Inſerate
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175. Jahrgang
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Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 32 Seiten.
Das Neueſte vom Tage.
ſer Kaiſer iſt am Donnerstag abend in Hannover
eingetroffen und am Freitag abend nach Potsdam
zurückgereiſt.
*
as deutſche Geſchwader hat am Donnerstag
ie Heimreiſe von New=York angetreten.
*
das portugieſiſche Kabinett Vasconellos iſt
geſcheitert.
der Sultan von Marokro iſt in Rabat
eingetroffen und von den Spitzen der franzöſiſchen und
ſcherifiſchen Behörden empfangen worden.
Politiſche Wochenſchau.
— Das politiſche Leben macht mürbe. Vielleicht
zären dem jetzt verſtorbenen Präſidenten des preußiſchen
lbgeordnetenhauſes, Freiherrn von Erffa, noch eine
teihe von Lebensjahren beſchieden geweſen, wenn ihm
icht die Leitung der Geſchäfte als Nachfolger Jordans
Kröcher übertragen worden wären. Es läßt ſich ſehr
zohl denken, daß mehrfach Zuſammenſtöße mit den
sozialdemokraten auf ſein Leiden einen Einfluß
aus=
eübt und den Ausbruch beſchleunigt haben. Freiherr
on Erffa war einer der bekannteſten und
hervorragend=
ten konſervativen Politiker, der ſich allenthalben eines
troßen Anſehens erfrente. Die Führung der Geſchäfte
at man ihm freilich von der radikalen Linken nicht ſehr
eicht gemacht, und die Verſchärfung der
Geſchäftsord=
nung iſt wohl nicht zuletzt auf ſeine Anregungen
zurück=
uführen. Angeſichts der Haltung der Sozialdemokratie
vird man ihm einen ebenſo energiſchen Nachfolger geben
nüſſen, wenn das Abgeordnetenhaus Ende Oktober
wie=
zer zuſammentritt. Die beiden letzten Sitzungstage des
preußiſchen Landtags brachten nichts ſonderlich
Aufregen=
des, und auch die Herbſtſeſſion wird nicht allzu viel
brin=
ren, und ſie wird wohl auch nur von kurzer Dauer ſein.
darauf werden auch die Wahlen zu erfolgen haben,
denen man diesmal mit ziemlichem Intercſſe
entgegen=
ehen darf. Die Oppoſtion wird eifrig bei der Arbeit
ein, in der Abſicht, dem Abgeordnetenhaus eine
Zu=
ammenſetzung zu geben, bei der eine Wahlreform auf
trößeres Entgegenkommen zu rechnen hätte, als in der
etzigen preußiſchen Volksvertretung. Ob trotz alledem
die Veränderungen ſehr groß ſein werden, ſteht dahin.
In wenigen Tagen wird Freiherr Marſchall von
Bieberſtein den Poſten in London antreten, und mit
großer Erwartung ſieht man ſeiner Miſſion an der
Themſe entgegen. Soll er doch dazu auserſehen ſein,
die beabſichtigte Annäherung zwiſchen Deutſchland und
England in praktiſcher Weiſe zu realiſieren. Unter dieſen
Umſtänden muß es doppelt auffallen, daß gerade
die=
jenige Perſönlichkeit, die aufrichtig für eine deutſch=
eng=
liſche Verſtändigung eingetreten war, jetzt auf einem
nebenſächlichen Poſten im Kabinett kalt geſtellt worden
iſt. Der Amtswechſel Haldanes kam völlig unerwartet:
war doch der Lord eben erſt wieder in Deutſchland
ge=
weſen, und noch vor wenigen Tagen hatte er nach einer
Parade vor dem König bei einem Bankett eine vom
mili=
täriſchen Geiſte getragene Rede gehalten. Es ſteht wohl
außer Frage, daß allerlei Einflüſſe hinter den Kuliſſen
tätig geweſen ſind, ihn aus dieſer Stellung zu beſeitigen,
wenngleich man davon Abſtand nahm, ihn aus dem
Kabinett auszuſchiffen. Man geht wohl in der Annahme
nicht fehl, daß für den Amtswechſel die Beſprechungen
von Malta beſtimmend geweſen ſind, deren Reſultat nicht
mit den Anſichten des Kriegsminiſters Haldanes
über=
eingeſtimmt haben dürften. Haldane hat daraus die
Konſequenzen gezogen, wenngleich er auf Bitten ſeiner
Freunde im Kakinett verblieb. Immerhin kann man
wohl aus dieſer Aenderung mit Sicherheit auf einen
Stimmungswechſel der Regierung ſchließen, der für
Deutſchland alles andere als günſtig iſt. Es gewinnt
den Anſchein, als ob man jetzt von einer Verſtändigung
entfernter als je iſt, indem man engliſcherſeits einfach
nicht will. Schuld an dieſer Schwenkung mag vielleicht
die ſchnelle Annahme der Wehrvorlagen und die dabei
bezeugte Haltung des deutſchen Reichstages haben,
in=
dem man an der Themſe ſehen mußte, daß Deutſchland
unbekümmert um England ſeinen Weg geht und das tut,
was man ſelber für recht und notwendig hält. Man hatte
jenſeits des Kanals wohl etwas anderes erhofft, und
da man ſich nun in dieſer Erwartung getäuſcht ſieht, wird
die engliſche Politik wieder in den alten antideutſchen
Dahnen wandeln.
Von dem Wettrüſten, das wieder einen bedenklichen
Umfang angenommen hat, kann ſich auch Oeſterreich=
Ungarn nicht freimachen, nachdem es ſo wie ſo in den
letzten Jahren gegenüber den anderen Mächten
zurück=
geblieben war. Schon jahrelang quält man ſich in der
Donaumonarchie mit Wehrvorlagen, und wenn auch hie
und da einige Kleinigkeiten angenommen wurden, ſo
konnte doch eine großzügige Reform infolge der inneren
Parteizwiſtigkeiten nicht zuſtande kommen, weil man die
Zuſtimmung von der Erfüllung der eigenen Forderungen
abhängig machte. Im ungariſchen Abgeordnetenhauſe,
wo die Oppoſition bemüht war, das Zuſtandekommen der
Wehrvorlagen zu vereiteln, machte der energiſche
Präſi=
dent des Abgeordnetenhauſes Tisza kurzen Prozeß.
In=
deſſen haben ſich ſämtliche übrigen Parteien geeinigt, die
Wehrvorlage möglichſt ſchnell durchzubringen und ſelbſt
die Tſchechen haben ein Einſehen gehabt. Man geht wohl
in der Annahme nicht fehl, daß dieſer Umſchwung aus
der Erwägung heraus erfolgt iſt, dem Auslande die
Opfer=
willigkeit Oeſterreichs in Sachen der nationalen
Ver=
teidigung vor Augen zu führen.
Aehnliche Fragen ſind es auch, welche jetzt in
Frank=
reich an der Tagesordnung ſind. In dieſer Hinſicht
braucht ſich die Regierung jedoch keinerlei Befürchtung
hinzugeben, die Kammer war immer zu haben, wenn es
ſich um die Heeresvermehrung handelte. Ein
eigen=
artiges Bild bietet es, daß jetzt ein Sozialiſt das
Kriegs=
portefeuille inne hat und für das Militär nicht genug
for=
dern kann. Dabei hat Frankreich an ſeiner Militärlaſt
ſchwer zu tragen, und jetzt iſt noch Marokko
hinzugekom=
men, deſſen „Protektorat: Millionen über Millionen
koſten wird und ſchon gekoſtet hat. Es iſt daher
begreif=
lich, wenn man angeſichts der geſamten internationalen
Lage wieder einmal das Bedürfnis empfindet, die
Intimität des franzöſiſch=ruſſiſchen Bündniſſes aller Welt
darzutun, und ſo begibt ſich denn im nächſten Monat der
Kabinettschef Poincaré zu einem Beſuch nach
Peters=
burg, um dort dem Kaiſer vorgeſtellt zu werden und mit
den leitenden Stellen zu konferieren. Bezeichnend iſt es,
daß er dabei den Weg über Deutſchland meidet und lieber
zur See an Bord eines Kriegsſchiffes die beſchwerliche
Reiſe nach Petersburg macht.
Im türkiſch=italieniſchen Kriege ſcheint die Sonne des
Erfolges jetzt endlich den Italienern ein bischen lächeln
zu wollen. Sie haben bei Sanſur einen Erfolg errungen,
wenngleich ſich nicht kontrollieren läßt, ob die hierüber
gemachten Mitteilungen nicht bedeutend übertrieben ſind.
Zweifellos aber beherrſchen ſie mit ihren Kriegsſchiffen
das Aegäiſche Meer, wenngleich ſie auf die Beſetzung
weiterer Inſeln verzichten. So ganz freiwillig dürfte
das indeſſen nicht geſchehen ſein. man fürchtet wohl
Ver=
wicklungen mit den Mächten. Eine Komplikation dürfte
ſo wie ſo nicht ausbleiben, eine Vereinigung von
Ange=
hörigen der griechiſchen Inſelbevölkerng hat ſich an die
Mächte gewandt mit dem Erſuchen, den Infeln im
Aegä=
iſchen Meer die Autonomie zu gewähren, da man nach
Friedensſchluß die Rache der Türken für die den
Itali=
enern gegenüber gezeugte freundliche Geſinnung zu
fürch=
ten hätte Ob freilich die Mächte Luſt tragen werden,
dieſem Anſinnen Folge zu leiſten, ſteht gar ſehr dahin.
Ein Thronwechſel in Marokko?
*⁎* Muley Hafid, der nominelle Herrſcher des
Scherifenreiches, ſoll abdanken wollen oder ſchon
abge=
dankt haben. Ueberraſchung würde dieſer Entſchluß,
wenn er ſich beſtätigte, nirgends hervorrufen, denn der
Sultan hat das Regieren ſchon lange ſatt und beneidet
ſeinen von ihm abgeſetzten Bruder Abdul Aſis nicht
we=
nig, der, aller Sorgen los, in Tanger ein beſchauliches
Leben führt.
Nur ein paar Jahre hat die Herrlichkeit Muley
Ha=
fids gedauert, der die Stämme gegen Abdul Aſis
auf=
wiegelte und ſich im Auguſt 1907 zum Sultan ausrufen
ließ. Aber ſo ſchnell, wie er gehofft hatte, kam er nicht
ans Ziel. Noch im Oktober desſelben Jahres erhielt
Abdul Aſis von der franzöſiſchen Regierung einen
Be=
weis ihres Vertrauens durch Verleihung des Großkreuzes
der Ehrenlegion. Und als im Januar 1908 auch in Fez
die Ausrufung des „frommen und der Ueberlieferung
der Väter treuen” Muley Hafid zum Sultan erfolgt war,
da appellierte Abdul Aſis noch an die Mächte. Jedoch
auch der Prätendent ſuchte dieſe für ſich zu gewinnen,
er ſandte Miſſionen aus, die den europäiſchen
Regierun=
gen erklären ſollte, daß er allein der rechtmäßige Sultan
und gewillt ſei, die Verträge zu halten. Auch nach
Ber=
lin kam eine ſolche Geſandtſchaft, die aber nicht offiziell
empfangen wurde, weil Muley Hafid noch keine
aner=
kannte völkerrechtliche Perſönlichkeit war. Die Tage der
Herrſchaft Abdul Aſis waren aber doch gezählt, ſein
An=
hang unterlag im Kampfe mit den Gegnern, und Muley
Hafid wurde nach der Verzichtleiſtung ſeines Vorgängers
am 23. Auguſt 1908 in Tanger als rechtmäßiger Sultan
proklamiert.
Die Anerkennung ſeitens der Mächte erfolgte anfangs
1909, aber viel Freude hat Muley Hafid auf dem Thron
nicht gehabt. Schon nach wenigen Monaten lehnten ſich
die Stämme zwiſchen Fez und Rabat gegen ihn auf zu
Gunſten ſeines Bruders Muley Kebir. Die Reibereien
und Kämpfe, bald mit dieſem und bald mit jenem Stamm,
hörten nicht auf, und je mehr der Sultan unter die Ab=
hängigkeit Frankreichs kam, um ſo mehr verlor er an
Anſehen bei ſeinen Untertanen, weshalb er denn auch
ſchon wiederholt die Abſicht kundgab, zurückzutreten. Das
paßte freilich den Franzoſen nicht, die für den Fall eines
Thronwechſels neue Schwierigkeiten befürchten und
darum Muley Hafid mit mehr oder weniger ſanfter
Ge=
walt in Fez zurückzuhalten ſuchſten. Erſt kürzlich
wurde bekannt, daß unter dem Miniſter de Selves ein
Abkommen mit dem Sultan perfekt geworden ſei, das
die=
ſem geſtattet, abzudanken und nach Belieben irgendwo
zu leben. Nun können die Franzoſen Muley Hafid nicht
mehr gut gegen ſeinen Willen auf dem Thron halten,
und in voriger Woche iſt ihm nach langem Zögern die
Abreiſe nach Rabat erlaubt worden. Ob das der erſt:
Schritt zur Abdankung war, muß ſich bald zeigen. An
Thronanwärſtern fehlt es nicht, ſchon während der
Herrſchaft Muley Hafids haben drei ſeiner Brüder
An=
ſprüche erhoben: Muley Kebir, Muley el Zin und Muley
Mohammed, der Einäugige. Frankreich hat alſo
even=
tuell eine genügende Auswahl .
Die Finanzen des Reichs und der
Bundesſtaaten.
D Das Kaiſerliche Statiſtiſche Amt veröffentlicht eine
Darſtellung der Finanzen des Reiches und der deutſchen
Bundesſtaaten, insbeſondere der Ausgaben und
Einnah=
men, der wichtigeren Beſtandteile des Staatsvermögens,
ſowie der Schulden. Die Nachweiſe beziehen ſich
durch=
weg für die Voranſchläge auf das Rechnungsjahr 1911,
für die Staatsrechnungen auf das Rechnungsjahr 1909.
Insgeſamt betragen die Staatsausgaben
nach den Voranſchlägen der Bundesſtaaten 6097 Millionen
Mark (darunter außerordentliche 308), für das Reich
3153 (darunter außerordentliche 217), zuſammen im Reich
und Bundesſtaaten 9250 (darunter außerordentliche 525).
Die Staatseinnahmen belaufen ſich in den
Bun=
desſtaaten auf 6083 Millionen Mark, im Reich auf 3153,
zuſammen im Reich und Bundesſtaaten 9236 (darunter
außerordentliche aus Grundſtock, Anlehen und ſonſtigen
Staatsfonds 318 bezw. 217).
Unter den ordentlichen Ausgaben und Einnahmen
der Bundesſtaaten ſtehen die Erwerbseinkünfte
mit 2965 bezw. 3937 Millionen Mark an erſter Stelle. Der
Hauptanteil entfällt auf die Staatseiſenbahnen
mit 2155 bezw. 2866. Der Reſt verteilt ſich auf Domänen,
Forſten, Bergwerke, Staatsdampfſchiffahrt, Poſt,
Tele=
graph und die ſonſtigen Staatsbetriebe. Die ordentlichen
Ausgaben und Einnahmen des Reiches aus
Erwerbs=
anſtalten (783 bezw. 905 Millionen Mark) entfallen
haupt=
ſächlich auf Poſt und Telegraph (63 bezw. 740) und die
Eiſenbahnen (110 bezw. 129).
Nach den Erwerbseinkünften gewähren Steuern und
Zölle die ſtärkſten Einnahmen. Die Bundesſtaaten
erheben an: direkten Steuern 758, Aufwandſteuern 110,
Verkehrsſteuern 106 und Erbſchaftsſteuern 23, zuſammen
997 Millionen Mark. Das Reich bezieht aus Zöllen
787, aus Aufwandſteuern 669, aus Verkehrsſteuern 228
und aus der Erbſchaftsſteuer 39, zuſammen 1733
Millio=
nen Mark.
Zahlenmäßige Nachweiſe über das
Staatsver=
mögen der einzelnen Bundesſtaaten konnten nur in
Be=
zug auf wichtigere Beſtandteile erbracht werden. Neben
Uebeſſchüſſen früherer Rechnungsjahre, verfügbarem
Staatskapitalvermögen uſw. beſitzen die Bundesſtaaten
an Domänen ein Areal von 760 007 Hektar, an Forkten
5 017616 Hektar. Die Staatseiſenbahnen repräſentieren
eine Länge von 54705 Kilometer (im Reich 1895) und
ein Anlagekapital von 16 236 (im Reich 822) Millionen
Mark. Die fundierten Staatsſchulden beziffern ſich
zu Beginn des Rechnungsjahres 1911 für die
Bundes=
ſtaaten auf 14880 (darunter Preußen 8922, Bahern 2166)
für das Reich auf 4524 Millionen Mark. Die ſchwebenden
Schulden betragen insgeſamt 991 Millionen Mark; ſie
entfallen in der Hauptſache auf das Reich (300) und
Preu=
ßen (610).
Deutſches Reich.
Monarchenbegegnung. Der
Petersbur=
ger Korreſpondent des Temps meldet offiziell, daß
Kai=
ſer Wilhelm II. und der Zar ſich dieſen Sommer in der
Oſtſee begegnen werden. Dieſe Begegnung, die an die
übliche Seefahrt des Zaren anknüpfe, werde keinen
poli=
tiſchen Charakter haben. Der Miniſter des Aeußern
Saſonow hat nach derſelben Quelle dem franzöſiſchen
Botſchafter George Louis die Verſicherung gegeben, daß
die Entrevue perſönlicher und privater Natur fein werde.
Weder der Miniſterpräſident Kokowzow noch Herr
Saſo=
now werden der Begegnung beiwohnen, und von einer
Entrevue zwiſchen dem Zaren und dem König von
Eng=
land ſei keine Rede mehr. — Im Gegenſatz hierzu meldet
der Petersburger Korreſpondent der Kölniſchen Zeitung
Seite 23
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. Inni 1912.
Nummer 139.
nach Köln, daß an der Zuſammenkunft des Kaiſers mit
dem Zaren in den Finniſchen Schären vorausſichtlich
Kokowzow und Saſonow teilnehmen werden. Die
Zu=
ſammenkunft ſei ein Gegenbeſuch des Kaiſers für die
Entrevue von Potsdam.
— Der Bundesrat ſtimmte dem vom Reichstag
angenommenen Entwurf des Geſetzes betr. die
Aende=
rung des Strafgeſetzbuches, der Vorlage betr. die
Kür=
zung des Durchſchnittsbrandes der zur
Getreideverar=
beitung übergehenden Brennereien und der Vorlage betr.
Aenderung der Beſtimmungen über die Statiſtik der
See=
ſchiffahrt zu.
Das Inkrafttreten der
Reichsver=
ſicherungsordnung. Der Bundesrat wird noch
vor der Sommerpauſe, alſo im Laufe dieſes Monats,
Vorſchläge zu einer kaiſerlichen Verordnung über das
In=
krafttreten der noch nicht in Geltung geſetzten
Reichsver=
ſicherungsordnung beſchließen. Es handelt ſich dabei
nicht nur um die Zeitpunkte für das Inkrafttreten der
einzelnen Abſchnitte des Geſetzes, ſondern auch um die
Beſtimmung verſchiedener Zeitpunkte, bis zu denen die
(rankenkaſſen die Vorarbeiten für die Ueberleitung in
den neuen Zuſtand beendet haben müſſen. Man wird
damit rechnen müſſen, daß mit Rückſicht auf die
außer=
ordentlich umfangreichen Vorarbeiten, die in den
grö=
ßeren Bundesſtaaten für die Neuordnung der
Kranken=
verſicherung zu bewältigen ſind, das zweite Buch der
Reichsverſicherungsordnung — die Krankenverſicherung
— erſt am 1. Januar 1914 in Kraft treten wird. Die in
den nächſten Wochen zu erwartende kaiſerliche Order wird
hierüber Klarheit bringen. Das dritte Buch der
Reichs=
verſicherungsordnung, die Unfallverſicherung, wird
jeden=
falls am 1. Januar 1913 in Geltung geſetzt werden.
— Die Vorarbeiten zum
Beſitzſteuer=
geſetz, das nach dem Beſchluß des Reichstags dieſem
bis zum April 1913 vorzulegen iſt, haben nach der
Täg=
lichen Rundſchau im Reichsſchatzamt ſchon gute
Fort=
ſchritte gemacht. Das Geſetz ſoll im Laufe des Sommers
ausgearbeitet werden. Im Herbſt wird der
Staatsſekre=
tär im Reichsſchatzamt mit den Verbündeten
Regierun=
gen in Verhandlungen treten, um ihnen die Grundzüge
ſeiner Vorſchläge mitzuteilen. Vorausſichtlich wird dann
die Entſcheidung in einer Konferenz der bundesſtaatlichen
Miniſter in Berlin fallen. Dem Bundesrat dürfte die
Vorlage vorausſichtlich gemeinſam mit dem Etat
zu=
gehen. Wahrſcheinlich wird ſie auch der Reichstag bei
ſeinem Wiederzuſammentritt vorfinden,
— Geſetz über die Jugendgerichtshöfe.
An den maßgebenden Stellen im Reich ſchweben
Erwä=
gungen, dem Reichstag in ſeiner nächſten Tagung einen
Geſetzentwurf über die Errichtung von
Jugendgerichts=
höfen vorzulegen. Die Zuſtändigkeit der Jugendgerichte
für Straftaten Minderjähriger ſoll weſentlich ausgedehnt
werden. Die Staatsanwaltſchaft dürfte ermächtigt
wer=
den, auch Verbrechen, für die die Strafkammer ſonſt
zu=
ſtändig iſt, den Jugendgerichtshöfen zu überweiſen. Die
Vollziehung der Unterſuchungshaft ſoll möglichſt
unter=
bleiben, wenn ihr Zweck durch andere Maßnahmen
er=
reicht werden kann. Schließlich ſoll dem Gericht die
Be=
ſugnis gegeben werden, bei allen Verhandlungen gegen
Jugendliche die Oeffentlichkeit auszuſchließen.
— Die außerordentliche Tagung des
Zentralſchiedsgerichts für das
Bau=
gewerbe hat am 10. Juni begonnen. Die Sitzungen
ſinden im Reichstagsgebäude ſtatt. 41 Sachen ſtehen auf
der Tagesordnung und zwar: 21 von den Arbeitgebern
10 vom Maurerarbeiterverband und 10 vom
Zimmerer=
verband.
— Der Zwiſt in den katholiſchen
Arbei=
kervereinen. Die Auffaſſung einzelner Blätter, daß
durch die Erklärung des Münchener Nuntius die
Streit=
ört der Gewerkſchaftsfrage begraben werde, wird von
den führenden Gewerkſchaftskreiſen nicht geteilt. Man
verſichert, daß die Erklärung Frühwirts nicht klar genug
und in den hauptſächlichſten Punkten ausweichend ſei.
Man ſteht nach wie vor auf dem Standpunkte, daß eine
autoritative Erklärung kommen müſſe, eher werde die
Ruhe in den führenden Gewerkſchaftskreiſen nicht wieder
einkehren.
Die badiſche Erſte Kammer und das
Proportionalwahlrecht. Die Kommiſſion für
Juſtiz und Verwaltung der badiſchen Erſten Kammer hat
über die von der Zweiten Kammer mitgeteilten Anträge
auf Einführung der Proportionalwahl zur Zweiten
Kam=
mer beraten. Sie hat beſchloſſen, dem Plenum der
Er=
ſten Kammer zu empfehlen, ſich dem Wunſche der
Zwei=
ten Kammer nach Einführung der Proportionalwahl
nicht anzuſchließen, aber dem Antrage zuzuſtimmen, daß
die Regierung prüft, ob irgend eine Form des
Propor=
tionalſyſtems geeignet iſt, den Mängeln des geltenden
Wahlrechts abzuhelfen, und dem Landtag darüber eine
Denkſchrift vorlegt.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Weſblicher Abgeordneter in Böhmen.
In den böhmiſchen Landtag wird auch eine Frau als
Abgeordneter einziehen. Wie aus Prag telegraphiert
wird, iſt kürzlich die jungtſchechiſche Kandidatin
Schrift=
ſtellerin Vyck=Kuneticky im 21. Wahlbezirk (Jung=
Bunz=
lau) als Landtagsabgeordnete gewählt worden.
Frankreich.
Die franzöſiſch=ſpaniſchen
Verhand=
lungen. Der Madrider Korreſpondent des Matin
mel=
det, Canalejas habe ihm bezüglich der marokkaniſchen
Verhandlungen erklärt, die franzöſiſche und die ſpaniſche
Regierung wünſchten, daß die Verhandlungen raſch zu
Ende geführt würden, aber es ſeien noch ziemlich
ver=
wickelte Fragen zu regeln. Gleichzeitig mit der
Prü=
fung dieſer Fragen würden auch die Formeln feſtgeſtellt,
die dem Abkommen als Grundlage dienen ſollten. Dieſe
Aeußerungen Canalejas beſtätigten deutlich, daß noch
nicht alle Schwierigkeiten überwunden ſeien,
Spanien.
Reorganiſation der Kriegsmarine. In
Beantwortung einer Anfrage erklärte Miniſterpräſident
Canalejas in der Kammer, die Regierung werde einen
Geſetzentwurf betreffend die Reorganiſation der
Kriegs=
marine einbringen. Auf den Einwand eines
Abgeord=
neten, daß das Land ſo beträchtliche Aufwendungen
nicht billigen werde, erwiderte Miniſterpräſident
Cana=
lejas: Spanien hat nur zwei Wege, entweder es läßt
die unternommene Aufgabe im Stich und dann ſind die
bereits gemachten Anſtrengungen vergeblich, oder es führt
die Reorganiſation ſeiner Seemacht vollkommen durch.
England.
Die „Sechsmächte=Anleihe‟ Wie das
Reuterſche Bureau erfährt, liegt keine Beſtätigung der
chineſiſchen Meldung vor, daß Rußland und Japan
wahr=
ſcheinlich an der Sechsmächte=Anleihe von 60 Millionen
Pfund Sterling nicht teilnehmen würden. Es wird im
Gegenteil erklärt, daß viele Schwierigkeiten, denen die
internationalen Bankenvertreter auf den Verſammlungen
in London vor drei Wochen begegneten, beſeitigt ſind
Ueberdies iſt eine Konferenz der Sechsmächte=Banken auf
heute Samstag nach Paris anberaumt. Seit dem Ende
der Londoner Konferenz hat ein beſtändiger Austauſch
von Mitteilungen zwiſchen London, Tokio und
Peters=
burg ſtattgefunden. Sowohl die Anſichten Japans als
auch Rußlands über die ſtrittigen Punkte ſind in der letz
ten Woche in London bekannt gegeben worden. Es heißt,
daß dieſe Antworten dazu angetan ſeien, manche noch
beſtehende Differenzen zu beſeitigen. Weitere
Verſamm=
lungen der Bankenvertreter fanden am letzten Freitag
und Samstag in London ſtatt. Auf dieſen wurde ein
weiterer Fortſchritt gemacht, ſodaß man dem Vertrag
ſchon viel näher kam. So iſt die Hoffnung berechtigt,
daß die Einzelheiten der Anleihe unter den
Bankenver=
tretern in der nächſten Verſammlung erledigt werden
können.
Die induſtriellen Zwiſtigkeiten und
der Induſtrierat. Im Unterhauſe teilte
Premier=
miniſter Asquith mit, daß die Regierung auf Grund
der Erfahrung, die ſich aus den jüngſten induſtriellen
Zwiſtigkeiten ergeben hätte, beſchloſſen habe, dem In=
duſtrierat als Vertreter der Arbeitgeber und Leute zw.
Fragen vorzulegen, nämlich: die beſte Methode zu fit
den, um die den induſtriellen Abkommen gebührende
E=
füllung zu ſichern und wie weit induſtrielle Verträge, d
zwiſchen Vertretern von Körperſchaften der Arbei
geber und Leute geſchloſſen worden ſind, in einer b
ſtimmten Branche oder einem beſtimmten Bezirk durd
geführt werden können. Asquith erklärte, von dem Ja
duſtrierat gemachte Vorſchläge würden von der Regie
rung ſorgfältigſt erwogen.
Portugal.
Das Miniſterium Vaſconellos iſt ge
ſcheitert. Der Präſident der Republik rief ein
Sitzung der Parteiführer zuſammen und appellierte a
ihren Patriotismus. Marineminiſter Almeida erklärt
ſich bereit, behilflich zu ſein, verweigerte aber die Ay
nahme eines Portefeuilles.
Japan.
Die Reiſe Katſuras nach Europa. Fürf
Katſura, der frühere Premierminiſter, erklärte, daß ſein
Reiſe nach Europa lediglich eine Vergnügungstour ſei
die er mehrfach geplant hätte, aber noch niemals habe
ausführen können. In Berlin hoffe er ſeine alten Freunde
aus der Zeit wiederzuſehen, wo er ſich zuerſt
ſtudien=
halber und ſpäter als Attaché dort aufhielt. Fürſt
Kat=
ſura ſagte ferner, die Kritik, die in der japaniſchen Preſſe
an dem Bündnis mit England geübt werde, entſpreche
nicht der wirklichen Ueberzeugung der Japaner. Das
Bündnis ſei jetzt wichtiger denn je, es bilde den Angel
punkt der auswärtigen Politik Japans.
* London, 13. Inni. Nach dem Berliner
Lokal=
anzeiger wird lt. Pall=Mall=Gazette die diesjährige
internationale Regatta in Kiel für die
britiſchen Jachtenbeſitzer eine noch nicht
da=
geweſene Bedeutung haben. Die Flaggoffiziere und eine
große Zahl Mitglieder des Königlichen Themſe=
Jacht=
klubs werden Kiel einen Beſuch abſtatten. Dieſer Beſuch
ſoll als ein offizieller angeſehen werden. Der König
liche Poſtdampfer „Paraguay” ſei dazu gechartert
wor=
den und wird das Flaggſchiff des Klubs bildender die
Ehre haben dürfte, den Kaiſer an Bord zu bewirten.
Hierbei wird der Klub dem Kaiſer einen goldenen Pokal
als Geſchenk übereichen, der eine Nachbildung des
hiſto=
riſchen, von dem Herzog von Cumberland im Jahre
1881 gewidmeten goldenen Pokals darſtellt.
* London, 13. Junni. Die Zahl der ſtreiken
den Hafenarbeiter hat erheblich
abgenom=
men. Die Hafenbehörde in London meldet, daß905
Mann zur Arbeit angetreten ſeien und bei 1113 Schiffen
gearbeitet werde.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 15. Jun.=
* Vom Hofe. Die Großherzoglichen Herrſchäften
begaben ſich Donnerstag vormittag 730 Uhr im
Auto=
nach dem Truppenübungsplatz und wohnten daſelbſt
der Beſichtigung des Garde=Dragoner=Regiments M. 23
bei. (Darmſt. Ztg.)
* Verliehen haben Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog dem Kunſthiſtoriker Dr. Georg Biermann
in Berlin=Lankwitz den Charakter als „Profeſſor”
* Ernannt haben Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog den Kreisarzt des Kreisgeſundheitsamts Alsfeld
Medizinalrat Dr. Joſef Wengler zum Kreisarzt des
Kreisgeſundheitsamts Groß=Gerau und den
Kreisaſſiſtenz=
arzt bei dem Kreisgeſundheitsamt Gießen Dr. Georg=
Langermann zum Kreisarzt des
Kreisgeſundheits=
amts Alsfeld unter Verleihung des Charakters „
Medizinal=
rat”; ferner den Reallehrer an der Eleonorenſchule zu
Worms Konrad Schneider zum Zeichenlehrer an
dieſer Schule und den Militäranwärter Vizewachtmeiſter
Karl Mahnkopp in Darmſtadt zum Diener
am=
phyſikaliſchen Inſtitut der Landesuniverſität Gießen mit
Wirkung vom 16. Juni 1912 an.
* Znlaſſung zur Ausübung konſulariſcher
Ver=
richtungen. Der zum Kaiſerlich Ruſſiſchen
General=
konſul in Frankfurt a. M. ernannte Wirkliche Staatsrat.
Damier, deſſen Amtsbezirk ſich im Großherzogtum
auf die Provinz Oberheſſen erſtreckt, iſt zur Ausübung
konſulariſcher Verrichtungen zugelaſſen worden.
* Verſonalien von der Heſſiſch=Preußiſchen Eiſen
bahngemeinſchaft. Im Namen der Großh.
Regierung=
vollzogene Ernennungen und Beförderungen (1. Maiebls=
1. Juni 1912): zum Unteraſſiſtenten der Eiſenbahngehilſe
Sulzmann zu Wixhauſen; zum Weichenſteller 1. Klaſſe
der Weichenſteller Hanſelmann zu Bingenzezu
Weichenſtellern die Hilfsweichenſteller Grün zu
Eppels=
heim und Simon zu Hetzbach; zum Bahnwärtel der
Was der Schauſpieler zu ſeiner
Inſpiration braucht.
** „Freilich iſt alles nur Plunder und Kram” hat
einmal Wilhelmine Schröder=Devrient von den Kuliſſen
und Koſtümen geſagt. „Aber das Zeug muß mir zu dem
werden, was ich will. Es muß vergeiſtigt werden, bis
es mir wirklich lebt, zu meiner Umwelt wird. Nachher
iſt mir’s zwar wieder der nackte Plunder, aber im
Mo=
ment haben mir doch wirklich die Blumen geduftet, die
Bäume gerauſcht, die Kaskaden geſchäumt, die Geſtirne
geleuchtet, das Gewitter geflammt und gedonnert. Wem
das nicht geſchehen kann, der kann ſelbſt nicht flammen
und donnern.‟ Die große Macht, die ſeine Bühnen=
Um=
welt auf den Schauſpieler ausübt, iſt hier angedeutet. Auch
viele andere große Künſtler der Bühne haben uns erzählt
wie gleichſam mit der Kleidung, die ſie für eine Rolle
an=
legten, mit dem Hineintreten in die paſſende Dekoration
der Geiſt der Geſtalt, die ſie verkörperten, über ſie kam. Der
Purpurmantel teilt ihnen ſo die königliche Geberde und
Würde mit, das Harlekinsgewand die tolle Luſtigkeit und
das ſchlanke Florett das jugendliche Ungeſtüm und die
raſche Stoßkraft. So haben es uns Mitterwurzer bekannt
und Kainz und Matkowsky, und ſo erklärt ſich die faſt
kindliche Liebe manches Tragöden für ſchöne
Toiletten=
ſtücke, für alten Schmuck, für koſtbare geſtickte Stoffe. Aber
ſelbſt ein Realiſt wie Seydelmann, der ſeine Maske bis
in die kleinſten Einzelheiten naturgetreu ausarbeitete und
durch das Fehlen der Ohrringe als Othello in ſeinem
Spiel auf das empfindlichſte geſtört wurde, hat den
Natu=
ralismus nicht ſo weit getrieben, wie es heutige Künſtler
tun, Beſonders die Amenkanen haben die inſplrierende
Kraft der realiſtiſchen Einzelheiten erkannt, und ſie
be=
fleißigen ſich der allergrößten Naturtreue auch in Dingen,
von denen das Publikum keine Ahnung hat.
In einer amerikaniſchen Zeitung werden einige
Bei=
ſpiele dafür angeführt, mit welchen Mitteln die
Bühnen=
ſterne das Gefühl der Wirklichkeit in ſich ſteigern und
da=
durch die künſtleriſche Inſpiration erlangen. In dem viel
geſpielten Drama „Der Regenbogen” wird dem Helden
ein Bild vorgelegt, das ſeine verlorene, jetzt 18jährige
Tochter als Baby zeigt. Dieſes Miniaturporträt das
nur der Schauſpieler ſieht und von dem auch die ſchärfſten
Augen im Zuſchauerraum höchſtens den Rahmen erkennen
können, iſt ein wirkliches Baby=Bild der Schauſpielerin
Ruth Chatterton, die im Stück die Tochter darſtellt. Der
bekannte Schauſpieler Henry Miller erklärte, er würde nie
den Seelenton für die Worte finden, die er beim Anblick
des Bildes zu ſagen hat, wenn es nicht die wirkliche
Pho=
tographie wäre, und er hat keine Mühe geſcheut, um ſich
ein ſolches Porträt zu verſchaffen. Im „Taifun” des
Un=
garn Lengyel, der auch bei uns viele Hundert
Aufführun=
gen erlebt hat, ſpielt bekanntlich das japaniſche Milieu
die wichtigſte Rolle. Die Amerikaner legen nun nicht nur
auf die Echtheit aller japaniſchen Kleidungsſtücke den
höch=
ſten Wert, ſondern der Held hat ſogar, um in den Geiſt
ſeiner Rolle einzudringen, japaniſch ſchreiben
ge=
lernt und ſchreibt den Bericht an den Mikado,
den er auf der Bühne verfaſſen muß, in
japa=
niſchen Worten und Schriftzeichen. Natürlich iſt
auch die Art, wie er den Schreibpinſel halten muß,
und jede Nuance beim Schreiben genau nachgeahmt,
ob=
wohl das Publikum nichts anderes ſieht, als die Spitze
des Pinſels. Das höchſte an Realismus, der nur für den
Schauſpieler von Wert iſt, leiſtet der große amerikaniſche
Theaterdirektor David Belasco. Geht der Schauſpieler
hinter der Bühne in eine Säulenhalle ab, ſo umfängt ihn
der Bogen eines antiken Porticus, auch wenn nichts
da=
von im Zuſchauerraum zu ſehen iſt; verſchwindet er in
einem Garten, ſo iſt auch dieſer hinter den Kuliſſen
auf=
gebaut; jeder Blick aus dem Fenſter bietet ſich in höchſter
Naturtreue dar; der Schauſpieler ſieht zum Beiſpiel das
Plakat, von dem er ſpricht, den Wagen, der draußen
vor=
beifahren ſoll, uſw. wirklich. Telephonverbindungen
wer=
den realiſtiſch hergeſtellt, der Schauſpieler erhält Antwort,
obwohl ſie das Publikum nicht hört; kurz, die ganze
Außenwelt, die in dem Ausſchnitt der Bühne nicht ſichtbar
iſt, aber durch tauſend Einzelheiten des Textes hineinragt,
wird dem Schauſpieler hörbar, ſichtbar, fühlbar.
Dieſe Sucht, die dargeſtellte Figur nachzuahmen, führt
ſogar bis ins Groteske. Lawrence Barrett ſchminkt ſich
als Othello nicht nur Geſicht und Hände, ſondern den
ganzen Körper ſchwarz, um „den Mooren zu fühlen”, und
die Klagen, die ſchon Matkowsky gegenüber laut wurden,
daß er bei Handgreiflichkeiten keine Rückſicht auf die
Part=
ner nehme, mehren ſich; die Desdemonen haben blaue
Flecken am Hals vom Würgen und die Macduffs die mit
Mgebeth kämpfen, bringen Beulen nach Hauſe. Das
äußerſte aber leiſtet ſich Francis Mc. Ginn, der in dem
Stück „Poliziſt 666” die Hauptrolle ſpielt. Seine Uniform
iſt genau ſo wie die der Londoner Polizei, aber damit
nicht genug; er hat mit dem wirklichen Poliziſten 666 im
14. New=Yorker Revier enge Freundſchaft geſchloſſen, und
eines Abends erſchien er mit einem Paket im Theater, das
ein Hemd ſeines Freundes, des Poliziſten Charles B.
Collins, enthielt. Er erklärte, von nun ab nur noch in
die=
ſem Hemd ſeine Rolle naturgetreu darſtellen zu können!
Nummer 139.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. Juni 1912.
Seite 3.
lfsbahnwärter Becker III. zu Bodenheim; zu
haffnern die Schaffner i. Pr. Cramme zu Worms,
ünther II., Huchſtedt und Kuhn zu Darmſtadt,
eufert und Brake zu Mainz.
g. Kriegsgericht. Wegen militäriſchen Diebſtahls in
ei Fällen hatte ſich geſtern der noch nicht vorbeſtrafte
agoner Julius Emil Heinrich Appel aus Gießen
m Leib=Dragoner=Regiment Nr. 24 vor dem
Kriegs=
eicht der 25. Diviſion zu verantworten. Dem
Ange=
gten war am 21. Mai ein Säbel abhanden gekommen.
n ſich ſchadlos zu halten, entwendete er einem
Kame=
den ein Paar Schnürſtiefel. Außerdem hat er aus dem
ler des Unteroffizierkaſinos fünf leere Flaſchen der
virituszentrale entwendet. Er gibt an, er wäre der
einung geweſen, es handele ſich um herrenloſe Flaſchen,
ſie bei den zerbrochenen Flaſchen lagen. Da er aber
Flaſchen verkaufen wollte, hat er auch gewußt, daß
* Flaſchen noch wertvoll ſind. Das Gericht verurteilt
n Angeklagten zu 3 Wochen Mittelarreſt. Von
r Unterſuchungshaft werden ihm 14 Tage angerechnet.
„Ebenfalls des Diebſtahls iſt der bereits oft vorbeſtrafte
usketier Auguſt Pfeiffer aus Ulfa bei Schotten
m Infanterie=Leib=Regiment Nr. 117 in Mainz
be=
uldigt. Seine Spezialität waren Fahrraddiebſtähle;
ein deswegen iſt er viermal vorbeſtraft. Am 5. Mai
hielt der Angeklagte Urlaub nach Dietelsheim bei
Bü=
ngen. Er blieb jedoch in Mainz und logierte in der
acht in Mainz in der Ottſchen Wirtſchaft, wohin ihn der
beiter Schellmann geführt hatte. Als Schellmann am
deren Morgen zur Arbeit ging, waren ihm aus
ſei=
m Bruſtbeutel und aus ſeinem Portemonnaie je ein
veimarkſtück, ſowie aus ſeiner Weſte ſeine Uhr
ver=
wunden. Da Pfeiffer nur mit dem Schellmann allein
Zimmer war, kommt auch Pfeiffer nur für den
Dieb=
hl in Frage. Die Uhr fand ſich ſpäter auf einem
ichenſpind in einem Kaſten wieder. Der Angeklagte
ugnet hartnäckig jeden Diebſtahl, das Gericht hält jedoch
irch die Beweisaufnahme ſeine Schuld bezüglich des
jebſtahls der Uhr und des Geldes für voll erwieſen und
rurteilt ihn wegen Rückfalldiebſtahls zu 1 Jahr
Ge=
in gnis, Verluſt der bürgerlichen
Ehren=
chte für die Dauer von zwei Jahren,
ſo=
ie zur Verſetzung in die zweite Klaſſe des
Aldatenſtandes. — Hierauf kam der am vorigen
amstag vormittag bei der Felddienſtübung des
Garde=
ragoner=Regiments Nr. 23 bei Eberſtadt erfolgte
töd=
he Unfall des Gefreiten Spahr zur Aburteilung. Der
ngeklagte Alwin Ferner von der Leibeskadron hat
h wegen fahrläſſiger Tötung zu verantworten.
Fer=
r hatte an dem Unglückstag die Führung eines feſten
oſtens an der Bahn; er nahm als ſolcher den
Drago=
r Belte, der zu der vom Gefreiten Kunz geführten
Pa=
ouille gehörte, feſt, als dieſer ſeine verlorene Lanze
auf=
ben wollte. Der Gefreite Spahr, der ebenfalls zu
r Patrouille des Kunz gehörte, ſuchte den Belte, und
s er ſah, daß er von der Patrouille des Ferner
feſtge=
immen war, wollte er die Handpferde der Patrouille,
e abſeits ſtanden, mitnehmen. Hiergegen erhob jedoch
erner Widerſpruch und feuerte aus etwa 50 Meter
Ent=
rnung auf Spahr. Dann lud er wiederum ſeinen
Kara=
ner und eilte dem Spahr entgegen. Er fiel dann dem
ferde Spahrs mit der linken Hand in die Zügel und
it der rechten Hand, in der er ſeinen Karabiner hielt,
ängte er das Pferd von ſich. Hierbei entlud ſich die nicht
eſicherte =Waffe, auf welche Weiſe, konnte durch die
Be=
eisaufnahme nicht feſtgeſtellt werden. Die Platzpatrone
af den Spahr in das Herz, ſie durchbohrte den
Herz=
eutel und die untere Herzſpitze. Der Tod iſt faſt
augen=
licklich durch Verblutung eingetreten. Der Angeklagte
erteidigt ſich damit, daß er ſeine Waffe nicht ſichern
innte, weil er jeden Augenblick von zwei Seiten
ange=
riffen werden konnte. Der Anklagevertreter beantragte
rei Monate Gefängnis. Das Gericht ging jedoch nur
enig über die Mindeſtſtrafe von 44 Tagen Gefängnis
inaus und verurteilte den Angeklagten zu 2 Monaten
efängnis, wobei es einerſeits mildernd in Betracht
og, daß Ferker kriegsmäßig richtig gehandelt, aber eine
ir die Friedenszeit zur Sicherheit der Mannſchaft
er=
iſſene Vorſchrift (jedesmalige Sicherung der
Schuß=
daffe nach dem Laden) außer Acht gelaſſen habe, was
en Tod eines Menſchen zur Folge gehabt hat. Die
un=
uläſſige Handlungsweiſe des erſchoſſenen Spahr, ſowie
ie bisherige tadelloſe Führung des Angeklagten werden
ls weitere Mildungsgründe angeführt. Als
ſtrafſchär=
end wurde angeſehen, daß von einem Unteroffizier eine
enaue Innehaltung der Dienſtvorſchriften erſt recht er=
wartet werden müßte, da er dazu berufen iſt, die
Sol=
daten anzuweiſen.
* Schwurgericht. Zu dem geſtrigen Bericht über die
Verhandlung gegen den früheren Bahnhofsvorſteher
Bender wegen Unterſchlagung im Amt ſei noch, um
Irrtümer zu vermeiden, bemerkt, daß der Staatsanwalt
nur in den Fällen der Unterſchlagung von Geldern der
Stationen Bürſtadt und Hofheim, die jedoch nur
einen Beſtandteil der erſten Schuldfrage
bildeten, die Schuld nicht für erwieſen erachtete.
Be=
züglich Bobſtadts war der Anklagevertreter von der
Schuld des Angeklagten überzeugt.
— Gewerbemuſeum. Von heute, Samstag, bis zum
Sonntag, den 23. Juni, ſind folgende Arbeiten neu
aus=
geſtellt: Altargeräte und Decke für die
Friedens=
kirche zu Offenbach a. M. von Profeſſor Ernſt Riegel,
Mitglied der Künſtlerkolonie Darmſtadt. Altardecke
und Kanzelpultdecke, nach Entwurf von Profeſſor
Ernſt Riegel, ausgeführt von der Paramentenanſtalt
der Eliſabethenſtifter zu Darmſtadt. Altarkreuz,
Fuß vergoldetes Meſſing, Kreuz Ebenholz, Elfenbein
ſund Perlmutter, ausgeführt von Schreinermeiſter Weiß
in München. Leuchter, vergoldetes Meſſing.
Abend=
mahlskanne mit Filigran, vergoldetes Silber.
Kelche, vergoldetes Silber mit ſchwarzem Email.
Brotteller, vergoldetes Silber mit Treibearbeit.
Altarbibel, braunes Schweinsleder, mit vergoldetem
Silberbeſchläg, die Buchbinderarbeit von Buchbinder W.
Fornoff in Nieder=Ramſtadt. Kanzelbibel, braunes
Schweinsleder mit vergoldeter Stempelpreſſung, nach
Entwurf von Profeſſor Ernſt Riegel, ausgeführt von
Buchbinder W. Fornoff in Nieder=Ramſtadt. — Schale
in Email à jour.
nn. Von der Techniſchen Hochſchule. Die Abteilungen
für Elektrotechnik, Chemie und Geodäſie haben für das
Studienjahr 1912/13 die nachſtehenden Preisaufgaben zur
Löſung für die Studentenſchaft ausgeſchrieben: 1.
Preis=
aufgabe der Abteilung für Elektrotechnik.
Preis 100 Mark. Zuſammenſtellung und kritiſcher
Vergleich der verſchiedenen Methoden zur Umformung
von ein= oder mehrphaſigem Wechſelſtrom in
Gleich=
ſtrom. Nähere Auskunft erteilt Profeſſor Sengel.
2. Preisaufgabe der Abteilung für
Chemie. Preis 100 Mark. Es hat ſich nach
bis=
her nicht veröffentlichten Unterſuchungen im Inſtitut für
organiſche Chemie gezeigt, daß Azoderivate gewiſſer
Glyoxalidone bei der Behandlung mit Alkohol und
Salz=
ſäure in Triazolkarbonſäure verwandelt werden. Es iſt
ferner gefunden worden, daß einige Glyoxalidone mit
Hydrazinhydrat in Produkte übergeführt werden, die
an=
ſcheinend Aminotriazine ſind. Es ſind weitere Beiträge
zur Kenntnis obiger Reaktionen zu liefern. Auskunft
er=
teilt Herr Profeſſor Dr. Finger. 3. Preisaufgabe
für Geodäſie. Preis 70 Markaus dem
Lau=
benheimerſchen Legat. Die geographiſche Breite
des Hauptpfeilers der Techniſchen Hochſchule Darmſtadt
wurde zu — 29% 52' 36, 92‟— 0,21 gemeſſen. Der Azimut
der von dieſem Punkte nach dem Hauptdreiecks=Punkte
Melibokus=Ausſichtsturm=Knopf gehenden terreſtriſchen
Richtung ſoll mit einem mittleren Fehler — 1 gemeſſen
werden. Die zur Meſſung nötigen Inſtrumente,
Beob=
achtungsuhr und Theodolit werden vom geodäſiſchen
In=
ſtitut geſtellt. Auskunft erteilt Profeſſor Dr.=Ing.
Hohenner. Sämtliche Preisaufgaben ſind bis zum
1. Mai 1913 an das Rektorat der Techniſchen Hochſchule
einzureichen.
— Einnahmen der elektriſchen Straßenbahn. Die
geſtrigen Schlußfolgerungen über die erhöhten
Einnah=
men der elektriſchen Straßenbahn im Monat Mai
be=
ruhten auf einem Irrtum, da der neue Tarif erſt am
1. Mai, zugleich mit der Eröffnung des neuen Bahnhofes,
in Wirkſamkeit getreten iſt.
* Jahresberichte. Die Zentralanſtalt für
Ar=
beits= und Wohnungsnachweis in Darmſtadt
gibt ſoeben ihren Jahresbericht für 1911 heraus. Er
ge=
denkt zunächſt der wohlwollenden und reichen
Unter=
ſtützung, die der Zentralanſtalt auch in dem verfloſſenen
Jahre durch das Großh, Miniſterium des Innern, die
Großh. Provinzialdirektion Starkenburg und die Stadt
Darmſtadt zuteil geworden iſt. Nur mit Hilfe der
Ge=
währung größerer Beträge war es dem Arbeitsnachweis
möglich, die erheblichen Koſten zu decken, die durch ſeine
Tätigkeit verurſacht werden. Das Stellenvermittlergeſetz
vom 2. Juni 1910 iſt für den öffentlichen
Arbeitsnach=
weis von einſchneidender Bedeutung geweſen, iſt dieſer
doch durch das Geſetz eine ſtaatlich anerkannte Einricht=
ung geworden. Als wichtigſte Errungenſchaft iſt die
auto=
ritative Feſtlegung des Begriffs des gemeinnützigen
öffentlichen Arbeitsnachweiſes und die nun gegebene
Möglichkeit anzuſehen, die gewerbsmäßige
Stellenver=
mittelung unter Umſtänden ganz auszuſchließen.
Vor=
ausſetzung iſt und bleibt hierfür natürlich, daß der
Ar=
beitsnachweis ſozial, konfeſſionell und politiſch
indiffe=
rent iſt. Soll jedoch der öffentliche Arbeitsnachweis
ſei=
nen Aufgaben in jeder Hinſicht gerecht werden, ſo bedarf
er dringend noch eines größeren Maßes von Beachtung
bei den Arbeitgebern. Sie müßten ſich im Bedarfsfalle
ausſchließlich der Vermittelung der Zentralanſtalt
be=
dienen, um damit die Tätigkeit des Arbeitsnachweiſes
kräftig fördern zu helfen. Der weitere Ausbau des
Ar=
beitsnachweiſes macht gute Fortſchritte. Die
Erfahr=
ungen aller größeren Arbeitsnacheiſe beſtätigen, daß das
Vorhandenſein von Arbeitsloſen noch nicht zu dem Schluß
berechtigt, daß Mangel an Arbeit herrſcht. Auch der
hie=
ſige Nachweis konnte die Beobachtung machen. Unter den
11004 eingeſchriebenen Arbeitſuchenden befinden ſich viele,
die den Anforderungen der offenen Stellen nicht
entſpre=
chen konnten oder denen der gebotene Lohn nicht genügte.
Die interlokale Arbeitsvermittelung hat
ſich auch im Berichtsjahre weiter entwickelt. Es wurden
in 103 Orten 509 Stellen beſetzt. Die Orte liegen zumeiſt
in der nächſten Umgebung, im Ried, im vorderen
Oden=
wald mit der Bergſtraße und in den angrenzenden
Gebie=
ten der Pfalz, Badens und Bayerns; nur in wenigen
Ausnahmefällen fanden Vermittelungen auf weitere
Ent=
fernungen ſtatt. Sie betrafen nur Spezialarbeiter, wie
Holzbildhauer, Kunſtſchloſſer und Maler. Zu den
Arbeit=
ſuchenden gehörten 134 Metallarbeiter, 106
landwirtſchaft=
liche Arbeiter, 103 Holzarbeiter, 42 Arbeiter des
Bekleid=
ungsgewerbes, 30 Bauarbeiter und 94 ungelernte
Arbei=
ter. Fahrpreisermäßigungsſcheine wurden in 163 Fällen
ausgeſtellt, alſo gegenüber dem Vorjahre in doppelter
Anzahl. Hiervon entfielen auf durchreiſende Arbeiter 98
Scheine; der Reſt wurde hieſigen Arbeitern verabfolgt.
Dem Geſchäftsbericht ſind beigefügt: eine Ueberſicht über
die geſamte Geſchäftstätigkeit ſeit Beſtehen der Anſtalt,
in den einzelnen Monaten der Jahre 1910 und 1911;
eine Nachweiſung für das Berichtsjahr nach Berufen
ge=
ordnet; eine graphiſche Darſtellung des Verhältniſſes
zwiſchen Arbeitsangebot und=Nachfrage in 1911. — Die
ordentliche Generalverſammlung für 1911 fand am 21.
Juni 1911 im Städtiſchen Saalbau ſtatt. In ihr wurde
an Stelle des verſtorbenen Ausſchußmitgliedes Herrn
Kaufmann Chr. Müller Herr Bäckermeiſter Gerbig
als Beiſitzer gewählt. Im übrigen hat ſich die
Zuſam=
menſetzung des Ausſchuſſes nicht geändert. — Die
Rech=
nung für das Jahr 1911, von dem Rechner, Herrn
Fried=
rich Dintelmann geſtellt, ergibt in Einnahme 5367.
Mark 72 Pfg., in Ausgabe 4183 Mark 31 Pfg., ſomit
einen Kaſſevorrat von 1184 Mark 41 Pfg.
Dem Jahresbericht des Vereins der
Detail=
liſten von Darmſtadt für 1911/12 ſei folgende
ge=
kürzte Würdigung der allgemeinen Lage des Detail= und
Kleinhandelsſtandes entnommen: Seit mehreren Jahren
befindet ſich der Detailhandel in bedrängter Lage. Das
finanzielle Ergebnis des verfloſſenen Jahres ſteht in
um=
gekehrtem Verhältnis zu den Belaſtungen und
Erſchwer=
ungen wirtſchaftlicher und geſetzgeberiſcher Natur. Dies
iſt in erſter Linie auf die übermächtige Konkurrenz und
auf die verteuerte Lebenshaltung, welche die Kaufkraft
des Publikums weſentlich vermindert hat, zurückzuführen.
Der Unterſchied zwiſchen Ein= und Verkaufspreiſen iſt
keineswegs, wie oft behauptet wird, ein unnatürlicher,
ſondern hält ſich in durchaus angemeſſenen Grenzen. Es
iſt nicht zu leugnen, daß im Detailliſtenſtande eine gewiſſe
Ueberſetzung Platz gegriffen hat und der Detailhandel
von unwirtſchaftlichen Exiſtenzen überfüllt iſt. Als ſich
vor nun 18 Jahren die Gründung unſeres Vereins
voll=
zog, geſchah dies unter dem Eindrucke, daß es keinen
Stand gibt, welcher durch neue Geſetze ſo belaſtet, durch
Geſetzentwürfe ſo beunruhigt wird, wie Handel, Verkehr
und Induſtrie. Alle zur Kenntnis gekommenen Mißſtände
im Detailhandel haben wir energiſch und meiſt auch mit
Erfolg bekämpft. Es iſt das eine der ſegensreichſten,
aber auch zugleich undankbarſten Aufgaben für den
Ver=
ein.
Die Vereinstätigkeit im verfloſſenen Jahre
war eine äußerſt rege und erſprießliche. Die 16.
Haupt=
verſammlung fand am 25. April 1911 ſtatt. Der
Vor=
ſitzende erſtattete den Jahresbericht, welcher mit Beifall
aufgenommen und genehmigt wurde. Herr Kaufmann
Philipp Schaaf erſtattete den Kaſſenbericht, dem
Feuilleton.
* Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
Unanſtän=
ige Bilder. Auf der Großen Kunſtausſtellung in
Oresden wurden zwei Werke von Max
Klin=
er und Otto Greiner und ein Bild des Dresdener
Profeſſors Wilhelm Müller beſchlagnahmt und
ent=
ernt. Die Verfügung wurde von dem
Regierungskom=
niſſar erlaſſen, der beide Bilder beanſtandete und als
unanſtändig” bezeichnete. Max Klinger erhob Proteſt,
ieß ſich aber ſchließlich beſchwichtigen und das Bild
ent=
fernen. Ebenſo hatten die Proteſte Greiners und Müllers
keinen Erfolg.
Univerſität Dresden. Die
Stadtverordne=
en in Dresden beſchloſſen, den Magiſtrat zu erſuchen, der
Frage der Errichtung einer Univerſität in Dresden näher
zu treten und gegebenenfalls mit der Regierung zu
unter=
ſandeln. Der Ratsvorlage auf Errichtung eines
Natio=
tal=Hygieniſchen Muſeums ſtimmte die
Stadtverord=
tetenverſammlung mit ſämtlichen gegen eine Stimme zu.
Ausſprache deutſcher Ortsnamen. Vom
Sprachverein wird uns geſchrieben: In der jetzt
beginnenden Reiſezeit hört man gar manchen deutſchen
Ortsnamen franzöſiſch ausgeſprochen. Kein v iſt
da=
vor ſicher, daß es nicht als w behandelt wird. Villach,
Villmar, Villingen, Verden, Kleve, Jever,
Hanno=
er, ſie alle, deren v genau wie f zu lauten hat (
Hanno=
der iſt entſtellt aus Hohenufer), hört man von den
Gebil=
deten meiſt mit w. Dem oldenburgiſchen Varel gibt
nan ſogar den Ton auf die zweite Silbe und macht es
zu einem franzöſiſchen Warell. Ebenſo ergeht es dem
bekannten Brienz in der Schweiz, das ein langes i mit
Dehnungs=e hat; der Deutſche aber ändert es eigenmächtig
ab und ſpricht das Wort zweiſilbig mit betontem e, als
läge die Stadt etwa in Welſchland, wie Trient. Wo on
ſteht, bringt der Deutſche gern den franzöſiſchen
Naſen=
laut an. Pyrmont und Brilon zu ſagen, wie es
geſchrieben wird, das will dem Deutſchen, der eine höhere
Schule beſucht hat, nicht in den Sinn. Und wenn das
ebenfalls in Weſtfälen liegende Iſerlohn, das
ge=
rade ſo gebildet iſt, wie Brilon, zufällig kein h hätte, ſo
erging es ihm wohl auch ſo. Dasſelbe Schickſal erfährt
das holländiſche Roermund, was Rurmund bedeutet,
da hier die Rur in die Mags mündet. Endigt nun ein
deutſcher Name auf ow, das Aue heißt, ſo wird er zu
einem ruſſiſchen geſtempelt. Rathenow und
Jeri=
chow, deren w ganz ſtumm iſt, werden wie Menſchikoff
und Suwaroff ausgeſprochen. Der Deutſche muß doch
zeigen, daß er fremdſprachlich gebildet iſt! — — Im
An=
ſchluß an die Flugpoſtwoche ſei bemerkt, daß eine hübſch
ausgeſtattete Liſte der Fachausdrücke für die
Luft=
fahrt, wie ſie der 8. Deutſche Luftfahrertag aufgeſtellt
hat, bei unſerem Schatzmeiſter, Buchhändler Säng,
un=
entgeltlich zu haben iſt.
C.K. Die Baugewerkſchule der Frauen. Aus New=
York wird berichtet: Nach einer Mitteilung des
Präſi=
denten des New=Yorker Baumeiſtervereins wird Mitte
Oktober dieſes Jahres in der amerikaniſchen Metropole
eine neue Schule errichtet werden, in der ausſchließlich
Frauen eine praktiſche Ausbildung für das Baugewerbe
erhalten ſollen. Die Frauen ſollen hier in allen
Bau=
arbeiten, im Mauern, Zementieren, in Zimmerarbeiten
und in Kanallegearbeiten praktiſch unterwieſen werden.
36 Anmeldungen liegen bereits vor, die Anſtalt iſt für
die Aufnahme von 150 Schülerinnen eingerichtet. Das
zur Einrichtung und zum Betriebe dieſer Baugewerkſchule
für Frauen erforderliche Kapital iſt in der Höhe von
200000 Mark bereits aufgebracht. Die Errichtung
die=
ſer Schule geht darauf zurück, daß in den letzten Jahren
zahlreiche große New=Yorker Bauunternehmer mit
Ge=
ſuchen beſtürmt wurden, in denen Frauen ſich zur
Aus=
führung praktiſcher Bauarbeiten erboten. Dabei zeigte
ſich, daß Amerika keine Anſtalt beſaß, in der Frauen für
dieſen bisher nur dem männlichen Geſchlechte
eingeräum=
ten Berufen vorgebildet werden konnten. Der Lehrplan
ſtellt an die Schülerinnen ſehr ſtrenge Anforderungen, und
neben der theoretiſchen Ausbildung wird das größte
Ge=
wicht auf praktiſche Arbeit gelegt, die Schülerinnen
wer=
den ſelbſt Fundamentierungsarbeiten, Mauerbauten und
dergleichen ausführen, werden Gerüſte aufführen,
Stahl=
konſtruktionen errichten, kurzum alle Arbeiten, die beim
Bau eines Hauſes erforderlich ſind, perſönlich ausführen.
Man glaubt, daß Frauen, die auf dieſem Wege praktiſch
für das Baufach vorgebildet ſind, ſpäter als Bauaufſeher
ausgezeichnete Dienſte leiſten werden und daß gerade ihre
Vertrautheit mit der Technik handwerklicher
Verrichtun=
gen ihnen eine beſondere Fähigkeit geben wird die
manuellen Arbeiten anderer zu kontrollieren und zu
überwachen.
* Das Heiratsinſerat. Trotz aller Einwände, ſo
wird den Münch. N. Nachrichten geſchrieben, hat ſich das
Heiratsinſerat in unſeren kompliziert gewordenen
Lebensverhältniſſen als unantaſtbar erwieſen. Es muß
ſchon ganz beſonders merkwürdig abgefaßt ſein, wenn
es auffallen ſoll — im allgemeinen jedoch hat man ſich
längſt daran gewöhnt wie an tauſend andere
Erſchein=
ungen unſeres Daſeins. Aber noch in den vierziger
Jah=
ren des vorigen Jahrhunderts erregten Heiratsinſerate,
— obgleich ſie ſeit Jahrzehnten bereits keine abſoluten
Neuerſcheinungen waren — wenigſtens in deutſchen
Zeitungen noch außerordentliches Aufſehen und waren
ſtets ſicher, Beachtung zu finden. Darauf baute der kluge
Berliner Konditor ſeinen Plan, den Kranzlers Ruf nicht
ſchlafen ließ und der ſeinen ſüßen Apfelkuchen mit
Schlag=
ſahne ſo gerne liebenden Verehrern zugeführt hätte. Er
ließ ein Heiratsinſerat einrücken, in dem eine mit allen
Vorzügen des Geiſtes, Gemüts und nicht zum wenigſten
des Portemonnaies ausgeſtattete wunderſchöne junge
Dame einen Gatten ſuchte, von dem ſie ſelbſt eigentlich
nur „einen edlen Charakter” begehrte. Zur Ehre
Ber=
lins ſei es geſagt: Hunderte von edlen Charakteren
mel=
deten ſich! Und ſie alle erhielten das gleiche,
vielverſpre=
chende roſa Briefchen, in dem die geheimnisvolle Dame
ſie in zierlichen Worten zum erſten orientierenden
Ren=
dezvous einlud. Es braucht nicht geſagt zu werden, daß
der Rendezvousplatz die beſagte Konditorei war, in der
nun tagelang — denn der ſchlaue Ahnherr Peter
Gan=
ters hatte jedem Heiratsluſtigen eine andere Zeit
be=
ſtimmt — die Tür nicht ſtillſtand. Berge von Törtchen
„mit” und Törtchen „ohne” von „Elßlerküſſen” und
an=
deren Lieblingsleckereien der Zeit mußten den Jammer
der Enttäuſchten verſüßen helfen, die noch lange Zeit
hofften, daß die Dame, die natürlich nie kam, eines
Tages doch auftauchen könnte!
* Lebende Ziele. Eine originelle Erfindung wurde
kürzlich in England patentiert, die das Intereſſe unſerer
Kreiſe in Anſpruch nehmen dürfte. Wir leſen darüber
im Mil.=Wochenbl.: „Der Kinematograph hat eine
neue Eroberung aufzuweiſen. Er ſcheint ſich in die
Ka=
ſernen zu drängen. Ein Schütze wird mnit ſcharfer
Mu=
nition vor die Projektionswand eines Kinematographen
geſtellt, der Film in Bewegung geſetzt. Plötzlich ſieht ſich
der Schütze einem eben auf ihn anſchlagenden feindlichen
Infanteriſten gegenüber, dem noch zwei weitere Schützen
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. Juni 1912.
zu entnehmen iſt, daß die Einnahme 2913 Mark 90 Pfg.
betrug und die Ausgabe 1757 Mark 55 Pfg., mithin ein
Kaſſevorrat von 1156 Mark 35 Pfg. verbleibt. Bei der
hierauf vorgenommenen Erſatzwahl wurden die
ſatzungs=
gemäß ausſcheidenden Herren durch Zuruf wiedergewählt.
Als Erſatz für den ausgeſchiedenen Herrn Karp trat
Herr Albert Jordan in den Vorſtand ein. Die Zahl
der Mitglieder betrug Ende März 1911: 182, am
Schluſſe des Berichtsjahres ſind neu hinzugetreten 9,
er=
gibt 191; ausgeſchieden ſind 7, verbleiben Ende März
1911: 184 Mitglieder. Es iſt ſomit gegenüber dem
Vor=
jahre erfreulicherweiſe eine kleine Vermehrung des
Mit=
gliederſtandes eingetreten.
— Der Ortsgewerbeverein wird im Laufe der nächſten
Woche die Maſchinenfabrik Goebel beſichtigen.
Für Sonntag, 23. Juni, iſt weiterhin ein Familien=
Ausflug nach Rüſſelsheim vorgeſehen.
— Main=Rhein=Verband „Gabelsberger‟ Der
im vorigen Jahre gegründeie Main=Rhein=Verband
„Gabelsberger”, dem die größten Vereine des Main=
Rhein=Gebietes angehören, hält am Sonntag, den
16. Juni, ſeinen 1. Verbandstag ab. Gleichzeitig feiert der
Stenographen=Verein Gabelsberger Mainz ſein goldenes
Vereinsjubiläum. Se. Königl. Hoheit der Großherzog hat
aus dieſem Anlaß in den letzten Tagen das Protektorat
über den genannten Verein übernommen. Mit der
Tagung des genannten Verbandes und dem Jubiläum
des erwähnten Vereins iſt ein größeres Wettſchreiben
verbunden, an dem ſich von Darmſtadt nur die
Mit=
glieder der Kaufmänniſchen Stenographen=
Geſellſchaft Habelsberger” beteiligen können.
* Das Reſidenztheater am Weißen Turm hatte
geſtern nachmittag den Verein Jung=Darmſtadt
zu Gaſte, um ihm die Aufnahmen ſeiner Kriegsſpiele
am Himmelfahrtstage zu zeigen; man hörte während
der Vorführung manchen Ueberraſchungsruf von denen,
welche ſich im Bild wieder erkannten. Der Beſitzer ließ
es ſich nicht nehmen, das Programm um einige
humoriſtiſche Films und Naturaufnahmen zu
vervoll=
ſtändigen und, dankbar für die genußreiche Stunde,
ver=
ließ die Jugend das Theater.
* Konzertſaal „Perkeo‟ Die Varieté=Konzerte
und Theateraufführungen erfreuen ſich auch im Monat Juni
eines ſehr regen Beſuchs, die Darbietungen des Willi
Steiner=Enſembles haben raſch den Beifall der
Beſucher gefunden. Die guten Leiſtungen haben
allgemein zugeſagt und werden deshalb die Gaſtſpiele
der Truppe, die nur für die erſte Hälfte Juni engagiert
war, noch bis Ende dieſes Monats ausgedehnt.
* Ludwigshöhe. Heute Samstag, den 15. Juni,
wird die Kapelle des Großh. Art.=Korps unter Leitung
des Herrn Obermuſikmeiſters Mickley konzertieren.
Herr Mickley hat hierzu ein ſehr gewähltes Programm
zuſammengeſtellt. (Siehe Anzeige.)
* Schützenhof. Am Sonntag abend konzertiert die
vollzählige Kapelle des Großh. Heſſiſchen Garde=Drag.=
Regts. unter Herrn Mittelſtädts perſönlicher
Leit=
ung. Das Programm iſt ein ganz vorzügliches und wird
bei ungünſtiger Witterung im Saale geſpielt. (Näheres
ſiehe Anzeige.)
* Eberſtadt, 14. Juni. Das an den Tagen vom 6. bis
8. Juli hier ſtattfindende Gauturnfeſt, verbunden mit
der 50jährigen Jubelfeier des Main=Rhein=
Gaues deutſcher Turnerſchaft, dürfte ſich zu einer
im=
poſanten Kundgebung für die Turnſache geſtalten. Die
dem Gau angehörenden ca. 70 Vereine haben ſich in
außer=
gewöhnlich großer Zahl angemeldet, wozu ſich noch viele
Gäſte aus anderen Gauen geſellen dürften. Der feſtgebende
Verein hat ſich denn auch auf einen Maſſenbeſuch beſtens
Eingerichtet. So wird u a. ein herrlicher, ausgedehnter
Feſtplatz, inmitten von ſchönem Waldesgrün, zur
Verfüg=
ung ſtehen. Die Feſtmuſik ruht in den Händen der
popu=
lären Kapelle des Feldart.=Regts. Nr. 61 (Muſikmeiſter
Weber), die am Feſt=Sonntag von der Kapelle des Feld=
Art.=Regts. Nr. 47, Fulda (Muſikmeiſter Sander),
unter=
ſtützt wird. Für die leiblichen Bedürfniſſe iſt
ſelbſtver=
ſtändlich ebenfalls in ausreichender Weiſe Fürſorge
ge=
troffen.
* Griesheim, 14. Juni. Ein etwa 34 Jahre alter
Landwirt von hier hat heüte morgen im Walde ſeinem
Leben durch Erhängen ein Ende gemacht. Er war
verheiratet und hinterläßt Frau und drei Kinder. Die
Beweggründe ſind unbekannt.
Zwingenberg, 14. Juni. Der Maler Hugo Detſch
aus Berlin war angeklagt, in vier Fällen entgegen einer
Polizeiverordnung des Kreisamtes Bensheim durch
Aufſtellung von Reklameſchildern längs
der Main=Neckar=Bahn das landſchaftliche
Bild der Bergſtraße beeinträchtigt zu haben. Nach dem
zu Hilfe eilen, oder eine Reitergruppe ſtürzt ſich in vollem
Lauf mit gefällten Lanzen auf ihn und ähnliches mehr.
Da heißt es: ruhig Blut und auf die Kerle ſchießen! Iſt
ein Schuß gefallen, ſo hält automatiſch der Film für etwa
eine Sekunde an, das Schußloch wird gleichzeitig hell
er=
leuchtet, und bis der Schütze neuerdings geladen hat und
zum zweiten Schuß kommt, rollen auch die Bilder
wie=
der weiter. Neue „kriegeriſche Ereigniſſe” fügen ſich den
erſteren an. Das grell erleuchtete Schußloch läßt ſofort
feſtſtellen, ob das Ziel getroffen iſt. Beim Einzelſchießen
kann für Belehrung des Schützen der Ablauf des Films
beliebig unterbrochen werden. Durch Anwendung
farbi=
ger Bilder läßt ſich der Eindruck der Wirklichkeit noch
er=
höhen. Daß eine ſo naturgetreue Darſtellung die Nerven
des Schützen kitzelt, iſt ſonnenklar.
* Mutterſchaftsprämien in Auſtralien. Nach
Mit=
teilungen des Auſtraliſchen Premierminiſters hat dieſer,
wie aus Melbourne telegraphiert wird, die Abſicht, im
Parlament einen Geſetzentwurf einzubringen, wonach
jeder Frau in den auſtraliſchen Staaten für jedes Kind.
eine Prämie von 100 Mark gezahlt werden ſoll. Vielleicht
findet dieſer Geſetzentwurf in dem ſich langſam, aber
ſtetig entvölkernden Frankreich Nachahmung. Von einem
Rückgang der Geburten in Auſtralien hat man bisher
nichts vernommen; im Gegenteil, Auſtralien gilt als das
Land kinderreichſter Ehen.
— Der Pennykopf als Modell. Vor einiger Zeit
wurde unter großen Feierlichkeiten in Nizza ein Denkmal
der Königin Viktoria von England enthüllt. Die
Aehn=
lichkeit des Monuments, das Louis Maubert geſchaffen
hat, wurde durchweg lobend anerkannt. Nun ſtellt ſich
heraus, daß dem Künſtler als wichtigſtes Modell ein
Pennyſtück gedient hat, das in den letzten Jahren der
Königin geprägt worden war. Der Künſtler hat, um
ſeine Aufgabe zu erfüllen, eine Menge von alten Bildern
der Königin Viktoria geprüft; aber die charakteriſtiſchſte
Poſe zeigte ihm erſt jener Münzkopf. Maubert wurde
übrigens bei ſeinem Studium von der Herzogin von
Argyll, einer Tochter der Königin, die ſelbſt Bildhauerin
iſt, und von der Prinzeſſin Heinrich von Battenberg
unterſtützt,
Gutachten des Sachverſtändigen, eines Profeſſors an der
Techniſchen Hochſchule in Darmſtadt, ſind die von dem
Angeklagten hergeſtellten Reklameſchilder in vornehmer
Art gehalten und nicht ohne einen gewiſſen künſtleriſchen
Wert. Empfehlenswert ſei vielleicht, den Standort von
zweien der Schilder etwas zu ändern. Das
Schöffen=
gericht zu Zwingenberg fand den Angeklagten der ihm
zur Laſt gelegten Uebertretung nicht ſchuldig und ſprach
ihn unter Uebernahme der Koſten auf die
Staats=
kaſſe frei.
A Vom ſüdlichen Odenwalde, 14. Juni. Soweit bis
jetzt die bevorſtehende Heidelbeerernte beurteilt
werden kann, dürften wir mit einer Teilernte zu rechnen
haben. Einzelne Lagen zeigen guten Behang der
Sträu=
cher, während vielfach der Ertrag faſt ganz oder teilweiſe
vernichtet iſt, wohl infolge der Kälte dieſes Frühjahres.
A Beerfelden, 14. Juni. In letzter Zeit fanden in
hie=
ſiger Gegend mehrere größere
Heugrasverſteige=
rungen ſtatt. Der Erlös war durchſchnittlich ein guter,
ja es wurde oft das doppelte, vereinzelt faſt das
drei=
fache von dem erzielt, was ſonſt Durchſchnittsjahre boten.
Hofheim, 14. Juni. Der auf dem Poſten an der
Nordheimer Straße bedienſtete Bahnwärter Matthias
Montag ſah geſtern mittag auf einem kurzen
Strecken=
gange ein kleines Kind im Kanal der
Waſſergenoſſen=
ſchaft. Kurz entſchloſſen ſprang er in die Fluten und
rettete das kein Lebenszeichen mehr von ſich gebende
Kind aus dem naſſen Element. Es iſt das jüngſte
Töch=
terchen des hier wohnhaften Schreiners Gottwein.
Die Wiederbelebungsverſuche waren von Erfolg gekrönt.
Wohlverdiente Strafen erhielten heute vom
Schöffen=
gericht in Lorſch der 20jährige Arbeiter Dinges von
Bobſtadt, ſowie der im gleichen Alter ſtehende Geck von
Bürſtadt. Beide hatten anfangs Frühjahr in betrunkenem
Zuſtande auf der Straße Hofheim-Bobſtadt eine Anzahl
junger Bäumchen gewaltſam abgebrochen
und noch ſonſtigen Unfug verübt.Dinges erhielt für
dieſe Tat 1 Jahr und Geck 8 Monate Gefängnis
zudiktiert.
Münſter bei Dieburg, 13. Juni. Am Dienstag abend
fiel das dreijährige Kind des Gg. Jak. Roßkopp in
dem Hofe ſeiner Großeltern in eine Dunggrube. Die
Wiederbelebungsverſuche hatten zunächſt guten Erfolg.
Doch iſt das KKind geſtern an den Folgen, und zwar unter
Vergiftungserſcheinungen, geſtorben.
Offenbach a. M., 14. Juni. In der geſtrigen
Stadt=
verordnetenſitzung entſpann ſich über die
Rum=
penheimer Brandkataſtrophe eine erregte
Debatte. Den Anlaß dazu bildete das Verſagen der
zu dieſem Großfeuer alarmierten Offenbacher
Feuer=
wehr, die nicht ausrücken konnte, weil die
ein=
zige Dampfſpritze demontiert war.
Bei=
geordneter Weil, der Dezernent des Feuerlöſchweſens,
verſuchte, das Verhalten der Feuerwehr zu rechtfertigen.
Der Feuerwehr könne kein Vorwurf gemacht werden, da
bei Bränden in der Stadt in den wenigſten Fällen die
Dampfſpritze benötigt würde und meiſtenteils die
Hy=
dranten zum Löſchen genügten. Die
Stadtverordneten=
verſammlung hingegen ſei nicht ganz ſchuldlos, da ſie
die Anſchaffung einer zweiten Motorſpritze
zu lange hinausgezogen habe. Stadtverordneter
Reuter richtete ſcharfe Angriffe gegen den Branddirektor
Müller, der die Gefahr in der der ganze Ort ſchwebte,
hätte erkennen und die Offenbacher Feuerwehr hätte
alarmieren müſſen.
Seligenſtadt, 14. Juni. Die Grube „Amalia” welche
ſeither ſich mit der Fabrikation von Braunkohlen=
Preß=
ſteinen befaßte, wird im Laufe dieſes Herbſtes eine
elek=
triſche Ueberlandzentrale errichten und ſind
die Vorarbeiten hierzu in vollem Gange. Da in den
Mutungen der Gewerkſchaft in der Höhe von Seligenſtadt
und mainabwärts bei Klein=Krotzenburg größere
Koh=
lenlager ſich befinden, ſo dürfte für Jahrzehnte hinaus
eine größere Zentrale damit geſpeiſt werden. Verſchiedene
Gemeinden ſowohl, als auch Privatunternehmungen,
ſtehen mit der Gewerkſchaft bereits wegen Stromlieferung
in Unterhandlung.
Nierſtein, 14. Juni. Ein auswärtiges Hüttenwerk
hat große, aneinanderhängende Parzellen am und
auf dem Galgenberge hier angekauft, um in den dort
befindlichen Kalkſteinbrüchen weitere Ausbeute
vornehmen zu können.
Ober=Ingelheim, 14. Juni. Ein Dieb in
Frauen=
kleidern ſchädigte den hieſigen Händler und
Stellen=
vermittler Schottler in empfindlicher Weiſe. Das
„Dienſtmädchen” ſprach bei Schottler wegen einer
Dienſt=
ſtelle vor und erhielt bis zur Vermittelung derſelben im
Hauſe Unterkunft. Am nächſten Morgen nahm Frau
Schottler das „Mädchen” mit aufs Feld. Dort
ange=
kommen, erklärte die Perſon, ſie wolle nach Hauſe gehen,
um ihr zurückgelaſſenes Kopftuch zu holen. Die Frau
ließ ſie gehen. Als ſie nach Hauſe kam, fand ſie das Pult
erbrochen und völlig ausgeplündert. Auch in
anderen Hausgeräten hatte das „Dienſtmädchen”
gründ=
liche Umſchau gehalten. Darauf verſchwand es ſpurlos.
Aus den zurückgelaſſenen Kleidern ſtellte man
unzweifel=
haft feſt, daß man es mit einem in Frauenkleidern
ver=
ſteckten Manne zu tun hatte. Der geriebene Gauner iſt
ſpurlos verſchwunden.
(*) Lauterbach, 12. Juni. Der diesjährige
Prä=
mienmarkt fand geſtern im Beiſein der Vertreter der
Landwirtſchaftskammer, der Viehzuchtvereine und der Stadt
Lauterbach ſtatt. Es gelangte ſehr ſchönes Zuchtmaterial
zur Vorführung: Vogelsberger und Simmentaler Rinder,
Herdbuchtiere und Saanenziegen. Bei der Preisverteilung
wurden insgeſamt 670 Mark verausgabt. Auch die
Land=
wirtſchaftskammer hatte 170 Mark zur Verfügung geſtellt.
Gleichzeitig veranſtaltete auch der Kreisziegenzuchtverein
einen Ziegenmarkt.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 13. Juni. Aus Furcht vor
dem Irrenhauſe hat heute der 60 Jahre alte Sanitätsrat
Dr. Löwenſtein aus Wilmersdorf Selbſtmord verübt,
indem er ſich durch eine ſtarke Morphium=Einſpritzung
tötete. Dr. Löwenſtein litt ſeit einiger Zeit an
hochgra=
diger Neuraſthenie. — Großes Aufſehen erregte heute
abend in einem Café Unter den Linden die Verhaftung
eines elegant gekleideten Herrn, der ſchon lange Zeit dort
verkehrt hatte. Es handelt ſich um einen der Polizei ſchon
lange bekannten Hochſtapler Jankowski, der unter dem
Vorwand, Artiſt zu ſein, zahlreiche Berliner Hotels und
Penſionen um große Beträge geprellt hatte. Es iſt
der=
ſelbe, der vor einiger Zeit unter dem Verdacht verhaftet
wurde, der geſuchte Pariſer Autobandit=Garnier zu ſein.
Eine nächtliche Ueberraſchung erlebte ein
Rittergutsbeſitzer v. H. vor einigen Tagen in einem der
vornehmſten Berliner Hotels. Als er nachts heimgekehrt
war und eben im Halbſchlummer lag, wachte er durch ein
verdächtiges Geräuſch auf und ſah, wie dicht neben ſeinem
Bett ein Mann ſich, auf allen Vieren kriechend. vorwärts
bewegte. Auf den Anruf des aus ſeiner Nachtruhe au
geſchreckten Hotelgaſtes ſprang der unheimliche Geſelle a
und entkam durch den neben dem Schlafzimmer befindlich
Baderaum. Wie ſich herausſtellte, hatte der Eindringli
Herrn v. H. ein ſchwarzledernes Portemonnaie
Schlaufe, in dem ſich 150 Mark befanden, geſtohlen.
angeſtellten Nachforſchungen hatten wenigſtens den Erfol
daß von dem Dieb, dem auf dem Flur mehrere Perſon
begegnet ſind, eine genaue Perſonalbeſchreibung vorlieg
— Wegen Straßenraubs, begangen an Berlin
und Potsdamer Damen im Luſtgarten zu Potsdam, wu
den geſtern vom Potsdamer Schwurgericht ein Maur
und ein Hilfsmonteur zu ſechs Jahren Zuchthaus ve
urteilt.
München, 13. Juni. Der Tanzlehrer Albert Hiebe
wurde wegen ſittlicher Verfehlungen gegen Schülerinne
zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Er wurde
ohnmäc=
tig aus dem Saale getragen.
Dresden, 14. Juni. Der Dresdener Handelskamme
präſident in Schwierigkeiten! Wie der Morgenpoſt
meldet wird, hat der weit über Sachſens Grenzen hinau
bekannte Geh. Kommerzienrat Tollenbuſch, Pr
ſident der Handelskammer zu Dresden, ſeine ſämtliche
zahlreichen Ehrenämter niedergelegt und ſich in ein
Nervenheilanſtalt begeben. Wie verlautet, ſoll Tollenbu
durch große Verluſte in finanzielle Schwierigkeiten gere
ten ſein. Durch eine Stützungsaktion iſt Tollenluſſe
derart ſaniert worden, daß er ſeine große Zigarrenfabri
in Dresden ruhig liquidieren kann. Tollenbuſch hat ſie
großer Popularität erfreut, ſteht bereits im Alter von
71 Jahren und galt als eine allererſte Perſönlichkein
Dresden. Die Leitung der Dresdener Handelskamme
lag ſeit etwa 10 Jahren in ſeinen Händen. Die Angele
genheit überraſchte ſelbſt eingeweihte Dresdener Finanz
kreiſe außerordentlich.
Dresden, 14. Juni. Die von hier verſchwunde
nen beiden Mädchen Wilde und Kellring ſind wien
der in Dresden bei ihren Eltern eingetroffen. Es
beſtätig=
ſich, daß die beiden Mädchen in der Gewalt von Mädchen
händlern waren, die ſich als reiſende Kaufleute ausgaben
Vermutlich hatten ſie die Abſicht, die beiden Mädchen ihrer
Helfershelfern in New=York in die Hände zu ſpielen.
Bückeburg, 14. Juni. Leutnant v. Bonin vom
hie=
ſigen Jägerbataillon, der ſich vor acht Tagen mit einen
Dame der hieſigen Geſellſchaft verlobt hatte,
verun=
glückte in der vergangenen Nacht tödlich in ſeiner
Woh=
nung infolge eines Schuſſes aus ſeinem Jagdgewehr. Die
näheren Umſtände des traurigen Falles ſind noch
unauf=
geklärt.
Schweidnitz, 13. Juni. Das hieſige Schwurgericht
verurteilte den Berghauer Auguſt Weiß aus Gottesberg
wegen Mordes und Mordverſuchs zu zehn
Jah=
ren Zuchthaus. Weiß hatte am 11. März in
Oberherms=
dorf (Kreis Waldenburg) unter dem Einfluß des Allohols
ſeine zweijährige Tochter in einen Teich geworfen und
verſucht, auch ſeine anderen drei Kinder im Alter von vier
bis elf Jahren zu töten. Das Schwurgericht nahm an,
Weiß habe ohne Ueberlegung gehandelt.
Pößneck, 13. Juni. Die Beiſetzung des Präſidenten
des preuß. Abgeordnetenhauſes, v. Erffa, hat
heutenac=
mittag unter großer Beteiligung ſtattgefunden. Der Kaier
wurde durch den Oberpräſidenten der Provinz
Sachſen=
treten. Als Vertreter des Miniſterpräſidenten wohmeht
Unterſtaatsſekretär des Staatsminiſteriums, v. Eiſenhan=
Rothe, der Trauerfeier bei und legte einen Kranz am Sarge
nieder. Das Abgeordnetenhaus war offiziell durch die
Vizepräſidenten Dr. Porſch und Krauſe und Direktor=Plate,
der Reichstag durch den Präſidenten Dr. Kaempf verreten.
Ferner hatten Vertreter entſandt das preußiſche
Herren=
haus, der deutſche Landwirtſchaftsrat, die beiden
konſer=
vativen Parteien, die bayeriſche Reichspartei, die
Univer=
ſität Halle, deren Ehrendoktor der Verſtorbene war. Nach
den Trauerfeierlichkeiten im Schloſſe Wernburg wurde der
Sarg durch das Dorf nach dem Erbbegräbnis geleitet.
Kränze wurden niedergelegt namens des Kaiſers,
namens=
des Reichstags, des Abgeordnetenhauſes, des
Konſer=
vativen, Freikonſervativen, Nationalliberalen, Freiſinnigen,
der Zentrumsfraktion, des Deutſchen Landwirtſchaftsrats,
des preußiſchen Landesökonomiekollegiums, aus dem
Wahl=
kreis des Verſtorbenen, von den Beamten des
Abgeord=
netenhauſes und vielen anderen.
Gmunden, 14. Juni. Der Herzog von
Cumber=
land ſtiftete aus Anlaß des Todes ſeines Sohnes, des
Prinzen Georg Wilhelm, 40000 Mark für wohltätige
Zwecke in Gmunden.
Mailand, 14. Juni. Ein furchtbarer Zyklon iſt über
Piſa und Umgebung niedergegangen. Durch Blitzſchlag
ſind mehrere Feuersbrünſte verurſacht worden, die einen
großen Schaden anrichteten. Da die Blitze in der Nacht
zündeten, konnten die Bewohner nur das nackte Leben
retz=
ten. Das geſamte Vieh, das in den Ställen eingeſchloſſen
war und das Mobiliar iſt ein Raub der Flammen gewon
den. Durch den anhaltenden Regen der letzten Tageſid
die unteren Geſchoſſe der Häuſer in den tiefer gelegeſen
Stadtteilen unter Waſſer geſetzt. Der Schaden beläuſtſich
auf über eine Million Lire.
Paris, 13. Juni. Das Marineminiſterium
veröffen=
licht heute den Bericht der
Unterſuchungskom=
miſſion über den Untergang der „
Vendé=
miaire‟ Die Kommiſſion iſt der Anſicht, daß der
Zu=
ſammenſtoß nach der aus den Kurſen der beiden Fahrzeuge
ſich ergebenden Lage unvermeidlich geweſen ſei und daß
infolge deſſen der Kommandant des „Saint Louis” in
keiner Weiſe für den Zuſammenſtoß verantwortlich gemacht
werden könne. Weiter iſt die Kommiſſion der Anſicht, daß
das Unterſeeboot durch den Sporn des „Saint Louis”
entzweigeſchnitten wurde. Der Bug der Vendemiaire”
ſei ſofort verſunken, das Heck habe ſich gehoben und ſei
dann auch geſunken, nachdem es an Backbord des „Saint
Louis” hingeſtreift hatte, und ſei 53 Meter tief auf Grund
geraten. Die Schotten hätten ſicherlich dem Waſſerdruck
nicht widerſtanden, und ein ſtarkes Aufbrodeln während
fünf Minuten habe bewieſen, daß die Vendémiaire”
voll=
ſtändig voll Waſſer gelaufen ſei. Es ſei deshalb
zweifel=
los, daß die Beſatzung der „Vendémiaire” ſehr
ſchnell umgekommen ſei. Die Kommiſſion ſei
über=
zeugt, daß nichts zur Rettung des Unterſeebootes getan
werden konnte, das wohl durch die Strömung abgetrieben
worden ſei.
Paris, 14. Juni. Bei Fontainebleau rannte das
Automobil des Antiquitätenhändlers Boller infolge
Verſagens der Bremſe gegen einen Baum und wurde
voll=
ſtändig zertrümmert. Der Chauffeur wurde getötet, vier
Inſaſſen des Autos, darunter der Beſitzer, ſchwer verletzt.
Dublin, 13. Juni. Iriſche Anhängerinnen des
Frauenſtimmrechts griffen öffentliche Gebäude, das
Zollhaus, das Poſtamt und das Gebäude der
Landkom=
miſſion an. Das Polizeigebäude und die Kaſernen
wur=
den umzingelt; es ſind zahlreiche Fenſterſcheiben
eingeworfen worden. Acht Perſonen wurden
ver=
haftet,
Seite 5.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. Inni 1912.
Nummer 139.
Kunſtnotizen.
ber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
iehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.)
— Saalbautheater. Friedrich Kayßler und
elene Fehdmer, die berühmten Mitglieder des
Ber=
ner Deutſchen Theaters, werden am nächſten
freitag, den 21. und Samstag, den 22. Juni, abends
Uhr, im Saalbautheater zu Darmſtadt zwei
zaſtdarſtellungen des gewaltigen fünfaktigen Dramas
Und das Licht ſcheinet in der Finſternis”
on Leo Tolſtoi, geben. Dieſes außergewöhnliche
heaterereignis der Saiſon iſt den raſtloſen Bemühungen
es Herrn Direltor Willy Römheld zu verdanken, der
uch die Darſtellung gerade dieſes Werkes veranlaßt hat,
enn die ganze Welt weiß genügend, daß Leo Tolſtoi
iner unſerer größten europäiſchen Bühnendramatiker
ſt. Friedrich Kayßler und Helene Fehdmer werden von
hrem vollſtändigen, aus 20 Mitgliedern beſtehenden
Enſemble allererſten Ranges begleitet ſein.
Parlamentariſches.
*x* Darmſtadt 14. Juni. Die heutige Beratung
es Finanzausſchuſſes der Zweiten
Kam=
ter hat die allgemeine, auch von den
Ausſchußmit=
liedern ſelber gehegte Erwartung, daß heute die ganze
hwierige Situation eine endgültige Löſung finden würde,
eider nicht beſtätigt. Es wurden bei der Beratung über
en Geſetzentwurf, betr. die Gehalte der Staatsbeamten,
wei erſt heute entſtandene neue Anträge eingebracht. Die
bgg. Brauer und Dr. Weber ſtellten den Antrag, im Art.
des Geſetzes die Worte „bei einem höchſt erreichbaren
dienſteinkommen der Stelle” zu ſtreichen und die von der
tegierung vorgeſchlagene Gehaltsſkala — die bekanntlich
ei einem Gehalt bis 1500 Mark um 13 Prozent, bei 1500
is 2000 Mark um 12 Prozent, bei 2000—3000 Mark um
1 Prozent, bei 3000—4600 Mark um 10 Prozent, bei 4600
is 6000 Mark um 8 Prozent, bei 6000—7200 Mark um 6
Frozent und bei mehr als 7200 Mark Gehalt um 4 Prozent
eigen ſoll — wie folgt abzuändern: Bis 1000 Mark 15
undertteile, von 1000—3000 Mark 8 Hundertteile und über
000 Mark 4 Hundertteile. Ferner will der Antrag den
lbſatz geſtrichen wiſſen, wonach im Sinne dieſes Geſetzes
ls höchſt erreichbares Dienſteinkommen eines Beamten
er höchſte bisherige Gehaltsſatz ſeiner Stelle zuzüglich der
eitherigen penſionsfähigen Nebenbezüge gelten ſoll.
ein ſchriftlich eingebrachter Vorſchlag des Abg. Ulrich
vill dagegen: „bis 1000 Mark 20 Prozent — 200 Mark,
is 2000 Mark zuzählend 10 Prozent — 300 Mark, bis
000 Mark zuzählend 5 Prozent — 350 Mark, bis 4000 Mark
uzählend 2½ Prozent — 375 Mark und bis 5000 Mark
zu=
ählend 1 Prozent — 385 Mark.” Eine weitere Steigerung
er Zulage findet nicht ſtatt, ſodaß alſo alle höheren
Ge=
alte in Summa nicht über 385 Mk. Zulage bekommen. Durch
ieſe beiden Anträge wurde der Ausſchuß vor eine ganz neue
chwierige Situation geſtellt und in der Debatte darüber
auchten dann noch weitere Vorſchläge der Abgg. Henrich
und Dr. Heidenreich auf. Um über die finanzielle
Virkung und die Stellung der Regierung zu dieſen
Vor=
chlägen ein klareres Bild zu gewinnen, wurde nochmals Herr
Finanzminiſter Braun Exz. zur Teilnahme an der
Beratung eingeladen, der dann auch alsbald erſchien. Es
zelang jedoch noch nicht, über die vorgeſchlagenen
Kom=
romißanträge eine Verſtändigung zu erzielen. Die
Be=
ratung wurde vielmehr um ½2 Uhr abgebrochen und deren
Fortſetzung auf nächſten Dienstag anberaumt. Bis dahin
vird auch die Regierung noch verſchiedene nähere
Infor=
nationen erteilen. — Wenn der Antrag des Bauernbundes
zur Annahme käme, ſo würde alſo für das Jahr 1912 nur
eine Teuerungszulage bewilligt werden, bei welcher
Ge=
halt und Wohnungsgeldzuſchuß mit inbegriffen ſind.
*X* Darmſtadt, 14. Juni. Der
Geſetz=
gebungs=Ausſſchuß der Zweiten Kammer
war heute zu einer Beratung beiſammen. Ueber die
An=
träge: v. Brentano u. Gen., betr. Bekämpfung der
Viehſeuchen und Rebſchädlinge, Ulrich u. Gen., betr.
die ſtaatliche Vieh= und Schlachtviehverſicherung und
Henrich u. Gen., betr. das Wahlgeſetz, fand zunächſt
nur eine allgemeine Ausſprache ſtatt. Der Antrag
Ul=
rich u. Gen., betr. die Verhaftung, über den Abg. Reh
das Referat erſtattete, wurde angenommen. Der Antrag
geht dahin, die Regierung zu erſuchen, Maßnahmen zu
veranlaſſen, daß die Vorausſetzungen reſp.
Vorbedingun=
gen zur Vornahme einer Verhaftung den derzeitigen
Be=
ſtimmungen der Strafprozeßordnung gegenüber
weſent=
lich erſchwert werden und daß ferner jedem Verhafteten
das unbedingte Recht zur Selbſtbeköſtigung,
Selbſtbeſchäf=
tigung, und Selbſtbekleidung geſetzlich gewährleiſtet wird.
Weiter ſoll geſetzlich beſtimmt werden, daß
Unterſuchungs=
gefangene nur mit ausdrücklicher Zuſtimmung zur
Reini=
gung und Inſtandhaltung ihrer Zelle angehalten werden
können.
Die Poſtkartenwoche der Großherzogin.
* Heute wickeln ſich die Veranſtaltungen nach
dem=
ſelben Programm ab, wie am Mittwoch. Gegen Abend:
Ankunft des Poſtluftſchiffes „Schwaben”,
Auf=
nahme der Luftpoſt und Abgabe der Poſt Frankfurt-
Darmſtadt. — Eintritt koſtet 10 Pfg. für Erwachſene und
5 Pfg. für Kinder.
Da bei dem unbeſtimmten Wetter die heutigen
Ver=
anſtaltungen unter Umſtänden nicht ſtattfinden
können, werden für eine ſchnelle
Benach=
richtigung des Publikums dieſelben Maßregeln
getroffen werden, wie beim Oberrheiniſchen
Zuverläſſig=
keitsflug. Durch Flaggenſignale am Hauſe des Tagblatt,
Rheinſtraße Nr. 23, und am Monument wird das
Publi=
kum benachrichtigt, ob die Veranſtaltungen nicht
ſtattfin=
den, ob ſie wahrſcheinlich, oder beſtimmt ſtattfinden. Und
zwar bedeuten:
Schwarze Fahne: Die Veranſtaltungen finden
nicht ſtatt.
Weiße Fahne: Sie finden wahrſcheinlich
ſtatt.
Rote Fahne: Die Veranſtaltungen finden
be=
ſtimmt programmgemäß ſtatt.
Am Sonntag finden die Veranſtaltungen nicht
ſtatt, da die „Schwaben” infolge anderweitiger
Verpflich=
tungen nicht nach Darmſtadt kommen kann. — Die zu
erledigende Luftpoſt wird dann am Sonntag früh oder
Montag, und wenn noch nötig, ſpäter durch eingeſchobene
inoffizielle Luftpoſtfahrten erledigt.
Kongreſſe und Verhandstage.
* Berlin, 14. Juni. Unter Teilnahme von
Re=
gierungsvertretern und Mitgliedern aus allen Teilen des
Reiches fand heute vormittag im Reichstagsgebäude die
16. Generalverſämmlung des deutſchen
Zentralkomitees zur Bekämpfung der
Tuberkuloſe ſtatt. Dr. Delbrück eröffnete die
Ver=
ſammlung mit einer kurzen Anſprache, in der er mit
ehrenden Worten der verſtorbenen Mitglieder von dem
Kneſebeck und Geheimrat Fränkel gedachte und die
er=
freulichen Fortſchritte der Auskunfts= und
Fürſorge=
ſtellen, ſowie die Unterſtützung durch die
Reichsgeſetz=
gebung hervorhob. Mit Worten des Dankes an alle,
welche ihre Arbeitskraft in den Dienſt der
Tuberkuloſe=
ſache geſtellt haben, ſchloß der Redner. Nach dem vom
Generalſekretär Profeſſor Nietner erſtatteten
Geſchäfts=
bericht für 1911 wurden Beihilfen in Höhe von 83800
Mark bewilligt. Das Präſidium wird auch in Zukunft
große Sparſamkeit walten laſſen müſſen. Gegenwärtig
ſind für erwachſene Lungenkranke in Deutſchland 138
Heil=
ſtätten mit 14079 Betten vorhanden. Fünf Anſtalten
nehmen Kranke verſchiedener Stadien in 432 Betten auf,
für Kranke im vorgeſchrittenen Krankheitsſtadium ſtehen
in 128 Anſtalten Abteilungen in den Krankenhäuſern zur
Verfügung. Für tuberkuloſe Kinder exiſtieren 21
Anſtal=
ten mit 1352 Betten, für Tuberkuloſeverdächtige und
Be=
drohte hundert Häuſer mit 8644 Betten. Die Zahl der
Walderholungsſtätten iſt auf 99, der Waldſchulen auf 26
geſtiegen. Die Ausleſe für die Heilſtätten findet in 33
Beobachtungs= reſp. Durchgangsſtationen ſtatt.
Der Kaiſer in Hannover.
* Hannover, 13. Juni. Der Kaiſer iſt heute
abend 9.45 Uhr mit Gefolge im Sonderzug hier eingetroffen
und hat ſich unter den Kundgebungen einer überaus
zahl=
reichen Menſchenmenge zum Königlichen Reſidenzſchloß
be=
geben, wo er Wohnung nahm. Im Gefolge befindet ſich
anſtelle des zuerſt beſtimmten Flügeladjutanten Majors
Frhrn. von Holzing General à la suite von Chelius.
Un=
mittelbar nach dem Eintreffen des Kaiſers im Schloß
wur=
den die Feldzeichen der Garniſon dorthin gebracht.
* Hannover 14. Juni. Der Kaiſer traf heute
morgen um 7½ Uhr im Automobil auf der
Vahrenwal=
der Heide ein und ſtieg dort zu Pferde. Der Kaiſer
hatte die Uniform der Königs=Ulanen angelegt. Das
Re=
giment der Königs=Ulanen hatte Paradeaufſtellung
ge=
nommen. Der Kaiſer ritt die Front ab und nahm den
Vorbeimarſch in Zügen im Schritt entgegen. Es folgte
ein Exerzieren des Regiments, das mit einem
Parade=
marſch in Eskadronfront ſchloß. Bei der Uebung waren
auch General v. Emmich und Generalinſpekteur v. Bock
und Polach zugegen. Das Wetter war unbeſtändig. Der
Kaiſer ſetzte ſich an die Spitze des Regiments und führte
es zu den Kaſernements, unterwegs von dem zahlreichen
Publikum lebhaft begrüßt.
* Hannover, 14. Juni. Der Kaiſer kehrte
gegen 12 Uhr zum Reſidenzſchloß zurück und reiſte mit
dem Sonderzug um 1 Uhr 35 Minuten nach Station
Wildpark ab. Zur Verabſchiedung hatten ſich der
kom=
mandierende General v. Emmich und der
Polizeipräſi=
dent von Hannover eingefunden.
Das deutſche Geſchwader in New=York.
* Naw=York, 13. Juni. Das deutſche
Ge=
ſchwader hat heute unter dem donnernden
Abſchieds=
falut der amerikaniſchen Kriegsſchiffe und der
Hafen=
forts die Heimreiſe angetreten. Um 5¼ Uhr
nach=
mittags fand die Ausreiſe in Anweſenhelt jubelnder
Rie=
ſenmengen ſtatt. Die amerikaniſchen Schlachtſchiffe und
Torpedoboote eskortierten die deutſche Flotte bis Sandy
Hook. Dort fuhr das deutſche Geſchwader an den
ameri=
kaniſchen Schiffen vorbei, während die deutſchen
Mann=
ſchaften bei jedem amerianiſchen Schiff ein dreifaches
Abſchiedshurra ausbrachten. Die „Bremen” fuhr nach
Baltimore, die amerikaniſchen Schiffe kehrten nach
Hamp=
ton Roads zurück. Am Mittag hatte der Präſident des
Union Seague=Klubs Samuel Fairchild dem Admiral
von Rebeur=Paſchwitz und den Offizieren zum Abſchied
ein Gabelfrühſtück gegeben. Er empfing ſie im
Klub=
haus, das prächtia geſchmückt war. Evening Poſt erklärt
in einem Leitartikel, der ungewöhnlich warme Empfang
Her deutſchen Flotte dürfte die Anſicht Deutſchlands
mo=
diſizieren, daß die öffentlichen Rechte der Deutſchen in
Amerika unbedeutend ſeien. Das Blatt betont den
gro=
ßen Einfluß, den die Deutſch=Amerikaner errungen
ha=
haben, die dennoch ihre nationale Eigenart beibehalten.
* New=York, 14. Juni. Die Abfahrt der
Flotte unter den Klängen der Nationalhymne und
des Liedes „Muß i denn zum Städtele hinaus” war
ein=
drucksvoll. Von Sandy Hook ſignaliſierte Admiral von
Rebeur=Paſchwitz den Dank der Deutſchen. An den
Bür=
germeiſter Gaynor telegraphierte der Admiral:
Nie=
mals verließen deutſche Schiffe einen Hafen nach
ſchöne=
rem Aufenthalt, als das Geſchwader New=York, das die
glänzende Gaſtfreundſchaft vollendete, die von den
Kame=
raden der amerikaniſchen Marine begonnen worden war.
der Admiral dankte ſodann im Namen aller für die
un=
vergeßlichen Stunden. In einer weiteren
Abſchiedsbot=
ſchaft dankte von Rebeur=Paſchwitz nochmals für die
überaus große Gaſtfreundſchaft. Er hoffe, die Flotte habe
ihrerſeits bewieſen, wie warm die Freundſchaftsgefühle
Deutſchlands für Amerika ſeien. Er hoffe auf ewiges
Andauern dieſer Beziehungen
Laft
ließ keine Gelegenheit vorübergehen, ohne der Flotte
das größte Wohlwollen zu beweiſen und ohne auf die
Herzlicheit der Beziehungen zwiſchen der deutſchen und
der amerikaniſchen Flotte hinzuweiſen.
Luftfahrt.
* Berlin, 14. Juni. Die Reichspoſtverwaltung
hat der Delag die Erlaubnis erteilt, offiziello
Luftſchiffpoſtkarten herauszugeben die
eine eingedruckte deutſche Reichs=Fünfpfennigmarke tragen
und auf den Luftſchiffen ſelbſt mit eigenem
Poſt=
ſtempel abgeſtempelt werden ſollen. Dieſe
Luftſchiff=
poſtſtempel haben die ovale Form der Bahnpoſtſtempel
und tragen die Worte: Luftpoſt, Z.=Luftſchiff, Viktoria
Luiſe, reſp. Schwaben oder Hanſa und das Datum des
Tages. Die neue Poſtkartenſerie beſteht aus ſechs
kolorierten Anſichtskarten, und zwar: „
Man=
zell” „Landung” „Schweizerfahrt”, „Fahrt der
Reichs=
tagsmitglieder über den Bodenſee‟. „Im Gewitterſturm”
„Ueber der Erde‟ Dieſe Karten ſind nur auf den
Luft=
ſchiffen und zwar mit eingedruckter Marke zu 1.50 Mark
die Serie, ohne Marke zu 1 Mark die Serie erhältlich.
Der neue Stempel wird vorausſichtlich in ungefähr acht
Tagen in Aktion treten.
* Schwerin, 14. Juni. Nachdem die Stadt vor
einigen Wochen ein für einen Flugplatz geeignetes
Gelände zum Preiſe von 350000 Mk. erwarb. hat die
Bür=
gerſchaft geſtern weitere 25000 Mark für die
Errich=
tung des Flugplatzes bewilligt.
Eine Bildaffäre.
* Madrid, 14. Juni. In der geſtrigen Sitzung
der Kammer verlangte der frühere Miniſter der ſchönen
Künſte und des Unterrichts Burrel von der Regierung
eine Erklärung über den Verkauf des im Kloſter
Mon=
forte befindlichen Gemäldes van der Goes.
Miniſterpräſident Canalejas erwiderte: Dieſe Frage
können wir jetzt nicht prüfen, denn es iſt darüber noch
keine Entſcheidung getroffen worden. Es iſt daher
un=
möglich, über den Bericht des Staatsrats zu diskutieren.
Abgeordneter Burrel betonte, daß das Gemälde einem
ausländiſchen Käufer weder ausgeliefert werden könne
noch dürfe. Redner führte an: Während meiner Amtszeit
als Miniſter erſuchte mich ein Agent um die
Ermächtig=
ung, das Gemälde nicht an ein Berliner Muſeum,
ſon=
dern an einen deutſchen Fürſten verkaufen zu dürfen. Ich
wies ihn kurzweg ab. Kurz darauf ſuchte mich der
Ordens=
general auf, zu dem das Kloſter Monforte gehört, und
erklärte mir, ich ſei nicht berechtigt, gegen den Verkauf ein
Veto einzulegen. Ich wies darauf den Gouverneur der
Provinz Lugo an, das Gemälde unter Sequeſtration zu
ſtellen. Bald nachher empfing ich den Beſuch eines Herrn
von der deutſchen Botſchaft, der die Angelegenheit mit
größter Diskretion bei mir vorbrachte; ich hielt aber auch
ſjetzt daran feſt, daß der Staat durchaus das Recht
habe, ſich dem Verkauf zu widerſetzen. Nach meinem
Rück=
tritt vom Miniſterium hat das zuſtändige Departement,
wie es ſcheint, den Standpunkt geändert. Nun beſitzt das
Kloſter das Gemälde nur als Depot, kann es alſo nicht
verkaufen. Dies hat der Stifter des Gemäldes in der
Stiftungsurkunde überdies ausdrücklich ſo beſtimmt. Der
Verkauf des Gemäldes wäre alſo eine niedrige Handlung.
Der Miniſter für ſchöne Künſte und Unterricht Alba
erwiderte, der Staatsrat befaſſe ſich mit dieſer
Angelegen=
heit, ohne ſich indes bisher darüber ſchlüſſig zu werden.
Ueber das Eigentum an dem Gemälde ſei es nämlich vor
langer Zeit, und man machte die Angelegenheit, wie es
ſcheint, auch zum Gegenſtand diplomatiſcher Vorſtellungen,
zum Prozeß zwiſchen dem Staat und dem Patronat des
Kloſters gekommen. Dieſer Prozeß ſei noch nicht
be=
endigt. Bis der zuſtändige Miniſter, der ſich mit der
Frage angelegentlich beſchäftige, darüber entſchieden habe
könne ſie nicht zur Diskuſſion geſtellt werden. Burrel
erklärte darauf, derjenige, der den Prozeß angeſtrengt
habe, ſei gar nicht dazu berechtigt. Der Erzbiſchof von
Sevilla, der Gründer des Patronats, habe ein für alle
Mal den Verkauf und die Abtretung von Gütern des
ge=
nannten Patronats unterſagt. Das Eigentum an dem
Gemälde ſei keineswegs zweifelhaft.
Landwirtſchaftliches.
— Durch Vermittlung des Landwirtſchaftskammer=
Ausſchuſſes fanden im laufenden Monat größere und
kleinere Exporte von Ziegen nach dem In= und
Auslande ſtatt und ſtammen dieſe Tiere aus erſtklaſſigen
Zuchten der Provinz Starkenburg. So kaufte z. B. ein
Vertreter der K. K. Landwirtſchaftsgeſellſchaft in Laibach
Kärnten) 100 Stück Ziegen verſchiedenen Geſchlechts und
Alters im Geſamtwerte von ca. 3500 Mk., ein Beweis,
welch” guten Ruf unſere einheimiſche Ziegenzucht im
Auslande beſitzt. Ferner kauften kleinere Transporte
die badiſche Landwirtſchaftskammer, Karlsruhe, und eine
Kommiſſion aus Elſaß=Lothringen.
Der italieniſch=türkiſche Krieg.
* Konſtantinopel, 13. Juni. Das deutſche
Generalkonſulat ſtellte bis geſtern abend 1897
Päſſe für 5000 Italiener aus; davon ſind 3000
abge=
reiſt, die übrigen erwarten Dampfer. 1000 Italiener
ver=
ließen Konſtantinopel vor dem Ausweiſungsbeſchluſſe des
Miniſterrats, 2000 bleiben krankheitshalber oder wegen
anderer Ausnahmegründe in Konſtantinopel, 400 in
Smyrna.
Saloniki, 14. Juni. Das hieſige jungtürkiſche
Komitee erhielt die dringende Meldung von
bevor=
ſtehenden Operationen der italieniſchen
Flotte gegen die Befeſtigungen von Smyrna unter
gleichzeitiger Beſetzung der Inſeln Mytilene, Chios und
Lemnos. Der Wali von Smyrna wurde beauftragt, die
geſamten Archive nach Maniſſa in Sicherheit zu bringen.
Der Wali von Monaſtir wurde amtlich benachrichtigt,
der Miniſterrat habe den Bau der Bahn Monaſtir=
Per=
lepe=Koſthana beſchloſſen.
H.B. Rom, 14. Juni. Die Einberufung einer
knternationalen Friedenskonferenz., um
den Feindſeligkeiten zwiſchen Italien und der Türkei ein
Ende zu machen, die auch die Frage der Inſeln im
Aegäi=
ſchen Meere regeln ſoll, ſcheint vorläufig noch nicht gewiß
zu ſein, da die Türkei noch nicht genügend geſchwächt und
die Großmächte untereinander uneinig ſind. Von
italie=
niſcher Seite wird dem Friedens=Projekt keinerlei
Schwie=
rigkeit entgegengeſetzt. Nichtsdeſtoweniger ſcheint der
Gedanke einer Friedenskonferenz nicht aufgegeben zu ſein
und die Tatſache, daß Frankreich vielleicht eine Initiative
nach dieſer Richtung hin unternehmen wird, hat in Italien
einen ſehr guten Eindruck gemacht.
Marokko.
* Rabat, 13. Juni. Der Sultan iſt heute früh
hier eingetroffen. Die Straßen waren feſtlich
ge=
ſchmückt. General Didier war mit den Spitzen der
fran=
zöſiſchen und der ſcherifiſchen Behörden zum Empfange
des Sultans erſchienen.
* Paris, 14. Juni. Aus Fez wird gemeldet,
General Liauteg habe es bei dem Sultan Mukey
Hafid vor deſſen Abreiſe durchgeſetzt, daß dieſer ſich
unzweideutig und ſchriftlich verpflichtete, erſt dann
ab=
zudanken wenn die Verhältniſſe es Frankreich
geſtat=
ten, die Abdankung anzunehmen.
* Tanger, 14. Juni. Regnault ſchiffte ſich
heute auf dem Kreuzer „Duchayla” nach Marſeille ein.
Vermiſchtes.
* An die Waſſerkante! Der Landesausſchuß
des Deutſchen Flottenvereins für das Großherzogtun
Heſſen bittet Damen und Herren, auch Nichtmitglieder,
die ſich an ſeiner am 18. Juli beginnenden
Geſellſchafts=
fahrt beteiligen wollen, um baldige Anmeldung. In ſieben
vollen Tagen für 110 Mark wird Hamburg-Helgoland-
Kiel eingehend, aber mit Muße genoſſen. Intereſſantes
auf Schritt und Tritt in faſt überwältigender Fülle,
mäch=
tige Naturbilder, vor allem das Meer! Vorbereitet iſt
eine fünftägige Anſchlußfahrt nach Dänemark; ſie zeigt
Kopenhagen, Nord=Seeland mit ſeinen reichen Schlöſſern
und Helſingför, überquert den Sund, um in dem maleriſch
gelegenen Helſingborg auf ſchwediſchem Boden einen
Abend zu verbringen und endigt am 29. Juli mittags in
Saßnitz auf Rügen. — Preis 76 Mark. Anmeldungen und
Zahlungen nimmt nur der Heſſiſche Landesausſchuß
Darnſtadt, Baldſtraße 1, entgegen; Progamme ſnd von
ihm zu erhalten.
— Die Induſtrie von Bethlehem. In dem
altehrwürdigen ſtillen Bethlehem blüht heute, 20
Jahr=
hunderte nach Geburt des Heilands, eine eigenartige
In=
duſtrie, die für die arme Bevölkerung die
Haupterwerbs=
quelle bildet: man fertigt in großem Maßſtabe allerlei
Artikel aus Perlmutter an, die zum Teil an die Beſucher
der heiligen Stätten als Erinnerungen verkauft werden.
Der amerikaniſche Vizekonſul Lewis Heck in Jeruſalem
gibt eine intereſſante Schilderung dieſer Induſtrie; es iſt
eine Hausinduſtrie, die mit den primitivſten Werkzeugen
arbeitet. Ihr Haupterzeugnis ſind Schnitzereien auf
Perl=
mutterſchalen, die dann mit Darſtellungen religiöſer
Sze=
nen geſchmückt werden, daneben auch Roſenkränze aus
Perlmutterkügelchen. Das Merkwürdige aber iſt, daß
das dabei verwendete Material eine weite Reiſe über den
Ozean machen muß, ehe es in die Hände der
Perlmutter=
arbeiter von Bethlehem kommt. In der Tat kommt der
größte Teil des Rohſtoffes aus Amerika, wie denn auch
die Mehrzahl der hergeſtellten Arbeiten nach Amerika
zu=
rückgeht. Die geſchnitzten Muſcheln kann jeder Touriſt in
Jeruſalem oder in Bethlehem kaufen, aber die Nachfrage
hat in den letzten Jahren ſehr abgenommen; man
bevor=
zugt Korallen, und die Perlmutterinduſtrie Bethlehems
iſt daher auf den Export nach fernen Ländern angewieſen.
H.B. Hamburg, 14. Juni. Heute morgen gegen 3 Uhr
entgleiſten bei Halſterbek von einem Güterzuge fünf
Wagen und die Lokomotive. Die Gleiſe ſind aufgeriſſen,
der Materialſchaden iſt erheblich. Menſchen kamen nicht zu
Schaden. Der Verkehr an der Unfallſtelle iſt zum Teil durch
Umſteigen aufrecht erhalten. Die Züge erleiden 5 bis 10
Stunden Verſpätung. Ein Hilfszug ging nach der
Unfall=
ſtelle ab.
H. B. Deutſch=Eylau, 14. Juni. Hier iſt der Oberlehrer
Dr. Lange beim Baden ertrunken. Der
Bade=
meiſter Wolff geriet beim Verſuch, ihn zu retten, ſelbſt in
Lebensgefahr.
H. B. Wien, 14. Juni. Die Ruthenen haben geſtern
im Wahl=Ausſchuß des
Abgeordneten=
hauſes die Obſtruktion gegen das Wehrgeſetz
be=
gonnen. Sie wollen die Durchberatung der Wehrvorlage,
die nach dem Wunſche der Regierung am 25. ds. erledigt
ſein ſoll, ſo lange verhindern, bis ihnen Garantien
bezüg=
lich der Errichtung einer rutheniſchen Univerſität in
Lem=
berg geboten werden. Bisher haben die Verhandlungen
zwiſchen der Regierung, den Polen und Ruthenen zu
keinem Reſultat geführt. Deshalb begannen geſtern die
Ruthenen im Wahl=Ausſchuß mit der Obſtruktion. Um
¼5 Uhr nachmittags begann die Sitzung, die vormittags
noch andauerte und durch Dauerreden ausgefüllt wurde.
Geſtern abend ½11 Uhr begann der rutheniſche
Abgeord=
nete Baczynsky eine Rede, die er abwechſelnd deutſch und
rutheniſch hielt. Um 5 Uhr, ½8 Uhr und 9 Uhr morgens
machte er Pauſen von je 10 Minuten.
H.B London, 14. Juni. Ernſte
Streikausſchrei=
tungen werden aus dem jamerikaniſchen Staate New=
Jerſey berichtet. Der Streik in dem Schmelzwerk von
Perth Amboy hat einen bedrohlichen Umfang
angenom=
men. Bei einem Zuſammenſtoß zwiſchen Ausſtändigen
und der Polizei am vergangenen Mittwoch wurden
zahl=
reiche Streikende verwundet. Geſtern verſuchte eine
Ab=
teilung Ausſtändiger, zumeiſt Polen, das Schmelzwerk
zu ſtürmen. Nach ſchwerem Kampfe gelang es, die Polen
zurückzudrängen. Die Polizei machte erſt von ihren
Knüp=
peln Gebrauch und griff ſchließlich zur Schußwaffe.
Literariſches.
Von Griebens Reiſeführern liegen neu
vor, Band 36: „Der Schwarzwald”. 17. Auflage,
mit 9 Karten (2,50 Mk.). (Verlagsbuchhandlung von
Al=
bert Goldſchmidt, Berlin W. 35.) Ein gründlicher Kenner
des Schwarzwaldgebietes, Ed. Wöhrle=Baden=Baden iſt
der Bearbeiter dieſes Führers, der in einer für den
Reiſe=
gebrauch außerordentlich praktiſchen Darſtellung und
An=
ordnung das geſamte Gebiet des Schwarzwaldes
be=
handelt. Die Zuſammenſtellung beliebiger Touren iſt
durch die überſichtliche Beſchreibung der verſchiedenen
Routen, ſowie mit Hilfe des vorzüglichen und vollkommen
ausreichenden Kartenmaterials überaus einfach. Der
Führer kann allen Beſuchern des Schwarzwaldes als ein
zuverläſſiges und praktiſches Reiſehandbuch empfohlen
werden. Neben der großen Ausgabe hat der Verlag noch
eine kleine Aus gabe zum Preiſe von 1,20 Mk.
heraus=
gegeben, die für einen kurzen Aufenthalt ausreichen dürfte.
— Band 29, „Der Rhein” 28. Auflage. (3 Mk.). Der
vorliegende Band, wohl einer der beliebteſten und
ver=
verbreitetſten aus der ſtattlichen Sammlung der
Grieben=
ſchen Reiſeführer, trägt auch in ſeiner neuen, ſoeben
er=
ſchienenen Auflage die Merkmale der ſorgfältigen
Neu=
bearbeitung und Ergänzung, ſowohl des Textes wie auch
der Karten. Auch die anderen bemerkenswerten äußeren
Vorzüge der Griebenſchen Reiſeführer, der deutliche Druck
und das handliche Format, machen den Beſitz dieſes
über=
aus praktiſchen Rheinführers doppelt empfehlenswert. Als
„Kleiner Führer für die Rhein=Reiſe” iſt zum Preiſe von
1,50 Mk. ein Auszug erſchienen, der für eine weniger
aus=
gedehnte Rheinfahrt ausreichend iſt. — Ferner erſchienen
als Sonderdrucke aus obigem Führer Band 30: Köln und
Umgebung (60 Pfg.) und Band 31: Frankfurt a. M. und
der Taunus (60 Pfg.).
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Stuttgart, 14. Juni. Der Schwäbiſche Merkur
mel=
det: Der bayeriſche Miniſterpräſident v. Hertling trifft
am Sonntag abend als Gaſt beim Miniſterpräſidenten v.
Weizſäcker hier ein. Beide Miniſterpräſidenten begeben
ſich am Montag nach Bernhauſen, um dem König ihre
Aufwartung zu machen.
* M.=Gladbach, 14. Juni. Heute nacht verurteilte das
Schwurgericht den Taglöhner Hinrichs, der im
Januar 1912 den 82jährigen Landwirt Rüllenrath aus
Ober=Krüchten im Bett erwürgte, zum Tode.
* Wien, 14. Juni. Baczynskyj beendete im
Wehrausſchuß um halb 12 Uhr ſeine 13ſtündige
Ob=
ſtruktionsrede. Die Sitzung dauert fort. Der
Budget=
ausſchuß beſchloß, in die Spezialdebatte über das
Budget=
proviſorium einzutreten.
* Paris, 14. Juni. Das heutige Amtsblatt
ver=
öffentlicht einen Erlaß des Marineminiſters, durch den den
mit dem Unterſeeboot „Vendémiaire”
unter=
gegangenen Mannſchaften ein um einen Grad
höherer Rang zuerkannt wird. Die Maßnahme hat
den Zweck, die Bezüge der Hinterbliebenen zu erhöhen.
* Mancheſter, 14. Juni. Eine Verſammlung der
Dock=
arbeiter von Mancheſter und Salford beſchloß,
nach=
dem verſchiedene Diſtrikte, darunter Liverpool, Bericht
erſtattet hatten, die ſofortige Arbeitsaufnahme.
teilen wir Ihnen mit, daß unſer Otto jetzt ganz allein
läuft.” Wir hatten anfangs des Jahres nicht gedacht,
daß unſer Kind noch zum Laufen käme, denn es
ver=
mochte damals, 14 Jahr alt, noch nicht ſich ohne Hilfe
aufzurichten. Beſorgt um das Kind, gaben wir ihm
eine Zeitlang Ihr bekanntes Kinder=Kräftigungsmittel
und konnten in der Tat bald merken, daß Otto
all=
mählich zu Kräften kam. Wir ſahen deutlich, wie ſeine
Knochen kräftiger wurden; der Appetit wurde vorzüglich
und das Ausſehen des Kleinen von Woche zu Woche
friſcher. Sobald er ſich ſeiner Kraft bewußt war,
be=
gann er ſeine Gehverſuche. Heute läuft er munter
umher und nimmt ſeine Scotts Emulſion gerade ſo
gern wie am Anfang.
(Gez.) P. Schreiber, Kuhz bei Haßleben, Uckerm., 29. Sept. 1910.
Beim Einkauf verlange man ausdrücklich Scotts
Emul=
ſion. Es iſt die Marke „Scott”, welche, ſeit über 30 Jahren
eingeführt, für die Güte und Wirfang bürgt.
Scotts Emulſion wird von uns ausſchließlich im großen verkauft,
und zwar nie loſe nach Gewicht oder Maß, ſondern nur in verſiegelten
Originalſlaſchen in Karton mit unſerer Schutzmarke (Fiſcher mit dem
Dorſch). Scott & Bowne, G. m. b. H., Frankfurt a. M.
Beſtandteile: Feinſter Medizinal=Lebevtran 150,0 prima Glyzerin
50,0, unterphosphorigſaurer Kalk 4,3, unterphosphorigſaures Natron 2,0,
pulv. Tragant 3,0, feinſter arab. Gummi pulv. 2,0, Waſſer 120,0, Alkohol
11,0. Hierzu aromatiſche Emulſion mit Zimt=, Mandel= und Gaultheriaö!
je 2 Tropfen.
beim Ge=
Die ſparen, ohne zu entbehren
brauch
von „Fauſtring” Lanolinſeife. Nur 20 Pfg. das Stück,
5 Stück ſogar nur 95 Pfg. Hergeſtellt nach dem
ur=
ſprünglichen Rezept vom langjährigen Fabrikanten der
Pfeilringſeife: C. Naumann, Offenbach a. M. (11310M
Sie haben ſich nun auch die Luft erobert
Fays ächte Sodener Mineral=Paſtillen, die ſeit
25 Jahren ſo glänzend gegen alle Katarrhe der
Luftwege bewährt ſind. Der Rentier Schm., der
kürzlich einen Paſſagierflug mitgemacht hat, nahm
eine Schachtel Sodener mit, und er erklärt, daß
er es nur ihnen danke, wenn er in der ſcharfen
Fahrt vor einer ernſten Erkältung bewahrt
wor=
den ſei. Fays Sodener verſagen eben nie,
einerlei, ob man ſie nun vorbeugend oder helfend
anwendet. Die Schachtel koſtet nur 85 Pf.
Nach=
ahmungen weiſe man entſchieden zurück. (13039Mf
Vortreter: Haas & Bernhard. Darmstadt, Rheinstr. 19.
über Vermögens=, Fami=
AuskUnffe lien= u.
Geſchäftsverhält=
niſſe, Beobachtungen,
Ermittelungen bei Eheſcheidungs= u.
Alimentenpro=
zeſſen! Solide Preiſe! Zahlreiche Empfehlungen.
G. m.
Fr. Detektiv-Zeutrale b. u. Salzhaus6
Frankfurt a. M. — Tel. I 4359. (6416a
Geſchäftliches.
Man ſchreibt uns: Weit über die Grenzen
Deutſchlands hinaus hat ſich die ſeit über 10 Jahren
beſtehende Redner=Akademie, Berlin 107,
Pots=
damerſtraße 123b einen Weltruf erworben.
Wiſſen=
ſchaftliche Autoritäten und Redner von Beruf bezeichnen
das in der Akademie zur Anwendung gelangende
Aus=
bildungsſyſtem als den Weg, welcher zur Beherrſchung
der abſolut freien Rede führt. Ebenſo wie die perſönliche
Ausbildung in der Akademie hat auch der vor mehreren
Jahren herausgegebene „Fernkurſus für praktiſche
Lebenskunſt, logiſches Denken und freie
Redekunſt” vielen die erwünſchten Erfolge gebracht.
Das Studienmaterial der Redner=Akademie iſt aus einer
langjährigen, erfolgreichen Vortrags= und
Unterrichts=
tätigkeit hervorgegangen.
Wir verweiſen noch auf den der heutigen
Nummer unſeres Blattes beiliegenden Proſpekt. (13065
Wohlgeschmack und hohen Nährwert erhalten Milchspeisen,
Puddings, Kuchen, Suppen usw. wenn bei der Zubereitung
ete ct it t, e
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Matsprodukt für Suppen, Puddings, Fruchtspelsen usw.
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der einzelnen Zimmer. (10529s
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Familiennachrichten.
IHRE VERLOBUNG
beehren sich anzuzeigen
Joe Johannssen
Otto Semper
Grossherzogl. Hess. Hofopernsänger
DARMSTADT.
Freunden und Bekannten die ſchmerzliche
Mitteilung, daß es Gott dem Allmächtigen.
gefallen hat, unſeren lieben Vater, Großvater,
Schwiegervater, Schwager und Onkel
Herrn Adam Reitz
heute nachmittag im 56. Lebensjahre zu
ſich=
zu nehmen.
(13089
Um ſtille Teilnahme bitten
die trauernden Hinterbliebenen.
Worfelden, den 13. Juni 1912.
bei Groß=Gerau
Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag
3 Uhr ſtatt.
Todes-Anzeige
Verwandten, Freunden und Bekannten die tieftraurige Mitteilung,
dass unser lieber Vater, Bruder, Gatte, Schwiegervater und Onkel
Kaufmann in Darmstadt
das Urbild eines treuen, sorgsamen Hausvaters, heute nach langem, aber
ge-
zduldig ertragenem Leiden, sanft in die Ewigkeit abberufen worden ist.
Friede seiner Asche!
(13133
Darmstadt, 14. Juni 1912.
Viktoriaplatz 9, II.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen.
Die Beerdigung findet dem Wunsche des Entschlafenen gemäss in seinem Geburtsorte
Vonhausen bei Büdingen (Oberhessen) Montag, den 17. ds. Mts., nachmittags 3 Uhr, statt.
Todes-Anzeige.
Geſtern entſchlief nach langem, ſchwerem
Leiden, im Glauben an ihren Heiland
Frautom Hatake Bscrharde
unſere Schweſter, Couſine und Freundin.
S. Eberhardt
Frau Lina Hornung
Direktor Küchler und Frau
Darmſtadt, 14. Juni 1912.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 16. Juni,
nachmittags 3 Uhr, vom Portale des ſtädtiſchen
(13132
Friedhofes aus, ſtatt.
in Deutſchland, beſonders im Oſten, vielfach gefallen. Wir
haben auch morgen im Bereich nordweſtlicher Winde
viel=
fach wolkiges, doch meiſt trockenes Wetter zu erwarten.
Ausſichten in Heſſen für Samstag, 15. Juni:
Wol=
kig, meiſt trocken, vereinzelt Gewitter, mäßig warm.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Ueber Island und der Biskaya lagern
Hochdruck=
gebiete, während der ganze Kontinent unter der
Herr=
chaft eines ausgedehnten Tiefs, mit einzelnen
Teilzen=
ren, liegt. Infolgedeſſen wehen bei uns nordweſtliche
Winde, die Abkühlung gebracht haben. Niederſchläge ſind
Tageslatender.
Samstag, 15. Juni.
Münchener Spezialausſtellung zur
Förder=
ung der Volkshygiene im „Fürſtenſaal” (
geöff=
net von 10—9 Uhr).
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — „Perkeo” um
8 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr. — Reſtaurant „
Me=
tropole” um ½8 Uhr.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke
Rhein=
u. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 3½—11 Uhr.
The American Bio Co., Ernſt=Ludwigsſtr. 23.
Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
Sonntag, 16. Juni.
Geſellige Zuſammenkunft des Bürgervereins
Darmſtadt und Darmſtädter Fechtklubs um 3 Uhr im
Vereinsgarten.
Geſangsabend der evang. Stadtmiſſion um 8 Uhr
Mühlſtraße 24.
Uebungsſchießen des Kriegervereins um 3 Uhr auf
Stand 6 der Militärſchießſtände.
Preisſchießen (Schluß) mit Gartenfeſt des
Schützen=
klubs um 3 Uhr im Vereinslokal.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Schützenhof um
8 Uhr. — Reſtaurant „Metropole” um 4 und 8 Uhr.
„Perkeo” um 4 und 8 Uhr.
Wanderung des Odenwaldklubs nach Klingenberg
(Abfahrt um 6.46 Uhr).
Spaziergang des Poſt= und Telegraphen=
Unter=
beamten=Vereins nach Arheilgen (Abmarſch um 3 Uhr
vom Schlachthof).
Münchener Spezialausſtellung zur Fö
der=
ung der Volkshygiene im „Fürſtenſaal” (
geöff=
net von 11—9 Uhr).
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke
Rhein=
u. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
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Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
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Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. Juni 1912.
Nummer 139.
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Waſch. u. Putz. Karlſtr. 23. (*14742
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Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. Juni 1912.
Nummer 139.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
3 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 6. Juni: dem
Eiſenbahnmagazinver=
walter Johann Heinrich Momm, Wendelſtadtſtraße 30,
eine T. Maria Thereſia. Am 8.: dem Heizer an der
Tech=
niſchen Hochſchule Phil. Waldmann, Liebfrauenſtr. 80,
eine T. Maria. Am 9.: dem Schloſſer Heinr. Zörgiebel,
Saalbauſtraße 41, eine T. Luiſe Eliſabeth. Am 6.: dem
Maurer Peter Weſp, Arheilger Straße 39, ein S. Karl
Philipp. Am 10.: dem Fabrikarbeiter Georg Kurr,
Pankratiusſtraße 48, ein S. Philipp. Am 8.: dem Maurer
Leonhard Adam Heiland, Löffelgaſſe 23, eine T. Eliſe
Chriſtine. Am 7.: dem Emaillierer Ludwig K. Rühl,
Ruthsſtraße 6, ein S. Alois. Am 11.: dem Bäcker Franz
Wilhelm Kremsler, Mühlſtr. 10. eine T. Helene Marg.
Am 8.: dem Kaufmann Julius Martin Gamber,
Fuhr=
mannſtraße 12, ein S. Erwin Franz Heinrich Martin.
Dem Laboratoriumsgehilfen Rudolf Göbel,
Liebfrauen=
ſtraße 40, eine T. Wilhelmine. Am 10.: dem Kaufmann
Ludwig Adolph Schaffner, Mühlſtraße 66, ein S. Kurt
Karl. Am 12.: dem Dachdecker Georg Möſer,
Pankra=
tiusſtraße 57, ein S. Georg. Am 6.: eine unehelicher T.
Sophie. Am 5.: dem Metzger Chriſtian Schwarz, Neue
Ireneſtraße 72, eine T. Elſa Mathilde. Am 8.: dem
Wein=
händler Georg Härting, Heinheimerſtraße 38, ein S.
Ludwig. Am 11.: dem Kaufmann Wilhelm Holl,
Alice=
ſtraße 39, eine T. Anna Klementine. Am 12.: dem Lackierer
Adam Bretſch, Waldſtraße 23, eine T. Charlotte.
Aufgebote. Am 10. Juni: Milchhändler Konr. Weſp,
Dreibrunnenſtraße 11, mit Sophie Wechsler,
Moosberg=
ſtraße 67. Werkführer Max Alfred Arthur Hoffmann
in Regensburg mit Köchin Eva Kathar. Becker in Gau=
Odernheim. Finanzaſpirant Karl Adolf Scriba mit
Chriſtina Roſalie Walburga Heißer geb. Reinhard in
Mainz. Am 11.: Sergeant und Zahlmeiſteraſpirant
Wil=
helm Friedrich Hahn, Schwanenſtraße 20, mit Maria
Dörr, Kahlertſtraße 8. Am 12.: Fabrikarbeiter
Leon=
hard Hönig, Hinkelsgaſſe 10, mit Laufmädchen Luiſe
Graf, Hinkelsgaſſe 11. Schriftſetzer Karl Jaeger,
Ireneſtraße 6, mit Schneiderin Karoline Wilhelmine
Chriſtiane Scholderer, Pallaswieſenſtraße 27. Sergeant
und Oberfahnenſchmied Konrad Groh, Marienplatz 1,
mit Maria Adelberger, Köchin, Heinrichſtraße 89. Am
13.: Kaufmann Karl Ludwig Rittershaus, Ernſt
Lud=
wigſtraße 26, mit Wilhelmine Eliſabeth Groh,
Viktoria=
ſtraße 30.
Geſtorbene. Am 10. Juni: Ernſt Füllhardt, S. des
Brenners, 4 Mon., ev., Ueberau. Am 3.: Student Jekuſiel
Kuſchner, 21 J., iſrael., Dieburger Straße 17. Am 10.:
Erich Neiſius, S. des Sattlers, 1 J., kath., Arheilger
Straße 12. Privatier Johann Georg Becker, 75 J., ev.,
Wenckſtraße 34. Zollaufſeher i. P. Karl Albert Ludwig
Kölſch, 51 J., ev., Neue Niederſtr. 11. Am 11.: Gardiſt
Karl Grein, 22 J., ev., Alexanderſtr. 22. Am 11.: Berta
Reibold, 2 Mon., ev., Hinkelsgaſſe 15. Am 12.: Jakob
Julius Wenzel, S. des Elektrotechnikers, 8 Mon., ev.,
Wenckſtraße 51. Eliſ. Göbel geb. Rodenhäuſer, Ehefrau
des Kaufmanns, 62 J., ev., Groß=Zimmern. Am 6.:
Spengler Heinrich Schäfer, 43 J., ev., Mühlſtraße 5.
Am 12.: Eliſab. Simon geb. Heil, Ehefrau des
Fabrik=
arbeiters, 36 J., ev., Eberſtadt. Am 13.: Marg. Spieß
geb. Gerhard, Ehefrau des Poſtſchaffners, 42 J., ev.,
Zwingenberg.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
2. Sonntag nach Trinitatis, den 16. Juni 1912
Hofkirche: Kein Gottesdienſt. — Mittwoch, den
19. Juni, abends um 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Vogel.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Stadtkapelle: Vormittags um 9½ Uhr: Pfarrer
Kleberger. Feier des heil. Abendmahls mit
Vorbe=
reitung. — Vormittags um 11 Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Vogel. — Abends um 6 Uhr: Pfarraſſiſtent
Lautenſchläger.
Gemeindehaus, Kiesſtr. 17: Sonntag, den
16. Juni, vormittags um 8 Uhr: Chriſtenlehre für den
Kaplaneibezirk. Pfarrer Beringer. — Vormittags
um 11 Uhr: Chriſtenlehre für den Südoſt bezirk. Pfarrer
Kleberger. — Vormittags um 11 Uhr: Chriſtenlehre
für den Südweſt bezirk. Pfarrer Velte. — Die
Chriſten=
lehre des Schloßbezirks fällt aus; nächſte Chriſtenlehre
am 30. Junj, vorm. um 9 Uhr.
Im Feierabend (Stiftſtr. 51): Sonntag, den
16. Juni, vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Oſt bezirk (Knaben und Mädchen). Pfarrer Vogel.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8 Uhr:
Diviſionspfarrer Liedtcke. — Vormittags um 10½ Uhr:
Kindergottesdienſt, Steinſtr. 24 (Muſikſaal).
Johanneskirche: Kollekte für die Evangeliſchen im
Ausland. — Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Vorm.
um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den Südbezirk im
Ge=
meindehaus. Pfarrer Dingeldey.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Widmann. — Vorm. 11½ Uhr: Kindergottesdienſt für
den Oſt bezirk. Pfarrer Widmann. — Nachmittags um
2 Uhr: Chriſtenlehre für den Nordbezirk in der Kirche,
für den Oſt bezirk im Martinsſtift, für den Weſt bezirk
im Gemeindehaus. — Nachm. um 4 Uhr: Bibelſtunde
im Martinsſtift. Pfarrer Veller.
Pfründnerhaus: Vormittags um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Müller
Eliſabethenſtift: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Stein. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. — Mittwoch, den 19. Juni, nachmittags um
2 Uhr: Feſtgottesdienſt zur Feier des 54. Jahresfeſtes.
Pfarrer Hickel. — Um 4 Uhr: Nachfeier im Garten.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Vorm. um ½ 8 Uhr:
Chriſtenlehre. Pfarrverwalter Flöel. — Vormittags um
10 Uhr: Vorſtellung und Einführung des Herrn Pfarrer
Wagner durch Herrn Dekan Schneider.
Pauluskirche: Kollekte für die Evangeliſchen im
Aus=
land. — Vorm. um 8½ Uhr: Chriſtenlehre. Pfarrer
Rückert. — Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Pfarrer Rückert. — Vormittags um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt. Pfarrer Rückert.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 16. Juni,
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nach=
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Abends um 8 Uhr:
Geſangsvorträge mit Anſprachen über Pſalm 23.
Ein=
tritt frei. — Montag, den 17. Juni, abends um 8½ Uhr:
Verſammlung für Frauen und Jungfrauen. Rednerin:
Frau Ufer=Barmen. Eintritt frei. — Dienstag, den
18. Juni, abends um 8½ Uhr: Jungfrauen=Bibelſtunde
und Blaukreuzſtunde. — Mittwoch, den 19. Juni,
nach=
mittags um 2 Uhr: Spaziergang der Sonntagsſchule
und des Hoffnungsbundes. Abmarſch vom Vereinshaus.
Abends um 8½ Uhr: Uebung des gemiſchten Chors.
— Donnerstag, den 20. Juni, abends um 8½ Uhr:
Bibelſtunde. — Freitag, den 21. Juni, abends um 8 Uhr:
Sonntagsſchulvorbereitung. — Abends um 8½ Uhr:
Bibel=
beſprechſtunde für Männer und Jünglinge. — Samstag,
den 22. Juni, abends um 9 Uhr: Verſammlung für
Beamte der Poſt, Eiſenbahn, Polizei, Gendarmerie u. dgl.
— Filiale der Stadtmiſſion (Beſſungerſtr. 88,
Hinterbau): Sonntag, den 16. Juni, vormittags um
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Nachm. Jugendbund
für E. C., von 3—4 Uhr für Jünglinge, von 4½—6 Uhr
für Jungfrauen. — Freitag, den 21. Juni, abends um
8½ Uhr: Bibelſtunde.
Gottesdienſt der Aenapoſtoliſchen Hemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 16. Juni, nachmittags um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule
(Kindergottesdienſt). — Um 4 Uhr: Predigt. Prediger
Eckert aus Offenbach. — Freitag, den 21. Juni, abends
um ½9 Uhr: Bibel= und Gebetſtunde. Prediger Eckert
aus Offenbach. Jedermann herzlich willkommen.
Rheiniſche Zeltmiſſion an der
Lindenhof=
ſtraße, neben dem Finanzamt: Sonntag, den 16. Juni,
vorm. um ½10 Uhr: Gebetsverſammlung. — Vormittags
um 11 Uhr: Sonntagsſchule. — Nachmittags um 4 Uhr
und abends um 8½ Uhr: Oeffentliche Vorträge. — In
der Woche an jedem Nachmittage (außer Samstags) um
4 Uhr: Bibelſtunde. — An jedem Abend um 8½ Uhr:
Oeffentliche Vorträge. Jedermann iſt freundlichſt
einge=
laden.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 15. Juni,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
3. Sonntag nach Pfingſten, den 16. Juni 1912
Vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung
der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe. — Um
½10 Uhr: Hochamt mit Predigt. — Um 11 Uhr:
Aka=
demiſcher Gottesdienſt. — Nachm. um 3 Uhr:
Sakra=
mentaliſche Bruderſchaftsandacht mit Predigt. — Freitag,
abends um 6 Uhr: Kreuzwegandacht.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag,
vormit=
tags um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Nachmittags um 4 Uhr:
Verſammlung im Mädchenheim. — Um 5 Uhr:
Ver=
ſammlung des 3. Ordens. — Um 6 Uhr:
Roſenkranz=
andacht.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Militärgemeinde: Sonntag, vormittags um ¾10 Uhr:
Auf dem Uebungsplatz bei Griesheim Singmeſſe mit
Predigt.
Kapelle zu Ober=Ramſtadt: Sonntag, den 16. Juni,
vorm. um 9 Uhr: hl. Meſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 15. Juni,
nach=
mittags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, den 16. Juni 1912
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe mit
Predigt und Generalkommunion der Sodalität. — Um
½10 Uhr: Hochamt und Predigt. — Nachmittags um
2 Uhr: Andacht. — Mittwoch, den 19. Juni, abends um
8 Uhr: Vortrag des hochw. Herrn Profeſſor Schwarz.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
15. Juni, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
3. Sonntag nach Pfingſten, den 16. Juni 1912
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½7 Uhr: heil. Meſſe. — Um ½9 Uhr: Amt mit
Predigt und Herz=Jeſu=Weihe. — Nachm. um ½3 Uhr:
Sakramentaliſche Bruderſchaftsandacht. — Bibliothek
(Herdweg 28): Dienstag, nachmittags von 6 bis 7 Uhr.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 15. Juni, nachm.
im 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
3. Sonntag nach Pfingſten, den 16. Juni 1912
Vorm. um 6 Uhr: Beichtgelegenheit. — Um ½7 Uhr:
Gemeinſchaftliche Kommunion der Erſtkommunikanten
aloyſianiſcher Sonntag. — Um ¼10 Uhr: Hochamt und
Predigt. — Nachmittags um ½2 Uhr: Chriſtenlehre. —
Um 2 Uhr: Andacht und um 5 Uhr: Aloyſianiſche
An=
dacht. — Werktags, vormittags um ¼7 Uhr: Singmeſſe.
In der Provinzial=Pflegeanſtalt bei
Eberſtadt: Sonntag, den 16. Juni, vormittags um
8 Uhr: hl. Meſſe und Predigt.
Kapelle zu Pſungſtadt: 3. Sonntag nach Pfingſten,
den 16. Juni, nachmittags um 4 Uhr: Andacht.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 9. Juni: Ein unehel. Sohn
Hermann Paul, geb. 5. Okt. Ein unehelicher Sohn Walter,
geb. 23. April. 5. Juni: Dem Lehrer Karl Adam Klingler
T. Gertrud, geb. 30. April. 9. Juni: Dem Schreiner
Johannes Helm T. Annalieſe Käthe, geb. 9. Juni. Dem
Eiſenbahndiätar Michael Rudolf Anton T. Liſelotte Doris,
geb. 29. Febr.
Johannesgemeinde: 9. Juni: Dem Bäcker
Ludwig Heckmann S. Heinrich, geb. 28. Februar.
Martinsgemeinde: 5. Juni: Dem Schuhmacher
Friedrich Böheim T. Emma, geb. 28. März. 9. Jumn:
Dem Beizmeiſter Heinrich Meß T. Babette, geb. 11. Mai.
Dem Kaſſierer Franz Chriſtian Gerbig T. Berta Emilie,
geb. 19. Mai. 12. Juni: Dem Glaſermeiſter Ludwig=
Ganß T. Karoline Wilhelmine, geb. 10. Mai. 9. Jun
Dem Zimmermann Johann Wilhelm Roth T. Eliſabeth,
geb. 17. Mai. Dem Poſtboten Karl Delp S. Heinrich
Johann Karl, geb. 19. Mai.
Petrusgemeinde: 9. Juni: Dem Schmied Johann
Heinrich Blümler S. Klaus Werner, geb. 8. Mai 1911.
Dem Weißbinder Heinrich Eigenbrodt T. Marie Anna,
geb. 24. Mai. Dem Hilfsſchaffner Philipp Weigand=T.
Anna Charlotte, geb. 30. April. Dem Schneider Heinrich
Johann Wilhelm Neuber T. Augaſte, geb. 9. Mai. Dem
Forſtwartaſpiranten Karl Fuchs S. Karl Konrad Heinrich,
geb. 29. Mai.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 8. Juni: Maler und Lackierer
Karl Kullmann und Johanna Wittmann. Großh. Heſſ.
Regierungsbaumeiſter Wilhelm Fauth in Graudenz und
Emilie Katharine Heiß. Schneider Johann Konrad
Tau=
cher und Anna Eliſabeth Krämer.
Johannesgemeinde: 8. Juni: Bahnmeiſter=
Diätar Hermann Michael Mölbert von hier und Marie
Selzer von Kleeſtadt. Bahnarbeiter Wilhelm Buchhammer
und Anna Bücking von hier.
Martinsgemeinde: 8. Juni: Monteur Eduard
Hankewitz und Anna Trautmann.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 8. Juni: Spengler Heinrich
Schäfer, 43 Jahre alt, ſtarb 6. Juni. 13. Juni:
Schreiner=
meiſter Konrad Menz, 79 Jahre alt, ſtarb 11. Juni.
Bertha Reibold, Tochter der Marie Reibold, alt 2 Monate,
ſtarb 11. Juni. 31. Mai: Fuhrunternehmer Guſtav
Vogt, 35 Jahre alt, ſtarb 28 Mai.
Johannesgemeinde: 8. Juni: Schmied Georg
Edelmann, 24 J., ſtarb 5. Juni.
Martinsgemeinde: 10. Juni: Marg. Schäfen.
Ehefrau des Spenglers und Inſtallateurs, 46 J., ſtarb=
8. Juni. 12. Juni: Johann Georg Becker, Privatier,
75 J., ſtarb 10. Juni. Jakob Julius Wenzel, S. des
Elektrotechnikers, 8 M., ſtarb 12. Juni.
Petrusgemeinde: 13. Juni: Zollaufſeher i.
Karl Kölſch, 51 J., ſtarb 10. Juni.
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Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
1912.
Samstag, 15. Inni.
3 70.
An die Großh. Bürgermeiſtereien der Landgemeinden des Kreiſes.
In der Zeit vom 24. bis 29. Juni d. Js. findet unter Leitung der 2. Inſpektion
der Telegraphentruppen eine Funkerübung der Telegraphen=Bataillone Nr. 3 und 4
und des Bayeriſchen Telegraphen=Bataillons in hieſiger Gegend ſtatt. Aus dieſem
Anlaß wird die Belegung einzelner Gemeinden des Kreiſes Darmſtadt mit
Einquar=
tierung erforderlich werden.
*Da die Unterkunftsorte und Truppenſtärken von dem Verlaufe der Uebung
ab=
hängen, können ſie den Ortsbehörden erſt einen Tag vor der Belegung mitgeteilt
werden. Es iſt jedoch nur mit einer geringen Belegung der Ortſchaften zu rechneneilt
(13012ss
Darmſtadt, den11. Juni 1912.
Großherzogliches Kreisamt Damrſtadt.
Fey.
Die Firma Lippmann May in Darmſtadt hat die landespolizeiliche Abnahme
der fertiggeſtellten Arbeiten für ihren Gleisanſchluß an die Induſtriegleisanlage auf
der Südſeite der Weiterſtädterſtraße zu Darmſtadt beantragt
Termin zur landespolizeilichen Abnahme iſt auf Samstag, den 22. Juni
d. Js., vormittags 9 Uhr an Ort und Stelle feſtgeſetzt.
Wir bringen dies mit der Aufforderung zur öffentlichen Kenntnis.
Einwen=
dungen gegen die planmäßige Ausführung der Anlagen in dem Abnahmetermin
vorzubringen.
(13078
Darmſtadt, den 14. Juni 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Reinhart.
Bekanntmachung.
Die nachſtehende Bekanntmachung der Kommandantur des
Truppenübungs=
platzes Darmſtadt bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis.
Darmſtadt, den 25. Mai 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: Dr. =Reinhart.
1. Es wird auf die Polizeiverordnung des Großh. Kreisamtes Darmſtadt vom
10. März 1908 hingewieſen wonach das Betreten des Truppenübungsplatzes
Darmſtadt Zivilperſonen ohne Erlaubnisſchein der Kommandantur verboten iſt.
2. Wer die bei den Uebungen der Artillrie verſchoffene Munition ſich
widerrecht=
lich zueignet, wird mit Gefängnis bis zu einem Jahre beſtraft. (§ 291 des
Reichsſtrafgeſetzbuches.)
3. Die Erlaubnis zum Suchen verſchoſſener Munition auf dem
Truppenübungs=
platz Darmſtadt wird keiner Zivilperſon erteilt.
Bekanntmachung.
4. Die auf dem Uebungsplaßze gelegenlich geſundenen und die im
Auslaufgelind=
aufgehobenen Munitkionsteile müſſen an die im Lager eingerichtete
Abnahme=
ſtelle abgeliefert werden, welche dafür entſprechende Geldvergütung zahlt.
5. Zünder mit Zündladung, einzelne Zündladungen oder blindgegangene Geſchoſſe
dürfen unter keinen Umſtänden berührt werden, weil das mit Lebensgefahr
verbunden iſt. Ein Nachgraben oder Freilegen von tiefer in die Erde
einge=
drungenen Geſchoſſen iſt ſtrenz verboten. Dabei iſt es gleichgültig, ob das
Ge=
ſchoß eine Granate oder Schrapnell, ob es mit Zünder verſehen iſt oder nicht,
ob der Finder von der Ungefährlichkeit überzeugt iſt oder nicht. Der Finder
hat zunächſt weiter nichts zu tun, als den Fund zu melden und nötigenfalls
die Stelle kenntlich zu machen.
Die Zertrümmerung der Blindgänger uſw. iſt lediglich durch die von dem
Funde in Kenntnis zu ſetzende Kommandantur zu veranlaſſen. Der Finder
erhält als Findegeld für ein blindgegangenes Geſchoß mit Zünder 1 Mark, für
einen einzelnen ſcharfen Zünder oder für ein Geſchoß oder Zünder 50 Pfennig
6. Das Betreten des Uebungsplatzes gleich nach dem Abſchießen iſt auch den Zivi. mit Erlaubnisſchein verboten. Es wird dies erſt eine Stunde nack
Beendigung des Schießens geſtattet. Denjenigen Perſonen, welche gegen dieſes
Verbot verſtoßen, wird der Erlaubnisſchein zum Betreten des Platzesentzogen.
Darmſtadt, den 20. Mai 1912.
Kommandantur des Truppenübungsplatzes Darmſtadt.
An die Ortspolizeibehörden der Landgemeinden des Kreiſes.
Wir empfehlen Ihnen, die vorſtehende Bekanntmachung der Kommandantur
des Truppenübungsplatzes Darmſtadt wiederholt durch ortsübliche Veröffentlichung
zur allgemeinen Kenntnis zu bringen.
(12114a
Darmſtadt, den 25. Mai 1918.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: Dr. Reinhart.
Darmſtadt, den 31. Mai 1912.
Betreffend: Das Aushebungsgeſchäft für 1912, hier Zugänge Militärpflichtiger.
dir Zultenſtrht er Eeintleniſen Parnſcht
an die Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Sofern ſeit der Muſterung des laufenden Jahres ſich Militärpflichtige bei Ihnen
angemeldet haben ſollten, welche ſich in einem anderen Aushebungsbezirk zur
diesjährigen Muſterung geſtellt haben und Anzeige hierüber von Ihnen noch nicht
erſtattet worden iſt, ſehe ich Ihrem ſofortigem Bericht hierüber, für jeden Mann
(122873
getrennt und unter Vorlage des Loſungsſcheins desſelben, entgegen.
Dr. Reinhart.
Antlſche Rachrichten des Großſ. Pelieiants Darmſtedt=.
Gefunden: 1 breites goldenes Reifarmband. 1 ſilberne
Vor=
ſtecknadel mit blauem Stein. 1 weißes Kettchen mit verſchiedenen
Anhängern. 1 Schlüſſel mit Nummerblech. 1 Stück weißer Einſatz.
1 mittelgroßer Schlüſſel an Kette. 1 kleines ſchwarzes Portemonnaie
mit einigen Pfennigen. 1 weißes Perlenhandtäſchchen mit
Taſchen=
tuch und Schlüſſel. 1 Hutnadel mit blauem Stein und matgold.
Faſſung. 1 großer und 2 kleine Schlüſſel an einem Ring. 1 Damen=
Goldgürtel. 1 Pferde=Fliegenkappe. 1 zweireihige und 1 einfache
Korallenkette. 2 Paar neue ſchwarze Kinderſchuhe. 1 Doublé=
Vor=
ſtecknadel (verſchlungen) mit rotem Stein. 1 Nadel auf rotem Kißchen.
1 alter Kinderſchirm. — Im Monat Mai in den Wagen der
elek=
triſchen Straßenbahn liegen geblieben und von der Verwaltung
abgeliefert: 9 Paar verſchiedene und 1 einzelner Handſchuh. 2 Spaziere
ſtöcke. 2 Bücher (1 ſpaniſcher und 1 italieniſcher Sprache). 2 Schlüſſel.
1 ſilberne Vorſtecknadel mit grünem Stein. 1. Nadel mit rotem
Steinchen. 1 Decke für Bäcker oder Metzger. 1 Päckchen Drucknöpfe ꝛc.
1 Ketchen mit Anhänger. 1 Ball mit Netz. 2 Portemonnaies mit
einigem Inhalt. 1 graue Kappe. 1 Strumpfhalter. 1 Taſchentuch,
gez. C. O. 1 Metermaß. — Zugeflogen: 1 Kanarienvogel (grau). (13049
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 16. Juni,
lind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Hof=Apotheke, Ballonplatz, und Adler=Apotheke,
Wilhelminenplatz. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab
geſchloſſen.
Bekanntmachung.
Für die am Montag, den 10., Mittwoch, den 12.,
Sams=
tag, den 15. oder Sonntag, den 16. Juni ds. Js., gelegentlich
der Poſtkartenwoche und Flugpoſt, auf dem Darmſtädter
Exerzier=
platz ſtattfindenden Veranſtaltungen wird auf Grund des Art. 129b
der Städteordnung folgendes angeordnet:
I.
An vorgenannten Tagen wird der Exerzierplatz (
einſchließ=
lich Anlage weſtlich der früheren Main=Neckarbahn) nebſt
Zu=
gangswegen von 3 Uhr nachmittags ab durch Militär und Polizei
abgeſperrt.
II.
Die Fahrſtraße und der ſüdliche Fußſteig der Allee zwiſchen
dem alten Bahnhofsplatz und der Zugangsſtraße zum neuen
Haupt=
bahnhof wird an den genannten Tagen von 3 Uhr nachmittags
an für den Fußgänger=, Fahrrad= und Reiterverkehr geſperrt. Der
Fußgängerverkehr erfolgt ausſchließlich durch die Unterführung
(Rheinſtraße — frühere Main=Neckarbahn) und auf dem nördlichen
Fußſteig der Allee. Unnützes Stehenbleiben der Fußgänger,
ins=
beſondere längs der Abſperrung, iſt unzuläſſig. Der Radfahrer=
und Reiterverkehr wird durch den Griesheimer Weg — Neue
Bahn=
hofſtraße oder Holzhofallee — Eſchollbrückerſtraße umgeleitet. Der
durchgehende Fuhrwerksverkehr in der Allee wird durch die Sperre
nicht betroffen, jedoch iſt das Auftellen von Fuhrwerken,
Auto=
mobilen uſw. in dem geſperrten Teile der Allee verboten.
III.
Die Halteſtelle der elektriſchen Straßenbahn an der
Feldberg=
ſtraße und die Halteſtelle der Dampfſtraßenbahn am Exerzierplatz
ſind während der Abſperrung aufgehoben.
Die Wagen des Zuges 22a
der Dampfſtraßenbahn nach Griesheim, die ſonſt 6‟ Uhr am
Exerzierplatz abgehen, werden an der Halteſtelle Stirnweg
aufgeſtellt und gehen von dort aus als beſonderer Zug um 6‟ Uhr
nach Griesheim.
IV.
Die Kaſſen und Zugänge zum Exerzierplatz befinden ſich
längs des nördlichen Fußſteigs der Allee direkt hinter der
Unter=
führung (Rheinſtraße-Main=Neckarbahn), ſowie an der Zufahrtſtraße
zum neuen Bahnhof und am Train=Depot. Der Zugang zu den
Kaſſen längs des nördlichen Fußſteigs der Allee erfolgt
aus=
ſchließlich durch die Unterführung (Rheinſtraße-Main=Neckarbahn)
und den nördlichen Fußſteig der Allee.
Das Publikum wird dringend aufgefordert, die
vorſtehen=
den Anordnungen, ſowie die Abſperrmaßnahmen des Militärs
auf dem Exerzierplatz ſelbſt bei Ankunft oder Abfahrt von Fliegern
oder dem Nähern des Luftſchiffes, zur Verhütung von
Unglücks=
fällen genau zu befolgen.
Zuwiderhandlungen gegen die Anordnungen werden auf Grund
des Art. 129b der Städteordnung mit Geldſtrafen bis zu 90 Mark
beſtraft.
(12832ms
Darmſtadt, den 8. Juni 1912.
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Fluchtlinienveränderung.
Der Plan über Aenderung der
Fluchtlinien der Neuen Ireneſtraße
zwiſchen Schwanenſtraße und
Frankfurter Straße liegt in der
Zeit vom 5. bis einſchließlich
20. Juni ds. Js. bei dem
Stadt=
bauamt (Grafenſtraße 30) zur Ein=
(12419a
ſicht offen.
Einwendungen gegen den Plan
ſind, bei Vermeidung des
Aus=
ſchluſſes, innerhalb dieſer Friſt
daſelbſt ſchriftlich oder mündlich zu
Protokoll vorzubringen.
Darmſtadt, den 3. Juni 1912.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Jaeger.
Städt. Hallenſchwimmbad
Darmſtadt, Mühlſtraße 33.
Schwimmbäder, Wannenbäder,
Brauſebäder, Heißluft=, Dampf=,
Maſſage= und Duſchbäder,
Elek=
triſchlichtbäder und
Kohlenſäu=
rebäder.
Die Anſtalt iſt zur Zeit
ge=
öffnet
1. an Werktagen:
von morgens 7 Uhr bis
abends 8½ Uhr
ununter=
brochen.
Samstags bis abends
9 Uhr.
2. an Sonn= und Feiertagen:
vormittags von 7 bis
12½ Uhr.
(9518a
Die Verwaltung,
Freiwillige
Verſteigerung.
Donnerstag, 20. Jnni 1912,
vormittags 9 Uhr,
ſollen die den Geſchwiſtern Ernſt
und Albert Ziſſel zuſtehenden
Im=
mobilien:
Flur Nr. qm
II 275 578 Hofreite
Alexan=
derſtr. Nr. 15,
II 276 154 Grabgarten
da=
ſelbſt,
II 277 58 Hinterbau und
Holzſtall
da=
ſelbſt,
zwecks Aufhebung der
Gemein=
ſchaft in unſerem Büro öffentlich
verſteigert werden.
(V12112
Dieſe Verſteigerung ſoll die
letzte ſein und bei annehmbarem
Gebot der Zuſchlag erteilt werden.
Darmſtadt, 28. Mai 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 17. Juli I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Gaſtwirt Heinrich
Müller Eheleuten zu Neu=
Iſen=
burg, im Grundbuch der
Gemar=
kung Darmſtadt zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
22 65%¾/100 475 Hofreite
Emil=
ſtraße,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K48/12
Darmſtadt, den 14. Junt 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V13090
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren i. d. Haupt= u. Reſidenzſtadt Darmſtadt
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.) (8823
per ½ Kg
per ½ kg
.100 Pfg.
. 96 Pfg. Dörrfleiſch
Ochſenfleiſch
Schinken m. Bein . . . 110
. 90
Rindfleiſch
Rollſchinken
.130 „
. 100 „
Kalbfleiſch
Schweineſchmalz, roh
.100
Hammelfleiſch
60
u. ausgelaſſen . . . 86
Bruſt
. 86
Schwartenmagen,
Schweinefleiſch
Fleiſch= u. Bratwurſt . 86
Kottelettſt. u. geſalz. Fleiſch 96
Leber= u. Blutwurſt.
. 110
Speck, geräuchert
70 „
Die Ausführung der Verordnung vom 15. Febrnar 1912,
den Arbeiterſchutz und die Unfallverhütung bei
Hoch=
us Alehnten.
Am 15. März ds. Js. iſt die auf Grund des Geſetzes vom
8. Juli 1911 (Reg.=Blatt 1911 S. 246, 247) erlaſſene Verordnung über
den Arbeiterſchutz und die Unfallverhütung bei Hoch= und Tiefbauten
(Reg.=Blatt 1912 S. 30 ff.) in Kraft getreten.
Nach ihr liegt die örtliche Beaufſichtigung der Bauten innerhalb
des Stadtbezirks Darmſtadt, mit Ausnahme der Staatsbauten und
der unter ſtaatlicher Leitung auszuführenden Bauten, der ſtädtiſchen
Baupolizeibehörde ob. Die Befugniſſe der Gewerbeaufſichtsbeamten
und der Aufſichtsbeamten der Berufsgenoſſenſchaften werden hiervon
nicht berührt
Den Unternehmern und Arbeitern des Hoch= und
Tiefbau=
gewerbes und der verwandten Gewerbe, ſowie den Bauherrn wird
empfohlen, ſich mit den geſetzlichen Beſtimmungen und den
Vor=
ſchriften der Verordnung näher bekannt zu machen.
Einſtweilen verweiſen wir auf folgende Beſtimmungen:
1. Bei Hochbauten gelten als polizeiliche Vorſchriften die von
der Heſſen=Naſſauiſchen Baugewerksberufsgenoſſenſchaft
er=
laſſenen Unfallverhütungsvorſchriften, bei Tiefbauten
die=
jenigen der Tiefbauberufsgenoſſenſchaft.
2. Der Unternehmer hat dafür zu ſorgen, daß mindeſtens ein
Abdruck der Verordnung vom 15. Februar ds. Js. auf jeder
Bauſtelle ausgehängt wird.
3. Der Unternehmer hat den Tag, an dem mit der
Bauaus=
führung oder mit der Aufſtellung eines größeren Gerüſtes
begonnen werden ſoll, ſpäteſtens 3 Tage vorher der
ſtädti=
ſchen Baupolizeibehörde (Grafenſtraße Nr. 30, 2. Stock)
ſchriftlich oder zu Protokoll anzuzeigen.
Die Anzeigepflicht bei Großherzoglichem Polizeiamt
wegen Benutzung von Straßengelände (Bauzäune und
Ge=
rüſte) bleibt hiervon unberührt.
Die Verordnung vom 15. Februar ds. Js. kann bei
dem Arbeitgeberverband für das Baugewerbe für Darmſtadt
(Rheinſtraße 47), die Unfallverhütungsvorſchriften bei den
betreffenden Berufsgenoſſenſchaften bezogen werden.
Die Polizeiverordnung vom 18. Juni 1900, betreffend
Sicherſtellung für Leben und Geſundheit der Bauarbeiter
bei Ausübung ihres Berufs, tritt außer Kraft. 12198a
Darmſtadt, 30. Mai 1912.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Mueller.
Bervingung von Wüherleitungsarvenen.
Die für die Erweiterung des Waſſerwerks der Gemeinde
Ober=Ramſtadt, Kreis Darmſtadt, erforderlichen Arbeiten und
Lie=
ferungen, und zwar:
Los 1: Erweiterung des Hochbehälters um 150 cbm Nutzinhalt,
Los 2: Rohrgräben und Rohrleitungen (ca. 200 m) und
Eiſen=
arbeiten
ſollen durch ſchriftliche Angebote vergeben werden.
Pläne und Bedingungen ſind bei uns, letztere auch bei der
Großh. Bürgermeiſterei Ober=Ramſtadt einzuſehen.
Angebotsvordrucke ſind nur von uns, und zwar für jedes Los
gegen Bareinſendung von 1,50 Mk. (nicht in Briefmarken) zu beziehen.
Angebote ſind verſchloſſen und mit entſprechender Aufſchrift verſehen,
aus der die Losnummer ſowie der Unternehmer zu erſehen iſt, bis
längſtens
Samstag, den 22. Juni 1912, vorm. 10½ Uhr,
bei der unterzeichneten Behörde Bleichſtraße 1,
ein=
zureichen, woſelbſt auch die Eröffnung in Gegenwart der Bieter
ſtatt=
findet. Es können nur Angebote unter Benutzung der Vordrucke
ohne Textänderungen und Zuſätze berückſichtigt werden. Freie
Aus=
wahl bleibt ausdrücklich vorbehalten. Zuſchlagsfriſt 4 Wochen.
Darmſtadt, den 28. Mai 1912.
(12137a
Großh. Kulturinſpektion Darmſtadt.
J. V.: Böckmaun.
Seite 12.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. Juni 1912.
Nummer 139.
Auszuch
aus der Kundmachung der K. K. Direction der
Staats=
ſchuld in Betreff der
Ausfolgung neuer Couponsbogen
zu den auf Grund des Geſetzes vom 16. Februar 1903
R. G. Bl. Nr. 37 und der Kundmachung des K. K.
Finanz=
miniſters vom 18. Februar 1903 R. G. Bl. Nr. 38
kon=
vertierten, ſowie den nicht konvertierten
Obligationen der einheitlichen
Staats=
ſchuld vom Jahre 1868
zu 100 K. bezw. 50 fl.
Zu den vorbezeichneten Obligationen werden,
von den Fälligkeitsterminen der Talons angefangen
d. i. ab
1. Juli 1912 beziehungsweiſe
1. November 1912
1. Auguſt 1912 und
1. Oktober 1912
neue Couponsbogen in Wien verausfolgt. (13069P
Dieſelben können in Darmſtadt durch die
Bank für Handel und Industrie
behoben werden.
K. K. Dirertion der Staatsſchuld.
en neuer Ernte kann unmittelbar von der Wieſe angefahren
werden. Es muß jedoch vollkommen trocken und noch nicht
in Schweiß geraten beim Amt ankommen, was erfahrungsmäßig
nicht mehr der Fall iſt, wenn es länger als 1 Tag vor der
Abliefe=
rung auf den Wagen oder die Bahn verladen worden iſt.
(313046
Anfuhr täglich von 6 Uhr früh an.
Jede weitere Auskunft erteilt ſchriftlich, mündlich oder tele=
Proviant-Amt Darmstadt.
phoniſch das
Gras-Verſteigerung.
Dienstag, den 18. Juni, 10 Uhr vormittags,
wird an Ort und Stelle das Heugras der Neuwieſe, Los 75, nebſt
ausgeparktem Stück 77, 78—80, 104—107, 108—111, 112—116 (Förſter
Löſch) und Wieſen im Hirſchzwinger, Los 1—6, 9—11 (Forſtwart
(13085
Lang) verſteigert.
Zuſammenkunft an der Neuwieſe auf der Feldſchneiſe.
Darmſtadt, 14. Juni 1912.
Großherzogliche Oberförſterei Kranichſtein.
van der Hoop.
Däſelviey-Verſteigerung.
Montag, den 17. Juni, vormittags 11 Uhr,
wird ein der Gemeinde Eſchollbrücken gehöriger junger, gutgenährter,
zur ferneren Zucht untauglicher Bulle öffentlich meiſtbietend verſteigert.
Zuſammenkunft am Faſelſtall.
Eſchollbrücken, am 12. Juni 1912.
(12918dfs
Großh. Bürgermeiſterei Eſchollbrücken.
Götz.
Verſteigerungs-Anzeige.
Montag, den 17. Jnni I. J., vormittags 9
und nachmittags 3 Uhr
verſteigere ich im Hauſe Beckſtraße 73 im Auftrag des
Teſtaments=
vollſtreckers die zum Nachlaß der Frau Direktor Reinemer Witwe
gehörigen Möbel und Haushaltungsgegenſtände, als:
1 Pianino, 1 Sofa nebſt 4 Seſſel, 1 Salontiſch, 2
Aus=
ziehtiſche, 6 Rohrſtühle, 1 Sekretär, 1 Chiffoniere, 1
Pfeiler=
ſchränkchen mit Goldſpiegel, 1 Büfett, 1 Paneelbrett, 1
Re=
gulator, 1 Nähtiſch, 1 Vertiko, 6 verſchiedene Kleiderſchränke,
6 komplette Betten, verſchiedene Waſchtiſche und
Nacht=
tiſche, Spiegel, Bilder, Stühle, Tiſche, 2 Kommoden,
1 Eckſchrank, ſämtliche Küchenmöbel, 1 Gasherd, 1
Bade=
wanne mit Heizofen und ſonſtige kleine Möbel und
Haus=
haltungsgegenſtände und 1 Nähmaſchine, Kleider,
Weiß=
zeug, Glas und Porzellan, Gold=, Silber= und
Schmuck=
ſachen, darunter verſchiedene goldne Herren= und
Damen=
uhren, auch alte Stücke, Ringe, Broſchen, Ohrringe und
ſonſtigen Schmuck.
Die Verſteigerung findet an den Meiſtbietenden gegen bare
Zahlung ſtatt.
(12881ms
Darmſtadt, den 12. Juni 1912.
Ernst Wolff, Amtsgerichtstaxator,
Mühlſtraße 62, am Kapellplatz.
Skern
alle
Sprachfehler
heilt
D1r. F.
Wilhelminenstrasse 35, Ecke Hügelstrasse.
Empfohlen durch die oberste Schulbehörde.
Kursus für Vortrag und Redekunst (erhalten eine
wohltönende Sprache) für Studenten, Kauf- und
Geschäftsleute.
Angst schwindet, freies Auftreten im Verkehr mit
Menschen.
(12355a
Verdingung.
Die Ausführung der Erd=,
Maurer= und Steinhauerarbeiten
zur Erbauung eines
Bahnwärter=
hauſes bei km 30,3 der Strecke
Darmſtadt-Mainz (Gemarkung
Weiterſtadt) ſoll in einem Los
öffentlich vergeben werden. Die
Zeichnungen und Bedingungen
liegen im Büro des unterzeichneten
Amtes offen und können während
der Dienſtſtunden werktags von
8—12 Uhr vormittags und von
2½—6 Uhr nachmittags eingeſehen
werden. Auch können die
Be=
ingungen und die
Angebotsfor=
mulare gegen porto= und
beſtell=
geldfreie Einzahlung von 60 Pfg.
von daher bezogen werden.
Schriftliche Angebote, verſchloſſen
und verſiegelt, mit entſprechender
Aufſchrift, ſind bis zum
Eröff=
nungstermin Donnerstag, den
27. Juni ds. Js., vormittags
11 Uhr, an das Betriebsamt 1
portofrei einzureichen. (313060
Die Zuſchlagsfriſt beträgt
vier=
zehn Tage.
Darmſtadt, den 7. Juni 1912.
Großh. Eiſenbahnbetriebsamt 1.
1 kompl. mod. Herrenzimmer,
eich., 1 Büfett, Ausziehtiſch und
12 Stühle, eich., Schreibtiſche,
Sekretäre, Salon= und
Garten=
ſtühle, Schreibtiſchſeſſel und
Dreh=
ſtühle, Glasſchrank, runde und
viereckige Tiſche und Stühle in
Mahagoni, Ankleide= und
Gold=
ſpiegel, Kommode, Nähmaſchine,
Chaiſelongue, Klubſeſſel (
Rind=
leder), Teppiche, Chaiſelongue= und
Tiſchdecken zu Verſteigerungs=
(13096
preiſen.
Johannes Krummeck,
Auktionator und Taxator,
Wohnung: Grafenſtraße 4.
Oeffentliche
Aufforderung.
Forderungen und Anſprüche an
den Nachlaß der verſtorbenen Frau
von Hobe, geb. Scharffenroth, zu
Darmſtadt, ſind bis ſpäteſtens
am 22. Juni ds. Js. an den
Unterzeichneten ſchriftlich
einzu=
reichen.
(B12811
Anton Ritter,
Schießhausſtr. 33.
kann angefahren
Guter Grund werd. i.
Akazien=
garten. Näheres bei L. Enes,
Beſſungerſtraße 66.
(B12878
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Grosch, Luiſenſtraße 40.
Nummer 139.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. Inni 1912.
Seite 13.
Wahrend der Postkurtenwoche
Ihrer Königlichen Hoheit der Grossherzogin von Hessen und bei Rhein
hatten viele Tausende von Menschen, worunter sich sicher Hunderte von Brautpaaren befanden, auf dem Wege nach dem Festplatz
Gelegen-
heit, unsere 6 Schaufenster zu bewundern.
Das Gebotene erregte allgemeines Aufsehen. Mit Recht ist man erstaunt, was heute durch vorteilhafte Ausnutzung der Spezial
fabriken in der Einrichtungsbranche geliefert werden kann. Man sah, mit welchem grossen Interesse die vorzügliche Qualität, die vollendete
Formenschönheit und trotzdem die verblüffende Preiswürdigkeit unserer Möbel allgemein besprochen und bewundert wurde. Dieses Interesse
ist begreiflich, wenn man bedenkt, dass es sich bei Anschaffung einer Wohnungseinrichtung immerhin um eine grössere Ausgabe handelt. Auch
vermögende Leute nützen bei den jetzigen Zeitverhältnissen gerne einen gebotenen Vorteil aus.
Unser reelles Prinzip, Qualität, Formenschönheit und rascher Umsatz, ermöglichte billige Preise, finden immer mehr Beachtung und
ist die Ursache unseres stets steigenden Umsatzes. Ausser unseren grossen Ausstellungen kompletter Einrichtungen in den Preislagen von
Mk. 1200.—, 1700.—, 2350.—, 3000.— u. s. w. wird unsere Sonderausstellung für elegante Wohnungs-Einrichtungen im Hause Reuling
(Rheinstrasse 41) sehr stark besucht. Niemand kauft heute eine Einrichtung, ohne unsere Sonderausstellung besichtigt zu haben. Allgemeinen
Beifall finden die hübschen Arrangements die vorteilhafte und harmonische Zusawmenstellung von Teppichen und Dekorationen. Insbesondere
aber erregt die auffallende Preiswürdigkeit trotz der vorzüglichen Qualität allgemeines Aufsehen.
So haben wir z. B. zur Zeit aufgestellt:
einschl. Frisiertoilette, in Rüstern, eiche, nussbaum, mahagoni, Edelbirke und Kirschbaum mit und ohne Bettumbau.
Schlafzimmer Mk. 480.−, 520.−, 680.−, 750.−, 890.− 950.− 1125.−
usw-
in modern und modern englischem Charakter
Speisezimmer
Das Büfett: 2,40 und 2,30 Meter breit 675.− Mk. 2 Meter breit 490.− Mk.
1,90 Meter breit 450.− Mk. 1,80 Meter br. 395.− Mk. usw.
hiervon der Bücherschrank: 2,20 Meter br. 430.− Mk. 1,80 Mtr. br. 405.-, 380.−, 325.− Mk.
Herren-Wohnzimmer
besonders schönes Modell: 1,80 Meter br. 295.− Mk. 1,30 Mtr. br. 240.− Mk.
Hochelegante Salons, Damen- u. Empfangszimmer, Tochter-Schlafzimmer, Kinderzimmer usw.
Es wird ausdrücklich bemerkt, dass unsere Ausstellungen von vormittags 8 Uhr bis abends 7½ Uhr geöffnet sind, um deren ganz
(13107
unverbindliche Besichtigung höflichst gebeten wird.
Rheinstr. 39/41
Auaust Schwabi
Telephon 397
Etablissement für komplette Wohnungs-Einrichtungen in allen Preislagen.
Man verlange Preislisten und Abbildungen.
Man beachte unsere Schaufenster.
Stlensdcher Raiser Friedricn Guene eicht, Rheumatismus, Blasen- und
ſet beikatarheon der .uft. u. Verau
ungsorgane, sowie bei Anfällen von
Nierenleiden vorzugsw. zu empfehlen
San.-Rat Dr. S. schreib -Lässt man Kaiser Friedrich Quellelängere Zeit und reichlich trinken, so wird der sichere Erfolg ohne schädl. Nebenwirkung nicht ausbleibens.
Med-. Rat Prof. Dr. O.schreibt, dass unter dem Gebrauch des Offenbacher Wassers gichtisch-rheumatische Störungen verschwunden sind.
San.-Rat Dr. Sch. nennt Kaiser Friedrich Quelle ein fast souveränes Mittel gegen Gicht und Nierensteine.
Med.-Rat Dr. K. sagt, das Wasser bekommt dem Magen vorzüglich. Hat es ja unter allen gegen Gicht gebrauchten Wässern den geringsten Kalkgehalt. 60,01605 gegen
0,6253 von Fachingen ete.: Die Gefahr der Kalkablagerungen in den Gefässwandungen ist bei diesem Wasser sicher nicht vorhanden.
(8858mf
Hauptniederlage für Darmstadt bei: MARIIN JAHN, Pallaswiesenstrasse 30, Telephon Nr. 305.
Kurſe vom 14. Jnni 1912.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
InProz.
Staatspapiere.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 99,90
3½ Deutſche Reichsanl. . 90, 10
79,90
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 99,30
. 89,90
3½ do. Conſols .
79,90
3 do, do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 96,60
3½
93,00
do.
5
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 100,00
3
8800
do.
do.
4 Hamburger Staatsanl. 100,50
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 99,40
4 do. do. (unk. 1918) 99,80
31
do.
88,10
5
do.
78,00
3 Sächſiſche Rente .
. 80,10
4 Württemberger v. 1907 100,30
do. v. 1875 95,00
Bulgaren=Tabak=Anl.
1¾ Griechen v. 1887 . . 54,80
3¾/ Italiener Rente ..
4½ Oeſterr. Silberrente 90,90
4 do. Goldrente . . . 96,30
4 do. einheitl. Rente 88,00
3 Portug. unif. Serie I 64,50
3 do. unif. Ser. III 66,00
3 do. Spezial . . . . 10,10
5 Rumänier v. 1903 . . 101,40
4 do. v. 1890
95,20
4 do. v. 1905 . . 91,40
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 90,70
4 do. v. 1902 . . . . 91,00
4½ do. v. 1905 . . . . 100,30
3½ Schweden . . .
4 Serbier amort. v. 1895 85,40
4 Türk. Abmin. v. 1903 82,50
4 Türk. uniſtz. v. 1906 90,70
4 Ungar. Goldrente . . . 90,90
4 do. Staatsrente . . . 89,30
InProz.
Zf.
5 Argentinier .
.101,20
86,50
do.
4½ Chile Gold=Anleihe . 91,60
5 Chineſ. Staatsanleihe . 99,20
4½
do.
93,25
4½ Japaner .
.94,30
5 Innere Mexikaner . . . 95,25
do.
60,00
4 Gold=Mexikanerv. 1904 88,50
5 Gold=Mexikaner . . . . 99,90
3 Buenos Aires Provinz 71,20
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
9 Hamb.=Anerika=
Paket=
fahrt .
.141,00
5 Nordd. Lloyd . . . . . 116,60
6 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 123,80
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 . . 111,75
8 Baltimore und Ohio . 106,75
6½, Schantungbahn . . . 11950
6½ Luxemb. Prince Henri
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 185
6 Pennſylvania R. R. . 120,00
Letzte Induſtrie=
Divid. Aktien.
4 Brauerei Werger . . 75,00
25 Bad. Anilin= u. Soda=
Fabrik
. . 502,90
14 Chem. Fabrik
Gries=
heim
.. 247,00
30 Farbwerke Höchſt . . 604,50
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim
10 Cement Heidelberg . . 153,10
30 Chem. Werke Albert 455, 00
12½ Holzverkohlung Kon=
. . . . 307,50
ſtanz
4 Lahmeyer . . . . . . . 125,00
keste
Zufreon,
Divid.
71 Schuchert. Nürnberg 156,50
12 Siemens & Halske .237,20
5 Bergmann Electr. . . 141,00
10 Deutſch.Ueberſe Eleetr. 169,70
0 Gummi Peter . . . . 112,00
0 Kunſtſeide Frankfurt 170,60
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . . 500,00
10 Maſchinenf. Badenia 187,00
6 Wittener Stahlröhren 192,50
8 Steana Romana Petr. 137,75
15 Zellſtoff Waldhof . . 230,75
12½ Bad. Zucker=
Wag=
häuſel.
. 213,50
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 120,50
3 Südd. Immobilien . 60,00
Bergwerks=Aktien.
12 Aumetz=Friede . . . . 187,00
12½ Bochumer Bergb. u.
Gußſt. . . . . . . 226,25
11 Deutſch=Luxemburg.=
Bergb. . . . . . . 176,00
10 Gelſenkirchener . . . . 187,50
8 Harpener . . . . . . . 185,00
15 Phönir Bergb. und
Hüttenbetrieb. .256,75
0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Garo.,
. . 82,90
4 Laurahütte
174,00
10 Kaliwerke Aſchersleben
11
Weſteregeln 194,30
7½ South Weſt Africa
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 88,00
4½ Nordd. Lloyd=Obl. 99,80
4 Eliſabethbahn, freie . . 95,40
4 Franz=Jofefs=Bahn.
3 Prag=Durer . . . . . . 75,80
5 Oeſterr. Staatsbahn . 104,20
4 Oeſterr. Staatsbahn . 94,10
3
do.
77,50
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 99,60
er
3t.
4 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 78,40
do.
53,20
3 Raab=Oedenburg
. 76,60
4 Kronprinz Rudolfbahn 94,10
4 Ruſſ. Südweſt. .
88,20
4½ Moskau=Kaſan . . . 96,40
do.
86,40
4 Wladichawchas . . . . 88,20
4 Riäſan Koslow . . .
3 Portugieſ. Eiſenb. . . 76,60
do.
2½, Livorneſer .
. 67,20
3 Salonique=Monaſtir . 64,00
4 Bagdadbahn . . . . . . 84,00
4½ Anatoliſche Eiſenb. . 97,25
4 Miſſouri=Paciſic. .
71,80
4 Northern=Paciſic .
4 Southern=Paciſic . . . 95,40
5 St. Louis und San
Francisco. .
87,10
5 Tehuantepec . .
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Zürich . 195,00
7 Bergiſch=Märkiſche
Bahn .
. 150,40
9½ Berlin. Handelsgeſ. . 165,75
6½ Darmſtädter Bank . 121,20
12½ Deutſche Bank . . . 253,50
6 Deutſche Vereinsbank . 123,50
6 Deutiſche Eſſkt= und:
W.=Bank . . . . . 118,00
10 Diskonto=Kommandit 184,00
3½, Dresdener Bank . . 15250
9½ Frankſ. Hppoth.=B. 217,00
6½ Mitteld. Kreditbank 118,75
7 Nationalb für Deutſchl. 122,50
7 Pfälziſche Bank. . . 130 00
5.86 Reichsbank .
..137,60
7 Rhein. Kreditbank. . . 135,00
7½ A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 123,40
Wiener Bankverein . 137,70
4 Frankſ. Ohpoth.=Dank
S. 16 u. 17 . . . 98,60
8t. Pfandbriefe. Zußra.
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
89,30
S. 19.
4 Frankf. Hyp.=Kreditd.
S. 15—19,21—26 98,00
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 99,50
8½
88,50
do.
4 Heff. Land.=Hyp.=Bank 100,20
89,50
8½
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 12, 13, 16
99,90
S. 14, 15, 17, 24/26
18—23 . .
99,95
8½Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, 6—8₰
89,50
S. 3—5 .
89,30
S. 9—11 .
89,40
4 Meininger Hyp.=Bank 99,50
do.
8½
89,00
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1917) . . 98,00
3½ do. (unk. 1914) . . 38,00
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 99,90
do.
8½
89,60
Städte=
Obligationen.
4 Darmſtadt:
98,60
do.
8½
4 Frankfurt.
99,20
8½ do.
95,00
4 Gießen .
98,40
3½ do.
90,50
4 Heibelberg
98,00
3½ do.
4 Karlsruhe
98,50
8½ do.
90,00
4 Magdeburg
99,00
3½
do.
4 Mainz
3½ do.
90,00
4 Mannheim . . . .
98,60
3½ do.
4 München .
. . . . 100,40
3½ Nauheim . . .
4 Nürnberg. . . . . . . 100,00
3
do.
90,00
4 Offenbach . . . .
Inßtroz.
8t.
3½ Offenbach .
4 Wiesbaden . Jog. ₰ 99,60
90,00
3½ do.
98,50
4 Worms .
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1888 „
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche . . . Tlr. 100 174,75
3½ Cöln=Mindner 100 134,60
3 Holl. Komm. . fl. 100 100,00
3 Mabrider . . Js. 100 75,00
4 Meininger Pr.=
Pfand=
brieſe:
. . . . 136,50
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 177,80
3 Oldenburger . .
125,00
2½ Raab=Grazer fl. 150
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger . . . . . fl. 7 34,60
Braunſchweiger Tlr. 20 197,20
Freiburger .
Fs. 15 80,00
Mailänder .
. Fs. 45
do.
Fs. 10
Meininger .
ſl. 7 35,40
Oeſterreicher v. 1864 fl. 100 528,00
do. v. 1858fl. 100 451,70
Ungar. Staats . . fl. 100 368,00
Benediger . . . . Fs. 30
Türkiſche . . . . Fs. 400 170,20
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns . . . . 20,42
20 Franks=Stücke . . . . 16,23
Amerikaniſche Noten . . . 4,18½
Engliſche Noten . . . . . 20,44
Franzöfiſche Noten. . . . 80,95
Holländiſche Noten. . . . 169,10
Italieniſche Noten . . . . 80,15
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,75
Ruſſiſche Noten . . ..
Schweizer Noten . . . . . 80,85
Reichsbank=Diskonto. . . 4
Reichsbank=Lombard Zsf. 5½
Nummer 139,
Seite 14e
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. Juni 1912.
Verbrecher in der Tierwelr.
Plauderei von Helene Paulus.
E. Es iſt in den letzten Jahren ganz außerordentlich
viel über Tierpſychologie geſchrieben und namentlich mit
Vorliebe erörtert worden, zu welchen Handlungen ein
Tier, ſelbſtverſtändlich ein höherſtehendes, durch ſeine
Intelligenz befähigt wird. Wer aber von früheſter
Kind=
heit von Tieren umgeben geweſen iſt, ſie zu ſeinen
Freunden gezählt und genau beachtet hat, wie
Schrei=
berin dieſer Zeilen, der konnte ſich oft lächelnden
Stau=
nens nicht enthalten, wenn er las, wie dieſe oder jene
Handlung ſeitens eines Tieres, die er bei ſeinen eigenen
bei jeder ſich dafür darbietenden Gelegenheit konſtatiert
hat, als einzig daſtehendes Phänomen angeführt oder
gar im Hinblick auf die tieriſche Intelligenz als
unmög=
lich erklärt wurde, während andere Handlungen, die er
nach ſeinen Erfahrungen in das Gebiet der Fabel
verwei=
ſen mußte, als zur Tagesordnung gehörend, erwähnt
wurden. Man vermag ſich da des Gedankens nicht zu
er=
wehren, daß die Leute, ohne ſelbſt genügende
Erfah=
rungen geſammelt haben, allzuſehr vom theoretiſchen
Standpunkt aus urteilen. Für ihre Annahmen bildet meiſt
der Satz „Das Tier handelt aus Inſtinkt und nicht aus
Ueberlegung” den Ausgangspunkt, von dem aus ſie dann
folgen, „es kann jede Handlung begehen, für die ſein
In=
ſtinkt genügt, aber keine, für die es der Ueberlegung
be=
darf” Abgeſehen aber davon, daß „alle Theorie grau”
iſt, dürfte es doch auch in der Regel ſehr ſchwer ſein,
zu entſcheiden, wo der Inſtinkt aufhört und wo die
Ueber=
legung anfängt. Verſchiedene und darunter einige der
namhafteſten Forſcher auf dem Gebiet der
Tierpſycholo=
gie haben geraten, den ganzen Streit über Inſtinkt und
Ueberlegung ad acta zu legen und die Löſung der Frage
auf andere Weiſe zu verſuchen. Was ſie behaupten, iſt,
wenn wir alle tiefſinnigen wiſſenſchaftlichen
Erörterun=
gen beiſeite laſſen, folgendes: Das Tier vermag jede
Handlung zu begehen, die nur einen einfachen Gedanken
erheiſcht, aber keine, deren Vorausſetzung eine
Gedanken=
kette iſt, bei der jedes Glied ſich auf das vorhergehende
ſtützt. Ein Tier, deſſen Intellekt im Umgang mit
Men=
ſchen geſchult iſt, kann allenfalls zwei auch drei Gedanken
miteinander verknüpfen — doch nur, wenn die
Schluß=
folgerung ſich mit Hilfe der Sinne gleichſam wie von ſelbſt
ergibt, — nimmermehr aber eine Handlung auf einem
kombinierten Gedankenprozeß aufbauen.
Das Geſagte, das durchaus meiner eigenen Anſicht
entſpricht, möge hier durch ein kurzes Beiſpiel erläutert
werden. Wenn man vor eine Katze eine verkorkte Flaſche
ſtellt, in der ſich ein kleiner Bodenſatz von Sahne befindet,
ſo zieht ſie, ſofern ſie nicht ganz verwildert und „dumm”
iſt, mit den Zähnen den Kork heraus, ſteckt die Pfote in
die Flaſche, um die Sahne mit ihr auszuſchöpfen und leckt
ſie ab. So fährt ſie fort, bis ſie jede Spur der Delikateſſe
verzehrt hat. Dies habe ich ungezählte Male geſehen, aber
noch nicht ein einziges Mal, daß die Katze den Stöpſel
entfernt und die Flaſche umgekippt hätte, um dann die
ausgefloſſene Sahne bequem aufzulecken. Warum? Die
Sache iſt ſehr einfach. Sie ſieht, der Stöpſel verſperrt
ihr den Genuß, folglich entfernt ſie ihn, jetzt ſieht ſie, daß
ſie mit der Zunge nicht zu der Sahne gelangen kann,
folg=
lich fährt ſie mit der Pfote in die Flaſche und leckt ſie ab.
Ihre Handlungsweiſe beruht auf zwei ganz voneinander
getrennten, nacheinander gefaßten und durch das
Sehver=
mögen angeregten Gedanken. Das Umkippen der Flaſche
aber hätte die ziemlich komplizierte Gedankenverbindung
bedingt, daß durch Umwerfen der offenen Flaſche die
Sahne ausfließt, auf den Tiſch rinnt und dann bequem
ausgetrunken werden kann. Wer das Tier nicht kennt,
der dürfte in dem Entleeren der Flaſche durch Umwerfen
kaum eine überlegenere Intelligenzäußerung erblicken,
als im Auflecken der Sahne mit Hilfe der Pfote, der
Tierfreund und=Kenner aber weiß, daß das letztere das
Naheliegende, faſt Selbſtverſtändliche für das Tier iſt das
erſtere aber beinahe nicht mehr im Bereich der
Möglich=
keit liegt.
Man möge mir verzeihen, daß ich mich ſo ausführlich
über Tierpſychologie im Allgemeinen verbreitet habe, ich
tat es aber, weil ohnedies die folgenden Ausführungen
über Verbrecher in der Tierwelt vielleicht
kei=
nen Glauben bei meinen Leſern gefunden haben möchten.
Prüft man ſie dagegen an der Hand deſſen, was ich über
einfache und kombinierte Gedanken geſagt habe, ſo wird
man finden, daß ſie nicht das mindeſte Unwahrſcheinliche
haben. Die Verbrechen, welche Tiere begehen, machen
zuweilen den Eindruck, als wären ſie ſo planmäßig
ange=
legt, ſo heimtückiſch und durchdacht boshaft und ſind
in Wahrheit doch nichts, als ganz impulſive Handlungen
der Rachſucht.
Ja, der Rachſucht! Mit verſchwindenden
Ausnah=
men liegt ihnen dies Motiv unter. Wie der Storch nur
dann in das fremde Storchenneſt einbricht, um die
jun=
gen Vögel zu zerfleiſchen und hinauszuwerfen, wenn das
Neſt vordem ihm gehörte und ihm durch einen Urſurpator
geraubt wurde ſo verhält ſich das auch in den meiſten
anderen Fällen ähnlicher Art. Doch nicht von ſolchen
alltäglichen will ich erzählen, ſondern von wirklich
ſen=
ſationellen, aber völlig verbürgten.
Es ſcheint, als ob die grauſigſten Verbrechen von
unſeren Voreltern nach Darwin, den Affen, verübt
wer=
den. Vor etlichen zwanzig Jahren wurde auf einer der
oſtindiſchen Inſeln die Anſiedelung eines Miſſionars
wie=
derholt von großen Menſchenaffen heimgeſucht. Sie
raubten Schafe, Geflügel und anderes Der eingeborene
Diener des Miſſionars erſchoß einmal einen und bereits
am nächſten Tage ſchleppte einer jener Affen das
drei=
jährige Kind des Farbigen fort, um es zu töten. Man
fand es ſpäter unweit der Anſiedelung in verſtümmeltem
Zuſtande. Bald darauf gelang es dem Miſſionar ſelbſt,
einen der Affen zu erſchießen. Als wenige Tage ſpäter der
Miſſionar mit ſeiner Frau und ſeinen Kindern eine
dienſtliche Ausfahrt unternahm, bemerkte der den Wagen
führende Diener, daß wiederholt lange braune Geſtalten
zur Seite des Weges auftauchten, die aber raſch wieder
vreſchwanden. Erſt als man in eine einſame waldige
Gegend gelangte, ſammelten ſie ſich um den Wagen;
natürlich waren es lauter Affen. Sie liefen neben dem
Gefährt her, ſchwangen ſich auf die Baumäſte zu Häupten
der Reiſenden und ſprangen ſogar auf den Kutſchvock.
Wer vermag ſich das Entſetzen der Leute vorzuſtellen!
Etwas gegen die Affen, deren Uebermacht ſtändig
grö=
ßer wurde, zu unternehmen, war unmöglich, durch einen
Schuß, einen Peitſchenſchlag wären ſie nur noch mehr
gereizt worden, folglich konnte man nichts tun, als in
Ergebung der Entwickelung der Dinge harren. Aber es
ſchien ſo, als ob die Affen die Menſchen nur ängſtigen
wollten, denn obgleich zuletzt ſo und ſo viele im Wagen
ſaßen, taten ſie den darin Befindlichen nichts. Dann
plötzlich aber ergriffen ſie den farbigen Diener des
Miſ=
ſionars und des letzteren kleinen Sohn und ſtürzten mit
ihnen fort. Jetzt vermochte der Miſſionar doch nicht mehr
an ſich zu halten und ſchoß dennoch, worauf die Affen,
von denen einer getroffen war, ſich abermals über die
Inſaſſen des Wagens hermachten und ſie in der
fürchter=
lichſten Weiſe zurichteten, aber keinen töteten. Dieſe
Ge=
ſchichte, iſt durchaus beglaubigt. Daß Affen aus Rachſucht
die Kinder von Leuten, die ſie geſchlagen, fortgeſchleppt,
zerriſſen oder ins Meer geworfen haben, iſt unendlich oft
vorgekommen. Doch äußert ſich ihre boshafte Rachſucht
auch noch auf andere Weiſe. Der Intendant des Schiffes
„Arkona” deſſen Schweſterſchiff „Frauenlob” in der
zwei=
ten Hälfte des vorigen Jahrhunderts unterging, hatte
einen an Bord befindlichen Affen wegen allerhand
tücki=
ſcher Streiche geſchlagen. Eines Tages, als er in ſeiner
Koje ſaß und den Inhalt der Schiffskaſſe zählte, wurde
er abgerufen. Da er nicht Zeit hatte, das Geld zu
ver=
wahren, ſo ließ er es auf dem Tiſche liegen, ſchloß die
Koje zu und ſteckte den Schlüſſel zu ſich. Wie erſchrak
er jedoch, als er nach wenigen Minuten wiederkehrte
und das Geld nicht mehr fand Niemand konnte während
ſeiner Abweſenheit in dem Raum geweſen ſein. Ein
ſeltſamer Ton, einem Gekicher ähnlich, das unter dem
Bett hervordrang, hieß den Intendanten dort Umſchau
halten. Siehe da, er zog den Affen unter der Bettlade
hervor und gleich fielen ihm die geblähten Backen des
Tieres auf. Da eine Ahnung in ihm aufſtieg, regalierte
er es mit kräftigen Ohrfeigen, worauf der Affe die
Gold=
ſtücke ausſpie. Das Papiergeld dagegen fand man ſpäter
zerfetzt, in die Winkel der Koje geſtopft. Der Affe hatte
durch einen Gelddiebſtahl ſich an dem Menſchen gerächt,
der ihn geſchlagen. Viele Leute, die ſich Affen zum
Ver=
gnügen halten, warnen andere davor mit Rückſicht auf die
boshafte Gemütsart dieſer Geſchöpfe, namentlich ſagen
ſie, ſollte man ſie nie in einer Wohnung dulden, in der
ſich Kinder befinden, da ſie ſich an dieſen für jede
ver=
meintlich von den Erwachſenen erlittene Unbill rächen. Eine
Dame, die ihrem Gatten nach Braſilien gefolgt war,
er=
zählte, daß von einem beſtimmten Zeitpunkt ab ihr
klei=
nes Kind ganz unerſättlich ſchien und von Tag zu Tag
elender wurde. Schließlich entdeckte ſie, daß ein Affe, den
ſie ſich hielt, allemal, ſowie ſie den Rücken wandte, dem
Kinde die Milchflaſche austrank. Der unſtillbare Appetit
des Säuglings datierte aber ſeit einem Tage, an dem ſie
den Affen geſchlagen hatte. Ich könnte noch lange
fort=
fahren, Geſchichten zu erzählen, die den Beweis dafür
liefern, daß die Affen die geborenen Verbrecher ſind.
Im Vergleich zu ihnen ſind der ſchwarzen Seelen, die
man unter anderen Tieren findet, verhältnismäßig wenige.
Von den Papageien, dieſen Affen unter den Vögeln,
be=
hauptet man allerdings, daß ſie verbrecheriſche Inſtinkte
beſäßen. Richtig iſt es ja, daß ſie ſelten Anhänglichkeit an
ihre Herren an den Tag legen, dagegen ihre Bosheit
ſo=
fort an ihnen auslaſſen, wenn ſie ſich von ihnen
zurück=
geſetzt wähnen, auch andere Tiere, die ſie für ihre
Neben=
buhler halten, tückiſch verfolgen. Sie ſchleichen ſich, wenn
dieſe ſchlafen, zu ihnen heran, hacken mit den Schnäbeln
auf ſie ein, vergeſſen aber nie, ſich rechtzeitig vor der Strafe
in Sicherheit zu bringen. Sogar die Zwergpapageien ſind
ebenſo beanlagt, denn gibt man ihnen zum Beiſpiel einen
Kanarienvogel zum Genoſſen, ſo benutzen ſie die erſte Ges
legenheit, denſelben zu zerrupfen — vorausgeſetzt immer,
daß kein Menſch es ſieht.
Jäger wiſſen zuweilen von grauſen Handlungen der
Eiferſucht ſeitens der Hirſche zu erzählen. Sie ſollen den
Hirſch, mit dem die Gattin ihnen die Treue gebrochen hat,
zu nächtlicher Stunde überfallen und mit ihrem Geweih
durchbohren. Ja, man behauptet ſogar, daß manche eine
ganz eigentümliche Technik des Mordens beſitzen, die darin
beſteht, den Nebenbuhler zu zwingen, ſich zu „verrennent,
das heißt, ſein Geweih derart in einen Baumſtamm zu
verbohren, daß er nicht heraus kann und feſt angeſchmiedet,
elend verhungern muß. Das eine Tier ſoll dabei das
an=
dere ganz planmäßig, ihm alle Auswege abſchneidend,
direkt gegen den Baum zu treiben.
Ganz wunderlich klinat, was man über Tiere berichtet,
die ſolchen, denen ſie feindlich geſinnt ſind, den Aus= oder
Eingang zu ihrer Wohnung abſperren. So ſollen
Schwal=
ben fremde Schwalbenneſter völlig mit Kot verkleben, ſo
daß deren heimkehrende Beſitzer nicht hineinkönnen.
Unternehmen ſie es, das Neſt abzudecken, ſo finden ſie die
Jungen erſtickt. Ebenſo geſchieht es, daß Maulwürfe die
Zugänge zu den unterirdiſchen Paläſten ihrer
Stammes=
genoſſen durch Steine verſchließen, um dieſe
Eewiſſer=
maßen einzumauern. Ob das Motiv dieſer grauſamen
Handlungsweiſe ebenfalls Rachſucht iſt, weiß man freilich
nicht.
Man wird bei einigem Nachdenken finden, daß die
grauſamen und verbrecheriſchen Handlungen der Tiere in
allen hier erzählten Fällen aus einfachen Impulſen
ent=
ſpringen und zu ihrer Ausführung keiner komplizierten
Schlußfolgerungen benötigen.
Was man ſonſt noch bisweilen als Ausdruck
verbre=
cheriſcher Gelüſte bei Tieren anzuführen pflegt, wie zum
Beiſpiel das Spiel der Katze mit der Maus, das
Ein=
fangen der Inſekten ſeitens der Spinne in ihr Netz, das
Legen der Eier durch den Kuckuck in fremde Neſter, das
Verſchlucken lebender Kaninchen durch die Schlange uſw.
verdient meines Erachtens nicht dieſe harte Beurteilung.
Es handelt ſich da lediglich um unausweichliche Inſtinkte,
welche die Natur in beſtimmte Tiere gelegt hat und gehört
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XI.
Sonnige Tage brachen für Elfriede an, deren Glück
noch durch das Eintreffen ihrer Mutter und der
Geſchwi=
ſter erhöht wurde. Mit beſonderer Herzlichkeit begrüßte
Graf Ellerburg Frau Martha Wendeborn, die erfreut
war, ihn noch anzutreffen. Mit der zwölfjährigen Grete
ſchloß der Graf ſogleich enge Freundſchaft; und Grete
erblickte in ihm überhaupt das Ideal eines Mannes.
Elfriede lachte oft über die begeiſterten Lobpreiſungen
des Grafen, welche die Schweſter ihr beim Zubettgehen
des Abends anvertraute.
Insgeheim aber freute ſie ſich über dieſes
ſchwär=
mende Lob des Kindes und horchte gern darauf, denn
im Grunde ihres Herzens dachte ſie ebenſo, und wagten
es ihre Lippen nicht, dieſe Gedanken auszuſprechen, dann
lag ſie träumend mit offenen Augen im Bett und lauſchte
Gretens Worten, die nach und nach in einem undeutlichen
Gemurmel verklangen, unter dem das Kind einſchlief.
Elfriede lag dann noch lange wach; durch das geöffnete
Fenſter drang das dumpfe Brauſen der Brandung, ab
und zu ktang ein ferner Ton von irgend woher durch die
I
der Atem des nahen Waldes umſchwebte das Häuschen
und vermiſchte ſich mit den Düften der Roſen im Garten
— und Elfriede lauſchte auf die geheimnisvolle Stimme
der Nacht und träumte von einer herrlichen, glücklichen
Zukunft.
Sie blühte auf, wie eine Roſe unter dem Strahl der
Sonne. Ihre Wangen bedeckten ſich mit zarter Röte,
das Antlitz erhielt die dunkle, geſunde Farbe, welche die
Seeluft hervorzaubert, die Augen leuchteten im ſonnigen
Glanz. Ihre Geſtalt erhielt eine friſche Elaſtizität, ohne
die edle Schlankheit einzubüßen, ihr Sprechen, ihr Lachen
klang ſo friſch und natürlich, wie ſeit Jahren nicht.
Sie war glücklich — das war die Löſung des
Rät=
ſels ihrer Umwandlung.
Frau Wendeborn beobachtete ſie oft mit geheimer
Beſorgnis. Sie glaubte zu wiſſen, weshalb Elfriede ſo
glücklich, ſo frei und heiter war und fürchtete, daß dieſer
glücklichen Zeit eine ſolche der Trauer und der
ſchmerz=
lichen Enttäuſchung folgen werde. Sie ſprach ſich in
die=
ſer Beziehung ihrem Catten gegenüber auch offen aus.
Der aber ſchüttelte den Kopf und ſagte: Laß uns nicht
mit rauher Hand in dieſen kurzen Liebestraum
eingrei=
fen. Er wird vorüberfliegen, wie ein
Sommernachts=
traum und in ihrem Herzen eine ſäke Gers fürs
Mhnh
ſtändig, daß er die Neigung Elftriedens nicht mißbtaucht
Ich weiß, er wird die Trennung von ihr ſchmerzliche
empfinden, als ſie ſelbſt; denn Elfriedens Gedanker
wagen ſich an die Hoffnung auf eine Verbindung mi
Ellerburg gar nicht heran, während er ſeiner ganze
Natur nach darüber nachgrübelt, ob eine ſolche Verbin
dung nicht doch zu ermöglichen iſt.
Wenn er den ernſten Willen dazu hat, weshalb ſoll
ſie nicht zu ermöglichen ſein?
O, Ihr Weiber! lachte Wendeborn, ſeine Frau ſche
zend in die friſchen Wangen kneifend. Euch dünkt die Uebe
windung der äußeren Schwierigkeiten ein Nichts, wer
es eine Heirat zu ſtiften gibt.
Ich will doch keine Heirat ſtiften, entgegnete Fre
Maria ein wenig verletzt. Ich warne dich ja nur vor di
ſem für Elfriedens Ruhe gefährlichen Verkehr.
Ja, ja, du warnſt — aber insgeheim hegſt du doch ei
leiſe Hoffnung. Na, laß gut ſein. Ich gebe dir mein Wo
Elfriede wird an dieſer Neigung nicht zu Grunde gehe
Ich kenne meine kleine hochherzige Elfe.
Graf Ellerburg war zwei Tage verreiſt geweſe
Als man ſich am Morgen des dritten Tages am Stren
wiedertraf, kam er lachend auf Elfriede zu.
Ack, gnädiges Fräulein, rief er fröhlich, ich wünſch
Sie und Ihr Herr Papa wären dieſe Tage mit mir
zu=
ſammen geweſen. Ich habe köſtliche Stunden verlebt
Wenn ich daran zurückdenke, kann ich das Lachen nicht
zurückhalten.
Wo waren Sie denn? fragte Doktor Wendeborn.
In Stettin. Ich habe im Sommertheater des
Direk=
ors Brüggemann den „Don Carlos” geſehen. Sie werden
nich gewiß um dieſen Kunſtgenuß beneiden, Fräulein
El=
riede, wenn Sie hören, daß Brüggemann den Marquis
Poſa und Norbert den „Don Carlos” gegeben hat — von
den übrigen Größen des Sommertheaters ganz zu
chweigen.
Aber wie kommt ein Sommertheater dazu, den „Don
Tarlos” zu geben?
Mir zu Ehren, beſter Doktor, und zum Benefiz
Nor=
derts. Nun, ich muß ſagen, in dieſem Norbert ſteckt ein
ingewöhnliches Talent, und den Brüggemann werde ich
nir für komiſche Charakterrollen engagieren, wenn er ſeine
Freiheit als Direktor aufgeben will. Aber die Anderen
die Prinzeſſin Eboli — die Königin und der König!
Es war zum Totlachen!
Haben Sie Herrn Norbert engagiert?
Ja, der junge Mann iſt zu gebrauchen. Er wird von
rächſter Saiſon ab Mitglied des Neuenburger Hoftheaters
ein.
Als der Graf und ſpäter Elfriede allein am Strand
ſpazieren gingen, fragte er lächelnd:
Habe ich es recht gemacht, gnädiges Fräulein, daß ich
Herrn Norbert engagierte?
Sie blickte frei zu ihm auf.
Ja, Herr Graf, ich danke Ihnen und hoffe, daß Herrn
Norberts ſchönes Talent unter Ihrer Leitung gute Früchte
trägt.
Schweigend ſchritten ſie nebeneinander dahin. Sie
konnten den rechten Ton nicht finden; es ſtand etwas
Un=
ausgeſprochenes zwiſchen ihnen.
Ich werde nur noch einige Tage hier bleiben können,
bemerkte er nach einer Weile. Mein Urlaub dauert zwar
noch länger, aber in wenigen Tagen iſt der Geburtstag
meiner Mutter, da kann ich nicht anders, als einige Zeit
bei ihr verweilen. Die ganze Familie verſammelt ſich an
dieſem Tage auf Schloß Ellerburg.
Elfriede erbleichte ein wenig. Sie wagte nicht, zu ihm
aufzublicken und verſetzte mit ſtockender Stimme: Es iſt
ſelbſtverſtändlich, daß Sie nicht fehlen dürfen.
Wieder eine Pauſe.
Dann fuhr er fort: Meine Mutter wird ſiebzig Jahre,
aber ſie iſt noch von ſeltener Friſche. Ich wünſchte, ſie wäre
hierher gekommen, damit Sie, Fräulein Elfriede, meine
Mutter kennen gelernt hätten. Freilich iſt ſie etwas ſtolz
und ſchroff in ihren Anſichten, die noch in der alten Zeit
wurzeln. Aber ſie beſitzt ein edles Herz, das jeder milden
Regung fähig iſt und, wo es einmal liebt, die Treue hält.
Jetzt ſah Elfriede mit warmem Blick empor. Es
dünkte ſie, als läge ein gewiſſer wehmütiger Ton in ſeinen
Worten; ſeine Augen ſchauten ernſt in die Ferne. Elfriede
hätte ihm ſo gern geſagt, daß er der wahre Sohn ſeiner
Mutter zu ſein ſcheine, aber ſie wagte es nicht und ſagte
nur: „Ihre Familie iſt wohl ſehr groß?
Meine Familie nicht — ich bin der Einzige meines
Namens, eine Schweſter iſt an einen Freiherrn von
Gaben=
ſtadt, der in Neuenburg als Rittmeiſter ſteht, verheiratet.
Sonſt ſind nur Brüder, Vettern, Nichten und ſo weiter von
Seiten der Mutter vorhanden, ſowie die Nachkommen einer
Schweſter meines Vaters. Meine Mutter iſt eine geborene
Gräfin Benneckendorf. Auch meines Vaters Schweſter iſt
an einen Grafen Benneckendorf verheiratet.
Weshalb erzählte er ihr alle dieſe Einzelheiten? Noch
nie hate er über ſeine Familie geſprochen. Warum jetzt,
wo er kurz vor dem Abſchied von ihr ſtand? Er ſprach
da=
bei mit einer müden, traurigen Stimme. Wollte er ihr
die großen Hinderniſſe vergegenwärtigen, die ihrer Liebe
entgegenſtanden? Auch ſie überfiel eine hoffnungsloſe
Traurigkeit, eine Mutloſigkeit, die ihrem Weſen ſonſt fremd
geweſen war.
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Seite 20.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. Jum 1912.
Nummer 139.
Hnung.
inzeiger
Erſcheint 2mal wöchentlich in der Auflage des Tagblatts, bietet ſomit die größte Gewähr für erfolgreichſte Bekanntmachung von Vermietungs=Inſeraten. — Für de
Wohnungs=Anzeiger beſtimmte Inſerate müſſen ſtets tagsvorher bis ſpäteſtens 12 Uhr mittags zur Aufgabe gelangen. Später uns zugehende Inſerate können
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Das Lied vom „ſchönen Wald.” — Poeſie und Wirklichkeit.
— Vernichtungswut. — Fort mit Baum und Strauch.
Die Stellungnahme des Kaiſers. — 238 Millionen Mark.
— Vom Tiergarten. — „Lang iſt’s her!“ — Der Wettflug
Berlin-Wien. — Das Ergebnis! — Gewinn und Verluſt.
— Private Hilfe. — Ein Erholungsheim für
Arbeiter=
kinder. — Was unſer altes Muſeum erhalten hat.
„Wer hat dich, du ſchöner Wald” — wenn
früher die Berliner Ausflügler das alte trauliche Lied in
frohem Chorus ſangen, dann fielen freudig andere
Stim=
men ein, das Echo hell weckend in Park und Wald. Heute
aber kann man meiſt, ſobald die volkstümliche Weiſe
er=
tönt, ſpöttiſche Zurufe und anzügliche Witze vernehmen,
wohl gar mit dem liebenswürdigen Zuſatz: „Sie ſind
wohl nicht von hier!“ — Garnicht zu verſtehen iſt’s, mit
welcher faſt planmäßigen Unvernunft im Weichbilde Groß=
Berlins gegen Baum und Strauch, die noch von früherher
ſtehen geblieben, vorgegangen wird. Die herrlichen alten
Kaſtanien und Platanen, die auf Schöneberger und
Wil=
mersdorfer Gelände die einſtigen Landſtraßen bezeichneten,
fallen ſofort der Axt zum Opfer, ſobald die Baufluchtlinien
für neue Straßen abgeſteckt ſind, eine Verſtändnisloſigkeit
in doppeltem Sinne, denn beſonders der Weltſtädter hat
die größte Freude an jedem Baum, der nicht von
vorn=
herein den Schwindſuchtskeim in ſich trägt, und würde
fraglos jene Wohnungen vorziehen, deren Fenſter ihm den
Ausblick auf das ſo ſchmerzlich entbehrte friſche Grün
er=
möglichen. Das erwähnte Unverſtändnis zeigte ſich in
deutlichſter Weiſe erſt neulich wieder, als im
Wilmers=
dorfer Stadtparlament die bauliche Ausſchlachtung des
das Joachimsthalſche Gymnaſium
umgeben=
den Parkes zur Sprache kam und einzelne der biederen
Stadtväter ſich in unglaublicher Art über die Widerſprüche
gegen eine derartige Verſchandelung eines der hübſcheſten
Teile Neu=Berlins hinwegſetzen wollten. Mit vollſtem
Recht wurde innerhalb jener Verſammlung bemerkt, daß,
wenn Wilmersdorf — nebenbei eine der jüngſten deutſchen
Städte — ein neues Rathaus für zehn Millionen Mark
bauen könne, es wohl auch die Mittel finden würde, jenen
genannten Park als ſolchen zu erhalten, und daß es weit
lieber auf das koſtſpielige Projekt verzichten und das
er=
wähnte Gymnaſium als Rathaus benutzen möchte, als ſich
durch den Verkauf des Terrains an bauwütige
Speku=
lanten dem allgemeinen Spott und Hohn preiszugeben.
Die Freunde der Erhaltung des genannten Parkes
haben ſoeben einen wichtigen Förderer ihrer Wünſche in
der Perſon des Kaiſers bekommen, der in einer auf
ſeine Veranlaſſung dieſer Tage im hieſigen Schloß
ſtatt=
gefundenen Beſprechung, welcher der Vorſitzende des
Zweckverbandes Groß=Berlin, ferner unſer
Oberbürger=
meiſter, dann der Oberpräſident und der
Landwirtſchafts=
wie der Finanzminiſter beiwohnten, ſein lebhaftes
In=
tereſſe an der Berliner Park= und Waldfrage
erwies. Hauptſächlich handelte es ſich um die geplante
Schaffung eines Wald= und Wieſengürtels, die der
neu=
begründete Zweckverband als eine ſeiner nächſten wichtigen
Aufgaben betrachtet, und um die hierzu erforderlichen
Mittel. Der verehrliche Fiskus, dieſes ſchwer zu
ergrün=
dende Wunderding, zeigt ſich ja bereit, beträchtliche in der
Umgebung unſerer Stadt gelegene Waldungen an die
Ge=
meinden Groß=Berlins abzutreten, aber was er mit der
einen Hand geben will, nimmt er mit der anderen zurück,
wohl mit dem Hinweis auf den lateiniſchen Urſprung
ſeines Namens nämlich „Geldkorb‟ Denn für 40000
Morgen Wald verlangt er nicht weniger als 178 Millionen
Mark und für ein 12000 Morgen umfaſſendes Stück des
Grunewaldes die Kleinigkeit von 60 Millionen Mark!
Es iſt ganz ausgeſchloſſen, daß dieſe gewaltigen Summen
aufgebracht werden können, was auch in jener Konferenz
betont wurde, in die der Kaiſer wiederholt direkt eingriff,
nachdrücklich erwähnend, daß die ganze Angelegenheit von
ernſter Bedeutung ſei und nicht auf die lange Bank
ge=
ſchoben werden dürfe, er ſtehe durchaus ſympathiſch der
bedeutſamen Frage gegenüber. Das iſt ſehr erfreulich, und
die Kenntnisnahme davon dürfte doch wohl auf beſtimmte
ſtarrnackige Herren des be . . . rühmten Fiskus von
Ein=
fluß ſein.
Intereſſant iſt es, in welch’ verhältnismäßig kurzer
Spanne Zeit die merkbarſten Veränderungen und
Verſchiebungen in und um Berlin eingetreten
ſind. Wer dachte noch vor zwei Jahrzehnten, ja noch vor
einem, an Waldungen, die, in Entfernung einiger Meilen
vom Stadtgebiet, dereinſt den Berlinern direkt vor die Naſe
gerückt werden würden. Damals genügte der
Tier=
garten den „weiteſtgehenden” Anſprüchen, er bildete das
fröhliche Lächeln von Berlin und ein Stückchen Poeſie im
rauſchenden Trubel der unermüdlichen, arbeitſamen Stadt.
Durch den Tiergarten ging ja auch die erſte Pferdebahn,
die kurz nach dem 1871er Friedensſchluß eingerichtet
wurde und die man als große Errungenſchaft betrachtete;
vorher mußte man ſich der Kremſer bedienen, die in
be=
trächtlicher Zahl am Brandenburger Tor hielten, noch
früher kleiner Korbwagen, die den ſchnellen Verkehr mit
Charlottenburg vermittelten und die Perſon für zwel
Groſchen dorthin beförderten. An ſchönen Tagen machten
ſie bedeutende Geſchäfte, denn Charlottenburg war ſtets
ein Lieblingsausflugsort der Berliner, und die
Haupt=
ſtraße daſelbſt war dann zu beiden Seiten mit zahlloſen
Tiſchen beſetzt; wenn dieſe aber nicht mehr ausreichten,
ſaßen die hauptſtädtiſchen Gäſte in dichten Gruppen auf
Schemeln, Bänken und ſogar altem Bauholz, ſie tranken
behaglich ihr Bier und ihren Kaffee und waren fröhlich und
guter Dinge. An deraxtigen ſchönen Tagen wies auch der
Eingang zum Tiergarten ein volkstümliches Bild auf;
unter den Bäumen wurden Semmeln, Pfefferkuchen, Würſte
und ſogar gefüllte Branntweinflaſchen feilgehalten, hier
und da ſtand ein Invalide mit einem Guckkaſten, oder ein
mechaniſches Kunſtwerk, das Innere eines Bergwerkes,
einer Schmiede uſw. darſtellend, wurde den ſtaunenden
Umſtehenden gezeigt. Während rechts nach der Spree zu
ein zweiter Exerzierplatz lag, auf dem ſich heute das ſtolze
Reichstagsgebäude erhebt, befand ſich links vom, reſpektive
im Tiergarten eine Reihe von Landhäuſern, die von ihren
Beſitzern zu Sommerwohnungen benutzt wurden; „
pracht=
voll ſchönt erſchienen ſie einem zeitgenöſſiſchen Schilderer,
ſehr wenige von ihnen haben ſich bis heute erhalten, und
zwiſchen den prunkenden Palais der prächtigen
Tiergarten=
ſtraße dünken ſie uns arm und kümmerlich, aber trotzdem
geht von ihnen etwas ungemein Behagliches und
Gemüt=
liches aus.
Noch eine andere hübſche Erinnerung dieſe aus
eigener Anſchauung — und zwar an die früher im
Tier=
garten abgehaltenen Korſofahrten, die leider längſt, längſt
verſchwunden ſind. Entzückende, farbenreiche Szenen bot
dann die Hofjäger=Allee, die den Tiergarten quer
durch=
ſchneidet, dar: auf und nieder rollten die eleganten
Ge=
fährte — nur den herrſchaftlichen war die Zufuhr von der
Polizei geſtattet — mit ihren ebenſo eleganten Beſitzern
und Beſitzerinnen, letztere in den modernſten ſommerlichen
Toiletten, nebenher ſprengten die Reiter und auch ſchlank
gebaute Amazonen, duftige Blumenſträuße flogen herüber
und hinüber, und wir wetten, oft hatte ſie Amor binden
geholfen und lenkte ihren Flug zum richtigen Ziel. Die
Blüte der Jugend und die Blüte des Adels war hier
ver=
treten, jene Kreiſe, die im Winter auf dem Hofparkett zu
finden ſind, wohlbekannte, weitberühmte Namen, die unter
den Zuſchauern, welche ſchwarz zu beiden Seiten die Allee
einſäumten, von Mund zu Munde ſchwirrten. Dazu die
flotten Weiſen der in den Gebüſchen aufgeſtellten
Militär=
kapellen, das vergnügte, amüſante Leben ringsum, der
wolkenlos blaue Himmel hoch darüber — man durfte ſich
nicht wundern, nirgends ein mürriſches Geſicht zu ſehen.
Statt der früheren mit mutigen Roſſen beſpannten
Equipagen fauchen jetzt Autos in wilder Haſt die Allee
und die Tiergartenſtraße entlang, deren Tipp=Topp=Be
wohnerinnen am liebſten über ein Flugzeug verfügen möch
ten, um ja auch das Modernſte vom Modernen mitzu
machen. Aber bis dieſer Wunſch der mondainen Dämchen
die in ihrer Nachäffung fremder, ſo garnicht zu ihren Er
ſcheinungen und ihrem Ausſehen paſſender Moden oft al
richtige Karrikaturen auf der Berliner Bildfläche auf
tauchen, in Erfüllung geht, wird wohl doch noch recht vie
Waſſer die Spree herunterlaufen. Denn das, ſeien wi
ehrlich, recht klägliche Ergebnis des Fernfluges Ber
lin-Wien hat manche Hoffnungen, die man ſchon jetz
auf die erfolgreiche Eroberung der Luft geſetzt, bös zer
knickt. Dieſes Wettfliegen, das in der Nacht von Sams
tag zum Sonntag ungezählte Tauſende auf die Beine ge
bracht und nach dem Johannisthaler Flugplatze hinausge
führt hatte, war ja mit beſonders ſtarken Erwartungen
ſeitens der Freunde des Luftſports verknüpft geweſen uni
hat leider, leider nur eine davon erfüllt. So großartig der
Flug Helmut Hirth’s verlaufen, der an
Schnelligkei=
den ſauſendſten Eilzug bei weitem überflügelte, ſo be
dauerlich iſt das übrige verneinende Reſultat der ganzer
Veranſtaltung. Man ſieht doch, welche Hinderniſſe die
Witterung bereitet, und wie ſchwer eine Orientierung mög
lich iſt, auch mit wievielen Zufälligkeiten in der
Hand=
habung der Maſchinen gerechnet werden muß. Und wenr
die Franzoſen immer wieder und wieder auf ihre
Luftflotte=
pochen und in unerklärlichem Größenwahn glauben,
mit=
telſt ihrer Hilfe endlich die erſehnte Revanche herbeiführen
zu können, ſo können wir nur ſehr gelaſſen jener uns
mehr=
fach angedrohten Ueberrumpelung entgegenſehen: „Lieb=
Vaterland, kannſt ruhig ſein!”
Ein neuer großer Wettflug „Rund um Berlin” iſt
übrigens kürzlich beſchloſſen worden und ſoll noch im
Laufe des Sommers ſtattfinden. Auch hier winken dem
Sieger ſehr erhebliche Geldpreiſe, deren Erringung freilich
ſtets auch ein Einſetzen des Lebens bedeutet. Daß, wem
man Glück hat, dieſer neueſte „hohe Beruf” ſehr
einträg=
lich iſt, beweiſen die Summen, die ſich der erſt 26jährige
Helmut Hirth binnen zwei Jahren errungen und die ſch
einſchließlich Wiens, auf etwa 200000 Mark belaufen
mögen. Der erheblichſte Teil dieſer bei Flugkonkurrenzen
ausgeſetzten Beträge wird von privater Seite gedeckt, die
ſich auch in dieſem Falle als außerordentlich opferwillig
erweiſt. An jene Kreiſe, die es dazu haben, werden
über=
haupt immer erneute Anforderungen geſtellt, oft in recht
umfaſſendem Maße, und nicht wenig gefürchtet ſind in
jener Hinſicht die Manſchetten eines ſehr hochgeſtellten
Herrn, der bei geſelligen Veranſtaltungen ſeine „
Pappen=
heimer” gut zu nehmen und auch dem Schwerhörigſten von
ihnen allerhand Zuſagen, wohltätige und gemeinnützige
Beſtrebungen zu unterſtützen, zu entlocken weiß, was dann
ſofort mit Angabe der betreffenden Summen auf dem
ge=
nannten Kleidungsſtück „gebucht” wird. Aber es iſt ja im
großen deutſchen Reiche genug Geld vorhanden, das noch
nicht ſeinen Zweck erfüllte, nur bedarf es gelegentlich einer
Wünſchelrute, um es den feſtverſchloſſenen Treſors
en=
nehmen und ins Rollen geraten zu laſſen. Auf freiwillige
Helfer rechnet man auch, gewiß, mit guter Ausſicht, bei
der vom Kaiſer angeregten Begründung eines
Erhol=
ungsheims für Berliner Arbeiterkinden
das an einer waldigen Uferecke der Oſtſee errichtet werden
und aus drei Baracken beſtehen ſoll, die 150 Kinder aufs
nehmen können. Da für die Erholung der letzteren bie
Wochen in Betracht gezogen ſind, ſo können jählich
700—800 Kinder der neuen Einrichtung, die bereitmm
nächſten Jahr eröffnet werden ſoll, teilhaft werden. — Auch
unſere Muſeen ſind ja, da ſich die ſtattlichen finanziellen=
Mittel innerhalb beſchränkter Grenzen halten, auf ſriyate
Ergänzungen und Zuwendungen angewieſen. Eine letztere
koſtbarer Art, im Werte von 1½ Millionen Mark, verdankt
unſer Altes Muſeum dem Frankfurter
Großinduſtrie=
ellen und Kunſtſammler Gans, der ſeine herrliche
Samm=
lung von mehreren hundert Stück antiker
Schmuckgegen=
ſtände und Gläſer wie griechiſcher Terrakotten dem
Mu=
ſeum als Geſchenk überwies. Das antike Kunſtgewerbe iſt
jetzt in einer derartig ſchönen und vielſeitigen Weiſe
ver=
anſchaulicht, wie man es kaum zum zweiten Male auch
nur ähnlich irgendwo findet. Möchte ſolch Beiſpiel
Nach=
ahmung erwecken, daß man bald melden kann: „
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(13088
Seite 26.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. Juni 1912.
Nummer 13
Heſiſcher Fechtverein „Waiſenſchutz
3
Zweigverein Darmstadt.
Sonntag, den 23. Juni 1912, nachmittags 4 Uhr,
im ſtädtiſchen Saalbau
Anlässlich der Kx. Landesversammlung
Grosses Sommerfest mit Tanz
unter gütiger Mitwirkung des preisgekrönten Männergeſangvereins
Konkordia, Dirigent Herr R. Etzold, ſowie der Kapelle der 61er,
Muſikmeiſter Weber.
Grosses Preisschiessen Fombola, Verkaufsstände
u. a. m.
(Schluß desſelben 10 Uhr.)
Eintrittspreis für Mitglieder 20 Pfg. à Perſon, Kinder frei;
für Fremde 50 Pfg. à Perſon, von 8 Uhr ab 30 Pfg. à Perſon.
Mitgliedskarten bittet man an der Kaſſe vorzuzeigen.
Bei ungünſtiger Witterung findet die Veranſtaltung im
großen Saale ſtatt.
(13031ss
Der Vorstand.
Hierzu ladet ergebenſt ein
Verein für Geflügel- und
Vogelzucht „ORMs‟.
Montag, den 17. Juni 1912, abends
8½ Uhr
(13011
Monats=Verſammlung
im Vereinslokal „Zur Stadt Pfungſtadt”.
Verloſung von 1 Stamm Raſſehühner.
Der Vorstand.
Ortsgruppe
Odenwaldkuß, Darmstadt
(Eingetr. Verein).
III. Wanderung
Sonntag, den 16. Juni 1912.
, Ziel: Maintal-Klingenberg.
Führer:
die Herren K. Wehnert und K. Touché.
. 6,46 Uhr
Abfahrt: Darmſtadt Hauptbahnhof . .
Oſtbahnhof
6,57 „
(Am Nordbahnhof hält der Zug nicht.)
8,05 „
Ankunft in Höchſt i. O..
Wanderung:
Höchſt-Rimhorn-Breitenbrunn-Haingrund-
Hain=
haus-Bremhof-Trennfurt-Klingenberg.
Ankunft in Darmſtadt Hauptbahnhof 10,18 oder 11,24 Uhr.
Marſchzeit: 6 Stunden.
Tiſchkarten und Wanderpläne von Donnerstag ab bei Herrn
Edgar Wetzstein (Firma Hof), Eliſabethenſtr., oder Hauptbahnhof
und Oſtbahnhof bis 10 Minuten vor Abgang des Zuges.
(Am Hauptbahnhof werden die Tiſchkarten am Querbahnſteig
inerhalb der Perronſperre ausgegeben.)
(13030
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und gute Küche, bevorzugt von Dielen, bietet der
Brauerei=Ausſchank Heß, Kirchſtraße.
13034
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Sonntag, den 16. Jnni 1912, von
nachmittags 3 Uhr ab
II. Uebungs=Schiessen
auf dem Stand 6 der Militär=Schießſtände
Uebungsplatz Griesheim.
Zu zahlreicher Teilnahme ladet ein
(13009
Der Vorstand.
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Jeden Montag und Mittwoch von abends 9 Uhr ab
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Poſt= und Telegraphen=Unterbeamten=Verein
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EINLADUN G.
Zu dem Familien=Ausflug nach Arheilgen
Sonntag, den 16. Juni, werden die Mitglieder, Freunde und Göſe
ner des Vereins höflichſt eingeladen.
Einkehr im Gaſthaus „Zum Löwen” (Beſ. Groh).
Gartenkonzert — Tanz — Kinderbeluſtigung uſw.
Abmarſch mit Muſik präzis 3 Uhr vom Schlachthof ab.
*14655)
Der Vorstand.
Ensnsgagseaeshshsensts
Geſchäfts=Uebernahme.
Hierdurch erlaube ich mir Ihnen höfl. mitzuteilen,
daß ich vom heutigen Tage an die Wirtſchaft des
alt=
bewährten Gaſthauſes
im goldnen Löwen‟
übernommen habe. Es wird mein eifrigſtes Beſtreben
ſein, meine werten Gäſte, Vereine und Geſellſchaften in
jeder Weiſe zufrieden zu ſtellen.
(*14607
Achtungsvollſt
Gg. Erzgräber IV.
Arheilgen, den 15. Juni 1912.
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morgens 10 bis abends 9 Uhr, Sonntag von morgens 11 Uhr ab.
Die Ausſtellung iſt hier neu und von ſolch wichtiger
Be=
deutung, daß keine erwachſene Perſon den Beſuch derſelben
verſäumen ſollte.
(*14541fs
Nummer 199.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. Jnni 1912.
Seite 27.
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Bei ungünstiger Witterung ſindet das Konzert im
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Fräul. Henny Porten
Der Eisenbahnfeind
Amerikanisch.
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schlager
Tiefergreifend.
Antar Drama
Ein unüberlegter
Scherz. Komisch
Phantastische
Verwandlungen
Interessant
(*14722
Penner als
Arbeitswilliger
Origineller Humor
Holztransport in
den bayrischen
Alpen
sehr belehrende
Natur-
aufnahme
Die Katze und
ihre Jungen
Interessanter Film
AkrobatausLiebe
Guter Humor.
Ab Mittwoch:
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die hier gezeigt, betitelt:
In Trauer vereint
oder Verscherstes Glück.
Wir machen dieserhalb
schon heute aufmerksam.
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nachmittags von 3—5 Uhr.
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Sonntag, den 16. Juni, nachmittags 4 Uhr
S
Milttar=Konzert
Kapelle des Großh. Heſſ. Garde=Drag.=Regts. Nr. 23
Leitung: Musikmeister Alb. Mittelstädt.
Aus dem Programm: Fantaſie aus „Der fliegende
Hollän=
der” von Wagner und „Der Poſtillon von Lonjumeau” von Adam;
Ouvertüren „Die weiße Dame” von Boildieu und „Zampat von
Herold; Japaniſcher Laternentanz von Jochimoto u. a. m. (B13113
Eintritt 25 Pfg.
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3
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Charlotte Wiehe
in der Hauptrolle.
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(*14737
Seite 28.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. Juni 1912.
Nummer 139.
IIIIEIIIIIIIIIIIIIIREEIIIIIIANEIIEEIIIIIIIIIIIEIEISGGIGIENNEEHE1
EHNINNIHEREE
— Das Nordſeebad Büſum ſteht vor einer
bemerkens=
werten Neuerung. Es erhält einen großen, aus Beton
und Eiſen konſtruierten neuen Leuchtturm, der auch als
Ausſichtsturm von den Kurgäſten beſtiegen werden kann.
Nach Fertigſtellung wird der alte Leuchtturm oben auf
dem Seedeich den Platz räumen müſſen. Auf der
be=
kannten Holzbank dieſes alten Turmes kann man jedoch
nach wie vor das bunte Leben und Treiben der
Kur=
gäſte anſchauen. Hundert=, ja tauſendweiſe kommen ſie
eilenden Schrittes, groß und klein, mit bunten,
band=
umwirkten und blumengeſchmückten Bambusſtäben
in der Hand, über den Deich marſchiert.
Auf=
geſchürzt, reſp. aufgekrempelt geht dann Weiblein
und Männlein mit bloßen Füßen hinaus auf die Watten,
meiſtens mit einer Muſikkapelle voran. Das Wattenlaufen
iſt eine Spezialität von Büſum, welche nicht allein als
Sport, ſondern auch von vielen der Geſundheit willen
betrieben wird. — Näheres darüber findet man in dem
Führer von Büſum, welcher von allen bekannten
Aus=
kunftsſtellen, von Haaſenſtein u. Vogler, A.G., und von
der Badekommiſſion koſtenlos verabfolgt wird.
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Nummer 139.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. Juni 1912.
Seite
V
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von Schröder. 2. Ouverture zur
Oper „Der Barbier von Sevilla‟
von Roſſini. 3. Fantaſie aus „Das
Nachtlager von Granada” von
Kreutzer. 4. „Mein Traum”,
Wal=
zer von Waldteufel. 5. Potpourri
aus „Boccaccio” von Suppé. 6.
„Die Fantom=Brigade”, ein
Traum=
bild von Myddleton.
Programm
zu dem am Samstag, den
15. Juni, von 12 Uhr mittags ab
auf dem Marktplatz
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61.
1. „König Karl=Marſch” von
C. Unrath. 2. Ouverture zu „
Dich=
ter und Bauer” von Fr. v. Suppé.
3. Melodien aus „Der
Zigeuner=
baron” v. Joh. Strauß. 4. „Wiener
Bürger” Walzer von M. Ziehrer.
5. „Ein Vorſchuß auf die
Selig=
keit” Lied von V. Holländer.
6. „Kukokama Estapo,
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ſches Intermezzo aus der Operette
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Seite 30₰
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 15. Jani 1912.
Nummer 139.
Die Wanderung zur Todesbai.
Von Sven Hedin.?)
Mit der neuen Sonne erwachte die Hoffnung der
Beſatzung der beiden Unglücksſchiffe „Erebus” und
„Terror”, mit denen der Admiral Franklin im Jahre
1845 zur Auffindung der Nordweſtdurchfahrt aufgebrochen
war, zum letztenmal. Wer Kapitän Crozier perſönlich
gekannt hat, war überzeugt, daß er die Hoffnung nie
aufgegeben hat.
Jetzt galt es den letzten Verſuch. Der Kapitän hielt
an ſeine Leute eine Anſprache und verbarg ihnen nicht,
daß ihr Leben auf dem Spiele ſtehe, und daß er das
Aeußerſte von ihnen erwarten müſſe. Noch waren 105
Mann beiſammen, aber viele wahrſcheinlich krank oder
gar ſterbend, alle aber ganz entkräftet. Indes mit dem
zunehmenden Licht regte ſich wieder die Lebens= und
Ar=
beitsluſt. Mehrere Schlitten wurden hergeſtellt, plump
und ſchwer freilich, aber auch ſtark. Drei Walfiſchboote,
die ſeit zwei Jahren feſtgefroren in ihren Davits
gehan=
gen hatten, wurden losgemacht und auf das Eis
herab=
gelaſſen. Das Beſte der noch vorhandenen Lebensmittel
wurde ausgeſucht, und um die Boote herum erhoben ſich
ganze Proviantſtapel. Mit ſteigender Erregung ſah man
die Sonne Tag für Tag länger über dem Horizont
ver=
weilen. Sicher wurde ein ausführlicher Bericht über
die bisherigen Schickſale der Expedition
niedergeſchrie=
ben und an Vord zurückgelaſſen.
Als alles Gepäck auf dem Eiſe beiſammen war,
wurden Vorräte, Zelte Inſtrumente, Flinten und
Mu=
nition auf die Schlitten geladen und die drei
Walfiſch=
boote mit Stricken auf je einen Schlitten feſtgeſchnallt.
Ein beſonderer Schlitten mit Betten war für die
Kran=
ken beſtimmt. Während dieſer Vorbereitungsarbeiten
wurden die Tage immer länger, und ſchließlich wurde
das Verlangen zum Aufbruch ſo ſtark, daß nichts mehr
die Mannſchaft zurückhalten konnte. Aber dieſer zu
frühe Aufbruch beſiegelte ihr Schickſal. Weder Wild noch
Eskimos gehen vor dem Spätſommer ſo weit nach
Nor=
den, und auch bei voll beladenem Schlitten konnte der
Proviant nur 40 Tage reichen.
Am Tag vor dem Abmarſch traf jeder noch eine
letzte Auswahl unter ſeinen Habſeligkeiten; teuere
Er=
innerung an Angehörige, die Bibel und die Uhr, die den
trägen Gang der Zeit verkündete, führte jeder der
ſchwer=
geprüften Seemänner in der Taſche mit ſich. Die
Offi=
ziere betraten zum letzten Male ihre leeren Kabinen,
um ſich zu überzeugen, daß nichts Wichtiges vergeſſen
war. Im Innern der Schiffe ſah es aus wie in einem
Hauſe, das bei einer Ueberſchwemmung Hals über Kopf
verlaſſen wurde und aus dein man nur noch das
Unent=
behrlichſte hat mitnehmen können.
Am 22. April 1848 ertönte das Signal zum
Auf=
bruch, und die viel zu ſchwer beladenen Schlitten
knarr=
ten langſam und ruckweiſe über das mit Schnee bedeckte,
höckerige Eis. Beile Spieße und Spaten ſind
unausge=
ſetzt tätig, um ſcharfe Kanten wegzuhauen und
hinder=
liche Blöcke beifeite zu räumen. Nur 5 Kilometer ſind
es bis King=William=Land, trotzdem dauert es drei Tage.
Gar zu langſam verkleinern ſich die Maſten und der
Rumpf der zurückgelaſſenen Schiffe, aber ſchließlich
ver=
ſchwinden ſie doch.
Nun aber ſah der Kapitän ein, daß es ſo nicht weiter
gehen konnte. Das Gepäck wurde aufs neue
durchge=
ſehen und alles irgend Entbehrliche abgeſondert. Die
ſpätere Entſatzexpedition fand an dieſer Stelle Maſſen
der verſchiedenſten Dinge, Uniformſtücke, Meſſingknöpfe,
Metallgegenſtände und ähnliches, was man als Münze
beim Tauſchhandel mit Eskimos und Indianern hatte
gebrauchen wollen. Mitgeführt wurde aber aller
Pro=
viant und alle Munition; denn wenn jener zu Ende
ging, war dieſe ihre einzige Rettung.
*) Zu einer neuen Weltreiſe lädt Sven Hedin uns
ein. Welcher begeiſterten Aufnahme ſich das einzigartige
Volks= und Jugendbuch des berühmten Forſchers „Von
Pol zu Pol” unlängſt beim deutſchen Publikum zu
erfreuen hatte, dürfte der Mehrzahl unſerer Leſer
be=
kannt ſein. Soeben erſcheint von dieſem Werk eine neue
Folge „Vom Nordpol zum Aequator”. Aus
dem Reich der Mitternachtsſonne, aus dem ewigen
Schnee und Eis des Vordvols, deſſen abentener= und
ſchreckensreiche Eroberung Hedin in packenden Bildern
an uns vorüberziehen läßt, führt er uns durch Europa,
durch England, Frankreich und Italien nach Afrika, um
hier gleichfalls an Hand der Entdeckungsgeſchichte Land
und Leute, Fauna und Flora des ſchwarzen Erdteils
in ihren charakteriſtiſchſten Typen zu ſchildern.
Mit keichteren Schliten ſetzte ſich der Zug längs
der Weſtküſte in Bewegung. Aber noch war man nicht
weit gekommen, als John Irving, Leutnant auf dem
„Terror”, zuſammenbrach. Mit ſeiner blauen Uniform
bekleidet, in Segelleinen eingewickelt, ein ſeidenes Tuch
um die Stirn gewunden, wurde er zwiſchen ſchräg
ge=
ſtellten Steinen eingeſargt und das Grab mit flachen
Steinplatten gedeckt. Neben ſeinem Kopf lag eine
ſilberne Medaille, auf deren Vorderſeite ſtand: „Zweiter
Mathematikpreis der Königlichen Seekriegsſchule. Dem
John Irving am Mitſommertag 1830 zuerteilt.: An
dieſer Medaille wurde der Tote nach langen
Jahren wiedererkannt, und ſeine Ueberreſte konnten
da=
her nach ſeinem Geburtsort gebracht werden.
Zwei Buchten der Weſtküſte von King=William=Land
ſind nach den beiden Unglücksſchiffen der Franklin=
Expe=
dition benannt worden. Am Strande der nördlichſten,
der Erebus=Bai, waren die Kräfte der engliſchen
Gee=
leute ſo erſchöpft, daß ſie zwei Boote nebſt den Schlitten,
auf denen ſie nun unnötigerweiſe ſo weit mitgeſchleppt
worden waren, zurückließen. Eine Maſſe anderer Dinge
wurde gleichfalls hier geopfert. Hier und da bezeichnete
ein Grab ihren Weg — und immer einfacher wurden
dieſe Grabſtätten, je weiter die Schar nach Süden
vor=
drang.
Da kam das Schrecklichſte. An der Terror=Bai
hiel=
ten die Bande der Kameradſchaft ſie nicht länger
zu=
ſammen. Keine Macht mehr hatte der Befehlshaber
über die Mannſchaft. Die ungefähr hundert noch
Ueber=
lebenden trennten ſich in zwei wahrſcheinlich gleiche Teile.
Der eine mit den Schwächeren wollte zu den Schiffen
zurückkehren, wo man wenigſtens vor Wind und Wetter
geſchützt war und noch Lebensmittel fand. Der andere
zog mit dem dritten Walfiſchboot längs der Südküſte
weiter und hoffte dann zum Feſtland hinüber und nach
dem großen Fiſchfkuſſe zu gelangen. Zweifellos
beab=
ſichtigten dieſe, ſobald ſie Hilfe gefunden, zu ihren
Ka=
meraden zurückzukehren.
Verzweifelt muß die Wanderung der
Zurückkehren=
den geweſen ſein; verzweifelt auch der Marſch derer, die
weiterzogen. Von den erſteren weiß man ſo gut wie
nichts. Die letzteren ſchleppten ſich, ihre ſchweren
Schlitten ziehend, müden Schrittes weiter, bis ſie einer
nach dem andern zuſammenbrachen. Niemand dachte
mehr daran, die Leiche des Kameraden zu bearaben;
eines Sterbenden wegen konnte man ſich nicht aufhalten.
Jeder hatte für ſich ſelbſt genug zu ſorgen. Einige
ſiar=
ben im Gehen; dies ſah man ſpäter an Skeletten, die
man, auf dem Geſicht liegend, fand.
Vergeblich ſchleppten die Ueberlebenden ihre
Muni=
tionskiſten mit, ohne auch nur einen Schuß abfeuern zu
können, denn keine Spur von Wild kommt im Mai und
Juni auf der Inſel vor.
Immer weniger wurden derer, die das Boot über
Schnee und Eis hinweg noch ans Land zichen konnten.
Nun warteten ſie auf offenes Waſſer, um über den Sund,
aufs Feſtland hinüberzukommen Anfang Juli pflegte
das Eis aufzubrechen, und jedenfalls ſind die
Ueberleben=
den in dieſer Zeit dort übergeſet, denn das Bot wurde
ſpäter in einer Bucht, die jttzt die „Todesbai” heißt,
geſunden. Hätte man ſpäter dort nur das Boot
aufge=
funden, ſo wäre es ebenſo gut möglich geweſen, daß
Wind und Wellen es dorthin verſchlagen hätten; aber
die Skelette im Boot und am Strand und allerlei
Aus=
rüſtungsgegenſtände zeigten, daß das Boot bei der
Ueber=
fahrt und beim Landen bemannt geweſen war. Viele
Momente dieſer verhängnisvollen Wanderung ſind ewig
dunkel geblieben. Warum ſchleppten ſie die ſchweren
Walfiſchboote zwei Monate lang überhaupt mit, da ſie
doch ſchon im vorigen Jahre, auf dem Ausflug kurz vor
dem Tode des Admirals, das Feſtland im Süden geſehen
haben mußten? Der Sund iſt, an ſeiner ſchmalſten
Stelle nur zehn Kilometer breit, und ſie hätten ihn an
jeder beliebigen Stelle auf dem Eis überſchreiten können.
Nie wird ſich das Rätſel löſen, denn alle, alle ſtarben
und kein Blatt aus einem Tagebuch hat ſich gefunden.
Als Nachrichten von Franklin gänzlich ausblieben,
ſandte man ſchon nach zwei Jahren die erſte
Entſatz=
expedition aus. Im Herbſt 1850 waren fünfzehn Schiffe
auf der Suche; am tapferſten und energiſchſten war
Frank=
lins Gattin, die jahrelang die Hoffnung auf ein
Wieder=
ſehen nicht aufgab! Sie opferte ihr ganzes Vermögen der
Entſatzarbeit, und die Regierung gab im Laufe von ſechs
Jahren 16 Millionen Mark für Hilfsexpeditionen aus! Alles
vergeblich! Denn das Unglück war ja längſt geſchehen
Eine Expedition, die ſchon 1848 abging, blieb im Eiſe
ſtecken und kam auf einen ganz eigentümlichen Einfall, um
die in Not Befindlichen, wo ſie auch ſein möchten, von
ihrer Nähe zu benachrichtigen. Man fing gegen hundert
Bergfüchſe, verſah ſie mit Meſſinghalsbändern, auf die ein
kurzer Bericht über die Lage des Hilfsſchiffes eingeritzt war,
und ließ ſie dann wieder laufen.
Im Jahre 129t wurden die Kamen Frankins, er
ziers und der übrigen Teilnehmer aus der Perſonallif
der engliſchen Marine endgültig geſtrichen. In Franklit
Geburtsſtadt wurde ihm ein Denkmal geſetzt, und in d
Weſtminſterabtei, wo Englands Helden ſchlummern,e
richtete man ihm einen marmornen Denkſtein mit de
Worten des Dichters Alfred Tennyſon:
„Nicht hier! Im eiſigen Arm du weilſt
Des Pols — ein Mann, ein Held.
Zu einem andern Pol du eilſt
Dort oben am Himmelszelt!—
Ein berühmter Polarreiſender, Julius Payer di
Franz=Joſeph=Land im Oſten Spitzbergens entdeckte, hi
ein Bild gemalt, das er „Die Todesbai” benannte. A
einer öden Küſte mitten in Eis und Schnee liegt ein auf
Land gezogenes Walfiſchfängerboot, und zwiſchen dem um
hergeſtreuten Gepäck ruhen die Leichen mehrerer Seeleut
Im Innern des Bootes liegen andere Leichen in den ver
ſchiedenſten Stellungen, die Züge in Verzweiflung un
Entſetzen erſtarrt. Einer liegt vornüber gebeugt auf eine
offenen Bibel, deren Blätter die linke Hand
krampfhaf=
zuſammenknüllt. Am vorderen Ende des Bootes kniet ein
Mann, der letzte Ueberlebende, Kapitän Crozier. Mit
kalt=
blütiger Ruhe hält er ſeine Flinte bereit, — zwei Eisbären
nähern ſich; vor ihnen will er ſich und ſeine toten Kame
raden beſchützen!
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(Lt. Graf Strachwitz). Tot. 14:10. — Hürden=Rennen der
Vierjährigen, 15000 Mark, Diſtanz 3000 Meter: 1. Hrn.=G.
Perchners Horridoh (G. Winkler), 2. Bavarde (H. Brown),
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Ehrenpreis und 5000 Mark, Diſtanz 3000 Meter: 1. Hrn.
Dr. F. Rieſes Maßlieb (Beſ.), 2. Jupiter (Lt. v. Egan=
Krieger), 3. Idol (Hr. Herfeldt). Tot. 79110. —
Wolfs=
burg=Rennen, 3000 Mark, Diſtanz 3200 Meter: 1. Dr.
Voigts Saint Mihiel (V. Roſack), 1. — Hrn. Herings
Süßes Mädel (Weißhaupt), 3. Charis (H. Brown). Tot,20
(Saint Mihiel), 18 (Süßes Mädel):10. — Preis von
Groß=
beeren, Ehrenpreis und 6000 Mark, Diſtanz 2000 Meter:
1. Lt. v. Egan=Kriegers Der Dragoner (Beſ.), 2. Procles
(Dr. Rieſe), 3. Coiffeur (Lt. Graf Bethuſy=Huc). Tot.
126.10. — Britzer Flachrennen, Ehrenpreis und 3500 Mark,
Diſtanz 2000 Meter: 1. — Dr. F. Rieſes Pruneliere (Beſ),
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Weſternhagen). Tot. 10 (Pruneliere), 20 (Triglaw)a10
An den offiziellen Teil des Programms ſchloß ſich aus
Anlaß des am Freitag beginnenden Berliner Polo=
Turniers ein Flachrennen über 600 Meter für Polo=
Ponys an. Prinz Friedrich Karl von
Preu=
ßen ſiegte auf ſeiner engliſchen Stute Gibſon Girl durch
weg führend, überlegen gegen Don Miguel (Herr S.=Bäh
und Red Elond (Mr. Geo).
* Deutſche Golf=Wettſpiele. Bei dem
Monatszähl=
wettſpiel über 18 Löcher des Golfklub Wentorf=Reinbek
(Hamburg) ſiegte Mrs. A. B. Gibbon mit 86 Punkten
vor J. Ritchie mit 79 und Thomas mit 81 Puntens er
den Damen gewann Frau Bielefeld mit 86 Punkten
* Segelſport. Holländiſcher Sieg im
Ein=
tonner=Pokal. Die fünfte Regatta am Donnerstag
um den franzöſiſchen Eintonner=Pokal auf der Kieler Förde
brachte wiederum ein anderes Ergebnis als ihre
Vorgan=
ger, da diesmal die bisher noch nicht in den Vordergrund
getretene Jacht Neerlandia=Holland gewann. Die
Hol=
länder entpuppten ſich als ausgezeichnete Flautenläufer.
Der Wind wehte noch leichter als tags zuvor.
Neerlan=
dia II gewann auf dem Kreuzgang die Führung vor den
auf den nächſten Plätzen liegenden Dänen und Franzoſen,
behauptete ſie dann auf den beiden folgenden Ballontouren
und vergrößerte den Abſtand auf der Kreuztour der
zwei=
ten Runde auf mehr als 3 Minuten und gewann wie ſie
wollte. Die deutſche Jacht Windſpiel XVI vermochte nur
ihre von Anfang an im Mitteltreffen angenommene
Poſi=
tion zu behaupten. Die Reſultate waren: 1. Neerlandia II=
Holland, 3 Std. 1 Min. 15 Sek., 2. Sansſouei=Frankreich
3:02:31, 3. Quo vadis=Norwegen 3:03:57, 4. Nurdug II=
Dänemark 3105:49, 5. Windſpiel XVl=Deutſchland 3.06:37,
6. Momo=Spanien 3.12111, 7. Finn II=Finnland 3:12.57,
8. Vinga II=Schweden 3117142, Bunty=England weit
zu=
rück. Von den bisher ausgetragenen Regatten gewann
Deutſchland zwei, England, Frankreich und Holland je
eine, während drei Siege für die Entſcheidung
ausſchlag=
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