Inſerate
Abonnementspreis
175. Jahrgang
werden angenommen in Darmſtadt,
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
wärts nehmen die Poſtämter u. die
Agen=
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
für Aufnahme von Anzeigen an vorge=
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 26 Seiten.
Der 1. Mai.
*⁎* Nach dem Willen der roten Internationale ſollte
der erſte Tag i Wonnemonat jedes Jahr ein
Weltfeier=
tag werden, allé Räder ſollten ſtillſtehen, die geſamte
Ar=
beiterſchaft ſollte am Vormittage ihr politiſches
Glaubens=
bekenntnis bekräftigen, und der übrige Teil des Tages
war dem Vergnügen, der Erholung gewidmet. Waren
die Arbeitgeber damit einverſtanden, daß das Perſonal
an dieſem Weltfeiertage „blau machte”, ſo war es gut,
taten ſie es nicht, nun, darum brauchte ſich der unentwegte,
zur internationalen Sozialdemokratie ſchwörende
Arbei=
ter nicht zu kümmern, er feierte eben, und das genügte.
In den erſten Jahren herrſchte für dieſen „der
Bour=
geoiſie aufgedrungenen” Feiertag allgemeine
Begeiſte=
rung, und an ihm der Arbeit fernzubleiben, war dem
überzeugten Genoſſen heilige Pflicht. Freilich folgte der
Begeiſterung regelmäßig gründliche Ernüchterung in
Ge=
ſtalt der Lohnabzüge, der den Arbeitern zur Strafe
aufer=
legten Zwangsfeiertage oder gar der Entlaſſung. Denn es
iſt ſelbſtverſtändlich, daß die Arbeitgeber ſich den
Terro=
rismus, der von der internationalen Sozialdemokratie
diktiert worden war, nicht gefallen ließen. Zwar gab es
und gibt es auch heute noch Unternehmer, welche ihren
Leuten um des lieben Friedens willen den freien erſten
Mai zugeſtehen, aber es ſind eigentlich nur die Arbeiter
einer kleinen Zahl von Gewerben, die es ſich aus dieſem
oder jenem Grunde leiſten können, am 1. Mai blau zu
machen.
Unbeſtreitbar iſt die Zahl der Feiernden von Jahr zu
Jahr zurückgegangen, was nicht allein für Deutſchland
zu=
trifft. Selbſt von den organiſierten Arbeitern feiert nur
ein kleiner Teil durch Arbeitsruhe, und der größere Teil,
ſoweit er überhaupt ein Demonſtrationsbedürfnis hat,
be=
begnügt ſich mit der Abendfeier. Wie der feſtere
Zuſam=
menſchluß der Unternehmer den Arbeitern ſchon geraume
Zeit die Luſt zu leichtfertigen Streiks genommen hat, ſo
zeigte er ſeine Wirkung auch auf die Beteiligung der
Ar=
beiter an der Arbeitsruhe des 1. Mai. Zudem iſt die
Er=
kenntnis in immer weitere Kreiſe gedrungen, daß die
Idee des Weltfziertages verfehlt war und Schiffbruch
ge=
litten hat. Der bernünftige Familienvater ſetzt nicht ſeine
Exiſtenz aufs Spiel, er leiſtet noch nicht einmal Verzicht
auf den Verdienſt für einen oder mehrere Tage, denn dazu
ſind die Zeiten zu ſchlecht, und jeder kann froh ſein, wenn
er Arbeit hat. Die Ungunſt der Konjunktur oder
beſon=
dere Verhältniſſe bei einzelnen Gewerben zwingen ja
ohnehin viele Arbeiter für einen Teil des Jahres zu
un=
freiwilliger Muße.
Hoffentlich werden die Fälle, daß die Arbeiter aus
Anlaß des Weltfeiertages ſich gegen ihre Pflichten
auf=
lehnen, immer ſeltener. Die Erfahrung hat ja gelehrt,
daß von der Demonſtration dieſes Tages die Arbeiter
keine Verbeſſerung ihrer Lage erwarten können.
Die italieniſche Flottenaktion.
* Die Tribuna ſchreibt: „Nachdem wir bereits
hervor=
gehoben haben, daß man den Verdacht har, die Türkei
würde verſuchen, die Schließung der
Dardanel=
len bei den neutralen Mächten auszunutzen, ſei jetzt noch=
Das Neueſte vom Tage.
Der neue Bahnhof iſt heute früh eröffnet
wor=
den. Derterſte Zug lief von Mamnz um 12 Uhr
55 Min. früh ein.
In der Budgetkommiſſion des Reichstags
gab der preußiſche Kriegsminiſter eine
Er=
klärung bezüglich der Duellfrage ab.
Der Ausſtand der Rheinſchiffer hat
zuge=
nommen.
Bei dem Brande eines Warenhauſes in
Altenwed=
dingen (Prov. Sachſen) kamen drei
Feuerwehr=
leute ums Leben.
Der öſterreichiſche Miniſter des Aeußern
Graf Berchtold gab im Viererausſchuß der
unga=
riſchen Delegatibn ein Expoſs über die Politik
Oeſter=
reich=Ungarns.
Miniſterpräſident Lukacs hielt im ungariſchen
Abgeordnetenhauſe ſeine Programmrede.
Der Dampfer Teras” iſt im Hafen von Smyrna
geſunken. 60 Perſonen ſind ums Leben
ge=
kommen.
Am Montag wurde die Nationalverſammlung
in Pekinß eröffnet. Juanſchikat entwickelte
ſein Programm.
mals erklärt, daß, wenn Italien jetzt freiwillig ſein
Kriegsfeld auf beſtimmte Meere und beſtimmte Küſten
beſchränken will, dies nicht bedeuten kann, Italien ſei
in der Lage, ſich weitere Einſchränkungen auf dem
Lande und Meer auferlegen zu laſſen. Ganz abgeſehen
davon, daß wir den Intereſſen der neutralen Mächte nur
den Schaden zufügen, der unvermeidlich iſt, können wir
nicht davon Abſtand nehmen, die Türkei an der Stelle zu
treffen, wo ſie am verwundbarſten iſt, um ſie zum
unver=
meidlichen Schluß des Krieges zu zwingen. Die Mächte
müſſen dies „Unantaſtbar” nicht anerkennen, obgleich eine
gewiſſe Preſſe ſie zu dieſem Schritt nötigen will, der
viel=
leicht freundſchaftlich gemeint iſt, jedoch nur einen ſehr
ſchlechten Eindruck auf Italien, das niemals feine
inter=
nationalen Verpflichtungen vernachläſſigt har, macht und
für lange Zeit die Herzlichkeit unſerer Beziehungen zu
den Mächten, die ſich dazu hergeben, gefährden könnte.
Italien könnte dieſes Vorgehen faſt als eine Handlung
der Neutralitätsverletzung anſehen müſſen, die die
Tür=
kei zum Widerſtande ermutigen würde,
Das Recht, die Meerengen zu forcieren, und die
Mög=
lichkeit, es zu tun, iſt eines unſere beſten Angriffsmittel.
Mit welchem Recht würde man uns deſſen berauben
kön=
nen? Die Dardanellen zu forcieren iſt ein
langwie=
riges und ſyſtematiſches Werk. Bevor man nur in den
Eingang eindringen könnte, würde die Türkei alle Zeit
haben, dort Minen zu legen. Die Anweſenheit unſerer
Flotte im Aegäiſchen Meer iſt keine Drohung, die die
Tür=
kei zur Schließung zwang. Es handelt ſich um ein
poli=
tiſches und diplomatiſches Manöver, das
bezweckt, Europa gegen Italien auszuſpielen. Das geht
aus der Tatſache hervor, daß die Türkei zuerſt auf die
italieniſchen Kriegsſchiffe geſchoſſen hat, die gemäß ihrer
Order vorüberfuhren, ohne zu feuern, aber durch den
An=
griff der Türken natürlich gezwungen waren, das Feuer
zu erwidern. Mit dieſer Provokation ſcheint die Türkei
verſucht zu haben, den Vorwand für einen
internationa=
len Druck zu ſchaffen. Es iſt dies nicht das erſte Mal der
Fall in der Geſchichte der Türkei.
Auch wir glauben, daß die Meerenge wieder geöffnet
werden muß. Aber die Mächte müſſen zu dieſem Zwecke
die Türkei zwingen, die neutralen Rechte zu achten, und
ihr die Illuſion nehmen, daß ſie ſich hinter den neutralen
Mächten und ihren Intereſſen verſtecken könne. Die
ande=
ren Mittel, die die Turkophilen angeregt haben, würden
zu keinem Erfolg führen können, weil ſie unlogiſch und
ungerecht ſind und das nationale Bewußtſein des
italie=
niſchen Volkes empfindlich verletzen würden.”
Deutſches Reich.
Für die Rückreiſe des Kaiſers iſt
fol=
gendes Programm feſtgeſetzt: 8. Mai mittags Abreiſe
von Korfu. Am 10. nachmittags wird Genua erreicht.
Die Abreiſe findet zwei bis drei Stunden ſpäter ſtatt.
Am 11. vormittags findet die Ankunft in Karlsruhe ſtatt.
Am 13. vormittags Abfahrt von Karlsruhe. Mittags
Ankunft in Straßburg. Frühſtück bei dem
Unterſtaats=
ſekretär Frhrn. Zorn von Bulach. Fahrt nach der
Hoh=
königsburg und Diner bei dem Statthalter. Am 14.
fin=
det eine Parade der Garniſon ſtatt und darauf ein
Früh=
ſtück bei dem kommandierenden General von Fabeck. Am
Nachmittag fährt der Kaiſer im Automobil nach Metz.
Am Abend Diner bei dem dortigen kommandierenden
General von Prittwitz und Gaffron. Am 15. findet eine
große Truppenübung ſtatt. Am 16. morgens Ankunft
in Wiesbaden (Feſtſpiele). Am 23. abends Abreiſe von
Wiesbaden. Am 24. vormittags Ankunft in Hamburg.
Stapellauf des „Imperator”. Am Nachmittag Abreiſe.
Am Abend Ankunft in Wildpark.
Präſidenten=Neuwahl im
Reichs=
tag? Der Reichstag kann ſich in asſehbarer Zeit der
Notwendigkeit gegenüberſehen, eine Neuwahl des
Präſi=
denten vorzunehmen. Ueber die Wahl des Abgeordneten
Dr. Kaempf, gegen die die Sozialdemokraten Proteſt
ein=
gelegt haben, wird wahrſcheinlich Beweiserhebung
be=
ſchloſſen. Kaempf iſt in der Stichwahl mit 5588
freiſinni=
gen gegen 5579 ſozialdemokratiſche Stimmen gewählt
worden, alſo mit einer Mehrheit von 9 Stimmen. Man
rechnet mit der Möglichkeit, daß Kaempf das Ergebnis
der Prüfung gar nicht abwarten, ſondern ſein Mandat
niederlegen werde, doch iſt man, wie verlautet, beſtrebt,
die Präſidentenkriſe bis nach der Vertagung des
Reichs=
tags hinauszuſchieben. Die Wahlprüfungskommiſſion
des Reichstags ſollte am Dienstag die Prüfung der Wahl
vornehmen. Man will aus Taktrückſichten gegenüber dem
Präſidenten die Sache ſo arrangieren, daß das Reſultat
der Beweiserhebung erſt nach der Vertagung des
Reichs=
tages bekanntgegeben wird.
— Bundesrat und Jeſuitengeſetz. Die
Vollmacht des Bundesrats, dem Antrage Bayerns auf
Auslegung der zum Jeſuitengeſetz erlaſſenen
Ausfüh=
rungs=Beſtimmungen ſtattzugeben, beruht auf
Artikel 17 der Verfaſſung, der beſtimmt, daß
der Bundesrat über Mängel, welche bei der
Ausführung der Reichseſetze oder der dazu
erlaſſe=
nen Vorſchriften ſich ergeben, zu beſchließen hat. Dieſe
Vollmacht kann in doppelter Weiſe zur Anwendung
kom=
men. Wenn der Bundesrat zu der Anſicht gelangt, daß
der Mangel in ſeinen Ausführungsbeſtimmungen ſelbſt
liegt, ſo kann er neue Ausführungsbeſtimmungen unter
Aufhebung der früheren erlaſſen, oder er kann die
erlaſſe=
nen ergänzen. Beruht aber nach ſeiner Anſicht der
Feh=
ler in der Anwendung der Ausführungspeſtimmungen,
nicht in deren Faſſung, ſondern lediglich in einer
unzu=
treffenden Deutung, ſo kann er ſich darauf beſchränken,
die betreffende Landesregierung auf die unrichtige
An=
wendung durch den Reichskanzler hinweiſen zu laſſen.
Von der Auffaſſung, die der Bundesrat über den
vorlie=
genden Fall der Auslegung ſeiner Beſtimmungen dürch
die bayeriſche Regierung gewinnt, wird es alſo abhängen,
ob die Ausführungsbeſtimmungen abgeändert werden
oder nicht.
— Die Wahl in Varel=Jever. Als eine
„ſelbſtverſtändliche nationale Pflicht” bezeichnet, es die
Nationalliberale Korr., daß die für die Stichwahl
ausge=
fallenen Parteien für Wiemer eintreten. Wird dieſe
An=
weiſung von den etwa 1900 Nationalliberalen befolgt, ſo
wäre damit allerdings deſſen Wahl geſichert, falls die
So=
zialdemokratie nicht noch Reſerven aufzubringen vermag.
Die Stichwahl iſt auf den 8. Mai angeſetzt.
— Zentrum und Duell. Die Schleſiſche
Volks=
zeitung erklärt, daß ihr nichts bekannt ſei von der
Ab=
ſicht des Zentrums, in der Budgetkommiſſion des
Reichs=
tages einen Antrag, daß jedes Duellvergehen mit
ſchlich=
tem Abſchied zu beſtrafen ſei, einzubringen.
Der Geſamtlorſtand des
Flotten=
vereins hat eine Kundgebung beſchloſſen, in ders er
die Flottenvorlage der Regierung als unzureichend
ver=
klärt aus Gründen, wie ſie ſchon in ſeinen früheren
Kundgebungen aufgeführt waren.
— Die Geſchäftsordnung des
preußi=
ſchen Abgeondnetenhauſes. Im
Abgeordne=
tenhauſe iſt die Rechte und das Zentrum entſchloſſen, Ddie
Aenderung der Geſchäftsordnung noch vor Pfingſten, aher
jedenfalls vor der Vertagung der Seſſion durchzuſetzen.
Die mit der Vorbereitung betraute Kommiſſion wird ihre
Arbeiten im Laufe dieſer Woche abſchließen.
— Die Erſte Kammer des elſaß=
lothrin=
giſchen Landtags nahm gegen die eine Stimme des
Abg. Blumenthal und bei einer Stimmenthaltung die
von der Kommiſſion vorgeſchlagene Reſolution an,
wo=
nach kein Anlaß beſtehe, eine Kürzung der
Repräſenta=
tionskoſten des Statthalters, wie ſie die Zweite
Kam=
mer vorgeſchlagen habe, für künftig ins Auge zu faſſen.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Das Programm des Miniſters Lukacs.
Im ungariſchen Abgeordnetenhauſe hielt
Miniſterpräſi=
dent Lukacs ſeine Programmrede.
Er behandelte zuerſt die Angelegenheiten Kroatiens
und drückte ſein Bedauern aus, daß die öſterreichiſche
Regierung in unberechtigter Weiſe ſich in die
Angelegenheit gemiſcht habe. Die Agitation
ge=
gen die Staatseinheit erreichte in Kroatien
einen ſo bedenklichen Grad, daß Ausnahmemaßregeln
er=
griffen werden mußten, doch ſei die ungariſche Regierung
bereit, alle Beſchwerden über Kroatien anzuhören, werde
dieſe abſtellen und hierbei das größte Entgegenkommen
beweiſen, es könnten aber die kroatiſchen Angelegenheiten
nicht infolge der Einmiſchung einer fremden Regierung
oder eines fremden Vertretungskörpers erledigt werden.
Was die Wahlreform anbetreffe, wünſche die Regierung
das Mißtrauen der Oppoſition zu zerſtreuen, als ob die
Regierung die Wahlreform nicht ernſtlich wolle. Er werde
einen diesbezüglichen Geſetzentwurf innerhalb einer
Friſt vorlegen, daß die nächſten Wahlen ſchon auf der
Grundlage des neuen Wahlgeſetzes ſtattfinden könnten.
Nachdem ſeit 64 Jahren das Wahlgeſetz nicht geändert
worden ſei, müſſe diesmal ein großer Schritt bezüglich der
Wahlreform getan werden, doch werde die Regierung ver=
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Mat 1912.
Nummer 102.
meiden, einen derartigen Entwurf zu unterbreiten, der
einen Sprung ins Dunkele bedeute. Die Regierung
wünſche alle berechtigten Aſpirationen zu erfüllen,
an=
andererſeits auch die gerechtfertigten Bedenken des
konſer=
vativen Elements zu berückſichtigen. Der leitende
Ge=
danke der Reformvorlage werde die Anerkennung des
Prinzips des allgemeinen Stimmrechts ſein, das
ſtufen=
weiſe verwirklicht würde. Es werde daher nur ein
ge=
wiſſer Teil der Abgeordneten auf der Grundlage des
all=
gemeinen Stimmrechts gewählt werden. Gleichzeitig
mit der Ausdehnung des Wahlrechts werde eine Reform
der Hausordnung durchgeführt werden. Lukacs
appel=
lierte ſchließlich an alle Parteien, daß ſie bei der
Her=
ſtellung der durch die Obſtruktion gelähmken
Arbeits=
fähigkeit des Abgeordnetenhauſes mitwirken ſollten.
Die Wiener Gemeinderatswahlen. Bei
den Gemeinderatswahlen des zweiten Wahlkörpers
wo=
bei 48 Mandate zu vergeben waren, wurden 32 Chriſtlich=
Soziale und zwei Deutſchfreiheitliche gewählt. 16
Stich=
wahlen ſind erforderlich, woran 9 Chriſtlich=Soziale
ge=
gen 9 Deutſchfreiheitliche, 2 Chriſtlich=Soziale gegen 3
Deutſchnationale, 2 Chriſtlich=Soziale gegen 2 ſelbſtändig
Chriſtlich=Soziale beteiligt ſind. Bisher waren ſämtliche
48 Mandate im Beſitze der Chriſtlich=Sozialen.
England.
Im Unterhauſe kritiſierten bei der Fortſetzung
der Budgetberatung verſchiedene Mitglieder von beiden
Seiten die Abſicht der Regierung, den Ueberſchuß von
6,5 Millionen Pfund Sterling für möglicherweiſe
eintre=
tende Erforderniſſe zu reſervieren, ſtatt ſie zur Schulden
tilgung zu verwenden. Auſten Chamberlain richtete an
den Schatzkanzler Lloyd George die Frage, ob irgend
ein Teil des Ueberſchuſſes, der nicht zur Deckung der
außerordentlichen Forderungen für die Marine in dieſem
Jahre oder zur Deckung des außergewöhnlichen
Ein=
nahmeausfalles gebraucht würde, zur Schuldentilgung
verwendet werden ſolle. Lloyd George erwiderte
hier=
auf, daß die Regierung über den Ueberſchuß nicht
ver=
fügen wolle, erſtens wegen der Unſicherheit der Wirkung
der Arbeiterunruhen auf die Staatseinnahmen, zweitens
wegen der im vorigen Jahre entſtandenen Koſten für die
Admiralität, die ſich auf 600000 Pfund dellefen, und
hauptſächlich wegen der Unſicherheit der etwa noch
erfor=
derlichen Geldmittel für die Flotte. Es ſei ſehr ſchwierig,
ſich über dieſe Angelegenheit noch weiter auszulaſſen,
ohne vielleicht Unheil anzurichten. Deswegen möge es
das Haus entſchuldigen, wenn er das nicht tue. Die
be=
ſtimmte Zuſage, die Chamberlain zu erlangen verſuchte,
daß das Geld, wenn es nicht für die Flotte oder zur
Deckung des Einnahmeausfalles aus Anlaß des
Kohlen=
arbeiterſtreiks gebraucht würde, zur Schuldentilgung
ver=
wandt werden ſolle, lehnte der Schatzkanzler ab, zu
geben.
Griechenland.
Die Feſtnahme der kretiſchen
Abgeord=
neten. Ueber die Feſtnahme der kretiſchen
Abgeordne=
ten werden aus Athen folgende Einzelheiten gemeldet:
Der Dampfer „Peloponneſos”, Eigentum der Geſellſchaft
Gudy, der die griechiſche Flagge gehißt hatte, war eben
aus dem Hafen von Kanea ausgefahren, als er auf
offe=
nem Meere von dem engliſchen Panzer „Minerva” der
ihm gefolgt war, zum Halten aufgefordert wurde. Die
Abgordneten, die ſich auf der Peloponneſos befanden,
er=
munterten den Kapitän, dem Befehl nicht Folge zu
lei=
ſten. Darauf wurden von dem engliſchen Panzer drei
Schüſſe abgegeben und der griechiſche Dampfer in den
Hafen zurückgeleitet. 18 Abgeordnete wurden verhaftet
und an Bord dreier engliſcher Kriegsſchiffe gebracht. In
Kreta herrſcht ungeheure Aufregung.
China.
Eröffnung der chineſiſchen
National=
verſammlung. Die Natzionalverſammlung iſt am
Montag in Gegenwart der Kabinettsmitglieder und 74
Abgeordneter in Peking eröffnet worden. Juanſchikais
Programmrede hob die Deckung des Budgets durch die
Entwickelung der Finanzquellen hervor und empfahl eine
Erhöhung der Zölle und der Salzſteuer ſowie die
Ab=
ſchaffung des Likins und eine Verbeſſerung der Währung.
Die Eröffnungsfeier für die beratende Verſammlung
ver=
lief in würdiger Weiſe. Große Truppenmengen waren
aufgeboten. Von 126 Deputierten erſchienen 72, faſt alle
zopflos. Juanſchikai trug Generalsuniform, Tangſcheyi
und die Miniſter meiſt europäiſche Zivilkleider, die
an=
deren Uniformen. Der Beirat, der den proviſoriſchen
Senat vorſtellt, wurde von Juanſchikai mit einer Rede
eröffnet, worin er betonte, daß die wichtigſte
Angelegen=
heit die Regelung des Finanzweſens ſei. China ſei zur
Zeit nicht imſtande, die fremden Anleihen zu bezahlen,
während neue Ausgaben die Hilfe weiteren ausländiſchen
Kapitals erforderlich machten. Die Regierung ſei jetzt
mit der Ausarbeitung des Planes von Steuerreformen
beſchäftigt. Die Regierung verhandele mit den Mächten
in der Abſicht, die Steuereinkünfte zu erhöhen, die
Likin=
zölle abzuſchaffen und die Ausfuhrzölle zu ermäßigen.
Er hoffe, daß die Eiſenbahn= und andere werbende
An=
leihen ſich ſelbſt verzinſen würden andernfalls würden
die Salzabgaben dafür in Anſpruch genommen werden
müſſen. Es werde nötig ſein, ausländiſche
Finanzſach=
verſtändige anzuſtellen, um eine richtige Aufſtellung des
Budgets und eine klare Rechnungslegung zu erzielen.
Er hoffe, daß das Volk den Widerſtand gegen die
wei=
tere Entwickelung des Landes mit Hilfe ausländiſchen
Kapitals aufgeben und zu der Anſicht kommen werde
daß die Anleihe das geeignetſte Mittel dazu ſein werde.
Die Bergwerksgeſetzgebung ſolle reformiert und die
überflüſſigen Truppen entlaſſen werden. Er ſchloß mit
dem Hinweis, daß die Mächte in den letzten Jahren eine
wohlwollende Haltung eingenommen hätten, China zu
helfen, wofür ſich die Chineſen dankbar zeigen ſollten.
* Heidelberg, 30. April. In der geſtrigen
Ge=
neralverſammlung des Heidelberger Grundbeſitzervereins
gelangte der von einer aus Mietern und Hausbeſitzern
zu=
ſammengeſetzten Kommiſſion nach langwierigen
Verhand=
lungen aufgeſtellte und vom Mieterverein bereits
geneh=
migte Entwurf eines Mſetvertrages zur
endgültigen Annahme. Damit iſt Heidelberg die erſte
Stadt Deutſchland, die einen von beiden Parteien
ver=
einbarten einheitlichen Mietvertrag beſitzt.
* Liverpool, 29. April. Die Seeleute und
Heizer beſchloſſen heute morgen in einer
Maſſenver=
ſammlung, nicht auf Schiffen zu arbeiten, auf denen ſich
chineſiſche oder nicht gewerkſchaftlich organtſierte Arbeiter
befinden. Sie weigerten ſich ferner, ſich auf einem Schiff
anheuern zu laſſen, auf dem kein Beamter der
Gewerk=
ſchaft beim Anheuern zugegen iſt. Der Beſchluß fordert
ſchließlich, daß ein Gewerkſchaftsbeamter anweſend ſei,
um die Rettungsboote und die Arbeitsordnung vor
Ab=
fahrt der Schiffe zu beſichtigen. Die Abteilung Merſey
der Seemannsgewerkſchaft verbot heute den Leuten, ſich
auf dem Pacifiedampfer „Orfſſa” anheuern zu laſſen
we=
gen Nichterfüllung der Lohnerhöhungsforderung der
Arbeiter. Anſcheinend weigerten ſich 14 Liverpooler
Fir=
men, die Forderungen der Abteilung Merſey auf
Lohn=
erhöhung zu erfüllen.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 1. Mai.
* Das Danktelegramm des Großherzogs, das als
Ant=
wort auf die telegraphiſche Begrüßung des Landesherrn
bei der Eröffnungsfeier des neuen Darmſtädter
Haupt=
bahnhofs aus Livadia an die Eiſenbahndirektion Mainz
gelangte, hatte folgenden Wortlaut: „Präſident Michaelis,
Mainz. Mit herzlichſten Wünſchen zur Vollendung des
großen Werkes danke aufrichtigſt, daß Sie alle meiner
ge=
dacht. Ernſt Ludwig.”
* Militärdienſtnachrichten. Delv Militär=
Bau=
ſekretär in Darmſtadt, nach Bonn verſetzt. Becker,
Proviantmeiſter in Mannheim, als Amtsvorſtand nach
Darmſtadt verſetzt.
g. Strafkammer. Der 57jährige Privatier Jakob M.
aus Darmſtadt ſtand geſtern vor der hieſigen
Strafkam=
mer unter der Anklage der wiſſentlich falſchen
Anſchuldi=
gung und der Urkundenfälſchung. Der Beihilfe iſt der
38jährige Kaufmann Friedrich Göriſch aus Frankfurt
angeklagt. Beide Angeklagte waren in einer Frankfurter
Lorntederlage des Kommerzienrats Peler in Erbach
tätig und ſollen von hier, als die Filiale aufgelöſt wurde,
eine Anzayl noch unbenutzter Bücher und Formulare
mit=
genommen haben. Sie betrieben hiernach gemeinſchaftlich
bis zum 13. April hier eine Brauerei, in die am 14.
Januar 1911 der Braumeiſter Hartenſteiner eintrat.
machte dem Vertreter des Kommerzienrats Peter
gele=
gentlich Mitteilung von der Vermutung, daß die beiden
Angeklagten Bücher von Frankfurt mitgenommen hätten
und in ihrem Betriebe verwenden. Ein darauf
eingelei=
tetes Verfahren wurde wegen Mangels an Beweiſen
ein=
geſtellt. Hartenſteiner wurde am 14. Februar 1911
ent=
laſſen und am 21. April, alſo zwei Monate nach ſeiner
Entlaſſung, erſtattete M., der vermutete, Hartenſteiner
ſei der Urheber jener Unterſuchung, Anzeige gegen H.
wegen Diebſtahls und Unterſchlagung. Er hätte ſich
von den Fahrburſchen jede Woche Bier nach Hauſe
brin=
gen laſſen, ohne daß er hierzu die Erlaubnis hatte.
gibt nämlich auch zu, daß er an jedem Montag 20 große
Flaſchen Bier nach Hauſe habe bringen laſſen. Die
An=
zeige ſei einfach lachhaft, da es ganz ſelbſtverſtändlich ſei,
daß ein Braumeiſter ſo viel Bier trinken könne, wie er
will, oder doch mindeſtens ſo viel wie den Brauburſchen
zuſtehe, alſo 6 Liter für den Tag. M. wußte das
auch=
ganz genau. Göriſch ſoll ſich dadurch der Mithilfe
ſchul=
dig gemacht haben, daß er die Anzeige mit der
Schreib=
maſchine anfertigte. Die Anklage erblickte deshalb in der
Anzeige eine wiſſentlich falſche Anſchuldigung, weil beide
Angeklaate wußten, daß der Braumeiſter zum
unentgelt=
lichen Bierbezug berechtigt ſei, ſie ſind außerdem von
dem Zeugen Balle darauf aufmerkſam gemacht worden.
Die Anſchuldigung ſei ledialich aus dem Motiv der
Rach=
ſucht entſtanden. Die Urkundenfälſchung ſieht die
Anklage=
behörde in dem Umſtand, daß M. am 21. April noch mit
dem Namen der Firma zeichnete, obaleich er am 13. April
ſchon aus der Firma ausgeſchieden ſei. Das Gericht
ver=
urteilte M. nach dem Antrage des Staatsanwalts zu
2 Monaten Gefänanis Göriſch wurde
frei=
geſprochen. Dem Beſchuldigten Hartenſteiner wurde
die einmaltge Publikationsbefuanis zugeſprochen,
ſo=
bald das Urteil rechtskräftig geworden iſt.
Zur Sitzung des Provinzialausſchuſſes der
Provinz Starkenburg am Samstag, den 4. Mai, vor= 9½ Uhr, iſt folgende Togesordnung zu
er=
ledigen: 1. Geſuch der Erneſtine Schmidt in Darmſtadt
um Erteilung eines Wandergewerbeſcheins. 2.
Wirt=
ſchaftskonzeſſionsgeſuch des Wilhelm Rückert zu
Offen=
bach. 3. Desal. des Johann Komo in Obertshauſen.
4. Desgl. des Hrch. Rodenhäuſer in Darmſtadt. 5.
Ge=
ſuch des Anton Mettbach in Offenbach um Erteilung
eines Wandergewerbeſcheins.
Von der Techniſchen Hochſchule. Für den aus
dem Lehrkörper der rieſigen Techniſchen Hochſchule
aus=
geſchiedenen Herrn Profeſſor Dr. Schwalbe iſt Heir
Dr.=Ing. Emil Heuſer, zur Zeit Chemiker in der
Papierfabrik Steyrermühl bei Gmunden in Oeſterreich,
als etatsmäßiger außerordentlicher Profeſſor der
Zell=
ſtoffchemie (Papierfabrikation) berufen worden. Herr
Dr.=Ing. Heuſer hat den Ruf angenommen und wird
vorausſichtlich ſeine Tätigkeit Anfang Juni d. Js.
beginnen.
A Stadtverordnetenwahlen. Im Regierungsblatt
Nr. 18 vom 15. April d. J. iſt, wie ſchon mitgeteilt, die
An=
leitung zu den auf Grund der neuen Städteordnung
vor=
zunehmenden Stadtverordnetenwahlen enthalten. Dieſe
Anleitung ſchließt ſich im weſentlichen an die ſeither ſchon
m Gebrauch geweſenen Vorſchriften an, aber ſie hat ſolche
auf Grund einer beinahe 40jährigen Erfahrung beſſer
aus=
geführt und erläutert. Die weſentlichſte Aenderung inbezug
auf das Wahlrecht beſteht darin, daß die Beſtimmung, daß
jemand, um wahlberechtigt zu werden, ſeit zwei Jahren
den Unterſtützungswohnſitz in der Stadt erworben haben
müſſe, weggefallen iſt. An Stelle dieſer Beſtimmung iſt
diejenige eines dreijährigen Aufenthaltes in der Stadt
ge=
treten. Für neu Zuziehende iſt hiernach der
Aufenthalt=
zum Erwerb des Wahlrechts von 4 auf 3 Jahre
herab=
geſetzt. Weiter iſt die Wahlberechtigung daran geknüpft
daß man vom 1. April des der Wahl vorhergehenden
Steuerjahres an gemeindeſteuerpflichtig ſein muß. Daraus
folgt, daß bei der im nächſten Jahre ſtattfindenden
Erſatz=
wahl diejenigen wahlberechtigt ſind, die vom 1. April 1912.
ab Gemeindeſteuer bezahlen. Als Wahlalter iſt das
zu=
rückgelegte 25. Lebensjahr beibehalten.
Das „Wäſſern” der Spargel.
Von Eduard Oppel.
Es iſt eine bekannte Tatſache, daß viele
Spargel=
züchter in der Hauptſaiſon genötigt ſind, einen Teil ihrer
Ernte zum Zwecke der Friſchhaltung zu „wäſſern” d. h.
unter Waſſer aufzubewahren, bis er an den Mann
ge=
bracht werden kann. Auf dieſe Weiſe wird der Spargel
(im Gegenſatz zum Aufbewahren in friſcher Luft) einige
Tage alt, ohne ſein gutes Ausſehen oder Gehalt und
Geſchmack einzubüßen. Die von Jahr zu Jahr zur
War=
nung der Konſumenten wiederholte Behauptung, „
ge=
wäſſerter” Spargel werde ausgelaugt, d. h. er verliere
wertvolle Nährſalze und Geſchmackſtoffe, hat ſich auf
Grund der praktiſchen Verſuche, die die
Pflanzenphyſio=
logiſche Verſuchsſtation der Kgl. Lehranſtalt für Wein=,
Obſt= und Gartenbau zu Geiſenheim a. Rh. angeſtellt hat,
als ebenſo irrig erwieſen wie die Meinung, der Spargel
erſetze die ausgelaugten Stoffe durch entſprechende
Men=
gen aufgeſaugten Waſſers, das dem Händler ja dann
teuer bezahlt werde. Die ſeinerzeit vom Verfaſſer
ange=
regten, von Profeſſor Dr. Kroemer und ſeinem Aſſiſtenten
Dr. Schulz, ſowie für die Oenochemiſche Verſuchsſtation
von Dr. Windiſch und Dr. Schmidt ausgeführten
Ver=
ſuche ergaben:
Aus 100 g Spargel wurden ausgelaugt in
Beſtandteile
1 Tag 2 Tagen 3 Tagen
0,080 g
0,889
0.061 g
Extrakt.
0,0235 g
0,021 g
0,017
Mineralſtoffe
Wenn man bedenkt, daß im mittel überhaupt löslich
ſind 4,42 Gramm Extrakt und 0.505 Gramm
Mineral=
ſtoffe, ſo ergibt ſich, daß beim Wäſſern zum Zwecke der
Friſchhaltung an Extrakt am 1. Tage nur 1,38, nach
2 Tagen nur 1,81 und nach 3 Tagen nur 2,0 Prozent
von der Geſamtmenge der waſſerlöslichen Extraktſtoffe
ausgelaugt werden. Für die Mineralſtoffe ergeben ſich
entſprechend 336, 4,15 und 4,65 Prozent. Das iſt ein
derart geringer Verluſt, daß er in keiner Weiſe gegen
das Friſchhalten durch Waſſer angeführt werden kann.
nahme. Die entſprechenden Verſuchsergebniſſe erhellen
aus folgender Tabelle: Beſchaffenheit der
Spargelſtangen 100 g Spargel nahmen Waſſer auf in 1 Tag 2 Tagen 3 Tagen ungeſchuppt
geſchuppt 9,075 g
10,4 g 11,685 g
15,1 g 13,565 g
17,9 g
Die waſſeraufſaugende Kraft der Nährſalze macht
ſich hier alſo recht bedenklich bemerkbar. Zehn bis
acht=
zehn Prozent Waſſer vom Gewicht als Spargelwert
mit=
bezahlen müſſen, das iſt nicht jedermanns Sache.
Des=
halb müßte gewäſſerter Spargel als ſolcher deklariert
ſein und einen entſprechenden Preis haben. Denn auch
die Waſſeraufnahme beweiſt noch nichts gegen die
Friſch=
haltung nicht ſofort abſetzbaren Spargels, da ja die
Nährſalz= und Geſchmackſtoffe, dank ihrem beſonderen
Charakter, gegen das Wäſſern ſozuſagen immun ſind.
Zu beachten aber iſt, daß ein Friſchhalten des
Spar=
gels durch Waſſer nur etwa 3 Tage lang angängig iſt,
vorausgeſetzt, daß man das friſche Waſſer täglich
minde=
ſtens einmal erneuert. Länger als vier Tage läßt ſich
wie Dr. Schulz auf Grund der experimentellen
Erfahr=
ungen ſchließt, der Spargel auf dieſe Weiſe nicht
genuß=
fähig erhalten. Er wird allmählich, namentlich an den
Köpfen und den Schnittflächen, weich, nimmt einen
ſtär=
keren, ſtrengen Geruch an und iſt jetzt zu verwerfen, weil
eine Entwickelung von Bakterien eingetreten iſt, die trotz
ſorgfältiger Reinigung vom Boden her immer am
Spar=
gel haften bleiben. auch aus der Luft in das Waſſer
fallen oder in dieſem ſelbſt vorhanden ſind und das
Weichwerden des Spargels und den ſchließlichen
brei=
igen Zerfall der Köpfe verurſachen. Daß ſo lange
ge=
wäſſerter Spargel ſchon durch üblen Geſchmack ſeine
Minderwertigkeit verrät, braucht nicht wunder zu
neh=
men. Während ſich alſo gegen ein= bis dreitägiges
ſach=
gemäßes Wäſſern zum Zwecke der Friſchhaltung kaum
etwas einwenden läßt (in der Praxis läßt ſich das
Ver=
fahren auch kaum ausſchalten), iſt es verwerflich, vier
oder gar noch mehr Tage zu „wäſſern”, weil dadurch
infolge von Bakterienentwickelung — Vergiftungs=
erſcheinungen auftreten können, die nicht gerade geeignet
ſind, den Abſatz für die Produkte unſerer ſo herrlich im
Aufblühen begriffenen Spargelzucht zu fördern.
Hier=
nach mag ſich der Konſument ebenſo richten wie der
Produzent.
Großherzogliches Hoftheater.
Montag, 29. April.
„Der Herr Senator”
W-l. Es iſt merkwürdig, welch durchſchlagenden
Er=
folges ſich das alte Luſtſpiel, zu dem die Hamburger
Senatorsfamilie Anderſen den Stoff liefert, heute
hei=
ſeiner Wiederaufführung zu erfreuen hatte. Da kann
es nicht befremden, daß die Theaterleitung wieder auf
die alten Stücke zurückgreift, die die Probe auf ihre
Zugkraft beſtanden haben. Darſtelleriſch läßt ſich aus den
Rollen ja vieles machen, und wenn man für manche auch
eine andere Beſetzung gewünſcht hätte, ſo war die
Auf=
führung im ganzen doch recht flott. Ob die Rolle des
Senators beſſer durch den Komiker oder den
Charakter=
darſteller zu ſpielen iſt, kann zweifelhaft ſein, jedenfalls
muß er ſich ſelbſt ernſt nehmen, da ja hierin zum größten
Teil die Komik der Rolle beruht; dasſelbe gilt auch von
der ſteifledernen Gattin des Senators. Herr Jordan
traf im Maßhalten wohl das Richtige, ohne doch den
Komiker zu verleugnen, der durch den Kontraſt wirken
muß. Frl. Uttmann war in anerkennenswerter Weiſe
beſtrebt, die eigentlich unmögliche Rolle der Agathe, der
„zum Leben erweckten Marmorſtatue” ſympathiſch zu
ver=
körpern und glaubwürdig darzuſtellen und unterzog ſich
dieſer ihrer Aufgabe mit viel Talent und Geſchick.
Leben=
dig und mit Humor ſpielte Herr Schneider den
Pantoffelmann, dem das etwas höhere Semeſter, der Dr.
Gehring des Herrn Jürgas, mit dem der Dr. Siedler
aus dem „Weißen Rößl” eine verdächtige Aehnlichkeit
hat, hinſichtlich der Friſche und Darſtelluna nichts
nach=
gab. Frl. Gothe traf den Ton des munteren und
naiven Backfiſches, wie immer, ſehr gut. In kleineren
Rollen bewährten ſich Frau Rudolph als Frau
Sena=
or, Herr Peterſen als Dr. Steiner, Frl.
Meiß=
ner als Frl. Petzoldt und Herr Kroczak als Oskar,
Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Mai 1912.
Seite 3.
tz. Darmſtädter Hausbeſitzerverein e. V. Im
Reſtaurant Sitte fand die Hauptverſammlung des
Ver=
eins ſtatt. Der erſte Vorſitzende Herr Eiſenbahninſpektor
Scheyrer begrüßte die Erſchienenen und äußerte ſich
über folgende Punkte: Anderweitige Regelung des
Waſſergeldes: Austritt aus dem Berliner Hausbeſitzer=
Verband: Eintritt in den Heſſiſchen Hausbeſitzer=
Landes=
verband; Eingabe an die Stadt, betr. Stellungnahme
ge=
gen die hieſigen Gartenſtadtbewegungen. Der zweite
Vorſitzende Herr Mahr erſtattete den Bericht über das
verfloſſene Vereinsjahr, aus dem zu entnehmen iſt, daß
die Lage der Hausbeſitzer zwar nicht ſehr roſig, aber doch
hinſichtlich der Zwangsverſteigerungen und des
Häuſer=
verkaufs ſich merklich gebeſſert habe. Redner trat für die
Gründung einer Städtiſchen Hypothekenbank ein, die
fi=
nanzielle Opfer von 6½ Prozent Zinſen für zweite
Hy=
potheken unmöglich mache. Ferner für Einführung der
Reſidenzpflicht. d. h. alle ſtädtiſchen und ſtaatlichen
Beam=
ten zu verpflichten, in Darmſtadt zu wohnen.
Augenblick=
lich ſtehe der Wohnungsmarkt mit 0,77 Prozent
leerſtehen=
der Wohnungen ziemlich günſtig für die hieſigen
Haus=
beſitzer. Darmſtadt müſſe aus der Wohnungsklaſſe O
heraus, viele Vorteile ſeien für Offiziere, Beamte, die
Wohnungsſervis beziehen und relativ für Hausbeſitzer,
deren große Wohnungen leerſtehen, damit verbunden.
Die ſtattgehabte Wohnungszunahme ohne Bautätigkeit
reſultiere aus dem Eingehen von über 100 Wirtſchaften
und kleinen Läden, deren Lokalitäten zu Wohnungen
um=
gewandelt worden ſeien. In der dem Bericht folgenden
Diskuſſion äußerte Rechnungsrat Keim ſich dahin, daß
Beamte hier wohnen müſſen und nur bei
Erholungs=
bedürftigkeit den Landaufenthalt geſtattet erhalten. Herr
Lehrer Speckhardt bemängelte den hieſigen
Waſſer=
geldmodus. Herr Architekt Schembs bemerkte, daß in
dieſer Angelegenheit demnächſt eine Konferenz der
Ober=
bürgermeiſter von Darmſtadt. Mainz, Worms. Offenbach
und Gießen ſtattfindet. Es folgte hierauf die
Rechnungs=
prüfung, welche an Einnahme 3935 Mark. an Ausgabe
2223 Mark und einen Kaſſenbeſtand von 1712 Mark
er=
gibt. Seitens des Vorſtandes wird dem Rechner mit
Dank Entlaſtung erteilt. Die Ergänzungswahl des
Vor=
ſtandes ergibt die Wahl der Herren Lehrer Speckhardt und
Maurermeiſter Wolf. Hieran ſchließt ſich ein lehrreicher
Vortrag des Herrn Stadtverordneten Sames über
Steuerfragen. Einiges hiervon ſei kurz herausgegriffen:
Vermöcknsſteuerpflichſtig ſind Angehörigd Heſſens nur
mit dem im Großherzogtum Heſſen angelegten
Grund=
beſitz: Zur Steuerveranlagung des Grundbeſitzes wird
als Maßſtab der Verkaufswert herangezogen. Wer im
Laufe eines Jahres einen Betrieb eröffnet, iſt im erſten
Jahre ſteuerfrei. Bei Betrieben dient nicht mehr als Norm
der Steuerveranlagung die Größe der Räumlichkeiten,
ſondern das inveſtierte Betriebskapital. Kranken= und
Invalfditätsbeiträge bis zu 400 Mark ſind abzugsfähig.
Als Einkommen gelten auch Nebeneinkommen. Tantiémen
uſw. Die Mitglieder des Großherzoglichen Hauſes
wer=
den mit ihrem Privatbeſitz zur Steuer herangezogen.
Re=
gelmäßig wiederkehrende Reparaturen eines Hauſes ſind
abzugsfähig. Binnen 14 Tagen iſt der Aufforderung zur
Deklaration Folge zu leiſten, andernfalls Einſchätzung.
Die im Jahre 1908 geſchaffene Wertzuwachsſteuer dient
als Grundlage für das im Jahre 1913 in Kraft tretende
neue Kommunalſteuergeſetz. Zum Schluß präziſierte
Redner ſeinen Standpunkt zur hieſigen
Gartenſtadtbewe=
gung dahin, daß er gegen die am Hohlen Weg projektierte
Gartenſtadt nichts einzuwenden habe und Darmſtadt mit
einer Gartenſtadt vollkommen ausreichend verſorgt ſei.
Liegt unſere Stadt denn nicht mitten in einem Garten?
Erſter Vorſitzender Herr Eiſenbahninſpektor Scheyrer
dankte für den mit lebhaftem Beifall aufgenommenen
Vortrag und ſchloß die Verſammlung ¼1 Uhr.
— Der deutſchvölkiſche Turnverein „Jahn” hielt ſeine
Jahres=Hauptverſammlung ab. Der erſte Vorſitzende,
Dr. W. Mahr, eröffnete dieſe und forderte die
einzel=
nen Amtswalter auf, ihre Berichte über das verfloſſene
Vereinsjahr zu erſtatten. Dieſe lauteten im allgemeinen
günſtig für den Beſtand des Vereins. Beſonders die
Säckelverhältniſſe ſind als ſehr gute zu bezeichnen.
Nach=
dem den Amtswaltern Entlaſtung erteilt, wurde zur
Neuwahl dieſer geſchritten. Es wurden folgende
Turn=
brüder in den Vorſtand berufen: Dr. Willi Wahr,
1. Vorſitzender; Fr. Kerz, 2. Vorſitzender: Karl Mahr,
1. Säckelwart; G. Abels, 2. Säckelwart; L. Stein, 1.
Turn=
wart; P. Kremer, 2. Turnwart; P. Kremer, 1.
Schrift=
wart; H. Düringer, 2. Schriftwart; G. Babbel, 1.
Zeug=
wart; H. Düringer, 2. Zeuawart, E. Gorr, Dietwart und
Fr. Kerz, Bücherwart. Als Beiſitzer wurden die Turn=
brüder Samper und Moch beſtellt.
Vereinsveranſtaltun=
gen wurden vorgeſehen: Samstag, den 4. Mai, Maifeier
auf der Neunkircher Höhe, den 12. Mai Frühlingsfeier
am Glasberg, verbunden mit Aufführung eines
altger=
maniſchen Feſtſpiels, weiter eine Sonnenwendfeier, das
Gründungsfeſt mit Wetturnen und Julfeier. Ferner von
der Wanderriege „Frieſen” jeden Monat mindeſtens eine
Wanderung und alle drei Monate eine
Sippenwander=
ung. Bei Punkt Verſchiedenes wurde noch der
Bundes=
turntag und Vorturnerwetturnen in Plauen Pfingſten
die=
ſes Jahres beſprochen. Mit einem Hinweis auf die ernſte
Arbeit und einmütiges Zuſammenſtehen ſchloß der erſte
Vorſitzende die Verſammlung.
* Sein 25 jähriges Jubiläum im Dienſte der
Firma L. Alter, Hofmöbelfabrik, feiert heute der
Kauf=
mann Adolf Spamer, einer der älteſten Beamten
der Firma.
* Darmſtädter Journaliſten= und Schriftſteller=
Verein. Zu unſerem geſtrigen Berichte über die
Haupt=
verſammlung des Vereins iſt nachzutragen, daß darin
aus Verſehen der Name des Herrn Pfarrer D. Dr. Diehl
ausgelaſſen war, der ebenfalls zum Vorſtandsmitglied
wiedergewählt wurde.
* Fahrplanänderung der Elektriſchen. Infolge
Durchführung der Linie Rheinthor=Schloßgartenplatz
(rote Linie) nach dem Ernſt=Ludwigsplatz tritt eine
Aenderung des Fahrplans ein, die aus der
Bekannt=
machung in heutiger Nummer zu erſehen iſt.
* Radrennen. Der Veloziped=Klub
Darm=
ſtadt, eröffnet die diesjährige Rennſaiſon nächſten
Sonntag, den 5. Mai d. Js., nachmittaas 3 Uhr, mit
der Abhaltung großer Rad= und Motor=Rennen auf der
Rennbahn (Heidelbergerſtraße). In den letzten Wochen
waren dort zahlreiche Hände tätig, um die kürzlich von
der Stadtverordneten=Sitzung beſchloſſene Renovierung
durchzuführen, und da auch der Veloziped=Klub durch
Verbeſſerung der Bahnfläche ein übriges getan hat, ſo
wird ſich die ſchön gelegene Rennbahn an der
Heidel=
bergerſtraße nächſten Sonntag in weſentlich
vorteil=
hafterem Kleide gegen früher präſentieren. — Das
Pro=
gramm des Tages iſt in geſchickter Weiſe
zuſammen=
geſtellt und weiſt neben je einem Vorgabe=, Mannſchafts=,
Mehrſitzer=, Motor= und Klubfahren als Hauptrennen
den „Preis von Starkenburg”, ein in 3 Läufen zu 10,
15, 20 km zu fahrendes Dauerrennen mit
Motorſchritt=
machern für Berufsfahrer, auf. — Die eingegangenen
Meldungen übertreffen hinſichtlich Qualität und
Quan=
tität alle Erwartungen, ſodat intereſſante Kämpfe und
ſtarke Felder gewährleiſtet ſind.
* Der Ortsgewerbeverein hat die Genehmigung
er=
halten zur Beſichtigung des neuen
Haupt=
bahnhofs. Die Beſichtigung findet Freitag,
nach=
mittags 3 Uhr, ſtatt.
* Vogelſchutz. Die Brutzeit der lieblichſten und
nütz=
lichſten Singvögel hat bereits begonnen. Immer mehr
bricht ſich in den Kreiſen unſerer Landwirte die
Ueber=
zeugung Bahn, daß nur mit Hilfe der Vogelwelt
dem Schaden geſteuert werden kann, den die Inſekten=
Schädlinge Jahr aus Jahr ein an den
Obſtbaum=
blüten verurſachen. So iſt es ein einfaches Gebot der
Obſt=
baumpflege und des wirtſchaftlichen Nutzens, die brütenden
Vögel gegen ihre Feinde zu ſchützen. Ihr furchtbarſter
Feind iſt aber die umherſtreichende Hauskatze. Mag
ſie in Haus und Scheuer vielleicht als Mäuſevertilgerin
manchen Nutzen ſtiften. Sobald ſie hinausgeht in die
Gärten und Felder, hat ſie ihren Beruf verfehlt, und der
handelt gegen ſein eigenes Intereſſe, der ſeine Katze
un=
gehindert den Vögeln nachſtellen läßt. Es ergeht daher
an alle Katzenhalter die eindringliche Mahnung zum Schutz
der lieblichſten und nützlichſten Singvögel, wenigſtens bis
Ende Auguſt die Katzen zu beaufſichtigen und
nicht außerhalb der Gehöfte umherſtreifen zu laſſen.
A Darmſtädter Induſtriegleis. In Nr. 16 des
Regie=
rungsblattes vom 20. April iſt die der Stadt Darmſtadt
erteilte Erlaubnis veröffentlicht, auf der Südſeite der
Wei=
terſtädter Straße ein Induſtriegleis mit Anſchluß an den
neuen Hauptbahnhof anzulegen und durch die
Staatsbahn=
verwaltung mit Lokomotiven betreiben zu laſſen.
* Sommerfahrplan 1912. Der bekannte pelöe
Wandfahrplan, für die Zeit vom 1. Mai bis 30.
Sep=
tember gültig, in gewohnter Ausſtattung und
Ueber=
ſichtlichkeit, liegt der heutigen Nummer des
Tag=
blattes bei.
* Lionel, der Löwenmenſch, der zurzeit auf der
Meſſe zu ſehen iſt, erfreut ſich eines ſehr ſtarken
Zu=
ſpruches. Alle verlaſſen den Indiſchen Tempel mit der
Ueberzeugung, daß Lionel das ſeltenſte Naturwunder
iſt, welches je hier zu ſehen war. Lionel wird nicht nur
auf der Bühne gezeigt, ſondern (eht zur näheren Be=
ſichtigung in den Zuſchauerraum, wo er ſich mit den
Beſuchern unterhält. Lionel verſteht es, ſich ſchnell die
Gunſt des Publikums zu erwerben. Die Beſucher
er=
ſparen ſich das Warten auf den Anfang der Vorſtellung,
da ſolche ununterbrochen abwechſelnd auf der einen oder
anderen Seite des Doppelbaues ſtattfinden.
* Hohmanns Taſchenfahrplänchen iſt ſoeben in
einem Umfang von 68 Seiten mit Umſchlag erſchienen
und in den bekannten Verkaufsſtellen à 15 Pfg. erhältlich.
Es berückſichtigt nicht nur die letzten Fahrplanänderungen,
ſondern enthält auch alle infolge der Eröffnung des neuen
Bahnhofes gemeldeten Fahrpreisverſchiebungen uſw.
§ Pfungſtadt, 30. April. Geſtern hielt die hieſige
Handwerkerſchule ihre Abſchlußprüfung, an die
ſich die feierliche Ueberreichung der
Geſellen=
briefe reihte. 24 jungen Handwerkern konnte der
Vor=
ſitzende des Prüfungsausſchuſſes Herr Weißbindermeiſter
J. Grund, die Urkunde einhändigen, welche die
Vor=
bedingung iſt für den ſpäteren Erwerb des Meiſtertitels.
Als Vertreter der Großh. Zentralſtelle wohnte Herr
Hauptlehrer Ackermann aus Darmſtadt der Prüfung
bei. Mit derſelben war eine Ausſtellung der
Zeichnun=
gen und der von den Prüflingen gefertigten
Geſellen=
ſtücke verbunden. — Seine Jahresverſammlung hält
der Verband der Starkenburger und
Oberheſ=
ſiſchen Erwerbs= und
Wirtſchaftsgenoſ=
ſenſchaften am 4. und 5. Mai hier ab. Verſchiedene
Bankdirektoren, Rechtsgelehrte und andere Fachleute aus
Darmſtadt, ſowie aus anderen Städten werden an
die=
ſer Tagung teilnehmen. Herr Landtagsabgeordneter und
Juſtizrat Dr. Oſann=Darmſtadt wird ein Referat über
Mittelſtandsintereſſen erſtatten. — Der Fußballklub
Germania” hat einen großen Sportplatz an der
Eber=
ſtädter Straße um 4500 Mark käuflich erworben.
Offunbach, 30. April. Heute früh gegen halb 4 Uhr
brach in der Heſſiſchen Gummiwarenfabrik von
Fiſcher Großfeuer aus, das im Walzraum
ausge=
kommen war. Das Feuer fand an den leicht brennbaren
Zummiſtoffen reiche Nahrung und ergriff in kurzer Zeit
die ganze Fabrik, die bis auf die Grundmauern
niederbrannte. Die Feuerwehren der ganzen
Um=
gegend hatten bis halb 8 Uhr mit der Bekämpfung des
Feuers zu tun. Der Schaden iſt ſehr groß, jedoch durch
Verſicherung gedeckt. 300 Arbeiter ſind ohne
Beſchäf=
tigung.
Offenbach, 30. April. Der ſieben Jahre alte Sohn
des Spenglers G. in der Herrnſtraße fiel in den Main
und verſchwand ſofort in den Wellen. Glücklicherweiſe
kam in dem gleichen Augenblick ein mit zwei Franzoſen
beſetztes Ruderboot an der Unfallſtelle vorbeigefahren.
Den Bootsinſaſſen gelang es, den bereits bewußtloſen
Knaben beim erſten Auftauchen zu faſſen, in den Kahn zu
heben und an das Ufer zu bringen. Dort nahm die
Sa=
nitätswache durch künſtliche Atmung
Wiederbelebungs=
verſuche mit dem Geretteten vor, die erfreulicherweiſe
von Erfolg waren.
Offenbach, 30. Mai. Einem in einem Düſſeldorfer
Vorort wohnenden Landwirt wurden vor einigen
Tagen zwei ſchöne Pferde aus dem Stalle
geſtoh=
len, die einen Wert von zuſammen 2000 Mark hatten.
Gleichzeitig wurde einem Bäckermeiſter ein geſchloſſener
Brotwagen und einem dritten Geſchäftsmanne
ſilberplat=
tiertes Pferdezeug entwendet. Kurz darauf konnten die
Diebe, zwei alte Zuchthäusler, von der Düſſeldorfer
Poli=
zei ermittelt und dingfeſt gemacht werden. Die Pferde
nebſt Wagen und Geſchirr aber blieben verſchwunden.
Die Nachforſchungen nach deren Verbleib führten einen
Düſſeldorfer Kriminaliſten nach Offenbach. Es ergab
ſich denn auch, daß die hieſige Pferdehändler=Firma Gebr.
Strauß, Waldſtraße, die Pferde erſtanden hatte. Eines
der Tiere hatte die Firma jedoch wieder an einen
hieſi=
gen Geſchäftsmann, das andere nach Frankfurt weiter
verkauft. Wagen und Geſchirr wurden noch im Hofe der
Firma vorgefunden und mit Beſchlag belegt. Auch das
eine Pferd wurde bereits bei dem betreffenden
Geſchäfts=
manne aufgefunden und beſchlagnahmt. Da es noch nicht
bezahlt iſt, ſo erwächſt der Firma Gebr. Strauß durch
dieſes Geſchäft ein erheblicher Verluſt. Das nach
Frank=
furt verkaufte Pferd wird ebenfalls heute nach abgeholt
und dann die Tiere, ſowie Wagen und Geſchirr den
recht=
mäßigen Eigentümern wieder zurückerſtattet. (Off. Ztg.)
Birkehau, 30. April. Ein Einbruch wurde in
ver=
gangener Nacht in das Haus des Buchhalters Beche
verübt, wobei dem bis jetzt nicht ermittelten Diebe außer
Eßwaren und Getränken noch einige andere Gegenſtände
im Geſamtwert von 15 Mark in die Hände fielen. Der
Vorträge.
— In dankenswerter Weiſe kam Herr Redakteur
Theuerkauf am Samstag dem Wunſche der
Turn=
gemeinde Darmſtadt nach, um auf der
Wochen=
verſammlung einen Vortrag über das jetzt aktuelle
Thema: „Jung=Deutſchland und die Deutſche
Turnerſchaft” zu halten. In vollendeter Form und
packender Vortragsweiſe ſchilderte der Redner die
Be=
wegungen des Jung=Deutſchland=Bundes und das
Ver=
hältnis der Deutſchen Turnerſchaft zu dieſer neuen
Orga=
niſation. Er wies zunächſt auf die Beſtrebungen hin, die
ſeit Jahrzehnten der Jugendpflege, der Jugenderziehung
und Jugendfürſorge galten und an denen die Deutſche
Turnerſchaft lebhaften Anteil genommen hat. Weiter
ſchilderte er die Bewegung, die, hervorgerufen durch den
vorjährigen Erlaß des preußiſchen Kultusminiſters gerade
im letzten Jahre alle vaterländiſch geſinnten Männer und
Vereine wachgerufen hat, wie ſelten in einer Zeit zuvor.
Die Entſtehung des Jungdeutſchlandbundes, der
übri=
gens keineswegs das ganze Gebiet der Jugendpflege
um=
faßt und ſchon einen Vorläufer in den Beſtrebungen des
Generals Keim gehabt habe, ſei dieſer Bewegung zu
danken. Der Redner erläuterte kurz die Ziele des
Jung=
deutſchlandbundes und zeigte, daß die Deutſche
Turner=
ſchaft das gleiche Ziel der körperlichen Ertüchtigung
unſerer Jugend mit ihm verfolgt. Von dem Bunde müſſe
die Turnerſchaft eine Förderung ihrer Beſtrebungen
er=
warten; ſie könne namentlich hoffen, daß die Kreiſe, vor
allem die oberen, die infolge der ſozialen und
wirtſchaft=
lichen Entwickelung Deutſchlands in den letzten
Jahrzehn=
ten der Turnerſchaft mehr und mehr entfremdet wurden,
durch den Bund der Turnſache, die in der körperlichen
Erziehung auch den Charakter und den Geiſt ſtärke,
wie=
der zugeführt werden würden. Sicherlich würde die
Turnerſchaft aus der eingeſetzten lebhaften
Jugendbe=
wegung Vorteile ziehen, wenn vielleicht auch die neu
auf=
tauchenden Vereine zunächſt größere Förderung erführen.
Die Turnerſchaft ſolle nicht ſcheel blicken auf die
Konkur=
renz dieſer Vereine und nicht abſeits ſtehen; vor allem
ſolle ſie ſelbſt rege im Sinne Jahns tätig ſein, um die
Jugend für ſich zu gewinnen. Gerade ihre großartige
Organiſation und ihre Geſchichte und die ihr zur Verfüg
ung ſtehenden Kräfte ſeien dazu angetan, der
Turner=
ſchaft noch weiter die Anziehungskraft für die Jugend zu
ſichern. Die anweſenden Mitglieder folgten den
Aus=
führungen mit regem Intereſſe und der große Beifall
zeigte, daß Herr Theuerkauf das richtige Thema gewählt
hatte. Redewart Graf, dem die Leitung der
Wochen=
verſammlung oblag, dankte dem Redner für ſeine der
Turnſache ſowie der Turngemeinde gewidmete
Unterſtütz=
ung. Ein begeiſtert aufgenommenes „Gut Heil” für den
Redner war der Dank der zahlreich anweſenden
Mit=
glieder.
Feuilleton.
* Gerhart Hauptmann=Spiel in Bad Lauchſtädt.
Ger=
hart Hauptmanns noch unaufgeführtes Drama Gabriel
Schillings Flucht” wird in Goethes altberühmtem
klei=
nen Sommertheater zu Bad Lauchſtädt bei Halle a. S.
am 14., 15. und 16. Juni aufgeführt werden. Freunde
der Kunſt veranſtalten dieſes Spiel. Der Dichter wird
perſönlich an den Proben teilnehmen. Die Dekorationen
werden nach Skizzen Mar Liebermanns von den
Hof=
malern Georg Hartwig u. Co. angefertigt. Leiter dieſer
Vorſtellungen iſt der frühere Direktor des Wiener
Hof=
burgtheaters, Hofrat Dr. Paul Schlenther.
— Ein Millionär, der orm geſtorben iſt. In Chicago
iſt am Freitag als Zweiundneunzigjähriger Dr. Daniel K.
Pearſons geſtorben, der in der Welt der reichen
Philan=
thropen einen beſonderen Ehrenplatz beanſpruchen darf,
denn er hat buchſtäblich ſein ganzes Vermögen ſchon vor
ſeinem Tode gemeinnützigen Inſtituten zugewandt und
ſtarb, ohne eigenes Vermögen zu hinterlaſſen. In ſeinen
jungen Jahren hat er ſich in raſtloſer Arbeit als
Ge=
ſchäftsmann ein Vermögen von rund 30 Millionen Mark
geſchafft. Als er ſich vor etwa zehn Jahren zurückzog.
äußerte er die Abſicht, die Früchte ſeiner Arbeit reſtlos
der Allgemeinheit zugänglich zu machen, und er gab in
der Tat ſein ganzes Vermögen fort, hauptſächlich an
Er=
ziehungs= und Bildungsanſtalten, die ſchwer um ihre
Exiſtenz zu kämpfen hatten. Als letzte Stiftung vermachte
er einem College den Reſt ſeines Vermögens, eine
Mil=
lion Mark, woran er nur die Bedingung knüpfte, daß
ihm bis an ſein Lebensende 2 Prozent von den Erträa=
niſſen dieſes Kapitals zufließen ſollten, damit er ſich
er=
nähren könne. Er erklärte, daß das Verſchenken von Geld
ein ſchönerer und beſſerer Sport ſei als Golf oder Cricket.
Im Gegenſatz zu Carnegie, der reiche Inſtitute durch
neue Stiftungen vervollkommnet, ſah Pearſons ſeine
Aufgabe darin, ärmeren, notleidenden Bildungsinſtituten
eine Hilfe zukommen zu laſſen, und er tat das ſo
gründ=
lich, daß er in ſeinen letzten Lebensjahren in der Tat nur
über die für ſeine Verhältniſſe beſcheidene Rente verfügte,
die er ſich bei ſeiner letzten Stiftung ausbedungen hatte.
C.K. Der Kino=Zenfor. In England iſt nunmehr
endgültig der Beſchluß gefaßt worden, alle zur
öffent=
lichen Vorführung beſtimmten kinematographiſchen
Auf=
nahmen einer Zenſur zu unterwerfen. Bereits in
weni=
gen Wochen wird dieſe neugeſchaffene Zenſurbehörde ihre
Tätigkeit beginnen. Die Beſtimmungen, unter denen
dieſe Zenſur gehandhabt wird, gehen ſo weit, daß jedes
Kinematographentheater, das anfechtbare Darſtellungen
vorführt, ſofort automatiſch von allen Filmfabriken
boykottiert wird, ſo daß dem Direktor die Fortführung
ſeines Etabliſſements unmöglich wird. Es wird ein
Komitee gebildet, deſſen Mitglieder von der
Genoſſen=
ſchaft der Filmfabrikanten, von dem Verband der
Film=
mieter und von dem Bunde der Kinematographentheater
geſtellt werden. Dieſes Komitee ernennt ſechs Prüfer,
darunter auch Geſchäftsleute, die mit der
Kinematogra=
pheninduſtrie nicht in Verbindung ſtehen. Dieſe
Kom=
miſſion der Sechs wird ausnahmslos jeden Film prüfen.
der zum Verkauf kommen ſoll. Man rechnet damit, daß
die Kommiſſion ein Arbeitspenſum von wöchentlich rund
120 Films zu bewältigen hat. Sie ſoll infolgedeſſen auch
von Montag bis Freitag täglich tagen. Wenn irgend eine
der hierbei vorgeführten Aufnahmen auch nur bei einem
Mitglied der Kommiſſion Bedenken erregt, darf der Film
einſtweilen nicht verkauft oder verliehen werden. Die
Films, auf denen auf dieſe Art etwas auszuſetzen iſt,
müſſen dann dem oberſten Zenſor vorgeführt werden;
dieſem oberſten Zenſor ſteht wiederum eine Kommiſſion
von Fachleuten beratend zur Seite, doch werden dieſer
zweiten Kommiſſion Filmfabrikanten nicht angehören.
Die Entſcheidung des oberſten Zenſors iſt unwiderruflich
und kann nicht angefochten werden.
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Mai 1912.
Nummer 102.
zur Verübung der Tat Eingeſtiegene verlor dabei einen
Hut, ſo daß man wenigſtens dieſen Anhaltspunkt hat.
Mainz, 30. April. Am 1. Mai kommt, wie alljährlich
das Vermächtnis der Freifrau von Eberſtein, die
ſoge=
nannte Roſenbrautſtiftung, abermals zur Verteilung. Die
Stiftungskommiſſion hat für dieſes Jahr Frl. Barb.
Dürr=
wächter als Roſenbraut ausgewählt.
Mainz, 30. April. Bei dem geſtern mittag 11. Uhr von
Frankfurt gekommenen Perſonenzug wurde im hieſigen
Tunnel ein Pferdebegleiter von einem unruhigen Pferd
durch die offene Tür aus dem Wagen geſtoßen,
ſo daß er in das zweite Gleis zu liegen kam.
Glück=
licherweiſe hatte er bei dem Sturz nur Hautabſchürfungen
und Quetſchungen erlitten, ſo daß er ſich zur Seite
ſchaf=
fen konnte. Ein zweiter Begleiter machte im
Hauptbahn=
hof Meldung, worauf der Verletzte von wei
Bahnarbei=
tern aus dem Tunnel geholt wurde. — Nachdem im
ver=
gangenen Jahre zum erſten Male für allen aus dem
Rhein entnommenen Sand eine ſtaatliche
Ab=
gabe von 30 Pfg. für den Kubikmeter erhoben wurde
iſt dieſe Abgabe vom 1. April ab auf 50 Pfg. für den
Kubikmeter erhöht worden.
Worms, 30. April. Ein Spionagefall, in
wel=
chen ein Reiſender, der längere Zeit in einem hieſigen
Hotel wohnte und ſeit geſtern vormittag verſchwunden
iſt, und ein Soldat der 5. Kompagnie des hieſigen
In=
fanterie=Regiments Nr. 118 verwickelt ſind, kam geſtern
zur Kenntnis der Behörde. Es haben in dieſer Sache
bereits zahlreiche Vernehmungen ſtattgefunden. Wie
ver=
lautet, wurde in einem dem Reiſenden gehörenden Paket
ein Gewehrſchloß gefunden. Als dem „Reiſenden” der
Boden hier zu heiß wurde, ging er flüchtig.
Gießen, 29. April. Ein geſtern aufgeſtiegener
Bal=
lon landete nach abwechſelungsreicher Fahrt bei ſtarkem
Bodenwind in der Nähe von Walldorf, wo die
hilfs=
bereiten Bewohner eine Beerdigung im Stiche ließen und
im Gehrock und Zylinder den Ballon am Schlepptau
feſt=
hielten, um ihn noch vor den Häuſern zur Erde zu bringen.
Friedberg, 30. April. Der Landesverband der
Großh. Heſſiſchen Bürgermeiſter hielt geſtern
unter dem Vorſitze des Bürgermeiſters Metzger=Langen
ſeine Jahreshauptverſammlung im hieſigen „Hotel Trapp”
ab. Der Jahresbericht ließ erkennen, daß der Verband
be=
ſtrebt war, eine große Anzahl wichtiger Fragen
kommunal=
politiſcher Art und verwaltungsrechtlicher Natur auf dem
Wege des Inſtanzenzuges und durch Eingaben zu löſen.
Bürgermeiſter Schäfer=Dortelweil berichtete über die
Kaſſenverhältniſſe. Einer Einnahme von 429,28 Mark
ſtehen 277,30 Mark Ausgaben gegenüber. Das
Vereins=
vermögen beträgt zurzeit 751,98 Mark. Die
Vorſtands=
wahlen zeitigten folgendes Ergebnis: für Starkenburg:
Kropp=Sickenhofen, Pons=Walldorf, Sänger=Seligenſtadt,
Metzger=Langen; für Rheinheſſen: Bingel=Selzen,
Sal=
wächter=Nieder=Ingelheim; für Oberheſſen: Kromm=
Schotten, Schäfer=Dortelweil. Fendt=Hungen. Zum Ort
der nächſtjährigen Landesverſammlung wurde Mainz
ge=
wählt. — Im Mittelpunkte der Verhandlungen ſtand ein
Vortrag vom Landtagsabgeordneten Juſtizrat Dr.
Oſann=Darmſtadt über: „Die am 1. April in Kraft
ge=
tretene Landgemeindeordnung” An den mit ſtarkem
Bei=
fall aufgenommenen Vortrag ſchloß ſich eine kurze
Beſprech=
ung. Schließlich fand folgende Reſolution einſtimmige
Annahme: „Die Hauptverſammlung des Landesverbandes
der Bürgermeiſter des Großherzogtums Heſſen legt gegen
die beabſichtigte Abwälzung eines Teils der Eryöhung der
Gehälter der Volksſchullehrer auf die Gemeinden
Ver=
wahrung ein, da die Gemeinden faſt alle ſchon ſehr ſchwer
belaſtet ſind und die Steuerkraft vieler Gemeinden an der
Grenze der Leiſtungsfähigkeit der Steuerpflichtigen
ange=
langt iſt.” Mit herzlichen Worten des Dankes ſchloß
hier=
auf Bürgermeiſter Metzger die Verhandlungen.
Nidda, 30. April. Ein hieſiger Möbelfabrikant hatte
am Freitag nachmittag, wie der G. A. berichtet, einen
Lehrling mit 1300 Mark nach Unter=Schmitten
geſchickt, die in einer dortigen Holzſchneiderei bezahlt
wer=
den ſollten. Der Empfänger merkte ſofort, daß 1000
Mark an dem angegebenen Betrage fehlten und
ver=
ſtändigte telephoniſch den Fabrikanten. Es ergab ſich, daß
der Brief geöffnet worden war; der darin enthaltene
Tauſendmarkſchein fehlte. Daraufhin wurde
geſtern der Schreinerlehrling W. Weber von hier
ver=
haftet und eifrig nach dem Gelde geſucht, da der Junge
an=
gab, er habe unterwegs das Geld einmal zählen wollen
und dabei den Kaſſenſchein verloren. Allein alles Suchen
war vergebens; vielmehr trat der Verdacht auf, daß er den
Schein unterwegs verſteckt habe. Heute morgen wurde
da=
her vom hieſigen Amtsgericht unter Zuhilfenahme des
Gen=
darmeriewachtmeiſters Rees aus Butzbach mit ſeinem
Polizeihund längere Zeit im Beiſein des Lehrlings
zwiſchen Kohden und Unter=Schmitten nach dem
Gelderge=
ſucht; aber alle Angaben des Verdächtigen erwieſen ſich als
unwahr, und die Suche verlief erfolglos. Auch eine
Haus=
ſuchung mit dem Polizeihund in der Wohnung der Eltern
des Jungen blieb ohne Ergebnis. Der Lehrling blieb in
Haft. Da die Nummer des Kaſſenſcheins bekannt war, iſt
er geſperrt.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 29. April. Generalleutnant
von Alten, der bekannte Herausgeber des Handbuches
für Heer und Flotte, iſt heute am Herzſchlage verſtorben.
In einer impoſanten Verſammlung von Männern und
Frauen wurde geſtern abend nach einer Rede des
Gene=
ralfeldmarſchalls Freiherrn v. d. Goltz eine Ortsgruppe
Charlottenburg des Jung=Deutſchland=Bundes
begründet. — Ein gefährlicher Brand beſchäftigte
geſtern nachmittag ſechs Züge der Feuerwehr in den
Räu=
men der Aktiengeſellſchaft Mehlich in der Sophienſtraße,
die die Fabrikation von Maſchinen= und Automobilteilen,
ſowie Fahrradzubehör betreibt. Ueber vierhundert
Ar=
beiter und Arbeiterinnen ſind darin beſchäftigt. Die Hitze
war ſo groß, daß die eiſernen Türen des Fahrſtuhlſchachtes
vom vierten Stock bis zum unterſten Stockwerk glühend
wurden. Vergeblich verſuchte die Mannſchaft durch
Beil=
hiebe das ſtarke Wellblech zu durchſchlagen, um dadurch
dem Rauch Abzug zu verſchaffen. Dies gelang erſt,
nach=
dem ein großes Mauerwerk nach innen eingeſchlagen war.
Es dauerte zwei Stunden, ehe die=Gefahr beſeitigt war.
Ein Feuerwehrmann erkrankte auf der Brandſtelle.
München, 30. April. Der geſtern ausgebliebene
Süd-Nord=Expreßzug, der von Cannes nach
Berlin geht und geſtern München hätte paſſieren ſollen
traf erſt heute früh nach 6 Uhr im Münchener
Hauptbahn=
hof ein. Er war in der Riviera in der Gegend von
Ven=
timiglia und San Remo mit Maſchine und den erſten
zwei Wagen entgleiſt, konnte aber nach den
Einhe=
bungsarbeiten ſeine Fahrt wieder fortſetzen. Perſonen
kamen nicht zu Schaden. Die Paſſagiere, die er
mitge=
bracht hatte, ſetzten ihre Reiſe in den anſchließenden
Schnellzügen fort.
Kempten, 29. April. Ein ſchwerer Unglücksfall
hat ſich auf der Straße zwiſchen Baiersried und Ober=
günzburg ereignet. Der Großkaufmann und Gutsbeſitzer
Joſeph Boder war mit ſeiner Frau auf der Heimkehr
von einer Spazierfahrt begriffen, als plötzlich die Pferde
ſcheuten. Frau Boder wollte vom Wagen ſpringen, blieb
aber mit den Kleidern hängen und wurde zu Tode
geſchleift, bevor man ihr zu Hilfe kommen konnte
Frau Boder ſtand erſt im 38. Lebensjahre.
Stuttgart, 30. April. Einer großen Gefahr iſt
geſtern der König glücklich entronnen. Als mittags vier
Uhr der König in geſchloſſenem Kraftwagen die
Haupt=
ſtätterſtraße hinauffuhr, kam ein Laſtauto die
Sophien=
ſtraße herüber, das auf der Kreuzung mit dem königlichen
Wagen hätte zuſammenſtoßen müſſen, wenn nicht beide
Wagenlenker ihre Gegenmaßregeln ergriffen hätten. Der
Chauffeur des Laſtwagens brachte ſein Fuhrwerk zum
Stehen und der Kgl. Chauffeur machte nach links eine
Kurve, um noch rechtzeitig vorbeizukommen. Dabei wurde
die Kurve offenbar etwas zu ſcharf genommen, ſo daß der
Wagen ins Schleifen kam und am Randſtein bei der
Metz=
gerei Schwaderer ſo heftig aufſtieß, daß das Pneumatik
platzte. Der König, der während des aufregenden
Vor=
falles große Ruhe bewahrte, mußte, ohne Schaden
genom=
men zu haben, den Wagen verlaſſen und begab ſich zu
Fuß zum Wilhelmspalaſt zurück.
Köln, 30. April. In dem weſtfäliſchen Orte Laasphe
fand ein ſchwerer Kampf mit Zigeunern ſtatt, die
einen Feldhüter zu erwürgen verſuchten. Die Zigeuner
ſchlugen den letzteren zu Boden und ſtopften ihm Erde
in den Mund. Als Hilfe erſchien, flohen ſie. Einer von
ihnen wurde durch einen Revolverſchuß getötet, die
an=
deren entkamen.
Duisburg, 30. April. Der Ausſtand der
Rhein=
ſchiffer nahm geſtern zu. Der geſamte Schiffsverkehr
ruht, die Frachtſätze ſind erheblich geſtiegen.
Zuffenhauſen, 29. April. Durch das heute nachmittag
kurz nach 1 Uhr in der Kunſtbaumwollfabrik von
Horck=
heimer ausgebrochene Feuer iſt der Neubau der
Fabrik mit der Fertigmacherei völlig zerſtört worden.
Trotz der größten Anſtrengungen der Feuerwehr und
dreier Lokomotiven, die gleichfalls zum Spritzen
heran=
gezogen worden waren, ſprangen die Flammen auch
auf die in der Nähe liegende große Menge von
Eiſen=
bahnſchwellen über: Das Dach des Fabrik=
Wohngebäu=
des geriet gleichfalls in Brand und wurde zerſtört. Die
Drähte der Hochſpannungsleitung ſind in der Hitze
ge=
ſchmolzen, weshalb in einigen Fabriken der Betrieb
ein=
geſtellt werden mußte. Bis um 6 Uhr waren mehrere
1000 Eiſenbahnſchwellen der benachbarten
Schwellen=
ſiederei (Tränkung der Schwellen mit Teer) durch Feuer
vernichtet. Auch das große Lager an Baumwollvorräten
iſt dem Brand zum Opfer gefallen. An der Brandſtelle
iſt auch eine Abteilung der Stuttgarter Berufsfeuerwehr
tätig. Der Schaden iſt ſehr beträchtlich.
Kiel, 29. April. Prinz Heinrich von Preußen
iſt heute mit Gemahlin von Kiel nach Rabenſteinfeld bei
Schwerin abgereiſt, um dem Muſikfeſt beizuwohnen.
Innsbruck, 28. April. In der Arzeler Scharte iſt von
den infolge des Rutſches der Schneewächte
verunglück=
ten ſieben Perſonen der Schloſſer Spazdierer
geſtor=
ben. Einer iſt ſchwer, fünf leicht verletzt.
Paris, 29. April. Die Sektion der Leiche
Bonnots wurde heute nachmittag vorgenommen. Sie
hat ergeben, daß Bonot von ſechs Kugeln getroffen
worden iſt, wovon zwei den Kopf durchbohrt haben. Es
hat ſich außerdem herausgeſtellt, daß Bonnot am
Mitt=
woch bei dem Zuſammentreffen mit dem ermordeten
Po=
lizeikommiſſar Jouin einen Bruch der Speiche des linken
Armes erlitten hat. Der Anarchiſt Dubois, der geſtern
ebenſo wie Bonnot von der Polizei getötet wurde, hatte
zwei Kugeln im Körper, wovon die eine die Aorta
zer=
riſſen hat. Das Gerücht, daß die beiden Banditen ſich
ſelbſt umgebracht hätten, iſt alſo durch die Autopſie
wider=
legt worden.
Paris, 29. April. Vor dem Schwurgericht fand heute
der Prozeß gegen den früheren Kaſſendirektor
im Miniſterium des Aeußern, Hamond, ſtatt, welcher
Veruntreuungen von Staatsgeldern im Betrage von
216000 Francs angeklagt iſt. Auf die Frage des
Ge=
richtspräſidenten bekannte ſich Hamond der
Veruntreuun=
gen ſchuldig. Das Urteil lautete auf fünf Jahre
Ge=
fängnis und 20000 Francs Geldſtrafe.
Parlamentariſches.
*X* Darmſtadt, 30. April. Der
Finanzaus=
ſchuß der Zweiten Kammer trat heute vormittag
inter Vorſitz des Abg. Dr. Oſann zu einer Beratung
zuſammen, deren Hauptgegenſtand die
Regierungsvor=
lagen über die Beamten=Beſol d un
gs=
reform bildete. Der Ausſchuß ging jedoch auf die
materielle Seite der Vorlagen nicht ein, und ſah mit
Rückſicht auf den Umſtand, daß das Kammerplenum
be=
ſchloſſen hat, in einer Vorberatung am 8. Mai die
Regier=
ungsvorſchläge zunächſt im allgemeinen zu diskutieren,
davon ab, auf Einzelheiten näher einzugehen. Nach
län=
gerer Ausſprache wurde über die Verteilung der einzelnen
Vorlagen auf die einzelnen Referenten Beſchluß gefaßt.
Der Ausſchuß erledigte danach noch einige weitere
Beratungsgegenſtände. Den
Regierungsvor=
lagen, betr. die Landeskreditkaſſe für 1906 und 1907,
wurde zugeſtimmt, ebenſo der Regierungsvorlage betr
den Verkauf des Hofgutes Neu=Ulrichſtein. Der von einem
Ausſchußmitglied geſtellte Antrag, für den Fall, daß das
Hofgut ſeinem Zwecke als Stätte für Arbeitsloſe entzogen
werden ſollte, ſich das Verkaufsrecht vorzubehalten, ward
abgelehnt. Bei der Vorſtellung ſelbſtändiger Kaufleute,
betreffend die Wormſer Rheinbrücke, beſchloß der
Aus=
ſchuß, erſt einmal abzuwarten, welche Vorſchläge die
Stadt Worms bezüglich der Ablöſung des Brückengeldes
machen wird; die diesbezügliche Vorſtellung wird
zu=
nächſt für erledigt erklärt. Die Beratung über den Antrag
Diehl und Wolf=Stadecken, betr. die Bahnlinie
Unden=
eim-Darmsheim, wurde ausgeſetzt. bis die
Antragſtel=
ler darüber gehört worden ſind. Der Vorſtellung des
Eiſenbahnaſſiſtenten i. P. Müller um Erhöhung ſeiner
Penſion konnte nicht ſtattgegeben werden, weil der
Pen=
ſionsſatz dafür feſtſteht. Der Apsſchuß beantragt aber,
die Regierung um eine tunlichſte Unterſtützung des
Pe=
tenten zu erſuchen.
Der Wahlprüfungsausſchuß der
Zwei=
ten Kammer beſchäftigte ſich heute noch mit den
be=
anſtandeten Wahlen zum Landtag: bezüglich der Wahl
der Abgg. Auler, Schott und Wolf=Stadecken
wurden die Schlußberichte vorgetragen und beſchloſſen,
die Gültigkeit der Wahlen zu beantragen,
desglei=
chen bezüglich der Wahl des Abg. Korell, nachdem
inzwiſchen die formellen, vom Ausſchuß beanſtandeten
Verfahren betreffs mehrerer Liſten über Steuerrückſtände
aufgeklärt worden ſind. Bezüglich der Wahl des Abg.
Kredel (1. Wahlkreis Starkenburg) wurde beſchloſſen,
eine eidliche Zeugenvernehmung darüber zu veranlaſſen,
ob Stimmzettel für Kredel, wie behauvtet wird, in einem
Wahllokal ausgelegt worden ſind. Auch darüber, ob in
mehreren Wählerverſagmlungen des Kandidaten von
ſeinen Begleitern Freibier verabreicht worden ſei. ſollen
noch nähere Ermittelungen ſtattfinden.
Nachträgliches zum Bahnhofsbau.
* Zu dem Bericht über die Einweihungsfeier=am
Sonntag iſt nachzutragen, daß Herr Großh.
Kapellmei=
ſter Fr. Rehbock der Leiter des muſikaliſchen Teiles
des Feſtaktes war.
Ferner ſchreibt man uns noch von intereſſierter
Seite: An einem der Fahrkartenſchalter wird eine von
der hieſigen Firma Gandenbergerſche
Maſchi=
nenfabrik (Gg. Goebel) gelieferte, nach eigenen
Pa=
tenten ausgeführte) automatiſche Schnelll=
Fahrkarten=Druckmaſchine, genannt „
Elek=
tro=Kartograph” in Betrieb genommen. Die
mit Elektromotor angetriebene und für 1000 Kartenſorten
eingerichtete Maſchine druckt die jeweils verlangten
Fahr=
karten augenblicklich in Gegenwart des Reiſenden und
regiſtriert die verausgabten Kartenſorten ſamt deren
Preiſen auf zwei Kontrollſtreifen, von denen der eine
un=
ter Verſchluß und nur den Oberbeamten zugänglich iſt.
Zur Bedienung des Apparates, der zwecks langer
Le=
bensdauer ſehr kräftig konſtruiert iſt, ſind nur zwei
Griffe, Auswahl der betreffenden Druckplatte und
Ein=
ſchieben der Blankokarte nötig, weil alles übrige der
Elektromotor ausführt. Der Zweck des Kartographs iſt,
die großen Kartenvorräte zu vermeiden und dennoch die
Reiſenden raſch abzufertigen.
Weiter werden wir erſucht, auf einen intereſſanten
Teil des Baues hinzuweiſen, der von einer heſſiſchen,
auch in Darmſtadt anſäſſigen Firma zur Ausführung
ge=
bracht wurde. Eine große Ueberführung in der
Länge=
von ca. 112 M., deren einer Teil für den Verkehr der an=
und abreiſenden Fürſtlichkeiten, deren anderer Teil als
Gepäckſteg dient, iſt vollſtändig in Eiſenbeton hergeſtellt.
Sie weiſt Oeffnungen mit Spannweiten bis zu 19 Meter
auf und hat eine Breite bis über 9 Meter. Die Wände
dieſer Ueberführung in der Höhe von nahezu 5 Meter
ſind als Tragkonſtruktion ausgebildet. Die beſonders in
Erſcheinung tretenden Sichtflächen nach den
Bahnſteig=
überdachungen ſind in Muſchelkalk=Vorſatzbeton
ausge=
führt. Dieſe Ueberführung, die gewiß alle Beſchäuer
des neuen Bahnhofes intereſſieren dürfte, wurde von der
Rheiniſchen Betonbau=Geſellſchaft m. b. H. in Mainz=
Darmſtadt betätigt, die auch die umfangreichen
Eiſen=
betonarbeiten an der Eleonoren= und Oberrealſchule, an
der Elizabeth Duncan=Schule auf der Marienhöhe u. a.
in letzterer Zeit in Darmſtadt zur Ausführung brachte.
Die Firma Gebrüder Becker Nachfl. teilt uns mit:
Wir führten aus ſämtliche Be= und Entwäſſerungsankagen,
ſowie Gasleitung und Objekte in: Abfertigungsgebäude
am Güterſchuppen, Güter= und Zollſchuppen,
Eilgutſchup=
pen, Abortgebäude am Eilgut= bezw. Güterſchuppen,
Dienſt=
gebäude, großes Nebengebäude, kleines Nebengehäude,
Waſſerturm. Arbeiteraufenthaltsraum, Triebwagen=
Lade=
ſtation, Lokomotivſchuppen, Geräteſammelmagazin,
Stell=
werk 1. 2, 3 und 4, außerdem noch Südbahnhof.
Die Dachziegel für alle Stellwerke, alle
Neben=
gebäude für den Nord= und Südbahnhof wurden durch
den Generalvertreter K. Freitag in Erfelden vom
Ton=
werk Heppenheim (Bergſtraße) geliefert.
Die Bahnſteighallen des neuen Emp
fangsgebäudes finden überall beſondere
Aner=
kennung. Wir werden darauf aufmerkſam gemacht, daß
ihre techniſch=konſtruktive Ausarbeitung von Herrn
In=
genieur Auguſt bei der Eiſenbahndirektion Mainz
herrührt.
Luftfahrt.
* Dresden, 30. April. Die am Sonntag
nachmit=
tag zum Ausſcheidungsrennen für die Gordon=
Ben=
nettfahrt aufgeſtiegenen Ballons ſind nunmehr
ſämtlich gelandet. Vorausſichtlicher Sieger iſt der
Ballon „Franken II‟, des Königlich Sächſiſchen Vereins für
Luftſchiffahrt, der unter Führung des Fabrikbeſitzers Otto
Kern bei Bürglen im Kanton Thurgau niedergegangen iſt.
An zweiter und dritter Stelle folgen die Ballons „
Cre=
feld” und „Abercroon” vom Niederrheiniſchen Verein für
Luftſchiffahrt. Der Ballon „Crefeld” iſt unter Führung
des Oberleutnants Stach von Goltzheim bei
Ravensburg=
am Bodenſee und der Ballon „Abercroon” unter Führung
des Mäjors von Abereroon bei Kempten in Bayern
landet.
Sr. Zum Todesſturz des franzöſiſchen
Fliegers Vedrines meldet uns ein Privat=Teles
gramm aus Paris folgendes: Der bekannte Deperduſſin=
Flieger Vedrines, der zu den kühnſten und erfolgreichſten
Fliegern der Welt gehört, iſt am Montag früh vom
Schick=
ſal ereilt worden. Vedrines war gegen 5 Uhr morgens
in Douay aufgeſtiegen mit der Abſicht, ſeinen geplanten
Flug nach Madrid auszuführen. Gegen 7 Uhr morgens
paſſierte er Epinay, wo er infolge Verſagens des
Mo=
tors im Gleitflug niederging. Hierbei geriet Vedrines
mit ſeinem Apparat in die neben dem Eiſenbahnſtrang
laufenden Telegraphendrähte und ſtürzte dann auf
den Bahndamm herab. Glücklicherweiſe war ſchnell
Hilfe zur Stelle, ſodaß Vedrines der Gefahr entging, von
einem bald darauf die Unfallſtelle paſſierenden
Schnell=
zug gerädert zu werden. Die Aerzte in Epinay konnten
nur feſtſtellen, daß Vedrines ſchwere Verletzungen
er=
litten habe. Man entſchloß ſich, den Aviatiker mitz
einem Extrazuge nach Paris ins Hoſpital zu
ſchaffen, wo er auch noch lebend eingeliefert wurde: Dort
konſtatierte man u. a. einen Bruch der Schädelbaſis, der
eine Rettung kaum erhoffen ließ. Man entſchloß ſich
kurz zu einer Schädel=Trepanation, doch gab Vedrines
bald daraufſeinen Geiſt auf. Dieſer neue Todesſturz
trifft die Flugkunſt um ſo ſchwerer, als Vedrines zu
den befähigſten Fliegern gehörte. Er war im Jahre 1910
zum Piloten ausgebildet worden. flög zunächſt Blériot=
Eindecker, wurde dann Chef=Pilot der Morane=Werke
und ging ſpäter zu den Deperduſſin=Werken über. Er
gewann im Vorjahre die bedeutendſten Ueberlandflüge,
zeichnete ſich beſonders bei den Flügen Paris-Madrid,
Paris-Rom und beim Europäiſchen Rundflug aus:
Er=
war Inhaber faſt aller Geſchwindigkeits=Weltrekords.
Bereits im Dezember vorigen Jahres war Vedrines ein
ſchwerer Unfall zugeſtoßen, von dem er ſich jedoch
voll=
ſtändig erholt hatte. In letzter Zeit machte Vedrines
durch ſeine allerdings erfolgloſe Kandidatur für die
De=
putiertenkammer von ſich reden.
* Einen erfolgreichen Flug um den
wert=
vollen Pokal Deutſch de la Meurthe führte der Morane=
Pilot Tabuteau aus. Der Preis Deutſch de la Meurthe
beauftragte Beamte teilte dem Doyen des
diploma=
tiſchen Korps und verſchiedenen Vertretern fremder
Mächte mündlich mit, daß die Vollmachten des Geſandten
der franzöſiſchen Republik auf den Generalreſidenten
über=
tragen werden und die Geſandtſchaft den Charakter einer
Agentur zur Erledigung lokaler Angelegenheiten behalte,
Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Mai 1912.
Seite 5.
im Werte von 10000 Francs und dreier Jahresprämien
von 20000 Franes war bereits im Jahre 1906 für einen
Flug rund um Paris im Lenkballon oder Aeroplan
aus=
geſetzt. Tabuteau flog die vorgeſchriebene 200 Kilometer
lange Strecke von St. Germain-Senlis-Meau-Melun
und zurück nach St. Germain trotz ſehr unſichtigen
Wet=
ters unter Benutzung des Kompaſſes in 1 Stunde 47
Mi=
nuten 48 Sekunden. Am ſelben Tage bewarben ſich auch
noch Frey und Helen, von denen letzterer die Strecke
gleichfalls abſolvierte, und ſogar in beſſerer Zeit. Nach
den Beſtimmungen des Pokals Deutſch de la Meurthe
müſſen aber Bewerber, die eine ausgeführte Leiſtung
überbieten wollen, um ſo Anwärter auf den Pokal zu
werden, die Leiſtung ihres Vorgängers um mindeſtens
10 Prozent verbeſſern, was Helen nicht gelang.
Deutſcher Reichstag.
* Berlin, 30. April. Präſident Dr. Kaempf
er=
öffnet die Sitzung um 1,16 Uhr. — Die
2. Leſung des Etats des Kolonialamts
wird fortgeſetzt. — Abg Dr. Waldſtein (Fortſchr.
Vpt.): Ueber die Notwendigkeit, den Alkoholverbrauch
in den Kolonien möglichſt einzuſchränken, dürfte bei uns
Einmütigkeit herrſchen. Dieſes Ziel wird aber nur auf
internationalem Wege zu erreichen ſein. Wir bedauern
deshalb, daß ſeitens Frankreichs Schwierigkeiten gemacht
werden. BeimMarokkoabkommen intereſſiert hauptſächlich
die Frage, wie die Verhältniſſe mit den im Kongogebiet
beſtehendenKonzeſſionsgeſellſchaften geregelt werden. Eine
rigoroſe Auslegung der Abmachungen könnte mancher
Geſellſchaft den Lebensfaden abſchneiden. Wir wünſchen,
daß bei der Behandlung dieſer Frage loyal vorgegangen
wird. Wir erwarten eine ſolche Regelung der
Angelegen=
heit, die das von Frankreich erworbene Gebiet wervoll
für Deutſchland macht. Die Kolonialbahnen ſollten
weni=
ger auf ſchnelle und große Rentabilität zielen, als ihren
Zweck erfüllen, das Land zu erſchließen. Unſere
Baum=
wollkultur iſt durchaus lebens= und entwickelungsfähig.
Schmerzlich empfunden wird in den Kolonien der ſchnelle
Beamtenwechſel ſowohl in der Stelle des Staatsſekretärs
wie in denen der Gouverneure. Größere Stetigkeit iſt
ſehr erwünſcht. Bezüglich des Kolonialgerichtshofes
be=
ſteht Einigkeit darüber, daß er kommen muß. Der
Uni=
verſität Frankfurt ſollte der Kolonialgerichtshof in
Ham=
bura gegenübergeſtellt werden. Außerdem müſſen
Kolo=
nial=Lehrſtühle an den einzelnen Univerſitäten errichtet
werden. — Abgl v. Liebert (Rpt.): Ganz anders als
der Abgeordnete Henke urteilen die hervorragenden
Ver=
treter der Sozialdemokratie über die Kolonialpolitik. Die
Baumwollekultur hat, wenn die Bodenverhältniſſe auch
günſtig ſind, doch mit den Regenzeiten und den
ſchwieri=
gen Arbeiterverhältniſſen zu kämpfen. Der Vorſtoß
ge=
gen unſere Miſſionen war völlia ungerechtfertigt. Der
Islam macht naturgemäß ſchnellere Fortſchritte als das
Chriſtentum, da ſich der Islam an die niederen Inſtinkte
des Menſchen wendet, während das Chriſtentum
Entſa=
gung verlangt. (Lebhaftes Sehr richtia!) Unerfreulich iſt
es, daß die Kolonien unter dem Zeichen des
Gouver=
neurswechſels ſteben. Für den Ausbau der Eiſenbahnen
und des Straßennetzes muß energiſch weitergeſorgt
wer=
den. Die Inderfrage verlanat aufmerkſamſte
Beobach=
tung. Die Behandlung der eingeborenen Arbeiter iſt nicht
ſo, wie die Sozialdemokraten dies ſchildern. um das Volk
gegen die Kolonialvolitik zu ſtimmen. Vor allem iſt es
unwahr, daß die Pflanzer noch mit Prügelſtrafen
ope=
rieren. Sie würden ſonſt überhaupt keine Arbeiter
be=
kommen Die Sklaverei muß aufhören, aber langſam und
allmählich, um die Uebergangsſchwierigkeiten zu
über=
winden. Der Straußenzucht muß mehr Intereſſe
zuge=
wandt werden. Südkamerun ſollte durch eine Bahn von
der Küſte bis ins Innere des Landes mehr erſchloſſen
werden. Dem Raubbau beim Kautſchuk muß entſchieden
enſtgegengetrcten werder. Eine arößere Unterſtützung
der Kolonfalſchulen in Witzenhauſen und Weilbach iſt
nötia im eigenſten Intereſſe der Kolonien. (Beifall)
Abg. Noske (Soz.): So human, wie Herr von
Lie=
bert es darſtellt, iſt die Behandlung der Schwarzen auf
den Plantagen nicht. Die Nilpferdpeitſche ſvielt noch
im=
mer eine bedenkliche Rolle. Lüderitz wollte bei ſeinen
Gründungen wie andere Koloniglſchwärmer nichts als
Profit haben. Die Finanzlage des Reiches kann uns nicht
ermutigen, große Aufwendungen für die wirtſchaftliche
Erſchließung weiterer Gebiete das Wort zu reden. Der
Abg. Erzberger äußerte ſich in ſeinen Artikeln anders
als aeſtern hier im Plenum. Von einer Kritik war nichts
zu hören. Gegen eine wirkliche kulturelle Erſchließunc
der Kolonien haben auch wir nichts einzuwenden. Das
Nationalvermögen iſt bis jetzt durch die Kolonien um
keinen Pfennig geſtiegen. Die Entwickelung wird nur
durch die vielen Beamten gehindert. Sehr gering iſt das
Deutſchtum in unſeren Kolonien entwickelt. im
Verhält=
nis zu der geriugen Nahl von Deutſchen iſt der
Reichszu=
ſchuß enorm groß. Die Funkentelegraphie von Togo und
Neuauinea erfordert auch erhebliche Koſten. In
Kame=
run hat der enaliſche Handel ein größeres Fortſchreiten zu
verzeichnen. als der deutſche. Der Alkoholverbrauch in
den Kolonien iſt nicht ſo harmlos, wie ihn der
Abgeord=
nate Eraberger hinſtellt. Die Löhne für farhige Arbeiter
ſind direkt jammervoll und die Behandlung kann in
man=
chen Gegenden als geradezu mörderiſch bezeichnet
wer=
den. Wir wollen, daß in den Kolonien mehr Kultur
ge=
pfleat wird, deshalh darf das Land nicht den
Miſſiona=
ren allein ausgeliefert werden.
Staatsſekretär des Reichskolonialamts Dr. Solf:
Mit dem Wechſel in den leitenden Stellen der
Kolonial=
verwaltung iſt kein Programm= oder Syſtemwechſel
ein=
getreten Das bisberige planmäßige Vorgehen wird auch
weiterhin beibehalten werden Es ſcheint mir nicht
rich=
tia, die Parteinerhältniſſe in Deutſchland auf die
Schutz=
gebfete zu ſhertragen. Wenn wir ſo weit wären, daß wir
in den Kolonien ein Varlament hätten, würde ſich eine
ganz andere Varteigruppierung ergeben. als dies hier
der Fall iſt. Mit dem allaemein ablehnenden Standvunkt
wie ihn der Aba. Henke vertreten hat. können wir im 20.
Jahrbundert nichts mehr anfgngen. Aber ich habe das
Gefühl, daß die Sozialdemokraten jetzt ſchon anfangen,
poſitiv mitzuarbeiten. (Ledebour ruft: Haben wir ſchon.
lange bevor Sie da waren!) Selbſt der Vorwärts iſt jetzt
mit manchem einverſtanden. Auf die Ausführungen der
ſaeialdemokratiſchen Redner kann ich nur auf Rußland
binweiſen, das erſt in den achtziger Jahren mit der
Baumwollekultur eingeſetzt hat und heute ſchon drei
Vier=
tel ſeines Bedarfs aus eigener Produktion decken kann.
In der Budgetkommiſſion habe ich mitgeteilt, daß wir
eine dritte Inſtanz für die Kolonialrechtſprechuna haben
müſſen. Ich kann auch beute noch mittellen, daß der
Ent=
wurf über das Verwaltungsweſen fertia vorliegt, und
dem Bundesrat und dem Hauſe bald zugehen wird. Die
Miſſionare muß ich gegen die von ſozialdemokratiſcher
Seite erfolgten ſcharfen Verurteilungen in Schutz
neh=
men, dort iſt Wahrheit und Gerechtigkeit weiter
entwik=
kelt als bei uns. Da der angeklagte Wächter in letzter
Inſtanz freigeſprochen iſt, werden wir alles tun, um ihn
für die erlittene Unterſuchungshaft zu entſchädigen. Das
Recht der Ausweiſung von Weißen muß auch in Zukunft
den Gouverneuren vorbehalten bleiben. Wenn hier der
Islam dem Chriſtentum gegenüber geſtellt wurde, und
als eine beſſere und erziehlichere Einwirkung geprieſen
wurde, ſo muß ich doch betonen, daß wir als chriſtlicher
Staat die Verpflichtung haben, für das Chriſtentum
ein=
zutreten. Der Islam iſt keine ziviliſatoriſche Macht und
hat kulturell noch nichts geleiſtet. Die Hausſklaverei muß
durchaus ausgerottet werden. Wenn behauptet wird, 75
Prozent aller Streitfälle in den Schutzgebieten beträfen
die Hausſklaverei, ſo ſpricht das doch nur zugunſten des
Beſtrebens der Regierung auf Beſeitigung der Sklaverei
Bezüglich des Alkoholverbrauchs ſtehen wir immer noch
auf dem Standpunkt der Denkſchrift des früheren
Staats=
ſekretärs Dernburg. Der Landſtraßenbau geht rüſtig
vorwärts und die Schutztruppe beteiligt ſich in hohem
Maße an den Meliorationsarbeiten. Die Inderfrage
wird durchaus nicht lar gehandhabt. Die Inder haben
ſich aber ſchon ſeit alter Zeit im Kapland ſeßhaft gemacht
und ſind nicht leicht hinweazubringen. Die
Kolonial=
ſchule in Witzenhauſen ſoll ihre verlangte Unterſtützung
erhalten. Weitere Ausführungen über einzelne Fälle halte
ich mir für die Einzelberatung vor.
Abg. Schwarze=Lippſtadt (Zentr.): Die beiden
nächſten ſozialdemokratiſchen Redner haben den Eindruck
der Rede des Abg. Henke abzuſchwächen geſucht.
Tatſäch=
lich haben ſie aber nur das Gegenteil erreicht. Die
Eiſen=
bahnen zu den großen Seen müſſen ſich bald rentieren.
Unberechtigt waren die ſchweren Angriffe auf die
Miſ=
ſionare. Bedauern muß ich, daß Frankreich den Beitritt
zur Allgemeinen Alkoholkonferenz abgelehnt hat. Wir
wünſchen ein ruhiges, aber ſtetiges Fortſchreiten auf der
bisherigen Bahn.
Hierauf wird die Weiterberatung auf Mittwoch
1 Uhr vertagt. Außerdem Wahlprüfungen. — Schluß
nach 6 Uhr.
* Berlin, 30. April. In der
Budgetkommiſ=
ſion des Reichstages nahm vor Eintritt in die
Tagesordnung der Kriegsminiſter von
Heerin=
gen das Wort, um ſeinen Standpunkt in der
Duellfrage zu präziſieren. Er verlas eine
Erklär=
ung folgenden Inhalts: Er ſei durch die ſcharfen
An=
griffe des Abgeordneten Erzberger auch zu einer
ſchar=
fen Antwort veranlaßt worden. Er habe niemals im
Sinne gehabt, einen Herrn als geſellſchaftlich unfähig
hinzuſtellen, der aus religiöſer Ueberzeugung das Duell
verweigert. Er habe auch den Ausdruck, wie er in den
Preſſeberichten über die Sitzung enthalten ſei, daß ein
ſolcher Duellverweigerer für das Offizierkorps
geſell=
ſchaftsunfähig ſei, nicht gebraucht. Das würde auch dem
Inhalt der Kabinetts=Ordre widerſprechen. Der
Mini=
ſter gab ſodann eine Erläuterung jener Kabinettsordre.
Der Miniſter erklärte es für richtig, daß die
Verweiger=
ung eines Duells im ſcharfen Gegenſatz ſtehe zu allen
Traditionen des Offizierkorps, ſodaß ein Offizier im
gegebenen Falle die geſellſchaftlichen Beziehungen zu
einem Duellverweigerer abbrechen müſſe. Auch er, ſagte
der Miniſter, nehme den Zweikampf als ein Uebel auf
und werde alles, was in ſeinen Kräften ſtehe, zu ſeiner
Vermeidung anſtreben, mit Gewalt aber werde dies nicht
zu machen ſein. Wegen nichtiger Urſache fände heute
kein Duell mehr ſtatt. Eine Beſſerung werde aber erſt
eintreten, wenn ſcharfe geſetzliche Beſtimmungen zum
Schutze der Ehre getroffen ſeien. Der Miniſter gab dieſe
Erklärung mit außerordentlicher Schnelligkeit ab, ſodaß
die Kommiſſion davon Abſtand nahm, ſofort zu ihr
Stel=
lung zu nehmen. Zunächſt beſchloß die Kommiſſion, die
Erklärung zu Protokoll zu nehmen und eine Debatte
hier=
über ſo lange zu verſchieben, bis ſie im Wortlaut
vor=
liege. Der Wunſch der Sozialdemokraten um ſofortige
Beſprechung der Ausführungen des Kriegsminiſters
wurde vorläufig abgelehnt. Sodann nahm
Kriegsmini=
ſter von Heeringen abermals das Wort, um ſeine
mili=
täriſchen Geſichtspunkte zur Wehrvorlage zu erläutern,
Seine Ausführungen ſind zum allerarößten Teile vertraus
lich. Staatsſekretär von Kiderlen=Wächter, der ebenfalls
anweſend war, gab ein Expoſé zur Wehrvorlage. Seine
Ausführungen wurden, nachdem er ſie abgegeben hatte
für begründet erklärt.
H.B. Berlin, 30. April. Die
Wahlprüfungs=
kommiſſion des Reichstages ſetzte heute die
Wahl des Abgeordneten Pauli=Hagenow (konſ.) bei der es
noch einige Punkte zu prüfen gibt. von ihrer Tagesordnung
ab und begann die Prüfung der Wahl des Präſidenten Dr.
Kaempf. Dieſer iſt gegen den ſozialdemokratiſchen
Mit=
bewerber mit einer Mehrheit von 9 Stimmen gewählt
wor=
dn. Der Einſpruch bezieht ſich u. a. auf nachträgliche
Ein=
tragungen in die Wahlliſte. Einige Stimmen von den 9
Mehrſtimmen hat die Kommiſſion heute für gültig erklärt
Zu einer Entſcheidung wird die Kommiſſion morgen
kom=
men und vorausſichtlich Beweiserhebung beſchließen. Auch
über die Wahl des Abg. Pauli ſoll morgen Beſchluß
ge=
faßt werden.
Der italieniſch=türkiſche Krieg.
* Konſtantinopel, 30. Apeil. Die Pforte
übermittelte der ruſſiſchen Botſchaft ihre
Antwort=
note, in welcher ſie ihren Standpunkt in der Frage der
Wiedereröffnung der Dardanellen gemäß dem geſtrigen
Beſchluß des Miniſterrats darlegt.
* Konſtantinopel, 30. April. Bei dem geſtrigen
Diplomatenempfange teilte der Miniſter des
Aeußern. Aſſim Bei, den Diplomaten mit. der Miniſterrat
habe bisher keine Entſcheidung über die
Wie=
dereröffnung der Dardanellen treffen können.
Er werde danach trachten, demnächſt eine Entſcheidung zu
fällen.
* Rom, 30. April. Der Agenzia Stefani wird aus
Petersburg gemeldet: Die Agence Havas berichtet
aus Konſtantinopel. in einer an die Pforte
gerich=
teten, die Wie dereröffnung der Dardanellen
betreffenden ruſſiſchen Note werde geſagt, daß Italien
die Abſicht bekundet habe, die Meerenge nicht anzugreifen.
Der italieniſche Geſchäftsträger hat daraufhin den Miniſter
des Aeußern gefragt, ob dieſe Behauptung richtig ſei. Der
Miniſter dementiert kategoriſch die in der Depeſche der
Agence Havas enthaltene Darſtellung.
Zum Untergang der „Titanie”.
Der Menſchenverluſt.
* Das engliſche Handelsminiſtierium
hat jetzt eine intereſſante offizielle Liſte
veröffent=
licht, die genau die Zahl der Geretteten und Ertrunkenen
bei der „Titanic”=Kataſtrophe, ſowohl Männer, Frauen
und Kinder wie auch der Mannſchaft, angibt. Die Ta=
belle zeigt, daß der Prozentſatz der geretteten Mannſchaft
im Vergleich zu der Geſamtzahl der geretteten Paſſagiere
am niedrigſten iſt. Von den an Bord befindlichen Frauen
ſind drei Viertel, von den Kindern die Hälfte der Ge
ſamtzahl und von den Männern nur 19 Prozent gerettet
worden. Die Tabelle, die jede einzelne Klaſſe für ſich
behandelt, weiſt folgende Zahlen auf:
Erſte Klaſſe
Frauen
Kinder Anzahl
173
144 58
139 Gerettet Ertrunken
115 Prozentſatz
der
Geretteten
34
97.
100 322 202 120 63 Zweite Klaſſe Männer . 160 13 147 Frauen 93 78 15 84 Kinder 24 24. 0 100 277 115 162 42 Dritte Klaſſe Männer . 454 55 399 12 Frauen 179 98 81 55 Kinder 76 23 53 30 700 176 533 25 Geſamtzahl der Paſſagiere Männer . 787 126 661 16 Frauen 416 315 101 76 Kinder 105 52 53 49. 1308 493 815 33 Mannſchaft Männer . 875 189 686 2 Frauen 23 21 91 898 210 688 23 Geſamtzahl der Paſſagiere und Mannſchaft Männer 1662 315 1347 Frauen 439 336 103 77 Kinder 105 52 53 49 2206 703 1503 32
* Waſhington, 30. April. Die Beendigung
der Verhandlungen über den Untergang der
„Titanic” iſt demnächſt zu erwarten. Die
Zeugenver=
nehmung iſt beinahe beendet. Senator Smith wünſcht
den Bericht für den Kongreß möglichſt bald fertig zu
ſtel=
len, damit noch vor ſeiner Vertagung, die etwa in fünf
Wochen ſtattfindet, eine geſetzgeberiſche Maßnahme zu
Stande kommen kann.
* London, 30. April. Die White Star=Line
erläßt eine Erklärung, wonach ſie Schadenerſatz=
An=
ſprüche aus Anlaß des Unterganges der „Titanic”
aus=
nahmslos ablehnt, da ſie geſetzliche Haftung hierfür
in keinem Fall anerkenne. Gleichzeitig warnt die Star=
Line vor Fortſetzung der Angriffe auf ihre
Geſchäftsführ=
ung, da ſie Verfolgung wegen Kreditſchädigung androht.
Untergang eines Dampfers.
* Konſtantinopel, 30. April. Der Dampfer
„Texas”, der ſich nach Saloniki begeben wollte, ſtieß im
Hafen von Smyrna auf eine Mine und ſankſofort.
Von 152 Paſſagieren ſind 92 gerettet, von denen
aber eine Anzahl verwundet ſind.
Marokko.
* Paris, 29. April. Die Unterſuchung der
Er=
eigniſſe in Fez durch den Geſandten Regnault
hat ergeben: 1. Die Meuterei der Truppen hatte ihren
Grund in der Unzufriedenheit, die durch die Entſcheidung,
betreffend den Sold und durch die Befürchtung der
Sol=
daten, daß ſie einen Torniſter tragen müßten, hervorgerufen
worden iſt. 2. Die Unterzeichnung des Protektorats kann
nicht als eine Urſache der Unruhen angeſehen werden
Ohne Zweifel hat dieſes Ereignis in einer fanatiſchen
und unwiſſenden Bevölkerungsſchicht eine gewiſſe
Erreg=
ung und Feindſeligkeit hervorgerufen, aber dieſer Geiſt
hätte keine ernſte Gefahr heraufbeſchworen, ſolange die
Truppen treu geblieben wären. 3. Auch in den Kritiken,
die ſich in dem Rahmen einer Erörterung des Mißbrauches
der Amtsgewalt des Maghzen bewegten, kann kein Grund
oder Vorwand zu einer feindſeligen Bewegung gegen uns
gefunden werden. Dieſe Kritiken hatten ſeit der Ankunft
Regnaults in Fez jede Schärfe verloren. Ebenſowenig iſt
irgend eine Spur, die auf fremde Machenſchaften hindeutete,
zu entdecken. 4. Die Anſicht, daß die Juden die Revolte
angeſtiftet hätten, entbehrt jeder Begründung. Die
Er=
eigniſſe beweiſen dies. Die Haltung des Sultans und
ſeiner Weſire iſt ebenfalls über jeden Verdacht erhaben.
5. Die Erhebung war nicht organiſiert. 6. Die Erregung
unter den Stämmen, die im Falle einer Verſchwörung hätte
zum Ausbruch kommen müſſen, fiel nicht mit der Meuterei
des Militärs zuſammen und zeigte ſich tatſächlich nicht
unter den benachbarten Stämmen. 7. Es beſtanden keine
Anzeichen, aus denen man die Erregung vorher hätte
be=
merken können. Regnault und Moinier hatten keine
Nach=
richten erhalten, die ſie in den Stand ſetzten. die Regierung
über die Möglichkeit einer Meuterei aufzuklären.
* Paris, 29. April. Miniſterpräſident
Poin=
caré teilte dem Geſandten Regnault mit, daß die
Regierung ihm ihre volle Wertſchätzung und ihr Vertrauen
bewahre und daß ſie ſich bei der Ernennung des Generals
Liautey zum Generalreſidenten in Marokto nur von
Er=
wägungen der höheren Politik habe leiten laſſen.
Gleich=
zeitig wurde Regnault beauftragt, die Ankunft des
Gene=
rals Liautey in Fez abzuwarten und ihm bei Antritt ſeines
neuen Amtes mit ſeinem Rat zur Seite zu ſtehen.
* Paris, 30. April. Aus Madrid wird gemeldet:
Der Miniſterrat beſchäftigte ſich mit der von dem
franzöſiſchen Geſchäftsträger in Tanger dem dortigen
diplomatiſchen Korps gemachten Mitteilungen, daß die
franzöſiſche Regierung die geſamten Befugniſſe nunmehr
dem Generalreſidenten übertragen werde und daß die
fran=
zöſiſche Geſandtſchaft in Tanger lediglich ein Amt für
lokale Angelegenheiten bilden ſolle. Die ſpaniſche
Re=
gierung ſei von dieſer Mitteilung ſehr überraſcht geweſen,
da dieſelbe das Protektorat, zu dem Spanien ſeine
Zu=
ſtimmung noch nicht erteilt habe, bereits als vollzogene
Tatſache anſehe.
* Paris, 30. April. Wie offiziös mitgeteilt wird,
bereitet Miniſterpräſident Poincaré einen neuen
eingehen=
den Erlaß über die Errichtung des
marokkani=
ſchen Protektorats vor, der bereits in den nächſten
Tagen erſcheinen ſoll. General Liautey dürfte im Laufe
der nächſten Woche nach Tanger abreiſen. Er wird ſich
von dort, von einer ſtarken militäriſchen Eskorte begleitet,
unmittelbar nach Fez begeben, wo ſeine Ankunft unter
beſonderen Feierlichkeiten ſtattfinden ſoll.
Madrid, 30. April. Diario Univerſal verſichert
nach Telegrammen aus Tanger: Der mit der Führung
der Geſchäfte der franzöſiſchen Geſandtſchaft
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Mat 1912.
Nummer 102
Diario Univerſal bemert dazu, dieſe Mitellung kömne
keine große Bedeutung haben. Um dem Nachfolger
Reg=
naults andere Vollmachten zuzuerkennen, als dieſer ſie
ge=
habt habe, müſſe das Protektorat offiziell anerkanm
wer=
den, was noch nicht geſchehen ſei.
Die chineſiſche Anleihe.
* Jondon, 30. April. Die Times melden aus
Peking vom 29. April: Die Schwierigkeiten zwiſchen
den vier großen Banken und der chineſiſchen
Re=
gierung, die aus den Bedingungen der belgiſchen
Anleihe entſtanden ſind, ſind beſeitigt und die guten
Beziehungen ſind wieder hergeſtellt. Der
Premiermini=
ſter, der Miniſter des Auswärtigen und der
Finanzmini=
ſter haben eine Mitteilung an die vier Genannten
ge=
langen laſſen, die dieſe angenommen haben. Die
Mit=
teilung ſtellt feſt, daß, da der Vertrag über die belgiſche
Anleihe vom 14. März den Noten widerſpricht, die am
9. März zwiſchen dem Präſidenten und den vier Banken
ausgetauſcht wurden, die chineſiſche Regierung die
letz=
teren als zu Recht beſtehend anerkennt. Die chineſiſche
Regierung verpflichtet ſich, den belgiſchen Kontrakt für
eine Anleihe von 10 Millionen Pfund zu annullieren
und den Vorſchuß von 1 250000 Pfund, den ſie auf Grund
der belgiſchen Anleihe erhalten hat, nicht mit aus den
künftigen Anleihen der vier Banken zurückzuzahlen. Die
Regierung erſuchte daher die Geſandten, den Banken die
Wiederaufnahme der Verhandlungen zu empfehlen, und
dieſe haben demgemäß gehandelt. Tangſchaoji hat den
Geſandten mitgeteilt, daß China eines Vorſchuſſes von
35 Millionen Taels bedarf und weiterhin monatlich eines
ſolchen von 6 400000 Taels. Das Geld wird namentlich
zur Auslöhnung der Truppen und zur Einlöſung der
während des Bürgerkrieges ausgegebenen Noten
ge=
braucht, die in Hankau allein in Höhe von 120 Millionen
Dollars ausgegeben worden ſind, während die Summe
der ſonſt ausgegebenen Noten noch nicht bekannt iſt.
* Schanghai, 30. April. Die Anleihe von 5
Mil=
lionen Taels, die die Firma Diedrichſen u. Ko. in
Schanghai gezeichnet hat und deren Betrag heute zum
großen Teil ausbezahlt wurde, iſt keine Staatsanleihe,
obwohl ſie von Tangſchaoji und der proviſoriſchen
Re=
gierung garantiert wird. Sie iſt vielmehr den 10
Mit=
gliedern des Ausſchuſſes der chineſiſchen Handelskammer
gewährt worden, um ihnen und den anderen Chineſen
die Summen zurückzuerſtatten, die ſie während der
Re=
volution vorgeſchoſſen haben, und um die Fortführung
des Handels zu ermöglichen. Der Betrag ſoll ſpäter aus
der internationalen Anleihe zurückgezahlt werden.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 30. April. Als heute mittag 12 Uhr das 15 Lehrmädchen Frieda Lukas, die in
dem Wollwarengeſchäft von Liebmann beſchäftigt iſt, mit
einer 1900 Mark enthaltenden Geldtaſche zur Deutſchen
Bank geſchickt wurde, überfiel ſie auf dem
Treppen=
geländer ein junger Mann, der ſich dort verſteckt
gehalten hatte, würgte ſie am Halſe, entriß ihr die
Geld=
taſche und flüchtete. Auf die Hilferufe des Mädchens
eil=
ten mehrere Arbeiter dem Räuber nach, ergriffen ihn und
brachten ihn zur Polizeiwache. Dort wurde feſtgeſtellt
daß er das Geld und die Papiere auf der Flucht
wegge=
worfen hatte. Beides wurde gefunden. Aus den
Pa=
pieren wurde ermittelt, daß es ſich um den am 28. April
1884 in Jarotſchewo geborenen Stellmacher Valentin
Ryblewitz handelt, der in Neukölln in einer Schlafſtelle
wohnt. Das Mädchen erlitt einen ſchweren Nervenchok.
Da es nicht vernehmungsfähig war, wurde es der
elter=
lichen Wohnung zugeführt.
* Magdeburg, 30. April. In Altenweddingen
brach in der vergangenen Nacht in einem Warenhaus
Feuer aus, das mit großer Geſchwindigkeit um ſich
griff. Bei den Löſchverſuchen ſtürzten plötzlich das Geſimſe
und der Giebel herunter und begruben acht
Feuerwehr=
leute unter ſich. Zwei waren ſofort tot, einer ſtarb auf
dem Wege zum Krankenhaus; die anderen wurden ſchwer
verletzt.
* Wien, 30. April. Der Miniſter des Aeußern Graf
Berchtold erſtattete heute im Vierer=Ausſchuß der
ungariſchen Delegation ein Expoſé. Er ſagte: Die Bande
welche uns mit unſeren Alliierten verknüpfen, ſollen
mög=
lichſt gefeſtigt und die Beziehungen, die wir zu den
be=
freundeten Staaten unterhalten, ausgeſtaltet und vertieft
werden. Dabei wird unſere Aufgabe ſein, eine legitime
Außenpolitik zu verfolgen, welche im internationalen
Leben die untentwegte Loyalität zu unſeren
Ver=
bündeten und den Frieden zur Vorausſetzung und die
zielbewußte Verfolgung unſerer berechtigten Anſprüche
zur Beſtimmung hat. Als feſtgefügt in der Flucht der
Jahre und in den Ereigniſſen erprobten und bewährten
Grundlagen des europaiſchen Staatenſyſtems haben wir
den Dreibund übernommen und wollen ihm treu bleiben,
treu ſeinem Wortlaut, treu ſeinem Geiſt, treu namentlich
auch der erhabenen Lebensidee, welche den Intenſionen
ſeiner erlauchten Initiatoren zu dienen berufen iſt. In
ſorgfältiger Pflege ſoll unſer Verhältnis zu Rußland
tie=
fer geſtaltet werden. Wir können von den Ausführungen
des ruſſiſchen Miniſters des Aeußern mit Befriedigung
Akt nehmen und den Gedanken vollinhaltlich beipflichten,
daß damit ein wertvolles Unterpfand für die weitere
freundſchaftliche Ausgeſtaltung des wechſelſeitigen
Ver=
hältniſſes gegeben erſcheint. In dem erfreulichen
Um=
ſtand, daß keine irgendwie gearteten
Intereſſengegen=
ſätze zwiſchen uns und Frankreich beſtehen, finden die
zu=
nehmenden guten Beziehungen, welche wir mit Frankreich
unterhalten, ihren Inhalt. Wir wiſſen dieſe Kongruenz
freundſchaftlicher Beſtrebungen zu würdigen und zu
ſchätzen und können dieſelben als Aktivpoſten in unſer
politiſches Kalkül einſetzen. Mit England weiterhin die
traditionell guten Beziehungen zu pflegen, wird unſer
ehrliches Beſtreben ſein. Im Vordergrund des Intereſſes
für die auswärtige Politik Oeſterreich=Ungarns ſteht
ſelbſtverſtändlich unſer Verhältnis zur Türkei. Die
Poli=
tik, deren eminent konſervativer Charakter ſtets die
Bil=
ligung aller an der Erhaltung des Friedens
Intereſſier=
ten gefunden hat, iſt auch heute noch maß= und
richtung=
gebend für unſer Verhältnis zur Hohen Pforte. Welches
Intereſſe wir an guten Beziehungen zu den
Balkanſtaa=
ten haben, bedarf wohl keiner beſonderen Begründung.
Mit lebhafter Sympathie begleiten wir deren innere
Konſolidierung, wie nicht minder das erfolgreiche
wirt=
ſchaftliche Gedeihen. An die Konvention mit Bulgarien
würde ſich als abſchließendes Glied in der Kette der
Han=
delstraktate mit dem Balkan ſtellen der derzeit erſt in
Ausſicht genommene Handelsvertrag mit
Griechen=
land. Wenn ich hinzufügen kann, daß wir mit
allen anderen europäiſchen Staaten freundſchaftliche
Beziehungen pflegen, ſo kommt dieſem Umſtand bei der
hohen Entwickelungsfähigkeit unſeres Außenhandels und
dem weiten Ziel, daß ſich unſer Herrſcher geſteckt hat,
ganz beſondere Bedeutung zu.
Der Miniſtervräſident kam dann noch auf die
Be=
endigung des italieniſch=türkiſchen Konfliktes zu ſprechen
und ſagte: Es läßt ſich doch die Hoffnung nicht abweiſen,
daß es den fortgeſetzten Bemühungen der Mächte
gelin=
gen werde, ſchließlich eine für beide Teile annehmbare
Löſung zu finden. Eine ſolche Löſung ſcheint uns nicht
allein im Intereſſe der kriegführenden Mächte gelegen,
ſondern auch geeignet, die Gefahr einer Störung der
Ruhe auf der Balkanhalbinſel zu bannen. Was aber die
Dardanellenſperre anbelangt, ließen wir es uns
ange=
legen ſein, die Aufmerkſamkeit der Hohen Pforte in
freundſchaftlicher Weiſe auf die nachteilige Rückwirkung
der erwähnten Maßnahme auf unſere Schiffahrt zu
len=
ken und der Hoffnuna Ausdruck zu geben, daß die
frag=
liche Verfügung, ſobald keine immanente Gefahr für die
Dardanellen mehr vorhanden ſein wird, aufgehoben
werde. Durch die am 30. März erfolgte Unterzeichnung
des franzöſiſch=marokkaniſchen Protektoratsvertrages iſt
die Stellung Frankreichs zum ſcherifiſchen Reiche
endaül=
tig fixiert. Wir haben keinen Grund, zu zweifeln, daß
die unſerem Handel und unſeren Unternehmungen
ver=
bürgten Rechte auch unter der Protektoratsregie
vollin=
haltlich zur Anwendung gelangen.
* London, 30. April. Die Times melden aus
Liver=
pool: Die Schwierigkeiten, die durch die
Forderun=
gen der Seeleute entſtanden ſind, ſind durchaus
lokaler Natur. Ein Teil der Liverpooler Reeder hatte
im letzten Sommer ſich nicht zu den Lohnerhöhungen
ver=
ſtanden, die die Seeleute in dem großen Streik verlangt
hatten. Immerhin herrſcht eine gewiſſe Unruhe unter
den Seeleuten und die Reeder halten einen Streik in
zwei Monaten nicht für ausgeſchloſſen.
* Santiago de Chile, 30. April. Das
Miniſte=
rium iſt zurückgetreten.
* Tokio, 30. April. In dem Bergwerk der Kokkaido=
Geſellſchaft auf der Inſel Yeſſo fand eine Exploſion
ſtatt. 283 Bergleute ſind von der Außenwelt
abgeſchnit=
ten ſie ſcheinen unrettbar verloren.
H. B. Hamburg, 30. April. Heute früh 8 Uhr iſt die
Belegſchaft der Vulkan=Werft bis auf einige
hundert Mann in den Ausſtand getreten. Die
Urſache des Streiks iſt die Entlaſſung eines
Vertrauens=
mannes, der geſtern während der Arbeitszeit
Verbands=
angelegenheiten erledigte. Da die Arbeitsordnung dieſe
Tätiakeit verbietet. wurde der Mann von der Direktion
entlaſſen. Die Belegſchaft erklärte ſich mit ihm ſolidariſch
und ſtellte heute früh die Arbeit ein. Das Werk iſt
da=
durch zum Stillſtand genötigt.
verlangen die Lungen, reizloſe
Geſunde Lult milde Toiletteſeife die
menſch=
liche Haut. Darum verwenden Sie am beſten nur
„Fauſtring” Lanolinſeife von C. Naumann, Offenbach
a. Main. Paket à 5 Stück 95 Pfg. Einzelſtück 20 P fg. (7818m
iſt das übereinſtimmende
„Billig und gut‟ Urteil der Hunderttauſende,
welche „Fauſtring” Lanolinſeife von C. Naumann,
Offen=
bach a. Main, benutzen. Stück 20 Pfg., 5 Stück 95 Pfg. (7819m
Am 26. ds. Mts. verstarb infolge Herzschlag der
Major und Flügeladjutant à I. s. S. K. H. des Grossherzogs von
Hessen und bei Rhein
Vel ven Kracher- Eisterstenn
Der Verstorbene gehörte von 1882—93 und vom Juli-September 1899
dem Regiment an. Das Offizierkorps betrauert tief den Heimgang dieses
vor-
nehmen und ritterlichen Offiziers und wird ihm ein dauerndes Andenken
bewahren.
(R10235
Im Namen des Offizierkorps des Garde-Dragoner-Regiments
(I. Grossh. Hess.) Nr. 23.
V. Loessl,
Major beim Stabe.
Todes-Anzeige.
(Statt beſonderer Anzeige.)
Verwandten, Freunden und Bekannten die
ſchmerzliche Mitteilung, daß es Gott dem
All=
mächtigen gefallen hat, meinen lieben teueren
Gatten, unſeren Vater, Großvater u.
Schwieger=
vater, Herrn
(10176
Georg Heinrich Kehr I., Zi m rmeiſter
nach längerem, ſchwerem Leiden plötzlich und
un=
erwartet im 60. Lebensjahre in die ewige Heimat
abzurufen. Die trauernden Hinterbliebenen.
Ober=Ramſtadt, Darmſtadt, 30. April 1912.
Die Beerdigung findet Donnerstag nachmittag
um 3½ Uhr ſtatt.
Todes-Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Verwandten, Freunden und Bekannten die
traurige Mitteilung, daß unſere liebe Mutter,
Schwiegermutter, Großmutter, Schweſter,
Schwägerin und Tante
(B10217
Frau vorcnlas Lang are.
geb. Becker
nach langem, ſchwerem Leiden im Alter von
79 Jahren ſanft dem Herrn entſchlafen iſt.
Um ſtille Teilnahme bitten
die trauernden Hinterbliebenen;
Familie Jeremias Lang,
Ph. Wittmann,
Fr. Lang,
H. Zimmermann.
Darmſtadt, den 30. April 1912.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 2. Mai,
nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehauſe
Wingerts=
gäßchen Nr. 3 aus, ſtatt.
Blumenſpenden ſind nicht im Sinne der
Ent=
ſchlafenen.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Todes-Anzeige.
Freunden und Bekannten die traurige
Mitteilung, daß heute abend mein geliebter
Gatte, unſer treubeſorgter Vater, guter Sohn,
Bruder, Onkel und Schwager
(10179
nach nur eintägigem, ſchwerem Leiden ſanft
verſchieden iſt.
Darmſtadt, den 29. April 1912.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Jenny Weiner
und Kinder,
Die Beerdigung findet Mittwoch, den 1. Mai,
nachmittags 3 Uhr, vom Portale des iſrael.
Friedhofes aus, ſtatt.
Tageskalender.
Hoftheater, Anfang 6 Uhr (Außer Abonnement):
„Die Walküre‟
Generalverſammlung des Vereins zum Feierabend
um 6 Uhr im Vereinslokal.
Monatsverſammlung des Kriegervereins um 8½ Uhr
in der Turnhalle am Woogsplatz.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Hotel Heß,
Bürgerkeller, Reſtaurant „Metropol” und „Perkeo” um=
8 Uhr.
Ausſtellung von Marmortransparenten
im Ausſtellungsgebäude auf der Mathildenhöhe (
ge=
öffnet von 10—6 Uhr).
Bilder vom Tage (Auslage Rheinſtraße Nr. 23)
Zur Ankunft der griechiſchen Königsfamilie in Korfu;
Das deutſche Unterſeeboot „U 8” auf einer Probefahrt;=
Porträts von Alfred Krupp (zu ſeinem 100.
Geburts=
tage) und dem neuen Miniſterpräſidenten in Ungarn
v. Lukacs; Photographiſche. Aufnahmen der
Sonnen=
finſternis am 17. April.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 2. Mai.
Mobiliar= ꝛc. Verſteigerung um 2 Uhr Karlſtr. 94,
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei,
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſes
für den Inſeratenteil, Inſeratbei agen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
e e e e e e e
(
Orts
E
Sde
Grossen Wäsche- u. Weisswaren-Verkaufes
des aus einer Liquidation stammenden Lagers.
Solange Vorrat!
Damenhemden,
Vorder- u. Achselschluß, nur gute Qualitäten, mit Stickerei oder Festons
1.10.
Stück 2.50, 1.90, 1.50,
Regulärer Wert bedeutend höher.
Damenbeinkleider,
Knie- oder Bündchenfacsson, tadellose, saubere Verarbeitung, mit
Ein-
rr ee e n veriahitn ch. 2.20₰
satz und Stickerei
Regulärer Wert bedeutend höher.
Damenjacken,
mit Umlegekragen und reicher Stickerei-Verzierung, aus nur gutem
enseri 1.25₰
.er!
Sroise
Regulärer Wert bedeutend höher.
Piqué-Unterröcke,
Meretn 1.35.
gute Verarbeitung, prima Qualitäten
Regulärer Wert bedeutend höher.
Kissenbezüge,
aus la Stoffen, mit Einsatz und Bogen, beste Verarbeitung
eieatn 1410.
Regulärer Wart bedeutend höher.
Ferner kauften wir:
5365 Meter Bett-Damaste,
130 u. 160 cm breit, bis zu den feinsten Brokat-Qualitäten,
Meter 1.90 ℳ, 1.48 ℳ,
Requfärer wert bedeutend höher.
2210 Meter Cretonne,
darunter prima Maccotuch, sowie stark- und feinfädige Ware,
2.
Meter 62, 52, 45 bis
Regulärer Wert bedeutend höher.
1520 Meter Handtuchstoff,
in Ganz- und Halbleinen, weiß mit rotem Rand, oder weiß-rot
Meter 60, 52, 48,
Regulärer Wert bedeutend höher.
703 Meter Bettuch-Halbleinen,
prima westfälische Qualitäten, darunter rasengebleichte Ware,
Mete 1310.
Regufärer Wert bedeutend. höher.-
Große Posten
Piaué, Damassee u. gerauhte Croisé,
52
schwere, boſce, i. Galiten
. Meter 62, 58,
Regulärer Wert bedeutend höher.
10201
Markt 7.
Guggenheim & Marx.
Telefon 1030.
[ ← ][ ][ → ](6145a
Zusammenleg-
hiner
Sportwagen
genauwie Zeichnung.
solides festes Gestell,
auf Gummirädern,
mit gepolstert. Sitz,
Schieber mit
Nickel-
beschlägen
nur solange
Vorrat
10147)
J. Wronker Weo.Nachf.
Ein
gelber Spitzhund
entlaufen. Schick,
Magdalenen=
ſtraße 21, Htb. Vor Ankauf wird
(*10964
gewarnt.
Sonntagabend
Verloren ein wertvolles
ülb. Kettenarmband m. Anh. von
Lauteſchlägerſtr. bis Ballonplatz.
Abzug. geg. Belohnung auf dem
II. Polizei=Revier.
(*10940
Gold. Bandarmband
auf der Heidelberger Chauſſee
(Rennbahn-Waldfriede)verloren.
Abzug. geg. g. Belohn. (*10822im
Fund=Bureau Darmſtadt.
am Sams=
Verloren tag Abend
ein goldenes Medaillon mit zwei
Photographien auf d. Wege
Rieger=
plat Heinheimerſtr., Mühlſtr., über
die Inſel, Holzſtr. in die Bockshaut.
Gegen gute Belohnung abzugeben
*10906im) Riegerplatz 8, 2. St.
S. 39.
Brief leider zu ſpät
er=
halten, komme Mittwoch an
genannte Stelle.
(*1 060
A. B. 100.
Poneion Ante
Mittagtisch 80 Pfg.
Abendessen 70 Pfg.
*11066ms) Eliſabethenſtraße 4.
Neue u. gebr. Möbel aller Art,
N Bücher=, Kleider=, Waſch=.
Nacht=
u. Küchenſchränke, Vertiko,
Schreib=
tiſch, Tiſche, Stühle, alles enorm
billig
(*11073
Wendelſtadtſtr. 2, Neckarſtr. 17.
1 Acker od. Garten zu pachten
1 geſ. Näh. Expedition. (*10981.
Sommer-
Malta-Kartoffeln
eingetroffen.
(*11076md
Wilh. Beck
Ecke Elisabethen- u. Saalbaustr. 29.
Fahrräder u. Nähmaſchinen
aller Syſteme repar. gut u. billig
Chr. Debus, Bep.-Werkst., Nied.-
Ram-
städterstr. 57a, Tel. 1737. (*11051
Habe mehrere garant. feſtſitzende
preisw. ab=
Glucken
zugeben.
Bruteier gelber Orpingtons.
Ohinſtraße 40, 2. St. (B10233
1
1912 Zuchthühner
ſchöne, ſt. Tiere liefert
„Geflügelhof
Weſtfa=
len, Eiſerfeld=Sieg”.
Katalog grat. (10234E
nen i gennernten
Sprachteiden,
Atom=
beschwerden, nervös.
Unruhen
undAengst-
lichkeit,
Erkrankun-
gender Stimmorgane
heilt
(7626a
Se
Dll. L. Daum,
Wilhelminenstrasse 35, II., Ecke Hügelstrasse.
Für Herzleidende Anleitung zur richtigen Atmung um die
Herzkraft zu erhalten. — Anerkennungen von Behörden,
Pro=
fessoren. Aerzten. Empfohlen durch die höchste Schulbchörds.
fac h lie in Lalein u. Griechls en ert.
NOberlehr. Steinackerſtr. 10, p. (8409a
zu uvernehmen
Filiale geſucht. auch
gangbare Wirtſchaft. Off. unt.
G 54 an die Exped. (*10995
Franzöſiſch.
Ein Herr wünſcht franzöſiſchen
Unterricht ert. zu haben. Schrifl.
Off. u. G 60 a. d. Exv. erb. (*10998
Gonſervatoriſch gebud. Dame
30 erteilt Anfängern und
Vorge=
ſchritt. gründl. Klavierunterrie 1t u.
Theorie. Off u. N 68 Exv. (B5162
Verlangen Sie
Proſpekt meiner Methode
Klapierspiel
ohne Doten.
Meine Methode bietet
jeder=
mann Gelegenheit, nach
eini=
gen Stunden die ſchönſten
Lieder, Tänze, Märſche, Opern,
Salonſtücke ꝛe. zuſpielen. (*21m
Vorkenntnisse sind nicht erforderl.
Für Erfolg garantiert
Direktor P. A. Fay
Frankfurt a. M.
1 PPa
lavier=Unterricht wird
gründ=
lich erteit
(*11017ms
Kranichſteinerſtraße 57.
ert. 12jähr. Jung. Unter=
Wer richt im gepmetriſchen
Handzeichnen? Gefl. Off. m.
Preis=
ang. u. G. 68 an die Exp. (*11005
(Gram=
Ruſſiſcher Unterricht matth)
für 12jähriges Mädchen geſucht
von gebildeter Dame oder Herrn.
Näheres in der Expedition dieſes
Blattes.
(*10701sm
Damehiisteren
lehrt gründl., gut u. billig Marie
Fröhlich, lanaf. Lehrerin. (*10967mfs
und
Wirischufl Metzgerei
pr. gut. Geſchäft o. Konkurr., direkt
a. ein. Kaſerne u. Bahnhof geleg.,
krankheitshalber mit kleiner
An=
zahlung zu verkaufen. Off. unter
E 73 an die (Exped. (*1177mdf
I. Hypothek
von 40 000 Mk. auf Wohnh., 50%
der Taxe, alsbald geſucht. Off. unt.
G 47 an die Exp. (*10945md
Witt’s
echte Kieler
Matrosenbekleidung
für Knaben und Mädchen
Alleinverkauf in Darmstadt:
In Kaistuse
Markt 10
Am Rathaus.
(9987a
Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Mai 1912.
Nummer 102.
ahrplan der elektriſchen Straßenbahn Darmſtadt.
3
Dieſlachtzeiten v. Sgabende bis deafrühſind.
Unterſtreichung derMinutenziffer gekennzeichnet.
Gültig vom 1. Mai 1912.
I. Böllenfalltor-Ernſt=Ludwigsplatz-Hauptbahnhof (Signalfarbe weiß).
Ausfahrende Wagen aller Ainen
alle 1000 1012
Ftshlit gio gel Ges gas eö han gel gss gil ts=
Min.
554 620 625 627 632 634 636 638 640 644 647 651 —
100
018
1225 an
M an ds derchen git ge gs zuo ger ge gat gurec ale 10g are 11
122 ab
600 616 631 633 638 640 642 644 646 650 653 657 705 712
607 623 688 — 645 — 640 — 653 657 700 704 712 710 Min. 10g 12 Min. 1112 110
bis
bis 100
1225 an
1119 1225
Böllenfalltor
Wagenhalle
Herdweg
Herdweg
Ernſt=Ludwigsplatz
Hauptbahnhof
Einſahrende Wagen aler Linien
657 — 712 alle 1012
an
an 613 626
11gs 11ms 11½ 1150 1156 1. Ss 1225 1.
ab 607 620 — 651 — 706 bis 100
111s 1150 1123 1144 1150 115e 1220 124
an 6n
61 60 20 all 10
1a 1g 1g
alle
601 615 630 645 65 700
12 Min.
1124 11gs 1128 11½ 1155 122) 12g
Min
bis
608 623
ab
1117 1125.
1214 1
II. Landskronſtraße-Ernſt=Ludwigsplatz-Hauptbahnhof (Signalfarbe blau).
alle
att 113 15 12 114 ab
941
7½ Min. 95: 1000 1006 12 Min. 1118 1130 Hs 1156
708 bis
bis
1000 1027 1018
1125
§ 1285 an
Landsetronſtraße
Ernſt=Ludwigsplatz
Hauptbahnhof
6is 65 7ü ale
im
1ür 105
112 114
— — 634 641 649 7½ Min. 95t
006 12 Min. 1118 1132
bis
— — 642 bis
ab — —
1111 1125
959
III. Ernſt=Ludwigsplatz-Rheintor-Schloßgartenplatz (Signalfarbe rot).
6s Ges git ger geo ra 7 ut 7at 720 eue 62 100 1og togk 102 1g 11m 1s ab
633 640 648 655 703 710 718 725 733 7½ Min. 1003 1014 1028 1038 1050 1102 1114 1129s
641 648 656 708711718 726 733 741 bis 1011 1022 1034 1046 1058 1110 11221122 an
ererenehte
Rheintor
Schloßgartenplatz
an 6s 720 75 715 725 70 75 79512530
1toieststigtistiat 21
alle
649 656 704 711 719 726734741749756
Min. 1011 1023103510421052111111231135(1.
ab 641 648 656 703 711 718726733741748 bis 10231015102210321051119st1111211g
IV. Heidelbergerſtraße-Taunusſtraße-Faſanerie (Signalfarbe grün).
aeenen gene 1 ut
959 1008
ab
lle
351659
„1128
Min. bis 1005 1002 1015
alle 12 Miu. bis
651— 659706
102d
1014
* 1124112 an
Heidelbergerſtraße
Ernſt=Ludwigsplatz
Taunusſtraße
An Sonn= und Feiertagen bis 1136
an — 651 658 706 713 721 S 1006
— 6t4 651 660 705 714 K 92 10g 10i5 1015 ane I1m 112
ab — — — 653 700 708 — 953 1090 1006 1012 12 Min. bis 1124 1138
viertelſtündlich 951
35
bis
95
an
Taunusſtraße
Faſanerie
an
viertel= 951
006
ſtündlich bis
ab
01 S§ 20
*945 1000
2 Dieſe Wagen warten, meum der Schnelzug aus Franfur Verwpälung has, eforderlchaſale dis 10.
*8 Dieſe Wagen warten die Wagen 1122, (ab Bahnhof) ab.
An Sonn= und Feiertagen wird abends auf allen Linien mit Ausnahme der beiden Außenſtrecken (Herdweg=Böllenfalltor und Taunusſtraße=Faſanerie), der 7½ Minutenbetrieb bis abends
½ 12 Uhr (Ernſt=Ludwigsplatz) durchgeführt.
Auf den ſtädtiſchen Linien iſt die Expreßgutbeförderung ausgeſchloſſen.
(9764md
Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Mai 1912.
Seite 11.
Das neue Lagerhaus am
Tornheimer Weg
wird am 1. Mai ds. Js. in
Be=
trieb genommen. Die
Auslage=
rungen im alten Lagerhaus können
auch nach dieſem Termin noch
(10102im
erfolgen.
Darmſtadt, 27. April 1912.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
Bekanntmachung.
Mittwoch, 15. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Bäckermeiſter
Hein=
rich. Dieter dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
I 37 418 Hofreite
Mathil=
denplatz,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K29/12
verſteigert werden.
Darmſtadt, 1. April 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V8164
Ziehung 15. Mai 1912
Darmstädter
Schloßfreiheit-
otterie
3329 Geldgewinne im Betrage v. M.
uptgewinn
1
tgewinn
Lfe
3 à 1000
u. Liste
Lose à 1 Mk., 25 Pfg. extra.
Zu haben bei den Königl. Preussisch.
Lotterie-Elnnehmern u. in allen
Lose-
verkaufsstellen oder direkt durch:
O. Petrenz, Darmstadt,
A. Dinkelmann, Worms.
EHEEEEEEE
(9567M)
Tannenklötzchen
zum Anfeuern (8150a
kurz geſchnitten und gehackt
Brennholz, buchen und eichen
von Mk. 1.20 per Ztr. empfiehlt
Brennholz=Dampfſchneiderer
Martin Jahn,
Pallaswieſenſtr. 30. Tel. 305.
Buchenſcheitholz.
kurz geſchnitten und geſpalten
la trocken (7001a
per Ztr. Mk. 1.30, frei Keller
Karl Schimmer
Heinheimerſtr. 76. Telephon 212
2 Pracht=Zuka in Kübeln bill
abzg. Viktoriaſtr. 67, I. (*10363sm
Wir empfehlen billigst:
Sämtliche Farben
trocken, ſowie feinſt in
Lein=
ölfirnis abgerieben
Emaille-Lacke
div. Nüancen
Staubanziehendes
Fussbodenöl
ſich. Mittel zur Erzielung
ſtaubfreier Räume in
Ge=
ſchäftshäuſern, Schulen uſw.
Harttrocken-Oel
vorzügl. ſchnelltrocknendes
Lacköl, mit u. ohne
Farben=
zuſatz (7343a
Alle Sorten
Lacke und Firnisse
Pinsel, Parkettbedenwachs
Stahlspäne
Leinöl und Leinöl-Firnis
Terpentinöl, Spiritus
Schellack usw.
Als ganz beſonders
vorteil=
haft offerieren unſere
Spezial-Oelfarben
zum Anſtrich v. Gartenzäunen
und zum Grundieren
Carbolineum Avenarius
und andere Marken.
Gebr. Vierheller
Darmstadt Schustergasse 14.
Spezialgeschäft in Farben.
Gegründet 1861 Telefon 20).
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 goldene Damenuhr. 1 goldene Herrenuhr. 1 gold.
Zwicker. 1 ſilb. Kettenarmbändchen. 1 dunkelblaues Handtäſchchen
mit 1 Paar ſchwarzen Handſchuhen. 1 Brille mit Futteral. 1
ausge=
bogtes Taſchentuch. 1 mittelgroßer Schlüſſel. 2 Schlüſſel (zuſammen=
(10144
gebunden), 1 ſilb. Kollier mit 3 Anhängern.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Spitzhund. 1 Wolfshund (zugelaufen). Die Hunde
können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet
dort=
ſelbſt jeden Werktag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
(10180
Bekanntmachung
etreffend die Abänderung des Droſchkentarifs.
Den am 1. Mai d. J. in Kraft tretenden neuen
Droſchken=
tarif bringen wir hiermit zur allgemeinen Kenntnis.
Darmſtadt, den 22. April 1912.
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Tarif
für das Droſchenfuhrwerk in der Haupt= und Reſidenzſtadt
Darmſtadt.
Auf Grund des § 76 der Reichsgewerbeordnung werden in
Uebereinſtimmung mit der Stadtvertretung der Haupt= und
Reſidenz=
ſtadt Darmſtadt für die Benutzung der öffentlich zum Gebrauch
auf=
geſtellten Droſchken die nachſtehenden Taxen feſtgeſetzt:
I. Zeitfahrten.
1. Die Droſchkenfahrten ſind mangels anderweiter
Be=
ſtimmung des Tarifs Zeitfahrten.
2. Die Berechnung der Zeit beginnt mit dem Augenblick, in
welchem die Droſchke von dem Fahrgaſt genommen wird, bei
Be=
ſtellung auf dem Halteplatz mit dem Zeitpunkt, in welchem der Wagen
von dem Halteplatz abgefahren iſt. Sie endigt mit der Aufgabe der
Fahrt innerhalb der Stadt.
3 Der Droſchlenführer hat bei Beginn und Beendigung der
Fahrt dem Fahrgaſt auf ſeiner Uhr unaufgefordert die Zeii
nachzu=
weiſen und darnach die Dauer der Fahrt zu berechnen. Unterläßt er
dies, ſo iſt für die Berechnung der zu zahlenden Vergütung die
Zeit=
angabe des Fahrgaſtes maßgebend.
4. Der Fahrpreis beträgt für 1 oder 2 Perſonen:
bei einer Fahrzeit von 1—10 Minuten: Einſpänner: 0.70 Mk.
Zweiſpänner: 1.—
„ 1—10
Einſpänner: 1.—
„ 10—30
Zweiſpänner: 1.50
„ 10—30
Einſpänner: 1.50
„ 30—45
„ 30—45
Zweiſpänner: 2.—
Einſpänner: 2.—
„ 45—60
Zweiſpänner: 2.50
„ 45—60
für jede weitere begonnene Viertelſtunde: Einſpänner: 0.50 „
Zweiſpänner: 0.60
5. Für jede weitere Perſon kommt für jede angefangene Stunde
ein Zuſchlag von 0.20 Mk. in Anſatz.
6. Bei direkten Fahrten nach einem außerhalb des
Stadt=
gebietes gelegenen Punkte, bei welchen der Wagen nicht zur
Rückfahrt benutzt wird, kommen die für Streckenfahrten
vorge=
ſehenen Tarifſätze (ſiehe Ziffer VI) in Anſatz.
7. Für Fahrten, welche zwiſchen 10 Uhr abends und 6 Uhr
morgens ſtattfinden, kommt der doppelte Fahrpreis in Anſatz
(ſiehe VII). Zuſchläge werden nicht doppelt berechnet.
II. Fahrten von und nach dem Hauptbahnhof.
1. Für Droſchkenfahrten von und nach dem Hauptbahnhof ſind
3 Zonen gebildet.
2. Die erſte Zone (ſiehe Plan) wird begrenzt von folgenden
Straßen, Plätzen und Punkten, welche ſelbſt noch in die erſte Zone
fallen: Hauptbahnhof, Stirnweg, Holzhof=Allee, Eſchollbrücker Straße
Heidelberger Sraße, Heinrichsſtraße, Karlsſtraße, Kirchſtraße,
Markt=
platz, Schillerplatz, Schloßgraben, Hoftheaterplatz, Paradeplatz,
Zeug=
hausſtraße, Gartenſtraße, Frankfurter Straße, Pallaswieſenſtraße,
Eiſenbahndamm, Dornheimer Weg (einſchl. Eiſenbahn=
Zentralwerk=
ſtätte), Elektrizitätswerk und Arbeiterkolonie).
3. Die zweite Zone (ſiehe Plan) wird begrenzt von folgenden
Straßen, welche ſelbſt noch in die zweite Zone fallen: Beſſunger Weg,
Beſſunger Straße, Herdweg, Friedhofs=Allee, Nieder=Ramſtädter
Straße, Stiftſtraße, Dieburger Straße, Heinheimerſtraße, Rhönring,
Blumenthalſtraße.
4. Die dritte Zone (ſiehe Plan) wird begrenzt durch eine Linie,
welche die folgenden Straßen und Punkte noch mitumfaßt:
Südbahn=
hof, Landskronſtraße, Goetheſtraße, Klappacherſtraße, Seekatzſtraße,
Clemensſtraße, Schießhansſtraße, Idioten=Anſtalt (Aliceſtift),
Nacht=
weide=Weg, Heidenreichſtraße, Oſtbahnhof, Ringſtraße (äußere),
Orpheum, Karlshof, Nordbahnhof.
5. Der Fahrpreis beträgt für eine einfache Fahrt von und nach
dem Hauptbahnhof für 1 oder 2 Perſonen:
innerhalb der erſten Zone 0,80 Mk.
„ zweiten „
dritten „ 1.20
Für das Anfahren an die Wohnung des Fahrgaſtes kann keine
Ver=
gütung beanſprucht werden.
6. Für jede weitere Perſon kommt allgemein ein Zuſchlag
von 0,20 Mk. in Anſatz.
7. Bei Fahrten von oder nach dem Hauptbahnhof nach oder
von Punkten, welche außerhalb der dritten Zone, jedoch innerhalb
der Gemarkung Darmſtadt liegen, kommen die Preisſätze für
Strecken=
fahrten (VI) in Anwendung.
8. Wird die Fahrt nach 10 Uhr abends und vor 6 Uhr
morgens begonnen, ſo kommt der doppelte Fahrpreis in Anſatz.
(Siehe VII). Zuſchläge werden nicht doppelt berechnet.
III. Beſichtigungsfahrten.
1. Die Beſichtigungsfahrt iſt als direkte Rundfahrt gedacht.
Eine Unterbrechung iſt nur nach beſonderer Vereinbarung mit dem
Droſchkenführer ſtatthaft.
2. Bei den Beſichtigungsfahrten hat der Droſchkenführer dem
Fahrgaſt auf Wunſch Auskunft über die in Betracht kommenden
Sehenswürdigkeiten zu erteilen, ohne hierfür eine beſondere
Ver=
gütung zu beanſpruchen. Desgleichen iſt er verpflichtet, an den
ver=
ſchiedenen Sehenswürdigkeiten auf Anſuchen des Fahrgaſtes im Schritt
vorbeizufahren.
3. An Stelle der letzten Fahrſtrecke von dem Luiſenplatz nach
dem Hauptbahnhof (durch Rhein= oder Bismarckſtraße und
Dorn=
heimer Weg) iſt der Fahrgaſt berechtigt, die Beförderung nach einem
anderen Punkte der Stadt zu verlangen.
4. Wird der Wagen zu einer Beſichtigungsfahrt an die
Woh=
nung des Fahrgaſtes beſtellt, ſo kann der Droſchkenführer für das
Anfahren keine beſondere Vergütung beanſpruchen.
5. Für etwaiges Warten vor dem Hauſe gelten die unter VI
für die Streckenfahrten getroffenen Beſtimmungen.
6. Rundfahrt A — Fahrtdauer 1—1¼ Stunde:
Hauptbahn=
hof, Rheinſtraße, Luiſenplatz, Ludwigsſäule, Ernſt=Ludwigsplatz,
Landes=Denkmal Großherzogs Ludwigs IV., Großh. Reſidenzſchloß,
Landes=Muſeum, Landeskriegerdenkmal, Großh. Hoftheater, Großh.
Techniſche Hochſchule, Magdalenenſtraße, Ballonplatz, Dieburger
Straße, Alice=Hoſpital, Stiftsſtraße, Nikolaiweg, Ruſſiſche Kapelle,
Alexandraweg, Ernſt=Ludwigs=Haus, Prinz=Chriſtians=Weg,
Stifts=
ſtraße, Landgraf=Georgs=Straße, Hallenſchwimmbad, V ühlſtraße,
Kapellplatz, Kapellſtraße, Ludwigs=Georg=Gymnaſium, Kirchſtraße,
Marktplatz, Ludwigſtraße, Ludwigsplatz mit Bismarckbrunnen,
Schützenſtraße, Hügelſtraße, Wilhelminenplatz, Katholiſche Kirche,
Neues Palais, Wilhelminenſtraße, Altes Palais, Luiſenplatz,
Mini=
ſterium, Luiſenſtraße, Mathildenplatz, Juſtizgebäude, Bismarckſtraße
Dornheimer Weg, Hauptbahnhof.
7. Rundfahrt B — Fahrtdauer 1½—1¾ Stunde:
Hauptbahn=
hof, Rheinſtraße, Neckarſtraße, Heidelberger Straße, Annaſtraße,
Eich=
bergſtraße, Wilhelmſtraße, Karlsſtraße, Orangerie=Allee,
Schießhaus=
ſtraße, Im Geiſenſee, Am Erlenberg, Niebergallweg, Ohlyſtraße,
Nieder=Ramſtädter Straße, Friedhof, Gervinusſtraße, Kiesſtraße,
Beckſtraße, Woog, Erbacher Straße, Prinz=Chriſtian=Weg,
Alexandra=
weg, Ruſſiſche Kapelle, Nikolaiweg, Stiftsſtraße, Dieburger Straße,
Ballonplatz, Magdalenenſtraße, Hochſchule, Hochſchulſtraße,
Hof=
theater, Landeskriegerdenkmal, Muſeum, Reſidenzſchloß, Denkmal des
Großherzogs Ludwig IV., Ernſt=Ludwigsplatz, Marktplatz,
Ludwig=
ſtraße, Ludwigsplatz, Schützenſtraße, Hügelſtraße, Wilhelminenplatz,
Katholiſche Kirche, Neues Palais, Wilhelminenſtraße, Altes Palais,
Luiſenplatz, Ludwigsſäule, Miniſterium, Luiſenſtraße, Mathildenplatz,
Juſtizgebäude, Wilhelminenſtraße, Großh. Marſtall,
Hauptpoſtge=
bäude, Rheinſtraße, Hauptbahnhof.
8. Der Fahrpreis für die Beſichtigungsfahrten beträgt für
1 oder 2 Perſonen:
a) Rundfahrt A: 2.50 Mk.
b)
B: 4.—
9. Für jede weitere Perſon kommt für die angefangene Stunde
ein Zuſchlag von 0.20 Mk. in Anſatz.
IV. Fahrten nach und von dem Großh. Hoftheater.
Voraus beſtellte Fahrten (§ 21 der Droſchkenordnung) nach und
von dem Großh. Hoftheater koſten ohne Rückſicht auf die Zahl der
Fahrgäſte:
a) Hinbringen u. Abholen: Einſpänner 2.50 Mk., Zweiſpänner 3.50 Mk
b) nur Abholen:
„ Zweiſpänner 3.— „
V. Geſellſchaftsfahrten zum Beſuche von Abendgeſellſchaften
und ähnlichen Veranſtaltungen und zur Rückfahrt von ſolchen.
1. Vorausbeſtellte Fahrten koſten mit Einſchluß einer Wartezeit
von ½ Stunde ohne Rückſicht auf die Zahl der Fahrgäſte bei Beginn
der Rückfahrt:
1. vor 12 Uhr nachts: a) Einſpänner 3.50 Mk., b) Zweiſpänner 4.50 Mk
: a)
2. nach 12 „.
„ 4.50 „ b) Zweiſpänner 5.—
2. Für eine längere Wartezeit als ½ Stunde hat der Droſchken.
führer für jede angefangene ¼ Stunde je 0.50 Mk. zu beanſpruchen
VI. Streckenfahrten.
1. Eine Streckenfahrt iſt eine einfache direkte Fahrt nach
einem außerhalb des Stadtgebiets gelegenen Punkte, bei welcher
der Wagen nicht zur Rückfahrt benutzt wird.
2. Für ſolche Fahrten kommen die nachſtehend verzeichneten
Preiſe in Anſatz.
3. Die Fahrt beginnt mit dem Beſteigen des Wagens ſeitens
des Fahrgaſtes.
4. Für das Anfahren an die Wohnung des Fahrgaſtes kann
keine Vergütung beanſprucht werden.
5. Fünf Minuten lang hat der Droſchkenführer umſonſt zu
warten. Die weitere Wartezeit iſt für je 5 Minuten mit 0,20 Mk. zu
vergüten.
6. Fahrten nach anderen Orten als den in nachſtehendem Tarif
aufgeführten unterliegen beſonderer Vereinbarung.
7. Der Fahrpreis beträgt für 1 oder 2 Perſonen:
Arheilgen
Beſſunger Friedhof u.
Iſrae=
litiſcher Friedhof
Böllenfalltor
Botaniſcher Garten
Burgwald . .
Eberſtadt
Einſiedel
Frankenſtein (bis an Fuß im
Beerbacher Tal).
Gartenvorſtadt (Hohler Weg)
Gräfenhauſen
Griesheim
Henkels Gärtnerei . .
Herrgottsbera
Hirſchköpfe (Heilig. Kreuzberg)
Infanterie=Schießſtände
Kranichſtein
Kreisabdeckerei .
Kühler Grund
Ludwigshöhe (bis an das Ende
der Kaſtanienallee)
Ludwigshöhe (bis auf die Höhe)
Merckſche Fabrik
Meſſel (Fabrik u. Forſthaus)
Nieder=Ramſtadt
Ober=Ramſtadt . .
Oberwaldhaus .
Pfungſtadt
Roſenhöhe (Mauſoleum)
Roßdorf
Schießhaus (neues) . .
Traiſa
Trautheim
Truppenübungsplatz
Waldfriede (Villenkolonie)
Waſſerwerk
Weiterſtadt
Ziegelhütten .
a) vom Stadtinnern
aus:
b.) vom
Hauptbahu=
hof aus:
ſpänner
ℳ Zwei=
ſpänner
ℳ Ein=
ſpänner
ℳ Zwei=
ſpänner
ℳ 2.50 2.50 1.50 2 2.50 1.50 2.- 2.50 1.50 2.— 2.50 5.50 6.50. 6.— 3.− 4.— 3.50 4.50 4.− 5.− 4.50 5.50 6.‟ 5.50 6.50 1.50 2. 2 2.50 5.— 4.50 5.50 3.50 3.— 3.50 1.80 2.30 2.30 2.80 1.80 2.30 2.30 2.80 1.50 2.— 2.50 1.50 1.50 2. 3.— 2.50 3.50 2.— 2.50 2.50 3.— 4.50 5.50 5.− 6.— 1.50 2.- 250 4.− 3.50 4.50 1.50 2.− 2.− 2.50 5.50 6.50 6.— 3.50 4.50 4.— 5 5.50 6.50 6.— 7.- 2.— 2.50 2.50 3.− 4.50 5.50 5.− 6.- 1.50 2.— 2.− 2.50 4.50 5.50 5.− 6.— 2.50 1.50 2.— 3.50 4.50 4.− 5.− 3.− 4.− 3.50 4.50 3.— 3.50 2.50 3.− 2.50 3.50 3.− 4.− 5.00 5.50 5.50 6.— 3.50 4.50 4.− 1.50 2.− 2.− 2.50-
8. Für jede weitere Perſon kommt für jede angefangene Stunde
ein Zuſchlag von 0,20 Mk. in Anſatz.
9. Wird die Fahrt nach 10 Uhr abends und vor 6 Uhr
morgens begonnen, ſo kommt der doppelte Fahrpreis in Anſatz
(vergl. VII.) Zuſchläge werden nicht doppelt berechnet.
VII. Nachtfahrten.
Für Fahrten der in I., II, und VI. bezeichneten Art, welche
nach 10 Uhr abends und vor 6 Uhr morgens begonnen werden, iſt
der doppelte Fahrpreis zu bezahlen. Zuſchläge werden nicht doppelt
berechnet.
VIII. Gepäck und Hunde.
1. Handgepäck iſt allgemein ohne Rückſicht auf die Stückzahl
frei. Sonſtiges Gepäck koſtet für jedes Stück 0,20 Mk.
2. Für die Mitführung eines Hundes iſt ein Zuſchlag von
0,20 Mk. zu zahlen.
IX. Kinder.
1. Bei der Berechnung des Fahrgeldes zählen als je eine erwachſene
Perſon:
a) jede Perſon über 10 Jahre;
b) ein allein fahrendes Kind ohne Rückſicht auf ſein Alter;
c) je 2 Kinder unter 10 Jahren, einerlei ob ſie allein oder in
Begleitung von Erwachſenen fahren.
2. Mit Ausnahme des vorſtehend unter b) bezeichneten Falles
hat ein Kind unter 10 Jahren freie Fahrt.
X. Bezahlung des Fahrpreiſes ꝛc.
1. Die Bezahlung des Fahrpreiſes hat in der Regel nach
Beendi=
gung der Fahrt ſtattzufinden.
2. Der Droſchkenführer hat ſtets das zum Herausgeben nötige
Kleingeld mit ſich zu führen.
3. Wird die Beendigung der Fahrt durch die Schuld des
Droſchkenführers oder ohne Verſchulden des Fahrgaſtes durch einen
Unfall verhindert oder erheblich verzögert, ſo iſt der Fahrgaſt zur
Entrichtung des Fahrpreiſes nicht verpflichtet.
4. Dem Droſchkenführer iſt es unterſagt, Trinkgelder von den
Fahrgäſten zu verlangen. Die Annahme freiwillig gezahlter
Trink=
gelder ſeitens der Fahrgäſte iſt dem Droſchkenführer geſtattet.
XI. Inkrafttreten des Tarifs.
Der vorſtehende Tarif tritt mit dem 1. Mai ds. J. in Kraft
und an Stelle des Tarifs vom 15. September 1916.
Darmſtadt, am 22. April 1912.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
(9866fm
Gennes.
Bekanntmachung
betr. die Abänderung des Automobil=Droſchken=Tarifs.
Den am 1. Mai ds. Js. in Kraft tretenden neuen Automobil=
Droſchken=Tarif bringen wir hiermit zur allgemeinen Kenntnis.
Darmſtadt, den 22. April 1912.
Großherzogliches Polizeiamt
Gennes.
Automobil=Droſchken=Tarif
Auf Grund des § 76 der Reichsgewerbeordnung werden in
Uebereinſtimmung mit der Stadtvertretung der Haupt= u.
Reſidenz=
ſtadt Darmſtadt für die Benutzung der öffentlich zum Gebrauch
auf=
geſtellten Automobil=Droſchken die nachſtehenden Taxen feſtgeſetzt:
Tagfahrten
(von morgens 6 bis abends 10 Uhr)
der
Zonen I u. II 1ft. für 1—2 erwach=
ſene Perſonen ehme 70 Mfg. Taxe für jede ange=
fangenen
weiteren 300 m 10 Pfg.
mehr u ir jede weitere er=
achſene Perſon Innerhalb der
Zone III (auch
wenn Zone Iu.
II berührt oder
in dieſen die
Fahrt beendigt fü
wird) für 1—2 erwach=
ſene Perſonen Dis 3050 m 7u M. Taxe
I für jede ange=
fangenen
weiteren 250 m 10 Pfg.
mehr w r jede weitere er=
achſene Perſon ſohne Rück=
kehr nach
Zone I-III für 1—5 erwach=
ſene Perſonen bis 30 m Taxe
III für jede ange=
fangenen
weiteren 150 m 10 Pfg.
mehr bei
kehr
Zone tück=
für 1—5 erwach=
nach
IIII) ſene Perſon ten 2
Nachtfahrten
(von abends 10 bis morgens 6 Uhr)
Bei Nachtfahrten außerhalb der Gemarkung Darmſtadt ohne
Rückfahrt für je 5 Kilometer 1 Mark Zuſchlag.
Kinder.
Für ein Kind unter 10 Jahren in Begleitung Erwachſener iſt
kein Fahrgeld zu entrichten. Zwei Kinder unter 10 Jahren gelten
einer, drei oder vier Kinder unter 10 Jahren gelten zwei erwachſenen
Perſonen gleich.
Zuſchläge.
a) Wartezeit: Für je angefangene 2 Minuten 10 Pfennig;
für eine Stunde 3 Mark.
b) Gepäck: Für jedes über 10 Kilo ſchwere Gepäckſtück 25 Pfg.
e) Hunde: Für die Mitnahme eines Hundes 25 Pfennig.
Die Bezahlung der Fahrten erfolgt ausſchließlich auf Grund
des vorſtehenden Tarifs nach dem an jeder Automobil=Droſchke
be=
findlichen Fahrpreisanzeiger. Der Droſchkenführer darf — abgeſehen
von etwaigen Brücken= oder Fährgeldern, ſowie ähnlichen Gebühren
oder Abgaben — von dem Fahrgaſte nur den durch den
Fahrpreis=
anzeiger angegebenen Fahrpreis für geleiſtete Fahrt oder Wartezeit
nebſt den tarifmäßigen Zuſchlägen fordern.
Der vorſtehende Tarif tritt mit dem 1. Mai d. J. in Kraft und
an Stelle des Tarifs vom 29. Mai 1909.
Darmſtadt, am 22. April 1912.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt
Gennes.
((9867fm
Bekanntmachung,
betreffend die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe in der Haupt=
und Reſidenzſtadt Darmſtadt.
Da aus Anlaß der Meſſe am Sonntag, den 5. Mai 1912,
für die Stadt ein geſteigerter örtlicher Geſchäftsverkehr zu erwarten
iſt, wird hiermit auf Grund des § 105b Abſatz 2 der
Reichsgewerbe=
ordnung und der § 143 und 145 der Ausführungsverordnung zur
Gewerbeordnung für dieſen Tag die Offenhaltung ſämtlicher offenen
Verkaufsſtellen einſchließlich der Verkaufsſtände der Meſſe in der Zeit
von 11 Uhr vormittags bis 7 Uhr abends zugelaſſen.
Während dieſer Stunden iſt die Beſchäftigung von Gehilfen,
Lehrlingen und Arbeitern in allen offenen Verkaufsſtellen geſtattet.
Darmſtadt, den 23. April 1912.
(10017oms
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Oeffentliche Impfung.
Mittwoch, den 1. Mai, und die folgenden Mittwoche, ſolange
Bedürfnis, von 5 Uhr nachmittags ab unentgeltliche Impftermine
im Schulhaus in der Rundeturmſtraße für im Vorjahr geborene,
ſowie für ältere mit der Impfung im Rückſtand verbliebenen Kinder.
Nachſchau jeweils acht Tage ſpäter, bei Meidung der
ge=
ſſetzlichen Strafe. Kinder, die in dieſen Terminen nicht geimpft
wer=
iden, ſind bis zum Jahresſchluß auf Koſten der Eltern impfen zu
laſſen, andernfalls im Januar k. Js. die Nachholung der Impfung
binnen kürzeſter Friſt unter Strafandrohung angeordnet wird.
Außer den Pflichtigen werden in den Terminen auch
Erwach=
ſſene auf ihren Wunſch und Kinder, die erſt im laufenden Jahre
ge=
boren ſind, auf Wunſch ihrer Vertreter geimpft.
In der Regel werden in jedem Termin nicht mehr als
150 Impfungen vorgenommen.
Kinder, deren Zurückſtellung von der Impfung wegen
Kränk=
lichkeit beanſprucht wird, können gleichfalls in den Terminen dem
Impfarzt vorgeſtellt werden.
Wegen der Wiederimpfung der Schulkinder wird beſondere
Benachrichtigung an die Schulvorſteher erfolgen.
Aus einem Hauſe, in dem anſteckende Krankheiten, wie
Schar=
lach, Maſern, Diphtherie, Croup, Keuchhuſten, Flecktyohus,
roſen=
artige Entzündungen oder die natürlichen Pocken herrſchen, dürfen
Impfliuge zum allgemeinen Termin nicht gebracht werden.
Die Kinder müſſen zum Impftermin mit rein gewaſchenem
Körper und mit reinen Kleidern gebracht werden.
Darmſtadt, den 29. April 1912.
(10185a
Der Oberbürgermeiſter:
J. V.: Schmitt.
Schreibmaſchine
wie neu, Syſtem „Mignon”, billig
zu vk. Wo ? ſagt d. Exp. (*10818im
zwei gute Rezepte
Für Heſſen Futtermittel,
Par=
kettwachs, beide M. 60. —. J.
Kriegs=
heim, Mainz 15.
(Fr10192
Schnürſchuhe
die Mode 1912
Rieſenauswahl in
den neueſten
For=
men und Farben,
kaufen Sie am
be=
ſten u. billigſten im
Schuhlager
Alligator
3 Ludwigsplatz 3
M. Matheis
und (10209
Mainzer
Schuhlager
4 Schillerplatz 4
Damenſtiefel
in braun u ſchwarz
mit Lackkappen von
4.,75 an.
Herrenſtiefel
von 4.90 an.
Empfehle für die (9579a
Spargel-Saison
äglich friſch geſtochene prima
Spargel zum billigſten Tagespreis
Ed. Türtmann
Grafenſtr. 19 Telef. 1425.
Speisekartoffeln
Ueberrheiner Induſtrie, Zentner
5 Mk., empfiehlt J. Vetter,
Wenckſtraße 60.
(9902a
Zigarren!
Fares . . . 3 Pfg.
Bravohr. . O Pfs.
garantiert rein über-
:: seeischer Tabak ::
Eigene Fabrikation
Fabrikpreis (9209a
Emmericher
Waren-Expedition
Elisabethenstr. 12
:: Telefon 979. ::
Ziehungs=
MEille Verlegung. 68
Ziehung L. u. 5. Mei1912.
Altenburger.
Zeil-lofterie
des Aynes=rauenvereins vom
RotenKreun
3 Gewinne zusMk.
1
I1Losel0ftke
osealfnbeiautsee-
versendetdes Generaidebile
AlofferiebankümbH.
Eisenach
In Darmstadt: Schmidt, 2
Kullmann, Ohnacker,
Petrenz, Kgl. Pr. Lott.-Ein.; 805
ferner:W. DemberNachf.,
Inh. Gg. Seibel, Kaminsky,
Rheinstr., Kiefer,
Mathil-
denpi., Gg. Lud. Kriegk,
Fr. Marguth, Marchandt,
Aus der Landrichter Dr. Müller’schen Stiftung
zu Darmstadt
ſind durch die unterzeichnete Behörde
1. vier Unterſtützungslegate von je 500 Mk. jährlich an
bedürf=
tige elternloſe Studierende der Rechtswiſſenſchaft aus den
Provinzen Starkenburg und Oberheſſen,
2. ein Unterſtützungslegat von jährlich 500 Mk. an eine
bedürf=
tige, nicht kinderloſe Witwe eines richterlichen Mitgliedes
bei einem der Amtsgerichte oder Landgerichte der Provinzen
Starkenburg oder Oberheſſen, vorzugsweiſe als Beihilfe zur
Erziehung minderjähriger Kinder
zu vergeben. Bewerbungen um dieſe Legate ſind binnen vier Wochen
bei der unterzeichneten Behörde einzureichen.
Darmſtadt, den 2. April 1912.
(8601a
Großherzogliches Miniſterium der Finanzen,
Abteilung für Finanzwirtſchaft und Eiſenbahnweſen.
In Erledigund: Seip.
Erb.
Verſteigerungs-Anzeige.
Donnerstag, 9. Mai, von vormittags 10 Uhr ab.
verſteigere ich im Saale „Zur Ludwigshalle‟, Obergaſſe dahier,
öffentlich meiſtbietend gegen Barzahlung folgende Pfänder:
a) zirfa 767 800 Zigaretten und 69 Päckchen Tabak (ohne
Steuerbanderollen).
(10230
b) 93 400 Zigaretten (mit Steuerbanderollen), 28200
Zi=
garren (beſſere Marken), ſowie 126 Päckchen Rauchtabak.
c) 125 Paar Schuhe, Stiefel und Pantoffel fur Herren, Damen
und Kinder.
Wedel, Großh. Gerichtsvollzieher,
Darmſtadt, Bleichſtraße 28.
Verſteigerungs-Anzeige.
Donnerstag, den 2. Mai,
verſteigere ich öffentlich meiſtbietend gegen Barzahlung folgende
Pfänder:
1. nachmittags 2 Uhr, Karlſtraße 94: 1 Schrank mit
Auf=
ſatz, 5 Paſtellkaſten, 5 Paletten, 8 Töpfe 19 Kiſtchen
Farben=
reſte und Chemikalien, diverſe Zeitſchriften, 7 Staffeleien,
1 Podium, 1 ſpaniſche Wand, 2 Stühle, 1 Seſſel, 2
Zeichen=
pulte, 2 Maltiſche, 5 Reißbretter, 2 Böcke, 1 Stelleiter,
di=
verſe Bretter und Latten, 1 Wärmvorrichtung für Gas,
1 Tennisſchläger, 1 Photographenapparat, 1
Entwäſſerungs=
ſchale, 3 Mappen m. Skizzen, 1 Widdergehörn, 1 Totenkopf,
1 Tonfigur, 6 Uniformröcke, 31 Bilder unter Glas, 2
Blu=
menvaſen, Vorhänge, Kiſſen u. a. m.
2. Daran anſchließend nachmittags 4 Uhr in der
Ludwigs=
halle, Obergaſſe dahier, verſchiedene Möbel, darunter:
Schreibtiſche, Sofas, Diwans, Kleider=, Spiegel= u.
Wäſche=
ſchränke, Kommoden, Regulators, Büfetts, Vertikos,
Waſch=
kommoden, Bilder, Blumen= und Näht ſche, Spiegel,
Nacht=
ſchränkchen, Tiſche, Vorhänge, Teppiche, Seſſel u. a.
2 Landauer, 6 m Eichenholz, 2 Tonnen Kaltwaſſerfarbe,
11 Blumenkübel, 24 Fäſſer, 1 Harmonium, 134 verſchiedene
Bluſen, 3 Hüte.
Ferner an Ort und Stelle: 1 große Partie Falz= und
Dachziegel, ſowie 40 m Schiefer.
(10229
Wedel, Großh. Gerichtsvollzieher
Bleichſtraße 28.
Holzverſteigerung.
Montag, den 6. und Dienstag, den 7. Mai I. J.,
vormittags 10 Uhr, werden im Zeilharder Gemeindewald verſteigert:
Stamme
1 Lärche 0,75 fm., 304 Fichten 111,02 cm Inhalt.
Brennholz
Scheiter rm: 15 Eichen, 2 Erlen, 9 Kiefern,
Knüppel 10 Eichen, 7 Eſchen, 234 Kiefern und Fichten,
Stöcke „. 35 Kiefern und Fichten.
Das Stammholz kommt am erſten Tage zum Ausgebot. Die
Zuſammenkunſt iſt bei Gaſtwirt Schneider bei Station Meſſel.
Zeilhard, den 28. April 1912.
(10190H
Großh. Bürgermeiſterei Zeilhard.
Kühn.
Vereinigie Griskrankenkaße Darmuaot.
Unſeren Mitgliedern diene hiermit zur Kenntnis, daß
Frad Dr. Sohannu Schmar
Saalbauſtraße 60, Telephon 1253
Sprechſtunden: vorm. 9—½11 und nachm. ½3—5 Uhr
als Spezialarztin (§ 21 Abſ. 3 des Statuts”) für Frauenleiden
zu=
gelaſſen worden iſt.
Ferner bitten wir Kenntnis davon nehmen zu wollen, daß der
Vertrag mit Herrn Zahnarzt Nieswandt gelöſt wurde und an deſſen
Stelle Herr
Zannarzr Hage Mammer
Schulſtraße 3, Telephon 2061
Sprech iur den: vorm. 8—12 und nachm. 2—5 Uhr
zur Behandlung unſerer Mitglieder zugelaſſen worden iſt.
Darmſtadt, den 30. April 1912.
Vereinigte Ortskrankenkaſſe Darmſtadt.
Der Vorſtand.
Knoblauch, Vorſitzender.
*) § 21 Abſ. 3 lautet: Spezialärztliche Behandlung wird nur
nach vorheriger Ueberweiſung durch einen Kaſſenarzt gewährt.
Ausgenommen hiervon ſind Notfälle, ſowie Entfernen von
Fremd=
törpern aus den Augen und Ausziehen von Zähnen.
*10177
Darmstädter
Sprach-u. Handelsschule
10 Luisenstrasse 10
Leiter: Emil Held u. Hieron. Schneider.
Gründl. Unterricht in kaufm. Fächern, fremden Sprachen,
Stenogr. u. Maschinenschreiben.
6775a
Kurse: Anf. jed. Viertelj. — Einzelunt.: jederzeit.
zu taufen ge=
Baby Browhlig ſucht. Offert
unt. G 67 an die Exp. (*11009
n gutem Pr.vat=Mittagstiſch
* können einige gebildete Herren
teilnehmen. Näh. Exp. (*10780oim
Mummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Mai 1912
Seite 13.
Prinz=Heinrich=Preis der Lüfte 1912.
II. deutſcher Zuverläſſigkeitsflug am Oberrhein.
Modelliert von Bildhauer Karl Korſchann (Berlin)=
Peinz Heinrich von Preußen
der erſte Flugführer Königlichen
Geblüts, hat für den 2. Deutſchen
Zuverläſſigkeitsflug am Oberrhein
einen wertvollen Ehrenpreis geſtiftet.
Daß der erfahrene fürſtliche Flieger
ſich an die Spitze des
Flugaus=
ſchuſſes geſtellt hat, gibt dieſer
Veranſtaltung ſchon ein beſonderes
Gepräge. Es ſollen ganz beſondere
Leiſtungen gezeigt und Erfahrungen
geſammelt werden, die für unſere
deutſche Flugzeuginduſtrie zweifellos
ſehr nutzbringend ſein werden. Die
Ausſchreibungen haben, wie ſchon
wiederholt betont, etwas ganz Neues
gebracht. Vor allen Dingen iſt
hervor=
zuheben, daß wir diesmal das erſte
wirkliche Herrenfliegen haben, bei dem
nur um Ehrenpreiſe geflogen wird
Die Teilnahme an den
Flugwett=
bewerben iſt außerordentlich teuer,
und ſelten kann ein Privater die hohen
Koſten aus eigenen Mitteln beſtreiten;
aus dieſem Grunde wird das
aufge=
brachte Geld in der Hauptſache dazu
verwandt, die Selbſtkoſten der
Teil=
nehmer zu beſtreiten. Beſondere
Be=
deutung gewinnt der Flug ferner
dadurch, daß in der Hauptſache deutſche
Fliegeroffiziere teilnehmen, ½ der
Konkurrenten ſind Fliegeroffiziere,
nur ½ Zivilflieger. Demnach wird
man zum erſten Male beim 2.
Deut=
ſchen Zuverläſſigkeitsfluge Gelegenheit
haben, die Leiſtungen unſerer
Offizier=
flieger kennen zu lernen. Man kann
ohne Uebertreibung ſagen, daß die
Flüge am Oberrhein, die in der Zeit
vom 12. bis 22. Mai ſtattfinden, die
bedeutendſten des ganzen Jahres ſein
werden. Man kann jetzt ſicher auf
das Zuſammenſtrömen von Tauſenden
von Zuſchauern rechnen. Die Plätze
auf den Zeppelin=Luftſchiffen mit denen
die Delag Paſſagierfahrten ausführen
wird, ſind beiſpielsweiſe faſt
voll=
kommen vergriffen. Darum beeile ſich
ein Jeder, der die intereſſanten Fahrten
im Luftſchiff mitmachen möchte, mit
der Beſtellung eines Platzes.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
3 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 23. April: Dem Küfer Georg
Hein=
rich Metzger, Heinheimerſtr. 80, ein S. Kurt Heini Karl.
Ein unehel. Sohn Walter. Am 26.: dem Ingenieur
Os=
wald Richard Jacobi, Pallaswieſenſtr. 3, ein S. Otto
Wilhelm Siegfried. Am 25: ein unehel. Sohn Peter.
Am 27.: dem Monteur Johannes Sachs Dornheimer
Weg 19, ein S. Wilhelm. Am 28.: dem Keſſelſchmied
An=
ton Blum, Arheilgerſtr. 92, ein S. Albert. Am 24.: dem
Schloſſer Robert Denrath, Blumenthalſtr. 89, ein S.
Hans Robert. Am 28.: dem Kaufmann Federico Apollo
Italo Scappini, Wienersſtr. 52, ein S. Giovanni
Fede=
rico Alwin. Am 26.: ein unehel. Sohn Karl. Eine unehel.
Tochter Luiſe. Am 27.: ein unehel. Sohn Oskar. Am 28.:
dem Schriftſetzer Louis Wilhelm Hermann Otto Bothe,
Liebfrauenſtr. 33, eine T. Mathilde Adele. Am 24.; ein
unehel. Sohn Otto. Am 23.: dem Poſtboten Friedrich
Müller, Eliſabethenſtr 43, ein S. Wilhelm Jakob.
Aufgebotene. Am 26. April: Bahnarbeiter Joſeph
Zimmer zu Stockſtadt, und Dienſtmagd Chriſtina
Fel=
ger, hier. Fabrikarbeiter Leonhard Stein, und Maria
Eliſabetha Schwebel, beide zu Siedelsbrunn. Profeſſor
am Gymnaſium in La Chaux de Fonds, Charles Samuel
Favez in La Chaux de Fonds, mit Konradine Franziska
Hedwig von Zedlitz und Neukirch, Heinrichſtr. 97.
Kauf=
mann Ludwig Kling, Luiſenſtr. 36, mit Buchhalterin
Emma Bauer, zu Weinheim a. B. Am 27.: Landwirt
Adam Lutz IV. zu Nieder=Klingen, mit Dorotea Sachs
zu Hahn bei Wembach. Am 29.: Landwirt Balthaſar
Gottſchalk zu Burgbracht, mit Köchin Anna Maria
Schwörer zu Groß=Zimmern.
Eheſchließungen. Am 23. April: Sergeant Anton
Lutz, hier, mit Köchin Amande Göſel, in Erfurt. Am
25.: Kirchendiener Eduard Eidenmüller, hier, mit Maria
Stein in Alsfeld. Am 27.: Kaufmann Friedrich Belz,
hier, mit Maria Schneider in Herbſtein. Eiſenbahn=
Oberſekretär Reinhold Kunze, mit Maria Wagner, geb.
Ebrecht, beide hier. Weichenſteller Reinhard Thielmann
in Bad=Nauheim, mit Helene Boller, hier.
Geſtorbene. Am 26. April: Dienſtmagd Eliſabeth
Dreyer, 22 J., kath., Schloßgartenſtr. 21. Karl Gerbig,
S. des Taglöhners, 3 J., ev, Groß=Bieberau. Am 27.:
Poſtſchaffner Auguſt Stein, 34 J., ev., Wendelſtadtſtr.
13. Modiſtin Johanna Dreſch, 19 J., ev., Große
Ochſen=
gaſſe 32. Am 26.: Taglöhner Heinrich Winkler, 15 J., ev.,
Nieder=Ramſtadt. Dorothea Philippine Schäfer, geb.
Lücker, Ehefrau des Spenglers, 40 J., ev., Mühlſtr. 5. Am
27.: Eliſe Merlau, geb. Schmitt, Ehefrau des
Milchhänd=
lers, 31 J., ev., Arheilgen. Am 28.: Lackierer Karl
Waſ=
ſum, 28 J., ev., Pankkratiusſtr. 69. Am 27.: Barbara
Roß, geb. Klinger, Ehefrau des Milchhändlers, 36 J.,
ev, Asbach. Buchbinder Adam Weil, 19 J., ev.,
Kirſchen=
allee 7.
Literariſches.
Im Sanatorium. Roman von Emma
Böh=
mer. (Concordia, Deutſche Verlagsanſtalt, G. m. b. H.,
in Berlin SW. 68.) Broſchiert 3 Mark, gebunden 4 Mk.
In einem eigenartigen Friedensaſyl der Gegenwart gibt
uns Emma Böhmer Einblick in eine Siechenkultur, die
ein großherziger Arzt für ſeine Kranken erſtrebt.
Uner=
müdlich wandert dieſer Arzt mit den Leidenden, um das
Sehnen nach bewußtem Höherwachſen und Emporſtreben
in dem inneren Menſchen zu wecken. „Im Sanatorium”
gewinnt man Einblicke in Menſchenſeelen und
Schick=
ſale, die tief ergreifend ſind. Licht= und Schattenbilder
aus dem wirklichen Leben ziehen vorüber. Die
Darſtel=
lung und Löſung der ſeeliſchen Konflikte iſt ſo
eigen=
artig, das jeder Leſer der Verfaſſerin für die tiefe und
reiche Anregung danken muß.
Preislagen:
O
Mk. 10
50
Mk. 12
Mk. 49
Alleinverkauf im Schuhhaus
L. Spier
1 Louisenplatz 1.
Verloren
iſt Geld, Zeit und Mühe,
wenn man bei Bedarf von
Fußboden=Lacken u. ſonſt.
Anſtreich=Material nicht
langjährig erprobte
Qua=
litäten verwendet. Unſere ſeit
einer langen Reihe v. Jahren
von uns ſelbſt hergeſtellten
Spiritus-u. Bernstein-
Fussbodenlacke,
Metallfassbodenfarben,
Oelfarben etc.
haben ſich infolge ihrer
Vor=
züglichkeit aufs Beſte bewährt
und empfehlen wir ſolche zu
den bekannten Preiſen.
Musterkarten gratis zu Diensten.
Gebrüder Vierheller
Darmſtadt Schuſtergaſſe 14
Spezialfarben-Geschäft
gegr. 1861. Telefon Nr. 200.
(7342a)
1 gebr. Kinder=Schreibpult
verſtellbar, zu verkaufen (*10954ms
Landwehrſtraße 33, part.
Kräftige, vikierte
Selleriepflanzen
hat abzug. H. Schulz,
Handels=
gärtn., Erbacherſtr. 101. (*10999ms
Gebr. Damen- u. Herrenräder
geben billig ab (9370a
Benz &Co., Grafenſtr. 35, Tel. 1239
Geschmiedete Bügelstähle
flache und halbrunde,
Bügeleisen, Plätteisen,
Bügelkohlen (6770a
Wald=
L. Hufnagel, ſtraße 7.
A
Lhee
Das selbsttätige
Waschmittel.
Nicht kochen, nur waschen in
hand-
warmer Persillauge von 30 — 400.
Keine weitern Waschzusätze nehmen-
Die Reinigung ist vollkommen, das
Geuebe bleibt locker
und grilig und die Wäsche wird
gleich-
zeitig desinfiziert.
Erprobt u. gelobt!
Nur in Originalpaketen, niemals lose.
HENKEL & CO., DÜssELDORF.
Alleinige Fabrikanten auch der allbeliebten
Mene tet
Güterhaltenes Bett
mit dreiteiliger Sprungfedermatr.
und Wollmatratzen, ſowie ein
Kleiderſchrank zu verkaufen
*10493sm) Heinrichſtraße 78, part
ier Reithosen mit
Wild=
lederbeſatz verſetzungsh. bill. z.
verk. Pankratiusſtr. 11, L. (*10848im
Eine guterhaltene
(10124a
Ladeneinrichtung
mit Theke, für kleineres
Spezial=
geſchäft geeignet, billig zu verkaufen.
Näh. Eberſtadt, älte Darmstädterstr. 14.
ut erhaltenes Stuhlwägelchen
billig zu verk. bei (*10879im
Büchler, Mühlſtraße 19.
Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Mai 1912.
Während der Mess-Woche!
Extra Dillige
Snene aseher
Damen-Nachtjacken
Damen-Hemden
weiss Cretonne mit Feston
Stück 1.15
1d,
weiss Cretonne, gute Qual.
Stück 1.35
Damenhemd, mit Feston .
weiss Cretonne mit Stickerei
Stück 1.75
Damenhemd,
weiss Cretonne, Ia Qual.,
. Stück 1.95
Damenhemd, festoniert
Besonders preiswert
m. breit. Stick. u.
Damen-Fantasiehemd Banddurchz. Stck. 1.75
m. Stick.-Eins., m
Damen-Fantasiehemd Stick-Garn. Stck. 1.95
Damen-Beinkleider
Cretonne, mit Stickerei
Stück 1.10
Damenbeinkleid,
Stück 1.10
Damenkniebeinkleider
mit Stickereinsätzen
Damenkniebeinkl. u. Volant . Stück 1.80
Untertaillen
Stickerei-Untertaillen
Stück 55 Pf.
nmit Banddurch-
Stück 85 pf.
Stickerei-Untertalllen zus
Sommer-Oxford
Damen-Nachtjacken,
Stück 1.10
mit Umlege-
Damen-Croisé-Nachtjack. krag, Stück 1.35
Damen-Piqué-Nachtjacken . . Stück 1.45
Stickerei-Röcke
Stickerei-Röcke .
. Stück von 1.45 an
Anstands-Röcke
weiss Croisé
Anstands-Röcke,
Stück von 1.10 a
Garnitur, bestehend aus Hemd und Beinkleid mit reichen
Sticke-
urt
. nur 3.75
Gelegennen Seilener All reien und Banddurchzug . . . . . .
Weiss Damast
160 cm breit, Meter von 60 an
Weiss Damast
130 cm breit, Meter von 69 P
Billige
Seiss=Waren
am Stück
Weiss Croisé
Mieter 28 g
Weiss Hemdentuch
sehr schöne Qualität, Mtr. 30 Pf
Weiss Macco-Damast 5
130 cm br., sch. Qual., Mtr. 89pf.
Flock-Piqué
Meter 20 Pf.
Extra-Aunlagen im 1. Stock underes Geschäftghauges
(10212
Sorrsehsehd Markt 2.
W eiblich
Fräulein, welches den aanzen
Handelskurſus der Alice=Schule
beſucht hat und mit allen kaufm.
Büroarbeiten vertraut iſt, ſucht
Anfangsſtellung. Gefl. Offerten
unter F 1 an die Exp. (*1951
Fräulein, in Stenographie und
Maſchinenſchreiben bewandert u.
Kenntniſſe von ſonſt. Büroarbeiten
hat, ſucht Stelle. Off. u. G 66
an die Exp.
(*11011md
18 Jahre, in Steno=
Fräulein graph. u.
Maſchinen=
ſchreiben bewandert, ſucht Stelle.
Off. unt. G. 62 Exped. (*11023
Filiale
wünſcht tüchtiges Fräulein zu
über=
nehmen. Lebensmittelbranche
be=
vorzugt. Off. u. G 71 an die
Exved. d. Bl erbeten.
(*11074
Gebildete 25jährige
Krankenſchweſter
(ſtaatlich geprüft) nimmt
Privat=
pflege an. Selbige iſt im
Haus=
halt durchaus erfahren, nimmt auch
Stelle in Klinik oder Sanatorium
an. Beſte Zeugniſſe. Zu erfragen
Neckarſtr. 11 bei Haeuſer. (*11057
Holter: Träuioh
(evang.), ſucht z. Führung d.
Haus=
haltes Stellung bei älterem Herrn
oder in frauenloſem gutem Hauſe.
Suchende iſt im Hausweſen, Küche,
Krankenpflege u. Vorleſen erfahren.
Beſte Referenzen ſtehen zur Seite.
Näheres i. d. Expedition. (10149a
Mädch. ſucht Monatsſt. bis nach
1977
dem Spülen, Müllerstr. 23, II.(*
Aeltere alleinſtehende Perſon
ſucht für morgens 2 bis 3 Stund.
Monatsſtelle. Näh. Nieder=
Ram=
ſtädterſtraße 20, Stb. (*10965
Mädch. ſ. morg. 2 St. Laufſt. u.
3 halbe Tage z. putzen.
Lauteſchlä=
gerſtr. 36, 1. St. Hth. (*11010
Jg. Frau ſ. nachm. Beſchäftig.
Grafenſtr. 27, Stb. rechts. (*11012
Ord. Frau geht waſch. u. putzen
Hoffmannſtr. 1, Manſ. (*11047
Eine ſaub Frau ſucht für morg.
2 Stunden Laufdienſt
Kranich=
ſteinerſtraße 15, 1. Seitenb. l. (*11013
Stellen ſuch. gew. Hausmädch.
und 21jährig. Alleinmädchen Frau
Sidonie Frank, gewerbsmäßige
Stellen-
vermittlerin Schulſtraße 9. (*11015
ſucht vormittags 2 Std.
Frau Laufdienſt
(*1032
Heinheimerſtraße 90, II. r.
Aelt. Mädchen, welches in allen
häuslichen Arbeiten erfahren iſt u.
gute Zeugniſſe beſitzt, ſucht Stellung
zu älter. Herrn od. Dame. (*10960
Offerten unter & 50 an die Exp.
Unabhängige, fleißige, ehrliche
Monatsfrau empfiehlt Dame.
Kann Hausarbeit ſowie Küche
übernehmen. Frei vom 15. Mai
ab, von ½ 8 Uhr morgens bis 4 Uhr
nachmittags. Schriftliche Offerten
unter G 64 an die Exp. (*1102:
Gut empf. Frau ſucht Laufſtelle
*10971) Grafenſtr. 12, 4. St.
Tücht. Lauffrau ſ. vorm. 2 St.
Beſchäftig. Näher. abends 7 Uhr
Heinheimerſtr. 20, Hths. (*11024
Männtien
Nechniker.
Jg. Architekt Abſolv. d. Baugew.=
Schule, mehr. Sem. Hochſchule, ſucht
per ſofort Anfangsſtelle. Es wird
weniger auf Gehalt geſehen, als
auf gute, weitere Ausbildung. Off.
unter G 20 an die Exp. (*10819im
Junger Mann
in den 20er Jahren, längere Jahre
auf Auskunfts= u. Inkaſſo=Inſtitut
tätig, in Stenogr. u. Maſchinenſchr.
perfekt, ſ. p. 1. Juli anderw. Stell.
Off. u. G 69 an die Exp. (*11035mf
Aelterer Kaufman mit ſchöner
Handſchrift ſucht Stellung für
nachmittags auf Kontor oder
Lager, oder übernimmt ſonſtige
ſchriftliche Arbeiten. Off. unter
E 18. a. d. Expedition. (9752a
Burſche, 16 Jahre, ſ. Stellung
als Hausburſche od. dergl. Näh. b.
Ripper, Rheinſtr. 47 (*11061dfs
Junger erfahrener Heizer,
wel=
cher auch die elektr. Lichtanlage
be=
dienen kann, ſucht Stellung. Off.
unt. G 53 an die Exp. (*10966md
Schulentlaſſenes Mädchen
ſucht Laufdienſt Pankratiusſtr. 48,
1. Stock rechts.
(*11007
ig. Mann auf
Lehrstelle kaufm. Büro geſ.
Näheres Expedition. (*10917imd
Junge Frau ſucht nachm. Beſch.
Schloßgartenſtr. 21, I. r. (*11038
Mädchen, w. kochen, nähen, büg.
kann, gute Zeugn. beſitzt, ſ. zum
1. Juni St., mehr. Landmädch., w.
ged. haben, ſ. in Darmſtadt St.
FrauReria Nesiling, gewerbsmäßige
Stellenverm., Ludwigſtr. 8. (*11055md.
Ofe Stel
Weiblich
Konſektion,
Jüng. Arbeiterin und
Lehr=
mädchen geſucht
(*11039mf
Roßdörferſtraße 4, part.
Verein für Hausbeamtinnen
4 Hoffmannſtraße 4.
ſucht und empfiehlt Stützen, Kinderpflegerinnen,
Kinderfräulein, Haushälterinnen, Hausdamen uſw.
Sprechſtunden täglich von 3—5 Uhr (außer Mittwoch und
Sams=
taa), Donnerstag auch vormittags von 10—11 Uhr.
(58a
Damen-Kleiderstoffe.
Erste Verkäuferin
für ein beſſeres
Manufakturwaren=
geſchäft per bald ev. ſpäter geſucht.
Nur erſte Kräfte wollen ſich melden
Angenehme dauernde Stellung.
Offerten mit Zeugnisabſchr. Bild
u. Gehaltsanſpr. unt. F 36 an
die Exped. d. Bl. (*10412dsm
ein. ſehr brauchb.
Fürd. Verkauf
Gebrauchs=
gegenſtandes geeign. Perſönlichkeit
geſucht (am beſten eignen ſich hierzu
Damen). Guten Nebenverdienſt.
Näheres Expedition.
(B9154
Einlegerin und
-Lehrmädchen
geſucht (10225
L. C.Wittich’sche Hofbuchdruckerei,
Rheinſtraße 23.
Lehrmädchen
für leichtere Arbeiten ſucht die
Schaftenfabrik von Kattwinkel & Co.,
Rückertſtraße 23.
(*10*29im
Lehrmädchen
aus achtbarer Familie gegen
ſo=
fortige Vergütung geſucht.
A. Anton
Spezialgeschäft für Haus- und Küchen
Einrichtungen
Eliſabethenſtraße 1. (8848a
2
Lehrmädchen
aus guter Familie geſucht (*11016ms
Konfektion, Kranichſteinerſtraße 57.
Braves, anſtändiges, reinliches,
im Haushalt erfahrenes
Allein=
mädchen bei gutem Lohn zum
ſofortigen Eintritt geſucht. Zu
erfragen täglich zwiſchen 4 und
5 Uhr.
(*10762oim
Steinſtraße 20, parterre.
Suche zum 1. Juni ein ſolides
braves Mädchen, welches in
Hausarbeit u. in der Küche bew.
iſt. Näh. Steinſtr. 26. (*10757oim
Suche Köchinnen, Alleinmädch.,
w. koch. k., für ſof. und 15. Mai.
FrauMing Dingeldein,
gewerbsmäßi=
ge Stellenvermittlerin,
Schützen=
ſtraße 10½, Teleph. 531. (*11067
Nach Langen bei Darmſt. einf.
Mädchen für kl. Haushalt ſofort
geſucht Gartenſtraße 75. (*10841im
Aelt. unabh. Mädchen, welches
kochen kann, tagsüber ſofort geſ.
Möller, Mühlſtr. 11, II. (*10916im
Tücht. Hausmädchen per ſofort
geſucht. Näh. Holzſtr. 5. (*10889im
Tüchtiges Mädchen
das Hausarbeit übernimmt und
kochen kann, baldigſt geſucht. Lohn
27 Mk. Vorſtellen von 9—11 u.
4—7 Uhr. Näheres in der
Ex=
pedition ds. Bl.
(*19753oms
Hervierfräulein
*10980) geſucht Gr. Kaplaneigaſſe 16.
Ich ſuche ein ſauberes, nicht mehr
ſchulpflichtiges,
junges Mädchen
aus beſſerer Familie auf täglich
mehr. Std. z. Ausf. meines Kindes.
Dr. Erast Gallus, Wendelstadtstr. 7. (19145md
oer
Hausmädchen
mit guten Zeugniſſen und
gewandt in allen Arbeiten
zum 1. Juli geſucht. Näh.
Expedition d. Bl. (10141mdfso
Ha
Für Frankfurt zu 2 einz. Damen
Alleinmädch., ſelbſtänd. in Küche u.
Hausarbeit, bei hohem Lohn per
Ende Mai geſucht. Emma Frank,
ge=
werbsmäßige Stellenvermittlerin,
Karlſtraße 31
(*11037mdf
Eine alte Dame ſucht für ihren
Haushalt ein geſundes anſtändiges
Stellung leicht, bis
Mädchen, ſäteſtens 1. Juni.
Kenntnis im Nähen Bedingung.
Frau Erdmann
hier, Moosbergſtr. 93. (B10172
Sauberes tücht. Laufmädchen
für vormittags ſofort geſucht
*11044) Mühlſtraße 62, 3. Stock
Lauffrau geſucht St§ (*11072
Inſelſtraße 36, part.
Lauffrau für 1—2 Stund. geſucht
Bellungerſtr. 3, part. (*10943
e eter .
und nachmittags zwei Stunden
*1104 md) Karlſtraße 66, 3. Stock.
Fraulein
mit guten Umgangsformen, als
Reiſebegleiterin geſucht. Perfektes,
modernes Friſieren, etw. Schneid.
und gut packen wird verlangt. Nur
ſchriftliche Offerten an Fräulein
Detzer von Iſeghem, Konzert= u.
Opernſängerin, Soderſtraße 6½
erbeten.
(*11030
Saubere,zuverl., unabh. Lauffrau
vormittags 3 und nachmitt. 2 Std.
geſucht Taunusſtr. 1, I. (10222mdf
Sauberes Laufmädchen ſucht
Götze, Karlſtr. 94, parterre. (*11031
Tüchtiges, ehrliches Madchen
tagsüber für Hausarbeit geſucht
Maadalenenſtr. 11.
(*10973
für Küche
Fleiß. Mädchen u.
Haus=
halt ſofort geſucht
(*10955
Ernſt=Ludwigſtr. 8, Café Union.
Ein ſoldes
tüchtiges Hausmädchen
die alle Arbeit gründlich verſteht,
in gutem Hauſe nach Offenbach
geſucht ſof. od. 15. Mai. (*10958ms
Erfragen Frankfurterſtr. 7, pt.
Suche ſauberes, brav. Madchen
für Haushaltung
(*11058md
Roßdörferſtraße 75, 3. Stock.
Ein ſchulentlaſſ. Mädchen für
nachmittags zu einem Kinde geſucht
Gartenſtraße 19, parterre. (*11018
Ehrl. Frau zum Waſch. ſof. geſ.
*10963)
Soderſtraße 30.
Büfettfrl. i. g. St. ſof. geſ. Karo=
Iina Beck, gewerbsmäßige
Stellen=
vermittlerin, Eliſabethenſtr. 22, II. (*
Geſ. ein Mädchen aus achtar.
Familie, das zu Hauſe ſchlaf. kann
u. durchaus ehrl. u. zuverläſſ. iſt.
Zu melden vormittags od. abends
nach 7 Uhr.
(*11045mf
Mathildenſtraße 25.
Ordentl., in der Hausarbeit
gründlich erfahrenes
Allein-
mädchen ſofort geſucht. (*11027
Martinſtraße 62, 1. Stock.
männtich
Reiſender v. Großhbig. . eingeſ.
Tour. geſ. Off. m. Gehaltsanſpr. und
Phot. unt. G. 70 Exped (*11042
Ein Perſpektiv=Zeichner
für kurze Zeit geſ. Off. m.
Preisan=
gabe unt. G 35 a. d. Exp. (B10132
3—5 Mk. pro Tüs
Nebenverdienſt durch Vertrieb eines
praktiſchen, leicht verkäufl. Artikels.
Für jedermann geeignet.
Offerten unter 72 an die
Expedition ds. Bl.
(*11075
Nummer 102.
Darmſtädter Tagdlatt. Miltwoch, den 1. Mat 1912.
Seite 15.
für Kranke
Eine Wohltat u. Gesunde.
Prospekte und klinisch-therapeutische Abhandlung kostenfrei
durch die Fabrik Hans Heiss, Darmstadt, Rossdörferstr. 18.
Von der Bedeutung und Wirkung der Dun-Präparate kann sich jedermann
durch Einsichtnahme meines neuesten Prospektes mit 59
wahrheits-
gemässen Heilberichten überzeugen.
Weltere danksagende Zuschriften stehen jederzeit zur Verfügung.
In Apotheken zu haben oder durch Vermittelung der Pabrik.
Bestandt.: Dun-Salbe Cerst, reuin, pini 25; Cerrat, Cetacci 25; OI. Jecor Aselli.
15; Cer. Flsr. 15; Bals. Canad. 2; Mirrha 0.5; Seb. gerv. fitr. 15; Vitell ori 95=
Dun Pilen; Ol. Aroch. 6 Ol. Jovor Asell 12, Gerat, res pini 10; Cer. Pler. 12
d Rals Canad 1,5; Gerst. Getsecl 2; Seh derv fütr 125 Vitell ori 12,5; Rad.
Alig. 23. — Dun-Zöpfchen; Cerat res. pini 25; Cers 4,5: Mirrs 0,5 Vitell ovi 20;
Cerat Cetacci 25; OI. Jegor Aselli 15; Mel, 5; Bals, Canad, 2; Seb. cerv, filtr. 4.
Masern. Moin kleiner Hugo erkrankte an Masern so schwer, dass er im
Fieber irr redete und wir das Schlimmste bofürchteten. Er war am ganzen
Körper so rot wie ein Krebs und zeigte eich die Krankheit besonders heftig
an den Augen. Da ich Dunpräparste schon öfter mit bostem Erfolg ange
wandt hätte, rieb ich ihn am ganzen Körper mehrmals mit Dunsalbe ein und
gab ihm Dunpillen. Der Erfolg war der, dass das Fieber rasch abnahm und
Hugo nach etwa drei Tagen wieder gesund war, Frau A. Melschior, Darmstadt,
Drüsengeschwür. Die im April von Ihnen bezogenen Dun-Präparzte waren
von ausserordentlicher Wirkung und habe ich meinem 6 jährigen Jungen
ein Drüsengeschwür (das im Entstehen war) geheilt, so dass die Eiterung
Sicht zum Ausbruch kam. Wegen desselben Leidens musste ich den
Lnaben vor 2 Jahren 18 Tage lang in ein Krankenhaus in Behendlung geben.
„Dun” ist bei uns zu einem nnentbehrlichen Heilmittel geworden und habe
ich es schon oft empfohlen und auch an Bekannte gelichen und wurden dort
gleichfalls gute Resultste erzielt. Wilh. Henss II, Lengfeld 1. N., 1. 19. 1000.
Herr Guillermo Alter, Naturarzt in Buenos Aires, schrieb am 18. Mai 1909:
In die Salbe sind die Kranken einfach verrückt, Ich habe einige sehr schöne
Heilerfolge mit der Salbe bei Knochentuberkulose, Flechten, Geschwülsten
und Fisteln. Durch die Pillen einen auffallenden Erfolg bei Nierensteinon.
Wir ſuchen zum ſofortigen Eintrit
Stenotypiſten obrt Benotypiftinnen.
Nur ſolche, welche durchaus geübt ſind, möglichſt auch ſchon auf An
waltsbüros tätig waren, können Berückſichtigung finden
3mf
Rechtsanwälte Justizrat Dr. Bender
Schoedler und Raab.
Glänzende Exiſtenz
für Herren u. Damen aller Stände
oder großartiger Nebenverdienſt.
Sofort Mk. 300 und mehr monatlich kann jeder
verdienen mit einem kleinen Kapital von 200 bis
300 Mk. Kann in der eigenen Wohnung
aus=
geführt werden. Vorkenntniſſe nicht erforderlich.
Da es ſich um eine ſtreng reelle Sache handelt,
wollen ſich nur ſeriöſe Leute melden. (10191ff
Georg Tonn, Berlin SW., Königgrätzerstr. 66.
Hohes Steigendes Einkommen:
V
Angenehme Seibstandigken.
Altangeſehene Verſicherungs=Aktien=Geſellſchaft (Leben-
Un=
fall-Haftpflicht -Sterbekaſſe-Volk) ſucht zur Wahrnehmung ihren
In=
tereſſen am hieſigen Platz einen hierfür qualifizierten Herrn als
Platzoberbeamten
zu engagieren. Die Poſition iſt nach jeder Richtung hin
entwickelungs=
fähig, bringt großen Verdienſt und bietet die beſten Chancen für die
Zukunft. Außer Angeboten von Fachleuten ſind auch ſolche von
Herren erwünſcht, die zu Gunſten der genannten Vorzüge einen
Berufswechsel
vornehmen würden. Gefl. Angebote von platzkundigen Bewerbern
mit guten Beziehungen unter T. A. 1485 an den Invalidendank
Mannheim, Planken O 3. 6.
(J10194
Gemntengesdch.
Bei der unterzeichneten
Gerichts=
ſchreiberei kann ein Shreibgehilfe
eintreten. Den Bewerbungen,
wel=
chen eine genaue
Lebensbeſchrei=
bung beizufügen iſt, ſind die
Zeug=
niſſe beizuſchließen. (10226md
Darmſtadt, 30. April 1912.
Gerichtsſchreiberei
Großh. Amtsgerichts Darmſtadt
Abteilung für ſtreitige
Gerichtsbarkeit.
Guter
Nebenverdienst.
Erſtklaſſige Färberei u. chemiſche
Reinigungsanſtalt vergibt an allen
Orten an ſtrebſame, ſolide Leutc
Agenturen. Gefl. Offerten unter
G25 an die Exped. erb. (10059imd
Feste Anstellung
erhält gewandter, ſolider Herr
gegen Fixum, Proviſion u. Speſen.
Off. u. E 32 a. d. Exp. (*9959smsm
Ein jung. Schmiedegehife geſ
und eine faſt neue Stanze zu verk.
Arheilgerſtraße 38. (*10857imd
4 tüchtige ältere
Bauſchloſſer
Eas
M
zum ſof. Eintritt geg. hoh. Lohn
in dauernde Stell. geſ. J. Jacobi,
Schloſſermſtr., Karlſtr. 34. (10101
Jüngerer, geprüfter
zur Unterſtützung des Maſchiniſten
per ſofort geſucht. Näh. Wehner &
Fahr, Schokoladenfabrik. (10114imd
Friſeurgehilfe per 1. Mai geſ.
Näheres bei Daab,
Schuchard=
ſtraße 4.
(*10918im
Polsterer
am liebſten älterer Mann, auf
Stückarb. geſ. FriedrichHoppſtock,
Möbelgeſchäft, Griesheim. (10166ms
Einen tüchtigen Weißbinder
ſucht Daniel Geyer, Alte Nieder=
(B10220
ſtraße 4.
Tüchtig. jüngerer Hausburſche
wird geſ. Martins-Drogerie,
Pankratiusſtraße 41.
*109
Ein tüchtiger (10 14ind
Fahrbursche
geſucht von A. & J. Monnard,
Hofspediteure, Feldbergſtraße 38.
Jüngerer Hausburſche
geſucht. Hermann Berger
Ernſt=Ludwigſtraße 10. (10120imd
Hausburſche, nicht u. 17 Jahr.
geſucht. Eintritt ſofort. (*10856im
Weinrestaurant „Fockshaut‟.
Fahrbursche gesucht.
A. Merz, Schulſtr. 12. (10140
Tücht. Hausbursche
der im Packen bewandert, ſofort
geſucht. A. Uhlmann. (10121
Jüngerer Hausburſche
für leichte Arbeit geſucht. Näh. in
(*11070
der Expedition
muntere Knaben, 8 u. 10 J.,
willig u. fleißig, ſind in Pflege
zu geben, auch aufs Land. Off
mit Preis unt. G 49 an die Exp.
(*10041
bis Freitag abend.
Waiſe, Deutſchamerikanerin
211120000 Doll. Barmitgift,
ferner 38jähr. kinderl. Witwe ohne
Anhang 75000 Kr., 18 ähr. Serbin
150000 Frcs., 25jähr. evang.
Land=
wirtstochter 50000 Mk., 231. Ruſſin
50000 Rubel, 28 j. Majorswitwe
420000 Kr. Verm. und noch viele
100 vermögende Damen mit
10—500000 Mk. wünſchen
raſche Heirat.
Herren, wenn auch ohne Ver
mögen, erhalten koſtenl. Auskunft
von Schlesinger, Berlin 18. (9303
Gebildetes Fraulein
wünſcht mit gebildetem Herrn, nicht
unt. 25 Jahren, bekannt zu werden,
zwecks ſpäterer Heirat. Offerten
hauptpostl. M P 168. (*10978
Gule Wirtschalt
zu kaufen geſ. Agenten verbeten.
Offerten unter & 56 Exp. (10202
für nachmitags
Kräft. Burſcht 1—2 Stunden
ſofort geſucht. Näh.
Eliſabethen=
ſtraße 21 (Kontor).
(*10855im
Ein autgehendes, grögeres
Milchgeſchäft
ganz und getrennt zu verkaufen
in der Villen =Kolonie
Billd Ludwigshöhe, beſteh.
aus 14 Zimmern, inmitten
groß=
alten Parks, iſt billig zu verkauf.
oder auf ein Haus in der Stadt
zu vertauſchen. Offert. unt. G 52
an die Expedition. (*10969ms
Hausverkauf!
Ein 4ſtöck. Vierzimmerhaus m.
Vor= u. groß. Hintergarten in
angen. Lage im Johannisviertel
preisw. zu verk., evtl. Tauſch mit
kleinem Hauſe und Garten. Off.
unt. G 39 an die Exped. (*10932
Schöne neue
10204ms
4-Zimmerhäuser
in guter Lage, gut rentierend,
direkt von Beſitzer unter günſtigen
Bedingungen zu verkaufen. Offert.
unter 6 58 an die Expedition.
n der Bergstrasse, in ſch.
Landorte Badens, wo günſt.
Steuerverh., iſt i. geſ. freieſt. Lage
neuz. Villa m. Hinterbaulichk. u. Gart.,
Dampfh., Waſſerl. u. Motoranl.
kon=
ursh. w. u. W. z. vk. Als Privatvilla,
ſow. faſt f. jed. Geſchäftszw. geeignet.
Off. u.6 44 an die Exp. (*10952msm
Eberſtadt.
Ein neu erbaut. 1½ſtöck.
Wohn=
haus nebſt Baugel. in der Nähe
der Bergſtraße preisw. z. verkauf.
Näh. in der Exved. (*11020mdf
In Arheilgen
Einfamilienhaus, Rheinſtraße 4,
5 Zimmer, Küche und Zubehör, per
1. Juli zu vermieten. (10228md
Näh. Darmſtädterſtr. 145.
Mathildenſtr. 9,
1. Stock, 5=Zimmerwohnung
mit Balkon u. Veranda, nebſt
Zubehör, bis 1. Juli zu
ver=
mieten, auch früh. (B10232ms
Zu erfragen im ſelben Hauſe
ebener Erde.
Blumenthalstrasse 111
1. Etage, rechts, ſchöne 3
Zimmer=
wohnung per 1. Juli zu vermiet.
Näheres bei Max Gnckenheimer,
(10227ms
Große Ochſengaſſe.
ſchöne Drei=
Pankratiusſtr. 7 Zim.=Wohn.
alsbald zu vermieten. (*11054mdfs
Frankfurterſtr. 11, Manſarde,
2 Stuben, Küche, Keller, an
ein=
zelne anſtändige Perſon. (10231ms
Näheres im 2. Stock.
Mbierte Zimmer
Eliſabethenſtraße 4, 3. Stock
kleines möbl. Zimmer an beſſeren
Arbeiter bill. zu verm. (*11065mdfs
Karlſtr. 10, 2. St., ints, freundl.
möbl. Zimmer ſofort. (*11052mds
Penſion Eliſabethenſtraße
Wohn= und Schlafzimmer, ſowie
Einzelzimmer mit Penſion, auch
auf Tage u. Wochen. (*11069mdfs
5 Zimmerecht
Einzelſtehender Herr
ſucht p. bald, ſpät. 1. Juli, in
neuzeitl. Haus (Nähe Straßenbahn)
2 unmöbl. Zimmer u. 1
Neben=
raum m. Bed en.; beteiligt ſich evtl.
auch an größ. Wohn. z. Mitbewohn.
Off. u. G 59 a. d. Exp. (*11000ms
Kinderl. Ehepaar
ſucht zum 1. Juli neuzeitlich
eingericht. 5 Zimmerwohn.,
1. Stock bevorzugt, in ruh.
Haus zwiſchen Hügel= und
Hermannſtraße Ausführliche
Offerten mit Preis u. A 29
(B8162
an die Exped.
zu miet.
Zum 1. Oktober geſucht
geräumige 4 Zimmerwohnung m.
3 größeren hellen Räumen für
Bureauzwecke. Off. unter G 48
(*10942
an die Exp. ds. Bl.
Set
Mk.1.30
PILLEN
Mk. 1.30
ZApfoien
1
Mk. 2.00
Linas
Enigeser
in guten
Mladdrler!
IHeiderF!
in Wasch-, Mousseline- u.
Alpaccastoffen
Serie jed. Kleid Mk. 5.-
Serie Il jed. Kleid Mk. 10.-
Serie III jed. Kleid Mk. 15.-
Diese Kleider, in den Grössen 60—100,
sind weit unter Preis und daher als
Ge-
legenheitskauf besonders empfehlenswert.
Oill, Schoan
Ecke Schulstr.
Ludwigsplatz
(10223
ſuchen 2 Damen
Zum 1. Okl. Wohnung von
4—5 Zimmern in feiner Lage.
Offerten mit Preisangabe unter
G 61 an die Exped.
(*11026
4. od. 5 Zimmerwohnung ſofort
— zu mieten geſucht.
Offerten mit Preisangabe unter
(*11014
G 65 an die Exped.
4 Zimmerwohnung, parterre,
iu lehhafter Straße p. 1. Juli
geſucht. Offert. erbitte u. G 36
an die Expedition. (*10642imd
Tennisplatz
für einige Tage in der Woche zu
mieten geſucht. Offerten nach
(*11056
Seite 16.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Mai 1912.
Nummer 102.
erkaufin
6
ßerEx
D1
Aaiten-Konrentfot
Gutsitzende, vorzüglich verarbeitete Jackenkleider,
Paletots, Seiden-, Voile- u. Popelige-Mäntel hringe
ich hiermit ganz besonders billig zum Verkauf.
Bluse
aus Tüll, ecru, auf
Tüll gefüttert
Mk. 5.50
Bluse
Voile mit apart.
Spitzenkragen
u. auf Seide
ge-
arbeit., neueste
Farben
Mk. 11.75
Rock
aus reinwoll.
Kamm-
garn, in marineblau
und schwarz
Mk. 5.90
ackenkleider
aus uni u. engl. melierten
1o3021!1
Stoffen
Lange
Paletots
schicke Fassons, schön
1 101
verarbeitet .
Elegante
Popeline-Mäntel
in hellen u. mittel Färben
mod. Fassons, aparte
2
29. 10 1
Garlierungen . .
Enorme Posten Frühiahrs-Blusen
zu aussergewöhnlich billigen Preisen
Wasch-Blusen aus modernen gestreiften und gemusterten Stoffen . . . 2.75 1.95 1.50 95
Mousseline-Blusen, reine Wolle, entzückendes Fassons .
6.75 5.75 4.95 3.90
elegante Fassons, mit guten
Batist- und Waschvoile-Blusen Stickerien . . .
3.90 2.95 1.95 1.25
Elegante Tüll-Blusen auf Tüll oder Seide, gute Fabrikate
8.50 6.75 5.50 3.75
Neue Hochsommer-Konfektion!
Elegante Fassons bringe
ich in enormer Auswahl
:: zu billigsten Preisen :
Hauhaus A Cehoider
Lüster-Mäntel
Leinen-Jackenkleider
Fresko-Jackenkleider
Weisse Cheviot-Jackenkleider
Stickerei- u. Mousseline-Kleider
Elegante Leinenröcke
Besonders
Preiswürdigkeit -modernste Fassons - elegante
hierauf beruht mein Renommé, welehes meine
preiswerter Damen-Putz: Garnierungen, Putzabtelung mit Recht in reichstem Maßs genießt.
ElegantgarnierteHüte
Heller Sommerhut, moderne Form,
leichtes Phantasiegeflecht m. schöner
Blumengarnitur, sehr preiswert . 3.50
Heller Sommerhut, sehr eleg. Form,
echt Florentiner-Gefiecht m. Blumen-
6.75
ranke und Samtbandgarnitur
Heller Sommerhut, Ia italienischer
Bast, in champagne u. weiß m.
vor-
nehmer Rankengarn., sehr fesche,
hübsche Neuh., versch. Zusammenst. 12.50
Eleganter Sommerhut, in versch.
Farb., in Bast-oder imit.
Roßhaar-
form, mit eleg. Bandgarnitur und
Seidenrosen, sehr hübsch garniert 18.90
Moderne Frauen-Toque, elegant
ausgearbeitet, mit imitiert. Roßhaar,
Eleganter Pleureuse und Agraffe
18.50
reich garniert
Einfachgarnierte Hüte
Engl. garn. Hut, Matelot, engl.
Ge-
flecht, mit guter Ripsbandgarnitur,
1.95
besonders vorteilhaft
Engl. garn. Hut, extra großer
Bret-
ton, sol. Phantasiegeflecht, mit reich.
Samtbandgarh, sehr schicke Form 3.95
Backfisch-Hut, solides Geflecht,
Bretionform, mit reich., geschmack-
4.50
voller Seidenbandgarnitur
Engl. garn. Hut, feiner, weich
ge-
arbe teter Srohhut, mit Ia Seiden-
5.95
bandgarnitur, sehr preiswert .
Backfisch-Hut, Ia Geflecht, mit
vor-
nehmer, aparter Seidenbandgarnit.,
6.5
in moderner Form
Kinder-Hüte
Schulhut, Glocke, mit blau= weißem
95
Rand und einfacher Garnitur
Schulhut, weiße Matrosenform, mit
Bandeinfassung und Garnitur in
1.65
marine und braun
Weißer Kinder-Hut, kleine
Stroh-
glocke, mit Blüten- und Bandgarnit. 1.85
Weißer Kinder-Hut, große Glocke
mit schöner Blumen- und Band-
2.
garnitur
Weißer Kinder-Hut, große Glocke,
gutes modernes Geflecht, mit Band
3.95.
und Blüten garniert
Popeline-Jacken
Gloria-Mäntel
Etamine-Mäntel
Darmstadt
2 Ludwigstraße 2
Ecke Kirchstraße.
Schlager!
spiele
g
Neuer Spielplan
vom 1. Mai
bis 4. Mai
Orol
Jege
Ge
Ausserdem
als Einlagen tolle
Humo-
resken sowie interessante
und lehrreiche Naturaufnahmen!
(10196)
Sensationell!
Olymvia
Lichtspiel-Theater
elegant. feuer= und
panik=
ſicherſtes Theater am
Platze.
Vom 1. bis 4. Mai
unter anderem
Grosser
Sensations-Schlager
Kapfenſtreich
die ergreifende Tragödie
eines Schauſpielers
in 3 Akten
entworfen von einem
däniſchen Schriftſteller.
Regie (10145
Viggo Larsen.
Nordiſcher Schlager
Schutzverein junger
Mädchen
köſtliche Komödie.
Konzert-, Varlété- u. Theatersaal Perkeo.
Monat Mai täglich abends 8 Uhr
Willy Engers Variété=Programm
und Eölner Burlesken
à 1à Hartstein.
*166 Darm-
Schlützengeselischatt ,Welumannshell stact.
Vereinsiokal Rest. „Martinsglöckchen‟, Riegerplatz.
Jeden Montag und Mittwoch von abends 9 Uhr ab
Uebungsschießen mit scharfer Manition.
Freunde und Anhänger des Schiessvorts stets willkommen. (1988a
Beliebt ist
ein Ausflug in das
reizend gelegene
Rheinhotel Nierstein.
Bekannt durch seine Küche und Weine.
Schattige Rheinte
isen, grosser Saal,
Autogan
g. Fernspr. 31.
e,
Württ.
Schwarzwald.
430 m u. d. M
Linie:
Pforzheim-
Wildbad.
Warme Heilquellen
seit Jahrhunderten bewährt gegen Rheumatismus,
Gicht u. dergl. Dampf-, Heißluft- und kohlensaure Bäder,
schwedische Heilgymnastik, neues Radium-inhalatorium,
Schwimmbäder, Luftkeuren. — Berihmte Enspromenade. —
Neues Kurhaus. Bergbahn zum Sommerberg (730 m). mit
herrlichen Tannenwäldern, Kurkapelle, Theater Fischere:
Prosp. d. die Kgl. Badverwaltung.
in vollſtändiges, 1½ ſchläfiges
Bett zu verkaufen (*11034md
Neue Ireneſtr. 15, II. Stock.
weroen jed. Geſchmack ent=
Hüte ſpr. ſchik u. fein angef., ält.
Hüte mod. umgearb. in u. auß. d.
Hauſe Ludwigspl. 8, Vdh. III. (9624s
Eleganter, faſt neuer
Kinder=
wagen zu verkaufen (*11059
Wendelſtadtſtr. 32, II. Stock.
Illleintrutiige
Pferde
norddeutſchen Schlages ſind für
Tage, Wochen oder für länger zu
vermieten.
(*10271msm
„Luming‟
Petroleum=Vertriebs=
Geſell=
ſchaft mit beſchränkter Haftung
Depot Darmſtadt
Schuknechtſtraße 55.
Nächste Zienungen.
He s. Rote Kreszlott. à 3 Mk., Zichg. 3. Mai
Alt nburger Geldlott. „ 1. „ „ 4.
Darmstädter Pfe del. „1 „ „ 8.
Mannheimer Pferdel. „ 1 „
„ 8.
Koburger Geldlotteris „3 „ „ 13.
Schlosstreiheitslott. „1 „ „ 15.
empfiehlt u. verſendet
10481fom
Lotterie-
Agentur Fr. Marguth
Marktstr.
Ecke Grosse
3 Darmstadt ochsengasse.
B. gut erh. Schreibtiſch weg
Platzmangel zu verk. (*11004
Beſſun, erſtr.
4, im Laden.
4 wieneu,
Hessen-Rad ſehrbill.
Grafenſtraß
(4431a
Emil Schulis,
Klavierfüimmer
Kammer=
muſiker. Herder
ſtr. 11, part. (10135a
Fittagstisch
Fleisch u. veg. Kost von
60 Pf. b. M. 1.— im Abonn.
Abendtisch
rleisch u. veget. Kost v.
50 Pf. b. 70 Pf. im Abonn.
Ausschauk ds berühmten
:: Wormser Weinmostes:
Alle Dacharbeiten
werden ausgeführt bei prompteſter
Bedien. u. bill. Berechn. (*10751om
HofdachdeckereiPullmann
Soderſtr. 7, I.
Telef. 926.
Stumes Rorbeestahfe
werden billig u. dauerhaft geflochten.
Korbreparatur. prompt ausgeführt.
Korb u. Stuhlflechterei v. Ludwig
Schmidt, 2 Rundeturmstraße 2. Arbeit
w abgeh. Poſtkarte genügt. (*10992
Pfandhausangelegenheiten
werden prompt u. unt. größt.
Ver=
ſchwiegenheit erledigt (*10800om
E. Becker, Gr. Bachgaſſe 3, Lad.
Tücht. erf. Schneid. empfiehlt
ſich zur Anfertigung moderner
Damengarderobe
geſchmackv. Ausführ. mäß. Berechn.
Off unt. C 55 an die Exp. (*10976
z. Waſch. u. Bleich., große
Wäſche St. 10 Pfg., kl. St. 4 Pfg.
9161a) J. Plößer I., Malchen.
aſchen und Bügeln wird
gut u. bill. beſorgt (*10513fm
Soderſtraße 73, 2. Stock.
Kein Trinkzwang. (114
Reform-Restaurant
4 Alexanderstrasse 4, 1. Stock.
R.-T.
am
weissen Turm
Heute Mittwoch und
folg. Tage das neue
Riesen-Programm
Vorführungsdauer ca. 3 S td.
Der
Unbekamnte
Mimo=Drama in 2 Abt.
mit Frau Gräfin
ae- Hetternich-n
in der weiblich. Hauptrolle
Die Gattin d. vom
Spieler=
prozeß bekannten Grafen
Metternich.
Moritz und
die geschiedene Frau
humoriſtiſch
Verwechselte Reisetaschen
humoriſtiſch
Wochenchronik d. R.-T.
Natur
etc. etc. (10146
Einlagen
mit Zubehör
Eine eiſ. Pumpe u. 6 m Rohr
für 20 Mk. zu verkaufen (*10950
Müllerſtraße 14, part.
Großherzogl. Hoftheater
Mittwoch, 1. Mai.
Außer Abonnement.
Der Ring des Nibelungen.
Bühnenfeſtſpiel in 3 Tagen und
einem Vorabend v. Rich. Wagner.
Erſter Tag:
Die Walküre
(in 3 Aufzügen).
Leit.: Hofkapellm. Hofrat de Haan.
Spielleitung: Oberregiſſ. Valdek.
Perſonen:
Siegmund . . . Hr. Becker
Hunding.
. Hr. Stephani
Wotan
Hr. Weber
Sieglinde
. Frl. Geyersbach
Brünnhilde:
. Fr. von Sugh
Fricka .
Frl. Howard
Gerhilde,
Frl. Longin
Ortlinde,
. Fr. Rudolph
Waltraute,
. Frl. Schaub
Schwertleite, 2 Fr. Müller
Helmwige,
. Fr. Speiſer=
Suchanek
Siegrune, K . Frl. Bruker
Grimgerde,
. Frl. Howard.
Roßweiße,
. Fri. Lehmann
Nach d. 1. u. 2. Aufz. ie läng. Pauſe.
Preiſe der Plätze:
Proſzeniumsloge 6 Mk.,
Fremden=
loge 6 Mk., Balkonloge 5 Mk.,
1. Rang 4.50 Mk., 2. Rang (1.—6.
Reihe) 2.50 Mk., (7. und 8. Reihe.
2 Mk., Sperrſitz (1.—13. Reihe)
4 Mk., (14.—20. Reihe) 2.20 Mk.,
Parterre (1.—5. Reihe). 2.70 Mk.,
(6.—8. Reihe) 2.20 Mk., 1. Galerie
1.20 Mk., 2. Galerie 60 Pf:
Anf. 6 Uhr. — Ende vor 10½ Uhr.
Kartenverk. 11—1 u. von 5 Uhr an.
Anfang des 2. Aufzuges 7½ Uhr.
Anfang des 3. Aufzuges 9½ Uhr.
Vorverkauf
von 11—1 Uhr f. d. Vorſtellungen:
Donnerstag, 2. Mai. 166. A.=V.
C 42. „Torquato Taſſo.”
Kleine Preiſe. Anfang 7½ Uhr.
Freitag, 3. Maſ. Auß. Abonn.
Der Ring des Nibelungen. Zweiter
Tag: „Siegfried.‟ Anfang
6 Uhr. (Vgl. beſondere Anzeige.)
Sonntag, 5. Maſ. Außer Ab.
Der Ring des Nibelungen. Dritter
Tag: „Götterdämmerung.‟
Anfang 5½ Uhr. (Vgl. beſ. Anz.)
Schiffsbericht.
Hamburg=Amerika=Linie.
Mitgeteilt von dem Vertreter Hrn.
Adolf Rady. Darmſtadt,
Zimmerſtraße 1.
Dampfer „Cincinnati”, von New=
York kommend, meldet drahtlos,
am 29. April 11 Uhr abends in
Plymouth zu ſein.
Dampfer „Hamburg”, von Genua
und Neapel nach New=York,
27. April 9 Uhr abends von
Pa=
lermo.
Dampfer „Moltke” von New=York
nach Neapel und Genua, 27. April.
12 Uhr nachts von Gibraltar.
Dampfer „Preſident Grant”, nach
New=York, 27. April 3 Uhr
30 Minuten vachmittags Biſhop
Rock paſſiert.
Dampfer Pretoria”, 28. April
11 Uhr 45 Minuten morgens
in New=York.
Dampfer „PrinzAdalbert”. 27. April
11 Uhr morgens von
Philadel=
phia nach Hamburg.
Vergnügungsdampfer „Meteor”,
von der viexten Mittelmeerfahrt
kommend. 27. April 7 Uhr
mor=
gens in Genua.
Seite 18.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Mai 1912.
Nummer 102.
Lnen Sie.
Eilen Sie!
21e
Nur noch kurze
bietet sich die selten billige Gelegenheit
in unserem TOAL-AUSVERKAUF
wegen gänzlicher Geschäftsaufgabe
Feinste und solideste Herren- und Knaben-Anzüg
Taletots . Hosen . Joppen . Fantaslewesten
1
11
Lüster- und Leinen-Sacoos
11
11
zu Spottpreisen einzukaufen.
Elisabethenstr. 2
Zenner &Co
(10195
am Ludwigsplatz.
Wanderer
I das Beste
deutsche
ents 1ch, . erant beie
San Bemo 1998 Grand Prix
Genua 1908 . Grand Prix
Brüssel 1910 . Grand Prix
Fahrrad
I. Donges 6 Mest, Gralenst. 23.,
Hohenſohe
Grünkernmehl
für leichtverdauliche
aromatische Suppen.
Molkereiprodukten-, Obst- und Gemüse=
Spezial-Geschäft
Karl Braun
27 Wendelstadtstrasse 27
neben dem Louvre
Täglicher Eingang verschied. erstklassiger
* Käsesorten in stets bester Ware
Beste Bezugsquelle für frische
Eier — Obst und Gemüse
Frisch gestochene Spargel.
(9517a
far 3 Lage
empfehlen große Poſten
1e
Herren- u. Damen-Stiefel (Chevreaux u. Boxealf)
jedes Paar 6 Mk.
Grosse Ochsen-
Wilh. Neubauer & Söhne, zus gasse 16. 5.z
Jedem
Original-Paket
von
liegt ein
wertvoller Gutschein
bei!
(3330M
Schokolade
Die neue
SlLWERC
6Ol0
GOlD
beherrscht die Welf.
Deufsches Fabrikat
Fabriken: Köln, Berlin, Wien, Pressburg (Pozsom). London, Stamford=New-vork.
Mädringe
ohne Lötfuge,
Flach-
u. Kugelform in 8, 10,
14 u. 18kar. Gold d.
Paar v. 10 bis 80 Mk.
Gravierung gratis.
Alle Grössen stets vorrätig. (191a
L. Borné, Hoffieferant,
Uhren, Gold- u. Silberwaren
25 Ernst-Ludwigstrasse 25.
Tür= und
Firmenſchilder
Tmaille- u. Messingausführung
raſche Lieferung, billige Berechnung
Wilhelm Reiß, Ernſt=
(7336a
Ludwigſtraße 22
wartenkles
liefert unter billigſter Berechnung
Kiesinduſtrie L. Enes, Beſſunger=
(B8160
ſtraße 66.
Dr. Kuhn’s
Haarfarbe
Nußertrakt Nutin beſitzt alle
Vorzüge, befriedigt alle
Anſpr 4.—, 3.—
1.50. Frz. Kuhn,
Kronen=Parf.,
Nüru=
berg. Hier: F. B.
Grod-
haus, Seifenf. a. weiß. Turm
(V2327
u. b. Friſeuren.
Der Hof des Schweigens.
Ein Roman aus Island von Anny Wothe.
(9
ruc verboten.)
33)
Copyright 1910 by Anny Wothe, Leipzig.
Fühlſt Du Dich beſſer, Jon, forſchte ſie ängſtlich und
liebreich.
Ganz wohl, lächelte er. Ich bin glücklich, daß Du
bei mir biſt.
Sie ſchob ihren Arm unter ſeinen Kopf und bettete
ſein Haupt wieder an ihre Bruſt.
Nun kann ich ſchön ſchlafen, flüſterte der Kranke leiſe,
und dann ängſtlich um ſich blickend, fuhr er
geheimnis=
voll fort:
Ich weiß, daß ich ſterben werde, Hallgerdr, aber ich
ſterbe gern. Ich weiß, all mein Hoffen auf Deine Liebe
war vergebens, da frommt mir der Tod.
Nein, nein, Du wirſt leben, John, Du weißt ja, daß
ich Dich lieb habe.
Ja, wie einen Bruder die Schweſter, aber ich wollte
anders geliebt ſein. So wie Du den fremden Mann liebſt,
der Dich küßte. Hüte Dich, Hallgerdr. Er bringt Dir
Gefahr. Unheil droht dem Widarhofe, wenn er ihm
naht
Du träumſt, John, Du mußt jetzt ſchlafen.
Ja, tief und feſt. Küſſe mich, Hallgerdr, küſſe mich!
Und ſie beugte ſich tief zu ihm herab und küßte
ſei=
nen leiſe zuckenden Mund.
ie ie e en enen un e
fie Geſicht.
Vater, Schweſtern, flüſterte er leiſe, grüßt mir die
Mutter, ſie ſoll nicht weinen, mir iſt ſo wohl, ſo wohl.
Ein Krampf ſchüttelte ſeine Bruſt.
Ole Gudmund und der Vater ſtürzten hinzu, da war
es vorbei.
Mit einem Lächeln auf den Lippen lag er da, ſtill
wie im Traum.
Der Amtmann war ſchluchzend an dem Bett in die
Knie geſunken.
Mein einziger Junge, konnte er nur immer wieder
und wieder ſtammeln, und dann unter
herzerſchüttern=
dem Weinen: Seine arme, arme Mutter! Mein armes
Weib. Wie wird ſie es tragen!
Hallgerdr ſaß tränenlos an Jons letztem Lager.
All der Glanz, der Duft ihrer Jugend und
Kind=
heitstage zog mit dem Jungendfreunde dahin Seine
Liebe hatte ihre Kindheit verklärt, hatte ihr Sonne
ge=
bracht in das dunkele Leben. Jetzt wußte ſie es. Auf
den Flügeln ſeiner Phantaſie hatte er ſie in
Märchen=
lande getragen, die ihr jetzt für immer verſchloſſen
wa=
ren, ſeitdem ſich ſeine hellen Dichteraugen geſchloſſen, die
nur immer die Sonne ſuchten.
Sie beugte ſich hernieder und küßte ſeine bleichen
Hände.
Etwas Großes, Heiliges, das fühlte ſie, war heute aus
ihrem Leben geſchieden.
Dann ging, ſie ſtill hinaus. Sie wollte den Vater
nicht in ſeinem Schmerz ſtören, und den anderen mußte ſie
ſagen, daß Jon heimgegangen.
Die Baersfrau kam und öffnete die Fenſter, wie es
Brauch iſt, wenn eine Seele geſchieden. Sie hing das
weiße Laken davor, als Zeichen, daß ein Geſtorbener da
drinne ausruhe von des Lebens Leid, und ſie ſteckte die
Kerzen an, die über Jons bleiches Antlitz mit hellem Schein
zuckten und auf ſeinen roten Locken flimmerten, als
wür=
den ſie von Goldfunken überſtreut.
Signe raſte im wilden Schmerz um den toten Bruder
und richtete ihren Groll auf den Doktor, dem ſie Vorwürfe
machte, daß er es nicht vermöchte, einen Kranken vom Tode
zu erretten.
Als Jorum die Schweſter ſo aufgelöſt ſah, verbiß ſie
ihren Schmerz. Sie durfte jetzt nicht auch noch weinen.
Zu Haus vielleicht, wo es keiner ſah, ja, da konnte ſie ſich
ihrer Trauer hingeben. Der Vater war ſo verzweifelt,
da durfte ſie ihm nicht auch noch Sorge machen, wie Signe,
die törichte Signe. Und tapfer ſchluckte Jorum die Tränen
hinunter und erſtickte das heiße Schluchzen in ihrer jungen
Bruſt. Sie, die Jüngſte, wollte ſtark ſein.
Wenn ſie aber an daheim, an die Mutter dachte, der
ſie ihren Einzigen nicht wiederbringen konnten, dann war
es ihr aber doch, als müßte auch ſie zuſammenbrechen und
klagen.
An Hallgerdrs Herzen fand ſie dann endlich, als ſie
allein waren, die erſten Tränen.
Das war ein trauriger Abſchluß der Fahrt, die ſo ſchön
und verheißungsvoll begonnen.
(r2atg
echfen
Karfee
Erone Mentete
Rote Kreuz Geld-Lotterie
Hauptgewinn Mk. 50000
(nach auswärts 30 Pfg. für
Ziehung garantiert am 3. und 4. Mai cr.
Lose à Mk. 3.— Porto und Liste estra)
empfehlen und versenden
Die Königl. Preuss. Lotterie-Einnehmer in Darmstadt
Chr. Kullmann
L. F. Ohnacker
Wilhelminenstrasse 9
Ludwigstrasse 1
O. Petrenz
Philipp J. Schmidt
Elisabethenstrasse 5
Rheinstrasse 33. (9009a
(7075s
daran,
§ daß sämtliche Farben u. Lacke, Leinöl,
§ Firniß, Lackleinöl, Sangajol, Pinsel
E usw.; ferner Braunssche Gardinen- u.
* Stofffarben in großer Auswahl billigst zu
aben sind: Martfns-Drogerie, Ecke Kaup- u. Pankratiusstr.
(3361f
Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Mai 1912.
Seite 19.
le staunen!
welche Vorteile Ihnen
Sober Cohunkaron
3 Ludwigstrasse 3, gegenüber M. Schneider, bieten.
Damen-Stiefel
— in braun und schwarz —
mit Lackkappen von Mk. 2.00 a
in schwarz
Herren-Stiefel
von Mk. 9.95 an
in braun —
„
von Mk. 6.55
„
albschuhe in grösster Auswahl.
ſch
Man überzeuge sich!
(10108a
Saalbaustr.
Nr. 40
Eckie 6 Bork, Barstentabtm
empfehlen zum Frühjahrsbedarf
Telepkon
1355
S ihre ſelbſtverfertigten Beſen und Bürſtenwaren, ſowie alle in das
25
Fach einſchlagende Haushaltungsartikel. — Gleichzeitig bringen als
Spezialität die Anfertigung ſämtlicher Maſchinenbürſten und
Walzen nach Muſter oder Zeichnung für jeden Geſchäftszweig oder
Es
(9723a
Hausgebrauch in empfehlende Erinnerung.
Reparaturen schnellstens. Prompte Bedienung. Billige Preise.
Seelig’s kandierter Korn-Kaffee
Sneene
Enjenhen g. 1 0
Der Morgentrunk
Für Alt und Jung
(10188M
(Schutzmarke Schwan)
ist garantiert frei von Chlor, Wasserglas und sonstigen
scharfen Bestandteilen, daher für die Wäsche
Auf dem nächſten kleinen Friedhof, in der Nähe einer
kleinen Dorftirche, betteten ſie Jon Thorkjel zur letzten
Ruhe. Die Leiche zu Pferde mit ſich heimzuführen, wie
der Amtmadur erſt wollte, erwies ſich als unausführbar.
Man mußte ihn dort laſſen, den armen Jon, wo es ſo ſtill
war zwiſchen den hohen Felſen, wo keine Blume blühte,
wo es nur eine ſpärliche Kruſtenflechte, einen Schimmer
von Grün gab ſpäter nichts als ſilbergraues Moos über
ſein Grab kroch.
Nur die wilden Schwäne, die ſangen auch hier, und ihr
wehmütiges Klagen zog noch lange der kleinen
Reiſe=
geſellſchaft nach, die in dumpfer Trauer Reykjavik zuritt,
wo eine verzweifelte Mutter vergebens auf ihren einzigen
Sohn wartete, der nie, nie wieder kam.
Ein Sohn, der ein Dichter war, und deſſen
Sonnen=
augen ſchon lange das Land geſchaut, das nun ſeine
Hei=
mat geworden.
Der alte Steuermann Stevens der Katla ſtand auf der
Kommandobrücke und ſchaute über das ſchwarze Waſſer
mit den weißen Schaumkronen hinüber nach dem Hafen
von Reykjavik.
Er war verdrießlich, der alte Stevens. Vor mehr als
drei Wochen hatte er ſchon ſeinen Kapitän von der großen
Landtour zurück erwartet, aber Ingwald Anderſen blieb
aus.
Und nun war, wie im Norden ſo oft, überraſchend
ſchnell der Winter gekommen. Mit Hagel, Eis und Schnee
hatte er eingeſetzt. Stürme waren über das Land geſauſt,
und überal auf den Bergen ſah man das weiße Peſleid
des Winters.
Eisſchollen trieben ſchon vom Meere herüber.
Steuer=
mann Stevens kannte das ſchon. Wenn ſie nicht ſchleunigſt
aufbrachen, ſo ſchloß das Packeis ſie ein, und ſie ſaßen hier
den ganzen Winter feſt.
Wer weiß, ob es nicht ohnedies zu ſpät war. Vor
Wochen ſchon hatte er den Kapitän darauf aufmerkſam
ge=
macht, daß ihre Zeit um ſei, aber Ingwald Anderſen war
ja ſo verbieſtert, daß er auf nichts hörte.
Und nun kam er nicht. Das helle, klare Auge des
Steuermanns verſuchte umſonſt die graue Dämmerung zu
durchdringen.
Aber was war denn das?
Kam da nicht ein Boot gerade auf die Katla zu?
Sollte der Kapitän?
Nein, der Kapitän führte die norwegiſche Flagge, und
das näher kommende Boot zeigte die blaue, isländiſche
Fahne mit dem weißen Falken.
Donnerwetter, es kam alſo Beſuch.
Stevens ſchmunzelte. Das war ihm höchſt willkommen
in dem ewigen Einerlei. Er dachte plötzlich mit Behagen
an Portwein und an andere gute Dinge, dann ſchickte er
ſich an, hinabzuſteigen, um die Inſaſſen des näher
kommen=
den Bootes, das ſich geſchickt durch auftauchende Eisſchollen
wand, zu begrüßen.
Erſtaunt blieb er aber ſtehen.
Himmel und Granaten, das war ja wahrhaftig ein
Frauenzimmer, das da im Boote ſaß.
Na, das hatte auch noch gefehlt.
Siedens übniegie ſchn od rlich einen ſeiner Saue
hinabſchicken ſollte, die Dame abzuſchrecken, da der
Kapi=
tän nicht an Bord ſei, aber ſchließlich ſiegte doch ſeine
Neu=
gier, und er ſtapfte breitbeinig die Schiffstreppe hinab bis
zum Fallrepp, um nach dieſem verflixten Frauenzimmer,
das mit Todesverachtung den Weg zur Katla fand, zu
ſehen.
Er hatte das Salondeck kaum erreicht, da kam auch
ſchon eine hohe, dunkle Geſtalt die Schiffstreppe hinan.
Sie trug einen dunkelgrauen Reiſeanzug und einen
dichten grauen Schleier, der ihr Antlitz verhüllte.
Ich wünſche Kapitän Anderſen zu ſprechen, verlangte
ſie kurz ohne Gruß.
Das werdet ihr euch wohl vergehen laſſen müſſen. Der
Kapitän iſt nicht an Bord.
So werde ich auf ihn warten.
Stevens kratzte ſich verlegen hinter den Ohren.
Das geht nicht, Madame. Wir haben Weiſung,
nie=
mand Fremdes auf der Hexe zu dulden.
Niemand Fremdes, murmelte die Angekommene, dann
aber fügte ſie herriſch hinzu. Macht Platz, guter Freund,
ich bin hier zu Hauſe.
Dabei ſchlug ſie mit einer ſtolzen Bewegung den
Schleier hoch, und Steuermann Stevens prallte mit einem
entſetzten Schrei zurück.
Alle guten Geiſter, rief er aus, Frau Anderſen.
Dann aber ſtürzte er auf die junge Frau zu, drückte
und küßte ihre Hände, während ihm die Tränen in die
Augen traten.
(Fortſetzung folgt.)
Seite 20.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Mat 1912.
Nummer 102,
Golalaa
nzeiger.
Erſcheint 2mal wöchentlich in
Wohnungs=Anzeiger beſtimmte
der Auflage des Tagblatts, bietet ſomit die größte Gewähr für erfolgreichſte Bekanntmachung von Vermietungs=Inſeraten. — Für den
Inſerate müſſen ſtets tagsvorher bis ſpäteſtens 12 Uhr mittags zur Aufgabe gelangen. Später uns zugehende Inſerate können
nur am Schluſſe des Blattes Aufnahme finden.
Me
uer
Herrſchaftswohnung ſtr. 25
1. Etage, 10 Zimmer, 2 Badezim.,
mit reichl. Zubeh. u. groß. Veranda,
neu hergericht., ſof. beziehbar. Näh.
Rheinſtr. 25, Kontor A. (7971ms
Martinſtraße 35, Herrſchaftsh.,
10 Zimmer, Bad, Gas, elektr. Licht,
Garten ꝛc., zu verm. oder zu verk.
Näheres: Laden Kiesſtraße 66, Ecke
Nieder=Ramſtädterſtraße (7972ms
Gbblaöbstttenbaug
Ecke Ohlyſtraße u. Grüner Weg,
neu erbaut, 11 Zimmer mit reichl.
Zubehör, herrſchaftl. eingerichtet,
per ſofort beziehbar, zu
ver=
mieten ev. zu verkaufen. Näheres
Ohlyſtraße 69, parterre. (B3395ms
Herrschaftswohnung
Viktoriaſtraße 42, 1. u. 2. Etage,
je 8 Zimmer, 3 Manſarden, 2 große
Keller, neu hergerichtet, zu
ver=
mieten. 1. Etage p. 1. September,
2. Etage per 1. Juli. Näheres
Kahlertſtraße 13, 1. Stock. (7002ms
Hügelstrasse 8
iſt die im 2. Stock gelegene
Woh=
nung, beſtehend aus 8 Räumen
nebſt Zubehör, Gas, elektr. Licht,
per 1. Oktober 1912 zu verm.
Einzuſ. v. 3—6 Uhr nachm. Näh.
Hügelſtr. 16, Geſchäftslokal. (9415ms
Hermannsſtr. 39.
Hausp 15 Zimmer, Stallung,
g. Garten per 1. Oktober. Näheres
(*10680sms
Aliceſtr. 17, II.
Rossdörfer
strasse 60
ſchöne große 7 Zimmer=
Wohnung, 2 Trepp. hoch,
zum 1 Juli d. J. zu verm.
Einzuſehen von 11—1 Uhr.
Zu erfragen 1. St. (8569ms
Heidelbergerstr. 7
Ecke Riedeſelſtr., 7=
Zimmerwoh=
nung mit großem Badezimmer,
Balkon, Elektr. und Gas, nebſt
Zubehör ev. Stallung per ſofort
zu verm. Näh. I. Stock. (3842ms
Rhein=u. Grafenſtr.=Ecke
2. Etage, 7 ſehr große Zimmer m.
Bade= u. Ankleidez., hochherrſchaftl.
mit allem Komfort (Dampfheizung)
1. Juli beziehbar. H. Lautz. (8959ms
Rheinstrasse 24
iſt die neu hergericht. Wohn.
im 2. Obergeſchoß, beſt. aus
7 Zimmern u. zugehör.
Neben=
räumen an eine ruh. Familie
zu vermieten und alsbald
eziehbar.
(469ms
Mathildenstr. 53, part. u. I.
eleg. 6=Zimmerwohnung m. reichl.
Zubeh. ſof. Näh. 2. St. (B8114ms
Roßdörferſtraße 86, 3. Stock,
6 Zimmerwohnung in freier Lage,
mit Loggia, Balkon u. ſonſtigem
Zubehör zu verm. Näh.
Heiden=
reichſtr. 29 u. 31, part. (6732ms
Eichbergstr. 11, part.
6 Zimmerwohnung per 1. Juli
(B7612ms
zu vermieten.
e St.
Wittmannſtr. 29 6 Zim.
mit Bad, Veranda, Fremdenz.
ꝛc., neu herger., ſof. od. ſpät. an
kl. Fam. Pr. 1600 M. (B8112ms
Riedeselstr. 33, I. Etage
6=Zimmerwohn., eleg. hergerichtet,
Badezimmer, Gas. Einzuſ. v. 11—1
vorm. u. 3—4 Uhr nachm. Auskunft
A. v. Hessert, Martinſtr. 14. (B8113ms
Herdweg 99, Hochpart.
iſt eine ſehr ſchöne neuhergerichtete
6=Zim.=Wohnung d. Neuzeit entſpr.,
reichl. Zubeh., 2 Veranden, Bad m.
Einrichtung, Mädchenzim.,
Waſch=
küche, auf Wunſch 2 Zimmer im
Obergeſchoß elektr. Licht, Gas uſw.
p. 1. Juli. Näh. daſ. 2. Etage. (B8115ms
Heinrichstr. 68, 2. S.
große 6=Zim.=Wohn. mit
Fremden=
zimmer, großer Veranda ꝛc., per
ſofort zu verm. Näh. Soderſtr. 70,
(8014ms
1. Stock.
Pallaswiesenstr. 28
2. St., 6 Zimmer m. reichl. Zubeh.,
(7975ms
Näh. daſelbſt.
Heidelbergerſtr. 89, 2. St.
gr. 6=Zimmerwohn. mit Badezim.,
Balkon, 2 gr. Manſardenzim., gr.
Trockenboden u. Bleichplatz, Heiz= u.
Leuchtgas. Alles neuzeitl. herger.,
ſofort. Näh. part. (B8116ms
Inselstrasse 36, I.
neuzeitl. 6 Zimmerwohnung mit
Badezimmer und allem Zubehör
per 1. Juli event. früher zu verm.
Näheres Inſelſtraße 34. (7068ms
Irenestr. 12,
Ecke Viktoriastr.
iſt der 1. St., neuzeitl. eingerichtet,
6 gr. Zim., Badezim., Fremdenz.,
Balkon und andere Nebenräume,
ſofort zu vermieten. Näh. im
3. St., ſowie bei Architekt Münch,
Ludwigsplatz 8, Tel. 1693. (7980ms
Niederramſtädterſtr. 49, I.
ſchöne 6=Z.=Wohn. p. ſof. (8028ms
Heinrichstr. 124
6 Zimmerwohnung nebſt Zubehör
und Garten, per ſofort. (9159ms
Beckstrasse 64
Belletage, eleg. 6 Zimmerwohnung,
Erker, Loggia, Badez., Küche, zwe
Manſardenz., zwei Keller, Vor= u.
Hausgarten, Bleichplatz, p. 1. Juli
zu verm. Einzuſeh. von morgens
11 Uhr ab.
(6041ms
Zu vermieten.
Mathildenplatz 10 große
ge=
räum. 6=Zimmerwohnung, 2. St.,
alles neu hergerichtet, ſofort
bezieh=
bar, zu vermieten. Näheres
9743ms) Kahlertſtr. 38, 1. S
Martinst. 54, part.
6 Zimmerwohnung mit reichl.
Zubehör, Gas, Bad, elektr.
Licht, ganz neuzeitl., Garten,
Balkon, per ſofort zu vermiet.
Näh. Heinr. Funk,
Soder=
ſtraße 76, Tel. 1031. (4849ms
Zeenee ech
Herdweg 56 iſt die herſchaftl.
Wohn. d. unt. Stocks, beſteh. i. 6
Zim. m. reichl. Zubeh., Gartenant.
v. 15. April 1912 ab zu vermieten.
Näher. d. Architekt Weber,
Die=
burgerſtraße 8.
(7409ms
Per 1. Juli ſchöne 6
Zimmer=
wohnung mit allem Zubehör,
wenn gewünſcht auch 5 Zimmer,
zu vermieten. Näh.
Eliſabethen=
ſtraße 58 im Laden.
(8620ms
Stiftſtraße 21.
Die z. Zt. noch bewohnte
I. Etage
des Herrn Amtsgerichtsrat Hörle,
6 Zimmer, 1 Badezim., Wanne u.
Gasbadeofen, Loggia, gr. Verand.,
elektr. Licht mit Zubehör, iſt zum
1. Juli anderweitig zu vermieten.
Auch das
(7870ms
ganze Haus.
Näheres daſelbſt II. Etage.
Mathildenblatz 2 eine große
6 Zimmerwohnung nebſt Zubehör
im 2. Stock per ſofort, desgleichen
im 1. Stock 4 event. 5 Zimmer per
Juli zu vermieten.
(9964ms
Schulſtraße 10
1. Stock, 6—10 Zim., Bad,
Gas, Elekt., auf Wunſch mit
Gart., per 1. Okt. (10164imds
Zimmerſtraße 5 zwei 6 Zim.=
Wohnungen alsbald zu vermieten.
Näheres daſelbſt.
(9516a
Taumsſtraße 4, 1. Stoc,
6 Zim., Gas, neu hergericht.
(auf Wunſch Garten) per ſof.
zu verm. Näheres 2. Stock
bei Fr. Dr. Winecke. (10162ms
Mmer
0 freie Lage, 1. St.,
Robdörferstr. 42 gr. 5=Z.=W., Bad,
Veranda u. reichl. Zub., ſof. (7982ms
Die bisher von Herrn Dr.
Guten-
berg bewohnte 1. Etage, 5 Z.
mit reichl. Zubehör, neuzeitl.
hergerichtet, iſt per ſofort zu
vermieten.
(7981ms
Näh. im Laden Ludwigſtr. 10.
Mn ee ehn e ee
1. St., 5 ſch. Zim., Bad, Gas, neu
her=
gerichtet, Balk., ev. elektr. Licht. 7983ms
Mathildenstr. 12, II.
mod. 5 Zimmerwohn. mit Badez.
Veranda, Linoleumbelag, Waſchk.,
Bleichpl. u. Zubehör per 1. Juli,
auch früher, zu vermieten. Preis
880 Mark. Näheres
Ludwig=
ſtraße 6, 2. Stock.
(5782ms
Mauerstr. 18, I. St.
5 Zimmerwohnung mit all. Zubeh.
zu verm., vom 1. Mai od. ſpät. zu
beziehen. Näh. part. (6761ms
Wienersſtraße 83, 1. Stock,
5=Zimmerwohnung.
(7664ms
Wittmannstrasse 25, I.
5 gr. Z. m. Bad, Veranda, gerad.
Manſardz, per ſofort zu verm. ev.
mit Stallung. Näh.
Wittmann=
traße 23, part.
(B8117ms
Moosbergſtr. 94
Ecke Heidelbergerſtr., 5 Zimmer,
Bad, Manſ. und allem Zubehör
er ſofort zu verm. (B3707ms
Heidelbergerstr. 88
große 5 Zimmerwohn. m.
Lino=
leumbelag. Näh. Heinr. Funk,
Soderſtr. 76, Tel. 1031. (B8124ms
Pallaswieſenſtr. 39, part.
5 Zimmerwohnung nebſt Zubehör
zu vermieten. Näh. 2. Stock oder
Rheinſtr. 25, Kontor A. (7606ms
Viktoriastr. 30, II.
geräumige, eleg, 5=Zimmerw.,
Bad. elektr. Licht, Gas, Veranda
und ſonſt. Zubehör, per ſofort
ev. ſpäter, an ruhige Mieter.
Näh. Kontor daſelbſt. (8010ms
3 Zimmer=
Hochſtr. 30 Wohnung,
2. Stock, mit 2 Bodenkam., Heiz= u.
Leuchtgas ꝛc., per ſofort zu verm.
Näheres 1. Stock.
(B8138ms
Ireneſtr. 7, a. d. Frankfurterſtr.,
Wohnung: 5 Zimmer u. Zubehör,
per 1. Juni. Einzuſ. v. 11—1 Uhr.
Näh. Rheinſtr. 12, 1. St. (10170ms
Viktoriaſtr. 25 ſchöne 5 Zim.=
Wohn. m. Gas, Bad u. gr. Veranda
per 1. Juli zu verm.
(8145a
Oeene h
Emilstr. 42 ptath z. 1. Juli
oder früher
fehr große 5 Z.-Wohnung
im 2. Stock mit all. Zubehör,
Balkon, Veranda, Garten,
kompl. Bade=Einrichtung uſw.
Näheres 1. Stock.
(4129ms
Wendelſtadtſtr. 26, 1. Et.
große 5 Zimmerwohnung mit all.
nötigen Zubehör per 1. Juli, auf
Wunſch früh. zu verm. All. Nähere
Wendelſtadtſtr. 28, 2. St. (7301ms
Luisenstrasse 6
Wohnung: 5 große Zimmer,
Küche, Zubeh., auch als Büro
ſehr geeignet, per ſofort z. vm.
Näh. Heinr. Funk,
Soder=
ſtraße 76, Tel. 1031. (4848ms
Wienersstr. 56
1. Stock, große helle, neu hergericht.
5 Zim.=Wohn. mit vollſt. Zubehör,
Licht= u. Brenn=Gas an ruh. Fam.
für ſof. anderw. zu verm. (6340ms
Beſſungerſtraße 115, 1. Stock,
5=Zimmerwohnung. (7662ms
Kiesſtr. 80, I., ſchöne geräumige
5 Zimmerwohn. mit all. Zubeh. v.
ſofort, evtl. auch als 3 Zimm.=W.
(456ims
Näheres parterre.
Obere Taunusstr. 15, I.
ſchöne große 5 Zimmerwohnung
auf 1. Juli zu vermieten. Zu
be=
ſichtigen von 10 Uhr vormittags
bis 4 Uhr nachm.
(6085ms
Heinrichstr. 146, 1. St.
elegante 5 Zimmerwohn., gr. Manſ.=
Zimmer u. kl. Zimmer, Gas, elektr.
Licht, an ruhige Leute p. 1. Juli z. v.
Einzuſehen v. 2—5 Uhr. (B7389ms
Viktoriaſtraße 24, III., 5
Zim=
merwohnung mit Bad u. Zubehör
per 1. Juli zu verm. Einzuſehen
von 11—1 und v. 3—5 Uhr. Zu
erfragen parterre. (7608ms
Hofmannſtr 14, I., 5 Zim. a.
ruh. Familie Näh. part. (7931ms
Schloßgartenſtraße 11, 1. St.,
5=Zimmerwohnung.
(7663ms
Heinrichstr. 134, I.
elegante 5 Zimmerwohnung mit
Badeeinricht., Fremden= u. Mädch.=
Zim., Balkon u. Veranda, Gas u.
elektr. Licht u. Bleichplatz, Südſeite
ohne Gegenüber, auf 1. Juli ev.
früher wegzugshalber zu vermieten.
Näh. daſelbſt part.
(6618ms
Beſſungerſtr. 88, verſetzungsh.,
iſt im Hth. pt. eine Wohn. v. 5 Zim.,
Speiſek., abgeſchl. Vorpl., 2 Kell.,
Gasl., gem. Waſchk., Bleichpl., gr.
Trockenb., p. 1. Juli 1912 anderw.
zu verm. Pr. 425 M. Näh.
Bau=
büro Dieburgerſtr. 8. (7408ms
Heinrichstr. 10, 2. Hage
ſchöne 5 Zimmerwohnung mit
Zubeh., 2 Manſardenzimmer, Gas,
Bad, Kalt= u. Warmwaſſerleitung,
Mitbenutzung des Trockenbodens,
Bleichplatzes, zu vermieten. Näh.
3. Etage und Inſelſtraße 22,
parterre.
(7613ms
Soderſtraße 115, III., freie
Lage, ſchöne Ausſicht, feine
herr=
ſchaftliche, der Neuzeit entſprech.
5 Zimmerwohnung mit Balkon,
Veranda, Bad, per 1. Oktober zu
vermieten.
(7614ms
Soderſtraße 106
part., 5 Zimmerwohnung,
m. Balkon u. Veranda p. 1. Juli
zu vermieten.
(8058ms
Kleine Ochsengasse 2
eine ſchöne 5=Zimmerwohnung,
eventl. auch getrennt, alsbald
be=
ziehbar
(8069ms
Hoffmannſtr. 1, frdl. 5= Zim.=
Wohnung im 2. St. mit Zubeh.
per 1. Juli zu verm. Näheres
parterre.
(8179ms
8078
Alicestr. 19, III. ms
freundl. 5=Zimmerwohnung, 2
ſchöne Manſard., 2 Keller,
Trocken=
boden ꝛc. p. 1. Juli. Zu erfrag. part.
Stifſtſtraße 67, Ecke
Linden=
hofſtraße, im 1. Stock, neuzeitl.
eingerichtete große 5 Zimmerw.
mit Linoleumbelag, großem
Vor=
platz, komplettem Bad, Küche mit
Veranda, Gas u. Elektr. ꝛc. per
1. Juli. Näheres parterre bei
Philipp Spieß, jr.
(V8193
Wienersstrasse 71
5=Zimmerwohnung (1. Etage od.
Parterre) mit allem Zubeh. (Gas)
ver 1. Juli zu verm. (8453ms
Miestr. 3, Moekpartere
5 Zimmer und allem Zubehör nebſt
Vorgarten per 1. Juli zu vermieten.
Näh. Mathildenpl. 9, 1. St. (8955ms
Niederramſtädterſtr. 575, I.
Schöne 5 Zimmer=Wohnung per
1. Juli zu vermieten. Näheres
parterre.
8990ms
Piktoriaſtraße 78,
eine Wohnung in der erſten Etage,
enthaltend 5 große Zimmer,
Bade=
zimmer, Küche Speiſekammer,
Vor=
platz und Balkon, Mitgebrauch der
Waſchküche, des Bleichplatzes und
Trockenboden, iſt per 1. Juli zu
vermieten.
Desgl. zweite Etage, 5 große
Zimmer, Badezimmer, Küche, gr.
Vorplatz, Magdkammer,
Mitge=
brauch der Waſchküche und
Bleich=
plat ſowie Trockenboden, iſt per
1. Mai, evtl. 1. Juli zu vermieten
Nähere Auskunft erteilen Paul
Meſſerſchmitt, Ludwigſtraße 18
und C. W. Braun,
Martins=
ſtraße 74.
(8999ms
Frankfurterstr. 19, II.
5 Zimmerwohnung mit Bad und
allem Zubehör per 1. Juli. (8475ms
Mahrichstr. 156, 1 S.
5 elegante Zimmer mit allem
Zu=
behör für 1. Juli zu verm. Näh.
Mathildenſtr. 41, 2. St. (B8270ms
Wilhelminenstr. 17½
5=Zimmerwohnung mit
Zentral=
heizung u. Zubehör per ſofort zu
vermieten. Näheres beim Beſitzer
Gg, Hinkel, dipl. ing.,
Frankfurter=
ſträße 16½, part., od.
Wilhelminen=
ſtr. 17, b. H. u. F. Becker. (8438ms
Meen ee e eht
hergerichtete 5 Zim.=Wohnung
mit Bad u. Fremdenzimmer,
Gas und elektr.,
Heinrich=
ſtraße 114, 1. Stock, für
ſofort oder ſpäter. (8064ms
Näheres 2. Stock.
Elinaheſhaſtißt 3
2. Stock, ſchöne 5 Z.=Wohnung
m. Badez. u. Zubehör per 1. Juli
zu vermieten. Heiz= u. Leuchtgas,
Kloſett im Vorpl. Einzuſehen von
morg. 11 Uhr ab. Näheres daſelbſt
u. Mathildenſtr. 44, II. (B8922ms
Rheinſtraße
Eingang Georgenſtraße, 1. Stock,
5 Z.=Wohn., Gas, elekt. Licht per
1. Juli. Näh. Rheinſtr. 33, I.(8907ms
Herderstrasse 24
ſchöne 5 Zim.=Wohnung alsbald z. v.
Näh. Moosbergſtr. 53. (B8610ms
Karlſtraße 20 eine 5=
Zimmer=
wohnung mit allem Zubehör ſof.
zu verm. Preis 550 Mk. (3931ms
Hölgesstr. 10, 1. Stock
ger. 5 Zimmerw., Badez., Mädchenz.,
Balkon, Gas, Waſchk., Bleichpl. u.
alles Zubeh. wegen Wegzug
ſo=
fort billig.
(9192ms
Ecke Erbacher=u. Mühlſtr. 12,
II., Ausſicht Erbacherſtr., 5 Zimm.,
2 Keller, 1 Manſ.=Z., Gas, auf
Wunſch elektr., Badezimmer, ſep.
Eingang. für Herrſchaft, neu
her=
gerichtet, per 1. Juli. (9221ms
Friedrichſtr. 9, 2. St., 5 Zimmer
mit Zubehör zu vermieten. Preis
550 Mark.
(9505ms
Landgraf=Georgſtr. 64
große 5= und kleinere 4
Zim=
merwohnung per 1. Juli zu
verm. Näh. Büro der Kelterei
C. Ph. Müller. (9411ms
Ecke Rhein- u. Grafenstr.
2. Etage, 5 ſehr große Zimmer
m. Bade= u. Ankleidezimmer,
hoch=
herrſchaftlich, mit allem Komfort,
Dampfheizung, p. 1. Juli
bezieh=
bar. H. Lautz.
(9715ms
Nieder=Ramſtädterſtraße 15,
hochparterre, 5=Zimmerwohnung,
3 gr. u. 2 Entreſolz. m. all. Zub.
Zeit nach Vereinbarung. (9712ms
Mathildenstr. 50, part.
ſchöne Fünf=Zimmerwohnung per
1. Juli. Preis 1000 Mk. Näheres
Beletage.
9622ms
Zum 1. Juli
ſchöne 5 Zimmerwohn. m. Gas,
elektr. Licht u. all. ſonſt. Zubehör
zu verm. Näheres Ecke
Erbacher=
ſtraße im Pianoforte-Magazin. (9700ms
Hügelstr. 29, I.
5 Zimmer, Balkon, Gas u. elektr.
Licht, Badez. m. kompl. Einricht.,
Küche, Keller, Boden ꝛc. an ruhige
Mieter per ſof. zu verm. (9679ms
Bismarckstrasse 48
5 Zimmerw. per ſofort zu verm.
Einzuſ. tägl. v. 10—12 u. 3—5 Uhr.
Näh. daſ. part.
(6214t
Soderſtr. 90, Ecke Beckſtr.,
große 5 Zimmer=Wohnung m.
Gas, Bad u. allem Zubehör
als=
bald billig zu vermieten. Näh.
Griesheimerweg 19, Kontor. (9777t
Ecke Schuchardlſtraße
Wohnung, 3. St., 5 Zimmer,
neu hergerichtet, per 1. Mai
z. v. D. Oppenheimer. (9414oms
Frankfurterſtraße 17, ſchöne
5=Zimmerwohnung mit Balkon
und Veranda auf den 1. Oktober
zu vermieten. Zu erfragen 1 Treppe
hoch v. 10—1 Uhr vorm. (9907ms
Grüner Weg 48, II.
verſetzungshaber 5 Zimmerwohn.,
neuzeitl. einger., in beſter Lage,
ſofort zu vermieten. (B10173ms
Hübſche 5 Zimmerwohnung ſofort.
630 Mk. Näh. Expedition. (*11001
Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Mai 1912.
Seite 21.
Wilhelminenstrasse 19, I. Darmsfädter Hausbesitzerverein. Wilhelminenstrasse 19, I.
Zu vermieten:
Annaſtr. 23, gr.
Herrſchafts=
wohn. mit Stall., 9 Zim. auf der
Etage, nebſt allem Zub. Näh. Frz.
Koch, Mühlſtr. 64½. (8951ms
Grünerweg 40, Neubau
zwei 7 Zimmerw., 2 Fremdenz.,
Zen=
tralh., Vacuumreinig., per ſofort
3 Näh. Hoffmannſtr. 21, oder b. Irn.
Archtt. Kleo. Heinrichſtr. 82. (8036ms
Aliceſtr. 19½, 1. St. Eckhaus,
freie Lage, herrſchaftl. Wohnung,
7 Zimmer, Erker, Veranda, reichl.
Zabehör wegzughalber per 1. Juli.
Auf Wunſch Pferdeſtall u. Garten=. Näh. parterre. (9726ms
Vikoriaſtr. 41, I., herrſchaft
6=Zimmerwohn., vornehm gehalt.,
getäfelt. Speiſeſaal, glasbedeckte
Veranda, Warmwaſſerltg., Bad m.
kompl. Einricht., reichl. Zubehör,
p. ſofort od. ſpäter.
(9227ms
St., 6 Zim.=
Rheinst
Wohn. mit all.
Zubeh. p. ſaf
Näh. i. Lad. (1094s
Heidelbergerstrasse 9½
herrſchaftl. 6=Zimmerwohn., reichl.s
Zubeh. Näh. 3. Stock. (8038ms
Grünerweg 91, part.
5=Zimmmerw., 1 Fremdenz.,
Zen=
tſtralhz., Veranda, Balkon. Näheres
Grüner Weg. 93.
(8041ms
Bismarckstrasse 60
Wohnung v. 5—6 Zimmer, reichl.
Zubeh., p. 1. Juli. Näh. 1. St. (9970ms
Friegtrahtet. 40.2 S.
ſchöne 5 Zimmerwohn., ſämtlichem
Zubehör, per 1. Juli auch früher.
Näheres im Kontor. (6743ms
Roßdörferſtraße 28Landwehrstr. 5, 3. St.
neuzeitliche 5 Zimmerwohn., Bad,
Veranda u. Zubehör per 1. Jüli.
Näh. part. Preis 620 Mk. (8197ms
neuzeitl. 5 Zimmerwohn., Magdk.,
Gas, Bad mit Gasofen, Keller amſ.
1. Juli. Einzuſeh. v. 11—1 Uhr u.
4—6 Uhr. Näh. Mylius, 1. St. (7398ms4
Heidenreichstrasse
und Saalbauſtraße 78
5 Zimmerwohn., Fremdenz., Bad,
Gas, Balkon, Loggia, alles
neuzeit=
lich. Näh. Soderſtr. 102, I. (6433msſ
Martinſtr. 64, I., wegzugshalb.
5 Zimmer, 1 Fremdenz., Mädchenk.,
Bodenk Küche, Speiſek., Badez.
mit vollſtändig. Badeeinrichtung,
Loggia mit prachtvoller Ausſicht,
Gartenanteil per 1. Oktober evtl.
früh., 1200 Mk. Näh. Fuchsſtr. 16,
3. St. Telephon 247. (9225ms
5= Zimm.=
Viktoriastr. 96, I. wohn.,
Bad, Wanſ ver 1. In=
(8942ms
Eisabethenstr. 41, I.
ſchöne 4=Zimmerwohn. m. Kabin.
u. reichlichem Zubehör in ruhigeme
Hauſe per ſofort ſehr preiswert.A
Zu erfr. u. anzuſeh. Saalbau-
Str. 27, I. täglich bis 5 Uhr. (8650ms
Ecke der Klappacher= und
Schießhausſtraße 26 ſchöne
4 Zimmerwohnung per ſofort ev.
1. Juli.
(4620ms
Unentgeltlicher Wohnungsnachweis u. nähere Auskunft über Preis uſw. in der Geſchäftsſtelle Wilhelminenstr. 19, 1. St.,
Bleichſtraße 19, 1. St., 4 Zim.=
Wohn., Gas, allem Zubeh., 1. Juli,e
zu verm.
99ms
Annaſtraße 4 ſchöne 4
Zimmer=
wohnung, allem Zubehör, 1. Juli
oder früher.
Soderſtraße 73, part., ſchöne
4 Zimmerw., Gas, Gartenantei
u. Zubehör, per 1. Juli. (5430ms
Schwanenſtr. 39, III. Stock,
4=Zimmerwohn., Balkon, Zubeh.,
480 Mk. per 1. Juli.
(8910msſ
Kahlertſtraße 32, 1. St., hübſche
4 Zimmer=Wohnung per 1. Juli.
Näh. Kirchſtr. 5, Laden. (7034ms
Bismarckſtr. 78, III., ſchöneſt
4—5=Zimmerwohnung, Gas, weg.
Verſetzung, per 1. Mai. Näheres
parterre.
223ms
Aliesſtr. 6, 4 Zimmerwohnung
Bad, Gas. Näh. 1. Stock (7
Steinackerſtr. 16, 2. St., ſchone
3 Zimmerwohn. an ruhige Fam
per 1. Juli oder früher.
726ms
Mühlſtraße 26, 2. u. 3. Stock,
3= und 4=Zimmerwohnung., Bad,
Balkon, ganz modern eingerichtet,
per 1. Juli. Näh. part. (9725ms
Nieder=Ramſtädterſtraße 35,
1. Stock, Seitenb., frdl. neuherger.
ſſonnige 3 Zimmerwohn., Koch= u.
Leuchtgas, abgeſchl. Vorplatz und
ſämtliches Zubeh. p. ſofort. (9971ms
Eliſabethenſtraße 29, Hinterh.,
ſchöne 3 Zimmerwohnung. Näh.
im Laden.
(740ms
Gr. Kaplaneigaſſe 35, helle
=Zimmerwohn., 2 Treppen hoch.
Näh. Beckſtraße 57
(9226ms
10 part., 2 Z.=W., Küche,
Handstr. 43, eignet ſich auch für
(Büro Nöh. daſ.
(6043ms
Alexanderſtr. 2, Manſ., ſchöne
Zimmerwohn., Sonnenſeite, Gas,
Sreis 300 M
(9500s
Laden mit
Eliſabethenſtr. 14, Magazin,
Kont. per ſofort.
(8045ms
Alte Niederſtraße 25 ſchöne
3 Zimmerwohn. u. Zubeh. p. 1. Mai.
124 Mk. monatlich.
(2ms
Fuchsſtr. 14 Stallung f. 2 Pferde,
ochelegant, Remiſe u. vollſtändige
Kutſcherwohnung. Näheres
Fuchs=
ſtraße 16.
(6434ms
zu erfragen.
Heidelbergerſtr. 85, 2. St.
ſchöne geräumige 5=Zimmerwohn.
mit Balkon u. all. Zubeh. v. 1. Juli
ab zu vermieten. Näheres daſelbſt
und Soderſtraße 112. (9909ms
Kiesſtraße 92
Ecke Gervinusſtr., 1. St., 5 Zim.,
1 Badez. mit Badeeinr. ꝛc., per
1. Oktober an ſtabile, kinderloſe
Mieter.
(9196m
Hügelſtraße 55, part.
5 Zimmerwohnung
Entreſol, Badezimmer u. Zubeh.,
neuzeitl. hergericht., alsbald zu vm.
Näh. 1. Stock.
(10169ms
Keintchstr. 70
moderne 5 Zimmerwohnung,
2. Stock, mit allem Zubehör
(Gas, Bad, elektr. Licht,
Veranda) ſofort zu verm.
Näheres Mathildenſtraße 54,
1. Stock.
(B10200ms
Kanistraße 15
iſt eine Wohn. v. 4 Z., Küche, Bad,
Speiſek., 1 Manſardenz., Loggia
Balkon u. 2 Keller, Mitgebrauch
der Waſchk., Gas u. elektr. Licht,
per ſofort beziehb., zu vermieten.
Einzuſ. v. 12—2 Uhr. Näheres bei
C. W. Braun, Martinſtr. 74. (B8131ms
Wittmannstrasse 24
frdl. 4=Zimmerw., I., mit Gas u.
Zubeh. Zu erfr. Manſ. (B8128ms
Mathildenſtr. 5, 1. St., 4 Zim.=
Wohnung, neuzeitlich, per ſofort zu
verm. Näh. parterre. (B8125ms
Wienersſtr. 65
eine 4=Zimmerwohnung ſofort
zu verm. Preis 460 Mk. (8024ms
Gutenbergſtr. 28, III., eine
große 4 Zimmerwohn., pro Jahr
500 Mk. per ſofort. (B8136ms
Mauerſtr. 19, 1. St., neuzeitl.
ſchöne 4 Zimmerwohn. per 1. Juli.
Näh. im 3. St. bei H. Petri. (8155ms
Landskronſtraße 67
2. Stock, 4 Zimmer nebſt Zubehör,
per 1. Zuli. Näh. daſ. (6049ms
Obere Liebfrauenſtraße 35,
1 St., ſchöne 4=Zimmerwohnung.
Näheres 3. Stock.
(7630ms
Rhönring 25
2. u. 3. Stock, je 4 Zimmer, per
ſofort zu vermieten. Zu erfragen
N.=Ramſtädterſtr. 28, Büro. (4127ms
Mollerſtraße 25
ſchöne geräumige 4 Zimmerwohn.
mit Veranda, Speiſe= und
Bade=
zimmer, kein Gegenüber, per ſof.
zu verm. Zu erftr. part. (4360ms
part. u. 1. St.,
Viktoriaſtr. 79, je 4 Zimmer
mit Zubehör, neu hergerichtet,
ſo=
fort zu vermieten. Näh. Bismarck=
(6048ms
ſtraße 48, part.
Kahlertstr. 32
1. Stock, hübſche 4 Zim.=Wohn. per
1. Juli zu verm. Näh. Wilhelm
Laſtau, Kirchſtr. 5, Laden. (6335ms
eet ete
zimmerwohnung per 1. Juli zu
verm. Näh. daſ. part. (6769ms
eretr e ge. ieg
ſchöne gr. 4 Zimmerwohnung mit
2. Manſardenzimmern, 2 Keller,
Trockenboden, Bleichplatz u. ſonſt
allem Zubehör per 1. Juli zu verm.
Auskunft wird part. erteilt. (7959ms
Eckhardtſtraße 1, 1. Stock r
geräum. 4 Zimmerwohn., Speiſek.,
Gas uſw. per ſofort zu vermieten.
Näheres daſelſt
(8401ms
Beſſungerſtr. 113, am
Süd=
bahnhof, iſt wezugshalber eine gr.
4 Zimmerwohnung mit reichlichem
Zubeh. u. Gartenant. p. ſofort od.
1. Juli zu vermieten. (B6721ms
Heidelbergerstr. 7
Seitenbau part., 4 Zimmerwohn.
mit Küche per ſofort zu vermieten,
Näheres 1. Stock.
(6960ms
Pieder=Zentahtrſtrcße 871
3. St., ſchöne 4=Zimmerwohnung,
evtl m. Bad, Bodenraum u. 2 Keller
per 1. Juli od. früher. Einzuſehen
nachmittags 2—6 Uhr (B7118ms
Riegerplatz 5, 1. St., 4
Zimmer=
wohnung zu vermieten. (8434ms
Moosbergſtraße 26, 2. Stock,
2 ſchöne Zim. per 1. Juli. (6333ms
Mauerstr. 30, 1. Stock
ſchöne 4 Z.=W. m. Veranda u. reichl.
Zubeh. z. 1. Juli z. vm. Einzuſ.
zwiſchen 11 u. 3 Uhr. Näh. daſ.
und Kiesſtraße 84, part. (7311ms
Sandberstr. 23
Wohnung z. Alleinbewohnen
von 4—5 Zimmern, Veranda,
großer Hof., Werkſtätte mit
Lagerraum, ſof. bill. zu vm.
durch Heinrich Funk,
Soder=
ſtroße 76. Tel. 1031. (7423ms
Bessungerstr. 66
ſchöne gr. 4=Zimmerwohnung nebſt
Badezimmer zu verm. (B8208ms
Mauerstrasse 21, 3. Stock,
ſchöne 4=Zimmerwohnung,
Man=
ſardenzimmer, große Veranda und
all. Zub. p. 1. Juli an ruh. Leute.
Näheres 1. Stock.
(8075ms
Schwanenſtr. 79, Ecke
Rhön=
ring, ſehr ſchöne 4
Zimmer=
wohnung 2 mit allem Zubehör
preiswert per 1. Juli. Näheres
daſelbſt oder Emilſtr. 42, I. (8185ms
Liebigſtr. 67, 2. Stock, ſchöne
4 Zimmerwohnung zu verm. (7967a
Lichtenbergſtraße 26, Nähe der
Dieburgerſtraße, part. 4 Zimmer
uſw., 1. Stock 4 Zimmer uſw. per
1. Juli od. früher zu vm. (8181ms
Bismarckstrasse 48
1 Manſarde, 4 Zimmer mit Zubeh.
per 1. Juli zu vermieten. Einzuſ.
täglich von 10—12 und 3—5 Uhr.
Näheres daſelbſt parterre. (7909ms
Schöne 4 Zimmerwohnung mitl
reichlichem Zubehör, im Seitenb.
(Neubau) pr. 1. Juli ac. zu verm.
Herz Hachenburger Sohn
Rheinſtraße 1. (8246ms
Obere Liebfrauenſtraße 46
(zwiſchen Kranichſteiner= u.
Guten=
bergſtr.), 3. Stock, ſchöne neuzeitl.
eingerichtete 4 Zimmer=Wohnung,
mit großem Manſardenzimmer u.
Bodenkammer, per 1. Juli d. Js.
zu verm. Näh im 1. Stock. (8363ms
Stiſtſtraße 75, III. Stock (
Hol=
länder) 4 Zimmer u. Badezimmer
per 1. Juli an ruhige Familie zu
vermieten. Preis 500 Mk. (8480ms
Kaupstrasse 32, 2. Ht.
große 4 Zimmerwohn. m. Veranda,
Gas ꝛc, per 1. Juli d. J. zu verm.
Näh. bei M. Schad, 1. St. (8419ms
Schöne mod. 4 Zim.=Wohnung
mit Balk., Babe z., Speiſek. u. reichl.
Zubeh. Näh Karlſtr. 30, I. (8418ms
Luiſenſtr. 36, II., 4 Zimmer per
1. Juli. Näh. im Laden. (8605ms
Rhönrins 125, part.
ſchöne 4 Zim.=Wohnung mit allem
Zubehör per 1. Juli zu vermieten.
Nsheros daſelbit 1. Stock. (8565ms
iſ iſt d. Part=
DEf
Alicestr. 16 Stock, beſt.
a. 4 größ. u. 2 Entreſole=Zim.,
auf den 1. Juli l. J. zu verm.
Näh. dortſelbſt im 2. St., ſowie
Kaſinoſtr. 8 (Unw.=Büro).sanlli
Mählſtr 41 neuherg. 4 Zim.=W.
April od. ſpät. beziehb. Näh. p. (8631a
Zimmerſtr. 11, Ecke Hügelſtr.,
gegenüber dem Neuen Palais=
Garten, freundliche 4=
Zimmer=
wohnung, parterre, mit Zubehör
per 1. Juli d. J. an nur ruhige
Leute. Näh. in der Buchbinderei,
einzuſ. v. 2—4 Uhr nachm. (8920ms
Ireneſtraße 13, per 4. Juli
4=Zimmerwohnung nebſt Zubehör
im 3. Stock. Näh.
Frankfurter=
ſtraße 70 und Wendelſtadtſtr. 46,
1. Stock.
(8878ms
Beſſungerſtr. 8, 2. St., ſchöne
4 Zimmerwohnung mit Bad per
1. Juli zu vermieten. (B9152ms
Eckhardtſtraße 21, 1. Stock,
kein vis-ä-vis
4 Zimmer, zum
1 Juli zu vermieten. (9144ms
Dreibrunnenſtr. 3, eine frdl.
neuz. einger. 4=Zimmerwohnung
mit allem Zubehör. (*10838imd
Taunusſtraße 39
4=Zimmerwohnung mit Balkon,
Veranda und Zubehör per ſofort
zu verm. Näh. 1. St. l. (2362m
In idyilisch frei. Lage
Waſſer u. Wald, nahe v.
Mittel=
punkt der Stadt, modern u.
kom=
fortabel neu erbaute 4 Zimmer=
Wohnungen mit allem Zubehör
per 1. Juli zu verm. Näh.
Soder=
ſtraße 110, Gebr. Weber. (5715m
§4 Zimmerwohn.,
Rhönring 105 neuzeitlich
einge=
richtet, bis 1. Juli zu vermieten
Näheres parterre. (*10256mmm
Kahlertſtraße 5½, Nahe dem
Herrngarten, part. u. 1. Stock, je
ſchöne 4=Zimmerwohnung nebſt
Zubehör zu vermieten. Näheres
Kahlertſtr. 7, part. Gg. Möser I.,
(8880ms
Maurermeiſter.
Moosbergſtr. 90, Htb. 1. St.,
ſchöne 4 Zimmerwohn. m. Veranda
und allen Bequemlichk. z. 1. Juli.
Preis 420 Mk. Näh. daſelbſt und
Bleichſtraße 43, 1. Stock. (8926ms
Schillerplatz 2, 4= Zimmerwohn.
(9189ms
zu vermieten.
Schwanenſtr. 27
zwei 4 Zimmerwohn. mit allem
Zubehör, vom 1. Juli ab zu vm.
Näheres Niederramſtädterſtr. 57 b,
(9417ms
1. Stock.
Freitchtr. 3, ert.
große 4 Zimmerwohn. mit Bad,
Gas und allem Zubeh. p. 1. Juli
zu vermieten.
(9633ms
3
Gutenbergſtraße 27, 2. St.
ſch. 4 Zimmerwohnung mit zwei
Balkons, Badeeinrichtung, Speiſe=
und Bodenkammer nebſt Zubehör,
per 1. Juli. Näh. part. (9439ms
Obere Liebfrauenſtraße 108
ruh. 4 Familienhaus bei der
Tau=
nusſtr., beſſ. Lage, iſt der hübſche
1. Stock, 4 Z. u. Zubeh., zu 520 M.
p. 1. Juli zu verm. Neu gemacht.
Näh. hei Sior, oberſter Stock. (9438a
Heidelbergerſtr. 122
Neuzeitl. eingerichtete 4=
Zimmer=
wohnung mit Gas, Balkon und
Raſenbleiche p. 1. Juli an rubige
Familie zu vermiet. Näh. daſelbſt
od. Riedeſelſtr. 56, p. (9499ms
Lichtenbergſtraße 80
parterre und 1. Stock, drei neu
her=
gerichtete 4=Zimmerwohnungen
mit Zubehör ſofort oder 1. Juli zu
vermieten. Preis 450 bzw. 50 Mk.
Näheres daſelbſt bei Bauführer
Dauber, 3. Stock.
(9504ms
Kiesſtraße 129
1. Stock, 4 Zimmer, Badez., Küche
mit Vorratsk., 2 Keller, Mädchenk.,
Veranda zu vermieten. Näheres
Kiesſtraße 127, part. (9581gms
Arheilgerſtraße 54½, kleines
Haus zum Alleinbewohn., 4 Zim.,
kl. Laden Hof u. alles Zub. Näh.
bei Demmler, Nr. 54. (B9694ms
Mathildenſtraße 35, hochpart.,
hübſche 4 Zimmerwohnung, ohne
Gegenüber, an ruhige Fam.
preis=
wert per 1. Juli zu verm. Näh.
nur Soderſtr. 115, 1. St. (9685ms
Dieburgerstrase 62
ſchöne neu hergericht. Belletage,
4 Zimmer mit Balkon, Küche,
Koch= u. Leuchtgas, eventl. 1—2
Zimmer 2. Stock mehr, alsbald
oder ſpäter.
(6716ms
Kiesſtraße 85, 1. St., in ruh.
Hauſe ſch. 4 Zimmerw. m. 1 Manſ.=
Zim. u. 1 Kam. p. 1. Juli, ev. früh.
zu verm. Näh. Kiesſtr. 83, I. (9925ms
hochparterre,
Mauerstr. 16, ſchöne 4= Z.=
Wohnung mit Gas. Badezimmer
nebſt Zubeh., per 1. Juli. (*10371sm
Seitersweg 10
ſchöne 4 Zimmerwohn. im 1. St.,
Veranda, Bad ꝛc. zu verm. Näh.
daſelbſt 9 Stock.
(10168ms
Mollerſtraße 2 (Sckhaus) ſchöne
4 Zimmerwohnung im 1. Stock
per 1. Juli zu vermieten. (10155ms
70 ſch. 4 Z.=Wohng.
Mauerſtr. 6 ſofort od. ſpäter
zu verm. Näh. part. (*10991mds
Wilheiminenstr. 5
Vorderhaus, 2. Stock, eine ſchöne
kleine 4 Zimmerwohnung per ſofort
an kinderloſes Ehepaar od. einzelne
Leute zu vermieten. (*10970ms
Lauteschlägerstr. 5½
3. St., 4 Zim.=Wohn. (neuzeitl.), an
ruh. Leute z. vm. 450 Mk. (*10931ms
Neue Ireneſtr. 2 ſchöne 4= Zim.=
Wohn. mit Gas u. all. Zubeh. zu
verm. Näh. 1. Stock. (*11028ms
ehrer t e
4=Zimmerwohnung mit allem
Zubehör per 1. Juli ev. früher
weiter zu vermiet. Näh.
Inſel=
ſtraße 21, I., oder Rheinſtr. 32,
parterre.
(10216ms
Wohnungen
Beſſungerſtr. 105, Vorderh.,
3 Zimmerwohn. zu verm. (B8130ms
40 Mitelb. pt.
Ahastr. 26 3= Zim.=W.,
per ſofort. Näh. bei Eiscmann,
Vorderhaus, 2. St. (8022ms
Erbacherſtr. 17
. Stock, ſchöne 3 Zimmerwohnung
zu vermieten.
(3863ms
Fuhrmannſtr. 12, 1. St., ſchöne
Zimmerwohnung mit Zubehör,
Ahaſtraße 14
Zimmer=Wohnung mit allem
Zubehör zu vermieten.
Näheres im Laden. (B4860ms
Waldſtr. 25, Vorderh., ſchöne
Zim.=Wohnung u. eine ſolche im
Seitenbau bis 1. Juli. (7201ms
Mterite
Martinstrasse 101
nette 3 Zimmerwohn. (B6417ms
(
Ahaſtraße 12,
Hinterhaus
(7654ms
Saalbauſtraße 10, 3. Stock,
Für Flaſchenbier= od.
Milchhandlung
Zimmerwohnung, großer
Keller Trockenboden und
Stallung, Hof, in der
Sand=
bergſtraße, ſofort zu verm. d.
Heinrich Funk, Soderſtr. 76.
Telephon 1031.
(7422ms
Heinheimerſtraße 42, 1. St.,
(7655ms
3= Zimmerwohnung.
Neue Ireneſtraße 57, 1. Stock,
(7656ms
3=Zimmerwohnung.
Wenckſtr. 58, parterre u. 1. St.,
roße 3 Zimmerwohn. zu vermieten.
(8567ms
äheres Manſarde.
Weinbergſtraße 45
3= Zim=
(7658ms
Rhönring 107 I., 3
Zimmer=
wohnung, Küche, Manſardezimmer
nebſt allem Zubehör, per 1. Mar
zu verm. Näh. Georgenſtraße 13,
(7622ms
1. Stock.
Waldſtraße 7, I., 3 Zimmer,
Kabinett, nebſt Zubehör, p. 1. Juli.
(8607ms
Auskunft parterre.
Seite 22.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Mat 1912.
Nummer 102.
Allgemeiner deutſcher Mietverſicherungs=Verein
auf Gegenſeitigkeit zu Berlin
verſichert Hauseigentümer gegen Mietverluſt infolge Leerſtehens von Wohn= und Geſchäftsräumen.
G
Näheres durch
Georg Beyser, General-Agent,
4 Bruchwiesenstrasse 4.
(10153a
Wenelstrase II
III. Stock, je 3 Zimmer zu verm.
Näheres Wenckſtr. 5, part. (8180ms
Sandbergſtr. 57 Drei=
Zimmer=
wohnung zu vermieten. (B8161ms
Aliceſtraße 33, p.
2 Oimmerwohnung mit Gas und
Balkon per 1. Juli. Näheres Gar=
8183ms
diſtenſtr. 17.
Neue Niederstrasse 13
3 Zimmerwohnung per 1. Juli zu
verm. Zimmermann. (B8392ms
Schloßgartenſtr. 5, 3. Stock
(8435ms
3 Zimmerwohnung.
Taunusſtr. 45, 2. St., ſchöne
3 Zimmerwohnung zu vm. (8353ms
Krauichſteinerſtraße 6
Seitenbau II. St., ſchöne große
3 Zimmerwohnung zu verm., event.
mit Werkſtätte. Näh. daſ. u.
Bau=
büro Pallaswieſenſtr. 26. 8188ms
Schuchardſtraße 4.
Schöne 3 Zimmerwohnung I. St.
mit Gas, Veranda und ſonſtigem
Zubehör per ſofort zu vermieten.
8063ms
Näheres parterre
Liebfrauenstr. 111, pt.
3 Zimmer mit Küche, Veranda,
Manſardenſtube, Gas, getr. Keller
jund ſonſt. Zubeh., per 1. Juli an
nur ſolide Familie zu verm. Näh.
nur Liebfrauenſtr. 107, I. (3358ms
Große Ochſengaſſe 14
helle Manſarde 3 Zimmer u.
Küche, für 18 Mk. per ſofort.
Daſelbſt ſchöne 3=
Zimmer=
wohnung für 22 Mk. p. 1. Juni.
Näh. Wirtſchoft. (3575ms
Neckarstrasse 22
3—4 Zr.=Wohnung.) Gas, Bad u.
Veranda. Näh.
Tuchl.(8577ms
Soderstrasse 34, I.
große 3=Zimmerwohnung per
ſofort zu vermieten. Preis jährl.
420 Mk. Daſ. große 3=
Zimmer=
wohnung 3. Stock, Preis jährlich
350 Mk. Näh. daſ., Manſ., rechts,
od. Riedlingerſtr. 21, pt. (8715ms
Pallaswieſenſtr. 27, 1. St.,
ſchöne Dreizimmerwohnung mit
ſämtlichem Zubehör per 1. Juli
zu vermieten.
(8746ms
Zim.=Wohn.,
Beckstr. 54 Manſ., 2. St.,
mit Gas und reichlichem Zubehör,
per 1. Juli zu verm. (8639ms
Hth., 1 ſchöne
Inselstr. 19, 3 Zim.=Wohn.,
Küche, Speiſekammer, Gas, 2 Keller,
per ſofort zu vermieten. (8021ms
Näh. bei Flickinger, Nr. 21, I.
Arheilgerſtr. 79, 2. St., ſchöne
3 Zimmerwohnung per ſofort oder
ſpäter Zu erfrag. 1. St. (8334a
Arheilgerstrasse 90
ſchöne 3=Zimmerwohnung mit
Küche, Veranda uſw. an ruhige
Leute per 1. Juli zu verm. Näh.
Gg. Hillgärtner,
Liebfrauen=
ſtraße 50.
(*874ms
Kaupſtr. 7, 3. St., 3
Zimmer=
wohnung, neu hergerichtet, billig
ſofort oder ſpäter. Zu erfragen
nur Schuchardstraße 13, I., Hausbes.-
Verein.
(8909ms
Beſſungerſtr. 8, Manſ., 3 gerade
Zimmer zu vermieten. (B9151ms
Steinackerstr. 1, 3. St.
große 3 Zim.=Wohnung mit Bad u.
Zubeh. Zu erfr. daſelbſt. (B9153ms
Klappacherstr. 24
freundliche Manſarde, 3 Zimmer
und Küche, an kinderloſe Leute zu
vermieten. Näh. part. (B9249ms
Pallaswieſenſtr. 37 eine Drei=
Zimmerwohn. mit allem Zubeh.
per 1. Juli zu vermiet. Näheres
1. Stock links.
(9200ms
Mollerſtraße 12 ſchöne große
3 Zimmerwohn. mit Gas, im 1. St.
per 1 Juli zu verm. (9419ms
Fuhrmannſtraße 3, 3=
Zimmer=
wohnung mit Gas.
(9187ms
Schießhausſtr. 31, p., 3 Zim.=
Wohn. p. 1. Juli zu vm. (B5717ms
Pankratiusſtr. 48 3
Zimmer=
wohnung per 1. Juli. (9412ms
Orangerie=Allee 7, Manſarde,
3 Zimmer, Küche und Zubehör an
4 od 2 Perſ. per 1. Juli. (B9513ms
Karlſtraße 19, kleinere Drei=
Zimmerwohn. zu verm. (*10962mdf
Eckhardiſtraße 1, 2. Stock,
geräumige 3 Zimmerwohnung mit
Gas, Speiſek. uſw., per 1. Juli zu
verm. Näh. daſelbſt 1. St. (9469ms
Wienersstr. 51
3 Zimmerwohn (Manſ.) p. 1. Mai
zu vermieten. Näh. 1. St. (9540ms
Monberstraste 7
ſchöne ger. 3 Zimmerw. mit Gas,
Balkon u. allem Zubeh. bis 1. Juli.
Näh. Tannenſtraße 24. (B9689ms
Neue Irenestrasse 62
3 Zimmerwohn. mit Z., Veranda
u. Gartenanteil v. 1. Juli ab zu
vermieten. Näheres Rheinſtr. 28,
1. Stock rechts.
(9688ms
Weinbergstrasse 11
1. Stock, 3=Zimmerwohnungen
für 30 und 32 Mark per Monal.
Schlüſſel im 2. Stock links. Näh.
Heinrich Funk, Soderſtraße 76,
Telefon 1031.
(B9640ms
Wilhelminenstr. 27
3 Zimmer ohne Küche m. Keller,
Nebenraum und Gas bis 1. Juli
zu vermieten. Näher. Hofkonditor
Graß mann,
Wilhelminen=
ſtraße 6.
(9681ms
Heinienstr. 37 I.
3 Zimmerwohnung zu verm.
Näheres part.
(3843s
Blumenthalstr. 43, I.
geräum. 3=Zimmerwohnung mit
allem Zubeh. p. 1. Juli zu verm.
Näheres im Laden
(9713ms
Wenckſtr. 44 ſchöne 3
Zimmer=
wohnung per 1. Juli zu verm.
Näheres 1. Stock.
(109019ms
Kranichsteinerstr. 37
ſchöne 3= Zimmerwohnung, Gas,
Veranda und allem Zubehör per
1. Juli zu vermieten. Preis
350 Mark.
(10000ms
III., Zim.=
Taunusstr. 49, Wohn. mit
Badezimmer per ſofort.
(5376m
Neue Niederſtr. 15 ſch. große
3=Zimmerwohnung billig zu
ver=
mieten. Näheres im 1. Stock
daſelbſt.
(B8120m
ſchöne, freundlich
Mühlſtr. 37 3
Zimmerwoh=
nung mit allem Zubehör per
15. Mai zu vermieten. Einzuſehen
von 2 Uhr mittags ab. (9741ms
Rhönring 55
ſchöne 3= u. 2=Zimmer=Wohnung
zu vermieten. Näheres daſelbſt
parterre u. Soderſtr. 112. (9910ms
Ecke Nieder=Ramſtädter= und
Hoffmannſtraße 2 im 1. Stock
ſchöne 3 Zimmerwohnung mit all.
Zubehör per 1. Juli d. J. zu verm.
(Auch als Büro ſehr geeignet.) Näh.
Nd.=Ramſtädterſtr., 43, I. (*10660sm
Sandbergstrasse 60
3 Zimmerwohnung, Hinterh. part.,
zu vermieten.
(B10174ms
Moosbergſtraße 86, parterre,
ſchöne geräumige 3 Zimmerwohn.
mit Balkon, nebſt allem Zubehör
bis 1. Juli zu vermieten. Näheres
1. Stock.
(B10175ms
Eine 3 Zimmerwohnung im
Hinterbau, per 15. Mat zu verm
Näh. Kiesſtr. 21.
(10163ms
Pallaswieſenſtr. 30,
Hinter=
bav 3 Zimmerwohnung mit
Zu=
behör, 25 Mk. v Monat. 10158ms
Schloßgartenſtraße 21
eine ſchöne 3 Zimmerwohnung
ſofort zu vermieten.
(10159t
Eliſabethenſtr. 39, 1. Stock,
3 große Zimmer m. Küche, Keller
uſw. per 1. Juli zu verm. Näh.
Glasladen daſelbſt (*10930msm
Roßdörferſtraße 44
in beſſerem Hauſe, eine ſchöne
3= Zimmerwohnung, im
Par=
terre gelegen, per ſofort,
even=
tuell ſpäter zu vermieten.
Gas und Raſenbleiche
vor=
handen. Preis 372 Mk. Näh.
I. Stock bei Günther. (10206ms
Me
Blumenthalſtr. 56, II. Stock,
geräumige 3=Zimmerwohnung mit
74 am Garten zum Preiſe von
250 Mark ſofort zu vermieten.
Näheres bei Bahnmeiſterei 57
(Rheinſtr. 49).
(310208
Ecke der Hoch= u. Kiesſtr. 34
2 Zimmer (ohne Küchelparterre, auch
als Bureau geeign. Näh. 1. St.(V10187
Karlſtraße 54
Vorderh., Manſarde 2 Zimmer u.
Küche an ruh. Leute ſof. (B6739ms
Magialenenstr. 15
2 Zimmerwohnung nebſt Zubehör
ſofort zu vermieten.
(7373ms
Stiftſtr. 52, II., freundl. 2
Zim=
merwohnung mit Gas an kinderl.
Ehepaar per 1. Juli.
765ms
Beckſtraße 69
freundliche 2=Zimmerwohnung mit
Küche f. 1 auch 2 Damen bis 1. Juli
z. v. Zu erfr. 1 Stiege hoch. (8049ms
Eine 2. u.3=Zimmerwohnung
mit kompl. Badeeinricht., Balkon
u. ſonſtigem Zubehör der Neuzeit
bis 1. Juli zu verm., ev. auch früher.
Näh. Neue Niederſtr. 17. (B8196ms
Gr. Ochsengasse 14
geräumige 2 Zimmerwohnung mit
Kammer für 18 Mk. per 1. Mai.
Näheres Wirtſchaft.
(8561ms
Mathildenpl. 9, Mittelbau
2 Zimmer u. Küche, nur an ruhige
Leute zu vermieten. Näh.
Vorder=
haus. 1. Stock.
(8956ms
Schwanenſtraße 65 2
Zimmer=
wohnung, Manſ., ſof. bill. zu verm.
Näh. b Roth. Eckhardtſtr. 15. (9143ms
Movsbergſtr. 26 2
Zimmer=
wohn. per ſof. od. ſpät. (9195ms
Beſſungerſtraße 66, ſch.
Zwei=
zimmerwohn. zu verm. (B9315ms
Wendelſtadtſtraße 49,
Zwei=
zimmerwohnung.
(8250a
Hofgartenstrasse 9
2=Zim.=Wohn. per ſof. (9683ms
Erbacherstr. 16
2 Zimmer und Küche, per Monat
16 Mk., zu vermieten. Näheres
Stiftſtraße 19, part. (9714ms
Moosbergſtr. 93 2 Zimmer,
Küche, per 1. Mai. Monat 20 Mk.
Näh. Moſerſtraße 11. (B8566ms
Neugaſſe 1 eine 2 Zim.=Wohn.
zu vermieten.
(9922ms
Arheilgerſtr. 83, p., geräumige
2 Zimmerwohn. per ſof. zu verm.
Näh. Eckhardtſtr. 1, I. (9923ms
kleine Manſ.,
Kiesſtr. 60, II., 2 Zimmer u.
Küche, zu vermieten. (9912ms
Alexanderſtraße 15, Seitenb.
part., Wohn. 2 Zimmer m. Küche
u. Zub. p. 1. Mai. Preis 18 Mk.
Einzuſ. Mont., Mittw., Samst. v.
½ 2—3½ Uhr.
(8811oms
Alexanderſtr. 15, Vordh. II.,
2 Zimmer mit Küche u. ſonſtigem
Zub., paſſ. für ält. kinderl. Ehep.
Pr. 15 Mk. Einz. Mont., Mitt. u.
Samst. v. ½ 2—½3 Uhr. (9215oms
In dem Dachgeſchoß der
ſtädti=
ſchen Hofreite Lindenhofſtr. 5
iſt eine Zweizimmerwohnung mit
Küche zu vermieten. Bewerber
wollen ſich, unter Vorlage ihres
Mietbuchs, im Stadthaus,
Zim=
mer Nr. 56, melden. (9992ms
Große Ochſengaſſe 30, Stb.,
2= Zimmerwohnung.
(9191m
Kiesſtraße 16 2
Zimmerwoh=
nung zu vermieten. Näh. Karl=
(10183ms
ſtraße 20, 1. Stack.
Pallgswieſenſtr. 30,
Leiten=
bau, 2 Zimmerwohn. mit Zubehör,
(10157ms
30 Mk. per Monat.
Zimmer
1-2m
per ſofort oder ſpäter zu verm.
Riedeſelſtraße 19, III. (9709t
Schloßgaſſe 12 1= und 2=Zim=
(7661ms
merwohnung.
Große Ochſengaſſe 1, 1. St.,
1 Zimmer mit Küche zu vermieten.
Näheres Holzſtraße 11. (6045ms
Wienersſtr. 44, 2 geräumige
Manſ.=Zimmer zu verm. (9230ms
Roßdörferſtr. 81, I., unmöbl.
(9445a
Zimmer zu vermieten.
Mauerſtraße 18, Manſarde,
1 Zimmer, Küche u. Keller, per
ſof. zu vm. Näh. Manſ. (10167ms
Mete Zer
Karlſtr. 60, Manſ. z. v. (B8134ms
Seienbau, kleine
Holzstr. 23 Wohnung zu
ver=
mieten. Näh. Holzſtr. 21. (4153ms
Gr. Ochſengaſſe 36,
freund=
liches Logis für kteine Familie
zu vermieten.
(6064ms
ine Manſarde
Soderstr. 47 für kleine
Fa=
milie per ſofort zu verm. (6953ms
Stiftſtraße 91 kleine Wohnung,
p Monat 11 Mk., zu verm. (8062ms
Eckhardtſtraße 33 eine kleine
frdl. Wohnung zu verm. (8603ms
Schlachthausplatz 7 kl. Wohn.
im Seitenbau zu verm. Näh. bei
L. Stumpf, Neckarſtr. 28. (9150ms
Martinstrasse 37
Wohnung mit Stall und Garten
wegen Verſetzung des Oberſt v. d.
Schulenburg vom 15. Auguſt ab
zu vermieten.
(10156ms
M
Ole ennen
Pfungſtadt, Eliſabethenſtr. 27,
3=Zimmerwohnung.
(7668ms
Mchl zu ubeisenen !
Vermiete mein freiſt. Landhaus
mit 11 ger. modern. Zimmern,
Küche, Bad, großem Garten mit
tragb. Obſtbäumen, ſofort billig.
Das Anweſen befindet ſich dicht
bei Darmſtadt und iſt ſtaubkrei
gelegen. Reflektanten wollen Off.
unt. P 83 alsbald an die Exped.
(9947a
gelangen laſſen.
reitern den
ſchöne helle Räume, auch als
Bureau, Kontor u. Lager geeignet,
ganz od. geteilt zu verm. Jochhein,
Liebigſtr. 24.
8876ms
Beſungerſtr. 70, Schnellobleret,
Laden m. Werkſt.
(B8440ms
Laden
(8013ms
in beſter Lage, in welchem lange
Jahre ein Zigarrengeſchäft
be=
trieben wurde, alsbald zu verm.
Evtl. mit 2 Entreſol=Zim. u. Zub.
S. Kahn Söhne, Lederhandlg.
3 Karlſtraße 3.
Lädchokur
Kirchstr. 4
parterre u. 1. Stock, per bald
zu vm. Oppenheimer & Co.
Näheres im Fabriklokal,
Schul=
ſtraße 2.
(7460a
Beſſungerſtr. 20 hellr, großer
Laden mit und ohne Wohnung
zu verm. Näh. Beſſungerſtraße 77,
im Laden.
(B5789ms
Vismarckſtr. 55, part., ſch. hele
Räume in Nähe d. Juſtizgebäudes
p. ſof. Näh. daſ. part. links. (6044ms
Wilhelminenstr. 29
Die von Trl. Schmitis (Modes)
bewohnte Hälfte des erſten Stockes
als Geſchäftslokal neu hergericht.,
Bez. 1. Juli. Näheres bei dem
Hausverwalter daſ. im Seitenbau
oder Wendelſtadtſtr. 28, II. (3844ms
Rhein= u. Grafenſtr.=Ecke ſind
größ. Büro=Räume zu vermieten.
H. Lautz.
(82 9ms
Schulſtraße 10
Büroräume zu vermieten.
Magazin, auch als Werkſtatt
verwendbar, Keller können
dazu gegeb. werd. (10165inds
Wilhelminenſtr. 172
Laden mit kompl. hochfeiner
Einrichtung u. Zubehör, 3 groß.
Erkern, Zentralheizung, evtl. auch
geteilt in 2 Läd., mit zuſ. ca. 220qm
Bodenfläche per ſofort zu
ver=
mieten. Näh. Wilhelminenſtr. 17
bei H. & F. Becker oder
Frankfurterſtr. 16½, parterre, bei
G. Hinkel, Dipl.=Ing. (6303ms
Pankratiusſtr. 26½ Lad. (*607ms
Laden
groß u. ſchön, in verkehrsreicher
Straße, mit reichlichen
Neben=
räumen ſofort zu verm. Anfr.
unt. U 81 an die Exp. (7069ms
Aleganderstrase 23 15
Laden nebſt Wohnung, ſeit
langen Jahren zu Spezereihandl.
benutzt, zu verm. Näheres daſelbſt
oder Dieburgerſtraße 73. (9535a
Marktplatz 10
— am Rathaus — iſt der von
Herrn Lederhändler Weiner
be=
wohnte Laden (früher Konditorei
Schürg) nebſt Wohnung u. groß.
Keller für den 1. Juli zu verm.
B188 m)
Th. Kalbfuß.
2 freundl. Zimmer ſtraßenw.,
auch für Bürozwecke, für 22 Mk.
ſofort zu vermiet. Ludwigsplatz 3,
im Schuhladen.
(10215ims
E
Kiesſtr. 65, Laden mit Zimmer
zu vermieten.
(3375ms
karistrasse 20
Der von Herrn Uhrmacher P. Wolf
bewohnte Laden iſt mit od. ohne
Wohn. p. ſofort zu vm. Zu erfr.
J. Germann. Karlſtr. 20, 1. St. (8003ms
Rheinstr. 14
Gr. Laden m. 2 Schaufenſtern,
2 Zim., 2 Lagerräumen u. Zub.,
p. 1. Juli zu verm. Näh.
Grafen=
ſtraße 23, 2. Stock. (8005ms
Schützenſtr. 7 Gr. Laden
mit 2 Schauf. mit od. ohne Wohn.
z. vm. N. b. Wolff, Schulſtr. 10. (8004ms
Helel Lädeh
im Zentrum, mit 3 Zimmerwohn.,
auch als Büro geeignet. Näheres
Nieder=Ramſtädterſtr. 49. (2907ms
Der von der Firma Zenner & Co.,
Eliſabethenſtr. 2, innehabende
geräum. Laden m. Ladenzim. iſt per
1. Auguſt d. J. anderweit. zu verm.
Näh. Zimmerſtraße 1. (6567oms
nächſt der
Saalbaustr. 13 Rheinſtr.
großer Laden mit Hinterräume,
großen Keller mit oder ohne
Wohnung per 1. Juli. (4816ms
Ein Laden für jed. Geſchäft paſſ.
evtl. auch als Lagerraum. Näh.
Kiesſtr. 21, 1. St.
(9410a
Ernſt=Ludwigſtr. 3, Laden
mit einem Schaufenſter,
an=
ſtoßendem Ladenzimmer, ev.
noch 3 Zimmer im 1. Stock,
p. 1. Juli anderweit zu verm.
Näh. 2. Stock.
(7634ms
Grafenſtr. 22 Laden mit
Woh=
nung per 1. Juli.
(9194ms
Schulſtraße 3
ſchöner, hochmoderner Laden
mit 2 Schaufenſter und reichlichem
Zubehör, Nordſeite, feinſte
Ge=
ſchäftslage, per ſofort oder ſpäter
zu vermieten.
(9141ms
Für Friseur!
Weinbergſtr. 11, Laden
für Friſeur= u. Zigarrengeſchäft,
mit Wohnung 400 Mk. per Jahr=
Näh. Heinrich Funk, Soderſtr. 76,
Telefon 1031.
(B9642ms
Laden
mit Seiteneingang ſofort zu
ver=
mieten, als Laden, Büro oder.
beſſere Werkſtätte. Näheres in der
Exveditſon ds. Bl.
(9677m
m. 2 Zimmer=
Laden Wohnung
zu vermieten Mauerſtraße 32.
Näheres bei Küchler,
Bis=
marckſtraße 20.
(9913ms
etet e
mit Wohn. Näh. daſelbſt. (800ms
Werkstätten-
Waldstr. 30 Lagerräume
evtl. mit Wohn., Gas u. Elektr. ꝛc.
per ſofort oder ſpäter. (8001ms
Hügelſtr. 29, ein gr. hell. Raum,
ca. 43 qm mit 60 am Boden, Keller
u. Kontor als Werkſtatt o.
Geſchäfts=
lokal geeignet, ſof. zu verm. (8002ms
Ahaſtr. 12 Werkſtätte. (7675ms
ſehr groß mit Gas, Elektr. Licht,
0 Dampfheizung u. all. Zubeh z. verm.
Dartagräume Eleg. Wohnung auf Wunſch. (8960ms
Ecke Rhein- u. Grafenstraße.
Nummer 102.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Mai 1912.
5
Große Ochſengaſſe 1.
helle geräumige Werkſtätte mit
daneben liegendem Lagerraum
per ſofort anderweitig zu verm.
Näh. bei Störger.
(8025ms
Große, 396
z.
ver=
helle Werkſtatte miet.
Näheres Karlſtr. 30, I. (9908ms
Stiftstrasse 41
Werkſtätte nebſt großem Boden
u. Lagerplatz ſofort zu vermieten,
evtl. mit Wohnung. Näh.
Hinter=
haus, part., links, od. Riedlinger=
(8714ms
ſtraße 21, part.
Stiſtſtraße 89, kl. Werkſtätte
zu vermieten.
(9682ms
Große Ochſengaſſe 30, ſchöne
(9190m
Werkſtatt zu verm.
Dieburgerſtr. 4 ſchöne, helle
Werkſtätte zu verm. (4317m
Lagerraum
Das 2. Stockwerk im ſüdl. Teil
des ſtädt. Lagerhauſes (320 qm
Bodenfläche), d. Fahrſtuhl u.
Haupt=
treppe leicht u. raſch z. erreich., iſt alsb.
zu verm. Näh. Ausk. wird von d.
Lagerhausverwalter u. im
Stadt=
haus (Zimmer 56) erteilt. (7999ms
7 trockener, heller
Beckstr. 07 Lagerraum, auch
als Atelier benutzb., zu vm. (9147ms
Lagerraum
kim 4. St. der Südhälfte d. ſtädt.
Lagerhauſes, etwa 150 qm groß, z.
Lagern v. Frucht, Mehluſw. geeign.
alsbald zu verm. Näh. Auskunft
wird v. d. ſtädt. Lagerhausverwalt.
u. i. Stadthaus, Zim. 56, ert. (7998ms
2
Gartenſtraße 22
Lager= u. Kellerräume, Stallung
für 3 Pferde, geeig. für
Flaſchen=
biergeſchäft=Niederlage ꝛc., ſof. oder
ſpäter zu vermieten (9744ms
Näh. Kahlertſtr. 38, 1. St.
Scheuer
zu vermieten.
bergerſtr. 81‟
Näheres
Heidel=
o, 3. St. (B9921ms
Untere Rheinſtraße Zimmer
mit elektriſchem Licht u.
Dampf=
heizung von 45 Mk. an mit und
ohne Penſion. Näh Exped. (8839ms
Gervinusſtr. 63, 2. St., möbl.
Zimmer zu vermieten. (9145msſtraße, ein gut möbl. Zimmer zu
Kiesſtraße 45 ſchönes, großes
möbl. Zimmer zu verm. (9149ms
Waldſtraße 46, 1. St., zwe
ſchöne, gut möbl. Zim., als Wohn=
und Schlafraum, event. nur ein
möbl. Zimmer zu verm. (9186ms
Saalbauſtraße 13, 2. St., gut aut möbliertes Zimmer mit ſchöner
möbl. Zimmer, ſep. Eingang, per Ausſicht auf den Luiſenplatz zu
ſofort od. 1. Mai z. vm. (9416ms
Schulſtraße 6, 1. Etage, fein
möblierte Wohn= u. Schlafzimmer
mit elektr. Licht p. 1. Mai. (9436a
Friedrichſtr. 11,2. St.,einf. möbl.
Manſardenzimmer billig. (9467ms
Mathildenſtr. 1 möbl. Zimmer
an Dame oder ruhigen Herrn
zu vermieten.
(B9483ms
Roßdörferſtr. 81, I., möbliert.
feines Zimmer zu vermiet. (9446a
Rheinſtraße 28, 2. St., links,
gut möbl. Wohn= u. Schlafzimmer möbl. Zimmer 18 Mk. (*10904imd
zu vermieten.
(9488ms
Soderſtraße 75, part., ein Zimmer per ſofort. (*10894im
ſchön möbliertes ſonn. Zimmer mit
Schreibtiſch.
Karlſtr. 11, 1. St., ſchön möbl. oh. Gegenüb. ſof. z. vm. (10007oms
Zimmer zu vermieten. (9684ms
Niederramſtädterſtr. 16, Hth., Selid. Herrn, Preis 15 M. m. Kaffe, (*10760om
p. r., freundl. möbl. Zimm. (9672a
Frankfurterstr. 26, II., möbl. Z.an gebill. mon. 15 Mk. Anzuſ. v. 8—4. (10013a
Dame. E naus. vorm. bis 11 Uhr. (*10304ms
Neue Ireneſtr. 16, Vorderhaus
1. Stock, ein ſchönes möbl. Zimm. Gas zu vermieten.
zu vermieten.
(9795ms
Saalbauſtr. 23 möbl. Zimmer
ſofort zu vermieten.
(9924ms
Kranichſteinerſtr. 18 freundl.
möbl. Zim.: mit od. ohne Penſ., möbl. Zimmer.
ſofort zu vermieten. (*10613sms
Saalbauſtr. 38, III., großes, Zim. m. Klavierbenutzg. (*10592som
geſund. Zimmer, neu möbl. (9915ms
Nieder=Ramſtädterſtr. 3 1,
Vor=
derh. rechts, möbl. Zim. an Herrn 2 Bleichſtr. 27, part., ſchöne
Schlaf=
od. Fräul. ſof. zu verm. (*10617smſtelle m. od. ohne Penſ. (*10722sms
Soderſtr. 4 (Kapellplatz), 3. St.,Karlſtr. 58 Zimm. bill. zu
ſchön möbl. Zimmer. (9468oims
Bleichſtr. 45, I., möbl. Z. m. od.
ohne Penſ., auch f. 2 Herren. (9582a
Werkſtätten
Auto-Garagen, u. Stallung
per ſof. z. verm. H. Braun, Moosberg
ſtr. 97n. d. Heidelbergerſtr. (B8139ms
Heidelbergerstr. 59
für 4—5 Pferde, Re
Stallung miſe, Burſchen.=Zim.
per ſofort zu vermieten. (6954ms 2 gr. hübſch möbl. Zimmer. Preis
Frankfurterſtr. 24. Stallung
für 3—4 Pferde mit Zub. (8835ms
Stallung
Viktoriaſtraße 78, für 4 Pferde,
Heuboden und Remiſe, ſofort zu
vermieten.
Näh. bei Paul Meſſerſchmitt,
Ludwigſtraße 18 u. C. W. Braun,
Martinsſtraße 74.
(9000ms
Fuhrmannſtraße 5 ein Stall
mit Scheuer zu vermieten. (9262a
Hermannſtraße 4 Stallgebäude
für vier Pferde, Sattelkammer,
per ſofort oder ſpäter zu verm.
Näheres durch Bauführer Albin
Hohmann, Rhönring 113. (9962ms
Mlerte Zim
möbl. Zimmer, auf W. Penſion,
(8026ms
zu vermieten.
Hügelſtr. 85 2 ſchön möblierte
Zimmer billig zu verm. (3079ms
Schloßgartenplatz 7, freundl.
möbliert. Zimmer, für ein beſſeres einf. möbl. Zim. ſof. z. vm. (*10754oim
Fräulein, zu billig. Preis. (5070ms
Liebigſtraße 13, 1. Stock, eleg
möbliertes Wohn= und
Schlaf=
zimmer zu vermieten. (5132ms verm. (Schreibtiſch vorh.) (10028a
Viktoriaplatz 9, 2. St., großes
gut möbliertes Zimmer mit
Pen=
ſion ſofort zu vermieten. (6343ms
Moſerſtraße 5 ſind 2—3 gut
möbl. Zimmer in der Penſion
Weidig noch zu verm. (B6966ms
Waldſtr. 33, 3. St., links, möbl. an ſol. Herrn zu verm. (*10796oim
Zim., 16 Mk., zu verm. (7071ms
Fuchsſtraße 10, 2. St., großes,
ſchönes Eckzimmer an ſolid. Herrn
per 1. Mai zu vermieten. (7635ms
Heinrichſtraße 69 großes und
kl. freundl. möbl. Zimmer mit g.
Penſion zuſ. od einz. z. v. (7847ms
Hochſtr. 6, part., großes, ſchön
möbl. Zim. an ſol. Herrn. (8272m
Heinrichstr. 112, III.
gut möbl. Wohn= u. Schlafzimmer
mit Schreibt. u. ſep. Eina. (8398ms
Friedrichſtr. 18, 2. Stock, gut
möbl. Wohn= u. Schlafzimmer zu
verm. Näheres part. (8608ms
Kiesſtr. 71, 2. St., möbl. Zim. m.
Kaffeeſof., mil. 15 Mk.
(9094ms
Bleichſtr. 38part., Näh. Bhf., h.
Wohn= u. Schlafzim. ev. m. Klar. c
Jo.2 beſſ., ſol. Herr. z. ve. Sabcka
Waldstrasse 16
ſchön möbl. Wohn= und
Schlaf=
zimmer, daſelbſt Einzelzimmer, mit
oder ohne Penſion.
(9796t
Mühlſtr. 74 (Kapellplatz), 1. St.,
einfach möbl. Zim. per ſof. (9829a
Kiesſtr. 27, I. I., im Gartenbau
25 Mark, evtl. auch einzeln. (9880t
Landwehrſtr. 13, 2. Stock, ein
ſchön möbl. Zimmer mit oder ohne
Penſion per ſof. zu verm. (8759t
Martinſtraße 2 wegzugshalber
möbl. Wohn= u. Schlafzimmer mit
großer, geſchl. Glasveranda u. Gas
per ſofort zu verm.
(B8914t
Schloßg. 2, part, möbl. Zimmer
mit 1 od. 2 Betten zu verm. (10032t
Eliſabethenſtr. 49, part., gut
möbl. Zimmer zu verm. (10082t
Wenckſtraße 11, par., ſchön
Remiſe und Burſchenzimmer uſw. möbliertes Zimmer zu vm. (9356t
Rheinſtraße 8, 3. Stock, ſchön
möbl. Zimmer zu verm. (9355t
Eliſabethenſtr. 31, 1. St., möbl.
Zim., Preis 17 Mk., zu v. (7564
Saalbauſtr. 25, 2. Stock, gut
Louvre Aliceſtraße 23, gr. g.möbl. Zimmer zu verm. (8521t
Hochſtraße 14, einfach möbl.
Zimmer zu vermiet. (*10626soim
Kiesſtraße 47, II., ein ſchön
möbliertes Zimmer. (*10711soim
Alexanderſtr. 15, Hth., 1. St.,
Wieſenſtr. 9, Ecke Grafenſtr.
fein möbl. Zimmer per 1. Mai zu
Grafenſtr. 20, I. I., gut möbl.
Zimmer zu verm. (*10787oim
Mauerſtr. 20 ſehr ſchön möbl.
Zimmer zu verm. (*10791oimd
Neue Schwanenſtr. 72, II., gut
möbl. Wohn= u. Schlafz., a. einz.,
Eliſabethenſtr. 30, Hth., 1 ſch.
Zimmer mit 2 Betten, mon. 12 M.
mit Kaffee zu verm. (*10747oim
Schuchardſtraße 13, II., fein
möbl. Zimmer mit Penſion. (9625a
Grafenſtr. 8, I., 2 ſchön möbl.
Zimmer mit, auch ohne Penſion,
(*10853im
zu vermieten.
Gartenſtr. 17, I., möbl. Zim.
mit Penſion ſofort. (*10850imdf
Gartenſtraße 18, 1. St., ſchön
möbl. Zimmer auf ſof. (*10815im
O möbl. Zim.
Saalbaustr. 20 mit od. oh
Penſion per 1. Mai. (*10816im
Ludwigsplatz 4, II., kl. möbl.
Wahn= u. Schlafz. bill. (*10860imd
Grafenſtr. 31, II., möbl. Zim.
an Fräulein oder Herrn mit oder
ohne Penſion zu verm. (*10832im
Gate Kxistchz!
Alt. Kolonialwaren=,
Spiritn=
oſen=, Wein= u. Zigarrengeſch.
mit buchmäßigem nachweisb. gut.
Umſatze, altershalber mit u. ohne
Haus, zum Fakturawert abzugeb.
Off. u. G 15 Exped. (*10773omf
um
Gunstig. Verkauf.
Ein Haus für 6500 Mk.
Verkaufe verhältniſſehalber mein
Landhaus, 20 Minuten v.
Darm=
ſtadt, mit großem Garten für
16500 Mk. Ernſte Liebhaber
werden erſucht, Offert. unt. F 91
an die Expedition dieſes Blattes
einzureichen.
(9948a
Zu verkaufen.
Ein in ſchönſter Lage Eberſtadts
gelegenes, maſſiv gebautes 1½ſtöck.
nebſt groß. Hinter=
Wohnhaus gebäude, ſowie groß.
Garten, ein Baumſtück von zirka
85 reichtragenden Obſtbäumen,
zu=
ſammen 1300 qm, iſt Sterbefall halb.
preisw. zu verk. Dasſelbe eignet
ſich für jed. Geſchäft. Zu erfragen
10077a) Heidelbergerſtr. 87.
Solid gebautes
Einfamilienhaus
8 Zim., 2 Kam., Bügelz., Veranda,
großer, ſchatt. Garten zu 26,000 M.
zu verk. van der Does,
Moos=
bergſtr. 94, III., v. 12-3 Uhr. (B6716
Kauf= oder
Mietangebot
Zwiſchen Herdweg u. Ohlyſtr.
iſt ein Bauplatz, 1100 qm groß,
billig zu verkauf., evtl. ein darauf
zu erbauendes Etagen= od.
Ein=
längere Zeit zu verm. Off. unt. trocken, ca. 15 cm lang, per Zent.
P 79 an die Exped. (B575211,50 Mark einſchließlich Oktroi
Kleines 2ſtöckiges
2 Zimmerhaus
auch zum Alleinbewohnen, mit
ſchönem Garten, im ſüdl.
Stadt=
teil, zu verkaufen
(5856a
Haus zum Alleinbewohnen,tiko m. Spiegelaufſ., neu, 45 Mk.,
1. Juli 1912 zu vk. od. z. vm. Näh.2 Stühle, 45 Mk., 1 grau=blauer
b. Mahr & Markwort, Architekten, neuer Moquette=Diwan 40 Mk.,
Darmſtadt, Kaſinoſtr. 8. (8367a1 Ruhebett mit Decke 30 Mk., 1
iſt in ſchönſter, geſündeſter LageBettſtelle mit u. ohne Inhalt, 1
Darmſtadts ein maſſiv neuzeitlich Küchenanrichte 10 Mk., 1
Zink=
gebautes Haus, 3mal 5 Zimmer, badewanne 18 Mk., 1
Schreibſekre=
nebſt großem Obſt= u. Ziergarten,
gut rentierend, preiswert zu verk.
Off. unt. D 3 an die Exp. (9162a
Kaugelände, jetzt angelegt als
Garten, in Villen=Kolonie
Eberſtadt, nächſt Halteſtelle
Wald=
friede, preiswert zu verkauf. Off.
unt. F 84 a. d. Exp. (9958sms aus Holz (grün geſtr.) in 6 Größ.
Schöne Bauplätze 9 an
der neu erſchloſſenen Straße
zum Botan. Garten zu vrk. Anfr.
unter P 62 an die Exped. (9978a
erhalten gut gelegenen (B10079
Bauplatz
für kleine Einfam.=Häuſer zu mäß.
Preis u. Gegenarbeit. Off. unter wirkt ein zart., reines Geſicht, ro=
G 26 an die Exp. ds. Bl.
Beamten
gibt reelle Bank Darlehen zu
günstigen Rückzahlungsbeding
und vorschussfrei.
(4698a
Gg. Keil
Grossherzogl. Geometer I. Klasse
Immobilien, Hypotheken
Darmstadt, Rheinstrasse 47
Telephon 2070.
Suche 2. Hypothek von 9000 bis
10000 Mark mit Nachlaß auf
Seite 23.
für Damen
u. Mödchen
Inellen
Oualitäten
v. Preislagen.
Jfochenbungerg.
2 RheinStr. 7.
30
1c5
Mark
10 Koſtüme, neueſte Faſſ.
u. Farb., z. Selbſtkoſtenpr.
zu verkaufen. (10122imdf
Louisenplatz 4,
1. Stock links.
Waldſtraße 33, 3. St. r., ſchön
möbl. Zimmer zu verm. (*10834im
Markt 1, II., ſch. möbl. 2=Fenſter=
Zimmer preisw. z. verm. (10081t
Wenckſtraße 62, Ecke
Taunus=
verm., evtl. mit Penſion. (10080t
Ludwigſtr. 8, 2. St. rechts,
hübſch möbl. Zimm. ſof. (*10912im
Rheinſtraße 2, Hinterh., möbl.
Zimmer zu verm.
(*10876im
Luiſenſtraße 10, part., großes,
verm. Preis 17 Mk. (*10880im
Eliſabethenſtr. 37, Htb., 1. St.,
möbl. Zim. an ſol. Arb. (*10861im
Grafenſtraße 27, III. I., groß.
möbl. Zim. mit Penſion. (*10873im
Dornheimerweg 2, Eing.
Feld=
bergſtr., 3. St. I., ſch. möbl. Zim.
mit 2 Bett. ſof. zu vm. (*10901im
Schützenſtr. 1, 3. St., gut möbl.
Wohn= u. Schlafzim. zu verm., mit
Frühſtück 30 Mk.
(10118im
Karlſtr. 34, 2. St. I., hübſch
Karlſtr. 65, Hth., 1. St. l., möbl.
Frankfurterſtraße 32, II. I.,
(9710ms freundlich möbl. helles Zimmer
M.-Kamstädterstr. 67, II., möbl. Zim. on
Karlſtraße 30, Hth., 3. St. I.,
möbl. Zimmer, ſep. Eing., zu vm.,
Kiesſtr. 66, II., möbl. Wohn=
Schlafzimmer mit Schreibtiſch und
(9911oms
Karlſtr. 53, part., möbl. großes
Zimmer zu vermieten. (7306oms
Kaſinoſtr. 11, Metzgerei, ſchön
(7621oms
Gutenbergſtr. 47, pt., ſch. möbl.
Waldſtraße 39, pt., möbl
Zimmer ſofort zu verm. (*10425dm
V. links, möbl.
vermieten.
(*10699
Luiſenſtr. 6, III., ſchön mbl. Z.
ſofort zu verm.
(10161t
Karlſtraße 31, parterre und
1. Stock, möbl. Zimmer, ſep.
Ein=
gang, zu vermieten.
(10160t
Eliſabethenſtr. 45, Mittelbau,
möbl. Zimmer zu verm. (10182ms
Grafenſtr. 18, 4. St. l., ſchön
möbl. Zimmer zu verm. (*10987md
Karlſtr. 58, pt., gr. gut. u. frdl.
möbl. Zimmer, 1. Etage (Gas und
Schrbt.), m. od. o. Penſ. (*10984mds
Grafenſtraße 18, 3. St. rechts
gut möbl. Zimmer.
(*10983
Aliceſtraße 28, part., möbliert
Zimmer mit ſep. Eing. (*10982
Teichhausſtr. 38, 1. St. l., kön.
2 ſol. Arbeit. Schlafſt. erh. (*10990ms
Saalbauſtr. 13, 3. St., einfad
möbliertes Zimmer.
(*10997
Eliſabethenſtr. 35, Vdhs., II.
ſchönes, gr. gut möbl. Zim. (*10979
Viktoriapl. 6, I., ſep. gut möbl.
Zim. Woche3,50 M. m. K. (*10949mdf
Ludwigſtr. 16, 3. Stock, möbl
Zimmer. 16 Mk. monatl. (*10947
Arheilgerſtraße 48, 3. St., I.,
möbliert. Zimmer an anſtändigen
Arbeiter zu vermieten. (*10959
Teichhausstr. 53, I.
fein möbl. Zim. i. beſſ. Hauſe
an Beamt. zu verm. (*10961md
Eliſabethenſtr. 25, Hths., iſt
Schlafſt. für anſt. Arb. (*11029md
Eliſabethenſtraße 28, I., ein
möbl. Zimmer zu verm. (10213ms
Karlſtraße 29, I., freundlich
möbl. Zimmer, monatl. 18 Mk.
m. Kaffee. Näh. part. (10214ms
Neckarſtr. 28, I., ſchön möbl.
Zimmer zu vermieten. (10203ms
Mühlſtr. 58, III., Kapellplatz,
(10207t
gut möbl. Zimmer.
Schuchardſtr. 15, II., ein gut
möbl. Zimmer zu verm. (*11006mdf
Waldſtraße 7 einfach möbl.
(*11019
Zimmer per ſofort.
Kiesſtraße 18 einfach u. beſſer
möbl. Zim., ev. mit Koſt. (*11022md
Stellenloſe Mädchen finder
Unterkunft bei Frau Bauer,
(2886a
Marktplatz
Auf Fenzanlung
Fahrräder u. Nähmaſchinen
erſtklaſſige deutſche Marken, ohne
Preisaufſchlag, bei geringer
An=
zahlung und günſtig. Abzahlungs=
Bedingungen. Adreſſen erbeten u
B 62 an die Expedition. (8676a
ut erhaltener Sportwagen,
Kinderſtuhl und
Kinder=
wagen zu verkaufen (*10903imd
Annaſtraße 4, 1. Steck.
unter G
57 an die
(10193mdf
ergebe zu billigem Zinsfuss
I. Hypotheken
Ortsgerichtliche Taxation,
Brand=
verſicherungsauszug,
Grundbuch=
auszug und geometriſcher Lageplan
ſind vorzulegen. Bin auch
Sonn=
tags von 9—½12 Uhr zu ſprechen
Otto Diehl, Gross-Gerau
Margaretenſtraße 3. (7627a
Tannenſchwarten
familienhaus nach Wunſch auf u. Klötzchen zum Anfeuern, prima
frei Keller Karl Schimmer,
Tel. 212. (8149a) Heinheimerſtr. 76.
Solas
Näheres Mühlſtraße 68, 1. St. neu bezog. u. gepolſt., 28 Mk., Ver=
Orangerie=Allee 14 iſt zum1 neu lack. Küchenſchrank, 1 Tiſch,
Kirſchb.=Bettſtelle, neu, 30 Mk.,
Erbteilungshalber 1 Bücherſchrank 45 Mk., einige
1 u. 2tür. Kleiderſchränke billig,
tär zu verkaufen.
(*10994
Karlstrasse 41.
à Mk. 1.10, 1.25, 1.40, 1.60,
1.75, 1.95 empfiehlt (9371a
Karl Brückner, Holzſtraße.
Damenbinden
Schreiner u. Glaſer, empfiehlt Rosine Federlin,
Watten-
ſowie Weißbindermeiſter geschäft, Schuchardſtr. 10, I. (151a
Vornehm
ſiges, jugendfriſch. Ausſehen, weiße,
ſammetweiche Haut u. ein ſchöner
Teint. Alles dies erzeugt die allein
echte Steckenpferd=Lilienmilch=
Seife à St. 50 Pf., ferner macht der
Dada=Cream
rote u. riſſige Haut in einer Nacht
weiß u. ſammetweich. Tube 50 Pf. b.
F. B. Grodhaus, am weißen Turm,
Chr. Schwinn, Obere Rheinſtraße 8,
Georg Frank, Eliſabethenſtraße 9,
Anton Logel, Eliſabethenſtraße 30,
Karl Steinhäuser, Mühlſtraße 78,
Joh. Stenger, Viktoria=Drogerie,
Gebr. Vierheller, Schuſtergaſſe 17,
. Walchner Nachf., Ludwigsplatz 1,
Adolf Zachmann, Bleichſtraße 46,
Phil. Köbler, Wenckſtraße. (V5444
Blitzvolitur
für Möbel aller Art.
Ruwolin!
Anerkannt beſtes Mittel,
lackierte u. ausgeſchlagene
Möbel zu reinigen und
ihnen den urſprünglichen
Glanz wiederzugeben.
In Flaſchen à 80 u. 50 Pfg.,
ſowie loſe bei (7341a
Gebrüder Vierheller
Telefon 200.
Darmstadt.
in allen Farben und Ausführungen. Ueber 100
Stück zur Auswahl. Billigste Preise.
vollständig stoßfrei.
9t4har
. Donges & Wiest, Grafenstr. 26.
Jahrelang keine kostspieligen Reparaturen.
Längste Lebensdauer.
Inh.: A, Ober, Gr. Hoflieferant
Müller & Ober karistrasse 30, Telephon 651.
Jahrelang keine Betriebsstörung.
Daher geringste Betriebskosten.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Mai 1912.
Nummer 102.
Seite 24
Darmſtädter Fahrplanbuch
Segegegegogegegesesegeghapapspapsr gülfig ab 1. Malgg
überall zu haben.
Aufer Gerdusenes
Von
Mk. 4950
an
Turin
4 Gränds
Prix
An der Spitze aller erstklassigen Marken
Vollkommener Frsatz für Stahlevin
macht die Böden blendend hell und ist
unschädlich für Parkett und Einoleum.
Nur der vierte Teil Mühe gegen die
ver-
altete, gesundheitsschädliche Prozedur der
Stahlspäne-Reinigung.
Das 1 Pfund-Paket 65 Pfg.
(6031a
arkettRose
2
. 2
BANDSAEGEN selbstfahrbar
Lokomobilen
Kleinmotoren
Dieselmotoren Sauggasanlagen
e Rheinische Hutomohl-
BENZäC
u. MotorenfabrikA.-G.
Abteilung Motorenbau
Mannheim, Waldhofstr.
ah)
Arnold’s neues Strapazierpianino
zum Preiſe von Mk. 500.
lneu aufgenommene Spezialität) mit großem edlem Ton, der beſten
Mechanik, die exiſtiert, und ſtärkſtem Eiſenbau. Abſolut dauerhaft,
ſtimmfeſt und fein ausgearbeitet, unter 10 jähriger Garantie. Keine
Durchſchnitts=Maſſenware. Franko Probeſendung ohne Kaufzwang.
Pianoforte-Fabrik Wilh. Arnold
Kgl. bayer. Hoflieferant, Aſchaffenburg. (9724a
Grathwohl
Eigaretfen
in Qualität unerreicht
Kl. Grathwohl per St. 2 Pfg.
Kartal per Stück. . . 3 Pfg.
We-Fi-Gra p. Stück . 4 Pfg
Goldbouquet p. Stück 5 Pfg
Caprice per Stück . . 6 Pfg.
Ernſt Götz, Eigarren=Import
Karlſtraße 39.
hlei 5
Ringfrei-
Billig., geſund. Brotbelag!
Zuckerrüben-
saft
(nicht zu verwechſeln mit
minderwertig. Rübenſyrup)
aus dem vollen Gehalt der
Zuckerrübe hergeſtellt,
da=
her als geſundes
Nahrungs=
mittel zum Brot=Aufſtrich
ſehr geeignet
Pfund 28 Pf.
9255a)
bei 5 Pfund 26 Pf.
bei 10 Pfund 25 Pf.
in prakt. Doſe à 2 Pf. 70 Pf.
Anton Braunwarth,
Ernst-Ludwigstrasse 3.
(526a
Werlangen Sie Preise und Frobezentner. Absolute erstklassige Qualitäten.
Telephon
Karl Koch, Heidelbergerstr. 9
497.
Ia Speise- u. Saatkartoffel
verſchiedene Sorten, empfiehlt bill
Georg Crössmann, Grafenſtr. 16. (9631a
pastenförmig in Dosen, füssig zwecks
leichterer Verarbeitung in Kannen, gibt
dem Parkett- oder Linoleumboden
strah-
lenden Hochglanz, konserviert und erhält
das Holz und Linoleum. Keine Glätte,
geruchlos, nass wischbar.
Die 1 Kilo-Dose Mk. 1.50, die ½ Kilo-Dose Mk. 0.90.
Die 1 Kilo-Kanne Mk. 2.00, die ½ Kilo-Kanne Mk. 1.15.
In allen Drogen-, Parfümerie-,
Haushalt-
u. Kolonialwaren-Geschäften zu haben.
General-Vertretung u. Lager: J. Georg Kipp,
Frankfurt a M., Eschenheimer Anlage Nr 19,
Telephon 6099.
(10189M
Geſchafts=Empfehlung.
Ein verehrliches Publikum von Darmſtadt und Umgegend mache
hiermit auf das ſeit 50 Jahren in meiner Familie betriebene
Bett=
federn=Reinigungsgeſchäft aufmerkſam. Durch gründliche
Sachkennt=
nis und beſte maſchinelle Einrichtung bin ich in der Lage, alle
er=
teilten Aufträge ſowohl in wie außer dem Hauſe raſch und prompt
zu erledigen.
Hochachtungsvoll
Heinrich Enaux, Mauerſtr. 23.
9198a)
u. Technisches Bareau
H. Uhrig
Falenr Darmstadt, Rheinstr. 47.
erwirkt und verwertet Patente, Gebrauchsmuster u. Warenzeichen.
Sachverständige Beratung auf allen Gebieten des gewerblichen
Rechtsschutzes durch erfahrene Spezialingenieure. Bereitwillige
Auskunft unverbindlich und kostenlos.
(728a
Ziehung am 13., 14., 15., 17. u.
Geid Lekerten
zum Ausbau der Veste CoBURé
17553 Geldgewinne. Bar ohne Abzug Mark
E
C
G
O0C
5
2a
Liste
Coburger Geld-Lose à 3 M. 56 fpfg. estro
zu haben in allen Lotteriegeschäften, Losverkaufsstellen, dem
Preuss. Landeskrieger-Verband, Berlin, Geisbergsrt. 2 u. durch
Lud.Mäller Z. G0.
Berlin C.
Breitestrasse 5
H. C. Kröger
Berlin W.
Friedrichstr. 193a
Ferd. Schäfer
Düsseldorf
8-Allee 52
[ ← ][ ][ → ] Täglich während der Messe
iſt dem Darmſtädter Publikum eine Gelegenheit geboten, die ſich vielleicht
einmal in 1000 Jahren ereignet,
eine Sehenswürdigkeit, die unſerer Zeitrechnung nach keinem Lebenden geboten in Augenſchein
zu nehmen, es iſt dies
UN2
der
veiienseh
der Liebling der Frauen
und Kinder.
Malb. Mensch.
Halb Löwe.
18 Jahre alt.
Ledend.
Ausserdem
ohne Extra-Entrée
TABOR!
Der Mann mit den
dreh-
baren Gliedern.
Zul inesse Darmsradt
on
Arr kufs
(höchſte Geduldsleiſtung, vornehmſte, ſeltenſte Schau)
mit ſeinen lebenden, dreſſierten Menſchenflöhen.
Gefeſſelt produzieren ſich dieſe
an goldenen Geräten als Wettrenner, Wettfahrer.
Duellieren, Seil= und Ballettanzen ꝛc.
(*10782oim
Zur hiesse in Darmtradt,
Noch nie dagewesen billig
1 Partie Damenhandtaſchen von 85 Pfg. an
1 „ Knaben=Anzüge, prima Qualität, von M. 3.50 an
von 95 Pfg. an
1 „ Damen=Kleiderſtoffe,
1 „ Seidenſtoffe von M. 1.— an pr. Meter
Normalwäſche, Herren=, Damen= und Kinderwäſche
ſpottbillig.
Bude in 10. Reihe zur gold. Nr. 144.
Gottlieb.
*1071oim)
Lots aus Hannover
iſt wieder auf Verlangen vieler Kunden zur Meſſe
eingetroffen. Blumen und ganz moderne
Stroh-
hüte zu bekannt billigen Preiſen.
(*10805om
I. Reihe vom Finanzamt aus.
Liahesmesse1912
„ Grösster Erfolg in den vornehmsten Städten Deutschlands.
Empfehle den verehrten Damen von hier und Umgegend
meine große Auswahl in
modernen
Madeira=Handarbeiten
wie z. B.: Tag= und Nachthemdenpaſſen, Untertailleu,
Kiſſen=
einſätze, Kiſſenecken, Läufer. Milieus, Servierdecken,
Büfett=
decken, Kommodendecken, Tiſchdecken, Kaffeedecken,
Kiſſen=
platten mit und ohne Franſen, Tafelgarnituren, Tee= und
Kaffeewärmer, Tabletts in allen Größen, Bluſenkragen,
Mantel=
kragen und vieles andere zu den denkbar billigen Preiſen.
Hochachtungsvoll
Jos. H. Weissbürst aus Frankfurt a. M.
Zur Meſſe Eckbude in der mittleren Hauptreihe.
Gleichzeitig empfehle ich einige große Reſtelager in
Strumpf=
waren, durchweg gute bewährte Qualitäten, zu billigſten aber
feſten Preiſen.
(10221mds
Guter Bauſand
kann unentgeltl. abgefahr. werden.
Näheres Erbacherſtr. 4, Baubüro.
Telephon Nr. 260. (10178mdf
Srahtmatratze, 180X093, billig
abzug. Aliceſtr. 9, II. (*11003
Ein großes hölzernes Reklame=
Eſchild billig zu verkaufen
Rheingauer Weinſtube,
(*1102
Luiſenplatz 1.
Heinheimerſtr. 65, pt. (*10996ms
gebr, billig
Tafelklavier, abzugeben.
Exceislor u.
Pneumatics
empfiehlt
(7765a
zu billigsten Preisen
M. Heppenheimer, Mechaniker
Ecke Wieners- u. Kiesstr. 80 u. 80½
Reparaturwerkstätte für
Fahr-
räder aller Fabrikate.
Wichtig
139a)
für
Magenleidende
Reformkorsetten
z. Knöpfen mit Gummi an
den Seiten Mk. 2.75.
L. & M. Fuld,
Kirchstrasse 12,
gegenüb. der Stadtkirche.
S Schwarz-weisse Rabattmarken.
Gaslüster
ſehr gut erhalten 5fl., ſowie eine
Meſſingzuglampe im Auftrag
(10152a
billig abzugeben.
Gottfr. Beck,
Karlſtraße 39.
Saub.Bettſtelle m. Sprungrahm.
u. 3teil. Matr. bill. z. verk. (15 M.)
Heinheimerſtraße 22, II. I. (*10989
Handwerker
kaufen
Möbellacke
Terpentinöl
Terpentin-
Ersatz
Leinöl
Glaspapier
Politur, Leim
Spiritus
zu Engrospreisen
bei
Lose!
Altenburger, 4. u. 6. Mai 1 Mk.
Schlossfreiheit, 15. Mai 1 Mk.
Württ. Rote Krenz, 31. Mai 2 Mk.
Arnstädter, 4. u. 5. Jani . 1 Mk.
empfiehlt und versendet
Fernspr. 779. (10181) Rheinstr. 17.
Trauring
Kugelringform) empfiehlt billigſ
* Schül-
Schul-
str. 4. Ernst Macholau str. 4.
Einkauf u. Umtauſch von altem
Gold, Platina u. Silber zu den
höchſten Preiſen. (9408a
Diedermeict
antike Kirſchbaum=Kommode,
ge=
ſchweifte, frz. nußb. Barock= und
Rokoko=Kommode billig. (*10993
Karlstrasse 41.
Ohne Anzahlung erhalten Be=
2amte
Manufaktur-
waren ohne Preiserhöhung
von auswärtig. bedeutender Firma.
Gefl. Offerten unter A. 65 an die
Expedition ds. Bl. (*10038sm
Jaegen Auflöſung des
Haus=
haltes zu verkauf.: zwei mod.
g. Betten Waſchtiſch u. Nachttiſch,
1grünes Plüſchſofa, vollſt.
Küchen=
möbel, reinl. Mädchenz.=Einricht.,
uſw. Einzuſeh. v. 11 bis 1 U. u. 4 b.
5Uhr Schießhausſtr. 120, p. (*10988md
Eleg. Strassenkleider
Größe 44 und 46, dreimal getrag.,
preiswert abzugeben.
Friedrich=
ſtraße 9, part.
(*10968
preiswert zu
1 neuer Diwan verk (*1056ms
Wenckſtraße 20, 2. St. rechts.
Flüſchſofa, ov. Tiſch, Kommode,
all. gut erh., bill. zu vk. (*10957
Beſſungerſtr. 66, 2. St. links.
uterhaltener Kinderwagen
G braun) zu verkaufen
*10598sm) Kaupſtr. 48, 2. Stock r.
Sechs verſchied., ſehr feine mod.
Nussbaum-Pianinos
faſt neu, mit großem edlem Ton
und beſter Mechanik, werden unter
10 jähr. Garantie fehr billig
abge=
geben. Man verlange Abbildungen.
Auf Wunſch event. Probeſendung.
Wilh. Arnold. Kgl. Bayer. Hofliefer
Aſchaffenburg. (8702a
Ing., Mitglied des Verbandes
deutscher Gutachterkammern
(Sitz Berlin), Mitglied des
deutschen Schutzverbandes
für geistiges Eigentum, prüft
Erfindungen kostenfrei,
reell und sachgemäß.
ff. Referenzen. Ueber 30 eigene
Geschäfte und Vertretungen.
Ausführl. Broschüren
kosten-
frei. Mainz. Bahnhofstraße 3.
Telelon 2754 (2750n
BisPfingsten
Preisermäßigung
für chem. Reinieune
Herren-Anzug ℳ22.50
(10052a
Bunte
Damenbluse . ℳ 1.00
: Hof-:
undern Nack
Schulstr. 13, Tel. 708.
Ia Saat= u.
Kaiſerkrone, Zwickauer Roſe,
Eigenheimer frühe Induſtrie,
Uptodate, liefert
(8638a
J. Triebert, Viktoriaſtr. 63.
laſt neue Sprungfedermatratze,
90/180, für 15 Mk. zu verk.
*10935) Erbacherſtr. 63, 2. St.
Ohne Reiben, ohne Einſeifen,
ohne Raſenbleiche kann heutzutage
eine Hausfrau mühelos ihre Wäſche
ſelbſt tun, wenn ſie dieſelbe mit dem
modernen
Waſch= und Bleichmittel Giotil
½ Stunde kocht. Nachdem die
Wäſche ausgeſpült, iſt ſie rein und
ſchneeweiß. Per ½ Paket 30 Pfg.,
11 Paket 55 Pfg. Fabrikanten
Hanauer Seifenfabrik J. Gioth,
G. m. b. H. Alleinige Niederlage:
Carl Steinhäuſer,
VI10198) Germania=Drogerie.
Für Uebung Mitte Mai s
1 truppenfr. sicheres (39859
Pferd
geſ. Genaue Anerbiet. u. W 302
an Invalidendank, Frankfurt a. M.
friſchmnelkende weiße Ziege
mit Jungen zu verk. (B10219
Forſtmeiſterſtraße 20.
Deutſche Tiger=Dogge
(Hündin), pr. Stammb., zu verk.
Wilhelmſtraße 28. (*10928imd
chott. Schäferhund, ſehr ſcharf,
zu verk., paſſ für Fabrik oder
Gärtner. Näh. Exp. (*10783oms
SSitz= u. Liegewagen bill. zu verk.
*10936) Weinbergſtr. 12, 1. St.
Gehrock, Frack=, Smoking=
An=
züge, Zylinder, zu verleihen!
Rheinſtraße 5, 2. Stock. (10073a
Deutſcher Schäferhund (Rüde)
preiswert zu verkaufen
Liebigſtraße 77, 2. Stock. (*10849im
Weutſche Schäferhündin nebſt
Hundehütte, pr. Stambaum,
verſetzungshalber billig zu verk.
*10813im) Pankratiusſtr. 11, I.
Nerk. od. vert. ſchön gez. For gegen
Pinſch., kleiner. Boxer od.
Dober=
wonn. Off. unt. G 45 Gxp. (*10948
getrag. Kleider,
Schuhe ꝛc. zu den:
höchſten Preiſen.
Poſtkarte genügt.
M. Schnitzer
Schloßgaſſe 29.
230al
1!
Wer dort ? (6905a
hier V. Schatz, Alexanderſtr. 15
Ich komme ſof. u. zahle Ihnen für
getrag. Kleid., Schuhe, Wäſche,
Zahn=
gebiſſe, alte Federbett. ſtets die höchſt.
Preiſe. Tel. Nr. 1924. Poſtk. genügt.
gut erh., mittl. Größe,
Koffel, event. mit Einſ. geſucht.
Angeb. mit Preis= u. Größenang.
unt. G 38 an die Exp. (*10835im
aufe alte Zahngeb., 1 Zahn 40 Pf.
Kiu. Best. Ludwigshöhſtr. 6), I. (10055a
ebr. Schuhwerk und Kleider
bezahlt reell C. Minkler,
(*10899imdf
Langegaſſe 10.
zu kauten gesuchl.
1 gebr. Ladentheke, ca. 4,60 m lg.,
75—80 cm hoch, mit oder ohne
Schiebkaſten.
1 Glasſchrank, möglichſt mit
Schiebtüren, für Drogen geeignet,
ca. 2,30—2,50 m hoch, 1,25 breit,
30 tief.
1 Schokoladenſchränkchen.
Offerten unter G 100
poſt=
lagernd Stockſtadt a. Rh. (10142
Brillanten, Platin,
Gold, Silber zu
Kaufe höchſt. Preiſe. A. Kurtz,
Pädagogſtr. 2. Tel. 1202 (10027a
Ich kaufe getragene Kleider,
Schuhe und Wäſche. Zahle die
höchſten Preiſe. Poſtkarte genügt.
H. Wischnack
Landeraf Georgstraße Nr. 1. (*10658sm
Friefuarütnſanniung
ält. auch Einzelmark., geſucht. (9742a
Off. Postlagerkarte 76, Frankfurt a. M.
Gebraucht., gut erhaltener groß=
Waſchtiſch
nußb. pol. mit Marmorplatte u.
Spiegelaufſatz zu kauf. geſ. Off.
erb. unt. E 51 Expedit. (*10972
zehrock=Anzug für mittl. Figur
Gzu kaufen geſucht. Off. unt.
ie Exp. d. Bl. (*10946
& 46 an
Ein gebr. Satz Billard=Välle
(*10938.
zu kaufen geſucht
Chauſſeebaus, Heidelbergerſtr. 89.
Nummer 102
Lite 26.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 1. Mat 1912.
u
Haeratogen parke, H-Hing
aus derFabrik Adulf Hammel süc Hanan.
ZahrzichenHurghelie Urngerien u. Kalanialuarengeschäfte.
Deig Fiäsche (2
Sport.
* Radſport. Der Velozipedklub Darmſtadt
veranſtaltete für ſeine Mitglieder das alljährliche
Früh=
jjahrszeitfahren über 22 Kilometer. Es beteiligten ſich 16
Fahrer, die in zwei Abteilungen, Junioren und Senioren,
ſtarteten. Von den Junioren war Herr E. Damus der
Held des Tages, der die Strecke in der glänzenden Zeit
von 39 Min. 40 Sek. hinter ſich brachte. Die übrigen Plätze
wurden wie folgt belegt: Zweiter: L. Hax in 43½ Min.,
Dritter: W. Zimmermann in 44 Min., Vierter: C.
Göttmann in 44 Min. 45 Sek. Auch die übrigen
Fah=
rer erzielten gute Zeiten. Von den Senioren ſiegte Herr
Supper in 52½ Min. Der Velozipedklub Darmſtadt
(zählt zurzeit 160 Mitglieder und iſt einer der größten
Vereine des Deutſchen Radfahrer=Bundes.
* Pferderennen. Hamburg=Horner
Früh=
jjahrs=Meeting. Herren=Reiten, Ehrenpreis und
4000 Mark, Diſtanz 1400 Meter: 1. Hrn. W. Lindenſtädts
Zampieri (Hr. J. Schulz), 2. Broadway (Lt. Braune), 3.
Oregon (Lt. Graf Holck). Tot. 26:10. Pl. 15, 22, 22110.
Unpl.: Fife o’elock (4), Kammerherr, Malice, Madame
Foutzi, Samum, Hendred, Osmos. Ueberlegen 2½—1 Lg.
— Montags=Handicap, 10000 Mark, Diſtanz 1500 Meter:
11. Lt. Richards Werra II (Lane), 2. Melitta (Archibald),
3. Blauer Dunſt (Schläfke). Tot. 37:10. Pl. 17, 87, 18:10.
Unpl.: Monſalvat (4), Major Fife, Gallier, Sati, Blue in
Blue, Norton Con, Ordner Fox, Etty. Gegenw Hals
bis * Lg. — Godefroy=Rennen, 13000 Mark, Diſtanz
1800 Meter: 1. Geſt. Graditz’ Loreley (F. Bullock), 2.
Bür=
germeiſter (Wedgewood), 3. Haſard (Lane). Tot. 47110.
Pl. 14, 18, 12.10. Unpl.: Eiſenmenger, Dongola, Rubi, Mc.
Kie, Labrador. Leicht 1—1 Lg. — Volksdorfer Handicap,
5000 Mark, Diſtanz 1400 Meter: 1. Kgl. Württemb. Priv.=
Geſtüt Weils Frauenlob (Schläfke), 2. King Baſalt (Evans),
3. Bilbao (F. Bullock). Tot. 18:10. Pl. 11, 12110. Unpl.:
Salut (4), King. Ueberlegen 2—2½ Lg. — Peru=Jagd=
Rennen, 3500 Mark, Diſtanz 3500 Meter: 1. Lt. Graf
Bau=
diſſins Princeß of Wales (Beſ.), 2. Veſtalin (Dr. Rieſe),
Z. Meerbraut (Lt. Frhr. v. Dörnberg). Tot. 35:10. Pl.
20, 16:10. Unpl.: Hogyne (4), Pelta, Ruhm. Leicht 2—2½
Lg. — Frühjahrs=Handicap=Jagd=Rennen, Ehrenpreis und
2500 Mark, Diſtanz 4800 Meter: 1. Hrn. E. Zeyns Adriatic
(Lt. v. Tresckow), 2. Taſchenſpieler (Beſ.), 3. Haltefeſt (Lt.
v. Moßner). Tot. 35.10. Pl. 11, 10, 15:10. Unpl.:
So=
dar (4), Raſper, Chalk Mark, Brampton Laß. Sicher
1—3 Lg.
Die Radfernfahrt Paris-Menin gelangte
zum dritten Male zur Entſcheidung. Für das über 302
Kilometer führende Rennen ſtellten ſich am Start in Paris
früh morgens 5½ Uhr 58 Konkurrenten ein. Bei dem
herrſchenden Winde verkleinerte ſich das Feld ſehr ſchnell.
In Beauvais befanden ſich nur noch 27, in Amiens (142
Kilometer) paſſierten 25 Fahrer, in Arras (210) nur noch
13, unter ihnen Petit Breton, Faber, Egg, Engel und
Leonard, Konkurrenten in der Kopfgruppe. Auf dem
Velodrom in Menin (Belgien), wo ſich der Schluß
ab=
ſpielte, zogen 12 Fahrer zu gleicher Zeit ein. Der Belgier
Maſſelis ſchlug ſeinen Landsmann Vandaele nach 11
Stun=
den 2 Minuten im Endſpurt um eine halbe Länge. Dritter
um doppelte Handbreite Petit Breton vor Niedergang,
Engel, Thys, Spießens, Deruyter, Peliſſier und
Fran=
cois Faber. Im ganzen beendeten 27 Fahrer das Rennen.
* Lawn=Tennis. Die Kämpfe um die
eng=
liſchen Lawn=Tennis=Meiſterſchaften auf
gedeckten Plätzen ſind bis auf wenige Spiele beendet. Die
Damen=Meiſterſchaft gewann Frl. Holman gegen Frai
Ec=
cington 622, 6:0. Miß Lambert=Chambers, die
Vertei=
digerin des Titels, war nicht angetreten. Die Meiſterſchaft
im gemiſchten Doppelſpiel wurde von Gobert=Miß Ball
gegen Kidſon=Miß Hare mit 8:6, 622 gewonnen. Auch hier
traten die Verteidiger des Titels, Wilding=Mr. Chambers,
nicht an. Die Schlußrunde um die Herrenmeiſterſchaft
wer=
den Wilding und der Verteidiger des Titels, Gobert, mit
einander zu ſpielen haben, nachdem Wilding in der
Vor=
ſchlußrunde Ritchie mit 6:3, 6:4 und 8:6 ſchlug.
* Fußball. Die Spiele um die engliſche
Liga=Meiſterſchaft die von den Blackburn Rovers
durch einen Sieg über Weſtbromwich=Albion bereits
ent=
ſchieden war, wurden fortgeſetzt. Liverpool ſiegte über
Oldham Athletik 110, Notts County über Woolwich
Arſe=
nal 3:0, ebenſo ſchlug Bradford City Tottenham Hotſpur
3:0, Sheffield Wednesday konnte gegen Weſtbromwich=
Al=
bion mit 511 gewinnen, während Bury gegen Everton,
Blackburn gegen Newcaſtle United und Bolton Wanderers
gegen Mancheſter United unentſchieden 111 ſpielten.
Chel=
ſea ſiegte über Bradford 110 und kommt in die erſte
Liga=
klaſſe, ebenſo Derby County. In die zweite Klaſſe wandern
von den bisher erſtklaſſigen neben Bury noch Preſton
North End.
Landwirtſchaftliches.
Kurzer Getreide=Wochenbericht
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
vom 23. bis 29. April.
Andauernde Trockenheit hemmt die Entwickelung der
Saaten und Futterpflanzen, namentlich über Roggen auf
leichten Böden wird vielfach geklagt, aber auch für die
bis=
her widerſtandsfähigeren Weizenſaaten, ſowie für den
Aufgang der Sommerung iſt Regen dringend erwünſcht.
Sehr ungünſtig werden die Ausſichten der amerikaniſchen
Weizenernte beurteilt; es haben große Umpflügungen
ſtattgefunden und man zweifelt, ob eine gute Frühjahrs=
Weizenernte den vorausſichtlichen Minderertrag an
Winterweizen wird ausgleichen können. Amerikaniſche
Börſen waren infolgedeſſen weiter ſehr feſt geſtimmt.
Da=
zu kommt, daß die Dardanellen immer noch geſperrt ſind,
und die Ungewißheit darüber, wie lange der Zuſtand noch
andauern wird, ſchaltet Rußland und die Donau zunächſt
vollſtändig für die weſteuropäiſche Verſorgung aus. In
Deutſchland iſt das Weizenangebot ſchwach geblieben, aber
der Umſtand, daß der Maipreis ſich allmählich den
argen=
tiniſchen Forderungen genähert hatte und Frankreich mit
Käufen zurückhielt, bewirkte zeitweiſe eine Abſchwächung,
die aber in den letzten Tagen einer neuerlichen Befeſtigung
Platz machte, da die Nachfrage für die guten deutſchen
Qualitäten andauert und im Inlande Weizen der Berliner
Mainotiz entſprechend kaum zu kaufen iſt. Auch Roggen
war zuletzt wieder feſter, da im Inlande für das ſchwache
Angebot gute Kaufluſt beſteht, während für Herbſt
Beſorg=
niſſe wegen der Trockenheit zu Käufen anregten. Hafer
be=
hielt bei hohen Provinzforderungen feſte Haltung, zumal
Rußland und Argentinien verſagen und an der Küſte
Verwendung zur Ausfuhr beſteht. Die Lage des
Gerſten=
marktes hat ſich infolge der Sperrung der Dardanellen
weiter zugeſpitzt, doch herrſcht allgemein Zurückhaltung;
man ſieht ſich nach andern Bezugsquellen um, die aber für
den ruſſiſchen Ausfall keinen Erſatz bieten. Auch für Mais
wirkt die Behinderung des Bezuges von Oſteuropa
be=
feſtigend, zumal greifbare Ware knapp iſt. Die
argen=
tiniſchen Forderungen waren nur leicht erhöht, doch
ver=
langt man für prompte Abladung hohes Aufgeld. Es
ſtellten ſich die Preiſe für inländiſches Getreide am letzten
Marktage wie folgt:
Königsberg
Danzig
Stettin
Poſen
Breslau
Berlin
Magdeburg
Halle
Leipzig
Dresden .
Roſtock
Hamburg
Hannover
Düſſeldorf
Köln
Frankfurt a.
Mannheim
Straßburg .
München
1,25), Sept. 211,75 (P 1,25), Peſt Mai 200,05 (— 2,55),
Liverpool Mai 181,20 (—0,95), Paris April 259,20
(*.11,35), Chicago Mai 179,20 (* 1,70), Roggen: Berlin
Mai 198,50 (*0,75), Sept. 180,75 (- 2,25), Hafer:
Berlin Mai 201 (* 0,25), Futtergerſte frei Hamburg
un=
verzollt ſchwim. 176,50 (— 2), April 169 (—6), Mais:
Donau fällig 150 (P 2), Odeſſa ſchwim. 138 (4 4), La
Plata April=Mai 129 (—), Mai=Juni 124 (—) Mark.
wird seit Jahrzehnten mit glänzendem Erfolge zur
Haustrinkkur bei Nierengriess, Gicht, Stein,
Eiweiss und anderen Hieren- und Blasenleiden verwandt.
ISie ist nach den neuesten Forschungen auch dem
Zuckerkranken vor allen anderen Mineralwässern zu
empfehlen, um den täglichen Kalkverlust, der ein sehr
vesentliches Moment seines Leidens bildet, zu ersetzen.
Für werdende Mütter und Kinder in der Entwicklung ist sie
für den Knochenaufbau von höchster Bedeutung. Die
He-
lenenquelle ist die Hauptquelle Wildungens und steht
in ihrer überaus glücklichen Zusammensetzung einzig in
der Welt da. — Man überzeuge sich hiervon selbst durch
Vergleich der Analysen, wenn Ersatzquellen empfohlen
werden, und achte im eigenen Interesse genau auf den Namen
Helenenquelle. Zu haben in allen Apotheken und Drogerien.
Fürstliche Wildunger Mineralquellen, Bad Wildungen.
Flaschenversand 1911: 2071167.
Badegäste 1911: 13 598.
Garrenschläuche
in Gummi
Spezial-Qual. in rot, Schwarz u. Grau, m. Einl.
in den Normalstärken
13 16 19 22 25 mm I. W.
3 3½,
4 4½ mm Wandstärke
ℳe 1.30 1.85 2.55 2.85 3.70 per 1fd. Meter
mit entsprechendem Rabatt. (10186a
Schlauchwagen, Rasensprenger,
— Strahlrohre etc. billigst.
Reparaturen defekter Schläuche. — Preislisten gratis.
Gebrader Vierkeler,
Darmstadt
Telefon 200.
in Treibriemen jeder Art;
Grosses Lüger Maschinenölen, dir. Imp.
kons. Fetten; Putzwolle; Oelen; Holzriemen-
Scheiben „Flenders‟ Farben, Lacke etc. etc.
Diese Preise sind nur
noch bis Pfingsten!
Künstl. Zähne v. 1.50 M. an.
Plomben, Zahnziehen,
meist schmerzlos, Reparat.,
Tmändern bekannt für die
billigst. Preise.
Joseph’s Zahn-Atelier
Soderstrasse 7.
(*11036
br. Sitz= u. Liegewagen z. vk. Kut erh. Kinder=Liegewagen zu
Näh. Darmſtr. 8, II. (*10821ml verk.
95, II. (*10953mdf
Mepen:
Aendgersul
gut erhaltene weiße, eiſerne,
große Kinderbettſtelle 12 Mk.,
ein weißer Cheviot=Rock 3 Mk.
zu verkaufen Ireneſtr. 5, 1. St.,
an der Frankfurterſtraße. (*10937
Ein noch faſt neuer
Cisſchrank. Eisſchrank preis=
(*10933
wert zu verkaufen.
Näh. Viktoriaſtr. 64, 1. St.
roß. Zim.=Teppich, 2 farb.
Vorhänge, 2 ältere
Pique=
decken zuſ. für 9 Mk. zu verk.
*10934) Erbacherſtr. 63, 2. St.
Ein ſehr gutes Fahrrad, neu
hergerichtet, billig zu verkaufen
Henss, Neue=Niederſtr. 21. (*10851im
Petroleumlüster m. 9 Kerz.,
bügl=
platte , Stellleiter, Nähtisch b. zu
verk. Dieburgerſtr. 50, III. (*10985
ſchöne garnierte, ſchw.
Frauen=
hüte, Stück 1 Mk., zu verk.
*10944) Dieburgerſtr. 50, 1. St.
Schöner Kinder=Sitz= und
Liege=
wagen zu verk. N.=
Ramſtädter=
ſtraße 16, Gartenh., 2. St. (*10939
Eine wertvolle Bibliothek für das Haus!
Für wenig Geld eine für alle Zeit wertvolle Bibliothek
zu erwerben — dieſe Gelegenheit bietet ſich Ihnen durch Abonnement
auf die im Verlage der Union Deutſche Verlagsgeſellſchaft
in Stuttgart erſcheinende
Bibherlien der Unterhaltung
und des wissens.
Die „Bibliothek der Unterhaltung und des Wiſſens”
be=
ginnt bereits ihren 36. Jahrgang.
(V8602
In vielen Millionen von
Bänden verbreitet
er=
füllt ſie ihr Programm:
jedem Bücherliebhaber Gelegenheit zu geben zur Anlegung einer
wirklich gediegenen, ſpannendſte Unterhaltung und eine
uner=
ſchöpfliche Fundgrube des Wiſſens zugleich bietenden
Privatbibliothek
aufs allerbeſte.
Die Bibliothek der Unterhaltung und des Wiſſens”
er=
ſcheint in 13 vierwöchentlichen, reich illuſtrierten, elegant in
echte Leinwand gebundenen Bänden mit Goldrücken= und
Deckelpreſſung. Jeder Band iſt mit einem hübſchen, farbigen
Umſchlag verſehen. Um die Anſchaffung auch weniger
Be=
mittelten zu ermöglichen, beträgt der Abonnnementspreis
nur 75 Pfennig für den Band
ein Preis, zu welchem der Buchbinder im einzelnen noch nicht
einmal den bloßen Einband zu liefern im ſtande wäre.
Beſtellungen nehmen Buch= und
Kolportage=
handlungen, Journalexpeditionen ꝛc. entgegen.
Anion Neutſche Verlagsgeſellſchaft in Stuttgart, Berlin, Leipzig.
Handschuhs.
Eine große Partie gute billige Glacéehandschuhe in farbig,
ſchwarz und weiß, mit 2 Druckknöpfen à 2 Mk. netto. (10150a
Grosse Auswahl in langen Sommerhandschuhen
empfiehlt
Georg Zorn, Wilhelminenstr. 4.
preisw. zu verk. Näh. Mſod. Kinder-Hsg- u. Siwagzn, gut
Plan0 Expedition. (*10975 A erh., abzug. Gartenſtr. 21, III. (4
leI se pun r me pun sezuoxg aug 6
SäparezeT pun -unog ang
särzude InN E
260
ert.
22C1
(8
800le
1ach
ge6
I626
v26
821l
6111
8ill
oll
190
Ita8lge
o18ſ1ox.
so819g9
6821og9
Sbllat9
689689
ebang
209sog
sülzat
1s0zab
216
318 o82 889
à68 192L. 689
Ot8 O2I. 829
ve8 bll. 229
282. (649gs0
121
82
862l
8t2
882
eh
0ocl
sal!
zoll
80
620
201
810
81Z. 909
60 L. 209
102 980
989og6
2
019020
Wpejstl.ied
Ue Vorque
gosdslv
Mlionuosuf
G6 IIIoujoog
IE UIoljees
* uifenueönf
gosgslv
Horquegold
(e WPejstried
Koninz u urreueeg-urgeuuesug-gorqueforg Gpeiswied)
610I 236
0I036
700I 116 2.
000 I 1066
240I f06 E
120I 106
6
866 28 5
086
868
erz 819 zofral. 920I 128 188 Ue UeMluIfz-19 902 1019 00f afI. 020I 878 859 Uesneuudepung 629 309 ₰ 928 88I 810I 288 989 Zdopsson z29 fsgé 28 o6I 280I 958 939 uisdog sseg denleh 679 o29ß 678 12 580I 568 652 zueag seiog diiefl a9 1f25 688 fs 630I 618 612 Suegsery denen 179efd g88 02I 730I F18 ar2 Jud1s0 WPejstlaeg g29289 — SII 208 709 Mudpion zpejstard 219 852 068 O0I 010I o8 2af de zugjähipeismaed ure zugjdg ipeiswaed
Judpdon Pejstlieg
Judis0 1peistleg
Suogseiy depreh
zuenA 8ojog denen
Wisdog ssog deileh
Idopsson
Hosnenulepunn
ge
UUIz-19
U.o
gappeg voru anu enz erp uegreu
sneuzsgog jesunsseg pun zuerg segog Saegselp Maundenreg urv
Konanz pun
G.euiuifz-Sso.g-(Inadm-Wpeiswied
Honanz pun gpegsgega-apegssunzd
jaspeg voru esnz erp uegreu erynusurgaen ermos esssagssgequreg gep us ueyosngurongfo fuusquueg 'sperapIeA UV
220
020
910
800s
woſt
000
186
646
8t6
886
uojenof d UkieHl 190 006 928 682 189 29 s2t 188 6se 812 28l og2! 822l 80l 200 106 6½2 82Z. 699 219 210 Sneyeossnellg Ot2 Zhejduelach uſousol.lg Ur 288 818 18 L e29 619 g1 628 abe 902 62 St2l 212 280l 1a6 898 282 ziz 889 019 199 osSt.lgs.ley9ol F essu.gsuegrsufe 668 818 822. o29 919 21t 028 2t2 602 921 ot2! 5121 190l ns 088 682 F12 889: 209 889 s Zjeiduosing uosglid SIApni urieH 1og - 218 818 202 812 909 Ssolllog Apugs.lod
UI 218
888 922
819
609 119
8og Olf
lotz Obe
182 102
6tl bel
91 8621s
1821 212
802 280
210 616
146 818
688 282
224 Ge 689s
V29: d6 989s
229 jduopfimenl
Joyjyorjuos tesst.hspfeA
19d
seyzuy H
SHIV uI
u9.51 288 912 809 109 oot 082 8t al! O821 202 190 ot6 888 022 829 929 SAeMjchuo F ossp.gsdesunsseg 8881 212 609 9atl 9s8 922 bbl II 9221 88! 280 986 988 812 619 228 Nligeg -uroll0 pun 86 esst.gsureud 2281 904. 8s8ſc at ſos8 02210 1l g0l 8121 zall 180 086 088 212 819 818 (e ueshpbhn zigeuuf-usjelssuf Ssetind Mt
Apegsgegd-Apegsureg-uestreuer
020 1906 3t2 289 689 62t 682 Zie zi! ze2l zill 200 806 o88 208 289 sa6 ine ueöffonIV 40l 006 682. 189 828 s2y 882 112 aoet 922) 9oll 200 206 828 108 189 669 Hligeg Wollo ſahbft g88 682. 929 (229 81b 8t2 902 1ol 1221 zol 286 288 028 982. 989 tg Johjuoriuos 1001s 268 922 819 a1e olt otc 8al es2 812l 280 6t6 668 218 8½4 889 989s duopfiwenl 686 UB 8t8 UB *22 919 919 at UB 8g2 9gl isels Iiel 280 846 12t8 118 9½2 UB 989 UB v88s ge Zeiduosing 126 008 918 1I2. 609 - IIn S80ffof 616 ei 218 012 809 * Zeiduosin 986 g1916 218 882 122 219 Ic sot 018 g8c 88l 6t21s 802 6t0l 346 6r8 808; 8t2 804. 889 o09 ucht * 9SSt.hsIENDol Ot2 * Zjeiddelien 8t6 E18o6 68811 2Z 812 809 8og 2s8 208 zze Stl oo2l 140 866 988 108 282 689 g29 289 829 *e Sneyoossnell 266 106 228 142 at es gab 188 882 o22 861 val! s601 kre 088 osz. 922. t89 619 299 219 * ouousslapnl 866 688 28 b8Zlool 289 8tv 6t8 8tc 81C 1e1 2e1 820 826 (828 bt2 612 919 219 Otd 019 (e Mpejs.lodf U
9.
I8
I-Apegsced
TeU-I
3.P
Sur
V
A
ueölosuofj. lesuf So)sog
Jungosurg pun gpegsmleg ul
Jungloy ojsuosojey
Heidssunggegfezug uejgelagsuill
uep pun
Io5jezuy-SJunugeh
gluI uepungde
(3ursausg C2I)
„p1aboo
19)ppfsilipd
zgeldssungg
eId
ep goeu neauexe
inz uezeugojezed nu
1 mepdessnv
ue Sjoz ur pal.
ed ulezeg. uokup ue
jedeneag saellon ’sneusseruos senen zzeidrezzgerg ’essenzsgegoen zgerduesiurx uezteueß ueggung uegeugore
, 989
ur
uijeysolly
HSzjeidssungeg
ulsseg
uneg-A-MI 1 Wpels
Ge Ssojfog-II.I6d
egsured
urreuseIIH
219s uneg-U-N-Mlled aut 246 228 212 919 280 010 zot 2te abl ent 9121Ps 16sll 1901 v86 268 922 819 ujsstg 211) 2e6 218 212. 019 919 800 1ge zec 68l 8scl 602is vall 980 626 268 122 219 at Hszjeidssungog oillg 086 018 so2 98u 289s 8af og8 080 v8l Ige 6o2l
ur iduesiul! O61I 2201 226 128 F1Z. 909 009? mionsollf)
IIIH
UdEG-urge
s
1.S
E
*3
sspaaete pun -uuog anu esnz uezeunorezeg; aru erp ieseausen anu einz uezeugofezeg i arm erp erér genuer e pun ztêr rei 8é ue pun
ueselzgremgefazuonz zeappzsueg ur einos 'ssrquor pun ssegsueg anu einz uezeugofezed 1ru eip aauegestn pun meusteuored-mreuufen eroenzs tep zus uezuensea sa iAN
sed Nlezuopurf ub 016 gs2 929. g29 og2 gt0l 99 019 ot8. mlousterjolog ur 820 8g6 898 ssl. IIIe 266 es 209. ga9 089) 818 zill 812. 289. ub. Horqmnaig-Augll 000 926 920 1611. etzli 186 608. 989. 20L. 689) 828 zzll 822. 919 zzv. Vorgstold 0g6l 816 218 sol. bezli 126 108i 929. 622. 81Zi 218 otll atl. 802 seb. neiedeld-I9 886; 888 1o9 stels 8121 806 912 19. 2vZa 822 oot 89ll 8az 812 lost. ME Mienjujeg
Tur 026 at8 8yb og2l. 8o21 288 682i Oo9. gs! 282. z1v 102l 918 918 6st (B 198 atb till bill 868 822. 088 208 6v bezl 998 998 989 Jueo WDeismaeg 908 bib 210 240) 618 289 1421 806 806 8tg Zulpion Wpeiswucd 2a2 860l ge0l 0t8 218 68b 2421 606 606 669 zun Weismieg de og! oot 8201 8201 608 919
Nonunz pun (Sleluepul-hurteusteuoteH-urgeuuge ACipeistdeg)
16
gorgzien u
70
quef- gsjegerM ul
uad
g6
g
IneH-gsjegerm ul
970
queH-gsjegerm ul
ad
81
87
Mzg srd InI
SBrinle,
Azg sia duf
oo?
Mzd sig auf
SSbjMeje
Azd sid auf
990
*988B1
rm Suznd wordtoaa
zu Jarmousteg
quonl-Aslogeli 370
2a
60
IIIII Inz
musteg
baune
wrm
en wöeiwel od
urgenufeg uoA Inf
urusg
gorqueg-gslegeim
uok inn
gorc
eH-gsjegern
wot uſt
gorgid
nol Zuſ
Horquen
sgerm uoh unf
Dain
7.
u
*U580 .Iod
19
u0A
U5BA
*988P
uriſt ie
w.
reſchearte
gg
*988e1
Mnit ge
Mehignnepſog uog
20
06
610
61
II E-I Buziia vone
200 K.
626
Inzuig vone
*6 II
huoneint 8.
Moie
C
tosted
tnd
Jurna eneic end
67
d
020
Erdom miohjade
uepfezig-nejeppot
uepfezig-neleppo
620
81
ge uepfezag-neieppon
ge uepfezag-neleppe
I Snziid
( mepera
uplol
O
uf Azd sid Ir
IIIeM
656
III Mzd Sid
0
HN IAIeM anu
Anigr,
1oPpoh5n
1.
87
ur Art
120
plejig-ne
Semen
Wieysuleh uoh
Sul.lo
MK
queddt
Mfequ
,6
1ollm
os6 e.
os B agimnede
70
824
o1é1
uesnequegeg
F
Fingeid
F74
800
97
9
ür Mzg sta guff
Hob
216
87
II12d
3marsn
620
96
em inſt
805
ze
16
GepegserA uol
886I
Fung 9 me erhos
ezterog pun mnos
00I
gI
ar ss2
id Pe=
uepegserM uol
719
HepegserA uol
624
17
uepegselM uoA
uepegserA uoh
2i0!
neieh-I9 uoA Iüf
Meh aut 2
700
ueprgserM uoA
000
1661
HepegserA uoA
z86
Gepegserm uoh
680
212
uepegsern uoh
nelep- ip uoh anu n
Ferl=
3151
80
.
neeg-ugell
zuuk 9 un
676
216 uepegserm uI
290
r28 UeprgserM uI
m an
979
189 uepegserm ul
814
InP 9I
„os
leid soh
8,& uepegserm ul
u zu
IIEH
Seterea
uesnenuegeg uoh an
O7
C
Mfazt
388o1g
10 Iüh
g60.
56E uepegselm ul
980
o& uepegserM ul
220
(7615
uepegserM uI
gf0
S6EI MepegserM uI
odi
ssC
aher
A70P
880P
226 uepegserM uI
3
g0
829 uspegser
bau
(ig B09
-ueprgsoIA
*Azed
Sinquehjellost
zuleNI
HötA uoA
-uoppgsolA A170d
Zzufen
U5BA
004
O7
uesneyuegeg uo
gern
120
91
6
Singelq uoA Iuu pun
3321410M
2u
-Hoenost
u0A
ee
676
unfeu
u Ard
z0 8id
000
Mzeq uoru
(
uodel ue
Frutp
ern Poatwng ans
-ueddeg
gauf
9
08
ues 1or aPei un
geeg uoru zuenh
180
900
euuastieq uoru iueg
Ba
80
97
0
9p0 L. un hi
2r0 Pgeitdiu
880
e781
008
m äne
Slodjepfon
mehnde
00
-ufeh
986.
Säeidereg u-unog
II
untg
210
F16
Uue
6e
SSeihere,
uuos
91
C
328
SSezlereg pun -unlog
190
THosuy ule
uoeh
80
esne uerze jnuog
ueg pnstnri Mik
esselM & Inf
eih 0n
88
Miequueh
pun
Slodlepfor
U5BA
SSezloreg pan -unos
800
898
Söepiegeg pun-uue
870
39
unſtfürng
*988
Süol mus u
Bamin
SSpiier
un-uu
miten ie
ze&
Zebt
uesnenzag n uesnen
Ur Iuozu nIeI
ſte
uesuffpuends pun
1m ami iren
edein
n-IMog
SI n Ipueldg
un men
estnog ul
Inozu 11
Sunquesl
Npuelds
iehnerm
Inu II
Sdexiejeg pun-unot
Monnodden uog
Hosuy ugen Haue
-Sieplejeg pun -unos
IeTojg uol
zuasuy ulen glepfen
788
nonuslelt
2681
Seust
monndlden
uod r58
uieyuren
uoh Inn
Suy urey Vuuen
uoh
eziefe 7 pun -uuot
770
Hesueg un
658
IInjqueh
u0A
632
estnog ur zvoru MIEH
I
E
Söepiereg pun -unog
240P
-esInog ur zuoru IIEH
200
uesunſpuelds pun
auntün
de IIIf
ubl. SpO
nig 680
eunislI
er9
106!
2101
*sBeilereg punu
000
(660
Sanquesj u Tpueldg
uaswel uohour7
man
99 2
esinoq ul
voru 1155
n Sang
weit ubanen
e7 I Inu IIEI
Bent,
SSeihien
ZmMur.l
U5BA
Miequec
Mol mun
eheitteht
810
Uieyuedd
pot au
Uieqjuuen
pun
Baogiepfen
A
*pezsuileg u)
1elehonlpuongjoH ueussluslzlN5 1ep
Seidex pun Nonld
„uejgbe j. Hezpristideg
lunz ebeilet
Gerackt
Goahas!
D
uebemgejd 1 geinepog 1.
Biiuolſidsbeiuosnz pun
9ssel) II pun unu & Au eönzijeuuos
biigoliidsbeiuosnz z IIu eönzlleuuos
Ldeniiz eioh eönziig pun -Heugog