Inſerate
Kbonnementspreis
175. Jahrgang
werden angenommen in Darmſtadl,
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
wärts nehmen die Poſtämter u. die
Agen=
turen Beſtell, entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
für Aufnahme von Anzeigen an vorge=
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 22 Seiten.
Das Neueſte vom Tage.
Die Wehrvorlagen und die Denkſchrift über
die Deckung der Koſten ſind dem Reichstag
zu=
gegangen und veröffentlicht.
Dias kgl. preußiſche Kriegsmüniſtarium
hat der Leitung des Deutſchen
Zuverläſſig=
keitsfluges am Oberrhein zur Durchführung
die=
ſes Unternehmens 10000 Mark zur Verfügung
ge=
ſtellt.
Bei dem Zuſammenſtoß zweier Züge in Station
Weidenthal (Pfalz) wurde ein Wagenwärter getötet
und zwei Zugführer verletzt.
In Brüſſel trat am Montag die
Konferenzmit=
teleuropäiſcher Wirtſchaftspereine von
Deutſchland, Oeſterreich=Ungarn und
Belgien zuſammen.
Aus den letzten Meldungen iſt zu ſchließen, daß der
Dampfer Titanic geſunken und mehr als
1000 Perſonen ertrunken ſind.
Wehrvorlagen und Deckungsprogramm.
* Dem Reichstag ſind die neuen
Wehrvor=
lagen, ſowie im Zuſammenhang damit die Ergänzung
des Etatsentwurfs für 1912 mit einer Denkſchrift
über die Deckung der Koſten und endlich ein
Ge=
ſetzentwurf über die Beſeitigung des
Branntweinkontin=
gents zugegangen.
In der Hauptſache enthält
die Militärvorlage
die Neueinſtellung von 17 Bataillonen Infanterie 6
Es=
kadrons, 41 Feldartillerie=Batterien, 6 Bataillonen
Pio=
niere, Verkehrstruppen und Train, 106
Maſchinengewehe=
kompagnien, ferner Etatserhöhungen an
Mannſchaf=
ten bei Infanterie, Feldartillerie und Verkehrstruppen
und endlich eine Anzähl neuer Kommandobehörden, unter
dsnen beſonders zwei Generalkommandos hervorzuheben
ſind. Die Friedenspräſenzſtärke ſteigt dadurch um rund
29000 Mann. Durch die Erhöhung der
Friedenspräſenz=
ſtärke von 515321 auf 544 211 Mann wird das preußiſche
Kontingent von 399026 auf 420939, das bayeriſche von
57133 auf 60 351 das ſächſiſche von 38911 auf 11625 und
das württembergiſche von 20251 auf 21296 gebracht.
Nach Prozenten der Bevölkerungszahl unter
Zugrunde=
legung der Ergebniſſe der Volkszählung von 1910
bercch=
net ergibt ſich eine bisher unweſentliche Mehrbelaſtung
Bayerns, Sachſens und Württembergs, die ihren
Aus=
gleich findet in der naturgemäß ſtärkeren Heranziehung
der Bevölkerung des unter preußiſcher Verwaltung
ſtehen=
den Kontingentsbereichs zum Dienſt der Marine Die
Koſten betragen in den Jahren 1912 bis 1917: 79.5, 101,
78, 58. 62 und 62 Millionen, von denen einmalige ſind
66, 52 und 19 minus 1, 4 und 4 Millionen.
Die Novelle zum Flottengeſetz
ſieht zur Beſeitigung organiſatoriſcher Mißſtände die
all=
mähliche Bildung eines dritten aktiven Geſchwaders vor
und zwar durch den Verzicht auf das
Reſerveflotten=
flaggſchiff und die zur Zeit vorhandene Materialreſerve,
ſowie durch den Bau von drei Linienſchiffen und zwei
kleinen Kreuzern. Weiter verlangt ſie
Perſonalvermeh=
rung die Beſchaffung einiger Luftſchiffe und die
Ver=
mehrung der Unterſeeboote. Es iſt in Ausſicht
genom=
men in jedem Jahre 6 Unterſeeboote anzufordern. Das
ergibt bei 12jähriger Lebensdauer einen Sollbeſtand von
72 Booten, für 54 dieſer Boote ſind aktive Beſatzungen
veranſchlagt, 18 bilden die Materialreſerve ohne
Be=
ſatzung. Betrag: 15, 29, 39, 40. 44 und 43 Millionen
Mark. von denen auf einmalige Ausgaben entfallen 12,4,
22, 29, 25, 24 und 18 Millionen Mark.
Zur Deckung der Mehrkoſten
ſtehen zunächſt für 1912 eine Reihe Mehreinnahmen zur
Verfügung, die bei der Aufſtellung des Etats im
Früh=
herbſt noch nicht zu erwarten waren, auf die aber jetzt
gerechnet werden kann, namentlich 45 Millionen Mark an
Zöllen und Steuern, ſowie rund 15 Millionen Mark an
Ueberſchüſſen der. Eiſenbahn= und Poſtverwaltung
ein=
ſchließlich des Ausgleichungsbeitrages. Bei der
Ver=
zinſung der in den letzten Jahren durch Tilgung
vermin=
derten Reichsſchuld laſſen ſich 10 und durch die ohne
Er=
mäßigung der Koſten für den Nordoſtſeekanal infolge
des langſamen Voranſchreitens des Baues gleichfalls 10
Millionen Mark ſparen ſodaß insgeſamt 80 Millionen
Mark mehr zur Verfügung ſtehen, als bei der Vorlage
des Etats angenommen wurde. Den fehlenden Reſt
bringt die Aufhebung des Branntweinkontingents, das
1912: 14,5 Millionen, in jedem folgenden Jahre 36
Mil=
lionen Mark Mehreinnahmen ergeben ſoll. Das
Kontin=
gent wird außer für Bayern in Württemberg und
Ba=
den aufgehoben und in dieſen Staaten für gewerbliche
Brennereien auf 5, für andere Brennereien auf 7,50 Mark
herabgeſetzt. Für die kleinen Obſtbrennereien, ſowie
klei=
nere landwirtſchaftliche Brennereien bleiben beſondere
Schutzvorſchriften beſtehen. Damit verbinden ſich einige
Verbeſſarungen des übrigen Branntweinſteuergeſetzes,
ſo=
wie ein Verbot zur Anwendung des Methylalkohols zu
Nahrungs= und Genußmitteln uſw. Die Verwendung der
Ueberſchüſſe aus dem Jahre 1911 ſowie der 1912 etwa
zu erzielenden Ueberſchüſſe bleibt der Beſtimmung der
nächſtjährigen Etatsgeſetze überlaſſen.
Die dem Ergänzungsetat beigefügte Denkſchrift
be=
rechtet die vorausſichtliche Entwickelung der Ausgaben
und Einnahmen in den nächſten Jahren unter
Berückſich=
tigung des Umſtandes, daß die Zuckerſteuer am 1. April
1914 und die Grundwechſelabgabe am 1. Juli 1914
er=
mäßigt werden ſoll und kommt zu dem Ergebnis, daß
die Koſten der Wehrvorlagen ohne weſentliche
Beein=
trächtigung der von den Verbündeten Regierungen im
Einverſtändnis mit dom Reichstag geplanten Geſtaltung
des Extraordinariums und der Schuldentilgung beſtritten
werden können, unter den Vorausſetzungen, daß die
Grundſätze ſparſamer Wirtſchaftsführung ebenſo gewahrt
bleiben. wie in den letzten Jahren, daß ſich die
gegenwär=
tige wirtſchaftliche Lage nicht fühlbar verſchlechtert und
keine beſonderen neuen Anforderungen an das Reich
herantreten; andernfalls würde ſich die Notwendigkeit
ergeben neue Einnahmequellen zu erſchließen oder die
Ermäßigung einzelner Steuern ganz oder zum Teil für
einige Jahre hinauszuſchieben.
In der
Begründung der Deckungsvorlage
heißt es: Das Sonderrecht der ſüddeutſchen
Staaten wird durch die geplante Beſeitigung des
Kontingents nſcht beinträchtigt. Die Vorſchriſten in
den Paragr. 26 und 154 des Branntweinſteuergeſetzes
und in den Paragr. 5 Abſ. 3 Art. 1 des Geſetzes betr.
die Aenderungen im Finanzweſen, durch die das
Sonder=
recht geregelt wird, werden in keiner Weiſe geändert,
denn das Sonderrecht erſtreckt ſich nur auf das
Vorhan=
denſein eines niedrigeren und höheren
Verbrauchsabga=
benſatzes, nicht aber auf die Höhe der Spannung, wie
wiederholt vom Reichstag feſtgeſtellt worden iſt.
Mit=
hin genügt es zur Aufrechterhaltung des Sonderrechts,
wenn die Kontingente der ſüddeutſchen Staaten unter den
bisherigen Bedingungen, wenngleich unter Herabſetzung
des Unterſchiedes zwiſchen den Abgabenſätzen, aufrecht
erhalten werden. In dem Entwurf des Geſetzes über
den Zwiſchenhandel des Reiches mit Branntwein war
als Ausgleich für das Sonderrecht der ſüddeutſchen
Staa=
ten eine Entſchädigung von 7 Mark für den Hektoliter
Alkohol vorgeſehen, ohne daß dabei zwiſchen
landwirt=
ſchaftlichen und gewerblichen Brennereien unterſchieden
wurde. Dieſer Betrag entſpricht auch gegenwärtig noch
ungefähr dem Verhältnis. Die Brennereien in den
Son=
derrechtsſtaaten ſind vermöge ihrer höheren
Kontingents=
werte in ihrer Geſamtheit durchſchnittlich beſſer geſtellt
als die Brennereien Norddeutſchlands. Wirtſchaftlich
wird dieſe Bevorzugung durch die ungunſtigeren
Bedin=
gungen gerechtfertigt, unter denen die ſüddeutſchen
Bren=
nereien arbeiten. Dies gilt vorwiegend für
landwirt=
ſchaftliche Brennereien namentlich für landwirtſchaftliche
Kartoffelbrennereien, die in den Sonderrechtsſtaaten im
Durchſchnitt mit höheren Rohſtoffpreiſen und daher mit
den größten Erzeugungskoſten zu rechnen haben als die
Brennereien derſelben Art in Norddeutſchland, macht ſich
aber auch bei den übrigen Brennereigruppen geltend. Die
Zubilliaung eines um mehr als 5 Mark für den
Hekto=
liter Alkohol ermäßigten Satzes von den gewerblichen
Brennereien würde den in ähnlicher Lage arbeitenden
norddeutſchen Betrieben den Wettbewerb erſchweren. Für
die landwirtſchaftlichen Brennereien rechtfertigt ſich eine
auf 7.50 Mark erhöhte Spanne. Dasſelbe gilt für
Obſt=
brennereien. Dieſe Regelung des Sonderrechts der
ſüd=
deutſchen Staaten paßt ſich in jeder Beziehung dem
ge=
genwärtigen Zuſtand an ſodaß die Geſamtlage der
ſüd=
deutſchen Brennereien im Verhältnis zu der Lage des
norddeutſchen Brennereigewerbes dadurch nicht geändert
wird. Der niedrigere Abgabenſatz der
landwirtſchaft=
lichen Brennereien und der Obſtbrennereien in den
Son=
derrechtsſtagten wird in gleicher Weiſe den kleinen
Bren=
nereien derſelben Art und in beſtimmten Grenzen auch
den mittleren landwirtſchaftlichen Brennereien in den
ührigen Bundesſtaaten zugebilliat. Der den ſüddeutſchen
Staaten auf Grund des Sonderrechts bleibende Vorteil
würde ſich vorausſichtlich auf etwa 1,6 Millionen Mark im
Jahre ſtellen.
*⁎*. Wie angekündigt worden war, ſind die
Wehrvor=
lagen dem Reichstage am Montag zugegangen, nachdem
ſie die Zuſtimmung des Bundesrats erhalten hatten.
Letz=
terer hat an dem Entwurfe irgend welche weſentlichen
Aenderungen nicht vorgenommen, ſodaß ſich der Inhalt
der Vorlagen mit dem vor drei Wochen veröffentlichten
Auszuge deckt. Gleichzeitig mit den Wehrvorlagen iſt dem
Reichstage eine Denkſchrift über die Koſtendeckung und
ein Geſetzentwurf über die Beſeitigung des
Brannt=
weinkontingents zugegangen. Von beſonderem Intereſſe
iſt die Denkſchrift in der die Regierung durch alle
mög=
lichen Rechenkunſtſtücke den Nachweis zu erbringen
ver=
ſucht, daß unter alleiniger Zuhilfenahme der Beſeitigung
des Branntweinkontingents die Koſten gedeckt
wer=
dan können. Ihr kommt die günſtige Finanzlage ſichtlich
zu ſtatten, aber wie gewaltſam die Aufſtellung der
Bi=
lanz iſt, ergibt ſich daraus, daß 10 Millionen Mark durch
Ermäßigung der Koſten für den Kaiſer Wilhelm=Kanal
infolge langſameren Voranſchreiten des Baues in
Anrech=
nung gebracht worden ſind. Das ganze Gebäude der
Deckung fällt zuſammen, ſobald die gegenwärtige
wirt=
ſchaftliche Lage ſich verſchlechtert und die Ueberſchüſſe ſich
vermindern. Dann muß die Regierung, wie ſie ſelbſt
zu=
gibt, auf die Suche nach neuen Einnahmequellen gehen
und ſich ſchließlich doch der Erweiterung der
Erbſchafts=
ſteuer zuwenden. Wie vorauszuſehen war, iſt die völlige
Beſeitigung des Branntweinkontingents in Bayern,
Württemberg und Baden nicht erreicht worden, vielmehr
ſoll in dieſen Staaten das Kontingent nur herabgeſetzt
werden. Dadurch wird natürlich der finanzielle Effekt der
ganzen Aktion für das Reich erheblich geſchmälert, wobei
nicht vergeſſen werden darf, daß die Koſten der Aufhebung
der Liebesgabe allein von den Konſumenten getragen
werden müſſen und daß die Brenner ſelbſt kein Opfer
bringen. Von Intereſſe angeſichts der bekannten Berliner
Vorgänge iſt es, daß der Entwurf über die Beſeitigung
der Branntweinkontingentierung auch unter anderen
Ver=
beſſerungen des Branntweinſteuergeſetzes das Verbet der
Verwendung von Methylalkohol zu Genußzwecken bringt.
Wir neigen der Anſicht zu, daß die Denkſchrift der
Re=
gierung über die Deckung der Koſten für die Wehrvor=,
lagen die Bodenken nicht zerſtreut, die in weiten Kreiſen
über die unſichere Beſchaffung der nötigen Mittel beſtehen.
Preßſtim men.
Das Berliner Tageblatt bedauert zunächſt
das Fehlen eines Mantelgeſetzes und meint, der
Regie=
rung ſei es darum zu tun, zunächſt die eigentliche
Wehr=
vorlage unter Dach und Fach zu bringen. Die Löſung
der Deckungsfrage ſtehe für den Reichskanzler ſehr in
zweiter Linie. Der Regierung noch mehr zu bewilligen,
als ſie ſelbſt glaubt verwenden zu können, wäre heller
Wahnſinn. Dennoch, was zum Wohle und zur Sicherheit
des Vaterlandes nötig iſt, wird nach gewiſſenhafter
Prü=
fung bewilligt werden. Von den Parteien der Linken
aber hoffentlich nicht, ohne eine unzweideutige Erklärung,
daß dieſe Bewilligung weit davon entfernt iſt, ein
Ver=
trauensvotum für die Regierung des Herrn von
Beth=
mann Hollweg zu ſein. Von einer glatten Beſeitigung
des Branntweinkontingents könne keine Rede ſein. — Die
Tägliche Rundſchau ſchreibt: Von dem Grundſatz
„Keine neuen Ausgaben ohne neue Deckung” iſt die
Re=
gierung völlig abgegangen. In mühſeliger Weiſe werden
ganz nach Zentrumsvorſchrift die berühmten Ueberſchüſſe
zur Deckung des Mehrbedarfs herangezogen. Als
dürf=
tiges Feigenblatt für ihre finanzpolitiſche Blöße zeigt die
Regierung ihr Blatt Papier mit dem Geſetzentwurf über
die Aufhebung der Liebesgabe vor. Ein äußerſt ſchwacher
Troſt nach wie vor zumal es noch nicht einmal ganz ſicher
iſt, daß der Reichstag den Entwurf annimmt. Das Blatt
bezeichnet es weiterhin als intereſſant, daß mit der
Mög=
lichkeit, neue Einnahmequellen erſchließen zu müſſen.
ge=
rechnet werde. falls ſich die wirtſchaftliche Lage
verſchlech=
tert oder beſondere neue Anforderungen an das Reich
herantreten ſollten. Erfreulich ſei das Fehlen eines
Man=
telgeſetzes, da ſo die Wehrvorlage nicht auf die lange
Bank geſchoben würde. — Der Vorwärts meint, die
Konſumenten würden wieder, wie bei der Finanzreform,
die Leidtragenden ſein. — Die Voſſiſche Zeitung:
Was verlangt wird, weiß man einigermaßen. Weshalb
es verlangt wird, davon ſchweigt des Sängers Höflichkeit
Zwar ſteht hinter jedem Geſetzestert eine Begründung,
aber ſie iſt es nur dem Namen nach. Es fragt ſich, wie die
Koſten aufgebracht werden ſollengEigentlich fragt ſich auch
das nicht mehr, da die Antwort ſchon ſeit dem Rücktritt
Wermuths feſtſteht in nagativer wie in poſitiper Hinſicht
In negativer: Keine Erbanfallſteuer! Keine Beſitzſteuer!
Das Blatt weiſt ferner darauf hin, daß zur Deckung der
durch Einnahmen aus neuen Quellen nicht gedeckten 456
Millionen Mark der Etat für 1912 nachträglich verbeſſert
werde und tadelt, daß vorzugsweiſe die ärmeren Klaſſen
der Bevölkerung und der Verkahr werde die Koſten tragen
müſſen. — Die Deutſche Tageszeitung behält
ſich eine eingehendere Kritik vor, lobt aber ſchon jetzt die
Tatſache, daß es durch eine andere Aufſtellung des Etats
für 1912 möglich gemacht ſei, 80 Millionen Mark für die
Koſtendeckung flüſſig zu machen, ohne die Grundſätze einer
ſoliden Finanzwirtſchaft preiszugeben. Ueberaus
zwei=
felhaft müſſe es erſcheinen, ob die ſchweren Bedenken
ge=
gen die Aufhebung des Branntweinkontingents (Aurch
den Entwurf beſeitigt würden. — Die Morgenpoſt
bezeichnet die Rechnung der Regierung, daß durch die
Aufhebung der Liebesgabe 30 Millionen gewonnen
wür=
den, als optimiſtiſch und meint betreffs der
Mehreinnah=
men aus den Ueberſchüſſen, es gehöre Mut dazu, eine
große dauernde jährliche Ausgabe auf den Flugſand
zu=
künftiger Ueberſchüſſe aufzubauen. Der Artikel ſchließt:
Will der Reichstag ſeinem Grundſatz treu bleiben „Keine
Ausgaben ohne Deckung”, ſo muß er die Initiative
er=
greifen und gleichzeitig mit der Militärvorlage ein
Erb=
ſchaftsſteuergeſetz ausarbeiten, das in die Wehrvorlage
mit eingearbeitet wird. — Die Fran kf. Zeitung
ſchreibt: Es wird an Anträgen von rechts und links
nicht fehlen und ſo iſt as begreiflich, daß ſchon Zweifel
auftauchen, ob der Reichstag überhaupt in dieſer Seſſion
die Wehrvorlagen und was zu ihnen gehört, wird
erle=
digen können. Das Redebedürfnis im neugewählten
Hauſe iſt groß, die Mehrheitsverhältniſſe laſſen
gewalt=
ſamen Debatteſchluß kaum zu und ſind parlamentariſche
Kenner ſogar im Zweifel, ob überhaupt der Etat bis
Pfingſten fertig werden wird.
Die Friedensaktion der Mächte
wird nun endlich auch in Konſtantinopel erfolgen.
Sie ſoll in denſelben diplomatiſchen Formen vor ſich
gehen, die die Mächte in Rom beobachtet haben, d. h. es
wird ein Kollektivſchritt vermieden, indem der Vertreter
jeder Großmacht für ſich bei dem Miniſter des
Auswär=
tigen erſcheint. Authentiſche Angaben über die
Eröff=
nungen, die von den Vertretern der Mächte bei diefer
Gelegenheit gemacht werden, liegen nicht vor. Es iſt aber
anzunehmen, daß die italieniſchen Friedensbedingungen
amtlich zur Kenntnis der Pforte gebracht werden. Ob
auch die Frage hinzugefügt wird, wie die Pforte
Ita=
liens Friedensbedingungen aufnimmt, bleibt
abzuwar=
ten. Die Antwort der Pforte dürfte vermutlich nicht
ſo=
fort, ſondern, dem italieniſchen Beiſpiel entſprechend, nach
einiger Zeit erteilt werden. Iſt ſich die Pforte, wie das
Wiener Korreſpondenzbureau meldet, ſchon jetzt darüber
klar, daß ſie die Mächte erſuchen will, ihr für die Türkei
annehmbare Friedensbedingungen bekannt zu geben, ſo
bedeutet das ſichtlich die Ablehnung der Bedingungen
Italiens. Da bekanntlich letzteres unter Zuſtimmung
des Parlaments die Annexion Tripolitaniens
ausgeſpro=
chen hat, könnte eine derartige Antwort der Türkei
ange=
ſichts der Lage auf dem tripolitaniſchen Kriegsſchauplatze
und der Stimmung des türkiſchen Volkes nicht
über=
raſchen. Die Frage iſt alſo, ob die Mächte jene Antwort
der Pforte als einen geeigneten Anknüpfungspunkt für
einen weiteren Schritt in Rom betrachten werden und
betrachten können.
Für die Beendigung des Krieges laſſen ſich mithin
aus der Konſtantinopeler Aktion der Mächte keine
opti=
miſtiſchen Schlüſſe ziehen.
Deutſches Reich.
— Ueber die parlamentariſche
Behand=
lung der Wehrvorlagen beabſichtigt der
Reichs=
känzler, wie in parlamentariſchen Kreiſen verlautet, die
Führer der bürgerlichen Parteien noch im Laufe dieſer
Woche zu Beſprechungen einzuladen, an denen auch die
Leiter der beteiligten Reſſorts tteilnehmen ſollen. Der
Reichskanzler will die Meinung der bürgerlichen
Par=
teien über die parlamentariſche Behandlung und
Verab=
ſchiedung der Wehrvorlagen vernehmen und darauf
hin=
wirken, daß in den Grundfragen eine Einigung erzielt
wird. Der Zweck dieſer Beſprechungen dürfte wohl der
Hauptſache nach der ſein, dem Auslande gegenüber eine
einheitliche Stellungnahme des Bürgertums in
nationa=
len Wehrfragen zu erreichen.
— Schutz deutſcher Intereſſen in China.
Gegenüber den Klagen über den ungenügenden
militä=
riſchen Schutz der deutſchen Intereſſen in China meldet
ein Berliner Telegramm der Kölniſchen Zeitung:
Ueber=
all wo deutſche Kolonien in China beſtehen, iſt auch für
ausreichenden militäriſchen Schutz geſorgt. Außer den
auf die verſchiedenen Plätze verteilten Truppen und
klei=
nen Kreuzer ſind Kanonenboote bereit, dort einzugreifen,
wo Deutſche gefährdet ſind; für den Notfall ſtehen noch
die Truppen der Beſatzung in Tſingtau zur Verfügung.
Daß Deutſchland nicht mit einer ſo großen Truppenmacht
auftreten kann, wie etwa Rußland und Japan, iſt mit
der geographiſchen Lage begründet, aber Tatſache iſt, daß
abgeſehen von einem traurigen Fall in Tientſin, bei dem
bisherigen Verlauf der ganzen Wirren kein deutſches
Le=
ben verloren gegangen iſt. Dies kann als Beweis dafür
gelten daß die getroffenen Schutzmaßregeln der Lage
voll=
kommen entſprechen. Aber ſchon mit Rückſicht auf die
finanzielle Seite der Sache hat man ſich nicht entſchließen
können, noch größere Truppenſendungen vorzunehmen.
— Derbayeriſche Jeſuiten=Erlaß. Die
Korreſpondenz Hoffmann meldet: In der Preſſe werden
verſchiedene Gerüchte über angebliche tiefe
Verſtimmun=
gen zwiſchen der Reichsleitung und der bayeriſchen
Re=
gierung verbreitet. Derartige Gerüchte überſehen den
Umſtand, daß bezüglich des bayeriſchen ſog. Jeſuiten=
Erlaſſes es ſich lediglich um eine verſchiedene
Rechtsaus=
legung des Bundesratsbeſchluſſes vom 5. Juli 1872
han=
delt, wozu die bayeriſche Regierung im Rahmen der ihr
zuſtehenden Vollzugsbefugnis die Entſchließung erließ,
die ſich mit der in der Norddeutſchen Allgemeinen Zeitung
veröffentlichten Auffaſſung der preußiſchen
Kultusverwal=
tung nicht deckt. Mit dem in Frage ſtehenden Begriff
„Ordenstätigkeit” und deſſen Interpretation iſt die
Reichsleitung noch nicht befaßt worden, ſodaß von einer
Verſchiedenheit der Rechtsauffaſſung zwiſchen ihr und der
bayeriſchen Regierung nicht die Rede ſein kann. Mit
dieſer Feſtſtellung entfallen alle weiteren Kombinationen.
— Der bayeriſche Landtag beginnt nach
den Oſterferien wieder ſeine Arbeit. Es ſcheint daß die
Kämpfe, die ſich vor Oſtern abgeſpielt haben, ſich wieder
erneuern werdenn. Die parlamentariſche und
geſellſchaft=
liche Boykotterklärung des Zentrumsabgeordneten Held
durch die Liberalen beſteht nach wie vor. Man rechnet
damit, daß, wenn der Abg. Held nicht widerruft, die
Liberalen hieraus die Folgerung ziehen und
gegebenen=
falls ſämtliche Korreferate niederlegen werden bei all
den Etats= und ſonſtigen Angelegenheiten ,bei denen der
Abg. Held Referent iſt. Wenn dies tatſächlich geſchieht,
dann ſteht die Arbeitstätigkeit des Landtags überhaupt
in Frage und Bayern vor einer neuen innerpolitiſchen
Kriſis.
Dje ſächſiſche
Bergarbeiterbewe=
gung. Die Regierung leitete Einigungsverhandlungen
zur Schlichtung des ſächſiſchen Bergarbeiterausſtandes
ein. Der Miniſter des Innern empfing Vertreter der
feiernden Bergleute, unter ihnen den
Reichstagsabgeord=
neten Sachſe. Der Miniſter betonte, die Löhne ſeien in
den letzten Jahren außerordentlich geſtiegen. Die Arbeiter
erwiderten, wo mehr Verdienſt eingetreten ſei, ſei dieſer
lediglich auf zahlreiche Ueberſchichten zurückzuführen.
Am heutigen Mittwoch wird die Regierung mit den
Un=
ternehmern verhandeln und das Ergebnis am
Donners=
tag den Arbeitern übermitteln.
Ausland.
Frankreich.
Die Politik Frankreichs. Poincaré,
Präſi=
dent des Meuſe=Departements, erklärte in einer Rede
außerhalb der Sitzung, die Regierung lege in der
aus=
wärtigen Politik Gewicht darauf, daß niemand in
Europa im Unklaren ſein könnte über die friedlichen
Ab=
ſichten Frankreichs und den Willen, die Intereſſen und
die Würde Frankreichs zu verteidigen, ſowie über den
feſten Entſchluß, das Bündnis mit Rußland und die
Entente cordiale mit England aufrechtzuerhalten und zu
pflegen. Eine Nation, die aufrichtig den Frieden wünſche
und vor ſich ſelbſt Achtung habe, müſſe vor allem ſtark
ſein, denn Schwäche biete herausfordernden und
ehrgei=
zigen Beſtrebungen und kriegeriſchen Unternehmungen eine
leichte Beute dar. Die Regierung betrachte es als heilige
Pflicht, die Streitmacht Frankreichs zu Lande und zur
See zu erhalten und zu entwickeln.
Die Verhandl ungen mit Spanien. Der
Miniſterrat hat ſich mit den letzten Vorſchlägen Spaniens
betr. die Abgrenzung der ſpaniſchen und der franzöſiſchen
Zonen in Marokko beſchäftigt. Wie aus einer anſcheinend
offiziöſen Quelle gemeldet wird, halten die meiſten
Mit=
glieder der Regierung dieſe Vorſchläge für unannehmbar
und der Miniſterrat dürfte ſie einſtimmig ablehnen. Der=
Botſchafter Geoffray werde wahrſcheinlich beauftragh
werden, Garcia Prieto um neue Vorſchläge zu erſuchen.
Miniſterpräſident Canalejas erklärte, einer Meldung aus
Madrid zufolge, mehreren Berichterſtattern, er könne ſich
die Befürchtungen wegen der Möglichkeit eines Abbruchs
der Verhandlungen nicht erklären. Es ſei kein Grund zu
der Annahme vorhanden, daß die Beziehungen zwiſchen
Spanien und Frankreich ihren freundſchaftlichen
Charak=
ter verloren hätten. Die Beſprechungen nähmen ihren
normalen Verlauf; auch die franzöſiſch=deutſchen
Verhand=
lungen hätten ſehr lange gedauert und die
franzöſiſch=
ſpaniſchen Verhandlungen wären länger als er gewünſcht
habe, aber die Fragen, die erörtert würden, ſeien von
der größten Bedeutung. Man dürfe nichts außer Acht
laſſen und müſſe ſchon jetzt alle Einzelheiten regeln, um
in Zukunft Verwickelungen zu vermeiden. Er glaube
auf=
richtig, daß ein großer Schritt nach vorwärts getan
wor=
den ſei und daß man bald zu einer Verſtändigung
ge=
langen werde.
England.
Die Debatte über die Homerule=Bill
wurde fortgeſatzt.
Balfour ſpottete über die Sicherheiten der
Be=
ſtimmungen der Vorlage für die Suprematie der
Reichs=
regierung. Asquith habe die Bill als Beginn des
allge=
meinen Bundesſyſtems bezeichnet. Jeder Artikel des
Ge=
ſetzes müſſe nicht allein bezüglich Irland, ſondern auch
bezüglich England, Schottland und Wales betrachtet
werden. Der Geſetzentwurf ſei vom föderaliſtiſchen
Stand=
punkt unſymmetriſch und der britiſchen Politik durchaus
unwürdig. Balfour tadelte die Regelung der finanziellen
Fragen durch den Entwurf und die Vollmachten, die der
iriſchen Regierung über die Zölle gegeben werden ſollen.
Das würde ſpäter zu Zollgrenzen zwiſchen England und
Irland führen. Er glaube nicht, daß das Haus irgend
welche Anregungen, künftig durch Errichtung von
Zoll=
grenzen das föderaliſtiſche Syſtem zu durchbrechen,
unter=
ſtützen werde. Wenn Irland ſeine Zölle benutzen würde,
um fremde Länder zu differenzieren, könnten
Schwierig=
keiten entſtehen wegen der Klauſel der meiſtbegünſtigſten
Nation. Er ging auch auf die Fragen ein, die durch die
Beibehaltung von 42 iriſchen Mitgliedern im
Reichspar=
lament aufgeworfen worden ſind. Alle Schwieriakeiten
entſtänden durch den wahnſinnigen Verſuch, die Politik
der nationalen Entwickelung umzuſtoßen. Alle Länder
fühlten, daß, wenn ſie ihren Platz in der Welt bewahren
wollten, dies nicht durch Auflöſung, ſondern durch
Eini=
gung geſchehen könne. England werde verhängnisvoll
geſchwächt durch den unheilvollen, widerſinnigen erſten
Schritt zur Einführung der Homerule in allen Teilen des
Reiches, wodurch ein unbrauchbares Regierungsſyſtem
geſchaffen würde. Man würde ſich dann in derſelben
Lage befinden, wie vor der Einigung des Reiches,
Generalpoſtmeiſter Samuel verteidigte die Bill in
ihren Einzelheiten und leugnete, daß ſie eine Politik der
Auflöſung darſtelle. Die Erfahrung der letzten 150
Jahre bewieſe, daß gerade die Verſagung und nicht die
Gewährung der Autonomie zu ſeparatiſtiſchen
Beſtrebun=
gen führte. Die Autonomie der Kolonien ſei weſentlich
für die Einheit des britiſchen Reiches. Die finanziellen
Beſtimmungen der Bill hätten den Zweck. die Stockung
der Finanzen des einen Landes durch den Wechſel in den
Finanzen des anderen Landes zu verhindern. Die
Re=
gierung betrachte den der Bill zugrunde liegenden
Gedan=
ken als vernünftig, durchführbar und gerecht.
Serbien.
Die Wahlen. Nach amtlichen Berichten ſind
ge=
wählt 80 Regierungskandidaten, 7 altradikale
Diſſiden=
ten, 36 Jungliberale, 1 jungliberaler Diſſident, 21
Na=
tionaliſten, 9 Fortſchrittler, 2 Sozialdemokraten. Es ſind
10 Stichwahlen erforderlich. Sämtliche Miniſter mit
Ausnahme des Kultusminiſters Jowanowis wurden
ge=
wählt. Die Regierungspartei hofft bei den Wahlen am
21. April wenigſtens noch 5 Kandidaturen zu erobern,
ſodaß ſie in der neuen Skupſchtina über mindeſtens 85
Stimmen verfügen dürfte, Die abſolute Majorität
be=
trägt 84.
Vereinigte Staaten.
Die Note an die Vereinigten Staaten
von Mexiko iſt die ſchärfſte, die je an Mexiko gerichtet
worden iſt. Sie hebt hervor, daß die Fortdauer geſetzs
widriger Handlungen zu Schwierigkeiten führen würde,
Hamburger Muſikbrief.
Aus Hamburg, 14. April, wird uns geſchrieben:
Ferruccio Buſoni nennt ſeine Oper „Die
Brautwahl” die geſtern am Hamburger Stadttheater
ihre Uraufführung erlebte, eine „phantaſtiſch=
muſi=
kaliſche Komödie in drei Akten und einem Nachſpiel” In
Wahrheit ſind das regelrechte 4 Akte, die ohne Striche
faſt 3¾ Stunden Dauer hatten. Buſoni iſt ſelbſt der
Verfaſſer des Buches, dem die ebenſo betitelte Erzählung
des Geſpenſter=Hoffmann aus den Serapionsbrüder=
Ge=
ſchichten zugrunde liegt. Aus der Proſa=Erzählung
Hoff=
manns hat Buſoni alle Situationen, die die Handlung
fördern, herübergenommen; er hat geſichtet, viel Ballaſt
abgetan, einige Motivierungen zu knapp geſchehen und
doch eine quälend lange Handlung erſtehen laſſen. Er
hat manche Rede wörtlich übernommen und die
Charak=
tere in gleicher Zahl belaſſen. Die Endausſicht iſt bei
Hoffmann bekanntlich zwieſpältig, bei Buſoni iſt das
Liebespaar Albertine=Edmund konkurrenzlos. Daß
Bu=
ſoni in der Handlung in Geſtalt einer Allegorie — bei der
eine Art Vorſchuß=Lorbeer für den Maler Edmund
her=
auskommt — eine Zutat beſorgte, hatte den Nachteil einer
Theatralik, die läſtig wirkt. Daß der Librettiſt den
Hoff=
mannſchen geſpenſtiſchen Beginn der Novelle verſtellte
und dafür ein Volkstreiben bei den Zelten in Berlin (vor
100 Jahren) konſtruierte, geſtattete ihm ſelbſt eine
natio=
nale Ausſchmückung und eine heſcheidene Verherrlichung
Roſſinis. Denn was nach einer raſchelnden
Einleitungs=
muſik erklingt und eine Weile als Baſis dient, um viel
ſpäter im Haupt=Liebesduett als willkommene
Erinner=
ung des Pärchens wieder aufzutauchen, iſt der Hebräer=
Marſch in C aus Roſſinis Oper „Moſes” den ein
Gar=
tenorcheſter auf der Bühne zu exekutieren hat. Da, wo
dieſer flotte Roſſini und ein anſcheinend eigenes Menuett
Buſonis (in D) in die ziemlich beſcheiden verteilte und
eini=
germaßen ſpröde ſich mitteilende Liebeslyrik
hineinklin=
gen, geht es im Ton der beabſichtigten „Komödie” am
flotteſten zu, da iſt die Bahn leicht und der Schritt
be=
ſchwingt. Im übrigen iſt dieſe Oper an Schwerfälligkeit
und Ueberladenheit des Muſikaliſchen beinahe ohne
Kon=
kurrenz. Die Weitſchweifigkeit der Handlung und einige
unperſönlich glatte Szenen, beſonders die des bejahrten
Freiers, mit ihrer ermüdend läppiſchen Diktion,
beſorg=
ten den Reſt für die ungünſtige Aufnahme des Werkes bei
der Uraufführung.
Der Komponiſt hat anſcheinend für den Nachteil einer
ſehr zerfaſerten Diktion und die Tragweite der
ausge=
führten Situationen hinſichtlich des Bühnenmöglichen
kein rechtes Gefühl gehabt. Das geſpenſtiſche Element
und die tragenden Faktoren, den alten Juden Manaſſe
und den Goldſchmied Leonhardt, als eigentliche
Regiſ=
ſeure der ganzen Handlung, hat er beibehalten. Aber
nicht nur ihnen, ſondern faſt dem aanzen Vorgange
wid=
met Buſoni ein ungewöhnliches Maß von Phantaſtik”
Es iſt ihm gelungen, das Geſpenſtiſche mancher
Situatio=
nen, ſo die am Berliner Rathausturm, mit düſteren,
er=
ſchreckenden Farben zu malen. Auch der Spuk= und
Wir=
belwalzer in dem zweiten Akt gehört ins Phantaſtiſche,
das ein kluger Disponent heraufbeſchwört; einer, der
ver=
mutlich Mephiſtos Aneiferung des Tanzes in Lenaus
Dorfſchenke und in fauſtiſcher Atmoſphäre ſehr gut aus
der Praxis des Konzertflügels kennt. Das Humpriſtiſche,
das in der Darſtellung und im Auftraa für einige Per=
ſonen der Handlung des Geſpenſter=Hoffmann liegt, hat
aber Buſoni in einer Weiſe übertrieben, daß dieſer nur
ſcheinbar noch humoriſtiſche Ton ein völlig
grimaſſieren=
des Schwergewicht im ganzen Werke erlangte. Da geht
es nicht an der Hand ſatten Kolorits bloß keck zu, da wird
übereinander getürmt, da werden die ſchärfſten,
ätzend=
ſten akkordiſchen Ingredienzen nicht in Gewürzdoſis,
ſon=
dern in Körben und Kiſten voll Diſſonanzen aufgefahren.
Dazu ſauſende, oft klaviergemäß erſonnene Motive,
ſchnurrige Naturlaute, bis zum Froſchgequake hinab!
Und über dieſer wütenden Welle von harmoniſchen
Ge=
wagtheiten, von akkordiſchem Geſtrüpp und figuralem
Gewand gedeiht — oder friſtet vielmehr ein kärgliches,
ſprödes Daſein — ein nahezu unausgeſetzter
Sprech=
geſang in unbarmherzigen Intervallen. Selbſt da, wo
das Liebespaar einige von Hoffmann herübergenommene
Fouquéſche Zeilen ſingt, geht es mager melodiſch zu.
Und aus Verlegenheit um Beſſeres ſingen beide dieſe
„Blüte” einer mühſam aufgepfropften Lyrik ſogar im
Boudoir nochmals.
Das Werk iſt ſehr anſpruchsvoll. Buſoni hat ſeit
Wochen die Vorbereitung überwacht. Ueber die
Auf=
nahme, die einem Nichterfolge gleichkam, wird er ſich
nicht täuſchen wollen. Bis zum zweiten Aktſchluſſe fand
der Autor, der im Hauſe anfangs die günſtigſte Meinung
vorfand, keinen Anlaß, zu erſcheinen, weil die Aufnahme
lau war. Das Intereſſe nahm dann ſtändig ab, und
den Verſuchen von befreundeter Seite, das Ergebnis
aufzubauſchen, ward ſelbſt dann. als Buſoni ſpäter unter
den Darſtellern erſchien. mit vielſeitigem Ziſchen begegnet,
das auch in die laue Abrechnung am Schluſſe wie eine
M. Z.
ernſte Abwehr hineinklang.
Nummer 90.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. April 1912.
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die alle wehrhaften mexikaniſchen Patrioten ebenſo zu
vermeiden wünſchen und müßten wie Amerika.
* Berlin, 15. April. Der Kaiſer wird nach den
bisherigen Dispoſitionen am 13. und 14. in Straßburg
und am 15. Mai in Metz verweilen.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 17. April.
* Ernannt haben Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog den Hofwagenwärter Valentin Pfeiffer mit
Wirkung vom 1. Mai d. J. an zum Kanzleidiener bei
Großh. Hofmarſtallamt.
* Uebertragen wurde der Schulamtsaſpirantin Marie
Horſt aus Mainz eine Lehrerinſtelle an der
Gemeinde=
ſchule zu Sprendlingen, Kreis Offenbach.
* Die Großh. Kabinettsdirektion bittet uns,
be=
kannt zu geben, daß Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog den Wunſch geäußert habe, es möchten während
ſeiner Abweſenheit in Rußland für ihn beſtimmte
Tele=
gramme an die Kabinettsdirektion adreſſiert werden,
welche die Weiterbeförderung nach Rußland beſorgt.
* Die Vorbereitungen zur Poſtkartenwoche J.
K. H. der Frau Großherzogin ſind auf dem Lande
in vollem Gang. Allenthalben zeigt ſich ein ſtarkes
Intereſſe der Bevölkerung. Offenbar iſt die
Ueber=
zeugung von der Notwendigkeit der Säuglings= und
Mutterfürſorge allgemeiner geworden.
g. Strafkammer. Wegen fahrläſſiger
Körperverletz=
ung waren die Chauffeure Friedrich Kunold und
Georg Kratz aus Bensheim vom Schöffengericht zu je
30 Mark Geldſtrafe verurteilt worden und beide hatten
gegen das Urteil Berufung eingelegt, die geſtern vor
der Strafkammer zur Verhandlung kam. Die beiden
Angeklagten fuhren am 26. Oktober auf der Straße
Bens=
heim-Auerbach nebeneinander her. Durch das Geräuſch
der Automobile wurde ein abgeſchirrt geführtes Pferd des
Fuhrwerksbeſitzers Philipp Wilch ſcheu und drängte
den Wilch gegen das Automobil des Kunold, wobei er
mit einem Bein unter das Auto kam und überfahren
wurde. Beide Angeklagte waren vom Schöffengericht
der fahrläſſigen Körperverletzung ſchuldig befunden, weil
ſie auf der viel befahrenen Straße nebeneinander
her=
fuhren und dadurch gemeinſam das Unglück
verſchulde=
ten. Dem Beſchädigten war außerdem eine Buße von
25 Mark zuerkannt worden. Die Strafkammer kam zu
einer Verwerfung der Berufung unter voller
Wür=
digung der vom Schöffengericht anerkannten
Urteils=
gründe. — In der Nacht zum 2. Juli 1911 war bei der
Firma Alter ein feſter Behälter erbrochen und daraus 38
Mark geſtohlen worden. Als Täter war ein zwei Tage
dort tätig geweſener Arbeiter verdächtig, der auch in
Heidelberg in der Perſon des 23jährigen Arbeiters
Hein=
rich Mahn aus Gneſen verhaftet wurde. Obwohl
Mahn von mehreren Zeugen beſtimmt wieder erkannt
wird, ſtellt er in Abrede, überhaupt jemals in Darmſtadt
geweſen zu ſein. Das Gericht erachtet die Täterſchaft
Mahns bei dem Diebſtahl nicht für voll erwieſen und
ſpricht ihn deshalb frei.
* Die Herbſtmanöver der heſſiſchen Diviſion
finden, wie ſchon gemeldet, in Rheinheſſen ſtatt. Sie
enden am 21. September mit einer großen Angriffs= und
Verteidigungsübung im Gelände der Außenbefeſtigungen
von Mainz und Umgebung. Die Brigademanöver werden
für die 49. Infanterie=Brigade (Infanterie=Regimenter
Nr. 115 und 116) in den Kreiſen Mainz, Oppenheim und
Bingen, für die 50. Brigade in den Kreiſen Worms und
Alzey abgehalten.
Zur Sitzung des Provinzialansſchuſſes der
Provinz Starkenburg am Samstag, den 20. April,
vormittags 9½ Uhr, ſtehen auf der Tagesordnung
folgende Poſitionen: 1. Reklamation des
Gewerfſchafts=
beamten Withelm Weber zu Offenbach wegen
Nichtauf=
nahme des Taglöhners Heinrich Schwebel in die Liſte
der Wahlberechtigten zur Reichstagswahl. 2. Desgleichen
wegen des Sattlers Oswin Bauer. 3. Geſuch des
Wilhelm und der Lina Bolz in Schönberg um
Er=
laubnis zum Betrieb einer alkoholfreien Wirtſchaft in
ihrem Hauſe auf der Auerbacher Höhe. 4. Die
Beige=
ordnetenwahl in Pfaifen=Beerfurth.
D Süddeutſche Eiſenbahn=Geſellſchaft. Die
Einnah=
men im Monat März 1912 betrugen: 1. Perſonenverkehr:
595354 Mk. (März 1911: 534450 Mk.), 2. Güterverkehr:
87687 Mk. (81831 Mk.), 3. Nebeneinnahmen: 6862 Mk.
(4244 Mk.), 4. Geſamteinnahmen: 689903 Mk. (620 525 Mk.)
* Der zweite Jahresbericht der Heilſtätte für Alkohol
kranke „Haus Burgwald” bei Nieder=Ramſtadt iſt ſoeben
erſchienen. Es heißt darin: Der erſte Jahresbericht
konnte mit einem zuverſichtlichen Ausblick auf die
künf=
tige Entwickelung der Arbeit ſchließen. Das zweite
Jahr der Arbeit hat dieſe Zuverſicht gerechtfertigt. Wir
haben den Eindruck, daß wir nicht nur äußerlich, ſon
dern auch in der inneren Entwickelung unſerer Arbeit
einen Schritt weiter gekommen ſind. Zwar hätte der
Be=
ſuch der Heilſtätte beſſer ſein können. Als einmal die
Zahl der Patienten auf neun herabgeſunken ſwar,
woll=
ten uns ſchon Zweifel kommen, ob das Verſtändnis für
die Notwendigkeit der Heilſtättenarbeit in unſerem
Lande weit genug verbreitet ſei, um uns dauernd eine
genügend große Zahl von Heilungsbedürftigen
zuzu=
führen. Die Patientenziffer hat ſich dann freilich bald
wie=
der gehoben. Aber wir benützen gerne auch dieſe Ge
legenheit, um an alle, die Verſtändnis für die große
durch die Trunkſucht hervorgerufene Not haben, die Bitte
um immer erneuten Hinweis auf die Arbeit unſerer
Heilſtätte zu richten. Die Erfolge, die wir gerade in
dem letzten Jahre zu verzeichnen hatten, geben uns volle
Freudigkeit, eine Kur in unſerer Heilſtätte zu empfehlen.
Wir wiſſen freilich, daß ein endgültiges Urteil über das
Ergebnis des Heilſtättenaufenthaltes erſt nach Jahren
gefällt werden kann. Wir überſchätzen deshalb das
vor=
läufige Ergebnis der Jahresarbeit nicht. Aber das, was
bis jetzt zahlenmäßig erreicht iſt, und noch mehr das, was
wir im perſönlichen und ſchriftlichen Verkehr mit
ent=
laſſenen Patienten von den Früchten der
Anſtaltsbehand=
lung geſehen haben, läßt uns doch mit herzlichem Dank
auf das Ergebnis der Arbeit zurückblicken. In der
Leit=
ung der Heilſtätte iſt ein Wechſel eingetreten. Neben
Herrn Dr. Heid trat anſtelle von Herrn Pfarrer Weimar
der zweite Pfarrer der Epileptiſchen=Anſtalt, Herr
Pfar=
rer Glock, der bisher ſchon vertretungsweiſe an der
Ar=
beit in der Heilſtätte beteiligt geweſen war. Die
un=
mittelbare Leitung des Hauſes lag, wie von Anfang an,
in den bewährten Händen von Hausvater Bröker,
wäh=
rend in der im Oktober 1910 errichteten, mit Betheler
Brüder beſetzten Gehilfenſtelle zweimal ein Wechſel
ſtatt=
fand. Zur regelmäßigen Arbeit, deren großen
erziehe=
riſchen Wert wir den Patienten immer wieder klar zu
machen ſuchen, war auch diesmal in Garten, Wieſe und
Feld reichlich Gelegenheit, und die Vornahme
umfang=
reicher Planierungsarbeiten ermöglichte es, in dieſem
Jahre noch mehr als im vorigen, die Tätigkeit im Freien
auch in den Wintermonaten fortzuſetzen. Um weitere
Arbeitsmöglichkeit zu ſchaffen, benutzte der Vorſtand
gerne eine ſich bietende Gelegenheit, durch Ankauf
an=
grenzenden Geländes den Grundbeſitz der Heilſtätte zu
erweitern, ſodaß dieſer im ganzen jetzt rund 17
Mor=
gen umfaßt. Dafür, daß neben der Arbeit auch die
Er=
holung nicht fehlte, ſorgten diesmal außer den
regel=
mäßigen Spaziergängen in die ſchöne Umgebung und
der langſam wachſenden Hausbücherei zum erſten Male
auch einige Unterhaltungsabende, an deren Geſtaltung
mehrere Patienten tätigen Anteil nahmen.
* Vom zweiten oberrheiniſchen
Zuverläſſigkeits=
flug. Die Heſſiſche Flugſtudiengeſellſchaft, die die
Schau= und Wettflüge in Darmſtadt arrangiert, hat
im Laden des Hauſes Rheinſtraße 14 von heute
ab ein eigenes Büro errichtet, in dem alle die
Flugveranſtaltung betreffenden Angelegenheiten zu
er=
ledigen ſind.
* Arbeitsjubiläum. Morgen, Donnerstag, den
18. April, feiert Herr David Koch bei der Firma
Wehner & Fahr hier ſein 25 jähriges Arbeitsjubiläum.
Er erwarb ſich durch ſein freundliches Benehmen, ſowie
ſein fleißiges und gewiſſenhaftes Arbeiten die volle
Sympathie der Arbeiterſchaft und der Firma. Möge es
ihm noch lange Jahre vergönnt ſein, bei gleicher Friſche
und Geſundheit ſeiner Familie erhalten zu bleiben.
* Allg. Deutſcher Frauenverein (Ortsgruppe
Darmſtadt). Auf den Vortrag von Fräulein Eliſabeth
Jenſen=Baden=Baden über: „Mutterſchaftsverſicherung
und ihr Einfluß auf Gegenwart und Zukunft am
Mitt=
woch, den 17. April, im Fürſtenſaal, wird hiermit
noch=
mals hingewieſen.
s. Der erſte Verbandstag der ſelbſtändigen Friſeure
von Heſſen und Heſſen=Naſſau findet hier im Kaiſerſaal
am Montag, den 22. d. M., nachmittags 2 Uhr, ſſtatt.
Ob=
wohl der fragliche Verband erſt im Oktober worigen
Jahres bei einer Tagung in Groß=Gerau gegründet
wor=
den iſt, zählt er bereits über 500 Mitglieder. Der
Ver=
bandstag, deſſen Vorſitz Friſeur Zimbrich von hier führt,
wird ſich mit einer Reihe wichtiger Berufsfragen (
Regel=
ung des Lehrlingsweſens, wirtſchaftliche Punkte uſw.)
befaſſen und jedenfalls zahlreich beſucht ſein.
* Konfirmanden=Abend des Wartburg=Vereins. Man
ſchreibt uns: Kommenden Sonntag, den 21. des Monats,
wird der Chriſtliche Verein junger Männer „Wartburg”=
Darmſtadt (Protektor Se. Königl. Hoheit der Großherzog)
ſeinen diesjährigen Konfirmanden=Abend, präzis 8 Uhr
abends, im Feierabend, Stiftſtraße 51, abhalten. Der
Wartburg=Verein, der ſich ja auf dem Gebiete der
Jugens=
pflege ganz hervorragend betätigt, ladet die Konſirmanden
und deren Eltern, ſowie alle Freunde und Gönner des
Vereins herzlichſt dazu ein. Anſprachen, muſikaliſch=
dek=
lamatoriſche Darbietungen, Poſaunen=Chor und Orcheſter,
Sologeſänge ꝛc. werden den jungen Leuten und deren
Eltern zeigen, welche Mühe ſich die Leiter der
Jugend=
vereinigung und des aktiven Vereins geben, um den Mit=
gliedern den Verein unentbehrlich zu machen und ſie zu
ſittlich und moraliſch hochſtehenden, brauchbaren Menſchen
zu erziehen. Möge dem rührigen Verein ein voller Erfolg
beſchieden ſein.
* Preisſchießen. Wie aus dem heutigen
Anzeigen=
teil erſichtlich, lädt die Schützengeſellſchaft „
Weidmanns=
heil” zu einem größeren Preisſchießen ein. Da der
feſt=
gebende Verein jedem Schützen geſtattet, mit eigenem
Gewehr zu ſchießen, was bisher in Darmſtadt bei den
Kleingeſchoß=Schützen nicht üblich war, außerdem einige
ſachverſtändige unparteiiſche Schützen der privil.
Schützengeſellſchaft als Preisrichter gewonnen hat, welche
für eine korrekte Behandlung aller teilnehmenden Schützen
unbedingte Gewähr leiſten, dürfte ſich dieſer friedliche
Schützenwettkampf wohl ſehr intereſſant geſtalten. Es
gelangen nur wertvolle Preiſe zur Ausgabe. Die Preiſe
für das Vereinsgruppenſchießen, welches am 12. Mai
ſtattfindet, ſind Stiftungen von den Damen des
Ver=
eins. Schießordnung, ſowie nähere Beſtimmungen über
das Schießen ſnd im Vereinslokale des feſtgebenden
Ver=
eins erhältlich.
* Mittwochs=Kaffee=Konzert im Hotel „Heß”.
Wir möchten nicht verfehlen, an dieſer Stelle nochmals
darauf aufmerkſam zu machen, daß heute Mittwoch
wieder eines der beliebten Kaffee=Konzerte
ſtatt=
findet. U. a. kommt zum Vortrag: „Das goldene
Kreuz”, Ouvertüre von Jgn. Brüll und: „Ave Maria”
von Schubert.
* Das Reſidenz=Theater am weißen Turm bringt
heute ein vollſtändig neues Programm, aus welchem
neben der Eviſode Vom italieniſch=türkiſchen
Kriegs=
ſchauplatz, Fürs Rote Kreuz in Tripolis das ſpannende
Drama „Die Wege des Lebens” hervorzuheben iſt eine
dem echten Volksempfinden abgelauſchte, dem
alltäg=
lichen Leben entnommene Handlung. Von Minute zu
Minute ſteigert ſich die Spannung des Konfliktes
zwiſchen Liebe und Pflicht. Die einzelnen meiſterhaft
geſpielten Szenen geſtatten tiefe Einblicke in das
menſch=
liche Leben. (Siehe Anzeige.)
§ Unfall. Am Montag nachmittag gegen 2 Uhr
fuhr ein Chauffeur mit ſeinem Automobil die
Land=
ſtraße Darmſtadt=Griesheim in der Richtung nach
Gries=
heim entlang. In der Nähe der Büttelborner Chauſſee
kreuzte das Automobil mit vier Radfahrern, welche,
von Griesheim kommend, in der Richtung nach
Darm=
ſtadt fuhren. Im Moment des Ueberfahrens flog das
Schutzblech, welches über dem Motor angebracht war,
ab und einem Radfahrer an den Kopf. Der Radfahrer
hatte bedeutende Verletzungen an der Naſe und der
Oberlippe davongetragen. Der Chauffeur verbrachte
den verletzten Radfahrer mit ſeinem Automobil in das
Städtiſche Krankenhaus.
Bensheim, 16. April. Mit der Aufſtellung des
Spezialprojekts der Bensheim=
Linden=
felſer Bahn wird in dieſer Woche noch begonnen
werden. Die Bürgermeiſtereien ſind bereits amtlich
auf=
gefordert, dieſe Arbeiten mit fördern zu helfen.
Nauheim, 16. April. Die ſeit mehreren Wochen in
unſerer Gemarkung unter Leitung des Herrn Leutnants
Gieß=Heppenheim vorgenommenen Grabungen ſind nun
vorläufig beendet und die zahlreichen Funde in
mehre=
ren Kiſten verpackt nach Darmſtadt abgeſchickt.
Wie wir hören, handelt es ſich um prähiſtoriſche
Wohn=
ſtätten und Begräbnisplätze, alſo aus einer Periode vor
unſerer Zeitrechnung, wie derartige Niederlaſſungen auch
ſchon zahlreich im mittleren Ried feſtgeſtellt wurden.
Weiſenau, 16, April. Am Sonntag vormittag während
der Achtuhrmeſſe ſtürzte plötzlich der etwa 2 Meter
Durchmeſſer betragende und 10 Meter über dem
Hoch=
altar angebrachte Stern nebſt Verzierungen
unter donnerähnlichem Krachen herab. Der
amtierende Geiſtliche, Herr Dekan Zipp, blieb wie durch
ein Wunder unverletzt und kam mit dem Schrecken davon.
Der Stern und ſeine Strahlen und Verzierungen beſtanden
aus Holz und waren durch die Länge der Zeit morſch und
wurmſtichig geworden. Um weiteren Schaden zu
ver=
hüten, wird der Hochaltar nebſt den angebrachten
Ver=
zierungen durch einen Sachverſtändigen auf ſeine
Haltbar=
keit geprüft werden.
Worms, 16. April. In der Nacht auf Montag fand in
der Speyerſtraße eine Revolverſchießerei zwiſchen
Arbeitern aus Horchheim und einigen anderen Arbeitern
aus Worms ſtatt. Die Streitigkeiten, die in einer
Wirt=
ſchaft ihren Anfang nahmen, wurden auf der Straße
fort=
geſetzt und arteten in Tätlichkeiten aus. Da fielen in dem
Handgemenge plötzlich fünf Schüſſe, die ein Arbeiter abgab,
und in die Seite und den rechten Arm getroffen ſank der
Arbeiter Koop aus Horchheim zu Boden. Offenbar handelt
es ſich nur um einen unbedeutenden Streifſchuß. Gegen
den Revolverhelden iſt ein Strafverfahren eingeleitet
worden.
Nierſtein, 15. April. In der Wirtſchaft „Zum Anker”
wurde vergangene Nacht eingebrochen und für unge=
Feuilleton.
R. Mainzer Stadttheater. Als dritte deutſche Bühne
konnte am Montag abend Mainz nach Wien und
Ham=
burg Ludwig Fuldas neueſtes Luſtſpiel in vier Akten
„Der Seeräuber” zur Aufführung bringen. Das
Werk zeigt wieder den Dichter als ausgezeichneten
Sprach=
künſtler, der in leichten vierfüßigen Trochäen den Stoff
behandelt hat. Die Idee zu meiſtern, iſt dagegen nicht
reſtlos gelungen, und man kann dem Verfaſſer des
„Talisman” und dem geiſtvollen Ueberſetzer Moliereſcher
Werke leider nicht das Zeugnis ausſtellen, daß ſeine
jüngſte Arbeit über ein erträgliches Mittelmaß
hinaus=
geht. Das iſt um ſo mehr zu bedauern, als die Idee des
Verfaſſers tatſächlich als eine echte und wirkſame
Luſt=
ſpielidee angeſehen werden darf. Die Mainzer Bühne
brachte das Stück in ausgezeichneter Einſtudierung und
Wiedergabe heraus. Die Inſzenierung hatte Hofrat
Behrend ſelbſt in die Hand genommen und dabei
ſehr viel Geſchick bewieſen. Der Abend hatte dadurch
ein beſonderes Intereſſe, daß die Sentimentale der
Mainzer Bühne, Fräulein Elſe Hermann, die ſeit
zwei Jahren mit wachſendem Erfolg in Mainz wirkte,
ſich als Manuela verabſchiedete, um im Herbſt an das
Reſidenztheater in Wiesbaden überzuſiedeln. Ihr
letz=
kes Auftreten brachte der Künſtlerin einen vollen
Er=
folg und viele Blumenſpenden. Die Aufnahme des neuen
Werkes beim Publikum war freundlich, doch nicht
über=
mäßig warm. Der Beifall galt vor allem der guten
Dar=
ſtellung und der ſcheidenden Künſtlerin, die zuletzt mit
Hofrat Behrend hervorgerufen wurde.
* Der Tod des Wurſtkönigs. In London verſtarb
der ſeit 25 Jahren unter dem Namen „Wurſtkönig”
be=
kannte Reſtaurateur und Armeelieferant William
Har=
eis im Alter von 69 Jahren. Mr. Harris begann ſeine
Karriere als Schlächterlehrling. Er machte ſich bald
ſelbſtändig und eröffnete eine Wurſtbude auf dem alten
Newgate=Marktplatze. Durch angeſtrengte Arbeit und
noch mehr durch geſchickte Reklame brachte er ſein
Ge=
ſchäft in die Höhe. Er wandte ſich dann dem
Wirts=
gewerbe zu und war während der Regierungszeit der
Königin Viktoria einer der bekannteſten Reſtaurateure
Londons. Zu gleicher Zeit beſaß er in den
verſchieden=
ſten Stadtteilen Londons etwa 40 Läden, außerdem hatte
er Niederlagen an verſchiedenen Seeplätzen. Später gab
er das Detailgeſchäft auf, verlegte ſich auf die
Wurſtfabri=
kation im Großen und wurde Lieferant für die Armee
und Marine. Vor allem fiel der Verſtorbene durch ſeine
exzentriſchen Manieren auf. Während der Geſchäftszeit
trug er einen Frackanzug und einen Rieſendiamanten
im weißen Frackhemde und ſelbſt wenn er zum
Fleiſch=
einkauf auf den Markt ging, konnte man ihn nie anders
gekleidet ſehen. Seine drei Söhne nannte er ſämtlich
William und ſeine vier Töchter Eliſabeth. Bis auf den
heutigen Tag ſind ſeine Söhne daher nur unter der
Be=
zeichnung eins, zwei und drei bekannt. Zu Weihnachten
ſandte er jedem Poliziſten und Feuerwehrmann in der
City von London ein Pfund Wurſt.
* Eine Liga der Feinſchmecker. In London hat ſich
„La Ligue des gourmands” gebildet, die es ſich zur
Auf=
gabe macht, neuerſundenen Delikateſſen die Welt zu
er=
obern. Zu dieſem Zwecke hat ſich die Liga mit
ähn=
lichen Vereinen in Mancheſter, Liverpool, Birmingham,
Paris, Lyon, Marſeilles, Brüſſel, Berlin, Straßburg und
Wien in Verbindung geſetzt. Die erſte neue Erfindung,
für die Propaganda gemacht werden ſoll, iſt die des
Chefs des Carlton=Hotels, Mescoffier. Das Gericht
wird „Fraiſe Sarah Bernhardt” genannt und ſoll „Péche
Melba” bei weitem an Wohlgeſchmack übertreffen.
Dem=
nächſt werden in London und all den oben genannten
Städten am gleichen Tage Diners veranſtaltet, bei denen
„Fraiſe Sarah Bernhardt” zum erſten Male ſerviert
wird.
* Daß vielverſprechende Kaufmannsgenie. Ein 11
Jahre alter Junge aus Büttelborn wurde dieſer Tage
nach dem benachbarten Groß=Gerau geſchickt, um dort
„ſelbſtgelegte Eier” zu verkaufen. Der kleine Burſche
bot ſeine Ware in einem Metzgerladen zum Kaufe an.
Die Frau Metzgerin wollte jedoch die geforderten 8
Pfen=
nige für das Ei nicht zahlen und meinte: „Wenn Du mir
die Eier zu 7 Pfg. läßt, nehme ich 50 Stück.”‟ Der Knabe
lehnte ab, ging zur Haustür hinaus und betrat von
einer anderen Tür aus ſofort den Metzgerladen, wo er
von derſelben Frau ein Pfund Rindfleiſch forderte. Als
die Frau als Kaufpreis 90 Pfennige nannte, meinte der
Junge ſehr naiv: „Wenn Sie mir das Fleiſch zu 80
Pfennig geben, nehme ich ein Pfund.” Aergerlich
ent=
gegnete die Frau: „Ich habe doch kein Handelsgeſchäft.”
Da erfolgte die ſchlagfertige Antwort des kleinen
Eier=
verkäufers: „Ich auch nicht,” und damit verſchwand er.
* Militär und Sonnenfinſternis. Der Hauptmann
ſagt zum Feldwebel: „Am Mittwoch nachmittag gegen 2
Uhr iſt eine Sonnenfinſternis. Laſſen Sie die Kompagnie
bei gutem Wetter im Drillichanzug um dieſe Zeit im
Ka=
ſernenhof antreten. Ich werde zugegen ſein und den Leuten
den Vorgang erklären. Sollte es regnen, ſo können die
Leute im Exerzierſchuppen Aufſtellung nehmen, um von da
aus wenigſtens die Verdunkelung wahrzunehmen.”
Wie der Feldwebel den Befehl ausrichtete: „Am
Mittwoch nachmittag 2 Uhr findet auf Befehl des Herrn
Hauptmanns auf dem Kaſernenhofe im Drillich=Anzug eine
Sonnenfinſternis ſtatt. Der Herr Hauptmann wird die
Sache lenken und leiten. Wenns regnet, iſt die Geſchichte
im Exerzierſchuppen. — Sie Einjähriger, was gibt es da
zu grinſen ?”
Die Geſchichte iſt zwar nicht neu, aber wieder aktuell.
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. April 1912.
Nummer 90.
fähr 35 Mark Zigarren entwendet. Die Diebe waren durch
ein Fenſter eingedrungen. Ein Polizeihund konnte keine
Spur finden.
Büdesheim, 16. April. In der Dunggrube
wurde die Leiche des Winzers Adam Kraus aus
Büdes=
heim, der ſeit dem 15. Mai 1911 nicht mehr geſehen worden
war, aufgefunden.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 15. April. Ein Tag, den
die Groß=Berliner nationale Jugend ſo bald
nicht vergeſſen wird, war der letzte Sonntag, an dem ſie
zu dem großen Kriegsſpiel nach Döberitz entboten
wor=
den war. Mit großer Erwartung hatte man in allen,
dem Bunde „Jung=Deutſchland” angeſchloſſenen
Vereinen dem Ereigniſſe entgegengeſehen. So zahlreich
waren die Meldungen zur Teilnahme eingelaufen, daß
leider noch gegen 800 junge Männer hatten abgewieſen
werden müſſen, um die Menge nicht zu ſehr anſchwellen
zu laſſen. Denn für etwa 4000 Jünglinge ſtanden in der
Morgenfrühe auf dem Nord=Güterbahnhof einige
Sonder=
züge bereit. Die Jünglinge waren eingeteilt in drei
Re=
gimenter (grün, blau, rot). Die allgemeine Führung hatte
Oberſt v. Hülſen vom 4. Garde=Regiment übernommen;
außerdem waren noch etwa 40 Offiziere beteiligt. Drei
Bataillonskapellen gingen voran. Die Schar wurde in
zwei Parteien geteilt. Auf die Uebung folgte eine kurze
Kritik, die im Zentrum Oberſt v. Hülſen, im Oſten
Haupt=
mann v. Bieberſtein und im Weſten Major Kock abhielt.
Einen harmoniſchen Ausgang bildete um 4 Uhr ein von
iden Jünglingsvereinen veranſtalteter großer
Feldgottes=
idienſt, an dem die Teilnahme völlig freiwillig war. Es
beteiligten ſich etwa 1000 junge Männer und die führenden
Offiziere. Dann wurde der Rückmarſch angetreten. Gegen
(6 Uhr abends traf man wieder in Berlin ein. — Der erſte
Termin in dem vielbeſprochenen
Beleidigungspro=
izeß, den der Präſident der Bühnengenoſſenſchaft,
Her=
mann Niſſen, vor Jahresfriſt gegen den Schauſpieler
Karl Vogt, Dr. Martin Zickel und den Schriftſteller
Ed=
mund May wegen der Broſchüre „Hermann Niſſen, ein
Kapitel Bühnengenoſſenſchaft” angeſtrengr hat, iſt
nun=
imehr auf den 18. d. M. feſtgeſetzt worden. Er findet vor
dem Schöffengericht in Moabit ſtatt. Es ſind 22 Zeugen
vom Gericht geladen. — Einen ſchweren Verluſt
erlitt ein Techniker aus Friedenau, der einen Pack
Wert=
ſpapiere im Betrage von 18000 Mark zwiſchen Zeitungen
gelegt hatte. Auch das Nummern=Verzeichnis befand ſich
dabei. Zum Unglück nahm das Dienſtmädchen jenes Paket
Zeitungen, um damit im Badeofen Feuer anzumachen.
Die 18000 Mark gingen in Flammen im Badeofen auf.
Frankfurt, 16. April. Wie amtlich mitgeteilt wird,
trifft der Kaiſer Dienstag, den 21. Mai, vormittags,
von Wiesbaden kommend, im Automobil hier ein, um der
Feier zur Einweihung des Oſthafens und der
Grundſtein=
legung zum Neubau der Alten Brücke beizuwohnen.
Neuſtadt a. d. H., 16. April. (Amtliche Meldung.) In
Station Weidenthal iſt heute nacht 1 Uhr 20 Min.
der Güterzug 2276 Neuſtadt-Kaiſerslautern durch
Ueberfahren des Ausfahrtſignals und Aufſchneiden der
Weiche 2a in das Gleis Kaiſerslautern-Neuſtadt geleitet
worden und in dieſem Gleis mit dem in der Einfahrt
begriffenen Zuge 2281 zuſammengeſtoßen,
Ver=
letzt ſind Zugführer Dagne aus Kaiſerslautern (
Quetſch=
ung am Geſäß), Wagenwärter Weber aus Kaiſerslautern
(beide Beine abgedrückt, iſt bereits geſtorben),
Loko=
motivführer Werner aus Kaiſerslautern erlitt
Verletzun=
gen am Kopf. Der Materialſchaden iſt bedeutend. Beide
Gleiſe ſind geſperrt. Die direkten Züge werden
umge=
leitet. Der Lokalverkehr wird durch Umſteigen
aufrecht=
erhalten.
Reichenbeuren in Oberbayern, 16. April.
Zigeu=
ner überfielen einen Landwirt, richteten ihn mit
Meſſern und Prügeln übel zu und ließen ihn bewußtlos
auf der Landſtraße liegen. Die Gendarmerie unternimmt
Streifen auf die Zigeunerbande, die ſich tagsüber in den
Wäldern des Tölzergebietes aufhält.
Karlsruhe, 15. April. Die Karlsruher Zeitung ſchreibt:
Auf Grund der ihm vom Großherzoglichen Miniſterium
der Finanzen am 15. Dezember 1910 erteilten Konzeſſion
zur Aufſuchung und Gewinnung von Kaliſalzen hat Dr.
Eltzbacher=Berlin zuerſt eine Tiefbohrung auf der
Gemarkung Hartheim, Amtsbezirk Staufen, dann eine
zweite Bohrung auf der Gemarkung Buggingen,
Amts=
bezirk Müllheim, vorgenommen. Die erſte Bohrung wurde
eingeſtellt, da ſie Ergebniſſe nicht zeitigte. Die zweite
Bohrung war von Erfolg begleitet. Nachdem in höheren
Niveaus mehrfach Lager von Steinſalz durchbohrt waren,
wurde in 708 Meter Tiefe ein vier Meter mächtiges
Kaliſalzlager vorgefunden. Die Bohrungen
wer=
den fortgeſetzt.
Karlsruhe, 16. April. Der ehemalige
Landtagsabge=
ordnete für Lahr=Land, Gymnaſialdirektor
Heimbur=
iger, iſt heute morgen in der Anſtalt Illenau im 53.
LLebensjahre geſtorben.
Karlsruhe, 16. April. Wie der Polizeibericht meldet
wurde heute morgen in dem um 2½ Uhr aus Stuttgart
hier einlaufenden D=Zug Nr. 100 in einem (Frauenabteil
zweiter Klaſſe ein hieſiger Student und eine
Kaſſiere=
rin aus Stuttgart erſchoſſen aufgefunden. Der
Student hatte die Kaſſiererin, mit der er ein
Verhält=
nie Füher unterhalten hatte, auf der Strecke Pforzheim-
Karlsruhe aus Eiferſucht erſchoſſen und ſich dann ſelbſt
einen Schuß in die rechte Schläfe beigebracht.
Lübeck, 15. April. Dem Lübecker Anzeiger zufolge
wurde bei einem dienſtlichen Uebungsritt des
Offizier=
korps des Regiments zu Lübeck Major Graf zu Rantzau
in der Nähe von Segeberg vom Schlage
getrof=
fen und verſtarb. Der auf mehrere Tage vorgeſehene
Uebungsritt wurde ſofort abgebrochen. Graf zu Rantzau
gehörte dem Regiment ſeit 14 Jahren an.
Prag, 15. April. Bohemia meldet: Bei der
ſtädti=
ſchen Sparkaſſe in Hohenmout wurden
Unterſchlag=
ungen in Höhe von 220000 Kronen aufgedeckt. Der
Kaſſierer Kramarſch iſt flüchtig. Der Sparkaſſeverwalter
Beſicke wurde verhaftet.
Paris, 16. April. Den Blättern zufolge wurden auf
Anordnung des Marineminiſteriums mehrere
Geheim=
poliziſten nach Toulon entſandt, da feſtgeſtellt worden
ſei, daß ſeit einiger Zeit in der dortigen Abteilung der
Ma=
rineartillerie Spionage getrieben werde. Nach kurzen
Nachforſchungen lenkte ſich der Verdacht der Polizei auf
einen in der Direktionskanzlei der Marineartillerie
be=
ſchäftigten 26jährigen Arbeiter, der bei ſeinem Dienſt von.
vielen vertraulichen Schriftſtücken über das neue
Geſchütz=
material und die Munitionsvorräte Kenntnis erhalten
hatte. Der Arbeiter und ſeine Geliebte wurden verhaftet.
Von der Feſtfeier zur Gründung der heſſiſchen
Eiſenbahngeſellſchaft.
Die von uns bereits in geſtriger Nummer kurz
er=
wähnte Rede des Provinzialdirekttors Fey
bei dem Feſtmahl im Saalbau hatte folgenden Inhalt:
Meine Herren! Es iſt kein Zufall, wenn in neuerer Zeit
der Name der Provinzen des Landes bei wirtſchaftlichen
Unternehmungen und ſo auch heute der Name der
Pro=
vinz Starkenburg beſonders genannt wird. Es iſt
das nur das Ergebnis der Entwickelung unſerer
Volks=
wirtſchaft, deren treibende Kräfte an den Stadtgrenzen
und Kreisgrenzen nicht Halt machen und deren Intereſſen
eine Befriedigung in weiter gehenden Grenzen in der
Neu=
zeit verlangen. Es iſt der Zug zum Ganzen, der
durch unſer Wirtſchaftsleben geht, der ſich hier geltend
macht. Der Provinzialausſchuß unſerer Provinz hat
des=
halb ſchon längere Zeit den Verkehrs= und wirtſchaftlichen
Intereſſen der Provinz eine ganz beſondere
Aufmerkſam=
keit zugewendet. Wir haben aus dieſem Grunde auch in
der Provinz gerne die Gelegenheit zur Beteiligung an dem
bedeutungsvollen neuen Unternehmen „der Heſſiſchen
Eiſenbahngeſellſchaft” ergriffen und bei ſeinem
Zuſtande=
kommen gern und eifrig mitgewirkt. Die
Provinzialver=
waltung iſt dankbar für das ihr von Stadt und
Süddeut=
ſcher Eiſenbahngeſellſchaft entgegengebrachte Vertrauen
und für die Worte des Herrn Oberbürgermeiſters, die er
der Provinz ſoeben gewidmet hat. Vertrauen beruht auf
Gegenſeitigkeit, es erwirbt Vertrauen. Wir werden die
neue Geſellſchaft in der Provinz nach Kräften fördern!
Altes wurde heute begraben, Neues an ſeine Stelle
ge=
ſetzt. Auf alte, lang geübte Rechte mußte verzichtet
wer=
den, neue Rechte, neue Pflichten ſind an deren Stelle
ge=
treten. Werden und Vergehen iſt der Lauf der Dinge in
der Welt. Wenn wir heute hinausſchauen in die Natur,
ſo ſehen wir das Werden des Frühlings. Nehmen wir
dies für das Werden der neuen Geſellſchaft als günſtiges
Zeichen. Möge ihr ein ſchöner Frühling erblühen! Wir
alle freuen uns, daß die langen und ſchwierigen
Verhand=
lungen, die zur neuen Geſellſchaft führten, nun vorüber
ſind, und daß wir aus Richard Wagners Walküre die Worte
Siegmunds gebrauchen dürfen: „Winterſtürme wichen dem
Wonnemond” daß Verhandlungen, in einer ſo wichtigen
Sache, welche die Gemüter erregt haben, in Einklang, in
linder Frühlingsluft geendigt haben. Aber dieſer
Aus=
gang wäre nicht möglich geweſen, wenn wir nicht einen
Siegmund in Geſtalt des Herrn Oberbürgermeiſters Dr.
Gläſſing gehabt hätten, einen Mann, der nicht nur mit
„ſiegreichem Mund‟ Einwendungeni widerlegte, ſondern
der vor allem durch Kraft des Geiſtes, durch Schärfe des
Verſtandes und durch Gewichtigkeit ſeiner Gründe den
Erfolg herbeiführte. Möge er der Stadt und uns allen
noch recht lange erhalten bleiben!
Der Baum der neuen Geſellſchaft iſt nun gepflanzt.
Aber er bedarf des Sonnenſcheins: des Sonnenſcheins
des Herrn Eiſenbahndirektionspräſidenten bei den
gegen=
ſeitigen Verkehrsbeziehungen, des Sonnenſcheins des Herrn
Miniſters des Innern für Verträge und Genehmigungen,
nicht zum Letzten aber auch des Herrn Finanzminiſters.
Von Sr. Exzellenz dem Herrn Finanzminiſter aber hoſſt
nan noch mehr wie Sonnenſchein, man hofft von ihm auch
auf Regen, aber auf einen goldenen Regen in Geſtalt von
Staatsſübventionen für die neuen Linien der Geſellſchaft,
die wie anderen Geſellſchaften ſo ſicher auch unſerer neuen
Geſellſchaft recht wohl bekommen würden. Hoffenin
das Beſte! Wir bedürfen aber für die neue Geſellſchäft
vor allem auch des Sonnenſcheins der öffentlichen
Mein=
ung, des Publikums und der Preſſe. Wolken werden
auch über die neue Geſellſchaft kommen, hoffen wir aber,
daß Publikum und Preſſe dann ihr Antlitz nicht zu lange
verhüllen, ſondern immer bald wieder im neuen
Sonnen=
ſtrahl für die Geſellſchaft erglänzen laſſen. Wir brauchen
dieſen Sonnenſchein aber nicht nur für die Geſellſchaft,
ſondern vor allem auch für alle Gemeinden, die von ihren
Einrichtungen in Stadt und Land Gebrauch machen ſollen,
wobei wir namentlich auch von den Landgemeinden hoffen,
daß ſie tatkräftig und mit Vertrauen ſich vereiligen.
Be=
ſonders brauchen wir aber Sonnenſchein und günſtige
Entwickelung für die Stadt Darmſtadt, in der das Herz
der neuen Geſellſchaft liegt. Möge in der Stadt
Darm=
ſtadt das, was an Schönem und Nützlichem ein ideal
den=
kender Landesfürſt in edler Geſinnung angeregt und
ge=
ſchaffen hat, reichen Erfolg zeitigen, möge der
Frühlings=
zeit der Stadt, der Frühlingszeit der in ihr jung
ent=
ſproßten Kunſt, ein ſchöner, ein reicher Sommer folgen?
Was Ideale vermögen, ſehen wir in Darmſtadt. Aber
wir brauchen auch für die neue Geſellſchaft ideale
Gedan=
ken: Jeder Beamte derſelben und jeder Bedienſtete ſei
da=
von erfüllt, daß es ſich bei ſeiner Wirkſamkeit in der
Ge=
ſellſchaft nicht lediglich um eine bezahlte Arbeit handelt,
daß ſeine Tätigkeit vielmehr täglich und ſtündlich
rauſen=
den ſeiner Mitmenſchen und dem Ganzen, ſeiner Heimar,
ſeinem Vaterland nützlich iſt! Kaufleute, gewählte
Stadtver=
treter und Beamte haben ſich in der Verwaltung der neuen
Geſellſchaft zuſammengefunden. Dieſe Vereinigung erfüllt
uns mit beſtem Mute für die kommenden Zeiten. Wenn ein
ſo hervorragender, gewichtiger und vorſichtiger Kaufmann,
wie Herr Stinnes, mit ſchlichten, einfachen und
überzeußen=
den Worten uns einen frohen Blick in die Zukunft der
Ge=
ſellſchaft eröffnet hat, ſo muß uns das alle mit beſonderer
Freude erfüllen. Möge ſtets unter den Beamten und
An=
geſtellten der Geſellſchaft die Einheit und das
Zuſammen=
wirken Platz greifen, das, wie im politiſchen, ſo auch im
wirtſchaftlichen Leben, den Erfolg verbürgt. Meine
Herren! Ich fordere Sie auf, dem einheitlichen
Zuſammenwirken von Stadt und Land, von
Kaufleuten, Stadtvertretern und Beamten
in der Geſellſchaft ein Hoch auszubringen.
Herr Stadtv. Schupp führte etwa folgendes aus:
Es führt uns heute hier die Einweihungsfeier eines
wichtigen Abſchnittes vom Verkehrsleben der Stadt und
Umgegend Darmſtadt feſtlich zuſammen. Geſtatten Sie
daher mir als wohl dem Aelteſten der Anweſenden einen
kurzen Rückblick auf Darmſtadts Verkehr ſeit 60 Jahren.
Etwa 1852 erſchien eine humoriſtiſche und ſatiriſche
Schilderung von Darmſtadt, worin folgender zutreffender
Vers vorkam So lang und breit die Rheinſtraß” iſt:
Es wimmelt drin ein Akzeſſiſt.” Unſere Stadt hatte nun
einmal den Ruf einer zwar ſchönen ,aber langweiligen
Beamten= und Militärſtadt. Obgleich Künſte und
Wiſſen=
ſchaften ſchon jahrhundertelang hier eifrig gepflegt und
das Hoftheater gerade damals von 1852—1866 (
nament=
lich hinſichtlich der Oper und des Balletts) anerkannt das
beſte Deutſchlands war, eine belebte Stadt wurde ſie doch
erſt kurz nach der Neugründung des Reiches von 1871 ab,
wo viele Zuzüge ſtattfanden und neue Fabriken angelegt
wurden, ſodaß die Stadt jetzt mehr als die dreifache
Ein=
wohnerzahl von 1852 hat. Für den inneren Verkehr gab= damals nur etwa 50 nicht allzu ſchöne Droſchken.
Da kamen 1887 Bachſtein u. Cie. von Berlin, erwarben
ſich von Großh. Miniſterium die Konzeſſion zum Bau von
Straßenbahnen nach Griesheim, Eberſtandt und Arheilgen
und als der erſte Dampfzug von Griesheim die
Rhein=
ſtraße hinauf puſtete, jubelte alles, der unvergeßliche
Oberbürgermeiſter Ohly ſchwang ſeinen Hut und rief:
„Hurra! Darmſtadt wird Großſtadt!” So ſchnell ging
das nun doch nicht. wie wir ja jetzt nach 25 Jahren ſehen.
— In anderen Städten entſtanden Omnibus= und dann
Pferdebahnlinien, während Darmſtadt noch immer auf
ſeine alten Droſchken angewieſen war, da die inzwiſchen
„Süddeutſche Eiſenbahn” benannte Dampfſtraßenbahn
nur drei Straßen berührte und dem Innenverkehr wenig
nützte. Da tauchten vor 1890, wo auch inzwiſchen eine
neue Techn. Hochſchule mit einer weitberühmten elektr.
Ab=
teilung unter Geh. Hofrat Dr. Kittler hier begründet war,
erſt in Nordamerika, dann in Deutſchland die erſten
elektriſchen Straßenbahnen auf; es
entſpann=
ſich von 1892 ab hier eine gewaltige Agitation für
Schaf=
fung einer Elektriſchen, hauptſächlich geführt von dem
damals eigens hierwegen gegründeten
Mathildenhöh=
erein. Ende 1895 wurde die „Elektriſche” von der
Stadt=
verordneten=Verſammlung beſchloſſen. 1897 wurde ſie
eingeweiht und hob den Stadtverkehr in auffallender
Weiſe. Meine verehrten Herren! Vorgeſtern erſt iſt die
Zeppelinſche „Viktoria Luiſe” mit 16 Paſſagieren über
unſere Stadt geſegelt. Ich fürchte faſt, daß unſeren lie=
Ausſtellung von Marmor=Transparenten.
Im Ausſtellungshaus auf der Mathildenhöhe iſt geſtern
ſeine Ausſtellung eröffnet worden, klein an Umfang, aber in
Einzelheiten von ganz ſeltenem wunderſamen Reiz. Es
ſind Marmortransparente in Geſtalt von Bildern,
Be=
leuchtungskörpern, ganzen Fenſtern und gar einer
voll=
lſtändigen Decke eines Lichthofes. Wer bei der Vorſtellung
von Bildern, die aus Marmor gefertigt, alſo moſaikartig
zuſammengefügt ſind, gleich uns der begreiflichen
Mein=
ung iſt, etwas Kaltes, Totes, beſtenfalls eine hübſche
Spielerei darſtellend, zu ſehen, wird gleich uns eine höchſt
angenehme Enttäuſchung erleben, wenn er dieſe reizvolle
Ausſtellung beſucht, und ſich des Eindrucks nicht erwehren
können, daß hier bis ins Ungeahnte entwickeltes Können
eines Induſtriezweiges auf dem Wege iſt, eine neue
Kunſt zu ſchaffen, oder ſie gar ſchon geſchaffen hat, deren
Erzeugniſſe in Einzelheiten zu höchſt eigenartigen und
von Aehnlichem in keiner Beziehung erreichten
Wirkun=
gen kommen. Dieſe Wirkung liegt vor allem in dem
wunderſamen Farbenreiz, den das durchfallende Licht
künſtliches, oder Sonnenlicht erhöht die Reize noch — in
dem durchſichtig gemachten, das heißt ganz dünn
geſchlif=
fenen Marmor hervorruft. Von funkelndem ſſchneeigen
Weiß bis zum purpurnen Rot und zu gleißendem
Gold=
ſchimmer ſind alle erdenklichen Farbennuancen in dem
Marmor, je nach ſeiner Art, vertreten und von
Künſtler=
hand zuſammengefügt, laſſen ſich Bilder ſchaffen von
bei=
ſpielloſer Schönheit und leuchtender, lebendiger
Farben=
pracht.
„Das leuchtende Leben — ſo heißt es in dem kleinen
Katalog —, das in der Transparenz des Marmors und
Geſteins ſo geheimnisvoll atmet, drängte aus der
Ge=
bundenheit des Stoffes hinaus und hinüber in die
Ge=
filde der reinen Kunſt. Tiefes Verſenken in die Charak=
teriſtik allen transparenten Materials führten zu einem
geſchloſſenen Gefüge von Auserleſenem. Da iſt nicht
ein=
fach grün der Wald, weiß der Fluß und grau der Fels
da iſt jeder Teil des Bildes als ein darſtellender Teil
der Natur und der Dinge im Kleinen ſchon fertig ſelber
von ihr ausgebildet. Und das Auge wählt und ſichtet
lange und die Hand fügt und engt zuſammen, bis daß ein
ganz eigenartiges Bild entſtanden iſt. Eigentlich, ſo
widerſinnig es klingen mag, ein Natur=Kunſtwerk. Denn
wie es im einzelnen ſich darbietet, erwuchs es,
unbe=
wußt das Große in der Natur im Kleinen darſtellend,
im Geſtein, und alſo ausgebildet macht ein Künſtlerwille,
daß Erwählte zum Verband und Bild ſich finden. Wer
einmal ſich in den Anblick eines ſolch eigenartigen
Bil=
des verlor, wird den intimen Eindruck des rätſelvollen
Lebens, das darin zu walten ſcheint, nicht ſobald
ver=
geſſen.”
Gleich einem Oelgemälde iſt jedes ſo hergeſtellte Bild
ein Original, das in ganz gleicher Weiſe nie wieder
hergeſtellt, nie „kopiert” werden kann. Denn es iſt
aus=
geſchloſſen, daß zwei Marmorblättchen von ganz gleicher
Faſerung und Färbung hergeſtellt werden können.
Das Verfahren. Marmor bis zur Transparenz dünn
zu ſchleifen, iſt an ſich nicht ganz neu, doch wurde bisher
nur weißer Marmor als Erſatz für Milchglas und nur
in kleinen Stücken ſo dünn hergeſtellt. Ein neues, durch
Patent geſchütztes Verfahren des Herrn Dr. A. Pfaff=
Oberlahnſtein ermöglicht den Schliff aller Marmorarten
in bedeutend großen Flächen. Hierüber ſagte der Führer
unter anderem: „Wie der graue Morgen einen
Sonnen=
taa im Schoße birgt, ſo hält im Naturzuſtande der Stein,
beſonders der Marmor, eine Fülle laſurer
Far=
benſchönheit gefangen. Wir ahnen die Kraft dieſes
verborgenen Lichtlebens, wir werden um ein geringes
ſeiner gewahr bei der ſchwachen Lichtdurchläſſigkeit des
Onyx, des Achates. Aber ſie geben uns nur einen
un=
vollkommenen Begriff von der überraſchenden Wirkung
des nach einem patentierten Verfahren neuerdings bis
zu papierdünnen großen Platten geſchliffenen Marmors.
Läßt man das Licht hindurchfallen, ſo ſcheint durch
Tau=
ſende und Abertauſende von Adern und Fäſerchen das
Leben zu pulſieren und eine Symphonie leuchtender
Far=
bentöne ſchwillt und lodert auf und wiegt ſich zugleich in
wunderbar wohltuend weichem Rhythmus
vonGedämpft=
heit und Glut, Dunkel und Licht.
Zum paſſenden Effekt verwendet, betont dieſer
trans=
parente Marmor die Stimmung ſeiner Umgebung; ob er
nun in Geſtalt eines Fenſters das Tageslicht von
drau=
ßen ſammelt und weich und warm in den Raum verteilt,
ob er mit Hilfe künſtlicher Beleuchtung ſein maleriſches=
Farben= und Maſerngefüge und Geſpinſt aufleuchten
läßt und in ruhigem Schein ſeinen harmoniſchen
Farben=
aſtkord ausſendet, die dämmerig glühende Leuchtſkala
wirkt je nach der Wahl des Materials feierlich prächtig,
zuweilen religiös=myſtiſch oder träumeriſch traulich.
Immer aber ſind maleriſche Bewegung und Licht im
Be=
reich ihres jeweiligen Akzents unergründlich wie das
Leben ſelbſt, und darum wird das Auge, das in
hin=
gebender Betrachtung den Reichtum der Zeichnung nicht
auszuſchöpfen vermag, niemals beunruhigt ſein, wohl
aber ſanft und wohltuend angeregt.
In der Baukunſt ſowohl als auch im
Kunſtge=
werbe eröffnen ſich für die Marmor= und Geſteins=
Transparente ſchier unendliche Perſpektiven der
Anwend=
ung und überall werden ſie durch die lebensvolle Wärme
und natürliche Schönheit ihren Platz mit Recht
be=
hauvten.”
Die Bilder ſind von Herrn Architekt Lenhardtaus
Darmſtadt entworfen. Die Ausſtellung dauert bis Mitte
Juni.
Nummer 90₰
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17 April 1912.
Seite 5.
ben, aber unerſättlichen Darmſtädtern jetzt elektriſche
Bahnen gar nicht mehr genügen und ſie eine Luftſchiff=
Flotte verlangen. Nun, wir Stadtverordneten werden
die Taſchen ſchon zuhalten.
Nun geht unſere „Elektriſche” mit den beiden
Elek=
trizitätswerken an die neu gegründete „Heſſiſche
Eiſenbahn=Aktien=Geſellſchaft” über und
unſere beſten Wünſche zum Wohle der Stadt und der
Pro=
vinz begleiten den neuen Gemeinſchaftsvertrag. Hatte
man doch einen ſolchen Vertrag ſchon wiederholt, aber
vergeblich verſucht, da die Reibungen zwiſchen Stadtbahn
und Süddeutſcher Bahn allmählich chroniſch und
uner=
träglich geworden waren. Da nahmen endlich, des
Strei=
tes müde, neben vielen anderen Mithelfern zwei tüchtige
Unterhändler, ſeitens der Süddeutſchen Herr Geh.
Bau=
rat Rötelmann und ſeitens der Stadt Herr
Oberbürger=
meiſter Dr. Gläſſing die Sache in die Hand und die Sache
ging vorwärts. Erſterer Herr war hier ja als rauh
un=
nahbar und als ein Mann verſchrien mit dem nicht gut
Kirſchen zu eſſen oder zu verhandeln ſei. Aber wie wurden
ich und andere bei den Vertragsverhandlungen
ange=
nehm enttäuſcht, daß wir in Herrn Direktor Rötelmann
einen zwar energiſchen und klugen, aber dabei humanen,
freundlichen und entgegenkommenden Mann fanden. Er
kann alſo von ſich mit Maria Stuart ſagen: „Ich bin
beſſer als mein (Darmſtädter) Ruf!” Was den ſtädtiſchen
Unterhändler, Herrn Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing
be=
trifft, ſo hat derſelbe ſein ihm lieb gewordenes Mandat
als erfolgreicher Landtagsabgeordneter eigens
nieder=
gelegt, um ſich ganz der Erreichung dieſes ſchwierigen
und wichtigen Vertrages widmen zu können. Das ſagt
alles. Ich bitte Sie nun, dieſen beiden unermüdlichen
ehrlichen Maklern, wie unſer Ehrenbürger
Bis=
marck ſie nennen würde, wenn er noch lebte, unſeren
Dank abzuſtatten, indem Sie kräftig mit mir
einſtim=
men: „Die Herren Geh. Baurat Rötelmann und
Ober=
bürgermeiſter Dr. Gläſſing, ſie leben hoch!”
Deutſcher Reichstag.
* Berlin, 16. April. Präſident Dr. Kaempf
eröffnet die Sitzung um 2 Uhr 20 Minuten mit folgenden
Worten: Ich begrüße Sie nach den Oſterferien, indem
ich hoffe, daß Sie gekräftigt zur Arbeit zurückgekehrt ſind
Bevor wir in die Tagesordnung eintreten, glaube ich,
dem Schmerze Ausdruck geben zu ſollen, daß ein
gro=
ßes Schiffsunglück (die Abgeordneten erheben ſich
von den Sitzen) Hunderte von Menſchenleben, ja vielleicht
mehr als Tauſend, verſchlungen hat. Der Dampfer
„Titanie” der White Star=Line iſt untergegangen und
hat wiele Menſchenleben bei ſeinem Schiffbruch
hinab=
gezogen. Wir ſprechen unſer ſchmerzliches Bedauern aus
über das Unglück, das in erſter Linie das engliſche
Volk betroffen hat; dann aber allen den Nationen, die
Angehörige bei dem Schiffbruch verloren haben, ſind wir
doch nicht ſicher, daß nicht auch unſer Volk unter dem
Un=
glück zu leiden hat. Ich danke Ihnen für den Ausdruck
Ihres Bedauerns und Ihres Schmerzes, den Sie
da=
durch bewieſen haben, daß Sie ſich von den Plätzen
er=
hoben haben.
Der im Wahlkreis Münſter gewählte Abg. Dr.
Ger=
lach (Ztr.) iſt neu in das Haus eingetreten. Der Präſident
gibt die Mandatsniederlegung des Abg.
Roeren (Zentr.) bekannt.
Auf der Tagesordnung ſteht zunächſt die
zweite Beratung des Etats des Reichs
Eiſenbahnamtes.
Abg. Ulrich (Soz.): Die im Etat angeforderte
Summe zur Unterhaltung des Reichseiſenbahnamtes
entſpricht nicht dem, was dort geleiſtet wird. Eigentlich
iſt es ein Amt ohne Amt; eine Behörde, die verteufelt
wenig tun kann, weil ſie ihre Aufgaben zu eng begrenzt
anſieht. Dem Reichseiſenbahnamt ſollten auch
Reichs=
eiſenbahnen im weiteſten Sinne des Wortes angegliedert
werden. Daß der Gedanke, an Stelle der einzelſtaatlichen
Eiſenbahnen Reichseiſenbahnen zu ſchaffen, nicht mehr
zeitgemäß iſt und daß man ſich dieſe Gelegenheit hat
ent=
gehen laſſen, daran iſt ganz allein das
Reichseiſenbahn=
amt ſchuld. Zum mindeſten ſollte eine
Betriebsgemein=
ſchaft erzielt werden. In Heſſen fängt man allmählich an
zu begreifen, daß der Vertrag mit dem großen Bruder
Preußen für die Kleinſtaaten äußerſt unglücklich geweſen
iſt. Wenn es wahr iſt, daß der Vertrag mit Heſſen für
alle Zeit abgeſchloſſen iſt, ſo muß die Verwaltung
auf=
paſſen, daß dem Gemeinweſen kein Schaden geſchieht.
Der Vertrag muß geändert werden, ſonſt laboriert Heſſen
ewig an dem chroniſchen Dalles. Entweder muß da
ein=
gegriffen werden, oder aber eines ſchönen Tages muß
Preußen die heſſiſchen Eiſenbahnen ganz und gar
über=
nehmen. Es muß darauf geachtet werden, daß Heſſen
nicht in ſeinen Schulden verſinkt. Deshalb müſſen wir
fordern, daß der Reichseiſenbahngedanke nicht von dem
Reichseiſenbahnamt ſelbſt totgeſchlagen wird. Zum
min=
deſten iſt eine Betriebsmittelgemeinſchaft zu ſchaffen, in
der alle Staaten gleichberechtigt ſind. Durch Preußen iſt
Heſſen in die Schuldenwirtſchaft hineingedrängt worden,
um den Durchgangsverkehr auf den heſſiſchen Strecken
leiſtungsfähig zu erhalten. — Abg. Schwabach (natl.):
Die Exiſtenzfähigkeit des Reichseiſenbahnamtes iſt in den
letzten Jahren wiederholt erörtert worden. Die
Macht=
befugniſſe, die auch wir wünſchen. hat das Amt leider
nicht. Trotz alledem aber hat es ſehr erhebliche Aufgaben
zu erfüllen. Bei der neuen Zollordnung wünſchen wir.
daß das Reichseiſenbahnamt ſeinen ganzen Einfluß
auf=
bietet, um einzelne Unſtimmigkeiten, die ſich für die
Be=
amten daraus ergeben, zu beſeitigen. Wir vermiſſen
immer noch eine Vorlage über die Haftung der
Eiſen=
bahnen für ihre Beamten. Wie ſchon früher, ſo
ver=
langen wir auch diesmal in Form einer Reſolution die
reichsgeſetzliche Regelung der Dienſt= und Ruhezeit der
Eiſenbahnbeamten. Wir hoffen, daß dies die
Einnah=
men, die nicht ſo ſchlecht ſind, als ſie hingeſtellt werden,
zulaſſen.
Abg. Schirmer (Zentr.): Die Selbſtändigkeit der
einzelnen Bundesſtaaten kommt hier nicht in Frage.
Bayern beſonders will ſein Reſervatrecht nicht aufgeben.
Die Urlaubs= und Ruhezeitvorſchriften müſſen einheitlich
geregelt werden. Wir ſtimmen hier der Reſolution der
Nationalliberalen zu. Der Krankentransport auf
Klein=
bahnen iſt beſonders reformbedürftia; es müſſen hier
be=
ſondere Abteile für dieſen Zweck reſerviert werden.
Abg. Haas (Fortſchr. Vvt.): Das Reichseiſenbahnamt
ſollte eine Zentralſtelle für die Vereinheitlihung des
deutſchen Eiſenbahnweſens ſein. Einen Konkurrenzkampf
zwiſchen den einzelnen Bundesſtaaten dürfte es
über=
hauvt nicht geben. Wir in Baden ſind mit der
Betriebs=
mittelgemeinſchaft ſehr zufrieden. Die erſte und die vierte
Klaſſe müßte ſchon längſt verſchwunden ſein; alles drängt
ja auf das Zweiklaſſen=Syſtem hin. Die erſte Klaſſe wird
ja faſt ausſchließlich nur noch von Leuten mit Freibilletts
benutzt. Die Schwierigkeiten gegen eine
Vereinheitlich=
ung des geſamten Verkehrs ſind nicht ſo ſchwer zu
be=
heben. Im Intereſſe der Betriebsſicherheit muß den
Beamten eine angemeſſene Ruhezeit gewährt werden.
Den Lokomotivführern gegenüber iſt dies eine Frage der
einfachen Menſchenpflicht. Hier müßte für uns das
Bei=
ſpiel der Schweiz ausſchlaggebend ſein. — Präſident des
Reichseiſenbahnamtes Wackerzapf: Zuzugeben iſt
daß das Reichseiſenbahnamt nicht diejenige Bedeutung
erlangt hat, die ihm bei ſeiner Errichtung zugedacht
war. Dazu fehlt ihm das nötige Perſonal. Immerhin
wird das Wirken dieſes Amtes im allgemeinen
weſent=
lich unterſchätzt. Das kommt daher, daß ſich ſeine
Tätig=
keit mehr nach innen, als nach außen erſtreckt. Die
An=
gaben der Bahnbeamten über zu lange Dienſtzeit ſind
mit Vorſicht aufzunehmen. Lange Dienſtzeit iſt immer
verbunden mit leichten Dienſtverrichtungen; dabei iſt
beſonders zu beachten, daß Betriebsunfälle faſt immer
in den erſten Dienſtſtunden entſtehen, daß ſie alſo nicht
von Ueberanſtrengung herrühren. Wenn die Dienſtzeit
der Beamten geſetzlich geregelt würde, dürften die
Be=
triebsunfälle nicht abnehmen, ſondern eher zunehmen.
Das Reichseiſenbahnamt hat ſein Augenmerk vor allem
zu richten auf die Landesverteidigung und die
allgemei=
nen Verkehrsintereſſen. — Abg. Will (Gſ.): Der Dienſt
der Bahnbeamten iſt viel zu lang; es iſt unbedingt nötig,
einen Druck auszuüben durch reichsgeſetzliche Regelung.
— Abg. Behrens (Wirtſch. Vgg.): Die Leaufſichtigung
der Lokomotivführer darf nicht eingeführt werden. Die
Dienſt= und Ruhezeit der Bahnbeamten muß
reichsgeſetz=
lich geregelt werden.
Hierauf wird die Weiterberatung auf Mittwoch
1 Uhr vertagt. Außerdem Juſtizetat. — Schluß
6 Uhr 15 Min.
Kongreſſe und Verbandstage.
* Wiesbaden, 16. April. Der 29. deutſche
Kongreß für innere Medizin, der vom 16. bis
19. April in Wiesbaden ſtattfindet, iſt in dieſem Jahre
noch ſtärker, als in den Vorjahren beſucht. Ueber 500
Aerzte aus allen Teilen Deutſchlands, ſowie dem
euro=
päiſchen und außereuropäiſchen Ausland ſind zu den
Ver=
handlungen, die im großen Saale des Kurhauſes
ſtatt=
finden, erſchienen. Geheimer Medizinalrat Profeſſor
Dr. Stintzing=Jena eröffnete heute vormittag die
Ver=
handlungen mit einer Begrüßungsanſprache, an die ſich
verſchiedene Vorträge ſchloſſen.
* Brüſſel, 15. April. Heute vormittag trat die
Konferenz mitteleuropäiſcher
Wirt=
ſchaftsvereine Deutſchlands, Oeſterreich=
Ungarns und Belgiens im Akademiepalaſt
zu=
ſammen. Auch England, Frankreich und Holland ſind
bei den Verhandlungen vertreten. Vom deutſchen
Ver=
ein ſind 20 Herren mit dem Präſidenten Herzog Ernſt
Günther zu Schleswig=Holſtein anweſend;
aus Oeſterreich und Ungarn nehmen je 12 Vertreter an
den, Verhandlungen teil. Namens der belgiſchen
Re=
gierung begrüßte der Miniſter des Aeußern, Davignon,
die Konferenz, die unter dem Vorſitze des Belgiers
le Sadelaer tagt. Namens des deutſchen
Wirtſchaftsver=
eins dankte der Präſident, Herzog Ernſt Günther zu
Schleswig=Holſtein, Belgien für die Einladung und die
der Konferenz gewährte Gaſtfreundſchaft. Für
Oeſter=
reich ſprach der Miniſter a. D. Plener, für Ungarn der
Staatsſekretär im Ackerbauminiſterium, Ottlik, für
Frank=
reich Profeſſor Blondel. Die Konferenz trat hierauf in
die Tagesordnung ein und behandelte an erſter Stelle
die Vereinheitlichung des Scheckrechts. Sie ſprach ſich
in ihrer Reſolution für die baldigſte Vereinheitlichung
nach dem Vorbilde des Wechſelrechtes aus und empfahl
dabei im beſonderen die geſetzliche Regelung des
Ge=
brauches des gekreuzten und des Rechnungsſchecks. Der
zweite Punkt der Tagesordnung betraf die Errichtung
eines ſtändigen glusſchuſſes und die Abhaltung
regel=
mäßiger Konferenzen der großen Notenbanken.
Hinſicht=
lich dieſer Frage ſprach ſich die Konferenz für das
Zu=
ſtandekommen internationaler Konferenzen aus, um die
Regelung des internationalen Zahlungsweſens nach
Tunlichkeit zu erzielen. — Eine Delegation der
Konfe=
renz wurde heute nachmittag zwei Uhr vom König der
Belgier in Audienz empfangen. Der König unterhielt
ſich mit den Mitgliedern der Delegation faſt eine Stunde.
Der Untergang der „Titanie”.
* Der Rieſendampfer „Titanic” trat ſeine
verhängnisvolle Jungfernfahrt am vergangenen
Mitt=
woch von Southampton an. Schon bei der Ausfahrt
aus dem Hafen ereignete ſich ein eigentümlicher Vorfall=
Die „Titanic” zog mit ſſolcher Stärke das Waſſer an ſich,
daß die ſieben Ankertroſſen des in der Nähe
veranker=
ten Dampfers „New=York” brachen. Die „New=York”
wurde durch die Waſſeranſaugung der „Titanic” auf
letztere zurückgetrieben. Nur durch die ſchnelle Hilfe der
Schlepper wurde ein Zuſammenſtoß vermieden. Man
bringt auch die gegenwärtige Kataſtrophe mit den zu
großen Dimenſionen der „Titanie” und der hierdurch
bewirkten Anſaugungskraft in Zuſammenhang.
Die „Titanic” ein Schweſterſchiff der „Olympie” iſt
das größte Schiff der Welt. Sie hat 45000
Tonnen Deplacement, übertrifft alſo damit die größten
Dampfer der Cunard=Line, „Mauretania” und „
Luſita=
nia”, noch um 15000 Tonnen. Der Dampfer iſt 280
Me=
ter lang, 30 Meter breit und das Bootsdeck liegt 20
Meter über dem Waſſer. Er hat ſeine Decks
übereinan=
der und kann neben einer Beſatzuna von 800 Mann noch
5000 Fahrgäſte faſſen. Wie die „Olympic” iſt auch die
„Titanic” ein mit dem größten Komfort eingerichtetes
ſchwimmendes Hotel. Man findet auf ihm u. a. ein
Gartenreſtaurant, das ein mit exotiſchen Schlingpflanzen
bekleideter Zaun umgibt, ferner Kinderſpielzimmer, ein
Schwimmbad, eine Galerie mit Kaufläden, in denen man
Luxusgegenſtände, wie Juwelen, Spitzen uſw. erſtehen
kann, eine Rollſchuhbahn, einen Turnſaal, ein Fiſchbaſſin
für Angler, einen Tanzſaal, ein Theater und einen
Gar=
ten. Das Schiff. (das mit Maſchinen von 46000
Pferde=
kräften ausgerüſtet iſt, lief erſt im Sommer
vori=
gen Jahres vom Stapel.
Der Dampfer „Titanic” war am letzten Mittwoch
von Southampton nach New=York abgefahren. Nach
einem Telegramm vom Cap Race erhielten die Dampfer
„Baltic”, „Virginian” und „Olympic” telegraphiſche
Auf=
forderungen, der „Titanie‟ Hilfe zu leiſten. Die Dampfer
beeilten ſich, der Aufforderung nachzukommen. Die
Virginian” befand ſich um Mitternacht 170 Meilen
weſt=
lich der „Titanie”; ſie hoffe, ſie um 40 Uhr morgens zu
erreichen. „Baltie” war 200 Meilen entfernt. Die
letz=
ten Signale von der „Titanie” erreichten die „Virginian”
um 12,27 Uhr morgens; ſie waren verſtümmelt und
brachen plötzlich ab. Auch die in New=York
eingetroffe=
nen Dampfer „Carmania” und „Niagara” waren
Eis=
feldern begegnet. „Carmania” bahnte ſich unter großer
Gefahr einen Weg, „Niagara” bekam zwei Löcher am
Boden und einige Platten wurden eingedrückt. Das
Eis wurde auf der Weſtroute nahe der Grandbanks
an=
getroffen.
Während es in den erſten Meldungen hieß, daß alle
Paſſagiere gerettet worden ſeien, kann nach den letzten
Meldungen an der furchibaren Gewißheit kein Zweifel
mehr beſtehen, daß der Dampfer geſunken und mehr
als 1000 Perſonen ertrunken ſind. Wir laſſen
die darauf bezüglichen Meldungen folgen:
H. B. London, 16. April. „Carpathia” berichtet, daß
ſie den Schauplatz des Schiffbruches der „
Tita=
nic” mit Tagesanbruch erreichte. Sie fand nur noch
Boote und Trümmer des verunglückten Schiffes. Die
„Titanic” war um 2 Uhr 20 Minuten unter dem 41. Grad
nördlicher Breite und dem 50. weſtlicher Länge
ge=
ſunken. Alle ihre Boote ſind aufgefunden worden.
Von den Paſſagieren und der Bemannung wurden 675
Perſonen, meiſt Frauen und Kinder, gerettet. Die „
Cali=
fornia” von der Zeeland=Linie blieb auf dem Schauplatz
des Unglücks, um nach Ueberlebenden zu ſuchen. Die
„Carpathia” kehrte mit den Geretteten nach New=York
zurück.
H. B. London, 16. April. Wenn man alle die recht
mangelhaften drahtloſen Berichte der „Olympic” „
Vir=
ginian”, „Carpathian” und „Pariſian” nebeneinander
hält, muß man zu dem Schluß kommen, daß kein anderes
Schiff die Unglücksſtelle erreicht hat, als die „Titanic”
um 2.20 Uhr geſtern morgen ſank. Die Virginan” iſt
offenbar zu ſpät eingetroffen und hat den Untergang des
Rieſendampfers erſt von den überlebenden Paſſagieren
in den Rettungsbooten erfahren, die ſie zuerſt aufnahm.
Auch die von der nach New=York fahrenden „Carpathia”
überſandten Einzelheiten über den Zuſammenſtoß der
„Titanic” mit dem Eisberge ſind vorläufig gar nicht
be=
ſtätigt, da die White Star=Line alle ihr zugehenden
drahtloſen Telegramme ebenſo wie die anderen
Nach=
richten unterdrückt. Nach einigen ſehr mangelhaften
Depeſchen, die von den New=Yorker Zeitungen
veröffent=
licht werden, muß es auf der untergegangenen „Titanic‟
zu einer furchtbaren Panik unter den Pasrgieren
ge=
kommen ſein. Die Aufregung in New=York unter der
Bevölkerung iſt enorm groß. In großen Mengen ſchart
ſich das Publikum vor den Redaktionen der Zeitungen,
um die letzten Meldungen über die Kataſtrophe zu
erfah=
ren. Aus allen Landesteilen treffen Verwandte und
An=
gehörige der Reiſenden der „Titanic” ein, um Näheres
über deren Schickſal zu vernehmen.
Nach den neueſten Feſtſtellungen befanden ſich 2510
Paſſagiere an Bord der „Titanic‟ Das Schiff iſt mit
2350000 Pfund Sterling verſichert.
* New=York, 15. April. Die White Stare=Line
gibt nunmehr zu, daß von den 2200 Paſſagieren
und der Mannſchaft des geſunkenen Dampfers „
Tika=
nic” wahrſcheinlich nur 675 gerettet ſind. Die
Letz=
teren ſind, wie der Dampfer „Olympic” meldet, meiſt
Frauen und Kinder.
* Boſton, 16. April. Ein drahtloſes Telegramm
von geſtern ſpät abends von der „Olympie” beſagt, daß
die „Carvathia” mit 868 Paſſagieren der
„Titanic”, und zwar meiſt Frauen und Kindern, auf
dem Wege nach New=York iſt. Die Meldung ſchließt
da=
mit, daß ernſte Beſorgniſſe für das Schickſal der übrigen
Paſſagiere und der Beſatzung gehegt werden — Nach einer
Lloydmeldung aus Montreal ſind etwa 675
Paſſa=
giere und 200 Mann der Beſatzung gerettet
worden.
* New=York, 16. April. Die „Olympic” berichtete,
daß alle Rettungsboote der „Titanic”
ge=
funden ſeien, mithin keine Hoffnung auf weitere
Ret=
tungen vorhanden ſei. Die Geretteten verbrachten acht
Stunden in den offenen Booten und waren ſchneidender
Kälte ausgeſetzt.
* London, 16. April. Unter den Paſſagieren der
„Titanic” befinden ſich nach Ausweis der Schiffsliſte
42 Hochzeitspaare, von denen nur zwei Frauen
bisher als gerettet gemeldet ſind. Die übrigen Frauen
und ſämtliche jungen Ehemänner ſind Opfer der
Kata=
ſtrophe geworden.
H.B. London 16. April. Alle heute eintreffenden
Kabelmeldungen aus New=York. Halifar und Montreal
beſtätigen die Furchtbarkeit der Kataſtrophe
obaleich genaue Angaben und Einzelheiten noch immer
fehlen. Die Meldungen ſtimmen darin überein, daß die
„Carpathia” die Ueberlebenden an Bord hat, nach einigen
Angaben 675 Paſſagiere, nach anderen 866, ſowie 675
Paſſagiere und 200 Mann Beſatzung. Ob noch weitere
Ueberlebende von den anderen Schiffen aufgenommen
wurden, iſt noch nicht bekannt. Die Meldung, daß alle
Paſſaaiere 1. Klaſſe unter den Geretteten ſeien, ſcheint
ſich nicht zu beſtätigen. Es heißt jetzt, daß Oberſt Aſtor,
der Journaliſt W. T. Stead und Adjutant Major Butt
ertrunken ſind. Aſtors Gattin ſoll gerettet ſein. Auch
Kapitän Smith ſoll umgekommen ſein.
H.B. London 16. April. Das Eintrefſin der
Nachricht von der großen Zahl der Opfer der „Titanic”
hat eine unbeſchreibliche Beſtürzung
hervor=
gerufen, die um ſo größer iſt, als die Leiter der White
Star=Line auf das beſtimmteſte verſichert hatten. die „
Ti=
tanic” könne nicht untergehen, da ihre Räume vollſtändig
waſſerdicht ſeien. Aus Halifax wird telegraphiert: Die
Dampfer „California” Virginia” und „
Pa=
riſiana” verblieben an der Unfallſtelle, um nach
Ueber=
lebenden zu ſuchen. Gerüchtweiſe verlautete, daß ſowohl
die „Pariſiana” wie die „Virginia” einige wenige
Schiff=
brüchige aufgenommen haben, doch fehlt die Beſtätiaung.
Als die „Titanie” unteraing, wurden viele Rettungsboote
umgeſchlagen. Man hofft. heute nachmittaa mit der „
Pa=
riſiana” eine drahtloſe Verbindung zu bekommen.
* New=York, 16. April. Die „Virginia” und
„Pariſiana” ſind hier angekommen mit der Meldung, daß
ſie zu ſpät an der Unglücksſtelle angelangt ſeien. Die
„Carpathia” traf mit 800 Geretteten ein.
Es fehlen demnach noch immer 1550 Paſſaaiere, die
an=
ſcheinend bei der Kataſtrophe umgekommen ſind.
* Der Untergang des Dampfers „
Tita=
nic” iſt das größte aller Schiffsunglücke
die ſich jemals ereignet haben; es entſpricht
dies dem Umſtande, daß es überhaupt das größte aller
Schiffe war, die jemals den Ozean befahren haben. Die
Frankf. Ztg. gibt folgendes Verzeichnis der größten
Schiffsunglücke, die in den letzten vierzig Jahren
vorge=
kommen ſind:
Am 7. Mai 1875 der Hamburger Dampfer „Schiller”
mit 331 Perſonen.
Am 31. Mai 1878 das deutſche Kriegsſchiff „Großer
Kurfürſt” mit 275 Perſonen.
Am 3. September 1878 der engliſche Dampfer „Alice‟
mit 600 Perſonen.
Seite G.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. April 1912.
Nummer 90.
Am 14. Januar 1883 der Hamburger Dampfer „
Cim=
bria” mit 454 Perſonen.
Am 23. Juni 1893 der engliſche Dampfer „Viktoria”
mit 422 Perſonen.
Am 30. Januar 1895 der „Norddeutſche Lloyd”=
Dampfer „Elbe” mit 375 Perſonen.
Am 16. März 1895 der ſpaniſche Dampfer „Reina
Regente” mit 435 Perſonen.
Am 8. Dezember 1895 der Auswanderer=Dampfer
„Salier” mit 279 Perſonen.
Am 17. Juni 1896 der engliſche Dampfer „
Drum=
mond Caſtle” mit 235 Perſonen.
Am 4. Juli 1898 der franzöſiſche Dampfer „
Bour=
gogne” mit 570 Perſonen.
Am 6. Mai 1902 das engliſch=indiſche Schiff „
Ca=
morta” mit 739 Perſonen.
Am 15. Juni 1904 der New=Yorker Vergnügungs=
Dampfer „Slocum” mit ungefähr 1000 Perſonen, die
teils ertranken, teils verbrannten.
Am 1. Juli 1904 das norwegiſche Auswandererſchiff
„Norge” mit etwa 600 Perſonen.
Am 10. September 1905 Admiral Togos Flaggſchiff
„Mikaſa” mit 599 Perſonen.
Am 4. Auguſt 1906 das italieniſch=ſpaniſche
Auswan=
dererſchiff „Sirio” mit 385 Perſonen.
Am 21. Februar 1907 der engliſche Dampfer „
Ber=
lin” mit 170 Perſonen.
Am 12. März 1907, das franzöſiſche Kriegsſchiff
„Jena” mit 118 Perſonen.
Am 25. November 1908 der engliſche Dampfer „
Sar=
dinia” mit 156 Perſonen.
Am 10. Februar 1910 der franzöſiſche Dampfer „
Ge=
neral Chancy” mit 157 Perſonen.
Am 20. April 1910 der engliſche Dampfer „Aurora”
mit 187 Perſonen.
Am 25. September 1911 das franzöſiſche Kriegsſchiff
„Liberté” mit nahezu 400 Perſonen.
* Die Schiffahrtslinten von Europa nach Nordamerikit
durch den nördlichen Teil des Atlantiſchen Ozeans ſind
immer mehr oder weniger durch die Gefahren der
Eisberge bedroht. Aus dem Innern des total
ver=
eiſten Grönlands dringen die Eismaſſen viele hundert
Meter breit und hoch in ununterbrochenem Strome als
Gletſcher der Küſte zu. Sobald die Eismaſſe ein gewiſſes
Stück über den ſteilen Uferrand hinausgelangt iſt, bricht
ſie infolge des eigenen Gewichtes ab und ſtürzt in das
Meer. Man ſagt dann: „der Gletſcher kalbt.‟ Die
abge=
brochenen Eismaſſen ſind nun zu Eisbergen geworden;
ſie ſind häufig mehrere hundert Meter lang, breit und hoch.
Da das Eis nur ein Neuntel leichter als Waſſer iſt, ſo
ragen dieſe ſchwimmenden Eisberge nur mit dem neunten
Teil ihrer Maſſe aus dem Waſſer heraus. Wenn ein
Eis=
berg alſo 100 Meter hoch iſt, kann man annehmen, daß er
ſich etwa 8—900 Meter unter das Waſſer erſtreckt. Durch
die Meeresſtrömungen werden dieſe ſtrömenden Eisberge
nun nach dem Süden vertrieben und beginnen dabei
langſam abzuſchmelzen. Nun kommt aber als beſonders
jgefürchteter Umſtand hinzu, daß über den ſogenannten
Neufundlandbänken im Atlantiſchen Ozean infolge der
Miſchung kalter und warmer Meeresſtrömungen beinahe
das ganze Jahr hindurch Nebel herrſcht. Dabei iſt
natür=
lich die Gefahr einer Kolliſſion mit Eisbergen beſonders
groß. Die Kolliſſion mit einem Eisberg iſt nun
ſelbſtver=
ſtändlich ſchon an ſich recht gefährlich. Dazu kommt noch
weiter, daß die meiſten Eisberge infolge des
fortwähren=
den Abſchmelzens ſtarke Schwerpunktveränderungen
er=
fahren und geneigt ſind, beim leichteſten Anſtoß zu kippen
und umzuſchlagen. Ein Schiff, das gegen einen ſolchen
Eisberg rennt, hat daher nicht nur die Ausſicht, ſich durch
Zuſammenprall ein gehöriges Leck zu holen, ſondern es
beſteht weiter auch noch die Gefahr, daß der Berg ſofort
über dem Schiff umſchlägt und es vollkommen
zerſchmet=
tert. In der Tat haben viele derartige Kataſtrophen mit
dem ſofortigen Untergang des betroffenen Schiffes
ge=
endigt. Im allgemeinen pflegen die Schiffe der
Eisberg=
gefahr nach Möglichkeit aus dem Wege zu gehen. Es
werden daher im Winter, wenn die Eisberge bis zum.
36. Grad herunterkommen können, ſüdliche Fahrlinien
ge=
wählt, und nur im Sommer wird die kürzere nördliche
Route gewählt. Es wird vielfach die. Vermutung
aus=
geſprochen, daß die „Titanic” jetzt bereits, um Zeit zu
gewinnen, die Sommerroute genommen hat.
Luftfahrt.
* Straßburg, 16. April. Das Kgl. preußiſche
Kriegsminiſterium hat der Leitung des Deutſchen
Zuverläſſigkeitsfluges am Oberrhein zur
Durch=
führung dieſes Unternehmens 10000 Mark zur
Ver=
fügung geſtellt.
H.B. Paris 16. April. Die engliſche Fliegerin
Gimby, die heute früh 5 Uhr 36 in Dover aufgeſtiegen
war, iſt um ½8 Uhr bei Boulogne gelandet. Sie iſt
die erſte Fliegerin, die den Kanal überflogen hat.
Sport.
* Radrennen. Die Radrennen zu Eſſen a. R.
die am Sonntag wegen Regen abgebrochen werden
muß=
ten, wurden am Montag mit dem 50 Kilometer=Lauf des
Eröffnungs=Preiſes zu Ende gefahren. Sieger blieb der
Kölner Willy Mauß (Continental=Pneumatik) in 40 Min.
24 Sek. vor Ahrens, 4800 Meter, Wißmann 11600 Meter
und Sommers, der diſtanziert wukde, da ſein Schrittmacher
Wißmann beim Paſſieren direkt über das Hinterrad fuhr.
Das Vorgabefahren ſlandete Roſenfeld vor Heinemann
und Trincks.
Fußball. Die engliſchen
Ligafußball=
ſpiele ergaben am letzten Spieltage teilweiſe nicht
er=
wartete Reſultate. So ſiegte Mancheſter City über
Shef=
field Wednesday mit der hohen Torzahl von 4:0 und
Sheffield United über Mancheſter United ſogar mit dem
hohen Score von 611. Ferner ſiegten Breſton Norhend
über Aſton Villa 4:1, Woolwich Arſenal über Bury 110,
Blackburn Rovers über Everton 311, Bradford Eity über
Middlesbrough 2:1, Bolton Wanderers über Motts
Coun=
ty 3:0. Weſt Bromwich Albion über Sunderland 110,
Old=
ham Athletiks=Tottenham=Hotſpur 211, während
New=
caſtle United und Liverpool unentſchieden 111 ſpielten.
Das Endſpiel um den Engliſchen
Fuß=
ball=Pokal für Amateure kam zwiſchen Stockton und
Eſton United zur Beſtreitung und endete unentſchieden 111.
Der Fußball=Länderkampf Irland=
Wales kam in Cardiff zum Austrag und endete mit dem
Siege von 3:2 für Irland.
* Laufſport. Das Internationale
Wett=
laufen Aizza=Monaco für Amateure über 18 Kilo=
meter, das vom Internationalen Sporting Klub Monaco
veranſtaltet wurde, endete mit einem neuen Siege des
be=
kannten franzöſiſchen Weltrekordläufers Jean Bouin. Das
intereſſante Rennen wurde von einer großen
Zuſchauer=
menge mit Spannung verfolgt. Bouin, der von Anfang
an die Spitze hatte, ſiegte ſchließlich in der ausgezeichneten
Zeit von 58 Min. 26 Sek. vor dem einzigen deutſchen
Teil=
nehmer Kern, der 300 Meter zurück endete.
* Waſſerſport. Das Internationale
Motor=
boot=Meeting von Monako brachte das mit
Spannung erwartete Rennen um den Pokal der Nationen
über 150 Kilometer, das am Samstag infolge allzu
beweg=
ter See abgeſagt worden war. Das Rennen hielt aber
nicht das, was man ſich von ihm verſprochen hatte. Um
zwei Uhr nachmittags fanden ſich nur ſechs Boote am
Start ein und zwar für England die beiden Racer Urſula
und Tyrelles III, für Frankreich der große Kreuzer
Coco=
rico II, für Italien der Racer Sciata und für die Schweiz
die beiden Saurer=Kreuzer, Saurer I und Annette Saurer.
Die übrigen ſtartberechtigten Boote hatten mit Rückſicht auf
die immer noch ziemlich ſtark bewegte See auf das Rennen
verzichtet, darunter auch die franzöſiſchen Gleitboote
Sig=
nar III und Motocratie, die allein dem großen engliſchen
Racer Urſula hätten den Kampf bieten können. So hatte
es der Führer der Urſula nicht einmal nötig, das Boot
vollſtändig auszufahren, ſondern er begnügte ſich damit,
das Rennen in zwei Stunden 40 Min. 27 Sek. zu
abſol=
vieren, nachdem 50 Kilometer in 52:08 und 100 Kilometer
in 1:47.25 zurückgelegt worden waren. Den zweiten Preis
gewann das Schweizer Boot Saurer I in 2 Stunden 50
Min. 50½ Sek., den dritten das franzöſiſche Boot Cocorico
II in 3 Stunden ¾ Sek. Vierter wurde Annette Saurer=
Schweiz mit 3 Stunden 9 Min. 54 Sek. Tyreleß III
er=
litt Steuerbruch und gab auf. Ebenſo wurde der
italie=
niſche Racer Sciata, nachdem noch nicht 100 Kilometer
zurückgelegt worden waren, aus dem Rennen gezogen.
* Lawn=Tennis. Die Lawn=Tennis=
Meiſter=
ſchaft von Amerika die in New=York entſchieden
wurde, ſah in der Schlußrunde Mr. Crane=Amerika über
den einzigen engliſchen Teilnehmer Mr. Vane Pennell mit
6:3, 4:6, 3:6, 8:6, 631 ſiegreich. Mr. Crane wird
nun=
mehr zum Entſcheidungskampf gegen Mr. Jay Gould, den
Verteidiger des Titels, antreten.
Handel und Verkehr.
H. Frankfurt a. M., 16. April.
Fruchtmarkt=
bericht. Das anhaltend kalte Wetter bringt dem
Wochen=
markt recht feſte Stimmung, die ſich durch die Zurückhaltung
der Abgeber noch intenſiver geſtaltete. Landweizen
konnte etwa 1 Mk. im Preiſe ſteigen; während
Land=
roggen und Hafer bei etwas ſtärkerem Angebot zirka
Mk. profitierten. Mais und Gerſte ſehr ſtill.
Futterartikel preishaltend. Für Mehl hielten ſich
Forderungen zu den vorwöchig hohen Bedingungen; bei
indes geringer Kaufluſt.
Der Mannheimer Getreidemarkt iſt weiter
feſt. — An der Berliner Produktenbörſe war
Weizen nur per Mai= und Junilieferung feſt auf die
ſtramme Haltung in Amerika und Käufer für den Export,
beſonders für England. September=Weizen hingegen
1 Mk. und Roggen 50 Pfg. bis 75 Pfg. niedriger auf den
günſtigen ruſſiſchen Saatenſtandsbericht. Ausländiſche
Offerten waren unverändert, nur Laplataweizen etwas
teurer. Hafer ruhiger und eher williger, da das inländiſche
Angebot größer war und der Konſum vorerſt gedeckt iſt.
Nach den letzten Kabelnachrichten von den
amerikani=
ſchen Getreidemärkten (Chicago und New=York)
war Weizen nach unregelmäßiger und erregter Haltung
ſchließlich abgeſchwächt auf die günſtigen Ernteberichte
in Kanſas; was die Firma Armour zu beträchtlichen
Ab=
gaben veranlaßte. Mais ebenfalls billiger, auf ſtarkes
Angebot der Farmer und Ankündigung größerer
Zu=
fuhren. Die ſichtbaren Weizenvorräte ſind dort in dieſer
Woche von 57.62 Millionen Buſhels auf 56.11 Mill. Buſh.
und die Maisvorräte von 14.79 Millionen Buſhels auf
12.44 Mill. Buſh. zurückgegangen. In Kanada ſtiegen
hingegen die Weizenvorräte in dieſer Woche von 29.37
Millionen Buſhels auf 29.80 Mill. Buſh.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilogramm wie
folgt: Weizen, hieſiger und Wetterauer 23.75—24,
Kur=
heſſiſcher 23.75—24, Norddeutſcher 23.75—24, Ruſſiſcher
25.25—26.25, Laplata 25.25—26, Rumäniſcher. 25.25—26,
Kanſas 25.25—26, Walla=Walla 25.25—26, Redwinter
25.25—26, Manitoba 25.25—26; Roggen, hieſiger 20 bis
20.50, Bayeriſcher (Pfälzer) 20—20.50, Ruſſiſcher 20.75
bis 21, Rumäniſcher 20.75—21, Amerikaniſcher
Gerſte, Pfälzer —.—, Riedgerſte —.—, Fränkiſche
hieſige und Wetterauer —.— Ungariſche —.—, Ruſſiſche
Futtergerſte ——; Hafer, hieſiger 21.75—22. Ruſſiſcher
21.50—21.75, Bayeriſcher 21.75—22.25. Rumäniſcher 21.50
bis 21.75, Amerikaniſcher 20—20.50; Mais mired 18 bis
18.10, Ruſſiſcher 18.10—18.25. Donaumais 17.80—18.25,
Rumäniſcher 18.10—18.25, Laplata 18—18.15. Weißer
Mais 18.10—18.25. Weizenſchalen 14—14.25, Weizenkleie
14—14.25, Roggenkleie 14.50—15, Futtermehl 15.50—16.50,
Biertreber getrocknet 15.25—15.50; Weizenmehl
hieſiges (Baſis ab Mannheim) Nr. 0 33—33.25, feinere
Marken 33.50—33.75, Nr. 1. 31.75—32, feinere Marken
32.25—32.50. Nr. 2 29.75—30.25, feinere Marken 30.50
bis 30.75. Nr. 3 28.75—29, feinere Marken 29.25—29.50,
Nr. 4 25.75—26, feinere Marken 26.25—26.50;
Roggen=
mehl. hieſiges Nr. 0 27—27.50, Nr. 1, 24.50—25, Nr. 2
22—22.25.
Vermiſchtes.
Stenographiſches. Der zur Ausarbeitung
einer deutſchen Einheitsſtenographie
ge=
wählte, aus 23 Vertretern der verſchiedenen Syſteme
be=
ſtehende Ausſchuß wird auf amtliche Einladung des
Vor=
ſitzenden, Geheimen Regierungsrats Klatt aus dem
preu=
ßiſchen Kultusminiſterium, am 29. und 30. April dieſes
Jahres in Berlin zu ſeiner erſten Sitzung
zuſammen=
treten. Als Vertreter der Gabelsbergerſchen
Schule gehört dem Ausſchuß unter anderem an
Pro=
feſſor Pfaff in Darmſtadt, Vorſitzender des
Deut=
ſchen Stenographenbundes Gabelsberger.
Die jetzt abgeſchloſſen vorliegende Zählung der
Stolze=Schreyſchen
Kurzſchriftgemein=
ſchaft für das Jahr 1910/11 ergibt, daß am Schluſſe
der Zählzeit in Deutſchland 1907 Vereine mit 75671
Mit=
gliedern, die Stolze=Schreyſche Kurzſchrift pflegten, und
daß 122756 Perſonen (8278 mehr als im Jahre vorher)
im Zähljahre danach unterrichtet worden ſind. Auf
Preußen entfallen: 1405 Vereine mit 54661 Mitgliedern
und 95 185 Unterrichtete (5980 mehr als im Vorjahre).
In der Zahl der neu gewonnenen Schüler ſteht Stolze=
Schrey ſchon ſeit einigen Jahren an der Spitze aller
deut=
ſchen Kurzſchriftſyſteme. Steigender Beliebtheit erfreuen
ſich auch die Uebertragungen dieſer Kurzſchrift auf fremde
Sprachen. An der Spitze des Stenographenverbandes
ſtehen Redakteur Max Bäckler, Berlin W. 35, Potsdamer
Straße 123b, und Realgymnaſialdirektor Prof. „
Wete=
kamp in Schöneberg.
Literariſches.
* „Die Kunſt unſerer Heimat”, Zeitſchrift der
Vereinigung zur Förderung der Kunſt in Heſſen und im
Rhein=Maingebiet (Verlag Dr. Greiner=Jugenheim). Die
vorliegende Nr. 3 des ſechſten Jahrganges iſt im
illuſtra=
tiven Teil ausſchließlich dem Darmſtädter Maler Adolf
Beyer gewidmet, von deſſen Schaffen auch ein
umfang=
reicher Anteil von Friedrich Düſel Kenntnis gibt. Von
den Textbeiträgen im Uebrigen ſei erwähnt: Wilh.
Holz=
amer, Gedichte, G. F. Muth, Paulusmuſeum in
Worms, Dr. Ph. Walther, Waldſchönheitspflege uſw.
— Berühmte Kriminalfälle. Nach dem
Neuen Pitaval und anderen Quellen. Herausgegeben
von Dr. Max Mendheim. Sechſtes Bändchen, Nr. 5393:
Die Gräfin von Görlitz und ihr Dienel.
Philipp Reclam, Leipzig. Geheftet 20 Pfg. Der Prozeß
gegen den Diener der Gräfin von Görlitz, der 1850 in
Darmſtadt geführt wurde, war der erſte größere
Kriminalprozeß mit Oeffentlichkeit und Geſchworenen,
durch welchen das Schwurgericht in Deutſchland einen
entſcheidenden Sieg über ſeine anfangs zahlreichen
Geg=
ner erfochten hat.
Hedda von Schmid „Wolgalieder”
Eleg. broſchiert 3 Mk., in Leinen geb. Mk. 4. Verlag von
Albert Goldſchmidt, Berlin W. 35. Nicht ohne innere
Be=
wegung legt man den jüngſten Roman der beliebten
Au=
torin aus der Hand — ſind es doch warm empfundene,
lebenswahr geſchilderte Menſchenſchickſale, die an uns
vor=
überziehen. Ein Querſchnitt aus dem Leben einer ruſſiſchen
Provinzſtadt mit ſeinen tauſend Nichtigkeiten, viel äußerem
Glanz und manch verborgenem Jammer. Scharfſichtig und
doch ohne Härte, zuweilen mit feinem Humor, ſind die
Schäden gezeichnet, an denen dieſe Geſellſchaft krankt.
In einer ruhigen ,ſchlichten Sprache wird alles erzählt,
ge=
hoben und getragen von der Liebe zur Wolga, „dem
Müt=
terchen” an deren dunkel bewaldeten Ufern noch jetzt die
wunderſam ſchwermütigen Volks= und Soldatenlieder
fort=
klingen, mit denen das Buch durchflochten iſt. und die ihm
neben vielen feinen Naturſchilderungen ſeinen ganz
be=
ſonderen Reiz verleihen.
China.
* London, 15. April. Das Reuter=Bureau meldet
aus Peking: Die chineſiſche Regierung erklärte
in Beantwortung des Proteſtes des engliſchen,
franzöſi=
ſchen, deutſchen und amerikaniſchen Geſandten gegen den
Abſchluß der engliſch=belgiſchen Anleihe von einer Million
Pfund Sterling, es ſei wahrſcheinlich, daß ſich die Belgier
der internationalen Finanzgruppe
anſchlie=
ßen. Das Fehlen der dringendſten Geldmittel verurſacht
der Regierung wiederum äußerſte Sorge.
* Paris, 15. April. Dem Temps zufolge haben die
Vertreter des Sechsmächte=Konſortiums in Peking die
der chineſiſchen Regierung gewährten monatlichen
Vorſchüſſe eingeſtellt,=um hierdurch gegen die
Unterzeichnung des Anleihevertrages der chineſiſchen
Re=
gierung mit der belgiſchen Finanzgruppe Einſpruch zu
er=
heben. Im übrigen werde ſich die franzöſiſche Regierung
wahrſcheinlich veranlaßt ſehen, jedes chineſiſche Anlehen,
welches außerhalb des Sechsmächte=Konſortiums
aufge=
nommen werden ſollte, vom franzöſiſchen Markt
auszu=
ſchließen.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Marburg, 16. April. Der langjährige Direktor der
landwirtſchaftlichen Winterſchule, Königlicher
Oekonomie=
rat Dr. phil. Rudolf Heſſe, iſt heute im Alter von 68
Jahren geſtorben.
* Breslau, 16. April. Der Herzog von Ratibor, der
Vorſitzende des Ehrenausſchuſſes für die Ausſterlung
der Jahrhundertfeier der Freiheitskriege,
hatte Gelegenheit, dem Kaiſer über die Fortſchritte dieſes
großen vaterländiſchen Unternehmens der Stadt Breskau
Bericht zu erſtatten. Der Kaiſer intereſſierte ſich lebhaft
für die Ausſtellung und verſprach, aus ſeinem Beſitz=
Gegenſtände zur Verfügung zu ſtellen. Er ermächtigte den
Herzog zu erklären, daß er die reiche Beſchickung der
Aus=
ſtellung wünſche.
* Wien, 16. April. Das heute veröffentlichte
gemein=
ſame Budget für 1912 weiſt ein Nettoerfordernis von
470 923322 Kronen auf, das iſt gegenüber dem
Erforder=
nis von 1911 eine Erhöhung von 22,3 Millionen. Das
Geſamterfordernis des Miniſteriums des Aeußeren iſt
um 673 789 Kronen höher als 1911. Das
Normalheeres=
budget weiſt ein ordentliches Erfordernis von 372380 531
Kronen, ferner ein außerordentliches Erfordernis von
5 286 140 Kronen und für die bosniſchen Truppen von
12 768 346 Kronen, zuſammen 390 435017 Kronen, auf;
das ſind 18 136000 Kronen mehr als 1911. — Das
ordent=
liche Nettoerfordernis der Marine mit 67714000 Kronen
iſt um 3,5 Millionen Kronen größer, hingegen das
außer=
ordentliche Erfordernis von 4043000 um 51000 Kronen
kleiner als 1911. Das Geſamterfordernis des Heeres und
der Marine beziffert ſich auf 449 423881 Kronen, das ſind
21 636 254 Kronen mehr als 1911. Als zweite Rate
des=
ußerordentlichen Erforderniſſes anläßlich der
Ausgeſtalt=
ung des Heeres werden 19 Millionen und für die Zwecke
der Kriegsmarine eine Million angeſprochen. Die
Stei=
gerung des normalen Budgets um 21,7 Millionen, ſowie
das Ausgeſtaltungserfordernis von 20 Millionen
ent=
ſpricht dem in der vorjährigen Delegationsſeſſion
ver=
lautbarten Finanzprogramm, welches zwiſchen dem
Kriegsminiſterium und den beiderſeitigen Regierungen
vereinbart worden iſt. Auf die Durchführung der
Wehr=
reform entfallen von den angeſprochenen Krediten
15550 000, für die endgültige Sanierung der
unzurei=
hend dotierten Budgetpoſten 10910000 Kronen.
— Paris, 16. April. Der Bankier Bottiaux, der
Direktor der Banque Centrale, iſt vor einem Monat unter
Histerlaſſung eines großen Defizits flüchtig gewoden.
Sein Aſſocie namens Priault, wurde wegen Betruges
ver=
haftet.
H.B. Konſtantinopel, 16. April. Die Botſchafter
der Großmächte hielten auf der deutſchen Botſchaft
eine Beratung über den bei der Pforte zu unternehmenden
Schritt ab und begaben ſich darauf einzeln zum türkiſchen
Miniſter des Aeußern, Aſſim Bey, dem ſie den Wunſch
ihrer Regierung nach Herſtellung des Friedens und
Be=
endigung des blutigen Krieges ausſprachen. Der Miniſter
antwortete, die Pforte werde die Wünſche der Mächte
Nummer 90,
Darmſtädter Tag
Mittwoch, den 17. April 1912.
Seite 7.
prüfen und die Bedingungen der Türkei den Mächten
mit=
teilen. In gut unterrichteten Kreiſen iſt man der Anſicht,
daß die Pforte erſt nach Ankunft der Mehrheit der
Depu=
tierten in Konſtantinopel auf die Mediation der Mächte
antworten werde.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Das kontinentale Hoch hat ſeinen Kern weiter
oſt=
wärts verlagert, doch beherrſcht es noch das Wetter von
ganz Mitteleuropa. Ueber Island lagert eine ſtarke
Zyklone, die morgen unſere Witterung noch nicht
weſent=
lich beeinfluſſen dürfte. Unter dem, Einfluß des hohen
Drucks haben wir Fortbeſtehen des trockenen Wetters zu
erwarten.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 17. April:
Zeitweiſe bewölkt, trocken, mild.
Wer gewiſſenhaft dem ärztlichen Rate
folgt wird es nie berenen!
Leſen Sie dieſe vertrauenerweckende Worte vom 22. 12. 11.
Teile Ihnen hierdurch mit, daß ich im vergangenen
Jahre ſehr nervös war und oft Kopfſchmerzen hatte. Ich
konſultierte einen Arzt, welcher ſagte, es ſei nervöſer
Kopf=
ſchmerz und mir riet, einmal eine Kur mit Bioſon zu
machen. Schon nach Verbrauch der erſten Doſe Bioſon,
das ich zum Frühſtück mit Milch genommen hatte, ließen
meine Kopfſchmerzen nach und nachdem ich die zweite Doſe
verbraucht hatte, waren meine Nerven ſo gekräftigt, daß ich
überhaupt keine Kopfſchmerzen mehr verſpürte; auch fühlte
ich mich geiſtig, ſowie körperlich wohler u. kräftiger. Nach
meiner Erfahrung kann ich Ihr Biſon daher nur jedem,
der ſchwache Nerven beſitzt, warm empfehlen u. werde dieſes
vorzügliche Präparat auch weiter nehmen.
Hochachtungs=
voll Frau Margarete Schuſter, Leipzig=Plagwitz,
Erdmannſtr. 13. Unterſchrift beglaubigt: Berger, Kgl.
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erlaubt ſich hiermit auf die Anſchaffung ihres neuen
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Gewähr für eine pietätvolle Beſtattung.
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Beſondere Beſtellungen hierzu nehmen entgegen:
Wagenverwalter Lorenz, Woogsplatz 5, Tel. Nr. 211.
Wagenführer Ernſt Büchler, Nieder=Ramſtädterſtr. 56,
Tel. Nr. 1073.
Der heutigen Nummer liegt ein Proſpekt bei,
betreffend die Original=Unterrichtsbriefe zur
Erlernung fremder Sprachen nach der Methode
Touſſaint=Langenſcheidt, worauf alle diejenigen
auf=
merkſam gemacht werden, die ſich die Kenntnis dieſer
Sprachen ſicher, bequem und ohne große Koſten durch
Selbſtſtudium (ohne Lehrer) aneignen wollen. — Die
Langenſcheidtſche Verlagsbuchhandlung (Prof. G.
Langen=
ſcheidt), Berlin=Schöneberg, Bahnſtraße 29/30, ſendet auf
Wunſch ausführliche Proſpekte koſtenlos zur Anſicht.
Bei Benutzung der obigem Proſpekte beigefügten
Be=
ſtellkarte wolle der Titel unſerer Zeitung angegeben
werden.
(9182
Todes-Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Verwandten, Freunden und Bekannten die
ſchmerzliche Mitteilung, daß heute früh mein
innigſtgeliebter Gatte, unſer treubeſorgter
Vater, Großvater, Bruder, Schwager u. Onkel
Herr Leonhard Hörr
Gastwirt
nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden
im 70. Lebensjahre ſanft verſchieden iſt.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Marie Hörr, geb. Plößer,
nebſt Kinder u. Enkel.
Darmſtadt, Beſſungerſtr. 59, 16. April 1912.
Die Beerdigung findet Donnerstag, 18. April,
nachmittags 5 Uhr, vom Stadtkrankenhaus aus,
auf dem ſtädtiſchen Friedhof ſtatt. (9261
Kriegerverein
Darmſtadt.
Die Beerdigung unſeres
Mit=
glieds und Feldzugskameraden
Herrn Leonhard Hörr, Gaſtwirt, findet am
Donnerstag, den 18. April, nachmittags 5 Uhr,
vom ſtädtiſchen Krankenhaus aus, auf dem
Darmſtädter Friedhof ſtatt.
(9245
Wir erſuchen die Kameraden von
Acker=
mann bis Dußmann, ſowie des 6. Bezirks,
ſich dort zu verſammeln.
Der Vorſtand.
Todes-Anzeige.
Heute verſchied nach kurzem Krankenlager
meine liebe Frau, unſere gute, treubeſorgte
Mutter, Schwiegermutter und Großmutter (9260
Frau Katharina Marquardt
geb. Vater
im 78. Lebensjahre.
Um ſtilles Beileid bitten
Die trauernden Hinterbliebenen:
M. Marqnardt, Schuhmachermeiſter.
Familie M. Ehrhard.
„ K. Blumenſchein.
Darmſtadt, den 16. April 1912.
Die Beerdigung findet Donnerstag nachmittag
3½ Uhr vom Portale des ſtädt. Friedhofesaus, ſtatt
Dankſagung.
Für die zahlreichen Beweiſe herzlicher
Teil=
nahme anläßlich des Ablebens unſeres lieben
Herrn Siegmund Neu
ſprechen wir auf dieſem Wege unſeren
tiefgefühl=
teſten Dank aus.
(9183
Darmſtadt, den 17. April 1912.
Für die trauernden Hinterbliebenen:
Lina Neu, geb. Levita,
Waldſtraße 46.
Dankſagung.
Für die aufrichtige Teilnahme an dem ſchweren
Verluſt meines lieben Gatten und unſeres Vaters
ſagen wir Allen, insbeſondere dem Darmſtädter
Männergeſangverein für den troſtreichen
Grab=
geſang und die herrliche Kranzſpende, dem Herrn
Pfarrer Kleberger für die tröſtende Grabrede, für
die vielen Blumenſpenden, und Allen, die dem
Heimgegangenen die letzte Ehre erwieſen, auf
dieſem Wege unſeren herzlichſten Dank. (9248
Frau Friedrich Zimmermann jun. Witwe
und Kinder.
Tageskalender.
Großb. Hoftheater, Anfang 7 Uhr (Ab. B): „
Bau=
meiſter Solneß”
Sitzung des Kreistags um 11 Uhr im Rathaus.
Verſammlung des Vereins „Walderholungsſtätte‟
um 11¼ Uhr im Stadthaus.
Vortrag von Fräulein Jenſen um 8 Uhr im „
Fürſten=
ſaal” (Allg. deutſcher Frauenverein).
Vortrag von Gerichtsſchreiberaſpirant Schrauth um
8 Uhr im Saalbau (Verein ſtädtiſcher Beamten).
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Hotel Heß
um 3 und 8 Uhr. — Bürgerkeller und Reſt. „Metropol”
um 8 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 18. April.
Mobiliar= ꝛc. Verſteigerung um 3 Uhr
Runde=
turmſtraße 16.
Mobiliar= ꝛc. Verſteigerung um 4 Uhr in der
„Ludwigshalle‟
Dünger=Verſteigerung um 9½ Uhr in der Drag.=
Kaſerne (Regiment Nr. 23), um 10 Uhr in der Drag.=
Kaſerne (Regiment Nr. 24).
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkriptewerden nicht
zurückgeſandt.
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Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. April 1912.
Nummer 90.
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Dam. wünſch. raſche Heirat. Herren,
(w. a. oh. Vermög.) erh. Näh. koſtenl.d.
Schleſinger, Berlin 18. (5702a
Kurſe vom 16. April 1912.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
1
In Proz.
3f.
Staatspapiere.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 100,00
½ Deutſche Reichsanl. . 90,40
81,10
do.
3
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,00
3½ do. Conſols . . . 90,50
81,20
do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 100, 10
93,00
do.
½
84,00
do.
3
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe
89,20
do.
½
do.
Hamburger Staatsanl. 100,30
4 Heſſ. Staatsanleihe 100,00
do. do. (unk. 1918) 100,00
89,20
do.
½
78,20
3
do.
3 Sächſiſche Rente . . . . 80,70
4 Württemberger v. 1907 100,80
95,10
do.
Bulgaren=Tabak=Anl. 101,50
1¾/ Griechen v. 1887 55,60
3¾ Italiener Rente 94,40
½ Oeſterr. Silberrente 93,25
do. Goldrente . . . 96,50
4 do. einheitl. Rente 89,60
3 Portug. unif. Serie I 64,80
do. unif. Ser. III 67,80
3 do. Spezial . . . . 10,00
Rumänier v. 1903
4 do. v. 1890 . . 94,90
do. v. 1905 . .
Ruſſen v. 1880 . . . . 91,75
4 do. v. 1902 . . . . 90,5
½ do. v. 1905 . . . . 100,30
3½ Schweden . . . . . . 93,00
Serbier amort. v. 1895
Türk. Admin. v. 1903 84,60
Türk. unifiz. v. 1903 91,25
4 Ungar. Goldrente . . . 91,40
1 do. Staatsrente . ₰ 89,25
In Proz=
Zf.
Argentinier . . . . . . 101,00
4
do.
88,50
4½ Chile Gold=Anleihe 92,30
5. Chineſ. Staatsanleihe . 100,50
do.
4½
4½ Japaner . . . . . . . 95,00
5 Innere Mexikaner . . . 94,40
3
do.
4 Gold=Mexikanerv. 1904 89,50
5 Gold=Mexikaner . . . . 99,30
3 Buenos Aires Provinz 72,25
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
9 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt . . . . . . . 138,50
5 Nordd. Lloyd . . . . . 107,80
6 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 122,90
Aktienausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 . . 113,40
8 Baltimore und Ohio . 108,00
6½ Schantungbahn . . . 136,50
6½ Luxemb. Prince Henri 161½
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 17,50
6 Pennſylvania R. R. .120,50
Letzte Induſtrie=
Divid. Aktien.
4 Brauerei Werger . . 72,00
25 Bad. Anilin= u. Soda=
Fabrik
. . 498,50
14 Chem. Fabrik
Gries=
heim . . . . . . . 259,60
30 Farbwerke Höchſt . . 581,50
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . 340,00
10 Cement Heidelberg . . 155,00
32 Chem. Werke Albert 461,50
12½ Holzverkohlung
Kon=
ſtanz . . . . . . . 312,00
4 Lahmeyer . . . 3.6, 8ℳs 126,80
In Proz.
Stöld.
7½ Schuchert, Nürnberg 160%
12 Siemens & Halske . 242,75
5 Bergmann Electr. . . 157,75
10 Deutſch. Ueberſee Electr. 177,25
0 Gummi Peter . . . . 140,50
0 Kunſtſeide Frankfurt 183,50
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . . . 473,50
10 Maſchinenf. Badenia 179,50
6 Wittener Stahlröhren 211,50
8 Steana Romana Petr.
15 Zellſtoff Waldhof . . 238,00
12½ Bad. Zucker=
Wag=
häuſel . . . . . . . 207,50
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 126,00
3 Südd. Immobilien . 71,00
Bergwerks=Aktien.
12 Aumetz=Friede . . 196,00
12½ Bochumer Bergb. u.
Gußſt. . . . . . . 230,00
11 Deutſch=Luxemburg.=
Bergb. . . . . . . 188,00
10 Gelſenkirchener . . . . 199,25
8 Harpener
. . .. . 199,80
15 Phönix Bergb. und
Hüttenbetrieb . . 260,00
0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Caro.
88,00
4 Laurahütte . . . . . . 178,50
10 Kaliwerke Aſchersleben
Weſteregeln 193,00
10
7½ South Weſt Africa 156,5
Prioritäts=
Obligationen.
½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 91,00
4½ Nordd. Lloyd=Obl. 101,00
4 Eliſabethbahn, freie . . 97,00
4 Franz=Jofefs=Bahn . . 92,30
3 Prag=Duxer . . . . . . 76,40
5 Oeſterr. Staatsbahn . 104,60
4 Oeſterr. Staatsbahn . 95,40
3.
do.
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 99,70
In Proz.
4 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 80,00
do.
54,40
3 Raab=Oedenburg . . . 77,40
4 Kronprinz Rudolfbahn 95,90
4 Ruſſ. Südweſt . . . . . 89,10
4½ Moskau=Kaſan . . . 96,70
do.
89,00
4 Wladichawchas . . . .
4 Rjäſan Koslow
3 Portugieſ. Eiſenb.
. 77,50
do.
2¼/10 Livorneſer
69,80
3 Salonique=Monaſtir . 65,80
4 Bagdadbahn .
84,00
4½ Anatoliſche Eiſenb. . 97,90
4 Miſſouri=Pacific . . . . 74,50
4 Northern=Pacifie . . . 100,10
4 Southern=Paciſic . . . 95,40
5 St. Louis und San
Francisco . . . . . 88,20
5 Tehuantepec . . . . .
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Zürich . . 195,20
7 Bergiſch=Märkiſche
Bahn . . .
.151,70
9½ Berlin. Handelsgeſ. . 167,20
6½ Darmſtädter Bank . 122,50
12½ Deutſche Bank . . . 256,00
6 Deutſche Vereinsbank . 124,25
6 Deutſche Effekt.= und
W.=Bank . . . . . 118,7
10 Diskonto=Kommandit 184,60
8½ Dresdener Bank . . 154,00
9½ Frankf. Hypoth.=B. 214,25
6½ Mitteld. Kreditbank 118,90
7 Nationalb. für Deutſchl. 123,10
7 Pfälziſche Bank . . . . 130,25
5.86 Reichsbank . . . . 137,50
7 Rhein. Kreditbank . . . 135,40
7½ A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 128,20
7½ Wiener Bankverein . 133,90
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 16 u. 188
Sf. Pfandbriefe.
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
S. 19.
90,00
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
S. 15—19, 21—26 98,00
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 99,50
3½
do.
89,00
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 100,70
do.
3½
89,80
Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 12, 13, 16
.100,40
S. 14, 15, 17, 24/26
18—23 . . . . . . . . . 100,45
3½Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, 6—8 . . . 89,80
S. 3—5 . .
89,60
S. 9—11
89,70
4 Meininger Hyp.=Bank 99,50
do.
89,00
3½
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1917) . . 98,30
3½ do. (unk. 1914) . . 88,80
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 100,20
do.
3½
89,50
Städte=
Obligationen.
4 Darmſtadt . .
8½ do.
Frankfurt
* 100,30
do.
3½
95,70
4 Gießen
3½ do.
89,50
Heidelberg
99,00
do.
3½
4 Karlsruhe
99,50
3½
do.
89,50
4 Magdeburg.
3½ do.
4 Mainz
100,24
3½ do.
4 Mannheim
99,7.
3½
do.
90,10
4 München.
99,80
3½ Nauheim
4 Nürnberg . .
99,60
3½ do.
90,80
4 Affenbagh.=
In Pros
3½ Offenbach . . .
91,10
4 Wiesbaden . . . . . .
94,60
3½ do.
4 Worms.
„ 99,00
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1888 .
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche . . . Tlr. 100 —
3½ Cöln=Mindner , 100 —
3 Holl. Komm. . fl. 100 108,00
3 Madrider . . Fs. 100 76,20
4 Meininger Pr.=
Pfand=
briefe . . .
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 178,60
3 Oldenburger . . . . . . 125,00
2½ Raab=Grazer fl. 150 115,50
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger . . . . . fl. 7 33,00
Braunſchweiger Tlr. 20 198,80
Fs. 15 67,50
Freiburger .
Fs. 45
Mailänder .
do. . . . . Fs. 10 32,00
Meininger . . . . . fl. 7 33,80
Oeſterreicher v. 1864 fl. 100 523,00
do. v. 1858fl. 100
Ungar. Staats . . fl. 100 370,00
Venediger . . . . Fs. 30
Türkiſche . . . . Fs. 400 172,80
Gold, Silber und
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20 Franks=Stücke . . . . 16,24
Amerikaniſche Noten . . . 4,19½
Engliſche Noten . . . . . 20,47
Franzöſiſche Noten. . . . 81,20
Holländiſche Noten. . . . 169,40
Italieniſche Noten . . . 80,45
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,80
Ruſſiſche Noten . . . 215,50
Schweizer Noten . . . . . 81,10
Reichsbank=Diskonto
Reichsbank=Lombard Zsf. 6
Seite V
Nummer 90.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. April 1912.
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Das neue Schuljahr beginnt Montag, den 22. April ds. Js.
Für Schülerinnen aus dem Stadtteil Beſſungen findet der Unterricht
im Mittelſchulgebäude an der Hermannſtraße, für ſolche aus dem
Nordweſtviertel im Schulhauſe an der Lagerhausſtraße, für alle
übrigen Schülerinnen im Schulhauſe an der Rundeturmſtraße ſtatt
Anmeldungen für alle Abteilungen werden Montag, den
22. ds. Mts., vormittags von 10—12 Uhr, im Schulhauſe an
der Rundeturmſtraße von dem Leiter der Schule entgegengenommen.
Unterrichtsgegenſtände ſind: Hand= und Maſchinennähen,
Flicken, Stopfen und Sticken, Kochen, hauswirtſchaftliches Rechnen
und Deutſch, ſowie außerdem für vorgeſchrittene Schülerinnen
Anfer=
tigung von einfachen Kleidern.
Das Schulgeld beträgt:
a) für hieſige Schülerinnen vierteljährlich drei Mark;
b) für auswärtige Schülerinnen vierteljährlich neun Mark.
Es kann in monatlichen Raten von einer und drei Mark
bezahlt werden.
In beſonderen Fällen können hieſige Schülerinnen Freiſtellen
erhalten.
(9103imd
Darmſtadt, den 15. April 1912.
Der Schulvorſtand:
Dr. Gläſſing, Oberbürgermeiſter.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. April 1912.
Nummer 90.
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unter der seitherigen Firma unverändert weiterführen werde.
Ich bitte das meinem sel. Manne entgegengebrachte Wohlwollen und Vertrauen
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gefl. Aufträge meiner geschätzten Abnehmer reell, pünktlich und aufmerksam
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hafte Ausführung unter Zusicherung strengster Diskretion.
Hans Mohwinkel, Bücherrevisor.
auch dieschwersten
Sprachleiden,
Atem-
beschwerden, nervös.
Unruhen
undAengst-
lichkeit,
Erkrankun-
gen der Stimmorgane
(7626a
heilt
Wilhelminenstrasse 35, II., Ecke Hügelstrasse.
Für Herzleidende Anleitung zur richtigen Atmung, um die
Herzkraft zu erhalten. — Anerkennungen von Behörden,
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fessoren, Aerzten. Empfohlen durch die höchste Schulbehörde.
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halten. Kinder=Sitzliegewag.
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(*9602
Outerhallene
Zu verkaufen: Möbel aller
Art, weg. Aufl. eines Haushalts.
(*9607
Zu erfr. in der Exv.
Nummer 90.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. April 1912.
Seite 11.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 ſilbernes Armband: 1 goldener Herren=Ring mit
ſchwarzem Stein. 1 Päckchen Gummiabſätze. 1 Handtaſche mit
Hand=
tuch. 1 gold. Herren=Ring mit rotem Stein. 1 gold. Ohrring mit
dunkelrotem Stein und Perlen beſetzt. 1 ſilbergrauer Kragenſchoner.
1 Frauen=Rocktaſche mit 2 Schlüſſeln und 1 Kämmchen. 1 graue
Kapuze von einem Umhang. 1 ſchwarzes Kopftuch mit Perlen beſetzt.
1 kleiner Schlüſſel. 1 Toilettenetui mit Kamm, Spiegel ꝛc. 1 graue
Schürze. 1 grauer und ſchwarzer Handſchuh. 1 braunes
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monnaie mit 2 ſilb. Ringen und 1 Pfennig. 1 Paar weiße
Kinder=
handſchuhe. 1 Roſenkranz mit ſchwarzen Perlen. 1 ſchwarzer
Leder=
gürtel. 1 grünes Portemonnaie mit einigem Inhalt. — Im Großh.
Hoftheater im Monat März liegen geblieben und bei der dortigen
Verwaltung in Verwahr: 1 Opernglas mit Futteral. 1
Porte=
monnaie. 1 Taſche. 1 bunter Schal. 1 Paar Gummiſchuhe. 1
Vor=
ſtecknadel. 2 kleine Kämmchen. 2 Taſchentücher, gez. E. u. L. G. 2 Paar
neue Handſchuhe. 2 einz. Handſchuhe. 2 Damenſchirme. (9179
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Wolfshund, 1 Dobermann, 1 Kriegshund (zugelaufen).
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier
ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet
dortſelbſt jeden Werktag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
(9180
Bekanntmachung.,
Uniformlieferung betreffend.
Die Lieferung von 52 Waffenröcken, 58 Tuchhoſen, 60 Mützen,
22 Tuchmänteln, 80 Litewken, 88 Paar weißledernen
Uniformhand=
ſchuhen für die Schutzmannſchaft ſoll vergeben werden.
Angebote auf dieſe Lieferung ſind verſiegelt bis zum Montag
den 29. April 1912, vormittags 10 Uhr, bei uns (Hügelſtr. 31/33,
Zimmer Nr. 24) abzugeben, woſelbſt auch die Bedingungen einzu=
(9070im
ſehen ſind.
Darmſtadt, den 13. April 1912.
Großherzogliches Polizeiamt.
J. V.: Lauteſchläger.
Stadtiſches Hallenſchwimmbad
Darmſtadt, Mühlſtraße 33.
Die Anſtalt iſt geöffnet:
I. an Werktagen:
1. in den Monaten April bis einſchl. September von morgens
7 Uhr bis abends 8½ Uhr,
Samstags bis abends 9 Uhr;
2. in den Monaten Oktober bis einſchl. März von morgens
8 Uhr bis abends 8 Uhr,
Samstags bis abends 8½ Uhr;
II. an Sonn= und Feiertagen:
nur vormittags, und zwar in den Monaten April bis
September von 7 bis 12½ Uhr und in den Monaten Oktober
bis März von 8 bis 12½ Uhr.
(9018oms
Die Verwaltung.
Verſteigerungs-Anzeige.
Mittwoch, den 17. April 1912, nachm. 3 Uhr,
verſteigere ich im Verſteigerungslokal „Zur Ludwigshalle” dahier
(Obergaſſe) öffentlich zwangsweiſe gegen Barzahlung:
a) vorausſichtlich beſtimmt:
1 Grammophon mit 16 Platten, 6 Bände Meyers
Lexikon, 1 Mille Zigarren, 4 Mille Zigaretten, 1 rotes
Plüſchkanapee, 1 zweitür. poliertes Schränkchen, 1
Ver=
tiko, 1 Schreibtiſch mit Aufſatz, 1 Schränkchen mit
Spiegel, 1 Partie Damenkleider, 1 Steppdecke,
Ser=
vietten, Kiſſenbezüge u. a. m.;
b) vorausſichtlich:
2 Vertikos, 2 Diwans, 3 Trumeaux, 3 Büfetts, 2 Pianinos,
2 Kanapees, 3 Schreibtiſche, 1 Waſchtiſch, 1 Salon=, 1
Bücher=
ſchrank, 1 Schreibmaſchine, 1 Druckerpreſſe mit
Motor=
betrieb u. a. m.
Darmſtadt, den 16. April 1912.
(9236
Kapp, Großh. Gerichtsvollzieher
Friedrichſtraße 24, I.
Verſteigerungs-Anzeige.
Donnerstag, den 18. April 1912, nachm. 3 Uhr,
verſteigere ich im Saale Rundeturmſtraße 16 zwangsweiſe gegen
Barzahlung:
a) beſtimmt:
30 Luftſchläuche und 10 Deckmäntel;
b) vorausſichtlich:
1 Schreibtiſch, 1 Diwan, 1 Tiſch, 1 Waſchkommode, 2
Kleider=
ſchränke, 1 Smokinaanzug, 1 Bett, 1 Spiegel, 1
Spiegel=
ſchrank, 1 Büfett, 1 Vertiko, 1 Sofa, 16 Wirtstiſche, 60
Wirts=
ſtühle, 1 Gläſerſchrank, 1 Billard und verſchiedene andere
Gegenſtände.
Darmſtadt, den 16. April 1912.
(9250
Rollenhagen, Großh. Gerichtsvollzieher,
Kaſinoſtraße 24.
Berſteigerungs=Anzeige.
Donnerstag, 18. ds. Mts., nachmittags 4 Uhr,
verſteigere ich im Saale „Zur Ludwigshalle‟, Obergaſſe dahier,
öffentlich meiſtbietend folgende Pfänder:
1 Büfett, 2 Kredenzen, 2 Damenſchreibtiſche, 6 Diwans,
1 Spiegel=, 2 Kleider=, 2 Weißzeug= und 1 Warenſchrank,
1 Waſchkommode, 5 Spiegel, 2 Seſſel, 1 Lüſter, 2
Näh=
maſchinen, 1 Regulator, 4 Bilder, 5 Vertikos, 2 Tiſche,
1 Sekretär, 1 Chaiſelongue mit Decke, 5 alte Gewehre, 2
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dauer, 1 Automobil, 40 Flaſchen Parfüm u. a. m. (9259
Wedel, Großh. Gerichtsvollzieher,
Bleichſtraße 28.
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Ununterbrochen, auch für Damen, geöffnet von früh 7 Uhr bis
8½ Uhr abends.
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Massagen werden von mir selbst ausgeführt.
(Für Damen ärztl. gepr. Masseuse zur Verfügung.)
Spezialität: Kohlensäurebäder nach Patent Keller.
Bei ärztlicher Verordnung bitte einen Versuch zu machen.
A. Anger.
Alle Krankenkassen sind zugelassen.
(4933a
Bekanntmachung.
Mittwoch, 15. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Bäckermeiſter
Hein=
rich Dieter dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
I 37 418 Hofreite
Mathil=
denplatz,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K29/12
verſteigert werden.
Darmſtadt, 1. April 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V8164
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 1. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Bierbrauer Georg
Diehl zu Pfungſtadt im
Grund=
buch der Gemarkung Darmſtadt
zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 550 901 Hofreite Große
Bachgaſſe,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K20/12
verſteigert werden.
Darmſtadt, 14. März 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V6722
Konkursverfahren.
In dem Konkursverfahren über
das Vermögen der Chriſtoph Noll
Witwe in Darmſtadt,
Beſſunger=
ſtraße 92, iſt zur Abnahme der
Schlußrechnung des Verwalters,
zur Erhebung von Einwendungen
gegen das Schlußverzeichnis der
bei der Verteilung zu
berückſich=
tigenden Forderungen — und zur
Beſchlußfaſſung der Gläubiger über
die nicht verwertbaren
Vermögens=
ſtücke — der Schlußtermin auf
Freitag, den 10. Mai 1912,
vormittags 11½ Uhr,
vor dem Großherzoglichen
Amts=
gerichte hierſelbſt, Neues
Gerichts=
gebäude am Mathildenplatz,
Zim=
mer Nr. 219, beſtimmt und der
Ver=
walter zur Vornahme der
Schluß=
verteilung ermächtigt worden.
Darmſtadt, 13. April 1912. (9212
Der Gerichtsſchreiber
des Großh. Amtsgerichts I.
Dünger=Verkauf.
Am Donnerstag, den 18. April
1912, von 9½ Uhr vormittags
ab, wird auf dem hinteren Hofe
der alten Kavalleriekaſerne
inDarm=
ſtadt die Matratzenſtreu von einer
Eskadron öffentlich meiſtbietend
verſteigert.
(9053im
Garde=Dragoner=Regiment
(1. Großh. Heſſ.) Nr. 23.
Großer freihändiger
„Teppich”=Verkanf.
Von Montag, den 15. bis
Sams=
tag, den 20. April I. Js.,
den ganzen Tag geöffnet, verkaufe
im Auftrage in meinem
Auktionslokale Grafen=
Ia Qualitäten u. mod. Farben
darunter India „Bouche” Verſéra,
prima Axminſter und andere prima
Qualitäten z. Verſteigerungspreiſen.
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Anktionator und Taxator.
NB. Annahme von
Verſteige=
rungen und Verkäufen.
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weißen
Kabatt=
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Kabatt=
Spar=Vereins.
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Pferderennen 5., 7. und 12. Mai.
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1965 Silberpreise und andere Gegenstände.
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zus. 2000 Gewinne im Werte von Mk. 50 000.−
Für die Wagenpferde 75% für die Arbeitspferde u.
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gewinne 80% bar, für die Silberpreise der volle Geldwert.
Los Mk. 1.—, 11 Lose Mk. 10.—
Kassier: Johs. Peters, C 4 Nr. 1.
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Der Hof des Hchweigens.
Ein Roman aus Island von Anny Wothe.
(Nachdruck beröoten.)
21)
Copyright 1910 by Anny Wothe, Leipzig.
Ich glaube nicht an Recht und auch nicht an
Gerech=
kigkeit, kam es wie in leiſer Klage von des Mädchens
Lippen. Seht, Herr, gäbe es dieſe, dann würden nicht ſo
viele ſchuldlos leiden.
Ingwald Anderſen erblaßte.
Seine Gedanken flogen weithin in ein fernes Land,
und ein Zittern ging durch ſeine Seele.
Wenn es ſo wäre, wiederholte Hallgerdr hartnäckig,
dann würden auch nicht ſo viele ungeſtraft ſündigen
kön=
nen. Der Sjera ſagt, das Gute werde belohnt und das
Böſe beſtraft. Ich glaube es nicht, Herr! Gäbe es
Ge=
rechtigkeit, dann könnte beiſpielsweiſe niemand treulos
ſein.
Der Kapitän ſah das blonde Weib mit dem ſtolzen
Geſicht und den freian, herrlichen Augen einen
Augen=
blick faſſungslos an. Wußte ſie etwas von ſeinem Verrat?
Ahnte ſie, daß auch er treulos war?
Habe ich euch verſtimmt, Herr? fragte Hallgerdr ſanft.
Habt auch ihr unter dem Treubruch eines anderen
gelit=
ten, und die traurigen Gedanken werden nun hier auf der
alten Tingvalla wieder lebendig? Verzeiht, wenn ich euch
weh getan.
Der Kapitän ſchüttelte ſtumm das Haupt. Wie ein
Schüttelfroſt ging es durch ſeine mächtigen Glieder.
Das wird eine böſe Nacht, lenkte er ab, dieſe Nacht in
der Scheune, ich ſorge mich um euch.
Hallgerdr lächelte fein.
Wir isländiſchen Mädchen ſind nicht ſo verwöhnt.
Ich ſorge mich nur um Jon Thorkjel, ſeine Geſundheit
iſt zart und er erkältet ſich leicht. Umſonſt habe ich und
auch Bjarni verſucht, ihm wenigſtens Quartier beim
Pfarrer oder im Gaſthaus zu erwirken, aber es geht
nicht. Vier ſchlafen ja ſchon dort in einem einzigen
Pferch.
So wird ja unſer Heulager noch eine Wohltat ſein.
Wenn es Heu in der Scheune gibt, lächelte Hallgerdr
ſchelmiſch. Ihr kennt Island mit ſeinem mageren
Gras=
wuchs noch nicht, Herr, da ſind oft die Scheunen leer.
Hoffen wir das Beſte, gab Ingwald zerſtreut zurück.
War es nun Geſchicklichkeit oder Zufall, daß
Hall=
gerdr das Geſpräch in weniger verfängliche Bahnen
lei=
tete? Wußte, ahnte ſie, was in ſeiner Seele vorging?
Eine zornige Ungeduld erfaßte ihn. Hier ſie beide
ganz allein inmitten dieſer großartigen, ſchauerlich
ſchö=
nen Umgebung, hier war der rechte Ort, ihr zu ſagen, daß
er ſie liebe, daß er um ſie werben, um ſie dienen und um
ihre Liebe ringen wolle.
Wollt ihr nicht ein wenig mit mir dorthin zur
Schlucht wandern? fragte er leiſe. Bald müſſen wir der
Ruhe pflegen. Die dunkelvioletten Fjelde dort haben
nur noch ganz ſchwache, roſenrote Bänder, die mahnen,
daß die Stunden eilen.
Sie nickte bereitwilligſt. Die Glieder waren ihr beim
Sitzen auf dem feuchten Stein ohnedies ſchwer
ge=
worden.
Hallgerdr ſchürzte ihren dunklen Reitrock und ſagte
lächelnd, auf die ſchäumende Oexera deutend:
Schade, daß wir heute nicht mehr da hinüber können,
das wunderbare, blaue Waſſer dort, über welches ſich
die breite Goldſpur zieht, das iſt der Drekkingarhytur,
der Sage nach wurden dort einſt alle ehebrecheriſchen
Frauen ertränkt.
Der Kapitän ſah Hallgerdr faſſungslos in das
blühende Geſicht.
Und die Männer? fragte er, was tat man den
Männern?
Hallgerdr zuckte die Schultern.
Wahrſcheinlich gingen ſie leer aus, wie es ja auc
noch heutigen Tages Brauch.
Und was meint ihr, was einem Manne gebührt, der
ſein Weib um einer anderen willen verläßt?
Er ſoll des Todes ſterben!
Wie eine Seherin, eine Richterin ſtand das Mädchen.
vor ihm, hier auf der altehrwürdigen Tingſtätte, das
blonde Haar umloht vom letzten Abendſchein, die großen,
blauen Augen weit geöffnet, gebietend in die Ferne
gerichtet,
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. April 1912.
Nummer 90,
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Schritt zurück.
Mühſam ſuchte er ſich zu beherrſchen. Wie um
Ver=
gebung bittend griff er nach ihrer Hand und wollte gerade
ein begütigendes, milderndes Wort zu Gunſten der ſo
ſtreng Gerichteten einlegen, da ſtand plötzlich Bjarni
Petrurſſon wie aus der Erde gewachſen, zwiſchen ihnen,
ſo daß Ingwald Hallgerdrs Hand fallen laſſen mußte.
Du vergißt, Hallgerdr, mahnte Bjarni ruhig und
ernſt, daß wir zur Ruhe müſſen. Die anderen warten
auf uns.
So laß dich nicht ſtören, Bjarni, gab Hallgerdr
un=
willig zurück. Ich brauche nicht deinen Rat.
Dein Vater hat dich mir in Sorge anvertraut. Die
Luft iſt kühl und feucht. Es bläſt ein rauher Wind über
die Tingebene, und morgen früh mußt du friſch für die
Anſtrengungen des Tages ſein.
Er ſagte es ganz ruhig, aber in ſeinen halbgeſenkten
Augen glomm eine niedergehaltene Wut, und der breite
Stiernacken, den er geſenkt hielt, zeigte ein paar dick
an=
geſchwollene Adern.
Sorge dich nicht, guter Bjarni, lächelte Hallgerdr
etwas geringſchätzig, ich weiß ganz gut, was mir frommt.
Ich habe auf dich acht zu geben, brummte der Knecht
rauh, dein Vater hat es befohlen.
Das Mädchen hob gebieteriſch die Hand und deutete
nach dem Pfarrhof hinüber.
Geh! ſagte ſie hart.
Und dann noch einmal: Geh!
Und der Kapitän, der ſchweigend den Auftritt
beob=
achtet hatte, ſah, daß dieſes blonde, angebetete Weib hart
ſein konnte, ſtolz und unnahbar und plötzlich ging ein
Fröſteln durch ſeine Seele.
Konnte ſie auch mitleidslos ſein?
Bjarni zog den borſtigen Blondkopf noch tiefer
zwiſchen ſeine Schultern. Er ſprach kein Wort, aber einen
haßerfüllten Blick warf er noch auf den Kapitän, dann
ſchritt er breitſchultrig, ohne zu grüßen, dem Pfarrhof zu.
Ein unangenehmer Burſche, bemerkte Ingwald
An=
derſen, dem Knecht finſter nachſehend, doch verzeiht, fügte
er ſchnell hinzu, ich vergaß, daß er euch nahe ſteht.
Er lebt ſeit ſeiner Kindheit auf dem Widarhof. Er
war elternlos. Mein Vater nahm ſich ſeiner an. Er iſt
wie mein Bruder, Herr!
Euer Vater ſagte mir, Hallgerdr, daß ihr mit ihm
verſprochen ſeid?
Tiefer Unwille rötete plötzlich des Mädchens Wangen.
Es iſt allerdings meines Vaters Wunſch, wehrte ſie
haſtig, aber nie, Herr, werde ich Bjarnis Weib.
So liebt ihr einen anderen? fragte Ingwald mit
klopfendem Herzen, denn wie eine wilde Verzweiflung
kam ihm plötzlich die Erinnerung an jene flammende
Mitſommernacht, in der Hallgerdr einen anderen Mann
geküßt.
Nun wußte er zwar, daß es auf Island Brauch iſt,
ſich bei der Begrüßung und beim Abſchiednehmen zu
küſſen, ſelbſt Männer untereinander, aber an dem Klopfen
ſeines Herzens ſpürte er doch, daß Hallgerdrs Kuß
da=
mals mehr geweſen, als ein landläufiger Abſchied.
Hallgerdr hatte den blonden Kopf tief geſenkt.
Wie ſeltſam der fremde Kapitän fragte. Sie empfand
es unwillkürlich als eine Vergewaltigung ihrer Seele.
Wie durfte er fragen, wo er ſie doch mit Kaare Myrdal
geſehen?
Habt ihr nie geliebt? forſchte der Kapitän dringend,
ich bitte euch, antwortet mir, und nehmt meine Frage
nicht für müßige Neugier. Alles hängt für mich davon ab.
Hallgerdr ſtrich das blonde Haar, mit dem der Wind
ſpielte, von der weißen Stirn und ſchob den gelben
Süd=
weſter eiligſt darüber.
Ich habe Kaare Myrdal, den ihr ja auch kennt, Herr,
ſehr lieb gehabt, ſagte ſie mit geſenkten Augen.
Das iſt der junge Forſchungsreiſende, der jetzt mit
der Froa nach Grönland iſt, antwortete er mit finſteren
Blicken, ich dachte es mir.
Wir haben damals in der Nacht vor des Amtmadurs
Tür, als ihr uns geſehen, Herr, Abſchied genommen.
In den Augen des Kapitäns leuchtete es auf.
So war er eurer Liebe nicht wert, Hallgerdr?
Faſt wie Zorn ſtieg in das Geſicht des Mädchens.
und ſtolz flammten ihre Augen.
Nein, Herr, es waren andere Gründe, die uns für
immer trennten, und die ich hier nicht erörtern kann.
Verzeiht, wenn ich euch weh tat und Dinge fragte,
die vielleicht lieber in eurer Bruſt verſchloſſen ruhten.
(Kartſeduing kolat.L.
Seite 14a
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. April 1912.
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Spielplan v. Mittwoch, 17., bis Freitag, 19. April:
Schlager! Ber Richter. Schlager!
Drama aus dem Leben eines Gerichtsaſſeſſors, dem der
ſchwierige Auftrag erteilt wurde, das Sündenregiſter
eines verſtockten Verbrechers zu vernehmen.
Geſpielt von hervorrag. Künſtlern der Kopenhag. Theater.
Vorführung ¾ Stunde. —
Schlager! Vaterschmerz. Schlager!
Tieferſchütterndes Drama eines Jagdhüters. Während
er den Sohn ſeiner Herrſchaft vor dem Tode errettet,
wird ſein eigenes Kind ein Opfer der Wellen.
Du ſollſt ein Mann ſein! Tieferſchütterndes Drama
einer vor dem Ruin ſtehenden Familie.
Mar liebt die Freiheit! Geſpielt von Max Linder.
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und Aktive freundlichſt einzuladen, und bitten um
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des Verbandes alter Korpsstndenten.
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DARMSTADT.
Einladung zur ordentlichen Generalverſammlung
am Samstag, den 27. d. Mts, abends 8 Uhr,
im Lokale des Herrn Chriſt, Grafenſtraße
(Saal des Kaufmänniſchen Vereins).
Tagesordnung:
1. Vorlage der Bilanz,
2. Wahl von Aufſichtsratsmitgliedern,
3. Verſchiedenes.
Der Vorſitzende des Aufſichtsrats:
Gretzschel.
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zu dem am Mittwoch, den
17. April, von 12—1 Uhr mit
tags vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kavelle
des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61.
1. „In die weite Welt”, Marſch
von G. Gnauck. 2. Ouverture zur
Oper „Gosi vau tuttet von W. A.
Mozart. 3. „Liebestanz”
Inter=
mezzo aus der amerikaniſchen
Operette „Madame Cherry” von
C. Hoſchna. 4. Valse brung”
(neu) von Gg. Krier. 5. „In
Chambre ſevarée‟. Lied aus der
Operette „Der Opernhall” von C.
Heuberger. 6. „Echtes Wiener Blut”,
Marſch von C. Komzak.
Nummer 30.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 17. April 1912.
Seite 15.
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Schweinemetzgerei bis 15. Mai od.
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Filiale zu führen, am liebſten
Brot= u. Feinbäckerei. Kaution
ann geſtellt werden. Gefällige
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Mittwoch, 17. April.
1912.
Luftfahrt.
* Mannheim 15. April. Der Mannheimer
Gene=
ralanzeiger meldet: Das Luftſchiff „Schütte=Lanz”
wurde heute morgen gründlich überholt. Hierbei hat ſich,
wie wir auf Grund authentiſcher Informationen
erfah=
ren, herausgeſtellt, daß die Reparatur der Gondel
nur zwei Tage in Anſpruch nimmt. Die
Seitenſteuer=
ung ſoll verkleinert werden, da das Ruder bei der durch
den Einbau des zweiten Motors weſentlich geſteigerten
Geſchwindigkeit zu ſcharf wirkt. Motor und Steuerung
ſind völlig intakt. Das Luftſchiff hatte bei der Auffahrt
einen Nutzauftrieb von 4200 Kilogramm, der als ſehr
er=
heblich bezeichnet werden muß, wenn man bedenkt, daß
bereits am 15. März mit der Füllung begonnen worden
iſt, das erſte Gas alſo vier Wochen alt war.
Außerordent=
lich beachtenswert iſt, daß das Luftſchiff nach dem Aufprall
in nicht ganz vier Minuten eine Höhe von 1750 Meter
erreicht hat, alſo eine Steiggeſchwindigkeit von über 7
Se=
kundenmeter hatte. Die Ventile an den Ballonetts haben
tadellos funktioniert. Die Gashülle iſt völlig intakt
ge=
blieben. Es darf erwartet werden, daß das Luftſchiff in
8 bis 14 Tagen wieder fahrbereit iſt. — Wir wir noch
hören, hat Herr Kommerzienrat Röchling den
Mon=
teuren und Schloſſern, die an der Fahrt teilgenommen
haben, 1000 Mark geſpendet.
* Rom, 15. April. Der Kugelvallon „St.
Gotthard” der geſtern nach dem mißglückten
Landungs=
verſuch bei Coſſonay, bei dem der Führer und zwei
Paſſa=
giere aus dem Ballon ſtürzten, mit dem dritten
Mitreiſen=
den Jenny über den Genfer See weiterflog, iſt bei
Amechy gelandet. Jenny hat die Fahrt wohlbehalten
überſtanden. Die Herausgefallenen ſind in Zürich
ein=
getroffen.
* Paris, 16. April. Geſtern vormittag wurde von
dem norwegiſchen Dampfer „Skraſtad” im Atlantiſchen
Ozean, etwa 15 Meilen von der Küſte von Sables d’Olonne,
der Kugelballon „Fontaure” aufgefunden, in
dem tags zuvor der Luftſchiffer Leloup als Teilnehmer
an dem Wettflug in St. Cloud aufgeſtiegen war. Die
Ballongondel war leer und die Hülle halb entfernt. Den
Ballonreif war zerbrochen. Man befürchtet, daß Leloup
ertrunken iſt, immerhin hält man es für möglich, daß er
bei einem Landungsverſuche aus dem Ballon geſchleudert
wurde, während der Ballon vom Sturm entführt wurde.
Von den anderen 17 Ballons, die an dem Wettfluge
teil=
nahmen, ſind 16 glücklich gelandet. Der Ballon „
Fan=
tasque” wurde nach einer Meldung der Luftſchiffer vom
Sturme erfaßt und ins Meer getrieben.
Landwirtſchaftliches.
Kurzer Getreide=Wochenbericht
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
vom 2. bis 15. April.
Die Aufwärtsbewegung der Getreidepreiſe hat in
den letzten vierzehn Tagen ſehr erhebliche Fortſchritte
gemacht. Beſchleunigt wurde ſie durch den wider
Er=
warten ungünſtigen Saatenſtandsbericht des
amerikani=
ſchen Ackerbaubureaus, wonach der Winterweizen auf
80,6 Prozent gegen 86,6 im Dezember und 83,3 im April
des Vorjahres geſchätzt wird. Dazu kamen kleine argen=
tiniſche Verſchiffungen, ferner die andauernd lebhafte
Nachfrage nach Weizen auf dem Weltmarkte und
Be=
ſorgniſſe wegen der in der letzten Woche aufgetretenen
Fröſte. So weit ſich indes bis jetzt überſehen läßt, dürfte
der Kälterückfall kaum ernſtere Folgen für die Saaten
haben, vielmehr bezeichnen Berichte aus Oeſterreich und
Ungarn die kältere Witerung angeſichts der zu üppigen
Entwickelung eher als vorteilhaft, und auch die bei der
Preisberichtſtelle eingelaufenen Meldungen lauten
durch=
aus beruhigend, wenn auch häufig eine Verſchlechterung
des Standes beobachtet wurde. Auf den deutſchen
Märk=
ten entwickelte ſich infolge der andauernden Nachfrage
des Auslandes nach deutſchem Weizen ein lebhaftes
Ge=
ſchäft, zumal auch die Mühlen in ſtärkerem Maße zu
Anſchaffungen ſchritten. Die infolgedeſſen in den letzten
vierzehn Tagen eingetretene Preisbeſſerung ſchwankt für
die einzelnen Märkte zwiſchen 7 und 17 Mark, während
Lieferungsweizen in Berlin zirka 6 Mark gewinnen
konnte. Weniger lebhaft war das Roggengeſchäft,
immerhin konnte auch dieſer Artikel bei vermehrter
Kauf=
luſt der Mühlen und gutem Abſatz nach der Küſte ſeinen
Preisſtand um 8—9 Mark erhöhen. Im
Lieferungs=
geſchäft hielt ſich die Beſſerung in beſcheidenen
Gren=
zen, da einerſeits die großen Berliner Beſtände Käufer
vorſichtig machen, andererſeits die Provinz als Abgeber
für Herbſtlieferung auftrat. Für Hafer hat das Inland
ſeine Forderungen wieder merklich erhöht, was in
Ver=
bindung mit den fortgeſetzten Rückkaufsbeſtrebungen
Rußlands und Argentiniens dem Hafermarkte ein ſehr
feſtes Gepräge gab. Futtergerſte hat bei faſt gänzlich
fehlendem Angebot ſeitens Rußlands neuerdings um
7—8 Mark angezogen. Angeſichts der hohen Preiſe für
Donaumais wendet ſich das Intereſſe immer mehr dem
La Plata=Angebot zu. Bei ungünſtigem Erntewetter
er=
höhte Argentinien ſeine Forderungen um zirka 5 Mark.
Es ſtellten ſich die Preiſe für inländiſches Getreide am
letzten Markttage wie folgt:
Roggen
Hafer
Weizen
189 (26½) 204 (*9
Königsberg .225 (* 8
205 (*11
.233 (*15 ) 192 (*
Danzig
200 (*7
.225 (*10 ) 192
Stettin
196 (*6
.221 (414 ) 188 (*7
Poſen
.202 (*11 ) 189 (*9 ) 198 (*7
Breslau .
Berlin
.226 (*8 ) 194 1-6 ) 214 (*6
Magdeburg .224 (*10 ) 195 (*6 ) 210 (*4
Halle
.227 (*11 ) 198 (*4 ) 214 (*1
(*4 )
.225 (* 7 ) 200 (*5 ) 219
Leipzig
.220 (*8 ) 189 (45 ) 198 (*3
Roſtock
197 (—4
215 (343
Hamburg . . 230 (*14
Hannover . .225 (*13 ) 197 (*6 ) 216 (*2
Düſſeldorf . . 233 (411 ) 205 (*5 ) 210 (*2
210 (*3
Köln
.235 (*12 ) 206 (*9
(*171
Frankfurt a. M. 240 (*17½) 205 (*6 ) 220
Mannheim . . 242½ (*12½) 205 (*5 ) 217½ (*2½
Straßburg . . 237½ (4- 7½) 207½1-5 ) 220 (45
München . .243 (*10) 215 (*4
216 (*3
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Mai 227,25 (-6),
Sept. 207 (* 1), Peſt April 198,50 (* 6,30), Liverpool
Mai 180,15 (* 3,25), Paris April 243,70, (*11,40),
Chicago Mai 169,25 (—11,15), Roggen: Berlin Mai
194,25 (*0,50), Sept. 176,75 (*—0,25), Hafer: Berlin Mai
201,50 (- 4,25), Futtergerſte frei Hamburg unverzollt
März 175,50 (47), April 173 (*8), Mais: Donau
März 142 (P3,50), La Plata Mai=Juni 1250- 5) Mark.
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Tochter Anna. Am 7.: eine unehel. Tochter Emma
Mar=
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Hügel=
ſtraße 67, ein S. Willi. Am 8.: dem Schutzmann Edmund
Friedrich Schröter, Rheinſtr. 47, ein S. Joſef. Am 11.:
ein unehel. Sohn Heinrich. Am 10.: dem Rechtsanwalt
Viktor Anton Geißner, Hügelſtr. 37, ein S. Hans Albert.
Am 8.: dem Zahntechniker Chriſtian Nikolaus Thomas
Bauer, Kaupſtr. 49, ein S. Otto Chriſtian Moritz. Am
9.: dem Faktor Paul Chriſtian Hahl, Landwehrſtr. 10,
eine T. Getrud Wilhelmine. Am 12.: dem
Eiſenbahnſchaff=
ner Heinrich Adam von der Au, Weiterſtädterſtr. 35, ein
S. Albert Nikolaus. Am 14.: dem Fabrikarbeiter Karl
Heinrich von der Au, Sandſtr. 4a, eine T. Johanna
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Fröhner, beide hier. Landwirt Ernſt Haaß II., zu
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Emil Wörner, mit Katharina Hübner, beide hier. Am
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mit Elſa Leuchs, hier.
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Holzſtr. 7. Maria Dorothea Fiſcher, ohne Beruf, 44 J.,
ev., Wienersſtr. 75. Am 13.: Wirt Auguſt Hoffmann, 57
J., ev., Groß=Zimmern. Am 14.: Hertha Martha
Katha=
ine Hannemann, ohne Beruf, 16 J., ev., Landwehrſtr. 1.
Taglöhner Wilhelm Ludwig Schuchmann, 35 J., ev.,
Döngesborngaſſe 3. Heinrich Darmſtädter, 2 Tage, ev.,
Alexanderſtr. 23. Diakoniſſin Emma Ritz, 37 J., ev.,
Erbacherſtr. 25.
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Mitgeteilt von dem Vertreter Hrn.
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Zimmerſtraße 1.
Dampfer „Hamburg”, von New=
York nach Neapel und Genua,
13. April 3 Uhr nachmittags von
Gibraltar.
Dampfer „Pennſylvania‟, 13. April
5 Uhr nachmittags von New=
York direkt nach Hamburg.
Dampfer „Steiermark”, nach New=
York u. Newport News, 13. April
2 Uhr 45 Minuten nachmittags
Scilly paſſiert.
Dampfer „Willehad” von Kanada
kommend, 13. April abends in
Hamburg.
Dampfer „Viktoria Luiſe” ſechſte
Weſtindienfahrt, 13. April in
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Hochinteress. Episode
von dem italienisch-
tür-
kischen Kriegsschauplatz
Ein kleiner
Irrtum
humoristisch. (9140
Wochenchronik
des R.-I.
ike als
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Karkaturist
Einlagen.