Inſerafe
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175. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
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wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen= verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
turen Beſtell. entgegen zu. 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
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den Annoncen=Expeditionen. — Bei
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kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 30 Seiten.
Das Neueſte vom Tage.
Aus Eſſen wird gemeldet, daß bei den Gerichten bis
jetzt über tauſend Prozeſſe aus Anlaß des
Bergarbeiterſtreiks anhängig gemacht
wor=
den ſind.
Der Prinz von Wales iſt in Paris
einge=
troffen.
Der Fürſt von Monaco iſt in Wien eingetroffen
und vom Kaiſer Franz Joſef empfangen worden.
Die Zahl der engliſchen Bergleute, die am
Montag die Arbeit wieder außgenommen
haben, wird auf 30000 geſchätzt.
Sunyatſen und die proviſoriſche Regierung in China
haben in einer formellen Sitzung der
National=
verſammlung ihre Aemter niedergelegt.
Die Vermittelungsaktion im
italieniſch=
türkiſchen Kriege.
— Die großen Hoffnungen, die man in Italien auf
die Monarchenbegegnung in Venedig ſetzte, ſind
nun=
mer zunichte geworden. Bekanntlich hatte die italigniſche
Preſſe während der Anweſenheit Kaiſer Wilhelms auf
italieniſchem Boden begeiſterte Artikel gebracht, in denen
klipp und klar erklärt wurde, daß ſich im Anſchluß an die
Monarchenbegegnung bedeutſame Geſchehniſſe von
gro=
ßem Einfluß auf die weitere Entwicklung des
italieniſch=
türkiſchen Krieges ereignen würden. Dieſelben Blätter
gaben aber bald darauf ihrer Enttäuſchung Ausdruck,
weil ſie vergeblich auf irgend welche offiziellen
Kund=
gebungen im Sinne eines Friedensſchluſſes warteten.
Erſt jetzt verkündet in Italien und auch in Deutſchland
die offiziöſe Preſſe, daß vorläufig alles beim alten bleibt.
Die italieniſche Regierung läßt im Popolo Romano
ver=
künden, man begreife in Italien die ſchwierige und
deli=
kate Stellung, die die Neutralität den Großmächten
auf=
erlege. Italien ſei den Mächten dankbar für die
Vermitt=
lungsaktion und wünſche nur, daß die Türkei bald auf
die Vorſchläge Italiens antworte.
Namens der deutſchen Regierung beſtätigt die
Nord=
deutſche Allgemeine Zeitung, daß eine Parallelaktion
der fünf Großmächte in Konſtantinopel nach Art des von
ihnen in Rom unternommenen Schrittes angebahnt iſt.
Nur würde es ſich darum handeln, ob die fünf Mächte
es für angemeſſen halten, wie Italien auch die Türkei
in freundlicher aber amtlicher Form über ihre
Friedens=
bedingungen zu befragen. Es iſt kaum anzunehmen, daß
dieſe neue Vermittlungsaktion irgend welchen praktiſchen
Erfolg haben wird, denn die Pforte betont immer von
neuem, daß die Türkei in eine Abtretung von
Tripolita=
nien unter keinen Umſtänden einwilligen werde, ja
ſogar, daß ſie dies nicht tun könne, weil mit dem
Augen=
blick, wo die Türkei den Schutz der Mohammedaner
auf=
geben würde, der Sultan auch auf das Kalifat
verzich=
ten müſſe. Die Araber würden dann ſofort ein neues
Kalifat für Arabien, Aegypten und Afrika einrichten.
Darin beſteht die größte Schwierigkeit der Lage und
darin liegt auch der Grund, daß die Araber an der Seite
der Türken weiterkämpfen. Auf der anderen Seite hat
aber Italien bereits definitiv von Tripolitanien Beſitz
ergriffen, d. h. das Parlament hat ſich mit den
Maßnah=
men der Regierung einverſtanden erklärt und
Tripolita=
nien iſt durch Geſetz italieniſches Gebiet geworden, ohne
daß von irgend einer Macht Einſpruch erhoben worden
wäre, weil eben kein fremder Staat die Luſt verſpürt, ſich
in die Streitigkeiten zwiſchen Italien und der Türkei
einzumiſchen.
Nach den letzten vorliegenden Nachrichten ſieht ſich
auch die Türkei zu einer Nachgiebigkeit umſoweniger
veranlaßt, als ſie täglich immer beſſere Meldungen über
die Poſition der vereinigten türkiſch=arabiſchen
Streit=
kräfte in Tripolitanien erhält. Zudem rechnet man am
Goldenen Horn mit dem Eintritt der heißen Jahreszeit,
die zu einer weiteren, ſehr bedenklichen Verſchlechterung
der Lage der Italiener führen müſſe. Denn dieſe ſeien
bei der furchtbaren Hitze nicht imſtande, aus den
Küſten=
plätzen weiter gegen das Innere der Provinz
vorzuſto=
ßen. Italien dagegen ſetzt ſeine Kriegspläne fort,
unab=
hängig von den Schritten der Mächte in Konſtantinopel,
von denen es demnach nicht viel zu halten ſcheint.
Die nächſten Operationen betreffen die Beſetzung von
Zuara und der Bay von Bomba, ſowie die Beſetzung
einer großen Inſel im Aegäiſchen Meere. Die Zuverſicht
der Türken und die Maßnahmen der Italiener deuten
jedenfalls darauf hin, daß man vorerſt noch nicht mit
der Einſtellung der Feindſeligkeiten rechnen kann.
*
Die Norddeutſche Allgemeine Zeitung ſchreibt: „
Un=
ter der Ueberſchrift „Die Kaiſerreiſe” bringt die Nowoje
Wremja einen Leitartikel, worin u. a. ausgeführt wird,
daß die ruſſiſche Vermittelungsaktion an
Berlin ſcheitere, da der Widerſtand der Türkei für
Deutſch=
land nötig ſei. Dieſe Bemerkung verdient tiefer gehängt
zu werden. Wer einigermaßen die diplomatiſchen
Vor=
gänge der letzten Zeit verfolgte, dem muß das Unſinnige
ſolcher Behauptungen in die Augen ſpringen. Die
No=
woje Wremja weiß auch ſelbſt, daß ſie Unſinn behauptet.
Für ſie handelt es ſich um gewohnheitsmäßige
Brunnenvergiftung gegen die deutſche
Politik und dazu iſt ihr jedes Mittel recht.”
Die Nowoje Wremja hatte Deutſchland als den
Ur=
heber der italieniſchen Enttäuſchungen hingeſtellt, ſein
Widerſtand ſolle die ganz „uneigennützigen”
Friedens=
vermittelungen der ruſſiſchen Diplomatie durchkreuzt und
die Türkei zur hartnäckigſten Unverſöhnlichkeit
ange=
ſtachelt haben. Es iſt ebenſo ſelten wie erfreulich, daß
ſolchen Verdächtigungen offiziös mit großer
Deutlich=
keit und Energie entgegengetreten wird und dieſe
Trei=
bereien beim rechten Namen genannt werden.
Die Beſtrafungen aus Anlaß des
Bergarbeiterſtreiks.
* Alle im Zuſammenhange mit dem
Bergarbeiter=
ſtreik begangenen Straftaten erfahren, wie man
Ber=
liner Blättern ſchreibt, durch die Juſtizbehörden eine
be=
ſchleunigte Behandung, ſodaß ſchon eine Reihe von
Fäl=
len zur Aburteilung gelangt iſt. Einige leichtere
Ueber=
tretungen von Ordnungsvorſchriften wurden mit
Geld=
ſtrafen zwiſchen 30 und 80 Mark geahndet,
ſchwerwie=
gendere Fälle von Ungehoxſam gegen polizeiliche
An=
ordnungen ſowie unbefugtes Waffentragen und
Beläſti=
gungen Arbeitswilliger wurden in 5 Fällen mit Haft bis
zu 2 Wochen, in 2 Fällen mit je 4 Wochen beſtraft. In
der Mehrzahl der übrigen Fälle handelte es ſich um die
typiſchen Streikausſchreitungen, wie
Be=
drohung, Ehrperletzung und tätliche Angriffe auf
Nicht=
ſtreikende. Nach § 153 der Reichsgewerbeordnung ſteht
darauf Gefängnis bis zu 3 Monaten, falls nicht nach
dem allgemeinen Strafgeſetz härtere Strafe eintritt.
Bei den bis jetzt erfolgten 46
Verurteilun=
gen betrugen die Strafen in 6 Fällen von 4 Tagen bis
1 Woche Gefängnis; auf 2 Wochen Gefängnis wurde
2 Mal, bis zu 3 Wochen 4 Mal und bis zu 1 Monat 18
Mal erkannt. Von den Verurteilten haben 15 2 Monate
zu verbüßen, während die höchſte Strafe von 3 Monaten
einmal verhängt wurde. Beamtenbeleidigung,
Be=
drohung, Widerſtand gegen die Staatsgewalt,
Landfrie=
densbruch und tätliche Angriffe mit Waffen auf die
Si=
cherheitsmannſchaften bildeten in 15 Fällen den Grund
zur Anklage. Das Strafmaß ſchwankte dabei von 2
Wo=
chen bis zu 6 Monaten Gefängnis. Welchen Umfang die
Ausſchreitungen angenommen hatten, ergibt ſich daraus,
daß allein im Polizeibezirk Eſſen über 350
Straf=
anzeigen erſtattet ſind, darunter wegen
Körperver=
letzung 30, wegen Sachbeſchädigung 13, wegen
Waffen=
tragens ohne Erlaubnis 30, Vergehen gegen die Perſon
und das Eigentum Arbeitswilliger über 100 Fälle. In
Hamborn ſollen über200 Anzeigen wegen
Streikvergehensvor=
liegen. Bei 61 Perſonen wurden dort Waffen
beſchlag=
nahmt. Außerdem hat naturgemäß die Zahl der durch
Polizeiſtrafen zu ahndenden Uebertretungen während
der Streiktage eine große Höhe erreicht; ſo mußten allein
in Hamborn innerhalb weniger Tage faſt 300
polizei=
liche Strafverfügungen erlaſſen werden.
Dieſe Zahlen beweiſen, zu welchen bedauerlichen
Folgen die Verhetzung der ohnehin leicht erregbaren
Bergarbeiterbevölkerung geführt hat.
* Eſſen (Ruhr), 2. April. Bis jetzt ſind bei den
Gerichten über 1000 Prozeſſe aus Anlad des
Bergarbeiterſtreiks anhängig gemacht worden.
— Deutſchland und Mexiko. Die Köln.
Ztg. enthält ein Telegramm aus Berlin, in dem es heißt:
Gewiſſe Kreiſe in Amerika ſcheinen angeſichts der
an=
dauernden Unruhen in Mexiko ſtark nervös geworden
zu ſein und die dortige Lage, die ja allerdings recht
be=
denklich iſt, noch ſtark zu übertreiben. So nur iſt es zu
erklären, daß die Hearſtpreſſe, die allem Anſchein nach
eine Beſetzung Mexikos wünſcht, Nachrichten aller Art
verbreitet, die das Odium einer ohne Herausforderung
erfolgenden Beſetzung auf andere Schultern laden
möch=
ten. Selbſtredend ſucht man Deutſchland zu dieſem
Zwecke heranzuziehen, und bald iſt es eine in grauſamer
Weiſe niedergemetzelte deutſche Frau — an dieſer ganzen
Geſchichte iſt kein wahres Wort —, derentwegen
Deutſch=
land eingreifen will, bald ſind es große wirtſchaftliche
Intereſſen Deutſchlands, die uns zu einem ſcharfen
Vor=
gehen gegen Mexiko veranlaſſen ſollen. Wir ſollen uns
mit nichts weniger als der Abſicht tragen, ein großes
Landungskorps nach Mexiko zu werfen, um den
Ameri=
kanern zuvorzukommen. Das iſtnatürlich
himmel=
ſchreiender Unſinn, deſſen Verbreitung in Amerika
inſo=
fern kaum ſehr ſchädlich werden dürfte, als man dort
ganz genau weiß, was von den Senſationsnachrichten
mancher amerikaniſcher Zeitungen zu halten iſt. Es iſt
ja richtig, daß das Deutſche Reich einige Beſchwerden
gegen Mexiko hat; doch ſind das ſolche, die auf dem
Wege der regelmäßigen völkerrechtlichen
Verhandlungſer=
ledigt werden können und keinen Grund zu einem
poli=
tiſchen Einſchreiten geben. Auf das Beſtreben, die
Dinge in Mexiko ſchlimmer darzuſtellen als ſie ſind,
dürfte auch die in Waſhington verbreitete amerikaniſche
Meldung zurückzuführen ſein, daß die Stadt Mexiko ſeit
Donnerstag abend telegraphiſch von der Außenwelt
ab=
geſchnitten ſei. Mit Berlin arbeitet der Telegraph mit
Mexiko nach wie vor, und daher kann von einer
tele=
graphiſchen Abſchneidung wohl kaum die Rede ſein.
— Roerens Abſage. Die zur Bekämpfung der
„Kölner Richtung”, alſo des offiziellen Zentrums, von
den Anhängern der Oſterdienstagskonferenz geſchaffene
ultramontane Köln. Korr. ſchreibt zu Roerens
Mandats=
niederlegung:
Wir freuen uns über den Entſchluß des Herrn
Ge=
heimrat Roeren. Er wird zur Klarheit das Seine
bei=
tragen! Wenn die gegenwärtigen Vorſtände des
Zen=
trums tatſächlich die Partei im grundſätzlichen Einklang
mit dem Katholizismus belaſſen wollen, iſo werden ſie
Herrn Roeren erklären, daß er ja recht habe, indem er
den grundſätzlichen Einklang des Zentrums mit der
ka=
tholiſchen Weltanſchauung behaupte, er könne ſich alſo
beruhigen und in der Fraktion bleiben. Die Vorſtände
werden dann des weiteren energiſch gegen jene vorgehen,
welche im Gegenſatz zu Herrn Roeren den beſagten
Ein=
klang des Zentrums mit dem Katholizismus beſtreiten,
weil dieſe Elemente nach Anſicht derſelben Vorſtände
ein wirklicher Knochenfraß am Zentrum wären. Tun
ſie das nicht, ſondern laſſen ſie einen hochverdienten
Perlamentarier infolge des Zentrumsſtreites
ausſchei=
den, ohne ſich mit ihm über die zugrunde liegenden
Fra=
gen zu verſtändigen, ſo iſt das ein Zeichen, daß ſie unter
„Kölner” Einfluß ſtehen.
Das Zentrum dürfte das alles nicht tun. In der
Fraktion hatte ſich Roeren nicht nur wegen ſeiner
An=
ſichten, ſondern namentlich wegen ſeines engen
Zuſam=
menhanges mit dem aus dem Fraktionsverbande
aus=
geſchloſſenen Grafen Oppersdorff unliebſam gemacht.
Katzenſteuer in Preußen. Der preußiſche
Miniſter des Innern und der Finanzminiſter haben ſich
damit einverſtanden erklärt, daß künftig der Einführung
einer zunächſt auf höchſtens zwei Jahre feſtzulegenden
Katzenſteuer in den Städten nicht grundſätzlich
entgegen=
getreten wird. In ländlichen Bezirken und kleinen
Land=
ſtädten darf eine Katzenſteuer wie bisher nicht eingeführt
werden.
Die bayeriſche Regierung und die
Jeſuiten. In der Augsburger Abendzeitung wird
ein Erlaß veröffentlicht, den der neue Kultusminiſter
verfügt haben ſoll. Er gibt eine Interpretation des ſog.
Jeſuitengeſetzes, von dem bekanntlich nur noch der § 1
übrig geblieben iſt, der den Jeſuiten und den verwandten
Kongregationen Ordensniederlaſſungen und
Ordens=
tätigkeit im Deutſchen Reiche verbietet. Dagegen ſind
die früher der Tätigkeit des einzelnen Jeſuiten
entgegen=
ſtehenden Hinderniſſe im weſentlichen beſeitigt. We
nun die Greneen der geſatlich erlaubten und der nich?
Deutſches Reich.
[ ← ][ ][ → ]Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 3. April 1912.
Nummer 80.
mehr geſtatteten Betätigung für dieſe Ordensleute liegt
umgrenzt der Erlaß in einer Weiſe, die von den
oppoſitio=
nellen bayeriſchen Blättern als eine Begünſtigung der
Jeſuiten ausgelegt und dementſprechend kommentiert
wird.
Chauſſeegelder für Automobile. Der
gothaiſche Landtag nahm die Vorlage an betr. die
Er=
hebung von Chauſſeegeldern für einheimiſche und
aus=
ländiſche Automobile.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Das neue Kabinett” im ungariſchſen
Abgeordnetenhauſe. Im ungariſchen
Abgeord=
netenhauſe ſtellte ſich das neuernannte Kabinett Khuen=
Hedervary vor und wurde von der Regierungspartei
be=
geiſtert begrüßt. Der Miniſterpräſident erklärte: Es war
unſere Pflicht, die Gewiſſensruhe dem König herzuſtellen
und unabſehbare Verwirrungen zu beſeitigen. Die
Re=
gierung will daher ihre Rechtsauffaſſung betreffend die
Reſolution über die Einberufung der Reſerviſten nicht
geltend machen. Wir haben neuerdings die Regierung
übernommen, um uns das Wohlwollen des Monarchen
zu ſichern und die Arbeit fortzuſetzen, die wir im
In=
tereſſe der Nation übernommen haben. Auf dieſer
Grundlage erſuche ich um das Vertrauen der
Abgeord=
neten. (Lebh Beifall, ſtürmiſche Rufe rechts: Es lebe
der König!) Koſſuth erklärte namens ſeiner Partei, daß
dieſe nunmehr freie Hand erhalten habe. Er beantrage
die Entſendung eines Ausſchuſſes, der die Adreſſe an
den König verfaſſen ſoll, um dieſen zu überzeugen, daß
der Artikel 18 des Geſetzes vom Jahre 1888 keine
Schmä=
lerung der Majeſtätsrechte enthalte. Im Namen der
Juſthpartei erklärte Hollo, die endgültige Löſung der
Kriſe ſei nur durch die Wahlreform möglich. Graf Jul.
Andraſſy billigte das Vorgehen des Grafen Khuen
voll=
kommen. Er ſagte, es gebe keinen gewiſſenhaften
Un=
garn, der in einem ſolchen Augenblicke und in einer
ſolchen Lage anders handelte. Aus dem königlichen
Handſchreiben ſei erſichtlich, daß ſich Khuen einer
Stim=
mung gegenüber befunden habe, die nicht zu
berückſich=
tigen, geradezu ein Verbrechen gegen die Nation und
ein Undank gegen die Krone geweſen wäre. Graf Alader
Zichy erklärte im Namen der klerikalen Volkspartei, er
beuge ſich vor den Argumenten, die das königliche
Hand=
ſchreiben enthalte. Die Debatte wurde darauf vertagt.
Italien.
Der Senat vertagte ſich auf unbeſtimmte Zeit.
Der Präſident ſandte den in Libyen Kämpfenden und
dem König Grüße des Hauſes. Der Miniſterpräſidant
dankte dem Senat für ſeine Unterſtützung, die er der
Re=
gierung bei ihrem Unternehmen lieh, das den
Patriotis=
mus des Landes in einem Maße ſteigerte, wie ſeit 50
Jahren es nicht mehr geſchehen ſei.
Frankreich.
Das Protektorat über Marokko. Der
Matin ſchreibt: Der Widerſtand, den der Sultan Muley
Hafid anfänglich der Unterzeichnung des
Protektorats=
vertrages entgegenſetzte, bezog ſich faſt ausſchließlich auf
diejenigen Vertragsklauſeln, die Beſtimmungen über die
Rechte Spaniens und die Internationaliſierung Tangers
enthalten. Frankreich hat, indem es mit Nachdruck dieſe
beiden Beſtimmungen aufrecht erhielt, einen neuen
Be=
weis ſeiner Redlichkeit Spanien und England gegenüber
gegeben. Hoffentlich wird die Madrider Regierung die
von Frankreich bei dieſer Gelegenheit bewieſene
freund=
ſchaftliche Haltung anerkennen.
England.
Deutſch=engliſche Verſtändigung. Der
Marineminiſter machte im Parlament neue Andeutungen
über Verhandlungen, die gepflogen werden, um zwiſchen
Deutſchland und England einen freundſchaftlichen
Aus=
tauſch von Informationen über die Marine zu erzielen
Von dem liberalen Unterhausmitglied King iſt die
Frage an den Marineminiſter gerichtet worden, ob ein
ſolcher Austauſch bereits zwiſchen England und
Deutſch=
land ſtattgefunden habe und ob an einen Informations=
Austauſch auch mit einer anderen Macht gedacht würde
im Hinblick auf eine mögliche Einſchränkung der
Rüſtun=
gen. Churchill antwortete, daß Verhandlungen zwiſchen
Deutſchland und England ſchweben und gute Fortſchritte
machten, doch wünſche er für den Augenblick nichts
wei=
ter zu ſagen.
Aſien.
Hungersnot in Indien. Die Hungersnot,
die ſeit zwei Monaten in ganz Vorder=Indien wütet,
hat einen außerordentlichen Charakter angenommen.
In den Präſidentſchaften Bombay und Madras ſind in
den letzten Monaten über 10000 Perſonen dem
Hunger=
tode erlegen. In Haidarabad graſſiert der Hunger und
fordert zahlloſe Opfer. Die engliſch=indiſche Regierung
hat 800000 Ruipen als erſte Rate für die Notleidenden
bewilligt, des ferneren iſt von der Regierung ein Betrag
von 2600000 Rupien für Notſtandsarbeiten, Kanaliſation
in der Präſidentſchaft Bombay, ausgeſetzt worden.
* Berlin, 2. April. Heute treten die bisherigen
Schiedsrichter im Schneiderſtreik in Jena
zuſammen. Sie haben nach dort auch die Leiter der in
Betracht kommenden Organiſationen der Arbeitgeber
und Arbeitnehmer geladen. Es ſoll nochmals ein
Eini=
gungsverſuch unternommen werden.
* Wien, 1. April. Kaiſer Franz Joſef
em=
pfing den Fürſten von Monaco in beſonderer
Au=
dienz. Um 6 Uhr abends fand bei dem Kaiſer Hoftafel
ſtatt, an der der Fürſt mit Gefolge, die Miniſter des
Aeußern und des Unterrichts, der Präſident der
geo=
graphiſchen Geſellſchaft, Admiral Montecuccoli u. a.
teilnahmen.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 3. April.
* Vom Hofe. Prinz Georg von
Griechen=
land iſt geſtern vormittag zum Beſuch am Großh. Hofe
hier eingetroffen.
* Verliehen haben Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog dem Reallehrer Friedrich Heuſel an der
Realſchule und dem Progymnaſium zu Alzey und dem
Reallehrer Heinrich Engel in Wimpfen aus Anlaß
ihrer Verſetzung in den Ruheſtand die Krone zum
Ritter=
kreuz 2. Klaſſe des Verdienſtordens Philipps des
Groß=
mütigen, ferner das Ehrenzeichen für Mitglieder
frei=
williger Feuerwehren dem Georg Kräuter zu Höchſt,
Kreis Erbach.
* Uebertragen wurde dem Lehrer Auguſt Greb in
Zwingenberg, Kreis Bensheim, eine Lehrerſtelle an der
Gemeindeſchule zu Weiſe iau, Kreis Mainz; dem Schul=
amtsaſpiranten Heinrich Wolff aus Ober=Olm, Kreis
Mainz, eine Lehrerſtelle an der Gemeindeſchule zu
Bürſtadt, Kreis Bensheim.
rg. Strafkammer. Aus Gründen, die anzugeben ſich
beide hartnäckig weigern, richtete der 23jährige Student
Paul Heinecke aus Haugen an den 25jährigen Studenten
Otto May aus Bromberg eine Herausforderung zum
Zweikampf mit Säbeln, die May auch annahm. Die
Poli=
zei erhielt Kenntnis von dem Zweikampf und verhinderte
ihn. Beide Angeklagte erhalten je eine Woche
Feſtungshaft. — Der 55jährige Kaufmann Eduard
Ludwig Bufleb aus Neckarſteinach hat ſich wegen
un=
lauteren Wettbewerbs zu verantworten. Der Angeklagte
bezog von Thüringer Fabrikanten Fieberthermometer, die
er nach der Prüfung vertrieb. Die Prüfung nahm die
Frau des Angeklagten vor, und dieſe Prüfung war für ihn
der Anlaß, ſeinem Geſchäft den Titel „Heſſiſches
phyſikaliſch=
techniſches Privat=Prüfungsinſtitut” zu geben. Auf
Be=
anſtandung änderte er die Bezeichnung um in „
Phyſikaliſch=
techniſches Prüfungsinſtitut‟ In einem Fachblatt erſchien
auch im vorigen Jahre ein von einem Apotheler verfaßter
Artikel, in welchem die Thermometer des Angeklagten als
beſonders zuverläſſig und als vollgültiger Erſatz für die
amtlich geprüften geprieſen wurden. Dieſen Propaganda=
Artikel legte der Angeklagte in Sonderabdrücken ſeinen
Fabrikaten bei. Der Artikel machte die phyſikaliſch=techniſche
Reichsanſtalt auf das Gebaren Buflebs aufmerkſam und
auf deren Veranlaſſung ſtellte der Verein ſächſiſcher
Glas=
inſtrumenten=Fabrikanten am 21. Juni 1911 Strafantrag
wegen unlauteren Wettbewerbs gegen Bufleb. Bei einer
von der Reichsanſtalt vorgenommenen Prüfung der
Buf=
lebſchen Fabrikate wurde von 32 Thermometern nur einer
als fehlerfrei befunden. Zu der geſtrigen Verhandlung vor
der hieſigen Strafkammer waren drei Sachverſtändige
ge=
laden. Prof. Grützmacher=Ilmenau äußerte ſich
gut=
achtlich dahin, daß die von Bufleb gelieferten Thermometer
beſſer ſind wie die im allgemeinen gelieferten. Die dort
vorgenommene Prüfung hingegen könne nicht den Titel
eines phyſikaliſch=techniſchen Prüfungsinſtituts in Anſpruch
nehmen. Die einmal vorgenommene Prüfung eines
Wärmegrades insbeſondere berechtige noch nicht dazu. Der
Angeklagte hatte einen Jahresumſatz von 24000
Thermo=
metern. Durch die Bezeichnung als Prüfungsinſtitut ſind
vielfach Anfragen an die Reichsanſtalt veranlaßt worden,
ob das Buflebſche Inſtitut eine Nebenſtelle der Phyſikaliſch=
Techniſchen Reichsanſtalt ſei. Der Staatsanwalt führte
aus, daß er es als feſtgeſtellt erachten möchte, daß die
Ther=
mometer des Angeklagten viel beſſer waren als die
an=
deren, nicht amtlich geprüften. Die Merkmale des
unlau=
teren Wettbewerbs ſeien lediglich darin zu erblicken, daß
der Angeklagte in den Ankündigungen erklärte, die
Inſtru=
mente ſeien in den Graden 36, 38 und 41 kontrolliert,
wäh=
rend zugegeben wird, daß in dem „Inſtitut” nur in einem
Punkte kontrolliert wurde. Die Bezeichnung als
Prüf=
ungsinſtitut bezweckte zweifellos, im Publikum den
An=
ſchein eines beſonders günſtigen Angebots zu erwecken. Das
Gericht erachtete die Merkmale des unlauteren Wettbewerbs
für erwieſen, erkannte jedoch an, daß dem Angeklagten der
gute Glaube nicht abgeſprochen werden könne und ſprach
ihn von Strafe und Koſten frei.
* Der Feſthaus=Vexein Darmſtadt hielt am Montag
im „Kaiſerſaal” ſeine diesjährige ordentliche
Haupt=
verſammlung ab, die erfreulicherweiſe gut beſucht
war. Nach dem von dem Vorſitzenden, Hauptmann
von Hahn, erſtatteten Jahresbericht betrug die
Mit=
gliederzahl des Vereins Ende 1911 360 Perſonen, iſt
alſo gegen das Vorjahr um 196 geſtiegen. Eine Reihe
namhafter Stiftungen und Geſchenke ſind dem Verein
zuteil geworden, von denen die hochherzige Zuwendung
zweier Vermächtniſſe durch Se. Königl. Hoheit den
Großherzog an erſter Stelle zu nennen iſt. Der
Richard Wagner=Verein veranſtaltete zum Beſten des
Feſthaus=Fonds drei, der Mozart=Verein ein Konzert;
außerdem gaben zu dieſem Zwecke Geheimergt Profeſſor
Dr. Henry Thode einen Franz Liſzt=Abend und der
Köl=
ner Pianiſt Karl Friedberg einen Klavier=Abend. Sämt=
Das Grabmal des Landgrafen Georg
Wilhelm, des Großvaters der Königin
Luiſe, in der Darmſtädter Stadtkirche.
Von D. Dr. Wilh. Diehl, Stadtpfarrer in Darmſtadt.
In dem Chor der Darmſtädter Stadtkirche iſt ein
ganz eigenartiges Grabmal erhalten, mit dem nicht nur
die meiſten Darmſtädter, ſondern auch manche Forſcher
nichts rechtes anzufangen wiſſen. Schon ſeine
In=
ſchrift iſt rätſelhaft. Sie nennt, im Unterſchiede von
allen übrigen Denkmälern, die die Kirche aufweiſt,
kei=
nen Namen deſſen, der geehrt werden ſoll. Sie lautet
nämlich:
„Dem geliebteſten Gemahl,
neunmahligen Vater,
Gottes und der Menſchen Freunde und Helden,
ſetzt dieſes Denkmal ehelicher Liebe
M. L. A. geb. Gr. L. H. u. D.,
die der Seelige durch ſeinen Tod
zum erſtenmal betrübte.”
Noch auffallender iſt des Grabmals Form. Es zeigt
uns einen fein ausgearbeiteten Kopf, mit zwei Locken
an den Schläfen und frei wallendem Haar im Nacken.
in einer Umrahmung, die dazu nicht recht paſſen will.
Nun hat zwar die Forſchung feſtgeſtellt, was die
eigenartige Inſchrift beſagen will. Die Abkürzungen
ſind aufzulöſen: „Maria Luiſe Albertine, geb. Gräfin
Leiningen, Heidesheim und Daxburg‟ Das Denkmal
will dem Andenken an deren Gemahl gewidmet ſein.
Alſo dem 1722 geborenen, 1782 verſtorbenen Landgrafen
Georg Wilhelm, einem Sohn des Landgrafen
Lud=
wig VIII., der aus ſeiner im Jahre 1748 geſchloſſenen
Ehe mit der erwähnten Prinzeſſin von Leiningen=
Dax=
burg=Heidesheim folgende neun Kinder hatte: 1.
Lud=
wig, Oberrheiniſcher Kreis=Generalfeldmarſchall, f 1823;
2. Wilhelm, † als kleines Kind 1750; 3.
Friede=
rike, † 1782, die Mutter der Königin Luiſe von
Preu=
ßen; 4. Georg Karl, Generallieutnant, † 1830;
5. Charlotte, † 1785 als Gemahlin des Prinzen
Carl Ludwig Friedrich von Mecklenburg=Strelitz;
6. Carl, General=Feldwachtmeiſter, † 1795; 7.
Fried=
rich, † 1808, 8. Luiſe, † 1829 als Gemahlin des
Groß=
herzogs Ludewig I., 9. Auguſte, † 1796 als Gemahlin
des Pfalzgrafen Maximilian Joſeph, nachmaligen
Kö=
nigs von Baiern. Georg Wilhelm wird in der
In=
ſchrift als „Held” bezeichnet, weil er an ſeinem
Lebens=
ende auf eine glorreiche militäriſche Laufbahn
zurück=
ſchauen konnte. Wie Hoffmeiſter in ſeinem „
Hiſto=
riſch=genealogiſchen Handbuch über alle Linien des hohen
Regentenhauſes Heſſen” (Kaſſel 1861) mitteilt, ward
Georg Wilhelm 1743 kgl. preußiſcher Oberſt eines Füſi=
Lierregiments, trat jedoch 1747 als Generalmajor aus
dieſen Dienſten und ward im Jahre 1754 Reichs=General=
Feldmarſchalllieutnant, 1758 Reichsgeneral der
Ka=
vallerie, 1764 Kommandant der Feſtung Philippsburg,
1768 k. k. General der Kavallerie und Chef eines
Dra=
gonerregiments, 1771 kommandierender General=
Feld=
marſchall des oberrheiniſchen Kreiſes. Seine Gemahlin
die Leiningerin, ſtarb 1818 zu Strelitz. Sie hat ſich
be=
kanntlich um die Erziehung ihrer Enkelinnen, der
Köni=
gin Luiſe und deren Schweſtern, große Verdienſte
er=
worben und der ſpäteren preußiſchen Königin in dem
Alten Palais am Markte (Fürſtenhof) und in dem
von Georg Wilhelm erbauten Braunshardter
Schlößchen viele ſchöne Stunden bereitet.
Sind wir mithin über den Inhalt der Inſchrift doch
recht gut orientiert, ſo kann man das nicht hinſichtlich
der Form behaupten, in der das Denkmal uns
gegen=
wärtig vor Augen ſteht. Zwar iſt ſchon vor Jahren
feſt=
geſtellt worden, und ich habe dementſprechend in dem
Büchlein „Unſere Stadtkirche in Wort und
Bild” (Preis 75 Pfg.) eine Notiz aufgenommen, daß
das Grabmal der Reſt eines Denkmals iſt, das vordem
an einer Säule des Mittelſchiffs geſtanden hatte und
mit zwei weiteren Stücken verſehen war, von denen
das eine den Tod, das andere eine über das Bild des
Prinzen ſich beugende Frauengeſtalt darſtellte.
Aber genaueres über die ganze Anlage des alten
Denk=
mals und die Veranlaſſung ſeiner Umgeſtaltung, war
nicht feſtzuſtellen.
Durch einen kleinen Fund ſind wir nunmehr in der
Lage, dieſe Lücke in der Geſchichte des Denkmals
aus=
zufüllen. In der „Neujahrsgabe”, die am erſten Januar
1841 dem Herkommen gemäß von dem „Diener der
evan=
geliſchen Stadtkirche” beim Einſammeln des Neujahrs
als Druckſtück den Darmſtädter Bürgern überreicht
wurde, iſt nämlich eine genaue Beſchreibung des
Denk=
mals in ſeiner urſprünglichen Form uns erhalten
ge=
blieben. Sie zeigt uns, daß wir in dem, was heute noch
vorhanden iſt, nur Bruchſtücke des alten, kurz nach 1782
errichteten Denkmals vor uns haben, und daß das
Denk=
mal zu der Zeit, als es noch vollſtändig war und noch
nicht im Chor, ſondern im Schiff der Kirche ſtand einen
ganz anderen Eindruck gemacht haben muß, als ſein
heu=
tiger Torſo. In dieſer Neujahrsgabe des Kirchendieners
Zimmermann leſen wir nämlich: „Das jüngſte
Epita=
phium befindet ſich im Haupttheil der Kirche, der
Kan=
zel gegenüber, iſt von Gyps und wurde von
Andreas Dittmann aus Obereiesheim bei
Lam=
berg verfertigt; er war Bürger zu Gernsheim und Maler
und Hofbildhauer bei dem Fürſten Löwenſtein=Heubach.
Auf dem Fuße des Epitaphiums ſteht eine große, zum
Theil verſchleierte, tiefgebeugte weibliche Figur, die, mit
einem Arme auf eine Urne (woran ſich ein männliches
Bruſtbild befindet) geſtützt, mit trauerndem,
geſenk=
tem Blicke auf zwei Kinder herabſieht, wovon das eine,
vor einem Helm ſtehend, eine niedergeſenkte, erloſchene
Fackel, und das andere, ſitzend, eine Tafel im linken
Arme hält. Auf letzterer lieſt man folgende Zeilen mit
goldener Schrift: „Dem geliebteſten Gemahl uſw. (vgl.
oben). Ueber dieſer oben beſchriebenen Gruppe ſchwebt
eine Figur, das Symbol des Todes, mit der Senſe,
welche einen Schild berührt, worauf nachfolgende
In=
ſchrift mit goldenen Buchſtaben zu leſen iſt:
Georgius Wilheimus, Landgravius Hasso-Darmstadinus
cireum Rhenani superioris summus castrorum
Prae-
fectus imperii et Austriae summus equitum Dux ordinis
regii aquilae albae Eques, natus D. X. Jul. MDCCKXII,
denatus D XX. Jun. MDCCIXXXII
So ſah das Denkmal noch im Jahre 1841 aus! Bei
dem Umbau der Stadtkirche 1844/45 wurde es
abgebro=
chen und aus geringen Teilen von ihm ein neues
Denk=
mal geſchaffen: das, das wir jetzt vor uns ſehen. Der
„Künſtler”, der die gegenwärtige Form ſchuf, war kein
Mann von Geſchmack. Er hat etwas
zuſammengeſtop=
pelt, das nicht im entfernteſten den Eindruck macht, den
ſeine Vorlage gemacht haben muß.
Bei dieſer Umgeſtaltung des Denkmals im Jahre
1845 ſind alle übrigen Teile des Grabmals Landgraf
Georg Wilhelms beſeitigt worden. Wohin ſie kamen,
iſt mir unbekannt. Ich glaube aber, daß es noch
ein=
mal gelingen wird, ſie in irgend einem Magazin oder auf
einem Speicher aufzufinden.
Im Jahre 1845 hat man übrigens, was nebenbei
erwähnt ſein ſoll, auch anderen Denkmälern in der
Stadtkirche übel mitgeſpielt. So hat z. B. der
Maler=
meiſter, der die großen Tafeln an dem Epitaphium
Georgs I. und der Landgräfin Magdalene an der
Rück=
wand des Chors neu ſchrieb, an mehreren Stellen
will=
kürliche Aenderungen angebracht und vor allem die in
dem großen Buchſtaben 2 in der erſten Tafel unter dem
Bild des Landgrafen noch 1840 vorhandene Inſtchrift:
„Anno 1597 iſt dieſes fürſtliche Epitaphium von mir
Johannes Löschen geſchrieben worden” in ſeiner
Niederſchrift weggelaſſen, vermutlich weil ihm das
Nach=
malen dieſer ganz zierlichen Schrift zu ſchwer war. Noch
ſchlimmer iſt man damals mit dem Grabmal der
Her=
zogin von Braunſchweig umgegangen. Man hat ſeinen
Innenteil, einen Kruzifixus mit anbetender
Frauen=
geſtalt, herausgebrochen und in die Oeffnung ein
elen=
des Glasfenſter eingeſetzt. Wenn heute die Stelle
die=
ſes Fenſters ein gemaltes Kirchenfenſter einnim
ſo ſieht das Grabmal zwar nicht mehr ſo gräßlich aus,
wie vordem, daß aber dies Neben= und Ineinander von
alten, künſtleriſch feinen Denkmalteilen und einem
modernen Glasfenſter ſchön ſei, wird wohl niemand
be=
haupten. Auch hinſichtlich des heute verſchwundenen
Innenteils hege ich die Hoffnung, daß er einmal wieder
aufgefunden werden wird, und daß man dann
Veran=
laſſung nehmen wird, das ſtörende und ganz zweckloſe
Glasfenſter wieder zu beſeitigen.
Nummer 80.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 3. April 1912.
Seite 3.
liche Veranſtaltungen hatten guten Erfolg. Die
Finanz=
lage des Vereins iſt nach kurzem Beſtehen ſchon eine
recht günſtige geworden; er verfügt bereits über ein
Vermögen von 28000 Mark. Zur Sicherung des in
Ausſicht genommenen Bauplatzes wurden von dem
Vor=
ſtand die nötigen Schritte getan. Daß die
gegenwärti=
gen Saalverhältniſſe in Darmſtadt unhaltbar geworden
ſind, hat ſich im Laufe des vergangenen Jahres in
vie=
len Fällen wieder in deutlichſter Weiſe gezeigt, und der
Gedanke, daß der Bau eines Feſthauſes für
Darmſtadt eine dringende Notwendigkeit geworden iſt,
beginnt jetzt in weiteſten Kreiſen Wurzel zu ſchlagen.
Man rechnet beſtimmt darauf, daß nun insbeſondere auch
die zahlreichen Darmſtädter Vereine, die doch an der
baldigen Inangriffnahme des Baues in erſter Linie
intereſſiert ſind, ſich dem Feſthaus=Verein in Bälde als
körperſchaftliche Mitglieder anſchließen werden. Mit
herzlichen Dankesworten an die Mitglieder des
Vor=
ſtandes und des Verwaltungsbeirats für ihre
Tätig=
keit ſchloß der Jahresbericht. Die darauf
vorgenom=
mene Neuwahl des Vorſtandes hatte das Ergebnis, daß
gewählt wurden: zum Vorſitzenden Hauptmann von
Hahn, zu ſeinem Stellvertreter Großh. Rat Sonne, zum
Schriftführer Bankprokuriſt Seipp, zu deſſen
Stellvertre=
ter Architekt Harres, zum Schatzmeiſter
Direktionsaſſi=
ſſtent Peppler, zu Beiſitzern Rechtsanwalt Dr.
Hoff=
mann II., Baurat Jäger, Sanitätsrat Dr. Maurer,
Rent=
ner Pfeil, Rentner Pöllot und Profeſſor Pützer. In
den Verwaltungsbeirat wurden gewählt: Regierungsrat
Baſtian, Dr. Willy Merck und Geheimerat Römheld.
Nachdem zwei von dem Vorſtande beantragte
Satzungs=
änderungen Annahme gefunden hatten, wurde die von
großer Einmütigkeit getragene Hauptverſammlung
ge=
ſchloſſen.
In der ſich anſchließenden Vorſtandsſitzung
fanden die Zuwahlen zum Vorſtande ſtatt. Sie fielen
auf die Herren: Geh. Hofrat Profeſſor Burmeſter,
Pro=
vinzialdirektor Fey, Geh. Oberfinanzrat Dr. Fuchs,
Ge=
neralmajor Frhrn. von Heyl, Generalſtaatsanwalt
Ge=
heimeraat Dr. Preetorius, Präſident Dr. A. Weber und
Miniſterialrat Dr. E. Weber. Der Vorſtand des
Ver=
waltungsbeirates konſtituierte ſich in der Weiſe
daß Geheimerat Römheld zum Vorſitzenden, Dr. Merck
zu ſeinem Stellvertreter, Oberbibliothekar Dr. Voltz und
Hofkammerrat Engel zu Schriftführern gewählt
wur=
den. Eine Reihe neuer Mitglieder wurde
aufgenom=
men. Die nächſten Veranſtaltungen zum Beſten des
Ver=
eins werden ein Liederabend von Elſa Laura von
Wol=
zogen und ein Konzert von Geh. Hofrat Willy
Bur=
meſter ſein, denen im Herbſt ein vom Richard Wagner=
Verein veranſtaltetes Konzert von Kammerſängerin
Erika Wedekind folgen ſoll. In lebhafter, bis nach
Mitternacht ſich hinziehender Diskuſſion wurden dann
die Platzfrage und die Gewinnung neuer finanzieller
Quellen erörtert, und die gefaßten Beſchlüſſe laſſen
er=
hoffen, daß noch in dieſem Jahre das Feſthausprojekt
ſeiner Verwirklichung ein gut Teil näher gebracht
wer=
den kann.
* Hauptverſammlung des Odenwaldklubs. Montag
abend fand im Fürſtenſaal die Hauptverſammlung der
Ortsgruppe Darmſtädt des Odenwaldklubs unter dem
Vor=
ſitz des Herrn Bürgermeiſter Mueller ſtatt. Dieſer
er=
öffnete die Tagung und gab in ſeiner Begrüßungsanſprache
ſeiner Freude Ausdruck, daß der Beſuch der Verſammlung
ſo außerordentlich zahlreich war. Nachdem der Vorſitzende
feſtgeſtellt hatte, daß die Hauptverſammlung
ordnungs=
mäßig einberufen war, wies er auf den großen Erfolg des
letzten Dekorierungsfeſtes hin; allſeitig ſei man der
Ueber=
zeugung geweſen, daß das Feſt eins der ſchönſten des Klubs
geweſen ſei. Er wolle deshalb nicht verfehlen, hier
noch=
mals insbeſondere Herrn Dr. Köſer, ſowie den anderen
Damen und Herren den Dank des Klubs für ihre
Mitwirk=
ung bei der ſchönen Veranſtaltung auszuſprechen, auch Herrn
Robert Klump für die Dekorationen. Den Jahresbericht
erſtattete hierauf Herr Stadtſekretär Kreiter. Der Redner
bemerkte zunächſt, daß die Zahl der Klubmitglieder etwas
zurückgegangen ſei, und zwar von 1461 auf 1415. Es ſollen
daher durch Werbeſchreiben und perſönliches Werben dem
Verein neue Mitglieder zugeführt werden. Die im
Wan=
derplan vorgeſehenen Wanderungen ſind ſämtlich
ausge=
führt worden; nicht weniger als 130 Herren nahmen daran
teil, im ganzen rund 1600 Perſonen. 91 Mitglieder
konn=
ten mit den goldenen Klubabzeichen geſchmückt werden.
Den Führern wurde dann Dank ausgeſprochen für die
Leitung der Wanderungen. Der Berichterſtatter erwähnte
dann noch das erfolgreiche Dekorierungsfeſt, die mit
gro=
ßem Beifall aufgenommenen Bierabende, ſowie die guten
Beziehungen zu den übrigen Ortsgruppen des Klubs und
die Unterſtützung der Vereinsbeſtrebungen durch die Preſſe.
Einwendungen gegen den Bericht wurden nicht erhoben,
worauf dem Berichterſtatter, Herrn Stadtſekretär Kreiter,
durch den Vorſitzenden der Dank für ſeine Mühewaltung
ausgeſprochen wurde. Den Kaſſenbericht erſtattete ſodann
Herr Kaſſierer Löwe. Hiernach belaufen ſich die
Ein=
nahmen auf 10 295,63 Mark und die Ausgaben auf 8632,83
Mark. Der Vorſitzende teilte mit, daß die Kaſſe geprüft
und in Ordnung befunden worden iſt und dankte hierauf
dem Rechner für ſeine muſterhafte Kaſſenführung. Den
Voranſchlag für das kommende Vereinsjahr unterbreitete
Herr Kaſſierer Löwe ebenfalls der Verſammlung. Der
Voranſchlag ſieht 9922,80 Mark in Einnahme und 9890
Mark in Ausgabe vor, darunter ſind 2000 Mark für
Neu=
herſtellungen am Kaiſerturm. Die Vorſchläge wurden ohne
Debatte genehmigt.
Herr Bürgermeiſter Mueller machte hierauf
Mit=
teilung über den Wanderplan für das kommende
Vereins=
jahr. In längerer Beſprechung wurde dann der
Wan=
derplan für 1912/13 wie folgt feſtgeſetzt: 1912:
1) 21. April: Neckartal. Weinkeim-Ober=Flockenbach-
Eichelberg-Heiligkreuzſteinach-Hirſchhorn. Marſchzeit 6
Stunden. Führer ſind die Herren Zentner und Klump.
2) 19. Mai: Odenwald. Hauptverſammlung in Groß=
Um=
ſtadt. Darmſtadt-Roßdorf-Groß=Umſtadt. Marſchzeit
4 St. Führer ſind die Herren Bergmann und Wetzſtein.
3) 16. Juni: Maintal. Höchſt-Rimhorn-Breitenbrunn-
Bremhof-Trennfurt-Klingenberg. Marſchzeit 6 St.
Führer ſind die Herren Wehnert und Fouché. 4) 7. Juli:
Rheinwanderung. Ziel und Marſchzeit werden noch
feſt=
geſetzt. Führer ſind die Herren Notti und Klump. 5) 25.
Auguſt: Wetterau. Friedberg-Bad Nauheim-Winterſtein
—Forſthaus Winterſtein-Ziegenberg-Münſter-Iſſeltal-
Butzbach. Marſchzeit 7 St. Führer ſind die Herren Dr.
Puth und Wetzſtein. 6) 15. September: Odenwald.
Hetz=
bach — Gebhardshütte — Bullau — Eutergrund-Würzberg
— Eulbach-Michelſtadt. Marſchzeit 6 St. Führer ſind die
Herren Gebrüder Metzger. 7) 13. Oktober: Bergſtraße.
Zwingenberg-Auerbacher Schloß-Hochſtättertal-
Eremi=
tage-Wilmshauſen-Gronau-Ober=Hambach-
Gulden=
klingenhof-Sonderbach-Erbach-Heppenheim.
Marſch=
zeit 6 St. Führer ſind die Herren Kraus und Repp. 8)
3. November: Odenwald. Zell-Rehbach-Ober=Moſſau-
Beerfelden. Marſchzeit 6 St. Führer ſind die Herren
Scherer und Bohnſack. 9) 24. November: Odenwald.
Darmſtadt-Reinheim. Marſchzeit 6 St. Führer ſind die
Herren Bergmann und Klump. — 1913: 10) 5. Januar:
Bergſtraße. Darmſtadt-Auerbach. Marſchzeit 6 St.
Führer ſind die Herren Winkler und Kunze. 11) 3. Februar:
Taunus. Königſtein — Altkönig — Feldberg — Homburg.
Marſchzeit 6 St. Führer ſind die Herren Fiſcher und
Kreiter. 12) 3. März: Odenwald. Darmſtadt-Neunkirchen
Jugenheim. Marſchzeit 7 St. Führer ſind die Herren
Cramer und Stumpf. Außerdem wird am 28. und 29.
Sep=
tember d. J. ein 1½ Tages=Ausflug in den Vogelsberg
unternommen (Nidda-Schotten-Hoherodskopf-
Hochwald=
hauſen-Ilbeshauſen-Eiſenbach-Blitzenrod-Lauterbach).
Führer ſind die Herren Seip und Helfenbein. — Im
Zu=
ſammenhang mit den Beratungen über den Wanderplan
ge=
dachte der Vorſitzende auch in anerkennenswerter Weiſe der
Wegemarkierer.
Es folgten die Vorſtandswahlen. Durch Zuruf
wieder=
gewählt wurden die Herren: Major Maß, Kaufmann
Fiſcher, Sanitätsrat Maurer, Profeſſor Kiſſinger, Direktor
Daub und Kaſſierer Löwe. Herr Stadtſekretär Kreiter
(Schriftführer) hat wegen Arbeitsüberbürdung gebeten, von
ſeiner Wiederwahl abzuſehen. An ſeiner Stelle wurde
Herr Stadtſekretär Schrauth gewählt. Der Vorſitzende
ſprach Herrn Kreiter ſodann den Dank des Vereins für
ſeine langjährige unermüdliche Tätigkeit aus. Ein Vortrag
von Herrn Prof. Kiſſinger über „Schülerwanderungen”
der auf der Tagesordnung ſtand, mußte wegen
Verhinder=
ung des Redners abgeſagt werden. Da auch keine Anträge
vorlagen, ſchloß der Vorſitzende die Verſammlung. Ein
ge=
mütliches Beiſammenſein der zahlreichen Anweſenden ſchloß
ſich an.
* Hoher Beſuch. Ihre Königl. Hoheiten der
Großherzog und Prinzeſſin Heinrich von
Preußen beſuchten am Montag das Offenbacher
Leder=
waren= und Koffer=Spezial=Haus Carl Sans,
Schul=
ſtraße 1, und machten daſelbſt mehrere Einkäufe.
C2) Aus dem ſtädtiſchen Voranſchlag für 1912. Der
Be=
trieb des Städtiſchen Krankenhauſes mit ſeinen 500 Betten
und einer durchſchnittlichen Tagesbelegung mit 314
Kran=
ken im Jahre 1910 erfordert 415 430 Mark, wovon 114000
Mark durch Zuſchuß der Stadtkaſſe gedeckt werden ſollen.
Von den ſonſtigen Einnahmen ſind die Pflegegelder auf
235 620 Mark, die Beiträge zur Krankenanſtalt für
Dienſt=
boten auf 42000 Mark veranſchlagt. Das Krankenhaus hat
auch ein nicht unbedeutendes Kapitalvermögen, welches eine
Zinſeneinnahme von 10 280 Mark abwirft. Unter den
Aus=
gabepoſten iſt der für Lebensmittel mit 149600 Mark der
ſtärkſte. Im außerordentlichen Etat ſind für die
Erweite=
rung des Krankenhauſes noch ferner 251630 Mark
einge=
ſtellt. Damit ſollen hauptſächlich folgende Anlagen gemacht
werden: 1. Umbau des Haupteinganges in der
Grafen=
ſtraße, Schaffung einer geräumigen Vorhalle und
Ver=
größerung der Bureauräume, unter Zuziehung des
der=
zeitigen Direktorwohnhauſes, 60000 Mark, 2.
Unterbring=
ung der Apotheke, der pathologiſchen Abteilung und der
Schweſternzimmer in dem früher Heinzerlingſchen und
Albertſchen Hauſe, 47500 Mark, 3. Herrichtung von
Dienſt=
wohnungen für Anſtaltsärzte und =beamte in den Häuſern
Bismarckſtraße Nr. 38 und 40, 35000 Mark, 4.
Herrich=
tung von Dienſtwohnungen und Schweſternzimmern in
dem Hauſe Fuchsſtraße Nr. 19 (früher Rahnſches Haus),
11900 Mark, 5. Terrainregulierungen, gärtneriſche Anlagen
nebſt Herſtellung von Einfriedigungen und Kanälen, 27210
Mark, 6. Erweiterung der Keſſelanlage durch Aufſtellung
zweier neuer Dampfkeſſel, 48500 Mark uſw.
Der 6. Hermann Knispel=Abend, der am Montag
im Saale des Hotels „Zur Traube” ſtattfand, hatte ſich
wiederum ſehr guten Beſuches zu erfreuen. Daß dieſer
zahlreiche Beſuch erzielt werden konnte trotz der
Hoch=
flut der Veranſtaltungen ähnlicher Art, muß als Beweis
dafür gelten, daß die Vortragskunſt des Herrn
Hof=
rezitators Knispel ſich in Darmſtadt einen treuen
Freundeskreis erworben, was auch durch die Tatſache
Beſtätigung findet, daß man im weſentlichen faſt ſtets
die gleichen Geſichter im Auditorium ſieht. Ueber
Her=
mann Knispels Vortragskunſt waren wir ſchon ſo oft
Lobens= und Anerkennenswertes zu ſagen in der Lage,
daß wir dem Neues kaum hinzufügen können. Das
Pro=
gramm des Abends, der ausſchließlich dem Humor
ge=
widmet war, war (vielleicht mit einer Ausnahme)
wie=
der mit feinem Verſtändnis gewählt und brachte dadurch
trotz des einheitlichen heiteren Grundzuges viel
Abwech=
ſelung. Wie immer hatte der Künſtler ſein Programm
in Hochdeutſche und Dialektdichtungen geteilt, in welch
letzteren er mit ſteigendem Erfolg Pfälzer Mundart
be=
vorzugt. Er brachte im erſten Teile: Die neuen Fidel=
Lieder von Theodor Storm; ein paar ſinnreiche politiſche
Fabeln von Grillparzer: Orientaliſcher Kongreß,
Diplo=
matiſcher Rat; Teile aus Ritter Kurts Brautfahrt von
Goethe. Es folgten von Darmſtädter Dichtern: Das
Eſelslehen von Otto Roquette, Maifahrt von Gottfried
Schwab und Der neue Samſon von Karl Hepp. Dann:
Mir träumt, ich bin der liebe Gott, Sie ſaßen und tranken
am Teetiſch und Hoffahrt von Heinrich Heine;
Althol=
ländiſcher Brauch, die Auflöſung des Verwaltungsrats
von Johannes Trojan; Sprüche und Albumblätter von
Ernſt Freiherr v. Wolzogen; weiter Dichtungen von Otto
Feuilleton.
* Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben. Der
Jugend=
ſchriftſteller Karl May iſt wie gemeldet, nach
kurzer Krankheit in Radebeul bei Dresden geſtorben. Er
am von einem Vortrag in Wien erkältet zurück. Die
ſchweren Angriffe des letzten Jahres, die in Prozeſſen
ihren Ausdruck fanden, hatten Mays Kräfte ſehr
herab=
gemindert. Waren doch viele von den Tauſenden, denen
Karl May in der Jugend ein faſt vergötterter
Schrift=
ſteller geweſen, von ihm abgefallen, als bekannt wurde,
daß ſeine berühmten „Winnetau”= und „Old
Shetter=
hand‟=Geſchichten keine Erlebniſſe wiedergaben, ſondern
lediglich Schwindel= und Phantaſiegebilde ſind, und daß
er ſelbſt, der gefeierte Held der Feder, der die Tugend
predigte, in ſeiner Jugendzeit nichts weniger als ein
einwandfreies Leben geführt habe und als Dieb,
Ein=
brecher und Räuber mit dem Zuchthaus Bekanntſchaft
gemacht hat. Zeitungsangriffe und darauffolgende
Pro=
zeſſe enthüllten den ſtaunenden Zeitgenoſſen dieſe
pein=
lichen Dinge, und es begann nun ein Kampf gegen ihn
und den Einfluß, den er übte. In einzelnen Punkten
vermochte May ſich zu rechtfertigen, aber es nutzte nichts
mehr. Sein Ruf war vernichtet. Wie man früher ſeine
Schriften empfohlen hatte, ſo warnte man jetzt vor ihm
und verwies ſeine Bücher mit Recht in das Reich der
Schundliteratur. Einſam und verbittert iſt Karl May
jetzt aus dem Leben geſchieden.
Gemäldeverſteigerung in Paris. Bei
der Auktion der Sammlung Dollfus wurden
hauptſäch=
lich Gemälde aus der kölniſchen und weſtfäliſchen Schule
verſteigert. Ein Bild aus der Werkſtatt Stephan
Loch=
ners, „Beſuch Jeſus im Tempel”, erzielte einen Preis
von 156000 Francs. Ein anderes Bild aus der Soeſter
Schule erzielte 30000 Francs. Gut bezahlt wurden drei
Gemälde Lukas Cranachs, von denen „Venus” 19200
Francs erzielte. Das Porträt eines Unbekannten aus
der Werkſtatt van Eycks iſt für 27000 Francs nach
Lon=
don verkauft worden.
— Das Muſeum der lebenden Bäume. Die in den
Vereinigten Staaten beſtehende „Geſellſchaft zur
Erhalt=
ung landſchaftlicher Schönheiten” der amerikaniſche
Hei=
matſchutz, hat vor kurzem mit der Ausführung eines
großangelegten Planes begonnen, der in ſeiner Art
ein=
zig daſteht: mit der Schaffung eines großen „Muſeums”
aller lebenden Baumarten. Es iſt zum erſten Male, daß
ein ſolches Unternehmen gewagt wird. Das „
Arbore=
tum” wie der Name dieſes Muſeums lautet, hat ſeine
Stätte in Letchworth Park im Staate New=York
gefun=
den, und hier wird man binnen kurzem alle Baumarten
der Welt vertreten finden. Das Arboretum dient
dop=
pelten Zwecken, es wird in erſter Linie der
Naturforſch=
ung ein wertvolles Anſchauungsmaterial liefern, zu glei=
cher Zeit aber auch den Zweck eines Volksparks erfüllen,
denn jedermann ſoll zu dem Park Zutritt haben und in
den Promenaden luſtwandeln können. Letchworth Park
verdankt ſeinen Namen dem früheren Beſitzer dieſes
prächtigen Geländes, der im Jahre 1859 das Land
an=
kaufte und urſprünglich den Plan hatte, in dem Park den
Ureinwohnern Amerikas eine Art Denkmal zu errichten.
In der Tat ſammelte Letchworth eine Fülle von
Ge=
brauchsgegenſtänden und Waffen der primitiven
India=
ner, errichtete auf ſeinem Grundſtück Gebäude, die genaue
Nachbildungen der Beratungsräume der Jrokeſen und
anderer Indianerſtämme waren, und noch im Sommer
1910 ließ er in ſeinem Park Mary Semiſon ein Denkmal
errichten, ein Denkmal für die junge weiße Frau, die ihr
ganzes Leben inmitten der Rothäute verbrachte, um ihre
Sprache ihre Lebensgewohnheiten und Anſchauungen
zu ſtudieren. Als Letchworth wenige Monate ſpäter vom
Tode dahingerafft wurde, hinterließ er ſein prachtvolles
Beſitztum mit allen ſeinen indinaniſchen Sammlungen
dem Staate New=York, wobei er in ſeinem Teſtamente
die Bedingung ſtellte, daß der Zutritt in den Park dem
Publikum jederzeit uneingeſchränkt freiſtehen müſſe. Der
Staat nahm die Stiftung an, und nun wird in
Letch=
worth Park das Arboretum entſtehen, das eine glückliche
Fortentwickelung des urſprünglichen Planes iſt und,
ab=
geſehen von ſeinem wiſſenſchaftlichen Zwecke, eine
präch=
tige landſchaftliche Sehenswürdigkeit bilden wird, da
hier zum erſten Male der Verſuch gemacht wird, alle
Bäume der Welt in einer beſtimmten Zone zu züchten.
C) Eine Kinderrepublik in England. In einem kleinen
Dorfe in der Grafſchaft Dorſetſhire wird in den nächſten
Wochen ein eigenartiges Unternehmen gebildet, das für
die alte Welt einſtweilen eine Neuheit iſt: eine
Kinder=
republik. Ein bekannter Londoner Philanthrop. Mr.
Georges Montaau, hat zu dem Verſuch ſein ſtattliches
Landgut in Dorſet zur Verfügung geſtellt, und hier ſoll
nun ein regelrechter Kinderſtaat erſtehen, eine ſoziale
Gemeinſchaft von Knaben und Mädchen, die ihr
Gemein=
weſen ſelbſt und ſelbſtändig regieren, ſich ſelbſt Geſetze
geben und auch ihre Arbeit ſelbſt organiſieren. Die
Kin=
derrevublik von Dorſet iſt in ihren Grundlinien eine
Nachbildung der bereits ſeit Jahren beſtehenden
amerika=
niſchen Kinderrepublik der „Georgaes Junior” von
Free=
will. Die „Bürger” dieſes amerikaniſchen Kinderſtaates
der ſich in der Praxis ausgezeichnet bewährt hat.
ent=
lehnen ihre Namen von Georges Waſhington. deſſen
Idealgeſtalt den jugendlichen Bewohnern von Freewill
als leuchtendes Vorbild vorſchwebt. Die enaliſchen
Kin=
der der Jugendrepublik von Dorſet werden ſich nach dem
König Geora V die „Georges Junior” nennen. Es
ſollen zunächſt gegen 80 Kinder in dies Unternehmen
aufgenommen werden, ſowohl Knaben als Mädchen.
Man beabſichtigt, dabei, vorwiegend Kinder auszuwäh=
len, die aus dem Londoner Slump ſtammen und auch
Knaben und Mädchen, die infolge mangelhafter
Erzieh=
ung mit dem Jugendgericht in Konflikt geraten ſind.
Hier, in kiner Freiheit, die doch auf Gemeinſamkeit
be=
gründet iſt, ſollen die Kinder Gelegenheit haben, zu
guten Staatsbürgern heranzuwachſen; ſollen in der
Praxis erkennen, daß eine menſchliche Gemeinſchaft nur
auf Gegenſeitigkeit aufgebaut werden kann, auf dem
Ehrgefühl und dem Pflichtbewußtſein ihrer Mitglieder
und auf dem Gefühle der Verantwortung, die jeder nicht
nur für ſich, ſondern indirekt auch für die Gemeinſchaft
trägt. Eines der Grundgeſetze dieſes Kinderſtaates wird
der ſchlichte Satz bilden: „Ohne Arbeit kein Eſſen” im
übrigen ſollen die Kinder gerade durch Freiheit und
Selbſtändigkeit lernen, daß nur eine geſunde
Verwalt=
ung und eine geſicherte Rechtſprechung das Gedeihen
eines Staatsweſens ermöglichen. Die Inſaſſen der
Ju=
gendrepublik werden ihren Präſidenten wählen, einen
Kameraden gleichen Alters, und bei der Regierung und
Verwaltung ihres eigenen Staatsweſens werden ſie
lernen, ſich ſelbſt zu beherrſchen und ſo ſpäter gute
Bür=
ger werden. Die Erfahrungen der Amerikaner mit ihren
Jugendrepublik ſind ſo ungewöhnlich günſtig, daß die
Unternehmer des engliſchen Kinderſtaates zuverſichtlich
der Zukunft entgegenblicken dürfen. In Freewill iſt der
Gedanke, daß beiſpielsweiſe eine Lüge erbärmlich iſt, ſo
ſtark in das Bewußtſein der Kinder übergegangen, daß
Unwahrheiten und Ableugnungen zu den ſeltenſten
Aus=
nahmen gehören, denn jeder einzelne von dieſen
jugend=
lichen Bürgern hält es für ſelbſtverſtändlich, für ſeine
Handlungen einzuſtehen und im Falle eines Fehltrittes
ohne Leugnen das begangene Unrecht offen zu bekennen.
* Ein ſchwerer Schlag. Im Waſhington Herald
leſen wir: „Was iſt mit Ihrer Frau nur los, ſie iſt ja
ganz niedergebrochen?” „Ein ſchwerer Schlag!” „Was
iſt denn geſchehen?” „Mein Gott, geſtern ging ſie zu
einer Verſteigerung von Trödelwaren; es war ſchrecklich
heiß, ſie nahm ihren neuen Hut ab, und dann kam
plötz=
lich einer und verſteigerte ihn für 35 Cents .
* Ein Aprilſcherz. Ein Berliner Mittagsblatt hatte in
ſcheinbar ernſthafter Form gemeldet, daß der
Reichs=
tagspräſident, Herr Kaempf, gleichzeitig mit dem
Reichs=
kanzler mehrere Tage Gaſt des Kaiſers auf Korfu ſein
werde. Die Meldung war noch durch einige Einzelheiten
und ein Bonmot des Kaiſers ausgeſchmückt und ließ
Herrn Kaempf und Herrn von Bethmann Hollweg die
Reiſe zuſammen machen und nebeneinander liegende
Räume im Achilleion bewohnen. Das haben viele Leute
ernſt genommen — und die Meldung erſchien abends
wie eine politiſche Originalmeldung in einigen
Abend=
blättern. — Mit Politik „ſoll man nie unterſtehn zu
ſcherzen”.
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 3. April 1912.
Nummer 80.
Julius Bierbaum, Wilhelm Buſch und Ludwig Fulda.
Die zweite Abteilung brachte köſtliche Perlen derben
Pfälzer Humors aus der Feder von Franz v. Kobell,
Karl Auguſt Woll und Adolf Bowermann. Das
Publi=
kum ſpendete reichen Beifall.
— Prof. Ph. Schmittſche Akademie für Tonkunſt.
Mit Beginn des Sommerſemeſters, das am 15. April
ſeinen Anfang nimmt, beginnen neue Kurſe in der Kunſt=
und Dilettantenſchule, ſowie für Anfänger. Der
Unter=
richt erſtreckt ſich auf alle Gebiete der Muſik, wie Klavier,
ſämtliche Streich= und Blasinſtrumente, Geſang für
Kon=
zert, Oper und Haus, Theorie und Kompoſitionslehre,
Kammermuſik, Enſembleſpiel auf 6—10 Pianos mit und
ohne Streichorcheſter, Orgel, ſowie auf die zu den
ver=
ſchiedenen Abteilungen notwendigen Nebenfächer. Je
nach Wunſch können die Schüler Einzel= oder
Klaſſen=
unterricht erhalten. Es ſei darauf aufmerkſam gemacht,
daß Anmeldungen vormittags in der Zeit von 10—12½
Uhr entgegengenommen werden, nachmittags nur nach
ſchriftlicher oder telephoniſcher Anmeldung. Der
aus=
fführliche Proſpekt iſt durch die Direktion, die
Muſikalien=
handlungen und das Verkehrsbureau koſtenlos erhältlich.
* Darmſtädter Künſtler auswärts. Ueber das
Auf=
treten der Konzertſängerin Hermanns=Schaffner
— eines Darmſtädter Kindes — in einem Konzert des
Volksbildungsvereins Köln=Nippes ſchreibt, wie uns
mitgeteilt wird, der Stadtanzeiger, die Lokalausgabe der
Kölniſchen Zeitung: „Eine neue, berechtigtes Aufſehen
erregende Erſcheinung war die Konzertſängerin Irma
Hermanns=Schaffner. Zunächſt ſang ſie mit
glocken=
hellem Sopran Ingeborgs Klage von Max Bruch in
makelloſer Reinheit. Die Lieder Frühlingsabend von
Fritz Fleck, Heimliche Aufforderung von Richard Strauß
und ein liebliches Wiegenlied von Blumenberg brachte
die feingeſchulte Künſtlerin dann ſo entzückend heraus,
daß man ſie nicht ohne Zugabe ziehen ließ, wozu ſie
einen ſtimmungsvollen Geſang in italieniſcher Sprache
wählte. Frau Hermanns=Schaffner iſt unlängſt hier
zu=
gezogen und dürfte bald in weiteren Muſikkreiſen von
ſich reden machen.”
A Gewerbeſcheine. Für das am 1. d. Mts.
be=
gonnene neue Steuerjahr ſind in unſerer Stadt 4356
Ge=
werbeſcheine ausgeſtellt. Der Unterſchied zwiſchen
Alt=Darmſtadt und Beſſungen, der ſeither in ſteuerlicher
Beziehung immer noch beſtand und ſich in der
Auf=
ſtellung getrennter Steuerregiſter äußerte, iſt von nun
an, nachdem beide früher getrennte Gemarkungen jetzt
ein gemeinſames Grundbuch haben, weggefallen.
* Zweiter Deutſcher Zuverläſſigkeitsflug am
Ober=
rhein. Die Ausſchreibung für den „Zweiten
Deutſchen Zuverläſſigkeitsflug am Oberrhein 1912” iſt
nunmehr genehmigt worden. Der Flug wird am 12. Mai
in Straßburg (Elſaß) beginnen, ſich auf 7
Tages=
flüge mit dazwiſchenliegenden Ruhetagen zuſammenſetzen
und in Konſtanz am Bodenſee enden. Die
Ausſchrer=
bung bringt zum großen Teile etwas völlig Neues.
Be=
ſonderes Intereſſe verdient beiſpielsweiſe der
Aufklä=
rungs=Wettbewerb an dem auch Luftſchiffe
teilnehmen. Es herrſcht vielfach noch eine gewiſſe
Un=
ſicherheit darüber, welche Aufgaben in einem zukünftigen
Kriege den Luftſchiffen und welche den Flugzeugen
zu=
kommen ſollen. Einige, meiſt bedingungsloſe Anhänger
der Flugzeuge, meinen, daß dem Luftſchiff in Zukunft
nur noch die Rolle zufallen kann, Sprenggeſchoſſe
herab=
zuwerfen, von denen ſie infolge der Möglichkeit, ein
grö=
ßeres Gewicht zu tragen, eine größere Anzahl mit ſich
führen können, während ſowohl die ſtrategiſche wie die
taktiſche Aufklärung den Flugzeugen zuſtünde, andere
da=
gegen ſind der Anſicht, die ſtrategiſche Aufklärung falle
vornehmlich den Luftſchiffen zu. Sie begründen dieſe
Anſicht damit, daß bei dieſen größere Sicherheit dafhr
vorhanden wäre, daß die Nachrichten ſchnell und ſicher an
das Oberkommando gelangen, einerſeits deshalb, weil
die Luftſchiffe mit funkentelegraphiſchen
Sendappara=
ten mit großer Reichweite ausgerüſtet werden können,
dann auch, weil die Rückkehr der Luftſchiffe immerhin
ſicherer ſei, als diejenige der Flugzeuge, bei denen Flüge
über große Strecken vorläufig noch etwas Seltenes
ſeien.
Wie ſchon mitgeteilt, wird der Zuverläſſigkeitsflug
die Flieger und Luftſchiffer auch nach Darmſtadt
bringen, wo ſich, gleichwie in anderen Städten,
Sonder=
wettbewerbe dem allgemeinen Ausſchreiben einfügen
werden. In Darmſtadt wird z. B. ein Wettbewerb um
den ſchnellſten und kürzeſten Abflug ausgetragen, der das
grandioſe Schauſpiel des gleichzeitigen
Aufſtie=
ges von mindeſtens 8 Fliegern bringen wird.
Auch die begleitenden Luftſchiffe werden Darmſtadt
be=
rühren und der Zeppelinkreuzer ſoll auch hier landen.
Der Ausſchuß hat ſeine Tätigkeit bereits tatkräftig
be=
gonnen. Wie im Vorjahr, iſt natürlich wieder die
Auf=
bringung einer erheblichen Summe nötig, um das
Ge=
plante durchzuführen. Den Spendern und Zeichnern
wer=
den beſondere Vorteile durch Gewährung von
reſervier=
ten Plätzen, eventl. Tribünenſitzen uſw. geboten.
Bei=
träge nehmen die Bank für Handel und Induſtrie und die
Expedition unſeres Blattes gerne entgegen.
* Martinskirche. Unter Mitwirkung des
Martins=
kirchengeſangvereins findet am Karfreitag eine
litur=
giſche Paſſionsfeier ſtatt. Das Programm enthält Chöre
von J. S. Bach. A. Becker. Neithardt und Grell, J. M.
Bach und H. Schütz. Der Eintritt iſt frei.
* Predigten in der St. Ludwigskirche. Die
katholi=
ſchen Leſer dieſes Blattes werden darauf aufmerkſam
ge=
macht, daß P. Schillings aus dem Oblatenorden am
Karfreitag nicht um 8 Uhr, ſondern abends um 6 Uhr
predigen wird.
Poſtverkehr an Oſtern. Wegen des ſtarken
Verkehrs in der Oſterzeit werden am Karfreitag
Pakete und Wertbriefe und am 1. Oſterfeiertag
Pakete, Wertbriefe und Poſtanweiſungen ſowie
Zahlungsanweiſungen außergewöhnlich — vormittags —
beſtellt. Außerdem erfolgt am Karfreitag und am
1. Oſterfeiertag die Briefbeſtellung vormittags
erſt um 8½ Uhr, ſtatt wie ſonſt Sonntags um 8 Uhr.
Am 1. Oſterfeiertag (7. April) wird auch die
Poſtzollabfertigungsſtelle in der
Wilhelminen=
ſtraße in der Zeit von 8 bis 11 Uhr vormittags für das
Publikum offen gehalten.
* Heſſiſches Silbergeld. Es iſt auffällig, daß man
in Heſſen äußerſt ſelten Silbermünzen mit dem Bildnis
des Landesherrn zu ſehen bekommt. Heſſen hat nämlich,
außer 3=Markſtücken im Jahre 1910, ſeit 1900 kein
Silber=
geld mehr prägen laſſen. Seit 1908, in welchem Jahre
die letzte 10=Markſtücke=Prägung vorgenommen wurde,
ſind für das Großherzogtum nur noch 20=Markſtücke
ge=
prägt, wobei anſcheinend aus Verſehen 1911 Goldſtücke
mit dem jugendlichen Geſicht des Großherzogs, wie es
vor 12 Jahren ausſab, geprägt wurden, obgleich bereits
1910 20=Markſtücke mit einem neuen Porträtſtempel.
hergeſtellt worden ſind, welcher Ernſt Ludwig, wie er
jetzt ausſieht, zeigt.
* Die Mondfinſternis am Montag abend war hier,
da der Himmel nur ſchwach bewöltt war, gut zu
beob=
achten und verlief „programmgemäß‟ Nach 10¼ Uhr
trat der Vollmond in den Schattenkegel der Eide und
wurde verfinſtert. Um 11¼ Uhr fand das Maximum
der Verfinſterung ſtatt, wobei ein Fünftel der
Mond=
ſcheibe im ſüdweſtlichen Quadranten vom Erdſchatten
bedeckt wurde. Dann trat der Mond langſam wieder
aus dem Schattenkegel der Erde heraus, und um 12 Uhr
6 Minuten, alſo kurz nach Mitternacht, war die
Ver=
finſterung zu Ende.
* Orpheum. — Bauerntheater. Heute Mittwoch,
findet die Wiederholung des Pfarrer von Kirchfeld”
ſtatt. Mit der Aufführung dieſes Werkes hatte das
Dengg=Enſemble am verfloſſenen Montag einen
be=
ſonderen Erfolg zu verzeichnen.
§ Krämpfe. Am Montag abend gegen 9½ Uhr iſt
ein auf der Durchreiſe befindlicher Artiſt in der
Schuſter=
gaſſe von Krämpfen befallen worden. Er wurde durch
die Sanitätswache nach dem Krankenhaus verbracht.
§ Feſtgenommen. Ein Zigeuner welcher von
Offenbach aus ſieckbrieflich verfolgt wird, iſt hier
feſt=
genommen worden.
* Eberſtadt, 2. April. Hier wurde in dieſen Tagen die
Flickſtunde nach ſegensreichem Winterhalbjahr für die
Sommermonate geſchloſſen, um im kommenden Winter
aufs neue zu beginnen. Einen eigentlichen Namen hat ſie
noch nicht, und das iſt das beſte Zeichen ihres geſunden
Weſens. Den Damen aber, die in treuer Hingabe in
die=
ſen vergangenen Wintermonaten wöchentlich zweimal je
zwei Stunden abends arme Frauen im Flicken und
Schnei=
dern unterrichtet haben, gebührt der herzlichſte Dank und
ihr Beiſpiel allenthalben Nachahmung, aus welch letzterem
Grunde dieſe Zeilen der Oeffentlichkeit übergeben werden.
Dank gebührt aber auch der politiſchen Gemeinde, die im
Rathaus einen Saal zur Verfügung ſtellte, und allen, die
teils durch Ueberlaſſung von Tiſchen, teils durch Gaben
zur Beſchaffung von Nähmaſchinen mitgeholfen haben,
die Flickſtunde zu ermöglichen.
§ Pfungſtadt 2. April. Herr Rentner Dr. E. W.
Büchner hat als früherer Beſitzer der Ultramarinfabrik
ſeine früheren, noch hier lebenden Arbeiter und
Arbeiterin=
nen am letzten Samstag abend und Sonntag nachmittag im
„Hotel Strauß” bewirtet nachdem er ſie in einer
länge=
ren Anſprache herzlichſt begrüßt hatte. Auch führte er ihnen
Lichtbilder vor, die die Eingeladenen an ihren früheren
Wirkungskreis erinnerten. In leutſeligſter Weiſe unterhielt
er ſich mit jedem einzelnen ſeiner früheren Arbeitnehmer.
Am Sonntag nachmittag photographierte er das früher in
ſeinem Dienſt geweſene Perſonal, woran ſich nochmals eine
geſellige Unterhaltung bei Bier, bezw. Kaffe ſchloß.
Das hieſige Männerquartett veranſtaltete in der
vergange=
nen Woche drei „Datterich”=Aufführungen. Das
treff=
liche Spiel der Darſteller, verbunden mit den entſprechenden
Dekorationen, fand den vollſten Beifall der zahlreichen
Be=
ſucher dieſer von Humor ſprühenden Darmſtädter
Lokal=
poſſe.
Dieburg, 2. April. Der älteſte noch aktive
Geiſt=
liche Deutſchlands dürfte wohl der im hieſigen
Kapuzinerkloſter lebande Pater Ingenuin ſein, der
dem=
nächſt ſein 94. Lebensjahr vollendet und trotz dieſes hohen
Alters noch allen Verpflichtungen ſeines ſtrengen Ordens
nachkommt. Der greiſe Prieſter gehört bereits ſeit
74 Jahren ſeinem Orden an und feiert im Auguſt dieſes
Jahres ſein 70jähriges Prieſterjubiläum. Im Jahre
1818 zu Winnebach in Tirol geboren, kam der Pater im
Jahre 1866 in das hieſige Kloſter, in dem er jetzt ſchon
volle 46 Jahre wirkt. Die Stadt Dieburg ernannte den
greiſen Ordensmann, der nun ſchon faſt ein
Menſchen=
alter in der Stadt lebt, vor vier Jahren zu ihrem
Ehren=
bürger.
Mainz, 2. April. Herr Oberbürgermeiſter Dr.
Göt=
telmann hat an die Großh. Regierung das Erſuchen
gerichtet, ihn im Hinblick auf die ſtets wachſende
Arbeits=
laſt und ſeine Berufung in die Erſte Kammer der Stände
von dem Amte eines Mitgliedes des
Ver=
waltungsgerichtshofes zu entbinden.
Mainz, 2. April. Der Baggermaſchinenbeſitzer
Her=
mann Kirſch aus Niederwalluf kam geſtern abend mit
dem Kopfe in die Transmiſſion ſeiner zur Zeit bei
Koſt=
heim liegenden Baggermaſchine und erlitt infolge ſeiner
Verletzungen ſofort den Tod.
Gonſenheim, 2. April. Am Sonntag fand hier die
Inſpizierung der Freiwilligen
Sanitäts=
kolonne Gonſenheim durch Generalarzt Dr.
Linde=
mann=Darmſtadt ſtatt. Bei der hierbei erfolgten
Uebung im Gelände wurden 10 Soldaten Verbände
an=
gelegt. Mit dem vorhandenen Material wurden ein
Möbelwagen und zwei Fahrräder hergerichtet, in dieſe
die Verletzten verladen und nach dem Bahnhofe
über=
geführt. Dort wurden die Verletzten in einem wiederum
von der Kolonne hergerichteten 4. Klaſſe=Wagen
unter=
gebracht. Nach Schluß der Uebung fand Parade und
Kritik durch Dr. Lindemann ſtatt, der die Leiſtungen
der Kolonne als beſonders lobenswert bezeichnete. Der
Inſpizierung wohnten der Ortsvorſtand, ſowie
aus=
wärtige Kolonnen bet.
Worms, 2. April. Einen Selbſtmordverſuch
unternahm geſtern vormittag am Ringdamm. unweit des
Waſſergasſchweißwerkes, eine aus Arnſtädt gebürtige,
23 Jahre alte Köchin, indem ſie ein Gläschen Lyſol
aus=
trank. Die Wirkung ſcheint ſehr langſam geweſen zu
ſein, denn das Mädchen konnte ſich noch bis in die
Rieſen=
gaſſe ſchleppen, wo es bewußtlos zuſammenbrach. Der
Lebensmüden wurden dort in einem Hauſe Gegenmittel
gegeben, worauf ſie, als ſie ſich wieder etwas erholt
hatte, durch die Sanitätsabteilung in das ſtädtiſche
Kran=
kenhaus gebracht wurde. Lebensgefahr beſteht
anſchei=
nend nicht. Wie gewöhnlich, ſo ſoll auch hier
Liebeskum=
mer die Veranlaſſung zu dem Selbſtmordverſuch
gewe=
ſen ſein.
Worms, 2. April. Der Nordpolfahrer Dr. Cook wird
hier in nächſter Zeit im Konzerthaus zum Karpfen einen
Vortrag über ſeine Reiſe halten.
Oppenheim, 2. April. Der alte Wunſch nach einer
Garniſon wird zurzeit wieder lebhaft beſprochen. Von
einigen Bürgern wurde ein Zirkular zur Sammlung von
Intereſſenten=Unterſchriften in Umlauf geſetzt, das nun der
Stadtverwaltung mit maſſenhaften Unterzeichnungen als
Unterlage für die Bewerbung um eine Garniſon dient.
Man hofft allgemein, daß unſere Stadt Berückſichtigung
finden wird.
Nierſtein, 1. April. Die hier in den Sironawerken
be=
findliche alte römiſche Badequelle, die ihren Lauf
eingeſtellt hatte, fließt wieder in ſtarken Strömen mit
ſchwefeligem Geruch aus einem etwa zwei Meter großen
Spalt. Das Waſſer iſt beim Hervorquellen ganz hell
und durchſichtig, wird aber, wenn es einige Zeit der Luft
ausgeſetzt iſt, trübe und oft ſchwärzlich. Die Quelle
wurde bekanntlich von den Römern als Heilquelle
benutzt
Alzey, 1. April. Einen eigentümlichen „
April=
ſcherz” leiſtet ſich ein ſeither hier, jetzt in Kreuznach
ſtationierter Rangiermeiſter mit einer Anzahl von hieſigen
Geſchäftsleuten. Er holte ſeine Waren auf vierteljährlichen
Kredit. Zur Begleichung der Rechnungen beſtellte der
Mann ſeine Gläubiger auf heute vormittag, doch als
die=
ſelben vorſprachen, fanden ſie die Wohnung leer denn
über Nacht war die Familie fortgezogen. Einige der
Geprellten ſind in der Hoffnung, ihr Guthaben noch zu
er=
halten, ſofort nachgereiſt. Manche der Geſchäftsleute haben
Beträge bis zu 160 Mark zu fordern; einer gering
be=
mittelten Witwe ſchuldet die Familie über 40 Mark für
Milchlieferung. (Alz. Ztg.).
Ober=Ingelheim, 2. April. Auf dem benachbarten
Gute Weſterhaus ſuchte kürzlich eine aus Polen
zuge=
wanderte Arbeiterin um Arbeit nach. Einige Tage nach
ihrer Ankunft erkrankte dieſelbe. Das
Kreisgeſundheits=
amt wurde davon benachrichtigt, und dieſes ſtellte bei
der Polin die ſchwarzen Pocken feſt. Das
Mäd=
chen kam in eine iſolierte Zelle des hieſigen
Kranken=
hauſes.
Gießen, 1. April. Ein achtjähriger Junge hatte auf
dem Trieb Hülſen von Platzpatronen geſucht und
warf am Samstag abend eine davon in den Ofen in der
elterlichen Wohnung. Die Hülſe war noch geladen,
ex=
plodierte und das herausgeſchleuderte Zündhütchen
flog dem Jungen durch die Ohrmuſchel hindurch und in den
Kopf. Der Junge mußte in die Klinik aufgenommen
wer=
den, die Verletzung iſt aber nicht lebensgefährlich. — Der
48jährige Weißbinder Johs. Eiff III. aus Watzenborn
fiel am verfloſſenen Samstag nachmittag beim Aufſtellen
eines Gerüſtes aus einer Höhe von 3 bis 4 Meter herunter
und ſtarb alsbald. Nach ärztlicher Feſtſtellung war die
Wirbelſäule gebrochen. — Beim Abbruch des Nollſchen
Hauſes in der Neuſtadt, den die Hoch= und Tiefbau=
Geſell=
ſchaft vorm. Hch. Winn vornimmt, hat man einen
Tür=
balken mit einem Wappen des Jahres 1605 und den
Namen Georg Wormbſer gefunden, der in ſeiner ſauberen
Arbeit mit den ſchönen gothiſchen Buchſtaben den Beweis
liefert, daß man vor 300 Jahren in Gießen tüchtige
Holz=
ſchnitzer gehabt hat. Im Hinterbau unter der
Backofen=
anlage hat man einen Balken mit der Jahreszahl 1806 und
den Namen einer Reihe von Zimmerleuten aus
Grün=
berg gefunden, deren Nachkommen heute noch teilweiſe in
Grünberg das Zimmerhandwerk treiben.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 1. April. Unter dem
Vor=
ſitze des Oberbürgermeiſters Kirſchner trat heute mittag
im Rathaus der Vorſtand des Deutſſchen
Städtetages zu einer Sitzung zuſammen. — Die
Spandauer
Stadtverordnetenverſamm=
lung hat einen bedauerlichen Schritt auf dem Wege zur
Abholzung des Grunewalds getan. Nicht
weniger als 820 Morgen Spandauer Wald werden nach
dem Beſchluß der Stadtverordneten für 9,2 Millionen
Mark an einen Unternehmer verkauft, der ſich allerdings
verpflichtet hat, weder chemiſche Fabriken noch Hochöfen
auf dem ehemaligen Waldboden zu errichten. Mit der
Auferlegung dieſer Verpflichtung glaubt alſo die Stadt
Spandau dei Verantwortung für das Schickſal des
Wal=
des enthoben zu ſein. — Gegen 1000 Stukkateure
Berlins und Umgegend, organiſiert im
Bauarbeiterver=
band haben im Laufe des geſtrigen Tages die Arbeit
niedergelegt. Die Arbeitgeber verharren auf
Einführ=
ung eines neuen Vertragsmuſters, während die
Arbeit=
nehmer nur auf der Grundlage des am 31. März
abge=
laufenen Tarifs die Verhandlungen zum Abſchluß eines
neuen Tariſvertrages weiter führen wollen. — Der erſte
Turnkurſus auf einem Dachgarten iſt
priva=
tim in Schöneberg eingerichtet worden. Ein
orthopä=
diſch=gymnaſtiſches Inſtitut hat die Erlaubnis erhalten,
Turnkurſe im Freien, verbunden mit Luft= und
Sonnen=
bädern und Abhärtungskuren für Nervöſe und
Schwäch=
liche, auf dem Dachgarten zu veranſtalten. Die
Anmeld=
ungen zeigen, daß die Einrichtung einem dringenden
Bedürfnis entſpricht. — Die Nachforſchungen nach den
vermißten drei Schülern haben geſtern bis ſpät
in die Nacht zu keinem Ergebnis geführt.
Wiesbaden, 2. April. Herr W. Schulte vom Brühl
iſt am 1. April von der Chefredaktion des Wiesbadener
Tagblatts zurückgetreten, die er nahezu 23 Jahre inne
hatte, um ſich in der Folge ausſchließlich ſeinen
ſchrift=
ſtelleriſchen Arbeiten zu widmen.
Mülhauſen, 1. April. Der Reichsländiſchen
Kor=
reſpondenz wird von hier gemeldet: Generalmajor
Dun=
rath, der neue Garniſonälteſte hat eine
Offizial=
klage gegen den Redakteur der Oberelſäſſiſchen Landes=
Zeitung, Gemeinderatsmitglied Henggi geſtellt, wegen einer
Aeußerung im Gemeinderat bei der Beſprechung der
Boy=
kottangelegenheit des Reſtaurants Wasmer, dahinlautend,
„ſolche Mißgriffe ſeien Dummheiten” Wegen dieſes
Aus=
drucks fühlte ſich der Generalmajor beleidigt.
Zweibrücken, 2. April. Es gibt bekanntlich Leute,
denen man unhöflicherweiſe nachſagt, daß ſie nur
Mühl=
ſteine. und glühendes Eiſen liegen laſſen. Aber auch
ſchon bei folgender Geſchichte wird ſich der alte Herr Ben
Akiba im Grabe herumdrehen. In einem benachbarten
Orte war der Bau einer neuen Kirche im Gange.
Das Gotteshaus ſollte auch einen Turm erhalten und
dieſer wieder in einer ſchönen, maſſiven kupfernen
Spitze auslaufen. Der Auftrag zur Herſtellung der
Spitze wurde einem hieſigen Handwerker erteilt, der
ſich auch ſofort ans Werk machte. Als die mehrere
Zent=
ner ſchwere Spitze fertig war, wurde ſie in der
Werk=
ſtatt aufgeſtellt und vielfach bewundert; als ſie aber am
nächſten Tage ihrem Beſtimmungsorte zugeführt werden
ſollte, war ſie verſchwunden. Diebe hatten ſich die
Ge=
legenheit zunutze gemacht, um ſich in den Beſitz von
Kupfermetall zu ſetzen, für das ſie leicht auf Abnehmer
rechnen können. Der Handwerksmeiſter aber ſteht am
Feuer und arbeitet an einer neuen Turmſpitze.
Karlsruhe, 2. April. Im Laufe des geſtrigen Tages
ſowie während der Nacht iſt im Schwarzwald Schnee
gefallen. Die Täler ſind tief bergab verſchneit. Den in
voller Blüte ſtehenden Obſtbäumen iſt großer Schaden
zu=
gefügt worden.
Leipzig, 1. April. Das Reichsgericht verwarf
die Reviſion des Schloſſers Hager, der vom
Schwur=
gericht Karlsruhe am 30. September zum Tode
verur=
teilt wurde. Er hatte am 10. Auguſt 1911 im
Germers=
heimer Walde die geſchiedene Frau Marie Zwecker
er=
mordet.
Hamburg, 1. April. Prinz Heinrich von
Preußen ſtattete geſtern nachmittag auf Einladung
der Hamburg=Südamerikaniſchen Dampfſchiffahrts=
Geſell=
ſchaft dem neuen, 120000 Tonnen großen
Doppelſchrauben=
dampfer „Cap Finisterre” einen Beſuch ab. An Bord
empfingen den Prinzen das Direktorium und der Auf=
Nummer 80.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 3. April 1912.
Seite 5
ſichtsrat der Geſellſchaft, Bürgermeiſter Dr. Schroeder,
der preußiſche Geſandte von Bülow, die Direktion und
Direktionsmitglieder der Hamburg=Amerika=Linie und
mehrere Herren der Handelskammer. Nach der
Beſichtig=
ung wurde im Speiſeſaal ein Imbiß eingenommen;
Prinz Heinrich ſprach ſeine Bewunderung über das
ſchöne Schiff aus.
Friedrichsruh, 1. April. In der Kapelle des
Mauſo=
leums fand geſtern die Konfirmation des Fürſten
Otto v. Bismarck ſtatt. An der Feier nahmen u. a.
teil Gräfin Wilhelm v. Bismarck, Gräfin Rantzau und
Fürſt Henckel=Donnersmarck.
Hannover, 1. April. Ein junges Mädchen aus
Nörenberg, Kreis Stargard in Pommern, meldete ſich
Frei=
tag abend zum Beſuche ihres Bräutigams, eines hieſigen
Hilfsunterbeamten, an und kam wahrſcheinlich nicht mit
dem angekündigten Zuge. Es wurde vermutlich, weil ſie
in Hannover fremd war, durch bisher unbekannte Perſonen
in die Eilenriede verſchleppt, wo es am Samstag morgen
tot aufgefunden wurde. Das Mädchen ſoll ziemlich
erhebliche Wertſachen und Barmittel bei ſich getragen haben.
Auf die Ergreifung des oder der Täter wurde eine
Be=
lohnung von 500 Mark ausgeſetzt.
Wien, 1. April. An der Augartenbrücke wurde ein
Vagabund aufgegriffen, von dem ſich herausſtellte, daß er
mit dem ſeit drei Jahren geſuchten Juwelendieb
Fiſchoff identiſch iſt, der in Amerika für über 600000
Kronen Juwelen ſtahl.
Brüſſel, 1. April. Wie die Abendblätter melden, hat
Staatsminiſter Beernaert der Univerſität Löwen
eine halbe Million Francs überwieſen.
Paris, 2. April. Der Bankier J. B. Joanny der
eine Bank mit zahlreichen Filialen in Paris gegründet
hatte, iſt heute auf Verfügung des Unterſuchungsrichters
verhaftet worden. Wie die Zeitungen berichten, iſt
die Verhaftung unter der Anklage des Betruges und des
Vertrauensmißbrauchs erfolgt. Mehrfach wird
behauptet, die Verhaftung des Bankiers Joanny ſei
er=
folgt, weil er das Kapital ſeiner Bank von 1,5 Millionen
auf 3 Millionen Franken erhöhen wollte und zu dieſem
Zweck bereits verlockende Proſpekte verſandt hatte.
Gegenüber der Behauptung, daß ein Fehlbetrag von
4 Millionen Franken vorliege, erklärte ein Mitglied des
Aufſichtsrates einem Berichterſtatter, die Bank Joanny
u. Co. habe in dem abgelaufenen Jahre einen
Reinge=
winn von 230000 Franken gehabt, weshalb von einem
Defizit nicht die Rede ſein könne.
Petersbura, 1. April. Dem Kurier des
fran=
zöſiſchen Miniſteriums des Aeußern wurde
während der Eiſenbahnfahrt zwiſchen Petersburg und
Luga eine Brieftaſche geſtohlen, in der ſich 3000 Fres.,
ſowie ein Geheimbrief des franzöſiſchen Botſchafters
be=
fanden.
Warſchau, 1. April. Der zu zwölf Jahren
Zwangs=
arbeit verurteilte Mönch Maſoch hat dem Gericht ein
Schreiben eingereicht, in dem er auf Berufung gegen das
vor einigen Tagen gefällte Urteil verzichtet. Er will jedoch
ein Gnadengeſuch um Milderung der Strafe an den Zaren
richten.
New=York, 1. April. Der Miſſouri und Ohio
ſind über ihre Ufer getreten und haben im
Ufer=
gebiet weithin Verheerungen angerichtet.
New=York. 1. April. In Wayne (New=Yerſey) ſind
heute drei Pulverfabriken explodiert wobei
zwei Perſonen getötet, eine Anzahl weiterer Perſonen
ver=
letzt wurden. Die Umgebung wurde durch die Exploſion
erdbebengleich erſchüttert.
Kunſtnotizen.
Aeber Werke, Könſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Redaktion ihr Urteil vor.
G. H. Th. Vom Hoftheater. Zur Weihnachtszeit
war es, als die Berliner Kurfürſtenoper die Uraufführung
der neuen Oper von Wolf=Ferrari: „Der Schmuck der
Madonna” herausbrachte und damit dem Publikum und
— ſich Freude bereitete. Fand doch das Werk eine
gerade=
zu enthuſiaſtiſche Aufnahme, die ihm auch bei den
zahl=
reichen Wiederholungen ſeither zuteil wurde und Haus und
Kaſſe der Kurfürſtenoper füllten. Kürzlich fand die 50.
Auf=
führung daſelbſt ſtatt. Mittlerweile wurde die Novität
auch in Amerika ſchon gegeben. So kabelte unterm 17.
Ja=
uar Generaldirektor Dippel aus Chicago: „Wolf=Ferraris
„Schmuck der Madonna” fand geſtern abend am hieſigen
Opernhaus begeiſterte Aufnahme. Beide Intermezzi
muß=
ten wiederholt werden. Unzählige Hervorrufe nach allen
Aktſchlüſſen. Preſſe einſtimmig glänzend, ſpricht von
Rieſen=
erfolg.” — Am Oſtermontag wird das jüngſte Werk
dieſes Dichterkomponiſten — Wolf=Ferrari hat auch die
Handlung geſchaffen — nunmehr an unſerer Hofbühne in
Szene gehen. Es iſt ein Werk, dem man mit höchſtem
In=
tereſſe entgegenſehen darf. Nach der Uraufführung ſchrieb
der Muſikreferent des Börſenkuriers an Wolf=Ferrari u. a.:
„In Ihrer Oper liegt eine Hoffnung auf die Zukunft, eine
Rückkehr zur Melodie, zum ſchlichten Orcheſter, zum
Ge=
ſang, der aus den Stimmen kommt. Ich weiß nicht, ob
dieſe Ihre Oper die letzte Hoffnung iſt — das zeigt ſich
immer erſt an den Kindern. Aber ich weiß, daß ſie geſund
und fruchtbar iſt. Sie iſt Muſik, ohne kindlich zu ſein, ſie iſt
naiv ohne Dummheit und freudig ohne Närriſchkeit.”—
Die Proben zu der bevorſtehenden Aufführung an unſerer
Bühne ſind ſchon in vollem Gang. Die muſikaliſche Leitung
hat Herr Kapellmeiſter Kittel, die ſzeniſche Herr
Ober=
regiſſeur Valdek. Die ſzeniſch=dekorativen Arrangements
leitet Herr Oberinſpektor Schwerdtfeger und die
deko=
rative Neu=Ausſtattung liegt in den Händen des Herrn
Hoftheatermalers Kempin.
Lieder zur Laute von Elſa Laura
von Wolzogen. Ueber ein kürzlich in Worms
ſtatt=
gefundenes Konzert der geſchätzten Künſtlerin ſchreibt
die Wormſer Zeitung u. a.: Die zahlreichen Zuhörer
im Kaſinoſaal hingen entzückt an ihrem Munde und
ge=
wannen ebenſoviel von ihrem ausdrucksvollen
Mienen=
ſpiel, wie von ihrem Geſang. Denn daß ſie ſingen kann,
daß ihr edles Organ Töne voll unbeſchreiblichem
Wohl=
laut und Schmelz beſitzt, zeichnet ſie eben auch vor vielen
anderen aus, die mit Liedern zur Laute durch die Welt
ziehen. Es iſt eine Art des Kunſtgeſangs, die in unſerer
Zeit raſch beliebt geworden iſt und die viele verborgene
Schätze ans Licht gebracht hat; wenn wir daran denken
dann fällt uns unwillkürlich der Name Elſa Laura von
Wolzogen ein, die uns mit Lautenſpiel und alten
Volks=
liedern zuerſt erfreut hat und die auf ihrem Gebiet
un=
beſtritten Königin iſt. Mit überaus ſtürmiſchem
Bei=
fall wurde ſie auch geſtern für jede Gabe bedankt, und es
war keiner im Saale, der von dieſem Abend nicht
hoch=
befriedigt war. Was ſonſt immer als ein Wagnis galt,
einen ganzen Abend auf dieſe Art auszufüllen, — bei
Frau von Wolzogen wurda man nicht müde, zuzuhören,
und wem der größte Teil ihrer Lieder ſchon bekannt war,
er hörte ſie geſtern dennoch gern, und er bewunderte die
Sängerin, die ihnen ſo unwiderſtehliche Anziehungskraft
zu geben wußte, daß man ſie zum erſtenmal zu
verneh=
men glaubte. Das hieſige Konzert findet, wie
bereits bekannt, am 10. Aril im Hotel zur Traube ſtatt.
Karten ſind bei Thies Nachf., Schutter erhältlich.
Luftfahrt.
* An Luftſchiffhallen für Luftkreuzer
größter Abmeſſungen ſind gegenwärtig in Deutſchland zehn
Häfen vorhanden. Es ſind dies die Doppelhallen der
Heeresverwaltung in Metz, Köln und Königsberg, und
ferner die Hallen in Düſſeldorf, Hamburg, Frankfurt,
Baden=Oos, Friedrichshafen, Johannisthal und Gotha.
Von dieſen Hallen ſind die in Hamburg, Friedrichshafen
und Johannisthal als Doppelhallen zur Aufnahme von
zwei Schiffen eingerichtet.
* Eine Fliegerſchule in Halle. Der Halleſche
Luftſchifferverein will zuſammen mit zwei auswärtigen
Sektionen in Halle eine Fliegerſchule begründen, wofür
Gönner ſchon 50000 Mark geſtiftet haben. Hunderttauſend
Mark ſollen noch aufgebracht werden. Die
Stadtverord=
neten beſchloſſen, das Unternehmen vor allem durch billige
Gasabgabe zu fördern.
sr. Das Internationale Waſſer=
Aero=
plan=Meeting von Monaco fand am Sonntag
ſeinen Abſchluß. Definitiver Sieger blieb Henry=Farman=
Pilot Fiſcher, der es im ganzen auf 112,1 Punkte brachte.
Zweiter wurde Renaux (Maurice Farman), der 100,8 P.
erreichte. Drizer Paulhan (Paulhan=Curtiß) 86,3 P
Es folgten dann im Klaſſement weiter der Reihe nach
Robinſon (Curtiß), Caudron (Caudron=Fabre), Benoit
(Sanchez=Beſa), Rugere (Canard=Voiſin) und Colliex
(Canard=Voiſin).
Sport.
* Ringkampf. Die Berliner Ringkämpfe im
Zirkus Buſch haben ihren Abſchluß erreicht.
Hein=
rich Weber warf den Neger Mourzouck bereits nach
8 Min. 44 Sek. durch einen Zwiegriff und der Belgier
Stours brauchte mit 15 Min. 30 Sek. nicht viel länger,
um den Berliner Petitjean mit einem Nackenhebel zu
beſiegen. Der Bremer Stalling entwand ſich über 22
Minuten den Griffen des kräftigen Kornatz, bis er einem
Oberarmfallſchwung erlag. — Am Tage vorher hatte
Kornatz den Rheinländer Heinrich Weber durch
Abfan=
gen einer Pirouette in 48 Minuten 15 Sekunden beſiegt.
Als Beſte erwieſen ſich nach dieſen Meiſter=Ringkämpfen
Kornattz und Albert Sturm, die nur je eine Niederlage
aufzuweiſen hatten, Heinrich Weber und Alphonſe Steurs
folgen mit je 2 Niederlagen.
* Schwimmen. Deutſche Schwimmer in
Wien ſiegreich. Bei dem von dem Wiener Athletik=
Sportklub veranſtalteten dreitägigen Schwimm=Meeting
in Wien ſchnitten die beteiligten deutſchen Schwimmer
ſehr gut ab. Nelſon=Dresden gewann das Senior=
Rückenſchwimmen über 100 Meter in 1 Min. 21,2 Sek.
gegen Rieſch=München in Rekordzeit, der ſich aber dafür
in der Meiſterſchaft im Rückenſchwimmen über 100 Meter
revanchierte und dieſe in 1:22,6 an ſich brachte. Im
Seitenſchwimmen über 200 Meter wurde ebenfalls ein
neuer Rekord aufgeſtellt und zwar von Zachar=Peſt mit
2:51. Das 100 Meter=Schwimmen um den Rothſchild=
Preis holte ſich Holeznay=Peſt in 1:06 vor Brandſtädter=
Wien.
* Rudern. Orford gewinnt den
Univer=
ſität=Achter=Match. Das klaſſiſche Achter=Ruder=
Match zwiſchen den beiden engliſchen Univerſitäten
Orford und Cambridge, das am Samstag unter ſo
ſenſa=
tionellen Umſtänden verunglückte — beide Boote
ſchlu=
gen bei dem Sturm voll Waſſer und ſanken —, wurde
am Montag nochmals auf der bekannten Rennſtrecke
Putney-Mortlake ausgefahren. Wiederum herrſchte ſehr
ſtürmiſches Wetter, doch konnte das Rennen, wenn auch
mit großer Verſpätung, zu Ende gefahren werden. Durch
das Los erhielt Oxford die günſtigere Strecke am
Mid=
delſex=Ufer. Orford führte dann von Anfang an und
gewann, ſeinen Vorſprung ſtändig vergrößernd,
über=
legen mit ſechs Längen. Das im Jahre 1829 gegründete
Match wurde jetzt zum 69. Male ausgerudert. Damals
blieb ebenſo wie in den letzten vier Jahren Oxford
ſieg=
reich, das jetzt im ganzen 38mal triumphierte, während
Cambridge 30mal ſiegreich blieb. Im Jahre 1877
paſſier=
ten beide Boote in totem Rennen das Ziel.
* Olympiſche Spiele. Von dem ſchwediſchen
Orga=
niſationskomitee für die Olympiſchen Spiele in
Stock=
holm werden jetzt die Teilnehmerzahlen bekannt gegeben,
ſoweit feſte Anmeldungen bereits vorliegen. Die
Be=
teiligung wird diesmal ganz ungeheuere Dimenſionen
annehmen, da allein aus europäiſchen Ländern rund 900
Anmeldungen vorliegen. Am ſtärkſten hat ſich
Eng=
land, mit 328 Mann, engagiert und auch Rußland
mit 225 Vertretern zeigt eine unerwartet ſtarke
Beteilig=
ung. Deutſchland entſendet 210
Sports=
leute, und zwar 32 für Turnübungen, je 30 für
Reit=
ſport, Fußball und Rudern, 26 für Leichtathletik, 15 bis
20 für Radſport, 18 für Schwimmen und je 10 für
Fech=
ten und Schießen. Auf Oeſterreich kommen 95
Teil=
nehmer für alle Sportarten. Griechenland entſendet
20 Teilnehmer; auch die Türkei wird trotz des Krieges
ihre Farben durch 4 Konkurrenten vertreten laſſen.
Fer=
ner wurden noch 10 Serben und 8 Schweizer
ange=
meldet.
* Lawn=Tennis. Der Lawn=Tennis=Städte=
Wettkampf London-Paris fand mit dem Sieg
der Londoner Mannſchaft ſeinen Abſchluß, die 16
Par=
tien gegen 11 der Franzoſen gewannen. Am letzten Tag
ſiegte Gobert über Dixon 7—5. 8—6, 7—5, Decugis über
Gore 7—8, 6—3, 6—4, 6—1, Caridia über Canet 6—4,
6—2, 3—6, 4—6, 6—1, Love über Germot mit 6—2, 6—2,
6—4. Im Doppelſpiel waren erfolgreich Ritchie-Dixon
(London) gegen Meny-Canet 6—4, 9—7, 6—4 und
Preble—Douſt (London) gegen Gould-Gobert mit 6—4
7—5, 6—1, ſowie Gore-Borret (London) gegen
Decu=
gis-Germot 3—6, 6—3, 6—4, 7—5.
* Fußball. Die Spiele um die Engliſche
Liga=Meiſterſchaft brachten am letzten Spieltag
im weſentlichen die erwarteten Reſultate. Ueberraſchend
war lediglich der Sieg von Aſton Villa über Mancheſter
United mit der hohen Torzahl von 610. Im übrigen
ſiegten Preſton North=End über Liverpool 211, Bolton
Wanderers über Bury 110, Mancheſter City über
Sun=
derland 2:0, Oldham Athletic über Middlesborough 2:0,
Notts County über Sheffield United 311, Bradford City
über Sheffield Wednesday 511, Newcaſtle United über
Tottenham Hotſpur 210. — In der vorletzten Runde
des Engliſh Cup fanden zwei weitere Spiele zwiſchen
Swindon und Barnsley, ſowie Blackburn Rovers und
Weſtbromwich Albion ſtatt. Trotz verlängerter
Spiel=
zeit endeten beide Spiele unentſchieden 0:0 und müſſen
daher wiederholt werden.
sr. Bouin gewinnt die Croß=Country=
Meiſterſchaft. Die Internationale Amateur=Croß=
Country=Meiſterſchaft gelangte unter ſtarker Beteiligung
bei Edinburgh zum Austrag. Die über 9½ engliſche
Meilen (15,680 Kilometer) führende Konkurrenz ſah die
beſten Amateure Englands, Schottlands, Irlands und
Frankreichs am Start. Der franzöſiſche Weltrekordläufer
Bouin, die Engländer Scott, Hibbin und der Schotte
Hallach übernahmen ſofort die Spitze und ſprengten das
Feld durch ihr ſchnelles Tempo bereits in den erſten zwei
Kilometern. Beim achten Kilometer hatte Bouin bis
auf Scott alle Teilnehmer abgeſchüttelt; kurz darauf
mußte auch Scott als Letzter von den Ferſen Bouins
weichen, der in 51 Minuten 46 Sekunden als Sieger
endete. 2. Scott, 3. Hibbin, 4. Hallach, 5. Halbrock,
6. J. Kayſer. Im Mannſchafts=Klaſſement ſiegten die
Engländer mit 41 Punkten vor Schottland mit 88, Irland
110, Frankreich 123 und Wales 146 Punkten.
Untaten franzöſiſcher Apachen.
* Paris, 1. April. Der Direktor der
Sicherheits=
behörde, Guichard ließ heute nachmittag in Faubourg
St. Honoré zwei Leute in dem Augenblick verhaften,
als ſie den Kaſſenboten der Bank von Frankreich
überfallen wollten. Der Kaſſenbote trug eine Million
in Banknoten und 50000 Francs in Goldſtücken bei ſich.
Es heißt, daß die Verhafteten, deren Identität noch nicht
feſtgeſtellt werden konnte, mit Revolvern
bewaff=
net waren. Man glaubt nicht, daß ſie mit den
Automobil=
banditen in Beziehung ſtehen. Die Vereitelung des
An=
ſchlages iſt insbeſondere den von der Bank von Frankreich
zum Schutz ihrer Kaſſenboten getroffenen Maßnahmen zu
danken.
* Paris, 1. April. Die Unterſuchung hat ergeben,
daß ſich die beiden Verhafteten Coulind und Prevoſt
der Beihilfe eines Chauffeurs verſichert hatten,
der nach vollbrachtem Ueberfall zur Flucht dienen ſollte.
Der Chauffeur konnte ſich jedoch im letzten Augenblick
kein Automobil verſchaffen. Es wird gegenwärtig auf ihn
gefahndet.
* Paris, 1. April. Von den beiden Verhafteten
Coulind und Prevoſt, legte der letztere ein volles
Ge=
ſtändnis ab, während Coulind hartnäckiges Schweigen
bewahrt. Beide warteten ſeit zwei Uhr vor der Tür von
der in der Rue de Boeti gelegenen Bank auf die Ankunft
des Kaſſenboten Gouſſet. Gouſſet betrat das Bankgebäude,
ehe er wieder herauskam, waren die beiden Täter verhaftet.
Bei ihnen wurde ein Hammer, eine Zange zum
Zerſchnei=
den von Lederriemen, ein Fläſchchen Cyankali und eine
Spritze gefunden. Sie beabſichtigten den Kaſſenboten zu
Boden zu ſchlagen und eventuell zu vergiften. Beide
wer=
den ſich wegen verſuchten Raubmords zu verantworten
haben.
* Paris, 2. April. Zu dem vereitelten
An=
ſchlag auf den Kaſſenboten Gouſſet wird
weiter gemeldet: Die beiden Verhafteten gehören guten
Familien an. Coulind, der vor kurzem ſeinen Militärdienſt
beendet hat, verſuchte als Schauſpieler und Schriftſteller
ſeinen Lebensunterhalt zu gewinnen. Prevoſt war als
Stadtreiſender in einem Spitzengeſchäft angeſtellt. Es heißt,
der Leiter der Sicherheitsbehörde, Guichard, habe vor etwa
acht Tagen die Anzeige erhalten, daß am 1. April Anſchläge
gegen vier namentlich bezeichnete Kaſſenboten der Bank von
Frankreich verübt werden ſollten. Dreien dieſer
Kaſſen=
boten, die in der Umgebung von Paris Einkaſſierungen zu
beſorgen hatten, wurden zu dieſem Zweck Automobile zur.
Verfügung geſtellt und Polizeibeamte als Begleiter
beige=
geben. Zum Schutze des vierten Kaſſenboten wurden
meh=
rere Detektive aufgeboten, die alsbald die beiden
genann=
ten Burſchen Coulind und Prevoſt, als ſie dem
Kaſſen=
boten in der Rue St. Honoré auflauerten, feſtnahmen. Die
beiden Verhafteten haben ein volles Geſtändnis abgelegt.
Prevoſt erklärte, daß er, während ſein Helfershelfer mit
dem Revolver den Kaſſenboten bedrohen ſollte, dieſen durch
einen Hammerſchlag betäuben und der Geldkaſſe berauben
wollte. Gleichwohl ſind mehrere Blätter der Anſicht, es
werde nicht leicht ſein, gegen die beiden Burſchen die
ſtraf=
rechtliche Verfolgung aufrecht zuerhalten, da das Geſetz die
bloße Abſicht nicht beſtrafe und als ihnen die zur Laſt
ge=
legte Tat, lediglich „vorbereitende Handlungen” darſtelle,
doch ſei es möglich, daß die Unterſuchung Tatſachen zu Tage
fördern werde, die die Feſtſtellung des Mordverſuches
ge=
ſtatten
Die Bergarbeiterbewegung.
* London, 1. April. Obwohl einige
Kohlen=
zechen von Northumberland und Durham eine
Mehr=
heit zugunſten der Wiederaufnahme der Arbeit zeigen,
wird doch die Abſtimmung in dieſen Grafſchaften eine
ganz erdrückende Majorität gegen die Wiederaufnahme
der Arbeit ergeben. Nach Berichten aus Fife Kinroß
erklärte ſich dort bisher die Majorität von drei zu eins
gegen die Wiederaufnahme.
* London, 2. April. Nach einer Berechnung ſind
infolge des Bergarbeiterſtreiks rund zwölf
Millionen Pfund Sterling (— 240 Millionen
Mark) an Arbeitslöhnen verloren gegangen.
* London, 2. April. Die Zahl der
Berg=
leute, die geſtern die Arbeit wieder
aufge=
nommen haben, wird auf 30000 geſchätzt. Die letzten
Ziffern über die Abſtimmung der Bergarbeiter ſind:
98 639 für und 100 193 gegen die Beendigung des Streiks.
Südwales, das der eigentliche Herd der Streikbewegung
war, weiſt die ſtärkſte Mehrheit für die Wiederaufnahme
der Arbeit auf bei einem Stimmenverhältnis von 43000
gegen 20000. Die ſtärkſten Mehrheiten für die
Fort=
ſetzung des Streiks finden ſich in Nordengland,
beſon=
ders in Lancaſhire und Yorkſhire, aber auch in Durham
und Northumberland. Bemerkenswert iſt die große Zahl
der Stimmenthaltungen in dieſen Revieren. In
Mid=
land gab es bisher nur eine geringe Mehrheit für die
Wiederaufnahme der Arbeit. In Sunderland kam es
geſtern zu Unruhen. Ein ſtarker Trupp von Streikenden
warf Fenſter ein und verſuchte unter Steinſalven, das
Empire=Theater zu ſtürmen. Sie wurden erſt nach
länge=
rer Zeit von der Polizei zerſtreut. Die Londoner
Koh=
lenbörſe hat beträchtliche Preisermäßigungen eintreten
laſſen.
Vermiſchtes.
Die 25. Generalverſammlung des
Evan=
geliſchen Bundes wird vom 3. bis 6. Oktober 1912
in Saarbrücken ſtattfinden. Es werden Vorkehrungen
ge=
troffen, um große Maſſenverſammlungen veranſtalten zu
können. Für Sonntag, den 6. Oktober, iſt eine nationale
Feier im „Ehrenthal” geplant. Alle Vorbereitungen laſſen
eine bedeutende Kundgebung des deutſchen
Proteſtantis=
aus erwarten.
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 3. April 1912.
Nummer 80.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 2. April. Der Vorſtand des
Wahl=
vereins der Fortſchrittlichen Volkspartei
des zweiten oldenburgiſchen Wahlkreiſes bittet um
Ver=
öffentlichung folgender Erklärung: Alle bisher verbreiteten
Nachrichten über den Nachfolger Trägers ſind
Kombinatio=
nen, die jeder Grundlage entbehren. Die Verhandlungen
mit den in Betracht kommenden Kandidaten ſind noch nicht
abgeſchloſſen. Die endgültige Aufſtellung eines
Kandi=
daten für die Fortſchrittliche Volkspartei erfolgt am
zweiten Oſtertage in Varel
* Beuthen O.=Schl., 2. April. Der Inhaber des in
Liquidation befindlichen Bankgeſchäfts Sorauer und
Foer=
ſter, Bankier Foerſter iſt geſtern wegen Verſtoßes gegen
das Depotgeſetz verhaftet worden.
* Waſhington, 2. April. Das
Repräſentanten=
haus nahm mit 189 gegen 92 Stimmen die von den
De=
mokraten eingebrachte Wollzoll=Reviſionsbill an, die der
Präſident Taft im vorigen Jahr durch ſein Veto zu
Fall brachte. Zwanzig fortſchrittliche Republikaner
ſtimm=
ten mit den Demokraten.
— Berlin, 2. April. Im Methylalkoholprozeß legten
die beiden Verteidiger Dr. Jaffé und Dr. Puppe wegen
Differenzen mit dem Vorſitzenden und dem Staatsanwalt
die Verteidigung nieder. Dr. Jaffé wurde wegen
Unge=
bühr in eine Geldſtrafe von 100 Mark genommen.
— Berlin, 2. April. Von den verſchwundenen
Schülern ſind zwei ins Elternhaus
zurückge=
kehrt. Es fehlt nur der Sohn eines Majors in
Frie=
denau.
Grünhainichen, 2. April. Heute nacht brannte
das Wohnhaus des Spielwarenfabrikanten Wacher
nie=
der. Der 15jährige Sohn eines Bauarbeiters kam
um, zwei in demſelben Zimmer ſchlafende Brüder
retteten ſich, mit ſchweren Brandwunden bedeckt, durch
einen Sprung aus dem Fenſter.
H. B. Bochum, 2. April. Geſtern ereignete ſich in dem
Martins=Schmelzwerk ein ſchreckliches Unglüch
Durch das Herausſpringen eines Abſchlußſtöpſels einer
Gießpfanne mit flüſſigem Metall ergoß ſich der Inhalt
auf eine Anzahl Arbeiter; ſieben wurden ſo ſchwer
ver=
brannt, daß ſie in hoffnungsloſem Zuſtand nach dem
Krankenhaus gebracht werden mußten.
H. B. Bochum, 2. April. Die hieſige Kriminalpolizei
ermittelte eine Einbrecherbande der man
bis=
her nicht weniger als 97 Einbrüche nachweiſen konnte.
Die Einbrüche entfallen auf Bochum und die nähere
Um=
gebung der Stadt. Von der Bande, die zehn Mitglieder
zählte, konnten neun verhaftet werden. Die näheren
Er=
mittelungen ergaben, daß ſämtliche Verhaftete ſchon mit
Zuchthaus vorbeſtraft ſind. Die Raubzüge dehnten ſich
bis nach Oſtfriesland, Heſſen und den Oberrhein aus.
H. B. Dortmund 2. April. In den letzten Tagen ſind
in Erklinden und Böhringhauſen zahlreiche
Erkrank=
ungen an Scharlach vorgekommen. Bisher ſind
neun Todesfälle an dieſer Krankheit zu verzeichnen. Zur
Verhütung der Anſteckung iſt die Schließung der Schulen
angeordnet worden.
Kattowitz, 2. April. In Panewnik tranken die
Kinder einer Bergmannsfrau eine
morphium=
haltige Medizin die der Mutter verſchrieben war.
Drei Kinder ſind bereits verſtorben, das vierte liegt
hoff=
nungslos danieder.
— Heiligenſtadt, 2. April. Auch auf dem Eichsfeld
herrſcht ſeit heute morgen ſtarker Schneefall.
HB. Paris, 2. April. Der Prinz von Wales iſt
geſtern auf dem Nordbahnhofe hier angekommen. Er wurde
von dem Adjutanten des Präſidenten Falliéres und von
dem engliſchen Botſchafter begrüßt. Auch die Zeitungen
widmen dem Prinzen herzliche Begrüßungsartikel.
— London, 2. April. In der Nacht zum Sonntag
wurden aus dem Juwelengeſchäft von Ettlinger in der
Regentſtreet Schmuckſachen im Werte von 300000
Mark geſtohlen. Die Einbrecher bohrten durch
meh=
rere dicke Mauern der nebenanſtehenden Häuſer große
Löcher, ehe ſie in das Juwelengeſchäft gelangen konnten.
Es mußten wenigſtens vier Perſonen an dem Raube
beteiligt geweſen ſein. — Zu derſelben Zeit wurden aus
einer Privatwohnung in Marylebone Schmuckſachen im
Werte von 40000 Mark geraubt.
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ſekunda der Gymnaſien, Real=Gymnaſien und
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realſchulen — ohne Rückſicht auf ihre frühere Schule —
ſeit vielen Jahren mit großem Erfolge und meiſt mit
Zeiterſparnis übergeleitet. Seit 1895: 231 Einjährige,
145 Primaner und Oberſekundaner, davon allein im Jahre
4911: 23 für Prima und Oberſekunda (7./8. Kl.)
Die Ratsherrnbrüderſchaft
erlaubt ſich hiermit auf die Anſchaffung ihres neuen
Leichenwagens aufmerkſam zu machen. Der Wagen
bietet in ſeiner ernſten und würdigen Erſcheinung
Gewähr für eine pietätvolle Beſtattung.
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Beſondere Beſtellungen hierzu nehmen entgegen:
Wagenverwalter Lorenz, Woogsplatz 5, Tel. Nr. 211.
Wagenführer Ernſt Büchler, Nieder=Ramſtädterſtr. 56,
Tel. Nr. 1073.
Die
Oſter=Nummer
des „Darmſtädter Tagblatt” welche am
Samstag, den 6. April cr. früh zur Ausgabe
gelangt, liegt
zwei Tage
auf. Dieſelbe bietet daher die günſtigſte Gelegenheit
zur Empfehlung von
Hotels, Cafés, Restaurants
und Ausflugsorten.
Anzeigen hierfür
erbitten wir uns bis ſpäteſtens
Donnerstag, den 4. April er., abends 5 Uhr.
Karfreitag erſcheint keine Nummer.
Darmſtädter Tagblatt.
Der Stadtauflage heutiger Ausgabe unſeres
Blattes iſt ein Proſpekt beigefügt von dem
Reformgeschäft Arista, Anton
Braun=
warth, Ernſt=Ludwigſtraße 3, worauf hiermit
hinge=
wieſen wird.
(8248
Familiennachrichten.
Todes=Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten
hiermit die ſchmerzliche Mitteilung, daß unſer
lieber Vater
(*8626
Philipp Hörr
nach langem Leiden am Dienstag früh
ver=
ſchieden iſt.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, den 2. April 1912.
Die Beerdigung findet am Donnerstag,
nach=
mittags um ½5 Uhr, vom Portale des
Fried=
hofes aus, ſtatt.
Todes-Anzeige.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unſere
liebe Mutter und Großmutter
Frau Magualene Mhelter Minl.
geb. Schaub
nach langem, ſchwerem Leiden, durch einen ſanften
Tod in ein beſſeres Jenſeits abzurufen.
In tiefer Trauer:
Familie Johs. Krug
„ Hch. Lang.
(823
Darmſtadt, den 2. April 1912.
Die Beerdigung findet am Karfreitag, nachmittags
3 Uhr, vom Sterbehauſe Arheilgerſtr. 56, aus ſtatt.
Einſegnung ¼ Stunde vorher.
Dankſagung.
Für die liebevollen Beweiſe herzlicher
Teil=
nahme bei dem Heimgang unſerer lieben,
unver=
geßlichen Mutter, Großmutter, Schwiegermutter,
Schweſter, Schwägerin und Tante
(8087
Elise Volk Witwe
geb. Mahr
ſagen herzlichen Dank
die trauernden Hinterbliebenen.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden meines lieben Mannes,
unſeres guten Vaters, Schwiegervaters und Groß=
(*8598
vaters
Herrn Johannes Walter
ſage ich Allen, die ihm die letzte Ehre erwieſen,
ſowie für die zahlreichen Blumenſpenden unſeren
herzlichſten Dank.
Katharine Walter,
geb. Gerhardt.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
während des Krankenlagers, ſowie beim
Hinſchei=
den unſerer lieben Mutter, Tochter, Schweſter,
(7969
Schwägerin und Tante
Frau Karl Dauth Witwe
Johanna, geborene Weiermann
insbeſondere auch für die zahlreichen
Blumen=
ſpenden, ſprechen wir hierdurch unſeren
tiefgefühl=
teſten Dank aus.
Darmſtadt, Frankfurt a. M., Seligenſtadt,
1. April 1912.
Die trauernden Hinterbliebenen.
J. d. N.:
Bertha Dauth. Wilhelm Weiermann.
Dankſagung.
Für die herzliche Teilnahme bei dem
Hin=
ſcheiden und der Beerdigung meines lieben Gatten,
(*8622
unſeres guten Vaters
Herrn
Georg Schönberger
ſagen wir Allen, insbeſondere Herrn Pfarrer
Kraus für ſeine troſtreichen Worte am Grabe,
unſeren innigſten Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, 2. April 1912.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden meiner lieben Frau ſage ich
Allen herzlichſten Dank, insbeſondere dem Herrn
Pfarrer Frank für ſeine troſtreichen Worte am
Grabe, ſowie auch denen, die ſie bei ihrer ſchweren
Krankheit in ſo liebenswürdiger Weiſe mit ihrem
(8091
Beſuche beehrten.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Karl Bert I.
Rohrbach, den 3. April 1912.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Das Tief, das geſtern über Deutſch and lag, iſt
oſt=
wärts gezogen. Auf ſeiner Rückſeite kamen wir in den
Bereich kalter nördlicher Winde, die ſtarke Abkühlung
brachten. Vielfach fielen noch leichte Niederſchläge, im
Gebirge Schnee. Wir haben vorläufig keine Aenderung
des Wetters zu erwarten.
Ausſichten für Mittwoch, den 3. April 1912:
Wolkig, doch trocken, kalt, Nachtfroſt.
Tageskalender.
Orpheum, Anfang 8½ Uhr: Gaſtſpiel des Oberbayer.
Bauerntheaters („Der Pfarrer von Kirchfeld”).
Generalverſammlung der Krankenkaſſe für die
An=
geſtellten der Mitglieder des Gaſtwirtevereins um
3½ Uhr Karlſtraße 104.
Monatsverſammlung des Kriegervereins um 8½ Uhr
in der Turnhalle am Woogsplatz.
Verſammlung der Freireligiöſen Gemeinde um 8½ Uhr
im Reſtaurant „Kaiſerſaal”
Koloniale Jagd= u. Meerfiſche=Ausſtellung
im „Kaiſerſaal” (geöffnet von 9—8 Uhr).
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke
Rhein=
u. Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
Olympia=Theater, Rheinſtr. 2, 1. Etage:
Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 4—11 Uhr.
The American Bio Co., Ernſt=Ludwigsſtr. 23.
Vorſtellungen von 4—11 Uhr.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 4. April.
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Runde=
turmſtraße 16.
Mobiliar= ꝛc. Verſteigerung um 4 Uhr in der
„Ludwigshalle‟
Futter=Verſteigerung um 4½ Uhr auf der
Pallas=
wieſe von den beiden Rückſtaubecken.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei=
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkriptewerden nicht
zurückgeſondt.
Nummer 80.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 3. April 1912.
Seite 7.
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ſagende Zuſchriften ſtehen jederzeit zur Verfügung.
Meine Tochter Kätchen verletzte ſich vor 2 Jahren den
rechten Fuß unterhalb des Knöchels. Der Fuß wurde
ſchlimmer und ſchlimmer, ſodaß wir auf Anraten des
Arz=
tes hin unſer Kind nach Darmſtadt ins Krankenhaus brachten.
Dort wurde Knochentuberkuloſe feſtgeſtellt und ein Knöchel
herausgenommen. Nach 12 Jahr heilte der Fuß zu. Beim
Verlaſſen des Krankenhauſes wurde uns vom dortigen
Arzt mitgeteilt, daß der Fuß oder das ganze Unterbein
abgenommen werden müßte, wenn die Wunde wieder
aufbrechen ſollte. Als nach 5 Monaten der Fall wirklich
eintrat und der Arzt uns wiederholt riet, den Fuß oder
das Unterbein abnehmen zu laſſen, entſchloſſen wir uns,
es einmal mit den viel empfohlenen Dun=Präparaten zu
verſuchen. Wir hatten, Gott ſei Dank, beſten Erfolg. Der
Eiter wurde durch die Dun=Salbe raſch aus der Wunde
herausgezogen, die Anſchwellung verſchwand, der Fuß
bekam bald wieder ſeine natürliche Farbe und heute iſt
unſer Kätchen, das zuvor ſchlecht ausſah, wieder friſch
und geſund und die Wunde geſchloſſen.
Roßdorf, 6. II. 1910.
Georg Friedrich Gunkel.
Nervoſität, Hämorrhoiden und Rheumatismus. Die
Dunpillen ſind eine Wohltat für die Nerben und gegen
Schlaſloſigkeit. Die Dunzäpſchen gegen Homorhoiden und
harten Stuhl, die Dunſalbe gegen Rheumatismus und
Reißen. Ich nahm dieſe Präparade nur ½ Jahr lang
und habe jetzt wieder Luſt am Leben. Die Pillen nehme
ich ohne Unterbrechung weiter
Frau Dr. Schäfer, Straßburg.
Knochenhautentzündung. Aus freiem Antriebe teile ich
Ihnen hierdurch mit, daß mich Ihre Dun=Salbe von einer
ſchmerzhaften Knochenhautentzündung in wenigen Tagen
geheilt hat. Ich bemerke dabei, daß ich das vortreffliche
Heilmittel leider erſt anwandte, nachdem ich bereits
wochen=
lang gelegen und gelitten hatte. Darmſtadt. Frau E. Frank.
Bauchfellentzündung. Meine Tochter Minchen war
ſo ſchwer an Bauchfellentzündung erkrankt, daß der Arzt
bas Schlimmſte befürchtete. Durch Auflegen von Dun=
Pflaſter auf den Leib und öfteres Einnehmen von Dun=
Pillen war ſie nach wenigen Stunden aus aller Gefahr
und bereits nach 8 Tagen wieder auf. Nach 3 Wochen
fühlte ſie ſich wieder völlig geſund.
Forſthaus Eiſernhand bei Ober=Ramſtadt. W. Hoffmann.
Gerne teile ich Ihnen mit, daß mein kleiner Albert,
als er kaum 1. Jahr alt war, durch Behandlung mit
Ihrer Dun=Salbe innerhalb 8 Tagen von Keuchhuſten,
der ihn bereits 4 Wochen lang gequält hatte, befreit wurde.
Auch bei Katarrhen, Fieber und Brandwunden hat mir
Ihr Dun=Präparat vorz. Dienſte geleiſtet.
Darmſtadt, 15. 8. 1909.
Frau A. Melchior.
Maſern. Mein kleiner Hugo erkrankte an Maſern ſo
ſchwer, daß er im Fieber irr redete und wir das
Schlimmſte befürchteten. Er war am ganzen Körper ſo rot
wie ein Krebs und zeigte ſich die Krankheit beſonders
hef=
tig an den Augen. Da ich Dun=Präparate ſchon öfter
mit beſtem Erfolge angewandt hatte, rieb ich ihn am
gan=
zen Körper mehrmal mit Dun=Salbe ein und gab ihm
Dun=Pillen. Der Erfolg war der, daß das Fieber raſch
ab=
nahm und Hugo nach etwa 3 Tagen wieder geſund war.
Darmſtadt.
Frau A. Melchior.
Als Krankenpflegerin mit faſt 30jähriger Dienſtzeit
würde ich mich wohl hüten, ein Heilmittel zu empfehlen,
von deſſen Vorzügen und völiger Unſchädlichkeit ich mich
nicht zuvor überzeugt hätte. Ich habe vielfach
Gelegen=
heit gehabt, zu ſehen und zu hören, daß die Dun=
Präpa=
rate mit nie verſagendem Erfolg bei offenen Wunden,
Ka=
tarrhen, Leberleiden, Brandwunden, Rheumatismus,
Js=
chias, Lungen= und Rippenfellentzündung, Blinddarm= und
Bauchfellentzündung u. a. angewandt wurden. Mir ſelbſt
haben die Dunſalbe und Dunpillen gegen Rheuma und
Anſchwellung der Beine treffliche Dienſte geleiſtet, und ich
bin überzeugt, daß nur ſie allein mir das Leben gerettet
haben, als ich kurz vor Weihnachten von einem ſchweren
Schleim=Schlaganfall getroffen worden war.
Darmſtadt, 3. Juni 1910.
K. S.
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lung koſtenfrei durch die Fabrik Hans
Heiss, Darmstadt, Roßdörferſtraße 22.
Die im April von Ihnen bezogenen Dunpräparate
waren von außerordentlicher Wirkung und habe ich meinem
6jährigen Jungen ein Drüſengeſchwür (das im Entſtehen
war) geheilt, ſodaß die Eiterung gar nicht zum Ausbruch
kam. Wegen desſelben Leidens mußte ich den Knaben vor
2 Jahren 18 Tage lang in ein Krankenhaus in Operation
und Behandlung geben.
„Dun” iſt bei uns zu einem unentbehrlichen Heilmittel
geworden und habe ich es ſchon oſt empfohlen und auch
an Bekannte geliehen und wurden dort gleichfals gute
Reſultate erzielt.
Lengfeld i. O., 1. 12. 1910.
Wilh. Heuß II.
Meine Leidenszeit fing 8 Wochen vor Weihnachten mit
Ischias und hochgradiger Nervoſität an, und behandelte
mich zuerſt Herr Dr. Sch. ohne Erfolg. Dann kam ich ins
Krankenhaus nach Worms, aus dem ich ebenfalls ungeheilt
entlaſſen wurde. Hierauf wurde durch das
Invalidenver=
ſicherungsamt ein Heilverfahren in einer Heilſtätte zu
Darmſtadt eingeleitet und dort alles mögliche angewandt.
Bei größter Ruhe linderte ſich mein Schmerz, aber bei der
kleinſten Anſtrengung kam er immer wieder. Erſt nach
An=
wendung Ihrer Dun=Präparate wurde ich mit jedem Tag
beſſer, und heute nach dreiwöchigem Gebrauch, finde ich
mich körperlich wie geiſtig wohl, und habe ich wieder einen
ſehr guten Schlaf. Auch gegen mein Hämorrhoidalleiden
haben mir Ihre Dun=Präparate vortrefflich geholfen und
ſage ich Ihnen hiermit, daß mir nichts anderes geholfen hat.
Monsheim (Rheinheſſen).
Gg. Scheuermann.
Herr Guillermo Alter, Naturarzt in Buenos Aires,
ſchrieb am 18. Mat 1900: In die Salbe ſind die Kranken
einfach verrückt. Ich habe einige ſehr ſchöne Heilerfolge
mit der Salbe bei Knochentuberkuloſe, Flechten,
Geſchwül=
ſten und Fiſteln. Durch die Pillen einen auffallenden
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folg bei Nierenſteinen.
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Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 3. April 1912.
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Nummer 80.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 3. April 1912.
Seite 11.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 kleines braunes Portemonnaie mit einigen
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an einem Draht. 1 Schul=Bibel. 1 Ruaſack mit 1 Paar Turnſchuhen.
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mit brauner Krücke. 1 Damenſchirm mit gebogenem Silbergriff
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1 brauner Damen=Lederhandſchuh.
(8100
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwährung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Pinſcher, 1 Foxterrier. Die Hunde können von den
Eigen=
tümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die
Verſteige=
rung, der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag vor=
(8089
mittags um 10 Uhr, ſtatt.
Bekanntmachung.
Betreffend: Sonntagsruhe im Handelsgewerbe und im
Gewerbe=
betrieb der Bäcker, Friſeure und Photographen.
Um Zweifeln zu begegnen, ſehen wir uns unter Bezugnahme
auf die Bekanntmachung des Großherzoglichen Kreisamts Darmſtadt
vom 27. Dezember 1907 veranlaßt, die für die kommenden Feſttage
auf Grund des § 105e der Reichsgewerbeordnung für die nachſtehend
aufgeführten Gewerbszweige erlaſſenen Vorſchriften über die
Sonn=
tagsruhe zur allgemeinen Kenntnis zu bringen:
I. Am Karfreitag und an den beiden Oſterfeiertagen darf im
Handelsgewerbe auf Grund der Beſtimmungen des Ortsſtatuts
vom 6. September 1907 weder eine Beſchäftigung von Gehilfen,
Lehr=
lingen und Arbeitern, noch ein Gewerbebetrieb in offenen
Verkaufs=
ſtellen ſtattfinden.
Ausnahmen auf Grund des § 105e der Reichs=
Gewerbe=
ordnung ſind nur zugelaſſen:
A. Für den erſten Oſterfeiertag:
1. für Bäcker und Konditoren in der Zeit von vormittags 5
bis 9 Uhr und 11 bis 12 Uhr;
2. für Milchhändler und Molkereien in der Zeit von
vor=
mittags 5 Uhr bis nachmittags 1 Uhr und nachmittags von
6 bis 8 Uhr:
3. für Blumenhändler in der Zeit von vormittags 5 bis 9 Uhr
und von 11 bis 12 Uhr mittags;
4. für Verkäufer von Roheis von vormittags 6 Uhr bis
nach=
mittags 1 Uhr;
5. für Zeitungsſpediteure von vormittags 6 bis 9 Uhr. (Zeitungs=
und Druckſchriftenverkauf an den Hauptbahnhöfen ohne
Zeit=
beſchränkung.)
B. Für den Karfreitag und den zweiten Oſterfeiertag:
1. für Bäcker in der Zeit von vormittags 5 Uhr bis
nachmit=
tags 1 Uhr;
2. für Konditoren in der Zeit von vormittags 5 Uhr bis nach
mittags 3 Uhr;
3. für Metzger und Fleiſchwarenhändler in der Zeit von
vor=
mittags 6 Uhr bis 11 Uhr:
4. für Milchhändler und Molkereien in der Zeit von
vor=
mittags 5 Uhr bis 1 Uhr nachmittags und von 6 bis 8 Uhr
nachmittags;
5. für Blumenhändler in der Zeit von vormittags 7 Uhr bis
9 Uhr und von 11 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags;
6. für Verkäufer von Roheis von vormittags 6 Uhr bis
nach=
mittags 1 Uhr;
7. für Zeitungsſpediteure in der Zeit von vormittags 6 Uhr
bis 9 Uhr. (Zeitungs= und Druckſchriftenverkauf an den
Hauptbahnhöfen ohne Zeitbeſchränkung.)
II. In den Bäckereien darf an dem Karfreitag eine
Arbeits=
ſchicht wie an den Werktagen eingelegt werden, jedoch mit der
Ein=
ſchränkung, daß die Schicht ſpäteſtens um 2 Uhr nachmittags beendigt
iſt, und unter der Bedingung, daß den Gehilfen und Lehrlingen vom
2. Feiertag abends 10 Uhr bis zum nächſten Tage abends 7 Uhr eine
ununterbrochene Ruhezeit gewährt wird.
III. Der Gewerbebetrieb der Friſeure und die Beſchäftigung
von Gehilfen und Lehrlingen im Friſeurgewerbe iſt am Karfreitag
und am erſten Oſterfeiertag geſtattet:
a) außerhalb der Werkſtätte bis 12 Uhr mittags;
b) innerhalb der Werkſtätte von 9 Uhr vormittags bis 12 Uhr
mittags.
Am zweiten Oſterfeiertag iſt jeglicher Gewerbetrieb
einſchließ=
lich desjenigen der Friſeuſen unterſagt.
An ſämtlichen drei vorgenannten Feſttagen iſt, wie an allen
Sonn= und Feſttagen, ein Gewerbebetrieb der Friſeure und die
Be=
ſchäftigung von Gehilfen und Lehrlingen innerhalb und außerhalb
der Werkſtätte in der Zeit von 6 bis 9 Uhr nachmittags bei der
Vor=
bereitung von öffentlichen Theatervorſtellungen und Schauſtellungen
geſtattet.
IV. In den Werkſtätten der Photographen iſt am erſten
Oſterfeiertag jeglicher Gewerbebetrieb unterſagt. Am Karfreitag
und am zweiten Oſterfeiertag iſt die Ausübung des
Gewerbe=
betriebes und die Beſchäftigung von Gehilfen, Lehrlingen und
Arbeitern in den photographiſchen Werkſtätten geſtattet
ausſchließ=
lich zum Zweck der Aufnahme von 11 Uhr vormittags bis 5 Uhr
nachmittags.
V. Wenn die Sonn= und Feiertagsarbeiten länger als drei
Stunden dauern, ſo ſind die Arbeiter entweder an jedem dritten
Sonntag für volle 36 Stunden oder an jedem zweiten Sonntag
mindeſtens in der Zeit von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr abends oder
in jeder Woche während der zweiten Hälfte eines Arbeitstages, und
zwir ſpäteſtens von 1 Uhr nachmittags ab von jeder Arbeit frei zu
laſſen. Wenn die Arbeiter durch die Sonntagsarbeit an dem Beſuche
des Gottesdienſtes verhindert werden, ſo iſt ihnen an jedem dritten
Sonntag die zum Beſuche des Gottesdienſtes erforderliche Zeit frei
zu geben.
Wir haben die Schutzmannſchaft mit ſtrengſter Ueberwachung
der richtigen Einhaltung der vorſtehend bekanntgegebenen
Beſchäf=
tigungs= und Verkaufszeiten beauftragt und werden Uebertretungen
unnachſichtlich zur Anzeige bringen laſſen.
(7502fom
Darmſtadt, den 26. März 1912.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
J. V.: Lauteſchläger.
Bekanntmachung,
die Feierabendſtunde für offene Verkaufsſtellen, hier Ausnahmetage
betreffend.
Als Ausnahmetage im Sinne des § 139d Ziffer 3 der
Reichs=
gewerbeordnung (Ueberbeſchäftigung von Gehilfen ꝛc.), ſowie im Sinne
des § 139e Abſatz 2 Ziffer 2 der Reichsgewerbeordnung (
Verlänge=
rung der Feierabendſtunde für offene Verkaufsſtellen bis 10 Uhr
abends) werden hiermit beſtimmt:
die zwei letzten Werktage vor Oſtern.
Hiernach dürfen am 4. und 6. April lfd. Js. ſämtliche offene
Verkaufsſtellen in hieſiger Stadt bis 10 Uhr abends für den
geſchäft=
lichen Verkehr geöffnet ſein. An den gleichen Tagen finden die
Beſtimmungen über die Mindeſtruhezeit und Mittagspauſen der
Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter in offenen Verkaufsſtellen keine
Anwendung.
Darmſtadt, den 26. März 1912.
(7501fom
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
J. V.: Lauteſchläger.
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Einquar=
tierungskataſters.
Das auf Grund des Steuer
hebregiſters neu aufgeſtellte
Ein=
quartierungskataſter liegt in der
Zeit vom 10. bis 23. k. Mts. im
Stadthaus, Rheinſtraße 18,
Zim=
mer Nr. 21, während der üblichen
Bureauſtunden zur Einſicht der
Beteiligten offen. (7723
Einſprachen gegen die Anſätze des
Kataſters ſind innerhalb 21 Tagen
nach erfolgter Offenlage, alſo in
der Zeit vom 24. April bis
ein=
ſchließlich 14. Mai l. Js. bei uns
vorzubringen.
Darmſtadt, 25. März 1912.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
I. V.: Schmitt.
Bekanntmachung.
Mittwoch, 15. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Bäckermeiſter
Hein=
rich Dieter dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
37 418 Hofreite
Mathil=
denplatz,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K29/12
Darmſtadt, 1. April 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V8164
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 1. Mai I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Bierbrauer Georg
Diehl zu Pfungſtadt im
Grund=
buch der Gemarkung Darmſtadt
zugeſchriebene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
II 550 901 Hofreite Große
Bachgaſſe,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K20/12
Darmſtadt, 14. März 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
Bekanntmachung.
Mittwoch, 17. April I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Kaufmann Heinrich
Philipp Jacoby dahier
zugeſchrie=
bene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
V 7232/1000 136 Hofreite
Par=
cusſtraße,
18/
V 729½/1000 67 Grabgarten
daſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden.
(K22/12
Darmſtadt, 2. März 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V5443
Bekanntmachung.
(Harras.)
Die Brennholzverſteigerung vom
26. v. Mts. und
Nutzholzverſteige=
rung vom 29. v. Mts. ſind
ge=
nehmigt.
Ueberweiſung des Holzes und
erſter Abfuhrtag: Donnerstag, den
4. I. Mts. bezw. Samstag, der
6. I. Mts.
(8101
Darmſtadt, 1. April 1912.
Großh. Oberförſterei Darmſtadt.
Kullmann.
Die Epilentiſchen=Anſtalt zu
Nieder=Ramſtadt bittet wie=
derum um getragene Kleider, altes
Weißzeug, Lappen, ſowie
Ge=
brauchsgegenſtände aller Art. Die
Sachen werden nach Beſtellung (
tele=
phoniſch Amt Darmſtadt Nr. 572
oder ſchriftlich in den Briefkaſten
Kiesſtraße 30, part.) jederzeit mit
herzlichem Dank im Hauſe abgeholt.
Weimar, Pfarrer.
(6381a
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zu verk. Moosbergſtr. 52, II. (*8476
Jubiläums=Stipendien-Stiftung zu Ehren
der 25jährigen Regierung des höchstseligen
Grossherzogs L.udwig III.
Aus obiger Stiftung, welche bezweckt, daß aus den
Kapital=
zinſen drei junge Leute, und zwar aus jeder der drei Provinzen einer,
eine gleichmäßige Beihilfe zu den Koſten ihrer Ausbildung auf einer
höheren Bildungsanſtalt erhalten ſollen, ſind für das Jahr 1912 drei
Stipendien von je 400 Mk. zu vergeben.
Das Stipendium kann auf drei Jahre ausgedehnt werden; es
können jedoch nur Angehörige ſolcher Gemeinden berückſichtigt werden,
welche Beträge zu dieſer Stiftung geleiſtet haben.
Hiernach berechtigte und befähigte junge Männer, welche zum
Zwecke ihrer Ausbildung eine höhere Bildungsanſtalt beſuchen oder
beſuchen wollen und ſich um das Stipendium zu bewerben
beab=
ſichtigen, ſind eingeladen, ihre Geſuche durch ihre betreffende
Bürger=
meiſterei an die Bürgermeiſterei der Hauptſtadt ihrer Provinz, alſo
aus Orten der Provinz Starkenburg an die Bürgermeiſterei Darmſtadt,
aus Rheinheſſen an die Bürgermeiſterei Mainz, aus Oberheſſen an
die Bürgermeiſterei Gießen
bis längſtens zum 20. April ds. Js.
gelangen zu laſſen.
An Zeugniſſen ſind den Geſuchen beizulegen:
1. ein behördlich beglaubigtes Vermögenszeugnis,
2. eine behördliche Beſcheinigung, daß und wo Geſuchſteller
ſtudiert,
3. das Maturitäts= bezw. Schulabgangszeugnis,
4. ein Führungs= (Leumunds=) Zeugnis.
Außerdem iſt der Nachweis zu erbringen, daß der Geſuchſteller
in Heſſen geboren, bezw. heſſiſcher Staatsangehöriger iſt.
Darmſtadt, Gießen, Mainz, den 20. März 1912.
(7395mm
Das Kuratorium:
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Der Hof des Hchweigens.
Ein Roman aus Island von Anny Wothe.
(Nachdruck verboten.)
11)
Copyright 1910 by Anny Wothe, Leipzig.
Und Hallgerdr lächelte gütig und ſprach liebe Worte,
und Signe ſah ſpöttiſch drein. Sie, die viel ſchöner war
als Hallgerdr, mußte heute zur Seite ſtehen. Da ſah ſie
Ingwald Anderſen mit Dr. Gudmund auf ſich zuſchreiten,
und ihr Herz klopfte plötzlich heiß und wild.
Dr. Gudmund, dem ſie heute ſo brennend in die Augen
geſehen, küßte ihr die Hand und ſagte ihr artige Worte,
und der Kapitän ſprach davon, daß Gudmund, wenn es
ihr und ihrem Vater recht ſei, vielleicht an der Tour zum
Geyſir oder noch weiter teilnehmen wollte.
Signe lächelte verführerſſch. Sie wußte plötzlich,
warum der Doktor dabei ſein wollte, und ſie dachte, daß
er ein gutes Mittel wäre, Ingwald Anderſens Blut etwas.
in Wallung zu bringen.
Sie neigte ſich dann auch ſehr huldvoll dem Doktor zu
und verſprach ihm gleich drei Tänze heute abend an Bord
des „Blücher”, ſo daß Gudmund bei ſich dachte:
Ein Teufelsweib iſt ſie doch, und ihre Lippen glühen
wie rote Roſen.
Wieder ordnete ſich der Chor. Der Doktor trat zurück.
Ingwald Anderſen hatte nur einen Moment die Hand
Hallgerdrs in der ſeinen gefühlt, aber ſchon wieder rann
es wie Feuer durch ſeine Adern.
Werdet Ihr heute abend kommen? hatte er ihr heiß
und bedentungsvoll zugeflüſtert.
Und ſie hatte lächelnd gewährend das blonde Haupt
geneigt, und nun ſtand ſie da im Kreiſe der anderen, beide
Hände über der Bruſt gekreuzt, mit leuchtenden Augen,
und ſang das Lied von der „Welle blau”,
„Bara bla ad bjargi stigus
Bjargi undir deyr
Bara bla!‟
Das heißt:
Welle blau am Felſen ſteiget
Unterm Felſen ſtirbt
Welle blau!
Und Ingwald Anderſen ſann, als er ſchon lange
wie=
der den Hafen von Reykjavik entlang ſchritt, noch immer
den ergreifenden Weiſen nach.
Welle blau,
Alle deine Lebensſtunden
Sind auch deine Todesſtunden.
Die Baerstochter dort im Feſttagskleide mit ihrem
ſüßen Singen:
Bara bla!
die hatte einen ſtarken Mann mit ihrem Lächeln
gewan=
delt und ihn zum Sklaven gemacht. Und dieſes blonde
Weib gehörte einem anderen, und ihn verlangte ein
an=
deres Weib, dem er Treue gelobt. Weit da hinten, wo
die blauen Fjorde wie Augen der Sehnſucht ſchimmern,
lag ihr ſtilles Haus. Ingwald ſchauderte, er wollte nicht
mehr daran denken. Er ſehnte ſich wild nach den Lippen
des Mädchens, das ihn ſo keuſch in der Nacht im Hof des
Schweigens geküßt.
Alles, was ihn ſo feſt an die Heimat bannte, ſollte
tot und vergeſſen ſein.
Ein heimliches Grollen fuhr durch die Luft. Es war,
als ob die Erde bebte. Dumpf rollte das Meer.
Mit weißen Schaumzähnen kamen die Wellen gierig
heran.
Ingwald Anderſen merkte es gar nicht, wie hoch ſein
Boot ging, das ihn an Bord ſeiner ſchwarzen „Hexe‟
brachte. Er lehnte am Bug und fann vor ſich hin, indes
die Wellen mit weißem Giſcht über ihn hinſprühten, und
er dachte an glorienhelles Haar, das ſeidenweich wie ein
Mantel eine königliche Geſtalt umhüllte, und daß es ſich
wonnig und weich ruhen müßte, umſchmeichelt von
die=
ſem langen, wunderfeinen Haar, das wie von Seide war.
Da fuhr das Boot mit einem ſchweren Ruck an die
„Katla” heran. Pudelnaß ſtieg ) Ingwald Anderſen
ſchwankend die Schiffstrepe empor.
Zum erſten Male ſuchte ſein Auge nicht zwiſchen den
hohen Felſen weit in der Ferne den ſtillen Hof, um den
er nach Island gekommen.
Er ſah rings umher nur einen flammenden Schein
aus ſchwarzen Wolken hervorbrechen. Baldur ſchoß ſeine
Pfeile, die trafen auch ihn ins Herz.
Der „Blücher” hatte ſich feſtlich geſchmückt.
Bunte Wimpel flatterten keck in der Luft, und weiße
Glühlampen leuchteten feſtlich zwiſchen grünen
Birken=
reiſern.
Das geräumige Promenadendeck war in einen
Ball=
ſaal verwandelt.
Offiziere von fremden Schiffen, die im Hafen lagen,
miſchten ſich unter die im Frack und Smoking erſchienene
Geſellſchaft des „Blücher”, die mit Entzücken das wunder:
Nummer 80.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 3. April 1912.
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war all der Glanz der ſchimmernden Toiletten der
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ten Franzöſinnen, der kapriziöſen Amerikanerinnen, der
ſtilvollen Engländerinnen, der lieblichen Deutſchen, der
bizarren Spanierinnen, die im bunten Gemiſch
durch=
einander wogten, gegen die hoheitsvollen Erſcheinungen
der ſeltſamen Frauen des ſeltſamen Landes, das mit
weichen, ſtarken Mutterhänden ſeine Kinder zu den Höfen
eines adligen Menſchentums führte.
Ein Schiff nach dem anderen hatte immer neue Gäſte,
Männlein und Weiblein, an Bord gebracht.
Der Kapitän und die Offiziere ſchmunzelten vergnügt.
Sie kannten die weißgefiederten Schwanenjungfrauen
des Eislandes, und ſie wußten, wie das Erſcheinen der
Schiffe, die nur zweimal im Jahr in Reykjavik anlegen,
immer als feſtliches Ereignis in ihrem ſtillen Daſein von
den blonden Nordlandstöchtern willkommen geheißen wird,
von deſſen Erinnerung ſie zehrten in den einſamen, grauen
Nächten und Tagen, wo niemals die Sonne ſcheint.
Nur ein Teil der jüngeren Frauen, vornehmlich die
Sängerinnen, waren in der weißen Feſttracht mit Diadem
und Schleier erſchienen. Die älteren hatten ihre dunkle
Tracht, die kleine, ſchwarze Mütze mit der langen, ſeidenen,
von einer Gold= oder Silberhülſe gehaltenen Quaſte, die
auf die Schulter fällt, beibehalten. Faſt alle trugen
königsblaue oder purpurrote, mit Hermelin beſetzte, lang
herabwallende Sammetärmel, die den hohen Geſtalten
etwas feierlich Würdevolles verliehen.
Die isländiſchen Männer erſchienen ausnahmslos im
Frack oder Smoking. Sie unterſchieden ſich von der
üb=
rigen Männerwelt meiſt nur durch ihr mehr oder minder
berworſiehenden Lacentnochen und den ſeliſam ſumnenden
hellblauen Augen.
Die Paſſagiere des „Blücher” waren ſehr bald gut
Freund mit den Bewohnern des gaſtlichen Landes, das
ſo weltenfern von allem modernen Lebensgetriebe in der
ſchimmernden Ferne lag.
Namentlich ſah man überall Deutſche ſich den ſchönen
Isländerinnen enthuſiaſtiſch nähern, und die Töchter des
Feuerlandes nahmen lächelnd und dankbar die warmen
Huldigungen entgegen, die man ihnen aus frohem
Her=
zen darbrachte.
Signe hatte ſchon raſend getanzt, wie ſie ſagte, und
Frau Groa mußte nur immerfort ſteuern, weil Signe gar
nicht aufhören wollte, durch den „Ballſaal auf dem
Schiffs=
deck” zu fliegen.
Jorum, die auch mitgekommen war, obgleich ſie
eigent=
lich noch nicht zu den Erwachſenen gehörte, hatte in ein
paar Schweizer Jünglingen ausdauernde Tänzer gefunden,
und jetzt ſtampfte ſie mit einem deutſchen Apotheker, der,
wie die Sage ging, alles zu Tode tanzte, trotzdem er nur
ein ſehr mangelhafter Jünger Terpſichorens war, mit
Todesverachtung zwiſchen den Paaren daher.
Dr. Gudmund ſchnitt Signe mächtig die Kur. Seine
hellblauen Augen in dem friſchen, roten Geſicht, das ein
kleiner Schnurrbart zierte, funkelten begehrlich in ihre
leidenſchaftlichen, halb verſchleierten Augen. Aber Signe
lachte und wandte ſich anderen, die ihr lebhaft huldigten,
mit ſüßem, betörendem Kinderlächeln zu.
Da war der dicke Kommerzienrat mit den vielen
Bril=
lanten in der Hemdbruſt und den blitzenden Ringen an
den dicken Fingern, von dem man ihr geſagt hatte, daß er
mneiteſich reiß i, reiher eis ihr munes ad, und
daß er es ſich in den Kopf geſetzt hätte, eine ſchöne
Islän=
derin mit heim zu nehmen als ſeine Frau.
Signe hätte ſo gern einmal die Welt geſehen. Was
tat es, daß der Freier nicht mehr jung war und ſein
Schä=
del kahl?
Signe lächelte. Sie wollte an den Kommerzienrat,
der ihr wie ein Schatten folgte, denken. Dabei aber flog
ſie von einem Arm in den anderen. Den deutſchen
Offi=
zieren, die ſich bald um ſie zerriſſen, warf ſie glutvolle
Blicke zu, und den reichen Amerikaner, der ſo ſtolz und
vornehm tat, ſchmachtete ſie an, daß er glaubte, er ſei der
Einzige, der Gnade vor ihren Augen gefunden.
Dr. Gudmund entging das alles nicht, und es reizte
ihn noch mehr, dieſes ſchillernde Schlänglein einzufangen.
Seit Monaten kämpfte er nun ſchon einen ehrlichen
Kampf gegen das Gefühl in ſeiner Bruſt, das ihn zu Signe
Thorkjel zwang. Er wußte, daß es Wahnſinn ſei, nach
dieſem flatterhaften, törichten Geſchöpf zu trachten, zu dem
er in heißer und treuer Liebe entbrannte. Er wußte, daß
Signe nichts liebte als nur ſich, und doch konnte er nicht
los von dem unbezwinglichen Wunſch, daß ſie ſein
wer=
den müßte um jeden Preis.
Signe wußte das, und ſie lächelte über ihn, wie ſie
über jeden Mann lächelte, der ihr zu Füßen lag.
Schlagen möchte ich ſie, dachte Ole Gudmund voller
Grauen, und ſein friſches Geſicht färbte ſich noch dunkler.
Sie ſpielt mit mir, wie ſie mit den anderen ſpielt, die
glauben, ſie brauchten nur die Hand auszuſtrecken, um die
verführeriſche Schöne zu beſitzen.
(Fortſetzung folgt.)
Seite 20.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 3. April 1912.
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Seite 24.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 3. April 1912.
Nummer 80.
Badajoz.
Ein Erinnerungsblatt zur 100jährigen Wiederkehr der
Verteidigung.
Von Hauptmann E. Maurer, Freiburg i. B.
Hundert Jahre ſind am 6./7. April ſeit jener für
den franzöſiſchen Waffenruhm ſo verhängnisvollen
Beſitz=
nahme der Feſtung Badajoz durch Wellington verfloſſen.
Dieſer Erinnerung, deren wir Heſſen uns nicht zu ſchämen
brauchen, ſondern die ein Ruhmesblatt der
altbewähr=
ten Heſſentreue und Tapferkeit iſt, hatte mein Großvater.
der 1865 verſtorbene Oberſtleutnant Georg Maurer, im
Jahre 1862 die nachfolgenden Aufzeichnungen geweiht,
die nun zum „hundertſten” Gedenktag im Auszug aufs
neue mitgeteilt werden mögen.
Die ſchwere Beſchuldigung der Feigheit und des
Verrats, die durch den lügenhaften Bericht des
franzöſi=
ſchen Gouverneurs Philippon entſtand und die der
fran=
zöſiſche Geſchichtsſchreiber Thiers im 13. Band ſeiner
Ge=
ſchichte des Konſulats und des Kaiſerreichs der
Oeffent=
lichkeit preisgab, hat in der offiziellen
Geſchichtsſchreib=
ung, ſo weit ich es feſtſtellen konnte, ſonſt keine
Verbreit=
ung gefunden. Thiers Ueberſetzer, Friedrich Funk
(Mannheim Verlag von J. Bensheimer, 1856) gibt in
ſeinem 13. Band S. 248 die in Frage ſtehende Stelle mit
den Worten wieder: „Die hier liegenden Darmſtädter
leiſteten nicht den Widerſtand, auf welchen die Franzoſen
rechneten.” Während hier den Heſſen mangelhafte
Pflicht=
erfüllung vorgeworfen wird, fehlt an anderer Stelle, wo
die heldenhafte Verteidigung der Breſche in Badajo:
er=
wähnt wird, die Angabe, daß die Verteidiger heſſiſche
Truppen waren (C. W. Oman, the cambridge modern
hiſtor), Band 9).
Dieſe glorreiche heſſiſche Waffentat darf nicht der
Vergeſſenheit anheimfallen. 77 heſſiſche Offiziere und
Militärbeamte im Offizier=Rang haben den Feldzug in
Spanien mitgemacht. So werden es wohl noch viele
Familien in meinem Vaterlande ſein, die gern dieſen
Gedenktag mit mir begehen. Es dürfte vielleicht auch
heute noch von Intereſſe ſein, zu erfahren, daß von
die=
ſen 77 Offizieren bei der 50jährigen Wiederkehr der
Be=
lagerung von Badajoz noch 7 am Leben waren. Es
waren das: Major Königer in Gießen, 87 Jahre alt,
Geh. Oberrechnungsrat Maurer in Darmſtadt. 81 Jahre
alt, Maior Ruppersburg in Offenbach, 76 Jahre alt,
Oberſt Seriba in Darmſtadt, 72 Jahre alt, Major G.
Maurer in Darmſtadt, 1 Jahre alt, Maſor Engelhard
in Mainz, 70 Jahre alt, Oberſt Selzam in Darmſtadt,
68 Jahre alt.
Die Bedeutung der Verteidigung und des Verluſtes
der Feſtung Badäſpz.
Den alten Kameraden zum Andenken gewidmet
von
Dr. G. Ph. Maurer
Großherzoglich heſſiſcher penſionierter Majo
Darmſtadt, 6. 4. 1862.
Der Kampf um Badajoz, obgleich für unſere heſſiſche
und deutſche Waffenehre und in den Annalen der
Kriegs=
geſchichte ein an ſich höchſt intereſſantes Ereignis
er=
ſcheint dennoch beinahe verſchwindend unter den vielen
großen und blutigen Kämpfen und Schlachten während
der den ganzen europäiſchen Kontinent niedertretenden
und verheerenden Gewaltherrſchaft des erſten
Napoleoni=
ſchen Kaiſerreichs. Aber der Fall der Feſte gewinnt,
außer dem bloß militäriſchen, noch ein beſonderes
höhe=
res politiſches und ſittliches Intereſſe als erſter
Wende=
punkt in den bis dahin ſiegreichen Erfolgen der
franzö=
ſiſchen Uebermacht, welcher in ſeinen unmittelbaren
Fol=
gen nicht wenig zum endlichen Sturze des mächtigen
franzöſiſchen Gewaltherrſchers und Uſurpators beitrug,
durch die Erſchütterung des Präſtigiums des franzöſiſchen
Waffenruhmes.
Mit der Eroberung von Badajoz begann der
unauf=
haltſame Siegeslauf der Engländer auf der pyrenäiſchen
Halbinſel über die bereits beinahe ganz Spanien
be=
herrſchenden Franzoſen. Auf der gewonnenen
Opera=
tionslinie zu Badajoz, im Zentrum der franzöſiſchen
Armeen in Spanien, bedrohte Lord Wellington die
ge=
trennten Heeresabteilungen derſelben im Norden unter
Marmont und im Süden unter Soult welche beide er
einzeln ſiegreich bekämpfte. Erſteren ſchlug er ſchon im
folgenden Monat Mai bei Salamanca aufs Haupt, rückte
nach Valladolid und Segovia vor und vertrieb dann den
König Joſeph ſelbſt aus ſeiner Hauptſtadt Madrid, der
nach Toledo floh, um ſich mit Soult zu vereinen. In
wenigen Monaten aber waren die Franzoſen unter Soult
genötigt, ſich aus dem ſüdlichen Spanien eiligſt
zurück=
zuziehen und in der Folge, nach dem zweiten Rückzuge
des Königs Joſeph aus Madrid nach Burgos, befreite
die entſcheidende Schlacht bei Vitorig am 12. Mal 1915.
alſo ſchon binnen Jahresfriſt nach dem Fall von
Bada=
joz, ganz Spanien von ſeinen übermütigen Unterdrückern.
Die Engländer verfolgten ihre Siege mit Glück bis über
die Grenzen Frankreichs und bedrohten die Franzoſen,
nach mehreren Niederlagen derſelben unter Soults
An=
führung auf dem franzöſiſchen Boden, vor den
Verſchanz=
ungen von Toulouſe. So konnte während Napoleon ſelbſt
mit ſeiner Armee dem Schickſal in Rußland und in der
blutigen Völkerſchlacht bei Leipzig den verbündeten
Mäch=
ten unterlag, worauf er, auch auf franzöſiſchem Boden
geſchlagen, im Pariſer Frieden ſeinem uſurpierten Throne
entſagen und auf die Inſel Elba als Verbannter ſich
zurückziehen mußte, Lord Wellington ſieggekrönt mit
ſei=
ner Armee aus Spanien und Frankreich nach England
zurückkehren. Und als nun 1815, nach Napoleons
Ent=
weichung von der Inſel Elba und ſeiner Rückkehr nach
Frankreich, der blutige Kampf aufs neue begann, da ſtand
Belington auch wieder bei Waterlo dieſem ſelbſt
gegen=
über und, mit dem heldenmütigen Blücher vereint,
ge=
wann der Sieger von Badajoz auch den letzten
entſchei=
denden Sieg über den raſtloſen Bewältiger Europas;
und während auch wir im gemeinſchaftlichen Kampfe
gegen die Franzoſen und ihres Kaiſers Uebermut bereits
im Süden Frankreichs bis zur Loire vorgedrungen waren,
gab der zweite Pariſer Frieden den Völkern Europas
endlich ihre Unabhängigkeit und Ruhe wieder zurück.
Die heilige Nemeſis waltet und leitet die Geſchicke
der Menſchheit: ſcheinbar minder wichtige Ereigniſſe
haben oft gegen alle Erwartung und menſchliche
Be=
rechnung die verhängnisreichſten Folgen. So wurde der
Sturz von Badajoz der erſte Stoß zum endlichen
Um=
ſturze des Corſiſchen Koloſſes — und indem wir die
Er=
innerung an unſeren blutigen Kampf vor 50 Jahren
er=
neuern, dürfen wir uns dem zwiefachen Hochgefühl
über=
laſſen: der treu erfüllten Pflicht der Ehre, der
Tapfer=
leit und Treue für unſeren angeſtammten Fürſten, als
Heſſen und Soldaten, und auch als Deutſche des Sieges
der Engländer über die Franzoſen uns erfreuen, der
Spa=
nien befreite und endlich, nach dem ewigen Ratſchluß der
Vorſehung, auch zur Befreiung Deutſchlands und
Euro=
pas den Siegeskampf der unterdrückten Völker gegen
den übermütigen Gewaltherrſcher und den eitlen Ehrgeiz
des franzöſiſchen Volkes eröffnete.
Die Franzoſen fühlten auch die folgenreiche
Bedeut=
ung des Verluſtes von Badajoz ſchmerzlich und tief und
ihre verletzte Ruhmſucht und ihr Nationalſtolz konnte
ſich nicht beruhigen bei dem Gedanken, eine ſolche
Nie=
derlage ihrer Waffen und den Verluſt der Feſte ſelbſt
verſchuldet zu haben. Die Glorie und das Präſtigium
der franzöſiſchen Waffen zu retten mußte die Schmach
vom franzöſiſchen Namen auf die Schultern der
Bundes=
genoſſen gewälzt werden. So erfrechte ſich denn auch der
ſchuldbewußte Gouverneur der Feſtung, General
Philip=
pon, und ſein Chef vom Generalſtab, Oberſt Lamare, um
ihre eigene Schande zu verdecken, die verbündeten Heſſen
der Feigheit und des Verrates in ihren Berichten an
die franzöſiſche Regierung und ſpäter auch öffentlich in
Schriften zu beſchuldigen.
Aber der Wahrheit bleibt ſtets der Sieg über die Lüge!
Die Franzoſen ſelbſt mußten der Wahrheit die Ehre
und den Heſſen das Zeugnis ihrer Ehrenhaftigkeit und
Tapferkeit geben.
Die kriegsgefangenen Offiziere der Garniſon, der
Feſtung überſchickten aus ihrer Kantonierung zu
Llanfyl=
ling in Wales am 5. Auguſt 1812 einen vom
Bataillons=
chef der kaiſerlichen Artillerie, Lespagnol, und dem
In=
genieur=Hauptmann Lefaipre aufgeſtellten und von 3
Ober=
ſten, 5 Bataillonskommandanten und 42 Subalternoffizieren
unterſchriebenen und beglaubigten Bericht?) über die
Be=
lagerung von Badajoz und den Kampf der Garniſon dem
franzöſiſchen Kriegsminiſter, in welchem der Verluſt der
Feſtung der ſchlechten Leitung und der ſchimpflichen Flucht
*) Rapport sur la défense de Badajoz adressé
à S E. le Ministre de la Guerre à Paris par le C1af
de Bataiilon au Corps Im. d’Artillerie Lespagnol et
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Nummer 80.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 3. April 1912.
Seite 25.
des Gouverneurs mit ſeinen Generaſſabe, noch, während
des mutigen Kampfes der Garniſon, aus der Feſtung in
das Fort St. Chriſtoval, tatſächlich, der Wahrheit getreu,
zur Laſt fällt. Im Jahre 1825 beſchuldigte Lamare in ſeiner
Schrift: „Relation des siéges et défenses d’Olivenga,
de Badajoz et de Campo-Major en 1811 et 1812 etc.‟
zuerſt öffentlich den Oberſten der Heſſen mit ſeiner
unter=
habenden Garniſon des alten Schloſſes, dasſelbe nicht nach
Kräften verteidigt und ſomit den Fall der Feſtung Badajoz
verſchuldet zu haben. Dieſe lügenhafte Beſchuldigung fand
ihre Widerlegung bereits in der Allgemeinen
Militärzeit=
ung Nr. 46, 1827 durch Hauptmann von Bechtold, jetzigen
Generallieutenant, in Auftrag des Oberſten Köhler. Und
ſpäter, im Jahre 1837 am 6. April, feierten wir Kameraden,
im Bewußtſein treu und rühmlichſt erfüllter Ehren= und
Soldatenpflicht die erſte Gedächtnisfeier unſeres Kampfes
zu Badajoz vor 25 Jahren.
Bei jener Gelegenheit trug ich den Kameraden das
Ge=
dicht: „Die Heſſen auf der Breſche” vor, das von ihnen mit
Begeiſterung vernommen wurde und worin, mit Hinweiſung
auf den oben erwähnten Bericht der kriegsgefangenen
Offi=
ziere aus Llanfylling, dem Gouverneur der Feſtung
Bada=
joz, General Philippon, öffentlich im Druck, noch zu
Leb=
zeiten des Oberſten Lamare, die Schuld des Verluſtes der
Feſte zur Laſt gelegt wurde, in den Worten:
„Doch das Haupt, das überwachet, fehlte,
Denn es floh der feige Philippon,
Als der Kampf noch unſere Herzen ſtählte,
Ehrenlos, mit unſerm Fluch davon!sd
Das Gedicht fand auch in weiteren Kreiſen Anerkennung
und Verbreitung; ſo durch öffentlichen Vortrag in einem
Gymnaſial=Actus dahier, in Gegenwart ſeiner
Großherzog=
lichen Hoheit des Prinzen Emil, welcher dem Verfaſſer ſeine
Teilnahme an dem braven 4. Regiment und der
Schilder=
ung ſeines Kampfes zu Badajoz in warmen Worten
aus=
ſprach; auch fand dasſelbe Aufnahme in mehreren Schriften.
Später, im Jahre 1840, veröffentlichte ich auf den Wunſch
mehrerer Kameraden, mit Genehmigung des Großh.
Kriegsminiſteriums, die kleine Schrift: „Kriegsbilder, oder
Erinnerungen eines heſſiſchen Kriegers aus dem Kampfe
auf der pyrenäiſchen Halbinſel in den Jahren 1808—1812‟,
auf Subſkription, mit dem erfreulichen Erfolg, daß ich dem
Vorſtande des Allgemeinen Veteranen=Vereins dahier den
Reinerlös der Schrift mit 300 fl. bar nebſt dem Reſt der
Exem=
plare zum Beſten alter, hilfsbedürftiger Veteranen
über=
liefern konnte. Der Vorſtand des Vereins nahm meine
Gabe dankend an und in Anerkennung der Schrift legte er
dieſelbe ſpäter auch in den Grundſtein des dem Andenken
heſſiſcher Krieger gewidmeten, auf dem Marienplatze (jetzt
im Herrngarten), errichteten Denkmales nieder. Die
Schrift fand eine vielfache Verbreitung und blieb auch in
Frankreich nicht unbekannt; aber die darin öffentlich
aus=
geſprochene Beſchuldigung der ſchmählichen Flucht des
Gouverneurs und ſeines Generalſtabes aus Badajoz fand
weder durch den Oberſten Lamare, noch einen anderen
Franzoſen eine Widerlegung.
Auf die falſchen Berichte Philippons und Lamares hin
erdreiſtete ſich jedoch der franzöſiſche Geſchichtsſchreiber
Herr Thiers im 13. Bande ſeiner Geſchichte des Konſulats
und Kaiſerreichs im Jahr 1856, den Heſſen der Garniſon
des alten Schloſſes zu Badajoz den Vorwurf der Feigheit
und des Verrates und den Verluſt der Feſtung in den
Worten:
Heſſen waren mit ſeiner Bewachung beauftragt. Sei
es Ueberraſchung, Verwirrung oder Untreue, — ſie
lie=
ßen dieſe wertvolle Zufluchtsſtätte einnehmen, die man
ihrem Mut und ihrer Treue anvertraut hatte.
Dieſem gewiſſenloſen Angriff auf unſere Waffenehre
*) cfr. Rapport, worin es heißt: „On avait envoyé
de tous les points, pour connaitre ses intentions: on
ne le trouva pas, parceque déjä il n’était plus dans
à place‟.
und der frevelhaſten Beſchinpfſung des heſiſchen Namens
entgegnete ich, von allen meinen noch lebenden Kameraden
unterſtützt, in gebührender Weiſe in Nr. 17 der Neuen
Mili=
tär=Zeitung 1856, und in Nr. 99 der Allgemeinen Militär=
Zeitung desſelben Jahres, und wurde auch, in Nr. 3 der
Neuen Militär=Zeitung 1857, der Tagebuchsauszug des
ehemaligen Regimentsadjutanten, jetzigen Geh.
Oberrech=
nungsrats Maurer, mitgeteilt, wonach es konſtatiert iſt,
daß der oben erwähnte Rapport der kriegsgefangenen
Offi=
ziere dem franzöſiſchen Kriegsminiſter, General Clarke.
wirklich zu Händen gekommen, jedoch nicht, wie die
Gerech=
tigkeit es erfordert hätte, den Erfolg hatte, daß General
Philippon vor ein Kriegsgericht geſtellt und verurteilt
wor=
den iſt.
Aber gegen die lügenhafte Beſchuldigung der Heſſen
von Seiten Philippons und Lamares ſollte endlich durch
dieſe ſelbſt noch ein ewig denkwürdiger Beweis des Sieges
der Wahrheit über die Lüge gegeben werden in dem
ehren=
den Zeugnis, welches die Verleumder ſelbſt, in der
Kriegs=
gefangenſchaft auf der Zitadelle zu Liſſabon, dem heſſiſchen
Regiment über ſeine Tapferkeit während der Belagerung
und des Sturmes zu Badajoz, eigenhändig von Philippon
unterſchrieben, ausgeſtellt hatten und welches, lange
ver=
mißt und vergeſſen, ſich glücklicherweiſe nach dem Ableben
des Oberſten des Regiments, ſpäteren Generals Köhler,
in deſſen nachgelaſſenen Papieren wiedergefunden hat. In
Nr. 7 der Allg. Mil.=Ztg. 1860 und in der Zeitſchrift für
Kunſt, Wiſſenſchaft und Geſchichte des Krieges, Band 109,
S. 53—54, habe ich dieſes Zeugnis nebſt Fakſimile der
Oeffentlichkeit übergeben und auch Herrn Thiers ſelbſt
das=
ſelbe in einem offenen Briefe (Lettre publique adreſſée
à Mr. Thiers) im Februar 1860 mitgeteilt; der Brief iſt
auch in der in England und Schottland viel geleſenen
Zeit=
ung „The Scotsman” Nr. 1515, 30. April 1860 in einer
wortgetreuen engliſchen Ueberſetzung veröffentlicht. Somit
war die Wahrheit gerettet und die Tatſache des ehrenhaften
Kampfes der Heſſen zu Badajoz. ſowie der ſchamloſen
Ver=
leumdung derſelben von Philippon und Lamare bedurfte
unſererſeits keines weiteren Beweiſes mehr, zumal da unſere
Rechtfertigung bereits in Deutſchland allgemeines Intereſſe
und Anerkennung in den bedeutendſten politiſchen und
wiſſenſchaftlichen Zeitungen und Zeitſchriften gefunden
hatte.
Im Intereſſe der wiſſenſchaftlichen, geſchichtlichen
Kri=
tik fühlte ſich jedoch Herr Karl Brodrück, Major im Großh.
Heſſ. Generalquartiermeiſterſtab, Lehrer der Kriegsgeſchichte
an der Großh. Heſſ. Militärſchule, veranlaßt, mit
anerken=
nenswertem Eifer und mühevoller Nachforſchung auf dem
Boden der kriegsgeſchichtlichen Literatur, als ein Beiſpiel
hiſtoriſcher Kritik zur Belehrung jüngerer Offiziere, die
Beweisgründe für das ruhmvolle Verhalten der Heſſen zu
Badajoz in ſeiner Schrift: „Der Kampf um Badajoz im
Frühjahr 1812. Leipzig 1861” zuſammenzuſtellen und zu
veröffentlichen.
Für uns Kameraden, als Augenzeugen und bei
per=
ſönlicher Teilnahme an den Ereigniſſen und Kenntnis
derſelben während der Belagerung und des Sturmes,
ſowie des Benehmens des Gouverneurs nebſt ſeines
Chefs vom Generalſtabe, von der Wahrheit unſeres
Ur=
teils über beide durchdrungen, bedurfte es keines weiteren
Wortes mehr zum Abſchluß der Sache. Noch weitere
kritiſche Nachforſchungen in der kriegsgeſchichtlichen
Lite=
rätur für unſer bereits ausgeſprochenes Verdikt
anzu=
ſtellen, hielten wir unſererſeits nicht mehr für nötig. Die
Tatſachen, wie ſie bereits öffentlich vorlagen, ſprachen für
uns und waren vollſtändig erwieſen durch die Zeugniſſe
der Franzoſen ſelbſt, ſowie durch die längſt bekannten
öffentlichen Berichte und Schriften der Engländer. Wir
freuen uns jedoch, nachdem wir die bezüglichen
entſchei=
denden Beweisſtücke, in dem Rapport der
kriegsgefan=
genen Offiziere der Garniſon von Badajoz und in dem
Zeugnis des Generals Philippon ſelbſt für die
Recht=
fertigung der Heſſend
fentlichen Kritik im allgemeinen
und der kriegswiſenſchaftlich=hiſtoriſchen, insbeſandere
angezeigt und überliefert hatten, daß die verdienſtliche,
ſorgfältige, bis ins Minutiöſe ſich vertiefende kritiſche
Nachforſchung und Unterſuchung des Herrn Majors
Brodrück unfere Ehrenrettung des heſſiſchen Regiments
im Kampfe auf dem Schloß zu Badajoz vollkommen
be=
ſtätigt und auch hier, wie zuletzt in allen Fällen, die
Wahrheit den Sieg über die Lüge davongetragen hat.
Auch zollen wir ſeiner mühevollen Arbeit, welche in der
kritiſchen Behandlung des Kampfes um Badajoz einen
ihm ſo erwünſchten Stoffe gefunden und einen ſo
inter=
eſſanten Beitrag zur Belehrung jüngerer Offiziere
gelie=
fert hat, den ihr gebührenden Beifall.
Insbeſondere aber ſind wir dem Herrn Redakteur
der Neuen Milit=Zeitung, Gr. Major Scholl I., zu
auf=
richtigem Danke verpflichtet für die warme
kameradſchaft=
liche Teilnahme an der Verteidigung unſerer Ehre und
Bekämpfung Thiers, welche er betätigt und derſelben
die Aufnahme in die Neue Milit.=Ztg. ſo bereitwillig
geſtattet hat. Gleichen Dank ſchulden wir auch dem
Her=
ausgeber der Allg. Milit.=Ztg., Herrn E. Zernin, für die
Veröffentlichung und Verbreitung unſerer Verteidigung
des Waffenruhmes und der Ehre des heſſiſchen Namens
in ſeiner ſelbſtändigen, wahrhaft deutſch=patriotiſchen
Zeitung.
Mit dem erhebenden Gefühl und lohnenden
Be=
wußtſein, die Pflichten der Ehre, Tapferkeit und Treue
als Heſſen und Soldaten ſtets mannhaft in Wort undt
Tat bewährt und betätigt zu haben, ſchließen wir als
wahrhaft deutſche Männer mit dem Wunſche, daß alle
Bruderſtämme des großen deutſchen Vaterlandes imt
einigen Bunde zuſammen und die jüngeren Kameraden
mit gleicher Hingebung für ihre angeſtammten Fürſten
und das ganze deutſche Vaterland jedem Feinde
gegen=
über bis zum Kampfe im Tode einſtehen mögen.
Leider haben die Leiden der Völker Europas unter
der Gewaltherrſchaft des erſten Napoleons die heutigen!
Staatsmänner und Leiter der jüngeren Generationen,
dem Neffen des Oheims gegenüber, nicht klüger gemacht,
Die unglückliche Politik, welche durch Oeſterreich und
Preußens Zwieſpalt, in den Jahren 1795, 1805, 1806i
und 1809, vom Baſeler Frieden zu den Niederlagen von
Auſterlitz, Jena und Wagram, zu Deutſchlands Schmachi
und Elend und der Unterwerfung des ganzen europäiſchen
Kontinentes unter die Gewaltherrſchaft Napoleons I.
führte, bis endlich die Vereinigung beider deutſcher
Großmächte in der Völkerſchlacht bei Leipzig dem
All=
gewaltigen die Spitze bot und der Frieden zu Paris
ſei=
nem uſurpierten Reiche ein Ende machte, jene
unglück=
liche Politik ſehen wir leider auch heute wieder, trotz den
gemachten traurigen Erfahrungen, mit derſelben
Blind=
heit geſchlagen. Schon iſt, wie unter dem erſten
Napo=
leon, auch ſeinem Erben und Nachahmer in Italien der
Weg zur Gewaltherrſchaft in Europa eröffnet und die
Sünden des Jahres 1859 bedrohen, wie jene von 1795,
Oeſterreich und Preußen und ganz Deutſchland wieder
mit demſelben Verderben. Die Erfahrung und
Tat=
ſachen der Vergangenheit ſcheinen für die Gegenwart
ver=
loren zu ſein und die Völker der politiſchen Blindheit
preisgegeben und dem Dämon der Revolution geopfert
werden zu ſollen.
Doch vertrauen wir noch, daß Oeſterreichs Kaiſer
und Preußens König im Vereine mit ihren deutſchen
Bundesfürſten — erhaben über die Kurzſichtigkeit
be=
ſchränkter Staatsmänner, verblendeter Profeſſoren und
der blinden Leidenſchaft der Parteien — ſich in deutſcher:
Treue die Hände reichen, und ſich ſelbſt und dem
deut=
ſchen Volke gerecht werden in ſeinem ſehnſüchtigen
Stre=
ben nach Einigung aller Bruderſtämme im großen
deut=
ſchen Vaterlande, daß im Herzen Europas der
Puls=
ſchlag deutſcher Kraft und Macht eine Bürgſchaft des
Friedens und der Wohlfahrt der Völker und des Geiſtes
des wahren Fortſchrittes in Wiſſenſchaft und Sitte ſein=
und immerdar bleiben möge!
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Samstag, den 13. April 1912
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Mitgliederverſammlung morgens ½9 Uhr.
Sitzung der Sektion für höh. Schulen nachm. 3 Uhr.
Oeffentliche Verſammlung nachmittags 4 Uhr.
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(8507
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erſtklaſſig. Schlager!
Des Hobendch drult
Dasſelbe zeigt die Schickſalsſchläge eines mit großen
Reichtümern bedachten, im Schlachtfelde weilenden
Kriegers, der durch ein Geſchoß ſchwer verwundet, von
ſeinem beſten Kameraden für tot gehalten, ſeiner Papiere
beraubt, um ſein Erbe gebracht wurde. Aber allzulange
ſollte der falſche Freund keinen Gefallen an demſelben
haben, der Totgeglaubte kam wieder zu ſich, und eines
Tages in ſein ererbies Beſitztum, wo er von ſeinem
falſchen Freunde in ein Verließ eingekerkert wurde, wo
durch eine kleine Oeffnung Tauben Botſchaft zur
Ret=
tung in die Ferne trugen, die von Erfolg begleitet war.
Bei der Verlobung des Geretteten umflatterten dieſe
treuen Tierchen die junge Braut denſelben beiden er ſein
Leben zu verdanken hatte. Vorführungsdauer ca. 1 Std.
Auſ ganz beſonderen Wunſch bringen wir nochmals das
tieferſchütternde, bis jetzt 'größte und gewältigſte
Tier=
drama, das die Lichtſpielkunſt bis jetzt geſchaffen, betitelt
Unter den Klauen der Löwen.
Wir bitten dieienigen Beſucher, die dieſes in den fernen
tropiſchen, afrikaniſchen Wäldern, beim Fang der wilden
Tiere für zoologiſche Gärten aufgenommene Drama, das
die furchtbarſten Gefahren, welchen die Tierfänger
aus=
geſetzt ſind, zeigen, diesmal nicht verſäumen zu wollen
Indianerstolz
zeigt den Edelmut eines Indianers. Einen Augenblick
denkt derſelbe ſich zu rächen, doch ſein edles Herz iſt ſtärker
wie der Haß u. er führt die gerett. Kinder zu ihren Eltern.
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Seite 30.
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Nummer 80.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9 — 12 Uhr vorm. und
3 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 23. März. Dem Ober=
Elektromon=
teur Joſeph Petry, Erbacherſtraße 121, eine T. Erna
Eliſe. Am 27.: dem Tapezier Georg Heppenheimer,
Gardiſtenſtraße 21, eine T. Margarete Magdalene. Am
23.: dem Schachtmeiſter Karl Philipp Nicolay,
Ar=
heilgerſtraße 39, ein S. Johann Karl Philipp. Am 24.:
dem Fuhrmann Georg Emig, Liebigſtraße 35, eine T.
Eliſabeth Margarete. Dem Schloſſer Karl Wilhelm
Schwarz, Kiesſtraße 81, ein S. Jakob. Am 29.: dem
Buchhalter Georg Friedrich Karl Bernhardt,
Lieb=
frauenſtraße 52, eine T. Luiſe Julie Eliſe. Am 26.: dem
Metzger Johannes Hofmann, Große Kaplaneigaſſe 11,
eine T. Anna Suſanna. Am 31.: dem Taglöhner
Lud=
wig Stößel, Liebfrauenſtraße 31, ein S. Heinrich. Am
26.: dem Tapezier Peter Grein, Landwehrſtraße 31,
ein S. Georg Wilhelm.
Aufgebotene. Am 28. März: Chauffeur Emil
Wör=
ner mit Katharina Hübner, beide Holzſtraße 12.
Stein=
metz Georg Konrad Rinn, Liebfrauenſtraße 54, mit
Dienſtbote Maria Eliſabeth Schmidt, Herdweg 93.
Metzger Heinrich Wittig, Ludwigſtraße 16, mit
Dienſt=
bote Eliſabethe Karoline Scherf, Rheinſtraße 51. Am
29.: Kaufmann Emil Löb, Bleichſtraße 40, mit Bella
Levi, Bismarckſtraße 80. Am 1. April: Kellner Alfred
Bruno Herrmann, Frankfurt a. M., mit Anna Maria
Berkler, Frankfurt a. M. Maler und
Weißbinder=
meiſter Auguſt Wilhelm Lutz mit Lina Volke, beide
in Frankfurt a. M. Koch Otto Friedrich Oehmig mit
Dienſtmädchen Helene Keßler, beide in Karlsruhe.
Poſtbote Eduard Grim, Grafenſtraße 37, mit Maria
Scheuermann, Heſſelbach. Expedient Friedrich Adam
Nau, Barmen, mit Marie Eliſe Emilie Rothermel,
Biebesheim. Sergeant im Garde=Drag.=Regt. Nr. 23
Anton Lutz, Marienplatz 1, mit Köchin Auguſte
Char=
lotte Amande Göſel, Erfurt. Poſtbote Adam Stamm,
Schuchardſtraße 6, mit Chriſtina Hubach,
Stein=
ſtraße 20. Brauer Joſeph Decker, Höchſt i. O., mit
Anna Schäfer, Pankratiusſtraße 41.
Eheſchließungen. Am 21. März: Friſeur Ludwig
Brunner mit Anna Ludwig, beide hier. Am 23.:
Inſtallateur Georg Naſſauer mit Anna Weber, beide
hier. Am 27.: Großh. Heſſ. Regierungsbaumeiſter und
Diplom=Ingenieur Karl Wieſenbach in Gotha mit
Eliſabetha Fauſt, hier. Am 29.: Muſikalienhändler
Ferdinand Zierfuß mit Jenny Schutter, beide hier.
Am 30.: Sergeant und Hilfshoboiſt Kord Wüpper
mit Köchin Katharine Schäfer, beide hier.
Stadtbau=
meiſter Friedrich Leonhard Schrein in Ebingen mit
Maria Margareta Stritzinger in Aſchaffenburg.
Mecha=
niker Rudolf Völger mit Ida Hubertus, beide hier.
Maurer Georg Kolb mit Katharina Schrodt, beide
in Sickenhofen. Ingenieur Johs. Hortenbach in
(Charlottenburg mit Johanna Appel, hier. Schreiner
Peter Meiſter, hier, mit Eliſabetha Hufbauer in
Reichelsheim i. O. Schulverwalter Georg Born in
Offenbach a. M. mit Sophie Altvater, hier. Kaufmann
Paul Schillert, hier, mit Marie Schillert, geb.
Gaebe=
ler, in Frankfurt a. d. O. Glaſer Max Friedrich mit
Apollonig Böhm, beide hier. Schreiner Auguſt
Lambrecht, mit Marie Reinhard, beide hier.
Ver=
ſicherungsbeamter Willy Hortenbach in Eſſen a. d. R.
mit Margareta Worret, hier.
Geſtorhzne. Am 28. März: Eliſe Volk, geb, Mahr,
Witwe des Rentners, 72 J., ev., Nieder=
Ramſtädter=
ſtraße 5½. Dagmar Marga, Alice Hertha Edelgarde
von Frantzius, T. des Leutnants, 9 Mte., ev.,
Viktoria=
ſtraße 28. Johanna Maria Dauth, geb. Weiermann,
Witwe des Metalldrehers, 42. J., kath.,
Pankratius=
ſtraße 69. Kath. Nonnengeß, geb. Hofmann, Ehefrau
des Oktroiaufſehers i. P., 76 J., ev., Darmſtraße 7.
Schuhmacher Heinrich Küſter, 74 J., ev., Eberſtadt.
Am 30.: Janette Felſenthal, geb. Landsberg, Witwe
des praktiſchen Arztes, 90 J., iſr., Riedeſelſtraße 10. Am
29.: Werkmeiſter Georg Schönberger, 59 J., ev.,
Irene=
ſtraße 11. Karl Wachtel, S. des Portiers, 1 J., kath.,
Kranichſteinerſtraße 14. Am 30.: Anna Maria Haſch,
geb. Fernekes, Witwe des Gaſtwirts, 78 J., kath., Neue
Ireneſtraße 15. Am 31.: Barbara Lindner, geb.
Kai=
ſer Witwe des Zugführers, 72 J., kath., Kahlertſtraße 11.
Eliſabeth Wilhelmine Finſer, T. des Fabrikarbeiters,
1 J., ev., Luiſenſtraße 34. Am 1. April:
Reſerve=
lokomotivführer Joh. Peter Karl Götz, 33 J., ev.,
Rhönring 13.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Gründonnerstag, den 4. April 1912
Hoſktirche: Vormittags um 10 Uhr: Beichte und
An=
meldung zur hl. Kommunion am Gründonnerstag abends
und Karfreitag vormittags. — Abends um 6 Uhr: Feier
des hl. Abendmahls.
Stadtkapelle: Nachmittags um 6 Uhr: Pfarrer
Kle=
berger. Predigt und Abendmahlsfeier.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 10 Uhr:
Abendmahlsfeier mit vorangehender Beichte für die
Fa=
milien der Garniſon. Diviſionspfarrer Lie. Schettler.
Johanneskirche: Abends um 8 Uhr:
Abendmahls=
gottesdienſt. Pfarrer Dingeldey.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Stein. — Nachm. um 3 Uhr: Beichte
im Anſchluß an die liturgiſche Paſſionsandacht.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Abends um 6 Uhr:
Abendmahlsgottesdienſt. Pfarraſſiſtent Flöel.
Karfreitag, den 5. April 1912
Hofkirche: Vorm. um 9 Uhr: Feier des hl.
Abend=
mahls. — Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. —
Nachm. um 3 Uhr: 8. Paſſionsandacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Prälat D. Flöring.
Feier des heil. Abendmahls mit Vorbereitung. — Vorm.
um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte. —
Nachm. um 4 Uhr: Pfarrer Velte. Predigt und
Abend=
mahlsfeier.
Stadtkapelle: Vorm. um 9½ Uhr: Pfarrer Beringer.
— Vormittags um 11. Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Kleberger.
Johanneskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Dingeldey. — Nachm. um 5 Uhr: Pfarrer Kraus.
In beiden Gottesdienſten heil. Abendmahl mit
Vor=
bereitung. — Vorm. um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Dingeldey.
Eliſabethenſtift: Vormittags um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt mit Abendmahl. Pfarrer Hickel. — Nachm. um
3 Uhr: Liturgiſche Paſſionsandacht.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 10 Uhr:
Pfarrverwalter Lic. Dr. Vollrath. — Nachmittags um
5 Uhr: Liturgiſche Feier unter Mitwirkung des
Kirchen=
geſangvereins und der Chorſchule. Pfarraſſiſtent Flöel.
Paulnskirche: Vormittags um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Rückert. Feier des heil. Abendmahls.
Anmeldungen von ½10 Uhr an in der Sakriſtei.
Nachmittags um 5 Uhr: Liturgiſche Karfreitagsandacht
(Kirchenchor). Pfarraſſiſtent Herpel.
Karſamstag, den 6. April 1912
Hofkirche: Abends um 6 Uhr: 9. Paſſionsandacht.
Johanneskirche: Nachm. um 2½ Uhr: Vorbereitung
zum hl. Abendmahl.
Eliſabethenſtiſt: Nachm. um 3 Uhr: Beichte im
An=
ſchluß an die liturgiſche Paſſionsandacht.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Mittwoch, den 3. April,
nachmit=
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
Gründonnerstag, den 4. April 1912
Vorm. von 5½ Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Von 6 Uhr an alle halbe Stunde Austeilung der hl.
Kommunion. — Um 9 Uhr: Hochamt und darauf
Aus=
ſetzung des allerheiligſten Sakramentes. — Abends um
8 Uhr: Predigt und Paſſionsandacht.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Donnerstag,
vor=
mittags um 6½ Uhr: hl. Meſſe.
St. Eliſabelhenkirche: Mittwoch, den 3. April,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
Gründonnerstag, den 4. April 1912
Vorm. von 6. Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um ½7, 7 und 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
— Um 8 Uhr: Hochamt hierauf während des Tages
Anbetung des Allerheiligſten. — Nachmittags um 5 Uhr:
Leidensandacht.
St. Martinskapelke zu Beſſungen: Mittwoch, den
3. April, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Gründonnerstag, den 4. April 1912
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
— Um 7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. —
Um 8 Uhr: Hochamt. — Abends um 6 Uhr: Andacht
zum bitteren Leiden Jeſu. — Während des ganzen Tages
ſtille Anbetung des Allerheiligſten.
Kapelke zu Eberſtadl: Gründonnerstag, den 4. April,
vorm. um 8 Uhr: Hochamt und Austeilung der hl.
Kom=
munion. — Von vorm. um 9 Uhr bis nachm. um 5 Uhr:
Oeffentliche Anbetung des Allerheiligſten. — Abends um
5 Uhr: Andacht.
Karfreitag, den 5. April 1912
Kollekte für das hl. Grab
St. Ludwigskirche: Vorm. um 7 Uhr: Ausſetzung des
allerheiligſten Sakramentes. — Um 9 Uhr: Lateiniſche
Paſſion nach Johannes, Enthüllung und Verehrung des
hl. Kreuzes und Missa Praesanctificatorum. — Abends
um 6 Uhr: Predigt und Paſſionsandacht, wobei die
ſieben letzten Worte Jeſu nach Heinrich Fidelis Müller
geſungen werden.
St. Eliſabethenkirche: Von 7 Uhr an Anbetung.
Um 8 Uhr: Beginn des Gottesdienſtes und Predigt des
hochw. Herrn Oberlehrer Zinſer=Offenbach. — Während
des Tages Anbetung des Allerheiligſten. — Abends um
5 Uhr: Leidensandacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Vorm. um 8 Uhr:
Heil. Leidenszeremonie. — Abends um 6 Uhr: Andacht
von den ſieben letzten Worten Jeſu. — Während des
ganzen Tages ſtille Anbetung des Allerheiligſten.
Kapelle zu Eberſtadt: Vorm. um 8 Uhr: Zeremonien.
Während des Gottesdienſtes wird die Leidensgeſchichte
Chriſti in deutſcher Ueberſetzung vom Kirchenchor geſungen.
Kollekte für das hl. Grab in Veruſalem. — Von vorm.
9 bis nachm. 5 Uhr: Oeffentliche Anbetung des
Aller=
heiligſten. — Abends um 5 Uhr: Andacht und Predigt.
Karſamstag, den 6. April 1912
Kollekte für das hl. Land
St. Ludwigskirche: Vorm. um 7½ Uhr: Weihe des
Feuers, der Oſterkerze und des Taufwaſſers. — Um
9 Uhr: Hochamt.
St. Eliſabethenkirche: Vorm. um 7 Uhr: Beginn der
Weihen. — Um 8 Uhr: Vigilamt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Vorm. um 7 Uhr:
hl. Weihen. — Um 8 Uhr: Hochamt.
Kapelle zu Eberſtadt: Vorm. um 6 Uhr: hl. Weihen.
— Das Hochamt iſt gegen 8 Uhr. Nach dem Hochamt
wird Weihwaſſer ausgeteilt.
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Good-Friday, 5th April 1912
Divine Service will be held in the Hofkirche
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