Inſerafe
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175. Jahrgang
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Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 36 Seiten.
Das Neueſte vom Tage.
Die bulgariſche Königsfamilie iſt geſtern
vormittag zum Beſuch am kaiſerlichen Hofe in
Pots=
dam eingetroffen und mit großen Ehren empfangen
worden.
Ein der Wöllersdorfer Munitionsfabrik
gehöriges Laſtautomobil mit Pulver,
in der Nähe des Flugfeldes von
Wie=
ner=Neuſtadt, iſt geſtern früh in die Luft
ge=
flogen. Eine große Zahl Soldaten und
Arbei=
ter iſt getötet bezw. verletzt worden.
Im ungariſchen Abgeordnetenhauſe ſchoß
geſtern vormittag der Abgeordnete Julius Krovace
auf den Präſidenten Tisza, ohne ihn jedoch
zu treffen; dann erſchoß er ſich ſelbſt.
Der Petersburger Korreſpondent des Temps meldet: In
diplomatiſchen Kreiſen iſt das Gerücht verbreitet, daß
Rußland daran denke, den Mächten die
Einbe=
rufung einer Konferenz mit einem
weitum=
faſſenden Programm für eine Vermittlung
zwiſchen Italliln und der Türkei
vorzu=
ſſchlagen.
Die Stadt Norfolk gab zu Ehren der deutſchen
Marinegäſte geſtern ein Bankett.
Politiſche Wochenſchau.
— Nicht lange mehr, und die politiſche ſaure
Gur=
kenzeit beginnt, auf dem Gebiete der inneren=Politik
hat ſie ſogar in Deutſchland bereits eingeſetzt, knachdem
der Reichstag ſich bis zum Herbſt vertagt hat und der
preußiſche Landtag demnächſt gleichfalls ſeine
Beratun=
gen beendet. Dieſer Friede wird außerordentlich wohl
tun und hoffentlich auch von heilſamen Folgen für die
kommenden Zeiten begleitet ſein. Es ſoll auch weiter
nicht ſtören, wenn hier und da einige Politiker
auftre=
ten, die es für ihre Pflicht halten, dem Publikum
gele=
gentlich eine Senſation zu unterbreiten, ſelbſt wenn ſie
auch aus den Fingern geſogen iſt. Schon neulich kam
man mit einem derartigen Märchen, in dem man von
dem bevorſtehenden Rücktritt des Kriegsminiſters
ſprach und als deſſen Nachfolger man den in weiteren
Kreiſen minder gekannten Generalleutnant Lindenau
nannte. Dieſer Tage wußte man von Differenzen
zwi=
ſchen dem Reichskanzler von Bethmann Hollweg und
dem Landwirtſchaftsminiſter von Schorlemer zu melden,
nachdem der letztere wegen ſeines Verhaltens gegenüber
dem Zentrum deſſen Unwillen hervorgerufen haben
ſollte. Das Dementi kam flugs hinterher. In das
Ge=
biet der Kombinationen fielen auch die vielfachen
Kom=
mentare, die man an den Beſuch des Prinzen Ernſt
Auguſt von Cumberland am Berliner Hof knüpfte. Die
Ehrungen, die der Kaiſer dem tödlich verunglückten
älte=
ſten Sohn des Herzogs von Eumberland hatte erweiſen
laſſen, hatte deſſen Vaterherz gerührt und er zögerte trotz
des ſonſtigen Verhältniſſes zwiſchen beiden
Herrſcher=
häuſern nicht, ſeinem Dankesgefühl Ausdruck zu geben.
Etwas anderes bedeutet die Entſendung des Prinzen
nach Berlin ſchwerlich, wie denn auch nur eine
ein=
malige, allerdings in liebenswürdigen Formen erfolgte
Audienz ſtattgefunden hat. Auch nahm der Prinz an
keinerlei ſonſtigen höfiſchen Veranſtaltungen teil, wie
auch an der großen Frühjahrsparade nicht. An den
ſtaatsrechtlichen Beziehungen hat ſich durch dieſe
Begeg=
nung erſichtlich abſolut nichts geändert, man wird hier
eben ruhig den weiteren Lauf der Dinge abwarten
müſſen.
Von Bedeutung dagegen dürfte ein Beſuch ſein, der
am Ende dieſer Woche am Potsdamer Hofe erfolgte, die
Antrittsviſite Ferdinands von Bulgarien in ſeiner
Eigenſchaft als König. Man weiß, daß Deutſchland ſich
bemüht, ſoweit ſeine eigenen Intereſſen nicht in Frage
kommen, die Hände vom Balkan zu laſſen, weil man ſich
dort zu leicht die Finger verbrennen kann. Nur mit
Rumänien, für das freilich andere Verhältniſſe Platz
greifen, verknüpfen uns intimere Beziehungen, die, wie
es heißt, nicht bloß auf der dortigen
Hohenzollernherr=
ſchaft beruhen, ſondern auch ſogar feſte Geſtalt in einer
Anlehnung an Deutſchland und Oeſterreich=Ungarn
ge=
funden haben ſollen. Ferdinand von Bulgarien iſt eine
ſehr kluge und zähe Perſönlichkeit, die mit großer
Tat=
kraft die eigenen Pläne durchzuführen ſucht. Mag auch
der Potsdamer Beſuch in erſter Linie einen Höflichkeitsakt
darſtellen, ſo ſteht es doch außer Frage, daß bei dieſer
Gelegenheit auch politiſche Fäden geſponnen werden
dürften. Allerdings wird man ſich deutſcherſeits in der
Hauptſache auf die Ausgeſtaltung der wirtſchaftlichen
Beziehungen beſchränken und ſich im übrigen große Zu=
, rückhaltung auferlegen, um ſich nicht einſeitig zu binden
und in unliebſame Verwickelungen hinein zu geraten. Ge=
rade den Balkanſtaaten gegenüber kann man nicht
vor=
ſichtig genug ſein, und noch immer gilt das Wort
Bis=
marcks, daß ſie nicht die Knochen eines pommerſchen
Grenadiers wert wären.
Schwere Tage ziehen wieder einmal über die
be=
freundete Donaumonarchie hin. Mag auch in erſter
Linie Ungarn in Frage kommen, ſo liegt es doch auf der
Hand, daß die dortigen Zuſtände auf das geſamte Reich
einen Rückſchlag ausüben müſſen. Derartige
Vorkomm=
niſſe, wie man ſie im Peſter Abgeordnetenhauſe geſehen
hat, ſind in der Geſchichte der Parlamente kaum jemals
zu verzeichnen geweſen. Sie dürften ſich freilich noch
des öfteren wiederholen, da die Oppoſition nicht ruhen
wird, den Gang der Beratungen durch Widerſetzlichkeit
und Obſtruktion zu ſtören. Auch in England zieht ſich
das Gewölk wieder zuſammen. Man hatte geglaubt,
mit dem neuen Transportarbeiterſtreik bald fertig zu
werden, dank der umfaſſenden Gegenvorſichtsmaßregeln
der Regierung. Die Weigerung der Arbeitgeber, an
ei=
ner neuen Einigungskonferenz teilzunehmen und auch die
Haltung der Transportarbeiter taten das ihrige, die Lage
zu verſchärfen. Es ſteht daher eine Ausdehnung des
Streiks bevor, der wiederum dem Wirtſchaftsleben
Eng=
lands ſchwere Wunden ſchlagen dürfte. Aehnlich iſt die
Situation in Belgien, wo der Wahlausfall Anlaß zu
ſchweren Zuſammenſtößen in Brüſſel wie in
verſchiede=
nen Induſtrieſtädten gegeben hat, und in verſchiedenen
Gegenden, ſpeziell in den Bergbaurevieren, iſt der
Aus=
ſtand bereits ausgebrochen. Man iſt erbittert darüber,
daß es nicht gelungen iſt, der einer Wahlrefornz
abge=
neigten Regierung das Terrain abzugraben, man muß
vielmehr trotz des Zuſammengehens der Liberalen und
Sozialiſten die Erfahrung machen, daß die Mehrheit ſich
infolge des herrſchenden Wahlſyſtems für die Regierung
noch erhöht hat. Die Bewegung trägt zweifellos einen
ernſten Charakter, und es läßt ſich noch nicht genau
über=
ſehen, was in der nächſten Zeiten Schoß ſchlummert.
Erfreulicher haben ſich dagegen die Verhältniſſe für=
Frankreich in Marokko, geſtaltet. Nach tagelangem
ſchweren Ringen iſt es gelungen, die Eingeborenen vor
Fez zurückzutreiben, man atmet allgemein auf und
ſtimmt Jubelhymnen an, gleich, als wäre ein großer
Krieg ſieghaft überſtanden. Nun, man muß doch endlich
Ei der Seine auch eine Freude haben, und man konnte
zum Beſuche der Königin Wilhelmine von Holland
doch wenigſtens mit einem Erfolge aufwarten, zumal
man ja gern die Niederlande auf die Seite der Trible=
Entente hinüberziehen möchte. Die Freude über den
Entſatz von Fez aber zeigt deutlich, wie mißlich die Lage
in Marokko für die Franzoſen iſt. und es wäre verfehlt
wollte man ſich in Paris der Hoffnung hingeben, daß
jetzt alles glücklich vorbei ſei.
Vom türkiſch=italieniſchen Kriegsſchauplatz iſt
dies=
mal herzlich wenig zu melden. An eine Vermittelung
iſt under den obwaltenden Umſtänden nicht zu denken,
und die deutſche Regierung hat kürzlich mit nicht
miß=
zuverſtehender Deutlichkeit in einer offiziöſen
Kund=
gebung erklärt, daß man gut tue, ſo wie die Dinge jetzt
ſtehen, die Finger davon zu laſſen.
Die Bezwingung der ungariſchen
Obſtruktion
durch den Grafen Tisza hat unſere
ſozialdemokra=
tiſche Preſſe nicht minder in Zorn als in
Verlegen=
heit geſetzt. Das iſt begreiflich. Denn das
Maſſenmar=
tyrium in Peſt beraubt die Märtyrerkrone des „Genoſſen”
Borchardt auch des matteſten Schimmers. Was will die
Entfernung eines einzigen Abgeordneten aus dem
Sitzungsſaale für den Reſt der Sitzung im Vergleich mit
der Tatſache beſagen, daß im ungariſchen Parlament die
Abgeordneten faſt kompagnieweiſe von der in ganzen
Kompagnien eingerückten bewaffneten Macht an die Luft
geſetzt und teilweiſe für Wochen ausgeſchloſſen wurden!
Die ſozialdemokratiſche Unterſtellung, nur in Preußen
ſeien „Vergewaltigungen” von Parlamentariern wie die
am „Genoſſen” Borchardt verübten möglich, wird durch
die Peſter Vorgänge ſo vollſtändig ad absurdum
ge=
führt, daß die Verlegenheit der ſozialdemokratiſchen
Preſſe nicht in Erſtaunen ſetzen kann. Die
Geſchäfts=
ordnung des preußiſchen Abgeordnetenhauſes muß im
Vergleich mit der Peſter Praris geradezu als ein
Palla=
dium parlamentariſcher Freiheit erſcheinen. Geſtattet
ſie doch weder die Fernhaltung eines Abgeordneten von
ſpäteren Sitzungen noch eine entſcheidende Abſtimmung
in Abweſenheit des auf Anordnung des Präſidenten
ent=
fernten Abgeordneten. In Peſt dagegen ſind die
wichtig=
ſten Vorlagen nach gewaltſamer Entfernung eines
gro=
ßen Teils der Oppoſition im Handumdrehen erledigt
worden!
Davon abgeſehen aber veranſchaulicht das Peſter
Beiſpiel von neuem die Hinfälligkeit der
ſozialdemokra=
tiſchen Rechtsanſchauung, daß die §§ 105 und 106 des
Reichs= Strafgeſetzbuches die gewaltſame Entfernung
eines Abgepordneten aus dem Sitzungsſaale nicht ge=
ſtatteten. Denn in Ungarn umfaßt der Tatbeſtand der
Nötigung, wie wir der Vergleichenden Darſtellung des
deutſchen und ausländiſchen Strafrechts (Berlin, O.
Lieb=
mann) entnehmen, auch die Angriffe auf ein Mitglied
des Reichstages. Hat ſich der Präſident Graf Tisza
dadurch nicht abhalten laſſen, die gewaltſame Entfernung
einer ganzen Kohorte von Parlamentariern
herbeizufüh=
ren, ſo wird der von der Oppoſition gegen ihn geſtellte
Strafantrag wegen Verletzung der perſönlichen Freiheit
der Abgeordneten ſicherlich dasſelbe Schickſal haben, das
dem bekannten Strafantrage des Abg. Borchardt
beſchie=
den war. Die Notwehr, die nach der Darlegung des
freiſinnigen Rechtslehrers von Bar im Recht das
Vor=
gehen des Präſidenten von Erffa ſelbſt ohne
Ermächti=
gung durch die Geſchäftsordnung gerechtfertigt hätte, iſt
im ungariſchen Parlament noch weit dringlicher geweſen
und hat infolgedeſſen zu noch einſchneidenderen
Maß=
nahmen als in Preußen geführt. Im Intereſſe der Würde
des Parlaments ſind ſolche Vorgänge tief beklagenswert.
Aber gerade die Verfechter des Parlamentsrechtes
ſoll=
ten an den Peſter Erfahrungen von neuem lernen, daß
„Genoſſe” Bernſtein vollkommen recht hat, wenn er
Ver=
ſündigungen an der parlamentariſchen Kultur für
un=
vereinbar hält mit dem parlamentariſchen Gedanken.
Deutſches Reich.
— Keine deutſche Botſchaft in Bern. Die
Natl. Ztg. erfährt von zuſtändiger Stelle, daß von einer
Umwandlung der deutſchen Geſandtſchaft in Bern in
eine Botſchaft, die nach Zeitungsmeldungen zum Beſuche
des Kaiſers in der Schweiz bevorſtehen ſollte, nichts
be=
kannt ſei, aus dem einſachen Grunde, weil dieſer Plan
nicht beſtehe. „Vermutlich ſei die Meldung darauf
zu=
rückzuführen, daß ein neues deutſches
Geſandtſchafts=
gebäude in Bern gebaut werden ſolle. Uebrigens
ſtän=
den dem Plane auch völkerrechtliche Schwierigkeiten
ent=
gegen, da die Schweiz aus innerſtaatlichen Gründen
keine Botſchaften unterhält.
— Staatsſekretär Dr. Solf wird auch die
Kolonie Oſtafrika beſuchen. Er wird ſich Mitte Juli von
Südweſtafrika über Kapſtadt nach der Delagoabai
bege=
ben und von dort die Reiſe nach Daresſalam antreten.
— Die Handwerkerkonferenz, die im
Reichsamt des Innern ſtattfand, beſchäftigte ſich mit der
Frage der Abgrenzung von Fabrik und Handwerk. Ueber
die Beſchlüſſe wird gemeldet:
Den erſten Gegenſtand bildete die Beratung über die
Frage der Abgrenzung von Fabrik und Handwerk. Es
herrſcht Uebereinſtimmung darüber, daß die Schaffung
einer einheitlichen Inſtanz zur Entſcheidung dieſer Frage
wünſchenswert ſei. Dabei wurde der Frage näher
ge=
treten, ob hierbei die Mitwirkung oder doch gutachtliche
Anhörung von fachkundigen Vertretern des Handwerks
und der Induſtrie vorzuſchreiben ſei und ob die
Entſchei=
dungen grundſätzlicher Bedeutung, die von dieſer Inſtanz
gefällt wurden, zu veröffentlichen ſeien, um als Unterlage
für die Entſcheidung ähnlicher Fälle dienen zu können.
Ferner fand eine Ausſprache über die Frage der
Einrich=
tung von gemeinſchaftlichen Prüfungsausſchüſſen für
Fabrik= und Handwerkslehrlinge ſtatt.
Der zweite Punkt der Tagesordnung betraf die
Frage der Heranziehung der Induſtrie zu den Koſten
der Ausbildung der Handwerkslehrlinge. Es wurde
zu=
nächſt die Höhe der Aufwendungen, die von den
Hand=
werksorganiſationen zum Zweck der Ausbildung der
Lehrlinge zurzeit gemacht werden, beſprochen. Dabei
kam die Ueberzeugung zum Ausdruck, daß es zweckmäßig
ſei, die Frage der Beitragsleiſtung der Induſtrie zu den
Aufwendungen des Handwerks für die von ihm zu
er=
füllenden Aufgaben weniger in den Vordergrund zu
ſtel=
len, dagegen das Zuſammenwirken der Induſtrie und
des Handwerks auf den beiden Intereſſengruppen
meinſchaftlichen Betätigungsgebieten in erſter Linie zu
betonen. In dieſer Hinſicht wurde es als
wünſchens=
wert anerkannt, daß die vertretenen Korporationen bei
den ihnen angeſchloſſenen Einzelorganiſationen,
insbe=
ſondere den Handels= und Handwerkskammern, auf eine
häufigere, periodiſch wiederkehrende gemeinſame
Bera=
tung dieſer Punkte hinwirken möchten. Die Veratung des
§ 100g der Gewerbeordnung wurde einer ſpäteren
Ver=
handlung vorbehalten.
— Der neue koburgiſche Landtag. Die
Wahlmännerwahlen zum neuen koburgiſchen Landtage
haben im Gegenſatz zu denen in Gotha allenthalben eine
Niederlage der Sozialdemokratie gebracht, die mit
hoch=
geſpannten Erwartungen in den Wahlkampf gezogen iſt.
Von den 11 Mandaten ſind bereits 9 für die bürgerlichen
Parteien gewonnen und in den beiden übrigen wird bei
der notwendigen Nachwahl keines für die Sozialdemo=
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Juni 1912.
Selte 2.−
Nummer 133.
kraten abfallen, wenn ſich die bürgerlichen Wähler auf
einen Kandidaten einigen. Am größten iſt die
Enttäu=
ſchung der Genoſſen in der Stadt Neuſtadt, die ſeit 28
Jahren vom Landtagspräſidenten Arnold im Landtage
vertreten wird. Dort wurden bei der Reichstagswahl
über 1100 ſozialdemokratiſche Stimmen abgegeben,
wäh=
rend die bürgerlichen Parteien nur etwa 400 Stimmen
aufbrachten. Trotzdem aber wurde der fortſchrittliche
Arnold mit über 200 Stimmen Mehrheit wiedergewählt.
In der Stadt Koburg hatten ſich die beiden liberalen
Parteien auf zwei fortſchrittliche und einen
nationallibe=
ralen Kandidaten geinigt; die beiden Fortſchrittler
wur=
den mit großer Mehrheit gewählt, während dem
natio=
nalliberalen Prof. Gebhard der ebenfalls nationalliberale
Oberbürgermeiſter Hirſchfeld gegenübärgeſtellt wurde.
Da beide Kandidaten und auch der ſozialdemokratiſche
faſt dieſelbe Stimmenzahl auf ſich vereinigten, muß
Nach=
wahl ſtattfinden, die für die bürgerlichen Parteien ſehr
gefährlich werden kann, wenn nicht eine Einigung auf
einen Kandidaten ſtattfindet. An der bisher im
Land=
tage vorhandenen Ueberlegenheit der agrariſchen
Mehr=
heit wird kaum etwas geändert werden, wenn auch die
Nationalliberalen und die Fortſchrittliche Volkspartei je
ein Mandat gewonnen haben. Die Sozialdemokratie
hat ihr=einziges Mandat verloren.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Die Vorgänge im ungariſchen
Parla=
ment. Wegen des Feiertages ruhte am Donnerstag
die parlamentariſche Tätigkeit. Die militäriſche
Be=
ſetzung der Stadt wird in der ſchärfſten Weiſe weiter
aufrecht erhalten. Die vereinigte Oppoſition beſchloß,
unter allen Umſtänden zu verſuchen, ins
Abgeordneten=
haus zu gelangen, wogegen Graf Tisza die unbedingte
Zurückweiſung der ausgeſchloſſenen Abgeordneten noch
vor dem Betreten des Hauſes verfügte. Die
oppoſitio=
nellen Abgeordneten, die bisher den Sitzungen
fernblie=
ben, wurden von ihren Parteien aufgefordert, möglichſt
bald im Parlament zu erſcheinen, andernfalls ſie aus
dem Oppoſitionsverband ausgeſchloſſen würden.
Gegen=
über den im Ausland verbreiteten Gerüchten über eine
brutale Behandlung der aus dem Sitzungsſaal
entfern=
ten Abgeordneten durch die Polizei muß feſtgeſtellt
wer=
den, daß die Poliziſten ſich der größten Höflichkeit
be=
dienten. Nach militäriſchem Salutieren richteten ſie an
die Abgeordneten die höfliche Aufforderung, den Saal
zu verlaſſen und diejenigen, die nicht folgen wollten,
nötigten ſie einfach durch Berührung des Armes oder
der Achſel zum Verlaſſen des Saales. Dieſes habe auch
genügt. Von einem Hinausdrängen oder Hinausführen
könne keine Rede ſein. Dieſe Darſtellungen ſeien
ledig=
lich durch die Phantaſie einiger Blätter entſtanden.
Frankreich.
Die geſetzliche Organiſierung der
nationalen Verteidigung. Im Senat wurde
über die Interpellation betreffend die geſetzliche
Organi=
ſierung der nationalen Verteidigung, insbeſondere die
Frage der Regierungsweiſe Frankreichs während eines
Krieges, verhandelt. Die Konſtitution von 1875 regelt
dieſen ſpeziellen Punkt nicht. Kriegsminiſter Millerand
erwiderte auf die Interpellation, es ſei eine Reihe von
Projekten ſeit längerer Zeit in Vorbereitung, um die
Frage zu regeln. Die gegenwärtige Regierung werde
nichts verſäumen, um allen künftigen Notwendigkeiten
zu begegnen und ſie werde ihrer Pflicht vollkommen
ge=
nügen für den Fall, daß unglücklicherweiſe ein Krieg
ausbrechen würde. Es ſei unmöglich, Einzelheiten
die=
ſer Projekte anzugeben. Alles werde dem einen
Gedan=
ken untergeordnet, Frankreichs Sieg um jeden Preis und
mit allen Mitteln ſicherzuſtellen. Deshalb werde der
militäriſchen Autorität volle uneingeſchränkte Freiheit
eingeräumt; jede andere Erwägung verſchwinde dem
gegenüber. Die Diskuſſion wurde alsdann geſchloſſen
und die Tagesordnung angenommen, wodurch die
Er=
klärungen des Miniſters gutgeheißen werden.
England.
Die chineſiſche Anleihe und die britiſche
Regierung. Im Unterhauſe erklärte auf
Anfra=
gen Sir Edward Grey, bis zur endgültigen Emiſſion
der chineſiſchen Anleihe habe die britiſche Regierung ihre
Unterſtützung ausſchließlich der Hongkong= und
Schang=
hai=Bank, die Großbritannien in der internationalen
Bankengruppe vertrete, zugeſichert, in dem Beſtreben,
jede Rückkehr zu der früheren uneinträglichen Politik
internationalen Wettbewerbs in chineſiſchen Anleihen zu
verhindern. Die gegenwärtig der Honkong= und
Schang=
hai=Bank gewährte Unterſtützung übertrage ihr in keiner
Weiſe ein Monopol für die Emiſſion zukünftiger
Anlei=
hen für China. Wie er erfahren habe, ſei die Bank
voll=
kommen bereit, britiſche Häuſer von wohlbegründetem
Ruf zur vollen finanziellen Beteiligung zuzulaſſen. Grey
fügte hinzu: Wir wünſchen nicht, aus der ſchwierigen
Lage Chinas Vorteil zu ziehen. China wünſcht zu
lei=
hen und es ſind nicht die anderen, die ihm die Anleihe
aufdrängen. Wenn China überhaupt ohne Anleihe
aus=
käme, wäre das eine ſehr große Erleichterung und würde
viele der beunruhigenden Fragen beenden. Es iſt klar,
wenn China unter den gegenwärtigen Verhältniſſen Geld
geliehen werde, das nur unter angemeſſenen
Bedingun=
gen geſchehen könne, ſonſt würde der Kredit Chinas
verſchwinden und ein Durcheinander entſtehen. Ich kann
nichts unterſtützen, was geeignet iſt, dieſe widrigen
Fol=
gen hervorzurufen.
Rußland.
Die Reichsduma nahm die Geſetzesvorlage an
betreffend Bewilligung von 1.05 Millionen Rubel für die
Schaffung einer Luftſchifferſchule im tauriſchen
Gouver=
nement, 12 Millionen Rubel für die Erweiterung und
Verbeſſerung des Petersburger Hafens, 9.08 Millionen
Rubel für den Bau eines Getreidehafens in Odeſſa mit
den dazugehörigen Bahngeleiſen und 1.53 Millionen
Rubel zur Schaffung mechaniſcher Vorrichtungen zur
Kohlenverladung im Hafen von Marjupel, ferner 4 Mill.
Rubel zur Vertiefung des Hafens von Nikolajew bis zu
dreißig Fuß und 230000 Rubel für die Entwicklung der
Baumwollplantagen in Turkeſtan und im Trans=
Kauka=
ſusgebiet.
Zulaſſung der Frauen zur
Rechts=
anwaltſchaft. Die Reichsduma nahm den
Geſetz=
entwurf über die Zulaſſung der Frauen zur
Rechts=
anwaltſchaft an.
Montenegro.
König Nikolaus iſt über Antivari nach Wien
abgereiſt. Der König betraute den Kronprinzen mit der
Führung der Geſchäfte.
Vereinigte Staaten.
Der Aufruhr auf Kuba. Aus Waſhington
wird gemeldet: Die Schlachtſchiffe „Miſſiſſippi”, „
Miſ=
ſouri” „Minneſota” und „Ohio” ſind mit über 1000
Marineſoldaten und 2000 Blaujacken von Key Weſt nach
Guantanamo abgegangen. Der kubaniſche Aufſtand hat
plötzlich einen ſehr ernſten Charakter angenommen.
Kon=
ſularberichte aus allen Teilen der Inſel deuten an, daß
Präſident Gomez machtlos iſt. Die Rebellen bereiten
einen allgemeinen Angriff auf amerikaniſches Eigentum
vor. Amerikaner, beſonders Beſitzer von Zuckerrohr=
Plantagen, kabelten um Schutz. Die Rebellen greifen
fortwährend Perſonenzüge an. Die Entſendung
ame=
rikaniſcher Kavallerie zur Niederwerfung des Aufſtandes
wird erwogen. Der Kongreß in Havanna wird die
Auf=
hebung der verfaſſungsmäßigen Rechte nur in der Pro=
* London, 6 Juni. Das diesjährige Diner des
Bibliothekskomitees der Korporationen der City von
London geſtaltete ſich zu einem Abſchiedsfeſt für
den deutſchen Botſchafter Grafen Wolff=
Metternich. Der Lordmayor brachte in herzlichen
Worten das Wohl des ſcheidenden Botſchafters aus.
Graf Wolff=Metternich erklärte in ſeiner Erwiderung, er
wiſſe die Einladung nach Guildhall am Vorabend ſeines
Scheidens von einem Lande, in dem er ſo viele Freunde
erworben habe, wohl zu ſchätzen. Er glaube nicht fehl
zu gehen, wenn er die Einladung als den Ausdruck der
freundſchaftlichen Sympathie mit ſeinen beſcheidenen
Dienſten während ſeines Aufenthalts in England
auf=
faſſe. Was ſie auch wert geweſen ſein möchten, er könne
ehrlich ſagen, wenn er Gelegenheit gehabt habe, habe er
ſeine Kraft nach beſtem Wiſſen und Gewiſſen dazu
verwandt, die Intereſſen beider Länder zu fördern, denn
er glaube, daß 6s im Intereſſe beider Länder
liege, miteinander in Frieden und Eintracht zu
leben. Der Sekretär der deutſchen Botſchaft,
Lega=
tionsrat Dr. Riepenhauſen toaſtete auf den Lordmayor
und die Korporation der City von London. Er erklärte
dabei, er bringe dieſen Toaſt ſehr gern aus, da ſowohl
der jetzige Lordmayor wie ſein Vorgänger immer auf
die Eintracht zwiſchen den beiden großen germaniſchen
Nationen hingewirkt hätten. Der Lordmayor
be=
tonte in ſeiner Antwort, daß die Bevölkerung
Eng=
lands, die große Wohltat, die ſich aus der Freundſchaft
zwiſchen Großbritannien und Deutſchland ergebe, nicht
vergeſſen werde.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 8. Juni.
* Verliehen haben Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog dem Bürgermeiſter, Ortsgerichtsvorſteher
und Standesbeamten Alexander Stöpler zu
Lauter=
bach aus Anlaß ſeines 25jährigen Dienſtiubiläums die
Krone zum Ritterkreuz 2. Klaſſe des Verdienſtordens
Philipps des Großmütigen.
* Ernannt wurde der Lehrer an der katholiſchen
Schule zu Groß=Zimmern Georg Kayſer zum
Real=
lehrer an der Realſchule zu Gernsheim unter Belaſſung
in der Kategorie der Volksſchullehrer.
* Beſtätigt wurde der von dem Herrn Grafen von
Schlitz gen. von Görtz auf die dritte Lehrerſtelle an der
Gemeindeſchule zu Schlitz, im Kreiſe Lauterbach,
präſen=
tierte Lehrer Karl Altſtadt zu Pfordt, in demſelben
Kreiſe, für dieſe Stelle.
* Entlaſſen wurde die Lehrerin an der Volksſchule
zu Offenbach Wilhelmine Lang auf ihr Nachſuchen
mit Wirkung vom 1. Auguſt 1912 an aus dem
Schul=
dienſt.
* Ordensauszeichnung. Wie der „Reichsanzeiger”
meldet, hat der Kaiſer dem Erſten Sekretär bei der
Botſchaft in Wien, Botſchaftsrat Dr. Prinzen Wilhelm
zu Stolberg=Wernigerode, die Erlaubnis zur
Anlegung des Kommandeurkreuzes des Königlich
Italieniſchen St. Mauritius= und Lazarusordens erteilt.
* Erlaubnis zur Annahme von Orden. Se. Königl.
Hoheit der Großherzog haben dem Kreisrat
Schliephake zu Friedberg die Erlaubnis zur
An=
nahme und zum Tragen des ihm von Sr. Maj. dem
Kaiſer und König von Preußen verliehenen Königlich
Preußiſchen Kronen=Ordens 3. Klaſſe erteilt.
* Anläßlich des Geburtstages der Kaiſerin
Alexandra von Rußland, der am 6. Juni war, fand
geſtern vormittag 11 Uhr in der ruſſiſchen Kapelle auf
der Mathildenhöhe Gottesdienſt mit
darauffolgen=
dem Te Deum ſtatt, der von der Wiesbadener
Geiſtlich=
keit geleitet wurde. Außer den Mitgliedern der ruſſiſchen
Geſandtſchaft und der ruſſiſchen Kolonie wohnte Herr
Geh. Staatsrat Krug von Nidda dem Gottesdienſte bei.
An dieſen ſchloß ſich ein Frühſtück beim ruſſiſchen
Miniſterreſidenten Herrn van der Vliet an.
g. Schwurgericht. Das Schwurgericht verhandelte
geſtern gegen den 29jährigen Lithographen Friedrich
Wil=
helm Kelb aus Gotha, der am 29. Januar im
Gewerk=
ſchaftshaus auf den Schutzmann Schuch und drei weitere
Perſonen Revolverſchüſſe abgegeben und die 35jährige
Köchin Maria Kriſtan mit Totſchießen bedroht hatte.
Vertreter der Staatsanwaltſchaft iſt Aſſeſſor Hainer,
Verteidiger des Angeklagten Rechtsanwalt Bruſt. Der
noch nicht vorbeſtrafte Angeklagte, ein nach dem Gutachten
des Kreisaſſiſtenzarztes Dr. Beſt leicht erregbarer
Menſch, kam kurz vor Weihnachten nach Darmſtadt und
Der Entdecker des Neptun.
Zum hundertjährigen Geburtstage des Aſtronomen
Joh. Gottfr. Galle. 1812 — 9. Juni — 1912.
Von E. T. Flimmer.
Er hatte noch oft gehofft, dieſen Tag ſelbſt zu
erle=
ben. Als man dem liebenswürdigen Greiſe zum
fünf=
undneunzigſten Geburtstage gratulierte und den Wunſch
dabei äußerte, daß ihm die Vollendung des Säkulums
beſchieden ſei, ſprach er in einer Weiſe ſeinen Dank aus,
als ob „die Hand voll Jahre” eben auch kein allzu
gro=
ßer Gewinn ſei und als ein andermal ſcherzend jemand
zu ihm äußerte, daß er wohl deshalb ſo alt werde, weil
er gar keine Eile zu haben brauche, in den Himmel zu
gelangen, er wiſſe auch ſo dort oben genug Beſcheid, da
lächelte er dazu ſtillfreudig und ſagte: „Na, ja, Eile
hat’s nicht. Mir gefällt’s hier unten noch ganz gut,
wenn’s auch oben herrlich ſchön ſein muß!“
Daß es „oben” ſchön ſei, das wußte Galle freilich
genau, denn nur wenige wußten dort oben ſo gut
Be=
ſcheid wie er, der ein paar Menſchenalter hindurch in
un=
ermüdlicher Gelehrtenarbeit ſeine Blicke und Gedanken
zu den Welten ſandte, die wir Himmelskörper zu
nen=
nen pflegen.
Der große Tag ſeines Lebens war der 23.
Septem=
ber 1846. Es handelte ſich damals um die Neprun=
Entdeckung; nahezu ein halbes Jahrhundert hatte
dieſer Weltkörper die Aſtronomen beſchäftigt, denn
ſeit=
dem im Jahre 1781 der Planet Uranus entdeckt war,
und man deſſen Bewegungen immer mehr und mehr
feſtzuſtellen ſich bemüht hatte, hatten ſich auch
Unregel=
mäßigkeiten herausgeſtellt, die ſo ganz anders waren,
als die Bewegungsſtörungen der anderen Planeten, ſo
daß die Aſtronomen ſchließlich zu der Ueberzeugung
kamen, daß es ſich dabei um einen neuen Planeten
han=
deln müſſe.
Friedrich Wilhelm Beſſel (1784—1846) äußerte ſich
zuerſt in dieſer Weiſe im Jahre 1823, und durch ihn war
Flemming (1785 bis 1857) zu weiteren Nachforſchungen
veranlaßt worden und zur Berechnung der Elemente
dieſes unbekannten Himmelskörpers. Indeſſen wurde
Beſſel an der weiteren Verfolgung ſeiner Idee durch
langjährige Krankheit verhindert; der deutſche Gelehrte
mußte den Ruhm der von ihm vorbereiteten Entdeckung
fremdländiſchen Gelehrten überlaſſen.
Ganz unabhängig voneinander kamen zwei
Aſtro=
nomen verſchiedener Nationen zu Reſultaten. John
Couch Adams (1819—1892) hatte 1841 ſeine
Unterſuchun=
gen in der Bewegung des Uranus begonnen und konnte
im September des Jahres 1845 dem Direktor der
Stern=
warte zu Cambridge, James Challis (1803—1882), die
Reſultate ſeiner Strichmengen vorlegen, die er einen
Monat ſpäter auch an George Biddell Airy, den Direktor
der Sternwarte zu Greenwich, ſandte. Freilich ließ
Adams erſt im Jahre 1847 einen Aufſatz über die
Stö=
rungen des Uranus als Manuſkript drucken. Er wurde
dann erſt 1851 unter dem Titel „The obſervad
irregula=
rities in the motion of Uranus” veröffentlicht.
Challis gelang es auch am 4. und am 12. Auguſt
1846 — wie ſpäter feſtgeſtellt wurde — bei ſyſtematiſchem
Suchen nach dem von Adams barechneten Planeten ihn
jen=
ſeits der Uranusbahn unter anderen Sternen zu
beob=
achten, ohne jedoch, da er ſeine Beobachtungen nicht gleich
berechnete, ſeine Planetennatur erkannt zu haben.
Ganz unabhängig nun von dieſen engliſchen
For=
ſchern, waren Franzoſen zu gleichen Erfolgen gelangt.
Urbain Jean Joſeph Leverier (1811—1877) hatte ſich auf
Anregung des Phyſikers Arago (1786—1853) den
Unter=
ſuchungen über die ſäkularen Störungen der
Planeten=
bahnen gewidmet und hatte bereits im Jahre 1839 der
aſtronomiſchen Welt davon Mitteilung, gemacht. Er
wandte ſich dann direkt der Merkurbewegung und der
Uranusbewegung zu und dieſe Forſchungen brachten
ihn im Jahre 1846 zu dem Reſultat, daß jenſeits vom
Uranus noch ein Planet vorhanden ſein müſſe, der auf
den Uranus ſtörend einwirke. Schon am 10. November
1845 hatte er begonnen, ſeine Reſultate der Pariſer
Akademie mitzuteilen, und am 18. September 1846
rich=
tete er an Galle, der damals Obſervator an der von
Encke geleiteten Berliner Sternwarte war, das Erſuchen,
an einer von Leverrier bezeichneten Stelle des Himmels
nach dem berechneten Planeten zu ſuchen, den er an
ſei=
nem von ihm geſchätzten ſcheinbaren Durchmeſſer für
kenntlich hielt.
Galle empfing das bedeutſame Schreiben
Lever=
riers am 23. September, und noch am Abend dieſes
ſelben Tages fand er mit Hilfe des von Bremike gerade
eben vollendeten Blattes 21h der „Akademiſchen
Stern=
karten” ganz in der Nähe der von Leverrier bezeichneten
Stelle ein Sternchen achter Größe, das auf der Karte
fehlte. Am nächſten Abend ſtellte ſich unzweifelhaft eine
Ortsveränderung heraus und damit war ebenſo
un=
zweifelhaft die Planetennatur des feſtgeſtellten Sternes
erwieſen.
Das war die Entdeckung Neptuns, der, wie
nun=
mehr aber feſtgeſtellt wurde, bereits ein halbes
Jahr=
hundert vorher, 1795, von Lalande als Fixſtern
beob=
achtet worden iſt.
Man ſieht hier wiederum, wie überhaupt faſt bei
jeder bedeutenden wiſſenſchaftlichen Tat, wieviel
bedeu=
tende Geiſter zuſammenwirken und wieviel Etappen
zurückgelegt werden müſſen, ehe ein Ziel auf geiſtigem
Gebiete erreicht iſt.
Johann Gottfried Galle war, als er durch
dieſen Erfolg Weltruhm erwarb, vierunddreißig Jahre
alt. Er hatte im Pabſthaus bei Gräfenhainichen am
9. Juni 1812 das Licht der Welt erblickt, hatte in Berlin
1830—1833 Mathematik und Naturwiſſenſchaften ſtudiert
und ward dann 1835 unter Encke als Obſervator der
Berliner Sternwarte angeſtellt, nachdem er eine
Zeit=
lang als Gymnaſiallehrer in Guben und Berlin gewirkt.
Erſt im Jahre 1845 erwarb er dann den Doktorhut mit
einer Arbeit über den däniſchen Aſtronomen Olaf Römer
(1644—1710). Im Jahre 1851 wurde Galle dann an die
Univerſität Breslau berufen und dort wirkte er zugleich
als Direktor der Sternwarte bis zum Jahre 1895. Dann
zog er ſich nach Potsdam zurück, wo er am 10. Juli 1909
im Alter von 97 Jahren ſtarb.
Nummer 133.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Juni 1912.
Seite 3.
fing hier mit der im Gewerkſchaftshaus tätigen Köchin
Kriſtan ein Liebesverhältnis an, das nach dreiwöchiger
Dauer zur Heirat führen ſollte, und am 29. Januar
woll=
ten beide zum Standesamt gehen. Kelb war bereits
vor=
her mehrere Male verboten worden, die Küche des
Ge=
werkſchaftshauſes zu betreten. Hierüber kam es öfters zu
Auftritten, wobei die Kriſtan ſich ebenfalls auf den
Stand=
punkt ſtellte, Kelb habe in der Küche nichts zu ſuchen. Am
28. Januar kam es wiederum zu einem Auftritte zwiſchen
den beiden in der Küche, worauf der Angeklagte vor Wut
dem Mädchen die Heiratspapiere vor die Füße warf, die
dieſelben in den Küchenherd ſteckte. Hier ſoll nun K. die
Drohung ausgeſtoßen haben: Morgen iſt der 29., morgen
iſt Dein und mein Tod!” Am 29. Januar kaufte er ſich
vormittags einen Revolver, den er ſich gleich laden ließ
Auch ſchrieb er an die Braut, deren Eltern und an die
Polizei Karten, daß er ſich erſchieße. Dann kaufte er
Roſen und ging wieder zum Gewerkſchaftshaus, wo ihm
geſagt wurde, daß die Kriſtan verreiſt ſei. Hier zeigte er
ſchonedrohend ſeinen Revolver. Er ließ die Roſen in der
Küche zurück und beſuchte dann im Laufe des Tages noch
mehrere Wirtſchaften; im ganzen hat er 14 bis 15 Glas
Bier getrunken und nichts gegeſſen. Mittags gegen 2 Uhr
erſchien er wieder im Gewerkſchaftshaus, wo man ſofort
die Polizei benachrichtigt hatte. Der Schutzmann Schuch
fragte den Angeklagten, ob er Kelb ſei, was er verneinte.
Schuch ſtellte ſich dann als=Schutzmann vor und ſagte ihm,
er müſſe mit zur Wache kommen. Kelb antwortete, er
hätte ihm nichts zu ſagen, zog ſeinen Revolver und gab,
ohne ein Wort weiter zu ſagen, aus zwei Meter
Entfern=
ung drei Schüſſe auf den Schutzmann ab. Ein Schuß
blieb in der linken Achſel ſitzen und konnte die Kugel noch
nicht entfernt werden, der zweite Schuß ſtreifte den linken
Arm und der dritte ging durch das Fenſter; er hat ſodann
noch zwei oder drei Schüſſe abgegeben, die jedoch
nie=
manden trafen. Auf der Polizeiwache machte er einen
Fluchtverſuch, wurde jedoch wieder eingeholt.
In der geſtrigen Verhandlung gab zunächſt der
An=
fgeklagte eine Schilderung der Tat und der
voraufgegan=
genen Umſtände. Er ſei in ewiger Ungewißheit von der
Kriſtan gehalten, ob ſie es ernſt mit der Heirat meine
joder nicht, und als ſie die Papiere verbrannt hätte, da
ſei in ihm der Entſchluß gereift, ſich vor den Augen ſeiner
Braut zu erſchießen, da ſie ſich Treue bis in den Tod
ge=
ſchworen hätten. Er wollte dadurch ſeine Braut prüfen,
job ſie ihn liebe, denn wenn ſie ihn geliebt hätte, würde
iſie ihn davon abgehalten haben. Als er gehört habe, daß
die Kriſtan verreiſt ſei, wäre er wie ohne Sinnen in der
Stadt umhergelaufen; er habe auch viel Bier getrunken
und Zigarren geraucht, doch ſei er bei der Tat voll bei
Sinnen geweſen und verdiene darum auch eine ſchwere
Strafe. Als er am Nachmittag das Gewerkſchaftshaus
betrat, hätte man ihn ſo ſonderbar angeſehen, daß er
ge=
dacht hätte, man wolle ihn verprügeln. Deshalb habe er
ſauch nicht geglaubt, daß Schuch, der in Zivil war, ein
Schutzmann ſei. Als er auf Schuch geſchoſſen habe, habe
er nur noch nach denen geſchoſſen, die ſich auf ihn ſtürzen
wollten.
Nach dem Gutachten des Kreisaſſiſtenzarztes Dr
Beſt ſei der Angeklagte durch ſeinen Vater, der
Alkoho=
liker war, erblich inſofern belaſtet, als er ein leicht
erreg=
liches Nervenſyſtem hat. Er ſei ein äußerſt intelligenter
Menſch, der vollauf imſtande geweſen ſei, ſich die Folgen
der Tat vorher genau vor Augen zu führen. Doch ſei
möglich, daß er nach Abgabe des erſten Schuſſes ſo erregt
geweſen ſei, daß er ſich der ſchweren Folgen nicht mehr
bewußt geweſen iſt. — Der Staatsanwalt plädiert auf
Bejahung der Schuldfragen nach Totſchlagsverſuch
gegen=
über Schutzmann Schuch und drei anderen Perſonen,
ſo=
wie Bedrohung der Kriſtan. Die Geſchworenen bejahten
von den ihnen vorgelegten 18 Schuldfragen nur die Frage
nach der Bedrohung des Schutzmanns Schuch mit einem
Verbrechen, während die anderen 17 Fragen verneint
wurden. Das Gericht erkannte demgemäß auf die nach
§ 241 des Strafgeſetzbuches zuläſſige Höchſtſtrafe von
ſechs Monaten Gefängnis. Von der ſeit Januar
dauernden Unterſuchungshaft werden ihm zwei Monate
zur Anrechnung gebracht.
* Tagesordnung zur Sitzung des Provinzial=
Ausſchuſſes der Provinz Starkenburg am Samstag,
den 15. Juni, vormittags 9½ Uhr: 1. Feuerpolizeiliche
Anſtände in der Hofreite des Heinrich Lehr VII. zu
Dietzenbach. 2. Geſuch des Karl Joſeph Siegler zu
Offenbach um Erteilung eines Wandergewerbeſcheines.
3. Desgleichen des Leonhard Trinkaus V. zu Nieder=
Kainsbach. 4. Desgleichen des Clemens Balſer zu
Offenbach. 5. Desgleichen der Valentin Kraft Ehefrau
zu Darmſtadt. 6. Wirtſchaftskonzeſſionsgeſuch des Adam
Seelinger XI. zu Lampertheim.
* Bei der Landesverſicherungsanſtalt Großh. Heſſen
ſind im Monat Mai 1912 405 Anträge eingegangen, und
zwar: 330 Anträge auf Invaliden= und Krankenrente
(J. u. K.), 16 Anträge auf Altersrente (A.), 21 Anträge
auf Witwen= und Witwerrente (W.), 26 Anträge auf
Waiſenrente (O.) und 12 Anträge auf Witwengeld (Wg.)
Unerledigt wurden in dieſen Monat übernommen 410
Anträge, ſo daß 815 Rentengeſuche in Bearbeitung
ſtan=
den. Es fanden Erledigung: 257 Anträge durch
Bewil=
ligung (217 J., 10 K., 16 A., 3 W., 2 Wg., 9 O.), 3
An=
träge durch Anwartſchaftsbeſcheid (§§ 1258 und 1743
R. V.O.), 82 Anträge durch Ablehnung, weil unbegründet
(58 J., 7 A., 5 W., 3 Wg., 9 O.), 18 Anträge durch andere
Weiſe — Zurücknahme uſw. (9 J., 2 A., 5 W., 2 Wg.),
zuſammen 360 Anträge, ſo daß 455 als unerledigt auf
den Monat Juni lfd. Js. übernommen werden mußten.
In welchem Umfange die Landesverſicherungsanſtalt
Großh. Heſſen Heilverfahrenskoſten für ihre Verſicherten
übernimmt, ergibt ſich aus nachſtehenden Erläuterungen:
Ende Mai 1912 waren in den nachgenannten Anſtalten
verſicherte Perſonen untergebracht: 1. Ernſt
Lud=
wig=Heilſtätte bei Sandbach 114, 2. Eleonoren=Heilſtätte
bei Winterkaſten 60, 3. Göttmannſche Anſtalt in
Reichels=
heim 44, 4. Konitzkyſtift in Bad Nauheim 25, 5. Bad Orb
56, 6. Kuranſtalt von Dr. Schmitt in Lindenfels 10, 7. Dr.
Loſſenſche Heilanſtalt hier 15, 8. Sonſtige Anſtalten, wie
(Krankenhäuſer, Kliniken und dergl.) 25, zuſammen 349.
* Gemeinden mit Bevölkerungsabnahme in
Heſſen. Von 1871 bis 1910 hat die Bevölkerung
in 337 Gemeinden, d. i. rund ein Drittel aller Ge
meinden in Heſſen, abgenommen. Die Abnahme
iſt allerdings nicht ſehr erheblich. Sie beträgt nach der
Darmſt. Ztg. in dem ganzen Zeitraum 12156 Perſonen
oder 36 Perſonen pro Gemeinde. Da jedoch dieſe
Ge=
meinden in der gleichen Zeit einen Geburtenüberſchuß
von 51 206 Perſonen aufzuweiſen haben, ſo ſind ihnen
nicht nur 12 156, ſondern 63362 Perſonen durch
Ab=
wanderung verloren gegangen, und ohne dieſe ſtarke
Abwanderung hätte alſo ihre Einwohnerzahl, ſtatt im
Durchſchnitt von 433 auf 397 zu fallen, auf 621 Seelen
anwachſen können. Wie man ſieht, handelt es ſich
nicht um große, ſondern faſt durchweg um kleinere
Gemeinden. 309 davon hatten weniger als 1000
Ein=
wohner, 221 ſogar weniger als 500. Nur eine Gemeinde,
Beerfelden, hatte über 2000 Einwohner (1871: 2643,
1910: 2113). Die Mehrzahl der Gemeinden (173) findet
ſich in Oberheſſen, vor allem in den Kreiſen Alsfeld (54),
Lauterbach (31), Schotten (31). 115 entfallen auf
Starken=
burg, davon allein 56 auf den Kreis Erbach 49 auf
Rheinheſſen. In den Kreiſen Darmſtadt und Offenbach
gab es keine Gemeinden mit Abnahme; hier hat ſich
die Bevölkerung in allen Geneinden vermehrt.
§ Naturalverpflegungsſtation. Während des Monats
Mai wurde die Hilfe der hieſigen
Naturalverpflegungs=
ſtation von 222 mittelloſen Durchreiſenden in Anſpruch
genommen. Im vorhergehenden Monat April ſind 218
(oder weniger 4) Perſonen unterſtützt worden.
* Der Kirchengeſangvere n der Johannesgemeinde
veranſtaltet morgen, Sonntag, den 9. Juni, einen
Ausflua ſeiner Mitglieder nach Lichtenberg. Abfahrt
nach Ober=Ramſtadt um 12 Uhr 56 Min. vom
Haupt=
bahnhof oder 1 Uhr 10 Min. vom Oſtbahnhof. Auch
die ingktiven Mitalieder ſind hierzu eingeladen.
* Verein für Vogel= und Geflügelzucht (Aelt. Verein).
Die von 54 Mitgliedern beſuchte Juni=Verſammlung
wurde durch den erſten Vorſitzenden in der üblichen Weiſe
eröffnet und gab derſelbe bekannt, daß ſich weitere zwei
Herren als Mitglied angemeldet haben, welche
aufgenom=
men wurden. Ferner wurde bekannt gegeben, daß ein
Schreiben vom Hofmarſchallamt eingelaufen ſei betr. die
Poſtkartenwoche der Großherzogin, worauf nach
eingehen=
der Beſprechung ſofort 500 Stück Poſtkarten beſtellt
wur=
den. Hieran anſchließend wurden ſeitens des
Schrift=
führers die rückſtändigen Protokolle verleſen, welche
ge=
nehmigt wurden. Für den Familien=Spaziergang nach
der Weber=Buche wurde der 19. Juli feſtgeſetzt.
Sammel=
punkt Kreuzung Nieder=Ramſtädter= und
Schießhaus=
ſtraße (Waſſerhäuschen). Im weiteren Verlauf wurden
noch mehrere für die Geflügelzucht wichtige Punkte
be=
ſprochen und die gegenſeitigen Anſichten ausgetauſcht.
Mit der Verloſung von einem Stamm Silbermöven,
ſo=
wie der üblichen Freiverloſung von 225 Eiern konnte die
ſchön verlaufene Verſammlung geſchloſſen werden.
* Gewinner geſucht. Die Gewinner von
Gegen=
ſtänden der Darmſtädter Frühjahrspferdemarkt=Lotterie
werden darauf aufmerkſam gemacht, daß die bis zum
13. Juni d. Js., mittags 12 Uhr, nicht abgeforderten
Gewinne verfallen ſind. Baldige Abholung iſt
em=
pfehlenswert, da nachträgliche Reklamationen nicht
be=
rückſichtigt werden können.
* Der alte Bahnhof wird nunmehr auf Abbruch
verkauft. Und zwar, wie eine heutige Anzeige beſagt,
von Montag ab.
§ Aſyl für Obdachloſe. Während des Monats Mai
wurde in dem im Lokale des zweiten Polizei=Reviers in
der Alexanderſtraße errichteten Aſyl für Obdachloſe 278
Perſonen und in demjenigen im Lokale des fünften
Poli=
zeireviers in der Ludwigshöhſtraße 82 Perſonen,
zuſam=
men 360 Perſonen, Obdach gewährt.
§§ Milchreviſionen. Im April ſind durch die hieſige
Polizei 3725 Milchreviſionen vorgenommen
worden. Hierbei wurden 12 Proben teils wegen Waſſer
zuſatzes und teils wegen zu geringen Fettgehalts
bean=
ſtandet und dem chemiſchen Unterſuchungsamte zwecks
Unterſuchung überwieſen. Infolge der Beanſtandungen
und zwecks Aufklärung des Sachverhalts war die
Erheb=
ung von vier Lieferproben und vier Stallproben
erforder=
lich. 73 Liter gewäſſerte Milch ſind dem Verkehr entzogen
worden.
* Tanzvergnügen. Zu Gunſten der „
Poſt=
kartenwoche” der Großherzogin veranſtaltet
die Abteilung „Geſelligkeit” der Kaufmänniſchen
Stenographen=Geſellſchaft „Gabelsberger”
am Sonntag, den 9. Juni, im Saale „Zum Schwanen”
in Arheilgen ein Tanzvergnügen, wozu die zahlreichen
Freunde und Gönner der Geſellſchaft eingeladen ſind.
Es wird auf die Anzeige in der heutigen Nummer
unſeres Blattes verwieſen.
* Das Reſidenztheater am Weißen Turm bringt
von heute ab den Film: Der Eid des Stefan Huller,
ein einſtündiger Roman nach dem gleichnamigen Werke
von Felix Hollaender. Der Film lehnt ſich dem Werke
in Handlung und Inhalt an. Das Stück iſt bereits in
verſchiedenen Städten mit einem Bombenerfolg
aufge=
führt worden.
* Ludwigshöhe. Heute abend findet anſchließend
an das Kurkonzert der Leibgarde=Kapelle
Abend=
konzert ſtatt, worauf hiermit beſonders hingewieſen
ſei. Das Programm iſt beſonders populär gehalten.
Das morgige Sonntagskonzert wird von der Kapelle
des Großh. Heſſ. Art.=Regiments Nr. 61 unter Herrn
Webers Leitung ausgeführt. Das Programm, welches
aus dem Anzeigenteil erſichtlich iſt, verſpricht mehrere
ver=
gnügte Stunden. Der hintere Garten iſt für
Nicht=
konzertbeſucher reſerviert.
* Schützenhof. Der neue Reſtaurateur des
Schützen=
hofes Herr Fendl hat für das morgige Sonntags=
Konzert die Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts.
Nr. 61 unter perſönlicher Leitung des Herrn
Muſik=
meiſters M. Weber engagiert. Die Kapelle wird aus
dieſem Anlaß ein beſonders gewähltes Programm zur
Aufführung bringen. (Siehe Anzeige.)
Hotel Gottwald am alten Bahnhof. Am
Sonntag, den 9. Juni, findet abends in dem hübſchen
Garten des Hotels Militärkonzert einer Abteilung der
Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61 ſtatt.
(Siehe Anzeige.)
Schuls Felſenkeller. Heute Samstag abend,
ſowie morgen Sonntag, von nachmittags 4 Uhr an,
findet bei freiem Eintritt Gartenkonzert ſtatt. Hierbei
ſei beſonders bemerkt, daß das bekannte und beliebte
Schulbier zum Ausſchank gelangt. (Siehe Anzeige.)
§ Feſtgenommen. Ein 48 Jahre alter Konditor von
hier iſt wegen Urkundenfälſchung ſeſtgenommen worden.
§ Hundefang. Im Mai ſind durch den hieſigen
Polizei=Hundeaufſeher 27 Hunde eingefangen worden.
Hiervon wurden 15 Hunde von ihrem Eigentümer wieder
ausgelöſt, 7 Hunde ſind verkauft worden und 5 Hunde
mußten getötet werden.
* Auerbach, 7. Juni. Man ſchreibt uns: Seit Jahren
bereits trägt ſich der Vorſtand des Verſchönerungs= und
Kurvereins Auerbach mit dem Gedanken, im Sommer auf
dem Auerbacher Schloß ein Volksfeſt (Burgfeſt)
zu veranſtalten, wie ſolche in früheren Jahren
ſtattgefun=
den und ſtets eine große Anziehungskraft auf große Kreiſe
der Bevölkerung der Bergſtraße und der umliegenden
Städte ausgeübt haben. Nachdem nun die Großh.
Do=
mnanialverwaltung die Erlaubnis zur Veranſtaltung des
Feſtes erteilt hat, und nachdem die Auerbacher Geſang=
und Turnvereine ihre aktive Mitwirkung und die
Krie=
ger=, Soldaten= und Schützenvereine, die Freiwillige
Feuerwehr und die Sanitätskolonne ihre Beteiligung
zu=
geſagt haben, iſt der Sonntag, 30. Juni (Vollmond
im Kalender!) zur Abhaltung des Feſtes feſtgeſetzt
wor=
den. Um 3 Uhr erfolgt der gemeinſame Abmarſch der
Feſtteilnehmer mit Fahnen und Muſik vom Rathauſe durch
das Hochſtädter Tal. Das Feſt beginnt um halb 5 Uhr,
und werden Männer, Frauen und Mädchen gebeten,
möglichſt Odenwälder= oder ähnliche Tracht
anzu=
legen. Es kommen eine Anzahl Ehrenpreiſe für die
echte=
ſten und beſten Trachten zur Verteilung. Während des
ganzen Feſtes konzertiert die Kapelle des Garde=Drag.
Regts. Nr. 23 aus Darmſtadt. Es finden Tombola=
Verloſ=
ung, Vorträge der Geſang= und Turnvereine (letztere
ſtellen bei Dunkelheit Pyramiden mit bengaliſcher Beleuch=
Feuilleton.
— Der Kampf des Tauchers mit dem Polypen. Der
ffranzöſiſche Taucher Ledu, der am Samstag in Toulon
bei ſeiner Arbeit in den Tiefen der Waſſer von einem
rieſigen Seepolypen angefallen wurde, hat dem Mitarbei
ter eines großen Pariſer Blattes eine Schilderung
die=
ſes grauenvollen Abenteuers gegeben. „Ich war vielleicht
ſſeit einer Viertelſtunde unter Waſſer und arbeitete in
einer Tiefe von ungefähr 10—11 Meter. Plötzlich ſpürte
ich in dem Waſſer um mich her eine ſeltſame Bewegung,
und mich überkam ein Gefühl, daß irgend etwas
Unge=
wöhnliches geſchähe. Ich hielt inne, ſah mich um und
blieb, wie vor Entſetzen erſtarrt, regungslos ſtehen. Kaum
ein paar Armlängen von mir entfernt, ſah ich einen
rieſenhaften Polypen, der auf mich zuglitt und ſeine
ge=
waltigen Fangarme bereits nach mir ausſtreckte. Ich
hatte ein Gefühl, als ob das Blut in meinen Adern
plötz=
lich erkaltete. Und durch mein Hirn blitzte der Gedanke
daran, daß ich gerade heute den Dolch nicht bei mir hatte,
den ich ſonſt ſtets mitnehme. Im ſelben Augenblick hatte
das Ungetüm mich erreicht. Ich war vollkommen waffen=
und wehrlos. Einer der rieſigen Fangarme umfaßte
mich, dann kam ein zweiter, dann noch ein dritter. In
dieſem Augenblick löſte ſich meine Starrheit, und zum
Glück zog ich mit aller Kraft das Notſignal. Drei
Sekun=
den ſpäter wäre es mir nicht mehr möglich geweſen: der
Polyp hatte mich an Händen und Füßen umklammert.
In dieſem Augenblick verlor ich das Bewußtſein. Zum
Glück warteten meine Kollegen oben nicht auf ein
zwei=
tes Notſignal, ſondern zogen mich ſofort empor. Ihr
Staunen und ihr Schrecken war nicht gering, als ſie mich
an die Oberfläche zogen und meinen Körper völlig von
dem rieſigen Polypen umklammert ſahen. Die
Fang=
arme des Tieres waren nahezu elf Meter lang. Erſt
nach einem langen Kampfe konnten ſie dieſe Glieder des
Tieres abſchneiden. Als ich wieder zu mir kam, lag ich
ſauf dem Ponton. Meinen Helm hatte man mir
abge=
mommen=und neben mir ſah ich ausgeſtreckt das grauſige
Tier, mit ſeinen weichen, gelatineartigen Fangarmen. Ich
zitterte, als ich daran dachte, welchem Schickſale ich noch
im letzten Augenblick glücklich entgangen war.”
** Das Kleiderbudget der Könige. Kein Herrſcher
Europas hat ein ſo großes Kleiderbudget, wie der Zar
von Rußland. Allein ſein Zivilſchneider verdient am
Zaren jährlich 40000 Mark, und der Militärſchneider, der
auch die Staatsgewänder herſtellt, rund 60000 Mark.
Allerdings trägt der Zar, wie ein Pariſer Blatt berichtet
niemals einen Anzug mehr als höchſtens dreimal, und
für jeden Anzug bezahlt er wenigſtens 240 Mark. Ein
Zylinder koſtet dem Zaren über 100 Mark, ein Paar
Hand=
ſchuhe rund 40 Mark, und jährlich kauft der Zar einen
neuen Zobelpelz, der 9—10000 Mark koſtet. König
Georg V. dagegen begnügt ſich mit einem Garderobeetat
von rund 80000 Mark. König Alphons von Spanien
treibt mit ſeidenen Jagdhemden Aufwand; er bezahlt
jedes Hemd mit 150 Francs und verbraucht im Jahre
mehrere Dutzend. Der deutſche Kaiſer ſoll nach den
An=
gaben dieſes Blattes für ſeine Uniformgarderobe
jähr=
lich rund 80000 Mark ausgeben, dafür opfert er aber für
ſeine Zivilgarderobe nur ganz beſcheidene Summen. Er
trägt einen Anzug auch rund dreißigmal und bezahlt nie
mehr als 150 Mark dafür. Sein einziger Kleiderluxus
ſind höchſtens die Krawatten. Das beſcheidenſte
Garde=
robebudget aber hat der König von Norwegen, der in
der Tat für ſeine Kleidung nicht mehr ausgibt, als ein
wohlhabender Bürger, der ſich ſorgſam und gewiſſenhaft
anzieht.
ml. Eine ſchwarz=weiße Operation. Ein kurioſes
Ergebnis hat eine Hautverpflanzungsoperation gezeitigt,
die ein Arzt in San Franzisko an der Tochter des
dor=
tigen bekannten Millionärs Hariſſon vorgenommen hat.
Miß Hariſſon hatte einen Automobilunfall erlitten, bei
dem ihr ein großes Stück der Halshaut abgeriſſen
wor=
den war. Zu der durch die Verletzung notwendig
gewor=
denen Hautübertragung bediente ſich der Chirurg einer
Negerin, die ihre Haut zu Markte tragen bereit war. Dem
Einwand der Familie wegen der Hautfarbe des menſch=
lichen Pfropfenmaterials begegnete der Arzt mit der
Ver=
ſicherung, daß beim Neger nur die tieferliegende Schicht
des Unterhautzellgewebes den ſchwarzen Farbſtoff
ent=
halte, nicht aber die Epidermis, die für die
Verpflanz=
ungsoperation allein in Frage kommende Oberhaut,
ſo=
daß alle Befürchtungen wegen der äſthetiſchen Folgen
der Operation als hinfällig zu gelten haben.
Unglück=
licherweiſe hatte der Arzt eine grauſame Enttäuſchung
erfahren, denn der Hals der Patientin zeigte ſich nach
er=
folgter Heilung im unwillkommenen Schmuck eines
brei=
ten ſchwarzen Halsbandes! Miß Hariſſon iſt ob der
un=
erwünſchten und unbeabſichtigten Tätowierung, zu der
ihr die ärztliche Kunſt verholfen, begreiflicherweiſe in
heller Verzweiflung.
* „Heſt nich tuht” Als Prinz Heinrich dieſer
Tage mit dem Automobil in langſamer Fahrt die Kieler
Straße in Eckernförde benutzte, fuhr vor ihm ein
Ein=
ſpännerwagen. Unerwarteterweiſe bog das Fuhrwerk
ſeitlich aus, um einen Gaſthof an der Straße zu erreichen.
Der Kraftwagen des Prinzen ſtieß mit dem Gefährt
zu=
ſammen, das Pferd ſtürzte, Rad und Deichſel brachen.
Prinz Heinrich ſprang ſofort aus ſeinem Auto und half
den Inſaſſen, einem Herrn und zwei Damen, aus dem
niedergebrochenen Wagen herauszukommen. Alle waren
unverſehrt geblieben. Der Wagenführer ſchnauzte den
ihm unbekannten Prinzen in der erſten Erregung an:
„Heſt jo gor nich tuht!‟ Prinz Heinrich erwiderte dem
Wagenführer in beſchwichtigendem Tone: „Ik heff doch
tuht, awer ſi man ſtill, dat is jo noch eenigermaaten
aflopen!” Er fügte hinzu, daß er den ganzen Schaden
tragen werde, und ſo ſchied der Hohenzollernprinz in
Frieden von dem ihn duzenden Kutſcher.
* Alte Zähne! Aus Naumburg wird gemeldet: Zwei
Meter tief in der Lehmerde wurden zwei gut erhaltene
Mammutzähne gefunden, die nach der Schätzung von
Sachverſtändigen mehr als eine halbe Million Jahre in
der Erde gelegen haben.
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Juni 1912.
Nummer 133.
tung), Tanz in der Halle, Volksbeluſtigungen (Sacklaufen
und Stangenklettern), Fackelpolonäſe,
Lampionbeleucht=
ung und als „Clou” der ganzen Veranſtaltung, nach
Ein=
tritt völliger Dunkelheit, Beleuchtung der ganzen Burg
ſtatt. Um 11 Uhr iſt offizieller Schluß des Feſtes. Zur
Deckung der Unkoſten erhebt der feſtgebende Verein ein
Eintrittsgeld von 30 Pfg. Für den Verkauf von Fackeln,
Kopfbedeckungen uſw. für die Fackelpolonäſe iſt beſtens
geſorgt. Die Bewirtung liegt in den bewährten Händen
des Schloßwirts Herrn Klein.
Lindenfels, 6. Juni. Der Kreisausſchuß des
Krei=
ſes Bensheim beſchloß in ſeiner letzten Sitzung, zum
Bahnbau Bensheim-Lindenfels ein Kapital
von 1250000 Mark bei der Landeshypothekenbank
aufzu=
nehmen. Der Zinsfuß beträgt 4,15 Prozent. Durch dieſen
Beſchluß ſind nun die letzten Schwierigkeiten beſeitigt, ſo
daß die Arbeitsausſchreibungen baldigſt erfolgen können.
— Das diesjährige Burgfeſt wird am 21. Juli
abge=
halten. — Die Obſtausſichten ſind dieſes Jahre ſehr
gut, beſonders verſprechen Aepfel= Birn= und
Zwetſchen=
bäume reiche Ernte. Bei den Waldbäumen macht ſich
immer noch die Trockenheit des letzten Sommers
bemerk=
bar. In den Tannen= und Lärchenſchlägen ſieht man
zahlreiche abgeſtorbene Bäume, weitere ſterben ab.
Die Kurſaiſon hat hier begonnen. In unſeren
Gaſthöfen iſt bereits eine größere Anzahl Kurgäſte zu
län=
gerem Aufenthalt eingetroffen.
Lindenfels, 7. Juni. Die Unterhaltungs= und
Wiederherſtellungsarrbeiten auf der
hieſi=
gen Burgruine die dieſes Jahr viel erheblicher als
ſonſt waren, ſind nunmehr beendet und das hierzu nötige
bedeutende Rüſtzeug iſt wieder abgefahren. Es iſt
nun=
mehr wieder alles aufgeräumt, um zum Beginne der
Saiſon die ſtets ſo lebhaft beſuchte und nach allen Seiten
ſo herrliche Ausblicke bietende Ruine in allen Teilen dem
Publikum zugänglich zu machen. Man muß geſtehen,
daß die Wiederherſtellungsarbeiten mit beſonderer
Sorg=
falt und Wertſchätzung des Alten ausgeführt wurden,
und daß es der Baubehörde (das Großh. Hochbauamt
Bensheim) gelungen iſt, den Charakter dieſes
Baudenk=
mals nach jeder Richtung zu wahren. Die bedeutenden
wiederhergeſtellten Mauerflächen ſind ſelbſt für das Auge
des Fachmannes vom alten Mauerwerk nicht zu
unter=
ſcheiden, und wenn nunmehr die Großh. Oberförſterei
mit der Inſtandſetzung der Wege und Ueberkieſen der
einzelnen Plätze fertig iſt, wird jeder Beſucher die
nun=
mehr ſchon Jahrhunderte lang jedem Sturm und Wetter
trotzende Burg unverändert und doch renoviert wieder
begrüßen können.
Offenbach, 7. Juni. Bei einem heute abend über
Offenbach niedergehenden Gewitter ſchlug der einzige,
von einem ſehr ſtarken Donnerſchlag begleitete Blitz in
einen Anbau zum Keſſelhaus der Gummiwarenfabrik
Stöckicht. Das Gebäude wurde durch das dadurch
ent=
ſtandene Feuer vollſtändig zerſtört.
Mainz, 7. Juni. Als ein frecher
Maſſendieb=
ſtahll, bei dem nicht weniger als 15 Perſonen aus
Mombach und Mainz beteiligt ſind, ſtellt ſich der
Rohr=
diebſtahl an dem Gaſtellſchen Waſſerwerk heraus.
Die Diebe haben im ganzen über 400 Meter Bleirohre
in einer Tiefe von mehr als zwei Meter aus der Erde
herausgeholt und dieſe an Mainzer Althändler für 130
Mark verkauft. Am hellen Tage fuhren ſie nach dem ſog.
„Kleinen Sand” ſchaufelten die Erde auf und verluden
die ſchweren Bleirohre auf mitgebrachte Karren. Man
hielt ſie für Arbeiter der noch nicht ganz fertig geſtellten
Waſſerleitung, bis vorübergehende Arbeiter der
Wag=
gonfabrik von den Ausgrabungsarbeiten in der Fabrik
Meldung machten, ſodaß der dreiſte Diebſtahl durch die
Polizei ſofort aufgedeckt wurde.
Gießen, 7. Juni. Im Dachſtock eines Hauſes am
Kirchenplatz entſtand geſtern nachmittag Feuer das
von den Hausbewohnern alsbald gelöſcht werden konnte.
Der Fußboden eines leeren Dachraumes war mit Oel
getränkt, auch fand ſich mit Petroleum getränktes Papier,
ſo daß die Annahme, es liege Brandſtiftung vor,
gerechtfertigt erſcheint. — Nach heute hier eingelaufenen
Nachrichten ſind die am 2. Pfingſtfeiertage hier in der
Goetheſtraße durch Einbruch geſtohlenen 11000 Mark
Wertpapiere am dritten Pfingſttage vormittags
11 Uhr durch einen Münchener Bankier von
einem Unbekannten gekauft worden. Der oder die
Diebe müſſen unmittelbar nach der Tat von Gießen nach
München gereiſt ſein, wo am Tage nach der Tat von dem
Diebſtahl noch nichts bekannt war. Von dem Täter fehlt
jede Spur.
(*) Gießen, 6. Juni. Getötet wurde im
Farnie=
ſchen Braunſteinbergwerk der Bergmann K. Waldſchmidt
aus Fallingshauſen. Er war im unterirdiſchen Betrieb
beſchäftigt, als ſich ein Kalkfelſen löſte und den 24 Jahre
alten Arbeiter auf der Stelle tötete.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 6. Juni. Das
bulga=
riſche Königspaar, wird am Samstag abend nach
der Galavorſtellung im Berliner Opernhauſe nicht nach
Potsdam zurückkehren, ſondern in Berlin im Königl
Schloß verbleiben. Von Berlin aus erfolgt dann auch die
Abreiſe. Vorausſichtlich werden der König und die
Köni=
gin am Sonntag noch die hervorragenden Vertreter der
hie=
ſigen bulgariſchen Kolonie empfangen und wahrſcheinlich
auch der Kaiſer=Regatta in Grünau beiwohnen. — Im
Ber=
liner Rathauſe iſt heute die Beſtätigung der Wahl des
Beigeordneten Berndt (Mainz) zum beſoldeten
Stadt=
rat von Berlin an Stelle des verſtorbenen Stadtrats Bohm
eingetroffen. Wann der Gewählte ſein Amt antritt, ſteht
noch nicht feſt. — Die ſchwediſchen Gäſte
beſuch=
ten heute die Berliner Stadtverordneten bei der Arbeit.
Sie waren auf den Zuſchauertribünen erſchienen.
Stadt=
verordnetenvorſteher Caſſel nahm Veranlaſſung, die Gäſte
herzlich zu begrüßen. Vor Eintritt in die Tagesordnung
gab der Vorſtand den Gefühlen des Dankes und der
Ge=
nugtuung Ausdruck über den freundlichen Empfang, der
den Vertretern der Stadt Berlin bei ihrem Beſuch in Wien
zuteil geworden iſt. — Auf der Tagung der
Kreis=
ſynode Berlin=Kölln=Stadt wurde feſtgeſtellt, daß im
Zentrum Berlins die evangeliſche
Bevölker=
ung abnehme, die römiſch=katholiſche und
griechiſch=
katholiſche dagegen anwachſe. Generalſuperintendent
La=
huſen erklärte, er würde nicht mehr im ſtande ſein, einen
evangeliſchen Theologen zu ordinieren, wenn es ſich bei der
Ordination um eine Bindung an den Wortlaut des
Apo=
ſtolikums handeln ſollte.
Frankfurt, 7. Juni. In der
Unterſuchungs=
ſache gegen den Wilhelm Born, der
bekannt=
lich unter dem Verdacht ſteht, das Dienſtmädchen Veſter
ermordet zu haben, iſt noch kein endgültiges Reſultat
er=
zielt worden. Born leugnet nach wie vor und bis jetzt
konnte ihm ſeine Täterſchaft noch nicht nachgewieſen
zwerden, zumal da, wie wir ſchon geſtern meldeten, der
Monteur aus Karlsruhe in Born nicht den von ihm ge=
ſehenen Verdächtigen wieder erkennen konnte. Trotzdem
iſt man bei den die Unterſuchung leitenden Stellen der
Meinung, daß Born als Täter in Betracht kommt.
Homburg, 7. Juni. Heute mittag wurde in einer
Straße in der Altſtadt ein zirka 30 Jahre alter Mann mit
Namen Theodor Bentke, geboren am 2. Mai 1881 zu
Breslau, verhaftet, der in dringendem Verdachte
ſteht, an dem Mord in Kronberg beteiligt zu ſein.
Die Polizei hatte eine Reviſion der Herbergen und des
Volkshauſes vorgenommen. Als die Schutzleute in
die=
ſes Lokal traten, ergriff ein Gaſt ſchleunigſt die Flucht.
Er wurde eingeholt und verhaftet. Es ſtellte ſich heraus,
daß er im Beſitze mehrerer falſcher Invalidenkarten war,
in Königſtein gearbeitet hatte, ſich aber über ſeinen
Aufenthalt am Kronberger Mordtage nicht ausweiſen
konnte.
Halle, 7. Juni. Ein geheimnisvoller
Vor=
gang beſchäftigt die Polizeibehörden in Naumburg und
Halle. Ein vornehm gekleideter Ruſſe von etwa 30
Jah=
ren, der im D=Zug Berlin-München ein
Schlafwagen=
abteil 1. Klaſſe benutzt hatte, war am Morgen aus dem
Zug verſchwunden. Die Fenſterſcheibe des Abteils war
zertrümmert und auf dem Boden lag ein blutiges
Taſchentuch. Die Kleider fanden ſich noch im Schlafwagen
vor. Man glaubte zuerſt an ein Verbrechen, da
Mit=
reiſende bekundeten, daß ſie in der Gegend von Kamburg
heftiges Fenſterklirren und ein ſchweres Aufſchlagen
ge=
hört hatten. Daraufhin wurde die ganze
Eiſenbahn=
ſtrecke 100 Kilometer nördlich und ſüdlich von Kamburg
abgeſucht. Jetzt hat man in der
Gepäckaufbewahrungs=
ſtelle in Halle die Koffer des Verſchwundenen gefunden,
aus denen ſich ergibt, daß es ſich um einen ſchwerreichen
Herrn, namens Ragowidſch, der Pelzhändler iſt,
handelt. Heute iſt auch ſeine Leiche in der Saale unweit
Naumburg gefunden worden. In den nächſten Tagen
werden ſeine inzwiſchen benachrichtigten Verwandten
ein=
treffen, um Weiteres zu veranlaſſen. Vielleicht dürfte ſich
die Anlegenheit dann aufklären.
Pößneck, 6. Juni. Der Präſident des preuß.
Abgeord=
netenhauſes, Frhr. v. Erffa, erlitt am Samstag einen
leichten Schlaganfall. Er liegt im Schloſſe Wernburg.
Lebensgefahr beſteht entgegen anderen Meldungen nicht.
Der Präſident wird für den Seſſionsreſt durch die beiden
Vizepräſidenten vertreten, da ſich für die zwei Tage die
Reiſe nach Berlin nicht verlohnen dürfte. Das Befinden iſt
verhältnismäßig gut.
Schwerin i. M., 6. Juni. Die Königin
Wilhel=
mine und Prinz Heinrich der Niederlande
trafen mit der Prinzeſſin Juliane heute morgen im
Son=
derzuge in Krakow ein, von wo ſie nach dem Gut Dobbin
zu einem zweiwöchigen Aufenthalt fuhren.
Königsberg i. P., 6. Juni. In den Neubau des
Krüppelheims ſchlug heute nachmittag der B litz
ein. Durch den Schlag wurde das Gerüſt zertrümmert
und drei Arbeiter ſtürzten zwei Stockwerke tief herab. Sie
erlitten ſchwere Verletzungen.
Mailand, 6. Juni. Der Muſikverleger Giulio
Ri=
cordi iſt geſtorben.
Paris, 7. Juni. In Angers haben die
Geſtänd=
niſſe des Pfarrers Piton über die Beweggründe
ſeiner Flucht große Beſtürzung hervorgerufen. Vielfach
wird von den dortigen Einwohnern, bei denen der
Pfar=
rer ſich des größten Anſehens erfreute, geäußert, daß P.
geiſteskrank ſein müſſe. Der Generalvikar der Diözeſe
Angers erklärte einem Berichterſtatter, wenn Piton die
von ihm begangenen Verfehlungen freiwillig dem Biſchof
Reumeau geſtanden hätte, ſo würden ſicherlich alle
erfor=
derlichen Geldmittel aufgetrieben worden ſein, um den
guten Ruf Pitons zu retten, der 33 Jahre hindurch in
jeder Hinſicht ein muſtergültiger Prieſter geweſen ſei. P.
ſelbſt erzählte einem Interwiever, daß die traurige Lage,
in die die verſchiedenen Anſtalten ſeines Sprengels
in=
folge des Trennungsgeſetzes geraten ſeien, ihn veranlaßt
hätten, Darlehen aufzunehmen, und daß er, um ſich vor
dem Bankerott zu retten, ſchließlich einen Teil der ſeiner
Verwaltung anvertrauten Papiere veräußert habe. Von
Reue und Scham erfüllt, habe er die unglückliche Idee
gehabt, die Komödie einer gewaltſamen Entführung zu
inſzenieren.
London, 6. Juni. Das von Julius Wernher
hinterlaſſene Vermögen wird vorläufig auf
fünf Millionen Pfund Sterlin (— 100 Millionen Mark)
angegeben. Unter den Vermächtniſſen befinden ſich 250000
Pfund für die Errichtung einer Univerſität in
Groote=
ſchuur bei Kapſtadt, 100000 Pfund an das Imperial
Col=
lege of Sciente Technology in South=Kenſington, 20000
Pfund an das deutſche Hoſpital in Dalſton, 2000 Pfund
an die deutſche Wohltätigkeitsgeſellſchaft, 1000 Pfund an
die Geſellſchaft zur Unterſtützung notleidender Ausländer
in London und weitere erhebliche Legate zu wohltätigen
Zwecken.
Montreal, 6. Juni. Nach dem letzten Bulletin iſt in
dem Befinden der Herzogin von Connaught
geſtern eine Beſſerung unter Abnahme der
beunruhigen=
den Symptome eingetreten.
Parlamentariſches.
*X* Darmſtadt, 7. Juni. Der
Finanzaus=
ſchuß der Zweiten Kammer tagte heute wieder
gemeinſam mit der Regierung, die durch die drei
Mini=
ſter und mehrere Miniſterialräte vertreten war. Es
wur=
den heute zur Beamtenbeſoldungsreform
wieder verſchiedene Vorſchläge gemacht und eingehend
er=
örtert; insbeſondere wurde auch die Frage einer
Auf=
bringung der Deckungsmittel für das neue
Schulden=
tilgungsgeſetz beſprochen, das nach dem Willen der
Regierung bekanntlich gleichzeitig mit der
Beamtenbeſold=
ungsreform in Kraft treten ſoll. Die auch geſtern wieder
in mehreren Blättern verbreitete falſche Meldung, daß
die Regierung nach wie vor an ihrer Vorlage feſthalte
und daß ſowohl in der Nationalliberalen und der
Frei=
ſinnigen Partei, wie auch im Zentrum bezüglich ihrer
Haltung Uneinigkeit herrſchte uſw wurde von den
ein=
zelnen Parteivertretern im Ausſchuß als der Wahrheit
nicht entſprechend unter entſchiedenem Proteſt
zurückge=
wieſen. Die Fortſetzung der gemeinſamen Beratung
er=
folgt morgen (Samstag) vormittag.
Kongreſſe und Verbandstage.
Die Tagung des Bundes Deutſcher
Militäranwärter.
— In dieſer Zeit der Kongreſſe hält auch der Bund
Deutſcher Militäranwärter deſſen Sitz in
Berlin iſt, ſeinen alljährlichen Bundestag vom 6. bis 8.
Juni in Stuttgart ab. Der Bund iſt eine der
größ=
ten und bedeutendſten Beamtenvereinigungen. Vertreten
ſind ſämtliche Mitglieder des Bundes durch 73
Abge=
ordnete.
Vor Eröffnung fand unter ſehr ſtarker
Beteilig=
ung am 5. Juni, nachmittags 4 Uhr, eine
Mitgliederver=
ſammlung der Sterbekaſſe des Bundes, mit dem Sitz in
Vierſen, ſtatt. Im Jahre 1911 hat die Kaſſe 1258
Einzel=
verſicherungen über 1039200 Mark Verſicherungsſumme
und 514 Kollektivverſicherungen über 63900 Mark
Ver=
ſicherungsſumme abgeſchloſſen. Der Jahresüberſchuß
be=
läuft ſich auf 102 738,08 Mk., die den Mitgliedern in Form
von Dividenden zufließen. Seit ihrem Beſtehen hat die
Kaſſe den Mitgliedern 260 749,40 Mark Dividenden auf
die Beiträge anrechnen können. — Am 6. Juni früh fand
im Verſammlungslokal die feierliche Eröffnung des
eigentlichen Bundestages mit einer kernigen Anſprache
durch den Ehrenvorſitzenden des Bundes, den preußiſchen
Landtagsabgeordneten Herrn Generalmajor z. D. von
Kloeden, ſtatt. Nach Bildung der Geſchäftsleitung und
Erledigung weiterer Formalitäten erſtattete Herr
Rech=
nungsrat Pertſch den Jahresbericht: Seit der
Gründung des Bundes ſind jetzt 17 Jahre vergangen, und
zum 17. Male hat der Bundesvorſtand den Mitgliedern
Bericht über ein abgelaufenes Geſchäftsjahr zu erſtatten.
Daß der Militäranwärter=Bund nicht einſeitig nur
Mili=
täranwärterangelegenheiten vertritt, ſondern auch rein
vaterländiſche Zwecke verfolgt, hat er damit kundgetan,
daß er ſowohl der „Jugendpflege” als auch dem „
Deut=
ſchen Wehrverein” und dem „Deutſchen Flottenverein”
ſeine Unterſtützung geliehen hat. Auch der allgemeinen
ſozialen Fürſorge hat der Bund ſeine Aufmerkſamkeit
gewidmet uſw. Am 31. März 1911 zählte der Bund 673
Vereine mit 70552 Mitgliedern und am 31. März 1912
710 Vereine mit 73754 Mitgliedern, die zu 27
Provin=
zial= und Landesverbänden zuſammengeſchloſſen ſind.
Im verfloſſenen Wirtſchaftsjahre hat die Zahl der
Unter=
ſtützungsgeſuche wiederum zugenommen. Eingegangen
waren 427 Geſuche (1911 — 411), und zwar 329 von
Mit=
gliedern, 97 für Witwen und 1 für Waiſen verſtorbener
Mitglieder. Unterſtützungen ſind bewilligt worden an
274 Mitglieder, 82 Witwen und 1 Waiſe. Abgelehnt
wur=
den 70 Geſuche. Der in den Wirtſchaftsplan für
Unter=
ſtützungszwecke eingeſetzte Betrag von 10000 Mark iſt
reſtlos verausgabt worden. Am 27. Februar d. J.
konnte, wie alljährlich, die Verteilung der Zinſen des
Kapitals der „Kaiſer Wilhelm= und Kaiſerin Auguſte
Viktoria=Stiftung” an hilfsbedürftige Witwen und
Wai=
ſen ſtattfinden. Eingegangen waren 52 Geſuche. Davon
wurden 43 Geſuche berückſichtigt. Zur Verteilung
ge=
langten 1200 Mark; 9 Geſuche wurden abaelehnt. Im
abgelaufenen Geſchäftsjahre ſind in
Rechtsſchutzangele=
genheiten 543 Anträge eingebracht worden (gegen 322 im
vergangenen Geſchäftsjahre). Bewilligt wurden a) in 77
Fällen Beihilfen in beſtimmter Höhe von zuſammen 5805
Mark, b) für juriſtiſche Gutachten 95 Mark, zuſammen
5900 Mark. Das von den Verbänden Oſtpreußen,
Weſt=
preußen und Poſen gegründete Heim, das ſowohl als
Erholungsheim für Erwachſene, wie auch als Ferienheim
für Kinder ſich immer größerer Beliebtheit erfreut, iſt auch
im verfloſſenen Jahre einen guten Schritt vorwärts
ge=
kommen. Durch erhebliche Umbauten und Erneuerungen
macht es jetzt einen vornehmen und behaglichen Eindruck.
Luftfahrt.
sr. Der Meldeſchluß für den
Nordmar=
kenflug, der unter dem Protektorate des Prinzen
Hein=
rich vom 16. Juni an ſtattfindet und von Kiel in mehreren
Etappen durch Schleswig=Holſtein über Hamburg nach
Neumünſter führt, hat ein ſehr gutes Reſultat gezeitigt.
Es wurden für die Etappen= und Schauflüge nicht
weni=
ger als 36 Flieger angemeldet, von denen beſonders
hervorzuheben ſind: Referendar Caspar (Rumpler=
Taube), Emil Jeannin, Krieger, Janow und Noelle,
ſämtlich auf Jeannin=Eindecker, Hirth und Keidel auf
Rumpler=Taube reſp, Rumpler=Eindecker, Suvelak auf
Aviatik=Eindecker, Ingold und Schauenburg auf Wright,
Oelerich und Schirrmeiſter auf Mars=Ein= reſp.=
Zwei=
decker, Krüger auf Harlan=Eindecker, Lindpaintner auf
Otto=Doppeldecker, Vollmöller auf L. V. G.=Eindecker,
Schwandt und Schall auf Grade=Eindecker.
* Mannheim, 7. Juni. Das Luftſchiff „Schütte=
Lanz” ſtieg heute morgen gegen 8 Uhr mit der ſtändigen
Beſatzung zu einer Werkſtättenfahrt auf, die zur weiteren
Erprobung der verſchiedenen Steuerorgane gemacht
wurde. Die Fahrt wurde bis Neuſtadt a. d. H. und
Speyer ausgedehnt. Die Landung in Mannheim erfolgte
um 8 Uhr 50 Minuten.
* Johanisthal, 7. Juni. Heute morgen 6 Uhr
30 Minuten ſtieg Oberleutnant Bier mit einem
Mars=
eindecker in Leipzig auf, paſſierte 7 Uhr 15 Minuten
Wittenberg und landete 8 Uhr 10 Minuten auf dem
Flug=
platz Johannisthal. Der Apparat flog während der
gan=
zen Fahrt in einer Höhe von 1000 Metern.
* Hamburg, 6. Juni. Heute abend ſtürzte
auf=
dem Flugfeld Fuhlsbüttel bei einem Probeflug für den
übermorgen beginnenden Hamburger
Flugwettbewerb=
der Flieger Roſt tödlich ab.
* Hamburg, 7. Juni. In dem Schreiben des
Grafen Zeppelin an die Hamburger Bevölkerung,
in welchem er für den außerordentlich herzlichen Empfang
ſeinen Dank ausſpricht, ſagt er, daß es jetzt abſolut nötig.
ſei, „Z. 3” abzuliefern, um Raum für dringende=
Neubauten zu ſchaffen. Zu größeren
Dauer=
fahrten über dem Meere fehle daher jetzt die nötige Zeit.
Er hoffe, daß das Luftſchiff in Gewitter= und
Sturmfahr=
ten, an deren letzterer nach Wilhelmshaven im Auftrag
der Marinebehörden Kapitänleutnant Mechlenburg
teil=
nahm, gezeigt habe, daß es allen Aufgaben gewachſen
iſt, die bei Flügen über das Meer entſtehen könnten. Die
Seeleute in Wilhelmshaven, die beobachtet hätten, gegen
welchen Sturm das Luftſchiff ſich dort gehalten habe,
würden das beſtätigen, obgleich ihnen kaum bewußt ſein
könne, daß in der Höhe des Luftſchiffes die Windſtärke
eine bedeutend größere geweſen ſei, als auf der Erde.
Bei der Fahrt nach Wilhelmshaven habe das Luftſchiff
zum erſten Male drahtloſe Telegraphie an Bord gehabt,
vermittels dieſer es ſeine Rückkehr nach Hamburg hätte
anmelden können.
Der Verband für Jugendwohlfahrt und
Jugendfürſorge in der Stadt Darmſtadt
hielt geſtern nachmittag im Herrſchaftsſaale des
Städti=
ſchen Saalbaues eine gut beſuchte
Mitgliederver=
ſammlung ab, der u. a. auch Frau Staatsminiſter
Ewald Exz. beiwohnte. Den Vorſitz führte Herr
Bür=
germeiſter Mueller, der nach kurzen Worten der
Be=
grüßung u. a. folgende Mitteilungen machte: Herr
Ober=
ſtaatsanwalt v. Heſſert hat mitgeteilt, daß während
ſeines Urlaubs Herr Staatsanwalt Bernhards ſeine
Vertretung ausübt. Die Mitteilung, daß die Stadt
Darmſtadt dem Verband einen jährlichen Beitrag
bewil=
ligt habe, wurde mit Beifall aufgenommen. Weiter gibt
Redner von verſchiedenen Einläufen und
Neuerſcheinun=
gen über Jugendpflege Kenntnis Zur Reform bezw.
Einſchränkung der Kinotheater ir eine Eingabe an die
Regierung abgegangen, über die noch nicht entſchieden
Nummer 133.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Jnni 1912.
Seite 5.
liſt. Die Schneider=Innung, ſowie die Schloſſer= und
Bäcker=Innung haben ſich auf Erſuchen bereit erklärt,
Zwangszöglinge als Lehrlinge aufzunehmen. Auf
An=
regung der Großh. Zentrale für Säuglings= und
Mutter=
ſchutz ſoll eine erneute Eingabe an die „Heag” abgehen,
in der wiederholt um Gewährung von Freikarten für
Helferinnen nachgeſucht wird. Als Mitglieder ſind dem
Verein beigetreten der „Waiſenſchutz” und der
Volksbild=
ungsverein. Danach wird in die Tagesordnung
ein=
getreten.
Frl. Marie Müller hielt einen warmherzigen
lund anfeuernden Vortrag über das Thema:
„Die Aufgabe der Lehrerin bei der
Für=
ſorge für die weibliche Jugend”.
Die Rednerin führte ungefähr folgendes aus: Der
Staat ſorge leider vorwiegend nur für die männliche
Ju=
gend, aber Jugend heiße Knaben und Mädchen. Die
körperliche und geiſtige Erziehung der zukünftigen Mutter
ſei mindeſtens ebenſo wichtig, wie die der zukünftigen
Soldaten und Wähler; darum ſei die Mitwirkung der
Lehrerin bei der Jugendpflege der Mädchen eine
Not=
wendigkeit. Schon der Unterricht in den erſten
Schul=
jahren müſſe im Dienſte der ſittlichen und ſozialen
Er=
ziehung ſtehen. Die Schundliteratur, zu der aber nicht
nur Indianer= und Räuberromane, ſondern ebenſo ſehr
die ſeichten Backfiſch= und Penſionsgeſchichten gehören,
müſſe durch Einrichtung von Schulbüchereien und
Kinder=
leſehallen bekämpft werden. Auf die Gefahren des
Alko=
hols ſei ernſt und nachdrücklich aufmerkſam zu machen.
Auch die körperliche Entwickelung dürfe die Schule nicht
vernachläſſigen, beſonders die Ausnützung der kindlichen
Arbeitskraft müſſe die Lehrerin zu verhindern ſuchen.
Wo äuch die Mutter gezwungen ſei, außerhalb des
Hau=
ſes zu arbeiten, ſei die Bedeutung der Kinderhorte ſehr
groß; bei unterernährten Kindern müſſe Schulſpeiſung
und Milchfrühſtück die häusliche Nahrung ergänzen. Die
Verbindung zwiſchen Schule und Elternhaus ſei nie zu
vernachläſſigen; Eltern= oder Mütterabende dienten der
Verſtändigung zwiſchen Lehrern und Eltern. Nicht zu
vergeſſen der Jugendwanderungen und Turnfahrten:
hier würde die Heimatkunde und Geographie an Ort und
Stelle betrieben, und die Lehrerin finde Gelegenheit,
ihren Schülern auch kameradſchaftlich=menſchlich näher zu
treten.
Aber auch nach der Schulentlaſſung nähme die
Für=
ſorgepflicht der Lehrerin kein Ende. Bei der Berufswahl
habe ſie ihren einſtigen Schülerinnen und deren Eltern
mit gutem Rat zur Seite zu ſtehen; zwar beſtänden ſchon
in manchen Städten öffentliche Berufsberatungsſtellen,
aber auch dieſe dienten (mit Ausnahme von München)
inur der männlichen Jugend. Vor dem Auslande ſei
be=
ſonders zu warnen! Auch die Pflichtfortbildungsſchule,
die überall zu erſtreben ſei, könne der Mitwirkung der
Lehrerin nicht entraten. Und zuguterletzt könne die
Leh=
rerin ihre einſtigen Zöglinge in Jugendvereinen um ſich
vereinen und noch in ſpäteren Jahren bildend und
för=
dernd auf ſie einwirken. Am Ende ihres Vortrages
empfahl die Rednerin angelegentlich den Anſchluß der
Lehrerinnenvereine an die ſtädtiſche Hauptſtelle für
Jugendfürſorge. Die Arbeit ſei groß; hoffentlich kämen
der Helferinnen nicht zu wenig.
Die Vorſitzende ſprach der Referentin wärmſten Dank
und Anerkennung für ihren ungemein gehaltreichen
Vor=
trag aus und eröffnete eine Diskuſſion, in der Herr
Bürgermeiſter Mueller auf die Kinderleſehallen
hin=
wies und mitteilte, daß auch in Darmſtadt eine ſolche
errichtet iſt. Zu beanſtanden iſt, daß ein Arzt in hieſigen
Blättern Stärkungswein für Kinder empfiehlt. An der
Diskuſſion beteiligten ſich noch Pfarrer
Zimmer=
mann, Frau General v. d. Schulenburg, Profeſſor
Kiſſinger, Frau Finanzrat Balſer, Fräulein
Müller, Frau Schäfer. Fräulein Pfnorr und
wiederholt Herr Bürgermeiſter Mueller.
Als zweiter Referent war Herr Amtmann
Krapp=
vorgeſehen, der über „Armenpflege und
Arbeits=
zwang” ſprechen ſoallte, doch wurde der Vortrag wegen
vorgerückter Zeit bis zur nächſten Tagung verſchoben.
Darmſtadts neuer Friedhof.
Im Städtiſchen Saalbau hielt geſtern abend Herr
Stadtbaurat Buxbaum einen Vortrag über den
pro=
jektierten neuen Friedhof an der Breiten Allee. Das
Thema hatte ein ſo großes Intereſſe in allen Kreiſen
der Bürgerſchaft erregt, daß der große Saal des
Städti=
ſchen Saalbaues faſt voll beſetzt war. Herr
Oberbürger=
meiſter Dr. Gläſſing hieß die Erſchienenen im Namen
der ſtädtiſchen Verwaltung herzlichſt willkommen und hob
hervor, daß Herr Stadtbaurat Buxbaum mit der
Er=
ſtattung des Vortrags einem Wunſche entſpricht, der von
vielen Kreiſen wiederholt geäußert wurde. Man hatte
naturgemäß, nachdem für die Verwaltung die Platzfrage
zur Zufriedenheit gelöſt worden war, ein erhebliches
Intereſſe daran, näheres über den Platz und über das
Projekt ſelbſt zu erfahren. Dem ſolle der heutige
Vor=
trag dienen.
Darauf ergriff Herr Stadtbaurat Buxbaum das
Wort zu ſeinem Vortrag, der durch zahlreiche prachtvolle
Lichtbilder, die Beiſpiel und Gegenbeiſpiel ſehr inſtruktiv
zeigten, illuſtriert wurde. Redner führte etwa
folgen=
des aus:
Seitdem in ganz Deutſchland dank einer langen
Friedensperiode ein allmähliches Erſtarken des
Kunſt=
empfindens zu ſpüren iſt, hat man begonnen, die ſo lange
Zeit vernachläſſigten Friedhöfe nach edleren Motiven
rauszugeſtalten. Man bevorzugt jetzt häufig, wenn die
Verhältniſſe dies geſtatten, eine landſchaftliche
Geſtal=
tung des Friedhofes, wie ſie in einzelnen neueren
Fried=
höfen in ganz hervorragender Weiſe zum Ausdruck
ge=
kommen iſt und wie ihn namentlich die Amerikaner
aus=
gebildet haben. Die Bodenpreiſe ſind in den Städten
ſo hoch geſtiegen, daß die Freigabe größerer Landflächen
für Friedhöfe aus wirtſchaftlichen und auch aus
ſani=
tären Gründen unmöglich iſt. Man hat die
Begräbnis=
plätze deshalb immer näher an die Peripherie der Städte
gedrängt und zugleich an die Stelle der einzelnen
Kirch=
ſpielfriedhöfe den allgemeinen Zentralfriedhof für alle
Konfeſſionen treten laſſen. Dabei wurde vielfach eine
beträchtliche Entfernung von der Stadt als beſonderer
Vorzug der Lage angeſehen. Die Stadt Darmſtadt hat
ſich bei der eintretenden Notwendigkeit eines neuen
Fried=
hofes dazu entſchloſſen, einen neuen Zentralfriedhof
an=
zulegen, und hat hierzu nach eingehender Unterſuchung
das Gelände in Ausſicht genommen, das nächſt der
Breiten Allee gelegen iſt. Die gewählte Stelle iſt weit
genug von der Stadt, aber nicht allzu weit entfernt,
be=
quem erreichbar, die Bodenbeſchaffenheit iſt eine ganz
ausgezeichnete, und das Grundwaſſer in einer Tiefe
vorhanden, die für die Zwecke eines Friedhofes erwünſcht
iſt. Das Gelände iſt im Beſitze der Stadt und hat heute
einen Wert, bei dem es noch möglich iſt, ohne zu ſchwere
finanzielle Opfer einen Friedhof in größerer Ausdehnung
anzulegen. Für die Erweiterung der Stadt kommt die
gewählte Stelle in den nächſten 100 Jahren nicht in
Frage. Die Lage zur Himmelsrichtung iſt ganz
einwand=
frei. In letzter Linie iſt das Gelände bewaldet, was
bei der Anlage eines Friedhofes nicht ſchädlich iſt. Man
unterſcheidet geometriſche, architektoniſche und
landſchaft=
liche Friedhöfe. Unſer Friedhof an der Nieder=
Ram=
ſtädter Straße iſt ein geometriſcher Friedhof.
Architek=
toniſche Friedhöfe finden ſich in Italien viele und in
Deutſchland in vollendeter Form in München. Weitab
von der Stadt, inmitten der grünen Natur einen
archi=
tektoniſchen oder geometriſchen Friedhof anlegen zu
wol=
len, wäre gefühllos und unſerer Kultur unwürdig.
Un=
ter landſchaftlichen Friedhöfen iſt zu verſtehen, daß in
einem Friedhof das Park= oder Waldmotiv das
vorherr=
ſchende iſt, daß die Pflanzung in ihm dominiert, die
Führung der Wege in gerader oder geſchwungener Form
ſteht mit der Geſtaltung des Friedhofes in keinem
Zu=
ſammenhang. Um einen Friedhof ſo anzulegen, daß
der Aufenthalt in ihm künſtleriſch befriedigend iſt, muß
das reihen= und ſchachbrettartige Aufſtellen der Gräber
vermieden werden. Dieſe ſind vielmehr in abgeſchloſſene
und mit Gehölz umrahmte Quartiere zu bringen, ſodaß
die Wege mehr den Eindruck eines wohlgepflegten
Gar=
tens oder Parkes machen. Während die Reihengräber
notgedrungen in etwas größeren Quartieren vereinigt
werden müſſen, läßt ſich die Intimität dahin ſteigern. daß
man Erbbegräbnisplätze einzeln für ſich behandeln kann.
Das Gelände ſoll zwanglos ſo verwertet werden, wie es
ſich bietet. Der vorhandene Baumbeſtand ſoll in
grö=
ßeren Gruppen erhalten werden. Allerdings muß dann
eine Umpflanzung und Unterpflanzung zur Ausführung
kommen. Außer größeren, die Quartiere umſchließenden
Randpflanzungen, einzelnen Wieſen= und Raſenflächen
wird man natürlich vieles der willkürlichen Entwickelung
vorbehalten. Die feinere pflanzliche Ausgeſtaltung muß
der geſchmackvoll abwägenden Pflege des Friedhofs”
gärtners überlaſſen bleiben. Die Umgitterung einzelner
Gräber ſoll möglichſt mit lebenden Hecken erfolgen. Die
Grabmonumente ſollen nicht direkt nebeneinander ſtehen,
ſondern immer wieder durch bepflanzte Zwiſchenräume
unterbrochen werden. Auch die Reihengräber ſollen
mehr in einem Blumengarten liegen und ganz beſonders
ſoll auch hier die Einfriedigung mit Granitſcherben und
weißen Marmorſteinen vermieden werden. Der Wert
leines Grabſteines liegt nicht in ſeiner Größe, ſondern
lin ſeiner Form und der Grabſtein wird erſt dann zu
ſeinem Denkmal, wenn das Auge des Beſchauers ihn
lallein erfaßt, ohne durch benachbarte, nah aufeinander
gerückte Grabſteine beeinträchtigt zu werden. Eine große
Anzahl von ausgezeichneten Lichtbildern unterſtützte dieſe
Forderungen und zeigte zunächſt, wie die Bepflanzung
und Ausgeſtaltung durchgeführt werden muß, und wie
die Aufſtellung der Monumente und deren Form zu
wäh=
len iſt. Ueber die Hochbauten der Friedhöfe gab der
Redner ſodann einen allgemeinen geſchichtlichen
Ueber=
blick und führte mit einer großen Anzahl von
Lichtbil=
dern beſonders die Münchener Friedhöfe in ihrer ganzen
Entwickelung vor, beſonders die Friedhöfe des
Mün=
chener Stadtbaurats Gräſſel, die als Muſterbeiſpiele
für unſere ganze Zeit und für unſere Darmſtädter
Ver=
hältniſſe bezeichnet wurden.
Den nächſten Abſchnitt bildete eine Vorführung von
Krematorien und zum Schluß eine Beſchreibung des
Pro=
jektes für den neuen Darmſtäder Friedhof.
Es ſoll hier eine Anlage geſchaffen werden, wie ſie etwa
in dem Ohlsdorfer Friedhof vorhanden iſt, allerdings
nicht in demſelben Maßſtabe und mit denſelben Mitteln
wie dort. Wir müſſen uns hier in Darmſtadt der
Oert=
lichkeit anpaſſen und verſuchen, einen Parkfriedhof in
klei=
nerem Maßſtabe und mit geringeren Mitteln
auszufüh=
ren. Eine eingehende Beſchreibung des Friedhofsprojektes
wurde durch die im Lichtbild vorgeführten Entwürfe
unterſtützt. Auch ein großes Modell der neuen
Fried=
hofsbauten mit ihrerUmgebung war ausgeſtellt und zeigte
die Anordnung der Bauten am Eingang und die zunächſt
gelegenen Gräberfelder mit dem Baumbeſtand. Der
zu=
nächſt zum Friedhof gezogene Teil des Waldes hat eine
Fläche von 10 Hektar. Die Einteilung des ganzen
Ge=
ländes iſt derart gedacht, daß die größere Fläche für
all=
gemeine Zwecke dient, während etwa 1 Hektar als
Urnenhain, 1 Hektar als Friedhof der Iſraelitiſchen
Religionsgemeinde und 1 Hektar als Friedhof der
Iſraelitiſchen Religionsgeſellſchaft dienen ſoll. Die
Bau=
anlage beſteht aus 2 Wohnhäuſern, dem Krematorium
mit Kolumbarium und Schornſtein, der
Einſegnungs=
halle mit Leichenhaus, 2 Säulenhallen und dem
Ein=
gangstor, ſowie verſchiedenen Remiſen uſw. Die
beab=
ſichtigten Bauten wurden einzeln eingehend beſprochen
und durch entſprechende Lichtbilder vorgeführt.
Der Redner gab zum Schluß der Hoffnung Ausdruck,
daß die Abſichten der Stadt dazu angetan ſeien, eine
würdige und zeitgemäße Anlage in dieſem neuen
Fried=
hofe zu ſchaffen, aber damit ſei nicht alles geſchehen, es
ſei noch nötig, daß auch das Publikum die Abſichten der
Stadt würdige und mit an der Ausführung des ganzen
Planes arbeite. Auch in München hätten ſich vor
Jah=
ren viele Stimmen gegen die Anlage des
Waldfried=
hofes erhoben, aber dieſe ſeien alle. verſtummt, ſobald
der Friedhof eröffnet worden ſei und die Bevölkerung
danke es jetzt der Stadtverwaltung, daß die Löſung eine
ſo glückliche geworden ſei und man nähme es der
Stadt=
verwaltung nicht übel, daß ſie auch im einzelnen ſtreng
über die Durchführung ihrer Abſichten wache. Auch in
Darmſtadt, der Kunſtſtadt Darmſtadt, werde man
hof=
fentlich ſo denken, wie in München, wenn ſich erſt
ein=
mal die Pforten des neuen Friedhofes geöffnet hätten.
Die Anweſenden ſpendeten dem Vortragenden
leb=
hafteſten Beifall. Herr Oberbürgermeiſter Dr.
Gläſ=
ſing ſprach dem Redner namens der ſtädtiſchen
Ver=
valtung und der Anweſenden den herzlichſten Dank für
ſeine klaren und lichtvollen Ausführungen aus und gab
der Hoffnung Ausdruck, daß Darmſtadt nun bald den
neuen Friedhof und damit eine weihevolle und
ſtim=
mungsvolle Anlage echter Friedhofskunſt erhalten möge.
(Lebh. Beifall.)
Vermiſchtes.
— Wachstum der chriſtlichen Kirchen in
Indien. Das Chriſtentum macht in Indien
bemer=
kenswerte Fortſchritte. Die Londoner Times
veröffent=
licht fintereſſante Einzelheiten über die Ergebniſſe der
vorjährigen Volkszählung in Indien; danach iſt im
letz=
ten Jahrzehnt die Zahl der Chriſten in Indien mit
Birma um eine halbe Million, nämlich auf 3876 196
ge=
ſtiegen. Davon ſind Eingeborene 3574000. Die
römi=
ſchen Katholiken ſind mit 1394000 um 12 Prozent, die
ſyriſchen Chriſten mit dreiviertel Millionen um 31
Pro=
zent, die evangeliſchen Chriſten mit 1471000 um 38 Pro=
zent gewachſen. Allerdings gibt der proteſtantiſche
Ge=
lehrte D. Julius Richter die Zahl der römiſchen
Katho=
liken um 200000 ſtärker an, wozu noch 325000 Chriſten
der ſyromalabariſchen Ritur kommen. Nach dieſer
Be=
rechnung bleibt das Uebergewicht der katholiſchen Kirche
noch gewertet, das nach der amtlichen aufgehört hätte.
Jedenfalls aber beweiſen dieſe Zahlen den ſtarken Erfolg
der chriſtlichen Miſſionen.
Ein Werk ſozialer Fürſorge. Der
In=
haber der Original=Pariſer=Neuwäſcherei Herr Ludwig
Kieſer in Hamburg gründete anläßlich der
Silber=
hochzeit am 7. Mai in Gemeinſchaft mit ſeiner
Gemah=
lin Lina, geb. Rothermel (einer Darmſtädterin), eine
Stiftung (Lina= und Ludwig Kieſer=Stiftung) zugunſten
ihrer insgeſamt nahezu 200 zählenden Angeſtellten und
Arbeiter. In modernſter Form der ſozialen Fürſorge
folgend, erhalten — alljährlich am Hochzeitstage der
Stifter — ſämtliche Arbeiter und Angeſtellte zunächſt
3 Prozent ihres Jahresverdienſtes ausgezahlt, die eine
indirekte Beteiligung am Gewinn darſtellen ſollen. Durch
das mithin erhöhte Intereſſe des Einzelnen an der
Ge=
ſamtleiſtung werden ſich die Jahresreſultate verbeſſern
und die Erhöhung des Prozentſatzes ſich ermöglichen
laſſen.
* Eine ſehr intereſſante
Par=
füm=Probe. Was Vorurteil und
Einbil=
dung im Leben manchmal ausmachen, hat wohl
ein jeder ſchon erfahren. Wie ſehr die
fran=
zöſiſchen Parfüms über die deutſchen geſtellt werden, iſt
leider nur zu ſehr bekannt. Von Mitgliedern des
Ber=
liner „Engliſchen Klub” iſt nun vor einigen Tagen im
Savoy=Hotel eine äußerſt intereſſante Wette
ausgetra=
gen worden. Ein Herr des Klubs hatte nämlich
behaup=
tet, daß die franzöſiſchen Parfüms unbedingt beſſer ſeien
als die deutſchen. Als ihm entgegengehalten wurde, daß
dies durchaus nicht zutreffe und daß das Höher=
Ein=
ſchätzen und die höhere Bewertung des franzöſiſchen
Par=
füms nur auf Einbildung beruhe, wurde eine Wette
aus=
getragen, daß man 8 franzöſiſche Parfüms von den
re=
nommierteſten Pariſer Firmen und 8 deutſche Parfüms
von einem bedeutenden Kölner Haus in blinder Probe
gegenüberſtellte. Das Wichtigſte für die Beurteilung der
Wette iſt, daß die 8 franzöſiſchen Parfüms im Preiſe
durchſchnittlich doppelt ſo hoch ſtehen als die in den
Wett=
bewerb eingezogenen deutſchen Erzeugniſſe. Zwei
Un=
parteiiſche überwachten ſowohl die Vorbereitungen wie
auch den Austrag der Wette. Das Reſultat war für die
deutſche Parfümerie=Induſtrie und für die Kölner Firma
geradezu glänzend, denn von den als die beſten
ausge=
ſuchten Parfüms entfielen 60 Prozent auf Deutſchland
und nur 40 Prozent auf Frankreich. Man ſieht alſo
wieder einmal, wie ſehr wir Deutſche unſer
Nationalver=
mögen direkt ſchädigen durch Einbildung und durch
Vor=
urteil gegen unſere eigene Arbeit.
CK. Von Leuten, die das Gruſeln
lernen wollen. In faſt allen Großſtädten
Eu=
ropas gibt es Leute, die bequem mit jenen
Mit=
menſchen leben, dieß gern das Gruſeln lernen
wollen, von wunderlichen Originalen, die ſich einen Sport
daraus machen, grauſige und unheimliche Reliquien zu
ſammeln und in ihrem Heime aufzuſtellen. Ein bekannter
Londoner Auktionator erzählte in dieſen Tagen einem
eng=
liſchen Journaliſten, daß die Nachfrage ſolcher Liebhaber
für Mumien, Schädel und Menſchenknochen von Jahr zu
Jahr größer werde. Dabei ſind die Preiſe, die für
der=
artige Sammelobjekte gezahlt werden, verhältnismäßig
ſehr gering. Erſt vor kurzem wurde eine ausgezeichnet
er=
haltene Mumie einer ägyptiſchen Prinzeſſin in London für
fünf Guineen, alſo nur für 105 Mark, verkauft; das Stück
ſoll ein Alter von 3000 Jahren haben. Dagegen erzielte
der Schädel eines Kannibalenhäuptlings einen guten
Preis: ein Liebhaber legte für dieſe ſonderbare Reliquie
252 Mark an. Vor einigen Monaten konnte man in einem
großen Londoner Verſteigerungsſaal eine ganze Sammlung
derartiger „Souvenirs” an dahingegangene Menſchenkinder
ſehen. Darunter befand ſich auch eine ganze Gruppe
mu=
mienhafter Köpfe eines rätſelhaften Zwergvolkes, das in
Zentralmexiko hauſte. Die Köpfe waren grauſig
anzu=
ſehen, denn ſie waren winzig klein, einer von ihnen ſogar
nur drei Zoll hoch; das Weſen, das einſt dieſen Kopf durch
die Welt getragen hat, kann nach den Berechnungen der
Sachverſtändigen höchſtens 24 Zoll groß geweſen ſein.
Die anderen Zwergköpfe waren etwas größer. Noch
greu=
licher war ein Muſikinſtrument, das heute von einem
Sammler als koſtbarer Schatz gehütet wird. Es iſt ein
menſchlicher Schädel, dem die obere Schädeldecke
abge=
nommen iſt; die Haut wurde dann gedehnt und über die
Oeffnung gezogen, die Saiten, die über dieſes unheimliche
Bagno gezogen wurden, ſtammten ebenfalls von dem
Menſchen, dem früher dieſer Schädel gehörte. An der
Rück=
ſeite des Kopfes ſtehen einige Holzteile hervor, an denen
die Saiten befeſtigt ſind. Das unheimliche Inſtrument hat
zudem noch den Vorzug, daß der Kiefer des fleiſchloſen
Schädels geöffnet und wieder zugeklappt werden kann.
Dieſes Erzeugnis einer ſicherlich düſteren muſikaliſchen
Phantaſie iſt die Arbeit eines ſüdamerikaniſchen Indianers.
Ein anderer engliſcher Sammler rühmt ſich voll Stolz,
Hautreſte der berühmteſten Piraten zu beſitzen und auch
ein Buch, das in die Haut eines bekannken europäiſchen
Verbrechers gebunden iſt. Ueberhaupt richtet ſich der
Sammeleifer der Liebhaber mit Vorliebe auf Gegenſtände,
die mit grauſigen Bluttaten, Verbrechen und Hinrichtungen
in Beziehung ſtehen. Wenn ſolche Reliquien zur
Ver=
ſteigerung kommen, iſt der Andrang der Kaufluſtigen
er=
fahrungsgemäß ſtets ſehr groß, um ſo mehr, als echte
Souvenirs” an berühmte Verbrechen nur ſelten
erhält=
lich ſind, da die Polizeibehörde alle derartigen Gegenſtände
für ihre Kriminalſammlung, für ihr Schwarzes Muſeum”
zurückbehält. Ein bekannter engliſcher Peer rühmt ſich,
eine Sammlung zu beſitzen, in der faſt jeder Mörder, der in
den letzten Jahren in England gehängt worden iſt, mit
irgendeiner „Reliquie” vertreten iſt. In Derbyſhire ſtarb
vor wenigen Jahren ein würdiger alter Herr, der
ge=
radezu eine Sammelmanie für Galgenteile hatte und für
Stricke, mit denen Hinrichtungen vollzogen wurden,
bereit=
willigſt ſtattliche Summen aus ſeinem beſcheidenen
Ver=
mögen opferte. Sein kleines Haus war ein ganzes
Kri=
minalmuſeum, und die Nachbarn hielten den Alten für
geiſtesgeſtört, da keiner begreifen konnte, wie man den
Reſt ſeines Lebens in ſteter und unmittelbarer
Nachbar=
ſchaft ſolcher unheimlichen Gegenſtände verbringen konnte.
Literariſches.
„Wie lege ich einen Garten an‟ Ein
neues Gartenbuch. Im Auftrag der Geſellſchaft für
Heim=
kultur herausgegeben von Kgl. Landesökonomierat und
Gartenbaudirektor Auguſt Siebert, Direktor des
Frank=
furter Palmengartens, Profeſſor Schölermann und
Garteninſpektor Krauß. Mit weit über 200 Abbildun=
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Juni 1912.
Nummer 133.
ungen und Gartenplänen. 344 Seiten Lexikonformat.
Preis 6 Mk. Originalband 7,50 Mk. (Porto 50 Pfg.)
Weſtdeutſche Verlagsgeſellſchaft m. b. H., Wiesbaden. Es
iſt ein hervorragendes Werk der Gartenliteratur, ein
ſtatt=
licher Band, deſſen Vorzüge Ueberſichtlichkeit,
Reichhaltig=
keit und Gründlichkeit ſind. Man muß ſich in das Buch
vertiefen und wird dann erkennen, mit welcher Liebe zur
Sache alle Einzelheiten klargelegt werden, wie man den
Garten um ſeiner ſelbſt willen lieben lernt, daß darin die
Blumenzucht die erſte Stelle und danach erſt der andere
Gartenſchmuck den ihm gebührenden. Platz erhalten ſoll.
Alle Einzelheiten werden in 27 Abſchnitten ausführlich
behandelt. Ueberall findet man wertvolle Winke, die aus
einer reichen Erfahrung ſtammen. Allen neuzeitlichen
Geſichtspunkten wird Rechnung getragen und in einem
beſonders umfangreichen Abſchnitt eine wertvolle
Zuſam=
menſtellung der verſchiedenſten Gartenpflanzen gegeben,
die für die Praxis unentbehrlich ſein wird.
— Einen reich illuſtrierten Dürer=Katalog in
feiner, vornehmer Ausſtattung veröffentlichte ſoeben das
Antiquariat G. Heß in München. In ſinniger Weiſe iſt
der Umſchlag desſelben mit dem Fakſimile einer
Rand=
zeichnung Albrecht Dürers aus dem Gebetbuche Kaiſer
Maximilians I. geſchmückt. So ziemlich alle bedeutenden
Dürerblätter, die der Katalog enthält, ſind in demſelben
reproduziert. Das koſtbarſte Stück der Sammlung iſt
wohl die vollſtändige Holzſchnittfolge des Marienlebens
in Probedrucken, und zwar das berühmte Exemplar der
Sammlung Kalle.
— Die Frühlingsnummer der Modernen Kunſt
eine jener glanzvoll ausgeſtatteten Sondernummern, die
den Abonnenten zum Vorzugspreiſe geboten wird — iſt
im Verlag von Rich. Bong (Berlin W. 57) erſchienen.
Ueber die kaiſerlichen Schlöſſer Potsdams,, dieſer
Hohen=
zollernſtadt im eigentlichſten Sinne, wo jeder der
herrſchen=
den Fürſten, Könige und Kaiſer ſeit dem Großen Kurfürſten
Schlöſſer, Bauten oder Anlagen aufführen ließ, die das
Gepräge ſeines Geiſtes und ſeiner Zeit tragen, handelt eine
feſſelnde Abhandlung von Dr. Oskar Anwandc Mit dem
Stadtſchloß und dem davor gelegenen Exerzierpratz wird
das Andenken an Friedrich Wilhelm I. lebendig, der hier
ſeine langenKerle einexerzierte. Den Geiſt Friedrichs des
Großen beſchwört das anmutige Rokoko=Schlößchen
Sans=
ſouci, das ſich der Künſtler und Philoſoph Friedrich
er=
baute, während der ſiegreiche König und Mehrer des
Reiches in dem Neuen Palais ein repräſentatives Gebäude
als Zeichen des Wachstums Preußens errichtete. Dem
ro=
mantiſchen Naturgefühl verlieh Friedrich Wilhelm II. in
dem Marmorpalais und der Anlage auf der Pfaueninſel,
die ſpäter der Lieblingsaufenthalt der Königin Luiſe
wurde, klaren Ausdruck; und Wilhelm I. hat als Prinz
von Preußen das Schloß Babelsberg in engliſcher Gotik,
umgeben von einem prächtigen, an Ausblicken reichen
eng=
liſchen Garten geſchaffen. Aus der Zahl der übrigen
Auf=
ſätze heben wir noch beſonders hervor: „Die Kunſtſchätze
Potsdams” von Dr. Georg Malkowsky, „Potsdams große
Tage” von Paul Lindenberg, „Spaziergänge durch
Pots=
dam” von Dr. Adolf Heilborn, „Der Sport auf den
Havel=
ſeen” von Fritz Karſtädt und „Märkiſcher Frühling” von
Paul Friedrich. So wird dieſes prächtige Extraheft, das
bereits mit dem Umſchlagsbilde „Eingang zum Park von
Sansſouci” die Aufmerkſamkeit auf ſich lenkt, unſern Leſern
durch den Reichtum ſeines gediegenen Inhalts willkommen
ſein.
Der Obſtbaum, wie man ihn pflanzt und
pflegt. Von Paul Enkelmann. Mit vier farbigen
Tafeln, nach der Natur gezeichnet von Felix Kunze. 21.
bis 25. Tauſend. Frankfurt a. O. Verlag von Trowitzſch
und Sohn. Gebd. 1,20 Mk. Dieſe leichtverſtändlich
ge=
ſchriebene, wohlfeile Anleitung iſt für den kleineren
Obſt=
züchter und die große Schar derer beſtimmt, die mit Luſt
und Liebe Obſt= und Gartenbau treiben. Das Büchlein
unterrichtet in gedrängter Kürze über alles zu einer
loh=
nenden Obſtkultur Wiſſenswerte.
In der von der Verlagsbuchhandlung B G.
Teubner=Leipzig herausgegeb. Sammlung
wiſſenſchaft=
lich=gemeinverſtändlicher Darſtellungen aus allen
Gebie=
ten des Wiſſens „Aus Natur und Geiſteswelt”
(jedes Bändchen 1 Mark bezw, 1,25 Mark) ſind weiter
erſchienen: Bd. 351—353: Die Oſtmark. Eine
Ein=
führung in die Probleme ihrer Wirtſchaftsgeſchichte. Näch
Vorträgen von Oberregierungsrat H v. Both, Prof. Dr.
G. Buchholz, Dr. F. Hartmann, Aſſeſſor a. D. M. Jaffé,
Dr. F. Swart und Dr. L. Wegener, herausgegeben von
Profeſſor Dr. Waldemar Mitſcherlich in Poſen. —
Ein=
führung in die Biochemie in elementarer
Darſtellung. Von Dr. Walther Löb, Profeſſor an
der Univerſität Berlin. Mit 12 Figuren im Tert.
Politiſche Geographie. Von Dr. Emil Schöne,
Oberlehrer am Fhl. v. Fletcherſchen Lehrerſeminar zu
Dresden=N. Mit 7 Karten im Text. — Bd. 355:
Pro=
bleme der modernen Aſtronomie Von Prof,
Dr. S. Oppenheim in Prag. Mit 11 Figuren im Text
Bd. 356: Das Altertum im Leben der
Ge=
genwart. Von Univerſitätsprofeſſor Dr. Paul Cauer,
Provinzial=Schulrat in Münſter i. W — Bd. 361—364:
Das Recht der kaufmänniſchen
Angeſtell=
ten. Von Dr. Mar Strauß, Rechtsanwalt in Worms.
Die Milch und ihre Produkte. Von Dr.
Adolf Reitz in München. Mit 16 Abbildungen im Text.
Arzneimittel und Genußmittel. Von
Prof. Dr. O. Schmiedeberg, Direktor des
pharmakologi=
ſchen Inſtituts an der Univerſität Straßburg i. Elſ.
Die Handfeuerwaffen. Ihre
Entwicke=
lung und Technik. Von R. Weiß. Hauptmann und
Batteriechef im Fußartillerie=Regiment von Dieskau. Mit
69 Textabbildungen. — Bd. 367—370: Das
Oſtſee=
gebiet. Von Dr. Guſtav Braun, Privatdozent der
Geographie, Abteilungsvorſtand am Inſtitut für
Meeres=
kunde in Berlin. — Roms Kampf um die
Welt=
herrſchaft. Von Prof. Dr. J. Kromayer. —
Tier=
züchtung. Von Dr. Georg Wilsdorf, Tierzuchtdirektor
und Hauptgeſchäftsführer der Deutſchen Geſellſchaft für
Tüchtungskunde.
Naturwiſſenſchaftliche
Mathematik im klaſſiſchen Altertum. Von
J. M. Rettberg.
— Führer durch Taunus und Rheingau
nebſt Grenzgebieten, Wiesbaden und Umgebung,
be=
arbeitet von Herrn Fr. Laupus, herausgegeben vom
Rhein= und Taunusklub, Wiesbaden, iſt nunmehr
im Verlag von Moritz und Münzel erſchienen und durch
alle Buchhandlungen zu beziehen. Das ſolid gebundene,
handliche Buch koſtet nebſt der beigefügten Karte durch
den weſtlichen und mittleren Taunus, von Herrn Karl
Eichhorn entworfen und gezeichnet, 2 Mark. Möge
der „offizielle Führer”, der eine hervorragende Arbeit des
zur Aufſchließung der Naturſchönheiten unſerer
heimat=
lichen Umgebung ſtets rührigen „Rhein= u. Taunusklubs”
iſt, die Beachtung finden, welche er mit Recht beanſpruchen
kann, und jedem Wanderfreund ein zuverläſſiger und
treuer Begleiter ſein.
Buttericks Moden=Revue. Das Juni=
Heft, bringt wieder vieles, was jede Dame intereſſieren
wird. Wir nennen zuerſt eine ganze Anzahl der
duf=
tigſten, aparteſten und entzückendſten Sommertoiletten, wie
ſie jetzt bei Beginn des Sommers an der See, im Bade, im
Gebirge, beim Beſuch oder auch zu Hauſe getragen
wer=
den. Für alle Zwecke, für jeden Geſchmack iſt reiche
Aus=
wahl. Auch die Panierkleider, das jüngſte Kind der Mode,
Schneiderkleider, die neuen Bluſen mit Schoßanſätzen,
Taffettjäckchen, Beſuchstoiletten, die molligſten Matinees
u. a. ſind vertreten. Für die Garderobe der ganz jungen
Damen, der Knaben und Mädchen und das Baby ſind
rei=
zende Modelle vorhanden. Der Unterhaltungsteil bringt
wie immer viel Intereſſantes und Spannendes.
Jahres=
abonnement 8 Mark, vierteljährlich 2 Mark, durch Poſtamt,
Buchhandlung oder direkt durch die Aktiengeſellſchaft für
Buttericks Verlag, Berlin W. 8, Leipzigerſtr. 102.
Der Beſuch der bulgariſchen Königsfamilie
in Potsdam.
* Berlin, 6. Juni. Die Norddeutſche Allgemeine
Zeitung ſchreibt: Das Königspaar von
Bul=
garien, Kronprinz Boris und Prinz Kyrill treffen
mor=
gen, begleitet vom Miniſterpräſidenten Geſchow, in
Potsdam ein, um zum erſten Male nach der Errichtung
des bulgariſchen Königreichs den deutſchen Kaiſerhof zu
beſuchen. In nahezu fünfundzwanzigjähriger Regierung
hob und befeſtigte der König die Stellung Bulgariens in
Europa zuſehends. Mit eindringendem Verſtändnis für
die tüchtigen Eigenſchaften des bulgariſchen Volkes legte
er den Grund zu der wirtſchaftlichen Blüte, die dem ſeiner
Leitung anvertrauten Lande eine glückliche Zukunft
ver=
ſpricht. An den großen Fortſchritten Bulgariens auf vielen
Gebieten hat der Monarch einen hervorragenden
perſön=
lichen Anteil. Bekannt iſt ſein Intereſſe an der für
Bul=
garien in ſeiner Bedeutung als Tranſitland wichtigen
Ent=
wickelung des Verkehrsweſens, nicht minder der Förderung
von Kunſt und Wiſſenſchaft, worin, wie die gelehrte
For=
ſchung anerkennt, der König mit eigenen Leiſtungen auf
dem Gebiete der Tier= und Pflanzenkunde ſich hervorgetan
hat. Es iſt das beſondere Verdienſt des Königs, daß er
große Erfolge für Bulgarien zu erringen verſtand, ohne
die Sicherheit ſeines Landes oder den Frieden Europas
zu gefährden. Seiner klugen Führung, die auch unter den
ſchwierigſten Verhältniſſen nicht verſagte, verdankt das
bul=
gariſche Volk ſeine ruhige Entwickelung in ſtetig
fortſchrei=
tender, von politiſchen Leidenſchaften ungeſtörter Arbeit.
Auf dem Vertrauen, das der König in dieſer Beziehung
genießt, beruhen die Sympathien, die er ſich auch in
Deutſch=
land erwarb, und die Hoffnungen auf fortdauernd
freund=
ſchaftliche Beziehungen zwiſchen Bulgarien und
Deutſch=
land. Auf der Höhe des Lebens ſtehend, fand der König
in der Königin eine Gefährtin, die aus ihrer deutſchen
Heimat ein warmes Herz für das bulgariſche Volk
mitge=
bracht hat, das ſie in fürſorgendem Wirken in ihrem hohen
Beruf betätigte. Sie wurde auch den Söhnen ihres
Ge=
mahls, die wir in ihrer hoffnungsvollen Jugend neben
ihren Eltern begrüßen, eine zweite Mutter. Wir hoffen,
daß die Gäſte des Kaiſers durch die hier empfangenen
Eindrücke ſich von der freundlichen Geſinnung
Deutſchlands für Bulgarien überzeugen.
* Potsdam, 7. Juni. Der König und die
Königin von Bulgarien, der Kronprinz, Prinz
Kyrill, Miniſterpräſident Goſchow und das Gefolge
tra=
fen um 11,25 Uhr im bulgariſchen Sonderzuge in
Wild=
park ein. Der König trug bulgariſche Uniform mit dem
Bande des Schwarzen Adlerordens. Auf dem Bahnſteig
waren erſchienen der Kaiſer in der Uniform des Erſten
Garde=Regiments zu Fuß, die Kronprinzeſſin in
Vertretung der Kaiſerin, die Prinzen und Prinzeſſinnen
des Königlichen Hauſes, ferner Reichskanzler Dr. von
Bethmann Hollweg, Staatsſekretär von Kiderlen=
Wäch=
ter, der bulgariſche Geſandte von Bulgarien, von Below=
Saleske. Eine Ehrenkompagnie des Gardejäger=
Batail=
lons hatte auf dem Bahnſteig Aufſtellung genommen.
Beim Einlaufen des Zuges ſpielte die Muſik die
bulga=
riſche Hymne. Nach ſehr herzlicher Begrüßung, bei der
die Monarchen ſich wiederholt umarmten und ſich küßten,
und nachdem der Kaiſer die Königin mit einem
Handkuß begrüßt hatte, erfolgte die Vorſtellung der
Prin=
zen und Prinzeſſinnen, ſowie der Umgebungen. Der
Reichskanzler wurde vom König lebhaft begrüßt. Die
Monarchen ſchritten die Ehrenkompagnie ab und nahmen
deren Vorbeimarſch entgegen. Auf dem Wege vom
Bahn=
hof nach dem Neuen Palais bildeten die Truppen der
Garniſon Potsdam Spalier. Außerdem hatte ſich
zahl=
reiches Publikum eingefunden. Von einer Eskorte des
Leibhuſaren=Regiments begleitet und von Hochrufen
be=
grüßt, fuhren die Fürſtlichkeiten nach dem Neuen Palais.
An der Gartenſeite des Neuen Palais ſtand als zweite
Ehrenwache die Leibkompagnie des Erſten Garde=
Regi=
ments zu Fuß. Im Muſchelſaale fand Empfang mit
großem Vortritt ſtatt. Die Wohnung der bulgariſchen
Herrſchaften iſt in den Roten Kammern im Neuen
Pa=
lais. Im Apolloſaal fand
Familienfrühſtücks=
tafel ſtatt, an der auch die Kaiſerin teilnahm. Der
Kaiſer ſaß zwiſchen der Königin von Bulgarien und der
deutſchen Kronprinzeſſin, die Kaiſerin zwiſchen dem
Kö=
nig von Bulgarien und dem bulgariſchen Kronprinzen.
Marſchalltafel fand im Japaniſchen Zimmer ſtatt.
Der Kaiſer verlieh dem König von Bulgarien die
Kette zum Schwarzen Adlekorden, der Königin den
Luiſenorden mit der Jahreszahl 1813/14, dem Prinzen
Kyrill den Schwarzen Adlerorden.
Der deutſche Flottenbeſuch in Amerika.
* Norfolk, 7. Juni. Die Stadt, deren Straßen
zu Ehren der deutſchen Marinegäſte feſtlich
ge=
ſchmückt ſind, gab für die Mannſchaften der deutſchen
und amerikaniſchen Kriegsſchiffe ein
Ban=
kett, wobei außer der amerikaniſchen auch die Muſikkapelle
des deutſchen Schiffes „Moltke” ſpielte. Während des
Mahles, bei dem große Fröhlichkeit herrſchte, wurden
Trinkſprüche auf Kaiſer Wilhelm und den Präſidenten
Taft ausgebracht, die ſtürmiſch aufgenommen wurden.
Vom Leiter des Feſtausſchuſſes wurde an den Kaiſer
fol=
gendes Telegramm geſandt: „Die Stadt Norfolk, die
augenblicklich die Freude hat. 500 Mann von Eurer
Maje=
ſtät Marine als Gäſte bei ſich zu ſehen, ſpricht Eurer
Majeſtät ihre Glückwünſche zu dieſem prächtigen
Perſo=
nal aus.” — Heute abend findet eine Feſtvorſtellung ſtatt.
Der Papſt und die katholiſchen.
Arbeiter=
vereine.
* Köln, 7. Juni. Die Kölniſche Volkszeitung
ver=
öffentlicht in ihrer Morgenausgabe folgende Erklärung
des Unitere Heiner betreffend die Arbeiterorganiſationen
aus Rom vom 6. Juni: Ueber die letzten Auslaſſungen
des Apoſtoliſchen Stuhles in Sachen der katholiſchen
Ar=
beitervereine bin ich in der Lage, folgende authentiſche
Erklärung veröffentlichen zu können: Vor allem iſt zu
unterſcheiden zwiſchen den Telegrammen des
Kardinal=
ſtaatsſekretärs an die Kongreſſe in Berlin und
Frank=
furt a. M., und der Anrede des heiligen Vaters. Letztere
mag ihrem weſentlichen Inhalt nach den Ideen der
Hei=
ligkeit bezüglich der Verurteilung der Irrtümer, die
je=
der gute Katholik verurteilt, entſprechen, hat jedoch
kei=
nen authentiſchen Charakter und kann deshalb durchaus
nicht in Frage kommen oder Gegenſtand der Diskuſſion
bilden. Was die Telegramme des
Kardinalſtaatsſekre=
tärs betrifft, ſo kennt der heilige Stuhl vollkommen den
Unterſchied zwiſchen den katholiſchen Arbeitervereinen
einſchließlich jener ſüdlichen, öſtlichen, weſtlichen in
Frank=
furt a. M. verſammelt gawfeſenen Arbeiterverbandes
und interkonfeſſionellen Gewerkſchaften. Im übrigen
lobt und ermutigt Seine Heiligkeit mit gleichem
Wohl=
wollen die verſchiedenen katholiſchen Vereine
Deutſch=
lands, die nach den beſonderen Bedürfniſſen in den
ver=
ſchiedenen Diözeſen und Provinzen gegründet worden
ſind. Es iſt jedoch zu bemerken, daß, während die
Ber=
liner Arbeitervereine keine Berührung mit den
interkon=
feſſionellen Gewerkſchaften haben, dies hingegen bei den
katholiſchen Arbeitervereinen des genannten Kartells der
Fall iſt. Die interkonfeſſionellen Gewerkſchaften, wenn
ſie auch praktiſch zugelaſſen ſind, und deshalb bis jetzt
vom heiligen Stuhl nicht verurteilt wurden, können
je=
doch, da ſie als ſolche von den katholiſchen Grundſätzen
und der kirchlichen Autorität abſehen, eine Gefahr für
ihre katholiſchen Mitglieder bilden. Daher iſt es
gekom=
men, daß, während das nach Berlin gerichtete Telegramm
nur auf Billigung und Lob lautete, jenes nach Frankfurt
geſandte zugleich eine väterliche zeitgemäße Mahnung
enthielt, um auf die genannte Gefahr für die guten
Ka=
tholiken, deren beſte Geſinnung der heilige Vater kennt
und wofür er wie für die übrigen Gläubigen
Deutſch=
lands des größte Wohlwollen hegt. aufmerkſam zu
machen. Daß vorſtehende Erklärung Wort für Wort den
Intentionen des Apoſtoliſchen Stuhles entſpricht, dafür
übernehme ich die öffentliche Verantwortung. Heiner,
Unitere der römiſchen Reta.
Attentat auf den Präſidenten des ungariſchen
Abgeordnetenhauſes.
* Peſt, 7. Juni. Die Sturmſzenen der letzten
Tage erneuerten ſich abermals und verliefen ganz in der
nämlichen Weiſe wie früher. Zuerſt drangen die
ausge=
wieſenen Abgeordneten in den Sitzungsſaal, wurden jedoch
vor Beginn der Sitzung von Poliziſten entfernt. Hierguf
eröffnete Präſident Graf Tisza die Sitzung, von den
Oppo=
ſitionellen, die bisher noch nicht ausgewieſen ſind, mit
Wutgeheul, unſäglichen Beſchimpfungen und gewaltigem
Lärm empfangen. Der ehemalige Staatsſekretär im
Koa=
litionsminiſterium, Bela Mezeeſſy (Koſſuthpartei), und
Samuel Bakonyi (Juſthpartei) ſtanden in erſter Reihe der
Demonſtranten. Präſident Graf Tisza notierte die
Ruhe=
ſtörer und hob die Sitzung auf.
* Peſt, 7. Jnni. Nach der Hinausführung der
oppoſitionellen Abgeordneten nahm Graf ! Stephan
Tisza um ¼12 Uhr wieder den Vorſitz ein und ſagte:
Ich muß wieder über bedauerliche Vorfälle ſprechen, die
ſich heute ereignet haben. In dieſem Moment ſtürzte
durch die linksſeitige Journaliſtenloge der
ausge=
wieſene Abgeordnete Julius Kovacs in
den Saal, drang bis zur dritten Bankreihe vor und
feuerte unter dem Ruf: „Es gibt noch einen
oppo=
ſitionellen Abgeordneten!” zwei bis drei Schüſſe
in der Richtung auf den Präſidenten ab. Eine
große Anzahl Abgeordneter der Regierungspartei
ſtürz=
ten ſich auf ihn und verſuchten, ihm den Revolver zu
ent=
reißen. Der Präſident blieb unverletzt.
Hierauf gab Kovacs zwei Schüſſe auf ſich
ſelbſt=
ab und ſtürzte zuſammen. Es entſtand ein
unbeſchreib=
licher Tumult. Die Abgeordneten ſchrien den
Journa=
liſten zu: „Ihr habt ihn hereingelaſſen!‟ Die
Journg=
liſten beſtritten dies energiſch. Kovacs wurde in das
Zimmer des Arztes des Abgeordnetenhauſes geſchafft
und ſtarb dort einige Minuten ſpäter. Präſident
Tisza=
hatte ſich erhoben, nahm aber gleich wieder den Prä= ein und ſagte, nachdem ſich die Panik
gelegt=
hatte: Nachdem es ſich um die Tat eines
Wahnwitzigen=
handelt, der ſich der irdiſchen Gerechtigkeit entzogen hat,
frage ich, gehen wir darüber zur Tagesordnung über?
Hierauf ſetzte der Präſident ſeine Ausführungen fort.
Der engliſche Transportarbeiterſtreik.
* London, 6. Juni. Nach einer ſtundenlangen Vor= des nationalen
Transportarbei=
terverbandes, der beſchloß, ſich dem internationalen
Transportarbeiterverband anzugliedern, erklärte der
Ar=
beiterführer Ben Tillett, daß, falls nicht inzwiſchen
befrie=
digende Garantien erhalten werden könnten, der morgen
wieder zuſammentretende Vorſtand unverzüglich die bereits
angenommene Reſolution in Wirkſamkeit ſetzen und den
nationalen Streik verkünden werde. Lloyd George
hatte eine Zuſammenkunft mit den Vertretern der
Arbeit=
geber und Arbeiter. Wie verlautet, ſoll ſie von
entſcheiden=
der Bedeutung für die Beilegung des Streiks geweſen ſein.
* London, 7. Juni. Nach den Zeitungen erſcheint
die baldige Beilegung des Streiks
zweifel=
haft. Der Transportarbeiterverband iſt bereit, ſich durch
Deponierung einer Geldſumme für die genaue Beobachtung
des künftigen Abkommens mit den Arbeitgebern zu
ver=
bürgen, dagegen würde er durch das von der Regierung
vorgeſchlagene Einigungsamt die Anerkennung ſeiner
Or=
ganiſation erreichen. Andererſeits halten die Arbeitgeber
den Zuſammenſchluß aller Kategorien von Arbeitgebern im
Londoner Hafen in einen einzigen Verband, wie ihn die
Errichtung eines Einigungsamts vorausſetzt, für ſchwer
ausführbar. Ferner wünſchen ſie zunächſt zu wiſſen, ob
die Arbeiterverbände eine genügende Summe zu
hinter=
legen imſtande wären.
Marokko.
* Paris, 6. Juni. Aus Fez wird vom 5. ds., acht
Uhr abends, gemeldet: General Liautey ſagte dem
Sultan heute Lebewohl und wünſchte ihm glückliche
Reiſe. Der Sultan lud ihn zum Tee. Am nächſten Mor=
Nummer 133.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Juni 1912.
Seite 7.
gen, einer Depeſche von 6 Uhr morgens zufolge, iſt der
Sultan mit dem Geſandten Regnault abgereiſt.
General Liautey gab ihnen einige Kilometer weit das
Ge=
leite. — Vom rechten Ufer des Sebu werden neue
Un=
ruhen gemeldet. Bis jetzt ſind 785 Askaris wieder
ange=
worben; 255 weigerten ſich.
Exploſionsunglück.
* Wien, 7. Juni. Ein zur Wöllersdorfer
Muni=
tionsfabrik gehöriges Gebäude in der Nähe des
Flug=
feldes der Wiener Neuſtadt iſt heute früh um 8 Uhr in
die Luft geflogen. Nach Privatmeldungen ſollen
30 Perſonen, meiſt Soldaten und Arbeiter, getötet
und 100 verletzt ſein. Durch den ungeheuren
Luft=
druck wurden in Wiener=Neuſtadt viele Fenſterſcheiben
zertrümmert. Durch Glasſplitter wurden zahlreiche
Per=
iſonen verletzt; auch ſonſt iſt großer Schaden durch die
Exploſion angerichtet worden. In der Wiener Neuſtadt
herrſcht eine ungeheure Panik. Die Garniſon, Polizei
und die Feuerwehr ſind nach der Unglücksſtelle
abgegan=
igen. Wie erzählt wird, ſind 200000 Kilogramm
Pul=
ver explodiert. Die Detonation war 50 Kilometer
weit zu hören.
* Wien, 7. Juni. Von den bei der Exploſion
in Wöllersdorf Verunglückten ſind bisher 14
Tote geborgen. Das Unglück iſt darauf
zurückzu=
fführen, daß der Motor eines Munition faſſenden Laſt=
Automobils explodierte, worauf das ganze Objekt
in die Luft flog. Acht Perſonen wurden hierbei ſofort
getötet. Durch die Exploſion wurden in einem
be=
inachbarten Munitionsmagazin ſämtliche Scheiben
zer=
trümmert, wobei etwa 100 Perſonen zum Teil ſchwer
verletzt wurden. Ein Einjährig=Freiwilliger, der zur
kritiſchen Zeit vorüberritt, wurde mit ſeinem Pferd 100
Schritt fortgeſchleudert und getötet. In einer Wien=
Neuſtädter Schule iſt eine Mauer eingeſtürzt, wobei
meh=
rere Schüler verletzt wurden. Die ſeismographiſchen
Apparate der Wiener Erdbebenwarte regiſtrierten die
Exploſion um 8,21 Uhr genau wie ein Nahbeben.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 7. Juni. In dem Befinden des erkrankten
Präſidenten des Abgeordnetenhauſes Freiherrn v. Erffa
iſt eine leichte Beſſerung eingetreten. Der Kranke
erlangte geſtern das Bewußtſein wieder.
* Fulda, 7. Juni. Die angeblichen Gebrüder
Eben=
der treffen heute abend zur Konfrontation hier ein.
* Brüſſel, 7. Juni. Heute vormittag wurde in der
Provinz Lüttich eine ſtarke Streikabnahme
feſt=
geſtellt.
* New=York, 7. Juni. Nach einer Depeſche aus
Ha=
vanna wird der Ernſt der Lage gekennzeichnet
durch eine Proklamation des Präſidenten Gomez an das
Volk, in der er es auffordert, ſich gegen die nationale
Ge=
fahr zu bewaffnen, und ſich zu organiſieren.
Voraus=
ſſichtlich bewilligt der kubaniſche Kongreß Nachtragskredite
für Heereszwecke. Die militäriſchen Unternehmungen in
der Provinz Oriente ſind gänzlich zum Stillſtand
ge=
bracht, da es unmöglich iſt, daß die Infanterie, Artillerie
und Kavallerie gleichzeitig in der gebirgigen Gegend
vor=
rücken. Strömender Regen hält die Unternehmungen
auf; nur unbedeutende Scharmützel werden gemeldet.
H. B. Dresden, 7. Juni. Der König von Sachſen
nahm heute früh eine Beſichtigung der Truppen auf dem
Uebungsplatz Zeitzhain vor. Bei einer Attacke wurde das
Pferd des Königs ſcheu und ging durch. Der König
ſtürzte in den Sand und zog ſich eine ſchmerzhafte
Mus=
kelzerrung am rechten Oberſchenkel zu. Er wurde in die
königliche Villa Wachwitz übergeführt.
— London, 7. Juni. In der Univerſität Aberdeen
in Schottland wurde der als Ehrendoktor die Antrittsrede
haltende Carnegie von den Studenten
ausgepfif=
fen. Sie zerſchlugen etwa 120 Stühle und bombardierten
einander mit den Trümmern.
H.B. London, 7. Juni. Die Times meldet aus
Ma=
drid, daß die Operation, die an dem Infanten Don
Jaime (dem zweiten Sohne des Königs) vorgenommen
wurde, ernſter Natur war. Das nun glücklich aus dem
Ohr entfernte Gewächs war faſt bis zum Gehirn
vorge=
drungen. Infolgedeſſen litt der Prinz ſeit ſeiner Geburt
an einer Behinderung der Entwickelung des Gehörs und
ſomit der Sprache. Sobald er ſich etwas erholt hat, ſoll
er wieder in Behandlung eines Freiburger
Spezia=
liſten genommen werden.
Zur Kräftigung der Knochen.
Mein 34jähriges Töchterchen Anna, das im erſten
Lebensjahr ſehr unter einem zarten Knochenbau zu leiden
gehabt hatte, deſſen Folgen ſich immer wieder zeigten,
hat mir zu Anfang des Jahres große Sorge gemacht.
Das Kind war ſo ſchwach, daß es tatſächlich kaum laufen
konnte.; Ich ließ es deshalb eine Zeitlang regelmäßig
Seotts Eildisich
nehmen und kann heute feſtſtellen, daß mein Töchterchen
nach vier Wochen um 3* Pfund zugenommen hat.
Die gewünſchte Kräftigung ließ nicht lange auf ſich
warten, und heute ſpringt die Kleine über Stock und
Stein, iſt viel heiterer als früher und entwickelt auch
einen ganz gehörigen Appetit.
(Gez.) Frau Roſa Luber, Nürnberg, Unterer Jndenhof 9 III, 8. 8. 1910.
— Daß Scotts Lebertran=Emulſion, wie kaum ein anderes
Mittel, dazu beiträgt, die Knochen der Kinder zu kräftigen, daß
Kinder, die nicht ſtehen und laufen lernen wollen, ſchon nach
kurzem Gebrauche der echten Scotts Emulſion anfangen, ſich
aufzurichten, allein auf den Füßchen zu ſtehen und zur Freude
jihrer Eltern bald zu laufen beginnen, iſt eine jetzt unzählige
Male feſtgeſtellte Tatſache, über die ſich nichts Neues mehr ſagen
läßt. Dieſe allgemein anerkannten Erfolge ſprechen für ſich ſelbſt.
Scotts Emulſion wird von uns ausſchließlich im großen verkauft,
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11,0. Hierzu armatiſche Emulſion mit Zimt=, Mandel= und Gaultheriaöl
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ſenden wir auf Verlangen unſeren verehrlichen
Abonnenten das
Darmstädter Tagblatt‟
nach allen Orten des Deutſchen Reiches und des
Auslandes. Die Nachſendung kann überallhin
durch Kreuzband erfolgen. Poſtüberweiſungen
ſind nur im Deutſchen Reiche zuläſſig u. empfehlen
ſich dann, wenn der Aufenthalt an einem Platze
länger als 3 Wochen dauert und zu Anfang
eines Monats beginnt.
Die tägliche Zuſendung durch Kreuzband
koſtet innerhalb Deutſchland u. Oeſterreich=Ungarn
pro Woche 40 Pfg.; ins Ausland pro Woche
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Die Ueberweiſungsgebühr beträgt pro Monat
25 Pfg.; die Zuſtellungsgebühr im Betrage von
14 Pfg. pro Monat hat der Zeitungsempfänger dem
Beſtellpoſtamte direkt zu erſtatten, bezw. werden
von dem betreffenden Briefträger ſtillſchweigend
kaſſiert. Für jeden angefang. Monat iſt die
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weiſungs= und Zuſtellungsgebühr voll zu
entrich=
ten. Anträge auf Ueberweiſung erbitten wir uns
einige Tage vor der Abreiſe
unter genauer Angabe der Adreſſe, weil dadurch
Un=
terbrechungen im Abonnement vermieden bleiben.
Poſtabonnenten unſeres Blattes müſſen die
Ueberweiſung bei ihrem zuſtändigen Poſtamte
beantragen.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Ueber Mitteleuropa iſt der Druck etwas gefallen,
wäh=
rend er im hohen Nordoſten etwas geſtiegen iſt. Bei meiſt
ſüdlichen Winden liegen die Morgentemperaturen in
Deutſchland zwiſchen 15 Grad und 22 Grad. Niederſchläge
ſind bei uns wenig, ſtark dagegen an der Küſte gefallen
(Memel 25,4 Millimeter). Auch morgen wird unſer Wetter
unter der Herrſchaft des hohen Druckes ſtehen, ſodaß wir
meiſt heiteres, trockenes Wetter erwarten dürfen.
Ausſichten für Samstag, 8. Juni: Ziemlich heiter,
trocken, warm, Gewitterneigung.
Großh. Landesmuſeum. Geöffnet: Sonn= und
Freitags von 10—1 Uhr, Mittwochs und Sonntags
von 3—5 Uhr, Eintritt frei; Dienstags, Donnerstags
und Samstags von 11—1 Uhr gegen Eintrittsgeld.
Gewerbe=Muſeum, Neckarſtraße 3. Täglich geöffnet
v. 11—12½ Uhr, Sonntags v. 11—1 Uhr. Eintritt frei.
Todes=Anzeige.
Geſtern nachmittag 4 Uhr entſchlief ſanft
nach langem, ſchwerem Leiden, verſehen mit
den heiligen Sterbeſakramenten, im Alter von
45 Jahren, mein innigſtgeliebter Gatte, unſer
lieber Vater, Sohn, Bruder, Schwager u. Onkel
Heinrich Alles
Wachtmeiſter u. Stationsführer des
Groß=
herzoglich Heſſiſchen Gendarmerie=Korps.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Frau Käthe Alles u. Kinder, Sprendlingen,
Frau Alles Witwe, Darmſtadt.
Darmſtadt,
Sprendlingen, † den 6. Juni 1912.
Die Beerdigung findet von der Darmſtädter
Friedhofskapelle aus am Sonntag nachmittag
um 3 Uhr ſtatt.
(*14261
Todes=Anzeige.
Freunden und Bekannten die ſchmerzliche
Mitteilung, daß es Gott dem Allmächtigen
ge=
fallen hat, unſeren lieben Vater,
Schwieger=
vater, Großvater und Onkel
(12607
Wilhelm Fischer III.
Bäckermeister
im 72. Lebensjahre zu ſich zu nehmen.
Um ſtille Teilnahme bitten
die trauernden Hinterbliebenen.
Nieder=Ramſtadt, den 7. Juni 1912.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 9. Juni,
nachmittags ½4 Uhr, ſtatt.
Tageskalender.
Samstag, 8. Juni.
Volkstümliche chriſtl. Vorträge um 8½ Uhr im
Rhein. Miſſionszelt an der Lindenhofſtraße.
Monatsverſammlung des Deutſchen und öſterr.
Alpenvereins um 8 Uhr im Reſtaurant Sitte.
Monatsverſammlung der Stenographen=
Vereinig=
ung um 9 Uhr im „Fürſtenſaal”
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 und 8 Uhr. — Reſt.
„Metropol” um ½8 Uhr. — Heſſiſcher Hof um 8 Uhr.
„Perkeo” um 8 Uhr. — Schuls Felſenkeller um 8 Uhr.
Wanderung des Vogelsberger Höhenklubs nach
Lau=
bach (Abfahrt um 11.12 Uhr).
Bilder vom Tage (Auslage Rheinſtraße 23):
Ver=
treter der europäiſchen Mächte bei der Beiſetzung
Kö=
nig Friedrichs VIII. von Dänemark; Porträts vom
Tage; der Dampfer „Imperator” nach dem Stapellauf:
Barrikadenbau bei den Straßenkämpfen in Budapeſt.
Sonntag, 9. Juni.
Oeffentliche Verſammlung der Anti=Duell=Liga
um 4 Uhr im „Fürſtenſaal”.
Generalverſammlung der Krankenkaſſe für
Be=
amte, Kaufleute und Gewerbetreibende um 10 Uhr in
der Turnhalle am Woogsplatz.
Gautag der Vereinigung junger Drogiſten im Rhein=
Main=Gau um 3½ Uhr im Reſtaurant Sitte.
Volkstümliche chriſtl. Vorträge um 4 und 8½
Uhr im Rhein. Miſſionszelt an der Lindenhofſtraße.
Rad= und Motorrennen um 3½ Uhr auf der
Renn=
bahn an der Heidelbergerſtraße.
Nationale olympiſche Spiele des Darmſtädter
Sportklub 1905 um 2 Uhr auf dem Sportplätz an der
Windmühle.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Schützenhof um
8 Uhr. — Schuls Felſenkeller um 4 Uhr. — „Perkeo”
um 4 und 8 Uhr. — Reſt. „Metropol” um 4 und 8 Uhr.
Reſtaurant Gottwald um 8 Uhr.
Ausflug des Geſangvereins „Liederzweig” nach dem
Niederwald (Abfahrt um 6.30 Uhr).
Ausflug des Muſikvereins nach Auerbach (Abfahrt um
8.58 Uhr):
Ausflug des Deutſchen und öſterr. Alpenvereins nach
Heidelberg (Abfahrt um 7.50 Uhr).
Ausflug des Kirchengeſangvereins der
Johannes=
gemeinde (Abfahrt um 12.56 Uhr).
Tanzkränzchen: Kaufm. Stenographen=Geſellſchaft um
4 Uhr im Saale „Zum Schwanen” zu Arheilgen. —
Ge=
ſellſchaft „Tugendbund” um 4 Uhr im Saale „Zum
Löwen” zu Arheilgen.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke
Rhein=
u. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
The American Bio Co., Ernſt=Ludwigsſtr. 23.
Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 4—11 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Montag, 10. Juni.
Manufakturwaren= uſw. Verſteigerung um
9 Uhr Kirchſtraße 4.
Torf=Verſteigerung um 10 Uhr im Rathaus zu
Pfungſtadt.
Klee= und Heugras=Verſteigerung um 9 Uhr
von Gut Hohenau bei Trebur (Zuſammenkunft am
Gutshof).
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkrivte werden nicht
zurückgeſandt.
Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Juni 1912.
Nummer 135.
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Nummer 133.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Juni 1912.
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Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Jnni 1912.
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Die heurige Sommermode ſetzt ſich aus allerlei
Wider=
ſprüchen zuſammen. Maskuline Einflüſſe ſtreiten ſich hier
mit femininen um die Oberhand, und gerade die
aller=
modernſten Schöpfungen laſſen eine hiſtoriſche Note nicht
verkennen. Aber gerade dieſes Gemiſch von allerlei
Extremen gibt dem fertigen Produkt etwas Pikantes,
Apartes, das man an der verfloſſenen Mode vergeblich
ſuchen konnte. Wie männlich muten z. B. die mit vorn
ſteil aufragendem Federpinſel geſchmückten, hohen, ſteifen
Strohhüte an, die, zu einer Bluſe mit genial geſchweiftem
Robespierrekragen und duftigem Jabot
getragen, die Trägerin wie ein Bild aus
dem 18. Jahrhundert erſcheinen laſſen! Wie
weiblich dagegen all die graziöſen, ſcheinbar
aus eitel Duft, Zartheit und ſchneeigem
Weiß gewobenen Lingerietoiletten, die, die
weichen Linien der weiblichen Figur dezent
betonend, ſtets einen Hauch von Friſche und
Jugend um ſich verbreiten. Für ſie hat,
wohl in Erinnerung an die glühend heißen
Tage des letzten Sommers, die diesjährige
Mode eine beſondere Vorliebe, die ſich in
einer erſtaunlichen Variationsfähigkeit des
Themas äußert. Rechnet man doch heute
nicht nur die waſchbaren Mull=, Batiſt=,
Leinen=, Friſeekleider, ſondern auch ſolche
aus Voile, Tüll und Spitze dazu, ebenſo
all die geſtickten Mull=, und Batiſttoiletten,
die, über ein ſchwarzſeidenes oder farbiges
Taftkleid getragen, kaum als Waſchkleider
gelten können. Meiſt zuſammenhängend
gearbeitet, werden ſie mit Ausnahme der
letztgenannten faſt ſtets, um möglichſt leicht
und duftig zu wirken, ohne Futter gearbeitet
und über ein gutſitzendes Prinzeßunterkleid
getragen. Als ſpezielle Neuheit macht ſich
die Zuſammenſtellung von weißem mit
hell=
farbigem oder geſtreiftem Batiſt bemerkbar,
die ſpeziell an einfachen Kleidern ungemein
reizvoll iſt, da die farbigen Säume und
Blenden meiſt mit einem Hohlſaum den
Teilen angefügt werden. Neu ſind ferner
weiße Baumwollfriſeekleider, die vielfach mit
farbiger Brodüre ob ihrer fatalen
Aehnlich=
keit mit Badelakenſtoff, allerdings nicht
ganz den Beifall finden, den ſich die
Fabri=
kanten erhofften. Umſomehr wird dieſes grobkörnige
Gewebe als Garniturſtoff und teilweiſe auch zu Bluſen
benutzt. Der beliebteſte Modeſtoff aber iſt der dünne
Waſchvoile, der, verhältnismäßig billig, alle Eigenſchaften
des modernen Waſchſtoffes, in ſich vereinigt und deshalb
für die einfachere wie für die elegante Sommergarderobe
viel verwendet wird. Am eleganten Lingeriekleid iſt der
Stoff allerdings nur Nebenſache, denn die reichen
Hand=
ſtickereien, Girlanden= und Tupfenmotive, die eingeſetzten
Filetquadrate, die die glatten Flächen reizvoll beleben,
laſſen ihn in Nichts verſinken. Meiſt mit der Hand genäht,
gilt es heute als beſonders ſchick, einen ſchwarzen oder
farbigen Lackledergürtel dazuzutragen. Unſere Abb. Nr. 5643
veranſchaulicht eins dieſer ſommerlichen Batiſtkleider mit
reicher Handſtickerei und Klöppeleinſätzen.
Zuſammen=
hängend und halsfrei wie alle ſommerlichen Toiletten
gearbeitet, iſt die obere Taillenpartie durch ſchmale Einſätze
durchbrochen, während ſich die untere Hälfte als geſticktes
Miederteil präſentiert. Mit ihm harmoniert das
paſſen=
artige Oberteil und der Rockabſchluß, der oberen
Taillen=
hälfte entſpricht dagegen in ihrer Ausſtattung die
da=
zwiſchenliegende einſatzverzierte Fläche. Spitzenkleider ſtellt
man gleichfalls gern mit Hand=, vor allem aber mit Filet=
Modell Nr. 4576.
Modell Nr. 6500.
Modell Nr. 5643.
ſtickereien zuſammen, gibt ihnen ein farbiges
Taftunter=
kleid und einen dazu paſſenden Gürtel, der oft ziemlich hoch
drapiert iſt. An Voilekleidern taucht wieder der gebrannte
Sonnenpliſſeerock — diesmal in möglichſter Schlankheit! —
auf, obwohl die Röcke ſämtlicher Lingeriekleider nicht mehr
eng ſind. Falls ſie nicht Bordüren aufweiſen, werden
dieſe Voilekleider gern mit Spitze, farbiger Stickerei und
Seide garniert; unſere Abb. Nr. 4576 zeigt ein ſolches,
das durch ſeine aparte Taille auffällt. Durch glatte
Fichu=
teile aus ſtarker Spitze vervollſtändigt, die mit farbigem
Chiffon unterlegt ſind, fallen dieſe unter dem Gürtel als
Zipfelſchößchen hervor. Uebereinſtimmend damit wird der
leicht gereihte Rock durch einen breiten Spitzeneinſatz durch=
brochen. Dieſe Schoßbluſenarrangements, die ſich auf die
verſchiedenſte Art offenbaren, ſind in dieſer Saiſon
gleich=
falls ſehr en vogue. Höchſt apart ſehen ſie mit
hoch=
verlegter Taillenlinie aus, können aber dann nur von ganz
ſchlanken Erſcheinungen getragen werden. In Spitzenſtoff
ſieht man ſie ſowohl als Ueberbluſen wie als ärmelloſe
Jäckchen mit ſeitlich geſchlitzten Schößen, die den
Taft=
kleidern einen Anſtrich von ſommerlicher Eleganz geben.
Umgekehrt werden duftige Mull=, und Spitzenkleider gern
durch ein grell abſtechendes Taftſchoßjäckchen
vervoll=
ſtändigt, an dem gleichfalls die Aermel fehlen,
Dieſe Zuſammenſtellung duftigen Materials
mit farbiger Seide iſt jedenfalls eine der
reizvollſten, die uns die Sommermode zu
bieten hat, da das immer wiederkehrende
Weiß ſchließlich doch etwas ermüdend
wirkt.
Und nun ein Wort über die ſommerliche
Bluſe! Wer könnte ſie noch miſſen, wenn
glühende Hitze über den Häuſern und
Gär=
ten brütet und auch die leichteſte Kleidung
noch nicht leicht genug erſcheint? Im Hauſe
im Garten, im Gebirge, an der See oder
beim Sport, nirgends iſt ſie zu entbehren.
Ganz beſonders reizend ſind die diesjährigen
Sommerbluſen durch ihre Halsfreiheit und
die hübſchen Kragengarnituren, die
ent=
ſchieden etwas Jugendliches, Flottes an ſich
haben. Neben allerlei flachen Sticker
eikrägel=
chen aus Mull und Batiſt iſt’s vor allem
der Robespierrekragen, der für die moderne
Bluſe tonangebend geworden. Wie flott
und ſchick weiß er ſamt dem pliſſierten
Batiſt=
jabot die ſchlichte weiße Batiſtbluſe an Abb.
Nr. 6500 zu geſtalten! Vorn den Hals
frei=
laſſend und durch eine ſteife Samtſchleife
abgeſchloſſen, legt er ſich mit geſchweiften
Ecken auf die Bluſe, deren Vorderſchluß
überhäkelte Knöpfe betonen. Charakteriſtiſch
iſt weiter an ihr der halblange Aermel,
deſſen Kimonoform ein breiter, ſich über den
Aermel, die Achſel, den Rücken ziehender
Streifen betont. Er zeigt wieder einmal,
daß man noch immer nicht auf die
natür=
liche Form der Schulter verzichten will,
die die Kimonoform ſo anmutig
hervor=
hebt. Allerliebſt ſind auch die buntgeſtickten Voilebluſen,
denen die Legion der immer appetitlichen Batiſtbluſen
erfolgreich Konkurrenz macht, weil ſie, vielfach mit
Handſtickereien verziert oder aus Einſätzen und nur
Stickereien zuſammengeſetzt, immer wieder das Auge zu
erfreuen wiſſen. Die ſolide Hemdbluſe erſcheint ſelten
ohne ſchmückendes Jabot. Daß ſie ihr ſteifleinenes
Gepräge verlieren mußte, hat ihr nicht zum Nachteil
gereicht, denn die ſteifgeſtärkten Bluſen waren an
heißen Tagen ebenſo unbequem wie unhygieniſch.
Und ſein Luftbad will doch der Körper wenigſtens
im Sommer haben.
M. H.
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Das Großh. Minſterlum des Zuern hat dem Magiſtrat der Königlich Baperi=
ſchen Stadt Rothenburg ob der Tauber die Erlaubnis erteilt, 5000 Loſe einer gegen
Ende 1912 zu veranſtaltenden Geldlotterie innerhalb des Großherzogtums zu vertreiben.
Nach dem von der zuſtändigen Behörde genehmigten Verloſungsplan dürfen
350 000 Loſe à 3 Mk. ausgegeben werden. Zum Vertrieb in Heſſen dürfen nur mit
dem heſſiſchen Zulaſſungsſtempel verſehene Loſe gelangen.
(12561
Während der Zeit des Vertriebs der Loſe zur I. Klaſſe einer Königlich
Preußi=
ſchen Lotterie iſt Ankündigung, Ausgabe und Vertrieb der Loſe in Heſſen nicht geſtattet.
Die bei Berechnung der Lieferungen für die Armee zugrunde zu legenden
Durch=
ſchnittsmarktpreiſe im Kreiſe Darmſtadt haben im Monat Mai 1912 für Hafer 23 Mk.,
(12560
für Heu 10,80 Mk., für Stroh 5.30 Mk. pro 100 Kilo betragen.
u e
Betreffend: Das Aushebungsgeſchäft für 1912, hier Zugänge Militärpflichtiger.
Der Zivilvorſitzende der Erſatzkommiſſion Darmſtadt
an die Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes.
Sofern ſeit der Muſterung des laufenden Jahres ſich Militärpflichtige bei Ihnen
angemeldet haben ſollten, welche ſich in einem anderen Aushebungsbezirk zur
diesjährigen Muſterung geſtellt haben und Anzeige hierüber von Ihnen noch nicht
erſtattet worden iſt, ſehe ich Ihrem ſofortigem Vericht hierüber, für jeden Mann
(12287a
getrennt und unter Vorlage des Loſungsſcheins desſelben, entgegen.
Dr. Reinhart.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 Fahrrad. 1 lange ſilberne Damen=Uhrkette.
1vergoldetes Zugarmband. 1 goldener Damenring mit blauem Stein.
1 weißes Kinderjäckchen mit Spitzenkragen. 1 Damenſchirm mit
Metallgriff. 1 neues Taſchenmeſſer. 1 Kinderſchirm mit rundem
Naturgriff. 1 ſilberne Damenuhr an brauner Schnur. 1 ſchwarzes
Handtäſchchen mit Portemonnaie und einigem Inhalt nebſt
Taſchen=
tuch. 1 Uhranhänger mit Monogramm. 1 Broſche (3 Dackelköpfe
darſtellend). 1 Karton mit Damenkleidern. 1 kleines Meſſer mit
braunem Stiel. 1 Brille mit Futteral. 1 ſilberne Vorſtecknadel mit
blauen Steinen.
(12600
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 2 Boxer (zugelaufen). Die Hunde können von den
Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die
Ver=
ſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
(12620
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 9. Juni,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Merckſche Engel=Apotheke, Rheinſtraße, und
Beſſunger Apotheke Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von
1 Uhr ab geſchloſſen.
Bekanntmachung.
Die nachſtehende Polizeiverordnung bringen wir erneut zur
allgemeinen Kenntnis.
Darmſtadt, den 4. Juni 1912.
(12524fs
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Polizeiverordnung,
betreffend die Regelung des Fuhrwerksverkehrs in der
Schwanen=
ſtraße, zwiſchen der Schloßgarten= und der Gardiſtenſtraße.
Auf Grund des Artikel 56 der Städteordnung wird nach
An=
hören der Stadtverordnetenverſammlung mit Genehmigung des Großh.
Miniſteriums des Innern vom 28. Mai 1910 zu Nr. M. d. J. 8525
verordnet, was folgt:
§ 1. Die Schwanenſtraße zwiſchen der Schloßgarten= und der
Gardiſtenſtraße wird für den durchgehenden Verkehr von Fuhrwerken,
Automobilen und Motorfahrrädern in der Richtung von der
Gar=
diſten= nach der Schloßgartenſtraße geſperrt.
Die genannte Straßenſtrecke darf nur von der
Schloßgarten=
ſtraße aus befahren werden. Fuhrwerke haben im Schritt zu fahren.
§ 2. Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Beſtimmung
wer=
den auf Grund des § 366 Ziffer 10 des R.=St.=G.=B. mit Geldſtrafe
bis zu 60 Mk. oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft.
§ 3. Dieſe Polizeiverordnung tritt mit dem Tage ihrer
Ver=
kündigung im Darmſtädter Tagblatt in Kraft.
Darmſtadt, den 6. Juni 1910.
Großherzogliches Polizeiamt.
Polizeiverordnung.
Betreffend: den Betrieb der Induſtriegleisanlage in der
Weiter=
ſtädter Straße zu Darmſtadt.
Mit Genehmiguna Großh. Miniſteriums des Innern vom
25. Mai 1912 zu Nr. M. d. J. III. 5762 wird nach Anhören der
Stadtverordnetenverſammlung auf Grund des Art. 129b der
Städte=
ordnung vom 8. Juli 1911 für den Betrieb der Induſtriegleisanlage
in der Weiterſtädter Straße zu Darmſtadt hiermit verordnet, was folgt:
§ 1. Beim Ertönen der Zugſignale haben Fußgänger,
Fuhr=
werke Kraftfahrzeuge, Reiter und Viehtransporte ſich rechtzeitig von
den Gleiſen zu entfernen und dem Zuge vollſtändig auszuweichen
oder, falls ſie ſich dem Bahngleiſe nähern, in angemeſſener
Entfer=
nung und zwar, ſofern Warnungstafeln vorhanden ſind, vor dieſen
Halt zu machen. Es iſt verboten, Fuhrwerke oder Vieh ohne
Auf=
ſicht auf oder neben den Fahrgleiſen ſtehen oder Vieh frei auf der
Bahn laufen zu laſſen. Perſonen, denen die Aufſicht über die auf
der Straße oder ſonſt in der Nähe der Bahn befindlichen Tiere
ob=
liegt, haben dafür Sorge zu tragen, daß die Tiere nicht den
Bahn=
körper betreten und daß ſie vorkommenden Falls alsbald wieder von
dieſem abgetrieben werden. Das Bahnperſonal iſt beſugt, alle die
Gleiſe verſperrenden Gegenſtände von dem Bahnkörper zu entfernen.
§ 2. Pflüge, Eggen und andere Geräte, Baumſtämme und
andere ſchwere Gegenſtände müſſen beim Transport über die Bahn
entweder getragen oder auf Wagen oder untergeſchobenen Schleiſen
gefahren werden.
§ 3. Jede Beſchädigung der Vahn und der dazu gehörigen
Anlagen, ſowie der Betriebsmittel nebſt Zubehör, das Auflegen von
Steinen, Holz u. ſ. w. auf das Planum der Bahn, das Auf= und
Abladen von Gegenſtänden auf dem Fahrgleiſe oder näher als einen
Meter 75 Zentimeter von der äußeren Schiene, das Anbringen
ſon=
ſtiger Fahrhinderniſſe, die Erregung falſchen Alarms, die Nachahmung
von Signalen, die Verſtellung von Ausweichvorrichtungen und
über=
haupt die Vornahme aller den Betrieb ſtörenden Handlungen iſt
verboten.
§ 4. Zuwiderhandlungen gegen dieſe Beſtimmungen werden,
ſoweit nicht auf Grund anderweitiger Strafbeſtimmungen eine höhere
Strafe verwirkt iſt mit Geldſtrafe bis zu 30 Mk. geahndet.
§ 5. Dieſe Polizeiverordnung tritt mit dem Tage ihrer
Ver=
kündigung im Darmſtädter Tagblatt in Kraft.
Darmſtadt, den 5. Junk 1913.
(12621si
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Bekanntmachung.
Die wegen influenzaverdächtiger Erkrankung zweier Pferde in
der Pferdeſtallung des Hauſes Pankratiusſtraße Nr. 19 unterm
23. April ds. Js. angeordneten Sperrmaßregeln ſind aufgehoben.
Darmſtadt, den 5. Juni 1912.
(12622
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Verkaufapreiſeder Ktriſch= u. Warſtwarent. d. Haupt= u. Reſidemſtadt Darmſtadt
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.) (8823
per½ ks
per ½
Ochſenfleiſch
. 96 Pfg. Dörrfleiſch
. . 100 Pfg.
Rindfleiſch
90
Schinken m. Bein . . . 110
Kalbſleiſch
.100 „ Rollſchinken
. 130
Schweineſchmalz, roh
.100
Hammelfleiſch
u. ausgelaſſen ..
60
Bruſt
86
Schweinefleiſch
Schwartenmagen,
86 „
Fleiſch= u. Bratwurſt . 8
Kottelettſt. u. geſalz. Fleiſch 96 „
Speck, geräuchert
110
Leber= u. Blutwurſt . . 70
Schulgeld-Erhebung.
Die Friſt zur Entrichtung des
Ende vor. Mts. fällig geweſenen
Schulgeldes für das II.
Ka=
lender=Vierteljahr 1912 für das
Großh. Realgymnaſium, die Großh.
Liebigs= und die Großh. Ludwigs=
Oberrealſchule, die Vorſchule der
Großh. Gymnaſien, die
Viktoria=
ſchule und das Lehrerinnen=
Semi=
nar, die Eleonoren= und
Frauen=
ſchule, ſowie die Mittelſchulen iſt
bis 15. I. Mts. erſtreckt worden.
Zahlung hat — bei Meidung
des Beitreibungsverfahrens —
bis zu dieſem Zeitpunkte an
den Werktagen, vormittags von
s bis 12½, Uhr, hierher zu
er=
folgen.
(1243imsf
Darmſtadt, den 3. Juni 1912.
Die Stadtkaſſe.
Koch.
Die Maurer= und
Schloſſer=Arbeiten
bei Errichtung von Gewächshäuſern
in der Knaben=Arbeitsanſtalt ſollen
vergeben werden.
Arbeitsbeſchreibungen und
Be=
dingungen liegen beidem
unterzeich=
neten Amte, Grafenſtraße Nr. 30,
Zimmer Nr. 9, offen.
Angebote ſind bis
Freitag, den 14. Jnni 1912,
vormittags 10 Uhr,
(12514fs
einzureichen.
Darmſtadt, den 5. Juni 1912.
Stadtbauamt.
Buxbaum.
Kanalbauarbeit.
Die Herſtellung eines
Stein=
zeugrohrkanals in der
verlänger=
ten Tannenſtraße ſoll verdungen
werden.
Arbeitsbeſchreibungen und
Be=
dingungen liegen bei dem
Tiefbau=
amt, Zimmer Nr. 7, zur Einſicht
offen. Auch werden dort die
Ange=
botſcheine abgegeben.
Angebote ſind bis
Dienstag, 11. Juni I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle einzu=
(12508ds
reichen.
Darmſtadt, den 4. Juni 1912.
Tiekbauamt
Bekanntmachung.
Donnerstag, 13. Juni I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Schloſſermeiſter
Lud=
wig Müller Eheleuten dahier
zu=
geſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. am
II 9777½/00 11¾0 Hofreite
II 9771/100 307
Grab=
garten
II 977½/100 269 Hofreite
8 i
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K40/12
verſteigert werden.
Darmſtadt, den 2. Mai 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
(V10927
Müller.
Freiwilige
Verſteigerung.
Donnerstag, 13. Juni 1912,
vormittags 9 Uhr,
ſollen die den Geſchwiſtern Ernſt
und Albert Ziſſel zuſtehenden
Im=
mobilien:
Flur Nr. am
II 275 578 Hofreite
Alexan=
derſtr. Nr. 15,
II 276 154 Grabgarten
da=
ſelbſt,
II 277 58 Hinterbau und
Holzſtall
da=
ſelbſt,
zwecks Aufhebung der
Gemein=
ſchaft in unſerem Büro öffentlich
verſteigert werden.
(12112„
Darmſtadt, 28. Mat 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
Klee= und Heugras=
Verſteigerung.
1
Gut Hohenau bei Trebur.
Montag, den 10. Juni 1912,
vormittags 9 Uhr,
werden ca. 100 Morgen Klee= und
Heugras verſteigert.
Zuſammen=
kunft am Gutshof. (12504ds
E. Secretau.
Kinder=Lieg= u. Sitzw., 1, 2= u. 1½,
ſchläf. Bettſt. m. Matr. zu verk.
Parcusſtr. 19, I., rechts. (*14159z
Die Ausführung der Verordnung vom 15. Februar 1912,
den Arbeiterſchutz und die Anfallverhütung bei
Hoch=
us uſtmin.
Am 15. März ds. Js. iſt die auf Grund des Geſetzes vom
8. Juli 1911 (Reg.=Blatt 1911 S. 246, 247) erlaſſene Verordnung über
den Arbeiterſchutz und die Unfallverhütung bei Hoch= und Tiefbauten
(Reg.=Blatt 1912 S. 30 f.) in Kraſt getreten.
Nach ihr liegt die örtliche Beaufſichtigung der Bauten innerhalb
des Stadtbezirks Darmſtadt, mit Ausnahme der Staatsbauten und
der unter ſtaatlicher Leitung auszuführenden Bauten, der ſtädtiſchen
Baupolizeibehörde ob. Die Befugniſſe der Gewerbeaufſichtsbeamten
und der Aufichtsbeamten der Berufsgenoſſenſchaften werden hiervon
nicht berührt.
Den Unternehmern und Arbeitern des Hoch= und
Tiefbau=
gewerbes und der verwandten Gewerbe ſowie den Bauherrn wird
empfohlen, ſich mit den geſetzlichen Beſtimmungen und den
Vor=
ſchriften der Verordnung näher bekannt zu machen.
Einſtweilen verweiſen wir auf folgende Beſtimmungen:
1. Bei Hochbauten gelten als polizeiliche Vorſchriften die von
der Heſſen=Naſſauiſchen Baugewerksberufsgenoſſenſchaft
er=
laſſenen Unfallverhütungsvorſchriften, bei Tiefbauten
die=
jenigen der Tiefbauberufsgenoſſenſchaft.
2. Der Unternehmer hat dafür zu ſorgen, daß mindeſtens ein
Abdruck der Verordnung vom 15. Februar ds. Js. auf jeder
Bauſtelle ausgehängt wird.
3. Der Unternehmer hat den Tag, an dem mit der
Bauaus=
führung oder mit der Auftellung eines größeren Gerüſtes
begonnen werden ſoll, ſpäteſtens 3 Tage vorher der
ſtädti=
ſchen Baupolizeibehörde (Grafenſtraße Nr. 30, 2. Stock)
ſchriftlich oder zu Protokoll anzuzeigen.
Die Anzeigepflicht bei Großherzoglichem Polizeiamt
wegen Benutzung von Straßengelände (Bauzäune und
Ge=
rüſte) bleibt hiervon unberührt.
Die Verordnung vom 15. Februar ds. Js. kann bei
dem Arbeitgeberverband für das Baugewerbe für Darmſtadt
(Rheinſtraße 47), die Unfallverhütungsvorſchriften bei den
betreffenden Berufsgenoſſenſchaften bezogen werden.
Die Polizeiverordnung vom 18. Juni 1900, betreffend
Sicherſtellung für Leben und Geſundheit der Bauarbeiter
bei Ausübung ihres Berufs, tritt außer Kraft. 12198a
Darmſtadt, 30. Mai 1912.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Mueller.
Spülung des Waſſerrohrnetzes.
Im Laufe der nächſten Woche wird eine Spülung des
Waſſer=
rohrnetzes in den unten bezeichneten Stadteilen vorgenommen, weiche
in der Zeit von 10 Uhr abends bis 5 Uhr morgens eine zeitweiſe
Unterbrechung der Waſſerabgabe ſowie eine Trübung des Waſſers
mit ſich bringt: die Waſſerabnehmer werden deshalb gebeten, ſich
vorher mit Waſſer zu verforgen.
Spülplan.
1. In der Nacht von Montag, den 10. zu Dienstag, den
11. Juni lfd. Js. werden geſpült:
Spülbezirk v.
Derſelbe wird umfaßt von der Frankfurter=Straße (
Herrngarten=
ſeite), Odenwaldbahn, Dieburger= und Alexanderſtraße und enthät
Theaterplatz und Muſeum.
Mitgeſpült werden die außerhalb liegenden Straßenteile:
Kranich=
ſteiner=Straße, Hohler=Weg, Dieburger=Straße und Ringſtraße (äußere),
zwiſchen Dieburger=Straße und Seiterswieſenweg.
Spülbezirk VIII.
Derſelbe liegt ſüdlich der Heinrichsſtraße bis zur Wilhelminen=,
Karls= und Beſſunger=Straße und öſtlich der Ludwigshöhſtraße.
Mitgeſpült werden die Straßen der Mathildenhöhe.
2. In der Nacht von Mittwoch, den 12. zu Donnerstag,
den 13. Juni Ifd. Js. wird geſpült:
Spülbezirk IX.
Derſelbe liegt weſtlich des Straßenzuges Ludwigshöhſtraße,
Beſſunger=, Karls= und Wilhelminenſtraße und wird von der Heinrichs=
und Eſchollbrücker=Straße begrenzt.
Außerdem findet in der Nacht von Donnerstag, den 13. zu
Freitag, den 14. Juni 1fd. Js. eine Druckrohrſpülung ſtatt.
Darmſtadt, den 29. Mak 1912.
Städtiſche Waſſerwerksverwaltung.
(12564sm
Rudolph.
Kraſtloserklärung von Pfandſcheinen.
Die Inhaber der angeblich abhanden gekommenen Pfandſcheine
Nr. 8900, 9345, 10 172, 13 297, 14 463 und 17756
werden hiermit aufgefordert, ihre Anſprüche innerhalb 14 Tagen,
vom Tage des Erſcheinens dieſer Bekanntmachung an gerechnet, in
unſerem Geſchäftszimmer — Kirchſtraße Nr. 9 — geltend zu machen,
widrigenfalls nach Ablauf dieſer Friſt gemäß § 32 des Statuts vom
18. Auguſt 1900, betreffend die ſtädtiſche Pfandleihanſtalt Darmſtadt.
die Kraftloserklärung der Pfandſcheine erfolgen wird.
Darmſtadt, den 6. Juni 1912.
(12596
Städtiſche Pfandhausverwaltung.
Paul.
die Ausführung der bei Befeſtigung der Hügelſtraße in der
Ge=
meinde Traiſa vorkommenden Erd= und Pflaſterarbeiten, die
Lieferung von Pflaſterſteinen. Trottoirkanten, Deckſchotter
und Bankettrinnen, ſvwie das Ausladen und Anfahren von
Trottoirkanten, Pflaſterſteinen und Deckſchotter ſoll mittels
öffentlichen Wetbewerbs vergeben werden.
Voranſchlag und Bedingungen liegen von Montag, den
10. I. M. ab in den Geſchäftsräumen des Unterzeichneten zur Einſicht
offen, woſelbſt die ſchriftlichen Angebote bis Montag, den 24. Juni
I. J., vormittags 10 Uhr, entgegengenommen werden. (12646
Traiſa, den 7. Juni 1912.
Der Großherzogliche Bürgermeiſter.
Walter.
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(*14160
Nummer 133.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Juni 1912.
Seite 12.
Heugras-Verſteigerung.
Dienstag, 11. Juni ds. Js., vormittags 11 Uhr
wird im Prinz Emil=Garten dahier die Heugrasernte öffentlich
meiſt=
bietend verſteigert;
desgleichen an demſelben Tage, nachmittags 5 Uhr, die Klee=
und Heugrasernte auf der Großherzoglichen Marienhöhe. (12637
Darmſtadt, den 7. Juni 1912.
Großherzogliches Hofmarſchallamt.
J. A.: Meinhardt.
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 133.
Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Juni 1912.
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3 do. do.
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4 Bad. Staatsanleihe . . 99,50
do.
3½
92,10
3
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 100,00
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88,30
3½
3
79,10
do.
4 Hamburger Staatsanl. 100,60
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 99,40
4 do. do. (unk. 1918) 99,80
do.
88,40
3½
3
do.
78,00
3 Sächſiſche Rente . . . . 80,10
4 Württemberger v. 1907 100,20
do. v. 1875 95,00
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
1¾/ Griechen v. 1887 . 54,5
3¾ Italiener Rente
4½ Oeſterr. Silberrente 91,80
4 do. Goldrente . . . 96,40
4 do. einheitl. Rente 88,60
3 Portug. unif. Serie I 64,70
3 do. unif. Ser. III
3 do. Spezial
5 Rumänier v. 1903 . . 101,00
4 do. v. 1890 . . 95,00
4 do. v. 1905 . . 91,50
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 90,80
4 do. v. 1902 . . . . 91,00
4½ do. v. 1905 . . . . 100,40
3½ Schweden . . . . . . 93,70
4 Serbier amort. v. 1895 85,70
4 Türk. Admin. v. 1903 82,90
4 Türk. unifiz. v. 1903 91,20
4 Ungar. Goldrente . . . 91,10
4 do. Staatsrente . . . 89,30₰
Zf.
In Proz.
5 Argentinier .
.101,20
do.
85,90
4½ Chile Gold=Anleihe . 91,60
5 Chineſ. Staatsanleihe . 99,20
do.
41
4½ Japaner . .
94,40
5 Innere Mexikaner . . . 94,80
do.
60,00
4 Gold=Mexikanerv. 1904 88,10
5 Gold=Mexikaner . . . . 100,00
3 Buenos Aires Provinz 71,70
Aktien inländiſcher
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5 Nordd. Lloyd . . . . . 117,00
6 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 123,75
Aktienausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 . . 111,75
8 Baltimore und Ohio . 107½
6½ Schantungbahn . . . 133,25
6½ Luxemb. Prince Henri 157,00
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 19½
6 Pennſylvania R. R. . 118,00
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Divid. Aktien.
4 Brauerei Werger
25 Bad. Anilin= u. Soda=
Fabrik
.. . . 502,00
14 Chem. Fabrik
Gries=
heim
..250,00
30 Farbwerke Höchſt . . 595,60
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim .
10 Cement Heidelberg . . 152,00
30 Chem. Werke Albert 458,50
12½ Holzverkohlung
Kon=
ſtanz . . . . . . . 302,25
4 Lahmeyer . . . . . . . 126,50
Letzte
In Proz.
Divid.
7½Schuchert, Nürnberg 156,00
12 Siemens & Halske . 236,00
5 Bergmann Electr. . . 137,50
10Deutſch. Ueberſee Electr. 174,50
0 Gummi Peter . . . 131,00
0 Kunſtſeide Frankfurt 169,50
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . . . 495,70
10 Maſchinenf. Badenia 187,00
6 Wittener Stahlröhren 190,00
8 Steana Romana Petr. 138,00
15 Zellſtoff Waldhof . . 233,00
12½ Bad. Zucker=Wag=
.. . 210,00
häuſel . .
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 119,70
3 Südd. Immobilien . 69,00
Bergwerks=Aktien.
12 Aumetz=Friede . . . . 186,00
12½ Bochumer Bergb. u.
Gußſt. . . . . . . 226,50
11 Deutſch=Luxemburg.=
Bergb. .
.175,60
10 Gelſenkirchener .
186,50
8 Harpener . .
. . . 184,50
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Hüttenbetrieb. . . 257,00
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4½ Nordd. Lloyd=Obl. 99,70
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88,40
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. 96,40
do.
88,10
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88,60
4 Rjäſan Koslow
88,20
3 Portugieſ. Eiſenb.
76,00
do.
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3 Salonique=Monaſtir . 65,00
4 Bagdadbahn .
84,00
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95,30
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Francisco . . . . . 87,40
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10 Bank für elektriſche
Untern. Zürich . . 195,00
7 Bergiſch=Märkiſche
Bahn .
.. 150,20
9½ Berlin. Handelsgeſ. . 166,00
6½ Darmſtädter Bank . 121,25
12½ Deutſche Bank . . . 253,00
6 Deutſche Vereinsbank . 123,25
6 Deutſche Effekt.= und
W.=Bank . . . . . 118,40
10 Diskonto=Kommandit 184,25
8½ Dresdener Bank . . 152,50
9½ Frankf. Hypoth.=B. 217,70
6½ Mitteld. Kreditbank 119,20
7 Nationalb. für Deutſchl. 122,50
7 Pfälziſche Bank . . . . 130,00
5.86 Reichsbank . . . . . 137,10
7 Rhein. Kreditbank . . 135,10
7½ A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 124,00
7½ Wiener Bankverein . 134,10
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 16 u. 15 . . . 98,60s
N. Pfandbriefe. Zuß=
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
S. 19.
98,30
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S. 15—19, 21—26 98,00
1 Hamb. Hypoth.=Bank . 99,50
do.
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Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 100,20
do.
89,50
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 12, 13, 16
99,90
S. 14, 15, 17, 24/26
18—23.
99,95
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S. 1 u. 2, 6—8 .
89,50
S. 3—5
89,30
S. 9—11
89,40
4 Meininger Hyp.=Bank 99,50
3½
do.
89,00
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1917)
98,00
8½ do. (unk. 1914) . . 88,00
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 99,90
do.
8½
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Obligationen.
Darmſtadt .
. ₰
8½ do.
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₰ 99,80
do.
3½
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90,50
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. 97,80
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Inni 1912.
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Was ſoll ich Ihnen von des Künſtlers Erdenwallen
erzählen? Von ſeinen Enttäuſchungen und Schmerzen?
Ich möchte Sie nicht mutlos machen. Ich habe mein
Engagement an jenem kleinen Hoftheater aufgegeben,
weil man mich nicht genügend beſchäftigte. Ich verlange
nach einem größeren Wirkungskreis, wo meine Kräfte
ſich frei entfalten können. Aber die Stellen an den
grö=
ßeren Bühnen ſind doppelt und dreifach beſetzt, ich finde
kein mir zuſagendes Engagement und ſo vagabundiere
ich in der Welt umher, ſpiele an kleinen Bühnen und
ver=
zettele meine Kraft, meine Fähigkeiten — man muß doch
leben! Eben bin ich an einer Sommerbühne in Stettin
engagiert — es iſt fürchterlich! Ich habe mir einige Tage
Urlaub genommen, um mich hier etwas zu erholen. Da
haben Sie mein Leben.
Ich bedauere Sie — aber es werden wieder beſſere
Zeiten kommen — man wird Ihre Fähigkeiten erkennen
und Ihnen eine Ihrem Talent angemeſſene
Stellung=
geben.
Wenn ich bis dahin nicht verkommen bin.
Norbert! So dürfen Sie nicht ſprechen. Sie, der
Sie einſt ſo aufmunternd, ſo kraftvoll zu mir ſprachen.
Ja — einſt, entgegnete er bitter. Ich fühle meine
Kraft immer mehr erlahmen. Ich kann nicht mehr — ich
verſinke in der Gemeinheit — doch nein! Noch iſt es
nicht ſo weit, rief er trotzig aufflammend. Die Welt
wird mich kennen lernen. Sie ſoll mich kennen lernen,
rief er mit theatraliſchem Pathos.
Ein eigentümliches, erkältendes Gefühl ſchlich ſich in
Elfriedens Herz. Sie vermochte nicht mehr den großen
Künſtler in ihm zu erkennen; ihr Blick war durch das
Leben in der großen Welt geſchärft, ſie ſah nur den in
ſeiner Eitelkeit gekränkten Schauſpieler, der die Welt
anklagte, daß ſie ihm nicht gleich die Ruhmeskränze
ent=
gegenbrachte.
Wortlos ſchaute ſie auf das weithin erglänzende
Meer hinaus ,das in ewiger Schönheit, in ſteter
Erha=
benheit und Ruhe vor ihr lag, wenn auch der Sturmwind
ſeine Oberfläche peitſchte, unbekümmert um Wind und
Wolken, Regen und Sonnenſchein. Es blieb ſich gleich in
ſeiner Gewalt, in ſeiner Kraft und Majeſtät.
So ſollte auch des Menſchen Streben nach dem
Schönen, dem Edlen, dem Guten ſein. Unbekümmert um
der Menſchen Haß und Liebe, Neid und Feindſchaft
nur auf ſich ſelbſt vertrauend, in ſich ſelbſt ſicher, ſtolz
und ruhig.
Norbert ſah finſter zu Boden, den lockeren Sand
mit ſeinem Spazierſtöckchen aufwühlend.
Werden wir uns wiederſehen, Elfriede? fragte er
plötzlich.
Nicht hier — ſpäter vielleicht.
Er lachte ironiſch auf.
Ich kenne die Wechſel auf die Zulunft, ſpottete er,
Ich gebe nichts mehr darauf. Alle Ihre ſchönen Worte
helfen Ihnen nichts — ich weiß, Sie lieben mich nicht
mehr — Sie haben mich vielleicht nie geliebt.
Sie ſchwieg.
Antworten Sie mir doch wenigſtens! rief er zornig.
Da ſah ſie ihn ernſt und voll an. Ich habe Ihnen
die Antwort auf Ihre Frage bereits gegeben, ſagte ſie
mit ruhiger Würde. Nicht jetzt, nicht hier dürfen wir
uns wiederſehen. Uns ſteht noch ein weiter Weg bevor.
Nun denn — Glück auf den Weg, lachte er ſpöttiſch auf.
Ich werde Ihre Pfade nicht mehr kreuzen.
Er lüftete den Hut und ſchritt eilig davon.
Mit traurigem Blick ſah Elfriede ihm nach; aber in
ihrem Herzen atmete ſie doch wie befreit auf.
VIII.
In der herrlichen, erhabenen Natur hatte Elfriede
ſich ganz wiedergefunden. Sie war ſelbſt erſtaunt, mit
welcher Ruhe ſie des Wiederſehens mit Norbert
geden=
ken konnte. Ja, es bereitete ihr nicht einmal irgend
wel=
ches Unbehagen, mit ihrem Stiefvater über dieſe
Begeg=
nung zu ſprechen.
Nummer 133.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Jnni 1912.
Seite 19.
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Imitteilte, daß Norbert ſich hier befinde. Als er aber
ihrem klaren, feſten Blick begegnete, meinte er lächelnd:
Du ſcheinſt Dich nicht ſehr über dieſe Begegnung zu
alterieren, Elfchen. Hat die Schwärmerei ein Ende?
Bei dieſer Neckerei errötete ſie nun doch. Sollte das
Gefühl, das ſie einſt für ewig gehalten, nur eine
mädchen=
hafte Schwärmerei geweſen ſein? Sie ſchämte ſich ein
Zwenig und wußte nicht, was ſie antworten ſollte.
Wendeborn zog ihre Hand durch ſeinen Arm und
Sſchritt mit ihr den ſchmalen Pfad entlang ,der an der
Heinen Seite durch ſchroffe Felſen begrenzt, an der
an=
deren durch die Wellen des Meeres beſpült wurde.
Es geſchieht oft im Leben, begann er mit ernſter
Stimme, daß wir eine Empfindung für allzu tiefgehend
halten, daß wir einen Menſchen zu lieben glauben,
wäh=
rend unſere Liebe ſich doch raſch verflüchtigt, wenn wir den
Menſchen näher und von einer anderen Seite als zuerſt,
kennen lernen. Die Verhältniſſe, die Umgebung, in denen
man einen Menſchen zuerſt ſieht, ſind auf unſere
Empfin=
dungen von großem Einfluß. Da wird uns derſelbe
Menſch plötzlich in die helle Beleuchtung des Tages, des
alltäglichen Lebens gerückt, und wir entdecken zu unſerem
eigenen Erſtaunen, daß wir uns gründlich getäuſcht haben.
Iſt es Dir auch ſo ergangen, meine kleine Elfe?
Du kannſt recht haben, Papa. Ich glaube, ich habe
damals die Perſon mit der Sache verwechſelt. Die
Be=
geiſterung, die ich jenem Mann entgegenbrachte, galt
eigent=
lich gar nicht ihm, ſondern ſeiner Kunſt.
Jetzt biſt Du auf dem richtigen Wege!
Und ſeltſam — mich dünkt, mit Norbert ſei eine
Ver=
änderung vorgegangen. Er ſcheint an ſeinen Idealen zu
verzweifeln oder noch ſchlimmer — er überſchätzt ſeine
Fähigkeiten.
Wie ſo mancher Künſtler, mein Kind. Das ſind denn
bittere Stunden, wenn man die Unzulänglichkeit ſeines
Könnens erkennt, wenn die Ikarusflügel vor der Glut der
Sonne ſchmelzen und man ſelbſt mit gebrochener Kraft
zur Erde niederſinkt. Der Himmel behüte Dich vor ſolchen
Erfahrungen! Beſſer iſt es dann, niemals zur Sonne
emporgeſtrebt zu haben.
Elfriede ſchaute ernſt auf das Meer hinaus.
Schwei=
gend gingen ſie eine Weile nebeneinander hin. Als der
Weg eine Biegung um einen Felsvorſprung machte,
ſtan=
den ſie plötzlich vor der hohen, ſchlanken Geſtalt eines
fremden Herrn.
Wendeborn entſchlüpfte ein Ausruf der Ueberraſchung.
Herr Graf — Sie hier? Welche Ueberraſchung!
Der Fremde grüßte ſehr freundlich. Auch ich bin
an=
genehm überraſcht, Sie hier zu treffen, Herr Doktor,
ent=
gegnete er mit angenehmer, ſonorer Stimme. Die
Ein=
ſamkeit iſt ja ſehr geſund, aber manchmal etwas
lang=
weilig. Doch wollen Sie mich nicht vorſtellen .
Meine Tochter — Herr Graf von der Ellerburg,
In=
tendant des Herzoglichen Hoftheaters zu Neuenburg.
Ihr Fräulein Tochter, Ich wußte gar nicht, Herr
Doktor, daß Sie eine erwachſene Tochter haben. Mein
gnädiges Fräulein, Ihr Herr Papa hat mir Ihr Daſein
verheimlicht — das finde ich nicht ſchön von ihm, ſetzte er
ſcherzend hinzu.
Es lag wohl daran, Herr Graf, daß ich bis vor
weni=
gen Monaten bei meinen Großeltern lebte.
Ja, ſicherlich. Sonſt würde ich Sie bei meinen
Be=
ſuchen im Hauſe Ihrer Eltern doch geſehen haben. Darf
ich mich Ihnen anſchließen, Herr Doktor?
Sehr angenehm, Herr Graf.
Wohin gehen Sie?
Wir müſſen wohl umkehren, es wird Zeit zur Table
dhote.
Se iſen im Stradhant
Ja.
Das iſt ſchön. Ich wohne dort, bin geſtern nachmittag
mit dem Dampfer angekommen. Ich muß mich wahrhaftig
nach dieſem ſtrapaziöſen Winter einige Wochen erholen.
Sie glauben nicht, lieber Doktor, welchen Aerger das Amt
eines Hoftheater=Intendanten mit ſich bringt.
Und doch übernahmen Sie vor einem Jahre die
Stel=
lung mit Freuden und großen Hoffnungen, Herr Graf?
Was ſind Hoffnungen, beſter Freund? erwiderte der
Graf, während ein trüber Zug auf ſein Geſicht trat. Ich
hoffte, meine Kräfte in den Dienſt einer großen, idealen
Aufgabe zu ſtellen, darf denn ein Theaterleiter überhaupt
Ideale beſitzen?
So raſch werfen Sie die Flinte ins Korn, Herr Graf?
Nein — wahrhaftig nicht! Sie haben recht. Ich will
nicht kleinmütig werden. Ihre Klytia hat mir wieder
Mut gemacht, Herr Doktor. Ich danke Ihnen für die
Zu=
ſendung.
Sie haben das Buch ſchon geleſen?
Was denken Sie von mir? Alles, was von Ihnen
kommt — meinem Freund und Lehrer — wird ſofort
ge=
leſen. Die Klytia ſoll die erſte Neuheit in der nächſten
Saiſon ſein.
Wirklich, Herr Graf?
Wirklich, Herr Doktor. Ich habe dem Oberregiſſeur
ſchon die nötigen Befehle erteilt. Ich freue mich ſehr, ſofort
nach meiner Rückkehr das Drama einſtudieren und in Szene
ſetzen zu laſſen. Der Kontrakt wird Ihnen in nächſter
Zeit zugehen.
Ich bin Ihnen von Herzen dankbar, Herr Graf. Ihre
Bühne wird die erſte ſein, welche mein Werk aufführt.
Ich rechne es mir zur Ehre an, verehrter Freund.
(Fortſetzung folgt.)
Seite 20.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Juni 1912.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Inni 1912.
Seite 21.
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hmen Sie
täglich ein Likörgläschen Dr. Hommel’s
Haematogen unmittelbar vor der
Haupt-
mahlzeit! Ihr Appetit wird reger, Ihr
Ner-
vensystem erstarkt, die körperlichen Kräfte
werden gehoben, Warnung: Man verlange
ausdrücklich den Namen Dr. Hommel.
Briehinkels Sunndags=Noochmitdags=
Bedrachtunge.
Nemlich ich wollt mein Beruf als Schriftſteller uffgewe
un ich hatt aach ſchun e Annohs uffgeſetzt gehatt:
„Schriftſteller a. D.”
(a. D. deß bedeit ſoviel wie „aus Darmſtadt”.
in guten Umſtenden, rechtmäßiger Eigendiener mehrerer
ſelbſterworbener Lohrbeergrenz, mit Erfolg verheirat,
evanſchelicher Profeſſion, dreimal geimbft, im Beſitz der
ſtaatlichen Daſeinsberichtigungszeigniſſe (Geburtsſchein,
Milledehrpaß, Steierzettel), bollezeilich ſehr gut beleimt,
milledehrfromm, ſtuwwerein un gut erhalten, ſucht baſſende
Beſchäftigung als Nachtwächter, Kumferenſier,
Uffſichts=
odder Kummiſſionsrat, muſigaliſcher Klohn,
Wander=
brediſcher, Maſſehr, Erzieher oder dergl. Kauzion kann
geſtellt werden. Nichtgewinſchtes bitte durchzuſtreichen.
Poſtkadde geniegt.” Gefl. Offerte unner „Stumpfſinn”
a. D. Exp.
Wie geſagt, die Annohs hatt ich mer alſo uffgeſetzt un
do krick ich derr Ihne noch im letzte Momend e Poſtkadd,
die wo mit e paar Heiner vum Nachtfeſt des „D. K. B. D.
geſchickt hawwe. Deß „D. K. B. D.” hott mer im erſte
Aage=
blick ſchwere Kobbweh verurſacht un ich konnt abſelud net
erausdividiern wie’s haaße hott ſolle. Ja, wanns valleicht
„H., E. A. G.” gehaaße hett odder „U. A. W. G.” do hett
mer’s jo gleich gewißt. Awwer ausgerechent „D. K. B. D.‟.
No, hab ich gedenkt, loſſe’s haaße wie’s will, un hab
des Schreiwes geleſe aus dem hervorgange is, daß ich doch
noch drei odder vier Verehrer hawwe dhu, die wo noch was
uff mich halte, bei dene wo ich noch ebbes gelte dhu — wann
gach valleicht erſt in ſehr „vorgerickter Stunde‟.
Un deſſentwege hab ich die Annohs net uffgewe,
ſun=
dern hab mich widder uff mich ſelbſt beſunne un hab den
greeßte vun meine Lohrbeerngrenz abgehenkt, den wo ich
mer extra nooch meim Schädel hab a’ferdige loſſe, um damit,
daß mer ſpeterhie emol e genau Maas hott, un daß mer’s
dann net emol’ ſo geht wie meim Kolleeſch, dem Schiller, un
ich leih am End johrelang mit eme verkehrte Kobb im Grab
un e annerer dhut ſich mit meim dick un die Geleerte miſſe
ſich ihrn dewege verbreche.
Alſo den vun meine verſchiedene Lohrbeergrenz hab
ich mer abgehenkt, er is jo zwar e bische arg därrangſchiert,
weil’s de aanzige is, den ich hawwe dhu, un weil mei alt
Newelhorn immer dro erum macht wann ſe
Kadoffel=
gemies koche dhut. Alſo ich hab en abgehenkt un hab en
uffgeſetzt ain hab mich vor de Spiegel geſtellt un hab e
A’ſchbrach an mich gehalte.
„Sehr verehrter Herr Briehinkel!” hab ich wedder mich
geſagt, dan ich redd nemlich immer per Sie mit mir un in
de allergreeßte Hochachtung, dann wann mer ſelbſt net
waaß wie mer mit ſich umzugeh hott, wie ſolles do die
Annern wiſſe. Alſo „Sehr verehrter Herr Briehinkel”, hab
ich geſagt, „in Anbedracht deſſen, jedoch abgeſehen davon,
kann ich nicht umhin, indem daß ich mich verflicht halt Ihne
druff uffmerkſam zu mache, daß ſe die verwerfliche Abſicht
hawwe un wolle Ihne Ihrn Beruf an de Nagel henke un
wolle Ihne Ihrn Geiſt verkribbele loſſe. Awwer deß dirf
nicht ſei, die Gegewadd hott in Zukunft noch e Akrecht uff
Ihne Ihr Vergangenheit. En Daal vum Deitſche Volk
ſteht hinner Ihne! Un wann’s aach bloß zehn odder elf
ſin, awwer die derfe ſe nicht vergewaltige, indem daß ſe
Ihne Ihr Licht unner de Scheffel ſtelle un ſo dunke Se aach
fernerhin ihr Lanz in die Dinte mit dem Ruf: „Fier
Frei=
heit, Geſundheit un Worſchtigkeit!”
Nachdem ich alſo, ſo geſproche hatt un hab noch e
drei=
faches Hoch uff mich ausgebracht, hab ich mit geriehrte
Trehne in de Aage meim Vorredner für das mir erwieſene
Vertraue gedankt un bin mer ſelbſt in die Aerm gefalle.
„Die Trehne quillt, die Erde hat mich wieder —” wie
de Heinrich Fauſt im Schiller ſeine bekannte Obberädd
„Hamlet IV.” ſo ſchee ſeegt.
Jetzt froge Se nadierlich un mit Recht, wege warum
ich nu den ganze Uffwand gemacht hab un hab mer ſelbſt
gekindigt un hab mein Kunndrackt mit mir gebroche. —
Jano, es hott ſchun Mancher manchmol manches gebroche
un hinnenooch war’s em widder beſſer un er hott’s widder
zuſammegeleimt. Un deſſentwege will ich Ihne noch ſage,
weſſentwege ich de Kroom uffſtecke wollt.
Wie ich derr Ihne nemlich die Woch morjends
nix=
ahnend in’s Blättche guck, — no, die
Reichsdagswehr=
vorlagsdebbadde warn ja erum, aach de braißiſche
Land=
dag hatt ſein A’ſtandskurs geſchloſſe un der allgemeine
„Schdaduß koh” wie mer in de Dibblomahdeſchbroch ſeegt,
is widder mal im Schuß ſoweit, ſodaß mer werklich
widder=
mol in de „bollidiſche Daal” gucke konnt ohne daß aam
gleich e Bomb oder ſowas ehnliches entgege gefloge is un
hott am de ganze Spaß verdorwe. Alſo ich les do morjens
mei Blättche un denk an nix — bauf do werd uff amal mei
Aag uff zwaa Iwwerſchrifte uffmerkſam, iwwer die ich ſo
verſchrocke bin, daß ich in de Uffregung des Stebbelche
Sawelaadworſcht, des wo noch die ganz Woch zum
Frieh=
ſtick hott lange ſolle, uff aan Biſſe verſchluckt hab. Dick un
braad hot do nemlich dogeſtanne:
„ Der Kronprinz als Audohr” un e bische weider
un e bische mehr in de Midd:
„Maurieze Mädderlingk als Boxer” —
— Alſo,
ſoweit is es glicklich kumme, daß Kronprinze, die wo
eigentlich „Reſchierer” gelernt hawwe, ihrm Handwerk
un=
trei werrn, un gehn unner die Schriftſteller; un
Schrift=
ſteller, die wo vun Beruf „Dichder” worrn ſin, die henke de
Pegaſus an de Nagel un werrn Preisboxer!
Jetzt geht Ihne nu endlich aach en koloſale Saafeſieder
uff un Sie werrn mer’s jetzt aach netmehr for iwwel uff=
nemme, daß ich im erſte Aageblick e Annohs uffgeſetzt hab,
un wollt mer e anner Stell ſuche, un wege mir hett
nooch=
her der Maaſterſchaftsringer vun Eiroba, de Eberle,
Sunn=
dagsnoochmitdags=Bedrachtunge ſchreiwe kenne.
Awwer wie geſagt, ich hab mer die Sach annerſter
iwwerlegt. Schließlich werd jo alles net hääßer geſſe als
mer’s ißt. Es is jo aach bereits e „Bewegung” im Gang,
die wo for die Intereſſe der internatzionalen Schriftſteller
un Preisboxer eidrete dhut. Un dere „Bewegung” werd ich
vordehand emol beidrete. Uff die Art werd ich endlich aach
emol Mitglied vun ere „Bewegung”.
Dann do is emol nix dro zu mache, mir lewe im
Zeit=
alter der „Bewegunge”, un wohin mer guckt, is ergend e
„Bewegung” im Gang, un wer noch was gelte will, muß
ſich bei ergend ere „Bewegung” an de Spritz bewege.
Mit de „Frauenbewegung” hott’s a’gefange, dann kam
die „Jugendbewegung”, die „Antialkoholbewegung”
dem=
nächſt kimmt, die „Bewegung gege die Bewegung der
Anti=
alkoholbewegung” un ſo ſchieße die „Bewegunge” wie
Pilze aus de Erd.
Die meiſte „Bewegunge” bewege ſich ja uff eme doode
Punkt un es geht en wie all dene Vereine, die wo ſich mit
Welt= un Menſcheverbeſſerung beſchäftige, ſie falle in’s
Ex=
drehme. Aus de Jugendwanderbewegung hawwe ſich im
Handumdrehe allerhand Bewegunge entwickelt, un jetzt
kann mer mitunner Buwe und Mädcher drauß im Wald
finne, die unner erjend eme Name e Lewe fiehrn, wie die
Zigeuner, un aach grad ſo ausſehe. Ich glaab, do wer’s
heechſte Zeit, daß e Bewegung in’s Lewe gerufe werd, die
e derartig Jugendbewegung widder in’s richtige
Fahr=
waſſer bringt, ſunſt gibt’s eines Dags e „Bewegung” die
uns die Aage uffmache dhut.
Was mer vun de Frauenbewegung zu halte hawwe,
werd ich emol in eme Schbezialaddickel beleichte (wann mei
Staarösche in de Summerfriſch is, dann die brauch nix devo
zu wiſſe!), jedenfalls is die Frauenbewegung, was die
Mode abbelangt, ſchun ſoweit, daß ſe ſich kaum noch bewege
kenne. Aa Hoſebaa hawwe ſe ſchun a’, un wann ſe erſt
aus dem große Labbe, der wo ewe zur Verzierung
hinne=
runnerhenke dhut, wie e blattgewalkter Ochſeſchwanz, ſich
des anner Hoſebaa mache loſſe, dann — kenne ſe ſich
val=
leicht aach widder bewege.
Die aanzig verninftig Bewegung is die
Alkoholbeweg=
ung, die hott ihr Gutes — ob mer defor is odder degege,
deß is ganz Worſcht!
Fehle dhut awwer ganz entſchiede e „Middelſtands
bewegung”, dann der Middelſtand ſchlebbt ſich iwwerhaubt
nor noch miehſeelig uff zwag Kricke fort — wie lang noch
un er werd ſich iwwerhaubt net mehr bewege kenne.
Dann fehlt aach noch e „Witterungsbewegung” dann
uff dene Medderologe ihr Puſcherei geb ich nix mehr, die
ſin ganz konfus, und mir hawwe die Schweinerei domit.
Ei ich glaab, die hawwe’s bis jetzt noch net emol eraus
ge=
brocht, uff welchen Monat Dißjohr de Summer fellt.
Aw=
wer die Bewegung mißt ſchläunigſt in Zehne geſetzt
werrn, ſunſt verwaaſche uns die paar Summerkunzerte
unner de Hand. Effentunell werd ich emol die Sach in die
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Hand nemme.
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Nummer 133.
Darmſtädter Tagblatt. Samstag, den 8. Juni 1912.
Seite 23.
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bei gleicher Besetzung auf der Radrennbahn ſtatt.
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Sonntag, den 9. Juni, nachmittags 4 Uhr:
Grosses Tanzkränzchen
im Saale zum Gold. Löwen, Arheilgen.
Hierzu ladet freundlichst ein
Gesellschaft Tugendbund.
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Ludwigshöhe
Heute Samstag, 8. Juni, abends 8 Uhr,
im Anſchluß an das Nachmittags=Kurkonzert
der Kapelle des Leibgarde=Regiments
Leitung: Obermuſikmeiſter Hauske
Großes Abendkonzert
Reunion
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Die am Mittwoch wegen ſchlechten Wetters ausgefallene
Reunion findet heute abend ſtatt.
1045 Uhr: Gemeinſchaftlicher Zug nach
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Drama mit wundervollen,
packenden,
tiefergreifen-
den Szenen.
Das tolle Huhn
guter Humor.
Die Lehre des Kindes
tiefergreifende Tragödie.
Die Wolfgangschlucht
Südfrankreich. Herrlich
kolorierte Naturaufnahme.
Das Zirkuskind
gut gespieltes Drama.
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,
„ 15—
90.−
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Waſſerwärme vorm. 7 Uhr 180C.
Wooa=Polizei=Wache.
Programm
zu dem am Samstag, den
8. Juni, von 12—1 Uhr
mit=
tags vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61.
1. Florentiner Marſch „Marcia
Grande Italiano” von J. Fucik.
2. Ouverture üb. „Slaviſche
Melo=
dien” von A. Titl. 3. Angereihte
Perlen aus dem Drama „Der
Bajazzo” von R. Leoncavallo.
4. „Brüderlein fein” Walzer nach
Motiven des gleichnamigen
Alt=
wiener Singſpiels von L. Fall.
5. Roſenlieder von Ph. zu
Eulen=
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Rankende Roſe, Seeroſe, Weiße
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Sonntag, den 9. Jnni, abends 8 Uhr
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einer Abteilung der Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61.
Volkstümliches Programm.
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Unser neues Program
zeigt von Samstag, den 8. Juni
bis inkl. Dienstag, den 11. Juni:
Der Eld
des Sterdn Haner
nach einem Roman von Felix Holländer.
Wanda Treumann und Viggo Larsen,
die Lieblinge des Kinopublikums, spielen die
Hauptrollen in diesem Film.
Ausserdem sonstiges,
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klassiges Schlagerprogramm.
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[ ← ][ ][ → ]Seite 24.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Juni 1912.
Nummer 133.
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Man ſchreibt uns: Hof Schleiersbach, Poſt Fr.=
Crum=
bach im Odenwald, iſt ein landſchaftlich ſehr hübſch und
ganz einzeln am Südoſtabhange der Nonroderhöhe
ge=
legenes Hofgut, das ſeit Jahren als Sommerfriſche ſehr
belicht iſt und von Kurgäſten aus beſten Kreiſen gerne
beſucht wird. Großſtädtiſches Treiben in großer
Geſell=
ſchaft, Konzerte, künſtliche Parkanlagen mit hübſch
ein=
gezäunten Aſphaltſtraßen u. dergl. iſt hier nicht zu finden.
Wer dergleichen ſucht, den bitte ich, wenn nicht ein
Se=
bad, ſo doch einen größeren Kurort zu wählen, denn hier
würde er ſich nicht wohl fühlen. Wer ſich aber nach einem
ungezwungenen und wahrhaft erquickenden Landleben
ſehnt, in dem er ganz nach ſeiner Bequemlichkeit auch
ein=
mal in Hemdärmeln und ohne den läſtigen Stehkragen ſich
bewegen oder auch einmal in Hausſchuhen oder bequemem
Hauskleide bei Tiſche erſcheinen möchte, ohne daß ihm eine
gereizte Nachbarin entſetzt den Rücken kehrt, wer ferner in
köſtlicher Waldeinſamkeit auf wenig betretenen Pfaden die
herrliche Natur rein und unverfälſcht genießen möchte, den
heiße ich herzlich willkommen.
— Büſum. An der Nordſee hat die Saiſon begonnen.
Herrlichſter Sonnenſchein lagert tagaus tagein über den
Fluren. Das Nordſeebad Büſum iſt bereit, ſeine Gäſte
zu empfangen. Die Warmbadehäuſer ſind geöffnet; die
Bautätigkeit iſt eine ſehr rege geweſen, ſo daß allen
billi=
gen Anſprüchen in Bezug auf Zahl und Einrichtung der
Zimmer genügt werden kann. Wer ſich näher über das
Nordſeebad unterrichten will, findet alles Wiſſenswerte
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Nummer 133.
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anweſend waren. Bäder wurden bis zum 6. Juni 122067
abgegeben.
Langenſchwalbach. Die Saiſon iſt eröffnet. Die
Pachtgeſellſchaft, die das Bad heuer übernommen hat, hat
ſchon für dieſes Jahr einige weſentliche Verbeſſerungen
eingeführt. Im Stahlbadehauſe iſt ein überaus
freund=
liches helles Veſtibül eingerichtet. Als Kurorcheſter iſt
das Blüthner=Orcheſter gewonnen. Die täglichen Kur=
konzerte ſind damit auf eine künſtleriſche Höhe gehoben
worden, wie man ſie hier in Langenſchwalbach bisher
nicht erreicht hatte. Für die Hochſaiſon — von Ende Juni
ab — empfiehlt es ſich, bei Zeiten Wohnung zu beſtellen,
da bereits ungewöhnlich lebhafte Nachfrage nach Zimmern
herrſcht.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Juni 1912.
Nummer 133.
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Seite 30.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Inni 1912.
Nummer 133.
Man verlange
Freislista.
Vertreter: Haas & Bernhard, Darmstadt, Rheinstr. 19.
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
ruck verboten.
Fürſtliche Beſuche. — König Ferdinand von Bulgarien.
Allerhand Perſönliches vom König. — Kaiſer und
König. — Potsdam hat wieder einen großen Tag. — Der
Cumberländer. — Beſuche der Stadtvertreter. — Die
Ber=
liner in Wien und die Schweden in Berlin. — Die
empfind=
liche Sezeſſion. — Aus dem Theaterleben.
Wenn der Frühling in die Lande gezogen und als
größter und liebenswürdigſter Künſtler ſeinen köſtlichen
Blüten= und Blumenteppich überall ausgebreitet, dann
gehts auch in manchen fürſtlichen Kanzleien eifrig zu und
gelangt zur Ausführung, was oft vieler ſchwieriger
diplo=
matiſcher Vorbereitungen und umſtändlicher
Ausarbeitun=
gen bedurfte. Denn es iſt nicht ſo einfach, wenn Kaiſer
und Könige auf Reiſen gehen oder Beſuche empfangen und
austauſchen; alles muß bis ins kleinſte feſtgeſetzt ſein und
aufs peinlichſte klappen, einzelne dabei begangene Verſehen
haben, wie man aus den Chroniken verſchiedener Höfe
weiß, ſchon zu recht unliebſamen Erörterungen und
Ver=
wickelungen geführt. Auch im Berliner
Oberhofmarſchall=
amt gings in letzter Zeit doppelt emſig und betriebſam zu,
iſt doch für den Ende der Woche zum Beſuche unſeres
Kaiſerhofes in Potsdam eintreffenden König
Fier=
dinand von Bulgarien feierlicher Empfang
ange=
ſetzt worden, womit eine Fülle umſtändlicher Vorarbeiten
verknüpft iſt. Der König, von ſeiner Gemahlin und ſeinen
beiden Söhnen, dem Kronprinzen Boris und dem Prinzen
Cyrill begleitet, wird im Neuen Palais, dem Wohnſitz der
Kaiſerlichen Herrſchaften, Quartier nehmen, was ihm,
dem leidenſchaftlichen Naturfreunde, gewiß ſehr erwünſcht
iſt. Wiederholt war ja im Laufe des letzten Jahrzehnts
König, damals noch Fürſt, Ferdinand Gaſt des Kaiſers,
der ihm ſtets ſeine warme Freundſchaft bewieſen hat,
dies=
mal aber erſcheint der König in ſeiner neuen Würde, mit
dem in ſolchen Fällen vorgeſchriebenen Pomp empfangen,
und es wird gewiß zu bemerkenswerten öffentlichen
An=
ſprachen und wahrſcheinlich zu noch wichtigeren
vertrau=
lichen Unterredungen kommen.
Die freundſchaftliche Zuneigung des Kaiſers zum
König Ferdinand beruht neben der Familienverbindung
auf aufrichtiger Schätzung der politiſchen und perſönlichen
Vorzüge des Königs, der trotz aller Schwierigkeiten,
ein=
heimiſchen und fremden Hemmungen, Anfeindungen und
Verdächtigungen mit zäher Energie, mit kluger
Berech=
nung, mit feſtem Vertrauen auf die eigene Kraft und die
des bulgariſchen Volkes ſein hochgeſtecktes Ziel erreicht hat.
Daß es in erſter Linie dem König zu verdanken iſt, wenn
bisher die Ruhe am Balkan bewahrt blieb und
voraus=
ſichtlich bewahrt bleiben wird, weiß man ebenſo gut in
der Wilhelmſtraße in Berlin wie am Ballplatze in Wien.
Nie und nimmer hätte der König das erreichen können,
was er unter Zurücklegung eines langen, oft harten Weges
durchgeführt, wenn ihn hierbei nicht auch ſeine rein
menſch=
lichen Eigenſchaften unterſtützt hätten. Von früh an eine
ſcharf beobachtende und ſtill verarbeitende Natur, brauchte
er nicht erſt durch trübe Erfahrungen zu lernen, ſeine
Ge=
danken, Pläne, Erwartungen zu verbergen. Denen jedoch,
welchen er vertraut, öffnet ſich ſein Weſen in gewinnendſter
Weiſe; er läßt ſie teilnehmen an ſeinem Wollen und
Stre=
ben, ſeinen Erinnerungen und auch Enttäuſchungen und
plaudert zwanglos mit ihnen in anregendſter Art.
Unge=
wöhnlich beleſen in der Weltliteratur, aufmerkſam die
gei=
ſtigen und künſtleriſchen Strömungen der Völker, ſowie die
Fortſchritte der Technik und Induſtrie verfolgend, ein
hin=
gebender Muſikfreund, zumal begeiſterter Verehrer Richard
Wagners, weiß der König die Unterhaltung in engerem
Kreiſe auf das anregendſte zu beherrſchen und auf das
intereſſanteſte zu geſtalten.
Diesmal wird gelegentlich des Eintreffens des
bul=
gariſchen Königspaares Potsdam wieder eines ſeiner
großen Ereigniſſe haben. „Achtung! Präſentiert das
Ge=
wehr!” Scharfe Kommandoworte und ſchmetternde
Muſik=
klänge, das Dröhnen marſchierender Kolonnen und
Trap=
peln vieler Pferdehufe, das Blinken von Waffen und
Uni=
formen, es wird wiederum jenem Tage ſeine eigenartige,
nur auf dieſem Boden mögliche Prägung geben. Traulich
und anheimelnd iſt ſie, die Soldatenſtadt, beſonders an
einem duftigen Frühlingsmorgen. In den blütenfrohen
Anlagen des Wilhelmsplatzes konzertieren Fink und Amſel
um die Wette, während ſich in den dichtbelaubten Bäumen
am Kanal die Spatzen ſehr eiſrig ihre nüchtlichen Tränme
erzählen und zwitſchernde Schwalben flinken Fluges die
ſonnendurchſpielte Luft zerteilen. Eine idylliſche
Stim=
mung, zu der ſich weihevoll die von der Garniſonkirche
herüberdringenden Choralweiſen ſügen. Mit einem Male
jedoch iſt’s vorbei mit der tiefen Ruhe. Hallende
Trom=
melwirbel, die hellen Töne der Querpfeifen, der Trompeten
jubelnde Fanfaren — heranzieht’s von dort und da und
hier in langen, ſchimmernden Linien, Helmbüſche flattern
und ſpitze Grenadiermützen blitzen, die bunte Pracht der
Reiteruniformen leuchtet auf, ſchimmernde Reflexe werfen
der Küraſſiere eherne Panzer, Roſſegewieher und das
haſtige Trab=Trab der Adjutantenpferde: Preußens
waffen=
ſtolze Jugend zieht aus, um vom Wildpark bis zum Neuen
Palais Spalier zu bilden, eine beſondere Ehrung für
Bul=
gariens königlichen Führer. Die deutſche Reichshauptſtadt
kommt dabei zu kurz, ein Beſuch ſeitens der bulgariſchen
Gäſte war zuerſt gar nicht vorgeſehen, nun ward aber doch
noch für den Samstagabend eine Gala=Oper angeſetzt:
der, der das „Neue Palais” im ſtolzen Siegesgefühle
er=
baut und ſchönheitsvoll ausgeſchmückt, der Große König,
wird abermals bei dieſer feſtlichen Gelegenheit auf den
Brettern erſcheinen.
Ganz ſtill, wenn auch nicht unbeachtet, verfloß kürzlich
ein anderer Beſuch an unſerem Kaiſerhofe: jener des
Prinzen Ernſt Auguſt von Cumberland. Die
tiefe Trauer um den nahe Berlin jäh dahingerafften
Bru=
der des Prinzen ſchloß ſelbſtverſtändlich jede Feſtlichkeit aus.
Lag auch hier eine direkte Veranlaſſung vor, dem Kaiſer
für ſeine Teilnahme zu danken, ſo mißt man dem Beſuche
doch eine gewiſſe politiſche und perſönliche Bedeutung bei,
die ein beſſeres Verhältnis zwiſchen den Hohenzollern und
Welfen herbeiführen wird. Damit geht gewiß ein längſt
gehegter Wunſch des Kaiſers in Erfüllung, dem
üb=
rigens der diesmalige Aufenthalt auf Korfu
ausgezeichnet=
bekommen zu ſein ſcheint. Wer, wie der Schreiber dieſes,
in der vergangenen Woche anläßlich der Hohenzollernfeier
in Brandenburg a. H. den Kaiſer aus nächſter Nähe
be=
obachten und ſeinen Worten, den offiziellen wie privaten,
im Altſtädter Rathauſe zuhören konnte, war hoch erfreut
über die Friſche und Kernigkeit im Ausſehen und Weſen
des Kaiſers, der ſich in kleinem Kreiſe auf das herzlichſte
und freundſchaftlichſte gab.
Daß Fürſten Beſuche austauſchen, entſpricht ja einem
alten Herkommen, neueren Urſprungs iſt es dagegen, daß
ſich die Vertreter großer Städte ihre offizielle
Aufwartung machen. Man kann dies nur aufrichtig
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erlin
138,
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Juni 1912.
Seite 31.
bei Bechertlang geinipſt werden, ſehlts nicht an
Gelegen=
heiten zu Studien anderer Art, die nichts mit Speiſe= und
Weinkarte zu tun haben. So war jetzt, mit
Oberbürger=
meiſter Kirſchner an der Spitze, eine Reihe von Berliner
Stadträten und Stadtverordneten in Wien, ſich dort einer
jubelnden Aufnahme erfreuend. Hoch und luſtig iſt’s
her=
gegangen in der lieben, ſchönen Donauſtadt, viel klingende
Worte wurden gewechſelt, eifrig ward pokuliert, und der
„Heurige” führte zu manch’ vertraulichem Bündnis. Ob
man gar ſo viel geſehen von dem, was die Wiener
Kommu=
nalverwaltung zum Wohle der Bevölkerung geſchaffen,
ent=
zieht ſich näherer Kenntnis — darüber und über manch'
anderes Erlebnis der Berliner in Wien ſchweigt des
Chro=
niſten Höflichkeit.
Kaum zurückgekehrt aus der Phäakenſtadt, konnten der
Oberbürgermeiſter und die Stadtväter hier den
Abge=
ſandten der dreigrößten Städte Schwedens,
Stockholm, Gothenburg und Malmö, einen frohen
Will=
kommen darbieten. Mit dieſem war vielfach ein
Wieder=
ſehen verbunden, da im letzten Jahre eine Zahl unſerer
Stadtvertreter in Schweden gaſtlich aufgenommen
wor=
den war. Die ſchwediſchen Herren ſehen dieſe Fahrt nicht
bloß vom vergnüglichen Standpunkt an, ſie nehmen es mit
ihren Beobachtungen recht gewiſſenhaft und ſuchen die
ſechs Tage ihres hieſigen Aufenthalts gut auszunützen. Das
liegt ſchon in dem ernſten, ruhig beobachtenden, gelaſſenen
Weſen der Herren, die ſämtlich durch eine gute ſtädtiſche
Schulung gegangen und deren Blicke nicht durch einen
eng=
herzigen Parteiſtandpunkt — wie es wo anders der Fall
ſein ſoll! — getrübt ſind.
Von einem vereitelten Beſuche plaudert man allerhand
in unſerer kunſtintereſſierten Bevölkerung. Wie in den
letzten Jahren, wollte auch diesmal wieder die
Kunſt=
deputation unſeres Magiſtrats ſich nach der
Sezeſſions=Ausſtelllung begeben, um dort in
dem ſtädtiſcherſeits ausgeſetzten Betrage von 6000 Mark
Ankäufe zu machen. Auf die Mitteilung hiervon teilte der
Sezeſſions=Vorſtand der Kommiſſion mit, daß die Herren
ſehr gern geſehen ſeien — Spaß, mit baren 6000 Mark!
aber ohne ihren Vorſitzenden, Herrn Bürgermeiſter Dr.
Reicke! — Und warum? Weil dieſer in durchaus
verſtän=
diger Weiſe eine berechtigte Kritik an der Sezeſſion geübt.
Ei, ei, die Machthaber der letzteren ſind doch ſonſt nicht ſo
empfindlich, wenn ſie höchſtſelbſt Anderen etwas am Zeug
flicken wollen, was ſie oft genug getan, und hielten bei
ihren Eröffnungs= und ſonſtigen Anſprachen mit Angriffen
gegen die „alte‟ Richtung in der Kunſt und deren Meiſter
nicht zurück. Oder will man nur wieder mal von ſich
reden machen, da es öd’ und leer in den Sezeſſionsräumen
ſausſchaut, in die keine Katz, geſchweige denn ein
vernunft=
begabtes menſchliches Weſen geht?
Beſucher haben ſich auch auf der Bühne des
Deut=
ſſchen Theaters eingefunden, und zwar Frank
Wedekind, als Dichter und Schauſpieler zugleich, nebſt
Frau, die vorläufig das Dichten gelaſſen und nur
dar=
ſtelleriſch mitwirkt zur Glorie des verehrten Göttergatten.
Wedekind hat das Theater gepachtet, um als eigener Herr
ſeine Stücke, ſoweit ſie von der Zenſur freigegeben ſind,
zur Aufführung zu bringen, einen ganzen Zyklus. Er
will mit demſelben zeigen, daß dieſe ſeine dramatiſchen
Werke zuſammengehören, daß ſie nur ſo das rechte
Ver=
ſtändnis finden können. Bisher gelangten „So iſt das
Leben” und „Hidalla” zur Wiedergabe, beide Stücke
ob=
jektive Zuſchauer diesmal ebenſo enttäuſchend, wie es ſchon
früher gelegentlich der hieſigen Prenieren der Fallgeweſen.
Na, warten wir noch das Uebrige ab, um ein
zuſammen=
faſſendes Urteil zu fällen.
Sport.
* Radrennen in Darmſtadt. Intereſſante Kämpfe
verheißen die großen Radrennen für Berufsfahrer, die
vom Velozipedklub Darmſtadt am Sonntag, den 9. Juni,
nachmittags halb 4 Uhr, auf der hieſigen Radrennbahn
abgehalten werden. Im Preis „Straßburg-Darmſtadt”,
einem Dauerrennen mit Motorſchrittmachern, treffen ſich
Pongs (Krefeld), Wißmann (Dortmund), Thiele (Erfurt),
die mit Hilfe erſtklaſſigen Schrittmachermaterials
vorzüg=
liche Zeiten herausfahren dürften. Beſonders Wißmann
hat ſich ſeit über acht Tagen ſo gut mit der hieſigen Bahn
vertraut gemacht, daß ihm der Sieg nicht entgehen dürfte,
wenngleich Pongs an Klaſſe etwas über dem
Dortmun=
der ſteht. Für die Fliegerrennen iſt eine ganze Reihe
erſt=
klaſſiger Berufsfahrer eingeſchrieben, an ihrer Spitze der
Weltmeiſter Otto Meyer, ſo daß den Siegern der
verſchie=
denen Rennen die ausgeſetzten Barpreiſe nicht leichten
Kaufes zufallen werden. Das Programm des Tages iſt
ſehr abwechſelungsreich zuſammengeſtellt und läßt
erken=
nen, daß der Velozipedklub Darmſtadt auch diesmal
wie=
der beſtrebt iſt, dem hieſigen Sportpublikum etwas Gutes
zu bieten.
* Leichtathletik. Der F.=K. Olympia=
Darm=
ſtadt 1898 beteiligt ſich am morgigen Sonntag äußerſt
zahlreich an den vom Darmſtädter Sportklub 1905
veranſtal=
teren nationalen olympiſchen Spielen. Von 14 vorhandenen
Konkurrenzen hat Olympia 13 belegt.
* Radſport. 2500 Kilometer per Rad. Vom
Sächſiſchen Radfahrer=Bund, Gau Leipzig, weilte geſtern
das Mitglied Herr Hermann Schmidt hier und wird ſeine
Dauerfahrt von 2500 Kilometer heute feſtſetzen. Seine
Route lautet Frankfurt a. M., Straßburg, Mainz, Köln,
Krefeld, Amſterdam, Rotterdam, Antwerpen, Brüſſel,
Paris, Toulon, Venedig, Trieſt, Wien und München. Die
Fahrt ſoll bis Ende September erledigt ſein, doch will
Herr Schmidt bis 31. Juli mit dieſer Fahrt fertig ſein.
* Pferderennen. Rennen zu Hoppegarten.
Famete=Preis, 5000 Mark, Diſtanz 1000 Meter: 1. Kgl.
Haupt=Geſtüt Graditz’ Sabinerin (F. Bullock), 2.
Schlag=
werk (Dye); 3. Goldamſel (Shaw). Tot. 16110, Pl. 13,
60:10. Unpl.: Saltimbanque, Maximilian (ausgebr.).
Sicher ½—3½ Lg. — Veilchen=Handicap, 13000 Mark,
Diſtanz 2200 Meter: —1. Mr. F. C. Arnulls Induſtrie
(Shurgold), ——1. Savoy the Firſt (F. Bullock), 3. Lancaſter.
(Evans). Tot. 18. (Induſtrie) 16, (Savoy the Firſt) 10.
Pl. 12 12, 13:10. Unpl.: Cheops (4), Germania I,
Taft=
joy, Mansfield, Pfeffermünz. Tot. Rennen-2 Lg.
Geranium=Preis, 3800 Mark, Diſtanz 1000 Meter: 1. Geſtüt
Gürzennichs Seilfahrt (Spear), 2. Kondor (Wedgewood),
3. Erle (Fox). Tot. 16:10. Pl. 13, 30110. Unpl.: Meteor
(4) Sicher 1—7 Lg. — Ordonannz=Rennen, 5000 Mark,
Diſtanz 1600 Meter: 1. Hrn. E. Grunows Hubertus
(Gagelmann), 2. Colleoni (J. Lane), 3. Rayon dior (
Cle=
minſon). Tot. 47110. Pl. 10, 10.10. Unpl.: Juriſt (4),
Petarde. Sehr leicht ¾—3 Lg. — Holländer=Rennen,
7300 Mark, Diſtanz 1200 Meter: 1. Dr. Lemckes Kalchas
(Spear), 2. Grita (F. Bullock), 3. Einſicht (Ted Rice). Tot.
56:10. Pl. 18, 12:10. Unpl.: Principal (4), Sati. Leicht
D. 2g. — The Pamer=Preis, 6200 Mar, Diſtanz
1400 Meter: 1. Hrn. G. Kampfhenkels Frühwach (
Gagel=
mann), 2. Abendſtern (Jangl), 3. Burggraf (Ludwig).
Tot. 40110. Pl. 15, 32, 18:10. Unpl.: Sand (4),
Königs=
leutnant, Landvogt, Bleibtreu II, Nanſen, Ghislaine, Ops,
Haubenlerche. Sehr ſicher ½—¾ Lg. — Hutſchachtel=
Rennen, 5000 Mark, Diſtanz 1800 Meter: 1. Hrn. A. v.
Schmieders Heloiſe (J. Lane), 2. Eager Girl (F. Bullock),
3. Rejoice (Bleuler). Tot. 19110. Pl. 12, 18110. Unpl.:
Perida. Leicht 1—2½ Lg.
Rennen zu Horſt=Emſcher. Induſtrie=Preis,
4000 Mark, Diſtanz 1200 Meter: 1. Hrn. E. S. Fürſtenbergs
Lombardei (H. Brown), 2. Oregon (Raſtenberger), 3.
Nor=
tor Con (Blades). Tot. 32110. Pl. 18, 22110. Unpl.:
Tra=
viata (4), Boulanger. Kampf Hals-2 Lg. — Eſſener
Handicap, 5000 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Hrn. C. G
Krügers Spion (Raſtenberger), 2. Sarenna (Schläfke), 3.
Erfinder (M. Aylin). Tot. 33110. Pl. 12, 14, 14:10. Unpl.:
Kis betyar, Paradox, Jungtürke, Karfunkel 2—1½ Lg.
Preis von Gelſenkirchen, Ehrenpreis und 2000 Marl,
Diſtanz 3500 Meter: 1. Hrn. Reimanns Silver Sea (Lt. v.
Berchem), 2. Nell Brandon (Lt. v. Moßner). Tot. 15.10.
Zwei liefen. Ueberlegen 20 Lg. — Großer Preis
von Horſt, 15500 Mark, Diſtanz 4000 Meter: 1. Lt.
Freyers Hausfrau (Weißhaupt), 2. Meluſine (Gehrke), 3.
Gazelle (Kühl). Tot. 152:10. Pl. 37, 39, 18:10. Unpl.:
Schuhplattler, Micado III, Revolte, Dollarprinzeſſin,
Mo=
gador, Regina, Beatrice B. Leicht 2—2½ Lg. — Damen=
Preis, Ehrenpreis und 2500 Mark, Diſtanz 2000 Meter:
1. Hrn. E. Zeyns Tucker (Mr. Anthony), 2. Florimond
Rovertet (Lt. v. Berchem), 3. Großvenor Gardens (Lt. v.
Moſch). Tot. 94:10. Pl. 22, 13, 24:10. Unpl.: H. M. E. N.,
Hold Up II, Gyges, Hendred (4). Sicher 1—5 Lg. —
Berg=
bau=Preis, 4000 Mark, Diſtanz 3000 Meter: 1. Chev. C. de
Peſters Golden Amour (Warthon), 2. Blue Dragee (Weis
haupt), 3. La Faridondaine (R. Franke). Tot. 27110. Pl.
15, 18, 21:10. Unpl.: Kingsway, Tarpaulin II, Faultloß,
Dalmigavie, Golden Garnet, Myrrhic. Kampf Hals—1 Lg.
* Lawn=Tennis. Paris, 6. Juni. Im Kampfe um
die Weltmeiſterſchaft im Lawn=Tennis beſiegten die
vier Deutſchen Froitzheim, R. Kleinſchroth, Rahe und
Kreuzer ſämtliche engliſchen, franzöſiſchen und ſonſtige
Konkurrenten, darunter Decugis, den Champion von
Frankreich, Gebert, den Sieger bei den olympiſchen
Spie=
len in Stockholm und den bekannten ſüdafrikaniſchen
Spieler Winslow. Das Weltmeiſterſchaftsfinale wird
demgemäß unter den vier genannten Deutſchen
ausge=
fochten werden.
* Automobilſport. Petersburg, 6. Juni. Das
von der Armeeverwaltung organiſierte
Internatio=
n ale Kraftwagenrennen begann mit 45 Wagen,
ruſſiſche und ausländiſche ſtarteten. Das Rennen erſtreckt
ſich über 2788 Werſt und wird 20 Tage beanſpruchen.
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Sonn= und Feiertags, ſowie Mittwochs und
Frei=
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Strauss & Mayer
Gebrüder Unger
S. Wronker & Cie. Nachf.
(12682
[ ← ][ ][ → ]32.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Juni 1912.
Nummer 133.
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1
1
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die Samstug
haben wir die Auslagen zum
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zum Teil Neu-Eingänge ausgelegt.
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diejenigen unserer Kunden
auf-
merksam, welche unsere
95 Pfennig-Tage
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infolge des grossen Andranges
nicht mit der genügenden
Sorg-
falt bedient werden konnten.
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95 Kinder-
Kleidchen
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Nummer 133.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 8. Inni 1912.
Seite 35.
Literariſches.
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ineben den Erwachſenen, der ihre tiefe Lebensweisheit,
fihre dichteriſchen Blüten zu würdigen weiß, an einen
lewig friſchen Quell der Poeſie führen, gehören dieſe
Märchen Paula Dehmels, die ihrem Buche „Das grüne
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Geborene. Am 1. Juni: dem Schloſſer Friedrich
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Schloſ=
ſer Auguſt Treugott Adam Schädel, Arheilgerſtr. 83, eine
T. Elſa. Am 31. Mai: dem Metzger Auguſt Roßbach,
Taunusſtr. 28, ein S. Heinrich Kakl Auguſt Walter. Am
2. Jnni: dem Sparkaſſenbuchhalter Friedrich Heedt,
Hoch=
ſtraße 35, ein S. Friedrich. Am 4.: eine unehel. Tochter
Hedwig Katharina. Eine unehel. Tochter Magdalena.
Aufgebotene. Am 4. Juni: Weißbinder Georg
Grünig V zu Pfungſtadt, und Eliſabethe Margaretha
Ockin, hier. Kaufmann Max Guggenheim, zu Worms,
und Anna Alice Stern, Fuchsſtraße 20. Metzger Philipp
gerufen Willy Reuter, und Florence Louiſe Tanner,
beide zu Bex aux Plaus. Rittmeiſter und Eskadronchef
Heinrich Hermann Hans von Beſſer, zu Saarburg, und
Anna Maria Antoinette Hallwachs, Riedeſelſtr. 49.
Stadtſekretär Peter Karl Adolf Franz, Obere
Liebfrauen=
ſtr. 35, und Eliſe Knell, Kranichſteinerſtr. 59/10. Am 5.:
Rittmeiſter Hubert Albert Chriſtian von Platen, hier,
und Maria Hedwig Gottſchalk, zu Frankfurt a. M.
Kaufmann Ludwig Greif, hier, und Johanna Hirſch,
zu Gimbsheim. Handarbeiter Adolf Cornelius, zu
Gimbsheim, und Dienſtmagd Margareta Günther, zu
Gimbsheim. Bäckermeiſter Adam Heß I., zu
Lampert=
heim, und Schneiderin Luiſe Eliſabeth Clementine
Sten=
gel, Feldbergſtr. 32½. Schreiner Karolus Kopf, zu
Worms, und Katharina Elſtner, zu Monsheim.
Weiß=
binder Heinrich Eichhorn, zu Eberſtadt, und
Dienſt=
mädchen Friederike Emig, hier.
Geſtorbene. Am 3. Juni: Kaufmann Wilhelm
Chriſtoph Wagner, 64 J., ev., Hochſtr. 64. Am 3.:
Pri=
vatin Eliſabeth von Hobe, geb. Scharfenroth, 46 J.,
kath., Witwe des Agenten, Nieder=Ramſtädterſtr. 30. Am
4.: Eliſe Olivier, geb. Bickel, 34 J., kath., Ehefrau des
Gardeunteroffiziers. Am 5.: Martha Kreuſel, geb. Czok,
Ehefrau des Ingenieurs, 36 J., kath., Bensheim,
Roden=
ſteinerſtr. 73.
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Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
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Geborene. Am 22. Mai: dem Gärtner Joſ. Müller,
Kiesbergſtraße 58, eine T. Katharina Chriſtina Berta.
Am 24.: dem Sergeant im Dragoner=Regiment Nr. 24
Leonhard Willemann, Donnersbergring 36, eine T. Elſe
Marie. Am 26.: dem Rechtsanwalt Dr. jur. Alexander
Bopp Wilhelmſtraße 38, ein S. Am 27.: dem Profeſſor
an der Großh. Techn. Hochſchule Darmſtadt Ludwig von
Roeßler, Klappacherſtraße 9, ein S. Alfred Adolf
Wil=
helm. Am 24.: dem Weißbinder Heinrich Eigenbrodt,
Moosbergſtraße 52, eine T. Marie Anna. Am 25.: dem
Oberpoſtpraktikant Adam Otto Herdt, Wilhelminenſtr.
48, ein S. Theoderich Otto Leonhard. Dem Kutſcher Karl
Weimer, Heidelberger Straße 102, eine T. Martha. Am
29.: dem Forſtwartsaſpirant Karl Fuchs,
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ſtraße 60, ein S. Karl Konrad Heinrich. Am 1. Juni: dem
Lokomotivheizer Johannes Lotter, Forſtmeiſterſtr. 20,
eine T. Erna Lina. Am 4.: dem Former Jakob Gerbig,
Tannenſtraße 22, eine T. Auguſte Wilhelmine Eliſe. Am
3.: dem Stadtſekretär Ernſt Bohländer, Moosbergſtr.
34, ein S. Werner Ludwig Heinrich. Am 31. Mai: dem
Montenr Friedrich Karl Nungeſſer, Beſſunger Straße
15, eine T. Elſa Eliſabeth. Am 3. Juni: dem
Fabrikarbei=
iter Wilhelm Kowolade, Neue Niederſtraße 9, eine T.
Auguſte Anna. Am 2.: dem Kaufmann Herm. Meinert,
Tannenſtraße 23, eine T. Johanna Maria. Am 1.: eine
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ſchmiedemeiſter Auguſt Louis Philipp Reinicke,
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Aufgebotene. Am 28. Mai: Monteur Rudolf Guſtav
Mack in Frankfurt a. M. und Marg. Adam,
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dergſtraße 12. Am 31.: Hilfsarbeiter Karl Robert Chriſt.
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lehrer Gerhard Beiſinger in Worms a. Rh. und Anna
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halter Konrad Pfeiff, Niederſtraße 25, und Eliſabethe
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händler Albert Stier, Beſſunger Straße 30, und Marg.
Braun, Seekatzſtraße 8. Heizer bei der Staatsbahn Ad.
Baus, Eliſabethenſtraße 25, und Chriſt. Friedrike
Ko=
rell, Tannenſtraße 1½. Am 29.: Friſeur Ernſt Karl Hugo
Schmidt, Heidelberger Straße 87, und Kathar. Eliſab.
Werner geb. Zeſchky, ebenda. Am 1. Juni: Schreiner
Heinrich Fiſcher, Beſſunger Straße 107, und Kathar.
Fiſcher, Martinſtraße 30. Am 5.: Kaufmann Michael
Rockel zu Stuttgart und Eliſab. Wilhelmine Helene
Loos, Ludwigshöhſtraße 59.
Geſtorbene. Am 24. Mai: Schreiner Heinr. Schüler,
Tannenſtraße 9, 67 Jahre ev., Am 1. Juni: dem
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der Adam Böhm, Schießhausſtraße 51, ein totgeborenes
Mädchen. Am 6.: dem Fahrburſche Georg Trautmann,
Heerdweg 17, ein totgeborenes Mädchen. Am 5.:
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beamter i. P. Richard Bierbaum, Karlſtraße 73, 70 J.,
ev. Am 6.: Poſtdirektor i. P. Karl Rudolf Ernſt
Ber=
ger, Mathildenſtraße 9, 80 Jahre, ev.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
1. Sonntag nach Trinitatis, den 9. Juni 1912
Hoſkirche: Samstag, den 8. Juni, abends um 6 Uhr:
Beichte. — Sonntag, den 9. Juni, vorm. um ½10 Uhr:
Beichte und Anmeldung zur heil. Kommunion in der
Sakriſtei. — Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit
Feier des hl. Abendmahls. Kollekte für den Kirchbau
in Framersheim.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer
— Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte.
Stadtkapelle: Vormittags um 9½ Uhr: Pfarrer
D. Dr. Diehl. — Vorm. um 11 Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Kleberger. — Abends um 6 Uhr: Pfarrer
Velte.
Im Feierabend (Stiftſtraße 51): Sonntag, den
9. Juni, vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
Oſt bezirk (Mädchen). Pfarrer Vogel.
Militärgemeinde: Kein Gottesdienſt. — Vormittags
um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt, Steinſtr. 24 (
Muſik=
ſaal). — Vorm. um 11 Uhr: Gottesdienſt im Lager.
Diviſionspfarrer Liedtcke.
Johanneskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarraſſiſtent
Müller. — Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr:
Pfarraſſi=
ſtent Lautenſchläger. — Vorm. 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt für den Weſt bezirk. Pfarraſſiſtent Müller.
Nachm. um 4 Uhr: Bibelſtunde im Martinsſtift.
Pfarrer Veller.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Hickel. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
Gottesdienſt. Pfarrverwalter Flöel. Kollekte für die
Evangeliſchen im Auslande. — Vormittags um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt. Pfarrverwalter Flöel.
Pauluskirche: Kollekte für Framersheim. — Vorm.
um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. Pfarrer Rückert.
Vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Rückert.
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den 9. Juni,
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nach=
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde und Jugendbund für
E. C. — Abends um 8½ Uhr: Evangeliſation. —
Mon=
tag, den 10. Juni, abends um 3½ Uhr: Frauen=
Bibel=
ſtunde. — Dienstag, den 11. Juni, abends um 8½ Uhr:
Jungfrauen=Bibelſtunde und Blaukreuzſtunde. —
Mitt=
woch, den 12. Juni, nachmittags von 2—3 Uhr:
Hoff=
nungsbund für Knaben. Von 3—4 Uhr: Hoffnungsbund
für Mädchen. — Abends um 8½ Uhr: Uebung des
ge=
miſchten Chors. — Donnerstag, den 13. Juni, abends
um 8½ Uhr: Bibelſtunde. — Freitag, den 14. Juni,
abends um 8 Uhr: Sonntagsſchulvorbereitung. — Abends
um 8½ Uhr: Bibelbeſprechſtunde für Männer und
Jüng=
linge. — Samstag, den 15. Juni, abends um 9 Uhr:
Verſammlung für Beamte der Poſt, Eiſenbahn, Polizei,
Gendarmerie u. dgl. — Filiale der Stadtmiſſion
(Beſſungerſtr. 88, Hinterbau): Sonntag, den 9. Juni,
vormittags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. — Freitag,
den 14. Juni, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
Gottesdienſt der Aenapoktoliſchen Hemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getaufter Chriſten (Baptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 9. Juni, vorm. um 9½ Uhr:
Gebets= und Weiheſtunde. — Die ſonſtigen Gottesdienſte
fallen während der Arbeit der Rheiniſchen Zeltmiſſion aus.
Rheiniſche Zeltmiſſion an der
Lindenhof=
ſtraße, neben dem Finanzamt: Sonntag, den 9. Juni,
vorm. um 11 Uhr: Kindergottesdienſt. — Nachmittags
um 4 Uhr und abends um 8½ Uhr: Oeffentliche
Vor=
träge. — In der Woche jeden Tag, nachm. um 4 Uhr:
Bibelſtunde und jeden Abend um 8½ Uhr Vortrag.
Jedermann iſt freundlichſt eingeladen.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 9. Juni, nachmittags um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule
(Kindergottesdienſt). — Um 4 Uhr: Predigt. Prediger
Schubert aus Frankfurt a. M. — Freitag, den 14. Juni,
abends um ½9 Uhr: Bibel=und Gebetſtunde. Jedermann
herzlich willkommen.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 8. Juni,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
2. Sonntag nach Pfingſten, den 9. Juni 1912
Titularfeſt der ſakramentaliſchen
Bruder=
ſchaft
Kollekte für den St. Bonifatiusverein
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung
der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt
mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
— Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt. — Nachm.
um 3 Uhr: Sakramentaliſche Bruderſchaftsandacht mit
Predigt und Prozeſſion. — Von Montag bis
Donners=
tag, vorm. um ¼9 Uhr: Segenmeſſe und abends um
½7 Uhr: Sakramentaliſche Andacht. — Donnerstag,
nachm. um 5 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. —
Frei=
tag, vorm. ¼9 Uhr: Levitiertes Hochamt zu Ehren des
Herzens Jeſu.
Kapelle der Warmherzigen Schweſtern: Sonntag,
vormit=
tags um ½7 Uhr: hl. Meſſe. — Nachmittags um 4 Uhr:
Vortrag und Verſammlung im Mädchenheim. — Um
5 Uhr: Verſammlung des Vereins chriſtlicher Mütter.
Um 6 Uhr: Roſenkranzandacht. — Freitag, den 14. Juii
vorm. um 6¼ Uhr: Gemeinſame heil. Kommunion der
Jungfrauen=Kongregation.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Kapelle in Griesheim: Sonntag, vorm. um 9 Uhr: hl.
Meſſe mit Predigt.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 8. Juni,
nach=
mittags um ½5 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, den 9. Juni 1912
Vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr: hl. Meſſe mit
Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt und Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Andacht. — Donnerstag, nachm.
um 5 Uhr: Beichtgelegenheit. — Freitag, nachm. 5½ Uhr
Herz=Jeſu=Andacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
8. Juni, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
2. Sonntag nach Pfingſten, den 9. Juni 1912
Titularfeſt der ſakramentaliſchen Bruder.
ſchaft
Kollekte für den St. Bonifatiusverein
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½7 Uhr: heil. Meſſe. — Um ½ 9 Uhr: Amt mit
Predigt. — Nachmittags um ½3 Uhr: Herz=Jeſu=
An=
dacht. — Bibliothek (Herdweg 28): Dienstag,
nachmit=
tags von 6 bis 7 Uhr.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 8. Juni, nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
2. Sonntag nach Pfingſten, den 9. Juni 1912
Vorm. um 6 Uhr: Beichtgelegenheit. — Um ½7 Uhr:
Austeilung der hl. Kommunion. — Um ¼10 Uhr:
Hoth=
amt mit Predigt. — Nachmittags um ½2 Uhr:
Chriſten=
lehre und Andacht. — An allen Werktagen, vormittags
um ¼7 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pfungſtadt: 2. Sonntag nach Pfingſten,
den 9. Juni, vormittags von 7 Uhr an:
Beichtgelegen=
heit. — Um ½8 Uhr: Amt und Predigt.
The Church of England Service
The Church Committee has arranged, that the
Church Services will be discontinued until the Autumn,
when they will be resumed in the Court-Chapel of
which due notice will be given in the local papers.
The Church Committee.
Gekaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 2. Juni: Ein unehel. Sohn
Konrad Hermann, geb. 26. Febr. 3. Juni: Dem
Fuhr=
mann Georg Weidner S. Paul, geb. 18. April. 5. Juni:
Dem Schloſſer Karl Andreas Heilig S. Jakob, geb.
18. April. 26. Mai: Dem Polizeibürogehilfen Johann
Georg Waldſchmidt T. Marie Helene Eliſabeth, geb.
24. Febr. Dem Schneider Martin Arnold S. Theodor
Rudolf, geb. 31. März. 27. Mai: Dem Dreher Adam
Weimer T. Margarete, geb. 17. Mai.
Martinsgemeinde: 5. Juni: Dem Lackierer
Georg Reitz S. Karl, geb. 26. März. 2. Juni: Dem
Finanzaſpiranten Heinrich Ludwig Schäfer T. Anneliſe
Luiſe Dora, geb. 14. April. Dem Metzger Georg Jakob
Daum S. Heinrich, geb. 9. Mai.
Petrusgemeinde: 2. Juni: Dem Finanzaſpiranten
Daniel Friedrich Schäfer S. Walther, geb. 3. Mai. Dem
Handlungsgehilfen Philipp Seifert S. Walter Leonhard
Heinrich, geb. 11. Mai.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 1. Juni: Landwirt Nikolaus
Breitwieſer aus Kleeſtadt und Anna Katharina Dieter.
Eiſendreher Friedrich Wilhelm Ehrenkäufer und Eliſe
Chelius. 2. Juni: Inſtallateur Peter Maſſing und Theres
Höcherl.
Petrusgemeinde: 2. Juni: Schreiner Heinrich
Fiſcher und Katharine, geb. Fiſcher. 5. Juni: Kaufmann
Michael Rockel von Stuttgart und Eliſabethe Wilhelmine
Helene, geb. Loos von hier.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 1. Juni: Johanna Friederike
Pauline Emilie Schnittſpahn, Ehefrau des
Poſtdirek=
tors i. P., 61 J., ſtarb 30 Mai. 4. Juni: Landwirt Georg.
Bopp, 52 J., ſtarb 2. Juni. Schreiner Georg Spahn,
76 J., ſtarb 1. Juni. 25. Mai: Die Witwe Kathi Hau,
geb. Schmehl, 54 J. 6 M., ſtarb 23. Mai.
Beerdigte aus Anſtalten.
Johannesgemeinde: 31. Mai: Heizer Heinrich
Volk, 21 J., ſtarb 29. Mai. 1. Juni: Zögling des
Alice=
ſtifts Wilhelm Luh, 14 J., ſtarb 30. Mai.
Martinsgemeinde: 1. Juni: Generalagent
Philipp Georg Schneider, 81 J., ſtarb 30. Mai. 5. Juni:
Wilhelmine Ganßert, T. des Lokomotivführers, 11¾ J.,
ſtarb 2. Juni. 2. Juni: Friederike Fick, Ehefrau des
Geſchäftsreiſenden, 62 J., ſtarb 31. Mai.
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4. Juni, nachts 11 Uhr, in New=
York angekommen.
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