Inſerafe
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175. Jahrgang
werden angenommen in Darmſtadt,
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Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 40 Seiten.
Das Neueſte vom Tage.
Der am erſten Oſterfeiertag vom Falkenſchroffen
abge=
ſtürzte und ſchwer verletzte Darmſtädter Touriſt
Mittler iſt am Donnerstag abend geſtorben.
Ein Aufruf zu einer Spende für Beſchaffung
von Flugzeugen ſoll in nächſter Zeit an das
deutſche Volk ergehen.
Der deutſche Dampfer „Pylos” wurde von
einem italieniſchen Dampfer auf der Fahrt von Malta
nach Alexandrien aufgebracht, aber alsbald
wie=
der freigelaſſen.
Am Donnerstag wurde die Homerule Bill im
engliſchen Unterhauſe eingebracht.
Politiſche Wochenſchau.
— Die Oſterfeiertage hat Herr von Bethmann
Holl=
weg auf Korfu zugebracht, und wie der offiziöſe Draht
zu melden wußte, haben mehrfach lange Beſprechungen
zwiſchen Monarch und Kanzler ſtattgefunden, in denen,
wie unſchwer zu erraten iſt, die geſamte politiſche Lage
nach außen wie vor allem nach innen eingehend erörtert
ſein dürfte. Was im einzelnen auf der ſchönen Inſel
zwiſchen dem Kaiſer und ſeinem erſten Ratgeber
be=
ſprochen worden iſt, weiß natürlich niemand, freilich fehlt
es wie immer nicht an Zeichendeutern, die das Gras
wachſen ſehen und von bevorſtehenden Veränderungen in
hohen Staatsämtern zu orakeln wußten. Bei dieſen
Leuten gilt vor allem der Staatsſekretär des
Auswär=
tigen Amtes Herr von Kiderlen=Wächter als abgeſägt,
man will wiſſen, daß er noch vor der Rückkehr des
Kai=
ſers aus Korfu aus dem Amte ſcheiden werde, und man
gibt ihm als Nachfolger den jetzigen Botſchafter in
Waſhington Grafen Bernſtorff. Nun, einmal dürfte ſchon
der Tag kommen, an dem Herr von Kiderlen=Wächter in
der Wilhelmſtraße ſeine Koffer packt, und man weiß auch,
daß er dies gar nicht ſo ungern tun würde, weil er ſich
efern von Madrid” wohler fühlt. Man ſpricht auch von
ſcharfen Differenzen zwiſchen Herrn von Kiderlen=Wächter
und Admiral Tirpitz, weil angeblich der letztere die
eng=
liſch=freundlichen Bahnen des Auswärtigen Amtes
durch=
kreuzt haben ſoll. Man ſagt dem Staatsſekretär des
Reichsmarineamtes nach, daß das Nachrichtenbureau des
genannten Amtes gerade zu der Zeit, als der engliſche
Kriegsminiſter Haldane in Berlin weilte, um eine
Ver=
ſtändigung zwiſchen Deutſchland und England
vorzube=
reiten, verhetzende Artikel in die Preſſe lanziert habe,
dar it im Int.reſſe der in Vorbereitung befindlichen
Ma=
rinevorlagen die antiengliſche Stimmung in Deutſchland
nicht nachlaſſe. Nun iſt aber Herr von Tirpitz bekanntlich
„allemal derjenige” geweſen, der für übermäßige
Flot=
tenforderungen niemals zu haben war, wenn vielleicht
auch zuweilen ſeine Wünſche weiter gegangen ſein mögen,
als dieſe in den definitiven Vorlagen mit Rückſicht auf
die Finanzlage zu Tage traten. Es iſt daher wenig
ver=
ſtändlich, was die jetzt wiederholt auftauchenden Angriffe
bezwecken ſollen. Wenn man vielleicht meint, auf ſolche
Weſſe der nach den Reichstagsferien zur Beratung
an=
ſtehenden Marinevorlage ſonderliche Schwierigkeiten
be=
reiten zu können, ſo dürfte dies das verkehrteſte Mittel
ſein, das man anwenden könnte, denn wir wiſſen in
Deutſchland zur Genüge, daß wir einer Verſtärkung
un=
ſerer Wehrkraft zur See ſehr benötigen, und die
Vor=
ſchläge des Herrn von Tirpitz dürften daher im
Reichs=
tag kaum ſonderliche Abſtriche erfahren. In der
Kom=
miſſion wird ja auch Herr von Tirpitz Gelegenheit haben,
weitere Aufſchlüſſe zu geben, und man darf annehmen,
daß er ſich bei dem üblich vertraulichen Charakter
derar=
tiger Ausſprachen kein Schloß vor den Mund legen wird.
Die Wehrvorlagen werden für den zweiten
Tagungsab=
ſchnitt des neuen Reichstages, der in der nächſten Woche
wieder zuſammentritt, den Hauptgegenſtand der Beratung
bilden. Welchen Ausgang freilich die Dinge in ihrer
Ge=
ſamtheit nehmen werden, läßt ſich heute keineswegs
überſehen. Sehr viel hängt auch davon ab. ob die Deckung
als Sondervorlage geht. oder ob ſie mit den
Wehrvor=
lagen verknüpft wird. Darum wird nun in letzter Linie
der Kampf gehen, und beſi der herrſchenden politiſchen
Verwirrung wäre es vermeſſen, einen beſtimmten
Aus=
gang vorauszuſagen. Dringend zu wünſchen wäre, daß
man in einer ſo wichtigen nationalen Frage, wie ſie die
Wehrvorlagen bilden, es über ſich gewänne, alles
Partei=
gezänk zu unterlaſſen. und die Dinge lediglich vom
Stand=
punkte des notwendigen und möglichen zu betrachten.
Nunmehr hat der große engliſche Kohlenſtreik ſein
Ende gefunden, wenn auch hier und da widerſpenſtige
Elemente noch gegen die Wiederaufnahme der Arbeit
ſind und den Ausſtand fortſetzen wollen. Der Regierung
iſt damit ein ſchwerer Stein vom Herzen gefallen, freilich
bleibt die Schwächung des Nationalvermögens beſtehen,
ſie geht in die Hunderte von Millionen und die Folgen
werden ſich auf lange Zeit hinaus bemerkbar machen. Für
die innere. Politik dürfte der Streik nicht ganz ohne
Einfluß bleiben, in den Kreiſen der Arbeiter bleibt eine
Verbitterung zurück, da ſie bei weitem nicht das erreicht
hatten, was ſie mit ihrer Arbeitsniederlegung bezweckten,
denn die geſetzliche Einführung des Minimallohnes
ge=
nügt ihnen noch lange nicht, weil die Fixierung einer
beſtimmten Summe von der Regierung abgelehnt
wor=
den iſt. Anderſeits hat aber das Geſetz verſchiedentlich
verſchnupft, und bei der unſicheren Lage, in der ſich das
Kabinett überhaupt befindet, kann es leicht zu einer
Kriſis kommen, dies umſomehr, als jetzt die Beratung
der neuen Homerule begonnen hat, wobei ſcharfe
Zu=
ſammenſtöße nicht ausbleiben dürften. Ebenſo wenig
läßt ſich der Ausgang vorausſehen.
Dies gilt auch noch immer für den Tripoliskrieg. Ab
und zu ſind ja einige Gefechte zu verzeichnen, in denen
beide Teile, wenigſtens nach ihrer Meldung, geſiegt
ha=
ben wollen, aber irgend ein Fortſchritt auf dem
Kriegs=
ſchauplatz iſt trotz alledem nicht zu verzeichnen. Es hat
daher ſehr viel für ſich, wenn der Avanti zu melden
weiß, daß im italieniſchen Heere großer Mißmut
einge=
riſſen ſei, und daß die älteren eingezogenen Jahrgänge
ſtürmiſch ihre Rückbeförderung verlangen. Unter dieſen
Umſtänden wäre es der italieniſchen Regierung
begreif=
licherweiſe ſehr angenehm, wenn es endlich zu einem
Frieden käme, und man ſieht daher in Rom wohl ſehr
gerne den Bemühungen der Mächte in Konſtantinopel
zu. Gleichwohl aber kann man ſich in Rom nicht dazu
entſchließen, die Forderung der Anerkennung der
An=
nerion von Trivolis und der Cyrenaika aufzugeben reſp.
dahin einzuſchränken, daß man der Türkei die Oberhoheit
beläßt. Von dieſem Standpunkt geht die Türkei
erklär=
licherweiſe nicht ab, denn von einer wirklichen Beſetzung
der fraglichen Gegend durch die Italienar kann nicht die
Rede ſein. In dieſer Woche ſollte wieder einmal ein
gemeinſamer Schritt der Mächte in Konſtantinopel
erfol=
gen, der rein problematiſcher Natur ſein ſollte, aber
an=
geſichts der Ausſichtsloſigkeit iſt es bisher auch zu einer
bloßen gemeinſamen Anfrage nicht gekommen. Der
„Operettenkrieg” wird daher aller Vorausſicht nach noch
eine gute Weile fortdauern.
Ein Kampf hat jetzt auch in Nordamerika lebhafter
eingeſetzt, das Ringen zwiſchen Taft und Rooſevelt.
Letzterer iſt as ſelbſt geweſen, der ſeinen Freund zum
Nachfolger beſtimmte, aber inzwiſchen iſt dieſe
Freund=
ſchaft in die Brüche gegangen, ſeitdem Rooſevelt gegen
die Politik Tafts, obwohl beide aus demſelben
Partei=
lager ſtammen, ein bischen intrigierk?. Dazu kommt,
daß trotz anfänglicher Dementis Rooſevelt ſich wiederum
um die Präſidentſchaft bewerben will und bereits in die
Agitation eingetreten iſt. Man wird dieſem Ringen mit
großer Spannung entgegenſehen müſſen, und man darf
begierig darauf ſein, wer diesmal das Rennen machen
wird. Es iſt keineswegs unmöglich, daß Rooſevelt als
Zweiter landet, da er von ſeiner früheren Povularität
uekauf ; Korkammniſſe bedeutend eingebüßt hat.
Sollte Rooſevelt durchfallen, ſo dürfte er wohl für immer
ſeine tonangebende Rolle ausgeſpielt haben.
Die Homerule Bill im engliſchen Unterhauſe.
* Am Donnerstag brachte der Premierminiſter
Asquith die Iriſche Homerule Bill im
Unter=
hauſe ein. Das Haus war dicht beſetzt, aber nicht ſo
ſtark, wie bei der früheren Einbringung der Vorlage 1886
und 1893. Redmond, der Führer der iriſchen
Nationali=
ſten, Barſon, der Führer der iriſchen Unioniſten, Bonar
Law und Asquith wurden bei ihrekn Eintritt in das
Haus von den Anhängern laut begrüßt.
Bei Einbringung der Bill, welche „Bill der
Re=
gierung von Irland” (Government of Ireland
Bill) genannt wird, erklärte Asquit h, er möchte das
Haus erſuchen, zu erwägen, wie ſich die Lage für oder
gegen die Homerule Bill durch die Ereigniſſe ſeit 1893
geſtaltete. Das Verlangen der Iren nach der Homerule
überdauerte alle politiſchen Veränderungen ſeit 1893
un=
verändert. Asquith betonte den gewichtigen Charakter
der die Homerule fordernden iriſchen Stimmen und
be=
ſchäftiate ſich mit den Einwendungen der Unioniſten
gegen die vorgeſchlagene Aenderung. Er hätte niemals
die Kraft und Entſchiedenheit ihres Widerſtandes
unter=
ſchätzt; die Regierung habe ſie bei der Abfaſſung der Bill
wohl gekannt. Dis Reaferung könne einer relativ
gerin=
gen Minorität, namentlich wenn für die Wahrung ihrer
beſonderen Intereſſen geſorgt wird, der ungeheuren
Majorität ihrer Landsleute gegenüber nicht das Vetorecht
einräumen. Die Homerule für Irland iſt der erſte Schritt
zu einer umfaſſenden Politik der Befreiung des
Reichs=
parlaments von der Notwendigkeit, ſich mit rein örtlichen
Angelegenheiten verſchiedener Teile des Königreichs zu
befaſſen und der Uebertragung dieſer Angelegenheiten
auf deren Sondervertreter.
Das iriſche Parlament wird aus einem
SSenat und einem Hauſſe der Gemeinen
be=
ſtehen. Die höchſte Autorität wird das
Reichsparla=
ment unvermindert bleiben. Das Haus der Gemeinen
wird aus 164 Mitgliedern beſtehen, wovon 59 Ulſter
ver=
treten. Es iſt ſehr erwünſcht, daß auch Vertreter der
Minorität des Inlands in den Senat kommen, der aus
40 Mitaliedern beſtehen wird. Mit Rückſicht auf die
be=
ſonderen Verhältniſſe Irlands wird der Senat erſtmalig
von der Reichsregierung für eine beſtimmte Zahl von
Jahren ernannt, doch werden dieſe Mitglieder in gewiſſem
Turnus ausſcheiden und ihre Plätze durch von der iriſchen
Exekutive ernannte Mitglieder ausgefüllt werden. Das
iriſche Unterhaus wird nur die Befugnis der Geſetzgebung
über Fragen, die ausſchließlich Irland betreffen, beſitzen.
Für den Schutz der religiöſen Gleichberechtigung
werden beſondere Beſtimmungen getroffen. Der
Lord=
leutnant von Irland, der an der Spitze der iriſchen
Exe=
kutive ſtehen wird, wird die Vollmacht haben, gegen jedes
Geſetz auf Anweiſung der Reichsregierung ein Veto
ein=
zulegen oder deſſen Geltung aufzuſchieben. Bei
Mei=
nungsverſchiedenheiten zwiſchen dem Senat und den
Gemeinen werden die beiden Häuſer eine gemeinſame
Sitzung abhalten, gemeinſchaftlich beraten und
abſtim=
men. Irland wird nur 42 Vertreter im Weſtminſterpalaſt
haben. Das iriſche Parlament wird die Machtbefugnis
boſitzen, innerhalb grwiſſer Grenzen die Reichsſteuern
herabzuſetzen oder aufzuheben und die
Verbrauchsabga=
ben zu ändern.
Dann kam Asquith auf die finanzielle Frage
zu ſprechen und ſagte, augenblicklich beſtehe in der iriſchen
Verwaltung ein Dekizit von 1½ Millionen Pfund
Ster=
ling. Bei der Bill ſei der Zeitpunkt zugrunde gelegt, wo
es kein Defizit mehr geben würde. Inzwiſchen würden
aber alle Steuern weiter an den Reichsſchatz gezahlt. Die
Summe in Höhe der iriſchen Verwaltungskoſten werde
vom Reichsſchatz an den iriſchen Schatz gezahlt werden.
Asquith ſchloß, indem er die Unterſtellung entſchieden
zurückwies, daß die Regierung die Bill unter dem Druck
der Nationaliſten eingebracht habe und daß ſie den
Ueber=
zeugungen der Nationaliſten ihre perſönliche und ihre
politiſche Ehre ausgeliefert hätte, die Regierung habe
die Bill eingebracht, als Verkörperung ihrer ehrlichen und
überlegten Meinung.
Asquith ſprach zwei Stunden. Hierauf erklärte
Carſon namens der Oppoſition die Bill für lächerlich
und phantaſtiſch und bezeichnete die in der Bill
gegebe=
nen Bürgſchaften als Täuſchungen. Im Namen der
Nationaliſten begrüßte Redmond die Bill als ein
großes Werk, das geeignet ſei, die Abſichten der Regierung
zu verwirklichen. Wenn die Bill am 25. April der iriſchen
Nationaliſtenkonvention zur Annahme unterbreitet werde,
werde er der Konvention dringend empfehlen, die Bill
gutzuheißen. Me Donald begrüßte die Bill im
Namen der Arbeiterpartei.
Die Debatte, die am Montag und Dienstag
fortgeſetzt werden wird, war in einem ſehr ruhigen
Ton gehalten. — Viele Einzelheiten der Vorlage ſind
noch dunkel und bevor der Text der Bill veröffentlicht iſt,
kann volle Klarheit über alle Beſtimmungen nicht eintree
ten. Inzwiſchen ſtehen die Liberalen und die
Nationali=
ſten der Bill günſtig gegenüber.
2
Bei der Homerule handelt es ſich um den alten
Plan, Irland eine Selbſtregierung zu
ver=
leihen, das Vereinigte Königreich gewiſſermaßen zu
ei=
nem Bund umzugeſtalten, von dem Irland den einen
und Großbritannien den anderen Beſtandteil ausmachen
würde. Das war der Gedanke, dem nach langem
Wi=
derſtreben 1886 Gladſtone bei der Einbringung
ſei=
nes Homerule=Entwurfs folgte, der aber bei den
Libera=
len ſo wenig allgemeinen Anklang fand, daß ſich ein
nam=
hafter Teil der Partei unter dem Herzog von Devonſhire,
Lord Roſebery, Joſeph Chamberlain u. a. von dem
Führer trennte und der Partei dauernd verloren ging,
indem dieſe „Unioniſten”, Verfechter der
Reichsein=
heit, ſeit 1895 im Parlament und bei den
Kabinettbil=
dungen mit den Konſervativen zuſammengehen. Der
Plan von 1886 hatte ein kurzes Leben, die Wählerſchaft
machte ihm ein Ende. Als indes 1892 die Liberalen
wie=
der an die Herrſchaft kamen, trat Glavſtone mit einem
Entwurf vor das Unterhaus, das ihn auch
verab=
ſchiedetg, wogegen das Oberhaus, durch eine kurze
Hinrichtung — es gab dort nur 40 Stimmen für die
Vorlage — den Plan für eine geraume Zeit aus der
Welt ſchaffte, ſo zwar, daß im Laufe der Jahre, wenn die
Rede auf Homerule kam, die liberalen Parteihäupter
oder Miniſter auswichen. Man wollte es mit der
iri=
ſchen Partei im Unterhauſe nicht verderben, aber an das
Gedeihen Irlands unter einer Selbſtregierung und ein
friedliches und freundliches Verhältnis mit England nach
der Reform glaubt in Wirklichkeit ſelbſt im liberalen
Lager wohl niemand. Die Iren unter John Redmond
haben ſolange gedrängt, bis Herr Asquith ſich zu der
neuen Vorlage bequemte, über deren Inhalt er dem
Un=
terhauſe berichtete.
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. April 1912.
Nummer 87.
Deutſches Reich.
— Der Reichskanzler und der bayeriſche
Jeſuitenerlaß. Die amtliche Erklärung der
baye=
riſchen Regierung über ihren Erlaß zur Handhabung
des Jeſuitengeſetzes iſt Blättermeldungen zufolge in
Berlin angelangt und wird dem Reichskanzler nach
ſei=
ner Rückkehr aus Korfu vorgelegt werden. Der
Reichs=
kanzler wird alſo jetzt Gelegenheit haben, ſich nach
ge=
nauer Prüfung der neuen Beſtimmungen darüber ſchlüſſig
zu werden, ob er die von der bayeriſchen Regierung
em=
pfohlene Handhabung des Jeſuitengeſetzes mit den
ſei=
nerzeit vom Reich erlaſſenen Beſtimmungen vereinbar
finden kann. Nach der Reichsverfaſſung ſteht allerdings
die Ueberwachung der Ausführung der Reichsgeſetze dem
Kaiſer zu, doch läßt das Bundesoberhaupt dieſe
Macht=
vollkommenheit von dem Reichskanzler als dem allein
verantwortlichen Reichsminiſter ausüben. Gelangt der
Reichskanzler zu der Ueberzeugung, daß der bayeriſche
Erlaß mit dem Geiſte des Jeſuitengeſetzes nicht in
Uebereinſtimmung zu bringen iſt, ſo kann er dieſe
Auf=
faſſung der bayeriſchen Regierung zur Kenntnis bringen,
und dieſer bleibt noch die Möglichkeit die Entſcheidung
des Bundesrats als letzte Inſtanz anzurufen. Dieſer
Entſcheidung muß ſich jede Regierung unterwerfen. Wie
die Dinge liegen, kann es wohl keinem Zweifel
unter=
liegen, daß der Bundesrat, falls er ſich mit dieſer
An=
gelegenheit befaſſen wird, ſich auf den Standpunkt des
Reichskanzlers ſtellen wird.
-
Zur Branntweinſteuer=Vorlage der
Regierung wird mitgeteilt, daß der Regierungsentwurf
gutem Vernehmen nach neben den Beſtimmungen über
die Aufhebung des Kontingents mit einem Paragraphen
belaſtet iſt, der die Feſtſtellung der im Jahre 1909 vom
Reichstage abgelehnten Mindeſtalkoholgrenze für
Trink=
branntwein enthält. Die Einfügung dieſer Beſtimmung
iſt eine von denen, die dazu dienen ſollen, den bisherigen
Empfängern der Liebesgabe die Ablöſung derſelben
we=
niger empfindlich zu machen. Im Jahre 1909 wurde bei
der Beratung des Branntweinſteuergeſetzes eine
Beſtim=
mung auf Feſtſetzung einer Mindeſtalkoholgrenze für
Trinkbranntwein in zweiter Leſung vom Plenum des
Reichstags angenommen. In dritter Leſung aber wurde
die Beſtimmung wieder geſtrichen. Zu der
Wiederein=
bringung der Beſtimmung mag allerdings die Tatſache
beigetragen haben, daß neuerliche Wünſche der
gericht=
lichen Nahrungsmittelchemiker, ſowie der Produzenten
ſich dahin geltend gemacht haben, die Grenze einzuführen,
da gerade das bisherige Fehlen einer ſolchen
Alkohol=
mindeſtgrenze der Verfälſchung und geſundheitswidrigen
Verſchlechterung des Trinkbranntweins Vorſchub leiſtete.
Preußiſch=bayeriſche Lotterie. Die
Münch. N. Nachr. ſchreiben: In der außerbayeriſchen
Preſſe iſt die Meldung gebracht worden, Preußen ſei nach
der Ablehnung des preußiſch=ſüddeutſchen
Lotteriever=
trags im Finanzausſchuß der bayer.
Abgeordnetenkam=
mer mit einem neuen, finanziell für Bayern günſtigeren
Vorſchlag an die bayeriſche Regierung herangetreten.
Wig vom Finanzminiſterium mitgeteilt wird, hat
Preußen keinen neuen Vorſchlag gemacht und wird nach
einer vom preußiſchen Finanzminiſterium bereits
vor=
liegenden Aeußerung auch keinen weiteren Vorſchlag
machen.
— Aufbringung eines deutſchen
Dampfers. Nach einem Telegramm aus Alexandrien,
das an die deutſche Levante=Linie einlief, wurde
der Dampfer „Pylos” auf der Fahrt von Malta nach
Ale=
kandrien von einem italieniſchen Kriegsſchiffe aufgebracht
und nach einem italieniſchen Hafen geſchleppt. Die
Be=
ſchlagnahme erfolgte, weil der Dampfer neben anderer
Ladung auch 11 Tonnen Munition an Bord hatte. Dieſe
Munition war indeſſen für den im Mittelmeer
befind=
lichen deutſchen Kreuzer Geyer beſtimmt. Die Levante=
Linie machte ſofort nach Empfang dieſes Telegramms
dem Auswärtigen Amte Meldung darüber. Inzwiſchen
iſt von dort die Nachricht eingetroffen, daß der deutſche
Dampfer wieder freigelaſſen worden iſt.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Das ungariſche Abgeordnetenhaus hielt
Donnerstag die erſte Sitzung nach den Oſterferien ab.
Die Juſthpartei hat beſchloſſen, die Obſtruktion weiter
zu führen. Die Regierung und die Arbeiterpartei
wer=
den den Kampf aufnehmen, der wahrſcheinlich zur
Auf=
löſung des Abgeordnetenhauſes führen wird.
Die Errichtung eines griechiſch=
katho=
liſſch= ungariſchen Bistums. Der Vatikan
hat dem öſterreichiſch=ungariſchen Vertreter beim
Vati=
kan offiziell erklärt, er ſtimme im Prinzip der
Errich=
tung eines griechiſch=katholiſch=ungariſchen Bistums zu,
derart, daß in den Gebieten des Bistums die Predigten
und Geſänge von nun an in ungariſcher Sprache, die
Li=
turgie in altgriechiſcher Sprache gehalten werden. Das
neue Bistum zählt 180000 Seelen, von denen 150000
Ungarn ſind. In ganz Ungarn ruft die Entſcheidung des
Vatikans und die Unterſtützung, die die Nuntiatur in
Wien dieſer Angelegenheit leiſtet, große Befriedigung
hervor.
Rußland und die Türkei.
Dit Petersburger Telegraphen=Agentur iſt
er=
mächtigt, die in der ausländiſchen Preſſe verbreitete
Nachricht von einem bevorſtehenden Konflikt zwiſchen
Rußland und der Türkei über militäriſche
Vorbereitun=
gen Rußlands kategoriſch zu dementieren. Die
Nach=
richt ſei vollſtändig aus der Luft gegriffen. — Der in
Choi eingetroffene türkiſche General Drchapir Paſcha
er=
klärte während eines offiziellen Beſuches bei dem
ruſſi=
ſchen Vizekonſul, er habe von ſeiner Regierung den
Auf=
trag, diejenigen Mißverſtändniſſe aus dem Wege zu
ſchaffen, die die mit der türkiſch=perſiſchen Grenzfrage
verbundenen Maßnahmen der Türkei hervorgerufen und
unerwartetar Weiſe das Mißttrauen Rußlands erregt
hätten. Der General verſicherte, die Türkei könne keine
feindlichen Abſichten gegen ihren mächtigen Nachbar
he=
gen, dafür ſei die Geringfügigkeit der militäriſchen
Maß=
nahmen der Türkei in den beſetzten Gebieten Perſiens,
die auch nur zur Erhaltung ihres Preſtiges erfolgt ſei,
der beſte Beweis.
Vereinigte Staaten.
Taft und Rooſevelt. Aus Bay Eity (
Michi=
gan), 11. April, wird gemeldet: Die Erbitterung
zwi=
ſchen den Anhängern Tafts und Rooſevelts kam auf dem
republikaniſchen Staatskonvent zu einem heftigen
Aus=
bruch. Die Anhänger Tafts hatten ſich frühzeitig in den
Beſitz des Zeughauſes, in dem der Konvent abgehalten
wurde, geſetzt und verweigerten den Gegnern den
Ein=
tritt. Die Anhänger Rooſevelts ſtürmten die Eingänge
und kletterten zu den Fenſtern hinein. Als der
Vor=
ſitzende verſuchte, die Ordnung herzuſtellen, ſprang der
Führer der Rooſeveltianer auf die Tribüne und begann
zu reden, er wurde aber durch einen Parteigänger Tafts
heruntergeſtoßen. Eine allgemeine Rauferei folgte.
End=
lich mußte Polizei und Miliz geholt werden. Die
An=
hänger Rooſevelts zogen ſich zurück, nachdem ſie
Dele=
gierte ihrer Richtung zum Nationalkonvent gewählt
hat=
ten. Die Anhänger Tafts nahmen darauf ihrerſeits die
Wahl noch einmal vor und der Nationalkonvent wird
über die Rechtmäßigkeit dieſer beiden Delegiertenwahlen
zu entſcheiden haben.
* Karlsruhe 10. April. Wie zuverläſſig
ver=
lautet, trifft der Deutſche Kaiſer am 13. nächſten
Monats von Korfu zu zweitägigem Beſuch des badiſchen
Großherzogspaares und der Großherzogin=Witwe Luiſe,
einer Tante des Kaiſers, hier ein. Am 15. vormittags
reiſt der Kaiſer nach Wiesbaden weiter.
* Madrid, 11. April. Die irrtümliche
Meldung von dem Tod des Papſtes iſt auf ein
Telegramm an einen Beamten der Nuntiatur
zurück=
zuführen, das den Tod ſeines Vaters meldete. Das
Wort „Papa” des Telegrammtextes war vom
Tele=
graphenamt als „Pape” (Papſt) übermittelt worden.
Miniſterpräſident Canalejas, dem der Inhalt des
ver=
ſtümmelten Telegramms gemeldet wurde, teilte einem
Journaliſten die Nachricht von dem Tode des Papſtes
mit, die unverzüglich verbreitet wurde und große
Be=
wegung hervorrief. Der König und die Miniſter
rich=
teten Beileidsſchreiben an die Nuntiatur. Der Nuntius,
der abweſend war, wurde herbeigerufen. Nach deſſen
Ankunft klärte ſich der Irrtum auf.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 13. April.
* Hoftrauer. Se. Königl. Hoheit der Großherzog
haben wegen des Ablebens Ihrer Kaiſerlichen Hoheit der
Herzogin Wera von Württemberg eine
Hof=
trauer vom 11. bis einſchließlich 15. April d. Js.
an=
geordnet.
* Erhebung in den Adelsſtand. Se. Königl. Hoheit
der Großherzog haben dem Flügeladjutanten
à la suite Major z. D. Fritz Kraemer unter dem
Familiennamen „von Kraemer=Elſterſtein” den heſſiſchen
erblichen Adelsſtand verliehen.
* Beſtätigt wurde der von dem Herrn Fürſten
zu Löwenſtein=Wertheim=Roſenberg auf die Lehrerſtelle
an der Gemeindeſchule zu Wald=Amorbach, Kreis Erbach,
präſentierte Schulamtsaſpirant Jakob Schrauth aus
Udenheim, Kreis Oppenheim, für dieſe Stelle; ferner der
von dem Herrn Grafen zu Erbach=Erbach auf die erledigte
Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule zu Dorf=Erbach,
Kreis Erbach, präſentierte Schulamtsaſpirant Wilhelm
Scheuermann aus Schöllenbach, Kreis Erbach, für
dieſe Stelle.
* Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten
Georg Drommeshauſer aus Dorn=Dürkheim, Kreis
Worms, eine Lehrerſtelle, und der Lehrerin Anna
Keller zu Ober=Roden, Kreis Dieburg, ſowie den
Schul=
amtsaſpirantinnen Margareta Heinz aus Lorſch, Kreis
Bensheim, Eveline Raabe aus Eberswalde (Preußen)
und Luiſe Schmeel aus Darmſtadt je eine
Lehrerin=
ſtelle an der Volksſchule zu Worms; dem Lehrer Arthur
Bramm zu Hirzenhain, Kreis Büdingen, die zweite
Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule zu Obbornhofen, Kreis
Gießen; dem Lehrer Jean Blodt zu Nack, Kreis Alzey,
eine Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule zu Gau=
Odern=
heim, in demſelben Kreiſe; dem Lehrer Guſtav Günkel
zu Finthen, Kreis Mainz, eine Lehrerſtelle an der
Gemeindeſchule zu Hackenheim, Kreis Alzey; dem
Schul=
amtsaſpiranten Georg Müller aus Wöllſtein, Kreis
Alzey, eine Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule zu
Siefers=
heim, Kreis Alzey.
* Das Großh. Regierungsblatt, Beilage Nr. 6,
enthält: 1. Ueberſicht über die von Großh. Miniſterium
des Innern genehmigten Umlagen zur Beſtreitung der
Kommunalbedürfniſſe in den Gemeinden des Kreiſes
Erbach für 1912. 2. Ueberſicht über die mit
Ge=
nehmigung Großh. Miniſteriums des Innern zur
Be=
ſtreitung der Kommunalbedürfniſſe in den iſraelitiſchen
Religionsgemeinden des Kreiſes Gießen im
Rechnungs=
jahre 1912 zur Erhebung kommenden Umlagen. 3.
Be=
kanntmachung, die Wahlen zur Landwirtſchaftskammer
betreffend. 4. Namensveränderungen
g. Kriegsgericht. Wegen Beharren im Ungehorſam vor
verſammelter Mannſchaft und Einnahme einer
unmili=
täriſchen Haltung gegenüber einem Vorgeſetzten, hatte ſich
geſtern vor dem Kriegsgericht der 25. Diviſion der
Train=
ſoldat Johann Baptiſt Stumm, vom Train=Bataillon Nr.
18, aus Büdesheim, zu verantworten. Stumm hatte am
19. März einem Befehl eines Vizewachtmeiſters erſt nach
mehrfacher Wiederholung Folge geleiſtet und ſich alsdann
mit der Hand in der Hoſentaſche vor ihn hingeſtellt. Der
Angeklagte, der wegen militäriſcher Vergehen wiederholt
vorbeſtraft iſt, behauptet, nur einen Befehl gehört zu haben.
Das Gericht erachtete das Delikt nicht als vor verſammelter
Mannſchaft geſchehen und erkannte nur auf 4 Wochen
ſtrengen Arreſt. Im Intereſſe der Aufrechterhaltung
der militäriſchen Disziplin wurde ſeine ſofortige Feſtnahme
verfügt. — Der im Jahre 1889 zu Sommerburg (Kreis
Neu=
haldensleben) geborene, als unſicherer Heerespflichtiger
ein=
geſtellte Musketier Edmund Borowski vom Infanterie=
Regiment Nr. 116, hatte ſich wegen einer wiſſentlich falſchen
Abgabe einer dienſtlichen Meldung und Entfernens von der
Truppe zu verantworten. Der Angeklagte, der bereits
ein=
mal wegen Dienſtentfernung beſtraft iſt, hatte am 12. März
die Schnürſchuhe eines Einjährigen angezogen und hatte,
als er zur Rede geſtellt wurde, eine falſche Angabe
ge=
macht. Am 17. März hatte er in der Stadt einige
Beſorg=
ungen zu machen, nach deren Erledigung er ſich von der
Truppe entfernte, bis er am 27. März nach planloſem
Um=
herirren in der Umgegend Gießens verhaftet wurde. Vor
der Entfernung hatte er ſich von einem Kameraden 75
Pfen=
nig geben laſſen. Der Angeklagte gibt an, er wollte ſeine
Die „beſtgekleidete Frau der Welte.
Noch immer gilt die Pariſerin als die
un=
beſtrittene Meiſterin in der Kunſt der Kleidung; aber ſie
verdankt dieſen Triumph, ſo erzählt E. S. Thomas in
einer anregenden Plauderei, keineswegs einer
unbeding=
ten Ueberlegenheit ihres Geſchmacks über den Farben=
und Formenſinn anderer Völker. In Wirklichkeit
ver=
dankt ſie ihren Ruhm als beſtgekleidete Frau
der Welt nur der Tatſache, daß für ſie die Auswahl
der Kleidung ein Problem iſt, deſſen Löſung ſie willig
Zeit, Gedanken und Arbeit opfert. Auch die eleganten
Frauen anderer Nationen haben den Wunſch und den
Ehrgeiz, vorbildlich ſchön gekleidet zu gehen; aber weder
die Engländerin noch die Amerikanerin bringt für die
Erkangung dieſes Zieles ſo viel Willenskraft,
Konzen=
tration und Ausdauer auf, wie die mondäne Pariſerin,
der eine neue Robe, wenn auch vielleicht nur für einige
Tage, reſtlos Lebensinhalt ſein kann.
Man muß die Franzöſin beim Einkaufen
beobach=
ten, wenn man verſtehen will, durch welche Mittel ſie
ihre Siege erficht. Dann wird man überraſcht ſein, wie
methodiſch überlegt und konſequent die ſcheinbar ſo
ſpieleriſche und inkonſequente Pariſerin vorgeht, wenn
es ſich um ihre Kleidung handelt. Keine mondäne und
wohlhabende Franzöſin von geſellſchaftlichem Range
unternimmt je am Vormittage Beſorgungen. Doch iſt
ihr Vormittag vollkommen mit der Sorge um ihre
Kleid=
ung ausgefüllt; nach der Toilette beginnt jene bunte
Prozeſſion der Wäſcheſchneiderinnen, der
Korſettmache=
rinnen, der Handſchuhverkäufer, die die neueſten Früchte
ihrer Arbeit dem kritiſch wägenden Blick der ſchönen
Frau unterbreiten. Der Friſeur kommt, um ihr über die
neueſten Haartrachten Bericht zu erſtatten und ihr beim
Arrangement der Friſur mit Rat und Tat zur Seite zu
ſtehen; zu gleicher Zeit erſcheint ein Abgeſandter einer
Stickwerkſtatt, um der verehrten Kundin die neueſten
Monogrammentwürfe für Taſchentuchſtickereien zu zeigen.
Raſch fliegen die Stunden dahin; gegen 11 Uhr
unter=
nimmt man vielleicht eine kurze Automobilfahrt in den
Bois, oder man erfüllt die heilige Pflicht, das
Lieblings=
hündchen höchſt perſönlich ſpazieren zu führen, wobei
der kleine Pinſcher ſelbſtverſtändlich einen
Hundeüber=
zieher modernſten Schnittes trägt, in dem auch die Taſche
nicht fehlt, die das kleine Taſchentuch des Hundes birgt.
Aber die wirkliche ernſte Arbeit des Tages beginnt erſt
nach dem Déjeuner. Von 2 Uhr ab ſtehen in den großen
Schneiderateliers die Mannequins den Kundinnen zur
Verfügung. Die Franzöſin wird faſt nie zur Beſtellung
einer neuen Robe allein erſcheinen; ſie kommt mit einer
Freundin oder mit einer vertrauten Kammerzofe, die
aufmerkſam die Vorführung der Modelle mit beobachtet.
Und raſch fällt einem auf, wie ſyſtematiſch die Pariſerin
bei ihrem Einkauf zu Werke geht. Zunächſt beurteilt ſie
das vom Mannequin vorgeführte Modell nur auf ſeinen
„Effekt”, auf ſeinen Geſamteindruck, prüft den Fall des
Rockes und die Materialwirkung des Stoffes. Sie
ſtudiert das Entſcheidende: die Linie. Erſt wenn hier
die kühl wägende Prüfung befriedigt, erlaubt ſie ihrem
Blick, die Einzelheiten des Koſtüms aufzunehmen. Dabei
entgeht ihren forſchenden Augen auch nicht die geringſte
Kleinigkeit; alles muß harmoniſch zuſammenklingen, kein
fremder Akzent darf das Geſamtbild ſtören. Dabei wird
in den vornehmen Salons Tee ſerviert, und während
Madame Toaſt knabbert, ſucht ſie gelaſſen wägend bei
widerſpruchsvollen Creationen das Gleichgewicht
herzu=
ſtellen. Und kommt ſie endlich zu einer Entſcheidung, ſo
müſſen noch viele Einzelheiten erledigt und vereinbart
werden, ehe der Auftrag erteilt wird. Die Qualität des
Materials wird eingehend erörtert und unzweideutig
feſtgelegt. Ja, in den meiſten Fällen beſteht die Pariſerin
auf einer ſchriftlichen Vereinbarung, auf einem
regel=
rechten Vertrag mit der Schneiderin; in dieſem Dokument
iſt der Preis feſtgeſetzt, iſt beſtimmt, daß das fertige
Kleid eine genaue Kopie des gezeigten Modells ſein muß
und Stoffproben werden dem Abkommen beigefügt. Das
Datum der erſten Anprobe wird ſorgſam notiert. Und
merkwürdig: all dies vollzieht ſich mit der größten Ruhe,
mit Ueberlegung, ohne Haſt; ganz im Gegenſatz zu den
Einkäufen der reichen Amerikanerinnen, die ſtets nervös
und unruhig ſind, weil ſie eine Verabredung haben, weil
ihnen die Zeit fehlt und weil ſie vor lauter
überhaſten=
dem Auswählen zu keiner endgültigen Wahl kommen
können.
Die Pariſerin iſt ſich ſchon vorher klar darüber,
wel=
cher Art ihr neues Kleid ſein ſoll; wenn ſie den Salon
betritt, läßt ſie ſich nur die Modelle vorführen, die der
Richtung entſprechen, die ſie bei ryrer Kleidung
einzu=
ſchlagen gedenkt. Die Engländerin, die Amerikanerin
und die Deutſche dagegen ſchwimmen in einem
grenzen=
loſen Meere vager Vorſtellungen. Sie brauchen „irgend
etwas Hübſches” und ſind entſchloſſen, ſich zunächſt einmal
alles anzuſehen. Vielleicht haben ſie dunkel das Gefühl,
daß ſie eigentlich ein elegantes Schneiderkleid haben
wollen. Aber beſtellen ſie es? Durchaus nicht. Die kluge
Schneiderin weiß den Blick durch irgend eine reizende
Kompoſition zu blenden; wenn die Fremde dann wieder
auf der Straße iſt, entdeckt ſie, daß ſie ganz etwas anderes
beſtellt hat, als ſie eigentlich haben wollte und braucht.
Die Pariſerin aber hat eigentlich ſchon zu Hauſe gewählt
und vor allem: ſie hat Zeit. Der Nachmittag bei der
Schneiderin darf nie durch Verabredungen gefährdet
werden. Nur wenn man weiß, man hat Zeit, hat man
auch die nötige Ruhe, um wirklich zu urteilen und zu
wägen. Und darum bleibt die Pariſerin auch heute noch
die beſtgekleidete Frau der Welt: weil ſie mit Ruhe. mit
Ueberlegung und mit einer ſchon vorher geklärten Abſicht
einkauft, während die Fremden ſich noch immer durch
den Augenblick und den erſten Eindruck eines neuen
Modells überwältigen laſſen.
Nummer 87.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. April 1912.
Seite 3.
Eltern beſuchen, hätte jedoch nicht genügend Reiſegeld
er=
langen können. Er wird zu einer Geſamtſtrafe von 2
Mo=
naten Gefängnis abzüglich 1 Woche der
Unterſuch=
ungshaft verurteilt.
* Zur Eichenſchälwaldfrage. Schon ſeit mehr als zwei
Jahrzehnten gehen die Preiſe für Eichen=
Loh=
rind e beinahe ausnahmslos jedes Jahr zurück. Der
dies=
jährige Rindenmarkt zu Hirſchhorn a. N. zeigte der Darmſt.
Ztg. zufolge aber deutlicher wie alle in den
vorhergehen=
den Jahren dort erfolgten Eichen=Lohrinden=
Verſteiger=
ungen, daß die moderne Gerberei Eichenlohe kaum noch be
darf: auf mehr als ein Drittel (rd. 8000 Zentner) der
aus=
gebotenen, gegen früher ſchon recht beſchränkten
Rinden=
menge erfolgte überhaupt kein Gebot, und für die zum
Ver=
kauf gelangende Rinde wurden nur äußerſt niedrige Preiſe
angelegt. Der Durchſchnitt der diesjährigen Hirſchhorner
Rindenpreiſe berechnet ſich auf 3,13 Mark pro Zentner,
wäh=
rend ſich für 1911 der Durchſchnittspreis noch auf 3,88 Mark
ſtellte. An Schälerlohn ſind aber Beträge aufzuwenden, die
den diesjährigen Erlöſen in den meiſten Fällen
gleich=
kommen; ja, bei einzelnen Verkaufsloſen werden die
Ernte=
koſten der Rinde durch den Erlös nicht einmal ganz gedeckt
werden. Dem Eichenſchälwaldbeſitzer bleibt ſonach aus dem
Verkauf der Lohrinde ſelbſt kein Gewinn mehr übrig. Der
Brutto=Reinertrag beim Schälwaldbetrieb beſteht
nun=
mehr lediglich aus dem um Holzhauer= und Setzerlohn
verminderten Erlös für das Eichenſchälholz. Dieſes wird
wenigſtens — dank ſeines hohen Brennwertes — noch gern
gekauft und angemeſſen bezahlt. Nimmt man für 15jährigen
Eichenſchälwald ein Ergebnis an Schälholz (Knüppel,
Knüppelreiſig und gewöhnl. Reiſig) von i. G. 30 Feſtmeter
pro Hektar an, und unterſtellt man ferner einen
erntekoſten=
freien Erlös von rund 7 Mark für 1 Feſtmeter Schälholz, ſo
ergibt ſich bei dieſen nicht gerade ungünſtigen Annahmen für
das Hektar Eichenſchälwald nur ein Geldbetrag von 30X7
210 Mark für die 15jährige Umtriebszeit, was einem Jahres=
210— 14 Mark entſpricht. Ein ſolcher Roh=
Rohertrag von
15
ertrag erreicht aber kaum den vierten Teil des
Brutto=
ertrages des Hochwaldes, der ſich im Durchſchnitt für Heſſen
auf rund 60 Mark beziffert. Auf eine Beſſerung der
Ver=
hältniſſe kann der Eichenſchälwaldbeſitzer nicht mehr hoffen,
ſelbſt dann nicht, wenn einzelne Gerber die Frage, ob ſie
noch weiterhin Eichenlohe in ihrem Betrieb verwenden
wer=
den, bejahen ſollten. — Nur ein Weg führt aus dieſer
Not=
lage der Eichenſchälwaldbeſitzer. Staat, Gemeinden und
Großgrundbeſitzer haben ihn bereits eingeſchlagen. Er
führt von der Eichenniederwaldwirtſchaft zum
Hochwald=
betrieb ſei es durch Hochwachſenlaſſen der Schläge, oder
durch allmähliche Neubegründung.
Vom Hoftheater. Herr Kammerſänger Knote
hat, wie die Hoftheaterdirektion mitteilt, am Freitag vor
mittag ſein für Sonntag in Ausſicht genommenes
zweites Gaſtſpiel als „Lohengrin”wegen Heiſerkeit
abgeſagt. Die Vorſtellung „Lohengrin” findet jedoch
trotzdem ſtatt. Die Partie des „Lohengrin” wird Herr
Becker ſingen.
2) Städtiſches Budget für 1912. Nachdem der
Finanz=
ausſchuß der Stadtverordnetenverſammlung ſeinen Bericht
über den Entwurf des Oberbürgermeiſters erſtattet hat,
dürfte das Budget in allernächſter Zeit im Plenum beraten
werden. Durch das günſtige Anwachſen der
Steuerkapita=
lien konnte von dem Finanzausſchuß der Ertrag der
Ge=
meindeſteuer, bei unverändertem Ausſchlag, um 78000
Mark erhöht werden.
A Darmſtadts Straßen und Plätze. Nach dem
der=
zeitigen Stand hat unſere Stadt zurzeit 224 öffentliche
Straßen, Plätze, Gaſſen und Wege. Ganz ausgefallen ſind
die Neugaſſe und die Schirngaſſe, da die noch vorhandenen
Teile dieſer beiden Gaſſen jetzt in den Straßenzug der
Land=
graf=Georgſtraße gehören.
Die Bismarck=Ausſtellung im Städtiſchen
Muſeum, die neuerdings um einige Stücke bereichert
worden iſt, wird eifrig aus allen Bevölkerungskreiſen
beſucht. Wer ſie noch beſuchen will, ſei darauf
hinge=
wieſen, daß ſie nur noch Samstag von 10 bis 1 und
Sonntag, den 14. April, von 11 bis 1 und 3 bis 5 Uhr
geöffnet iſt; dann wird ſie beſtimmt geſchloſſen. Von
dem Führer durch die Ausſtellung iſt die erſte Auflage
vergriffen, die zweite gedruckt und kann wieder für
5 Pfa. von dem Diener bezogen werden.
* 25jähriges Jubiläum. Geſtern waren es 25 Jahre,
daß Herr Albert Reich in die L. C. Wittichſche
Hoff=
buchdruckerei eingetreten iſt. In den erſten Jahren
war Herr Reich als Werk= und Muſiknotenſetzer beſchäf
tigt und ſeit zirka 20 Jahren iſt er Metteur der
Darm=
ſtädter Zeitung. Dem Jubilar wurden von Seiten der
Firma die beſten Glückwünſche dargebracht und ihm ein
Geldgeſchenk überreicht. Auch bei ſeinen Mitarbeitern
iſt Herr Reich durch ſein kollegiales Verhalten hoch geachtet.
Dieſe Wertſchätzung fand Ausdruck in der Ueberreichung
eines wertvollen Geſchenkes. Auch durch den
Staats=
verlag und die Redaktion der Darmſtädter Zeitung
wurde der Jubilar geehrt.
Im Stlberkranz. Herr Michael Löbig,
Straßen=
reiniger, und Ehefrau Maria, geborene Geißenhof, feiern
am 14. April ſilberne Hochzeit.
Heute feiert das Ehepaar Hübel,
Kranichſteiner=
ſtraße, das Feſt der ſilbernen Hochzeit
— Gartenbauverein. Zu der Hauptverſammlung am
Donnerstag im „Fürſtenſaal” waren 128 Mitglieder und
zahlreiche Gäſte erſchienen. Herr Direktor Fuldner
er=
öffnete die Verſammlung, worauf Herr Kötter die
Rech=
nungsablage für 1911 erſtattete. Die Einnahmen des
Ver=
eins beliefen ſich auf 6784 Mark, die Ausgaben auf 2334
Mark, der Kaſſenvorrat beläuft ſich auf 4146 Mark, wovon
3000 Mark in Wertpapieren angelegt ſind. Das
Geſamt=
vermögen beträgt nunmehr 14790 Mark. Der Rechner
ver=
ſprach, daß von nun an der Rechenſchaftsbericht immer
ſchon der Januar= bezw. der Februar=Verſammlung
vor=
gelegt werden ſoll. Hierauf wurde ihm Entlaſtung erteilt.
Herr Fuldner teilte mit, daß im Mai wie alljährlich eine
Pflanzenverteilung an die Mitglieder ſtattfinden werde,
doch ſind diesmal die gewünſchten Pflanzen bei den dem
Verein angehörenden Handelsgärtnern in Empfang zu
nehmen. Hierauf wurde Herrn Kontre=Admiral z. D.
Weſtphal das Wort erteilt zu ſeinem Vortrag über die
Flotte und das Leben an Bord. Nachdem der Vortragende
in beredten Worten die Notwendigkeit einer deutſchen Flotte
geſchildert hatte, führte er durch mit Erläuterungen
verbun=
dene Lichtbilder die verſchiedenen Schiffstypen, mehrere
Aufnahmen vom Leben an Bord uſw. vor. Den Schluß
bildeten die Bilder des Admirals Köſter, des Vorſitzenden
des Flottenvereins, des Prinzen Heinrich, des langjährigen
Geſchwaderchefs, und des Kaiſers. Reicher Beifall lohnte
den hochintereſſanten Vortrag. Die übliche Gratisverloſung
bildete den Schluß der Verſammlung.
* Allg. Deutſcher Frauenverein (Ortsg. Darmſtadt)
Man ſchreibt uns: Der Gedanke einer
Mutterſchafts=
verſicherung, der gegenwärtig, ob ſeiner
einſchneiden=
den Bedeutung für die Zukunft des Volkes, theoretiſch
vielfach zur Diskuſſion ſteht, iſt praktiſch bisher nur in
den badiſchen Städten Karlsruhe, Heidelberg und Baden=
Baden zur Ausführung gelangt, und zwar mit überraſchend
ſtarkem Erfolge. Die Mutterſchaftsverſicherung, wie ſie
dort gehandhabt wird, hat mit dem Berliner „Bund für
Mutterſchutz” nichts gemein. Ihre Tendenz faßt
viel=
mehr der Leiter der Karlsruher Propaganda=Geſellſchaft für
Mutterſchaftsverſicherung, Herr Dr. Alfons Fiſcher, in die
Worte zuſammen: „Die Mutterſchaftsverſicherung ſoll
unbeſchadet der Reichsverſicherungsordnung — für die
er=
werbstätigen verſicherten Frauen als Zuſchußkaſſe wirken,
für die zahlloſen nicht verſicherungspflichtigen Ehefrauen
Erſatzkaſſe ſein. — Da wir überzeugt ſind, daß es ſicherlich
in weiten Kreiſen freudig begrüßt wird, daß ſich
Fräu=
lein Elsbeth Jenſen, die ehrenamtliche Kaſſen= und
Geſchäftsführerin der Baden=Badener Propaganda=
Geſell=
ſchaft für Mutterſchaftsverſicherung, hat bereit finden laſſen,
uns hier, wie ſie es demnächſt auch in Dresden und Berlin
tun wird, Näheres über dieſe ſegensreich wirkende
Einrich=
tung zu ſagen, ſo bedarf es wohl nur dieſes Hinweiſes, um
recht viele unſerer Mitbürger und Mitbürgerinnen zu ver
anlaſſen, den intereſſanten Vortrag zu beſuchen.
Fräu=
lein Jenſen iſt jedenfalls, ob ihres Sachverſtändniſſes, die
Berufenſte dazu, über dieſes Thema zu ſprechen. Sie tut
es, ganz unabhängig von der Badener Zentrale, lediglich
um den Gedanken der Mutterſchaftsverſicherung heimiſch
zu machen in den Herzen des Publikums, um Liebe und
Verſtändnis dafür zu wecken und Mittel und Wege zu
weiſen, wie man ihn verwirklichen kann. Auch für
Darm=
ſtadt würden wir eine Einrichtung, wie ſie in den
oben=
erwähnten badiſchen Städten beſteht, freudigſt begrüßen.
(Näheres ſiehe Anzeige.)
* Der Frauenverein der Guſtav Adolf=Stiftuug
wird demnächſt, wie alljährlich, eine Verloſung ver
anſtalten, deren Ertrag zahlreichen bedrängten evan
geliſchen Gemeinden zu Gute kommen ſoll. Der
Ver=
kauf der Loſe à 20 Pfg. hat bereits begonnen, ſie ſind
bei der Vorſitzenden Frau E. Tecklenbura,
Her=
mannſtraße 12, bei der Schriftführerin Frau O. Treſſer,
Roßdörferſtraße 69 und bei der Rechnerin Frl. L.
Ritter, Mathildenſtraße 46, ſowie bei allen anderen
Vorſtandsdamen jederzeit zu haben. Hoffentlich finden
dieſelben bei den evangeliſchen Einwohnern Darmſtadts
raſchen Abſatz; iſt ja doch die Gegenwart beſonders
dazu geeignet, das Bewußtſein der Verpflichtung
gegen=
über zerſtreuten Glaubensgenoſſen zu ſtärken.
* Vortrag. Auf Veranlaſſung der
Kauf=
männiſchen Stenographen=Geſellſchaf t
„Gabelsberger” ſpricht am Montag, den 15. April,
abends, im „Fürſtenſaal” der ſtaatlich geprüfte Lehrer
der Stenographie Ernſt Heſſel=Frankfurt a. M. über:
„Die Entwicklung der Stenographie in Deutſchland mit
beſonderer Berückſichtigung der Syſteme Gabelsberger
und Stolze=Schrey‟. Der Eintritt iſt frei. An den
Vor=
trag ſchließt ſich eine Diskuſſion, ſodaß auch Anhängern
anderer Syſteme und Nichtſtenographen der Beſuch des
Vortrages zu empfehlen iſt. Auf die Anzeige in der
heutigen Nummer unſeres Blattes wird verwieſen.
* Gottesdienſt in der St. Ludwigskirche. Am
Weißen Sonntag findet die hl. Meſſe, die ſonſt um
8 Uhr geleſen zu werden pflegt, bereits um ¾8 Uhr
ſtatt. Das Hochamt mit Predigt und
Erſtkommunion=
feier beginnt um ½9 Uhr. Des Abends um ½ 6 Uhr
iſt feierlicher Empfang des Herrn Biſchofs. Am Weißen
Montag iſt vormittags um 7 Uhr biſchöfliche Meſſe
und um 9 Uhr Hochamt mit Predigt des Herrn Biſchofs
und Ausſpendung der hl. Firmung.
* Die diesjährigen Rennen des Heſſiſchen
Reiter=
vereins finden, wie ſchon im Vorjahre, auf dem
Gries=
heimar Platz ſtatt.
Die zahlreichen Nennungen
für die vier Rennen und die Springkonkurrenz laſſen
recht guten Sport erwarten und wenn am Sonntag
nach=
mittag die langerſehnte Frühjahrsſonne uns ihre
Strah=
len, hoffentlich in recht ausgiebigem Maße, ſpendet, ſo
wird man wie immer einen harvorragend ſportlichen
Ge=
nuß haben. Das Erſcheinen der „Viktoria
Luiſe=
aus Frankfurt, was natürlich vom Winde abhängig iſt,
wird hoffentlich die Darmſtädlter Sportgemeinde
voll=
zählig auf dem Sande verſammeln. Das Eröffnungs=
Jagdrennen, das ſog. Vollblutrennen, verſpricht mit
guten Pferden wie Stromboli, Itford, Baro und
Octa=
vius das meiſte Intereſſe. Iſt Octavius ſchon in
Kondi=
tion, ſo wird ſein paſſionierter Beſitzer wohl zum
zwei=
ten Male den Preis des Großherzogs gewinnen. Das
Reitpferd=Jagdrennen ſcheint nur ſchwach beſtritten zu
werden, hier iſt es Hofjungfer und Ida, die am meiſten
gefallen. Das Chargenpferd=Rennen vereinigt
mit Durchlaucht, Weſpe, Edelſtein, Seydlitz und Wotan,
Sieger und Plazierte ähnlicher Konkurrenzen und dürfte
hier Weſpe oder Edelſtein der Sieger ſein. Die lange
Jagd mit Auslauf liegt zwiſchen Monche, Pas
Feuilleton.
W-l. Großh. Hofthaater. Am Donnerstag gaſtierte
der bayeriſche Kammerſänger Herr Heinrich Knote als
Jung=Siegfried in Richard Wagners „Siegfried‟
Trotzdem die faſt 5ſtündige Aufführung ſchon um 6 Uhr
begann und dadurch ein großer Teil des Publikums von
dem Beſuche der Vorſtellung abgehalten worden war,
war das Haus doch ziemlich gut beſucht. Ob das
Publi=
kum weniger enttäuſcht geweſen iſt als wir? Faſt ſchien
es ſo, denn es bereitete dem Gaſt eine recht warme
Auf=
nahme. Irgend etwas Hervorragendes bot er im
Grunde aber nicht, weder im Geſang, noch auch im Spiel.
Da Herr Knote am Freitag ſein zweites Gaſtſpiel wegen
Erkältung abgeſagt hat, ſo war der Grund für die
be=
reitete Enttäuſchung wohl in einer Indispoſition zu
ſuchen, auf die wir ſchon am Abend der Aufführung
ge=
ſchloſſen hatten, und wir ſind überzeugt, daß wir bei
einem ſpäteren Gaſtſpiel, dem wir mit Intereſſe
ent=
gegenſehen, ein günſtigeres Reſultat werden konſtatieren
können. Im übrigen verlief die Aufführung in
gewohn=
ter Weiſe.
* Kann man gezwungen werden, ſich geſund machen zu
aſſen? Eine bemerkenswerte Entſcheidung, die in ihrer
grundſätzlichen Bedeutung in das moderne Wirtſchaftsleben
eingreifen kann, iſt am Samstag vor dem höchſten Schweizer
Gerichtshofe, dem Bundesgericht in Lauſanne gefällt
worden. Es handelt ſich um die Frage, ob ein Arbeiter, der
durch einen Betriebsunfall arbeitsunfähig geworden iſt und
der durch eine Operation geheilt werden könnte, gezwungen
werden kann, ſich dieſer Operation zu unierziehen. Vor
einiger Zeit erlitt in Baſel ein Arbeiter einen Unfall, der
ihn arbeitsunfähig machte; der Arbeitgeber wurde
ver=
urteilt, dem Arbeiter eine Penſion zu zahlen. Gegen dieſe
Entſcheidung legte der Fabrikherr bei der höheren Inſtanz
Berufung ein und machte auf Grund der Ausſagen medi
ziniſcher Sachverſtändiger geltend, daß der Arbeiter durch
eine Operation geheilt werden könnte und dann in kurzer
Zeit wieder vollkommen arbeitsfähig ſein würde. Der
Ar=
beiter lehnte es jedoch ab, ſich dieſer Operation zu
unter=
ziehen, worauf die Berufungsinſtanz ihn zum Verluſt der
Penſion verurteilte. Jetzt mußte ſich das Bundesgericht
als letzte und höchſte Inſtanz mit dem Fall beſchäftigen
Das Urteil, das am Samstag verkündet wurde, gibt dem
Arbeiter recht, ſtellt die Verpflichtung zur Weiterzahlung
der Penſion feſt und legt dem Fabrikherrn die Koſten des
ganzen Rechtsſtreits auf. In der Urteilsbegründung führt
der höchſte Schweizer Gerichtshof aus, daß kein Bürger ge
zwungen werden könne, ſich gegen ſeinen Willen operieren
zu laſſen, denn ein ſolcher Zwang würde einen Eingriff in
die Rechte der perſönlichen Freiheit in ſich ſchließen.
— Eine abenteuerliche Flucht. Von der
abenteuer=
lichen Flucht des früheren montenegriniſchen Miniſters
des Auswärtigen Juwanowitſch und ſeiner Gefährten
aus dem Kerker der Feſtung Juſſuwatſcha in Montenegro
gibt der Konſtantinopeler Mitarbeiter der Pall Mall
Gazette eine intereſſante Schilderung. Vier Jahre lang
hat der Miniſter mit ſeinen Freunden im Kerker
ſchmach=
ten müſſen; man hatte ihn angeklagt, gegen König
Ni=
kita, der damals noch Fürſt war, konſpiriert zu haben.
Die Gefangenen waren die ganzen Jahre über mit
ſchweren Ketten an Händen und Füßen gefeſſelt und
muß=
ten furchtbare Qualen und Entbehrungen erdulden
Schon unmittelbar nach ihrer Einkerkerung faßten ſie
den Plan, einen Fluchtverſuch zu wagen. Wieder einmal
ſollte die Wirklichkeit die Phantaſie der Romanſchreiber
in den Schatten ſtellen. Man wollte einen unterirdiſchen
Gang zur Außenwelt graben. Die Gefangenen waren
in einander benachbarten Zellen untergebracht und es
gelang ihnen nach langer Mühe, ſich durch Klopfſignale zu
verſtändigen und die Einzelheiten des Planes zu
ver=
einbaren. Nacht um Nacht gruben ſie nun ohne
Werk=
zeug an dem unterirdiſchen Gange, der ſie dem Leben
zu=
rückführen ſollte; die Oeffnung wurde am Tage geſchickt
mit Stroh und mit der Matratze bedeckt, die ihnen als
Ruheſtätte diente. Nach ſechsmonatlicher Arbeit war es
den Gefangenen möglich, zuſammen zu kommen; zwei
weitere Monate nahm die Arbeit in Anſpruch, die
Hand=
ſchellen und die Fußfeſſeln zu lockern und zu
durchſchnei=
den. Ein Eidesſchwur verpflichtete alle Teilnehmer des
Planes für den Fall der Entdeckung zum ſofortigen
Selbſtmord. Aber ſie wurden im Laufe der Jahre nicht
entdeckt; mit übermenſchlicher Zähigkeit arbeiteten ſie
Nacht um Nacht an der Vorbereitung zu der Flucht, bis
endlich, vor wenigen Tagen, alles bereit war. Einer der
Gefährten ſtarb noch während der Flucht und wurde von
den Kerkergenoſſen beerdigt. Faſt wäre es an der
türki=
ſchen Grenze den montenegriniſchen Zollſoldaten
gelun=
gen, die Fluchtlinge zu fangen; es gab einen
verzweifel=
ten Kampf, in dem die Soldaten unterlagen.
Juwano=
witſch wohnt jetzt in Konſtantinopel in einem Hotel; er
iſt ein Mann von umfaſſender Bildung und guter
Erzieh=
ung. Die türkiſche Regierung aber befindet ſich in eine
ſchwierigen Lage, da Montenearo die Auslieferung des
früheren Miniſters verlangt; es ſcheint jedoch, als ob die
Pforte dieſes Verlangen abſchlägig beſcheiden wird.
C.K. Ein Univerſitäts=Idyll in Kairv. El Azhar, die
berühmte Univerſität von Kairo, iſt bekanntlich die größte
und älteſte Hochſchule der mohammedaniſchen Welt und kann
auf eine mehr als tauſendjährige Geſchichte zurückblicken.
Aber dieſe Lehranſtalt des Orients, ſo führt ein Mitarbeiter
der Varietas aus, iſt zugleich ein merkwürdiges Beiſpiel
einer wirklich vollkommenen unbeſchränkten slademiſchen
Freiheit: ja dieſe Freiheit geht ſo weit, daß man von einer
Organiſation des Lehrbelriebes beinahe überhaupt nicht
mehr ſprechen kann Alle Stämme, Völker und Raſſen ſind
In dieſer Hörerſchaft vertreten, die mehr als 2000, oft ſogar
3000 Köpfe zählt; der große Hof der Univerſität, in der die
Vorleſungen ſtattfinden, bietet das Bild eines ganzen
Völkerlagers oder eines Marktes, in dem nicht nur die
Wahrheit, ſondern auch Viktualien und Eßwaren verhandelt
werden. Dieſe merkwürdige Alma mater weiß ihre
Stu=
denten wohl enger an ſich zu feſſeln, wie jede andere
Uni=
verſität, denn die angehenden Jünger der Wiſſenſchaft
be=
treten die geheiligten Räume des El Azhar keineswegs nur
zu den Vorleſungen: ihr ganzes Leben ſpielt ſich in den
Mauern des Univerſitätsgebäudes ab, hier eſſen ſie, hier
trinken ſie und hier ſchlafen ſie. Sogar die Barbiere haben
im Portal ihr ſtändiges Quartier, ſo daß die Studenten
überhaupt nicht die Univerſität zu verlaſſen brauchen. Das
Herz der Anſtalt iſt natürlich der große Hof, der prächtig
ge=
pflaſtert iſt und auf den unzählige kleine Türen, Logen und
Baluſtraden führen: in ſeiner Geſamtheit ein Meiſterwerk
maleriſcher orientaliſcher Baukunſt. Die weniger
wohl=
habenden Studenten, die nicht imſtande ſind, den Mietspreis
für eine kleine Zelle in der Univerſität zu erlegen, ſchlafen
umſonſt unter den Dächern der Wandelhalle. Es gibt keine
Immatrikulationsgebühr und es gibt auch keine
Verpflich=
tung oder Notwendigkeit, irgend ein Examen abzulegen.
Ohne Prüfungen, und ohne beſtimmten Abſchluß des
Stu=
diums gehen aus El Azhar Redner und Rechtskundige,
Aerzte und Poeten hervor, oft Männer, die Jahrzehnte lang
im Kreiſe dieſer Alma mater gelebt haben. Die
Lehrer und Profeſſoren erhalten keinerlei Gehalt
und keinerlei Vergütung, ſie leben von den
frei=
willigen Spenden und Geſchenken ihrer Schüler, von
dem Ertrag einiger Privatſtunden und von dem Honorar,
das ſie für die Abſchriften alter Bücher und Manuſkripte
erhalten. Es gibt keine Fakultät, die die Profeſſoren
be=
ruft, keine Behörde, die ſie zuläßt; jeder Zögling der
Uni=
verſität kann ſich nach einigen Jahren des Studiums
ſelbſt=
ſtändig als Lehrer in den Hallen von El Azhar
nieder=
laſſen, Vorleſungen beginnen und die Wahrheit lehren, wie
er ſie kennt oder zu kennen glaubt.
* Der Modehund. Pearys und Amundſens Taten ſind
ſogar auf den Geſchmack der Hundeliebhaber nicht ohne
Ein=
fluß geblieben: wer aufmerkſam die Straßen Londons
durchwandelt, bemerkt mit Staunen, daß man immer mehr
Samojedenhunde ſieht, die im Automobil oder in der
Equipage an der Seite ihrer eleganten Herrin neugierig
das Treiben beobachten. Wirklich: der Samojedenhund iſt
der Hund des Tages, iſt der neue Modehund, er hat die
Vor=
liebe für Spaniels, für Griffons und für die kleinen
putzi=
gen chineſiſchen Hündchen in den Hintergrund gedrängt
Kaum vier Jahre ſind verſtrichen, ſeit aus Nordoſtrußland
und aus Weſtſibirien die erſten Samojedenhunde, die
da=
heim tapfer den Schlitten zogen, nach London gebracht
wur=
den und ſofort die Aufmerkſamkeit der Züchter und der
Kenner erweckten. Die arktiſchen und ankarktiſchen
Forſch=
ungen haben dann das ihre dazu beigetragen, die
Popu=
larität dieſer klugen und zähen Tiere zu ſteigern. Der
Sa=
mojedenhund, für deſſen Einführung in England ſich die
Königin Alexandra beſonders intereſſiert hat, iſt von
Natur=
anlage ein intelligentes und gutmütiges Tier=
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. April 1912.
Nummer 87.
de quatre und Verveine. Die Springkonkurrenz
wird die beſtbeſtrittenſte Konkurrenz werden und iſt es
hier ſchwer, den Sieger zu prophezeien. Unter den 28
Pferden finden wir in Horridoh, Fram, Braut, Z. II.,
Grey Girl, Olga, Gri Gri, Mäuschen und Wellgunde
Spezialiſten auf dieſem Gebiete, die ſchon manchen Preis
gewonnen haben und wird unter dieſen der Sieger zu
ſuchen ſein.
* Berichtigung. In der Bekanntmachung, „Frühjahrs=
Kontrollverſammlungen 1912” betreffend, müſſen die
Ab=
ſätze 8 und 9 folgendermaßen lauten: Donnerstag, den
18. April 1912, vormittags 8, 30 Uhr: Sämtliche
Reſerviſten aller Waffen der Jahresklaſſe 1905 ausſchl. der
Offizier=Aſpiranten und Offizier=Stellvertreter aus
Darm=
ſtadt. Donnerstag, den 18. April 1912,
vor=
mittags 9, 15 Uhr: Sämtliche Reſerviſten aller Waffen
der Jahresklaſſe 1906 ausſchl. der Offizier=Aſpiranten und
Offizier=Stellvertreter aus Darmſtadt.
* Abſchiedsabend im Saalbautheater. Heute
Sams=
tag abend verabſchiedet ſich das vortreffliche Berliner
Max Walden=Enſemble mit der populären
Operetten=
poſſe „Polniſche Wirtſchaft” im Saalbautheater, worauſ
nochmals aufmerkſam gemacht ſei.
Orpheum — Bauerntheater. Heute Samstag
wird letztmalig das in neuer Bühnen=Ausſtattung und
miſt bemerkenswerſem Erfolg gegeliene Ganghoferſche
Volksſtück „Der Jäger von Fall”, aufgeführt. — Für
morgen Sonntag ſteht nachmittags 4 Uhr als
Volks=
vorſtellung bei kleinen Preiſen „Aus der Art geſchlagen”
und abends „Der Pfarrer von Kirchfeld” auf dem
Spiel=
plan. — Montag, den 15. April, findet die
Abſchieds=
vorſtellung der Oberbayern ſtatt. (Siehe Anz.)
* Ludwigshöhe. Das morgige Sonntags=Konzert
findet bei günſtiger Witterung im Freien, bei ſchlechtem
Wetter in den Sälen ſtatt. Herr Muſikmeiſter Weber
wird wieder ein populäres Programm zur Aufführung
bringen und der beliebte Piſtonbläſer Herr Fritz
Lem=
mer wird mit einigen Einlagen erfreuen. (S. Anz.)
* Schützenhof. Morgen Sonntag, abends 8 Uhr,
findet im Schützenhof ein Militär=
Streichkon=
zert ſtatt, ausgeführt von der Kapelle des Garde=
Dra=
goner=Regiments unter Leitung ihres Muſikmeiſters
Herrn M. Mittelſtädt. Das gutgewählte Programm
verſpricht den Konzertbeſuchern einige angenehme
Stun=
den und dürfte ein Beſuch des Konzertes ſehr zu
em=
pfehlen ſein. (Siehe Anz.)
* Der erſte Darmſtädter Kino, Grafenſtraße 12, bringt
zur Zeit in ſeinem Programm ein Drama, betitelt
„Maskierte Liebe” in welchem Stück die
be=
liebte Künſtlerin Henny Porten die Hauptrolle ſpielt.
Auch das noch folgende Programm iſt erſtklaſſig und iſt
ein Beſuch ſehr zu empfehlen.
* Das Reſidenz=Theater am weißen Turm bietet
ſeinen Beſuchern von heute ab Fräulein Frau, ein großes
Drama einer Konventionsehe aus der vornehmen Welt.
Verfaſſer iſt die Schriftſtellerin Frau Strakoſch=
Wies=
baden. Dank der außerordentlich vornehmen
Durch=
führung der Handlung gehört Fräulein Frau unbeſtritten
zu den beſten Films der Saiſon. Auch die anderen
Vor=
führungen ſind gut, ſo daß der Beſuch des Theaters zu
empfehlen iſt. (Siehe Anzeige.)
* Seinen Verletzungen erlegen. Der am 1.
Oſter=
feiertag von dem Falkenſchroffen abgeſtürzte Darmſtädter
Touriſt K. Mittler iſt am Donnerstag abend 8 Uhr
ſeinen Verletzungen erlegen.
* Verſchwunden iſt ſeit Oſtermontag abend der zirka
25 Jahre alte verheiratete Kaufmann Ludwig Sauer
von hier, der in der Schießhausſtraße ein kleines
Kolo=
nialwarengeſchäft betreibt. Nach dem polizeilichen
Aus=
ſchreiben iſt er 1,65 Meter groß, hat ſchmales blaſſes
Ge=
ſicht, blaue Augen, blondes hochſtehendes Kopfhaar und
kurzes herabhängendes Schnurrbärtchen. Er trug einen
neuen gelbbraunen Anzug, grünlichen Bozener Mantel
mit einer Quetſchfalte, ſchwarzen ſteifen Filzhut und
ſchwarze Schnürſchuhe. Ueber die Urſache ſeines
Ver=
ſchwindens fehlt jeder Anhaltspunkt.
—k. Eberſtadt, 12. April. Nicht alle Leſer haben
verſtanden, warum der „arme Schreiber”, um ſich einmal
nach „Dreizehnlinden” zu kennzeichnen, in dem vorletzten
Artikelchen hinter die „Grafen von Schönburg” ein „sic!,
nicht Schönberg” ſetzte. Und doch liegt für den
Nichtfach=
mann die Verwechſelung der beiden alten edelen
Ge=
ſchlechter, von denen das erſtere in einem Artikel des
Herrn D. Dr. Diehl=Darmſtadt in der „Neuen Eberſtädter
Zeitung” inzwiſchen ausführlicher beſprochen worden iſt
ſo nahe, wie — das anmutige Schönberg mit ſeinem
alten Grafenſchloſſe und ſeiner hiſtoriſch=merkwürdigen
„Königin Viktoria=Linde” der Bergſtraße! So nahe,
daß ihr ſogar Kirchenrat Johann Karl Friedr. Rißner
in ſeiner „Chronik” der Evangeliſchen Gemeinde
Eber=
ſtadt zum Opfer fiel, da er darin von den „Vettern der
Herren von Frankenſtein, den Grafen von Schönberg‟
ſpricht! — Auf verſchiedene Eberſtädter Fragen ſei
gleichzeitig mitgeteilt, daß ſich heuer hier verſchiedenes
„jährt”: ſo die erſte aktenmäßige Erwähnung
unſeres Dorfes in einer Schenkungsurkunde eines
ge=
wiſſen Walther und ſeiner Ehefrau Williswinda
zu Gunſten des damals ſo mächtigen Kloſters Lorſch
(Cod. Lauresham. I, 118) vom Jahre 782, alſo vor mehr
als 1100 Jahren! 600 Jahre zurück, ins Jahr 1312,
datieren intereſſante Urkunden Friedrichs, Erkingers und
Wilhelms de Frankenſtein — kurzum: Pfarrer D.
Scri=
bas Geſchichte Eberſtadts verdiente eine — Neuauflage!
Ss. Griesheim, 12. April. Unſer Berichterſtatter
bittet uns, richtig zu ſtellen, daß der Ehemann und die
ſonſtigen Familienangehörigen der verſtorbenen Frau
Eliſabeth Hofmann zur Zeit des Ablebens der Frau
zwar nicht zu Hauſe, jedoch aber auch nicht, wie es
irr=
tümlich in der Nr. 85 vom 11. April hieß, beſi der
Tanz=
muſik waren.
Offenbach, 12. April. In der geſtrigen Stadtver
ordnetenſitzung wurde die neue Lohntafel und
Arbeitsordnung für die ſtädtiſchen
Arbei=
ter verabſchiedet. Durch die Einführung der Lohntafel
wird eine Mehrbelaſtung an reinen Wochenlöhnen von
57 405,44 Mark erforderlich. In dieſer Summe ſind jedoch
nicht enthalten die Stundenlöhne, die Löhne der
Saiſon=
arbeiter uſw., ſodaß unter Berückſichtigung aller
weſent=
lichen Umſtände der Mehrbetrag die Summe von 100000
Mark erreichen wird, die auch im Etat 1912 vorgeſehen iſt.
Für den Erweiterungsbau des ſtädtiſchen
Elektrizitätswerks wurden 500000 Mark
bewil=
ligt. Des weiteren erklärten ſich die Stadtverordneten für
die Gewährung eines Beitrags in noch zu beſtimmender
Höhe für die Lupusbekämpfung. Mit der Prüfung
der Straßenbahnverhältniſſe wird eine Sonderkommiſſion
betraut. Außerhalb der Tagesordnung wurden noch 5000
Mark zur Weiterbeſchäftigung der Arbeitsloſen der
Bürger=
meiſterei zur Verfügung geſtellt.
Neu=Iſenburg, 11. April. Heute nachmittag gegen
2 Uhr wollte der Metzger Fäßler einen Ochſen zum
Schlachten abladen. Ehe jedoch der Metzger ſich umſah,
nahm das Tier Reißaus nach dem Frankfurter Wald und
konnte bis zur Stunde noch nicht eingefangen werden.
Der Metzger ſelbſt wurde von dem Ochſen erheblich
ver=
letzt.
Seligenſtadt, 11. April. Ein
Automobilun=
fall, der leicht ſchwerere Folgen hätte nach ſich ziehen
können, ereignete ſich kurz vor Seligenſtadt auf der
Land=
ſtraße nach Aſchaffenburg, direkt am Waldeingang des
ſogen. „Bauernwaldes‟ Durch Platzen eines Reifens
fuhr das Auto in den Chauſſeegraben, überſtürzte ſich,
wobei die beiden Inſaſſen — ein Chauffeur und ein
Mit=
reiſender aus Aſchaffenburg, die während der
Abweſen=
heit des Beſitzers des Fahrzeugs ſich einen Ausflug
er=
lauben wollten — herausgeſchleudert wurden und
meh=
rere, wenn auch leichtere Verletzungen davontrugen. Das
Automobil ſelbſt erlitt ſtarke Beſchädigungen.
Mainz, 12. April. In der vergangenen Nacht
ent=
ſtand zwiſchen 3 und 4 Uhr in der Wohnung des
Möbel=
händlers Grünfeld in der Quintinsgaſſe eine
Gas=
explloſion. Grünfeld haltte Licht angezündet, um
nach dem Gasgeruch zu forſchen, im ſelben Augenblick
entſtand die Exploſion. Anſcheinend war ein Gashahn
geöffnet. Die Fenſterſcheiben zerſprangen und Grünfeld
wurde erheblich am Kopfe und an den Händen verbrannt.
Schutzleute, die in der Nähe waren, drangen in die
Woh=
nung ein und brachten den Verletzten auf die
Sanitäts=
wache, wo ihm Verbände angelegt wurden. — Der
Ho=
boiſt Prüfer vom Infanterie=Regiment Nr. 88, der tot
geſagt wurde, iſt Mittwoch nachmittag in Frankfurt
in einer Wirtſchaft in der Hohenzollernſtraße
verhaf=
tet und nach Mainz gebracht worden. P. war
Korps=
älteſter bei der Kapelle, ſeit 13 Jahren Soldat und ſollte
demnächſt zum Vizefeldwebel befördert werden. Er hatte
durch Verkehr mit Frauenzimmern in den letzten Jahren
viele Schulden gemacht; ſeiner Wirtin ſchuldete er allein
über 800 Mark. Vor 8 Tagen hatte er für die Kapelle,
deren Kaſſierer er war, in Bingen 550 Mark
eingenom=
men. Dieſen Betrag unterſchlug er und reiſte nach
Frankfurt. Von dort ließ er eine Poſtkarte nach Berlin
befördern, auf der mitgeteilt war, daß er ſich am
Oſter=
ſonntag von der Stadtbahn habe überfahren laſſen. Die
Poſtkarte gelangte dann von Berlin aus an hieſige
Be=
kannte Prüfers und ſo kam die Nachricht von ſeinem Tode
in die Zeitungen. Bei ſeiner Verhaftung hatte er noch
35 Pfg.
Mombach, 12. April. Der 12 Jahre alte Sohn der
Witwe Holbach war beim Spielen im Walde auf
einen Baum geklettert, wobei er aus beträchtlicher Höhe
herabſtürzte. Obwohl man den Schwerrfrletzten
alsbald in das Gaſtellſche Hoſpiz überführte, war der
Junge nicht mehr zu retten.
Oſthofen, 11. April. Von einem durch den Sturm
um=
fallenden Hoftor wurde ein Kind erfaßt und ihm
die beiden Beine gebrochen. — Im nahen
Sprend=
lingen fiel das dreijährige Kind eines Arbeiters in eine
Abortgrube und ertrank.
Weſthofen, 12. April. Die Kinder und Erben der hier
verſtorbenen Eheleute Gg. Sponagel und Friederike geb.
Brubacher haben zur bleibenden Erinnerung an ihre Eltern
unſerem evang. Schweſternſtationsverein den Betrag von
1000 Mark überwieſen, mit der Beſtimmung, ihn zur
Schul=
dentilgung zu verwenden.
Nierſtein, 11. April. Auf der Straße von hier nach
Dexheim ſtürzte ein Telegraphenarbeiter von der
Telegraphenſtange auf ein gerade
vorülerfah=
rendes Fuhrwerk. Zum Ueberfluß gingen auch noch die
Pferde durch, ſodaß der Fuhrmann wie auch der
Tele=
graphenarbeiter vom Wagen ſtürzten und ſchwere
Verletzungen erlitten.
Alzey, 11. April. Zu den ſchon beſtehenden
Be=
triebswerkmeiſtereien im
Eiſenbahndirektions=
bezirk Mainz in Mainz, Biſchofsheim und Worms iſt
ſoeben noch eine vierte in Alzey hinzugekommen.
Sie iſt mit einer Betriebswerkſtatt verbunden und dem
Maſchinename Worms unterſtellt. Zum Dienſtbezirk
der Betriebswerkmeiſterei Alzey gehören die Strecken:
Armsheim-Alzey-Monsheim. Armsheim-
Wendels=
heim, Alzey-Wahlheim (Landesgrenze), Alzey-
Mom=
menheim, Undenheim-Köngernheim-Nierſtein und Gau=
Odernheim-Oſthofen. Die Dienſtbezirke der drei anderen
Betriebswerkneiſtereien ſind entſprechend verkleinert
worden.
Alzey, 11. April. Zu dem Brandunglück am
Samstag iſt noch nachzutragen, daß das einjährige Kind
der Familie Dauſcher am Nachmittag durch den Tod
von ſeinen Schmerzen erlöſt wurde. Dagegen iſt das
zweijährige Mädchen weniger verletzt und befindet ſich
auf der Beſſerung. Der dreijährige Knabe war nur
etwas vom Rauch betäubt und bald wieder geſund.
Mommenheim, 11. April. Das Mommenheimer
Jagdunglück beſchäftigte die zweite Strafkammer
Mainz. Am 25. Januar fand in unſerer Gemarkung großes
Treibzagen ſtatt. Nach dem Keſſeltreiben, als der
Land=
wirt Hch. Windiſch III. aus Mommenheim und der
37jährige Kaufmann Hch. Wulff aus Frankfurt a. M.
zu=
ſammenſtanden, krachte aus dem Gewehr des Wulff ein
Schuß, der dem hinter ihm ſtehenden Windiſch in die rechte
Bruſtſeite eindrang. Die Kugel hatte die Lunge durchbohrt
und war nach dem Gutachten des Kreisarztes Dr.
Sti=
gell=Oppenheim unbedingt tödlich. Wulff ſtellte ſich
ſo=
fort der Staatsanwaltſchaft, wurde aber auf freiem Fuß
belaſſen. Er hatte ſich wegen fahrläſſiger Tötung
zu verantworten. Wulff behauptet, daß er auf dem
feuchten Boden ausgeglitten und mit der linken Hand nach
dem Gewehr gegriffen habe. Der Lauf des Gewehres habe
ſich geſenkt und der Schuß ſei losgegangen. Die Zeugen
ſchilderten den Vorgang verſchieden. Die Sachverſtändigen,
Waffenhändler Nohaſcheck=Mainz, Haſſelmann=Frankfurt
und Fabrikant Albrecht=Mainz waren der Anſicht, daß eine
Fahrläſſigkeit nicht vorliege, ſondern ein unglücklicher
Zu=
fall. Der Staatsanwalt beantragte 1 Monat Gefängnis,
das Gericht ſprach den Angeklagten frei.
Von der Ohm, 12. April. Erſt ſeit der Zeit, da
Forellenbruſ in das Ohmwaſſer regelrecht geſetzt
wird, hat es ſich mit Forellen bevölkert.
Aller=
dings eignet ſich die Ohm in einzelnen Bezirken hierzu
vorzüglich. Die Lieferung der Brut geſchieht vom
akade=
miſchen Forſtinſtitut Gießen aus. Gegenwärtig wurden
6000 Stück Bachforellenbrut in die Ohm bei Burg=
Ge=
münden, 2000 Stück bei Ruppertenrod und 1000 Stück bei
Ober=Ohmen eingeſetzt. Wenn auch ein großer
Prozent=
ſatz der jungen Forellen nicht aufkommt, ſo iſt doch eine
Auffriſchung des Forellanbeſtandes dieſer Bezirke mit
Sicherheit zu erwarten.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 11. April. Ein erheblicher
Mangel an Seefiſchen iſt in Berlin durch den
Sturm verurſacht worden, der in den letzten Wochen an
den deutſchen Küſten noch ſchlimmer gswütet hat, als
im Binnenlande. Die hier und in einer Reihe von
Vor=
orten ſeit Monaten ſehr in Aufnahme gekommenen
See=
fiſche, deren Verkauf zu billigen Preiſen der Magiſtrat
übrnommen hat, haben eine Preisſteigerung um 35—40
Kunſthalle am Rheintor.
Mit der Ausſtellung der Kollektion franzöſiſcher
Im=
preſſioniſten bietet der Kunſtverein eine ſeiner
intereſſan=
teſten Ausſtellungen ſeit langem und — zahlenmäßig
ſicher auch eine der wertvollſten. Im Oberlichtſaal allein
ſind in zirka 20 Gemälden etwa 300000 Mark an Werten
vereinigt. Trotzdem werden nicht alle Beſucher der
Aus=
ſtellung reſtlos befriedigt ſein. Denn, abgeſehen davon,
daß der künſtleriſche Wert der meiſten dieſer Gemälde
nur dem Kenner ganz ſich offenbart, ſind auch von den
beſten Werken der franzöſiſchen Impreſſioniſten nur ganz
wenige vertreten, und bezeichnenderweiſe zählen dazu
die älteren Stücke, wie zum Beiſpiel Claude Monets
ſehr inſtruktives und an feinſten koloriſtiſchen Schönheiten
reiches „Waterloo=bridge”, das im Jahre 1886 entſtand.
Es iſt vielleicht nicht unangebracht, daran zu
er=
innern, was Muther in ſeiner „Geſchichte der Malerei”
in kurzen knappen Sätzen, wenn auch nicht erſchöpfend
ſo doch überzeugend, wegweiſend über die
Im=
preſſioniſten im allgemeinen ſagt: Die große Tat
daß er dem
des Impreſſionismus iſt geweſen,
Leben ſelber die Dinge abſah, die vorher
Modell=
grimaſſe und Modellpoſe waren. Es war ſeine
Tat, daß er für die lebenzuckenden Augenblicksbilder
auch eine neue Kompoſitionslehre begründete, an die
Stelle der ſchematiſchen Anordnung den geiſtvoll
ge=
ſehenen Ausſchnitt ſetzte. Und wie man die ſchnellſten
Bewegungen, die aparteſten Aeußerungen des
Seelen=
lebens feſthalten lernte, wurden auch Lichtſtimmungen
der ſubtilſten, flüchtigſten Art fixiert. Die Landſchaften
geben nicht mehr die Natur, wie ſie immer iſt; ſie ſuchen
den Reiz der Stunde zu haſchen, jene Momente, wenn
die Sonne, der große himmliſche Muſikant, die ſchönſten
ſtimmungsvollſten Melodien ſpielt. Dieſes unendlich
verfeinerte Naturſehen mußte aber auch zu einer ganz
neuen Stiliſierung der Farbe führen. Das Licht zerſetzt
die Lokalfarben, löſt die eintönigen Farbflächen in ein
ſchillerndes Nebeneinander verſchiedenartig leuchtender
Punkte auf. So lernte man farbige Nuancen ſehen, wie
ſie in ſo feiner Differenzierung kein älterer Meiſter ſah
Und es mußten ſich daher auch koloriſtiſche Harmonien
von nie dageweſenem Schmelz ergeben, als man von der
realiſtiſchen Wiedergabe des Natureindruckes dann zu
frei ſymphoniſchen Kompoſitionen dieſer neu entdeckten
Farbenwerte fortſchritt.
Von dieſen Geſichtspunkten aus betrachtet, werden
die meiſt auf koloriſtiſchem Gebiete liegenden
Schönhei=
ten der Gemälde und auch die Abſichten ihrer Schöpfer
ſich dem Beſchauer offenbaren, auch wenn er ſonſt keine
überwiegenden Sympathien dem Impreſſionismus
ent=
gegenträgt. Man ſehe auch Monets „Marine
Pour=
ville”, die „Mühle de Gooyer”, „Amſterdam” u. a.
Von der alſo geſehenen Landſchaft kamen die
Künſt=
ler naturgemäß auch bald zu anderen Objekten aus dem
Leben. Es galt, Bewegungen feſtzuhalten, die an die
Schlagfertigkeit des Zeichners die denkbar größten
An=
forderungen ſtellen. Einer der größten dieſer Künſtler
war nach Muther Degas. Ihm gelang es mit
höchſt=
entwickeltem Kunſtverſtand eine Bewegung ſo zu
charak=
teriſieren, daß der Eindruck des momentan Natürlichen
ſich mit dem des Künſtleriſchen deckt. Man ſehe unter
anderem: „Femme se eoiffant aprés le bain‟ Renoit,
Bonnat folgten. Dann Claude Monet, Camille
Piſſaro und Alfred Sisley, die mit feinſten
Re=
ſultaten verſuchten, die Unendlichkeit der
Lichtſtimmun=
gen in der Natur zu erfaſſen und zu ſchildern. Piſſaros
Kollektion iſt unter den ausgeſtellten die reichhaltigſte
an Zahl und auch an künſtleriſcher Ausdrucksmöglichkeit.
Von Sisleys Bildern ſind wohl die farbenprächtigen
und feinnuancierten „Les bords de la Seine” die für ſeine
Kunſt charakteriſtiſchſten.
Eine weitere Etappe brachte die Kunſt
Cézan=
nes: die Stiliſierung der vom Impreſſionismus neu
entdeckten Tonwerte. Indem man die Wirkung des
Lichtes mit der Genauigkeit des Gelehrten ſtudierte,
hatte man zahlloſe Raritäten der gleichen Grundfarbe
ſehen gelernt, die das Auge vorher noch nicht bemerkte.
Und indem man nun begann, dieſe neu gefundenen
Ton=
werte nach ſymphoniſchen Geſichtspunkten
nebeneinan=
der zu ſtellen, gelangte man zu koloriſtiſchen Harmonien,
wie ſie die Skala der alten Meiſter nicht kannte.
Far=
ben, die vorher ſchreiend ſich bekämpft hatten, verwebten
ſich, durch die feinſten Valours verbunden, nun zu ſo
ruhigem Wohlklang, daß man an die harmoniſche
Fleckenwirkung ſchöner Teppiche denkt. In Cézannes
Stilleben iſt dieſe ſinnliche Fülle eines ganz modernen
Kolorismus zu bewundern. — Leider bringt die
Aus=
ſtellung von dieſem Künſtler nur zwei kleine Werke
„Badende‟ — Auch von Renoir ſind ja nur wenige
ausgeſtellt, darunter aber das ganz vorzügliche „Prairie
à Wargemont” und von dem Pfadfinder des
Impreſſio=
nismus, Eduard Manet, nur einige
Schwarzweiß=
blätter.
Nicht ganz einverſtanden werden viele Beſucher mit
den meiſten Werken der Kollektion Freyhold ſein.
Die Kollektion enthält mit einer einzigen Ausnahme,
einer Landſchaft, ausſchließlich Stilleben, die bei
Aner=
kennung unbeſtrittenen Könnens vielfach die Kritik
herausfordern, umſomehr, als hier von keinem Mangel
an Stilgefühl geſprochen werden darf und das nach
un=
ſerer unmaßgeblichen Meinung zu Beanſtandende nur
in dem geſuchten Ausdruck, im Manirieren, erblickt
wer=
den muß.
Auf die ſehr umfangreiche Kollektion der
Radierun=
gen uſw. in Einzelheiten einzugehen, verbietet uns die
Fülle des Materials, zu der der verfügbare Raum nicht
ausreicht. Es ſind Blätter von feinſter Wirkung und
hohem künſtleriſchen Wert darunter. Die ausſtellenden
Künſtler dieſer Kollektion ſind E. Howarth, Joſeph
Pen=
nell, Alphonſe Legros, D. S. Mac Lanahlan, W. M.
Rothenſtein, James Whiſtler, Francis Dodd, W. Strang,
S. Haden, Fr. Brangwyn. Charles Conder, C. H.
Shan=
non, Anders Zorn, Ed. Munch, Henry Lautrec, Denis,
Tantin=Latour, Gaugiun, Forain, Dauchez, Millet,
Bracquemond, Daubigny, Legrand, Lehentre, Caſſatt,
M. St.
Rodin und Lepére.
Nummer 87.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. April 1913.
Seite 5.
Prozent erſchren. Zahlreiche größere Danpfer, die nocht
vor den Stürmen reiche Ladung an Bord führten,
konn=
ten nicht in die Häfen einlaufen und mußten die Ladung,
die zum Teil unbrauchbar wurde, über Bord werfen. Die
kleineren Boote konnten nicht hinausfahren, und ſo trat
auf den Märkten in Hamburg=Altona und Geeſtemünde
ſchnell ein Seefiſchmangel ein. Zwar liefen einige
Dampfer größerer Geſellſchaften mit friſcher Ware ein,
doch brachten ſie durchweg nur kleinere, mittelmäßige
Fiſche an Land. — Hinter Oranienburg, auf der
Ora=
nienburg-Berliner Cheäiſſee, wurde das Privat=
Automobil des Rentiers Schetter=Stettin, in dem
ſich zwei Damen befanden, infolge eines Defektes zur
Seite geſchleudert. Der Chauffeur wurde aus dem
Auto=
mobil geſchleudert. Er fiel gegen einen Prellſtein und
erlitt einen doppelten Schädelbruch. Er ſtarb, ehe er
zur Unfallſtation gebracht werden konnte. Die Damen
kamen mit dem Schrecken davon. — In dem Hutgeſchäft
von Schmidt, Wielandſtraße 25 in Schöneberg, wurden
mehrere Einrichtungsgegenſtände ausgewechſelt. Als
man ein großes Regal auf den Bürgerſteig geſtellt
hatte, wurde es durch einen Windſtoß umgeriſſen. Es
traf zwei Kinder, die dort ſpielten. Der vierjährige
Sohn Oskar des expedierenden Eiſenbahnſekretärs Vogt,
Ringſtraße 29 in Friedenau wohnhaft, wurde auf der
Stelle getötet. Seine 6jährige Schweſter Erna erlitt ſo
ſchwere Verletzungen, daß ſie nach dem Schöneberger
Krankenhauſe gebracht werden mußte. — Ein braves
Rettungswerk hat ein Bernhardinerhund im
Schloßpark bei Pankow vollbracht. Der dort wohnhafte
Gärtner Bauer hatte mit ſeiner vierjährigen Tochter und
den Kindern ſeines Schwagers den Schloßpark
aufge=
ſucht und während er ſich für kurze Zeit von den
Klei=
nen entfernte, um die gärtneriſchen Anlagen des Parkes
zu bewundern, ſtürzte ſein Kind, das mit den
Spiel=
gefährten an der ſog. Liebesinſel herumgetummelt war,
in die Panke. Ein Herr, der zufällig mit ſeinem
Bern=
hardinerhund in der Nähe weilte, befahl dem Tier
ſo=
fort. ins Waſſer zu gehen. Ohne weiteres ſchwamm der
Hund nach der Unfallſtelle, erfaßte die Kleine an den
Kleidern und brachte ſie ſicher ans Land. Noch ehe der
erſchrockene Vater hinzukommen und ſeinen Dank
aus=
ſprechen konnte, war der Beſitzer mit dem Bernhardiner
bercits wieder fortgegangen.
München, 11. April. Der letzte Flügeladjutant
Lud=
wigs II., der Kommandierende General des zweiten
bayeriſchen Armeekorps, General der Infanterie Graf
Alfred Eckbrecht und Dürckheim=
Mon=
martin, iſt in Locarno am Lago Maggiore, wo er
in Urlaub weilte, 61 Jahre alt, geſtorben. Bei der
Königkataſtrophe im Jahre 1886 war es Graf Dürckheim,
der auf Ludwigs II. Befehl von Schloß Neuſchwanſtein
aus den letzten militäriſchen Widerſtand gegen
Einſetz=
ung der Regentſchaft organiſieren wollte und zunächſt
das Füſſener Jägerbataillon zum Schutze des Königs
herbeirief. Der Kommandeur aber rückte nach
vorheri=
ger telegraphiſcher Anfrage in München nicht mehr ab,
und Graf Dürckheim wurde nach der Abſetzung des
Kö=
nigs dorthin befohlen und verhaftet. Der Prozeß, der
ihm gemacht werden ſollte, wurde niedergeſchlagen, und
Graf Dürckheim, ein hervorragend befähigter Offizier,
avancierte bei der Linie bis zur höchſten
Kommando=
ſtelle. Vor vier Jahren iſt er als Nachfolger des
Ge=
nerals von Reichlin an die Spitze des zweiten
bayeri=
ſchen Armeekorps in Würzburg getreten und hat ſich im
letzten Kaiſermanöver vor zwei Jahren als der tüchtigſte
bayeriſche Armeeführer glänzend bewährt.
Stettin, 12. April. Bei den diesjährigen großen
Flottenübungen in der Pommerſchen Bucht ſtießen
während der letzten Nacht die Torpedoboote
G 193‟ und „G 195” zuſammen. Beide Schiffe
er=
litten erhebliche Havarien; ſie mußten nach Kiel geſchafft
werden.
Mailand, 12. April. Nach dem Avanti iſt der Plan,
den Papſt das Glockengeläute bei der
Ein=
weihung des Markusturmes telephoniſch
hören zu laſſen, daran geſcheitert, daß Merry del Val
den italieniſchen ſtaatlichen Telephonbeamten und
Mecha=
nikern nicht den Eintritt in den Vatikan geſtattete.
Brindiſi, 11. April. Der deutſche
Reichskanz=
ler trat die Rückreiſe nach Berlin an. Auf dem
Bahn=
hof wurde er von den Behörden begrüßt.
Paris, 12. April. In Garchezy bei Nevers
er=
eignete ſich bei einem Hochzeitsmahl ein erſchütternder
Unglücksfall. Einer der Gäſte zeigte einen Revolver
und wollte deſſen Mechanismus erklären, als plötzlich
ein Schuß losging und einem der Tiſchgenoſſen, dem
Oberſten Drouot vom 104. Infanterie=Regiment, das
Herz durchbohrte.
in einem Turm der Front des Nordbahnhofes Feuer
aus. Dieſer Turm dient gleichzeitig als Zentral=
Sam=
melvunkt der Telephon= und Telegraphenleitungen des
eine Anzahl Leitungen und der Telephonbetrieb dieſes
Ausbruch des Feuers war die Feuerwehr zur Stelle, der eilten. Bei Tagesanbruch des 10. April wurde die
Aus=
es nach anderthalbſtündiger eneraiſcher Tätigkeit gelang,
den Brand auf ſeinen Herd zu beſchränken und jede
Aus=
breitungsgefahr zu beſeitigen.
Liſſabon, 12. April. Die auswärts verbreitete
Nach=
richt von einem Omnibusunfall bei Porto, bei der Nacht wurde das Bombardement langſam fortgeſetzt,
dem angeblich mehrere Perſonen getötet und verwundet
worden ſein ſollen, iſt vollſtändig falſch.
ſtattung des ermordeten Fürſten von Samos
ſtatt. Vertreter des Sultans, der Reaierung und des
diplomatiſchen Korps nahmen daran teil.
dampfers „Aslan” mit vierhundert Paſſagieren
hatte bedeutend weniger unglückliche Folgen, als
ur=
ſprünglich angenommen wurde. Die Zahl der
Er=
trunkenen ſteht noch nicht feſt, doch dürften es etwa
fünfzehn ſein. Bisher ſind vier Frauenleichen
ge=
funden worden. Die Unterſuchung hat ergeben, daß der
Kapitän des Transportdampfers der Delte Nile
Navi=
gation Co., der mit dem Dampfer „Aslan”
zuſammen=
ſtieß, ſich nicht auf dem Poſten befand, ſondern ſeinen
14jährigen Sohn mit der Schiffsleitung betraut hatte.
Wen die Schuld an dem Unglück trifft, konnte noch nicht
feſtgeſtellt werden. Zu dieſem Zwecke wurden vom
Ge=
richt drei Experten ernannt. Die „Aslan” gilt als
voll=
kommen verloren.
Luftfahrt.
* National=Spende. Prinz Heinrich von Preußen
hatte in ſeiner Rede bei der Eröffnung der Allgemeinen
Luftfahrzeugausſtellung die Mitteilung gemacht, daß in
nächſter Zeit ein Aufruf an das deutſche Volk zu einer
nationalen Spende für Beſchaffung von Flugzeugen
er=
gehen werde. Dieſer Aufruf wird ſchon in den nächſten
Tagen in der Oeffentlichkeit erſcheinen. Seine Faſſung
iſt dem Schriftſteller Rudolf Herzog übertragen. Das
Protektorat wird Prinz Heinrich übernehmen; an die
Spitze des geſchäftsführenden Ausſchuſſes hat ſich
Staats=
ſekretär Graf von Poſadowsky=Wehner geſtellt. Die
Verfügung über die aus der Spende eingehenden Mittel
wird dem Kaiſer vorbehalten.
* Berlin, 11. April. Am Sonntag, den 14. April,
findet um 11 Uhr vormittags in den Räumen des Hotels
„Prinz Albrecht” in der Prinz Albrecht=Straße die
dies=
jährige ordentliche Mitgliederverſammlung des
Deut=
ſchen Luftflotten=Vereins ſtatt. Die
Ver=
ſammlung gewinnt inſofern eine Bedeutung und
all=
gemeines Intereſſe, weil wichtige Fragen zur
Verhand=
lung kommen. Dies betrifft hauptſächlich die
Neukonſti=
tuierung des Vereins in Berlin, ſowie die Propaganda
für die Schaffung einer deutſchen Kriegs=Luftflotte, die
ja zum Teil ſchon in einigen Gegenden Deutſchlands
ein=
geſetzt hat.
* Duisburg, 12. April. Die Flugplatz= und
Luft=
verkehrsgeſellſchaft Unterrhein hat den Magiſtrat in
Hannover um Ueberlaſſung eines Ankerplatzes für
ihre Luftſchiffe gebeten. Die Geſellſchaft
beabſich=
tigt, in etwa 10 Wochen regelmäßige Paſſagierfahrten
auszuführen und jede Woche mehrmals in Hannover zu
landen.
* Kiel, 12. April. Seit einigen Tagen befinden ſich
im Frankfurter Luftſchiffhafen drei
Marineoffi=
ziere zur Ausbildung von Luftſchiff=Führern. Auch in
die anderen deutſchen Luftſchiffhäfen ſollen demnächſt
Marineoffiziere abkommandiert werden.
Handel und Verkehr.
* Berlin, 12. April. Wegen der am 1. Juli cr.
fälligen 220 Millionen Mark 4proz.
Reichsſchatz=
anweiſungen und 200 Millionen Mark 4proz.
preußiſcher Schatzanweiſungen iſt, wie wir
von zuverläſſiger Seite erfahren, folgendes in Ausſicht
genommen: Die Reichsfinanzverwaltung, die bereits die
am 1. April fällig geweſenen 20 Millionen Mark
Schatz=
anweiſungen zurückgezahlt hat, wird auch von den jetzt
fälligen 220 Millionen Mark einen Teilbetrag, und zwar
einen ſolchen in Höhe von 60 Millionen Mark,
zurück=
zahlen und demgemäß 160 Millionen Mark prolongieren.
Preußen wird den ganzen fälligen Betrag von 200
Mil=
lionen Mark prolongieren, ſodaß im ganzen 360
Millio=
nen Mark neuer Schatzanweiſungen zum Umtauſch zur
Verfügung ſtehen werden. Die Fälligkeit der neuen
Schatzanweiſungen ſind für den größten Teil auf das
Jahr 1916, für einen geringen Betrag auf das Jahr 1914
geſtellt. Das Umtauſchangebot, das ſich bei dem
Fort=
dauern der jetzigen Marktlage vorausſichtlich auf pari
ſtellen wird, ſoll ſchon Mitte Mai veröffentlicht werden.
Vermiſchtes.
— Konferenz für evangeliſche
Ge=
meindearbeit, Erfurt, 16. und 17. April. Ein
Jahr iſt vergangen, ſeit die Konferenz für
Gemeinde=
arbeit in Darmſtadt getagt hat, und in unſerer
heſſi=
ſchen Reſidenz Hunderte von Freunden der Kirche ſich
zuſammengefunden hatten, um von berufenen Führern
auf dem Gebiete der kirchlichen Reformbeſtrebungen,
un=
ter denen auch der greiſe Pfarrer D. Dr. Sulze=Dresden
nicht fehlte, ſich in die wiſſenſchaftlichen und praktiſchen
Fragen der Gemeindearbeit und Gemeindeorganiſation
einführen zu laſſen. Am nächſten Dienstag und
Mitt=
woch (16. und 17. April) findet der dritte
Ge=
mein detag in dem innerhalb von nur 5—6 Stunden
zu erreichenden Erfurt ſtatt. in der Stadt, in der
Lu=
ther ſtudiert und ſeine Seelenkämpfe durchlebt hat.
Hof=
fentlich iſt dort Heſſen ebenſo zahlreich vertreten, wie im
vorigen Jahre z. B. Rheinland boi uns vertreten geweſen
iſt, und entſchließen ſich auch beſonders die
Kirchenvor=
ſtände unſerer Städte und der größeren Gemeinden, die
ohne Verwertung der Gemeindearbeit ihren
Aufgaben in der Gegenwart nicht
gewach=
ſen ſind. ihre offiziellen Vertreter, nicht allein Pfarrer,
ſondern auch Kirchenvorſteher zu entſenden, die dort
Ge=
legenheit haben, einen Sanitätsrat (Dr. Brenecke=
Magde=
burg) über Gemeindeorganiſation reden zu hören.
Der italieniſch=türkiſche Krieg.
* Rom, 11. April. Die Agenzia Stefani veröffentlicht
Einzelheiten über die Aktion, die in den letzten Tagen
Brüſſel, 12 April. Geſtern nachmittag 5 Uhr brach von der libyſchen Küſte aus in der Richtung der
tune=
ſiſchen Grenze ausgeführt wurde. Einige
Hochſee=
torpedoboote kamen am Morgen des 8. April vor Zuara an
und bereiteten die Ankerung der Kriegsſchiffe vor, die
mor=
nordöſtlichen Stadtviertels. Durch die Hitze ſchmolzen gens in zwei Linien parallel der Küſte erfolgte. Man
be=
gann ſofort das Bombardement auf die Oaſe,
Stadtteils erlitt empfindliche Störungen. Sofort nach worauf zahlreiche Bewaffnete in vorbereitete Laufgräben
ſchiffung von Truppen am öſtlichen Teil der Küſte bei der
obengenannten Oaſe vorgetäuſcht. Trotz des
Scheinmanö=
vers, das bis 4 Uhr dauerte, blieb der Gegner in ſeinen
erſten Stellungen und gab einige Salven ab. Während
um den Feind in Zuara feſtzuhalten und um in den erſten
Stunden desſelben Morgens den in Begleitung von
Kriegs=
ſchiffen aus Italien abgegangenen Truppentransport ab=
Konſtantinopel, 12. April. Geſtern fand unter gro= zuwarten. Nach der Ankunft beſetzten zunächſt Matroſen,
ßem Gepränge und allen militäriſchen Ehren die Be= denen dann Truppen und Kriegsmaterial folgten, die
Halb=
inſel Macabez. Vormittags ging ein Teil der Truppen
von der Halbinſel aus vor. Um 11 Uhr gelang die
Beſetz=
ung des Forts Buchelec ohne Widerſtand. Dank der ſtarken
Kairo, 11. April. Der Untergang des Nil=Truppenabteilung konnte die Unternehmung wirkungsvoll
durchgeführt werden.
— Petersburg, 11. April. Der neue ruſſiſche
Bot=
ſchafter in Konſtantinopel. v. Giers, hatte vor ſeiner
Ab=
reiſe eine eingehende Beſprechung mit dem Miniſter des
Aeußeren, Saſonow, über ſeine Haltung bei weiteren
Friedensvermittelungen. Die ruſſiſche Botſchaft
in Rom ſteht ununterbrochen in Verhandlungen mit der
Regierung wegen der Friedensbedingungen. Die beiden
Verbündeten Italiens werden über alle dieſe
Verhandlun=
gen genau benachrichtigt.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 12. April. Das däniſche
Königs=
paar mit dem Prinzen und den Prinzeſſinnen iſt um
9 Uhr 5 Minuten von Berlin nach Frankfurt a. M.
ab=
gereiſt, wo übernachtet wird.
* Franfkurt a. M., 12. April. Die
Beleidigungs=
klage der Frankfurter Nachrichten gegen den
Herausgeber der Falek, 3. B. Müler =Herfurth,
endete vor der Strafkammer des Landgerichts mit einem
Vergleich. Müller=Herfurth, der vom Schöffengericht
zu 1000 Mark Geldſtrafe verurteilt worden war, bittet
wegen dar Beleidigung um Verzeihung, nimmt die
aus=
geſprochenen Beſchuldigungen als völlig unbegründet
zu=
rück, verpflichtet ſich, die an den Frankfurter Nachrichten
beteiligten Perſonen nicht mehr anzugreifen, zahlt eine
Buße von 2000 Mark an die Frankfurter Nachrichten und
übernimmt ſämtliche Koſten Daraufhin wurde die
Belei=
digungsklage zurückgenommen
* Paris, 12. April. Heute vormittag explodierte
auf der Rue de Lyon eine Kraftdroſchke. Der Führer
und ein Vorübergehender wurden verletzt. Paris Midi
iſt der Anſicht daß es ſich um einen anarchiſtiſchen
An=
ſchlag handelt.
* London, 12. April. Die Unruhen in den
Koh=
lenrevieren von Süd=Lancaſhire haben mit dem
Eintreffen des Militärs aufgehört. In allen Gruben
des Reviers wird die Arbeit heute wieder aufgenommen
werden. Auch in Südwales kehren die Leute zur Arbeit
zurück, obwohl ſich die Maſchiniſten noch im Ausſtand
be=
finden.
— Berlin, 12. April. Als heute mittag ein Arbeiter
im Erdgeſchoß der in der Linkſtraße befindlichen
chemi=
ſchen Fabrik „Blitz” mit der Fabrikation von
Feuer=
anzündern aus Hartpetroleum beſchäftigt nen,
kochte die Maſſe über. Stichflammen entzündeten 80 L
ter Petroleum. Die Arbeiter konnten ſich retten bis
auf einen, der ſchwere Verbrennungen im Geſicht und
an den Händen erlitt. Die Fabrik und das Erdgeſchoß
ſind ausgebrannt. Ein Weitergreifen des Feuers konnte
durch die Feuerwehr verhindert werden.
— Erfurt, 12. April. Bei einer Uebung wurden
zwei Reitende des 19. Feldartillerie=Regiments
über=
fahren. Ein Soldat wurde leichter verletzt, während
der zweite ſo ſchwer verletzt wurde, daß er bald darauf
ſtarb.
— Apolda, 12. April. In Koedderitzſch ſind drei
Kin=
der im Alter von 12 bis 13 Jahren, die im Freien
über=
nachtet hatten, vor Kälte erſtarrt, bewußtlos
auf=
gefunden worden. Das 12jährige iſt bereits
verſtor=
ben. An dem Aufkommen der beiden anderen wird
ge=
zweifelt. Die Kinder hatten ſich heimlich auf den Weg
zu der Großmutter gemacht und ſich verirrt.
— Dülmen (Weſtf.), 12. April. Der Hegemeiſter Lücke
beim Herzog Croy geriet auf einem Reviergange, den er
in Begleitung ſeines Sohnes unternahm, mit vier
be=
waffneten Wilderern zuſammen. Es entſpann ſich
ein regelrechtes Feuergefecht. Ein Wilderer wurde
ſchwer, zwei andere leicht verletzt und entkamen, ebenſo
der Unverletzte.
— Kiel, 12. April. Bei einem Unwetter ſanken
mehrere Fiſcherboote. Ein 19jähriger Fiſcherſohn
er=
trank vor den Augen ſeines Vaters.
— Danzig, 12. April. Auf dem Bahnhof Preußiſch=
Stargard wurden während eines Schneeſturmes zwei
Bahnarbeiter überfahren und getötet.
— Paris, 12. April. Durch die Verhaftung des
Ar=
beitsloſen Chauveau glaubt die Polizei den Räubern
der „Mona Liſa” auf ſicherer Spur zu ſein. Seine
Geliabte wurde gleichfalls verhaftet. Eine Reihe von
Kunſtwerken, die von Diebſtählen in verſchiedenen
Mu=
ſeen herrühren, wurden in der Wohnung eines gewiſſen
Ferrand gefunden, der das Haupt der Diebesbande iſt
und bisher noch nicht gefaßt werden konnte.
Das Betriebskapital
im Körperhaushalt iſt die tägliche Nahrung.
Ein entkräfteter Körper vermag aber nicht,
ihr genügend Nährſtoffe zu entnehmen. Der
ſo entſtehende Ausfall muß, um einer weiteren
Entkräftung vorzubeugen, gedeckt
werden. Dies kann durch den
Gebrauch von Scotts Emulſion
geſchehen, denn Scotts
Emul=
ſion iſt von hohem Nährwert,
dabei leicht verdaulich, ſowie
appetitanregend und daher wohl
Nur echt mit dieſer geeignet, bald eine dauernde
Marke—demz
dem Ga
her Kräftigung herbeizuführen.
zeichen des
Scott=
ichen Verfahrens!
(J8852
Scotts Emulſion wird von uns ausſchließlich im großen
verkauft und zwar nie loſe nach Gewicht oder Maß, ſondern nur
in verſiegelten Originalflaſchen in Karton mit unſerer Schutzmarke
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pulv. 20
Waſſer 129.0. Alkohol 11.0. Hierzu aromatiſche
Emulſion mit Zimt=, Mandel= und Gaultheriaöl je 2 Tropfen.
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[ ← ][ ][ → ]Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. April 1912,
Nummer 87.
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Ein reiches, volles Haar iſt der ſchönſte Schmuck bei
Herren wie bei Damen. Wer daher die Pflege des
Haares verſäumt hat und nun an Haarausfall, Schuppen,
Kopfjucken, Haarſchwund, frühzeitig ergrautem Haar
leidet, der mache einen Verſuch mit dem altberühmten
und bewährten Dr. Kuhn’ſchen Brenneſſelſpiritus
Haarwaſſer. Neues Haar wächſt, die Schuppen
ver=
ſchwinden, die fahle blaſſe Farbe bekommt ein lebhaftes
Ausſehen und ein ſchöner Haarwuchs ziert bald den
Kopf. Teilweiſe grau gewordenes Haar bekommt
all=
mählich ſeine Farbe wieder. Schon bei Kindern ſollte
man mit der Pflege des Haares mit Dr. Kuhns
Brenn=
eſſelſpiritus Haarwaſſer beginnen. Der Erfolg befriedigt
in allen Fällen. Es wende ſich daher jeder unſerer
Leſer an die Firma Franz Kuhn, Kronen=Parfümerie=
Fabrik, Nürnberg. Niederlage in den meiſten Städten.
Darmſtadt: Seifenfabrik Grodhaus.
RICHARD PAUL
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DARMSTADT, GRAFENSTR. 4II
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IM OKTROIHAUScHEN A. D. KUNSTHALLE.
50. 6a
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Das nordöſtliche Tief iſt abgezogen. Randwirbel
haben in ganz Deutſchland noch geringe Schneefälle
ge=
bracht. Die Morgentemperaturen bewegen ſich in der
Ebene um den Gefrierpunkt. Ueber England liegt ein
Hochdruckgebiet, das nach dem Feſtland vorrückt, ſodaß
wir allmählich Aufheiterung bekommen; ſtellenweiſe iſt
heute noch Nachtfroſt zu erwarten. Morgen dürfte die
Temperatur ſteigen.
Ausſichten für Samstag, den 13. April 1912:
Wechſelnd bewölkt, Nachlaſſen der Niederſchläge,
ſtellen=
weiſe noch Nachtfroſt; morgen milder.
Todes-Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Mitteilung.)
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
meine liebe Frau, unſere Schweſter, Schwägerin
und Tante
(8974
Frau Marie Müller
Man ſchreibt uns: Muſik fürs Haus. Die
Pflege einer guten Hausmuſik iſt vielen Muſikfreunden
leider verſagt. Zeit und Geld ſpielen bei der Erlernung
eines Inſtrumentes eine große Rolle. Von dem
Ge=
danken geleitet, jeden Muſikfreund in den Stand zu
ſetzen, eine gute und angemeſſene Hausmuſik zu pflegen,
hat Herr Muſildirektor P. A. Fay aus Frankfurt a. M
die in Betracht kommenden Schwierigkeiten bei der E
lernung des Klavierſpielens zu beſeitigen geſucht und
eine Lernmethode erfunden, die es ſelbſt dem muſikaliſch
weniger Begabten möglich macht, in der erſtaunlich
kurzen Zeit von 5—10 Lehrſtunden mit Leichtigkeit ohne
den Gebrauch der Notenſchrift Klavierſpielen zu lernen.
Herr Direktor Fay iſt gerne bereit, jedem Intereſſenten
eine Methode koſtenlos vorzuführen, und erteilt dabei
jede nähere Auskunft.
Die neue „Roman= und Novellen=
Biblio=
thek fürs deutſche Haus”, auf deren Beilage in
der heutigen Nummer wir hiermit hinweiſen, bietet an
Güte und Billigkeit etwas noch nicht Dageweſenes. Nur
dadurch, daß die bekannte „Deutſche Geſellſchaft zur
Verbreitung guter Bücher”, BerlinWilmersdorf, hinter
dem Unternehmen ſteht, iſt es ermöglicht, dieſes
buch=
händleriſche Ereignis ins Leben zu rufen. Große,
um=
fangreiche Romane von Gabriele Reuter, Ernſt Wichert
und dito Novellenbände von Auguſt Strindberg und
A. v. Perfall, in ſolider, ſauberer Ausſtattung, zu einem
ſo beiſpiellos billigen Preiſe dürften als eine
will=
kommene Bereicherung und wertvolle Ergänzung jeder
Bibliothek begrüßt werden.
(L8870
Der Geſamtauflage heutiger Ausgabe unſeres
Blattes liegt ein Proſpekt bei über „Knopf’s
95 Pfg.=Woche” worauf hiermit hingewieſen wird. (8930
geborene Eisengrein
nach langem, ſchwerem Leiden heute nacht zu
ich zu rufen.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Wilhelm Müller, Kaufmann,
Karlſtraße 49.
Darmſtadt, den 12. April 1912.
Die Beerdigung findet Sonntag, 14. d. Mts.,
nachmittags 3 Uhr, vom Portale des
Darm=
ſtädter Friedhofes aus, ſtatt.
Dankſagung.
Für die herzliche Teilnahme bei dem
Hin=
ſcheiden unſeres lieben, unvergeßlichen Gatten
und Vaters
(8998
Heinr Umbreit
ſagen wir Allen, insbeſondere dem Herrn Pfarrer
Vogel für die troſtreichen Worte am Grabe,
ſo=
wie den Gemeindeſchweſtern für die aufopfernde
Pflege, der Turngemeinde Darmſtadt, der
Sing=
mannſchaft, dem Melomanenverein, dem
Kegel=
klub „Zwölfer” und dem Stammtiſch innigſten
Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Danksagung.
Für alle Ehrungen, die unſerem teueren
Ent=
ſchlafenen erwieſen wurden, und für die Beweiſe
herzlicher Teilnahme an unſerem ſchweren
Ver=
luſt ſagen wir hiermit aufrichtigen Dank. (8889
Familie Peter.
Darmſtadt, 11. April 1912.
Tageskalender.
Samstag, 13. April.
Hoftheater, Anfang 7½ Uhr (Außer Abonnement):
„Meyers”.
Orpheum, Anfang 8¼ Uhr: Gaſtſpiel des Oberbayer.
Bauerntheaters („Der Jäger von Fall”).
Saalbautheater, Anf. 8 Uhr: „Polniſche Wirtſchaft”.
Wahl eines Vertrauensmannes für den
Ver=
trauensmännerkreis Darmſtadt II der
Landwirtſchafts=
kammer von 11—2 Uhr im Saalbau.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr.
Hotel Heß,
Bürgerkeller und Reſtaurant „Metropol” um 8 Uhr.
Bilder vom Tage (Auslage Rheinſtraße 23): Yuan=
Shi=Kai, die Angeklagten im Methylalkoholprozeß in
Berlin, der eingeſtürzte Telefunkenturm in Nauen, das
Lawinenunglück am Hochſchneeberg.
Sonntag, 14. April.
Hoftheater, Anfang 6½ Uhr (Außer Abonnement):
„Lohengrin
Orpheum: Gaſtſpiel des Oberbayer. Bauerntheaters
4 Uhr: „Aus der Art geſchlagen”, — 8¼ Uhr: „Der
Pfarrer von Kirchfeld‟).
Rennen des Heſſiſchen Reitervereins um 3 Uhr auf
dem Truppen=Uebungsplatz.
Frühjahrs=Unterhaltung des Bayernvereins um
4 Uhr im „Konkordiaſaal”
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Hotel Heß
Bürgerkeller und Reſtaurant „Metropol” um 4 und
8 Uhr. — Schützenhof um 8 Uhr.
Wanderung des Ortsgewerbevereins nach Auerbach
(Abfahrt um 11.59 Uhr).
Großh. Landesmuſeum. Geöffnet: Sonn= und
Freitags von 10—1 Uhr, Mittwochs und Sonntags
von 3—5 Uhr, Eintritt frei; Dienstags, Donnerstags
und Samstags von 11—1 Uhr gegen Eintrittsgeld.
Gemälde=Ausſtellung Zimmerſtraße 13 (geöffnet
von 10—2 Uhr).
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke
Rhein=
u. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
Olympia=Theater, Rheinſtr. 2, 1. Etage:
Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 4—11 Uhr.
The American Bio Co., Ernſt=Ludwigsſtr. 23.
Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Montag, 15. April.
Hofreite=Verſteigerung des Konr. Stein (
Friedrich=
ſtraße 20) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht I.
Gemälde=Verſteigerung um 10 Uhr Zimmerſtr. 13.
Nutz= und Brennholz=Verſteigerung um 9 Uhr
Eſchollbrückerſtraße 25.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkriptewerden nicht
zurückgeſandt.
Kurſe vom 12. April 1912.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
InProz.
Bf.
Staatspapiere.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 100,00
3½ Deutſche Reichsanl. . 90,60
81,40
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,00
3½ do. Conſols . . . 90,70
81,30
3 do.
do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 100,20
93,10
do.
3½
84,00
3
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 100,90
89,10
do.
3½
79,70
3
do.
4 Hamburger Staatsanl. 100,30
00,00
4 Heſſ. Staatsanleihe
4 do. do. (unk. 1918) 100,00
89,50
do.
3½
78,40
do.
3
80,90
3 Sächſiſche Rente.
4 Württemberger v. 1907 100,70
31
95,10
do.
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 101,10
1¾/ Griechen v. 1887 . . 55,60
3¾ Italiener Rente
4½ Oeſterr. Silberrente 93,20
4 do. Goldrente . . . 96,70
do. einheitl. Rente . 89,80
3 Portug. unif. Serie I 64,80
3 do. unif. Ser. III 67,80
3 do. Spezial . . . . 9,80
5 Rumänier v. 1903 . . 101,45
4
v. 1890 . . 94,60
do.
do.
v. 1905 . . 92,00
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 91,00
do. v. 1902 . . . . 90,60
4½ do. v. 1905 . . . . 100,30
347 Schweden . . . . . . 89,60
4 Serbier amort. v. 1895 84,90
4 Türk. Admin. v. 1903 84,60
4 Türk. unifiz. v. 1903 91,30
4 Ungar. Goldrente . . . 91,70
4 do. Staatsreute . . . 89,80
99,90
In Proz.
Bf.
5 Argentinier . . . . . . 103,30
do.
88,50
1½ Chile Gold=Anleihe . 92,30
5 Chineſ. Staatsanleihe . —
do.
4½
4½ Japaner . . . . . . . 95,20
5 Innere Mexikaner . . . 93,80
do.
59,50
4 Gold=Mexikaner v. 1904 88,25
5 Gold=Mexikaner . .
3 Buenos Aires Provinz
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
9 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt . . . . . . . 142,50
5 Nordd. Lloyd . . . . . 109,00
6 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 122,50
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 . . 113,75
6 Baltimore und Ohio . 108,00
6½ Schantungbahn . . . 138,25
6½ Luxemb. Prince Henri 160,50
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 17,20
6 Pennſylvania R. R. .121,50
Letzte Induſtrie=
Divid. Aktien,
4 Brauerei Werger . . 72,00
25 Bad. Anilin= u. Soda=
497,00
Fabrik ..
14 Chem. Fabrik Gries=
.260,00
heim .
30 Farbwerke Höchſt . . 584,75
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . 340,00
10 Cement Heidelberg . . 155,0.
32 Chem. Werke Albert 459,50
12½ Holzverkohlung
Kon=
ſtanz . . . . . . . 308,75
4 Lahmeyer . . . . . . . 126,80
Letzte
In Proz.
Dwid.
Schuchert, Nürnberg 161,80
12 Siemens & Halske . 243,50
2 Bergmann Electr. . . 147,40
10 Deutſch. Ueberſee Electr. 178,50
Gummi Peter . . . . 134,00
0 Kunſtſeide Frankfurt 184,75
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . . . 474,00
10 Maſchinenf. Badenia
6 Wittener Stahlröhren 211,50
8 Steana Romana Petr. 141,75
15 Zellſtoff Waldhof . . 234,00
12½ Bad. Zucker=
Wag=
häuſel . . . . . . . 207,25
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 126,00
3 Südd. Immobilien
71,50
Bergwerks=Aktien.
Z.
.195,70
2 Aumetz=Friede
12½ Bochumer Bergb. u.
Gußſt. . .
.229,50
11 Deutſch=Luxemburg.=
Bergb. . . . . . . 188,00
10 Gelſenkirchener . . . . 199,50
8 Harpener . . . . . . . 201,50
15 Phönix Bergb. und
Hüttenbetrieb . . . 258,75
0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Caro. . . . . . . . 89,00
4 Laurahütte . . . .
10 Kaliwerke Aſchersleben 172,50
10
Weſteregeln 194,00
7½ South Weſt Africa —
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 89,50
4½ Nordd. Lloyd=Obl. 100,50
4 Eliſabethbahn, freie . . 97,30
4 Franz=Jofefs=Bahn .
3 Prag=Duxer . . . . . . 76,60
5 Oeſterr. Staatsbahn . 104,50
4 Oeſterr. Staatsbahn . 95,30
3
76,60
do.
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 99,70
Zf.
In Proz.
4 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 80,20
54,60
20/10
do.
77,70
3 Raab=Oedenburg
4 Kronprinz Rudolfbahn 96,50
4 Ruſſ. Südweſt . . . . . 89,50
4½ Moskau=Kaſan . . . 96,70
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89,00
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.
3½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 12, 13, 16 . . .
S. 14, 15, 17, 24/26
18—23 . . .
-
,
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31
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3f.
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Expedition d. Bl. erbeten. (*9269si
oß aufein halbes Jahr
181)0 Marn gegen hohe Zinſ. v.
Selbſtgeber zu leihen geſucht. Off.
erb. unt. B 67 an die Exp. (*9347
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
2 43.
Samstag, 13. April.
1912.
Bekanntmachung.
Der heſſiſche Reiterverein beabſichtigt am Sonntag, den 14. April d. J.,
nachmittags 3 Uhr, ſein diesjähriges Frühjahrsrennen auf dem Griesheimer
Truppenübungsplatz abzuhalten.
Wir bringen zur Kenntnis der Zuſchauer daß den Anordnungen der mit dem
Sicherheitsdienſt betrauten Gendarmen und Militärperſonen Folge geleiſtet werden
muß, daß ferner die Warnungs= und Bahnzeichen, Abſperrungen von Wegen und
dergl. beachtet werden müſſen, ſowie daß das Betreten des Griesheimer
Truppen=
übungsplatzes Unbefugten nicht geſtattet iſt.
Vei der An= und Abfahrt muß rechts gefahren und Reihe gehalten
werden, damit Verkehrsſtörungen und Unglücksfälle vermieden werden.
Darmſtadt, den 4. April 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
(8680ds
Fey.
Bekanntmachung.
Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß am 15., 16., 18., 19., 22.,
23, 25., 29, 30. April 1912, von 8 Uhr vormittags bis zum Dunkelwerden,
Schießen mit ſcharfer Munition von Truppenteilen des 18. Armeekorps auf dem
Schieß=
platz bei Meſſel abgehalten werden.
Schußrichtung vom Steinhügel, 1 km nördlich Meſſel, in nordnordweſtlicher
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Das gefährdete Gelände:
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
im Weſten: Dammweg-Brunnersweg ausſchließlich,
Süden: Forſthaus Steinacker-Steinhügel ausſchließlich,
„ Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über
Milches=
wieſe-Sauwieſe-Schreibertswieſe-Geishecke einſchließlich
wird während des Schießens durch Poſten, Wegeſchranken und Warnungstafeln
ab=
geſperrt.
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten. (
Polizeiver=
ordnung Kreisamt Darmſtadt 25. September 1909, Kreisamt Offenbach a. M. 20.
Sep=
tember 1909.)
Wenn das Schießen früher beendet iſt, werden die Gemeinden Meſſel und
Offenthal von Aufhebung der Abſperrung ſofort benachrichtigt.
Darmſtadt, den 19. März 1912.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
(7489a
Fey.
Bekanntmachung.
Betreffend: Das Muſterungs=Geſchäft im Kreiſe Darmſtadt im Jahre 1912.
Für den Kreis Darmſtadt wird das Muſterungs=Geſchäft vom 1. bis 24. April
Ifd. Js. im Hauſe der Turngemeinde, Woogsplatz 5 dahier, vorgenommen werden.
Die Muſterung findet in folgender Weiſe ſtatt:
.-
Samstag, den 13. April: Muſterung der ſämtlichen Militärpflichtigen aus
1. der Stadt Darmſtadt, Buchſtaben N bis R. 2. Gemeinde Eich. 3.
Ge=
meinde Meſſel.
Montag, den 15. April: desgleichen 1. Stadt Darmſtadt, Buchſtabe S, jedoch
nur die in den Jahren 1890 und 1891 geborenen Militärpflichtigen.
2. Gemeinde Erzhauſen. 3. Gemeinde Traiſa.
Dienstag, den 16. April: desgleichen 1. Stadt Darmſtadt, Buchſtabe 8, die
im Jahre 1892 geborenen Militärpflichtigen, 2. Gemeinde Malchen.
3. Gemeinde Roßdorf.
Mittwoch, den 17. April: desgleichen 1. Stadt Darmſtadt, Buchſtaben I bis Z,
Donnerstag, den 18. April: desgleichen 1. Gemeinde Braunshardt, 2. Ge meinde
Arheilgen.
Freitag, den 19. April: desgleichen 1. Gemeinde Eberſtadt, 2. Gemeinde Nieder=
Beerbach.
Samstag, den 20. April: desgleichen Gemeinde Griesheim.
Montag, den 22. April; desgleichen 1. Gemeinde Nieder=Ramſtadt, 2. Gemeinde
Ober=Ramſtadt.
Dienstag, den 23. April: desgleichen Gemeinde Pfungſtadt.
Sämtliche Militärpflichtige, welche im Jahre 1892 geboren und im Kreiſe
Darmſtadt geſtellungspflichtig ſind, die Ueberzähligen (dienſttaugliche Leute aus
früheren Jahren, welche infolge hoher Losnummer nicht eingeſtellt worden ſind und
über die noch nicht definitiv entſchieden iſt, die alſo keine andere Militär=Legitimation
haben, als ihre Loſungs= und Geſtellungsſcheine), ſowie die Zurückgeſtellten aus
früheren Jahren (im Jahre 1890 und 1891 Geborene) werden hiermit aufgefordert,
ſich an den vorbezeichneten Tagen jedesmal pünktlich 7½ Uhr vormittags zur
Muſterung einzufinden.
Die W. ſofern
dieſelben nicht ſchon bei der Anmeldung zur Stammrolle abgegeben worden ſind, bei
der Muſterung vorzulegen, damit ſie ergänzt und berichtigt werden können.
Auch werden unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung vom 3. Januar I. Js.
(Amtsverkündigungs=Blatt Nr. 5 von 1912) die im Jahre 1892 geborenen, im Beſitz
des Berechtigungsſcheines zum einjährig=freiwilligen Dienſt befindlichen
Militär=
pflichtigen, welche bis jetzt ihre Zurückſtellung vom Militärdienſt noch nicht
bean=
tragt haben, wiederholt aufgefordert, dies alsbald und ſpäteſtens im
Muſterungs=
termin zu tun.
Mittwoch, den 24. April findet die Loſung ſtatt, und zwar von vormittags
8 Uhr ab für die Miltärpflichtigen aus der Stadt Darmſtadt, von 10 Uhr ab für
die Militärpflichtigen aus den Landgemeinden.
Von der perſönlichen Geſtellung vor der Erſatz=Kommiſſion ſind nur entbunden:
iejenigen im Beſitz des Berechtigungsſcheins zum einjährig=freiwilligen
1.
Dienſt befindlichen Leute, welche vorſchriftsmäßig ihre Zurückſtellung bei
der Erſatz=Kommiſſion beaptragt haben,
2. Diejenigen, welche ſich als Freiwillige bei einem Truppenteil gemeldet und
Annahmeſchein für die Einſtellung im Herbſt 1. Js. erhalten haben.
3. Diejenigen, welche wegen ihres Geſundheitszuſtandes, z. B. Blödſinn,
Ver=
krüppelung ꝛc. nicht perſönlich ſich ſtellen können, was durch ein ärztliches
Zeugnis und eine Beſcheinigung der betreffenden Bürgermeiſterei beſtätigt
ſein muß.
Wer an Epilepſie zu leiden behauptet, hat auf eigene Koſten drei
glaubhafte Zeugen hierfür zu ſtellen oder ein Zeugnis eines beamteten
Arztes beizubringen.
Die Militärpflichtigen, welche ohne genügenden Entſchuldigungsgrund ſich zur
Muſterung nicht ſtellen oder nicht pünktlich zu derſelben erſcheinen, haben die Nachteile
zu erwarten, welche für dieſen Fallin der Wehrordnung feſtgeſetzt ſind. Dieſelben
ver=
lieren unter Umſtänden die Berechtigung, an der Loſung teilzunehmen, ſowie die aus
Reklamationsgründen erwachſenen Anſprüche und werden, neben Verurteilung in eine
Geldſtrafe bis zu 30 Mark oder 3 Tagen Gefängnisſtrafe, vorweg zum Militärdienſt
herangezogen.
Das perſönliche Erſcheinen bei der Loſung bleibt den Militärpflichtigen überlaſſen.
Bezüglich der Geſuche um Zurückſtellung und Befreiung vom Militärdienſt
in Berückſichtigung häuslicher, gewerblicher und Familienverhältniſſe ꝛc. wird auf
die §§ 32 u. 33 der Wehrordnung vom 22. November 1888 (Reg.=Bl. Nr. 68 von 1901),
das Reglement vom 12. Mai 1868 (Reg.=Bl. Nr. 26 von 1868) und die diesſeitige
Bekannt=
machung vom 7. Februar I. Js. (Amtsverkündigungs=Blatt Nr. 23) mit dem Anfügen
aufmerkſam gemacht, daß diejenigen Perſonen, zu deren Gunſten wegen Arbeits= und
Aufſichtsunfähigkeit die Zurückſtellung eines Militärpflichtigen in Anſpruch genommen
wird (Eltern und Geſchwiſter ꝛc. derſelben), vor der Erſatz=Kommiſſion an dem Tage
zu erſcheinen haben, an welchem die Muſterung der betreffenden Militärpflichtigen
ſtatt=
findet. Die Geſuche ſind alsbald, ſoweit noch nicht geſchehen, bei den Großherzoglichen
Bürgermeiſtereien vorzubringen.
Ebenſo haben diejenigen Reklamanten, deren Söhne 1910 und 1911 wegen
häus=
licher ꝛc. Verhältniſſe zurückgeſtellt worden ſind, inſofern ſie eine weitere Zurückſtellung
bezw. die Befreiung vom Militärdienſt für die Friedenszeit glauben in Anſpruch
nehmen zu können, ihre Geſuche bei den Großherzoglichen Bürgermeiſtergien zu erneuern
und mit ihren Söhnen vor der Erſatzkommiſſion zu erſcheinen, gegenfalls die
Reklama=
tionen unberückſichtigt bleiben.
Ferner wird darauf hingewieſen, daß ſpätere Geſuche um Zuweiſung zu einem
anderen Truppenteil unberückſichtigt bleiben; denen, die beſondere Wünſche für einen
Truppenteil oder Standort haben, wird empfohlen, ſich rechtzeitig zum freiwilligen
Dienſt zu melden.
Zugleich wird bekannt gemacht, daß über etwaige von Reſerve= und
Landwehr=
mannſchaften, ſowie Erſatz=Reſerviſten eingereichten Geſuche um Zurückſtellung wegen
häuslicher, gewerblicher oder Familienverhältniſſe an den Tagen verhandelt wird, an
welchen die Muſterung der betreffenden Ortsangehörigen angeſetzt iſt.
Darmſtadt, am 9. März 1912.
Der Zivil=Vorſitzende der Erſatz=Kommiſſion Darmſtadt.
Dr. Reinhart Reg.=Rat.
Berichtigung.
In der Bekanntmachung, „Frühjahrs=Kontrollverſammlungen 1912”
be=
treffend, müſſen die Abſätze 8 und 9 folnendermaßen lauten.
Donnerstag, den 18. April 1912, vormittags 8,30 Uhr:
Sämtliche Reſerviſten aller Waffen der Jahresklaſſe 1905 ausſchl. der Offizier=
Aſpiranten und Offizier=Stellvertreter aus Darmſtadt.
Donnerstag, den 18. April 1912, vormittags 9,15 Uhr:
Sämtliche Reſerviſten aller Waffen der Jahresklaſſe 1906 ausſchl. der Offizier=
Aſpiranten und Offizier=Stellvertreter aus Darmſtadt.
Antliche Nachrichent des Groſß. Politeimnits Darnſtadt.
Gefunden: 1 Herren=Remontoiruhr. 1 Handtaſche mit
Taſchen=
tuch. 1 Automobilradmantel 1 grauer Filhut mit grünem Band.
1 Lederhandtaſche mit Schlüſſel und Taſchentuch, 1 kleines ſchwarzes
Portemonnaie mit Inhalt. Eine Anzahl Haarlocken. 1 hellgrüner
geſtickter Herren=Handſchuh. 1 Taſchentuch, gez. E. H. 1 Wagentür=
Lrücker. 1 grauer Umhang. 1 Flaſche Kohlenſäure. 1 gold. Zwicker.
In den Monaten Januar und Februar lfd. Js. gefunden und noch
nicht abgeholt: 1 gold. Kettenarmband. 1 gold. Ring mit rotem
Stein. — Zugelaufen: 1 Rehpinſcher. 1 Dobermann.
(8887
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Pinſcher, 1 Jagdhund. 1 Spitzhund (zugelaufen). Die
Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier
aus=
gelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet
dortſelbſt jeden Werktag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
(8892
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 14. April,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr arends folgende
Apotheken geöffnet: Einhorn=Apotheke. Kirchſtraße und Beſſunger
Apotheke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr
ab geſchloſſen.
Bekanntmachung,
die Aufſtellung der Kehrichtgefäße betreffend.
Beſtehender Vorſchrift zufolge iſt das Aufſtellen der
Kehricht=
gefäße vor den Hofreiten auf der Straße verboten. Ebenſo dürfen
offene Kehrichtgefäße innerhalb der Hofreiten an den Eingängen nicht
ſo aufgeſtellt werden, daß ihr oſt widerwärtiger oder Ekel erregender
Inhalt von der Straße aus geſehen werden kann. Zur
Aufbewah=
rung des Hauskehrichts eignen ſich am beſten die mit Deckel verſehenen
Kehrichtgefäße, wie ſie von hieſigen Firmen in den Handel gebracht
werden. Dieſe runden Kehrichteimer mit Tragbügel und daran
befeſtigtem Deckel verhindern das Herausſcharren und Verſchleppen
des Kehrichts durch Hunde, erleichtern die Entleerung der Behälter
bei der Abfuhr und ſind, wenn ſie, wie vorgeſchrieben, innerhalb der
Hofreiten an den Eingängen aufgeſtellt werden, für das
Straßen=
bild nicht mißſtändig.
Darmſtadt, den 6. April 1912.
(8547ms
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
J. V.: Lauteſchläger.
Verkaufspreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwaren t. d. Haupt= u. Reſidenzſtadt Darm ſtadt
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.) (8823
per½ kg
Ochfenfleiſch . .
96 Pfg. Dörrfleiſch
100 Pfg.
Rindfleiſch . . . . . 90 „ Schinken m. Bein:
110 „
Kalbfleiſch
. . . . 100 „ Rollſchinken .
130 „
Hammelfleiſch
100 „ Schweineſchmalz, roh
Bruſt . . 60
u. ausgelaſſen
,
86 „
Schweinefleiſch
86 „
Schwartenmagen,
Kottelettſt. u. geſalz. Fleiſch 96
Fleiſch= u. Bratwurſt
86 „
Speck, geräuchert . . . 110 „ Leber= u. Blutwurſt=
70 „„
per !
.1g
Steuer=Ausſchläge.
Die Gemeinde= und
Kirchen=
ſteuer=Nachtrags=Hebregiſter
Nr. XXXV-XIII der Gemeinde
Darmſtadt, ſowie Nr. XXXI—
XXXVI der Gemeinde Darmſtadt
(Beſſunger Stadtteil) für 1911
lie=
gen vom 12. lfd. Mts. an acht
Tage lang auf dem Büro der
Stadtkaſſe, Grafenſtraße 28, zur
Einſicht auf.
Beſchwerden gegen die
Beitrags=
pflicht oder gegen das
angenom=
mene Beitragsverhältnis müſſen
binnen der erſten vier Wochen nach
Ablauf der Offenlegungsfriſt(
ſchrift=
lich oder mündlich) bei
Großher=
zoglichem Kreisamt vorgebracht
werden. Später vorgebrachte
Be=
ſchwerden finden keine Berückſich=
(8828
tigung.
Darmſtadt, 6. April 1912.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
Bekanntmachung.
Montag, den 15. April I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die zum Nachlaß des
Schrei=
nermeiſters Konrad Stein dahier
gehörige Liegenſchaft:
am
Nr.
Flur
I 181%/100 423 Hofreite
Fried=
richſtraße 20,
zwecks Aufhebung der zwiſchen den
Erben beſtehenden Gemeinſchaft in
unſerem Bureau zwangsweiſe
ver=
ſteigert werden.
(K140/11
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, kann
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht
er=
reicht.
Darmſtadt, 28. März 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V7602
Empfehle prima Poularden, junge
Hahnen, Enten,
Suppen=
hühner, Tauben K. Glöckner,
Darmſtraße 33a, 2. Stock. Auch
Samstags auf dem Markt. (*9214
Bekanntmachung.
Betreffend: Vorkehrungen gegen Beſchädigungen der Straßenpaſſanten
bei der Vornahme von Dachdecker=Arbeiten.
Wir haben wiederholt die Wahrnehmung gemacht daß
Dach=
decker bei der Vornahme von Dacharbeiten, nachdem ſie an beiden
Enden des betreffenden Gebäudes die üblichen Warnungszeichen
quer ausgelegte Latten) aufgeſtellt haben, ohne weiteres Ziegel= und
Schieferſtücke auf die Straße herunterwerfen, die nicht ſelten
außer=
halb des Abſperrungsgebietes niederfallen. Mit Rückſicht auf die
hierdurch hervorgerufene erhebliche Gefährdung der Vorübergehenden
ſehen wir uns veranlaßt, die betreffenden Handwerker darauf
auf=
merkſam zu machen, daß ſie bei Vornahme von Dach= und Haus=
Reparaturen verpflichtet ſind, nicht nur gemäß Art. 295 Pol.=
Straf=Geſ. Warnungszeichen aufzuſtellen, ſondern mit Rückſicht
auf § 386 Ziff. 8 R.=St.=G.=B. und Art. 292 Pol.=Straf=Gef. alle
Vorkehrungen zu treffen, um das Herabfallen von Ziegel= und
Schieferſtücken zu verhindern. Jusbeſondere ſind während der
fraglichen Arbeiten an der unteren Dachkante Brettvorlagen
anzubringen; unter keinen Umſtänden dürfen, auch wenn
War=
nungszeichen ausgeſtellt ſind, Ziegel= oder Schieferſtücke
abſicht=
lich auf die Straße geworfen werden.
Solche Gegenſtände ſind vielmehr in Körben oder dergleichen
zu ſammeln und herunter zu tragen.
Zuwiderhandlungen haben die Beſtrafung auf Grund der
ge=
nannten Geſetzſtellen zur Folge.
Da es immerhin vorkommen kann, daß trotz aller
Vorſichts=
maßregeln Ziegel= und Schieferſtücke auf die Straße fallen, ſo
er=
ſuchen wir das Pnblikum, die Warnungszeichen gehörig zu be=
(8545ms
achten.
Die Schutzmannſchaft iſt angewieſen, die Beachtung obiger
Vorſchriften zu überwachen und gegen Zuwiderhandelnde Anzeige
zu erheben. Paſſanten, welche durch herabfallende Gegenſtände
ver=
letzt oder gefährdet werden ſollten, wollen auf dem zuſtändigen
Poli=
zeirevier alsbald hiervon Anzeige machen, damit der Sachverhalt
ſofort feſtgeſtellt werden kann.
Darmſtadt, den 6. April 1912.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
J. V.: Lauteſchläger.
Bekanntmachung.
Betreffend: Die Bekämpfung der Schnakenplage.
Im Anſchluß an unſere öffentliche Aufforderung vom 11.
Ja=
nuar d. Js. und unter Hinweis auf § 3 ff. der Polizeiverordnung
des Großh. Kreisamts Darmſtadt vom 11. März 1911 fordern wir
die Grundſtückseigentümer auf, in den Monaten April bis einſchl.
September die auf ihren Grundſtücken befindlichen Jauche= und
Abortgruben mit einem zur Vernichtung der Schnakenbrut
ge=
eigneten Mittel (Saprol, Petroleum oder dergl.) mindeſtens
einmal monatlich zu übgrgießen.
(8548ms
Darmſtadt, den 6. April 1912.
Großherzogliches Polizeiamt.
J. V.: Lauteſchläger.
Darmſtädter Tanblatt. Mantag don
Manzl jafe
Seite 12.
Ausführung von Gasanlagen im Innern der
Gebände und Grundſtücke.
Die Einrichtung von Gas=Beleuchtungs=, Heiz= und Kraft=
Anlagen im Innern der Gebäude und Grundſtücke, welche an das
Rohrnetz des ſtädtiſchen Gaswerks angeſchloſſen werden ſollen, ſowie
alle Erweiterungen, Veränderungen und Reparaturen darf nur durch
ſolche Inſtallateure erfolgen, die von Großherzoglicher Bürgermeiſterei
eine ſchriftliche Erlaubnis hierzu erhalten und ſich verpflichtet haben,
alle dieſe Einrichtungen unter Zugrundelegung und gewiſſenhafter
Beobachtung der hierfür erlaſſenen Beſtimmungen und Vorſchriften
auszuführen.
Dieſe Erlaubnis iſt folgenden Firmen erteilt:
Darmſtädter Tagblatt, Samstaa, den 13. April 1912,
Nummer 87.
Gottfried Beck, Karlſtr. 39.
Gebr. Becker Nachf.,
Grafen=
ſtraße 27.
Heinrich Becker, Brandgaſſe 2.
Karl Bohl, Blumenthalſtr. 107.
Lud. Breitwieſer, Nieder=
Ram=
ſtädterſtr. 54.
Heinr. Brunner, Eliſabethenſtr. 33.
Karl Darmſtädter, Sandbergſtr. 66
W. Eberhardt, Nieder=
Ram=
ſtädterſtr. 11.
Fr. Ewald (Inh. Fr. Wenz)
Soderſtraße 49 und 54.
Theodor Fey, Kranichſteinerſtr. 8a.
Georg Aug. Fink, Rhönring 53.
Ludwig Fiſcher, Langgaſſe 21.
Bernhard Gans, Rheinſtr. 47.
Franz Geiger, Karlſtraße 36.
Wilh. Gelfius, Fuhrmannſtraße 6.
Jakob Glock, Langegaſſe 9.
Guſtav Göckel, Karlſtr. 12.
Alexander Guntrum, Stiftſtr. 52.
Philipp Handſchuch, Sch.
oe=
gartenſtraße 37.
Ludwig Heppenheimer,
Luiſen=
ſtraße 2.
Wilh. Heppenheimer, Kiesſtr. 80.
Kurt Hiſſerich, Bleichſtr. 28.
Karl Hoffmann, Wienersſtr. 44.
Balth. Ittmann, Liebfrauenſtr. 89.
Hermann Jung, Bleichſtr. 11.
Karl Jung, Kaplaneigaſſe 17.
Philipp Jung, Alexanderſtr. 9.
Karl Kämmerer, Parcusſtraße 10.
Gg. Kaiſer, Inh.: Marg. Haun,
Rheinſtr. 5.
Rob. Kaiſer, Landgraf Georgſtr. 8.
Georg Keil, Eliſabethenſtr. 36.
Auguſt Keller, Dieburgerſtr. 18.
Adolf Kling Nachf. (Inh. A. u. L.
Kling), Rheinſtr. 17.
Albert Klöpfer, Beſſungerſtr. 84.
Phil. Kraus Nachf. (Inh. Adam
Bender), Karlſtraße 51.
Hugo Kötting, Liebfrauenſtr. 75.
Wilh. Krätzinger, Ludwigſtr. 11.
Chriſt. Landzettel, Kaupſtr. 7.
Ludwig Lautenſchläger,
Neckar=
ſtraße 26.
Ernſt Lorey, Karlſtr. 56.
Ludw. Luck, Heidelbergerſtr. 59.
V. Marquardt u. Ph. Wamſer,
Dieburgerſtraße 54.
Phil. Maul, Heidelbergerſtr. 19.
Müller u. Dilling, Kaſinoſtr. 27.
Gg. Neumann, Heidelbergerſtr. 117
Aug. Neumeyer Wwe., Große
Ochſengaſſe 22.
Heinr. Ningler, Landwehrſtr. 47.
Jakob Nohl, Martinſtr. 24.
Heinrich Pauli, Orangerie=Allee7.
Ludwig Pohl, Heinheimerſtr. 15.
F. W. Preußner, Bleichſtr. 40.
Karl Rockel Nachf. (Inh. Georg
Momberger), Schützenſtr. 4.
G. W. Roth, Moosbergſtr. 97.
J. Rühl, Saalbauſtr. 24.
Phil. Schäfer, Landwehrſtr. 29.
Friedr. Schiller, Tannenſtraße 7.
Franz Schulz, Karlſtr. 104½.
Heinrich Schwarz, Kiesſtr. 36.
Leonh. Sommer, Roßdörferſtr. 3.
Wilh. Stauß, Inſelſtraße 21.
Karl Tänzer, Marktplatz 7.
Michael Vollrath, Nieder=
Ram=
ſtädterſtraße 51.
Hch. Waldſchmidt,
Ludwigshöh=
ſtraße 21.
Otto Wamboldt, Heerdweg 2.
Joh. Waſſer, Alexanderſtr. 7.
Val. Wedel, Beckerſtraße 7.
Karl Wenz, Wendelſtadtſtr. 39.
Klink & Rettberg, Ludwigspl. 8½.Karl Zahrt, Hofſtallſtraße 8.
Darmſtadt, den 12. April 1912.
Städtiſche Gaswerks=Verwaltung.
Friedrich.
(8916sm
Autz= und Brennholz=Verſteigerung.
Am Montag, den 15. April, vormittags 9 Uhr,
werden auf unſerem Grundſtück — Eſchollbrückerſtraße 25 — öffentlich
meiſtbietend gegen Barzahlung verkauft:
9,5 Feſtmeter Fichten=, Akazien= und Kaſtanien=Stammholz,
35 Raummeter Knüppel= und Stockholz und
(8888
28 Haufen Wellen.
Großherzogliches Proviantamt Darmſtadt.
Faſeleber-Verkauf.
Ein der Gemeinde Hahn gehöriger, gut genährter Faſeleber
ſoll im Submiſſionswege verkauft werden. Angebote ſind bis
Mittwoch, 17. April 1912, vormittags 11 Uhr,
bei der Bürgermeiſterei daſelbſt einzureichen, wo auch die Beding=
(8973
ungen vorher eingeholt werden können.
Hahn bei Pfungſtadt, den 11. April 1912.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Hahn.
Geibel.
Gaufarnesrielzde t. Kie Tades
Für das diesjährige am 6., 7. u. 8. Juli in
Eberſtadt bei Darmſtadt ſtattfindende Gauturnfeſt,
ver=
bunden mit der 50=jährigen Jubiläumsfeier des
M.=Rh.=Gaues, ſollen die Plätze für vier Bier=, zwei
Weinwirtſchaften, Zigarren= und Selterswaſſerſtände,
zwei Metzgereien und zwei Bäckereien und Schaubuden
vergeben werden.
Offerten ſind einzureichen vom 15. ds. Monats bis zum
1. Mai a. c. bei dem Schriftführer des Bau= und
Wirtſchaftsaus=
ſchuſſes, Herrn J. Karl Sauer, Neue Darmſtädterſtraße 31, woſelbſt
(8785ss
auch die Bedingungen eingeſehen werden müſſen.
Stadt. Schulzahnklinik
Luiſenſtraße 20, II.
Sprechſtunden Wochentags:
Morgens von 10—12
Mittags von 2—5. (859a
Bekanntmachung.
Montag, den 29. April I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Zimmermann
Lud=
wig Voßler Eheleuten dahier
zu=
geſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr.
qm
II 511 209 Hofreite Kl.
Kaplanei=
gaſſe 5,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K28/12
Darmſtadt, 28. März 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V7601
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 15. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Jakob Mohr
Ehe=
leuten dahier zugeſchriebene
Lie=
genſchaft:
Flur Nr.
qm
350 1644 Hofreite
Neckarſtr.,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K30/12
Darmſtadt, 1. April 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(V8862
Dünger=Verkauf.
Dienstag, den 16. April d. J.,
vormittags 9 Uhr,
wird auf dem Hofe der
Artillerie=
kaſerne (Heidelbergerſtraße) in
Darmſtadt die Matratzenſtreu einer
Batterie meiſtbietend verſteigert.
Darmſtadt, 12. April 1912. (897a
Feld=Artillerie=Regiment Nr. 25.
Großer freihändiger
„Teppich”=Verkauf.
Von Montag, den 15. bis
Sams=
tag, den 20. April I. Js.,
den ganzen Tag geöffnet, verkaufe
im Auftrage in meinem
Auktionslokale
Grafen=
ſtraße 4
ca. 100 Teppiche
Ia Qualitäten u. mod. Farben
darunter India „Bouche” Ver=
Era, prima Axminſter und andere
prima Qualitäten. (8952a
Johannes Krummeck
Auktionator und Toxator.
NB. Annahme von
Verſteige=
rungen und Verkäufen.
Beſte Referenzen.
Die
gee
*11
„Zierſchlieferung
eines erſtklaſſigen Hauſes iſt zu
vergeben.
Offerten von
Ia Ochſenfleiſch
Ia Rindfleiſch
Ia Kalbfleiſch
Ia Hammelfleiſch
Ia Schweinefleiſch
unter C 50 an die Exp. ds. Bl.
(*9282
erbeten.
Ein großer
zweträdiger Handwagen
mit Federn zu verkaufen. Näh.
Kranichſteinerſtr. 42, part. (8981
Von der Reiſe zurück
Dr. oohannaschmiat
Aerztin f. Frauen u. Kinder.
K8717
Gesucht med. (Dr.,
als Beirat, betrifft med. Präparat.
Gefl. Off. u. C21 an d. Exp. (*9176fs
Dr med. Babucke, Spez.-Arzt.
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leitender Arzt der Klinik,
ord. Arzt d. Augenabteitung d. Diakonissenhauses „Elisabethenstift‟‟
Nach mehrjähriger Tätigkeit als
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arzt am städt. Krankenhaus in Darmstadt und
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Nachstehend einen Teil der während dieser Woche zum
Verkauf gelangenden Posten „Billiger Waren” aller Art.
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Meter 48 ₰
Weiss Damast
130 cm breit, Mtr. 65 ₰
Weiss Croise
Meter 48 ₰
Weiss Croise, ganzF
fein im Cöper Mtr. 58 ₰
Graue Handtücher
Meter 10 ₰
Weiss-rot karierte
Handtücher Mtr. 10 ₰
Gerstenkorn-Handtücher 10
mit rot. Borde Mtr. 19 ₰
Gerstenkorn-Handtücher9g
48 cm breit Mtr. 23₰
Ia. Handtücher
Baumwolle, ganz
Baumwollwaren
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Meter 28 ₰
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Meter 32 ₰
Möbelkattun .
Meter 35 ₰
Bedr. Flanell, helle Streifen, für
Frauenhemden .
. . Meter 38 ₰
Schürzen-Kattun . . . .
Meter 40 ₰
15/15em breit 7a
Schürzendruch
Meter 12₰
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Schürzen-Kattun
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Meter
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mit u. ohne Bordüre
Meter
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guter Qualität
Meter 65 ₰
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Meter 38 ₰
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Meter 42 ₰.
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116/118 cm
Meter 65 ₰
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Meter 48 ₰
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m. Feston u. Spitze. . . St.
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Feston oder Stickerei . St.
Damen-Kniebeinkleider
m. breiter Stickerei
St.
Damen-Nachtjacken Crois.
od. Sommer-Oxf. m. Umlegkr. St.
Weisse Anstands-Röcke
St.
Weisse Stickerei-
Unter-
taillen . . . .
St.
115
98₰
98₰
125
98₰
D2
55₰
Tisch-
und Bett-Wäsche
1 Posten
Weisse Tisch-Tücher
110/150 cm . . . . . St.
1 Posten
Weisse Servietten .
St.
1 Posten
Kissenbezüge mit
Seiden-
feston .
St.
1 Posten
weiss Hausmacher
Bettücher 150 200 cm St.
10
14
22₰
85 ₰
195
Nacco-Wäsche
1 Posten
weisse Tricot-Herren-
Hemden m. farb. Eins. St.
1 Posten
Macco-Herren-Hemden
195
1 Posten
St.
Macco-Herren-Hosen
St.
1 Posten
Macco- Damen-Jacken
St.
115
95₰
Schürzen
1 Posten
Hausschürzen
St.
1 Posten
Hausschürzen m. Volant u.
St.
Besatz . . .
1 Posten
Satin-Zierschürzen
St.
mit Träger . . .
1 Posten
St.
Blusenschürzen .
1 Posten
Blusenschürzen gute Qual.
St.
68₰
78₰
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Bade-Wäsche
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Seite 14.
Lagblatt, Samstag, den 13. April 1912.
Nummer 87.,
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die Berücksichtigung der individuellen Veranlagung der
Schüler ermöglicht wird. An der Anſtalt unterrichten 14 Lehrer.
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und seine Stellung verbessern will, sucht sich durch den
Unterricht bei einem staatl. geprüften Handelslehrer
fortzubilden, denn dieser vermag ihn nach pädagogischen
Grundsätzen in allen Handelsfächern zu vervollkommnen.
Er begnügt sich nicht damit, Maschinenschreiben und
Stenographie notdürftig nach der alten Methode zu lernen,
sondern sucht sich dürch Schreiben nach dem
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system die Nerven zu erhalten und dabei dennoch
grössere Leistungen zu erzielen.
Neue Kurse in allen Handelsfächern beginnen in der
Hessischen Handelslehranstalt zu Darmstadt,
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geprüfter Handelslehrer und gerichtlich beeidigter
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den 17. April d. Js., nachmittags 2 Uhr, in der
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Schüler werden gleichzeitig daſelbſt entgegengenommen.
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Der Vorſtand der iſrael. Religionsgemeinde.
Der Filberganten Sabauſraßte 8
nimmt Montag, den 15. April, ſeinen Anfang.
Das Fröbel=Seminar
(8978
beginnt Mittwoch, den 17. April.
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Das Sommerhalbjahr beginnt am 15. April.
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Schriftliche oder mündliche Anmeldungen bei der Direktion, Elisabethenstr. 36.
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Nummer 87.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. April 1912.
Seite 15.
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Holzwaren 5 Lackerwaren :Bürstenwaren: Kaffeemühlen von 95 ₰ an Sand, Seife, Soda von 95 ₰ an Handfeger von 30 ₰ an Wichskasten von 25, ₰ ₰ an Kaffee- u. Zuckerbüchsen von 30 ₰ an Bodenbesen von 50 ₰ an Besteckkasten von 75 ₰₰ an Reibmaschinen von 135 ₰ an Abseifbürsten von 10 ₰ an Gewürzschränke von 50 ₰ an Zeitungshalter von 95 ₰ an Schrubber . von 25 ₰ an Eierschränke . von 50 ₰ an Topflappenbehälter von 65 ₰ anTopfbesen von 10 ₰ an Garderobeleisten von 35 ₰. an Küchenwagen von 175 ₰ an Wichsbürsten von 25 ₰ an Handtuchleisten von 48 ₰ an Bürstenbleche von 95 ₰ an Kleiderbürsten von 25 ₰ an Panele . . . . von 45 ₰ an Kaffeemühlen von 95 ₰ an Auftragbürsten von 5 ₰ an Ablaufbretter mit Stütze von 175 ₰ an Frühstücksbüchsen von 50 ₰ an Wedel von 25 ₰ an Aermelbretter von 35 ₰ an Deckelhalter . von 45 ₰ an Möbelbürsten von 50 ₰ an Bügelbretter von 95 ₰ an Schirmständer von 95 ₰ an Klosettbürsten von 50 ₰ an Waschbretter von 95 ₰ an Merktafeln . von 95 ₰ an Piassavabesen von 50 ₰ an Wäschetrockner von 95 ₰ an Wandwaschgefäß von 375 ₰ an Bohner, schwer von 375 ₰ an
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Seite 18.
Darmſtädter Tagblatt, Samstaa, den 13. April 1912.
Nummer 87.
Der Hof des Hchweigens.
Tier= oder Pflanzenfett?
Infolge der Mißernte des Vorjahres ſind die Butterpreiſe für
zahlreiche Familien unerſchwinglich geworden. Billigere Erſatzmittel
von natürlich ſehr verſchiedenem Werte ſind daher in Menge
aufge=
taucht und haben u. a. auch die Frage aktuell werden laſſen, ob
Tier= oder Pflanzenfette als Buttererſatz zu bevorzugen ſeien. Die
Wiſſenſchaft hat ſich ſehr ſchnell und bemerkenswert einmütig für
Pflanzenfette entſchieden, und hat beſonders das Fett der Kokosnuß
als vollwertigen und einwandsfreien Erſatz der Butter anerkannt.
Umfangreiche, praktiſche Vergleichsverſuche, die beſonders von
Militär=
behörden angeſtellt wurden, beſtätigten dann dieſe Erkenntnis. Es
iſt heute feſtſtehende Tatſache, daß, während manche Speiſefette ſchon
infolge ihres zum Teil hohen Schmelzpunktes ſchlecht verdaut werden,
Und daher Aufſtoßen, Sodbrennen und Magenverſtimmungen
ver=
urſachen, beipielsweiſe das unter dem Namen „Kunerol” in den
Handel kommende, chemiſch reine und daher keimfreie 100%ige
Kokusnußfett ſchon bei 26 Grad ſchmilzt, und infolgedeſſen ſo glänzend
verdaut wird, daß es in hygieniſcher Hinſicht ſogar der Butter
vor=
zuziehen iſt. Da es zudem — rein oder mit Butter und anderen
Fetten vermiſcht — für ausnahmslos alle Back= und Küchenzwecke
verwendet werden kann, von abſolut neutralem Geſchmacke iſt und
nur 70 Pf. per Pfd. koſtet, erklärt ſich die Tatſache, daß „Kunerol”
die verbreitetſte Pflanzenfettmarke der Erde iſt, und daß der erſte
Verſuch ſeine dauernde Verwendung ſichert.
Die aus „Kunerol” und paſteuriſierter Milch hergeſtellte
Pflanzenbuttermargarine „Kunerona” iſt auch roh an Geſchmack,
Aroma und Ausſehen von Naturbutter nicht zu unterſcheiden und
bräunt, duftet und ſchäumt genau wie dieſe.
„Kunerol” (in Tafeln und ſchmalzartig weich), ſowie
„Kunerona” (geſalzen und ungeſalzen, Preis 90 Pf. per Pfd.) kommen
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Copyright 1910 by Anny Wothe, Leipzig.
Langſam entnahm Einar ein zuſammengefaltetes
Schreiben ſeiner Brieftaſche. Stumm reichte er es der
dunkelhaarigen Frau entgegen, die bei dem unſicheren Licht
des Feuers und des matten Tagesſcheines, der durch die
Scheiben herein dämmerte, mühſam die Worte entzifferte:
Mein alter Getreuer!
Wenn Du dieſen Brief erhälſt, wird der Winter
nahen, der mich endlich der Heimat zuführen ſollte.
Hel=
genaes wird mich nicht wiederſehen.
Ein Schrei wollte ſich von Frau Helgas Lippen
drän=
gen, aber ſie preßte den Mund feſt zuſammen und las
weiter.
Du wirſt dich wundern, daß ich dieſes ſchwerwiegende
Schickſalswort hier ſo kalt und nüchtern niederſchreiben
kann, aber glaube mir, meine Seele iſt voll Trauer und voll
heißen Wehs.
Du ſchriebſt mir, daß der kleine Orm ſo reizend
ge=
worden iſt, und daß er auf meine Heimkehr wartet von
Tag zu Tag. Auch er wird mich nicht wiederſehen. Nie
werde ich ihn an mein Herz drücken, der doch mein iſt von
meinem Blut.
Oft ſteigt es wie wilder Wahnſinn in mir empor,
wenn ich mir vorſtelle, daß ich Orm und Helga verlaſſen
will, verlaſſen habe, und doch muß es ſein, denn ich bin
nicht mehr ich, nicht mehr Ingwald Anderſen, ſondern ein
anderer.
Mit tauſend Plänen und Hoffnungen zog ich aus. Zu
kühnen Fahrten und Abenteuern drängte mein Sinn. Was
waren mir Weib und Kind zu Haus, die ich zwar liebte,
die ich aber auch ohne mein Zutun in Deiner treuen Hut
wohl geborgen wußte. Das kühle Eisland, dem ſo viel
geheimnisvolle Glut im Innern brennt, hat es mir
ange=
tan. Du weißt bereits, daß meine Reiſe vergeblich war.
Ich kann die verfluchte Stätte nicht finden, die ſchon mein
Vater vergeblich ſuchte. Aber das Land, das wild
zer=
klüftete, ſagenreiche, ſeltſame Land feſſelt mich mit einer
faſt ſchaurigen Gewalt.
Vor ſeiner rauhen, unheimlichen Schönhelt verblaßt
mein ſtolzes, ſchönes Vaterland mit ſeinen weißen
Glet=
ſchern und blauen Fjorden. Die Heimat, Weib und Kind
verblaſſen mir davor wie ein ferner Traum.
Du wirſt mich ſchelten, Einar, und du haſt ein Recht
dazu. Ich ſchaudere vor mir ſelber und vor den Abgründen
in meiner Seele.
Du weißt, ich nahm Helga aus Liebe zum Weibe. Du
weißt, welche prächtige Gefährtin, welch ein treuer
Weg=
geſelle ſie uns ſchon in unſeren Jugendtagen war. Nie
kannte ſie ein Ermatten, wenn es galt, auf Schneeſchuhen
in tiefer Nacht beim blaſſen Schein des Mondes die
höch=
ſten Höhen zu nehmen. Du weißt, wie klaglos ſie auf
unſeren Exkurſionen alle Entbehrungen trug und wie ein
Mann zu uns ſtand in Stunden der Gefahr. Ich
bewun=
dere Helga. Sie iſt ſtolz und kühn, und ſie iſt auch groß
und gut, aber ihr Herz, geſtählt in Treue, kennt nicht die
alles vernichtende und alles wild überflutende Leidenſchaft.
Und weil ich gewiß bin, daß ihre kühle Seele nicht an der
Wunde, die ich ihr ſchlagen muß, verbluten wird, darum
will ich durch deinen Mund, Einar, zu ihr reden.
Unzählige Male habe ich es ſchon verſucht, an Helga zu
ſchreiben und ihr meinen Seelenzuſtand zu ſchildern.
Ich=
vermochte es nicht, trotzdem ich weiß, wie ſchändlich es iſt,
ihr, der ich ſo bitter weh tun muß, nicht einmal ſelber
zu=
bekennen, daß ich treulos geworden bin in meiner Seele.
Helgas klare Augen werden hochmütig und verächtlich
lächeln. Sie kennt ja kein Abweichen vom Pfade der
Pflicht. Sie kennt nicht die Glut, die das Herz zerfleiſcht,
die nur ruhelos durch das Daſein hetzt, den einzigen
Schrei nach Erlöſung auf den Lippen. Sie pocht auf ihr
Recht, das ich ihr nehmen will, nehmen muß, und um das
ſie kämpfen wird, ich weiß es, nicht aus Liebe zu mir, oder
weil ſie mich nicht laſſen kann, ſondern weil ſie nicht laſſen
will, was ihr nun einmal gehört.
Ich habe nicht die Kraft und nicht den Mut zu dieſem
Kampf. Du, Einar Aßmuſſen, wirſt ihn führen. Schon
als Knabe wußteſt du jeden Streit zwiſchen Helga und
mir zu ſchlichten. Du warſt ein ſo ſtiller, warmer
Vertei=
diger, ein ſo ſelbſtloſer Vermittler, daß ich nicht anders
kann, als mein Geſchick, das meines Weibes und meines
Kindes vertrauensvoll in deine Hände zu legen.
Es gab eine Zeit, Einar, es iſt lange her, da habe ich
ſogar geargwöhnt, du wirſt ja lachen über mich, daß du
Helga liebteſt, tiefer noch, leidenſchaftlicher noch als ich,
Nummer 87.
rmſtädter T. wlatt, Samstag, den 13. April 1912.
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werden kann: denn friſch aus der Erde gerntet, hat
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und wird deshalb auch Butterkartoffel genannt.
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dem ſie ſo fein und die Erſte auf dem Markte iſt,
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und daß dir in ſchſieſer Gite uns behen die Lchr ſel
machteſt, die uns zu einander führte.
Heute weiſe ich den Gedanken weit zurück, denn heute
weiß ich, daß derjenige, der wirklich mit aller Kraft ſeiner
Seele liebt, ſich nicht ſo aller Selbſtſucht entäußern kann,
wie du es getan. Ich könnte es nicht. Mit aller Kraft, mit
aller Glut würde ich nach dem Unerreichbaren greifen und
es mit wilder Gewalt zu mir zwingen, durch Sünde und
Schande, durch Nacht und Graus.
Du warſt der ſelbloſeſte und treueſte Freund. Sei es
auch ferner meinem armen Weibe, ihrer alten Mutter und
meinem Kinde.
Mein Herz zittert, wenn ich an Orm denke. Er muß
ſchon groß ſein und ſüß plaudern können. Das Bildchen,
das du mir geſandt, und das ich in Reykjavik fand, habe
ich heiß an die Lippen gedrückt, und meine Tränen haben
es genetzt.
Wenn ich denke, daß eine Zeit kommt, wo ſich der
Junge ſeines Vaters ſchämen wird, weil der Vater ſeiner
Mutter weh getan, ſo könnte ich wild aufſchreien. Und
doch kann ich nicht anders.
Du wirſt erſtaunt fragen, was micht ſo verwandelt
hat, ich, der ich früher keinen anderen Gedanken hatte, als
den an Weib und Kind, und an die Miſſion, die mir
Lebenszweck geworden, die mich hinaustrieb in die Ferne.
Ich habe ein Weib geſehen, Einar, ein Weib, ſo hehr
und ſchön, wie ich es vordem nimmer geſchaut. Wie eine
Goldflut gleißt das Haar auf ihrer Stirn, und wenn ihr
Mund lächelt, iſt es, als ob Roſen blühen. Es iſt eine
ſtolze Tochter des Zauberlandes, wo es in den Felſen
pocht und gährt und brodelt, des Landes, wo wilde Feuer
und Waſſerſäulen wild zum Himmel ſteigen, und reißende
Gieſbiche ſch wihdemend in des inſende Mer fürzen,
in dem einſt mein Ahne ſein Leben ließ.
Die blonde Frau, die Tag und Nacht mein fieberndes
Hirn, mein brennendes Herz erfüllt, gleicht einer
Königs=
maid aus dem Sagengeſchlecht des dunklen Landes, und
ſie iſt doch nichts, als eines Bauern Kind und — die
Braut eines anderen. Ich liebe ſie, die ſtolze
Bauerstoch=
ter, und ich weiß doch nicht einmal, ob ſie meiner
freund=
lich gedenkt. Aber ich weiß, daß ich ſie erringen werde,
daß ich ſie erringen muß!
Du lächelſt gewiß über den Phantaſten, der ſich von
Weib und Kind ſcheidet, um einem Phantom nachzujagen,
das ihn vielleicht in den Abgrund reißt. Sei’s denn, ich
wage den Kampf. Möge das Schickſal mir gnädig ſein.
Du weißt nun, warum ich Helga und Orm nicht
wiederſehen kann, nicht darf. Verſuche es, meiner Frau,
es iſt das letzte Mal, daß ich ſie ſo nenne, meine
Abtrün=
nigkeit ſchonend klar zu machen, und ſtehe ihr bei in ihrem
Leid. Hüte mein Kind, als wäre es dein eigenes, und
wenn es groß geworden, dann ſage ihm, daß ſein Vater
ſchwer gelitten hat, und daß er dem nicht fluchen ſoll, der
ſeine Mutter verriet.
In beifolgenden Papieren habe ich alles Notwendige
aufgezeichnet. Es wird Helga danach ein Leichtes ſein,
die Scheidung von mir einzuleiten und durchzuführen.
Helgas eigenes Vermögen ſchützt ſie vor der
Demüti=
gung, etwas von mir anzunehmen. Trotzdem habe ich
vorgeſehen, daß ihr die Hälfte meiner Habe zufällt und
ein viertel Teil meinem Kinde, mit der Beſtimmung,
wenn Helga ſich nicht entſchließen kann, das Erbe
anzu=
treten, daß Orm ungeſchmälert drei Viertel meines Ver=
nhen erhelen ſeit Mie dieſte genn zu eiten
de=
ſcheidenen Leben, das ich hier in dem wilden Eislande
beſchließen will, um hier ganz dem blonden Weibe, das
ich erringen will, und meiner Miſſion zu leben, die ich
erfüllen muß, wie ich es gelobt habe, damals, als mein
Vater auszog, der nicht wiederkehrte.
Und nun, Gott ſei mit euch dreien und mit der alten
Mutter, der ich an des Lebens Scheide noch einen ſo
tie=
fen Schmerz bereiten muß.
Helga wird mir verzeihen, wenn ich nicht mal den
Mut und die Kraft zu einem letzten Lebewohl habe. Sie
mußte mir ja ſchon ſo Vieles verzeihen, ſo Bitteres und
Schweres.
Meinen Jungen küſſe mit Vaterlippen und ſchütze ihn
vor des Lebens Leid und vor den Leidenſchaften, Einar,
die ſeinen Vater ſo elend gemacht haben, ſo bitter elend.
Dir aber drücke ich zum letzten Mal die
Freundes=
hand. Ich weiß, du wirſt mich verachten, aber ich —
Einar — ich liebe dich!
Dein getreuer
Ingwald Anderſen.”
Immer heftiger zitterte das Briefblatt in Helgas
Hand, das ſie kaum noch entziffern konnte.
Wie die Augen einer Geſtorbenen, ſo ſtarrten ihre
Blicke darauf hernieder.
Einmal war es, während ſie las, als entringe ſich
ein verzweifeltes Stöhnen ihrer Bruſt, aber nun, wo ſie
den Brief zu Ende geleſen, hockte ſie zuſammengekauert
am Feuer und kein Laut drängte ſich über ihre Lippen.
(Fortſetzung folgt.)
Seite 20.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. April 1912.
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am Sonntag, den 14. April 1912, nachm. 3 Uhr,
auf dem Griesheimer Truppen=Uebungsplatz.
(Zugang zum Rennplatz vom Barackenlager aus.)
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III. Jagdspring-Konkurrenz:
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 87
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Seite 24.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. April 1912.
Nummer 87.
Berliner Stimmungsbilder.
Von Paul Lindenberg.
Nachdruck verdoten).
Plänemacher und ihre Pläne. — Alles für die . . . Klugen!
— Ein ſtändiges franzöſiſches Theater.
Berlin oder
Paris. — Die gute Antwort. — Theaterprojekte. — Mehr
Ruhe. — Eine Markthalle als Theater. — Hoffnungen und
Wandlungen. — Die Markthallen und ihre Schickſale. —
Fort damit!
Zur gegenwärtigen Zeit, in der es gefahrvoll iſt, im
Tiergarten und ſonſtigen Parkanlagen ſpazieren zu gehen,
da die Bäume und Sträucher — ein unlauterer Wettbewerb
unſerer Apachen — ins ſchießen gekommen, iſt’s noch
gefähr=
licher, ſich in die Nähe der Plänemacher zu begeben.
Das iſt eine ganz beſondere Klaſſe unſerer Einwohnerſchaft,
die ſpeziell in dieſen Lenzwochen in die Erſcheinung
trilt=
als ob das Sproſfen und Keimen in der Natur auch ihre
Phantaſie ſproſſend und keimend beeinflußt. Jemineh,
welch kühne Ideen werden jetzt ausgeheckt und des
lang wie breiten erörtert, wobei die größten
Schwierig=
keiten ſpielend überwunden werden, denn Hinderniſſe gibt’s
für jene Leutchen nicht. Sie hantieren nur mit Millionen
umher, tun ſo, als ob die reichſten Menſchen des Erdballs
bloß darauf warten, ſich mit ihnen in Verbindung zu ſetzen
und ihnen das Gold ſcheffelweiſe zur Verfügung zu ſtellen,
behaupten, die glänzendſten Verbindungen zu haben, und
— warten nur auf den Dummen, der ihnen Glauben ſchenkt
und ihnen die nötigen Mittel für die nötigen „Vorarbeiten”
opfert.
Da dieſe Dummen noch immer vorhanden ſind und
dito der Drang nach müheloſem Erwerb, da ſchließlich
kaum etwas verrückt genug iſt, um nicht doch hier Anhänger
zu finden, ſo wundert man ſich nicht, wenn troß vieler
aufſehenerregender Fehlſchläge — u. a. die Pleite des
ge=
waltigen Sportpalaſtes in der Potsdamerſtraße — immer
wieder und wieder Proſelte auftauchen, die dei den
Ken=
nern der Verhältniſſe bloß ein mitleidig=ſpöttiſches Lächeln
hervorrufen, bei denen jedoch, die nicht ausſterben, die
freudigſten Erwartungen auf güldene Berge erwecken. In
der Beziehung iſt gegenwärtig Franzöſiſch Trumpf.
Verſchiedene franzöſiſche Kaufhäuſer — man beachte, daß
es gleich mehrere ſind — ſollen hier errichtet werden und
ſich zu ihnen ein franzöſiſches Theater geſellen,
wohlverſtanden ein dauerndes. Nun ſchloſſen zwar alle
hier im letzten Jahrzehnt ſtattgefundenen franzöſiſchen
Gaſt=
ſpiele mit einem gehörigen Barverluſt ab, das ſchadet jedoch
nix, munter und vertrauensſelig des eingehenden zu
er=
örtern und zu begründen, daß eine ſtändige franzöſiſche
Bühne, an der nur die erſten (wie man weiß, ſehr billigen)
Pariſer Kräfte mitwirken dürften, hier Bombengeſchäfte
machen würde. Wir hätten, ſo heißt es, ja hier ein
außer=
ordentlich kunſtverſtändiges, franzöſiſch ſprechendes,
zahl=
reiches Publikum, das jetzt, um Moliéres Sprache im
Theater zu hören, nach Paris fahren müſſe, ſpäter aber
im Lande bleiben würde; auch viele Franzoſen, die an der
Spree das heimiſche Spiel ſchwer vermiſſen, würden dann
gern dauernd in Berlin weilen. Puh, wer lacht da nicht ?—
Mir fällt dabei die hübſche Antwort ein, die einſt der
Graf von Turpin, der als Oberſt eines franzöſiſchen
Huſa=
ren=Regiments während des ſiebenjährigen Krieges in
preußiſche Gefangenſchaft geraten, Friedrich dem Großen
gegeben. Sehr einflußreiche Männer hatten ſich beim
König verwendet, den Grafen nach Ablauf eines halben
Jahres auf Ehrenwort nach ſeiner Heimat zurückkehren zu
laſſen. Der König war geneigt, dem Wunſche zu
will=
fahren, wollte aber den Grafen noch perſönlich ſprechen.
In der Audienz erkundigte er ſich, wie Berlin ihm gefallen
habe, und der Graf ſagte viel Schönes über Verlin. Dann
fragte ihn der König, in welcher der beiden Städte, Berlin
oder Paris, der Graf leben möchte, falls die Wahl ihm
frei ſtünde. Der Graf meinte, man dürfe beide Städte
nicht zuſammenſtellen, jede habe ihre Vorzüge, die man
nicht vergleichen ſolle. „Das ſind billige Ausflüchte,”
be=
merkte der König, „reden Sie ganz frei, ſo, wie Sie
den=
ken! — „Nun dann.” meinte der Graf, „wenn mir Berlin
gehörte, ſo würde ich es verkaufen und in Paris
verzeh=
ren!“ — Friedrich wandte ſich ab; der Graf fürchtete, den
König verletzt zu haben, empfing aber am nächſten Tage
die Erlaubnis zur Rückkehr nach Frankreich! —
Auf dem Theatergebiet u un zu unſetem
obigen Gegenſtand zurückzukehren — werden ſtets die
aus=
ſichts . . . loſeſten Luftſchlöſſer erbaut. Zwar iſt’s von
dem Volsſchauſpielhaufe für 10 0 und mehr Perſonen
wieder ganz ſtill geworden, dafür verlautet jetzt von einem
eigenen Zirkusbau für den raſtloſeſten und tätigſten unſerer
Direktoren, Herrn Reinhardt. Wir ſchlagen vor, daß dieſer
Bau allen, aber auch allen Anforderungen genügt, die ſich
den kühnen Plänen des leider noch immer zu wenig
ge=
nannten Theaterleiters anſchmiegen — Arena für
Gladia=
torenkämpfe, Waſſer für Seeſchlachten, Vorrichtung für
Be=
ſeitigung der Decken, um den in beſtimmten Stücken
mit=
ſpielenden Luftſchiffen das Landen zu ermöglichen, vor
allem eine rieſige Verſenkung, die liebevoll Herrn
Rein=
hardts und ſeiner Propheten „weittragende‟ Hoffnungen
und Entwürfe umſchließt. Damit endlich zu einer
geſun=
den Entwickelung unſeres arg durchwühlten Theaterlebens
etwas Ruhe eintritt. Denn unſer Publikum weiß ſchon
ſelbſt nicht mehr ein noch aus und verliert über gar zu
großer Inanſpruchnahme ſeiner Intereſſen für das Theater
und für alles, was mit ihm zuſammenhängt ſchließlich das
Intereſſe ganz daran. Und dabei werden kühnlich ſtets
neue Theatergründungen vorgenommen, wie ja auch aus
dem einen Leſſing=Theater deren zwei werden ſollen; ein
Teil der bisherigen Mitglieder hat eine „Sozietät”
gebil=
det, die nach dem Uebergang des Theaters in andere Hände
eine ſelbſtändige Gruppe und Truppe darſtellen wird. Die
damit Beauftragten ſind eifrig auf der Suche nach einem
Theater reſp. nach einem Platz für ein ſolches und
klam=
mern jetzt ihre Zukunftspläne an die Pachtung oder den
Kauf der Markthalle auf dem Magdeburger Platz.
Alſo auch ſie, dieſe rote Halle, wird wahrſcheinlich in
kurzem „fallen über Nacht‟. Dann die vierte jener mit ſo
großen Erwartungen und Koſten ins Leben gerufenen
Lebensmittel=Betriebsſtätten Berlins. Weg
damit — die Sache hat ſich überlebt! Die Idee, die Märkte
nicht unter freiem Himmel, ſondern in geſchloſſenen und
überdachten Gebäuden abzuhalten, in denen eine beſſere
Aufſicht ſtattfinden kann, iſt in Berlin nicht neu: unter der
Regierung des großen Kurfürſten hatten die Fleiſcher und
Bäcker ſich auf den öffentlichen Märkten allerhand
Unregel=
mäßigkeiten zuſchulden kommen laſſen, und der Rat
be=
ſchwerte ſich deshalb bei dem Kurfürſten, der unter dem
17. Oktober 1661 verfügte: „Wir eoncediren unſeren Bür=
verlangen Sie bei Ihrem Kaufmann ausdrücklich
MAGGl
Bouilion-Würfel
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denn der Name MAGGl und die Schutzmarke Kreuzstern bieten
(V8857
Enmit ne vorndene auntat
MaGdls grta. spareame füchen
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ungsorgane, sowie bei Anfällen von
Aierenleiden vorzugsw. zu empfehlen
San.-Rat Dr. S. schreibt: =Lässt man Kaiser Friedrich Quelle längere Zeit und reichlich trinken, so wird der sichere Erfolg ohne schädl. Nebenwirkung nicht ausbleibens.
Med-. Rat Prof. Dr. O. schreibt, dass unter dem Gebrauch des Offenbacher Wassers gichtisch-rheumatische Störungen verschwunden sind.
San.-Rat Dr. Sch. nennt Kaiser Friedrich Quelle ein fast souveränes Mittel gegen Gicht und Nierensteine.
Med.-Rat Dr. K. sagt, das Wasser bekommt dem Magen vorzüglich. Hat es ia unter allen gegen Gicht gebrauchten Wässern den geringsten Kalkgehalt. 0,01605 gegen
0,6253 von Fachingen etc.‟ Die Gefahr der Kalkablagerungen in den Gefässwandungen ist bei diesem Wasser sicher nicht vorhanden.
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muß mit besonderers Sorgfalt und WVorsicht gewäschen werden, eda bei dieser das
Kochen fortfällt und eine Fründliche Reinigung deshalb bisher nur schwer zu erzielen
war. Diese, Schuierigkeit wuird solort behoben bei Gebrauch von
PERSII.,
dessen Eigenart sich gerade hierbei in besonderem Masse bewährt. Das Waschen
geschieht wie folgr:
Man löst Persil (wieviel, Fsteht auf dem Paket) in lauwarmem Wasser auf;
Zusatz von Seiſe und Soda muß vermieden werden. Sofort nach dem
Auf-
lösen bringt man die Wäsche in die Lauge, die nur handwarm (30—40 Grad)
sein ’darf, lässt sie ½—½ Stunde gdarin liegen und schwenkt sie während
dieser Zeit einige Male hinf und her. Die Wäschefist dann fertig. Hiersut
flüchtiges Auswaschen in läuwarmem Wasser.
Die Wolle ist rein, locker und weich,
aller Geruch nach Schweiß, Schmutz usw., der sonst der Wolle sehr gerne anhaftet,
ist verschwunden, die Wolle duftet frisch und angenehm, dabei haf das Gewebe
in keiner Weise gelitten und ist nicht filzig. Die Eigenschaft des Persil ermöglicht
also eine Reinigung der Wollwäsche, wie sie nach der alten Methode ausgeschlossen ist.
Aber nicht die Waschkraft allein ist es, die Persil auch für Wollwäsche
unentbehrlich macht, sondern kvor allemfseine Desinfektionskraft, die ihm
eine grosse hygienische zBedeutung gibt. Wollwäsche zverlangt in hygienischer
Bezichung besondere Hufmerksamkeit, da sie Verunreinigungen nie Fett, Schweiß und
ähnliche Stoſfe, die die besten Nährböden für Bakterien bilden, hartnäckig festhält
und dadurch leicht zum Ueberträger von Krankheiten wird.‟Diese Verunreinigungen
genannter Art löst und zerstört Persil vollständig. Wissenschaftliche Versuche
habentergeben, daß in handwarmer (30—40 Grad)-Persillauge schon nachiwenigen
Minuten selbst die widerstandsfähigsten Bakterien im Keime getötet werden. Lauwarme
Persillauge steht also an Desinfektionskraft den bekannten Desinfektionsmitteln nicht
nach, ohne jedoch deren Giftigkeit und Umständlichkeit im Gebrauch zu besitzen.
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Nummer 87₰
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. April 1912.
Seite 25.
germeiſtern und Nahmäinnem, auch deren Nachlommen
in okficio, — an einem bequemen Orth in der Stadt, da
Niemanden ſonſt zu nahe geſchieht, noch einem und anderen
der Proſpekt genommen wird, zween Fleiſch=, Brod= und
Fiſchbuden oder Banke zu bauen und darinnen nicht nur
den Einwohnern zum Beſten allerhandt Fleiſch, Fiſche und
Brodt nach der rechten Ordnung und um billigen Werth
zu verkauffen und zu laſſen, ſondern auch mit Fleiß dahin
zu ſehen, daß allemal rein und guet Vieh bei Handen
ge=
ſchaffet und geſchlachtet, auch ſauber und reinlich damit
umbgegangen, recht Gewicht gegeben werden und kein
Mangel an oberzehlten Victualien vorfallen möge.”
Es iſt uns nicht bekannt, ob die kurfürſtliche
Verord=
nung befolgt wurde; der Plan der Errichtung feſter
Markt=
hallen in Berlin wurde 1865 ſeitens des Geh.
Kommerzien=
rats Delbrück öffentlich angeregt, und es bildete ſich ein
„proviſoriſches Komitee”, das den Entwurf, der auch die
Zuſtimmung des Handelsminiſters fand, weiter
ausarbei=
tete; die kriegeriſchen Ereigniſſe des Jahres 1866 ließen
jedoch die Angelegenheit wieder einſchlummern. Eine im
Herbſt 1867 am Schiffbauerdamm ſeitens der Immobilien=
Geſellſchaft errichtete Privat=Markthalle ging bald wieder
ein, und die Ausführung der im Frühjahr 1872 von neuem
angeregten Idee der Errichtung von elf Markthallen, die
mit Hilfe des Privatkapitals gegründet werden ſollten,
ſcheiterte an dem Widerſtande des Polizeipräſidenten von
Madai, der eine Beteiligung der Stadt Berlin an dem
Unternehmen forderte. Die Stadt lehnte damals die
Zu=
mutung ab, und ſo unterblieb die ganze Sache, was nicht
zu beklagen war, da die Lebensmittelverſorgung Berlins
zum entſcheidenden Teile in die Hände einer privaten
Er=
werbsgeſellſchaft gelegt worden wäre.
Endlich, 1881, als die Stadtbahn ihrer Vollendung
nahte, entſchloß ſich die ſtädtiſche Verwaltung doch, dem
obigen Gedanken näher zu treten, und im September 1883
wurde der Grundſtein zu der erſten Berliner und zwar der
Zentral=Markthalle am Alexanderplatz gelegt. Mit allen
Mitteln und Kräften wurde nun vorwärts gearbeitet und
nach einer noch nicht dreijährigen Friſt ſtanden die erſten
vier mit einem Koſtenaufwand von etwa 12 Millionen
Mark errichteten Markthallen fertig da, die dann um
weitere zehn — welche wiederum ca. 13 Millionen Mark
erforderten — vermehrt wurden. Die Berliner und
Ber=
linerinnen waren gewaltig ſtolz auf „ihre‟ Hallen und
führten gern die Fremden hin: „ſeht mal, was wir uns
leiſten können!“
Nur eine Bevölkerungsklaſſe war mit der
Neugeſtal=
tung nicht recht einverſtanden: diejenige der edlen Markt=
frauen und Hölerimen. Sie ſcheuten ſich, für beſtimmte
Zeit eine beſtimmte Platzmiete zu bezahlen, und ſie
fürch=
teten, daß der Umſatz in den Hallen, nachdem die erſte
Neu=
gierde der Beſucherſcharen geſtillt, nicht ein ſo anhaltender
und lebhafter ſein würde, wie auf den oſſenen Märkten.
Als wenige Tage vor Eröffnung der erſten Hallen auf dem
Dönhoffsplatz und dem Gendarmenmarkt die letzten Märkte
ſtattfanden, da gab es mancherlei wehmütige
Abſchieds=
ſzenen; elegiſch erkundigte man ſich gegenſeitig, ob man
ſich in den Hallen im „Parkett” oder „uf den erſchten Rang”
(die Hallen haben auch Galerien mit Verkaufsſtänden)
wiederſehen würde, aber auch der Humor kam zu ſeinem
Recht: hier und da waren die Gaskandelaber bekränzt und
mit Inſchriften „verziert” die mit Ironie beſagten: „Es iſt
beſtimmt vom Magiſtrat, daß man vom Standplatz, den
man hat, muß ſcheiden!” und: „Wer da Geld hat, kann in
den Hallen ſtehen, wer da keins hat, der muß weiter gehen!“
und endlich kurz und bündig: „Nur Mut, die Sache
wird ſchon ſchief gehen!“
Und ſie iſt allmählich ſchief gegangen: Groß=Berlin,
dieſer vieles verſchlingende Moloch, hat auch ſchon einen
Teil der Markthallen verſchlungen; den vier erſten Opfern
werden ſich weitere anſchließen. Wie die Lücken ausgefüllt
werden, weiß man noch nicht, man weiß nur, daß es viel
Geld koſten wird!
Sport.
* Fußball. Darmſtädter Sportklub 1.905.
Auf dem Sportplatze an der Windmühle ſtehen ſich am
Sonntag, den 14. April, die erſten Mannſchaften des
Hanauer F.=K. „Viktoria” 1894 und des Darmſtädter
Sportklubs 1905 gegenüber. „Viktoria” 1894=Hanau,
der beſtbekannte Altmeiſter der Nordkreisliga, tritt in
beſter Aufſtellung an. Die ſehr gut eingeſpielte
Mann=
ſchaft wird in dieſem Treffen der zurzeit auf der Höhe
ſtehenden 1. Sportklub=Elf eine ſchöne Gelegenheit zur
Erprobung ihres Könnens bieten.
Drei weitere Spiele um die engliſche
Ligameiſterſchaft wurden ausgetragen. Preſton
Northend ſiegte mit 2:0 über Weſt Bromwich Albion,
während Bradford City mit Newcaſtle United und
Tottenham Hotſpur mit Mancheſter United unentſchieden
111 ſpielten.
Luftfahrt.
* Zeppelin=Luftſchiffe beim
Deut=
ſchen Zuverläſſigkeitsflug 1912. Zeppelin=
LuſtſchiſcPaſſagterſahrten in Verbindung mit Flugzeug=
Wettfliegen ſollen beim „Zweiten Deutſchen
Zuverläſſig=
keitsflug am Oberrhein 1912” im Mai ſtattfinden. Es
wird zweifellos ein intereſſantes Schauſpiel werden,
wenn Luftſchiffe und Flugzeuge in friedlicher
Konkur=
renz ungefährliche Wettfahrten unternehmen. Die
De=
lag hat beſchloſſen, bei dieſen Fahrten für je 250 Mark
Fahrgäſte an Bord zu nehmen, und zwar für die
Haupt=
etappen Straßburg-Metz, Metz-Saarbrücken und
zu=
rück, Metz-Frankfurt, Frankfurt-Karlsruhe, Baden=
Baden-Freiburg. Da ſicherlich viele die ſeltene
Ge=
legenheit, Flieger von einem Luftſchiff zu beobachten,
ausnutzen wollen, ſo iſt großer Andrang zu dieſen
Fahr=
ten zu. erwarten. Es ſei deshalb geraten, eiligſt Plätze
für die einzelnen Fahrten belegen zu wollen.
Anmeld=
ungen dafür nimmt die Geſchäftsſtelle des „Zweiten
Deutſchen Zuverläſſigkeitsfluges am Oberrhein 1912‟,
Straßburg i. E., Blauwolkengaſſe 21, entgegen.
Für das Gordon=Bennett=Fliegen
der Freiballons, das in dieſem Jahre von
Stutt=
gart aus ſtattfindet, wurden franzöſiſcherſeits nur drei
Meldungen abgegeben, ſodaß ein Auswahlrennen in
Frankreich nicht ſtattfinden wird. Die franzöſiſchen
Ver=
treter ſind Leblanc und Dubonnet, die beide ſchon als
Bennett=Flieger bekannt ſind, und ein Herx Jourdan.
* Peking-Paris. Die Bedingungen für
den Aeroplan=Fernflug Peking-Paris, den der Matin
in dieſem Jahre inſzenieren will, werden jetzt in
gro=
ßen Zügen bekannt gegeben. Danach ſoll der
Wett=
bewerb nur für franzöſiſche
Aeroplankonſtruk=
teure offen ſein, von denen jeder höchſtens drei
Appa=
rate ſtellen darf. Hat der Wettbewerb ſo ſchon einen
nationalen Anſtrich, ſo mutet es noch eigenartiger an,
daß die Strecke unter vollſtändiger Umgehung
Deutſchlands feſtgelegt wurde, und zwar wurde in
Ausſicht genommen, als Route Peking, Karbin, Irkutsk,
Tomsk, Moskau, Warſchau, Wien, Trieſt, Venedig,
Genua, Marſeille, Lyon, Paris zu wählen.
Verhält=
nismäßig gering ſind auch die Preiſe in Geſamthöhe von
155000 Francs. Von dieſem Fonds ſollen ein erſter
Preis von 100000 Francs, ein zweiter Preis von 25000
Francs und je 10000 Francs=Preiſe gegeben werden,
und zwar für diejenigen Flieger, welche die ganze
Strecke zurücklegen. Sollte dies keinem Teilnehmer
ge=
lingen, ſo ſoll derjenige, welcher am weiteſten kommt,
eine Summe von 50000 Francs erhalten. Angeblich
liegen bereits die Meldungen von zwei Firmen vor, und
zwar ſoll das Haus Hanriot für André Fey gemeldet
haben und das Haus Burek zwei Maſchinen.
*
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Seite 26.
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No, ſage Se mal, wie hawwe Sie dann eigentlich
die Feuerdäg verlebt? Ach, ich ſag derr awwer Ihne, ich
hab mich ferchtbar geärgert. Wenn’s nur ei mal
ieber=
haubt kei Feuerdäg mehr gewe dhet. Un wege warum?
— Ei, was hawwe dann mir Fraue devo, hawwe mir
dann was devo? Neun, mir hawwe nichts devo! Net
nur, daß mer nichts devo hawwe, hawwe mer auch noch
die Arweit mit de Butzerei un de Kocherei dermit.
Ja, un wenn mer nur aach Dank und A’erkennung
finde dhete bei dene Türranne vun Menner. Neun, mir
ſind immer un ewich die Unnerdrickte un deß ſchwache
Geſchlecht un ſo. Un mir ſind nor dezu da, dene Herrn
der Schöpfung, dem nixnutzige Kohr irdene Roſe ins
himmliſche Lewe eneizuflechte; iwwerhaubt un ſo
Awwer laſſe Se nor emol die
Suffracheedebeweg=
ung auf Deitſchland iebergreife, dann werd dene Herrn
de Seifeſieder ſchun aufgeh, dann werrn mer unſern
Mann ſchun ſtelle. Glauwe Sie, deß kennt iewerhaubt
noch lang dauern, bis mer des indireckte, geheime,
öffent=
liche Stimmrecht kriſche? — Deß kann gar nicht mehr
ſo lang dauern, dann halb hawwe mer’s jo ſchun, in de
Famillje un ſo, wenigſtens ich hab mer’s erkembft un
ieb’s auch aus. Gott ſei Dank.
Awwer im öffentlich Lewe miſſe mer’s auch hawwe,
die Schwedinne hawwe ’s ja auch, un iwwerhaubt:
jeder Frau gehört des öffentliche Stimmrecht, mit
Ausnahme vun de Entebürzelſen un de
Stuwwewedel=
ſen, dann die zwag iwwerrickſe Geſtecker wißte doch
nicht, was ſe mit a’fange ſollte. Die ſolle ſich vun ihre
Menner die Kuhr mache laſſe, awwer ſie ſolle ’s loſſe,
mit uns Indelleckdunelle zu konkuriehrn. Dere
Iwwer=
zeigung is auch die Frau Peifedeckel, un wenn mir
Fraue des Stimmrecht hette, ſeegt ſe, dann weer die
Ge=
haltsuffbeſſerung ſchun lengſt bewilligt.
Awwer net vielleicht ſo, wie die Menner denke,
ſon=
dern ſo, wie ſich geheern dhet, indem daß die
Gehalts=
uffbeſſerung net de Menner ausbezahlt dhet werrn,
ſon=
dern de Fraue, dene, wo ſe doch auch geheert. Dann
wie ich die Menner kenne dhu, mechte ſe doch die ganz
Gehaktsuſbpeſſrung ſor ſich eiſtecke un ihre beſere Heiſte
ſo wenig wie meglich devo gewe. Die Türranne! ——
Awwer ich wollt ja net vun de Gehaltsuffbeſſerung
redde, ſundern vun de Oſterfeuerdäg, uff die ich mich
ſo gefreit hatt un die wo mir ſo gaſchdig verhunzt ſin
worde, indem daß net nor die Verlowung vun meine
Rieckche widder in die Brich gange is, un indem daß
awwer ich will net vorgreiſe, ſundern de Reih nooch
verzehle, wie mer’s gange is.
Alſo wie ich am vorige Samsdag glicklich mein
Haushalt, mei Kuche un meim Mann ſei gefillt
Kalbs=
bruſt, die wo er ſo gern eſſe dhut, in de Reih gehatt hatt,
do war ich fertig bis uff’s Leime un hab net mehr Babb
ſage kenne. Da kimmt meim Briehinkel uff amol die
Iddee, mir kennte am erſte Oſterfeuerdag e —
Odewald=
duhr mache!
Du kimmſt mer grad geſchliche, hab ich geſagt,
glaabſt Du ich hett die Wohnung umfunſt gebutzt un
friſche Vorheng uffgemacht un Kuche gebacke un ſo,
da=
mit daß ich noochher nix devo hawwe ſoll, un ſoll mich
mied laafe im Odewald. Naa, hab ich geſagt, uff die
Feuerdäg will ich aach ebbes hawwe vun de Feuerdäg.
No, do is er gleich widder protzig worrn, un hott
mer vorgeſchmiſſe, ich dhet em nir genne, un ſo. Gut, hab
ich geſagt, do machſt Du dei Odewaldduhr un mir gehn
auff die Ludwigsheh.
Richdich, der alt Narr ſteicht am erſte Oſterfeuerdag
auf un hibbt in ſein Duhriſtea’zug un — denke Se ſich
a', da hawwe ja ſemtliche Knebb dra gefehlt. No, ich
kann Ihne ſage, ich hab meine Aage nicht getraut.
Selbſt=
verſtendlich wollt er gleich widder Schbeckdagel mache,
awwer da hab ich em gleich die Kuhraaſch abgekauft.
Heer mol, hab ich geſagt, was e richtiger Duhriſt is, hab
ich geſagt, der dhut awends defier ſorge, daß morgens
ſei Sach im Blei is, un die Knebb warn iwwerhaubt
vorigs Jahr noch dra, un da heſte de ganze Winter Zeit
gehatt, denach zu gucke, ob ſe noch dra ſin.
Dodegege konnt er nadierlich nix ſage, un da hatt er
ſich vor lauter Rooches widder ins Bett gelegt. Speter,
wie ich meim Fritzche ſein Oſterhas gewe häb, hab ich
den Bub emal ins Gebet genumme vun wege dene
Knebb, un da hatt er mer dann gach geſtanne, daß ſe in
ihrm Fußballklub en internatzionale Matſch gehatt hette
zwiſche de Beſſunger un de Darmſtädter Schampinione,
un do hett’s allemal 10 Knebb Eitritt gekoſt uff die
Drie=
biehn, un weil doch de Vadder den Azug net mehr
age=
zoge hett un ſo —. No, hab ich gedenkt, der Bub vaddert
ſich, un de Appel fellt bekanntlich net weit vum
Biern=
baum.
Speter is dann mei Briehinkel uffgeſtiege un ſeegt,
er gingt emol in die Kerch. No ich hab dere Sach gleich
net getraut. Daß er awwer erſt um 3 Uhr heimkomme
is, deß hett ich doch net gedenkt. Mir hatte ſchun zu
Mit=
dag geſpiſſe un unſern Kaffee getrunke un die Rieckche
is mit ihrm Braitiſchamm ſchun eweil voraus gange;
mir hawe grad ſo uff em Sprung geſtanne, do kimmt er
ageſtolwert. —
No ich hatt en Gift, ich hab nix redde kenne, un da
hab ich blos geſagt: Zut Deiſel, hab ich geſagt, ich dhet
mich awwer doch ſcheeme, hab ich geſagt, aam die
Feier=
däg ſo zu verhunze Die Kalbsbruſt ſteht im Bratofe,
wannſte geſſe haſt, kimmſte nach, mir gehe uff die
Lud=
wigsheeh.
No, un da ſin mer uff die Ludwigsheeh. Ach, deß is
ja en herrliche Spaziergang, ſo de Maddinspad enaus,
wann de Friehling uff de Naduhr liege dhut. Un ich
mecht e Willa hawwe im Dindeviertel odder irgendwo
doauserum; deß is jedenfalls ſchicker, wie ſo e
Ein=
familljehaus im Hohle Weg. Ach Gott, wenn mer ſo
newe am Herrgottsberg vorbei geht un bedracht ſich die
romandiſch Gegend un die Bäum drum erum un die
Felſe mittedrinn; ach, des is alles ſo ſchee un ſo
nadier=
lich, wie im Theater die Dekeratzion vum Dannhaiſer,
wiſſe Se, in dem Akt, wo des Pilgerkohr
hinneraus=
gewackelt kimmt.
Es is ja was Scheenes, wenn eim ſo e
Friehlings=
ſtimmung ieberkimmt; ſo was Göttliches, ſo was Junges
kimmt da iwwer eim; ich kriſch nor immer gleich ſo em
mordsmeßige Hunger un mei Fieß dhun mer ſo weh.
Un ich dierf eigentlich gar net ſoviel eſſe, hat mei Dokder
geſagt: no, ich hab ja auch bloß drei Sticker Kuche geſſe
un e Ribbche, dann e klei bische was muß mer doch zu
ſich nemme nach ſo eme aſtrengende Maſch.
No, un da hawwe mer dageſotze un hawwe auf
mein Mann gewatt, un richtig, mei Ahnung hatt mich
widder mal net bedroge, indem daß er nicht komme is.
No, hab ich geſagt, mir watte net lenger, un zu
meim Rieckche ihrm Braitiſchamm hab ich geſagt, er mecht
emal ausnahmsweis die Zech bezahle. Un wiſſe Se,
was der gedha hatt, der Filluh — eh mer uns
ver=
guckt hatte, hatt er ſich verduft. Heert ſich da net de
Ge=
mießhannel uff?! —
Awwer deß hat dem Faß de Boddem ausgeſchlage.
Der ſoll ſich wo annerſter dorchfuttern, un ich hett em
gach des needige geſagt, awwer er hot ſich bis heit noch
net ſehe loſſe. No mei Rieckche ſoll ſich nor dreeſte, die
krieſcht noch aan. Sie war ja deerſt ganz unglicklich, des
arm Mädche un hatt am zwatte Feuerdag de ganze Dag
de Grammofohn ſpiele laſſe: Verlaſſen bin i! — Un da
is en Schutzmann komme un hatt geſagt, die Leit dhete
ſich beſchweern. Hawwe Se ſchon emal ſo was geſehes
Noch net emal ſeine Gefiehle kann mer freie Lauf loſſe.
Awwer die Menſche hawwe ja kein Sinn fier Muſik, wo
doch unſer Grammofohn ſo ſchee ſchbielt; er hatt doch
auch 27 Mack un 75 Fennig gekoſt, un jed Platt noch emal
95 Fennig extra.
Wenn awwer die Menner bei de Damekabelle ſitze,
da kenne ſe die Muſick heern, un wenn’s die ganz Nacht
dauert; ja, un nachher komme ſe heim, un hawwe lange
blonde Haar uff em Rockkrage, wie mei Mann, der
laſter=
hafte Liegebeitel. — No, awwer wie geſagt, die lengſt
Zeit hott’s gedauert; laſſe Se uns moderne Fraue nor
emal des Stimmrecht hawwe, dann hatt’s geraacht in
der Ebbelkammer!
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[ ← ][ ][ → ]Nummer 87₰
Seite 34e
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. April 1912.
Die Errichtung eines Lehrſtuhls für
ſoziale Medizin an der Landesuniverſität.
Bisher ſind die Vorgänge und äußeren Umſtände zu
dem Antrag des Vorſtandes der land= und
forſtwirtſchaft=
lichen Berufsgenoſſenſchaft für das Großherzogtum Heſſen
auf Errichtung eines Lehrſtuhls für ſoziale Medizin
mit=
geteilt worden. Es wird indeſſen von allgemeinem
In=
tereſſe ſein, auch die inneren Gründe kennen zu lernen,
welche dieſe Beſtrebungen auf eine Förderung des
Heilver=
fahrens auf dem Gebiete unſerer ſozialen Geſetzgebung
rechtfertigen. Nicht nur die Verſicherungsträger, nicht nur
die Schiedsgerichte und das Reichsverſicherungsamt, die die
Ausführung unſerer wichtigen ſozialpolitiſchen Geſetze über
die Unfall= und Invaliditätsverſicherung zu überwachen
haben, ſondern auch all die Aerzte, die als Autorität auf
dem Gebiete der ſozialen Medizin und Unfallheilkunde
an=
geſehen werden müſſen, haben ſtets von neuem wieder
be=
tont, daß für die heranwachſenden Mediziner ſchon auf
der Univerſität eine diesbezügliche Unterweiſung
er=
folgen müſſe, wenn man ſpäterhin von dem praktizierenden
Arzte die erforderlichen Kenntniſſe auf dem komplizierten
Gebiete der Unfallverſicherung, der Invaliditäts= und
Krankenverſicherung verlangen wolle. So hat man auf
den internationalen Kongreßen für Arbeiterverſicherung in
Wien, Düſſeldorf und Rom eingehende Erörterungen über
die Organiſation des Unterrichts in der ſozialen Medizin
an den Univerſitäten gepflogen, allerdings ohne daß es
bis=
her in wünſchenswertem Maße zur Verwirklichung dieſer
Pläne gekommen wäre. Am ausgeſprochenſten iſt unſtreitig
das Bedürfnis nach einer beſſeren Vorbildung der
Medi=
ziner auf dem Gebiete der Unfallverſicherung. Es
iſt nun einmal heute nicht mehr zu leugnen, daß in den
Ländern, wo die Unfallverſicherung einen ſehr großen Teil
der Geſamtbevölkerung umfaßt, — und da ſteht ja
Deutſch=
land an allererſter Stelle — die Unfallmedizin eine
hervorragende Bedeutung erlangt hat. Sie hat ſich
zweifel=
los zu einem beſonderen Zweige der ärztlichen Wiſſenſchaft
herausgebildet und kann deshalb auch mit Recht
bean=
ſpruchen, daß ihr bei der Aufſtellung des Lehrplanes für die
mediziniſche Jugend ein beſonderer Platz eingeräumt werde.
Es iſt dafür Sorge zu tragen, daß den angehenden Aerzten
ſchon auf der Hochſchule im Wege einer entſprechenden
Be=
lehrung das Verſtändnis für eine ſachgemäße Behandlung
der Unfallverletzten vermittelt wird, um ſie ſpäter in die
Lage zu verſetzen, eine genügende und richtige Diagnoſe im
Intereſſe einer wirkſamen Behandlung zu ſtellen. Dr.
Kauf=
mann, Dozent für Chirurgie an der Univerſität Zürich,
einer der tüchtigſten Kenner der Unfallheilkunde, hat ſich
auf der internationalen Konferenz für Arbeiterverſicherung
in Haag (Sept. 1910) dahin ausgeſprochen, daß auf etwa 90
Prozent aller entſchädigten Unfälle die ärztliche Behandlung
von entſcheidendem Einfluſſe ſei. Nach Anſicht von
Pro=
feſſor Ledderhoſe=Straßburg wird ſich durch eine
zweck=
mäßigere, intenſivere Geſtaltung des Heilverfahrens
unge=
fähr ein Drittel der Summe der gegenwärtig infolge von
Betriebsunfällen in Deutſchland beſtehenden
Arbeitsver=
minderung ausſchalten laſſen. Ja, dieſe Schätzung iſt nach
den Erfahrungen von Geh. Rat Prof. Dr. Rieder in
Bonn eher zu niedrig als zu hoch. Die Unzulänglichkeit des
Heilverfahrens bringt es aber mit ſich, daß in Deutſchland
die Arbeitgeber alljährlich enorme Summen für
Unfall=
renten aufbringen müſſen, die erſpart werden könnten.
„Weit ſchlimmer aber iſt es”, ſagt Rieder, „daß die Ar=
beitskraft des deutſchen Volkes jahraus, jahrein eine
Ein=
buße erleidet, die ſehr wohl vermieden werden könnte.”
Die Unfallverletzten erheiſchen vom erſten Augenblick
der Verletzung an eine beſonders genaue Beurteilung und
Beobachtung. Ihnen gegenüber muß der Arzt ſofort nach
dem Unfalle die Körperbeſchädigung in ihrer ganzen
Trag=
weite erkennen, damit er in der Lage iſt, ſofort über die
richtige Auswahl des auf ſpezielle Ziele gerichteten
Heil=
verfahrens und über den richtigen Zeitpunkt für die
Ueber=
nahme dieſes Heilverfahrens Entſcheidung zu treffen.
Dazu gehört aber für den Arzt große Erfahrung
und eine genaue Kenntnis der ſpeziellen
getio=
logiſchen Forſchung der Unfallſchäden, dazu gehören
ganz beſonders diagnoſtiſche Kenntniſſe; dazu gehört
ſchließlich eine ausreichende Kenntnis der zahlreichen, zum
Teil recht ſchwierigen modernen Behandlungs= und
Be=
obachtungsmethoden. „Nicht jeder junge Arzt” ſo äußerte
ſich auf der internationalen Konferenz in Haag Dr.
Kauf=
mann, der Präſident des Reichsverſicherungsamtes, „
be=
herrſcht heute dies alles ſchon genügend. Der Wunſch, daß
beſondere Lehrſtühle für ſoziale Medizin geſchaffen, daß
dieſes Fach als obligatoriſcher Gegenſtand des
Univerſi=
tätsunterrichts und daß fakultative Fortbildungskurſe für
Aerzte eingerichtet werden, erſcheint hiernach nicht
unbe=
rechtigt” Auch die ſpätere Begutachtung der
Unfallver=
letzten, die Abfaſſung der Atteſte, die prozentuale
Ab=
ſchätzung des Grades der Erwerbsbeſchränkung, die dem
Verletzten aus dem Unfall erwachſen iſt, bilden einen ganz
eigenartigen Zweig ärztlicher Tätigkeit und ſtellen ganz
außerordentliche Anforderungen an den Arzt, denen gerecht
zu werden der jüngere Mediziner nach ſeinen bisherigen
Studien meiſt von vornherein nicht befähigt iſt.
Herrſcht jetzt alſo bereits vollkommene Einigkeit
hin=
ſichtlich der Notwendigkeit beſſerer Vorbildung der jungen
Mediziner in der Unfallheilkunde, ſo gehen die Meinungen
über die Art dieſer Vorbildung zur Zeit noch auseinander.
Man darf aber heute ſchon behaupten: Die Ausbildung der
jungen Mediziner auf der Univerſität wird umſo
gründ=
licher und erfolgverſprechender ſein, wenn ſie nicht blos in
Geſtalt von theoretiſchen Vorleſungen oder, wenn es hoch
kommt, von ſeminariſtiſchen Uebungen erfolgt, ſondern
wenn den Studierenden ein ſyſtematiſcher
klini=
ſcher Untrricht erteilt wird. Die Unfallheilkunde iſt
durchaus kein Spezialfach. „Jeder praktiſche Arzt” ſagt
Profeſſor Dr. Rieder, „kommt mit ihr in engſte Berührung;
Betätigung in ihr bedeutet ein gut Stück täglichen Brotes
für den praktiſchen Arzt; nicht nur Spezialiſten, ſondern das
Gros der praktiſchen Aerzte muß in ihr ausgebildet
wer=
den, und das kann nur auf der Univerſität geſchehen.” Auch
die Bekämpfung von Simulation und Uebertreibung, die
gewöhnlich ſchon bald nach dem Unfall beginnen und die
be=
ſtändig genährt werden durch eine ungenügende und im
Un=
ſicheren taſtende ärztliche Behandlung, wird der Arzt umſo
leichter führen können, je beſſer er für die beſonderen
Auf=
gaben der Unfallverſicherung ausgebildet worden iſt.
Aber auch auf dem Gebiete der
Invalidenver=
ſicherung und Krankenverſicherung iſt heute
ein ſachgemäßer Unterricht für den Arzt ſchon während des
Medizinſtudiums unerläßlich. Ein Arzt, der ſich über
ge=
nügende Kenntniſſe der beſonderen Anforderungen der
Krankenverſicherung auszuweiſen vermag, darf ſicher ſein,
daß ſeine Tätigkeit in der Kaſſenpraxis erheblich an
Wert=
ſchätzung gewinnen wird. Ebenſo erheiſchen die
Begut=
achtung ſowie die Durchführung der Heilbehandlung in der
Invalidenverſicherung ganz beſondere Vorkenntniſſe des
Arzted. Soller hier nicht verſagen, ſo muß ihmſchon
wäh=
rend ſeines Studiums Gelegenheit gegeben werden, ſich mit
den Urſachen der Inbalidität und ihrer Rückwirkung auf die
Erwerbsfähigkeit und auf den Verdienſt vertraut zu machen.
Gebe man alſo dem jungen Mediziner die erforderliche
Vor=
bildung ſchon auf der Univerſität! Nicht nur die Verletzten,
die Kranken, nicht nur die Verſicherungsträger, ſondern
auch die Wiſſenſchaft und die Rechtſprechung werden dadurch
in gleicher Weiſe gefördert werden.
Vermiſchtes.
* Die Schlacht der Zukunft wird in vieler Beziehung
anders ſein, als die heroiſchen Kämpfe, durch die vor
vierzig Jahren die deutſche Kaiſerkrone errungen wurde.
Zwar daß die Maſſen erheblich gewachſen ſind, das will.
noch nicht allzuviel bedeuten, weil wir jedenfalls mit zwei
Fronten zu fechten haben werden. Wir müſſen uns immer
darauf einrichten, daß wir Feinde ringsum haben, und
wenn das der Fall iſt, dann brauchen wir die
Unbequem=
lichkeit der Führung und Leitung der „ungeheuren Maſſen”
nicht allzuſehr zu befürchten. Immerhin wird das Streben
in die Breite, das ſchon in unſeren großen Kriegen unter
Moltkes Leitung erkennbar war, verſtärkt wieder auftreten.
Die Zahl der Fuhrwerke macht es heutzutage äußerſt
ſchwie=
rig, mehr als ein Armeekorps auf eine Straße zu ſetzen,
und die Frontbreiten im Gefechte ſind durchgehend
ge=
wachſen. Jeder ſucht zu umfaſſen und will ſich vor
feind=
licher Umfaſſung bewahren. So müſſen Schlachtlinien von
großer Ausdehnung entſtehen. Eine weſentliche Aenderung
wird auf dem Gebiete der Nachrichten, der Aufklärung und
der Meldungen zutage treten. Feſſelballons, lenkbare
Luft=
ſchiffe und Flugzeuge verſchiedenſter Art werden mit den
Kavalleriediviſionen wetteifern, die Vorgänge beim Gegner
feſtzuſtellen und der Heeresleitung klare und beſtimmte
Unterlagen für ihre Entſchlüſſe zu liefern. Die höhere
Führung wird ſich der genaueren Kenntnis der feindlichen
Kräfteverteilung und des feindlichen Handelns freuen, wird
ſich aber darüber klar ſein müſſen, daß der Gegner auch
über unſer Tun beſſer unterrichtet wird, und daß es ſchwerer
geworden iſt, ihn zu täuſchen. Wenn man bei der
Auf=
klärung durch Reiterei mit dem Gefechte rechnen darf, das
den Sicherungsſchleier des Feindes zerreißt und ſeine
Reiterſcharen zurückwirft, ſo iſt der Kampf zwiſchen
Luft=
fahrzeugen vorläufig noch eine ſchwer zu löſende Frage.
Auf Ballongeſchütze als Abwehrmittel wird man ſich nicht
immer verlaſſen können, denn inmitten eines großen Heeres
verbietet ſich ihre Benutzung ſchon durch die Rückſicht auf die
eigenen Truppen, die den zur Erde fallenden Geſchoſſen
und Geſchoßteilen ausgeſetzt ſind. Mit der Erleichterung
der Erkundung geht die Beſchleunigung der Meldung Hand
in Hand. Drahtloſe und gewöhnliche Telegraphie,
Fern=
ſprecher, Lichtſignale, Kraftwagen und Kraftfahrräder
ſorgen für die ſchnellſte Ueberwindung des Raumes und
für die Vervollkommnung der Verbindung zwiſchen den
Kommandobehörden. Es liegt auf der Hand, daß unter
ſolchen Umſtänden die Nacht für den Anmarſch zur Schlacht
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Nummer 87.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. April 1912.
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[ ← ][ ][ → ]Seite 38.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. April 1912,
Nummer 87.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
8 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Falle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 8. April: Dem ſtädt. Gartendirektor
Franz Hermann Stapel, Emilſtr. 19, eine Tochter. Am
5.: dem Schloſſer Ludwig Ganß, Große Kaplaneigaſſe
36, ein S. Anton Tyeooor. Am 6.: dem Gartner Karl
Kon=
rad Neumann, Darmſtr. 3, eine T. Anni Auguſte. Am
5.: dem Maurer Karl Fuchs, Liebigſtr. 47, ein S. Georg
Wilherm. Am 4.: dem Monteur Georg Ludwig Grein,
Taunusſtr. 49, Zwillingsſöhne, Georg Ludwig und Julius
Friedrich. Am 3.: dem Banbeamten Wilhelm Friedrich
Haußermann, Lucasweg 7, ein S. Edmund Georg. Am
9.: dem Mechaniker Wilherm Franz Littmann,
Feldberg=
ſtraße 30, ein S. Willi. Am 3.: dem Glaſer Johann Peter
Kindinger, Lauteſchlägerſtr. 14, eine T. Anna. Am 2.:
unehel. Zwillinge Dorotyea und Katharina. Am 5.: dem
Steindrucker Alfred Alexander Steger, Lucasweg 7, eine
T. Lilli Alexandrine Wilhelmine. Am 4.: dem Schreiner
Johannes Helm, Soderſtr. 9, eine T. Annelieſe Käthe
Am 6.: eine unehel. T. Eliſabeth Anna Marie. Am 9.:
dem Stukkateur Julius Angelus Ludwig Crina,
Feld=
bergſtr. 28, ein S. Karl Ludwig. Am 8.: dem Schreiner
Andreas Fuchs, Dornheimer Weg 33, eine T. Sofie.
Am 4.: dem Schloſſer Karl Friedrich Wilhelm Koop,
Ballonplatz 9, eine T. Am 5.: eine uneyel. T. Eliſabeth
Anna Maria. Am 2.: dem Terrazzoarbeiter Angelo Perini,
Feldbergſtr. 28, ein Sohn. Am 7.: dem Heizer Franz
Grün, Taunusſtr. 44, ein S. Willi. Am 8.: dem Gärtner
Wilhelm Ruths, Liebfrauenſtr. 24, ein S. Willi. Am 4.:
dem Kaufmann Benjamin Karcher, Mollerſtr. 34, ein S.
Werner. Am 8.: eine unehel. T. Marie Antonie. Eine
unehel. T. Henriette Friedericke. Am 7.: dem Friſeur Georg
Philipp Herling, Heinheimerſtr. 22, eine T. Maria
Luiſe Johannette. Am 9.: dem Lackierer Heinrich
Schnel=
ler, Liebfrauenſtr. 37, eine T. Anna Eliſabeth. Am 6.: dem
Milchhändler Wilhelm Peter Seipel, Liebfrauenſtr. 44,
ein S. Heinrich. Am 6.: dem Bäcker Ludwig Balſer,
Nieder=Ramſtädterſtr. 20, eine T. Erna Eugenie. Am 11.:
dem Eiſenbahnſchloſſer Franz Jakob Dörrhöfer,
Feld=
bergſtr. 30, eine T. Ottilie Margareta Sophia.
Aufgebotene. Am 9. April: Handlungsgehilfe Rudolf
Georg Wilhelm Poy, hier, und Anna Emma Eliſe
Jander, Frankfurt a. Oder. Handarbeiter Johannes
Matheis, zu Eckelsheim, und Katharina Sauerwein,
zu Schaafheim. Hof=Chorſänger Wilhelm Wegerich,
Neue Ireneſtr. 67, und Anna Katharina Ettling,
Lieb=
frauenſtr. 37. Großh. Geometer II. Klaſſe Phil. Eduard
Guſtav Lang, zu Alteneſſen, und Eva Margaretha
Heid, Müllerſtr. 6. Schneider Joſeph genannt Adolf
Gramlich, zu Künzelsau, und Köchin Martha Frank,
zu Ailringen. Stuhlbauer Oscar Richard Claus, und
Spinnereiarbeiterin Hedwig Marie Schmidt, beide zu
Rabenau. Büffetier Adalbert Fürſt, Eckhardtſtr. 19, und
Anna Maria Weitzel, Eckhardtſtr. 19. Am 10.: Lehrer
Georg Joſef Leilich, zu Klein=Krotzenburg, und Anna
Meier, Kaſinoſtr. 17. Büroaſſiſtent Philipp Ludwig
Merkel, und Roſa Köhler, beide Kaſinoſtr. 27.
Reiſe=
ſekretär Heinrich Merz, und Auguſte Chriſtine Johanna
Amalie Marie Luck, beide Beckſtr. 4. Am 11.:
Bürger=
meiſter Doktor juris Joh. Georg Fritſch, zu
Langenſel=
bold, und Anna Katharina Dorothea Kreuzer, zu
Bens=
heim. Lehrer und Kantor Iſidor Horwitz, zu Zülpich,
und Roſa Mainzer, Kranichſteinerſtr. 49.
Regierungs=
baumeiſter Anathol Berthold Anton, zu Eſſen a. Ruhr,
und Maria Barbara Blümlein, Darmſtr. 41.
Zimmer=
maler Georg Ströher, und Dienſtmädchen Katharina
Spahn, beide zu Nieder=Ramſtadt. Metzger Adam
Georg Frühwein, und Dienſtmagd Anna Eliſabetha
Roßkopf, beide zu Münſter. Schmied Georg Jakob
Edelmann, hier, und Näherin Eliſabetha Uhr, zu
Ober=Hiltersklingen.
Geſtorbene. Am 7. April: Georgine Joſefine Eliſe
Venator, geb. Amendt, Witwe des Maſchiniſten, 80 J.,
kkath., Luiſenſtr. 30. Am 6.: Bierfahrer Johann Peter
Vetter, 54 J., ev., Dieburgerſtr. 14. Am 8.: Marie
Scior, ohne Beruf, 22 J., kath., Parcusſtr. 17//10. Am
7.: Ludwig Sauer, S. des Schaftenmachers, 2 Monate,
ev., Heinheimerſtr. 82. Am 8.: Photograph Heinrich Albert
Umbreit, 54 J., ev., Soderſtr. 8. Am 9.: Eliſe Marie
Braun, geb. Roeder, Ehefrau des Privatiers, 73 J., ev.,
Parcusſtr. 8. Referendar Ernſt Georg Paul Ravold,
26 J., ev., Oberurſel. Polizeiwachtmeiſter Paul Peter,
f61 J., ev., Stiftſtr. 43. Babette Kohlrieſer, geb. Gaßler,
Witwe des Steinmetzen,
J., ev., Arheilgerſtr. 54. Am
10.: Anna Katharina Schmidt, geb. Bröckel, Ehefrau
des Oberverwalters i. P., 70 J., ev., Kranichſteinerſtr. 39½.
Schneider Friedrich Zimmermann, 46 J., ev., Schützenſtr.
8. Handarbeiter Philipp Vetter, 90 J., ev.,
Blumenthal=
ſtraße 42. Handarbeiter Georg Daſchinys, 36 J., ev.,
Karlſtr. 28½. Am 11.: Mechaniker Johann Chriſtoph
Lud=
wig Riedlinger, 70 J., kath., Löffelgaſſe 26. Am 10.:
Hans Karl Sitzler, S. des Stukkateurs, 1 Monat, ev.,
Mollerſtr. 12. Am 11.: Marie Eliſabeth Katharine
Lu=
ley, T. des Landwirts, 7 J., ev., Leeheim. Willi
Wink=
ler, 1 J., ev., Gutenbergſtr. 33.:
Nachrichten des Standerante Darmſiadt 1l.
Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Falle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 31. März: Dem Forſtaſſeſſor Georg
Emanuel Freiherr von Wedekind, Heinrichſtr. 11, eine
Tochter. Am 20: dem Schneider Georg Joham 5
Schrei=
ber, Heidelbergerſtr. 110, ein S. Karl Joſeph. Am 28.: dem
Oberbahnaſſiſtent Sebaſtian Ott, Moosbergſtr. 32, eine
T. Gertrud Magdalena Barbara Pauline. Am 30.: dem
Taglöhner Wilhelm Hofmann, Beſſungerſtr. 78, ein S.
Willi. Am 2. April: Dem Eiſenbahnoberſekretär Friedrich
Guſtav Ludwig Strack, Inſelſtr. 32, ein S. Guſtav Hans
Georg. Am 31. März: Dem Kaufmann Jakob Weber,
Neue Niederſtr. 11, eine T. Friederike Louiſe. Am 7. April:
Ein unehel. Sohn Georg Karl. Am 4.: dem Heizer Heinrich
Reichel, Sandbergſtr. 29, ein S. Ludwig. Am 6.: dem
Schloſſer Georg Fecher, Heidelbergerſtr. 36, eine T.
Hilde=
gard Eva. Am 9.: dem Schloſſer Georg Späth,
Franken=
ſteinſtr. 44, ein S. Georg.
Aufgebotene. Am 30. März: Der Schloſſer Wilhelm
Wagner, Beſſungerſtr. 48, und Maria Katharina Emig,
Wittmannſtr. 9. Am 1. April: Wagner Wilhelm Georg
Schneider, Niederſtr. 8, und Juliane Katharina Geyer,
Niederſtr. 24. Schuhmacher Ludwig Delp, Klappacherſtr.
66, und Magdalena Sophie Johanna Chriſtina Geyer,
Niederſtr. 24. Diplom=Ingenieur Hans Wallot,
Hoff=
mannſtr. 45, und Ottilie Anna Krauſer, daſelbſt.
Eheſchließungen. Am 30. März: Schneider Heinrich
Reimund,
Heidelbergerſtr. 111, und Elſa Agnes
Pacholski, Heidelbergerſtr. 86. Bauaſpirant Konrad
Georg Wienold, zu Mainz, und Maria Magdalena
Saum, Kiesbergſtr. 11. Am 4. April: Kaufmann Emil
Frank, Herrngartenſtr. 21, und Karoline Chriſtiane
Au=
guſte Kriegbaum, geb. Müller, daſelbſt. Am 6.: Innen=
Architekt Heinrich Jakob Wittmann, Beſſungerſtr. 32, und
Anna Eliſabetha Henriette Kiefer, Niederſtr. 21.
Tape=
zier Georg Buchmüller, Beſſungerſtr. 75, und Maria
Eliſabetha Sprankel, Niederſtr. 15. Weißbinder Georg
Friedrich Kartſcher, Kiesbergſtr. 9, und Maria
Magda=
lena Geyer, daſelbſt. Eiſenbahnſchaffner Guſtav
Neu=
mann und Wilhelmine Kaul, Donnersbergring 34. Am
11.: Volksſchullehrer Otto Georg Roth, zu Worfelden, und
Eliſabetha Rippert, zu Bensheim.
Geſtorbene. Am 28. März: Glaſermeiſter Peter
Günther, 67 J., kath., Heidelbergerſtr. 70. Am 1. April:
Katharina Kredel, geb. Schnellbächer, Ehefrau des
Ma=
ſchinentechnikers, 43 J., ev., Tannenſtr. 33. Am 3.: Klara
Hofmann, geb. Levigon, Witwe des Schreiners, 76 J.,
kath., Beſſungerſtr. 29. Am 5.: Eichamtsgehilfe Karl
Decher, 31 J., ev., Sandbergſtr. 54. Am 8.: Margarete
Jäger, T. des Schuhmachers, 1 J., ev., Sandbergſtr. 30.
Am 10.: Gärtner Johann Philipp SGrünewald, 61 J., ev.,
Heidelbergerſtr. 106.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Sonntag Quaſimodogeniti, den 14. April 1912
Hofkirche: Samstag, den 13. April, abends um 6 Uhr:
Beichte. — Sonntag, den 14. April, vormittags um 10 Uhr:
Konfirmation. Hauptgottesdienſt mit Feier des heil.
Abendmahls. — Abends um 6 Uhr: Vesper.—
Mitt=
woch, den 17. April, abends um 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 9 Uhr: Konfirmation der
Kon=
firmanden des Oſt bezirks mit Feier des heil.
Abend=
mahls. Pfarrer Vogel. Kollekte für den Kirchenfonds.
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
D. Dr. Diehl. — Nachm. um 3 Uhr: Prüfung der
Konfirmanden des Schloßbezirks. Pfarrer D. Dr. Diehl.
Kollekte für den Kirchenfonds.
Stadtkapelle: Samstag, den 13. April, abends um
6 Uhr: Vorbereitung zum heil. Abendmahl. Pfarrer
Vogel. — Sonntag, den 14. April, vorm. um 10 Uhr:
Pfarrer Beringer. Kollekte für den Kirchenfonds.
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
13. April, vorm. um 11 Uhr: Chriſtenlehre für den
üdweſtbezirk. Pfarrer Velte. — Vorm. um 11 Uhr:
Chriſtenlehre für den Südoſt bezirk. Pfarrer Kleberger.
— Vorm. um 11 Uhr: Chriſtenlehre für den
Kaplanei=
bezirk. Pfarrer Beringer.
Militärgemeinde: Kein Gottesdienſt. — Vorm. um
10½ Uhr: Kindergottesdienſt, Steinſtr. 24 (Muſikſaal).
Johanneskirche: Samstag, den 13. April, nachm. um
2½ Uhr: Vorbereitung zum heil. Abendmahl Pfarrer
Kraus. — Sonntag, den 14. April, vorm. um 10 Uhr:
Konfirmationsfeier des Nordbezirks mit heil.
Abend=
mahl. Pfarrer Kraus.
Martinskirche: Samstag, den 13. April, abends um
6 Uhr: Vorbereitung für das heil. Abendmahl.
Pfarr=
aſſiſtent Lautenſchläger. — Sonntag, den 14. April,
vormittags um 9 Uhr: Konfirmation der Konfirmanden
des Nord bezirks. Pfarraſſiſtent Lautenſchläger. Feier
des heil. Abendmahls. — Vorm. um 11 Uhr im
Ge=
meindehaus: Kindergottesdienſt für den Weſt bezirk.
Pfarrer D. Waitz. — Nachm. um 2 Uhr: Chriſtenlehre
für den Oſt bezirk in der Kirche, für den Weſt bezirk
im Gemeindehaus. — Nachm. um 4 Uhr: Bibelſtunde
im Martinsſtift. Pfarrer Veller.
Eliſabethenſtift: Vormittags um 10 Uhr:
Haupt=
gottesdienſt. Pfarrer Hickel. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kindergottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
Pfarrer Kleberger. — Vorm. um 11 Uhr:
Kindergottes=
dienſt. Pfarrverwalter Flöel.
Gemeindehaus, Hofgartenſtraße 8:
Sonn=
tag, den 14. April, abends um ½8 Uhr: Familienabend
der Jugendvereinigung.
Pauluskirche: Kollekte für die Pauluskirche. — Vorm.
um 9½ Uhr: Konfirmationsfeier. Pfarraſſiſtent Herpel.
— Die Beichte zum Abendmahl findet Samstag, den
13. April, abends um 8 Uhr, ſtatt. — Um 5 Uhr:
Kon=
firmationsnachfeier. Pfarraſſiſtent Herpel.
Fiadtniſten (Mühlſtraße 2ü: Sontag, den 14. April.
vormittags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nach=
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. — Um 4 Uhr:
Jugend=
bund für E. C. im Vorderhaus. — Abends um 8½ Uhr:
Evangeliſation. — Montag, den 15. April, abends um
8½ Uhr: Frauen=Bibelſtunde. — Dienstag, den 16. April,
abends um 8½ Uhr: Jungfrauen=Bibelſtunde und
Blau=
kreuzſtunde. — Mittwoch, den 17. April, nachmittags von
2—4 Uhr: Hoffnungsbund für Knaben. Von 4- 6 Uhr:
Hoffnungsbund für Mädchen. — Abends um 8½ Uhr:
Uebung des gemiſchten Chors.
— Donnerstag, den
18. April, abends 8½ Uhr: Bibetſtunde. — Freitag, den
19. April, abends um 8 Uhr: Sonntagsſchulvorbereitung.
— Abends um 8½ Uhr: Bibelbeſprechſtunde für Männer
und Jünglinge. — Filiale der Stadtmiſſion=
(Beſſungerſtraße 88, Hinterbau): Sonntag, den 14. April,
vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. — Freitag, den
19. April, abends um 8½ Uhr: Evangeliſation.
Gottesdienſt der Aenapoſtoliſchen Hemeinde (Neue
Nieder=
ſtraße 13): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr.
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gläubig getaufter Chriſten (Baptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 14. April, vorm. um 9½ Uhr
und nachm. um 4 Uhr: Predigt. Prediger Höpfner. —
Vorm. um 10½ Uhr: Sonntagsſchule. — Abends um
6 Uhr: Jugendverein. Vortrag: „Unſere Verfaſſung‟
Mittwoch, den 17. April, abends um 8½ Uhr:
Gebets=
verſammiung. — Donnerstag, den 18. April, abends um
8½ Uhr: Miſſionsbazar. — Freitag, den 19. April. abends
um 8½ Uhr: Geſangverein.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
den 14. April, nachmittags um ¾/3 Uhr: Sonntagsſchule
Kindergottesdienſt).
Um 4 Uhr: Predigt. Prediger
Schubert aus Frankfurt a. M. — Freitag, den 19. April,
abends um ¼9 Uhr: Bibel= und Gebetsſtunde.
Jeder=
mann herzlich willkommen.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Samstag, den 13. April,
nachmit=
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
Weißer Sonntag, den 14. April 1912
Kollekte für die Erziehungsanſtalt in Klein=Zimmern
Vorm. von 5½ Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte
Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe. — Um 7 Uhr: Austeilung
der heil. Kommunion. — Um ¾8 Uhr: hl. Meſſe.
Um ½9 Uhr: Hochamt mit Predigt und Feier der
Erſten=
hl. Kommunion. — Um 11 Uhr: letzte hl. Meſſe. —
Nach=
mittags um 3 Uhr: Feſtandacht. — Nachm. um ½ 6 Uhr:
Feierlicher Empfang des hochwürdigen Herrn Biſchofs=
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Nachmittags um 2 Uhr:
Roſenkranzandacht. — Um 4 Uhr: Verſammlung im
Mädchenheim.
Kapelle der Engliſchen Fräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 13. April,
nach=
mittags um 3 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte bei einem Ordensprieſter.
Weißer Sonntag, den 14. April 1912
Erſtkommunion der Kinder
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte
Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — 8 Uhr: hl. Meſſe. — Um
9 Uhr: Kommunionfeier der diesjährigen Erſtkommun
kanten. — Nachmittags um 3 Uhr: Andacht. — Um
5½ Uhr: Empfang des hochwürdigen Herrn Biſchofs in
der St. Ludwigskirche. — Montag, vorm. um 9 Uhr:
Firmung in der St. Ludwigskirche; vergl. die
diesbezüg=
liche Gottesdienſtordnung.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
13. April, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
(
Weißer Sonntag, den 14. April 1912
Kollekte für die Anſtalt in Klein=Zimmern
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Um ½ 9 Uhr: Hochamt
mit Predigt und Erſtkommunion der Kinder. — Nachm.
um 3 Uhr: Feſtandacht. — Bibliothek (Herdweg 28):
Dienstag, nachm. von 6 bis 7 Uhr.
Kapelle zu Eberſtadt: Samstag, den 13. April, nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Weißer Sonntag, den 14. April 1912
Vorm. um 6 Uhr: Beichtgelegenheit. — Um ½7 Uhr:
Austeilung der hl. Kommunion. — Um 8 Uhr: Hochamt
mit Predigt und Erſte hl. Kommunion der Kinder. —
Nachmittags um 3 Uhr: Andacht. — Während der Woche
um ¼7 Uhr: Singmeſſe.
Montag, den 15. April 1912
St. Ludwigskirche: Vorm. von 5½ Uhr an:
Gelegen=
heit zur hl. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte hl. Meſſe.
Um 7 Uhr: Biſchöfliche Meſſe. — Um 9 Uhr: Hochamt
mit Predigt des hochwürdigſten Herrn Biſchofs und
Firmung.
The Church of England Service
1st Sunday after Easter, 14th April 1912
Divine Service will be held in the Hofkirche
at 4,15 p. m.
The Rev. H. de Ste. Croix, British Chaplain at Heidel
berg, will officiate.
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Nummer 87.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 13. April 1912.
Seite 39.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 28. März: Uneheliche Tochter
Helene, geb. 25. März. 7. April: Unehel. Tochter Verta
Erna, geb. 25. Febr. Dem Fuhrunternehmer Guſtav
Adolf Vogt T. Eliſabeth und T. Gertrude, geb. 31. Jan.
Dem Geflügelhändler Leonhard Schröder T. Magdalene
geb. 18. Jan. Dem Chauffeur Leonhard Hotz S.
Lud=
wig Leonhard, geb. 16. März. Dem Pferdemetzger Karl
Dohn T. Emilie, gebr. 28. Febr. Eine unehel. T. Luiſe,
geb. 3. März. 8. April: Dem Taglöhner Johannes
Scheuermann S. Willi Heinrich, geb. 9. März. 10. April:
Dem Händler Adam Wolf S. Heinrich, geb. 19. März.
6. April: Dem prakt. Arzt Dr. med. Karl Auguſt
Fried=
rich. Staudinger T. Ruth Anna Antonie Joſephine
Ka=
tinka Mathilde, geb. 19. Nov. 1911 zu Mainz. 7. April:
Dem Kaufmann Wilhelm Frey T. Hermine, geb.
28. Febr. 8. April: Dem Weißbinder Friedrich Kugel
S. Erich Georg, geb. 19. Febr. 7. April: Dem Tapezier
Heinrich Göller S. Heinrich, geb. 24. Jan. Dem
Fenſter=
reiniger Johannes Kropp S. Rudolf, geb. 1. März.
8. April: Dem Milchverkäufer Georg Leonhard
Schell=
haas S. Andreas Johann Heinrich, geb. 8. März. 11.
April: Dem Regierungsrat Ludwig Mathias S. Karl
Ferdinand Leonhard, geb. 14. Februar.
Johannesgemeinde: 7. April: Dem Fuhrmann
Georg Koch T. Frieda, geb. 17. März. Dem Schneider
Jakob Fornoff T. Rebecka Eliſabeth, geb. 20. Jan. Dem
Fabrikarbeiter Johannes Old S. Johann Jakob, geb.
15. März. Dem Schneider Johannes Gehron T.
Gret=
chen Eliſabeth, geb. 19. März. Dem Hofopernſänger
Karl Jahn T. Eva Marie, geb. 23. Sept. Dem
Loko=
motipführer Chriſtian Barth T. Wilhelmine Anna, geb.
14. Nov. Dem Kaufmann Georg Spilger S. Karl Georg,
geb. 20. Febr. Dem Kaufmann Michael Appel T. Ilſe
Edith Irmgard, geb. 27. Nov. 8. April: Dem Kaufmann
Heinrich Klappich S. Georg, geb. 12. Febr. Dem
Fuhr=
mann Georg Emig T. Eliſabeth Margarete, geb. 24. März.
Dem Telegraphenarbeiter Adam Schwinn T. Marie, geb.
18. März. 11. März: Dem Lehrer Karl Kröhle T.
Hilde=
gard Chriſtine Katharine, geb. 3. März.
Martinsgemeinde: 29. März: Dem Briefträger
Balthaſar Fußmann T. Erna Chriſtine, geb. 21. März.
31. März: Dem Fabrikarbeiter Jakob Vetter S. Philipp,
geb. 1. März. 2. April: Dem Maler und Lackierer Peter
Frett T. Marie Helene, geb. 17. Jan. 5. April: Dem
Fabrikarbeiter Johannes Schweitzer. T. Elſe Katharine,
geb. 15. Febr. 7. April: Dem Fabrikarbeiter Peter
Philipp Müller S. Karl Peter Philipp, geb. 10. Nov.
Dem Friſeur Johann Adam Klingler S. Karl, geb.
7. März. Dem Ingenieur Johann Flöth S. Georg
Au=
zuſt Kurt, geb. 24. März. 8. April: Dem Schloſſer
Franz Anton Thomas Fries T. Anna Eliſabeth, geb.
4. Marz. 28. März: Dem Spengler Valentin Mahr T.
Katharina, geb. 23. März. 29. Marz: Dem Bureaudiener
Hermann Hofmann S. Karl. 31. März: Unehelich. S.
Hans, geb. 12. Nov. 5. April: Dem Oberpoſtaſſiſtent
Ludwig Lotz T. Eliſabeth= Renata, geb. 27. Dez. 7. April:
Unehel. T. Emilie Gertrude, geb. 19. Aug. Dem
Schnei=
der Peter Heiß S. Peter, geb. 29. Sept. Dem Fuhr=
mann Ernſt Mütz T. Kätha Marie Luiſe, geb. 7. Dez.
Dem Bierbrauer Karl Buchinger S. Rudolf, geb. 6. Febr.
Dem Schreiner Philipp Roßmann T. Mathilde Erna,
geb. 15. Febr. Dem Bahnſchaffner i. P. Karl Kreutzer
T. Erna, geb. 13. Febr. Dem Krankenhausſekretär Adam
Reeg T. Luiſe Margarete, geb. 11. Febr. Dem
Wagen=
meiſter Heinrich Emil Heilig T. Sophie Leona Hortenſe,
geb. 22. März. 8. April: Dem Laboratoriumsarbeiter
Chriſtian Poth S. Heinrich Chriſtian, geb. 18. Februar.
Dem Bierbrauer Jakob Dölp S. Wilhelm, geb. 3. März.
Dem Handarbeiter Ludwig Hertel S. Wilhelm, geb.
7. März. Dem Schreiner Karl Adolf Wanner T.
Eliſa=
beth Margarete, geb. 25. Dez. Dem Tapezierer Heinrich
Schmidt T. Eliſabeth Lilli, geb. 14. März.
Petrusgemeinde: 7. April: Dem
Eiſenbahnge=
hilfen Karl Adam Wilke S. Martin Ernſt Udo, geb.
28. Febr. Dem Schreiner Heinrich Ernſt Hüther S.
Ferdinand, geb. 7. März. Dem Hilfstriebwagenführer
Wilhelm Trapp S. Ernſt, geb. 23. März. Dem
Kreis=
amtsgehilfen Johann Friedrich Kammer T. Gertrude
Marie, geb. 14. März. Dem Ingenieur Bernhard Fieck
S. Max Adam Alfred Oswald. Dem Maſchiniſten
Heinrich Zimmer S. Johann Ludwig, geb. 17. März.
8. April: Dem Maler und Lackierer Karl Wilhelm Dotzert
T. Anna Emilie, geb. 14. März. Dem Schneider Peter
Geiß S. Friedrich, geb. 19. März. Dem
Eiſenbahnge=
hilfen Friedrich Arras S. Heinrich Otto Alexander, geb.
18. März. Dem Former Johann Konrad Weißmantel
T. Eliſabeth, geb. 14. März.
Paulusgemeinde: 29. März: Eine uneheliche
T. Charlotte, geb. 21. Sept. 31. März: Dem Kaufmann
Ludwig Erich Heinrich Karl Sauer S. Otto Ferdinand
Ludwig, geb. 3. März. 7. April: Dem Gärtner Georg
Kramer T. Marie Luiſe, geb. 16. März. Dem Reiſenden
Hermann Heinrich Wilhelm Ortelbach S. Helmut Franz
Karl Willi, geb. 3. Okt. 8. April: Dem Rechner der
Landesverſicherungsanſtalt Georg Hermann Stier T.
Anna Katharina Erika, geb. 13. Nov. Dem
Rechtsan=
walt Eduard Staedel S. Reinhard, geb. 2. Dez.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 11. April: Lehrer Otto Georg
Roth von Worfelden und Eliſabethe Rippert von
Bens=
heim. 7. April: Kaufmänniſcher Expedient Fr. Roth u. Roſa
Knell. Dachdeckermeiſter Karl Ludwig Krenkel und Anna
Geyer. 10. April: Mineralwaſſerfabrikant Franz Schrod
von Neu=Iſenburg und Eliſabetha Barbara Scior.
7. April: Kaufmann Peter Hotz und Anna Margarete
Hauck. 30. März: Stadtbaumeiſter Friedrich Leonhard
Schrein von Ebingen und Marie Margarete Stritzinger
von Aſchaffenburg. Ingenieur Johannes Karl
Hart=
mann von Charlottenburg und Johanna Appel. 7. April:
Wagner Otto Geiger und Eliſabethe Kröh.
Johannesgemeinde: 11. April: Bankbeamter
Heinrich Balzer und Helene Bierbaum von hier.
Martinsgemeinde: 31. März: Glaſer Max
Fiſcher und Marie Apollonia Böhm, beide hier. 4. Apr.:
Elektromonteur Karl Gutfreund und Eliſabeth
Henkel=
mann, beide hier. Kutſcher Hermann Schäfer und Anna
Lutz, beide hier. 6. April: Handlungsgehilfe Wilhelm
Karl Joſeph aus Hamburg und Eliſabetha Jemlich hier.
Schriſtſetzer Philpp Mehler hier und Eiſe Repw aus
Michelbach. 7. April: Architekt Wilhelm Göller und
Eli=
ſabeth Stumpf, beide hier. 30. März: Schreiner Peter
Meiſter und Eliſabeth Hufbauer. 6. April:
Fabrik=
arbeiter Heinrich Seibel und Magdalene Steinbrenner.
Taglöhner Chriſtian Münk und Margarete Barbara
Jökel. 7. April: Bankbeamter Hermann Wilhelm
Aman=
dus Waldmann und Johanna Luiſe Haas.
Petrusgemeinde: 7. April: Weißbinder Georg
Friedrich Kartſcher und Maria Magdalena Geyer.
Ta=
pezier Georg Buchmüller und Maria Eliſabetha Sprankel.
Innen=Architekt Heinrich Jakob Wittmann und Anna
Eliſabeth Henriette Kiefer. Schreiner Jakob Stein und
Margarethe Delp. 8. April: Eiſenbahnſchaffner Guſtav
Neumann und Wilhelmine Kaul.
Paulusgemeinde: 30. März: Bauaſpirant
Kon=
rad Georg Wienold zu Mainz und Marie Magdalene
Saum. 1. April: Dipl.=Ing. Karl Jakob Julius
Diefen=
bach zu Leipzig und Martha Müller. 4. April:
Kauf=
mann Emil Frank und Karoline Chriſtine Auguſte
Kriegbaum, geb. Müller.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 8. April: Katharine Seifried,
Privatin, 76 J., ſtarb 5. April. 5. April: Mathilde Vél,
geb. Laval, Witwe des Kaufmanns, 81 J., ſtarb 3. April.
Taglöhner Johann Adam Kleinſchmidt, 38 J., ſtarb
3. April. 8. April: Karl Emil Willi Brunner, S. des
Taglöhners, 1 J., ſtarb 6. April. 4. April:
Kranken=
wärter Georg Schuhmacher, 60 J. 10 Mon., ſtarb 2. April.
5. April: Julie Joſt, geb. Decker, Witwe des Großh.
Oberlandesgerichtsrats, 77 J., ſtarb 3. April. 6. April:
Marie Rapp, geb. Triefenbach Witwe des Gr.
Kammer=
muſikers, 77 J., ſtarb 3. April. 30. März: Helene Reinemer,
geb. Becker, Witwe, 44 J., ſtarb 27. März. 31. März:
Katharine Nonnengeß, geb. Hofmann, Ehefrau, 76 J. 3
Mon., ſtarb 28. März. 11. April: Polizeiwachtmeiſter
Paul Peter, 62 J., ſtarb 9. April. Photograph Heinrich
Albert Umbreit, 54 J., ſtarb 8. April.
Johannesgemeinde: 11. April: Eliſe Braun,
geb. Röder, Ehefrau des Privatiers, 73 J., ſtarb 9. April.
12. April: Taglöhner Philipp Vetter, Witwer, 90 J.,
tarb 10. April.
Martinsgemeinde: 21. März: Marie
Pfers=
dorf, geb. Weber, Ehefrau des Privatiers, 51 J., ſtarb
20. März. 31. März: Schuhmacher Heinrich Küſter, 75 J.,
ſtarb 28. März. 3. April: Reſervelokomotivheizer Karl
Johann Peter Götz, 33 J., ſtarb 1. April. 5. April:
Ka=
tarine Auguſte Walter, T. des Tagelöhners, 1 J., ſtarb
2. April. Magdalene Pfeffer, geb. Schaub, Witwe des
Küfermeiſters, 75 J., ſtarb 2. April. 8. April: Dorothea
Funk, Ehefrau des Taglöhners, 59 J., ſtarb 6. April.
Ludwig Sauer, S. des Schaftenmachers, 3 Mon., ſtarb
7. April. 9. April: Bierfahrer Peter Vetter, 53 J., ſtarb
6. April.
Petrusgemeinde: 8. April: Eichamtsaſpirant
Karl Decker, 31 J., ſtarb 5. April.
Paulusgemeinde: 29. März: Privatier Johann
Martin Creter, 70 J., ſtarb 27. März.
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