hatte im Mdnat Mai
kein einheitliches Gepräge und wies mehrfach Zeichen
einer Abſchwächung auf.
Nach den Berichten aus der Induſtrie hat ſich die
Beſchäftigung in vielen Gewerben auf dem günſtigen
Stande des Vormonats erhalten.
Auf dem Ruhrkohlenmarkt war die Nach=
frage
geringer als im April, da ſich im Zuſammenhang
mit dem Daniederliegen des engliſchen Marktes und der
Höhe der Schiffsfrachten ein Nachlaſſen der Ausfuhr=
bewegung
neben dem geringeren Inlandverbrauche gel=
tend
machte. Auch in Oberſchleſien war gegenüber
dem Vormonat bisweilen eine Verſchlechterung einge=
treten
, ebenſo war in Niederſchleſien die Beſchäf=
tigung
in Kohlen und Koks, wenig befriedigend und
ſchlechter als im Monat April. Dasſelbe iſt vom mittel=
beutſchen
Braunkohlenbergbau, ſowie über die
Lage in der öſtlichen Lanſitz und Schleſien zu ſagen.
Aus dem Bergrevier Kaſſel, dem Rheiniſchen Braun=
kohlenrevier
, Sachſen=Altenburg, Königreich Sachſen,
Braunſchweig, Anhalt und Heſſen lauten die Berichte
gleichfalls wenig günſtig.
Die Beſchäftigung im Kalibergbau war im
allgemeinen gut, ebenſo waren die Eiſengieße=
reien
, die Stahl= und Walzwerke gut beſchäf=
tigt
, zum Teil etwas beſſer als im April. Die Lage im
allgemeinen Maſchinenbau wird wie im Vormonat
als günſtig, in Süddeutſchland ſogar als ſehr gut be=
zeichnet
. Aus der elektriſchen und chemiſchen
Induſtrie lauten die Mitteilungen günſtig, zum Teil
war die Beſchäftigung recht lebhaft.
Die Baumwollſpinnereienwaren im Vor=
monat
befriedigend beſchäftigt, ebenſo die Tuchindu=
ſtrie
, in der der Geſchäftsgang teilweiſe flott war.
Auch in der ſchleſiſchen Leineninduſtrie
war das Geſchäft lebhaft; die Herren= und Knabenkon=
fektion
hatte gut zu tun, zumeiſt wird über eine Beſſerung
gegenüber dem Vormonat geſprochen.
Die Papierinduſtrie war befriedigend beſchäf=
tigt
, ebenſo die Buch= und Zeitungsdrucke=
reien
.
Die Mitteilungen aus dem Baugewerbe lauten
überwiegend ungünſtig, vor allem leidet der Baumarkt

m
der Ueberproduktion, und die Großbanken ſchränken den
Baukredit weſentlich ein.
Nach den Berichten der Krankenkhſſien hat
der Beſchäftigungsgrad im Mai eine weitere, allerdings
nicht ſo weſentliche Steigerung wie im Vormonat und
wie im Mai des Vorjahres erfahren. Es ergab ſich am
1. Juni eine Zunahme der verſicherungspflichtigen Mit=
glieder
, abzüglich der erwerbsunfähig krank gemeldeten,
von insgeſamt 33002 (auf 27232 männliche, 5770
weibliche Mitglieder). Im Vormonat vermehrte ſich der
Mitgliederbeſtand um 117333. Im Vorjahrsmonat hatte
er ſich um 94890 vermehrt. Gegenüber dem Jahres=
beginn
iſt der Beſchäftigungsgrad, wenn man den Be=
ſtand
am 1. Januar 1912 gleich 100 ſetzt, beim männ=
lichen
Geſchlecht auf 107. beim weiblichen Geſchlecht auf
104 geſtiegen. Im gleichen Monat des Vorjahres be.
trug er 109 bezw. 104.
Ueber die Arbeitsloſigkeit im Monat Mai
berichteten 51 Verbände mit 2114869 Mitgliedern; von
dieſen waren am Ende des Monats 1,9 v. H. arbeitslos
gegen 1,7 v. H. im April und 1,6 v. H. im Mai 1911.
Es iſt alſo gegenüber dem Vorjahre ſowie gegen den
Vormonat eine Verſchlechterung eingetreten.
Die Arbeitsnachweisziffern laſſen dem
Vormonat und dem Vorjahre gegenüber auf eine Ver=
mehrung
des Andranges von Arbeitſuchenden ſchließen.
Bei der Geſamtzahl der berichtenden Arbeitsnach=
weiſe
, für die vergleichbare Angaben vorliegen, kamen
im Mai 1912 auf je 100 offene Stellen bei den männ=
lichen
Perſonen 153 Arbeitſuchende gegen 144 im glei=
chen
Monat des Vorjahres und 150 im Vormonat. Bei
den weiblichen Perſonen ſind die entſprechenden Ziffern
auf 97,82 bezw. 92 berechnet. Die Zahl der offenen
Stellen hat im ganzen wie in den meiſten Landesteilen
gegen den Vormonat abgenommen.
In Berlin und der Provinz Brandenburg
ſtand im Monat Mai der Arbeitsmarkt unter dem Zei=
chen
einer gewiſſen Abſpannung des Beſchäftigungs=
grades
. Die Lage in der Provinz wies gegenüber dem
Vormonat keine ſo weſentliche Veränderung auf. In
Berlin hat ſich aber auch die Beſchäftigungsgelegenheit
für weibliche Arbeitskräfte im Laufe des Mai weſentlich
verſchlechtert.
Die Geſamtlage in Schleswig=Holſtein, =
beck
und Hamburg wird gekennzeichnet durch eine
verhältnismäßig befriedigende Erwerbsmöglichkeit, die
allerdings für die einzelnen Berufe nicht gleichmäßig und
auch nicht gleich günſtig zum Ausdruck kommt. Gegen
den Vormonat iſt der Stand des Arbeitsmarktes an=
nähernd
gleich geblieben.
In Weſtfalen bot die Lage des Arbeitsmarktes
kein einheitliches Bild; die Arbeitsgelegenheit verrin=
gerte
ſich in den meiſten Berufsarten.
In Heſſen, Heſſen=Naſſau und Waldeck
war ein Rückgang der offenen und beſetzten Stellen zu
beobachten. Zum Teil wird dies auf die Unſicherheit

zurickgeführ, die durch den Streit und die Ausſperung
der Metallarbeiter in Frankfurt a. M. und Umgegend
hervorgerufen wurde.
Aus Bayern und Württemberg lauten die
Berichte im allgemeinen recht gut, die günſtige Lage des
Arbeitsmarktes hat im weſentlichen angehalten.
In Baden dagegen ließ die allgemeine Geſchäfts=
lage
im abgelaufenen Berichtsmonat die erwartete und
erhoffte Steigerung oft vermiſſen. Die öffentlichen Ar=
beitsnachweiſe
wurden von den Arbeitgebern in weit
geringerem Maße in Anſpruch genommen, als im April
und im Mai 1911.
Die Vermittelung landwirtſchaftlicher und induſtriel=
ler
Wanderarbeiter hat gegen den Vormonat,
aber auch gegen das Vorjahr erheblich abgenommen,
hauptſächlich wurden ruſſiſche und galiziſche Polen ſowie
Ruthenen vermittelt.
Die Einnähme aus dem Güterverkehr deut=
ſcher
Eiſenbahnen betrug im Mai 160 978 115 Mk.,
das ſind 6 411 362 Mark mehr als im Vormonat und
7990 092 Mark mehr als im gleichen Monat des Vor=
jahres
. Dies bedeutet gegen das Vorjahr eine Mehr=
einnahme
von 114 Mark oder 3,90 v. H. auf 1 Kilometer.
Ber Beurteilung des Ergebniſſes iſt die Lage des= Pfingſt=
feſtes
in Betracht zu ziehen (1911 im Juni, 1912 im Mai).
Im reinen Warenverkehr des Spezialhandels,
der die Ein= und Ausfuhr in den und aus dem freien
Verkehr, ſowie zur und nach der Veredelung auf inlän=
diſche
Rechnung umfaßt, hatte im Monat Mai die Ein=
fuhr
in das Deutſche Reich nach den vorläufigen Feſt=
ſtellungen
einen Wert von 834.513 Millionen Mark, die
Ausfuhr einen Wert von 713,608 Millionen Mark gegen
811,493 Millionen Mark und 652,839 Millionen Mark in
der entſprechenden Zeit des Vorjahres.

Literariſches.

Reiſebuch Lux Zur Erſparung von Aer=
ger
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des Reiſebuches empfohlen werden. Der Preis des
Buches beträgt kartoniert 50 Pfg., in abwaſchbarem Lei=
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Aufenthalt erſchienen. Zu beziehen iſt das Reiſebuch
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Die Muſik ſpielte einen Walzer. Der Prinz ver=
neigte
ſich leicht, dann ſchlang er den Arm um Elfriedens
Taille und flog mit ihr durch den Saal.
Im letzten Augenblick, ehe der Tanz begann, begeg=
nete
Elfriedens Auge noch dem finſteren Blick des Gra=
fen
Ellerburg, der einige Schritte von ihr entfernt in
einer Fenſterniſche ſtand. Sie ſah, wie der Graf ſich ab=
wandte
. Ach, verſtand er denn nicht mehr, in ihrem
Auge zu leſen? Sah er denn nicht die Verzweiflung,
die Scham, die ſtumme Bitte, ihr zu helfen?
Auch nach dem Tanz ſchien der Prinz nicht von ihrer
Seite weichen zu wollen. Hilfeſuchend ſchweiften ihre
Blicke durch den Saal, doch ſie blickte nur in ſorglos
lächelnde, oder in heimlich lauernd beobachtende Mienen.
Der Graf mußte den Saal verlaſſen haben, ſie ſah ihn
nicht mehr, ſie war auf ſich ſelbſt angewieſen.
Der Prinz wurde durch einen alten General in ein
Geſpräch verwickelt, dieſe Gelegenheit benutzte Elfriede,
den Saal zu verlaſſen. Der Prinz hatte ſich freilich noch
nicht von ihr verabſchiedet, aber mochte er auch dieſe
fluchtähnliche Entfernung übelnehmen deſto beſſer.

üicher die Sernaſteſüchte ſe in der Bart ſüorden
die monderhellte, prachtvolle Herbſtnacht ruhte. Noch ſaßen
die roten und gelben Blätter an den Aeſten feſt, nur an ein=
zelnen
Stellen bedeckten ſie ſchon den Boden, und der Fuß
der raſch Dahinſchreitenden raſchelte in dem welken Laube.
Auf einer Steinbank neben einem ſprudelnden Spring=
brunnen
nahm Elfriede Platz und lehnte die heiße Stirn
an die kühle Steinwand. Sie fühlte ſich grenzenlos un=
glücklich
und verlaſſen. Längſam perlten ihr die Tränen
über die Wangen ſollte es ihr Schickſal ſein, überall da,
wo ſie ſich glücklich und zufrieden fühlte, vertrieben zu
werden?
Von dem Schloſſe her tönte die Muſik, und die elek=
triſche
Beleuchtung der Säle warf glühende Reflexe weit
hinaus in den dunklen Park.
Wie das Schloß aus einem Zaubermärchen lag Mon=
repos
da, umgeben von zierlichen Säulenhallen, geziert mit
weißſchimmernden Erkern und Zinnen und den hellerleuch=
teten
hohen Spitzbogenfenſtern.
Sollte ſie in den Zauberkreis des Schloſſes zurückkeh=
ren
? Sollte ſie ſchweigend die Erniedrigung tragen, die in
dem Weſen des Prinzen ihr gegenüber lag? Sie ſchauderte
und energiſch richtete ſie ſich empor.
Sie wollte den Zauberbann durchbrechen. Ein Wort
zur Herzogin, ihrer gütigen, edlen Gönnerin, würde dem
erniedrigenden Spiel ein Ende gemacht haben aber ſollte

ſeder Kein gr al dent äuner den ſeun den ihe
trug, auch noch dieſen bereiten, daß ihr Sohn nicht einme
den Frieden ihrer ſtillen Zurückgezogenheit achtete?
Nein, das vermochte ſie nicht, ſie mußte einen andere
Weg finden ſie mußte den Dienſt der Fürſtin verlaſſer
Sie erhob ſich, als ſie zu dieſem Entſchluß gekommer
war. Morgen gleich wollte ſie an ihre Eltern ſchreiben
da erſchallte ein Schrtit in dem welken Laube des Weges
und eine hohe Geſtalt trat aus dem Schatten der Bäum
hervor.
Graf Ellerburg blieb erſtaunt ſtehen, als er die weiß
Geſtalt Elfriedens erblickte.
Mein gnädiges Fräulein Sie hier im Park? ſprac
er langſam und erſtaunt. Und ſo ganz allein?
Er ſchaute ſich um, als erwarte er, noch jemanden i
der Nähe zu erblicken.
Elfriede wußte nichts zu erwidern.
Hat Seine Hoheit, Prinz Friedrich, Sie bereits ve
laſſen? fuhr er in herbem Tone fort. Oder hat er Sie a
dieſen lauſchigen Platz geführt?
Herr Graf fuhr ſie ſchmerzlich getroffen auf.
Sagen Sie nur, daß ich Sie ſtöre und ich entferr
mich ſofort . . .
Da trat ſie einen Schritt näher an ihn heran und ſchau
ihm feſt und traurig in die Augen.

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Beleidigen? Das liegt mir ferne! Aber, mein Fräu=
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, wenn man ſich die Huldigungen eines Prinzen gefallen
läßt, darf man nicht ſo empfindlich ſein. Sie werden ſich
an ſolche Worte ſchon gewöhnen müſſen. Uebrigens laufen
Sie keine Gefahr, daß Sie mir nochmals begegnen ich
werde morgen mein Entlaſſungsgeſuch einreichen und auf
Urlaub gehen.
Sie Sie wollen Neuenburg verlaſſen? Das dürfen
Sie nicht.
Ich wüßte nicht, was mich hier noch zurückhalten ſollte.
Sie ſank auf die Bank zurück und bedeckte die über=
quellenden
Augen mit der Hand.
Er trat dicht an ſie heran und fuhr mit leiſer, halb=
erſtickter
Stimme fort: Ich konnte es ertragen, Elfriede, in
Ihrer Nähe zu leben, weil ich Sie in dem ſicheren Schutz
einer edlen Fürſtin wußte. Ich konnte verzichten auf das
höchſte Glück meines Lebens, da ich Sie in ſtillem Frieden
und reinem Glück dahin wandeln ſah! Aber, Elfriede, ich
kann es nicht ertragen, daß ein Anderer ſeine Hand nach
Ihnen ausſtreckt, ein Anderer, der niemals Ihr Gatte wer=
den
kann und der ein frevelhaftes Spiel mit Ihnen treibt.
Und wenn ich mir denke, daß ein törichter Stolz über dieſe
Huldigungen Ihr Herz verblendet, dann möchte ich lieber
ſterben, als Sie in
Er brach jäh ab.
Elfriede ſah zu ihm empor. Ihre Tränen waren ver=
ſiegt
, ein glückliches Lächeln ſchwebte um ihre Lippen. Er
liebte ſie noch dieſer Gedanke durchbebte ſie mit einem
grenzenloſen Glücksgefühl.
Und weshalb bangen Sie ſich ſo um mich? fragte ſie
leiſe.
Weshalb? Weshalb? Ach, Elfriede, ſoll ich Ihnen denn

weitic erſ ſagen wes Sie dech ſon ſeit angen oiſet,
Soll ich Ihnen ſagen, daß ich Sie liebe mit der ganzen
Kraft meines Herzens?
Georg... wie ein unterdrückter Jubelruf klang es von
ihren Lippen. Dann erariff ſie ſeine Hand, preßte die
SStirn darauf und weinte glückliche Tränen.
Ich weiß es, daß Sie mich lieben, flüſterte ſie, wie Sie
es wiſſen, daß ich Sie liebe! Ich habe niemals an Ihnen
gezweifelt niemals! Weshalb zweifeln Sie denn an
mir? Oder wenn Sie mich in Gefahr wähnten, weshalb
halfen Sie mir nicht, anſtatt mich mit Ihrem Mißtrauen
zu quälen?
Elfriede ich hätte Ihnen unrecht getan
Ach, ſprechen wir nicht mehr davon. Sie haben mir
weh getan, Georg. Aber das iſt nun vorbei, da ich weiß,
Sie haben mich noch lieb. Jetzt ſollen Sie auch wiſſen,
weshalb ich hierher kam. Ich bin geflohen vor der Schmach,
die mich da drinnen im Schloß mit geſpenſtigen Augen an=
ſtarrt
ich bin geflohen, um nie mehr dorthin zurückzu=
kehren
.
Wie ſoll ich das verſtehen?
Morgen ſchon verlaſſe ich das Schloß auf Nimmer=
wiederſehen
und kehre zu meinen Eltern zurück. Ein Vor=
wand
iſt leicht gefunden. Die Erkrankung meiner Mutter
ruft mich zurück.
Nein, nein, das dürfen Sie nicht, Elfriede!
Ich muß dann werden Sie wieder an mich glauben.
Ich glaube an Sie, Elfriede! Ich glaube an Dich
ach, ich Tor! Mein war ja die Schuld mein ganz allein.
Elfriede ich war feige, ich war ſchwach aber das hat
jetzt ein Ende! Willſt Du zu mir ſtehen? Willſt Du mein
ſein?

Erzen ſe n ſchender und unſeg ſte it den irnten,
und ſie ruhte in ſeligem Selbſtvergeſſen an ſeinem Herzen.
Da ertönte ein Lachen hinter ihnen.
Pardon, wenn ich ſtöre . . .
Prinz Friedrich ſtand vor ihnen, ſie mit ſpöttiſchen
Blicken meſſend.
Das iſt freilich eine unerwartete Ueberraſchung, fuhr
er ſpöttiſch fort. Nicht ſehr ſchmeichelhaft für mich in
der Tat. Man ſagte mir, das gnädige Fräulein ſei in den
Park gegangen Verzeihung, wenn ich dieſe Flucht für
mich günſtig deutete und jetzt treffe ich das gnädige
Fräulein in den Armen des Herrn Grafen! Weshalb denn
ſonſt ſo ſpröde, mein ſchönes Fräulein?
Elfriede, deren Hand in der des Grafen ruhte, fühlte,
wie dieſer erbebte und ſeine Hand ſich zuſammenkrampfte.
Sie wollte etwas erwidern, aber der Graf hielt ſie zurück
und ſagte mit tiefer, faſt drohender Stimme:
Euer Hoheit belieben zu ſcherzen! Nur ſo vermag ich
Euer Hoheit Benehmen einer Dame gegenüber zu entſchul=
digen
.
Der Prinz zuckte zuſammen.
Exzellenz führen da eine ſeltſame Sprache .
Die Euer Hoheit verſtehen wird, wenn ich Euer Hoheit
hiermit meine Braut, Fräulein Elfriede Wendeborn, vor=
ſtelle
!
Ihre Braut, Exzellenz?
Allerdings wir haben uns ſoeben verlobt. Und ich
werde die Ehre haben, meine Verlobung Ihrer Hoheit der
Herzogin, ſowie Seiner Hoheit dem Herzog noch heute abend
anzuzeigen.
(Schluß folgt.)

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[ ][  ][ ] e e e Nummer 151. Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 29. Juni 1912. Seite 23.

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lich
den Namen Dr. Hommel. (VI1746

Sint Meſtench 7
Von Richard Charmatz.

Metternich gehörte einem alten rheiniſchen Adels=
geſchlechte
an. Der Vater Franz Georg trat kurze Zeit
nach der Geburt ſeines berühmten Kindes in den öſter=
reichiſchen
Staatsdienſt, aber Clemens lernte das Land,
das ihm ſo hohe Stellungen bieten ſollte, erſt im 20. Le=
bensjahre
kennen. 1773 in Koblenz geboren, ſtudierte er
an den Univerſitäten in Straßburg und Mainz. Der junge
Mann beſaß für den öffentlichen Dienſt wenig Neigung
und hätte es vorgezogen, ſich der Pflege der Wiſſenſchaften
zu widmen. Geologie, Chemie, Phyſik und nicht zuletzt die
ärztliche Kunſt lockten ihn mehr als die Tätigkeit geſchmei=
diger
Diplomaten. Aber niemand entgeht ſeinem Schick=
ſale
und ſo traf denn Metternich der Ruf, ein Beamter des
Kaiſers Franz zu werden. Er durfte zwiſchen dem Poſten
eines diplomatiſchen Vertreters in Dresden oder Kopen=
hagen
und der bequemen Stelle des Abgeſandten von Böh=
men
beim deutſchen Reichstage wählen. In ſeiner Selbſt=
biographie
erzählt der Staatskanzler, daß er dem Monarchen
offenherzig bekannt habe, er fürchte, in eine Sphäre treten
zu müſſen, für die er ſich nicht geeignet halte. Er wollte
ſich jedoch den Befehlen des Kaiſers nicht entziehen, falls
der Herrſcher dennoch den Verſuch zu wagen gedenke.
Lächelnd erwiderte der Monarch: Wer ſolche Furcht hegt,
iſt nicht der Gefahr ausgeſetzt, den öffentlichen Dienſt zu
ſchädigen; ich verſpreche Ihnen übrigens, der erſte zu ſein,
der ſie aufmerkſam macht, wenn Sie ſich auf falſchem Wege
befinden. Metternich entſchloß ſich, nach Dresden zu
gehen, und er wurde im Februar 1801 zum Geſandten am
kurſächſiſchen Hofe beſtellt. Zwei Jahre ſpäter erhielt Met=
ternich
ſeine Ernennung zum Geſandten in Berlin und
im Mai 1806 erging der ehrende Auftrag an ihn, Oeſter=
reich
am Hoſe Napoleons zu repräſentieren. Als er da=
mals
durch Straßburg kam, beſuchte ihn ſein Fechtmeiſter
aus der Univerſitätszeit. Iſt’s nicht ein ſeltſames Ge=
ſchick
ſagte der Biedere das mich berufen hat,
Ihnen Fechtlektionen zu geben, kurz nachdem ich ſolche Na=
poleon
erteilte (der in Straßburg als Artillerieoffizier
diente). Ich hoffe, daß meine Schüler der Kaiſer der
Franzoſen und der öſterreichiſche Botſchafter in Paris, nicht
auf den Einfall geraten werden, ſich miteinander zu ſchla=
gen
. Ganz ohne Zuſammenſtöße konnte es immerhin
nicht abgehen, ſchon weil Napoleon mit Zornesausbrüchen
nicht zurückhtelt und Metternich nicht der Mann war, ſich
allzu vieles bieten zu laſſen. Einmal es war der 15.
Auguſt 1808, der Geburtstag des Korſen glaubte Na=
poleon
bei einem allgemein glänzenden Empfange der
*) Wir entnehmen die Ausführungen dem in der be=
kannten
Sammlung Aus Natur und Geiſteswelt (bei B.
G. Teubner in Leipzig) neuerſchienenen Bändchen (374)
Geſchichte der auswärtigen Politik Oeſterreichs im 19.
Jahrhundert, 1. Teil, bis zum Sturze Metternichs von
Richard Charmatz, Preis geh. 1 Mk., in Leinwand geb.
1,25 Mk., das auf Grund der Akten, Briefe und quellen=
mäßigen
Darſtellung die bis jetzt im Zuſammenhang noch
nicht dargeſtellte auswärtige Politik Oeſterreichs im Zeit=
alter
der Franzſiſchen Revolution, Napoleons und der
europäiſchen Reaktion zuverläſſig und anregend ſchildert.

Diplomaten den Vertreter Oeſterreichs wegen der Rüſtun=
gen
, die der Staat damals betrieb, heftig zur Rede ſtellen
zu ſollen. Was will denn Ihr Kaiſer? ſchrie der fran=
zöſiſche
Cäſar. Er will, daß Sie ſeinen Botſchafter reſpek=
tieren
, antwortete Metternich geiſtesgegenwärtig und ge=
laſſen
. Der Krieg zwiſchen den zwei Kaiſerreichen, zu dem
Oeſterreichs Botſchafter in Paris raſtlos drängte, bereitete
der Wirkſamkeit in Frankreich einen jähen Abſchluß. Nicht
zum Nachteile des gewandten Diplomaten, den das Glück
jetzt um einige Stufen höher trieb.
Drei wichtige Gaben hatte Metternich für ſeinen Le=
bensweg
empfangen. Er war ein ſchöner Mann und noch
mehr, ein eleganter Geſellſchaftsmenſch, dem die Frauen
nicht abhold ſein konnten. Elemens hat darin ſeinem
Vater nicht unähnlich viel geliebt und viel Liebe gefun=
den
, und dies in einer Zeit, in der der Einfluß hochſtehen=
der
Damen Außerordentliches vermochte. Frauengunſt half
dem jungen Metternich auch in die Höhe und erleichterte
dem Emporgekommenen bisweilen die Durchführung ſeiner
Abſichten. Nicht nur auf das weibliche Geſchlecht, ſelbſt
auf Männer machte der Begnadete einen tiefen Eindruck,
den man verſteht, wenn man die Porträts des Staats=
mannes
anſieht. Ein feines, edel geſchnittenes, längliches
Geſicht mit einer ſanft gebogenen Naſe wurde von üppigem
blondem Haar umrahmt, das in den Jahren der Jugend
bis zu den Schultern herabreichte. Schwärmeriſche blaue
Augen belebten den Kopf, der auf einem ſchlanken, bieg=
ſamen
Körper ſaß. Rote ſinnliche Lippen, denen die Worte
mit einſchmeichelndem Klange entſtrömten, ergänzten das
harmoniſche Bild. Nicht weniger als die äußere Erſchei=
nung
hat die leichte Anpaſſungsfähigkeit, mit der Metter=
nich
ausgeſtattet war, ſeine Entwicklung gefördert, zumal,
da ſie ſich mit der Gabe raſchen, ſcharfen Erfaſſens in ver=
wickelten
Situationen vereinte. Auch beſaß der junge
Diplomat eine genügende Portion von Selbſtbewußtſein,
ohne die der Repräſentant eines Staates das Feld nicht
behaupten kann. Bei Metternich wuchs ſich das Selbſt=
bewußtſein
freilich allmählich zum Dünkel, zur Selbſt=
beräucherung
aus.
Seine Familie wurde von dem exkluſiven Hochadel in
Wien am Anfange mit ſcheelen Augen angeſehen. Aber
Clemens kluge Eltern brachten die Vermählung ihres hoff=
nungsvollen
Sohnes mit einer Enkelin des Staatskanzlers
Kaunitz zuſtande. Dadurch wurde die geſellſchaftliche Stel=
lung
des jungen Mannes gebeſſert; er gehörte nun unbe=
ſtritten
zu den Spitzen der Geſellſchaft und war von dem
Bewußtſein ſeiner glücklichen Poſition ganz erfüllt. Ihm
wurde der kleine Kreis der ſtolzen Ariſtokratie zu ſeiner
Welt, in der er ſich wohl fühlte und aus der er geiſtig
nicht herauswuchs. Den Maſſen des Volkes blieb er ferne:
er behandelte ſie, als wären ſie dazu geſchaffen, von hoch=
geborenen
Herren gelenkt und beherrſcht zu werden.
Ebenſo kühl verhielt ſich Metternich gegenüber dem Bür=
gerſtande
. Die Geldariſtokratie ließ er allenfalls noch gel=
ten
, das heißt, er gebrauchte ſie für ſeine Zwecke. Dagegen
traute er den Intellektuellen nicht; ſie ſchienen ihm gefähr=
lich
zu ſein und der ſcharfen Aufſicht zu bedürfen. So hielt
er es wenigſtens in den letzten Jahrzehnten ſeiner ſtaats=
männiſchen
Tätigkeit. Aber es wäre ein Irrtum, wollte
man annehmen, daß der beleſene Miniſter die Geiſtesarbeit
gering achtete und darin anderen öſterreichiſchen Staats=
männern
glich, von denen Erzherzog Karl klagte, daß ſie
während Jahrzehnte keine Bücher in die Hand genommen
hätten. Metternich ſuchte vielmehr ausgezeichnete Män=
ner
der Wiſſenſchaft und der Feder in ſeine Nähe zu ziehen,
ſie in den Sold Oeſterreichs zu nehmen, wobei jedoch als
Vorbedingung galt, daß ſie ſich den Staatsmaximen unter=
ordnen
und daß ſie ihre eigene Meinung knechtiſch preis=
geben
würden. In einzelnen Fällen gelang der Seelen=
kauf
, während er rühmend darf man es verzeichnen
bei nicht wenigen Perſönlichkeiten fehlſchlug.

Meternich wuchs in einer Epoche heran, in der die
Kunſt des Lebensgenuſſes ſorgfältig gepflegt wurde. Er
ſelbſt war ein Grandſeigneur, der mehr Geld verbrauchte,
als ſein Vermögen und ſein Amt abwarfen. Große Re=
venuen
, die ihm von ausländiſchen Herrſchern gewähr
wurden, verſcheuchten ihm die materiellen Sorgen und
ſtatteten ihm, nach ſeiner Art zu genießen. Das Milie
in dem ſeine Taage verfloſſen, ſchilderte er ſelbſt einm=
in
einem vertraulichen Briefe. Sie können ſich keinen V
griff machen, wie ſchön meine Gemächer ſindf wenn die
Sonne hineinſcheint. Die Räume liegen gegen Süder
ſind daher freundlich und warm. Meine Möbel kann ich
kaum vor den Sonnenſtrahlen retten. Ich habe einei
räumige Antichambre, einen großen Saal, worin die Leutc
die mich zu ſprechen wünſchen, warten; daran ſtößt meine
Bibliothek, ein herrliches Gemach. Es enthält in ſeiner
ganzen Höhe nur Bücher in ſchönen offenen Mahagoni=
ſchränken
. Da der Bibliotheksſaal etwa 18 Schuh hoch iſt
ſo faßt meine Bibliothek nahezu 15 000 Bände, ohne danach
auszuſehen. Mitten im Saale ſteht die ſchöne Venus vor
Canova, deren Piedeſtal ein rundes Kanapee umgibt.
Dann kommt mein Arbeitskabinett, ein ſchönes, großes
Zimmer mit drei Fenſtern; darin ſtehen drei große Schreib=
tiſche
, weil ich gerne den Platz wechſele und es nicht liebe,
geſtört zu werden, wenn ich bei mir jemand anderen ſchrei=
ben
laſſe. Dies Kabinett iſt voll von Kunſtwerken, Bil=
dern
, Büſten, Bronzearbeiten, einigen aſtronomiſchen Steh=
uhren
und allerhand Inſtrumenten. Denn die ſeltenen
Stunden der Muße weihe ich gerne den Wiſſenſchaften; es
ſind zwar Stunden, die für das Geſchäft verloren gehen,
aber fürs Leben ſind ſie ein Gewinn. Auf dem großen
Tiſche meines Schlafzimmers liegen viele Kartons mit
Kupferſtichen, Landkarten und Zeichnungen; ferner beſitze
ich eine hübſche Anzahl von Kunſtſammlungen die unter
Glas ſind. Oftmals ergötze ich mich an der Zerſtreutheit
der Fremden, die ihr Beſuch in dieſe abwechſelungsreiche
Fülle der Umgebung bringt. In dieſem Hort verbringe
ich ſieben Achtel meiner Exiſtenz. Warum ſollte ich mich
da nicht mit all dieſen mir teuren Gegenſtänden umgeben?
Ich bewohne ungern kleine Gemächer, beſonders ungern
arbeite ich darin. Im engen Raume ſchrumpft der Gein=
zuſammen
, die Gedanken verſchließen ſich, und ſogar das
Herz welkt ab. " So war der Staatskanzler, ſo ſah es
in der Staatskanzlei aus.
In ſeinen Jünglingsjahren verabſcheute Metternich
die Revolution. Durch eine anonyme Schrift ſuchte er ſo=
gar
für eine allgemeine Bewaffnung des deutſchen Volkes,
für ein Volksheer Stimmung zu machen; doch ſollten
die Waffen nicht der dem Staate zu allen Zeiten ſo ge=
fährlichen
Klaſſe der Unbeſchäftigten, der nichts beſitzenden
und faſt ſtets zum Auftande bereiten Menſchen anver=
traut
werden. Mit dieſem Maſſenaufgebote meinte Met=
ternich
den franzöſiſchen Jakobinern den Todesſtoß ver=
ſetzen
zu können. Als dann der kleine Korſe zum großen
Napoleon wurde, begleitete Metternichs Haß den Aufſtieg.
Der öſterreichiſche Diplomat verabſcheute aber nicht den
zwingherrn, ſondern den pietälloſen Vernichter der alln
Tradition. Nach dem Sturze des Titanen fand ſich Met=
ternich
immer mehr in die Rolle eines Nachtwächters
hinein, der in althergebrachter Weiſe für Ruhe und Ord=
nung
ſorgte ſolange der Tag nicht anbrach. In der
äußeren Politik ſprach man von der Erhaltung des euro=
päiſchen
Gleichgewichts und von der Wahrung des Legi=
timitätsprinzips
; in Deutſchland und Oeſterreich behauptete
man, den Staat vor dem böſen Radikalismus ſchützen zu
müſſen. Doch das war kein Konſervativismus, der weiſe
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König i. O. Schon lange war es als ein Mangel
empfunden worden, daß in zentraler Lage bei den Quellen
eine Penſion ohne Wirtſchaftsbetrieb nicht vorhanden war.
Dem wird nun abgeholfen ſein, nachdem jetzt der Beſitzer
der Guſtav=Marien=Quelle in ſeinem großen Garten einen
Neubau für Penſionszwecke errichtet hat. Das neue Kur=
haus
liegt allſeitig frei im Kurgarten, hat komfortable
Zimmer, 21 Meter lange, gedeckte Veranda und ermöglicht
durch ſeine Lage wenige Schritte von den Quellen die
Kurmittel, Bäder und Trinkkuren in bequemſter Weiſe zu
benutzen.
Baden=Baden. Die ſogenannte heiße Zeit iſt ge=
kommen
und mit ihr beginnen in Bälde faſt allenthalben
in Deutſchland die großen Schulferien und vielfach da=
mit
verbunden die Tälerflucht. An die See oder Hin=
auf
auf die Berge iſt die Loſung, und mancher im Tale

gelegene Kurort leidet unter dieſer Erſcheinung; nicht ſo
Baden=Baden, das neben den klimatiſchen Vorzügen des
Mittelgebirges die Annehmlichkeiten eines maritimen
Klimas genießt. Die Fremdenfrequenz iſt bis jetzt ganz
vorzüglich; gegen das Vorjahr verzeichnet die offizielle
Fremdenliſte zur Zeit ein Mehr von 2000 Fremden, und
dieſe aufſteigende Tendenz in der Fremdenſtatiſtik hält
dauernd an. Das von der Städtiſchen Kurverwaltung
aufgeſtellte Unterhaltungsprogramm für den Monat Juli
teht demjenigen für den Juni an gediegenen, abwechſe=
lungsreichen
Veranſtaltungen in nichts nach. Am 1. Juli
beginnt das ausgezeichnete Operetten=Enſemble mit der
Eva von Lehär ſeine allſeitig mit Freude erwartete
Tätigkeit; mit großer Spannung ſieht man in Sportskrei=
ſen
dem am 25. Juli beginnenden großen internationalen
Golf=Turnier entgegen.

Nach der Nordweſtküſte Spitzbergens, dem Ziel
der Arktiſchen Zeppelin=Luftſchiff=Expedition im Sommer
1910, geht, wie im vorigen Jahre, ſo auch dieſes Jahr, die
Polarfahrt, die der Norddeutſche Lloyd Bremen mit dem
Dampfer Großer Kurfürſt vom 18. Juli bis 15. Auguſt
veranſtaltet. Dort enthüllt der Norden eine ganz eigen=
artige
Schönheit: Bis ins Meer hinab langen die gewal=
tigen
Gletſcher, weite Schneefelder bedecken das Land,
Millionen von arktiſchen Vögeln bewohnen die ſchroff auf=
ragenden
Felſen und füllen die Einſamkeit mit ihrem Ge=
kreiſch
. Silberweiß ſchimmert in der Ferne das mit
ewigem Eis bedeckte Meer. Bei einem mehrtägigen
Aufenthalt werden Fahrten zu den vergletſcherten Mee=
resbuchten
, ſowie auch Landausflüge, Gletſcherbeſteigun=
gen
uſw. unternommen.

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zum 25jährigen Jubiläumsfeſte des Männer=
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Einigkeit (Griesheim).
Obiger Verein feiert Samstag, den 29., Sonntag, den
30. Juni, und Montag, den 1. Juli, ſein 25jähriges Beſtehen
durch eine größere Feſtlichkeit. Der Feſtplatz befindet ſich an der
Nordweſtecke des Truppenübungsplatzes, zirka 5 Minuten vom
ſüdlichen Ortsausgang (Pfungſtädterweg).
An dem Feſte nehmen ſämtliche hieſige und auch ein= Anzahl
auswärtiger Vereine teil. Der Feſtakt beginnt Samstag abend mit
Lampionsumzug ſämtlicher hieſiger Vereine. Sonntag von 11 Uhr
ab: Empfang auswärtiger Vereine, nachmittags 2 Uhr: Feſtzug
nach dem Feſtplatz. Daſelbſt: Feſtrede, Geſangsvorträge, Konzert
und Tanzbeluſtigung. Abends: Feſtball im Rebſtock, Kaiſerſaal
und Griesheimer Haus. Montag, den 1 Juli, von ½3 Uhr an:
Großes Volksfeſt, Kinderſpiele, Tanzbeluſtigung uſw. Zum
(14130
Schluß: Großes Brillantfeuerwerk.
Zu zahlreichem Beſuch ladet ein
Der Feſtausſchuß.

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Waſſerwärme vorm. 7 Uhr 210C.
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Kriegerverein Darmſtadt.

Sonntag, den 30. Juni 1912,
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III. Uebungsſchießen

auf Stand 6 der Militärſchießſtände.
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Zu recht zahlreicher Beteiligung ladet ein
Der Vorstand.

Hessischer Hol.
Heute Samstag, den 29. Juni, abends 8 Uhr:
Grosses Militär-Konzert
ausgeführt von der
Kapelle des Dragoner-Regts. Nr. 24
(14042
(grössere Abteilung).
Eintritt mit Programm 10 Pfg.

Ludwieshöhe
Samstag, den 30. Juni 1912
Militär-Konzert
ausgeführt von der Kapelle des Leibgarderegiments
unter Leitung des Obermusikmeisters H. Hauske.
Im Progrämm: u. a. Nach berühmten Mustern, Humoreske
von E. Scherz. Melodien aus The Gondoliers von A. Sullivan.
Fanfaren-Märsche.
(B14125
Anfang 4 Uhr
Eintritt 25 Pfg.
NB. Für Nichtkonzertbesucher ist der hintere Garten geöffnet.

Programm
zu dem am Samstag, den
29. Juni, von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais ſtatt=
findenden
Konzert der Kapelle
des Großh. Artillerie=Korps.
1. The Pieadore, Marſch von
Souſa. 2. Jubel=Ouverture von
Bach. 3. Valse Brune von Krier.
4. Fantasie Internationale von
Necke. 5. Polniſches Lied von
Burow. 6. Die Muſik ſpielt,
Marſch von Lincke.

Konzertsaal Periteo
Alexanderstrasse 12 und 14.
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Täglich das grosse Variété- u. Theaterprogramm.

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5 Alexanderstrasse 5.
Heute Samstag und Morgen Sonntag:
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Guter Mittagstisch von 60 Pf. an. Reichhaltige Abendkarte-
Es ladet höflichſt ein (*15819) A. Holz, Inhaber.

[ ][  ][ ]

Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
druck verboten).
Der Sommerauszug. Erſatz. Die Fremden. Will=
kommene
und unwillkommene Gäſte. Gauner, Hoch=
ſtapler
, Spione. Die Kunſt des leichten Geldmachens.
Die Herren Japaner. Neue Erfahrungen. Fauler
Zauber. Vom Grunewald=Stadion. Gute Hoff=
nungen
.
Es iſt gut, daß ſtets für einen Ausgleich geſorgt
wird, wie in der Entwicklung der Völker und Staaten, ſo
auch im Leben der einzelnen Menſchen und Städte. Wenn
in Berlin, wie es demnächſt der Fall iſt, der große Som=
merauszug
beginnt und ungezählte Tauſende mit Sack und
Pack unſere Stadt verlaſſen, dann ſtellen ſich dafür dichte
Scharen von Fremden ein, die teils Reiſeluſt und Freude
an Abwechslung, teils Wiſſensdrang mit Verfolgung be=
ſonderer
Studien hergeführt. Amerika und Eng=
land
ſind hieran beſonders beteiligt, neuerdings macht
ſich auch ein ſtärkerer Andrang von Frankreich her be=
merkbar
, was im Intereſſe des beſſeren Einverſtändniſſes
beider Länder nur froh zu begrüßen iſt. Denn während
man hier eine Fahrt nach Paris nur als Katzenſprung be=
zeichnet
und recht viele unſerer Mitbürger wie Mitbürge=
rinnen
das Daſein ſchier unerträglich finden, wenn ſie nicht
in kürzeren Friſten die Naſe und das Näschen in das ge=
liebte
Seine=Babel ſtecken können, ſo ſind gar viele Fran=
zoſen
noch von falſcheſten Vorſtellungen über Berlin im
ſpeziellen und deutſches Weſen im allgemeinen befangen;
ihnen ſchweben noch immer die Tiſſaut’ſchen Schilder=
ungen
aus dem Milliardenlande und der ſchrecklichen
Preußenſtadt vor. Nur ein unmittelbares Kennenlernen
Deutſchlands und deſſen Kaiſerſtadt kann in dieſer Bezieh=
ung
einen Umſchwung herbeiführen, was auch für ruhigere
Beurteilungen politiſcher, ſozialer und wirtſchaftlicher

Verhältniſſe von Wichtigkeit wäre. Ein Maſſenbeſuch
von Franzoſen iſt für den nächſten Monat zu erwarten,
es handelt ſich um größere Touriſtengeſellſchaften, ſtets
mehrere hundert Perſonen zählend, für die eins der neue=
ren
großen Hotels mit Beſchlag belegt worden iſt.
Zu den willkommenen Gäſten aus der Fremde geſellen
ſich leider ſtets recht wenig erwünſchte, deren Zahl gleich=
falls
im Steigen begriffen iſt. Unſer öſtlicher Nach=
bar
ſorgt für die durchaus nicht nötige Vermehrung von
Taſchendieben und Gaunern aller Art, die unſerer Polizei
bös zu ſchaffen machen, da dieſe verſchmitzten Geſellen mit
ihren Helfern und Helferinnen eine erklärliche Abneigung
gegen jegliche polizeiliche Anmeldung haben und ſtets einen
Unterſchlupf finden bei ihren hier hauſenden Landsleuten.
Oft mit letzteren in Gemeinſchaft werden vorher genau
ausgeklügelte Bandenzüge unternommen, unter denen
hauptſächlich unſere großen Warenhäuſer auf das empfind=
lichſte
zu leiden haben, daneben bilden die Bahnhöfe
einen der beutefahndenden Sippſchaft ſehr geeignet er=
ſcheinenden
Schauplatz regſter Tätigkeit unter ebenſo ſach=
verſtändiger
wie liebevoller Berückſichtigung des dortigen
Fremdenandranges. Wie mögen ſie jetzt Ausſchau halten,
um den mit der Kleinigkeit von 260000 Mark flüchtig ge=
wordenen
Kaſſenboten der Dresdner Bank in ihre Finger
zu bekommen. Das wäre ſon Kunde für ſie!
Noch gefährlicher als die genannte Invaſion iſt jene
der vornehm auftretenden Hochſtapler, die unter
tönenden Namen in unſeren erſten Hotels abſteigen und
mittels immer neuer Tricks ſich auf Koſten der lieben
Nebenmenſchen ihre Taſchen zu füllen wiſſen. So wohnte
in einem unſerer beſten kleineren Hotels einige Zeit hin=
durch
ein ruſſiſcher Graf mit ſeiner jungen Gattin und
einem Kammerdiener; letzterer befreundete ſich mit dem
Portier, erzählte ihm viel von den großen Gütern ſeines
Herrn, von deſſen Reichtum, deſſen Liebe zu ſeiner ſchönen
Gemahlin, einer geborenen Prinzeſſin Kutuſoff, die er mit
oſtbaren Geſchenken überhäufe, und zeigte dabei auch die
quittierte Rechnung eines bekannten Berliner Juwelier=

geſchäfts über einen Halsſchmuck von 40000 Mark. Bald
darauf kamen mehrere Depeſchen an den Grafen an, er
zeigte ſich verſtört, desgleichen ſeine reizende Frau, ſie
ſchrieben und telegraphierten viel, und der Kammer=
diener
erzählte im tiefſten Vertrauen dem Portier, daß
ſein Herr die Nachricht empfangen hätte von der Flucht
eines ſeiner Verwalter, dem die Warſchauer National=
bank
30000 Rubel ausgezahlt, die er perſönlich dem Grafen
nach Berlin bringen ſollte. Am Abend nahm der Graf den
Portier bei Seite, er war ſehr aufgeregt, wetterte auf den
betrügeriſchen Verwalter, erzählte in kurzen Worten den
Vorfall den der Portier ja ſchon wußte, nicht nur vom
Kammerdiener, ſondern auch aus den von ihm beſorgten
Depeſchen und ſagte, daß er zur ſofortigen Verfolgung
des Entflohenen 20000 Mark haben müſſe, hier, dieſen
Schmuck, den er vor kurzem für die doppelte Summe ge=
kauft
, gebe er zum Pfande, und er wolle gern für die
wenigen Tage, während deren er von Berlin fortbleibe,
3000 Mark Zinſen bezahlen der Portier möchte den
Schmuck zu einem Pfandleiher bringen, zu einem Bankier
oder auch zum Juwelier, bei welchem er gekauft worden
ſei und deſſen Geſchäfk keider ſchon geſchloſſen wäre. Der
brave Pförtner gönnte den guten Gewinn keinem andern,
er nahm den Schmuck an ſich und gab von ſeinen Erſpar=
niſſen
dem Grafen das Geld. Dieſer reiſte mit dem Kam=
merdiener
am frühen Morgen ab, ſeine Wiederkehr in vier,
fünf Tagen verheißend, unterdeſſen die Gräfin in Berlin
verbleiben ſollte und zwar unter dem Schutz der Ruſſiſchen
Botſchaft, wohin ſie vom Hotel aus in einem Wagen fuhr.
Die fünf Tage vergingen, der ſechſte, ſiebente, achte folgte,
der Graf kam nicht; der Portier wurde aufmerkſam, er er=
kundigte
ſich in der Ruſſiſchen Botſchaft nach der Gräfin,
die dort gänzlich unbekannt war, und ſuchte nun voller
Unruhe mit dem ihm zur Verwahrung übergebenen
Schmuck den Juwelier auf. Dieſer erkannte das Kleinod
ſofort als eine geſchickte Fälſchung, wie auch die Rechnung
gefälſcht war, denn der Herr Graf hatte nur eine Klein=
igkeit
für 40 Mark gekauft, und die Umänderung der

wird seit Jahrzehnten mit glänzendem Erfolge zur
Haustrinkkur bei Nierengriess, Gicht, Stein,
Eiweiss und anderen Nieren- und Blasenleiden verwandt.
Sie ist nach den neuesten Forschungen auch dem
Zuckerkranken vor allen anderen Mineralwässern zu
empfehlen, um den täglichen Kalkverlust, der ein sehr

wesentliches Moment seines Leidens bildet, zu ersetzen.
Für werdende Mütter und Kinder in der Entwicklung ist sie
für den Kndchenaufbau von höchster Bedeutung. Die He-
lenenquelie
ist die Hauptquelle Wildungens und steht
n ihrer überaus glücklichen Zusammensetzung einzig in
der Welt da. Man überzeuge sich hiervon selbst durch

Vergleich der Analysen, wenn Ersatzquellen empfohlen
werden, und achte im eigenen Interesse genau auf den Namen
Helenenquelle. Zu haben in allen Apotheken und Drogerien.
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[ ][  ][ ]

Summe war daher ſehr leicht geweſen. Der Graf war
ſeinen Schmuck los und der Portier ſein Geld!
Unheimlicher aber noch, als dieſe Talmi=Gentlemen,
die es ja nur auf das Privateigentum abgeſehen haben,
iſt noch eine andere Art von Beſuchern, die ſich mit Aus=
kundſchaftung
militäriſcher Geheimniſſſſe
beſchäftigen. Auch ihre Zahl iſt in ſtetem Wachſen be=
griffen
, und die in allen nur möglichen Verkleidungen und
unter den verſchiedenſten Titeln und Namen auftretenden
Herren wiſſen von dem ſchirmenden Deckmantel der Welt=
ſtadt
und beſtimmten Verhältniſſen in ihr, die eine Auf=
ſicht
außerordentlich erſchweren, recht guten Nutzen zu
ziehen. Soeben iſt ja erſt wieder hier ein ruſſiſcher Offi=
zier
als Spion verhaftet worden und konnte man auch
mehrere andere in die Angelegenheit verwickelte Perſonen
hinter Schloß und Riegel bringen, während es anderen
gelang, ſich rechtzeitig zu flüchten. Auch bei der geheimnis=
vollen
Spandauer Spionageaffäre, die einen
ziemlich beträchtlichen Dokumentendiebſtahl im Artillerie=
depot
betrifft, ſollen ſicherem Vernehmen nach Ruſſen als
Anſtifter in Betracht kommen. Trotz umfaſſender Nach=
forſchungen
konnte noch keine irgendwie ſichere Sppur ent=
deckt
werden und ließ die Militärbehörde unter Ausſetz=
ung
einer erheblichen Belohnung ein am Tatorte gefun=
denes
Taſchenmeſſer, das niemandem vom Perſonal ge=
hört
, in unſeren verbreiteten Tageszeitungen abbilden.
Das wenigſte von derartigen Spionierangelegenheiten
dringt ja in weitere Kreiſe, da meiſt ſeitens der Behörden
ſtrengſtes Schweigen beobachtet wird, oft aus beſtimmten
politiſchen und perſönlichen Rückſichten, oft um nicht Stör=
ungen
in die notwendigen ferneren Nachforſchungen zu
bringen. Erſt wenn ſich dann das Reichsgericht mit dem
Fall beſchäftigt, vernimmt man einiges Nähere darüber.
Daß die Japaner Meiſter im Ausſpäheweſen ſind,
haben ſie ja zur Genüge vor dem Ausbruch des ruſſiſch=
japaniſchen
Feldzuges bewieſen. Schon lange vorher
waren japaniſche Offiziere, unter dem Vorwand, ſich in
mechaniſchen uſw. Kenntniſſen zu vervollkommnen, in
deutſchen, öſterreichiſchen und engliſchen Werkſtätten be=
ſchäftigt
, dann plötzlich verſchwindend und die erworbe=
nen
Kenntniſſe in den heimiſchen militäriſchen Betrieben
verwendend. Aehnlich wie ſie, wenn auch das Ziel ihrer
Ausbeutung ein anderes war, machten es junge japaniſche
Induſtrielle, die unentgeltlich als Volontäre in unſeren
Fabriken, und zwar namentlich in jenen, die einen beſon=
deren
Export ihrer Erzeugniſſe nach Japan hatten, tätig
waren und, nachdem ſie genug gelernt und ausgeſchnüffelt,
nach dem Lande der aufgehenden Sonne zurückkehrten;
dort riefen ſie die gleichen induſtriellen Anlagen ins Leben)
die natürlich billiger, wenn auch meiſt erheblich ſchlechter
als die betreffenden deutſchen Firmen lieferten, mit deren

japaniſcher Ausfuhr es alsbald zu Ende war. Der be=
trächtliche
Schaden, der dadurch einzelnen Zweigen unſeres
Wirtſchaftslebens entſtand, öffnete den guten vertrauens=
ſeligen
Deutſchen die Augen und veranlaßte ſie, den ſo
höflich und beſcheiden auftretenden Japſen die Tür zu
weiſen, wenn ſie, was noch oft geſchah, hochachtungsvoll
und ergebenſt anklopften. Daß die kleinen, flinken, gel=
ben
Herrchen die von ihnen nicht minder als von jeder
anderen Nation geſchätzte Kunſt des Geldmachens auch
ohne viele Anſtrengungen, gut verſtehen, beweiſt die vor
Jahr und Tag hier ſtattgefundene Gründung des
Deutſch=Japaniſchen Verkehrsausſchuſ=
ſes
der ganz modern als G. m. b. H. in die Erſcheinung
trat. Unweit des Kaiſerſchloſſes wurde ein ſtattliches
Bureau mit elegantem Empfangsſalon eingerichtet, es gab
eine feierliche Eröffnung mit ſchönen Reden, in denen
wohltönend auf die Freundſchaftsbande zwiſchen Deutſch=
land
und dem fernen Inſelreiche hingewieſen wurde, und
dann knüpfte der japaniſche Chef, der ſich zu ſeiner Unter=
ſtützung
mehrere deutſche Kontoriſten und Schreibmaſchi=
nendamen
angenommen, friſch und froh die mannigfach=
ſten
Handelsbeziehungen an. Die lieben Deutſchen traum=
ten
vertrauensſelig von goldenen Bergen im Lande des
Mikado und gewährten um ſo williger Kredit, als der
Herr Präſident des genannten Verkehrsausſchuſſes immer
wieder als mitbeteiligten Geſellſchafter den früheren japa=
niſchen
Miniſter des Aeußeren, Grafen Okuma, anführte,
deſſen Name hier einen guten Klang hat. Gutmütig lie=
ßen
ſich die Gläubiger von Monat zu Monat vertröſten,
daß die Anweiſung der Zahlungen von Japan aus mit
einigen Umſtändlichkeiten verknüpft ſei, bis ſich die For=
derungen
immer mehr erhöhten und einige unſerer Kauf=
leute
die Geduld verloren. Sie rückten dem Herrn Präſi=
denten
energiſch auf die Bude, der, als die Geſchichte un=
gemütlich
wurde, ſchleunigſt, den Offenbarungseid leiſtete
und gen Japan verduftete, um von dort Geld zu holen
Ra, darauf können ja die Hineingefallenen, zu denen auch
die Angeſtellten gehören, welche ſeit beträchtlicher Friſt
kein Gehalt bekommen, recht lange warten möchte ihnen
die Geduld nicht ausgehen!
Manchmal lohnt es ſich ja, Geduld zu haben, wie wir’s
aus der Geſchichte des Grunewald=Stadions er=
ſehen
, eine Geſchichte, die nicht immer ganz erfreulicher
Natur iſt. Als die wundervolle neue Rennbahn im
Grunewald begründet wurde, regte ſich der Gedanke, in
enger Verbindung mit ihr einen muſterhaften Sport= und
Spielplatz zu ſchaffen, der Groß=Berlins würdig wäre.
Mit ſeiner Ausführung beſchäftigten ſich uneigennützige,
hervorragende Männer, die nähere Fühlung mit dem
Unionklub als Beſitzer der obigen Bahn gewannen und
bei ihm warme Förderung, auch ſolche materieller Art,

fanden. Das genügte aber nicht, das großangelegte Un=
ternehmen
auf eine ſichere finanzielle Grundlage zu ſtellen,
und man trat an die Stadt Berlin und an verſchiedene
andere Städte denn dieſes Stadion iſt nicht bloß als
ein Berliner, ſondern als ein ganz Deutſchland zugute
kommender Sammelplatz ſportlicher Uebungen und Wett=
kämpfe
gedacht mit der Bitte um Uebernahme von
Zinsgarantien heran. Es erfolgte jedoch eine glatte Ab=
lehnung
, ſodaß die bereits begonnenen Arbeiten ins
Stocken gerieten. Jetzt greift Charlottenburg hilfeſpen=
dend
ein, indem es die erſehnten Garantien übernimmt,
unter Gewährung beſonderer Vergünſtigungen ſeitens
Leitung, die der Stadt zur Benutzung für Schulen und
Vereine das Stadion an mindeſtens 120 vollen Sommer=
tagen
überläßt. Wie groß die Anlage geplant iſt, geh:
aus dem für 30000 Perſonen berechneten Zuſchauerraum
hervor, welche die in ihrer Länge 340 Meter große ellip=
tiſche
Arena umſchließt. Der die Mitte einnehmende Ra=
ſenplatz
für Fußball= und ähnliche Spiele wird von ein
für Dauerläufer beſtimmten Bahn und dieſe wiederum
einer Radrennbahn umgeben, an welche zwei große
chen für allerhand ſportliche Spiele ſtoßen. Zur Entſa!
tung des Waſſerſports ſoll ein umfangreiches Baſſin die=
nen
, das uns ebenſo fehlt, wie ein allgemeiner groß=
Sportplatz. Die Schaffung eines ſolchen wäre ſowieſo
nötig, wenn man die feſtgehegte Abſicht ausführt, bei den
in Stockholm bevorſtehenden olympiſchen Spielen anzu=
regen
, die nächſten im Jahre 1916 in Berlin ſtattfinden zu
laſſen.

Literariſches.

Die Vorſicht auf Reiſen und im Ver=
kehr
von Friedrich Kuſchel, Hauptmann a. D.
Verlag der Deutſchen Alpenzeitung, München. Preis
75 Pfg. Das Buch gibt im Zuſammentrag Anleitungen
und Ratſchläge, wie wir auf Reiſen und im eigenen Heim
den mannigfachen Unglücksfälken, zu Lande und zu
Waſſer, insbeſondere Eiſenbahn=, Automobil=Unfällen,
Ueberfällen und Beraubungen, ferner bei Brand= und
Feuersgefahren, Hitze, Kälte, Gewitter, Sturm und
Exploſion aus dem Wege gehen, Nachteile für Geſund=
heit
, Leben und Eigentum abwenden oder ihre Wirkung
abſchwächen können. Angeſichts der in neueſter Zeit
wiederum durch die Preſſe bekannt gegebenen, erſchreckend
zahlreichen derartigen Vorkommniſſe darf ein Werk be=
grüßt
werden, das als Warner und Berater jedermann
dahingehende nützliche Winke erteilt. Der Verfaſſer hat
das Werk vor der Publikation dem preußiſchen Herrn
Miniſter der öffentlichen Arbeiten vorgelegt; es iſt beſon=
ers
für den Bahnhofsbuchhandel in Ausſicht genommen.

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Wasseräroplane gegen Motorboote
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Der wachsame Hund
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Reitübungen Kankasischer Kosaken
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Ein Posten Corsettes
Stück 0.50, 0.95, 1., 1.50 und 2. .

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amerika. Corsettes
Stück 4.75 .

Ein Posten Ein Posten Ein Posten Gürtelschnallen Waschgürtel Samtgürtel Stück 15 . Stück 30 . Stück 35 .

Ein Posten
Taschentücher
mit Hohlsaum, Stück 15 .

Ein Posten Spitzenstoffe
schwarz, weiss und farbig
per Meter 50, 75, 95 , 1.25 u. 1.50 .

Ein Posten berbggestichte
Spitzenstoffe
per Meter 95 .

Ein Posten Ein Posten Ein Posten Ein Posten Herren-Kragen Herren-Krawatten Herren-Krawatten Untertaillen Stück 30 u. 40 . Stück 75 . etwas verschossen, Stück 30 . St. 75 , 1.25, 1.50 u. 1.75 .

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4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,10
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3½ do. Conſols
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3 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 99,70
do.
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3½
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4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 99,75
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3
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4 Heſſ. Staatsanleihe . . 99,50
4 do. do. (unk. 1918) 99,50
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4 Württemberger v. 1907 100,10
do. v. 1875 95,00
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 101,60
Griechen v. 1887 . . 55,60
3¾ Italiener Rente
4½ Oeſterr. Silberrente 90,25
4. do. Goldrente
95,80
4 do. einheitl. Rente 87,40
3 Portug. unif. Serie I 64,40
3 do. unif. Ser. III 66,40
3 do. Spezial
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5 Rumänier v. 1903 . . 101,20
4 do. v. 1890
4 do. v. 1905 . . 91,60
4 Ruſſen v. 1880
. 90,20
4 do. v. 1902 .
.90,20
4½ do. v. 1905 . . . . 100,40
3½ Schweden . . .
4 Serbier amort. v. 1895 85,70
4 Türk. Admin. v. 1903 82.00
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4 Ungar. Goldrente . . . 90,50
(4 do. Staatsrente . . . 88,10

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4½ Chile Gold=Anleihe . 90,90
5 Chineſ. Staatsanleihe . 98,90
4½
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92,75
4½ Japaner . . . .
94,50
5 Innere Mexikaner . . . 95,00
3
do.
60,50
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3 Buenos Aires Provinz 71,00
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Transportanſtalten.
9 Hamb.=Amerika= Paket=
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. . . . 141,60
5 Nordd. Lloyd . . . . . 117,70
6 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 124,50
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 . . 111,90
8 Baltimore und Ohio . 106,75
6½ Schantungbahn . . . 130,40
6½ Luxemb. Prince Henri
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 18½
6 Pennſylvania R. R. . 120,60
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4 Brauerei Werger . . 75,00
25 Bad. Anilin= u. Soda=
Fabrik .
.. 506,25
14 Chem. Fabrik Gries=
heim

. . 244,50
30 Farbwerke Höchſt . .616,75
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . 350,00
10 Cement Heidelberg . . 146,00
30 Chem. Werke Albert 449,00
12½ Holzverkohlung Kon=
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. . . . . . . 308,75
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30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . . . 502,80
10 Maſchinenf. Badenia 187,00
6 Wittener Stahlröhren 192,00
8 Steana Romana Petr. 136,50
15 Zellſtoff Waldhof . . 232,00
12½ Bad. Zucker= Wag=
häuſel
. .
. . . 216,50
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 118,50
3 Südd. Immobilien . 69,00
Bergwerks=Aktien.
12 Aumetz=Friede . . . . 186,50
12½ Bochumer Bergb. u.
Gußſt. . .
.. 227,50
11 Deutſch=Luxemburg.=
Bergb. . . . . .. . 173,90
10 Gelſenkirchener . . . . 187,90
8 Harpener . . . . . . . 185,40
15 Phönix Bergb. und
Hüttenbetrieb . . . 258,25
0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
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. 82,00
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4½ Nordd. Lloyd=Obl. 99,80
4 Eliſabethbahn, freie . . 95,00
4 Franz=Jofefs=Bahn .
3 Prag=Duxer . . . . . . 75,50
5 Oeſterr. Staatsbahn
4 Oeſterr. Staatsbahn . 94,50
3
do.
77,70
5 Oeſterr, Südb. (Lomb.) 99,70

3t.
Inhrw.,
4 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 77,80
do.
2½
53,25
3 Raab=Oedenburg
76,80
4 Kronprinz Rudolfbahn 93,40
4 Ruſſ. Südweſt . .
88,10
4½ Moskau=Kaſan . . . 96,30
do.
88,00
4 Wladichawchas . . . . 88,40
4 Rjäſan Koslow .
88,10
3 Portugieſ. Eiſenb.
74,80
do.
24/0 Livorneſer . . .
67,50
3 Salonique=Monaſtir . 63,50
4 Bagdadbahn . .
. 83,40
4½ Anatoliſche Eiſenb. . 96,75
4 Miſſouri=Pacific.
71,80
4 Northern=Pacific . . . 100,40
4 Southern=Pacific . . . 95,40
5 St. Louis und San
Francisco . .
. 87,00
5 Tehuantepec . . . . . . 98,80
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Untern. Zürich . . 194,90
7 Bergiſch=Märkiſche
Bahn . . . . . . . 150,20
9½ Berlin. Handelsgeſ. . 165,00
6½ Darmſtädter Bank . 121,40
12½ Deutſche Bank . . . 252,40
6 Deutſche Vereinsbank . 123,50
6 Deutſche Effekt.= ſund
W.=Bank . . . . . 138,00
10 Diskonto=Kommandit 184, 10
8½ Dresdener Bank . . 153,00
9½ Frankf. Hypoth.=B. 216,50
6½ Mitteld. Kreditbank 118,00
7 Nationalb. für Deutſchl. 122,50
7 Pfälziſche Bank . . . . 130,00
5.86 Reichsbank
.134,75
7 Rhein. Kreditbank . . . 135,10
7½ A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 123,2.
Wiener Bankverein . 132,70
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S. 16 u. 17 . . . 98,50

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S. 19.
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4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
S. 1519, 2126 97,50
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 99,00
3½
do.
88,00
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 100,20
8½
do.
89,50
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 12, 13, 16 .
99,90
S. 14, 15, 17, 24/26
1823 . .
99,95
½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, 68 .
89,50
S. 35 .
89,30
S. 911
89,40
4 Meininger Hyp.=Bank 99,20
8½
do.
88,30
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1917) . . 97,80
8½ do. (unk. 1914) . . 87,90
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 99,90
do.
8½
89,40
Städte=
Obligationen.
4 Darmſtadt . . .
4
8½ do.
89,50
4 Frankfurt . . . . . . 99,60
8½ do.
93,00
Sießen .
3½ do.
90,50
Heidelberg . . . .. 98,00
3½ do.
4 Karlsruhe
8½ do.
89,00
4 Magdeburg. .
99,00
½ do.
Mainz
.
½ do.
90,00
Mannheim .
98,00
3½ do.
4 München .
99,90
3½ Nauheim
4 Nürnberg.
*100,00
3½ do.
89,60
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* 100,25

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3½ Offenbach . . . . . . 88,10
4 Wiesbaden . .. . . 100,00
3½ do.
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4 Worms .
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4 Badiſche . . . Tlr. 100 173,00
3½ Cöln=Mindner 100 134,10
3 Holl. Komm. . fl. 100 107,75
3 Madrider . . Fs. 100 75,50
4 Meininger Pr.= Pfand=
briefe
. . . . . . . 135,60
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 173,40
3 Oldenburger . .
2½ Raab=Grazer fl. 150 116,50
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger . . . . . fl. 7
Braunſchweiger Tlr. 20 197,10
Fs. 15 72,00
Freiburger .
Fs. 45
Mailänder
Fs. 10
do.
.fl. 7 34,10
Meininger .
Oeſterreicher v. 1864 fl. 100
do. v. 1858fl.100 451,00
Ungar. Staats . . ſl. 100
Venediger . . . . Fs. 30
Türkiſche . . . . Fs. 400 170,40
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Banknoten.
Engl. Sovereigns . . . . 20,42
20 Franks=Stücke . . . . 16,22
Amerikaniſche Noten . . . 4,18
Engliſche Noten . . . . . 20,44
Franzöſiſche Noten. . . . 81,15
Holländiſche Noten. . . . 169,30
Italieniſche Noten . . . . 80,20
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,80
Ruſſiſche Noten .
Schweizer Noten . . . . . 80,90
Reichsbank=Diskonto . . . 4½
Reichsbank=Lombark 36ß 5½

[ ][  ][ ]

Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.

Geöffnet an Wochentagen von 9 12 Uhr vorm. und
35 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 25. Juni: dem Taglöhner Friedrich
Zapf, Arheilgerſtr. 14, ein S. Friedel. Am 22.: dem
Kaufmann Albert Paul Knorr, Kirchſtr. 21, ein S. Paul
Albert. Am 19.: Ein unehel. Sohn Emil Paul. Am 23.:
dem Keſſelſchmied Johann Heinrich Keitz, Obergaſſe 26,
ein S. Georg. Dem Hilfsſtationsſchaffner Adam Marx,
Roßdörferſtr. 24, ein S. Georg Philipp. Am 24.: dem
Sergeant im Leibg.=Inf.=Regt. Nr. 115, Wilhelm Strö=
her
, Heinheimerſtr. 98, eine T. Wilhelmine Sophie Eliſa=
bethe
. Am 21.: dem Weichenſteller Philipp Daniel
Hundsdorf, Gräfenhäuſer Weg 49, eine T. Lina Roſine.
Am 25.: dem Eiſenbahnaſſiſtent Peter Kratz, Gräfen=
häuſer
Weg 41, eine T. Eliſabeth Maria. Am 22.: dem
Bäckermeiſter Adam Krug, Liebfrauenſtr. 80, ein S.
Adam Richard. Dem Gärtner Bernhard Weidmann,
Neckarſtr. 4, ein S. Arthur Joſeph. Am 25.: Ein unehel.
S. Heinrich. Am 23.: dem Kaufmann Johann Schnell=
bacher
, Arheilgerſtr. 4, ein S. Hans Adam Georg. Am
27.: dem Schmied Heinrich Habicht, Langegaſſe 27, eine
T. Elſa Emma. Am 22.: dem Schutzmann Richard No=
wara
, Lichtenbergſtr. 25, ein S. Paul.
Aufgebotene, Am 25. Juni: Bezirksfeldwebel Friedr.
Heinr. Wilh. Homeier, Hügelſtr. 32, mit Anna Martha
Emma Diehl in Frankfurt a. M. Am 26.: Elektrotech=
niker
Eduard Otto Biskup, Soderſtr. 16, mit Geſchäfts=
führerin
Frieda Beſt in Hanau. Tapezierer Arthur
Karl Ernſt Korte, Eckhardtſtr. 2, mit Schneiderin Mar=
garete
Beſt, Holzſtr. 9. Am 27.: Gärtner Ernſt Willy
Jacob in Holzhauſen, mit Marie Franziska Laute in
Leimbach. Architekt Johann Philipp Schaub, Taunus=
ſtraße
36, mit Eugenie Eliſabeth Chriftine Revermann,
Dornheimer, Weg 61.
Geſtorbene. Am 25. Juni: Ernſt Guſtav Stadler,
6 Mte., ev., Neue Niederſtr. 21. Am 26.: Schuhmacher
Johann Friedrich Weber, 52 J., ev., Viktoriaſtr. 72.
Polizeirevierkommiſſär i. P. Wilh. Liſtmann, 65 J., ev.,
Soderſtr. 104. Am 27.: Holzbildhauer Johann Heinrich
Philipp Müller, 20 J., ev., Mühlſtr. 62. Kaufmann
Johann Friedrich Chelius, 49 J., ev., Wendelſtadt=
ſtraße
1½.

Kirchliche Anzeigen.

Evangeliſche Gemeinden.
4. Sonntag nach Trinitatis, den 30. Juni 1912
Hofkirche: Samstag, den 29. Juni, abends um
6 Uhr: Beichte. Sonntag, den 30. Juni, vorm. um
½10 Uhr: Beichte und Anmeldung zur heil. Kommunion
in der Sakriſtei. Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes=
dienſt
mit Feier des heil. Abendmahls. Mittwoch,
den 3. Juli, abends um 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer D. Dr. Diehl.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
D. Dr. Diehl.
Stadtkapelle: Vorm. um 9½ Uhr: Pfarrer Vogel
Vormittags um 11 Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Bogel. Nachmittags 6 Uhr: Pfarrer Beringer.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
30. Juni, vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Schloßbezirk. Pfarrer D. Dr. Diehl. Vormittags
um 11 Uhr: Chriſtenlehre für den Südweſt bezirk.
Pfarrer Velte. Vorm. um 11 Uhr: Chriſtenlehre für
den Kaplaneibezirk. Pfarrer Beringer. Vormit=
tags
um 11 Uhr: Chriſtenlehre für den Südoſt bezirk.
Pfarrer Kleberger.
Militärgemeinde: Kein Gottesdienſt. Vormittags
um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt, Steinſtr. 24 ( Muſik=
ſaal
). Vorm. um 11 Uhr: Gottesdienſt im Lager.
Militärhilfsgeiſtl. Twele.
Johanneskirche: Kollekte für das Krüppelheim.
Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Vorm. um
11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Vorm. um 9 Uhr:
Chriſtenlehre für den Südbezirk im Gemeindehaus.
Pfarrer Dingeldey.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
D. Waitz. Vorm. 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt für
den Oſt bezirk. Pfarrer Widmann. Nachm. um
2 Uhr: Chriſtenlehre für den Nord bezirk in der Kirche,
für den Oſt bezirk im Martinsſtift, für den Weſt bezirk
im Gemeindehaus. Um 4 Uhr: Bibelſtunde im Martins=
ſtift
. Pfarrer Veller.
Pfründnerſaus: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Müller.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes=
dienſt
. Pfarrer Stein. Vorm. um 11¼ Uhr: Kinder=
gottesdienſt
.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. um 8½ Uhr:
Chriſtenlehre. Pfarrer Wagner. Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottesdienſt. Pfarrer Wagner. Um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarraſſiſtent Flöel.
Montag, den' 1. Juli, vormittags um 11 Uhr:
Vorſtandsſitzung des Frauenvereins.
Pauluskirche: Vormittags um 8½ Uhr: Chriſtenlehre.
Pfarrer Rückert. Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottes=
dienſt
. Pfarrer Rückert. Vormittags um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarrer Rückert.

Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 30. Juni,
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Nach=
mittags
um 4 Uhr: Bibelſtunde. Abends um 8½ Uhr:
Evangeliſation. Dienstag, den 2. Juli, abends um
8½ Uhr: Blaukreuzſtunde. Mittwoch, den 3. Juli,
nachmittags von 23 Uhr: Hoffnungsbund für Knaben.
Von 3 bis 4 Uhr: Hoffnungsbund für Mädchen.
Abends um 8½ Uhr: Uebung des gemiſchten Chors.
Donnerstag, den 4. Juli, abends um 8½ Uhr: Bibel=
ſtunde
. Freitag, den 5. Juli, abends um 8 Uhr: Sonn=
tagsſchulvorbereitung
. Abends um 8½ Uhr: Bibel=
beſprechſtunde
für Männer und Jünglinge. Samstag,
den 6. Juli, abends um 9 Uhr: Verſammlung für Be=
amte
der Poſt, Eiſenbahn, Polizei, Gendarmerie u. dgl.
Filiale der Stadtmiſſion (Beſſungerſtraße 88,
Hinterbau): Sonntag, den 30. Juni, vormittags um
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Nachm. 3 Uhr: Jugend=
bund
für Jünglinge, nachm. 4½ Uhr: Jugendbund für
Jungfrauen. Freitag, den 5. Juli, abends um 8½ Uhr:
Bibelſtunde.

Altkatholiſche Gemeinde: Sonntag, den 30. Juni, vor=
mittags
um 10 Uhr: Gottesdienſt im Saale des evan=
geliſchen
Gemeindehauſes, Kahlertſtraße 26. Herr Pfarrer
Ullmann von Heßloch.

Gottesdienſt der Nenapoſtoliſchen Gemeinde (Neue Nieder=
ſtraße
13): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. Mitt=
woch
, abends um 5½ Uhr.

Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 30. Juni, nachmittags um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule
(Kindergottesdienſt). Um 4 Uhr: Predigt. Freitag,
den 5. Juli, abends um ½9 Uhr: Bibel= und Gebetſtunde.
Jedermann herzlich willkommen.

Gemeinde gläubig getaufter Chriſten (Baptiſten), Mauer=
ſtraße
17: Mittwoch, den 3. Juli, abends um 8½ Uhr:
Lob= und Dank=Verſammlung.

Rheiniſche Zeltmiſſion an der Lindenhof=
ſtraße
(neben dem Finanzamt): Sonntag, vormittags
9½ Uhr: Gebetsverſammlung. Um 11 Uhr: Sonn=
tagsſchule
. Nachm. um 4 Uhr: Vortrag. Abends
um 8 Uhr: Schlußverſammlung. Jedermann iſt freund=
lichſt
eingeladen.

Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 29. Juni, nachmit=
tags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
5. Sonntag nach Pfingſten, den 30. Juni 1912
Großes Gebet
Kollekte für den heil. Vater
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um 6 Uhr: Eröffnung des Großen Gebetes und erſte
hl. Meſſe. Um 7 Uhr: hl. Meſſe. Um 8 Uhr: Militär=
gottesdienſt
. Um ½10 Uhr: hl. Meſſe. Um 11 Uhr:
letzte hl. Meſſe. Nachm. um 5 Uhr: letzte ſakramen=
taliſche
Betſtunde und darauf Schluß des Großen Gebetes
mit ſakramentaliſcher Prozeſſion und Te Deum. Mon=
tag
und Donnerstag, nachm. um 5 Uhr: Gelegenheit zur
hl. Beichte. Freitag, vorm. um 8¼ Uhr: Segenamt zu
Ehren des Herzens Jeſu.
Kapelle der Varmherzigen Schwellern: Sonntag, vormit=
tags
um ½7 Uhr: hl. Meſſe. Nachmittags um 2 Uhr:
Aloyſianiſche Andacht. Um 4 Uhr: Verſammlung im
Mädchenheim.
Kapelle der Engliſchen Sräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 29. Juni, nach=
mittags
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
heit
zur heil. Beichte.
Sonntag, den 30. Juni 1912
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um 6 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. Um
½7 Uhr: Frühmeſſe. Um 8 Uhr: heil. Meſſe mit
Predigt. Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nach=
mittags
um 2 Uhr: Andacht mit Segen. Wallfahrt der
Jungfrauen=Sodalität um 74 Uhr vorm. nach Gernsheim.
Donnerstag, nachm. von 5 Uhr ab: Beichte. Frei=
tag
, nachm. 5½ Uhr: Herz=Jeſu=Andacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
29. Juni, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
5. Sonntag nach Pfingſten, den 30. Juni 1912
Feſt der hl. Apoſtelfürſten Petrus und
Paulus
Kollekte für den hl. Vater
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½7 Uhr: heil. Meſſe. Um ½9 Uhr: Amt
mit Predigt. Nachm. um ½3 Uhr: Armenſeelen=
andacht
; dann Verſammlung des Marienvereins.
Bibliothek (Herdweg 28). Dienstag, nachmittags von 6
bis 7 Uhr. Donnerstag, nachm. um 5 Uhr: Gelegen=
heit
zur hl. Beichte.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 29. Juni, nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
5. Sonntag nach Pfingſten, den 30. Juni 1912
Vorm. um ½6 Uhr: Beichtgelegenheit. Um
½7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. Um

¼10 Uhr: Hochamt und Predigt. Nachmittags um
½ 2 Uhr: Chriſtenlehre. Um 2 Uhr: Andacht. Um
5 Uhr: Aloyſianiſche Andacht. Werktags, vormittags
um ¼7 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: 5. Sonntag nach Pfingſten,
den 30. Juni, vorm. um 7 Uhr: Beichte. Um ½ 8 Uhr
Amt und Predigt. Nachmittags um 4 Uhr: Andacht.

Getaufte, Getraute und Beerdigte.

Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 26. Juni: Dem Modellſchreiner
Balthaſar Schäfer T. Viktoria Philippine Margarete, geb.
1. Juni. 23. Juni: Dem Hausburſchen Heinrich Lndwig
Scholl S. Georg, geb. 7. Juni. 27. Juni: Dem Kauf=
mann
Richard Kunkel S. Paul, geb. 11. Mai. Dem
Kutſcher Georg Leichtlein T. Frieda Eliſe, geb. 16. Mai.
2. Juni: Eine uneheliche Tochter Johanna Carola, geb.
30. April. 16. Juni: Dem Schloſſer Jakob Hörr T. Epa
Eliſabeth, geb. 23. Mai. 23. Juni: Dem Metzgermeiſter
Georg Bieſer S. Ludwig, geb. 25. Mai. 25. Juni: Dem
Kellner Johannes Tobias Mair S. Otto Wilhelm, geb.
6. Mai.
Johannesgemeinde: 22. Juni: Dem Maſchiniſt
Anton Scharf S. Emil Anton, geb. 11. April. 23. Juni:
Dem Monteur Adolf Wächter T. Helene Elſe, geb.
10. Januar. Dem Chauffeur Ernſt Heinrich Maurer T.
Katharine, geb. 26. April. 25. Juni: Dem Gaſtwirt Adolf
Rittweger T. Anna Margarete, geb. 1. April.
Martinsgemeinde: 26. Juni: Dem Schloſſer
Auguſt Traugott Adam Schädel T. Elſa, geb. 4. Juni.
20. Juni: Dem Taglöhner Johannes Arnold S. Adam,
geb. 18. März. Dem Buchdrucker Chriſtoph Klinger T.
Anna Margarete Meta, geb. 20. Nov. 23. Juni: Dem
Metzger Auguſt Roßbach S. Heinrich Karl Auguſt Walter,
geb. 31. Mat. 24. Juni: Dem Dachdecker Peter Heß
L. Suſanna, geb. 10. Mai.
Petrusgemeinde: 23. Juni: Dem Former Jakob
Gerbig T. Auguſte Wilhelmine Eliſe, geb. 4. Juni. Dem
Buchdrucker Georg Bender S. Georg Hermann Guſtav,
geb. 6. Juni.
Paulusgemeinde: 20. Juni: Dem Glaſer Joh.
Daum S. Paul Peter, geb. 11. Nov. 23. Juni: Dem
Bankbeamten Ludwig Heinrich Logoz T. Anna, geb.
18. Mai. Dem prakt. Arzt Dr. Wilh. Degen T. Karoline
Eliſabeth, geb. 11. März.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 22. Juni: Fahrradhändler Karl
Landzettel und Chriſtiane Friederike Kober. Zimmer=,
mann Karl Kraus und Suſanne Krug. 25. Juni: Kauf=
mann
Guſtav Wilhelm Ernſt Theodor Wöhler und
Albertine Michel. 22. Juni: Regierungsbaumeiſter und
Diplom=Ingenieur Johann Paul Lang und Sophie
Eliſabeth Weiler. Wilhelm Gottlieb Härtner zu Colmar
und Barbara Eliſabetha Buſch.
Martinsgemeinde: 20. Juni: Wagner Wilh.
Eidenmüller zu Kirch=Brombach und Margarete Eiſen=
hauer
. 23. Juni: Schneider Otto Hohmann und Kath.
Günther.
Petrusgemeinde: 23. Juni: Hilfsarbeiter Karl
Robert Chriſtian Irle und Marie Dillmann.
Paulusgemeinde: 22. Junt: Monteur Rudolf
Guſtav Mack zu Frankfurt a. M. und Margarete Adam.
23. Juni: Lagerhalter Konrad Pfeiff und Eliſabethe Götz.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 22. Juni: Katharine Schürg,
77 J., ſtarb 20. Juni. 24. Juni: Luiſe Nees, geb. Heibeck,
Witwe des Hofſtallportiers, 72 J., ſtarb 21. Juni. Schreib=
gehilfe
Eugen Herwig, 22 J., ſtarb 21. Juni zu Worms.
Georg Walter, Sohn des Schreiners, 2 J., ſtarb 21. Juni.
Margarete Reinhardt, geb. Häuſer, Witwe des Gaſtwirts,
39 J., ſtarb 21. Juni. 26. Juni: Elektroingeneur Louis
Lange, 45 J., ſtarb 22. Juni. 25. Juni: Anna Sulz=
mann
, geb. Wald, Witwe des Heizers, 59 J., ſtarb 22. Juni.
22. Juni: Anna Chriſtine Repp, geb. Pritſch, Witwe des
Münzarbeiters, 69 J. 7 Mon., ſtarb 19. Juni. 25. Juni:
Friſeur Joſef Voß, 33 J., ſtarb 22. Juni. 21. Juni: Obſt=
händler
Johannes Lang, 68 J., ſtarb 18. Juni. 23. Juni:
Emma Renn, geb. Jochheim, Witwe des Hoflieferanten,
54 J., ſtarb 21. Juni. 21. Juni: Poſthilfsbote Johann
Heinrich Schuchmann, 74 J. 3 Mon., ſtarb 18. Juni.
26. Juni: Fabrikbeamter i. P. Georg Friedrich Bauer,
69 J. 6 Mon., ſtarb 24. Juni. 23. Juni: Magdalene
Walther, Privatin, 70 J., ſtarb 21. Juni.
Johannesgemeinde: 23. Juni: Karoline Karn,
geb. Rechel, Witwe des Mühlenbeſitzers, 83 J., ſtarb
20. Juni. 28. Juni: Schuhmacher Johann Friedrich
Weber, 52 J., ſtarb 26. Juni.
Martinsgemeinde: 22. Juni: Magdalene
Euler, geb. Fritz, Witwe des Monteurs, 67 J., ſtarb
19. Junt.
Petrusgemeinde: 22. Juni: Hofgartenarbeiter
Friedrich Becker, 71 J., ſtarb 20. Juni. 24. Juni: Paul
Oswald Triebel, Sohn des Fabrikheizers in Zittau, 7 J.,
ſtarb 22. Juni. 25. Juni: Frau Eliſe Wälde, 77 Jahre,
ſtarb 22. Juni.
Paulusgemeinde: 22. Juni: Friederike Fehn,
geb. Schwebel, Witwe des Schneiders, 72 J., ſtarb 20. Juni.

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er. Vom Grand Prix=Rennen des franzöſiſchen Auto=
bil
=Klubs, das, wie ſchon gemeldet, mit dem Siege des
ugeot=Fahrers Boillot geendet hat, gehen uns noch fol=
ide
Einzelheiten über den Verlauf des zweiten Tages
: Bei Regenwetter und faſt völliger Dunkelheit wurden
von den 27 ſtartberechtigten Wagen ins Rennen ge=
ickt
: Schon während der erſten Runde legte der Fran=
ſe
Boillot, trotzdem die Straßen mit Waſſerlachen über=
t
waren, ein Höllentempo vor, um ſeinen beim Start
littenen Zeitverluſt von 10 Minuten wieder einzubrin=
n
. Schon nach Beendigung der zweiten Runde lag er
it nur 1 Min. 25 Sek. Abſtand als Zweiter hinter dem
hrenden Brown. Während der nächſten Runde über=
ilte
Boillot den Amerikaner und erſchien unter großem
ubel des Publikums als Erſter vor den Tribünen. Hier
ußte er ſich einige Zeit aufhalten, ſodaß ihn Brown wie=
er
paſſieren konnte. In der vierten Runde jedoch nahm
ſoillot ſeinem Gegner wieder die Spitze, trotzdem ihm
nterwegs ein Wagenrad losging und ſo unglücklich gegen
inen Gendarmen flog, daß dieſer den Arm brach. Nach
zeendigung dieſer Runde wartete man vergeblich auf den
on Brown geſteuerten roten Fiat=Wagen. Da ſich der
Zenzintank gelöſt hatte, war Brown gezwungen geweſen,
ch auf der Strecke mit neuem Brennmaterial zu verſehen,
vodurch er nach dem Reglement der Disqualifikation
erfiel. Brown ließ ſich indes dazu bewegen das Rennen
ußer Konkurrenz weiter zu fahren. Der ſeines gefähr=
ichſten
Gegners entledigte Boillot verlangſamte jetzt das
Lempo derart, daß ſich Wagner=Fiat ihm immer mehr
täherte, ihn in der 9. Runde erreichte und auch zuerſt das
Ziel paſſierte. Trotzdem blieb der ihm dicht auffolgende
Boillot wegen ſeiner um 13 Min. 6 Sek. kürzeren Zeit mit
13 Stunden 58 Min. 2½ Sek. für die 1540 Kilometer
(10,700 Kilometer Stundengeſchwindigkeit) Steger. Die
nächſten Plätze beſetzten Wagner=Fiat 1411052, Rigal=
Sunbeam 1438:36, Reſta=Sunbeam 14:39.50,4, Medinger=
Sunbeam 15:39:51, Chriſtiäns=Exzelſior 16:23:38. In der
Konkurrenz der leichten Wagen um den Coup de lAuto
ſpielten die Franzoſen keine Rolle. Sieger blieb Rigal
auf Sunbeam. Die Marke Sunbeam erhielt außerdem
den Regelmäßigkeitspreis für das gute Zuſammenhalten
des aus drei Wagen beſtehenden Teams. Brown, der das
Rennen außer Konkurrenz mitgefahren hatte, hätte mit
14 Stunden 28 Min. 14,4 Sek. den dritten Platz beſetzt.
* Internationale olympiſche Spiele. Am Sonntag
finden die großen internationalen olympiſchen Spiele des
wahlbekannten Karlsruher Fußbalvereins ſtat. Die
beſten Sprrtsleute werden zuſammentreffen und zwar in
folgenden Städten: Köln. Duisburg, Saarbrücken, Dort=
mund
, Freiburg, Frankfurt, Darmſtadt, München,
Straßburg, Mannheim, Baden=Baden, Eſſen, Mülhauſen,
Paris. Der Fußballklub Olympia entſendet am nächſten
Sonntag ſeine beſten Kräfte der Sportabteilung nach

Karlsruhe. Die Beieiligung erſtreckt ſch auf kurze und
Mittelſtrecken, ſowie die Stafettenkonkurrenzen.

Vermiſchtes.

* Aus den Kindertagen der Dampfkraft. Einer der
univerſellſten Geiſter aller Zeiten, der uns als Maler
wohlbekannte Leonardo da Vinci, der zugleich einer
der hervorragendſten Ingenieure war, die je gelebt, hat
uns eine Skizze hinterlaſſen von einem Geſchütz, das
durch die Kraft des Dampfes abgeſchoſfen wurde. Er
nannte es Erzdonner und beſchreibt es etwa ſo: der
dritte Teil des mit einer Eiſenkugel geladenen kupfernen
Rohres liegt in einem ſtarken Kohlenfeuer. Sobald er
glühend iſt, wird Waſſer hineingelaſſen, das ſich ſogleich
in Dampf verwandelt und mit großem Geräuſch die Ku=
gel
von der Schwere eines Talents 6 Stadien weit
wirft. Nach den Worten Leonardos ſcheint dieſer Erz=
donnerer
wirklich verſucht worden zu ſein, und
es iſt nicht zweifelhaft, daß man dieſe Er=
findung
zu einer kriegsbrauchbaren Waffe hätte
ausgeſtalten können, wenn ſich nicht in
derſelben Zeitepoche das Schießpulver denn doch als
ein zuverläſſigeres, kriegsbrauchbareres und wirkſameres
Treibmittel bewährt hätte. Merkwürdigerweiſe finden
wir bei der Entſtehung der Dampfmaſchine den umge=
kehrten
Vorgang. Papin, der große Erfinder des
Dampfmaſchine, griff im Jahre 1687 den alten Gedan=
ken
auf, die plötzliche Ausdehnung des durch Verbren=
nung
in Gaſe verwandelten Schießpulvers zu einer Pul=
verkraftmaſchine
auszunutzen. Dieſer Gedanke lag nicht fern,
wenn man bedenkt, welch gewaltiges Aufſehen, welche
tiefeingreifende Bedeutung die Verwendung des Schieß=
pulvers
als Treib= und Sprengmittel im Laufe der letz=
ten
Jahrhunderte erlangt hat. Ja, es war damals
überhaupt keine andere durch Menſchenhand in Wirkſam=
keit
zu ſetzende Kraft von auch nur annähernd gleicher
Gewalt bekannt. Aber Papins Pulverkraftmaſchine er=
wies
ſich doch bei großer Gefahr der Bedienung, als
nicht leiſtungsfähig und zuverläſſig, und er erſetzte das
Pulver durch Waſſer und erfand die Dampfmaſchine.
Aber ſeine Pulvermaſchine iſt dennoch beachtenswert,
denn ſie iſt der Ahne unſerer ganz modernen Exploſions=
kraftmaſchine
. Wir entnehmen dieſe intereſſanten Erin=
nerungen
aus der Jugendzeit unſerer heutigen Maſchinen
und Waffen den ſoeben erſchienenen Lieferungen 144 bis
149 von Hans Krämers Der Menſch und die Erde
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Preis jeder Lieferung 60 Pfg.)
* Das Volk ſteht auf, . Lauter und lauter
brauſte eine gewaltige Begeiſterung durch das Land,
wie ein lange zurückgehaltener Bergſtrom, der alle
Dämme ſprengt und alles in ſeinen Strudel reißt. Kants
Pflichttreue und Schillers Heldenpathos geleiteten in

den Kanpf und abelten Streiten und Leiden. Danals
ſchrieb der Dichter und Schauſpieler Immermann: Am
gewaltigſten wirkte Schiller auf uns. Unſere Begei=
ſterung
für ihn ging bis zur Andacht, Es war uns
wunderbar, daß ein ſolcher Mann hatte ſterben können.
Alle Stände und Lebensalter ſtrömten zu den Waffen;
neben bejahrten Familienhäuptern halbe Knaben, ne=
ben
dem Vater ſeine Söhne, ſelbſt junge Mädchen tra=
ten
verkleidet in die Reihen der Streiter. Aus, Weſtfalen
kamen Freiwillige unter Lebensgefahr herbei, um unter
den Fahnen ihres früheren Königs zu dienen. Beſonders
hervor taten ſich die akademiſch Gebildeten. Bereits am
9. Februar konnte der bayeriſche Geſandte aus Berlin
berichten, faſt die ganze akademiſche Jugend ſei abge=
reiſt
, um dem König ihre Dienſte anzubieten. Man
mache ſich keinen Begriff von deen Wandel, der alle
Köpfe ergriffen habe.
Als die Franzoſen noch Berlin beſetzt hielten, ſchrieb
der Chef der Oberregierungskommiſſion an Hardenberg:
Was unſere Verlegenheit aufs äußerſte bringt, daß iſt
der maßloſe Enthuſiasmus, der ſich der jungen Leute
bemächtigt hat. Sie verlaſſen die Univerſität, die Kolle=
gien
und ſelbſt die Departements, um ſich in das neue
Korps einreihen zu laſſen. Sie hoffen gegen die Fran=
zoſen
zu ziehen. Schon während des Februar ließen
ſich 9000 junge Männer der Hauptſtadt in die Liſte der
Freiwilligen eintragen, darunter bis zum 16. Februar
300 Studenten. Ein Zeitgenoſſe äußerte ſich darüber:
Prima leerte ſich faſt ganz, Sekunda halb, und aus Ter=
tia
traten auch einige zu den Waffen. Die, welche wir
geſtern noch mit der Schulmappe unter dem Arme ge=
ſehen
, ſahen wir heute mit der Büchſe in der Hand,
dem Gebote des Vaterlandes folgen. Der Profeſſor
Fichte brach am 19. Februar feine Vorleſungen mit den
Worten ab: Wer möchte im Falle, daß das Unterneh=
men
ſcheitern ſollte, den Gedanken auf ſich laden, daß
durch ſein Sichausſchließen und das Beiſpiel, das er da=
durch
gegeben habe, das Mißlingen veranlaßt ſei? E=
gelte
den Geiſt zu verbreiten, den deutſchen Stämmen
das Beiſpiel eines Volkes zu geben, das einmütig in
allen ſeinen Ständen ſich erhebt, um ſich zu befreien!
Alle Profeſſoren der Univerſität Berlin und ſämtliche
Mitglieder der Akademie der Künſte und Wiſſenſchaften
ließen ſich in den Landſturm aufnehmen und übten
Griffe und Bewegungen unter der Leitung ausgedienter
Unteroffiziere.
Aus dem ſoeben erſcheinenden Werke: 18131815.
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